der altlandkreis - Ausgabe Juli/August 2016 - Das Magazin für den westlichen Pfaffenwinkel

tassilo2

Urlaub dahoam - ausgewählte Ziele in der Nähe des Altlandkreises / Grilltipps vom Chef der Metzgerei Boneberger / Fritz Holzhey im Interview auf der Roten Couch / Mit Flip-Flops aus Maßanfertigung perfekt zu Fuß unterwegs / Verfüllung der Schächte von Hohenpeißenberg vor 70 Jahren / Der Fliegerhorst Schongau - eine Spurensuche / Das neue "Forum Pfaffenwinkel" in Peiting - ein Veranstaltungssaal mit Weitblick / 93. Lechgau-Trachtenfest in Steingaden / Bürgerwindpark Fuchstal - Strom für 8000 Haushalte / Pfaffenwinkel-Gewerbeschau am 9. und 10. Juli in Peiting / Die Reise ins Mittelalter beim Schongauer Sommer / die Fußball-Mini-EM in Polling / FKK in der Region? / Veranstaltungskalender für Juli und August

Ausgabe 36 | Juli / August 2016

Eine Produktion von

Titelbild: Mauritius Images

mit Veranstaltungskalender für zwei Monate

Pferde-Giganten

Shire Horses in Tritschenkreut

Auf der Roten Couch

Fritz Holzhey erzählt


Beste Aussichten

Ob

Ameisen en die

Aussicht von ih-

ren

Hügeln genießen? Eher unwahrscheinlich.

he

ch. Wie gut haben

wir Menschen es also, zumal

hier im Altlandkreis, wenn sich

gleich zwei „Aussichtshügel“

über

unsere motivreiche Heimat

erheben: ebe

Der

Auerberg im Westen

und der Hohe

Peißenberg erg im Osten, wo das Titelfoto

unserer neuen Ausgabe entstand. tand

nd. Mit ihr stehen wir

übrigens an der Schwelle zum siebten Erscheinungsjahr

vom „altlandkreis“ — dies als ein kleiner Rückblick

und Dank an unsere Werbepartner.

Überlegungen zum Wuseln der Ameisen legt das emsige

menschliche Treiben zu Füßen von Bayerischem

und Schwäbischem Rigi nahe. Anno dazumal genauso

wie heute. Den Fokus mitten hinein in diese Lebendigkeit

richten die Geschichten und Berichte auch

wieder in diesem Heft: Mit einem Ausblick auf gleich

zwei große Trachtenfeste und zwei große Turniere der

kleinen Fußballer. Mit einer Vorschau auf das Schaulaufen

der örtlichen Gewerbetreibenden im Eisstadion

und dem Panorama-Test der Skyline vom neuen

„forum Pfaffenwinkel“ in Peiting. Auch mit dem Besuch

bei einer Falknerin, die sich ehrenamtlich einer

Spezies annimmt, der mithin die schärfste Sehkraft

zugesprochen wird — Greifvögel. Und nicht minder

mit der Zukunftsperspektive, die die erste Bildungsmesse

in Weilheim verspricht.

Den Blick zurück — und dabei in zwei höchst interessante

private Archive — werfen wir mit den Erinnerungen

an den Fliegerhorst Schongau und die Verfüllung

der Kohlebergwerkschächte am Unterbau in Hohenpeißenberg

im Juli vor 70 Jahren. Damit könnten wir

im übertragenen Sinn sogar noch einmal ein Auge

auf die Ameisen werfen: Wie einstmals die Bergarbeiter

durchqueren sie dunkle Gänge. Klein wie sie

muten unsere Artgenossen an, wenn wir Menschen

im Flugzeug sitzen. Oder wenn wir sie vom Hohen

Peißenberg aus beobachten, was bei einem Ausflug

zu den Tagen der offenen Tür am Meteorologischen

Observatorium am 23. und 24. Juli möglich wäre —

samt Bewusstwerden der menschlichen Ameisengröße

im Vergleich zur Mächtigkeit des Wetters.

Möglichst auf Augenhöhe ist der Blick in die Gesichter

unserer Interview-Partner, selbst wenn deren „Wuseln“,

ihr Treiben und Handeln, ihre Beweggründe

und Fertigkeiten sie über Hierarchien herausheben

wie unseren Gast auf der „Roten Couch“, Schongaus

Ehrenbürger Fritz Holzhey.

Eine ganz andere Aussicht wird in den nächsten Wochen

die Kinder bewegen: Vorfreude auf die Sommerferien.

An sie und ihre Familien haben wir gedacht,

als wir spannende und im Idealfall kostenfreie

Freizeitziele zusammengestellt und selbst getestet

haben. Bewusst geht der Blick dabei über den Tellerrand

hinaus. Der Horizont der Möglichkeiten für einen

„Urlaub dahoam“ weitet sich um eine Stunde Fahrzeit

raus aus dem Altlandkreis.

Immerhin haben wir hier ja schon so manches gesehen,

etwa den eigenen Garten, auch ein lohnendes

Ziel im Sommer, vor allem mit Grilltipps vom Fleischexperten

persönlich. Guten Appetit! Auch mit dem

neuen „altlandkreis“. Werfen Sie, liebe Leserin, lieber

Leser, gerne immer wieder mal einen Blick hinein.

Behalten Sie den Überblick mit unserem Veranstaltungskalender.

Wuseln Sie los, wenn eine Veranstaltung

Sie anspricht, die wir in Artikeln ankündigen. Sie

sehen: Der Sommer bietet beste Aussichten.

Tobias Schumacher

> > > AUS DEM INHALT

Seite 4

Tipps von Michael Walk:

Wenn der Metzgermeister

selbst am Grill steht

Seite 8

Ausgewählte

Ausflugsziele über den

Altlandkreis hinaus

Seite 11

Nehmen Sie Platz,

Herr Holzhey! Schongaus

Ehrenbürger im Interview

Seite 18

Modisch und gesund in

den Sommer mit Flip-Flops

nach Maß

Seite 26

Vor 70 Jahren wurden die

Schächte in Hohenpeißenbergs

Unterwelt verfüllt

Seite 28

Auf Spurensuche:

Recherchen zum Schongauer

Fliegerhorst

Seite 32

Peitings beste Aussicht?

Zu Besuch im neuen „forum

Pfaffenwinkel

Seite 38

Das 93. Lechgau-

Trachtenfest findet heuer

in Steingaden statt

Seite 50

Der Bürgerwindpark Fuchstal

geht komplett ans Netz.

Strom für 8 000 Haushalte

Seite 52

Miteinander statt

gegeneinander bei der

Pfaffenwinkel Gewerbeschau

Seite 66

Die jährliche Reise zurück

ins Mittelalter beim

Schongauer Sommer

Seite 68

Kleine Kicker ganz groß:

Anpfiff zur Mini-

Europameisterschaft

Seite 70

Immer noch ein Tabu?

Die Freikörperkultur in

der Region

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Unsere Veranstaltungstipps

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juli / august 2016 | 3


Michael Walk gibt wertvolle kulinarische Tipps

Wenn der Metzgermeister

selbst am Grill steht

14. und 15. August

Lechpark am Rathaus

Lechbruck am See

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40

Altlandkreis | „Zum Grillen gehört

einfach ein schönes Stück Fleisch“,

stellt Michael Walk, Inhaber der

Metzgerei Boneberger fest. Der

Trend geht weg vom klassischen

Schweinehals und hin zu einer

bunten Vielfalt auf dem Rost. Heute

werden eine edle Rinderlende, ein

Ochsenkotelett oder auch Geflügel

und vegetarische Spieße auf den

Grill gelegt.

Michael Walk heizt am liebsten mit

Holzkohle an, das bringe ein gutes

Aroma. Gas- oder Elektro-Grill

sind Alternativen, wenn es schnell

gehen soll. Für das Vorführ-Grillen

im Garten des „altlandkreis“-

Teams hat der Metzgermeister

eine Vielzahl an Grillspezialitäten

mitgebracht, angefangen von

verschiedenen Bratwürsten über

marinierte Schweinewammerl

oder Halsgrad, ganze Platten mit

verschiedensten Fleisch-, Geflügel-

und Gemüsespießen bis hin

zu einigen edlen Stücken von Ochs

und Rind. Das Gargut sollte man

mindestens eine halbe Stunde vorher

aus dem Kühlschrank nehmen,

damit es Zimmertemperatur annimmt.

Michael Walk bedeckt etwa

ein Viertel des Rostes mit Alufolie,

hier werden gefüllte Sachen gegart.

Geflügel wird an der heißen

Stelle angegrillt, bis es Farbe annimmt

und dann lässt man es auf

der Alufolie noch einige Minuten

ziehen. In den Augen des Grillmeisters

sind die größten Fehler,

wenn die Holzkohle noch nicht die

nötige Hitze entwickelt hat und

man das Fleisch zu früh auflegt,

oder wenn man billiges Fleisch

verwendet.

Ein Freund des puren

Fleischaromas

Ist der Grill einmal voll belegt mit

verschiedensten Stücken, dann

kommt die Passion des Metzgermeisters

zum Vorschein. Bei starker

Hitze werden

die Filetsteaks, Ochsenkoteletts

oder T-

Bone-Steaks gegrillt

und das ganz ohne

Würzung. „Ich bin

ein Freund vom unmarinierten

Grillen,

so schmeckt man das

pure Fleischaroma“,

verrät Michael Walk

und würzt seine erlesenen

Stücke nur

hinterher mit Salz

und etwas Pfeffer. Der versierte

Steak-Esser achtet auf Qualität sowie

Herkunft des Fleisches, und

Michael Walk kann eigentlich zu

jedem seiner Fleischsorten eine

Geschichte erzählen. Ochsenfleisch

habe die höchste Qualität, weil

der Ochse langsamer wächst als

ein normales Rind und dadurch

eine Marmorierung im Fleisch

entsteht, die den Geschmack ausmacht.

Auch die richtige Reifung

spielt eine wichtige Rolle, bei der

Metzgerei Boneberger wird in

drei verschiedenen Varianten das

Rindfleisch abgehangen: mit „Dry-

Aging“ in einem speziellen, temperatur-

und feuchtigkeitskontrollierten

Reifeschrank, Nassreifung

in Wasser, oder vakuumiert werden

die Stücke je nach Fleischsorte bis

zu vier Wochen gelagert, bevor sie

in den Verkauf gehen. Am Freitag

und Samstag werden in denden

der Metzgerei Boneberger eine

Vielzahl an Grillspezialitäten angeboten.

Grillplatten gibt es auf Bestellung,

und auch Besonderheiten

wie etwa ein „Tomahawk-Steak“

werden von Liebhabern vorreserviert.

Den Grill nie aus

den Augen lassen!

Vor lauter Geschichten rund um

Fleisch und Tierhaltung vergisst

Michael Walk fast seinen Grill, und

so kommt ein weiterer Tipp des

Meisters: „Niemals vom Grill weg

Michael Walk hat dem „altlandkreis“-Team einige Spezialitäten

mitgebracht wie ein „Tomahawk-Steak“ (vorne).

4 | der altlandkreis


Daumen zum Mittelfinger ist „medium“

und Daumen zum kleinen

Finger ist „well done“.

Stets den Grill im Blick — einer der

wichtigsten Tipps.

gehen!“ Die schönen Steaks zum

Test mit der Gabel anstechen oder

gar mit dem Messer anschneiden,

das ist für ihn ein grober Fehler.

„Wenn oben Fleischsaft austritt,

dann ist es medium und kann gewendet

werden“, rät der Metzger.

Und er gibt noch einen weiteren

Grilltipp: Zum Fleischtest nur mit

dem Finger draufdrücken und

dann mit dem Daumenballen der

anderen Hand austesten. Drückt

man den Daumen zum Zeigefinger,

dann ist das vergleichbar

mit „medium rare“,

Quer zur Faserung

aufschneiden

Haben die Steaks die gewünschte

Garung, werden sie in feinen

Scheiben zum Probieren gereicht.

Beim Aufschneiden sollte

man darauf achten, quer zur Faser

zu schneiden, dann löst sich

die Fleischspannung und jeder

Bissen schmeckt noch zarter.

Während die Gäste sich die

butterweichen Fleischstücke

schmecken lassen, kommt die

Frage auf, warum er so viele

edle Stücke vom Rind und

Ochsen grillt. „Ich möcht ja

selber auch was mitessen“,

weiß der Metzgermeister

aus Leidenschaft

natürlich,

was besonders

gut ist. rg

juli / august 2016 | 5


Anita Weber päppelt verletzte Wildvögel auf

Die Falknerin

und ihre Bussis

Rettenbach | Wenn Anita Weber

über „meine Bussis“ spricht, hat

das viel mit Liebe, aber nichts

mit Küsschen zu tun. Sie meint

Bussarde und im weiteren Sinn

Greifvögel, derer sich die ausgebildete

Falknerin hingebungsvoll annimmt,

wenn sie verletzt wurden.

Wie jener Bussard, mit dem vor

rund zehn Jahren das Berufsleben

der gelernten Holzbildhauerin und

examinierten Altenpflegerin eine

abrupte Wendung erfuhr.

Der Vogel war im Ostallgäu aufgefunden

und zu ihr gebracht

worden: „Damit man ihn behalten

und aufpäppeln darf, muss man

Sachkunde nachweisen.“ Die heute

57-Jährige begann ihre

dritte Berufsausbildung.

Zunächst besuchte sie

die Jagdschule Schongau

und absolvierte die Jägerprüfung

in München als Voraussetzung

für den Falknerschein, der

seit 2009 ihr Wissen über Vögel bestätigt.

Auch bildete sie sich weiter

zur Tierheilpraktikerin, seit August

2015 betreibt Weber eine mobile

Naturheilpraxis für Haus- und

Stalltiere in Rettenbach am Auerberg.

Greifvögel aus den Landkreisen

Weilheim-Schongau und

Ostallgäu versorgt sie ehrenamtlich,

Zukunftsvision ist eine Auffangstation.

Denn die Falknerin hat

In ihrer Küche füttert Anita Weber einen verletzten Sperber.

beobachtet,

dass Tierärzte oder

Tierkliniken nicht immer

mit Wildvögeln umgehen

können: „Ich habe nach

anderen Möglichkeiten gesucht

und wollte wissen: Wie behandelt

man am besten mit Flügelverbänden,

was mache ich bei Traumata.“

Seit vier Jahren greift Weber zu

Globuli, Bachblüten, Heilkräutern

oder wirkt kinesiologisch, bevor sie

Schulmediziner bemüht.

Vor lauter Mäusen

bauen Vögel Unfälle

Greifvögel erleiden zum Großteil

„Frontalunfälle“, kollidieren mit

Autos oder stoßen gegen Fensterscheiben.

Dabei verletzen sie

sich im Gesicht, 80 Prozent tragen

Gehirnerschütterungen davon. Folgen

sind Lähmungserscheinungen,

Blutergüsse, Brüche, die Unfähigkeit,

Nahrung aufzunehmen, zu

fliegen. Zumeist im Winter, wenn

die Greifvögel hungern, oder in der

„Bettelflugphase“, wenn Jungtiere

von den Eltern das Jagen erlernen,

passieren die Unfälle. Größte

Gefahrenzonen sind ausgeaperte

Straßenränder, wo viele Mäuse

unterwegs sind: „Wenn ein Vogel

unterernährt ist, sieht er vor lauter

Maus nichts anderes mehr und

baut einen Unfall“, sagt Weber.

Menschen, die einen verunglückten

Greifvogel finden, rät sie als

Erste-Hilfe-Maßnahmen: „Vorsichtig

herantreten, ein Handtuch oder

eine Jacke über den Vogel werfen,

ihn vorsichtig in einen großen Kar-

6 | der altlandkreis


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Diese Turmfalken-Küken zog Anita Weber auf und wilderte sie anschließend aus.

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ton legen.“ Bussard und Co. orientieren

sich über die Augen. Sehen

sie ihre Retter nahen, gehen sie in

Kampfbereitschaft. Deshalb muss

sich wer helfen will selbst schützen:

„Mit ihren Füßen können die

Vögel massive Verletzungen und

Entzündungen hervorrufen, sie haben

unter ihren Klauen jede Menge

Bakterien“, erklärt Weber. Sich allein

aus dem Griff eines Greifvogels

zu befreien, sei nahezu unmöglich,

selbst für einen Falkner. Einmal

war sie dabei, als sich ein viereinhalb

Kilogramm schwerer Steinadler

in den Arm eines unaufmerksamen

Kollegen verkrallte: „Der

wurde kreideweiß und stand unter

Schock, während wir den Vogel von

ihm lösten.“

Wer einen verletzten Greifvogel

entdeckt, kann über die Polizei

den Jagdpächter verständigen. Den

wiederum bittet Weber, das Tier

„schnellstmöglich zu jemandem

zu bringen, der Ahnung hat“. Vor

einigen Jahren starb in ihrer Obhut

ein Uhu, der sich in einer Stadt im

Oberallgäu verletzt hatte. Ein Tierarzt

habe abgelehnt, ihn zu behandeln,

in der Polizeistation sei der

Uhu noch gegen eine Fensterscheibe

geflogen, erst nach Stunden

kam er in Rettenbach an. Wertvolle

Zeit war verloren, der Uhu starb.

Auch gebe es Falkner, die aus

Angst um die eigenen Tiere Wildvögel

nicht aufnehmen, da letztere

oft von „Außenparasiten“ wie der

Hirschlausfliege, einem Blutparasit,

befallen sind. Weber hat einen

Quarantäneraum, wo sie die Verletzten

im Halbdunkel pflegt, weil

Schädel-Hirn-Traumata so besser

abheilen. Andere Symptome sind

Schlucklähmungen, zeitweise Erblindung,

Flugunfähigkeit. Mittel

der Wahl ist dann eine „Zwangsernährung

über eine Magensonde

mit Fleischbrei“, unterstützt

von Globuli oder Bachblüten. Die

Rekonvaleszenz hängt davon ab,

welcher Gehirnbereich betroffen

ist. Einen Bussard pflegte Weber

einmal drei Monate lang.

Steinadler in Peiting,

Uhu-Population am Lech

Seit sie Greifvögel betreut, hat sie

nicht nur wegen der Unfälle zu

tun. Im Voralpenraum sind wieder

mehr Bussarde, Milane, Turm- und

Wanderfalken unterwegs, die Bestände

erholen sich. In Peiting wurde

jüngst ein junger Steinadler gesichtet,

am Lech gebe es eine „gute

Uhu-Population“. Dass die Zahl der

Windräder zunimmt, führe kaum

zu mehr Greifvogelunfällen: „Der

Sog der Rotorblätter ist schlimmer

für Fledermäuse, die uns eigentlich

als Insektenjäger helfen, oder für

den Schwarzstorch“, sagt Weber.

Eine Unwägbarkeit erwartet die

Tierheilpraktikerin im Sommer

2016, weil „die Leute nach dem

milden Winter viel Mäuse- und

Rattengift gekauft haben“. Greifvögel

könnten vergiftete Beute

machen: „Dann ist, wie bei einem

Schock auch, die Mundhöhle der

Vögel weiß. Erst, wenn sie sich

nach zwei Tagen rötlich verfärbt, ist

eine Vergiftung auszuschließen“,

erklärt Weber. Um ihr Wissen weiterzugeben

und fachkundige Helfer

hinzuzugewinnen, bietet sie in

Rettenbach Greifvogelseminare an

(Termine unter www.mobiletierheilpraxisanitaweber.de

und auf

Facebook). Damit möglichst viele

„Bussis“ genesen .

ts

Ein Bussard-Weibchen, das Ende

Mai Aufnahme in Rettenbach fand.

juli / august 2016 | 7

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eizeit-Ziele

Erholsam oder aufregend, in der Natur oder Touristen-Domizil. Mit ausgewählten

Freizeit-Zielen wagen wir einen Blick über den Altlandkreis hinaus und geben

Anregungen, wohin ein Ausflug in den bevorstehenden Sommerferien gehen könnte.

Da dürfte für jeden etwas dabei sein ...

8 | der altlandkreis


2016er Modelle neu eingetroffen

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Freizeit-Ziele

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10 | der altlandkreis


Auf der roten Couch

Fritz Holzhey und seine Fünfer

Fritz Holzhey und „sein“

Schongau: Seit Generationen

macht sich die Familie des

Ehrenbürgers um die Stadt

verdient.

Foto: Johann Jilka

juli / august 2016 | 11


Schongau | Wirtschaftskapitän,

Technikpionier, Visionär, Stadtrat,

Investor, Wohltäter, Familienmensch

— all diese Attribute können

Fritz Holzhey zugeschrieben

werden. Wobei er die meisten in

seiner so bescheidenen wie verbindlichen

und menschlichen Art

wohl am liebsten unausgesprochen

ließe. Doch sie leiten das

Gespräch, für das der ehemalige

Chef der Schongauer Papierfabrik,

technischer Geschäftsführer

der Haindl-Gruppe und zugleich

Ehrenbürger der Stadt Schongau

auf unserer „Roten Couch“ Platz

genommen hat, am besten ein.

Zugleich fassen sie die Inhalte

unseres Interviews nahezu perfekt

zusammen.

Fritz Holzhey, 2016 ist für Sie ein

„Fünfer-Jahr“: Vor fünf Jahren

wurden Sie Schongauer Ehrenbürger;

15 Jahre ist es her, dass der

fi nnische UPM-Konzern „Ihre“ Papierfabrik

gekauft hat; vor 25 Jahren,

im Jahr 1991, kündigte Haindl

an, in Schwedt an der Oder ein

neues Werk zu bauen — und mit

dem Herbst naht Ihr 75. Geburtstag.

Welchem der vier „Fünfer“

messen Sie die größte Bedeutung

bei?

Sicherlich war der Verkauf der

Firma Haindl an UPM am bedeutendsten,

weil damit auch der

Abschluss meiner beruflichen Tätigkeit

einherging. Der Aufbau des

Werkes in Schwedt, den wir hier

von Schongau aus geplant und

gesteuert haben, gehört auch mit

dazu. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde

war ein besonderes

Datum, würde ich sagen, eine besondere

Ehre und Freude, zumal

schon mein Urgroßvater, meine

Großmutter, ein Großonkel und

mein Vater Ehrenbürger der Stadt

Schongau waren. Und zum 75. Geburtstag

— da kann ich nichts dafür,

der ist halt so … (lacht)

Als Familienunternehmen für

etwa 700 Millionen D-Mark eine

neue Papierfabrik zu bauen — in

Schwedt, nur zwei Jahre nach dem

Ende der DDR — und in diesen Zeiten

des Umbruchs schon 1993 die

Produktion aufnehmen zu können —

war das ein großes Wagnis?

Es war eine Aufgabe, die einem

wohl nur einmal im Berufsleben

gestellt wird. Ich war mit der Planung

und Erstellung einer komplett

neuen Fabrik auf der grünen

Wiese betraut — beruflich wie persönlich

eine außergewöhnliche

Herausforderung; auch für das

ganze Team hier in Schongau, das

die Maßnahmen durchgeführt hat.

Die Arbeiten in Schwedt haben

etwa zehn Mitarbeiter leitend von

Schongau aus betreut, zum Teil

dann noch weitere. So kam die zukünftige

Mannschaft von Schwedt

nach Schongau, um sich mit der

Technik und Organisation, die hier

ja vorhanden war, vertraut zu machen.

Es war eine Sache, die sehr

viel Freude gemacht hat.

Als Mensch, der beruflich viel unterwegs

war und sein Leben nach

dem Außendrumherum zu richten

hatte, haben Sie stets Ihre Verbundenheit

zu Schongau betont.

Können Sie Ihre Liebe zur Lechstadt

beschreiben?

Ich bin zwar in München geboren,

seit meiner dritten Lebenswoche

aber Schongauer. Meine Liebe zu

Schongau ist naturgegeben, es

ist immer meine Heimatstadt geblieben,

ich ging hier zur Schule,

meine Großeltern, meine Eltern,

die ganze Familie ist mit Schongau

verwachsen. Auch meine Frau ist ja

Schongauerin. Wir sind glücklich,

in solch einer schönen Stadt und

ihrer begnadeten Umgebung zuhause

sein zu können. Wichtigster

Aspekt ist die Bindung zwischen

der Familie und der Stadt, die sich

vielleicht am besten ausdrückt in

84 Jahren Mandatsträgerschaft der

Familie Holzhey: Mein Großvater

Anton war 28 Jahre Magistrat beziehungsweise

Stadtrat, mein Vater

Fritz senior 26 und ich 30 Jahre.

Wie sehen Sie die Entwicklung Ihrer

Heimatstadt in den zurückliegenden

Jahrzehnten?

Schongau hat sich nach dem Zweiten

Weltkrieg stürmisch aufgerappelt.

Vorher war neben kleineren

Handwerksbetrieben ja nur die

Papierfabrik da. In den vergangenen

Jahrzehnten haben sich Stadt,

Gewerbe und Industrie dann rasch

nach oben entwickelt hin zu einer

vielseitigen und damit nicht mehr

so konjunkturanfälligen Struktur.

Manches hätte man sicher gerne

weiterentwickelt, was letztlich an

Fakten scheiterte wie der Verkehrsanbindung

oder konjunkturellen

Bedingungen. Insgesamt

kann man aber eine sehr positive

Bilanz ziehen.

12 | der altlandkreis


Die Stadtpolitik verfolgen Sie nach

wie vor — begleiten Sie sie gelegentlich

noch aktiv? Oder könnten

Sie sich gar eine Situation vorstellen,

in der Sie tatsächlich noch einmal

gestaltend eingreifen würden?

Immerhin sind sie fünf Jahre jünger

als der Papst …

Die Stadtpolitik verfolge ich natürlich

sehr interessiert, habe

mich aber, nachdem ich 2008

nicht mehr zur Stadtratswahl angetreten

bin, bewusst zurückgehalten.

Ich halte nichts davon, als

Altvorderer den Neuen ständig

dazwischen zu reden. Deshalb

wollte ich nicht mehr gestaltend

in Erscheinung treten. Wenn mir

etwas wichtig ist, halte ich es für

den richtigen Weg, mich direkt mit

dem Bürgermeister zu unterhalten

und auszutauschen.

Wie ist das Verhältnis zu früheren

Mitstreitern in der UWV, zu früheren

Stadtratskollegen — auch anderer

Parteien — und zu den aktuell

politisch Aktiven?

Der Kontakt zu früheren Mitstreitern

bei der UWV — und die Familie

Holzhey war immer bei den „Freien“

— ist nach wie vor eng. Wir

tauschen uns aus, auch mit Kollegen

der anderen Parteien, etwa

einmal im Monat am Stammtisch

der Ehrenringträger. So bleibt man

in gepflegtem Kontakt.

Im Gerbersaal in der Lechvorstadt empfing Fritz Holzhey „altlandkreis“-

Redakteur Tobias Schumacher zu einem ausführlichen Gespräch.

Seit vielen Jahren engagieren Sie

sich für die Allgemeinheit, insbesondere

für Senioren und Kinder.

Was treibt Sie an bei diesem Engagement?

Dieses Engagement basiert seit

jeher auf einer langen Tradition

in der Familie. Zum Beispiel hat

meine Großmutter seinerzeit nach

dem Krieg der Stadt den Marienbrunnen

gestiftet. Meine Eltern

haben sich ebenfalls für die Stadt

und ihre Einrichtungen eingesetzt,

etwa im Altenheim. Das hat

sich bei mir verstärkt fortgesetzt,

nachdem die Papierfabrik verkauft

wurde, weil das große Konsequenzen

hatte: Nach dem Verkauf

sind die bislang gut sprudelnden

Gewerbesteuern über Jahre weggefallen.

Die Stadt musste sich für

ihren Haushalt viel einfallen lassen,

Einsparungen beschließen,

Projekte verschieben. Ein solches

Projekt war zum Beispiel die Umgestaltung

des Eingangsbereichs

im städtischen Altenheim, die ich

dann finanziell auf den Weg brachte.

Auch das Engagement für den

„Festlichen Sommer in der Wies“

hängt damit zusammen, weil

die Stadt als Träger der Konzertreihe

und der Musikschule wegfiel.

Unter dem Strich könnte man

von einem persönlichen Verantwortungsbewusstsein

sprechen,

das der Verkauf der Papierfabrik

noch verstärkt hat.

Wie kam es zum Bau Ihrer Senioren-Wohnanlage

in der Schongauer

Lechvorstadt?

In den Verkaufsvertrag wurde mit

aufgenommen, dass ich das „Fabriksgut“

— die Ökonomie, wie wir

sagen — von UPM zurückkaufen

und weiterhin langfristig als landwirtschaftlichen

Betrieb an die

Familie Wühr verpachten konnte.

Und auf einem Teil des Hofareals

wurde die Seniorenwohnanlage

gebaut, in der ehemalige Mitarbeiter

der Papierfabrik in und um

Schongau und deren Angehörige

barrierefrei leben und sich möglichst

lange selbst versorgen können.

Zur Unterstützung dieser Idee

habe ich eine Stiftung ins Leben

gerufen, aus deren Erträgen die

Mieter einen monatlichen Mietzuschuss

bekommen. Die Wohnungen

sind seit der Fertigstellung

2009 durchgängig voll belegt. Im

denkmalgeschützten Gebäudeteil

an der Lechvorstadt haben wir

freie Mietwohnungen installiert

und in einem einstmaligen Stall

den Gerbersaal eingerichtet, den

wir für Veranstaltungen, Hochzeiten

oder Familienfeiern vermieten.

Auch die Landwirtschaft entwickelt

sich weiter …

Das war nötig, nachdem am 13.

August 2013 ein Großbrand die

Scheune über dem Kuhstall zerstört

hat. Die Landwirtschaft wurde

seither provisorisch betrieben,

bis die Familie Wühr und ich

gemeinsam entschieden, in die

Staffelau auszusiedeln. Das Vorhaben

wird im Laufe des Sommers

abgeschlossen sein. Damit

einher geht die Umstellung des

Milchviehbetriebs auf ökologische

Landwirtschaft und Heumilch. Ich

bin der Investor, und die Familie

Wühr — wie schon bisher — auch

für viele weitere Jahre Pächter und

Betreiber.

Wie lange existiert die Hofstelle eigentlich?

1917 wurde das Anwesen von der

G. Haindl’schen Papierfabrik gekauft

und ab 1918 als Landwirtschaft

betrieben. Die Familie Wühr

übernahm 1963 den Betrieb, zunächst

als Angestellte und später

bis heute als Pächter.

Wir haben vorhin kurz Ihren Einsatz

für Kinder angesprochen …

Richtig — ein weiteres Engagement

der sozialen Art: Die Familie

meines Bruders und meine eigene

hatten entschieden, das Haus

unserer Eltern in die Holzhey-

Kinderstiftung einzubringen. Deren

einziger Zweck ist, das Haus in

ein Kinderheim umzuwidmen und

der „Tabaluga-Kinderstiftung“ zur

Verfügung zu stellen. Das ist jetzt

fast zehn Jahre her. Heute leben

dort 16 bis 18 Kinder, die von der

Fürsorge bestimmt werden. Sie

sind traumatisiert durch Gewalt

oder sexuellen Missbrauch in den

Familien, brauchen deshalb eine

besondere Obhut und werden

professionell von der Tabaluga-

Stiftung betreut. Für meine Frau

und mich ist das eine schöne und

erfüllende Sache, eine wunderbare

Nachbarschaft.

Gibt es soziale Bereiche, in denen

Sie weiteren Handlungsbedarf sehen

für sich persönlich, für die

Gesellschaft?

Am wichtigsten ist, dass all die

angesprochenen Engagements

abgesichert sind und ergänzt

werden. Ansonsten wird die Zukunft

zeigen, ob weiterer Bedarf

besteht.

Wäre das nicht eher Sache der

Kommunen oder des Staates?

Selbstverständlich sind die in erster

Linie gefragt. Es gibt aber Dinge,

die eine Kommune nicht

juli / august 2016 | 13

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leisten kann und wo wir — wenn

möglich — einspringen.

Beruflich sind Sie immer noch aktiv,

unter anderem investieren Sie

eine beträchtliche Summe in den

Ausbau der Golfanlage und des

Hotels Auf der Gsteig in Lechbruck.

Braucht ein vormaliger hochkarätiger

Firmenlenker solch eine „Ruhestandsherausforderung“?

Auch das ist nach dem Verkauf der

Firma mehr oder minder zufällig

entstanden. Wir kamen in Kontakt

mit den zwei Landwirten, die die

neue Golfanlage gegründet hatten.

Als ein weiteres finanzielles

Engagement notwendig wurde,

haben wir uns entschlossen, mit

einzusteigen. Und es liegt in der

Natur meiner Einstellung, etwas

weiterzuentwickeln, das ich angefangen

habe. Zunächst wurde der

Golfplatz fertiggestellt, 2004 kam

dann der Bau des Hotels und 2014

dessen Erweiterung, um in eine

Größenordnung zu kommen, in

der die Anlage wirtschaftlich betreibbar

ist.

Gibt es Auf der Gsteig längerfristige

Pläne — vielleicht einen fünften

Stern fürs Hotel? Das Fehlen von

Häusern der gehobenen Klasse bemängeln

immerhin Touristiker im

Pfaffenwinkel wie im Ostallgäu …

Wir werden den Golfplatz weiter

optimieren, beispielsweise

die Wege zwischen den Bahnen

verkürzen, um die Gegebenheiten

angenehmer zu gestalten für

unsere — lassen Sie es mich so

nennen — „Gäste Ü 50“. Zum fünften

Stern kommt ein klares Nein.

Unsere Devise ist: Wir leben in einer

ländlichen Region, wir wollen

unser Haus gehoben, aber nicht

abgehoben betreiben. Die Entwicklung

seit der Erweiterung gibt

uns Recht.

Lechbruck hegt weitere Hotelpläne


Die Diskussion um das neue Hotel

verfolge ich am Rande, zumal es

ja schon Umplanungen gab. Es

wird noch viel Wasser den Lech

hinabfließen, bis etwas passiert.

Generell habe ich keine Bedenken.

Es wäre sogar eine Ergänzung für

unseren Golfplatz, wenn mehr

Publikum nach Lechbruck kommt.

Außerdem unterscheidet sich die

geplante Hotelart von unserer. Wir

wollen unser Konzept pflegen: gehoben,

nicht … — wie vorher gesagt.

Bürgermeister Helmut Angl

hat auch uns bei unseren Projekten

immer unterstützt.

Wie sehen Sie Ihr eigenes Golfspiel?

Ich muss zugeben — ohne Leidenschaft

(schmunzelt). Ich habe Spaß,

wenn ich auf der Runde bin, was

leider sehr selten passiert. Schön

ist: Man ist im Freien, in einer

wunderbaren Landschaft, körperlich

und mental gefordert. Ich

hoffe, dass meine sonstigen Aktivitäten

in Zukunft zurückgeschraubt

werden, um mehr Zeit fürs Golfen

zu bekommen.

Hat Ihnen das Zur-Ruhe-Kommen

beim Golfen auch mit über das

Ende der Papierfabrik als Familienunternehmen

hinweggeholfen?

Zur Ruhe zu kommen ist nicht

durchs Golfen entstanden, sondern

durch die fordernden Bautätigkeiten

Auf der Gsteig und in

Schongau. Das war alles sicher

eine Ablenkung, die verhindert

hat, dass man dasitzt, grübelt oder

der Vergangenheit nachtrauert …

Würden Sie zustimmen, dass der

Verkauf der Haindl-Werke an UPM

heute rückblickend in der deutschen

Wirtschaftsgeschichte als

Präzedenzfall für die beginnende

Globalisierung gesehen werden

kann? Immerhin machte Haindl

damals schon 1,6 Milliarden Euro

Umsatz und galt als europäischer

Riese in der Rollenpapierproduktion.

