16tt-020

abouttravel

2/2016

Mai/Juni

CHF 7.50

D A S M A G A Z I N F Ü R F E R I E N S O M M E R 2 0 1 6

WETTBEWERB

Zwei Edelweiss-Flüge

nach Sevilla

zu gewinnen!

Seite 41

Kopenhagen

Nordische Metropole

mit viel Flair

02

02

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9 771664 788207

«Hola Cuba»

Das karibische Trendziel schlechthin


Thailand – Laos – Kambodscha

Spannende Rundreise durch mystische Königreiche

angkor wat

Lebensader Mekong 3-Länder Kombination Angkor Wat

erkunden sie bezaubernde

Landschaften rund um den Mekong.

Lassen sie sich beeindrucken

von spektakulären anlagen

der Königsstadt Luang Prabang

und den zahlreichen Tempeln

von angkor.

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Zürich – Bangkok (Thailand)

Flug am Mittag nach Bangkok.

2. Tag: Bangkok – Chiang Rai

Umsteigen und Weiterflug nach Chiang

Rai. Nachmittag frei.

3. Tag: Chiang Rai – Pakbeng (Laos)

Sie überqueren die Grenze nach Laos

und fahren mit einem Boot durch die

idyllische Landschaft nach Pakbeng.

4. Tag: Pakbeng – Luang Prabang

Bootsfahrt nach Luang Prabang. Unterwegs

Besuch der berühmten Pak Ou

Höhlen, welche unzählige Buddha Figuren

beherbergen.

5. Tag: Luang Prabang

Besichtigung der Tempel und Klöster in

der «schönsten Stadt Asiens».

6. Tag: Luang Prabang

Morgens Fahrt zum Kuangsi Wasserfall.

Abends Flanieren in der Altstadt von

Luang Prabang.

7. Tag: Luang Prabang – Vang Vieng

Heute Fahrt in die Bergregion von

Nord-Zentral Laos nach Vang Vieng und

Besuch eines Dorfes der Hmong.

8. Tag: Vang Vieng – Vientiane

Fahrt nach Vientiane. Kolonialgebäude

und Denkmäler prägen das Stadtbild.

Besichtigung des Wat Si Saket und des

Museums Vat Phra Keo.

9. Tag: Vientiane – Pakse –

Champasak Am Morgen Flug nach

Pakse und Bootsfahrt nach Champasak.

Besuch der Wat Phou Tempelanlage

und deren Museum.

10. Tag: Champasak – Khong Island

Sie sehen die Khone Phapheng Fälle,

die grössten Wasserfälle Asiens und die

Liphi Wasserfälle. Dann Bootstour mit

einem Langboot auf dem Mekong durch

die «4000 Islands» Region.

11. Tag: Khong Island – Pakse

Fahrt zum Bolaven Plateau, wo Sie die

eindrückliche Natur von Laos entdecken.

Weiterfahrt nach Pakse.

12. Tag: Pakse – siem Reap

(Kambodscha) Flug nach Siem Reap.

Die Ausgrabungen Angkor Wat erwarten

Sie mit der eindrücklichen Baukunst

der alten Khmer. Am Abend besuchen

Sie den Phare Zirkus.

13. – 14. Tag: siem Reap

Erkunden Sie die Königsstadt Angkor

mit den lächelnden Gesichtern von Angkor

Thom, dem vom Wald überwucherten

Ta Prohm und dem filigranen Banteay

Srei.

IhRe ReIseLeITung

aB/BIs sChweIZ

Folgende Top-Reiseleiter sind an

diesen Reisedaten eingeteilt:

Pedro Lipp 28.10.16/18.11.16

Walter Bührer 13.01.17

Urs Oesch 10.02.17

Edith Gobbi 24.02.17

15. Tag: siem Reap – Tonle sap –

Phnom Penh Bootsfahrt auf dem Tonle

Sap See. Geniessen Sie die Landschaft

rund um den grössten See Südostasiens.

Transfer zum Flughafen und

Flug nach Phnom Penh, wo Sie den

Abend frei gestalten können.

16. Tag: Phnom Penh

Am Morgen Stadtrundfahrt mit Besuch

des Nationalmuseums, des Königspalastes

und der Silberpagode. Der Nachmittag

steht Ihnen zur freien Verfügung.

Eine Sonnenuntergangsfahrt auf dem

Mekong wird Ihren Tag abrunden.

17. Tag: Phnom Penh – Bangkok

Flug nach Bangkok für die Rückreise

oder die Badeferienverlängerung in

Thailand.

18. Tag: Bangkok – Zürich

Umsteigen und Weiterflug nach Zürich

mit Ankunft am Morgen.

18 Reisetage

ab Fr. 4295.–

Das ist alles inbegriffen

PPLinienflüge mit Thai Airways

in Economy-Klasse

PPAlle Flugnebenkosten (Wert Fr. 410.–)

PP3 Inlandflüge

PPRundreise im klimatisierten Reisebus

PP15 Nächte in guten Mittelklasshotels

PPTäglich Frühstück, 13x Mittagessen

und 4x Abendessen

PPEintritte und Besichtigungen

gemäss Programm

PPBeste Betreuung durch unsere

erfahrene Vögele Reiseleitung

ab/bis Schweiz

PPReiseunterlagen inklusive Reiseführer

Bei Verlängerung Hua Hin, Thailand

PPTransfers bei An- und Abreise

PP5 Nächte im 4,5-Sterne Hotel

PPTäglich Frühstück

PPTelefonische Betreuung durch

Englisch sprechende lokale Agentur

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verfügbaren Plätze, danach Katalog-Preis.

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14.10.16–31.10.16 4745.– 4595.– 595.–

28.10.16–14.11.16 4645.– 4445.– 645.–

18.11.16–05.12.16 4545.– 4345.– 695.–

30.12.16–16.01.17 4745.– 4595.– 795.–

13.01.17–30.01.17 4495.– 4295.– 795.–

10.02.17–27.02.17 4795.– 4595.– 725.–

24.02.17–13.03.17 4645.– 4445.– 645.–

17.03.17–03.04.17 4645.– 4445.– 695.–

* Preis pro Person im Doppelzimmer in Fr.

Nicht inbegriffen

• EZ Rundreise 855.–

• EZ Verlängerung 495.– bis 695.–

• Visumsgebühr Kambodscha (vor Ort) USD 30.–

• Versicherungen

auf Anfrage

• Kleingruppenzuschlag unter 15 Personen möglich

Internet-Buchungscode: vrtlka02

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Zentrum entfernt. Mehrere Restaurants

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Editorial

Die Tage werden immer länger und damit verbinden sich die Hoffnung

auf möglichst viele sonnige, warme Tage und die Vorfreude auf

erlebnisreiche und erholsame Sommerferien. Die Reiseveranstalter

und Reisebüros sind gewappnet und halten erneut eine Vielzahl

an Angeboten und Programmen für die reisefreudigen Schweizer

bereit. Nach dem «Frankenschock» im Januar des letzten Jahres

und den darauf folgenden währungsbedingten Rabatten konnten

die diesjährigen Sommerangebote von Beginn weg auf der Basis

der neuen Kursverhältnisse berechnet werden. Das bedeutet, dass

die Preise für Sommerferien überaus attraktiv und im Vergleich zum

Ausland auch wettbewerbsfähig sind.

So vielfältig wie die Angebote der Reisebranche sind auch die Themen

im traveltip, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, bei der Planung

Ihrer nächsten Reise inspirieren sollen. Das Redaktionsteam

ist wiederum in die globale Reisewelt eingetaucht und stellt in dieser

Ausgabe die unterschiedlichsten Ferienideen in Form von Reiseberichten,

Reportagen über ausgewählte Destinationen und Reisearten,

Hintergrund-Informationen, Neuheiten und Tipps vor. Ergänzt

wird das Ganze durch das Promi-Interview mit TV-Frau Claudia

Lässer, Reise- und Lifestyle-Kurzmeldungen, ein «Gewusst wie» zum

Thema Kreuzfahrten und den wellness guide.

So thematisiert die Titelstory in dieser Ausgabe des traveltip mit der

Karibikinsel Kuba das aktuelle Trendziel schlechthin. Der chinesische

Teil der Seidenstrasse, eine Bahnfahrt mit der Transsibirischen

Eisenbahn oder ein Sprachaufenthalt in Kapstadt werden ebenso

vorgestellt wie die Südsee-Insel Fidschi, die nordische Metropole

Kopenhagen, die Azoren, Fuerteventura, Slowenien,

Costa Rica oder die Casinostadt Las Vegas und viele

weitere Traumziele.

Für jedes Ferien- und Reisebedürfnis finden sich

entsprechend spannende und informative Geschichten.

Wir wünschen Ihnen viel Lesespass und

ganz tolle Ferientage.

Urs Hirt, Chefredaktor

IMPRESSUM – Das Magazin für Ferien (erscheint dreimal jährlich) /

cruisetip – Das Magazin für Schiffsreisen ist eine Sonderausgabe von traveltip

(erscheint zweimal jährlich) Herausgeber Angelo Heuberger Verlagsleitung

Cornelia Brunschwiler Redaktion Urs Hirt (Chefredaktor), Nathalie de Regt, Stephanie

Günzler, Stefan Jäggi, Erna Jonsdottir, Jessica Weber Verlag Primus Publishing,

Gedruckt

in der Schweiz

Hammerstrasse 81, Postfach 1331, 8032 Zürich Auflage 115000 Exemplare Abo Preis: Gedruckt traveltip

in der Schweiz

(inkl. 2 Ausgaben cruisetip) CHF 20.- / Einzelausgaben von traveltip CHF 7.50 Inserate/Verkauf

Primus Media, Hammerstrasse 81, Postfach 1331, 8032 Zürich, Telefon +41 (0)44 387 57 70, Fax

+41 (0)44 387 57 77, info@primusmedia.ch Anzeigen Muriel Bassin (Leitung), Annick Cochard,

Jane Leesch Layout Christoph Fontanive (Leitung), Janice Hürlimann, Angela Schäfer Druck AVD

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Serviceentgelt von €10 p.P. pro Tag und allfällige

Treibstoffpreiserhöhungen nicht inbegriffen. Es gelten

die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Costa

Kreuzfahrten Schweiz.


