Tassilo, Ausgabe Juli/August 2016 - Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

tassilo2

Urlaub dahoam - Freizeitziele in der Region / Wertvolle Tipps vom Metzgermeister fürs sommerliche Grillen / Florian Vief - Der Trachtenvorstand vom Huosigau im Interview auf der Roten Couch / FKK im Tassiloland / Portrait Williams Wetsox / Volksmusikverlage im Portrait - Karl Edelmann und Thomas Greiner / 30 Jahre nach Tschernobyl - noch in unseren Pilzen erkennbar? / Fahrrad-Touren um unsere heimischen Seen - auch mit dem E-Bike geeignet / Der "Shire-Meier" und seine Pferde-Giganten / Die Mini-Fußball-EM in Polling / Spurensuche im Atombunker von Kerschlach - zwischen Künstlern, Beton und Maschendraht / Heimaträtsel mit Familiensegeln zu gewinnen / Veranstaltungskalender für Juli + August

Ausgabe 7

Juli / August 2016

®

Das Magazin rund um Weilheim und die Seen

Eine Produktion von

Titelbild: weseetheworld, fotolia

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Pferde-Giganten

Shire Horses in Tritschenkreut

Auf der Roten Couch

Huosigau-Vorstand Florian Vief


OPEL IN STARNBERG

Neu-, Jahres- und Gebrauchtwagen

Opel Rent Leihfahrzeuge

Karosserie- und Unfallinstandsetzung

Rädereinlagerungs-Service

Werkstatt, Waschanlage

Glasreparatur u.v.m.

HONDA IN STARNBERG

Neu-, Jahres- und Gebrauchtwagen

Karosserie- und Unfallinstandsetzung

Rädereinlagerungs-Service

Werkstatt

Waschanlage

Glasreparatur u.v.m.

EINE WERKSTATT,

FÜR ALLE MARKEN!

Inspektionen und Reparaturen

Hauptuntersuchung (inkl. Abgasuntersuchung)

(nach Terminabsprache)*

Karosserie- und Unfallinstandsetzung

Rädereinlagerungs-Service

Glasreparatur, Waschanlage

Autogas-Umbau u.v.m.



WWW.

-STARNBERG.DE

STARNBERG / SÖCKING


Urlaub dahoam

Zu einem em abwechslungsreichen

„Urlaub dahoam“

wollen wir

Sie, liebe Leserin,

lieber er Leser, er, mit unserem

neuen „tassilo“ silo

einladen.

Immer mer mehr

Auswärtige

entdecken, ecke

n, wie

schön es

in

Bayern ist.

Das belegen

die zweistelligen ellili

Zuwachsraten

bei Gästeankünften und

Übernachtungen, ng

en, die das

Bayerische Landesamt für

Statistik tik für die ersten en sechs Monate 2016 im Vergleich

zum Vorjahr ermittelt hat. Doch seien wir ehrlich:

Als „Einheimischer“ muss man sich den hohen

Freizeitwert für Jung und Alt und die ausnehmende

Schönheit des Landstriches, in dem wir leben, immer

mal wieder vor Augen führen. Das wollen wir

mit dem Titelfoto von einem Steg am Ammersee

ebenso tun wie auf vielen Seiten dieser Ausgabe. Das

„tassilo“-Team hat mannigfaltige Möglichkeiten recherchiert

und selbst getestet, um Ihnen mit diesem

Heft ein so anregender wie zuverlässiger Begleiter

durch einen hoffentlich sonnigen Sommer zu sein.

So könnten die großen Ferien gleich in der Nachbarschaft

beginnen, auf einem der kleinen und größeren

Campingplätze an den Ufern der oberbayerischen

Seen. Wir haben eine — sicher nicht erschöpfende —

Auswahl zusammengestellt. Von dort ist es nicht weit

in die gemütlichen Wirtshäuser und Cafés, die heimlichsten

Tipps oder individuellsten Empfehlungen

gibt es vor Ort — versprochen. Wer dagegen einen

kulinarischen Abend im eigenen Garten bevorzugt,

findet gleich zum Einstieg nützlich-geschmackvolle

Tipps von einem ausgewiesenen Fleisch-Experten.

Im übertragenen Sinne um „Fleisch“ haben wir uns

außerdem gekümmert, als wir der Freikörperkultur

im „Tassiloland“ nachspürten. Mit dem überraschenden

Ergebnis, dass badende Vierbeiner eine viel

größere Rolle in Amtsstuben spielen. Doch lesen Sie

selbst …

Mit dem aufmunternden Zuruf „raus aus den eigenen

vier Wänden!“ könnten viele weitere Geschichten

übertitelt sein: zu den E-Bike-Touren um Starnberger,

Ammer- und Staffelsee, über die wechselvolle

Historie des Schacky-Parks in Dießen oder den neuen

Stadtpark in Starnberg — und ganz gewiss über Jürgen

Saals Mini-Europameisterschaft in Polling. Für

den eher unwahrscheinlichen, aber doch möglichen

Fall, dass Sie das alles schon kennen, hauptsächlich

aber für Familien mit Kindern haben wir außerdem

spannende, interessante, günstige und im Idealfall

sogar kostenfreie Freizeittipps auf drei Seiten versammelt,

die aus dem „Tassiloland“ innerhalb einer

Stunde Fahrzeit erreichbar sind und wohin sich eine

Reise lohnt.

Wie in jedem „tassilo“ unternimmt die Redaktion

auch selbst wieder Ausflüge — in die Geschichte: jene

der Pilze 30 Jahre nach der Atom-Katastrophe von

Tschernobyl, der Flüchtlinge im Landkreis Weilheim

vor 70 Jahren, der historischen Figurentänze und

deren Erfinder aus Peißenberg. Letztere schlägt zugleich

den Bogen in die Gegenwart der Trachtler: Auf

der „Roten Couch“ hat der neue Vorstand des Huosigaus

Platz genommen. Im Interview blickt er weit

über den Tellerrand.

Kurzum — „tassilo“ vereint Mensch und Natur. Warum

wir thematisch dabei fast auf päpstlichen Pfaden

wandeln, auch dazu lesen Sie mehr in diesem Heft.

Immerhin ist gute Lektüre auch „Urlaub dahoam“.

Tobias Schumacher

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Köstlichkeiten auf dem

Grill: Wertvolle Tipps vom

Metzgermeister

Seite 6

Keine Stunde entfernt!

Ausgewählte Freizeitziele

in der Region

Seite 9

Florian Vief, Trachtenvorstand

des Huosigaus im Interview

auf der Roten Couch

Seite 14

Immer noch ein Tabu?

Die Freikörperkultur im

Tassiloland

Seite 18

Williams Wetsox’ bewährte

Fusion aus amerikanischer und

bayerischer Volksmusik

Seite 22

Wein, Kunst, Kultur ... und

gelbe Enten. Allerlei aus dem

Tassiloland

Seite 26

Die Volksmusikverlage von

Thomas Greiner und Karl

Edelmann im Portrait

Seite 28

30 Jahre nach Tschernobyl:

Wie geht es unseren

heimischen Waldpilzen?

Seite 32

Mit Vollgas um die Seen

Fahrrad-Touren auch mit

dem E-Bike

Seite 34

Zu Besuch beim

„Shiremeier“ und seinen

Pferde-Giganten

Seite 36

Anpfiff! Kleine Fußballer

ganz groß bei der Mini-EM

in Polling

Seite 46

Zwischen Künstlern, Beton

und Maschendraht:

Spurensuche am Atombunker

Seite 56

Wer war der Erfinder

des Elfmeterschießens?

Familiensegeln zu gewinnen

Seite 59

Sommer, Sonne, Spaß —

unsere Veranstaltungtipps im

Juli und August

ENTDECKEN SIE TEAK&MORE

IN EINER NEUEN DIMENSION!

ZIEGELEIWEG 2 | 82398 ODERDING

DI. – FR. 10.00 – 18.00 UHR

SA. 10.00 – 15.00 UHR

TEAK-AND-MORE.DE

juli / august 2016 | 3


Michael Walk gibt wertvolle kulinarische Tipps

KFZ-Reparaturen aller Art

Spur- und Achsvermessung

Dekra und AU im Hause

Pütrichstraße 31

82362 Weilheim

Tel. 08 81/92 48 20-0

oder 01 71/4 40 04 42

ASC-Wittig@t-online.de

• Reifen-Stoßdämpfer-Bremsendienst

• Kundendienst

• Unfallinstandsetzung/Lackierung

• Rep. von Baumaschinen aller Art

• Auto-Waschcenter und Waschpark

Seit 25 Jahren Ihr Ansprechpartner rund um‘s Fahrzeug!

Für die perfekte Inszenierung

Josef Walter GmbH

82362 Weilheim

Ringstraße 5

83646 Bad Tölz

Demmeljochstraße 52

82467 Garmisch-Partenkirchen

Zugspitzstraße 59

86899 Landsberg

Lechwiesenstraße 9

83308 Trostberg

Lüftenweg 4

Farben

Bodenbeläge

Fassadendämmung

Tapeten

Werkzeug

82377 Penzberg

Karlstraße 14

83278 Traunstein

Chiemseestraße 48 a

Wenn der Metzgermeister

selbst am Grill steht

Tassiloland | „Zum Grillen gehört

einfach ein schönes Stück Fleisch“,

stellt Michael Walk, Inhaber der

Metzgerei Boneberger (mit Filialen

in Starnberg und Weilheim) fest.

Der Trend geht weg vom klassischen

Schweinehals und hin zu

einer bunten Vielfalt auf dem Rost.

Heute werden eine edle Rinderlende,

ein Ochsenkotelett oder auch

Geflügel und vegetarische Spieße

auf den Grill gelegt.

Michael Walk heizt am liebsten mit

Holzkohle an, das bringe ein gutes

Aroma. Gas- oder Elektro-Grill

sind Alternativen, wenn es schnell

gehen soll. Für das Vorführ-Grillen

im Garten des „tassilo“-Teams hat

der Metzgermeister eine Vielzahl

an Grillspezialitäten mitgebracht,

angefangen von verschiedenen

Bratwürsten über marinierte

Schweinewammerl oder Halsgrad,

ganze Platten mit verschiedensten

Fleisch-, Geflügel- und Gemüsespießen

bis hin zu einigen edlen,

Stücken von Ochs und Rind. Das

Gargut sollte man mindestens eine

halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank

nehmen, damit es Zimmertemperatur

annimmt. Michael

Walk bedeckt etwa ein Viertel des

Rostes mit Alufolie, hier werden

gefüllte Sachen gegart. Geflügel

wird an der heißen Stelle angegrillt,

bis es Farbe annimmt und

dann lässt man es auf der Alufolie

noch einige Minuten ziehen. In den

Augen des Grillmeisters sind die

größten Fehler, wenn die Holzkohle

noch nicht die nötige Hitze entwickelt

hat und man das Fleisch zu

früh auflegt, oder wenn man billiges

Fleisch verwendet.

Ein Freund des puren

Fleischaromas

Ist der Grill einmal voll belegt mit

verschiedensten Stücken, dann

kommt die Passion des Metzgermeisters

zum Vorschein. Bei starker

Hitze werden

die Filetsteaks, Ochsenkoteletts

oder T-

Bone-Steaks gegrillt

und das ganz ohne

Würzung. „Ich bin

ein Freund vom unmarinierten

Grillen,

so schmeckt man

das pure Fleischaroma“,

verrät Michael

Walk und würzt seine

edlen Stücke nur

hinterher mit Salz

und etwas Pfeffer. Der versierte

Steak-Esser achtet auf Qualität

sowie Herkunft des Fleisches, und

Michael Walk kann eigentlich zu

jedem seiner Fleischsorten eine

Geschichte erzählen. Ochsenfleisch

habe die höchste Qualität,

weil der Ochse langsamer wächst

als ein normales Rind und dadurch

eine Marmorierung im Fleisch

entsteht, die den Geschmack ausmacht.

Auch die richtige Reifung

spielt eine wichtige Rolle, bei der

Metzgerei Boneberger wird in

drei verschiedenen Varianten das

Rindfleisch abgehangen: mit „Dry-

Aging“ in einem speziellen, temperatur-

und feuchtigkeitskontrollierten

Reifeschrank, Nassreifung

in Wasser, oder vakuumiert werden

die Stücke je nach Fleischsorte bis

zu vier Wochen gelagert, bevor sie

in den Verkauf gehen. Am Freitag

und Samstag werden in den

Läden der Metzgerei Boneberger

eine Vielzahl an Grillspezialitäten

angeboten. Grillplatten gibt es auf

Bestellung, und auch Besonderheiten

wie etwa ein „Tomahawk-

Steak“ werden von Liebhabern

vorreserviert.

Den Grill nie aus

den Augen lassen!

Vor lauter Geschichten rund um

Fleisch und Tierhaltung, vergisst

Michael Walk fast seinen Grill, und

so kommt ein weiterer Tipp des

Meisters: „Niemals vom Grill weg

Michael Walk hat dem „tassilo“-Team einige Spezialitäten

mitgebracht wie ein „Tomahawk-Steak“ (vorne).

4 | tassilo


Daumen zum Mittelfinger ist „medium

und Daumen zum kleinen

Finger ist „well done“.

Stets den Grill im Blick — einer der

wichtigsten Tipps.

gehen!“ Die schönen Steaks zum

Test mit der Gabel anstechen oder

gar mit dem Messer anschneiden,

das ist für ihn ein grober Fehler.

„Wenn oben Fleischsaft austritt,

dann ist es medium und kann gewendet

werden“, rät der Metzger.

Und er gibt noch einen weiteren

Grilltipp: Zum Fleischtest nur mit

dem Finger draufdrücken und

dann mit dem Daumenballen der

anderen Hand austesten. Drückt

man den Daumen zum Zeigefinger,

dann ist das vergleichbar

mit „medium rare“,

Quer zur Faserung

aufschneiden

Haben die Steaks die gewünschte

Garung, werden sie in feinen

Scheiben zum Probieren gereicht.

Beim Aufschneiden sollte

man darauf achten, quer zur Faser

zu schneiden, dann löst sich

die Fleischspannung und jeder

Bissen schmeckt noch zarter.

Während die Gäste sich die

butterweichen Fleischstücke

schmecken lassen, kommt die

Frage auf, warum er so viele

edle Stücke vom Rind und

Ochsen grillt. „Ich möcht ja

selber auch was mitessen“,

weiß der Metzgermeister

aus Leidenschaft

natürlich,

was besonders

gut ist. rg

juli / august 2016 | 5


eizeit-Ziele

Erholsam oder aufregend, in der Natur oder Touristen-Domizil — mit ausgewählten

Freizeit-Zielen wagen wir einen Blick über das Tassiloland hinaus und geben

Anregungen, wohin ein Ausflug in den bevorstehenden Sommerferien gehen könnte.

Da dürfte für jeden etwas dabei sein ...

6 | tassilo


W IR BRINGEN S IE NACH OBEN…

...grenzüberschreitender

GEO-Panoramaweg

Breitenberg-Füssener Jöchle

...anspruchsvolle Klettersteige

sowie eine einfache alpine

„Königsrunde” am Tegelberg

in Schwangau

I H R A U S F L U G I N S H O C H G E B I R G E

BREITENBERGBAHN

87459 Pfronten/Allgäu · Telefon 08363/5820

info@breitenbergbahn.de · www.breitenbergbahn.de

PFRONTEN

840-1677m

I H R E K Ö N I G L I C H E B E R G B A H N

TEGELBERGBAHN

87645 Schwangau/Allgäu · Telefon 08362/98360 · Fax 983620

info@tegelbergbahn.de · www.tegelbergbahn.de

SCHWANGAU

830-1730m

…IHRE

E RLEBNISBERGBAHNEN

juli / august 2016 | 7


Rodelspaß mit dem

ALPINE COASTER auf über 2,6 km

und 400 Höhenmetern.

Luftige Höhen und Balance im KLETTERWALD.

Rasante Abfahrten im BIKEPARK.

Und gemütliche Einkehr in der

KOLBENSATTELHÜTTE.

Spaß für die ganze Familie in den

AMMERGAUER ALPEN.

www.kolbensattel.de und auf facebook

8 | tassilo


Auf der Roten Couch

Florian Vief,

der Huosigauer

Seit Mitte Mai

steht Florian Vief

dem Trachtenverband

Huosigau vor.

Foto: Johann Jilka

juli / august 2016 | 9


Schlüsselfertiger Massivbau

oder teilschlüsselfertig

Beratung, Planung und Ausführung aus einer Hand:

ein Ansprechpartner

kostenlose und kompetente Beratung

für Ihr Ziegelmassiveffizienzhaus

Ausbauhandwerker aus dem Landkreis WM/SOG

jedes Haus eine unikate Planung nach Ihren Wünschen

Wir bieten Bauarbeiten aller Art









Polling / Dießen | Mitte Mai wurde

Florian Vief zum neuen Gauvorstand

des „Trachtenverbands Huosigau“

gewählt. Schon als Baby nahmen

ihn seine älteren Geschwister mit

zu Proben des Dießener Trachtenvereins

„D’Ammertaler“, dem er

seit 1979 angehört. Das Schuhplatteln

lernte er hier von Josef Kaindl,

dem er nun als Gauvorstand nachfolgt

und zwar so gut, dass der

gebürtige Weilheimer seit vielen

Jahren im Bayerischen Trachtenverband

das Sachgebiet Volkstanz

und Schuhplattler leitet. Mit seiner

Frau und sechs Kindern zwischen

zwei und 18 Jahren lebt der gelernte

Schreiner heute in Polling — wo

er eher selten anzutreffen ist. Von

den vielen möglichen Ursachen dafür

erzählt er im „tassilo“-Interview

auf der „Roten Couch“.

Florian Vief, können Sie uns erklären,

was der Huosigau ist und woher

der Name kommt?

Von den Huosi, einem Adelsgeschlecht,

das bis zum 9. Jahrhundert

in unserer Gegend über ein

größeres Gebiet herrschte. Daher

hat der Trachtenverband seinen

Namen, er wurde 1911 gegründet.

Heute reicht der Huosigau von Etting

und Polling über Wessobrunn,

Raisting, Dießen und Geltendorf

bis nach Merching und Mammendorf

im Norden, auch Obermenzing

gehört dazu. Lustig ist Peißenberg:

Dort gibt es zwei Vereine, einer

gehört zu uns, einer zur Oberlandler

Trachtenvereinigung. Zum

Huosigau gehören 28 Vereine mit

gut 5 300 Mitgliedern — und die Jugendlichen,

ich tippe auf etwa 600,

die werden noch nicht erfasst.

Der Huosigau reicht sogar über die

Grenzen Bayerns hinaus, bis nach

Denver in Colorado …

und nach Vancouver in Kanada,

richtig! Das begann in den 1970er-

Jahren, als Sepp Kaindl und sein

Bruder Peter bei einem Trachtenfest

in Amerika mit dem Trachtenverein

Denver in Kontakt kamen, der heute

Patenverein des Dießener Trachtenvereins

ist. Er ist relativ groß

und aktiv, bietet Deutsch-Kurse an

und Singen, es gibt eine Seniorentruppe

und gute Jugendarbeit.

Wie hat man sich einen bayerischen

Trachtenverein in den USA vorzustellen?

Die Amerikaner sagen von sich

selbst: „Wir sind die Nachgemachten.“

Dabei sind sie sehr akkurat. In

Denver hatte sich mal jeder Bursche

einer Plattlergruppe einen raufgezwirbelten

Schnauzbart wachsen

lassen. Sie meinten, das ist authentisch.

Für ihre Trachten geben

sie richtig Geld aus. Oder nehmen

jede Woche eineinhalb Stunden

Fahrzeit zum Vereinsabend in Kauf.

Ich habe in Denver mal bei einem

Preisplatteln mitgemacht. Wie das

abläuft ist unglaublich! Wenn die

Plattler den Saal betreten, kann

man eine Stecknadel fallen hören

bis zur Schlussfigur. Und während

bei uns dann Jubel losbricht, warten

die Amerikaner, bis einer sagt:

„So, jetzt dürft Ihr klatschen.“ Die

sind päpstlicher als der Papst. Aber

auch wissbegierig: Als ich dort einen

Plattler gezeigt habe mit ganz

schnellen Schlägen, wollten ihn die

Jungen gleich lernen. Wir haben

zwei Stunden geübt.

Wie oft waren Sie dort?

Viermal — einmal zu einem Überraschungsbesuch

zum 40-jährigen

Vereinsjubiläum beim Gaufest in

Buffalo. Nur einer vor Ort wusste

Bescheid. Ich bin als Gauvorplattler

mit meiner Gruppe in die Probe

reinmarschiert, es war ein riesen

Hallo. So begann die Patenschaft

mit Dießen. Die Amerikaner haben

gesagt: „Wir wollen mitkriegen,

was bei Euch Bayern läuft.“

Nun sind Sie neuer Gauvorstand —

wie kam es dazu?

Sepp Kaindl hatte vor einem Jahr

angekündigt, dass er aufhört. Es

wäre Aufgabe der Vereinsvorstände

gewesen, einen Nachfolger zu suchen,

aber alle haben nur gemeint,

ich soll’s machen. Obwohl ich gesagt

habe: Nein! Ich habe sechs

Kinder, gebt mir noch sechs Jahre,

bis sie aus dem Gröbsten raus

sind.Und außerdem kann ich mich

nicht zerreißen: Ich bin im Dießener

Verein Zweiter Vorstand und im

Spielmannszug, dazu Vorplattler

im Bayerischen Trachtenverband

und habe vor drei Jahren einen

Männerviergesang gegründet. Und

mein Nein habe ich auf der Vorständeversammlung

vier Wochen

vor der turnusgemäßen Neuwahl

im März 2016 wiederholt.

So wurde eine außerordentliche

Versammlung notwendig. Warum

haben Sie nicht schon bei der turnusgemäßen

Wahl kandidiert?

Ich hatte die Hoffnung, dass sich

jemand findet, aber es gab keinen

Anderen. Das war mir zwar

klar, aber ich wollte es nicht auf

den Tenor hinauslaufen lassen:

„Der Florian macht’s eh‘.“ Deshalb

habe ich am regulären Wahltermin

wieder nein gesagt. Ich hatte mich

natürlich mit meiner Frau besprochen.

Hätte sie nicht zugestimmt,

wäre es beim zweiten Termin dabei

geblieben — mit der Konsequenz,

dass im schlimmsten Fall

der Gauverband aufgelöst werden

könnte. Dass ich die Wahl zuletzt

angenommen habe, lag aber auch

am Gauausschuss. Alle haben ihre

Unterstützung zugesagt, denn ohne

Mannschaft geht es nicht. Ich kann

nicht so viel Zeit investieren wie

Sepp Kaindl.

Was sind Ihre Ziele im Gauverband?

Ich möchte nicht viel umkrempeln,

sondern auf das aufbauen, was

Sepp erreicht hat. Ein Ziel ist, dass

unsere große Trachtengemeinschaft,

die 28 Vereine beieinander

bleiben. Deren Interessen will ich

im Landesverband vertreten und

dort Hans Menzinger bei seiner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

unterstützen. Schließlich bin ich

Landesvorplattler — was ich ohne

10 | tassilo


Florian Vief mit den

„tassilo“-Redakteuren

Tobias Schumacher und

Rosi Geiger beim Interview.

Sepp Kaindl übrigens nie geworden

wäre. Was ich „oben“ im Verband

mitkriege, möchte ich „runter“

in die Vereine tragen — wie Sepp

das gemacht hat. Nächstliegende

Aufgabe ist, die Landesverbandstagung

im Oktober in Bernried zu

organisieren, dass dort alles läuft

— vom Programm über die Ausstattung

der Tagungsräume bis zum

Kuchen für die gut 300 Delegierten.

Ist es eine Herausforderung, in die Fußstapfen

von Josef Kaindl zu treten?

In seine Fußstapfen steig‘ ich nicht,

ich werde sie nie ausfüllen, das

schafft man nicht. Er war mir immer

ein Vorbild, aber ich möchte

eigene Fußstapfen setzen. Nicht

komplett anders, aber jeder sollte

eigene Stiefel anziehen. Ob das

dann gut war, hörst du erst, wenn

du als Vorstand aufhörst.

Ein paar Worte über die Arbeit Ihres

Vorgängers …

Ohne Sepp Kaindl wäre der Huosigau

nicht das, was er ist. Auch

ich wäre heute nicht, was ich bin.

lustigerweise habe ich die meisten

Ämter von ihm geerbt und ihn

im Scherz mal gebeten, nicht auch

noch ein bayernweites Amt zu übernehmen.

Sogar das Platteln habe

ich von Sepp gelernt, und sein Bruder

Peter war damals Jugendleiter.

Sie sind seit Ihrer Kindheit bei den

„Ammertalern“. Wie entstand Ihre

Begeisterung?

Mein Vater arbeitete beim Straßenbauamt

und war draußen immer

in der Lederhose unterwegs. Darauf

wurde er oft angesprochen.

Trachtler aus Dießen haben ihn

gefragt, ob er zum Verein kommt.

Das wollte er nicht, aber er hat gesagt:

„Ich schicke Euch meine Frau

und die Kinder.“ Wir haben damals

in Fischen gewohnt, wo es keinen

Trachtenverein gab. Außer meiner

Zwillingsschwester habe ich vier

ältere Geschwister, die mich schon

als Baby zur Jugendprobe mitgezogen

haben. Peter Kaindl hat uns

samstags abgeholt, weil meine

Eltern kein Auto hatten. Offizielles

Mitglied bei den „Ammertalern“

wurde ich 1979, obwohl ich schon

als Baby im Wagerl mitgezogen

wurde. Die Stofflederhose, die mir

meine Mama dafür damals genäht

hat, trägt heute mein Jüngster.

Sie übernahmen früh Verantwortung

in Dießen?

Angefangen habe ich als zweiter

Vorplattler, heute bin ich Zweiter

Vorstand. Was wann warum passierte,

weiß ich nicht mehr, das ist

lange her. Es läuft gut im Verein,

Andreas Huber, unser Erster Vorstand,

war mein Trauzeuge und

unser Hochzeitslader. Bei meiner

Wahl zum Gauvorstand hat er übrigens

mit nein gestimmt.

Warum das?

Weil er fürchtet, dass durch mein

neues Amt weniger Zeit für den

Dießener Trachtenverein bliebt,

aber er unterstützt mich auch und

weiß, dass es für den Huosigau

richtig war.

Wie bringen Sie Familie, den Beruf

und Trachtler-Engagement unter einen

Hut?

Ich bin seit 17 Jahren bei meinem

Schwager angestellt, er ist zum

Glück ein verständnisvoller Chef.

Wobei wir ein Zwei-Mann-Betrieb

sind, wir machen Innenausbau und

Sanierungen. Wenn mal kurzfristig

Trachtler-Termine anstehen, bekomme

ich auch Urlaub. Stehen

viele Termine an, kann es schon

sein, dass ich die Kinder drei Tage

nicht sehe, weil sie noch oder

schon schlafen. Das ist so, aber

meine Frau trägt das mit.

Was können die Vereine in Sachen

Jugendarbeit bewegen oder besser

machen?

Sie können und tun viel. Ich glaube,

Otto Rehagel hat gesagt: „Es ist

wurscht, in welchem Verein Kinder

sind, Hauptsache sie sind in einem

Verein.“ Er meinte damit, dass sie

weg von der Straße sind und lernen,

sich in eine Gemeinschaft einzufügen

— gleichgültig, ob bei Fußballern,

Schützen oder Trachtlern.

Wie sieht das im Huosigau aus?

Unser Dießener Vereinsheim ist fast

zu klein für die Proben mit aktuell

circa 30 Kindern. Dagegen gibt es

in Utting überhaupt keine Kinder.

Gegen solche Entwicklungen gibt

es kein Allheilmittel, aber mit einer

gewissen Ernsthaftigkeit und Regelmäßigkeit

bei den Proben kann

man ein wenig steuern. Melanie

Huber, unsere Jugendleiterin, hat

einen Jugendausschuss aufgestellt

mit sechs Leuten, die sich um unterschiedlichste

Dinge kümmern:

Bürokratie, Zuschüsse — das muss

alles gemacht werden. Um Potenziale

für die Vereine zu erschließen,

brauchst du gute Jugendleiter,

selbst wenn von zehn Kindern nur

eins bleibt. Erstaunlicherweise

kommen immer wieder Kinder zu

uns von Eltern, die als Jugendliche

dabei waren und heute sagen: „Bei

Euch im Verein war’s gut.“

Wo sehen Sie die Trachtenbewegung

und den Huosigau in 20 Jahren?

Ich hoffe, dass es mindestens so

sein wird, wie es jetzt ist. Manches

wird anders sein, weil ich doch

hoffe, ein paar Spuren zu hinterlassen.

Im Amt möchte ich in 20 Jahren

nicht mehr sein.

lip-Flop und Hausschuhe nach Ma



Benjamin Schwarz







inlagen nach Ma


25 JAHR-FEIER

IHR ALTBAUSANIERER

Achtung Allergiker:

Pollenschutz-Gewebe

Fenster Türen

Rollläden Markisen

Insektenschutzgitter

Lichtschachtabdeckungen

Rollladenkasten-Dämmung

Geschäftsadresse:

Hofstraße 13 · Weilheim

Telefon 0881/92702211

15. & 16. Juli !!!

Privatadresse:

Römerstraße 8a · 82398 Polling

Tel./Fax: 0881/61616 · Mobil 0171/3491261

info@norbert-geiger.de

Welche Schwerpunkte setzt Ihr Heimatverein?

Dass wir beim Platteln gut mit dabei

sind, gelingt Dießen seit 40, 50

Jahren immer wieder. Weil Preisplatteln

nicht ohne Proben geht,

ist jede Woche Vereinsabend. Die

Kinder üben jeden Samstag zwei

Stunden sauber zu drehen und zu

platteln, damit muss man schon

bei den Kleinen anfangen. Wichtig

ist, dass wir als Verein aktiv sind,

uns in der Marktgemeinde präsentieren.

Wenn eine kirchliche

Veranstaltung ist, sind wir dabei.

Oder beim Töpfermarkt: Dieses

Jahr habe ich mit einem Vereinskollegen

520 Kilogramm Waffelteig

verarbeitet, wir haben zu zweit

über 4 000 Waffeln gebacken.

Mit herkömmlichen Waffeleisen?

Nein, das halten die nicht aus!

Nach einem Töpfermarkt, bei dem

wir nach dem ersten Tag 15 neue

Waffeleisen kaufen mussten, hat

der Verein zwei Industriewaffeleisen

angeschafft. Das Geld aus dem

Waffelverkauf kommt dem Nachwuchs

zu Gute, Jugendtrachten

oder Ausflüge bezahlt der Verein.

Haben die Erwachsenen auch etwas

davon?

Für die veranstalten wir Volkstanzabende

im „Traidtcasten“, wo wir

selbst bewirten — wie an Kirchweih

zur Kirta-Hutsch’n, wo bis zu

1 000 Leute kommen. Schon unser

Vereinsheim will unterhalten sein,

von dem alle profitieren, die zum

Verein gehören: die Untersparten

Spielmannszug und Alphornbläser

die Volksmusikgruppen „Saitenschinder“

und der „Dießener

Männerviergsang“. Dort singe ich

Bass, obwohl ich keine Noten lesen

kann.

Musikproben stehen also auch noch

auf Ihrem Programm?

Den Viergsang wollte ich schon

lange. Sepp Kaindl und Andreas

Huber haben sofort mitgezogen.

Später kam noch Michael Promberger

dazu, im Gau für Brauchtum,

Laienspiel und Mundart

zuständig. Er existiert seit drei

Jahren, meine Frau spielt dazu übrigens

Harfe. Anfangs haben wir

nur zur Weihnachtsfeier gesungen,

inzwischen hatten wir schon einen

Auftritt in Germering, den das Radio

aufgezeichnet hat.

Ist das Spektrum bei den anderen

Vereinen im „Huosigau“ ähnlich

breit?

Die meisten Vereine haben ähnliche

Sparten wie wir in Dießen.

Weilheim hat noch die Goaßlschnalzer

und eine Theatergruppe,

auch in Utting gab es lange eine,

die war richtig gut. In Etting spielt

die Vereinsjugend zur Dorfweihnacht.

Der Huosigau deckt alle

Sachgebiete ab — nicht jeder Verein

alles, aber wir sind gut aufgestellt.

Im Bayerischen Trachtenverband

sind Sie Sachgebietsleiter für

Volkstanz und Schuhplattler. Welche

Aufgaben fallen Ihnen in dieser

Funktion zu?

Du bist derjenige, der 22 Verbände

unter einen Hut bringen muss! Als

ich noch nicht Sachgebietsleiter

war, hat der Verband für die Eröffnungsfeier

zur Fußball-WM 2006

in der Allianz-Arena 200 Plattler

und 50 Dirndl organisiert — samt

Proben und Fahrten nach München.

Wir sind auf der „Grünen

Woche“ in Berlin, 2015 kam eine

Anfrage, ob wir eine Plattler-, Musik-

und Goaßlschnalzer-Gruppe

zur Weltausstellung nach Mailand

schicken können. Innerhalb von

vier Tagen haben wir die Gruppe

zusammengestellt. Unser Sachgebiet

organisiert alle drei Jahre

das gesamtbayerische Tanzfest,

eine guade Idee unserer Schriftführerin

Hildegard Kallmaier, die

sich in Hinterskirchen etabliert hat.

Von jedem Gau kommt zumindest

eine Gruppe, die Volkstanz oder

Plattler zeigt, dazu spielen drei

Musikgruppen, der Landrat spendiert

2 000 Euro für unser Trachtenkulturzentrum

in Holzhausen

ganz in der Nähe, und der Wirt der

Rampl-Festhalle freut sich über

1 000 Gäste.

Gauvorstand und Sachgebietsleiter

— wird es bei dieser Doppelbelastung

bleiben?

Neuwahlen zum Landesvorplattler

sind 2017. Ich hoffe, dass bis dahin

ein Jüngerer aufsteht, der zugleich

eine gewisse Erfahrung mitbringt,

sich auskennt und reden kann,

denn man muss hin und wieder

auch ins Radio und Fernsehen.

Menschlich muss er den 22 Verbänden

vermitteln, dass wir nur

ein Seil haben, das wir gemeinsam

in die gleiche Richtung ziehen

müssen; dass wir alle Trachtler

sind, egal aus welchem Gau. Ich

wüsste einen Kandidaten — der

will aber nicht. Ich muss mal mit

seiner Frau reden (lacht).

Was sagt Ihre Frau zu Ihrem Engagement?

Alles wird besprochen. Als wir geheiratet

haben, wusste sie, worauf

sie sich einlässt, immerhin war sie

in der Gaugruppe schon meine

Tanzpartnerin. Vor der Wahl zum

Gauvorstand hat sie gesagt: Du bist

der richtige für das Amt, aber erst

in sechs Jahren. Jetzt schaut sie

für mich E-Mails an, schmeißt 120

unwichtige weg und sagt mir: „Die

vier hier musst Du jetzt lesen!“ Ich

sträube mich noch gegen moderne

Kommunikationsmittel. Bevor ich

eine E-Mail nach Franken schreibe,

setze ich mich schneller ins

Auto und überbringe sie persönlich.

Selbstverständlich brauchen

wir das Internet für die Verbandsarbeit,

aber ich muss mich nicht

überall mitteilen. So lange es geht,

habe ich das Handy nur zum Telefonieren.

Wer etwas von mir will,

ruft mich an.

Kommen Sie in Erklärungsnot,

wenn Sie im Zeitalter von Smartphones

und World-Wide-Web eine

Lederhose tragen?

12 | tassilo


Ich nicht! Wie ich dazu stehe, wissen

alle, die mich kennen, auch meine

Kinder. Mein Sohn geht manchmal

mit Lederhose zur Schule. Als es

Worte gab von wegen „Seppl-Verein“,

habe ich ihm vorgerechnet,

was eine Joppe, der Hut kosten,

was die handgestrickten Strümpfe

von der Oma wert sind; dass Andere

Adidas-Turnschuhe für 200 Euro

tragen, eine Lederhose aber das

Dreifache kostet, deshalb habe ich

meinem Sohn eine Gegenfrage an

die Hand gegeben: „Was willst Du

mit den billigen Turnschuhen?“ Bei

mir halte ich es genauso: Ich habe

eine Jeans, die ich nicht oft trage.

Ich bin immer mit Lederhose unterwegs.

Das einzige, wofür ich wirklich

Geld ausgebe, ist mein Gwand.

Unter „Tracht“ segeln inzwischen

jede Menge modischer Accessoires

auf dem Oktoberfest und anderen

Volksfesten. Ist es eine Aufgabe der

Trachtenvereine, dem Einhalt zu gebieten?

Ich möchte das gar nicht verteufeln.

Gäbe es kein Oktoberfest, würden

nicht so viele eine Lederhose anziehen.

Viele kennen auch den

Unterschied zwischen Tracht und

einem „leichten Bierkleid“. Ohne

die Volksfeste hätten viele Junge

nicht zur Tracht gefunden. Mein

Ältester hat mit sieben, acht Jahren

geschimpft: „Du immer mit Deiner

Lederhose!“ Jetzt ist er 18 und letzten

Herbst mit seinen Spezln aufs

Oktoberfest. Dafür hat er sich ein

„Trachten-Komplett-Set“ für 200

Euro gekauft. Nach ein paar Tagen

stank die Lederhose mit den

verklebten Nähten fürchterlich und

er hatte an den Beinen einen Ausschlag:

Das ist doch keine Hose“,

hat er gerufen und sie weggeschmissen.

Der Bayerische Trachtenverband hat

2015 sein Trachtenkulturzentrum

in Holzhausen bei Landshut eingeweiht.

