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zentralredaktion

SMARTLIVING-MAGAZIN

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smartLiving.

MAGAZIN

Das neue Immobilien-Magazin für Stuttgart und die Region

HEFT 07/JULI 2016/ 2,90

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IMMOBILIENTRENDS –

WIE DIE DEUTSCHEN LEBEN WOLLEN

NEUBAUPROJEKTE IN DER REGION

SMARTHOME – INTELLIGENTES

WOHNEN

Finanzierungsoptionen beim Immobilienkauf

Bestellerprinzip: Warum einen Makler beauftragen?

Einbrüche auf Rekordniveau: Tipps zur Prävention

Wohlbefinden aus der Luft: art aqua

Küchen-Spezial: Gute Gründe für eine neue Küche

IMMOBILIEN . FINANZIERUNG.

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6

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smartLiving.

MAGAZIN

BERND SEITZ

Herausgeber

Danke für die Glückwünsche!

➤➤LIEBE LESERIN UND LIEBER LESER,

um es gleich auf den Punkt zu bringen: Der Start

des smartLiving­Magazins für Stuttgart und die

Region war durchaus gelungen. Was uns besonders

gefreut hat, waren die vielen netten Anrufe

und E­Mails, mit Glückwünschen und Lob zu unserem

neuen Magazin und nicht zuletzt zu unserem

unternehmerischen Mut, in unserer digitalen

Zeit ein interessantes und schön gemachtes Printprodukt

auf den Markt zu bringen.

Warum ein gedrucktes Magazin? Nun, zunehmend

möchten Leserinnen und Leser wieder ein

Magazin in die Hand nehmen können. Diese

Entwicklung ist sehr deutlich an den Kiosken

sichtbar. Nie gab es ein solch großes Angebot

an gut gemachten Magazintiteln. Hier reiht sich

SmartLiving ab dieser Ausgabe ein – unser Magazin

ist nämlich jeweils in der letzten Woche des

Monats an den Flughafen­ und Bahnhofs­Pressezentren,

sowie bei den gut sortierten Buch handlungen

und Kiosken erhältlich. Oder ganz bequem

im Vorteils­Abonnement frei Haus.

Wer das smartLiving­Magazin künftig lieber auf

PC, Tablet oder Smartphone lesen möchte, kann

etwas zeitversetzt natürlich auch die kostenlose

Online­Ausgabe lesen, für die es zeitnah auch

eine eigene App geben wird.

Positive Reaktionen und Glückwünsche zum neuen

smartLiving­Magazin gab es auch von Seiten

der Landespolitik, von Stadtverwaltungen, Banken,

Bauträgern, Maklern und Handwerkern, die

das Magazin als Lesernutzen­orientiert ansehen.

Jetzt halten Sie die zweite Ausgabe des smart­

Living­Magazins in den Händen. Mit vielen ganz

konk reten Immobilien­, Wohn­ und Service themen

sowie zahlreichen Angeboten.

Treten Sie gerne mit Ihren Fragen und Wünschen

mit uns in den Dialog:

leserbriefe@smartliving­magazin.de

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre

des smartLiving­Magazins.

Herzlichst Ihr

Bernd Seitz

3


Inhalt

Inhalt

IMMOBILIEN

➤ Zum 100. Geburtstag der Weißenhof-Siedlung denken

Stuttgart und die Region wieder über ein architektonisches

Großprojekt nach: über die IBA 2027.

28

FINANZIERUNG

➤ Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Finanzierungsoptionen

beim Kauf einer Immobilie.

36

VERSICHERUNG & RECHT

➤ Wer bestellt, der bezahlt auch. Seit das auch für Makler

gilt, brechen deren Umsätze weg.

44

Bewährte Lebensretter:

Rauchmelder

sind seit 2015 Pflicht

R

ZUFRIEDENE SCHWABEN

51 Prozent der Deutschen wohnen bereits

so, wie sie es sich einmal erträumt haben. In Stuttgart

und der Region ist die Zahl sogar noch höher.

05

RGEHEIME ZEICHEN

Im Zwei-Minuten-Takt wird in Deutschland

eingebrochen. Aber man kann Vorsorge treffen, um

sich davor zu schützen.

54

SANIERUNG, ENERGIE & UMWELT

➤ Rauchmelder sind in Schlafzimmern Pflicht. Sie machen

aber auch noch anderer Stelle Sinn.

50

WOHNEN & LEBEN

➤ Das digitale Zeitalter hält Einzug in unseren Küchen.

nicht zuletzt deshalb stellen sich immer mehr

Männer an den Herd.

76

RWELTMARKTFÜHRER ART AQUA

In Bietigheim-Bissingen schafft ein Unternehmen

die Synthese von Drinnen und Draussen.

62

Auf dem Handy nachsehen,

ob der Kühlschrank voll ist.

Very british:

Der neue Liebherr­

Kühlschrank

für 999,– Euro

In Stuttgart und der Region

wird viel gebaut. Wir stellen ab Seite 16

einige attraktive Objekte vor.

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smartLiving.

MAGAZIN

Immobilientrends –

wie die Deutschen

leben wollen

Die Zukunft gehört der Stadt – dieser Trend, nämlich die

weltweite Urbanisierung, ist nur einer von vielen, welcher

die tradierten Wohngewohnheiten in der Gegenwart

und in naher Zukunft elementar verändern wird. Denn die

Globalisierung und digitale Vernetzung erzeugen nicht

zwangsläufig eine Dezentralisierung und Regionalisierung,

sondern führen auch zu einer weiteren Verdichtung urbaner

Gebiete. Hinzu kommt der Megatrend Individualisierung,

der zu einer steigenden Vielfalt an Lebensstilen, Familienmodellen,

Konsummustern und auch Wohnformen führt. Neue

Freiheiten und Optionen ermöglichen immer mehr individuelle

Entscheidungen in der privaten Lebensführung. Heutzutage

kann Jeder sein Leben in eigener Regie nach persönlichen

Vorlieben, Wünsche und Zielen gestalten, was früher infolge

unterschiedlicher Gründe unmöglich war. Der Wunsch

nach Selbstverwirklichung und Individualität mündet in neuen

Gemeinschaften, Szenen, Kulturen, Arbeitsformen, Familienund

Lebensmodellen jenseits alter Konventionen.

Die gravierenden Veränderungen der Lebensformen haben uns

veranlasst, die Immobilien­ und Wohntrends der Deutschen im

Rahmen unserer Titelstory näher zu betrachten. Ausgangspunkt

hierfür war die seitens der Interhyp in Auftrag gegebene

„Wohntraumstudie 2015“, bei welcher das IMWF Institut für

Management­ und Wirtschaftsforschung im Rahmen einer

repräsentativen Untersuchung 2100 Bundesbürger zu ihrer aktuellen

Wohnsituation und ihren Wohnträumen befragt hat.

Zusätzlich beschrieben 50 Architekten die Wohnwünsche der

Deutschen aus Expertensicht.


5


Immobilien

So leben die Bundesbürger heute

Das Gros der Bundesbürger mag die eigenen vier Wände. Die

Zufriedenheit mit der Wohnsituation liegt mit 76 Prozent in

etwa auf Vorjahresniveau. Im Vergleich der Altersgruppen ist

die ältere Generation (60plus) überdurchschnittlich zufrieden

(84 Prozent). Das trifft auf die 18­ bis 29­Jährigen nur in geringerem

Maße zu: 67 Prozent sind glücklich mit ihrem Zuhause

– drei Prozentpunkte weniger als 2014. Signifikant ist

der Unterschied von Eigentumswohnungen zu Mietwohnungen:

90 Prozent der Eigentümer sind zufrieden, unter den

Mietern sind es nur 69 Prozent. Der vergleichsweise niedrige

Wert bei den Mietern basiert vorwiegend auf finanziellen

Gründen. 53 Prozent finden es nämlich problematisch, dass

ihre Wohnsituation keine Sicherheit für das Alter bringt –

drei Prozentpunkte mehr als 2014.

Über die Höhe der Nebenkosten ärgern sich 55 Prozent. 59 Prozent

sind unzufrieden mit der Wertigkeit ihrer Wohnungsausstattung.

62 Prozent der deutschen Mieter stören sich an

der Höhe der Wohnkosten insgesamt. 37 Prozent hadern mit

der Bauweise oder Konstruktion ihrer Immobilie. 36 Prozent

monieren den baulichen Zustand ihres Hauses.

Vielfältige Gründe, über einen Umzug nachzudenken

Lärm wird für viele Bundesbürger in unserer hektischen Zeit

zu einem immer größeren Problem: Fast zwei Drittel fühlen

sich nämlich durch Straßenlärm massiv gestört – ein Anstieg

von vier Prozentpunkten gegenüber der letzten Erhebung im

Jahr 2014. Danach folgend weitere akustische Einflussfaktoren

wie Laubbläser und andere Gartengeräte, die 19 Prozent als

Belästigung empfinden. Lärm ist aber bei weitem nicht der

wichtigste Anlass umzuziehen. Wie in den Vorjahren nennen

die meisten Befragten ökonomische Gründe (35 Prozent) als

entscheidendes Kriterium für einen Wohnungswechsel. Denn

eine zu hohe Miete belastet naturgemäß zu stark das frei verfügbare

Einkommen, welches für Konsumausgaben oder als

Notgroschen eingesetzt werden kann. Am zweithäufigsten

wird geringer Platz (28 Prozent) angegeben, am dritthäufigsten

der schlechte Zustand der Wohnung (26 Prozent). Streitigkeiten

mit dem Vermieter sind für 24 Prozent Anlass genug,

eine neue Wohnung zu suchen.

Die Deutschen mögen es grün und praktisch

Wer erst einmal den Entschluss gefasst hat, sich nach einer neuen

Bleibe umzuschauen, will sich natürlich verbessern – oder

zumindest den vorherigen Standard halten. Vor einem Umzug

wird ergo die Umgebung und deren Infrastruktur genau unter

die Lupe genommen. Die Nähe zur Natur spielt dabei eine

herausragende Rolle, denn 82 Prozent wollen rasch im Grünen

sein. Knapp dahinter (81 Prozent) rangieren die Einkaufsoptionen

in der Nähe. Erst dann geht es um die Behaglichkeit

der Immobilie (78 Prozent). Kritisch sehen viele Befragte

dagegen das Angebot für den Freizeitbereich. Nur 52

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smartLiving.

MAGAZIN

Prozent finden, dass es genügend Vereine in ihrem Wohngebiet

gibt. 55 Prozent halten die Zahl der Schwimmbä der für ausreichend.

Das sind drei Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Lebensformen der Zukunft: Luxus nicht gefragt –

Einbauküche aber unverzichtbar

Ein komfortables Zuhause ist für viele Bundesbürger fast genauso

wichtig wie die eigene Gesundheit. Die Attraktivität

der Wohnimmobilie liegt auf Platz zwei der bedeutendsten

Dinge im Leben – gleich hinter der Gesundheit (95 zu 99 Prozent).

Die meisten Deutschen streben überdies zu Eigentum.

Rund drei Viertel der Mieter sehnen sich nach einem Leben in

den eigenen vier Wänden. Dieser Wunsch ist insbesondere bei

Mietern mit Kindern extrem stark ausgeprägt. 88 Prozent von

ihnen zahlen künftig lieber eine Annuität als eine Miete.

Im Altersvergleich sind es besonders die Jüngeren, die diesen

Wunsch verwirklichen wollen. Am zweithöchsten ist der Wert

unter den 30- bis 39-Jährigen (90 Prozent). Bei der Ausstattung

ihrer Traumimmobilie geben sich die Deutschen eher bescheiden.

Luxusinterieur wie ein Marmorbad (zwölf Prozent), ➤

Den Traum vom Häuschen im Grünen träumen fast alle in Deutschland:

Wohnen ist so wichtig wie die Gesundheit.

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In Stuttgarts Halbhöhenlage entsteht dieses Mehrfamilienhaus

in anspruchsvoller und moderner Architektur mit 11 exklusiven

Wohneinheiten in verschiedenen Größen mit Tiefgaragenstellplatz

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werden höchsten Maßstäben an Bau- und Wohnkultur

gerecht.

Wir bieten Erdgeschosswohnungen mit anliegenden Privatgärten,

moderne und individuelle Geschosswohnungen mit großzügigen

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zu allen Wohnungen über die Hauseingangstüre und die Tiefgarage

durch die Nutzung des Aufzuges.

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7


Immobilien

eine Sauna (23 Prozent) oder ein Whirlpool im Badezimmer

(31 Prozent) sind heute weniger stark gefragt Dagegen steht

eine moderne Einbauküche als Zentrum des Wohnraumes

ganz oben auf der Wunschliste. 80 Prozent erhoffen sich dieses

Ausstattungsmerkmal. Sehr begehrt sind auch ein Gäste­WC

(75 Prozent) und eine Garage (72 Prozent).

Am wichtigsten ist den Deutschen

ein eigener Garten

Nicht nur erwünscht, sondern unverzichtbar ist für die Deutschen

der Garten. 43 Prozent nennen einen Garten als zwingend

notwendiges Extra bei ihrer Traumimmobilie. Neben

der bereits erwähnten Einbauküche folgen auf den weiteren

Plätzen: Terrasse/Balkon/Loggia (31 Prozent) und eine Garage

(24 Prozent). Es verwundert, dass der Energiesparaspekt zwar

eine zunehmend größere Rolle spielt, aber im Ranking erst

danach folgt. Unter energetischen Gesichtspunkten gehört für

51 Prozent eine Solaranlage zur Wärmegewinnung und Stromerzeugung

zur Wunschausstattung. 71 Prozent wünschen

sich eine Immobilie mit energiesparender Isolierung. Für 22

Prozent ist dieses Ausstattungsmerkmal sogar unverzichtbar.

61 Prozent wünschen sich, dass ihr Zuhause hell ist. Genügend

Licht ist somit das am häufigsten genannte Merkmal der

Traumimmobilie. 2014 lag Helligkeit noch auf Platz zwei. Im

vergangenen Jahr war es mit 62 Prozent der Mehrheit am

wichtigsten, dass ihre neue Bleibe praktisch ist. Dieser Wert

ist 2015 um drei Prozentpunkte gefallen (Platz zwei, 59 Prozent).

Im aktuellen Ranking finden sich auf Platz drei und vier

die Eigenschaften ordentlich und bodenständig (43 und 41 Prozent).

Diese Merkmale haben im Vergleich zum Vorjahr etwas

an Bedeutung verloren. Viele Deutsche wollen in einer ruhigen,

familienfreundlichen Siedlung am Stadtrand wohnen.

Wie im Vorjahr präferieren 20 Prozent diese Lage. Für 19 Prozent

ist ein Grundstück am Meer die beste Adresse. 18 Prozent

wünschen sich ein Grundstück am See.

Jeder Dritte möchte

im Einfamilienhaus wohnen

Hinsichtlich des Immobilientyps gibt es ein eindeutiges Votum.

29 Prozent der Befragten präferieren das Einfamilienhaus

– das sind allerdings drei Prozentpunkte weniger als

2014. Mit deutlichem Abstand auf dem zweiten Platz liegt mit

neun Prozent der Bungalow. Auf den weiteren Rängen: Landhaus,

Penthouse und das Energiesparhaus (jeweils acht Prozent).

Die Nachfrage nach Energiesparhäusern ist am stärksten

zurückgegangen, 2014 wünschten sich noch 13 Prozent ein

umwelt­ und klimafreundliches Haus. Das Traumhaus muss

kein Luftschloss bleiben. 22 Prozent der Deutschen wohnen

schon in ihrer idealen Immobilie. 54 Prozent sind dagegen

von der Verwirklichung noch weit entfernt – ein Prozent weniger

als im Vorjahr. 13 Prozent haben schon konkrete Pläne,

acht Prozent sind bereits auf der Suche, drei Prozent sind kurz

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smartLiving.

MAGAZIN

vor dem Einzug. Dabei sind die Glücklichsten fast immer in

den eigenen vier Wänden: 51 Prozent der deutschen Eigenheimbesitzer

wohnen bereits so, wie sie es sich erträumt haben.

Bei den Mietern sind es nur sechs Prozent.

Knapp mehr als die Hälfte der Deutschen Eigenheimbesitzer

leben bereits so, wie sie es sich erträumt haben.

Am glücklichsten

sind die Stuttgarter

Im Rahmen der zunehmenden Urbanisierung zieht es immer

mehr Menschen in die größeren Metropolen. Zahlreiche Freizeit-

und Einkaufsmöglichkeiten, viele kulturelle Angebote,

kurze Wege und eine große Vielfalt an Arbeits- und Ausbildungsplätzen

sind in den Städten verlockend. Bedeutet dies

automatisch, dass Stadtbewohner zufrieden mit ihrer Wohnsituation

sind? Wie schwer wiegen Nachteile wie geringere

Wohnungsgröße oder Verkehrslärm auf das Wohlbefinden?

Wie lebt es sich in deutschen Ballungszentren? Und wo liegen

die Unterschiede zwischen Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln,

Leipzig, München und Stuttgart?


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Wer baut mit?

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Doppel- & Reihenhäuser

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DHH, 5 Zi., 510.000 €

DHH, 5 Zi., 548.000 €

DHH, 5 Zi., 598.000 €

9


Immobilien

Für 42 Prozent der Leipziger ist die eigene Stadt der ideale

Wohnort. Im Schnitt aller Metropolen können das nur 21

Prozent sagen. Auch viele Kölner finden ihre Stadt traumhaft.

Ganz anders sieht es hingegen in der Hauptstadt aus: Neun

von zehn Berlinern würden lieber woanders wohnen. Viele

Leipziger leben nicht nur in ihrer Traumstadt, sondern auch

in der Traumwohnung. 80 Prozent von ihnen geben an, mit

Haus oder Wohnung „eher zufrieden“ oder sogar „sehr zufrieden“

zu sein. Am wenigsten glücklich mit ihren vier Wänden

sind mit 71 Prozent die Frankfurter. Im Vorjahr belegten

die Kölner mit 64 Prozent den letzten Platz. 2015 haben 78

Prozent der Domstädter hingegen keinen Grund zum Klagen.

Sie erreichen jetzt sogar den zweiten Platz der zufriedensten

Großstädter. Auf dem dritten Rang folgen die Vorjahressieger

Hamburg und Stuttgart (77 Prozent). Blickt man auf den Anteil

der sehr Zufriedenen, bleibt Stuttgart mit 42 Prozent die

glücklichste Stadt und lässt Köln und Berlin (je 27 Prozent)

weit hinter sich.

Stuttgarter verfügen über die größten Wohnungen

Die Stuttgarter können mit durchschnittlich 100,3 Quadratmetern

über den größten Wohnraum verfügen. Auf den letzten

Plätzen liegen München und Köln mit 75,9 bzw. 74,5 Quadratmetern.

In der bayrischen Metropole müssen sich 38 Prozent

sogar mit weniger als 60 Quadratmetern zufriedengeben.

In Stuttgart haben die Menschen nicht nur mehr Fläche, sondern

können sich auch über einen eigenen Platz an der frischen

Luft freuen. 62 Prozent der Schwaben besitzen dort

Terrasse, Balkon oder Loggia. Im Durchschnitt aller Metropolen

sind es nur 54 Prozent.

Darum zögern die Deutschen

bei der Verwirklichung ihres Wohntraums

Die Voraussetzungen für den Schritt in die eigenen vier Wände

sind dank attraktiver Zinsen nach wie vor gut. Trotzdem

sind 29 Prozent der Deutschen skeptisch, ob sie ihren Traum

vom Eigentum realisieren können. 24 Prozent finden eine

Verwirklichung sogar eher unwahrscheinlich. Nur gut jeder

Fünfte (22 Prozent), der entweder eine Immobilie sucht oder

zumindest vom Eigenheim träumt, meint, dass sein Wohntraum

einmal Wirklichkeit wird. Der Vergleich der Altersgruppen

zeigt, dass die jüngeren Deutschen weniger optimistisch

sind als noch vor einem Jahr. Die 30­ bis 39­Jährigen

sind dagegen zuversichtlicher. So glauben 39 Prozent der 18­

bis 29­Jährigen, dass sie ihren Wohntraum verwirklichen

können – fünf Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Bei den

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smartLiving.

MAGAZIN

30­ bis 39­Jährigen halten hingegen sieben Prozentpunkte

mehr als 2014 eine Realisierung für wahrscheinlich (jetzt: 37

Prozent). Unter den 40­ bis 49­Jährigen sind es 19 Prozent

(minus zwei Prozentpunkte), bei den 50­ bis 59­Jährigen 13

Prozent (minus zwei Prozentpunkte) und in der Generation

60plus nur jeder Zehnte (minus zwei Prozentpunkte).

Danke niedriger Zinsen sind die Voraussetzungen

für den Eigenheimerwerb derzeit gut.

Größtes Hindernis ist die Angst

vor ausufernden Kosten

Die Ursache für die zögerliche Haltung liegt in einigen Herausforderungen,

die auf dem Weg zum Wohntraum über wunden

werden müssen. 88 Prozent der Mieter befürchten, dass

die Zusatz­ und Baunebenkosten unkalkulierbar werden. 87

Prozent sorgen sich wegen einer eventuellen hohen finanziellen

Belastung durch den Kredit. An dritter Stelle der größten

Befürchtungen wird genannt, dass der vereinbarte


Vom Traum zum Raum.

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11


Immobilien

Festpreis nicht eingehalten werden kann (79 Prozent). Fast

ebenso viele (78 Prozent) befürchten, dass sie wegen der

starken Nachfrage kein Grundstück zu einem angemessenen

Preis finden. Im Vergleich zu 2014 konnten jedoch einige der

Bedenken abgebaut werden, die Prozentsätze sind zumeist

um mindestens einen Punkt gesunken. Am stärksten ist der

Rückgang bei der Befürchtung, dass Gewährleistungsansprüche

im Nachhinein nicht erfüllt werden (74 auf 71 Prozent).

Der Städtevergleich offenbart regional unterschiedlich hohe

Kaufhürden. So fürchten sich die Leipziger Mieter stärker als

andere Stadtbewohner vor unkalkulierbaren Zusatzkosten

und der Verzögerung der Fertigstellung (92 und 73 Prozent).

Die Kölner sorgen sich vor allem darum, dass die finanzielle

Belastung durch den Kredit hoch ist (94 Prozent) und dass

mehr Eigenleistung notwendig ist als geplant (80 Prozent). In

München glauben besonders viele, dass es wegen der hohen

Nachfrage schwierig ist, ein Grundstück zu einem angemessenen

Preis zu finden (90 Prozent). Besonders ängstlich sind

die Berliner: Sie haben bei fast allen Kriterien größere Sorgen

als der Durchschnitt, etwa wegen unkalkulierbarer Zusatzkosten,

hoher finanzieller Belastung durch den Kredit und

Nichteinhaltung des Festpreises.

Stuttgarter

sind sorgloser als der Durchschnitt

Im Vergleich der Metropolen fällt auf, dass in Stuttgart bei allen

Aspekten die geringsten Ängste vorherrschen. Die Ergebnisse

unter den Wohneigentümern zeigen aber zugleich: Die

Bewohner der baden­württembergischen Landeshauptstadt

haben überproportional viel Ärger beim Bau gehabt. 42 Prozent

der dortigen Immobilieneigentümer geben an, dass der

Festpreis nicht eingehalten wurde (zwei Prozentpunkte über

dem Durchschnitt). Besonders deutlich ist der Unterschied

Sorgenloses Stuttgart? Von wegen!

Bauherren haben hier mehr Ärger

als im deutschen Durchschnitt.

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smartLiving.

MAGAZIN

beim Aspekt „Es war mehr Eigenleistung notwendig als geplant“:

Die Wohneigentümer aus Stuttgart liegen mit ihren

Problemen hier 21 Prozentpunkte über dem Durchschnitt

(62 statt 41 Prozent). Mit „unkalkulierbaren Zusatz­ und Baunebenkosten“

hatten 65 Prozent von ihnen Ärger. Im Durchschnitt

waren es nur 49 Prozent. Überdurchschnittlich viele

Stuttgarter mussten auch Kompromisse eingehen, weil sie kein

Haus nach ihren Vorstellungen fanden, was mitunter der topographischen

Lage der Landeshauptstadt geschuldet ist. Es gibt

schlichtweg zu wenig Baugrundstücke, um der riesigen Nachfrage

gerecht zu werden. Die wenigen bebaubaren Grundstücke

sind überteuert, weshalb 66 Prozent der Stuttgarter unter

der „hohen finanziellen Belastung durch den Kredit“ litten –

neun Prozentpunkte mehr als der Durchschnitt.

Quelle: Die Studie „Wohnträume der Deutschen 2015“ wurde im Auftrag der

Interhyp AG in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management­ und

Wirtschaftsforschung durchgeführt.

