Stiepeler Bote 240 - Juni 2016

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 240 Juni 2016

Emotionen, Kitsch und

„standing ovations“

Stiepeler lassen sich beim Operetten-

Zauber begeistern. Seiten 6-7

Haarstraße wird Einbahnstraße

Stadt und Eigentümer einigen sich. Seite 5

Grandioser Blick vom Gipfel

Ruhrpott-Exot ist zurück von hochalpiner Skitour. Seite 8


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

wie in der Mai-Ausgabe angekündigt, ist in Stiepel und um Stiepel

herum in den vergangenen Wochen wieder viel passiert, über das

sich zu berichten lohnt. Ziemlich spektakulär war dabei der Abenteuer-Ausflug

von Klaus Eickhoff auf den Großvenediger, wie die Bilder

zur Geschichte aus Tirol belegen. Weil die Besteigung des über 3000

Meter hohen Gipfels unproblematisch verlief, geht bereits die nächste

Tour in Planung. Mit vielleicht ähnlich beeindruckenden Fotos, die wir

dann gerne wieder veröffentlichen werden.

Tirol ist übrigens ein schönes Stichwort für eine Veranstaltung, die anlässlich

seines 20-jährigen Bestehens vom Stiepeler Boten präsentiert

wurde und unter dem Titel „Zauber der Operette“ das Stiepeler

Publikum im vollbesetzten Lutherhaus faszinierte. „Schenkt man sich

Rosen in Tirol“ war nämlich eine der populären Operetten-Melodien,

die von dem Ensemble vorgetragen und von den Zuhörern begeistert

aufgenommen wurden. Auch hier ist eine Fortsetzung geplant. Deborah Helle vom MDH

Musikmanagement aus Stiepel möchte nun im Dezember ein Weihnachtskonzert zur Aufführung

bringen.

Foto: Volker Wiciok

Mehrere hundert Kilometer weit flogen unsere Luftballons, die wir beim Maifest der Stiepeler

Vereine von den - meist jungen - Besuchern auf die Reise schicken ließen. Die

Auflösung, wer sich über die attraktiven Preise freuen darf, liefern wir im Innenteil dieser

Ausgabe. Auf großen Zuspruch stieß auch der Bergmannsgottesdienst am Zisterzienserkloster

sowie der 11. Ruhrpott Run der Bochumer Harley Davidson-Freunde, die einmal mehr

soziales Engagement bewiesen und sich in den Dienst der guten Sache stellten.

Nach wie vor befinden wir uns mittendrin im Jahr unseres 20-jährigen Bestehens. Und nach dem „Zauber der Operette“ aus dem

Kulturbereich unterstützen wir nun ein sportliches Event: Am Sonntag, 26. Juni, findet auf der Anlage des TC RW Stiepel die

„Offene Boulemeisterschaft um den Stiepeler-Bote-Cup“ statt. Von uns geht an Sie die Aufforderung: Nehmen Sie teil, melden

Sie sich an. Die Leitungen sind ab sofort geöffnet!

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Juni 2016 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

„Eigentlich bin ich eher reserviert, aber hier nicht“

Elisabeth Rüttermann engagiert sich in der Flüchtlingshilfe im Kloster Stiepel

„El“ bedeutet Gott und

kommt sowohl in Elisabeth

als auch in Ellen vor. Elisabeth

ist viel zu schwer auszusprechen

für die meisten

Flüchtlinge, deshalb nennen

sie alle Ellen. Die pensionierte

Lehrerin ist eine der

rund 30 Ehrenamtlichen, die

sich im Kloster Stiepel um

Flüchtlinge kümmern.

Vor 15 Jahren besuchte Elisabeth

Rüttermann (Foto, 2. v.

re.) Syrien. Neben Land und

Leuten ist ihr vor allem der

Sternenhimmel in Erinnerung

geblieben. „Das war einfach

fantastisch“, sagt die Stiepelerin,

die früher Lehrerin an

der Gräfin-Imma-Schule war,

„jetzt, wo so viele syrische

Flüchtlinge hier sind, musste

ich oft daran denken.“

Diesen Blick auf die Sterne

wollte sie allen Beteiligten

des Flüchtlingskreises einmal

bieten. Deshalb organisierte

sie einen Besuch im Planetarium.

An Christi Himmelfahrt

wagten 45 Flüchtlinge und

Ehrenamtliche die „Expedition

Sternenhimmel“. Susanne

Hüttemeister, die Leiterin des

Planetariums, hatte sogar

Zwei bis dreimal pro Woche treffen sich Flüchtlinge und

Ehrenamtliche im Kloster Stiepel.

Foto: privat

Texte aus der Vorführung auf

arabisch übersetzt.

Etwa 30 Ehrenamtliche haben

sich inzwischen im Kreis der

Flüchtlingshilfe im Stiepeler

Kloster zusammengefunden.

Das „offene Pfarrheim“ ist

das Angebot dienstags und

freitags im Pfarrsaal St. Marien,

das Begegnungscafé alle

14 Tage sonntags, jeweils 16

bis 18 Uhr. „Das ist immer

eine gute Gelegenheit, sich

mit unseren neuen ausländischen

Gästen zu treffen und

bei freundschaftlicher und guter

Atmosphäre ins Gespräch

zu kommen“, sagt Pater

Andreas, der versucht, bei allen

Treffen zumindest kurz dabei

zu sein, „dabei bekommen

die Sorgen und Nöte der aus

ihrer Heimat Vertriebenen ein

Gesicht und wir können sie

zumindest in diesen Stunden

ein wenig mit ihnen teilen und

sie gemeinsam tragen, wodurch

sich immer wieder Anknüpfungspunkte

zu konkreter

Hilfe ergeben.“

Elisabeth Rüttermann, die

von den Flüchtlingen einfach

nur Ellen genannt und geduzt

wird, genießt diese regelmäßigen

Treffen mit den

Flüchtlingen: „Eigentlich bin

ich eher reserviert, aber hier

überhaupt nicht.“ Bei den

Treffen wird geredet, gelacht,

gekickert oder Tischtennis

gespielt. Eine Ehrenamtliche

bringt häufig ihre beiden Hunde

mit, worüber sich vor allem

die Flüchtlingskinder freuen.

„Jeder hat jemanden zum Reden“,

so die 79-jährige Stiepelerin,

„und alle kommen gerne

wieder.“ Wie gern, zeigt sich

auch jetzt, wo die Flüchtlinge

die Turnhalle verlassen mussten

und die meisten von ihnen

in der Kollegstraße am Kalwes

untergebracht sind.

Ideen für Aktionen, um den

Flüchtlingen die Integration

zu erleichtern, gehen der ehrenamtlichen

Gruppe nicht

aus. Als nächstes ist eine

Fahrradaktion gemeinsam mit

der Polizei geplant, die den

Flüchtlingen Verkehrsregeln

erklären will.

Eines wünscht sich „Ellen“

allerdings dringend: Nachwuchs.

„Wir freuen uns über

jeden, der mitmachen möchte,

denn viele von uns sind

schon um die 80 Jahre. Noch

sind wir fit, aber wer weiß, wie

lange noch?“ vim

4 | Stiepeler Bote | Juni 2016


STIEPEL AKTUELL

Teil der Haarstraße wird zur Einbahnstraße

Klage abgewendet / Stadt und Eigentümer einigten sich

Die Verkehrssituation an

der Haarstraße sorgte für

viel Ärger. Die Straße ist

schmal, viel befahren und

immer wieder entstehen

gefährliche Situationen.

Teile der Straße sind nur gepachtet,

der Eigentümer hat

Klage zur Rückgabe eingereicht.

Jetzt scheint aber die

Lösung gefunden.

Die Verwaltung der Stadt

hat in der Bezirksvertretung

Süd, die auch die Entscheidung

herbeiführen muss,

eine Planung für die Haarstraße

erstellt, die nun alle

Streitigkeiten beenden soll.

In diese Planung einbegriffen

sind auch die Straßen Im

Haarmannsbusch und Im Königsbusch.

Einschneidenste

Maßnahme: Die Haarstraße

wird zwischen Surkenstraße

und Hausnummer 61 zur

Einbahnstraße, wobei die

Durchfahrt nur noch in Richtung

Königsallee erlaubt sein

wird. Die Fahrbahnbreite der

Haarstraße wird durch eine

neue Markierung entlang der

Bald nicht mehr möglich: Die Durchfahrt zur Surkenstraße über

die Haarstraße wird gekappt.

Foto: 3satz

Eigentumsgrenze reduziert.

Vor Hausnummer 49 wird

ebenfalls punktuell eine Einengung

vorgesehen. Gleichzeitig

werden die Pfosten des

Gehweges an der Einengung

bei Hausnummer 49 und in

dem Bereich der Einbahnstraße

hinter die Markierung des

Fahrbahnrandes umgesetzt.

In diesen beiden Abschnitten

betragen die Fahrbahnquerschnittsbreiten

zwischen

4 und 4,35 Meter. Radverkehr

entgegen der Einbahnstraßenregelung

ist zulässig. Von

der Königsallee bis zur Hauszufahrt

bei Hausnummer 61

ist der Begegnungsfall möglich.

Des Weiteren ist geplant, für

die Haarstraße und für die

Straße Im Haarmannsbusch

ein LKW-Verbot, Anlieger frei,

jeweils für Fahrtrichtung von

der Surkenstraße zur Königsallee

vorzusehen.

Für die Fahrtrichtung von der

Königsallee in Richtung Surkenstraße

wird in der Haarstraße,

Im Königsbusch und

Im Haarmannsbusch ein Verbot

für Kraftfahrzeuge, Anlieger

frei, aufgestellt.

Die Eigentümer der durch die

Straßen genutzten Flächen

signalisierten vor der Abstimmung,

bei Umsetzung dieser

Planung die Klage zurückzuziehen.

Die Mitglieder der Bezirksvertretung

Süd folgten dem

Vorschlag der Verwaltung

und beschlossen einstimmig

bei einer Enthaltung die Umsetzung.

Beschlossen wurde

auch die Ergänzung, dass die

Verwaltung bis September

2016 eine Beschlussvorlage

zur langfristigen Funktion der

Haarstraße vorlegen soll.

Die Markierungen sollen

kurzfristig aufgetragen, die

Verkehrsschilder aufgestellt

werden. Die Kosten dafür

beziffert die Verwaltung auf

15.000 Euro.

Arbeitskreis pflegt Pfingstblume

Der Arbeitskreis zur Pflege und Erhaltung des denkmalgeschützten

Bertriebsgebäudes der Zeche Vereinigte Pfingstblume

trifft sich jetzt regelmäßig am 2. Montag im Monat um 19

Uhr im Vereinsheim auf der Brockhauser Straße 126. Der Arbeitskreis

des Stiepeler Vereins für Heimatforschung kümmert

sich auch um die Pflege der dazugehörigen Außenanlagen, sowie

Reparaturen und die Errichtung von Neuanlagen. Wer den

Verein tatkräftig unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen.

Juni 2016 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Emotionen, Kitsch und

Über 200 Besucher lassen sich beim

Der Operette werde häufig

wenig wertschätzend der

Stempel einer kitschig daherkommenden,

leichten

Muse aufgedrückt. Aber

dies sei aus seiner Sicht ein

großer Fehler, führt Regisseur

und Moderator Markus

Richter sein Publikum in

den „Zauber der Operette“

ein.

„Die Operette ist emotional

beseelt, unterhaltend, mitreißend

und darf auch ein

bisschen kitschig sein in

stressigen Zeiten, von denen

wir gerne mal abschalten

möchten“, so Richter. Die

über 200 Operettenfreunde

im Stiepeler Lutherhaus folgten

ihm und den Mitwirkenden

mit großer Begeisterung. Am

Ende gab es für die Künstler

„standing ovations“.

Instrumental getragen wurde

der musikalische Nachmittag

vom Mercator Ensemble der

Duisburger Philharmoniker.

Stimmlich beeindruckten Sopranistin

Heidi Elisabeth Meier

von der Deutschen Oper

am Rhein und Tenor Florian

Richter aus München. Das

Publikum ließ sich von dem

mit vielen Klassikern geschickt

zusammengestellten

und auf hohem Niveau präsentierten

Programm gerne

überzeugen und mitnehmen

auf eine schwungvolle und mit

Leichtigkeit inszenierte Reise

mit den populären Kompositionen

eines Robert Stolz,

Johann Strauß, Franz Lehár

Tenor Florian Richter und Sopranisten

die Zuschauer im vollbesetzten

oder Emmerich Kálmán. „Lippen

schweigen“ aus der „Lustigen

Witwe“, „Dein ist mein

ganzes Herz“ aus „Land des

Lächelns“ oder „Schenkt man

sich Rosen in Tirol“ aus dem

„Vogelhändler“ gehörten dementsprechend

zum Repertoire.

„Alle Beteiligten waren von der

Resonanz total begeistert“,

freute sich Deborah Helle, die

den „Zauber der Operette“ als

Premierenveranstaltung ihrer

Agentur MDH Musikmanagement

auf die Bühne brachte.

„Die Künstler haben sich in

Stiepel ausgesprochen wohlgefühlt

und waren nicht nur

vom Publikum, sondern auch

von der besonderen Akustik

im Lutherhaus begeistert“, be-

6 | Stiepeler Bote | Juni 2016


„standing ovations“

Operetten-Zauber begeistern

STIEPEL AKTUELL

tin Heidi Elisabeth Meier begeister-

Lutherhaus. Fotos (7): Sure/3satz

richtete Helle. Das führte bei

den Mitwirkenden unter anderem

zu einer ersten Überlegung,

das Haus möglicherweise

für eine CD-Produktion

zu nutzen.

Während dieses Thema jedoch

noch in die Kategorie

„Zukunftsmusik“ fällt, soll das

durchweg positive Feedback

des Publikums auf jeden Fall

zu einer Veranstaltungs-Fortsetzung

führen. „Wir haben

uns noch am Abend zusammengesetzt

und uns erste Gedanken

über ein Weihnachtskonzert

gemacht“, schilderte

Deborah Helle. „Die Künstler

wollen sich untereinander abstimmen

und dann einen entsprechenden

Termin für das

Konzert finden.“

Zum Gelingen der Veranstaltung

trugen auch die freundlichen

Helferinnen der Kirchengemeinde

bei, die für

das Catering verantwortlich

zeichneten. Unterstützt wurde

der „Zauber der Operette“

auch vom „Stiepeler Boten“,

der anlässlich seines 20-jährigen

Bestehens den Nachmittag

präsentierte und berichten

wird, sobald die Pläne für das

Weihnachtskonzert in konkrete

Form gegossen werden.