Wie stehen Sie zu diesem

Projekt, das ja nicht unumstritten

war?

Ich finde es riesig! Es war richtig,

dass der Verband das Anwesen gekauft

hat. Was da geschaffen wurde,

in über 77 000 ehrenamtlichen

Stunden, ist eine Mordsleistung.

Für etwas Vergleichbares nehmen

andere Verbände viel Geld in die

Hand. Ich war von Anfang an zum

Arbeiten immer wieder dort, etwa

zum Fliesenlegen im Jugendhaus.

Die Trachtler haben endlich eine

Heimat. Und sie füllen sie mit Leben!

Was wird das Zentrum künftig bewegen?

Es ist schon jetzt festzustellen, dass

sich dort was rührt. Kurse für Theater

und Musik oder fürs Schneidern

sind sehr gefragt. Meine Frau wollte

einen Kurs fürs Miedermachen

belegen, der war nach zwei Tagen

ausgebucht — neun Monate vorher.

Für den Zeltlagerplatz muss man

sich ein Jahr im Voraus anmelden.

Fortbildungen und Seminare werden

super angenommen, heuer

planen wir zum Beispiel eine Plattler-Werkstatt.

Was kann man sich darunter vorstellen?

Insgesamt existieren 109 in Noten

aufgeschriebene Plattler-Melodien.

Zu denen gibt es 1 200 schriftlich

festgehaltene Plattler-Variationen.

Allein vom „Ammerseer“ gibt es

über 20 verschiedene Plattler. Wir

stellen uns die spannende Frage:

Wie kann man einen neuen Plattler

entwickeln?

Die bayerische Lebensart gewinnt

wieder einen höheren Stellenwert in

der Gesellschaft. Können die Trachtler

das nutzen?

Ja, wenn wir ehrlich auf dem

Boden bleiben und nicht jeden

Schmarrn mitmachen, sondern

vermitteln, worum es uns geht. Die

Bayern sind ein eigenes Volk. Ihre

Lebensart taugt mir — und anderen

auch. Das können wir als Trachtler

nutzen, wenn wir unsere Lederhosen

nicht nur anziehen, sondern

vermitteln, dass man bei verschiedensten

Gelegenheiten — Hochzeiten,

Beerdigungen, Empfängen

— mit einer Tracht immer passend

gekleidet ist.

Was umfasst für Sie persönlich

Brauchtumspflege?

Dass ich Mundart, alte Begriffe —

von denen manche ich sogar nicht

kenne — an meine Kinder weitergebe;

dass ich mich Neuem nicht

verschließe, sondern es annehme;

dass ich Altes nicht totpflege, sondern

weiterentwickle, nicht komplett

umwandle; dass ich Wertvolles

erhalte, wie es war: Wenn ich

in eine Kirche gehe, nehme ich den

Hut ab. Es erschüttert mich, wie

viele ausgewachsene Mannsbilder

dort heute ihre Mütze aufbehalten.

In Etting geht man bis Lichtmeß

nicht in kurzer Lederhose in

die Kirche. Man kann sich drüber

streiten, ob es brauchtumskonform

ist, in der Fastenzeit Plattlerproben

abzuhalten. Das sind alles Beispiele,

und es gibt örtlich unterschiedlichste

Ansichten …

Was bedeutet für Sie Heimat?

Ganz viel! Ohne Heimat ist man

nichts, meine Wurzeln sind da, wo

ich daheim bin. Verein und

Familie

sind meine Heimat. Genauso

gern fahre ich fort. Wenn ich in

Rente bin, kaufe ich mir

einen Camper, damit

ich weg bin, wenn bei

uns das Wetter schlecht

ist. Wir leben in einer

Gegend, wo andere Urlaub

machen, aber ich

möchte nicht in Italien

wohnen — schon wegen

en

meiner Frau und ihrem

Garten, wenn alles

blüht. Und auch nicht in

Cuxhaven, von wo meine

e

Mama stammt — ich bin

ein halber Preiß‘! ts/rg

Augenoptik Hatzmann –

Freude am Sehen!


Freikörperkultur (FKK) im Tassiloland

Lieber mit Bello

anstatt ohne Badehose





Das Leben steckt voller Überraschungen und bringt viele Veränderungen mit sich.

Unabhängige Experten und Verbraucherschützer empfehlen daher, mögliche Wagnisse

nicht zu ignorieren.

Sichern Sie jetzt Ihre existenziellen Risiken bei der HUK-COBURG ab. Am besten

vereinbaren Sie gleich einen Termin bei einem unserer Berater.

Kundendienstbüro

Sascha Wolf

Tel. 0881 9270802

sascha.wolf@HUKvm.de

Pollinger Str. 3

82362 Weilheim

Mo., Di., Do., Fr. 9.00–12.30 Uhr

Mo., Di., Do. 15.30–18.30 Uhr

sowie nach Vereinbarung

Kundendienstbüro

Eva Maria Pantele

Tel. 08841 4881725

evamaria.pantele3@HUKvm.de

Bahnhofplatz 1

82418 Murnau

Mo., Mi., Do. 8.30–12.00 Uhr

Di.

16.00–18.00 Uhr

Do.

16.00–19.00 Uhr

sowie nach Vereinbarung

JETZT

EXISTENZIELLE

RISIKEN

ABSICHERN

Tassiloland I Die Sonne wärmt den

Rücken, Vogelgezwitscher dringt

ans Ohr. Mit einem tiefen Seufzer

der Behaglichkeit schließt der

Sonnenanbeter seine Augen, gibt

sich ganz der Ruhe am See hin. Ein

Blick auf die Landkarte beweist: An

wunderbaren Badegebieten rund

um Seen und Flüsse ist das Tassiloland

nicht verlegen. Und da fällt

auch schon das Stichwort.

Was dem einen vollkommen natürlich

erscheint, erfüllt den anderen

mit Verlegenheit, wird manches

Mal sogar als belästigend

empfunden: das Baden (und

Sonnen) in totaler Nacktheit. Die

sogenannte Freikörperkultur (FKK)

spaltet das Volksempfinden nach

wie vor in zwei Lager. Und das,

obwohl man kaum an einem Medium

vorbeikommt, das nicht mit

den „natürlichen Attributen“ der

Frau wirbt. Nackte Körper überall.

„Sex sells“, heißt es schließlich.

Und eigentlich liegt genau darin

das Missverständnis. Freunde und

Verfechter von FKK propagieren

für sich ausschließlich die Nähe

zur Natur, die Freude am Nacktsein

— ohne es zwangsläufig mit

Sexualität in Verbindung zu bringen.

„Nacktheit hat eine ausgleichende

Wirkung auf Menschen,

indem sie von Spannungen

befreit, die durch Tabus

der heutigen Gesellschaft

verbreitet

sind“,

lautet

ein Auszug

aus der

Definition, die die „Internationale

Naturisten Föderation“ 1974 veröffentlicht

hat.

Satzungen regeln

den Badebetrieb

Dem gegenüber stehen Menschen,

die auch in ihrer Freizeit

ein bestimmtes Maß an Ordnung

als beruhigend empfinden — auch

wenn sie es so nicht ausdrücken

würden. Überspitzt gesagt soll

der Optimierungs- und Leistungswahn

der Gesellschaft bitte nicht

auch noch am Baggersee am Zipfelchen

des Badelakens ziehen.

Geschmackvoll bedeckte Körper

können von eigenen Unzulänglichkeiten

ablenken helfen, den

Hype um optische Perfektion mildern.

Etikette als moralische und

emotionale Stütze, sozusagen.

Das sehen auch die meisten Kommunen

im Landkreis so. Fast alle

Städte und Gemeinden, die über

Badegewässer verfügen, haben

klare Statuten. Und das Nacktbaden

gehört nicht dazu. Wie

genau man es damit nimmt,

haben wir von „tassilo“

nachgefragt.

Augustin

Ullmann,

Sachgebietsleiter

bei der Stadt

Starnberg,

14 | tassilo


kennt die Thematik. Auch am

Starnberger See gebe es wohl die

eine oder andere Stelle, an der

zeitweise vollkommen nackt gebadet

werde. „Grundsätzlich gilt

aber an unseren öffentlichen Badegebieten

die Satzung“, erklärt

der Diplom-Verwaltungswirt. Und

die schließt FKK aus. Allerdings

hielten sich Beschwerden darüber

auch deutlich in Grenzen. So

habe in seiner rund 30-jährigen

Amtszeit vielleicht zwei bis drei

Mal jemand Alarm geschlagen,

der sich von „Nackerten“ belästigt

gefühlt habe. Fragt man Ullmann

nach seinem persönlichen Empfinden

außerhalb seiner Amtsstube,

hat er einen ganz pragmatischen

Blick darauf. „Wo heute mal

jemand unerlaubt nackt badet,

liegt morgen wieder ein Bekleideter“,

so seine Beobachtung.

Ein FKK-Hype sieht anders aus.

Auch in Dießen oder der Kreisstadt

Weilheim regeln Badeverordnungen,

was erlaubt ist und was nicht.

So ist der Ammersee tabu, ebenso

Nacktbaden am Dietlhofer See.

Blickt man auf die Kommunen des

Altlandkreises Schongau, hört man

zumeist das gleiche. Zwar halten

weder Peiting noch Schongau eine

Satzung für die Benutzung ihrer

Gewässer bereit, FKK ist trotzdem

kein Thema. Ursula Diesch,

Leiterin der Tourist-Info der Stadt

Schongau, weiß zwar um den einen

oder anderen Nacktbadenden

am Schongauer Lido, Beschwerden

in diese Richtung seien ihr jedoch

keine bekannt. Anfragen von

Touristen allerdings auch nicht.

Das Thema FKK spielt bei unseren

Gästen keine Rolle“, bestätigt

sie. „Was allerdings zunimmt, ist

die Nachfrage nach Bademöglichkeiten

gemeinsam mit Hund.“

Und damit ein ganz anderer Blickwinkel

aufs Baden. So besteht in

so gut wie allen öffentlichen Badegebieten

auch ein Hundeverbot.

Offensichtlich würden Badende

lieber mit Bello anstatt ohne Badehose

anreisen. Ein Trend sei da

durchaus erkennbar, erklärt die

Tourist-Info-Leiterin.

Wenn Individualität

auf Grenzen trifft

Satzungen hin oder her — nicht an

allen Gewässern kann flächendeckend

kontrolliert werden, ob sich

nicht doch eine heimliche FKK-

Szene breitgemacht hat. So ist verständlich,

dass einige Kommunen

auf Nachfrage eher um Diskretion

auf diesem Gebiet bitten. Wer im

Einzugsgebiet der Stadt München

liegt, bekommt auch Besuch aus

der Hauptstadt. Nicht immer zur

Freude der Kommunen. Das Missachten

der Badesatzung sei noch

das kleinste Übel, gesteht ein

befragter Amtsleiter. So würden

sich Gruppen von Nacktbadenden

bevorzugt abseits gelegene

Plätze entlang der Seen suchen —

und leider oftmals damit auch

Naturschutzgebiete betreten. Niedergetrampeltes

Schilf und aufgescheuchte

Tiere seien die Folge.

Nur noch den Kopf schütteln

könne man auch darüber, was die

örtlichen Ansprüche der Nacktbadenden

betreffe, erzählt eine

andere kommunale Mitarbeiterin.

Da entwickle sich der persönliche

Anspruch auf ausgelebte Individualität

manches Mal zur Unverschämtheit.

Wie man es auch dreht und wendet,

ob man für FKK oder dagegen

ist: Letzten Endes entscheiden —

neben den öffentlichen Vorschriften

— wohl auch Achtsamkeit,

Toleranz und Fairness darüber, ob

das Thema Nacktbaden auf eine

positive Entwicklung in der Gesellschaft

stößt, und das auf beiden

Seiten. Militante Befürworter und

militante Gegner wird es wohl immer

geben. Und das ist „nackte“

Tatsache.

rp

Sa. 16.7. 18.00 Uhr

Sa. 20.8. 18.00 Uhr

PAELLA

valenciana&marisco

alte schmiede

restaurant & bar

eisenkramergasse 2

82362 weilheim

0881 / 90 11 596

0171 / 3462403

www.alte-schmiede-weilheim.de

mail: r-k.wittlinger@t-online.de

Mo. – Sa. 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr und ab 17.00 Uhr geöffnet

sonn- und feiertags für Reservierung nach vorheriger Absprache

geöffnet

juli / august 2016 | 15


Camping-Möglichkeiten in der Region

Seeblick inklusive

Tassiloland I Für immer mehr Urlauber

und Gäste in Bayern sind

Wohnmobile, Campingbusse und

Zelte eine beliebte Urlaubsalternative.

Aber auch Einheimische

lieben das bodenständige Naturerlebnis.

Stimmungsvoll gelegen

sind die Campingplätze am Starnberger

See, Ammersee, Staffelsee,

Riegsee und Fohnsee. Ausgewählte

Seeufer-Plätze im Porträt.

Campingplatz St. Alban

(Dießen am Ammersee)

Auf dem bewaldeten Platz stehen

insgesamt 120 Stellflächen zur

Verfügung, darüber hinaus sehr

gepflegte Wasch- und Putzräume,

Duschen, Spielplatz und Badewiese.

Erwachsene zahlen 8 Euro, Kinder

bis sechs Jahre zahlen 4 Euro.

Der Stellplatz kostet je nach Lage

zwischen 10 und 14 Euro, der Zeltplatz

6 Euro.

Vom direkt am See gelegenen Restaurant

mit der großen Terrasse

haben Campinggäste schon vormittags

ab 11 Uhr einen wunderbaren

Blick auf den See, den langen

Bootssteg sowie auf Herrsching

und das Kloster Andechs. Das neu

umgebaute Seerestaurant St. Alban

ist täglich geöffnet und bietet

warme Küche bis 21.30 Uhr. Im

Vordergrund stehen regionale und

saisonale Produkte, hausgemachte

Speisen sowie neuerdings auch

vegetarische und vegane Gerichte.

Achtung: Ab 1. September beginnen

die Bauarbeiten für eine

Bootshalle. Am Seeufer ist daher

mit Baulärm zu rechnen. Internet:

www.camping-ammersee.de

Campingplatz Brugger

(Hofheim am Riegsee)

Aufgrund der sanften Hanglage

gibt es von zahlreichen Plätzen

einen schönen Blick auf den rund

zwei Quadratkilometer großen

See unweit des Künstlerstädtchens

Murnau. Insgesamt 370 Standplätze

bietet die Hofheimer Familie

Brugger ihren Gästen, einzelne

Parzellen können auch unmittelbar

am Seeufer belegt werden. Die

beliebte See-Terrasse der Brugger

Hütte wird auch von Einheimischen

gern besucht. Auf der Karte stehen

bayerische Speisen und kleine

Gerichte sowie Kuchen und Brotzeiten.

Ein Kiosk versorgt mit den

nötigsten Urlaubsutensilien und

Lebensmitteln. Der Zugang zum

See mit der großen Badewiese ist

flach und damit auch für Kinder

und Senioren geeignet. Die Preise

bewegen sich zwischen 6,50 Euro

für Erwachsene und 3,50 Euro pro

Kind. Zelte kosten je nach Größe

zwischen 5,50 und 15 Euro. Wohnwagen

und Wohnmobile kosten

zwischen 9 und 16,50 Euro. Internet:

www.camping-brugger.de

Campingplatz Riegsee

(Riegsee)

Der Campingplatz der Gemeinde

Riegsee an der Seestraße bietet 25

freie Plätze zum Teil mit Blick auf

den See. Zum Areal gehören ein

Kiosk und das Restaurant Seestube,

das von der Familie Schlegel

als Pächter geführt wird. Zu den

St. Alban am Ammersee

Die Insel Buchau im Staffelsee

hausgemachten Spezialitäten des

Chefs zählen der frisch zubereitete

Schweinsbraten, Renke und Saibling

sowie der Kaiserschmarrn.

Nach einer abendlichen Wanderung

um den Riegsee empfiehlt

sich ein Abstecher auf den Rastplatz

Aidlinger Höhe oberhalb von

Aidling mit einem schönen Blick

auf den See und die umliegenden

Berge. Kinder und Erwachsene

zahlen in der Hauptsaison zwischen

3 und 6 Euro, der Zeltplatz

kostet zwischen 5 und 8 Euro. Für

Wohnwagen und Wohnmobile

werden 10 Euro berechnet. Internet:

www.camping-riegsee.de

Campingplatz Insel Buchau

(Seehausen a. Staffelsee)

Der Biergarten ist unter Einheimischen

beliebt, und so lohnt der

Besuch nach der kleinen Überfahrt

mit dem Taxi-Boot auch ohne Zelt.

Diese dürfen Campingurlauber auf

der autofreien Insel mitten im Staffelsee

nahezu frei aufstellen. Gäste

zahlen je nach Saison und Zeltgröße

zwischen 4,50 und 6,50 pro

Zelt. Pro Person zahlen Erwachsene

zwischen 5 und 6 Euro. Insgesamt

stehen 200 Standplätze zur

Verfügung. Internet: www.buchaucampinginsel.de

Campingplatz Halbinsel

Burg (Seehausen a. Staffelsee)

Der rund zwei Hektar große Platz

auf der vorgelagerten Halbinsel

ist naturbelassen und ruhig und

dabei malerisch vom Wasser umgeben.

130 freie Plätze, ein Bootsverleih

sowie neue Sanitäranlagen

und Kochgelegenheiten runden

das Angebot ab, zu dem auch die

Gaststätte Burgstüberl mit wechselnden

Tagesgerichten, Kaffee und

Kuchen sowie Grillabenden gehört.

Erwachsene zahlen je nach Saison

zwischen 4,50 und 5,90 Euro, Zelte

kosten zwischen 3,80 und 7,50

Euro. Adresse: www.camping-staffelsee.de

Campingplatz Aichalehof

(Uffing am Staffelsee)

Der ruhig gelegene, idyllische

Platz mitten im Landschaftsschutzgebiet

liegt am Westufer des Staffelsees.

Zum sechs Hektar großen

Areal der 120 freien Plätze zählen

das Bistro, der Biergarten und ein

Kiosk sowie die naturbelassene

16 | tassilo


Liegewiese mit flachem Zugang

zum See. Die Sanitärräume sind

modern und gepflegt. Der nahe

Biergarten des Restaurants Alpenblick

in Uffing ist ein beliebtes

Ausflugsziel. Pro Erwachsener und

Zelt sind 5,50 Euro zu zahlen. Kleine

Zelte kosten 4 Euro, Caravan

und Reisemobile 7 Euro. Internet:

www.aichalehof.de

Campingplatz Fohnsee

(Iffeldorf am Fohnsee)

Der naturbelassene und mit viel

Wald umgebene kleine Campingplatz

mit 40 Stand- und Zeltplätzen

liegt direkt am Fohnsee im Naturschutzgebiet

der Osterseen. Das

Gebiet ist ein beliebtes Ausflugsziel

für Wanderer und Fahrradfahrer.

Das Restaurant „Fohnseestüberl“,

der Biergarten und der Badeplatz

sind direkt am Zeltplatz gelegen.

Die Ortsmitte von Iffeldorf ist in

etwa zehn Gehminuten erreichbar.

Erwachsene und Kinder zahlen

3,50 Euro, Zelt- und Stellplätze

kosten je nach Größe zwischen 4

und 14 Euro. Internet: www.campingplatz-fohnsee.de

Campingplatz Seeshaupt

(Starnberger See)

Der komplett umgebaute und

kernsanierte Campingplatz öffnet

ab Anfang Juli 2016 wieder

seine Pforten. Der von hohen

> > > ZUM THEMA

Den Campingführer Oberbayerisches Alpenvorland verschickt der

Tourismusverband Starnberg für eine Schutzgebühr von 3 Euro.

Telefon 08151 / 9060 - 0 und www.sta5.de

Birken und Erlen durchzogene,

vier Hektar große Platz befindet

sich unweit des Jachthafens am

südwestlichen Seeshaupter Ufer

des Starnberger Sees. Von den

insgesamt 120 Stellplätzen sind

etwa 70 Plätze für Gäste reserviert.

Zusätzlich sind künftig auch

kleine Schlafhütten zur Übernachtung

vorgesehen. Internet:

www.starnbergersee-info.de

Campingplatz Familie

Hirth, Münsing

(Ambach a. Starnberger See)

Der Platz liegt direkt am Ostufer

des Starnberger Sees und bietet

insgesamt 60 freie Stellplätze

für Gäste. Das Seegasthaus mit

der Gartenterrasse ist ganzjährig

geöffnet. Darüber hinaus gibt es

einen Kiosk mit SB-Automaten

sowie Waschräume und Duschen.

Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder

von sechs bis zwölf Jahre zahlen

3,50 Euro. Ein Zelt kostet je nach

Größe zwischen 6 und 8 Euro.

Busse und Wohnwägen kosten

zwischen 6 und 9 Euro, ein Mietwohnwagen

wird mit 48 Euro berechnet.

Internet: www.campingplatz-hirth.de

Campingplatz Beim Fischer

(Münsing/St. Heinrich am

Starnberger See)

Der familiär betriebene moderne

Platz mit dem eigenen Badestrand

liegt am Südostende des Starnberger

Sees. Das Gelände mit dem

Standbad St. Heinrich verfügt über

eine Surfschule mit Brettverleih,

einen Kiosk mit Biergarten und

einen großen Kinderspielplatz.

Das solarbeheizte Sanitärgebäude

beherbergt Duschen, Wasch- und

Putzräume sowie einen Sanitärraum

für Gäste mit Handicap und

einen Mutter-Kind-Raum. Die familieneigene

Fischerei und der

Campingplatz werden bereits in

der siebten Generation betrieben.

Für Gäste und Urlauber stehen

knapp 80 Plätze zur Verfügung.

Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder

bis 12 Jahre 3,50 Euro. Zelte kosten

zwischen 4 und 10 Euro, Wohnwagen

und Wohnmobil kosten zwischen

6 und 8 Euro. Internet: www.

camping-beim-fischer.de

sc

Wechseln Sie zu uns!

Gute Gute Preise, guter Service

Ansprechpartner vor Ort!

Arbeitspreis

22,50 ct/kWh

Jetzt noch

günstiger!

*

Näheres unter:

www.stawm.de

www.oberland-strom.de

Stadtwerke Weilheim i.OB Energie GmbH

Stadtwerkestraße 1, 82362 Weilheim i.OB

Wechseln Sie zu uns!

Gute Preise, guter Service

Ansprechpartner vor Ort!

Jetzt noch

günstiger!

Arbeitspreis

4,90 ct/kWh

*Näheres:

www.stawm.de

www.oberland-gas.de

Stadtwerke Weilheim i.OB Energie GmbH

Stadtwerkestraße 1, 82362 Weilheim i.OB

Fohnsee bei Iffeldorf

juli / august 2016 | 17


Williams Wetsox‘ bewährte Fusion aus amerikanischer und bayerischer Volksmusik

Zwischen Ammer und Appalachen

Huglfing | Das langsame Barrelhouse-Piano

und die holzdrahtige

Gitarre könnten geradewegs

aus einem Blues-Club irgendwo

zwischen dem Mississippi-Delta

und den Blue Ridge Mountains

dringen. „Du fühlst di so alloa!“,

beklagt eine knorrige Stimme das

hohle Gefühl von Einsamkeit in

breitestem Bairisch — statt in nicht

weniger breitem US-Südstaaten-

Slang. Der Sänger ist Williams

Wetsox aus Huglfing. Auf seiner

neuen CD „Wohi? Wohi?“ pflegt er

ein Genre, das er miterfunden hat:

den „Blues aus da Hoamat“, den

„Boarischen Blues“.

Eine wilde Mischung,

die funktioniert

Seit 1979 singt sich Williams Fändrich

den Blues in seiner Muttersprache

von der Seele. Und

da seine musikalischen Bezugspunkte

zwar zwischen dem Mississippi

und den Appalachen, die

Bezugspunkte seines Lebens aber

zwischen Ammer und Karwendel

liegen, ergibt die Kombination

durchaus Sinn. Dass diese wilde

Mischung funktioniert, offenbart

er seit über 30 Jahren auf einer

ununterbrochenen Kneipentour,

wie es in seiner Künstler-Biografie

heißt, und auf mittlerweile 14 Alben.

Seine jüngste CD ist gerade

erschienen und zeigt sich im Vergleich

zum live und vor Publikum

eingespielten Vorgänger (Williams

Wetsox Trio: „Da Fisch springt

aus’m Wasser“, BSC Music, 2012)

weniger elektrisch und inhaltlich

sehr viel persönlicher und nachdenklicher.

Zum Beispiel, wenn der 63-Jährige

in „‘s Gsicht vo meim Voda“

18 | tassilo

über eine Zugfahrt singt, während

der er in der eigenen Reflexion

im Fenster das Gesicht des Vaters

erkennt. Die Art und Weise,

wie er sich der Thematik des Älterwerdens

nähert, zeugt davon,

wie sehr er mit der bairischen

Sprache umzugehen versteht. Die

stärksten Momente hat das neue

Album eindeutig dann, wenn Ur-

Blues mit Williams’ Gefühl für den

oberbayerischen Dialekt zusammenkommt.

„I hob an Blues“ ist

so ein Song, der Delta-Blues à la

Son House mit ausdrucksstarkem

Sprachschatz verschmelzen lässt.

In „Wenn Du lebst“ bedient er sich

den vielen feinen sprachlichen

Abstufungen. Mundart erlaubt

und offenbart eben unaufgesetzte

Lebensweisheiten.

Weiterer Klassiker im

Ammer-Delta-Blues

Dieser sehr passende Schluss-Titel

der Platte zeigt auch: Ein tiefer

Text zur urigen Slide-Gitarre ist

offenbar alles, was der Huglfinger

braucht, um seiner Vision

von Ammer-Delta-Blues einen

weiteren Klassiker hinzuzufügen.

Williams Fändrich ist, das stellt

er mit diesem Album ein weiteres

Mal deutlich dar, ein authentischer

bayerischer Künstler, der viel lieber

seinem Gefühl als Trends folgt.

Und umgekehrt schon gleich gar

keiner, für den man ein fragwürdiges

Label wie „Heimatsound

oder dergleichen erfinden müsste.

Ein Blick in seine bewegte Lebensgeschichte

zeigt, dass das

immer schon so war. Sein Gefühl

sagte dem Blues-Fan, dass die

amerikanische und die bayersche

Volksmusik zusammenpassen

Das Williams-Wetsox-Trio (v. l.): Williams Fändrich, Alex Bartl und

Mario Fix.

können. „Es hat irgendwie in der

Luft gelegen“, sagt Fändrich, „die

Österreicher waren ein bisschen

früher dran, und auch in Bayern

hat’s schon vor mir Versuche gegeben.“

Er selbst experimentierte

in den späten Siebzigern mit

dieser kühnen Verbindung — und

erschuf ein ganzes Genre. Wobei

Fändrich mit dem Blues-Virus

schon viel früher infiziert wurde:

Mit seiner ersten Band „Maria

Johanna“ spielte er Blues im Stile

John Mayalls und plante mit seinen

Freunden, nach Kanada auszuwandern.

Weil sie sich aber an

der Musikschule in Pasing fortbilden

und ein Haus in Isen beziehen

konnten, zerschlug sich das

Vorhaben — dafür wurde Fändrich

ein paar Jahre später der Wirt des

Bluesclubs Oberdorfen.In den

späten Achtzigern führte ihn sein

Weg zurück nach Huglfing, wo er

mit seiner Patchwork-Familie lebt

und seine Frau eine Musikkneipe

betreibt, die nach einem seiner

> > > CD-VERLOSUNG

Songs benannt ist: „Hey, Schaffner“

— ein Genre-Hit.

Das aktuelle Album und

die musikalische Heimat

Die neue CD „Wohi? Wohi?“ ist

beim Münsinger Label „BSC Music“

erschienen, das auch dem Peißenberger

Songwriter Craig Gerber

oder dem in Pähl lebenden Musiker

und Kabarettisten Michi Marchner

eine musikalische Heimat ist. Das

Album samt zwölfseitigem Booklet

ist als Digipac unter anderem in der

Weilheimer Buchhandlung „Lesbar“

oder bei „Gattner“ in Murnau

erhältlich. Im BSC-Online-Shop

gibt’s die 14 Songs außerdem

als MP3-Download. Als Studiomusiker

wirkten unter

anderem die Musiker des

Williams Wetsox Trio, Mario

Fix (Orgel) und Alex Bartl

(Schlagzeug), sowie der

in Dießen lebende Jazz-

Saxofonist Michael Lutzeier,

die Sängerin Iris Adams und

Spider-Murphy-Band-Pianist

Ludwig Seuss.

uc

„tassilo“ verlost drei CDs des Williams-Wetsox-Trio. Wer eine

der Scheiben sein Eigen nennen möchte, schickt bis 15. Juli

2016 eine Postkarte mit dem Stichwort „Wetsox“ an „tassilo“,

Birkland 40, 86971 Peiting oder eine Mail an info@tassilo.de.

Bitte die Absenderadresse nicht vergessen. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen, das Los entscheidet.

Wer Williams-Wetsox gerne einmal live hören möchte, kann

dies ab 14. Juli jeden Donnerstag ab 19 Uhr bei freiem Eintritt

im Biergarten der Alten Klosterwirtschaft Polling tun.

Außerdem am 26. Juli beim Sinnflut Festival in Erding, am

30. Juli in der Glockenbachwerkstatt in München oder am

31. Juli beim Festival D'Amato in Wolfratshausen.


Sänger, Gitarrist und Songschreiber:

Williams Fändrich aus Huglfing.

juli / august 2016 | 19


Das Gewerkhaus Dießen beherbergt acht Werkstätten

Handwerk und Kunst

unter einem Dach

Dießen I Im Gewerkhaus Dießen

waren vor einiger Zeit ungewohnte

Töne zu hören. Dort, wo sonst

Handwerker und Künstler in ihren

Atelierräumen den verschiedensten

Gewerken nachgehen und die

dafür typischen Arbeitsgeräusche

produzieren, mischten sich fremde

darunter: das Gewerkhaus wurde

kürzlich renoviert. Wieder einmal.

Dennoch wurde, soweit es möglich

war, weiter in den Ateliers gearbeitet,

versuchte man die Aufträge

und Wünsche der Kunden in die Tat

umzusetzen.

Zehn Tonnen Bauschutt —

40 000 Euro Kosten

Es sei eine immerwährende Aufgabe,

das ehemalige Krankenhaus

im Herzen von Dießen in Schuss zu

halten, erklärt Michael Ruoff, den

man als „Kopf“ des Gewerkhauses

bezeichnen kann und der vor rund

acht Jahren die Idee dazu hatte.

Was genau hinter seinem Konzept

steht, das er gemeinsam mit Stein

Vaaler und Edith Lebling umsetzte,

ist simpel, aber effizient. Zuvorderst

stand die Idee, mit der Wiederbelebung

des leerstehenden,

ehemaligen Krankenhauses Handwerksbetriebe

in die Gemeinde zu

holen. Könne doch gerade Dießen

auf eine lange Handwerkstradition

vor Ort verweisen. Als Ruoff

den Gemeinderäten seine Idee

vorlegte, erfuhr er Aufgeschlossenheit

und bekam die Zusage.

Das Credo war, dass wir mit dem

Gebäude machen können, was

wir wollen“, erinnert sich Michael

Ruoff. „Allerdings mussten wir uns

auch selbst um die Renovierung

kümmern.“ Und die habe es in sich

gehabt: Fast zehn Tonnen an Bauschutt,

Altholz und ausrangierten

Sanitäreinrichtungen fielen damals

an und mussten entsorgt werden,

von den Kosten für den Aus- und

Umbau ganz zu schweigen. Rund

40 000 Euro verschlang

das Unterfangen,

musste in

den Jahren danach

von allen Handwerkern

im Haus

amortisiert werden.

Noch zu Beginn der

„Ära“ Gewerkhaus

habe Ruoff den

Eindruck gehabt,

so manches Gemeinderatsmitglied

habe ein schnelles

Ende dieses Unterfangens

erwartet;

zu idealistisch sei manchem die

Idee erschienen. So einigte man

sich zwar mit der Gemeinde letztlich

auf eine moderate Monatsmiete.

Allein — die Erhaltung des

Gebäudes blieb und bleibt bei den

Mietern.

Aushängeschild

für die Gemeinde

„Wir sind zwischenzeitlich zu einem

Aushängeschild für Dießen

geworden“, fasst Michael Ruoff

zusammen, „was sich auch an den

Tourismuszahlen messen lässt“.

Auch habe man mit der Schaffung

von Ausbildungsplätzen Verantwortung

für die nächste Generation

übernommen. Dennoch sehe

sich die Gemeinde immer noch

nicht so ganz in der Pflicht, so

Ruoff, der sich ab und an mit seiner

Meinung bei den Räten „in die

Nesseln setze“, wie er freimütig

erklärt. Acht Gewerke beherbergt

das Haus mittlerweile, ausgeführt

von Handwerkern und Künstlern

gleichermaßen. Friedlich und

durchaus konstruktiv miteinander

haben eine Sattlerei, ein Messerschmied,

ein Restaurator, Bildhauer,

eine Schneiderin, die Polsterei,

ein Porzellan- und Keramikatelier

sowie ein Grafiker und Illustrator

ihr Auskommen gefunden. War das

Gewerkhauses Dießen zu Anfangszeiten

auch ein Haus für Berufsanfänger,

sind mittlerweile alle Profis

in ihren Künsten und Gewerken.

Und arbeiten werkstattübergreifend

zusammen. Den Kunden und

Besuchern werden nicht nur Ein-

20 | tassilo


Fruchtbarer, werkstattübergreifender Kontakt: Messerschmied Alfons

Bolley kommt schon einmal auf einen Kaffee in der Sattlerei vorbei.

Auch Sattlerin Judith Wigmann genießt die ungezwungene Atmosphäre.

blicke in die Fertigkeiten der einzelnen

Handwerker und Künstler

ermöglicht, es entstehen durchaus

auch (gewollte) fruchtbare Gespräche.

Und so manche Idee, mancher

Wunsch findet dann die richtige

Adresse. So erinnert sich Messerschmied

Alfons Bolley gerne an

Kunden, diedie Seele in einem

Kunstwerk oder Ding entdecken“,

wie er es selbst nennt. Er konnte

das Messer eines Kunden, der nahe

der Ostsee lebt, wieder instand setzen.

Sein Herz habe sehr daran

gehangen, erzählt Bolley, und er

habe niemand Adäquates dafür

gefunden. Schließlich sei er im

Internet auf den Dießener Messerschmied

aufmerksam geworden.

Und so war zusammengekommen,

was zusammenpasste. Ein gutes

Gefühl für Alfons Bolley.

Besuchern, die in das Gewerkhaus

kommen, soll die Berührungsangst

genommen werden. Sie dürfen zusehen,

Fragen stellen, dabei sein.

„Es handelt sich hier ja nicht um

ein Museum“, erklärt denn auch

Michael Ruoff, „sondern in erster

Linie um ein Geschäftshaus“. Auch

Sattlerin Judith Wigmann sieht sich

und ihr Handwerk im Haus bestätigt.

„Wir arbeiten sehr gut zusammen“,

erzählt sie, „außerdem

finde ich es wichtig, dass unsere

Gewerke dadurch erhalten bleiben

können“. Es gebe ja kaum mehr Alternativen

für Kunden, die — etwa

in der Sattlerei — eine Reparatur

durchgeführt haben wollen, anstatt

gleich neu kaufen zu müssen. Und

das kann auch für den Handwerker

erfüllend sein. Judith Wigmann:

„Es macht Spaß, beim Restaurieren

die Gedanken des ursprünglichen

Herstellers zu erahnen.“

Akribie und Sorgfalt darf

ihren Preis haben

Dass die Kunstobjekte oder Fertigkeiten

der einzelnen Gewerkler

auch ihren Preis haben, ist für

viele Besucher schlüssig — wenn

sie denn mit eigenen Augen gesehen

haben, mit welcher Akribie

und Sorgfalt gearbeitet wird. Es ist

eben nichts „von der Stange“, was

sich zum Beispiel beim Besuch des

Schneiderateliers im ersten Stock

zeigt. Schneidermeisterin Jolee

Kerscher übt ihre Kunst seit rund

sieben Jahren aus, vor kurzem erst

ist sie ins Gewerkhaus Dießen gezogen.

Wenn man hört, dass für ein

historisches Gewand schon einmal

50 Arbeitsstunden anfallen, kommt

der Preis dafür nicht von ungefähr.

„Es ist eine Wertschätzung

auf beiden

Seiten“, umschreibt

Kerscher

das. „Wir bieten

hier Unikate und

Handgemachtes.

Es steckt auch

unser Herzblut

darin.“ Die Preisgestaltung

passe

zum Ort des Geschehens.

Nicht zuletzt ist

der Besuch des

Dießener Gewerkhauses

allein schon

aufgrund seines

historischen Hintergrunds

allemal

eine Überlegung

wert; so unterhält

das Haus als eines

von wenigen am

Ort sogar noch einen

Eiskeller. rp


ALLERLEI IM TASSILOLAND

Wein, Kunst, Kultur ... und gelbe Enten

6. Entenrennen im Hungerbach

So viel Musik — und lauter Gewinner

Huglfing | Rund 300 gelbe „Quietsche-

Enten“ werden am Sonntag, 7. August,

beim sechsten Huglfinger Entenrennen

den Hungerbach hinunter schwimmen.

Die hübschesten „Exemplare“

werden wieder

mit Preisen wie Kinokarten,

Eisbechern und

vielen weiteren ausgezeichnet.

Einen Preis gibt es auch

für die sogenannte

„Tritschler-Ente“, die es

als letzte ins Ziel schafft.

