160525_r2017_Magazin_ONLINE

micoli

www.r2017.org

r2017

Das Magazin zum

#Reformationssommer

KIRCHENTAGE AUF DEM WEG ASISI PANORAMA TORE DER FREIHEIT

Alle Wege führen

nach Lutherstadt

Wittenberg

360°-Blick:

Wittenberg

im Jahr 1517

Neue Impulse in der

Weltausstellung

Reformation


SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,

LIEBE LESERINNEN UND LESER,

SEITEN 4–10

SEITE 32

SEITE 35 SEITE 14

am 31. Oktober 2016 fällt der Startschuss für 365 Tage

Reformationsjubiläum. 500 Jahre sind es dann im Oktober

2017, seit Martin Luther seine 95 Thesen in Wittenberg

veröffentlichte – ein Symboldatum für eine Erneuerungsbewegung,

die von Mitteldeutschland aus ganz Europa ergriff.

Das Jubiläumsjahr gibt uns nicht nur die Chance, auf 500

Jahre Reformation und geschichtliche Veränderungen zurückzublicken.

Wir haben jetzt auch die Möglichkeit, über

aktuellen Reformbedarf nachzudenken und Veränderungen

für die Zukunft anzustoßen: die Entwicklungen der Flüchtlingskrise,

die jüngsten Wahlergebnisse in einigen Bundesländern,

anderen Staaten Europas und die Vorwahlen

in den USA, der Klimawandel oder die Überalterung der

Gesellschaft. Dies sind nur einige Beispiele. Das Reformationsjubiläum

ruft uns geradezu dazu auf, uns selbst und

gegenwärtige Zustände zu hinterfragen und Erneuerungen

anzustoßen.

Wir als Verein Reformationsjubiläum 2017, gegründet von

EKD und DEKT, organisieren für das Jubiläumsjahr Veranstaltungen

rund um das Thema Reformation. Die verschiedenen

Formate, Inhalte, Austragungsorte und Zeiträume, in

denen sie stattfinden, geben Menschen aus aller Welt die

Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Art mit der Reformation

auseinanderzusetzen und am Jubiläum teilzunehmen.

Gefängnis oder das 360°-Panorama des Künstlers Yadegar

Asisi zu einer Stadtszene von 1517.

Und dann gibt es da noch das Himmelfahrtswochenende

vom 24. bis 28. Mai: der Deutsche Evangelische Kirchentag,

die sechs Kirchentage auf dem Weg und das gemeinsame

Festwochenende in Lutherstadt Wittenberg – mit dem

großen Festgottesdienst auf den Elbwiesen als Höhepunkt.

Mitteldeutschland wird als Ursprungsland der Reformation

im Jahr 2017 neu aufleben.

In diesem Magazin zum Reformationssommer geben wir

Ihnen nicht nur Einblick in die Veranstaltungen. Von Ticketpreisen

über An- und Abreise bis zur Unterkunft finden Sie

hier alle relevanten Informationen.

Wir können es kaum noch erwarten bis zum Startschuss

am 31. Oktober und freuen uns darauf, mit dieser Lektüre

auch Ihre Vorfreude auf das einmalige Jubiläumsjahr 2017

zu wecken.

Wir freuen uns auf Sie.

INHALT

Kirchentage auf dem Weg 4

Deutscher Evangelischer Kirchentag 12

Festwochenende in Lutherstadt Wittenberg 14

Weltausstellung Reformation 17

SEITE 21

Der Europäische Stationenweg vom 3. November 2016 bis

20. Mai 2017 macht vielleicht auch in Ihrer Nähe Station

und lädt zum kommunalen Reformationsfest ein. In

der Weltausstellung Reformation in Lutherstadt Wittenberg

können Sie 16 Wochen lang ein vielfältiges Programm erleben:

von Outdoor-Installationen über Theateraufführungen

und Konzerte auf einer der großen Bühnen bis hin zu einem

Besuch in den Pavillons und Läden, die von Ausstellern

aus der ganzen Welt bespielt werden. Verpassen Sie beim

Besuch in Lutherstadt Wittenberg nicht die zeitgenössische

Kunstausstellung „Luther und die Avantgarde“ im Alten

Cathrine Schweikardt und Christof Vetter

Abteilungsleitung Marketing

Reformationsjubiläum 2017 e.V.

© Foto: Cornelia Kirsch

asisi Panorama – LUTHER 1517 21

Reisen nach Mitteldeutschland 22

Teilnehmendenkarten und Preise 24

Konfi- und JugendCamps 26

Europäischer Stationenweg 28

Aufruf von Margot Käßmann 31

Seite 2

Seite 3


HIMMELFAHRTSWOCHENENDE

„2017 FÜHREN ALLE WEGE

NACH WITTENBERG“

GROSSE ZUSAMMENKUNFT: LEIPZIG

MUSIK. DISPUT. LEBEN.

Einer der Höhepunkte des Reformationsjubiläums 2017 wird das Himmelfahrtswochenende sein

– mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin, den sechs Kirchentagen auf dem Weg

in acht mitteldeutschen Städten und dem gemeinsamen Festwochenende auf den Elbwiesen vor

den Toren von Lutherstadt Wittenberg. Hartwig Bodmann, Geschäftsführer des Vereins Reformationsjubiläum

2017, erzählt im Interview, was hinter den Kirchentagen auf dem Weg steckt.

© Foto: Joseph Wolfgang Ohlert

Hartwig Bodmann

ist Geschäftsführer beim

Verein Reformationsjubiläum

2017. Seit 1981

ist er eine feste Konstante

hinter zahlreichen

kirchlichen Großveranstaltungen.

Informationen zur

Unterkunft und Anreise

erhalten Sie auf den

Seiten 26 und 27.

Kirchentagsstimmung im Jahr des Reformationsjubiläums:

Wie wird die aussehen?

Wie alle zwei Jahre feiern wir auch 2017

den Deutschen Evangelischen Kirchentag. Da

2017 aber ein besonderes Jahr ist, wünschen

wir uns auch ein besonderes Format. Und da

von Mitteldeutschland aus der Startschuss für

die Reformation fiel und sie sich von dort ausbreitete,

kam die Idee auf, in mehreren Städten

in der Region gleichzeitig „Kirchentag“ zu

feiern.

Aus dieser Idee heraus wurden sechs

„Kirchentage auf dem Weg“ aus der Taufe gehoben.

Acht mitteldeutsche Städte machen

mit – da wird ganz schön was los sein ...

Die Verteilung der Festivitäten in Mitteldeutschland

hat auch einen logistischen Hintergedanken:

So reisen die Besucherinnen

und Besucher aus allen möglichen Himmelsrichtungen

und auf ganz unterschiedlichen

Wegen an – mit dem Zug, Bus, Auto, Motorrad,

Schiff oder dem Rad. Aufgrund der geringen

Distanzen kann auch in den anderen

Städten übernachtet werden: morgens nach

Wittenberg anreisen und abends wieder zurück

– egal ob aus Berlin, Magdeburg oder

einer der anderen Städte. Aber klar: Dahinter

steckt viel Arbeit. Mit tollen Partnern an unserer

Seite ist aber alles zu meistern.

Wohin sollten Gäste auf jeden Fall reisen?

Und warum eigentlich „auf dem Weg“?

Mindestens zwei Städte sollten sie schon

schaffen: eine Kirchentagsstadt und Lutherstadt

Wittenberg. „Auf dem Weg“ bezieht sich

darauf, dass man in mindestens einer Stadt

Kirchentag feiert: also in Berlin, Leipzig, Jena/

Weimar, Magdeburg, Dessau-Roßlau, Erfurt

oder Halle/Eisleben. Von da machen sich alle

„auf den Weg“ nach Lutherstadt Wittenberg,

um gemeinsam den großen Festgottesdienst

zu feiern. 2017 führen eben alle Wege nach

Wittenberg.

Was unterscheidet denn die Kirchentage auf

dem Weg – und was verbindet sie?

Jede Stadt bietet Höhepunkte, oft verknüpft

mit der eigenen Geschichte. In Leipzig zum

Beispiel die Disputation, in Jena/Weimar die

Gretchenfrage. Gemeinsam haben alle das

abwechslungsreiche Programm: kulturell,

spirituell, touristisch. Am Donnerstagabend

feiern alle Städte einen Himmelfahrtsgottesdienst

– auch in Berlin. Das ist einer der schönen

verbindenden Momente, wenn Menschen

an vielen Orten in Mitteldeutschland anlässlich

des Reformationsjubiläums innehalten.

Und natürlich gibt es noch eine Gemeinsamkeit:

Am Sonntag werden alle in Lutherstadt

Wittenberg zum großen Festgottesdienst zusammenkommen.

Ein gutes Stichwort, der Festgottesdienst auf

den Elbwiesen bei Lutherstadt Wittenberg:

Warum sollten Menschen dort mitfeiern?

Einen Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum

feiern wir nur alle 500 Jahre. So etwas

erlebt man nur ein Mal. Zudem wird eine weit

größere Gemeinschaft an feiernden Menschen

zusammenkommen, als es beim klassischen

Abschlussgottesdienst des Kirchentages üblich

ist. Dazu kommt die Platzwahl: Die Elbwiesen

sind ein wunderbarer Ort, um mit vielen andere

Menschen gemeinsam zu feiern – ob die

Nacht der Lichter mit der Communauté von

Taizé, der Festgottesdienst oder das Konzert

am Abend. Und das direkt am Elbufer mit der

wunderbaren Silhouette der Lutherstadt Wittenberg

– Schloss- und Stadtkirche sind auch

von Weitem gut erkennbar. Da wird eine ganz

besondere Stimmung aufkommen.

Tassen klappern, Kannen zischen, und der Duft

von frisch gebrühtem Kaffee liegt in der Luft.

