Ausbildungs-Navi 2017 für NT NWTH

AusbildungsNaviGmbH

Ausbildungs-Navi 2017

für Nord- und Nord-West-Thüringen

Mit über 350 Ausbildungsstellen!

Ausbildungs-Navi

für Nord- und Nord-

West-Thüringen

Auch online zum Blättern.

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Ausbildungs-Navi 2017

für Nord- und Nord-West-Thüringen

Mit 350 Ausbildungs- und Studienangeboten

in Unternehmen der Region.


Inhalt

Vorwort des Schulamtsleiters Dr. Bernd Uwe Althaus 3

Vorwort des Geschäftsführers der Firmenausbildungsverbünde 4

Nord- und Nord-West Thüringen e. V. Frank Seiler

Wie funktioniert das Ausbildungs-Navi? 5

Ausbildungsunternehmen der Landkreise Eichsfeld und Unstrut/Hainich 6

Ausbildungsunternehmen der Landkreise Nordhausen und Kyffhäuserkreis 8

Was kann ich und was will ich? 10

4

Was Unternehmer von den Schulabgängern erwarten 13

Wie könnte deine Bewerbung aussehen? 14

Checkliste zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages 22

Gewerblich-technische Berufe/Berufe im Bereich Bau 24

Kaufmännische und kaufmännisch-verwandte Berufe/Berufe im Handel 48

Hotel- und Gaststätten-Berufe/Berufe im Lebensmittelbereich 56

Weitere Berufe 60

Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen 64

Annoncen der Unternehmen in deiner Region Nordthüringen 74

Annoncen der Unternehmen in deiner Region Nord-West-Thüringen 98

Notizen 126

Literaturverzeichnis/Fotoverweis 128

Impressum

Herausgeber

Bewerber Service UG

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

Firmenausbildungsverbund

Nord-West-Thüringen e. V.

Birkunger Straße 1 a

37327 Leinefelde-Worbis

Firmenausbildungsverbund

Nordthüringen e. V.

Wallrothstraße 4

99734 Nordhausen

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Michael Kunde

Gestaltung/Layout

Werbeagentur ideenwert

Karlstraße 51, 99817 Eisenach

www.ideenwert.de

Fotos

Titelbild: www.fotografie-robertwolf.de

Fotos: www.thinkstock.de

Druck

Druckhaus Gera GmbH

Jacob-A.-Morand-Straße 16, 07552 Gera

www.druckhaus-gera.de

Urheberrechtshinweis

Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des

Herausgeber gestattet. Dies gilt insbesondere für die

Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung

in elektronischen Systemen.


5

Ihre Ausbildungschancen in

Nord- und Nord-West-Thüringen

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Navi“ scheint ein recht moderner Begriff zu sein. Ihr

kennt ihn vom Navi-Gerät im Auto oder der Navi-App

auf dem Smartphone. Eigentlich ist „Navigation“ beim

Blick in die Geschichte ein relativ alter Begriff, der die

„Steuermannskunst“ bezeichnet, mit der man zu

Wasser oder in der Luft die momentane Position und

die beste Route zum Ziel bestimmen kann. Das Gegenteil

davon ist das „Fahren auf Sicht“, mit dem man

aber nur auf kurzen Etappen und bei gutem Wetter

die Orientierung auf das Ziel halten kann.

Ihr haltet mit diesem Heft das „Ausbildungs-Navi

2016“ in der Hand. Sicher merkt ihr, dass sich die

Worte Positionsbestimmung und Zielerreichung gut

darauf übertragen lassen, was vor dem Schritt in die

Berufs- und Ausbildungswelt erforderlich ist. Jeder

kann am wolkenlosen Himmel eine Vielzahl von Sternen

erkennen, doch nur die ausgebildeten Navigatoren

sind in der Lage, mit den Sternbildern, einer

Karte und Messgeräten die richtige Route für das

Schiff in seinen Zielhafen zu bestimmen. Diese Hilfe

kann euch auch das „Ausbildungs-Navi“ bieten. Zahlreiche

Firmen haben ihr Profil und ihre Ausbildungsberufe

beschrieben und für das Heft zur Verfügung

gestellt. Die Redaktion hat sich eine Systematik überlegt,

um die Berufe nach Branchen zu ordnen und für

euch in eine gut nutzbare Form zu bringen.

Die ersten Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler

im letzten Jahrgang mit der ersten Ausgabe dieses

Navi machen konnten, waren sehr positiv. Um den

Vergleich mit dem Sternhimmel nochmals zu erwähnen,

kann dieses Heft euch Hilfe sein, euch in der

Vielfalt der Angebote zu orientieren. Dies kann und

soll die Gespräche mit euren Eltern, mit euren Lehrerinnen

und Lehrern oder auch mit Bekannten und

Verwandten nicht ersetzen, die euch gut kennen und

euch in der Suche nach der richtigen Ausbildungsrichtung

sicher auch gern unterstützen.

Ich empfehle, euch ein paar Prüffragen zu überlegen,

anhand derer ihr das Angebot an Ausbildungsbranchen

durchforstet und für euch die interessanten und

uninteressanten sortiert. Es hilft auch, sich Klarheit

darüber zu verschaffen, was man nicht möchte, vielleicht

merkt ihr aber auch, dass ihr zu bestimmten

Berufen ganz andere Vorstellungen habt, als es der

Beschreibung in der betrieblichen Wirklichkeit entspricht.

Schnuppertage und Praktika können dann

auch sehr hilfreich sein, immer wieder mit Blick auf

eure Prüffragen das Ziel einzugrenzen und den richtigen

Weg dahin zu gehen.

Bemühen wir noch ein letztes Mal den Vergleich zum

Navigator auf hoher See. Auch er kann nicht am Anfang

das Ziel bestimmen und sich dann entspannt in

seine Koje legen, bis der Matrose ruft: „Zielhafen“ in

Sicht. Wind und Wellengang und vielleicht erforderliche

Ausweichmanöver fordern den Navigator auf der

ganzen Reise: Prüfen, Vergewissern, Korrigieren – anders

erreicht das Schiff sein Ziel nicht!

Ich wünsche euch, dass euch die Berufsfindung mit

den erwähnten Hilfsmitteln und diesem „Ausbildungs-Navi

gut gelingt, es ist eine sehr wichtige Zielfindung

in eurem Leben.

Dr. Bernd Uwe Althaus

Schulamtsleiter


6

Ausbildung ist (D)eine Entscheidung

Liebe Schülerinnen und Schüler,

das Ende Ihrer Schulzeit ist nun schon ganz klar

sichtbar. Danach wird ein vollkommen neuer Lebensabschnitt

auf Sie zukommen. Sicher werden

Ihre Eltern, Bekannte und Verwandte oder auch Ihre

Lehrer Ihnen gesagt haben, dass dann der „Ernst“

des Lebens beginnt. Und sicher werden Sie sich Gedanken

darüber gemacht haben. Der Eine oder die

Andere von Ihnen hat vielleicht schon Entscheidungen

für sich und das zukünftige Leben getroffen.

Die Entscheidung – Was will ich werden? Welchen

Beruf möchte ich ergreifen?

Der Firmenausbildungsverbund hat sich die Aufgabe

gestellt, Sie dabei zu unterstützen.

Wir kennen die Firmen in der hiesigen Region. Wir

kennen die Ausbildungsplatzangebote der regionalen

Firmen. Und wir kennen auch die Anforderungen

an zukünftige Auszubildende. Das alles hat uns

veranlasst, einen gänzlichen neuen Weg zu gehen.

Mit dem Ausbildungs-Navi für Nord- und Nord-West-

Thüringen bringen wir ein Buch heraus, in dem die

Ausbildungsunternehmen aus der Region sich und

ihre Ausbildungsmöglichkeiten präsentieren. Es gibt

förmlich um die Ecke attraktive und zukunftssichere

Ausbildungsplätze. Sie können Ihre Ausbildung in

Wohnortnähe beginnen und auch die Berufsschule

ist in den meisten Fällen vor Ort. So werden Sie kurze

Wege und damit auch geringere Kosten für den

Arbeitsweg haben. Sie bleiben bei Ihrer Familie und

können weiterhin Ihre Freundinnen oder Freunde

treffen. Auch Ihrem Hobby oder Verein, in dem Sie

vielleicht Mitglied sind, können Sie treu bleiben.

Nutzen Sie das Ausbildungs-Navi und erfahren Sie

mehr über Ausbildungsmöglichkeiten in unserer Region.

All die Firmen, die sich in diesem Buch vorstellen,

bieten interessante Ausbildungsplätze und suchen

nach Bewerberinnen und Bewerbern. Es wird

Ihnen eine Perspektive bei uns im Norden Thüringens

geboten, denn wir wollen, dass Sie bei uns bleiben,

hier leben und arbeiten. Alle Firmen, die sich

hier vorstellen, garantieren eine hohe Qualität in der

Ausbildung und sie verfügen über langjährige Erfahrungen

darin. Die Ausbildungsvergütungen entsprechen

den Festlegungen der Industrie- und Handelskammer.

In der Perspektive wird durch die Firmen

auch an Ihre Übernahme nach der Ausbildung gedacht.

Die Unternehmen aus dem Norden Thüringens brauchen

Sie als zukünftige Auszubildende und freuen

sich auf Ihre Bewerbungen.

Frank Seiler

Geschäftsführer


Wie funktioniert das Ausbildungs-Navi?

Du planst deine berufliche Zukunft und bist kurz vor dem Abschluss der Hauptbzw.

Realschule oder des Gymnasiums, dann ist dieses Buch genau richtig für dich!

Die Entscheidung für die Ausbildung und für den Beruf ist eine der wichtigsten im

Leben. Eine Berufsausbildung ist abwechslungsreich, interessant und vermittelt fundiert

praktisches und theoretisches Wissen und Fertigkeiten. Sie ist Voraussetzung für

Karriere, Einkommen, sozialen Status und berufliche Zufriedenheit.

Welche Informationen erhalte ich?

1. Kapitel

7

Im ersten Kapitel des Buches findest du:

Einen Leitfaden zur Berufsauswahl,

der dir hilft, deine Stärken und Schwächen zu analysieren, und dir somit die

Entscheidung für den richtigen Beruf erleichtert.

„Wie könnte meine Bewerbung aussehen?“

Die Bewerbung ist der erste Schritt in eine erfolgreiche Berufsausbildung.

Wir geben dir Anhaltspunkte, wie du dich richtig bewirbst und was in eine

Bewerbungsmappe gehört.

2. Kapitel

Im 2. Kapitel lotst dich der Schnellfinder durch das Buch. Damit findest du

immer den richtigen Weg! 5 Farben stehen für 5 Ausbildungsbereiche:

Gewerblich-technische Berufe/Berufe im Bereich Bau

Kaufmännische und kaufmännisch verwandte Berufe/Berufe im Handel

Hotel- und Gaststätten-Berufe/Berufe im Lebensmittelbereich

Weitere Berufe

Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen

Innerhalb der Branche findest du

die Ausbildungsberufe alphabetisch

sortiert. Du erhälst einen Überblick

über die Tätigkeiten, die Anforderungen

und Zugangsvoraussetzungen,

sowie die Aufstiegsmöglichkeiten,

die mit dem jeweiligen Beruf in

Zusammenhang stehen.

Auf den folgenden zwei

Seiten findest du die

Unternehmen, die direkt

in deiner Region Ausbildungsplätze

anbieten.


Teistungen

Berlingerode

8

Heilbad

Heiligenstadt

Dingelstädt

Geißleden

Wahlhausen

EICHSFELDER

STAHLBAU GMBH

Pfaffschwende

Geismar

Mihla

Landkreis Eichsfeld und

Unstrut-Hainich-Kreis

Buchenau


Haynrode

Leinefelde-Worbis

Deuna

Schlotheim

Mühlhausen

Bad Langensalza


Ellrich

10

Großbodungen

Bleicherode

Walkenried

Rottleberode/Südharz

Nordhausen

Sollstedt

Sondershausen

Ebeleben


Landkreis Nordhausen

und Kyffhäuserkreis

11

Halle/Saale

Wiehe


Was kann ich und was will ich?

Für welche Ausbildung du dich entscheidest ist richtungweisend für die nächsten Jahre deines Lebens.

Daher solltest du sorgfältig abwägen, welcher Beruf zu dir passt bzw. bei welcher Tätigkeit du die eigenen

Interessen und Stärken am besten einbringen kannst.

Mache dir rechtzeitig darüber Gedanken, denn du möchtest dich ja in deiner späteren Arbeitswelt wohlfühlen.

Nutze dieses Arbeitsblatt als kleine Entscheidungshilfe.

Meine Vorstellungen an meine zukünftige Ausbildung:

12

Wie soll mein Arbeitsort aussehen? (im Freien, Werkstatt, Büro, Verkaufsraum oder Labor)

Welche Arbeitszeiten möchte ich haben? (Schichtarbeit, Wochenendarbeit, Gleitzeit, usw.)

Bin ich bereit, meinen Wohnort zu wechseln?

Wie kann ich die Anfahrt zum Ausbildungsort organisieren?

Womit möchte ich arbeiten?

In welcher Branche möchte ich arbeiten? (Kaufmännischen Bereich, Gewerblich-technischer Bereich)

Welche Fächer und Aufgabenstellungen haben mir in der Schule am meisten Spaß gemacht?

Habe ich spezielle Fachkenntnisse, z. B. Computerkenntnisse, Praxiserfahrungen, Sprachen?

Wenn du diese Fragen für dich

beantwortet hast, bitte doch auch

einmal deine Eltern oder Freunde

dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.


Möchte ich mit Menschen zusammenarbeiten oder lieber allein?

Bin ich kommunikativ und kooperativ?

Liegt mir Teamarbeit und kann ich mich mit anderen produktiv auseinandersetzen?

13

Kann ich Stress und Belastung aushalten und bewältigen?

Bin ich kreativ und/oder habe ich räumliches Vorstellungsvermögen?

Bin ich technisch erfahren oder habe ich handwerkliches Geschick und arbeite exakt?

Können sich andere auf mich verlassen?

Bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen?

Bin ich bereit, weiter zu lernen?

Will ich mich auf Neues einstellen, weiterbilden oder z. B. eine Fremdsprache lernen?


Welche Anforderungen stellt der Ausbildungsberuf und das

Unternehmen an mich?

14

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellen.

Wenn du beispielsweise eine Ausbildung in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen

Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen.

Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch

solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich in den letzten Schuljahren noch einmal zu

verbessern.

Der Traumberuf vieler junger Männer als Mechatroniker, oder Kfz-Mechatroniker lässt sich aufgrund der

Anforderungen in Berufsschule und Unternehmen oft nur mit guten Mathenoten und technischem Verständnis

verwirklichen.

Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche frühzeitig dich auf die Anforderungen deines

Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden schulischen Leistungen optimal vorbereitet

zu sein.

In der folgenden Abbildung findest du beispielhaft einige Erwartungen, die Unternehmer an ihre zukünftigen

Auszubildenden stellen.

Das erwartet

dein zukünftiger

Arbeitgeber

von dir.


Was Unternehmen von den Schulabgängern erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

15

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher

Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik

und Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für bestimmte Berufsgruppen:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches

Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

(1)


Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass

du die/der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du

argumentierst, warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte.

Zu einer Bewerbung gehört, ein persönliches Bewerbungsschreiben, ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild),

Kopien der letzten beiden Zeugnisse und wenn vorhanden Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise,

etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

16

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil

einer Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste Auskunft über

deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das

Unternehmen auf Dich als Bewerber/-in aufmerksam machen.

Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.

» Auf der rechten Seite findest du ein Muster!

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf fehlerfreie,

korrekte und saubere Unterlagen!


Bewerbung

als:

Auszubildender zum

Industriemechaniker

17

Anlagen:

Lebenslauf mit Foto

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Jens Müller

Hauptstraße 1

37327 Leinefelde-Worbis

Telefon: (0 36 95) 20 00 11

Mobil: (0160) 200 300 400

jensmueller@gmx.com


Jens Müller

Hauptstraße 1

37327 Leinefelde-Worbis

Mobil: (0160) 200 300 400

18

Gestamp Griwe Hot Stamping GmbH

Frau Kullmann

Unterdorf 35

37339 Haynrode 15. September 2016

Ihre Anzeige im Ausbildungs-Navi

Ausbildung zum Industriemechaniker

Sehr geehrte Frau Kullmann,

mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2017 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zum Industriemechaniker.

Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule Worbis und werde im

Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem Erfolg absolvieren.

Ich habe gute Leistungen in Mathematik und es macht mir Spaß in Physik mit technischen

Bauteilen zu experimentieren. Während meines Praktikums in Ihrem Haus

habe ich einen Einblick in die Ausbildung des Industriemechanikers bekommen.

Besonders interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.

Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im Fußballverein Leinefelde-Worbis, wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller

Anlagen


2. Das Anschreiben

Das Bewerbungsanschreiben ist der wichtigste Informationsträger. Es kommt darauf an, dass du Aufmerksamkeit

und Interesse weckst. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar. Du zeigst deine

Kenntnisse und Fähigkeiten.

Mit dem Anschreiben kannst du den bestmöglichen ersten Eindruck und den Leser neugierig auf dich

machen.

Darum sollte es mindestens enthalten warum du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die

Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen, warum du gerade diesen Beruf erlernen

willst und weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit

eingebracht werden.

19

Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile und

die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite

sein.

Nicht vergessen!

Begründe warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


3. Der Lebenslauf

Der Lebenslauf muss lückenlos sein und gibt somit die bisherige Schulausbildung sowie absolvierte Praktika

wieder.

Alle Daten, die für die Ausbildungsfirma von Bedeutung sind, werden übersichtlich geordnet, damit der

Leser alles schnell erfassen und wiederfinden kann. Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname,

Geburtsdatum und Geburtsort sowie der Nationalität.

Danach folgt die Ausbildung, wobei die Abschlüsse chronologisch geordnet werden. Abschließend sind die

Praktika und eventuelle Sprachkenntnisse aufzuführen.

20

Wenn du ein Lichtbild beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt werden (nicht mit einer

Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

» Auf der rechten Seite findest du ein Beispiel.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du solltest an eine Bewerbung deine

letzten beiden Schulzeugnisse anhängen, damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen

Leistungen verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten

bietet sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an.

Hast du schon ein Praktikum absolviert, oder Ferienarbeit gemacht,

dann lass dir eine Bescheinigung ausstellen. Diese zeigt dem Unternehmen,

dass du schon einmal in den Beruf hineingeschnuppert

hast und wie deine Leistungen bewertet wurden.

Wichtig!

Achte darauf, das alle

Angaben in deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktikas im Lebenslauf

an und hefte deine

Bescheinigungen in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und

persönliche Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

Persönliche Daten

Name:

Jens Müller

Geburtsdatum: 12. 2. 2000

21

Geburtsort:

Berufswunsch:

Leinefelde-Worbis

Industriemechaniker

Hobbies:

Snowboard fahren

Fussball spielen beim Fussballverein Leinefelde-Worbis

Schulbildung

Grundschule:

Realschule:

2007 – 2011 (Staatliche Grundschule "Am Ohmgebirge")

seit 2011 (Staatliche Regelschule Worbis)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Absolvierte Praktika:

Sommer 2016, Realschulabschluss

Mathe und Sport

11. 4. – 22. 4. 2016 (Gestamp Griwe Hot Stamping GmbH, Haynrode)

Leinefelde-Worbis, 15. September 2016


Deine Bewerbungen – behalte den Überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

22

Um einen Überblick über deinen

Bewerbungsprozess zu behalten, ist es

wichtig darüber bescheid zu wissen, wann

und wo du dich beworben hast. Wenn

du alle versendeten Bewerbungen und

nachfolgenden Gespräche oder Briefwechsel

in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen

sind, wo du gegebenenfalls anrufen solltest

oder du eine Absage erhalten hast.


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

23


Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden! Herzlichen Glückwunsch!

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

24

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet

bist bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine 18 Jahre alt sind müssen die Bescheinigung

ihrem Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als Auszubildende/r aufgenommen zu

werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt.


Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie bereits den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und

die Kosten werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen. Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten

nach Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende ebenfalls verpflichtend.

Ärztliche Bescheinigung für den Arbeitgeber

Erstuntersuchung nach § 32 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz

25

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monaten von einem Arzt untersucht worden ist (Erstuntersuchung) und dem

Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt.

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl.

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt.