INHALT

Inhalt

PROMI-INTERVIEW

CLAUDIA LÄSSER

«Für Ferien gebe ich

relativ viel Geld aus» 8

TITELSTORY

PROMI-INTERVIEW

Claudia Lässer 8

KUBA

Das Trendziel

schlechthin 12

REISEN

PORTUGAL

Azoren:

Fifty Shades of Green 18

DÄNEMARK

Kopenhagens Schätze

20

CHINA

Auf den Spuren

von Marco Polo 22

TOBAGO

Ziegen statt Vollblüter 24

22

CHINA

Auf den Spuren von Marco Polo

BAHNREISEN

Transsibirische

Eisenbahn 26

SÜDAFRIKA

Sprachreisen:

Weiterbildung am Kap 32

TREKKING IN DEN ALPEN

Bergträume in

nächster Nähe 34

SÜDSEE

Bula Fidschi! 40

SLOWENIEN

Offene Küchen und

weinselige Stunden 43

28

GEWUSST WIE

Durchblick im Kreuzfahrten-Dschungel

COSTA RICA

Mystische Stimmen

im Wurzelwald 44

USA

Las Vegas:

grösser, schneller, bunter 46

4 traveltip 2-2016


INHALT

34

TREKKING IN DEN ALPEN

Bergträume in nächster Nähe

SPANIEN

Fuerteventura – Paradies

für Wassersportler 50

INDIEN

Gesund leben mit Ayurveda 52

GEWUSST WIE

CRUISES

Durchblick im

Kreuzfahrten-Dschungel

28

RUBRIKEN

EDITORIAL/IMPRESSUM 3

TAKE OFF

Kurztipps und Informationen

rund ums Reisen 6

40

SÜDSEE

Bula Fidschi!

NEWS & TIPPS

Tipps und Neuheiten

aus aller Welt 10, 30, 48

CHECK-IN

Hotels: James Bond

lässt grüssen 38

À LA CARTE

Flandern: Jedem

Bier sein Glas 42

HOME SWEET HOME

Tschechien 54

46 USA

Buntes Las Vegas

56

wellness guide

Hotels weltweit

traveltip 2-2016

5


TAKE OFF

Russlands Nationalgetränk

im Überblick

Eintauchen in die Hobbitwelt

Früher war es die Heimat von rund 13500 Schafen, heute ist Hobbiton,

das Filmset der «Herr der Ringe»- und «Hobbit»-Trilogien, eine der meistbesuchten

Touristenattraktionen Neuseelands. Das Gelände liegt rund

zwei Autofahrstunden von Auckland entfernt und empfing erst kürzlich

den millionsten Besucher. Filmfans können bei einer zweistündigen Führung

die 44 Hobbit-Höhlen, die Hobbit-Obstgärten und den Festplatz

live erleben. Als Abschluss der Tour wird im Hobbit-Pub «Green Dragon

Inn» mit dem eigens in Hobbiton gebrauten Bier angestossen.

Sich fühlen wie

Robinson Crusoe

Wer schon immer einmal den Spuren des Robinson Crusoe folgen

wollte, kann dies auf eine ganz elegante Weise und etwas luxuriöser im

Constance Tarabanjina tun, einem Resort, das auf der gleichnamigen

Privatinsel rund 65 Kilometer vor der Nordwestküste von Madagaskar

liegt. Palmengedeckte Beach-Villen, üppige Vegetation und türkisblaues

Meer heissen Gäste willkommen, welche im Barfuss-Chic Internet-freie

Ferien fern von Stress geniessen wollen. Durch die grosse Biodiversität

auf der Insel sind Natur- und Tierliebhaber genauso am richtigen Platz

wie Sonnenanbeter.

Das Museum des russischen Wodkas liegt im Zentrum

von St. Petersburg und erzählt die Geschichte des

russischen Nationalgetränks vom 15. Jahrhundert bis

zum heutigen Tag. Die Besucher erfahren wo und wann

die Wodka-Herstellung in Russland begann, wie er

getrunken wurde, wie die Herrscher ihn für ihre Zwecke

benutzen, welchen Einfluss das hochprozentige «Wässerchen»

auf die russische Wirtschaft hatte und noch

viele andere interessanten Fakten. Selbstverständlich

kann auch ausgiebig degustiert werden!

Exklusive

Kofferkollektion

The Luxury Collection, die zur den Starwood Hotels &

Resorts gehört, hat mit der britischen Luxusgepäckmarke

Globe-Trotter eine limitierte Kofferkollektion

entwickelt. Vier einzigartige Gepäckstücke zählen zu

dieser Kollektion, welche die Namen der jeweiligen

Destination, von der sie inspiriert wurden, tragen:

Santorini, Mykonos, Athen und Massinia (Bild). Die

Gepäckstücke sind exklusiv

im Flagshipstore von Globe-

Trotter in London

und auf www.

globe-trotter.com

für £ 1150.00

(ca. CHF 1600)

erhältlich. Grösse:

56x38x20cm, mit

Rollen und ausziehbarem

Griff.

6 traveltip 2-2016


Der Geheimtipp

Botswanas

Ein schmaler Streifen fruchtbaren Farmlands entlang des Limpopo-

Flusses im Dreiländereck Botswana–Südafrika–Zimbabwe hat sich in

den zurückliegenden Jahren zu einer bedeutenden Safari-Destination

entwickelt: der Tuli Block. Die Landschaft ist abwechslungsreich, ausgetrocknete

Flussläufe und Mini-Canyons gibt es genauso wie gelbgrün

leuchtende Mashatu-Bäume. Die Highlights sind natürlich die Tiere: Der

Tuli Block ist besonders bekannt für seine grosse Elefantenpopulation.

Besucher können zwischen dem 450km 2 grossen Mashatu Game Reserve

oder dem deutlich kleineren Tuli Game Reserve wählen.

Die Ägaden:

Traditionelles im Westen Siziliens

Ein bisschen Afrika

in Florida

Ein Besuch des Freizeitparks Busch Gardens ist

Pflicht, wenn man nach Tampa (Florida) reist. Der riesige

Park ist thematisch an den afrikanischen Kontinent

angelehnt und beherbergt nebst einer Vielzahl von Achterbahnen

und sonstigen Fahrgeschäften auch über

2000 Tiere. Die neuste Attraktion, die im kommenden

Sommer eröffnet wird: die Achterbahn Cobra’s Curse

für die ganze Familie. Tampa erreicht man übrigens mit

Edelweiss direkt ab Zürich.

Überraschend einsam und ursprünglich sind die nahezu unbekannten

Ägaden an der Westküste Siziliens. Feine Strände, gemütliche Buchten

und ein türkisblau strahlendes Meer sind der Traum eines jeden

erholungssuchenden Badeferiengastes. Friedlich geht es auch in den

Örtchen zu, in denen die klassische touristische Infrastruktur kaum

vorhanden ist. Hier stehen der Erhalt der Gegend und die Pflege der

Tradition im Vordergrund. Auf Favignana ist dies z.B. die Fischerei, an

deren Blütezeit ein Thunfischfabrik-Museum erinnert. Mehrere Veranstalter

bieten Inselhüpfen zwischen den Ägaden an. Eine schöne Art, das

Naturreservat im Mittelmeer kennenzulernen.

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empfohlen

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PROMI-INTERVIEW CLAUDIA LÄSSER

«Für Ferien gebe ich relativ vi

Reisen und Ferien sind für die engagierte TV-Frau und Mutter Claudia Lässer ein unverzichtbarer Aus

Claudia Lässer, Sie sind im Hauptberuf

Programmleiterin und Geschäftsleitungs-Mitglied

beim Teleclub.

Was muss man sich darunter

vorstellen?

Grundsätzlich bin ich für alles zuständig,

was mit der Programmgestaltung

im Sport und bei den Eigenproduktionen

zu tun hat. Vom Konzept über die

Produktion, wer es moderiert, wie die

Sendung aussehen soll, das Sponsoring

bis hin zur Ausstrahlung – die ganze

Kette liegt in meiner Verantwortung.

Eine Eigenproduktion ist zum Beispiel

das Talk-Format «Persönlich bei Claudia

Lässer». Derzeit sind wir an der Planung

von neuen Eigenformaten.

Wie sind Sie überhaupt zum Fernsehen

gekommen?

Nach meiner Teilnahme an der Miss-

Schweiz-Wahl 1998 fragte man mich

für ein Casting an. Star TV suchte für

das Kinder- und Jugendprogramm eine

Redaktorin und Moderatorin. Ich bekam

die Stelle, wohl nicht zuletzt weil

ich ausgebildete Lehrerin bin. So stieg

ich ins TV-Geschäft ein und habe alle

Jobs, die es beim Fernsehen gibt, durchlaufen.

Am Schluss war ich Programmchefin.

Das hilft mir noch heute enorm,

man kann mir kaum etwas vormachen.

Ich weiss wirklich, wie man Fernsehen

macht.

Was waren die nächsten Stationen?

Nach sieben Jahren entschied ich mich

für die Selbstständigkeit und gründete

zusammen mit Partnern eine TV-Produktionsfirma,

mit der wir Formate für

Pro7 Schweiz, Sat1 Schweiz und Sat1

Österreich produzierten. Ich war für die

Konzeption, die Finanzierung und die

Suche von Sendeplätzen zuständig und

moderierte teilweise auch. 2008 suchte

das Schweizer Sportfernsehen dann

jemanden für den Aufbau eines neuen

Senders. Diesen Wunsch hatte ich

schon immer und ich stieg im Rahmen

eines Mandats mit meiner

Produktionsfirma ein.

Das war ein wichtiger

Meilenstein in

der Vorbereitung auf

meine neue Herausforderung

als Programmchefin

beim

Teleclub, weil ich

dadurch auch

die unternehmerische

Seite

kennenlernte

und gelernt

habe, wie

man einen

Businessplan

erstellt.

Was sind die grössten Herausforderungen

in Ihrem Job bei Teleclub?

In meinem Bereich arbeiten 55 Festangestellte

und zahlreiche Freelancer. Man

kann noch so gut planen, es gibt immer

wieder Unvorhersehbares, gerade im

Sport mit den vielen Live-Übertragungen.

Wenn man sein Team gut führen

will, dann fordert einen diese Aufgabe

jeden Tag von neuem. Es ist die grösste,

aber auch die schönste und anspruchsvollste

Herausforderung, die ich mir

vorstellen kann, denn ich liebe die Menschen

und den Umgang mit ihnen.

Wie hat sich das Fernsehen in den

letzten Jahren verändert?

Enorm, vor allem die Inhalte. Mit den

ganzen Casting-Geschichten kann heute

jeder ein Star sein und geht dafür unglaublich

weit. Das Fernsehen ist zum

Schaufenster der Gesellschaft geworden.

Nur das bewegte Live-Bild zählt

noch, ob im Fernsehen oder auf Social

Media. Trotzdem besteht der Anspruch

auf Qualität. Bei vielen Formaten fehlt

mir etwas die Tiefe, es wird zu viel

Trash produziert. Es braucht gepflegte

Formate als Gegenpol. Letztlich geht es

immer um Emotionen, Unterhaltung,

Geschwindigkeit und Zeitnähe. Man

will alles zeitnah erleben, Live-Sendungen

sind deshalb so wichtig geworden.

Welche Tätigkeiten üben Sie sonst

noch aus?

Ich habe nie aufgehört, selbstständig

unternehmerisch tätig zu sein und

produziere weiterhin Formate für TV-

Sender. Relativ neu habe ich unter dem

Label «move2fit» ein Fitnessprogramm

lanciert, das wöchentlich auf Sat1 ausgestrahlt

wird. Die Selbstständigkeit ist

eine gute Spielwiese, um neue Sachen

auszuprobieren. Und die Nähe zum

Markt ist mir sehr wichtig, damit ich

weiss, was abgeht.

