Top Events 2016 by Zürich Tennis

topevent

Jahresmagezin des Regionalverbandes Zürich Tennis mit speziellem Seniorenteil.

Zürich Tennis

TOP EVENTS 2016

Juni bis September | www.zuerichtennis.ch

PRESENTED BY

Regionale Meisterschaften:

Der Countdown läuft

Ein Jungbrunnen namens

Wettkampftennis

Fokusthema Seniorentennis:

Immer älter, immer a(ttra)ktiver


myvolvo.ch

Skandinavischer Luxus lautet die Devise.

Und der V90 zeigt, was Volvo darunter

versteht.

PRESSEBERICHT VON BILD.DE VOM 27.02.2016


Zürich Wetzikon Dübendorf Effretikon

044 435 36 36 044 933 61 61 044 823 80 90 052 354 11 11

DER VOLVO V90

ab August 2016 in unseren Showrooms

SWISS PREMIUM

10 JAHRE/150 000 KM GRATIS-SERVICE

5 JAHRE VOLL-GARANTIE


INHALT

08 Die neue App von Zürich Tennis

09 Spitzentennis in Klosters

10 Crowdfunding – die etwas andere

Unterstützung für Talente

17 Porträt über Ema Smakic und über

die Gebrüder von der Schulenburg

24 Immer älter, immer a(ttra)ktiver

26 Kurt Obrist: Aufwärmen und mehr

33 Senioren-Tennis-Club Zürich

35 Ein Jungbrunnen namens

Wettkampftennis

38 Petr Kolacek: als Tennislehrer zur Nr. 1

42 Winterthurer Meisterschaften

28

So

14

Tierisch viel Spass

bei Kids Tennis

wichtig

ist Bewegung

46 Zürcher Oberland Meisterschaften

53 Stadtzürcher Meisterschaften

58 Limmattaler Meisterschaften

62 Wilson Glattal Trophy

41

Vorschau auf die

Top Events von

Zürich Tennis

IMPRESSUM

Top Events, Ausgabe 2016, Nr. 7. Herausgeber:

Regionalverband Zürich Tennis, Schibli-

raiweg 11, Wald. Konzept und Gestaltung:

Dany Studerus, Sport Media Events

SMS, Dietlikon. Redaktionelle Leitung:

FOTOS: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH; SHUTTERSTOCK IMAGES

22

Im Fokus:

Seniorentennis

Felix Heidelberger, RV Zürich Tennis, Wald.

Redaktion: Stefan Oswalt, Marco Keller,

Corine Turrini Flury, Felix Heidelberger.

Layout: Dany Studerus. Fotos: Kurt Schorrer

(foto-net.ch), Freshfocus, Shutterstock

images. Inserate und Koordination: Felix

Heidelberger. Druck: medienwerkstatt

ag, Sulgen. Copyright: Regionalverband

Zürich Tennis, Sport Media Events SMS.


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

EDITORIAL

MIT DEN SENIOREN

IN DIE ZUKUNFT

Felix Heidelberger

Marketingverantwortlicher Zürich Tennis

Werte Leserinnen und Leser

Die 7. Ausgabe unseres Magazins Top

Events befasst sich zu einem grossen

Teil mit den Besonderheiten und dem

Angebot für die Seniorinnen und Senioren.

Entschuldigung, dieser Begriff ist etwas

belastet und impliziert antiquarische

Ansichten. Wir sprechen doch lieber von

erfahrenen Spielerinnen und Spielern ab

40 beziehungsweise 45 Jahren. Aktive

Sportler, egal welcher Altersgruppe sie

angehören, bleiben länger gesund, geistig

beweglich und können heute weit

über das Pensionsalter hinaus zum aktiven

Teil der Bevölkerung gezählt werden.

Das ist doch genau das, was sich alle

wünschen: möglichst lange aktiv und gesund

bleiben. Im Bericht über die Altersmedizin

gibt es klare Aussagen, wie ein

perfektes Frühstück für Menschen im

fortgeschrittenen Alter aussehen soll

und wie dank der Zuführung von Vitamin

D ein Drittel von Stürzen und Hüftbrüchen

vermieden wird. Unsere Interviewpartnerin,

Heike Bischoff-Ferrari, Professorin

am Universitätsspital Zürich, ist

eine der führenden Expertinnen für

Altersforschung in Europa.

Beeindruckend ist das Porträt der ältesten

lizenzierten Tennisspielerin, Béatrice

Wettstein. Für sie ist es schwierig, Gegnerinnen

zu finden, damit sie sich messen

kann. Darum weitete sie ihren Turnierradius

auch auf das Ausland aus.

Nicht weniger imposant ist die Karriere

und der Fitnessstand des 71-jährigen

Petr Kolacek.

«Best Agers» geniessen in vielen Clubs

einen hohen Status. Sie sind es, welche

wichtige Werte wie Kameradschaft, Fairness,

Verbindlichkeit, Verantwortung, Gewissenhaftigkeit

usw. den jüngeren Generationen

vorleben. Im Zusammenhang

mit der Immigration ist die Diskussion

um Grundwerte, Einstellung und gesellschaftliche

Leitsätze in den Fokus gerückt.

Werte, die das Vertrauen zwischen

uns Menschen fördern und Verbindlichkeit

erwirken, erleben eine Renaissance.

Innovationen dürfen niemals nur Selbstzweck

sein, sondern müssen zuallererst

dem Menschen dienen. Das ist die Definition

von Innovation bei Volvo, vertreten

durch unseren langjährigen Presenting

Sponsor, Häusermann Automobile AG in

Zürich-Altstetten, Effretikon, Dübendorf

und Wetzikon. Die Philosophie unseres

Hauptsponsors Mövenpick Weine ist

nicht der Weinverkauf, sondern das Erleben

von Weinkultur. Die Grundlage bildet

die persönliche Beziehung zu ausgesuchten

Produzenten. Vertrauensbildende

Werte sind auch im geschäftlichen

Umgang die Basis eines nachhaltigen

Erfolges.

Wir danken allen Supportern für deren

Unterstützung. Ihnen, liebe Leserinnen

und Leser, wünschen wir einen tollen

Tennissommer, viel Spass und bereichernde

Begegnungen auf und neben

dem Tennisplatz.

Herzliche Grüsse

Ihr Regionalverband Zürich Tennis

Felix Heidelberger

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OHNE SIE GEHT

GAR NICHTS

Dieses Magazin widmen wir allen Menschen, die in den Clubs sowie

an Turnieren und Events mit Hunderten von kleinen Diensten die

Verantwortlichen bei Laune halten und im Interesse des Ganzen

einfach so mithelfen. Auf die Wertschätzung wird viel zu wenig

Gewicht gelegt. Also, herzlichen Dank allen Platz-Wischern, Abfall-

Entsorgern, Holern und Bringern, Haltern und Gebern, Helferinnen

und Helfern. DANKESCHÖN, wir schätzen Euer Mittun!

FOTO: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

ZÜRICH-TENNIS-APP

HOL DIR DIE APP

MIT FOTOSERVICE

Viele wissen es nicht. Zürich Tennis

bietet eine App mit dem interaktiven

Magazin «Top Events», laufenden

Updates und einem inkludierten

Fotoservice. Erhältlich in den gängigen

App Stores unter dem Namen «Zürich

Tennis».

Auf der neuen App von Zürich Tennis finden Sie alle Informationen über

und sämtliche Turnierfotos von den Top Events.

Die Basis bildet das digitalisierte Magazin «Top Events

2016», das mit Videos, Fotos und zusätzlichen Informationen

angereichert ist. An den fünf regionalen

Meisterschaften und dem Zürich Masters entstehen

viele tolle Actionfotos von Hobbyspielern, die bis jetzt

nicht offensiv verbreitet wurden. Fotografieren von

sich bewegenden Menschen stellt hohe Ansprüche

an denjenigen, der den Auslöser drückt. Schon zum

vierten Mal zeigt Kurt Schorrer sein Können an den

Regionalen Meisterschaften. Er ist einer der besten

Sportfotografen der Schweiz und reist rund um die

Welt an die grossen Sportevents. Auch in diesem

Magazin wurden zahlreiche Fotos von ihm verwendet.

Bei Spielern, die in den letzten Jahren an den Top

Events mitgemacht haben, stehen die Chancen nicht

schlecht, dass sie von Kurt abgelichtet wurden.

Sämtliche Informationen, Bilder und Videos des Eventmagazins.

NEWS MITTELS PUSH-NACHRICHTEN

Mittels Push-Nachrichten werden die App-Nutzer

über neue Inhalte informiert. Dazu zählen die Ausschreibungen

und die Einladungen zu den aktuellen

Turnieren. Auch Juniorenturniere und weitere Veranstaltungen

des Regionalverbandes Zürich Tennis werden

mit Push-Nachrichten verbreitet.

Sie können Lesezeichen setzen, um rasch zu Artikeln zu springen.

Mit dieser Applikation sollen die fünf regionalen Meisterschaften

noch lebendiger gestaltet und durch die

Einfachheit der Anwendung die Distanz sowie die Zeit

zum einzelnen Event überwunden werden.

Viel Spass mit der Zürich-Tennis App wünscht der

Regionalverband Zürich Tennis

Mit der Suchfunktion finden Sie schnell das gewünschte Thema.

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

EUROPAMEISTERSCHAFT

FASZINATION JUNIOREN-EM

Junioren-Tennis auf höchstem Niveau in Klosters

Vom 18. bis 24. Juli gibt es in Klosters

ein Jubiläum zu feiern, das viel Beachtung

verdient. Zum 20. Mal werden dort

die Junioren-EM der Unter-18-Jährigen

ausgetragen. Die Listen früherer Teilnehmerinnen

und Siegerinnen können

sich sehen lassen. Roger Federer und

Carlos Moya, Martina Hingis und Belinda

Bencic traten einst im Bündner Kurort

gegen die Besten ihres Jahrgangs

an, und frühere Topspieler kehren als

Coachs ins Prättigau zurück. An die

150 Nachwuchsleute aus über 40 Verbänden

werden auch heuer das Racket

schwingen. Für Kenner des Tennis ist

der Besuch des Turniers ein vergnügliches

Muss, denn kaum an einem anderen

Anlass lässt sich das Geschehen

so nahe an den Courts verfolgen. Und

das Niveau ist mehr als ansehnlich, entspricht

die Spielstärke doch hiesigen

N1- bis N3-Klassierungen.

MÖGLICH DANK SPONSOREN UND VIEL

EHRENAMTLICHER ARBEIT

Bevor der Anlass den EM-Status erhielt,

machte er sich viele Jahre lang einen

Namen als Internationales Turnier für

verschiedene Altersklassen. Vorüber-

gehend fand die EM in Bad Gastein

statt, jetzt aber ist der europäische Verband

Tennis Europe zufrieden, einen

Veranstalter zu haben, der «alle Auflagen

erfüllt und», so OK-Präsident Mark

Brunner, «ein für alle Teilnehmenden

hervorragendes Turnier organisiert.»

Neben treuen Sponsoren ist der Anlass

nur möglich, sagt der Turnierleiter Hans

Markutt, «dank viel ehrenamtlicher Arbeit

und sehr engagierten Hoteliers in

Klosters», die mit attraktiven Übernachtungspreisen

das Publikum nach Klosters

locken. Fürs Finalwochenende der

Jubiläums-Ausgabe haben die Veranstalter

zudem einige Attraktionen mit

aktuellen und ehemaligen Topspielern

ausgeheckt – Details sollen Überraschungen

bleiben.

DREI WEITERE JAHRE IN KLOSTERS?

Für Swiss Tennis ist der Event auch

darum so wertvoll, weil der Heimverband

das Privileg hat, doppelt so viele

Nachwuchsleute ins Turnier schicken zu

dürfen wie alle anderen – je vier Juniorinnen

und Junioren. Und so laufen mit

dem europäischen Verband schon Verhandlungen,

die U18-EM drei weitere

Jahre in Klosters zu behalten. Zum zusätzlichen

Trumpf soll dabei die ab 2017

weiter verbesserte Infrastruktur werden

mit der neuen Tennishalle auf dem Areal

des TC Klosters.

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NACHWUCHSFÖRDERUNG

CROWDFUNDING – DER

ETWAS ANDERE SUPPORT

Tom Cecchetto

Tom Cecchetto aus Stallikon ist ein leidenschaftlicher

Tennisspieler, der intensiv an seiner Profikarriere arbeitet.

Talent allein aber reicht für den sportlichen Erfolg nicht

aus. Es braucht auch Geld. Mit Crowdfunding konnte der

17-Jährige mit seiner Familie Geld für die Teilnahme an

internationalen Turnieren sammeln.

Um eine Tenniskarriere zu starten, sind

Talent und intensives Training wichtige

Voraussetzungen. Das allein reicht aber

nicht aus. Es braucht auch einiges an

Geld. Das wissen auch Tom Cecchetto

und seine Familie, weshalb sie auf eine

besondere Art versucht haben, einen

Teil des kostspieligen Spitzentennis zu

finanzieren: Sie waren mit Crowdfunding

auf der Plattform «I believe in you»

erfolgreich. 8000 Franken hat Tom Cecchetto

budgetiert, um dieses Jahr an

internationalen Turnieren teilnehmen zu

können und sich so im nationalen und

internationalen Ranking zu verbessern.

Diesen Betrag wollte die Familie mit

Crowdfunding denn auch einnehmen.

Das gelang schneller als geplant.

An einem Trainingslager und einem

ITF -Turnier in Deutschland konnte der

Gymnasiast inzwischen schon teilnehmen,

für zwei weitere ITF -Turniere in

der Türkei ist Tom angemeldet. 8450

CROWDFUNDING

Auf der Crowdfunding-Plattform «I believe

in you» können Sportprojekte von Einzelsportlern

oder Vereinen vorgestellt werden,

die dort finanzielle Unterstützung für ihr

Projekt Geld sammeln. Es gilt «Alles oder

nichts»: Wird das Finanzierungsziel erreicht,

wird der Förderbeitrag ausbezahlt, wenn

das Ziel nicht erreicht wird, behalten potenzielle

Sponsoren ihr im Vorfeld zugesichertes

Geld. Mehr Informationen dazu unter:

www.ibelieveinyou.ch.

Franken kamen per Crowdfunding zusammen,

knapp 10 Prozent blieben

als Vermittlungsgebühr bei «I believe

in you»; netto kamen also rund 7600

Franken zusammen. Dieses Geld soll

zweckgebunden für weitere Turniere

und Trainingslager in diesem Jahr verwendet

werden. Von seiner Erfahrung

im Intensivtraining bei Markus Zoecke

in Berlin und am anschliessenden Turnier

in Hamburg schwärmt der Tennisjunior.

«Ich habe sportlich viel profitiert,

und es war eine super Erfahrung.»

SAMMELAKTION ALS

FAMILIENPROJEKT

«Mein Vater ist in der Wirtschaft tätig

und gut vernetzt», erklärt der 17-jährige

Cecchetto. Die Idee, auf der auf Sport

spezialisierten Plattform «I believe in

you» Geld für den Junior zu sammeln,

stammte denn auch von Vater Roland

Cecchetto. Auf verschiedenen sozialen

Medien wie Facebook oder Twitter hat

die Familie den Link auf ihren Crowdfunding-Eintrag

für den Tennis spielenden

Sohn geteilt und auch in den lokalen

Medien auf die Aktion hingewiesen.

Auf «I believe in you» hat Tom sich und

seine Tennisleidenschaft ausführlich beschrieben.

Mutter Caroline hat dazu

auch ein Video von Tom gedreht, geschnitten

und zu Toms Eintrag gestellt.

Das Tennistalent aus Stallikon gehört

zu den Top-Spielern seines Jahrgangs,

hat die Swiss Olympic Talent Card und

besucht das Sportgymnasium Rämibühl

in Zürich. Bis zu fünfmal pro Woche

trainiert Tom intensiv in der Bozovic

Tennis Academy bei Bojan Bozovic und

Misha Vassiliev. Neben Schule und Tennis

bleibt für Tom aber wenig Freizeit.

Meistens ist er dann mit Kolleginnen

und Kollegen vom Sportgymnasium

zusammen. «Ich habe einen eher kleinen,

aber feinen Freundeskreis.» Die

Jugendlichen schlagen sich aber nicht

die Nächte in Klubs um die Ohren. Wer

eine Profikarriere im Tennis anstrebt wie

Tom, muss sich einschränken. «Meine

Kollegen treiben auch Leistungssport,

und da hat jeder Verständnis, wenn man

sich ausklinken muss.» Eine Freundin

ist momentan für Tom auch kein Thema:

«Die Liebe kann noch etwas warten»,

sagt der 17-Jährige und lacht etwas verlegen.

