Gemeindebrief_Juni_16_ONLINE

p.baack

Meine Stärke und mein Lied ist der Herr;

er ist für mich zum Retter geworden.

2. Mose 15, 2


2


ERmutigER

„Daher, wenn jemand in Christus ist,

so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist

vergangen, siehe, Neues ist geworden.“

2.Kor 5,17

Geht es Ihnen/Dir auch so? „Eigentlich bin

ich ganz anders – ich komm nur viel zu selten

dazu!“ Dahinter steht ja die Frage: Wer

bin ich „eigentlich“? Der freundliche Typ,

den alle schätzen? Oder doch mehr der

„ängstliche“, leicht aus der Fassung zu bringende

Zeitgenosse? Welch ein Mensch verbirgt

sich hinter den „Rollenspielen“ des

Alltags? Ist das Sonntagsgesicht mein

„eigentliches“? Schon Dietrich Bonhoeffer

hat in einem sehr beeindruckendem Gedicht

seine innere Zerrissenheit im damaligen

Nazi-Deutschland zum Ausdruck gebracht.

„Wer bin ich“? Er kommt zu der befreienden

Entdeckung: „Wer ich auch bin – Du kennst

mich; Dein bin ich – o Gott“.

Das Evangelium von Jesus, dem Gesalbten,

besteht genau darin, unsre Zerrissenheit

durch den Gekreuzigten heilen zu lassen. Er

bietet uns eine neue Existenz an. In der Versöhnung

durch sein vergossenes Blut finden

wir die Heilung unsrer Gottesbeziehung.

Und damit Zugang zur neuen Schöpfung,

dem Reich Gottes. Viele denken, das ist etwas,

was vielleicht „nach dem Tod“ relevant

sein könnte. Aber die Wahrheit ist: Den Zugang

zum „Reich Gottes“ finden wir hier und

jetzt – oder nie! Wenn wir erst gestorben

sind ist es zu spät.

Wer das Versöhnungsangebot Gottes durch

seinen Sohn Jesus, den Christus, in „diesem“

Leben nicht bewusst ergreift, kann nicht in’s

Reich Gottes gelangen. Jesus sagt: „Amen,

Amen, ich sage dir: Wenn jemand nicht von

neuem geboren wird, kann er das Reich

Gottes nicht sehen.“ und „Amen, Amen,

ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser

und Geist geboren wird, kann er nicht in

das Reich Gottes hineingehen.“ (Joh.3,3+5)

Es bedarf also einer „neuen Schöpfung“, um

teil zu haben an der kommenden Welt Gottes!

Vergegenwärtigen wir uns die drei Dimensionen

des Reiches Gottes. (1) Das Reich Gottes

kam in diese Welt, als Jesus in dieser

Welt lebte. (2) Durch seinen stellvertretenden

Tod für unsre Sünden und in der Kraft

der Auferstehung kommt das Reich Gottes

in unser Leben, wenn wir Jesus unser Leben

anvertrauen und ihm als Herrn unsres Lebens

nachfolgen. (3) Das Reich Gottes wird

kommen in Fülle, wenn Jesus wiederkommt,

und wir, die an ihn Glaubenden, werden bei

ihm sein allezeit und in Ewigkeit. Diese drei

Dimensionen umfassen also Vergangenheit

(vor 2000 Jahren), Gegenwart (hier und

jetzt) und Zukunft (wenn Jesus wiederkommt!).

Geht es nun um unsere Identität, spielt die

Gegenwart die entscheidende Rolle. Schon

hier und jetzt leben wir mit Jesus, dem Gesalbten.

Und haben unsre Identität „in Ihm“!

Das ist wichtig, denn damit ist endlich

„Schluss mit ‚eigentlich‘“ Wir sind anders

und wir leben anders! Der Apostel Paulus

schreibt: „Denn ihr seid gestorben, und

euer Leben ist verborgen mit dem Christus

in Gott“ (Kol. 3,3) Die gute Nachricht ist

zugleich die „schlechte“ Nachricht. All unsre

Bosheit und unsre sündigen Neigungen –

alles, was wir selbst an uns nicht mögen, ist

weg! Endgültig. Tot eben. Nicht mehr da.