Sehr gerne mache ich weiterhin auch

Moderationen für ausgewählte Veranstaltungen,

an denen ich Freude habe.


PROMI-INTERVIEW CLAUDIA LÄSSER

el Geld aus»

gleich zum hektischen Alltag. URS HIRT

Sie haben eine Familie mit einer

Tochter. Wie schafft man das alles,

bleibt da noch Zeit für Ferien?

Ja, aber es ist ein Balanceakt und eine

Frage der Organisation. Glücklicherweise

arbeitet mein Partner nicht voll

und ich habe tolle Eltern, die sich freuen,

miteingebunden zu sein. Meine Freunde

würden sagen, den grössten Luxus,

den sich Claudia leistet, sind Ferien.

Ich verreise oft, war für ein paar Tage

in Wien, in Barcelona und auf Kos. Im

August und Oktober werden wir wieder

Ferien machen. Ich brauche diesen Tapetenwechsel.

Der Power im Alltag ist

gut, aber es braucht Zeit für Erholung.

Ferien sind mir heilig, ich gebe relativ

viel Geld dafür aus.

Seit Claudia Lässer Mutter geworden ist, reist sie mit der

Familie vermehrt an europäische Ziele, wie diese Fotos von

einem Städtetrip nach Wien beweisen.

Hotel, eine gute Küche und eine Infrastruktur,

um etwas Sport zu treiben

sowie ein schöner Strand als Basis und

Ausgangspunkt. Gerne gehe ich mit einem

Mietauto auf Erkundungstour. In

die Kultur einzutauchen und die Menschen

kennenzulernen, macht mir Spass

und befriedigt meinen Entdeckergeist.

Was darf in Ihrem Reisegepäck nie

fehlen?

Ein gutes Buch und ein Notizblock. Ich

mache immer Aufzeichnungen. Das ist

wohl noch ein Überbleibsel aus meiner

Zeit als Lehrerin. Ganz wichtig ist Sonnencrème

mit Schutzfaktor 50. Ich liebe

die Sonne, aber man muss sich schützen.

An welches Erlebnis auf Reisen

erinnern Sie sich immer wieder?

Ich produzierte eine Zeit lang Reiseformate

und bereiste dabei 48 Länder in

zwei Jahren. In der Hitze Ägyptens stieg

uns einmal die Kamera aus und unser

Reiseleiter versuchte in einem kleinen

Dorf bis am nächsten Morgen einen

Ersatz zu finden. So verbrachten wir

mit ihm einen ganzen Abend in einem

kleinen Dorfrestaurant. Die Diskussionen

zwischen uns zwei Frauen von der

Produktion und ihm über kulturelle und

religiöse Unterschiede, die Position der

Frauen usw. war überaus spannend.

Seine Ansichten und Ausführungen zu

diesen Themen waren eine Erfahrung,

die ich nie vergessen werde.

Gibt es eine Traumdestination, die

Sie unbedingt besuchen möchten?

Ich habe früher gesurft und möchte

unbedingt einmal nach Hawaii. Meine

Freunde schwärmen immer davon. Es

vermittle etwas Abenteuerfeeling und

sei ganz anders als das übrige Amerika.

Auch Neuseeland gehört noch zu den

Zielen, die ich mal bereisen möchte.

Haben Sie ein Lieblingsziel?

Früher waren das Bali und Thailand.

Asien übt eine besondere Anziehungskraft

auf mich aus. Ich finde die Kultur,

die Landschaft, das Essen und die Menschen

einfach toll. Seit ich eine Tochter

habe, konzentrieren wir uns mehrheitlich

auf Ziele in Europa, wie etwa

die griechischen Inseln oder Mallorca.

Auch Europa hat ganz schöne Ecken.

Was für ein Ferientyp sind Sie?

Das hat sich auch geändert. Ich habe

es gerne schön, also ein tolles, sauberes

CLAUDIA LÄSSER

Die 1976 in Zürich geborene Claudia Lässer wuchs in der Ostschweiz auf und

liess sich zur Primarlehrerin ausbilden. 1996 wurde sie zur Miss Ostschweiz

gewählt und nahm so automatisch an den Miss-Schweiz-Wahlen 1998 teil. Seit

2000 ist sie im Fernseh-Business tätig. 2007 gründete sie ihr eigenes Unternehmen

Claudia Lässer Productions, das noch heute verschiedene Formate für

TV-Stationen produziert. Seit 2012 ist sie beim Teleclub als Programmleiterin

tätig und sitzt auch in der Geschäftsleitung des Senders. Mit ihrem Partner und

ihrer Tochter lebt sie in einem alten Bauernhaus am Greifensee. Zu ihren Hobbys

zählen Lesen, Malen, der Sport, in der Natur unterwegs sein und natürlich das

Reisen.

traveltip 2-2016

9


NEWS & TIPPS

Im Dienste

der Familie

Kuriositäten auf Mauritius

Zum Borgo Egnazia, einem Fünf-Sterne-Golf- und Spa-Resort in Apulien/

Italien, gehören sechs Villen für Familien. In vier von ihnen geniesst man

einen ganz besonderen Service: die persönliche «Massaia», eine apulische

Hausdame, die beim Aus- und Einpacken der Koffer hilft, Zeitung und

frische Blumen besorgt, die Einkäufe erledigt und die abendlichen Mahlzeiten

mit frischen und lokalen Zutaten zubereitet. Die ganze Familie kann sich

erholen und umsorgen lassen – inklusive der Mama.

Salzburg in Feierlaune

Im Südwesten von Mauritius, in der Nähe

der Seven Coloured Earth, wurde in Chamarel

kürzlich das Illusions-Attraktions-Haus

Curious Corner of Chamarel eröffnet. In

diesem finden Besucher auf über 460m 2

36 verschiedene Ausstellungen. Nichts für

Orientierungslose ist beispielsweise das

Spiegelkabinett, ein Labyrinth mit rund 200

Spiegeln. Im Upside Down Room hingegen

steht alles Kopf und Besucher können

sich scheinbar wie Spinnen von der Decke

hängen lassen. Daneben bietet das Haus

voller Kuriositäten Besuchern auch optische

Täuschungen, Illusionen sowie Experimente

mit Laser und Musik.

Traumstrände

in Polen

Wer denkt schon an Polen, wenn er «lange

Sandstrände» hört? Dabei bietet die rund

500km lange polnische Ostseeküste eine

Vielfalt an Landschaftsformen: von breiten,

kilometerlangen Stränden mit weissem,

weichem Strand über kleine und grosse Dünen

bis hin zu steilen Klippen. Besonders

schöne Strände in ihrer ganzen natürlichen

Schönheit sind im Nationalpark auf Wollin

und dem Slowinski-Nationalpark bei

Lebam, auf der Halbinsel Hel und auf der

Frischen Nehrung zu finden. Am einfachsten

fliegt man nach Danzig und von dort

geht’s weiter mit dem Zug oder Auto.

In diesem Jahr feiert Salzburg ein grosses Jubiläum: Am 1. Mai 1816 wurde

in der Alten Residenz jener Vertrag unterzeichnet, mit dem Salzburg offiziell

ein Teil von Österreich wurde. Zu diesem Anlass präsentiert das Salzburg

Museum bis 30. Oktober 2016 eine grosse Landesausstellung mit dem Titel

«Bischof. Kaiser. Jedermann. 200 Jahre Salzburg bei Österreich». Die Residenz

zu Salzburg zeigt ein künstlerische Inszenierung im Weissen Saal und

auch das Museum der Moderne, das Haus der Natur und das Freilichtmuseum

knüpfen ihre Ausstellungen an dieses Thema an.

10 traveltip 2-2016


NEWS & TIPPS

Montreal von oben

Mit über 1000 Parks und Grünflächen sowie 1,2 Millionen

«Public Trees» ist Montreal bereits eine sehr grüne Stadt.

Wer noch mehr Grün will oder sich einfach mal von oben

einen Überblick über die Stadt verschaffen will, macht einen

Ausflug zu Montreals Hausberg Mont Royal. Oder er

umkreist den Berg mit dem Velo: Bis 2017 soll der zehn

Kilometer lange Fuss- und Radweg rund um den Mont

Royal fertiggestellt sein. Einige Teile sind bereits eröffnet

und erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Der Sommer

kann kommen

Pfister hat sich schon auf den Sommer eingestellt. Unter

dem Motto «Happy Holiday» findet man in der aktuellen

Sommerkollektion Strand- und Baumwolltücher in starken

Farben, auffälligen Mustern und grossen Schriftzügen. Das

Strandtuch «Beach Club» macht bereits klar, wo es gerne

ausgebreitet werden möchte. CHF 49.00

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TITELSTORY KUBA

Kuba – das Trendziel schl

Kuba bietet Kolonialstädte, wunderschöne Natur, eine vielseitige Kultur und

gastfreundliche Einwohner, die viel zu erzählen haben. NATHALIE DE REGT

Wer Kuba noch in seinem alten

Flair erleben möchte, muss

sich sputen. Seit US-Präsident

Barack Obama die Eiszeit zwischen

den beiden Ländern für beendet

erklärt hat und im März sogar selber in

den sozialistischen Inselstaat gereist ist,

buhlen US-Unternehmen um Genehmigungen,

Geschäfte auf der grössten Insel

der Antillen tätigen zu können. Als erste

Hotelgruppe konnte Starwood Hotels

& Resorts verkünden, in diesem Jahr

die ersten drei Hotels in der Hauptstadt

Havanna übernehmen zu können. Diese

werden im Laufe des Jahres für Millionen

renoviert, um Ende 2016 – so ist

es zumindest geplant – als Luxushotels

wieder eröffnet zu werden.


TITELSTORY KUBA

echthin

Hotels hat die Insel dringend nötig,

denn ab Herbst sollen nach mehr als

50 Jahren die ersten kommerziellen Linienflüge

zwischen den USA und Kuba

angeboten werden.

Bereits im letzten Jahr erlebte Kuba einen

Boom von touristischen Einreisen,

ein Trend, der sich dieses Jahr weiter

fortsetzt. Alle möchten noch das authentische

Kuba besuchen. Dies bedeutet

aber auch, dass man frühzeitig buchen

und sich eingehen beraten lassen

sollte. Denn die Kubaner haben Lunte

gerochen und die Preise bereits angehoben.

«Für uns ist es daher umso wichtiger,

die Qualität, die wir unseren Gästen

bieten wollen, sicher zu stellen», erklärt

Andreas Blass, CEO der Destina tion

Management Company Caribbean

Tours, die sich unter anderem auf Kuba

spezialisiert hat und bereits seit Jahren

vor Ort tätig ist. Zimmer in Top-Hotels

in Havanna oder Trinidad seien während

der Hochsaison schwierig zu bekommen.