13


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Die auskragende Architektur macht die einzelnen Wohnun gen

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14

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smartLiving.

MAGAZIN

GEWA 5 to 1 GmbH & Co. KG

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E-Mail: info@warbanoff.de

www.gewa-tower.de

15


Immobilien

R

„Burghalden-Diamant“

Neubau-Immobilien in Stuttgart

und Umgebung

– Stadtleben mit Stil

In einer bezaubernd grünen, sehr exponierten und absolut zentralen

Lage von Sindelfingen baut die BB Wohnbau Böblingen

GmbH zwei moderne Stadtvillen mit jeweils sechs Wohnungen.

Die BB Wohnbau Böblingen GmbH bündelt für Sie das Know

How zweier erfahrener Immobiliendienstleister: Immobilien

Service Bärbel Bahr und Riker Wohnbau+Immobilien GmbH.

Gemeinsam bilden sie ein schlagkräftiges Kompetenzteam

rund um das Thema Bauen und Wohnen. Von der Familienwohnung

mit Gartenanteil bis zum Penthouse-Traum

mit ein zigartiger, riesiger

Dach terrasse bietet das neue Projekt der

BB Wohnbau Böblingen GmbH in zwei

raffiniert geplanten Baukörpern jeweils

sechs Wohneinheiten. Die 2-, 3- und 4-Zimmer

wohnungen sowie stilvolle Pent housewohnungen

zeichnen sich durch hervorragende

Bauqualität mit hochwertigen

Ma terialien z. B. Philippe Starck Design,

Schiffsbodenparkett und viele wei tere Ausstattungs-Highlights

aus. Vor allem die

Erdgeschosswohnungen mit schö nen Gartenanteilen

bieten für viele Familien mit

Kindern eine tolle Alternative zum Einfamilienhaus.

Der „Burghalden­ Diamant“

bietet für jeden Geschmack und jede Lebensphase

passendes Wohneigenheim:

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BAUBEGINN

WOHNUNGEN

GRÖSSE

BEISPIELE

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vorraussichtilch Herbst 2016

12 Wohnungen (2-, 3- & 4-Zi.-Wohnungen,

Stilvolle Penthousewohnungen)

von ca. 56 bis ca. 181 m²

Penthousewohnung 181,44 m², riesige

Aussichtsdachterrasse, 925 000 €

2 Zi., 56,04 m² Wfl., Süd-Terrasse, ca.

26 m² Garten, 239 000 €

3 Zi., 105,48 m² Wfl., Süd-Balkon,

Terrasse, ca. 185 m² Garten, 479 000 €

4 Zi., 120,93 m² Wfl., Süd-Balkon,

Terrasse, ca. 160 m² Garten, 549 000 €

➤ Wohnflächen von ca. 56 m² bis ca. 181 m²

➤ Große Gartenanteile

➤ Besondere Ausstattung: z. B. Philippe Starck Design, Fußbodenheizung,

Parkett (Schiffs bodenverlegung), verstellbare

Aluminium-Außenjalousien, elektrische Rollläden, Videosprech

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➤ Garagen und Stellplätze

➤ Abstellräume, Hauswirtschaftsraum

➤ Aufzüge

➤ Keine zusätzliche Käuferprovision

Die Lage der zwei 6-Familienhäuser, in der Burghaldenstraße,

ist attraktiv. Direkt vor der Haustür laden innerstädtische

Grünflächen und attraktive Einkaufsmöglichkeiten, die historische

Altstadt sowie vielfältige kulturelle Angebote zu gelungener

Freizeitgestaltung ein. Ausgezeichnete Gastronomie,

eine lebendige Vereinslandschaft und hervorragende Betreuungsangebote

für Familien vervollständigen das Bild der Stadt.

Mit 17 Schulen und 35 städtischen Kindertagesstätten ist auch

der Nachwuchs versorgt. Ob für Eigennutzer oder Kapitalanleger

– ein interessantes Projekt. Viele beliebte Arbeitgeber

sind schnell auch mit dem Fahrrad erreichbar. In nur fünf

Minuten ermöglicht die A 81 einen schnellen Anschluss an die

ganze Region.


➤ www.baerbel-bahr.de

16


smartLiving.

MAGAZIN

R

Wohnen

im Herzen Feuerbachs

LAGE

FERTIGSTELLUNG

WOHNFLÄCHE

WOHNUNGEN

PREIS

Wienerstr. 18, Stuttgart-Feuerbach

Ende 2017

ca. 120 m²

4

499 000 € bis 559 000 €

Die Eventus eG, eine Stuttgarter Wohnungsgenossenschaft,

sieht sich in der Verantwortung, bezahlbaren und modernen

Wohnungsbau zu fördern. Aus diesem Grund ist das Projekt

in der Wiener Straße 18 nicht nur das erste Projekt der Neuordnung

von Stuttgart Feuerbach, son dern auch das Projekt in

Feuerbach mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.

Die Architektur des geplanten Neubauprojektes präsentiert sich

schlicht und zurückhaltend aber auch modern und ansprechend.

Das Zusammenspiel von klarer Linienführung und farbigen

Akzenten verleiht dem Gesamtkonzept eine individuelle Note.

Hochwertige Baumaterialien und eine fortschrittliche Bauweise

unterstützen die Wertentwicklung der Immobilie. Hier

entsteht ein stilvolles und hochwertiges Zuhause mit besonderer

Wohnatmosphäre.


➤ www.urban-w.de

Das Neubauprojekt befindet sich im Sanierungsgebiet in

Stuttgart Feuerbach und ist das erste Projekt, dass im Zuge der

Neuorientierung des alten Schoch Areals realisiert wird. In der

Wiener Straße entsteht ein modernes und charmantes 4-Familien-Haus.

Das Projekt besticht durch die noch flexiblen

Grundrissgestaltungen. Ob offene Loft-Wohnung mit 2 Zimmern

oder eine Familiengerechte 5-Zimmer Wohnung. Es ist

fast alles möglich.

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Immobilien

R

Esslingen-Berkheim:

Energiesparhäuser „Panorama Lofts“

LAGE

BEISPIELE

Esslingen-Bergheim

Wohnung 2, EG, Loft, max. 2,5

Zimmer ca. 61 m², 235 000 €

Wohnung 7, OG, Loft, max. 4,5

Zimmer ca. 116 m², 452 000 €

Wohnung 11, OG Penthaus, Loft, max.

4,5 Zimmer ca. 125 m², 535 000 €

definieren. Hier lassen sich individuelle Raumideen verwirklichen.

Die Panorama-Lofts überzeugen nicht nur durch ihre

Architektur, sondern glänzen auch mit inneren Werten. Eine

designorientierte Ausstattung mit bekannten Markenprodukten

wird dem Anspruch nach Ästhetik und Qualität gerecht.


➤ www.metzger-co.de

Wenn Lage, Umfeld, Komfort und Qualität eine nachhaltige

Verbindung eingehen, erst dann wird aus der eigenen Immobilie

ein wahrhaft lebenswertes Zuhause mit exzellenten Zukunftsperspektiven.

Die Panorama-Lofts entstehen in einem gewachsenen Wohngebiet

in einer der besten Lagen Esslingen-Berkheims. Kurze

Wege in den Ortskern, nach Stuttgart, Esslingen und auf die

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Spazieren und Erholen einlädt. Des Weiteren profitiert man von

der guten Infrastruktur und Lage von Esslingen-Berkheim.

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kann die Raumaufteilung und -anzahl weitgehend selbst

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Immobilien

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direkt am Ufer der Lauter

Wendlingen, am östlichen Stadtrand

1. Bauabschnitt fertiggestellt,

2. Bauabschnitt Ende 2016

46 Wohnungen in zwei Bauabschnitten

2­, 3­ und 4­Zimmer­Wohnungen

169 000 € bis 479 000 €

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gestört.

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ebenerdige Terrassen mit viel Platz für Pflanzen, Liegen und

Sitzgelegenheiten. In den Obergeschossen finden sich große

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Im Osten der Stadt Wendlingen am Neckar, realisiert das renommierte

Ludwigsburger Immobilienunternehmen Strenger

Bauen und Wohnen das Projekt Wendlingen Lauterwiesen. Direkt

am Ufer der Lauter entstehen fünf architektonisch innovative

Gebäude. Bereits in der Planungsphase wurden die naturräumlichen

Gegebenheiten berücksichtigt, um ein ideales

grünes Lebensgefühl mit hohem Komfort entstehen zu lassen.

Die Anlage ist im Norden von unverbaubaren Grünflächen und

dem Ufer der Lauter begrenzt. Die Idylle am Fluss wird dank

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Fenster lassen viel Südlicht in die Wohnungen und tragen

zur zeitlosen Eleganz der Gebäude bei.

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im Projekt Wendlingen auch komplett möblierte Wohnungen

realisiert. Dabei wurden Möbel und Wohnaccessoires von Experten

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smartLiving.

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Schmellbachstr.17, Stuttgart-Rohr

ca. Sommer 2017

zwischen 92 m² und 107 m²

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Dieses Bauvorhaben der ALVENI Projektentwicklung steht unter

der Prämisse ökologischer Nachhaltigkeit und optimaler

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anspruchsvolle Mehrfamilienhaus beherbergt 6 exklusive

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Stuttgart-Gänsheide

Ende 2017

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Es entstehen in exponierter Lage, süd-/süd-westlich ausgerichtet,

großzügige und sehr hochwertige Eigentumswohnungen

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Wohnens. Das Wohnen und Essen im Zusammenspiel mit

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Immobilien

R

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für AnspruchsvolleIn attraktiver Halbhöhenlage am Relenberg entsteht der VIL­

LAGE

FERTIGSTELLUNG

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Stuttgart-Nord

Ende 2016

2 bis 5-Zimmer, 55 bis 260 m²

€ 340 000 bis € 2.3 Mio

LENGARTEN, ein harmonisches Ensemble aus sieben eleganten

Stadtvillen und parkähnlicher Gartenanlage. Entworfen

wurde er vom renommierten Architekturbüro Kuehn Malvezzi.

Keine Villa ist wie die andere. Versetzte, in zwei Richtungen

offene Loggien und Terrassen prägen die Fassade mit ihrem feinen

Putz. Jede Villa verfügt über ein großzügiges Entrée. Der

helle Aufzug - mit Milchglasverkleidung und Lichtdecke eigens

für den VILLENGARTEN gestaltet – führt in die Wohngeschosse

und die Tiefgarage. Durch die zahlreichen raumhohen

französischen Fenster mit transparenten Brüstungen gelangt

sehr viel Tageslicht in die hohen Räume. Es entsteht ein edles

Refugium, das Rückzug und Geborgenheit einerseits erlaubt,

andererseits ein Raumensemble schafft, dass durch Helligkeit

und großzügige Durchblicke besticht. Die Gartenanlage wird

von den international tätigen Landschaftsarchitekten Levin

Monsigny gestaltet, die auch die Freiflächen der Berliner Museumsinsel

planen.


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smartLiving.

MAGAZIN

RAusgezeichnet wohnen am Alten Neckar

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voraussichtlich Sommer 2018

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In Esslingen-Zell, direkt am Ufer des alten Neckararms gelegen,

erstellt die Niederlassung Stuttgart des international tätigen

Bauträgers BPD Immobilienentwicklung GmbH ein Wohnprojekt

für Familien, Singles und Senioren, das keine Wünsche offen

lässt. Das Projekt ist im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnet.

Das Architekturbüro Flassak und Tehrani aus Stuttgart hat

mit seinem Konzept im Frühjahr 2012 den städtebaulichen

Wettbewerb der Stadt Esslingen am Neckar gewonnen.


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Lust auf Zukunft

Die Idee spricht für sich selbst: Genau hundert Jahre nach

der internationalen Bauausstellung auf dem Stuttgarter

Killesberg im Jahr 1927, für die von den damals visionärsten

und kühnsten Architekten ihrer Zeit die Weißenhofsiedlung

entworfen und gebaut worden war, soll sich die Geschichte

wiederholen. Diesmal allerdings nicht in Halbhöhenlage, sondern

im Talkessel der Landeshauptstadt. Herzlich willkommen

zur internationalen Bauausstellung 2027 in der Region

Stuttgart.

Es herrscht Einigkeit über Parteigrenzen hinweg

Eine verlockende Vorstellung, die sich in vielen Köpfen festgesetzt

hat und insbesondere auch die Spitzenpolitiker und

Entscheidungsträger begeistert – und das über alle Parteigrenzen

hinweg. Angefangen beim Stuttgarter Oberbürgermeister

Fritz Kuhn von den Grünen, der in der jüngsten Vergangenheit

immer wieder betont und versichert hat, das Vorhaben

vorantreiben zu wollen. Über seine Amtskollegen aus

Esslingen und Waiblingen, Jürgen Zieger (SPD) und Andreas

Hesky (Freie Wähler). Bis hin zum Regionalpräsidenten Thomas

Bopp von der CDU, die im Oktober 2014 zu den Haushaltsberatungen

den Antrag gestellt hatte, der Verband Region

Stuttgart möge Gespräche mit der Stadtverwaltung bezüglich

einer IBA aufnehmen. „Wir brauchen einen deutlichen

Ausbau des Wohnungsbestandes. Eine IBA kann beispielsweise

zeigen, wie man auf knapper Fläche im verdichteten Raum

Architekturen und Städtebau schaffen kann, die auch Spaß

macht“, betont Bopp, der selber Architekt ist und in Stuttgart

zusammen mit seiner Frau Simone Herrmann ein Planungsbüro

betreibt.

Hundert Hektar Baufläche

Beim Bau der Weißenhofsiedlung, die bis heute zu den bedeutendsten

Zeugnissen der Moderne zählt, waren auf dem Areal

einer ehemaligen Meierei unter der Leitung des deutsch­amerikanischen

Architekten Ludwig Mies van der Rohe in der

kurzen Bauzeit von nur 21 Wochen insgesamt 21 Häuser neuen

Stils entstanden. Nun wird im Zuge des Großprojekts

Stuttgart 21 wieder ein großes Areal frei, und das mitten im

Herzen der Landeshauptstadt. Knapp hundert Hektar Fläche

können hinter dem Hauptbahnhof bebaut werden, sobald der

Bahnknoten neu geordnet wurde, die unterirdische Durchgangsstation

in Betrieb gegangen ist und die Gleise oben abgebaut

worden sind. Im Rosensteinviertel, wie das Quartier in

Anlehnung an den benachbarten Park benannt wurde, soll

nach dem Willen aller Beteiligten und Verantwortlichen etwas

Zukunftsweisendes entstehen. Vor diesem Hintergrund

ist vor über einem Jahr die Idee geboren worden, wieder eine

Regionalpräsident:

Thomas S. Bopp

©WRS/Christian Hass

©WRS/Christian Hass

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smartLiving.

MAGAZIN

IBA in und um Stuttgart zu organisieren, in der die Stadt das

künftige Rosensteinviertel als Kernzone einbringen könnte.

„Wir müssen die historische Chance nutzen, die sich uns hier

bietet“, so Oberbürgermeister Fritz Kuhn. Die Chancen, dass

auf dem Boden der Landeshauptstadt tatsächlich ein zweites

Mal ein weithin sichtbares Zeichen für innovatives Denken,

Planen und Bauen gesetzt werden kann, sind in den vergangenen

Tagen und Wochen enorm gestiegen. Mehr als 250 Architekten,

Stadtplaner, Regionalräte, Kommunalpolitiker, Oberbürgermeister

und Bürgermeister aus der gesamten Region

Stuttgart haben sich Ende April zu einer öffentlichen Auftaktveranstaltung

versammelt, zu der die regionale Wirtschaftsfördergesellschaft

in die Wagenhallen geladen hatte. Ein deutliches

Signal, dass eine ganze Region hinter dem Vorhaben

steht, das damit wieder deutlich an Fahrt aufgenommen hat.

Zuletzt war das „Projekt Bauausstellung“ etwas ins Stocken

geraten und hatte im Herbst 2015 sogar kurz vor dem Aus

gestanden. Der Grund dafür waren einerseits unterschiedliche

Ansichten in der Vorgehensweise zwischen dem Regionalverband,

den Kommunen und insbesondere der Landeshauptstadt

Stuttgart. Gleichzeitig war es auch ums liebe Geld

gegangen: Etliche Regionalräte hatten den anvisierten Etat

von 360 000 Euro für ein Projektbüro mit drei Stellen für zu

hoch befunden.


250 Experten trafen sich zur Auftaktveranstaltung

in den Stuttgarter Wagenhallen.

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Immobilien

IBA Auftaktveranstaltung

in den Wagenhallen

©WRS/Christian Hass

Nach jener Auftaktveranstaltung haben die Fraktionen im

Wirtschaftsausschuss der Regionalversammlung nun Anfang

Mai einstimmig beschlossen, 200 000 Euro für die Vorbereitung

einer IBA zur Verfügung zu stellen. Zuvor waren bereits

weitere 100 000 Euro bewilligt worden, die von der Wirtschaftsfördergesellschaft

der Region (WRS) bereits teilweise

für zahlreiche interne Treffen und eben jene Veranstaltung in

den Stuttgarter Wagenhallen verwendet worden sind. Zum

illustren Kreis der Befürworter, die bei dieser Gelegenheit für

eine zweite IBA in der Region Stuttgart getrommelt haben,

gehört auch der Präsident der Stuttgarter Architektenkammer,

Markus Müller. Eine Bauausstellung könne zeigen, wie

Wandel im Wohlstand und Stadtplanung in einer demokratischen

Stadt funktionieren, betont er. Die IBA müsse einen

globalen Anspruch haben, ähnlich wie auch die Weißenhofsiedlung

mit ihrem gestalterischen, politischen und sozialen

Anspruch international gewirkt habe, so Müller: „Dafür

braucht es Mut und das Zulassen auch absurder Ideen.“

Die Willensbekundungen sind da, die politischen Rahmenbedingungen

stehen mit dem jüngsten Beschluss in der Regionalversammlung

nun auch – was noch fehlt, ist das richtungs­

© WRS/Christian Hass

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smartLiving.

MAGAZIN

weisende Thema, das über einer Internationalen Bauausstellung

im Jahr 2027 stehen könnte. Locker aus dem Ärmel geschüttelt,

das weiß auch OB Fritz Kuhn, ist solch ein Thema

keinesfalls: „Mit der Entwicklung eines nachhaltigen Quartiers

brauchen wir nicht zu kommen, das ist Stand der Technik

und wird sowieso von allen gemacht“, so das Stuttgarter

Stadtoberhaupt. „Was wir brauchen, ist eine inhaltliche Fragestellung,

die vollkommen neu ist.“

Oder anders ausgedrückt: „Wir müssen die Story der Region

Stuttgart formulieren“, wie Holger Haas von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

sagt, die vom Regionalparlament über

alle Fraktionsgrenzen hinweg damit beauftragt wurde, einen

solchen Findungsprozess zu organisieren. Als zentrales Ins

trument wurde dafür nun nun die „IBA Plattform Region

Stuttgart“ gegründet, die allen Akteuren und Disziplinen offen

steht, von der Architektur über die Stadt­ und Regionalplanung

bis zur Wissenschaft, den Unternehmen und dem

Bauwesen. „Wir haben einen Plattformprozess gestartet, der

es den Kommunen und den Landkreisen der Region ermöglichen

soll, sich in die Themenfindung einzubringen“, betont

Haas. Ziel sei, „nach Abschluss des Prozesses im Herbst dieses

Jahres eine Geschäftsstelle einzurichten, die dann die eigentliche

Planung für die IBA 2027 gestaltet“.

©WRS/Christian Hass

Ideen sind gefragt – und der Mut, sie zuzulassen

und umzusetzen.

Die IBA hätte zehn Jahre Laufzeit

ab 2018

Der Leiter des Geschäftsbereichs Standortentwicklung, bei

dem derzeit viele Fäden zusammenlaufen, ist überzeugt von

der Tragfähigkeit des Vorhabens und seiner Strahlkraft. „Die

Region Stuttgart weist ein enormes Potenzial für eine internationale

Bauausstellung auf “, betont er. Mit einem offiziellen

Startschuss im Jahr 2018 und einer zehnjährigen Laufzeit

könne hundert Jahre nach der Eröffnung der Weißenhofsiedlung

in Stuttgart ein international sichtbares Zeichen für

nachhaltiges und innovatives Bauen, Leben und Arbeiten gesetzt

werden.

Eine IBA in der Region Stuttgart wäre eine Innovationsausstellung,

keine IBA der Krise, so Holger Haas, der sich zudem

dafür einsetzt, dass eine solche Bauausstellung nicht auf die

klassischen Themen Architektur, Städtebau und Mobilität beschränkt

wäre, wie er sagt: „Partizipation, miteinander leben

in multikultureller und sozialer Vielfalt, neue Wohn­ und Arbeitsformen,

Bildung, Klimaschutz und Anpassung an den

Klimawandel, Natur in der Stadt und Kunst im öffentlichen

Raum können weitere Leitthemen sein“, so Haas.


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Immobilien

Markus Müller, Präsident

der Architektenkammer:

großes Potential für die Zukunft. „Wir könnten beweisen, dass

wir eine Smart City im regionalen Maßstab machen können“,

betont er. Bei der Auftaktveranstaltung in den Wagenhallen

hatte Bopp um „möglichst viele Ideen“ geworben, die nun bei

diversen Foren mit Vertretern aus den verschiedenen Kommunen,

der Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur und

nicht zuletzt natürlich aus dem Kreis der Gesellschaft selbst

gefunden und vertieft werden sollen. Außerdem ist geplant,

einen großen IBA-Konvent zu veranstalten, um ein möglichst

zündendes Motto zu entwickeln. „Wir haben eine hervorragende

Grundlage für eine tolle Bauausstellung in der Region

Stuttgart“, betont Bopp und verweist auf den durchaus ehrgeizigen

Zeitplan: „Im Herbst müssen wir entscheiden, ob wir es

angehen wollen.“

Die Bürgerbeteiligung Rosensteinquartier

und der IBA-Prozess

werden noch 2016 zusammengeführt

So oder so. „Eine Bauausstellung darf keine Marketingveranstaltung

sein, sie muss für Visionen stehen, insbesondere in

einer demokratieerprobten und experimentierfreudigen Stadt

wie Stuttgart“, betont Markus Müller von der Architektenkammer,

die schon zwei Workshops im Haus zu Gast hatte,

auf denen mögliche Themen sondiert wurden. Die große Herausforderung

dabei sei, so Müller, dass man nicht aus heutiger

Sicht innovativ denken müsse, sondern ein Thema brauche,

das auch im Jahr 2027 noch in die Zukunft weist und

nicht schon überholt sei. „Wir müssen daher bei der Themenfindung

sehr weit vorausdenken“, betont Müller, dem einiges

an Inhalten vorschwebt, etwa der Bereich „kooperative Autonomie“

oder die Verknüpfung mit demokratischen Verfahren,

der aber der Sache aber noch einige Zeit geben will, wie er

sagt: „Im Moment stellen wir Fragen und geben noch keine

Antworten.“

Die Flächenknappheit könnte das

zentrale Thema werden

Auch der Regionalpräsident Thomas Bopp will noch nicht

vorgreifen, wenngleich er sich die Flächenknappheit in der

Region Stuttgart gut als eines der zentralen Themen einer IBA

vorstellen könnte. Auch in der fortschreitenden Digitalisierung

sieht der Architekt und CDU-Politiker grundsätzlich

Parallel dazu hat in der Landeshauptstadt jüngst ein großes

Bürgerbeteiligungsverfahren begonnen, bei dem die Ausgestaltung

und Entwicklung des künftigen Rosensteinquartiers

im Herzen der Stadt diskutiert und vorangetrieben werden

soll. Spätestens bis Ende des Jahres, so hat Stuttgarts Oberbürgermeister

Fritz Kuhn jüngst erklärt, werde die Bürgerbeteiligung

für das Rosensteinviertel mit dem IBA-Prozess zusammengeführt

werden. Inhaltlich müsse man sich dabei viele

Fragen stellen: Wie energiesparender und bezahlbarer Wohnungsbau

unter einen Hut zu bringen sei beispielsweise. Wie

das Verhältnis von alten und jungen Menschen gestaltet werden

können. Oder wie Arme und Reiche in einem Quartier so

zusammenleben könnten, dass es zu einer Bereicherung für

alle führt, was nicht im materiellen Sinn gemeint sei, so Kuhn,

der bei allen offenen Fragen und Unwägbarkeiten in einem

Punkt eine klare Botschaft hat, wie er sagt: „Die Stadt hat richtig

Lust auf die IBA, wir freuen uns darauf.“

©Autor: Markus Heffner

Seit 2014 engagiert sich die Wirtschaftsförderung

Region Stuttgart für eine IBA 2027. Seit Herbst 2015

organisiert sie den sogenannten IBA-Plattformprozess.