Und es kann uns auch nicht mehr

„beherrschen“, denn „uns“ gibt’s ja nicht

mehr. Martin Luther hat es mal auf den

(Fortsetzung auf Seite 4)

3


Punkt gebracht: „Wenn der Teufel an meine

Tür klopft, geht Jesus aufmachen. Alle offenen

Rechnungen, was auch immer der Teufel

an „berechtigten“ Forderungen an mich

stellt … „Ich“ existiere nicht mehr.

Damit sind auch alle Schuldscheine das Papier

nicht wert, auf dem sie stehen.“ Oder:

Stellen wir uns einen Menschen vor, der in

finsterste kriminelle Machenschaften verstrickt

war. Jetzt ist er im sogenannten

„Zeugenschutzprogramm“.

Viele Spezialisten haben sich für ihn eine

völlig neue Identität ausgedacht. Völliger

Abbruch aller Beziehungen, neuer Wohnort,

neuer Lebenslauf, neuer Beruf; er darf nicht

einmal mit der Wimper zucken, wenn ihn

jemand mit seinem eigentlichen Namen

anspricht – nichts darf mehr an „das frühere

Leben“ erinnern. Zu groß wäre die Gefahr,

doch noch der Rache der „organisierten

Kriminalität“ zum Opfer zu fallen. Die Person

ist wie „verstorben“.

Paulus sagt uns im Kolosserbrief genau das:

Euch gibt’s nicht mehr! In Bezug auf unsere

schlechten Eigenschaften ist das gut. Aber,

und das ist die „schlechte“ Nachricht: Auch

all das, was uns wichtig war, unsere Träume

und Wünsche, unsere eigenen Lebensziele

und Lebensinhalte – ebenfalls „gestorben“.

Nicht mehr existent. Gibt’s nicht mehr.

So radikal ist „Nachfolge Christi“.

Erlösung heißt eben: „Ist jemand in Christus,

so ist er NEUE Schöpfung.“ (2.Kor. 5,17)

Geschaffen zum ewigen Leben. Und auch

hier und jetzt: Leben „in ihm“ = „in Christus“.

Paulus schreibt: „…nun aber lebe nicht

mehr ich, sondern Christus lebt in mir; was

ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im

Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn

Gottes, der mich geliebt und sich selbst für

mich hingegeben hat.“ (Gal. 2,20)

So bleibt nur zu sagen: „Danke, Herr Jesus,

für die neue Schöpfung – und dass ich dazu

gehören darf!“ Und in Bezug auf das Eingangszitat:

„Ich bin ganz anders – und ich

komme auch dazu! Vielleicht (noch) nicht

immer, aber immer öfter!

In diesem Sinne allen Leserinnen und Lesern

von Herzen Gottes Segen!

UxÜÇw a|xÅx|xÜ

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Jesus Christus persönlich Kennenlernen

Die Bibel nennt uns vier Grundwahrheiten:

1. Gott liebt Sie „Es geht kein Mensch über

diese Erde, den Gott nicht liebt.“

Die Bibel dazu: „Denn Gott hat die Welt so

sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab,

damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren

geht, sondern das ewige Leben hat.“

(Joh. 3,16)

Nur sehr wenige Menschen erfahren aber diese

Liebe Gottes persönlich, obwohl sie sich

danach sehnen. Wie kommt das?

2. Alle Menschen sind durch die Sünde von

Gott getrennt und können die Liebe Gottes

nicht persönlich erfahren. Keiner vermag diese

Trennung durch ein noch so gutes, religiöses

oder moralisches Leben zu überwinden.

Die Bibel dazu: „In der Schrift heißt es:

"Keiner ist gerecht - nicht ein Einziger. Keiner

ist klug; keiner fragt nach Gott. Alle haben sich

von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar

geworden. Keiner tut Gutes, auch

nicht ein Einziger."

(Röm. 3,10-12)

Daher:

3. Gott sendet seinen Sohn Jesus Christus, der

am Kreuz für unsere Sünden das einzig gültige

Versöhnungsopfer vollbringt.