Sich hinsetzen und miteinander ins Gespräch

kommen: Hunderte Kaffeetassen warten auf

die Gäste des Kirchentages auf dem Weg in der

Leipziger Innenstadt – zusammen bilden sie

eine riesige Kaffeetafel der Begegnung.

Ein großes Ereignis verwandelt aus vielen Einzelnen

ein großes Ganzes. Fromme und Fragende,

Einheimische und Durchreisende kommen allein

oder in Gruppen in die Stadt – miteinander werden

sie zur Festgemeinschaft beim Kirchentag

auf dem Weg. Sie schwingen mit zum Takt der

Musik des Thomanerchors, zu Jazz und Populärmusik,

zu den Klängen junger Bands und den

vielen Posaunenchören, die sich in Leipzig auf

ihren Auftritt beim Festgottesdienst in Lutherstadt

Wittenberg vorbereiten. Ein Nachtkonzert

an der Nikolaikirche und ein festliches Konzert

auf einem der großen Leipziger Plätze sind nur

zwei der Höhepunkte des Bläserfestes.

Das Motto „Leipziger Stadtklang: Musik. Disput.

Leben.“ umrahmt das Programm. Die

sächsische Großstadt wird dabei zur Bühne –

und das nicht zum ersten Mal. Der endgültige

Bruch zwischen dem katholischen Rom und

den Lutheranern ist fest mit der Stadt verbunden

und lebt als „Leipziger Disputation“ seit

1519 in der Geschichte fort. Zum Kirchentag

auf dem Weg wird sie in einer Theaterperformance

im Stadtraum wiedererweckt. „Kneipengespräche“

fordern zur Diskussion auf und

erinnern daran, dass die Demokratie in den

neuen Bundesländern auch durch Ereignisse

in Leipzig Einzug hielt.

Kirchentag auf dem Weg in einer Stadt mit

ausgeprägter Kulturszene: ein Ort der Begegnung

für alle, die verschiedenste Veranstaltungen

von Jugend-Taizé-Nacht über Konzerte

klassischer Musik bis spirituelle Wasserwege

genießen wollen. Nehmen Sie Platz an der

Leipziger Kaffeetafel und werden Sie Teil der

Festgemeinschaft!

Auch musikalische

Beiträge erwecken den

Leipziger Stadtklang

zum Leben.

© Foto: LTM/Schmidt, Brzoska

Seite 4

Seite 5


KIRCHENSCHIFFE: MAGDEBURG

AUF ZU

NEUEN UFERN

AUF LUTHERS SPUREN: HALLE/EISLEBEN

BLICK ZURÜCK,

BLICK NACH VORN

Magdeburg wird während

des Kirchentages auf dem

Weg zum Heimathafen

für tausende Schiffsbegeisterte.

Ahoi in Magdeburg! Lebhaft geht es zu auf

der Elbe, der alten Lebensader der Stadt.

Bunt geschmückte Schiffe schippern auf dem

in der Abendsonne glitzernden Wasser am

Dom vorbei. Am Ufer lauschen Staunende,

wie eine sanfte Brise die Melodie der Schiffsmotoren

zu ihnen herüberträgt. Scheinwerfer

erleuchten die Uferpromenade, Gesang setzt

ein, Wellen tanzen im Takt.

Den Kirchentag auf dem Weg beim Schiffstreffen

in Magdeburg auch auf dem Wasser und

am Ufer zu erleben, ergänzt das Programm

in der Stadt. „Sie haben 1 gute Nachricht“,

lautet die frohe Botschaft, die an diesen Tagen

durch Magdeburg zwitschert. In der alten

Medienzentrale der Reformation geht es auf

Entdeckungsreise durch die digitale Welt.

Auch auf der Elbinsel, im Rotehornpark, gibt

es Neues zu entdecken. Kinder und Jugendliche

begeben sich auf die jahrhundertelange

Reise durch die Geschichte der Kommunikation

von Trommeln über die ersten Schriften

und den Buchdruck bis hin zu den digitalen

Medien. Nachwuchsbands heizen den jungen

Gästen ein, Jugendliche breakdancen

oder skateboarden ganz in der Nähe. Heranwachsende

erklären ihren Eltern in Workshops

Computerspiele, während andernorts

Erwachsene über Cyber-Trolle und Shitstorms

diskutieren. Eine Medienrevolution in den

unendlichen Weiten des Internets, aber wo

bleibt die Ethik? Ist Twitter ein geeigneter

Kanal, um ein Gebet in die Welt zu tragen?

Fragen, denen der Kirchentag auf dem Weg

nachgeht.

Als Zeuge der sich wandelnden Welt um ihn

herum, steht der Magdeburger Dom seit Jahrhunderten

unweit der Elbe. Der Fixpunkt der

Stadt ist auch das Zentrum für Debatten über

Frieden, Krieg und Religionen. Verantwortliche

aus Politik, Religion und Medien sowie

Friedensgruppen aus ganz Deutschland werden

dazu ins Gespräch kommen.

Stimmen Sie sich auf schwungvolle Tage im

Mai 2017 ein! Wenn Schiffshörner am Elbufer

erklingen oder Chöre Haydns „Schöpfung“

singen, mischen sich ernste Themen mit heiterem

Rahmenprogramm – wenn das keine

gute Nachricht ist!

75 erleuchtete Gotteshäuser funkeln in der

Kirchennacht. Das nächtliche „BAND DER

OFFENEN KIRCHEN“ schlängelt sich mehr

als 50 Kilometer von Lutherstadt Eisleben

– vorbei an der Saale, einen Bogen zum

Kloster Petersberg schlagend – durch Halle

bis zur Domstadt Merseburg. Große und

kleine Gruppen von Kirchentagsgästen begeben

sich auf diesen Lutherweg.

Eintauchen in die Zeit der Reformation

im Mansfelder Land – der Kirchentag auf

dem Weg in Halle und Eisleben macht‘s

möglich: ob beim „BAND DER OFFENEN

KIRCHEN“, bei historischen Stadtführungen

in Luthers Geburts- und Sterbeort oder

bei einem Vortrag zu Luthers Verhältnis

zu den Juden. Dem Leben vor 500 Jahren

geht das Familienprogramm in den Franckeschen

Stiftungen auf den Grund.

Mehr Reformationsgeschichte auf einem

Fleck geht kaum: in Eisleben Luthers Geburtshaus

und Taufkirche, die letzte Predigtstätte

und sein Sterbehaus; in Halle

handschriftliche Zeugnisse Luthers, seine

Totenmaske sowie Prachtbauten von

Luthers Widersacher Kardinal Albrecht.

Blick zurück, Blick nach vorn – an Originalschauplätzen

der Reformation zeigt sich

das zukunftsweisende Potenzial von Kunst

und Kultur. Junge Kreative der Kunsthochschule

gestalten Glauben im halleschen

Stadtraum. Gospelchöre aus Nah und Fern

laden zu Workshops und einem abendlichen

Konzert ein. Nach dem ökumenischen

Himmelfahrtsgottesdienst auf dem

Hallmarkt erwachen historische Plätze in

der halleschen Innenstadt: Musik erschallt,

Theater und Kleinkunst füllen die Gassen,

Menschen begegnen sich – so lebendig ist

die „Kultur in den Höfen“.

Tauchen Sie ein und lassen Sie die pulsierende

Händelstadt Halle und die verträumte

Lutherstadt Eisleben auf sich wirken! Weniger

als 35 Kilometer getrennt verschmelzen

beide im Mai 2017 zum gemeinsamen Kirchentag

auf dem Weg: „Zwei Städte für ein

Halleluja“!

© Foto: Evangelischer Kirchenkreis Halle-Saalkreis

Mitmach-Aktion in Halle

(Saale) vor der Moritzburg:

Reformationsbeauftragte

und Programmausschussmitglied

neben

den Silhouetten von

Martin Luther und

Kardinal Albrecht rufen

zum Mitmachen auf.

Seite 6

Seite 7


GEISTESBLITZE: ERFURT

SPIRITUELL, KULTURELL,

ENGAGIERT

KLASSISCHES GANZ NEU: JENA/WEIMAR

REFORMATION UND

KULTUR IM DOPPELPACK

Als eines der ältesten

profanen Bauwerke Erfurts

zählt die Krämerbrücke zu

den bekanntesten Wahrzeichen

der Stadt.

© Foto: Igor Plotnikov

Zeitsprung ins Jahr 1505. Martin Luther wandert

über die Felder bei Stotternheim vor den

Toren der Stadt Erfurt. Ein Sommergewitter

zieht auf, Donner und Blitz entladen sich schon

bald. Ein Wendepunkt im Leben des 22-Jährigen:

In Todesangst gelobt der aufstrebende

Jurastudent, als Bettelmönch ins Kloster zu

gehen – der Beginn eines europaweiten Umbruchs.

Mai 2017 in Erfurt. Kirchentag auf dem Weg

im Hier und Jetzt. Spirituell, kulturell, engagiert

– so präsentiert sich die Stadt. Etwa beim

interkulturellen Mahl in der historischen Altstadt,

dem flächenmäßig größten mittelalterlichen

Ensemble Deutschlands. Das Programm

wirft „Licht auf Luther“ – so das Motto des Kirchentages

auf dem Weg in Erfurt. Das Augustinerkloster,

in das er nach dem Unwetter-Erlebnis

eintrat, seine Studentenwohnung, der Dom:

An solchen Orten wird auch heute spürbar, was

Luther im Glauben und Denken prägte.

Auf Luthers Spuren können sich die Kirchentagsgäste

begeben. Blitze und Wegweisungen

Gottes in einer Zeit des Umbruchs – das ist

auch heute, 500 Jahre später, aktuell. Der

Schwerpunkt „Evangelisch heute!“ buchstabiert,

was ostdeutsche Christen in der am

meisten säkularisierten Region weltweit zu

sagen haben. Aber nicht nur evangelische,

sondern auch katholische Christen: Schon seit

1530 regelt ein Vertrag die Beziehungen zwischen

den beiden Kirchen. Die Universitätsund

Klosterstadt rückt deshalb die Ökumene in

den Fokus, genauso wie den Dialog zwischen

der Jüdischen Landesgemeinde Thüringens

und den Kirchen vor Ort. Der zweite berühmte

Theologe der Stadt, der mittelalterliche Mystiker

Meister Eckhart, sorgt für eine interreligiöse

Perspektive.