Mietwagen seien ebenfalls

schnell vergriffen. Klassische Rundreisen

bis nach Holguin und Santiago di

Cuba im Osten würden teurer.

Noch der 50er-Jahre-Flair erleben

Während Kuba lange Zeit stillstand,

verändert sich das Land zurzeit rasant.

Schlendert man heute durch die kubanische

Hauptstadt Havanna, fühlt man

sich aber immer noch direkt in die 50er-

Jahre zurückversetzt. Von der Glo- ››

HAVANNA: INSIDERTIPP

VON EDELWEISS

In Kubas Hauptstadt

mietet man

sich am Besten in

einer Casa particular

ein, welche man

sich beispielsweise

Stéphanie Veliz übers Internet im

Humara, Flight Attendant

Edelweiss Die Altstadt Ha-

Voraus reserviert.

bana Vieja ist am

schönsten zu Fuss zu erkunden.

Vom Malecón aus läuft man zum

Beispiel die Allee Las Ramblas

Richtung Capitolio und danach die

gepflegte Calle Obispo entlang.

Beim Puerto angekommen lässt

es sich am Mercado de Artesanía

wunderbar einkaufen. Danach

nehme ich gerne die kleine Fähre

gleich neben dem Markt nach

Casablanca und gehe zum Cristo

hoch, von dort aus hat man die

schönste Sicht auf La Habana und

kann wunderschöne Sonnenuntergänge

geniessen.

Zur Stärkung gehe ich danach

gerne in eins der vielen Paladares.

Mein Favorit ist La Paila, gleich an

der Ecke hinter dem Habana Libre

Hotel im Stadtteil Vedado. In diesem

gemütlichen Gartenrestaurant

esse ich am liebsten landestypisch

Reis mit Frijoles, Tostones und

Fleisch oder Fisch. Je nach Wochentag

laden dann das 1830, die

Casa de la Musica oder La Tropical

zum Tanzen ein. Mit ein bisschen

Glück kann man ein Konzert der

landesweit berühmtesten Salsabands

wie beispielsweise Habana

de Primera besuchen.

Für entspannte Strandtage empfehle

ich die Playa Santa Maria

oder den kleinen Strand von Baracoa.

Um die wunderschöne Natur

der Insel zu erleben, sollte man

unbedingt Viñales oder Trinidad

besuchen. Dort macht man am

besten einen Ausflug mit dem

Pferd und reitet an Wasserfällen,

Tabakplantagen und Bauern vorbei.

So erhält man einen unvergleichlichen

Einblick in die Realität

der Menschen dieses Landes.

traveltip 2-2016

13


TITELSTORY KUBA

MEHR KREUZFAHRTEN

Kuba kann auch während einer Kreuzfahrt besucht werden. Derzeit sind es

vor allem noch europäische Reedereien, die während der Wintersaison regelmässige

Kreuzfahrten ab Kuba anbieten. Die Grossreederei MSC Kreuzfahrten

verdoppelt 2016/17 sogar die Präsenz in Kuba und positioniert ein zweites

Schiff in Havanna. Am 9. Dezember 2015 hat der Grosssegler Star Flyer zum

ersten Mal auf der kubanischen Halbinsel Guanahacabibes angelegt und der

Kreuzer Celestyal Kristall am 23. desselben Monats. Aber auch amerikanische

Reedereien planen, Kuba in ihr Programm aufzunehmen. So hat Carnival Corporation,

der grösste Kreuzfahrt-Anbieter der Welt, die Bewilligung erhalten,

ab Mai 2016 unter der neu gegründeten Marke Fathom regelmässige Kreuzfahrten

ab Miami nach Kuba anzubieten. Pearl Seas Cruises plant Kreuzfahrten

ab Miami rund um die Insel Kuba mit Stopps in u.a. Havanna, Cienfuegos,

Trinidad, Santigao de Cuba und Holguin. Norwegian Curise Line soll bereits

Anträge für Kuba-Anläufe eingereicht haben, und Ähnliches dürfte bei Royal

Caribbean International gelten. Aber auch weitere europäische Reedereien wie

Costa, Aida oder TUI Cruises dürften im Zuge ihrer wachsenden Flotten die

Entwicklung rund um Kuba interessiert verfolgen. EJO

›› balisierung ist bisher nicht viel zu

spüren – aber wie lange wird das noch

so bleiben? Die Menschen sehnen sich

nach Fortschritt und Wohlstand. Doch

der karibische Staat wird dabei sicher

viel seiner Authentizität einbüssen, so

die Befürchtungen.

Aber noch sitzen betagte Habaneros,

die genüsslich ihre Zigarren paffen, in

den Hauseingängen. Ein paar Strassen

weiter bringen die rasselnden Rumba-

Rhythmen einer Strassen-Session das

Blut in Wallungen, während abgewetzte

amerikanische Oldtimer vorbei fahren.

Das typische Bild Kubas ist von der

Realität oft nicht allzu weit entfernt.

Unzählige Che Guevaras blicken von

den Wänden, und wer den gutmütigen

Kubanern ein offenes Ohr schenkt, bekommt

wehmütige Geschichten über

Fidel Castro zu hören.

Auf den Spuren von Hemingway

Auf einer Tour de Havanna mit einem

Guide erfährt man viel Spannendes über

die vielfältige Geschichte der Stadt. Sie

führt zu den schönsten Plätzen Havannas

– vom Capitolio, dem Regierungssitz

der Stadt, bis zu den Feria-De-

San-José-Märkten, auf denen man

günstig Lederwaren einkaufen

kann. Absolutes Must-see: die

Romeo-Y-Julieta-Zigarrenfabrik.

Dort kann man zuschauen, wie

der beliebteste Export des Landes

gerollt wird.

14 traveltip 2-2016

Auf den Spuren von Ernest Hemingway

begibt man sich, wenn man beispielsweise

die Bar La Bodeguita del

Medio gesucht. Diese Stammbeiz des

berühmten Schriftstellers ist bekannt

für seine Cocktails und serviert selbstverständlich

auch das Nationalgetränk

der Kubaner, den Cuba Libre. Das

Hotel Ambos Mundos, das im Herzen

der Altstadt liegt, wurde in den 1920er-

Jahren erbaut. Hier schrieb Hemingway

1943 seinen Roman «Wem die Stunde

schlägt» und das Zimmer mit Schreibmaschine

und anderen Utensilien kann

besichtigt werden. Einen Besuch

wert ist auch die wiedereröffnete

Bar Sloppy Joe’s, wo Hemingway

ebenfalls regelmässig Gast war.

Sie wurde 1965 im Zuge von

Castros Enteignungswelle geschlossen,

50 Jahre später werden

wieder kühle Drinks und

leckere Tapas an der 18-Meter-

Theke serviert.

Zigarren sind auf Kuba allgegenwärtig und

werden nicht nur von Männern geraucht.

Von Rumba bis Son Cubano

Entfernt man sich von ausgetretenen

Touristenpfaden hin zu weniger touristischen

Gässchen, kann man Havanna

von seiner kubanischsten Seite erleben.

In der Stadt, durch deren Adern Musik

fliesst, findet man sich schon mal inmitten

einer Rumba-Strassen-Session wieder.

Schliesslich entstanden in Kuba einige

der bekanntesten Latino-Rhythmen

und Tänze, darunter der Son Cubano,

der Mambo, der Rumba (ursprünglich

von afrikanischen Sklaven importierte

Musik) und der Cha-cha-cha. Der

Son Cubano war lange Zeit als

«Musik der alten Herren» in

Vergessenheit geraten, seit

einiger Zeit fühlen sich

die Kubaner allerdings

wieder stark mit dem

Musikstil verbunden.

Einen herrlichen Blick

über die Stadt

geniesst


TITELSTORY KUBA

man von der Dachterrasse des Hotels

Iberostar Parque Central an der Prachtmeile

Paseo del Prado. Sie ist auch für

Nichtgäste offen und man sieht bis hinüber

zum Kapitol, das dem gleichnamigen

Gebäude in Washington D.C.

nachempfunden wurde und besichtigt

werden kann.

Im ehemaligen Präsidentenpalast befindet

sich heute das Museo de la Revolución.

Es beherbergt zahlreiche Erinnerungsstücke

an die Revolution, unter

anderem die Yacht «Granma», auf der

1956 unter Fidel Castro 82 Revolutionäre

von Mexiko nach Kuba übersetzten.

Ebenfalls spannend ist das Museo

de Navegación, das im Castillo de la

Real Fuerza untergebracht ist. Es entführt

in die Zeit der Schatzgaleonen mit

erbeuteten Goldbarren und Silbermünzen.

Naturparadies und

historischer Luxus

Neben der Hauptstadt hat Kuba auch

wunderschöne Sandstrände zu bieten.

Die Strände der Playas del Este, darunter

Havannas Hausstrand Santa Maria,

sind etwa 20 Kilometer entfernt. Die

Oststrände, auf denen sich Einheimische

wie Touristen tummeln, sind sauber,

schön und gut ausgestattet.

Auch nur 90 Minuten vom Hauptstadttrubel

entfernt befindet sich das

Paradies von Kuba. Es heisst Las Terrazas,

ist eine Öko-Community, das

erste Biosphärenreservat Kubas und

liegt mit seinen klaren Seen in der sattgrünen

Landschaft des Bergs Sierra del

Rosario. Hier blüht auch Kubas Nationalblume,

die Schmetterlingsblume. Der

Rio San Juan lockt zu einem erfrischenden

Bad. Nicht weit entfernt liegt das

Tal Valle de Viñales, das 1999 von der

UNESCO zur «Kulturlandschaft der

Menschheit» ernannt wurde. Hier soll

auch der beste Tabak der Welt angebaut

werden. Die Topografie ist geprägt von

riesigen Kalksteinkegeln, die Mogotes

genannt werden. Ihr Äusseres lädt zu

Kletter- und Wandertouren, ihre Höhlen

zu mystischen Underground-Trips.

Oder man unternimmt einen Ritt über

Berg und Feld.

Das an einer kleinen Bucht gelegene

Cien fuegos zieht mit den Überresten des

Reichtums aus der Goldenen Ära des

Zuckerrohrs in seinen Bann. Überall

stehen noch die gut erhaltenen Hazi- ››

Eine typische Gasse in Havanna mit Blick auf das Capitol.

An den alten amerikanischen Autos wird laufend gearbeitet und ausgebessert.

In der Bar La Bodeguita del Medio trank schon Hemingway seinen Cuba Libre.

traveltip 2-2016

15


TITELSTORY KUBA

Das Valle de Viñales wurde von der UNESCO zur «Kulturlandschaft der Menschheit» ernannt.

Wasserfall im Nationalpark Topes de Collantes.