Uli Kienel

Organisatorin Deborah Helle aus Stiepel bedankte sich bei den

Ensemble-Mitgliedern (Foto unten links).

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 7


STIEPEL AKTUELL

Ruhrpott-Exot genießt grandiosen Blick vom Gipfel

Klaus Eickhoff ist zurück von hochalpiner Skitour zum Großvenediger

Er hat ihn genossen, wenn

auch nur für wenige Minuten:

Den grandiosen Blick vom

3657 Meter hohen Gipfel des

Großvenedigers in den Hohen

Tauern. Und was ebenso

wichtig ist: Klaus Eickhoff

ist wohlbehalten zurück von

seinem Outdoor-Trip nach

Österreich (der Stiepeler Bote

berichtete), der letztendlich

„einfacher und machbarer

war, als ich zunächst angenommen

hatte.“ Was aber

auch daran lag, dass sich der

Dozent für Wirtschaftsenglisch

und Deutsch als Fremdsprache

sachdienlich auf die

viertägige Alpin-Tour vorbereitet

hatte.

Ausgangspunkt war die Gemeinde

Prägraten im Tiroler

Bezirk Lienz. Dort gab es

vom Bergführer sogleich eine

Programmänderung, die es

in sich haben sollte. Der ursprünglich

für den Schlusstag

geplante Aufstieg auf den

Großvenediger wurde wegen

schlechter Wetterprognosen

auf den zweiten Tag vorgezogen.

„Wir waren schon von

der langen Anreise geschafft,

mussten am nächsten Morgen

um 5 Uhr aufstehen,

weil es

dann zwei Stunden

später Richtung

Gipfel ging“, erzählte

Klaus Eickhoff

bei seinem Redaktionsbesuch.

Sechs Stunden

dauerte der

Aufstieg der

siebenköpfigen

Gruppe


von

der

auf

2100 Metern

gelegenen Johannishütte

bis zum Gipfel.

„Bayern, Österreicher,

ein Sachse und ich

Der Lohn für die Anstrengungen war eine grandiose Aussicht,

die Klaus Eickhoff (rechts) genießen durfte. Fotos (2): privat

als Exot aus dem Ruhrpott“,

beschreibt Eickhoff die Skitourengeher,

die sich der Herausforderung

sowie

der physischen

und mentalen

Belastung stellten.

Auf 3000

Metern Höhe

wurde es

richtig anstrengend.

„Ich hatte

mir zwar

vorgestellt,

wie

es sein

könnte,

w e n n

ich unterwegs

aus irgendeinem

Grund

aufge- b e n

müsste, aber wenn man

in gleichmäßigem Tempo

geht und kontrolliert

bleibt, dann greifen

auch die Mechanismen,

die einen zum

Ziel bringen“, erzählt

der Dozent. Und das

Durchhalten hat sich

gelohnt. „Die Aussicht

vom Gipfel war phänomenal.

Venedig

haben wir aber nicht

gesehen, wie viele

irrtümlich glauben“,

schmunzelt Eickhoff.

Lange durfte die

von einem erfahrenen

Bergführer des

Deutschen Alpenvereins

geführte

Gruppe nicht auf

dem Gipfel verweilen.

„Es war viel

Betrieb auf dem

Berg. Vor und hinter

uns waren einige

Gruppen mit

dem gleichen Ziel

unterwegs.“

Die Abfahrt zurück

zur Hütte verlief

deutlich zügiger. Die ersten

200 Höhenmeter legte die

Gruppe noch als Seilschaft

zurück, dann war individuelles

Skifahren möglich. Zurück

an der Johannishütte,

fiel sämtliche Anspannung

von den Abenteurern ab. Bei

einem Bier ließen alle die imposante

Tagesleistung Revue

passieren. Tags darauf wurde

schließlich die Tour nachgeholt,

die ursprünglich zum

Akklimatisieren gedacht war.

Und dabei zeigte sich, dass

die vom Bergführer vorgenommene

Programmänderung

absolut vernünftig war.

„Wolken und Wind zogen auf,

die Sicht verschlechterte sich

deutlich. Falls wir überhaupt

bis zum Gipfel gekommen

wären, hätten wir garantiert

nichts gesehen“, so Eickhoff,

der jetzt auf den Geschmack

gekommen ist. Unterwegs

freundete sich der Bochumer

mit „Uwe aus Dresden“ an

und plant nun mit dem Sachsen

eine weitere Gipfeltour.

Auf ihrer vorläufigen To-Do-

Liste steht nun der 4061 Meter

hohe Gran Paradiso im

Aosta-Tal. Der höchste Berg,

der mit seinem Fundament

komplett auf italienischem

Gebiet steht.

„Ohne Herausforderungen

wäre das Leben zu langweilig“,

sagt Klaus Eickhoff, der

den Kick aber auf jeden Fall

im berechenbaren Rahmen

halten will. „Man muss wissen,

wo die eigenen Grenzen

sind. Und dazu muss ich

nicht auf den Mount Everest.“

Besonders wichtig ist Eickhoffs

folgende Empfehlung:

zur Risikominimierung sollte

auf jeden Fall ein erfahrener

Bergführer mit dabei sein. Lebensgefährtin

Katja und der

dreijährige Sohn Ole waren

jedenfalls froh, ihren Abenteurer

wieder unbeschadet an

der Brenscheder Straße empfangen

zu können. Uli Kienel

8 | Stiepeler Bote | Juni 2016


AUS DEN VEREINEN

Witthüser wiedergewählt

Bürgerschützenverein Stiepel

Bei der Jahreshauptversammlung

des Bürgerschützenvereins

1854

Stiepel im Saalbau Spitz

wurden verdiente Mitglieder

geehrt und ein neuer Vorstand

gewählt.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft

wurden die Schützenkameraden

Hans-Dieter Sonntag

(Kompanie Mailand) und Erich

Bednarz (Kompanie Brockhausen)

geehrt. Danksagungen

für ihre langjährige Tätigkeit

im Bataillon erhielten die

Schützenkameraden Friedhelm

Thierhoff als Bataillonskommandeur

und Friedhelm

Pieper als Bataillonsadjutant.

Das Amt des Bataillonskommandeurs

wurde Timo Zepper

(Kompanie Lottental) übertragen.

Marco Paske (Kompanie

Mittelstiepel) hat die Aufgabe

Treffsicher: Axel Vette und Christian Schmidt.

des Musikoffiziers übernommen.

Bei den Wahlen wurde Karl-

Heinz Witthüser als 1. Vorsitzender

wiedergewählt. Gewählt

wurden: Andreas Marx

(2. Vorsitzender), Mike Muschalle

(1. Geschäftsführer),

Jonas Filters (2. Geschäftsführer),

Udo Hüggenberg (3.

Geschäftsführer), Friedhelm

Maas (1. Kassierer), Andreas

Marx (2. Kassierer), Michael

Richter (1. Bataillonsschießwart),

Patrik Fischer (2. Bataillonsschießwart),

Sven Hagenfeld

(Bataillonsadjutant).

Mit Marco Paske, Jonas Filters

und Sven Hagenfeld

wurden drei sehr junge Schützenkameraden

für eine Vorstandstätigkeit

gewonnen.

Zum dritten Battaillons-Vergleichsschießen

auf der vereinseigenen

Anlage an der

„Ziegenbockstation“ (Ausrichter:

Kompanie Dorf) traten

88 Schützen an. Tagesbester

war Axel Vette (Kompanie

Brockhausen). 19 Gruppen

kamen in die Kompanie-Wertung.

Platz eins belegte die

Kompanie Mailand mit 197

Ringen. Es folgte Lottental mit

197 Ringen vor Brockhausen

ebenfalls mit 197 Ringen.

Ende Mai fand das vierte

Bataillons-Vergleichsschießen

statt. Ausrichter war die

Kompanie Mittelstiepel. Geschossen

wurde auf dem

Fotos: privat

Schießstand der Kompanie

Brockhausen im „Haus Spitz“.

79 Schützen haben am Schießen

teilgenommen. Neun

Schützen schossen 50 Ringe.

Nach dreimaligem Stechen

wurde Christian Schmidt

(Kompanie Mailand) Tagesbester.

Bei den Gruppen

siegte die Kompanie Mailand

mit 198 Ringen vor Mailand

(197) und Brockhausen (195).

In der Gesamtwertung des

Bataillons-Wanderpokals

führt die Kompanie Mailand

(6914 Ringe) vor Dorf (6869)

und Brockhausen (6816).

Juni 2016 | Stiepeler Bote |

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AUS DER GESCHÄFTSWELT

Möbelhaus Rumberg feiert 175-jähriges Bestehen

Kunden wissen hochwertige Einrichtung zu schätzen / Großer Einzugsbereich

Ein Möbelhaus mit 175 Jahren Tradition: 1925 zog Rumberg

nach Stiepel und ist inzwischen eines der ältesten Unternehmen

Bochums.

Foto: privat

Das Möbelhaus Rumberg

feiert in diesem Jahr sein

175-jähriges Bestehen. Das

1841 gegründete Unternehmen

ist somit eines der ältesten

Bochumer Unternehmen.

Der Umzug des Unternehmens

vom ursprünglichen

Standort an der Ruhr, war

eine weise Entscheidung des

Gründers Gustav Rumberg.

Der Betrieb erfuhr nach dem

Umzug zur Kemnader Straße

in Stiepel-Mitte im Jahr 1925

eine ausgesprochen positive

Entwicklung. Die ursprüngliche

Schreinerei wurde zum

spezialisierten Möbel-Fachgeschäft.

Dies sehr erfolgreich

bereits in der 5. Generation.

An der Kemnader Straße 327

wird in diesen Tagen zusammen

mit den vielen Kunden

gefeiert. „Anfänglich fehlten

am neuen Firmensitz weitere

Unternehmen“, sagt Gerhard

Rumberg, der Urenkel des

Gründers. Fotos aus der damaligen

Zeit bestätigen dies

eindeutig. Das Geschäftshaus

stand 1925 noch ziemlich

einsam auf weiter Flur,

was sich jedoch im Laufe der

Jahre gründlich ändern sollte.

Dem Geschäft angegliedert

war damals noch die Möbelwerkstatt.

Schnell wuchsen Gemeinde

und der Stadtteil Stiepel. Und

damit wuchs auch der Umsatz.

Somit war die Erweiterung

der Angebotspalette der

einstigen Schreinerei eine logische

Folge. Gerhard Rumbergs

Vater, der mit Vornamen

ebenfalls Gustav hieß, führte

zunächst den Verkauf selbst

gefertigter Möbel im Betrieb

ein. Die wachsende Bevölkerung

in Stiepel und Umgebung

nahm dieses Angebot

dankbar an. Nach weiteren 50

Jahren wurde die Schreinerei

schließlich geschlossen. Der

Verkauf hochwertiger Möbel

zu erschwinglichen Preisen

ist seitdem bei Rumberg der

Garant für den Erfolg.

„Das Geschäft ist sehr viel

schwieriger geworden “, sagt

der Senior-Chef, der mit 68

Jahren noch immer das Unternehmen

mit seinem Fachwissen

unterstützt. „Die Großen

setzen uns ganz schön

zu“, meint auch Rumbergs

Sohn Georg.

Qualität ist der Garant für

den Erfolg

Der 39-jährige, angehende

Juniorchef absolvierte seine

Ausbildung an der Möbelfachschule

in Köln. Gemeinsam

mit seinem Vetter Frederic

Gebauer wird Georg Rumberg

irgendwann in sechster

Generation das Unternehmen

leiten. Die beiden Väter Gerhard

Rumberg und Friedhelm

Gebauer sind derzeit noch

Inhaber des Möbelhauses.

Beide haben schon frühzeitig

entschieden, sich auf Kunden

zu spezialisieren, die sich

zum zweiten oder dritten Mal

einrichten und hochwertige

Einrichtung zu schätzen wissen.

„Wir können gar nicht anders.

Billiger und noch billiger,

das schaffen wir nicht. Dazu

sind wir zu klein“, so Gerhard

Rumberg. „Wir müssen qualitativ

ganz weit oben sein. Das

honoriert unser Kunde.“ Dass

die Inhaber mit dieser Entscheidung

richtig liegen, zeigt

die wachsende Zahl der Kunden

nicht nur aus dem nahen

Einzugsbereich. Von Waltrop

bis Wuppertal weiß man beste

Qualität zu schätzen.

Georg Rumberg (li.) und Frederic Gebauer.

Foto: 3satz / Sure

10 | Stiepeler Bote | Juni 2016


Wallfahrt nicht nur für „Kittelträger“

Gottesdienste in Pfarrgemeinde St. Marien

AKTUELLES

Viele Knappen versammelten sich vor der St. Marien-Kirche zum

gemeinsamen Foto.

Foto: privat

400 Menschen nahmen

am zweiten ökumenischen

Bergmannsgottesdienst

am Zisterzienserkloster in

Stiepel teil. Organisiert wurde

er vom Knappenverein

Schlägel und Eisen Stiepel/

Dorf in Kooperation mit den

evangelischen und katholischen

Kirchengemeinden

Stiepel.

Unter den Besuchern waren

rund 100 „Kittelträger“ aus

den Knappenvereinen, die

im südwestfälischen Knappenring

organisiert sind. Der

Gottesdienst wurde auf dem

Klosterplatz in einem großen

Zelt gefeiert. Die Predigt hielt

Pater Andreas Wüller. Die

evangelische Kirche wurde

von Superintendent Dr. Gerald

Hagmann vertreten. Eindrucksvoll

war schon der Beginn

der Messe, als Knappen

die Fahnen ihrer Vereine ins

Zelt trugen. Das Bergbaumuseum

stellte eine Statue der

Heiligen Barbara, Schutzpatronin

der Bergleute, zur Verfügung.

Der Chor aus Vreden

sang zusammen mit den Mönchen

gregorianische Choräle.

Knappenvereins-Vorsitzender

Rainer Dickhut freute

sich wieder über die große

Resonanz. „Nach dem ersten

Gottesdienst haben wir

den Wunsch geäußert, einen

Bergmannsgottesdienst zum

traditionellen Bestandteil des

Gemeindelebens werden zu

lassen. Wir sind auf einem

guten Weg!“ Beendet wurde

der Gottesdienst traditionell

mit dem Steigerlied. Anschließend

gab es noch Speisen

und Getränke im Gemeindehaus.

