Schauspielhaus Zürich 2016/17

nicebastard

SHZ_Saison_2016_17

Schauspielhaus

Zürich

2016/17


5

43

63

74

77

85

91

97

101

110

113

Premieren 2016/17

Kammer

Extra

Wiederaufnahmen

Junges Schauspielhaus

Karten/Preise

Abonnements

Service

MitarbeiterInnen

Dank

Kontakt

1


Liebes Publikum

In der hiesigen politischen Landschaft ist

auffallend oft, besonders in turbulenten

Zeiten, die Rede vom „typisch schweizerischen

Pragmatismus“, zu dem man jederzeit

zurückkehren könne, falls die Dinge zu

eskalieren drohten. An dem Begriff haftet

etwas Tröstliches, Beruhigendes, obwohl nie

genau gesagt wird, wofür er eigentlich steht.

Ist der typisch schweizerische Pragmatismus

ein heilsames Wegdrücken von störenden

Emotionen, ein Aufstieg in die höheren

Sphären der eidgenössischen Vernunft oder

gar eine Art von geheimnisvoller helvetischer

Ur-Metaphysik?

Der Protagonist in Max Frischs „Homo

faber“, ein Ingenieur, mag sich keine grossen

Gedanken machen, wenn ihn ab und zu

eine Schwäche befällt: „Manchmal wird man

weich, aber man fängt sich wieder. Ermüdungserscheinungen!

Wie beim Stahl,

Gefühle, so habe ich festgestellt, sind Ermüdungserscheinungen,

nichts weiter,

jedenfalls bei mir. Man macht schlapp!“

Bei dieser Form des Pragmatismus sind es

also die „Gefühle“, die wegmüssen. Richtig

gut und gesund leben lässt es sich offenbar

nur nüchtern, – „technisch“, wie es an

anderer Stelle heisst. „Homo faber“ aber ist

der Bericht eines Mannes, dessen Lebensweg

in die Katastrophe führt.

In ihrem Versuch, sich die Welt überschaubar,

berechenbar und beherrschbar zu

machen, ist die Menschheit quer durch alle

Epochen gescheitert. Davon kündet die

Literatur und davon erzählt das Theater.

Hinter der dem Theater oft gestellten Frage,

ob man denn diese oder jene Geschichte

„heute noch“ erzählen könne oder müsse,

versteckt sich, so lässt sich vermuten, eher

die Frage, ob man nicht doch schon weiter

sei, womöglich klüger; ob der immerwährende

Fortschritt uns nicht allmählich befreit

hätte von den mühseligen Fragen nach den

Geheimnissen des Daseins, nach den Gründen

für Krieg, Zerstörung, Ungerechtigkeit,

Verzweiflung, Trauer, nach den Mysterien

der Liebe und des Glaubens und so weiter.

Angesichts einer Welt allerdings, die so aus

den Fugen geraten ist wie die unsrige,

Fortschritt hin oder her, würde die Gegenfrage

lauten: Was erzählt man denn stattdessen?

Neue Geschichten? Klügere? Und

welche wären das? Haben wir die Tragödien

überwunden? Die Komödien, die uns gerade

durch ihre tragische Grundierung zu amoralischem

Gelächter provozieren und daraus

ihre subversive Vitalität beziehen? Unabhängig

davon, wie schnell sich die theatralen

Ästhetiken verändern mögen und wie rasch

und zwingend sich das tagesaktuelle Weltgeschehen

ins Theater hineinfrisst, gibt es

keinerlei Gründe dafür, warum „Antigone“

von Sophokles, die um 442 vor unserer

Zeitrechnung uraufgeführt wurde, zu den

Akten gelegt und dem Vergessen anheimfallen

sollte. Nur ein kaltes Herz oder ein

schlichtes Gemüt könnte sich heute von ihr

distanzieren. Warum eigentlich?

Die Skepsis gegenüber dem Theater gründet

nicht, wie immer behauptet wird, in seiner

vermeintlichen Antiquiertheit, seiner angeblichen

Schwerfälligkeit oder den Subventionen,

die es als Institution benötigt, sondern

in seiner Sturheit, sein eigenes wiederholtes

Scheitern manchmal stoisch, manchmal

verzweifelt zu ertragen und unbeirrbar alle

Fragen, die es seit jeher gestellt hat, weiter

zu stellen. Es hat überlebt, was für manchen

Theaterpessimisten offenbar eine Provokat

ion darstellt, und die Fragen sind bis heute

unbeantwortet geblieben. Zum Beispiel die

Fragen nach der Legitimität gesellschaftlicher

Machtverhältnisse.

Pier Paolo Pasolini, 1975 in Ostia ermordet,

untersuchte als Filmer, Poet und Essayist die

Anarchie der Macht, denn „es gibt nichts

Anarchischeres als die Macht, die Macht tut,

was sie will, darin ist sie vollkommen gleichgültig,

lediglich getrieben von wirtschaftlichen

Notwendigkeiten, die sich der allgemeinen

Logik entziehen.“ Er attackierte die

brutale Systematik von Fortschrittsglauben,

Konsumismus und Scheintoleranz und

entlarvte die Idee des Wachstums als Chimäre.

Sein letzter Film „Die 120 Tage von

Sodom“ nach dem Roman des Marquis de

Sade zeigt die schonungslose Vergegenständlichung

des Menschen.

Auf leisen Sohlen, sozusagen durch die

Hintertür, verabschiedet sich Robert Walsers

„Jakob von Gunten“ von allen gesellschaftlichen

Erfolgs- und Effizienzmodellen unserer

Zeit und verkriecht sich listig in eine scheinbare

Demut und Unterwerfung, mit dem Ziel,

Zufriedenheit im Nicht-Funktionieren zu

finden.

Der Antiheld Jakob, feingeistig und eitel,

besucht eine Berliner Dienerschule, das

„Institut Benjamenta“, und hat sich entschieden,

„etwas sehr Kleines und Untergeordnetes

im späteren Leben zu sein“, ja, „eine

reizende, kugelrunde Null“. Walsers zart

versponnenes Reich der ewigen Unreife ist

der Gegenentwurf zu einer Welt, in der

fortwährend alles grösser, schneller, besser

und nützlicher werden soll.

Die Schweiz, ein kleines Land mit grosser

literarischer Tradition – zu der es sich bis

heute nicht recht zu verhalten weiss – befindet

sich politisch in einer unruhigen Phase.

Wir widmen ihr und ihren Literaten in der

Spielzeit 16/17 wieder einen Schwerpunkt.

Der vielbeschworene „typisch schweizerische

Pragmatismus“ könnte auch einfach

eine Erfindung sein, eine Art Kitt, um uns

selbst und der Welt vorzumachen, dass wir

doch letztlich ein konsensfähiges, friedliebendes

Völkchen seien. Aber die Verunsicherung

ist gross, ebenso die Angst. Was

ist in der momentanen Weltlage national

identitätsstiftend? Wofür soll die Schweiz in

Zukunft stehen? Denkt sie nur an ihre Wettbewerbsfähigkeit,

ihr Wachstum, ihren

Reichtum? Sucht sie Zuflucht im aggressiven

Hochmut jener, die in Europa nationale

Mythen beschwören und Grenzen schliessen?

Wird sie denkfaul?

Diese und viele andere Fragen, die keine

Landesgrenzen kennen, wollen wir uns mit

Ihnen gemeinsam stellen. Wir freuen uns

darauf.

Ihre Barbara Frey

2 3


Premieren

2016/17

4 Lisa-Katrina Mayer 5


Pfauen

12

Dogville

nach dem Film von Lars von Trier

Regie Stephan Kimmig

Premiere am 15. September 2016

14

Homo faber

nach dem Roman von Max Frisch

Regie Bastian Kraft

Premiere am 30. September 2016

18

Frau Schmitz

von Lukas Bärfuss

Regie Barbara Frey

Uraufführung am 22. Oktober 2016

21

Der Teufel mit

den drei

goldenen Haaren

nach einem Märchen der Brüder Grimm

mit Live-Musik von Schtärneföifi

Regie Meret Matter

Premiere am 12. November 2016

23

Die Verwandlung

nach der Erzählung von Franz Kafka

Regie Gísli Örn Garðarsson

Zürcher Premiere am 2. Dezember 2016

30

Madame de Sade

von Yukio Mishima

Regie Alvis Hermanis

Premiere Februar 2017

35

Die Wildente

von Henrik Ibsen

Regie Alize Zandwijk

Premiere März 2017

36

Grimm

Ein Märchen

von Herbert Fritsch

Regie Herbert Fritsch

Uraufführung April 2017

39

Herr Puntila und

sein Knecht Matti

Volksstück von Bertolt Brecht

Regie Sebastian Baumgarten

Premiere Mai 2017

Schiffbau/

Halle

11

Antigone

von Sophokles

in einer Bearbeitung von Feridun Zaimoglu

und Günter Senkel

Regie Stefan Pucher

Premiere am 10. September 2016

26

High (du weisst wovon)

von René Pollesch

Regie René Pollesch

Uraufführung am 7. Januar 2017

Schiffbau/

Box

17

Texte von

Jacques Brel

zusammengestellt und

übersetzt von Yves Binet

Regie Werner Düggelin

Uraufführung am 15. Oktober 2016

24

In/Formation

von Guy Krneta

Regie Sebastian Nübling

Uraufführung Dezember 2016

32

Die 120 Tage

von Sodom

von Milo Rau, nach Pier Paolo Pasolini und

Donatien Alphonse François de Sade

Text und Regie Milo Rau

Uraufführung Februar 2017

40

Jakob von Gunten

nach dem Roman von Robert Walser

Regie Barbara Frey

Premiere Mai 2017

29

Onkel Wanja

von Anton Tschechow

Regie Karin Henkel

Premiere am 14. Januar 2017

6 7


Pfauen/

Kammer

45

Der thermale Widerstand

von Ferdinand Schmalz

Regie Barbara Falter

Uraufführung am 17. September 2016

46

Das Gelübde

von Dominik Busch

Regie Lily Sykes

Uraufführung am 24. November 2016

49

Zündels Abgang

nach dem Roman von Markus Werner

Regie Zino Wey

Premiere Februar 2017

50

Muttermale Fenster blau

von Sasha Marianna Salzmann

Regie Tobias Herzberg

Schweizerische Erstaufführung Mai 2017

52

Our Voice/Our Hope

Ein Schreibprojekt für Menschen aus

dem arabischen Raum mit Mudar Alhaggi

und Erik Altorfer

55

Wildes Wissen

Eine Scientainmentreihe von

Roland Fischer, Konstantin

Küspert und Sophia Bodamer

55

Arabischer Salon

Arabische Literatur präsentiert

vom Ensemble

57

Close Up

Ensemblemitglieder zeigen ihre

eigenen Arbeiten

57

Der Junge, den

es nicht gab

nach dem Roman von Sjón

Mit Michael Neuenschwander

58

PEER.GYNT

Eine szenische Lesung mit Musik und

Live-Zeichnung mit Hans Kremer

58

Hans Schleif

Eine Spurensuche mit Matthias Neukirch

Regie Julian Klein

60

Du bist meine Mutter

von Joop Admiraal

Mit Gottfried Breitfuss

Extra

64

Gastspielreihe

Arbeiten aus Berlin, Lausanne, Graz und

Riga zu Gast in Zürich

64

Nachlass – Pièces

sans personnes

Eine szenische Installation von

Rimini Protokoll

64

Der Kirschgarten

von Anton Tschechow

Regie Thorsten Lensing

65

Das Missverständnis

von Albert Camus

Regie Nikolaus Habjan

65

Brodsky/Baryshnikov

Regie Alvis Hermanis

Mit Mikhail Baryshnikov

65

Mitleid. Die Geschichte

des Maschinengewehrs

von Milo Rau

Regie Milo Rau

68

Lukas Bärfuss trifft …

Eine Gesprächsreihe über Politik, Wirtschaft

und Gesellschaft mit Lukas Bärfuss

69

Zweifels Zwiegespräche

Eine Gesprächsreihe über Kunst, Literatur

und Philosophie mit Stefan Zweifel

72

pfauen:sounds

Eine Konzertreihe von Schauspielhaus

Zürich und AllBlues Konzert AG

72

ZKO

Eine Konzertreihe vom Zürcher

Kammerorchester im Schauspielhaus Zürich

Junges

Schauspielhaus

78

King A

Eine Ode an jedes Ritterherz

Regie Theo Fransz

Schweizerische Erstaufführung

am 13. September 2016

81

Ein neues Stück

Regie Enrico Beeler

Premiere Juni 2017

82

Theater im Klassenzimmer

Eine Stückentwicklung

82

Mehr als Zuschauen

Vermittlungsangebote zum Spielplan

71

Citoyen Sade

Eine Veranstaltungsreihe um

8

Marquis de Sade

9


Schiffbau/Halle

Premiere am 10. September 2016

Antigone

von Sophokles

in einer Bearbeitung von Feridun Zaimoglu

und Günter Senkel

Regie Stefan Pucher

Bühne Barbara Ehnes

Kostüme Annabelle Witt

Musik Christopher Uhe

xxx

Markus Scheumann

Das Konfliktpotential in Sophokles’

„Antigone“ aus dem Jahr 441 v. Chr.

beunruhigt noch immer. Die Tragödie ist ein

Gründungsnarrativ der abendländischen

Tradition. Die Anatomie zwischen dem Recht

des Gemeinwesens und dem Recht der

Familienbindung meinen wir, zugunsten des

Staates gelöst zu haben, aber die Kraft einer

Tragödie kann alle Gewissheiten erodieren.

Antigone, eine Tochter des Ödipus, verlangt

die Bestattung ihres Bruders Polyneikes. Im

Zweikampf um die Macht in Theben haben

die Brüder Eteokles und Polyneikes einander

umgebracht. Da Polyneikes die Stadt mit

einem fremden Heer von aussen angegriffen

hat, hat der neue Herrscher Kreon angeordnet,

seine Leiche vor der Stadt unbegraben

den Vögeln und Hunden zu überlassen. Er

beruft sich auf das Recht des Staates.

Antigone beruft sich auf das Recht der Toten

und bestattet den Bruder. Sie wird auf

Anweisung von Kreon zur Strafe eingemauert

und erhängt sich im Grab. Daraufhin tötet

sich erst Antigones Verlobter Haimon,

Kreons Sohn, dann Kreons Frau Eurydike.

Auch Kreon selbst wünscht sich am Ende

den Tod.

Ein Machthaber verliert gegen ein Mädchen,

dem alles egal ist, weil ihr die Achtung des

Toten wichtiger ist als das eigene Leben.

Denn es ist nicht die unauflösliche Anatomie

der Rechtsprinzipien, die diese Tragödie

so bewegend macht: Die Autorität eines als

unantastbar empfundenen Rechtssystems

ist, alles aufs Spiel zu setzen. Der Chor

spielt wie immer die Rolle des Emotionsverstärkers,

der in der öffentlichen Schau

der streitenden Vertreter der Elite zwischen

den Parteien schwarmhaft schwankt und auf

seine Weise Stimmung statt Politik macht.

Stefan Pucher, der seit 2000 regelmässig

am Schauspielhaus Zürich arbeitet, hat mit

seinen textkonzentrierten, bild- und assoziationsreichen

Inszenierungen viele Stoffe

des klassischen Repertoires in eine zeitgenössische

Welt transportiert.

Der 2016 mit dem Berliner Literaturpreis

ausgezeichnete deutsch-türkische Autor

Feridun Zaimoglu thematisiert in seinem

Werk das Aufeinanderprallen von Kultur und

Religion. Zusammen mit dem Autor Günter

Senkel hat er bereits mehrere Dramenbearbeitungen

und Drehbücher verfasst. In der

konzeptionellen Raumanordnung der Bühnenbildnerin

Barbara Ehnes, den Bildwelten

des Video- und Performance-Künstlers Chris

Kondek und mit der Musik von Christopher

Uhe gelingt es, den Konflikt einer Tragödie

zu einem zeitgenössisch relevanten Ereignis

in popkultureller Ästhetik zu machen, ohne

dessen Dimension zu verkleinern.

Stefan Puchers jüngste Inszenierung am

Schauspielhaus Zürich „Der Volksfeind“

von Henrik Ibsen wurde zum Theatertreffen

2016 nach Berlin eingeladen.

10 bricht ein, wenn ein einzelner Mensch bereit Unterstützt von Swiss Re 11


Dogville

Pfauen

Premiere am 15. September 2016

nach dem Film von Lars von Trier

Regie Stephan Kimmig

Bühne Katja Haß

Kostüme Johanna Pfau

Musik Michael Verhovec

„Wir gedeihen, entwickeln (uns), wachsen

durch unser Teilnehmen und Spüren am

und im Fremden, Unbekannten, Anderen.

Das dürfen wir nie vergessen. Sonst gehen

wir unter in der Heimatheimeligkeits-Wirbleiben-allein-unter-uns-Inzuchtsuppe.“

Stephan Kimmig

Am Ende (oder Anfang) der Zivilisation,

am Fuss der Rocky Mountains, liegt ein

kleines Städtchen, eine 15-Seelen-Gemeinde:

Dogville. Dort leben die Bewohner

abgeschieden vom Rest der Welt ihr kleines

Dasein – eine Gemeinschaft in einem

geschlossenen System, in dem jeder seiner

Arbeit nachgeht und alles seine Ordnung

hat. In Dogville gibt es keine Fremden,

Fremde kommen dort nicht hin. Höchstens

ein Mensch, der sich verstecken will,

ein Mensch auf der Flucht … Und so ein

Mensch ist Grace, eine junge Frau, die

sich in dem Provinznest vor der Polizei

und der Gangsterbande ihres Vaters verstecken

muss. Entdeckt wird sie vom

Gutmenschen Tom, dem Künstler und

Missionar, der sich zu ihrem Beschützer

erklärt und sich in sie verliebt. Er überzeugt

die Bewohner von Dogville, Grace aufzunehmen,

während sie als Gegenleistung für

die Gemeinde arbeiten soll. Sie gewinnt

schliesslich das Vertrauen der Bewohner,

indem sie sich vollkommen für sie aufgibt.

Aber mit der Zeit verändert sich das Verhalten

der Gemeinschaft gegenüber Grace.

Es verhärtet sich. Eine Verrohung macht

sich breit. Als die Polizei mehrmals auf-

taucht und mit Steckbriefen nach Grace

sucht, beginnt die Stimmung zu kippen.

Grace muss sich ihr Aufenthaltsrecht und

ihren Schutz immer härter erarbeiten. Sie

wird zum Mädchen für alles, zur Gefangenen

und zum sexuellen Freiwild für die

Männer. Sie wird zum Objekt von Macht,

Obsession, Bosheit und Gewalt. Aber Grace

gibt sich nicht auf und wehrt sich …

Lars von Trier erzählt in seinem Film

„Dogville“ (2003) eine moderne Passionsgeschichte

und eine Parabel über Rache

und Moral, die zeigt, was die plötzliche

Macht über einen fremden Menschen

in einer Gemeinschaft auslösen kann.

Inspiriert wurde er zu diesem Stoff unter

anderem von Friedrich Dürrenmatts

„Der Besuch der alten Dame“.

Stephan Kimmig, der zuletzt Friedrich

Schillers „Jungfrau von Orleans“ im Pfauen

inszenierte, gehört zu den profiliertesten

Theaterregisseuren im deutschsprachigen

Raum mit einer grossen Bandbreite von

klassischen und zeitgenössischen Stoffen.

Seine Inszenierungen wurden vielfach

ausgezeichnet, u. a. mit dem Nestroy-,

dem Faust-Preis und mehreren Einladungen

zum Berliner Theatertreffen.

12 xxx

Elisa Plüss

13


Homo faber Pfauen

Premiere am 30. September 2016

nach dem Roman von Max Frisch

Regie Bastian Kraft

Bühne Peter Baur

Kostüme Sabin Fleck

„Gewohnt, immer in Bewegung zu sein,

gewohnt, dass alles funktioniert – und zwar

so, wie ich es will –, lese ich ‚Homo faber‘

und frage mich, ob nicht der Fehler im

System oft ein Glücksfall ist, der Stillstand

mich nach vorn bringt, der Sand im Getriebe

die Maschine eigentlich befeuert.“

Bastian Kraft

Die Notlandung eines Flugzeugs in der

Wüste. Darin der Passagier Walter Faber,

ein Schweizer Ingenieur mit einem unerschütterlich

rationalistischen Weltbild – ein

Mann über 50, der alles, was an Kunst,

Liebe, Religion oder Schicksal nicht wissenschaftlich

erklärbar ist, beiseite tut. Zwar

ist auch die Begegnung in diesem Flugzeug

mit Hermann, der ihn von seinen

Plänen abbringt und zu seinem alten Freund

Joachim in die Wüste führt, schon ein erstaunlicher

Zufall. Ins Wanken gerät Walter

Fabers Weltbild aber erst, als er sich gezwungen

sieht, vor sich selbst und seiner

ehemaligen Geliebten aus Jugendzeiten

Hanna über die jüngste Vergangenheit

Bericht abzulegen. Dazu kommt es, weil er

auf einem Schiff von New York nach Frankreich

eine junge Frau kennenlernt, die ihn

an Hanna erinnert: Sabeth. Er lässt seine

Reisepläne fallen und begleitet die junge

Frau in jugendlicher Verliebtheit quer durch

Europa nach Athen. Trotz aller Indizien

begreift er nicht, dass er mit seiner eigenen

Tochter kokettiert – Hannas Tochter, die

sie, kurz nachdem er sie verlassen hatte,

zur Welt brachte.