Das ist durchaus so. Haindl war

als reine Familienfirma in der Papierindustrie

groß, erfolgreich und

über 150 Jahre im Geschäft. Gerade

in den Jahren vor dem Verkauf

waren wir überaus erfolgreich.

Dann sah es die überwiegende

Mehrheit der Gesellschafter an der

Zeit, im Rahmen der Globalisierung

an einen Verkauf zu denken.

Meine Familie und ein weiterer

Familienzweig haben sich lange

dagegen gestemmt, schlussendlich

konnten und wollten wir aber

nicht gegen die Mehrheit einen

Verkauf verhindern.

Wie haben Sie damals die Verkaufsverhandlungen

erlebt — auf

Augenhöhe mit den Finnen oder

eher in der Rolle eines „Heuschreckenopfers“?

Die Verhandlungen wurden mehr

oder minder ausschließlich mit

UPM geführt, weil das ein erfolgreicher

finnischer Konzern war —

und ist. Dort gibt es keinerlei Heuschreckenmentalität.

Die Firma

entsprach in Politik und Technik

sehr der Firma Haindl. Wichtig

war uns, dass die Werke in gute

Hände kommen, von denen wir

erwarten konnten, dass sie die

Fabriken erfolgreich weiterführen.

Schongau gilt nach wie vor als ein

gut laufender und gut geführter

Standort, der in der Lage ist, sich

gegen konzerninterne Konkurrenz

und am internationalen Markt zu

behaupten. Rückblickend kann ich

sagen: Erstens war der Zeitpunkt

für einen Verkauf ein sehr guter.

Zweitens war die Firma UPM der

richtige Partner, die Entwicklung

hat uns Recht gegeben. UPM hat ja

Haindl nicht als Sanierungsfall gekauft,

sondern als zukunftsträchtige

Produktionsstandorte.

Und das setzt sich fort?

Das erfahrene und motivierte

Schongauer Team hat in den letzten

15 Jahren gezeigt, wie man

erfolgreich an der Spitze bleiben

und sich so die Zukunft mit notwendigen

Investitionen verdienen

und sichern kann. Diese Entwick-

14 | der altlandkreis


lung sehe ich mit großer Freude

und Genugtuung. Erwähnen

möchte ich in diesem Zusammenhang

mit gewissem Stolz, dass mit

Winfried Schaur ein Schongauer

und ehemaliger Haindl-Mitarbeiter

— nachdem er zunächst mit

der Werksleitung betraut worden

war — bei UPM eine beispiellose

Karriere beschreiten konnte. Als

Chef der UPM-Papiersparte mit 17

Werken in Europa und Nordamerika

berichtet er heute direkt an die

Konzernspitze.

Können Sie unseren Lesern einen

Einblick geben, wie derlei Verkaufsgespräche

ablaufen — oder

schaut man sich besser einen Wirtschaftskrimi

im Fernsehen an?

Als Papier-Ingenieur war ich für

die Technik zuständig, mit den

Verhandlungen war ich nur teilweise

befasst. Sie sind von unseren

Kaufleuten professionell

betrieben und erfolgreich abgewickelt

worden. Das Ergebnis wurde

dann von allen Gesellschaftern

getragen. Ein positiver Aspekt des

Verkaufs war sicherlich die Beteiligung

aller Mitarbeiter mit einer

Ausschüttung im zweistelligen

Millionenbereich. Der Verkauf war

kein Wirtschaftskrimi.

Vermissen Sie und Ihre Frau die

Weihnachtsfeier mit den Kindern

der Papierfabrik-Mitarbeiter?

Das war eine liebgewonnene Einrichtung

und Tradition, die schon

auf meine Großeltern zurückging.

Wir sind froh, dass das von der

UPM-Führung fortgeführt wird.

Jetzt haben wir den engen Kontakt

mit „unseren“ Kindern in der

Tabaluga-Stiftung.

Sie wohnen immer noch in Sichtweite

des Werks: Was wird — oder

besser: sollte — mit den früheren

Haindl-Wohnhäusern entlang der

Peitinger Straße passieren?

Die Häuser stammen zum Teil

noch aus der Vorkriegs- oder unmittelbaren

Nachkriegszeit. Mittelfristig

sind sie nicht zu erhalten

und werden sicherlich eines Tages

abgerissen. Aus Sicht der Papierfabrik

ist es sinnvoll, die Flächen

in Reserve vorzuhalten für bauliche

Maßnahmen, es sind Erweiterungs-

und Nutzflächen. UPM

beschäftigt sich auch mit anderen

Sparten. Um die entwickeln zu

können, sind Flächen direkt an

der Fabrik wichtig.

Welche Verpflichtungen — auch

ideeller oder vielleicht sogar moralischer

Natur — leiten Sie für sich

ab aus der Schongauer Ehrenbürgerwürde?

Für mich ist das Ehre und Aufgabe

zugleich, die alles umfasst,

was wir eben besprochen haben.

Diese Ehrung ist sicher einer der

Gründe für mein Engagement für

die Allgemeinheit. Das werde ich

im Auge behalten und versuchen,

weiter helfend bereit zu stehen.

Was erwarten oder versprechen

Sie sich für die Zukunft von Schongau?

Die Stadt muss schauen, dass sie

auf der einen oder anderen Seite

nicht den Anschluss an Entwicklungen

verliert — und zugleich am

Boden bleibt; dass sie als liebenswerte

Stadt ihren Charme behält

und für ihre Bürger eine angenehme

Heimat bietet.

et.

Und was wünschen

Sie sich

persönlich?

In erster Linie,

gesund

zu bleiben;

dass uns

friedliche Zeiten

erhalten

en

bleiben; und

dass Schongau

und seine Umgebung

eine

gute, lebens-

und liebens-

en

werte Heimat

bleibt.

ts


Integrationsverein seit neun Jahren in Schongau

Vielfalt als Chance

und Bereicherung

Schongau | „Früher waren wir

Gastarbeiter, dann Ausländer und

heute nennt man uns Migranten“,

stellt Kadin Ustahüseyin fest, die

seit ihrer Kindheit in Schongau

wohnt. Zusammen mit Christen

und Muslimen engagiert sie sich

im Verein „Deutsch-türkische Initiative

zur Integration aller ausländischer

Mitbürger“, der schon

2007 in Schongau gegründet wurde.

Initiator des Vereins war der frühere

Konrektor des Welfengymnasiums

Horst Maier, der erkannte,

was ausländische Kinder an Hürden

überwinden mussten, um an

weiterführende Schulen zu gelangen.

Zusammen mit Hatice Sana

und weiteren türkisch-stämmigen

Schongauern gründete er den

Integrationsverein; nicht nur zur

Chancengleichheit im schulischen

Bereich, sondern auch zum Dialog

und zur besseren Integration

aller ausländischen Mitbürger. Kadin

Ustahüseyin, die damals zwei

Töchter am Gymnasium hatte, war

von Anfang an dabei und konnte

beispielsweise erwirken, dass es

zum Schuljahresanfang auch eine

muslimische Gebetsstunde an der

Grundschule gibt.

Sprachförderung von

Kind und Mutter

Ein herber Rückschlag für den

kleinen Verein war der Tod des

Vorsitzenden Horst Maier 2015.

„Gerade in dieser Zeit einen solchen

Verein aufzulösen — das geht

doch nicht“, sagte sich Monika Soyer-Bauer

und übernahm knapp

vor der Auflösung die Vereinsführung

mit Serife Nur-Turan. Ihre

Beim Friedensgebet in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche waren

(von links) der katholische Pfarrer Karl Klein, der evangelische Pastor

Hartmuth Stamm sowie Arif Sirin und der Imam Veli Bayar von der DITIB-

Moschee dabei.

Beim interreligiösen Gespräch standen Vertreter der katholischen und

evangelischen Kirchen mit Muslimen im Dialog.

Ziele sind unverändert, der Dialog

sowie ein friedliches Miteinander

sollen weiter gefördert werden.

Als Deutsch- und Religionslehrerin

am Welfengymnasium liegt

Soyer-Bauer die Sprachförderung

nicht nur der Kinder, sondern auch

der Mütter zuhause am Herzen.

„Um Extremismus zu vermeiden,

ist Bildung und Wissen über die

Religionen ganz wichtig“, nennt

sie weitere Ziele.

Dialog zwischen

allen Kulturen

Dafür initiiert der Verein Vorträge,

interreligiöse Gespräche und

bietet Deutschkurse an. Im Herbst

2015 fand in der Schongauer

DITIB-Moschee und im Frühjahr

2016 in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche

ein Friedensgebet

mit Muslimen, katholischen und

evangelischen Christen statt. „Der

Besuch war überwältigend“, freut

sich Monika Soyer-Bauer über den

Erfolg dieser Friedensgebete und

auch über die vielen guten Gespräche

hinterher im Pfarrheim.

Als weitere Aktionen sind ein Improvisationstheater

„Impro alla

turka“ am Freitag, 14. Oktober,

eine Bücherspende an die Stadtbücherei

mit arabischer Literatur

und natürlich wieder ein Friedensgebet

geplant, dann in einer katholischen

Kirche. Besonders jetzt,

da so viele Flüchtlinge im Schongauer

Land sind, möchten sich

Migranten wie Kadin Ustahüseyin,

die schon viele Jahre hier leben,

einbringen. „Unser Schwerpunkt

ist der Dialog mit allen ausländischen

Mitbürgern“, nennt die Vorsitzende

Monika Soyer-Bauer das

und beschreibt damit das oberste

Ziel: Ein besseres Verständnis der

verschiedenen Kulturen und Religionen

untereinander.

rg

16 | der altlandkreis


C-Jugendturnier heuer in Lechbruck

Anpfiff zum 34. Lech-Cup

Lechbruck | Traditionell bildet der

Lech-Cup den Saisonabschluss

und Höhepunkt für die C-Jugend-

Fußballer (unter 15 Jahren) im

Altlandkreis und angrenzenden

Gebieten. 16 Mannschaften spielen

am 2. und 3. Juli auf dem

Lechbrucker Sportgelände um den

begehrten Wanderpokal.

Helmut Hunger hatte den Lech-

Cup 1983 als ein Turnier zur Förderung

der Fußballjugend in der

Region ins Leben gerufen. Seit

2007 hat Nachfolger Michael Hunger

das Sponsoring übernommen

und unterstützt das Fußballwochenende

mit seinem Friseurteam-Hunger

alljährlich mit weit

über 1 000 Euro. Denn außer der

Trophäe spielen die jungen Fußballer

auch um den Gewinn einer

der vielen Sachpreise. Der TSV

1860 München, seit vielen Jahren

ideeller Sponsor, stellt Eintrittskarten

für eine komplette Mannschaft

inklusive Betreuer zu einem

Zweitligaspiel in der Allianz Arena

zur Verfügung. Die Gruppenauslosung

hat heuer Profi-Stürmer

Sascha Mölders übernommen.

Der siegreichen Mannschaft beim

diesjährigen Lech-Cup winkt ein

Freundschafts-Heimspiel gegen

die C-Jugendlichen der Münchner

Löwen. Als Termin hierfür ist der

13. Juli vorgesehen. Zudem darf

sich der als beste Spiele des Turniers

ausgezeichnete Fußballer

über ein Probetraining beim TSV

1860 München freuen. Rund 300

Jugendliche, Trainer und Betreuer

werden auf dem Sportgelände

in Lechbruck erwartet. Ein nicht

unerheblicher organisatorischer

Aufwand also für den austragenden

Verein. Zurzeit sind die Verantwortlichen

vom SV Lechbruck

dabei, unter der Federführung

von Josef Hansbauer die finalen

Vorbereitungen für einen optimalen

Turnierablauf zu treffen.

Traditioneller

Gottesdienst am Sonntag

Nachdem am Samstag, 2. Juli, gegen

9.30 Uhr alle teilnehmenden

Vereine am Sportgelände vom SV

Lechbruck eingetroffen sind, findet

die offizielle Begrüßung und

Eröffnung des Turniers statt. Kurz

vor 10 Uhr beginnen dann die ersten

Partien. Während des ganzen

Samstags schießen zudem alle

Mannschaften einen Sieger an

der Torwand aus. Die Gewinner

bekommen die Eintrittskarten für

das Löwen-Spiel und werden um

etwa 17.30 Uhr bekanntgegeben.

Hier werden auch die ausscheidenden

Mannschaften geehrt.

Am Sonntag findet ab 9.30 Uhr

der traditionelle gemeinsame

Jugend-Feldgottesdienst mit musikalischer

Umrahmung statt.

Nach einem Fototermin und der

Auslosung beginnen die Viertelfinalspiele

ab etwa 11.20 Uhr. Ein

weiterer sportlicher Höhepunkt

wird sicherlich das Einlagespiel

(15.15 Uhr) der kleinsten Fußballer,

der G-Jugendmannschaften

des SV Lechbruck und des TSV

Steingaden. Um 16 Uhr wird

schließlich das Finale angepfiffen.

Im Anschluss daran sind die

Siegerehrungen mit den verschiedenen

Preisübergaben. Kurzfristige

Änderungen sind jedoch nicht

auszuschließen.

tis










Assistiert von

Josef Hansbauer

(l.) loste

Sascha Mölders

(mitte) unter

der „Aufsicht“

von Sponsor

Michael Hunger

(r.) die Gruppen

zum 34. Lech-

Cup 2016 in

Lechbruck aus.

juli / august 2016 | 17


Flip-Flops nach Maß in Bad Bayersoien

Modisch und gesund

in den Sommer

Ihr Fachgeschäft für Menschen mit

besonderen Sehproblemen

Als zertifi zierter LowVision Gold-Partner von

SCHWEIZER beraten wir Sie umfassend,

wenn die Brille nicht mehr ausreicht…

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Sehberatung !

Nur bei diesem Augenoptiker :

Bad Bayersoien | Sie gehören

längst zu den beliebtesten Sommerutensilien

der Deutschen:

die Flip-Flops. Diese zumeist aus

Kunststoff bestehenden Sandalen,

bei denen ein kleiner Steg zwischen

den Zehen für Halt sorgt.

Sobald die Temperaturen ansteigen,

zieren sie in zahlreichen Varianten

die Füße der Menschen.

Doch insbesondere die kostengünstigen

sollen nicht gerade

zu einem gesunden Fuß beitragen

und nicht selten sogar „der

Grund für Fehlstellungen sein“,

wie Benjamin Schwarz, Inhaber

der gleichnamigen Orthopädie-

Schuhtechnik in Bad Bayersoien,

erklärt.

Gemeinsam mit seinen fünf Mitarbeitern

bietet er seinen Kunden

seit einigen Jahren eine gesunde

Alternative an: eine orthopädische

Maßeinlage als individuellen und

trendigen Flip-Flop. Auf Basis eines

digitalen Fußabdruckes wird

hierfür in der CNC-Fräse eine

computergenaue Einlage gefräst

und geschliffen.

Handarbeit trifft auf

moderne Technologie

Anschließend werden die Einzelteile

wie Bettung, Riemen, Zehensteg

und Laufsohle in Handarbeit

zu einer Sandale ausgearbeitet.

Die Optik des persönlichen Flip-

Flops kann frei gewählt werden,

wie etwa die Farbe der Schale

und des Riemens. Die Materialien

hat Benjamin Schwarz immer

vorrätig. Damit alles perfekt sitzt,

wird der Schuh nach der Fertigung

am Fuß des Kunden probiert. Erst

nach dieser Kontrolle wird der

Steg angeklebt und -genäht. Damit

das Satinband nicht zwischen

den Zehen reibt, auch wenn die

richtige Position bereits beim

digitalen Fußabdruck ermittelt

wurde. Wer möchte, kann sich

sogar einen Namen oder Begriff

in den Riemen sticken lassen. Die

entsprechende Maschine hat sich

Benjamin Schwarz kürzlich zugelegt,

um die Fertigung komplett

hausintern zu vollziehen.

Seit etwa acht Jahren bietet die

Orthopädie-Schuhtechnik Schwarz

die individualisierten Flip-Flops

an. „In den letzten zwei Jahren hat

die Nachfrage deutlich angezogen“,

freut sich Benjamin Schwarz

über das Geschäft, welches selbstredend

im Sommer Hochkonjunktur

hat. Während seiner beruflichen

Tätigkeit in Oberkochen hatte

der heute 34-Jährige das Verfah-

Musik im Pfaffenwinkel 2016

Sonntag, 3. Juli 19.00 Uhr Wieskirche

Wolfgang A. Mozart Konzert für Flöte und Harfe KV 299

Antonin Dvořàk Biblische Lieder op. 99

Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95

„Aus der Neuen Welt“

Sonntag, 24. Juli 16.00 Uhr Bibliotheksaal Polling

„Von Wolfgang A. Mozart zu Leonard Bernstein“

Mit jungen Künstlern unserer Region und Gästen

Kartenvorverkauf: Musik im Pfaffenwinkel, Tel. 08861/2194138

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18 | der altlandkreis


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ren einst mitentwickelt elt und nach

seiner Rückkehr in den Familienbetrieb

die Technik mitgebracht. In

rund einer Woche ist die Fertigung

eine Paares realisierbar, wenngleich

Schwarz auch von Fällen

berichtet, bei denen Kunden am

Vormittag kamen und abends die

Flip-Flops mitnahmen. Bei einer

längerfristigen Vorbestellung sei

das „bei Leuten, die von weiter

her kommen, in Ausnahmefällen

machbar“. Seine Modelle hat er

bereits bis nach New York verschickt,

auch wenn der Großteil

seiner Kunden aus der Region

stammen. Etwa 20 Paare fertigt

der Betrieb in einer Woche. Wem

das Tragen von Flip-Flops nicht

zusagt, kann sich auch „normale“

Sandalen oder Hausschuhe mittels

gleichen Verfahrens anpassen

lassen. Sollten die Sommerschuhe

von Strand oder Wiese dreckig

werden, können sie einfach in

die Waschmaschine. Bei zu starker

Verschmutzung schleift sie

Schwarz zudem gerne ab, „dann

sind die Schuhe so gut wie neu“,

wie er verspricht.

Familienbetrieb

in vierter Generation

Neben den Sandalen zählen

das Fertigen von Einlagen nach

Maß und orthopädischen Schuhen

sowie klassische Reparaturen

zu den Kernaufgaben. Ein

Sportschuhverkauf ergänzt das

Spektrum des Geschäftes aus der

Bayersoier Brandstatt. Anfang

Die Heimat der Orthopädie-Schuhtechnik Schwarz in Bad Bayersoien.

des Jahres hat Benjamin Schwarz

den Familienbetrieb von seinem

Vater übernommen und führt diesen

damit bereits in der vierten

Generation. Ein Augenmerk legt

er — wie seine Vorgänger — besonders

auf die Verbindung von

Tradition und Moderne. Wer sich

davon überzeugen möchte, ist jederzeit

eingeladen. Die Flip-Flops

können im Übrigen mit einem

Einlagenrezept verrechnet werden

— und davon bekommt jeder

im Jahr zwei ausgestellt. tis

In einer CNC-Fräse werden die Flip-Flop-Schalen gefertigt.

FESTLICHER

SOMMER

in der

Mitwirkende: Solisten, Chor der Stadt Schongau,

Chor der Berufsfachschule für Musik Krumbach, La Banda,

Neue Süddeutsche Philharmonie, Leitung: Christoph Garbe

Orchester der Stadt Schongau, Junges Ensemble mit alter Musik

Leitung: Kristina Kuzminskaite

08. Mai 2016 Welfenmünster Steingaden 18.00 Uhr

Alte Musik in jungen Händen

18. Juni 2016 Basilika Altenstadt 19.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik

26. Juni 2016 Wieskirche 19.00 Uhr

J. Haydn: Große Cäcilienmesse HOB.XXII:5

10. Juli 2016 Wieskirche 19.00 Uhr

A. Bruckner et.al.: 3 Motetten

W.A. Mozart: Requiem d-moll KV 626

24. Juli 2016 Wieskirche 19.00 Uhr

L.v. Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op.92

W.A. Mozart: Litaniae de venerabili

altaris Sacramento KV 125

Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V.

Karten: www.wieskonzerte.de

juli / august 2016 | 19


Der „Shiremeier“ in Tritschenkreut

Wir suchen dich!

Die Giganten

unter den Pferden

ept entwickelt und produziert Steckverbinder, die sich in elektronischen

Bauteilen für Fahrzeuge, Steuerungstechnik und Telekommunikation befinden.

Für den Ausbildungsbeginn im September 2017 bieten wir engagierten

jungen Menschen folgende Ausbildungsplätze an:

Ausbildung in Peiting

Werkzeugmechaniker (m/w)

Industriekaufleute (m/w)

Fachkraft Lagerlogistik (m/w)

Oberflächenbeschichter (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Fachinformatiker

Anwendungsentwicklung (m/w)

Fachinformatiker

Systemintegration (m/w)

Ausbildung in Buching

Peißenberg | Die „Shire Horses“,

eine alte englische Kaltblutrasse,

sind mit einem Stockmaß von

1,75 bis zwei Metern und einem

Gewicht von 700 bis 1 000 Kilogramm

die größte und schwerste

Pferderasse der Welt. Neben dem

imposanten Anblick zeichnet die

Tiere besonders Kraft, Mut und

Robustheit, aber auch Gelehrigkeit

und Gutmütigkeit aus. Daher

gelten sie als vielseitiger Partner

für Freizeit und Sport, zum Reiten

und Fahren; mit Beinen länger als

der Rücken, was als sogenanntes

„Hochquadrat“ bezeichnet wird.

Es scheinen eben jene Attribute

und die Erscheinung zu sein, die

Robert Mittelmeier, dem „Shiremeier“

aus Tritschenkreut in Peißenberg,

an seinen Tieren faszinieren.

Seit über zwei Jahrzehnten

dreht sich das Leben des 53-Jährigen

um die Giganten unter den

Pferden. Seine Begeisterung ist in

jeder Aussage spürbar.

Hofstelle über ein

Jahrtausend alt

Die Hofstelle, auf der sich der

„Shiremeier“ niedergelassen hat,

ist nachweisbar bereits über 1 000

Jahre alt. Es war einst die Heimat

der Familie Günther, aus welcher

der berühmte bayerische Maler

aus der Barock- und Rokoko-Zeit,

Matthäus Günther, entstammte.

1995 hatte Robert Mittelmeier den

Hof erworben und schnell erkannt,

dass sich mit der Nische „Shires“

Geld verdienen lässt. Durch ganz

Europa ist er mit seinen Tieren

getourt, gemeinsam mit einem

40-Tonner samt Wohnmobil. Zum

Teil bekam er Anrufe erst vier Wochen

vor einer Veranstaltung. Eine

zu kurze Vorbereitungszeit? Kein

Problem für Mittelmeier, auch

wenn er zugibt, dass ihm bisweilen

das Glück hold war. Vielmehr

ist es jedoch das Vertrauen

in seine Partner, die Shires. Da

wurde in England schon mal ein

sogenanntes „Quadron“ gefahren,

wenn vier Pferde hintereinander

an einen Wagen gehängt werden

und diesen durch einen

Parcours ziehen. An

sich schon ein

schwieriges Unterfangen,

absolvierte

Mit-

Werkzeugmechaniker W k h (m/w)

Mechatroniker (m/w)

Technischer

Produktdesigner (m/w)

Duales Studium in Peiting

Du möchtest Studium und Praxis verbinden?

Dann bewirb dich für ein Verbundstudium

Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Um sicher berücksichtigt zu werden,

sende bitte deine aussagefähigen Unterlagen

bis 31. August 2016 an untenstehende

Adresse:

ept GmbH

Personalabteilung

Heide Ramminger

Bergwerkstr. 50

86971 Peiting

Tel. 0 88 61-250 10

Fax 0 88 61-683 32

Personal@ept.de

www.ept.de

20 | der altlandkreis

„Shiremeiers Maurice“ — einer der sechs

Deckhengste auf dem Hof in Tritschenkreut.


Zwei mal zwei Generation: Robert Mittelmeier, Tochter Leonie, die tatkräftig

auf dem Hof mithilft, sowie Fohlen „Ridley“ und dessen Mutter.

telmeier dies mit vier Hengsten,

von denen nur zwei eingefahren,

also vorbereitet waren.

Events als regionale

Höhepunkte

Er kann zahlreiche solcher Geschichten

erzählen, schließlich

sind seine Fähigkeiten enorm gefragt.

Der Landwirt ist einer der

wenigen weltweit, die etwa einen

achtspännigen Kampfwagen mit

Shire Horses fahren können. Auf

rund 20 bis 30 Events zeigte er

jährlich sein Können. Mittlerweile

nimmt er die weiten Strecken

kaum noch auf sich. Zu Veranstaltungen

wie Hochzeiten „oder auch

Scheidungen“, wie Mittelmeier

witzelt, können er und seine Pferde

noch gebucht werden.

Ein Höhepunkt im regionalen

Veranstaltungskalender waren

jahrelang die Events auf dem Hof

des „Shiremeiers“. Den Charme

machte dabei unter anderem die

Tatsache aus, dass Freizeitfahrer

und -reiter teilnehmen konnten —

auf eine Startliste wurde bewusst

verzichtet, so Robert Mittelmeier:

„Es sollte einfach eine Gaudi sein.“

Im Laufe der Zeit entwickelte sich

so eine zweitägige Veranstaltung,

die bis zu 5000 Personen anlockte.

Einmal wurde im Zuge dessen

ein „Monstertruck-Rennen“

ausgeschrieben, worauf Rocker

auf ihren Motorrädern angereist

kamen. Sie dürften einigermaßen

verdutzt geschaut haben, als sie

feststellten, dass sich hinter Monstertrucks

„Bobby-Cars“ verbargen,

die hinter die Shires gespannt

wurden. Den Rockern gefiel es.

Ein großer Spaß also, von dem

noch immer ein Film im Internet

(youtube) zeugt. Mit der Zeit wurden

die Auflagen für die Veranstaltung

jedoch immer mehr, so

dass sich der Aufwand nicht mehr

rechnete. Also ließ Mittelmeier es

sein, wenngleich ihn immer wieder

Leute auf diese Highlights ansprechen.

Weit mehr als ein

Zuchtbetrieb

Derzeit beherbergt Mittelmeiers

Shire Horse-Zentrum 16 Pferde

dieser Rasse, darunter sechs Deckhengste.

In Hochzeiten waren es

bis zu 40 Tiere. Zwei bis vier Fohlen

gebären seine Shire-Stuten im Jahr

zusammen. Die jungen Tiere sind

meist schon vorab reserviert. Wer

den Hof besucht, erkennt schnell,

dass die Pferde beim „Shiremeier“

ein gutes Leben führen. Selbstverständlich

müssen die Boxen

ohnehin wesentlich größer als bei

üblichen Pferderassen sein, doch

hier sind sie auch für ein Shire

Horse überdimensioniert, bieten

viel Platz, Licht und frische Luft.

Auf Gitter zwischen den einzelnen

Parzellen wird bewusst verzichtet.

„Wer Kontakt sucht, findet ihn“, so

Mittelmeier. Doch der insgesamt

38 Hektar große Hof, den er mit

seiner Frau Ariane und seinen drei

Kindern (16, 14 und zehn Jahre) bewirtschaftet,

ist weit mehr als ein

Zuchtbetrieb: 80 bis 85 Prozent

des Futters werden selbst produziert,

der landwirtschaftliche Teil

sei ohnehin der wichtigste. Ferienzimmer

und -wohnungen bieten

Platz zur Erholung. Eine Frau, die

ihre Pferde auf dem Hof eingestellt

hat — auch Pensionspferdehaltung

zählt zum Angebot — bietet etwa

Reiten für beeinträchtige Menschen

an. „Toll, was sie da aufzieht“,

freut sich Mittelmeier über

das Engagement.

Zahlreiche Kurse ergänzen das

Angebotsspektrum des Pferde-Experten.

Allerdings nur auf Anfrage

und ganz bewusst einzeln. Dass

etwa bei der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung ein „Fahrkurs“

in einer Woche absolviert werden

kann, kritisiert er: „Das kann man

nicht in einer Woche lernen.“ Bei

ihm wird man ein Jahr lang von erfahrenen

Fahrern begleitet. „Man

muss Fahrer und Pferd zusammenbringen“,

meint er. Außerdem

hält er nichts davon, den Kurs mit

einem fremden Tier zu bestreiten.

Eine weitere Aufgabe, der sich

der Fachmann annimmt, ist das

Korrigieren von Shires aus aller

Welt. „Wir wollen die Pferde auf

den Menschen konfigurieren“,

erklärt der studierte Geologe.

Dabei lernen die Besitzer wichtige

Details wie etwa die richtigen

Signale oder auch anatomische

Aspekte ihres Tieres kennen. Und

wer möchte, kommt dabei sicherlich

auch in den Genuss einer der

zahlreichen Anekdoten aus Robert

Mittelmeiers Leben mit den Shire

Horses.

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS I

Markt, Ritt und Musik

Besondere Stadtführungen zur Festspielzeit

Schongau | An den Aufführungstagen von Oliver

Pötzschs „Die Henkerstochter“ bietet die Tourist-

Information Schongau jeweils um 16.30 Uhr neue

Erlebnisführungen an. Unter dem Motto „Drunt’n

beim Henker“ wird gezeigt, wo der Henker lebte

und welches geschäftige Treiben um das Jahr 1659

in der Stadt herrschte. Auch für Kinder gibt es in

der Festspielzeit Führungen, hier heißt es: „Entdecke

Schongau mit dem Hexenkind Hagasusa“

und „Mit dem Spießbürger auf die

Stadtmauer“. Termine sind vom

15. bis 17. und 20. bis 24. Juli, wenn

der Theaterverein Treibhaus mit

einem Ensemble von 60 Mitwirkenden

die dramatische Geschichte

der Henkersfamilie auf der

Bühne am Bürgermeister-Schaegger-Platz

in Szene setzt. Zusätzlich

werden während des Historischen

Via Claudia Markt in Lechbruck

Marktes vom 5. bis 15. August fremdsprachliche

Führungen angeboten — für Englisch sprechende

Gäste die Tour „The hangman’s daughter“ und für

italienische Urlauber eine „Visita guidata a Schongau“.

Bei den Erlebnistouren „Thürme und Thore

der Churfürstlich Bairisch Gränz-Stadt Schongau“

öffnet Stadtführer Hans Hartung (Foto) am 6., 7., 13.

und 14. August die Türme der alten Stadtmauer. Außerdem

lädt er am 2. Juli und 27. August um 20.30

Uhr ein zu einem abendlichen

Streifzug durch die Altstadt mit

spannenden Geschichten.

Anmeldung im Rathaus Schongau

unter Telefon 08861 / 214-181 oder

per E-Mail (touristinfo@schongau.de),

Termine für weitere

Erlebnisführungen gibt

es im Internet (www. ww.

schongau.de).

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Lechbruck | Eine wunderbare Mischung aus Gartentagen,

Kunsthandwerkermarkt und Schmankerlfest

bietet der Via Claudia Markt in Lechbruck.

Zum vierten Marktwochenende von Freitag, 22.,

bis Sonntag, 24. Juli, werden über 100 Aussteller

auf dem Bootshafengelände am Oberen Lechsee,

herrlich gelegen zwischen Dorf, Feriensiedlung

und Campingplatz, erwartet. „Vom Whirl-Pool über

ausgefallenes Kunsthandwerk bis zur Käsespezialität

haben wir wieder ein außergewöhnliches

Marktangebot“, verrät die Organisatorin Irene Balzarek.

Erstmals mit dabei ist ein Safranhersteller aus

Frankreich, ein Leinen-

weber aus Litauen präsentiert sein Handwerk. Und

besonders stolz ist Irene Balzarek, dass der „Zirkus

Liberta“ aus Immenstadt, der ausschließlich mit

Haustieren arbeitet, heuer zugesagt hat. Daneben

werden für Kinder Ponyreiten, Sandmalen und

Bungee-Trampolin geboten, während die Erwachsenen

in der Schmankerlstraße leibliche Genüsse

aus den Regionen der Via Claudia Augusta probieren

können. Geöffnet ist der Markt am Freitag von

15 bis 22 Uhr, gegen Abend spielen die Alphornbläser

und die „Wuidn Woid“. Am Samstag stehen die

Pavillons bereits ab 11 Uhr offen und abends sorgt

die Gruppe „Sound Cocktail“ im Zelt direkt am See

für beste Unterhaltung. Der Sonntag beginnt ganz

bayerisch um 10 Uhr mit einem Weißwurstfrühstück,

es spielt die Lechbrucker Blaskapelle auf

dem Lechfloß, die Trachtenjugend und

die Goaßler aus Steingaden zeigen ihr

Können.

rg

22 | der altlandkreis


Kinsauer Wanderritt bei Reitern sehr beliebt

Kinsau | Ein wunderschöner Rundweg von Kinsau

über Hohenfurch, dann den Lech entlang mit einer

Brotzeit-Station in der Forchau bis Epfach und

wieder zurück nach Kinsau ist für die Teilnehmer

des Kinsauer Wanderrittes am Sonntag, 21. August,

vorbereitet.

„Bei dieser malerischen Strecke kommen regelmäßig

über 200 Reiter zu uns“, freut sich Harald

Mack, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins.

Schon Morgens um 7 Uhr starten die ersten Reiter,

und bis in die Nachmittagsstunden ist ein

ständiges Kommen und Gehen von zahlreichen

Grüppchen hoch zu Roß zu beobachten. Eine Voranmeldung

ist nicht erforderlich, es genügt die

Anmeldung am Start. Im Zelt direkt neben der

Tankstelle Mack werden die Reiter und natürlich

auch alle weiteren Gäste den ganzen Tag über

bestens bewirtet.

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150 Jahre Blaskapelle

Schwabsoien | Geselligkeit, Festigung der Freundschaft

und die Ausbildung musikalischer Anlagen

machten sich die Beteiligten am 1. Mai 1866 zur

Aufgabe, als die Blaskapelle Schwabsoien gegründet

wurde. Acht Musiker unterzeichneten

einst die Gründungsurkunde. 150 Jahre später ver-

anstaltet die Blaskapelle vom 22. bis 24. Juli ein

Jubiläumswochenende zum runden Geburtstag.

Die Feierlichkeiten starten am Freitag um 19 Uhr

mit der Marschmusikwertung auf dem Sportplatz.

Anschließend spielt die Schongauer Stadtkapelle

in der Festhalle im Gewerbegebiet. Dort werden

auch die Wertungsergebnisse der Kapellen bekannt

gegeben. Der Eintritt ist frei, ebenso wie

beim Konzert der „Schwindligen 15“ am Samstag.

Einlass ist um 20 Uhr. Am Sonntag (24.7.) beginnt

um 9 Uhr die Aufstellung zum Kirchenzug, ehe der

Gottesdienst um 9.30 Uhr startet. Der Musikverein

Denklingen umrahmt danach den Frühschoppen

und auch Kaffee und Kuchen

gibt es in der Festhalle.

tis

juli / august 2016 | 23


Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Andreas Knez im Interview

Zeit ist Muskel!

Weilheim | Seit 2007 gibt es im

Krankenhaus Weilheim die 24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft.

Das

Equipment ist hochmodern, wie

Prof. Dr. Andreas Knez, ärztlicher

Direktor und Chefarzt der Inneren

Medizin in Weilheim, betont. Es

ist eben diese moderne Entwicklung,

die Knez bei der Krankenhaus

GmbH Weilheim-Schongau gefällt.

Als Lehrkrankenhaus sei man ohnehin

gezwungen, stets auf dem neuesten

Stand zu sein. „Das erwarten

die Studenten einfach“, erklärt der

Kardiologe. Auch die familiäre Atmosphäre

in Weilheim und die

kurzen Wege lassen den Mediziner

von seinem Krankenhaus, in dem

er seit 2009 tätig ist, schwärmen.