Doch nicht nur der Geist wird beim Kirchentag

auf dem Weg in Erfurt angesprochen: Sportlich

Aktive können auf den Lutherwegen in die

Stadt wandernd, pilgernd und laufend die Umgebung

mit ihren spirituellen Orten erkunden,

so auch den „Blitzstein“ in Stotternheim.

Entscheiden Sie selbst, welchem Weg und welchem

der vielen Programmpunkte Sie im Mai

2017 folgen! Lassen Sie sich von den Veranstaltungen

inspirieren – wer weiß, vielleicht

erwartet Sie in Erfurt ja selbst ein Geistesblitz!

Treffpunkt Goethe-Schiller-Denkmal auf dem

Theaterplatz in Weimar. Hoch vom Sockel

schauen sie in die Ferne: Goethe mit einem

Lorbeerkranz in der Hand, an seiner Seite der

junge Schiller. Zu ihren Füßen schlendern und

laufen die vielen Kirchentagsgäste vorbei – auf

dem Weg zum ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst.

Denn nicht nur Weltliteratur wurde

in Weimar geschrieben, auch Reformationsgeschichte:

Als eine der ersten Städte wurde

Weimar protestantisch.

Reformations- und Kulturgeschichte finden in

Jena und Weimar im Mai 2017 zusammen.

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“,

ein Zitat aus Goethes „Faust“, umschließt das

Programm. Die Gretchenfrage – heute so aktuell

wie damals. Ihr nachzuspüren und Antworten

zu reflektieren, dazu laden die beiden

Städte ein. Ohne Goethes Meisterwerk geht

das natürlich nicht: zu erleben im Deutschen

Nationaltheater in Weimar oder in szenischen

Lesungen im Wissenschaftsprogramm an der

Friedrich-Schiller-Universität Jena. Altes neu

inszeniert heißt es auch, wenn Lutherchoräle

in modernem Gewand erklingen und die Weimarhalle

mit kraftvollem Klang erfüllen oder

aber Tischgesellschaften nach Anna Amalias

Vorbild wieder aufleben.

Ein Funke, der überspringt ins nur 25 Kilometer

entfernte Jena: Eine Jazzmesse in der

Stadtkirche stellt den gewöhnlichen Kirchenmusikklang

auf den Kopf. Um kreative Köpfe

geht es auch beim Poetry-Slam-Workshop und

dem anschließenden Turnier. Welche Wortkünstlerin,

welcher Poet wird die meisten

Leute ansprechen? Das Programm richtet den

Blick aber nicht nur ins Innere, sondern auch

nach oben: Ein planetarischer Licht-Gottesdienst

verwandelt das Zeiss-Planetarium vorübergehend

in eine Kirche. Wort, Klang und

Bild lassen das Universum als Erfahrungsraum

des Göttlichen aufscheinen. Wer es bodenständiger

mag: Mindestens einmal im Leben

die Lutherbibel von 1543 im Original sehen –

das ist in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

vom 25. bis 28. Mai möglich.

Verbinden Sie Klassisches mit Neuem und

entdecken Sie ungekannte Seiten der Universitätsstadt

Jena und der Kulturstadt Weimar!

Lernen Sie sie auch als Stätten der Reformation

kennen – bei einem Besuch im Mai 2017!

Denkmal von Johann

Wolfgang von Goethe und

Friedrich Schiller (v.l.)

vor dem Nationaltheater

in Weimar

© Foto: epd-bild/Norbert Neetz

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Seite 9


ANHALTISCHE VIELFALT: DESSAU-ROSSLAU

STADT MIT

GROSSEM ERBE

Die Meisterhäuser in der

Bauhaus-Architektur sind

als UNESCO-Weltkulturerbe

eine besondere

Attraktion in Dessau-Roßlau.

So viele Menschen im Herzen Dessau-

Roßlaus: Tausende flanieren an diesem Abend,

nach dem ökumenischen Himmelfahrtsgottesdienst

auf dem Marktplatz, von der evangelischen

Marienkirche zur katholischen Kirche

St. Peter und Paul. Immer wieder halten sie

auf dem Weg inne. Dieser Duft, diese Klänge,

dieser Trubel: Kulinarisches und Kleinkunstprogramm

von anhaltischen Gemeinden, Initiativen

und Vereinen zieht die Gäste an die

gedeckte Tafel beim „Anhaltmahl“.

Der Kirchentag auf dem Weg in Dessau-Roßlau

ist ein Erlebnis. Gleich vier Mal UNESCO-

Welterbe gibt es in unmittelbarer Nähe: das

historische Bauhaus, das Dessau-Wörlitzer

Gartenreich, das Biosphärenreservat Mittelelbe

und nicht zuletzt Luthers Römerbrief-Vorlesung

als Weltdokumentenerbe in der Anhaltischen

Landesbücherei. Europaweit gibt es

das kein zweites Mal.

Doch damit nicht genug. Zum Kirchentag auf

dem Weg strömen die Gäste zu Führungen,

Vorträgen und Konzerten in die Innenstadt,

erleben eine Nacht der offenen Museen und

Kirchen. Beim „Anhaltdorf“ präsentieren sich

Kirche, Stadt und Umland. Ein Regionalmarkt

lockt mit heimischen Produkten und

Handwerkskunst an die Stände. Laien und

Profis singen Seite an Seite beim großen Festkonzert

der Anhaltischen Philharmonie mit

Chören der Stadt und der Gemeinden. Nicht

umsonst spannt der Vierklang „Forschen.

Lieben. Wollen. Tun.“ einen Bogen über das

Programm – ein entlehntes Zitat des in Dessau

geborenen jüdischen Philosophen Moses

Mendelssohn.

Stadtführungen, Radtouren und Tagesfahrten

in umliegende Städte binden die ganze Region

Anhalt ein. Der Radweg nach Lutherstadt

Wittenberg empfiehlt sich besonders: Nur

rund 35 Kilometer kurz ist der Weg zum Festgottesdienst

am 28. Mai.

DIE VOLLE WUCHT

DER REFORMATION

3xHAMMER.DE

Drei Nationale Sonderausstellungen. Einmalig zum Reformationsjubiläum 2017.

DER

LUTHER

EFFEKT

500 JAHRE PROTESTANTISMUS

IN DER WELT

12.04.–05.11.2017

DEUTSCHES HISTORISCHES MUSEUM

IM MARTIN-GROPIUS-BAU, BERLIN

LUTHER

UND DIE

DEUTSCHEN

04.05.–05.11.2017

WARTBURG, EISENACH

LUTHER!

95 SCHÄTZE –

95 MENSCHEN

13.05.–05.11.2017

STIFTUNG LUTHERGEDENKSTÄTTEN

IN SACHSEN-ANHALT,

LUTHERHAUS/AUGUSTEUM,

LUTHERSTADT WITTENBERG

© Foto: dessauer

Wenn im Mai 2017 das Gartenreich in voller

Blüte steht, sich die Bauhausstadt von ihrer

besten Seite zeigt und Fremde beim „Anhaltmahl“

zu Freunden werden, dann seien Sie

dabei und lassen Sie sich von Dessau-Roßlau

und der Region Anhalt begeistern!

Ermöglicht durch:

Hauptsponsor der Ausstellung in Berlin:

Seite 10

SACHSEN-ANHALT

Seite 11


15 000

Bläserinnen

und Bläser

gesucht

Seite 12

KIRCHENTAG IN BERLIN UND WITTENBERG

„DU SIEHST MICH“

Ein verschmitztes Lächeln, zwei freundliche

Augen und die Gewissheit: Gott blickt zu uns

und fordert uns auf, im Miteinander auch auf

den Anderen zu schauen. „Du siehst mich“

(1. Mose 16,13) heißt die Losung im Jubiläumsjahr

2017. Es ist an der Zeit, sich von

Angesicht zu Angesicht wieder zu treffen, zusammen

alle Themen zwischen Himmel und

Erde zu diskutieren und den Glauben zu feiern.

Im Reformationssommer 2017 findet der Deutsche

Evangelische Kirchentag in gleich zwei

Städten statt: von Mittwoch bis Samstag in

Berlin und am Sonntag in Lutherstadt Wittenberg.

Im 500. Jahr der Reformation richtet der

Kirchentag den Blick nach vorn: Wir überlegen

gemeinsam, wie wir die Zukunft gestalten

können – international und ökumenisch.

Kirchentag ist Mitmachen: Im Reformationsjahr

herausgefordert durch die Fragen der Zeit

und der Gesellschaft suchen Mitwirkende, Teilnehmende

und prominente Referentinnen und

Referenten nach Antworten: Wie wird Frieden?

Wie entwickelt sich weltweit die Flüchtlingslage?

Wie begegnen wir den politischen Stimmungen

in unserem Land? Wie schaffen wir

gemeinsam einen Lernort für Willkommenskultur?

Aber genauso wird Flirten Thema sein,

das Zusammenleben der Geschlechter diskutiert

und überlegt, was es heißt, in der Großstadt

zu leben.

Kommen Sie zum Evangelischen Kirchentag

vom 24. bis 27. Mai 2017 nach Berlin und

lassen Sie sich nach Wittenberg locken, in die

Stadt, in der 500 Jahre Reformation zu erleben

sind – schon am Samstagabend erwartet

Sie eine „Nacht der Lichter“ mit der Communauté

von Taizé. Sie übernachten unter freiem

Himmel und feiern am Sonntag, den 28. Mai,

mit vielen tausend Menschen den Festgottesdienst

des Reformationsjahres auf den Elbwiesen

vor Wittenberg. Wir freuen uns auf Sie.