BELIEBTE GEGENLEISTUNGEN

FÜR DIE SPENDER

Auch für das Crowdfunding hat Tom

Aufwand betrieben und seinen Sponsoren

als Gegenleistung gebrannte Mandeln

und Guetzli versprochen und sich

als Sparringpartner zur Verfügung gestellt.

«Meine Angebote kamen gut an,

und ich habe alles eingelöst.» Nur bei

den gebrannten Mandeln und beim Backen

hätten ihm seine Mutter und seine

Schwester Kim aus Zeitgründen einiges

abgenommen, so der Teenager lachend.

Das Crowdfunding war somit ein rundum

gelungenes Familienprojekt. Mehr

Informationen zu Tom Cecchetto unter:

www.tomcecchetto.ch.

Corine Turrini Flury

10


Zürich Tennis Top 5 Events 2015


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

SPONSOREN

DANKE

Der Regionalverband Zürich Tennis dankt

allen Sponsoren, Gönnern und Partnern

für die tolle Zusammenarbeit, die

langjährige Treue und die grosszügige

Unterstützung der zahlreichen Projekte.

Es ist motivierend, den Goodwill von

solch starken Partnern auf seiner Seite

zu wissen, welche die Pläne im Sinne

des Tennis vorwärts bringen.

HÄUSERMANN AUTOMOBILE AG

Effretikon, Dübendorf,

Wetzikon, Zürich

www.autohaeusermann.ch

AMER SPORTS SWITZERLAND AG

Bachtalen 33, 6332 Hagendorn

www.amersports.com

PRESENTINGSPONSOR

HAUPTSPONSOREN

BEFAIR PARTNERS AG

Thurgauerstrasse 60, 8050 Zürich

www.befair.ch

HEAD SWITZERLAND AG

Ruessenstrasse 16, 6342 Baar

www.head.com

MÖVENPICK SCHWEIZ AG

Oberneuhofstrasse 12, 6340 Baar

www.moevenpick-wein.com

MEDICAL PARTNER

12

SCHULTHESS KLINIK

Lengghalde 2, 8008 Zürich

www.schulthess-klinik.ch

FOTO: ERIKA TANAKA/FRESHFOCUS


KIDS TENNIS

TIERISCH VIEL SPASS

BEI KIDS TENNIS

Seit 2015 läuft das Projekt Kids Tennis und auch

der Regionalverband Zürich Tennis (RVZT) hat erste

Erfahrungen und Zahlen. Die Kids sind begeistert.

Dennoch ist das Ziel noch nicht erreicht.

KIDS TENNIS IN ZÜRICH

Club / Center

Registrierte Kids

TC Wettswil 91

TC Illnau-Effretikon 42

TC Säuliamt 40

TC Junior Grindel Bassersdorf 38

Tennishalle Dietlikon AG 36

TC Weihermatt 32

TC Airport Bassersdorf 30

TC Rüti 25

Tennishalle Bülach AG 24

TC Bührle 22

TC Weisslingen 22

TC Lerchenberg 19

TC Sonnenberg 18

Grasshopper-Club Zürich 17

TC Unterengstringen 17

yellow tennis club 16

TC Embrach 15

TC Schwerzenbach 14

TC Valsana 12

TC Uitikon 7

TC Uster 6

Junioren TC Zürich 5

TC Greifensee 5

TC Bülach 3

TC Oetwil-Limmat 3

TC Eglisau 1

TC Fehraltorf 1

TC Glattfelden 1

TC Wetzikon 1

«Ziel ist es, dass jeder Club zumindest

das Projekt kennt und möglichst viele

Tennisclubs ihren Jüngsten die Möglichkeit

für Kids Tennis bieten», erklärt

der Juniorenverantwortliche Roger

Vaissière. Informationsveranstaltungen

wurden zu diesem Zweck organisiert

und rege genutzt, weiss Vaissière, der

an den Veranstaltungen dabei war und

auch bei den weiteren Massnahmen

involviert ist. Ebenfalls sind inzwischen

Online-Umfragen gemacht worden,

um bei den teilnehmenden Clubs betreffend

ersten Erfahrungen nachzufragen

und gleichzeitig Inputs und Verbesserungsmöglichkeiten

aufzunehmen

und umzusetzen. Basierend darauf

steht der 3. September schon fest, um

einen vertieften Workshop anzubieten

für alle Juniorenverantwortlichen, die

bereits Kids Tennis anbieten und allfällige

neue Clubs, die ihre Juniorenarbeit

mit Kids Tennis aufwerten wollen. Roger

Vaissière: «Wir haben alle Subregionen

zu den Einführungsevents eingeladen,

aber es gibt einige Juniorenverantwortliche,

die interessiert waren,

aber zum Beispiel aus terminlichen

Gründen bis jetzt nicht an den Events

teilnehmen konnten. Da bleiben wir

dran.» 67 Klubs haben bis Ende April

an den Informationsveranstaltungen

teilgenommen. Weitere dürften demnach

noch folgen.

SPIEL UND SPASS IM VORDERGRUND

Bei Kids Tennis steht nicht Leistung

und sportlicher Erfolg für die jüngsten

Tennisspielerinnen und Tennisspieler

im Vordergrund und es sollen auch

keine neuen Federers und Bencics heranwachsen.

Viel mehr will man die

Jüngsten spielerisch an den Tennissport

heranführen und den Spass am

Breitensport fördern. Dazu wurden verschiedene

Module kindgerecht entwickelt.

«Diese Trainingsart ist neu und

nicht alle Trainer und Tennislehrer kommen

damit auf Anhieb gut zurecht»,

weiss Roger Vaissière inzwischen.

Auf drei Stufen wird bei Kids Tennis in

Gruppen mit Softbällen trainiert. Gestartet

wird in der roten Gruppe, über

Orange steigern sich die Kinder in die

grüne Gruppe. Technik und Taktik werden

von Grund auf spielerisch geübt.

Erst in der Gruppe Grün wird dann im

grossen Feld gespielt und tennisbegeisterte

Nachwuchsspieler können

dann auch eine Lizenz für Turniere be-

14


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

antragen. Pro Stufe gibt es zehn Lernbausteine.

Diese umfassen Kompetenzen,

welche sich die Kinder aneignen

sollten, um sich im Tennis fortlaufend

zu verbessern. Der Coach entscheidet

durch Einschätzung oder mit spielerischen

Aufgaben, ob ein Lernbaustein

erfüllt ist. Ein Punktesystem soll die

Kinder motivieren, auch an kindgerechten

Matches teilzunehmen.

FOTOS: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH

DER TENNISCLUB WETTSWIL IST

FÜHREND

An der Kids Tennis High School gibt es

drei Teams: Löwen, Delphine und Papageien.

Jedes Kind wählt selber, in

welchem Team es am liebsten spielt

und was am besten seinem Charakter

und seinen sportlichen Ambitionen

entspricht. Jedes Kind hat zudem seinen

eigenen Teampass, in welchem

sämtliche Fortschritte dokumentiert

und mit Stickern belohnt werden und

auch als Team können Punkte gesammelt

werden.

Andrea Dürst vom Tennisclub Wettswil

ist in der Juniorenkommission tätig

und trainiert und unterrichtet Kids

Tennis. Seit 25 Jahren ist sie Trainerin

und findet die neuen Kursunterlagen

hilfreich. Auch junge Trainer seien mit

dem Schulungsmaterial gut bedient,

findet sie. «Ich wäre in meinen Anfängen

als Trainerin oftmals froh gewesen

um solche Schulungsunterlagen und

Lerninstrumente. Aber auch nach meinen

langjährigen Erfahrungen finde ich

in den Modulen und Lernbausteinen

neue Ideen.»

PRAKTISCHE ERFAHRUNGEN AUS DER

TRAINERSICHT POSITIV

Rund 90 Kinder im Alter von vier bis

zwölf Jahren vom TC Wettswil sind bei

Kids Tennis dabei. Von Montag bis Freitag

bietet der TC Wettswil Trainingsmöglichkeiten

in Vierergruppen an. «So

haben möglichst viele Kinder die Möglichkeit,

an einem passenden Tag ihren

Lieblingssport zu betreiben.» Die Rückmeldungen

der Kinder und Eltern sind

positiv und auch die Trainer hätten keine

Mühe mit den Lektionen. «Voraussetzung

ist, dass ein motiviertes Team

hinter dem Kids-Tennis-Projekt steht»,

weiss Andrea Dürst.

Das persönliche Stickerheft ist bei den

Kindern sehr beliebt. So sammeln die

Kinder beispielsweise leidenschaftlich

Zookleber mit Panther oder Affen

für ihr eigenes Tennis-Heft. Ungeduldig

werden Andrea Dürst und die anderen

Trainer oft von den Kindern zur

Tennisstunde erwartet mit der Frage:

«Wann bekomme ich meinen nächsten

Kleber?» Bei so viel Begeisterung

scheint das Projekt bei der Zielgruppe

auf gutem Weg. Vielleicht werden

aus einigen dieser jungen und verspielten

Tenniskids ohne Leistungsdruck

irgendwann doch noch ambitionierte

Natikader-Spieler. Corine Turrini Flury

Weitere interessierte Clubs sind jederzeit

willkommen. Mehr Informationen

dazu unter: www.kidstennis.ch

15


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16


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

NACHWUCHS

ERFOLG IST

KEIN GLÜCK

Ema Smakic aus Dürnten möchte einst

auf der Profi-Tour Tennis spielen. Dass

der Weg dorthin ein langer ist, weiss

die 14-Jährige. Um ihr Ziel zu erreichen,

arbeitet sie jeden Tag hart an sich – im

sportlichen wie auch im mentalen Bereich.

«Am liebsten möchte ich professionelle

Tennisspielerin werden», sagt

Ema Smakic. Sie habe schon immer

gern Sport getrieben und könne sich

nichts Schöneres vorstellen, als ihr

Hobby zum Beruf zu machen.

Dass sie ihren sportlichen Fokus einmal

ganz auf Tennis legen würde, war

aber länger nicht klar: Als kleines

Mädchen war Ema Smakic sowohl im

Tennis als auch im Kunstturnen sehr

talentiert und hat beide Sportarten

mit viel Freude betrieben.

SICH MIT ANDEREN MESSEN

Mit zehn Jahren entschied sich Ema

Smakic, das Turnen aufzugeben und

sich aufs Tennis zu konzentrieren.

«Tennis machte mir mehr Spass und

für die Gesundheit ist Kunstturnen

langfristig sicherlich nicht besonders

gut», begründet sie ihren damaligen

Entscheid. Was ihr am Tennis so gut

gefällt? «Ich liebe es, um Punkte zu

spielen und mich mit anderen zu messen.»

Auch die Schnelligkeit des

Spiels gefällt ihr: «Man muss immer

voll fokussiert bei der Sache sein.»

Das erste Mal zum Tennis-Racket griff

Ema Smakic mit sechs Jahren, als ihr

Vater sie auf den Platz mitnahm. Zurzeit

besucht die R1 Klassierte aus

Dürnten die Kunst- und Sportschule

Uster. Dort widmet sie sich morgens

der Schule und am Nachmittag ab

drei Uhr trainiert sie mit der «gelben

Filzkugel». Mit Trainer Christian Rüegg

feilt sie dann auf den Plätzen des Tennisclubs

Dürnten an Technik, Taktik

und Spielwitz. Vier Mal die Woche

steht sie mehrere Stunden lang auf

dem «Court», dazu kommen zwei Einheiten

Konditions- sowie eine Lektion

Mentaltraining. Am Wochenende stehen

meist Ernstkämpfe an; diese beanspruchen

nicht selten die gesamte

Freizeit.

DAS ZIEL IMMER VOR AUGEN

Schon in ihrem jungen Alter weiss

Ema Smakic: Erfolg kommt nicht von

selbst, sondern ist das Produkt harter

Arbeit. Sie steckt sich selber hohe

Ziele und verfolgt diese ehrgeizig. Ihre

sportlichen Ziele für 2016 kann sie

ohne zu überlegen aufzählen. Sie hat

diese längst verinnerlicht. Gutes Abschneiden

an den Junioren-Schweizermeisterschaften

im Winter und

Sommer steht dabei an erster Stelle.

Auch im Ranking möchte sie einen

Schritt nach vorne machen: «Ich

möchte an wichtigen Turnieren teilnehmen

können, ohne mich dafür

qualifizieren zu müssen.» Gleichwohl

relativiert sie: «Das Wichtigste ist

aber, dass ich spielerisch Fortschritte

erziele und Spass habe.» Bei all dem

möchte sie aber auch die Schule nicht

vernachlässigen.

BLUT, SCHWEISS UND TRÄNEN

Ema Smakic hat festgestellt, dass der

mentale Bereich mit zunehmender

Leistungsstufe immer wichtiger ist.

Beim Aufwärmen vor einem Match

hilft sie sich deshalb gleich selbst: Sie

spricht mit sich selber und macht sich

dabei Mut. Wer ihre Entwicklung anhand

der Spiel-Resultate analysiert,

erkennt, dass sich das mentale Training

zunehmend ausbezahlt. Vielleicht

sind die guten Resultate aber auch

das Ergebnis eines ihrer Rituale: Jeden

Abend bevor sie zu Bett geht,

hört sie den Song «Erfolg ist kein

Glück» vom Deutschen Rapper Kontra

K. «Erfolg ist kein Glück, sondern das

Ergebnis von Blut, Schweiss und Tränen»,

singt dieser im Refrain.

Ob ihr diese Philosophie helfen wird,

den Traum vom Tennis-Profi zu erfüllen,

wird sich zeigen. Das Sieger-Gen

scheint Ema Smakic jedenfalls in sich

zu tragen: Wer Novak Djokovic und

Belinda Bencic als grosse Vorbilder

nennt, der weiss, was es bedeutet zu

siegen.

Corine Turrini Flury

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JIL TEICHMANN NACHWUCHS

TALENTIERTE BRÜDER

MIT HOHEN ZIELEN

Die Brüder Henry (16) und Jeffrey (14) von der

Schulenburg gehören beide dem Nationalkader an.

Sie haben im Tennis hohe Ziele und arbeiten hart

dafür. Sport und Schule unter einen Hut zu kriegen,

ist eine grosse Herausforderung dabei.

Schon seit früher Kindheit sind Henry

und Jeffrey von der Schulenburg auf

Tennisplätzen zuhause. Henry hat mit

vier, Jeffrey bereits mit drei Jahren mit

Tennis angefangen. Die Familie mit ihren

vier Kindern wohnte damals in Düsseldorf

direkt neben einem Tennisclub.

Henry: «Als wir vier Kinder noch

klein waren, war unsere Mutter manchmal

heilfroh, wenn Jeffrey und ich für

ein paar Stunden zum Tennisclub verschwanden

und dort rumtobten.» Der

australische Trainer in Düsseldorf,

David Squire, der selber einen Sohn

im gleichen Alter wie Henry hatte, erkannte

bei einem Schnuppercamp,

dass Henry von der Schulenburg über

Talent verfügte. Fortan nahm er Henry

als Trainingspartner für seinen eigenen

gleichnamigen Sohn mit auf den Platz.

Weil aber Jeffrey seinem älteren Bruder

immer alles gleichtun wollte und

sich weigerte, den Tennisplatz zu verlassen,

wurde auch sein Talent vom

Trainer früh erkannt und fortan gefördert.

Gefördert und unterstützt wurden

die beiden Jungs aber auch immer von

ihrer Mutter. Jeffrey: «Unsere Mutter

ist ein grosser Tennisfan und hat uns

darum auch immer unterstützt.»

BÜFFELN FÜR GUTE NOTEN UND

KÄMPFEN UM PUNKTE

«Jeder Punkt und jedes Match ist anders.

Man muss bis zum Schluss um

jeden Punkt kämpfen und kann so oft

ein Match noch drehen», erklärt Henry

die Faszination für seinen Sport. Bei

jedem Match könne er Neues lernen,

ergänzt Jeffrey. «Ich mag zudem die

Schmetterlinge im Bauch bei brenzligen

Momenten.»

Die grosse Herausforderung bei allem

Spass am Spiel ist aber für die ehrgeizigen

Brüder, Schule und Sport unter

einen Hut zu bringen. Beide besuchen

das Sportgymnasium K&S Rämibühl.

Die Schule ist Henry gleich wichtig

wie das Tennis. «Das ist aber leichter

gesagt als getan. Ich möchte im Tennis

bei den besten mithalten und auch

im Ausland gute Resultate erzielen.