Im Interview verrät er, was bei einem

Herzinfarkt zu tun ist, welche

Vorteile die Herzkatheter-Abteilung

mit sich bringt und was er sich für

die Zukunft wünscht.

Leitspruch:

Ohne Team geht es nicht (Oberärzte, Ärzte, Schwestern, Pfleger, ...)

Wir sind nicht nur Kardiologen sondern auch Internisten.

Technisierte Medizin: Was ist machbar — was ist sinnvoll?

Der Mensch steht im Mittelpunkt!

Wie läuft die Einlieferung eines

Patienten ab?

Der Notarzt ruft den diensthabenden

Kardiologen über das 24

Stunden besetzte Herzhandy an.

Der Patient wird von der Herzkathetermannschaft

übernommen.

Dadurch kommt es zu keinen unnötigen

Zeitverzögerungen. Die

Teamarbeit ist entscheidend. Zusätzlich

erfolgt eine Anmeldung in

der Nothilfe über das telemedizinische

„Cardio Angel“-System. Das

bedeutet, dass die präklinischen

Rettungsdaten mit Notfall-EKG aus

dem Rettungswagen direkt in die

Nothilfe gesendet werden.

sein könnte. Daher: Solange nicht

das Gegenteil bewiesen ist, ist ein

Brustschmerz immer ein Herzinfarkt!

Und daher unbedingt sofort

die 112 wählen!

Wie viele Herzinfarkte werden im

Krankenhaus Weilheim behandelt?

Rund 300 Herzinfarkte und etwa

1 200 Herzkatheteruntersuchungen

im Jahr. Eine Spezialität bei uns

ist, dass der Zugang über die

Armarterie gelegt wird. Das heißt,

der Patient kann nach der Untersuchung

aufstehen. Der Vorteil ist

das geringere Risiko einer Nachblutung.

Sonderveröffentlichung der

Warum muss ein Patient mit Herzinfarkt

sofort in den Herzkatheter?

Zeit ist Muskel! Beim akuten Herzinfarkt

ist ein Herzkranzgefäß verstopft

und muss innerhalb kürzester

Zeit wieder geöffnet werden,

um den Schaden am Herzmuskel

so gering wie möglich zu halten.

Wichtig ist, dass Patienten das

Symptom Brustschmerz ernst nehmen!

Daher ist eine Aufklärung der

Bevölkerung essentiell.

> > > DIE NOTAUFNAHME: 365 TAGE, 24 STUNDEN ...

Was sind die Symptome bei einem

Herzinfarkt?

Ein typisches Symptom ist ein

Druck hinter dem Brustbein mit

Ausstrahlen des Schmerzes auf

den linken oder rechten Arm, den

Unterkiefer oder den Rücken. Atypische

Symptome sind Dinge wie

Magenschmerzen, Übelkeit oder

dass man schwer Luft bekommt.

Gerade Frauen denken oftmals gar

nicht daran, dass es ein Herzinfarkt

Notaufnahme Weilheim: Telefon 0881 - 188 500

Notaufnahme Schongau: Telefon 08861 - 215 273

Stichwort Risiko. Ist ein Herzkatheter

auch bei älteren Patienten über

80 Jahren sinnvoll?

Ja, denn gerade die ältere Generation

profitiert von solch einer invasiven

Therapie.

Gibt es eine Zusammenarbeit mit

niedergelassenen Fachkollegen?

Es gibt eine sehr enge Zusammenarbeit,

um sektorübergreifend

— also stationär oder ambulant —

eine optimale Versorgung der Patienten

zu gewährleisten. Einige

Kardiologen sind in unserem Haus

selbst invasiv tätig. Zudem erhält

jeder Hausarzt eine Info, sobald ein

Patient eingeliefert wurde.

Müssen Patienten dann heutzutage

überhaupt noch am Herzen

operiert werden, wie zum Beispiel


Was ist eine Herzkatheteruntersuchung?

Die Herzkatheteruntersuchung ist eine invasive Untersuchung

des Herzens. Mit ihr kann der Kadiologe eine Vielzahl von

Erkrankungen diagnostizieren und eventuell sogar gleich

behandeln. Dabei wird ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch

(Herzkatheter) über ein Gefäß bis zum Herzen vorgeschoben.

Bypassoperationen oder Klappenoperationen?

Ja, bei schweren Mehrgefäßerkrankungen

des Herzens. Herzklappen

hingegen können mittlerweile

auch mit minimalinvasiven

Katheterverfahren implantiert

werden. Es besteht eine enge

Kooperation mit der Herzchirurgie

des Deutschen Herzzentrums,

des Klinikum Großhadern und des

Klinikums München-Bogenhausen.

Diese Kooperationen mit hoch angesehenen

Kliniken ermöglichen

es uns, jedem Patienten die bestmögliche

Therapie anzubieten.

Implantiert das Krankenhaus Weilheim

auch Herzschrittmacher?

Ja, und zwar alle modernen

Schrittmachersysteme — auch kernspintaugliche,

im Jahr etwa 100

Systeme. Mit unserem leitenden

Oberarzt Dr. Holger Auerbach, der

in diesem Bereich über 20 Jahre

Erfahrung hat, sind wir hier sehr

gut aufgestellt.

Bilden Sie auch Assistenten zu Kardiologen

aus?

Ja, da ich in Zusammenarbeit mit

den Kliniken Großhadern und

Bogenhausen die volle Weiterbildung

für den kardiologischen

Facharzt besitze. Eine strukturierte

Ausbildung ist mir äußerst wichtig.

Daher freut es mich, dass wir

als Lehrkrankenhaus der TU München

Studenten im praktischen

Jahr ausbilden dürfen.

Gibt es Innovationen in der Kardiologie

in Weilheim?

Neben der Einführung der Telemedizin

haben wir 2015 den Vorhofohrverschluss

als interventionelles

Verfahren eingeführt. Dieses Verfahren

kommt bei Patienten zum

Einsatz, die eine lebenslange Blutverdünnung

benötigen, um einen

Schlaganfall zu verhindern, darunter

aber immer wieder schwere

Blutungen entwickeln.

... und weitere, beispielsweise bei

der Schlanganfallversorgung?

Neben der 24-Stunden-Kardiologie

werden auch alle Schlaganfälle

24 Stunden versorgt. Auch hier

hat das Krankenhaus Weilheim

schon sehr früh ein telemedizinisches

Konzept eingesetzt namens

„Stroke Angel“. So können wir die

bestmögliche Versorgung der Patienten

im Landkreis garantieren.

Können Sie uns „Stroke Angel“ erklären?

Stroke Angel ist ein telemedizinisches

Projekt, bei dem mit Hilfe

eines Informationssystems notfallmedizinische

Daten von Schlaganfallpatienten

direkt aus dem

Rettungswagen vorab an die Klinik

geschickt werden. So wird gewährleistet,

dass bei Eintreffen des

Patienten ein Neurologe vor Ort

ist, das CT für die Untersuchung

des Gehirns freigehalten wird und

das Schlaganfallteam bereit steht.

Ein wichtiger Zeitgewinn, wenn

jede Sekunde zählt.

Sie haben langjährige Erfahrung,

waren unter anderem zwölf Jahre

lang in Großhadern tätig. Was

zeichnet Ihrer Meinung nach das

Krankenhaus Weilheim aus?

Das ganze Team ist einmalig.

Wir kennen uns alle und können

uns hundertprozentig aufeinander

verlassen. Da wir eine relativ kleine

Klinik sind, sind die Wege kurz.

Man kennt mittlerweile auch viele

Patienten. Das macht großen

Spaß, und wir können ihnen dadurch

etwas den Schreck nehmen,

der immer aufkommt, wenn man

ins Krankenhaus muss.

Und medizinisch?

Obwohl wir relativ klein sind, können

wir eine Spitzenmedizin anbieten.

Wir haben alle eine lange

Erfahrung. Zudem arbeiten wir mit

unseren Partnerkliniken exzellent

zusammen.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit

dem Krankenhaus Schongau?

Wie gesagt, wir sind ein Krankenhaus

der kurzen Wege. Das

gilt auch in der Zusammenarbeit

mit Schongau. Wir sind ein Haus!

Lediglich die Schwerpunkte sind

etwas verschieden. Die Herzkatheter-Abteilung

gibt es beispielsweise

nur in Weilheim. Daher kommen

die Schongauer Patienten für

diese Untersuchung auch zu uns.

Mit meinem Kollegen aus Schongau,

Dr. Wilhelm Fischer, habe ich

viel Kontakt. Wir kennen uns schon

sehr lange.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass die Krankenhaus

GmbH weiterhin in

kommunaler Trägerschaft bleibt.

Die Politik steht zu ihren Krankenhäusern,

und wir stehen für die

Versorgung der Bevölkerung im

Landkreis.

tis

> > > KONTAKT

Prof. Dr. Andreas Knez

Chefarzt Med. Klinik Weilheim

Ärztlicher Direktor

Krankenhaus GmbH Landkreis

Weilheim-Schongau

Johann-Baur-Straße 4

Sekretariat:

Mo. bis Do. von 7.00 bis 16.00 Uhr

Fr. von 7.00 bis 12.00 Uhr

Tel.: 0881 - 188 598 oder 596

Fax: 0881 - 188 688

E-Mail: in-sek-wm@kh-gmbh-ws.de

juli/ august 2016 | 25


Vor 70 Jahren wurden die Schächte am Unterbau verfüllt

In der Unterwelt

von Hohenpeißenberg

Hohenpeißenberg | Im Sommer

vor 70 Jahren stehen Hohenpeißenberg

und die damals noch

existierende Gemeinde Ammerhöfe

vor großen Veränderungen:

Innerhalb von gerade einmal 23

Tagen, zwischen dem 4. und 27.

Juli 1946, wird der Doppelschacht

am Unterbau verfüllt. Das einstige

„Herzstück“ des Kohlebergwerks

hört auf zu schlagen, der Wetterschacht

nahe des Hohenpeißenberger

Bahnhofs übernimmt als

neuer Hauptschacht endgültig

dessen Aufgaben.

Wie dramatisch die Umstände in

den Jahren davor waren und unter

welchem Zeitdruck der Umzug ablief,

geht aus Unterlagen von Rudi

Hochenauer hervor. Der Gemeinderat,

Schatzmeister des Fördervereins

für die Wallfahrtskirche auf

dem Hohen Peißenberg, pensionierte

Fernmelder und Sohn eines

Bergmannes, der über 38 Jahre in

das Bergwerk einfuhr, sammelt

seit vielen Jahren sämtliche Unterlagen,

die er zur Geschichte des

Kohleabbaus in seiner Heimatgemeinde

auftreiben kann. Erste

Dokumente bekam der 59-Jährige

schon als Kind in die Hände, heute

ist er der Archivar der „Hohenpeißenberger

Unterwelten“.

So weiß Hochenauer, dass bereits

zehn Jahre nach Anschlag des

„Hauptstollens“ anno 1837, der

seit 2014 bei Führungen wieder

zugänglich ist, der Bergbau zum

Unterbau auf Ammerhöfer Flur

wanderte. Von dort waren die

Flöze, die der Hauptstollen schon

durchfuhr, effektiver abzubauen,

weil der Unterbaustollen 50 Meter

tiefer lag. Bis ins Jahr 1900 wurde

er über 600 Meter in den Berg

getrieben. Pferde transportierten

Kohle und Gestein ans Tageslicht,

die große, ebene Fläche der Rigi-

Alm mit den Sport- und Tennisplätzen,

die Berghalde, ist das

Relikt dieser Zeit.

Das Unterbau-Stollenmundloch heute, es wurde neu mit Beton und Steinen

gefasst. Wer ganz nah an das Stahltor herantritt, hört drinnen die

Wassermassen rauschen.

Zwischen 1889 und 1895 ging es

am Unterbau auch in die Tiefe. Mit

dem Förder- sowie dem Pumpenund

Bewetterungsschacht gelang

nach 140 Metern die Verbindung

zum Peißenberger Tiefstollen. Von

dort sollte die Hohenpeißenberger

Kohle dank Bahnanschluss leichter

vermarktbar sein. Zugleich

wurden die Unterbauschächte bis

1895 auf 280 Meter abgeteuft, die

Anlage wuchs zu einem für damalige

Verhältnisse großen Industriestandort.

Die über 400 Bergleute

kamen teils von Böbing, Peiting

und Forst zu Fuß zur Arbeit, weiß

Hochenauer, zweistündige Märsche

auf einfacher Wegstrecke waren

keine Seltenheit — sommers

wie winters.

Kurze Verbindung

nach Peißenberg

Allerdings transportierte schon

ab 1896 eine oberirdische Kübelbahn

die Kohle nach Peißenberg,

weil die unterirdische Verbindung

zugedrückt worden war. Die Seilbahn

lief bis 1928, als die Förderung

gänzlich zum Hauptschacht

Peißenberg verlagert wurde. Die

Betonfundamente der Bahn sind

entlang der zehn Kilometer langen

Rundwanderroute „Stollenweg“,

die der Knappenverein Peißenberg

angelegt hat, bis heute in der

Landschaft zu finden.

Im Staatsarchiv München stieß

Hochenauer auf einen Bericht vom

5. August 1946 über „die Stillegung

der Unterbauschächte im Sommer

1946“, der die letzten Tage detail-

26 | der altlandkreis


Die Unterbauschachtanlage,

wohl in den 1920er-Jahren,

war ein großer

Industriestandort.

liert beschreibt: Demnach wurde

am 4. Juli das erste Schachtkabel

ausgebaut, am 6. Juli begann der

Ausbau der Wasserhaltung mit

der Demontage der ersten Pumpe,

am 7. Juli der Abbruch der Luftleitung;

am 18. Juli wurde die Wasserhaltung

stillgesetzt, die letzte

Pumpe über Tage geschafft und

Rudi Hochenauer, der Archivar der

„Hohenpeißenberger Unterwelten“,

am alten Hauptstollen.

am 19. Juli mit dem Abbruch der

Wassersteigleitung begonnen; ab

dem 22. Juli wurden „fast restlos“

die Förderkörbe, Leitungen, Kabel,

etc. geborgen, am 24. Juli begann

das „Zustürzen des Pumpenschachtes“.

Zwischen 6 000 und

8 000 Kubikmeter Material waren

dafür als nötig berechnet worden,

ein Greifbagger gewann es auf

der Bergehalde. Am 27. Juli wurden

schließlich Körbe und Seil des

Förderschachtes ausgebaut „und

dieser ebenfalls stillgelegt“.

Das Bergwerk war

elf Jahre in Gefahr

Ausführlich geht der Bericht auf

den Wasserzufluss im Bergwerk

ein. Demnach betrug er im Kalenderjahr

1945 allein auf der

Peißenberger Tiefstollensohle

durchschnittlich 1294 Liter pro

Minute, am 10. April 1944 nach einem

Wassereinbruch sogar 3000

Liter pro Minute. Um nach dem

Verfüllen der Schächte „den größten

Teil des Unterbauwassers“

abzuhalten, hatten die Bergleute

bis Ende Mai 1946 in 1400 Arbeitsschichten

Dämme in den Berg eingezogen

und verbauten dabei 285

Kubikmetern Kies und 105 Tonnen

Zement.

Seit 1928 hatten die Unterbauschächte

nur noch zum Belegschafts-

und Materialtransport

sowie zur Wasserhaltung

und Bewetterung gedient. Diese

Funktionen gerieten laut obigem

Bericht „1935 durch das plötzliche

Zubruchgehen des Förderschachtes

in seinem unteren Teil in große

Gefahr“. Er musste bis auf das Niveau

des Peißenberger Tiefstollens

„raschestens eingefüllt werden“,

um wenigstens den Pumpenschacht

und seinen oberen Teil zu

retten“. Dieser wiederum — fast

50 Jahre alt und mit Holz ausgezimmert

— geriet um 1942, mitten

im Zweiten Weltkrieg, durch Ausspülungen

ebenfalls in Gefahr.

Zwar konnten, wie es heißt, die

Schäden behoben werden, „die

Betriebssicherheit blieb jedoch

gefährdet“.

Vor diesem Hintergrund war ab

1937 mit dem Abteufen des neuen

Wetterschachtes am Bahnhof

begonnen worden, der Ende

1939 bereits 500 Meter tief war

und ab 1942/43 die Aufgaben

des Unterbaus übernahm. Auch

Zwangsarbeiter waren im Einsatz.

Rudi Hochenauer besitzt ein

Schreiben der „Bayerischen Berg-,

Hütten- und Salzwerke, Zweigniederlassung

Kohlenbergwerk

Peißenberg“ an das Landratsamt

Schongau, dem am 10. November

1942 eine „Liste über 50 Ostarbeiter

in unserem Arbeitslager

Wetterschacht Hohenpeißenberg“

begefügt war.

Erste Seilfahrt mit 70 Bergleuten

war hier am 30. September 1943,

am 1. August 1944 waren es schon

„317 Mann“. ts





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juli/ august 2016 | 27


Recherchen zum Schongauer Fliegerhorst

Spurensuche in

der Kinderstube

Schongau | Wer Schongau-West

und das Forchet aufmerksam

durchstreift, kann bis heute Spuren

entdecken, die zwischen

Wohnhäusern und Gewerbebauten

vom einstmaligen Fliegerhorst

aus dem Zweiten Weltkrieg übrig

geblieben sind: So steht mitten im

Waldfriedhof eine rund 30 Meter

lange Mauer, eingewachsen von

Buchen, deren Wurzeln den Beton

an einigen Stellen aufgebrochen

haben — der Kugelfang einer

Schießanlage. Die Schützen feuerten

aus Höhe des heutigen Kindergartens,

dessen 1939 errichtetes

Gebäude zu Fliegerhorst-Zeiten

„Steinbau“ genannt wurde und

das Offiziers-Kasino beherbergte.

Älter sind die Fundamente, auf

denen das heutige Pfarrbüro von

Verklärung Christi steht. Vor dem

Krieg stand dort ein Haus einer

beliebten Ausflugsgaststätte samt

Biergarten — der „Rößlekeller“.

Er wurde für militärische Zwecke

rekrutiert, eine Schrifttafel am Eingang

erinnert an die seinerzeitige

Konversion. Südlich unterhalb des

Steinbaus, von der Marktoberdorfer

Straße einsehbar, ist der

Eingang zum Eiskeller des ehemaligen

Rößlebräus erhalten, wo

das Bier gekühlt wurde. Auch die

Gewölbe im Berg existieren noch.

Aktuelle Aufnahmen

an historischen Orten

Diese Örtlichkeiten sind nur ein

paar wenige, deren einstmals

militärischer Bedeutung Werner

Schmitt nachspürt. Der gebürtige

Schongauer erforscht und

dokumentiert die Geschichte von

Forchet und Schongau-West, seiner

„Kinderstube“, wo er ab 1947

aufwuchs. Die Erkundungen hat er

In Überbleibseln der D-Halle begannen Hoerbiger und Lechmotoren.

schon für einen VHS-Vortrag aufbereitet,

nachdem er Zeitzeugen

befragen und viele Fotografien aus

privaten Archiven für die Nachwelt

sichern konnte. Seit einiger

Zeit ist er mit der Kamera in den

Straßenzügen unterwegs, um den

historischen Aufnahmen die aktuellen

Gegebenheiten gegenüberzustellen.

Schongaus Stadtarchivar

Franz Grundner hatte 2009

im Jahrbuch „Der Welf“ über den

Fliegerhorst berichtet. Schmitts

umfangreiche Recherchen, auf

denen unser Artikel basiert, ergänzen

ihn inzwischen um weitere

Details — Grundlagenforschung

zur Heimatgeschichte.

Schmitt verließ Schongau im Alter

von 14 Jahren, „um einen Beruf zu

erlernen und zu studieren“. Von

1969 bis 2006 arbeitete er weltweit

für namhafte Luftfahrtunternehmen.

Heute lebt er in einem

zurückversetzten Einfamilienhaus

an der Amselstraße. Vorne, direkt

an der Straße, steht das alte Haus

seiner Eltern. Die Betonplatte, die

in der Garageneinfahrt zu sehen

ist, gehörte zum Boden einer Instandsetzungshalle.

Wie auch die

ehemaligen Betriebsgebäude der

„Südbayerischen Transportgesellschaft“

und die noch aktiven

Gebäude der „Autolackiererei

Langhammer“ — nur einen Steinwurf

entfernt — auf Betonplatten

des ehemaligen Fliegerhorstes

stehen.

Schmitt archiviert Schriftstücke,

die die Rolle von Franz-Josef

Strauß bei der Reprivatisierung

des Fliegerhorsts dokumentie-

28 | der altlandkreis


Die Montage aus einer youtube-Filmsequenz zeigt die Hangars bei Altenstadt, rechts die D-Halle.

ren; wie er Fäden spann zwischen

amerikanischer Verwaltung und

investitionswilligen deutschen

Unternehmern. Nur ein Beispiel:

„Hengstenberg“ trat mit einer

Essigfabrik in Räumlichkeiten

der einstigen Flugzeug-Reparaturwerft

an der heutigen Schönlinder

Straße die Rückkehr in die

deutschen Salatschüsseln an. Das

„saure“ Produktionsgastspiel

währte indes nur zwei Jahre.

Die Ausdehnung des Fliegerhorstes

ist aufgrund der heutigen

Bebauung nur aus der Luft zu

ermessen. Maschinenbauingenieur

Schmitt, der neben Motor-,

Kunst- und Drachenflug die Luftbildarchäologie

als Hobby pflegt,

hat die Dimensionen auf einem

amerikanischen Luftbild vom 9.

April 1945 skizziert: Das Flugfeld

erstreckte sich in der Diagonale

vom Nord-Ost-Eingang oberhalb

des Hotels Holl, damals „Café-

Restaurant Schönblick“, und dem

Nord-Eingang zwischen Altenstadter

Bahnhof und dem Areal

der alten „Möbelcentrale“, bis

zum Süd-West-Eingang unweit

des jetzigen McDonalds-Standortes.

Auf dem Gelände des vormaligen

Südost- und Haupteingangs

steht heute das Gotteshaus von

Verklärung Christi.

Wichtige Gebäude auf dem Areal

waren südöstlich von Altenstadt

drei Flugzeughallen, die alle von

den abrückenden deutschen Soldaten

gesprengt wurden. In den

Ruinen zweier Hangars begannen

nach dem Krieg die Firmen Staeble,

Hoerbiger und Lechmotoren

ihre Geschäftstätigkeit. Zweitere

siedelte bald an den Dornauer

Hang um, wo Hoerbiger bis heute

ansässig ist. Hier wiederum stand

einst das „Waldbarackenlager“

mit einer „Rot-Kreuz-Baracke“

für Flugschüler und technisches

Reparaturpersonal des Fliegerhorstes.

Schongau war eine Ausbildungsstätte,

in der die Kriegsmaschinerie

der Nationalsozialisten Piloten

schulte, was in unmittelbarem

Zusammenhang mit der Flak-

Schule in Altenstadt stand. Laut

Schmitt übten die Soldaten der

Luftabwehr, indem sie auf große

Luftsäcke feuerten, die über

dem Areal kreisende Flugzeuge

im Schlepptau hatten. Bei seinen

Recherchen trieb der Fliegerhorst-Forscher

ein Foto von einem

Schrottplatz am Schongauer

Bahnhof auf, wohin allerlei Fliegerhorst-

und Luftabwehrgerät,

etwa riesige Flak-Scheinwerfer,

verbacht wurden. Sein Vater demontierte

dort zwei Jahre lang

den Schrott.

Auch auf „Beutefliegern“

wurde geschult

Überhaupt besitzt Schmitt viele

Fotos, die über den Lehrbetrieb

Auskunft geben. Zu sehen

ist dort unter anderem, dass

nicht nur Kampfflugzeuge aus

deutscher Produktion in Schongau

stationiert waren, sondern

auch russische und französische

„Beute-Flieger“. Von den Maschinentypen

weiß Schmitt, dass es

auf dem Flugfeld keine festge-

Luftaufnahme vom 29. April 1945: Der Fliegerhorst ist gelb umrahmt.

juli/ august 2016 | 29


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Der erste Fuhrpark der „Südbayerischen Transportgesellschaft“

legten Pisten gab, wie zeitweise

angenommen. Vielmehr konnten

die Flugzeuge mit ihren Spornrädern

am Heck nur direkt gegen

den Wind starten, wenn sie nicht

umkippen oder sich gar überschlagen

sollten. Auch davon gibt

es Fotos. Die Graspisten waren für

Starts in jede Himmelsrichtung

präpariert, wobei die Wiesen in

unterschiedliche Richtungen gemäht

wurden, um der feindlichen

Luftaufklärung eine landwirtschaftliche

Nutzung vorzugaukeln

und den eigentlichen Zweck zu

verschleiern. Zuständig für die

Mimikry war das Personal der

Flughafen-Gärtnerei. Sie hatte

ihren Standort südlich der Marktoberdorfer

Straße auf dem Wiesenareal,

das bis heute unbebaut

ist. Schräg gegenüber, wo heute

die Wohnblocks, Reihen- und Einfamilienhäuser

an der Oskar-von-

Miller-Straße stehen, residierte

die Fliegerhorst-Kommandantur;

zwischen Verwaltungs-, einem

Waschgebäude und Toilettenhütten

und der sogenannte „U-Baracke“

im Westen. Sie beherbergte

die Verwaltung und die Mannschaftskantine.

Die Baracken wurden

„heiß abgebrochen“

In sämtlichen Fliegerhorst-Baracken,

auch im Waldlager, wurden

schon kurz nach Kriegsende

Flüchtlinge aus den ehemaligen

deutschen Ostgebieten untergebracht.

Zur beengten Wohnsituation,

meist nur Wohnküche und

Schlafraum, hat Schmitt ebenso

Fotos aufgetan wie Außenansichten

der hölzernen Flachbauten

mit winzigen Gärtchen und

Kaninchenställen zur Selbstversorgung.

Just als er Schongau verließ,

gingen 1963 einige Baracken in

Flammen auf. Schmitt erinnert

sich, dass aus ganz Schongau

Sperrmüll und alte Reifen in die

Gebäude gestopft wurden, damit

der „heiße Abbruch“ unter den

Augen der Feuerwehr ja keine

Reste hinterließ. Über Schongau-

West stand eine pechschwarze

Rauchsäule.

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30 | der altlandkreis

Hoerbiger in den Altenstädter Flugzeughallen 1953

Die brennende U-Baracke im Jahr 1963


iologisch wirksam durch Auszüge der

Ölessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

30 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Wie geht es unseren

heimischen Waldpilzen?




Altlandkreis | Am 26. April jährte

sich die Nuklearkatastrophe von

Tschernobyl zum 30. Mal. Die radioaktive

Belastung ist auch nach

dieser langen Zeit noch nicht gebannt,

was an hiesigen Wildpilzen

gemessen werden kann. Ursache

hierfür ist das radioaktive Cäsium-137,

das besonders langlebig

ist. Nach 30 Jahren ist immer noch

die Hälfte der ursprünglichen Aktivität

vorhanden, nach weiteren 30

davon wieder die Hälfte — daher

der Name Halbwertszeit. Im landwirtschaftlich

genutzten Boden ist

das Cäsium sehr fest gebunden

und kann von Pflanzenwurzeln

kaum noch aufgenommen werden.

Obst, Gemüse und Futterpflanzen

sind schon seit Jahren praktisch

von Tschernobyl-Radioaktivität unbelastet

und damit auch tierische

Lebensmittel wie etwa Milch.

Waldböden hingegen sind anders

zusammengesetzt als Acker- oder

Weideböden. Cäsium kann hier

viel leichter durch Pflanzenwurzeln

und Pilze aufgenommen wer-

den, weshalb Pilze aus dem Wald

stärker cäsiumhaltig als jene auf

der Wiese sind. Hinzu kommt, dass

im Wald bestimmte Pilzarten

wachsen,

die Cäsium besonders stark im

Fruchtkörper anreichern können.

Süddeutschland ist davon besonders

betroffen. Einige Regionen

wurden auf Grund lokal ausgiebiger

Regenfälle nach der Reaktorkatastrophe

zehnmal höher

kontaminiert als etwa der Norden

Deutschlands. Die Radioaktivität

aus Tschernobyl ist allerdings

nicht die einzige Ursache für eine

Strahlenbelastung, schließlich

sind radioaktive Stoffe in der Natur

allgegenwärtig. Vor allem solche,

die nicht vom Menschen erzeugt

und freigesetzt werden, wie etwa

Radium, Kalium, Uran und Thorium.

Auch über die Nahrung tragen

diese Stoffe, insbesondere Kalium,

zur natürlichen Strahlenbelastung

bei. Hinzu kommen kosmische

Strahlen aus dem Weltall.

Wie hoch ist die

Strahlenbelastung?

Nun stellt sich die Frage, wie hoch

die Strahlenbelastung durch den

Verzehr von Pilzen tatsächlich ist.

Generell kommt es hier auf die

Dosis an. Ungeachtet der in Pilzen

enthaltenen natürlichen Belastung,

kommt es bei der „künstlichen“

Radioaktivität, dem Cäsium-137

aus Tschernobyl, vor allem auf die

Pilzart an. Es gibt Arten, die viel

Cäsium speichern, wie etwa Maronen

(Bild oben). Bayernweite Messungen

der Amtlichen Lebensmittelüberwachung

von Wildpilzen

im Jahr 2013 haben ergeben, dass

durchaus in einigen Regionen,

etwa Garmisch Partenkirchen, belastete

Wildpilze vorkommen —

also einen Höchstwert von 600

Bequerel pro Kilogramm überschreiten.

Laut EU-Vorschriften ist

das der Richtwert für die Radioaktivität

im Handel angebotener

Pilze sowie saisonaler Frischware.

Pilze direkt aus den heimischen

Wäldern können dennoch verzehrt

werden. Doch auch hier spielt die

Dosis eine Rolle. Das Bundesamt

für Strahlenschutz schreibt dazu:

„Der Verzehr von 200 Gramm Pilzen

mit 4000 Bequerel Cäsium-137

pro Kilogramm (also deutlich über

dem Höchstwert) hat beispielsweise

eine Belastung von 0,01 Milli-

sievert zur Folge. Dies lässt sich mit

der Belastung durch Höhenstrahlung

bei einem Flug von Frankfurt

nach Gran Canaria vergleichen“.

Laut

Bundesumweltministerium

bestehe aus strah-

lenhygienischer Sicht demnach

keine gesundheitliche Gefährdung

bei normalen Verzehrgewohnheiten

von Wildpilzen. Auch deshalb,

weil diese nicht zu den Grundnahrungsmitteln

zählen und im

Regelfall nur in geringen Mengen

verzehrt werden.

Test für die

gesammelten Pilze

Das Landesamt für Umwelt und

Landesamt für Gesundheit und

Lebensmittelsicherheit stellen auf

ihren Internetseiten ein Informationsangebot

über die radioaktive

Belastung von Wildpilzen zur Verfügung.

Wer auf „Nummer sicher“

gehen möchte, kann zudem einen

Teil seiner frisch gesammelten

Pilze beim Landratsamt Weilheim

(Informationen dazu unter Telefon

0881 / 681 - 1502) oder dem Umweltinstitut

München e.V. auf deren

Belastung untersuchen lassen.

Wer Wildpilze in einer üblichen

Menge genießt, muss sich keine

Sorgen wegen der enthaltenen

Radioaktivität machen. Es gibt

zudem andere Gründe, Pilze nicht

mehr als in üblichen Mengen

zu verzehren: Wegen möglicher

Schwermetallbelastungen empfiehlt

die Weltgesundheitsorganisation,

wöchentlich nicht

mehr als 250 Gramm

zu essen.

tis



















juli/ august 2016 | 31


Tel. 08861-2695




Sa. Beratung mit vorheriger Terminvereinbarung


Das neue „forum Pfaffenwinkelder Raiffeisenbank

Ein Rundumblick

über Peiting

Peiting | Es ist ein beeindruckender

Ausblick über Peiting, den

man vom neuen „forum Pfaffenwinkel

aus genießen kann. Und

zwar nicht nur in eine Himmelsrichtung,

sondern in alle vier,

schließlich lädt der Balkon rund

um den sechsten Stock zu einem

Spaziergang etwa 18 Meter über

dem Boden ein. Die Hauptstelle

der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel

ist damit eines der höchsten Gebäude

der Marktgemeinde. Ein

Fixpunkt in der „Skyline“ Peitings,

wenn man so will.

„Wir hatten schlichtweg keinen

richtigen Besprechungsraum

oder einen Ort für Schulungen“,

nennt Mario Lindauer, einer der

Vorstände der Raiffeisenbank,

einen der Beweggründe für die

Erweiterung. Und tatsächlich, der

Raum, der bislang für derlei Zwecke

genutzt wurde, befindet sich

im Keller des Gebäudes. „Das war

einfach nicht mehr zeitgemäß und

repräsentativ“, ergänzt Stephan

Rupprecht, ebenfalls Vorstand.

Neben dem Image der Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel mit ihren

12 000 Mitgliedern und 120 Mitarbeitern

hat der Neubau aber ganz

rationale Gründe.

Modernisierung in

Bauphase integriert

Das Gebäude, welches bis auf zwei

Mietwohnungen komplett selbst

genutzt wird, ist bereits über 40

Jahre alt: Das Flachdach war stets

ein Problem, alle paar Jahre musste

saniert werden. Die Idee für einen

Neubau des sechsten Stockes

besteht bereits seit 2011. Ab Herbst

2014, dem Beginn der Bauphase,

hieß es schließlich Aufstockung

statt Sanierung. Dennoch wurden

auch zahlreiche Modernisierungen

während der Baumaßnahmen

realisiert. So bekam etwa das

fünfte Stockwerk neue Fenster, der

Brandschutz sowie die Fluchtwege

wurden optimiert, die Elektrik erneuert

und ein Blockheizkraftwerk

installiert, so dass Wärme und

Ein Fernglas ermöglicht einen noch

besseren Ausblick über Peiting.

Strom für das Gebäude selbst erzeugt

werden können.

Arbeiten von heimischen

Unternehmen ausgeführt

„Wir sind eine Bank der Region“,

betont Stephan Rupprecht. Deshalb

wurden nahezu alle Arbeiten

an heimische Handwerksbetriebe

vergeben. „Es ist ein Geben und

Nehmen, schließlich sind das unsere

Kunden aus der heimischen

Wirtschaft“, führt der Vorstand

weiter aus. Eine richtige Entschei-

32 | der altlandkreis


Die beiden Vorstände der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel: Mario Lindauer

(links) und Stephan Rupprecht (rechts)

dung, wie die 19 Monate zeigen

sollten, in denen gebaut wurde.

Nicht nur, dass die Unternehmen

„immer greifbar waren“, wie beide

Vorstände unisono loben, auch

die Kosten blieben mit etwa 2,5

Millionen Euro im geplanten Rahmen.

Ein repräsentativer

Panoramasaal

Pünktlich Anfang Juni wurde der

Saal feierlich eingeweiht. In den

kommenden Wochen und Monaten

wird der Raum nach und nach

der Öffentlichkeit vorgestellt.

Einige Termine, wie etwa eine

Veranstaltung für ehemalige Mitarbeiter,

wurden bereits durchgeführt.

Künftig wird das „forum Pfaffenwinkel

hauptsächlich für den

Eigenbedarf verwendet: für Schulungen,

Versammlungen, Kundenveranstaltungen

oder Tagungen

der Verbundpartner wie Schwäbisch

Hall — der alte Kellerraum

hat dafür endgültig ausgedient.