Darin bringen sich regionale Akteure aus den Kommunen,

aus Wissenschaft, Architektur, Stadt‐ planung

und Bauwirtschaft ein.

➤ www.iba2027.region-stuttgart.de

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Ludwigsburg:

Auf dem Weg zu einer Smart City

Living LaB Ludwigsburg nennt sich das im vergangenen Jahr

gegründete Innovationsnetzwerk der Stadt Ludwigsburg,

das im Sinne einer modernen Stadtentwicklung in einzigartiger

Weise Partner der regionalen Wirtschaft, Industrie und Forschungseinrichtungen

zusammenführt. Das Living LaB Ludwigs ­

burg ist die kreative Antwort auf die sich stetig und immer

schneller verändernde Umwelt und die großen gegenwärtig stattfindenden

technologischen Umwälzungen. Gleichzeitig gibt

es ein gewachsenes Verständnis seitens der Industrie und der

Wissenschaft, Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität

in den Städten gemeinsam mit Stadtverwaltungen zu erarbeiten.

Mitwirkende Wirtschaftspartner sind beispielsweise Bosch,

Siemens, Porsche und Züblin, MHP, das Architekturbüro Frey

und Forschungspartner wie Fraunhofer IAO, die Universität

Stuttgart und die Hochschule für Technik Stuttgart. Für den Gemeindetag

Baden-Württemberg fungiert Ludwigsburg als Pilotstadt,

auch in enger Kooperation mit dem Städtetag Baden­

Württemberg.

Aus dieser Zusammenarbeit sollen sich Impulse für neue, innovative

Technologien entwickeln, die dann vor Ort unter realen

Bedingungen im Stadtraum erprobt werden können. Um diesen

Innovationsprozess zu unterstützen, hat sich unter der Leitung

von Oberbürgermeister Werner Spec ein Beirat zum Living LaB

Ludwigsburg konstituiert. Der Beirat formuliert wichtige strategische

Fragen sowie Empfehlungen, die für das Vorgehen im

Living LaB Ludwigsburg wichtig sind.

„Die starke Beteiligung hochrangiger Führungskräfte aus der

Industrie, dem IT-Sektor und universitären Einrichtungen war

Luftbild: Gewerbegebiet der Zukunft

in der Weststadt Ludwigsburg

Ausdruck des hohen Interesses an dem gemeinsamen und umfassenden

Innovationsprojekt für Bereiche wie Mobilität, IT,

Energie, Architektur und andere Themen in der Stadt. Die neuen

Technologien sollen wertvolle Beiträge für Menschen und

Umwelt ermöglichen und stellen neue Chancen für zukunftssichere

Arbeitsplätze dar“, so Oberbürgermeister Werner Spec.

So möchte Ludwigsburg beispielsweise Sensoren testen, mit denen

man die Verfügbarkeit von freien Parkplätzen in der Stadt

über Smartphone oder ein Navigationsgerät abrufen und damit

leicht einen Parkplatz finden kann. Das erspart langes Suchen

und schont zugleich die Umwelt durch weniger Abgase.

Ein weiteres Beispiel: Intelligente Straßenleuchten, die energieeffizient

und bedarfsgerecht sind. Sie werden auf einem Fußund

Radweg als Testpilot in Oßweil nur angeschaltet, wenn eine

Person den Weg tatsächlich benutzt. Ansonsten bleiben sie ausgeschaltet.

Außerdem möchte Ludwigsburg mit erneuerbaren

Energien, Solarthermie, Kraft-Wärme-Kopplung und Energie­

Quartiersspeichern die CO 2 -Bilanz der Stadt verbessern und

gleich zeitig die Versorgungssicherheit gewährleisten.

Ein weiteres Projekt im Rahmen des Living LaB ist es, nachhaltigen

und qualitätsvollen, aber dennoch bezahlbaren Wohnraum

durch den Einsatz von Modul- und Systembauweisen zu

schaffen. Hierfür sind Entwicklungspartnerschaften mit Vertretern

aus Bauwirtschaft, praxisorientierter Forschung und Architektur

geplant.

Living LaB:

Elf drängende Themenfelder

auf dem Programm

Das Living LaB baut auf der Grundlage des nachhaltigen Stadtentwicklungskonzeptes

auf, das elf Themenfelder beinhaltet: Attraktives

Wohnen, Bildung und Betreuung, Energie, Grün in der

Stadt, Kulturelles Leben, Lebendige Innenstadt, Mobilität, Vielfältiges

Sportangebot, Vitale Stadtteile, Wirtschaft und Arbeit

sowie Zusammenleben von Generationen und Nationen. Diesen

Themenfeldern wurden Leitsätze als Vision, strategische

Ziele und konkrete Maßnahmen zugeordnet und in elf Masterplänen

gebündelt.

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smartLiving.

MAGAZIN

„Um den aktuellen Anforderungen einer hohen Komplexität bei

gleichzeitiger Flexibilität gerecht zu werden, müssen neue Wege

gegangen werden“, begründet OB Werner Spec das Vorgehen.

„Die enge Kooperation und starke Verzahnung von Wirtschaft,

Wissenschaft und Stadt als realem Anwendungslabor bietet die

notwendige interdisziplinäre Herangehensweise, damit Forschungsideen

und wissenschaftliche Erkenntnisse erprobt, zu

Produkten heranreifen und so gemeinsame Zukunftstechnologien

entwickelt werden.“

OB Spec beschreibt die Hintergründe: „Die Entwicklung städtischer

Lebensräume ist eine der großen Herausforderungen

der Zukunft. In Europa leben bereits heute zwei Drittel der

Menschen in Städten oder Ballungsgebieten. Neben Klimaschutz

und einem nachhaltigen Ressourcenmanagement spielen

die Anpassung an den demografischen Wandel und sich

wandelnde gesellschaftliche Anforderungen zentrale Rollen.

Die Gestaltung eines attraktiven Lebensraums und die gleichzeitige

Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen

Wirtschaft sind für Ludwigsburg besonders drängende Themen.

Schlussendlich geht es um die Frage, wie die Zukunft

unserer Stadt aussehen soll.“

„Die Entwicklung städtischer

Lebensräume ist eine

der großen Herausforderungen

der Zukunft. In

Europa leben bereits heute

zwei Drittel der Menschen

in Städten oder Ballungsgebieten.“

Werner Spec,

Oberbürgermeister Ludwigsburg

Zur Entlastung des innerstädtischen Verkehrs wird im Rahmen

von Living LaB Ludwigsburg auch eine Machbarkeitsstudie für

eine urbane Seilbahn in Auftrag gegeben. Damit wird Ludwigsburg

unter den deutschen Städten zu einer smart mobilen Vorzeigestadt.

© Autor: Bernd Seitz

Ludwigsburg macht smart mobil

Anderen Städten weit voraus soll nun im Rahmen des nachhaltigen

Ludwigsburger Stadtentwicklungskonzeptes auch das

Thema Mobilität Zug um Zug umgesetzt werden:

• Ein Hochleistungs­Verkehrsrechner wird den innerstädtischen

Verkehr entzerren und flüssiger machen. Rettungsfahrzeuge

erhalten automatisch eine durchgängige „Grüne Welle“.

Die Ampeln melden künftig digitale Verkehrsdaten laufend

an die Rechnerzentrale und wirken so auf den Verkehrsfluss

zurück.

• Ein modernes Parkraum­Management mit Boden­ oder Radarsensorik

sucht und vergibt die Parkplätze, die zum Teil

auch mit Elektro­Ladestationen ausgestattet sind.

• Moderne Elektrobusse können induktiv an entsprechenden

Haltestellen, die mit der Lade­Infrastruktur ausgestattet sind,

im Fahrbetrieb Strom „nachtanken“.

Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Stuttgart hat sich Ludwigsburg

um die Einrichtung eines Testfelds für autonomes

und vernetztes Fahren beworben. Dafür sollen ausgewählte

Straßen im Innenstadtbereich von Ludwigsburg und Stuttgart

mit der notwendigen Infrastruktur für automatisiertes und vernetztes

Fahren unter realen Bedingungen im Stadtraum ausgestattet

werden.

35


Finanzierung

Welche Möglichkeiten

der Immobilienfinanzierung gibt es?

Der Kauf einer Immobilie stellt in der Regel die größte Investition

eines Bürgers in seinem Leben dar. Hier einen Fehler zu

machen, kann fatale und nachhaltige Auswirkungen mit sich

bringen, von denen man sich finanziell über Jahrzehnte hinweg

nicht mehr erholt.

Von daher ist es nicht nur ratsam, sondern zwingend erforderlich,

sich vor dem Kauf einer Immobilie oder dem Bau des

Eigenheims über die verschiedenen Optionen der Immobilienfinanzierung

beraten zu lassen, und zwar von einem neutralen

Experten, der nicht nur seine Verkaufsprovision im

Hinterkopf hat.

Beim Erwerb oder dem Bau einer eigenen Immobilie wird üblicherweise

der Großteil der anfallenden Kosten mit Hilfe einer

Immobilienfinanzierung beglichen. Das aufzubringende

Eigenkapital liegt in der Regel bei 20 Prozent des Kaufpreises.

Für die Fremdmittel stehen dem Käufer diverse Möglichkeiten

zur Verfügung, die über Banken, Versicherungsgesellschaften

oder auch über staatliche Fördermittel bezogen werden

können. Einige dieser Finanzierungsarten erfordern Sicherheiten

für den Fall des Forderungsausfalles – diese werden

in er Regel als Grundschuld oder Hypothek im Grundbuch

eingetragen. Und jede Finanzierungsoption bietet Vorund

Nachteile.

Verschiedene Finanzierungsformen

Das Annuitätendarlehen

Diese Art der Finanzierung ist die häufigste Form der Finanzierung

einer Immobilie. Ein Annuitätendarlehen ist ein Darlehen

mit konstanten Rückzahlungsbeträgen (Raten). Im Gegensatz

zum Tilgungsdarlehen bleibt die Höhe der zu zahlenden

Rate über die gesamte Laufzeit gleich (sofern die Zinsbindungsfrist

über die gesamte Laufzeit vereinbart wurde). Die

Annuitätenrate setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil

zusammen. Da mit jeder Rate ein Teil der Restschuld

getilgt wird, verringert sich der Zinsanteil zugunsten

des Tilgungsanteils. Am Ende der Laufzeit ist die Kreditschuld

vollständig getilgt. In der Regel wird das Annuitätendarlehen

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smartLiving.

MAGAZIN

bei einem Bankinstitut aufgenommen. Der Vorteil dieser Finanzierungsform

liegt vor allem in der Zinsersparnis durch die

sofortige Tilgung des Darlehens. Der Nachteil ist die feste Bindung

an den Tilgungsplan während der Zinsbindungsfrist, wobei

Sondertilgungen, falls vertraglich vereinbart, möglich sind.

Bauspardarlehen

Wenn man diese Möglichkeit des Bausparens nutzen möchte

und den Vertrag nicht als Anlageform abgeschlossen hat, geht

man in einer ersten Ansparphase in die darauffolgende Darlehensphase

über. Man nimmt also das Bauspardarlehen in Anspruch

und erhält sein Guthaben plus ein Darlehen, um damit

sein Eigenheim zu finanzieren. Das Bauspardarlehen ist folglich

ein Darlehen zur Baufinanzierung, das in Verbindung mit

einem Bausparvertrag erhältlich ist. Währenddessen nur niedrige

Zinsen während der Ansparphase auf das Bausparguthaben

vergeben werden, können auch günstige Zinsen auf das in

Anspruch nehmende Bauspardarlehen gegeben werden. Ein

Bausparvertrag gilt als zuteilungsreif, wenn ein zuvor vereinbarter

Teil der Gesamtsumme angespart wurde. Die entstandene

Differenz zwischen Bausparguthaben und Bausparsumme

kann als Darlehen aufgenommen werden. Die Zuteilung

erfolgt meist bei einem Sparanteil von 40 bis 50 Prozent und

einem kontinuierlichen Einzahlen innerhalb von 5 bis 9 Jahren.

Bei dem Bauspardarlehen erfolgt üblicherweise eine schnelle

Tilgung mit hohen Raten. Dafür begnügt sich die Bausparkasse

mit einer Grundschuld zweiten Ranges oder dem Verzicht der

Grundschuld bei kleineren Darlehenssummen. Der große

Nach teil liegt jedoch in den meist hohen Abschlussgebühren,

die Vorteile in der Zinssicherheit, dem möglichen Verzicht der

Grundschuld und den jederzeit möglichen Sondertilgungen.

Staatliche Fördermittel

Der Staat fördert Bauherren und Modernisierer in Form von

zinsgünstigen Darlehen und Zuschüssen. Diese staatliche Förderung

kann bei der Baufinanzierung in Anspruch genommen

werden.

Die Wohn-Riester-Förderung ermöglicht Zulagen und Steuervorteile

für die Tilgung eines Darlehens für die Immobilien­

Finanzierung. Die geförderten Beiträge müssen jedoch im

Rentenalter versteuert werden. Zudem bestehen gesonderte

Regelungen bei einem Verkauf der Immobilie. Wohn-Riester

richtet sich an alle, die in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen.

Das sind in erster Linie Angestellte. Aber es gibt auch

weitere Gruppen, wie zum Beispiel Beamte, Berufssoldaten

und geringfügig Beschäftigte, die eigene Beiträge zur Sozialversicherung

bezahlen. Wer die Riester-Förderung nutzen

möchten, hat die Wahl zwischen einem Riester-Darlehen und

einem geförderten Kombi-Kredit aus Bausparvertrag und

Darlehen.

Bei Förderungsmitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau

handelt es sich meist um zinsgünstige Kredite bzw. Zinsvergünstigungen

oder Zuschüsse beim Bau eines besonders energiesparenden

Hauses oder einer energetischen Sanierung.

Ähnliche Möglichkeiten bestehen beim Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Hier erhalten Privatpersonen

nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse für Energieprojekte,

wie Holzpellet-Heizanlagen, thermische Solaranlagen

und Wärmepumpen. Zusätzlich existieren einige regionale

Förderprogramme, die von den Bundesländern oder Kommunen

unterhalten werden. Eine hilfreiche Übersicht liefert

die Website der Verbraucherzentrale:

➤ www.baufoerderer.de

Versicherungsdarlehen

Eine bekannte Form der Immobilienfinanzierung ist auch das

Versicherungsdarlehen. Es wird von vielen Versicherungsgesellschaften

angeboten. Diese Darlehensform gehört dabei zu

den „vorfinanzierten“. Es wird eine Kapitallebensversicherung

mit einer Auszahlungsprämie und einer festen Laufzeit abgeschlossen.

Parallel wird über die gleiche Höhe ein so genanntes

Festdarlehen abgeschlossen, das während der gesamten

Laufzeit zwar verzinst, aber nicht getilgt wird. Am Ende der

Laufzeit von Versicherung und Darlehen wird dann der aufgenommene

Kredit mithilfe der Versicherungsprämie komplett

bezahlt. Da während der kompletten Laufzeit der Versicherung

kein einziger Euro in der Baufinanzierung getilgt

wird, lässt sich leicht ersehen, dass diese Form der Finanzierung

zum einen sehr unflexibel ist und zum anderen kaum

günstiger als ein normales Annuitätendarlehen sein kann.

Außerdem variieren die Raten für die Versicherung – aufgrund

des Todesfallrisikos – je nach Eintrittsalter. Zu bedenken

ist auch, dass bei einigen Verträgen die Hälfte der ausbezahlten

Summe aus der Kapitallebensversicherung versteuert werden

muss und bei Zinsanpassungen für das aufgenommene Darlehen

vermehrte Kosten auf den Kreditnehmer zukommen. Denn

sind die Zinsen innerhalb der Zeit des Darlehensanspruchs

gestiegen, fallen diese zum Zeitpunkt der Tilgung auf die gesamte

Darlehenssumme an, währenddessen bei anderen Kreditformen

bereits während der gesamten Laufzeit die Kreditsumme

kontinuierlich gesunken ist.

37


Finanzierung

Immobilienfinanzierung: Müssen die Käufer

vor sich selber geschützt werden?

Eines muss man den EU­Beamten lassen, kreativ sind sie. Zumindest

dann, wenn es darum geht, die Bürger und Steuerzahler

an die Kandare zu nehmen. Zu den jüngsten Beschlüssen

aus Brüssel zählt eine neue Wohnimmobilienkreditrichtlinie,

die vorschreibt, dass die Banken bei der Vergabe von Immobilienkrediten

in Sachen Sicherheiten andere Maßstäbe setzen

müssen. Während die übrigen EU­Länder eine Richtlinie eher

als eine Empfehlung sehen, ist für die deutsche Bundesregierung

eine EU­Richtlinie einem Gesetz gleichzustellen. Da

möchte man sich in Berlin nichts nachsagen lassen.

Zudem machen die Banken das Hypothekengeschäft schon

seit über 100 Jahren, sie wissen also durchaus, wem sie anhand

der persönlichen Verhältnisse des Antragstellers Immobilienkredite

vergeben können. Das Risiko der Banken ist nach den

bisher gehandhabten Finanzierungskriterien durchaus überschaubar:

Sie lassen sich in jedem Fall eine Grundschuld eintragen,

beleihen in der Regel nur ca. 60 Prozent des Kaufpreises

und fordern oftmals als weitere Absicherung eine Risikolebensund/oder

Berufsunfähigkeits­Versicherung. Willkommen sind

natürlich auch Bürgschaften der Familie.

Das wichtigste Kriterium der Banker war bisher, dass die Immobilie

nicht an Wert verliert, ja möglichst an Wert zulegt,

wie es in den vergangenen Jahrzehnten auch bis auf ganz wenige

Ausnahmen der Fall war.

Um was geht es? Bedingt durch die EU­Billigzinspolitik haben

die Immobilienmärkte Hochkonjunktur. Die Nachfrage ist

meist größer als das Angebot. Prima, müsste eigentlich die

Bundesregierung sagen, die deutsche Bauwirtschaft, das Handwerk

und die Bau­Zulieferindustrie brummen, die deutsche

Wirtschaft blüht. Das ist genau das, was eigentlich gewollt ist.

Wenn da nur nicht der in Finanzdingen ungebildete Immobilienkäufer

wäre, der auf Teufel und komm raus Schulden macht,

weil diese ja fast nichts kosten und auch noch auf bis zu 20 Jahre

Laufzeit festgeschrieben werden. Aus seiner (unmaßgeblichen)

Sicht kann da nicht groß was passieren.

Jetzt soll das ganz anders werden: Nicht der Immobilienwert

und dessen Zuwachschancen entscheidet darüber, ob ein Immobilienkredit

gewährt wird. Jetzt muss der Immobilienkäufer

nämlich die Hosen runterlassen. Alles kommt auf den Tisch:

die hochgerechneten Gehälter und Lebenshaltungskosten über

den gesamten Finanzierungszeitraum, die Daten der gesetzlichen

Rente und privaten Altersvorsorge, Versicherungen, das

Auto, die in Aussicht stehende Erbschaft und die Briefmarkensammlung

… ja sogar, ob Kinderwunsch besteht und damit

das verfügbare Einkommen sinken könnte.

Es ist abzusehen, dass unter diesen Umständen so mancher

Traum von den eigenen vier Wänden platzen wird, weil die

EU und unsere Regierung die Käufer vor sich selber schützen

müssen. Schließlich soll niemand mit einer Schuldenlast auf

dem Buckel im nächsten Jahr zur Bundestagswahl gehen.

Womit der Gesetzgeber eine alte Bankerweisheit fest verankert:

Geld bekommt nur der, der keines braucht!

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smartLiving.

MAGAZIN

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1 27.07.2015 15:16:10


Finanzierung

Eigentum oder Miete –

Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?

Gastbeitrag von Dr. h.c. Carsten Maschmeyer

Eine Immobilie kostet Geld, das ist klar. Monat für Monat,

Jahr für Jahr. Nur: Das gleiche gilt natürlich auch für Ihre Miete.

Jeden Monat überweisen Sie eine ordentliche Stange Geld

an Ihren Vermieter – ohne, dass Sie davon jemals einen Cent

wiedersehen werden. Wenn Sie also ein gewisses Eigenkapital

aufbringen können, ist bei den aktuell extrem niedrigen Zinsen

die Entscheidung, eine Immobilie zu erwerben, gar nicht

so abwegig. Im Gegenteil!

Eine Studie der Bundesbank beweist: Besitzer von Wohnimmobilien

ohne Hypothekenbelastung verfügen durchschnittlich

über ein Nettovermögen von knapp 500 000 Euro, Wohnimmobilienbesitzer

mit Hypothekenbelastung immerhin noch mehr

als 250 000 Euro, während Mieter lediglich über ein durchschnittliches

Nettovermögen von knapp 50 000 Euro verfügen.

Gerade auf lange Sicht scheint sich ein Kauf also zu lohnen.

Bevor es aber soweit ist, müssen Sie genau kalkulieren, wie

groß Ihr finanzieller Spielraum überhaupt ist. Mit anderen

Worten: Wie viel Immobilie kann ich mir eigentlich leisten?

In wenigen Schritten zur optimalen Kreditrate

Um das herauszubekommen, führen Sie als erstes am besten

ein Haushaltsbuch ein. Dort tragen Sie alle Ein- und Ausgaben

ein, die im Monat anfallen. So erhalten Sie schnell und einfach

einen guten Überblick über Ihre aktuellen finanziellen Verhältnisse.

In der Folge sollten Sie sich die Frage stellen, welche

Ausgaben realistischerweise wegfallen beziehungsweise zusätzlich

anfallen werden, wenn Sie nicht mehr Mieter, sondern

Eigentümer sind. So fällt natürlich die Kaltmiete weg, die Nebenkosten

müssen Sie jedoch weiterzahlen. Und als Eigentümer

müssen Sie plötzlich Gebäudeversicherung, Grundsteuer,

Hausverwaltung und natürlich Rücklagen beachten.

Denn selbst, wenn Sie die Hoffnung haben, in den ersten Jahren

ohne Renovierungen oder Modernisierungen auskommen zu

können, sollten Sie so schnell wie möglich Geld für den

Worst-Case beiseite legen. Je genauer Ihre ermittelten Werte

sind, desto besser können sie anschließend die mögliche Kreditrate

ermitteln. Anhand dieser Kreditrate ist es dann ein

Leichtes, die Höhe des Darlehens und damit auch den maximalen

Kaufpreis Ihrer Immobilie zu berechnen.

Den psychologischen Aspekt beachten

Ihr Sachverständiger für die Wertermittlung

bebauter und unbebauter Grundstücke.

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Ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Kauf einer Wohnimmobilie

ist übrigens auch psychologischer Natur. Denn

wenn Sie sich in ein Haus verlieben, dann verlieren Sie auch

schnell Ihren Kopf. Das heißt, Sie werfen all Ihre guten Vorsätze

über Bord und kaufen etwas, das eigentlich den finanziellen

Rahmen sprengt. Experten raten deshalb zum sogenannten

Verhütungsschutz. Danach sollten Sie sich nur Häuser

oder Wohnungen zeigen lassen, die nicht teurer als eine

von Ihnen selbst festgelegte Summe X sind. So geraten Sie gar

nicht erst in Versuchung.

Werden Sie dennoch zu einer Besichtigung eingeladen, klären

Sie am besten im Vorfeld ab, ob der jetzige Inhaber Bereitschaft

signalisiert, auf Ihr Limit herunterzugehen. Falls dies

nicht der Fall sein sollte – sagen Sie den Termin ab. Die Verführung

könnte zu groß sein. Sollten Sie neu in einer Stadt

sein, ist es möglicherweise ratsam, zunächst nur zu mieten,

auch wenn die finanzielle Situation einen Kauf zulassen würde.

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smartLiving.

MAGAZIN

Denn ein voreiliger Kauf kann Sie später ärgern, und der Austausch

einer Immobilie gegen eine neue ist sehr kompliziert

und mit viel Stress und einem hohen finanziellen Risiko verbunden.

Gutachter ersparen nachträglichen Ärger

Um schon im Vorfeld alle technischen Details abzuklären, sollten

Sie gerade bei älteren O bjekten einen Sachverständigen

engagieren. Denn was bringt Ihnen Ihr Traumhaus, wenn sie

erst nach Finanzierung und Kauf feststellen, dass Sie viele

zehntausend Euro zusätzlich für eine defekte Heizung, überalterte

Elektrik, ein kaputtes Dach oder die Beseitigung von

Schimmel im Keller aufbringen müssen? Sind solche Kosten

im Vorfeld bekannt, muss eine neue Rechnung aufgemacht

werden, die in letzter Konsequenz eben auch bedeuten kann,

dass Sie sich nach einem anderen Objekt umschauen sollten.

ringer fällt die Hypothekenbelastung in der Endabrechnung

aus, weil Sie sich weniger von der Bank leihen müssen. Zu lange

sollten Sie allerdings auch nicht sparen, denn je eher Sie kaufen,

desto schneller rechnet sich die Investition. Hier gilt es

also wie so oft im Leben, den richtigen Mittelweg zu finden.