1400 Teilnehmer zählte die

Seniorenwallfahrt in Stiepel,

die einen Tag nach dem Bergmannsgottesdienst

stattfand.

Weihbischof Ludger Schepers

zelebrierte den Festgottesdienst.

Mit anderen Priestern

spendete er das Sakrament

der Krankensalbung.

Die Turnhalle der Gräfin-Imma-Schule am Sportplatz von

RW Stiepel wird nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Die

Menschen wurden Mitte Mai in andere Unterkünfte gebracht. Die

Stadt will nun die defekte Deckenkonstruktion erneuern. Läuft alles

nach Plan, kann die Halle nach den Sommerferien wieder für

den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Foto: 3satz

Weihbischof Ludger Schepers gab einer Seniorin mit der Krankensalbung

Stärkung.

Foto: Caritas/Röser

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 11


STIEPEL HISTORISCH

Interessantes aus Stiepels jüngerer Geschichte

Serie Straßengeschichten: Kosterstraße und Kosterbrücke (Teil 2)

In der Serie Straßengeschichten

setzen wir die Folge über

die Kosterstraße und Kosterbrücke

mit dem zweiten Teil

fort:

Als die Straßenbahn ab Dezember

1926 über die neu

erstellte Kosterstraße fuhr,

hatte die für diesen Zweck

ertüchtigte Kosterbrücke

bereits eine Jahrzehnte

währende Geschichte hinter

sich, die mit dem Bau

der Henrichshütte auf der

Hattinger Ruhrseite 1854

begann.

Die Henrichshütte wurde nicht

zufällig im Hattinger Raum

gegründet. Für die Eisen- und

Stahlproduktion war, zumindest

in jener Epoche noch, die

räumliche Nähe zu den Rohstoffen

Kohle und Eisenerz

entscheidend. Für die Stiepeler

Kohlen- und Eisensteinzechen,

die sich zu jener Zeit im

Bereich des sog. Rauterdeller

Siepens rund um die Straßen

Am Bliestollen, Hülsbergstraße

und Am Varenholt konzentrierten,

war die Henrichshütte

der Hauptabnehmer ihrer Abbauprodukte.

Für den Transport

von dort bis zur Henrichshütte

wurde zunächst

eine Pferdebahn erstellt. Die

Die dritte Brücke endete bis ins Jahr 1979 unmittelbar am Haus

„An der Kost“.

Foto: privat

Die zweite Brücke auf einer Postkarte, ca. 1910.

Überquerung der Ruhr erfolgte

wahrscheinlich bereits ab

1854 über eine provisorische

Holzbrücke, zumindest aber

eine sogenannte Ponte, die

ein reines Betriebsmittel der

Henrichshütte und nicht für

die Öffentlichkeit zugänglich

war. Für die massentaugliche

Anlieferung von Kohlen und

Eisenstein aus Stiepel wurde

aber eine größere Lösung

benötigt. Mit Konzessionsvertrag

vom 3. Dezember 1860

wurde der Henrichshütte der

Bau einer „richtigen“ Brücke

gestattet.

Diese (zweite) Brücke wurde

überwiegend aus Holz erstellt

und war ausschließlich für

den Kohlen- und Eisensteintransport

zur Henrichshütte

Foto: privat

gedacht. Im Jahr 1872 wurde

die Aktiengesellschaft „Union

für Bergbau, Eisen- und

Stahlindustrie“ in Dortmund

(Dortmunder Union) Eigentümerin

der Henrichshütte.

Gleichzeitig erwarb diese die

mittlerweile zu „Brockhauser

Tiefbau“ konsolidierten Stiepeler

Zechen. Die nach 1860

fertiggestellte Holzbrücke

erlebte dadurch und durch

das enorme Wachstum der

Henrichshütte in den 1870er

Jahren einen regelrechten

Boom. Über die Brücke führte

eine zweigleisige Schmalspurbahn,

die letzte Kohle

überquerte die Ruhr im Jahr

1895. Aber nach wie vor war

die Brücke im Eigentum der

Henrichshütte und durfte -außer

bei Hochwasser, wenn

die parallel existierende Koster

Fähre wegen Hochwasser

nicht fuhr- nicht von der

Bevölkerung genutzt werden.

1899 wurde die Brücke dann

polizeilich geschlossen, weil

sie zu verfallen drohte.

Aus Sicht der Gemeinde

Stiepel entwickelte sich der

Wunsch, diese brachliegende

Brücke zu nutzen und

die Koster Fähre damit abzulösen.

Ab 1905 sind Ver-

12 | Stiepeler Bote | Juni 2016


STIEPEL HISTORISCH

Zeltlager an der Ostsee

Die dritte Brücke wird abgerissen, während die vierte Kosterbrücke

teilweise fertig ist, 1979.

Foto: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt

handlungen der kommunalen

Stellen mit der neuen Eigentümerin

der Henrichshütte,

der Maschinenfabrik Henschel

& Sohn, dokumentiert.

Letztendlich übernimmt die

Gemeinde Stiepel in den Jahren

1908 / 1909 die Brücke

zum Materialwert und erhält

die Konzession zum Bau einer

neuen Brücke, verbunden

mit dem Recht, Tarife für die

Benutzung festzulegen und

Brückengeld zu erheben. Das

Fährrecht der zumindest seit

1781 bestehenden Koster

Fähre wurde den Erben der

Familie Schulte-Umberg für

20.000 Mark abgekauft. Die

mittlerweile über 40 Jahre im

Dienst stehende Holzbrücke

wurde 1909 abgerissen, der

Bau der (dritten) Kosterbrücke

als Eisenbeton-Konstruktion

wurde im Wesentlichen

von der Gemeinde Stiepel

mit drei Anleihen über insgesamt

129.200 Mark finanziert.

Am 1. Februar 1910 wurde

die Brücke ihrer Bestimmung

übergeben.

Um die Baukosten zu decken,

wurde von der Gemeinde

Stiepel ein Brückengeld erhoben.

Es betrug zum Beispiel

für Personen 3 Pfennig,

für Arbeiter zur oder von der

Schicht 2 Pfg., für Großvieh 5

Pfg., für Fuhrwerke zum Fortschaffen

von Lasten 25 Pfg.

beladen / 20 Pfg. unbeladen

pro Zugtier oder für Kraftwagen

mit Gummiradreifen 20

Pfg. beladen / 10 Pfg. leer.

Das Brückengeld wurde auf

Stiepeler Seite von Gastwirt

Gustav Hoffstiepel, auf Welperaner

Seite von Gastwirt

Schulte-Umberg erhoben.

Bevor 1926 der Betrieb der

Straßenbahn aufgenommen

werden konnte, wurde die

Brücke gründlich geprüft. Bedingt

durch das hohe Eigengewicht

der Straßenbahnwagen

mussten vermutlich die

Bögen und Strompfeiler verstärkt

werden, Details dieser

Baumaßnahmen sind aber

nicht bekannt. Letztendlich

war die Brückenkonstruktion

dem Straßenbahnverkehr auf

Dauer nicht gewachsen, im

Jahr 1960 wurde aufgrund

der nicht mehr ausreichenden

Tragkraft der Straßenbahnverkehr

eingestellt, die

Linie 5/15 wurde übergangsweise

durch Busse ersetzt,

im Jahr 1963 wurde die gesamte

Strecke stillgelegt. In

den 1960er Jahren begannen

daher Planungen für den Bau

einer neuen (vierten) Brücke.

Deren Entstehungsgeschichte

zog sich, genau wie

später Planung und Ausbau

der Kosterstraße, über Jahrzehnte

hin. Die vierspurige

Stahlbetonbrücke wurde im

Oktober 1980 dem Verkehr

übergeben. Das Foto macht

den Größenunterschied der

1979 abgerissenen zur jetzigen

Brücke deutlich.

Das Eigentum an Kosterstraße

und -brücke ging übrigens

im Jahr 1927 von der Gemeinde

Stiepel auf den Kreis

Hattingen über.

Die KjG Stiepel hat noch freie Plätze für das Sommerzeltlager,

das vom 7. bis zum 21. August auf Rügen stattfinden wird. Gezeltet

wird auf dem Zeltplatz Prora direkt an der Ostsee. Die

Teilnahme kostet 380 Euro inklusive Verpflegung, 24-Stunden-Betreuung

und Ausflügen. Kontakt: KjG-stiepel@gmx.net

oder unter Tel. 0176/24858836

SERVICE GESUNDHEIT

Die Selbstheilungskräfte des

Körpers gezielt aktivieren

Osteopathisch arbeitende

Ärzte wie Dr.

med. Klein-Soetebier

(Foto) respektieren

und beachten die Zusammenhänge

zwischen

allen Systemen

des menschlichen

Körpers und des Geistes

(Psyche). Muskeln, Knochen,

Nerven, Gefäße, innere

Organe, Schädel und Gehirn

stehen nicht nur theoretisch –

sondern ganz real – über die

Faszien (unser Bindegewebe)

und über Verschaltungen der

Nerven miteinander in Verbindung.

Störungen an einer

Stelle des Körpers führen über

diese Verbindungen nicht selten

zu Symptomen in ganz anderen

Bereichen des Körpers,

oder zu Problemen, die man

niemals „mit der Wirbelsäule“

in Zusammenhang gebracht

hätte.

Der ärztliche Osteopath kennt

die ganzheitlichen Zusammenhänge.

Er setzt gezielt Impulse

an der richtigen Stelle

und aktiviert so die

Selbstheilungskräfte

des Körpers, damit die

Störung beseitigt werden

kann. Probleme,

die manuell oft erfolgreich

behandelt werden

können, sind z.B.

akute und chronische Schmerzen

der Wirbelsäule wie Ischias

(Hexenschuss), Störungen

der Kopfgelenke (ATLAS,

Schleudertrauma), Schulterund

Nackenbeschwerden,

Schmerzen in Gelenken, Beckenschiefstand,

anhaltende

Probleme nach Muskelverletzungen

(Zerrung, Prellung),

Blockierungen und Probleme

an Narben nach Operationen

sowie Probleme des Kiefergelenkes.

Osteopathische Arztpraxis

Dr. med. J. Klein-Soetebier

Mauritiusstr. 4a in Bochum

Tel.: 0234/544 59 196

www.doktor.ruhr

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 13


BLICK NACH WIEMELHAUSEN

Kirche öffnet Türen

Jeweils am 1. Sonntag im Monat bietet die katholische Kirchengemeinde

St. Franziskus Weitmar öffentliche Führungen durch

die Heimkehrer-Dankes-Kirche (Karl-Friedrich-Straße 109) an.

Die nächste öffentliche Kirchen- und Krypta-Führung findet am

Sonntag, 5. Juni, um 16 Uhr statt. Auf dem Programm steht

eine fachkundige Führung durch die Kirche und die Heimkehrer-Gedenkstätte

mit dem integrierten Museum in der Krypta.

Seit 40 Jahren besteht die Damengruppe der dritten Kompanie

des Bürgerschützenvereins Brenschede. Mit ihrer amtierenden

Königin Anke I. und Ehrendame Christina feierten die Damengruppe,

König Detlev I., Königsadjutant Daniel, Geschäftsführer Fabian

Wolski und die Mitglieder der dritten Kompanie des BSV Brenschede

im Vereinslokal Haus Vocke.

Foto: privat

Manege frei hieß es beim Zirkusprojekt der Brenscheder

Schule. Eine Woche lang übten die 300 Schüler der beiden Standorte

Markstraße und Brenscheder Straße zusammen mit dem Team

vom Zirkus Lollipop ihre Auftritte. Bei den vier öffentlichen Vorstellungen

nutzten Familien, Freunde und Lehrer die Gelegenheit das

Können des Zirkusnachwuchses zu bestaunen. Foto: Sure/3satz

Vernissage im Glücksburg Café – der Kunstkurs der

12. und 13. Klasse der Widar Schule präsentiert vier Wochen lang

seine Arbeiten im Café von Melanie Haß an der Brenscheder Straße

53. Am Freitag, 03. Juni, 18 Uhr, wird die Ausstellung „Titelsuche“

eröffnet. Die Bilder können auch erworben werden. Fotos: privat

Es grünt so grün im Kirchviertel – in einer

Pflanzaktion am letzten Apriltag griffen Bürger, Unternehmer und

Politiker zum Gartenwerkzeug und begrünten einige öffentliche

Flächen. Geplant ist außerdem, kaputte Hochbeete und Holzpalisaden

instand zu setzen.

Foto: Sure/3satz

14 | Stiepeler Bote | Juni 2016


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Essen für den guten Zweck

„Sozialgericht“ bei AC Weitmar

Die Weltneuheit für Bochum

In den Hallen des Automobilcenters

Weitmar wird

nicht nur geschraubt, sondern

auch gekocht. Zumindest

bei der Veranstaltung

Sozialgericht, das in diesem

Jahr am 1. Juli stattfindet.

Einmal essen so viel man

möchte – und das auch noch

für den guten Zweck. Beim

Sozialgericht im Automobilcenter

Weitmar an der Elsa-Brändströmstraße

31 ist

das am 1. Juli wieder möglich.

„Passend zum Motto ‚Der Pott

kocht auf Kohle‘ bieten wir den

ganzen Abend über verschiedene

Gerichte vom Grill an“,

erklärt Katharina Venne. Veranstaltungspartner

sind Grillmeister

Jörg Borgards und die

Eisdiele „I Am Love“ – beide

ebenfalls aus Bochum.

Die Aktion findet in Kooperation

mit der Matthias-Claudius-Gesamtschule

statt. Der

Erlös des Abends kommt

sozialen Projekten zugute.

Außerdem verlost die Juniorakademie

der Schule einen

Renault Megane Cabriolet. Ein

Los kostet zehn Euro und kann

entweder in der Matthias-Claudius-Gesamtschule

oder beim

Automobilcenter Weitmar gekauft

werden. Dort bekommt

man auch die Eintrittskarten

für die Veranstaltung „Sozialgericht“,

deren Teilnehmerzahl

begrenzt ist. Der Kartenvorverkauf

beginnt am 1. Juni.

Das Automobilcenter Weitmar

ist als inhabergeführtes Unternehmen

Vertragspartner

für Renault, Dacia, Suzuki

und Lada. In der hauseigenen

Werkstatt werden Wartungen

kompetent und zeitnah erledigt.