Auch kleinere Konzerte sowie

Kunst und Kultur werden im neuen

Aushängeschild der Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel zu genießen

sein. Wenngleich Stephan

Rupprecht im gleichen Satz betont:

„Wir möchten keine Konkurrenz

für die örtliche Gastronomie

darstellen.“ Private Veranstaltungen

werden demnach nicht möglich

sein, auch wenn es bereits

Anfragen für Hochzeiten gegeben

habe, wie Mario Lindauer schmunzelnd

zugibt.

Und auch mit dem Namen, der

durch einen mitarbeiterinternen

Wettbewerb ausgesucht wurde,

soll der regionale Bezug verdeutlicht

werden, „schließlich sind wir

die Raiffeisenbank Pfaffenwinkel“,

so Rupprecht.

tis

juli/ august 2016 | 33


BEDEUTENDE BAUWERKE

Das Helmholtz Zentrum München

- Neu und geräumig

Das Helmholtz Zentrum ist das Deutsche

Forschungszentrum für Gesundheit und

Umwelt. Es erforscht das Entstehen von

Volkskrankheiten im Zusammenhang von

Umwelt, Lebensstil und Genetik und entwickelt

neue Ansätze für Prävention, Diagnose

und Therapie.

M.Haseitl baut dieses neue Forschungszentrum

in Neuherberg in nur neun Monaten und

in perfekter M.Haseitl Bauqualität. Bauleiter

Markus Demmler und Benjamin Blatt nehmen

am Richtfest wohlverdient das uneingeschränkte

Lob der Bauherrschaft entgegen.

Bedenkt man den Zweck dieses Gebäudes,

die Zeit in der es entsteht und die Mengen

an Material die verarbeitet werden, so gehört

das neue Helmholtz Zentrum München ohne

Zweifel zu unseren „Bedeutenden Bauwerken“.

www.helmholtz-muenchen.de

Wir eröffnen Freiräume

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Jakob Kaiser aus Peißenberg — der Schädlingsbekämpfer

Vom Floh bis zum Marder

Peißenberg | Jakob Kaiser wird

dann gerufen, sobald Hausbesitzer

oder Mieter nicht mehr

weiter wissen. Dann, wenn eine

bestimmte Tierart im Alltag Probleme

bereitet. Jakob Kaiser ist

Schädlingsbekämpfer. Oft zu Unrecht

wird in Deutschland die Anwesenheit

eines Kammerjägers,

so die umgangssprachliche Berufsbezeichnung,

als Zeichen für

mangelnde Hygiene angesehen.

Daher verzichtet Kaiser bewusst

auf Werbung an seinem Auto.

Nicht selten fragen nämlich Kunden

am Telefon, ob er denn ein

Unter Artenschutz:

Hornissen dürfen nicht ohne weiteres

umgesiedelt oder bekämpft werden.

Logo auf seinem Fahrzeug habe.

Und falls ja, ob er nicht etwas abseits

parken könne, wie er im Gespräch

mit „tassilo“ verrät.

„Nicht immer kaputt

machen!“

Dabei kommt der Peißenberger

bei einer Vielzahl verschiedener

Tierarten zum Einsatz. „Jetzt im

Sommer sind Ameisen und Wespen

ein Großteil meiner Arbeit“,

erklärt Jakob Kaiser. Wird er zuhilfe

gerufen, gilt es zunächst,

sämtliche Möglichkeiten auszuloten.

„Man muss nicht immer alles

gleich kaputt machen“, räumt er

mit einem weiteren Vorurteil

auf, welches an seiner

Berufsgruppe haftet.

Oftmals wird er

nur als Berater

hinzugezogen.

Nur wenn etwa bei Wespen eine

Umsiedlung wegen entsprechender

Begebenheiten nicht machbar

ist, werden Nester vernichtet. Bei

unter Schutz stehenden Arten, wie

Hornissen, sei dies unter keinen

Umständen möglich. Hier muss

sich Kaiser gar eine gebührenpflichtige

Genehmigung beim

Landratsamt einholen. Interessant

sind die Techniken, mit denen ein

Schädlingsbekämpfer arbeitet,

allemal: Bei der Taubenabwehr

werden beispielsweise Schüsseln

mit einem Gel aufgestellt, die für

die Vögel wie kleine Flammen

wirken. Marder wiederrum müssen

„vergrämt“, also dauerhaft

verscheucht werden. Kaiser wartet

hier mit einem wissenswerten

Detail auf: So macht ein einzelner

Mader noch relativ wenig, will er

doch sein eigenes Revier nicht

zerstören. „Erst bei einem zweiten

wird’s kritisch“, erklärt er.

Gelegentlich muss Jürgen Kaiser

sogar Detektivarbeit leisten:

So wurde er in ein Restaurant

gerufen,

in dessen

Vorratsraum

stets die Etiketten der

Bier- und Weinflaschen angeknabbert,

Schokolade oder Nudeln

aber nicht angerührt worden

waren. Tausende Kilometer verfuhr

er bei dem Auftrag — zunächst

ohne Erfolg. Kameras wurden zur

nächtlichen Überwachung des Lagers

aufgestellt. Die Antwort: ein

Siebenschläfer knabberte.

Artenschutz

hat oberste Priorität

Auf den Artenschutz muss Jakob

Kaiser immer exakt achten.

Daher besucht er jedes Jahr einen

oder zwei Lehrgänge zu den

neuesten EU-Gesetzen. Bei dem

Thema „Bienen“ arbeitet er mit

fünf Imkern zusammen, die ihn

bei einem Einsatz beraten. Viel

Routine ist bei der Arbeit dabei,

schließlich bietet er seine selbstständige

Dienstleistung bald seit

20 Jahren an. Ende der 1980er-

Jahre wurde er durch einen

Kollegen auf die Schädlingsbekämpfung

aufmerksam.

Eine zweijährige Ausbildung

mit abschließender

Prüfung in Mainz folgten.

Dennoch war es stets

eine

Nebentätigkeit

und daher mitunter

äußerst stressig, „teilweise

schon grenzwertig“,

wie Kaiser

im nachhinein zugibt. Gerade,

wenn er zwischendurch im Schichtbetrieb

tätig war. Als Rentner

ist er mittlerweile zeitlich weitaus

flexibler. Dennoch kritisiert er das

Verhalten einiger Kunden, bei denen

„immer alles sofort erledigt

werden muss“. Neben der Bekämpfung

von Schädlingen macht

die Prävention heutzutage einen

großen Teil seiner Arbeit aus.

Gesetzlich müssen Lebensmittelbetriebe

und Gaststätten in regelmäßigen

Abständen nachweisen,

dass sie kontrolliert wurden. Welches

Unternehmen gerade überprüft

wird, wird von außen indes

nicht zu sehen sein — schließlich

fehlt die Werbung auf Jakob Kaisers

Auto.

tis

Auch der Siebenschläfer ist mitunter

der Grund für Notrufe.

juli/ august 2016 | 35


1. Bildungsmesse in der Weilheimer Stadthalle am 6. Juli von 13.30 bis 17.30 Uhr — freier Eintritt

Die Bildung als

„Rohstoff“ des Landes

Weilheim I Sie gleicht einer Pflanze,

die gehegt und gepflegt werden

muss; sie definiert das, was

übrig bleibt, wenn das Gelernte

vergessen wird. Und bilde, nach

Worten Klaus Hofbauers, Geschäftsführer

Weilheim der IHK

München und Oberbayern, den

einzigen Rohstoff, den das Land zu

bieten habe: die Bildung.

Als Bildungsstandort ist der Landkreis

Weilheim-Schongau gut aufgestellt

und verfügt bereits über

ein umfangreiches Angebot in diesem

Bereich. Um Bildungswilligen

einen umfassenden Überblick

zu verschaffen, aber auch, um

Möglichkeiten aufzuzeigen, wie

eigenes Wissen erweitert werden

kann, soll dieses Angebot gebündelt

werden. Erstmalig wird dazu

am Mittwoch, 6. Juli, eine Bildungsmesse

in der Weilheimer

Stadthalle stattfinden. Schon die

bisher sehr erfolgreich durchgeführten

Jobmessen hatten gezeigt,

dass der Wille zur Information sowie

zur Aus- und Weiterbildung

nicht nur bei Schülern, sondern

auch bei Berufstätigen deutlich

vorhanden ist. Deutlich waren

auch die Anfragen von Schulen,

die sich selbst gerne auf den Jobmessen

positionieren, jedoch aus

Platzgründen oft das Nachsehen

gehabt hätten. Ihnen und weiteren

Bildungsinstitutionen und

-einrichtungen eine eigene Plattform

anbieten zu können, rief die

Bildungsmesse auf den Plan.

Fehlenden Facharbeitern

entgegenwirken

„Früher ist man mit dem Wissen,

das man sich in Ausbildung

und Studium angeeignet hat, gut

über die Runden gekommen“,

erklärt Robert Christian

Mayer vom Arbeitskreis

Schule-Wirtschaft, der

mit zu den Initiatoren

des Bildungsgipfels gehört,

und der vor der

Messe stattfinden wird.

Doch reiche dies bei

den heutigen Anforderungen

im Berufsleben

bei weitem nicht mehr

aus. „Wissen veraltet

schnell und muss konstant

aufgefüllt werden“,

fasst Mayer zusammen.

Das bestätigt auch Klaus

Hofbauer, der nicht

nur als Funktionär der

Industrie und Handelskammer

(IHK) ein

großes Interesse daran

hat, dass Interessierten

nicht nur Bildung und Wissen zur

Verfügung gestellt wird, sondern

dies auch schnell und einfach

umsetzbar gemacht werden kann.

Schließlich könne nur so dem

Fachkräftemangel sinnvoll entgegengewirkt

und damit auch der

Wirtschaftsstandort gefestigt und

ausgebaut werden. „Wir haben

mittlerweile nicht nur Probleme

beim Besetzen von Ausbildungsplätzen.

Größere Schwierigkeiten

ergeben sich gerade in Facharbeiterbereichen,

weil bestehende

Arbeitsplätze teilweise gar nicht

mehr nachbesetzt werden können“,

bestätigt Hofbauer. Gründe

genug, solche Initiativen wie die

Bildungsmesse ins Leben zu rufen.

„Wir müssen uns eher fragen,

warum wir das nicht schon längst

getan haben“, so sein Fazit.

Rund 53 Aussteller

sind vor Ort

Ein deutliches Signal, dass mit

der Bildungsmesse in die richtige

Richtung gegangen werde, zeige

sich auch von Seiten der Aussteller.

Bereits eine Woche nach der

Ausschreibung seien alle Standplätze

belegt gewesen, wie Justina

Eibl, Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung

im Landratsamt

Weilheim-Schongau, im Pressegespräch

zur Bildungsmesse erfreut

bestätigen konnte. „Die Messe

bietet damit eine breite Palette

an Angeboten, quasi von der Kinderkrippe

bis hin zur Seniorenbildung“,

so Eibl. Bestätigung finde

sich auch im Umstand, dass mit

der Ludwig-Maximilian-Universität

München eine der renommiertesten

Hochschulen des Landes zu

den Teilnehmern zählt. Die Bildungsmesse

selbst, zur der rund

53 Aussteller erwartet werden,

bildet damit einen Kreis von Schulen

bis zur Nachhilfe, von Erwachsenenbildung

bis zu beruflicher

Weiterbildung. Besonders empfiehlt

sich ein Besuch gerade für

Eltern, deren Kinder Kindergarten

und Schule besuchen und für Jugendliche,

die sich über Möglichkeiten

informieren möchten, wie

sich ihr schulischer Weg weiter

entwickeln könnte. Angesprochen

mit der Bildungsmesse werden

auch Erwachsene, die sich weiterbilden

wollen; last but not least

bildet sie ebenfalls einen wertvollen

Fundus für Lehrtätige oder

Menschen, die in der Wissensvermittlung

tätig sind. Mit der Messe

möchten die Verantwortlichen das

breite Spektrum an Wissen und

Bildung vor Ort bündeln und allen

zugänglich machen. Deshalb

hat man sich auch entschlossen,

weder Standgebühren noch Eintrittspreise

zu verlangen. Geöffnet

ist die Messe für den Publikumsverkehr

von 13.30 bis 17.30 Uhr. rp

Erhoffen sich eine feste Etablierung der Bildungsmesse für den Standort Weilheim-Schongau: (v.l.)

Robert Christian Mayer, Arbeitskreis „Schule — Wirtschaft“ und Vereinigte Sparkassen Weilheim;

Justina Eibl, Kreisentwicklung/Wirtschaftsförderung Landratsamt Weilheim-Schongau; Schirmherrin

und Landrätin Andrea Jochner-Weiß sowie Klaus Hofbauer (IHK).

36 | der altlandkreis


Die Aussteller — ein Überblick

Öffentliche Schulen:

Grundschule Altenstadt, Grundschule an der Ammer Weilheim,

Grundschule Iffeldorf, Mittelschule Peiting, Wilhelm-Conrad-Röntgen

Mittelschule Weilheim, Staatliche Realschule Weilheim, Staatliche

Fachoberschule und Berufsoberschule Weilheim, Schule am Gögerl —

Sonderpädagogisches Förderzentrum Weilheim, Sonderpädagogisches

Förderzentrum Altenstadt

Ausbildung:

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Haus- und Landwirtschaftsschule

Weilheim; Berufsfachschule für Altenpflege Heimerer

GmbH, Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegedienst der

Rummelsberger Diakonie, Berufsfachschule für Krankenpflege/Berufsfachschule

für Krankenpflegehilfe Schongau, Bund der Selbständigen —

Azubiakademie, Herzogsägmühle Fachbereich Arbeit und Integration,

Liselotte-von-Lepel-Gnitz ev. Fachschule für Heilerziehungspflege/

Heilerziehungspflegehilfe, Oberland Werkstätten GmbH Betrieb Polling,

Staatliche Berufsschule Weilheim, Berufsfachschule Schongau

Weiterbildung:

Agentur für Arbeit, bfz Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen

Wirtschaft gGmbH, Bildungszentrum der Handwerkskammer für München

und Oberbayern Weilheim, Fachakademie für Sozialpädagogik

Regens Wagner, IHK-Akademie

Erwachsenenbildung:

Kath. Landvolkshochschule Wies e.V., Kolping Akademie Weilheim;

VHS Peißenberg, VHS Peiting und VHS Schongau

Lernförderung:

iför-Institut, Mentoring-Nachhilfe, Schülerhilfe Weilheim, Studienkreis

Weilheim

Kinderbetreuung:

Integrativer Kneipp-Kinderhort St. Franziskus Weilheim, Kath. Kindergarten

St. Franziskus Schongau, Mütter- und Familienzentrum Weilheim

e.V., Spatzennest Familienservice gGmbH Peißenberg

Präventive Jugendhilfe:

Landratsamt Weilheim-Schongau

Staatliche Schulberatungsstelle Oberbayern West

Privatanbieter:

Berufsschule der Herzogsägmühle Albrecht-Schnitter-Schule, Edulingo

Sprachreisen, eventa AG, Freie Waldorfschule Weilheim gem. eG, Montessorischule

Peißenberg, Private Oberlandschulen e.V., Samanthanet

GmbH & Co KG

Hochschulen:

Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Hochschule für

angewandte Wissenschaften München, Hochschule Dual München,

Ludwig-Maximilian-Universität München

Musikschule:

Städtische Musikschule Weilheim

Umweltbildung:

Energiewende Oberland

Europäische Metropolregion München

Bildungsportal Oberland

Bildungsgipfel im Rahmen der Bildungsmesse

Herausforderungen

gemeinsam meistern

Weilheim I Bereits 2013 hat der

Landkreis Weilheim-Schongau die

Initiative „Lernen mit Perspektive“

(www.lernen-mit-perspektive.de)

ins Leben gerufen. Darin erarbeiteten

kompetente Vertreter des

Landkreises aus dem Bereich Bildung

im Rahmen von Foren und

Workshops Stärken und Schwächen

des Standortes und entwickelten

gemeinsam Strategien. Aus

dieser fruchtbaren Zusammenarbeit

entstand als eines der ersten

Angebote für Aus- und Weiterbildungsinteressierte

das Bildungsportal

Oberland.

Ausgewähltes

Fachpersonal

Dieses Bildungsportal soll nun im

Zuge der 1. Bildungsmesse, die am

6. Juli in der Stadthalle Weilheim

stattfindet, gestartet werden. Bevor

nun um 14 Uhr der öffentlichen

Teil der Bildungsmesse startet,

trifft sich im Vorfeld ausgewähltes

Fachpersonal aus den teilnehmenden

Schulen, aus Behörden und

Institutionen, um „sehr konzentriert“

an dieser Bildungsallianz

zu arbeiten. Hinter diesem sogenannten

Bildungsgipfel steht als

Initiator die Wirtschaftsförderung

des Landkreises Weilheim-Schongau

in enger Kooperation mit

dem Arbeitskreis „Schule — Wirtschaft“,

den Vereinigten Sparkassen

Weilheim, der Industrie- und

Handelskammer für München und

Oberbayern sowie der Kreishandwerkerschaft

Oberland. Innerhalb

dieses Bildungsgipfels, der von

Landrätin Andrea Jochner-Weiß

im Beisein des Landrates Josef

Niedermaier des Kreises Bad Tölz-

Wolfratshausen gegen 11 Uhr eröffnet

werden wird, sollen die Ergebnisse

der Initiative „Lernen mit

Perspektive“ vorgestellt werden.

Weichen für

die Zukunft

Gleichzeitig möchten die Initiatoren

der Bildungsmesse damit die

Weichen für die Zukunft stellen,

denn die Bildungsmesse soll ein

fester Bestandteil des Bildungsangebotes

am Standort Weilheim-

Schongau werden und auch bleiben.

Schon mit der Einladung zum

Bildungsgipfel wurde an rund 350

ausgewählte Personen ein kleiner

Fragebogen versandt, der sich mit

der Thematik „Bildung am Standort“

auseinandersetzte. Dabei

ging es um Fragen aus den Bereichen

Duales Studium, Offenheit

für neue Lernformen und -techniken,

um Bildung für Flüchtlinge

oder um Kooperationen zwischen

Schule und Wirtschaft. Die Antworten

daraus sollen die Frage

klären, wie nach der Bildungsmesse

weiter verfahren werden

soll, ob es Verbesserungsbedarf

gebe, was sich entwickeln könne.

Diese Ergebnisse sollen ebenfalls

im Rahmen des Bildungsgipfels

diskutiert werden.

Letzten Endes werden aber auch

die Besucher des öffentlichen Teils

ihren Anteil am Erfolg der Veranstaltung

haben — und indirekt mitentscheiden,

ob sich neben den

sehr gut etablierten Jobmessen

auch eine jährliche Bildungsmesse

langfristig verankern lässt. rp

juli/ august 2016 | 37


93. Lechgau-Trachtenfest in Steingaden

Solche Feste schweißen

den Verein zusammen

Steingaden | Zum neunten Mal in

seiner gut 100-jährigen Vereinsgeschichte

ist der „Almfrieden

Steingaden Ausrichter des großen

Lechgau-Trachtenfestes. Das

Festprogramm von 15. bis 24. Juli

ist echt boarisch gehalten und verspricht

mit der Fahnenweihe im

Welfenmünster, 4 000 erwarteten

Festzugsteilnehmern oder dem

Wertungsplatteln um den Bayerischen

Löwen zu einem kulturellen

Höhepunkt in der Region zu werden.

Verantwortung als

Gauverein bewusst

Eigentlich sind die Steingadener

schon im Jahr 2000 eingesprungen,

als sich kein Gastgeber für

das Lechgaufest gefunden hatte.

2007 konnte man das 100-Jährige

mit dem großen Verbandsfest feiern

— und nun richteten sich die

Augen bei der maßgeblichen Gauversammlung

wieder auf die Delegierten

des „Almfrieden“, als es

darum ging, wer das Gaufest 2016

ausrichtet. Bei 19 Vereinen innerhalb

des Lechgau-Trachtenverbandes

hätten sie keine Verpflichtung

gehabt, doch die Steingadener

sind sich ihrer Verantwortung als

einer der führenden Gauvereine

bewusst und packen die Aufgabe

an. „Ich habe viele engagierte

Leute im Verein, die schon 2000

oder 2007 verantwortungsvolle

Aufgaben übernommen hatten“,

bestätigt Vorstand Walter Nöß.

Er sieht auch einen Vorteil darin,

wenn man so kurz hintereinander

drei Gaufeste ausrichtet. „Wenn

wir das Gaufest machen, dann

verbinden wir das mit einer Fahnenweihe“,

fasst er zusammen.

Das jetzige Banner stammt aus

dem Jahr 1909, hat schon mehrere

Restaurierungen hinter sich

und ist die älteste Fahne, die noch

regelmäßig mitgetragen wird. Als

Pate soll der Trachtenverein „Bayerischer

Rigi“ Hohenpeißenberg

fungieren; so war man bereits im

vergangenen Jahr zu einem geselligen

und fröhlichen Patenbitten

im Rigi-Dorf. In Steingaden hat die

Trachtensache einen sehr hohen

Stellenwert. Neben dem „Almfrieden

gehören auch die „Lechtaler“

Urspring und der „Oberlandler“

Wies zur politischen Gemeinde.

Obwohl sie zwei verschiedenen

Gauverbänden angehören, sind

die drei Steingadener Trachtenvereine

auch immer wieder gemeinsam

unterwegs. Im Jahr 2013

nahm man beispielsweise beim

Oktoberfestumzug teil und marschierte

samt Blaskapelle und historischer

Gruppe mit 190 Teilnehmern

auf. Zur Organisation solcher

gemeinsamer Aktivitäten hat der

Steingadener Vorstand Walter Nöß

kurze Wege. Er braucht nur seinen

Bruder Josef anrufen, der in Urspring

das Amt des Ersten Vorsitzenden

bekleidet. Zu den Gebrüdern

Nöß gehört noch Anton, der

seit über 30 Jahren die Kasse beim

„Almfrieden“ führt. Los geht es in

Steingaden am Freitag, 15. Juli,

mit einem „Boarischen Abend“.

Um allen Tanzbegeisterten bei der

pfiffigen Musik der „Jungen Pfaffenwinkler“

ausreichend Platz zu

Der Trachtenverein „Almfrieden“ Steingaden lädt zum 93. Lechgau-Trachtenfest vom 15. bis 24. Juli ein.

38 | der altlandkreis


Alle drei Trachtenvereine der Gemeinde Steingaden marschierten 2013

beim Trachten- und Schützenumzug des Oktoberfestes auf.

bieten, wird eine zweite Bühne in

der Mitte des Zeltes aufgebaut. Die

Schellenmädla, die Alphornbläser

und der Bickenrieder Zwoagsang

werden für Abwechslung und

vor allem für so manche Lachsalve

sorgen. Zu den Festtagen in

Steingaden werden auch internationale

Gäste erwartet. Zum einen

kommt die Musikkapelle aus

Schabs in Südtirol, die eine langjährige

Freundschaft zur Blaskapelle

Steingaden pflegt und das

Standkonzert am Samstag bestreitet.

Außerdem reisen 75 Trachtler

vom Gauverband Nordamerika an,

die das Lechgaufest miterleben

möchten und sich dann eine Woche

später beim Bayerischen Löwen

dem Wettstreit stellen. Beim

Gauheimatabend am Samstag

werden die Plattlergruppen aus

allen Lechgauvereinen zusammen

mit der Gaugruppe mit Schuhplattlern

und Figurentänzen aufwarten.

Fahnenweihe in

würdevollem Rahmen

Damit die Weihe der neuen Vereinsfahne

einen würdevollen

Rahmen bekommt, wird der

Festgottesdienst am Sonntag,

17. Juli, im Welfenmünster stattfinden.

Die Trachtenschar zieht

anschließend ins Festzelt hinter

dem Fohlenhof, das von Festwirt

Franz Zimmermann mit Bier der

Aktien-Brauerei bewirtet wird.

Zum Frühschoppen spielt die

Blaskapelle Forst, während die

Jugendgruppen der umliegenden

Vereine ihr Können zeigen.

Zum großen Festzug haben sich

45 Vereine angemeldet, darunter

26 Musikkapellen, 16 Festwagen

und drei Ehrenkutschen. Somit

werden rund 4 000 Festzugsteilnehmer

ein beeindruckendes Bild

von gelebter bayerischer Tradition

bieten. Ein Geheimtipp für alle

> > > FESTPROGRAMM

Freunde bayerischer Blasmusik

ist die Lechgaukapelle, die ab 17

Uhr spielt. Auch der Festausklang

mit der Musikkapelle Alpengruß

Wildsteig wird ein musikalisches

Schmankerl werden.

Die Steingadener hängen ein

zweites Wochenende dran, an

dem die Goaßlschnalzer am Freitag

zu einem Treffen mit befreundeten

Gruppen einladen. Der

Samstag steht ganz im Zeichen

des großen Wertungsplattelns um

den „Bayerischen Löwen“ und der

Sonntag gehört den Oldtimern,

die sich dann auf Rundfahrt begeben.

Ein stattliches Programm, das der

„Almfrieden“ hier auf die Beine

stellt, doch der Walter Nöß blickt

dem freudig entgegen. „So ein

Fest schweißt den Verein zusammen“,

sagt er und möchte damit

auch seine Vorstandskollegen ermuntern,

eine solche Herausforderung

anzupacken.

rg

FREITAG, 15. JULI

20.00 Uhr „Boarischer Abend“ mit den jungen Pfaffenwinklern,

den Lechbrucker Alphornbläsern, den Trauchgauer

Schellenmädla und dem Bickenrieder Zwoagsang

SAMSTAG, 16. JULI

19.00 Uhr Standkonzert im Marktplatz mit der

Musikkapelle Schabs (Südtirol)

20.00 Uhr großer Gauheimatabend des Lechgaues

SONNTAG, 17. JULI

9.00 Uhr Kirchenzug

9.15 Uhr Festgottesdienst und Weihe der neuen

Vereinsfahne im Welfenmünster

11.00 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Forst

13.00 Uhr Aufstellung zum Festzug

13.30 Uhr großer Festumzug, anschließend Ehrentänze

mit der Festkapelle Steingaden

17.00 Uhr die Lechgaukapelle spielt auf

20.00 Uhr Festausklang mit der Musikkapelle Alpengruß Wildsteig

FREITAG, 22. JULI

20.00 Uhr Goaßlschnalzer-Treffen im Festzelt mit den

Schnaidbergmusikanten

SAMSTAG, 23. JULI

ab 8 Uhr Wertungsplatteln um den Bayr. Löwen im Festzelt

SONNTAG, 24. JULI

10.30 Uhr Ankunft der Oldtimer-Fahrzeuge

11.30 Uhr Frühschoppen mit den Quetschblech-Musikanten

14.30 Uhr kleine Rundfahrt mit anschließender Vorführung

der Fahrzeuge und Geräte



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juli/ august 2016 | 39


Wo Bayerns beste Schuhplattler herkommen

„Almfrieden“ Steingaden

führend im Drehen und Platteln

Steingaden | Zur 15. Auflage des

überregionalen Wertungsplattelns

um den „Bayerischen Löwen“ laden

die Steingadener Trachtler

am Samstag, 23. Juli, ein. Dabei

fungiert der „Almfrieden“ nicht

nur als Gastgeber. Da er bereits

sieben Mal den Löwen der Aktiven

und zehn Mal den etwas kleineren

Porzellan-Pokal der Jugend

gewonnen hat, geht er damit vor

heimischem Publikum ebenso

als absoluter Favorit in den Wettkampf.

Der frühere Landesvorplattler Gerhard

Ruhstorfer war im Jahr 2002

der Initiator dieses bayernweiten

Wertungsplattelns. Da heuer

in Steingaden auch wieder vom

Gauverband Nordamerika einige

Schuhplattler und Dreherinnen

teilnehmen werden, sprechen

manche sogar von einer Weltmeisterschaft.

Teilnehmen dürfen

nur die drei Besten der jeweiligen

Altersklassen aus den Gauwertungsplatteln.

Rund 300 Aktive

werden erwartet

Wer also beim Bayerischen Löwen

mitmachen darf, der hat zuvor einen

Podestplatz beim Wertungsplatteln

auf Gauebene errungen.

Von Auerbach in der Oberpfalz

über Neufahrn im Loisachgau bis

nach Obergünzburg in Schwaben

mussten die Qualifizierten schon

zu Wettkämpfen reisen, aber

auch in Steingaden fand 2007

schon ein Löwen-Platteln statt.

Der „Almfrieden“ hat somit schon

ein wenig Erfahrung. Er wird das

Festzelt mit drei Tanzflächen ausstatten,

an denen zunächst die

Einzelpaare ihren Schuhplattler

zeigen. Um die Tanzflächen sitzen

jeweils rund zehn Preisrichter, die

entweder nur das Dirndl oder nur

den Buben bewerten. Von den

Zehnjährigen bis zur Ehrenklasse

werden die Einzelteilnehmer in

sieben Altersklassen unterteilt und

Seit 2002 gibt es das überregionale Wertungsplatteln um den Bayerischen Löwen. Die Steingadener konnten

schon sieben Mal den Löwen der Aktiven und zugleich der Jugend erringen. Hier das Siegerfoto von 2010.

40 | der altlandkreis

bis die gut 300 erwarteten Plattler

und Dreherinnen ihr Können

präsentiert haben, wird die Mittagszeit

gut überschritten sein. Bei

der Preisverteilung erhält jeder

Teilnehmer eine der begehrten

Anstecknadeln, denn damit wird

deutlich, dass man zu den besten

Schuhplattlern Bayerns gehört.

Gestiftete Löwen

aus Porzellan

Im Laufe des Nachmittages kommt

es zum spannenden Wettstreit der

Gruppen. Der frühere Ministerpräsident

Edmund Stoiber hat

für dieses Wertungsplatteln zwei

bayerische Löwen aus Porzellan

gestiftet, einen kleineren für die

Jugend und einen großen Löwen

für die aktiven Plattlergruppen.

Hier gilt sogar die Regelung, dass

nur die zwei besten Gruppen aus

den Gauwertungsplatteln an den

Start gehen dürfen. Umso bemerkenswerter

ist die herausragende

Leistung der Steingadener. Bei

bisher 14 Wettbewerben konnte

der „Almfrieden“ sieben Mal den

Löwen der Aktiven erringen und

sogar zehn Mal bei der Jugend.

„Ich bin mehr als stolz auf unsere

Jungen. Die Plattlergruppen sind

das Aushängeschild des Vereins“,

meint dazu Vorstand Walter Nöß.

Der Wanderpokal der Jugend hat

den Lechgau noch nie verlassen;

neben Steingaden haben ihn auch

schon die Schongauer, Hohenfurcher

und Peitinger Nachwuchs-

Plattler gewonnen. Warum die

Steingadener so herausragend


Umringt von über zehn Wertungsrichtern müssen die Gruppen einen Schuhplattler vorführen.

bei diesem Wertungsplatteln

sind, das können (oder wollen)

sie eigentlich gar nicht benennen.

„Vielleicht merkt man, dass wir

eine super Truppe sind. Der Zusammenhalt

strahlt aus“, versucht

es Birgit Wiedemann zu erklären.

Von den jährlichen Ausflügen

zum Löwen gibt es auch so manche

Anekdote. So musste man

den einen oder anderen frühmorgens

erst mal wecken. Lustig

auch die Geschichte vom Hias,

der sich wegen eines Bänderrisses

im Polizeiauto vom Bus zum

Zelt fahren ließ. Derzeit stehen

beide Porzellan-Löwen in der

Vitrine des Steingadener Trachtenheimes

und natürlich ist die

Motivation für den anstehenden

Wettkampf im eigenen Dorf besonders

groß. „Es ist immer interessant,

wie in anderen Gauen

geplattelt wird“, erklärt Monika

Schleich und empfiehlt dieses

Wertungsplatteln auch den Zuschauern,

die während des ganzen

Tages diese Meisterschaft

beobachten können.

rg


www.altlandkreis.de



Derzeit stehen beide Porzellan-

Löwen in der Vitrine des Trachtenheimes,

und natürlich möchten

die Steingadener im eigenen Dorf

wieder gewinnen.











juli/ august 2016 | 41


Das Wies-Museum und seine Preziosenen

Ein Schatz, versteckt

im Pfarrhaus

KAISER

••

UND GALILAER

SCHAUSPIEL VON HENRIK IBSEN

INSZENIERT VON CHRISTIAN STÜCKL

PREMIERE 1. JULI

2. / 15. / 16. / 21. / 22. / 23. JULI UM 20 UHR

NABUCCO

EINE OPER VON GIUSEPPE VERDI

INSZENIERT VON CHRISTIAN STÜCKL

WIEDERAUFNAHME

5. / 7. / 13. / 14. AUGUST UM 20 UHR

AUS DER NEUEN WELT / KONZERT

12. AUGUST

KARTEN: 08822.945 88 88 · WWW.PASSIONSTHEATER.DE

Steingaden-Wies | Millionen Besucher

strömen in die Wieskirche,

Rokoko-Juwel und Weltkulturerbe;

sie schießen unzählige Fotos und

sind begeistert vom Gotteshaus.

Doch die wenigsten wissen, dass

es ein kleines Museum im zweiten

Stock des Pfarrhauses gibt, das

die Entstehung der Wallfahrt eindrucksvoll

dokumentiert und auch

anhand von Votivtafeln oder Verkündzetteln

die Sorgen der Gläubigen

in über 250 Jahren Wallfahrtsgeschichte

aufzeigt.

Das Wunder des

„tränenden“ Heilands

Im römischen Reich war die Geißelung

eine so genannte „Beistrafe“

zur Todesstrafe, und bis ins späte

Mittelalter galt sie als die schrecklichste

Tortur im Strafvollzug. Sogenannte

Geißelprozessionen am

Karfreitag kamen im 18. Jahrhundert

auf, wofür sich Steingadens

Abt Hyazinth Gassner eine Figur

Auf dem großen Gemälde ist dargestellt, wie der Wies-Heiland zur Familie

Lory in die Einöde gebracht wird.

42 | der altlandkreis

des gegeißelten Heilands fertigen

ließ. „Aus dem Theaterfundus

wurden aus drei oder vier Figuren

eine zam bappt“, erzählt Helmut

Schmidbauer, der sich als Kreisheimatpfleger

intensiv um das

Wies-Museum kümmert. Leider

kam der gegeißelte Heiland bisher

nur bei zwei Prozessionen zum

Einsatz und landete dann wieder

im Fundus. Doch einst suchte die

Lory-Bäuerin um Gottes Beistand

in der Einöde vor dem herannahenden

Krieg - und erinnerte sich

an die gebrechliche Figur.

Auf einem großen Gemälde, das

vor acht Jahren im Kunsthandel

auftauchte und vom Förderverein

der Wieskirche aufgekauft wurde,

wird sehr realistisch dargestellt,

wie zwei Söhne den Heiland zum

Lory-Hof tragen und dort von den

Bauersleuten und deren weiteren

fünf Kindern erwartet werden.

Dann geschah am 14. Juni 1738 das

„Tränenwunder“: Der gegeißelte

Heiland weinte vor den Augen Maria

Lorys. Das Kloster Steingaden

schickte umgehend eine Kommission

zur Untersuchung der Vorgänge,

doch es traten schnell die

ersten Heilungen ein und die Wallfahrt

entstand. Akribisch wurden

von den Klosterherren alle Wunder

oder Guttaten aufgeschrieben,

so dass bis 1745 (also sieben Jahre

später) bereits 364 Ereignisse in

den Matrikelbüchern verzeichnet

waren.

Schutz vor Krankheit,

Feuer, Viehsterben

Helmut Schmidbauer erklärt die

fünf Schritte, die zu einer Wallfahrt

gehören: Zunächst ruft der

Gläubige den gegeißelten Heiland

um Hilfe bei Sorgen oder Krankheiten

an. Dann muss er natürlich

den Wallfahrtsort aufsuchen und

an einer heiligen Messe mit Erhalt

der Sakramente teilnehmen. Der

vierte Schritt ist die Opfergabe.