Die Bibel dazu: „Denn Gott war in Christus

und versöhnte so die Welt mit sich selbst und

rechnete den Menschen ihre Sünden nicht

mehr an. Das ist die herrliche Botschaft der

Versöhnung, die er uns anvertraut hat, damit

wir sie anderen verkünden.

So sind wir Botschafter Christi, und Gott gebraucht

uns, um durch uns zu sprechen. Wir

bitten inständig, so als würde Christus es persönlich

tun: "Lasst euch mit Gott versöhnen!"

Denn Gott machte Christus, der nie gesündigt

hat, zum Opfer für unsere Sünden, damit wir

durch ihn vor Gott gerechtfertigt werden können.

(2. Kor. 5,19-21)

Allerdings genügt es nicht, diese Tatsachen zu

kennen. Um Gottes Liebe persönlich zu erfahren,

ist es nötig, diese Liebe Gottes durch Jesus

Christus persönlich anzunehmen.

Darum:

4. Jesus Christus muss persönlich in Ihr Leben

eingeladen werden, um Ihnen alle Segnungen

seiner Versöhnungstat zuteil werden lassen zu

können.

Die Bibel dazu: „All denen aber, die ihn aufnahmen

und an seinen Namen glaubten, gab

er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Sie

wurden dies weder durch ihre Abstammung

noch durch menschliches Bemühen oder Absicht,

sondern dieses neue Leben kommt von

Gott.“ (Joh. 1,12-13)

Dies geschieht durch ein vertrauensvolles Gebet.

Sie können diese Worte zu ihren eigenen

machen oder in ähnlicher Weise zu Gott sprechen.

Er wartet auf Sie. Er freut sich über Sie.

Er liebt Sie und hält eine gute – ja sogar ewige

Zukunft für Sie bereit.

„Herr Jesus Christus, ich danke Dir, dass Du

mich liebst. Bisher habe ich ohne Dich gelebt.

Jetzt aber will ich glauben, Dir die Schuld meines

Lebens bekennen und Dich um Vergebung

bitten. Ich öffne Dir mein Leben und bitte Dich:

Sei fortan der Herr und Heiland meines Lebens.

Dir will ich gehören und Dir will ich nachfolgen

für Zeit und Ewigkeit. Amen.“

Sie haben dieses oder ein ähnliches Gebet

(nach-)gesprochen? Sie wünschen sich eine

vertrauensvolle Beziehung zu Gott? Sie haben

noch Fragen oder wünschen ein persönliches

Gespräch? Gerne besuche ich Sie auch. Oder

Sie sprechen mich nach unserem Gottesdienst

einfach einmal an … Ich freue mich darauf, Sie

persönlich kennen zu lernen!

UxÜÇw a|xÅx|xÜ (Pastor)

Tel.: 02381-788989

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Regelmäßige Termine

Sonntag

09:30 Uhr Gottesdienst

09:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst (1. Sonntag im Monat)

11:00 Uhr Segnungsdienst

Gemütliches Kaffeetrinken

Sonntagsschule / Kinderstunde

Redaktionsschluss (vorletzter Sonntag im Monat)

Dienstag

09:30 Uhr Gebetskreis

18:30 Uhr Treffen der Gemeindeleitung (nach Absprache!)

19:00 Uhr Männerabend (nach Absprache!)

Mittwoch

09:00 Uhr Frauenfrühstückstreffen (nach Absprache!)

17:00 Uhr Bibel-und Gemeindeunterricht (14-tgg - nicht in den Schulferien)

18:30 Uhr Gebetskreis (14-tgg)

19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

Donnerstag

09:30 Uhr Seniorenfrühstück (3. Donnerstag im Monat)

15:00 Uhr Frauengruppe (2. und 4. Donnerstag im Monat)

Freitag

18:00 Uhr Teenykreis

19:30 Uhr Hauskreis (alle 3 Wochen nach Absprache!)

Gottesdienste

Datum/Uhrzeit Moderation Predigt

05.06.2016/09:30 Uhr Dieter Bräuer Pfarrer Edgar Born

12.06.2016/09:30 Uhr Tanja Winschel Pastor Bernd Niemeier

19.06.2016/09:30 Uhr Dietmar Berghaus Pastor Bernd Niemeier

26.06.2016/09:30 Uhr Sarah Niedermeier Pastor Bernd Niemeier

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Kinderstunde aktuell

Wer meine Worte hört und danach handelt, der ist klug.