Als Faustregel sollten Sie sich merken, dass mindestens ein

Betrag in Höhe von 20 Prozent der Gesamtkosten durch Eigenkapital

gedeckt sein sollte. Alleine schon deswegen, ➤

Immobilienfinanzierung

Die richtige Finanzierung ist das absolute A und O beim Kauf

einer Immobilie. Wenn Sie hier einen Fehler machen, werden

Sie ihn mitunter viele Jahre lang bereuen und womöglich teuer

bezahlen müssen. Deswegen gilt: Überlegen Sie sich ganz

genau, welche Form der Finanzierung für Sie die richtige ist,

wie viel Eigenkapital Sie aufbringen können und bei welcher

Kreditsumme definitiv Schluss sein muss. Sie sollten immer

im Hinterkopf haben, dass die Bedienung der Hypothek monatlich

nicht mehr als 40 Prozent des Nettoeinkommens beanspruchen

sollte. Und haben Sie keine Hemmungen, mit Ihrer

Bank zu verhandeln. Denn um sich von den Mitbewerbern zu

unterscheiden und einen Kunden zu gewinnen, richten sich

die Banken immer öfter zumindest teilweise nach ihren Vorstellungen.

Das können Sie ausnutzen, um ein optimal zu ihren

Bedürfnissen passendes Angebot zu finden.


Euer Haus

ist euer größerer Körper.

Khalil Gibra“

Eigenkapital aufbringen

Grundsätzlich ist es immer lohnenswert, möglichst viel Eigenkapital

aufzubringen. Denn je mehr Geld Sie haben, desto ge­

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41


Finanzierung

weil in der Regel zehn Prozent und mehr der Gesamtkosten

für die sogenannten Erwerbsnebenkosten benötigt werden –

Notar, Grunderwerbssteuer und Makler. Mit steigender Eigenkapitalquote

verbessern sich auch die Spitzenzinskonditionen.

In der Regel verlangt die Bank ab einer 80-Prozent-Finanzierung

bereits Zinsaufschläge.

Darüber hinaus gewährt Ihnen das Eigenkapital auch eine gewisse

Sicherheit, und zwar dann, wenn Sie Ihre Immobilie

nach kurzer Zeit schon wieder verkaufen müssen, mit den erzielten

Einnahmen aber nicht ihre Schulden decken können.

Dann nämlich sind Sie Ihr Haus los, müssen aber weiterhin

Ihre Schulden bei der Bank abzahlen. Von einer 100-Prozent­

Finanzierung sollten Sie daher auch Abstand nehmen, wenn

Sie nicht mit Sicherheit sagen können, ob perspektivisch größere

Geldsummen auf sie warten.

Niedrige Zinsen sichern – hohen Tilgungssatz wählen

Die Zinsen befinden sich immer noch auf einem Rekord-Tief –

ein Umstand, der Ihnen bei der Immobilienfinanzierung derzeit

voll in die Karten spielt. Und weil tendenziell davon auszugehen

ist, dass die aktuellen Zinssätze nicht in Stein gemeißelt

sind, sollten Sie sich diese niedrigen Zinsen jetzt sichern.

Verlockend sind dabei vor allem die Angebote mit einer Zinsbindung

von nur zehn Jahren – günstiger geht es kaum.

Aber Vorsicht: Wenn die Zinsen der Anschlussfinanzierung

das derzeitige Niveau deutlich überschreiten, können Ihnen

Dr. h.c. Carsten Maschmeyer

startete 1978 seine Karriere als

Berater, der er sich ab dem Jahr

1982 hauptberuflich widmete.

Er baute die Finanzvertriebsgesellschaft

AWD Holding AG

auf und war Mitglied des Vorstands

der gemeinsam mit Bert

Rürup gegründeten, von 2010 bis 2013 bestehenden

MaschmeyerRürup AG. Heute ist Carsten Maschmeyer

als Unternehmer, Investor, Berater und Autor tätig.

Maschmeyer lebt in Deutschland und Kalifornien, hat

zwei Söhne und ist seit dem Jahr 2014 mit der Schauspielerin

Veronica Ferres verheiratet.

Dr. h.c. Carsten Maschmeyer

die Rückzahlungen schnell über den Kopf wachsen. Und falls

Sie dann die neuen Raten nicht mehr bedienen können, geraten

Sie in massive finanzielle Probleme. Daher ist es sinnvoll,

von Beginn an eine Laufzeit von mindestens 20 Jahren für den

Kredit zu wählen. Die Zinsen sind dann zwar etwas höher,

aber eben auch für die Zukunft sicher kalkulierbar.

Auch wenn Sie bereits vor Jahren gebaut oder gekauft haben,

können Sie die niedrigen Zinsen heute nutzen. Denn läuft Ihr

jetziges Darlehen in einem oder in zwei Jahren aus, können

Sie schon heute die Konditionen für ihre Anschlussfinanzierung

fest vereinbaren. Dafür bieten Banken sogenannte Forward-Darlehen

an, mit denen heute die Konditionen für ein

Darlehen festgeschrieben werden, das erst in einem Jahr oder

in zwei Jahren zur Auszahlung kommt.

Niedrige Zinsen und damit eine niedrige monatliche Belastung

scheinen auf den ersten Blick zwar sehr verlockend, aber

das eingesparte Geld sollten Sie lieber von Beginn an dazu

nutzen, einen höheren Tilgungssatz zu wählen. Ein Beispiel:

Trotz der derzeit günstigen Zinsen entscheiden sich viele Immobilienkäufer

nur für eine anfängliche Tilgung von einem

Prozent, damit die monatliche Belastung insgesamt niedrig

bleibt. Denn bei 250 000 Euro Darlehen erhöht ein Prozentpunkt

mehr Tilgung die monatliche Rate um mehr als 200

Euro – sie verkürzt die Laufzeit des Darlehens bei drei Prozent

Zins allerdings auch um 15 Jahre und verbilligt es um 30 000

Euro, weil das Darlehen schneller getilgt ist. Am besten ist es,

Sie vereinbaren mit ihrer Bank einen variablen Tilgungssatz,

damit sie beispielsweise auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren

können. Ebenso empfiehlt es sich, die Möglichkeit

jährlicher Sondertilgungen zu vereinbaren.

Förderungen mitnehmen

Der Staat fördert den Kauf von Immobilien auf vielfältige Weise.

Da ist es nur recht und billig, wenn Sie diese Angebote auch

in Kauf nehmen. Die KfW-Bank bietet zum Beispiel verschieden

Möglichkeiten der Förderung an. So bietet das KfW-Programm

430 für bestimmte Maßnahmen eine Finanzspritze

von bis zu 18 750 Euro an, die nicht zurückgezahlt werden

müssen. Zudem vergibt die KfW extrem zinsgünstige Förderdarlehen.

Wenn Sie Ihren Traum von der eigenen vier Wänden

erst in einigen Jahren umsetzen wollen, können Sie sich

schon jetzt das günstige Zinsniveau für später sichern: mit

einem Bausparvertrag. Und wenn Sie sich für einen Riestergeförderten

Bausparvertrag entscheiden, bekommen Sie zusätzliche

Unterstützung vom Staat.

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smartLiving.

MAGAZIN

Die häufigsten Fehler

bei der Baufinanzierung

Und plötzlich muss es ganz schnell gehen – Sie haben Ihre

Traumimmobilie gefunden und wollen zuschlagen, bevor

es jemand anderes tut. Doch gerade jetzt heißt es: Bewahren

Sie einen kühlen Kopf und überlegen Sie genau, was Sie tun.

Denn wer bei der Finanzierung nicht von Beginn an aufpasst

oder gar einen schwerwiegenden Fehler begeht, der

zahlt dafür sein Leben lang – und das im wahrsten Sinne

des Wortes.

Ihr Eigenkapital ist zu gering

So verlockend der Kauf oder Bau einer Immobilie aufgrund

der niedrigen Zinsen derzeit auch sein mag – ohne einen gewissen

Grundstock an Eigenkapital sollten Sie davon Abstand

nehmen. Als Faustregel gilt: 20 bis 30 Prozent Eigenkapital

sollten Sie für die Baufinanzierung aufbringen können. Je größer

Ihr Eigenkapital ist, desto bessere Kreditkonditionen erhalten

Sie. 100-prozentige Finanzierungsangebote sind nicht

zu empfehlen, da die späteren Risiken sehr groß sind.

Sie tilgen zu langsam

Die niedrigen Zinsen verleiten viele Käufer dazu, eine niedrige

Tilgung von anfänglich nur einem Prozent zu wählen. Schließlich

bleiben die monatlichen Kosten auf diese Weise sehr moderat.

Das erscheint verlockend, denn so bleibt mehr Geld für

andere Dinge übrig. Dennoch ist es ein Fehler, den Sie nicht

begehen sollten. Sie sollten vielmehr genau das Gegenteil machen

und so viel wie möglich tilgen. So können Sie die Dauer

Ihres Darlehens stark verkürzen und damit eine hohe Summe

an Zinsen einsparen, die bei einer längeren Laufzeit angefallen

wäre. Auch im Falle einer Anschlussfinanzierung wäre die

Restschuld geringer, sodass Ihnen möglicherweise höhere

Zinsen weniger weh tun. Am besten ist es, Sie vereinbaren mit

Ihrer Bank die Möglichkeit variabler Tilgungssätze, um eine

gewisse Flexibilität zu bekommen. Sinnvoll ist es außerdem,

Sondertilgungen zu vereinbaren. Sollte am Jahresende Geld

übrig geblieben sein, können Sie damit zusätzlich den Kredit

zurückzahlen. Denn je kürzer Ihre Finanzierung läuft, desto

weniger Zinsen müssen Sie zahlen und umso schneller gelangen

Sie zur finanziellen Unabhängigkeit.

Sie haben keine Reserven eingeplant

Von Großprojekten kennt es jeder: Ob Berliner Flughafen,

Stuttgarter Bahnhof oder Hamburger Konzerthalle – schon während

des Bauprojekts zeichnet sich ab, dass die Kalkulation

der Kosten zu niedrig angesetzt wurde. Und wenn das schon

angeblichen Profis unterläuft, kann es bei Ihrem Projekt genauso

passieren, nur dass bei Ihnen nicht der Steuerzahler zur

Kasse gebeten wird. Deswegen gilt: Egal, ob Sie bauen oder

sanieren, planen sie finanzielle Reserven ein. Zehn bis 15 Prozent

der Gesamtsumme sollten es sein, damit sie Mehrkosten

bezahlen können und ihr Vorhaben nicht scheitert.

Sie haben

versteckte Kosten übersehen

Wenn Sie einen Baukredit aufnehmen, kann es passieren, dass

nicht alle zu zahlenden Kosten transparent dargestellt werden.

So kann bei Lock-Angeboten der effektive Jahreszins höher

ausfallen als von Ihnen angenommen. Das kann zum Beispiel

dann der Fall sein, wenn die Bank Bereitstellungszinsen

verlangt. Sie zahlen also Zinsen, wenn das Darlehen zwar bereitgestellt

ist, von Ihnen aber nicht abgerufen wird. Übersehen

Sie solche Kostenfallen, schließen Sie vielleicht ein Angebot

ab, das schlechter ist als das anderer Banken.

Sie überschätzen

Ihre Eigenleistung

Wer selbst mit anpackt, spart bares Geld. Das ist sicher richtig,

impliziert jedoch, dass sie auch wirklich selbst mit anpacken.

Denn wenn Sie bei der Kalkulation Ihre Fähigkeiten überschätzen

und später doch auf Handwerker zurückgreifen müssen,

stimmt die Kalkulation nicht mehr. Ein ebenfalls häufiger

Fehler: Die Zeit wird falsch eingeschätzt.

Gerade, wenn Sie neben Bau oder Sanierung noch Ihren Beruf

ausüben, werden Sie merken, wie zeitintensiv die Tätigkeit

auf der Baustelle ist. Es ist also besser, die Eigenleistungen von

Beginn an eher vorsichtig zu kalkulieren.

Sie sichern

Ihre Familie nicht ab

Es ist ein Szenario, dass sich die meisten sicherlich nicht

vorstellen wollen. Dennoch sollten Sie es tun: Was passiert,

wenn der Hauptverdiener stirbt oder berufsunfähig wird? Die

Angehörigen können schnell in eine finanzielle Notlage geraten,

Kredite können nicht mehr bedient werden, möglicherweise

droht die Zwangsversteigerung. Daher ist es ratsam,

wenn Sie sich rechtzeitig um den richtigen Versicherungsschutz

kümmern. Infrage kommen in erster Linie eine

Risikolebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung.


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Versicherung & Recht

Bestellerprinzip –

warum einen Makler beauftragen?

Wer bestellt, der bezahlt auch. Dieses Prinzip gilt seit

gut einem Jahr auch auf dem Immobilienmarkt – jedenfalls

dann, wenn bei der Vermietung ein Makler mit im

Spiel ist. Seither probieren es viele Eigentümer auf eigene

Faust. Das kann Geld sparen, aber auch Nachteile haben – für

beide Seiten.

Am 1. Juni 2015 ist das Mietrechtsnovellierungsgesetz in

Kraft getreten und hat einige Veränderungen für Mieter und

Vermieter mit sich gebracht. Das Gesetz soll Mietern auf

zweierlei Wegen mehr Rechte einräumen: zum einen durch

die sogenannte Mietpreisbremse, die in 68 Kommunen in

Baden-Württemberg einen ungehemmten Mietpreisanstieg

verhindern soll. Zum anderen durch das Bestellerprinzip bei

der Vermittlung von Mietwohnraum. Seither bezahlt derjenige,

der den Auftrag erteilt, den dienstleistenden Makler.

Zuvor hatte branchenüblich der Mieter zwei Monatskaltmieten

Honorar an den Makler gezahlt.

Die Folgen sind dramatisch: Laut einer Studie sehen 47 Prozent

der Makler ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet,

jeder dritte beklagt seit der Einführung des Bestellerprinzips

Umsatzeinbußen von mehr als 50 Prozent. Viele Vermieter

setzen mittlerweile nämlich auf Privatvermittlung und umgehen

den Zwischenschritt über Makler, um Zusatzkosten mit

der Vermittlung ihrer Immobilie zu vermeiden. Und mit Hilfe

von Internetportalen wie zum Beispiel Immobilien Scout 24

erscheint die Vermietung auch für Laien durchaus umsetzbar.

Was genau gehört eigentlich zu den Aufgabengebieten eines

seriösen Vermietungsmaklers? Vermieter verlassen sich im

Normalfall auf eine professionelle Exposé-Aufbereitung mit

allen dazugehörenden Details wie Flächenberechnung oder

Energieausweis, der Durchführung von Besichtigungen und

dem Einholen von Informationen und Unterlagen der Mieter

sowie der Vorbereitung des Mietvertrags und der finalen

Übergabe. Fachkundige Makler vermitteln einerseits Wohnungs-

oder Hauseigentümern einen solventen Mieter und

finden auf der anderen Seite für Wohnungssuchende ein neues

und passendes Zuhause. Sie sehen sich als neutrale Mittler

und Ansprechpartner für beide Seiten.

Manche Makler

verlangen nur noch eine Monatsmiete

als Courtage

Nach wie vor weiß das so mancher Eigentümer zu schätzen:

„Wir erkennen die Leistung von Mietmaklern an, die einen

umfassenden Service, wie die Bestandsaufnahme des Objekts

und deren richtigen Vermarktung anbieten“, sagt Ulrich Wecker

vom Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein. Er beobachtet

freilich auch, dass sich beim Preismodell bereits eine

44


smartLiving.

MAGAZIN

gewisse Bereinigung als Folge der Einführung des Bestellerprinzips

ergeben hat: War früher eine Gebühr von zwei Monatsmieten

üblich, werde am Markt, auch von seriösen Anbietern,

mittlerweile häufig nur noch eine Monatsmiete verlangt.

Mieterverein plädiert sogar für eine

Verschärfung des Gesetzes

Trotzdem lassen Vermieter ihre Immobilien mitunter lieber

leer stehen oder sie versuchen, das Maklerhonorar durch ­

höhere Mieten oder Abschlagszahlungen – wieder zu erwirtschaften.

Schlägt das Gesetz somit in die entgegengesetzte

Richtung aus und bringt doch keine Entlastung der Mieter auf

der Suche nach erschwinglichem Wohnraum? Laut Mietspiegel

sind rund neun Euro pro Quadratmeter bei einer durchschnittlichen

50­Quadratmeterwohnung in Stuttgart zulässig.

Im Rahmen des Gesetzes darf bei einem Mieterwechsel der

Vermieter sein Objekt um maximal zehn Prozent über diesem

Durchschnittswert anbieten. Diese Regelung werde aber aufgrund

der hohen Nachfrage und des knappen Angebots

in Stuttgart trotz Mietpreisbremse häufig nicht eingehalten

werden, sagt der Mieterverein Stuttgart. Rolf Gaßmann,

Vorsitzender des Mietervereins, spricht sich deshalb sogar

für eine Verschärfung des Gesetzes aus, um die Lücken und

Schlupflöcher für Vermieter zu schließen und die zu hohen

Quadratmeterpreise einzudämmen.


„Wir erkennen die Leistung

von Mietmaklern an, die

einen umfassenden Service,

wie die Bestandsaufnamedes

Objekts und deren

richtigen Vermarktung

anbieten“

Ulrich Wecker, Geschäftsführer

Stuttgarter Haus- und Grundbesitzerverein e.V.

Makler, die für Wohnungsbesichtigungen

Gebühren verlangen, sind oftmals

nicht die seriösesten.

Nicht immer ist für den Eigentümer der

solventeste Mieter auch der beste.

45


Versicherung & Recht

In Stuttgart würden viel zu viele Mieter die zu hohen Preise

akzeptieren, um überhaupt fündig zu werden. Zu hohe Mieten

sollten als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, fordert

Gaßmann.

„Theorie und Praxis liegen weit auseinander“

Die mehr als 20 000 Mitglieder des Stuttgarter Haus- und Grundbesitzervereins,

die rund 100 000 Wohnungen dem regionalen

Wohnungsmarkt zur Verfügung stellen, greifen dagegen selten auf

Maklerhilfe zurück. Einerseits steht der Verein bei Formularzusammenstellungen

und Abwicklungen mit Rat und Tat zur

Seite, andererseits agieren die Mitglieder auch deshalb lieber

ohne Makler, weil sie den direkten Kontakt zu den Mietinteressenten

suchen, sagt der Vereins-Geschäftsführer Ulrich Wecker.

Trotzdem fühlen auch seine Mitglieder sich vom neuen

Gesetz betroffen. Besonders den Vorwurf, dass Immobilien

absichtlich leer stehen würden, streitet Wecker ab: „Wir meinen,

die Politik lenkt damit nur von eigenem Unvermögen ab,

etwa Bauland auszuweisen, den Wohnbau zu fördern und

Nachverdichtungsmöglichkeiten zu eröffnen – all dies ist

sinnvoller, als Leerstandsschnüffelei zu betreiben.“

Aus Sicht der Makler betrachtet Angelika Schmid von Schmid

Immobilien die Einführung des Bestellerprinzips kritisch,

und das nicht nur aus Vermittlungs-, sondern gerade aus Mietersicht:

„Ursprünglich sollte die Mietpreisbremse und das

Bestellerprinzip Mieter entlasten und ermöglichen, Wohnraum

zu fairen Preisen zu erhalten, doch das ist komplett

nach hinten losgegangen“, schimpft die seit 1968 tätige Maklerin.

„Heute sind Mieten kaum zu zahlen und für sozial Schwache

liegen Theorie und Praxis ziemlich weit auseinander.“ Das

liege auch daran, dass private Eigentümer die Preise in die

Höhe treiben und es bis dato völlig unterschätzt wurde, dass

Makler die Mietpreise eigentlich auf normalem Niveau gehalten

hätten. Daher sieht Angelika Schmid in der privaten Vermietung

nicht nur Vorteile für potenzielle Mieter: Vermieter

würden sich eher für denjenigen Mieter entscheiden, der ihnen

am solventesten erscheint, und nicht unbedingt nach anderen

Kriterien.

Erfolgreiche Markler stehen auf

mehreren Standbeinen

„Es ist daher noch schwerer für die Kunden geworden, eine

passende Wohnung zu finden“, sagt Stefan Riesmeier von

Engel & Völkers. Ein weiteres Problem, das auch Kerstin

Schmid von Ellwanger & Geiger beobachtet: es rentiert sich

für Makler wenig, speziell für einen Kunden zu suchen, da

man nur ihm ein bestimmtes Objekt provisionspflichtig vorstellen

darf, einem zweiten Kunden dieses aber nicht mehr

provisionspflichtig anbieten darf. Bei Ellwanger und Geiger

ist der befürchtete Umsatzeinbruch trotzdem ausgeblieben.

Kerstin Schmid: „Wir konnten zum Glück 80 Prozent der

Angebote halten und beobachten, dass vor allem im hochpreisigen

Segment Kunden weiterhin gern auf Dienstleister zurückgreifen.“

Viele Maklerunternehmen setzen nicht nur auf

Vermietungen, sondern arbeiten häufiger mit privaten und

gewerblichen Kaufobjekten, weshalb hier das Bestellerprinzip

keine Existenzen gefährdet.


46


smartLiving.

MAGAZIN

„Viel zu viele Mieter in

Stuttgart akzeptieren zu

hohe Preise, um auf dem

Wohnungsmarkt überhaupt

fündig zu werden.“

Rolf Gaßmann,

Vorsitzender Mieterverein

Wer passt in eine Hausgemeinschaft?

Erfahrene Makler verlassen

sich da ganz auf ihr Bauchgefühl.

47


Versicherung & Recht

Gute Makler sind neutrale

Mittler zwischen Mieter

und Vermieter.

„Wir setzen auch auf mehrere Standbeine, zum Beispiel Renovierungen

und Sanierungen. Deshalb haben wir die Auswirkungen

des Bestellerprinzips nicht direkt zu spüren bekommen“,

sagt auch Angelika Schmid von Schmid Immobilien.

„Aber ich kenne einige Kollegen, die Angestellte entlassen

oder gezwungenermaßen ganz aufhören mussten.“ Tatsächlich

beklagen viele Makler, dass sie enorme Einbußen

und Auftragsrückgänge seit dem Bestellerprinzip in Kauf

nehmen mussten. So zum Beispiel die Firma Bratek Immobilien:

„In der Summe war ich gezwungen, zehn meiner 13

Mitarbeiter innerhalb eines Jahres zu entlassen und der Vermietungsumsatz

ist um 70 Prozent eingebrochen“, beklagt

Matthias Bratek. Fast die Hälfte seiner Kunden sei dazu übergangen,

ihre Immobilie eigenständig zu vermieten, so Bratek

weiter. Ein weiteres Problem sieht er auch darin, dass immer

mehr Objekte „unter der Hand“ vergeben werden und erst gar

nicht auf dem Markt auftauchen.

Wer gute Mieter finden will,

muss Zeit mitbringen und Know-how

Aus Sicht der Vermieter stellt sich nun die Frage, warum man

trotzdem einen Makler zur Vermietung eines Objekts engagieren

sollte? Matthias Bratek betont, dass sich Eigentümer

mit dem Engagement eines Profis viel Arbeit sparen, zu

optimalen Bedingungen vermieten können und das Vermietungsrisiko

minimieren. Auch Kerstin Schmid sieht Kompe­

tenz und Erfahrung im Immobiliengeschäft als unersetzbar

an: „Wohnungen vermieten ist nicht so einfach, wie man sich

das immer vorstellt – es gehört einiges an Zeit und Know-how

dazu, um eine Rundum-Versorgung vor, während und nach

Abschluss des Mietvertrags zu gewährleisten“, sagt die Leiterin

der Privaten Immobilien bei Ellwanger & Geiger. Und vor

allem: „Das Bauchgefühl, das man über die Jahre entwickelt,

ist unbezahlbar.“

Die Beschwerden über unseriöse Praktiken

haben sich gehäuft

Sie warnt aber auch vor Maklern, die sich nun Besichtigungen

bezahlen lassen, um die ausbleibenden Courtagen auszugleichen.