Schließlich soll der Wallfahrer bei

Erfüllung des Anliegens unbedingt

die Sache öffentlich machen. Kistenweise

Verkündzettel sind im

Museum gelagert, auf denen die

Wallfahrer ihre Bitten niedergeschrieben

haben. Anfangs waren

sie sogar mit einem Siegel ausgestattet.

Heute liegen in den Seitengängen

des Altarraumes einheitliche

Blätter aus, die immer noch

von vielen Besuchern beschrieben

werden. Im 18. Jahrhundert

wurde die Hilfe bei Kindsnöten,

Krankheiten, Feuersbrünsten oder

Viehsterben angefleht. Im Museum

liegen einige Verkündzettel


Eine Figur des gegeißelten Heilands wird beim alljährlichen Bruderschaftsfest zusammen mit den Prozessionsstangen

mitgetragen.

aus der Nachkriegszeit aus, wo

um die Heimkehr von gefangenen

Angehörigen, um die Rückkehr

des geliebten amerikanischen Soldaten

oder auch die Anliegen der

Heimatvertriebenen gebeten wird.

Um den Wandel der Anflehungen

in 250 Jahren Wallfahrt deutlich zu

machen, zeigt Helmut Schmidbauer

auch einen Verkündzettel aus

heutiger Zeit vor. Darauf wurde

vermerkt: „Lieber gegeißelter Heiland,

mach, dass mein Pferd nicht

verweigert und ich die Dressurprüfung

schaffe“.

Nun sollte die Erfüllung des Anliegens

auch öffentlich gemacht werden,

deshalb wurden früher viele

Votivtafeln gestiftet — die leider

nicht alle erhalten bleiben. „Im

19. Jahrhundert hat ein Mesner

über 900 Votivtafeln verbrannt“,

bedauert Helmut Schmidbauer

den Verlust dieser wertvollen Dokumente.

Trotzdem sind im Museum

einige ausgewählte Tafeln zu

sehen und auch die Seitengänge

der Kirche zeugen von Dankesnachrichten.

Der Bau der Wieskirche (1746 bis

1754) trieb das Kloster Steingaden

in den Ruin, der Abt musste

zurücktreten. Die Wiesbäuerin

Maria Lory jedoch erlebte einen

enormen Aufschwung; ihr einfaches

Anwesen in Holzständerbauweise

wurde zu einer stattlichen

Herberge für die Pilger ausgebaut.

Auf dem ersten Portrait im

Museum ist sie in Bauerskleidung

abgebildet. Nachdem ihr Mann

starb, heiratete sie den Sohn des

Wies-Baumeisters Dominikus

Zimmermann. So zeigt sie sich auf

dem zweiten Portrait als noble

Dame.

Mit der Wallfahrt entstand auch

eine Bruderschaft, der anfangs

mehrere tausend Gläubige angehörten.

1984 zählte diese Bruderschaft

noch ein einziges Mitglied,

so dass der damalige Bischof Josef

Stimpfle sie wiedererrichtete. Zum

jährlichen Bruderschaftsfest wird

eine Figur des gegeißelten Heilands

voran getragen, die zusammen

mit den Prozessionsstangen

auch ein Blickfang im Museum ist.

Der Förderverein der Wieskirche

bemüht sich seit Jahren darum,

neue, ebenerdige Räume für das

Wallfahrts-Museum zu erhalten.

Es existieren Pläne für ein Dokumentationszentrum

nach modernen

Museums-Konzepten, doch

leider fehlen bisher die Mittel.

So müssen Helmut Schmidbauer

und seine Mitstreiter diesen versteckten

Schatz noch weiter hüten

und für die Nachwelt aufarbeiten.

Jeden ersten Freitag im Monat

öffnet der Kreisheimatpfleger die

Museumstüren und lädt zu einer

kostenlosen Führung ins Pfarrhaus.

Kleinere Gruppen können

auch zu anderen Terminen eine

Führung unter Tel. 08861 / 2772

vereinbaren.

rg

Dokumentationszentrum:

die Mittel fehlen

Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer führt jeden ersten Freitag im

Monat die Interessierten durch das Museum.

juli/ august 2016 | 43


Oberer Lechgauverband feiert mit großer Gästeschar im Ostallgäu

Bidingen erwartet sogar Zimbarn

Bidingen | Der Trachtenverband

„Oberer Lechgau“ feiert 2016 im

Ostallgäu: Die „Kaltentaler“ Bidingen

richten am letzten Juliwochenende

das 89. Gautrachtenfest aus.

Mit „D’ Auerbergler“ Bernbeuren,

„Edelweiß“ Lechbruck, „D’ Lechtaler“

Urspring, „Oberlandler“ Wies,

und „Alpengruß“ Wildsteig nehmen

sechs Trachtenvereine aus

dem „altlandkreis“-Erscheinungsgebiet

teil. Bei Vorständin Angelika

Rauch — übrigens eine von vier

in den 23 Vereinen des Oberen

Lechgaus — hatten sich bis Juni

4080 Personen, 18 Festwagen und

25 J

Auftanz beim „Heimatfest“ 1939

40 Musikgruppen zum Festzug am

31. Juli angemeldet, aus dem Dorf

laufen mehr als ein Dutzend Gruppen

mit. Auch fast alle Vereine des

Lechgaus wollen kommen, obwohl

deren Gaufest nur zwei Wochen

vorher steigt (siehe Bericht S. 38).

Das Festzelt wird im Nordwesten

von Bidingen „Am Kirchbichl“ stehen,

Parkplätze gibt es auf den

Wiesen am westlichen Ortsrand.

Drei Anmeldungen freuen Angelika

Rauch besonders: die vom

„Festtagsgwand Osterzell“, dessen

Mitglieder den Erhalt festlicher

Bürgerkleidung früherer Zeiten

pflegen, die vom „Trachtenverein

Elbigenalp und Umgebung“ aus

dem Tiroler Lechtal, und vor allem

von den „Leimbachtaler Zimbarn“,

einem Brauchtumsverein aus einer

auch „Welschtirol“ genannten

Region in Norditalien. Dort gibt es

seit dem 11. Jahrhundert eine bairische

Sprachminderheit, die heute

auf drei Sprachinseln lebt und sich

Zimbarn nennt. Kontakt zum Oberen

Lechgau pflegt der Verein seit

dem letzten Gaufest in Trauchgau.

Nach 1966 und 1993 richten die

„Kaltentaler“ das dritte Gautrachtenfest

aus. 1939 war der 1933 gegründete

Verein schon Gastgeber

> > > FESTPROGRAMM

des „Heimatfests“, wie es damals

hieß. Aktuell zählen die Bidinger

Trachtler 177 Mitglieder, zwölf

Aktiven-Paare treten beim Gaufest

auf. Hinzu kommen beachtliche

40 Kinder in der Jugendgruppe,

die Rauch und ihre Tochter Lena,

heute Jugendleiterin mit Sandra

Rösch, seit 1999 „von Null“ aufgebaut

haben. Hervorzuheben ist

weiter die Gruppe Erwachsener,

die das Klöppeln pflegt, und fünf

Musikgruppen: die „Weisenbläser“,

„Bidinger Buaba“, die Volksmusikgruppe

„Saitenkretzar“,

Alphornbläser und der „Bidinger

Dreigsang“.

ts

89. Gautrachtenfest in Bidingen

Freitag, 29. Juli

20.00 Uhr: Bayerischer Abend mit Tanz

Mitwirkende: Schwindlig Blos, Kemptener Tanzlmusi,

Bickenrieder Duo, Hofstettener Goaßlschnalzer

Samstag, 30. Juli

20.00 Uhr: Gauheimatabend

Sonntag, 31. Juli

9.30 Uhr: Festgottesdienst

13.30 Uhr: Großer Festzug

19.00 Uhr: Festausklang mit den Brauhaus Musikanten

Mir wünschat den Trachtlern vo Bidingen a

wunderschönes Gautrachtenfest unter weißblauem

Himmel!

pfanzelt-maschinenbau.de


Tel. 08861-2695


44 | der altlandkreis


Aus der Geschäftswelt

Malen, Basteln und Dekorieren

HEIM & HOBBY JETZT IN DER MÜNZSTRASSE

Tag der Ausbildung zeigt Chancen auf

HOERBIGER INFORMIERT IM AUSBILDUNGSZENTRUM ÜBER LEHRBERUFE

Peiting | Schüler, Eltern, Lehrer und Berufseinsteiger

können sich am Samstag, 2. Juli, im

Peitinger Ausbildungszentrum über Einstiegsmöglichkeiten

bei Hoerbiger informieren. Von

10 bis 15 Uhr erläutern aktuelle Azubis Berufs-,

Qualifizierungs- und Prüfungsdetails. Damit das

Unternehmen Fachkräfte findet, gehört Projektmanagement

schon zur Ausbildung. Azubis übernehmen

Verantwortung als Projekt- oder Teamleiter.

Im Programm „Grow Up“ entwickeln

sie bereits im ersten Lehrjahr Ideen für Firmenprojekte

und präsentieren nach Recherche,

Strategie- und Projektentwicklung die Ergebnisse

der Geschäftsleitung. Hinzu kommen

Filmprojekte, Präsentations-, Sprach- oder Benimmkurse

für korrektes Verhalten in Meetings.

Die praktische Ausbildung läuft bei Hoerbiger zu

50 Prozent in den Werken, zu 50 Prozent im Ausbildungszentrum,

wo sie „Zeit und Ruhe finden“,

Schongau | „Heim & Hobby“ ist mittlerweile das führende

Fachgeschäft der Hobby- und Bastelbranche

in der Region, dabei hatte alles 1977 als kleines Unternehmen

begonnen. Im Mai diesen Jahres ist der

Laden in die Münzstraße 27 der Schongauer Altstadt

umgezogen. Bei traumhaftem Sommerwetter durfte

Inhaberin Vilma Beinhofer zahlreiche kreative Gäste

begrüßen. Sie hat die Nachfolge von Anna Müller

angetreten und ist mit dem Geschäft nun an den

neuen Standort gezogen. In den hellen, freundlichen

und über 100 Quadratmeter großen Räumlichkeiten

sorgt das Team um Vilma Beinhofer für eine persönliche

und individuelle Betreuung, was die Kunden

besonders schätzen. Im Sortiment stehen über

25 000 Qualitätsartikel aus weltweit 25 Ländern,

welche die Kreativität und künstlerische Entfaltung

fördern. Mehr Platz bedeutet auch mehr Auswahl

zum Malen, Basteln und Dekorieren. Auch Utensilien,

die es für eine Party braucht, wie etwa Ballons,

sind erhältlich. Heim & Hobby übernimmt auf Anfrage

sogar die komplette Dekoration für Firmenfeiern

oder private Feste. Hochwertige Wolle, italienisches

Porzellan und vieles mehr ergänzen das Angebot.

Im eigens installierten Bastelraum bietet Vilma

Beinhofer regelmäßig verschiedene Bastelkurse für

Jung und Alt an. Auch Kindergeburtstage sind nach

individueller Vereinbarung jederzeit möglich. Der

eigene Online-Shop (www.heimundhobby-shop.de)

lädt zudem zum Einkaufen von Zuhause aus ein. Die

Kurstermine und Anmeldeinfos finden sich auch auf

Facebook.

tis

sagt Ausbildungsleiter

Fritz Haslach.

Das Zentrum gleicht

einem modernen

Industriebetrieb mit

20 großteils computergesteuerten

Maschinen, an denen bis zu 30 Azubis

arbeiten. Mit Haslach kümmern sich drei Ausbilder

um den Nachwuchs. Seit das Zentrum besteht,

haben rund 500 junge Menschen bei Hoerbiger erfolgreich

Berufe erlernt, jährlich kommen 40 dazu.

Im Landkreis gibt es rund 100 Ausbildungsplätze

in drei kaufmännischen oder gewerblichen und

zehn technischen Berufen wie Werkzeug-, Zerspanungs-

und Industriemechaniker, Mechatroniker,

Werkstoffprüfer und ganz neu Stanz- und Umformmechaniker.

Aktuell stehen 92 Azubis in vier Lehrjahren,

wovon neun ein technisches Verbundstudium

absolvieren.

ts

46 | der altlandkreis


Rekord-Bilanzsumme erwirtschaftet

KREISSPARKASSE SCHONGAU BLICKT „SEHR ZUFRIEDEN“ AUFS GESCHÄFTSJAHR 2015 ZURÜCK

Schongau | Die Kreissparkasse Schongau

hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015

mit ihrer Bilanzsumme erstmals in der Geschichte

die Marke von 800 Millionen Euro

übersprungen. „Wir sind sehr zufrieden

aber einfach geht anders“, resümierte

Vorstandsvorsitzender Alexander Schmitz

bei der Jahrespressekonferenz mit Blick

auf „Niedrigzinsumfeld und zunehmend

regulatorische Rahmenbedingungen“.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber

2014 um 37 Millionen auf 801 Millionen

Euro, ein Plus von fast fünf Prozent.

Der reine Gewinn liegt bei 876 000 Euro,

wobei Schmitz dem Verwaltungsrat dankte,

dass der Überschuss dem Eigenkapital

zugeführt wird. „Das ist vorausschauend

und eine stabile Grundlage für künftige

Die Schongauer Sparkassen-Spitze: Den Vorstandsvorsitzenden

Alexander Schmitz (2. v. l.) umrahmen die stellvertreten-

Aufgaben, die noch anspruchsvoller den Mitglieder des Vorstandes, Richard Arnold (l.) und Her-

werden.“ Laut Vorstandsmitglied Michael wig Skalitza, rechts Vorstandsmitglied Michael Lautenbacher.

Lautenbacher liegt die Eigenkapitalquote

der Schongauer Sparkasse „knapp über 16 Prozent —

das passt und ist für ein vernünftiges Wachstum

auch nötig“. Bereinigt um Tilgungen stiegen die

Ausleihungen um 26 Millionen auf 531 Millionen

Euro. Dabei floss etwa die Hälfte der Kredit-Neuzusagen,

gegenbringen“. Die „sehr guten Ergebnisse im Kredit-

und Einlagengeschäft“ lägen „über dem bayerischen

Durchschnitt und würden „ergänzt durch

ebenso gute bis sehr gute Erfolge im Vermittlungsgeschäft,

etwa bei Immobilien.“

rund 160 Millionen Euro, in gewerbliche Filialschließungen im Einzugsgebiet schloss

Investitionen, die andere Hälfte in Immobilien und

private Anschaffungen. 134 Millionen Euro kamen

an Tilgungen zurück. Was Schmitz freut: Trotz niedriger

Schmitz ebenso kategorisch aus wie er unterstrich,

dass kompetente und vertrauensvolle Kundenberatung,

hierzu die Weiterbildung der aktuell 195 Mit-

Zinsen wuchsen auch die Kundeneinlagen arbeiter, die Beobachtung des Kundenverhaltens

„um stolze 30 Millionen auf 585 Millionen Euro“. Er

führt „diese überdurchschnittliche Nachfrage nach

Anlagemöglichkeiten bei einer regionalen Bank auf

und damit einhergehende technische Innovationen

ganz oben auf der Vorstands-Agenda stünden. Und

er ergänzte, dass im kommenden Jahr noch zwei

das Vertrauen zurück, das uns unsere Kunden ent-

Ausbildungsstellen frei sind.

ts

Herbert Klein weitere

fünf Jahre IHK-Vorsitzender

NEUER IHK-REGIONALAUSSCHUSS KONSTITUIERT SICH

Altlandkreis | Der neue IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau

hat auf seiner konstituierenden Sitzung Herbert Klein zum

Vorsitzenden gewählt. Der 52-jährige Werkleiter der Agfa-Gevaert

HealthCare GmbH in Peißenberg war 2011 in das vormalige IHK-

Gremium Landsberg-Weilheim-Schongau eingezogen und zum

Vorsitzenden bestimmt worden. Als Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses

gehört Klein auch automatisch der IHK-Vollversammlung

an.

Anfang Mai waren mehr als 9 000 Unternehmen im Landkreis

aufgerufen, bei den IHK-Wahlen 2016 ihre Stimme für die

Neuzusammensetzung des 17-köpfigen IHK-Regionalausschusses

und der IHK-Vollversammlung abzugeben. Um die Wirtschaftsstruktur

des Landkreises repräsentativ abzubilden, kommen fünf

Mitglieder des Regionalausschusses aus der Industrie, vier aus dem

Handel und acht aus dem Bereich Dienstleistungen. Sie vertreten in

den nächsten fünf Jahren ehrenamtlich die Interessen der Wirtschaft

in der Region. Im September wird der Regionalausschuss Weilheim-

Schongau in seiner ersten Arbeitssitzung sein Programm und seine

Zielsetzungen für die Wahlperiode festlegen. op

Der neue IHK-Regionalausschuss Weilheim-Schongau

lip-Flop und Hausschuhe nach Ma



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inlagen nach Ma








juli/ august 2016 | 47


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48 | der altlandkreis

> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Adalbert Ramos

aus Peiting

Peiting | Adalbert Ramos aus Peiting

ist mit 1,68 Meter wahrlich

nicht der Größte — und dennoch

eine imposante Erscheinung. Dafür

sorgen zum einen die zahlreichen

Tattoos, die seinen Körper zieren,

zum anderen ist unverkennbar,

dass der 22-Jährige auf seinen

Körper achtet. Generell dreht sich

in seinem Leben viel um Sport,

schließlich ist er seit 2014 bei

Sprenger’s Sportland angestellt.

Fußball, Longboarden, Laufen und

Tourenski zählt er zu seinen Hobbys

— und natürlich Musik. Seit 2013

rappt er unter dem Pseudonym

„Adi Rambo“. Seine Videos auf

Facebook erreichen mitunter eine

beachtliche Anzahl an „Klicks“.

Dabei postet Adalbert nicht nur

musikalische Geistesblitze, unter

den Aufnahmen sind auch komödiantische

Passagen zu finden. Wie

der „Modelathlet“ mit kubanischen

Wurzeln zur Musik kam, was er

alles macht, um fit zu bleiben und

was das alles mit Kakao zu tun hat,

verrät er beim Frage- und Antwortspiel

im „altlandkreis“.

Sag mal Adi, wie bist du zur Musik

gekommen?

Mit der Musik habe ich 2013 angefangen,

damals mit meinem besten

Freund. Wir haben uns ein kostenloses

Programm heruntergeladen,

um Instrumentals zu erstellen.

Darunter waren auch die ersten

Versuche, selber aufzunehmen und

die Audioaufnahmen zu verwenden.

Das war der Beginn. Mit der

Zeit habe ich dann immer mehr mit

dem Programm gearbeitet.

Du arbeitest mittlerweile mit eimen

Wie

nem Produzenten zusammen.

hast du ihn kennengelernt und wie

muss man sich die Zusammenar-

ar

beit vorstellen?

Ich habe ihm Demo-Songs von

mir geschickt und er war begeis-

eise

Lieder

zusammen erstellt und es harmonisiert

sehr gut. Ich arbeite sehr

gern mit ihm zusammen. Er macht

tert. Wir haben dann erste

meist die Instrumentals und ich

den Text. Danach nehmen wir die

Songs bei ihm in Mindelheim auf.

Du verkörperst nicht das klassische

Klischee, das man mit einem

Rapper verbindet. Deine Videos

sind lustig, bisweilen parodistisch.

Spielst du absichtlich mit den Klischees

und übertreibst?

Ich möchte für die Leute nicht wie

ein klassischer „Möchtegern-Bösewicht-Rapper“

rüberkommen.

Mit meinen Videos möchte ich —

genauso wie mit der Musik — die

Menschen positiv ansprechen und

unterhalten. Das beste ist, wenn

ich andere zum Lachen bringen

kann. Ich versuche immer, meine

Videos unterschiedlich zu gestalten.

Dass ich ab und zu etwas

übertreibe, liegt an meiner Art.

Das kann ich nicht beeinflussen

oder verhindern. (lacht)

Auf Facebook lädst du deine Videos

auf deiner Seite „Adi Rambo

Das K steht für Kakao“ hoch.

Was hat es damit auf sich?

Viele wissen, dass ich gerne

und viel Kakao trinke. Das allein

amüsiert die meisten schon. Und

da ich

auch mit meiner

er

Seite unterhalten ten möch-

te, habe

ich

nach einem

Weg gesucht, dies in den

Namen zu integrieren.

eren

en.

Kannst du ein Musikinstrument

spielen?

Leider nicht.

Deine Videos auf Facebook haben

teilweise über tausend Aufrufe.

Wie erklärst du dir den Erfolg?

Wo kann man dich noch anhören/

sehen?

Das überrascht mich selbst immer

wieder. Mir macht es einfach Spaß,

Videos zu drehen. Die sollen lustig

und abwechslungsreich sein. Es

verblüfft und motiviert mich zugleich,

zu sehen, wie positiv meine

Videos angenommen werden.

Neben Facebook stelle ich meine

Videos zudem auf Youtube. Meine

Lieder gibt es außerdem noch auf

Soundcloud und Jamendo.

Ganz bayrisch gefragt: Wie kommst

du immer auf so einen „Schmarrn“?

Ich habe schon immer verrückte

Sachen gemacht und ausprobiert.

Jetzt nehme ich sie halt auf, damit

auch andere Spaß daran finden.

Gibt es musikalische Vorbilder?

Da ich mich selber immer weiter

entwickeln und neue Sachen ausprobieren

möchte, höre ich sehr

viele verschiedene Musiker, die


Du bist unübersehbar ziemlich fi t —

um es vorsichtig ig zu formulieren.

Was machst du,

um

so fi t zu sein?

Ich gehe

gerne ins Fitnessstudio,

laufe viel

und

spiele Fußball. Ich

kann

mich für alles begeistern,

was mit Sport zu tun hat. Aber ei-

nen Fitnessplan spla

habe ich nicht. Ich

denke, e,

der

Mix

aus

Ausdauer- und

Krafttraining, rain

ing,

sowie die Ernährung

sind

eine gute

Mischung.

sehr unterschiedliche

edli

che

Styles haben; von Tyga

bis zu Travis Scott, t Wiz

Khalifa, a, The

Weeknd,

Drake und so weiter.

Mit wie viel Jahren hast du dir dein

erstes Tattoo stechen lassen und

was war es?

Bei meinem ersten Tattoo war ich

19 Jahre alt. Es war der Schriftzug

„True Love“ auf meinen Fingern

und ein mexikanischer Totenkopf

mit Rosen auf meiner Rückhand.

Was sagen deine Eltern zu deiner

„Körperkunst“?

Meiner Mutter gefallen meine Tattoos.

Auch wenn es ihrer Meinung

nach weniger sein könnten.

Hat jedes deiner Tattoos eine Bedeutung?

Die meisten haben eine Bedeutung.

Einzelne musste ich einfach

haben, weil sie mir so gut gefallen

haben und zu mir passen.

Wie reagieren Leute auf dich? Beispielsweise

im Schwimmbad. Muss

man heutzutage gelegentlich immer

noch mit Vorurteilen zurecht

kommen?

Die Reaktionen sind meist sehr

positiv. Viele wollen sich die Tattoos

anschauen oder sich darüber

informieren, etwa, wo ich mich

habe stechen lassen, oder ob es

sehr schmerzhaft war.

Die berühmte Frage mit der einsamen

Insel: Welche drei Dinge

nimmst du mit?

Einen Fußball, l, eine Trommel

und ein Feuerzeug.

eug

Mit wem würdest du gerne

für einen Tag die

Rollen

tauschen?

Mit einem Astronauten.

Was verbindest du

aktuell mit dem Begriff

Altlandkreis?

Ein interessantes

Regionalmagazin

über uns

und unsere

Heimat.

Welches Buch

oder welche CD

hast du dir zuletzt gekauft?

Das kann ich nicht sicher sagen,

aber das müsste die CD „Views“

von Drake gewesen sein.

Was sind deine Ziele für die Zukunft?

Ich möchte weiter die Sachen machen,

die mir Spaß bereiten und

die mich glücklich machen, im

besten Fall sogar noch meinen

Mitmenschen. Ich möchte beruflich

noch vieles lernen, auch

in der Freizeit, wie eben

neue Songs. Einfach

das Leben in vollen

Zügen genießen. tis

juli / august 2016 | 49


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Bürgerwindpark Fuchstal geht komplett ans Netz

Strom für 8 000 Haushalte

Fuchstal | Läuft alles nach Plan, ist

nach Erscheinen dieser Ausgabe

vom „altlandkreis“ das letzte von

vier Windrädern in der Windenergieanlage

des Bürgerwindparks

Fuchstal GmbH & Co KG ans Netz

gegangen. Diese schlanken Giganten

produzieren dann drei

Megawatt, also rund sieben Millionen

Kilowatt-Stunden Strom —

und können damit gemeinsam

8 000 Haushalte versorgen. Der

Energiehunger von Mensch und

Maschine will gestillt werden, die

Frage nach dem Wie spielt dabei

die entscheidende Rolle. Spätestens

seit der Reaktorkatastrophe

von Fukushima hat sich das

Thema Energiewende wie eine

Achse durch die beiden Lager der

Atomstrombefürworter und deren

Gegner gezogen — aber auch viele

Städte und Kommunen auf die

Suche nach Alternativen zur Kernenergie

geschickt. Grünes Licht

für den Ausbau von Windenergie

gab es von Seiten der bayerischen

Staatsregierung; ein in Aussicht

gestelltes Förderprogramm sollte

Kommunen zum Wechsel auf erneuerbare

Energien einstimmen.

Die Gemeinde

Fuchstal ließ sich einstimmen.

Jetzt, mit Inbetriebnahme des

vierten Windrades, wirft Fuchstals

Erster Bürgermeister Erwin Karg

einen Blick zurück, erinnert sich

an das „Wagnis Windenergie“, auf

das sich die Gemeinde und deren

Bürger in Form von sogenannten

Kommanditisten einließen.

„Gegenwind“ für

Windenergie

Alles sei dabei gewesen, erklärt

Karg, Gegenwind von Seiten der

Bürgerinitiative „Wald-Windkraft-

Wahnsinn“, von Verschandelung

des Landschaftsbildes sei die

Rede gewesen, von Kurzsichtigkeit

und Ignoranz gegenüber

den Widersachern und den Folgen,

die Windenergieanlagen so

mit sich brächten, Hysterie und

manche schlafl ose Nacht. „Wir

verfügen über große Waldflächen

in unserer Region“, erklärt Karg.

„Praktisch hätte nach Seehofers

Startschuss zum Bau von Windrädern

jeder zahlungskräftige

Investor geeignete Gebiete auch

in unseren Fluren finden

können.“ Wenn schon die

Möglichkeit zum Umstieg

auf Erneuerbare Energien gegeben

sei, wolle das die Gemeinde

dann doch lieber selbst tun, so die

Überlegung Fuchstals. Auch wollte

man die gefürchteten „Spargelfelder“,

also einzelne Windräder

über eine große Fläche verteilt,

unbedingt vermeiden.

Energiewende als

kommunales Ziel

Das rund 21,3 Millionen teure Projekt

konnte gemeinsam, von Kommune

und Bürgern, gestemmt

werden. Bereits nach der zweiten

Informationsrunde fanden sich

genügend Investoren, die bereit

waren, die erforderlichen 6,5 Millionen

Eigenkapital zu erbringen.

Unter diesen 115 Kommanditisten

finden sich Privatpersonen, aber

auch Institutionen. Die Restsumme

wurde über einen Bankkredit abgedeckt.

Was Bürgermeister Erwin

Karg bemerkenswert findet, ist die

50 | der altlandkreis

2015 erfolgte der symbolische erste Spatenstich

zur Errichtung des Bürgerwindparks Fuchstal: (v.l.) Heinz Mehrenheim,

Gerhard Schmid, Franziska Welz, Martin Brennauer und Erwin Karg,

Thomas Eichinger, Wolfgang Michalko, Robert Sing, Lukas Mas, Werner Ruf und Simon Scharpf


Max Bertl

Sparkassenfachwirt

Leiter der Geschäftsstelle

in Bad Bayersoien

Jede Windenergieanlage

verfügt über

eine Nabenhöhe

von 149 Metern

und einen Rotordurchmesser

von

115,71 Metern.

Tatsache,

ache

dass

bei

den

Kommanditis-

ten

zuvorderst

die Art der Energieegewinnung

im

Fokus

stand, nicht die

Rendite.

So fänden n sich

innerhalb

der Bürgerwindpark rk GmbH

& Co KG Personen en zusammen,

men,

deren Ziel

die

Energiewende

nde

sei — ohne

gleich über

jegliche

Kritikpunkte ikpu

te erhaben en sein zu

wollen. „Windräder sind optisch

nicht schön, keine Frage“,

bestätigt Erwin Karg, „dennoch

noch

sind

sie

eine Alternative, e, über

die sich nachzudenken n lohnt.

Und jeder möchte schließlich

lich

Strom in

ausreichendem em

Maße

zur

Verfügung g

haben.“ Mit

der Wahl des

Herstellers e lers

der

Windräder der habe

man

ebenfalls

ls

Gefühl bewiesen und sich

für

einen soliden Anbieter er entschieden,

en, wenn

er auch

nicht

zu

den

Günstigeren en

zählt. „Er

gehört bildlich ich gesprochen en zu

den Mercedes’ edes

es’ der Branche“,

so

Karg. Schließlich lich

stehe

eine störungsfreie sf

reie

Laufzeit

im Fokus aller Beteiligten,

eili

en,

schon allein lein

im Interesse der

Kommanditisten. 2020

2 möch-

te

die

Gemeinde eind

e

Fuchstal

CO 2 -neutral sein, der

Bürgerwindpark

Fuchstal stellt

einen n Pfeiler dieses Unterfangens

dar.

„Wir leisten

damit

unseren Beitrag zur

Energie-

e- wende“, fasst dies

Gerhard Schmid, Geschäftsstellen-

leiter der Verwaltungsgemeinschaft

Fuchstal, zusammen. „Unser

Geist ist es, irgendwann in der

Energieerzeugung ee

rzeug

autark zu sein.“

Ein Blick

in die Zukunft

Dazu

zählt Schmid einen vernünftigen

Energiemix, der sich, neben

Windkraft, aus Wasserkraft, Photovoltaik

und

einer Biogasanla-

ge

zusammensetzt. men Da habe die

Gemeinde schon gut vorgelegt,

so Schmid. Weiter will auch die

Gemeinde Fuchstal, wenn nicht

schon geschehen, öffentliche Gebäude

unter energetischen Gesichtspunkten

ten errichten oder modernisieren

iere

ren lassen.

Ob

es eine Erweiterung in Sachen

Windenergie ergi

e geben wird, kann

Bürgermeister Erwin Karg nicht

verneinen. Man solle niemals nie

sagen, so der Rathauschef und

verweist auf die nahe Zukunft und

damit aufs Ende der Atomenergie.

„Wenn das letzte Atomkraftwerk

abgeschaltet worden ist,

wird sich zeigen, ob der alternative

Ausbau ausreichen wird.“ So

wolle Karg nichts ausschließen,

egal in welche Richtung es gehe.

Dass er dafür ebenfalls wieder

auf seine Kampfeslust zurückgreifen

würde, lässt sein letzter

Satz durchblicken, der durchaus

als Fazit für die zurückliegenden

Jahre rund um die Entstehung des

Bürgerwindparks Fuchstal GmbH

& Co KG verstanden werden darf.

„Viele wünschen sich im Nachhinein,

mich niemals kennengelernt

zu haben“, sagt Erwin Karg.

Um Sympathie geht es dem Rathauschef

also nicht, es geht ihm

schlicht um die Zukunft. rp

juli / august 2016 | 51

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Blick hinter die Kulissen der Pfaffenwinkel Gewerbeschau

Miteinander statt Gegeneinander

Peiting | Nach der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau ist vor der Gewerbeschau:

Was sich aus einer

anfänglich in Peiting verorteten

Veranstaltung zwischenzeitlich

entwickeln konnte, die ursprünglich

als „Dankeschön“ für Sponsoren

des EC Peiting initiiert wurde,

wird nicht nur von den Ausstellern

und Besuchern gleichermaßen

mit Wohlwollen aufgenommen;

auch die Veranstalter — in diesem

Jahr wieder der Eishockeyclub der

Marktgemeinde — sind froh und

auch ein wenig stolz darauf, dass

die Gewerbeschau mittlerweile

eine feste Größe im Veranstaltungskalender

des Altlandkreises

geworden ist. Bereits die fünfte

Auflage wird heuer bewältigt, zum

dritten Mal ist die Gewerbeschau

nun in Peiting zu Gast.

Inzwischen ein Projekt interkommunaler

Zusammenarbeit

zwischen Peiting, Schongau und

Altenstadt, sieht Mitorganisator

Harald Wörnzhofer genau darin

die Stärke — wenn nicht sogar eine

Zunahme des Erfolgs der Schau.

Mit gebündelter Kraft

in die Umsetzung

„Die Kooperation mit Schongau

nimmt immer mehr zu“, bestätigt

Wörnzhofer. Nicht nur auf

sportlicher Ebene, wo sich beide

Nachbarkommunen gerade im

Jugendbereich immer öfter gleichschalten,

entstehe so Fruchtbares.

„Es ist ein Miteinander statt ein

Gegeneinander.“ Kräfte könnten

so gebündelt werden, die ansonsten

im Alleingang bewältigt

werden müssten. Und einem

Kraftakt gleiche die Organisation

der Pfaffenwinkel Gewerbeschau.

Bereits im November des Vorjahres

werde mit den Vorbereitungen

begonnen, wird eine Auswahl getroffen,

wer als Aussteller in Frage

käme. Harald Wörnzhofer: „Unsere

Sponsoren sind gerne mit dabei.

Insgesamt versenden wir im

Schnitt etwa 300 Briefe an mögliche

Interessenten. Das passiert

in der Regel Anfang Januar.“ Dann

wird sondiert. Wer ist wieder dabei,

wer könnte eine weitere Bereicherung

des Ausstellerangebots

darstellen? Ist bis zur ersten öffentlichen

Presseschau im Februar

der Großteil an Ständen vergeben,

kann das Veranstalterteam das

erste Mal etwas durchschnaufen.

Knapp 5 000 Besucher

pro Gewerbeschau

Begleitet wird die Pfaffenwinkel

Gewerbeschau in Peiting dieses

Jahr erneut von den Energietagen,

die zeitgleich stattfinden und mit

einer bemerkenswerten Anzahl

an Fachvorträgen aufwarten. Auch

die Gewerbeschau selbst profitiere

vom Rahmenprogramm, das

ebenso Besucher anziehe wie die

Schau selbst. „Beide Pfeiler der

Gewerbeschau passen gut zusammen“,

bestätigt Harald Wörnzhofer.

„Die Vorträge innerhalb

der Energietage werden sehr gut

besucht.“ Immerhin gilt es, den

knapp 5 000 Besuchern pro Veranstaltungszeitraum

auch nachhaltig

etwas zu bieten. Möchte man doch

mit Blick auf die nächste Schau

keine Zuschauer oder Aussteller

verlieren. Denn mittlerweile kämen

Besucher auch von außerhalb

des Altlandkreises zur Gewerbeschau,

weiß Harald Wörnzhofer.

„Klar ist die Veranstaltung im Gesamten

vom heimischen Publikum

geprägt“, ergänzt er, „und so darf

Mitorganisator der Pfaffenwinkel-

Gewerbeschau: Harald Wörnzhofer.

es ja auch sein.“ Dennoch freue

man sich auch über Gäste aus

dem Ammergauer Raum, aus Peißenberg

oder Landsberg.

Auf eine Besonderheit im Rahmenprogramm

möchte Mitorganisator

Harald Wörnzhofer direkt

hinweisen. So steht die Bergwacht

52 | der altlandkreis


erstmalig auf der Liste der Teilnehmer.