Großer Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum

Am 28. Mai 2017 feiern Christinnen und

Christen, Bürgerinnen und Bürger aus

Wittenberg gemeinsam mit Menschen aus

aller Welt den großen evangelischen Fest-

gottesdienst zum Reformationsjubiläum auf

den Elbwiesen vor den Toren der Lutherstadt.

Der Gottesdienst am Sonntagmittag ist der

Höhepunkt des 36. Deutschen Evangelischen

Kirchentags in Berlin und Wittenberg 2017

und der Kirchentage auf dem Weg, u.a. in

Leipzig mit dem Schwerpunkt Posaunenchöre.

r2017.org

Sei dabei, wenn aus 15 000 Instrumenten

vor den Mauern der Lutherstadt Wittenberg

das Lob Gottes erklingt! Für die Bläserinnen

und Bläser wird neben der Bühne mit dem

ANZEIGE

FOLGT

sein wird.

Altar eine große Tribüne gebaut, sodass ihre

Musik nicht zu übersehen und zu überhören

Die Registrierung für Musikerinnen und

Musiker, die ein Blechblasinstrument spielen,

beginnt ab Juni 2016. Mehr Informationen

bald auf www.r2017.org/posaunen.

Vorabregistrierung per E-Mail an posaunen@r2017.org.

Seite 13


Miteinander feiern – bei der

Nacht der Lichter, dem

Festgottesdienst, dem Begegnungsfest

und dem Konzert

am Abend

AUSSERHALB FESTER MAUERN

BEIM FESTWOCHENENDE

DEN GLAUBEN FEIERN

© Foto: Joseph Wolfgang Ohlert

Ein Fest – ein Wagnis – einmalig: Vor 500

Jahren hat die Reformation begonnen. Im Reformationssommer

brechen alle noch einmal

gemeinsam auf und feiern ein Fest des Glaubens

mit alten und neuen Liedern, Gebeten,

gemeinsamem Abendmahl und Worten, die

Mut machen. Jubel und Gesang werden bis

zum Himmel erklingen: Tausende von Bläserinnen

und Bläsern reisen an und bilden einen

der größten Posaunenchöre. Worte voller Mut

und Zuversicht klingen über die Wiese, auf der

gefeiert wird: die befreiende Botschaft, die von

Martin Luther und seinen Zeitgenossen vor

500 Jahren neu entdeckt wurde, übertragen

ins 21. Jahrhundert. „Von Angesicht zu Angesicht“

geben Menschen sich Brot und Kelch

weiter und empfangen Gottes Segen auf dem

Weg der Reformation, der weitergeht.

Alle, die sich aufgemacht haben zu diesem

Festwochenende, erleben, was einmalig ist.

Sie kommen vom Kirchentag in Berlin und den

Kirchentagen auf dem Weg in Mitteldeutschland,

sie kommen aus den Kirchengemeinden,

aus verschiedenen Konfessionen und von allen

Kontinenten – so viele Menschen feiern und

sind Gemeinde Christi, auf einer Wiese, in der

Natur, unter freiem Himmel. So war es auch

bei den ersten Predigten und Gottesdiensten,

von denen die Bibel berichtet.

Seite 14

Gemeinsam können wir das wagen: die sicheren

und gewohnten Kirchenräume verlassen

und sich Sonne, Wind und Wetter aussetzen.

Gottesdienst feiern auf den Elbwiesen südlich

von der Stadt, in der Martin Luther, Katharina

von Bora, Philipp Melanchthon, Lucas

Cranach und viele der Reformatoren gelebt haben.

Im Blick während des Gottesdienstes die

Silhouette Wittenbergs mit ihren signifikanten

Türmen der Schloss- und Stadtkirche.

Um in Ruhe anzukommen, sind alle eingeladen,

schon am Samstagabend mit den Brüdern

der Communauté von Taizé eine „Nacht

der Lichter“ zu feiern – mit Gesängen, Gebeten

und einem Meer von Kerzen, das bis zum Himmel

scheint. Danach Ungewohntes wagen:

eine Nacht unter freiem Himmel ...

... bis am nächsten Tag kurz nach 5 Uhr die

Sonne aufgeht. Mit ihr begrüßen wir alle den

neuen Tag: Sonn-Tag. Gemeinsam teilen wir

Erinnerungen von den Kirchentagen und ihren

Wegen hierher. Wenn alle angekommen sind,

lassen wir uns einladen – zum Gottesdienst

mit Abendmahl.

Auf dem Begegnungsfest mit Essen und Trinken

bieten sich Möglichkeiten, viele Menschen

kennenzulernen, die mit gefeiert haben. Aus

Kirchengemeinden verschiedener Landeskirchen

werden Leckereien und Spezialitäten mitgebracht.

Auf Decken und an Tischen wird die

Gemeinde ein großes Picknick erleben.

Gegen Abend schließt auf der Bühne ein großes

Konzert mit bekannten Künstlerinnen und

Künstlern unterschiedlichster Stile an. So verschieden

die Musik sein wird, geht es um eine

gemeinsame Botschaft von der Festwiese aus

in die weite Welt.

Seite 15

© Foto: DEKT/Simon Gehrig


Reformationsjubiläum

2017

www.lutherstadt-wittenberg.de

In Lutherstadt Wittenberg

entstehen zur Weltausstellung

Reformation sieben Torräume,

darunter ein Wegenetz aus

Stegen im Torraum Spiritualität.

Der Countdown für das

Reformationsjubiläum läuft!

Die Lutherstadt Wittenberg wird im Rahmen

des Reformationsjubiläums 2017 ein

zentraler Veranstaltungsort sein. Denn hier

lebte und wirkte Martin Luther, hier schlug

er seine Thesen an und hier ist seine Grabstätte.

Ob im Rahmen eines mehrtägigen

Aufenthaltes oder eines Tagesbesuchs, die

Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg

steht Ihnen bei Ihrer Urlaubsplanung gern

zur Verfügung.

HIGHLIGHTS

VERANSTALTUNGEN

05.–07.05. Wittenberger Radsporttage

13.–14.05. Maiblumenfest

13.05.–05.11. Nationale Sonderausstellung

„Luther! 95 Menschen –

95 Schätze“

24.–28.05. 36. Deutscher Evangelischer

Kirchentag Berlin –

Wittenberg „Du siehst mich“

27. -28.05. Festwochenende mit Nacht

der Lichter, Gottesdienst,

Begegnungsfest, Konzert

20.05.–10.09. Weltausstellung Reformation

„Tore der Freiheit“

09.–11.06. Luthers Hochzeit

Juni–August

Hofkonzerte

03.–06.08. Weinfest

19.08. „Wittenberger

Erlebnis-Nacht“

23.–24.09. Wittenberger Töpfermarkt

29.09. Wittenberger Lichternacht

20.10.–05.11. Wittenberger Renaissance

Musikfestival

31.10. Reformationsfest

und Festakt zum

Reformationstag 2017

Dezember

Wittenberger

Weihnachtsmarkt

2017

Wittenberg –

500 Jahre Reformation

an einem Tag erleben

Bei einer öffentlichen Tour durch die historische

Altstadt der Lutherstadt entdecken Sie zu Fuß

mit einem Stadtführer oder individuell mit einem

Audio-Guide die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

der Stadt, u.a. die UNESCO-Welterbestätten

Lutherhaus, Melanchthonhaus und Schloss- und

Stadtkirche. Besuchen Sie die sieben Tore der

„Weltausstellung Reformation“ in den Wallanlagen

der Lutherstadt, die Ausstellung „Luther und

die Avantgarde“ im alten Gefängnis und freuen

Sie sich auf das Panoramaerlebnis „Luther 1517“

von Yadegar Asisi. Ein kleines Wittenberg-Souvenir

rundet Ihren Aufenthalt in der Lutherstadt

Wittenberg ab!

• 1 x öffentl. Stadtführung oder Audio-Guide

• 1 x Tageskarte „Weltausstellung Reformation“

• 1 x Eintritt (Ausstellung „Luther und die

Avantgarde“)

• 1 x Eintritt ins Panorama „Luther 1517“

• 1 x Wittenberg-Souvenir

Reisezeit: 20.05. – 10.09.2017

PREIS: € 29,00

p. P.

WIR SIND FÜR SIE DA

Tourist-Information

Lutherstadt Wittenberg

Schlossplatz 2 · 06886 Lutherstadt Wittenberg

info@lutherstadt-wittenberg.de

Tel. +49 (0)3491 49 86 10

Tourist-Information im Stadthaus

Mauerstr. 18 · 06886 Lutherstadt Wittenberg

info@lutherstadt-wittenberg.de

Tel. +49 (0)3491 49 86 71

Weltausstellung

Reformation in Wittenberg

erleben

VERFÜGBARKEIT VORBEHALTEN

Erleben Sie Geschichte hautnah und besuchen Sie

die Originalschauplätze der Reformation. Wandeln

Sie auf den Spuren Luthers und besichtigen Sie die

Wirkungsstätten des großen Reformators. Mit Ihrer

2-Tages-Karte tauchen Sie in die Themenbereiche der

sieben Torräume der Weltausstellung ein und gehen

so aktuellen Fragen des Lebens und Glaubens nach.

Freuen Sie sich auf eine zeitgenössische Ausstellung

„Luther und die Avantgarde“ und einen Besuch des

Panoramas „Luther 1517“ von Yadegar Asisi.