Ab dem 1. Juni erweitert

das AC Weitmar sein Angebotsportfolio

um einen weiteren

Baustein und ist auch Ansprechpartner

für Verkauf und

Vermietung von Wohnmobilen.

www.ac-weitmar.de

Fotos: Autohaus Weitmar

Der natürliche Weg

zu wirklich schöner Haut

Schon beinahe 30 Jahre lang

ist das Kosmetikstudio Sohn

& Sohn die erste Adresse

Bochums für anspruchsvolle

Kosmetik. Aus Tradition

bieten wir unseren Kundinnen

eine breite Palette der

aktuellsten und wirksamsten

Beauty-Therapien. Von Anti-Tox

über Bio-Face-Lifting

und Bodyforming bis hin zu

Meso-Lift haben wir es uns

zur Maxime gemacht, die

hohen Erwartungen unserer

Kundschaft stets noch zu

übertreffen. Sohn & Sohn

Cosmetics steht für einfühlsame,

professionelle Beratung

und sanfte Kosmetik mit

nachhaltiger Wirkung.

Das komplette Team

Sohn & Sohn Cosmetics

v.l.n.r.: Claudia Heyn (Anti-Aging Behandlung),

Sylvia Sollbach (Permanent Make up),

Maria Sohn, Kristin Jablonowski (Anti-Aging Behandlung)

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 15


SERVICE RECHT

Immobilienschenkung mit Wohnungsrecht

Was passiert beim Umzug ins Pflegeheim?

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Wer seine selbst bewohnte

Immobilie – egal ob Haus

oder Eigentumswohnung –

an seine Kinder verschenkt,

behält sich in vielen Fällen

ein Wohnungsrecht vor. Mit

dem Wohnungsrecht soll

sichergestellt werden, dort

trotz Wechsel des Eigentümers

wohnen bleiben zu

können. Doch was passiert,

wenn der Wohnungsberechtigte

wegen eingetretener

Pflegebedürftigkeit

nicht weiter in der Immobilie

wohnen kann und in ein

Pflegeheim umziehen muss?

berechtigten sinnvoll ist. Um

diese Situation zu vermeiden,

sollte bei der Vereinbarung

eines Wohnungsrechtes der

Fall des Wegzuges in ein Pflegeheim

bedacht und geregelt

werden. Denkbar ist beispielsweise,

dass dem Wohnungsberechtigten

für diesen

Fall die Vermietung der

Immobilie gestattet wird. Zu

überlegen ist dann allerdings,

ob dies dem Wohnungsberechtigten

selbst einen finanziellen

Vorteil bringt beziehungsweise

bringen würde.

Die Mieteinnahmen sind

Der Wegfall des Wohnungsrechtes

führt nicht dazu, dass

die Kinder verpflichtet wären,

eine Ersatzleistung, beispielsweise

eine Nutzungsentschädigung,

zu erbringen, auch

wenn vonseiten der Sozialhilfeträger

solche Forderungen

durchaus erhoben werden.

Um das Wohnungsrecht

auch im Grundbuch löschen

zu können, muss dem

Grundbuchamt entweder die

Bewilligung des Wohnungsberehtigten

zur Löschung

vorgelegt werden oder aber

es muss durch eine öffentliche

Urkunde der Nachweis

erbracht werden, dass das

Wohnungsrecht erloschen

ist. Ein einfaches ärztliches

Attest, wonach eine Unterbringung

in einem Pflegeheim

erforderlich ist, reicht

nicht aus. Soll die Löschung

des Wohnungsrechtes im

Grundbuch also auch dann

möglich sein, wenn der Berechtigte

die Löschungsbewilligung

zum Beispiel

wegen einer Demenzerkrankung

nicht mehr abgeben

kann, muss genau definiert

werden, wie (durch welche

öffentliche Urkunde) dem

Grundbuchamt das Erlöschen

des Wohnungsrechtes

nachgewiesen werden soll.

Geeignet ist beispielsweise

eine Regelung, wonach die

Löschung im Grundbuch gegen

Vorlage eines amtsärztlichen

Attestes erfolgen soll.

© Foto: www.konitzer.it / pixelio.de

Christoph Daniel · Fachanwalt für Erbrecht

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Tel. 0 23 02 / 27 90 90 · Fax 0 23 02 / 27 90 80

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Wird keine besondere Vereinbarung

getroffen, entfällt das

Wohnungsrecht erst mit dem

Tod des Wohnungsberechtigten.

Der gesetzliche Regelfall

ist nämlich der eines lebenslangen

Wohnungsrechtes.

Die Kinder als neue Eigentümer

sind also nicht berechtigt,

die frei gewordene Immobilie

selbst zu bewohnen oder diese

zu vermieten. Dem steht

nämlich das bestehende

Wohnungsrecht entgegen.

Da das Wohnungsrecht nur

dazu berechtigt, die Immobilie

selbst zu bewohnen, ist

der Wohnungsberechtigte

ebenfalls nicht berechtigt zu

vermieten. Dies führt dazu,

dass eine wirtschaftliche Situation

entsteht, die weder für

die Kinder als neue Eigentümer

noch für den Wohnungs-

nämlich in erster Linie zur

Deckung der Heimkosten einzusetzen.

Ist der Berechtigte

zur Deckung der Kosten des

Pflegeheims zum Beispiel auf

Sozialhilfe angewiesen, hat er

von der Berechtigung zur Vermietung

letztlich selbst keinen

finanziellen Vorteil. Der

Sozialhilfeträger wäre sogar

berechtigt, von sich aus die

Vermietung vorzunehmen.

Dieser ist im Rahmen des Sozialregresses

berechtigt, das

Recht zur Vermietung auf sich

überzuleiten. Möglich ist auch

eine Vereinbarung, nach der

der dauerhafte Wegzug in ein

Pflegeheim dazu führt, dass

das Wohnungsrecht erlischt.

Dann können die Kinder als

neue Eigentümer die Immobilie

entweder selbst bewohnen

oder diese auch vermieten.

16 | Stiepeler Bote | Juni 2016


STIEPEL AKTUELL

Glänzendes Harley-Happening auf der Wasserburg

Ruhrpott-Chapter unterstützte „Aktion benni&co“ mit dem 11. Ruhrpott Run

Chromglänzende Harleys,

knapp 1300 Besucher, Wasserburg-Ambiente

und bestes

Wetter – das war der gelungene

Zutaten-Mix beim

11. Ruhrpott Run des Harley

Davidson Ruhrpott Chapters

auf Haus Kemnade.

Vom Einsatz der Motorrad-Enthusiasten

profitierte

einmal mehr die „Aktion benni&co“,

die sich über einen

Spendenerlös von rund 1500

Euro freuen durfte. „Viele

Chapter haben zu Beginn der

Motorradsaison ähnliche Auftaktveranstaltungen,

aber in

Verbindung mit einem Charity-Projekt

gibt es nur wenige“,

sagt Gerhard Fritsche, Direktor

des in Bochum beheimateten

Ruhrpott Chapters.

„Ich glaube, dass wir in NRW

sogar die einzigen sind. Dass

unsere Veranstaltung so gut

angenommen wird, beflügelt

unsere Mitglieder, sich auch

zukünftig für den guten Zweck

zu engagieren“, so Fritsche

weiter.

Die Kosten für die Veranstaltung,

die auch von Wasserburg-Gastronom

Heinz Bruns

unterstützt wird, stemmen

die Harley-Freunde aus ihrer

Clubkasse. Deshalb kann der

Erlös komplett an die „Aktion

benni&co“ gespendet werden.

In Harley-Kreisen ist der Ruhrpott

Run ein beliebter Termin.

Interessante Fotomotive mit Harleys im Mittelpunkt bot der Ruhrpott

Run den Besuchern auf Haus Kemnade. Foto: 3satz/Sure

Die Veranstalter zählten Vertreter

von mindestens zehn

Chaptern aus NRW und darüber

hinaus. Abordnungen kamen

unter anderem aus Köln,

Bonn, Münster, Duisburg und

Bielefeld. Mit drei Pokalen

wiesen die Gastgeber auf besondere

Akzente unter den

Gästen hin: Mit 41 Mitgliedern

stellte das Westfalen-Mitte

Chapter aus Kamen die

größte Besuchergruppe. Die

weiteste Anreise mit 180 Kilometern

hatte das Rhein-Mosel

Chapter aus Koblenz und

jüngster Harley-Fahrer war

diesmal der 26-jährige Jens

Mauermann aus Köln. Zum

Gelingen des Events auf der

Wasserburg trugen in musikalischer

Form auch die Quick-

BEATS sowie die Golden-Flames-Cheerleader

bei.

Für das Ruhrpott-Chapter

steht bereits fest, dass es

im kommenden Jahr den 12.

Ruhrpott Run geben wird,

zumal die Harley-Liebhaber

auch den Image-Wert ihrer

Veranstaltung erkannt haben.

„In der Öffentlichkeit prägt

sich immer öfter das Bild ein,

dass die Motorradfahrer alles

Banditen sind“, schildert Gerhard

Fritsche, „unsere Triebfeder

ist es zu zeigen, dass es

nicht so ist. Wir denken nicht

nur ans Motorradfahren, wir

denken auch an andere.“

Die „Aktion benni&co“ weiß

das Engagement des Ruhrpott

Chapters mit seinen über

80 Mitgliedern entsprechend

zu würdigen. Silvia Hornkamp,

Geschäftsführerin der

„Aktion benni&co“, dankte

dem Ruhrpott Chapter in einem

persönlichen Brief, in

dem es u.a. heißt: „Wir haben

einen wunderbaren Tag am

Haus Kemnade erlebt. Danke,

dass Ihr den Fokus auf

unsere muskelkranken Kinder

legt und unsere Arbeit seit vielen

Jahren unterstützt.“

Die Wasserburg Haus Kemnade

wird am 28. August erneut

im Blickpunkt einer Veranstaltung

für die „Aktion benni&co“

stehen. Dann richtet Teutonia

Riemke den 11. Kemnader

Burglauf mit Lauf-Angeboten

bis zur Halbmarathon-Distanz

aus. Für Ruhrpott-Chapter-Chef

Gerhard Fritsche

ist es Ehrensache, „dass wir

uns an dem Tag auf unsere

Mopeds setzen und dort mal

vorbeifahren.“ Uli Kienel

Straßenflohmarkt

Am Samstag, 2. Juli, findet

wieder ein großer Straßenflohmarkt

in der Borgholzstraße

statt. Von 11 bis 14.30

Uhr darf nach Herzenslust

an den vielen Ständen nach

Schnäppchen gestöbert werden.

An diesem Tag ist die

Borgholzstraße für Autofahrer

gesperrt und es darf nach

Lust und Laune gebummelt

werden. Der Flohmarkt findet

auch bei schlechtem Wetter

statt.

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 17


MAIFEST DER VEREINE

Nasskalt, aber trotzdem spaßig

Luftballons flogen bis Hamburg

Fotos: 3satz/Sure

Der April, der macht was

er will – diese alte Weisheit

passt zum diesjährigen Maifest

der Vereine. Das Wetter

am Vortag zum 1. Mai meinte

es nicht gut mit den Beteiligten.

Den Spaß ließen

sie sich nicht nehmen.

Es war kalt, nass und die Zahl

der Besucher nicht annähernd

so hoch, wie bei Sonnenschein.

Aber die Vereine,

Unternehmen und Initiativen

trotzten dem Wetter beim

6. Maifest der Vereine und

machten das Beste daraus.

Am Stand des Stiepeler Boten

konnten Kinder beim

Luftballonwettbewerb mitmachen.

Auch hier machte das

Aprilwetter seinem Namen

alle Ehre: Zwar stiegen viele

Ballons in den Himmel, aber

einige schafften es – vermutlich

bestückt durch zu viele

Regentropfen – vom Parkplatz

der Gräfin-Imma-Schule

lediglich in die Brockhauser

Straße oder in den Varenholt.

Dafür fanden andere der

orangefarbenen Ballons ihren

Weg weit in den Norden, zwei

sind sogar kurz hinter Hamburg

gefunden worden.

Das sind unsere Gewinner:

100 Euro-Gutschein von

Sichtstärke:

Timo Wefelscheid

1 Kinder-VfL-Trikot:

Frederik Maniura

25 Euro Sparguthaben

Sparkasse Bochum Stiepel:

Ida Bähr

1 Plüsch-Eisbär:

Katharina Lenz

1 Spieleset der Leseinsel:

Kira Stephan

1 Gesellschaftsspiel

„Leben in Bochum“ der

Ruhrland-Apotheke:

Philipp Kruza

Die Gewinner werden schriftlich

benachrichtigt.

18 | Stiepeler Bote | Juni 2016


MAIFEST DER VEREINE

Diese Entfernungen haben die

Luftballons zurückgelegt:

1. Travenbrück ca. 337 km

2. Hamburg ca. 300 km

3. Langwedel ca. 215 km

4. Blender ca. 211 km

5. Sulingen ca. 202 km

6. Bruchhausen-Vilsen ca. 195 km

7. Affinghausen ca. 186 km

8. Stemwede ca. 135 km

9. Bissendorf-Schledehausen ca. 112 km

10. Bad-Laer ca. 92 km

11. Velbert ca. 19 km

12. Hattingen ca. 4 km

13. Bochum ca. 2 km

http://d-maps.com/carte.php?num_car=124118&lang=de

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 19


100% VFL BOCHUM

Martin Kree: „Nicht Siebter oder Achter werden“

In der Spielzeit 2016/2017 soll der VfL zum Aufstiegskandidaten reifen

Tabellenplatz fünf mit 51

Punkten und Simon Terodde

mit 25 Treffern überzeugender

Torschützenkönig

der 2. Bundesliga – Das

sind die markantesten Daten

des VfL Bochum zum

Abschluss der Zweitliga-Spielzeit

2015/16. Es war

die beste Bilanz seit der Saison

2010/11, als der VfL mit

Trainer Friedhelm Funkel in

der Relegation an Borussia

Mönchengladbach scheiterte.

Grundsätzlich dürfen die

Verantwortlichen des VfL

Bochum mit diesem Entwicklungsschritt

zufrieden

sein, wenngleich durchaus

noch mehr möglich gewesen

wäre. Verhindert haben das

Schwankungen im Bereich

von Konstanz und Stabilität.