Gleichzeitig möchte ich die Matur nicht

PERSÖNLICH

Name: Henry und Jeffrey von der

Schulenburg

Jahrgang: Henry 2000, Jeffrey 2002

Klassierung: Henry N4 (71), Jeffrey N4 (146)

Coach: Urs Walter (Henry); Roman

Vögeli (Jeffrey)

Interclub: TC Frohberg (Henry)

Wohnort: Küsnacht

Familie: Zwei Schwestern: Ella (18);

Alexa (12)

Idole: Taylor Fritz (Henry), Gael

Monfils (Jeffrey)

Bevorzugte Rebound Ace (Henry); Sand

Unterlage: (Jeffrey)

18 18


Zürich Tennis TOP Zürich EVENTS Tennis 2016 TOP EVENTS 201

nur knapp schaffen, sondern gut abschliessen»,

sagt der Ältere. Er habe

schon einige Turniere und interessante

Trainingswochen wegen der Schule abgesagt.

Andererseits gehe er manchmal

am Abend vor Prüfungen schlafen

noch bevor der ganze Prüfungsstoff

auch sicher sitzt, damit er am nächsten

Tag gut trainieren kann. «Es geht nicht

immer, dass ich in der Schule und im

Sport zu hundert Prozent alles schaffe,

aber solange wie möglich möchte

ich beides weitermachen.» Jeffrey ist

Tennis wichtiger als die Schule: «Natürlich

macht mir Tennis mehr Spass.

Aber obwohl ich es hasse, für Prüfungen

zu lernen, gehe ich gerne in die

Schule.» Ausserdem ist ihm bewusst,

dass es ihm auch gut tut, anderes zu

lernen und sich mit anderen Dingen zu

beschäftigen, als sich ausschliesslich

dem Tennis zu widmen. «Im Training

und bei Auslandsturnieren dreht sich

alles nur um Tennis, aber wenn ich mit

anderen Leuten zusammen bin, die

nichts mit Tennis zu tun haben, dann

bin ich froh, dass ich auch einmal andere

Dinge erlebe und lerne.» Trotzdem

wünscht sich Jeffrey, dass er etwas

mehr Zeit für das Training hätte als für

die Schule.

VIEL TÄGLICHES TRAINING – WENIG

FREIZEIT

Der Alltag der Jungs ist anstrengend.

Unter der Woche büffeln sie jeden

Morgen in der Schule. Drei Mal wöchentlich

wird dann drei Stunden Tennis

trainiert. Zweimal sind es zwei

Stunden. Ihr Training beinhaltet auch

immer Konditionstraining. Am Abend

geniessen die Jungs das Essen mit

den beiden Schwestern und den Eltern

und erledigen die Hausaufgaben, bevor

sie sich dann wieder dem Tennis widmen

und beispielsweise ihre Schläger

bespannen.

ERFOLGE GEBEN SELBSTVERTRAUEN

Aber auch in den Ferien und an den

Wochenenden hat Tennis seinen Platz

in der Agenda von Jeffrey und Henry.

Wenn keine Turniere anstehen, organisieren

die beiden Tennismatches

mit Sparringpartnern. Daneben nutzen

sie die freie Zeit an Wochenenden,

um sich auf Prüfungen vorzubereiten.

«Ich hätte schon manchmal gern etwas

mehr Zeit für mich, vor allem an

den Wochenenden», gibt Jeffrey zu.

Länger aufbleiben und einen spannenden

Film anschauen oder mit Kollegen

ein Spiel wie Monopoly oder eine Partie

Schach zu Ende spielen, das fehle

ihm manchmal. Henry würde gern den

Jagdschein machen, aber auch das

liegt aus Zeitgründen nicht drin.

Der Aufwand, den Henry und Jeffrey

für das Tennis betreiben, hat sich aber

gelohnt und die Teenager konnten

schon einige Erfolge in ihrer jungen

Karriere verbuchen: Beide sind im Nationalkader

von Swiss Tennis und haben

schon den Schweizermeistertitel

bei den Junioren gewonnen. «Es ist

natürlich cool, einen Schweizermeistertitel

zu gewinnen. Das gibt Selbstvertrauen»,

sagt Jeffrey zu seinem Erfolg.

Die beiden Junioren würden gern

noch mehr Zeit mit dem Nationalkader

in Biel verbringen und trainieren, aber

weil sie schon oft für Auslandsturniere

in der Schule fehlten und den Stoff

jeweils nachholen müssen, können sie

momentan nicht noch mehr Zeit für

dieses Training aufwenden.

Das Ranking ist Jeffrey und Henry

nicht besonders wichtig. Jeffrey: «Ein

gutes Ranking ist sicher schön, aber

schlussendlich kommt es darauf an,

welche Leistung man im Match liefert.»

HOCHGESTECKTE ZIELE FÜR 2016

Die sportlichen Ziele der beiden talentierten

Brüder sind hoch und schwierig:

Dieses Jahr möchte Henry ITF Top

100 erreichen und Jeffrey will zu den

besten seiner Kategorie U14 gehören.

Später möchte Henry an einer Universität

studieren und vielleicht eine Profikarriere

wagen. Jeffrey will einmal ein

Grand-Slam-Turnier gewinnen. Dafür

werden die Teenager mit ihren beiden

Coaches Roman Vögeli und Urs Walter

an der Tennisschule von Urs Walter

weiterhin intensiv arbeiten.

Corine Turrini Flury

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SENIORENTENNIS

22


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

MIT TENNIS GESUND

UND FIT BLEIBEN

Die Artikelserie auf den Folgeseiten beleuchtet das Themenfeld

«Best Agers», Personen über 50 Jahre. Der Themenfächer

reicht vom Angebot von involvierten Institutionen bis

zu neusten Erkenntnissen aus der Altersforschung mit

konkreten Empfehlungen für ein gesundes und langes

Leben. Eines aber vorneweg: Nichts geht über Bewegung,

also spielen Sie so viel Tennis wie Sie mögen.

FOTO: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH

23


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

SENIORENTENNIS

IMMER ÄLTER,

IMMER A(TTRA)KTIVER

Die «Best Ager» sind im Tennis je länger je mehr

eine begehrte Zielgruppe.

Wir werden immer älter. Was natürlich

für jede einzelne Person unter uns jeden

Tag gilt, lässt sich auch auf die Gesamtheit

der Bevölkerung übertragen.

Und es ist eine Entwicklung, die anhalten

wird. Gemäss Prognosen des Bundesamts

für Statistik voraussichtlich bis

mindestens 2045.

Die Hauptergebnisse dieser Bevölkerungsentwicklungsszenarien,

die das

BfS seit 1984 periodisch durchführt, sind

erstens die beschleunigte demografische

Alterung in den kommenden drei

Jahrzehnten, zweitens eine Zahl der Todesfälle,

welche die Zahl der Geburten

durch eine geringe Fruchtbarkeit übersteigt

und drittens ein Wachstum der

Bevölkerung der Schweiz vor allem auf

die Wanderungen im gleichen Zeitraum.

Die Zunahme der Lebenserwartung,

vor allem aber der derzeitige Altersaufbau,

haben eine beschleunigte Alterung

der Bevölkerung zur Folge. Die Zahl der

Personen im Ruhestandsalter wächst in

den kommenden Jahrzehnten immer

schneller, bald wird sie absolut grösser

sein als diejenige der 0- bis 19-Jährigen.

Natürlich hat diese demografische Veränderung

auch Auswirkungen auf den

Mikrokosmos Tennis. Es wird künftig immer

mehr Spieler aus dem Segment der

Altersgruppe geben, das heute liebevoll

als «Best Ager» bezeichnet wird, also

der Personen, die so genannt werden,

weil sie über 50, fit, interessiert, aktiv

und sportlich sind. Gegen 600'000 Leute

spielen heute in der Schweiz regelmässig

Tennis, knapp die Hälfte gehört

dem Segment der 50plus an. Verständlich,

ist doch Tennis – beispielsweise im

Gegensatz zu Fussball, Eishockey oder

Handball – eine der wenigen Spielsportarten,

die man bis ins hohe Alter betreiben

kann.

DER PROMINENTESTE JUNGSENIOR

Auch viele Junge sind tennismässig bereits

etwas älter. Der prominenteste

Jungsenior des Landes heisst seit Januar

Roger Federer. Martina Hingis und Patty

Schnyder steuern strammen Schrittes

auf den Seniorinnenstatus zu, den man

ja bei den Frauen bereits mit 40 erlangt.

Viele Cracks betreiben Wettkampftennis

auch nach dem Aktivenalter, auch

im Seniorenbereich boomen die Eintages-Turniere.

Zudem ist die Schweiz

im internationalen Vergleich mit sieben

ITF -Turnieren (Arosa, Lugano, Bern, Klosters,

Chiasso, Genf, Ascona) überdurchschnittlich

gut aufgestellt. Es gibt also

auch genügend Möglichkeiten für die

ambitionierten Spieler(innen), sich vor

der Haustüre international zu messen.

DIE MEISTEN SPIELEN NUR NOCH IM KLUB

Die Spieler von 35 bis über 90 sind heute

schon eine zahlenmässige Macht, und

sie bilden auch eine sehr interessante

Klientel für Klubs, Wirte und Sportartikelfirmen.

Ältere Tennisspielende sind in

der Regel gebildet, kaufkräftig und verfügen

über Zeit. Damit sie diese Zeit so

häufig wie möglich auf den Tenniscourts

verbringen und beim geselligen Umtrunk

zusammensitzen können, wollen sie primär

unter Gleichgesinnten spielen, sagt

Markus Pfister: «Die mit Abstand grösste

Gruppe umfasst Seniorinnen und Senioren,

die früher an Turnieren teilgenommen

haben, aber heute nur noch im Klub

spielen, vorwiegend Doppel.»

Der Berner hat vor 15 Jahren in Klosters

den Seniorenverband «Senior Tennis

Swiss» mitgegründet und wirkt bis heute

als dessen Geschäftsführer. Diese

Interessengemeinschaft kümmert sich

vor allem um die Spitze der Pyramide,

die national tätigen Senioren und jene,

die sogar über die Landesgrenzen hinaus

Turniere bestreiten. «Senior Tennis

Swiss» liefert regelmässig Informationen

über nationale und internationale

Turniere und umfasst rund 500 Mitglieder.

Dank der regelmässigen Aktivitäten

bleibt diese Zahl stabil. Pfister wünscht

sich aber, dass «mehr jüngere Mitglieder

hinzukommen». Eintreten kann man

mit Erreichen des Jungseniorenalters,

also mit 35 bei den Männern, mit 30 bei

den Frauen.

Natürlich ist das gesamte Seniorenwesen

deutlich facettenreicher. Es zählen auch

Anfänger und Fortgeschrittene dazu, die

ausserhalb des Platzes, z. B. in Turnhallen,

vorwiegend Minitennis mit Schaumstoffbällen

spielen, überdies Spieler, die

den Sport noch nicht lange betreiben und

sich weiter verbessern wollen und drittens

die noch lizenzierten lokalen und regionalen

Wettkampfspieler.

ANGEBOT 50PLUS WIRD VERGRÖSSERT

Sie alle wollen gepflegt werden. Swiss

Tennis hat dies erkannt und aus diesem

Grund 2009 das Segment 50plus priorisiert.

Ziel ist es, das Angebot für ältere

Einsteiger und langjährige Clubmitglieder

der Altersstufe 50plus zu vergrössern.

Jeder Regionalverband hat einen

Seniorenverantwortlichen, dieser soll im

Idealfall wiederum in jedem Klub oder

Center einen Ansprechpartner für die

Belange der älteren Tennisspieler haben.

Natürlich klappt die Umsetzung noch

nicht überall gleich gut und ist vor allem

vom Engagement und dem Herzblut der

involvierten Einzelpersonen abhängig.

Wer sich Anschauungsunterricht holen

will, den verweist Pfister an die Regionalvereinigung

FRIJUNE (Freiburg/Jura/

Neuenburg): «Sie haben über 50 Anlässe

im Jahr, inklusive einer eigenen Interclub-Meisterschaft

für Senioren, zudem

publizieren sie sogar ein eigenes

Magazin.»

Marco Keller

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AUFWÄRMEN UND

MEHR ...

Trainieren als Vorbeugung und dazu

viel Spass als ideale Senioren-Formel

Kurt Obrist

Engagierter Vertreter für den Breitensport und

speziell für die Belange des Senioren-Tennis

Demnächst wird Kurt Obrist einen runden

Geburtstag feiern, aber kaum jemand

würde wohl sein richtiges Alter

schätzen. «Ich habe mein Leben lang

Sport betrieben», sagt der vital gebliebene

gebürtige St. Galler. In jungen

Jahren spielte er Handball auf höchstem

nationalem Niveau mit St. Otmar

und den Brüdern Furgler – dem späteren

Bundesrat Kurt als Coach, dem

späteren Fernsehsportchef Martin als

Stürmer. Als die athletische, körperbetonte

Sportart zu hart wurde, wechselte

Obrist zum Tennis – und von St. Gallen

nach Hinwil im Zürcher Oberland.

LIEBER 50PLUS STATT SENIOREN

Seit 2004, seit der Gründung des

RVZT, ist er im Verband tätig, ein engagierter

Vertreter für den Breitensport

und speziell für die Belange des Senioren-Tennis.

Eigentlich mag Obrist die

Kategorien wie Senioren, Veteranen

oder gar Oldies nicht – das mache deren

Exponenten so alt. «Lieber ist mir

50plus, 60plus und so weiter», sagt

er, weil das jünger töne. «Schliesslich

sind die Älteren heutzutage länger fit.»

Unbestritten ist überdies seine Aussage:

«Senioren sind die Träger der

Klubs.» Im letzten Jahrtausend eingetreten,

halten sie ihrem Klub die Treue

– wunderbar für alle, die gemeinsam

auf den Courts älter werden, aber ein

Problem für die unter Überalterung leidenden

Vereine.

AUSHÄNGESCHILD FÜR 50PLUS-

FUNKTION

Obrist will etwas tun für «seine» Altersklasse.

Er hat Pilotprojekte für

Seniorenleiter in den Klubs ins Leben

gerufen; trotzdem kennt kaum

die Hälfte der Zürcher Vereine diese

Funktion. Das läuft im Vorstand mit

oder ein Senior kümmert sich ausserhalb

des Vorstandes darum: So lautete

die Antwort vieler Vereine auf eine

vor einiger Zeit durchgeführte Umfrage.

Das bremst Obrist nicht. «Impulse

zu geben, ist unsere erste Aufgabe»,

postuliert er. Dabei ist für ihn nicht

vordringlich, möglichst viele Turniere

zu organisieren. Auch Trainerstunden

für Senioren stehen für ihn nicht im

Vordergrund – im Gegensatz zu Strömungen,

wie es sie im Verband auch

gibt. Die Realität, dass nur etwa ein

Drittel der Über-50-Jährigen eine Lizenz

besitzt, scheint ihm Recht zu geben.

Als er hingegen das Pilotprojekt

eines Doppel-Kurses mit dem frühe-

ren Davis-Cup-Spieler Roland Stadler

anbot, war der Zulauf immens. Stadlers

Name, aber auch die typische

Senioren-Spielart des Doppels übte

so grosse Anziehungskraft aus, dass

die Doppelkurse fester Programmbestandteil

blieben.

Ältere Semester zum Einstieg oder

Wiedereinstig ins Tennis zu locken,

das sieht Obrist als vordringliche Aufgabe

an. Die soziale Komponente soll

dabei mindestens ebenso wichtig sein

wie die Betätigung auf den Plätzen. In

Hinwil, seinem Heimklub, findet beispielsweise

zweimal pro Woche ein

geleitetes Senioren-Training statt am

Montagabend, gefolgt von einem gemütlichen

Grillabend. Ein Angebot, das

immer wieder Neumitglieder in den

Klub lockt. Der Plausch steht dabei im

Vordergrund, aber dadurch, dass die

Trainings geleitet sind, findet wenigstens

ein Aufwärmen statt. «Sonst würden

Tennissenioren ja am liebsten mit

dem Auto fast auf den Platz fahren»,

schmunzelt der Ostschweizer.