Den als Rechenschaftsbericht verfassten

Roman schreibt Max Frisch, selbst Architekt

und Literat, 1957 und spiegelt gerade in

Fabers Versuch einer genauen Rekonstruktion

der Geschehnisse sein Scheitern, die

Welt und sein Leben als blosse Addition

der Fakten zu begreifen.

Der Regisseur Bastian Kraft, geboren 1980,

beschäftigt sich nach „Andorra“ von Max

Frisch (Schiffbau/Box 2016) in Zürich zum

zweiten Mal mit diesem Schweizer Autor.

Unterstützt vom Förderer-Circle des

Schauspielhauses

14 xxx

Lena Schwarz 15


Schiffbau/Box

Uraufführung am 15. Oktober 2016

zusammengestellt und

übersetzt von Yves Binet

Mit André Jung

Regie Werner Düggelin

Bühne und Kostüme Raimund Bauer

Texte

von

Jacques

Brel

Hilke Altefrohne

„Parce que monter en voiture c’est dangereux

pour la santé; vivre c’est dangereux

pour la santé; faire l’amour c’est dangereux

pour la santé; courir c’est très mauvais

pour la santé et avoir des rêves c’est très

mauvais pour la santé morale. Tout est

extrêmement mauvais pour la santé …“

Jacques Brel

Mit nur 49 Jahren stirbt der belgische Chansonier

Jacques Brel in einem Pariser Krankenhaus.

Mehr als 10 Jahre zuvor gibt der

unangepasste Lebenskünstler seinen letzten

triumphalen Bühnenauftritt. Danach zieht er

sich, obwohl ihm Paris zu Füssen liegt, auf

die Südseeinsel Hiva Ova zurück. Bis zu

seinem Tod ist er ein rastloser Kämpfer und

bekriegt wie sein liebster Romanheld Don

Quijote im Namen der Träume und der

Zärtlichkeit würdevoll die Windmühlen des

Lebens: das Mittelmass, das Unbewegliche,

die Bourgeoisie und ihr Geld. Seine Lieder

bleiben Hymnen der Zweifler, Unangepassten

und Gestrandeten.

In zahlreichen Interviews legt er Zeugnis

über sein Leben ab. Sie lesen sich als

widersprüchliche Suche nach sich selbst:

In endlosen Ausschweifungen über Erniedrigungen,

Niederlagen, Krankheit und Tod

rechnet ein Mann mit den Zumutungen

ab, die das Leben für ihn bereithielt. Gleichzeitig

sind sie Liebeserklärungen an das

Leben, vergleichbar mit Brels orkanhaften

Bühnenauftritten, in denen er seine Zuhörer

in wildem Tempo in Euphorie versetzte.

Werner Düggelin kreiert aus Jacques Brels

Worten den Erinnerungsraum eines Nomaden

als Monolog für den Schauspieler André

Jung. Seit Jahrzehnten arbeiten Düggelin

und Jung miteinander, so auch im Schauspielhaus,

wo u. a. „Endspiel“ von Samuel

Beckett, „Bunbury“ von Oscar Wilde und

„Volpone“ von Ben Jonson entstanden sind.

16 17


Frau

Schmitz

Pfauen

Uraufführung am 22. Oktober 2016

von Lukas Bärfuss

Regie Barbara Frey

Bühne Bettina Meyer

Kostüme Bettina Walter

„Augen, Mund und eine Nase. Vielleicht

noch Brauen und Wimpern. Ein Leberfleck

stört selten. Er sollte einfach nicht zu gross

sein. Das gilt auch für Feuermale. Hier wie

bei allen anderen Hautveränderungen entscheiden

weiter Form und Position über die

biografischen Folgen. Aber letztlich gilt auch

für diese Fälle: es kommt drauf an, was man

draus macht.

Das hat sich auch Frau Schmitz gesagt. Sie

hat nämlich ein entstelltes Gesicht. Das

wäre weiter nicht schlimm. Es denken bloss

alle, sie müsse deswegen auch eine entstellte

Seele haben. Aber das ist ein Irrtum,

den auszuräumen Frau Schmitz sich kürzlich

entschlossen hat.“

Lukas Bärfuss

In seinen Stücken und Romanen geht der

Schweizer Autor Lukas Bärfuss den grossen

moralischen Fragen der Gegenwart auf

allen Ebenen nach: das Zeitlose, das er in

messerscharfen Szenen seziert, hat bei ihm

ebensolche Kraft, wie die Bearbeitung von

Themen wie Rohstoffhandel, dem Bergier-

Bericht, Sterbehilfe oder Neokolonialismus.

In seinen Romanen begegnen uns auch

essayistische Passagen, seine Essaysammlung

„Stil und Moral“ ist zugleich ein

literarischer Wurf. Mit seinen Gesprächsreihen

und Artikeln stellt Bärfuss auch in der

nicht-literarischen Öffentlichkeit der Schweiz

eine selten kraftvolle Stimme dar. Er ist

einer der profiliertesten Gegenwartsautoren

und Intellektuellen des Landes.

Lukas Bärfuss verbindet eine enge Zusammenarbeit

mit der Regisseurin Barbara Frey

und dem Schauspielhaus Zürich, in dessen

Auftrag sein neuestes Stück entsteht. Während

seiner Zeit als Dramaturg am Schauspielhaus

Zürich entstanden die Uraufführungen

„Malaga“ (2010), „Zwanzigtausend

Seiten“ (2012) und „Die schwarze Halle“

(2013). Barbara Frey übernimmt bereits zum

vierten Mal die Regie bei einer Uraufführung

von Lukas Bärfuss, nachdem sie 2003 die

Uraufführung seines Erfolgsstücks „Die

sexuellen Neurosen unserer Eltern“ inszeniert

hat, das später in 12 Sprachen übersetzt

und verfilmt wurde und in der ganzen

Welt gespielt wird.

Am Schauspielhaus Zürich führte Bärfuss

bereits von 2009 bis 2013 eine Gesprächsreihe

mit dem Titel „Weisse Flecken“, eine

Folge von Dialogen, die er seit 2016 unter

dem Titel „Lukas Bärfuss trifft …“ im Pfauen

fortführt.

Unterstützt von der Stiftung Corymbo

18 Robert Hunger-Bühler xxx 19


Pfauen

Premiere am 12. November 2016

nach einem Märchen der Brüder Grimm

mit Live-Musik von Schtärneföifi

Familienstück ab 6 Jahren

Regie Meret Matter

Bühne Sara Giancane

Der Teufel

mit den drei

goldenen

Haaren

In einer düsteren Zeit regierte ein grausamer

König das Land ausbeuterisch und

hundsgemein. Einige hatten von allem zu

viel, andere selbst zum Essen zu wenig.

Der König war so fies, dass er die Wette

einging, in Bösartigkeit und Kälte sogar den

Teufel übertreffen zu können.

Weil er keinen Sohn hatte, sorgte sich

der König um seine Nachfolge und als er

von einer Prophezeiung erfuhr, dass ein

Müllerssohn der nächste König werde,

trachtete er dem kleinen Kind nach dem

Leben. Erst Jahre später erfährt er, dass

der Junge gerettet wurde, heute 16 Jahre alt

ist und mit seinem Talent und Charme die

ganze Welt verzaubert. Als der König ihn

wiederfindet und durch eine List mit einem

Brief an den Königshof schickt, in dem sein

eigenes Todesurteil steht, fällt der Junge in

die Hände von Räubern. Sie sind Rebellen

gegen das Regime und die Ungerechtigkeit

des Königs und tauschen heimlich den

Brief aus: Nun wird der Glücksjunge bei

seiner Ankunft am Hof automatisch mit der

Königstochter verheiratet. Daraufhin stellt

der König im Zorn eine letzte, bedrohliche

Bedingung: Der Junge solle ihm die drei

goldenen Haare des Teufels bringen! Eine

unmögliche Aufgabe, doch wenn sie gelänge,

wäre das Böse aus der Welt geschafft

und der Glücksjunge und die Königstochter

könnten als gütiges Königspaar das Land

regieren.

In der Bearbeitung von Meret Matter und

der Autorin Stefanie Grob wird das Märchen

zu einer heutigen und abenteuerhaften Geschichte,

die sich darum dreht, ob es den

beiden Kindern gelingt, mit Selbstvertrauen,

Talent und Mut die Welt zu verändern.

Nach dem Erfolg „Die Odyssee für Kinder“

ist die Kinderband Schtärneföifi zum zweiten

Mal in einem Stück in der Regie von Meret

Matter im Pfauen zu erleben. Ihre kraftvollen

musikalischen Inszenierungen begeistern

Kinder und Erwachsene.

Unterstützt von Credit Suisse

Milian Zerzawy

20 21


Pfauen

Zürcher Premiere am 2. Dezember 2016

nach der Erzählung von Franz Kafka

Regie Gísli Örn Garðarsson

Bühne Börkur Jónsson

Kostüme Lili Wanner

Musik Nick Cave und Warren Ellis

Die Verwandlung

„Jede Familie hat ihre Geheimnisse.“

Gísli Örn Garðarsson

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen

Träumen erwachte, fand er sich

in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer

verwandelt.“ So der erste Satz von

Franz Kafkas beunruhigender Erzählung, die

zu den bekanntesten Albträumen der Weltliteratur

gehört.

Anfänglich hofft Gregor Samsa, sein

Zustand der Verwandlung sei ein vorübergehender,

und konzentriert sich auf den

Versuch, trotz seines monströsen Körpers

aufzustehen und seinen Tag zu beginnen.

Jedoch muss er bald erkennen, dass er sich

nur ungeschickt zu bewegen vermag und

sein befremdlicher Anblick seine besorgte

Mutter in Ohnmacht fallen lässt. Gregor

Samsa, zuvor als Handlungsreisender der

agile Ernährer der verschuldeten Familie,

wird plötzlich zur nutzlosen Last des kleinbürgerlichen

Haushalts, der durch seine

Verwandlung vom sozialen Abstieg bedroht

ist.

schwingend betrat, schafften sie ihren internationalen

Durchbruch. Die artistische und

unverblümte Art, mit rezeptionslastigen

Schulklassikern umzugehen, fand seine

Fortsetzung mit Büchners „Woyzeck“ und

Goethes „Faust“, dessen Grundbühnenelement

aus einem Trampolin bestand. 2011

wurde die Truppe in St. Petersburg mit

dem Europäischen Theaterpreis für Neue

Realitäten ausgezeichnet. Zuletzt inszenierte

Garðarsson „The Heart of Robin Hood“ an

der Royal Shakespeare Company in Stratford-upon-Avon.

Zu „Metamorphosis“, einer

Bühnenadaption nach Kafkas „Die Verwandlung“,

haben Nick Cave und Warren Ellis

den Soundtrack beigesteuert. Die Produktion

hatte am Londoner Lyric Hammersmith

Theater Premiere und lief seitdem weltweit

an Theaterfestivals. In Zürich erarbeitet

Gísli Örn Garðarsson eine neue Version mit

Mitgliedern des Ensembles.

Friederike Wagner

Gísli Örn Garðarsson ist Regisseur, Theaterund

Filmschauspieler, Autor – sowie ehemaliger

Leistungsturner. Er ist Mitbegründer des

isländischen Theaterkollektivs „Vesturport“,

das sich 2001 aus einer Gruppe von Schulfreunden

in Reykjavik formierte. Mit einer

vom Zirkus inspirierten Version von „Romeo

und Julia“, in der das Bühnenbild aus einem

Trapez und einem Hochseil bestand und

22 Romeo die Bühne an einem Bungee-Seil

23


In/

Formation

Schiffbau/Box

Uraufführung Dezember 2016

von Guy Krneta

Regie Sebastian Nübling

Bühne Muriel Gerstner

Kostüme Pascale Martin

Musik Lars Wittershagen

„Was ig i mym Läbe Zytig gläse ha. Es het

Zyte gä, won i drei oder vier Schtung am Tag

Zytig gläse ha. I ha drei oder vier Zytigen

abonniert gha. I ha Zytig gläse wi angeri

Büecher. I bi süchtig gsi nach Zytige. U we

angeri hüt chöi säge, weli Büecher si denn

gläse hei, weiss i nume no, dass i Zytig

gläse ha. I ha Zytig gläse, drei oder vier

Schtung am Tag. Zytige, wo scho am

nächschte Tag sy vrautet gsi. Mit dr Schäri ir

Hang und em Chuguschryber. I ha Artiklen

usgschnitten us Zytige, für sen ufzbewahren

u schpeeter no mau z läse. Oder nid gläsnigi

Artiklen us Zytigen usegrisse, für se schpeeter

z läse. I ha Mäppli um Mäppli gfüut mit

gläsnigen u no nid gläsnigen Artikle. I ha

Artiklen ufbewahrt für se wyterzgä a Angeri,

won i tänkt ha, di müessi di Artiklen unbedingt

läse. U ha Artikle vo Angernen übercho,

Artiklen us Zytige, won i nid ha abonniert

gha oder won i überseh ha bim Läse.

Bärge vo Zytigen u Artikle han ig im Zimmer

gha, ufem Gschteu, im Schaft, ufem Bett, am

Bode vrteilt. Hüt han i ke Zytig meh. Hüt lis i

drei oder vier Schtung am Tag Twitter u

Facebook. I mues ke Zytig läse, won i weiss,

dene chan i nid troue. I troue myne Fründen

u Follower. I bi säuber Follower vo Followers,

won i ne troue. I zale nümm. I lise gratis. I bi

therapiert.“

Guy Krneta

Im Blätterwald tut sich was. Die vierte Gewalt

weicht der Gewalt der User. Die suchen

ihre Informationen und Argumente lieber im

Netz, statt sich eine Zeitung zu kaufen.

Ein Graben tut sich auf. Auf der einen

Seite die als „Lügenpresse“ verunglimpften

Zeitungen, die unter dem Generalverdacht

stehen, von politischen Eliten und kaltblütigen

Finanzinvestoren beeinflusst zu sein.

Auf der anderen Seite die „Konsumentinnen

und Konsumenten“, die sich online informieren,

jedoch den eigenen virtuellen Bewegungen

und Algorithmen ausgesetzt sind und

darüber hinaus kommentieren und schimpfen

statt zu argumentieren und zu streiten.

Steht mit dem beschworenen Untergang der

Zeitung gar die Demokratie auf dem Prüfstein?

Spoken-Word-Autor Guy Krneta und Regisseur

Sebastian Nübling berichten aus

den Redaktionsstuben, befragen frustrierte

Abonnenten, ergründen die Stimmungslage

in den digitalen Ghettos und in den unergründlichen

Hinterzimmern der Reichen und

Mächtigen.

Unterstützt von der Gesellschaft der

Freunde des Schauspielhauses

24 Jirka Zett 25


High

(du weisst

wovon)

Schiffbau/Halle

Uraufführung am 7. Januar 2017

von René Pollesch

Regie René Pollesch

Bühne Barbara Steiner

M: Man kann ja leider nicht sagen, ja, ich

liebe meine Probleme. Wenn man mit jemandem

in einem Café darüber redet, wird

einem ja nicht warm ums Herz. Nein, man

versucht ja im Gegenteil angestrengt kalt und

nüchtern zu bleiben. Wie eben alles um

einen herum. Und so kann ja dann nichts aus

den Problemen werden. Sie können nicht

wachsen und gedeihen.

N: A propos gedeihen, sag mal, kann ich mir

bei dir hier ein Zelt einrichten, also für ne

Pflanze? Kai und ich dachten, du wirst ja

nicht polizeilich überwacht, bei dir – da

kommt niemand dahinter.

M: Ein Zelt?

J: Ja, du musst dich auch kaum darum

kümmern. Wir holen uns auch so ne Bewässerungsanlage

bei nem An- und Verkauf. Du

wohnst doch ganz anständig hier.

M: Aber ich hab ne Putzfrau. Die wird sich

natürlich fragen, was in dem Zelt ist.

René Pollesch

eigene Sprache, Gendertheorie oder Phänomene

von Selbsttäuschung im Alltag, Liebe,

Arbeit und das Subjekt in Zeiten des Kapitalismus.

Die Texte entstehen parallel zu den

Proben und in enger Zusammenarbeit mit

dem Ensemble, das teils auch von einem

charmanten Zürcher Sprechchor flankiert

wird. Geprägt wurde René Polleschs Theaterarbeit

auch durch die schillernden, teils

skulpturalen Bühnenbilder des Bühnenbildners

Bert Neumann († 2015), der in seinen

opulenten Entwürfen beispielsweise ein

raumgreifendes Holzschiff in der Schiffbauhalle

unter die Decke hängte („Herein!

Herein! Ich atme euch ein!“, 2014), oder

tausend Bälle aus der Bühnendecke fallen

liess („Love/No Love“, 2015).

Für Zürich entwickelt der Autor und

Regisseur René Pollesch bereits die siebte

Arbeit. Seine letzte Produktion „Bühne frei

für Mick Levčik!“ (2016) brachte ihn mit der

Bühnenbildnerin Barbara Steiner zusammen,

der ehemaligen Assistentin von Bert

Neumann, die dessen Idee, ein Bühnenbild

von Caspar Neher und Bertolt Brecht auf die

Pfauenbühne zurückzubringen, realisierte.

René Polleschs Pop- und Diskurstheater

verwebt auf einmalige Art Theorie, Revue-

Elemente und Slapstick zu unnachahmlichen,

massgeschneiderten Theaterabenden.

Darin geraten die Spieler, mehr von Sprachwitz

denn von einer Erzählung getrieben,

häufig in eine produktive Verwirrung aus

Spiel und Leben, Probe und Auftritt. In

rasanten Rollenwechseln verhandeln sie die

26

Edmund Telgenkämper

27


Pfauen

Premiere am 14. Januar 2017

Onkel Wanja

von Anton Tschechow

Regie Karin Henkel

Bühne Stéphane Laimé

„Bei diesem Wetter wäre es schön, sich

aufzuhängen.“

aus „Onkel Wanja“

Wie ein parasitärer Despot lebt Professor

Serebrjakow auf dem Gut seiner verstorbenen

ersten Frau. Mutter, Tochter und Onkel

Wanja, der Bruder der Verstorbenen, schuften

für den Erhalt des Guts, der Professor

hingegen lebt mit seiner neuen Gattin Elena

von dem Besitz und dessen Erträgen ganz

selbstverständlich. Wie ein Vampir saugt er

die Lebenskraft aus allen Menschen, die er

trifft, und er wird dafür gehasst wie verehrt.

Das Leben auf dem Gut stagniert, unerwiderte

Liebe wird nicht erlöst, die Langeweile

nicht unterbrochen, die Sehnsucht nach

einem sinnvollen Dasein nicht erfüllt. Und

auch wenn der Grund für die erstarrten

Lebensentwürfe sich im Professor zu personifizieren

scheint, ist es letztlich der verstellte

Realitätssinn, der die Figuren in dieser

demütigenden und harten Existenz festhält.

Wäre da bloss nicht permanent der letzte

Funken Hoffnung auf ein besseres Leben!

Diesen Zustand, in dem sich Gefangenschaft

und Passivität wechselseitig bedingen,

bringt Tschechow in seiner Bühnenbildbeschreibung

auf den Punkt: einerseits

„ein Käfig mit einem Star“ und an der Wand

daneben „eine Landkarte von Afrika, die

keinen mehr zu interessieren scheint.“ Als

der Professor das Gut verkaufen will – weil

er nicht länger unter diesen „dummen

Menschen“ sein möchte – versucht Onkel

Wanja einen einzigen ungezügelten Ausbruch

aus dieser gespenstischen Abhängigkeit.

Vergebens.

Tschechows Komödien erzählen vom Verfall

des geistigen und gemeinschaftlichen

Lebens, von Einsamkeit und Mutlosigkeit

einerseits und der urmenschlichen Hoffnung

auf die bevorstehende Veränderung andererseits.

Karin Henkel hat sich mit dem Autor Anton

Tschechow schon mehrfach befasst. Sie

inszenierte bereits erfolgreich „Platonow“,

„Der Kirschgarten“ und „Drei Schwestern“.

In Zürich zeigte sie zuletzt die Grossprojekte

„Die zehn Gebote“ und „Elektra“ in der Halle.

xxx Gottfried Breitfuss 28

29


Madame

de Sade

Pfauen

Premiere Februar 2017

von Yukio Mishima

Regie und Bühne Alvis Hermanis

„Wenn mein Mann ein unmoralisches

Ungeheuer ist, muss ich zu einem

Ungeheuer an Ergebenheit werden.“

aus „Madame de Sade“

18 Jahre lang stand sie ihrem in der Bastille

eingekerkerten Gatten zur Seite und verliess

ihn rätselhafterweise kurz nach seiner

Entlassung in den frühen Jahren der französischen

Revolution: Renée de Sade ist

Empfängerin der abgründigsten Liebesbriefe

der Weltliteratur, verfasst von ihrem Gatten

Alphonse de Sade, der in Yukio Mishimas

„Madame de Sade“ allerdings kein einziges

Mal auf der Bühne erscheint. Sechs Frauen

sind es, die in dieser Studie des Sadismus

wie Planeten um die schwarze Energie von

Marquis de Sade kreisen. Während Renées

Mutter Madame de Montreuil sich aus Angst

vor einem Skandal an die gesellschaftlichen

Konventionen hält und Renées Schwester

Anne im Marquis ein romantisches Projektionsfeld

sieht, sucht die Baronin de Simiane

in dessen Kraftfeld den Schutz der Religion.