Eine längere Phase im

vergangenen Herbst sowie

eine nicht zufrieden stellende

Punktausbeute in der

Schlussphase der Saison

machten den Unterschied zu

den Top-3-Vereinen aus Freiburg,

Leipzig und Nürnberg

aus. „Wir haben eine gute

Saison gespielt“, bestätigte

dann Sportvorstand Christian

Hochstätter, räumte aber

auch ein: „Perfekt wäre unsere

Saison gewesen, wenn wir

aufgestiegen wären.“

Die Rückkehr in die Bundesliga

muss zwangsläufig das

nächste Ziel des VfL Bochum

sein. Niemand in der Anhängerschaft

möchte jetzt hören,

dass sich die Mannschaft in

der Nähe von Tabellenplatz

sechs stabilisieren soll. Lange

genug haben sich die Fans

mit durchschnittlichem Zweitliga-Fußball

auseinandersetzen

müssen. Auch ein Grund,

weshalb sich die Zuschauerzahlen

an der Castroper Straße

nur in kleinen Schritten

nach oben entwickeln. Immerhin

hat Aufsichtsratsmitglied

Martin Kree mit seiner Aussage

deutlich zu verstehen ge-

Vor dem letzten Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig verabschiedete

sich der VfL Bochum von folgenden Spielern und Trainern: (v.l.)

Janik Haberer, Thomas Reis, Nando Rafael, Jan Simunek, David Nipsuij,

Malcolm Cacutalua, Andreas Luthe, Raymond Libregts und Marco Terrazzino.

Foto: 3satz/Sure

geben, in welche Richtung die

Ambitionen des VfL Bochum

für die nahe Zukunft gehen

sollen: „Wer in einer Saison

Vierter oder Fünfter wird“, hat

Kree gesagt, „der will in der

nächsten Saison nicht Siebter

oder Achter werden.“

Dazu müssen Manager

Hochstätter und Cheftrainer

Gertjan Verbeek nun das entsprechende

Personal nach

Bochum holen. Denn der VfL

muss einige - auch überraschende

- Abgänge kompensieren.

Mit Marco Terrazzino,

Janik Haberer (beide TSG

Hoffenheim) und Onur Bulut

(SC Freiburg) verlassen

drei Stammkräfte aus der

Offensivabteilung den VfL,

und an der Castroper Straße

wächst zudem die Befürchtung,

dass Simon Terodde

nach seinem 25-Tore-Empfehlungsschreiben

bei zahlungskräftigen

Clubs aus

dem In- und Ausland auf der

Wunschliste steht. Sicher ist

jedoch: Wer die Verpflichtung

des 28-jährigen Offensivfußballers

plant, muss tief in die

Tasche greifen. Der VfL will

ihn nur für eine Ablösesumme

von rund fünf Millionen Euro

ziehen lassen, was die Zahl

der Bewerber erheblich einschränken

wird. Der Torjäger

selbst, der auf dem Platz aus

sich herausgeht, sonst aber

besonnen und zurückhaltend

auftritt, hält sich mit Aussagen

zu seiner nahen Zukunft zurück.

Es ist das Beste, was er

in der aktuellen Situation machen

kann.

Unterdessen dürfen sich die

Sympathisanten des VfL

bereits mit dem Sommerfahrplan

ihres Vereins

auseinandersetzen.

Den Trainingsauftakt hat

Gertjan Verbeek für Montag,

27. Juni, festgelegt.

Ihre ersten drei Vorbereitungsspiele

werden die

Bochumer in der Stadt

austragen. Am Samstag,

2. Juli, geht gegen den

Bochumer Landesligisten

Concordia Wiemelhausen

(Leichtathletikplatz am

Stadion), am Donnerstag,

7. Juli, tritt der VfL anlässlich

des 110-jährigen

Vereinsbestehens beim

LFC Laer an der Havkenscheider

Straße an und am

Samstag, 9. Juli, spielt der

Zweitligist beim Stadtrivalen

aus der Regionalliga, SG

Wattenscheid 09. Zur obligatorischen

Saisoneröffnung tritt

am Freitag, 29. Juli, der Hamburger

SV an der Castroper

Straße an. Uli Kienel

20 | Stiepeler Bote | Juni 2016


STIEPEL AKTUELL

Traditionsgemäß feierte die DLRG-Ortsgruppe Bochum-Süd

den „Vatertag“ an der Wachstation an der Ruhr. Bei

herrlichem Wetter verbrachten nicht nur Vereinsmitglieder einen

gemütlichen Tag in den idyllischen Ruhrwiesen, auch viele Spaziergänger,

Radfahrer und wandernde Väter legten gerne eine

Rast bei kühlem Bier, leckeren Würstchen und selbstgebackenem

Kuchen ein. Die jüngsten Gäste konnten sich währenddessen auf

der Hüpfburg austoben.

Foto: privat

Die DLRG hat die Wachsaison an der Ruhr eröffnet. Die ehrenamtlichen

Helfer sind samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags

von 10 bis 18 Uhr für Wassersportler und Erholungssuchende

im Einsatz. Neben dem Wachdienst bietet die Ortsgruppe Bochum-Süd

Schwimmkurse, Wettkampftraining, Rettungsschwimmausbildung

und Erste-Hilfe-Kurse an.

Foto: privat

Brandschutztag in Stiepel

Freiwillige Feuerwehr stellt sich vor

Zum Brandschutztag lädt der

Förderverein der Freiwilligen

Feuerwehr Bochum Löschzug

Stiepel für Samstag, 18. Juni,

ab 10.30 Uhr ein. In Zusammenarbeit

mit den Kameraden

der Löscheinheit Stiepel

gibt es am Gerätehaus, Kemnader

Straße 199, ein buntes

Programm.

Besucher können sich ein

Bild von der Arbeit der Freiwilligen

Feuerwehr in Stiepel

machen. Vorgestellt werden

beispielsweise Einsatztechniken

bei Naturkatastrophen,

die Brandschutzerziehung in

Kindergärten und die Aufgaben

des Fördervereins. Folgende

Programmpunkte sind

geplant: Fahrzeugshow mit

Lösch- und Sonderfahrzeugen

(u.a. Drehleiter), Hüpfburg,

Spritzwand, Wasserflipper,

Kistenklettern, Zöpfe

flechten, Kinderbemalung,

Heißer Draht.

Gegen 12 Uhr wird die traditionelle

Erbsensuppe aus

dem Feldkochherd ausgegeben.

Angeboten werden auch

Würstchen und Koteletts vom

Grill sowie knusprige Pommes.

Ab 14.30 Uhr gibt es

Kaffee, Kuchen und Waffeln,

ab 19.30 Uhr gemütliches

Beisammensein mit Musik,

Tanz und Cocktailbar.

Kunterbunt ging es beim Konzert des Musikverein Gut Klang zu.

Im Saal des Lutherhauses sorgten ein bunt gekleidetes Orchester,

viele bunte Luftballons und noch mehr Musik für gute

Stimmung. Tenor Stefan Kaminski überzeugte mit seiner tollen

Stimme. Infos zu Gut Klang gibt es unter Tel. 97 99 788 oder per

E-Mail: mgk1921@t-online.de

Foto: privat

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 21


BLICK NACH WIEMELHAUSEN

„Frauen und Schokolade“

B4-Lesung in der Familienbibliothek

„Ein Netz rund ums Lesen“

Sommerfest in Familienbibliothek

Zur B4-Lesung in der

Familienbibliothek

Wiemelhausen kamen

45 Interessierte

– mehr gingen auch

nicht rein. Die Bochumer

Kunsthistorikerin

Dr. Birgit Poppe (2. von

rechts) las aus Ihrem

Buch „Frauen und Schokolade

– Die wunderbare Welt

der weiblichen Genüsse“

und stellte viele sinnenfrohe

Frauen aus unterschiedlichen

Epochen vor, die mit anregenden

Leckereien und Getränken

(Kaffee, Tee und Schokolade)

Genuss verbanden. Der

Vortrag wurde mit Lichtbildern

eingerahmt, wobei bestimmte

Moden und Rituale die exotischen

Gaumenfreuden begleiteten.

Die Chocolaterie von Lothar

Buss (links) präsentierte zahlreiche

Pralinen zum Probieren

und Kennenlernen. Dorothé

Schlautmann (rechts),

die Leiterin der Familienbibliothek,

und Eva Feischen

(2. von links), die Vorsitzende

des Bücherwurms, stellten die

Staffellesung vor.

Die Familienbibliothek Wiemelhausen

und der Bücherwurm

Wiemelhausen laden

zum Sommerfest am Dienstag,

14. Juni, von 15 bis 18

Uhr ein. Es findet in der Familienbibliothek

an der Markstraße

292 unter dem Motto

„Ein Netz rund ums Lesen“

statt. Dadurch soll die Vernetzung

und Zusammenarbeit

der Bücherei mit anderen Einrichtungen

im Bochumer Süden

gezeigt werden. Es wird

ein buntes Programm geboten.

Die Knappschafts-KiTa

Outlaw von der Königsallee

singt das Lied: „Beim Sommerfest

auf der Wiese“. Die

Theater-Spaß-AG der Brenscheder

Schule führt das

Theaterstück „Bimbo und sein

Vogel“ auf. Die Kinder des

evangelischen KiWi-Nest von

der Baumhofstraße zeigen

einen Gruppentanz. Der Chor

der Natorpschule singt das

Lied „Lesen heißt auf Wolken

liegen“.

Die Kinder können dann bei

vielen Aktionen mitmachen:

Buchcollagen erstellen mit

der KiTa Heilige Familie;

Murmeltechnikbilder rollen;

Lesezeichen können bemalt

werden mit der Betreuung der

Borgholzschule; das Schminken

vom Kinderstübchen wird

dabei sein. Der Bücherwurm

Wiemelhausen präsentiert

sich mit KIM-Spielen, Button

erstellen und Dosen werfen.

AUS DEM SPORT

Traum vom Profirennfahrer lebt

Autohaus Wicke unterstützt seine sportlichen Mitarbeiter

Azubi Philipp Bachor zusammen mit Wicke-Geschäftsführer Uwe

Gehrmann (re.) und Werkstattleiter Dirk Hoscheid. Foto: privat

Mitarbeiter des Autohauses

Wicke, die in ihrer Freizeit

sportlich aktiv sind, dürfen

bei der Ausübung ihres

Sports durchaus auf die Unterstützung

ihres Arbeitgebers

hoffen. Diese Form der

Mitarbeiterbindung gehört

zur Unternehmenskultur,

die im Lindener Autohaus

gepflegt wird. „Das ist so“,

bestätigt Geschäftsführer

Uwe Gehrmann, „Wicke fördert

seine Mitarbeiter, die

sich in ihrer freien Zeit dem

Sport widmen.“

Zu diesen Mitarbeitern gehört

auch der gerade 18 Jahre alt

gewordene Philipp Bachor,

der im Autohaus an der Hattinger

Straße eine Ausbildung

zum Kfz-Mechatroniker absolviert.

Bachors Leidenschaft ist

seit jüngster Jugend der Automobilrennsport.

Aktuell fährt

der Auszubildende in der Formel

Toyota, eine Rennserie in

den Niederlanden, die auf den

beiden Oval-Strecken in Posterholt

und Lelystad ausgefahren

wird. Der 18-Jährige,

der in der Werkstatt seines

Vaters früh mit dem Motorsport

in Verbindung kam,

stieg direkt mit einem Tagessieg

in die Rennserie ein, für

die Kosten von rund 50.000

Euro pro Saison aufgebracht

werden müssen. Das Autohaus

Wicke unterstützt seinen

Mitarbeiter deshalb mit einem

Kostenzuschuss.

Bereits als Vierjähriger begann

Philipp Bachor mit dem

Kartfahren und arbeitete sich

anschließend über diverse

Rennserien in den Formel-Sport

vor. In der Formel

Toyota bewegt der angehende

Mechatroniker Boliden mit

einem 160-PS-Antrieb. Und

damit soll das Ende noch

lange nicht erreicht sein. „Ein

Traum ist natürlich die Formel

1. Dort zu fahren, wäre schön,

ist aber unrealistisch“, sagt

Bachor abgeklärt. Der Traum

vom Berufsrennfahrer lebt

dennoch weiter. „Oval-Rennen

sind in den USA populär

und die Kosten deutlich geringer“,

deutet der 18-Jährige

Bochumer an, dass es Alternativen

zur Formel 1 gibt.

Unterdessen plant das Autohaus

Wicke, seinen Mitarbeiter

in dieser Saison nicht

nur finanziell, sondern auch

emotional zu unterstützen.

„Ich denke, dass wir Philipp

mal zusammen mit unseren

Auszubildenden bei einem

Rennen besuchen und ihm

direkt an der Strecke die

Daumen drücken werden“,

kündigt Uwe Gehrmann an.

Das Autohaus, das zu den

50 größten Volkswagen-Einzelhändlern

in Deutschland

gehört, bewegt sich mit seinen

Mitarbeitern quer durch

ein vielfältiges Sportangebot.

Fördermaßnahmen gibt es

unter anderem für die Basketballerinnen

und die Fußballer

der Ruhr-Universität sowie für

Turner, Boxer und Cheerleader.

Uli Kienel

22 | Stiepeler Bote | Juni 2016


Daetermann und Pieperbeck setzen die Akzente

Kanuten des KC Wiking starten in Essen erfolgreich in die Wettkampfsaison

Mit der Internationalen Essener

Frühjahrsregatta gab

es die erste große Herausforderung

der Saison für die

Kanuten des Kanu-Club Wiking

Bochum. Ausgetragen

wurden im Rahmen der traditionsreichen

Regatta auch

die offenen NRW-Langstrecken-Meisterschaften

im

Einer-Canadier und -Kajak

über 2000 bzw. 5000 Meter.

Bei teils schwierigen Wetterbedingungen

zeigten die

„Wikinger“ ansprechende

Leistungen. Erfolgreichste

Athleten waren Torben

Daetermann mit fünf sowie

Timo Rosenthal mit vier Medaillen.