„Sie sind zum ersten Mal

mit dabei, das freut uns sehr. Etwa

gegen 14 Uhr werden sie auf dem

Außengelände der Eissporthalle

eine Abseilaktion durchführen.“

tis

Für jeden Geschmack

etwas dabei

Wo Neues den Programmablauf

bereichere, stünden ebenso

alteingesessene Aussteller für

die Attraktivität der Schau, wie

Wörnzhofer bestätigen kann.

Auch sei kein „Zugpferd“ unter

den Teilnehmern notwendig, das

quasi Publikum in die Eissporthalle

ziehen müsse. Im Gegenteil. „In

diesem Jahr nehmen allein fünf

Heizungsbauer an der Gewerbeschau

teil“, erklärt Wörnzhofer,

„und dennoch deckt jeder von

ihnen einen eigenen Bereich ab.“

Darin liege einer der Vorteile für

Besucher der Schau, die so eine

komplette Bandbreite des Handwerks

präsentiert bekommen.

„Bei mittlerweile über 60 Ausstellern

dürfte für jeden etwas dabei

sein“, ist sich Harald Wörnzhofer

sicher.

rp

juli / august 2016 | 53


Energietage und Rahmenprogramm

„Wann Wie Was Wo“ —

rund um die Schau

Peiting | Wenn sich am Wochenende,

9. und 10. Juli, die Türen

der diesjährigen Pfaffenwinkel

Gewerbeschau öffnen, können

Besucher nicht nur aus einer

gewerblichen Bandbreite von

A bis Z schöpfen. Gleichzeitig

präsentieren sich damit in der

Eissporthalle des EC Peiting die

örtlichen Betriebe, Institutionen,

und damit die Geschäftswelt des

Altlandkreises. Auch heuer — und

damit zum zweiten Mal — steht

mit den zeitgleich stattfindenden

Energietagen ein buntes

Spektrum an Vorträgen rund um

die Themen Sanierung, Umbau,

Energie und mehr auf dem Programm.

Die Vorträge im Rahmen

der Energietage finden an beiden

Tagen jeweils zur gleichen Zeit

im VIP-Raum statt. Das Rahmenprogramm

umfasst eine Vielzahl

an musikalischen und sportlichen

Attraktionen. Wie etwa ein

Auftritt des Schülerensembles

der Peitinger Musiklehrer samstags

um 11.30 Uhr und sonntags

um 15.30 Uhr. Die Rock'n'Roller

zeigen am Samstag um 14 Uhr

sportliche Akrobatik vom Feinsten.

Der Sonntag startet um 10

Uhr mit einem zünftigen Frühschoppen

samt Live-Musik. Ein

kleiner Überblick (rechts) gibt

Auskunft über den Ablauf. rp

54 | der altlandkreis


DIE PFAFFENWINKEL-GEWERBESCHAU IN PEITING

Vorträge im Rahmen der Energietage — VIP-Raum

(an beiden Tagen jeweils zur gleichen Zeit)

10.45 — 11.15 Uhr „Der energieoptimierte Neubau“; Petra Asanger-Strobl

11.30 — 12.00 Uhr „Die Holzfeuerstätte in Verbindung mit raumlufttechnischen Anlagen“;

Bezirkskaminkehrermeister Christian Lory

13.00 — 13.30 Uhr „Wissenswertes über Holzhäuser“; Baugeschäft Buchner

13.45 — 14.15 Uhr „Wärmepumpen — woraus sie Energie schöpfen“; Wärmepumpen Wechner

14.30 — 15.00 Uhr „Biomasseheizungen und thermische Solaranlagen“; Haustechnik Müller

15.15 — 15.45 Uhr „Förderprogramme für den Wohnungsbau bzw. Sanierung“; Christian Gösswald

16.00 — 16.30 Uhr „Strom selbst produzieren, speichern und verbrauchen; Markus Stöger

16.45 — 17.15 Uhr „Richtig lüften — warum, wie?“; Christian Gösswald

17.30 — 18.00 Uhr „Solare Energiespeicherung — Technik aus der Luftfahrt“; Alexander Pfann

Rahmenprogramm am Samstag, 9. Juli

10.00 — 10.15 Uhr Eröffnung der Gewerbeschau durch Bürgermeister Michael Asam

11.30 — 11.45 Uhr Bühne: Schülerensemble der Peitinger Musiklehrer

14.00 — 14.15 Uhr Bühne: Peitinger Rock’n’Roller

16.30 — 16.45 Uhr Bühne: Schülerensemble der Peitinger Musiklehrer

18.00 Uhr Offizielles Ende des ersten Tages der Pfaffenwinkel Gewerbeschau

Rahmenprogramm am Sonntag, 10. Juli

10.00 — 12.00 Uhr Biergarten: Zünftiger Frühschoppen mit Live-Musik

11.30 — 12.00 Uhr Bühne: Jugend des Trachtenvereins „Alpenrose“ Peiting

13.30 — 13.45 Uhr Bühne: Pop Department — Peitinger Musiklehrer

14.00 — 14.15 Uhr Außengelände: Abseilaktion der Bergwacht Steingaden-Peiting

15.30 — 15.45 Uhr Bühne: Schülerensemble der Peitinger Musiklehrer

16.45 — 17.00 Uhr Außengelände: Abseilaktion der Bergwacht Steingaden-Peiting

18.00 Uhr Offizielles Ende der Pfaffenwinkel Gewerbeschau

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Pfaffenwinkel Gewerbeschau — nachgefragt:

„Warum gehören Sie

zu den Ausstellern?“

Peiting | Viele kann man bereits

als Veteranen bezeichnen — andere

sind heuer das erste Mal

mit dabei: Die Pfaffenwinkel Gewerbeschau

mag als „regionale

Auslage“ der hiesigen Geschäftsund

Handwerkswelt verstanden

werden, zieht sie doch Aussteller

wie Besucher gleichermaßen an.

So finden sich unter den teilnehmenden

Handwerksbetrieben,

den Dienstleistungsunternehmen

oder Institutionen auch die unterschiedlichsten

Motive, warum

man sich zu einer Teilnahme an

der Schau entschlossen hat. Drei

von ihnen standen dem „altlandkreis

Rede und Antwort.

Den Blick auf

Ungewöhnliches lenken

Bereits zum dritten Mal dabei ist

das Unternehmen Janetzky Balkonbau

aus Wessobrunn. Geschäftsführer

Johann Janetzky

schätzt, nach seinen Worten, das

Drumherum der Schau, das sich

von den unkomplizierten Anmeldemodalitäten

bis zum abwechslungsreichen

Rahmenprogramm

ziehe. Eine weitere Stärke sieht er

in der Präsentation von Werksmaterialien,

die sonst nicht im Fokus

der Verbraucher stünden. „Wir

bieten neben Holz auch Aluminium

für den Balkonbau an“, bestätigt

Johann Janetzky. Dass man damit

ideale Möglichkeiten schaffen

könne, nicht nur in Sachen Gestaltung,

sondern auch in der Pflege

und Langlebigkeit, wüssten viele

Verbraucher gar nicht. Hier, im

Rahmen der Gewerbeschau, finde

er dafür ein interessiertes Publikum,

das sich gerne beraten lasse.

„Die Resonanz nach der Schau ist

bei uns spürbar“, so sein Fazit.










56 | der altlandkreis


Ausdauer muss Norbert Gröger

nicht nur beruflich erbringen;

bereits seit 13 Jahren führt er in

Peiting eine Zimmerei und Bauspenglerei.

Mit dem Fachmann

im Zwiegespräch

Ausdauer könnte ihm auch bei der

Teilnahme an der Pfaffenwinkel

Gewerbeschau attestiert werden,

denn Gröger ist auch hier bereits

seit einigen Jahren eine feste Größe

unter den Ausstellern. Für ihn

verbinde sich mit der Teilnahme

ein nicht zu unterschätzender

Faktor, den er aufgrund seines

Auftragsvolumens im Alltag nicht

so ohne weiteres leisten könne:

Zeit für ein Gespräch mit seinen

Kunden. „Hier bin ich greifbar vor

Ort und kann so Fragen direkt beantworten“,

erklärt Norbert Gröger.

Bereits über das Jahr informiert

der Zimmerer seine Kunden

darüber, dass er auf der Gewerbeschau

zu finden und dann auch

präsent sei. „Das nützen sehr

viele Leute aus“, kann Gröger erkennen.

Dennoch bleibe Zeit ein

kostbares Gut für den Zimmerer.

Eine Teilnahme an anderen Messen

über die Gewerbeschau hinaus

sei kaum zu stemmen, denn

Aufwand bleibt Aufwand. Aber

der lohne sich dennoch für ihn.

„Gerade die Verbindung mit den

Energietagen finde ich sehr gelungen“,

fasst er zusammen. Das

Ausstellerangebot werde damit

bereichert.

Mitbringen zur Gewerbeschau

kann Karin Heller aus Peiting ihre

Schmuckstücke leider nicht — zu

groß sind die Objekte, für die sie

im Rahmen der Messe interessiertes

Publikum finden will. Die

Repräsentantin der Firma Allkauf

wird einen Einblick in das

Angebot an Musterhäusern des

Unternehmens Allkauf bieten,

und sich selbst damit vorstellen.

„Ich nehme zum ersten Mal an

der Gewerbeschau teil“, bestätigt

die Hausverkäuferin, „und

bin sehr gespannt“. Für sie biete

Autohaus Hintermeyer

Ihr Peugeot-Partner in Schongau

die Teilnahme eine willkommene

Möglichkeit, bekannt zu werden

und Kontakte zu knüpfen. Und

das hört für Karin Heller nicht

bei ihren Kunden auf. Heller: „Ich

freue mich auch auf Austausch

mit anderen Ausstellern und Gewerbetreibenden.“

Gerade im Regionalen

sieht Heller Potenzial —

und blicke mit Spannung auf die

Ausstellertage. Bereichernd empfindet

auch sie das Rahmenprogramm,

locke es doch ein breit

gefächertes Publikum in die Eissporthalle.

Ob aus ihr eine „Dauerausstellerin“

der Gewerbeschau

werde, muss Karin Heller

noch gar nicht beantworten. „Ich

lasse es auf mich zukommen“,

erklärt sie und schiebt gleich ein

Lachen nach. „Ich freue mich jedenfalls

sehr darauf.“

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Hause im Rahmen eines Energie-Checks statt. Kurzberatungen

und weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserem

Stand auf der Gewerbeschau Peiting am 09.–10. Juli 2016.


Geretsried, Miesbach, Murnau, Peiting, Penzberg, Starnberg

und Weilheim.

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0800 – 809 802 400 (kostenfrei) oder auf

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Gefördert durch das BMWi.

Autohäuser auf der Pfaffenwinkel Gewerbeschau

Neues auf vier Rädern

Autohaus Heuberger, Bernbeuren:

Michael Deibler, „Nutzfahrzeug-

Spezialist“ im Autohaus am

Auerberg, kündigt für die Regionalmesse

„einen relativ spartanischen“

Auftritt an, der aber

eine feste Zielgruppe im Fokus

hat: „Wir wollen diesmal speziell

Gewerbetreibende ansprechen

— entweder jene, die in der

Gewerbeschau selbst ausstellen,

oder die, die sich über die Angebote

fürs Gewerbe informieren.“

Am Heuberger-Stand erwarten

die Besucher deshalb Transporter

und Kipper von Volkswagen. Ein

Schwerpunkt liegt auf Allradsystemen

für die Wolfsburger Nutzfahrzeugflotte.

Außerdem kündigt

Deibler den „Klassiker für den

Familienbereich, den VW-Caddy“

sowie vier weitere Pkw-Modelle

an.

Autohaus Rieser, Peiting:

Mit acht Pkw der Produktpalette

2016 fahren Richard und Christian

Rieser vom gleichnamigen Peitinger

Mazda-Vertriebspartner zum

Eisstadion. Als Blickfang versprechen

sie die Sondermodelle der

„Nakama“-Reihe: den zweisitzigen

Sportwagen „MX 5 Roadster

Cabrio“, den neuen „Mazda 3“ und

einen überarbeiteten „CX 5“, „alle

mit Alcantara-Leder ausgestattet

und hochwertiger Verarbeitung

im Interieur“, schwärmt Richard

Rieser. Dazu informieren die Peitinger

über ihre Kooperation mit

„Car Sharing Pfaffenwinkel“ als

neuer Servicepartner, drei Mazdas

rollen für die „Gemeinschaftsnutzer“.

Dritter Punkt: „Schnäppchen

bei Vorführwagen und jungen Gebrauchten

— das Angebot ist neu

im Haus, Kunden bekommen nicht

nur, was im Hof steht, wir schauen

auch, ob wir besorgen können,

was sie sich wünschen“, erläutert

Rieser. Er ist Gewerbeschau-Aussteller

der ersten Stunde: „Für uns

als regionalen Vertriebspartner ist

die Messe sehr wichtig, wir sehen

sie rundum positiv — und sind gegenüber

dem EC Peiting ohnehin

aufgeschlossen.“

Autohaus Stanglmair, Schongau:

Das Murnauer Autohaus Stanglmair,

das in fünf Filialen die Marken

Opel und Hyundai vertritt,

schickt Sven Amelunxen und Florian

Pössniker von der Schongauer

Niederlassung nach Peiting. „Wir

werden mit zehn bis zwölf Fahrzeugen

beider Marken vertreten

sein“, blickt Amelunxen voraus.

Das Hauptaugenmerk liegt auf

dem neuen Opel Astra K mit vielen

Innovationen, wie dem LED-Matrix-Licht,

und dem neuen ‚Opel

On Star System‘“. Dieses umfasst

virtuelle Funktionen wie WLAN-

Hotspot im Pkw, Smartphone-

Funktionen, automatische Unfallhilfe,

Diebstahl-Notfallservice und

Fahrzeugdiagnose gegen „böse“

Überraschungen. „Bei Hyundai

wird der neue Tucson, der Nach-

58 | der altlandkreis


folger des erfolgreichen IX 35,

zu sehen sein“, fährt Amelunxen

fort. Und: „Die Fahrzeuge werden

übers Wochenende mit Aktionspreisen

versehen sein“.

Autohaus Hintermeyer, Schongau:

Hans Hintermeyer nutzt die Gewerbeschau

für eine Fahrzeugpremiere:

„Unser Highlight ist der

neue, facegeliftete Peugeot 2008

Crossover“. Das erste Exemplar

des „SUV der zweiten Generation“

traf erst Mitte Juni in Schongau ein

und wird am Eisstadion frisch herausgeputzt

präsentiert. „Neu auf

dem Markt ist auch der 308 GTI

— ich glaube, es wird ein schöner

Stand mit acht Autos“, kündigt

Hintermeyer an. Seine Peugeot-

Flotte erstreckt sich vom 108,

208, 308, 508 Kombi und Partner

Tepee bis einem neuen „Expert“-

Kastenwagen, dem Einstieg in die

Nutzfahrzeuge. Kein Thema ist E-

Photovoltaiksysteme

mit Energiespeicher

Mobilität: „Vor vier Jahren haben

wir als Erste ein E-Auto gezeigt,

dazu andere alternative Antriebe —

aber im ländlichen Raum geht das

Interesse dramatisch gegen Null“,

sagt Hintermeyer.

Autohaus Resch, Peiting:

Mit Limousinen der neuen E-Klasse

von Mercedes-Benz bestreitet

das Autohaus Resch die Gewerbeschau.

Zielgruppe: „Moderne,

fortschrittsorientierte Persönlichkeiten,

die Maßstäbe setzen wollen“

und mit „statusbetontem

Design und markentypischer Qualität

den Führungsanspruch“ der

Marke repräsentieren. Welche

Fahrzeuge konkret am Eisstadion

stehen, wollte Peter Sitte vom Verkauf

noch nicht verraten: „Die

Leute sollen einfach vorbeikommen,

die schönsten Autos stehen

bei uns.“ Jedenfalls warte auf

Messebesucher ein „Meilenstein“

der Vision vom unfallfreien und

autonomen Fahren. Mercedes-

Benz nennt das „Intelligent Drive“,

ergänzt um „Komfort und Luxus im

Interieur“ und ein „Gestaltungskonzept

der sinnlichen Klarheit“

bei der Karosserie.

ts

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was zu hören!

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Stand im Eisstadion.

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Werner Schmitt und sein Universalinstrument nt

Als Bordun-Töne

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Schongau | Die Drehleier erklang

in Schongau vermutlich schon vor

900 Jahren in Gasthäusern und auf

Stadtplätzen zur Unterhaltung des

Volkes. Für die Mitte des 12. Jahrhunderts

ist das Instrument erstmals

belegt, heute kennt es kaum

noch jemand — geschweige denn,

weiß es zu spielen. Eine Ausnahme

ist der Schongauer Werner

Schmitt. Mit seiner Frau Brigitte

pflegt er das Hobby „mittelalterliche

Tanzmusik“. Er spielt die

Drehleier als Hauptinstrument, sie

begleitet ihn mit einem deutschen

Dudelsack oder auf der Querflöte.

Assoziiert wird die Drehleier

hauptsächlich mit mittelalterlichen

Rittern und Burgen. Dabei schreibt

das Instrument bereits ab dem

Spätmittelalter eine Geschichte

„thie kreuz unthie quer“ durch

Europa, weiß Schmitt. Als älteste

erhaltene Belege nennt er figürliche

Arbeiten von Steinmetzen in

Spanien. Etwa jene von 1168 über

dem Hauptportal der Kathedrale in

Santiago de Campostella, der berühmtesten

Wallfahrtskirche Spaniens,

dem Ziel der europäischen

Jakobswege. Hunderte ähnlicher

Arbeiten sind auf der Iberischen

Halbinsel aus dem 12. Jahrhundert

bekannt. Musikarchäologen

vermuten, dass die Drehleier ihren

Ursprung in China oder Asien

hatte. Die Mauren dürften sie mitgebracht

haben, als sie Spanien

besetzten, wo sie weiterentwickelt

wurde.

Die ältesten abendländischen Abbildungen

stammen aus Klöstern.

Als vermutlich erste hat Schmitt

eine kleine Drehleierausführung

ausfindig gemacht, die von einer

Person gespielt werden kann. Sie

stammt aus dem „Hortus deliciarum“,

einer Schrift der Äbtissin

Herrad von Landsberg, die um

1200 entstand. Ihr Kloster lag in

den Vogesen am Mont Odin südwestlich

von Straßburg. Eine Gedenktafel

erinnert dort an die Äbtissin,

Ruinen an die Bauten.

Später wird die Drehleier dargestellt

von Malern, es gibt Radierungen,

Holzschnitz- und

Die Darstellung einer Drehleier

als Steinmetzarbeit am Hauptportal

der Kathedrale in Santiago de

Compostela aus dem Jahr 1168.

Bronzegussarbeiten, florentinische

Marmorengel und Porzellan

aus Meißen. Museen quer durch

Europa besitzen gut erhaltene

Drehleiern. „Aus der Vielzahl der

Quellen ist abzuleiten, wie sehr

die Drehleier verbreitet gewesen

sein muss, lange bevor die Blasmusik

bei uns entwickelt wurde“,

konstatiert Schmitt. Er weiß zudem,

dass das Instrument einst

„Organistrum“ hieß und in Gottesdiensten

n gespielt wurde. Um in

Kirchen Klangfülle le zu entfalten,

ten,

gab es bis zu vier

Meter er große

Exemplare. e. Orgeln in der

heute

bekannten n Form

tauchten ten erst

ab

dem 15. Jahrhundert auf.

Bordun-Töne beruhigen

die menschliche Seele

Wie der Dudelsack zählt die Drehleier

zu den Bordun-Instrumenten.

Als Bordun-Ton wird ein Dauerton

bezeichnet, der im Hintergrund

ständig zu hören ist. Tiefe Töne mit

niederer Frequenz wirken beruhigend

auf die menschliche Seele —

wie das Rauschen des Waldes,

plätscherndes Quellwasser, Töne

tibetanischer Gebetsmühlen, der

eintönige Singsang hinduistischer

Mönche. Gregorianische Gesänge,

die bereits im frühen Mittelalter

entstanden, oder die europäische

Orgelmusik setzen sich aus tiefen

Bordun-Tönen zusammen, die

meist überlagert werden von einer

leisen Melodie.

Ein Mensch kann einen Bordunton

nicht selbst erzeugen — er muss

zwischendurch atmen. Für einen

ununterbrochenen Ton bräuchte er

einen weiteren Menschen — oder

Instrumente wie die Drehleier.

Antonio Vivaldi, Joseph Haydn,

Leopold und Wolfgang-Amadeus

Mozart und andere Zeitgenossen

schrieben Kompositionen nur für

die Drehleier. Sie wurde eingesetzt

zur Gesangbegleitung, als Solound

Orchesterinstrument, weshalb

eine Fülle von Kompositionen

speziell auch für das Zusammen-

60 | der altlandkreis


spiel mit

Querfl öte,

Blockflöte,

löte

Violine, ine,

Oboe

und

Viola da

Gamba existieren.

erenen

„In Frankreich gibt es

heute noch

Drehleieror-

eier

eror

chester mit bis zu 200

Personen“,

n“

weiß

Schmitt.

Die Drehleier war für die damalige

Zeit ein hochentwickeltes Universalinstrument.

Die Beliebtheit

schwankte durch die Jahrhunderte.

Nach der Verweltlichung reichte ihr

Einsatzspektrum von den Königshäusern

bis zur Bauern- und Bettelleier

der Armen und Blinden. Je

nach Verbreitung und Anwendung

hatte sie verschiedene Formen: In

Spanien und Frankreich glich der

Klangkörper einer Laute, in den

nordischen Ländern einem Kasten,

im deutschsprachigen Raum einer

Gitarre, und in slawischen Regionen

war der Korpus einer Geige

oder Bratsche ähnlich.

„Die Mechanisierung machte der

Drehleier den Garaus — sie wurde

vergessen, nur ganz wenige Musikanten

haben sie in unsere Zeit

hinübergerettet“, sagt Schmitt. In

Wirtshäusern wurde nicht mehr

gesungen und musiziert, der Musikautomat

hielt Einzug. Zum Tanz

spielte die Blasmusik, wenn die

Volksinstrumente nicht ganz durch

Schallplatte, Radio und Tonband

verdrängt wurden. Man musizierte

nicht mehr selbst, man ließ musizieren.

Drehleierspieler müssen

gute Mechaniker sein

Das „Phänomen des Rückzuges“

hat Schmitt gleichmäßig in ganz

Europa beobachtet. Belege für die

Drehleier bis um 1850 sichtete er

außer in Frankreich und Spanien

vereinzelt nur noch in Ungarn,

Weißrussland, der Ukraine, Rumänien,

Böhmen, Österreich und

in Deutschland an der Niederelbe.

„In Skandinavien und England war

sie vollständig verschwunden.“ Als

mögliche Ursache für das Aussterben

vermutet er auch die technische

Anfälligkeit: „Jeder Drehleierspieler

musste — und muss auch

heute — ein guter Mechaniker sein,

es gibt ständig etwas zu reparieren.“

Schmitt weiß, wovon er spricht:

Seine erste Drehleier baute er in

einem Zeitraum von drei Jahren

selbst. Seine vier DIN A4-Skizzen

stammten vom Drehleierbauer

Ernst Käshammer aus Karlsruhe.

Bei Karl M. Riedel aus Tittmoning,

den er auf dem Historischen Markt

während der „Hexe von Schongau“

kennengelernt hatte und

der damals seine Instrumente im

Schongauer Stadtmuseum ausstellte,

lernte er das Spielen. 1988

gründeten Schmitt und seine Frau

Brigitte die Musikgruppe „Ahihr-

Spillewt“, die seither jährlich rund

zwanzig Auftritte auf privaten Festen

und Ritteressen gab und beim

Ritterturnier in Kaltenberg auftrat.

Heuer musiziert das Ehepaar bei

Schongauer Stadtführungen auf

den Spuren der „Henkerstochter“. ts

Die „Ahihr-Spillewt“ um das Ehepaar Schmitt in der Arena bei den

Kaltenberger Ritterspielen.

Brigitte Schmitt mit einem

deutschen Dudelsack und

Ehemann Werner an der

Drehleier pflegen das

Hobby, mittelalterliche

Tanzmusik zu spielen.

juli / august 2016 | 61


HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Seit wann feiert Peiting?

Altlandkreis | Das Peitinger Bürgerfest

gehört zu den Institutionen

im Veranstaltungskalender der

Marktgemeinde. Nachdem das Fest

zumeist am Hauptplatz stattfand,

bekam es 2013 auf dem Platz vor

dem Rathaus (unterer Hauptplatz)

eine neue Heimat. Da dieser jedoch

wegen diverser Baumaßnahmen

heuer nicht zur Verfügung steht,

wird in das Eisstadion ausgewichen.

In den vergangenen Jahren

warfen die Veranstalter stets einen

bangen Blick gen Himmel. Diesmal

können die Gemeinde, der EC Peiting,

die FA Peiting und die Leichtathletik-Abteilung

entspannt sein.

Die traditionellen Peitinger Festtage

nehmen wir zum Anlass unseres

aktuellen Heimaträtsels.

Wir möchten gerne wissen, seit

welchem Jahr es das Bürgerfest

eigentlich schon gibt, und aus welchem

Grund es einst entstanden

ist. Sollten Sie die zweiteilige Frage

beantworten können, schicken Sie

bis 15. Juli eine Postkarte mit der

Lösung, dem Stichwort „Heimaträtsel“

und Ihrer vollständigen Adresse

an „altlandkreis“, Birkland 40,

86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@altlandkreis.de. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen, das Los

entscheidet. Zu gewinnen gibt es

wieder fünf Familien-Tageskarten

für das Schongauer „Plantsch“.

Gefeiert wird beim diesjährigen

Bürgerfest übrigens vom 20. bis 24.

Juli. Den Auftakt macht am Mittwoch

die Peitinger Trachten- und

Knappschaftskapelle. Donnerstag

sorgen „DJ Hubby & Patty“ bei der

Rock & Oldie Night für Stimmung.

Weiter geht es mit den „Rock Selig

Erben“ (Freitag) und „Black Diamonds“

(Samstag). Start ist jeweils

um 18 Uhr. Der Festausklang mit

der Musikkapelle Schwabbruck,

dem Peitinger Ferienprogramm-

Team und Alexandra Stiglmeier

(Gradraus-Solo) beginnt am Sonntag

(24. Juli) bereits um 16 Uhr.

Dazu wird während der fünf Tage

ein umfangreiches Rahmenprogramm

geboten. Natürlich sorgen

die Vereine auch bestens für das

leibliche Wohl.

ts

> > > DES LETZTEN RÄTSELS LÖSUNG

Wappenkunde war gefragt im Heimaträtsel unserer letzten Ausgabe

des „altlandkreis“: Wir wollten von Ihnen wissen, welcher Ort im

Altlandkreis zu den entsprechenden Abbildungen passt. Die richtige

Lösung: A - Prem, B - Rottenbuch, C - Hohenpeißenberg, D - Schwabbruck,

E - Kinsau. Über je eine Familienkarte für das „Plantsch“ durften

sich freuen: Alois Sporer aus Altenstadt, Elke Kneißl aus Apfeldorf,

Ursula Bierling aus Schongau, sowie die Peitinger Karin Neureuther

und Hedwig Obermeier. tis

> > > IMPRESSUM

der altlandkreis

der altlandkreis“ ist ein Medium von

Birkland 40 in 86971 Peiting

Telefon: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

Mail: info@altlandkreis.de

Stand bei Drucklegung im Juni 2016.

Änderungen und Fehler vorbehalten.

Auflage: 28000 Exemplare

Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr

übernommen.

Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine

und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite

www.altlandkreis.de.

Herausgeber: Peter Ostenrieder

Redaktion: Tobias Schumacher, Tim Schmid, Peter Ostenrieder (V.i.S.d.P.)

Mitarbeiter dieser Ausgabe: Regine Pätz, Rosi Geiger

Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler, Tim Schmid

Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock,

Irmgard Gruber, Christian Lechner, Jonas Desche, Jutta Kopf, Tim Schmid

Druck: Gebr. Geiselberger GmbH, Martin-Moser-Straße 23, 84503 Altötting

Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Am Weidenbach 8, 82362 Weilheim

Fotos: Mauritius Images, Johann Jilka, Peter Ostenrieder, Tobias Schumacher,

Regine Pätz, Rosi Geiger, Irmgard Gruber, Kurt Zarbock, Tim Schmid, Jessica

Weber, Allgäu Skyline Park, Caroline Rappold, Kraftwerk Roßhaupten, Florian

Mühlegger, Friseur-Team Hunger, Tourist-Information Schongau, Irene Balzarek,

Blaskapelle Schwabsoien, Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, Sammlung

Rudi Hochenauer, Sammlung Werner Schmitt, Walter Nöß, d’Kaltentaler

Bidingen, IHK Weilheim, Kreissparkasse Schongau/Astrid Horbach, Hoerbiger

GmbH, Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal, Harald Wörnzhofer, Pfaffenwinkel

Gewerbeschau, Autohaus Heuberger, Autohaus Rieser, Autohaus Stanglmair,

Autohaus Hintermeyer, Autohaus Resch, Werner Schmitt, Arno Declair, Bloody

Chicken Heads, Tobias Fuhrmann, Sebastian Schramm (Büro für Gestaltung,

Offenbach), Jürgen Saal, fotolia

Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte

im Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

Geplanter Erscheinungstermin der nächsten Ausgabe September/Oktober 2016:

Freitag, 26. August 2016 (Anzeigenschluss: 8. August 2016)

62 | der altlandkreis


Drama, Oper, moderne Klassik und Heimatsound

Theater unterm Kofel

Oberammergau | Dem ambitionierten

Projekt wird nicht nur

im Passionsort, sondern in der

gesamten Theaterwelt entgegengefiebert:

Am 1. Juli, fast genau

120 Jahre nach der Uraufführung

in Leipzig, bringt Christian Stückl

Hendrik Ibsens „Kaiser und Galiläer“

in Oberammergau auf die

Bühne. Besonders ist, dass das

Drama über 100 Jahre nicht mehr

inszeniert wurde, obwohl es Ibsen

als sein Hauptwerk ansah. Es kreist

um das Leben des römischen Feldherrn

und Kaisers Julian, den die

Kirche als „Apostata“ (der Abtrünnige)

für alle Zeiten zu brandmarken

versuchte. Als Christ erzogen,

predigte der junge Kaiser Toleranz

und Religionsfreiheit, bevor er sich

den alten Göttern zuwandte, selbst

zum Gott erhob und seine Lehre

mit Feuer und Schwert verbreitete.

Ibsen zeichnet Julian als genialen

Kriegsherrn, selbstbewussten

Kaiser und zugleich kleinlichen,

boshaften, eitlen und abergläubischen

Menschen. Um dieses Zentrum

spinnt Regisseur Stückl die

Ereignisfäden einer Wendezeit der

Weltgeschichte: den Untergang

des alten Roms und den Durchbruch

des Christentums, weil der

allmächtige Herrscher von betenden

Greisen, Frauen und Kindern

überwunden wurde. Der Premiere

folgen sechs weitere Aufführungen

(siehe Kasten).

Doch damit ist der Oberammergauer

Bühnensommer längst nicht zu

Ende: Verdis „Nabucco“ wird an

vier Abenden im Passionstheater

wieder aufgenommen. Mit dem

Werk gelang dem Italiener 1842

der Durchbruch als Komponist,

zugleich schuf er mit dem „Gefangenenchor“

eins der populärsten

Alexander Duda und Maximilian

Brückner spielen die Hauptrollen

im „Brandner Kaspar“.

Stücke der Opernmusik. Bühne und

Kostüme in beiden Stückl-Produktionen

gestaltet Stefan Hageneier,

den Chor leitet Markus Zwink, der

auch für die Musik zu „Kaiser und

Galiläer“ verantwortlich zeichnet.

Ainars Rubikis dirigiert die „Neue

Philharmonie München“ bei „Nabucco“;

wie auch am 12. August,

wenn Dvoraks Symphonie Nr. 9

„Aus der Neuen Welt“, Bernsteins

symphonische Tänze aus „West

Side Story“ und Gershwins „Rhapsody

in Blue“ im Passionstheater

erklingen.

Dort werden am 29. und 30. Juli die

Sitze ausgebaut für das „Heimatsound

Festival“, das ins vierte Jahr

geht und von der Süddeutschen

Zeitung als „Wochenendseminar in

Sachen Toleranz“ gefeiert wurde.

Als „Headliner“ angekündigt: Konstantin

Wecker, Kofelgschroa, Seiler

und Speer, Erwin & Edwin, Impala

Ray, Herbert Pixner, Dicht & Ergreifend

und andere mehr.

Außerdem gastiert das Münchner

Volkstheater an zwei Juli-Abenden

unter dem Kofel mit Stückls „Der

Brandner Kaspar und das ewig´

Leben“ nach Franz Ferdinand von

Kobell. Dem Stoff von der Überlistung

des „Boandlkramers“ verhalf

die Verfilmung mit Carl Wery und

Paul Hörbiger in den Hauptrollen

1949 zum Durchbruch. Die Theaterfassung

lieferte 1974 Kurt Wilhelm,

ein Urgroßneffe Kobells, der Motive

aus poetischen Werken seines

Ahns in die Handlung einwob. Die

Abende sind zudem Aufgalopp

zum Ammergauer Dorffest am 10.

Juli ab 11 Uhr mit Musik- und Kinderprogramm

sowie Ständen voller

lokaler Produkte und Kulinarik. ts

> > > AUFFÜHRUNGEN IM PASSIONSTHEATER

„Kaiser und Galiläer“ — Premiere am 1. Juli, Vorstellungen am

2., 15., 16., 21., 22., 23. Juli

„Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ — 8. und 9. Juli

Ammergauer Dorfplatzfest — 10. Juli

„Heimatsound Festival“ — 29. und 30. Juli

„Nabucco“ — Wiederaufnahme am 5., 7., 13. und 14. August

„Aus der Neuen Welt“ - 12. August, Konzert der „Neuen Münchner

Philharmonie“

Karten unter Telefon 08822 / 945 88 88, Fax 08822 / 945 88 89,

www.passionstheater.de

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juli / august 2016 | 63


ALLERLEI IM ALTLANDKREIS II

Gemeinsam jubeln,

feiern und gewinnen

„Esconova“-Premiere statt Pool-Party

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für Frauen gemacht.

Wir beraten Sie gerne.

Altenstadt | Das Open-Air-Festival „Esconova“ —

der Titel geht auf den Namen Altenstadts im Römischen

Reich zurück — feiert heuer am 16. Juli

im Freibad Premiere. Der Fokus der Veranstaltung

liegt auf dem Auftritt zweier regionaler Live-Bands:

„Mary Lou“ aus Schwabsoien, bekannt aus dem

Bayerischen Rundfunk, und den „Bloody Chicken

Heads“ aus Reichling. Der frühe Veranstaltungsbeginn

(19 Uhr) kommt insbesondere der jüngeren

Generation entgegen. Im Anschluss an die Konzerte

wird „DJ Superfreakz“ für Stimmung sorgen.

Wem es zu heiß wird, der kühlt sich einfach im

Wasser ab — den ganzen Abend lang kann gebadet

werden. Eine Shisha-Lounge inklusive Sitzmöglichkeiten

sorgt für eine gemütliche Atmosphäre,

Kult- und Cocktailbar für etwas Abwechslung bei

den Getränken. Im Internet kann man vorab sein

Lieblingsgetränk an die Veranstalter schicken. Ein

Facebook-Wettbewerb kürt dann den Sieger, der

es schließlich auf die Karte schafft. Der Gewinn

des „Esconova“-Festivals kommt einzig dem Satzungszweck

der beiden Veranstalter, Förderverein

der Fußballabteilung und Förderverein des

Freibades, zugute. Der Eintritt beträgt

8 Euro, Ausweichtermin bei schlechter hter

Witterung ist der 30. Juli.