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuer-Identifikations-Nummer– wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


Ausbildungsplätze 2017 in deiner Region Nordthüringen –

gewerblich-technischen Berufen und Berufen im Bereich Bau

Unternehmen

Seite

Δ ante-holz GmbH & Co. KG, Südharz OT Rottleberode 76

Δ Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr GmbH, Nordhausen 78

Δ DEUSA International GmbH, Bleicherode 76

Δ DIW Instandhaltung GmbH, Nordhausen 79

Δ EATON Germany GmbH Werk Nordhausen, Nordhausen 80

Δ Fashy GmbH, Produktion und Vertrieb, Wiehe 80

Δ FEUER powertrain GmbH & Co. KG, Nordhausen 81

Δ FWN GmbH Fahrzeugwerk Niedersachswerfen, Ellrich 82

Δ Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH, 83

Sondershausen

Δ GSM GmbH, Nordhausen 84

Δ Joh. Stiegelmeyer GmbH Thüringen, Nordhausen 86

Δ Märkisches Werk GmbH, Großbodungen 88

Δ MAXIMATOR GmbH, Nordhausen 89

Δ MTS Perforator GmbH, Walkenried 91

Δ Paul Müller GmbH Werk Nordhausen, Nordhausen 91

Δ SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH, Nordhausen 92

Δ Sumitomo DEMAG Plastics Machinery CmbH, Wiehe 93

Δ TR Plast Ebeleben GmbH, Ebeleben 94

Δ Treppenmeister Fachbetrieb Wippertal GmbH, Sollstedt 96

Δ WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Sondershausen 95

Δ WEKO INFORMATIK GmbH, Nordhausen 94


Ausbildungsberufe im gewerblichtechnischen

Bereich und im Bereich Bau

Ausbildungsplätze 2017 in deiner Region Nord-West-Thüringen –

gewerblich-technischen Berufen und Berufen im Bereich Bau

Unternehmen

Seite

Δ ATP ALLTAPE Klebetechnik GmbH, Mihla OT Buchenau 100

Δ BORBET Thüringen GmbH, Bad Langensalza 101

Δ COMET-Pumpen Systemtechnik GmbH & Co. KG, Pfaffschwende 101

Δ Design in Form Fertigungstechnik GmbH, Heiligenstadt 102

Δ Deuna Zement GmbH, Deuna 103

Δ EICHSFELDER STAHLBAU GmbH, Geißleben 102

Δ Eichsfelder Schraubenwerk GmbH, Heiligenstadt 104

Δ Fresenius Kabi Deutschland GmbH, Mihla 105

Δ friedola TECH GmbH, Geismar 106

Δ Galek & Kowald GmbH, Mühlhausen 106

Δ Gestamp Griwe Hot Stamping GmbH, Haynrode 107

Δ GKN Sinter Metals GmbH, Bad Langensalza 108

Δ Groß Druckguss GmbH, Heiligenstadt 107

Δ H. M. Heizkörper GmbH & Co. KG, Dingelstädt 109

Δ Hartleb Stahl- und Anlagenbau GmbH, Leinefelde 110

Δ Heiligenstädter Reißverschluß GmbH & Co. KG, Heiligenstadt 110

Δ Heiztechnik Mühlhausen GmbH, Mühlhausen 111

Δ JEDENAK CNC-Technik GmbH & Co. KG, Heiligenstadt 112

Δ Joh. Wilh. von Eicken GmbH, Werk Dingelstädt, Dingelstädt 113

Δ KON-Service GmbH, Mühlhausen 115

Δ MAZ Maschinenbau-Anlagenbau-Zuschnitte GmbH, Mühlhausen 117

Δ Mc Airlaids Vliesstoffe GmbH, Berlingerode 118

Δ Schade & Sohn GmbH & Co. KG, Mühlhausen 119

Δ SIM Produktions GmbH, Heiligenstadt 120

Δ Stadtwerke Mühlhausen GmbH, Mühlhausen 121

Δ Technik in Form Blechbarbeitung GmbH, Heiligenstadt 102

Δ TH Parkner GmbH, Mühlhausen 117

Δ Thomas SysTech GmbH, Wahlhausen 120

Δ Werkzeug- und Maschinenbau GmbH, Mühlhausen 123

Δ Wiegand GmbH, Schlotheim 124


Anlagenmechaniker/-in

Baugeräteführer/-in

28

Tätigkeit:

Anlagenmechaniker/-innen obliegt in erster Linie

das Herstellen industrieller Anlagen aus

Rohren und Blechen. Dabei kann es sich sowohl

um Produktionsanlagen für die chemische

Industrie als auch um Dampferzeuger für

Kraftwerke handeln. Sie stellen Anlagen her,

die beispielsweise im Behälter und Apparatebau,

in der Prozessindustrie oder der Versorgungstechnik

zum Einsatz kommen. Anhand

technischer Zeichnungen und Arbeitsanweisungen

bereiten sie ihre Arbeiten vor. Zuerst

fertigen sie Einzelteile entweder von Hand

oder mithilfe von CNC -Maschinen, ehe sie

die Einzelkomponenten zu Baugruppen zusammenfügen.

Diese montieren sie dann zu

Maschinen, Apparaten und Geräten. Nach der

Montage prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei

funktionieren. Sie übergeben die Anlagen

an die Kunden, weisen sie in die Bedienung

ein und nehmen die Anlagen in Betrieb.

Den Beruf des/der Anlagenmechanikers/-in

gibt es in folgenden Fachrichtungen: Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik, Anlagenbau, Apparate-

und Behälterbau, Instandhaltungstechnik,

Rohrsystemtechnik, Schweißtechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten

grundlegende technische Fähigkeiten und gute

Kenntnisse in Mathematik und Physik mitbringen.

Anlagenmechaniker/-innen sollten gern

handwerklich tätig sein und auch körperlichen

Einsatz nicht scheuen. Genauigkeit beim Arbeiten

und eine rasche Auffassungsgabe sind notwendig,

um die Werkstücke präzise herzustellen,

aber auch körperliche Belastbarkeit gehört

zu den Vorraussetzungen.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach entsprechender Berufspraxis bieten sich

eine Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten.

Anlagenmechaniker/-innen können zum Beispiel

als Teamführer/-in. Spezialkenntnisse vermitteln

weiterführende Kurse oder Lehrgänge

in den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik,

Ausbildung der Ausbilder, Schweißtechniken,

Fertigungs-, Produktionstechnik, NC-/CNC-/DNC-

Maschinentechnik, Arbeitsvorbereitung und

EDV-Anwendungen. Eine Weiterbildung zum

Industriemeister/-in oder Techniker/-in ist ebenfalls

möglich.

Tätigkeit:

Baugeräteführer/-innen bedienen Baugeräte

und Maschinen im Hoch , Straßen und Tiefbau.

Sie transportieren z. B. Kräne, Planierraupen,

Walzen, Bagger oder Betonmischgeräte vor Beginn

der Bauarbeiten zur Baustelle und

sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen

sie Erdbewegungsarbeiten mit Baggern durch,

transportieren Bauteile mit Kränen oder bedienen

Geräte für den Straßenbau. Zudem warten

und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie

mobile Zusatzgeräte aus. Baugeräteführer/ -innen

arbeiten hauptsächlich in Betrieben und Unternehmen

des Hoch - und Tiefbaus und in Betrieben

und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden

Baustellen im Freien tätig, ggf. auch

im Ausland. Baugeräte und -fahrzeuge warten

sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind

bei der Arbeit auf Baustellen von besonderer

Bedeutung. Wartungs- und Schmierdienste an

Baugeräten sind beispielsweise genauestens

auszuführen, beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas , Wasser oder Stromleitungen zu

achten, um Beschädigungen und Unfälle zu

vermeiden. Kenntnisse in Werken und Technik

sind für die Bedienung und Wartung von Baugeräten

erforderlich. Mathematik ist wichtig,

etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/-innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten nutzen.

Sie können z. B. als Vorarbeiter/-in, Werkpolier/-in,

Geprüfter Polier/-in oder Baumaschinenmeister/-in

ausgebildet und eingesetzt werden.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Bergbautechnologe/-in

Tätigkeit:

Bergbautechnologen/-innen regeln und steuern

Einrichtungen des Grubenbetriebes und

halten sie instand. Sie bedienen Maschinen,

Anlagen und Einrichtungen für den Abbau von

Rohstoffen oder den Vortrieb von Stollen und

Bohrlöchern. Sie montieren Fördersysteme

und Transportanlagen und passen sie neuen

Bedingungen an. Für die Versorgung mit

Frischluft und zur Entsorgung von Abluft, Gasen

und Sickerwasser montieren und warten

sie großvolumige Leitungssysteme mit Gebläsen

und Pumpen. Bergbautechnologen/-innen

nehmen Maschinen, Systeme und Anlagen der

Bergbautechnik in Betrieb, bedienen und

steuern sie. Die Ausbildung kann in einer

der folgenden Fachrichtungen erfolgen:

Bergbautechnologe/-in Fachrichtung Tiefbautechnik

oder Bergbautechnologe/-in Fachrichtung

Tiefbohrtechnik.

Anforderungen:

Bergbautechnologen/-innen arbeiten unter

Tage – soweit es das Jugendarbeitsschutzgesetz

zulässt. Dabei sind sie Kälte und Nässe,

aber auch Hitze, Schmutz oder Zugluft ausgesetzt.

Auch an den Kontakt mit Gesteinsstäuben

und den Geruch von chemischen Gasen

müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

In Grubenanlagen sind vielfältige Arbeiten zu

erledigen. Vor Beginn der Ausbildung ist die

gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs

in Form eines ärztlichen Attests nachzuweisen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum Bergbautechnologen

bzw. zur Bergbautechnologin ist der

erste Schritt ins Berufsleben. Für Bergbautechnologen/-innen

bieten sich Beschäftigungsmöglichkeiten

im Maschinen- und Anlagenbau,

bei der Herstellung von Bergwerksmaschinen,

im Tiefbau, im Schacht- oder Brunnenbau. Unter

bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich: Techniker/-in

Bergbautechnik mit den Einsatzbereichen Bergtechnik,

Tiefbautechnik oder Verfahrenstechnik.

Berg- und

Maschinenmann/-frau

Tätigkeit:

Berg- und Maschinenmänner und -frauen arbeiten

in Bergwerken, aber auch im Maschinen-

und Anlagenbau, in Untertagedeponien

und vermehrt in der Rekultivierung von Tagebaugebieten.

Sie kümmern sich um den Vortrieb

von Stollen und Schächten und sorgen dafür,

dass die Transport- und Fördereinrichtungen

einwandfrei funktionieren. Für die Tätigkeiten in

Stollen und Schächten nutzt der/die Berg- und

Maschinenmann/-frau technische Zeichnungen

und markscheiderische Darstellungen als Arbeitsgrundlage.

Anschließend stellen sie einfache

Mauerwerke und Grubenausbauten her,

wobei sie mit Hebezeugen, Fördermitteln und

Transporteinrichtungen umgehen.

Die Ausbildung zum/zur Berg- und Maschinenmann/-frau

kann in den folgenden Fachrichtungen

erlernt werden:

Berg- und Maschinenmann/-frau Fachrichtung

Vortrieb und Gewinnung sowie Bergund

Maschinenmann/-frau Fachrichtung Transport

und Instandhaltung.

Anforderungen:

Teamarbeit wird in diesem Beruf großgeschrieben

und auch eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit

und gute körperliche Konstitution sind

hier von Bedeutung. Berg- und Maschinenmänner

und -frauen arbeiten unter Tage. Dabei sind

sie Kälte und Nässe, aber auch Hitze, Schmutz

und Zugluft ausgesetzt. In Grubenanlagen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen wobei entsprechend

Schutzkleidung (z. B. Schutzhelm,

Schutzbrille, Gehör- und Atemschutz) getragen

werden muss. Häufig arbeiten Berg- und Maschinenmänner

und -frauen in Schichtarbeit,

z. T. Akkordarbeit. Vor Beginn der Ausbildung

ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung

des Berufes in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können

Berg- und Maschinenmänner und -frauen eine

Aufstiegsweiterbildung anstreben zum Beispiel

als Techniker/-in im Bereich Bergbautechnik.

Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann

man auch studieren und beispielsweise

einen Bachelorabschluss im Studienfach Geotechnologie

oder Rohstoffingenieurwesen erwerben.

29


Berufskraftfahrer/-in

Chemikant/-in

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Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/-innen transportieren Güter

in Lastkraftwagen oder befördern Personen in

Bussen im Reise- und Personennahverkehr, dabei

achten sie auf Sicherheit sowie wirtschaftliche

und umweltschonende Aspekte. Sie wenden

nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den

Transport von Gütern oder die Beförderung von

Personen vor, nehmen das Transportgut oder

Gepäck an, sichern die Ladung und prüfen die

mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten

müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollen wissen, dass sie

einen Beruf mit viel Verantwortung übernehmen,

sich für technische Zusammenhänge interessieren,

bereit sein auch nachts oder am

Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund

der Führerscheinregelungen kann eine Ausbildung

erst mit dem 16. (Lastkraftwagen) bzw.

18. Lebensjahr (Omnibusse) begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte, Sicherheitstechnik ist

möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a.: Kraftverkehrsmeister/-in.

Tätigkeit:

Chemikant/-innen stellen aus organischen und

anorganischen Rohstoffen chemische Erzeugnisse

wie Farben, Pflanzenschutzmittel, Waschmittel

oder Kosmetika her und bedienen

hierfür rechnergestützte Maschinen und Fertigungsstraßen.

Chemikanten und Chemikantinnen

füllen die Rohstoffe in Behältnisse ein,

fahren die Produktionsanlagen an und heizen,

kühlen oder destillieren die Rohstoffe.

Während der Herstellung kontrollieren sie

regelmäßig Messwerte und entnehmen Proben,

um die Produktqualität zu überprüfen.

Die fertigen Produkte füllen sie ab und protokollieren

den Fertigungsverlauf. Daneben warten

und reparieren sie die Produktionsanlagen.

Sie beteiligen sich auch an der Entwicklung

von verfahrenstechnischen Prozessen.

Anforderungen:

Technisches Verständnis und Interesse an chemischen

Prozessen brauchen sie von Anfang

an: Sie bedienen Maschinen, mit denen sie unterschiedliche

Chemikalien reinigen, mischen,

aufbereiten und umfüllen. An Maschinenlärm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die Arbeit mit hautreizenden

oder allergieauslösenden Chemikalien oder die

Geruchsbelästigung durch Chemikalien, Farben

und Lacke. Bewerber/-innen sollten gute Noten

in Mathe, Physik, Chemie und Biologie haben

und gerne im Team arbeiten. Nicht geeignet ist

die Ausbildung bei Allergien oder Empfindlichkeiten

gegenüber chemischen Substanzen

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemikanten/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Verfahrenstechnik, Sicherheitswesen, Industrieelektronik,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum Industriemeister/-in

Chemie oder Techniker/-in Chemietechnik

oder Umweltschutztechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Chemietechnik zu erwerben.


Chemielaborant/-in

Elektroniker/-in

Tätigkeit:

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen

analysieren Stoffe nach verschiedenen chemischen

Verfahren, stellen chemische Präparate

her, reinigen und identifizieren chemische

Stoffe, trennen Stoffgemische, optimieren gemeinsam

mit Naturwissenschaftlern Herstellungsverfahren,

führen physikalische Untersuchungen

durch, nutzen laborbezogene Informationstechnik

und installieren z. B. Computer-

Programme, führen umweltbezogene Arbeitstechniken

durch und messen z. B. Emissionen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gute Kenntnisse in

Chemie und Mathematik haben, gerne

mit moderner Technik (auch Computer) umgehen,

genau und sorgfältig arbeiten, gute

Beobachtungsgabe haben sowie sich gut konzentrieren

können. Nicht geeignet ist die

Ausbildung für die jenigen, die empfindlich

oder allergisch gegenüber Lösungsmitteln oder

anderen chemischen oder biologischen Stoffen

sind. An die Arbeit mit den teilweise gesundheits-

und umweltgefährdenden Chemikalien

müssen sich die Auszubildenden gewöhnen.

Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung: Schutzbrille,

Laborkittel und Handschuhe sind im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemielaborant/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. analytische Chemie oder Labortechniken,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Chemietechnik oder zum/zur Industriemeister/-in

der Fachrichtung Chemie

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Chemie oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

Tätigkeit:

Elektroniker/-innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgabe rund um die Elektrik.

Sie planen elektrische Anlagen nach den

Wünschen ihrer Kunden, installieren sie und

nehmen sie in Betrieb. Elektrische Systeme

werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/-innen für

Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und

Infrastruktursysteme nach rechtlichen

Bestimmungen, Betreibervorgaben und

Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen

Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme

mit Hilfe von Automatisierungs- und

Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den

Betrieb der technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch

und setzen Systeme instand

Elektroniker/-innen für

Maschinen-und Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen

(Anordnung von elektrischen Leitern)

her und isolieren Wicklungen in

elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische

Maschinen, prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regelund

Überwachungsgeräte der Antriebsund

Versorgungstechnik und halten sie

Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf

denen kleinste elektronische Bauelemente

montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte

und elektrische Geräte Instand

Elektroniker/-innen für Betriebstechnik:

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und

anderen Handwerkern

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32

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen

und

Energieleitungen einschließlich allgemeiner

Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme

einschließlich pneumatischer/hydraulischer

Komponenten und richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automattierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme

prüfen deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen

analysieren Störungen und setzen Anlagen

instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der

Anlagen ein

Elektroniker/-innen der Fachrichtung

Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen

montieren sie und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen

und Steuerungen sowie pneumatische,

hydraulische und elektrische Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten

sie Instand

Elektroniker/-innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen

für elektronische Geräte und Systeme und

dokumentieren diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie

den technischen Umgebungsbedingungen

an, wobei sie eng mit den technischen

Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und

montieren die gewünschten Geräte bzw.

Systeme nach den Vorgaben, wobei sie

mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und

Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen

ein, programmieren, warten und reparieren

sie im Falle einer Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein,

überwachen deren Betrieb und prüfen diese

gegebenenfalls.

» sind verantwortlich für ein reibungsloses

Funktionieren aller elektrischen und

elektronischen Geräte wie auch von

Informations-, Kommunikations- oder

medizinischen Hilfsmitteln und Sensoren

in den verschiedensten Unternehmen und

Einrichtungen

Elektroniker/-innen der Fachrichtung

Informations- & Telekommunikationstechnik:

» konzipieren Datenübertragungssysteme,

analysieren Gefahrenpotenziale und

konzipieren sicherheitstechnische Anlagen

wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit-

und Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und

Telekommunikationssysteme und halten

sie Instand

Elektroniker/-innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme:

» installieren und betreiben Gebäude- und

Infrastruktursysteme nach rechtlichen

Bestimmungen, Betreibervorgaben und

Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und

erfassen Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und

Nutzungsveränderungen von technischen

Systemen und stimmen Änderungen mit den

Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen die

Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen

sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen

von technischen Systemen, prüfen

die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme

mit Hilfe von Automatisierungs- und

Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den

Betrieb der technische Gebäudesysteme


Fachinformatiker/-in

Elektroniker/-innen für Informationsund

Systemtechnik:

» entwickeln industrielle

informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und

Sicherheitssysteme, Informations- und

Kommunikationssysteme, funktechnische

Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten,

elektronische Bauteile und Geräte,

installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke

konfigurieren sie

» erstellen Bedienoberflächen und

Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und

passen sie an, programmieren

Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende

Kompatibilitätsprobleme lösen

» erfassen Messwerte und werten sie

aus, führen Testläufe an Systemen

und Systemkomponenten durch, prüfen

elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software

an oder tauschen defekte Komponenten und

Baugruppen aus

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisch interessiert

sein, räumliches Vorstellungsvermögen haben,

um Geräte und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen

und Schaltplänen herzustellen

und zu montieren, gute Noten in Mathe, Physik

und Englisch mitbringen, gut sehen und hören,

um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten, sowie

gerne im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Elektrotechnik-Elektronik, Mess-, Steuerungsund

Regelungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum

Industriemeister/-in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/-in Fachrichtung Elektrooder

Medizintechnik, Techniker/-in Betriebswissenschaft

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachinformatiker/-innen können bis ins kleinste

Bit auf die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden

eingehen und werden in einer der beiden Fachrichtungen

Systemintegration oder Anwendungsentwicklung

ausgebildet.

In der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen

und installieren sie Netzwerke und erweitern

Festnetze. Sie bieten den Benutzern

Service und Information, helfen ihnen bei Anwendungsproblemen,

erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV.

In der zweiten Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“

entwickeln sie passgenaue Softwarelösungen

für Kunden, installieren diese Systeme

und führen die Betriebsmitarbeiter/-innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung

haben, planen und organisieren

können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/-in zur Verfügung stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

spezielle Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Softwareentwickler/-in

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Informatik

zu erwerben.

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Fachkraft für Lagerlogistik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was

zum Beispiel bei der Lagerung leicht verderblicher

Waren zu beachten ist und wie sie zerbrechliche

Waren oder Gefahrgüter, wie zum

Beispiel explosive Stoffe, für den Transport

vorbereiten. Sie nehmen die Ware entgegen,

kontrollieren sie und bringen die Container und

Paletten zum Beispiel mit dem Gabelstapler

an den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie

die Übersicht, ganz egal wie voll das Lager ist.

Für ausgehende Waren planen sie Touren, erstellen

Begleitpapiere, bearbeiten Versandpapiere,

ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine

vielfältige Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche

Bewegung sowie eigenverantwortliches

Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten flexibel sein und gerne

organisieren sowie zupacken können. An

die Arbeit unter Zeitdruck müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an das

sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf

Lkws verladen. In Lagerhallen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, die sowohl Muskelkraft

als auch Konzentration erfordern. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf

Leitern – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder

Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/-in,

Lager- und Transportplanung, Versandlogistik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. Meister/-in

für Lagerlogistik, Betriebswirt/-in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.

Fachkraft für

Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren

Nahrungsmittelerzeugnisse wie Fertiggerichte,

Konserven oder Backwaren nach festgelegten

Rezepturen und Prozessabläufen. Sie stellen

mithilfe von Maschinen und Anlagen die verschiedensten

Lebensmittel her. Sie kennen

die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis

hin zum fertig verpackten Produkt. Zunächst

nehmen sie Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte

entgegen und prüfen sie. Dann leiten

sie diese weiter ans Lager oder an die Verarbeitung.