REISEINFOS

WÄHRUNG: Landeswährung ist der

kubanische Peso (CUP), allerdings

ist die Ein- und Ausfuhr dieser

Währung nicht gestattet. Darüber

hinaus gibt es eine Touristenwährung,

den Peso Convertible (CUC),

der an den Dollar gekoppelt ist,

aber demnächst abgeschafft werden

soll.

REISEZEIT: Trockenzeit und damit

Hochsaison ist zwischen November

und April, Kuba kann aber

ganzjährig bereist werden. Doch

mit Regenfällen und allenfalls Wirbelstürmen

muss ausserhalb der

Hochsaison gerechnet werden.

HINKOMMEN: Edelweiss fliegt während

des Sommerflugplans zweimal

wöchentlich von Zürich direkt nach

Havanna – jeweils mittwochs und

samstags.

›› endas der Zuckerbarone. In welchem

Überfluss die Siedler einst lebten, zeigt

sich beim Besuch des Palacio de Valle:

eine Prunkvilla im maurischen Stil, die

1913 auf einer in die Bucht hineinragenden

Landzunge als Wohnsitz für den

spanischen Zuckerbaron Acisclo del

Valle erbaut wurde. Heute befindet sich

darin das gleichnamige Restaurant mit

herrlicher Dachterrasse und Panoramablick

über die Stadt, die auch «Perle des

Südens» genannt wird.

Trinidad – Museumstadt Kubas

Am besten plant man Cienfuegos als

Zwischenstopp auf dem Weg nach Trinidad

ein. Auch die «Museumsstadt

Kubas», wie Trinidad auch genannt

wird, blickt auf einen Zuckerrohr-Goldrausch

zurück. Einst standen hier über

50 Zuckermühlen und produzierten ein

Drittel von Kubas weissem Gold. Doch

während der Unabhängigkeitskriege

wurden die Plantagen zerstört. Geblieben

sind prächtige Villen mit antiken

Möbeln und edlen Kronleuchtern, dekoriert

mit italienischen Fresken. Fidel

Castro erklärte Trinidad 1965 zum

Nationaldenkmal und 1988 wurde die

Stadt dann auch von der UNESCO zum

Weltkulturerbe ernannt.

Mindestens ebenso schön wie Trinidad

ist der Parque Nacional Topes de

Collantes, der knapp acht Kilometer

ausserhalb der Stadt beginnt. Eine Regenwald-Welt

aus Wasserfällen, Flüssen

und Höhlen mit Magnolien- und Mahagonibäumen,

Kolibris und Schmetterlingen.

Zwei Wanderrouten führen

durch dieses Paradies.

Für Taucher lohnt sich ein Abstecher

auf die Halbinsel Ancón. Dort befindet

sich die grösste Korallenbarriere des

Landes, welche Korallenflecken, bis zu

fünf Meter hohe Furchen, Tunnel, kleine

Kanäle und sonstige Unebenheiten

umfasst und zu Erkundungen einladen.

Bemerkenswert sind das Vorkommen

der schwarzen Koralle, die grosse Vielfalt

von Schwämmen, die verzweigten

und fedrigen Gorgonien sowie die Meeresfächer

und Tropenfische.

Direkter Kontakt

mit den Einheimischen

Eine schöne Möglichkeit, das Land ganz

authentisch kennen zu lernen, sind die

unzähligen schmucken Privatquartiere,

die sogenannten Casas Particulares.

Dank findiger Eigentümer und kooperativen

Behörden werben heute mehr

als 600 solcher Unterkünfte um ausländische

Gäste. Die Zimmer in kleinen,

privaten Pensionen können meist in

Kombination mit ein paar Mahlzeiten

gebucht werden. Wenn man nicht allzu

viel Wert auf Privatsphäre legt, ist das

die beste Art, um in Kontakt mit den

gastfreundlichen Kubanern zu treten

− beim gemütlichen Beisammensitzen

werden mitunter langfristige Freundschaften

geknüpft.

16 traveltip 2-2016


REISEN PORTUGAL

Auf den Azoren ist

Küstenwandern ein Traum.

Fifty Shades of Green

Die Azoren sind eine Destination im

Aufwind, aber trotzdem noch immer

ein perfektes Ziel für Individualisten

und Aktive, die hier vor allem zum

Wandern grossartige Möglichkeiten

vorfinden. Gleichzeitig bleibt man von

den Auswüchsen des Massentourismus

weitgehend verschont. Hier findet

man keine seelenlosen Hotelburgen,

sondern erlebt die warmherzige Gastfreundschaft

weltoffener Insulaner.

Zu den Highlights zählen die Kraterseen

auf São Miguel, das hügelige, grüne

Terceira, das kleine, lebhafte Faial

mit seinem weltberühmten Yachthafen

und der atemberaubende Blick auf den

perfekten Vulkankegel auf der Insel

Pico. Jede Insel hat ihren eigenen, unverwechselbaren

Charakter und ihren

besonderen Reiz.

Blau, Türkis und Rosé

Die Landschaft ist wie geschaffen für

Menschen, die sich zu Fuss und mit

offenen Sinnen durch die Natur bewegen.

Allein die Farbe Grün gibt es hier

in so vielen Varianten, dass es gänzlich

unmöglich ist, alle Schattierungen

in Worte zu fassen. Dazu kommt das

Blau des Meeres, das Türkis der Kraterseen

und nicht zuletzt das Blau und

das Rosé der Hortensienblüten.

Lust auf einen gemütlichen Spaziergang?

Dann gibt es jede Menge Wege

mit grandiosem Ausblick aufs Meer

oder Rundwege um verträumte Seen.

Adrenalinkick gesucht? Dann lohnt

sich als Ziel der Vulkankegel Pico auf

der gleichnamigen Insel – wer oben

auf 2351 Metern Höhe steht, hat mit

etwas Glück einen unvergleichlichen

Blick auf die gesamte Inselwelt.

Selbst wer ganz auf eigene Faust durch

die Landschaft wandert, ist nie sich

selbst überlassen, sondern darf sich auf

allen Inseln über gut befestigte, ausgeschilderte

und miteinander verknüpfte

Wanderwege freuen. Wem eine gute

Organisation wichtiger ist als die Einsamkeit:

Verschiedene Veranstalter

bieten auch geführte Wanderreisen auf

den Azoren an. Die Lage am Golfstrom

bringt es mit sich, dass man das ganze

Jahr über wandern kann. Dennoch: die

Corvo

Flores

Kanada

USA

Faial

Azoren

São Jorge

Monate April bis Juni und der Oktober

sind die beste Wanderzeit; im Sommer

ist es manchmal recht warm, im Winter

kann es auch mal länger regnen.

Velo statt Wandern

Übrigens: Auch für Velofahrer sind die

Azoren ein gutes Ziel. Vor allem auf

São Miguel findet man viele asphaltierte,

wenig befahrene Nebenstrassen.

Zudem gibt es eine wachsende Zahl

an Schotterpisten, die Mountainbiker

zu Vulkanseen, einsamen Badebuchten

und heissen Quellen führen. Inzwischen

gibt es vielerorts auch technisch

einwandfreie Leihvelos und E-Bikes.

Info: wanderwege.visitazores.com SG

Graciosa

Pico

Frankreich

Portugal

Azoren: Die neun Inseln mitten im Atlantik

gehören zu Portugal.

Terceira

São Miguel

Santa Maria

18 traveltip 2-2016


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REISEN DÄNEMARK

Kopenhagens Schätze

Die Hauptstadt Dänemarks gehört zu

den bedeutendsten Metropolen Nordeuropas.

Bunte Häuser, historische

Gebäude und eine Vielfalt von Sehenswürdigkeiten

reihen sich aneinander.

Die meisten sind zu Fuss erreichbar. Ein

Besuch Kopenhagens lohnt sich ebenfalls,

weil sich ein Grossteil des Stadtlebens

am Wasser abspielt. Es wundert

deshalb nicht, dass die schönsten Ecken

an den Kanälen zu finden sind.

Am Wasser

Im Sommer ist Nyhavn der perfekte

Ort, um einen anstrengenden Tag

in einem gemütlichen Restaurant zu

beenden oder – wie es die Einheimischen

machen – mit einem mitgebrachten

Bier an der Kaimauer.

Nyhavn war ein Handelshafen, wo

Schiffe aus aller Welt anlegten. Dort,

wo einst Seeleute und Freudenmädchen

lebten, dominieren heute alte Häuser

und edle Restaurants. Im Haus Nr. 9

aus dem Jahr 1681 lebte der Märchenautor

Hans Christian Andersen.

In der Innenstadt

Die drei berühmtesten Attraktionen in

der Innenstadt sind der mehr als 100

Jahre alte Vergnügungspark Tivoli, die

Statue der kleinen Meerjungfrau und

die Freistadt Christiania. Unbedingt

eingeplant werden sollte ein Spaziergang

in der Shoppingmeile Strøget. Mit

einer Geschichte, die bis ins Jahr 1043

zurückgeht, begegnen dem Besucher in

der Stadt auf Schritt und Tritt historische

Wahrzeichen, bedeutende Gebäude

und Museen. Ein Muss ist das Schloss

Amalienborg, wo die königliche Familie

wohnt. Die Rokoko-Schlossanlage,

die im 17. Jahrhundert gebaut wurde,

besteht aus vier identischen Gebäuden.

Für die Öffentlichkeit zugänglich ist

einzig der Palais Christian VIII. Hier

finden Besucher das Amalienborg Museum.

Kulturliebhaber sollten sich auch

Zeit für das Nationalmuseum nehmen,

das einen Überblick über Dänemarks

Kulturgeschichte von der Steinzeit, der

Wikingerzeit, dem Mittelalter und der

Renaissance bis zur neueren dänischen

Geschichte gibt.

Bären und Bier

Doch auch der Kopenhagener Zoo,

der mehr als 3000 Tieren ein Zuhause

bietet, ist einen Besuch wert. Er verfügt

über einen arktischen Ring, eine Anlage

für Eisbären, Seehunde und Vögel des

Nordatlantiks. Bier-Liebhaber dürfen

Carlsberg nicht verpassen. Die Brauerei

liegt im Kopenhagener Stadtteil Valby.

Dort haben Besucher die Möglichkeit,

Carlsbergs Wurzeln, seiner Geschichte

und dem Bier näher zu kommen. Die

ehemalige Carlsberg-Brauerei von 1847

wurde in ein modernes 10000m 2 grosses

Besucherzentrum umgebaut. Der

Rundgang führt durch den Skulpturengarten,

die preisgekrönten Ställe und

den Souvenir-Shop.

Die Umgebung

Doch auch die Umgebung Kopenhagens

hat einiges zu bieten: 40 Kilometer

nördlich der Hauptstadt befindet sich

das Louisiana Museum für moderne

Kunst. Eine weiteres Highlight ist das

Freilichtmuseum Frilandsmuseet, das

sich im Norden von Kopenhagen befindet

und eines der grössten und ältesten

der Welt ist. Es erstreckt sich über 86ha

Land und bietet Platz für mehr als 50

Bauernhöfe, Windmühlen und Häuser

aus der Zeit von 1650 bis 1940. Alle

Gebäude wurden mit Gärten und eine

für sie entsprechende Landschaft im

Museum wieder aufgebaut. EJO

Der alte Handelshafen Nyhavn

ist ein beliebter Treffpunkt.