ALTERSGERECHTES ATHLETIKTRAINING

Trotzdem geht Obrist auch über die Animation,

sich wenigstens einzulaufen,

hinaus. Im März dieses Jahres etwa

26


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

bot er in der Zürcher Schulthess-Klinik

einen informativen Abend zum Thema

«Altersgerechtes Athletiktraining im

Tennis» an. Vor gut besetzten Rängen

referierten Andreas Hofer und Markus

Dohm-Acker vom Schulthess-Team

der Sportphysiotherapie über die athletische

Vorbereitung von Junioren

und Senioren. Wenig erstaunlich, dass

die beiden Fachleute viele Parallelen

zwischen dem Konditionstraining von

Jung und Alt aufzeigten. In beiden Alterskategorien

geht es vor allem darum,

die Körperpartien zu stärken, die

im Tennis besonders belastet werden.

Das sind vor allem Schultern, Arme

und Knie – und am «beliebtesten» für

Muskelzerrungen ist die Oberschenkel-Hinterseite.

ZWISCHENTITEL

VERLETZUNGEN VORBEUGEN

Mit Übungen, die auch ohne den Besuch

in einem Fitness-Center durchführbar

sind, lässt sich treffend gegen

Verletzungen solcher Art vorbeugen:

Mit Medizinball, Theraband, kleinen

Hanteln und dem eigenen Körpergewicht

können die erwähnten Schwachstellen

gestärkt werden. Nicht zuletzt

wird mit einem solchen Training vermieden,

dass Vor- und Rückhand nur

mit den Armen ausgeführt werden,

was rasch zu deren Überlastungen

und damit zu Verletzungen führt. Bei

Jugendlichen ist ein solches Training

angesagt, weil deren Körper noch

im Aufbau ist und entsprechende

Schwachstellen aufweist; bei Senioren

hingegen vermindert sich die Leistungsfähigkeit,

wenn die belasteten

Körperpartien nicht trainiert werden.

Hofer und Dohm-Acker warnen beide

Altersklassen – auf unterschiedliche

Weise: die Jungen davor, zu viel

zu tun im Bestreben, rasch sehr gut

zu werden, die Senioren davor, in der

Bequemlichkeit des Nichtstuns zu verharren.

GESELLIGKEIT IST GENAUSO WICHTIG

Nach einer intensiven Fragerunde endete

der Abend in der Schulthess-Klinik

im Übrigen ganz im Sinne von Kurt

Obrist: Nach der Arbeit folgte das Vergnügen

– nicht vom Tennisplatz, sondern

vom Auditorium ging es ins Restaurant

zum köstlichen Aperitif und

zu angeregten, freundschaftlichen Gesprächen.

Stefan Oswalt

FOTO: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH

27


SENIORENTENNIS

DAS ALLERWICHTIGSTE

IST DIE BEWEGUNG

Die Alters-Medizinerin Heike Bischoff-Ferrari

über gesundes Altern – auch mit Tennis ...

28


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

«Ich will der Bezeichnung Altersmedizin eine zeitgemässe

Bedeutung geben», sagt Heike Bischoff-Ferrari. «Zu viele

denken bei Geriatrie nur an Gebrechlichkeit und Verlust der

Selbstständigkeit.» Das Konzept der Chefin für Altersmedizin

am Universitäts-Spital Zürich zeigt ein anderes Bild. Die seit

einem Jahr bestehende Abteilung umfasst zehn Betten, die

zwar immer belegt sind – aber ihre Patientinnen und Patienten

sollen so wenig wie möglich darin liegen, weil sonst die

Muskelfunktion und die Knochendichte rapide abnähmen,

was die Medizinerin als «hoch gefährlich» bezeichnet. Neben

der akutmedizinischen Behandlung stehen zweimal täglich

Physio- oder Ergotherapie auf dem Programm. Dazu gehört

eine proteinreiche und schmackhafte Ernährung. Jeder Patient

wird individuell unterstützt, damit er nach dem Spitalaufenthalt

wieder tun kann, was ihm am wichtigsten ist.

NICHT NUR DIE KNOCHEN HEILEN

Ein Schwerpunkt in der Klinik für Geriatrie sind gebrochene

Hüften – der häufigste Knochenbruch von Menschen über

75 Jahren. Das Beunruhigende daran: 30 Prozent der Verunfallten

verlieren nach dieser Verletzung ihre Unabhängigkeit,

für 50 Prozent wird das Leben nie mehr wie es zuvor war,

jede zweite Person muss im ersten Jahr danach wieder ins

Spital – jede Zehnte bricht sich im ersten Jahr danach auch

die andere Hüfte. Und: Jeder Dritte über 65 Jahren stürzt

mindestens einmal pro Jahr, jeder Zweite über 80. Diese

Statistiken will Heike Bischoff-Ferrari verbessern. Ganz wichtig

ist dabei die Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen.

Der Unfallchirurg flickt den gebrochenen Knochen zusammen,

und das altersmedizinische Team stellt sicher,

dass der Patient schnell wieder auf die Beine kommt – das

ist gute Teamarbeit. Prof. Simmen, Klinikdirektor Unfallchirurgie

am Universitäts-Spital, hat die Tür für die Altersmedizin

geöffnet – und so konnte das Alterstraumatologie-Zentrum

geschaffen werden, mit viel Innovationspotenzial zum Wohl

älterer Patienten mit Knochenbrüchen.

Die moderne Altersmedizin könnte so auch mit anderen

Fachdisziplinen gut zusammenarbeiten. Das sei vor allem

am Universitäts-Spital möglich und werde gefördert, sagt Bischoff-Ferrari.

Dazu sei es zeitgemäss, weil bereits heute 65

Prozent der Patienten im Akutspital 65 Jahre und älter sind,

40 Prozent sind 80 und älter. Meist bestehen mehrere Erkrankungen

gleichzeitig, und oft sind verschiedene Organfunktionen

eingeschränkt oder verändert (z.B. Nieren-

29

ILLUSTRATION: SHUTTERSTOCK IMAGES


SENIORENTENNIS

«Wer die 60 erreicht hat, muss

sich in unseren Breitengraden

das ganze Jahr über Vitamin D

zuführen.»

funktion und Verdauung). Dazu kommt, dass hochbetagte

Menschen, die durch eine akute Erkrankung im Spitalbett liegen,

sehr schnell an Muskelkraft und Mobilität einbüssen.

Das muss verhindert werden, sagt die Medizinerin.

Eine wichtige Ursache für Knochenbrüche im Alter sind Stürze.

Am Alters-Traumatologie- Zentrum des Universitäts-Spitals

Zürich wird daher jeder derart verunfallte Patient innerhalb

von 24 Stunden nach Eintritt von den Altersmedizinern

angeschaut – möglichst rasch sollen die Ursachen für den

Sturz eruiert und die Massnahmen getroffen werden, damit

nach der Genesung ein selbstständiges Leben weiter möglich

ist. Schwindel kann ebenso die Sturz-Ursache sein wie falsche

oder schlecht verträgliche Medikamente – oder eine fehlende

oder fehlerhafte Seh- oder Hör-Hilfe. Im Test- und Diagnose-Zentrum

des Alterstraumatologie-Zentrums am USZ

werden alle wichtigen Risiken für einen Wiederholungsbruch

gut abgeklärt und ein individuelles Präventions-Programm zusammengestellt

mit dem Ziel, weitere Stürze und Brüche zu

verhindern und die Lebensqualität zu erhalten. Eine gute Lebensqualität

nach dem Austritt aus dem Akut-Spital ist für

hochbetagte Patienten mit Hüftbruch noch nicht gesichert.

Wie diese zu erlangen sei – mit dieser Frage beginnt die Medizin

für die schwäbische Professorin spannend zu werden.

ZAUBERWORT PROTEINE

Das A und O für gesundes Altern sind für die Professorin generell

zwei Faktoren: Genügend Bewegung und eine gesunde

Ernährung. «Das Allerwichtigste ist die Bewegung», sagt

sie. 30 Minuten tägliches Spazieren – wenn nicht anders

möglich auch dreimal 10 Minuten – wären ein guter Anfang.

Bewegung wirke sich auf ganz viele wichtige Organe aus:

auf die Muskulatur und die Knochen, aber ebenso auf das

Herz und das Gehirn, die Verdauung und das Immunsystem.

«Bewegung lässt sich durch nichts kompensieren», so die Altersspezialistin.

«Jeder Schritt zählt.» In der Ernährung gibt

es ein Zauberwort: Proteine. Weil im Alter die Fähigkeit abnehme,

Eiweiss in den Muskel einzubauen, braucht der Körper

mehr davon: Täglich 1 bis 1,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht

– 0,8 Gramm genügen für einen Erwachsenen.

Und es sollten gute Proteine sein. Von einem «schönen Käse»

spricht Bischoff-Ferrari, von griechischem Joghurt oder

einem Molkengetränk, von täglich einem Ei oder Walnüssen

mit zusätzlich wertvollen Omega-3-Fetten. Sie spricht der

mediterranen Küche das Wort – wenig rotes Fleisch, viel Gemüse,

aber auch ein Glas Rotwein pro Tag oder zwei gehören

dazu. Kartoffeln seien hingegen weniger gut als ihr Ruf.

Professor Walter Willett von der Harvard Medical School, der

meistzitierte lebende Wissenschaftler und bekannteste

US-amerikanische Ernährungsforscher, bei dem sie fünf Jahre

studiert hat, propagiert überdies «Blueberries» – Heidelbeeren,

weil diese einen Stoff enthalten, der anhand von

neusten Harvard-Daten ein Hoffnungsträger für gesundes Altern

ist. «Walter isst zum Frühstück Blueberries auf griechischen

Joghurt mit Walnüssen», erzählt die Frau mit dem unendlichen

Wissen über Altersmedizin lachend von den Essgewohnheiten

ihres Doktor-Vaters aus Boston.

TENNIS – FÜR KÖRPER UND GEIST

Nicht zu vergessen aber ist: Die Lust am Essen, die vielen alten

Leuten abhanden zu kommen droht. Und damit auch das

Zusammensitzen nach dem Sport. Nach dem Tennis? Tennis

findet die Frau Professor «eine tolle Sportart», nicht nur weil

sie aus einer Tennis-Familie kommt. «Er fordert den ganzen

Menschen, verlangt körperliche und geistige Fähigkeiten.

Man muss rasch Entscheidungen fällen, und Ausdauer ist

ebenso gefragt wie Schnelligkeit.» Das Doppel stuft sie als

noch wertvoller ein, weil man sich da auch noch mit dem

Partner absprechen müsse. Aber sie plädiert auch dafür, von

ganz wilden Drehbewegungen abzusehen. Und sie sieht ein

Handicap: Die schnellen Muskeln, die im Tennis besonders

gefordert sind, würden im Alter am schnellsten abgebaut.

Darum sei ein Krafttraining für ältere Tennisspieler umso

wichtiger. Und noch etwas propagiert sie ohne Wenn und

Aber. Wer die 60 erreicht hat, muss sich in unseren Breitengraden

das ganze Jahr über Vitamin D zuführen. 800 Einheiten

pro Tag, erhältlich ohne Rezept in jeder Apotheke. Nur

mittels Sonnenstrahlen und durch die Haut kann Vitamin D

natürlich aufgenommen werden – in nördlichen Breiten

scheint die Sonne zu wenig lang, und mit dem Alter nimmt

die hauteigene Vitamin-D-Produktion bei Sonnenexposition

ab – man müsste also 4-mal länger in der Sonne bleiben.

Das ist dann aber nicht im Sinne der Dermatologen. Das Besondere

an Vitamin D ist, so Bischoff-Ferrari, dass es direkt

an den schnellen Muskelfasern wirkt und diese in der Anzahl

und im Durchmesser erhöht – «das konnten wir in unseren

Studien belegen», sagt Bischoff-Ferrari. Sie konnte zudem

aufzeigen, dass sich mit 800 Einheiten Vitamin D am Tag jeder

dritte Sturz und jeder dritte Hüftbruch vermeiden liesse.

PROPHYLAXE

Körper und Geist gleichzeitig zu trainieren, ist nicht nur für

Tennisspieler, sondern für jeden Patienten in der Klinik von

Heike Bischoff-Ferrari von Bedeutung. Nur schon spazieren

und gleichzeitig ein Gespräch führen, trainiert Körper und

Geist. Tennis mag daher durchaus auch als wertvolle Strategie

gelten, um gesund älter zu werden. Wer einen Schritt

weiter gehen will, dem wird neu in der Klinik von Heike Bi-

30


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

Heike Bischoff-Ferrari

schoff-Ferrari eine Sprechstunde «Gesund älter werden –

Healthy Aging» geboten. Personen ab dem 50. Altersjahr

können in dieser Sprechstunde abklären lassen, was für sie

persönlich dienlich wäre, um gesünder älter zu werden und

möglichst lange fit und mit hoher Lebensqualität das Dasein

zu geniessen. Aber auch: Wie den Tag organisieren, was essen

und was allenfalls vorkehren, um familiären genetischen

Defiziten vorzubeugen.

Die Mehrheit von Heike Bischoff-Ferraris Patienten aber sind

hochbetagte Patienten, die akut erkrankt sind und deren

Mobilität und Selbstständigkeit zum Beispiel durch einen

Hüftbruch gefährdet sind. Diese Patienten erhalten bereits

während der stationären Behandlung ein Trainings- und Ernährungsprogramm

und erlernen ein Kräftigungsprogramm

für zu Hause. Vier bis acht Wochen nach dem Austritt aus

dem Universitäts-Spital erhalten sie noch einmal einen Termin

in der Sprechstunde, um den Gesundheitszustand und

die Fortschritte in der Mobilität, der Muskel- und Knochenmasse

sowie in der Verbesserung des Ernährungszustandes

und der Lebensqualität zu untersuchen. Auch die korrekte

Umsetzung des Kräftigungsprogramms für zu Hause wird

kontrolliert, alles gut mit dem Patienten geplant und die weitere

Betreuung mit dem Hausarzt abgesprochen. Ziel ist,

den Patienten zu motivieren, alle wichtigen Massnahmen

für den Erhalt seiner Mobilität und Selbstständigkeit und Lebensqualität

umzusetzen.

Auf diese Weise ein wenig ins Leben von ihren lebenserfahrenen

Patienten schauen zu dürfen, fasziniere sie an ihrem

Beruf ganz besonders, sagt Heike Bischoff-Ferrari, die selber

auch ein wenig aus ihrem Leben erzählt. Als sie im Mädchenalter

ihrem Grossvater von den Plänen erzählte, später

einmal Ärztin werden zu wollen, habe sie dieser ermahnt:

«Versprich mir, dass Du immer den Menschen siehst im Patienten.»

Kann man dieses Versprechen besser halten, als es

Heike Bischoff-Ferrari mit ihrer Arbeit in der Abteilung für Altersmedizin

der Universitätsklinik Zürich tut? Stefan Oswalt

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

SENIORENTENNIS

HERR MÜLLER WÄRE

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Der Senioren-Tennis-Club Zürich gedeiht auch

nach 23 Jahren des Bestehens

Vor Jahren pflegte ein älterer Herr namens

Werner Müller in Zürich, regelmässige

Morgenspaziergänge zu unternehmen.

Dabei fielen ihm entlang

seiner Routen immer wieder die vielen

leerstehenden Tennisplätze auf.

Das brachte ihn auf eine Idee, die bald

danach umgesetzt wurde und heute,

23 Jahre später, noch immer Bestand

hat: In dem 1993 gegründeten Senioren-Tennis-Club

Zürich (STCZ) fühlen

sich 160 Seniorinnen und Senioren, alle

50 Jahre oder älter, pudelwohl. Sie treffen

sich während der Sommersaison

regelmässig in ihrer jeweiligen Gruppe

und tun in den morgendlichen Doppelpartien

nicht nur etwas für ihre Gesundheit,

sondern geniessen auch die Kameradschaft

auf und neben dem Platz.

Ziemlich genau je zur Hälfte besteht der

Klub aus Männern und Frauen.

GESELLIGE ANLÄSSE AN ERSTER STELLE

Der Spass steht ganz im Vordergrund

für die Stadtzürcher Senioren. Nach

dem Match gemütlich bei einem Glas

zusammenzusitzen, ist den meisten

fast wichtiger als das Ergebnis. Die

Kunst guten Gedeihens ist es, die Gruppen

so zusammenzustellen, dass sie

nicht nur bezüglich Spielstärke, sondern

auch menschlich zusammenpassen.

Das ist Arbeit für gleich zwei Spielleiter.

Die Aufgabe von Susanne Honegger,

die als erste Frau neu zur Präsidentin

gewählt worden ist, besteht hauptsächlich

in der Koordination des Klubbetriebs.