Im Einer-Canadier (C1) der

Juniorenklasse über die

200-m-Sprintstrecke belegte

Daetermann hinter Nico Pickert

vom Linden-Dahlhauser

KC den zweiten Rang. Timo

Rosenthal verpasste nur um

0,1 Sekunden das Podium

und kam auf den undankbaren

vierten Platz, ebenso

wie Greta Dockenfuß im Einer-Kajak

(K1) der Schülerinnen

über 2000 m, David Bauschke

im C1 der Schüler über

500 m und Christopher Dirks

im C1 der Jugendklasse über

1000 Meter.

Die Mitglieder der Junioren-Nationalmannschafts-Ka-

Zum 65. Mal lädt der Kanu-Club

Wiking Bochum

Mitglieder, Sponsoren und

Freunde des Vereins zu seinem

Sommerfest ein, das

vom 10. bis zum 12. Juni

auf dem Vereinsgelände in

Stiepel, Im Sonderfeld 81,

stattfinden wird. Ein wichtiger

Bestandteil des Sportprogramms

wird neben der „Wikinger“-Vereinsmeisterschaft

der 13. Stiepeler Wandercanadier-Cup

sein.

Für den Wandercanadier-Cup,

bei dem der Spaß

eindeutig im Vordergrund stehen

soll, nimmt der KC Wiking

noch Meldungen an, die per

Mail an info@kc-wiking.de

geschickt werden sollten. Die

dreitägige Traditionsveranstaltung

beginnt am Freitag,

10. Juni, ab 18 Uhr mit dem

Freien Training, an das sich

das beliebte Reibekuchenessen

anschließt.

Samstag (11.) beginnen ab

AUS DEN SPORTVEREINEN

„Oldie“ Bruno Pieperbeck sicherte

sich bei der Landesmeisterschaft

in Rheine zwei

Titel. Fotos: KC Wiking

Torben Daetermann war erfolgreichster

„Wikinger“ beim Saisonauftakt

in Essen.

der, Daetermann, Rosenthal

und Pickert, lieferten sich

noch weitere Duelle auf

höchstem Niveau: In den

beiden Rennen über 1000 m

der Junioren und der höheren

Leistungsklasse sowie

im Juniorenrennen über 500

m siegte jeweils Pickert vor

Torben Daetermann und Timo

Rosenthal, der sich in diesen

beiden Rennen den dritten

Podiumsplatz sicherte. Im C1

der Leistungsklasse über die

kürzere 500-m-Distanz gewann

Torben Daetermann vor

seinem Vereinskollegen Timo

Rosenthal, nur 0,1 Sekunden

dahinter gefolgt von Niklas

Krunke. Aber auch weitere

Bochumer lieferten sehr gute

Resultate ab: Im Zweier-Canadier

der Schüler über 500 m

belegten Luke Sieverding und

David Bauschke den zweiten

Rang, ebenso im Vierer mit

Leonard Joest und Moritz Hasenack.

Bei den Langstrecken-Rennen

zeigten die „Wikinger“

Luke Sieverding und Thea

Winkelmann ansprechende

Leistungen. Sieverding

kam im C1 der Schüler über

2000 m auf den dritten Rang.

Winkelmann, Dritte der Deutschen

Meisterschaft 2015 in

der Schülerklasse, landete

im K1 in der nun höheren Jugendklasse

über 5000 m auf

einem ordentlichen achten

Rang unter 25 Starterinnen.

Bei den Senioren siegte

13.30 Uhr Renneinteilung

und Startvorbereitungen.

Pünktlich um 14 Uhr soll der

13. Stiepeler Wandercanadier-Cup

mit den Vorläufen

beginnen, die Endläufe sind

für 17 Uhr geplant und die

Siegerehrung soll um 18 Uhr

stattfinden. Eine halbe Stunde

später schließt sich die

Sommerfest-Party mit Musik

und Getränken von der „Wikinger“-Cocktailbar

an. Am

Sonntag (12.) werden ab 10

Karsten Pleßmann zweifach:

Im C1 über die Langstrecke

(5000 m) ließ er Matthias

Kremer vom LDKC und seinen

Vereinskollegen Bruno

Pieperbeck hinter sich,

über die 500 m siegte er vor

Pieperbeck und Kremer.

Zum ersten Mal wurde in

diesem Jahr ein gemischtes

Rennen im Achter-Canadier

gefahren. Hier konnten die

Boote frei gemischt werden,

Alter oder Geschlecht spielten

keine Rolle. Hinter dem

Boot des LDKC und der KRG

Wuppertal belegten die „Wikinger“

Phil Pleßmann, Leonard

Fürst, Nils Daetermann,

David Bauschke, Luke Sieverding,

Lorenz Bals, Bruno

Pieperbeck und Oliver Pohl

mit Steuermann Timo Rosenthal

den dritten Rang.

Für den Langstrecken-Spezialisten

und „Oldie“ Bruno

Pieperbeck begann die Wettkampfsaison

mit der Landesmeisterschaft

im Kanumarathon

in Rheine. Nachdem er

zunächst im Einer-Canadier

der Senioren über die Marathon-Strecke

von 20,3 km

startete und siegte, ging er

am Tag darauf noch einmal an

den Start. Mit seinem Bruder

startete er im Zweier- Canadier

und machte das Landesmeister-Double

perfekt.

Viel Spaß beim 13. Wandercanadier-Cup

KC Wiking lädt zu dreitägigem Sport- und Unterhaltungsprogramm ein

Uhr die Vereinsmeisterschaften

des KC Wiking ausgetragen.

Die Veranstalter haben für

alle Interessierten noch zwei

wichtige Hinweise parat: Fußballfans

verpassen nichts,

denn die EM-Spiele können

auf einer Leinwand verfolgt

werden. Außerdem sollten

Besucher der Veranstaltung

den Parkplatz an der Stiepeler

Dorfkirche nutzen. Weitere

Infos unter www.kc-wiking.de

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 23


AUS DEN SPORTVEREINEN

Vorzeitig B-Junioren-Meister

SV BW Weitmar 09 ist Bezirksligist

Die B-Junioren des SV BW Weitmar 09 durften sich über den

vorzeitigen Meistertitel und den Aufstieg freuen. Foto: privat

Bereits zwei Spieltage vor

dem Saisonende haben die

B-Junioren des SV BW Weitmar

09 mit einem 2:1-Erfolg

gegen Hedefspor Hattingen

die Meisterschaft der Junioren-Kreisliga

A erreicht. Die

Mannschaft um die Trainer

Waldemar Sprott und Frank

Freitag krönte damit vorzeitig

eine überzeugende Saison.

Neben der verdienten Meisterschaft

feiert der Verein

auch den damit verbundenen

Aufstieg in die Bezirksliga,

in der die B-Junioren in der

Saison 2016/2017 antreten

werden.

Ab Dienstag, 7. Juni, bereiten

sich die B-Junioren mit den

Spielern der Jahrgänge 2000

und 2001 auf die bevorstehende

Bezirksliga-Saison vor.

Zur weiteren Verstärkung der

Bezirksliga-Mannschaft sucht

der Verein noch fußballbegeisterte,

talentierte Jugendliche.

Dazu bietet der SV BW

Weitmar 09 bis zum 30. Juni

dienstags und donnerstags

von 18.30 bis 20 Uhr die Möglichkeit

eines Probetrainings

an. Interessierte Spieler sollten

vorab per Mail unter weitmar_09@web.de

oder per

Telefon unter 0171-5243320

(Frank Freitag) Kontakt aufnehmen.

Stadtführung startet beim TC 09

Reise zu geschichtsträchtigen Orten

Ein Stadtspaziergang durch

500 Jahre Bochumer Geschichte

startet beim TC Weitmar

09. Die Stadtführung wird

begleitet von Auftritten einiger

Schauspieler. Die Führung

findet statt am 19. Juni,

13.40 Uhr, und dauert etwa

2,5 Stunden. Beim TC 09 am

Erbstollen erwartet die Gäste

ein Kenner der Bochumer Geschichte

mit einem Bus, mit

dem es zunächst zum Landgericht

geht. Danach wird die

Gruppe im Rahmen eines

gemütlichen Spazierganges

zu den geschichtsträchtigen

Orten der Stadt geleitet.

Zwischendurch sollte auch ein

Halt an einer „Fiege-Tankstelle“

nicht fehlen. Am Schluss

bringt der Bus die Besucher

von der Propstei-Kirche zum

Clubhaus des TC Weitmar 09

zurück. Hier erwartet das Restaurant

Grim im TC 09 09 die

Teilnehmer zu einem opulenten

Grillbüffet.

Die Veranstaltung ist für ca.

30 Personen ausgelegt. Die

Kosten für die Busfahrt betragen

8 €. Das Grillbüffet kostet

39 €. Karten sind im Clubhaus

des TC 09 erhältlich oder können

unter Tel.: 0234/472661

(Grabowac, Grim) und per

E-Mail unter ggrim@t-online.

de bestellt werden.

24 | Stiepeler Bote | Juni 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Boule-Kugeln fliegen an der Kemnader Straße

„Offene Meisterschaft um den Stiepeler-Bote-Cup“ beim TC RW Stiepel

Das sportliche Veranstaltungsprogramm

in Stiepel

wird in diesem Jahr um eine

Premiere erweitert: Am Sonntag,

26. Juni, wird auf der Anlage

des TC Rot-Weiß Stiepel

an der Kemnader Straße 145

die „Offene Boule-Meisterschaft

um den Stiepeler-Bote-Cup“

ausgetragen.

Die Veranstaltung wird vom

3satz Verlag anlässlich des

20-jährigen Bestehens seines

Magazins „Stiepeler Bote

präsentiert.

Gespielt wird auf den Boule-Bahnen,

die in die schmucke

Anlage des TC RW Stiepel

integriert sind. Der Turniermodus

sieht Zweier-Teams vor,

die zunächst in Gruppenspielen

gegeneinander antreten.

Die besten Teams erreichen

schließlich die Finalrunde. Die

Turnierdauer ist abhängig von

den Meldezahlen und dürfte

zwischen drei und vier Stunden

betragen. Spielbeginn ist

um 12 Uhr.

Mitmachen dürfen nicht nur

Vereinsmitglieder des TC RW

Stiepel, auch Nicht-Mitglieder

sind ausdrücklich zur Teilnahme

an dem Turnier eingeladen.

Mitspielen können

Jugendliche ab 16 Jahren

und Erwachsene. Eine Meldegebühr

wird nicht erhoben.

Meldeschluss ist der 24. Juni

um 20 Uhr. Als Turnierleiter

der „Offenen Boulemeisterschaft“

steht Marc Rehwald,

der Breitensportwart des TC

RWS, zur Verfügung. Rehwald

nimmt die Anmeldungen

für das Turnier ab sofort unter

seiner Mailadresse entgegen:

marc.rehwald@web.de.

T.T.C. tanzt mit „Eternity“ in die zweite Bundesliga

Latein-Formation belegt Platz zwei beim Aufstiegsturnier in Bietigheim

Die Latein-A-Formation des T.T.C. Rot-Weiss-Silber Bochum tanzt in der

nächsten Saison wieder in der 2. Bundesliga. Das Team belegte Rang zwei

beim Aufstiegsturnier in Bietigheim. Foto: Rokoss

Nach fünf Jahren in der Regionalliga

West hat das Latein-A-Team

des T.T.C. Rot-

Weiss-Silber Bochum wieder

den Aufstieg in die 2. Bundesliga

der Lateinformationen geschafft.

Ausschlaggebend dafür

war ein zweiter Platz beim

Aufstiegsturnier in Bietigheim.

Fast schon als „Routine“

könnte man die Teilnahme

der T.T.C.-Formation am Aufstiegsturnier

von der Regionalliga

in die 2. Bundesliga bezeichnen.

Bereits zum vierten

Mal innerhalb der vergangenen

fünf Jahre hatte sich das

Team im Westen Deutschland

behauptet und durfte

den Versuch wagen. Doch

von „Routine“ absolut keine

Spur: Da die Mannschaft

aus Bremen aus ungeklärten

Gründen die Reise nach

Baden-Württemberg nicht

antrat, starteten fünf Mannschaften

in der Vorrunde, die

sich bereits automatisch alle

für das Finale qualifizierten.

Ein glücklicher Umstand für

die Bochumer, deren Vorrunde

noch verhalten

verlief. Im Finale rief

die Formation dann

aber die gewohnt solide

Leistung ab und

ließ – unterstützt von

vielen mitgereisten

Fans – keinen Zweifel

daran, dass das klare

Ziel nur der Aufstieg

sein konnte.

Mit dem bereits im

zweiten Jahr vertanzten

Thema „Eternity“

entschied die

Mannschaft von der

Wohlfahrtstraße unter

der Führung von

Sabrina Letzel und

Noel Borchardt zuvor die Regionalliga

West für sich. Die

abschließende Wertung des

Aufstiegsturniers war alles

andere als eindeutig, sodass

die Spannung bis zuletzt

greifbar blieb. Erst bei der

Siegerehrung erfuhren alle

das endgültige Ergebnis. Mit

einer Wertung von 2-4-3-3-1-

2-2 freute sich das Team aus

Weinheim letztendlich über

Platz eins, während die Bochumer

(3-1-2-1-4-3-3) knapp

vor den Gastgebern aus Bietigheim

(1-5-4-4-3-1-1) den

zweiten Platz belegten. Der

neuen Herausforderung „2.

Bundesliga“ sehen Trainer

und Tänzer jetzt hochmotiviert

entgegen.

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 25


AUS DER GASTRONOMIE

Gutbürgerlich mit saisonalen Akzenten

Traditions-Gasthaus „Zum Wienkopp“ unter neuer Leitung

Gutbürgerliche Küche

war schon immer in allen

Schichten der Gesellschaft

beliebt. Davon zeugen alte

Fotodokumente an den

Wänden der Gaststätte

„Zum Wienkopp“ in Sundern.

SPD-Ikone Willy Brandt

war da, Berg-Legende Luis

Trenker ließ es sich dort

schmecken und auch der als

„TV-Professor“ in die Fernseh-Geschichte

eingegangene

Heinz Haber fühlte sich

bei Hausmannskost wohl. Sie

alle waren im Bochumer Süden

Gäste in der Sternwarte

des Weltraumforschers Heinz

Kaminski, der seine Besucher

dann im gegenüber liegenden

„Wienkopp“ zu Tisch bat.

Heute lädt Gastronom Frank

Schlosinski zusammen mit

seinem Restaurantleiter „Richie“

in das Traditionsgasthaus

ein, das er im März übernommen

hat. Dort pflegen sie

Gastronom Frank Schlosinski (links) und sein Restaurantleiter

„Richie“ haben das Traditionsgasthaus „Zum Wienkopp“ übernommen.

Foto: 3satz/Sure

weiterhin die gutbürgerliche

Küche, angereichert mit vierteljährlich

wechselnden, saisonalen

Spezialitäten. Neue

Akzente werden auch mit der

mediterranen Küche gesetzt,

in der Fischspezialitäten eine

wichtige Rolle spielen sollen.