• 1 Übernachtung inklusive Frühstück

• 1 x Leihgebühr Audio-Guide oder Fahrt mit der

Altstadtbahn oder öffentlicher Stadtrundgang

• Besuch der „Weltausstellung Reformation“

(2-Tages-Karte)

• 1 x Eintritt (Ausstellung „Luther und die

Avantgarde“)

• 1 x Eintritt ins Panorama „Luther 1517“

Reisezeit: 20.05. – 10.09.2017

PREIS:

PREIS:

€ 145,00 p. P. im DZ, Stadthotel

in Lutherstadt Wittenberg, EZ € 195,00

€ 115,00 p. P. im DZ, Mittelklassehotel

in der Region EZ € 145,00

UNSERE SERVICES FÜR SIE

• Planung, Organisation und Buchung von Stadt-,

Kirchen- und Museumsführungen, Eventführungen

sowie Tages- und Mehrtagesprogrammen

• Vermittlung und Reservierung von Unterkünften

in der Lutherstadt Wittenberg und

der Region

• Pauschalangebote für Gruppen und

Individualreisende

• Vermittlung von gastronomischen Leistungen

in der Lutherstadt Wittenberg und der Region

• regionale Veranstaltungstickets

TORE DER FREIHEIT

AM URSPRUNG

DER REFORMATION

Wer das alte Kopfsteinpflaster vom „Schwarzen

Kloster“ zur Schlosskirche entlanggeht, wer

die Kanzeln aufsucht, von denen Martin Luther

predigte, wer die Bilder von Lucas Cranach betrachtet

und all den „erzählenden Steinen und

Mauern“ in Lutherstadt Wittenberg lauscht,

spürt hautnah den Geist der Geschichte. Doch

im Reformationssommer 2017 lässt sich viel

mehr als nur Vergangenes erleben. Wittenbergs

Mauern, Straßen und Steine, die vom Gestern

„erzählen“, dienen als Fundament für eine ergebnisoffene

Begegnung mit der Zukunft.

In diesem historischen Umfeld entsteht die

Weltausstellung Reformation „Tore der Freiheit“.

Die Idee: Tore sind Orte der Begegnung. Schon

in den Zeiten des Alten Testaments tagten dort

die Gerichte, Märkte fanden statt. Der Psalmsänger

bittet darum, Tore und Türen zu öffnen

für den kommenden Weltenherrscher. Offene

Tore sind eine Vision von friedvoller Zukunft.

Die Weltausstellung Reformation schafft mit

sieben Toren Räume, an denen die Besucherinnen

und Besucher selbst über Reform

und Reformation nachdenken können. Hier

begegnen sich Menschen aus aller Welt,

tauschen Ideen, Fragen und Sorgen aus. Die

Besucherinnen und Besucher finden dabei

ganz unterschiedliche thematische Zugänge

zur Weltausstellung Reformation. Imposante,

temporäre Bauwerke und Installationen in

den Torräumen in den Wittenberger Wallanlagen

fordern heraus: zum Anschauen und Betrachten,

zum Hinterfragen und Diskutieren,

zum Verweilen und Genießen.

500 Jahre Reformation am Ursprungsort in

Lutherstadt Wittenberg zu erleben – diese

Chance bietet die Weltausstellung Reformation

vom 20. Mai bis 10. September 2017.

Erleben auch Sie den Reformationssommer,

ob als Gemeinde, Gruppe, Klasse oder individuell!

Entdecken Sie in Diskussionen und Begegnungen

nicht nur neue Wege durch die Tore

der Freiheit, sondern nehmen Sie diese auch

mit nach Hause in die Gemeinde und in den

Alltag!

© Hochschule Düsseldorf

Seite 17


LUTHERSTADT WITTENBERG

Nicht stecken bleiben in den Erinnerungen,

sondern Erfahrungen als Aufbruch

in die Zukunft nutzen. „Tore der Freiheit“

tun sich nur dort auf, wo auch Raum für

Vergangenes ist. Ob Lutherhaus, Melanchthonhaus,

Stadt- oder Schlosskirche

– die Lutherstadt Wittenberg bietet

viele Erinnerungen an die Zeit der Reformation

vor 500 Jahren.

KUNST IM ALTEN GEFÄNGNIS

Alt, verlassen, die dicken Mauern moosüberwachsen.

So steht es da, das alte

Gefängnis am Rande der Wittenberger

Wallanlagen. Seit den 1970er-Jahren

außer Betrieb, ist das Gebäude von der

Zeit gezeichnet. 2017 wird es zu einem

Begegnungsort der anderen Art. Alte

Gefängniszellen bieten Raum für Kunst:

Reformatorisches Denken der Avantgardisten

von 1517 trifft auf Künstlerinnen

und Künstler der Gegenwart. Der

Schauder beim Besuch der verlassenen

Haftanstalt mischt sich mit der Faszination

zeitgenössischer Kunst.

Bei der Ausstellung „Luther und die

Avantgarde“ geht es nicht um eine bildliche

Darstellung des Wirkens Martin

Luthers. Kreative sind aufgefordert, die

Impulse derer aufzunehmen, die vor

500 Jahren Vorreiterinnen und Vorreiter

des Denkens und Glaubens waren.

Eine weitere Verknüpfung von Ausblick

und Rückblick schafft die

Nationale Sonderausstellung „Luther!

95 Schätze – 95 Menschen“, zu sehen

vom 13. Mai bis zum 5. November

2017 in Wittenberg. 95 Sichtweisen auf

Martin Luther laden dazu ein, selbst

einen Zugang zum Reformator zu finden.

Ein weiterer Ausstellungsteil widmet

sich dem jungen Luther und seinem Weg

zur reformatorischen Erkenntnis.

Durch all diese Angebote, gemeinsam

mit der Weltausstellung Reformation

und den Präsenzen zahlreicher Aussteller

aus Kirchen aller Konfessionen,

der Zivilgesellschaft und der Politik,

entsteht ein einzigartiger, begeisternder

Rundumblick auf Reformation –

eine einmalige Chance für vier Monate

Reformationssommer in der Lutherstadt

Wittenberg.

Ein Team hochkarätiger Kuratoren unter

der Leitung von Professor Walter

Smerling von der Stiftung für Kunst und

Kultur lädt Künstlerinnen und Künstler

aller Kontinente ein, sich kontrovers mit

dem Reformationsgedanken auseinanderzusetzen.

Sie werden Kunstwerke

schaffen, die auf ganz unterschiedliche

Weise den Reformations- und Freiheitsgedanken

zum Ausdruck bringen.

Besuchen auch Sie zwischen Mai

und September 2017 die Ausstellung

„Luther und die Avantgarde“ im Alten

Gefängnis in Lutherstadt Wittenberg!

Auf dem Weg zur Schlosskirche

in Wittenberg, die für das

Reformationsjubiläum

denkmalgerecht restauriert wird

© Foto: Joseph Wolfgang Ohlert

Seite 18

Seite 19


WELTAUSSTELLUNG REFORMATION

„JEDE WOCHE

ANDERE HÖHEPUNKTE“

© Foto: epd/Jens Schlüter

3 FRAGEN AN ...

Ulrich Schneider

Geschäftsführer

Reformationsjubiläum

2017 e.V.

16 Wochen – vom 20. Mai bis 10. September

2017 – dauert die Weltausstellung Reformation.

Wie wird diese Zeit gefüllt?

Die Installationen in den Torräumen sind für

sich genommen schon eine Attraktion. Dazu

läuft immer von Mittwoch bis Montag Programm

– auf Bühnen, in Pavillons oder Veranstaltungssälen.

Das Programm wechselt

wöchentlich: In den Themenwochen werden

verschiedene Fragestellungen in Workshops,

Podiumsdiskussionen und vielen anderen

Veranstaltungsformaten aufgegriffen. Jede

Woche ein anderes Thema – und jede Woche

andere Höhepunkte.

Was verbindet diese Themenwochen?

Die Themenwochen bringen Menschen zusammen,

laden ein, miteinander und voneinander

zu lernen und Ideen für eine gemeinsame

Zukunft zu entwickeln. Schließlich ist

Reformation ein andauernder Prozess, das

wird auch während der Weltausstellung Reformation

zu spüren sein. Die Themenwochen

DIE THEMENWOCHEN IM ÜBERBLICK

regen dazu an, die kleinen und großen Selbstverständlichkeiten

des Lebens zu überdenken

und zu fragen, was wirklich wichtig ist. Denn:

Reformation heißt, die Welt zu hinterfragen.

Gibt es unter den Themenwochen ein besonderes

Highlight, vielleicht einen Geheimtipp?

Spannend, international und ökumenisch – so

soll die Weltausstellung Reformation werden,

und zwar die ganzen 16 Wochen lang. Das

ist ja das Schöne: Die Gäste haben die Wahl,

können auch mehrmals kommen und immer

wieder neue Veranstaltungen besuchen. Ich

hoffe, dass die ganze Weltausstellung Reformation

damit ein Highlight wird und kreative

Impulse von Lutherstadt Wittenberg ausgehen

werden. Dafür sorgen übrigens auch die

zahlreichen internationalen Studierenden,

die im August für die „Summer School“ nach

Wittenberg kommen werden. Und auch wenn

man das eigentlich nicht tut: Persönlich bin

ich gespannt auf die Themenwoche Familie,

Lebensformen, Gender.

24. – 29. Mai............................... Festwoche

31. Mai – 5. Juni......................... Europa

7. – 12. Juni................................. Ökumene

14. – 19. Juni.............................. Bildung

21. – 26. Juni.............................. Gerechtigkeit

28. Juni – 3. Juli......................... Wirtschaft, Arbeit, Soziales

5. – 10. Juli................................. Interreligiöser Dialog

12. – 17. Juli................................ Frieden

19. – 24. Juli............................... Spiritualität

26. – 31. Juli............................... Menschenrechte

2. – 7. August.............................. Eine Welt

9. – 14. August............................ Familie, Lebensformen, Gender

16. – 21. August.......................... Bibel und Bild

23. – 28. August ........................ Medien

30. August – 4. September...... Bewahrung der Schöpfung

6. – 9. September....................... Die Botschaften von 2017

360°-RIESENRUNDBILD

WITTENBERGER

STADTSZENE VON 1517

Geschäftiges Treiben auf dem Schlossplatz in

Wittenberg – im Jahr 1517. Berühmte Reformatoren

und katholische Geistliche diskutieren,

umringt von Studenten. Das einfache Volk

von vor 500 Jahren krämert in den Straßen

und geht handwerklichen Arbeiten nach. Neben

den bettelnden Ärmsten, fahrenden Händlern

und Honoratioren der Stadt ist auch der

Kurfürst von Sachsen auszumachen, der mit

seinem Gefolge zur Jagd reitet.