Sie sorgen dafür, dass die für die jeweilige

Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen

und Anlagen ein. Außerdem kontrollieren

sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,

selbstständige Arbeitsweise, Kritikfähigkeit

sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten

lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein

entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur Verhütung

und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. in Bereichen wie der Eingangskontrolle,

der Bedienung der Anlagen oder der

Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/-in

der Fachrichtung Lebensmitteloder

zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie

zu erwerben.


Fachkraft für Metalltechnik

Fachlagerist/-in

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile,

Baugruppen oder Konstruktionen aus Metall her.

Sie bearbeiten Metallteile mit unterschiedlichen

Verfahren und montieren sie. Sie sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von

technischen Systemen eingesetzt. Fachkräfte für

Metalltechnik beherrschen verschiedenste Fügeund

Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie

in Betrieb. Sie sichern die Qualität ihrer Produkte

und halten die Fertigungsanlagen in Schuss und

immer einsatzbereit. Die Ausbildung erfolgt ineiner

der folgenden Fachrichtungen: Konstruktionstechnik,

Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik

zeigen, genau und sorgfältig arbeiten,

gerne im Team produzieren und ein gutes Hörund

Sehvermögen mitbringen. In den Werkstätten

und Werkhallen herrscht Maschinenlärm.

Daran müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Kontakt mit

Staub und Metallspänen sowie Schmiermitteln.

Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung

ist unerlässlich zur Vermeidung

von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr

fortzusetzen und je nach Fachrichtung folgende

Prüfungen abzulegen: In der Fachrichtung Montagetechnik

als Fertigungsmechaniker/-in oder

Industriemechaniker/-in in der Fachrichtung

Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/

-in, Konstruktionsmechaniker/-in oder Metallbauer/-in

Fachrichtung Konstruktionstechnik;

in der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik

als Stanzund Umformmechaniker/-in und

in der Fachrichtung Zerspanungstechnik als

Zerspanungsmechaniker/-in oder Feinwerkmechaniker/-in

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik.

Fachkräfte für Metalltechnik können

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall planen.

Tätigkeit:

Fachlageristen/-innen sind Organisationstalente.

Sie wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten

Fachlageristen/-innen den Überblick. Ihr

Arbeitsplatz sind die Lagerhallen insbesondere

von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie Waren,

die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art,

Menge und Qualität der Lieferung, sortieren,

registrieren und lagern sie. Ausgehende Waren

werden von ihnen verpackt und zu versandfertigen

Ladeeinheiten zusammengestellt. Sie

fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen

und beschriften die Sendungen. Dabei wenden

sie betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme

sowie arbeitsplatzbezogene Software

an.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten flexibel sein und gerne

organisieren sowie zupacken können. An

die Arbeit unter Zeitdruck müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an das

sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf

Lkws verladen. In Lagerhallen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, die sowohl Muskelkraft

als auch Konzentration erfordern. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf

Leitern – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/-in kann ggf.

durch die darauf aufbauende Ausbildung zur

Fachkraft für Lagerlogistik um ein Jahr ergänzt

werden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare

oder Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B. Lagerung

gefährlicher Stoffe, Material- und Lagerwirtschaft,

Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a. Fachkaufmann/-frau für

Vorratswirtschaft u. Meister/-in Lagerwirtschaft.

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Fahrzeuglackierer/-in

Fertigungsmechaniker/-in

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Tätigkeit:

Fahrzeuglackierer/-innen arbeiten nicht nur an

Fahrzeugen. Sie stellen Oberflächenbeschichtungen

und Applikationen auch an Aufbauten

und anderen Gegenständen sowie an Einzelund

Serienteilen her.

Das Spektrum ihres Berufs ist weit: Die große

Anzahl der verschiedenen Lackmaterialien muss

erkannt werden, unterschiedliche Lackiertechniken

sind anzuwenden einschließlich der Nutzung

moderner Mess- und Farbmischgeräte

sowie der Lackpflege zum Werterhalt von Fahrzeugen.

Aber auch die Kontrolle der Umweltverträglichkeit,

die Durchführung von Karosseriearbeiten,

das Beraten und die Kommunikation

mit Kunden sowie der Umgang mit der EDV und

dem Internet zur Reparatur-Informationsrecherche

gehören zu ihrem Aufgabenbereich.

Anforderungen:

An die Ausdünstungen der Lacke, die die Atemwege

reizen können, müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen.

Beim Lackieren von Fahrzeugen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

handwerkliches Geschick und Sinn für Farbnuancen

gefragt, sondern auch Sorgfalt und

Konzentration gefordert sind. Nur so können

Farben korrekt angemischt, Arbeitsaufträge

zufrieden stellend ausgeführt und – z. B. beim

Abschleifen beschädigter Stellen – Ausrutscher

und Missgeschicke vermieden werden. Um

sich vor schädlichen Dämpfen und Lackspritzern

zu schützen, tragen die Auszubildenden

einen Schutzanzug und eine Atemmaske.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fahrzeuglackierer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Grafik und Schriftgestaltung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Maler- und Lackierermeister/-in oder

Techniker/-in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnikablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Chemieingenieurwesen zu

erwerben.

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen

Produktion. Sie montieren Bauteile und

Baugruppen zu fertigen Produkten und achten

darauf, dass die einzelnen Bestandteile auch

funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass immer

ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion

entsteht. Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen

und an Fertigungsstraßen der Industrie.

Fertigungsmechaniker/-innen arbeiten anhand

von schriftlichen Vorlagen, wie z. B. Montageund

Wartungsplänen, verlegen, befestigen und

schließen elektrische Leitungen an und stellen

die Funktionen an Baugruppen oder am fertigen

Produkt ein und überprüfen sie. Des Weiteren

stellen sie die von ihnen benutzten Maschinen

und Werkzeuge ein, pflegen und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Interesse an Technik

haben, handwerkliches Geschick besitzen, gerne

im Team arbeiten, flexibel sein und sorgfältig

und verantwortungsbewusst arbeiten. An

Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Lötrauch, Dämpfe

von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem

wenn sie automatisierte Anlagen überwachen,

ist es nötig, auch über einen längeren Zeitraum

aufmerksam und konzentriert zu bleiben. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung. Da in vielen Betrieben

Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in

der Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig,

soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz es

erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Metallbearbeitung, Schweißtechnik

oder Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister-/in der Fachrichtung

Metall oder zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt

Fertigungstechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Produktionstechnik oder Maschinenbau

zu erwerben.


Holzbearbeitungsmechaniker/-in

Tätigkeit:

Damit die Möbel- oder Bauindustrie den Rohstoff

Holz verarbeiten kann, müssen daraus

erst einmal Bretter, Furniere oder Holzplatten

hergestellt werden. Das ist die Aufgabe der

Holzbearbeitungsmechaniker/-innen.

Sie entrinden, schälen, sägen, beleimen oder

pressen beispielsweise den wichtigen Rohstoff.

Dabei bedienen sie elektronisch gesteuerte

Maschinen und Anlagen, die sie natürlich

auch Instand halten. Je nach Aufgabengebiet

sind die Anforderungen an Holzbearbeitungsmechaniker/-innen

sehr unterschiedlich.

Sie werden daher in einer der vier Fachrichtungen

ausgebildet:

Sägeindustrie, Hobelindustrie, Holzwerkstoffindustrie,

Holzleimbauindustrie.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten eine Vorliebe für den

Umgang mit dem Werkstoff Holz besitzen.

Sie sollten eine Neigung zum Umgang mit technischen

Geräten, Maschinen und Anlagen (z. B.

Sägen, Fräsen und Hobelmaschinen), zu handwerklicher

Tätigkeit und Interesse an Technik

(Geräte, Maschinen und Anlagen einrichten, bedienen

und instand halten), besitzen.

Allergische Reaktionen auf Lösungsmittel sind

auszuschließen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung ist der erste Schritt

ins Berufsleben. Danach geht es weiter, bei-spielsweise

als Techniker/-in der Fachrichtung Holztechnik.

Ziel kann natürlich auch die berufliche

Selbstständigkeit sein. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Sägewerksmeister/-in, Industriemeister/-in,

Holzbearbeitung, Techniker/-in

der Fachrichtung Holztechnik.

Nach dem Besuch einer Fachoberschule ist das

Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich,

u. a.: Dipl. Ingenieur/-in Holztechnik.

Holzmechaniker/-in

Tätigkeit:

Überall dort, wo Möbel, Parkett, Leisten oder

andere Dinge aus Holz in großer Anzahl hergestellt

werden, sind Holzmechaniker/-innen

am Werk. Mit Hilfe von zum Teil elektronisch

gesteuerten Maschinen sägen, fräsen oder hobeln

sie die Holzteile und sonstige Werkstoffe

zurecht und bauen die Einzelteile zu fertigen

Elementen z. B. Küchenteilen zusammen. Auch

steuern und überwachen sie den Produktionsprozess

an Maschinen und Anlagen. Sie arbeiten

in unterschiedlichen Industrieunternehmen,

also nicht nur bei Möbelherstellern, sondern

beispielsweise auch bei Herstellern von

Bauzubehör, wie z. B. Treppen oder Fensterrahmen

oder auch in der Paletten- und Rahmenindustrie.

Dabei kennen sie sich nicht nur mit

Holz, sondern auch mit Metallen und Kunststoff

bestens aus. Die Ausbildung erfolgt in

einer der zwei Fachrichtungen: Bauelemente,

Holzpackmittel und Rahmen oder Möbelbau

und Innenausbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt

sein, technisches Interesse haben,

genau arbeiten können und Interesse am

Umgang mit Holz haben. Die Auszubildenden

sind in Fertigungshallen, im Holzlager und auf

wechselnden Baustellen tätig. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Holzstaub,

der beim Sägen oder Hobeln in der Luft

liegt und die Atemwege reizen kann. Wenn sie

automatische Holzbearbeitungsanlagen überwachen,

müssen sie schon in der Ausbildung

Ausdauer beweisen und lange Zeit aufmerksam

bleiben, auch wenn es sich nur um Routineaufgaben

handelt. Um z. B. Schnittverletzungen

durch schnelllaufende Maschinen oder

durch Holzsplitter vorzubeugen, tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Holzmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Holzbearbeitung, Holzschutz oder Qualitätssicherung,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/-in

im Bereich Holz ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Holztechnik zu erwerben

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38

Industriemechaniker/-in

Tätigkeit:

Industriemechaniker/-innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung

von technischen Systemen eingesetzt.

Sie richten Produktionsanlagen ein, rüsten sie

um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen

Benutzer in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen

sind: Automatisierungstechnik, Instandhaltung,

Maschinen- und Anlagenbau, Produktionstechnik

und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten an Technik interessiert

sein, genau und sorgfältig arbeiten, gerne

im Team arbeiten sowie gutes Hör- und Sehvermögen

haben. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln kommen

sie in Kontakt. Schwindelfrei sollten sie

sein, denn große Maschinenanlagen sind oft

nur über Leitern und Gerüste erreichbar. Beim

Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur technisches Geschick gefragt

ist, sondern auch Sorgfalt und Konzentration

gefordert sind. Oft arbeiten sie schon in der

Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik oder CNC-Technik, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall oder Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.

Industrieelektriker/-in

Betriebstechnik

Tätigkeit:

Ohne Strom läuft nichts. Industrieelektriker/

-innen dürfen in keinem größeren Produktionsbetrieb

fehlen. Elektrik und Elektronik sind ihr

tägliches Geschäft. Sie sind Elektrofachkräfte im

Sinne der Unfallverhütungsvorschriften. Industrieelektriker/-innen

werden in einer der Fachrichtungen

ausgebildet: Betriebstechnik oder

Geräte und Systeme. Industrieelektriker/-innen

der Fachrichtung Betriebstechnik sind Experten

für Produktionsanlagen und Stromversorgung.

Sie montieren die Systeme für Stromgewinnung

und -verteilung und installieren die erforderlichen

Anlagen der Mess-, Steuer- und

Regelungstechnik, der Kommunikationstechnik,

der Meldetechnik der Antriebstechnik sowie die

komplette Beleuchtung. Industrieelektriker/innen

der Fachrichtung Geräte und Systeme arbeiten

in der Produktion von elektrischen Geräten

und Systemen. Sie fertigen z. B. elektronische,

informationstechnische, kommunikationstechnische

oder medizinische Geräte.

Anforderungen:

Geschicklichkeit und eine gute Auge-Hand-

Koordination sind beispielsweise beim Verkabeln

von Schaltungen oder bei der Montage

von Baugruppen notwendig. Die Wartung von

Anlagen und Systemen sowie der Austausch

von Verschleißteilen erfordern technisches

Verständnis und gute Noten in Mathematik

und Physik. Umsichtig und verantwortungsbewusst

arbeiten Industrieelektriker/-innen

an stromführenden Bauteilen und Spannungsanschlüssen

sowie auf Leitern und Gerüsten.

In industriellen Fertigungsbetrieben, deren

Anlagen rund um die Uhr in Betrieb sind, können

Schichtarbeit oder Bereitschaftsdienste

anfallen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industrieelektriker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z.B. Elektrotechnik oder Automatisierungstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister/

-in der Fachrichtung Elektrotechnik absolvieren.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Elektrotechnik zu erwerben.


IT-Systemelektroniker/-in

Tätigkeit:

IT- Systemelektroniker/-innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen

(IT-Systemen) vertraut und können ihre

Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit

und Erweiterungsmöglichkeit bewerten,

wählen Komponenten (Bestandteil eines Gesamtsystems)

aus und bauen sie zusammen, kennen

Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest, welche

Hard- und Softwareausstattung ein Arbeitsplatz

benötigt, können Betriebssysteme für Netzwerke

und Software und Hardwarekomponenten installieren,

in bestehende Systeme einpassen

und in Betrieb nehmen. Zu ihren weiteren

Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie

das kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge und Arbeitsabläufe interessieren,

Spaß an Computern und Elektrotechnik

haben, mathematisches Verständnis, logisches

Denkvermögen besitzen, sich regelmäßig über

Multimedia, Computer und Software informieren,

Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne

im Team arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner

zur Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Automatisierungstechnik, Elektronik, Mechatronik

oder Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/-in der Fachrichtung Elektrotechnik

oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/

-in ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Elektrotechnik zu

erwerben.

Karosserie- und

Fahrzeugbaumechaniker/-in

Tätigkeit:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-innen

sind Spezialisten für Unfallreparaturen und für

Fahrzeuge nach Maß: Behindertenfahrzeuge

mit Hebebühnen, gepanzerte Geldtransporter,

rollende Imbissbuden oder Wohnmobile. Sie

prüfen Fahrzeugrahmen, Karosserien und Aufbauten,

halten sie Instand und montieren z. B.

Rahmenteile durch Schrauben oder Schweißen.

Sie schließen mechanische, pneumatische und

hydraulische sowie elektrische und elektronische

Systeme und Anlagen an, stellen sie ein,

prüfen sie und stellen Fehler und Störungen sowie

Schäden am Fahrzeug fest. Karosserie- und

Fahrzeugbaumechaniker werden in einer der

drei Fachrichtungen ausgebildet: Karosserieinstandhaltungstechnik,

Karosseriebautechnik,

Fahrzeugbautechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten handwerklich geschickt

sein, technisches Interesse haben sowie

zuverlässig und genau arbeiten. An den Lärm

beim Einsatz mancher Maschinen, z. B. von

Trennschleifern, müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft

in den Werkhallen, den Umgang mit Schmierstoffen

und Öl sowie an die Dämpfe von Lacken

und Reinigungsmitteln, die in der Luft liegen

und die Atemwege reizen können. Um Verletzungen

beim Schweißen vorzubeugen, tragen

sie Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Kraftfahrzeugbau

oder CNC-Technik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen als Industriemeister/-in

der Fachrichtung Metall oder

Techniker/-in der Fachrichtung Karosserie- und

Fahrzeugbautechnik ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik zu

erwerben.

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Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Konstruktionsmechaniker/-in

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Tätigkeit:

Im Berufsfeld des Kraftfahrzeugmechatronikers

stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst-

und Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich

dazu kommen noch die Codierung von

Steuergeräten, das Anpassen an verknüpfte

Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/-in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte,

von denen einer vor Beginn der Ausbildung

gewählt werden muss. Die vier Fachrichtungen

sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/-in werden möchte, sollte

vor allem ein hervorragendes technisch-physikalisches

Verständnis mitbringen, im Idealfall in

den Bereichen Elektronik, Hydraulik und Pneumatik,

außerdem sind gute Mathematikkenntnisse

angebracht.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Schweißtechnik oder Pyrotechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Meister/-in oder Techniker/-in in

den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach

Ausbildungsfachrichtung) einen Abschluss im

Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität zu

erwerben.

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen

wie Container, Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt

werden, sind Konstruktionsmechaniker/-innen

am richtigen Platz. Sie fertigen und

montieren Stahlbauteile, Aufzüge, Transportund

Verladeanlagen, Schutzgitter, Verkleidungen

und Abdeckungen, Stahltreppen und Stahltüren,

Behälter, Blechrohre und Blechkanäle,

Aggregate und Karosserien.

Sie schneiden, biegen und schweißen Stahl

und Bleche und sind je nach Einsatzgebiet auf

bestimmte Arbeitsbereiche spezialisiert.

Es gibt folgende Einsatzgebiete: Ausrüstungstechnik,

Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an körperlicher

Arbeit haben und fit sein, handwerklich geschickt

sein sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben, um nach Modellen, Zeichnungen

oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/-innen

müssen sie sich nicht nur

an Maschinenlärm, sondern auch an den Staub

gewöhnen, der beim Brennschneiden, Bohren

oder Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege

reizen kann. Auch mit Schmier- und

Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Schwindelfrei

sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim

Herstellen von Metallbaukonstruktionen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

sowohl Körpereinsatz als auch Konzentration

gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Schweißtechnik oder CNC-Technik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall, Techniker/-in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/-in der

Fachrichtung Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt

Konstruktion ablegen. Absolventen/

-innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung)einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.


Maschinen- und

Anlagenführer/-in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen

ein, bedienen diese und rüsten sie um.

Sie steuern und überwachen die Maschinenbelegung

und optimieren den Materialfluss, planen

Arbeitsabläufe, stimmen sich mit vorund

nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und

Prüfmittel aus, stellen Störungen fest und beseitigen

sie, suchen Werkstoffe aus und bearbeiten

diese nach technischen Unterlagen.

Sie führen Inprozesskontrollen durch und bedienen

Steuerungs- und Regelungseinrichtungen

zur Qualitätssicherung. Die Ausbildung

wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter-

und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisch interessiert

sein, insbesondere an modernen Maschinen-,

Anlagen- und Steuerungssystemen und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit die Ausbildung in

dem entsprechenden Branchenberuf fortzusetzen,

wobei dann einen Anspruch auf die

volle Anrechnung der Maschinen- und Anlagenführerausbildung

von 2 Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse

oder Seminare, um sich zu spezialisieren,

z. B. Werkstofftechnik, Technisches Zeichnen,

Pneumatik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. Maschinenbaumeister/-in,

Industriemeister/-in Fachrichtung

Metall, Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

Mechatroniker/-in

Tätigkeit:

Mechatroniker/-innen sind eine Mischung

aus Mechaniker/-in und Elektroniker/-in. Sie

montieren Anlagen und Maschinen aus mechanischen

und elektronischen Teilen, nehmen

sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen per

Hand und mit Maschinen Metalle und Kunststoffe.

Sie verbinden verschiedene Werkstoffe

durch Schrauben, Löten, Kleben oder

Schweißen und installieren elektrische Baugruppen

und Komponenten. Weiterhin bauen

und prüfen sie elektrische, pneumatische

und hydraulische Steuerungen für Anlagen

und setzen Baugruppen und Einzelteile zu

Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme

und Anlagen und programmieren mechatronische

Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen,

Produktionsstraßen zur Herstellung

von Autos.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen haben, gut rechnen können

und gerne mit technischen und elektronischen

Geräten umgehen. In vielen Fällen

sind Englischkenntnisse wichtig, um die Unterlagen

lesen zu können, die sie für ihre Arbeit

benötigen. Bei der Montage und Wartung

von mechatronischen Systemen sind nicht

nur technisches Verständnis und geschickte

Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Instandhaltung, Qualitätssicherung oder Endmontage,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Industriemeister/

-in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/-in

der Fachrichtung Mechatronik/-in

oder Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit je nach Ausbildungsfachrichtung

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu

erwerben.

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Metallbauer/-in

Tätigkeit:

Metall ist überall: Fahrzeuge, Eisengitter und

kunstvolle Geländer, Stahlgerüste, Halterungen

für Fassaden, Konstruktionen für Bauwerke

und vieles mehr werden aus Metall oder

Stahl hergestellt. Die Aufgaben der Metallbauer/

-innen sind sehr unterschiedlich. Sie entwerfen,

schmieden, biegen und schweißen z. B.

Gitter und Geländer und achten auf jedes Detail.

Je nach Einsatzbereich bauen sie Anlagen

und Fahrzeugteile zusammen. Dabei achten

sie auch auf elektrische Funktionen. Service

steht ganz oben, denn auch Instandhaltung

und Reparatur gehören für sie zum Alltag.

Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen

werden Metallbauer/-innen in einer der

drei Fachrichtungen ausgebildet: Konstruktionstechnik,

Metallgestaltung, Nutzfahrzeugbau.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind in Werkstätten und

Werkhallen, aber auch an wechselnden Montageorten

tätig. Zupacken müssen sie von Anfang

an: Sie tragen Metallplatten und -stangen,

messen Bleche ab oder tragen Korrosionsschutz

auf fertige Werkstücke auf. Wenn

sie auf Baustellen unter freiem Himmel arbeiten,

müssen sich die Auszubildenden an

Witterungsverhältnisse wie Regen, Kälte und

sommerliche Hitze gewöhnen. Auch beim

Schweißen wird es sehr heiß und bei der Metallbearbeitung

sehr laut. Deshalb ist das Tragen

von Schutzausrüstung erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Metallbauer/-innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. auf

Schneid- und Schweißverfahren oder CNC-Technik

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Metallbauermeister/

-in oder zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Metallbautechnik ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft,

-technik oder Fahrzeugtechnik (je

nach Fachrichtung) zu erwerben.

Oberflächenbeschichter/-in

FR Feuerverzinkerei

Tätigkeit:

In dieser Ausbildung geht es um das elektrolytische

Beschichten und Veredeln von Metall- und

Kunststoffoberflächen und um das Nachbehandeln

von Werkstücken durch Polieren und Glätten.

Bei der Oberflächenbeschichtung werden

Werkstücke auf Gestellen oder in Trommeln in

eine Lösung getaucht. In der Lösung ist das Metall

gelöst, das auf die Werkstückoberfläche aufgetragen

werden soll. Damit der Prozess in Gang

kommt, müssen die Werkstücke und das gelöste

Metall an einen elektrischen Stromkreis angeschlossen

werden. Durch die elektrische Spannung

lagert sich das Metall an dem Werkstück

ab. Oberflächenbeschichter/-innen berechnen

die benötigten Metallmengen und richten die Anlagen

dafür genau ein.

Anforderungen:

Da an den Oberflächenschutz häufig hohe

Anforderungen gestellt werden, benötigen

Oberflächenbeschichter/-innen eine sorgfältige,

exakte und aufmerksame Arbeitsweise

sowie eine gute Beobachtungsgabe. Vorwiegend

sind sie in Werkstätten oder -hallen tätig.

Hier kann es – z.B. beim Feuerverzinken – sehr

warm werden und es herrscht hohe Luftfeuchtigkeit.

Laufende Maschinen erzeugen Lärm.

Dämpfe, Gase, Staub und unangenehme Gerüche

können auftreten. Der Umgang mit teils

hochgiftigen Behandlungslösungen, Ölen und

Fetten kann die Haut und die Atemwege reizen.

In Industriebetrieben der Oberflächentechnik

wird häufig im Schichtbetrieb gearbeitet. Insbesondere

in der Lohngalvanik ist zudem Akkordarbeit

üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Oberflächenbeschichter/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z.B. Korrosionsschutz oder Verfahrenstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Galvaniseurmeister/

-in oder eine Weiterbildung als Techniker/-in der

Fachrichtung Galvanotechnik absolvieren.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Werkstoffwissenschaft,

-technik zu erwerben.


Produktionstechnologe/-in

Spezialtiefbauer/-in

Tätigkeit:

Wenn der Autohersteller eine neue Serie startet,

der Gemüsekonzern in der Lebensmittelproduktion

auf andere Verpackungen oder

Gebindegrößen umstellt, wenn neue innovative

Produkte entwickelt werden, braucht der

Betrieb Spezialisten, die die Serienproduktion

realisieren. Produktionstechnologen/-innen

arbeiten in den Pilotbereichen der Industrie.

Sie optimieren und koordinieren die Vorgaben

von Produktentwicklern und Konstrukteuren,

von Prozessentwicklern, von Zulieferern und

Kunden und halten das Produktionsteam zusammen.

Produktionstechnologen/-innen programmieren

und parametrieren Produktionsanlagen,

einschließlich Werkzeugmaschinen, Prüfeinrichtungen

und Industrieroboter oder andere

Handhabungssysteme, führen Wartungsarbeiten

durch und organisieren logistische Prozesse

für Produkte, Werkzeuge, Prozessmedien

und Reststoffe. Sie simulieren Prozesse,

produzieren und testen Muster und Prototypen

und ermitteln Prozess- und Qualitätsabweichungen,

und führen dazu systematische

Fehleranalysen durch.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten über sehr gutes Auffassungsvermögen

verfügen und technisch

und kommunikativ gut drauf sein.

Grundsätzlich ist keine bestimmte Vorbildung

für den Lehrbeginn vorgeschrieben.

Die meisten Betriebe erwarten aber mindestens

den Realschulabschluss, manche sogar

Abitur.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder

Kurse, um sich zu spezialisieren, je nach

Fachrichtung z. B.: Elektrotechnik, EDV oder

Arbeitsvorbereitung, Kostenrechnung.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a.: Geprüfter

Prozessmanager/-in Produktionstechnologie,

Industriemeister/-in oder Techniker/

-in.

Tätigkeit:

Für den Bau von Straßen- und Eisenbahntunneln,

Fernsehturm- und Brückenfundamenten

werden Spezialisten/-innen gebraucht.

Spezialtiefbauer/-innen führen mit Hilfe großer

Maschinen in erster Linie Tiefenbohrungen

durch, um Baugruben und Fundamente herzustellen.

Außerdem fertigen sie Verbundelemente

und Verankerungssysteme an und führen

Bodenverdichtungen und -verbesserungen

aus. Beim Bau von Brückenfundamenten arbeiten

sie häufig unter der Wasseroberfläche, in

Tunnelbaumaschinen oft im Überdruckluftbereich.

Anforderungen:

Ausbildungsbetriebe sind Industriebetriebe

des Baugewerbes. Für diese sind die Auszubildenden

zusammen mit ihrem Bautrupp auf

wechselnden Baustellen tätig.

Zupacken müssen sie von Anfang an:

Sie tragen Baumaterialien, heben Baugruben

aus und betätigen Bohranlagen und Motorrammen.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel.

An Regen, Kälte und sommerliche Hitze

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen,

wie an den Maschinenlärm, Schmutz

oder Staub. Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten

zu erledigen, bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise

beim Ausheben von Baugruben – Unfälle

vermieden werden. Schutzkleidung, beispielsweise

Schutzhelm und Sicherheitsschuhe, ist

auf der Baustelle unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Spezialtiefbauer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Bohrgeräteführung oder Tunnelbau, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterqualifizierung

zum Vorarbeiter/-in und weiter

zum Polier/zur Polierin im Bereich Tiefbau

oder Techniker/-in der Fachrichtung Bautechnik

mit dem Schwerpunkt Tiefbau ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit je nach Ausbildungsfachrichtung

einen Abschluss im Fach Bauingenieurwesen

zu erwerben.

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Stahlbetonbauer/-in

Betonbauer/-in

Tätigkeit:

Beton- und Stahlbetonbauer/-innen arbeiten

auf unterschiedlichen Baustellen, um neue

Gebäude zu bauen und bestehende Gebäude

instand zu setzen bzw. zu modernisieren.

Sie stellen Gebäude aus Steinen, Beton und

Beton mit Stahleinlagen her, richten die Baustellen

ein und legen die Arbeitsschritte fest,

setzen Baumaschinen und Bauwerkzeug ein.

Sie bauen Gerüste auf und ab und vermessen

Bauwerke und Bauteile, stellen Schalungen für

Fundamente, Stützen und Balken sowie für

Wände, Decken und Treppen her, prüfen die

Qualität des frischen Betons, fördern den Beton

in die Schalungen und bearbeiten die hart

gewordene Betonoberfläche mit Hilfe von Maschinen.

Beton- und Stahlbetonbauer/-innen

bauen Dämmstoffe für den Wärme-, Kälte-,

Schall- und Brandschutz ein, dichten die Bauwerke

gegen Feuchtigkeit ab und beachten die

Sicherheit, den Gesundheitsschutz und den

Umweltschutz auf der Baustelle.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Meist arbeiten sie unter freiem Himmel. An

Regen, Kälte und sommerliche Hitze müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an die Zugluft in den Rohbauten.

Auf Baustellen sind vielfältige Arbeiten zu erledigen,

bei denen nicht nur Muskelkraft

gefragt, sondern auch Konzentration erforderlich

ist. Um Unfälle zu vermeiden, tragen

die Auszubildenden Schutzhelm und Sicherheitsschuhe.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/-in

ist der erste Schritt ins Berufsleben.

Danach geht es weiter, beispielsweise

als Polier/-in, Bauleiter/-in oder auch Diplom-

Ingenieur/-in. Ziel kann natürlich auch die berufliche

Selbstständigkeit sein.

Technische/-r

Produktdesigner/-in

Tätigkeit:

Technische Produktionsdesigner/-innen lernen

wie man technische Unterlagen erstellt, geometrische

Grundkonstruktionen von Bauteilen

ausführt und dabei die verschiedenen Ansichten,

Schnitte und Bemaßungen darstellt,

was beim Entwurf von 3-D-Datensätzen für

Einzelteile und für Baugruppen zu beachten

ist, wie man Längen, Winkel, Flächen, Volumen

und Massen berechnet und die mechanischen

Funktionen wie Geschwindigkeit und Beschleunigung,

Kräfte, Drehmoment und Reibung in

die Konstruktion einbringt. Ihre Arbeitsplätze

sind modernste EDV-technische Anlagen z. B.

CAD-Anlagen. Technische Produktionsdesigner/

-innen werden in der Fachrichtung Produktgestaltung

und -konstruktion sowie Maschinenund

Anlagenkonstruktion ausgebildet.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung

haben, planen und organisieren

können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner zur Verfügung stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Technische Produktdesigner/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Technischen Zeichnen oder CAD-

Anwendungen, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum Staatlich geprüften

Techniker/zur Staatlich geprüften Technikerin

der Fachrichtung Maschinentechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Produkt- und Industriedesign

zu erwerben.


Tischler/-in

Tätigkeit:

Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Das weiß

keiner besser als ein/e Tischler/-in, denn er/

sie stellt aus Holz allerlei Möbel, Fenster, Türen,

Treppen, Messe- und Ladeneinrichtungen

her und führt Innenausbauten durch. Zunächst

geht es für den/die Tischler/-in darum, sich mit

dem Kunden zu treffen und die Idee für ein Produkt

abzusprechen. Du Ob eine Holztreppe oder

eine neue Wohnzimmertür: Fast alles, was im

Haus aus Holz ist, fällt in ihr Gebiet. Damit eine

Schrankwand später genau in den Raum passt,

nehmen sie sorgfältig Maß, bevor sie eine Skizze

erstellen. Welches Holz verwendet werden

soll oder wie die Oberflächen beschaffen sein

müssen, bestimmen sie vorab. Ob Massivholz,

Sperrholz- oder Spanplatten - sie kennen sich

mit ihren Rohstoffen aus und wissen, welches

Material für welches Produkt am besten geeignet

ist. Nach den Wünschen der Kunden erstellen

sie mithilfe von Computer-Systemen und

branchenspezifischer Software Entwürfe und

fertigen Modelle an.

Anforderungen:

Wenn du eine Ausbildung als Tischler/-in beginnen

möchtest, solltest du kreativ und sorgfältig

sein und außerdem gut mit Handwerkzeug

umgehen können. Außerdem sollte es dir Spaß

machen Freude mit dem Werkstoff Holz umzugehen.

Weil häufig im Stehen gearbeitet wird

und das gelegentliche Heben und Tragen von

Lasten unvermeidbar ist, solltest du körperlich

fit sein. Für das Anlegen von Zeichnungen und

Fertigen von Werkstücken benötigst Du räumliches

Vorstellungsvermögen, Formgefühl und

zeichnerische Fähigkeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Tischler/-innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Innen-,

Fenster-, oder Treppenbau, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen, z. B.

zum/zur Tischlermeister/-in oder Restaurator/-in

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss z. B. im Fach Bachelor

of Engineering Holztechnik zu erwerben. Der

Schritt in die berufliche Selbstständigkeit ist

ebenfalls möglich.

Verfahrensmechaniker/-in

für Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern

muss ganz schön was aushalten: Hitze, Kälte,

Hagel, Steinschlag usw. Damit er hält und

das darunter liegende Material schützt, wählen

Verfahrensmechaniker/-innen für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne, Glanzund

Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest,

wie die Oberflächen vorbehandelt werden,

wählen das richtige Beschichtungsmaterial aus

und lackieren per Hand oder in einer Anlage.

Sie überwachen und prüfen die Ausführung,

beachten den Umweltschutz, fertigen Gestelle

oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumen-tieren

ihre Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten handwerklich geschickt

sein, „mit Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in

Physik und Chemie haben, unempfindlich gegen

Werkstattlärm und chemische Gerüche sein.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei Allergieanfälligkeit,

bei Erkrankungen der Atemwege,

bei Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden.

An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln.

Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe,

Sicherheitsschuhe, Gehörschutz gegen

den Maschinenlärm und Atemschutz sind in

der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/-innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Beschichtung mit bestimmten Verfahren, etwa

Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in in der Fachrichtung

Lack oder zum/zur Techniker/-in der

Fachrichtung Farb- und Lacktechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

45


46

Verfahrensmechaniker/-in für

Kunststoff- & Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/-innen stellen mit

Hilfe von Spezialmaschinen verschiedenen Produkte,

z. B. Folien, Platten, Kunststofffenster,

Faserverbundwerkstoffe oder Gehäuse her.

Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas,

Erdöl) je nach Bedarf ein, ordnen die Formmassen

oder Halbzeuge (noch nicht fertig gestellte

Erzeugnisse) verschiedenen Verfahren

zu und bereiten die Verfahren vor, be- und verarbeiten

polymere Werkstoffe (bestehen aus

Makromolekülen) nach verschiedenen Verfahren.

Sie bauen Pneumatik- und Hydraulikschaltungen

auf und prüfen sie sowie messen, steuern

und regeln mit Hilfe spezieller Instrumente und

Einrichtungen. Die Ausbildung erfolgt in einer

der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge,

Kunststofffenster und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an Mathe, Physik

und Chemie haben, gerne im Team arbeiten,

Interesse an Technik haben, sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoffund

Kautschuktechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Industriemeister/zur

Industriemeisterin der Fachrichtung

Kunststoff und Kautschuk oder

Techniker/-in der Fachrichtung Kunststoff- und

Kautschuktechnik ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Kunststofftechnik oder Verfahrenstechnik zu

erwerben.

Werkstoffprüfer/-in

Tätigkeit:

Damit die Qualität stimmt und Unfälle vermieden

werden, untersuchen Werkstoffprüfer/

-innen zum Beispiel Metalle oder Kunststoffe

auf Härte, Zugfestigkeit, Hitze- und Kältebeständigkeit

usw. Dabei wenden sie verschiedene

Prüfverfahren an und dehnen, drücken

oder biegen mit Hilfe von speziellen Apparaten

die verschiedenen Werkstoffe.

Mit Hilfe von Mikroskopen, Röntgenstrahlen

oder Ultraschall schauen sie sich z. B. Metalle

auch von innen an, um mögliche Fehler festzustellen.

Sie wissen genau, wie sich die verschiedenen

Werkstoffe je nach Belastung verhalten

müssen und leisten einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit und Umweltschutz.

Lehrbetrieb und Auszubildende/-r entscheiden

gemeinsam, in welcher Fachrichtung die Spezialisierung

erfolgt: Metalltechnik, Kunststofftechnik,

Wärmebehandlungstechnik und

Systemtechnik.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten guten Noten in Physik

und Chemie haben, interessiert sein am Umgang

mit Technik, handwerklich geschickt sein

sowie sorgfältig und verantwortungsbewusst

arbeiten. Beim Prüfen von Werkstoffen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen ein

erhebliches Maß an Aufmerksamkeit, Sorgfalt

und Konzentration gefordert ist. Nur so können

z. B. Materialfehler genau bestimmt oder neue

Werkstoffe erprobt und dabei Unfälle – z. B. bei

der Erhitzung von Materialproben im Ofen –

vermieden werden. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkstoffprüfer/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Qualitätssicherung oder Forschung und

Entwicklung, als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Techniker/-in

der Fachrichtung Werkstofftechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Werkstoffwissenschaft oder

Materialwissenschaft zu erwerben.


Werkzeugmechaniker/-in

Zimmerer/-in

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt ist das Geschäft der

Werkzeugmechaniker/-innen. Sie planen und

steuern mittels technischer Unterlagen Arbeitsabläufe,

fertigen mechanische Bauteile mit

Werkzeugen und Maschinen an, programmieren

Werkzeugmaschinen und montieren Bauteile

zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/-innen prüfen die

Funktion von Werkzeugen und Instrumenten

und setzen diese instand, stellen Formflächen

mit Feinbearbeitungsverfahren her und

kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten

und Kenntnisse in mindestens einem

der folgenden Einsatzgebiete: Formentechnik,

Instrumententechnik, Stanztechnik, Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß am Umgang mit

komplizierter Technik haben, handwerklich geschickt

sein und genau arbeiten sowie räumliches

Vorstellungsvermögen haben. An den

Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder Fräsen

entsteht und die Atemwege reizen kann,

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie daran, oft den ganzen Tag an der

Werkbank zu stehen. Nur durch präzises und

konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

exakt nach Vorgabe ausgeführt und – z. B.

beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen

oder beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen

oder die Augen verletzen kann – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Fertigung oder Instandsetzung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/-in der

Fachrichtung Maschinentechnik im Bereich

Betriebsmittel und Werkzeugbau ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen

Zimmerer und Zimmerinnen auf die Baustelle.

Sie bauen Dachstühle oder nehmen Innenausbauten

vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen

und Holzdecken ein, die sie ggf. auch selbst

gefertigt haben. Sie stellen Betonschalungen

aus Holz her, montieren Wandverkleidungen

und Trennwände oder ganze Fertighäuser.

Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten

und restaurieren historische Holzarbeiten.

Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit

der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen

technischen Vorgaben. Für ihre handwerkliche

Maßarbeit setzen sie moderne technische Geräte

ein.

Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum

Heben und Tragen schwerer Holzbalken und

Bauteile wie Treppen oder Fenster notwendig.

Das Herstellen von Verschalungen und Verkleidungen

oder das Bedienen von Greif- und Flaschenzügen

erfordert Geschicklichkeit und ein

gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination

und Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten

von Dachstühlen oder bei der Arbeit auf Leitern

und Gerüsten bzw. auf dem Dach erforderlich.

Um sich vor Verletzungen zu schützen,

tragen sie Schutzkleidung, z.B. Arbeitshandschuhe

und Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz,

Mundschutz und Schutzbrille. Sie

arbeiten auf wechselnden Baustellen, nicht

selten in großen Höhen. In Rohbauten sind sie

dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder

Leimen ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie

die Konstruktionen vormontieren, herrscht oft

Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z.B. Trockenbau oder Bausanierung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Zimmerermeister/-in oder Techniker/-in der

Fachrichtung Holztechnik absolvieren. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss im

Fach Holztechnik oder Architektur zu erwerben.

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Zerspanungsmechaniker/-in

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Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/-innen planen und

organisieren Zerspanungsprozesse, richten spanende

Fertigungssysteme ein, erstellen Programme

für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme,

fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher

und wirtschaftlicher Vorgaben.

Sie warten und inspizieren Fertigungssysteme

und dokumentieren die Ergebnisse, überprüfen

ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeitsund

Prüfergebnisse. Während ihrer Berufsausbildung

erwerben die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb

Fähigkeiten und Kenntnisse in

mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für technische

Zusammenhänge interessieren, sehr genau

und sorgfältig arbeiten, über räumliches Vorstellungsvermögen

verfügen sowie gute Noten

in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder

Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege

reizen kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln

kommen sie in Kontakt. Nur durch präzises

und konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

genau nach Vorgabe ausgeführt

und Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne

oder scharfkantige Metallteile vermieden

werden. Zudem tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon während

der Ausbildung im Schichtdienst, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Betriebsmittel- und Werkzeugbau

oder Instandhaltung und Wartung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.


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Ausbildungsplätze 2017 in deiner Region Nordthüringen –

kaufmännischen/kaufmännisch-verwandten Berufen und in Berufen im Handel

Unternehmen

Seite

Δ Agentur für Arbeit, Halle 77

Δ ante-holz GmbH & Co. KG, Südharz OT Rottleberode 76

Δ Berufsbildungszentrum für den Straßenverkehr GmbH, Nordhausen 78

Δ DEUSA International GmbH, Bleicherode 76

Δ FEUER powertrain GmbH & Co. KG, Nordhausen 81

Δ GSM GmbH, Nordhausen 84

Δ Kreissparkasse Nordhausen, Nordhausen 87

Δ Landratsamt Nordhausen, Nordhausen 88

Δ MAXIMATOR GmbH, Nordhausen 89

Δ MTS Perforator GmbH, Walkenried 91

Δ Nordthüringer Volksbank e. G., Nordhausen 90

Δ Südharz Klinikum Nordhausen gemeinnützige GmbH, Nordhausen 93

Δ Sumitomo DEMAG Plastics Machinery GmbH, Wiehe 93

Δ WAGO Kontakttechnik GmbH & CO. KG, Sondershausen 95

Δ WEKO INFORMATIK GmbH, Nordhausen 94

Δ Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz, Nordhausen 96


Ausbildungsberufe im kaufmännischen/

kaufmännisch-verwandten Bereich und im Handel

Ausbildungsplätze 2017 in deiner Region Nord-West-Thüringen –

kaufmännischen/kaufmännisch-verwandten Berufen und in Berufen im Handel

Unternehmen

Seite

Δ ATP ALLTAPE Klebetechnik GmbH, Mihla OT Buchenau 100

Δ BORBET Thüringen GmbH, Bad Langensalza 101

Δ Eichsfelder Schraubenwerk GmbH, Heiligenstadt 104

Δ friedola TECH GmbH, Geismar 106

Δ Gestamp Griwe Hot Stamping GmbH, Haynrode 107

Δ GKN Sinter Metals GmbH, Bad Langensalza 108

Δ H. M. Heizkörper GmbH & Co. KG, Dingelstädt 109

Δ Heiligenstädter Reißverschluß GmbH & Co. KG, Heiligenstadt 110

Δ Joh. Wilh. von Eicken GmbH, Werk Dingelstädt, Dingelstädt 113

Δ Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH, Heiligenstadt 114

Δ KON-Service GmbH, Mühlhausen 115

Δ Kreissparkasse Eichsfeld, Worbis 116

Δ Mc Airlaids Vliesstoffe GmbH, Berlingerode 118

Δ Schade & Sohn GmbH & Co. KG, Mühlhausen 119

Δ Stadtwerke Mühlhausen GmbH, Mühlhausen 121

Δ Volksbank Heiligenstadt eG, Heiligenstadt 122


Automobilkaufmann/-frau

Bankkaufmann/-frau

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Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich

organisatorische und kaufmännische

Aufgaben in Kfz-Betrieben und bei Automobilherstellern.

Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den

Verkauf vor, erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei

Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin beraten

sie Kunden und disponieren sowie verkaufen

Kfz-Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Autound

Motorradimporteuren und bei Automobilherstellern

tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute

Automobilkauffrau überzeugt durch ein freundliches,

sicheres und vertrauenswürdiges Auftreten.

Außerdem sollten Automobilkaufleute

kommunikationsstark und kontaktfreudig sein,

um potentielle Käufer von verschiedenen Modellen

zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach

im Ausland produziert werden, sind für die

Einkaufsgespräche und Verhandlungen Kenntnisse

in mindestens einer Fremdsprache erforderlich.

Außerdem kennen sie die entsprechenden

Zollbestimmungen und überprüfen

Einfuhrpapiere auf ihre Vollständigkeit. Ferner

ist es wichtig, über ein gutes technisches Verständnis

zu verfügen und bei der Anwendung

von mathematischen Formeln sicher zu sein,

damit sie sich bei Finanzierungsverträgen

nicht zu Ungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Einkauf oder Kalkulation, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Betriebswirt/-in im Kraftfahrzeuggewerbe ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Automobilwirtschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen

Zahlungsverkehr ab und kennen die verschiedenen

Möglichkeiten der Geldanlage. Wer ein

Haus kaufen oder bauen will, erfährt vom/von

der Bankkaufmann/-frau, wie er sein Vorhaben

am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden

und Unternehmen. Auch mit ausländischen

Währungen und Kursen sind die Geldprofis

vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre Kunden

zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit

Rat und Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und

kaufmännisches Geschick sowie gute Umgangsformen

beherrschen. Sie müssen sich an

häufig wechselnde Aufgaben und den regen

Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie an

die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

ein hohes Maß an Konzentration und eine

eigenverantwortliche Arbeitsweise erforderlich

sind. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt werden. Da sie bei ihrer

späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, müssen sich die Auszubildenden,

auch in ihrer Freizeit, regelmäßig

weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen,

Lehrgängen und Seminaren können sie die Karriereleiter

nach oben klettern, z. B. als: Gruppenleiter/-in,

Abteilungsleiter/-in, Zweigstellenund

Filialleiter/-in. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Bankfachwirt/-in (IHK-Prüfung),

Bankbetriebswirt/-in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Fachangestellte/-r für

Arbeitsmarktdienstleistungen

Tätigkeit:

Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen

arbeiten in erster Linie im Kundenbereich

(Eingangszone, Service Center) der Agenturen

für Arbeit auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches

III (SGB III) sowie in Jobcentern und Arbeitsgemeinschaften

(ARGEn) nach dem SGB II.

Dort klären sie Anliegen der Ratsuchenden,

erteilen Auskünfte und nehmen Arbeitslosenmeldungen

und Anträge auf Leistungen entgegen.

Sie unterstützen Kunden beim Ausfüllen

der Anträge, bereiten Arbeitsunterlagen für

die Arbeitsvermittler/-innen vor und wirken

bei der Ausbildungs- und Arbeitsvermittlung

mit. Sie bearbeiten auch Anträge auf Leistungen,

wie z. B. Anträge auf Arbeitslosengeld,

auf Leistungen zur Unterstützung der Beratung

und Vermittlung, zur Förderung der Aufnahme

in einer Beschäftigung und der Teilnahme an

beruflichen Bildungsmaßnahmen. Auch interne

Serviceaufgaben wie z. B. Personalangelegenheiten

und Personalsachbearbeitung, können

zu ihrem Tätigkeitsbereich gehören.

Anforderungen:

Um ihre Aufgaben fachkundig erledigen zu können,

müssen Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen

Verständnis für wirtschaftsund

sozialpolitische Fragen besitzen. Kommunikations-

und Kooperationsfähigkeit im Kontakt

mit Kunden der Agenturen für Arbeit und Teamfähigkeit

bei der Durchführung der gestellten

Aufgaben sowie eine ausgeprägte Servicementalität

zeichnen sie aus. Neben Verantwortungsbewusstsein

sollten zukünftige Fachangestellte

für Arbeitsmarktdienstleistungen unbedingt

Verschwiegenheit mitbringen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachangestellte für Arbeitsmarktdienstleistungen

können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Arbeits- und

Sozialrecht oder öffentliche Verwaltung, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Verwaltungsbetriebswirt/

-in oder Verwaltungsfachwirt/-in ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Arbeitsmarktmanagement

oder Beschäftigungsorientierte Beratung und

Fallmanagement zu erwerben.

Immobilienkaufmann/-frau

Tätigkeit:

Wer mit Immobilien zu tun hat, darf keine

Angst vor Paragraphen haben. Immobilienkaufleute

kennen die wichtigsten gesetzlichen

Vorschriften, ob im Grundstücksrecht,

Bau- und Mietrecht oder Steuer- und Kaufvertragsrecht.

Die Profis für Grundstücke,

Wohnungen und Häuser arbeiten in allen

Bereichen der Immobilienwirtschaft. Sie verwalten

Wohnungen und Gebäude, vermitteln,

vermieten oder verpachten Immobilien oder

kümmern sich um die Finanzierung beim

Kauf. Sie beraten Kaufinteressenten, Mieter

und Vermieter und wickeln alle Geschäfte

rund um Haus und Grundstück ab.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten selbständig und

verantwortungsbewusst arbeiten und gut

rechnen können. Beim Einholen und Bewerten

von Angeboten für den Kauf oder Verkauf von

Immobilien sind Sorgfalt und kaufmännisches

Denken erforderlich. Flexibilität, Verhandlungsgeschick,

Kommunikationsfähigkeit sowie

Kunden- und Serviceorientierung spielen

beim Führen von Kaufverhandlungen oder in

der Beratung der Kunden hinsichtlich der Sanierung

von Bauobjekten eine große Rolle. Um

vorhandene Mängel bei der Bauabnahme zu

erkennen und deren Beseitigung zu planen,

sind Beobachtungsgabe und organisatorische

Fähigkeiten nötig.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Immobilienkaufleute können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Maklergeschäft oder Vertragsrecht, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur IT Immobilienfachwirt/-in

oder als Immobilienbetriebswirt/-in ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Immobilienwirtschaft oder Betriebswirtschaftslehre

zu erwerben.

53


Industriekaufmann/-frau

Informatikkaufmann/-frau

54

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen

aller Branchen mit kaufmännischbetriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen

wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing,

Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was

bestellt werden muss und wickeln den gesamten

Einkauf ab. Natürlich sind sie auch für den

Verkauf der hergestellten Produkte zuständig.

Sie verhandeln mit Kunden und Lieferanten

und helfen bei Werbemaßnahmen mit.

Sie ermitteln und planen den Personalbedarf

und -einsatz, kalkulieren Preise, erstellen Angebote

und bearbeiten Kundenbestellungen und

übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen,

wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege prüfen

oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß am Rechnen haben,

gut organisieren können, genau und konzentriert

arbeiten, gern im Team zusammen

arbeiten sowie freundlich und selbstbewusst

auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Materialwirtschaft oder Vertrieb, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachkaufmann/-frau für Einkauf

und Logistik oder Fachkaufmann/-frau für Vertrieb

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Industriebetriebswirtschaft

zu erwerben.

Tätigkeit:

Informatikkaufleute beschaffen Informationsund

telekommunikationstechnische Systeme

und verwalten sie. Sie finden die richtige EDV-

Lösung, die zum Unternehmen passt und sorgen

dafür, dass die neue Technik auch richtig

genutzt wird. Sie kennen die Mitarbeiterstruktur,

Kunden und Lieferanten eines Unternehmens,

den Waren-, Material- und Informationsfluss

im Betrieb und alle Geschäftsabläufe

eines Unternehmens. Sie stellen – dazu passend

– das richtige elektronische System zusammen,

um diese Abläufe zu unterstützen

und zu verbessern, ermitteln sie Kosten für

notwendige Geräte sowie Programme, prüfen

Finanzierungsmöglichkeiten mit Eigen- oder

Fremdkapital und erstellen Angebote und kalkulieren

Preise.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge wie Arbeitsabläufe, Produkte

und Kunden interessieren, mathematisches

Verständnis, logisches Denkvermögen und eine

gute Allgemeinbildung, sowie sprachliches Ausdrucksvermögen

mitbringen, Spaß am Planen

und Organisieren haben sowie gerne im Team

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Informatikkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Einkauf oder Programmierung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Betriebswirt/-in für Informationsverarbeitung

oder Wirtschaftsinformatiker/-in ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Informatik zu erwerben.


IT-Systemkaufmann/-frau

Tätigkeit:

Welches Computersystem oder welche Telefonanlage

soll es sein? Informations- und

Telekommunikations-System-Kaufleute (IT-System-Kaufleute)

haben die Aufgabe, diese

Fragen von Kunden zu beantworten. Und

die Antwort wird immer eine andere sein, je

nachdem, um welche Art von Kunden es sich

handelt und wie viel Geld zur Verfügung steht.

Als IT-System-Kaufmann/-frau informieren und

beraten Sie Kunden über die verschiedenen

Computer- und Telekommunikationsanlagen

und bieten Ihnen „maßgeschneiderte“ Lösungen

an. Egal ob der Kunde ein neues System

möchte oder sein altes erweitert: Vom ersten

Gespräch bis zur Installation in der Firma sind

Sie sein Ansprechpartner.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge und Arbeitsabläufe

interessieren Beim Ausarbeiten von Angeboten

für kundenspezifische Systemlösungen

der IT-Technik sind kaufmännisches Denken

und Verhandlungsgeschick erforderlich. Wenn

IT-System-Kaufleute Anwender in der Bedienung

neuer Programme schulen, ist neben

Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und

Serviceorientierung auch Flexibilität wichtig,

um sich an die unterschiedlichen Arbeitsorte

und wechselnden Arbeitsbedingungen vor Ort

anzupassen. IT-System-Kaufleute sind immer

über neueste technische Entwicklungen im Bereich

der IT-Technologien informiert und benötigen

demzufolge ein hohes mathematisches

Verständnis und logisches Denkvermögen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT-Systemkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z.B.

IT-Anwendungsberatung, Softwareentwicklung

oder Technischer Vertrieb, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

IT-Kundenbetreuer/-in Betriebswirt/-in für Informationsverarbeitung

ablegen. Absolventen/

-innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Informatik zu erwerben.

Kaufmann/-frau

für Büromanagement

Tätigkeit:

Dieser neue 3-jährige Ausbildungsberuf löst

die drei Berufe Bürokaufmann/-frau, Fachangestellte/-r

für Bürokommunikation und

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation ab.

Kaufleute für Büro management sind richtige

Allround-Profis. Selbst in der größten Hektik

behalten sie einen kühlen Kopf und wissen

genau: Organisation ist alles! Sie bearbeiten

Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen Personalunterlagen

und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen

Techniken der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische

und bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen

abdecken. Die große Aufgabenvielfalt in

einzelnen Unternehmen und Behörden bilden

zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen von

jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb

zwei davon passgenau aus. Eine nicht gewählte

Wahlqualifikation kann als Zusatzqualifikation

vermittelt werden. In einer Erprobungsphase

bis 2020 soll auch das übliche Prüfungsverfahren,

bestehend aus Zwischen- und Abschlussprüfung,

durch die Abschlussprüfung in zwei

zeitlich auseinander fallenden Teilen ersetzt

werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten

die deutsche Rechtschreibung beherrschen,

freundlich und kommunikativ sein, genau und

konzentriert arbeiten können, flexibel auf die

vielfältigen Büroaufgaben reagieren und gern

im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Einkauf, Personalwesen, Marketing, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachkaufmann/-frau für Büround

Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/-in ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre

oder Business Administration

zu erwerben.

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Kaufmann/-frau

im Gesundheitswesen

Tätigkeit:

Kaufleute im Gesundheitswesen entwickeln gemeinsam

mit Kollegen/-innen neue kundenorientierte

Maßnahmen und kalkulieren die

Kosten dafür. Sie rechnen die Leistungen

mit den Kunden oder Krankenkassen ab, erledigen

die Buchführung. Sie kennen die

rechtlichen Regelungen des Gesundheits- und

Sozialwesens, informieren und betreuen Kunden,

planen und kontrollieren Arbeitsabläufe,

bearbeiten Geschäftsvorgänge des Rechnungswesens

und führen Kalkulationen durch und

wirken bei der Aufstellung des Haushaltes auf

der Basis unterschiedlicher Finanzierungsquellen

mit.

Sie bearbeiten personalwirtschaftliche Vorgänge,

übernehmen die Buchhaltung und ermitteln

den Bedarf an benötigten Materialien,

Produkten und Dienstleistungen, beschaffen

und verwalten sie.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an kaufmännischen

Aufgaben haben, sich für Fragen rund

um das Thema „Gesundheit“ interessieren, kontaktfreudig

sein und sich sprachlich gut ausdrücken

können, gerne im Team arbeiten sowie

bereit sein, sich regelmäßig weiterzubilden.

An das Arbeiten vor dem Bildschirm

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie an die medizinische Fachsprache.

Sie nutzen medizinische Dokumentationssysteme,

wenden Gebührenordnungen an oder

veranlassen die Beschaffung von Arzneimitteln.

Bei den vielfältigen Aufgaben ist konzentriertes

Arbeiten erforderlich. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend und termingemäß

ausgeführt werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Gesundheitswesen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Kundenbetreuung oder Einkauf, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachwirt/-in im Sozialund

Gesundheitswesen oder beispielsweise

Betriebswirt/-in für Management im Gesundheitswesen

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Gesundheitsmanagement/-ökonomie

zu erwerben.

Kaufmann/-frau

im Groß- und Außenhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen

Waren in verschiedenen Branchen und verkaufen

sie an Handel, Handwerk und Industrie

weiter. Sie sorgen für eine kostengünstige

Lagerhaltung und den reibungslosen Warenfluss

zwischen Herstellern, Weiterverarbeitern

und Endverteilern. Auszubildende können

gemeinsam mit ihrem Lehrbetrieb zwischen

zwei Fachrichtungen wählen: Großhandel oder

Außenhandel. Kaufleute im Großhandel kaufen

die Waren in großer Menge bei den verschiedenen

Herstellern, lagern sie in Hallen

und verkaufen sie an Einzelhandelsgeschäfte

und produzierende Unternehmen. Kaufleute

im Außenhandel sind Spezialisten für internationale

Märkte und planen, steuern und

kontrollieren logistische Geschäftsprozesse

untern Einhaltung der einschlägigen internationalen

Zoll- und Transportbestimmungen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gern mit Menschen zu

tun haben, selbstbewusst und freundlich auftreten,

verantwortungsbewusst sein, gut organisieren

können, gut rechnen können.

Vor allem Kaufleute im Außenhandel sollten

sprachbegabt sein und gute Fremdsprachenkenntnisse

haben und flexibel und auch gern

im Ausland unterwegs sein.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute im Groß- und Außenhandel können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Lager- und Materialwirtschaft

oder Finanz- und Rechnungswesen, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Handelsfachwirt/-in ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Handelsbetriebswirtschaft oder

Internationale Wirtschaft zu erwerben.


Kaufmann/-frau für Speditionund

Logistikdienstleistung

Tätigkeit:

Kaufleute für Spedition- und Logistikdienstleistungenplanen

und organisieren den Güterversand,

den Umschlag und die Lagerung und

weitere logistische Leistungen unter Beachtung

einschlägiger Rechtsvorschriften und

der Belange des Umweltschutzes, steuern

und überwachen das Zusammenwirken der

an Logistikketten beteiligten Personen und

Einrichtungen, berücksichtigen Zoll- und außenwirtschaftliche

Bestimmungen sowie Informations-

und Kommunikationstechnologien.

Sie korrespondieren und kommunizieren

mit ausländischen Geschäftspartnern und

Kunden in englischer Sprache und bearbeiten

englischsprachige Dokumente und wirken bei

der Ermittlung von Kosten und Erträgen sowie

der kaufmännischen Steuerung mit.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollten freundlich und

aufgeschlossen sein, genau und sorgfältig

arbeiten, flexibel sein sowie gerne im Team

arbeiten, selbstbewusst und freundlich auftreten,

gut organisieren und gut rechnen können

sowie Interesse an Wirtschaftsfragen und

Wirtschaftskunde haben. Das Beherrschen der

englischen Sprache wird in vielen Unternehmen

verrausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. im Straßen-,

Schienen-, Schiffs- und Luftverkehr sowie in

der Sachbearbeitung oder Fahrzeugdisposition,

als auch den beruflichen Aufstieg durch

Weiterbildungen zum/zur Fachwirt/-in für Güterverkehr

und Logistik oder beispielsweise

Verkehrsbetriebswirt/-in ablegen. Absolventen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit

Verwaltungsfachangestellte/-r

Tätigkeit:

Verwaltungsfachangestellte in der Kommunalverwaltung

erledigen Verwaltungsaufgaben

kundenorientiert und nach Gesichtspunkten

der Wirtschaftlichkeit, stellen Urkunden aus,

z. B. Reisepässe, Personalausweise, beschaffen

und bewirtschaften Material und langlebige

Wirtschaftsgüter nach ökonomischen und

ökologischen Gesichtspunkten, planen und

organisieren Arbeitsprozesse in ihrem Aufgabenbereich,

bearbeiten Vorgänge mit

Hilfe moderner Informations- und Kommunikationssysteme

und wirken bei der Erstellung

und Ausführung von Haushalts- und

Wirtschaftsplänen mit und bearbeiten Zahlungsvorgänge.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten keine Angst vor komplizierten

Texten, wie z. B. Gesetzestexten haben,

gerne Texte formulieren und Briefe schreiben,

Verantwortung übernehmen, zuverlässig

sein, sorgfältig und konzentriert arbeiten, Spaß

an der Arbeit am Computer haben sowie gerne

mit Menschen umgehen. Von Anfang an müssen

die Auszubildenden die Datenschutzbestimmungen

genau einhalten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Lehrgänge werden z. B. zu EDV-Anwendungen

im kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Bereich,

spezieller Bürokommunikation, Rechnungswesen

oder auch Buchführung und

Bilanzangeboten. Folgende Weiterbildungen

sind je nach landesrechtlicher Regelung möglich:

Verwaltungsfachwirt/-in, Sozialwirt/-in,

Verwaltungsbetriebswirt/-in.

57


Ausbildungsberufe im Hotel-,

Gaststätten- und Lebensmittelbereich

Ausbildungsplätze 2017 in deiner Region Nord-West-Thüringen –

Hotel- und Gaststättenbereich

Unternehmen

Seite

Δ Klinikgesellschaft Heilbad Heiligenstadt mbH, Heiligenstadt 114

Δ Victor`s Residenz-Hotel Teistungenburg, Teistungen 122


Fachkraft im Gastgewerbe

Hotelfachmann/-frau

60

Tätigkeit:

Fachkräfte im Gastgewerbe sind Allround-Kräfte,

die in der Küche und am Buffet, in der Gästebedienung,

im Lager und im Büro eingesetzt

werden. Sie informieren und bedienen Gäste,

kümmern sich um den Ausschank, nehmen

Warenlieferungen in Empfang und prüfen sie.

Des Weiteren helfen sie bei der Zubereitung

von Speisen, richten den Restaurantbereich

her, helfen bei Planung und Durchführung von

Feiern und Veranstaltungen und führen Karteien

und Dateien im Bürobereich.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gute Manieren und sicheres

Auftreten haben, Sinn für Hygiene und

Sauberkeit mitbringen sowie Spaß am Umgang

mit Menschen haben. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei

Hausstaub- oder Putzmittelallergien.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Durch ein weiteres Ausbildungsjahr können sie

die Ausbildung zum/zur Restaurantfachmann/

-frau, Hotelfachmann/-frau,Hotelkaufmann/-frau

oder Fachmann/frau für Systemgastronomie beenden.

Tätigkeit:

Hotelfachleute stehen den Gästen in den verschiedenen

Hotelbereichen zur Verfügung und

sorgen für einen reibungslosen Geschäftsablauf:

beim Empfang, im Service, im Sekretariat,

Buchhaltung oder Werbung.