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Musik im Markt, Kultur im Stall — die Gewinner

Altlandkreis | Anfang Juni stieg in Peiting die 6. Musiknacht

in der örtlichen Gastronomie. Die Veranstalter

gehen von rund 1 500 Besuchern aus, die die

Nacht zum Tag machten. Unter ihnen waren mit Elisabeth

Schmölz aus Bernbeuren, Gerti Ackermann

aus Peiting und Roman Reichert aus Lechbruck,

drei Glückliche aus unserm Gewinnspiel der letzten

Ausgabe. Sie sicherten sich jeweils zwei Tickets.

Und auch für den „Kulturfrühling im Schäferwirt“ in

Schwabbruck verlosten wir für vier Abende jeweils

zwei Karten. Darunter zwei für Christian Springer

mit seinem Programm „Trotzdem“, welches eigentlich

bereits ausverkauft war. Monika Zick aus

Altenstadt verbrachte mit einer Begleitperson Mitte

Mai einen launigen Abend. Ebenfalls keine Karten

im freien Verkauf gab es mehr für das Gastspiel von

Roland Hefter samt Gitarre Anfang Juni — Claudia

Herbinger aus Schongau war dennoch dabei.

Mit je zwei Karten für die Konzerte „Homeless

Bernie’s Boogie Nirvana“ sowie für Konstanze

Kraus, Titus Waldenfels und Julia Loibl mit „Bally zu

Dolly“ durften wir Marianne Berchtold aus Schongau

beziehungsweise Agnes Hagenbusch

aus Peiting eine kleine

Freude bereiten.

Allen, denen das Glück

diesmal nicht hold war,

wünschen wir mehr Erfolg

bei den aktuellen

Gewinnspielen. tis

64 | der altlandkreis


Public-Viewing in der Schloßberghalle

Peiting | Shkodran Mustafi, Bastian Schweinsteiger

und Manuel Neuer sorgten für einen geglückten

Start in die Europameisterschaft. Sollte die

deutsche Fußballnationalmannschaft jetzt auch

das Achtelfinale erreichen, wovon auszugehen ist,

werden weiterhin alle Spiele von Joachim Löws Elf

in der Schloßberghalle auf Großleinwand gezeigt.

Der Jugendförderverein der Fußballabteilung Peiting

hofft als Veranstalter selbstverständlich auf

die maximale Anzahl an Begegnungen. Der Termin

für das Finale am 10. Juli ist daher bereits längst

reserviert. Mit Getränken,

kleineren

Snacks und in bester

Fan-Gesellschaft

können die Spiele

verfolgt werden — ausgelassener Jubel inklusive.

Der Erlös der Veranstaltungen geht komplett an

die Jugendfußballer in Peiting. Wann die deutsche

Mannschaft ihre KO-Spiele bestreiten

wird, stand bei Redaktionsschluss

noch nicht endgültig fest.

tis

Zukunftsweisende

und liebevolle Pflege

im AWO Seniorenzentrum Peiting

Musik im Pfaffenwinkel 2016: Mozart, Dvorak & die Franzosen

Wies | Zweimal Wieskirche, einmal je Bibliothekssaal

Polling und Schongauer Stadtpfarrkirche: Das

sind 2016 die Spielorte von „Musik im Pfaffenwinkel“.

Schon am 29. Juni führen Christian Fröhlich,

der künstlerische Leiter der Reihe, und Karl Höldrich

im Rainer-Endisch-Saal in Herzogsägmühle

um 19.30 bei freiem Eintritt in das Konzert in der

Wieskirche am 3. Juli ein. Namentlich in Mozarts

Konzert für Flöte und Harfe mit den Solisten Regine

und Michael Kofler, Dvoraks Biblische Lieder mit

Bariton Thomas Berau sowie die Sinfonie Nr. 9 „Aus

der Neuen Welt“ im zweiten Teil. Mitglieder der

Münchner Philharmoniker spielen unter Fröhlichs

Leitung, Beginn in der Wies ist um 19 Uhr. Wie auch

am 17. Juli, wenn dort Werke französischer Komponisten

erklingen: das „Te Deum“ von Bizet, Gounods

„Cäcilienmesse“ und die Orgelsymphonie Nr.

5 von Charles-Marie Widor mit Organist Andreas

Wiesmann aus Schongau. Weitere Solisten sind

Sophia Brommer, Joshua Owen Mills und Thomas

Stimmel, es singt der „Gemischte Chor im Pfaffenwinkel“,

Fröhlich leitet Mitglieder der Münchner

Philharmoniker (Konzerteinführung in Herzogsägmühle

am Mittwoch, 13. Juli, 19.30 Uhr). Junge

Künstler aus der Region und Preisträger verschiedener

Nachwuchswettbewerbe stellt Höldrich am

24. Juli ab 16 Uhr in Polling vor: Carmen Steinmeier

(Harfe), Anna Elisabeth Hempel (Sopran), Wilfried

Michl (Tenor), Lenka Hebr (Klavier) und das Posaunenensemble

der Musikschule Pfaffenwinkel unter

Andreas Immler. Sie spielen Werke von Mozart,

Donizetti, Verdi, Gershwin und Bernstein. Am 27.

November beim traditionellen Advents-Konzert leitet

Wiesmann schließlich verschiedene Gesangs-,

Instrumentalgruppen und den Chor erstmals in

Mariae Himmelfahrt in Schongau (Beginn: 16 Uhr).

Infos unter www.musikimpfaffenwinkel.de; inkel.de; Kartenvorverkauf

unter Tel. 08861 / 2194138

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juli / august 2016 | 65


Der Historische Markt im Schongauer Sommer

Die jährliche Reise

zurück ins Mittelalter

Schongau | Der „Schongauer

Sommer“ geht ins 16. Jahr und

hat sich als stets besuchenswertes

Spektakel weithin einen Namen

gemacht, das die Stadt heuer

wieder vom 5. bis 15. August

zurück ins Mittelalter versetzt —

zumindest auf dem Volksfestplatz

an der Lechuferstraße. Der Verein

um Manfred Wodarczyk, Spiritus

Rector, Antreiber und Seele

des historischen Marktes, stemmt

mit großem Engagement immerhin

die publikumsträchtigste

Veranstaltung im Jahreskreis der

Lechstadt. Wozu einerseits beiträgt,

dass „kein Wegezoll“ verlangt

wird, sprich: freier Eintritt.

Andererseits, dass altes Handwerk

im Trend liegt: Glasblasen,

Kupfertreiben, Papierschöpfen,

Pinsel- und Bürstenmacherei,

Schmieden oder Weben sind nur

einige Beispiele der 70 Stände,

mit denen Wodarczyk rechnet.

Außerdem locken großteils lokale

Gastronomen mit aromatischen

Düften: Gasthof „Zum

Keppeler“, Kantine-Partyservice

Werner und Simone Schmid,

Namaste, Gleich Group, Süße

Hanni, Omas Pfannkuchen Brumbach,

Hollerstand und der Eisenbahnersportverein

offerieren

das „Feste zum Flüssigen“ aus

der Schlossbrauerei Kaltenberg,

deren Biere der Trachtenverein

Schongau ausschenkt. Den Appetit

regen Narren und Gaukler

an wie Ruven Nagel mit seiner

Kristallkugel-Jonglage oder das

Duo Dr. Bombastus mit Bruder

Leonardo, dazu Spielleute und

Minnesänger, die Schabernack

treibend, musizierend und spielend

umherziehen zu mittelalterlichen

Klängen von Musikgruppen

wie FurunkulusBladilo, The

Sandsacks, Spectaculatius und

Weltenkrieger. Kleine Gäste können

nachmittags in einer eigenen

„Ecke“ ihrem Spieltrieb frönen,

Puppenspielern zuschauen und

sich schminken lassen. Nach Einbruch

der Dunkelheit verlängern

Feuerschlucker, Fakire

und orientalische Tänzerinnen

den Markt mitunter

bis weit nach Mitternacht.

Programm und Infos im

Internet (www.schongauer-sommer.de).

ts

66 | der altlandkreis


Glenn Miller Orchestra in der Schloßberghalle

Ein beswingter Abend

Peiting | Wenn das Glenn Miller

Orchestra mit seinem neuen Programm

„It’s Glenn Miller Time“

am 6. August in der Peitinger

Schloßberghalle aufwartet, dann

wird die Bühne zu einem Swing-

Tempel und bringt das Lebensgefühl

der Dreißiger- und Vierzigerjahre

zurück. In dieser Zeit

ist mit dem Swing einer der weltoffensten

und unbeschwertesten

Musikstile aller Zeiten entstanden.

Mit einem unverwechselbaren,

harmonischen Sound werden

auch in der Marktgemeinde

einige Welthits präsentiert, wie:

„In the Mood“, „Pennsylvania

6-5000“, „Strings of Pearls“ oder

„Moonlight Serenade“.

In der großen Big-Band-Besetzung,

also vier Trompeten, vier

Posaunen, fünf Saxophone, eine

Klarinette, Bass, Schlagzeug und

Piano, will das Ensemble unter

der Leitung von Wil Salden die

> > > CD-VERLOSUNG

Zuhörer begeistern. Die Chancen

dafür stehen nicht schlecht,

schließlich sind alle Musiker des

Glenn Miller Orchestra auch hervorragende

Solisten. Die Blechbläser

sind in dieser Besetzung

in er Überzahl, was für den unverwechselbaren

Sound sorgt.

Auch nach mehr als 75 Jahren seit

der Gründung wird die Musikwelt

immer noch mit zahlreichen Melodien

und Arrangements bereichert.

Glenn Miller ist ein Begriff

auf der ganzen Welt.

Beginn des Konzertes ist am

Samstag, 6. August um 20 Uhr.

Karten sind erhältlich im Vorverkauf

in der Peitinger Tourist-

Information (08861 / 6535), Buchhandlung

am Bach (08861 / 66212)

oder auch im Internet unter

www.glenn-miller.de.

tis

Wer sich keine Karten sichern konnte, kann mit etwas Glück dennoch

in den Genuss der Musik kommen, denn „der altlandkreis

verlost insgesamt fünf CDs des Glenn Miller Orchestra.

Sofern Sie Besitzer einer der Scheiben werden möchten, schicken

Sie eine Postkarte mit dem Stichwort „Glenn Miller“ an „der

altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting. Oder eine E-Mail an

info@altlandkreis.de, bitte mit vollständiger Adresse. Einsendeschluss

ist der 15. Juli 2016. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, das

Los entscheidet. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück. tis

juli / august 2016 | 67


Mini-Europameisterschaft am Pollinger Sportplatz

Kleine Kicker ganz groß

Polling | Eine ganze Gruppe niederländischer

„Frau Antjes“, eine

Reihe griechischer Göttinnen und

daneben eine Dame mit der Maske

von Queen Elisabeth, gefolgt

von Charles und Camilla. Dazu hat

sich so gut wie jeder Zuschauer in

ein passendes Fan-Shirt gehüllt.

Was hier wie Fasching im Juli anmutet,

ist im Grunde genommen

ein normales Jugendfußballturnier

im Sommer — und irgendwie

dann doch nicht.

Kein „normales“

Jugendturnier

Genau fünf Tage nachdem in Paris

der Europameister 2016 gekürt

werden wird, wird am Pollinger

Sportplatz die „Mini-EM“ für F-

Jugendmannschaften (unter 9 Jahren)

des Umlandes angepfi ffen.

Seit der WM 2006 veranstaltet

Jürgen Saal diesen Event. Anfangs

noch mit einem „großen

Fragezeichen“, wie er zugibt.

Mittlerweile hat sich das alle zwei

Jahre stattfindende Turnier in der

Region etabliert. „Die Teilnahme-Anfragen

sind eigentlich ein

Selbstläufer“, berichtet Saal von

der Organisation im Vorfeld. Die

Veranstaltung werde sowohl vereinsintern,

als auch „von Verein zu

Verein weitertransportiert“. Während

bei den Weltmeisterschaften

2006, 2010 und 2014 jeweils 32

Mannschaften teilnehmen konnten,

sei die Organisation bei den

Europameisterschaften 2008 und

2012 etwas schwieriger gewesen,

schließlich starteten hier nur 16

Mannschaften. Um allen Vereinen

der Region also gerecht zu werden,

wurde im Vorfeld eine Qualifikationsrunde

ausgespielt. „Das

war schon hart, wenn die Kinder

dann am Ende erfuhren, dass sie

nicht am Turnier teilnehmen durften“,

sagt Saal, der sich deshalb

über den geänderten EM-Modus

freut. Das Teilnehmerfeld ist für

heuer bekanntlich erstmals auf 24

Nationen aufgestockt worden. Und

dennoch musste einigen Vereinen

abgesagt werden. Diejenigen, die

sich zuerst meldeten, sicherten

sich ihren Startplatz.

Jedes Team spielt

für eine Nation

Der Spielplan für das Turnier ist

relativ einfach: Die kurz zuvor

stattfindende „richtige“ Europameisterschaft

wird nachgespielt.

Die Gruppenaufteilung steht also

bereits fest — und dennoch ist sie

Unter anderem die Artistikgruppe „Fortissima“ sorgt bei der Eröffnungsfeier

am 1. Juli für Stimmung.

komplett dem Zufall geschuldet.

Denn jede teilnehmende

F-Jugendmannschaft bekommt

ein Land zugelost, für welches

man an den Start geht. Anfang

Juni hat die Auslosung vor den

anwesenden Spielern, Eltern

und Interessierten stattgefunden.

Während in den früheren

Jahren prominente Fußballgrößen

wie etwa Andreas Görlitz

oder Reiner Maurer „Glücksfee“

spielten, geht der Organisator

hier mittlerweile andere Wege.

Bei der „Mini-EM“ 2012 zeichnete

Karl-Heinz Riedle, Weltmeister

1990 und Champions

> > > AUSLOSUNG

Frankreich SV Wessobrunn

Rumänien TSV Weilheim

Albanien SV Eberfing

Schweiz BSC Oberhausen

Wales TSV Peiting

Slowakei SG Schwabsoien/

Schwabbruck 2

England SV Unterhausen

Russland SV Hohenfurch

Polen SV Polling 1

Nordirland SG Apfeldorf/

Kinsau

Deutschland SV Wielenbach

Ukraine FT Starnberg 09

Türkei SV Polling 2

Kroatien SV Ohlstadt

Spanien FC Kochelsee

Schlehdorf

Tschechien FA Schongau

Irland SV Uffing

Schweden SV Raisting

Belgien TSV Benediktbeuern

Italien TSV Rottenbuch

GRUPPE F GRUPPE E GRUPPE D GRUPPE C GRUPPE B GRUPPE A

Österreich TSV Peissenberg

Ungarn SG Schwabsoien/

Schwabbruck 2

Portugal TSV Murnau

Island TSV Hohenpeissenberg

Getümmel auf dem Sportplatz beim

Einmarsch der Nationen wie hier bei der letzten Mini-WM

68 | der altlandkreis


League-Sieger 1997, für die Auslosung

verantwortlich. Den Kindern

jedoch war nicht wirklich

bewusst, welch großes Sportidol

da vor ihnen stand, schließlich

hatte Riedle seine aktive Karriere

weit vor deren Geburt beendet.

Und so ließ Saal 2014 mit der

damaligen FC Bayern-Spielerin

Kristina Schuster eine Nachwuchsspielerin

die Lose ziehen,

die selbst bereits beim Pollinger

Event gegen den Ball getreten

hatte. „Der Aha-Effekt und die

Verbindung unter den Kindern

ist dadurch wesentlich höher“,

erklärt Saal, ohne zu verschweigen,

dass die Organisation rund

um die bekannten Fußballer natürlich

auch nicht unkompliziert

sei. Dieses Jahr übernahm Bürgermeisterin

und Schirmherrin

Felicitas Betz die Auslosung.

An diesem Tag wurden zudem die

Fotos für die Turnierbroschüre geschossen

und zuvor die Trikots —

jeweils in den Farben der entsprechenden

Nation — ausgegeben.

Seit 2010 spendiert diese der

Hauptsponsor K&L Ruppert; nach

dem Turnier dürfen die Kinder

die Dressen behalten. „Es ist toll,

wenn auch Jahre später noch Kinder,

etwa am Staffelsee, mit den

Trikots herumrennen“, freut sich

Saal über das Engagement des

Weilheimer Bekleidungs-Unternehmens.

Rund 1 000 Zuschauer

beim Finale

Am Freitag, 15. Juli, startet die

„Mini-EM“ mit der großen Eröffnungsfeier:

Neben dem Einmarsch

aller Nationen und dem

anschließenden Eröffnungsspiel

zwischen Frankreich und Rumänien,

wird die Akrobatikgruppe

„Fortissima“ für Stimmung sorgen.

„Etwas Werbung auch außerhalb

des Fußballsports“, wie

Saal es nennt. Insbesondere die

Unterstützung durch den Verein

SV Polling sowie die Gemeinde

lobt der Organisator.

Felicitas Betz wird zu Beginn des

Turniers ein paar Worte verlieren.

Zwischen 6 000 und 10 000

Zuschauer werden an den insgesamt

neun Turniertagen erwartet.

Allein beim Eröffnungsspiel und

beim Finale sollen rund 1 000

Zuschauer mitfiebern — die jungen

Fußballer wie echte Profis.

Das Endspiel ist für Sonntag, 24.

Juli, um 15 Uhr angesetzt. Zuvor

gibt es eineinhalb Wochen lang

spannenden Jugendfußball auf

dem Pollinger Sportplatz. Ein Tag

(Donnerstag, 21. Juli) wird als Puffer

spielfrei gehalten. Denn auch

wenn man mit dem Wetter bisher

zumeist Glück hatte, gab es auch

schon regenbedingte Verschiebungen.

Die Partien leiten stets

Nachwuchsspieler des SV Polling,

die sich als Schiedsrichter zur Verfügung

stellen. Jürgen

Saal hofft auf faire Spiele

und möchte bewusst

die Verbissenheit einiger

Zuschauer bereits im

Vorfeld dämpfen: „Am

liebsten ist es mir, wenn

der Unparteiische nur

zweimal pfeifen müsste:

beim An- und Abpfiff.“

Bis zum großen

Finale lassen die

verschieden Fangruppen

das Turnier wieder

zu einem echten Erlebnis

werden. Man darf

durchaus gespannt sein,

was den Eltern in diesem

Jahr einfällt. Für die

ausgefallenste Inszenierung

gibt es jedenfalls

wieder einen kleinen

Preis. Einzig auf eine

niederländische „Frau

Antje“ muss diesmal

verzichtet werden. tis

Auf „Oranje“ muss heuer verzichtet werden.

DIe zahlreichen Zuschauer werden sich

dennoch wieder einiges einfallen lassen.

Aus der Region - für die Region.

Immer wieder haben die Verantwortlichen der

Raiffeisenbank Veränderungen erkannt und die

Weichen gestellt.

Seit über 120 Jahren handeln wir danach stets im

Bewusstsein, dass unsere Wurzeln in der Region liegen.

Deshalb haben wir die Baumaßnahme an unserer

Hauptstelle mit heimischen Handwerkern durchgeführt.

Wir sprechen nicht nur regional,

wir handeln auch regional.

Raiffeisenbank

Pfaffenwinkel eG

juli / august 2016 | 69


Freikörperkultur (FKK) im Altlandkreis

Lieber mit Bello

anstatt ohne Badehose

Altlandkreis I Die Sonne wärmt

den Rücken, Vogelgezwitscher

dringt ans Ohr. Mit einem tiefen

Seufzer der Behaglichkeit schließt

der Sonnenanbeter seine Augen,

gibt sich ganz der Ruhe am See

hin. Ein Blick auf die Landkarte

beweist: An wunderbaren Badegebieten

rund um Seen und Flüsse

ist der Altlandkreis nicht verlegen.

Und da fällt auch schon das Stichwort.

Was dem einen vollkommen

natürlich erscheint, erfüllt den

anderen mit Verlegenheit, wird

manches Mal sogar als belästigend

empfunden: das Baden (und

Sonnen) in totaler Nacktheit. Die

sogenannte Freikörperkultur (FKK)

spaltet das Volksempfinden nach

wie vor in zwei Lager. Und das,

obwohl man kaum an einem Medium

vorbeikommt, das nicht mit

den „natürlichen Attributen“ der

Frau wirbt. Nackte Körper überall.

„Sex sells“, heißt es schließlich.

Und eigentlich liegt genau darin

das Missverständnis. Freunde und

Verfechter von FKK propagieren

für sich ausschließlich die Nähe

zur Natur, die Freude am Nacktsein

— ohne es zwangsläufig mit

Sexualität in Verbindung zu bringen.

„Nacktheit hat eine ausgleichende

Wirkung auf Menschen,

indem sie von Spannungen befreit,

die durch Tabus der heutigen

Gesellschaft verbreitet sind“, lautet

ein Auszug aus der Definition,

die die „Internationale Naturisten

deration“ 1974 veröffentlicht hat.

Satzungen regeln

den Badebetrieb

Dem gegenüber stehen Menschen,

die auch in ihrer Freizeit

ein bestimmtes Maß an Ordnung

als beruhigend empfinden — auch

wenn sie es so nicht ausdrücken

würden. Überspitzt gesagt soll

der Optimierungs- und Leistungswahn

der Gesellschaft bitte nicht

auch noch am Baggersee am Zipfelchen

des Badelakens ziehen.

Geschmackvoll bedeckte Körper

können von eigenen Unzulänglichkeiten

ablenken helfen, den Hype

um optische Perfektion mildern.

Etikette als moralische und emotionale

Stütze, sozusagen. Das sehen

auch die meisten Kommunen

im Landkreis so. Fast alle Städte

und Gemeinden, die über Badegewässer

verfügen, haben klare

Statuten. Und das Nacktbaden gehört

nicht dazu. Wie genau man es

damit nimmt, haben wir vom „altlandkreis

nachgefragt.

Ursula Diesch, Leiterin der Tourist-

Info der Stadt Schongau, weiß

zwar um den einen oder anderen

Nacktbadenden am Schongauer

Lido, Beschwerden in diese

Richtung seien ihr jedoch keine

bekannt. Anfragen von Touristen

allerdings auch nicht. „Das Thema

FKK spielt bei unseren Gästen

keine Rolle“, bestätigt sie. „Was

allerdings zunimmt, ist die Nachfrage

nach Bademöglichkeiten

gemeinsam mit Hund.“ Und damit

ein ganz anderer Blickwinkel aufs

Baden. So besteht in so gut wie

allen öffentlichen Badegebieten

auch ein Hundeverbot. Offensichtlich

würden Badende lieber mit

Bello anstatt ohne Badehose anreisen.

Ein Trend sei da durchaus

erkennbar, erklärt die Tourist-Info-

Leiterin.

Ein FKK-Hype sieht anders aus.

In Dießen oder der Kreisstadt Weilheim

regeln Badeverordnungen,

was erlaubt ist und was nicht. So

ist der Ammersee tabu, ebenso

Nacktbaden am Dietlhofer See.

Blickt man auf die Kommunen

des Altlandkreises Schongau, hört

man zumeist das gleiche. Zwar

halten weder Peiting noch Schongau

eine Satzung für die Benutzung

ihrer Gewässer bereit, FKK

ist trotzdem kein Thema.

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Augustin Ullmann, Sachgebietsleiter

bei der Stadt Starnberg, kennt

die Thematik. Auch am Starnberger

See gebe es wohl die eine oder

andere Stelle, an der zeitweise

vollkommen nackt gebadet werde.

„Grundsätzlich gilt aber an unseren

öffentlichen Badegebieten

die Satzung“, erklärt der Diplom-

Verwaltungswirt. Und die schließt

FKK aus. Allerdings hielten sich Beschwerden

darüber auch deutlich

in Grenzen. So habe in seiner rund

30-jährigen Amtszeit vielleicht

zwei bis drei Mal jemand Alarm

geschlagen, der sich von „Nackerten“

belästigt gefühlt habe. Fragt

man Ullmann nach seinem persönlichen

Empfinden außerhalb seiner

Amtsstube, hat er einen ganz pragmatischen

Blick darauf. „Wo heute

mal jemand unerlaubt nackt badet,

liegt morgen wieder ein Bekleideter“,

so seine Beobachtung.

Wenn Individualität

auf Grenzen trifft

Satzungen hin oder her — nicht

an allen Gewässern kann

flächendeckend kontrolliert

werden, ob sich nicht

doch eine heimliche

FKK-Szene breitgemacht

hat.

So ist verständlich, dass einige

Kommunen auf Nachfrage eher

um Diskretion auf diesem Gebiet

bitten. Wer im Einzugsgebiet der

Stadt München liegt, bekommt

auch Besuch aus der Hauptstadt.

Nicht immer zur Freude

der Kommunen. Das Missachten

der Badesatzung sei noch das

kleinste Übel, gesteht ein befragter

Amtsleiter. So würden sich

Gruppen von Nacktbadenden

bevorzugt abseits gelegene Plätze

entlang der Seen suchen —

und leider oftmals damit auch

Naturschutzgebiete betreten.

Niedergetrampeltes Schilf und

aufgescheuchte Tiere seien die

Folge. Nur noch den Kopf schütteln

könne man auch darüber,

was die örtlichen Ansprüche

der Nacktbadenden

betreffe, erzählt eine

andere kommu

nale Mitararbeiterin.

Da entwickle sich der persönliche

Anspruch auf ausgelebte Individualität

manches Mal zur Unverschämtheit.

Wie man es auch dreht und wendet,

ob man für FKK oder dagegen

ist: Letzten Endes entscheiden

neben den öffentlichen Vorschriften

— wohl auch Achtsamkeit,

Toleranz und Fairness darüber, ob

das Thema Nacktbaden auf eine

positive Entwicklung in der Gesellschaft

stößt, und das auf beiden

Seiten. Militante Befürworter und

militante Gegner wird es wohl immer

geben. Und das ist „nackte“

Tasache.

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juli / august 2016 | 71

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72 | der altlandkreis


Veranstaltungskalender

1. Juli bis 31. August 2016

SCHONGAU

FR 01.07.

16.00 bis 18.00 Uhr

Treffen der Krebs-Selbsthilfegruppe

im evang. Pfarrheim

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt am Hauptplatz

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

SACHSENRIED

19.00 Uhr

Sonnwendfeuer der Landjugend

am Sportplatz. Eintritt frei. Ausweichtermin:

2.7.

BERNBEUREN

20.00 Uhr

Preisschafkopfen des Fischereivereins

am Haslacher See

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

BÖBING

17.00 Uhr

Sportfest des SC an der Schule

KINSAU

18.00 Uhr

Vorrunde Lech-Cup der Senioren

am Sportgelände, anschließend

Public Viewing des EM-Viertelfinales

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SCHONGAU

SA 02.07.

20.30 Uhr

Abendliche Stadtführung durch die

historische Altstadt. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 7 €. Siehe Seite 22

21.00 Uhr

Pool-Party der Fußballabteilung

im Plantsch

PEITING

10.00 bis 15.00 Uhr

Berufsinformationstag von Hoerbiger

im Ausbildungszentrum. Siehe

Seite 46

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

16.00 Uhr

5. Sommerfest der Freiwilligen

Feuerwehr und der Knappschaftsund

Trachtenkapelle am Feuerwehrgerätehaus.

Eintritt frei

HERZOGSÄGMÜHLE

17.00 Uhr

122. Dorffest der Herzogsägmühle

mit Serenade von Masha Dimitrieva

und dem Jugendblasorchester

der Musikschule Pfaffenwinkel im

Rainer-Endisch-Saal

HOHENFURCH

10.00 bis 12.00 Uhr

Schnuppervormittag der Blaskapelle

im Pfarrheim

BURGGEN

17.00 Uhr

Jubiläumsspiel „20 Jahre Sportgelände“

zwischen dem TSV Burggen

und dem Regionalligisten FC

Memmingen auf dem Sportlatz.

Anschließend Feier mit der

Blaskapelle und Public Viewing im

Festzelt

BERNBEUREN

16.00 Uhr

Fischerfest des Fischereivereins

mit Kaffee und Kuchen und

anschließenden Grillfest am Haslacher

See

LECHBRUCK

9.30 Uhr

Lech-Cup der C-Jugend-Fußballer

auf dem Sportgelände.

Siehe Seite 17

WIES

10.30 Uhr

Jugendwallfahrt 2016 — Jugendgottesdienst

mit Pfarrer Gabriel Bucher

und der Band „Chor’n Sound“.

Infos unter www.wieskirche.de

WILDSTEIG

19.00 Uhr

Fischerfest mit der Musikkapelle

am Feuerwehrhaus

KINSAU

18.00 Uhr

Finalrunde Lech-Cup der Senioren

am Sportgelände, anschließend

Party mit DJ und Public Viewing

des EM-Viertelfinales

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SO 03.07.

HERZOGSÄGMÜHLE

10.00 Uhr

122. Dorffest der Herzogsägmühle

mit Gottesdienst in der Deckerhalle

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum geöffnet.

Eintritt frei

BERNBEUREN

10.00 Uhr

Lesung mit Fiona Blum „Liebe

auf drei Pfoten“ im Café Blütenreich.

Karten nur im VVK: 34 € inkl.

Brunch. VVK im Café Blütenreich

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS

10.00 Uhr

Fischerfest mit Frühschoppen am

Haslacher See

LECHBRUCK

9.30 Uhr

Lech-Cup der C-Jugend-Fußballer

auf dem Sportgelände.

Siehe Seite 17

WIES

19.00 Uhr

Konzert „Musik im Pfaffenwinkel

mit Werken von W. A. Mozart und

Antonin Dvorak in der Wieskirche.

VVK unter 08861 / 2194138 und unter

www.musikimpfaffenwinkel.de

Siehe Seite 65

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

REICHLING

13.00 bis 20.00 Uhr

Kunsthandwerkermarkt rund um

den Gasthof Zur Post

ROTT

19.00 Uhr

Konzert mit Orgel und Trompete in

der Pfarrkirche

Di, 12. Juli 17.00 bis 20.00 Uhr Rottenbuch, Grundschule

Di, 19. Juli 16.30 bis 20.00 Uhr Steingaden, Grundschule

Di, 9. August 16.00 bis 20.00 Uhr Reichling, Mehrzweckhalle

Fr, 19. August 15.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Mo, 22. August 15.00 bis 20.00 Uhr Schongau, BRK-Haus

Mo, 29. August 16.30 bis 20.00 Uhr Lechbruck, Lechhalle

juli / august 2016 | 73


PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

PEITING

MO 04.07.

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesenachmittag für Kinder in

der Bücherei

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

SCHONGAU

DI 05.07.

14.00 bis 15.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Herkules der Musterstier“

— ein Lustspiel in drei Akten

von Marianne Santl im Kurhaus.

Eintritt: 9 €

74 | der altlandkreis

DENKLINGEN

14.00 Uhr

Vortrag des Pflegedienstes Asch

im Pfarrheim

PEITING

MI 06.07.

8.30 Uhr

Radltour mit Fini Schilcher nach

Bad Bayersoien. Anmeldung (bis

Di.) unter 08861 / 6535

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

ALTENSTADT

DO 07.07.

15.30 bis 17.00 Uhr

Treff für Menschen nach Schlaganfall,

deren Angehörige und Interessierte

zum Erfahrungsaustausch

im MIZ, Bürgerzentrum. Infos unter

08861 / 20358

SCHWABSOIEN

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Sulzscheid im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

WILDSTEIG

15.30 Uhr

Kinderkino im Sportheim

SCHONGAU

FR 08.07.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

LECHBRUCK

19.30 Uhr

Italienische Nacht im Hotel Auf der

Gsteig. Kosten: 29,50 €. Reservierung

unter 08862 / 98770

PREM

18.00 Uhr

Waldfest des Sportvereins mit den

jungen Plattlern, der Band „Blech

und Schwefel“ und Stimmungsmusik

in der Aumühle 4. Neben

dem Bierausschank gibt es einen

Weinstand, Pilswagen, sowie

Likör- und Schnapsbar. Ausweichtermin

am 9.7. Eintritt frei

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung mit Josef

Maier. Treffpunkt am Lötschmüllerhof.

Kosten: 2 €

OBERAMMERGAU

19.30 Uhr

Theater „Der Brandner Kaspar und

das ewig’ Leben“ im Passionstheater.

Siehe Seite 63


SA 09.07.

SO 10.07.

DI 12.07.

DO 14.07

Einlass ab 18.30 Uhr. Siehe Anzeige

Seite 74

PEITING

10.00 bis 18.00 Uhr

Pfaffenwinkel Gewerbeschau

im Eisstadion. Eintritt frei.

Siehe Seite 52 — 59

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

SCHWABNIEDERHOFEN

20.00 Uhr

Bayrischer Liederabend — „Hin &

Weg“ unter Leitung von Friedrich

Rauchbauer im Kulturzentrum.

Eintritt: 11 €. VVK bei den Schongauer

Nachrichten, Süßen Hanni und unter

www.kulze.info

SCHWABSOIEN

19.00 Uhr

Grillfest des Schützenvereins in

Schmid’s Stadl

RETTENBACH

17.00 Uhr

Sommernachtsfest mit der

Liveband „Blues & More“ im St.

Georgshof. Nur bei gutem Wetter

LECHBRUCK

13.00 Uhr

Tag der Blasmusik im Ort und in

der kath. Kirche

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 17.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am Festplatz.

Aufbau ab 8 Uhr. Infos unter

0171 / 4414550

OBERAMMERGAU

19.30 Uhr

Theater „Der Brandner Kaspar und

das ewig’ Leben“ im Passionstheater.

Siehe Seite 63

PEITING

10.00 bis 18.00 Uhr

Pfaffenwinkel Gewerbeschau im

Eisstadion. Eintritt frei. Siehe S. 52

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Briefmarken- und Münztag der

Sammlerfreunde Peiting und

Umgebung e.V. in der Deckerhalle.

Spezial: Motiv-Marken, alle Welt

LECHBRUCK

8.00 Uhr

Tag der Blasmusik im Ort und in

der kath. Kirche

WIES

19.00 Uhr

4. Konzert der Reihe „Festlicher

Sommer in der Wies“ mit a capella

Werken von W.A. Mozart. Karten:

15 — 42 €. VVK in den Touristinfos

Schongau und Steingaden, Süße

Hanni und KB-Ticketservice in der

Sparkasse Weilheim. Siehe Seite 19

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

OBERAMMERGAU

11.00 Uhr

Dorfplatzfest mit abwechslungsreicher

Musik und kulinarischen

Köstlichkeiten. Siehe Seite 63

MO 11.07.

BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr

Wanderung „Moore und Orchideen“

durch das Geizenmoos. Kosten:

6 €. Treffpunkt Bushaltestelle am

Eisplatz. Anmeld. (bis 11 Uhr) unter

08845 / 7030620

SCHONGAU

14.00 bis 15.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

BERNBEUREN

14.30 Uhr

Rentner-Hoagart in der Honeleshofstube

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

17.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Jetzt g’hörst der Katz“ —

ein Lustspiel in 3 Akten von Ulla

Kling im Kurhaus. Eintritt: 9 €

MI 13.07.

HERZOGSÄGMÜHLE

19.30 Uhr

31. Kulturtage — Konzerteinführung

mit Werken von Bizet, Widor

und Gounod im Rainer-Endisch-

Saal

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

SCHWABSOIEN

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

9.00 bis 17.00 Uhr

Jahrmarkt vor dem Rathaus

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Seminar „Öffentlichkeits- und

Pressearbeit“ im Sportverein

im Vereinsheim des Alpenvereins.