Matthäus 7, 24

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Gemeinde-Kalender

1 Mi 19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

2 Do

3 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

4 Sa

5 So 09:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

11:00 Uhr Kinderstunde

6 Mo 23.W.

7 Di 09:30 Uhr Gebetskreis

8 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetskreis

Treffpunkt: Bibel

9 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

10 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

11 Sa 17:00 Uhr Mitarbeiter- Dank- und Ermutigungstag

in Hilbeck bei Familie Nüsken!

12 So 09:30 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

11:00 Uhr Kinderstunde

13 Mo 24.W.

14 Di 09:30 Uhr Gebetskreis

15 Mi 19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

16 Do

17 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

18 Sa

19 So 09:30 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

11:00 Uhr Kinderstunde

-Redaktionsschluss für die Juli-/ August-Ausgabe-

20 Mo 25.W.

21 Di 09:30 Uhr Gebetskreis Sommeranfang

22 Mi 18:30 Uhr

19:30 Uhr

Gebetskreis

Treffpunkt: Bibel

23 Do 15:00 Uhr Frauengruppe

24 Fr 18:00 Uhr Teenykreis

25 Sa

26 So 09:30 Uhr Gottesdienst - anschließend Gemeindekaffee-

11:00 Uhr Kinderstunde

27 Mo 26.W.

28 Di 09:30 Uhr Gebetskreis

29 Mi 19:30 Uhr Treffpunkt: Bibel

30 Do

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Gemeinde-ER-leben

Treffpunkt: Bibel

Wir treffen uns jeweils mittwochs um 19:30 Uhr zum gemeinsamen Bibellesen mit anschließendem

Gespräch und einer besonderen Zeit für Gebet und Fürbitte. Im Juni starten

wir mit dem Brief des Apostels Paulus an die Römer. Vielleicht ja eine Möglichkeit, von

Anfang an mit dabei zu sein. Am 15.06.2016 geht’s los!

Jeder ist wichtig und herzlich willkommen!

Mitarbeiter-Dank- und Ermutigungstag

Wer den Mitarbeiter-Dank-Nachmittag bzw. Abend bisher vermisst hat … wir haben lediglich

auf schöneres Wetter gewartet! Bettina und Herbert Nüsken laden nach Hilbeck ein!

Am 11.06.2016 um 17:00 Uhr geht’s los! Gegrillt wird – jeder ist herzlich willkommen! Allerdings

wäre eine Anmeldung für die Vorbereitungen wichtig! Liste liegt dann aus – auch

für Mitfahrgelegenheiten!

Bibel – und Gemeindeunterricht

Nach den Sommerferien startet ein neuer Jahrgang „Bibelunterricht“. Alle Teenies ab 12

Jahre sind dazu herzlich eingeladen! Eltern und Teenies bitte ich für die einleitenden Absprachen

am Sonntag, den 28.08.2016 nach dem Gottesdienst in‘s Kirchenkaffee.

Frauengruppe

Für die Frauenstunde am 09.06.2016 um 15:00 Uhr ist ein „Überraschungsnachmittag“

geplant!

Das traditionelle „Erdbeerfest“ feiern wir am 23.06.2016 um 15:00 Uhr. Wir wünschen uns

auch weiterhin ein gutes Miteinander.

Im Juli 2016 haben wir keine Frauenstunde.

Nach den Sommerferien treffen wir uns wieder am 25.8.2016 um 15:00 Uhr.

Seniorenfrühstück

Das Seniorenfrühstück hat im Juni Sommerpause. Nächstes Frühstück ist am 21.07.2016.

D A N K E !

Für die lieben Worte, die Gebete und Unterstützung.