Hotelfachleute betreuen Gäste vor, während

und nach ihrem Aufenthalt in Hotels: Sie kümmern

sich um Reservierungen, um die Bedienung

und Betreuung ihrer Gäste im Haus. Sie

planen und organisieren die wesentlichen Arbeitsabläufe

im Hotel im unmittelbaren Zusammenhang

mit den Gästen.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollten die deutsche

Sprache beherrschen, gute Kenntnisse in mindestens

einer Fremdsprache haben, gute Manieren

und sicheres Auftreten haben, kaufmännisches

Interesse mitbringen, Interesse an

Service und Dienstleistung haben sowie gerne

mit Menschen umgehen. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

Spezialisierung z. B. auf Betriebswirtschaft und

Rechnungswesen im Hotel- und Gaststättenwesen,

Marketing oder Werbung, Betriebsführung

und Organisation.

Wer beruflich aufsteigen möchte, kann dies im

Rahmen einer Weiterbildung als Hotelmeister/

-in oder als staatlich geprüfter Gastronom/-in.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.


Koch/Köchin

Restaurantfachmann/-frau

Tätigkeit:

Köche und Köchinnen arbeiten im Küchen- und

Servicebereich von Hotels, Restaurants und

Gaststätten. Sie kennen die Vorschriften für

Lebensmittelhygiene, kennen die Preise und

Lieferbedingungen für Lebensmittel, erarbeiten

Speisepläne und Menüfolgen, planen und organisieren

den Einkauf von Lebensmitteln,

kontrollieren Qualität, Menge und Preis der

Waren, lagern Vorräte fachgerecht in Kühlräumen

und Gefriergeräten und kontrollieren

die Lagerbestände. Sie bereiten vielfältige

Speisen zu und berücksichtigen dabei ernährungsphysiologische

Aspekte.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten einen guten Geruchsund

Geschmackssinn haben, Wert auf Sauberkeit

und Hygiene legen, Spaß haben an der

Zubereitung von Nahrungsmitteln, gerne gestalten,

garnieren und verzieren.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei Allergien,

wie zum Beispiel Mehlstauballergie. Die Bereitschaft

zur Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach ihrer Ausbildung können sie im Gastgewerbe

schnell verantwortungsvolle Positionen

erreichen, zum Beispiel als Abteilungskoch/

-köchin oder Soßenkoch/-köchin.

Folgende Weiterbildungen sind möglich:

Spezialisierung z. B. auf Diätwesen, Süßspeisen

oder Ernährungslehre.

Wer beruflich aufsteigen möchte, kann dies

im Rahmen einer Weiterbildung als Küchenmeister/-in.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit in

den Fächern Ernährungswissenschaften oder

Lebensmitteltechnologie zu studieren.

Tätigkeit:

Restaurantfachleute arbeiten im Service, empfangen

und betreuen Gäste, beraten sie über

das Speiseangebot und dazu passende Getränke.

Sie planen und organisieren Veranstaltungen

und Festlichkeiten mit, indem sie den Speiseplatz

z. B. mit Blumen und Servietten dekorieren,

Gästeräume herrichten, reinigen und

pflegen sowie Abrechnungen erstellen und die

Tageskasse abrechnen.

Anforderungen:

Die Bewerber und Bewerberinnen sollten die

deutsche Sprache beherrschen und Grundkenntnisse

in Fremdsprachen haben, gute Manieren

und sicheres Auftreten haben, gut Kopfrechnen

können, geschickt sein und unter

Zeitdruck arbeiten können sowie kontaktfreudig

und hilfsbereit sein. Die Bereitschaft zur

Schicht- und Wochenendarbeit wird vorausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Folgende Weiterbildungen sind möglich: Weinseminare,

Kurse zum Dekorieren, Verkaufsförderung

oder Rhetorik (freies Sprechen).

Wer beruflich aufsteigen möchte, kann dies

im Rahmen einer Weiterbildung als Betriebsleiter/-in

für Hotel und Gaststätten oder als Restaurant-

und Barmeister/-in.

Auszubildende mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit im Fach Hotel- und

Tourismusmanagement zu studieren.

61

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Ausbildung in weiteren Berufen

Ausbildungsplätze 2017 in deiner Region Nordthüringen –

weitere Berufe

Unternehmen

Seite

Δ Südharz Klinikum Nordhausen gemeinnützige GmbH, Nordhausen 93


64

Altenpfleger/-in

Tätigkeit:

Altenpfleger/-in ist eine bundesweit einheitlich

geregelte Ausbildung, deren schulischer

Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und

deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/-innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere

Menschen. Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung,

beraten sie, motivieren sie

zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung

und nehmen pflegerischmedizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/-innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern,

in Pflege- und Rehabilitationskliniken,

bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer

Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvorraussetzung ist ein Vertrag über

die praktische Ausbildung mit einer Einrrichtung

der Altenpflege. Vor Beginn der Ausbildung

ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung

des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als 3 Monate

sein darf. Abhängig von landesrechtlichen

Bestimmungen oder den Aufnahmeregelungen

der Bildungseinrichtungen, ist auch ein amtliches

Führungszeugnis vorzulegen (nicht älter

als 3 Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Pflege älterer Menschen mit Behinderung,

Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/-in in der

Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege oder

als Pflegedienstleiter/-in ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss im

Fach Gerontologie zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Gesundheits- und

Krankenpfleger/-in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpfleger/-in ist eine

bundesweit einheitlich geregelte schulische

Ausbildung an Berufsfachschulen für Krankenpflege.

In stationären Einrichtungen oder im

Rahmen der ambulanten Versorgung pflegen,

betreuen und beobachten Gesundheits- und

Krankenpfleger Patienten nach ärztlichen Vorgaben.

In der Behandlungspflege führen sie erforderliche

medizinische Behandlungen durch

und bereiten Patienten auf diagnostische,

therapeutische oder operative Maßnahmen

vor. Zudem übernehmen sie Aufgaben in der

Grundpflege. Sie erledigen die auf der Station

anfallenden Organisations- und Verwaltungsaufgaben,

planen, koordinieren und dokumentieren

Pflegemaßnahmen. Darüber hinaus

assistieren sie bei ärztlichen Untersuchungen

und operativen Eingriffen.

Anforderungen:

Die Ausbildung zur/zum Gesundheits- und Krankenpfleger/-in,

baut auf einem mittleren oder

höheren Bildungsabschluss auf. Die Ausbildung

stellt hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit,

Leistungsbereitschaft und die Persönlichkeit

des/der Schülers/Schülerin. Gute Vorkenntnisse

in den naturwissenschaftlichen

Fächern, seelische und körperliche Belastbarkeit,

rasches und klares Erfassen, selbständiges

Denken, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit

und die Fähigkeit zum Umgang mit

dem Menschen sind Voraussetzungen. Die

Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit

wird vorrausgesetzt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Stationspflege, Intensivpflege

oder Operationsdienst , als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fachkrankenschwester/-pfleger in

unterschiedlichen Bereichen, z. B. Intensivpflege/Anästhesie,

Hygiene oder Psychiatrie

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Pflegemanagement,

-wissenschaft (Bachelor) oder Humanmedizin

zu erwerben.


Gesundheits- und

Krankenpflegehelfer/-in

Tätigkeit:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-in ist

eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung

an Berufsfachschulen für Krankenpflege.

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer und

-helferinnen übernehmen Assistenzaufgaben

und werden auf Anweisung und unter Aufsicht

von Gesundheits- und Krankenpflegern

und -pflegerinnen mit allgemeinpflegerischen

und hauswirtschaftlichen Tätigkeiten betraut.

Sie reinigen und desinfizieren Pflegeutensilien

und kümmern sich darum, dass die Betten

frisch bezogen werden. Außerdem kümmern

sie sich um das Wohl der Patienten, indem sie

sie betten oder ihnen bei der Körperpflege helfen.

Die Gesundheits- und Krankenpflegehelfer

beobachten aber auch Temperatur, Blutdruck

und Puls der Patienten und verabreichen Eisbeutel,

Wärmflaschen oder Umschläge.

Anforderungen:

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-innen

beachten die Arbeits- und Hygienevorschriften

genau und tragen Schutzkleidung. Im Umgang

mit Patienten benötigen Gesundheits- und

Krankenpflegehelfer/-innen Kontaktbereitschaft,

Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen, Beherrschtheit

sowie psychische Stabilität. Sorgfältig

und verantwortungsbewusst dosieren sie

Medikamente und reinigen und desinfizieren

Pflegeutensilien. Über Patientendaten bewahren

sie Verschwiegenheit. Das Umbetten, Heben

oder Stützen der Patienten ist körperlich

anstrengend. Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-innen

snd in wechselnden Diensten –

auch nachts und am Wochenende – tätig und

leisten Bereitschaftdienste.

Ausbildungsdauer:

1 – 2 Jahre je nach landesrechtlicher Regelung

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können

Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-innen

eine verkürzte Ausbildung zum Gesundheitsund

Krankenpfleger/zur Gesundheits- und

Krankenpfleger/-in absolvieren. Im Anschluss

besteht die Möglichkeit zu Weiterbildungen

z. B. als Fachwirt/-in im Gesundheits- und Sozialwesen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

beispielsweise einen Bachelorabschluss im

Studienfach Pflegemanagement, -wissenschaft

zu erwerben. Wer sich beruflich selbstständig

machen möchte kann dies zum Beispiel

freiberuflich in der ambulanten Pflegehilfe.

Medizinisch-technische/-r

Assistent/-in für den Operationsdienst

Tätigkeit:

Medizinisch-technischer Assistent/-in für den

Operationsdienst ist eine durch die Empfehlung

der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)

oder landesrechtlich geregelte schulische

Ausbildung an Berufsfachschulen. Der MTA-O

ist für den gesamten Prozessablauf einer

Operation mit verantwortlich. Die Vorbereitung

des Patienten auf die Operationen, die

Assistenz während der Operation sowie die

Nachsorge und Dokumentation des Patienten

gehören zu den Hauptaufgaben. Eine enge

und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den

Chirurgen sowie die hohe fachliche Kompetenz

runden das Berufsbild ab. Eine der wichtigsten

Aufgaben ist die Patientenbetreuung, die vor

und nach der Operation übernommen wird.

Dazu gehören die genaue Dokumentation,

die fachkundige Auswahl, Bereitstellung

und Wartung des Instrumentariums und der

medizinischen Geräte.

Anforderungen:

Als MTA-O sollten die Auszubildenden flexibel,

kooperationsbereit sowie team- und kritikfähig

sein. An den meisten Berufsfachschulen wird

der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger

Abschluss verlangt, ebenso wie ein dermatologisches

und orthopädisches Gutachten

für die gesundheitliche Eignung zur Ausübung

des Berufes. Die Auszubildenden müssen mit

wechselnden Schichten auch am Abend oder

am Wochenende rechnen, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt. Des Weiteren

sollten die Auszubildenden vertrauenswürdig

und einfühlsam sein sowie genau und konzentriert

arbeiten, um den hohen Anforderungen

im OP und gegenüber den Patienten gerecht zu

werden. Die Umsetzung der Hygienerichtlinien

hat höchste Priorität.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

MTA-O können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. im Bereich

Chirurgische Ambulanz, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Fachkrankenschwester/-pfleger im Operations-

und Endoskopiedienst oder Fachwirt/

-in in der Alten- und Krankenpflege ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Humanmedizin zu erwerben.

65


(Duale) Studienangebote 2017 in deiner Region Nordthüringen

Unternehmen

Seite

Δ Hochschule Nordhausen, Nordhausen 85

Δ MAXIMATOR GmbH, Nordhausen 89

Δ Nordthüringer Volksbank, e. G., Nordhausen 90

Δ WAGO Kontakttechnik GmbH & Co. KG, Sondershausen 95


(Duales) Studium

(Duale) Studienangebote 2017 in deiner Region Nord-West-Thüringen

Unternehmen

Seite

Δ ATP ALLTAPE Klebetechnik GmbH, Mihla OT Buchenau 100

Δ BORBET Thüringen GmbH, Bad Langensalza 101

Δ friedola TECH GmbH, Geismar 106

Δ GKN Sinter Metals GmbH, Bad Langensalza 108

Δ Kreissparkasse Eichsfeld, Worbis 116

Δ Schade & Sohn GmbH & Co. KG, Mühlhausen 119

Δ SIM Produktions GmbH, Heiligenstadt 120

Δ Stadtwerke Mühlhausen GmbH, Mühlhausen 121

Δ Wiegand GmbH, Schlotheim 124


68

Bachelor of Arts

Dienstleistungsmanagement

(BA Eisenach) (3)

Studieninhalte:

Produkte ohne Dienstleistungsanteil werden

immer seltener. Die Wettbewerbsfähigkeit und

der Markterfolg von Unternehmen und Einrichtungen

werden somit ausgeprägt durch deren

Dienstleistungskompetenz bestimmt. Gleichzeitig

erfordert die Spezifik von Dienstleistungen

ein darauf abgestimmtes Management

durch dafür speziell ausgebildete Führungsund

Fachkräfte. Die Struktur des Studiums entspricht

dieser Entwicklung. Es werden Kenntnisse

und Fähigkeiten in den Basisgebieten Betriebswirtschaftslehre,

Volkswirtschaftslehre,

Wirtschaftsmathematik/-statistik, Wirtschaftsrecht,

Rechnungswesen und Wirtschaftsinformatik

vermittelt. Diese werden ergänzt durch

berufsfeldbezogene Schlüsselqualifikationen

wie Service-Engineering, Vertriebsmanagement,

Projekt-, Prozess- und Wissensmanagement,

Service-Excellence, Social-/Mobil- und

E-Business sowie Kooperationsmanagement.

Im Sinne einer umfassenden Herausbildung

von Führungskompetenzen werden Management

und Consultingtechniken, Kommunikations-,

Konflikt- und Rhetorikfähigkeiten,

Teamtechniken und Fremdsprachen integriert.

Ein akademischer Abschluss mit dieser Profilierung

bildet die Grundlage für eine attraktive

berufliche Perspektive.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine

gute theoretische Vorbildung in Mathematik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Arts

Bankwirtschaft

(BA Sachsen/Leipzig) (4)

Studieninhalte:

Permanente Veränderungen führen in der Finanzbranche

auch zukünftig zu einem hohen

Bedarf an Spezialisten in Banken, Finanzabteilungen

von Unternehmen, Beratungsgesellschaften

und Verbänden. In den branchenbezogenen

Pflichtmodulen der Studienrichtung

Bankwirtschaft werden spezielle berufsbezogene

Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten

vermittelt. Die Module in der Studienrichtung

orientieren sich an den aktuellen Geschäftsfeldstrukturen

der Banken. In 6 Semestern

werden solide Fachkenntnisse und betriebspraktische

Handlungskompetenz vermittelt.

Jedes Semester besteht aus einem Halbsemester

in der Studienakademie (Theorie) und

einem Halbsemester im Unternehmen (Praxis).

Diese Studienabschnitte sind eng miteinander

verzahnt: inhaltlich sind sie so aufeinander

abgestimmt, dass wissenschaftlich-theoretische

Studieninhalte auf praktische Problemstellungen

transferiert und vertieft werden

können. Gleichzeitig wird dieser Reflektionsprozess

durch Dozenten der BA Sachsen und

Mentoren auf Seiten der Praxispartner begleitet

und betreut.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten ein besonderes Interesse

an den Studieninhalten des gewählten

Fachgebietes haben. Sie sollten über Fähigkeiten

im logischen Denken und zur Anwendung

des erworbenen Wissens bei komplexen Problemlösungen

verfügen. Dem Charakter eines

dualen Studiums folgend, ist von den Studienbewerbern

zunächst ein Ausbildungsvertrag

mit einem fachlich geeigneten Unternehmen abzuschließen.

Bewerber/-innen ohne allgemeine

oder fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife

können die Zugangsvoraussetzung

über eine Zugangsprüfung erwerben. Es

existieren keine Bewerbungsfristen. Aufgrund

der kompakten Studienorganisation fallen im

Studienbetrieb der Staatlichen Studienakademie

Leipzig keine Semesterferien im herkömmlichen

Sinn an, den Studierenden steht jedoch

ihr individueller, Urlaub beim Praxispartner zu.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.


Bachelor of Engineering

Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement

(BA Eisenach) (5)

Studieninhalte:

Eine einwandfreie Produktion und das damit

verbundene, professionelle Qualitätsmanagement

spielen in den Unternehmen der Industrie

eine entscheidende Rolle zur Sicherung

der Wettbewerbsfähigkeit. Zu den Aufgaben

der Fertigungsmesstechnik zählen die Feststellung

von Abweichungen zu den gestellten

Anforderungen an die erzeugten Produkte,

die Erkennung der Ursachen dieser Abweichungen

und eine Lösungsfindung. Dieses-

Studienangebot richtet sich vor allem an junge

Menschen mit vielseitigen Interessen. Es

umfasst ein breites Spektrum an Themen aus

den Bereichen der Naturwissenschaften und

Technik. Neben den Grundlagenfächern werden

spezifische Inhalte wie Fertigungsmesstechnik,

Konstruktion/CAD, Fertigungstechnik,

Werkstoffkunde, Qualitätsplanung, Qualitätssicherung

und Zertifizierungsmanagement

sowie viele weitere Themen gelehrt.

Ergänzt wird das Studium durch betriebswirtschaftliche

Fächer, Informatik, und Fachenglisch.

Die theoretische Wissensvermittlung

wird durch fachspezifische und fachübergreifende

Laborarbeiten gefestigt.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und eine Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger).

In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter

Studienabschluss und vertiefte Praxiskenntnisse

erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung

in naturwissenschaftlichen Fächern, insbesondere

Physik und Mathematik, Sinn

für technische Zusammenhänge, ein sicherer

Umgang mit Computern und moderner

Software sowie Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein

und Durchhaltevermögen

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Engineering

Konstruktion

(BA Eisenach) (6)

Studieninhalte:

In dem dualen Bachelorstudium Konstruktion

werden sowohl umfassende technische

Grundlagen von Mathematik, Statik, Maschinenelementen

bis zur Konstruktionssystematik

als auch Kenntnisse in computergestützten

Konstruktions-, Berechnungs- und Simulationsverfahren

(CAE-Techniken, FEM) vermittelt.

Betriebswirtschaftliche Fächer vermitteln

den Studierenden dazu ein fundiertes

Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes Bewusstsein

für Kosten und Markt. In den Praxisphasen

machen sie sich mit Produkten

und Fertigungstechniken des Unternehmens

des Praxispartners vertraut und arbeiten an

konkreten Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben

mit. Eine Sprachausbildung in Englisch

sowie Lehrinhalte zur Informatik und zu

Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium. Die Absolventen der

Studienrichtung sind als Konstrukteure mit

hoher praxisorientierter Methoden- und Sozialkompetenz

sofort als Fach- und Führungskräfte

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für

die Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.

69


70

Bachelor of Engineering

Kunststofftechnik

(BA Eisenach) (7)

Studieninhalte:

Die Herstellung von Kunststoff- und Kautschukteilen

sowie der Formenbau stehen im

Fokus des dualen Bachelorstudiums Kunststofftechnik.

Es vermittelt sowohl umfassende

mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen,

Werkstoffkunde und Fertigungstechnik als

auch Grundlagen der rechnergestützten Konstruktion

(CAE). Spezialkenntnisse eignen sich

die Studierenden zu Kunststoffen und Kautschuken,

deren Be- und Verarbeitung sowie

zu Werkzeugen und Fertigungseinrichtungen

dafür an. In den Praxisphasen arbeiten die Studierenden

an konkreten Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des

Praxispartners mit. Eine Ausbildung in betriebswirtschaftlichen

Fächern, eine Sprachausbildung

in Englisch sowie Lehrinhalte zur

Informatik und zu Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium.

Die Absolventen der Studienrichtung sind mit

ihrer hohen praxisorientierten Methoden- und

Sozialkompetenz auf die aktuellen Bedürfnisse

der Kunststoff und Kautschuk verarbeitenden

Industrie vorbereitet und sofort als Fach- und

Führungskräfte einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle

Auffassungsgabe und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(BA Eisenach) (8)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation

steht die Verbindung klassischer Mechanik

mit Elektronik und Datenverarbeitung. Das

duale Bachelorstudium Mechatronik und Automation

vermittelt fundiertes mathematischnaturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der

rechnergestützten Konstruktion (CAE) und spezifischen

Simulationsprogrammen. Im Vertiefungsstudium

folgt eine Spezialisierung in den

informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen

das Studium. Die Absolventen der Studienrichtung

sind mit einer hohen Methoden- und

Sozialkompetenz ausgestattet und als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.


Bachelor of Engineering

Produktionstechnik

(BA Eisenach) (9)

Studieninhalte:

Die Produktionstechnik gehört zu den klassischen

Fachrichtungen der ingenieurtechnischen

Ausbildung im Bereich Metall- und

Elektrotechnik sowie anderen Branchen der

Fertigungsindustrie. Ziel des Studiums ist die

Planung und Steuerung technologischer und

wirtschaftlicher Fertigungsprozesse. Das duale

Bachelorstudium Produktionstechnik umfasst

sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche

Grundlagen, Werkstoffkunde, Fertigungstechnik,

Arbeitsvorbereitung bis zu Produktionsplanung

und -steuerung, als auch Methoden

des rechnergestützten Engineerings (CAE). Betriebswirtschaftliche

Fächer sorgen für ein fundiertes

Verständnis für die Strukturen und Abläufe

im Gesamtunternehmen sowie ein gutes

Kosten- und Marktbewusstsein. In den Praxisphasen

arbeiten die Studierenden an konkreten

Entwicklungs- und Rationalisierungsaufgaben

im Unternehmen des Praxispartners mit. Eine

Sprachausbildung in Englisch, fachliche Inhalte

der Informatik und der Organisations- und Managementtechniken

ergänzen das Studium.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In

kurzer Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben

werden. Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine

gute theoretische Vorbildung in den naturwissenschaftlichen

Fachern (v. a. Mathematik und

Physik), Sinn für technische Zusammenhänge

und der sichere Umgang mit Computern und

moderner Software. Motivation, Leistungswille,

Kreativität und Teamgeist sind für das Studium

genauso erforderlich wie Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Engineering

Technisches Management

(BA Eisenach) (10)

Studieninhalte:

Mit der wachsenden Komplexität von Produkten

und Technologien steigt auch der Bedarf

nach entsprechend qualifizierten Vertriebskräften.