Das bestätigt auch der Landesverband Baden-Württemberg

des Deutschen Mieterbundes: seit Inkrafttreten des Gesetzes

haben sich die Beschwerden über vermeintlich unse riö se Geschäftspraktiken

von Maklern gehäuft. Ein guter Makler sollte

eine umfangreiche Dienstleistung anbieten, für die er später

entlohnt wird – dazu gehören von der Objektaufnahme, über

Besichtigungen und Mietvertragsgestaltung bis hin zur Betreuung

nach Vertragsabschluss diverse Elemente. „Ich glaube,

dass das Bestellerprinzip im Prinzip nicht verkehrt ist, aber

eben neben den positiven auch negative Auswirkungen für

Mieter hat, die sich besonders in überteuerten Angeboten widerspiegelt“,

resümiert Kerstin Schmid die Lage.


© Autorin: Jessica Schmucker

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Die piepsenden Lebensretter

haben sich bewährt

© GDV Berlin

Die unfassbare Tragödie hat nicht nur die Menschen in

Backnang tief erschüttert, auch andernorts ist bis heute

unvergessen, was sich an jenem 10. März 2013 in dem Städtchen

im Rems­Murr­Kreis abgespielt hat. Bei einem Wohnungsbrand

waren dort eine 40 Jahre alte Frau und sieben ihrer

zehn Kinder ums Leben gekommen, im Schlaf gestorben

an Rauchgasvergiftungen. Auslöser für das furchtbare Unglück

war wohl eine glimmende Zigarette, die in der Nacht auf einer

Schlafcoach einen Schwelbrand ver ursacht hatte.

In unzähligen Fällen haben Rauchmelder bereits

Schlimmeres verhütet

Der Schock über die Folgen des Brandunglücks von Backnang

hatte der Politik damals Beine gemacht und die Parteien zu

eiligem Handeln bewogen: Die Pflicht zum Einbau von

Rauchmeldern in Häusern und Wohnungen war als direkte

Folge wesentlicher schneller und umfassender vorangetrieben

worden, als ursprünglich geplant. „Man mag sich gar nicht

vorstellen, dass so etwas noch einmal passiert“, hatte der damalige

SPD­Fraktionschef Claus Schmiedel betont und mit

Nachdruck gefordert, schnellst möglich ein entsprechendes

Gesetz im Landtag zu beraten.

die Rauchmelderpflicht so schnell wie möglich einzuführen –

was der Landtag von Baden­Württemberg am 16. Juli 2013

dann auch beschlossen hat. In Neubauten hatte die Pflicht,

Warngeräte zu installieren, mit dem Stichtag der Veröffentlichung

des Gesetzes bereits einige Tage später gegolten. Für die

Eigentümer bestehender Gebäude war eine Übergangsfrist bestimmt

worden, die zum Ende des Jahres 2014 ab gelaufen ist.

Seit Anfang vergangenen Jahres gilt in Baden­ Württemberg

nun ausnahmslos die Rauchmelderpflicht, die sich insbesondere

auch nach Einschätzung der Feuerwehren im Land zwischenzeitlich

vielfach bewährt hat.So haben Anfang des Jahres

etwa die Feuerwehrkommandanten von Fellbach und Kernen

ein positives Fazit gezogen. Vor allem durch aufmerksame

Nachbarn, die das Signal des Rauchmelders gehört und Alarm

geschlagen haben, so Rainer Seeger und Andreas Wersch unisono,

hätten in zahlreichen Fällen größere Brände verhindert

werden können. Beispielhaft ist etwa der Fall einer Krankenschwester

in der Remstalgemeinde Kernen, die nach der Arbeit

eine Pizza in den Ofen geschoben hatte, dann aber einge­

Auch Landesbranddirektor Hermann Schröder hatte seinerzeit

neben vielen anderen Experten massiv darauf gedrängt,

50


smartLiving.

MAGAZIN

schlafen war. Ein Nachbar der Frau hatte den durchdringenden

Signalton des kleinen Rauchmelders gehört und sofort die

Feuerwehr alarmiert, die wenig später vor Ort war und die

Frau gerade noch rechtzeitig aus ihrer bereits völlig verqualmten

Wohnung retten konnte. „Ohne Rauchmelder wäre es

wahrscheinlich übel ausgegangen“, so der Kernener Kommandant

Andreas Wersch, der sich noch gut erinnern kann an diesen

und etliche andere Einsätze der letzten Monate, die dank

eines Rauchmelders glimpflich ausgegangen sind.

Auch die Fluchtwege sollten von Rauchmeldern

überwacht werden

Bundesweit sterben laut Statistik jährlich rund 400 Menschen

bei Bränden, die meisten davon Zuhause in den eigenen vier

Wänden. Die häufigste Todesursache sind dabei nicht etwa die

schweren Brandverletzungen, die durch die Flammen verursacht

werden. Die überwiegende Mehrheit der Opfer, knapp

95 Prozent, stirbt an einer Vergiftung durch Rauch gase. Wie

im Falle der Backnanger Brandkatastrophe werden die Menschen

oft im Schlaf von den tückischen Gasen überrascht, die

sich mit dem Brandrauch schnell und lautlos ausbreiten. Die

Folge davon ist eine hohe Konzentration von Kohlenmonoxid

in der Luft, die Opfer werden zunächst bewusstlos und ersticken

dann. Schon ein kleiner Schwelbrand, etwa ausgelöst durch

ein defektes Ladekabel, eine glimmende Zigarette, eine vergessene

Herdplatte, ein kaputtes Heizkissen oder eine über lastete

Steckdose, kann daher furchtbare Folgen haben.

Umso wichtiger ist es, die Warngeräte auch am richtigen Ort

zu installieren. Gesetzlich vorgeschrieben ist dabei grundsätzlich,

dass sämtliche Schlafräume mit jeweils mindestens einem

Rauchwarnmelder ausgestattet sein müssen – also Kinderzimmer,

Gästezimmer oder Schlafzimmer. Außerdem sollten

auch die möglichen Fluchtwege, also beispielsweise Flure

und Treppen innerhalb von Wohnungen, durch Rauchmelder

überwacht werden.


R Wissenswertes

WIE FUNKTIONIERT EIN RAUCHMELDER?

Prinzip: Die meisten Rauchmelder arbeiten nach

dem so genannten Streulichtverfahren. Sie enthalten

einen lichtempfindlichen Sensor und eine

LED als Lichtquelle. Im Normalzustand treffen die

Strahlen nicht auf den Fotoempfänger. Dringt

Rauch in die Messkammer, werden die Lichtstrahlen

so gestreut, dass sie den Sensor treffen. Dieser

löst dann den Alarm aus.

Wartung: Durch Drücken einer Taste lässt sich der

Alarm auslösen und damit testen, ob die Batterie

noch funktioniert. Der Rauchmelder darf aber

auch nicht so verdreckt sein, dass kein Rauch mehr

eindringen kann. Deshalb ist auch bei funkgesteuerten

Geräten eine Sichtprüfung nötig.

Batterie: Einfache Geräte erhalten ihren Strom aus

einer Batterie, die gut ein Jahr hält. Wenn die Spannung

nachlässt, ertönt ein Warnton. Auf Geräte mit

Lithium­Batterie geben manche Hersteller zehn

Jahre Garantie. Danach müssen viele Geräte samt

Batterie ausgetauscht werden.

Verantwortung: Der vorgeschriebene Einbau der

Rauchwarnmelder liegt in der Pflicht der Eigentümer

der Wohnung oder des Hauses. Für die Wartung

und den Batteriewechsel ist der Bewohner/

Mieter verantwortlich. Dies gilt nicht, wenn vereinbart

wurde, dass der Eigentümer die Wartung

übernimmt.

FRAGEN UND ANTWORTEN

ZUR RAUCHWARNMELDERPFLICHT:

➤https://www.baden-wuerttemberg.de/de/

bwge-stalten/nachhaltiges-baden-wuerttemberg/

verbraucherschutz/rauchwarnmelderpflicht/

51


Versicherung & Recht

Thema hält, um Überzeugungsarbeit zu leisten. Es nütze wenig,

so Eppinger, wenn die Batterie nur herausgenommen wird, wenn

der Rauchwarnmelder bei geringem Ladezustand störend piepst.

Die Eigentümer sind immer verantwortlich –

auch bei Mietwohnungen

Genauso wichtig ist es außerdem, die Geräte regelmäßig zu

warten und die Batterie zu überprüfen, was nach Einschätzung

der Experten leider vielfach vernachlässigt wird. „Es ist wichtig,

dass die Menschen von so einem Gerät überzeugt sind“, so der

stellvertretende Amtsleiter der Stuttgarter Branddirektion Stefan

Eppinger, der in der Landeshauptstadt für den vorbeugenden

Brandschutz zuständig ist und immer wieder Vorträge zum

In 14 von 16 Bundesländern gilt die Rauchmelderpflicht zwischenzeitlich,

Berlin und Brandenburg, die bisher noch kein

solches Gesetz haben, wollen die Lücke in Kürze schließen. Gesetzlich

verankert ist die Rauchmelderpflicht in der jeweiligen

Landesbauordnung, die Bestimmungen für den Einbau und die

Wartung der Rauchmelder sind derweil je nach Bundesland unterschiedlich.

Verantwortlich für die Umsetzung, also die vorgeschriebene

Ausstattung der Wohnungen und Häuser mit zugelassenen

Warngeräten, sind grundsätzlich die Eigentümer,

die ihrer Pflicht aber leider längst noch nicht in allen Fällen

nachkommen.

Um an ihre Verantwortung zu appellieren, wurde bereits im

Jahr 2006 eine bundesweite Kampagne gestartet, die sich ein besonderes

einprägsames Datum ausgesucht hat, um mit zahlreichen

Veranstaltungen an die piepsenden Lebensretter zu erinnern.

An jedem Freitag dem 13. wird seither ein Rauchmeldertag

ausgerufen, in diesem Jahr war das am 13. Mai. „Wir appellieren

Darauf sollte man beim Kauf eines Rauchmelders achten

1. Das CE-Zeichen

Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inklusive

Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“. Beachten Sie:

Das CE-Zeichen trifft keine qualitative Aussage, sondern

besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden

darf.

2. Achten Sie beim Kauf auf Q(ualität)

Am Markt hat sich ein neues Prüfzeichen nur für

Rauchmelder etabliert: Das „Q“ ist ein unabhängiges und

herstellerneutrales Qualitätszeichen für hochwertige

Rauchmelder, die für den Langzeiteinsatz besonders geprüft

wurden. Folgende Leistungsmerkmale sind für diese

Rauchmelder ausschlaggebend:

• Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falsch alarmen

• Erhöhte Stabilität, beispielsweise gegen äußere Einflüsse

• Fest eingebaute Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer

Das „Q“ erscheint immer in Verbindung mit den Prüfzeichen

der VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan

Testzentrum.

3. „Q”-Rauchwarnmelder

Welche Rauchmelder aktuell das Qualitätszeichen „Q”

tragen, erfahren Sie unter:

➤ www.qualitaetsrauchmelder.de

4. Fragen Sie den Fachmann

Ein zuverlässiger Rauchmelder ist im Elektrofachhandel,

bei Sicherheitsunternehmen oder bei Brandschutzfirmen

erhältlich. Dort finden Sie nicht nur Qualitätsprodukte,

sondern erhalten auch kompetente Beratung für den richtigen

Umgang mit Rauchmeldern. Ein Fachhändler in der

Nähe lässt sich mit Hilfe der Postleitzahlen finden.

➤ http://www.rauchmelder-lebensretter.de/home/kauftipps/bezugsquellen/

52


smartLiving.

MAGAZIN

dringend an die Eigentümer, jetzt ihre Wohnungen und Häuser

entsprechend auszustatten“, erklärt Christian Rudolph, Vorsitzender

der Initiative „Rauchmelder retten Leben“ mit Sitz in

Berlin, die den Rauchmeldertag eingeführt hat. „Die Eigentümer

sind verantwortlich, unabhängig davon, ob sie im selbstgenutzten

Wohnraum leben oder ihr Eigentum vermietet haben“,

betont Rudolph: „Mit einer rechtzeitigen Installation der Rauchmelder

können Menschen gerettet werden.“

Unterstützt wird die bundesweite Kampagne von zahlreichen

verbänden, darunter auch der Deutsche Feuerwehrverband sowie

der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft

(GDV). Seit Beginn der Kampagne vor nunmehr 15 Jahren

hat sich die Zahl der Brandtoten im Jahr von bundesweit

800 auf 400 halbiert. „Angesichts von damals 800 Brandtoten

im Jahr stand für uns außer Frage, dass wir uns an der Kampagne

beteiligen und uns für mehr Sicherheit einsetzen“, sagt Jörg

von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV­Hauptgeschäftsführung.

Aktuell seien etwa 50 Prozent der privaten Haushalte mit

einem Rauchmelder ausgestattet, vor 15 Jahren habe der Anteil

noch bei unter fünf Prozent gelegen, so Fürstenwerth. „Bis alle

privaten Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet sind, wird

es wohl noch einige Jahre dauern.“

Dabei sind als Folge von Wohnungsbränden nicht nur Tote und

Verletzte zu beklagen. Auch die Schäden, die jedes Jahr durch

Wohnungsbrände verursacht werden, sind enorm: Bei rund

540 000 Bränden im Jahr 2014, die den Hausrat­ und Wohngebäudeversicherern

gemeldet wurden, entstand laut GDV ein

Gesamtschaden in Höhe von 1,26 Milliarden Euro. Ganz oben

in der Statistik stehen dabei die Brände zur Weihnachtszeit,

wenn Kerzen vergessen werden. Viele Schäden werden zudem

durch Blitzeinschlag und Überspannungen verursacht. Auch in

diesen Fällen können Rauchmelder rechtzeitig warnen und damit

Schlimmeres verhindern, wie auch der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes

Baden­Württemberg und Leiter der

Stuttgarter Feuerwehr unermüdlich und bei jeder sich bietenden

Gelegenheit betont. „So ein Gerät kostet nicht viel“, sagt

Frank Knödler, der sich jahrelang für eine Einführung der

Rauchmelderpflicht in Baden­Württemberg eingesetzt hatte:

„Und es hilft wirklich, Menschenleben zu retten.“

© Autor: Markus Heffner

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Sanierung, Energie & Umwelt

Vorsicht: Geheime Zeichen

an der Haustür

Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Und damit auch die Zeit

der meisten Wohnungs­ und Hauseinbrüche. Im vergangenen

Jahr wurden über 150 000 Wohnungseinbrüche gemeldet.

Tendenz steigend. Meist spionieren Einbrecher Häuser

und Wohnungen zunächst einmal aus und erkunden wie und

wann sie möglichst ungestört Beute machen können. Dabei

gibt es Banden, die mit regelrechten Spähtrupps arbeiten und

geheime Zeichen hinterlassen.

Einbrecher verständigen sich über Geheimcodes: Traditionelle

und moderne „Gaunerzeichen“ erleben derzeit eine Renaissance

– zum Beispiel als „Abwesenheitsanzeiger“ in der Urlaubszeit!

Oftmals sind es kleine und unauffällige Symbole

und Zeichen, beispielsweise ein Kreidekreuz am Klingelbrett

oder eine Einkerbung an der Eingangstür. Was von den Bewohnern

eines Hauses im Alltag leicht übersehen wird, dient

Einbrechern als wichtige Informationsquelle. Das klingt zunächst

harmlos, kann jedoch ernste Folgen haben.

Sogenannte „Gaunerzinken“, die es bereits seit dem Mittelalter

gibt, werden nach wie vor von Einbrechern als Geheimcodes

genutzt. Je nach Situation und Zeichen, kann die Botschaft

zum Beispiel lauten: „Frau lebt alleine“ oder „In diesem Haus

ist Geld vorhanden“! In der Praxis folgt auf den „Späher“, der

die Beobachtungen und Markierungen macht, meist einige

Zeit später der Beutezug seiner Einbrecherkomplizen.

Manchmal verrät ein gewöhnlicher

Werbeflyer mehr als den Bewohnern lieb ist!

Neben den „klassischen“ Gaunerzeichen setzen professionelle

Diebesbanden gerne Werbeflyer oder kleine Papier­ und

Kunststoffschnipsel ein. In den Haustürspalt eines Einfamilienhauses

geklemmt, dienen diese als einfache Abwesenheitsoder

Urlaubsanzeiger. Klemmt die Markierung beim nächsten

Besuch noch an der gleichen Stelle, ist den potenziellen

Einbrechern klar, dass die Tür zwischenzeitlich nicht geöffnet

wurde und niemand zu Hause ist.

Wer „Gaunerzeichen“

am Haus entdeckt,

sollte besonnen reagieren!

Wer beim Holen der Zeitung oder der Post plötzlich ein ungewohntes

Symbol im Eingangsbereich seines Hauses entdeckt,

sollte besonnen reagieren. Bevor man das Zeichen wegwischt,

Geheime Botschaften der Einbrecher

54


smartLiving.

MAGAZIN

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ist es ratsam, zuvor ein Foto zu machen. Sinnvoll ist es auch,

die Hausfassade nach weiteren Auffälligkeiten zu untersuchen

und präventiv den Sicherheitsstandard zu überprüfen.

Polizei und seriöse Anbieter

bieten kostenlose Vorort-Prüfung

der Risikopotenziale

Da jedes Haus andere Risikopotenziale aufweist, empfehlen

die Polizei und seriöse Anbieter von Sicherheitstechnik eine

kostenlose Vorort­Begehung mit einem geschulten Fachmann.

Ergänzend zur ebenfalls ratsamen mechanischen Absicherung

von Türen und Fenstern, bieten sogenannte Einbruchmeldeanlagen

bestmöglichen Schutz. Will ein Einbrecher

ins Haus, sind mechanische Sicherungen meist schnell

„überwunden“.

Dank Funk­Alarmtechnik muss es gar nicht so weit kommen.

Auch Beschädigungen am Haus können vermieden werden! So

können Außenmelder potenzielle Eindringlinge bereits auf

dem Grundstück detektieren. Ein Türkontaktmelder sichert

die Haustür vor unerwünschtem Besuch. Je nach Bedarf kann

die Alarmierung über eine Sirene und/oder einen stillen Alarm

erfolgen – beispielsweise um einen Wachdienst zu rufen.

Wenn es um eine einfache Nachrüstung geht, sind Funk­Alarmanlagen

eine gute Wahl. Durch die kabellose Funktechnik erfolgt

die Montage – beispielsweise von DAITEM Funk­ Alarmsystemen

– schnell und ohne Schmutz. Und sogar eine Erweiterung

sowie Demontage und Mitnahme der Technik – wegen

Um bau oder Umzug – ist problemlos möglich.

©Autor: Atral-Secal

55


Sanierung, Energie & Umwelt

Eingebrochen wird sozusagen

im Zweiminutentakt

Die neuesten Zahlen der Kriminalstatistik sind alarmierend:

Die Anzahl der Wohnungseinbrüche sind im Vergleich

zum Vorjahr um fast zehn Prozent auf mehr als 167 000

angestiegen. Damit hat die Zahl der Wohnungseinbrüche den

höchsten Wert seit 15 Jahren erreicht.

Die psychischen Folgen sind schlimm

Ein Einbruch in den eigenen vier Wänden bedeutet für viele

Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machen

den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren

gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende

psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können,

häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.

Die Zerstörung der Privat­ und Intimsphäre oder die Furcht

vor einer Wiederholung werden für die Opfer sehr oft zum

Alptraum. Viele Betroffene werden nach der Tat von Ängsten

geplagt, leiden unter Schlafschwierigkeiten, Alpträumen und

Nervosität. Nicht wenige wollen daher nach einem Einbruch

aus der Wohnung ausziehen.

Abgesehen von den psychischen Folgen sind sich viele Privathaushalte

der Werte von alltäglichen Gegenständen gar nicht

bewusst.

56


smartLiving.

MAGAZIN

Nicht selten stellt sich erst im Schadensfall eine Unterversicherung

heraus. Eingebrochen wurde meist über leicht erreichbare

Fenster und Wohnungs­ oder Fenstertüren, die Einbrecher

verursachten dabei einen Schaden von über 441 Millionen

Euro. Gleichzeitig stieg jedoch auch die Zahl der Einbruchsversuche,

also die Anzahl der gescheiterten Einbrüche,

weiter an. Diese Entwicklung wird vom Landeskriminalamt

Stuttgart positiv bewertet. Denn im Jahr 2014 registrierte die

Polizei bundesweit 41,4 Prozent Einbruchsversuche, 2015 gab

es einen Anstieg auf 42,7 Prozent. Damit bleiben also weit über

ein Drittel aller Einbrüche im Versuchsstadium stecken, nicht

zuletzt wegen zunehmender sicherungstechnischer Maßnahmen

der Bewohner.

Auch obere Stockwerke sind gefährdet

Das Landeskriminalamt Stuttgart hat zahlreiche Wohnungsund

Hauseinbrüche ausgewertet und die Schwachstellen analysiert:

In der Regel gehen die Wohnungsinhaber davon aus,

dass Erdgeschosswohnungen weit mehr einbruchsgefährdet

sind als Wohnungen in den oberen Stockwerken. Grundsätzlich

kann festgehalten werden, dass sich bei Mehrfamilienhäusern

Einbrecher in der Hälfte aller Fälle Zugang über die

Wohnungstür verschaffen, 31 Prozent erfolgen über Fenstertüren

(Terrasse/Balkon) und 20 Prozent über die Fenster.

Einbrecher kennen

die Schwachstellen eines Hauses

In Mehrfamilienhäusern sind Wohnungen besonders in den

oberen Etagen gefährdet, weil an der unbeobachteten Wohnungstür

in höheren Etagen seltener Bewohner vorbeigehen.

In Wohnungen im Erdgeschoss dringen Einbrecher durch das

Aufhebeln ungesicherter Fenster oder Fenstertüren schnell ein.

Ob Erdgeschoss, Keller, 1. Etage, Obergeschoss oder andere

von außen leicht erreichbare Bereiche – es gelten die gleichen

Regeln wie für Einfamilienhäuser: Haupt­, Neben­ und Kellertüren

sowie Kellerfenster, Lichtschächte und sämtliche Fenster

im Erdgeschoss und der 1. Etage müssen speziell gesichert

werden.

Die Erfahrungen der Polizei und der Versicherer zeigen: In

weit über der Hälfte aller Einbrüche werden Türen und Fenster

mit einfachsten Mitteln aufgehebelt (zum Beispiel mit einem

Schraubenzieher). 42 Prozent der Einbrüche finden tagsüber

statt. Die Hemmschwelle der Einbrecher wird zunehmend

geringer: Einbrüche können auch bei Anwesenheit der

Bewohner stattfinden.


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Sanierung, Energie & Umwelt

Welche Bedeutung ein sinnvoller und nicht unbedingt teurer

Einbruchschutz hat, zeigt die Zahl der abgebrochenen Einbruchversuche:

Über 40 Prozent aller Einbrüche scheitern

an vorhandener Sicherheitstechnik! Hier sollte man also zu

seiner eigenen Sicherheit nicht an der falschen Stelle sparen.

Bei Häusern bieten neben der Hauseingangstür ungesicherte

Fenster, Balkon­ und Terrassentüren, Kellerfenster und ­türen

sowie Lichtschächte bei einem Einbruch oftmals geradezu

ideale Einstiegsmöglichkeiten. Wenn vorhandene Dachfenster

über Bäume oder ähnliches erreichbar sind, stellen

auch diese potenzielle Gelegenheiten für Einbrecher dar.

Grundsätzlich suchen Einbrecher nicht nur abgelegene oder

von der Umgebung schlecht einsehbare Häuser auf. Ob

Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Ein­ oder Mehrfamilienhäuser,

Geschäftsräume oder ­häuser: Einbrecher machen

keinen Unterschied und können sekundenschnell in Wohnobjekte

eindringen.

Oft genügt den

Einbruchsprofis

ein Schraubenzieher,

um eine Tür

zu öffnen.

Dabei wählen Sie beim Einbruch in Einfamilienhäuser primär

den Einstieg über ebenerdige Fenster­ und Balkontüren und

über die Fenster. Aufhebeln der Öffnungsseite ist dabei die

gängigste Vorgehensweise der Täter. An dritter Stelle erst stehen

Einbrüche über die Haupteingangstür.

smartLiving-Magazin Tipp: Neben mechanischen Einbruchsicherungen

an Türen und Fenstern kann man das ganze Haus

mit energiesparenden LED Lampen oder Lichtstreifen beleuchten,

die mit einem Dämmerungschalter oder Be wegungs

mel der gekoppelt sind.