Treffpunkt ist ab 14 Uhr

an der großen Linde bei

der Kirche St. Magnus.

Der Start des Rennens ist für 14.30 Uhr

vorgesehen. Die Enten gibt es im Vorverkauf

in der Bäckerei Andrä und bei

Schreibwaren Egner, sowie am Renntag

bei der Kirche. 3 Euro

beträgt die Startgebühr,

bei mitgebrachten Enten

2 Euro. Kaffee, Kuchen und

Getränke stehen im Pfarrgarten

bereit. Über eine

rege Teilnahme freuen sich

die Veranstalter, der Arbeitskreis

Geschichte und

Kultur sowie die Helfer

aus der Pfarrei.

„Auf die Ente,

fertig, los!“ tis

Tassiloland | Geiger gelten in der internationalen

Jazz-Szene als absolute Rarität.

Umso schöner also, dass mit Adam

Baldych sogar ein Echo-Gewinner für die

Konzertreihe „All that Jazz @Starnberg“

in der Schlossberghalle gewonnen werden

konnte. Drei „tassilo“-Leser durften

sich jeweils über zwei Karten für dieses

Konzert freuen. Agnes Streicher aus Eglfing,

Erika Scholler aus Starnberg und

Johann Hümpfner aus Pöcking erlebten

jeweils gemeinsam mit einer Begleitperson

einen unterhaltsamen Abend. Musikalisch

war es auch bei einem weiteren

Gewinnspiel aus der Mai/Juni-Ausgabe.

Für das Musikfest „Pollinger Tage Alter

und Neuer

Musik“, welches

vom 1. bis 3. Juli

stattfindet, verlosten

wir einige

Eintrittskarten: je zwei Karten für zwei

Nachtkonzerte, ein Gesprächskonzert und

einen Barock-Brunch. Brigitte Honold

aus Polling, Dorothea Urban aus Bernried,

Edeltraud Mauler aus Sailauf, Egon

Jung aus Oberhausen, Gisela Aigner aus

Tutzing, Heidemarie Vogt aus Gauting

sowie Walter Klingl aus München heißen

die glücklichen Gewinner

aus dem letzten „tassilo“. Wir

wünschen viel Vergnügen! tis

Dan Flavins Lichtkunst im Fischerbau

Polling | Internationale Lichtkunst gastiert

aktuell im Tassiloland: Noch bis 2. Oktober

ist im historischen Fischerbau in Polling

eine Installation des 1996 verstorbenen

Amerikaners Dan Flavin zu sehen. Er

gilt als der bedeutendste Vordenker des

Genres im 20. Jahrhundert. Seine Arbeit

„untitled 1970 — blue and red fluorescent

light“ aus handelsüblichen, fluoreszierenden

Leuchtstoffröhren hatte Flavin in

streng geometrischen Anordnungen für

variable Längen konzipiert, jeweils auf

den Raum abgestimmt. Mit 24 Elementen

auf rund 30 Metern ist die monumentale

Lichtskulptur in Polling eine der größten

Ausführungen, die je verwirklicht

wurde. Die Leihgabe des „Estate of Dan

Flavin New York“ hat Steve Morse in Kooperation

mit dem Museum für Gegenwartskunst

Das Maximum“ (Traunreut)

in Polling aufgebaut. Morse ist Ausstellungskoordinator

und Konservator im

Dan Flavin Studio in New York und war

fünf Jahre Assistent des Künstlers. Seither

wacht er über dessen Vorgaben für Installationen

in Räumen, die Flavin

selbst nicht mehr gesehen

hat.

ts

29. Französische Woche in Weilheims guter Stube

Weilheim | Die Französische Woche ist

seit fast drei Jahrzehnten nicht wegzudenken

aus dem Veranstaltungskalender

der Kreisstadt. Dieses Jahr eröffnen am

Donnerstag, 30. Juni ab 18 Uhr, Bürgermeister

Markus Loth und Vertreter der

französischen Partnerstadt Narbonne

die traditionellen Festtage auf dem Marienplatz.

Musikalisch umrahmt wird der

Auftakt ab 17.30

Uhr von der Stadtkapelle.

Das Duo

„Vita Est“ lässt

im Anschluss (20

Uhr)

schaftliche Klänge

aus Narbonne fol-

nachbargen.

Freitag (sowie

Samstag und Sonn-

tag) präsentiert die Klangfabrik Weilheim

Tänze mit französischem Temperament

in Perfektion. Abends bietet die „Red

Sina Band“ Folk-Rock für alle. Am Samstag

spielt von 14 bis 17 Uhr die Big Band

des Gymnasiums zur Unterhaltung auf.

Ein Familiennachmittag (14 bis 17 Uhr)

mit verbilligten Angeboten an allen

Wirte-Ständen und einer Gratis-Kugel

Eis für Kinder bis zwölf Jahre, sowie Pop

und Rock mit Bryon Wienmann lassen

am Sonntag das Fest ausklingen. Anlässlich

der Fußball-EM werden zudem alle

Spiele der französischen und deutschen

Nationalmannschaft live übertragen. Geöffnet

ist Donnerstag (30.6.) von 17 bis

23 Uhr. Freitag und Samstag jeweils von

11.30 bis 23.30 Uhr und Sonntag (3.7.)

von 11.30 bis 22.30 Uhr. Das detaillierte

Porgramm gibt es im

Internet.

tis

22 | tassilo


Musik im Pfaffenwinkel 2016: Mozart, Dvorak & die Franzosen

Wies | Zweimal Wieskirche, einmal je Bibliothekssaal

Polling und Schongauer Stadtpfarrkirche: Das

sind 2016 die Spielorte von „Musik im Pfaffenwinkel“.

Schon am 29. Juni führen Christian Fröhlich,

der künstlerische Leiter der Reihe, und Karl Höldrich

im Rainer-Endisch-Saal in Herzogsägmühle

um 19.30 bei freiem Eintritt in das Konzert in der

Wieskirche am 3. Juli ein. Namentlich in Mozarts

Konzert für Flöte und Harfe mit den Solisten Regine

und Michael Kofler, Dvoraks Biblische Lieder

mit Bariton Thomas Berau sowie die Sinfonie Nr. 9

„Aus der Neuen Welt“ im zweiten Teil. Mitglieder

der Münchner Philharmoniker spielen unter Fröhlichs

Leitung, Beginn in der Wies ist um 19 Uhr. Wie

auch am 17. Juli, wenn dort Werke französischer

Komponisten erklingen: das „Te Deum“ von Bizet,

Gounods „Cäcilienmesse“ und die Orgelsymphonie

Nr. 5 von Charles-Marie Widor mit Organist Andreas

Wiesmann aus Schongau. Weitere Solisten sind

Sophia Brommer, Joshua Owen Mills und Thomas

Stimmel, es singt der „Gemischte Chor im Pfaffenwinkel“,

Fröhlich leitet Mitglieder der Münchner

Philharmoniker (Konzerteinführung in Herzogsägmühle

am Mittwoch, 13. Juli, 19.30 Uhr). Junge

Künstler aus der Region und Preisträger verschiedener

Nachwuchswettbewerbe stellt Höldrich am

24. Juli ab 16 Uhr in Polling vor: Carmen Steinmeier

(Harfe), Anna Elisabeth Hempel (Sopran), Wilfried

Michl (Tenor), Lenka Hebr (Klavier) und das Posaunenensemble

der Musikschule Pfaffenwinkel unter

Andreas Immler. Sie spielen Werke von Mozart,

Donizetti, Verdi, Gershwin und Bernstein. Am 27.

November beim traditionellen Advents-Konzert leitet

Wiesmann schließlich verschiedene Gesangs-,

Instrumentalgruppen und den Chor erstmals in

Mariae Himmelfahrt in Schongau (Beginn: 16 Uhr).

Infos im Internet unter www.musikimpfaffenwin-impfaffenwikel.de;

Kartenvorverkauf unter Telefon

08861 / 2194138 oder auch per E-Mail:

info@musikimpfaffenwinkel.de.

ts

Wir

sehen Sie als unsere Zukunft

arbeiten für das Gemeinwohl unserer Bürger

bieten ein breites Aufgabenspektrum in Bereichen wie beispielsweise Bauwesen,

Naturschutz, Kommunalwesen, Sozialwesen oder Jugend und Sport

stehen für Kunden- und Dienstleistungsorientierung

bieten Fach- und Führungspositionen

fördern unsere Mitarbeiter im Rahmen verschiedenster Fortbildungsangebote

bieten flexible Arbeitszeiten

fördern Ihre Gesundheit und sind ein familienfreundlicher Betrieb

sind verlässlich

arbeiten im Team

sind eine innovative Behörde

Sie finden Ihre Interessen wieder und sind an einem anspruchsvollen rechtlichen Studium

interessiert? Dann bewerben Sie sich für das

duale Studium zum/zur Diplom-Verwaltungswirt/in (FH)

in der Beamtenlaufbahn des nichttechnischen Verwaltungsdienstes mit Einstieg in der

dritten Qualifikationsebene (Studienbeginn 1. Oktober 2017)

Über 190 Ermäßigungen und Vergünstigungen

Tassiloland | Auch in 2016 bietet die SportCard

Oberland für die „Macher“ in den Vereinen zahlreiche

Vergünstigungen. Mittlerweile haben sich

über 190 Einrichtungen, Geschäfte, Firmen, Institutionen

und Vereine der Aktion angeschlossen. Seit

fast 10 Jahren gibt es die SportCard zum Preis

von 10 Euro. Ziel ist es, den freiwillig engagierten

Mitarbeitern in den Vereinen, die ihre Freizeit

opfern, eine kleine finanzielle Entlastung in Form

von Ermäßigungen zu gewähren. Die Höhe des Rabattes

(Festbetrag oder prozentuale Ermäßigung)

bestimmt jeder Unterstützer oder Förderer, die

zum Erreichen des Ziels benötigt werden, selbst.

Alle gewählten und berufenen Führungskräfte in

den Vereinen, alle Mitglieder in Abteilungsleitungen,

Trainer, Übungsleiter, Betreuer und Helfer

können die SportCard Oberland erwerben. Mit

den Vergünstigungen kann schnell ein „Gewinn“

bis zu 100 Euro im Jahr gemacht werden. Nähere

Infos gibt es bei Dipl.-Sportmanager

Hans M. Beinlich unter 08803 / 5432

oder hans.m.beinlich@t-online.de. tis

Einstellungsvoraussetzungen sind:

deutsche Staatsangehörigkeit oder Staatsangehörigkeit eines EU-Staates


unbeschränkte Fachhochschulreife oder Hochschulreife

erfolgreiche Teilnahme am Auswahlverfahren des Bayerischen

Landespersonalausschusses am 10. Oktober 2016

(Anmeldung online unter www.LPA.bayern.de bis spätestens 10. Juli 2016)

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen bis spätestens

10. Juli 2016 an das

Landratsamt Starnberg, Strandbadstr. 2, 82319 Starnberg

Ansprechpartnerin: Katrin Sontheim

E-Mail: personalentwicklung@LRA-starnberg.de

Weitere Informationen zum Studium finden Sie unter www.Lk-starnberg.de

www.tassilo.de

4. Penzberger Kettensägenkunsttage

Penzberg | Vom 15. bis 17. Juni finden heuer zum vierten Mal die

Penzberger Kettensägekunsstage im Gut Hub statt. 16 Künstler aus

Deutschland, Österreich und Südtirol arbeiten mit der Motorsäge

an einem Hauptwerk und treten beim Speedcarving — ein Schnellschnitzen

mit anschließender Versteigerung — gegeneinander

an. Die Läufe steigen samstags um 10 Uhr und um 16 Uhr sowie

sonntags um 14 Uhr. Der Eintritt an den drei Tagen

beträgt 3 bzw. 4 Euro. Freitag und Sams-

tag ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am

Sonntag, 17. Juli, von 9 bis 15 Uhr.

tis

juli / august 2016 | 23


Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Andreas Knez im Interview

Zeit ist Muskel!

Weilheim | Seit 2007 gibt es im

Krankenhaus Weilheim die 24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft.

Das

Equipment ist hochmodern, wie

Prof. Dr. Andreas Knez, ärztlicher

Direktor und Chefarzt der Inneren

Medizin in Weilheim, betont. Es

ist eben diese moderne Entwicklung,

die Knez bei der Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau gefällt.

Als Lehrkrankenhaus sei man ohnehin

gezwungen, stets auf dem neuesten

Stand zu sein. „Das erwarten

die Studenten einfach“, erklärt der

Kardiologe. Auch die familiäre Atmosphäre

in Weilheim und die

kurzen Wege lassen den Mediziner

von seinem Krankenhaus, in dem

er seit 2009 tätig ist, schwärmen.

Im Interview verrät er, was bei einem

Herzinfarkt zu tun ist, welche

Vorteile die Herzkatheter-Abteilung

mit sich bringt und was er sich für

die Zukunft wünscht.

Leitspruch:

Ohne Team geht es nicht (Oberärzte, Ärzte, Schwestern, Pfleger, ...)

Wir sind nicht nur Kardiologen sondern auch Internisten.

Technisierte Medizin: Was ist machbar — was ist sinnvoll?

Der Mensch steht im Mittelpunkt!

Wie läuft die Einlieferung eines

Patienten ab?

Der Notarzt ruft den diensthabenden

Kardiologen über das 24

Stunden besetzte Herzhandy an.

Der Patient wird von der Herzkathetermannschaft

übernommen.

Dadurch kommt es zu keinen unnötigen

Zeitverzögerungen. Die

Teamarbeit ist entscheidend. Zusätzlich

erfolgt eine Anmeldung in

der Nothilfe über das telemedizinische

„Cardio Angel“-System. Das

bedeutet, dass die präklinischen

Rettungsdaten mit Notfall-EKG aus

dem Rettungswagen direkt in die

Nothilfe gesendet werden.

sein könnte. Daher: Solange nicht

das Gegenteil bewiesen ist, ist ein

Brustschmerz immer ein Herzinfarkt!

Und daher unbedingt sofort

die 112 wählen!

Wie viele Herzinfarkte werden im

Krankenhaus Weilheim behandelt?

Rund 300 Herzinfarkte und etwa

1 200 Herzkatheteruntersuchungen

im Jahr. Eine Spezialität bei uns

ist, dass der Zugang über die

Armarterie gelegt wird. Das heißt,

der Patient kann nach der Untersuchung

aufstehen. Der Vorteil ist

das geringere Risiko einer Nachblutung.

Sonderveröffentlichung der

24 | der altlandkreis

Warum muss ein Patient mit Herzinfarkt

sofort in den Herzkatheter?

Zeit ist Muskel! Beim akuten Herzinfarkt

ist ein Herzkranzgefäß verstopft

und muss innerhalb kürzester

Zeit wieder geöffnet werden,

um den Schaden am Herzmuskel

so gering wie möglich zu halten.

Wichtig ist, dass Patienten das

Symptom Brustschmerz ernst nehmen!

Daher ist eine Aufklärung der

Bevölkerung essentiell.

> > > DIE NOTAUFNAHME: 365 TAGE, 24 STUNDEN ...

Was sind die Symptome bei einem

Herzinfarkt?

Ein typisches Symptom ist ein

Druck hinter dem Brustbein mit

Ausstrahlen des Schmerzes auf

den linken oder rechten Arm, den

Unterkiefer oder den Rücken. Atypische

Symptome sind Dinge wie

Magenschmerzen, Übelkeit oder

dass man schwer Luft bekommt.

Gerade Frauen denken oftmals gar

nicht daran, dass es ein Herzinfarkt

Notaufnahme Weilheim: Telefon 0881 - 188 500

Notaufnahme Schongau: Telefon 08861 - 215 273

Stichwort Risiko. Ist ein Herzkatheter

auch bei älteren Patienten über

80 Jahren sinnvoll?

Ja, denn gerade die ältere Generation

profitiert von solch einer invasiven

Therapie.

Gibt es eine Zusammenarbeit mit

niedergelassenen Fachkollegen?

Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit,

um sektorübergreifend

— also stationär oder ambulant —

eine optimale Versorgung der Patienten

zu gewährleisten. Einige

Kardiologen sind in unserem Haus

selbst invasiv tätig. Zudem erhält

jeder Hausarzt eine Info, sobald ein

Patient eingeliefert wurde.

Müssen Patienten dann heutzutage

überhaupt noch am Herzen

operiert werden, wie zum Beispiel


Was ist eine Herzkatheteruntersuchung?

Die Herzkatheteruntersuchung ist eine invasive Untersuchung

des Herzens. Mit ihr kann der Kadiologe eine Vielzahl von

Erkrankungen diagnostizieren und eventuell sogar gleich

behandeln. Dabei wird ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch

(Herzkatheter) über ein Gefäß bis zum Herzen vorgeschoben.

Bypassoperationen oder Klappenoperationen?

Ja, bei schweren Mehrgefäßerkrankungen

des Herzens. Herzklappen

hingegen können mittlerweile

auch mit minimalinvasiven

Katheterverfahren implantiert

werden. Es besteht eine enge

Kooperation mit der Herzchirurgie

des Deutschen Herzzentrums,

des Klinikum Großhadern und des

Klinikums München-Bogenhausen.

Diese Kooperationen mit hoch angesehenen

Kliniken ermöglichen

es uns, jedem Patienten die bestmögliche

Therapie anzubieten.

Implantiert das Krankenhaus Weilheim

auch Herzschrittmacher?

Ja, und zwar alle modernen

Schrittmachersysteme — auch kernspintaugliche,

im Jahr etwa 100

Systeme. Mit unserem leitenden

Oberarzt Dr. Holger Auerbach, der

in diesem Bereich über 20 Jahre

Erfahrung hat, sind wir hier sehr

gut aufgestellt.

Bilden Sie auch Assistenten zu Kardiologen

aus?

Ja, da ich in Zusammenarbeit mit

den Kliniken Großhadern und

Bogenhausen die volle Weiterbildung

für den kardiologischen

Facharzt besitze. Eine strukturierte

Ausbildung ist mir äußerst wichtig.

Daher freut es mich, dass wir

als Lehrkrankenhaus der TU München

Studenten im praktischen

Jahr ausbilden dürfen.

Gibt es Innovationen in der Kardiologie

in Weilheim?

Neben der Einführung der Telemedizin

haben wir 2015 den Vorhofohrverschluss

als interventionelles

Verfahren eingeführt. Dieses Verfahren

kommt bei Patienten zum

Einsatz, die eine lebenslange Blutverdünnung

benötigen, um einen

Schlaganfall zu verhindern, darunter

aber immer wieder schwere

Blutungen entwickeln.

... und weitere, beispielsweise bei

der Schlanganfallversorgung?

Neben der 24-Stunden-Kardiologie

werden auch alle Schlaganfälle

24 Stunden versorgt. Auch hier

hat das Krankenhaus Weilheim

schon sehr früh ein telemedizinisches

Konzept eingesetzt namens

„Stroke Angel“. So können wir die

bestmögliche Versorgung der Patienten

im Landkreis garantieren.

Können Sie uns „Stroke Angel“ erklären?

Stroke Angel ist ein telemedizinisches

Projekt, bei dem mit Hilfe

eines Informationssystems notfallmedizinische

Daten von Schlaganfallpatienten

direkt aus dem

Rettungswagen vorab an die Klinik

geschickt werden. So wird gewährleistet,

dass bei Eintreffen des

Patienten ein Neurologe vor Ort

ist, das CT für die Untersuchung

des Gehirns freigehalten wird und

das Schlaganfallteam bereit steht.

Ein wichtiger Zeitgewinn, wenn

jede Sekunde zählt.

Sie haben langjährige Erfahrung,

waren unter anderem zwölf Jahre

lang in Großhadern tätig. Was

zeichnet Ihrer Meinung nach das

Krankenhaus Weilheim aus?

Das ganze Team ist einmalig.

Wir kennen uns alle und können

uns hundertprozentig aufeinander

verlassen. Da wir eine relativ kleine

Klinik sind, sind die Wege kurz.

Man kennt mittlerweile auch viele

Patienten. Das macht großen

Spaß, und wir können ihnen dadurch

etwas den Schreck nehmen,

der immer aufkommt, wenn man

ins Krankenhaus muss.

Und medizinisch?

Obwohl wir relativ klein sind, können

wir eine Spitzenmedizin anbieten.

Wir haben alle eine lange

Erfahrung. Zudem arbeiten wir mit

unseren Partnerkliniken exzellent

zusammen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit

dem Krankenhaus Schongau?

Wie gesagt, wir sind ein Krankenhaus

der kurzen Wege. Das

gilt auch in der Zusammenarbeit

mit Schongau. Wir sind ein Haus!

Lediglich die Schwerpunkte sind

etwas verschieden. Die Herzkatheter-Abteilung

gibt es beispielsweise

nur in Weilheim. Daher kommen

die Schongauer Patienten für

diese Untersuchung auch zu uns.

Mit meinem Kollegen aus Schongau,

Dr. Wilhelm Fischer, habe ich

viel Kontakt. Wir kennen uns schon

sehr lange.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die Krankenhaus

GmbH weiterhin in

kommunaler Trägerschaft bleibt.

Die Politik steht zu ihren Krankenhäusern,

und wir stehen für die

Versorgung der Bevölkerung im

Landkreis.

tis

> > > KONTAKT

Prof. Dr. Andreas Knez

Chefarzt Med. Klinik Weilheim

Ärztlicher Direktor

Krankenhaus GmbH Landkreis

Weilheim-Schongau

Johann-Baur-Straße 4

Sekretariat:

Mo. bis Do. von 7.00 bis 16.00 Uhr

Fr. von 7.00 bis 12.00 Uhr

Tel.: 0881 - 188 598 oder 596

Fax: 0881 - 188 688

E-Mail: in-sek-wm@kh-gmbh-ws.de

juli / august 2016 | 25


NATUR

PUR

HOLZHAUSBAU

Panorama-Musikverlag Thomas Greiner

Böhmische Blasmusik

mit neuen Akzenten

So geht Holzbau heute

-

-


-



-



Besuchen Sie uns in der

Niederlassung Eresing

und erleben Sie das ange-



Nutzen Sie die Möglichkeit zur persönlichen Fachberatung

über Holzhausbau, Baubiologie, Energie-



richtig gut bauen - seit über 45 Jahren

Sonnleitner-Niederlassung Eresing

Frietingerstr. 1 | D-86922 Eresing

Tel. 08193 9386-41 | Fax DW -50

eresing@sonnleitner.de | www.sonnleitner.de

26 | tassilo

Antdorf | Sein Lieblingsmetier ist

die Böhmische und Egerländer

Blasmusik, die er mit Akzenten

aus anderen Musikrichtungen bereichert

und dadurch spielerisch

anspruchsvoll macht. Die Rede ist

von Thomas Greiner aus Antdorf,

der eigentlich Statistiker ist und

genauso akribisch als Komponist

von Walzern, Polkas oder Märschen

arbeitet.

Seit 2011 betreibt er einen eigenen

Verlag unter dem Namen „Panorama-Musikverlag“,

über den er

mittlerweile 14 Stücke aus eigener

Feder sowie vom jungen Habacher

Blasmusikkollegen Markus Radiske

herausgegeben hat. Zuvor hatte

der 49-Jährige seine Eigenkompositionen

oder Bearbeitungen über

andere Verlage veröffentlicht.

Aufgewachsen in Huglfing, spielte

er schon früh bei der dortigen Blaskapelle

das Flügelhorn und interessierte

sich für die Musik von Ernst

Mosch. „Unsere Kapelle hat mal

ein Mosch-Stück in anderer Bearbeitung

gespielt, aber die hat mir

gar nicht gefallen“, erzählt Thomas

Greiner. Also setzte er sich hin und

schrieb von der Musikkassette alle

Stimmen in Original-Version herunter.

Mit 18 Jahren gründete er

dann eine kleine Blasmusikbesetzung,

für die er zahlreiche Noten

arrangierte. Sein Wissen hat er

sich überwiegend autodidaktisch

über Lehrbücher angeeignet, besuchte

aber auch Dirigentenkurse

oder hatte den Oberammergauer

Komponisten Ernst Hoffmann zum

Freund, bei dem er sich immer

wieder Tipps einholen konnte. Zum

Jubiläum der Huglfinger Blaskapelle

komponierte er 1990 eine Polka,

die danach von der Profi-Kapelle

„Guido Henn und seine goldene

Blasmusik“ auf CD aufgenommen

wurde. „Das war der Startschuss —

von da an hab’ ich jedes Jahr zwei

bis drei Titel für Henn geschrieben“

berichtet der heutige Antdorfer

weiter. Mittlerweile spielen auch

die „Scherzachtaler Blasmusik“,

die „Egerländer Rebellen“ oder sogar

der Nachfolger von Ernst Mosch

seine Stücke. „Da ich nicht Klavierspielen

kann, komponiere ich im

Kopf, und nur wenn es komplizierter

wird, überprüfe ich es am PC“,

verrät er über seine Technik. Gerne

baut er harmonische Finessen ein,

so dass seine Stücke nicht ganz

einfach zu spielen sind, aber immer

überraschend klingen. Anlass

für die eigene Verlagsgründung

war die Zusammenarbeit mit einem

Blasmusikdirigenten aus dem

Chiemgau, der mit dem Titel „Unser

stolzes Bayernland“ die Idee

hatte für einen Gesangsmarsch,

ähnlich dem bekannten „Land Tirol

die Treue“, und diesen zusammen

mit Greiner ausarbeitete.

Trotz eines abgeschlossenem Studiums

in Statistik arbeitet er heute

nur noch in Teilzeit beim Heimatministerium

in München und genießt

die Mischung mit der Arbeit

auf dem Bio-Bauernhof seiner

Frau, der Erziehung von drei Kindern

und seiner musikalischen

Passion. Aktiv ist er als Trompeter

bei der Kapelle „Hubavenka“ und

als Waldhornist bei der Musikkapelle

Habach. Letztere hat gerade

eine CD herausgebracht, auf der

auch zwei Stücke von Thomas Greiner

zu hören sind.

rg

Thomas Greiner komponiert seine Blasmusikstücke vorwiegend im

Kopf, nur wenn es komplizierter wird, überprüft er die Harmonien am

Computer.


Der Weilheimer Musikverlag Karl Edelmann

Alpenländische Volksmusik in

verschiedensten Variationen

Weilheim | Karl Edelmann vertreibt

mit seinem Musikverlag unterschiedlichstes

Notenmaterial für

Blaskapellen, Saitenbesetzungen,

Tanzlmusik oder Weisenbläser.

„Ich möchte mein Repertoire ganz

bewusst auf die alpenländische

Volksmusik eingrenzen“, erzählt

der Weilheimer. 80 Prozent seiner

gut 300 verschiedenen Notenausgaben

sind Eigenkompositionen,

der Rest kommt von Fremdautoren.

Darüber hinaus ist Edelmann

ein versierter Volksmusikant, der

im ganzen Alpenraum und darüber

hinaus bekannt ist. Seit Jahren

fungiert er als Jury-Mitglied

beim Wettbewerb „Bayerisch-Böhmisch“,

den der Musikbund von

Ober- und Niederbayern (MON)

zusammen mit dem Festring München

veranstaltet. Der 54-Jährige

wurde auch in den Musikbeirat

des MON berufen. „Die bayerische

Blasmusik ist ein wichtiges

Element; das hatten viele

Musikvereine lange Zeit

nicht mehr im Bewusstsein“,

freut sich Karl Edelmann

über die derzeitige

Rückbesinnung bei Blaskapellen

auf die traditionelle

Musikrichtung.

Doch wie kam es dazu, dass

er heute der Ansprechpartner

schlechthin ist, wenn es

um Notenmaterial für bayerische

oder alpenländische Volksmusik

geht?

Verlagsgründung als

logische Konsequenz

Der gebürtige Tegernseer wirkte

schon früh in der Blaskapelle mit

und entschied sich dann für ein

Musikstudium an Kontrabass und

Klarinette. Schon während des Studiums

gründete er 1980 die erste

Klarinettenmusik. 1987 folgte dann

seine heute noch bekannte „Altbairische

Blasmusik“. Da es damals

sehr wenig Notenmaterial gab,

griff er selbst zur Feder, arrangierte

überlieferte Stücke für die jeweilige

Besetzung oder schrieb eigene

Kompositionen. Die großen Musikverlage

hatten nur bedingt Interesse

an bayerischer Blasmusik, also

war die logische Konsequenz, 1993

einen eigenen Verlag zu gründen.

„Zur Zeit erlebe ich einen wahren

Karl und Katharina Edelmann bieten in ihrem Musikverlag über

300 Notensätze für alpenländische Volksmusik.

Boom zur Volksmusik, besonders

von jungen Musikanten“, kann sich

Karl Edelmann über mangelnde

Nachfrage nicht beschweren.

Gebrauchsmusik ist

kulturelles Anliegen

Mit den „Maschanzkern“ spielt

Karl Edelmann zum Volkstanz auf.

In seinem Weilheimer Haus ist der

ganze Keller als Lagerraum ausgebaut,

um Platz für seine gut 300

verschiedenen Verlagsausgaben zu

schaffen. Die meisten Bestellungen

gehen heute über den Onlineshop

ein; eine Mitarbeiterin kümmert

sich dann um den Versand. Zusammen

mit seiner Frau arbeitet

er neue Notenhefte aus und macht

die Verlagsorganisation. „Es ist uns

ein großes Anliegen, Gebrauchsmusik

zu liefern — vom Neujahrsanblasen

über die Beerdigung bis

zum Christkindlmarkt und dem

konzertanten Bereich“, zählt Katharina

Edelmann auf und erklärt

damit die Intention des Verlages.

Altbairische Blasmusik, Saitenmusik

Edelmann, Weilheimer Holzbläsertrio,

Maschanzker oder Salonorchester

— Karl Edelmann ist als

vielseitiger Musikant unterwegs.

Einmal im Jahr organisiert er ein

dreitägiges Blasmusikseminar, um

den Musikanten Hilfestellung und

Anregungen zu geben.

Durch das eigene Musizieren kommen

ihm immer wieder kreative

Ideen für neue Stücke. So soll demnächst

unter dem Titel „Edelholz“

eine besondere CD mit alpenländischen

Klarinettenvariationen im

eigenen Label erscheinen. Auch

auf eine neue Jubiläums-CD der

Altbairischen Blasmusik darf man

sich freuen. Der Spezialisierung

als Musikverlag für alpenländische

Volksmusik will er aber immer

treu bleiben. Unter diesem Markenzeichen

wird man also auch in

Zukunft noch einiges von Karl Edelmann

zu hören bekommen. rg

Brauereiführungen durch Murnau

29. Juni, 27. Juli, 24. August,

21. September, 12. Oktober,

jeweils 18.00 Uhr,

Treffpunkt Rathaus

Ortsführungen durch Murnau

jeden Sonntag bis 23. Oktober,

jeweils 10.30 Uhr,

Abendliche Ortsführungen

durch Murnau

06./20. Juli, 03./17./31. August,

07./28. September,

05./19. Oktober,

jeweils 18.00 Uhr,

Treffpunkt Rathaus

Führungen auf den Spuren von

Gabriele Münter

13. Juli,

10. August,

14. September,

jeweils 14.30 Uhr,

Treffpunkt Rathaus


Fiedler IT

30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Wie geht es unseren

heimischen Waldpilzen?

Tassiloland | Am 26. April jährte

sich die Nuklearkatastrophe von

Tschernobyl zum 30. Mal. Die radioaktive

Belastung ist auch nach

dieser langen Zeit noch nicht gebannt,

was an hiesigen Wildpilzen

gemessen werden kann. Ursache

hierfür ist das radioaktive Cäsium-137,

das besonders langlebig

ist. Nach 30 Jahren ist immer noch

die Hälfte der ursprünglichen Aktivität

vorhanden, nach weiteren 30

davon wieder die Hälfte — daher

der Name Halbwertszeit. Im landwirtschaftlich

genutzten Boden ist

das Cäsium sehr fest gebunden

und kann von Pflanzenwurzeln

kaum noch aufgenommen werden.

Obst, Gemüse und Futterpflanzen

sind schon seit Jahren praktisch

von Tschernobyl-Radioaktivität unbelastet

und damit auch tierische

Lebensmittel wie etwa Milch.

Waldböden hingegen sind anders

zusammengesetzt als Acker- oder

Weideböden. Cäsium kann hier

viel leichter durch Pflanzenwurzeln

und Pilze aufgenommen werden,

weshalb ab Pilze aus dem Wald

stärker cäsiumhaltig als jene auf

der Wiese sind. Hinzu kommt, dass

im Wald bestimmte Pilzarten

wachsen,

die Cäsium besonders stark im

Fruchtkörper anreichern können.

Süddeutschland ist davon besonders

betroffen. Einige Regionen

wurden auf Grund lokal ausgiebiger

Regenfälle nach der Reaktorkatastrophe

zehnmal höher

kontaminiert als etwa der Norden

Deutschlands. Die Radioaktivität

aus Tschernobyl ist allerdings

nicht die einzige Ursache für eine

Strahlenbelastung, schließlich

sind radioaktive Stoffe in der Natur

allgegenwärtig. Vor allem solche,

die nicht vom Menschen erzeugt

und freigesetzt werden, wie etwa

Radium, Kalium, Uran und Thorium.

Auch über die Nahrung tragen

diese Stoffe, insbesondere Kalium,

zur natürlichen Strahlenbelastung

bei. Hinzu kommen kosmische

Strahlen aus dem Weltall.

Wie hoch ist die

Strahlenbelastung?

Nun stellt sich die Frage, wie hoch

die Strahlenbelastung durch den

Verzehr e von Pilzen tatsächlich ist.

Generell kommt es hier auf die

Dosis an. Ungeachtet der in Pilzen

enthaltenen natürlichen Belas-

tung, kommt es bei der „künstlichen“

Radioaktivität, dem Cäsium-137

aus Tschernobyl, vor allem

auf die Pilzart an. Es gibt Arten, die

viel Cäsium speichern, wie etwa

Maronen (Bild oben). Bayernweite

Messungen der Amtlichen Lebensmittelüberwachung

von Wildpilzen

im Jahr 2013 haben ergeben,

dass durchaus in einigen Regionen,

etwa Garmisch Partenkirchen,

belastete Wildpilze vorkommen —

also einen Höchstwert von 600

Bequerel pro Kilogramm überschreiten.

Laut EU-Vorschriften ist

das der Richtwert für die Radioaktivität

im Handel angebotener

Pilze sowie saisonaler Frischware.

Pilze direkt aus den heimischen

Wäldern können dennoch verzehrt

werden. Doch auch hier spielt die

Dosis eine Rolle. Das Bundesamt

für Strahlenschutz schreibt dazu:

„Der Verzehr von 200 Gramm Pilzen

mit 4000 Bequerel Cäsium-137

pro Kilogramm (also deutlich über

dem Höchstwert) hat beispielsweise

eine Belastung von 0,01 Millisievert

e zur Folge. Dies lässt sich mit

der Belastung durch Höhenstrahlung

bei einem Flug von Frankfurt

nach Gran Canaria vergleichen“.

Laut Bundesumweltministerium

bestehe aus strah-

lenhygienischer Sicht demnach

keine gesundheitliche Gefährdung

bei normalen Verzehrgewohnheiten

von Wildpilzen. Auch deshalb,

weil diese nicht zu den Grundnahrungsmitteln

zählen und im

Regelfall nur in geringen Mengen

verzehrt werden.

Test für die

gesammelten Pilze

Das Landesamt für Umwelt und

Landesamt für Gesundheit und

Lebensmittelsicherheit stellen auf

ihren Internetseiten ein Informationsangebot

über die radioaktive

Belastung von Wildpilzen zur Verfügung.

Wer auf „Nummer sicher“

gehen möchte, kann zudem einen

Teil seiner frisch gesammelten

Pilze beim Landratsamt Weilheim

(Informationen dazu unter Telefon

0881 / 681 - 1502) oder dem Umweltinstitut

München e.V. auf deren

Belastung untersuchen lassen.

Wer Wildpilze in einer üblichen

Menge genießt, muss sich keine

Sorgen wegen der enthaltenen

Radioaktivität machen. Es gibt

zudem andere Gründe, Pilze nicht

mehr als in üblichen Mengen

zu verzehren: Wegen möglicher

Schwermetallbelastungen empfiehlt

die Weltgesundheitsorganisation,

wöchentlich

nicht mehr als 250

Gramm zu essen. tis

28 | tassilo


Weltweit 1. Pilotanlage für Grünstrom-Speicher in der Stadtwerkestraße 1

Unterirdisch — ökologisch — effizient

Weilheim | „Wir wollen, dass die

Energiewende voran geht, auch bei

uns vor Ort“, betont Peter Müller,

Vorstand der Stadtwerke Weilheim

und Vorstand der Energietochter

SWE. „Wir investieren in den Ausbau

regenerativer Energie. Und wir

haben uns für einen weltweit ersten

Grünstrom-Pilot-Speicher beworben

und gewonnen. Schon bald

entsteht direkt neben unserem prämierten,

energieeffizienten Neubau

auf unserem Grund beziehungsweise

Kiesgrund ein weltweit erster

Energiespeicher für Ökostrom.“

Der Untergrund auf dem Gelände

der Stadtwerke ist voraussichtlich

gut geeignet für die Bohrung und

den unterirdischen Schachtbau.

Errichtet wird er von der Gravity

Energy AG, die Projektgesellschaft

für den Bau der in Weilheim weltweit

ersten „Gravity Power“ (GP)

Demo-Anlage. „Energiespeicher

sind wichtig. Nur so gelingt die

Energiewende überall und natürlich

bei uns vor Ort nachhaltig und

erfolgreich“, bekräftigt Peter Müller.