Die von Schlosinski und

seinem Team überarbeitete

Speisekarte soll auch mit Aktionstagen

(u.a. Flammkuchen,

Reibekuchen) angereichert

werden.

„Wir möchten frische und qualitative

Produkte auf den Teller

bringen, und das zu bezahlbaren

Preisen“, erklärt Frank

Schlosinski sein Konzept. Zusammen

mit weiteren fünf Mitarbeitern

führt er das vor 106

Jahren gegründete Gasthaus,

das in seinen Räumlichkeiten

Platz für 100 Personen bietet.

Wanderer, die im Bochumer

Süden unterwegs sind, dürfen

gerne im angeschlossenen

Biergarten einen Zwischenstopp

einlegen und dabei die

Schnitzelvariationen probieren.

Der „Wienkopp“ an der Obernbaakstraße

25 bietet seinen

Gästen auch einen Thekenbetrieb

und kann Clubs eine

Kegelbahn zur Verfügung

stellen. Die Räumlichkeiten

können auch für Familienfeiern

reserviert werden. An Wochenenden

und Feiertagen

ist die Gaststätte von 11 bis

22 Uhr geöffnet, wochentags

von 14 bis 22 Uhr. Donnerstag

ist Ruhetag. Wer sich über

Gasthaus und Speisekarte informieren

möchte, kann dies

über Facebook tun, telefonisch

unter 472055 oder auf

der Homepage unter

www.zum-wienkopp.de

Die nächste Ausgabe des

Stiepeler Boten erscheint

am

1. Juli. Anzeigen- und

Redaktionsschluss: 21.

Juni.

26 | Stiepeler Bote | Juni 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Tolle Spielzeit der Stiepeler Jungs

Rot-Weiß-Fußballer wollen in der nächsten Saison mehr als Platz fünf

Angetreten mit dem Ziel, die

Mannschaft in der Kreisliga

A2 zu stabilisieren und sich

keine Sorgen um den Klassenerhalt

machen zu müssen,

dürfen die Fußballer von RW

Stiepel mit einem Platz unter

den Top Fünf der Liga auf

eine äußerst erfolgreiche Saison

zurückblicken. „Wir haben

eine tolle Saison gespielt und

dies mit einer Mannschaft, die

zu 90 Prozent aus Stiepeler

Jungs besteht“, so ein zufriedener

Trainer Christian Aden,

der auch in der kommenden

Saison für die sportlichen

Geschicke an der Kemnader

Straße verantwortlich ist:

„Darauf lässt sich aufbauen.“

Wer Aden kennt, der weiß:

Schlechter als Rang fünf soll

Strucksberg

auf Rang sechs

Die Teilnahme am Deutschland-Cup

in den Wettkampfklassen

der Rhythmischen

Sportgymnastik ist für diejenigen

Gymnastinnen erstrebenswert,

die in den trainingsintensiven

Leistungsklassen

nicht mehr turnen können

oder wollen. Jetzt waren Saskia

Strucksberg (Freie Wettkampfklasse

AK 16+) und

Jana Schäfer (Junioren-Wettkampfklasse

AK 13) vom TV

Brenschede in Bremen erfolgreich

am Start.

Saskia Strucksberg erreichte

im Mehrkampf (drei Geräte)

unter 33 Teilnehmerinnen

den sechsten Platz. Im Finale

mit dem „Reifen“ glänzte die

TVB-Gymnastin mit schweren

Übungsteilen und starker Ausdrucksweise

und wurde dafür

von der Jury mit der Silbermedaille

belohnt. Im Finale mit

dem „Seil“ belegte sie Platz

vier. Jana Schäfer startete in

der Hansestadt zum ersten

Mal bei den Juniorinnen und

beendete den Mehrkampf

unter 47 Teilnehmerinnen auf

Rang 18.

es auch in der

nächsten Spielzeit

nicht werden.

Der Blick

geht eher noch

weiter nach

oben.

Das Gros der

Mannschaft

wird auch in der

kommenden

Saison weiter

für die Rot-Weißen spielen.

Freude haben Aden vor allem

die jungen Offensivkräfte bereitet.

Der erst 19-jährige Justin

Nolting erzielte 20 Treffer,

Paul Askemper durfte 17 Mal

einen eigenen Treffer bejubeln.

Mit Niclas Kroschinski

und Valentin Wieczorek werden

auch in der neuen Saison

zwei weitere A-Junioren zum

Kader der 1. Mannschaft stoßen.

Aber auch die Defensive

stabilisierte sich im Laufe der

Saison immer mehr. Garanten

hierfür waren auch die Innenverteidiger

Jan Wedler und

Nimmt eine Spitzenposition ins Visier: RW-Trainer

Christian Aden.

Foto: privat

Jan Oberfeld, den es allerdings

im September aus Studiengründen

nach Würzburg

zieht. „Ihn zu ersetzen, wird

immens schwer“, steht Aden

allerdings in Gesprächen mit

potenziellen Nachfolgekandidaten.

Aber nicht nur in der

Defensive will Stiepel personell

nachlegen, sich verstärken.

„Wir sprechen gerade

auch mit einigen Mittelfeldspielern.

Darüber hinaus sind

wir noch auf der Suche nach

einem echten Knipser“, gibt

Aden einen kleinen Einblick

in die personellen Planungen.

Besonders wichtig ist im

Rückblick für Aden die Tatsache,

dass „sich im Lauf der

Saison bei uns etwas zum

Positiven verändert hat“.

Mit der Umstellung auf ein

4-2-3-1-System kam Stabilität

in die Leistungen. Diszipliniert,

aber gleichzeitig auch

mutig nach vorne spielen die

Rot-Weißen mittlerweile. „Die

Gegner haben wieder Respekt

vor uns, denn sie wissen

genau, gegen Stiepel müssen

sie harte Arbeit abliefern, um

zum Erfolg zu kommen“, erklärt

Aden.

Jetzt freut sich der Stiepeler

Coach erst einmal auf die

Sommerpause. Die Eckdaten

für die neue Saison sind allerdings

bereits wieder festgemacht.

Am 11. Juli beginnt an

der Kemnader Straße die Saisonvorbereitung.

„Dann legen

wir noch einmal eine Schippe

drauf“, verspricht der ehemalige

Torjäger par excellence.

Martin Jagusch

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 27


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28 | Stiepeler Bote | Juni 2016


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Karten-Mix, Bargeld und Geheimzahl

Tipps für die Reisekasse von Oliver Sach, Sparkasse Stiepel

Endlich Urlaub! Wer ins Ausland

reist, steht vor der Frage:

Wie bezahle ich bequem und

sicher meine Restaurantbesuche,

Ausflüge und Mitbringsel.

Oliver Sach, Leiter der Sparkasse

Stiepel, gibt Tipps:

Der richtige Mix

Auf der sicheren Seite ist man

mit einem Mix aus Girocard,

einer Kreditkarte und etwas

Bargeld in der jeweiligen Landeswährung.

Wie in Deutschland,

so ist auch im Ausland

das bargeldlose Bezahlen mit

Giro- oder weltweit mit Kreditkarte

in Geschäften, Restaurants

und Hotels üblich. Achtung:

Zunehmend wird nicht

nur bei der Giro-, sondern

auch bei der Kreditkarte die

PIN verlangt.

Landeswährung besorgen

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So schön können Falten sein

Wer die Natur mit einem intelligenten

System optimal in

Szene setzen möchte, ohne

auf Licht-, Sicht-, Blend- und

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Unverwechselbar sind die

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und in ihrer Struktur

Geschäftsstellenleiter Oliver

Sach.

Foto: privat

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zu Beginn einer Reise

empfehle ich an Bargeld

etwa 200 Euro oder die entsprechende

Landeswährung

mitzunehmen. Die gängigen

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mehr als nur einen Vorteil zu

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in der heißen Jahreszeit die

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Franken haben wir im begrenzten

Umfang immer im

Bestand. Andere Währungen

können wir in der zulässigen

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Dabei fallen dann nur die am

Automaten der fremden Bank

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weiteres Plus: Unsere Master-

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Versicherungspaket

für unbeschwerte Auslandsreisen.

Für Herzensprojekte abstimmen

Stadtwerke: Bis zum 7. Juni

Die Bürgerinnen und Bürger

sind wieder aufgerufen, über

das Sponsoring der Stadtwerke

Bochum zu entscheiden.

„125 Bürgerprojekte stehen in

diesem Jahr zur Abstimmung.

Wie in den Vorjahren können

die Bochumerinnen und Bochumer

ihre Herzen an Projekte

ihrer Wahl vergeben“,

erklärt Dietmar Spohn, Sprecher

der Geschäftsführung

der Stadtwerke Bochum. Die

Abstimmung endet am 7. Juni

um 12 Uhr. Insgesamt stellt

der Energie- und Wasserversorger

in diesem Jahr für

Bürgerprojekte 500.000 Euro

bereit, davon werden 350.000

Euro in der Bürgerabstimmung

ausgeschüttet.

Die Abstimmung läuft „online“

auf der Abstimmungsplattform

www.stadtwerke-bochum.

de und „offline“ über Abstimmungscoupons.

Alle Bochumer

können fünf Herzen an

Bürgerprojekte ihrer Wahl

vergeben, Kunden der Stadtwerke

unter Angabe ihrer

Kundennummer sogar zehn.

Die Projekte werden präsentiert

unter

www.stadtwerke-bochum.de

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 29


TERMINE

SUNday an der Sternwarte Bochum

Die Sonne im Mittelpunkt

Am Sonntag, 26. Juni, stellt

die Sternwarte Bochum

kurz nach der Sommersonnenwende,

dem längsten

Tag des Jahres, die Sonne

in den Mittelpunkt. Das gemeinnützige

Charlie Bates

Solar Astronomy Project

ruft dazu auf, an diesem

Tage möglichst vielen

Menschen die Faszination

Sonne, Astronomie und Wissenschaft näherzubringen.

Die Sternwarte Bochum macht mit

und ermöglicht die Beobachtung der Sonne

mit Spezialteleskopen. Sie erklärt, warum sie

die Sonne ständig für die NASA im Visier hat

und was das mit unserem alltäglichen Leben

Die Sonne im Röntgenlicht. Foto: NASA

Termine

auf der Erde zu tun hat. In

der Zeit zwischen 12 Uhr

und 16 Uhr kann jeder Interessierte

diese Möglichkeit

nutzen und die Sonne aus

einer neuen Perspektive

kennenlernen. Eine Voranmeldung

ist nicht notwendig.

Weiteres im Internet

unter www.die-erde-im-visier.de.

Warnung: Die Sonne kann nur mit speziellen

Teleskopen und Schutzvorkehrungen beobachtet

werden, ansonsten kann es zu schweren

Augenschäden kommen.

Sternwarte Bochum, Obernbaakstraße 2-12,

26. Juni, 12 - 16 Uhr

Juni

Sommerfest im

Heinrich-König

Zentrum

Am 2. Juli findet das diesjährige

Sommerfest des Heinrich-König

Seniorenzentrums

der Arbeiterwohlfahrt, Wabenweg

14-16, in der Zeit von 13

bis 18 Uhr statt. Das musikalische

Programm beginnt um 14

Uhr mit dem Musikkorps Blau-

Weiß Weitmar. Die Seniorentanzgruppe

führt Tänze vor. Die

Gruppe „Let`s dance“ bezaubert

mit ihren Tanzdarbietungen.

Der TTC Rot-Weiß-Silber

Bochum führt Standardtänze

vor. Der Sänger Gennaro singt

altbekannte Schlager von Chris

Roberts und Jürgen Drews.

Sa, 4. Juni

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare, eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 19.30 Uhr.

So, 5. Juni

Gemeinde- und Kindergartenfest

Hl. Familie – ab 12 Uhr

nach der Familienmesse um

11 Uhr. Aktivitäten und Angebote

für Jung und Alt - Musik,

Kindertanzgruppe, Hüpfburg,

Spiel-, Imbiss-, Getränkestände,

Dom-Cafe, Hl. Familie –

Heimkehrer-Dankes-Kirche,

Karl-Friedrich-Str. 111.

Öffentliche Kirchen- und Krypta-Führung

in der Heimkehrer-Dankes-Kirche.

Aufgrund

des Gemeindefestes findet die

öffentliche Kirchen- und Krypta-Führung

erst um 12 Uhr

statt. Eine weitere Führung findet

um 16 Uhr statt.

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 17 Uhr.

Mo, 6. Juni

Spielenachmittag für Seniorinnen

und Senioren mit Karten-

und Brettspielen. Ev. Kirchengemeinde

Zum guten Hirten,

Weitmarer Holz Straße 34

a, 15 Uhr.

Di, 7. Juni

Offenes Frühstück im Lutherhaus

von 9 - 11:30 Uhr

Mi, 8. Juni

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Die Arbeit des Frauenheims

Wengern“ 15 - 17 Uhr

Frauenhilfe Lutherhaus:

15:00 Uhr

Mit dem Wild-Ranger ums Gehege

– „Welche Bäume wachsen

im Weitmarer Holz, wie

heißen die Familienmitglieder

der Wildschweine und was ist

der Unterschied zwischen Rehen

und Damwild?“

Bei einer Wald-Rallye rund

ums Wildgehege im Weitmarer

Holz erfahren Kinder von einem

der Gehege-Betreuer allerhand

Wissenswertes über

die Tiere im Weitmarer Holz

und ihren Lebensraum. Bitte

auf wetterfeste Kleidung achten!

15.30 Uhr Dauer: ca. 90

Minuten, Kosten: 3,-€, Alter:

Kinder von 5-10 Jahren und

Eltern. Anmeldung erforderlich

Tel.: 0234/ 47711

Gemeindeversammlung der

Emmauskirche: Das Presbyterium

lädt alle Gemeindemitglieder

und Interessierte zur

Versammlung ein.Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße 65a,

19.30 Uhr.

Sa, 11. Juni

SV Diana: KK Übungsschießen

und Vereinsmeisterschaft

II. Schießstand des Allgemeinen

Bürgerschützenvereins

Wattenscheid, Blücherstr. 30,

14 Uhr.

16. Stiepeler Konzertnacht in

der Stiepeler Dorfkirche

20 Uhr: Chor- und Orchesterkonzert

und um 21.30 Uhr: …

zwischen Himmel und Erde…

Zwischen den Konzertblöcken

werden im Gemeindehaus ein

kleiner Imbiss und Getränke

gereicht.