Der Studiengang verbindet hierzu das klassische

Ingenieurstudium mit dem Studium

der Betriebswirtschaftslehre. Ziel ist die Vermittlung

der technischen, wirtschaftlichen,

rechtlichen und sozialen Kompetenzen, die für

die erfolgreiche Tätigkeit eines Vertriebsingenieurs

als Bindeglied zwischen den gewerblichen

Kunden im In- und Ausland und dem

eigenen Unternehmen benötigt werden. Das

Einsatzgebiet reicht über alle technologieorientierten

Branchen mit erklärungsbedürftigen

Produkten und Dienstleistungen.

Absolventen/-innen des Studiengangs verfügen

u. a. über fundierte Kenntnisse in Maschinenbau,

Elektrotechnik und Informatik,

Produktionswirtschaft, Marketing, Vertriebs-,

Kunden- und Servicemanagement sowie Qualitäts-

und Projektmanagement. Hinzu kommen

Kernkompetenzen in allg. BWL, Rechnungswesen,

Wirtschaftsrecht und Kommunikation.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger).

In kurzer Zeit sollen

ein qualifizierter Studienabschluss und vertiefte

Praxiskenntnisse erworben werden. Dies

bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert wird deshalb eine gute theoretische Vorbildung

in Mathematik, Physik, Chemie, Fremdsprachen

sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen

aus der Praxis nach Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein,

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.

71


72

Berufsausbildungsintegriertes

Studium (BISS) | Maschinenbau

Duales Studium im Bereich Maschinenbau

(FH Schmalkalden/ BS Zella-Mehlis) (11)

Studieninhalte:

Das Berufsausbildungsintegrierende Studium

Schmalkalden (BISS) ist ein duales Studium mit

der Qualifikation zum Facharbeiter (IHK) und

Bachelor-Abschluss (Bachelor of Engineering)

an der Fachhochschule Schmalkalden. Die berufspraktische

Ausbildung findet entsprechend

Ausbildungsvertrag im Unternehmen statt, das

Studium an der Fachhochschule Schmalkalden.

Die berufstheoretische Ausbildung erfolgt im

Staatlichen Gewerblich-Technischen Berufsbildungszentrum

Zella-Mehlis.

Die Ausbildung beginnt im ersten Jahr am

1. August eines Kalenderjahres. Unter Berücksichtigung

der schulischen Vorbildung der Auszubildenden

erfolgt eine Verkürzung der Ausbildungsdauer

von 3 ∞ auf 2 ∞ Jahre.

Während der ersten 2 ∞ Jahre wird neben einem

Teil des Grundstudiums gleichzeitig eine technische

Ausbildung absolviert. In dieser Zeit

wechseln die Auszubildenden von Woche zu

Woche zwischen der FH Schmalkalden, dem

Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Nach

einer Prüfung vor der IHK erhalten die Auszubildenden

Ihren Berufsabschluss.

Es folgt das Vollzeitstudium von 2 ∞ Jahren.

Nach bestandener Diplomprüfung erlangen die

Studenten den Hochschulabschluss als Bachelor.

Anforderungen:

Das berufsausbildungsintegrierende Studium

erfordert ein hohes Maß an Engagement und

Selbstdisziplin, denn hier verzichtet der Jugendliche

bewusst auf die Semesterferien, stattdessen

investiert man in eine Berufsausbildung mit

hervorragenden Zukunftsaussichten.

Voraussetzungen für ein BISS-Studium sind die

allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife

oder Fachhochschulreife, ein Berufsausbildungsvertrag

mit einem Unternehmen und der

Zulassungsbescheid zur Aufnahme des Studiums

an der Fachhochschule Schmalkalden (ab

dem zweiten Jahr).

Ausbildungszeit:

Ca. 5 Jahre, davon 2 ∞ Jahre Absolvierung

einer Berufsausbildung mit begleitendem

Grundstudium und anschließend 2 ∞ Jahre

Vollzeitstudium


Studieren an der Hochschule Nordhausen

im Fachbereich Ingenieurwissenschaften

Bachelorstudiengang

Automatisierung und

Elektronikentwicklung

Sie sind an Technik interessiert und möchten

mithilfe der neuesten Tools Automatisierungssysteme

entwerfen und gleichzeitig elektronische

Schaltungen und Geräte entwickeln? Sie

möchten sich nicht nur auf eine Branche festlegen,

sondern sich ein fundiertes Know-How

in allen Bereichen aneignen? Der Bachelorstudiengang

Automatisierung und Elektronikentwicklung

an der Hochschule Nordhausen bietet

Ihnen die Möglichkeit dazu. Praxisorientiert

erlernen Sie den Umgang mit hochmodernen

Entwicklungstools der Steuerungs- und Regelungstechnik.

Auch Entwurf und Simulation

elektronischer Schaltungen und Geräte gehören

zum Studienplan, der Sie optimal auf

Ihren späteren Beruf vorbereitet.

Basisinformationen:

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Regelstudienzeit/Leistungsumfang

7 Semester/210 ECTS-Credits (European Credit

Transfer and Accumulation System)

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene

Hochschulreife, Fachhochschulreife oder

gleichwertiger anerkannter Abschluss

Vorpraktikum

nicht erforderlich

Bewerbungszeitraum

Der Bewerbungszeitraum für diesen Studiengang

läuft vom 15. Mai bis 30. September. Der

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester

möglich.

Zulassungsbeschränkung

nein

Bachelorstudiengang

Geotechnik

Bei der Geotechnik werden die Geowissenschaften

mit den Herausforderungen verbunden,

denen sich die Technik tagtäglich stellen

muss. Knappe Ressourcen, Energiewende und

Klimawandel sind Faktoren, die unser tägliches

Leben immer stärker beeinflussen und deren

nachhaltige Nutzung immer wichtiger wird,

damit auch zukünftige Generationen noch in

einer grünen und gesunden Umwelt leben

können. Die Hauptaufgabe der Geotechnik ist

es, Ressourcen klug und vorausschauend zu

nutzen und die bauliche Infrastruktur zu revolutionieren,

um Effizienz und Nachhaltigkeit zu

harmonisieren.

Basisinformationen:

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Regelstudienzeit/Leistungsumfang

7 Semester/210 ECTS-Credits (European Credit

Transfer and Accumulation System)

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene

Hochschulreife, Fachhochschulreife, Bestehen

einer Eingangsprüfung, erfolgreiches Ablegen

der Meisterprüfung oder erfolgreicher Abschluss

einer der Meisterprüfung gleichwertigen

Fortbildung oder eines Bildungsgangs

zum staatlich geprüften Techniker/-in oder

zum/zur staatlich geprüften Betriebswirt/-in.

Vorpraktikum

nicht erforderlich

Bewerbungszeitraum

Der Bewerbungszeitraum für diesen Studiengang

läuft vom 15. Mai bis 30. September. Der

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester

möglich.

Zulassungsbeschränkung

nein

73


74

Bachelorstudiengang

Internet – Technologie und

Anwendungen

Wenn Sie sich für ein Internet – Technologie

und Anwendungen Studium an der Hochschule

Nordhausen entscheiden, gehören Sie nach

dem Abschluss der sehr gefragten MINT-Gruppe

an. Zu dieser Gruppe zählen Mathematiker,

Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker.

Während Ihres Studiums an der Hochschule

Nordhausen behandeln Sie Datennetze

(Internet), Computer (Hard- und Software) und

die Anwendung des Internets bzw. Anwendungen

im Internet. Diese drei Felder werden

nicht nur in der Technik und der Wissenschaft

benötigt, sondern auch in den sozialen Netzwerken

und im täglichen Leben. Im Bereich

Programmierung werden Sie daher nicht nur

mit Internet-Technologie und Applikationen in

Berührung kommen, sondern auch mit Apps

für mobile Geräte.

Basisinformationen:

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Regelstudienzeit/Leistungsumfang

7 Semester/210 ECTS-Credits (European Credit

Transfer and Accumulation System)

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene

Hochschulreife, Fachhochschulreife oder

gleichwertiger anerkannter Abschluss

Vorpraktikum

nicht erforderlich

Bewerbungszeitraum

Der Bewerbungszeitraum für diesen Studiengang

läuft vom 15. Mai bis 30. September. Der

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester

möglich.

Zulassungsbeschränkung

nein

Bachelorstudiengang

Regenerative Energietechnik

Der Klimawandel und die damit verbundenen

Wetterextreme, knappes Erdöl und die dadurch

immer weiter steigenden Benzin- und Heizkosten

und nicht zuletzt die Reaktorkatastrophe

in Fukushima haben dazu geführt, dass wir unsere

Energieversorgung ernsthaft überdenken

müssen. Nicht nur um Kosten zu sparen müssen

wir Energie nachhaltiger einsetzen und umweltfreundlicher

herstellen; auch für die Zukunftsfähigkeit

unserer Energieversorgung ist es wichtig,

Alternativen für fossile Rohstoffe zu finden. Die

begonnene Energiewende hat in den letzten Jahren

dafür gesorgt, dass Ingenieurinnen und Ingenieure

der regenerativen Energietechnik immer

gefragter werden. Während des Studiums lernen

Sie, regenerative Energieanlagen zu entwickeln,

zu planen und zu betreiben. Dabei stehen die

Grundelemente regenerativer Energiesysteme,

zum Beispiel solarthermische, photovoltaische

und windenergetische Anlagen sowie die Nutzung

der Bioenergie im Mittelpunkt der Ausbildung.

Daneben behandelt das Studium die Einbindung

regenerativer Energieanlagen in vorhandene

Strom- und Wärmenetze sowie Fragen der

Energiewirtschaft und des Energierechts.

Basisinformationen:

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Regelstudienzeit/Leistungsumfang

7 Semester/210 ECTS-Credits (European Credit

Transfer and Accumulation System)

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife,

Fachhochschulreife, Bestehen einer

Eingangsprüfung, erfolgreiches Ablegen der Meisterprüfung

oder erfolgreicher Abschluss einer

der Meisterprüfung gleichwertigen Fortbildung

oder eines Bildungsgangs zum staatlich geprüften

Techniker/-in oder zum/zur staatlich geprüften

Betriebswirt/-in

Vorpraktikum

nicht erforderlich

Bewerbungszeitraum

Der Bewerbungszeitraum für diesen Studiengang

läuft vom 15. Mai bis 30. September. Der Studienbeginn

ist jeweils zum Wintersemester möglich.

Zulassungsbeschränkung

nein


Bachelorstudiengang

Umwelt- und Recyclingtechnik

Sie möchten die Umwelt schützen und Technologien

entwickeln, die das Recycling vereinfachen

und die Verschmutzung der Umwelt reduzieren?

Der Studiengang Umwelt- und Recyclingtechnik

der Hochschule Nordhausen findet seinen

Schwerpunkt in der Verfahrenstechnik mit besonderer

ingenieurwissenschaftlich-technischer

Ausrichtung. Disziplinübergreifend beschäftigen

Sie sich während des Studiums mit dem Umweltschutz

und der Gewinnung von Sekundärrohstoffen.

Unter anderem sind auch die Energiegewinnung

aus Abfällen – zum Beispiel Bioabfälle

-, Verfahren zur Reduzierung der Luftverschmutzung

und viele weitere wichtige Themen Inhalt

des Studiums. Die Hochschule Nordhausen ist

die einzige Hochschule in Deutschland, an der

Sie eine übergreifende Ausbildung erhalten, die

sowohl biologische, chemische, mechanische

als auch thermische Verfahrenstechnik umfasst.

Die Spezialisierung liegt dabei auf der Recyclingtechnik.

In zahlreichen Laborpraktika und Exkursionen

erfahren Sie, wie unterschiedliche Verfahren

und Techniken in der Praxis umgesetzt

werden.

Basisinformationen:

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Regelstudienzeit/Leistungsumfang

7 Semester/210 ECTS-Credits (European Credit

Transfer and Accumulation System)

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene Hochschulreife,

Fachhochschulreife, Bestehen einer

Eingangsprüfung, erfolgreiches Ablegen der Meisterprüfung

oder erfolgreicher Abschluss einer

der Meisterprüfung gleichwertigen Fortbildung

oder eines Bildungsgangs zum staatlich geprüften

Techniker/-in oder zum/zur staatlich geprüften

Betriebswirt/-in

Vorpraktikum

nicht erforderlich

Bewerbungszeitraum

Der Bewerbungszeitraum für diesen Studiengang

läuft vom 15. Mai bis 30. September. Der

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester

möglich.

Zulassungsbeschränkung

nein

Bachelorstudiengang

Wirtschaftsingenieurwesen für

Nachhaltige Technologien

Mit dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

für Nachhaltige Technologien an der Hochschule

Nordhausen können Sie zum Beispiel Projektmanager,

Planungsingenieur oder Entwicklungsingenieur

werden. In Einsatzfeldern wie Unternehmen

der Energiewirtschaft, Planungsbüros

für Energieanlagen, öffentliche Einrichtungen,

Aufsichtsbehörden, Consultingunternehmen sowie

Banken und Versicherungen stehen Ihnen

zahlreiche Möglichkeiten offen.

Basisinformationen:

Akademischer Grad

Bachelor of Engineering (B. Eng.)

Regelstudienzeit/Leistungsumfang

7 Semester/210 ECTS-Credits (European Credit

Transfer and Accumulation System)

Zulassungsvoraussetzungen

Allgemeine Hochschulreife, fachgebundene

Hochschulreife, Fachhochschulreife oder

gleichwertiger anerkannter Abschluss

Vorpraktikum

nicht erforderlich

Bewerbungszeitraum

Der Bewerbungszeitraum für diesen Studiengang

läuft vom 15. Mai bis 30. September. Der

Studienbeginn ist jeweils zum Wintersemester

möglich.

Zulassungsbeschränkung

nein

Drei weitere Bachelorstudiengänge

sind in Vorbereitung und sollen ab

WS 2016/17 angeboten werden:

Elektrotechnik

Informatik

Maschinenbau

Weitere Informationen unter:

www.hs-nordhausen.de/studium/fb-ing/

75


Annoncen der

Ausbildungsunternehmen

mit über 180 Ausbildungsstellen 2017

in Nordthüringen

Kyffhäuserkreis & Landkreis Nordhausen


78

Die ante-Gruppe ist mit über 750 Mitarbeitern an

vier Standorten in Deutschland und Polen einer

der namenhaften Arbeitgeber der Holzbranche.

Unser qualifiziertes, motiviertes und junges

Mitarbeiterteam sowie ein moderner

Maschinenpark sorgen für den hohen

ante - Qualitätsstandard.

Wir bieten engagierten und motivierten

Menschen die Möglichkeit zum Karrierestart für

folgende Ausbildungsberufe:

Wie man es dreht und wendet,

wir haben immer die Lösung.

• Industriekaufleute (w/m)

• Elektroniker für Betriebstechnik (w/m)

• Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)

• Industriemechaniker (w/m)

• Holzmechaniker (w/m)

• Holzbearbeitungsmechaniker (w/m)

• Maschinen-/ Anlagenführer (w/m)

ante-Gruppe, Personalabteilung

Schwendaer Straße 4

06536 Südharz - Rottleberode

Tel.: +49 (0)346 53 / 7270 - 121

karriere-ro@ante-holz.de

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81


82

Von Wärmflasche bis Badeschuh

Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in für

Kunststoff und Kautschuk bei der Fashy GmbH

in Wiehe

Im Thüringer Norden, genauer in Wiehe, produziert die Fashy GmbH seit Ihrer Gründung 1991 unter anderem Badeschuhe und Wärmflaschen aus

Kunststoff, die dann nicht nur in fast jedem Deutschen Haushalt zu finden sind, sondern auch in über 70 Länder weltweit exportiert werden.

An hochautomatisierten Fertigungszellen und mit modernsten Spirtzgießverfahren verarbeiten die Fashy-Mitarbeiter Kunststoffgranulat und bringen es

in entsprechende Schuh- oder Flaschenform. Und genau hier wird Fachkräftenachwuchs gesucht.

Die Fashy GmbH bildet deshalb aus - und zwar für den Eigenbedarf. Das heißt, wer mit guten Leistungen überzeugt, hat gute Chancen, nach seiner

Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden. Voraussetzung setzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist der Realschulabschluss.

Eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in für Kunststoff und Kautschuk könnte genau das Richtige für dich sein?

Dann sende deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an:

Fashy GmbH Produktion Wiehe

Peter Grimm (Betriebsleiter)

Allerstedter Str: 1, 06571 Wiehe

TeL: 034672-62940

oder per Mail an: peter.grimm@fashy.de


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Stell jetzt die Weichen für Deine Zukunft!

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Für Deinen Start ins Berufsleben erwartet Dich bei uns eine fundierte Ausbildung

sowie ein sicherer Arbeitsplatz mit Perspektive.

Wir suchen Azubis in den Bereichen:

- Konstruktionsmechaniker/in

- Industriemechaniker/in Instandhaltung

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Du verfügst über

einen guten Haupt- oder Realschulabschluss

handwerkliches Geschick

technisches Verständnis.

Dann bewirb Dich bei uns.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Kontakt:

Fahrzeugwerk Niedersachswerfen GmbH

Straße der Freundschaft 1c

99755 Ellrich OT Woffleben


Bergbautechnologe/ -in

Ein Beruf mit Zukunft!

…ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Bergbautechnologen /

-innen führen im Untertage-Betrieb eines Bergwerkes alle bergmännischen Arbeiten durch. Sie bedienen

Maschinen und technische Einrichtungen für den Bau (Vortrieb) von Stollen und den Abbau von Rohstoffen,

montieren Förderanlagen und Transportmittel und bedienen sie. Darüber hinaus bauen sie Systeme der

Energie- und Klimatechnik ein und halten alle technischen Einrichtungen und Hilfsmittel in Stand.

Aufgabenfelder:

Bergbau in Gewinnungsbetrieben

Alt- und Versatzbergbau

Tunnelbau

Spezialarbeiten im Bergbau

Spezialtiefbau

85

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Vergütung:

nach gültigem Tarif

(Firmentarifvertrag der

GSES GmbH)

Einstellungsvorrausetzungen:

• mindestens 16 Jahre

• körperlich geeignet (Grubentauglichkeit)

• Spaß und Interesse an Technik u. Handwerk

• aus der Region Nordthüringen/

Sachsen-Anhalt

Inhalt der Ausbildung:

1. Ausbildungsjahr Grundlagen der Fertigungs- und Prüftechnik,

Werkstofftechnik, Maschinen- und Gerätetechnik,

Steuerungs- und Informationstechnik,

Elektrotechnik, Technische Kommunikation

2. Ausbildungsjahr Bergtechnik, Maschinen- und Gerätetechnik,

Steuerungs- und Regeltechnik,

Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik,

Technische Kommunikation

3. Ausbildungsjahr Bergtechnik (Wetterführung, Abbauverfahren),

Maschinen- und Gerätetechnik,

Steuerungs- und Regelungstechnik ,

Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik,

Technische Kommunikation

Kontaktdaten:

GSES GmbH

Jörg Teichmann

Schachtstraße 20

99706 Sondershausen

Tel.: 03632 655-162 / -201

teichmann@gses.de


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2017

ausbildung@gsmotion.de


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Betten, intelligente Einrichtungen für Pflegestationen

und formschöne Möbel. Von Dir erwarten wir:

• einen guten Haupt- oder Realschulabschluss

• Geschick und Begeisterung für das Handwerk

• hohe Motivation und Teamfähigkeit

Hast du Lust auf einen kreativen und sicheren Arbeitsplatz

mit guten Entwicklungsmöglichkeiten? Dann sende

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Weitere Infos

zur Bewerbung

Joh. Stiegelmeyer GmbH Thüringen

Herforder Straße 2, 99734 Nordhausen

Frau Susanne Werner

Telefon: +49 (0) 3631 922 - 114

Fax: +49 (0) 3631 922 - 450

E-Mail: info@stiegelmeyer.com

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(Schul-)Praktika sind nach Absprache möglich!

Wir sind immer auf der Suche nach interessierten Auszubildenden und Facharbeitern aus dem Bereich Metall.

Es erwartet Sie eine fundierte und zukunftsorientierte Ausbildung in einem international agierenden Unternehmen. Eine mittelständisch

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Kopien der letzten Schulzeugnisse an:

Märkisches Werk GmbH · z. Hd. Frau Kerstin Willers · Haus Heide 21 · 58553 Halver · E-Mail: personal@mwh.de · Web: www.mwh.d e


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Ihre beruflichen Träume?