Diese einzelnen Szenen fügen sich im Riesenrundbild

des Künstlers Yadegar Asisi zu einem

atmosphärischen Ganzen der Reformationszeit

in Wittenberg. Von einem sechs Meter hohen

Podest aus blicken die Besucherinnen und Besucher

des Panoramas 500 Jahre zurück. Sie

sehen eine fiktive historische Szene des damaligen

Stadtlebens in Wittenberg, dargestellt auf

15 x 75 Metern Leinwand. „LUTHER 1517“ ist

im wahrsten Sinne des Wortes ein 360°-Rundumblick.

Wer aus Wittenberg oder Umgebung kommt,

erkennt vielleicht sogar das ein oder andere

vertraute Gesicht. Denn der Künstler hat

Wittenbergerinnen und Wittenberger eingeladen,

das damalige Stadtleben authentisch

nachzustellen – natürlich im entsprechenden

historischen Kleidungsstil. Damit eine realistische

Version des Wittenberger Stadtlebens

vor 500 Jahren entsteht, waren aufwändige

Recherchen nötig. Die betrieb Yadegar Asisi

mit Hilfe von Historikern, Stadtforschern und

Experten für Alltagsgeschichte. Detailtreue,

Größe und Umfang des Riesenrundbilds machen

es möglich, zahlreiche Aspekte gleichzeitig

zu beleuchten. Die Betrachtenden können

mit jedem Blick – und jedem Besuch – Neues

auf der Leinwand entdecken. Eine eigens

komponierte Musik begleitet den Blickfang

„LUTHER 1517“.

www.wittenberg360.de

Vielleicht wird auch

diese nachgestellte Szene

von Wittenbergerinnen

und Wittenbergern ab

21. Oktober 2016 im asisi

Panorama zu sehen sein.

© Foto: asisi/Tom Schulze

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Seite 21


ZU GAST BEI FREUNDEN

UNTERKUNFT FINDEN

ANREISE PLANEN

ENTSPANNT ZUM VERANSTALTUNGSORT

Die Kirchentage auf dem Weg, der Festgottesdienst, die Weltausstellung Reformation – sie alle sind eine Reise nach

Mitteldeutschland wert. Auskunft zu Hotels, Ferienwohnungen und anderen freien Zimmern geben:

Kirchentage auf dem Weg

25. bis 28. Mai 2017

Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg

lutherstadt-wittenberg.de

info@lutherstadt-wittenberg.de

+ 49 3491 498610

Tourist-Information Leipzig

leipzig.travel/unterkuenfte

Tourist-Information Magdeburg

magdeburg-tourist.de

zimmervermittlung@magdeburg-tourist.de

+ 49 391 63601404

WelterbeRegion Anhalt–Dessau–Wittenberg e.V.

anhalt-dessau-wittenberg.de/unterkünfte/index.html

Alle Städte der Kirchentage auf dem Weg sind mit der Deutschen Bahn gut zu erreichen.

Leipzig, Magdeburg, Erfurt, Halle (Saale) und Jena verfügen über ICE-Bahnhöfe. Nur

gut 20 Minuten sind es vom nächsten ICE-Halt bis nach Dessau-Roßlau. Auch Jena und

Weimar sowie Halle und Lutherstadt Eisleben liegen jeweils nur eine halbe Stunde Bahnfahrt

voneinander entfernt. Für Gruppen ist ebenfalls eine Anreise mit dem Reisebus zu

empfehlen.

Tourist-Information Erfurt

erfurt-tourismus.de

tagungen@erfurt-tourismus.de

+ 49 361 6640230

Tourist-Information Weimar

www.weimar.de/tourismus/uebernachten

tourist-info@weimar.de

+ 49 3643 7450

Tourist-Information Lutherstadt Eisleben

lutherstaedte-eisleben-mansfeld.de/urlaub-buchen/

info@lutherstaedte-eisleben-mansfeld.de

+ 49 3475 602124

Tourist-Info Dessau-Roßlau

dessau-rosslau-tourismus.de/kulttour/de/uebernachten

touristinfo@dessau-rosslau.de

+ 49 340 2041442 und + 49 340 19433

Tourist-Information Jena

www.jenatourismus.de/de/jena_buchen/322833

tourist-info@jena.de

+ 49 3641 498050

Tourist-Information Halle

halle-tourismus.de/tourismus/uebernachtungen

touristinfo@stadtmarketing-halle.de

+ 49 345 1229984

+ 49 345 1227928 (für Gruppenanfragen)

Festgottesdienst

in Lutherstadt Wittenberg

28. Mai 2017

Zum Festgottesdienst am Sonntag,

28. Mai 2017, wird es einen Sonderfahrplan

der Deutschen Bahn mit Shuttlezügen

aus Berlin und den Städten der

Kirchentage auf dem Weg geben. Nähere

Informationen zu Fahrkartenpreisen,

Abfahrtszeiten und Fahrkartenbuchung

stehen ab Januar auf der Internetseite

des Vereins Reformationsjubiläum

2017 unter r2017.org zur Verfügung.

Weltausstellung Reformation

in Lutherstadt Wittenberg

20. Mai bis 10. September 2017

In Lutherstadt Wittenberg entsteht derzeit

ein „grüner Bahnhof“ mit einem

etwa 700 m 2 großen Empfangsgebäude

und CO2-neutralem Bahnhofsbetrieb. Damit

ist Wittenberg bestens angebunden:

ICE-Züge fahren jeden Tag direkt bis

nach Berlin, Hamburg oder München.

Städte wie Frankfurt am Main, Köln oder

Hannover sind mit nur einem Umstieg zu

erreichen.

Übernachten während der Kirchentage auf dem Weg

Am verlängerten Himmelfahrtswochenende 2017

stehen zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten im

Einzugsgebiet der Kirchentage auf dem Weg zur Verfügung.

In Gemeinschaftsquartieren, zum Beispiel in

Schulen, können Gäste auf mitgebrachten Isomatten

und im Schlafsack übernachten. Voraussetzung

ist eine Anmeldung bis 1. März 2017 beim Verein

Reformationsjubiläum 2017 (gültig für drei Nächte

vom 25. bis 28. Mai 2017 beim Kauf einer Dauerkarte

oder einer 10-Städte-Karte oder aber gültig für

ein bis zwei aufeinanderfolgende Nächte in diesem

Zeitraum beim Kauf einer Tageskarte).

Sofern verfügbar, werden auch Schlafplätze bei Privatpersonen

vermittelt. Privatquartiere werden nach

Anmeldung bis 1. März 2017 und nur nach Verfügbarkeit

angeboten (gültig für drei Nächte vom 25. bis

28. Mai 2017 ausschließlich beim Kauf einer Dauerkarte

oder einer 10-Städte-Karte).

Informationen zu den Konditionen für Gemeinschaftsund

Privatquartiere sind unter r2017.org/unterkunft

erhältlich, eine Anmeldung ist ab Juli 2016 möglich.

Kirchengemeinden oder Reisegruppen

wird zudem empfohlen, zum Festgottesdienst

mit Bussen anzureisen. Busgruppen

erhalten nach Anmeldung beim Verein

Reformationsjubiläum 2017 genaue

Anreiseinformationen und bekommen

einen Parkplatz zugewiesen.

Die Parkplatzkapazitäten für PKW sind

allerdings begrenzt. Im Norden und

Süden von Lutherstadt Wittenberg

werden Parkplätze eingerichtet, die per

Shuttle zum Gottesdienstgelände angebunden

sein werden. Informationen zu

PKW-Parkplätzen sind ab Januar der

Internetseite zu entnehmen.

Auch ein Städteurlaub in Mitteldeutschland

lässt sich gut mit einem Besuch der

Weltausstellung Reformation „Tore der

Freiheit“ kombinieren. Von Leipzig oder

Dessau-Roßlau aus sind Bahnreisende in

gut einer halben Stunde in Wittenberg.

Eine knappe Stunde dauert die Anreise

beispielsweise aus Halle (Saale).

Während der Weltausstellung Reformation

werden im Umkreis von Lutherstadt

Wittenberg Stellplätze für Reisebusse

und PKW ausgewiesen. Nähere Informationen

dazu werden auf der Internetseite

des Vereins Reformationsjubiläum

2017 veröffentlicht.

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KARTEN FÜR

TEILNEHMERINNEN

UND TEILNEHMER

Für die Kirchentage auf dem Weg, die Weltausstellung Reformation

und das asisi Panorama in Lutherstadt Wittenberg

gibt es Angebote für fast jeden Geschmack.

Ab Juli 2016 ist eine Anmeldung für die Kirchentage auf

dem Weg unter r2017.org/teilnehmen möglich.

Ab Oktober 2016 sind Eintrittskarten für die Weltausstellung

Reformation unter r2017.org/shop, für das asisi

Panorama unter wittenberg360.de verfügbar.

Fragen beantwortet gerne der Teilnehmendenservice unter

info@r2017.org oder +49 3491 6434700.