Denn neben dem Alltag auf

sieben städtischen Anlagen und deren

fünf von Privatklubs gehören Klubanlässe

zum Jahresprogramm, etwa die

Saisoneröffnung, ein Klubturnier, ein

Sommerfest, ein Abschlussabend und

die GV. All diese Events sind in der Regel

sehr gut besucht, was auch damit

zusammenhängt, dass meist auch ein

Essen Programmbestandteil ist. Dass

hingegen nur je acht Frauen und Männer

an den letzten Einzel-Meisterschaften

teilnahmen, zeigt auf: In diesem

Klub wird fast ausschliesslich Doppel

gespielt.

Susanne Honegger, die in Manfred Borer

einen alten Fuchs als Vizepräsidenten

neben sich weiss, stieg vor fünf Jahren

beim Senioren-Tennis-Club ein. Die

Ursache für ihren Übertritt aus einem

«gewöhnlichen» Tennisclub sei symptomatisch,

glaubt die Präsidentin: «Ich

fand tagsüber keine Partner mehr, weil

alle erst nach der Arbeit spielen konnten.»

Also spielt sie zwei Morgen im

Senioren-Club Doppel, aber weil Tennis

ihre Passion sei, erzählt sie, sei sie fast

täglich auf dem Platz. Mit Freunden aus

dem Senioren-Klub, aber auch mit anderen

Partnern; und auch in der Wintersaison,

in welcher der STCZ hilft, neue

Spielgemeinschaften zusammenzustellen,

tummelt sie sich auf den Courts in

der Halle, die am Morgen und unter der

Woche durchaus erschwinglich sind.

Und ein Winter-Tennis-Plauschtag für

25 Franken inklusive Nachtessen war

im Februar ein weiterer vergnüglicher

Anlass des STCZ.

KEIN LIEFERANT FÜR ANDERE KLUBS

Dessen Fluktuation ist eher gering,

etwa zehn Abgänge pro Jahr konnten

bis jetzt stets kompensiert werden.

Wer sich körperlich nicht mehr in der

Lage fühlt, regelmässig zu spielen,

steigt aus oder wird Passiv-Mitglied,

von denen es aktuell deren 36 gibt.

Dass jemand in einen bei Swiss Tennis

angegliederten Club wechselt, ist die

ganz grosse Ausnahme. «Nein», sagt

Susanne Honegger deutlich, «als Lieferant

für andere Clubs verstehen wir uns

gar nicht.» Auch Lizenzen braucht kaum

ein Mitglied – die Präsidentin kann nur

schätzen, dass die Besten des Klubs

wohl etwa R6-Niveau aufweisen. Den

einzigen Beitrag an Swiss-Tennis-Clubs

sieht sie allenfalls darin, dass diese in

«toten» Zeiten einige ihrer Plätze fix

vermieten können. Und dass die Clubrestaurants

zusätzliche Gäste erhalten.

160 glückliche Senioren, die sich ausserhalb

der Verbands-Strukturen auf Tennisplätzen

fit halten, dagegen können

auch Strategen von Swiss Tennis nichts

einzuwenden haben. Werner Müller jedenfalls

wäre begeistert, wenn er noch

unter uns weilte. Stefan Oswalt

Präsidentin

und Vize-

Präsident:

Susanne

Honegger und

Manfred Borer

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34


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

SENIORENTENNIS

FOTO: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH

EIN JUNGBRUNNEN NAMENS

WETTKAMPFTENNIS

Béatrice Wettstein wird dieses Jahr 80 – und ist

kein bisschen tennismüde.

«Wollen wir das Elferspiel machen?»

Meine Reaktion muss wohl ein gewisses

Erstaunen ausdrücken, wir haben

gerade einmal zehn Minuten eingespielt

an diesem Dienstagvormittag in

der Zweiplatzhalle des TC Schlieren.

Es ist noch früh, und ich bin dabei, die

Restmüdigkeit aus den Gliedern zu vertreiben.

Jedenfalls fügt Béatrice Wettstein

lachend an: «Ich bin eben ein

Wettkampftyp.» Kaum hat sie es gesagt,

stellt sie sich an der Grundlinie

zum ersten Return auf.

Sie strotzt vor Tatendrang, man würde

nicht ansatzweise darauf kommen,

dass sie in diesem Jahr ihren 80. Geburtstag

feiert. Sie ist R6 klassiert und

damit die unbestrittene Nummer 1 von

Zürich Tennis in der Alterskategorie

75plus. Elf Partien wies ihr Resultatblatt

in der Klassierung 2/15 aus, jetzt,

Anfang April, hat sie noch zwei Partien

mehr auf dem Konto und sich um weitere

185 Plätze verbessert. Im Durchschnitt

drei Turniere bestreitet sie noch

pro Jahr, vorwiegend im Ausland, weil

es hierzulande enorm schwierig ist,

sich mit Gegnerinnen der gleichen Altersgruppe

zu messen – eine Kategorie

80plus fehlt im hiesigen Rankingsystem

bei den Frauen.

STOPPBALL ALS LIEBLINGSSCHLAG

Die Spielfreude merkt man ihr vom

ersten Punkt an. Sie variiert Länge

und Höhe ihrer Schläge, geht bei kürzeren

Bällen auch mutig ans Netz und

schliesst dort stilsicher ab. Auch der

Aufschlag kommt platziert und schnell.

35


SENIORENTENNIS

Ihr Lieblingsschlag, das merke ich aber

bald, ist der Stoppball, sie spielt ihn mit

– für den Gegner – unschöner Regelmässigkeit

und in hoher Qualität. «Auf

Sand ist er natürlich noch effizienter»,

schmunzelt sie, nachdem ich gerade

mal wieder einen solchen im letzten

Moment erlaufen habe. Für sie spricht

im Vergleich zu ihren Kontrahentinnen

natürlich auch die Kondition. Je länger

und kräfteraubender ein Match, desto

grösser sind ihre Erfolgschancen, sie ist

drahtig und ausdauernd zugleich. «Ich

gehörte schon immer zu den Schnellsten

und bin es auch heute noch.»

SPIELUMSTELLUNG NACH DISKUSHERNIE

Mit 37 erst hat Béatrice Wettstein mit

dem Tennis begonnen, damals noch in

der ZKB, wo ihr Mann arbeitete. Entgegen

kam der dreifachen Mutter, dass

sie ein wahres Bewegungstalent ist.

Rasch stellten sich Fortschritte ein, sie

spielte Firmeninterclub und Turniere,

bald gehörte sie auch national zur Elite.

Dabei überzeugt sie durch Konstanz:

Wer sie bezwingen will, muss meist

selber den Unterschied machen. «Es

ist selten so, dass ich deutlich unter

meinem Niveau bleibe», kommentiert

sie eine ihrer Stärken.

Von Swiss Tennis wurde sie Ende der

Achtzigerjahre angefragt, ob sie nicht

am Nationencup teilnehmen wolle. Sie

«Das amerikanische

Team hat ihr eigens

eine Medaille

überreicht für ihre

Vorbildlichkeit, ihren

Kampfgeist und ihre

Fairness.»

wollte und amtet seither auch als Captain

der Schweizer Equipe, Platz 5 war

das Bestergebnis. Seit 1989 war sie fast

immer dabei, einzig, wenn die Turniere

auf Hartplätzen ausgetragen wurden,

verzichtete sie. Dies zur Schonung der

Gelenke nach einer Diskushernie. «Früher

war der Vorhand-Crossball mein

Paradeschlag, aber nach der Verletzung

musste ich mein Spiel komplett umstellen.»

Lange hat sie aus gesundheitlichen

Überlegungen das Winterhalbjahr

ausgelassen. Ihre Saison ist ein Steigerungslauf

von Frühling bis Herbst. Im

Sommer aber steht sie etwa dreimal in

der Woche auf dem Platz, immer «mit

einem guten Kreis von Kolleginnen, mit

denen ich mich auch abseits des Courts

gut verstehe». Als regelmässiges Ausgleichstraining

betreibt sie Aquafit.

DIE MEDAILLE DER AMERIKANERINNEN

Viele Altersgenossinnen und Altersgenossen

leiden an körperlichen Gebrechen

und wären nur zu froh, selber

noch eine solche sportliche Aktivität

betreiben zu können. Wettstein ist sich

ihres Privilegs bewusst: «Ich bin froh

und dankbar, dass ich noch so Tennis

spielen kann. Ich mache aber auch viel

für die Gesundheit.» Als Motor wirkt

dabei der Nationencup, der jeweils im

Oktober ausgetragen wird, in diesem

36


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

FOTOS: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH

Jahr in der Türkei: «Er ist für mich jedes

Mal ein Ziel und der ideale Saisonabschluss.»

Dort hat sie auch viele

Freundinnen gefunden. Man kennt

und schätzt sich, viele Anekdoten sind

hängen geblieben. 2014, so erzählt sie

stolz, hat ihr sogar das sportlich hoch

überlegene amerikanische Team eigens

eine Medaille überreicht wegen ihrer

Vorbildlichkeit, dem Kampfgeist und der

Fairness. «Das war eine wunderschöne

Anerkennung», sagt sie. Fairness ist für

sie oberste Maxime überhaupt. «Wenn

jemand unfair spielt, werde ich so richtig

sauer», sagt sie.

Haben Sie Ihren

Ehrenamtlichen schon

Danke gesagt?

TENNIS – WAS GIBT ES SCHÖNERES

Dem Wettkampfsport möchte sie noch

möglichst lange frönen, dem Tennis generell

aber auch über diese Zeit hinaus

treu bleiben. «Was gibt es Schöneres,

als sich in der freien Natur und an der

Sonne zu bewegen? Am liebsten würde

ich bis an mein Lebensende Tennis

spielen.» Es ist Béatrice Wettstein zu

wünschen, dass ihr noch viele Jahre auf

den Plätzen bleiben. Marco Keller

Sagen Sie Ihren Ehrenamtlichen gemeinsam mit

Regierungsrat Mario Fehr und ZKS-Präsident Reinhard

Wagner Danke: Im Kanton Zürich leisten allein

im Sport 80 000 Menschen jedes Jahr elf Millionen

Stunden freiwillige Arbeit. Vereinssport ist ohne ehrenamtlich

engagierte Persön lichkeiten nicht möglich.

Aner kennen und wertschätzen Sie die freiwillige Arbeit

in Ihrem Sportverband oder Sportverein.

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

SENIORENTENNIS

MIT DEM MINIMUM

ZUM MAXIMUM

Petr Kolacek brachte es als Tennislehrer bis auf

Platz 1 der Weltrangliste.

Haben Sie ihn präsent, den Ferrari, der

in Südeuropa der Strandpromenade entlang

schleicht, immer darauf bedacht,

das Gaspedal ja nicht durchzudrücken?

Natürlich ist das Kraftpaket auch im

Fast-Ruhezustand schön anzuschauen,

aber es beschleicht einen unweigerlich

ein ähnliches Gefühl wie beim Anblick

eines Tigers im Zoo. Noch viel schöner

wäre es, wenn der Sportwagen seine

gesamten Pferdestärken ausfahren

könnte. Es ist ein Spagat, wie ihn die

meisten Tennislehrer durchleben. Sie

fahren die ganze Woche im Standgas,

wenn sie Stunden erteilen, und müssen

dann hochschalten, um in einem Turnier

mithalten zu können. «Das ist eine

Kunst», sagt Petr Kolacek und er braucht

den zweiten Teil des Satzes nicht auszusprechen:

Es ist eine Kunst, die nur wenige

beherrschen.

HINGIS, FEDERER UND ... KOLACEK

Er selber gehört dazu. Petr Kolacek ist

nicht nur seit Jahrzehnten eine fixe Grösse

unter den Tennislehrern im Kanton

Zürich. Er ist, vor allem, einer, der aus

eigener Erfahrung weiss, was er erzählt.

In der Kategorie 65plus und 70plus war

er die Nummer 1 der Welt, als dritter

Schweizer wie Martina Hingis und Roger

Federer führte er eine Einzel-Weltrangliste

an. «Das war natürlich schon

eine Genugtuung», lächelt er, fügt aber

sogleich an, dass «da viele Faktoren

hineinspielten. Wetter, Gesundheit, Tagesform

und Glück, etwa 10 Spieler haben

das Zeug zur Nummer 1.» Derzeit

ist er die Nummer 3, der kleine Rückfall

ist aber vor allem saisonal bedingt. Viele

seiner Konkurrenten bestreiten rund

dreimal so viele Events. Seine Saison

begann erst so richtig im April. Dementsprechend

ist sein Motto klar: Mit einem

Minimum an Aufwand ein Maximum an

Ertrag erzielen.

MIT SPIELINTELLIGENZ ZU ÜBER 60 TITELN

Das gilt auch für sein Spiel: Natürlich

verfügt Kolacek dank seiner Körperlänge

von 191 Zentimetern über einen effizienten

Aufschlag, ansonsten spielt

aber die Power bei ihm eine untergeordnete

Rolle. Er setzt auf Finessen, mit

Stopp-Lob-Kombinationen hat er schon

unzählige Gegner an deren Grenzen getrieben,

auf direkte Gewinnschläge ist

er häufig nicht aus. «Man muss dem

Gegner auch die Chance geben, Fehler

zu machen», plaudert er aus dem Nähkästchen,

«und ob man einen Ball mit

200 Stundenkilometern schlägt oder mit

minus zwei spielt ja keine Rolle.»

In der Schweiz ist er ohnehin konkurrenzlos:

Als er im vergangenen Spätsommer

drei Turniere in Klosters, Scheuren und

Klosters bestritt, totalisierten seine neun

Gegner in 18 Sätzen 22 Games. An seinem

Domizil müsste er fast anbauen,

um alle Trophäen zu platzieren. Neben

drei WM-Trophäen hat er bisher in den

verschiedensten Kategorien fast 60 nationale

Titel gewonnen, ob im Einzel,

im Doppel, im Mixed oder im Interclub.

Swiss Tennis hat ihm für seine Verdienste

an der Delegiertenversammlung 2012

die Goldene Ehrennadel verliehen. Mindestens

ebenso wichtig wie all die Meriten

sind ihm aber die Erlebnisse rundherum:

«Ich durfte wegen des Tennis

schon so viele Länder besuchen, in die

ich sonst nie gekommen wäre. Ich war

Petr Kolacek

zum Beispiel schon in Südamerika und

Australien. Geblieben sind mir vor allem

auch all die Freundschaften.»

Petr Kolacek ist 71 und immer noch motiviert

wie eh und je. Entgegen kommt

ihm dabei wohl auch, dass er in seinen

Anfangszeiten nicht so frei Tennis spielen

konnte wie er wollte. In der damaligen

Tschechoslowakei durften nur die vier

bis sechs besten Spieler und gleichzeitig

die Mitglieder des Davis-Cup-Teams unbeschränkt

reisen. Tennis war ein Hobby,

primär arbeitete er als Bauingenieur, ehe

er dann 1981 mit seiner Familie aus politischen

Gründen in die Schweiz emigrierte.

Zu seinen Altersgenossen zählt Jan

Kodes, der spätere Wimbledonsieger.

Mit ihm und vielen anderen Kollegen

trifft er sich regelmässig bei seinen Besuchen

in Tschechien, allerdings mehr

neben dem Platz. «Sie sagen mir heute

alle, ich sei zu fit für sie. Ihnen allen

tut fast immer etwas weh, sie wollen

nicht mehr mit mir spielen», schmunzelt

Kolacek. Ihn selber schmerzt aufgrund

seiner ökonomischen Spielweise

nur selten etwas und natürlich versucht

er, seine Spielanschauung auch seinen

Schülern zu vermitteln. Ebenso wie

die Grundhaltung, dass Tennis eine der

schönsten Sportarten überhaupt ist und

sich gerade für Senioren bis ins höchste

Alter bestens eignet. «Wo sonst», fragt

er, «kann man unter freiem Himmel eine

Sportart ausüben, bei der man so viele

Situationen lösen muss? Tennis ist wie

ein Computerspiel.» Marco Keller

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

REGIONALE MEISTERSCHAFTEN

VIEL SPASS

AN DEN ZÜRCHER TOP EVENTS

WINTERTHURER MEISTERSCHAFTEN

17. Juni – 3. Juli 2016

ZÜRCHER OBERLAND MEISTERSCHAFTEN

1. - 10. Juli 2016

LIMMATTALER MEISTERSCHAFTEN

17.- 28. August 2016

WILSON GLATTAL TROPHY

25. August – 4. September 2016

STADTZÜRCHER MEISTERSCHAFTEN

6. -17. Juli 2016

ZÜRICH MASTERS

17. - 18. September 2016

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FOTO: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH


ILLUSTRATION: SHUTTERSTOCK IMAGES

WINTERTHUR

UP IN THE

SKYBAR

Der TC Schützenwiese und der TC Eulach sind auch im Jahr 2016

wieder die Hauptaustragungsorte der Regionalen Winterthurer

Meisterschaften. Nicht fehlen darf dabei die Skybar, von der aus

man einen herrlichen Blick auf gutes Tennis geniesst.