Die Erotikerin de Saint-Fond verkauft sich

unter Einfluss de Sades den Seeleuten von

Marseille. Renée schliesslich weigert sich,

ihren Gatten – den Mann, den sie während

18-jähriger Abwesenheit als real erlebt hat –

nach seiner Heimkehr zu sehen. Nur kraft

seiner Literatur erschafft er die Welt, in der

sie lebt.

Der japanische Dichter Yukio Mishima

(1925 –1970) etablierte sich mit „Geständnis

einer Maske“, einem Roman, der die

homosexuellen und sadomasochistischen

Fantasien eines Jugendlichen erkundet,

als herausragender und gepriesener Dichter

seiner Generation. Fortan faszinierten und

irritierten Mishimas Person und Schaffen.

Als Anführer der „Tatenokai“ tötete er

sich im Jahr 1970 gemeinsam mit fünf seiner

Anhänger nach einem missglückten Staatsstreich

zur Wiederherstellung der Kaiserherrschaft.

Fünf Jahre vor diesem öffentlich

zelebrierten Selbstmord, der den Geist des

Samurai wiedererwecken sollte, schrieb er

„Madame de Sade“.

Alvis Hermanis ist längst kein Unbekannter

mehr in Zürich. Mit seiner Inszenierung

„Die Geschichte von Kaspar Hauser“ wurde

er zum Theatertreffen eingeladen, zuletzt

entstand „Die schönsten Sterbeszenen in der

Geschichte der Oper“. Nun inszeniert er zum

ersten Mal im Pfauen.

30 Anne Katharina Mieke Eigner

31


Die 120

Tage von

Sodom

Schiffbau/Box

Premiere Februar 2017

von Milo Rau, nach Pier Paolo Pasolini und

Donatien Alphonse François de Sade

Kooperation mit dem Theater HORA

Text und Regie Milo Rau

Bühne und Kostüme Anton Lukas

„Wir Faschisten sind die einzig wirklichen

Anarchisten. Natürlich erst dann, wenn die

Macht im Staat uns gehört. Tatsächlich

ermöglicht erst die Macht die Anarchie.“

Pier Paolo Pasolini

In der Alpenrepublik Saló – dem letzten

Refugium einer faschistischen Regierung –

werden junge Männer und Frauen entführt

und von vier älteren Herren – den Vertretern

eines untergehenden Regimes – in einem

Schloss gefangen gehalten. In einer Reihe

von sadistischen Ritualen werden die

Jugendlichen missbraucht und erniedrigt

und schliesslich in einer Gewaltorgie zu

Tode gequält. Der letzte Film von Pier Paolo

Pasolini vor seiner Ermordung beruht auf

einem Roman des Marquis de Sade, der

seine explizite Darstellung sexueller

Machtausübung als eine Art Gesellschaftsdiagnose

im ausgehenden 18. Jahrhundert

präsentierte und damit den Zorn der christlichen

Eliten auf sich zog. Obschon Pasolinis

Übertragung in einem deutschen Satellitenstaat

im Norditalien von 1944 angesiedelt

ist, wird sein Skandalfilm oft als Kommentar

auf eine Herrschaftsform gelesen, die das

faschistische Regime zwar ablöste, aber

dieselben repressiven Mechanismen fortführte:

die moderne Konsumgesellschaft.

Die Anführer einer total passiven aber

gewalttätigen Mehrheit geben sich Pasolinis

Diagnose zufolge nur scheinbar progressiv

und liberal. Dabei ist ihre „Vorstellung vom

absoluten Vorrang des Normalen ebenso

selbstverständlich wie vulgär und geradezu

kriminell“ und ihre Hetzkampagnen gegen

das „Andere“ sind in ihren Grundzügen

nichts anderes als die Hexenjagden der

faschistisch-klerikalen Gesellschaften.

Gemeinsam mit dem Theater HORA,

das seit Jahren das Theaterschaffen von

Menschen mit geistiger Behinderung fördert

und in weltweit gefeierten Inszenierungen

die Abnormalität seiner Schauspielerinnen

und Schauspieler in Frage stellt, schliesst

Milo Rau an seine umstrittenen Performances

„City of Change“ (2011, zur Einführung

des Ausländerstimmrechts) und „Die Zürcher

Prozesse“ (2013, Prozess gegen die

„Weltwoche“) an und übersetzt Pasolinis

Gewaltfantasie in die helvetische Jetztzeit.

32

Robert Rožić

33


Pfauen

Premiere März 2017

von Henrik Ibsen

Regie Alize Zandwijk

Bühne Thomas Rupert

Musik Maartje Teussink

Die

Wildente

„Machen die Wildenten ja immer so.

Tauchen zum Grund, so tief sie können,

mein Guter. Verbeissen sich in Tang und

Algen – in dem ganzen Mist da unten.

Und kommen nie wieder hoch.“

aus „Die Wildente“

Als Gregers Werle nach Jahren in sein

Heimatdorf zurückkehrt, flammt ein alter

Konflikt zwischen ihm und seinem Vater,

dem reichen Konsul Werle, wieder auf.

Gregers glaubt, dass sein Jugendfreund

Hjalmar seine 14-jährige Tochter Hedvig

untergeschoben bekam – Hedvig aber in

Wirklichkeit das uneheliche Kind seines

eigenen Vaters ist. Die vielen Zuwendungen,

die sein Vater der Familie Ekdal zukommen

lässt, erscheinen Gregers als untrüglicher

Beweis. Gregers macht sich selbst zum

unerbittlichen Aufklärer und zerstört trotz

bester Absichten mit seinen „idealen Forderungen“

den familiären Frieden. Er zerstört

damit auch die heilsamen Rückzugsorte der

Illusion, wie den Dachboden, wo die Ekdals

der Realität entfliehen, die aber auch ein

liebevolles Leben überhaupt erst möglich

machten.

einzige Veränderungswille spiegelt sich im

Aufklärungsfieber des Gregers Werle. Er

will um jeden Preis die „Wildente“ aus den

Tiefen des Meeres retten und die Wahrheit

ans Licht bringen. Dabei verantwortet

er schliesslich den Selbstmord der 14-jährigen

Hedvig Ekdal.

Die niederländische Regisseurin Alize

Zandwijk arbeitet zum ersten Mal in Zürich.

Sie war ab 1998 mit Guy Cassiers künstlerische

Leiterin des Rotterdamer Ro Theater

und wurde dort 2006 Direktorin. Zandwijk

schuf hier neben zahlreichen eigenen Inszenierungen,

die in ganz Europa tourten,

internationale Kooperationen und stärkte

das Ensembletheater. Seit 2003 inszeniert

sie regelmässig in Deutschland, u. a. am

Thalia Theater Hamburg und am Deutschen

Theater Berlin, seit 2016 ist sie leitende

Regisseurin am Theater Bremen.

Henrik Ibsen zeigt in seiner poetischen

Tragikomödie von 1884 ein bitteres Menschenbild:

Der Mittelstand ist ohne Kraft

und Selbstvertrauen, steckt in grösster

Abhängigkeit – alles, was Hjalmar hat,

hat er dank Werle. Selbst der Arzt Relling

versorgt seine Patienten in dieser erstarr-

xxx Miriam Maertens

34

ten Welt nur mehr mit Lebenslügen. Der

35


Grimm

Ein Märchen

Pfauen

Uraufführung April 2017

von Herbert Fritsch

Regie und Bühne Herbert Fritsch

„Wo lebt die Poesie wirklicher als da, wo sie

die Seele trifft …“

Wilhelm Grimm

„Es war einmal, vor tausend und mehr

Jahren, in einem alten Schloss mitten in

einem grossen, tiefen Wald…“ – So beginnen

sie, die fantastischen Geschichten der

Brüder Grimm. Und alles deutet darauf hin,

dass das, was nun folgen wird, nicht aus

dem Hier und Jetzt kommt und nicht von

dort, wo wir uns auskennen. Doch alles,

was uns aus den Märchen entgegenkommt,

kennen wir seit Kindertagen und trotzdem

ist uns vieles davon verschlossen. Diese Geschichten

öffnen Tür und Riegel:

Die von den Brüdern Grimm eifrig gesammelten

und kanonisierten Märchen führen

uns in eine Welt der Fantasie, der Träume

und des Wunderbaren, des Grausamen und

Bösen, des Geheimnisvollen und Schönen.

Fabelwesen, Zwerge, Geister, Hexen, sprechende

Tiere, verkappte Prinzen und versteckte

Prinzessinnen, böse Stiefmütter und

feige Väter versammeln sich hier zu einer

Fülle von Geschichten, die einen Zugang zu

verborgenen Schichten und Abgründen des

Menschlichen freilegen.

Die Räume der Magie, des Zaubers, des

Fantastischen, die im Märchen präsent sind,

sind Rückzugsraum und Gegenwelt zur

Realität. Im Kampf des Guten gegen das

Böse lassen sie die Fiktion einer geordneten

Welt für einen Augenblick wahr werden. Ihre

Warnung betrifft dann die Tatsache, dass es

auch ganz anders sein könnte als es ist.

Die „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder

Grimm gelten neben der Lutherbibel als das

bekannteste und meistübersetzte Buch

deutscher Sprache. Es ist schon lange

Kultur- und immer wieder Zeitgeschichte.

Ein Klassiker der Welt- und Gegenwartsliteratur.

Der Regisseur Herbert Fritsch, der zuletzt

„Wer hat Angst vor Hugo Wolf?“ im Pfauen

inszeniert hat, wird sich erstmals auf eine

theatrale Entdeckungsreise in die Märchenwelt

der Brüder Grimm begeben.

36 Susanne-Marie Wrage

37


Pfauen

Premiere Mai 2017

Volksstück von Bertolt Brecht

Regie Sebastian Baumgarten

Herr

Puntila und

sein Knecht

Matti

Siggi Schwientek

„In Brechts ‚Herr Puntila und sein Knecht

Matti‘ geht es um das beginnende Krepieren

männlicher Omnipotenz. Wir beobachten in

einer der beiden Titelfiguren die Diskrepanz

zwischen dem eigenen Funktionieren und

dem menschlichen Handeln unter heroischen

Machtverhältnissen, die nur noch

über die Drogeneinnahme reguliert werden

kann. Das mag humorlos und sehr ernsthaft

klingen, aber Bert Brecht hat diesen Klassenkampf

auf dem Land mit Lust und Witz

betrachtet und uns eine grossartige Komödie

hinterlassen.“

Sebastian Baumgarten

Mit dem finnischen Gutsbesitzer Puntila

entwarf Bertolt Brecht das Porträt eines

Kapitalisten mit zwei Gesichtern: Während

seine Menschlichkeit mit dem Grad seiner

Betrunkenheit wächst, ist er nüchtern ein

Ausbeuter, der seine Untergebenen auf oft

brutale und hinterhältige Weise schikaniert.

In betrunkenem Zustand jedoch zieht er

seinen Chauffeur Matti ins Vertrauen

darüber, dass er es bereut, die bevorstehende

Hochzeit seiner Tochter Eva mit dem

langweiligen Attaché arrangiert zu haben –

und in seinem Rausch hält Puntila ausgerechnet

Matti für den idealen Bräutigam

seiner Tochter. Der standesbewusste Matti

sieht jedoch in der Klassenzugehörigkeit

Evas ein unüberwindbares Hindernis und

lässt sie zu einem „Examen“ antreten –

doch Eva besteht die Prüfung zur einfachen

Frau aus dem Volk nicht. Matti verlässt

schliesslich Puntilas Hof mit den Worten:

„Der Schlimmste bist du nicht, den ich

getroffen / Denn du bist fast ein Mensch,

wenn du besoffen.“

Brechts Volksstück entstand 1940 im Exil

nach einer Vorlage der finnischen Autorin

Hella Wuolijoki und wurde im Juni 1948 am

Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. In der

„Ausformung des Klassenantagonismus

zwischen Puntila und Matti“, so Brecht in

seinen Notizen, „macht es die Verlogenheit

und Gefährlichkeit der bestehenden Herrschaftsverhältnisse

deutlich.“ Denn in der

kapitalistischen Gesellschaft sei der Mensch

gezwungen, in einer Bewusstseinsspaltung

zu leben und seine gute Natur zu verleugnen.

Puntila ist für ihn eine Ausgeburt des

Kapitalismus: „auszulachen im Suff, verabscheuungswürdig

in der Nüchternheit.“

Sebastian Baumgarten studierte Opernregie

in Berlin und ist seit seiner Zeit als Assistent

von Ruth Berghaus und Robert Wilson

sowie Mitarbeiter von Einar Schleef als

Grenzgänger zwischen Schauspiel- und

Opernhäusern unterwegs.

Am Opernhaus Zürich waren „Don

Giovanni“ und „Hamletmaschine“ zu sehen,

am Schauspielhaus inszenierte er „Die

Affäre Rue de Lourcine“ von Eugène

Labiche, Brechts „Die heilige Johanna der

Schlachthöfe“ (eingeladen zum Berliner

Theatertreffen 2013) sowie zuletzt „Schuld

und Sühne“ nach dem Roman von Fjodor

Dostojewski.

Unterstützt von der

Hans Imholz Stiftung

39


Jakob von

Gunten

Schiffbau/Box

Premiere Mai 2017

nach dem Roman von Robert Walser

Regie Barbara Frey

Bühne und Kostüme Bettina Meyer

„ ‚Jakob von Gunten‘ ist als Gegenentwurf

zum heutigen Lebensoptimierungsund

Effizienzwahn gleichermassen heiter

wie beunruhigend. Walsers Antihelden

sind ausnahmslos einsame Menschen,

die permanent ihre eigene Welt erfinden

müssen, weil die Welt, so wie sie ist,

nichts für sie bereithält.“

Barbara Frey

„Man lernt hier sehr wenig, es fehlt an

Lehrkräften und wir Knaben vom Institut

Benjamenta werden es zu nichts bringen,

wir werden alle etwas sehr Kleines und

Untergeordnetes im späteren Leben sein“,

beginnt Robert Walsers fiktiver Tagebuchroman

aus der Perspektive des Internatszöglings

Jakob von Gunten, erschienen im

Jahr 1909. Der Ort der Handlung ist eine

Dienerschule, in welcher die Entwicklung

der Schüler nicht gefördert, sondern verhindert

wird. Die Lehrer schlafen, sind tot,

scheintot oder versteinert, ausser dem

monströsen Vorsteher Herrn Benjamenta

und seiner leidenden Schwester Fräulein

Benjamenta. Der Grundsatz des Instituts

lautet „Wenig, aber gründlich!“. Jakob

von Gunten ist intelligent und stammt aus

bürgerlichen Verhältnissen, jedoch verfolgt

er stoisch das Ziel, eine „reizende, kugelrunde

Null“ zu werden. Er führt ein sonderbares

Doppelleben, ein geregeltes und

ein ungeregeltes, hochmütig und demütig

zugleich, ein ernsthafter Spieler, der seine

Traumvisionen nicht von der Realität trennt.

Am Ende dieses avantgardistischen, ver-

störenden Anti-Bildungsromans bleiben

nur der Vorsteher des sich auflösenden

Instituts – einem entthronten König gleich –

und Jakob von Gunten übrig. Fräulein

Benjamenta ist an Lieblosigkeit gestorben

und die anderen Eleven haben ihre Anstellung

als Diener erhalten. Herr Benjamenta,

der sich selbst als bedrohlichen Unmenschen

bezeichnet, fühlt sich in der Gegenwart

von Jakob zum ersten Mal lebendig

und fleht ihn an, mit ihm in die Welt hinaus

zu ziehen. Zuletzt reiten der Herr und sein

Zögling Seite an Seite in die Wüste, ins

Nichts und der Erzähler fragt: „Und wenn

ich zerschelle und verderbe, was bricht

und verdirbt dann? Eine Null.“

Der dritte und meistdiskutierte Roman des

herausragenden Schweizer Schriftstellers

und gesellschaftlichen Aussenseiters Robert

Walser (1878–1956) wurde in vier Sprachen

übersetzt und mehrmals verfilmt. Walser

war mit seiner scharfsinnigen Beschreibung

von Entfremdung und Wertnihilismus seiner

Zeit voraus.

Barbara Frey, die Walsers Leidenschaft

teilt, das Gigantische im Detail aufzuspüren,

wird den Roman erstmals in Zürich auf die

Bühne bringen.

40 Christian Baumbach

41


Kammer

Nicolas Rosat

Grundraum Bettina Meyer

Die Bar in der Kammer wird unterstützt

42 von Ittinger Amber

43


Pfauen/Kammer

Uraufführung am 17. September 2016

von Ferdinand Schmalz

Regie Barbara Falter

Bühne Dominik Freynschlag

Kostüme Noelle Brühwiler

Musik Sandro Corbat

Der

thermale

Widerstand

Carolin Conrad

„wir sind schon lang auf kur. wir stehen

sozusagen unter kuratel. die sorgen machen

sich die anderen. wir sind umsorgt und das

nicht schlecht. es gibt ein breites angebot

an kuranwendungen. dampfbäder und massagen

aller art. hier lässt man sich verwöhnen,

hier kann man sich vergessen. und mit

sich selbst vergisst man auch die sorgen, die

diese aussenwelt uns machen könnte. heut

kaufen wir uns ausnahmsweise eine zeitung,

nur um das kreuzworträtsel aufzulösen. dann

geht es wieder in die heissen schwefelbäder.

kann sein, dass wir uns darin selbst auflösen,

porentief gereinigt und total erholt.

nur manchmal kommt es vor, dass dumpf

ein lärm von draussen in die badehallen

dringt, verhallt dann aber wieder schnell.

das merkt sogar der lärm, dass hier sein

stören gänzlich unerwünscht ist. doch heute

scheints, liegt etwas in der luft. es ist der

dampf durchschnitten von dem lärm. die

ruhepause macht heut selber pause. und

weil der lärm auch in uns drinnen jetzt zu

hallen noch beginnt, der hallt da nach in

uns, ist plötzlich eine unruhe auch in uns

drin, ein unbehagen, unwellness, dabei ist

uns entspannung doch versprochen worden.

es zittern uns die hände selbst bei 35 grad,

weil es noch immer lärmt da in uns drin.

und zitternd greifen wir drum nach der

zeitung jetzt, schlagen sie auf: es ist ein

umbruch grad im gange, ein politischer, in

diesem land, um das kurbad aussen rum.“

Ferdinand Schmalz

Der Autor Ferdinand Schmalz, geboren

1985, gewann mit seinem ersten Stück

„am beispiel der butter“ 2013 den Retzhofer

Dramapreis. Es folgte die Einladung zu den

Mülheimer Theatertagen „Stücke 2014“ und

die Zeitschrift „Theater heute“ wählte seinen

Text zum „Stück des Monats“ (April 2014).

Im Rahmen der Autorentheatertage Berlin

wurde sein zweites Stück „dosenfleisch“ in

der Spielzeit 2015/16 am Wiener Burgtheater

uraufgeführt. „Der thermale Widerstand“

hat Ferdinand Schmalz für das

Schauspielhaus Zürich geschrieben.

Barbara Falter, geboren 1983, studierte

Theater-, Film- und Medienwissenschaft

und Vergleichende Literaturwissenschaft in

Wien und Aix-en-Provence. Während des

Studiums absolvierte sie zahlreiche Regieassistenzen

u. a. bei Felicitas Brucker,

Georg Schmiedleitner, George Tabori und

Nicolas Liautard. Von 2013 bis 2016 war sie

Regieassistentin am Schauspielhaus Zürich,

wo sie u. a. mit Barbara Frey, Herbert

Fritsch und Sebastian Nübling zusammenarbeitete.

Die Inszenierung von „Der thermale

Widerstand“ ist ihre erste Regiearbeit.

Unterstützt vom Österreichischen

Kulturforum Bern

44 45


Das

Gelübde

Pfauen/Kammer

Uraufführung am 24. November 2016

von Dominik Busch

Koproduktion mit dem Deutschen Theater Berlin

Regie Lily Sykes

Bühne und Kostüme Jelena Nagorni

Musik David Schwarz

„Ich habe dieses Stück geschrieben, weil es

viele Dinge gibt, die ich nicht verstehe. Zum

Beispiel: Was ist das, ein Versprechen? Ist

das so klar? Und ist ein Versprechen für

mich nur dann bindend, wenn ich es freiwillig

gebe? Kann mir ein Versprechen nicht

auch zustossen, und selbst dann muss ich

mich daran halten? Aber warum sollte ich

das tun müssen, wenn ich nicht religiös bin?

Statt mich mit Pragmatismus und Ironie

durchzuwursteln, dachte ich: Du musst jetzt

diese Geschichte erzählen.“

Dominik Busch

Tim, ein junger Arzt, sitzt in einem abstürzenden

Flugzeug und legt in jenem Moment,

in dem alles stillzustehen scheint, ein Gelübde

ab: Wenn er den Absturz überlebt,

wird er für immer in die Krankenstation in

Afrika zurückkehren, in der er gerade vier

Monate gearbeitet hat. Er überlebt – und

muss seinem gesamten Umfeld erklären,

was er nicht erklären kann: Weder aus

Pflichtgefühl noch aus Nächstenliebe und

auch nicht aus Weltverbesserungsehrgeiz

wird er sein gesamtes Leben samt

schwange rer Freundin zurücklassen, sondern

weil sein Beschluss auf rätselhafte

Weise grösser ist als alles, was er in Worte

fassen kann. In einer starken und bildreichen

Sprache stellt Dominik Buschs Versuchsanordnung

die Frage nach der inneren

Bestimmung jedes Menschen und nach

einer rational nicht mehr fassbaren geistigen

Kraft, die in unserer säkularisierten Welt

kaum ihren Platz findet.