Prävention

und Sicherheit

Um sich gegen Einbruch wirkungsvoll zu schützen, muss man

sich nur das Schema vergegenwärtigen, nach dem die meisten

Einbrüche zustande kommen, um den Zusammenhang zwischen

Sicherheitstechnik und Einbruchgefahr zu verstehen:

Die Zeit spielt bei Einbrüchen die entscheidende Rolle. Die

überwiegende Zahl der Täter sucht den einfachsten und

schnellsten Zugang, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren.

Benötigt ein Einbrecher länger als fünf Minuten, um sich

Zugang zu verschaffen, lässt er meist von seinem Vorhaben

ab. Die richtige Sicherheitstechnik, wie Tür­ und Fenstersicherungen,

können also die meisten Einbrüche vereiteln.

Wirksamkeit

der Sicherheitstechnik

Der Anteil der gescheiterten Einbrüche steigt kontinuierlich.

Nach Angaben der Polizei liegt dies am verstärkten Einsatz

von Sicherheitstechnik. Scheiterten 2003 noch 30 Prozent der

Einbrüche an Sicherheitstechnik, waren es 2015 knapp 43

Prozent. Mit anderen Worten: Die Investition in Sicherheitstechnik

lohnt sich. Sowohl für private Haushalte als auch für

Unternehmen.


58


smartLiving.

MAGAZIN

Mit leeren Taschen geflüchtet: 43 Prozent aller

Einbruchsversuche scheitern an Sicherheitstechnik.

smartLiving.

MAGAZIN

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Sanierung, Energie & Umwelt

Smart Home: Die neue Dimension

des Einbruchschutzes

Smart Home – Die intelligente, vernetzte Wohnung der Zukunft

bringt auch eine neue Dimension der Einbruchsicherheit

mit sich. Handys, Smartphones oder Tablet-PCs erleichtern

unseren Alltag und lassen sich auch zum Schutz unserer

Häuser und Wohnungen gegen Einbrecher nutzen. Sie bieten

neue Bedienmöglichkeiten von Einbruchmelde- und Gefahrenwarnanlagen

und erhöhen so Sicherheit und Komfort im

privaten Wohnungsbereich. So wird es möglich, sich bei Abwesenheit

jederzeit zu vergewissern, dass zu Hause alles in

Ordnung ist.

Den Wohnungsschlüssel vergessen? Dies gehört künftig der

Vergangenheit an, denn dank neuester Sicherheitstechnik

können Haus- und Wohnungsbesitzer ihr Eigenheim auch

schlüssellos betreten und verriegeln. Chipkarte, Smartphone

oder sogar Fingerabdruck erleichtern unseren Alltag auch an

der Haustür und bieten gleichzeitig höhere Sicherheit.

Spezielle Apps erlauben eine Fernsteuerung und -über wachung

der Einbruchmelde- und Gefahrenwarnanlage und anderer

Bestandteile der Haustechnik. Zum Beispiel kann somit geprüft

werden, ob die Haustür verschlossen, Fenster geschlossen

oder Rollläden heruntergelassen sind. Jederzeit und von jedem

Ort aus können Änderungen vorgenommen und „Befehle“

erteilt werden: Die Anlage aktivieren, Licht an- und ausschalten,

Rollläden nachträglich schließen. Die vollständige Bedienung

und Darstellung aller Betriebszustände der Alarmanlagenzentrale

ist auch unterwegs möglich: Hausbesitzer können

sich alle wichtigen Statusinformationen der Alarmanlage anzeigen

lassen und erkennen so, an welcher Stelle ein Einbruch-

oder Brandalarm ausgelöst ist oder ein Wasserschaden

auftritt. Bilder von Überwachungskameras sind über das Internet

abrufbar. Passende Apps bringen die Videobilder auch

auf Smartphones und Tablet-PCs.

Solide beraten lassen:

Sicherheit ist ein persönliches Thema

Wer sich im Internet nach Sicherheitseinrichtungen gegen

Einbruch umsieht, dürfte hunderttausende Angebote finden.

Was davon Sinn macht und wirklich eine Sicherung bewirkt,

vermag der Laie meist nicht zu beurteilen.

Um individuelle Sicherheitsbedürfnisse zu erfüllen, empfiehlt

es sich, einen Fachmann das gesamte Haus und die Umgebung

prüfen zu lassen. Er oder sie können beurteilen, welche

Technik am effektivsten eingesetzt werden kann, um das Haus

oder die Wohnung zu sichern. Die einwandfreie technische

60


smartLiving.

MAGAZIN

Funktion der Anlagen wird dadurch gewährleistet, dass der Betreiber

die Planung und Installation von einem anerkannten

Fachbetrieb ausführen lässt und mit diesem für die Betriebsphase

einen Instandhaltungsvertrag schließt, der die regel mäßi

ge Wartung und Instandhaltung der Anlage sicherstellt.

smartLiving-Magazin Tipp: Es ist das Gebot der Stunde, sich

fachmännisch beraten zu lassen. Die kriminalpolizeilichen

Präventionsstellen bieten solche Beratungen vor Ort im Haus

des Anfragenden kostenlos an. Auch seriöse Sicherheitstechnik-Unternehmen

bieten diesen kostenloses Service an.

©Autor: Bernd Seitz

Dank an das Landeskriminalamt Stuttgart

für die umfassenden Informationen

61


Wohnen & Leben

art aqua

62


smartLiving.

MAGAZIN

Serie: Beginnend mit dieser Ausgabe berichten wir

in jedem Heft über ein Unternehmen aus der Region,

welches mit seinen außergewöhnlichen Produkten oder

Dienstleistungen weit über die Region Stuttgart hinaus

operiert. In dieser Ausgabe stellen wir das Unternehmen

art aqua mit Sitz in Bietigheim-Bissingen vor, welches seit

über 25 Jahren mit seinen Wasser- und Grüninstallationen

namhafte Unternehmen in Nah und Fern versorgt. Die

einzigartigen Produkte sind eine vernünftige Mischung aus

Kunst und Technologie, Planung und Intuition. ➤

63


Wohnen & Leben

Jetzt aber erst mal durchatmen! Richtig tief durchatmen und

den vom Verkehrsstress hochgetriebenen Puls ein bisschen

runterzoomen. Aber das fällt leicht hier, geht ganz von alleine.

In zarten, hauchdünnen, flächigen Wellen fällt das Wasser

beim Entrée meterhoch nach unten. Fast lautlos. Dann weitet

sich der Blick, findet Ruhe am satten Grün, das in subtiler

Rahmung die Wände hochgeht, wandert immer weiter im

sanften Rhythmus zwischen Büro-Elementen, Pflanzobjekten,

Wasser-Spielen, Wand und neuem vertikalem Grün. In Proportionen

der Raumgliederung, die dem Auge ein menschliches

Maß bieten und zugleich Zusätzliches imaginieren:

Größe, ein Plus, das an „Draußen“, an Natur gemahnt.

Und groß, das ist auch sonst ganz wörtlich zu nehmen. Dass

in dieser Halle einst Go Karts ihre lärmig-rauchigen Runden

gedreht haben, darauf würde man im Leben nie kommen.

Stattdessen nicht nur die visuell inszenierte Anmutung einer

Oase, sondern deren physisch fühlbare, sinnliche Gegenwärtigkeit.

Ganz unmerklich sickert da etwas ein. Etwas, das

zugleich entspannt und aktiviert – und in der Erstbegegnung

pures Staunen weckt: Ist hier etwa die Quadratur des Kreises

gelungen? Eine Synthese von Großbüro- und Erholungsraum?

Von Drinnen und Draußen, von Arbeiten und Wohlgefühl,

Effizienz und Wellness? Tiefes Durchatmen jedenfalls – mit

einem Raumklima wie bei einem Waldspaziergang.

Man befindet sich also bei art aqua in Bietigheim-Bissingen,

Prinz-Eugen-Straße 11, Gewerbegebiet. Das klingt nach schwäbischer

Kleinstadt – und deutet nicht direkt an, dass sich dahinter

ein rasant größer werdender Global Player verbirgt:

„Wir sind der Weltmarktführer in einer Nische“, sagt der Geschäftsführende

Gesellschafter Ivo Lai. art aqua-Produkte sind

Die Synthese Drinnen und Draussen

stärkt das Wohlbefinden

64


smartLiving.

MAGAZIN

also „rund um den Globus in zahllosen Ländern präsent, obwohl

wir da gar nicht aktiv agieren.“ Dabei hat alles ganz klein

angefangen, vor gut 26 Jahren: „Aus reiner Begeisterung“, wie

Ivo Lai erzählt.

Er kommt aus dem Blumen­ und Pflanzengroßhandel, hat mit

Gerhardt Braun zusammengearbeitet, der damals in seinem

Hauptunternehmen Raum­ und Keller­Trennwandsysteme hergestellt

hat. „Vor über 20 Jahren haben wir das erste Mal die

Erfahrung gemacht, wie positiv sich Pflanzen und Wasserobjekte

auf das Raumklima und damit auf die Menschen auswirkten. Die

folgenden Entwicklungen in hunderten realisierten Kundenprojekten

setzten völlig neue Ansätze in Gang. Von nun an standen

die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit

der Menschen im Mittelpunkt unseres Handelns.“ Seitdem befinden

sich die Gerhardt Braun Unternehmensgruppe und art

aqua unter einem Dach mit insgesamt rund 420 Mitarbeitern.

Neben der praktischen, wohltuenden Wirkung der Kombination

von Wasserobjekten und Pflanzen war art aqua von Beginn

an auch das ästhetische Moment wichtig. So entwirft bis heute

auch der Künstler Franz Josef Maria Wittekind Objekte. Und

einige sind hinzugekommen. Für Bauherren entwickeln und

gestalten diese Künstler „ganzheitliche Gesamtkunstwerke“.

Die kleineren Objekte waren von Anfang an ein Erfolg. Der

Golfer Bernhard Langer etwa hat sie genutzt, „Kaiser“ Franz

Beckenbauer, auch eine Reihe von Tennis­Profis: „Wenn Boris

Becker zum Turnier nach Stuttgart kam, hat er sich ein Objekt

von art aqua ins Zimmer stellen lassen. So sind wir in privaten

Kreisen immer bekannter geworden,“ erklärt Ivo Lai. ➤

Wasser und Pflanze

ganz praktisch kombiniert –

im Badezimmer

Die Wohnungseinrichtung

als „ganzheitliches Gesamtkunstwerk“ ...

65


Wohnen & Leben

Solche Grün-Elemente sorgen

für eine optimale Luftfeuchtigkeit

und halten die Luft sauber

Wohlbefinden aus der Luft: Das ist die knappe Formel, mit der

art aqua inzwischen auch bei gewerblichen Unternehmen und

im Dienstleistungsbereich Furore macht. BMW und Porsche,

Hugo Boss und die Carl Zeiss AG etwa, Einkaufszentren, Banken

und Hotels, wo art aqua für die Steigenberger-Gruppe mit

dem Star-Architekten und Designer Matteo Thun zusammenarbeitet.

Selbst in Krankenhäusern sind die patentierten Grünen

Wände, hängenden Gärten, Moosmodule und Wasserwände

in jeweils situativ optimalen Größen gefragt. Übrigens

auch für private Wohnungen. Ein Erfolg, der vielfältigem unmittelbaren

Nutzen geschuldet ist. Denn das platzsparende,

vertikale Grün zeitigt eine ganze Reihe von Effekten.

Wirkung wie ein Luftfilter

Vorneweg sorgen die großformatigen Grün-Elemente für eine

optimale Luftfeuchtigkeit, sind also perfekt gegen oft zu

trockene Luft mit ihren negativen Folgen für Augen und

Atemwege. Im Gegensatz zu konventionellen Verdunstern,­

die neben Wasserdampf auch Schmutz und Keime verteilen,

ist die Verdunstung passiv und geschieht in einer Art natürlich

rückkoppelndem System von feuchter Pflanzenoberfläche

und trockener Umluft, so dass weder Kondensationseffekte

noch Überfeuchtung entstehen. Stattdessen: Gesunde

Luft für Lunge und Bronchien, auch als Vorbeugung gegen

Erkältungs- und andere Krankheiten. Und wenn das Grün

von art aqua in Innenräumen eine Atmosphäre wie in einem

Park schafft, dann hat sie auch ähnliche Wirkungen: Filterung

der Luft, Verbrauch von Kohlendioxid, von weiteren

Schadstoffen und Staub. Auch von Elektrosmog oder, etwa

im Kantinenbereich, von Gerüchen. Und dafür geben die

Pflanzen dann wertvollen Sauerstoff zurück. Zudem schlucken

sie störende Geräusche und verbessern so nebenbei

auch die Raumakustik.

66


smartLiving.

MAGAZIN

„All diese Probleme können Sie, statt mit komplizierter und

aufwändiger Technik, mit unseren banalen Objekten lösen“,

sagt Ivo Lai, „und zwar dadurch, dass wir in kontrollierter

Form Wasser und Natur in den Raum bringen.“ Fast wundert

er sich ein bisschen, „dass das so einfach ist“. Nach einer kleinen

Pause fügt er aber hinzu: „Wenn man es beherrscht.“ Dahinter

stecken eben zwei Jahrzehnte Entwicklung. Bei den

Wasserwänden etwa spezielle Wasserkammern in Kombination

mit Ionisierung und Umkehrosmose, was Verkalkung und

Verschmutzung verhindert. Oder ein spezieller Glasschaum,

in den die Pflanzen pikiert werden. Eine komprimierte Wand,

die Angélique Krauter von der Vertriebsleitung den „Mercedes

unter den Grünen Wänden“ nennt. Dafür gab es 2012 im

Rahmen des Kyocera­Umweltpreises den Sonderpreis „Büro

der Zukunft“.

Im Sommer kühl, im Winter warm

Ein nicht unwesentlicher Aspekt dabei: Im Sommer hat man

ein perfektes Kühlsystem, in der Heizperiode reduzieren sich

die Energiekosten. Denn in einem günstigen Raumklima mit

hinreichender Luftfeuchtigkeit ist die gefühlte Temperatur

höher als die tatsächliche. Und die Faustregel besagt, dass pro

ein Grad Celsius niedrigerer Raumtemperatur sechs Prozent

Heizkosten gespart werden. Ergo: Grün ist nachhaltig, Grün

rechnet sich!

„Vor über 20 Jahren haben

wir erstmals die Erfahrung

gemacht, wie positiv

sich Pflanzen­ und Wasserobjekte

auf das Raumklima

und damit auf die

Menschen auswirken.“

Ivo Lai,

Geschäftsführer art aqua

Zukunft hat das „konzeptionelle Grün“, wie Ivo Lai es nennt,

auch in anderer Hinsicht: „Es geht um gesundes Leben. Heute

müssen Sie als Arbeitgeber mehr als Karrierechancen und attraktive

Entlohnung bieten. Die Generation „Why“ will Arbeit

als sinnhaft erleben. Das ist es, was motiviert. Und um Leistungsbereitschaft

und Kreativität als elementare Momente des

unternehmerischen Erfolges freizusetzen, müssen Sie eine attraktive

und gesunde Büro­Umgebung schaffen. Das gehört

heute zur Denke der nachwachsenden Elite.“

Parameter, zu denen Ivo Lai eine ganz persönliche Affinität

hat – und die in ihrer Bedeutung auch wissenschaftlich erforscht

sind. Etwa vom Fraunhofer­Instituts an der Universität

Stuttgart, mit dem art aqua zusammenarbeitet.


67


Wohnen & Leben

Dort wurden nicht nur die quantifizierbaren Effekte der art

aqua-Konzepte belegt, sondern auch die positiven psychologischen

Effekte erforscht – samt ihrer Bedeutung für den Unternehmenserfolg:

„Natürliche Elemente in der Arbeitsumgebung,

wie Pflanzen und Wasser, haben einen messbaren Einfluss

auf die Raumkonditionierung und darüber hinaus einen

nachweisbaren Erholungswert,“ stellt Dr. Andreas Liebl fest

und betont: „Die Basis des wirtschaftlichen Erfolges sind die

Mitarbeiter. Wirtschaftlichkeit, Gesundheit und Wohlbefinden

schließen sich nicht gegenseitig aus. Im Gegenteil, sie bedingen

sich.“

„Gesundheit ist das große Thema

der Zukunft“

Institutsleiter Professor Dr. Wilhelm Bauer bringt es so auf den

Punkt: „Wir haben ganz klar festgestellt, dass erfolgreiche Unternehmen

immer mehr bieten müssen, um hoch qualifiziertes

Personal zu finden und zu binden. Qualitätsvolle Räume

sind die zweite Seite des Erfolgs . Die Menschen werden

größeres Verlangen haben nach guten Gebäuden, bequemen

Möbeln, guter Raumluft, nach Natürlichkeit. Gesundheit ist

das große Thema der nächsten Dekaden.“

Mehr als 500 Partner weltweit

Wenn art aqua schon im eigenen Haus Planer, Architekten,

Baubiologen, Designer und Techniker vereint, ist auch darüber

hinaus über den eigenen Horizont reichendes Netzwerken

angesagt: mit über 500 Partnern weltweit. Etwa über die Mitgliedschaft

in der DGNB, der Deutschen Gesellschaft für

nachhaltiges Bauen. Oder mit Interiorpark, dem Anbieter von

nachhaltigem Design, Möbeln und Wohnaccessoires mit seiner

Stuttgarter Dependance im Bülow Carré.

Perfekte Luftfeuchtigkeit nützt Augen

und Atemwegen – und spart Heizkosten

68


smartLiving.

MAGAZIN

Bei art aqua arbeiten Planer,

Architekten, Baubiologen, Designer

und Techniker zusammen

An der Schnittstelle von Natur und Design,

Ökologie und Gesundheit

Und über den Atlantik reicht die Kooperation mit William

Browning, dem Founding Partner von der New Yorker Terrapin

Bright Green Forschungs- und Beratungsgruppe, die an

der Schnittstelle von Natur und Design, Ökologie und Gesundheit

forscht und arbeitet. Ein Vordenker von Green und

Balance Building. Und von „Biophilie“, der Synthese von Biologie,

Natur und menschenfreundlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Mit Browning ist Ivo Lai „auf einer Wellenlänge“,

wenn er beschreibt, was ihn und seine Mitarbeiter

antreibt: „Wohlbefinden, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und

wirtschaftliche Effizient. Dazu wollen wir mit art aqua einen

Beitrag leisten.“ Damit es sich jederzeit tief - und tief entspannend

durchatmen lässt.



©Autor: Georg Linsenmann

69


Wohnen & Leben

Smart Home:

Wohnst du noch oder lebst du schon?

Stellen Sie sich vor, Sie kommen von einem langen Tag bei

der Arbeit nach Hause. Beim Betreten durch die Haustür

geht das Licht automatisch an, aus der Stereoanlage ertönt Ihr

Lieblingssong und auf dem Display des Kühlschranks leuchtet

„Die Wäsche ist fertig“. Durch Betätigen eines einzigen Knopfs

auf der Fernbedienung gehen die Rollläden im gesamten Haus

nach oben und die Heizung wird um 3 Grad nach oben reguliert.

So sieht intelligentes Wohnen im 21. Jahrhundert aus, in

dem alle Haushaltsgeräte miteinander vernetzt sind und mit

wenigen Knopfdrucken aus der Ferne bedient werden können.

Aber was genau steckt hinter dem Trend, welche Vorund

Nachteile bieten diese, und wie hoch sind die Kosten, um

auf SmartHome umzustellen?

Der Begriff SmartHome

und der Status quo in Deutschland

SmartHome – zu deutsch intelligentes Wohnen – bezeichnet

die Vernetzung spezieller Geräte mit alltäglichen Haushaltsgeräten,

die ferngesteuert werden können, um den Nutzern

mehr Flexibilität und Komfort mit verbesserter Energieeffizienz

und wirtschaftlichen Einsparungen zu bieten. „Smart

Home ist eine Philosophie, die versucht, alle Prozesse so intelligent

wie möglich zu lösen“, sagt Dr. Thomas Keiser von der

SmartHome Initiative Deutschland. Er vergleicht die Entwicklung

im Wohnen und Lifestyle mit der eines Autos:

„Wohingegen vor 30 Jahren noch elektrische Fensterheber eine

Revolution waren, sind heute mehrere Computer in einem

einzigen Auto miteinander vernetzt – Aktorik und Sensorik

sorgen dafür, dass Autos beinahe eigenständig fahren können

und so ähnlich sieht es auch beim ’Intelligenten Wohnen‘

aus.“ Am Ende der Entwicklung steht auch beim Smart Home,

dass die „Wohnung alleine wohnen kann“. Ziel ist neben den

ökologischen Effekten daher natürlich auch die Erhöhung des

Wohnkomforts. In Deutschland zählten Ende 2013 lediglich

315 000 Haushalte als Smart Homes. Das Marktforschungsinstitut

Dr. Grieger & Cie. hat in Zusammenarbeit mit der

SmartHome Initiative Deutschland im Rahmen einer repräsentativen

Umfrage 1017 Deutsche befragt. Dabei gaben

knapp 30 Prozent an, dass sie Smart Home­Anwendungen

bereits nutzen würden. Bis 2020 soll die Anzahl der Smart

Homes auf bis zu 2,4 Millionen ansteigen – im Vergleich dazu

soll die Heimvernetzung in den USA bis dahin rund 18,6 Prozent

aller Haushalte umfassen. Große Energieunternehmen

wie RWE, aber auch Multimedia­Riesen wie Telekom oder

Apple bieten Rundum­Pakete an, die ein sicheres, energiesparendes

und komfortables Wohnen ermöglichen sollen.

Durch fortschreitende und moderne Technik entstehen zahlreiche

Möglichkeiten für Lösungsansätze im Haushaltsbereich.

Durch das Schaffen einer passiven Infrastruktur kann intelligentes

Wohnen nahezu für jede Immobilie oder Wohnung realisiert

werden. Ein Bereich der Smart Home Funktionen betrifft➤

70


zelnen Heizgerätes kennzeichnet, als auch

beim Verbundlabel, das die Gesamteffizienz

Markus Klimatechnik

Härle zeigt’s: Dieses kleine Außengerät …

6

einer Wärmepumpe versehen. Diese

Formschönes und flüsterleises Wandgerät „Emura“

versorgt von DAIKIN das gesamte Haus über eine

Fußbodenheizung mit Wärme und

kann, es ist kaum zu glauben, zusätzlich

im Sommer für angenehme Kühlung

sorgen. In Verbindung mit einer

Photovoltaik-Anlage gelingt dies sogar

fast ohne dass zusätzlich Strom

aus dem öffentlichen

Netz benötigt wird.

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reiner, gesunder und frischer Luft, in dem Sie sich nicht nur

wohlfühlen, sondern auch gesünder leben“, so Markus Härle,

Geschäftsführer der Firma prosermo in Abstatt und zertifi-

MAGAZIN

zierter Klimaanlagentechniker. Heutige moderne Klimageräte

sind dank einer seidenweich arbeitenden Invertertechnologie

und einer „Extra-Leise-Funktion“ nahezu geräuschlos und lassen

Sie ruhig schlafen, auch weil die stufenlose Regelbarkeit

Energie spart und damit Ihren Geldbeutel schont. Innovative

Filtersysteme sorgen ferner dafür, dass auch Allergiker von allen

unerwünschten

… versorgt das

Bakterien,

ganze

Sporen,

Haus

Pollen

mit

und

angenehmer

Staub verschont

bleiben. Wärme Durch und die erfrischender dezente Verteilung Kühlung. der Luft im Raum und

die Nutzung der natürlichen Konvektion erfolgt die Bewegung

der Luft extrem schonend und somit nahezu zugfrei. Infrarot-

Fernbedienung, Timerfunktion und Bewegungsmelder runden

das komfortable System ab; ist zum Beispiel 20 Minuten niemand

im Raum, schaltet das Gerät automatisch auf Sparbetrieb.

i

QR-CO

Der Sommer ist da! Und mit jedem Grad mehr an Temperatur steigt das Bedürfnis

nach einem schönen kühlen Raum. Doch die Klimaanlagen unseres Partners DAIKIN

können mehr! Die hocheffektiven Filter befreien die Raumluft nicht nur von Staub

und Pollen, sie filtern sogar auch Krankheitserreger aus der Luft! Durch die Verwendung

des eigens von der Firma DAIKIN entwickelten speziellen Kühlmittels R-32 sind

diese Klimaanlagen äußerst energieeffizient, günstig und erschwinglich.

Wir von der Firma Prosermo sind DIE Spezialisten auf dem Gebiet der Klimatechnik.

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ist den letzten

Jahren deutlich erkennbar, das liegt zum einen natürlich an den

immer heißeren Sommermonaten, aber, nicht zu unterschätzen,

auch an den hoch effektiven Filtern, mit denen unsere modernen

Systeme die Raumluft von Staub, Pollen und neu, auch

nen sie zum Beispiel ihr Schlafzimmer einen ganzen Tag lang

klimatisieren“. Und der Einbau geht ebenfalls flott vonstatten.