Die in der Stadtwerkestraße 1

> > > ZUM THEMA

geplante Pilotanlage liegt ideal,

weil die Solaranlage mit 400 Kilowatt

Peak, so die im Bereich Photovoltaik

gebräuchliche Bezeichnung

für die elektrische Leistung

von Solarzellen, auf ihren Dächern

weit mehr Grünstrom erzeugt, als

von den Stadtwerken Weilheim

selbst benötigt wird. Der Rest wird

ins Stromnetz eingespeist. Parallel

werden Stromverbrauch und Leistung

des Neubaus gemessen, da ab

Eckdaten der Gravity Power Demo-Anlage:

Schacht Tiefe:

Schacht Durchmesser:

Kolben Höhe:

Kolben Material:

Gewicht des Kolbens:

Sinkgeschwindigkeit:

Pump-Turbine:

Energie Abgabe:

Lade-/Entladezeit:

Leistung:

In Kürze entsteht die weltweit erste Pilotanlage für Grünstrom-Speicher auf dem Kiesgrund der Stadtwerke

Weilheim am östlichen Ortsrand der Kreisstadt.

138 Meter

10 Meter

69 Meter

Edelstahl Oberfläche, Eisenerz und

Beton (3500kg/m³)

+ 5000 t

2 cm/Sek. (max. power)

Andritz Hydro

1 MW

30 Minuten

0,5 MWh

Sommer 2016 ohnehin ein Stromspeicher

installiert werden soll. „Da

passt es perfekt, dass bei uns ein so

innovativer Speicher entsteht. Er

hätte ausreichend Kapazität für unseren

eigenen regenerativen Sonnenstrom,

den wir bei Bedarf für

uns und Andere entnehmen könnten“,

erläutert der Vorstand.

Vorbereitungen

laufen

Im Hintergrund wird mit großem

Engagement und Druck die Realisierung

des Grünstrom-Speichers

vorbereitet. „Der Pachtvertrag für

die GP-Fläche wird im Juni unterzeichnet.

Parallel werden die rechtlichen

Genehmigungen vom Wasserwirtschaftsamt

Weilheim und

vom Bergamt des Regierungsbezirks

Oberbayern vorbereitet. Dann

beginnt die geologische Erkundungsbohrung“,

berichtet Clemens

Martin, Geschäftsleitung Bayern der

Gravity Power GmbH. Die Bohrkerne

werden von Geologen analysiert,

um endgültig festzustellen, ob sich

der Untergrund für den Speicherbau

eignet, wovon auf Grund bisheriger

Vergleichsdaten aus anderen

Bohrungen in der Umgebung

auszugehen ist. Wissenschaftlich

begleitet wird das Projekt durch das

Fraunhofer-Institut für Bauphysik.

Es kooperiert dafür mit GP bereits

seit 2013 strategisch, und wird den

Bau der Weilheimer Pilotanlage

mit diversen Testverfahren evaluieren.

Voraussichtlich gibt es sogar

eine begleitende energiewirtschaftliche

Forschungsarbeit einer

renommierten deutschen

Universität.

Kaum Eingriffe in

Natur und Umwelt

Das besondere am GP-

Speicher ist die Kombination

von jahrzehntelang

bewährten

Technologien aus dem

Berg- und Tunnelbau

sowie der Pumpspeicher-

Industrie zu einem neuen,

in sich geschlossenen,

umweltfreundlichen,

unterirdischen Pumpspeichersystem.

Die modularen GP-

Energiespeicher können dort gebaut

werden, wo sie benötigt

werden, etwa in der Nähe von

Windparks oder PV-Anlagen mit

der nötigen Infrastruktur. Mit überschüssigem

Grünstrom wird eine

Pumpe betrieben, die Wasser unter

einen massiven Kolben in einem tiefen

vertikalen Betonschacht pumpt.

Dadurch hebt sich der Kolben und

speichert Energie. Um diese wieder

abzurufen, sinkt der Kolben langsam

durch sein Eigengewicht und

drückt so das Wasser zurück in eine

Turbine, die Strom erzeugt. Wenn

die Anlage in Serie ginge, würden

für ein unterirdisches GP-Speicherkraftwerk

mit 300 MW Leistung nur

etwa 12000 Quadratmeter Fläche

benötigt. GP-Anlagen vermeiden

massive Eingriffe in die Umwelt und

Landschaft, wie ihn konventionelle

Pumpspeicherbecken benötigen.

Der wasserdicht versiegelte GP-

Energiespeicher ist emissionsfrei,

geräuschlos und oberirdisch kaum

sichtbar. Nach der Bauphase gibt es

keinerlei Beeinträchtigung von Natur

und Umwelt.

tis

juli / august 2016 | 29


13 600 Heimatvertriebene im Weilheimer Land 1946

Flüchtlinge ein Fünftel

der Bevölkerung











Tassiloland | Jeder Fünfte im Weilheimer

Land war im Jahre 1946 ein

Heimatvertriebener — ein Flüchtling.

Wie aus einer umfangreichen

Volks- und Berufszählung des

Statistischen Landesamtes Bayern

vom 29. Oktober 1946 hervorgeht,

waren im damaligen Landkreis

Weilheim 13 635 Personen gestrandet,

die von Ausweisungsmaßnahmen

in den einstigen deutschen

Ostgebieten betroffenen waren.

Die statistischen Erfassungen sind

auch 70 Jahre später eine interessante

Lektüre und im Hinblick

auf die heutige Situation mit den

Flüchtlingen sehr aufschlussreich.

Das 63 Seiten umfassende Zahlenwerk

über die damalige Situation

in Bayern ist ein Paradebeispiel

deutscher Gründlichkeit. Im heutigen

Computer-Zeitalter ist nur

noch zu erahnen, mit wie viel

Akribie die Statistiker einst vorgegangen

sind. Wie im Vorwort

zu lesen ist, war Bayern das erste

Bundesland, das eine detaillierte

Aufstellung der Flüchtlingssituation

erstellte, andere statistische

Landesämter folgten.

Erste detaillierte

Aufstellung in Bayern

„In dieser Zählung sind Stärke

und Zusammensetzung des Personenkreises

erfasst, der eines der

schwerwiegendsten Probleme der

Nachkriegszeit bildet“, schrieb Dr.

Wagner, der Präsident des Statistischen

Landesamtes Bayern im

Vorwort, als das Heft 1948 veröffentlicht

wurde. Zum Zeitpunkt der

Erhebung im Oktober 1946 waren

1,66 Millionen Flüchtlinge in Bayern,

bis zur Veröffentlichung im

Juli 1948 war die Zahl auf 1,86 Millionen

angestiegen.

Die größte Gruppe der Vertriebenen

mit 872 000 Personen kam

aus der Tschechoslowakei, dann

folgten 534 000 Flüchtlinge aus

den ehemaligen Reichsgebieten

östlich der Oder und Neiße. Aber

auch aus Jugoslawien, Österreich,

Polen, Rumänien, der Sowjetunion

oder Ungarn kamen Deutschstämmige

nach Bayern. Mehr als ein

Drittel der 1,66 Millionen Flüchtlinge

in Bayern waren jünger als

20 Jahre. Bei den Älteren fällt auf,

dass der Anteil der Frauen wesentlich

höher war als der Männer. Die

waren an der Front gefallen.

Detailliert ist in der Statistik aufgelistet,

wie die 1,66 Millionen

Flüchtlinge in Bayern verteilt wur-

Diese Grafik zeigt die Verteilung der Flüchtlinge auf die Landkreise.

Weilheim hatte einen Flüchtlingsanteil von 20,6 Prozent.

30 | tassilo


Mit diesem Schaubild wurde 1946 aufgezeigt, aus welchen Gebieten die

Flüchtlinge stammten.

den. Den größeren Städten München,

Augsburg, Ingolstadt oder

Regensburg wurden im Verhältnis

zur Wohnbevölkerung wesentlich

weniger Flüchtlinge zugewiesen.

Verständlich angesichts der

Kriegszerstörungen. So trugen

die größere Last die ländlichen

Regionen — auch der damalige

Landkreis Weilheim: Die 13 635

Flüchtlinge machten einen Anteil

an der Wohnbevölkerung von

20,6 Prozent aus. Im bayerischen

Durchschnitt lag der Flüchtlingsanteil

bei 18,9 Prozent. Mit über

6 400 Personen kam die größte

Gruppe auch im Landkreis Weilheim

aus dem Sudetenland, das in

der Statistik als Tschechoslowakei

bezeichnet wurde.

Äußerst interessant ist, dass die

Berufsstände in Vergleich mit

den bayerischen Erwerbstätigen

gesetzt wurden: Im Jahr 1946 waren

in Bayern 37 Prozent der Erwerbspersonen

in der Land- und

Forstwirtschaft tätig — Bayern

war damals ein Agrarstaat. Bei

den Heimatvertriebenen machte

dieser Berufsstand nur 27 Prozent

aus. Dafür waren 41,6 Prozent der

Flüchtlinge in ihrer früheren Heimat

in Industrie oder Handwerk

beschäftigt, während von den

Bayern nur 33,9 Prozent in diesen

Branchen tätig waren.

Grundlage für

Entscheidungen

Das umfangreiche Zahlenwerk

der Volks- und Berufszählung

diente damals dem Staatssekretär

für das Flüchtlingswesen, dem

„Hauptausschuss der Flüchtlinge

und Ausgewiesenen“ sowie dem

Gewerkschaftsbund als Grundlage

für weitere Entscheidungen. rg

Wir beschäftigen im Durchschnitt über 25 Auszubildende, die bei uns eine

technische oder kaufmännische Ausbildung absolvieren. In unserer 66-jährigen

Firmengeschichte haben wir bereits über 350 Azubis erfolgreich ausgebildet.

Unsere Auszubildenden erbringen in Ihren Prüfungen regelmäßig hervorragende

Ergebnisse. Besonders stolz sind wir darauf, dass immer wieder Jahrgangsbeste

aus dem Hause Schöffmann kommen.

Unsere Ausbildungsberufe

• Elektroniker

für Energie- und Gebäudetechnik (m/w)

• Elektroniker

für Informations- und Telekommunikationstechnik (m/w)

• Kaufleute

für Büromanagement (m/w)

Wer eine zukunftsorientierte Ausbildung sucht und Interesse an Menschen und

Technik hat, ist bei uns genau richtig. Werden Sie Teil unserer Erfolgsgeschichte,

und starten Sie Ihre berufliche Zukunft bei einem der führenden

Dienstleister im Bereich der Elektrotechnik in Oberbayern!

juli / august 2016 | 31


Ausgewählte Touren mit dem E-Bike

Mit Vollgas um die Seen

Tassiloland | Etwa zwei Drittel

der verkauften Fahrräder in

Deutschland werden neuesten

Studien zufolge in den nächsten

fünf Jahren künftig E-Bikes sein.

Mittels elektrischer Unterstützung

schaffen es immer mehr begeisterte

Radler, mit einer gesunden

Pulsfrequenz weitere Strecken zurückzulegen

und gleichzeitig die

Natur zu genießen. Doch nicht nur

für die ‚Best-Ager‘ ist die neue

Fahrrad-Generation eine wertvolle

Bereicherung, immer mehr junge

Menschen sind in ihrer Freizeit mit

dem E-Bike unterwegs. Eine Beschreibung

der beliebtesten Touren

rund um den Starnberger See, den

Ammersee und den Staffelsee:

Tour um den

Starnberger See

Eine Rundfahrt um den Starnberger

See lässt sich in zwei Etappen

aufteilen, ist aber auch ohne sportliche

Höchstleistung an einem Tag

zu schaffen. Rastplätze gibt es zur

Genüge. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten

zählen vor allem

das Sissi-Schloß bei Possenhofen,

das König-Ludwig-Kreuz bei Berg

und die Uferpromenade in Starnberg.

Die gut ausgeschilderte Tour

enthält keine nennenswerten Steigungen

und verläuft größtenteils

über gut ausgebaute Radwege.

Vom Bahnhof Starnberg geht es

über den Bahnhofsplatz, rechts unter

der Bahn hindurch in den Luitpoldweg.

Nach dem Schwimmbad

rechts in den Schiffbauerweg führt

der Radweg an der Münchner Straße

entlang nach Kempfenhausen.

Am Ortsende von Kempfenhausen

führt der Weg rechts in die Seestraße

und sodann am Seeufer

entlang. Über Leoni, Ammerland

und Ambach verläuft die Strecke

in das Freibadgelände von St.

Heinrich. Dort geht es weiter nach

Seeshaupt, wo es auch eine Schiffsverbindung

nach Starnberg gibt.

Alternativ geht es über die Straße

und einem Weg zwischen Bäumen

nach Bernried. Wer von hier die

zweite Hälfte nicht mit dem Schiff

bestreiten möchte, fährt in nördliche

Richtung weiter durch den

Schlosspark über Unterzeismering

nach Tutzing.

Dort gibt es einen Radweg nach

Höhenried, wo ein Abstecher in das

Buchheim Museum lohnt. In der

gleichen Richtung führen Feldwege

weiter bis kurz vor Unterzeismering,

dort geht es über die Lindenallee

und über den Johanneshügel

nach Tutzing. Auch hier führt der

Weg bis Possenhofen am See entlang.

Anschließend geht es auf der

Starnberger See-Westuferstraße

über Feldafing und Possenhofen

zurück nach Starnberg. Das letzte

Stück verläuft durch Wohngebiete

zum Ausgangspunkt in Starnberg

zurück. Neben zahlreichen weiteren

Biergärten und Gasthöfen rund

um den See lässt sich der Tag in

Percha bei Starnberg beispielsweise

im Biergarten beim Brückenwirt

ausklingen.

Von Tutzing, Feldafing und Possenhofen

besteht alternativ auch

die Möglichkeit, per S-Bahn nach

Starnberg zurückzukehren. Auf den

meisten Schiffen der Bayerischen

Seenschifffahrt ist zudem die Mitnahme

von Fahrrädern gestattet.

So zählt beispielsweise die Roseninsel,

eine kleine Insel vor Feldafing,

zu den schönsten Plätzen am

See. Die Fähre verkehrt vom 1. Mai

bis Mitte Oktober.

Gesamtlänge: 50,0 km

Höhenunterschied: 310 m 288 m

Tour um den

Ammersee

Mit vielen Strandbädern, Bootsanlegestellen

und Seegrundstücken

in Privatbesitz zählt der zirka 35

Kilometer von Münchner entfernte

Ammersee zu den beliebtesten

Ausflugszielen in Deutschland. Die

komplette Strecke um den See ist

nur für Radfahrer mit guter Kondition

geeignet, da die letzte Etappe

zum Teil erhebliche Steigungen

aufweist. Alternativ lassen sich für

jeden Geschmack beliebige Teilstrecken

kombinieren.

Ab Herrsching führt der Radweg

weg vom See entlang einer Landstraße

nach Fischen, wo ein gelegentlicher

Ausblick auf den See

möglich ist. Der geteerte Radweg

ist flach und gut befahrbar. Erst

bei Wartaweil zweigt der Radweg

wieder zum Ufer ab, wo es einen

32 | tassilo


öffentlichen Bereich mit schönen

Kiesstränden gibt. Am Ammersee

entlang geht es dann weiter nach

Fischen.

Auf der Strecke nach Dießen führt

die Strecke wieder vom See weg,

weil das Mündungsdelta der Ammer

ein Naturschutzgebiet ist. Nach

Überquerung der Ammer führt der

Radweg entlang des mit Bäumen

und Büschen bewachsenen Flusses.

Das letzte Stück vor Dießen

verläuft auf der Landstraße, danach

führt ein befestigter Radweg hinter

den Seegrundstücken entlang. Sehenswert

sind in Dießen das Marienmünster

und das Künstlerhaus in

Utting-Holzhausen.

Der Radweg führt weiter nach

Schondorf und anschließend entlang

der Bundesstraße. Nach

dem Abzweig nach Inning gibt es

im Ortsteil Stegen eine beliebte

Strand-Bar mit Blick auf den Ammersee.

Nach der recht steilen

Bergstraße führt der Radweg am

Ortsende über Flurbereinigungswege

nach Breitbrunn. Auf dem

letzten Teilstück nach Herrsching

geht es ebenfalls wieder bergauf.

Über Feldwege abseits des Sees

geht es schließlich zurück zum

Startpunkt der Tour.

Ein Abstecher zum etwa fünf Kilometer

entfernten Kloster Andechs

und seiner berühmten Brauerei

ist unbedingt empfehlenswert.

> > > INFORMATIONEN ...

Blick nach Süden über den Staffelsee

Mit knapp 200 Höhenmetern liegt

Andechs auf dem Radweg nach

Starnberg, der in Herrsching beginnt

und durch das Kiental zum

Kloster führt. Auf den Schiffen der

Bayerischen Seenschifffahrt ist die

Mitnahme von Fahrrädern gestattet,

womit sich die Tour quer über

den See gemütlich abkürzen lässt.

Gesamtlänge: 47,7 km

Höhenunterschied: 238 m 216 m

Tour um den

Staffelsee

Die 22-Kilometer-Runde um den

Staffelsee ist in beide Richtungen

‚der Klassiker‘ unter den Touren

im Blauen Land. Die Wege eignen

sich perfekt für Mountainbikes und

Trekkingräder und führen größtenteils

entlang des Seeufers und

darüber hinaus durch die beeindruckende

Natur des Schutzgebiets

‚Westlicher Staffelsee‘.

Eine charmante Ergänzung ist die

etwa elf Kilometer lange Schleife

durch das Murnauer Moos, das als

Naturschutzgebiet zum Weltkulturerbe

erhoben werden soll. Das mit

rund 40 Quadratkilometern größte

Moor Mitteleuropas ist mit über

1 000 unterschiedlichen Pflanzenund

mehr als 4 000 Tierarten ein

Faszinosum für Gäste und Urlauber.

Vom Kultur- und Tagungszentrum

in Murnau aus geht es zunächst

... zu den Verleih- und Akkuwechselstationen rund um den Ammersee

und Starnberger See gibt es auch bei: ARGE Oberbayerisches

Alpenvorland, c/o Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land,

Hauptstraße 1, 82319 Starnberg, Tel. 08151 / 9060 - 0, www.sta5.de.

durch den Kurpark, den Parkweg

und die Mühlstraße hinab zum

beliebten Ausflugslokal ‚Ähndl‘

und dem Ramsachkircherl. Mit

großartigem Blick auf das gesamte

Moor und die Bergketten des Ester-

und des Wettersteingebirges

mit der Alpspitze, der Zugspitze

und den Ammergauer Alpen öffnet

sich dort praktisch das Tor zum

Murnauer Moos.

In Grafenaschau bietet das Café

Habersetzer eine schöne Einkehrmöglichkeit.

Auf einem gut befestigten

Feldweg geht es hinauf

zum bekannten Moorkurort Bad

Kohlgrub mit seinen ursprünglichen

Wirts- und Bauernhäuser.

Auf der Hauptstraße links geht es

nach gut 100 Metern wieder rechts

in Richtung der Weiler Steigrain

und Sprittelsberg. In Steigrain gibt

es den ersten Blick auf den Staffelsee

mit seinen sieben Inseln. Ab

dem Weiler Brand führt die Strecke

über den alten Gutshof Harberg

nach Uffing, wo die Tour auch mit

einer gemütlichen Bootsfahrt zurück

nach Murnau beendet werden

kann.

Vorbei am Strandcafé und Biergarten

Alpenblick und den Tennisplätzen

führt der Rundweg zwischen

Weidezäunen zur Straße, die Uffing

und Rieden verbindet. An dieser

Hauptstraße geht es über zirka

einen Kilometer nach Rieden. Am

Schloss Rieden, zu Beginn des Ortes,

beginnt wieder ein Radweg,

der oberhalb des Sees nach Seehausen

führt. In Seehausen, direkt

am Seeufer, biegt der Weg nach

dem Tretbootverleih rechts ab und

führt einen leichten Hang hinauf.

Oben angekommen geht es nach

links auf einer Teerstraße weiter

bis zur Kreuzung. Rechts abgebogen

geht es weiter in die Seestraße,

wo sich die Tour im beliebten

Strandbad mit einer Erfrischung im

flachen Wasser oder im Gartenlokal

direkt am kleinen Sandstrand

ausklingen lässt.

Gesamtlänge: 33 km

Höhenunterschied: 280 m 280 m

sc

ENERGIEBERATUNG DER

VERBRAUCHERZENTRALE

Unabhängig, kompetent und nah.

Beratungen zu: Strom-, Heizkosten- und Energieeinsparpotenziale,

Haus- und Heiztechnik, Warmwasserbereitung,

Feuchtigkeit und Schimmelbildung, Einsatz erneuerbarer

Energien, baulicher Wärmeschutz und Fördermöglichkeiten.

Wo wir beraten:

barung in unseren Beratungseinrichtungen oder bei Ihnen zu

Hause im Rahmen eines Energie-Checks statt. Kurzberatungen

und weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserem

Stand auf der Gewerbeschau Peiting am 09.–10. Juli 2016.


Geretsried, Miesbach, Murnau, Peiting, Penzberg, Starnberg

und Weilheim.

Mehr Informationen und Terminvereinbarung unter

0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder auf

www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

Gefördert durch das BMWi.

fsff.de

27.07. - 07.08.2016

STARNBERG SCHLOSS SEEFELD HERRSCHING

DIESSEN WÖRTHSEE WESSLING LANDSBERG

juli / august 2016 | 33


Der „Shiremeier“ in Tritschenkreut

Die Giganten

unter den Pferden

Peißenberg | Die „Shire Horses“,

eine alte englische Kaltblutrasse,

sind mit einem Stockmaß von

1,75 bis zwei Metern und einem

Gewicht von 700 bis 1 000 Kilogramm

die größte und schwerste

Pferderasse der Welt. Neben dem

imposanten Anblick zeichnet die

Tiere besonders Kraft, Mut und

Robustheit, aber auch Gelehrigkeit

und Gutmütigkeit aus. Daher

gelten sie als vielseitiger Partner

für Freizeit und Sport, zum Reiten

und Fahren; mit Beinen länger als

der Rücken, was als sogenanntes

„Hochquadrat“ bezeichnet wird.

Es scheinen eben jene Attribute

und die Erscheinung zu sein, die

Robert Mittelmeier, dem „Shiremeier“

aus Tritschenkreut in Peißenberg,

an seinen Tieren faszinieren.

Seit über zwei Jahrzehnten

dreht sich das Leben des 53-Jährigen

um die Giganten unter den

Pferden. Seine Begeisterung ist in

jeder Aussage spürbar.

Hofstelle über ein

Jahrtausend alt

Die Hofstelle, auf der sich der

„Shiremeier“ niedergelassen hat,

ist nachweisbar bereits über 1 000

Jahre alt. Es war einst die Heimat

der Familie Günther, aus welcher

der berühmte bayerische Maler

aus der Barock- und Rokoko-Zeit,

Matthäus Günther, entstammte.

1995 hatte Robert Mittelmeier den

Hof erworben und schnell erkannt,

dass sich mit der Nische „Shires“

Geld verdienen lässt. Durch ganz

Europa ist er mit seinen Tieren

getourt, gemeinsam mit einem

40-Tonner samt Wohnmobil. Zum

Teil bekam er Anrufe erst vier Wochen

vor einer Veranstaltung. Eine

zu kurze Vorbereitungszeit? Kein

Problem für Mittelmeier, auch

wenn er zugibt, dass ihm bisweilen

das Glück hold war. Vielmehr

ist es jedoch das Vertrauen

in seine Partner, die Shires. Da

wurde in England schon mal ein

sogenanntes „Quadron“ gefahren,

wenn vier Pferde hintereinander

an einen Wagen gehängt werden

und diesen durch einen

Parcours ziehen. An

sich schon ein

schwieriges Unterfangen,

absolvierte

Mit-

„Shiremeiers Maurice“

— einer der sechs

Deckhengste auf dem

Hof in Tritschenkreut.

34 | tassilo


Zwei mal zwei Generationen: Robert Mittelmeier mit Tochter Leonie, die

tatkräftig auf dem Hof mithilft, sowie Fohlen „Ridley“ und dessen Mutter.

telmeier dies mit vier Hengsten,

von denen nur zwei eingefahren,

also vorbereitet waren.

Events als regionale

Höhepunkte

Er kann zahlreiche solcher Geschichten

erzählen, schließlich

sind seine Fähigkeiten enorm gefragt.

Der Landwirt ist einer der

wenigen weltweit, die etwa einen

achtspännigen Kampfwagen mit

Shire Horses fahren können. Auf

rund 20 bis 30 Events zeigte er

jährlich sein Können. Mittlerweile

nimmt er die weiten Strecken

kaum noch auf sich. Zu Veranstaltungen

wie Hochzeiten „oder auch

Scheidungen“, wie Mittelmeier

witzelt, können er und seine Pferde

noch gebucht werden.

Ein Höhepunkt im regionalen

Veranstaltungskalender waren

jahrelang die Events auf dem Hof

des „Shiremeiers“. Den Charme

machte dabei unter anderem die

Tatsache aus, dass Freizeitfahrer

und -reiter teilnehmen konnten —

auf eine Startliste wurde bewusst

verzichtet, so Robert Mittelmeier:

„Es sollte einfach eine Gaudi sein.“

Im Laufe der Zeit entwickelte sich

so eine zweitägige Veranstaltung,

die bis zu 5000 Personen anlockte.

Einmal wurde im Zuge dessen

ein „Monstertruck-Rennen“

ausgeschrieben, worauf Rocker

auf ihren Motorrädern angereist

kamen. Sie dürften einigermaßen

verdutzt geschaut haben, als sie

feststellten, dass sich hinter Monstertrucks

„Bobby-Cars“ verbargen,

die hinter die Shires gespannt

wurden. Den Rockern gefiel es.

Ein großer Spaß also, von dem

noch immer ein Film im Internet

(youtube) zeugt. Mit der Zeit wurden

die Auflagen für die Veranstaltung

jedoch immer mehr, so

dass sich der Aufwand nicht mehr

rechnete. Also ließ Mittelmeier es

sein, wenngleich ihn immer wieder

Leute auf diese Highlights ansprechen.

Weit mehr als ein

Zuchtbetrieb

Derzeit beherbergt Mittelmeiers

Shire Horse-Zentrum 16 Pferde

dieser Rasse, darunter sechs Deckhengste.

In Hochzeiten waren es

bis zu 40 Tiere. Zwei bis vier Fohlen

gebären seine Shire-Stuten im Jahr

zusammen. Die jungen Tiere sind

meist schon vorab reserviert. Wer

den Hof besucht, erkennt schnell,

dass die Pferde beim „Shiremeier“

ein gutes Leben führen. Selbstverständlich

müssen die Boxen

ohnehin wesentlich größer als bei

üblichen Pferderassen sein, doch

hier sind sie auch für ein Shire

Horse überdimensioniert, bieten

viel Platz, Licht und frische Luft.

Auf Gitter zwischen den einzelnen

Parzellen wird bewusst verzichtet.

„Wer Kontakt sucht, findet ihn“, so

Mittelmeier. Doch der insgesamt

38 Hektar große Hof, den er mit

seiner Frau Ariane und seinen drei

Kindern (16, 14 und zehn Jahre) bewirtschaftet,

ist weit mehr als ein

Zuchtbetrieb: 80 bis 85 Prozent

des Futters werden selbst produziert,

der landwirtschaftliche Teil

sei ohnehin der wichtigste. Ferienzimmer

und -wohnungen bieten

Platz zur Erholung. Eine Frau, die

ihre Pferde auf dem Hof eingestellt

hat — auch Pensionspferdehaltung

zählt zum Angebot — bietet etwa

Reiten für beeinträchtige Menschen

an. „Toll, was sie da aufzieht“,

freut sich Mittelmeier über

das Engagement.

Zahlreiche Kurse ergänzen das

Angebotsspektrum des Pferde-Experten.

Allerdings nur auf Anfrage

und ganz bewusst einzeln. Dass

etwa bei der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung ein „Fahrkurs“

in einer Woche absolviert werden

kann, kritisiert er: „Das kann man

nicht in einer Woche lernen.“ Bei

ihm wird man ein Jahr lang von erfahrenen

Fahrern begleitet. „Man

muss Fahrer und Pferd zusammenbringen“,

meint er. Außerdem

hält er nichts davon, den Kurs mit

einem fremden Tier zu bestreiten.

Eine weitere Aufgabe, der sich

der Fachmann annimmt, ist das

Korrigieren von Shires aus aller

Welt. „Wir wollen die Pferde auf

den Menschen konfigurieren“,

erklärt der studierte Geologe. Dabei

lernen die Besitzer wichtige

Details, wie etwa die richtigen

Signale oder auch anatomische

Aspekte ihres Tieres kennen. Und

wer möchte, kommt dabei sicherlich

auch in den Genuss einer der

zahlreichen Anekdoten aus Robert

Mittelmeiers Leben mit den Shire

Horses.

tis

DESIGN TRIFFT HANDWERK

Ihre Essgruppe nach Maß gefertigt

jede Tischplatte ein Unikat

einrichtung schuster

Angelika

Angelika

Weber

Weber ·

Augsburger

Augsburger

Straße

Straße 1

82362

82362

Weilheim

Weilheim ·

Tel.

Tel.

0881

0881 /

23

23

52

52

www.einrichtung-schuster.de

www.einrichtung-schuster.de

AUSSTELLUNG · BERATUNG · PLANUNG · INNENARCHITEKTUR

AUSSTELLUNG · BERATUNG · PLANUNG · INNENARCHITEKTUR

juli / august 2016 | 35


Mini-Europameisterschaft am Pollinger Sportplatz

Kleine Kicker ganz groß

Polling | Eine ganze Gruppe niederländischer

„Frau Antjes“, eine

Reihe griechischer Göttinnen und

daneben eine Dame mit der Maske

von Queen Elisabeth, gefolgt

von Charles und Camilla. Dazu hat

sich so gut wie jeder Zuschauer in

ein passendes Fan-Shirt gehüllt.

Was hier wie Fasching im Juli anmutet,

ist im Grunde genommen

ein normales Jugendfußballturnier

im Sommer — und irgendwie

dann doch nicht.

Kein „normales“

Jugendturnier

Genau fünf Tage nachdem in Paris

der Europameister 2016 gekürt

werden wird, wird am Pollinger

Sportplatz die „Mini-EM“ für F-

Jugendmannschaften (unter 9 Jahren)

des Umlandes angepfiffen.

Seit der WM 2006 veranstaltet Jürgen

Saal diesen Event. Anfangs

noch mit einem „großen Fragezeichen“,

wie er zugibt. Mittlerweile

hat sich das alle zwei Jahre

stattfindende Turnier in der Region

etabliert. „Die Teilnahme-Anfragen

sind eigentlich ein Selbstläufer“,

berichtet Saal von der Organisation

im Vorfeld. Die Veranstaltung

werde sowohl vereinsintern, als

auch „von Verein zu Verein weitertransportiert“.

Während bei den

Weltmeisterschaften 2006, 2010

und 2014 jeweils 32 Mannschaften

teilnehmen konnten, sei die

Organisation bei den Europameisterschaften

2008 und 2012 etwas

schwieriger gewesen, schließlich

starteten hier nur 16 Mannschaften.

Um allen Vereinen der Region

also gerecht zu werden, wurde im

Vorfeld eine Qualifikationsrunde

ausgespielt. „Das war schon hart,

wenn die Kinder dann am Ende

erfuhren, dass sie nicht am Turnier

teilnehmen durften“, sagt Saal, der

sich deshalb über den geänderten

EM-Modus freut. Das Teilnehmerfeld

ist für heuer bekanntlich erstmals

auf 24 Nationen aufgestockt

worden. Und dennoch musste einigen

Vereinen abgesagt werden.

Diejenigen, die sich zuerst meldeten,

sicherten sich ihren Startplatz.

Jedes Team spielt

für eine Nation

Unter anderem die Artistikgruppe „Fortissima“ sorgt bei der Eröffnungsfeier

am 1. Juli für Stimmung.

Der Spielplan für das Turnier ist

relativ einfach: Die kurz zuvor

stattfindende „richtige“ Europameisterschaft

wird nachgespielt.

Die Gruppenaufteilung steht also

bereits fest — und dennoch ist

sie komplett dem Zufall geschuldet.

Denn jede teilnehmende

F-Jugendmannschaft bekommt

ein Land zugelost, für welches

man an den Start geht. Anfang

Juni hat die Auslosung vor den

anwesenden Spielern, Eltern

und Interessierten stattgefunden.

Während in den früheren Jahren

prominente Fußballgrößen wie

etwa Andreas Görlitz oder Reiner

Maurer „Glücksfee“ spielten, geht

der Organisator hier mittlerweile

andere Wege. Bei der „Mini-EM“

2012 zeichnete Karl-Heinz Riedle,

Weltmeister 1990 und Champions

League-Sieger 1997, für die Auslosung

verantwortlich. Den Kindern

jedoch war nicht wirklich bewusst,

welch großes Sportidol da

vor ihnen stand, schließlich hatte

Riedle seine aktive Karriere weit

vor deren Geburt beendet. Und

so ließ Saal 2014 mit der damaligen

FC Bayern-Spielerin Kristina

Schuster eine Nachwuchsspielerin

die Lose ziehen, die selbst bereits

beim Pollinger Event gegen den

Ball getreten hatte. „Der Aha-Effekt

und die Verbindung unter den

Kindern ist dadurch wesentlich

höher“, erklärt Saal, ohne zu verschweigen,

dass die Organisation

rund um die bekannten Fußballer

natürlich auch nicht unkompliziert

Getümmel auf dem Sportplatz beim

Einmarsch der Nationen wie hier bei der letzten Mini-WM

36 | tassilo


sei. Dieses Jahr übernahm Bürgermeisterin

und Schirmherrin

Felicitas Betz die Auslosung.

An diesem Tag wurden zudem die

Fotos für die Turnierbroschüre geschossen

und zuvor die Trikots —

jeweils in den Farben der entsprechenden

Nation — ausgegeben.

Seit 2010 spendiert diese der

Hauptsponsor K&L Ruppert; nach

dem Turnier dürfen die Kinder

die Dressen behalten. „Es ist toll,

wenn auch Jahre später noch Kinder,

etwa am Staffelsee, mit den

Trikots herumrennen“, freut sich

Saal über das Engagement des

Weilheimer Bekleidungs-Unternehmens.

Am Freitag, 15. Juli, startet die

„Mini-EM“ mit der großen Eröffnungsfeier:

Neben dem Einmarsch

aller Nationen und dem

anschließenden Eröffnungsspiel

zwischen Frankreich und Rumänien,

wird die Akrobatikgruppe

„Fortissima“ für Stimmung sorgen.

„Etwas Werbung auch außerhalb

des Fußballsports“, wie

Saal es nennt. Insbesondere die

Unterstützung durch den Verein

SV Polling sowie der Gemeinde

lobt der Organisator.

Rund 1 000 Zuschauer

beim Finale

Felicitas Betz wird zu Beginn des

Turniers ein paar Worte verlieren.

Zwischen 6 000 und 10 000

Zuschauer werden an den insgesamt

neun Turniertagen erwartet.

Allein beim Eröffnungsspiel und

beim Finale sollen rund 1 000

Zuschauer mitfiebern — die jungen

Fußballer wie echte Profis.

Das Endspiel ist für Sonntag, 24.

Juli, um 15 Uhr angesetzt. Zuvor

gibt es eineinhalb Wochen lang

spannenden Jugendfußball auf

dem Pollinger Sportplatz. Ein Tag

(Donnerstag, 21. Juli) wird als Puffer

spielfrei gehalten. Denn auch

wenn man mit dem Wetter bisher

zumeist Glück hatte, gab es auch

schon regenbedingte Verschiebungen.

Die Partien leiten stets

Nachwuchsspieler des SV Polling,

die sich als Schiedsrichter zur Verfügung

stellen. Jürgen Saal hofft

auf faire Spiele und möchte bewusst

die Verbissenheit

einiger

Zuschauer bereits

im Vorfeld dämpfen:

„Am liebsten

ist es mir, wenn

der Unparteiische

nur zweimal pfeifen

müsste: beim

An- und Abpfiff.“

Bis zum großen

Finale lassen die

verschieden Fangruppen

das Turnier

wieder zu

einem echten Erlebnis

werden. Man darf durchaus

gespannt sein, was den Eltern in

diesem Jahr einfällt. Für die ausgefallenste

Inszenierung gibt es

Auf „Oranje“ muss heuer verzichtet werden. DIe

zahlreichen Zuschauer werden sich dennoch wieder

einiges einfallen lassen.

jedenfalls wieder einen kleinen

Preis. Einzig auf eine niederländische

„Frau Antje“ muss diesmal

verzichtet werden.

tis

> > > AUSLOSUNG

Frankreich SV Wessobrunn

Rumänien TSV Weilheim

Albanien SV Eberfing

Schweiz BSC Oberhausen

Wales TSV Peiting

Slowakei SG Schwabsoien/

Schwabbruck 2

England SV Unterhausen

Russland SV Hohenfurch

Polen SV Polling 1

Nordirland SG Apfeldorf/

Kinsau

Deutschland SV Wielenbach

Ukraine FT Starnberg 09

Türkei SV Polling 2

Kroatien SV Ohlstadt

Spanien FC Kochelsee

Schlehdorf

Tschechien FA Schongau

Irland SV Uffing

Schweden SV Raisting

Belgien TSV Benediktbeuern

Italien TSV Rottenbuch

GRUPPE F GRUPPE E GRUPPE D GRUPPE C GRUPPE B GRUPPE A

Österreich TSV Peissenberg

Ungarn SG Schwabsoien/

Schwabbruck 2

Portugal TSV Murnau

Island TSV Hohenpeissenberg

GmbH

juli / august 2016 | 37


Ihr Profi für...