„Das Gelübde“ von Dominik Busch zählt zu

den drei Gewinnerstücken des Autorenwettbewerbs

der Autorentheatertage am Deutschen

Theater Berlin, wo die Inszenierung

Ende Juni 2016 ihre Uraufführung erlebt,

bevor sie im November in Zürich Premiere

feiert.

Dominik Busch, 1979 in Sarnen geboren

und in Luzern aufgewachsen, studierte

Germanistik und Philosophie in Zürich

und Berlin sowie Musik an der Jazzschule

Luzern. Seit 2002 schreibt er eigene

Texte, Kurzgeschichten und Theaterstücke.

2012/13 nahm er am Dramenprozessor am

Theater Winkelwiese teil, 2014 war er

Stipendiat beim Forum junger Autoren im

Rahmen der Biennale Wiesbaden „Neue

Stücke aus Europa“. In der Saison 2015/16

ist er zusammen mit Ariane Koch und

Michael Fehr Hausautor am Luzerner

Theater.

Lily Sykes, 1984 in London geboren, arbeitet

nach Assistenzen und eigenen Regiearbeiten

am Schauspiel Frankfurt seit 2012

als freie Regisseurin u. a. für das Deutsche

Theater Berlin, das Theater Oberhausen

und das Staatstheater Darmstadt. Am

Schauspielhaus Zürich war im Herbst 2014

ihre Inszenierung „Dogtooth“ nach dem

Film von Giorgos Lanthimos zu sehen.

46 Julia Kreusch

47


Pfauen/Kammer

Premiere Februar 2017

nach dem Roman von Markus Werner

Regie Zino Wey

Bühne und Kostüme Davy van Gerven

Musik Benjamin Brodbeck

Zündels

Abgang

Marie Rosa Tietjen

„ ‚Zündels Abgang‘ verstehe ich als eine

poetische Beschreibung eines Unwohlseins,

die subtile Beobachtung eines Ausbruchs.

Eine Spurensuche nach einem Menschen,

der sich irgendwann verliert. Eine Spurensuche

nach einem Selbst, die sich irgendwann

auszulöschen beginnt.“

Zino Wey

„Dem Weltgeschehen schenk ich Interesse

und Wut, aber ich glaube, es pfeift darauf.“

Konrad Zündel ist Mitte 30, Lehrer und

verheiratet. Besonders glücklich macht ihn

das nicht, besonders unglücklich aber auch

nicht. Das Dilemma beginnt mit Zündels

Überzeugung von der Untreue seiner Frau

Magda. Nach fünf Jahren Ehe kriselt es.

Ein getrennter Sommerurlaub soll Distanz

schaffen, soll klären, soll helfen.

Nach seinem missglückten Versuch einer

Griechenlandreise, die er wegen des Verlusts

eines Schneidezahns abbrechen muss,

unternimmt Zündel einen neuen Anlauf. Ein

Zug bringt ihn nach Genua. Dort gerät er in

abenteuerlich-kriminelle und absurd-erbärmliche

Situationen und in zwielichtige Etablissements.

Er begegnet Ganoven und leichten

Damen, trinkt zu viel Alkohol, schläft kaum

und erlebt lauter Seltsamkeiten. Zündel ist

von der Schlechtigkeit der Welt überzeugt

und geniesst sie aber in vollen Zügen. „Die

Wirklichkeit – seelenruhig fürchterlicher und

unbeschreiblicher werdend von Tag zu Tag –

zwingt entweder zum totalen Rückzug oder

zum jauchzenden Anarchismus.“

Nur noch selten denkt er an Magda und an

Zuhause. Der Strudel, der ihn ergriffen hat,

lässt ihn nicht mehr los, zieht ihn weiter und

weiter von sich fort, bis er schliesslich einen

Entschluss fällt und verschwindet.

Das tragikomische Debüt des Schweizer

Schriftstellers Markus Werner, dessen

Roman „Am Hang“ zu einem der beliebtesten

und erfolgreichsten Romane avancierte,

ist die höchst amüsante und bitterernste Geschichte

eines modernen Antihelden, der

versucht, Klarheit in sein Leben zu bringen

und stattdessen zunehmend in Verwicklungen

gerät – bis er sich am Ende selbst

abhandenkommt.

Der junge Schweizer Regisseur Zino Wey,

dessen poetische und stimmungsvolle Inszenierung

von Philipp Löhles „Kollaps“ letzte

Spielzeit in der Kammer zu sehen war,

arbeitet u. a. am Nationaltheater Mannheim,

an den Münchner Kammerspielen und an

der Kaserne Basel.

48 49


Muttermale

Fenster

blau

Pfauen/Kammer

Schweizerische Erstaufführung Mai 2017

von Sasha Marianna Salzmann

Regie Tobias Herzberg

Bühne Simon Sramek

Kostüme Marcus Karkhof

Es ist Winter, irgendwo im hohen Norden,

ein Junge überrascht einen Mann mit seinem

Besuch. Als er behauptet, der Mann

sei sein Grossvater, reagiert dieser schroff

und abweisend. Doch der Junge, der endlich

sein Wunschbild, eine ihm haltgebende

Vaterfigur gefunden zu haben, nahe sieht,

gibt nicht so schnell auf. Mit dabei hat er

ein Fotoalbum, mit dessen Bildern von sich

und seiner Mutter Lena er versucht, den

Mann aus der Reserve zu locken. Der Mann

wiederum verschiebt das Wahrmachen

seiner Drohung, den Jungen hinauszuwerfen

erst auf nach dem Essen, dann auf nach

dem gemeinsamen Angeln – und allmählich

kommen sich die beiden näher.

In einer zweiten Erzählebene führen ein

älterer Mann, der Maler Leo, und eine

jüngere Frau, die PR-Beraterin Lena, Beziehungsgespräche,

während sie gemeinsam

an einem Bild malen, das Lena über die

Leinwand hinaus bis auf die Fenster ausweitet.

Die übermalten Fenster sollen den

Raum abdunkeln. Das Dunkle als Schutzraum

oder als der Ort, wo das Bedrohliche

lauert? Ihr Dialog ist voller Andeutungen,

vage und trotzdem eine präzise Suche nach

Nähe und gleichzeitiger Angst davor. Auch

ihre Beziehung – sind sie ein Paar oder

Vater und Tochter – bleibt in der Schwebe,

bis sich schliesslich die beiden Erzählebenen

miteinander verknüpfen.

Fenster blau“ 2012 den Kleist-Förderpreis

für junge Dramatik gewonnen. Sie studierte

Szenisches Schreiben an der UdK Berlin.

Von 2013 bis 2015 leitete sie das Studio

des Maxim Gorki Theater Berlin, wo sie

auch Hausautorin ist.

Ihre Stücke kreisen um das Thema der

modernen Identität. Sie geht der Frage

nach, wie sich heute Identität selbstbestimmt

definieren lässt, jenseits von

äusseren Zuschreibungen.

Tobias Herzberg studierte Regie an der

Theaterakademie Hamburg und an der

Zürcher Hochschule der Künste. Er ist

Alumnus des Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerks

(ELES). Seine Diplominszenierung

„Das Leben ein Traum“ von Calderón wurde

2014 zum Körber Studio Junge Regie eingeladen

und seine Inszenierung von Katharina

Hackers Stadterzählung „Tel Aviv“ war für

den Kölner Theaterpreis nominiert. Weitere

Arbeiten von ihm waren am Jungen Schauspiel

Hannover, auf Kampnagel Hamburg

oder im Studio des Maxim Gorki Theater

Berlin zu sehen. Von 2014 bis 2016 ist er

Regieassistent am Schauspielhaus Zürich.

Die aus Moskau stammende, in Deutschland

aufgewachsene Autorin Sasha Marianna

Salzmann hat mit dem Stück „Muttermale

50

Klaus Brömmelmeier

51


Our Voice/

Our Hope

Pfauen/Kammer

Ein Schreibprojekt für Menschen aus

dem arabischen Raum mit Mudar Alhaggi

und Erik Altorfer

„Ich werde weiter mit meinen Erinnerungen

ringen. Und ich werde es ihnen erlauben,

mich immer wieder von Neuem zu überwältigen.“

Mudar Alhaggi

Vor dem Arabischen Frühling konnte sich

niemand in Syrien die gegenwärtige humanitäre

Katastrophe vorstellen. Krieg, Vertreibung,

Flucht und Exil, das betraf Menschen

aus anderen Ländern. Fünf Jahre später hat

sich das Leben der Syrerinnen und Syrer in

ein Chaos verwandelt. Und vielen hat es

darüber die Sprache verschlagen.

Der syrische Dramatiker Mudar Alhaggi

lebt seit drei Jahren im Exil. Im Libanon hat

er begonnen, in Flüchtlingscamps Schreibworkshops

zu leiten, zuletzt erarbeitete

er in Beirut zusammen mit Erik Altorfer,

dem langjährigen künstlerischen Leiter des

Dramenprozessors, ein Dramatikerprojekt

mit syrischen und syrisch-palästinensischen

Flüchtlingen.

In einem Schreibworkshop am Schauspielhaus

Zürich nehmen Menschen aus dem

arabischen Raum eine neue Perspektive auf

ihre Erfahrungen der letzten fünf Jahre ein,

betrachten die Gegenwart und imaginieren

eine Zukunft. Sie werden mit ihren Erinnerungen

arbeiten, als wären es Geschichten

und gestalten ihre Biografien. Die Texte, die

im Rahmen dieses Projektes geschrieben

werden, sollen eine Auseinandersetzung

über das Geschehene und die Gegenwart

unter den Teilnehmenden eröffnen – und in

der Folge eine Debatte zwischen den Texten

und dem Publikum. Als Autoren erhalten

diese Menschen jenseits von Fremdzuschreibungen

eine Identität – und das

Schauspielhaus Zürich erinnert an seine

Geschichte als Ort für Künstler im Exil.

Wie findet sich eine Sprache, mit der über

Verlust und Vertreibung gesprochen und

geschrieben werden kann? Wie kann man

das Chaos und den Wahnsinn überhaupt

verstehen? „Vielleicht brauchen wir Syrer

alle eine Therapie“, so brachte eine junge

syrische Autorin im Libanon die Situation

lakonisch auf den Punkt.

52 Henrike Johanna Jörissen

53


Pfauen/Kammer

Wildes

Wissen

Pfauen/Kammer

Arabischer

Salon

Eine Scientainmentreihe von Wissenschaftsjournalist

Roland Fischer, Autor Konstantin

Küspert und Regisseurin Sophia Bodamer

Arabische Literatur präsentiert von

Mitgliedern des Ensembles

Auf unterhaltsame, experimentelle Art und

Weise verbindet „Wildes Wissen“ aktuelle

Themen aus der Forschung mit populärkulturellen

Referenzen. Nach dem Astrophysiker

Ben Moore, dem Psychoanalytiker

Peter Schneider und anderen werden auch

in dieser Spielzeit wieder Koryphäen aus

Forschung, Psychologie und Kultur zu Gast

sein. Die dritte Staffel von „Wildes Wissen“

taucht ein in die Welt der Daten – und holt

sich, weil man in dieser Datenwelt leicht

den Überblick verliert, eine künstliche

Intelligenz auf die Bühne, vom Showmaster

selbst trainiert. Wird der Avatar das Publikum

überzeugen, kann er womöglich sogar

die Führung des Abends übernehmen,

sodass sich der Mensch zurücklehnen

kann? Oder muss der Mensch den Schaltkreisen

doch immer wieder auf die Sprünge

helfen? Ein „data driven duet“ zwischen

Genie und Wahnsinn, zwischen Neuron und

Silikon, zwischen Absturz und Neustart.

In einer Reihe von Salonabenden befassen

sich die SpielerInnen des Ensembles mit

zeitgenössischer arabischer Literatur. In

Form von Lesungen stellen sie die Vielfalt,

den sprachlichen Reichtum und die Verschiedenheit

dieser in Europa noch viel zu

unbekannten und unentdeckten Texte dem

Publikum vor.

Claudius Körber

Wissenschaftsjournalist und Kulturblogger

Roland Fischer ist auch als Organisator des

„Mad Scientist Festival“ und als Host des

„Crypto Clubs“ tätig. Konstantin Küspert

beschäftigt sich als Autor von Theaterstücken

sowie als Dramaturg besonders mit

den Themenfeldern Technologie, Transhumanismus

und Zukunftsforschung. Regisseurin

Sophia Bodamer, von 2012 bis 2014

Regieassistentin am Schauspielhaus Zürich,

setzte „mensch.maschine“ von Küspert

szenisch um und inszenierte am Schauspielhaus

Zürich 2015 erfolgreich Werner

Schwabs „ÜBERGEWICHT, unwichtig:

54 UNFORM“.

55


Close Up

Ensemblemitglieder zeigen ihre

eigenen Arbeiten

Pfauen/Kammer

Close Up

Der Junge,

den es

nicht gab

nach dem Roman von Sjón

Mit Michael Neuenschwander

Szenische Einrichtung Sophia Bodamer

Die Welt von Máni Steinn, einem 16-jährigen

Waisen, gehört dem Film, dem Stummfilm.

Während 1918 der Erste Weltkrieg zu Ende

geht und Island die Unabhängigkeit erhält,

sitzt der Junge, wann immer es ihm möglich

ist, im Kino. Sein Geld verdient er als Stricher

für homosexuelle Freier. Er lebt in

ständiger Angst, da Homosexualität zu

dieser Zeit verboten ist und rigoros bestraft

wird. Als ihm eines Tages die etwa gleichaltrige

Sóla Guðb auf ihrem Motorrad erscheint,

ist er fasziniert von dem Mädchen

und von ihrer Überzeugung, dass es sich

lohnt, für seine Leidenschaft zu kämpfen.

Sóla wird für Máni zur Verkörperung seines

Filmidols Musidora.

Der isländische Autor Sjón erzählt vor dem

historischen und politischen Hintergrund

Islands eine packende, bildgewaltige,

manchmal ins Traumhafte abgleitende

Geschichte eines Aussenseiters und seiner

Leidenschaft.

Michael Neuenschwander bringt diesen

Roman als Erzähltheater auf die Bühne.

Isabelle Menke

Der 1962 in Reykjavík geborene Sjón schreibt

Romane, Gedichte und Drehbücher. Bekannt

wurde er vor allem durch seine Songtexte

für die Sängerin Björk. Für seinen Roman

„Schattenfuchs“ erhielt er 2005 den Literaturpreis

des Nordischen Rates. „Der Junge,

den es nicht gab“ wurde 2013 mit dem

Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet.

57


Pfauen/Kammer

Close Up

PEER.GYNT

(in Planung)

Pfauen/Kammer

Close Up

Hans Schleif

Eine szenische Lesung mit Musik und

Live-Zeichnung

Mit Hans Kremer (Wort und Spiel), Esther

Schöpf (Violine und Gesang), Norbert Groh

(Akkordeon und Klavier), Isabelle Krötsch

(Live-Zeichnung und Gesamtgestaltung)

Eine Spurensuche mit Matthias Neukirch

Regie Julian Klein

Ein szenisches Experiment über Wahrheit

und Lüge, Wirklichkeit und Projektion und

die Transzendenz der Liebe. Basis sind zwei

Klassiker: Henrik Ibsens „Peer Gynt“ und

Edvard Griegs „Suiten zu Peer Gynt“ sowie

seine für das Theaterstück konzipierte

Bühnenmusik inklusive Tänze. Beide Werke

werden in der Installation „Laut-Malen“ mit

theatralischen Mitteln erkundet. Die klassischen

Partituren bilden Inspiration und

Leitfaden. Die Begegnungen von Wort, Bild

und Klang werden durch Improvisation

erweitert und eröffnen so neue Perspektiven

auf den Stoff, der in seiner Abhandlung

über das herrschende materialistische

Weltbild aktueller ist denn je.

Das Kollektiv um Hans Kremer ist Ibsens

Thesen „Mensch sei du selbst“ und

„Mensch sei dir selbst genug“ auf der

Spur. Das Epos ist auch eine Hommage

an die Kraft der Vorstellung und die Magie

des Erzählens. Die Imagination des Betrachters

wird durch das skizzenhafte

Arbeiten zum eigentlichen Akteur. Gleichzeitig

hinterfragt diese Werkstatt des

Denkens das im Stück thematisierte Kopftheater,

das für viele Menschen unserer Zeit

Realität geworden ist.

„Nun wird’s wohl klappen, wie immer in

wirklich guten Zeiten siegt die Tugend!“

aus „Hans Schleif“

Hans Schleif war Architekt und Archäologe,

renommierter Wissenschaftler, Professor

für antike Baukunst, Familienvater und ranghohes

Mitglied der SS. Sein Enkel, Schauspieler

und Ensemblemitglied Matthias

Neukirch, begibt sich auf die Suche nach

der Biografie seines Grossvaters. Er beginnt

eine Recherche in Dokumenten, Archiven

und den Erinnerungen der Familie, die ihn

mitten in die Gegenwart und zu sich selbst

führt.

Der sehr persönliche Soloabend, der

gleichzeitig auf bizarre Art antike Mythen,

Holocaust und Wunderwaffen miteinander

verknüpft, macht Geschichte unmittelbar

greifbar. Die Produktion aus dem Jahre

2011 tourt europaweit und wurde für den

Friedrich-Luft-Preis nominiert.

58 Michael Neuenschwander 59


Du bist

meine

Mutter

Pfauen/Kammer

Close Up

von Joop Admiraal

Produktion des Theater Ticino

Neueinrichtung nach einer Inszenierung

von Siegfried Bühr

Mit Gottfried Breitfuss

Künstlerische Mitarbeit Tobias Herzberg

Kostüme Selina Tholl

„Mutter, ich hab ein Stück über dich und

mich gemacht, es heisst ‚Du bist meine

Mutter‘. Und alles, was ich darin sage, denn

ich spiele dich, hast du in Wirklichkeit auch

gesagt, also hast eigentlich du das Stück

für mich geschrieben. Und den meisten

Menschen gefällt es. Ich bin sehr glücklich,

und das hab ich dir zu verdanken.“

Joop Admiraal

Gottfried Breitfuss bringt Joop Admiraals

„Du bist meine Mutter“ in einem berührend

zarten und humorvollen Solo auf die Bühne.

Breitfuss, der in der Rolle der Yvonne in

Barbara Freys Inszenierung von „Yvonne, die

Burgunderprinzessin“ brillierte, spielt in

diesem Stück gleichzeitig Mutter und Sohn.

Der Sohn ist wie jeden Sonntag auf dem

Weg zu seiner demenzkranken Mutter im

Heim. Für einige Stunden versucht er sie in

die normale Welt zurückzuholen und durch

gemeinsames Erinnern ihre Lebensimpulse

wieder zu wecken. Im Folgenden erzählt das

Stück die Geschichte einer Mutter-Kind-

Beziehung und den Versuch, diese zu verstehen.

„Du bist meine Mutter“ ist eine

wunderbar poetische Parabel über das

Vergessen und das Abschiednehmen, über

Alter und Krankheit, Nähe und Distanz. Auf

unsentimentale und komödiantische Art und

Weise beleuchtet das Stück den Umgang

mit an Demenz erkrankten Eltern, wirft ein

ganz neues Licht auf die Chancen und

Abgründe dieser Situation, der jeder von

uns früher oder später begegnen kann.

60

Michael Maertens

61


Extra

62 63


Gastspielreihe

Nachlass –

Pièces sans personnes

Eine szenische Installation von

Rimini Protokoll

Koproduktion des Théâtre Vidy-Lausanne

und des Schauspielhauses Zürich

Konzept und Text Stefan Kaegi, Dominic

Huber (Rimini Protokoll)

Video Bruno Deville

Es scheint, als hätten wir nie so intensiv

über Vergänglichkeit und Tod, Zeit und

Ewigkeit nachgedacht wie zu Beginn des

21. Jahrhunderts. Es wird über Sterbehilfe

diskutiert, man nimmt an Eventbestattungen

teil, Fernsehserien wie „Six Feet

Under“ finden ein Millionenpublikum und

die Asche des Toten wird dort aufbewahrt,

wo auch die Hinterbliebenen leben: im

Wohnzimmer… Wir arbeiten daran, den

Tod zu normalisieren, zu bewältigen, in den

Griff zu bekommen. Aber so sehr wir uns

auch bemühen: die Zumutung unserer

Endlichkeit lässt sich nie ganz wegorganisieren.

Übrig bleibt ein Rest an Fragen, die

früher oder später jeden umtreiben: Was

bleibt von mir zurück, wenn das Ich nicht

mehr da ist? Wie habe ich mein Leben

gelebt? Und wie werden die Menschen, die

ich liebe, nach meinem Tod weiterleben? Bin

ich in ihrer Erinnerung auch nach meinem

Tod lebendig? „Nachlass“ ist ein Bericht von

einem Weg, den jeder Mensch früher oder

später geht.

Extra

Die diesjährige Gastspielreihe bringt

Arbeiten aus Berlin, Lausanne, Graz und

Riga nach Zürich: Zwischen November 2016

und Februar 2017 sind auf den Bühnen des

Schauspielhauses Rimini Protokoll, Thorsten

Lensing, Nikolaus Habjan, Alvis Hermanis

und Milo Rau zu Gast.