Wenn man auf dem Platz neben der

Ballwand zwischen dem TC Schützenwiese

und dem TC Eulach steht, sieht

man normalerweise nicht viel. Maschendrahtzaun,

eine grün angemalte

Wand aus Beton und wilde Sträucher,

welche die ordentlich gepflegten Plätze

der beiden Tennisclubs voneinander

abgrenzen. Als die Verantwortlichen der

Regionalen Winterthurer Meisterschaften

im März 2015 das erste Mal die

beiden Hauptaustragungsorte besichtigten,

war schnell klar – hier stellen wir

eine Bar hin! Mindestens drei Meter

hoch, von der aus die Zuschauer und

Zuschauerinnen fast alle zwölf Plätze

gut überblicken können. Die Bar sollte

eine Verbindung zwischen den beiden

Clubs werden, die zwar nebeneinander

ihr Clubleben führen, aber jeder auf seine

eigene Art und Weise.

OHNE PARTNER GEHT ES NICHT

In der Schweizer Firma Roth Gerüste

AG fand das Winterthurer Organisationskomitee

eine Partnerin, die das

Projekt umsetzen würde. Dank der Versicherung

AXA Arag Rechtsschutz AG

war auch die Finanzierung gesichert

und alle, die die Bar besuchten, waren

versichert. Durch die beiden Tennisclubs

wurden fleissig Getränke ausgeschenkt

und so konnte auf der 80 Quadratmeter

Fläche umfassenden Skybar

Tennis geschaut werden, ohne dass

es jemandem an etwas fehlte. Die Bar

wurde ein voller Erfolg und alle waren

der Meinung, dass man die Bar gerade

so stehen lassen könnte, wie sie ist.

Das gesamte OK freut sich sehr, dass

die Skybar auch in diesem Jahr wieder

aufgestellt wird. Wer weiss, vielleicht

lassen wir sie jetzt für immer stehen?

Skybar

Bild oben: Von der Skybar

aus hat man einen tollen

Überblick über die Plätze.

Bild unten links: Besonders

die Finalspiele lockten viele

Zuschauer auf die Skybar.

Bild unten rechts: War der

Ball in oder out? Leider

durften die Spieler die

Zuschauer nicht fragen.

42


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

43


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

WINTERTHUR

FACTS & FIGURES

Winterthurer Meisterschaften (17. Juni – 3. Juli 2016)

Alle Informationen

und Resultate über die

Winterthurer Meisterschaften

finden Sie im Internet auf

www.winterthurer-tennis.ch

Turnier

52. Regionale Winterthurer Meisterschaften

(Swiss Tennis Nr. 100770)

Turnierdaten

1. Turnierwochenende: 17.-19. Juni 2016

2. Turnierwochenende: 1.- 3. Juli 2016

Turnierorte

Tennisclub Schützenwiese und Eulach Winterthur

gemeinsam als ein Hauptaustragungsort. Weitere

Spiele auf den Anlagen des TC Wiesendangen, TC

Wülflingen, LTC Winterthur, AXA Winterthur, TC

Rolli-Seuzach, TC Rickenbach, TC Grafstal und TC

Illnau-Effretikon möglich. Die Tenniscenter Grüze

und Auwiesen kommen bei Regen zum Zug.

Turnierleitung

André Müller, Telefon 076 368 88 68,

E-Mail info@winterthur-tennis.ch

Kategorien

Men's Singles

N1 bis R4

R4/R6

R6/R7

R7/R9

35+ R1/R5

35+ R5/R7

35+ R7/R9

45+ R2/R5

45+ R5/R7

45+ R7/R9

55+ R3/R5

55+ R7/R9

65+ R3/R5

65+ R6/R9

Women's Singles

N1/R4

R4/R6

R6/R7

R7/R9

30+ R2/R5

30+ R6/R9

40+ R7/R9

50+ R3/R7

Doubles

Men's N1-R9

Women's N1-R9

Mixed N1-R9

JUNIOREN

Turnier

Regionale Winterthurer Juniorenmeisterschaften

2016 (Swiss Tennis: 95043)

Turnierdaten

9.-11. September 2016

Turnierorte

TC Wülflingen, TC Rickenbach, TC Brütten

Turnierleitung

OK Reg. Winterthurer Junioren Meisterschaften,

Brigitte Eckert, Telefon 079 226 47 40,

E-Mail brigitte.m.eckert@bluewin.ch

Kategorien

MS 18&U N1-R9

MS 16&U N1-R9

MS 14&U N1-R9

MS 12&U N1-R9

MS 10&U N1-R9

Nenngeld

CHF 45

WS 18&U N1-R9

WS 16&U N1-R9

WS 14&U N1-R9

WS 12&U N1-R9

WS 10&U N1-R9

Anmeldung

Via Internet unter www.swisstennis.ch, Turniernummer

95043

Anmeldeschluss

Montag, 5. September 2016

Nenngeld

Einzel CHF 50 (Erwachsene), CHF 30 (Junioren);

Doppel pro Spieler/-in CHF 35 (Erwachsene),

CHF 20 (Junioren)

Anmeldung

Online unter www.swisstennis.ch, Turniernummer

100770, oder per E-Mail an info@winterthur-tennis.ch

Anmeldeschluss

10. bzw. 24. Juni 2016

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ZÜRCHER OBERLAND MEISTERSCHAFTEN

PREMIERE IN DÜRNTEN

Der Hauptaustragungsort der Zürcher Oberland Meisterschaften

ist in diesem Jahr der TC Dürnten. Der Club passt sich den

aktuellen Gegebenheiten an und ist im Begriff, seine Infrastruktur

zu modernisieren.

Der TC Dürnten stand Ende der 90er-

Jahre vor einer schwierigen Situation,

bedingt durch einen Mitgliedereinbruch.

Schon in diesem Jahr wird er

einer der modernsten Clubs im Kanton

Zürich sein. Mit dem 40-Jahre-Jubiläum

des Tennisclubs Dürnten im letzten

Jahr wurden zwei Allwetter-Plätze

«Swiss Court» eingebaut. Die verbleibenden

zwei Plätze werden im August

2016 ebenfalls erneuert und mit den

baulichen Massnahmen zur Erstellung

einer Traglufthalle für die Wintermonate

Oktober bis März ergänzt. Der Prototyp

einer Energie-Traglufthalle mit seitlichen

Fenstern und einem nachhaltigen

Energiekonzept wird erstmals in der

Schweiz aufgestellt.

Gegründet wurde der TC Dürnten vor 41

Jahren von ein paar sportbegeisterten

Enthusiasten. Im ersten Jahr wurden

zwei Plätze erbaut und im Folgejahr auf

total vier erhöht. Es dauerte neun Jahre

bis 1985 ein schönes Clubhaus errichtet

wurde. In den 80er-Jahren stieg die Mitgliederzahl

rasch auf über 200 an und es

musste eine Warteliste eingeführt werden.

Ende der 90er-Jahre schrumpfte

der aktive Mitgliederbestand um einen

Drittel. Dieser Umstand hat die Verantwortlichen

gezwungen, Lösungen zu

suchen, um die Situation zu stabilisieren.

Begeisterte Mitglieder, die ihre

Freizeit und ihr Engagement in die Junioren-Förderung

investierten (Ausbildung,

Training, Planung etc.) haben die

Trendwende geschafft. Innerhalb von

nur zwei Jahren konnte eine Gruppe von

50 Junioren aufgebaut werden. Später

konnte die Zahl weiter auf 80 Kinder und

Jugendliche erhöht werden. Das ist die

Basis für ein nachhaltiges Wachstum,

denn aus dem grossen Elternpool können

immer wieder neue Mitglieder gewonnen

werden. Die Tennishalle Dürnten,

welche an das Grundstück des TC

Dürnten grenzt, ermöglicht ein ganzjähriges,

witterungsunabhängiges Training.

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

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ZÜRCHER OBERLAND

POWER TRIFFT AUF

ROUTINE

Nach dem Erfolg des ersten Generationen-

Doppelturniers der Tennisclubs Rüti

und Hinwil im September, soll dieses

Sportereignis auch in diesem Jahr stattfinden.

Damit wollen die Clubs neue Wege gehen

und sehen den Mix von jüngeren und älteren

Tennisbegeisterten als Chance.

«Dieses Generationenturnier war total

lässig», schwärmt der Präsident des

TC Rüti. Bis ins Finale hat der 67- Jährige

es mit seiner Doppelpartnerin, der

19-jährigen Lea Brändle, am ersten

Generationendoppelturnier geschafft.

Zum Sieg reichte es dem Duo Brändle/Horneck

allerdings nicht. Enttäuscht

sind aber weder Lea Brändle noch der

Präsident des TC Rüti Peter Horneck.

Beide schwärmen vom Gesamtanlass.

Nicht das sportliche Ergebnis zählte,

vielmehr war es die gelungene Premiere

dieses Anlasses, den der TC Rüti und

der TC Hinwil durchgeführt haben.

SYNERGIEN NUTZEN HILFT BEIDEN

«Ich bin überzeugt davon, dass Tennisclubs

neue Wege gehen müssen und

wir auch mehr für die Jugend in den

Clubs machen müssen», erklärt Peter

Horneck. Durch gemeinsame Anlässe

und Projekte liessen sich beispielsweise

Synergien der einzelnen Clubs besser

nutzen, um unter anderem solche

sportlichen Events wie das Generationendoppelturnier

durchzuführen oder

auch Neumitglieder zu finden.

Die engere Zusammenarbeit der Tennisclubs

Hinwil und Rüti ist nicht ganz

neu und hat schon weitere Vorteile

für beide Clubs mit sich gebracht. Als

ein weiteres Beispiel erwähnt Peter

Horneck die Reservierung und Nutzung

der Hallenplätze für Mitglieder beider

Clubs im Winter. Ausserdem ist mit

Sven Huttinger ein Profi-Tennislehrer

angestellt, der den Tennisnachwuchs in

Clubs fördert. Peter Horneck: «Professionelle

Trainer kann sich ein einzelner

Club sonst kaum leisten.»

Sven Huttinger erteilt aber nicht nur

Tennislektionen, sondern er organisierte

auch das erste Generationendoppelturnier

im September mit und war für

die Teamzusammenstellungen zuständig.

Auch er zieht eine positive Bilanz.

«Es haben sich neue Kontakte unter

den Jüngeren und Älteren ergeben

und einige Tennisspieler treffen sich

seit dem Turnier weiterhin zum Spielen.

Davon profitieren beide Seiten», weiss

der Tennislehrer. Sind die Jüngeren läuferisch

stärker, können Ältere mit ihrer

Routine und Taktik punkten. Die Rückmeldungen

seien darum auch bei ihm

durchwegs gut gewesen. Zudem sei es

auch einfacher, unter zwei Clubs genügend

Turnierteilnehmer zu finden, als

wenn nur ein Club Spieler stellt. «Ich

musste aber für dieses Turnier nicht viel

Motivationsarbeit leisten», sagt der Juniorentrainer.

Der Nachwuchs habe viel

Eigeninitiative gezeigt.

Auch Lea Brändle findet nur lobende

Worte. Sie erzählt von spannenden

Matches und geselligem Zusammensein

in den Pausen. Dem pflichtet Peter

Horneck bei: «Die Gespräche zwischen

den Matches waren anders und es waren

nicht nur die bekannten Geschichten,

die im eigenen Club kursieren.»

Aufgefallen ist Peter Horneck auch

schon im Vorfeld, dass die Sprache und

die Kommunikationskanäle der jüngeren

Generation sich unterscheiden, wie er

schmunzelnd bemerkt. Er möchte das

nicht negativ verstanden wissen, vielmehr

findet er, dass die Jugend mehr

Respekt verdient hat und fand diesbezüglich

auch die Vorbereitungen des

Generationendoppelturniers eine interessante

Erfahrung. Auch im Spiel sind

ihm Unterschiede zwischen den Generationen

aufgefallen. Besonders bei seiner

Spielpartnerin Lea Brändle. «Sie hat

eine fantastische Rückhand. Das haben

viele Tennisspieler aus meiner Generation

gar nie richtig gelernt.» Seit dem Turnier

im September haben Peter Horneck

und Lea Brändle schon ab und zu wieder

zusammen Tennis gespielt. «Dieses

Turnier hat sicher auch geholfen, allfällige

Berührungsängste oder Hemmungen

abzubauen», erklärt die 19-Jährige.

Wenn sie Lust auf Tennis habe, rufe

sie seither eher auch einmal bei älteren

Clubmitgliedern an und verabredet sich

für ein Match. Von ihrem Turnierpartner

Peter Horneck hat auch die angehende

Tennistrainierin profitiert. «Routine, Taktik

und Ehrgeiz sind Stärken die mir im

Spiel bei Peter besonders aufgefallen

sind», erklärt Lea Brändle. Für sie ist

klar, dass sie auch am nächsten Generationendoppelturnier

teilnehmen wird.

Mehr Informationen zu den Clubs und Anlässen:

www.tcrueti.ch / www.tc-hinwil.ch

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

ZÜRCHER OBERLAND

FACTS & FIGURES

Zürcher Oberland Meisterschaften (1.-10. Juli 2016)

Alle Informationen und

Resultate über die ZOM

finden Sie im Internet auf

www.zom-tennis.ch

Turnier

29. Zürcher Oberland Tennismeisterschaften

(Swiss Tennis-Nr. 100751)

Turnierdaten

1.-10. Juli 2016

Turnierorte

• TC Dürnten, inkl. Halle, Turnierzentrum, 6 Plätze,

Sand, Swiss Court

• TC Hinwil (1. Wochenende); 6 Plätze, Euro-Court

• TC Rüti (1. Wochenende); 3 Plätze, Euro-Court

• TC Wald; 2 Plätze, Euro-Court

• TC Gossau; 4 Plätze, Teppich

• TC Grüningen; 2 Plätze, Teppich

• TC Oetwil am See (Ersatz); 2 Plätze, Sand

Official

Niklaus Kienast, Telefon 043 488 02 18, Mobile

079 411 70 56, E-Mail niklaus.kienast@bluewin.ch

Referee

Heinrich Egli, Telefon 044 937 22 36, Mobile

079 370 61 38, E-Mail heinrich.egli@gmx.ch

Kategorien

Men's Singles

MS 1 R1-R3

MS 2 R4-R6

MS 3 R7-R9

MS JS1 35+ R3-R4

MS JS2 35+ R5-R6

MS JS3 35+ R7-R9

MS S1A 45+ R3-R5

MS S1B 45+ R5-R7

MS S1C 45+ R7-R9

MS S3A 55+ R4-R6

MS S3B 55+ R7-R9

MS S4A 60+ R5-R6

MS S4B 60+ R7-R9

MS S5A 65+ R7-R9

MS S6A 70+ R7-R9

Doubles

WD 1 Da. Doppel R1-R9

WD 2 Da. Doppel R5-R9

WD S Da. Doppel 40+ R6-R9

MD 1 He. Doppel R1-R9

MD 2 He. Doppel R5-R9

MD S He. Doppel 45+ R5-R9

DM Gemischtes Doppel R1-R9

DM GE Gemischtes Doppel offen*

* Altersunterschied mind. 20 Jahre, auch ohne Lizenz

Women's Singles

WS 1 R1-R3

WS 2 R4-R6

WS 3 R7-R9

WS JS1 30+ R3-R6

WS JS2 30+ R6-R9

WS S1A 40+ R3-R6

WS S1B 40+ R6-R7

WS S1C 40+ R8-R9

WS S3A 50+ R4-R5

WS S3B 50+ R6-R7

WS S3C 50+ R7-R9

WS S5A 60+ R5-R9

Nenngeld

Einzel: CHF 50, Doppel CHF 30 (pro Spieler/-in)

Junioren: CHF 30, Doppel CHF 15 (pro Spieler/-in),

Bankverbindung: Clientis Zürcher Regionalbank

CH89 0685 0016 6762 8910 5, PC 30-38225-3

Anmeldung

Online über www.swisstennis.ch, Turnier-Nr. 100751

Anmeldeschluss

Mittwoch, 15. Juni 2016 (WS1+MS1: Samstag, 2. Juli)

JUNIOREN

Turnier

Zürcher Oberland Juniorenmeisterschaften

(Swiss Tennis-Nr. 100763)

Turnierdaten

13./14. August 2016: Qualifikation/Trostturnier

20./21. August 2016: Hauptturnier

Turnierorte

Tennisclubs Fehraltorf (Turnierzentrum), Russikon, Pfäffikon,

BW-Uster (1. WE), Wetzikon (1. WE), Rüti (Ersatz)

Turnierleitung

Niklaus Kienast, Telefon 043 488 02 18, Mobile

079 411 70 56, E-Mail niklaus.kienast@bluewin.ch,

Referee: Heiri Egli

Kategorien

18&U Jahrgänge 98/99

(Hauptturnier R1-R6 / Qualiturnier R7-R9)

16&U Jahrgänge 00/01

(Hauptturnier R1-R6 / Qualiturnier R7-R9)

14&U Jahrgänge 02/03

(Hauptturnier R1-R6 / Qualiturnier R7-R9)

12&U Jahrgänge 04/05

(Hauptturnier R1-R6 / Qualiturnier R7-R9)

10&U Jahrgänge 2006 und jünger

(Lizenzierte/Nichtlizenzierte getrennt)

Bei zu wenigen Anmeldungen können die Kategorien zusammengelegt

werden (gilt auch für Quali-/Hauptturnier) oder es werden Gruppenspiele

durchgeführt.