Beratung & Planung

Service & Wartung

Elektrodienstleistung

Photovoltaik & Speicher

Energie & Bau

Intelligente Energie

Sanierung von PV-Anlagen

actensys GmbH • info@actensys.de

Zur Schönhalde 10 • 89352 Ellzee

Tel. 08283/99998-0

Holzhofstraße 19 • 82362 Weilheim

Tel. 0881/600 950 - 0

www.actensys.de

Handy kaputt? Wir reparieren in 30 Minuten!

(Bei vielen Geräten)

82362 Weilheim - Pöltnerstraße 2

0881 / 399 89 010

www.smartphone-werkstatt24.de

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

Philipp Geist kuratiert Lichtkunst-Festival im Herbst

Überregionales Erstahlen

Weilheim | Wenn alles weiter am

Schnürchen läuft wie bisher, wird

Weilheim am 14. und 15. Oktober

2016 erstmals Schauplatz eines

Lichtkunst-Festivals. Für dessen

Organisation hat sich der „Lichtkunst

Weilheim e.V.“ formiert.

Treibende Kräfte sind die Journalistin

Gabriele Zelisko, Nikolaus

Eisenblätter, Inhaber einer

Kommunikations-Agentur, und

der in Weilheim aufgewachsene

Lichtkünstler Philipp Geist, der in

Berlin lebt. Vereinsvorsitzende ist

die Weilheimer Kulturreferentin

Ragnhild Thieler.

Geist soll das Festival als künstlerischer

Leiter kuratieren. Seine Inszenierungen,

in denen er Raum,

Ton und Bewegtbilder verbindet,

finden international Beachtung:

Er illuminierte die Christus-Statue

in Rio de Janeiro, den thailändischen

Königspalast und den Azadi

Tower in Teheran, Gebäude und

Plätze von Kanada über Georgien

bis Bangladesh, markante

Bauten wie Kirchen oder Museen

quer durch Europa, die deutsche

Botschaft in Prag, den Potsdamer

Platz in Berlin oder das Hypobank-Hochhaus

in München. Zusätzlich

spürt er „Hidden Places“

auf, versteckte Plätze, an denen er

Licht mit vergessener Architektur

oder Technik verschmilzt — ein

schrottreifes Schiff auf der Spree,

zuletzt auf Rügen den NS-Monumentalbau

„Prora“.

Nach der Stadt Weilheim konnten

weitere Institutionen für die Idee

eines Lichtkunst-Festivals gewonnen

werden: Kulturfonds Bayern

und Bezirk Oberbayern, Hypo-

Kulturstiftung und Jubiläumsstiftung

der Vereinigten Sparkassen

im Landkreis Weilheim. „Es zeichnet

sich eine breite Unterstützung

ab, alle unsere Förderanträge

wurden positiv beschieden“,

freuen sich Eisenblätter, Thieler

und Zelisko. Dass ihre über Jahre

gewachsene Idee auf fruchtbaren

Boden fällt, kommt nicht von ungefähr,

Geist hat mehrfach Lichtkunst

in Weilheim präsentiert:

Zweimal „bespielte“ er die Fassade

des Stadtmuseums, in der

Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt

verband er sein Lichtspiel

unter anderem mit Saxofontönen

von Johannes Enders. „Die Kirche

war voller als an Weihnachten“,

erinnert sich Eisenblätter an den

Publikumszuspruch.

Zum Festival sollen drei bis vier

namhafte europäische Lichtkünstler

eingeladen werden und

aktuelle Tendenzen des jungen

Genres erlebbar machen. An

zwei Tagen sollen sie sich mit

städtebaulichen Gegebenheiten

auseinandersetzen oder wenig

attraktive und vernachlässigte

Orte wie Unterführungen oder

Verkehrskreisel aufwerten. „Im

Idealfall werden Paten gefunden,

die eine bleibende Installation

ermöglichen“, betonen die Lichtkunst-Initiatoren.

Das Festival soll

überregionale Bedeutung erlangen

und alle zwei bis drei Jahre

wiederkehren.

Aktuell sucht der Verein Sponsoren,

Unternehmen und gesellschaftliche

Gruppen, die

sich „im Umfeld einer jungen,

avantgardistischen Kunstszene“

positionieren wollen und ein erweitertes

Programm ermöglichen

unter dem Motto: „Wir bringen

Weilheim zum Leuchten“. Kinder,

Jugendliche und Schulen sollen

ins Projekt ebenfalls eingebunden

werden, um die Installationen

auch zwischen den Festivals

zu zeigen, um ihnen so einen

einmaligen „Event-Charakter“ zu

nehmen. „Das ist uns wichtig“,

unterstreicht Zelisko. Doch nicht

nur um Sponsoren und Vereinsmitglieder

werben die Initiatoren.

Sie suchen auch nach Räumlichkeiten,

die Besitzer für eine Bespielung

bereitstellen.

ts

Lichtkunst-Installation von Philipp

Geist auf dem Weilheimer Stadtmuseum

am Marienplatz.

38 | tassilo


Jakob Kaiser aus Peißenberg — der Schädlingsbekämpfer

Vom Floh bis zum Marder

Peißenberg | Jakob Kaiser wird

dann gerufen, sobald Hausbesitzer

oder Mieter nicht mehr

weiter wissen. Dann, wenn eine

bestimmte Tierart im Alltag Probleme

bereitet. Jakob Kaiser ist

Schädlingsbekämpfer. Oft zu Unrecht

wird in Deutschland die Anwesenheit

eines Kammerjägers,

so die umgangssprachliche Berufsbezeichnung,

als Zeichen für

mangelnde Hygiene angesehen.

Daher verzichtet Kaiser bewusst

auf Werbung an seinem Auto.

Nicht selten fragen nämlich Kunden

am Telefon, ob er denn ein

Unter Artenschutz:

Hornissen dürfen nicht ohne weiteres

umgesiedelt oder bekämpft werden.

Logo auf seinem Fahrzeug habe.

Und falls ja, ob er nicht etwas abseits

parken könne, wie er im Gespräch

mit „tassilo“ verrät.

„Nicht immer kaputt

machen!“

Dabei kommt der Peißenberger

bei einer Vielzahl verschiedener

Tierarten zum Einsatz. „Jetzt im

Sommer sind Ameisen und Wespen

ein Großteil meiner Arbeit“,

erklärt Jakob Kaiser. Wird er zuhilfe

gerufen, gilt es zunächst,

sämtliche Möglichkeiten auszuloten.

„Man muss nicht immer alles

gleich kaputt machen“, räumt er

mit einem weiteren Vorurteil

auf, welches an seiner

Berufsgruppe haftet.

Oftmals wird er

nur als Berater

hinzugezogen.

Nur wenn etwa bei Wespen eine

Umsiedlung wegen entsprechender

Begebenheiten nicht machbar

ist, werden Nester vernichtet. Bei

unter Schutz stehenden Arten, wie

Hornissen, sei dies unter keinen

Umständen möglich. Hier muss

sich Kaiser gar eine gebührenpflichtige

Genehmigung beim

Landratsamt einholen. Interessant

sind die Techniken, mit denen ein

Schädlingsbekämpfer arbeitet,

allemal: Bei der Taubenabwehr

werden beispielsweise Schüsseln

mit einem Gel aufgestellt, die für

die Vögel wie kleine Flammen

wirken. Marder wiederrum müssen

„vergrämt“, also dauerhaft

verscheucht werden. Kaiser wartet

hier mit einem wissenswerten

Detail auf: So macht ein einzelner

Mader noch relativ wenig, will er

doch sein eigenes Revier nicht

zerstören. „Erst bei einem zweiten

wird’s kritisch“, erklärt er.

Gelegentlich muss Jürgen Kaiser

sogar Detektivarbeit leisten:

So wurde er in ein Restaurant

gerufen,

in dessen

Vorratsraum

stets die Etiketten der

Bier- und Weinflaschen angeknabbert,

Schokolade oder Nudeln

aber nicht angerührt worden

waren. Tausende Kilometer verfuhr

er bei dem Auftrag — zunächst

ohne Erfolg. Kameras wurden zur

nächtlichen Überwachung des Lagers

aufgestellt. Die Antwort: ein

Siebenschläfer knabberte.

Artenschutz

hat oberste Priorität

Auf den Artenschutz muss Jakob

Kaiser immer exakt achten.

Daher besucht er jedes Jahr einen

oder zwei Lehrgänge zu den

neuesten EU-Gesetzen. Bei dem

Thema „Bienen“ arbeitet er mit

fünf Imkern zusammen, die ihn

bei einem Einsatz beraten. Viel

Routine ist bei der Arbeit dabei,

schließlich bietet er seine selbstständige

Dienstleistung bald seit

20 Jahren an. Ende der 1980er-

Jahre wurde er durch einen

Kollegen auf die Schädlingsbekämpfung

aufmerksam.

Eine zweijährige Ausbildung

mit abschließender

Prüfung in Mainz folgten.

Dennoch war es stets

eine

Nebentätigkeit

und daher mitunter

äußerst stressig, „teilweise

schon grenzwertig“,

wie Kaiser

im nachhinein zugibt. Gerade,

wenn er zwischendurch im Schichtbetrieb

tätig war. Als Rentner

ist er mittlerweile zeitlich weitaus

flexibler. Dennoch kritisiert er das

Verhalten einiger Kunden, bei denen

„immer alles sofort erledigt

werden muss“. Neben der Bekämpfung

von Schädlingen macht

die Prävention heutzutage einen

großen Teil seiner Arbeit aus.

Gesetzlich müssen Lebensmittelbetriebe

und Gaststätten in regelmäßigen

Abständen nachweisen,

dass sie kontrolliert wurden. Welches

Unternehmen gerade überprüft

wird, wird von außen indes

nicht zu sehen sein — schließlich

fehlt die Werbung auf Jakob Kaisers

Auto.

tis

Auch der Siebenschläfer ist mitunter

der Grund für Notrufe.

juli / august 2016 | 39


1. Bildungsmesse in der Weilheimer Stadthalle am 6. Juli von 13.30 bis 17.30 Uhr — freier Eintritt

Die Bildung als

„Rohstoff“ des Landes

Weilheim I Sie gleicht einer Pflanze,

die gehegt und gepflegt werden

muss; sie definiert das, was

übrig bleibt, wenn das Gelernte

vergessen wird. Und bilde, nach

Worten Klaus Hofbauers, Geschäftsführer

Weilheim der IHK

München und Oberbayern, den

einzigen Rohstoff, den das Land zu

bieten habe: die Bildung.

Als Bildungsstandort ist der Landkreis

Weilheim-Schongau gut aufgestellt

und verfügt bereits über

ein umfangreiches Angebot in diesem

Bereich. Um Bildungswilligen

einen umfassenden Überblick

zu verschaffen, aber auch, um

Möglichkeiten aufzuzeigen, wie

eigenes Wissen erweitert werden

kann, soll dieses Angebot gebündelt

werden. Erstmalig wird dazu

am Mittwoch, 6. Juli, eine Bildungsmesse

in der Weilheimer

Stadthalle stattfinden. Schon die

bisher sehr erfolgreich durchgeführten

Jobmessen hatten gezeigt,

dass der Wille zur Information sowie

zur Aus- und Weiterbildung

nicht nur bei Schülern, sondern

auch bei Berufstätigen deutlich

vorhanden ist. Deutlich waren

auch die Anfragen von Schulen,

die sich selbst gerne auf den Jobmessen

positionieren, jedoch aus

Platzgründen oft das Nachsehen

gehabt hätten. Ihnen und weiteren

Bildungsinstitutionen und

-einrichtungen eine eigene Plattform

anbieten zu können, rief die

Bildungsmesse auf den Plan.

Fehlenden Facharbeitern

entgegenwirken

„Früher ist man mit dem Wissen,

das man sich in Ausbildung

und Studium angeeignet hat, gut

über die Runden gekommen“,

erklärt Robert Christian

Mayer vom Arbeitskreis

Schule-Wirtschaft, der

mit zu den Initiatoren

des Bildungsgipfels gehört,

und der vor der

Messe stattfinden wird.

Doch reiche dies bei

den heutigen Anforderungen

im Berufsleben

bei weitem nicht mehr

aus. „Wissen veraltet

schnell und muss konstant

aufgefüllt werden“,

fasst Mayer zusammen.

Das bestätigt auch Klaus

Hofbauer, der nicht

nur als Funktionär der

Industrie und Handelskammer

(IHK) ein

großes Interesse daran

hat, dass Interessierten

nicht nur Bildung und Wissen zur

Verfügung gestellt wird, sondern

dies auch schnell und einfach

umsetzbar gemacht werden kann.

Schließlich könne nur so dem

Fachkräftemangel sinnvoll entgegengewirkt

und damit auch der

Wirtschaftsstandort gefestigt und

ausgebaut werden. „Wir haben

mittlerweile nicht nur Probleme

beim Besetzen von Ausbildungsplätzen.

Größere Schwierigkeiten

ergeben sich gerade in Facharbeiterbereichen,

weil bestehende

Arbeitsplätze teilweise gar nicht

mehr nachbesetzt werden können“,

bestätigt Hofbauer. Gründe

genug, solche Initiativen wie die

Bildungsmesse ins Leben zu rufen.

„Wir müssen uns eher fragen,

warum wir das nicht schon längst

getan haben“, so sein Fazit.

Rund 53 Aussteller

sind vor Ort

Ein deutliches Signal, dass mit

der Bildungsmesse in die richtige

Richtung gegangen werde, zeige

sich auch von Seiten der Aussteller.

Bereits eine Woche nach der

Ausschreibung seien alle Standplätze

belegt gewesen, wie Justina

Eibl, Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung

im Landratsamt

Weilheim-Schongau, im Pressegespräch

zur Bildungsmesse erfreut

bestätigen konnte. „Die Messe

bietet damit eine breite Palette

an Angeboten, quasi von der Kinderkrippe

bis hin zur Seniorenbildung“,

so Eibl. Bestätigung finde

sich auch im Umstand, dass mit

der Ludwig-Maximilian-Universität

München eine der renommiertesten

Hochschulen des Landes zu

den Teilnehmern zählt. Die Bildungsmesse

selbst, zur der rund

53 Aussteller erwartet werden,

bildet damit einen Kreis von Schulen

bis zur Nachhilfe, von Erwachsenenbildung

bis zu beruflicher

Weiterbildung. Besonders empfiehlt

sich ein Besuch gerade für

Eltern, deren Kinder Kindergarten

und Schule besuchen und für Jugendliche,

die sich über Möglichkeiten

informieren möchten, wie

sich ihr schulischer Weg weiter

entwickeln könnte. Angesprochen

mit der Bildungsmesse werden

auch Erwachsene, die sich weiterbilden

wollen; last but not least

bildet sie ebenfalls einen wertvollen

Fundus für Lehrtätige oder

Menschen, die in der Wissensvermittlung

tätig sind. Mit der Messe

möchten die Verantwortlichen das

breite Spektrum an Wissen und

Bildung vor Ort bündeln und allen

zugänglich machen. Deshalb

hat man sich auch entschlossen,

weder Standgebühren noch Eintrittspreise

zu verlangen. Geöffnet

ist die Messe für den Publikumsverkehr

von 13.30 bis 17.30 Uhr. rp

Erhoffen sich eine feste Etablierung der Bildungsmesse für den Standort Weilheim-Schongau: (v.l.)

Robert Christian Mayer, Arbeitskreis „Schule — Wirtschaft“ und Vereinigte Sparkassen Weilheim;

Justina Eibl, Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung Landratsamt Weilheim-Schongau; Schirmherrin

und Landrätin Andrea Jochner-Weiß sowie Klaus Hofbauer (IHK).

40 | tassilo


Die Aussteller — ein Überblick

Öffentliche Schulen:

Grundschule Altenstadt, Grundschule an der Ammer Weilheim,

Grundschule Iffeldorf, Mittelschule Peiting, Wilhelm-Conrad-Röntgen

Mittelschule Weilheim, Staatliche Realschule Weilheim, Staatliche

Fachoberschule und Berufsoberschule Weilheim, Schule am Gögerl —

Sonderpädagogisches Förderzentrum Weilheim, Sonderpädagogisches

Förderzentrum Altenstadt

Ausbildung:

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Haus- und Landwirtschaftsschule

Weilheim; Berufsfachschule für Altenpflege Heimerer

GmbH, Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegedienst der

Rummelsberger Diakonie, Berufsfachschule für Krankenpflege/Berufsfachschule

für Krankenpflegehilfe Schongau, Bund der Selbständigen —

Azubiakademie, Herzogsägmühle Fachbereich Arbeit und Integration,

Liselotte-von-Lepel-Gnitz ev. Fachschule für Heilerziehungspflege/

Heilerziehungspflegehilfe, Oberland Werkstätten GmbH Betrieb Polling,

Staatliche Berufsschule Weilheim, Berufsfachschule Schongau

Weiterbildung:

Agentur für Arbeit, bfz Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen

Wirtschaft gGmbH, Bildungszentrum der Handwerkskammer für München

und Oberbayern Weilheim, Fachakademie für Sozialpädagogik

Regens Wagner, IHK-Akademie

Erwachsenenbildung:

Kath. Landvolkshochschule Wies e.V., Kolping Akademie Weilheim;

VHS Peißenberg, VHS Peiting und VHS Schongau

Lernförderung:

iför-Institut, Mentoring-Nachhilfe, Schülerhilfe Weilheim, Studienkreis

Weilheim

Kinderbetreuung:

Integrativer Kneipp-Kinderhort St. Franziskus Weilheim, Kath. Kindergarten

St. Franziskus Schongau, Mütter- und Familienzentrum Weilheim

e.V., Spatzennest Familienservice gGmbH Peißenberg

Präventive Jugendhilfe:

Landratsamt Weilheim-Schongau

Staatliche Schulberatungsstelle Oberbayern West

Privatanbieter:

Berufsschule der Herzogsägmühle Albrecht-Schnitter-Schule, Edulingo

Sprachreisen, eventa AG, Freie Waldorfschule Weilheim gem. eG, Montessorischule

Peißenberg, Private Oberlandschulen e.V., Samanthanet

GmbH & Co KG

Hochschulen:

Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Hochschule für

angewandte Wissenschaften München, Hochschule Dual München,

Ludwig-Maximilian-Universität München

Musikschule:

Städtische Musikschule Weilheim

Umweltbildung:

Energiewende Oberland

Europäische Metropolregion München

Bildungsportal Oberland

Bildungsgipfel im Rahmen der Bildungsmesse

Herausforderungen

gemeinsam meistern

Weilheim I Bereits 2013 hat der

Landkreis Weilheim-Schongau die

Initiative „Lernen mit Perspektive“

(www.lernen-mit-perspektive.de)

ins Leben gerufen. Darin erarbeiteten

kompetente Vertreter des

Landkreises aus dem Bereich Bildung

im Rahmen von Foren und

Workshops Stärken und Schwächen

des Standortes und entwickelten

gemeinsam Strategien. Aus

dieser fruchtbaren Zusammenarbeit

entstand als eines der ersten

Angebote für Aus- und Weiterbildungsinteressierte

das Bildungsportal

Oberland.

Ausgewähltes

Fachpersonal

Dieses Bildungsportal soll nun im

Zuge der 1. Bildungsmesse, die am

6. Juli in der Stadthalle Weilheim

stattfindet, gestartet werden. Bevor

nun um 14 Uhr der öffentlichen

Teil der Bildungsmesse startet,

trifft sich im Vorfeld ausgewähltes

Fachpersonal aus den teilnehmenden

Schulen, aus Behörden und

Institutionen, um „sehr konzentriert“

an dieser Bildungsallianz

zu arbeiten. Hinter diesem sogenannten

Bildungsgipfel steht als

Initiator die Wirtschaftsförderung

des Landkreises Weilheim-Schongau

in enger Kooperation mit

dem Arbeitskreis „Schule — Wirtschaft“,

den Vereinigten Sparkassen

Weilheim, der Industrie- und

Handelskammer für München und

Oberbayern sowie der Kreishandwerkerschaft

Oberland. Innerhalb

dieses Bildungsgipfels, der von

Landrätin Andrea Jochner-Weiß

im Beisein des Landrates Josef

Niedermaier des Kreises Bad Tölz-

Wolfratshausen gegen 11 Uhr eröffnet

werden wird, sollen die Ergebnisse

der Initiative „Lernen mit

Perspektive“ vorgestellt werden.

Weichen für

die Zukunft

Gleichzeitig möchten die Initiatoren

der Bildungsmesse damit die

Weichen für die Zukunft stellen,

denn die Bildungsmesse soll ein

fester Bestandteil des Bildungsangebotes

am Standort Weilheim-

Schongau werden und auch bleiben.

Schon mit der Einladung zum

Bildungsgipfel wurde an rund 350

ausgewählte Personen ein kleiner

Fragebogen versandt, der sich mit

der Thematik „Bildung am Standort“

auseinandersetzte. Dabei

ging es um Fragen aus den Bereichen

Duales Studium, Offenheit

für neue Lernformen und -techniken,

um Bildung für Flüchtlinge

oder um Kooperationen zwischen

Schule und Wirtschaft. Die Antworten

daraus sollen die Frage

klären, wie nach der Bildungsmesse

weiter verfahren werden

soll, ob es Verbesserungsbedarf

gebe, was sich entwickeln könne.

Diese Ergebnisse sollen ebenfalls

im Rahmen des Bildungsgipfels

diskutiert werden.

Letzten Endes werden aber auch

die Besucher des öffentlichen Teils

ihren Anteil am Erfolg der Veranstaltung

haben — und indirekt mitentscheiden,

ob sich neben den

sehr gut etablierten Jobmessen

auch eine jährliche Bildungsmesse

langfristig verankern lässt. rp

juli / august 2016 | 41


Wissenswertes aus der Geschäftswelt

Herbert Klein weitere fünf Jahre IHK-Vorsitzender

NEUER IHK-REGIONALAUSSCHUSS WEILHEIM-SCHONGAU KONSTITUIERT SICH

Tassiloland | Der neue IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau hat auf seiner

konstituierenden Sitzung Herbert Klein zum Vorsitzenden gewählt. Der 52-jährige

Werkleiter der Agfa-Gevaert HealthCare GmbH in Peißenberg war 2011 in das vormalige

IHK-Gremium Landsberg-Weilheim-Schongau eingezogen und zum Vorsitzenden

bestimmt worden. Als Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses gehört Klein auch

automatisch der IHK-Vollversammlung an.

Anfang Mai waren mehr als 9 000 Unternehmen im Landkreis aufgerufen, bei den

IHK-Wahlen 2016 ihre Stimme für die Neuzusammensetzung des 17-köpfigen IHK-

Regionalausschusses und der IHK-Vollversammlung abzugeben. Um die Wirtschaftsstruktur

des Landkreises repräsentativ abzubilden, kommen fünf Mitglieder des

Regionalausschusses aus der Industrie, vier aus dem Handel und acht aus dem Bereich

Dienstleistungen. Sie vertreten in den nächsten fünf Jahren ehrenamtlich die Interessen

der Wirtschaft in der Region. Im September wird der Regionalausschuss Weilheim-

Schongau in seiner ersten Arbeitssitzung sein Programm und seine Zielsetzungen für die

Wahlperiode festlegen. op

Die Stimme der Wirtschaft im Landkreis Weilheim-Schongau, der neue IHK-Regionalausschuss

von links nach rechts: Helmut Ernst, Stefan Müller, Ludwig Ressle, Johann

Vollmann, Kurt Bechtold, Peter Ostenrieder, Thomas Orbig, Armin Weiß, Josefine

Vogl, Florian Lipp, Felix Schaumberg, Klaus Bauer, Thomas Frühschütz, Herbert

Klein, Alfred Ruprich und Michael Sendl. Auf dem Bild fehlt Hans Medele.

42 | tassilo


Mode Echter lädt die Leser

von „tassilo“ zum Kaffee ein

KAFFEE UND KUCHEN BEI BESTEM AUSBLICK

Weilheim | Seit dem großen Umbau des

Modehauses Echter im Herzen Weilheims

finden die Kunden dort auf 5000 Quadratmetern

nicht nur Mode, Marken und Trends

für Damen, Herren und Kinder. Im zweiten

Obergeschoß ist seitdem — fast über den

Dächern Weilheims — ein ganz besonderer

Platz zum Genießen und Entspannen.

Das neue Café „panem“ mit wunderbarer

Dachterrasse bietet seinen Gästen Kaffee,

Kuchen und fränkische Spezialitäten —

kurz Köstlichkeiten höchster Qualität, die man

kennenlernen und probieren sollte.

Alle Leser des „tassilo“ lädt das Modehaus

ganz herzlich auf eine Tasse Kaffee ein, wenn

Sie den roten Dreiecksabschnitt der Rückseite

abschneiden und mitbringen. Das sollte man

sich nicht entgehen lassen! Wir wünschen

schon mal guten Appetit und besten Ausblick!

op










Edle Tropfen am Weilheimer Herzog-Albrecht-Platz

WEINLADEN INSTINSKY FEIERT 25-JÄHRIGES JUBILÄUM

Weilheim | Im Weinladen Instinsky gibt es einfache

Tafelweine zum kleinen Preis, gute Tropfen für jeden

Anlass und außergewöhnliche Weine aus besonderen

und exklusiven Lagen. Brände, Grappas,

Whiskeys, Spirituosen und Liköre stehen stets zum

Probieren bereit. Die Geschäftsführer Rainer und

Florian Instinsky betonen, dass es nicht entscheidend

sei, was die großen Weinführer sagen, sondern

was ihren Kunden schmeckt — und ihnen selbst.

Daher bieten sie in ihrem Laden am Herzog-Albrecht-Platz

nur jene Produkte an, die sie schätzen,

bereits verkostet und für ausgezeichnet befunden

haben. Oftmals werden diese in mühevoller Handarbeit

in kleinen, traditionsbewussten Familienunternehmen

hergestellt, was unter anderem ein

Grund für das Besondere ist. Im Sortiment werden

rund 500 Weine aus der ganzen Welt geführt.

Hinzu kommen etwa 200 Spirituosen, Feinkost, Olivenöl,

Präsentkörbe, Geschenke, Gutscheine und

vieles mehr. Der Weinladen Instinsky übernimmt

außerdem gerne das Kochen und die Organisation

für Feiern jeder Art. Exklusiv sind zudem die sogenannten

Wein-Abos: In regelmäßigen Abständen

werden für Kunden ausgesuchte Weine zusammengestellt

mit entsprechenden Expertisen, Informationen

zu den Weingütern, Wissenswertem über

die Regionen und kulinarischen Tipps. Am Freitag,

15. Juli, und Samstag, 16. Juli, wird das 25-jährige

Jubiläum im Weinladen Instinsky gebührend gefeiert

und sicherlich nicht nur einmal mit einem

edlen Tropfen darauf angestoßen.

tis

juli / august 2016 | 43


www.wolfratshausen.de

TheaterPUR

Programm 2016/17 in der Loisachhalle

Fr, 21.10.16

20 Uhr

My Fair Lady

Musical in 2 Akten von

Fr. Loewe und A. J. Lerner,

Freies Landestheater Bayern

Fr, 11.11.16

20 Uhr

Zwei wie wir

Eine romantische Komödie

von Norm Foster

Theater Münchner Freiheit

Do, 08.12.16

20 Uhr

Die Legende vom

heiligen Trinker

Schauspiel mit Musik nach J. Roth,

Tournee-Theater THESPISKARREN

Fr, 17.02.17

Wie im Himmel

von Kay Pollak

gefördert durch:

Do, 09.03.17

20 Uhr

20 Uhr

Nathan der Weise

Schauspiel von G. Ephraim

Lessing mit

Peter Kremer

Do, 06.04.17

20 Uhr

Opern auf Bayrisch

von P. Schallweg mit

G. Anthoff, C. Glogger und

M.Lerchenberg, Ensemble

Opern auf Bayrisch

Preise*: 30,00 - 26,00 - 23,00 EUR – Ermäßigt: 16,00 EUR

Abo: 135,00 - 117,00 - 104,00 EUR – Ermäßigt: 72,00 EUR

Kartenverkauf/Info:

www.muenchenticket.de, Tel. 089 / 54 81 81 81*

Bürgerbüro/Touristinfo, Marienplatz 1, 82515 Wolfratshausen,

Tel. 08171 2140, geöffnet: Mo-Mi/Fr 8.00-12.30 Uhr,

Do 8-18 Uhr, Sa 10-12 Uhr, info@wolfratshausen.de

Happy Holiday Reisen, Tel. 08171 481544

Rundschau Kartenservice, Tel. 08041 78910

Reisebüro Hecher GmbH, Tel. 08171 98120,

Der Handyladen Tressl, Tel. 08171 9 69 41 00 und

an der Abendkasse der Loisachhalle

Alle Karten für Veranstaltungen der

Stadt Wolfratshausen über München Ticket

an der Abendkasse zzgl. € 4,00

(*€ 0,14 aus dem dt. Festnetz, ggf.

abweichende Preise aus dem Mobilfunk –

Preisänderungen vorbehalten)

Irrtum und Änderungen vorbehalten

Kultur.Tourismus.Wolfratshausen

#wirsindwor

Veranstaltungsreihen der Stadt Wolfratshausen

Gestaltung: www.hahn-littlefair.de

Altes Schifffahrtgelände wird neu gestaltet

Starnberger bekommen

einen Park am See

Starnberg | Bis zum Beginn der

Sommerferien soll Starnberg um

eine Erholungsmöglichkeit reicher

und rund 12 000 Quadratmeter

Freizeitfläche gewachsen sein. Auf

den Schiffswiesen, dem früheren

Betriebsgelände der Seenschifffahrt,

kann nach deren Umzug in

die neue Werft (wir haben berichtet)

der Plan für einen öffentlichen

Bürgerpark umgesetzt werden. Das

Grundstück östlich der Bahnlinie

an der Dampfschiffstraße und am

Nepomukweg hatte die Stadt vor

sechs Jahren vom Freistaat Bayern

erworben. Seither war um eine

Nutzung gerungen worden.

Nach dem endgültigen Besitzübergang

der Schiffswiesen hatte im

Oktober 2015 die Stadtratsfraktion

„Bündnis Mitte Starnberg (BMS)“

beantragt, das Gelände zu überplanen

und der Öffentlichkeit als

Grün- und Erholungsfläche zur

Verfügung zu stellen. Der Bauausschuss

stimmte dem Antrag zu,

was auch Bürgermeisterin Eva John

freute: „Mit dem Bürgerpark schafft

die Stadt Starnberg eine große Erholungsfläche

mitten in der Stadt

und ein großes Stück Seeanbindung

für die Öffentlichkeit.“

Wenn alles wie vorgesehen läuft,

wird das Grundstück schon dieses

Jahr in parkähnlicher Gestaltung

als erweiterte Seepromenade

mit Seezugang öffentlich nutzbar.

Nach dem Abriss der ehemaligen

Verwaltungs- und Werksgebäude

der Seenschifffahrt sollen unter

anderem ein Beachvolleyballplatz

und für die Versorgung der Parkbesucher

ein Kiosk und öffentliche

Toiletten errichtet werden.

Mit dem Bürgerpark wird zudem

eine kürzere Wegeverbindung geschaffen

vom „Wendehammer“

Dampfschiffstraße zum Nepomukweg,

was die Planung „als

attraktive Beziehung zwischen

dem Ostufer/Wasserpark und der

Seepromenade“ hervorhebt. Der

/6

48/82

414/4

414/9

414

zu 414

12/3

1a

13

Fläche im Eigentum der Stadt Starnberg ab 15.12.2015

Wegebreiten gezeichnet: 2,50 m breite Durchwegung, 1,75 m breite Binnenerschließung

12

12/2

Fußweg wird asphaltiert und ausreichend

beleuchtet. Im Park selbst

sind eine Wegverbindung zum See

und große Liegeflächen in Ufernähe

geplant, die naturnah mit Stauden

und Gräsern bepflanzt und gestaltet

werden sollen. Der vorhandene

Spielplatz, der ans Gelände der

Werft grenzt, wird vergrößert. ts

10

12/57

9/9

11

12/51

9

572/1

44 | tassilo


Auf Spurensuche am Atombunker im Kerschlacher Forst

Zefix, jetzt hat

er auch noch

Schmuck!

Künstler, Beton

und Maschendraht

... wenn’s

was Gscheid’s sei soll!

Große Auswahl

an MEINDL-

Lederhosen,

sowie preiswerte

Modelle.

Musik im Pfaffenwinkel 2016

Sonntag, 3. Juli 19.00 Uhr Wieskirche

Wolfgang A. Mozart Konzert für Flöte und Harfe KV 299

Antonin Dvořàk Biblische Lieder op. 99

Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95

„Aus der Neuen Welt“

Sonntag, 24. Juli 16.00 Uhr Bibliotheksaal Polling

„Von Wolfgang A. Mozart zu Leonard Bernstein“

Mit jungen Künstlern unserer Region und Gästen

Sämisch

Hirschlederhose

ab 569 €

Gürtel ab 36,95

Trachtenhemd

& Stickerei ab

36,95 €

Wegäcker 1 86925 Fuchstal/Leeder

082 43/96 10 81 info@leder-trachten.com

leder-trachten.com

Pähl | Bundesstraße Weilheim-

Starnberg: Ein einziges Wort, fünf

weiße Buchstaben auf braunem

Grund eines Schildes, weisen unweit

von Obertraubing hinein in

den Kerschlacher Forst: „Aukio“.

Das Wort kommt aus dem Finnischen

und bedeutet „Lichtung im

Wald“. Zu der führt eine für zufällige

Waldbesucher vermutlich zum

Erstaunen gut ausgebaute Teerstraße.

Der Grund für ihre Existenz

taucht erst auf, wenn sich Uneingeweihte

fast in der Mitte vom Nirgendwo

wähnen.

Ein hoher Maschendrahtzaun

durchzieht das Gelände, von

Stacheldraht bekrönt, nur unterbrochen

von einer mächtigen

Toranlage, vor der die Teerstraße

endet. Ein orangenes Warnlicht

blinkt über dem massiven, grünen

Rolltor, wenn der elektrische

Torantrieb es bewegt. Am Fußgängergatter

wacht die weiß-blaue

Flagge des Freistaats — auch noch

die Videokameras links und rechts?

„Dies ist eine Dienststelle des Zivilschutzes“,

verkündet ein verbeultes

Blechschild an einer Torsäule

aus Beton. Auf einer zweiten ruft

ein verblichenes Rot „Stop“. Kleine

schwarze Buchstaben darunter

bitten um „Anmeldung über

Sprechanlage“ und das Abstellen

von Fahrzeugen außerhalb des

„Warnamtsgeländes“.

Dieser Begriff löst das Rätsel nicht

wirklich. Denn was ist, oder besser

war ein Warnamt? Jenes im Kerschlacher

Forst trug die Nummer

10 unter ebenso vielen identischen

Anlagen, die über die alte Bundesrepublik

Deutschland verteilt waren;

nach geografischen Aspekten

und abhängig von der Bevölkerungsdichte;

in abgelegenen oder

großflächigen Waldgebieten wie

dem Kerschlacher Forst; von Nord

nach Süd bei Hohenwestedt, Bassum,

Rodenberg, Meinerzhagen,

Linnich, Bodenrod, Weinsheim,

Rottenburg, Claffheim und eben

Pähl. Allesamt nicht unbedingt

namhafte Orte.

Der meterdicke Beton

schützte auch den Euro

Doch den Warnämtern war eine

wichtige Rolle im Katastrophenoder

Kriegsfall zugedacht: Eine

196-köpfige Belegschaft — 60 Männer

und 136 Frauen, deren Zahl

sich aus den beim Schichtdienst

verfügbaren Betten errechnete —

sollte aus den gegen atomare, biologische

und chemische Kampfmittel

gewappneten Bunkern Daten

von 1000 bundesweiten Messstellen

verarbeiten und Bevölkerung,

Behörden und Firmen aus dem

Untergrund warnen oder entwarnen

mittels Rundfunksendungen

oder Sirenen. Das „Warnamt X“

in Pähl wäre für Oberbayern und

Schwaben zuständig gewesen.Der

Atombunker ist bis heute nicht zugänglich,

in Privatbesitz und wurde

letztmals 2001 genutzt, als hier die

neuen Euro-Banknoten vor ihrer

Ausgabe in Südbayern lagerten.

Einschlägige Internetseiten (www.

geschichtsspuren.de; www.thebunker.de)

oder das Portal der

„Bunkerfreunde München“ haben

detailreich die Geschichte

Kartenvorverkauf: Musik im Pfaffenwinkel, Tel. 08861/2194138

info@musikimpfaffenwinkel.de

www.MusikimPfaffenwinkel.de

GAP-Ticket Tel. 08821/7301995 und www.muenchenticket.de

Die Warnamt-Pforte — früher hieß

es hier Stop, heute ist für Kunst

geöffnet.

46 | tassilo


Eins der beiden ehemaligen überirdischen Verwaltungsgebäude, in denen

die Künstler seit 2007 eine schöpferische Heimat gefunden haben.

der Warnämter und ihre Funktion

dokumentiert. Demnach wurden

die Anlagen in ganz Deutschland

identisch über vier Etagen in die

Tiefe getrieben. Mit Notstromaggregaten,

eigenem Wasserkreislauf,

Vorratskammern, Küchen-,

Kranken-, Sanitär- und Schlafbereich,

Gas- und Druckschleusen,

Dekontaminationsduschen,

Sandfiltern, Klimaanlagen für Zu-,

Ab- und Umluft und viel anderer

Technik sollten sie 30 Tage lang

autark ihre Aufgaben erfüllen. Allein

über zwei Etagen erstreckte

sich die Kommandozentrale, der

Lage- oder Operationsraum, der

mit Fernmelde- und Messtechnik

in zahlreichen Nebenräumen

verdrahtet und über Telefone und

Fernmelder einziger Kontaktpunkt

zur Außenwelt war.