Unterstützt vom Lotteriefonds des

Kantons Zürich

Der Kirschgarten

von Anton Tschechow

Produktion von Thorsten Lensing

Regie Thorsten Lensing und Jan Hein

Kostüme Anette Guther und Christel Rehm

Musik Willi Kellers

Mit Benjamin Eggers, Anna Grisebach,

Philipp Hochmair, Maria Hofstätter, Lisa

Hrdina, Valentin Jeker, André Jung, Willi

Kellers, Joachim Król, Peter Kurth, Ursina

Lardi, Lars Rudolph, Devid Striesow,

Rik van Uffelen

In dieser hochgelobten Inszenierung ist

Tschechows „Kirschgarten“ die Vorlage für

eine Studie zur Ergründung von Gefühlszuständen.

Alles wird aus der jeweiligen

Spielsituation heraus entwickelt, immer

agieren die wunderbar eigensinnigen Darsteller

in grosser schauspielerischer

Freiheit, allein ihren Figuren und deren

Zuständen verpflichtet. Es ist, als schaue

man dem Theater beim Entstehen zu.

Komisch ist dieser „Kirschgarten“ vor allem

dann, wenn die Figuren ihren Sehnsüchten

begegnen, die sie ausgiebig pflegen, ohne

für deren Erfüllung auch nur das Geringste

zu tun.

Das Missverständnis

von Albert Camus

Produktion des Schauspielhauses Graz

Regie Nikolaus Habjan

Bühne Jakob Brossmann

Kostüme Denise Heschl

Mit Nikolaus Habjan, Florian Köhler,

Seyneb Saleh

Von Unruhe getrieben kehrt Jan zurück in

seine Heimat, die er vor zwanzig Jahren

verlassen hat. Unter falschem Namen mietet

er sich in dem von Mutter und Schwester

geführten Gasthof ein. Jan weiss nicht, dass

die beiden Frauen ihre Existenz mit Raubmord

an Alleinreisenden bestreiten. In

seinem dreiaktigen Drama, uraufgeführt

1944 im besetzten Paris, behandelt Camus

die Frage von Heimat und Exil mit der

Wucht einer antiken Schicksalstragödie.

Er setzt darin der Vernichtungskraft Europas

die Vision einer freien menschlichen

Existenz entgegen. Der Musiktheaterregisseur

Nikolaus Habjan perfektionierte

sein Puppenspiel bei Neville Tranter. Seine

preisgekrönten Arbeiten, die er u. a. am

Schauspielhaus Graz und am Burgtheater

Wien präsentierte, zeichnen sich durch

eine einzigartige Kombination von Schauspiel

und Puppenspiel aus.

Brodsky/Baryshnikov

Koproduktion des Neuen Theater Riga und

Baryshnikov Productions

Regie Alvis Hermanis

Mit Mikhail Baryshnikov

„Brodsky/Baryshnikov“ ist ein Soloabend mit

Gedichten des Nobelpreisträgers Joseph

Brodsky, vorgetragen von Tänzer, Choreograf

und Schauspieler Mikhail Baryshnikov, den bis

zu dessen Tod 1996 eine langjährige Freundschaft

mit Brodsky verband. Regisseur Alvis

Hermanis gestaltet eine emotionale Reise in

das komplexe Universum des Dichters. Der

Abend, der zwischen einer Theaterinszenierung

und einem Gedichtvortrag changiert,

lässt auf bezaubernde Art und Weise Brodskys

Sprach- und Bilderwelt aufleben.

Mitleid. Die Geschichte

des Maschinengewehrs

von Milo Rau

Produktion der Schaubühne am Lehniner

Platz Berlin

(in Planung)

Im Rahmen des europäischen Theaternetzwerks

Prospero (Schaubühne Berlin, Théâtre

National de Bretagne/Rennes, Théâtre de

Liège, Emilia Romagna Teatro Fondazione,

Göteborgs Stadsteater, Croatian National

Theatre/World Theatre Festival Zagreb,

Athens und Epidaurus Festival)

Regie Milo Rau

Bühne und Kostüme Anton Lukas

Video und Sound Marc Stephan

Mit Ursina Lardi, Consolate Sipérius

In „Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs“

begibt sich Milo Rau gemeinsam

mit seinem Team in die politischen Brennpunkte

der heutigen Zeit: auf die Mittelmeerroute

der Flüchtlinge aus dem Nahen

Osten und ins kongolesische Bürgerkriegsgebiet.

Der aus Interviews mit NGO-Mitarbeitern,

Geistlichen und Kriegsopfern in

Afrika und Europa gespeiste Doppel-Monolog

betritt dabei bewusst widersprüchliches

Gelände: Wie ertragen wir das Elend der

Anderen, warum schauen wir es uns an?

Warum wiegt ein Toter an den Toren Europas

mehr als 1000 Tote in den kongolesischen

Bürgerkriegsgebieten? So ist „Mitleid.

Die Geschichte des Maschinengewehrs“

nicht nur ein Nachdenken über die Grenzen

unseres Mitleids – sondern auch über die

Grenzen des europäischen Humanismus.

64 65


Dagna Litzenberger Vinet

66 67


Lukas

Bärfuss

trifft …

Extra

Eine Gesprächsreihe über Politik, Wirtschaft

und Gesellschaft

Mit Lukas Bärfuss und Gästen

Extra

Eine Gesprächsreihe über Kunst, Literatur

und Philosophie

Mit Stefan Zweifel

Ab Herbst 2016 zu Gast:

Dieter Meier, Werner Düggelin, Günter

Netzer, Milo Rau, Robert Menasse u. a.

Zweifels

Zwiegespräche

„Wir leben in einer Informationsgesellschaft.

Was man wissen will, ist jederzeit und überall

abrufbar. Aber wir leben eindeutig nicht in

einer Gesprächsgesellschaft. Die Kommunikation

ist einseitig geworden. Das häufigste

Gegenüber ist der Bildschirm. Und wie der

Regenschirm uns vor dem Regen, der Sonnenschirm

uns vor der Sonne schützt, so

schützt uns der Bildschirm vor dem Bild.

Vor dem Bild des Gegenübers. Jenes Menschen,

dessen wir bedürfen, um uns selbst

zu verstehen. Weil sie die Mimik vermissen,

haben Menschen Emojis erfunden, jene

kleinen Gesichter, die unsere Stimmungslage

abbilden wollen. Deshalb eine Gesprächsreihe

im Theater. Das Theater ist der Ort des

Dialogs. Des Dialogs anwesender Menschen,

die voneinander lernen wollen.“

Lukas Bärfuss

Das Schauspielhaus Zürich ist nicht ausschliesslich

ein Ort für Theateraufführungen.

Die Pfauenbühne war in ihrer Geschichte

immer wieder ein Podium für gesellschaftliche

Reflexionen, erhitzte Debatten und

denkwürdige Reden. Eines der vielleicht

berühmtesten Beispiele ist Max Frischs

Rede „Die Schweiz als Heimat“, die im

Januar 1974 für verdiente Aufregung sorgte.

Diese Tradition führt die Reihe „Lukas

Bärfuss trifft …“ fort.

Lukas Bärfuss, der gegenwärtig bedeutendste

Autor der Schweiz, ist auch als

wortkräftiger Analytiker unserer Nation in

der Öffentlichkeit präsent.

In der vergangenen Spielzeit diskutierte

er mit der ehemaligen Nationalrätin Gret

Haller über das Verhältnis der Schweiz zu

Europa. Auch mit seinen weiteren Gästen,

dem Historiker Jakob Tanner und der

Wirtschaftsprofessorin Monika Bütler ging

es um das Thema einer offenen Schweiz.

Diese Diskussionen führt Lukas Bärfuss

als versierter Gesprächspartner namhafter

Gäste in dieser Spielzeit weiter.

Mit Autor Navid Kermani begab sich Stefan

Zweifel auf die Spuren christlicher Bildwelten

und teilte das „Ungläubige Staunen“

des Islamwissenschaftlers, mit dem Literaturwissenschaftler

Peter von Matt durchschritt

er das Universum „Dürrenmatt“, mit

Wolfgang Rihm segelte er zwischen Sprache

und Musik durch die Welt von Komposition

und Chaos. Mit der Zürcher Kuratorin Bice

Curiger beschliesst er im Juni 2016 im

Rahmen der Festspiele Zürich mit einem Ritt

durch die Geschichte der Avantgarde die

Spielzeit.

In der Spielzeit 2016/17 setzt Stefan

Zweifel seine Zwiegespräche fort. In den

Begegnungen mit seinen Gästen aus Kunst,

Literatur und Philosophie legt er die Sprache

des Alltags und des Funktionalen

beiseite und vertieft sich mit ihnen in eine

freie, zirkulierende Form des Dialogs, abgesteckt

und geleitet durch Neugierde und

Lust der beiden Gesprächspartner.

Bevor der Autor und Philosoph Stefan

Zweifel 2013 die Reihe „Zweifels Zwiegespräche“

mit Gästen wie Jean Ziegler,

Harald Schmidt und Thomas Hirschhorn

in Zürich begann, war er fünf Jahre Mitglied

bzw. Gesprächsleiter der Sendung

„Literaturclub“ im Schweizer Fernsehen

und führte am Wiener Burgtheater die

Gesprächsreihe „Reflektorium“. Bekannt

wurde er ausserdem für die mit Michael

Pfister erarbeitete Neuübersetzung von

Marquis de Sades Hauptwerk „Justine und

Juliette“. Zuletzt erschien von den beiden

in das Werk des Marquis de Sade. 2016

kuratierte er mit Juri Steiner die Ausstellung

„Dada Universal“ im Landesmuseum Zürich.

68 Autoren „Shades of Sade“, eine Einführung

69


Extra

Diskussionen und Lesungen im

Januar/Februar 2017

Citoyen

Sade

„… denn solange die Tugend genau jene

Verhaltensweise darstellt, die quer zum

Weltenlauf steht, werden all ihre Anhänglinge

nach diesem Leben die unvorstellbarsten

Folterqualen zu erleiden haben, da es ihnen

äusserst schwerfallen wird, in den Schoss

des Bösen zurückzusinken … in den Schoss

des Urhebers und Erneuers all dessen, was

wir erblicken.“

Marquis de Sade „Justine und Juliette“

Im Frühjahr 2017 kreisen zwei Inszenierungen

in ganz unterschiedlicher Weise um

Marquis de Sade: Milo Rau nimmt für seine

neuste dokumentarische Theaterarbeit de

Sades Werk „Die 120 Tage von Sodom“ und

Pasolinis filmische Adaption zum Ausgangspunkt,

um Gewalttaten der Schweizer

Gegenwart zu analysieren. Die Inszenierung

entsteht in Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus

und dem Theater HORA. Der

lettische Regisseur Alvis Hermanis wiederum

beschäftigt sich in Yukio Mishimas

Drama „Madame de Sade“ mit Person und

Strahlkraft de Sades, dessen Wirken das

Verständnis menschlicher Zivilisation bis

zum heutigen Tag verstört. Die Inszenierungen

werden begleitet von Diskussionsveranstaltungen

zur gegenwärtigen Auseinandersetzung

mit Marquis de Sades Werk

sowie Lesungen, die sich mit dessen

literarischen Schaffen auseinandersetzen.

Hans Kremer 70 Sofia Elena Borsani

71


Extra

Extra

pfauen:

sounds

Eine Konzertreihe von Schauspielhaus

Zürich und AllBlues Konzert AG

Auftakt Anoushka Shankar

am 22. November 2016

Weitere Konzerte und Termine folgen

ZKO

Eine Konzertreihe vom Zürcher

Kammerorchester im Schauspielhaus Zürich

Auftakt am 10. März 2017

Weitere Konzerte und Termine folgen

Neue Töne im Schauspielhaus Zürich! Dass

sich die traditionsreiche Theaterbühne auch

bestens für Konzerte eignet, haben unter

anderem Konzerte von Stephan Eicher,

Sophie Hunger oder Element of Crime in der

Vergangenheit eindrücklich unter Beweis

gestellt. Die Ausnahme wird nun zur Regel:

Geplant sind vier Konzerte pro Spielzeit mit

frischen Sounds von unkonventionellen

Künstlern.

Erleben Sie erlesene Kammermusik im roten

Samt des Pfauen: Vor dem Hintergrund der

umfassenden Renovierung der Tonhalle

Zürich erarbeitet das Zürcher Kammerorchester

eine Konzertreihe mit renommierten

Solisten und einem breitgefächerten

Repertoire von Barock über Klassik und

Romantik bis zur Gegenwart.

Anoushka Shankar

Seit bald zwei Jahrzehnten begeistert die

indische Sitarvirtuosin mit ihrer Melange

aus traditioneller indischer Musik und

westlichen Klängen ein immer grösseres

Publikum.

„Land of Gold“ heisst ihr im Frühjahr

2016 erschienenes Album, eine Metapher

für die Suche der Menschen nach einem

sicheren Ort, nach einem Land des Friedens.

Der Tochter des 2012 verstorbenen

Sitar-Gurus Ravi Shankar und Halbschwester

von Norah Jones gelingt es wie niemandem

sonst, ihrer Langhalslaute alle Schattier

ungen von Zärtlichkeit bis Wut zu entlocken

und wie selbstverständlich Elemente von

Minimal Music, Jazz und Electronica mit

klassischen indischen Stilrichtungen zu

verweben. Eine herausragende Künstlerin

zum Auftakt der neuen Konzertreihe

pfauen:sounds im Schauspielhaus Zürich.

72 Nils Kahnwald

73


Wiederaufnahmen

Pfauen

Ein Volksfeind

von Henrik Ibsen

in einer Bearbeitung von Dietmar Dath

Regie Stefan Pucher

Der Besuch der

alten Dame

von Friedrich Dürrenmatt

Regie Viktor Bodó

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Regie Daniela Löffner

Bühne frei für

Mick Levčik!

von René Pollesch

Regie René Pollesch

Wer hat Angst vor

Hugo Wolf?

Ein Liederabend von Herbert Fritsch

Regie Herbert Fritsch

Schiffbau/

Box

Andorra

von Max Frisch

Regie Bastian Kraft

piano forte

Über das Abschweifen der Gedanken beim

Hören der Musik

von Ruedi Häusermann

Komposition und Regie Ruedi Häusermann

Nachtstück

Projekt ohne Worte von Barbara Frey und

Fritz Hauser

Regie Barbara Frey

Perkussion Fritz Hauser

Die schönsten

Sterbeszenen in der

Geschichte der Oper

von Alvis Hermanis

Regie Alvis Hermanis

Schiffbau/

Halle

Die zehn Gebote

nach dem Filmzyklus „Dekalog“ von

Krzysztof Kieślowski und Krzysztof Piesiewicz

in einer Bearbeitung von John von Düffel

Regie Karin Henkel

Schiffbau/

Laderampe

Rechnitz

(Der Würgeengel)

von Elfriede Jelinek

Regie Leonhard Koppelmann

Die Physiker

von Friedrich Dürrenmatt

Regie Herbert Fritsch

74 75


Junges

Schauspielhaus

Ludwig Boettger

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King A

Theater der Künste / Bühne A

Schweizerische Erstaufführung

am 13. September 2016

Eine Ode an jedes Ritterherz

Konzept von Inèz Derksen

Im Auftrag von Het Laaglandtheater

geschrieben von Daphne de Bruin,

Bouke Oldenhof, Rogier Schippers,

Robbie Cleiren, Paul Jonker

Kooperation mit der ZHdK

Regie Theo Fransz

Bühne und Kostüme Mareile Krettek

Musik Markus Reyhani

Für ein Publikum ab 10 Jahren

„Bei ‚King A‘ geht es für mich um Verantwortung,

Ideale und Liebe – drei schöne

Themen.“

Theo Fransz

Die Heldengeschichten um König Artus und

den heiligen Gral haben seit ihrer Entstehung

nichts an Faszination eingebüsst.

Artus sieht sich damit konfrontiert, von den

anderen Rittern zum König ernannt zu

werden. Trotz vieler Zweifel, Ängste und

Unsicherheiten nimmt er diese Aufgabe an.

Er stellt sich der Verantwortung und zieht

sich nicht in sein privates Leben zurück.

Artus versammelt seine Freunde und Weggefährten

um sich und gründet die „Tafelrunde“.

Dieser runde Tisch macht alle ohne

Abstufung gleich. Damit folgen die Ritter

ihren Idealen der Gerechtigkeit und Gleichheit.

Bald jedoch erfahren sie die damit

verbundenen Herausforderungen. Wie treu

kann man sein? Wann entscheidet man sich

für seine Freunde, wann für sich selbst?

Begriffe wie Verrat, Ehre, Gleichberechtigung

stehen auf dem Prüfstand. Das Heldenhafte

verbirgt sich oft im Detail und

fernab der Öffentlichkeit. Wie schafft man

es, allen Widerständen und Rückschlägen

zum Trotz die eigenen Ideale und Sehnsüchte

nicht zu verraten?

Das 2002 uraufgeführte Stück stand und

steht auf den Spielplänen zahlreicher europäischer

Theater, war 2006 im Stückepool

des Autorenpreises „Kaas&Kappes“ und

erhielt 2007 den Brüder-Grimm-Preis des

Landes Berlin.

Der holländische Schauspieler, Autor und

Regisseur Theo Fransz prägt das Theater für

ein junges Publikum seit über 15 Jahren.

Das Junge Schauspielhaus Zürich zeigte im

Jahr 2012 sein am Jungen Schauspielhaus

Hamburg uraufgeführtes Stück „Du, Du &

Ich“ in der Regie von Daniel Kuschewski. In

der Spielzeit 2013/14 entwickelte Theo

Fransz zusammen mit einem Schauspielensemble

das Stück „Rosas Schuh“. Innerhalb

von „Geschenkte Zeit“ 2015 war sein

Stück „Hirte & Schaf“ in der Regie von

Enrico Beeler zu sehen.

78 Matthias Neukirch

79


Schiffbau/Matchbox

Premiere im Juni 2017

Regie Enrico Beeler

Ein neues

Stück

„Da die Dringlichkeit, welche Geschichten

erzählt werden sollen, von der Zeit und dem

Umfeld, in dem ich Theater mache, beeinflusst

werden, bin ich dankbar für das

Privileg, nicht schon jetzt, ein Jahr vor

Probenbeginn, festschreiben zu müssen,

was dann in mir und um mich herum

brodelt.“

Enrico Beeler

Enrico Beeler ist seit der Spielzeit 2009/10

Hausregisseur am Jungen Schauspielhaus

Zürich und prägt mit seinen Inszenierungen

dessen künstlerisches Profil. „Die grüne

Katze“, „Der Josa mit der Zauberfiedel“,

„Memory“ und „Shut up“ gehören zum

aktuellen Repertoire des Jungen Schauspielhauses.

Seine Ur- und Erstaufführungen, Stückentwicklungen

und Bearbeitungen von epischen

Vorlagen für die Bühne wurden mehrfach zu

nationalen und internationalen Festivals und

Gastspielen eingeladen.

Enrico Beeler arbeitet immer wieder in

ähnlichen personellen Konstellationen. Ihn

verbinden teilweise langjährige künstlerische

Partnerschaften u.a. mit dem Musiker

Simon Ho, den AusstatterInnen Marc Totzke

und Cornelia Koch, dem Tänzer und Choreografen

Buz, dem Schauspieler Fabian

Müller, den AutorInnen Jutta Richter,

Jan Sobrie, Janne Teller und Charles Way.

Fritz Fenne

80 81


Theater im

Klassenzimmer

Mehr als

Zuschauen

Eine Stückentwicklung

Konzept Enrico Beeler, Petra Fischer,

Cornelia Koch, Jörg Menke-Peitzmeyer

Dieses Projekt erreicht Jugendliche der

Sekundarstufe direkt in der ihnen bekannten

Umgebung der Schule. Nicht die Schüler

kommen ins Theater, sondern das Theater

kommt in die Schule. Und dies bereits

während der Inszenierungserarbeitung. Die

schulischen Räumlichkeiten setzen den

Spielort fest. Schulische Abläufe geben den

Zeitrahmen vor. Die Schnittmengen zwischen

den Erfahrungen und Bedürfnissen

der Schülerinnen und Schüler sowie Beobachtungen

und Interessen der beteiligten

Theaterschaffenden sind der Ausgangspunkt

der zu „er-findenden“ Geschichte(n).

Die Produktion „Memory – ein Spiel um

Wirklichkeit, Identität und Erinnerungen“

brachte in den sich anschliessenden

Gesprächen eine Fülle von Gedanken,

Fragen, Ängsten und Sehnsüchten zum

Vorschein. In welchen Welten bewege ich

mich? Welche Entscheidungsmöglichkeiten

habe ich im realen Umfeld von Familie,

Schule, Freundeskreis? Von welchen

Freiheiten träume ich und wie kann ich

diese erlangen? Warum muss ich wissen,

wer ich bin? Wann war ich jemand

anderes?

Unterstützt von der Stiftung Mercator

Schweiz

Rund um die Vielfalt von Inszenierungen

vermittelt das „Mehr als Zuschauen“-Angebot

die verschiedenen Facetten des Theaters

anhand des Spielplans des Schauspielhauses.

Es bietet Erwachsenen, Kindern

und Jugendlichen die Möglichkeit die Zuschauerperspektive

zu erweitern und selber

aktiv zu werden.

Augenblicke hinter den Kulissen

Kinder und Familien erkunden den Schiffbau

aus dem Blickwinkel eines Theaterberufs.

Einführungen

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn stellen

DramaturgInnen Wissenswertes über Stück,

AutorIn, Werkgeschichte und den Inszenierungsansatz

vor.

Führungen

Ein Rundgang durch den Schiffbau gibt

Einblick in die verschiedenen Abteilungen

und Werkstätten des Theaterbetriebes.

Inszenierungseinblicke

Sie lernen besondere Aspekte neuer Inszenierungen

bereits während des Entstehungsprozesses

kennen.