Nenngeld

CHF 30

Anmeldung

Online über www.swisstennis.ch, Turnier-Nr. 100763

(Anmeldung der Nichtlizenzierten, Kat. U10, nur über die/den Juniorenverantwortliche/-n

des eigenen Clubs möglich).

Anmeldeschluss

Samstag, 16. Juli 2016

50


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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

STADT ZÜRICH

ZU GAST BEI FREUNDEN

Das GC-Clubhaus an der Kartausstrasse 11 in Zürich hat eine lange Geschichte –

doch hat es mit einer klösterlichen Kartause nichts zu tun. Kartaus ist ein

alter Begriff für Landgut. Zürcher Stadtbürger nutzten das Gut ausserhalb der

Stadtmauern, auf dem heute die Tennisanlage des GC liegt, als Sommerresidenz.

Das Gebäude selbst wurde im 17. Jahrhundert als Scheune genutzt und überlebte

mehrere Besitzerwechsel, ehe es um 1920 unter Grasshopper-Zentralpräsident

Walter Schoeller in den Besitz des GC kam und zum Garderobengebäude der

Tennis-Sektion umgebaut wurde. 1923 begann der Spielbetrieb, die Fotos im

Clubhaus zeugen noch heute von der damaligen Tennismode und -technik.

53


54


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

STADT ZÜRICH

DIE TRIBÜNEN

Als knarrend und verwittert – so war die altehrwürdige

Holztribüne auf der GC Tennisanlage

vielen Tennisfans bisher bekannt. Rechtzeitig

zum 100. Geburtstag des Clubs im Jahr 2015

wurden sowohl die grosse Tribüne auf Platz 1

wie auch die kleine Tribüne auf Platz 7 erneuert

und mit einem professionellen Sonnenschutz

versehen. Heute dürfen sich die Besucher der

NLA-Heimspiele, des traditionellen Heugümper

Cups, dem grössten Juniorenturnier der

Schweiz, und diese Saison auch der Stadtzürcher

Tennismeisterschaften über den erhöhten

Sitzkomfort freuen.

WEISSE KLEIDUNG

Der Grasshopper Club Zürich verfügt über

neun Sandplätze, davon zwei mit Flutlicht,

und einen Hartplatz. Die Benutzung der Plätze

ist zwischen 7.00 und 22.00 Uhr möglich und

ausschliesslich den Mitgliedern und ihren

Gästen vorbehalten. Und was für den renommierten

Tennisclub in Queens in England gilt,

entspricht auch hier der Platzordnung: «Please

ensure that each item of clothing worn on

court is predominantly white.» Bei der Tennisbekleidung

der Mitglieder soll der Grundton

Weiss vorherrschen.

DIE MANNSCHAFTEN

Die Tennis-Sektion des Grasshopper Clubs

nimmt die Interclub Meisterschaft 2016 mit

insgesamt 17 Teams in Angriff. Neben den

Nationalliga-A-Teams bei den Damen und bei

den Herren sind weitere sieben Teams in den

nationalen Ligen vertreten. Darunter auch die

Herren 65plus, welche in den letzten Jahren

jeweils den Schweizer Meistertitel und 2014

sogar den Titel des Europameisters holten.

Der Grasshopper Club ist übrigens auch

Rekordhalter im Sammeln von Schweizer

Meistertiteln. Bereits 65 Titel, davon 34 bei

den Damen, konnten die GC-NLA-Teams in

der Königsdisziplin des Schweizer Interclubs

gewinnen.

DIE WELT ZU GAST

Die langjährige Freundschaft mit dem Heidelberger

Tennisclub nahm 1961 ihren Anfang,

als der damalige Präsident Walter Schoeller

privat in Heidelberg zu Besuch war. Die freundschaftliche

Beziehung mit dem Heidelberger

Tennisclub wird auch heute noch gelebt. Im

Zweijahresrhythmus erfolgen abwechslungsweise

an beiden Standorten Begegnungen und

Wettkämpfe im schönsten freundschaftlichen

Geist. Weiter gehört die Tennis-Sektion des

Grasshopper Clubs auch zu der ehrenwerten

Gilde der hundertjährigen Tennisclubs der Welt

(www.centenarytennisclubs.com) und ist Mitglied

bei den Leading Tennis Clubs of the World

(www.leadingtennisclubs.com).

DIE PLÄTZE

Das Besondere an den GC-Tennisplätzen ist, dass es sich dabei um reine Sandplätze handelt. Es sind also

keine Mergelplätze, wie in der Schweiz sonst üblich. Die oberste Schicht, die eigentliche Spielschicht, ist

Ziegelmehl mit einer Kornstärke von 0,2 Millimetern. Die untere, vier bis fünf Zentimeter dicke Ziegelmehlschicht

ist stark verdichtet und bildet geebnet einen starken Verbund mit dem Sandunterbau. Walter Schäfer

hat mit seinem Team in intensivster Handarbeit die Plätze für die neue Saison präpariert. Ein Fachwissen,

das er sich autodidaktisch erworben hat, während eines Jahres auch unter Anleitung seines langjährigen

Vorgängers Roger Deck, eine feste Grösse im GC-Tennis.

55


STADT ZÜRICH

Blick auf die Tennisanlage

Der Grasshopper Club Zürich verfügt über neun Sandplätze, davon zwei mit Flutlicht, und

einen Hartplatz. Für die Partien der Stadtzürcher Tennismeisterschaften stehen alle neun

Sandplätze zur Verfügung.

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

FACTS & FIGURES

Stadtzürcher Meisterschaften (6.-17. Juli 2016)

Alle Informationen und

Resultate über die

Stadtzürcher Meisterschaften

finden Sie im

Internet auf www.sztm.ch

Turnier

72. Stadtzürcher Tennismeisterschaften

(Swiss Tennis-Nr. 100339)

Turnierdaten

6.-17. Juli 2016; Einzel- und Doppelkonkurrenzen

Turnierorte

Grasshopper Club Zürich (Hauptanlage) sowie die

Tennisclubs Riesbach, Fluntern, Im Hau Witikon,

Witikon, Junioren TC Zürich, Buchegg, Zürich,

Akademischer

Turnierleitung

Cornelia Marty, Telefon 079 384 27 72,

E-Mail info@sztm.ch

Kategorien

Men's Singles

MS N3/R1

MS R1/R3

MS R4/R5

MS R6/R7

MS R8/R9

MS 35+ R2/R5 1

MS 35+ R5/R7

MS 35+ R7/R9

MS 45+ R3/R5 1

MS 45+ R5/R7

MS 45+ R7/R9

MS 55+ R3/R7 1/2

MS 55+ R7/R9 2

MS 60+ R6/R9 1/2

MS 65+ R4/R9 1/2

Men's Doubles

MD R1/R4 2

MD R4/R9 2

MD 35+ R3/R9 2

MD 45+ R4/R9 2

1

evtl. Tableau Avancé

2

Match-Tiebreak

Women's Singles

WS N3/R1

WS R1/R3

WS R4/R6

WS R7/R9

WS 30+ R2/R5 1

WS 30+ R5/R7

WS 30+ R7/R9

WS 40+ R2/R5 1

WS 40+ R5/R7

WS 40+ R7/R9

WS 50+ R3/R9 1/2

WS 60+ R4/R9 1/2

Women's Doubles

WD R1/R4 2

WD R4/R9 2

WD 30+ R3/R9 2

Doubles Mixed

DM R1/R5 1/2

DM R5/R9 2

DM 45+/40+ R4/R9 2

Nenngeld

Einzel: CHF 50 (Erwachsene), CHF 30 (Junioren)

Doppel pro Spieler: CHF 25 (Erwachsene),

CHF 15 (Junioren)

Anmeldung

Via Internet unter www.swisstennis.ch

(Turniernummer 100339)

Anmeldeschluss

17. Juni 2016

Diverses

Plätze: Sand, Bälle: Head ATP

JUNIOREN

Turnier

Stadtzürcher Jugendmeisterschaften 2016 (Swiss

Tennis: 100736 Qualifikation und 100738 Hauptfeld)

Turnierdaten

27.- 28. August 2016: Qualifikation

2.- 4. September 2016: Hauptturnier

Turnierorte

Qualifikation: TC Waidberg

Hauptturnier: TC Uetliberg

Turnierleitung

OK Stadtzürcher Jugendmeisterschaften, Brigitte

Eckert, 079 226 47 40, brigitte.m.eckert@bluewin.ch

Kategorien

Qualifikationsturnier

MS 18&U R6-R9 / WS 18&U R6-R9*

MS 16&U R6-R9 / WS 16&U R6-R9*

MS 14&U R6-R9 / WS 14&U R6-R9*

MS 12&U R6-R9 / WS 12&U R6-R9*

Hauptturnier

MS 18&U N1-R5 / WS 18&U N1-R5

MS 16&U N1-R5 / WS 16&U N1-R5

MS 14&U N1-R5 / WS 14&U N1-R5

MS 12&U N1-R5 / WS 12&U N1-R5

MS 10&U N1-R9 / WS 10&U N1-R9

Nenngeld

Qualifikation: CHF 40, Hauptturnier: CHF 40

Anmeldung

Via Internet unter www.swisstennis.ch

(Turniernummern 100736 und 100738)

Anmeldeschluss

Qualifikationsturnier: 23. August 2016

Hauptturnier: 29. August 2016

Auslosung

Qualifikationsturnier: 24. August 2016

Hauptturnier: 30. August 2016

*Halbfinalisten

sind für das

Hauptfeld

qualifiziert

57


LIMMATTAL

Viva l'Italia

58


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

Die Limmattaler Tennismeisterschaften 2016 haben

vieles zu bieten. In über 40 Konkurrenzen wird um den

Meistertitel gekämpft werden. Aber auch kulinarisch

gibt es auf den Anlagen der drei Austragungsorte

einiges zu entdecken.

Der Hauptaustragungsort der diesjährigen

Limmattaler Meisterschaften ist der

TC Schlieren. Dieser hat sich extra chic gemacht

und auf die Sommersaison 2016 seine

Infrastruktur weiter erneuert und modernisiert.

Der Höhepunkt, der das Herz des

Wirts Franco Salihi höher schlagen lässt, ist

der Holzofen, in dem er seine weit herum bekannten

Pizzas knusprig backen kann. Franco

ist seit 2010 die gute Seele des Tennisclubs

Schlieren. Zusammen mit Koch Bruno

verwöhnt er während des ganzen Jahres

seine zahlreichen Gäste mit vier saisonalen

Mittagsmenüs, verschiedenen Spezialitäten

à la carte und eben seinen beliebten und

leckeren Pizzas.

VORLIEBEN UND GEWOHNHEITEN

DER STAMMGÄSTE

Wirt Franco und Koch Bruno ergänzen sich

hervorragend: Kreative Kombinationen und

solides Handwerk ergeben eine reizvolle

Mischung, die bei den Clubmitgliedern wie

auch den Gästen aus dem umliegenden Industriegebiet

gut ankommt. Franco kennt

seine Stammgäste und ihre kulinarischen

Vorlieben und Gewohnheiten bestens. So

kommt es, dass beispielsweise ein Getränk

bereits schon serviert wird, bevor man es

bestellt hat. Auch Sonderwünsche finden

Eingang in neue Küchenkreationen und erhalten

bald einmal ihren passenden Namen

wie «Pizza Presidente», «Pizza Hans» oder

«Penne Jürg» – genannt nach ihren «Miterfindern».

PIZZAIOLO MIT LIEBE ZUM SPORT

Franco ist ein grosser Sportfan. Wenn Not

am Mann ist, eilt er auch mal von der Küche

direkt auf den Tennisplatz, um dort auszuhelfen.

Einst hatte er sogar eine Karriere

als Fussballprofi anvisiert, sich dann aber

nach einem Ultimatum seines damaligen

Chefs für die Gastronomie entschieden.

59


LIMMATTAL

Aus diesen Zeiten stammt auch seine

Auszeichnung «Allgäuer goldener Teller»,

als er an einem einzigen Tag 380

Pizzas zubereitete – dieser Rekord besteht

übrigens bis heute! Ein Gastbetrieb

in einem Fussball- oder Tennisclub

war schon länger sein Traum. Er

und seine Frau Enita mussten deshalb

nicht lange überlegen, als der TC Schlieren

vor sechs Jahren einen neuen Pächter

suchte. Nach einem kurzen Besuch

auf der Anlage entschied er sich sofort

für dieses Engagement. Er geniesst es,

mit seinen sportinteressierten Gästen

auch einmal ein Glas Wein zu trinken

und über Sport und die neusten Resultate

zu diskutieren. Apropos Wein: Die

beliebtesten Getränke im Tennisclub

Schlieren sind seit Jahren Aperol Spritz

und der Malbec «Ojo de Agua» von

Dieter Meier. Auch wenn Franco immer

wieder neue Weine in seine Karte aufnimmt

– der Malbec darf einfach nicht

fehlen!

KULINARISCHES ANGEBOT WÄHREND

DEN LIMMATTALER MEISTERSCHAFTEN

Während den Limmattaler Meisterschaften

wird Franco am neuen Grill

und Holzofen seine Fähigkeiten als Grillchef

und Pizzaiolo unter Beweis stellen.

Aber Achtung: Die Suchtgefahr ist nicht

zu unterschätzen. Haben Sie einmal

Francos Pizza gegessen, kommen Sie

immer wieder – vielleicht sogar bis Ihre

Lieblingspizza Ihren Namen trägt!

Auch auf den Anlagen der Nebenaustragungsorte

können Sie sich auf viele

kulinarische Höhepunkte freuen. Im TC

Engstringen werden Sie von Mario und

seinem Küchenteam und im TC Harlachen

von Karin und Frank verwöhnt.

Marco Lier/Sandra Epper

Spezialität TC Engstringen: Cordon

bleu, Mistkratzerli, Thaibuffet.

Spezialität TC Harlachen: Huftsteak,

Vitello Tonnato, Pasta mit/ohne Fleisch.

DIESE FIRMEN UNTERSTÜTZEN DIE LIMMATTALER 2016:

Restaurant

Catering

60


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

FACTS & FIGURES

Limmattaler Meisterschaften (17.- 21. und 24.- 28. August 2016)

Alle Informationen

und Resultate über die

Limmattaler Meisterschaften

finden Sie im Internet auf

www.limmattaler-tennis.ch

Turnier

48. Limmattaler Tennismeisterschaften

Turnierorte

TC Schlieren (Hauptanlage), TC Harlachen und

TC Engstringen

Turnierleitung

Patrick Koch, Telefon 078 875 14 69,

E-Mail info@limmattaler-tennis.ch

Nenngeld

Einzel: Erwachsene CHF 50, Junioren CHF 30,

Doppel pro Spieler: CHF 25

OPEN 1 (Swiss Tennis-Nr. 100178)

17.-21. August 2016, Qualifikation für OPEN 2 in

einzelnen Kategorien möglich; Abschluss aller

Konkurrenzen und Preisübergabe am 21. August

Kategorien

Men's Singles

MS R4/R6 (Q)

MS R6/R8

MS R8/R9

MS 35+ R5/R7 (Q)

MS 35+ R7/R9

MS 45+ R7/R9 (Q)

MS 55+ R7/R9 (Q+C)

MS 65+ R7/R9 (Q+C)

Women's Singles

WS R5/R7 (Q)

WS R7/R9

WS 30+ R7/R9 (Q)

WS 40+ R7/R9 (Q)

WS 50+ R7/R9 (Q+C)

WS 60+ R7/R9 (Q+C)

Q = Qualifikation für Open 2

C = 3. Satz Champions-Tiebreak auf 10

Anmeldung

www.swisstennis.ch, Swiss Tennis-Nr. 100178

Anmeldeschluss

Donnerstag, 11. August 2016

OPEN 2 (Swiss Tennis-Nr. 100179)

24.- 28. August 2016, Preisverteilung am

28. August nach Abschluss der letzten Spiele

Kategorien

Men's Singles

MS N4-R3

MS 35+ R2-R4

MS 45+ R3-R6

MS 55+ R3-R6 (C)

MS 65+ R4-R6 (C)

Doubles

MD R1-R9 (C)

MD 45+ R3-R9 (C)

WD R1-R9 (C)

WD 40+ R3-R9 (C)

DM R1-R9 (C)

Women's Singles

WS R2-R4

WS 30+ R3-R6

WS 40+ R3-R6

WS 50+ R3-R6 (C)

WS 60+ R4-R6 (C)

C = 3. Satz Champions-Tiebreak auf 10

Die Summe der Klassierung eines

Doppels muss mindestens 6 ergeben

(z.B. R2 und R4).