Auf www.geschichtsspuren.de hat

Michael Grube den „Musterentwurf“

für die Atombunker in Zahlen

gefasst: Sie durften demnach

maximal drei Meter aus dem

Boden ragen, sind 35,20 Meter

lang, 29 Meter breit, 15,70 Meter

tief mit „lichten Geschosshöhen“

zwischen 2,40 und 3,30 Meter

und einem „nur bekriechbaren“

vierten Untergeschoss mit 1,15 und

1,55 Metern Raumhöhe, das „Flüssigkeitsbehälter

und Leitungen“

barg. Selbst den Neigungswinkel

der „Anböschungen“ des Bauwerks

hatten die Behörden einst

festgelegt: „1: 3“ — wobei „alle

Erdflächen anzusäen, zu bepflanzen

und, soweit möglich der Urzustand

wieder herzurichten“ waren,

schreibt Grube. Die Süddeutsche

Zeitung nannte das Warnamt Pähl

2012 ein „eindrückliches Zeugnis

menschlicher Hybris“.

Eine Finnin taufte die

oberbayerische Kolonie

Davon ist im einsamen Wald — außer

dem für die Ewigkeit gebauten

unterirdischen Betonkoloss —

nichts geblieben: Am grünen

Tor prangt ein drittes, kleines,

blankes Edelstahlschild mit

bunten Lettern. Wieder ist hier

„Aukio“ zu lesen und darunter,

über einem tiefblauen Balken:

„Ateliers im Kerschlacher

Forst“. Seit Dezember 2007 sind

in zwei oberirdische Gebäude —

die Wohn- und Bürohäuser der

Warnamt-Belegschaft außerhalb

möglicher Gefahrenszenarien —

Künstler eingezogen. Eine kam

aus Finnland, sie gab der Kolonie

hinterm Maschendrahtzaun den

Namen (www.aukio-ateliers.de).

Aktuell arbeiten dort rund drei

Dutzend Maler, Bildhauer, Grafiker,

Fotografen und Objektkünstler.

Ein paar Räume sind frei.

Aus der Taufe gehoben worden

waren die Warnämter 1958 als

Reaktion auf den „Kalten Krieg“.

Nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“

schätzte die Politik die

„Gefahrenlage“ anders ein und

löste sie auf. Kathrin Balling aus

Andechs, die seit 2010 in einem

der Ateliers aus „Lust, Liebe, Freude

und zur Entspannung“ kalligrafische

Arbeiten fertigt, erzählt,

dass ein Münchner Waffenhändler

seinerzeit das „Warnamt X“ kaufte.

Seinen Mietern, die gerne ihre

Ateliers für Besucher öffnen, sei er

stets wohlgesonnen gewesen. Seit

seinem Tod vor einiger Zeit gehört

das Objekt einem Erben. Wie

lange die Lichtung im Wald noch

„Aukio“ heißen wird, dazu habe

er sich gegenüber den Künstlern

noch nicht geäußert.

ts

Die unterschiedlich großen Ateliers bieten viel Raum zur kreativen Entfaltung,

hier die Arbeitsstätte der Malerin Ines Voelchert.

juli / august 2016 | 47


Fünf-Seen-Filmfestival und seine gute Seele

Eine Busfahrt

durchs Programm

Tassiloland | Das „Fünf Seen Filmfestival

(FSFF)“ ist in seiner zehnjährigen

Geschichte zu einem

der wichtigsten Kino-Events in

Deutschland avanciert. 2015 kamen

rund 19 000 Besucher in über

330 Vorstellungen. Die inhaltliche

Qualität mit Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilmen,

Werkschauen,

Diskussionen und Gesprächen

bezeichnet Festivalleiter Matthias

Helwig als „Herz des Festivals“. Für

die zwölf Tage vom 27. Juli bis 7. August

2016 kündigt er über 120 Filme

aus aller Welt in mehr als 300 Vorstellungen

an. Auf 13 Leinwänden

in Starnberg, Dießen, Landsberg,

Herrsching, Weßling, Wörthsee

und Schloss Seefeld feiern auch

zahlreiche Filme Premiere, die

nirgendwo sonst in Deutschland

zu sehen sein werden. Mit Doris

Dörrie („Männer“, „Grüße aus Fukushima“)

und dem Serben Goran

Paskaljevic heißt das FSFF zum

Zehnjährigen erstmals zwei Ehrengäste

willkommen.

Einer, der zur entspannt-persönlichen

Festival-Atmosphäre beiträgt,

ist Johannes Zeitlmann. Er steuert

seit Jahren zwischen den Spielstätten

den kostenlosen Shuttle-Bus

für prominente Fahrgäste — Schauspieler,

Regisseure, Drehbuchautoren

und filmhungrige Cineasten

oder sonstige Nachtschwärmer.

Und, ergänzt der gelernte Fotografenmeister:

„Ich befördere alles,

was von A nach B muss — Presseausweise,

Handtücher, Klopapier,

Geschirr — und natürlich Filme“.

Als er anfing, waren das noch

riesige 35-Millimeter-Filmspulen,

„deren Radius genau unter meine

Achseln passte“. Das Problem ist

passé. Heute lagern Filme digital

auf Festplatten, manche sogar auf

winzigen 64-Gigabyte-USB-Sticks:

„Früher hat man sich fast den Arm

gebrochen“, sagt Zeitlmann lachend,

„heute muss ich aufpassen,

dass ich den Film nicht verliere“.

Was angesichts des Programms

auch 2016 unverzeihlich wäre: So

gewann „Seefeuer“ dieses Jahr die

Berlinale. Er läuft als Abschlussfilm

der viertägigen FSFF-Sektion „Horizonte-Menschenrechte“,

deren

Gewinner am 31. Juli ausgezeichnet

werden. Die Preise für die besten

Kurz- und Dokumentarfilme, zwei

weitere Sektionen, werden am 3.

August auf einer Schifffahrt über

den Starnberger See verliehen. Die

Wettbewerbe um den besten Spielfilm,

das beste Drehbuch und den

besten Nachwuchsfilm beschließen

das Festival.

Dann hat Zeitlmann im klimatisierten

Kleinbus wieder 2100 Kilometer

absolviert auf den täglich-pünktlichen

Runden zwischen den Kinos

in Starnberg, Seefeld und Herrsching.

Nach Landsberg und Dießen

verkehren E-Autos als Gäste-

Shuttles. Und die „Mega-Promis“,

wie Zeitlmann sie nennt, seien „in

großen Limousinen mit eigenem

Chauffeur“ unterwegs. Gefragt

nach Persönlichkeiten, die bei ihm

einstiegen, erinnert er sich an die

Schauspieler Juliane Köhler und

Dietrich Hollinderbäumer oder den

Schweizer Regisseur Fredi Murer:

„Alle waren nett — aber wer kommt

schon zum FSFF, der nicht nett ist?“

fragt er lachend zurück.

Große Retrospektive

zum Gastland Serbien

Das Gastland, aus dem Festivalchef

Helwig „ausgezeichnete Filme“

ankündigt, ist 2016 Serbien: „Mit

seiner Geschichte bietet es Gelegenheit,

über Gegenwart, Vergangenheit,

Zukunft zu sprechen — wir

wollen Denkanstöße geben.“ In

allen FSFF-Sektionen laufen serbische

Filme, sie beleuchten die

schwierige Vergangenheit, Flüchtlingsbewegungen

und das Leben

der verschiedenen Volksgruppen

48 | tassilo


Im klimatisierten Shuttle-Bus, den ein lokales Autohaus zur Verfügung

stellt, fährt Johannes Zeitlmann Cineasten, Filmleute und wichtige Dinge

von Starnberg über Seefeld nach Herrsching — und auch wieder zurück.

heute. Dem Regisseur und Festivalgast

Goran Paskaljevic, der

laut Helwig „wunderbar leichte

Geschichten mit tiefem humanistischen

Inhalt“ erzählt, ist eine

Werkschau gewidmet: „Eine großartige

Chance, die Kunstwerke eines

der wichtigen Repräsentanten

des jugoslawischen und serbischen

Kinos zu sehen.“

Filmkunst, die nicht unbedingt

Zeitlmanns Sache ist: „Ich gehe nur

ins Kino, wenn 100 Leute sagen, der

Film war gut.“ Seinen Bus steuert

er aus Idealismus, seit Helwig, mit

dem er einen Firmen-Parkplatz in

Starnberg teilte, ihn einmal fragte,

was er beruflich mache. 23 Jahre

hatte Zeitlmann die Fotoabteilung

beim Flugzeugbauer Dornier in

Oberpfaffenhofen geleitet, dann

gründete er eine Thermografie-Firma,

die vor allem im Winter Infrarotbilder

von Häusern anfertigt, die

energetisch saniert werden sollen.

Aus der Karriere folgerte der Festivalchef:

„Dann hast Du im Sommer

ja Zeit.“

Werkschau würdigt

Film-Genie Fritz Lang

So begann das Busfahrer-Leben

des Johannes Zeitlmann, der nie

weiß, wer seine Dienste nutzt und

der Festivalgäste bis vor die Haustür

bringt, wenn die auf der Route

liegt. Ein potenzieller Fahrgast 2016

wäre Heino Ferch. Er wohnt bei Inning

am Ammersee und spielt in

Gordian Mauggs Film „Fritz Lang“,

der eine kleine Werkschau mit Filmen

des Film-Genies einläutet, das

Deutschland 1933 verlassen musste

und in den USA gefeiert wurde. Zu

sehen sind Langs Meisterwerke

„Metropolis“, „Der müde Tod“ und

sein Auftritt in „Die Verachtung“.

Auch Zeitlmann hegt Sympathien

für Regisseure: „Als Kameramensch

nötigt mir Respekt ab, dass

sie ein Bild schon vorher im Kopf

haben und wissen, wie es fertig

aussehen muss“. Manche Jungregisseure

kämen „nur mit Isomatte

und Schlafsack“ zum Festival, weil

es einzigartige Programmpunkte

biete wie Podiumsdiskussionen

und Veranstaltungen mit dem

„Fokus Drehbuch“ oder das „Filmgespräch

am See“ in Zusammenarbeit

mit der Akademie für Politische

Bildung Tutzing. Als Gäste

sind hier 2016 geladen: Nicolette

Krebitz, Florian David Fitz, Dani

Levy, Rosa von Praunheim und

Sebastian Schipper, der für „Victoria“

2015 in sechs Kategorien den

Deutschen Filmpreis erhielt. Den

beiden letztgenannten Regisseuren

widmet das FSFF ebenfalls kleine

Werkschauen, das komplette FSFF-

Programm ist ab 11. Juli im Internet

unter www.fsff.de oder www.facebook.com/fuenf.seen.filmfestival

zu finden.

ts

Jetzt auch für extrem hochwassergefährdete

Gebiete!

Die Natur ist

unberechenbar.

www.tassilo.de

Sichern Sie sich jetzt gegen finanzielle

Folgen durch Weitere Naturgefahren ab –

in Kombi nation mit der ERGO Wohngebäudeoder

ERGO Hausratversicherung möglich.

Hauptagentur

Petra Wittmann

Schongauer Str. 32, 82380 Peißenberg

Tel 08803 6325590, Fax 08803 6325591

petra.wittmann@ergo.de

www.petra.wittmann.ergo.de

juli / august 2016 | 49


Das Magazin

rund um die

Energiezukunft

im Oberland

Kostenloses

Probeheft

für Sie!

Einfach E-Mail mit

Betreff „Gratisheft“ an

info@pseredaktion.de

www.oberland-alternativ.de

Wer hinter den historischen Figurentänzen steckt

Ein Bergmann war der

Tanzgestalter

Peißenberg | Kronentanz, Holzhacker

oder Bandltanz — das sind

schöne, alte Figurentänze, die von

Trachtenvereinen oder Jugendgruppen

bei festlichen Anlässen

gezeigt werden. Doch wo kommen

sie her? Vor allem der Peißenberger

Sepp Pfleger hat in den 1920er-

Jahren zwölf Heimattänze zusammengestellt

und gemeinsam mit

einem Weilheimer Fotohaus veröffentlicht.

Interessierte Gruppen

konnten die Bilder mit Tanzbeschreibungen

käuflich erwerben,

und so verbreiteten sich die Tänze

in der ganzen Welt.

Nach den Wirren des Ersten Weltkrieges

war das Bedürfnis nach

Geselligkeit, Tanz und Unterhaltung

groß. So entstanden etwa

die Hälfte aller bayerischen Trachtenvereine

in den Jahren von 1920

bis 1925. Ihren Anfang nahm die

Trachtenbewegung bereits 1883 in

Bayrischzell, doch die wenigen vor

dem Krieg gegründeten Vereine

wollten ihre Schätze an überlieferten

Tänzen oder Schuhplattlern

nicht so gerne an die neuen Trachtenkameraden

weiter geben. Da

trat Sepp Pfleger in Erscheinung,

der auf Trachtenfesten von München

bis Tirol unterwegs war, sich

viele Notizen von Figurentänzen

machte und zusammen mit dem

Fotograf Hans Hofer aus Weilheim

veröffentlichte.

Josef Pfleger wurde 1897 in der

Nähe von Aichach geboren. Da der

Vater im Peißenberger Bergwerk

Arbeit fand, kam bald die Familie

nach. Auch der Sepp arbeitete im

Kohlebergbau und legte trotz dreijähriger

Kriegsdienst-st-

Unterbrechung im

Jahr 1925 die Hauerprüfung

ab. Bereits

im Dezember 1918

trat er dem Gebirgs-

trachten-Erhaltungs--

Verein „Almrausch“

Sulz, dem heutigen

Volkstrachtenverein n

Peißenberg bei und

war ein sehr aktiver

Trachtler. Als er

1922 den Münchner

Schäfflertanz sah,

dargestellt vom Peißenberger

„Pfeiffenclub“,

kam ihm

die Idee, so etwas

Ähnliches auch für

die Trachtler zu

erschaffen. Fünf

Jahre der gedanklichen

Entwicklung

und zahllose

Proben mit den

Vereinskameraden

waren notwendig, bis der Kronentanz

entstand und bei einem Trachtenfest

1927 in Hohenpeißenberg

zur Uraufführung kam.

Mühlrad, Holzhacker,

Dreisteyrer und weitere

Sepp Pfleger war inzwischen ein

versierter Kenner zahlreicher Figurentänze

und kam zusammen mit

dem Vereinskameraden Hans Hofer,

der in Weilheim ein Fotohaus

betrieb, auf die Idee, Figurentänze

zu veröffentlichen. Die Tanzgruppe

des Trachtenverein „Almrausch“

Sepp Pfleger mit seiner Frau auf einer

Bildpostkarte zur Beschreibung des Zwoasteyrers.

Sulz zeigte jede einzelne Figur der

Tänze und wurde dabei von Hans

Hofer fotografiert. So entstanden

von Herbst 1924 bis ins Frühjahr

1925 die Tänze Mühlrad, Holzhacker,

Dreisteyrer, Bandl-, Achter-,

Sechser- und Leutaschtanz. Diese

historischen Tänze wurden in unterschiedlichsten

Varianten ausgeführt.

Sepp Pfleger scheute sich

nicht, die Tanzfolgen zu einem harmonischen

und aufführungsreifen

Ganzen zu verändern. Jede Tanzbeschreibung

bestand aus 10 bis 15

Bildpostkarten plus einer schriftlichen

Erläuterung und schon ab

50 | tassilo


Herbst 1924 inserierte das Fotohaus

Hofer in der „Bergheimat“, dem

früheren Verbandsorgan der Trachtenbewegung,

ihr Angebot. Damit

hatten die beiden Initiatoren offensichtlich

eine „Marktlücke“ entdeckt,

denn die vielen neu gegründeten

Trachtenvereine kamen so an

ausführliche Tanzbeschreibungen.

Im Laufe der Jahre gingen nicht nur

Bestellungen von Trachtenvereinen

ein. Auch Jugendgruppen, Heimatvereine

und dergleichen aus dem

In- und Ausland fragten nach historischen

Tänzen.

Eine Unterbrechung

der Tanz-Euphorie

Getragen von diesem Erfolg feilte

Sepp Pfleger weiter an seinem

Kronentanz und veröffentlichte ihn

1927 zusammen mit dem Zwoasteyrer

sowie dem Tiroler Steckentanz.

Das brachte auch den Weilheimer

Hartl Mayer auf die Idee, einen

Tanz zu gestalten. Er verwendete

statt der Rundbögen jedoch spitze

Bögen und nannte seinen Tanz

„Sterntanz“. Auch diese Neuschöpfung

wurde über das Fotohaus

Hofer als „historischer Volkstrachtentanz“

zum Kauf angeboten.

Der Zweite Weltkrieg unterbrach

die Tanz-Euphorie, doch danach

Auch der Holzhacker wurde von Sepp Pfleger zusammen mit den Burschen

des Peißenberger Trachtenvereins auf Bildpostkarten festgehalten.

blühte das Geschäft durch weitere

Vereinsgründungen wieder auf.

„So ein ewiges Hin und Her“, kritisierte

Sepp Pfleger den Sterntanz

seines Weilheimer Trachtenkameraden

Hartl Mayer und machte sich

daran, die Figuren zu verbessern,

den Ablauf zu straffen und 1952

eine neue Version des Sterntanzes

anzubieten. Um auch der Trachtenjugend

einen schönen Reigen zu

ermöglichen, entwarf er außerdem

1952 den Laubentanz, bei dem zwei

Kinder einen Bogen halten.

Über Jahrzehnte vertrieb das Weilheimer

Fotohaus die Tanzbeschreibungen

nach dem alten System. Im

Jahr 1999 konnte der Bayerische

Trachtenverband die Bildrechte

vom Nachfolger Fotohaus Fischer

erwerben und ein Buch „Vom Achtertanz

zum Zwoasteyrer“ mit den

zwölf Tanzbeschreibungen von

Sepp Pfleger herausgeben.

Der Peißenberger Bergmann hat

seine Aufzeichnungen von Tänzen

so überarbeitet, dass sie aufführungsreif

waren und auch seine

Neuschaffungen Kronen-, Sternund

Laubentanz orientieren sich

an mittelalterlichen Reigentänzen,

so dass man getrost von historischen

Volkstrachtentänzen

sprechen

kann. Nach mittlerweile

fast 100 Jahren

haben sich die Tänze

vielseitig weiterentwickelt.

So stehen

nicht nur sechs oder

acht Paare sondern

mittlerweile zwölf, 16

oder mehr Tanzpaare

auf den Bühnen. rg

1927 veröffentlichte

Sepp Pfleger den

von ihm geschaffenen

Kronentanz,

damals machten die

Peißenberger ihn

mit acht Paaren.

A&O-Steigtechnik GmbH Peißenberg

Ihr Partner im Oberland und Altlandkreis für

Industrie – Handwerk und auch den privaten Einsatz

mit qualitativ hochwertigen Produkten.

Von Profis für Profis!

Wir bieten Ihnen herstellerübergreifend Ihre Lösung

Hubarbeitsbühnen – Verkauf und Service

Ausrüstungen für Schächte der Ver-/Entsorgung

Leitern (Anlege-, Steh-, Schiebleitern, Rolltritte)

Fahrgerüste – Treppen – Überstiege Alu

Projektspezifische Sonderlösungen Alu/Stahl/VA

Steigleitern für Wartungsarbeiten an und in Gebäuden

auch im vorbeugenden Brandschutz

Stahlspindeltreppen/Stahltreppen mit geradem

Lauf Schulungen

Tel. 08803/63925-10

Fax 08803/63925-16

Mail: Info@AundO-Steigtechnik.de

Web: AundO-Steigtechnik.de


in Schlehdorf am Kochelsee


Augustiner-Biergarten

mit Kinderspielplatz – gemütliches

Gasthaus & urige Altholz-Stüberl

WOCHEN

noch bis 10.7.16

Zünftige Musi’ im Biergarten 22.7.,

29.7., 5.8. & 12.8. immer freitags

ab 18 Uhr bei guter Witterung

Nur jeweils 5 Automin. vom Freilicht-

Museum Glentleiten dem Franz-Marc-

Museum oder dem Walchenseekraftwerk

in Kochel a. See entfernt!

Durchgehend warme

Küche 11-22 Uhr!

Kein Ruhetag!

Adams Gastro oHG · Unterauer Str. 1 · 82444 Schlehdorf

Tel. 0 88 51-4 84 · info@fischerwirt.bayern · www.fischerwirt.bayern

juli / august 2016 | 51


Über die erste Enzyklika von Papst Franziskus

Gebaut, um zu

beeindrucken.

Sorge um das

gemeinsame Haus

Der neue

Kia Sportage

Er ist markant, er ist beliebt, er ist von Grund auf überarbeitet:

Der neue Kia Sportage zeigt mit temperamentvollem Design,

üppiger Ausstattung und hochwertigem Interieur, was ein SUV

heute können muss.

Leichtmetallfelgen • Berganfahrhilfe

• Klimaanlage • USB- und AUX-

Anschluss¹ • 7-Jahre-Kia-

Herstellergarantie* • u. v. a.

Kia Sportage 1.6 GDI

Kia Sportage ATTRACT 1.6 GDI

ATTRACT

für

für€ 19.990,00

€ 19 990 00

Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6; außerorts 5,6;

kombiniert 6,7. CO 2

-Emission: kombiniert 156 g/km. Nach dem

vorgeschriebenen Messverfahren (VO/EG/715/2007 in der

aktuellen Fassung) ermittelt. Energieeffizienzklasse: D.

Gewerbering 8 · 82544 Egling

Tel. 08176 998330 · info@autohaus-egling.de

Abbildung zeigt kostenpflichtige Sonderausstattung.

*Gemäß den jeweils gültigen Hersteller- bzw. Mobilitätsgarantiebedingungen

und den Bedingungen zum Kia-Navigationskarten-Update. Einzelheiten

erfahren Sie bei uns und unter www.kia.com/de/kaufen/7-jahre-kiaherstellergarantie.

¹Nur mit kompatiblen Geräten. Bitte wenden Sie sich für nähere Details

an uns.

Stadtpfarrer Engelbert Birkle

Weilheim | Ende Mai jährte sich

die Veröffentlichung von Papst

Franziskus‘ erster Enzyklika „laudato

si‘“. Weilheims Stadtpfarrer

Engelbert Birkle fragt nach einem

Jahr: „Was ist geworden?“ — und

gibt eine Antwort: „Das Bitterste

ist, dass die Enzyklika, wie mir

scheint, weggeschwiegen wird.“

Zwar habe der Papst „eine wichtige

Begleitstimme zur UN-Klimakonferenz

in Paris 2015“ erhoben. Doch

die Umweltfrage verschwinde mit

dem Flüchtlingsthema aus dem

Blick, „obwohl die Enzyklika klar

sagt, wie sehr weltweite Migration

und Zerstörung der Lebensräume

zusammengehören“. Im deutschen

kirchlichen Raum greift laut

Birkle „nur Misereor die Impulse

mit Entschiedenheit“ auf. Dabei

sei die Enzyklika „hoch bedeutsam“,

weil sie „die Vielen ermutigt

weiterzumachen, die sich für die

Bewahrung der Schöpfung einsetzen“.

In der Kirche stünden Worte

des Papstes als Leitmarke, deshalb

könne niemand die „Sorge um die

Erde, das gemeinsame Haus, als

belangloses, überflüssiges, grünes

Getue abtun“, sagt Birkle. Sie sei

die eigentliche Frage des 21. Jahrhunderts,

die Enzyklika werde wiederkehren,

ist Birkle überzeugt und

hat ihre Kernpunkte für „tassilo“

zusammengefasst:

„Wer hätte so etwas von einem

römisch-katholischen Papst erwartet?“

Mit diesem fragenden Seufzer,

eher ein Ausrufezeichen, kommentierte

der kürzlich verstorbene Rupert

Neudeck die Enzyklika. Dem

Friedensaktivisten und Mitgründer

von „Cap Anamur — Deutsche

Notärzte e.V.“ stimmten viele zu,

die sich seit Jahrzehnten einsetzen

für die Bewahrung der Schöpfung

und eine gerechtere Welt. Immer

wieder hat das kirchliche Lehramt

zu diesem Themenfeld etwas verlautbart.

Doch ein klares Wort hatte

bisher gefehlt. 2015 schloss der

argentinische Papst die Lücke mit

seinem Rundschreiben „Über die

Sorge um das gemeinsame Haus“.

Der Titel zitiert den Sonnengesang

des Heiligen Franziskus: „laudato

si“ — sei gelobt.

Schule der Wissenschaft:

Franziskus spricht Klartext

Nicht nur das Thema, auch die Art,

wie Franziskus vorgeht, verdeutlicht,

dass sich in Rom etwas geändert

hat. Der Enzyklika ist anzumerken,

dass die Kirche in die „Schule

der Wissenschaft“ gegangen ist:

An vielen Stellen nimmt der Papst

Forschungsergebnisse auf oder tritt

mit ihnen in Dialog. Es gibt Kommentatoren,

die das revolutionär

nennen. Nicht nur in Fragen des

Umweltschutzes, auch in Fragen

der Medizin, der Genforschung, der

Geschlechtergerechtigkeit stehe es

an, dass Kirche in den Dialog mit

Ergebnissen der Wissenschaftler

trete. Neben Stimmen aus der Forschung

würdigt die Enzyklika viele

Positionen verschiedener Bischofskonferenzen.

Darin zeigt sich ein

„hörendes Verständnis“ des Papstamtes

— auch das war nicht immer

selbstverständlich.

Und: Die Enzyklika lebt von einem

erfrischend direkten Sprachstil.

Franziskus will nicht nur etwas

wohl Abgewogenes, Richtiges sagen.

Er will gehört werden. Deshalb

spricht er Klartext. Da heißt es

zum Beispiel: „Darum befindet sich

unter den am meisten verwahrlosten

und misshandelten Armen

diese unsere unterdrückte und

verwüstete Erde.“ Eingedenk von

Umweltskandalen und weltweiter

Klimakrise geht es nicht deutlicher.

Einleitend fasst Franziskus seine

Anliegen zusammen: Er nennt „die

enge Beziehung zwischen den Armen

und der Anfälligkeit des Planeten;

die Überzeugung, dass in

der Welt alles miteinander verbunden

ist; die Kritik am neuen Machtmodell

und den Formen der Macht,

die aus der Technik abgeleitet sind;

die Einladung, nach einem anderen

Verständnis von Wirtschaft und

Fortschritt zu suchen; den Eigenwert

eines jeden Geschöpfes; den

menschlichen Sinn der Ökologie;

52 | tassilo


die Notwendigkeit aufrichtiger Debatten;

die schwere Verantwortung

internationaler und lokaler Politik;

Wegwerfkultur; den Vorschlag eines

neuen Lebensstils.“

An „alle Menschen

guten Willens“

Diese Anliegen durchziehen das

gesamte Lehrschreiben, und Franziskus

nutzt ein bekanntes Muster:

sehen — urteilen — handeln. Er

nennt beim Namen, was der Erde

als „unserem Haus“ widerfährt.

Aus den vielfachen Zerstörungen

erwachse eine Bedrängnis, mit der

sich der Papst an „alle Menschen

guten Willens“ wendet. In seine

Sorge bringt er die Sicht des Glaubens

ein. Er legt dar, wie Christen

die Welt als Schöpfung verstehen

und welche Folgen dies für den

Umgang mit ihr haben sollte: In der

„Überzeugung, dass sämtliche Geschöpfe

des Universums, da sie von

ein und demselben Vater erschaffen

wurden, durch unsichtbare

Bande verbunden sind und wir alle

miteinander eine Art universale Familie

bilden, eine sublime (nur mit

großem Empfinden wahrnehmbare;

Anm. d. Red.) Gemeinschaft, die

uns zu einem heiligen, liebevollen

und demütigen Respekt bewegt“.

Scharf wird die „menschliche Wurzel

der ökologischen Krise“ benannt.

Von modernem Fortschrittoptimismus

bleibt wenig übrig.

Franziskus legt tiefe geistige Verwerfungen

bloß, die unter Entwicklungen

liegen, die das gemeinsame

Haus bedrohen. Die Rede ist

> > > ZUM THEMA

vom „Ungeist der Herrschaftsidee“:

Wenn der Mensch sich nicht mehr

ins Ganze eingebunden wisse, sondern

als Mittelpunkt der Welt verstehe,

gerate sein Verhalten außer

Rand und Band. Diesen modernen

Anthropozentrismus kritisiert der

Papst deutlich. In ihm sieht er das

geistige Fundament dafür, dass

Entscheidungen nicht mehr aus der

Achtung vor einem anderem Leben

getroffen werden; oder dem Hören

auf Weisungen Gottes.

Ökologie umfasst auch

den Menschen selbst

In der Enzyklika erinnert der Papst

besonders daran, dass nicht nur

die Umwelt und die Schöpfung bedroht

sind, sondern gleichermaßen

der Mensch und das Menschliche.

Den Zusammenhang greift er immer

wieder auf, auch in einem Interview

nach Veröffentlichung der

Enzyklika: „Wir können nicht sagen,

dass der Mensch hier ist — und

die Schöpfung, die Umwelt dort.

Die Ökologie umfasst mehr. Sie ist

human. Das ist es, was ich in der

Enzyklika zum Ausdruck bringen

möchte: Dass man den Menschen

nicht vom Rest trennen kann.“

Aus diesem Blickwinkel wirbt

Franziskus für eine „ganzheitliche

Ökologie“: Alle Lebensbereiche

bedürfen einer inneren Erneuerung,

einer neuen Ausrichtung. Es

gelte, die verschiedenen Ebenen

des ökologischen Gleichgewichts

zurückzugewinnen: Das innere

Gleichgewicht mit sich selbst, das

solidarische mit den Anderen, das

Die Enzyklika „Laudato si‘“ umfasst 246 Kapitel auf gut 160 Seiten.

Weilheims Stadtpfarrer Engelbert Birkle stellt hier nur einige wesentliche

Aspekte dar, die er auch in einem Vortrag aufbereitet hat,

den er interessierten Gruppen und Vereinigungen anbietet. Der

gesamte Enzyklika-Text kann bestellt werden bei der Deutschen

Bischofskonferenz (www.dbk.de) oder ist ihn in verschiedenen Ausgaben

im Buchhandel erhältlich.

ts

natürliche mit allen Lebewesen

und das geistliche mit Gott. Hier

fällt der Fokus auf die „großen

Spieler“: Politik, Wirtschaft, Religionen.

Ihnen widmet der Papst

ein eigenes Kapitel, er fordert zu

Dialog und gemeinsamen Anstrengungen

auf.

Der Schwarze Peter verbleibt aber

nicht bei „den Großen“: Wenn der

Papst Impulse für eine „ökologische

Erziehung und Spiritualität“

skizziert, hat er den Einzelnen im

Blick. Die Sorge um die Erde nimmt

jeden Christen in die Pflicht. Diese

Berufung praktisch umzusetzen,

ein Beschützer von Gottes Werk zu

sein, gehöre wesentlich zu einem

tugendhaften Leben; sie sei nicht

etwas Fakultatives, also Wählbares,

sondern ein primärer Aspekt christlicher

Erfahrung.

Um dieser Pflicht nachzukommen,

fordert Franziskus eine „ökologische

Spiritualität“. Darunter versteht

er die stets neue Umkehr eines

jeden Einzelnen. Er ermutigt,

an die Macht der kleinen Schritte

zu glauben, sich nicht in ein resignierendes

„Was kann denn ich

tun?“ zurückzuziehen. Franziskus

weiß, dass dies nicht ohne einen

neuen Lebensstil gelingt, die Überzeugung,

„dass weniger mehr ist“,

eine „Rückkehr zur Einfachheit,

die erlaubt innezuhalten, um das

Kleine zu würdigen; dankbar zu

sein für die Möglichkeiten, die das

Leben bietet“, ohne sich an das zu

hängen, was der Mensch hat, noch

sich über das zu grämen, was er

nicht hat.

Daraus resultiert für Franziskus

das Anliegen einer „universalen

Geschwisterlichkeit“: „Wir müssen

wieder spüren, dass wir einander

brauchen, dass wir eine Verantwortung

für die Anderen und für

die Welt haben und dass es sich

lohnt, gut und ehrlich zu sein.“ Die

Enzyklika endet — und auch das ist

bemerkenswert — mit zwei Gebeten:

einem für Christen und einem,

das jene einlädt, die keinen Zugang

zum christlichen Weg haben. ts

juli / august 2016 | 53

— Ihr Spezialist für Wärmepumpen —

Sie suchen einen

zuverlässigen Installateur

für Ihre Heizung?

Vereinbaren Sie einen Termin!

Wir stehen für:

• kompetente & ehrliche Beratung

• Termintreue

• Kundenzufriedenheit

www.wechner.de

Wielenbachstr. 13 I 86956 Schongau

08861 4187

info@wechner.de


Zu Besuch im Schacky-Park Dießen

Ein Kleinod und seine

wechselvolle Geschichte

Dießen | Wer sich zu Beginn des

20. Jahrhunderts auf den Weg

zum Schacky-Park am südlichen

Ortsrand von Dießen aufgemacht

hätte — vergebens. Er stünde vor

brachliegenden Wiesen, jedoch

ebenso vor einem eindrucksvollen

Ausblick über den See und die Kulisse

des Alpenvorlands.

Eben dieser Blick sollte dafür sorgen,

dass Ludwig Freiherr von

Schacky auf Schönfeld (1849 - 1913)

und seine Gemahlin Julia (1852 -

1910) nicht lange zögerten. Der

königliche Kämmerer nebst Gattin

residierte in der Landeshauptstadt;

die Idylle, die ihnen hier zu Füßen

des Ammersees entgegenblickte,

sollte von beiden in kurzer Planungszeit

in einen Landschaftspark

verwandelt werden. Von 1905 bis

zum Tode Schackys im Jahre 1913

verbrachte das Paar seine Zeit in

diesem repräsentativen Sommersitz

inmitten barocker Figuren,

Brunnen und Teichen, ausgestattet

mit einem prächtigen Monopteros,

einem in asiatischem Stil gehaltenen

Teehaus — ein Paradies war

geboren.

Vom Landschaftspark

zur Landwirtschaft

Nach dem Tode des Freiherrs fiel

der Landschaftspark bis 1921 an die

Schacky’sche Familienstiftung, die

ihn 1922 an Dr. Georg Heim (1865 -

1938) verkaufte, samt der Villa

Diana, dem Dießener Wohnsitz des

königlichen Kämmerers. Politische

Unruhen, die schweren Zeiten des

Jahrhunderts, machten auch vor

dem neuen Besitzer nicht Halt. Als

Präsident der Landesbauernkammer

hatte Heim unter anderem an

der Gründung der Regensburger

Bauernuniversität mitgewirkt, hatte

Bauern anhand von Genossenschaften

Gewinne und Bildungskurse

ermöglicht. Auch bekleidete

er öffentliche Ämter, war Mitbegründer

der bayerischen Volkspartei.

All das kostete Kraft, und so entschied

Georg Heim, gesundheitlich

schwer angeschlagen, sich mitsamt

seiner elfköpfigen Familie auf seinem

Anwesen zu erholen. Allein —

die Nationalsozialisten sorgten für

ein unrühmliches Ende. Als Kopf

54 | tassilo


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

sozialer und genossenschaftlicher

Ideen wurde Heim zum Feind; sie

enthoben ihn 1933 aller Ämter.

Die Kongregation der Barmherzigen

Schwestern vom Heiligen

Vinzenz von Paul erwarb noch im

gleichen Jahr das Anwesen und

nutzte es in den harten Zeiten des

Krieges als landwirtschaftliche

Fläche. Glück im Unglück: Die Verwandlung

vom Sommersitz zum

Acker verhinderte den Bau einer

Rüstungsfabrik innerhalb des Parkgeländes.

2003 änderte sich die

Klosterökonomie der Schwestern,

der Park wurde 2004 aufgeteilt.

Rund neun Hektar Fläche mit wertvollem

Baumbestand ging für 30

Jahre im Pachtverhältnis an die Gemeinde

Dießen. Schließlich sorgte

der 2005 gegründete Förderkreis

Schacky-Park Dießen für die Pflege

und Nutzung als auch die Restaurierung

der barocken Figuren und

prächtigen Bauwerke.

Ein Rundgang

durch den Park

Malerisch gelegen: Das Teehaus im Dießener Schacky-Park

Wer sich nun auf einen Rundgang

durch den Park begibt, läuft durch

anmutiges Terrain, das wechselvolle

Geschichte durchlebt hat. Großräumig

präsentiert sich die Landschaft,

drei formale Achsen führen

zu unterschiedlich gestalteten Bereichen.

Kern der ersten Achse bildet

eine Art italienische Landschaft

mithilfe von Brunnen, Skulpturen

und mediterran anmutender Vegetation.

Hier führt der Weg auch

zum Monopteros. Streuobstwiesen

und ein Teich werden erreicht,

wenn durch eine Reihe Kastanien

die zweite Achse beschritten wird.

Zum Teehaus schließlich führt die

dritte Achse, entlang eines wildromantischen

Flechtgrabens, vorbei

an Baumgruppen, die teilweise 100

Jahre überschritten haben.