Kritikerclub

Gemeinsame Vorstellungsbesuche und der

Austausch über das Gesehene bilden die

Grundlage dafür, eigenständige Meinungen

und Haltungen zu den Inszenierungen zu

entwickeln.

Kulturführerschein

Das Seminar lädt ein den Theaterbetrieb zu

erkunden und dabei eigene kreative Talente

zu entdecken und zu erproben.

Lauschzeit

Schauspielerinnen und Schauspieler lesen

im Literaturhaus Geschichten für Kinder und

Familien.

Mehr als Ferien

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren gehen im

Theater auf Reisen und entdecken neue

Welten.

Nationaler Zukunftstag

Einen Tag lang erleben Kinder einen

Schnuppertag hinter den Kulissen des

Schauspielhauses.

Publikumsgespräche

Unmittelbar nach der Vorstellung haben Sie

Gelegenheit, mit Beteiligten der Inszenierung

ins Gespräch zu kommen.

Schreibtisch

AutorInnen, deren Stücke im Spielplan sind,

geben Einblick in ihre Arbeitsweise, erzählen

über sich und stellen Auszüge ihres

literarischen Werkes vor.

Spielclubs

Jugendliche, Kinder und Erwachsene

erproben sich im eigenen Theaterspiel.

Stammtisch „Theater&Schule“

Sie bekommen Hintergrundinformationen zu

aktuellen Inszenierungen sowie Anregungen

zu deren Einbezug im Unterricht.

Theater im Gespräch

In moderierten Gesprächsrunden zu jeweils

zwei Inszenierungen tauschen Sie Beobachtungen,

Eindrücke und Fragen zu Stück und

Inszenierung mit anderen aus.

Wege zu Dürrenmatt und Frisch

Jugendliche und Lehrpersonen erforschen

die beiden Künstlerpersönlichkeiten.

Werkstatt „Zukunft“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene beschäftigen

sich spielerisch und im Austausch

mit KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen

mit Perspektiven einer sich

verändernden Gesellschaft.

u. v. a. m.

Nähere Informationen unter

junges.schauspielhaus.ch

Das Junge Schauspielhaus wird unterstützt

von der Max Kohler Stiftung, der Avina

Stiftung, der Charlotte Kerr Dürrenmatt

Stiftung (Wege zu Dürrenmatt) sowie den

Paten des Jungen Schauspielhauses.

82 83


Wiederaufnahmen

Karten/Preise

Neue Legi-Preise!

• 50% auf alle Karten und Abos


Last-Minute-Karten für 18 Franken

Schiffbau/

Matchbox

Der Josa mit der

Zauberfiedel

nach dem Original von Janosch

Regie Enrico Beeler

Die grüne Katze

von Elise Wilk

Regie Enrico Beeler

Fratelli

nach dem Roman von Carmelo Samonà

Regie Antonio Viganò

Schulhaus/

Klassenzimmer

Memory – ein Spiel um

Wirklichkeit, Identität und

Erinnerungen

von Jörg Menke-Peitzmeyer

Regie Enrico Beeler

Unterstützt von der Stiftung Mercator Schweiz

Räuber

von Schiller

Regie Daniel Kuschewski

Shut up

von Jan Sobrie und Raven Ruëll

Regie Enrico Beeler

84 85


Kartenkauf und Preise

Sitzplan im Pfauen

Theaterkasse

Karten und Abos sind telefonisch, online unter

schauspielhaus.ch oder an der Theaterkasse erhältlich:

Schauspielhaus Zürich

Pfauen

Rämistrasse 34

8001 Zürich

Tel +41 44 258 77 77

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 11:00–19:00

Samstag 14:00–19:00

Karten für Vorstellungen sind jederzeit unter

schauspielhaus.ch/shop erhältlich – auch während

der Schliessung der Theaterkasse vom 1. Juli bis

24. August 2016.

Im Schiffbau gibt es ausschliesslich eine Abendkasse.

Akzeptiert werden EC-Direct (Maestro), Postcard, Visa,

MasterCard und American Express.

Online-Kartenbestellung

Sitzplatzgenaue Buchung unter schauspielhaus.ch/shop.

Karten mit Kreditkarte oder Postcard bezahlen und

anschliessend bequem zu Hause ausdrucken.

Karten per Post

Versand der Karten bis zu 5 Tage vor dem gewünschten

Vorstellungstermin gegen eine Gebühr von 3 Franken.

Vorverkauf

Der offizielle Vorverkauf beginnt jeweils am 5. des

Vormonats, der Vorverkauf für unsere AbonnentInnen

und Theaterfreunde 2 Tage früher. Fällt der 5. bzw. 3.

eines Monats auf einen Sonn- oder Feiertag, verschiebt

sich der Vorverkaufsbeginn auf den nächsten Werktag.

Abendkasse

Die Abendkassen im Pfauen und im Schiffbau sind

1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet, für Kammer

und Matchbox jeweils ½ Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Es sind ausschliesslich Karten für die jeweilige

Vorstellung desselben Tages erhältlich.

Weitere Vorverkaufsstellen

BiZZ am Werdmühleplatz, Jecklin Musikhaus,

Jelmoli AG, Musik Hug

≈ Pfauen

Normalpreis/ Premierenpreis/

Alle Preisangaben in CHF Legi-Preis Legi-Preis

1. Kategorie 108/54 123/62

2. Kategorie 89/45 99/50

3. Kategorie 68/34 77/39

4. Kategorie 46/23 52/26

5. Kategorie 20/10 25/13

≈ Familienstück im Pfauen

Erwachsene 20–40

Kinder und Jugendliche

bis 18 Jahre 5–25

≈ Pfauen/Kammer 30/15 30/15

≈ Schiffbau/Halle

1. Kategorie 70/35 90/45

2. Kategorie 50/25 70/35

≈ Schiffbau/Box 48/24 68/34

≈ Schiffbau/Matchbox

Kinder bis 12 Jahre 10

Erwachsene 30/15

≈ Theatermontag

– Am Theatermontag gibt es alle Plätze in allen

Spielstätten und Kategorien zum halben Preis!

– Die Preise für Sonderveranstaltungen sind im

Monatsspielplan ersichtlich.

– Gekaufte Karten können nicht zurückgegeben werden.

– Rabatte sind nicht kumulierbar.

– Bei Absage oder Terminverschiebung einer Vorstellung

oder bei Ersatzaufführung eines anderen Werkes

besteht Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises.

– AbonnentInnen steht eine kostenlose Umbuchung

auf eine Folgevorstellung desselben Stückes zu.

Es gelten die AGB der Schauspielhaus Zürich AG.

Diese sind im Internet und an der Theaterkasse

ersichtlich oder kostenlos telefonisch bestellbar.

½

Bühne

551 Loge 9

547 Loge 8

546 Loge 8

545 Loge 8

541 Loge 7

540 Loge 7

539 Loge 7

Loge links

Balkonloge links

Parkett

Loge rechts

Balkonloge rechts

Reihe 1

018 017 016 015 014 013 012 011 010 009 008 007 006 005 004 003 002 001 Reihe 1

Loge 2

578

2

020 021 022 023 024 025 026 027 028 029 030 031 032 033 034 035 036 037 038 039 040 2 553 Loge 9

12

R 315 316 317 318 319 320 321 322 323 324 325 R 12

Loge 2

577

3

064 063 062 061 060 059 058 057 056 055 054 053 052 051 050 049 048 047 046 045 044 043 3

552 Loge 9

13

347 346 345 344 343 342 341 340 339 338 337 336 335 334 13 *

Loge 2

576

4

067 068 069 070 071 072 073 074 075 076 077 078 079 080 081 082 083 084 085 086 087 088 089 4

14

350 351 352 353 354 355 356 357 358 359 360 361 362 363 364 14

Loge 3

572

5

117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 099 098 097 096 095 094 093 092 5

15

382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 15

Loge 3

571

6

120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 6

16

385 386 387 388 389 390 391 392 393 394 395 396 397 398 399 400 401 16

7

176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 7

17

421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 17

8

179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 8

18

423 424 425 426 427 428 429 430 431 432 433 434 435 436 437 438 439 440 441 18

9

239 238 237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224 223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 9

19

460 459 458 457 456 455 454 453 452 451 450 449 448 447 446 445 444 443 19

10

242 243 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 257 258 259 260 261 262 263 264 265 266 267 268 269 270 271 272 10

20

463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 20

11

306 305 304 303 302 301 300 299 298 297 296 295 294 293 292 291 290 289 288 287 286 285 284 283 282 281 280 279 278 277 276 275 11

21

494 493 492 491 490 489 488 487 486 485 484 483 482 481 480 479 21

22

496 497 498 499 500 501 502 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 22

23

531 530 529 528 527 526 525 524 523 522 521 520 519 518 517 516 515 514 23

Loge 3

570

Loge 4

566

Loge 4

565

Loge 4

564

Loge 5

560

Loge 5

559

Loge 5

558

Loge 5

557

* Die Plätze ab der 12. Reihe befinden

sich unterhalb des Balkons.

Weitere Sitzpläne: Die Spielorte Halle

und Box im Schiffbau werden flexibel

bestuhlt. In Kammer und Matchbox

ist freie Platzwahl. Die aktuellen Saalpläne

sind ab Vorverkaufsstart auf

schauspielhaus.ch/shop ersichtlich.

Balkon

Reihe 1

582 583 584 585 586 587 588 589 590 591 592 593 594 595 596 597 598 599 Reihe 1

2

619 618 617 616 615 614 613 612 611 610 609 608 607 606 605 604 603 602 2

3

621 622 623 624 625 626 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 638 639 3

4

659 658 657 656 655 654 653 652 651 650 649 648 647 646 645 644 643 642 641 640 4

5

661 662 663 664 665 666 667 668 669 670 671 672 673 674 675 676 677 678 679 5

6

700 699 698 697 696 695 694 693 692 691 690 689 688 687 686 685 684 683 682 681 6

7

701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 7

8

740 739 738 737 736 735 734 733 732 731 730 729 728 727 726 725 724 723 8

9

743 744 745 746 747 748 749 750 751 752 753 754 755 756 757 758 759 9 R = Rollstuhlplätze

86 87


Welche Rolle

spielt Engagement?

Italianità.

In drei

grandiosen Akten:

Pizza.

Pasta.

Vino.

Nur wer hinter den Kulissen starke Partner hat, kann auf der Bühne glänzen.

Deshalb unterstützen wir das Schauspielhaus Zürich seit 2000.

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Rämistrasse 32

8001 Zürich

+41 44 262 04 44

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Vergünstigungen

Für SchülerInnen, Auszubildende

und Studierende

NEU

Legi-Vorverkauf 50%

Mit Legi gibt es im Vorverkauf alle Karten zum halben

Preis!

NEU

Last-Minute-Karten zum Kinopreis

An der Abendkasse kosten alle Plätze nur 18 Franken!

Die Plätze sind nicht frei wählbar. Dieses Angebot gilt

für Produktionen des Schauspielhauses Zürich,

Premieren sowie ausgewählte Extras.

Theatermontag

Alle Karten sind montags auch ohne Legi zum

halben Preis erhältlich. Es gibt keine zusätzliche

Legi-Vergünstigung. Bei nicht ausverkauften

Vorstellungen sind Last-Minute-Karten zu 18 Franken

erhältlich.

Abonnements 50%

Sämtliche Abos und flexible Angebote wie Halbtax-,

General- oder Wahl-Abo gibt es mit Legi zum halben

Preis, z.B. unser Schnupper-Abo mit 4 Produktionen

auf 4 Bühnen für nur 99 Franken – Infos ab Seite 92.

Junges Schauspielhaus

Attraktive Angebote finden Sie unter

junges.schauspielhaus.ch, im Monatsspielplan und

im „Mehr als Zuschauen“-Leporello. Die Legi gilt für

sämtliche Angebote und ist beim Kartenkauf und

beim Einlass vorzuweisen.

Für Erwachsene

Abonnements

Infos zu unseren Abos und flexiblen, preisgünstigen

Angeboten wie Halbtax-, General- oder Wahl-Abo

oder unserem neuen Schnupper-Abo mit 4 Produktionen

auf 4 Bühnen für nur 198 Franken ab Seite 92.

Theatermontag

Alle Karten sind montags zum halben Preis erhältlich.

Ausgenommen sind Premieren, Gastspiele, Festspiele

sowie ausgewählte Extras. Der Theatermontag wird

von Migros-Kulturprozent unterstützt.

Carte Blanche

20% Reduktion auf ausgewählte Vorstellungen

des Schauspielhauses: Die persönliche Carte Blanche

ist im Abo des Tages-Anzeigers gratis inbegriffen.

Die Carte Blanche ist beim Kartenkauf und beim Einlass

vorzuweisen.

Weitere Ermässigungen

Mit AHV-Ausweis erhalten Sie 50% Rabatt auf alle

Sonntagnachmittagsvorstellungen und -abos.

Mit Kulturlegi oder IV-Ausweis gilt generell eine

Ermässigung von 50% auf die regulären Preise.

Gruppentarife

Gruppen ab 10 Personen erhalten 10% Rabatt, ab

20 Personen 15% Rabatt auf den regulären Kartenpreis.

Abo-Ratgeber – eine Entscheidungshilfe

≈ Sie gehen leidenschaftlich gern ins Theater,

verpassen weder im Pfauen noch im Schiffbau eine

Inszenierung, möchten auch manches mehrmals

sehen sowie sich zeitlich und punkto Sitzplatz nicht

festlegen?

Wir empfehlen Ihnen unser General-Abo.

≈ Auch Sie entsprechen oben genannter Beschreibung,

entscheiden gern spontan, gehen jedoch nicht

ganz so oft ins Theater und möchten dennoch von

äusserst attraktiven Preisen profitieren?

Wir empfehlen Ihnen unser Halbtax-Abo.

≈ Sie gehen hin und wieder ins Schauspielhaus und

möchten für sich und Ihre Begleitung von attraktiven

Preisen profitieren?

Wir empfehlen Ihnen unser 10er-Wahl-Abo.

Sie finden Ihr Angebot unter den

flexiblen Abos auf der Folgeseite.

Haben Sie noch Fragen? Unsere Theaterkasse

berät Sie gern persönlich! Adresse, Telefonnummer

und Öffnungszeiten finden Sie auf Seite 86.

Abonnements/

Service

≈ Sie begeistern sich für Pfauen-Produktionen,

möchten möglichst keine Inszenierung verpassen,

schätzen es, dass wir für Sie die Planung übernehmen

und Sie über Ihren festen Platz verfügen?

Wir empfehlen Ihnen unser grosses Pfauen-Abo.

≈ Sie schätzen ebenfalls die traditionsreiche Pfauen-

Bühne, bevorzugen jedoch, dort eine kleinere

Auswahl unseres Programms zu sehen?

Wir empfehlen Ihnen unser kleines Pfauen-Abo.

≈ Sie lieben den Schiffbau als urbane Kulturdrehscheibe,

schätzen die stets neuen Bühnensituationen

und möchten dort möglichst alle

Produktionen sehen?

Wir empfehlen Ihnen unser Schiffbau-Abo.

≈ Sie möchten einen der raren Premierenplätze

ergattern und zu den Ersten gehören, die ein neues

Stück zu sehen bekommen? Sie lieben es, im

Anschluss bei der Premierenfeier gemeinsam mit

Künstlern und Prominenten zu feiern?

Wir empfehlen Ihnen unser Premieren-Abo.

Sie finden Ihr Angebot unter den

klassischen Abos auf der Folgeseite.

90 91


Die flexiblen Abonnements

Ob General-, Halbtax- oder Wahl-Abo –

die Flexiblen sind in jeder Hinsicht attraktiv!

Für alle gilt:

– Freie Stückwahl in Pfauen und Schiffbau

– Freie Terminwahl

– Jedes Mal neue Platzwahl

– Reservationsmöglichkeit vor dem offiziellen

Vorverkaufsstart

– 10% Rabatt auf alle Begleitkarten Ihrer Abovorstellung

– Vorkaufsrecht auf die besten Plätze von Vorstellungen

ausserhalb Ihres Abos

– Einladung zu exklusiven Anlässen nur für Abonnenten

– 1 Jahr lang Gültigkeit ab Ausstellungsdatum

≈ Preisübersicht aller Abos siehe Seite 94.

Das General-Abo

Sie besuchen alle Vorstellungen in Pfauen und Schiffbau

so oft Sie wollen. Ausgenommen sind Premieren,

Gastspiele, Festspiele und speziell gekennzeichnete

Extras.

≈ Dieses Abo ist nicht übertragbar.

Das Halbtax-Abo

Sie besuchen alle Vorstellungen in Pfauen und Schiffbau

zum halben Preis. Ausgenommen sind Premieren,

Theatermontage, Gastspiele, Produktionen im Rahmen

der Festspiele Zürich und speziell gekennzeichnete

Extras.

≈ Dieses Abo ist nicht übertragbar.

Das 10er-Wahl-Abo

Sie besuchen 10 Vorstellungen Ihrer Wahl. Dieses

Abo eignet sich für alle Vorstellungen. Im Schiffbau

sowie bei Premieren muss jedoch mit einem

Aufpreis gerechnet werden.

≈ Das Abo ist übertragbar, einlösbar für mehrere Karten

pro Vorstellung oder auch einzeln verschenkbar.

≈ Sie profitieren von einem beträchtlichen Preisvorteil

gegenüber Einzelkarten.

Die klassischen Abonnements

Festplatz-Abos – der perfekte Service für unsere treuen

Theaterfans!

Mit dem 5er-, dem 8er- oder dem Premieren-Abo im

Pfauen sowie dem Schiffbau-Abo ist Ihr Theaterbesuch

frühzeitig planbar und der Genuss aller Stücke auf

Ihrem Wunschplatz garantiert.

Für alle gilt:

– Wahl Ihres Lieblingsplatzes für alle Abovorstellungen

– Bis zu 20% Kartenermässigung

– 10% Rabatt auf alle Begleitkarten Ihrer Abovorstellung

– Vorkaufsrecht auf die besten Plätze von Vorstellungen

ausserhalb Ihres Abos

– Einladung zu exklusiven Anlässen nur für Abonnenten

– Automatische Erneuerung Ihres Abos am 31. Mai

jeden Jahres

– Änderungswünsche nimmt die Theaterkasse gerne

entgegen

≈ Preisübersicht aller Abos siehe Seite 94.

Besonderer Vorteil für NeuabonnentInnen – Geschenkaktion

bis 9. September 2016. Beim Kauf eines Abos

(im Wert von mindestens 150 Franken) erhalten Sie

einen Gutschein für das Restaurant LaSalle im Schiffbau

im Wert von 50 Franken.

≈ Pro Spielzeit sind zwei Termine kostenlos umbuchbar.

Umtausch bis spätestens 1 Tag vor der Vorstellung,

beim Premieren-Abo bis 3 Tage vor der Vorstellung.

≈ Ab der dritten Terminänderung fällt eine Gebühr von

10 Franken pro Abo-Platz an. Umbuchungen auf

Stücke, die nicht in Ihrem Abo enthalten sind, sind

nicht möglich.

≈ Dieses Abo ist übertragbar:

Ihr Abo-Platz ist auch verschenkbar.

Hier finden Sie die Termine von September

bis Januar. Die Daten für die zweite

Spielzeithälfte geben wir Ihnen im Dezember

2016 bekannt.

Das kleine Pfauen-Abo (5er-Abo)

Wählen Sie aus verschiedenen Stückkombinationen

und Wochentagen Ihre Wunschserie.

Dienstag Abo 5A

Dogville • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Madame de Sade • Grimm

29. November • 20. Dezember • 07. Februar

Dienstag Abo 5B

Homo faber • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Die Wildente • Herr Puntila und sein Knecht Matti

15. November • 13. Dezember • 03. Januar

Mittwoch Abo 5A

Dogville • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Madame de Sade • Grimm

05. Oktober • 09. November • 18. Januar

Mittwoch Abo 5B

Homo faber • Frau Schmitz • Onkel Wanja •

Die Wildente • Herr Puntila und sein Knecht Matti

12. Oktober • 14. Dezember • 01. März

Donnerstag Abo 5A

Dogville • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Madame de Sade • Grimm

29. September • 08. Dezember • 19. Januar

Donnerstag Abo 5B

Homo faber • Frau Schmitz • Onkel Wanja •

Die Wildente • Herr Puntila und sein Knecht Matti

06. Oktober • 17. November • 26. Januar

Freitag Abo 5A

Dogville • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Madame de Sade • Grimm

14. Oktober • 16. Dezember • 27. Januar

Freitag Abo 5B

Homo faber • Frau Schmitz • Onkel Wanja •

Die Wildente • Herr Puntila und sein Knecht Matti

11. November • 09. Dezember • 10. Februar

Das grosse Pfauen-Abo (8er-Abo)

Wählen Sie aus verschiedenen Stückkombinationen

und Wochentagen Ihre Wunschserie.