Normal 1 Ermäßigt 2 Familien 3

Konditionen

Normal 1 Ermäßigt 2 Familien 3

Konditionen

Tageskarte

Dauerkarte

26 € 17 €

· Veranstaltungen Kirchentag auf dem Weg

(alle Städte)

59 € 42 € 105 €

· Voraussichtlich Fahrausweis in einer

ausgewählten Stadt

Dauerkarte: inkl. Programmheft, App, Liederbuch

Tageskarte: inkl. App

Tageskarte

2-Tages-Karte

3-Tages-Karte

19 €

26 €

32 €

14 €

20 €

25 €

35 €

· Besuch der Weltausstellung Reformation,

Parkplatz (inkl. Busshuttle zur Innenstadt)

· Eintrittspflichtige Konzerte

Einmalig (Saisonticket dauerhaft):

· Ausstellung „Luther und die Avantgarde“

· asisi Panorama

Dauerkarte inkl.

Weltausstellung

73 € 52 € 129 € · Veranstaltungen Kirchentag auf dem Weg

(alle Städte)

· Voraussichtlich Fahrausweis in einer

ausgewählten Stadt

Einmalig:

· Besuch der Weltausstellung Reformation

am 25., 26., 27. oder 29. Mai 2017,

Parkplatz (inkl. Busshuttle zur Innenstadt)

· Ausstellung „Luther und die Avantgarde“

· asisi Panorama

inkl. Programmheft, App, Liederbuch, Lanyard

Saisonticket

Kulturticket

Kulturticket regional

(Besucher aus dem Landkreis)

asisi Panorama

ab 21. Oktober 2016

59 € 44 €

12 € 9 €

9 €

105 €

inkl. Programmflyer, App, Lanyard

· Besuch der Weltausstellung Reformation,

Parkplatz (inkl. Busshuttle zur Innenstadt)

· Eintritt ab 17 Uhr

· Eintrittspflichtige Konzerte

inkl. Programmflyer, App

10-Städte-Karte 149 € 99 €

· Alle Kirchentage-auf-dem-Weg-Städte

· 36. Deutscher Evangelischer Kirchentag

· Voraussichtlich Fahrausweis für alle

betroffenen Verkehrsverbünde

1

2

3

Kinder bis inklusive 12 Jahre haben freien Eintritt;

Kinder ab 13 Jahre benötigen eine Familienangehörigenkarte

oder eine ermäßigte Tages- bzw. Dauerkarte.

Kinder von 6 bis einschließlich 12 Jahren benötigen bei

Bedarf einen Fahrausweis der örtlichen Verkehrsbetriebe.

Teilnehmende bis 25 Jahre, Studierende über 25 Jahre;

bei einer Behinderung ab 50% (freier Eintritt für eine

Begleitperson bei Merkmal B im Behindertenausweis);

Arbeitslose, SGBII- und SGBIII-Leistungsempfänger mit Nachweis

Eltern oder Elternteile mit Kindern bis 25 Jahre, Großeltern

mit Enkelkindern bis 25 Jahre, in einer Partnerschaft lebende

Erwachsene mit Kindern bis 25 Jahre

Niemand soll aus wirtschaftlichen Gründen an der Teilnahme gehindert werden.

Einmalig:

· Besuch der Weltausstellung Reformation

am 25., 26., 27. oder 29. Mai 2017,

Parkplatz (inkl. Busshuttle zur Innenstadt)

· Ausstellung „Luther und die Avantgarde“

· asisi Panorama

inkl. aller Programmhefte, Liederbuch, Lanyard

Erwachsene

Ermäßigt

Kinder

Gruppe (pro Person)

Schülergruppe (pro Person)

Eltern-Kind-Ticket

11 €

9 €

4 €

9 €

4 €

24 €

Schüler von 17 bis 20 Jahren, Vollzeitstudenten; gültig bei einer Behinderung ab 50%

(freier Eintritt für eine Begleitperson bei Merkmal B im Behindertenausweis);

Arbeitslose, SGBII- und SGBIII-Leistungsempfänger mit Nachweis

zwischen 6 und 16 Jahren

ab 10 Personen

ab 10 Personen, pro 10 Schüler eine Begleitperson frei,

schulische Ausbildung 1.–12./13. Klasse

gültig für maximal 2 Erwachsene und 2 Kinder zwischen 6 und 16 Jahren

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DEUTSCHLANDS GRÖSSTES KONFICAMP

EIN WITTENBERGER-ZELTPLATZ

ALS REFORMATIONSDORF

SPIELREGELN

STADT – LAND – REFORMATION

Ein Zeltplatz, so groß wie acht Fußballfelder.

Ein Zeltplatz, groß genug für 1 500 junge

Menschen – pro Woche. Ein Zeltplatz mit

mehr als 150 Zelten – zum Schlafen, für Veranstaltungen

und Workshops, zum Feiern von

Gottesdiensten, zum Essen, zum Kaffeetrinken

und vielem mehr. Ein Zeltplatz mit Wasserund

Stromanschluss, mit eigener Infrastruktur.

Ein Zeltplatz im Reformationssommer in

Lutherstadt Wittenberg – vom 31. Mai bis 10.

September 2017. Ein Zeltplatz als Reformationsdorf

der Jugend!

Für elf Wochen lädt der Verein Reformationsjubiläum

2017 mit den „Konfi- und Jugend-

Camps“ rund 20 000 junge Menschen nach

Lutherstadt Wittenberg ein. Gut drei Viertel

von ihnen werden dort einen Kompaktkurs des

Konfirmandenunterrichts erleben. Die Übrigen

verbringen ihre Sommerferien im Zeltlager ihrer

Jugendorganisation – wie der Arbeitsgemeinschaft

Evangelische Jugend (aej), dem Verband

Christlicher Pfadfinder (VCP) oder dem Christlichen

Verein Junger Menschen (CVJM).

Neben der Campleitung gibt es pro Woche

40 bis 50 Teamerinnen und Teamer, die zusammen

mit den Jugendlichen ein abwechslungsreiches

Programm gestalten. Rund 50

Volunteers, die der Verein Reformationsjubiläum

2017 für zwölf Monate Freiwilligendienst

begeistern konnte, sind durchgängig dabei.

Deutschlands größtes KonfiCamp steht dabei

unter dem Motto „trust and try“.

Sagen Sie laut den Buchstaben „A“ und gehen Sie

lautlos für sich das Alphabet durch – bis jemand aus

dem Spielteam „Stopp“ ruft. Nun füllen Sie die festgelegten

Kategorien mit je einem Wort, das mit dem

ausgewählten Buchstaben beginnt. Ein Beispiel: Für

den Buchstaben „L“ könnten Sie in der „Stadt“-Kategorie

„Lutherstadt Wittenberg“ oder „Leipzig“, bei

„Fluss“ bspw. „Lahn“ oder „Loire“ angeben.

Wenn Sie als Erster alle Kategorien ausgefüllt haben,

stoppen Sie die Runde. Es sieht gut für Sie aus: Niemand

darf mehr schreiben, stattdessen geht es ans

Punktezählen.

• Wenn Sie als Einziger einen Begriff in einer Kategorie

haben, bekommen Sie 20 Punkte.

• Haben alle anderen einen anderen Begriff als Sie,

erhalten Sie 10 Punkte.

• Haben zwei oder mehr Spieler denselben Begriff,

gibt das jeweils 5 Punkte.

• Und so können Sie richtig punkten: Jeder Begriff,

der in einem begründeten Zusammenhang mit

der Reformation steht, ist 15 Zusatzpunkte wert.

Am Ende einer jeden Runde addieren Sie die Punkte

und tragen sie rechts in die Spalte ein. Dann

wird ein neuer Buchstabe ausgelost. Wer am Ende

die meisten Punkte hat, gewinnt. Viel Spaß beim

Spielen!

P.S.: Ihren eigenen Spielblock können Sie ab Oktober 2016 online unter r2017.org/shop bestellen.

Sie gehören nicht zur Zielgruppe der Konfi- und JugendCamps? Auch für Sie haben wir etwas zum Ausprobieren:

einen Auszug aus dem Spieleblock „Stadt – Land – Reformation“. Ganz nach dem Vorbild „Stadt –

Land – Fluss“ stimmen sich die jungen Menschen so spielerisch auf den Reformationssommer im Konfi- und

JugendCamp, in ihrem Reformationsdorf in Lutherstadt Wittenberg, ein. Spielen Sie mit!

ABC STADT LAND FLUSS PUNKTE

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EUROPÄISCHER STATIONENWEG

ALTE UND NEUE

REFORMATIONSGESCHICHTEN

Stationen innerhalb Deutschlands

Stationen im europäischen Ausland

„Die Schlagzeile in der Lokalzeitung: Aisha ist

geboren. Meine Frau hat das Titelbild fotografiert

und mir geschickt. Ich kenne Aisha nicht,

ihre Mutter auch nicht. Aber Aisha ist jetzt meine

Nachbarin. Sie lebt in der Linsingen-Kaserne

in Hameln, einem Erstaufnahmelager für Familien.

Die erste Geburt, seit wieder Leben in der

ehemaligen britischen Kaserne ist. Dieses Kind,

geboren auf der Flucht in einer fremden Stadt,

an einem fremden Fluss und in einer fremden

Nachbarschaft, gehört jetzt zu uns.“

Auf die Suche nach Reformationsgeschichten

wie dieser begibt sich der „Europäische Stationenweg“

vom 3. November 2016 bis 20. Mai

2017. Das „Geschichtenmobil“ – ein Truck als

mobiler Ausstellungsraum – reist über 68 Stationen

in 19 Länder Europas.

Unter dem Motto „Geschichten auf Reisen“

spüren die Veranstalter vor Ort und das Team

TERMINE 2016

3. November Geneva, World Council of Churches

4. November Genève, Eglise protestante de Genève

6. November Lausanne, Eglise Evangelique Reformee

du canton de Vaud

9. November Neuchâtel, Eglise réformée évangélique

du canton de Neuchâtel

12. November Basel, Evangelisch-reformierte Kirche

des Kantons Basel-Stadt

15. November Villach, Evangelisch-Lutherische Kirche

A.B. in Österreich

17. November Graz, Evangelisch-Lutherische Kirche

A.B. in Österreich

19. November Wien, Evangelisch-Lutherische Kirche

A.B. in Österreich

22. November Praha, Ceskobratska cirkev evangelicka

(EKBB)

24. November Osnabrück, Evangelisch-Lutherische

Landeskirche Hannovers

26. November Minden, Evangelische Kirche von

Westfalen

auf dem Truck Reformationsgeschichten auf.