Anmeldung

www.swisstennis.ch, Swiss Tennis-Nr. 100179

Anmeldeschluss

Donnerstag, 18. August 2016

JUNIOREN

Turnier

39. Limmattaler Juniorenmeisterschaften

Turnierdaten

26.-28. August 2016, Preisverteilung am

28. August nach Abschluss der letzten Spiele

Turnierorte

TC Dietikon (Hauptanlage), TC Schlieren,

TC Harlachen

Turnierleitung

Patrick Koch, Telefon 078 875 14 69,

E-Mail info@limmattaler-tennis.ch

Nenngeld

CHF 30

Kategorien

MS 16&U R6/R9

MS 14&U R6/R9

MS 12&U R6/R9

MS 10&U R6/R9 (GB)

GB = Tennisbälle Stage 1, Grüne Bälle druckreduziert

Anmeldung

www.swisstennis.ch, Swiss Tennis-Nr. 100181

Anmeldeschluss

Donnerstag, 18. August 2016

WS 16&U R6/R9

WS 14&U R6/R9

WS 12&U R6/R9

WS 10&U R6/R9 (GB)

Diverses

Generelle Beschränkung auf 16 Teilnehmer pro Konkurrenz;

2 Spiele garantiert (Trosttableau)

61


NICHT

OHNE

MEINE

TASCHE

FOTO: KURT SCHORRER, FOTO-NET.CH

Marc Oehri ist stets ein gern

gesehener Gast an der Wilson

Glattal Trophy. 2015 sahnte

er zudem als zweifacher

Glattalsieger so richtig ab.

Und immer mit dabei: seine

blaue Ikea-Tasche!

Auf dem Turniergelände der Wilson

Glattal Trophy ist er jeweils nicht zu

übersehen. Zum einen ist da seine

sportliche Grösse und sein ansteckendes

Lächeln, wenn er sich beim Turnierbüro

für sein nächstes Spiel anmeldet,

zum anderen ist seine grosse blaue Tasche

ein anderer Grund, wieso er die

Blicke von Zuschauern und Spielenden

auf sich zieht. Eine blaue Ikea-Tasche

– ja warum in aller Welt erscheint der

ehemalige R1-Spieler Marc Oehri zu

seinen Matches jeweils mit einer 1.50

Franken teuren Einkaufstasche anstatt

des gewohnten Racketbags, der bei

manch einem Junior fast grösser ist

als er selbst? «Es ist nicht so, dass ich

über keine solche Sporttasche verfüge»,

meint der Zürcher mit einem breiten Lachen

im Gesicht, «nur war jeweils mein

Problem, dass ich, wieder zu Hause angekommen,

diese in eine Ecke schmiss

und erst beim nächsten Spiel wieder

hineinschaute. Und da konnten gut und

gerne ein paar Tage oder Wochen vergehen,

bis es wieder soweit war.» Nun

ja, für Rackets, Caps und Bälle kein Problem,

nur das mit der Banane und anderen

kleinen Erfrischungen stellte sich

als grösserer Stressfaktor heraus. «Die

NEU IM WGT-OK

Die Freude über seine ersten beiden Glattal-

Titel im letzten Jahr war so gross, dass Marc

Oehri sich spontan bereit erklärt hatte, ab 2016

im OK-Team der Wilson Glattal Trophy mitzuhelfen.

Er ergänzt vorerst das Team von Turnierleiterin

Tamara Hepp, um sich an die Organisation

der Meisterschaft heranzutasten.

Vorname/Name: Marc Oehri

Geboren: 31. August 1979 in Zürich

Beruf: Coach bei mogi.ch

Tennisclub: TC Bassersdorf-Nürensdorf

Aktuelle Klassierung: R3

heutigen Racketbags haben für mich

schlicht zu viele Reissverschlussabteile,

in die man allerlei Zeugs hineinstecken

kann, die man überhaupt nicht braucht

und dabei völlig die Übersicht verliert.»

Übersicht, das ist also der wahre Grund

für seine stete blaue Begleiterin auf den

Tennisplätzen. «Sie ist rasch gefüllt und

schnell geleert und hat den grossen Vorteil,

dass man auf einen Blick genau das

findet, wonach man sucht!»

DIE ERSTEN TITEL IM LETZTEN JAHR

So begleitete eine Ikea-Tasche den gelernten

Treuhänder und heutigen Coach

für alle Lebenssituationen auch zu seinen

beiden ersten Glattal-Titeln seiner

Tenniskarriere. Sowohl im offenen

Doppel an der Seite von Michel Mezenen

als auch im Einzel in der Kategorie

R1-R4 gewann der R3-Spieler 2015 in

Opfikon-Glattbrugg sämtliche Spiele.

Die Freude war gross, die Leistung kein

Selbstläufer, gehört der stets gern gesehene

Gast an der Wilson Glattal Trophy

doch zu denjenigen Spielern, die

neben der Meisterschaft nur noch Interclub

und Clubturnier bestreiten. Zu

mehr reicht die Zeit auch nicht für den

37-jährigen Familienvater von vier Kindern.

Zudem hat er neben seinem Job

auch noch ein mittlerweile zu einem

kleinen Bauernhof mutiertes Zuhause

zu betreuen. Familie, Natur und Kunst,

seine grossen Leidenschaften, verbindet

er dort und versucht mit seiner Firma

mogi.ch seine Lebenserfahrung anderen

Menschen weiterzugeben und

Welten zu verbinden.

30 Jahre spielt Marc mittlerweile schon

Tennis – stets als Mitglied des TC Bassersdorf-Nürensdorf,

wo er jahrelang

Mitglied des Nationalliga-C-Teams gewesen

war. Angetreten immer mit dem

Nötigsten ausgerüstet, verpackt in einer

blauen Ikea-Tasche ...

62


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

WILSON GLATTAL TROPHY

FOTO: VANESSA AMINGER

COMEBACK NACH

SECHS JAHREN

2010 war der TC Illnau-Effretikon letztmals Hauptanlage

der Wilson Glattal Trophy. Sechs Jahre danach gibt der

Grossclub im Zentrum des Glattals sein Comeback.

46-jährig ist der Club mittlerweile und erfreut sich mit 170

Aktivmitgliedern und 85 Junioren zunehmender Beliebtheit.

natürlich ebenso seinen fixen Platz im

Jahresprogramm. Ob Wettkampfspieler,

Plauschspieler oder Junior – jede

und jeder soll sich beim TCIE wohlfühlen

und die Zeit auf und neben dem

Tennisplatz geniessen. Spiel, Spass

und Kollegialität werden deshalb grossgeschrieben.

Dennoch kommen die

ambitionierten Spielerinnen und Spieler

nicht zu kurz. In Interclub-Teams oder

bei den alljährlich stattfindenden Clubmeisterschaften

sowie den Ranglistenspielen

findet jeder aktive Tennisspieler

seine Herausforderung.

Die wunderschön gelegene Anlage

des Tennisclubs Illnau-Effretikon verfügt

über ein modernes Clubhaus mit

sechs Tennisplätzen – alle mit Flutlicht

–, welche mitten in einer Grünzone

des Sportzentrums Eselriet liegen,

wo sich auch das Schwimmbad sowie

die Fussball- und Eislauffelder befinden.

Das Clubhaus bietet Platz für etwa

50 Gäste, verfügt über eine Küche

mit Getränkeautomat, Kaffeemaschine

und eine Terrasse mit herrlicher Sicht

auf sämtliche Tennisplätze. Es wird für

zahlreiche Anlässe rege benutzt und

kann ausserhalb der Saison auch von

Nichtmitgliedern gemietet werden.

Dass die sechs Tennisplätze auch bei

hohen Temperaturen stets in einem tadellosen

Zustand sind, dafür sorgt neben

dem Platzwart eine automatische

Bewässerungsanlage.

SPASS UND GESELLIGKEIT

Der TC Illnau-Effretikon ist ein Club für

alle Alters- und Leistungsgruppen. Seine

Hauptausrichtung besteht in der Förderung

des Nachwuchses und des Breitensports.

Auch wenn der Spass und

die Geselligkeit im Clubleben an erster

Stelle stehen, hat der Wettkampfsport

STARK ANGEWACHSENE

JUNIORENABTEILUNG

Besonders stolz ist der Club auf die in

den letzten Jahren stark angewachsene

Juniorenabteilung. Für diese wird

ein wöchentliches Training zu sehr

moderaten Preisen angeboten. Nebst

dem Juniorentraining findet während

den Sommerferien ein Juniorentrainingslager

statt. Das Juniorenabschlussfest

im Herbst ist für die Kids

ein Highlight und erfreut sich grosser

Beliebtheit. Der TCIE verfügt über

ein breites Angebot an Tennistrainern

mit individuellen Angeboten, welches

63


Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

GLATTAL

Der Vorstand des

TC Illnau-Effretikon

Hinten v.l.: Janine

Rigert (Aktuarin), Urs

Dreier (Finanzen),

Patrick Ronchis

(Vizepräsident), Pascal

Kurmann (Interclub,

Turniere). Vorne v.l.:

Paul Lüssi (Präsident),

Claudya Bähler-Holliger

(Klubanlässe) und

Stefan Angst

(Juniorenbetreuung)

TC ILLNAU-EFFRETIKON

Tennisanlage: Sportplatzstrasse, 8307 Effretikon,

Telefon 052 343 16 98. 6 Aussenplätze

(Sand), alle Plätze mit Flutlicht

Mitglieder: 170 Aktive, 85 Junioren

Mitgliederbeiträge: Schnuppermitgliedschaft:

ab CHF 50 (Junioren) resp. CHF 150 (Erwachsene);

Aktive: CHF 490; Junioren: ab CHF

80; Familien: CHF 980; Passive: 60

Jahresprogramm: 11 Interclub-Mannschaften,

Clubmeisterschaft, Schnupperanlässe,

Ferienplausch, Plauschturniere

Kontakt: www.tcie.ch; E-Mail: ronchis@bluewin.ch

sämtlichen Mitgliedern von Mai bis Oktober

zur Verfügung steht. Mit diversen

Anlässen, sportlicher und gesellschaftlicher

Natur, bietet der Club seinen

Mitgliedern ein vielfältiges Programm

an: «Tennis für jedermann» und «Doppel-Plausch»

gehören zum wöchentlichen

Angebot. Daneben stehen auch

die Klassiker «Eselriet-Cup» oder das

Nachtplauschturnier fix auf der Agenda.

Die sportlichen Highlights werden

durch die gesellschaftlichen Anlässe

wie ein ausgiebiger Brunch, die TCIE-

Summer-Night-Party, die Illauer-Chilbi

oder den Raclette-Plausch ergänzt.

Neu- oder Schnuppermitglieder sind

im TCIE herzlich willkommen! Für eine

unverbindliche Besichtigung der Clubanlage

und/oder zusätzliche Informationen

wenden Sie sich bitte an den Vizepräsidenten

Patrick Ronchis, Telefon

076 399 73 00, oder ronchis@bluewin.ch.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website

www.tcie.ch.

Olympiareif:

78‘000 Ehrenamtliche

arbeiten 11 Mio.

Stunden pro Jahr.

2300 Sportvereine bewegen den Kanton Zürich.

ZKS – Zürcher Kantonalverband für Sport

Gartenstrasse 10, 8600 Dübendorf, Tel. 044 802 33 77, www.zks-zuerich.ch

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

In 3 Sätzen zum Sieg

Prävention, Intervention

und Rehabilitation

Basierend auf einer seit Jahren dauernden Zusammenarbeit

mit regionalen und internationalen Sportverbänden

wissen wir, auf was es bei der Betreuung von Athleten

ankommt. Unsere Philosophie der massgeschneiderten

und fallspezifischen Behandlung und Beratung hat uns zu

einer der führenden orthopädischen Kliniken der

Schweiz mit internationalem Renommee gemacht.

Deshalb unterstützen wir den Spitzensport wie zum

Beispiel den FedCup und weitere schweizerische regionale

und nationale Sportanlässe.

Die Schulthess Klinik ist

Swiss Olympic Medical

Center und FIFA Medical

Centre of Excellence

Lengghalde 2, 8008 Zürich, Schweiz

Tel. +41 44 385 71 71, Fax +41 44 385 75 38

E-Mail: info@kws.ch

www.schulthess-klinik.ch

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

GLATTAL

FACTS & FIGURES

Wilson Glattal Trophy (27.- 30. August / 4.- 6. September 2016)

WEEKEND 1

WEEKEND 2

Alle Informationen und

Resultate über die

Wilson Glattal Trophy

finden Sie im Internet auf

www.wilson-glattal-trophy.ch

Turnier

Wilson Glattal Trophy (Swiss Tennis-Nr. 100415)

Turnierdaten

Donnerstag – Sonntag, 25.- 28. August 2016.

Preisverteilung Kategorien 1 - 17: Sonntag,

28. August 2016.

Turnierorte

• TC Illnau-Effretikon (Hauptanlage)

• TC Waldmann Dübendorf

• TC Eglisau

• TC Glattfelden

Turnier

Wilson Glattal Trophy (Swiss Tennis-Nr. 100416)

Turnierdaten

Freitag – Sonntag, 1.- 4. September 2016.

Siegerehrung Kategorien 18 - 30: Sonntag,

4. September 2016.

Turnierorte

• TC Illnau-Effretikon (Hauptanlage)

• TC Airport Bassersdorf

• TC Waldmann Dübendorf

Turnierleitung

OK Wilson Glattal Trophy, Tamara Hepp, Postfach

110, 8305 Dietlikon, Telefon 079 336 99 68,

E-Mail: turnierleitung@glattal-trophy.ch

Kategorien

Men's Singles

MS 45+ R3-5

MS 45+ R5-7

MS 45+ R7-9

MS 55+ R5-7

MS 55+ R7-9

MS 60+ R6-9

MS 65+ R6-9

MS 70+ R6-9

Men's Doubles

MD R1-9

MD R5-9

Nenngeld

Einzel: Erwachsene CHF 55, Doppel: CHF 30,

Einzel & Doppel: CHF 75

Anmeldung

Online unter www.swisstennis.ch,

Swiss Tennis-Nr. 100415

Anmeldeschluss

Samstag, 13. August 2016

Women's Singles

WS 40+ R5-7

WS 40+ R7-9

WS 50+ R5-7

WS 50+ R7-9

WS 60+ R6-9

Women's Doubles

WD R1-9

WD R5-9

Turnierleitung

OK Wilson Glattal Trophy, Tamara Hepp, Postfach

110, 8305 Dietlikon, Telefon 079 336 99 68,

E-Mail: turnierleitung@glattal-trophy.ch

Kategorien

Men's Singles

MS R1-4

MS R4-6

MS R6-7

MS R7-9

MS 35+ R4-7

MS 35+ R7-9

Mixed Doubles

MD R1-9

MD R5-9

Nenngeld

Einzel: Erwachsene CHF 55, Doppel: CHF 30,

Einzel & Doppel: CHF 75

Anmeldung

Online unter www.swisstennis.ch,

Swiss Tennis-Nr. 100416

Anmeldeschluss

Samstag, 20. August 2016

Women's Singles

WS R1-4

WS R4-6

WS R7-9

WS 30+ R4-6

WS 30+ R7-9

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Zürich Tennis TOP EVENTS 2016

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