20 traveltip 2-2016


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Union, Geiranger 1 T- + ---

Eikum, Hafslo 1 T- ---

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Minikreuzfahrt

Mit Schiffspassage Kiel–Oslo mit Color Line

und Bergen–Hirtshals mit Fjord Line (je eine

Nacht), in beiden Fällen mit modernen

Kreuzfahrt-Fähren.

Ihr Reiseprogramm

1. Tag: Hinflug Zürich–Hamburg – Kiel.

Individuelle Anreise zum Flughafen Zürich-Kloten

und Direktflug mit Swiss nach

Hamburg. Begrüssung an Bord unseres Twerenbold-Busses

und Fahrt nach Kiel. Einschiffung

auf ein modernes Schiff der Color Line.

Kabinenbezug und Übernachtung an Bord.

2. Tag: Oslo–Gjövik.

Morgens Ausschiffung in Oslo. Besichtigung

der norwegischen Hauptstadt und Weiterfahrt

nach Gjövik am Mjösasee, der für seine

Schaufelraddampfer bekannt ist.

3. Tag: Gjövik–Lillehammer–Panoramafahrt

Trollstigen–Geiranger.

Fahrt zum Olympiaort Lillehammer. Unsere

heutige Panoramafahrt führt uns via Vinstra,

entlang dem landschaftlich reizvollen Rondane

Nationalpark nach Dombås. Unterwegs

sehen wir die hübsch gelegene Ringebu Stabkirche

(von aussen). Durch das Raumatal erreichen

wir den Fuss der Trollstigen. Auf der

Serpentinenfahrt geniessen wir grossartige

Ausblicke. Nach kurzer Schiffspassage von

Linge nach Eidsdal fahren wir über die Adlerstrasse

an den Geirangerfjord.

4. Tag: Fak. Schifffahrt Geirangerfjord,

Grosse Fjord- & Gletscherfahrt – Hafslo.

Der Geirangerfjord ist seit 2005 ein Unesco-Weltnaturerbe.

Vormittags fak. Panorama-Schifffahrt

auf dem Geiranger-Fjord. Auf

unserer Weiterreise geniessen wir nochmals

einen fantastischen Ausblick auf den «Fjord

der Fjorde»! Entlang dem Nordfjord und dem

Jostedalsbreen-Nationalpark erreichen wir die

Region des Sognefjords. (Die fak. Schifffahrt

muss bei der Buchung reserviert werden.)

5. Tag: Hafslo–Bergen.

Der Sognefjord ist der längste und tiefste Fjord

Norwegens. Schiffspassage von Hella nach

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Vik, wo wir die idyllisch gelegene Hopperstad-Stabkirche

besuchen. Weiterfahrt über

Voss in die Hansestadt Bergen. Der Wohlstand

der alten Hansestadt zeigt sich in den gut erhaltenen

Holzhäusern im Stadtteil Bryggen.

Nachmittags geführte Stadtbesichtigung.

6. Tag: Bergen–Einschiffung.

Freier Vormittag in der Hansestadt Bergen.

Gegen Mittag Einschiffung auf ein modernen

Schiffs der Fjord Line. Rest des Tages und

Übernachtung an Bord.

7. Tag: Hirtshals–Hamburg.

Frühmorgens Ankunft in Hirtshals. Heute

durchqueren wir Jütland und passieren bei

Flensburg die dänisch-deutsche Grenze. Am

Abend Ankunft in Hamburg.

8. Tag: Hamburg – Rückflug nach Zürich.

Besichtigung der Hansestadt Hamburg. Wir

sehen u.a. die Aussen- und Binnenalster, das

Einkaufsparadies Mönckebergstrasse, das

Rathaus, die Reeperbahn sowie die St. Michaelis-Kirche.

Danach Transfer zum Flughafen

und Rückflug mit Swiss nach Zürich.

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sprechender Reiseleitung


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Mahlzeiten:

– 4 x Halbpension in den Hotels

– 1 x Frühstücksbuffet (5. Tag)

– 2 x Schiffspassage mit Frühstück


Ausflüge, Besichtigungen sowie diverse

Schiffspassagen gemäss Programm

(ausg. fak. Schifffahrt Geirangerfjord, 4. Tag)


Eintritt: Hopperstad Stabkirche


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Auf den Spuren

von Marco Polo

Eine Reise auf der Seidenstrasse ist ein abenteuerliches Erlebnis,

das bleibende Eindrücke hinterlässt. URS HIRT

Über Jahrhunderte war die Seidenstrasse

die bedeutendste

Handelsroute zwischen Ost

und West. Auf ihr fand ein reger Austausch

wertvoller Güter wie etwa Seide,

Schmuck oder duftende Gewürze statt,

und Erfindungen wie Papier, Schiesspulver

und sogar Religionen fanden

ihren Weg auf der damals wichtigsten

und bekanntesten Verbindung zwischen

Europa und Asien. Die Mythen, Märchen,

Überlieferungen und die Erzählungen

von Marco Polo, der vor gut

700 Jahren auf der Seidenstrasse nach

Asien reiste, faszinieren noch heute. Der

damalige Reichtum ist zwar etwas verblasst,

doch die kulturelle Vielfalt und

der rege Handel auf den Märkten in den

Provinzstädten entlang der Route lassen

den Geist vergangener Zeiten von Neuem

aufleben.

Heute gewinnt die Route – speziell auf

dem chinesischen Abschnitt – eine immer

wichtigere touristische Bedeutung.

Wer es etwas abenteuerlich mag und

genügend Zeit zur Verfügung hat, dem

sei eine Reise vom Ausgangspunkt Xian

bis in die Seidenstadt Kashgar ganz im

Westen Chinas an der Grenze zu

Tadschikistan und Kirgisistan empfohlen.

Vielfältige Kultur- und Naturerlebnisse

sind garantiert.

Zum Auftakt einer Tour über die Seidenstrasse

bildet in Xian der Besuch

der weltberühmten Terrakotta-Armee,

die seit mehr als 2000 Jahren das Grab

des ersten Kaisers von China Qin Shihuangdi

bewacht, einen ersten Höhepunkt.

Auch die Altstadt, die mächtige,

fast 12km lange Stadtmauer, die grosse

Moschee und der Glocken- und Trommelturm

sollten unbedingt besucht werden.

Durch die in der Altstadt lebenden

Muslime der Hui-Chinesen wird in

Xian bereits der Einfluss der Seidenstrasse

spürbar, denn je weiter es nun

nach Westen geht, desto mehr sind die

Kultur und die Bevölkerung von dieser

Religion geprägt.

Über Xining mit dem buddhistischen

Kumbum-Kloster Ta’er Si aus der Zeit

der Ming-Dynastie und Zhangye (Provinz

Gansu) erreicht man Jiayuguan.

Diese Region wird von endlosen Steppen,

von Gletschern bedeckten Gebirgszügen

und Sandwüsten geprägt. Mit

ihrer Festung markiert Jiayuguan das

westliche Ende der Grossen Mauer.

Ein weiterer Höhepunkt ist die alte

Oasenstadt Dunhuang. Sie war das

Zentrum im Kultur- und Warenaustausch

und wurde von verschiedensten

Völkern besetzt. Die singenden Dünen

NÜTZLICHE INFORMATIONEN

Beste Reisezeit: Frühling und Herbst

Ortszeit: Sommerzeit + 6 Stunden, Winterzeit + 7 Stunden

Visum:

Erforderlich, zu beantragen bei den Generalkonsulaten, auf der

Botschaft oder über das Reisebüro bzw. den Reiseveranstalter

Flüge:

Der Ausgangspunkt Xian ist mit Direktflügen (einmaliges Umsteigen)

über Peking, Shanghai und auch Hongkong gut erreichbar

Reisearten: Empfohlen wird eine geführte Gruppenreise oder eine

organisierte Individualreise mit eigenem Chauffeur

und Reiseleiter. Die Möglichkeit, den chinesischen

Abschnitt der Seidenstrasse eigenständig

per Bus oder Eisenbahn zu bereisen, besteht,

erfordert aber einiges an Organisationstalent und

vor allem genügend Zeit. Neben den geführten

Touren mit dem Auto gibt es auch speziell organisierte

Bahnreisen und sogar. Bustouren ab der Schweiz.

Informationen: Beim Chinesischen Fremdenverkehrsamt in Zürich

(www.chinatourism.ch), bei auf China-Reisen spezialisierten

Reiseveranstaltern oder in jedem guten Reisebüro.

22 traveltip 2-2016


REISEN CHINA

Ein Naturphänomen:

Der Mondsichelsee

bei Dunhuang.

am Stadtrand, der Mondsichelsee, der

trotz der angrenzenden Wüste noch nie

ausgetrocknet ist, sowie eine Tour mit

Kamelkarawanen in die Wüste hinterlassen

bleibende Eindrücke. Vor allem

aber sind es die rund 25km entfernten

Mogao-Grotten aus der Tang-Dynastie,

die jeden Besucher faszinieren. Mit ihren

in den Felsen geschlagenen Höhlen

mit Wandmalereien und Buddhafiguren

gelten sie als einer der wichtigsten buddhistischen

Schätze Chinas.

In Dunhuang teilt sich die Seidenstrasse

in eine nördliche und eine südliche Route,

wobei die meisten Reiseangebote

über die nördliche Route durchgeführt

werden. Über Liuyuan gelangt man in

die Oasenstadt Turfan, die vor allem

von Uiguren, einer der grössten Minderheiten

in China, bewohnt wird. Tagesausflüge

führen zu den eindrucksvollen

Lehmruinen von Jiaohe und Gaochang.

Auf dem Weg nach Gaochang passiert

man die feurig-rot leuchtenden Flammenberge

und die Tausen-Buddha-

Grotten.

Die Ruinenstadt Jiaohe, Korla und die

Ruinen der Klosterstadt Subashi sind

weitere Stationen auf der Reise, bevor

man die Oasenstadt Kucha zwischen

dem Tianshan-Gebirge und der Taklamakan-Wüste

erreicht. Auf der Weiterreise

nach Aksu lohnt es sich, bei den

Buddha-Grotten von Kizil einen Halt

einzulegen. Auf dem Highway geht es

durch die Taklamakan-Wüste, die mit

1000km Länge und bis zu 400km Breite

die zweitgrösste Sandwüste der Erde

ist. Das Ziel ist Rewake mitten in der

Wüste, wo man sich bei einer Übernachtung

in einem Zelt dem Zauber der

Wüste hingeben sollte.