Die müssen nicht unbedingt 500 Jahre alt sein.

Sie blicken zurück, suchen im Hier und Jetzt

und schauen voraus. Gesammelt werden Begegnungen,

Erlebnisse und Erfahrungen, die ein

Umdenken und Hinterfragen in Gang gesetzt

haben – damals wie heute. Geschichten, die

Mut machen oder auffordern, die eigene Welt

zu ändern.

Alle Reformationsgeschichten werden audiovisuell

aufbereitet und mittels moderner Medien

im Truck oder auf Blogs weitererzählt – zusammen

mit den Beiträgen prominenter Persönlichkeiten.

An jedem Halt des „Geschichtenmobils“

organisieren die gastgebende Gemeinde und

lokale Organisationen ihr „Stationenfest“. Kommen

Sie aus einer dieser Städte oder wohnen in

der Umgebung? Dann seien auch Sie mit beim

Europäischen Stationenweg dabei und schicken

Ihre eigenen „Geschichten auf Reisen“!

29. November Stadthagen, Evangelisch-Lutherische

Landeskirche Schaumburg-Lippe

1. Dezember Goslar, Evangelisch-Lutherische

Landeskirche in Braunschweig

3. Dezember Helmstedt, Evangelisch-Lutherische

Landeskirche in Braunschweig

6. Dezember Wolfsburg, Evangelisch-Lutherische

Landeskirche Hannovers

8. Dezember Schmalkalden, Evangelische Kirche

von Kurhessen-Waldeck

10. Dezember Worms, Evangelische Kirche in Hessen

und Nassau

13. Dezember Heidelberg, Evangelische Landeskirche

in Baden

15. Dezember Bretten, Evangelische Landeskirche

in Baden

17. Dezember Tübingen, Evangelische Landeskirche

in Württemberg

20. Dezember Crailsheim, Evangelische Landeskirche

in Württemberg

22. Dezember Wildhaus, Evangelisch-reformierte

Landeskirche des Kantons St. Gallen

TERMINE 2017

4. Januar Bern, Reformierte Kirchen

Bern-Jura-Solothurn

6./7. Januar Zürich, Evangelisch-reformierte

Landeskirche des Kantons Zürich

11. Januar Schwäbisch Hall, Evangelische

Landeskirche in Württemberg

14. Januar Chur, Evangelisch-reformierte

Landeskirche Graubünden

18. Januar Roma, Communità Evangelica

Luterana di Roma

21. Januar Venezia, Chiesa Evangelica Luterana

in Italia

24. Januar Ljubljana, Evangelicanska cerkev

A.V. v Republiki Sloveniji

25. Januar Puconci, Evangelicanska cerkev

A.V. v Republiki Sloveniji

28. Januar Sibiu, Biserica Evanghélica C.A.

din Romania

31. Januar Debrecen, Magyarorszagi

Reformatus Egyhaz

3. Februar Sárvár, Magyarorszagi Evangelikus

Egyhaz

4. Februar Sopron, Magyarorszagi Evangelikus

Egyhaz

8. Februar Cieszyn, Kosciol

Ewangelicko-Augsburski Rzeczypospolite Polskiej

11. Februar Bardejov, Evanjelicka cirkev

18. Februar Dublin, Lutheran Church in Ireland

21. Februar Liverpool, The Lutheran Council

of Great Britain

23. Februar Cambridge, The Church of England

25. Februar London, The Lutheran Council

of Great Britain

1. März Viborg, Evangelisk-lutherske

Folkekirke I Danmark

4. März Bergen, Norske Kirke

8. März Malmö, Svenska Kyrka

11. März Västerås, Svenska Kyrka

15. März Turku, Suomen

evankelis-luterilainen kirkko

18. März Riga, Latvijas Evangeliski

Luteriska Baznica

23. März Wuppertal, Evangelische Kirche

im Rheinland

25. März Bremen, Bremische Evangelische

Kirche

28. März Wilhelmshaven, Evangelisch-

Lutherische Kirche in Oldenburg

30. März Emden, Evangelisch-reformierte Kirche

1. April Deventer, Protestantse Kerk in Nederland

5. April Dordrecht, Protestantse Kerk

in Nederland

8. April Strasbourg, Union de Églises

protestantes d‘Alsace et de Lorraine (UEPAL)

11. April Speyer, Evangelische Kirche der Pfalz

15. April Coburg, Evangelisch-Lutherische

Kirche in Bayern

19. April Augsburg, Evangelisch-Lutherische

Kirche in Bayern

22. April Nürnberg, Evangelisch-Lutherische

Kirche in Bayern

25. April Torgau, Evangelische Kirche

in Mitteldeutschland

27. April Berlin, Evangelische Kirche Berlin-

Brandenburg-schlesische Oberlausitz

29. April Kiel, Evangelisch-Lutherische Kirche

in Norddeutschland

3. Mai Detmold/Lemgo, Lippische Landeskirche

5. Mai Eisenach, Evangelische Kirche

in Mitteldeutschland

7. Mai Marburg, Evangelische Kirche

von Kurhessen-Waldeck

9. Mai Herborn, Evangelische Kirche in Hessen

und Nassau

11. Mai Kerkwitz, Evangelische Kirche

Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

13. Mai Wrocław, Kosciol Ewangelicko-

Augsburski Rzeczypospolite Polskiej

16. Mai Zwickau, Evangelisch-Lutherische

Landeskirche Sachsens

18. Mai Bernburg, Evangelische Landeskirche

Anhalts

20. Mai Lutherstadt Wittenberg, Evangelische

Kirche in Mitteldeutschland

Seite 28

Seite 29


IMPRESSUM

Margot Käßmann

Botschafterin des Rates

der EKD für das

Reformationsjubiläum

Herausgeber:

Reformationsjubiläum 2017 e.V.

Neustraße 10b

06886 Lutherstadt Wittenberg

Geschäftsführer:

Hartwig Bodmann, Ulrich Schneider

(presserechtlich verantwortlich)

1000

Aufgaben, Erfahrungen

und Herausforderungen

500

Jahre Reformation feiern

299

Volunteers bereiten

vor und planen mit

Redaktion:

Cathrine Schweikardt, Christof Vetter,

Katharina Wagner, Johanna Matuzak

Monate

12Freiwilligendienst

DU 1

einmalige

Chance

Werde Teil der

Generation 17!

Freiwilligendienst beim Reformationsjubiläum

Spendenkonto:

Ob als Unternehmen oder Einzelperson –

jede Form der Unterstützung ist willkommen.

KD-Bank eG

IBAN: DE 46 1006 1006 2017 2017 46

BIC: GENODED1KDB

Gestaltung:

ALEKS & SHANTU GmbH

Illustrationen: Daniel Leyva

Layout Kalender und Rückseite:

ressourcenmangel an der panke GmbH

Illustrationen: Katharina Gschwendtner

Druck:

www.siblog.de

1. Auflage: 30 000

Weitere Informationen: www.r2017.org

Rückfragen an: info@r2017.org

DA MUSS DER MENSCH

DABEI GEWESEN SEIN

Nein, der Mensch muss nicht alles gesehen haben. Aber

ich finde, im Jahr 2017 sollten alle Evangelischen in

Deutschland einmal nach Mitteldeutschland, ja nach

Wittenberg kommen. Und die Katholiken eigentlich

auch, denn wir haben die Ökumene schätzen gelernt.

Und auch diejenigen, die gar nichts mit der Kirche zu

tun haben, denn Reformation geht nicht nur Christen

etwas an.

500 Jahre Reformation, das ist ein ganz besonderes

Ereignis, wer erlebt so etwas schon? Sicher, 1517 ist

ein Symboldatum. Und doch ist das für die Evangelischen

schon seit 1617 das entscheidende Jahr. Auch

wenn es vorher Reformbewegungen gab und auch wenn

nachher vieles erst wirklich in Gang kam, gilt die Veröffentlichung

der Ablassthesen Martin Luthers als der

Startschuss für eine Entwicklung, die die Kirche, ja die

Kirchen, unser Land, unsere Sprache, unsere Kultur bis

heute verändert.

Wir bereiten in Wittenberg eine Weltausstellung vor, die

zwar vom Titel her heißt wie die EXPO, aber gar nicht in

deren Fußstapfen treten will. Dazu fehlen uns die Mittel

und die Möglichkeiten. Viel wichtiger ist: Diejenigen, die

kommen, werden nicht nur etwas zu sehen haben, sondern

selbst gestalten. Durch die Besucherinnen und Besucher

wird die Weltausstellung Reformation erst lebendig.

Und Lutherstadt Wittenberg selbst ist das Ausstellungsgelände.

Ob Sie als Einzelne kommen, als Familie, als

Gemeinde- oder als Reisgruppe – Wittenberg ist eine

Reise wert! So viel zu lernen, so viele Themen, so viele

Anregungen – es geht nicht nur um Geschichte. Wir fragen

auch: Brauchen wir denn heute Reform und Reformation?

Und da können alle mitreden.

Übrigens: Mehr als 20 Prozent aller „Wessis“ waren

noch immer nicht in Ostdeutschland. Jetzt wird es aber

wirklich Zeit! Die Kirchentage auf dem Weg, das große

Festwochenende und die Weltausstellung Reformation

sind eine wunderbare Gelegenheit, die mitteldeutschen

Lande zu entdecken.

Ich freue mich darauf, Sie im Reformationssommer

2017 zu sehen.

© Foto: Cornelia Kirsch

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