Fröhlich plätschert das Wasser aus

dem Froschbrunnen, umspielen

Fontänen den Delphinbrunnen;

das Auge erblickt den Ententeich

mit seiner wieder freigelegten Tuffsteingrotte

— der Förderkreis hat

sich mit der Pflege des Schacky-

Parks eine immerwährende Aufgabe

gestellt, die sich hier als

eindrucksvolle Sehenswürdigkeit

widerspiegelt. Im Rahmen von Themenführungen

können Besucher

den Park aus einem ganz anderen

Blickwinkel kennenlernen; selbst

auf Entdeckungstour zu gehen, ist

ebenfalls möglich. Die Schönheit

der Anlage bildet mitunter die Kulisse

für Kunst und Kultur und inszeniert

sich in seiner Besonderheit

praktisch von alleine. So können

Musikliebhaber im September an

vier Matinee-Terminen (siehe Infokasten)

jeweils von 11 bis 12 Uhr

Blues, Jazz, aber auch Klassik im

Park genießen. Einen aussagekräftigen

Terminüberblick bietet das

Internet auf www.schacky-park.de.

Auch freut sich der Förderverein

über finanzielle, aber auch körperliche

Unterstützung. Wie genau das

aussehen könnte, gibt ebenfalls die

Internetseite preis. Wer selbst ein

Teil der wechselvollen Geschichte

des Schacky-Parks werden möchte,

kann unter anderem eine Baumpatenschaft

übernehmen. Bis Oktober

ist der Landschaftspark täglich

(außer Montag) von 10 bis 19 Uhr

geöffnet — und kann der stattliche

Schützling besucht werden. rp






> > > KONZERTE

4. September: Blues, Jazz und Heimatklänge

aus allen Winkeln mit Johann

Fliegauf, Rick Baltes und Gustav Adam

11. September: Das „Duo CellAr“ interpretiert

klassisch-europäische Kompositionen

und traditionell volksmusikalische

Elemente mit Gitarre (Danilo

Cabaluz) und Cello (Julia Willeitner)

18. September: Klassik-Konzert mit

Sanna Müller, Steffi Hauser, Tobi Melle

und Josefine Melchior

25. September: Flötenkonzert mit Jutta

Haberhauer und Schülern

Die Konzerte finden am Monopteros

und nur bei guter Witterung statt;

Beginn jeweils 11 Uhr, Eintritt frei.

juli / august 2016 | 55


















Tel. 08861-2695




Sa. Beratung mit vorheriger Terminvereinbarung


DAS TASSILO-HEIMATRÄTSEL

Der Vater des

Elfmeterschießens

Tassiloland | Die etwas ältere Generation

wird sich noch ziemlich genau

an den 20. Juni 1976 erinnern

können: Uli Hoeneß setzte in Belgrad

den entscheidenden Elfmeter

über das Tor und machte damit

die damalige Tschechoslowakei

zum Europameister. Es war vor 40

Jahren das erste große Turnier, bei

dem der Sieger durch ein Elfmeterschießen

gekürt wurde. Für heutige

Fußballfans kaum vorstellbar,

kam früher beim Unentschieden

nach Verlängerung in KO-Spielen

oftmals der Münzwurf zum Einsatz.

Bei wichtigen Finalspielen wurde

nach einem Remis zum Teil ein

Wiederholungsspiel angesetzt.

Im deutschen Fußball gab es jedoch

einen Schiedsrichter, der dieses

Prozedere äußerst unfair fand.

So reifte die Überlegung laut eigener

Aussage bereits seit Anfang

der Sechzigerjahre in seinem Kopf.

Er versuchte für die Idee zu werben

und nutzte seine Chance beim Verbandstag

in Bayern 1970 und legte

ein akribisch ausgearbeitetes und

heute noch gültiges Regelwerk vor.

Der Bayerische Fußball-Verband

erklärte sich bereit, den Vorschlag

mit der Saison 1970/71 einzuführen.

Der DFB, die UEFA und die FIFA

folgten — das Elfmeterschießen

war geboren. Wer war also dieser

Mann, der den Fußballsport nachhaltig

veränderte?

Obwohl es bereits zuvor Varianten

des „Ausschießens“ gab, und auch

ein Israeli unabhängig daran arbeitete,

gilt unser gesuchter Herr

gemeinhin als „Vater des modernen

Elfmeterschießens“. Doch was

hat das letztlich alles mit dem Heimaträtsel

in Ihrem Regionalmagazin

„tassilo“ zu tun? Was die wenigsten

wissen: Der Revolutionär

lebte seit den 1940er Jahren bis zu

seinem Tod 2011 in einer Ortschaft

im Tassiloland. Wir möchten daher

von Ihnen, liebe Leser, den Namen

des Erfinders wissen und den Ort,

in dem er wohnte und der sogar

eine Straße nach ihm benannte.

Sollten Sie unsere zweigeteilte Frage

beantworten können, schicken

Sie bis 15. Juli eine Postkarte an

„tassilo“, Birkland 40, 86971 Peiting

oder eine E-Mail an

info@tassilo.de. Bitte dabei

nicht vergessen: Stichwort „Heimaträtsel“,

Absenderadresse, Telefonnummer

und Anzahl der Kinder.

Denn auch diesmal verlost „tassilo“

einen siebenstündigen Familien-

Segeltörn (am 21. August) auf der

„Sir Shackleton“ über den Ammersee.

Die Familentörns können auch

regulär gebucht werden, ebenso

Feierabendtörns unter der Woche.

Treffpunkt und Start ist sonntags

um 10 Uhr an der Kapelle in St. Alban

bei Dießen direkt am See, wo

Skipper Christian Seelos die Familien

empfängt. An Bord macht er

die Mitsegler mit den Sicherheitsmaßnahmen

und den Örtlichkeiten

vertraut. Wer Lust hat, kann mit anpacken:

Segel auspacken und anschlagen,

Leinen klarieren und das

Schiff klar zum Auslaufen machen.

Wer entspannen will, schaut dem

Treiben zu (www.ammersee-segelevent.de).

Der Rechtsweg beim

Heimaträtsel ist ausgeschlossen,

das Los entscheidet.

tis

> > > DIE AUFLÖSUNG

DES LETZTEN HEIMATRÄTSELS

Eine geschmiedete Eisenglocke, die iro-schottische Wandermönche

Mitte des 8. Jahrhunderts als Handglocke zu Fuß vom Kloster Iona

in Westschottland mit ins Tassiloland brachten, war Thema unseres

Heimaträtsels in der letzten Ausgabe des „tassilo“. Wir wollten

den Namen der Kirche wissen, in welcher diese Glocke beheimatet

ist. Die korrekte Antwort: St. Georg in Murnau, im Volksmund auch

„Ramsachkircherl“ oder „Ähndl“ genannt — wir ließen alle drei

Namen gelten. Postalisch oder per E-Mail erreichten uns eine ganze

Menge an korrekten Einsendungen. Fortuna meinte es diesmal

gut mit Familie Lutzke aus Tutzing, die sich über einen Familientörn

über den Ammersee auf der „Sir Shackleton“ freuen durfte.

> > > IMPRESSUM

„tassilo“

Birkland 40, 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-27

Mail: info@tassilo.de

Stand bei Drucklegung im Juni 2016.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 58 000 Exemplare

„tassilo“ ist ein Medium von

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie

Erscheinungstermine und weitere technische Angaben

finden Sie auf unserer Webseite www.tassilo.de

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion:

Tobias Schumacher, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe:

Regine Pätz, Rosi Geiger, Stefanie Creutz, Christoph Ulrich

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Andreas Jennerwein, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Christian Lechner, Tim Schmid, Jonas Desche

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23,

84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8,

82362 Weilheim

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose

Verteilung an alle Haushalte rund um Weilheim

und die Seen — Auslegestellen in Penzberg.

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe

September/Oktober 2016: Freitag, 26. August 2016

(Anzeigenschluss: 8. August 2016)

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie

keine Erscheinungsgewähr übernommen.

Fotos:

Johann Jilka, Peter Ostenrieder, Tobias Schumacher, Regine Pätz,

Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Tim Schmid, Märchenwald Schongau,

Gudrun Kropp, Caroline Rappold, Schönegger Käsealm,

Schongauer Märchenwald, Mauritius Images, Tourismusverband

Starnberger Fünf-Seen-Land, Das Blaue Land, BSE Music,

Arbeitskreis Geschichte und Kultur Huglfing, Michael Jarnach,

Karl Edelmann, Stadtwerke Weilheim i. OB., Die Flüchtlinge in

Bayern 1946 (Bayer. Landesamt für Statistik und DV), Movelo,

Jürgen Saal, Lichtkunst Weilheim e.V., Echter Mode, Weinladen

Instinsky, IHK Weilheim, Stadt Starnberg, Fünf Seen Filmfestival/

Pavel Broz, Jörg Reuther, Konrad Vogl, Engelbert Birkle, Marion

Ratz, Verein der Freunde des Weilheimer Theaters e.V., fotolia

56 | tassilo


Die treuen „Freunde des Weilheimer Theaters“

Aus Liebe für eine

schnucklige Spielstätte

Weilheim | Seit März 1999 hegt

der „Verein der Freunde des Weilheimer

Theaters“ mit seinem Engagement

das zarte Pflänzchen,

Auftritte von Profi-Schauspielern

in der Kreisstadt zu ermöglichen.

Hervorgegangen ist der Verein aus

dem Weilheimer Theatersommer.

Dieses zeitweise sehr erfolgreiche

Schauspiel-Festival war 1998

im elften Jahr nach einem Eklat

eingestellt worden: Die „Faust“-

Inszenierung von Prinzipalin Cordula

Trantow hatten manche als

zu freizügig empfunden, Anne-

Marie Rawe, die seinerzeitige

Bürgermeisters-Gattin, verließ das

Stadttheater damals mit lautem

Türknallen — und Trantow wenig

später Weilheim.

„Wir haben gesagt: Wenn wir

nicht sofort etwas unternehmen,

dann ist Theater in Weilheim gestorben“,

sagt Albrecht Witschel

rückblickend. Der ehemalige Berufssoldat

und passionierte Sänger

im Murnauer Staffelseechor

hatte sich als Schatzmeister für

den Theatersommer engagiert.

Heute obliegen ihm die Finanzen

der Theaterfreunde, die er vor 17

Jahren mit sechs Mitstreitern umgehend

aus der Taufe hob, „um in

die Stadt mit ihrem schönen Theater

professionelles Schauspiel zu

bringen und junge Schauspieler

zu fördern“.

Ragnhild Thieler, als Stadträtin

und Kulturreferentin der Stadt

Weilheim eine Frau vom Fach, ist

Vorsitzende des Vereins, dessen

Aufgaben Witschel als auf „zwei

Beinen“ stehend skizziert: Zum einen,

die Stadt bei der Planung von

Gastspielen zu beraten, zum anderen,

das Stadttheater zweimal pro

Jahr mit eigenen Veranstaltungen

zu bespielen. Dazu reisen die Vorstände

durch die Republik und halten

Ausschau nach Produktionen,

die sich für die kleine Weilheimer

Bühne eignen. „Die Stadt ist dankbar,

dass wir das in die Hand genommen

haben“, sagt Witschel.

Schon sehr bald entwickelte sich

die enge Beziehung zum Theater

der Stadt Regensburg.

Bereits im Juli 1999, fünf

Monate nach der Vereinsgründung,

gaben die

Oberpfälzer mit „Iphigenie

auf Tauris“ drei Vorstellungen.

Bis 2015 kamen 20

Gastspiele mit insgesamt

45 Vorstellungen zustande.

Für weitere neun Abende

gewannen die Theaterfreunde

das Staatstheater Nürnberg,

das Turmtheater Regensburg

und das Studio Landgraf sowie

aus München die „Schaubühne“,

das „Theater Lust“, das „Metropoltheater“

und für zwei Konzerte die

Münchner Symphoniker.

Beachtliche 32 Veranstaltungen

stemmte der Verein zwischen

2000 und 2016 auf eigenes Risiko.

Die Gagen werden über den jährlichen

Mitgliedsbeitrag von 40 Euro

und die Eintrittserlöse finanziert.

„Wir waren nie im Minus“, wertet

Finanzchef Witschel die Kassenlage

als einen Beleg für den Erfolg

und unterstreicht dabei, dass die

Michael Lerchenberg (2. v. l.) und sein Ensemble gastieren kommenden Februar

mit der dritten Inszenierung von „Opern auf Bayerisch“ wieder in Weilheim,

das Foto entstand beim Gastspiel 2015.

Theaterfreunde keinerlei Förderung

aus dem Stadtsäckel erhalten.

Welchen Balanceakt das jedes Jahr

bedeutet, verdeutlicht die Liste der

namhaften und damit nicht immer

kostengünstig Gastierenden:

Edgar Selge, Josef Bierbichler,

Wolf Euba, Amelie Fried, Adele

Neuhauser, Martin Hofer, Gisela

Schneeberger, Maria Peschek, Jörg

Maurer, Michaela May oder zuletzt

in diesem Frühjahr Heinz Marecek

sind nur einige der renommierten

Lese-Gäste. Sie kommen

immer wieder — und gerne: „Die

Gastspieler oder Lesenden sind

begeistert von unserem kleinen,

schnuckeligen Theater“, sagt Witschel.

Der nächste, der die heimelige

Kultur-Atmosphäre im Tassiloland

sowohl spüren wie gestalten will,

ist am 2. Oktober August Zirner:

Mit seiner Frau, der Schauspielerin

Katalin Zsigmondy, liest der

US-amerikanisch-österreichische

Mime aus Briefen von Lev Nikolajewitsch

Tolstoi und seiner Frau

Sofja. Am 18. Februar 2017 präsentiert

dann Michael Lerchenberg

mit seinem Ensemble zum dritten

Mal „Opern auf Bayerisch“ im

Weilheimer Stadttheater. ts


BEDEUTENDE BAUWERKE

Das Helmholtz Zentrum München

- Neu und geräumig

Das Helmholtz Zentrum ist das Deutsche

Forschungszentrum für Gesundheit und

Umwelt. Es erforscht das Entstehen von

Volkskrankheiten im Zusammenhang von

Umwelt, Lebensstil und Genetik und entwickelt

neue Ansätze für Prävention, Diagnose

und Therapie.

M.Haseitl baut dieses neue Forschungszentrum

in Neuherberg in nur neun Monaten und

in perfekter M.Haseitl Bauqualität. Bauleiter

Markus Demmler und Benjamin Blatt nehmen

am Richtfest wohlverdient das uneingeschränkte

Lob der Bauherrschaft entgegen.

Bedenkt man den Zweck dieses Gebäudes,

die Zeit in der es entsteht und die Mengen

an Material die verarbeitet werden, so gehört

das neue Helmholtz Zentrum München ohne

Zweifel zu unseren „Bedeutenden Bauwerken“.

www.helmholtz-muenchen.de

Wir eröffnen Freiräume

58 | tassilo

www.haseitlbau.de

info@haseitlbau.de

M. HASEITL

M.Haseitl

Baugesellschaft mbH & Co. Betriebs KG

Dießener Straße 12

86956 Schongau

Tel. 08861-2351-0

U


Veranstaltungskalender

1. Juli bis 31. August 2016

WEILHEIM

FR 01.07.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

11.30 bis 23.30 Uhr

29. Französische Woche

auf dem Marienplatz.

Weitere Infos auf Seite 22

19.00 Uhr

Schülerkonzert der Musikschule

in der Stadthalle. Eintritt frei

STARNBERG

19.30 Uhr

Oper „Orpheus & Eurydike“ in

der Schlossberghalle. Karten:

30 € / 15 € (ermäßigt). VVK im Kulturamt

und im Tourismusverband

MURNAU

19.00 Uhr

Erwachsenenkonzert der Camerloher

Musikschule im Pfarrheim

St. Nikolaus

POLLING

19.30 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Eröffnungskonzert

„Hammer trifft Schlegel“ im

Bibliotheksaal. Karten: 12—38 €.

VVK unter www.muenchenticket.de,

beim Ticketservice in der Sparkasse

Weilheim und im Geschenkladen

Schöttl

21.30 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Nachtkonzert I „Vom

Ende der Zeit“ im Bibliotheksaal.

Karten: 10—15 €. VVK unter www.

muenchenticket.de, beim Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim und

im Geschenkladen Schöttl

TUTZING

20.00 Uhr

Offenes Pfarrhaus der evang.

Kirchengemeinde

WEILHEIM

SA 02.07.

11.30 bis 23.30 Uhr

29. Französische Woche

auf dem Marienplatz.

Weitere Infos auf Seite 22

18.00 Uhr

Tanzaufführung „Alice“ mit

klassischem Ballett und zeitgenössischem

Tanz der Tanzschule

„Tanzraum“ Penzberg im Stadttheater

PEISSENBERG

13.00 Uhr

Chor Erlebnistag in der Tiefstollenhalle

MURNAU

9.00 bis 18.00 Uhr

Traditioneller Lions-Bücherbazar

für gemeinnützige und soziale

Zwecke im Kemmelpark

10.00 Uhr

Offener Samstag im Murmel Mütter-

und Familienzentrum

19.30 Uhr

Jubiläumskonzert „20 Jahre Chor

Art Cappella“ in der Pfarrkirche

St. Nikolaus. Karten: 10 €/6 €

(ermäßigt)

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

SEESHAUPT

20.00 Uhr

Schützenball im Stadel Jenhausen

POLLING

11.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Gesprächskonzert „Wilhelm

Meister“ im Bibliotheksaal.

Karten: 12—18 €. VVK unter www.

muenchenticket.de, beim Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim und

im Geschenkladen Schöttl

14.00 bis 17.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Familiennachmittag „Offene

Bühne“ im Bibliotheksaal.

Eintritt frei, Spenden zugunsten

Asyl in Polling

19.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Kammermusikabend

„Kontraste“ im Bibliotheksaal.

Karten: 21—45 €. VVK unter www.

muenchenticket.de, beim Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim und

im Geschenkladen Schöttl

21.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Nachtkonzert II „Beethoven

pur“ im Bibliotheksaal.

Karten: 10—15 €. VVK unter www.

muenchenticket.de, beim Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim und

im Geschenkladen Schöttl

PÖCKING

13.00 Uhr

Straßenfest an der Hauptstraße

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 03.07.

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt auf dem

Real-Parkplatz. Aufbau ab 6.30

Uhr

11.30 bis 22.30 Uhr

29. Französische Woche

auf dem Marienplatz.

Weitere Infos auf Seite 22

15.00 Uhr

Tanzaufführung „Alice“ mit

klassischem Ballett und zeitgenössischem

Tanz der Tanzschule

„Tanzraum“ Penzberg im Stadttheater

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet.

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

19.30 Uhr

Serenade der Peißenberger Chöre

mit Liederkranz, Bergsteiger- und

Volkschor im Caritas Seniorenzentrum

> > > BLUTSPENDETERMINE DES ROTEN KREUZ

DIESSEN

19.00 Uhr

Percussionkonzert „Jung, wild

und perfekt am Schlagwerk“ mit

dem Ensemble Christian Felix

Benning im Traidtcasten.

Karten: 15 €

STARNBERG

11.00 bis 12.30 Uhr

Stadtführung durch das alte und

neue Starnberg. Treffpunkt an der

Infotafel am Dampfersteg. Kosten:

4 € (Kinder bis 10 Jahre frei), mit

Gutscheinheft kostenlos

LEUTSTETTEN

15.00 bis 17.00 Uhr

Öffentliche Führung an der römischen

Villa Rustica

PENZBERG

11.00 bis 14.00 Uhr

Jazzfrühschoppen als Benefizveranstaltung

des Rotary Clubs mit

der Band „Combo Blue“ auf Gut

Hub. Einlass ab 10.30 Uhr. Karten:

10 €, Erlös geht an das Projekt

„Sprache verbindet“ des Rotary

Clubs

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

Traditioneller Lions-Bücherbazar

für gemeinnützige und soziale

Zwecke im Kemmelpark

DI, 05. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Peißenberg, Mittelschule

FR, 15. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Tutzing, Grundschule

DO, 21. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

FR, 22. Juli 16.00 bis 20.00 Uhr Penzberg, BRK-Haus

MO, 22. August 16.00 bis 20.00 Uhr Murnau, Tagungszentrum

SA, 27. August 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

SO, 28. August 16.00 bis 20.00 Uhr Weilheim, BRK-Haus

juli / august 2016 | 59


10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

WIELENBACH

11.00 Uhr

Kirchweih mit Frühschoppen,

Mittag und Kaffee am Feuerwehrhaus

HABACH

14.00 bis 17.00 Uhr

Kindersachen-Flohmarkt am Feuerwehrhaus.

Ausweichtermin: 10.7.

IFFELDORF

11.00 Uhr

Pfarrfest im Pfarrgarten. Bei

schlechter Witterung in der Mehrzweckhalle

POLLING

11.30 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Abschlussmatinee

„Kostbarkeiten des Barock“ im

Bibliotheksaal. Karten: 21 — 45 €.

VVK unter www.muenchenticket.de,

beim Ticketservice in der Sparkasse

Weilheim und im Geschenkladen

Schöttl

13.00 Uhr

Pollinger Tage Alter und Neuer

Musik — Barock-Brunch in der

Alten Klosterziegelei. Kosten:

35 € / 25 € (mit Konzertkarte), 10 €

für Jugendliche bis 16 Jahre, bis 12

Jahre frei

14.30 Uhr

Führung mit dem Thema „Bayerische

Geschichte auf Münzen“

mit Hans Schnatz im Fachbereich

Numismatik des Museums

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Blaskapelle Frieding

im Braustüberl

60 | tassilo

PÖCKING

18.00 Uhr

Serenade zur Sommerzeit mit Dozenten

der Münchner Musikhochschule

im evang. Gemeindehaus.

Eintritt frei, Spenden erbeten

WIES

19.00 Uhr

Konzert „Musik im Pfaffenwinkel“

mit Werken von W. A. Mozart und

Antonin Dvorak in der Wieskirche.

VVK unter 08861 / 2194138 und

www.musikimpfaffenwinkel.de

Siehe Seite 23

WEILHEIM

MO 04.07.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

PEISSENBERG

19.30 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

MURNAU

19.30 Uhr

Fotoshow „Naturparadies

Murnauer Moos“ im Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 4 € / 2 €

WEILHEIM

DI 05.07.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PEISSENBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Mittelschule

16.30 Uhr

Sprach-Café im Gemeindesaal der

evang. Kirche

U


STARNBERG

19.30 Uhr

Filmvorstellung des Film- und Videoclubs

mit „Kambodscha — Das

Reich der Khmer“ und „Thailand-

Bootsfahrt durch einen Mangrovenwald“

in der Schlossberghalle.

Eintritt frei

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 06.07.

13.30 bis 17.30 Uhr

Bildungsmesse in der Stadthalle.

Weitere Infos auf Seite 40 / 41

17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-

Treff. Anm.unter 0881 / 909590-15

18.00 bis 1.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 mit Public

Viewing und Biergartenbetrieb

am Festplatz. Eintritt frei

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

MURNAU

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau.Treffpunkt am Rathaus,

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters in der Fußgängerzone

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl im Kerschlach Café

RAISTING

19.00 Uhr

Künstlerstammtisch im Café Ibiza

SEESHAUPT

14.30 Uhr

Seniorenkaffee im NBH-Vereinsheim

POLLING

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

WEILHEIM

DO 07.07.

17.00 bis 2.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit offizieller Eröffnung und der

Band „K-Zwoa“. Eintritt frei

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

PENZBERG

17.00 Uhr

Familienmusical „Peter aus Nimmerland“

in der Tenne von Gut

Hub. Karten: 6 €

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Traudl oder Stefan

Bergmeister. Treffpunkt an der

Infotafel am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Keine Anmeldung

erforderlich. Kosten: 6 € / 5 €

17.00 Uhr

Kunsthistorischer Spaziergang

durch die Stadt. Treffpunkt am

Rathaus. Ca. 1,5 Stunden. Kosten:

6 € / 5 € (mit Kurkarte)

19.00 Uhr

Sommerkonzert der Camerloher

Musikschule im Musikpavillion

im KulturPark. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kulturund

Tagungszentrum

HABACH

18.30 Uhr

Irish Folk-Session mit der Band

„Keltentanz“ im Trödler. Eintritt frei

LECHBRUCK

19.30 Uhr

Italienische Nacht im Hotel Auf

der Gsteig. Kosten: 29,50 €.

Reservierung unter 08862 / 98770

WEILHEIM

FR 08.07.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

17.00 bis 2.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit der Band „K-Zwoa“, der

Klangfabrik und Feuershow von

Vaganti. Eintritt frei

19.00 Uhr

Tanzaufführung „Museum“ der

Tanzschule „Tanzart“ Peißenberg

im Stadttheater

21.00 Uhr

Serenade des Bürger für Weilheim

e.V. an den Wegen in der Au

PENZBERG

18.00 Uhr

Familienmusical „Peter aus Nimmerland“

in der Tenne von Gut

Hub. Karten: 6 €

MURNAU

15.00 Uhr

Kinderflohmarkt mit Grillfest im

Murmel Mütter- und Familienzentrum

18.00 Uhr

Volksfest — Standkonzert des

Jugend- und Blasorchesters und

Freibierausschank am Rathaus.

Anschließend die Band „Dreisam“

19.00 Uhr

Musikantentreffen der Camerloher

Musikschule in der Fußgängerzone

20.30 Uhr

Konzert der Band „Magnetic Ear“

aus New Orleans in der Westtorhalle

in Riedhausen

BERNRIED

9.30 bis 17.00 Uhr

Oasentag „Mach mal Pause“ im

Bildungshaus St. Martin. Weitere

Infos an der Klosterpforte

WIELENBACH

20.00 Uhr

Partyzelt mit DJ am Sportplatz.

Eintritt: 6 €

WEILHEIM

SA 09.07.

14.00 bis 17.00 Uhr

Vernissage der Ausstellung

„Bier!“ — eine historische

Ausstellung mit Fotografien von

Anton Brandl zum Jubiläum des

Reinheitsgebots. Bis 7.8.

14.00 bis 3.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit Biergartenbetrieb und bayerischen

Schmankerln und Live

Musik von „Soundcocktail“ am

Festplatz. Eintritt frei

15.00 bis 23.00 Uhr

Rosenfest des Verschönerungsvereins

Weilheim e.V. mit Kaffee und

Kuchen, Spielen und Livemusik

am Rosengarten beim Finanzamt

17.00 bis 22.00 Uhr

Nachtflohmarkt vor der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug

ab 15 Uhr. Weitere Infos unter

0881 / 4179225

19.00 Uhr

Tanzaufführung „Museum“ der

Tanzschule „Tanzart“ Peißenberg

im Stadttheater

PEISSENBERG

14.30 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

14.30 Uhr

Schäffler-Grillfest an der Tiefstollenhalle

MURNAU

11.00 Uhr

Volksfest — Festzeltbetrieb und

Mittagstisch am Festplatz. Ab 19

Uhr Party mit „K-ZWOA“

PÄHL

10.00 Uhr

Dorfmeisterschaft im Fußball auf

dem Sportgelände

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

19.00 Uhr

Sommerfest des Segelclubs

Fischen auf dem Vereinsgelände

in Aidenried

WIELENBACH

13.00 Uhr

Hobbyturnier Fußball im Sportzentrum

19.30 Uhr

Preiswatten im Sportzentrum

EBERFING

20.00 Uhr

Hot Summer Party des Sportvereins.

Platz ist ausgeschildert

IFFELDORF

19.00 Uhr

Sommernachtsparty „Rock`n´

Grill“ auf der Terrasse des

Landgasthof Osterseen und in der

Mehrzweckhalle.

VVK im Landgasthof Osterseen und

unter www.rockngrill.de

POLLING

18.00 Uhr

Märchenerzähler für Kinder im

Raritätenstadl

20.00 Uhr

Märchenerzähler für Erwachsene

im Raritätenstadl

juli / august 2016 | 61


TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

14.00 bis 17.00 Uhr

Wandern und Schreiben.

Treffpunkt am Bahnhofsvorplatz.

Weitere Infos und Anmeldung unter

08158 / 9643 oder 0151 / 57349515

14.00 bis 19.00 Uhr

Ateliertage 2016 — verschiedene

Künstler öffnen ihre Ateliers

und Werkstätten für Besucher

und Interessierte. Zusätzliches

Rahmenprogramm mit Musik,

Performance, u.v.m. Infos zu teilnehmenden

Künstlern unter

www.ateliertage-tutzing.de

SO 10.07.

11.00 Uhr

Volksfest — Frühschoppen und

Mittagstisch mit Unterhaltung der

Jochbergmusikanten. Infos unter

www.fahrenschon-festzelte.de

11.30 Uhr

Kirchenführung in der St. Nikolauskirche

PÄHL

21.00 Uhr

Public Viewing EM-Finale im

Pfarr- und Gemeindezentrum

WIELENBACH

13.00 Uhr

Hobbyturnier Fußball im Sportzentrum

EBERFING

11.00 bis 18.00 Uhr

Ateliertage 2016 — verschiedene

Künstler öffnen ihre Ateliers

und Werkstätten für Besucher

und Interessierte. Zusätzliches

Rahmenprogramm mit Musik,

Performance, u.v.m. Weitere Infos

unter www.ateliertage-tutzing.de

MURNAU

MO 11.07.

19.00 Uhr

Volksfest — Montagsparty mit

Manyana im Festzelt

19.30 Uhr

Fotovortrag „Die Zugspitze“

von H. Barton im Kultur- und

Tagungszentrum. Kosten: 4 € / 2 €

(mit Kurkarte)

WEILHEIM

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

10.00 bis 2.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit Biergartenbetrieb, der

Stadtkapelle, der Klangfabrik und

Public Viewing. Eintritt frei

19.00 Uhr

Tanzaufführung „Museum“ der

Tanzschule „Tanzart“ Peißenberg

im Stadttheater

PEISSENBERG

9.00 bis 17.00 Uhr

Sommermarkt an der Hauptstraße.

Anm. unter 08803 / 690140.

Dazu verkaufsoffener Sonntag

MURNAU

10.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür mit Einweihung

des Fußball-Billards im

Minigolf-Club

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

11.00 Uhr

Führung „Die Sonne mit ihren

Flecken und Protuberanzen“ in

der Sternenwarte, Escherstr. 12.

Infos unter www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802 / 8389

IFFELDORF

11.00 Uhr

Tag des Sports auf dem Sportplatz

in der Maffeistraße

POLLING

10.30 Uhr

Reliquienfest in der Stiftskirche

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Blaskapelle Polling

im Braustüberl

TUTZING

11.00 Uhr

Konzert „nobigdeal“ mit Eigenkompositionen

in Stilrichtungen

wie Rock, Funk, Jazz, Latin und

Reggea auf dem Museumsschiff.

Eintritt frei. Weitere Infos unter

www.museumsschiff-tutzing.de

WEILHEIM

DI 12.07.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

20.00 Uhr

Vortrag „Weilheimer Glaubensfragen

2016 — Gelebtes Gutsein an

den Grenzen“ von Kriminalkommissar

Carlos Benede im Haus der

Begegnung. Eintritt frei

PENZBERG

14.00 bis 17.00 Uhr

Seniorennachmittag mit dem

Thema „Sri Lanka — Land des

Tees, sehen — hören — schmecken“

im Barbarasaal

MURNAU

17.00 Uhr

Volksfest — Altbayerischer

Bürgerabend mit den Heubacher

Musikanten im Festzelt

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

U

62 | tassilo


WEILHEIM

MI 13.07.

20.00 Uhr

Konzert „Hannes Ringlstetter &

Band“ in der Stadthalle. Karten:

24 — 31,70 €. VVK unter www.muenchenticket.de

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

16.00 Uhr

Sommerfest des Frauenbundes

im Pfarrheim St. Johann

MURNAU

14.00 Uhr

Volksfest — Familiennachmittag

und ab 19 Uhr die Cagey Strings

aus München auf dem Festzeltplatz.

Weitere Infos und Reservierung

unter www.fahrenschonfestzelte.de

14.30 Uhr

Führung „Auf den Spuren von

Gabriele Münter“ zum Münterhaus

mit Einführung im Garten.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

7 € / 6 € (mit Kurkarte)

19.30 Uhr

Vortrag „Unterwegs im Pfaffenwinkel

anno dazumal“ mit Dr.

Joachim Heberlein im Kultur- und

Tagungszentrum

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

SchulE

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses. Bei gutem Wetter

im Garten

PÖCKING

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus.

Für Kinder ab 3 Jahren

TUTZING

19.00 bis 21.00 Uhr

Textstube Tutzing — Kreative

Schreibwerkstatt für Erwachsene

und Jugendliche ab 17 Jahren.

Infos, Anmeldung und Treffpunkt

unter 08158 / 9643

WEILHEIM

DO 14.07.

17.00 bis 1.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit Biergartenbetrieb, Live Musik

und der Feuershow von Vaganti.

Eintritt frei

PEISSENBERG

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

18.30 bis 22.45 Uhr

Vorträge zum Thema „Talente

sind das neue Gold — Wie finde

ich und wie binde ich die besten

Mitarbeiter“. Teilnahme kostenlos.

Weitere Infos und Anmeldung unter

08041 / 7956545

19.00 bis 21.30 Uhr

Vortrag über das Thema „Öffentlichkeits-

und Pressearbeit

im Sportverein“ mit Hans M.

Beinlich im Vereinshaus des

Alpenvereins. Gebühr: 15 €.

Weitere Infos und Anmeldung

(bis Di.) unter 08803 / 5432 oder

hans.m.beinlich@t-online.de

DIESSEN

18.00 bis 0.00 Uhr

4. Kultur am See — mit den

Livebands „Hundling“ (ab 18 Uhr)

und „Troublemaker’s Riot“ (ab 21

Uhr) an der Seeanlage

STARNBERG

20.00 Uhr

Kabarett „Ausfahrt freihalten!“

von Michl Müller in der Schlossberghalle.

Karten: 30 €. VVK im

Kulturamt und im Tourismusverband

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Dr. Helmut Hermann.

Treffpunkt an der Infotafel am

Wanderparkplatz Murnauer Moos.

Kosten: 6 € / 5 € (mit Kurkarte)

19.00 Uhr

Volksfest — Auftritt der Stimmungsband

„D’Moosner“ im

Festzelt. Ab ca. 22 Uhr Brillant-

Hochfeuerwerk. Weitere Infos

und Reservierung unter www.

fahrenschon-festzelte.de

19.00 Uhr

Sommerkonzert mit dem „Trio

Piccante“ im Musikpavillion

im KulturPark. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kulturund

Tagungszentrum

RAISTING

19.30 Uhr

Open-Air Kino an der Erdfunkstelle.

Film startet bei passender

Dämmerung. Eintritt frei

WIELENBACH

15.00 Uhr

Kaffeekranzl der Nachbarschaftshilfe

im Gasthaus Guggemos in

Wilzhofen

ANTDORF

20.00 Uhr

50 Jahre ASV — Kabarett „Die Kinseher

kimmt“ mit Luise Kinseher

im Höck Stadl. Karten: 22 €. VVK

in der Bäckerei Wagner, Getränkemarkt

und in der Tankstelle

Clemens Maier Penzberg. Einlass

ab 18 Uhr

HABACH

19.00 Uhr

Offene Bühne „Saitnhupfa Hoagascht“

im Trödler, verboten ist

nichts, außer Strom. Einlass 18.30

Uhr. Eintritt frei

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit „Williams Wetsox“ im

Biergarten der Alten Klosterwirtschaft.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 18 / 19

WEILHEIM

FR 15.07.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

9.00 bis 19.00 Uhr

25 Jahre Weinladen Instinsky.

Weitere Infos auf Seite 43

17.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit Biergartenbetrieb und der Oktoberfest

Partyband „Nachtstark“.

Eintritt frei

20.00 Uhr

70 Jahre Wasserwacht mit „K-

Zwoa“ im Festzelt am Dietlhofer

See. Eintritt: 6 €

DIESSEN

18.00 bis 0.00 Uhr

4. Kultur am See — mit den

Livebands „Sanni Luis & Band“

(ab 18 Uhr) und „Azucar Cubana“

(ab 21 Uhr) an der Seeanlage

PENZBERG

10.00 bis 18.00 Uhr

4. Kettensägenkunsttage mit 16

Künstlern aus ganz Deutschland

und einigen Nachbarländern auf

Gut Hub. Eintritt: 3 €. Siehe Seite 23

MURNAU

10.00 bis 13.00 Uhr

Vortrag „Die Maler des Blauen

Reiters in Murnau“ anhand

von Doppeldias mit Fitz-Walter

Schmidt im Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 6 € / 5 € (mit

Kurkarte)

17.00 Uhr

Volksfest — Tag der Betriebe,

Vereine und guten Nachbarn im

Festzelt. Ab 19 Uhr die Band „Hot

Sugar“

RAISTING

17.00 Uhr

Kinderkino im AWO-Haus

19.30 Uhr

Open-Air Kino an der Erdfunkstelle.

Film startet bei passender

Dämmerung. Eintritt frei

ANTDORF

19.00 Uhr

50 Jahre ASV — Wattturnier im

Höckl Stadl. 20 € (pro Mannschaft).

Anmeldung bis 1.7.

IFFELDORF

16.00 Uhr

Schultheater der Grundschule

Iffeldorf/Habach in der Mehrzweckhalle

POLLING

17.00 Uhr

Mini-EM 2016 — Eröffnungsspiel

und -feier am Sportplatz. Weitere

Infos auf Seite 36

FELDAFING

18.00 Uhr

900 Jahre Feldafing — Jazzkonzert

mit Nils Landgren, Ulf Wakenius

und Lars Danielsson auf der Roseninsel.

Karten: 39 € (ohne Überfahrt).

VVK im Frisörsalon Spöttl

21.30 Uhr

900 Jahre Feldafing — Konzert

„The Beat Goes On“ mit Schmid,

Langer und Messina am Rathausplatz

juli / august 2016 | 63


TUTZING

DIESSEN

OBERHAUSEN

PEISSENBERG

BERNRIED

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

20.00 Uhr

Theater „Niedertrachtig“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

WEILHEIM

SA 16.07.