Nach der Wüstendurchquerung erreicht

man in Hotan, einer alten Handelsstadt,

die südliche Seidenstrasse. Der lebendige

und farbenfrohe Basar in der Stadt

bietet eine angenehme Abwechslung zur

Stille und Ruhe der Wüste. Über Yarkant

erreicht man schliesslich Kashgar,

von wo aus ein Ausflug auf dem Karakorum-Highway

ins Pamir-Gebirge und

an den Karakul-See keinesfalls im Reiseprogramm

fehlen darf. Über der ganzen

Szenerie thront der Muztag Ata, der

mit seinen 7646 Metern auch als Vater

aller Schneeberge bezeichnet wird.

Kashgar ist die westlichste Stadt in China

und wird seit jeher vom Handel bestimmt.

In der Altstadt findet sich ein

grosser, stimmungsvoller Basar. Besonders

der Sonntagsmarkt ist ein grandioses

Spektakel. Sehenswert sind auch

die Handwerkergasse mit vielen kleinen

Geschäften, die Id-Kah-Moschee und

das Abakh-Hojan-Mausoleum.

Hier in der Oasenstadt Kashgar geht

eine aussergewöhnliche Reise auf den

Spuren von Marco Polo zu Ende. Die

Erlebnisse, Eindrücke, die unterschiedlichsten

Volksstämme und das reiche

kulturelle Erbe werden jedem, der die

Seidenstrasse bereist hat, lange in Erinnerung

bleiben.

Für die Heim- oder Weiterreise gibt

es ab Kashgar Flugverbindungen mit

mindestens einem Stopp nach Peking,

Shanghai oder Hongkong und von dort

nonstop in die Schweiz.

traveltip 2-2016

23


REISEN TOBAGO

Das traditionelle Buccoo Goat Race erfreut sich immer grösserer Beliebtheit.

Ziegen statt Vollblüter

Die Karibikinsel Tobago weist eine

grosse kulturelle Vielfalt auf, die während

verschiedenen Festivals zelebriert

wird. Ein besonderer Event ist das Ziegenrennen,

das jeweils am Dienstag

nach Ostern in Buccoo durchgeführt

wird. Die eigens errichtete Sportarena

wird inzwischen von Besuchern aus der

ganzen Welt belagert, die sich dieses

aussergewöhnliche Sportereignis nicht

entgehen lassen wollen.

Entstanden ist das «Annual Buccoo

Goat Race Festival» im Jahr 1925,

als der aus Barbados stammende Samuel

Callender das Ziegenrennen als

Reaktion auf den Zeitvertreib der

Oberschicht während der Vollbut-

Pferderennen einführte. Auch hier

gibt es Ställe, Trainer, Jockeys und

natürlich Ziegen. Das Training der

speziell für dieses Rennen gezüchteten

Tiere beginnt mindestens zwei Monate

vor dem Wettlauf und beinhaltet

eine strikte Ernährung, aber auch

tägliche Schwimmübungen. Dabei soll

nicht nur die Ziege schnell sein, sondern

auch der Läufer. Wenn das Rennen

dann endlich losgeht, müssen sich

die Jockeys mächtig bemühen, um die

eigensinnigen Ziegen im Zaun zu halten.

Die Tiere müssen zusammen mit

ihren Jockeys, die barfuss hinter oder

neben den Tieren laufen und diese an

einer langen Leine führen, eine rund

300 Meter lange Rennstrecke bewältigen.

Überholen die Jockeys ihre Ziegen,

wird das Paar deswegen disqualifiziert.

Der Gewinner des Rennens

erhält einen Geldpreis zusammen mit

einer Flasche Rum und einer Trophäe.

Der Event wird von einem kulturell

vielfältigen Programm begleitet und

endet bei Sonnenuntergang mit einem

riesigen Strassenfest. Viele Tobagoer

Tobago gehört zusammen mit der Schwesterinsel Trinidad zu den Kleinen Antillen.

öffnen am Renntag ihre Haustüre und

bieten traditionelle Feiertagsköstlichkeiten

an. Der ungewöhnliche Wettbewerb

ist in den letzten Jahren so erfolgreich

geworden, dass er in wichtige

Kulturfestivals auf Tobago integriert

wurde und nun mehrmals jährlich wiederholt

wird.

Nach Tobago gelangt man mit Condor

im Sommer jeden Montag ab Frankfurt,

im Winter samstags ab München

und sonntags ab Frankfurt. NDR

24 traveltip 2-2016


Tobago!

— in der Wärme den Winter genießen!

Tobago!

Im Sommer jeden Montag

ab Frankfurt nach Tobago!

— in der Wärme den Winter genießen!

Ab November 2016

samstags aus München und

sonntags aus Frankfurt

nach Tobago in die Sonne!


REISEN BAHNREISEN

Zwei Welten in 18 Tagen

Das Licht ist auf vielen Abschnitten der Fahrt besonders fotogen.

in Schildkrötenform oder einen hängenden

Tempel sucht man in der Schweiz

zwar vergebens. Ebenso die traditionellen

Jurtencamps, die sich abseits der

Zivilisation wie weisse Tupfen in die

Landschaft schmiegen. Schneebedeckte

Berge und auf weiten Grasebenen weidende

Pferde erinnern jedoch entfernt

an unberührte Flecken in den Alpen.

Könnte man die «Bucket List» eines jeden

Schweizers einsehen, würde man in

der Kategorie «Reise» wahrscheinlich

mehrere Tausend Mal die Transsibirische

Eisenbahn entdecken. Oder zumindest

Wunsch-Ziele wie Moskau, Peking

und die Mongolei. Diese verbindet diese

legendäre Bahnreise auf einmalige

Weise. In knapp drei Wochen Reisezeit

erlebt der Passagier faszinierende Städte,

fremdartige Kulturen und scheinbar

endlose Landschaften – so unterschiedlich

wie auf einer kleinen Weltreise.

Auf der klassischen Ost-West-Strecke

fährt der Zug von Moskau über den

Ural, durch die Weiten Sibiriens bis an

den tiefsten und ältesten Süsswassersee

der Erde: den Baikalsee. Durch die

leuchtenden Steppen und das Grasland

der Mongolei geht es bis zur Endstation

Peking oder nach Wladiwostok. Die

Route lässt sich beliebig variieren oder

verlängern und je nach Anspruch mit

verschiedenen Zügen absolvieren. Der

wohl berühmteste unter den Sonderzügen

ist der «Zarengold» mit Restaurants,

Infoprogramm, deutschsprachiger

Leitung und Klassen von Standard

bis Superluxus. Schweizer Spezialisten

wie Kira Reisen, Railtour oder Globotrain

haben ihn im Programm. Eine

Auswahl von Highlights fällt schwer, da

die Reise voll von ihnen ist. Folgende

drei gehören aber auf jeden Fall dazu:

Die «mongolische Schweiz»

Die mongolische Hauptstadt Ulan Bator

und ihre Umgebung tragen aus

nicht ganz unerfindlichen Gründen den

Beinamen «mongolische Schweiz». Ein

Kloster mit riesiger Buddha-Statue, einen

Nationalpark mit Steinformationen

Irkutsk: «Paris des Ostens»

Ein weiterer Ort, der sich einen europäischen

Namen leiht, ist Irkutsk – eine

der schönsten Städte in Sibirien. Bunt

und fast schon putzig muten die farbigen

Holzhäuser aus dem 19. Jahrhundert

an. Auch die Kuppeln und Türme

der zahllosen Kirchen sorgen für Farbe,

während drumherum eine moderne

Metropole pulsiert. Und: Irkutsk ist

Ausgangspunkt zum Baikalsee – dem

«Heiligen Meer» und Sinnbild für Russlands

Natur und schier endlose Weite.

Moskau und Peking

Diese beiden Metropolen stehen ohne

Beinamen für sich und können von

«Transsib»-Reisenden auf einen Streich

«abgehakt» werden. Hier finden sich

etliche «Must Sees» von der Bucket

List. In Peking: die verbotene Stadt, der

Tiananmen-Platz und die engen Gassen

im Xicheng District und natürlich die

«Grosse Mauer». In Moskau: der Kreml

mit seinem Museum, der Rote Platz, die

Basiliuskathedrale mit ihren farbigen

Kuppeln, das Danilow-Kloster und der

«Kilometer 0» – Ausgangspunkt aller

Messungen in Russland und Startpunkt

der Transsibirischen Eisenbahn. SG

INFO

Schweizer Staatsbürger benötigen

für die beschriebene Reise einen

Reisepass (mind. noch 6 Monate

gültig) sowie ein Visum sowohl für

Russland als auch für China. Die

entsprechenden Reiseveranstalter

bzw. Reisebüros können diese

organisieren.

26 traveltip 2-2016


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GEWUSST WIE TIPPS FÜR KREUZFAHRER

Durchblick im Kreuz

Kreuzfahrten liegen im Trend –

immer mehr Menschen wagen

sich an Bord eines Schiffes, um

die Weltmeere und -häfen zu entdecken.

Eine Kreuzfahrt ist und bleibt jedoch

eine besondere Reise, das grosse Angebot

macht es unheimlich schwierig, sich

zu entscheiden. Mit welchem Schiff will

ich kreuzen? Das ist eine Frage, die sich

nur individuell beantworten lässt. Wer

zum ersten Mal eine Kreuzfahrt macht,

sollte deshalb die Angebote sorgfältig

studieren und sich über die Gepflogenheiten

an Bord informieren. Nur auf

diese Weise kann die Reise gelingen.

Diese zehn Punkte sollten Sie bei der

Planung Ihrer Reise beachten:

Wahl des Schiffes

Überlegen Sie sich, ob das Schiff das

Ziel sein soll oder die Route mit den

angefahrenen Häfen. Informieren Sie

sich über die Grösse des Schiffes, das

Angebot an Bord und die Bordsprache.

Nicht jedes Schiff eignet sich für Kinder!

Kleine Schiffe sind oft persönlicher

und fahren kleinere Häfen an. Megaliner

hingegen bieten viel Unterhaltung

und zahlreiche Aktivitäten.

Expedition oder Party?

Jede Reederei hat ihren eigenen Charakter.

Die klassischen, kleinen, deutschen

Schiffe sind zwar familiär, das Durchschnittsalter

liegt jedoch – wie bei vielen

Expeditionskreuzfahrten – bei 60+.

Die grossen europäischen Schiffe eignen

sich für Familien, Paare und Singles.

An Bord herrscht meistens eine lockere

Atmosphäre mit viel Animation. Auf

amerikanischen Schiffen gibt es von

Edel-Restaurants und Hamburger-

Grills, bis hin zum Broadway-Theater,

Spiel-Casinos, Parks, Seilgärten oder

Aquaparks mit verrückten Rutschen

alles, was das Herz begehrt. Wer unter

Gleichgesinnten reisen will, findet vielleicht

die richtige Themen-Kreuzfahrt.

Butler gefällig?