„Wir rechnen pro zu klimatisierendem Raum mit einem Tag

Arbeitsaufwand, wobei wir natürlich stets äußerst schonend und

schmutzarm arbeiten, außerdem bieten wir unseren Kunden ei-

71


Wohnen & Leben

die Steuerung in der Haustechnik über Smartphone oder

Tablet: so lassen sich zum Beispiel Räume genau und zu einem

bestimmten Zeitpunkt temperieren oder durch einsetzende

Dämmerung die Beleuchtung einschalten. Beim

Smart-Metering, dem Messen und Anzeigen der Daten des

Energieverbrauchs, werden elektrische Energie- oder Wasserzähler

aus der Ferne gesteuert und bedient, und liefern so die

Daten ohne manuelles Ablesen – die Endgeräte zeigen stets

den aktuellen Energieverbrauch an. Aufgrund des aktuellen,

steigenden Energiebedarfs, den Preisen und der Verfügbarkeit,

bietet die Vernetzung hier praktische und einsparende

Regulierungen. Hierzu zählen zum Beispiel Raumsensoren,

Rauchmelder, Wasserzähler, und Steckdosen, die entweder

per WLAN oder Funk betrieben werden können. Des Weiteren

können Elektrohaushaltsgeräte, Sicherheitstechnik und

Multimedia-Geräte mit Smart Home Systemen ideal vernetzt

und genutzt werden. Die Vernetzungen erfolgen entweder

über Kabel oder direkte Funkanbindungen – eingebaute Sensoren

erkennen zum Beispiel Temperatur- oder Lichtunterschiede

und reagieren entsprechend. Auch optisch hat sich

in den vergangen Jahren viel entwickelt: Heutzutage sind die

Sensoren platzsparend und dekorativ gestaltet. Bei Innovation

und technischem Fortschritt bleibt die Frage, wie diese

Ideen bei den Verbrauchern ankommen?

Laut einer Studie aus dem vergangen Jahr von Deloitte und

der Technischen Universität München sind in Deutschland

besonders jüngere Verbraucher offen für neue Lösungen,

wohingegen die ältere Generation skeptisch ist. Derzeit stammen

die beliebtesten Anwendungen der deutschen Smart-

Home-Nutzer aus den Bereichen Energiemanagement sowie

Entertainment und Kommunikation. Konkrete Kaufabsichten

hegen viele auch für intelligente Alarmsysteme, Heizungssysteme

oder energieeffiziente Beleuchtungssysteme. Die Fernbedienbarkeit

der einzelnen Elemente ist dabei ebenfalls ein

erfolgsversprechendes Kriterium.

Beispiele

für Smart Home Inventionen

Ob einzelne Komponenten oder ganze Systeme, ob für Einsteiger

oder bereits gut ausgerüstete Haushalte – eine große

Bandbreite an Smart Home Anwendungen bietet zu unterschiedlichen

Themengebieten zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten

an. Insgesamt gibt es fünf Anwendungsdomänen

im Bereich der Smart Home Funktionen: Entertainment und

Multimedia, Komfort, Energieeffizienz, Sicherheit und Gesundheit

bzw. Smart Health.

Sicherheit

Das Thema Sicherheit steht bei den Deutschen ganz oben

auf der Liste, die mit Smart Home Systemen abgedeckt werden

sollen. Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Um endlich mit einem beruhigten Gefühl in den Urlaub zu

fahren, bieten Smart Home Systeme eine Vielzahl an Möglichkeiten

an. Da wäre zum Beispiel ein All-in-One-Sicherheitssystem:

benötigt wird eine funktionierende WLAN-Verbindung

und ein Sicherheitspaket, die von diversen Herstellern

angeboten werden. Das Gerät sieht aus wie eine handelsübliche,

kleine Musikbox und deckt eine ganze Wohnung ab.

Über Sensoren, Kameras und Mikrophone werden Bewegungen

und Töne aufgezeichnet. Neben Bewegungssensoren können

auch Luftfeuchtigkeit- und Temperaturveränderungen

gemessen und an den Verbraucher übermittelt werden. Voreingestellte

Ereignisse wie zum Beispiel gewaltvolles Öffnen

von Fenstern oder Türen lösen außerdem einen Alarm aus.

Die Daten des Geräts werden in einer Cloud gespeichert, die

den Nutzer bei Veränderungen sofort benachrichtigt. Alternativ

können die Systeme auch mit Sicherheitsunternehmen

verbunden werden, die bei Alarm informiert werden. Der

Kostenpunkt für ein solches System liegt bei rund 200 Euro,

wobei der Preis je nach Zusatzleistungen und Größe der Wohnung

bzw. des Hauses variiert. Des Weiteren können durch

das ferngesteuerte Betätigen Rollläden und Licht bedient

72


smartLiving.

MAGAZIN

werden, um den Eindruck zu simulieren, dass das Gebäude

aktuell bewohnt ist. So bietet intelligentes Wohnen technische

Lösungen für Sicherheit und Einbruchschutz mit wenigen

Knopfdrücken.

Energiemanagement

Ein weiterer zentraler Aspekt für Nutzer, aber auch eines

der wichtigsten Ziele von intelligentem Wohnen ist Energiesparen

und Umwelt schonen. Rollläden, Heizungen, aber

auch elektronische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen

lassen sich jahreszeitenabhängig oder zu bestimmten Zeitpunkten

programmieren. Besonders für Frühling und Herbst

können so Kosten und Energie gespart werden: Über WLAN

werden Wetterberichte mit in die Einstellungen übernommen

und passen die jeweiligen Komponenten an. Als Beispiele

für Geräte in diesem Zusammenhang sind das Netatmo Thermostat

und Tado zu nennen. Heizungen können auch beim

Verlassen des Hauses abgeschaltet und zwanzig Minuten vor

Rückkehr wieder eingeschaltet werden, indem man per Smartphone

intelligente Steckdosen aus der Ferne steuert. Sämtliche

Geräte, die an diese Steckdosen angeschlossen sind,

können individuell oder zu festgelegten Zeiten automatisch

ein- oder ausgeschaltet werden.

Haushaltsgeräte

Ob Wasserkocher, Kühlschrank, oder Kaffeemaschine – heutzutage

können all diese Geräte per App programmiert werden.

So kommt man in den Luxus von frischem Kaffee, bevor

man überhaupt das Haus betritt, oder einer vollständigen

Einkaufsliste, die vom Kühlschrank vorgegeben wird. Auch

selbstständige Staubsauger erobern den Markt, und reinigen

mit Hilfe von Sensoren ganz von alleine den Boden. Auch

innerhalb der Haushaltsgeräte kann der Sicherheitsstandard

erhöht werden: Batteriebetriebene Wassermelder zum Beispiel

schicken bei einem geplatzten Wasserschlauch schon ab einer

Wasserhöhe von nur 1,5 Millimeter eine SMS aufs Handy und

können so größere Schäden verhindern. Unternehmen wie

Bosch und Siemens bieten inzwischen mit dem Service Home

Connect die intelligente Vernetzung aller Haushaltsgeräte,

übersichtliche Nutzung und Fernsteuerung an. Damit kann

die Temperatur vom Backofen verstellt werden, Informationen

über Energieverbrauch eingeholt werden, oder eine Gebrauchsanleitung

abgerufen werden. Ihr Smartphone oder

Tablet wird so zur zentralen Schnittstelle aller Haushaltsgeräte

und kann jeweils auf zahlreiche Funktionen zurückgreifen.



73


Wohnen & Leben

Kommunikation / Smart Health

Kommunikation soll durch Smart Homes zwischen Mieter

und Vermieter ebenfalls verbessert und vereinfacht werden.

Mitteilungen können über einen Wohnungs-Manager gesendet

werden, alle Daten werden zentral gesammelt und reduzieren

so den Verwaltungsbetrieb. Zudem bauen immer mehr

Hersteller auch auf den demographischen Wandel und entwickeln

altersgerechte Assistenzsysteme, um Menschen längeres

Wohnen im eigenen Heim zu ermöglichen und vor Alltagsrisiken

zu schützen. Mit automatischen Herdlösch-Systemen

soll Haushaltsunfällen vorgebeugt werden: Die meisten Unfälle

im Haushalt passieren durch eigenes Fehlverhalten, zum

Beispiel Stolpern, weil man das Licht nicht anmacht – dem

sollen Smart Homes vorbeugen“, erklärt Dr. Thomas Keiser.

Außerdem sollen Fitness-Tracker den Gesundheitszustand der

Bewohner besser kontrollieren und entsprechend reagieren.

Vorteile, Nachteile

und Kosten der intelligenten Wohnsysteme

Kosten sparen, Umwelt schonen, und komfortabler Wohnen –

eigentlich überzeugende Argumente, die für die Nutzung von

Smart Home sprechen. Dennoch lässt die Zahl von lediglich

300 000 Nutzern darauf schließen, dass das intelligente Wohnen

nicht nur Vorteile mit sich bringt. Kostenfragen und

Datenschutz bremsen viele potenzielle Käufer bei der Entscheidung,

auf Smart Home-Systeme umzusteigen. Fast die

Hälfte der Befragten der Studie von Deloitte und der Technischen

Universität München traut den Anbietern keinen vertraulichen

Umgang mit den persönlichen Daten zu. Außerdem

sind im Moment noch nicht alle Systeme und Entwicklungen

miteinander kompatibel: Während einige Hersteller

auf Bluetooth-Verbindungen setzen, verwenden andere WLAN

oder Stromleitungen als Übertragungswege. Ein weiterer

kritischer Aspekt der Befragten und Verbraucher wird in den

potentiellen Störungen festgestellt: die Abhängigkeit der stets

voll funktionierenden Technologie ruft weiterhin Skepsis

hervor. Ebenfalls problematisch sieht Dr. Thomas Keiser die

Verkaufsstrategie im Bereich Smart Home: „Im Moment wird

das Ganze noch technisch verkauft und kommt nicht so richtig

auf dem Markt an, weil kaum jemand weiß wie es sich

anfühlt – und dabei ist das die Hauptkomponente, das

persönliche Empfinden und das Gefühl, zu Hause zu sein.“

Der Kostenpunkt variiert je nach persönlicher Gestaltung

und Intensität der Ausrüstung. Bei einer durchschnittlichen

4-Zim mer-Wohnung können im Preisrahmen zwischen 1000

Euro und 3000 Euro schon viele Vorrichtungen realisiert und

zahlreiche Funktionen in verschiedenen Domänen genutzt

werden; nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Ich empfehle

allerdings jedem erst einmal im kleinen Rahmen ein bisschen

zu experimentieren, um für sich selbst herauszufinden, ob

man daran Spaß und Nutzen findet“ sagt Dr. Thomas Keiser.

Smart Homes sollen dafür sorgen, dass die Nutzer Energie,

Zeit und Geld sparen, ohne dafür selbst einen hohen Aufwand

betreiben zu müssen. „Smart Home ist ein sehr individuelles

Konzept, das jeder nach seinem eigenen Geschmack

gestalten sollte, um sich besser und sicherer zu fühlen.“



©Autor: Jessica Schmucker

74


smartLiving.

MAGAZIN

R

Englische Telefonzelle

als Kühlgerät

Manche Dinge muss man einfach haben: Zum Beispiel

die „Kühlschrank­Telefonbox“, platzierbar in der Küche,

Bar oder Wohnlandschaft. Das Siegerdesign der Aktion

2015 von Liebherr „Design your Fridge“. Mit dem

weltbekannt typischen Design einer roten Telefonzelle

aus Großbritannien ist die Kühl­Gefrier­Kombination

in limitierter Auflage ein ganz besonderes Highlight.

Über die optionale „SmartDeviceBox“ kann das Gerät

auch ganz einfach per Computer oder über mo bile

Endgeräte gesteuert werden. Somit verbindet sich

moderne Kühltechnologie mit typisch britischem Stil.

➤Zu beziehen

im Fachhandel

für 999 Euro.

75


Wohnen & Leben

KÜCHEN

SPEZIAL

Gute Gründe

für eine neue Küche

Wer kennt das nicht? Für das gesunde Schlafen wird

eine neue Matratze gekauft und im frisch gestrichenen

Wohnzimmer wird das Sofa ausgetauscht. So vergehen die

Jahre mit immer mal dazu gekauften neuen Möbeln, Heimtextilien,

Leuchten und Dekorationen. Nur die Küche bleibt

ganz die Alte. In vielen Wohnungen und Häusern wird sie

locker oft 15 Jahre und älter. Die Küche ist der funktional

meistgenutzte Raum einer Wohnung und wird trotzdem nur

selten erneuert. Viele Konsumenten scheuen sich vor dem

vermeintlichen Aufwand und den damit verbundenen Inves­

titionen in die eigene Küche. Dabei bedenken sie aber nicht

die enormen Vorteile: Es fängt mit neuen Elektrogeräten und

deren Energieersparnis und Vernetzung an und geht über die

optimierte Anordnung von Arbeitszonen mit gutem Licht bis

hin zur Erneuerung der optischen Anmutung von Möbeln,

die immer zu mehr heimischer Wohlfühlatmosphäre führt.

Wenn die Arbeitsplatte Risse bekommt, die Sockel sich verziehen

und vielleicht sogar kippen, Fugen unansehnlich und

breiter werden, wenn Schrankfronten trotz regelmäßiger Säu­

76


smartLiving.

MAGAZIN

berung einen Schmierschleier behalten,

wenn Kabelsalat nervt, Schubladen ruckeln

und nur mit viel Druck noch geschlossen

werden können; kurz: wenn die

Küche in die Jahre gekommen ist, dann

sollten die Besitzer über ihre Neuanschaffung

nachdenken. Der Innovationsgrad im Kü­

chenbereich liegt im Verhältnis zu Wohnmöbeln

sogar um ein Vielfaches höher. Wenn man also

seine beispielsweise zwölf Jahre alte Küche

auf den Prüfstand stellt, wird man rascht sein, über die vielen Weiterent­

überbeispielsweise

im Eck­Unterschrank sind

heute so leicht gleitend und platzsparend,

dass man viel mehr Dinge unterbringen kann

als in allen früheren Modellen. Sogenannte Lift­Fronwicklungen

der Industrie, die allesamt zu

Verbesserungen in der täglichen Handhabe

führen. Beschläge für mehr Stauraum

ten im Oberschrank stehen dem Benutzer nicht mehr im Weg

und ermöglichen einen optimierten Gesamtzugriff und mehr

Platz im Raum. Moderne Arbeitsplatten bestechen durch optimierte

Oberflächenveredelung und durch schicke Farbigkeit.

Eingebautes LED­Licht unter dem Unterschrank strahlt

die Arbeitsflächen aus und ausreichend eingebaute Steckdosen

verhindern die Dreifachsteckdose samt Kabelsalat, wenn

Toaster und Mixer gleichzeitig bereitstehen müssen.

geben oft auch vielfältige Impressionen zur möglichen

Optik. Für eine Detailplanung, die alle neuen

Ideen aufgreift und realisiert,

empfiehlt sich immer der

Besuch beim Küchenfachhändler.

Er kennt

die Standards von

morgen, die Kniffe

der Planungen und

er wird die finanziellen

Möglichkeiten der

Interessenten von Anfang

an einbeziehen.

Eine neue Küche ist eine sehr lohnende Investi­

tion. Sie be reichert die Wohnung oder das Haus

und hat nebenbei auch sehr positive Auswirkungen

auf die Laune der Bewohner.


Energieeffiziente Küchengeräte

sparen bares Geld

und schonen die Umwelt

Neben den verbesserten Funktionen sind es auch schöne Möbelfronten,

die die Küche in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Im aktuellen Küchenmöbelangebot sind ebenso viele helle

wie dunkle Fronten enthalten. Es kommt auf den Geschmack

der Käufer sowie auf die Gegebenheiten des Raumes an, wie

man mit Farben eine andere und damit neue Atmosphäre erzielen

kann. Auch kleine Küchen brauchen nicht auf kräftige

Farbnuancen zu verzichten. Nicht zuletzt sparen die Käufer

neuer energieeffizienter Küchengeräte am Ende bares Geld.

Moderne Elektrotechnik ist leise und sparsam, reinigt oder

kühlt ökonomisch und ökologisch und bietet durch die Vernetzung

zahlreiche neue Features. So wirkt die neue Küchengeräteausstattung

zusätzlich positiv auf die Umwelt.

Einen ersten Eindruck von den vielen Neuheiten und Innovationen

gibt bereits ein Blick in die Herstellerkataloge oder Fachhandelsinformationen.

Auch Internet­Informationen sind gut und

77


Wohnen & Leben

Smartes Küchen- und Haus haltsmanagement:

Die App macht‘s!

Die neuen Anwendungsszenarien sind vielfältig und gehen

über das Steuern und Kontrollieren der Küchentechnik

­ auch aus der Ferne ­ weit hinaus. Vernetzbare Hausgeräte

bieten eine Reihe interessanter digitaler Services, die

das Leben flexibler, bequemer und sicherer machen. Die neue

Lifestyleküche wird damit zur smarten Kommunikationszentrale

in Haus und Wohnung.

„Mit mobilen Endgeräten und Applikationen (Apps) lassen

sich die per Funk vernetzten WLAN­fähigen Einbaugeräte

nicht nur steuern und kontrollieren oder ihr aktueller Programmstatus

abrufen. Sie können Push­Benachrichtigungen

empfangen, wie beispielsweise ‚Ihr Cappuccino ist fertig‘, ‚Bitte

Klarspüler nachfüllen‘ oder ‚Die Kühlschranktür steht offen‘.

Im Zuge der schnell fortschreitenden Digitalisierung entstehen

– neben Erlebnis und Spaß – weitere neue Anwendungen,

Funktionen und digitale Services, die zuvor kostbare Eigenzeit

und Kapazität gebunden haben“, erläutert Kirk Mangels,

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche

e.V. (AMK).

Der ganze Haushalt ist künftig digital

Das Stichwort lautet: intelligentes und flexibles Küchen­ und

Haushaltsmanagement, auch als Smart Kitchen und Smart

Living bezeichnet. Alles, was dazu benötigt wird, ist bereits verfügbar:

die netzwerkfähigen Hausgeräte, funkbasierte Technologie

(WLAN/WiFi, ein handelsüblicher Internet­Router und

mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet PC) sowie die

entsprechenden Apps.

Zielgruppen für Connectivity­fähige Hausgeräte sind nicht nur

etwas für junge Menschen und Hightech­Begeisterte. Hinzu

kommen alle, die voll im Berufsalltag stehen. Ihnen ermög lichen

neue smarte Technologien deutlich mehr Flexibilität beim

Meistern ihrer vielfältigen Aufgaben und Ansprüche als bisher,

da sie ihre intelligenten Hausgeräte und alles was damit zusammenhängt,

nun auch bequem von unterwegs aus managen können.

Und nebenbei bemerkt – nicht nur älteren Menschen

schenken sie ein Gefühl von Sicherheit: Hausgeräte, die beim

Verlassen der Wohnung eventuell versehentlich noch in Betrieb

sind, lassen sich per Smartphone oder Tablet nun auch aus

der Ferne ausschalten.

Das Smartphone

ist der persönliche Küchenassistent

Der als digitaler Lifestyle bezeichnete Trend macht vieles

möglich, wie ein paar Beispiele zeigen: Beim Einkaufen einer

größeren Menge frischer Lebensmittel, die tiefgefroren werden

sollen, schon einmal von unterwegs aus den NoFrost­Einbau­Gefrierschrank

per Tablet PC auf Schnellgefrieren einstellen.

Die Applikationen bieten neben Remote Control

viele weitere interessante Tipps und Informationen,

unter anderem zu den vernetzten Einbaugeräten selbst,

ihren Funktionen und Garantieleistungen. Auch bei Bedienungsfehlern

oder eventuellen technischen Störungen

schaffen digitale Services schnelle Abhilfe.

Was befindet sich derzeit

im smarten Kühlschrank?

Mit zwei in das Wi­Fi­fähige Kältegerät

integrierten Hochleistungs kameras

hat man seine aktuellen Vorräte

von jedem Ort aus sofort im Blick.

©AMK

78


smartLiving.

MAGAZIN

Ein Blick auf das mobile Endgerät

schafft sofort Klarheit, ob auf dem

Nachhauseweg noch ein Stopp

im Supermarkt oder Bioladen ein­

zulegen ist. Möglich ist das durch

zwei in den Wi­Fi­fähigen Kühlschrank

integrierte Kameras, die jedes

Mal beim Öffnen ein Foto vom Inhalt

machen und es auf das Smartphone oder Tablet weiterleiten.

Die App liefert außerdem nützliche Infos zu den Lebensmitteln

(etwa ihre Haltbarkeit, richtige Lagerung im Kühlschrank, und

vieles mehr).

Lust, ein neues Backofen­Rezept auszuprobieren und mit den

besten Freunden zu teilen? Im digitalen Kochbuch finden

sich nicht nur viele interessante Anregungen, sondern auch

Tipps und Tricks rund ums Backen, Braten, Garen und Kochen

so wie wichtige Informationen, etwa zur Pyrolyse­Funktion

des Backofens.

Wie war das nochmals mit dem Glasschutz beim Geschirrspüler?

Auch hierzu liefert die App sofort Informationen in

Text und Bild, ebenso zu allen WLAN­fähigen Hausgeräten,

ihren Funktionen und Garantieleistungen. Selbst im Falle von

Bedienungsfehlern oder bei eventuell auftretenden technischen

Störungen schaffen digitale Services schnelle Abhilfe.

In den meisten Fällen muss der Servicetechniker nicht einmal

mehr ins Haus kommen.

Naturholzküchen nach Maß.

Übrigens, in der zeitgemäßen Lifestyle­Wohnküche gibt es

ein interessantes vernetztes „Pärchen“ – in diesem Fall ohne

die Möglichkeit zu Remote Control (Fernsteuerung von unterwegs

aus). Es ist das intelligente Zusammenspiel von Kochfeld

und Dunstabzugshaube, die miteinander kommunizieren

können. Und das geht so: Sobald das Kochfeld in Betrieb ist,

werden die gewählten Einstellungen direkt an die Haube

übermittelt. Sie wählt daraufhin automatisch die richtige

Leistungsstufe für ein perfektes Raumklima.

Smartes Haushaltsmanagement vernetzt untereinander

kommunizierende Haushaltsgeräte optimal

Das neue smarte Haushaltsmanagement erstreckt sich übrigens

nicht nur auf den Lebens­/Wohnraum Küche. Vernetzbar

sind inzwischen auch weitere Haushaltshilfen, wie beispielsweise

intelligente Waschmaschinen und Wäschetrockner,

die nun ebenfalls komfortabel von unterwegs aus gestartet

werden können.


linee Küche

Hohenzollernstraße 2

71088 Holzgerlingen

Tel. 07031-68 91 5

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79


Wohnen & Leben

Elektrogeräte in der modernen Küche –

lautlos durch die Nacht

Hoch eingebaute Elektrogeräte sind in einer modernen Küche Pflicht.

Sie sind nicht nur praktisch und rückenschonend, sondern sehen auch gut aus.

In Neubauten und selbst bei Renovierungen verschmelzen

die einstig abgetrennten Wohnbereiche immer mehr. Es

gibt im modernen Grundriss kaum noch geschlossene Räume.

Die Bereiche Küche­Essen­Wohnen werden eins. Diese

offene Wohnraumgestaltung hat deutliche Auswirkungen auf

die Nutzung des Küchenbereichs. Hier wird nicht nur das Essen

zubereitet, sondern immer häufiger auch eingenommen.

Noch vor kurzer Zeit war die Küche ein kleiner, abgeschlossener

Raum, in dem meist die Hausfrau alleine für das Zubereiten

der Speisen zuständig war. Doch mit sich ändernden Ansprüchen

ans Wohnen ist die moderne Küche Ausdruck zeitgemäßen

Wohnstils. Heute ist die Küche die Kommunikationszentrale,

die früher das Wohnzimmer war. Hier will man

in Ruhe verweilen, ohne durch technische Geräusche gestört

zu werden.

wahrgenommen werden. Beim Kochen wird auf gesunde Ernährung

geachtet, bei den Küchenmöbeln auf eine gesundheitsfördernde

Anordnung der Arbeitsbereiche und bei den

Elektrogeräten auf angenehm unhörbare Laufgeräusche.