So, 12. Juni

Kulturhappen: Die Luthermaschine

– Über die schwierige

Beziehung von Kirche und Öffentlichkeit.

Referent: Dr. Johan

Schloemann. 11.30 Uhr.

Di, 14. Juni

Sommerfest der Familienbibliothek

Wiemelhausen unter dem

Motto „Ein Netz rund ums Lesen“.

Die Familienbibliothek

Wiemelhausen und der Bücherwurm

Wiemelhausen laden

von 14-18 Uhr in die Familienbibliothek,

Markstraße 292,

ein. Es wird ein buntes Programm

geboten: Buchcollagen

erstellen, Murmeltechnikbilder

rollen, Lesezeichen bemalen,

Button erstellen und

Dosen werfen. Für die musikalische

Begleitung ist ein Drehorgelspieler

dabei.

Mi, 15. Juni

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Vom Wasser zum Wein“, Geschichte

des Trinkens.

15 - 17 Uhr.

Diakoniekreis Lutherhaus

18 Uhr

Fr, 17. Juni

Vernissage: „Bilder aus 4 ½

Kontinenten“ Fotografien von

Matthias Echelmeyer. Sekt,

Häppchen und Führung durch

die Ausstellung. Haus Oveney,

Oveneystr. 65, 19 Uhr.

Sa, 18. Juni

LIO – Lesebühne im Oveney.

Die literarische Kaffeetafel mit

Juckel Henke. Zu Gast: Anja

Liedtke und Friedrich Grotjahn.

Haus Oveney, Oveneystr. 65,

15.30 Uhr.

So, 19. Juni

Gemeindefest in Stiepel – Die

evangelische Gemeinde feiert

rund um die Dorfkirche.

Den Auftakt macht um 11 Uhr

ein Familiengottesdienst. Danach

wird der Grill angefacht

und Bierstand eröffnet. Dazu

bieten die Frauenhilfen ein

reichhaltiges Kuchenbuffet. Bis

18 Uhr gibt es ein Programm

mit Spiel, Spaß und Musik von

und für Groß und Klein

Mi, 22. Juni

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

So, 26. Juni

Open-Air-Konzert an der Dorfkirche

– Werken von J. Ph.

Souza, R. Mey, den Beatles,

Michael Jackson, Comedian

Harmonists u.a. mit dem Posaunenchor

Stiepel. 11.30 Uhr.

30 | Stiepeler Bote | Juni 2016


TERMINE

Die Verwandlung nach Franz Kafka

14.06.2016, 19:30 Uhr // 15.06.2016 // 19:30 Uhr

Tschick von Wolfgang Herrndorf

06.06.2016, 19:30 Uhr // 08.06.2016, 19:30 Uhr

09.06.2016, 11:00 Uhr

Sommerfest - von Frank Goosen

10.06.2016, 19:30 Uhr // 11.06.2016, 19:30 Uhr

17.06.2016, 19:30 Uhr // 18.06.2016, 19:30 Uhr

19.06.2016, 19:30 Uhr

Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf

23.06.2016, 19:30 Uhr // 24.06.2016, 19:30 Uhr

Tired Eyes Kingdom – Electronic Live Music & Soundscapes

24.06.2016, 21:30 Uhr

JUNGE PRINZ*ESSINNEN & grubengold

25.06.2016, 19:00 Uhr

Spielzeitfinale: Prinzengroove – Party

25.06.2016, 21:30 Uhr

Termine

Hallo Kinder - Olympia im

Thealozzi. Der Kinder-Theater-Nachmittag

zum Sehen,

Staunen und Mitmachen. Dieses

mal geht’s um die Olympiade,

die im Thealozzi schon

ein bisschen früher stattfindet.

Welche Sportarten sind denn

dabei? Wer war Olympia? Thealozzi,

Kulturhaus Theaterhaus

Pestalozzistraße 21, 16 Uhr.

SV Diana: LG Übungsschießen,

Vereinsschießstand Borgböhmers´

Waldesruh, 14 Uhr.

Mi, 29. Juni

Frauenhilfe Dorfkirche:

15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

Jahresausflug

Do, 30. Juni

Labor der kleinen Forscher -

Für kleine Forscher von 6-10

Jahren öffnet das Labor der

kleinen Forscher der Sternwarte

Bochum von 15:30 bis

17 Uhr. Gemeinsam forschen

zu naturwissenschaftlichen

Themen von „Sonne, Mond &

Sterne“ (Astronomie & Raumfahrt),

Wasser und Luft (Physik

& Chemie) bis hin zur Bionik

(Biologie & Technik).

Kleine Experimente und Bausätze

werden ergänzt durch

altersgerechte Erklärungen

und Präsentationen. Eine Voranmeldung

ist unbedingt erforderlich!

Aktuelle Termine und

weitere Infos unter www.die-erde-im-visier.de/

Fr, 1. Juli

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare, eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 19.30 Uhr.

Sa, 2. Juli

Straßenflohmarkt in der Borgholzstraße.

An diesem Tag

ist die Borgholzstraße für Autofahrer

gesperrt und es darf

nach Lust und Laune gebummelt

werden.

Der Flohmarkt findet bei jedem

Wetter von 11 - 14.30 Uhr statt.

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare, eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 19.30 Uhr.

So, 3. Juli

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare, eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 17 Uhr.

Der nächste Stiepeler Bote

erscheint wieder am

1. Juli.

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen? Dann

senden Sie uns bis

Dienstag, 21. Juni

Ihre Veranstaltungshinweise:

können Sie uns eine E-Mail

schicken:

termine@3satz-bochum.de

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 31


TERMINE

Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (11 bis 15 Jahre) 16-18 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (ab 14 Jahre) 16-18 Uhr,

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg, jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr Beginn ab 19.04.

Bastelkreis, 15 Uhr

Musizierkreis Concertino, 20 - 22 Uhr

Regelmäßige Termine

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 17 - 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 20 - 22 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 10 Jahren: 16 - 18 Uhr

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr (außer in

den Ferien und an Feiertagen).

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

GOTTESDIENSTE

Neuapostolische Kirche

Neuapostolische Kirche Wiemelhausen, Immenweg 1

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr

Mittwochs Gottesdienst um 19.30 Uhr,

Chorprobe montags um 19.30 Uhr

Seniorentreffen: 14. Juni um 15 Uhr

KiGo 10 – 14 am 12. Juni um 9.30 Uhr in Nord

Jugendstunde am 19. Juni um 11.15 Uhr

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse an Werktagen Dienstag – Freitag um 9 Uhr

Donnerstag, 9. Juni, 9 Uhr:

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr: Pfarrer Klein

Sonntag, 12. Juni, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt-Solty mit Kindergottesdienst

Sonntag, 19. Juni, 10 Uhr: Pfarrer Dr. Schröter

Sonntag, 26. Juni, 10 Uhr: Familiengottesdienst mit den Kindertageseinrichtungen

Emmaus und Tabor, Pfarrer Loer

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Samstag, 11. Juni, 17 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pastorin A. Hövermann

Sonntag, 26. Juni, 10 Uhr:

Familiengottesdienst zum Gemeindefest, Pastorin A. Hövermann

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am 1. Juli.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

21. Juni.

32 | Stiepeler Bote | Juni 2016


Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

samstags

GOTTESDIENSTE

18.30 Uhr Vorabendmesse

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 5. Juni, 10 Uhr, Lutherhaus:

Festgottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrer Pfläging

Sonntag, 12. Juni, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Schilling

Sonntag, 19. Juni, 11 Uhr, Dorfkirche:

Familiengottesdienst zum Gemeindefest Pfr.in Häger

Freitag, 24. Juni, 18 Uhr, Dorfkirche:

Jugendgottesdienst mit Taufen Pfr. Stasing

Sonntag, 26. Juni, 10 Uhr, Lutherhaus: Gottesdienst mit erstem

Abendmahl der Konfirmanden, Pfr. Stasing mit Team

10 Uhr Lutherhaus: Konfirmation Festgottesdienst Pfr. Pfläging

Sonntag, 3. Juli, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr.in Balte

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 5. Juni, 10.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Röttger

Sonntag, 5. Juni, 10.00 Uhr, Melanchthonkirche, Königsallee 46:

Singegottesdienst mit dem Posaunenchor, Pfarrerin Dr. Strathmann-von

Soosten

Sonntag, 12. Juni, 10.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrer Loer

Sonntag, 19. Juni, 10.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 26. Juni, 10.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Wuselgottesdienst für Kinder

Sonntag, 26. Juni, 11.30 Uhr, Melanchthonkirche, Königsallee 46:

Gottesdienste an Werktagen für Senioren

Montag, 6. Juni, 15.30 Uhr:

St. Johannes-Stift, Borgholzstraße

Montag, 30. Juni , 16.00 Uhr:

Matthias-Claudius-Haus, Am Bleckmannshof 19a

Juni 2016 | Stiepeler Bote | 33


AUS DER GESCHÄFTSWELT

ANZEIGE

Führen eines Allergietagebuches ist sinnvoll

Der 21. Juni ist Lebensmittel-Allergie-Tag / Überreaktion des Immunsystems

Am 21. Juni ist Lebensmittel-Allergie-Tag.

Grund genug,

sich einmal näher damit zu

befassen, denn schätzungsweise

drei Prozent der Erwachsenen

und sogar sechs

Prozent der Kinder leiden

unter Lebensmittelallergien

und die Tendenz ist steigend.

Zu den häufigsten Auslösern

von Lebensmittelallergien gehören

Nüsse, Eier, Fisch und

Schalentiere sowie Milch- und

Sojaprodukte. Doch was genau

ist die Ursache hierfür?

Schuld ist unser Immunsystem.

Dies ist normalerweise

dafür da, Krankheitserreger

zu zerstören. Erkennt unser

Körper einen „Eindringling“,

setzt sich ein automatisches

Abwehrprogramm in Gang.

Die Blutgefäße in dem betroffenen

Bereich werden erweitert

und Durchlässigkeit der

Gefäßwände erhöht. Dadurch

können die Zellen des Immunsystems

besonders schnell zu

den Erregern vordringen und

diese bekämpfen. Verantwortlich

für diesen Effekt ist

der körpereigene Botenstoff

Histamin. Ist der Erreger abgewehrt,

wird das Histamin

wieder abgebaut und der Zustand

der Gefäße normalisiert

sich wieder.

Bei einer Lebensmittelallergie

hält der Körper eigentlich

harmlose Bestandteile aus

der Nahrung fälschlicherweise

für Krankheitserreger, die

es zu bekämpfen gilt. Die große

Menge an Allergenen sorgt

für eine Überreaktion des Immunsystems;

es kommt zur

unkontrollierten Freisetzung

von Histamin. Häufig zeigen

sich Symptome auf der Haut:

sie ist gerötet oder juckt, es

bilden sich leichte Schwellungen

oder Ausschläge. Sie

gehen meist nach kurzer Zeit

wieder zurück und sind recht

unkompliziert. Sind allerdings

die Atemwege betroffen oder

die Symptome nicht auf kleine

Bereiche begrenzt, können

die Folgen schnell fatal werden.

Atemnot oder Kreislaufversagen

können dann die

Folge sein.

Die wichtigste Vorbeugung

besteht natürlich in der Meidung

der allergieauslösenden

Nahrungsmittel. Ist nicht von

vornherein klar, welche das

sind, hilft das Führen eines

Allergietagebuches. Ist so ein

verdächtiges Nahrungsmittel

identifiziert, gibt ein gezielter

Allergietest letzte Sicherheit.

Patienten mit schwerer Lebensmittelallergie

sollten dennoch

immer ein Notfallset bei

Heiko Meyer aus der Ruhrland-Apotheke.

Foto: privat

sich führen. Vergessen Sie

dabei nicht, alle Personen in

Ihrem Umfeld darüber zu informieren,

wo sie das Set im

Notfall finden und wie es richtig

angewendet wird, denn im

Falle des Falles kann jede Minute

entscheidend sein!

Express-Schalter und „Early-Monday“-Beratung

Neu gestaltetes Kundencenter am Ostring offiziell eingeweiht

Stadtwerke-Geschäftsführer

Frank Thiel. Foto: privat

„Wir haben Bock auf jeden Kunden.

Mit einer breit angelegten

Serviceoffensive, maßgeschneiderten

Produkten und attraktiven

Dienstleistungen werden

wir uns auch im schärfer

werdenden Wettbewerb erfolgreich

behaupten“, unterstreicht

Stadtwerke-Geschäftsführer

Frank Thiel bei einem Pressegespräch

zur Vorstellung des

„Stadtwerke Service Pakets“.

Herzstück der Serviceoffensive

ist das neu gestaltete Kundencenter

am Ostring, das mit

einem Express-Schalter, „Early-Monday“-Beratungszeiten

ab 7 Uhr, Online-Terminvergabe

und Kunden-Chat nicht nur

optisch attraktiver und kundenfreundlicher

gestaltet wurde.

„Bei uns ist weiterhin alles

möglich: Persönliche Beratung

mit und ohne Termin, per Telefon

oder im Online-Kundenchat.

Selbst ohne Termin liegt

die Wartezeit im Durchschnitt

deutlich unter zehn Minuten“,

berichtet Frank Thiel. Der neue

Express-Schalter am Ostring

28 werde von den Kunden sehr

gut angenommen. Dort können

Kunden des Bochumer Energie-

und Wasserversorgers

beispielsweise ihre Bankverbindung

ändern, Zählerstände

mitteilen oder Abschlagszahlungen

anpassen lassen, ohne

auf einen Beratungstermin

warten zu müssen.

Stadtwerke-Geschäftsführer

Frank Thiel wies auch auf die

diversen Online-Angebote seines

Unternehmens hin. Das

Online-Kundencenter unter

www.stadtwerke-bochum.de

werde inzwischen von rund

35.000 Kunden genutzt und

ständig weiterentwickelt. „Anfang

des Jahres haben wir

auch eine Kundenkarten-App

als zusätzliches Serviceangebot

für die Nutzer der rewirpower-Kundenkarte

eingeführt.

Die App erfreut sich großer Beliebtheit

und wurde bereits rund

5.000 Mal installiert“, so Frank

Thiel.

Alle Informationen zu Produkten

und Dienstleistungen der

Stadtwerke Bochum gibt es im

Internet unter www.stadtwerke-bochum.de

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 0234/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2016.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

34 | Stiepeler Bote | Juni 2016

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