Dienstag Abo A

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Madame de Sade • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

18. Oktober • 29. November • 20. Dezember •

07. Februar

Dienstag Abo B

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

11. Oktober • 15. November • 13. Dezember • 03. Januar

Mittwoch Abo A

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Madame de Sade •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

05. Oktober • 09. November • 07. Dezember •

18. Januar

Mittwoch Abo B

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

12. Oktober • 16. November • 14. Dezember • 25. Januar

Donnerstag Abo A

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Madame de Sade •

Die Wildente • Grimm

29. September • 27. Oktober • 08. Dezember •

19. Januar

Donnerstag Abo B

Homo faber • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Onkel Wanja • Madame de Sade • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

06. Oktober • 17. November • 15. Dezember • 26. Januar

Freitag Abo A

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Madame de Sade •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

14. Oktober • 18. November • 16. Dezember •

27. Januar

Freitag Abo B

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Onkel Wanja • Madame de Sade • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

07. Oktober • 11. November • 09. Dezember •

10. Februar

Sonntagnachmittag Abo A

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Madame de Sade •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

18. September • 16. Oktober • 13. November •

11. Dezember

Sonntagnachmittag Abo B

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

02. Oktober • 30. Oktober • 27. November • 01. Januar

Das Schiffbau-Abo

Umfasst die beiden Neuinszenierungen in der Halle

und drei ausgewählte Stücke in der Box.

Da im Schiffbau bei jedem Stück eine neue Bühnensituation

anzutreffen ist, gibt es bei diesem Abo

keine festen Plätze. Selbstverständlich platzieren wir

unsere AbonnentInnen bestmöglich.

Stücke und Termine

Antigone • Texte von Jacques Brel • In/Formation •

High (du weisst wovon) • Jakob von Gunten

28. September • 29. Oktober • 21. Dezember

Als Schiffbau-AbonnentIn profitieren Sie von

10% Ermässigung im Restaurant LaSalle.

NEU

Das Schauspielhaus-Abo+

Das Schiffbau-Abo lässt sich mit dem grossen oder

kleinen Pfauen-Abo zu einem Schauspielhaus-Abo Plus

kombinieren. Zusätzlich schenken wir Ihnen eine

Führung – einen Blick hinter die Kulissen im Schiffbau.

92 93


Das Premieren-Abo

Mit dem Premieren-Abo sitzen Sie bei allen Pfauen-

Premieren auf Ihrem Lieblingsplatz. Am Büchertisch im

Foyer liegt jeweils ein druckfrisches Programmheft

für Sie bereit.

Stücke und Termine

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz • Die Verwandlung •

Onkel Wanja • Madame de Sade • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

15. September • 30. September • 22. Oktober •

02. Dezember • 14. Januar

≈ Bei Verhinderung ist Ihr Abo-Platz kostenlos

auf ein anderes Vorstellungsdatum der gleichen

Inszenierung umbuchbar.

≈ Premierenkarten erfreuen sich grosser Beliebtheit,

deshalb ist ein Umtausch nur bis spätestens

3 Tage vor der Premiere möglich.

Das Schnupper-Abo

Lernen Sie in 4 Produktionen die 4 Bühnen Halle, Box,

Pfauen und Kammer kennen oder verschenken Sie

unser attraktives Kulturpaket. Da bei jedem Stück

eine neue Bühnensituation anzutreffen ist, gibt es bei

diesem Abo keine festen Plätze. Selbstverständlich

platzieren wir unsere AbonnentInnen bestmöglich.

Stücke und Termine

Antigone • Texte von Jacques Brel •

Homo faber • Das Gelübde

28. September • 23. Oktober • 15. November •

30. November

NEU

Das Geschenk-Abo

Schenken Sie 3 ausgewählte Stücke zu Weihnachten.

Infos und Abo sind ab dem 5. November 2016 unter

schauspielhaus.ch/shop und an der Theaterkasse

erhältlich. Selbstverständlich erhalten Sie auch das

ganze Jahr über Geschenkgutscheine.

Das Migros-Abo

Das preislich besonders attraktive Migros-Abo enthält

8 Stücke im Pfauen und einen Gutschein im Wert von

60 Franken für einen Vorstellungsbesuch Ihrer Wahl im

Schiffbau.

Stücke und Termine

Dogville • Homo faber • Frau Schmitz •

Die Verwandlung • Onkel Wanja • Die Wildente •

Grimm • Herr Puntila und sein Knecht Matti

01. Oktober • 08. November • 06. Dezember •

10. Januar

≈ Migros-Abo-Plätze können nicht auf andere Daten

und Produktionen umgetauscht werden.

≈ Sie profitieren von einer Einführung in das jeweilige

Stück durch die DramaturgInnen der Produktion.

Das Züri-Abo

Das Zürcher Theatererlebnis enthält 10 Vorstellungen

in folgenden 6 Kulturinstitutionen: Opernhaus, Schauspielhaus,

Theater am Hechtplatz, Theater Neumarkt

sowie Tonhalle und Zürcher Kammerorchester. Das

Züri-Abo ist ab Mitte Juni 2016 erhältlich. Bestellung und

Infos ausschliesslich an der Billettkasse im Opernhaus

Zürich: Tel +41 44 268 66 66

Weitere Abonnements

Das Programmheft-Abo

Sie erhalten die Programmhefte zu allen Inszenierungen

Ihres Abos im Voraus nach Hause geschickt.

Das Journal-Abo

Das Schauspielhaus-Journal erscheint dreimal pro

Spielzeit und enthält Essays, Interviews, Künstlerporträts,

Kolumnen und Reportagen rund um die

Inszenierungen und Aktivitäten des Schauspielhauses.

Nehmen Sie Platz.

Achtmal Theater mit Ihrem Migros-Abo.

hier

1. Kategorie: Fr. 624.-

2. Kategorie: Fr. 520.-

4. Kategorie: Fr. 264.-

*

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hier hier

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3. Kategorie: Fr. 384.-

5. Kategorie: Fr. 128.-

*

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Preisübersicht

Alle Preisangaben in CHF, Normalpreis/Legi

hier

General-/

Halbtax-Abo

* nicht übertragbar

• Single-GA* 960/480

• Paar-GA* 1720/860

• Halbtax-Abo* 190/95

Wahl-Abo /

Festplatz-Abos

grosses Pfauen-Abo

kleines Pfauen-Abo

Kategorie 1 Kategorie 2 Kategorie 3 Kategorie 4 Kategorie 5

• 10er-Wahl-Abo 930/465 770/385 590/295 390/195 180/90

• 5er-Abo 465/233 385/193 295/148 195/98 90/45

• 8er-Abo AHV So-Nachmittag: 50% 720/360 584/292 448/224 304/152 144/72

• Premieren-Abo 1350/675 1098/549 828/414 576/288 315/158

• Migros-Abo nicht umtauschbar 624/312 520/260 384/192 264/132 128/64

• Schiffbau-Abo 234/117

• Schnupper-Abo 198/99

hier

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* Legireduktion 50% auf Abopreise

• Züri-Abo

Infos und Bestellung ab Mitte Juni 2016: Opernhaus Zürich

Weitere

Abonnements

• Programmheft 5er-Abo 40

8er-Abo 64

Schiffbau-Abo 40

• Journal-Abo 12

Machen Sie mit bei diesem Theater. Sichern Sie sich Ihren Platz für

acht ausgewählte Stücke im Pfauen zum stark reduzierten Preis.

Details zum Migros-Abo finden Sie auf der gegenüberliegenden Seite.

94 95

SHA Inserat color Programmheft Migros-Abo.indd 1 31.03.2016 13:25:37


Service

Gutes Theater braucht die richtige

Kulisse – gutes Essen auch.

Schiffbaustrasse 4

CH-8005 Zürich

+41 (0)44 258 70 71

www.lasalle-restaurant.ch

Adresse Pfauen

Pfauen und Kammer:

Rämistrasse 34

8001 Zürich

Adresse Schiffbau

Halle, Box und Matchbox:

Schiffbaustrasse 4

8005 Zürich

Anfahrt

Pfauen: Tram 3, 5, 8, 9 oder Bus 31 bis Kunsthaus,

S-Bahn bis Bahnhof Stadelhofen

Schiffbau: Tram 4, Bus 33 und 72 bis Schiffbau,

Tram 13 und 17 bis Escher-Wyss-Platz, S-Bahn bis

Bahnhof Hardbrücke

Parkmöglichkeiten

Pfauen: Parkhaus Hohe Promenade, Rämistrasse 22a

Schiffbau: Parkhaus Pfingstweidstrasse 1 oder öffentliche

Parkplätze unter der Hardbrücke

Taxiservice

Die Foyer-MitarbeiterInnen nehmen Ihre Taxibestellung

gerne vor der Vorstellung oder in der Pause entgegen.

Garderoben

Im Pfauen und im Schiffbau stehen Ihnen Garderoben

kostenlos zur Verfügung. Wir bitten Sie, Taschen,

Rucksäcke, Mäntel und Schirme abzugeben.

Gastronomie

Vor Vorstellungsbeginn und in der Pause bedienen

wir Sie gerne an unseren Foyer-Bars.

Unsere Partner-Restaurants:

Pfauen – Santa Lucia Teatro, Tischreservierung:

Tel +41 44 262 04 44

Schiffbau – Restaurant LaSalle, Tischreservierung:

Tel +41 44 258 70 71, Schiffbau-AbonnentInnen

profitieren hier von 10% Ermässigung.

Übernachtungsmöglichkeiten

Infos unter hotels.ch und zuerich.ch

Die beiden Accor-Hotels Novotel und Ibis sowie das

Sheraton Zürich Hotel befinden sich in unmittelbarer

Nähe des Schiffbaus. In der Nähe des Pfauen befinden

sich das Hotel Florhof, das Hotel Marktgasse, das

Hotel Plattenhof sowie das Hotel Rütli.

Schenken Sie einen Theaterbesuch

Geschenkgutscheine über einen frei wählbaren

Betrag sind an der Theaterkasse oder unter

schauspielhaus.ch/shop erhältlich. Gutscheine

haben eine Gültigkeit von 10 Jahren.

Blick hinter die Kulissen

Regelmässig finden öffentliche Führungen für Erwachsene

sowie Kinder und Familien im Schiffbau statt. Aktuelle

Daten unter schauspielhaus.ch und im Monatsspielplan.

Private Führungen im Pfauen und im Schiffbau bieten wir

für Gruppen ab 10 Personen an.

Kontakt: Isabel Zimmermann

isabel.zimmermann@schauspielhaus.ch

oder unter Tel +41 44 258 72 74

Theater Campus

Ob Kartenverlosungen, Vergünstigungen, Veranstaltungen

für Studierende oder Blicke hinter die Kulissen – die

Plattform von Studierenden für Studierende postet auf

Facebook laufend attraktive Angebote. Ausserdem findet

diesen Herbst zum zweiten Mal der Kultur Campus statt:

10 Tage Spezialangebote für Studierende, Gespräche mit

Theaterschaffenden und exklusive Einblicke in die Welt

des Theaters. Weitere Infos ab September 2016.

facebook.com/theatercampus

schauspielhaus.ch/theatercampus

theatercampus@schauspielhaus.ch

Theater & Schule

Vergünstigte Karten für Schulklassen:

– Für Schulen der Stadt Zürich beim Büro für

Schulkultur, Tel +41 44 413 87 36

– Für Schulen im Kanton Zürich unter:

Tel +41 43 259 53 52, schuleundkultur.ch

Kostenlose Visionierungen für Lehrpersonen zur

Vorbereitung des Besuchs mit der Schulklasse.

Aktuelle Angebote unter: junges.schauspielhaus.ch

Führungen für Schulklassen und Lehrer

Kontakt: Antonia Andreae, Tel +41 44 258 75 18

Die Broschüre „Theater & Schule“ schicken wir Ihnen

gerne zu. Bestellung unter: junges@schauspielhaus.ch

Ihr Event im Schauspielhaus

Ein Anlass in den Räumlichkeiten des Schauspielhauses

bietet ein unvergessliches Erlebnis in einmaligem

Theater-Ambiente. Die Foyers und Spielstätten im Pfauen

und im Schiffbau sind in spielfreien Zeiten für exklusive

Events mit bis zu 1200 Gästen buchbar.

Kontakt: Katrin Hohenacker

katrin.hohenacker@schauspielhaus.ch,

Tel +41 44 258 72 04 oder +41 79 368 67 89

Barrierefreiheit

Hörhilfen

Pfauen und Schiffbau sind mit einer Verstärkeranlage

ausgerüstet. Die Hörbügel (mit oder ohne Induktionsschleife)

lassen sich individuell einstellen und können

kostenlos gegen Depot am Büchertisch bezogen werden.

Rollstuhlplätze

Gerne reservieren wir einen Platz für Sie und Ihre

Begleitperson. Die Begleitperson erhält auf ihre Karte

50% Rabatt. Ein Anruf an der Theaterkasse genügt:

Tel +41 44 258 77 77

Behindertenparkplatz

Im Parkhaus Hohe Promenade (Pfauen) und in der

Schiffbau-Tiefgarage, Giessereistrasse (Zufahrt über

Turbinenplatz), stehen behindertengerechte Parkplätze

zur Verfügung.

96 97

las 17003-07 Inserat_Spielplanheft_2015_SchauspielhausZH_170x260.indd 1 24.03.15 09:46


Ihre

Leidenschaft

Unsere

Unterstützung

Inspiration

für alle

Schauspielhaus Zürich und Swiss Re – eine inspirierende Partnerschaft.

Ideen, Innovation, Inspiration – bewegen uns bei Swiss Re. Die Zusammenarbeit mit

Menschen auf der ganzen Welt begeistert uns. Denn gemeinsam entdecken wir immer

wieder neue Perspektiven und spannende Horizonte. Darum fördern wir auch kreatives

Engagement und kompetente Leidenschaft – und die lebendige Kulturszene in Zürich.

Sie regt an, sie berührt, sie lässt uns staunen und nachdenken. Und Gedanken

austauschen, denn: Together we’re smarter.

swissre.com/sponsoring

Weiterbildung für alle

an der Universität Zürich

Betriebs-/Finanzwissenschaften

Executive MBA

MAS European and Chinese Business Management

MAS/DAS Finance

MAS Real Estate

CAS Corporate Finance

CAS Investments and Derivatives

CAS Leadership und Governance an Hochschulen

CAS Risk Management for Banking and Finance

CAS Sustainable Finance

CAS Unternehmensführung

CAS Valuation and Taxes

CAS Wealth Management

Diverse Kurse: Banking, Finance, Immobilien

Geistes-/Sozialwissenschaften

MAS/DAS/CAS Applied Ethics

MAS/DAS/CAS Applied History

CAS Forschen in den Sozialwissenschaften

CAS Hochschuldidaktik

CAS Mentoring und Coaching in der LehrerInnenbildung

Big Data und Ethik

Wissenschaft und Weisheit

Rechtswissenschaften

LL.M./CAS Int. Banking and Finance Law

LL.M./CAS Int. Business Transactions & Technology Transfer

LL.M./CAS Int. Litigation and Arbitration

LL.M./CAS Int. Sports Law

LL.M./CAS Int. Tax Law

LL.M./CAS Mergers & Acquisitions and Corporate Law

CAS Europarecht

CAS Finanzmarktrecht

CAS Inhouse Counsel

CAS MedLaw

Tagung Rechtsetzungslehre

Statistik und Informatik

CAS Moderne Methoden der Informatik

Zürcher R Kurse

www.weiterbildung.uzh.ch

Gesundheit, Medizin, Psychologie

MAS/DAS Ärztliche Psychotherapie

MAS/DAS/CAS Forensische Wissenschaften

MAS Kognitive Verhaltenstherapie (Kinder/Jugendliche)

MAS Kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin

MAS/DAS/CAS Parodontologie

MAS Schulpsychologie

Master of Public Health

DAS Entwicklungspädiatrie

DAS Kognitiv-verhaltenstherapeutische Supervision

DAS Neuropsychologie

DAS Psychotraumatologie

DAS Work + Health

CAS Clinical Data Management

CAS Clinical Monitoring

CAS Clinical Trial Management

CAS Epidemiologie und Biostatistik

CAS Ethnobotanik und Ethnomedizin

CAS Forensic Imaging and Virtopsy

CAS Forensic Nursing

CAS Gerontologie

CAS Gesundheitsförderung und Prävention

CAS Gesundheitssysteme

CAS Heart Failure

CAS Kinderpsychotraumatologie

CAS Paartherapie

CAS Positive Psychologie

CAS Psychosomatische und Psychosoziale Medizin

Sprache, Kultur, Kommunikation

Executive Master/DAS in Art Market Studies

Executive Master/DAS in Arts Administration

Fit in Rechtschreibung, Grammatik und Stil

Gute Texte – schlechte Texte

Korpuslinguistik im Klassenzimmer

Linguistik und Fremdsprachenunterricht

Selbst- und Fremdbilder im Gespräch

Sprache und Migration

Unsere Höhlengleichnisse – Platonisches in der Literatur

Von Agasul bis Zwyssig – Orts- und Personennamen

Was ist ein Akzent und wie wird man ihn los?

Zürich im Mittelalter – Mittelalter in Zürich

98 99


Kaum

war

Dada

da,

kam

die

VHS.

MitarbeiterInnen/

Kontakt

Ringvorlesung

Ringvorlesung

Ringvorlesung

Ringvorlesung

Dr. Pia Reinacher

Andreas Jahn

Dr. Christina Grummt

Dr. Simon Zumsteg

Zürichs älteste Kulturvermittlerin: Die Volkshochschule.

Dada ist 100. Wir sind seit 96 Jahren am

Puls von Literatur, Kunst und Wissenschaft. Jetzt

einschreiben für Kurse von Mai bis September!

HÖHEPUNKTE 2016

Lob des Hintersinns: Dada

Die goldenen Jahre der Russischen Literatur

Poesie der Mechanik.

Schweizer Eisenplastik der Nachkriegszeit

Eine Epoche von Gold und Purpur? Die Renaissance

Zeitgenössische Klassiker

Das Gilgamesch-Epos

Expressionismus

Hermann Burger

Universität Zürich-Zentrum U30 – Halber Preis für Leute unter 30

Anmeldung, Programmbestellung:

Volkshochschule Zürich Bärengasse 22 8001 Zürich

T 044 205 84 84 info@vhszh.ch www.vhszh.ch

100 101


Verwaltungsrat

Dr. Brigitte von der Crone, Präsidentin

Anne Keller Dubach, Vizepräsidentin

Prof. Dr. Ursula Amrein

Dr. Brida von Castelberg

Victor Gähwiler

Peter Haerle

Norbert Müller

Ruedi Noser

Ruedi Schuler

Leitung

Intendanz

Barbara Frey, Intendantin

Johanna Grilj, Referentin der Intendantin

Daniela Guse, Assistentin der Intendantin

Geschäftsleitung

Barbara Frey, Intendantin

Andreas Karlaganis, Geschäftsführender Dramaturg

Peter Hüttenmoser, Verwaltungsdirektor

N.N., Künstlerische/r Betriebsdirektor/in

Dirk Wauschkuhn, Technischer Direktor

Bettina Meyer, Ausstattungsleiterin

Petra Fischer, Leiterin Junges Schauspielhaus

Christine Ginsberg, Leiterin Marketing & Kommunikation

Sebastian Steinle, Leiter Medien & Onlinekommunikation

Fundraising & Development

Barbara Higgs, Leiterin Fundraising & Development

Sandra Vollenwyder, Assistentin Fundraising &

Development/Geschäftsstelle der GFS

Dramaturgie

Andreas Karlaganis, Geschäftsführender Dramaturg

Amely Joana Haag, Dramaturgin

Gwendolyne Melchinger, Dramaturgin

Karolin Trachte, Dramaturgin

Irina Müller, Dramaturgieassistentin

Sandra Suter, Mitarbeiterin Dramaturgie

Stefanie Carp, Gastdramaturgin

Andrea Schwieter, Gastdramaturgin

Anne Britting, Theaterpädagogin Schauspielhaus

Künstlerisches Betriebsbüro

N.N., Künstlerische/r Betriebsdirektor/in

Birgit Egger, Chefdisponentin

Sabine Vernik, Künstlerisches Betriebsbüro

Seraina Bozzone, Sonderveranstaltungen und Gastspiele

Barbara Suthoff, Internationale Gastspiele

N.N., Praktikant/in Künstlerisches Betriebsbüro

Katrin Hohenacker, Eventmanagement

Junges Schauspielhaus

Petra Fischer, Leiterin/Dramaturgin

Enrico Beeler, Regisseur

Simone Schaller, Verantwortliche Medien- und

Öffentlichkeitsarbeit

Antonia Andreae, Schulbeauftragte

Lena Iversen, Assistentin Regie, Bühne, Kostüm

Carola Berendts, Gasttheaterpädagogin

Corina Liechti, Gasttheaterpädagogin

Janna Mohr, Gasttheaterpädagogin

Jelena Moser, Gasttheaterpädagogin

Janina Offner, Gasttheaterpädagogin

Manuela Runge, Gasttheaterpädagogin

Katrin Sauter, Gasttheaterpädagogin

Medien & Onlinekommunikation

Sebastian Steinle, Leiter Medien & Onlinekommunikation

Franziska Pinkert, Assistentin Medien &

Onlinekommunikation

Tanja Dorendorf, Fotografin

Raphael Hadad, Fotograf

Matthias Horn, Fotograf

Toni Suter, Fotograf

Marketing & Kommunikation

Christine Ginsberg, Leiterin Marketing & Kommunikation

Annika Herrmann-Seidel, Marketing & Kommunikation

Jennifer Fluck, Assistentin Marketing & Kommunikation

Caroline Grimm, Grafikerin

Kunst

Ensemble

Hilke Altefrohne

Christian Baumbach

Ludwig Boettger

Gottfried Breitfuss

Klaus Brömmelmeier

Carolin Conrad

Fritz Fenne

Robert Hunger-Bühler

Henrike Johanna Jörissen

Nils Kahnwald

Claudius Körber

Hans Kremer

Julia Kreusch

Dagna Litzenberger Vinet

Michael Maertens

Miriam Maertens

Lisa-Katrina Mayer

Isabelle Menke

Michael Neuenschwander

Matthias Neukirch

Elisa Plüss

Nicolas Rosat

Markus Scheumann

Lena Schwarz

Siggi Schwientek

Edmund Telgenkämper

Marie Rosa Tietjen

Friederike Wagner

Susanne-Marie Wrage

Milian Zerzawy

Jirka Zett

Schauspielstudio

Anne Katharina Mieke Eigner

Robert Rožic´

Schauspiel/Gäste

Sibylle Aeberli

Joachim Aeschlimann

Nehrun Aliev

Robert Baranowski

Philip Bartels

Tabea Bettin

Anna Blumer

Jan Bluthardt

Matthias Britschgi

Katja Bürkle

Jean Chaize

Duri Collenberg

Jean-Pierre Cornu

Réka Csiszér

Judith Cuénod

Tim Czerwonatis

Joel Eggimann

Benedict Fellmer

Adrian Fiechter

Adrian Fiersch

Gerrit Frers

Philippe Graff

Töme Haldimann

Lambert Hamel

Lotti Happle

Corinna Harfouch

Fritz Hauser

Christian Heller

Christian Hieronymi

Aaron Hitz

Simon Ho

Rahel Hubacher

Marc Hemantha Hufschmid

André Jung

Silvan Kappeler

Simone Keller

Wolfram Koch

Boni Koller

Rea Kost

Stefan Kurt

Daniel Lommatzsch

Hipp Mathis

Carsten Meyer

Chantal Le Moign

Josef Mohamed

Sibylle Mumenthaler

Anna-Katharina Müller

Fabian Müller

Anne Ratte-Polle

Lukas Rickli

Sophie Rois

Ruth Rosenfeld

Anna Schinz

Carol Schuler

Johannes Sima

Florian Steiner

Michel Stuber

Brencis Udris

Vreni Urech

Becky Lee Walters

Amine Yacoubi

Regie

Sebastian Baumgarten

Enrico Beeler

Viktor Bodó

Werner Düggelin

Barbara Falter

Theo Fransz

Barbara Frey

Herbert Fritsch

Gísli Örn Garðarsson

Ruedi Häusermann

Karin Henkel

Alvis Hermanis

Tobias Herzberg

Stephan Kimmig

Julian Klein

Leonhard Koppelmann

Bastian Kraft

Daniel Kuschewski

Daniela Löffner

Meret Matter

Sebastian Nübling

René Pollesch

Stefan Pucher

Milo Rau

Lily Sykes

Antonio Viganò

Zino Wey

Alize Zandwijk

102 103


Choreografie

Buz

Sebastian Henn

Alla Sigalova

Bühne und Kostüme

Juli Balázs

Raimund Bauer

Peter Baur

Victoria Behr

Klaus Bruns

Noelle Brühwiler

Barbara Ehnes

Sabin Fleck

Dominik Freynschlag

Herbert Fritsch

Sara Giancane

Muriel Gerstner

Ruedi Häusermann

Katja Haß

Alvis Hermanis

Börkur Jónsson

Claudia Kalinski

Marcus Karkhof

Cornelia Koch

Mareile Krettek

Stéphane Laimé

Anton Lukas

Barbara Maier

Pascale Martin

Bettina Meyer

Jelena Nagorni

Johanna Pfau

Anges Raganowicz

Giuseppe Reichmuth

Thomas Rupert

Nadia Schrader

Simon Sramek

Juozas Statkevičius

Barbara Steiner

Katja Strohschneider

Inga Timm

Marc Totzke

Thomas Unthan

Davy van Gerven

Antonio Viganò

Bettina Walter

Lili Wanner

Annabelle Witt

Regula Zuber

Musik

Benjamin Brodbeck

Sandro Corbat

Björn Deigner

Fritz Hauser

Ruedi Häusermann

Klaus von Heydenaber

Simon Ho

Gábor Keresztes

Daniel Regenberg

Markus Reyhani

Schtärneföifi

David Schwarz

Tom Tafel

Maartje Teussink

Christopher Uhe

Michael Verhovec

Lars Wittershagen

Videodesign

Meika Dresenkamp

Hannes Francke

Chris Kondek

Jonas Link

Andi A. Müller

Ute Schall

Regieassistenz

Clara Isabelle Dobbertin

Marco Milling

Manon Pfrunder

Sonja Streifinger

Sophia Bodamer (Gast)

Jörg Schwahlen (Gast)

Bühnenbildassistenz

Marie Hartung

Selina Puorger

Simon Sramek

Marie-Luce Theis (Gast)

Kostümassistenz

Marcus Karkhof

Tiziana Ramsauer

Selina Tholl

Schauspielmusik

Jojo Büld

Sprechtraining

Jürgen Wollweber

Statisterie

Rudolf K. Rath, Leiter

Inspizienz

Aleksandar Sascha Dinevski

Michael Durrer

Ralf Fuhrmann

Dagmar Renfer

Soufflage

János Stefan Buchwardt

Rita von Horváth

Geebi Seifert

Katja Weppler

Administration

Peter Hüttenmoser, Verwaltungsdirektor

Nadia Fernandez, Assistentin Direktion

Sandro Mattli, Assistent Verwaltungsdirektion

Manuela Meier, Controlling

Stefan Bachmann, Buchhaltung

Monique Décorvet, Buchhaltung

Rudolf K. Rath, Hauptkasse

Harry Kulmitzer, Lohnadministration

Juan Cifuentes, Interne Dienste

Kaspar Kägi, Archivverantwortlicher

Personal

Tobias Müller, Leiter Personal

Alina Schnüriger, Assistentin

Theaterkasse

Freddy Andrés Rodríguez, Leiter

Evelyne Albin, stv. Leiterin

Carla Caminati

Katrin Faerber

Jasmine Johnston

Christa Morand

Christa Müller

Nexhmije Sabani

Ilona Steiger

Martina Van Middelaar

Empfang Schiffbau & Pfauen

Robert Zähringer, Leiter

Isabel Zimmermann, stv. Leiterin

Carina Divéky

Yvonne Fischbacher

Andrea Fischer

Sabine Henn

Aldo Keist

Gabriella Muratori

Renzo Spotti

Doris Vogel

Foyer Schiffbau & Pfauen

Robert Zähringer, Leiter

Isabel Zimmermann, stv. Leiterin

Roman Hunziker, Abenddienst

Melanie Jovanovski, Abenddienst

Adélaïde Schläpfer, Abenddienst

Renzo Spotti, Abenddienst

Matthias Acklin

Giuliana Adame

Norina Binkert

Heidi Brüderli

Lorenzo Demenga

Julia Dörrmann

Andri Erdin

Liv Fierz

Gerda Geser

Charlotte Hoes

Simone Jendrny

Thokozani Kapiri

Johannes Lehmann

Mirka Meier-Sledz

Marietta Meister

Annina Meyer

Valeria Pistacchio

Rita Planzer

Dario Pollice

Gun-Britt Puppato

Thomas Schertenleib

Leonie Singer

Keko Skender

Ursula Staehli

Marlon Tarnow

Marco Tentor

Margarete Trott

Graziella Turelli

Maxine van Eerd

Lou Weder

Patrick B. Yogarajan

Informatik (mit dem Opernhaus Zürich)

Theodor Scherrer, Leiter

Andy Gut, System-Administrator

Raphael König, IT-Support

Christian Gretsch, Mitarbeiter IT

Cristina Scagnoli, Helpdesk/Support

Christian Zülli, Helpdesk/Support

Thomas Müller, Ticketsystem-Support

Michèle Fransson, Informatikassistentin

Technik

Dirk Wauschkuhn, Technischer Direktor

Carsten Grigo, stv. Technischer Direktor

Paul Lehner, Produktions- & Werkstättenleiter

Barbara Pulli, Mitarbeiterin Technische Direktion

Dominik Schluep, Veranstaltungsmeister

Paul Baer, Konstrukteur

Siegfried Fuchs, Konstrukteur

Maya Harrison, Konstrukteurin

Bühnentechnik

Ralf Kranzmann, Leiter Bühnentechnik

Ruedi Schuler, stv. Leiter Bühnentechnik

Alex Barmettler, Disponent/Leiter Lager/Transport

Florin Dora, Bühnenmeister

Daniel Lötscher, Bühnenmeister

Angelo Rosenfelder, Bühnenmeister

Räthus Veraguth, Bühnenmeister

Bronijc Cipolli, Vorarbeiter

Noëmi Germann, Vorarbeiterin

Constantino Martinez, Vorarbeiter

Matthias Mücke, Vorarbeiter

Lorenz Storrer, Vorarbeiter

Johann Strauss, Vorarbeiter

Anton Tomic, Vorarbeiter

Jan Gremminger, Systemtechniker

Richi Fischer, Maschinist

Thomas Germann, Maschinist

Boris Kerin, Maschinist

Etienne Porret, Maschinist

Dominik Binggeli, Möbler

Martina Breuer, Möblerin

Mauro Del Duca, Möbler

Christian Szyska, Möbler

104 105


Rolf Schiesser, Chauffeur

Daniel Beck, Lagerlogistiker

Dominik Polak, Veranstaltungstechniker

Mario Brack

Mateo Clavadetscher

Beat Dind

Paul Dorn

Andreas Ecknauer

Bruno Flammer

Volker Jaussi

Riki Jerjen

Benjamin Knörle

Hans Kothgassner

Jan Kriesi

Patrick Mauerhofer

Gianluca Sani

Daniel Varhegyi

Benjamin White

Jem White

Stefan Ehrler, Auszubildender

Tim Huber, Auszubildender

Beleuchtung

Rainer Küng, Leiter

Michel Güntert, stv. Leiter

Sascha Haenschke, Assistent Leitung Beleuchtung

Frank Bittermann, Beleuchtungsmeister

Markus Keusch, Beleuchtungsmeister

Christoph Kunz, Beleuchtungsmeister

Gerhard Patzelt, Beleuchtungsmeister

Rouven Keller, Stellwerk

Denise Mast, Stellwerk

Roman Mauchle, Stellwerker

Marco Schäfer, Stellwerk

Carsten Schmidt, Stellwerk

Peter Häusler, Vorarbeiter

Manuel Treichler, Vorarbeiter

Thomas Adam

Franz Eheberg

Oleg Golibroda

Marco Göttler

Jan Guldimann

Felix Ihle

Daniel Leuenberger

Rolf Mäder

Silvio Nagele

Manuel Spycher

Rasmus Stahel

Roman Weber

Benjamin Wenger

N.N.

Ton/Video

Jens Zimmer, Leiter

Christoph Finé Renfer, stv. Leiter

Katrin Brändli

Paul Hug

Markus Keller

Fabian Kubelik

Andi A. Müller

Matthias Müller

Joaquin Rivas

Thomas Schneider

Ruth Stofer

Peter Voigt

Renata Vonarburg

Holger Wendt

Requisite

René Kümpel, Leiter

N.N., stv. Leiter/in

Jarek Awgulewicz

Rock Battaglia

Doris Berger

Marianne Boos

Urs Bruderer

Anna Harff

Daniel Läuchli

Simone Müller

Jarmila Ramjoué

Sarah Fröhlicher, Auszubildende

Maske

Judith Janser Ruckstuhl, Leiterin

Andreas Polich, stv. Leiter

Carla Alarcon

Anita Brülisauer

Winnie Heinz

Dana Hesse

Katharina Kroll

Claudia Palopoli

Alexandra Scherrer

Julia Schmincke

Julie Ruetz

Agnes Schmidt, Auszubildende

Malsaal

Thomas Unseld, Leiter

Annette Erismann, stv. Leiterin

Christoph Maier

Bettina Meister

Oskar Rindlisbacher

Christine Rippmann, Theaterplastikerin

Flurina Trachsel

Clio Buffat, Auszubildende

Schlosserei

Guido Brunner, Leiter

Norbert Franke, stv. Leitung

Julian Schuler

Fritz Spiess

Schreinerei

Ivano Tiziani, Leiter

Daniel Härri, stv. Leiter

Lars Bachmann

David Coradi

Florin Elmer

Claude Kaiser

Martin Leuenberger

Yanik Felix, Auszubildender

Tapeziererei

Michel Jenny, Leiter

Christian Mauerhofer

Mario Steiner

N.N.

Franziska Wild, Auszubildende

Kostümleitung

Katharina Schmid

Damenschneiderei

Cäcilie Dobler, Gewandmeisterin

Frauke Freytag, ad interim Gewandmeisterin

Karin Metzler, stv. Gewandmeisterin

Linda Gervasi

Marion Kaspar

Karin Siegrist Okocha

Herrenschneiderei

Anita Lang, Gewandmeisterin

Andres Eggimann, stv. Gewandmeister

Maurizio Bello

Raphaela Leuthold

Dechen Minder

Christian Tritscher

Kostümbearbeitung

Susanne Boner, Kostümbearbeiterin

Fundus

Magali Gmür, Fundusverwalterin

Ankleidedienst

Sandra Caviezel, Leiterin

Olivia Grandy, stv. Leiterin

Eva Allemann

Ursina Baur

Simone Choffat

Franziska Drossaart

Nicole Jaggi

Reni Lindauer Wey

Nicole Nolze

Andrea Röschli

Catherine Zimmermann

Technischer Hausdienst

Dieter Fenner, Leiter

Hugo Wey, stv. Leiter

Heiko Hornung

Niko Meier

Danilo Risi

Roger Siegrist

Markus Spörri

Hansueli Tischhauser

Felix Wolfart

N.N., Administration

Reinigungsdienst

Räto Jost, Vorarbeiter

Goreti Carneiro da Silva

Sevketa Gränicher

Olinda Maria Montalvao Fernandes

Rosa Maria Oliveira Lima

Cátia Daniela Silva Carneiro

Kantine Pfauen

Edward Schmid, Leiter

Rosmarie Schmid, Leiterin

Thomas Baal

Trudi Farhat

Ernst Hammer

Patrick Imhof

Cornelia Wettstein

Kantine Schiffbau

Nermin Svjetlica, Leiter

Natascha Werthmüller, Leiterin

SchiffbauBar

Nermin Svjetlica, Leiter

Natascha Werthmüller, Leiterin

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Saisonstart 2016/17:

Dienstag, 27. September 2016

19.30 Uhr, Tonhalle

IHR HERZ SCHLÄGT FÜR

DIE KUNST – UNSERES

FÜR IHRE GESUNDHEIT

Berühmte Künstler sind Meister ihres Fachs. Ihre Werke sind einzigartig, perfekt

arrangiert und bis ins Detail durchdacht. Wir nehmen uns diese Künstler zum

Vorbild: Denn dank modernster Medizin, qualifizierter Fachkräfte, optimal abgestimmter

Teamarbeit, persönlicher Pflege und Liebe zum Detail zählen unsere

Kliniken zu den besten. Ein Unterschied ist jedoch wichtig: Bei uns stehen nicht

die Akteure im Rampenlicht, sondern Sie.

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Danke!

Wir danken unserer Subventionsgeberin, der Stadt Zürich sowie dem Kanton Zürich

und den Mitglieder-Kantonen der Interkantonalen Kulturlastenvereinbarung (ILV)

Luzern, Uri, Schwyz, Zug und Aargau herzlich für ihre Unterstützung. Auch den

Kantonen Nidwalden und Obwalden danken wir für ihre Beiträge.

Ohne die finanzielle Unterstützung unserer Partner liesse sich das ambitionierte

Programm nicht durchführen.

Partner

Ein besonderes Dankeschön gilt den engagierten Stiftungen, Sponsoren und Gönnern.

Sie ermöglichen besondere Produktionen und Projekte, die Durchführung von Gastspielen,

Nachwuchs- und Talentförderung sowie Vermittlungsangebote insbesondere

für Kinder und Jugendliche.

Stiftungen & Sponsoren

Pro Helvetia

René und Susanne Braginsky Stiftung

Stiftung Corymbo

Hans Imholz Stiftung

Ars Rhenia Stiftung

Max Kohler Stiftung

Landis & Gyr Stiftung

Avina Stiftung

Stiftung Mercator Schweiz

International Music & Art Foundation

Stiftung Accentus

Charlotte Kerr Dürrenmatt Stiftung

Gebert Rüf Stiftung

HDI Gerling Industrie Versicherung AG

Hulda und Gustav Zumsteg Stiftung

Adolf und Mary Mil Stiftung

Österreichisches Kulturforum Bern

Medienpartner

Tages-Anzeiger

Kooperationen

Buchhandlung im Volkshaus

Marc O’Polo

Falke AG

Kunsthaus Zürich

Restaurant LaSalle

Santa Lucia Teatro

WOZ

Schul- und Sportdepartement Stadt Zürich

Bildungsdirektion Kanton Zürich

Gönner

Förderer-Circle des Schauspielhauses

Paten des Jungen Schauspielhauses

Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses

Zürcher Theaterverein

Offizielle Ausstatter

MAC Cosmetics

Glen Fahrn GmbH

Ittinger Amber

Optiker Zwicker

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BEFREUN

DET

MIT

STARS

Näher bei den Stoffen,

näher bei den Stars:

Werden Sie Mitglied bei

der Gesellschaft der

Freundinnen und Freunde des

Schauspielhauses!

gfs

GESELLSCHAFT DER

FREUNDE DES

SCHAUSPIELHAUSES

Bitte beachten Sie die

gfs-Anmeldekarten

im Foyer. Informationen

T 044 258 72 06

Kontakt

Theaterkasse

Tel +41 44 258 77 77

theaterkasse@schauspielhaus.ch

Zentrale

Tel +41 44 258 70 70

Postadresse

Schauspielhaus Zürich AG

Zeltweg 5

8032 Zürich

Adressen Spielorte

Pfauen, Rämistrasse 34, 8001 Zürich

Schiffbau, Schiffbaustrasse 4, 8005 Zürich

Intendanz

Johanna Grilj

Referentin der Intendantin

Tel +41 44 258 75 01

johanna.grilj@schauspielhaus.ch

Daniela Guse

Assistentin der Intendantin

Tel +41 44 258 75 03

daniela.guse@schauspielhaus.ch

Fundraising & Development

Barbara Higgs

Leitung

Tel +41 44 258 72 07

barbara.higgs@schauspielhaus.ch

Marketing & Kommunikation

Christine Ginsberg

Leitung

Tel +41 44 258 72 39

christine.ginsberg@schauspielhaus.ch

Medien & Onlinekommunikation

Sebastian Steinle

Leitung

Tel +41 44 258 72 99

sebastian.steinle@schauspielhaus.ch

Administration

Nadia Fernandez

Assistenz Direktion

Tel +41 44 258 72 01

nadia.fernandez@schauspielhaus.ch

Künstlerisches Betriebsbüro

Sabine Vernik

Tel +41 44 258 75 13

kbb@schauspielhaus.ch

Technische Direktion

Barbara Pulli

Tel +41 44 258 71 09

barbara.pulli@schauspielhaus.ch

Dramaturgie

Sandra Suter

Mitarbeit Dramaturgie

Tel +41 44 258 75 02

sandra.suter@schauspielhaus.ch

Junges Schauspielhaus

Simone Schaller

Medien- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel +41 44 258 75 18

simone.schaller@schauspielhaus.ch

Events im Pfauen und im Schiffbau

Katrin Hohenacker

Eventmanagement

Tel +41 44 258 72 04, Nat +41 79 368 67 89

katrin.hohenacker@schauspielhaus.ch

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Personal

Tobias Müller

Leitung

Tel +41 44 258 72 40

tobias.mueller@schauspielhaus.ch

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Impressum

Herausgegeben von der

Schauspielhaus Zürich AG

Zeltweg 5

8032 Zürich

Saison 2016/17

Intendanz Barbara Frey

Redaktion Dramaturgie

Redaktion Serviceteil Marketing

Konzept und Gestaltung Büro Destruct

Umsetzung SchmauderRohr

Fotografie Lieblinge

Fotografie Umschlag René Reichelt, berg-ruft.de

Italienische Frischküche am Zürichberg

Restaurant Sento im Hotel Plattenhof

Zürichbergstrasse 19

8032 Zürich

www.sento.ch

Druck Speck Print AG, Baar

Auflage 30 000 Exemplare

Redaktionsschluss 18. April 2016

Änderungen vorbehalten!

© Die Urheberrechte liegen bei den Autoren

und/oder deren Vertretern.

Schweizer Küche in der Altstadt

Restaurant Kantorei

Neumarkt 2

8001 Zürich

www.restaurantkantorei.ch

Mediterran-Orientalisches an der

Bahnhofstrasse

Restaurant & Bar Palette im Hotel

Townhouse

Schützengasse 7

8001 Zürich

www.palettezuerich.ch

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Ensemble

Hilke Altefrohne

Christian Baumbach

Ludwig Boettger

Gottfried Breitfuss

Klaus Brömmelmeier

Carolin Conrad

Anne Katharina Mieke Eigner *

Fritz Fenne

Robert Hunger-Bühler

Henrike Johanna Jörissen

Nils Kahnwald

Claudius Körber

Hans Kremer

Julia Kreusch

Dagna Litzenberger Vinet

Michael Maertens

Miriam Maertens

Lisa-Katrina Mayer

Isabelle Menke

Michael Neuenschwander

Matthias Neukirch

Elisa Plüss

Nicolas Rosat

Robert Rožić *

Markus Scheumann

Lena Schwarz

Siggi Schwientek

Edmund Telgenkämper

Marie Rosa Tietjen

Friederike Wagner

Susanne-Marie Wrage

Milian Zerzawy

Jirka Zett

* Mitglied des Schauspielstudios

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