Kosten: 15 €. Anmeldung

(bis 12.07.) bei Hans M. Beinlich

unter 08803 / 5432 oder

hans.m.beinlich@t-online.de

SCHONGAU

FR 15.07.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

16.30 bis 18.00 Uhr

Familienführung „Entdecke Schongau

mit dem Hexenkind Hagasusa“.

Für Kinder von 5 bis 9 Jahren.

Kosten: 3,50 €. Siehe Seite 22

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theaterverein Treibhaus &

Schongauer Sommer auf dem

Bürgermeister-Schaegger-Platz.

BIRKLAND

18.00 Uhr

Dorffest — Alte Herren Fußballblitzturnier

am Sportplatz. Ab 21

Uhr: Fete für Jedermann und -Frau

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

LECHBRUCK

18.30 Uhr

Dorffest mit den „Morgenmuffeln“

im Musikpavillon

STEINGADEN

20.00 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — „Bayerischer

Abend“ mit Tanz im Festzelt.

Siehe Seite 38 — 41

WIES

20.00 Uhr

Konzert des Lech-Wertach-Jugendsinfonieorchesters

in der Wieskirche.

VVK beim Parkhotel Bayersoien

unter 08845 / 120

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

19.30 Uhr

Irisches Konzert mit „Ginger Hog“

im Kunstcafé am Tor

BAD BAYERSOIEN

18.00 Uhr

Lichterfest mit einem Meer aus

Kerzen und großen Feuerschalen

und musikalischer Unterhaltung

der Musikkapelle in der Brandstatt.

Eintritt frei

juli / august 2016 | 75


OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

POLLING

ALTENSTADT

19.00 Uhr

Esconova-Open-Air im Freibad.

Eintritt: 8 €. Siehe Seite 64

HOHENFURCH

PEITING

6.30 Uhr

33. Pfaffenwinkelradrundfahrt.

Start und Ziel ist das Sportzentrum

Peiting. Anmeldung unter www.

pfaffenwinkelradrundfahrt.de










in Schongau und im Pfaffenwinkel

an der Romantischen Straße

Stadt-Führungen:

Mai – Oktober, Freitag, 16.00 Uhr

zusätzlich im Juli und September, Dienstag, 14.00 Uhr

Themen-Führungen:

- Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau

- Schongaus Stadt- und Lechgeschichten

- Neue Führung: Drunt’n beim Henker

Führungen im Pfaffenwinkel

Kinder-Führungen

Tourist Information Schongau . Tel. 08861 214-181 . www.schongau.de

17.00 Uhr

Mini-EM 2016 — Eröffnungsspiel

und -feier am Sportplatz. Siehe

Seite 68

SCHONGAU

SA 16.07.

16.30 bis 18.00 Uhr

Kinderführung „mit dem Spießbürger

auf die Stadtmauer und in

den Polizeidienerturm“. Kosten:

3 €. Siehe Seite 22

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“ des

Theaterverein Treibhaus & Schongauer

Sommer auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab

18.30 Uhr. Siehe Anzeige Seite 74

PEITING

12.00 bis 14.00 Uhr

Grillfest des Kleingartenvereins auf

dem Vereinsgelände. Infos unter

08861 / 258635

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

14.00 bis 18.00 Uhr

Tag der offenen Tür zum 30-jährigem

Bestehen im Hof Hohenwart

BIRKLAND

13.30 Uhr

Dorffest — E-Jugend-Turnier am

Sportplatz

19.30 Uhr

Dorffest — „Grüne Insel Fest“ mit

der Liveband „Fiddler’s Fare“ am

Sportplatz. Eintritt frei

19.00 Uhr

Beachparty der Abt. Fußball und

Eishockey am Eisplatz. Ausweichtermin:

23.07.

STEINGADEN

19.00 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — Standkonzert

mit der Musikkapelle aus

Schabs am Markplatz. Anschließend

Festumzug zum Festzelt.

Siehe Seite 38 — 41

20.00 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — Großer

Gauheimatabend mit der Gaugruppe

und den Gauvereinen des

Lechgaues im Festzelt.

Siehe Seite 38 — 41

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Weinfest im Fohlenhofgarten

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SCHONGAU

SO 17.07.

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theaterverein Treibhaus &

Schongauer Sommer auf dem

Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab 18.30 Uhr. Siehe Anzeige

Seite 74

BIRKLAND

10.30 Uhr

Dorffest — Feldgottesdienst am

Sportplatz, anschl. Mittagessen im

Zelt. Ab 13 Uhr Volleyballturnier der

Birkländer Straßenmannschaften

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum geöffnet.

Eintritt frei

LECHBRUCK

16.00 Uhr

Vernissage der Acrylbilder-

Ausstellung von Heidi Doser im

Flößermuseum. Bis 11.9.

STEINGADEN

9.00 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — Kirchenzug

und Festgottesdienst im Welfenmünster,

danach Frühschoppen

und gemeinsames Mittagessen

mit der Musikkapelle Forst im

Festzelt. Anschließend Festumzug,

Musik der Lechgaukapelle und

Festausklang mit der Musikkapelle

Alpengruß aus Wildsteig.

Siehe Seite 38 — 41

WIES

19.00 Uhr

Konzert „Musik im Pfaffenwinkel

mit Werken von Georges Bizet,

Charles-Marie Widor und Charles

Gounod in der Wieskirche. Siehe

Seite 65

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

76 | der altlandkreis


PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

SCHONGAU

DI 19.07.

14.00 bis 15.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

STEINGADEN

16.30 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Grundschule

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Herkules der Musterstier“

— ein Lustspiel in drei Akten

von Marianne Santl im Kurhaus.

Eintritt: 9 €

SCHONGAU

MI 20.07.

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theaterverein Treibhaus &

Schongauer Sommer auf dem

Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab 18.30 Uhr. Siehe Anzeige

Seite 74

PEITING

18.00 Uhr

Bürgerfest mit der Trachten- und

Knappschaftskapelle in der Eishalle.

Eintritt frei

BÖBING

14.30 Uhr

Kinderkino „Mein Nachbar Totoro“

in der Bücherei

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

SCHONGAU

DO 21.07.

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“ des

Theaterverein Treibhaus & Schongauer

Sommer auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab

18.30 Uhr. Siehe Anzeige Seite 74

PEITING

18.00 Uhr

Bürgerfest in der Eishalle. Rock

und Oldie Night mit „DJ Hubby

und Patty). Eintritt frei

SCHWABSOIEN

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der 50+

Band im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SCHONGAU

FR 22.07.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

16.30 bis 18.00 Uhr

Familienführung „Entdecke Schongau

mit dem Hexenkind Hagasusa“.

Für Kinder von 5 bis 9 Jahren.

Kosten: 3,50 €. Siehe Seite 22

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“

des Theaterverein Treibhaus &

Schongauer Sommer auf dem

Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab 18.30 Uhr. Siehe Anzeige

Seite 74

PEITING

18.00 Uhr

Bürgerfest mit den „Rock Selig

Erben“ in der Eishalle. Eintritt frei

14.00 bis 16.00 Uhr

Pferdekutschfahrt rund um Peiting.

Anmeldung (bis 12 Uhr) unter

08861 / 66231 und 08861 / 6535

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

SCHWABSOIEN

19.00 Uhr

150 Jahre Blaskapelle mit Marschmusikswertung

und Stimmungsabend

am Sportplatz. Eintritt frei.

Siehe Seite 23

LECHBRUCK

15.00 bis 22.00 Uhr

Via Claudia Markt auf dem Festplatz

am See. Siehe Seite 22

STEINGADEN

20.00 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — Goaßler-

Treffen mit den Schnaidbergmusikanten

im Festzelt. Siehe Seite 38

WIES

16.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft unter

Leitung von Thomas Gebhardt

und Reinmar Neuner in der Wieskirche.

Eintritt frei, Spenden erbeten

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

WILDSTEIG

20.00 Uhr

Heimatabend der Musikkapelle

und des Trachtenverein in der

Gemeindehalle. Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung mit Josef

Maier. Treffpunkt am Lötschmüllerhof.

Kosten: 2 €

ROTT

22.00 Uhr

50-jähriges Vereinsjubiläum

des TSV Rott — Rockabend mit

den „Bloody Chicken Heads“ im

Festzelt am Sportplatz. Einlass ab

21 Uhr. Eintritt: 6 €

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SCHONGAU

SA 23.07.

16.30 bis 18.00 Uhr

Kinderführung „mit dem Spießbürger

auf die Stadtmauer und in

den Polizeidienerturm“. Kosten:

3 €. Siehe Seite 22

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“ des

Theaterverein Treibhaus & Schongauer

Sommer auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab

18.30 Uhr. Siehe Anzeige Seite 74

PEITING

18.00 bis 23.00 Uhr

Kuriositäten-Nachtflohmarkt auf

dem Parkplatz beim Eisstadion.

Keine Standgebühr, Anmeldung

unter 08861 / 67843

18.00 Uhr

Bürgerfest mit den „Black Diamonds“

und dem Rock’n Roll-Club

in der Eishalle. Eintritt frei

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür des Meteorlogischen

Observatoriums

juli / august 2016 | 77


SCHWABSOIEN

20.00 Uhr

150 Jahre Blaskapelle mit „Die

Schwindligen 15“ in der Festhalle.

Siehe Seite 23

LECHBRUCK

11.00 bis 22.00 Uhr

Via Claudia Markt — Auftritt vom

Zirkus Liberta und ab 18 Uhr die

Liveband „Soundcocktail“ im

Festzelt. Siehe Seite 22

STEINGADEN

8.00 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — Wertungsplatteln

um den „Bayerischen

Löwen“ im Festzelt. Siehe Seite 38

ROTT

20.00 Uhr

50-jähriges Vereinsjubiläum des

TSV Rott — Stimmungsabend mit

der Oktoberfestband „Original

Alpen-Casanovas“ im Festzelt am

Sportplatz. Einlass ab 19 Uhr. Eintritt:

10 €. VVK unter 08869 / 1468

EPFACH

13.00 Uhr

Sportfest für Jedermann im Haus

der Vereine. Anschl. Weinfest

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Theater „Kaiser und Galiläer“ im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SCHONGAU

SO 24.07.

9.00 Uhr

5. ARGI+ Triathlon für Profi- und

Hobbysportler in und um die

Altstadt. Anmeldung unter www.

schongau-triathlon.de

16.30 bis 18.00 Uhr

Führung „Drunt’n beim Henker“.

Kosten: 5 €. Treffpunkt beim Rathaus.

Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Festspiel „Die Henkerstochter“ des

Theaterverein Treibhaus & Schongauer

Sommer auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab

18.30 Uhr. Siehe Anzeige Seite 74

PEITING

16.00 Uhr

Bürgerfest mit der Musikkapelle

Schwabbruck, dem Ferienprogramm-Team

und Cabaret mit

Alexandra Stiglmeier (Gradraus-

Solo) in der Eishalle. Eintritt frei

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 17.00 Uhr

Tag der offenen Tür des Meteorlogischen

Observatoriums

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee mit Gundula

Kretschmar in der Basilika. Eintritt

frei, Spenden erbeten

SCHWABSOIEN

9.00 Uhr

150 Jahre Blaskapelle mit Kirchenzug,

Festgottesdienst und

Frühschoppen mit der Blaskapelle

Denklingen. Siehe Seite 23

RETTENBACH

10.00 bis 20.00 Uhr

Magdalenenfest des Männerchors

bei der Weichbergkapelle. Ausweichtermin:

31.07.

LECHBRUCK

10.00 bis 18.00 Uhr

Via Claudia Markt — Weißwurst-

Frühschoppen mit der Musikkapelle

im Festzelt. Siehe Seite 22

STEINGADEN

10.30 Uhr

Lechgau-Trachtenfest — Großes

Oldtimertreffen mit Musik, Frühschoppen

und ab 14 Uhr Rundfahrten

am Festzelt. Siehe Seite 38

WIES

19.00 Uhr

5. Konzert der Reihe „Festlicher

Sommer in der Wies“ mit L.v.

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur

op.92 und W.A. Mozart: Litaniae

de venerabili altaris Sacramento

KV 125. Karten: 15 — 42 €. VVK in den

Touristinfos Schongau und Steingaden,

Süße Hanni und KB-Ticketservice

in der Sparkasse Weilheim

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Musikkapelle

Leeder auf dem Kirchplatz. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

LUDENHAUSEN

11.00 Uhr

Sommerfest der Frewilligen

Feuerwehr mit Mopedtreffen am

Feuerwehrhaus

POLLING

15.00 Uhr

Mini-EM — Abschlussfeier und

Endspiel am Sportplatz.

Siehe Seite 68

16.00 Uhr

Konzert „Musik im Pfaffenwinkel

mit jungen Künstlern der Region

und Gästen im Bibliotheksaal. VVK

unter www.musikimpfaffenwinkel.de

oder 08861 / 2194138. Siehe Seite 65

SCHONGAU

MO 25.07.

20.00 Uhr

Nachspieltermin Festspiel „Die

Henkerstochter“ des Theaterverein

Treibhaus & Schongauer Sommer

auf dem Bürgermeister-Schaegger-Platz.

Einlass ab 18.30 Uhr.

Siehe Anzeige Seite 74

WILDSTEIG

21.00 Uhr

Jakobifeuer auf der Mühlegg

SCHONGAU

DI 26.07.

14.00 bis 15.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Jetzt g’hörst der Katz“ —

ein Lustspiel in 3 Akten von Ulla

Kling im Kurhaus. Eintritt: 9 €

PEITING

MI 27.07.

17.00 bis 19.00 Uhr

Gesprächskreis für Angehörige

demenzerkrankter Menschen im

AWO-Seniorenzentrum. Infos unter

08861 / 2500-82 (oder -81)

LECHBRUCK

21.00 Uhr

Open-Air Kino am Bootshafen.

Bei schlechter Witterung in der

Lechhalle

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

SCHWABSOIEN

DO 28.07.

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

SCHONGAU

FR 29.07.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

PEITING

17.00 bis 19.00 Uhr

Walderlebnispfad am Kalvarienberg

mit sieben spannenden

Stationen. Treffpunkt ist am Parkplatz

vor dem Schützenhaus. Kosten:

2 € / 1 € (Kinder). Anmeldung unter

08861 / 6535

19.00 Uhr

Bläserklang & Wortgesang an

der Villa Rustica mit Geschichten

über römische Gutsverwaltung

und em Peitinger Holzbläser- und

Hornquartett. Eintritt frei, Spenden

erbeten

19.00 bis 23.00 Uhr

Lange Badenacht im Wellenfreibad.

Für das leibliche Wohl ist

gesorgt. Infos unter 08861 / 258789

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

78 | der altlandkreis


SCHWABSOIEN

21.00 Uhr

Beachparty auf dem Sportgelände.

Ausweichtermin: 5.8.

LECHBRUCK

18.30 Uhr

Dorffest mit den „Morgenmuffeln“

im Musikpavillon

STEINGADEN

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der

Musikkapelle im Biergarten des

Lindenhofs. Findet nur bei trockener

Witterung statt

ROTTENBUCH

10.00 bis 17.00 Uhr

Flohmarkt am Fohlenhof. Anmeldung

für interessierte Aussteller

unter 08867 / 91100. Gebühren 4 €/

lfm

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

20.30 Uhr

Serenade mit klassischer Bläsermusik

im Engelhof. Verpflegung,

Decken und ggf. Kerzen für die

Stimmung bitte selbst mitbringen.

Eintritt frei, Spenden erbeten

BAD BAYERSOIEN

16.30 Uhr

25. Bayersoier Fünfkampf mit

Laufwettbewerb am Soier See,

Stock-Zielschießen und Beach

Party mit „DJ Spot i`Fei" im Festzelt

ROTT

20.00 Uhr

Auftakt des Hoffestes mit der Band

„Agent Six“ in der Maschinenhalle

von Hermann Dempfle. Einlass ab

19 Uhr

BIDINGEN

20.00 Uhr

Gautrachtenfest — Bayerischer

Abend mit Tanz im Festzelt am

Kirchbichl. Siehe Seite 44

PEITING

SA 30.07.

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

STEINGADEN

9.00 Uhr

Fußball-Fun-Tag der Jugendmannschaften

am Sportplatz

WIES

17.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

unter Leitung von Dominik Beykirch

und Gernot Süssmuth in der

Wieskirche. Eintritt frei, Spenden

erbeten

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Grillfest des Fischereiverein auf

dem Campingplatz

BÖBING

18.30 Uhr

Seefest der Jungen Union am

Lugenauer See

BAD BAYERSOIEN

9.00 Uhr

25. Bayersoier Fünfkampf mit

Bankdrücken im Festzelt, Rennrad-

Einzelzeitfahren, Mountainbike-

Rennen und Siegerehrung mit den

Wuidn Böbingern

ROTT

20.00 Uhr

Hoffest mit Stimmungs- und Unterhaltungsmusik

mit den „Zwiebeltretern“

in der Maschinenhalle

von Hermann Dempfle

BIDINGEN

20.00 Uhr

Gautrachtenfest — Gauheimatabend

im Festzelt am Kirchbichl. Siehe

Seite 44

ALTENSTADT

SO 31.07.

11.00 Uhr

Orgelmatinee mit Stefanie

Scheuchl in der Basilika. Eintritt

frei, Spenden erbeten

HOHENFURCH

13.00 Uhr

Tag der offenen Tür der Feuerwehr

am Hauptplatz. Ab 17 Uhr

Festausklang

STEINGADEN

8.00 bis 16.00 Uhr

Flohmarkt im und um den Zimmerstadel.

Anmeldung ist nicht

notwendig. Aufbau ab 7 Uhr. Bei

jeder Witterung

22.00 Uhr

Feuerwerk mit dem Fischereiverein

im Fohlenhof

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

ROTT

8.00 Uhr

Oldtimertreffen und anschließender

Feldmesse und Frühschoppen

in der Maschinenhalle von

Hermann Dempfle. Ab 20 Uhr

Milchbauerntag

BIDINGEN

9.30 Uhr

Gautrachtenfest — Festgottesdienst,

Festzug und Ausklang mit den

Brauhaus Musikanten im Festzelt

am Kirchbichl. Siehe Seite 44

PEITING

MO 01.08.

15.00 bis 16.00 Uhr

Vorlesenachmittag für Kinder in

der Bücherei

PEISSENBERG

19.00 bis 21.30 Uhr

Tauschabend der Sammlerfreunde

Peiting und Umgebung e.V. in der

Bücherei

HOHENFURCH

DI 02.08.

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Herkules der Musterstier“

— Lustspiel in drei Akten von Marianne

Santl im Kurhaus. Eintritt: 9 €

PEITING

MI 03.08.

8.30 Uhr

Radltour mit Fini Schilcher nach

Bad Bayersoien. Anmeldung (bis

Di.) unter 08861 / 6535

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 11.00 Uhr

Führung am Observatorium.

Treffpunkt am Info-Pavillon vor dem

Toreingang

juli / august 2016 | 79

Schwangau

Bräustüberl und Biergarten mit

Blick auf die Königsschlösser

Brauerei l Saal l Die Brandmeisterei

Kinderspielbereich l SKY-Sportsbar

SchlossGolf l Micro-Bowlingbahn

Gipsmühlweg 5

87645 Schwangau

Tel. 08362/92 64 68 - 0

www.schlossbrauhaus.de


PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

SCHWABSOIEN

DO 04.08.

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Bidingen im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

SCHONGAU

FR 05.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

PEITING

8.30 bis 12.00 Uhr

Bauernmarkt auf dem Hauptplatz

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

21.00 Uhr

Open-Air Kino am Bootshafen.

Bei schlechter Witterung in der

Lechhalle

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

DENKLINGEN

19.30 Uhr

Dorffest des Musikvereins mit „Die

drei Lindachtaler“ am Feuerwehrhaus

BAD BAYERSOIEN

17.30 bis 18.30 Uhr

Historische Tunnelführung,

am Lötschmüllerhof. Kosten: 2 €

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Oper „Nabucco“ im Passionstheater.

Siehe Seite 63

SCHONGAU

SA 06.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Thürme und Thore der

Churfürstlich Bairisch Grenz Stadt

Schongau“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 5 €. Siehe Seite 22

20.00 Uhr

Jazzkonzert mit dem „Glenn Miller

Orchestra“ geleitet von Wil Salden

in der Schloßberghalle. Karten:

35 €. VVK bei Buch am Bach und in

der Touristinfo. Siehe Seite 67

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Kinder-Sommerbiathlon der

Schützen am Sportplatz

WIES

18.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

unter Leitung von Sebastian

Erpenbeck und Michael Falk in der

Wieskirche. Eintritt frei, Spenden

erbeten

ROTTENBUCH

20.00 Uhr

Folk/Blues-Konzert von „Bernd

Rinser — Roots Rock“ im Kunstcafé

am Tor. Eintritt: 10 €

DENKLINGEN

19.30 Uhr

Dorffest des Musikvereins mit der

Blaskapelle am Feuerwehrhaus

KINSAU

20.00 Uhr

Grillfest des Bauernverbandes am

Schützenheim

SCHONGAU

SO 07.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

PEITING

10.00 Uhr

Fischerfest mit Liveband, Schmankerl

vom Grill und Fischspezialitäten

am Deutensee. Eintritt frei

HOHENPEISSENBERG

10.00 Uhr

Oldtimertreffen des MSC mit

Weißwurstfrühschoppen, Mittagstisch

und Kaffee und Kuchen am

Bauhof

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee mit Christine Freudenthaler-Brosch

in der Basilika.

Eintritt frei, Spenden erbeten

SCHWABSOIEN

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum geöffnet.

Eintritt frei

BERNBEUREN

10.30 bis 17.00 Uhr

Pfarrfest mit Gottesdienst und musikalischer

Unterhaltung durch die

Musikkapelle auf dem Kirchplatz

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Gartenfest mit Auftritten der

Plattlergruppe und musikalische

Umrahmung der Musikkapelle

unter den Kastanien

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

EPFACH

10.00 Uhr

Pfarrfest auf dem Lorenzberg

APFELDORF

14.00 Uhr

Gartenfest des Trachtenvereins

im Garten des Gasthaus Kölbl.

Ausweichtermin: 14.8.

14.00 Uhr

Greifvogel-Flugvorführung im

Rahmen des Ferienprogramms am

Sportplatz

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Oper „Nabucco“ im Passionstheater.

Siehe Seite 63

SCHONGAU

MO 08.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

SCHONGAU

DI 09.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

LECHBRUCK

19.30 Uhr

Barbecue-Grillabend mit Livemusik

im Hotel Auf der Gsteig.

Kosten: 29,50 €. Reservierung unter

08862 / 98770

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

16.00 Uhr

Fischerfest mit Liveband, Schmankerl

vom Grill und Fischspezialitäten

am Deutensee. Eintritt frei

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Thürme und Thore der

Churfürstlich Bairisch Grenz Stadt

Schongau“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 5 €. Siehe Seite 22

DENKLINGEN

10.00 Uhr

Dorffest mit Gottesdienst am

Feuerwehrhaus, anschließend

Frühschoppen mit dem Musikverein

Asch. Ab 13.30 Uhr spielt die

Jugendkapelle

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

80 | der altlandkreis


LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Jetzt g’hörst der Katz“ —

ein Lustspiel in 3 Akten von Ulla

Kling im Kurhaus. Eintritt: 9 €

REICHLING

16.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Mehrzweckhalle

SCHONGAU

www.boeglmueller.com

MI 10.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

SCHONGAU

DO 11.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

SCHWABSOIEN

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

aus Wald im Musikpavillon

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

SCHONGAU

FR 12.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

LECHBRUCK

21.00 Uhr

Open-Air Kino am Bootshafen.

Bei schlechter Witterung in der

Lechhalle

STEINGADEN

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

im Gasthof Zur Post. Findet

nur bei trockener Witterung statt

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

BÖBING

17.00 Uhr

Böbing OpenAir 2016 — mit

Django3000, BBou, Smoke the Sky,

Casino Blackout, uvm. auf dem

Sportgelände. Karten und Infos

unter www.boebing-openair.de

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Konzert „aus der Neuen Welt“ der

Neuen Münchner Philamonie im

Passionstheater. Siehe Seite 63

SCHONGAU

SA 13.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Thürme und Thore der

Churfürstlich Bairisch Grenz Stadt

Schongau“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 5 €. Siehe Seite 22

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

LECHBRUCK

10.00 bis 17.00 Uhr

Weibermarkt in Landlust im

Flößerhaus. Anmeldungen von

Kunsthandwerkerinnen, Hobbykünstlerinnen,

Kräuter-Frauen unter

0160 / 6229092. Bei jeder Witterung,

Eintritt frei

16.00 Uhr

Weinfest im Gasthof zum weißen

Rößl

BÖBING

14.00 Uhr

Böbing OpenAir 2016 — mit

Django3000, BBou, Smoke the Sky,

Casino Blackout, uvm. auf dem

Sportgelände. Karten und Infos

unter www.boebing-openair.de

ROTT

19.30 uhr

Grillfeier des Trachtenverein im

Trachtenheim

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Oper „Nabucco“ im Passionstheater.

Siehe Seite 63

SCHONGAU

SO 14.08.

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

17.00 bis 18.30 Uhr

Führung „Thürme und Thore der

Churfürstlich Bairisch Grenz Stadt

Schongau“. Treffpunkt am Rathaus.

Kosten: 5 €. Siehe Seite 22

BIRKLAND

15.00 Uhr

Waldfest der Birkländer Musikanten.

Zufahrt zum Festplatz

ist beschildert. Infos unter www.

birklaender-musikanten.de. Ausweichtermin:

15.08.

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr

Briefmarken- und Münztag der

Sammlerfreunde Peiting und

Umgebung e.V. in der Deckerhalle.

Spezial: Münzen Heimatsammlung

ALTENSTADT

11.00 Uhr

Orgelmatinee mit Anna Scholz in

der Basilika. Eintritt frei, Spenden

erbeten

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Flohmarkt auf dem Parkplatz des

EVG Markt

10.00 bis 18.00 Uhr

3. Kunst-Handwerk-Genuss Markt

im Lechpark

STEINGADEN

18.00 bis 21.00 Uhr

Aktionstag „Gartenwinkel — Pfaffenwinkel

im Klostergarten und

im Garten der Familie Leimbach

Zauberhafte Momente mit besten Aussichten ...

Gsteig 1 · 86983 Lechbruck am See · Tel. 0 88 62-98 77-0 · info@aufdergsteig.de · www.aufdergsteig.de

juli / august 2016 | 81


WIES

BERNBEUREN

BAD BAYERSOIEN

ROTTENBUCH

ROTTENBUCH

17.00 Uhr

Orgelkonzert „Musik und Wort“

in der Wieskirche. Eintritt frei,

Spenden für das Musikleben in der

Wieskirche erbeten

ROTTENBUCH

18.00 Uhr

Grillfest der Freiwilligen Feuerwehr

mit musikalischer Umrahmung

der Musikkapelle am

Feuerwehrhaus

WILDSTEIG

11.00 Uhr

Gartenfest der Musikkapelle und

des Trachtenvereins in Morgenbach

beim Kremoner

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert des Männerchors

Böbing im Kurhaus. Eintritt frei

KINSAU

14.30 Uhr

Dorffest der Freiwilligen Feuerwehr

an der Mehrzweckhalle

OBERAMMERGAU

20.00 Uhr

Oper „Nabucco“ im Passionstheater.

Siehe Seite 63

9.00 bis 17.00 Uhr

Dorfflohmarkt auf den Hauptstraßen

und im Ortskern

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Flohmarkt auf dem Parkplatz des

EVG Markt

10.00 bis 18.00 Uhr

3. Kunst-Handwerk-Genuss Markt

im Lechpark

WIES

17.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft unter

Leitung von Thomas Berg und

Thomas Gropper in der Wieskirche.

Eintritt frei, Spenden erbeten

BAD BAYERSOIEN

15.00 Uhr

Dorfturnier des Burschenvereins

im Beachvolleyball am Volleyballplatz.

Pro Team 4 Leute, Anmeldung

bis 13.30 Uhr am Platz. Startgebühr:

6 €

LUDENHAUSEN

10.00 Uhr

Pfarrfest am Pfarrheim

DI 16.08.

20.15 Uhr

Theater „Herkules der Musterstier“

— ein Lustspiel in drei Akten

von Marianne Santl im Kurhaus.

Eintritt: 9 €

APFELDORF

10.00 Uhr

Festmesse zum Rochusfest in der

Pfarrkirche. Anschließend Weißwurstfrühschoppen

im Pfarrgarten

PEITING

MI 17.08.

17.00 bis 19.00 Uhr

Walderlebnispfad am Kalvarienberg

mit sieben spannenden

Stationen. Treffpunkt ist am Parkplatz

vor dem Schützenhaus. Kosten:

2 € / 1 € (Kinder). Anmeldung unter

08861 / 6535

LECHBRUCK

21.00 Uhr

Open-Air Kino am Bootshafen.

Bei schlechter Witterung in der

Lechhalle

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

SCHONGAU

FR 19.08.

15.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Brauchtumsabend des Trachtenverein

und der Musikkapelle im Gasthof

„Bayersoier Hof“. Eintritt frei

13.00 Uhr

Gauditurnier des TSV an der Gemeindehalle.

Ausweichtermin 21.8.

SCHWABSOIEN

SO 21.08.

14.00 bis 16.00 Uhr

Hammerschmiede-Museum geöffnet.

Eintritt frei

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

KINSAU

7.00 Uhr

Wanderritt über Hohenfurch und

Epfach. Treffpunkt an der Tankstelle

Mack. Siehe Seite 23

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

14.00 bis 17.00 Uhr

Bockerlbahn Fahrtag am Gelände

der Tiefstollenhalle. Kosten: 1 €

MO 22.08.

SCHONGAU

MO 15.08.

Mariä Himmelfahrt

12.00 bis 00.00 Uhr

Historischer Markt auf dem Volksfestplatz.

Eintritt frei

HOHENFURCH

9.00 Uhr

Pfarrfest der Pfarrei Mariae

Himmelfahrt nach dem Festgottesdienst

im Pfarrgarten. Bei

schlechtem Wetter im Pfarrheim

HOHENFURCH

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

SCHWABSOIEN

DO 18.08.

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Musikkapelle

Trauchgau im Musikpavillon

PEITING

SA 20.08.

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

SCHWABSOIEN

16.00 Uhr

Poolparty auf dem Festplatz

BERNBEUREN

14.00 Uhr

Grüne Olympiade des Gartenbauvereins

für Kinder im Thalhof

SCHONGAU

15.00 bis 20.00 Uhr

Blutspenden im BRK-Haus

WIES

17.00 Uhr

Konzert der Werkgemeinschaft

unter Leitung von Ursula Bongard

und Hans Küblbeck. Eintritt frei,

Spenden erbeten

PREM

18.00 Uhr

62. Gauschießen — Finalschießen

der besten Schützen im Festzelt

82 | der altlandkreis


HOHENFURCH

DI 23.08.

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

LECHBRUCK

19.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

BAD BAYERSOIEN

20.15 Uhr

Theater „Jetzt g’hörst der Katz“ —

ein Lustspiel in 3 Akten von Ulla

Kling im Kurhaus. Eintritt: 9 €

PREM

MI 24.08.

19.00 Uhr

62. Gauschießen — Preisverteilung

mit der Musikkapelle im Festzelt

BÖBING

20.00 Uhr

Königsfeuer auf der Schnalz

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

SCHWABSOIEN

DO 25.08.

17.00 bis 21.00 Uhr

Männerabend in der Schönheitsmanufaktur.

Siehe Anzeige Seite 71

LECHBRUCK

20.00 Uhr

Dämmerschoppen mit der Stadlband

im Musikpavillon

PREM

20.00 Uhr

62. Gauschießen — BDM-Milchbauernabend

mit der „Millibauern“

Musikkapelle im Festzelt

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

SCHONGAU

FR 26.08.

16.00 bis 17.30 Uhr

Führung durch die Altstadt. Treffpunkt

am Rathaus. Kosten: 4 €

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Pferdekutschfahrt rund um Peiting.

Anmeldung (bis 12 Uhr) unter

08861 / 66231 und 08861 / 6535

19.00 bis 23.00 Uhr

Lange Badenacht im Wellenfreibad.

Für das leibliche Wohl ist

gesorgt. Infos unter 08861/ 258789

BIRKLAND

18.00 Uhr

Smoker-Abend in der Zauberhütte.

Reservierung unter 08809 / 205

PREM

20.30 Uhr

62. Gauschießen — Los Krachos

Fete mit DJ Palmi und Mad Mike

im Festzelt

ROTTENBUCH

11.00 bis 15.00 Uhr

Kässpatzenessen auf der Schönegger

Käsealm

18.00 Uhr

Mountainbike-Tour des TSV für

Alle. Ca. 2,5 Stunden. Treffpunkt am

Postplatz. Infos unter 08867 / 8114

SCHONGAU

SA 27.08.

20.30 Uhr

Abendliche Stadtführung durch die

historische Altstadt. Treffpunkt am

Rathaus. Kosten: 7 €. Siehe Seite 22

PEITING

14.00 bis 16.00 Uhr

Führung an der Villa Rustica

PREM

19.00 Uhr

62. Gauschießen — Musikantentreff

mit Sternmarsch verschiedener

Musikvereine und -kapellen zur

Bäckerei Wörle. Anschl. Gemeinschaftskonzert

im Festzelt. Bei

schlechter Witterung alles im Festzelt

BAD BAYERSOIEN

10.00 bis 17.00 Uhr

Floh- und Trödelmarkt am Festplatz.

Aufbau ab 8 Uhr. Infos unter

0171 / 4414550

SCHONGAU

SO 28.08.

14.00 Uhr

Waldfest vor dem Trachtenheim

auf dem Helgoland. Eintritt frei

LECHBRUCK

9.00 Uhr

Vogelkundliche Führung am

Oberen Lechsee mit Herrn Kraus.

Treffpunkt am Rathaus. Kosten:

5 € / 2 € (Kinder 6 — 15 Jahre)

PREM

9.00 Uhr

62. Gauschießen — Kirchenumzug,

Frühschoppen mit der

Musikkapelle, großer Festzug und

anschließend Festausklang mit der

Musikkapelle Buching im Festzelt

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr

Sonntagskonzert der Blaskapelle

auf dem Kirchplatz. Eintritt frei. Bei

schlechter Witterung im Kurhaus

LECHBRUCK

MO 29.08.

16.30 bis 20.00 Uhr

Blutspenden in der Lechhalle

HOHENFURCH

DI 30.08.

14.00 Uhr

Spielenachmittag für die ältere

Generation im Rathaus

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“

Anschrift

der altlandkreis

Birkland 40

86971 Peiting

Tel.: 08869 / 91 22-16

Fax: 08869 / 91 22-17

LECHBRUCK

19.00 Uhr

Alphornblasen auf dem Floß am

Bootsverleih

ROTTENBUCH

11.00 Uhr

Schaukäsen auf der Schönegger

Käsealm

MI 31.08.

HOHENPEISSENBERG

10.00 bis 11.00 Uhr

Führung am Observatorium.

Treffpunkt am Info-Pavillon vor dem

Toreingang

PEISSENBERG

13.30 bis 16.30 Uhr

Bergbaumuseum geöffnet

Eintritt: 5 €

Änderungen und Fehler vorbehalten

Email

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de

Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de

Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de

Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

www.altlandkreis.de Das Impressum finden Sie auf Seite 62.

juli / august 2016 | 83


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Mehr Infos im LEW-Energiepunkt Schongau (Münzstraße 9),

telefonisch unter 0800 572 572 4 oder auf lew-solar.de

INKL. VERSICHERUNG

PREMIUM-QUALITÄT

84 | der altlandkreis

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