9.00 bis 16.00 Uhr

25 Jahre Weinladen Instinsky.

Weitere Infos auf Seite 43

13.00 Uhr

70 Jahre Wasserwacht mit einer

offenen Stadtmeisterschaft im

Schwimmen am Dietlhofer See.

Ab 15.30 Uhr Wasserballturnier.

Ab 19 Uhr Ehrenabend mit der

Stadtkapelle im Festzelt

15.00 Uhr

Sommershow des Tanzstudios

Tutzing mit Choreographien von

klassischem bis zeitgenössischem

Tanz im Stadttheater

17.00 bis 3.00 Uhr

Hüttengaudi 2016 am Festplatz.

Mit Biergartenbetrieb, der Band

„Red Stixx“, der Klangfabrik und

DJ. Eintritt frei

18.00 Uhr

Paella-Essen mit Kaninchen und

Schweinefleisch oder Meeresfrüchten

in der Alten Schmiede,

Eisenkramergasse 2. Infos und

Reservierung unter 0881 / 9011596

oder r-k.wittlinger@t-online.de

18.00 bis 0.00 Uhr

4. Kultur am See — mit den

Livebands „Bourbon Street feat.

Bernd Hess“ (ab 18 Uhr) und

„Rootbootlegband“ (ab 21 Uhr) an

der Seeanlage

PENZBERG

10.00 bis 18.00 Uhr

4. Kettensägenkunsttage mit 16

Künstlern aus ganz Deutschland

und einigen Nachbarländern auf

Gut Hub. Eintritt: 3 €. Weitere Infos

auf Seite 23

MURNAU

12.00 Uhr

Volksfest — Steckerlfischessen,

Hofbräuhausmusik der „Kloa

Blasmusi“ im Festzelt. Ab 19 Uhr

Standkonzert vor dem Rathaus

mit Festumzug zum Festzelt

BERNRIED

10.00 bis 14.00 Uhr

Sommerfest der Grundschule

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

RAISTING

19.30 Uhr

Open-Air Kino an der Erdfunkstelle.

Film startet bei passender

Dämmerung. Eintritt frei

ANTDORF

20.00 Uhr

50 Jahre ASV — Feier mit der

Oktoberfest- und Partyband

„Bergluft“ im Höck Stadl

IFFELDORF

19.00 Uhr

Meisterkonzert des „Arcis Saxophon

Quartett“ in der Mehrzweckhalle.

Konzerteinführung ab 18 Uhr

19.00 Uhr

Weinfest der Freiwilligen Feuerwehr

am Kulturstadl mit den

Oberhauser Musikanten

POLLING

15.00 Uhr

Kinderkino „Mein Nachbar Totoro“

im Feuerwehrhaus. Ab 6 Jahren

FELDAFING

11.00 Uhr

900 Jahre Feldafing — Historischer

Markt mit Blasmusik und ab 21

Uhr die Liveband „Aschering

Blues“ auf dem Rathausplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Theater „Niedertrachtig“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

WEILHEIM

SO 17.07.

10.00 Uhr

70 Jahre Wasserwacht mit musikalischem

Frühschoppen und

„Zwoaralloa“ am Dietlhofer See.

Ab 13 Uhr tradition. Fischerstechen

15.00 Uhr

Sommershow des Tanzstudios

Tutzing mit Choreographien von

klassischem bis zeitgenössischem

Tanz im Stadttheater

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

DIESSEN

11.30 Uhr

Konzert „Klang erlebt Vielfalt“ mit

Gerhard Schnitzler (Oboe) und

Dieter Lorenz (Orgel) im Marienmünster.

Karten: 15 €

STARNBERG

11.00 bis 12.30 Uhr

Stadtführung durch das alte und

neue Starnberg. Treffpunkt an der

Infotafel am Dampfersteg. Kosten:

4 € (Kinder bis 10 Jahre frei), mit

Gutscheinheft kostenlos

PENZBERG

9.00 bis 15.00 Uhr

4. Kettensägenkunsttage mit 16

Künstlern aus ganz Deutschland

und einigen Nachbarländern auf

Gut Hub. Eintritt: 4 €. Weitere Infos

auf Seite 23

9.30 Uhr

Fahrradwanderung „Auf den Spuren

der Loisachflößer“ mit Werner

Grimmeiß. Kosten: 6 €. Treffpunkt

am Bahnhof. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08856 / 82972

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

11.00 Uhr

Volksfest — Frühschoppen mit

dem Jugend- und Blasorchester.

Ab 16 Uhr „Blechpfiff“ und

anschließender Verlosung

11.00 bis 14.00 Uhr

Sommerbrunch der Trachtenjugend

am See. Findet nur bei

schöner Witterung statt

SEESHAUPT

11.30 Uhr

Standkonzert der Musikkapelle

am Dampfersteg. Eintritt frei

EBERFING

9.30 Uhr

Dorfmeisterschaft im Fußball mit

Grillfest am Sportplatz

HABACH

19.30 Uhr

Sinfoniekonzert „Dvorak“ zum

25-jährigen Bestehen der

Musikreihe „Ländliche Konzerte

Penzberg“ im Chorherrenstift St.

Ulrich. Karten: 7 — 22 €. VVK in der

Buchhandlung Rolles und beim

Gelben Blatt

IFFELDORF

14.00 Uhr

Fest der Kulturen „Iffeldorf ist

bunt“ der Nachbarschaftshilfe

e.V. Arbeitskreis Asyl und der

Ortsgruppe BUND Naturschutz im

Pfarrzentrum St. Vitus

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Blaskapelle Wehringen

im Braustüberl

FELDAFING

10.30 Uhr

900 Jahre Feldafing — Feldgottesdienst

im Buchheim Stadion,

anschließend Festumzug zum

Rathausplatz mit historischem

Markt u.v.m

19.00 Uhr

900 Jahre Feldafing — Open-Air

Konzert auf dem Gelände des

Golf-Clubs. Eintritt frei

U

64 | tassilo


TUTZING

11.00 Uhr

Konzert des „Trio Heiligensetzer“

mit Klassik, Funk und Pop auf

dem Museumsschiff. Eintritt frei.

20.00 Uhr

Kabarett „I mog’s bunt“ von

D’Raith Schwestern & da Blaimer

im Biergarten des Dorfstadls Buttlerhof

in Traubing. Eintritt: 20 €

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

WIES

19.00 Uhr

Konzert „Musik im Pfaffenwinkel“

mit Werken französischer

Komponisten. VVK unter www.

musikimpfaffenwinkel.de und unter

08861 / 2194138. Siehe Seite 23

WEILHEIM

MO 18.07.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

MURNAU

10.00 bis 17.30 Uhr

Klimawerkstatt 2016 — Klimaforschen,

Planspielen, Politiker

treffen, für Jugendliche zw. 15

und 20 Jahren, die sich selbst im

aktiven Klimaschutz versuchen

möchten. Beim Umweltreferat in

der Schloßbergstraße 10

20.00 Uhr

Serenade des Staffelseechors zusammen

mit dem Chor Cantamus

im Kultur- und Tagungszentrum.

Eintritt frei, Spenden erbeten

EGLFING

16.00 Uhr

Kinderkino „Mein Nachbar Totoro“

im Sportheim

WEILHEIM

DI 19.07.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

19.30 Uhr

Sommerkonzert mit den Chören,

dem Sinfonieorchester und den

Big Bands des Gymnasiums in der

Stadthalle. Eintritt frei

PEISSENBERG

16.30 Uhr

Sprach-Café im Gemeindesaal der

evang. Kirche

16.30 Uhr

Grillnachmittag des Frauenbundes

im Pfarrheim St. Barbara

STARNBERG

19.30 Uhr

Filmvorstellung des Film- und

Videoclubs mit „Hamburg“ und

„Mit dir will ich Schiffen winken“

von Werner Schmitt in der

Schlossberghalle. Eintritt frei,

MURNAU

10.00 bis 17.30 Uhr

Klimawerkstatt 2016 — Klimaforschen,

Planspielen, Politiker

treffen, für Jugendliche zw. 15 und

20 Jahren, siehe 18.07.

Modestoffe &

Accessoires

Patchworkstoffe

und

Zubehör

18.00 Uhr

Führung durch das Murnau der

Literaten und Künstler. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 6 € / 5 € (mit

Kurkarte)

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PÖCKING

17.00 bis 22.00 Uhr

Grillabend des VdK an der Sportgaststätte

WEILHEIM

MI 20.07.

19.30 Uhr

Sommerkonzert mit den Chören,

dem Sinfonieorchester und den

Big Bands des Gymnasiums in der

Stadthalle. Eintritt frei

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

MURNAU

10.00 bis 17.30 Uhr

Klimawerkstatt 2016 — Klimaforschen,

Planspielen, Politiker

treffen, für Jugendliche zw. 15 und

20 Jahren, siehe 18.07.

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus,

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters in der Fußgängerzone

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

PEISSENBERG

DO 21.07.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

PENZBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Traudl oder Stefan

Bergmeister. Treffpunkt ist an

der Infotafel am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Keine Anmeldung

erforderlich. Kosten: 6 € / 5 € (mit

Kurkarte)

10.00 bis 17.30 Uhr

Klimawerkstatt 2016 — Klimaforschen,

Planspielen, Politiker

treffen, für Jugendliche zw. 15 und

20 Jahren, siehe 18.07.

19.00 Uhr

Sommerkonzert mit dem Ensemble

„Alte Musik“ im Musikpavillon

im KulturPark. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kulturund

Tagungszentrum

RAISTING

14.00 Uhr

Sommerfest des Frauenbundes im

Pfarrheim

FORST

15.30 Uhr

Kinderkino „Mein Nachbar Totoro“

in der Grundschule

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit „Williams Wetsox“ im

Biergarten der Alten Klosterwirtschaft.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 18 / 19

TUTZING

20.00 Uhr

Theater „Niedertrachtig“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

20.30 Uhr

Kabarett „Ene, mene, muh —

wem traust Du?“ von Thomas

Schreckenberger auf dem Museumsschiff.

Karten: 20 €. VVK auf

dem Museumsschiff und in der

Reiseagentur. Infos unter

www.museumsschiff-tutzing.de

Patchworkstoffe

und

Zubehör

Näh- und Stickmaschinen von

Reparatur-Service für alle Marken-Nähmaschinen

Telefon 08 81/24 67

Kurzwaren &

Schnitte

juli / august 2016 | 65


SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

WEILHEIM

FR 22.07.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PENZBERG

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

17.00 bis 21.00 Uhr

6. Nacht der Ausbildung von

Aerotech auf dem Firmengelände

MURNAU

10.00 bis 17.30 Uhr

Klimawerkstatt 2016 — Klimaforschen,

Planspielen, Politiker

treffen, für Jugendliche zw. 15

und 20 Jahren, die sich selbst im

aktiven Klimaschutz versuchen

möchten. Beim Umweltreferat in

der Schloßbergstraße 10

OBERHAUSEN

19.00 Uhr

Serenade der Oberhauser Musikanten

am Badeweiher

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

SCHLEHDORF

18.00 Uhr

Zünftige Musi im Biergarten des

Fischerwirts. Bei guter Witterung

WEILHEIM

SA 23.07.

11.00 Uhr

Oberstadtlerfest — Musik, Kulinarisches,

Tombola, Infostände und

musikalische Umrahmung in der

Oberen Stadt

19.00 Uhr

Harfenkonzert „Mit 80 Saiten um

die Welt“ zum 50-Jährigen der

Musikschule in der Musikschule

DIESSEN

14.30 Uhr

Führung „Historische Uhren“ mit

Birgit Kremer. Treffpunkt an der

Carl-Orff-Schule

PENZBERG

20.00 Uhr

Jazzkonzert der Band „Tingvall

Trio“ in der Aula der Bürgermeister-Prantl-Grundschule.

Karten: 19 €

MURNAU

9.00 bis 18.00 Uhr

Vortrag über seltene Skeletterkrankungen

in der BG Unfallklinik

10.30 Uhr

Führung „Murnau und Emanuel

von Seidl“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

15.00 Uhr

Kulturknall 2016 — Traditionelles

Benefizkonzert des Vereins Menschen

Helfen e.V.

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

19.00 Uhr

Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr

am Feuerwehrhaus

EBERFING

10.00 Uhr

Tag der Vereine im Gasthof Zur

Post

OBERHAUSEN

14.30 Uhr

Sommerfest des VdK am Kulturstadl

ANDECHS

19.00 Uhr

Andechser Konzerte 2016 — Wagner

und Schubert im Florian-

Stadl. Karten: 10-38 €. VVK unter

www.muenchenticket.de, an der

Klosterpforte und Buchhandlung

Greiner in Starnberg

FELDAFING

19.00 Uhr

900 Jahre Feldafing — Nacht der

900 Kerzen zwischen Rathaus

und Alter Post. Ausweichtermin

am 30.7.

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür des Meteorologischen

Observatoriums

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

WEILHEIM

SO 24.07.

19.30 Uhr

Kammerkonzert mit Trios aus

Romantik und Moderne im

Gemeindesaal der Evangelischen

Apostelkirche

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

11.00 Uhr

Führung „Auf den literarischen

und biografischen Spuren Ödön

von Horváths“. Treffpunkt am

Horváthhaus. Kosten: 8 €

EBERFING

11.00 Uhr

Führung mit dem Thema „Die

Sonne und ihre bewegte Oberfläche“

in der Sternwarte, Escherstraße

12. Weitere Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de oder

08802 / 8389

OBERHAUSEN

19.00 Uhr

Pilsfest am Kulturstadl

POLLING

15.00 Uhr

Mini-EM — Abschlussfeier und

Endspiel am Sportplatz. Weitere

Infos auf Seite 36

16.00 Uhr

Konzert „Musik im Pfaffenwinkel“

mit jungen Künstlern der Region

und Gästen im Bibliotheksaal. VVK

unter www.musikimpfaffenwinkel.de

und 08861 / 2194138. Siehe Seite 23

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Blaskapelle Erling im

Braustüberl

TUTZING

20.00 Uhr

Theater „Niedertrachtig“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür des Meteorologischen

Observatoriums

SCHONGAU

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theatervereins Treibhaus auf

dem Bürgermeister-Schaegger-

Platz. Einlass ab 18.30 Uhr. Karten:

29 € / 24 € (ermäßigt). VVK in der

Büchergalerie, beim Kreisboten und

Schongauer Nachrichten

WEILHEIM

MO 25.07.

10.00 bis 15.00 Uhr

Tag der offenen Tür im Klinikum

Weilheim

WEILHEIM

DI 26.07.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEISSENBERG

MI 27.07.

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet.

Eintritt: 5 €

PENZBERG

19.30 bis 21.30 Uhr

Tanzabend „Traditionelle Tänze

U

66 | tassilo


der Völker — meditativ erleben

und Leben in Bewegung bringen“

im Barbarasaal. Keine Anmeldung

erforderlich

MURNAU

18.00 Uhr

Brauereiführung durch Murnau.

Treffpunkt am Rathaus, Kosten:

5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters in der Fußgängerzone

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

PEISSENBERG

DO 28.07.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Dr. Helmut Hermann.

Treffpunkt an der Infotafel am

Wanderparkplatz Murnauer Moos.

Kosten: 6 € / 5 € (mit Kurkarte)

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Gasthof Zum

Löwen

WEILHEIM

FR 29.07.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PEISSENBERG

19.30 Uhr

Knappenabend des Knappenvereins

im Gasthof Zur Post

PENZBERG

19.30 Uhr

„Freuet Euch“-Tage mit Klangsteinen,

keltischer Harfe, Altstimme

und dem KlangKunst Vokalensemble

in der evangelischen Kirche

19.00 Uhr

Sommerkonzert mit „gruberich“

im Musikpavillion im KulturPark.

Eintritt frei. Bei schlechter Witterung

im Kultur- und Tagungszentrum

POLLING

15.00 Uhr

Café International im Pfarrsaal

des Klosters

DIESSEN

SA 30.07.

8.00 bis 20.00 Uhr

12 Stunden MTB Europameisterschaft

rund um den Schatzberg

BERNRIED

19.00 Uhr

Werftfest im Hotel Marina

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

SEESHAUPT

10.00 bis 20.00 Uhr

Kunsthanderwerkermarkt mit

Livebands am Parkplatz neben der

Schule

EBERFING

19.30 Uhr

Stadelfest des Schützenvereins

St. Hubertus in der Bauhofhalle

HABACH

18.30 Uhr

22 Jahre Kult — Konzert der Band

„Champs 68“ mit Musik der 50er,

60er und 70er im Trödler. Eintritt

und Limes frei

19.30 Uhr

„Freuet Euch“-Tage mit Klangsteinen,

keltischer Harfe, Altstimme

und dem KlangKunst Vokalensemble

in der Heuwinkel-Kapelle

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

UFFING

18.00 Uhr

Seefest des Trachtenvereins und

der Musikkapelle mit Brillantfeuerwerk

und Musik im Waldpark

am Seerestaurant Alpenblick.

Ausweichtermin: 31.7.

MURNAU

SO 31.07.

10.00 Uhr

Radtour „Auf den Spuren des

Blauen Reiters“ mit Elisabeth

Eberth. Treffpunkt ist am Rathaus.

Dauer ca. drei Stunden. Kosten:

22 € (inkl. Picknick). Weitere Infos

und Anmeldung (bis Sa, 17 Uhr)

unter 01520 / 6097307

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

WIELENBACH

10.30 Uhr

Gartenfest des Trachtenvereins am

Fischerstadl

HABACH

10.00 Uhr

Pfarrfest in Dürnhausen

POLLING

11.00 Uhr

„Thomas-Mann-Führung 2016“.

Treffpunkt am Kirchturm

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der „Musikvagabunde“

im Braustüberl

TUTZING

11.00 Uhr

Konzert von dem „Orchestra

Mondo“ auf dem Museumsschiff.

Eintritt frei. Weitere Infos unter

www.museumsschiff-tutzing.de

WEILHEIM

MO 01.08.

16.00 bis 16.45 Uhr

Vorlesestunde der „LeseRatten“ in

der Stadtbücherei. Eintritt frei

ANTDORF

19.30 Uhr

„Freuet Euch“-Tage mit Klangsteinen,

keltischer Harfe, Altstimme

und dem KlangKunst Vokalensemble

in Frauenrain

SCHLEHDORF

18.00 Uhr

Zünftige Musi im Biergarten des

Fischerwirts. Bei guter Witterung

IFFELDORF

17.00 Uhr

Hopfenfest der Musikkapelle am

St.-Vitus-Platz

SEESHAUPT

11.00 bis 18.00 Uhr

Kunsthanderwerkermarkt mit

Live-Bands und der Musikkapelle

auf dem Parkplatz neben der

Schule

PEISSENBERG

19.30 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in

der Bücherei

www.boeglmueller.com

Golf-Indoor-Anlage

• 18-Löcher-Golfanlage „Auf der Gsteig“

• Öffentlicher 3-Löcher-Kurzplatz

• 150 qm Golf-Indooranlage mit Golfsimulator

(Full Swing) und Indoor-Putting-Grün

• 18 Golf-Carts

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. +49(0 )88 62-98 77-50 · golf@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

Golfen mit besten Aussichten ...

juli / august 2016 | 67


MURNAU

9.30 Uhr

Mooswanderung zum Drachenstich,

über einen Höhenweg mit

herrlichem Ausblick. Dauer ca. 3,5

Stunden. Treffpunkt an der Infotafel

am Wanderparkplatz Murnauer

Moos. Kosten: 6 € / 5 € (Kurkarte).

Keine Anmeldung erforderlich

WEILHEIM

DI 02.08.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

WEILHEIM

MI 03.08.

17.30 bis 21.00 Uhr

Schafkopfrunde im Geisenhofer-Treff.

Anmeldung unter

0881 / 909590-15

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

MURNAU

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus,

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters in der Fußgängerzone

PÄHL

14.30 Uhr

Kaffeekranzl im Kerschlach Café

RAISTING

19.00 Uhr

Künstlerstammtisch im Café Ibiza

POLLING

14.00 Uhr

Seniorennachmittag im Pfarrsaal

des Klosters

PEISSENBERG

DO 04.08.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer Moos

mit Traudl oder Stefan Bergmeister.

Treffpunkt ist an der Infotafel am

Wanderparkplatz Murnauer Moos.

Keine Anmeldung erforderlich.

Kosten: 6 € / 5 € (mit Kurkarte)

17.00 Uhr

Kunsthistorischer Spaziergang

durch die Stadt. Treffpunkt am

Rathaus. Ca. 1,5 Stunden. Kosten:

6 € / 5 € (mit Kurkarte)

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit „Williams Wetsox“ im

Biergarten der Alten Klosterwirtschaft.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 18 / 19

WEILHEIM

FR 05.08.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

WESSOBRUNN

18.30 bis 20.00 Uhr

Führung rund um die Tassilolinde

mit Christine Stedele. Kosten: 5 €.

Für Familien geeignet. Weitere

Infos und Anmeldung unter

08196 / 999579

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

SCHLEHDORF

18.00 Uhr

Zünftige Musi im Biergarten des

Fischerwirts. Bei guter Witterung

LECHBRUCK

19.30 Uhr

Barbecue-Grillabend mit Livemusik

im Hotel Auf der Gsteig.

Kosten: 29,50 €. Reservierung unter

08862 / 98770

WEILHEIM

SA 06.08.

17.00 bis 22.00 Uhr

Nachtflohmarkt vor der Kleinen

Hochlandhalle. Platzbezug

ab 15 Uhr. Weitere Infos unter

0881 / 4179225

MURNAU

17.00 Uhr

Sommerfest der Gebirgsschützenkompanie

im Garten über der

Tiefgarage in der Lederergasse

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

POLLING

9.00 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Kirchplatz

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

WEILHEIM

SO 07.08.

7.00 bis 16.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt auf dem

Real-Parkplatz. Aufbau ab 6.30 Uhr

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet.

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

DIESSEN

13.30 bis 16.00 Uhr

40. Gründungsjubiläum im Marienmünster

mit Alphornbläsergruppen

und Massenchor. Findet

nur bei schöner Witterung statt

STARNBERG

11.00 bis 12.30 Uhr

Stadtführung durch das alte und

neue Starnberg. Treffpunkt an der

Infotafel am Dampfersteg. Kosten:

4 € (Kinder bis 10 Jahre frei), mit

Gutscheinheft kostenlos

LEUTSTETTEN

15.00 bis 17.00 Uhr

Öffentliche Führung an der römischen

Villa Rustica

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

15.00 Uhr

Muschelrock mit jungen und

erfahrenen Musikern im Musikpavillon

im KulturPark

EBERFING

11.00 Uhr

Führung mit dem Thema „Die

Sonne im weißen und im H-alpha

Licht“ in der Sternwarte, Escherstraße

12. Weitere Infos unter

www.sternwarte-eberfing.de oder

08802 / 8389

HUGLFING

14.30 Uhr

6. Entenrennen im Hungerbach.

Treffpunkt ist um 14 Uhr an der

großen Linde bei der St. Magnus

Kirche. Weitere Infos auf Seite 22

IFFELDORF

19.00 Uhr

Meisterkonzert des „Apollon

Quartett Prag“ im Barocksaal des

Klosters

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der „Hochberghauser“ im

Braustüberl

TUTZING

18.00 Uhr

Benefizkonzert mit Dr. Martin

Focke in der Christuskirche. Eintritt

frei, Spenden zugunsten der Orgelrenovierung

erbeten

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

MURNAU

MO 08.08.

19.30 Uhr

Fotoshow „Naturparadies

Murnauer Moos“ von Martin Doll

im Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 4 € / 2 € (mit Kurkarte)

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

U

68 | tassilo


WEILHEIM

DI 09.08.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

MURNAU

9.00 Uhr

Klimawanderung zwischen dem

Murnauer Moos und dem Staffelsee.

Weitere Infos und Anmeldung

unter 08841 / 61410

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

PEISSENBERG

MI 10.08.

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet.

Eintritt: 5 €

MURNAU

14.30 Uhr

Führung „Auf den Spuren von

Gabriele Münter“ zum Münterhaus

mit Einführung im Garten.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

7 € / 6 € (mit Kurkarte)

BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

EBERFING

14.00 Uhr

Kaffeetreff des Frauenbundes im

Gasthof Zur Post

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen im Weinkeller

des Rathauses. Bei gutem Wetter

im Garten

PÖCKING

16.00 bis 17.00 Uhr

Vorlesestunde mit Bilderbuchkino

in der Bücherei im Alten Pfarrhaus.

Für Kinder ab 3 Jahre

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

PEISSENBERG

DO 11.08.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Dr. Helmut Hermann.

Treffpunkt an der Infotafel am

Wanderparkplatz Murnauer Moos.

Kosten: 6 € / 5 € (mit Kurkarte)

WIELENBACH

15.00 Uhr

Kaffeekranzl der Nachbarschaftshilfe

im Gasthaus Guggemos in

Wilzhofen

HABACH

19.00 Uhr

111 Jahre Musikkapelle Habach —

Tag der Nachbarschaft mit Musik

der umliegenden Kapellen im

Festzelt

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit „Williams Wetsox“ im

Biergarten der Alten Klosterwirtschaft.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 18 / 19

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

WEILHEIM

FR 12.08.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

MURNAU

10.00 bis 13.00 Uhr

Vortrag „Die Maler des Blauen

Reiters in Murnau“ anhand von

Doppeldias mit Fitz-Walter Schmidt

im Kultur- und Tagungszentrum.

Keine Anmeldung erforderlich.

Kosten: 6 € / 5 € (mit Kurkarte)

HABACH

Abends

111 Jahre Musikkapelle Habach —

Konzert der Band „Pitch Black“ im

Festzelt. Weitere Infos unter www.

musikkapelle-habach.de

OBERHAUSEN

18.00 Uhr

Hoffest mit den Oberhauser Musikanten

im Stroblwirt

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

SCHLEHDORF

18.00 Uhr

Zünftige Musi im Biergarten des

Fischerwirts. Bei guter Witterung

MURNAU

SA 13.08.

9.30 Uhr

Mooswanderung zum Drachenstich,

über einen Höhenweg mit

herrlichem Ausblick. Dauer ca. 3,5

Stunden. Treffpunkt an der Infotafel

am Wanderparkplatz Murnauer

Moos. Kosten: 6 € / 5 € (Kurkarte).

Keine Anmeldung erforderlich

BERNRIED

14.00 Uhr

Eröffnung von „Kunsthandwerk

im Torbogen“ im Klosterhof

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

15.00 Uhr

Führung durch den Kerschlacher

Kräutergarten mit Christine Stedele.

Treffpunkt ist der Genussladen

im Klostergarten. Kosten: 5 €

20.00 Uhr

Nußbaumfest im Ottinger Hof

HABACH

19.00 Uhr

111 Jahre Musikkapelle Habach —

Konzert der tschechischen Kapelle

„Stribrnanka“ im Festzelt. Einlass

ab 18.30 Uhr. Weitere Infos unter

www.musikkapelle-habach.de

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Theater „Bier-Rebellion“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

WEILHEIM

SO 14.08.

8.00 bis 11.30 Uhr

Kleintiermarkt in der Kleinen

Hochlandhalle

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

15.00 Uhr

Muschelrock mit jungen und

erfahrenen Musikern im Musikpavillon

im KulturPark

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Kunsthandwerk im Torbogen im

Klosterhof

21.00 Uhr

Summersplash 2016 auf dem

Werft- und Außengelände vom

Hotel Marina und im „Saustall“

HABACH

9.30 Uhr

111 Jahre Musikkapelle Habach

— Kirchenzug, anschließend Festumzug

und ab 20 Uhr Konzert der

Jubiläumskapelle im Festzelt. Weitere

Infos unter www.musikkapellehabach.de

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Weißbachmusikanten

aus Fischen im Braustüberl

TUTZING

20.00 Uhr

Theater „Bier-Rebellion“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem

Volksfestplatz. Eintritt frei

juli / august 2016 | 69


PEISSENBERG

MO 15.08.

Mariä Himmelfahrt

10.00 Uhr

Dorffest am Dorfbrunnen.

Ausweichtermin: 21.8.

PENZBERG

8.30 Uhr

Jahrtag der drei Trachtenvereine

mit Kirchenzug zur Christkönigkirche,

Gottesdienst, Frühschoppen

im Berggeist und Volkstanz- und

Plattlerprobe in der Reindlschmiede

BERNRIED

10.00 bis 18.00 Uhr

Kunsthandwerk im Torbogen im

Klosterhof

HABACH

Ganztags

111 Jahre Musikkapelle Habach

— Frühschoppen mit anschließendem

Mäh-Wettbewerb. Weitere

Infos unter www.musikkapellehabach.de

SCHONGAU

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

WEILHEIM

DI 16.08.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

MURNAU

9.00 Uhr

Klimawanderung zwischen dem

Murnauer Moos und dem Staffelsee.

Weitere Infos und Anmeldung

unter 08841 / 61410

18.00 Uhr

Führung durch das Murnau der

Literaten und Künstler. Treffpunkt

ist am Rathaus. Kosten: 6 € / 5 €

(mit Kurkarte)

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEISSENBERG

MI 17.08.

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

MURNAU

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus,

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters im Musikpavillon

im KulturPark

TUTZING

20.00 Uhr

Seejazz Festival 2016 — Konzert

der Band „jazz police“ auf dem

Museumsschiff. Karten: 20 €. VVK

auf dem Museumsschiff, in der

Reiseagentur und im Frisörsalon

Spöttl in Feldafing. Weitere Infos

und Karten unter www.seejazz.de

PEISSENBERG

DO 18.08.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Traudl oder Stefan

Bergmeister. Treffpunkt ist an

der Infotafel am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Keine Anmeldung

erforderlich. Kosten: 6 € / 5 € (mit

Kurkarte)

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit „Williams Wetsox“ im

Biergarten der Alten Klosterwirtschaft.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 18 / 19

WEILHEIM

FR 19.08.

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

IFFELDORF

18.00 bis 22.00 Uhr

Jalla Abend am Kiosk am Gemeindestadel

TUTZING

20.00 Uhr

Theater „Bier-Rebellion“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

WEILHEIM

SA 20.08.

18.00 Uhr

Paella-Essen mit Kaninchen- und

Schweinefleisch oder Meeresfrüchten

in der Alten Schmiede,

Eisenkramergasse 2.

Weitere Infos und Reservierung

unter 0881 / 9011596 oder

r-k.wittlinger@t-online.de

MURNAU

10.30 Uhr

Führung „Murnau und Emanuel

von Seidl“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

15.00 Uhr

Sommerfest 60plus mit abwechslungsreichem

Programm im

Kultur- und Tagungszentrum

PÄHL

10.00 bis 12.00 Uhr

Historisches Archiv geöffnet

EBERFING

20.00 Uhr

Hoagascht der Musikkapelle im

Gasthaus Waldherr-Heinzel

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

PEISSENBERG

SO 21.08.

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

STARNBERG

11.00 bis 12.30 Uhr

Stadtführung durch das alte und

neue Starnberg. Treffpunkt an der

Infotafel am Dampfersteg. Kosten:

4 € (Kinder bis 10 Jahre frei), mit

Gutscheinheft kostenlos

MURNAU

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

15.00 Uhr

Muschelrock mit jungen und

erfahrenen Musikern im Musikpavillon

im KulturPark

EBERFING

11.00 Uhr

Führung mit dem Thema „Die

Sonne und ihre Flecken, ein Maß

für Aktivität“ in der Sternwarte,

Escherstraße 12. Weitere Infos

unter www.sternwarte-eberfing.de

oder 08802 / 8389

POLLING

14.30 Uhr

Führung mit dem Thema „Fossilien

— Lehrreiches und Geschichten

rund um ausgestorbene Lebewesen“

im Fachbereich Naturkunde

des Museums

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Blaskapelle Utting im

Braustüberl

MURNAU

MO 22.08.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im Kultur- und

Tagungszentrum

WEILHEIM

DI 23.08.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEISSENBERG

MI 24.08.

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

MURNAU

18.00 Uhr

Brauereiführung durch Murnau.

Treffpunkt am Rathaus, Kosten:

5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters im Musikpavillon

im KulturPark

U

70 | tassilo


BERNRIED

15.00 bis 17.00 Uhr

SoNe-Mittwochscafé in der Alten

Schule

POLLING

19.30 Uhr

Dämmerschoppen der Weinbruderschaft

im Weinkeller des

Rathauses

PEISSENBERG

DO 25.08.

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt am Glückauf-Platz

19.00 Uhr

Mondscheinfahrt mit dem VdK

auf dem Staffelsee. Treffpunkt am

Rathausplatz. Weitere Infos und

Anmeldung unter 08803 / 2587

MURNAU

9.30 Uhr

Führung durch das Murnauer

Moos mit Traudl oder Stefan

Bergmeister. Treffpunkt ist an

der Infotafel am Wanderparkplatz

Murnauer Moos. Keine Anmeldung

erforderlich. Kosten: 6 € / 5 € (mit

Kurkarte)

POLLING

19.00 Uhr

Konzert mit „Williams Wetsox“ im

Biergarten der Alten Klosterwirtschaft.

Eintritt frei. Weitere Infos

auf Seite 18 / 19

WESSOBRUNN

14.00 Uhr

Frauentreff im Gasthof Zum

Löwen

WEILHEIM

FR 26.08.

HEUTE ERSCHEINT

DER NEUE TASSILO

8.00 bis 13.30 Uhr

Wochenmarkt am Marienplatz

PENZBERG

18.00 Uhr

Volksfest — Standkonzert und

Freibierausschank am Rathaus.

Weitere Infos und Reservierung

unter www.fahrenschon-festzelte.de

POLLING

15.00 Uhr

Café International im Pfarrsaal

des Klosters

19.30 Uhr

Kameradschaftsabend im Gasthaus

Neuwirt

TUTZING

20.00 Uhr

Theater „Bier-Rebellion“ der

Iberl-Bühne im Biergarten des

Dorfstadls Buttlerhof in Traubing.

Karten: 17 €

WEILHEIM

SA 27.08.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

PENZBERG

11.30 Uhr

Volksfest — Weißwurstessen

und Musik vom Bayernhans im

Festzelt. Ab 19 Uhr die Band „Hot

Sugar“. Weitere Infos und Reservierung

unter www.fahrenschonfestzelte.de

MURNAU

9.30 Uhr

Mooswanderung zum Drachenstich,

über einen Höhenweg mit

herrlichem Ausblick. Dauer ca. 3,5

Stunden. Treffpunkt an der Infotafel

am Wanderparkplatz Murnauer

Moos. Kosten: 6 € / 5 € (Kurkarte).

Keine Anmeldung erforderlich

10.00 bis 19.00 Uhr

33. Murnauer Töpfermarkt im

KulturPark. Ab 10.30 Uhr musikalischer

Frühschoppen

TUTZING

7.00 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt vor dem Rathaus

WEILHEIM

SO 28.08.

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

PENZBERG

11.00 Uhr

Volksfest — Frühschoppen und

Mittagstisch mit Unterhaltung

der Stadt- und Bergknappenkapelle

im Festzelt. Weitere Infos

und Reservierung unter www.

fahrenschon-festzelte.de

MURNAU

10.00 bis 17.00 Uhr

33. Murnauer Töpfermarkt im

KulturPark. 14 bis 16 Uhr Tonwerkstatt

für Kinder

10.30 Uhr

Ortsführung durch Murnau. Treffpunkt

am Rathaus, Kosten: 5 € / 4 €

(mit Kurkarte)

11.00 Uhr

Führung „Auf den literarischen

und biografischen Spuren Ödön

von Horváths“. Treffpunkt am

Horváthhaus. Kosten: 8 €

ANDECHS

12.00 bis 14.30 Uhr

Konzert der Wielenbacher Musikanten

im Braustüberl

PENZBERG

MO 29.08.

12.00 Uhr

Volksfest — Seniorennachmittag

mit der Magistratsmusi im Festzelt.

Ab 19 Uhr die Musikkapelle

aus Söchering und Verlosung.

Weitere Infos und Reservierung

unter www.fahrenschon-festzelte.de

WEILHEIM

DI 30.08.

8.30 bis 13.00 Uhr

Wochenmarkt auf dem Kirchplatz

PENZBERG

17.00 Uhr

Volksfest — Altbayerischer Abend

mit der Musikkapelle Iffeldorf im

Festzelt. Weitere Infos und Reservierung

unter www.fahrenschonfestzelte.de

> > > SO ERREICHEN SIE UNS

Anschrift

„tassilo“

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-26

Fax: 08869 / 91 22-20

www.tassilo.de

BERNRIED

8.30 bis 14.00 Uhr

Wochenmarkt am Bahnhof

PEISSENBERG

MI 31.08.

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

PENZBERG

MURNAU

19.30 Uhr

MURNAU

Vortrag „Die Gebirgslandschaft

östlich von Murnau“ mit H. Barton

im Kultur- und Tagungszentrum.

Kosten: 4 € / 2 € (mit Kurkarte)

14.00 Uhr

Volksfest — Familiennachmittag

und ab 19 Uhr die Band

„D’Moosner“ im Festzelt.

18.00 Uhr

Abendliche Ortsführung durch

Murnau. Treffpunkt am Rathaus,

Kosten: 5 € / 4 € (mit Kurkarte)

20.00 Uhr

Sommerkonzert des Jugend- und

Blasorchesters im Musikpavillon

im KulturPark

Änderungen und Fehler vorbehalten

Email

Redaktion: redaktion@tassilo.de

Termine: veranstaltungen@tassilo.de

Anzeigen: anzeigen@tassilo.de

Anregungen / Kritik: info@tassilo.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 56.

juli / august 2016 | 71


72 | tassilo

U

Weitere Magazine dieses Users