Sigrid Kassner

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„Dein Reich komme“ - Gebetsanliegen

Für Israel beten

David Zadok, messianische Gemeinde „Gnade

und Wahrheit“, Rishon LeZion, schreibt:

Unser Gottesdienst mit den 110 Holocaust-

Überlebenden war einmalig. Die meisten von

ihnen waren zum ersten Mal in einer messianischen

Gemeinde und hörten eine klare Botschaft

vom Evangelium. Ich sprach über Passah,

und dass Christus unser Passahlamm ist,

und auch über Jesaja 53. Viele nahmen am

Ende Bibeln und andere Bücher mit, die wir

ihnen kostenlos anboten. Wir waren insgesamt

etwa 250 Personen einschließlich der

Gemeindemitglieder. Die Leute aus der Gemeinde

halfen großartig mit, um aus dieser

Veranstaltung einen echten Erfolg zu machen.

Bitte betet, dass der Herr die Botschaft im

Leben der Gäste gebraucht und dass wir unsere

Beziehung mit ihnen fortsetzen können. Der

Dienst unter Holocaust-Überlebenden ist für

uns als Gemeinde eine wichtige Aufgabe geworden.

Wir hoffen, dass wir bald die nötigen

finanziellen Mittel beisammen haben, so dass

wir einmal im Monat eine solche Veranstaltung

durchführen können. Bitte betet für den

missionarisch-diakonischen Dienst an den

Holocaust-Überlebenden.

Auf Christenverfolgung reagieren: Gemeinsam

beten und ermutigen

Sudan: Gebet für die schwer verfolgten Christen

(Open Doors) – Die Christen im Sudan

erleiden schwerste Verfolgung. Ursachen dafür

sind der islamische Extremismus und eine

von „diktatorischer Paranoia“ geprägte Regierung,

während in der Übergangsverfassung

von 2005 in Artikel 31 und 38 allen Bürgern

des Landes das Recht auf Religionsfreiheit

garantiert wird. Der Open Doors Weltverfolgungsindex

2016 führt das Land an 8. Stelle.

Christen aller Kirchen – auch im Land verbliebene

ausländische Christen – werden bedroht,

überwacht und schikaniert. Derzeit befinden

sich mehrere Kirchenleiter in Haft.

Verhaftungen, Kirchenschließungen und massive

Gewalt

Am 14. Dezember 2015 wurde Telahoon Nogosi

Kassa Rata, der Leiter einer Kirchengemeinde

in Khartum verhaftet. Kurze Zeit später,

am 21. Dezember, widerfuhr das auch

dem Gemeindeleiter Hassan Abduraheem

Kodi Taour. Der sudanesische Geheimdienst

NISS hält beide an einem unbekannten Aufenthaltsort

gefangen, es gibt keinen Kontakt

zu ihren Familien oder zu einem Anwalt. Dies

ist eine seit Jahren gängige Praxis der sudanesischen

Regierung. Drei weitere Christen wurden

etwa im gleichen Zeitraum verhaftet, ihre

Identität kann hier aus Sicherheitsgründen

nicht angegeben werden. Die Regierung setzt

Kirchengemeinden und ihre Leiter stark unter

Druck. Sie müssen sich regelmäßig bei den

Sicherheitsbehörden melden, manche sogar

täglich. Für die Arbeit der Kirche unverzichtbare

Materialien werden beschlagnahmt. Zu

Jahresbeginn hat das Innenministerium alle

Flüchtlingsgemeinden aufgefordert, ihre Gottesdienste

für Flüchtlinge aus Eritrea, Äthiopien,

Südsudan und den Philippinen in der

Hauptstadt Khartum einzustellen. Unrecht und

Unterdrückung seitens der Regierung geschehen

systematisch. In den letzten Jahren wurden

mehrere Kirchen abgerissen. Der Minister

für Religiöse Angelegenheiten, Shalil Abdullah,

verkündete zusätzlich am 12. Juli 2014 ein

generelles Verbot für den Bau neuer Gemeindegebäude.

Die Regierung lässt den Christen

im Land kaum Luft zum Atmen. Sie unterstreicht

dies auch durch ihre wiederholte

Bombardierung der Dörfer des christlichen

Nuba-Volkes.

Beim Weltweiten Gebetstag für verfolgte

Christen, den Open Doors gemeinsam mit der

Evangelischen Allianz am 13. November 2016

durchführt, wird besonders für den Sudan und

Indien gebetet. Bitte beten Sie – auch zusammen

mit ihrer Gemeinde – schon heute für

unsere verfolgten Brüder und Schwestern.

Bitte beten Sie für die Christen im Sudan.