Haushaltsgeräte sind erheblich leiser geworden

Der Geräuschpegel von Elektrogeräten wird in Dezibel (dB)

gemessen. Je geringer die Zahl, desto leiser arbeitet ein Gerät. Mit

gerade einmal 42 bis 44 dB nahezu geräuschlos verrichten moderne

Modelle an Abzugshauben oder Geschirrspülern ihre Arbeit

und sind von daher bestens für die offene Küche geeignet.

Die Küchen von heute soll man sehen und erleben

Viele Küchenkäufer fragen sich angesichts der fehlenden

Wände, ob das alltägliche Kochspektakel für Familie und Gäste

nicht geruchsbelästigend oder auch einfach zu laut ist. Hier

gibt die Hausgeräteindustrie eine eindeutige Antwort: nein.

Denn die neuen Generationen von Dunstabzugshauben,

Kühlgeräten und Spülmaschinen haben nur noch sehr leise

Laufgeräusche, die selbst in der näheren Umgebung kaum

©AMK

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smartLiving.

MAGAZIN

Zum Vergleich: Mit etwa 20 dB hört man leises Waldrauschen

oder Flüstern, zwischen 20 bis 40 dB liegt das Ticken des

Weckers. Ein normales Gespräch verursacht 40 bis 60 dB. 80 dB

hat ein Rasenmäher und 110 dB eine Kreissäge oder ein Laubsauger.

Eine gesunde Stille ist den Menschen vor allem im eigenen

Zuhause ein großes Bedürfnis. Die alte Gleichung „laut = leistungsstark“

ist heute falsch. Tendenziell sind alle Haushaltselektrogeräte

in den vergangenen Jahren leiser geworden.

Die Laufgeräusche von modernen Elektrogeräten wurden

durch leisere Motoren und optimale Dämmung immer weiter

reduziert. „Pianissimo“ tut den Ohren gut und ermöglicht ungestörte

Kommunikation. Das Laufen der Spülmaschine fällt

nicht mehr auf und erledigt sich daher wie von selbst. Dämpfungssysteme

für Drehtüren, Hochschrank-Auszüge oder

Schubladen werden sich weiter am Markt behaupten und tragen

ebenfalls zur Reduzierung der Geräuschkulisse im „Normalbetrieb“

einer Küche bei. Moderne Elektrogeräte in der

Küche spülen, saugen, kühlen lautlos durch die Nacht. ➤

81


Wohnen & Leben

Farbgestaltung in der Küche:

Drei Farben sind genug

Die Küche ist in, sie ist das Herz der Wohnung – schon

alleine, weil 76 Prozent der Deutschen in der Küche

frühstücken. Sie ist unverzichtbar, als Funktionsraum zum

Kochen, aber auch als zentraler Treffpunkt für Familie und

Gäste. Ein so beliebter Raum braucht eine ansprechende

Farbgebung. Das betrifft nicht nur die Wände, sondern auch

die Möbel an sich. Denn eine Küche hat mehr sichtbare Möbelfronten

als eine Wohnwand oder ein Schlafzimmerschrank.

Hinzu kommen die elektrischen Geräte, die sogenannte Weiße

Ware, bestehend aus Kühlschrank, manchmal Waschmaschine,

und die elektrischen Kochgeräte wie Backofen, Kochfeld,

Mikrowelle, Dampfgarer, Toaster und so weiter.

Heute werden alle Möbel und auch alle Geräte in den unterschiedlichsten

Farben angeboten. Doch bei der Auswahl ist

Vorsicht geboten, denn ein Zuviel an Farbigkeit kann erdrückend

wirken, während ein Zuwenig den Raum schnell steril

und kühl wirken lässt. Die Arbeitsgemeinschaft Die Moderne

Küche e.V. (AMK), hat sich die aktuellen Farbtrends bei der

Küchengestaltung einmal genauer angesehen und gibt Tipps

und Hinweise für eine harmonische und vor allem dauerhaft

angenehme Farbgestaltung.

Farben wirken Wunder. Ob bewusst wahrgenommen oder

unbewusst gespürt, Farben umgeben uns ständig. Der Wunsch

der Kunden nach knalligen Möbelfarben hat seinen Höhepunkt

noch nicht erreicht. Das aktuelle Möbelangebot bietet

daher eine starke und vielfältige Farbpalette vor allem aus

dem einfarbigen Farbspektrum. Farbpsychologen sind sich

©Poggenpohl

einig: Wenn kräftige Farben beliebt sind, liegt Optimismus in

der Luft und meist geht es wirtschaftlich bergauf.

Grau bis Schwarz

Die Farbtrends bei Küchenmöbeln umfassen derzeit vor allem

Töne aus dem Grau­Bereich. Hellgrau, Betongrau, Industriegrau,

Mausgrau, Dunkelgrau, bis hin zu Schwarz, stehen in den

Produktionshallen der Industrie literweise bereit zum Abruf.

Schwarz ist eine sogenannte unbunte Farbe. Sie wirkt vor allem

elegant und, ob man es glauben mag oder nicht, sie ist

unauffällig. Gerade bei Objekten des Luxus lässt der Verzicht

auf Farbe den Luxus selbstverständlich erscheinen, wie auch

zum Beispiel bei kostbaren schwarzen Limousinen. ➤

Die moderne Küche von heute

ist der Kommunikationstreff schlechthin.

Sie wird nicht mehr hinter

geschlossenen Türen versteckt

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smartLiving.

Smarte Trend-Küchen? Zu sehen beiMAGAZIN

einer der besten Adressen Stuttgarts.

„Grau ist das neue Weiß.

Mit viel Fantasie für

Farbkombinationen.“

Martin Mayer

✔ Elektrogeräte vom Feinsten, sorgfältig

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✔ Eigenes Montageteam. Wir schicken Ihnen

keine Subunternehmer ins Haus.

✔ Passt zu Hölzern, Edelstahl, Glas oder Beton.

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z. B. bei Arbeitsplatte, Rückwänden.

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Samstag von 9 - 13 Uhr

Lesen Sie

TOP-Bewertungen 83

unserer Kunden!


Wohnen & Leben

Blau wirkt würdig

Neben der Palette der Grautöne kommen auch Blautöne zurück

auf die Möbel. Blau ist eine klare und kalte Farbe, kann

aber als Akzent im Ober- oder Unterschrank oder als Hingucker

beim freistehenden Kühlschrank sehr sympathisch wirken. Mit

der Farbe Blau assoziiert der Mensch immer etwas Würdiges,

Zuverlässiges und durch und durch Sicheres. Kombiniert mit

einem naturbelassenen Echtholzton, wie zum Beispiel der beliebten

Eiche als Tisch oder Arbeitsfläche, wirkt eine solche Küche

stets frisch, einladend und vertrauenerweckend. Blauvarianten

reichen vom hellen Blau bis hin zum mediterranen Türkis.

Wenn man sich für eine farbliche Zweierkombination entscheidet,

ist das oft auch schon genug. Die Gegenstände des täglichen

Gebrauchs sowie die aus dem Dekorationsbereich sind in aller

Regel unterschiedlich bunt und lassen die neue Küche dann

schnell sehr persönlich und individuell gemütlich wirken.


Klassische Naturtöne

Schwarz ist Eleganz ohne Risiko. Viele Kunden wollen das noble

Schwarz und unterstreichen damit die dezente Wertigkeit

ihrer neuen Küche.

Schwarz kommt in Fronten, bei Beschlägen, im Schrankinneren

aber auch als Keramikspüle vor. Beim Farbton Grau liegt

der Fall etwas anders. Schon ein sehr helles Grau wirkt nicht

so kühl wie ein hartes Weiß. Grau wirkt außerdem stets elegant

und ist pflegeleichter als Weiß. Es lässt sich sehr gut mit

warmen Holztönen beispielsweise von der Küchenarbeitsplatte

kombinieren. Gerne werden heute auch Frontmaterialien

und Farben miteinander kombiniert. So mutet im Oberschrankbereich

warmes Kirschbaumfurnier sehr gut mit lackierten

grauen Fronten im Unterschrankbereich an. Dazwischen

eine gläserne Rückwand statt eines traditionellen Fliesenspiegels

mit zum Beispiel einem frischen blattgrünen Uniton

– und schon sind drei verschiedene Farbfamilien im Einsatz,

die zusammen harmonieren.

„Alle guten Dinge sind drei“ gilt insbesondere auch bei der

Auswahl von großformatigen Farbflächen. Ähnlich wie bei

der Auswahl bunter Bekleidung wirken zu viele Farben bekanntlich

unruhig und überladen. Drei Farben hingegen sind

reizvoll für das eigene Auge und die Wahrnehmung der anderen.

Diese alte Faustformel sollte also unbedingt auch bei der

Farbgestaltung von Räumen, insbesondere solchen Räumen

mit großen Möbelfronten, beachtet werden.

Im aktuellen Küchenmöbelangebot gibt es neben den neuen

Trendfarben natürlich auch das klassische Naturfarbenspektrum

und stark im Trend die Farbe Weiß. Natur töne werden

heute nuancierter angeboten als in früheren Jahren. So er geben

sich neue Töne wie „Sand-Curry“ oder „Greige“, eine Mischung

aus Beige und Grau. Naturfarben sind in Küchen ein Klassiker.

Sie sind weniger an aktuellen Farbmoden orientiert und man

ist mit ihnen daher auf der sicheren Seite. Die meisten Käufer

einer neuen Küche sehen ihren Neukauf nämlich als langfristige

Investition, an der man viele Jahre auch optisch Freude haben

sollte. Die sandfarbene Küche in Kombination etwa mit

einer Edelstahlarbeitsplatte wirkt zeitlos schön und in Kombination

mit einer Natursteinarbeitsplatte aus der gleichen Farbfamilie

geschmackvoll und harmonisch.

Farbe in der Küche ja, aber nie mehr

als drei Grundfarben, empfehlen die Küchendesigner.

Alles in allem können Küchenkäufer aus einem vielfältigen und

attraktiven Farbangebot ihre persönlichen Farbwünsche frei

wählen. Dies gilt für Elektrogeräte, den Kühlschrank und insbesondere

auch für die Küchenmöbel. Dabei empfiehlt es sich,

nicht mehr als drei Grundfarben zu kombinieren. Accessoires

und Dekorationen lassen die Küche schnell zum individuellen

Lieblingsbereich der Wohnung werden. Aber ein Zuviel an Farben

führt zur Überreizung der Sinne und erschlägt den Nutzer.

Außerdem hantiert der Küchenchef ja auch mit Lebensmitteln,

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smartLiving.

MAGAZIN

WO KÜCHEN KAUFEN?

In der Region Stuttgart und Umgebung gibt es zahlreiche

exzellente und äußerst kompetente Küchenfachstudios,

die solide Planungs- und Handwerksleistungen

anbieten. Sehr leistungsfähig und auswahlstark sind

auch die Möbelhäuser der Region mit ihren eigenen

Fachabteilungen und geschulten Küchenberatern.

Und wegen des oftmals erforderlichen „Nach dem Kaufund

Einbau-Service“ dürfte es zumindest bei Einbauküchen,

bei denen es auf die Passgenauigkeit ankommt,

recht schwierig sein, einfach mal schnell im Internet zu

bestellen.

Die moderne Spüle

ist kein Luxus mehr

und durchaus

bezahlbar.


die wiederum ein ganz besonderes Farbspektrum bieten. Bei

zurückhaltendem Gesamteindruck wird der „bunte Sommersalat“,

mit Blattgrün und Blüten, zum echten Hochgenuss.

© AMK

1604_Negele_AZ_smartLiving210x147_1604_Negele_AZ_smartLiving210x147 21.04.16 13:00 Seite 1

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Wohnen & Leben

Neues Zielgruppenkonzept –

die Küche für den Städter

Ob New York, Peking, Berlin oder Stuttgart: Städte leben

von Kontrasten und sind ständig in Bewegung. Street­

Art, Pop­up­Shops oder Urban Gardening – die Kreativität

ihrer Bewohner schafft Veränderungen. Die Stadt ist ein

Raum der Möglichkeiten, in dem jeder seine Nische findet.

Auch kulinarisch. Es verwundert daher nicht, dass sich

auf die zunehmende Urbanisierung jetzt auch die ersten Küchenhersteller

fokussiert haben. So richtet sich zum Beispiel

die neue Stilwelt URBAN des Küchenherstellers SieMatic ganz

bewusst an den modernen Stadtbewohner, der gerne verschiedene

Stile miteinander kombiniert.

Das zielgruppenspezifische Konzept ist kongruent zu den Veränderungen

der Lebensformen, die wir in unserer Titelgeschichte

zu Beginn dieser Ausgabe aufgezeigt haben. Bei

der Ausstattung ihrer Traumimmobilie geben sich die Deutschen

nämlich eher bescheiden. Luxusinterieur wie ein Marmorbad,

eine Sauna oder ein Whirlpool im Badezimmer sind

heute weniger stark gefragt. Dagegen steht ein in den Wohnraum

integriertes Küchenkonzept ganz oben auf der Wunschliste.

Zur Premiere der Stilwelt URBAN wurde eigens zu Jahresbeginn

eine Inszenierung mit dem neuen Küchen­Büfett SieMatic

29 vorgestellt. Hier wurden neue Planungsbeispiele inszeniert,

die mit der Kombination aus vertikalen und horizontalen Strukturen,

offenen und geschlossenen Elementen, hellen und dunklen

Materialien einen attraktiven Spannungsbogen schaffen.

Unkonventionelle Kontraste ausgewählter Objekte, solitär geplante

Einheiten und die intuitive Zusammenstellung thematischer

Gegensätze sind ihr Thema. So entsteht eine individuelle

Ästhetik, die von den Erfahrungen, Wertvorstellungen und Widersprüchen

ihrer Bewohner erzählt. Hierbei gleicht kein Detail

dem anderen, doch im Gesamtbild passt alles zusammen. Formen,

Farben, Materialien und Volumen der einzelnen Elemente

ergeben ein kontrastreiches und zugleich harmonisches Bild.

Abschließend ist festzuhalten, dass der Megatrend Individualisierung

und die Fokussierung auf eine spezifische Zielgruppe

auch im Küchenbereich Einzug gehalten hat. Man darf gespannt

sein, ob es in naher Zukunft auch individuelle Küchen

für den Dorfbewohner, die Patchwork­Familie oder andere

Formen der Familienmodelle geben wird.

© SieMatic

86


smartLiving.

MAGAZIN

87


Wohnen & Leben

Mann, das ist (d)eine Küche

Die Männerwelt hält Einzug in die Küche. Denn Küchen

können begeistern. Sie wecken Emotionen und machen

Lust auf das Kochen. Immer mehr Deutsche investieren

in ihre Küche. Sie ist längst kein Arbeitsort mehr, wo man,

wohl oder übel, das Essen für die Familie vorbereitet. In der

Küche geht man dem Hobby – dem Kochen – nach und in der

Küche wird kommuniziert und gefeiert. Laut GfK hält sich ein

Kochender durchschnittlich 5,4 Stunden pro Woche in der

Küche auf. Deshalb muss sie modern, mit den neuesten Geräten

und praktischem Zubehör ausgestattet sein. Mit Dampfgarer

und Induktion kochen nicht mehr nur Profiköche.

Das eiserne Küchengesetz

der Männer:

„Wenn ein Mann schon

gekocht hat, muss er

hinterher nicht

auch noch sauber

machen.“

Es wird darauf geachtet, dass Küchen wertig und kommunikativ

sind und zudem viel Komfort bieten. Warum soll man

sich im Auto Luxus gönnen und zuhause nicht? Im Auto kurbelt

heute niemand mehr gerne von Hand die Fenster runter,

da geht alles elektrisch. Warum soll man gerade zuhause auf

diesen Komfort verzichten?

Männer an den Herd: Nach den Autos haben die Männer

das Kochen für sich entdeckt

Die Hersteller haben diesen Trend erkannt. Selbst bei Küchen

im Einstiegs­ und Mittelpreissegment lassen sich Auszüge

und Türen elektrisch öffnen. Die Küche wird technisch immer

ausgefeilter. Nicht zuletzt seitdem Männer das Kochen für

sich entdeckt haben. Männer, die kochen, setzen auf gute

Technik und Qualität der Werkzeuge. Immer häufiger sind sie

gut informiert, wenn sie ins Fachgeschäft kommen. „Sie überlassen

die Auswahl des Backofens oder des Kochfeldes längst

nicht mehr allein der Frau“, so ein Küchenplaner aus Waiblingen,

der seit 20 Jahren Kunden berät.

Die Küchen­Fachgeschäfte haben die Zielgruppe Mann entdeckt

und sprechen sie mit gezielten Werbemaßnahmen an.

Als Zugabe beim Küchenkauf gibt es kein Kochtopf­Set, sondern

ein Wochenendtrip mit einem Ford Mustang. Clevere

Händler bieten zunehmend Kochkurse für Männer an.

Die Küche wird maskulin

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr

Lack, Metall und Glas in der Küche Einzug halten. Auch das

Material und der Farbton Beton, welcher in diesen Tagen bei

fast allen Herstellern zu sehen ist, ist durchaus maskulin. Die

Gerätehersteller präsentieren viel Technik, die besonders das

Männerherz höher schlagen lässt. Technikfreaks erfreuen sich

an neuen Kochfeldern mit Sensoren oder Backöfen, die intuitiv

wie das iPhone zu bedienen sind.

Dass Männer ihre Küche lieben, wirkt sich dementsprechend

auf den Preis aus. Mann und Frau investieren gemeinsam in

sie, deshalb wird immer tiefer in die Tasche gegriffen.

©Autor: Dr. Daniel C. Schmid (MHK)

Männer entfalten in der Küche

ihre ganze Kreativität. Kein Rezept

ist zu ausgefallen, man(n) kann alles.

Wer es nicht von Mama gelernt hat,

belegt spezielle Männer­Kochkurse.

88


smartLiving.

MAGAZIN

Glosse

Man lernt halt nie aus als Bankerin, und der Diabolo

ist schon ein teuflisches Zeug ...

Einen Baum pflanzen, ein Haus bauen, einen Sohn zeugen.

Das Pflanzen und das Zeugen lassen wir außen vor,

aber die besten Geschichten aus dem prallen Leben

eines Häuslesbauers, die lesen Sie hier: zu guter Letzt.

Und mitunter kaum zu glauben.

Die gnädige Frau, die feinste Manieren hat, aber eben auch

ein bissle vorlaut ist, weist das Angebot entschieden zurück:

„Neiiiin, das müssen Sie nicht!“, wehrt sie ab, ganz die Dame

von Welt, schließlich sei sie ja selber in der Finanzbranche

tätig, darüber müsse ihr niemand irgendetwas erzählen. „Na

das ist ja prima!“, sagt ihr Gegenüber, der eben ausführlich

erklären wollte, wie er als Makler nun vorgehen wird und

wie ein solches Geschäft mit der Bank über die Bühne geht.

Denn Gnä‘ Frau will sich verkleinern, erst ihr Haus verkaufen

und dann eine schicke Eigentumswohnung erwerben.

Beides soll der Makler abwickeln. Nur den Deal mit der

Bank, den es braucht, weil in Stuttgart heutzutage schicke

Eigentumswohnungen mehr kosten können als anderswo

Häuser, den will Gnä' Frau natürlich selber managen, mit

ihrem Arbeitgeber, der keine kleine Bank ist in Stuttgart.

So geht die Sache geräuschlos ihren Gang, bis es an der Zeit

ist, den Kaufpreis für die Wohnung zu überweisen. Da klingelt

beim Makler das Telefon Sturm. Gnä‘ Frau, die Bank­

erin, ist dran, ganz aufgelöst und gar nicht mehr Dame

von Welt: „Mit dem Diabolo ist etwas schief gegangen!

Ich bin verzweifelt. Sie müssen mir helfen!“

„Ja, der Diabolo ist schon ein teuflisches Zeug!“, denkt

sich der Makler, dem schnell klar wird, wovon die Dame

eigentlich redet. Vom Disagio nämlich, auch Abgeld oder

Damnum genannt, das Eigentumserwerbern zum einen

hilft, im Jahr des Kaufes Steuern zu sparen, zum anderen

den dauerhaften Zinssatz niedrig hält, indem ein Teil des

Dar lehens gar nicht erst ausbezahlt, sondern von der finanzierenden

Bank als Zinsvorauszahlung einbehalten

wird. Wer also 100 000 Euro aufnimmt bei fünf Prozent

Disagio, kriegt als Darlehen nur 95 000 Euro ausbezahlt.

Gar nicht mehr vorlaut nimmt Gnä‘ Frau die Erklärung

dann doch noch zur Kenntnis. Und der Arbeitgeber hilft,

die klaffende Lücke auf dem Konto der Finanzexpertin

zu schließen. Nur den Makler plagt noch der Naseweis. In

welcher Abteilung Gnä‘ Frau bei ihrer Bank denn eigentlich

beschäftigt sei, traut er sich endlich zu fragen, als die

Sache dann gütlich über die Bühne gegangen ist.

„An der Pforte“, sagt kleinlaut die Dame von Welt.

©Autor: Jürgen Bartle

smartLiving.

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IMMOBILIEN . FINANZIERUNG. SANIERUNG & ENERGIE.

VERSICHERUNG & RECHT . WOHNEN & LEBEN.

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Vorschau

smartLiving-Vorschau

Die nächste Ausgabe des smartLiving-Magazins

erscheint am Dienstag, den 26. Juli 2016.

Folgende Schwerpunktthemen

sind geplant:

STUTTGART 21

R

IMMOBILIEN

➤ Stuttgart 21: Das bedeutet die Verzögerung

für Stadt, Region und Land

➤ Worauf es bei der Standortwahl

ankommt?

R

FINANZIERUNG

➤ Lohnt sich Bausparen noch?

Ein Überblick

➤ Immobilienschnäppchen durch Zwangsversteigerung?

R

VERSICHERUNG & RECHT

➤ Versicherungen für den Bauherrn

und die Eigennutzung

➤ Worauf es beim notariellen

Kaufvertrag ankommt

R

SANIERUNG & ENERGIE

➤ Schwarzarbeit und deren Risiken

➤ Tipps zum nachhaltigen Energiesparen

R

WOHNEN& LEBEN

➤ Sommerzeit – Gartenzeit:

Der große Ratgeber

➤ Im Vorgriff zur Messe „Interbad“:

Bad Spezial – die Wellness-Oase

in den eigenen vier Wänden

Impressum

smartLiving.

MAGAZIN

smartLiving-Magazin ist ein Produkt

der Seitz Mediengruppe

www.seitz­mediengruppe.de

Verlag:

Elite Magazinverlags GmbH

Geschäftsführer Bernd Seitz

Boslerstraße 29, 71088 Holzgerlingen

Telefon: 0 70 31 / 744­201

Fax: 0 70 31 / 744­195

info@elite­magazinverlag.de

www.smartliving­magazin.de

Reg. Ger. Amtsgericht Stuttgart HRB 244532

USt.­IdNr.: DE153566546

Herausgeber: Bernd Seitz (V.i.S.d.P.)

Chefredakteur: Jürgen Bartle

Art Director: Melanie Wanner

Satz: Th o m a s P r a n t l

Anzeigenberatung: Uwe Tammen

uwe.tammen@smartliving­magazin.de

Ausgabe-Nr.: 02.2016

Die Inhalte unseres Magazines sind urheber rechtlich

geschützt. Alle Rechte auf Konzept

und Gestaltung: Elite Magazinverlags GmbH

Erscheinungsweise: 10 x jährlich

Printed in Germany:

Druckhaus Frank GmbH, 86650 Wemding

Bildernachweis: Fotolia.com, Archiv

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OBI S-Zuffenhausen Schwieberdinger Str. 224

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OBI S-Wangen* Hedelfinger Str. 54

OBI Sindelfingen* Mahdentalstr. 78

OBI Leinfelden-Echterdingen* Nikolaus-Otto-Str. 20

OBI Leonberg Römerstr. 7-9

* mit Küchenstudio


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Unser aktuelles Angebot

in Stuttgart und Umgebung

Süßen, Jahnstraße

bezugsfertig im August 2016

Esslingen-Zell, Am Alten Neckar, projektiert

Tübingen-Derendingen,

Paula-Dietz-Str./Raichbergstr., im Bau

Heilbronn, Happelstraße, im Bau

Denkendorf, Fruchtgarten,

Bezug voraussichtlich Anfang 2017

An welchem Standort auch immer – jedes

BPD-Objekt zeichnet sich durch anspruchs volle

Qualität, eine wirtschaftliche Umsetzung und

ein ökologisch durchdachtes Konzept aus.

Die Niederlassung Stuttgart hat, neben dem

Hauptbüro in Stuttgart, Regionalbüros in Freiburg,

in Überlingen und in Mannheim.

BPD Immobilienentwicklung GmbH

Silcherstraße 1 · 70176 Stuttgart

www.bpd-stuttgart.de

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