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Prüftechnik, Hydraulik und Pneumatik. Über 400 qualifizierte

und motivierte Mitarbeiter entwickeln, konstruieren, fertigen und

vertreiben weltweit unsere Produkte. Unsere Kunden sind führende

Unternehmen der Automobil- sowie Automobilzuliefererindustrie,

der Kunststoffindustrie, des allgemeinen Maschinenbaus

sowie der Öl- und Gasindustrie.

Zurzeit bilden wir in unserem Werk in Nordhausen über 30 junge

Menschen aus und wurden für unsere Ausbildung bereits zweimal

von der IHK Erfurt ausgezeichnet.

Starten Sie mit uns in Ihre berufliche Zukunft mit einer Ausbildung

als:

• Industriemechaniker (-in)

• Zerspanungsmechaniker (-in)

• Mechatroniker (-in)

• Technische (-r) Produktdesigner (-in)

• Industriekaufmann (-frau)

• Technisches BA-Studium

„Eine fundierte Ausbildung ist für junge Menschen besonders wichtig.

Dies liegt uns am Herzen: Im ersten Schritt lernen unsere Auszubildenden

in unserer Ausbildungswerkstatt alle Grundfertigkeiten

und –kenntnisse, die sie zur eigenverantwortlichen Bearbeitung

ihrer Projekte benötigen. Anschließend absolvieren sie ein individuelles,

praxisnahes Trainingsprogramm in unseren Fachabteilungen.“

Karsten Raber ist ausgebildeter Meister mit

umfassender Berufserfahrung. 2011 eröffnete

er unsere moderne Lehrwerkstatt am

Standort Nordhausen und bildet seitdem sehr

erfolgreich unsere Fachkräfte aus.

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Ausbildungsbetrieb

Ihr Kontakt für den nächsten Schritt:

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ÜBER UNS

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Bewerber mit mindestens gutem

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oder (Fach-)Abitur

Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung

(Anschreiben, Lebenslauf, Kopien der letzten

beiden Zeugnisse) an:

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z. H. Hr. Olaf Adam

Bei dem Gerichte

37445 Walkenried

oder: oadam@mtsperforator.de

Wir, die Paul Müller GmbH, sind ein familiengeführtes und konzernunabhängiges Unternehmen, das

auf die Entwicklung und Herstellung von Transport- und Verpackungsmitteln spezialisiert ist.

Namhafte Automobilhersteller setzen weltweit ihr Vertrauen in unsere Produkte.

Wir bilden aus:

Maschinen- und Anlagenführer/-in

Konstruktionsmechaniker/-in

Verfahrensmechaniker/-in in FR Kunststoff

Zerspanungsmechaniker/-in in FR Frästechnik

Paul Müller Transportund

Verpackungsmittel GmbH

An der Helme 12

99734 Nordhausen

Ihr Ansprechpartner:

Herr Ulf Hornkohl

Tel.: 03631/6263-0

E-Mail:

info@paulmueller.de


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Scharf auf Ausbildung mit Zukunft ?

Sumitomo (SHI) Demag ist gemeinsam mit seinem japanischen Mutterkonzern einer der weltweit

führenden Hersteller von Kunststoff-Spritzgießmaschinen. An vier Produktionsstandorten in

Deutschland, Japan und China entwickeln und produzieren über 3.000 Mitarbeiter exzellente Maschinen

und Lösungen. Weltweit nutzen tausende Spritzgießbetriebe die Technologie der Sumitomo (SHI)

Demag, um Artikel aus Kunststoffen für verschiedene Endabnehmerbranchen (Verpackungen,

technische Präzisionsteile, Automobilteile, Konsumwaren etc.) herzustellen. Sumitomo (SHI) Demag hat

das Werk in Wiehe zum weltweiten Kompetenzzentrum für vollelektrische Maschinen ausgebaut. Seit

über 60 Jahren werden an diesem Standort Spritzgießmaschinen produziert.

Für unser Werk in Wiehe suchen wir für das Ausbildungsjahr 2017

Mechatroniker (m/w)

Industriemechaniker (m/w)

Industriekaufmann (m/w)

Industrieelektriker (m/w)

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Interesse geweckt? Dann wenden Sie sich mit Ihrer Bewerbung an:

Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Werk Wiehe

Donndorfer Straße 3, 06571 Wiehe/Thüringen

Personalleitung: Melissa Kommas-Wittich

Gern auch per Email an: melissa.kommas-wittich@dpg.com

www.sumitomo-shi-demag.eu


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Ein 3D-Ausdruck Ihrer

Möglichkeiten.»

AUSBILDUNG MIT SINN

Fresenius Kabi ist ein weltweit tätiges Gesundheitsunternehmen, das Medikamente und Medizinprodukte

zur Infusion, Transfusion und klinischen Ernährung anbietet. Unsere Produkte und Dienstleistungen werden

in der Therapie und Versorgung von kritisch und chronisch kranken Patienten eingesetzt. Mit der Philosophie

„caring for life“ setzen wir uns dafür ein, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern.

An unserem Standort Mihla/Eisenach bieten wir jungen Talenten wie Christopher die Chance, eigene Ideen

zu verfolgen und unsere beeindruckende Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben.

Sie haben den Schulabschluss so gut wie in der Tasche? Dann bewerben Sie sich für eine Ausbildung als:

> Werkzeugmechaniker (m/w)

Ihr Ansprechpartner: Sandro Adam, Telefon: +49 (0) 6621 168-818, E-Mail: sandro.adam@fresenius-kabi.com

» Mehr über Christophers Idee „3D-Drucker, Marke Eigenbau“ und die Ausbildungs -

möglichkeiten bei Fresenius gibt‘s online: karriere.fresenius.de/ausbildung


WIR BILDEN AUS…

108

friedola TECH GmbH - Karina Schneider - Ershäuser Straße 4 - 37308 Geismar

036082/ 47-247 - Karina.Schneider@friedola-tech.de

www.friedola-tech.de

Wir suchen zum nächsten Aufbildungsjahr 2016/2017

einen/eine

• Auszubildende(r) zum Anlangenmechaniker

• Auszubildende(r) zum Mechatroniker

Ein Ausbildungsplatz der herausfordert: verantwortungsvoll,

innovativ und perspektivisch


109

▪ Die Groß Druckguss GmbH ist seit

1998 im Bereich Herstellung und

Bearbeitung von

Zinkdruckgussprodukten erfolgreich

tätig.

▪ Wir sind ein familiengeführtes

mittelständisches Unternehmen.

▪ Als größter Zinkdruckguss-

Produzent in Nordthüringen

beschäftigen wir dauerhaft

90 Mitarbeiter und derzeit

5 Auszubildende.

Kontakt:

Groß Druckguss GmbH

Herr Günter Heim

Valentin-Degenhardt-Weg 1

37308 Heilbad Heiligenstadt

Tel.: 03606/50699-161

Dein Profil

Wir bieten Ausbildungsplätze für folgende Berufe:

• Industriemechaniker (m/w)

• Werkzeugmechaniker (m/w)

• Maschinen- und Anlagenführer (m/w)

• Mechatroniker (m/w)

Beginn 01.08.2017

▪ Hauptschul- bzw. Realschulabschluss

▪ handwerkliches Geschick und technisches Verständnis

▪ Belastbarkeit, Pünktlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit

▪ Ausdauer und konzentriertes Arbeiten

Wir bieten

▪ eine qualitativ hochwertige Ausbildung

▪ intensive Betreuung und Prüfungsvorbereitung

▪ abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben

▪ Übernahmegarantie bei entsprechender Leistung


110

Unsere Produkte sorgen jeden Tag für den Antrieb von hunderten Millionen Autos auf der ganzen Welt und helfen

täglich tausenden von Flugzeugen, sicher ihr Ziel zu erreichen. Wir liefern die Technik, um Millionen Tonnen Erde zu

bewegen und helfen der Landwirtschaft, die Ernte einzubringen. Wir liefern Produkte für Industrien, die täglich unser

aller Leben weltweit beeinflussen.

GKN ist ein globaler Industriekonzern mit ca. 50.000 Mitarbeitern und einem Weltumsatz von über 9 Milliarden Euro.

GKN Sinter Metals ist der weltweit größte Lieferant von pulvermetallurgischen Präzisionsbauteilen, Hightechweitere

Industriebereiche.

Produkten für die Automobilbranche und zahlreiche Anerkannter Partner für die Entwicklung neuer Werkstoffe, den Einsatz modernster Technologien und kompetente

Beratung – von der Idee bis zur Fertigung

An unseren Standort in Bad Langensalza bilden wir aus:

Verfahrensmechaniker w/m

Mechatroniker w/m

Industriekaufmann w/m

Duales Studium Bachelor of Engineering w/m (Fachrichtung Produktionstechnik

oder Fertigungstechnik und Qualitätsmanagement)

Wir suchen Auszubildende w/m, die gemeinsam mit uns ehrgeizige Ziele erreichen möchten. Die zu herausragender

Leistung bereit sind und Verantwortung übernehmen wollen. Die Freiraum im Denken und im Handeln suchen. Wir

bieten leistungsgerechte Vertragsbedingungen und attraktive Sozialleistungen u. a. eine betriebliche

Krankenzusatzversicherung sowie umfassende Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Lassen Sie uns

miteinander ins Gespräch kommen.

GKN Sinter Metals GmbH, Bad Langensalza

Am Fliegerhorst 9, 99947 Bad Langensalza

Sylvia.Roenick@gkn.com

www.gknsintermetals.com

www. ausbildung.de


Schule

Ziele

Bewerbung

Job

Motivation

Start

Perspektive

Wir bilden aus

www.hm-heizkoerper.de

ZUKUNFT

Ziele

ERFOLG

Berufswahl

Industriekaufmann/-kauffrau

Als Industriekaufmann/-frau bieten wir Ihnen eine berufspraktische Ausbildung in unserem Unternehmen

mit Vermittlung von kaufmännisch-betriebswirtschaftlichen Kenntnissen in Material wirtschaft, Vertrieb und

Marketing, Personalwesen sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Karriere

Chance

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Industriemechaniker/in

Als Industriemechaniker/in lernen Sie bei uns das Herstellen, Einrichten und Umbauen von Geräteteilen und

Baugruppen für unsere Maschinen und Produktionsanlagen.

Elektroniker/in -Betriebstechnik-

In Ihrer Ausbildung zum Elektroniker/in für Betriebstechnik erlernen Sie die den Umgang mit elektrischen

Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen sowie Schalt- und Steueranlagen über Anlagen der Energieversorgung

bis zur Einrichtung der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik.

Mechatroniker/in

Als Mechatroniker/in lernen Sie bei uns das Konstruieren von mechanischen,

elektrischen und elektronischen Komponenten sowie die Montage von

komplexen Systemen, Installation von Steuerungssoftware und

Instandhaltung der Systeme.

Bei Interesse senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung an:

H.M. Heizkörper GmbH & Co. KG

Personalabteilung

Wachstedter Straße 13

37351 Dingelstädt

ALS MITTELSTÄNDISCHES PRODUKTIONS- UND VERTRIEBS UNTERNEHMEN

FÜR HEIZKÖRPER – MIT SITZ IN THÜRINGEN – BIETEN WIR ENG AGIERTEN UND

INTERESSIERTEN JUNGEN LEUTEN EINEN ABWECHSLUNGSREICHEN START IN

IHRE BERUFLICHE LAUFBAHN.


Hartleb Stahl- und Anlagenbau GmbH

Kunertstraße 4-8

37327 Leinefelde

Tel. 03605/553-0 / Fax 03605/553-199

info@stahlbau-hartleb.de

Zertifizierter Betrieb nach EN 1090-1: 2009+A1:2011 Herstellerqualifikation Klasse E nach Din 18800 Teil 7: 2088-11

Die Hartleb Stahl- und Anlagenbau GmbH ist ein mittelständisches Stahlbauunternehmen mit Firmensitz in Leinefelde.

Zu unseren Leistungen zählen die Planung, Herstellung und Montage von Stahlkonstruktionen, Schweiß- und Brückenträgern sowie Schlosserarbeiten.

In Hinblick auf die langfristige Verstärkung unseres Teams bieten wir:

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Ausbildungsplätze als

Konstruktionsmechaniker für Stahl- und Metallbau (m/w)

&

Metallbauer für Konstruktionsmechanik (m/w)

Wir bieten:

Gehalt: 736 €/Monat brutto (1. Lj)

Fahrtkostenunterstützung

einen sicheren Ausbildungsplatz in

einem interessanten Geschäftsfeld

Fortbildungsmöglichkeit im

Unternehmen nach der Ausbildung

Sie sollten mitbringen:

Einen guten Real- oder

Hauptschulschul-abschluss

technisches Verständnis

Höhentauglichkeit

Eigeninitiative

Ausbildungsbeginn ist der

01.08.2017

Große Projekte erfordern gut ausgebildete Mitarbeiter. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams.

Gemeinsam können wir Großes bewegen.

Tradition, Kompetenz, Flexibilität und Innovation sind die

Merkmale der Heiligenstädter Reißverschluß GmbH & Co. KG.

Mit einer Geschichte, die bis 1870 zurückreicht, ist unser

Unternehmen eine Firma, die die unternehmerischen Ideale

der Tradition mit neuen Ideen für morgen verbindet. Bei der

Produktion von Reißverschlüssen blicken wir auf Erfahrungen

seit 1935 zurück.

Als mittelständiges Unternehmen beschäftigen wir über

130 Mitarbeiter und derzeit 10 Auszubildende.

Kontakt:

Heiligenstädter Reißverschluß GmbH & Co. KG

Herr Eichner

Rengelröder Weg 33

37308 Heilbad Heiligenstadt

maik.eichner@h-rv.de

Dein Profil

Wir bieten Ausbildungsplätze für folgende Berufe:

● Industriemechaniker (w/m)

● Werkzeugmechaniker (w/m)

● Maschinen- und Anlagenführer (w/m)

● Industriekauffrau/ mann


Kauffrau/ mann für Büromanagement

● Fachkraft für Lagerlogistik (w/m)

Beginn 01. August

● Hauptschul- bzw. Realschulabschluss

● handwerkliches Geschick und technisches Verständnis

● Belastbarkeit, Pünktlichkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit

● Ausdauer und konzentriertes Arbeiten

Wir bieten

● eine qualitativ hochwertige Ausbildung

● eine attraktive Ausbildungsvergütung

● intensive Betreuung und Prüfungsvorbereitung

● abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Aufgaben

● Übernahmechance bei entsprechender Leistung


HEIZTECHNIK

MÜHLHAUSEN

G

m

b

H

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Wir zählen auf Sie!

Die KON-Service GmbH ist seit 1994 in der Thüringer

Kreisstadt Mühlhausen ansässig und erfolgreich in

der Konfektionierung unterschiedlichster Produkte

tätig.

Ein qualifizierter und erfahrener Mitarbeiterstamm

und der Ausstattungsgrad mit modernen und vielseitigen

Maschinen und Anlagen im Bereich der

Verpackung, Auszeichnung und Artikelbewegung

geben uns die Gewissheit, ein kompetenter und

leistungsstarker Dienstleistungspartner für Industrie

und Handel zu sein.

www.kon-service.de

Wir bieten Ausbildungsplätze für folgende Berufe:

Kaufmann /-frau für Büromanagement

Fachkraft für Lagerlogistik

Mechatroniker/-in

Bewerbungen bitte an:

KON-Service GmbH

Yvonne Schöpke

An der Stirn 15

99974 Mühlhausen

Telefon: (0 36 01) 46 38 320

E-Mail: y.schoepke@kon-service.de

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Vielseitigkeit, Menschlichkeit, Sicherheit & Perspektive

Jetzt den richtigen Schachzug setzen und Ausbildungsplatz sichern!

Kreissparkasse

Eichsfeld

Bewirb dich jetzt für eine Ausbildung zum/zur

Bankkaufmann/-kauffrau

oder für ein Studium zum

Bachelor of Arts in Banking and Finance

Interesse? Dann bewerben!

Weitere Informationen unter:

www.ksk-eic.de


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ACHTUNG: TOP-ARBEITGEBER SUCHT

ENERGIEGELADENEN NACHWUCHS.

Wir geben nicht nur Gas, sondern auch Strom. Wir versorgen die Stadt mit wohliger

Wärme und mit rasend schnellem Internet. Wir sind das Energieunternehmen in

Mühlhausen.

Sie suchen einen Top-Arbeitgeber, der Ihnen verantwortungsvolle Aufgaben, ein

tolles Betriebsklima, attraktive Vergütung und 30 Tage Urlaub bietet?

Dann sind Sie richtig bei uns!

Ob Praktikum, Ausbildung oder Duales Studium - wir suchen ständig Nachwuchs mit

Energie. Bewerben Sie sich bei uns!

Praktikum im kaufmännischen oder technischen Bereich

Industriekaufmann/-frau

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Duales Studium zum Bachelor of Arts

Dienstleistungsmanagement (BA)

Stadtwerke Mühlhausen GmbH

Windeberger Landstraße 73

99974 Mühlhausen

Tel.: 03601 434-427

www.stadtwerke-muehlhausen.de

info@stadtwerke-muehlhausen.de


SCHARF AUF

ERFOLG?

Dann BEWIRB DICH als

Azubi Hotelfachmann/frau

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Wir freuen uns auf Deinen Anruf oder Deine Mail!

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WERKZEUG- UND MASCHINENBAU GMBH

MÜHLHAUSEN

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Berufliche Zukunft ist sicher planbar

Deine Karriere im Maschinenbau

Ausbildung heißt nicht, es ist aus mit der Bildung. Für eine

sichere Zukunft ist dein beruflicher Werdegang ein zentraler

Baustein; die Suche und das Finden einer passenden

Ausbildung sind die wichtigsten Aufgaben nach dem

Schulabschluss. Bist du engagiert, hast Interesse an

moderner Technik, bist flexibel und kannst gut im Team

arbeiten?

Dann starte auf direktem Weg in deine berufliche

Zukunft: Absolviere eine Ausbildung bei der Werkzeugund

Maschinenbau GmbH in Mühlhausen in Thüringen.

Unsere Firma wurde 1995 gegründet. Mit der Entwicklung

und Einzelfertigung von Werkzeug- und Maschinenbauteilen

beginnend, erfolgte eine extensive Erweiterung

des Produktionsprofils und damit verbunden der

Konstruktions- und Fertigungskapazitäten.

Aktuell realisieren 30 hochqualifizierte Ingenieure, Techniker

und Fachkräfte unsere Kundenaufträge auf einem

hohen technischen Niveau und in höchster Qualität.

Für die Werkzeug- und Maschinenbau GmbH Mühlhausen

ist eine fundierte Ausbildung die Basis für hochqualifizierte

Fachkräfte. Deshalb endet für uns die berufliche

Bildung auch nicht am letzten Tag deiner Ausbildung.

Die weitere Qualifizierung unseres eigenen Nachwuchses

ist ein Kernpunkt unserer Philosophie.

Ob Werkzeugmechaniker oder Zerspanungsmechaniker –

mit den entsprechenden Voraussetzungen eröffnet dir die

Werkzeug- und Maschinenbau GmbH Mühlhausen vielversprechende

Möglichkeiten für eine erfolgreiche Zukunft.

Wir bilden in folgenden Ausbildungsberufen

aus:

• Werkzeugmechaniker

• Zerspanungsmechaniker

Bewirb

dich jetzt!

Werkzeug- und Maschinenbau GmbH

Sondershäuser Landstr. 29e | 99974 Mühlhausen | Tel: 0 36 01 / 40 60 54-0 | Fax: 0 36 01 / 40 60 54-20 | E-Mail: info@wum-mhl.de


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Viel Erfolg

bei deiner Ausbildungssuche!

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Deine Notizen


Deine Notizen

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Literaturverzeichnis

130

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/

linkableblob/da_praktikumsportal/

Downloads/2377352/.4./data/Was_erwartet_

die_Wirtschaft_von_Schulabgaengern-data.pdf,

Stand: 27.02.2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus

den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/

AusbildungundBeruf/ausbildungsberufe.html

Stand: 27.02.2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

Stand: 27.02.2014

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm

Stand: 27.02.2014

(3) B. A. Dienstleistungsmanagement

https://www.ba-eisenach.de/

BAEisenach/Studiengaenge/Wirtschaft/

Dienstleistungsmanagement.html

Stand: 27.02.2014

(4) B. A. Bankwirtschaft (BA Sachsen/Leipzig)

http://www.ba-leipzig.de/studienangebot/

bankwirtschaft.htm

Stand 24.08.2015

(5) B. Eng. Fertigungsmesstechnik und

Qualitätsmanagement (BA Eisenach)

https://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Fertigungsmesstechnik-und-

Qualitaetsmanagement.html, Stand: 14.04.2016;

(6) B. Eng. Konstruktion

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Konstruktion.html

Stand: 27.02.2014

(7) B. Eng. Kunststofftechnik

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Kunststofftechnik.html

Stand: 27.02.2014

(8) B. Eng. Mechatronik und Automation

http://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Mechatronik.html

Stand: 27.02.2014

(9) B. Eng. Produktionstechnik

https://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Produktionstechnik.html

Stand: 24.08.2015

(10) B. Eng. Technisches Management

https://www.ba-eisenach.de/BAEisenach/

Studiengaenge/Technik/Technisches_

Management.html

Stand: 21.05.2014

(11) BISS – Maschinenbau

Duales Studium im Bereich Maschinenbau

(FH Schmalkalden/BS Zella-Mehlis)

http://www.fh-schmalkalden.de/Maschinenbau_

Bachelor_Duales_Studium.html

Stand: 24.08.2015

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