10


Nachruf

Nach einem mit großer Geduld ertragenen langen Krankenweg

wurde Renate Moratz am 27.04.2016 im Alter von 74 Jahren von

ihren Leiden erlöst. Sie darf jetzt den schauen an den sie geglaubt

und dem sie, mit den ihr anvertrauten Gaben, gedient hat.

Auf das Bekenntnis ihres Glaubens getauft verspürte sie sehr früh

den Wunsch: „Schwarzen Kindern von Jesus zu erzählen“. Nach

Schwesternausbildung, Missionsseminar und Eheschließung erfüllte

sich 1965 mit der Aussendung nach Äthiopien für 10 Jahre

der „Traum“.

Als Gemeinde Bockum-Hövel lernten wir Renate als treue, etwas

zurückgezogene Schwester kennen, der die Gemeinde aber wichtig

war. Danke, dass wir diesen Weg mit ihr gehen durften.

Unsere Anteilnahme gilt dem Trauerhaus, dem wir für die jetzt

kommende Zeit den Trost, Beistand und inneren Frieden durch

unseren Herrn Jesus Christus wünschen.

Siehe, in meine Hände habe

ich dich eingezeichnet;

Jesaja 49, 16

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Jesus sagt:

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir

kommt, den wird nicht hungern; und wer an

mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten“

Joh. 6,35

Wir sind evangelisch,

weil das Evangelium, die gute Nachricht der Bibel von

der Liebe Gottes in Jesus Christus Grundlage des Glaubens

und Inhalt der Verkündigung ist.

Wir sind freikirchlich,

weil wir den Standpunkt vertreten: Der Glaube befähigt

jeden persönlich zu einer freien Entscheidung, Jesus

Christus als seinen Herrn zu bekennen und sich freiwillig

einer Gemeinde von Glaubenden anzuschließen. Die

Gemeinde ihrerseits aber soll frei sein von Einflüssen,

die dem Wesen der Gemeinde Jesu Christi fremd sind.

Sie soll z.B. unabhängig sein vom Staat und seinen

Organen.

Wir sind Gemeinde:

Erwachsene, Jugendliche, Kinder, Arbeitnehmer und

Impressum

Arbeitgeber, Studenten, Hausfrauen und Rentner,

Verheiratete und Singles – auf den ersten Blick stellt

unsere Gemeinde eine gemischte Gruppe dar. Was uns

verbindet und vereint, ist der persönliche Glaube an

Jesus Christus. Darüber hinaus sind wir verbunden mit

vielen anderen Gemeinden und Kirchen weltweit.

Wir gehören dem Bund Evangelisch Freikirchlicher

Gemeinden (K.d.ö.R.) an:

Ca. 82.000 Mitglieder versammeln sich in rund 900

Gemeinden, die in Deutschland ihrem Ursprung nach

zum Teil Baptisten- und zum Teil Brüdergemeinden

sind. Mit weltweit ca. 40 Millionen Mitgliedern gehören

wir zur zweitgrößten protestantischen Kirche. Mit

unserem Bund sind wir auch Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft

christlicher Kirchen in Deutschland (ACK).

Evangelisch-Freikirchliche

Gemeinde Bockum-Hövel

Zechenbahnweg 6

59075 Hamm

Im Internet unter: http://www.efg-hamm.de

Pastor:

Bernd Niemeier

Zechenbahnweg 6a

59075 Hamm

Telefon: 02381/ 788989

Mail: berndniem@t-online.de

Gemeindeleiter:

Michael Hofmeister

Merschstr. 5

59065 Hamm

Telefon: 0163/ 7276720

Mail: m.hofmeister@efg-hamm.de

Kastellan:

S. und F. Kassner

Zechenbahnweg 6

59075 Hamm

Telefon: 02381/ 71601

Bankverbindung:

Sparkasse Hamm

IBAN: DE58410500950044001915

BIC: WELADED1HAM

Bilder:

Peter Baack

Dirk Paeschke, www.kostenlos-fotos.de

www.gemeindebrief.de

www.kids-web.org

www.pixabay.com

Redaktion:

Peter Baack

Fax: 02381/ 9954617

Mail: gemeindebrief@efg-hamm.de

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