Wer richtig exklusiv reisen möchte, sollte

sich mindestens für eine Premium-

Reederei entscheiden, die auch auf

grossen Schiffen sehr luxuriöse Suiten-

Bereiche mit personalisiertem Service

anbieten. Luxus-Reedereien zeichnen

sich durch ihre kleineren Schiffe und

mit ihren gewissen Extras, wie etwa

dem Butler-Service, aus. Dort herrscht

ein persönliches und elegantes Ambiente,

je nach dem mit Dresscode. Im Gegensatz

zu anderen Schiffen sind auch

mehr Angestellte pro Gast beschäftigt.

Die Kabine

Innen- oder Aussenkabine? Balkonkabine

oder Suite? Beachten Sie bei der

Wahl der Kabine die verschiedenen Kategorien.

Die Innenkabine ist die günstigste

Kategorie, verfügt jedoch weder

über ein Fenster noch ein Bullauge. In

einer Balkonkabine kann der Gast frische

Luft schnuppern, das Rauschen des

Meeres horchen und die Aussicht geniessen.

Die Suite ist die höchste und luxuriöseste

Kabinenkategorie und bietet

Platz bis zur Grösse eines Apartments.

Die Lage der Kabine

Wer geräuschempfindlich ist, sollte Folgendes

beachten: In Kabinen nahe den

28 traveltip 2-2016


GEWUSST WIE TIPPS FÜR KREUZFAHRER

fahrten-Dschungel

Gesellschaftsräumen, wie der Rezeption,

der Diskothek, dem Restaurant

oder dem Fitness-Center, ist es tendenziell

lauter. Aussenkabinen vorne am Bug

sowie Kabinen in den unteren Decks

heckwärts könnten durch Geräusche

der Ankerkette oder durch ein eventuelles

Vibrieren des Schiffsantriebs gestört

werden.

Seekrank?

Kreuzfahrtschiffe sind in der Regel mit

Stabilisatoren ausgestattet, die starken

Seegang ausgleichen und das sogenannte

Rollen des Schiffes vermindern.

Grundsätzlich gilt: Je grösser das Schiff,

desto gemächlicher die Bewegungen.

Um die Chance, seekrank zu werden,

zu vermindern, sollten Kabinen am Bug

oder Heck gemieden werden. Wählen

Sie eine Kabine in der Schiffsmitte auf

einem mittleren Deck. Doch auch die

Route spielt eine erhebliche Rolle. Die

Wahrscheinlichkeit für das Aufkommen

von Unwetter und Seegang ist z.B. im

Mittelmeer während des Sommers eher

gering.

Die Leistungen überprüfen

Lesen Sie unbedingt das Kleingedruckte,

d.h., informieren Sie sich gut über die

inkludierten Leistungen. Eine günstige

Reise kann ganz schnell sehr teuer werden,

sei es etwa durch Getränke, Trinkgelder

oder den Service Charge, der bei

jeder Getränkebestellung verlangt wird.

Die einen Reedereien bieten inzwischen

All-Inklusiv-Angebote an, die vieles,

aber nicht alles, inkludieren. Andere

wiederum verkaufen unterschiedliche

Getränke-Pakete. Diese lohnen sich,

weil der Service Charge entfällt und unbeschwert

konsumiert werden kann.

Trinkgelder

Inzwischen sind Trinkgelder bei vielen

Reedereien im Endpreis inbegriffen.

Trinkgelder, die das nicht sind, müssen

im Angebot beziffert werden. Diese belaufen

sich je nach Reederei von EUR 8

bis 10 pro Tag pro Person und werden

(wenn nicht im Reisepreis inbegriffen)

vom Bordkonto abgerechnet, ob Sie das

wollen oder nicht. «Freiwillige» Trinkgelder

können Sie an Bord aber zurückfordern.

Achten Sie bei der Buchung auf

die Bordwährung und nehmen Sie der

Einfachheit halber eine Kreditkarte mit!

Sie müssen ein Depot hinterlegen.

Landausflüge

Auf einer Kreuzfahrt werden in den angefahrenen

Häfen Landausflüge angeboten.

Wer will, kann diese im Voraus

buchen, es gibt aber auch die Möglichkeit,

dies je nach Verfügbarkeit an Bord

zu tun. Achten Sie auf die Sprache! Wer

auf eigene Faust gehen möchte: in der

Regel stehen kostenpflichtige Shuttle-

Busse zur Verfügung.

Dresscode

Die meisten Reedereien haben ihren

Dresscode gelockert. In der Regel gilt: Je

luxuriöser das Schiff, desto formeller ist

meist die Garderobe. Den Dresscode an

Bord erfährt man zum jeweiligen Schiff

während der Buchung. Des Weiteren

enthält das tägliche Bordprogramm eine

Kleider-Empfehlung für den Abend.

Nehmen Sie für den Gala-Abend ein

schönes Kleidungsstück mit. EJO

traveltip 2-2016

29


NEWS & TIPPS

Party und Genuss am

Alten Hafen

Burgund: Schlemmerrouten

für Weinliebhaber

Wie in vielen Städten ist auch in Tel Aviv der alte Hafen der Place to be.

Im Nordwesten der Stadt gelegen, beherbergt er die trendigsten Bars,

Nachtclubs, Restaurants und Cafés. Für eine besondere Atmosphäre sorgt

das 14000 Quadratmeter grosse Holzdeck, das an Tel Avivs Sanddünen

erinnern soll. Die breite, hölzerne Promenade zieht die unterschiedlichsten

Menschen an, die hier shoppen, essen und eine salzige Brise geniessen.

Die schönste Zeit lässt sich hier bei Sonnenuntergang verbringen. Dann

verwandelt sich der Hafen in den lebendigsten Ort der ganzen Stadt.

Vom Foto zum Kunstwerk

Eine Fahrt durch die Weinlandschaften

des ehemaligen Herzogtums Burgund ist

ein Fest für die Sinne. Fünf Weinstrassen

gibt es in der Region, in welcher sich eine

Grand-Cru-Lage an die andere reiht. Südlich

von Dijon beginnt beispielsweise das

Weinbaugebiet der Côte de Nuits, das sich

bis nach Corgolin erstreckt und bei der die

Route zu 24 der insgesamt 33 Grand-Cru-

Lagen im Burgund führt. Die diversen Winzerdörfer

laden ein, Senf und Gewürzbrot

in kleinen Geschäften zu erwerben, in die

verschiedenen Weinkeller hinabzusteigen

oder in den Restaurants die heimische

Küche zu kosten.

Lough Earne –

ein Tipp für Naturliebhaber

Ein Geheimtipp für Bootsferien – ganz ohne

Schleusen – ist der Lower- und der Upper

Lough Earne an der Grenze zwischen der

Republik Irland und Nordirland. Es handelt

sich dabei um zwei Seen, in welche 154

meist unbewohnte kleine Inseln eingebettet

sind. Die Fluss- und Seenlandschaft ist ein

Paradies für Vögel und Blumen. Fischer loben

die reichen Fischgründe mit Aal, Hecht,

Brasse und Forelle. Zwischen den beiden

Seen liegt die kleine Stadt Enniskillen, wo

Ess- und Trinkvorräte aufgestockt oder am

Abend Pubs besucht werden können. Das

Fahren mit den Booten gestaltet sich einfach;

lediglich das Anlegen benötigt etwas

Übung.

Whitewall verwandelt fotografische Motive im Handumdrehen in einzigartige

Kunstwerke. Die übersichtlich gestaltete Website ermöglicht eine Bildbearbeitung

ganz ohne Software-Download. Ob Leinwand- oder Textildrucke,

Trägerrahmen mit 3D-Effekt, Fotoabzug auf Holz oder Acrylblock – für eine

künstlerisch hochwertige Präsentation der Ferienfotos gibt es verschiedenste

Möglichkeiten. www.whitewall.ch

30 traveltip 2-2016


NEWS & TIPPS

Happy Birthday,

Mount Roberts Tramway

Geheimtipp an

Marokkos Küste

Taghazout liegt im Süden Marokkos an der Atlantikküste und

war lange Zeit ein kleines Fischerdorf, bevor es sich in den

90er-Jahren zu einem Surf- und Badeort entwickelt hat. Auch

heute geht es an dem malerischen Ort, der fernab der Tourismus-Zentren

Marrakesch, Essaouira und Casablanca liegt und

ausschliesslich Fussgängern vorbehalten ist, gemütlich zu und

her. Nun eröffnet die spanische Hotelgruppe Melià Hotels mit

dem Sol House Taghazout Mitte Mai eine Hotelanlage in der

Bucht, die über insgesamt 121 Zimmer, Bungalows und Suiten

verfügt. Mit der im letzten Jahr neu eingeführten Marke Sol

House will Melià ein digitales, vernetztes, musik- und technikbegeistertes

Lifestyle-Publikum 1 28.04.16 13:22 ansprechen.

Seite Maxx_Voyage_3_Layout 1

Mit rund 200000

Besuchern gehört sie

zu den beliebtesten

Attraktionen von Alaska:

die Goldbelt Mount

Roberts Tramway. Die

Seilbahn führt vom

Kreuzfahrthafen von

Juneau zum Mountain

House auf dem Mount

Roberts auf 550 Meter

Höhe. Der Ausblick

auf den tiefblauen

Gastineau Channel,

das Städtchen Juneau

und die umliegenden

Berge ist spektakulär.

Im August dieses Jahres

feiert die Seilbahn,

übrigens die einzige

ihrer Art im südöstlichen

Alaska, ihren 20.

Geburtstag.

Ferienspass und Erholung!

Voyage Torba *****

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Gross und Klein alles, was das Herz begehrt. Für

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REISEN SÜDAFRIKA/SPRACHREISEN

Weiterbildung am Kap

FOTO: LINGUISTA

Englisch lernen in Südafrika liegt im

Trend, der sich dank guter Fluganbindungen,

keiner Zeitdifferenz sowie

währungsbedingt attraktiver Preise

noch verstärkt hat. Kapstadt gilt als

Hotspot und ist gleichzeitig eine der drei

Top-Destinationen weltweit für Kombinationen

von einem Sprachaufenthalt

mit anschliessendem Volontariat. Die

Angebote stehen allen Interessierten offen,

es ist aber speziell die Altersgruppe

der 25- bis 30-Jährigen, welche sich für

einen Sprachaufenthalt und/oder ein

Volontariat in Südafrika entscheidet.

In der Schweiz werden vor allem die vier

Schulen EC English Language Centres,

LAL Cape Town, Inlingua und Good

Hope Studies von den spezialisierten

Sprachreisevermittlern angeboten. Je

nach Schule ist das Kursangebot sehr

breit gefächert und reicht vom Standardkurs

bis zum Cambridge-Diplom.

Unterkünfte stehen – wiederum von

Schule zu Schule verschieden – direkt

auf dem Schulcampus oder aber bei

Gastfamilien, in Residenzen oder Guest

Houses zur Auswahl.

Für Abwechslung neben dem Kursbesuch

sorgen die vielfältigen Freizeitprogramme

wie etwa die Outdoor-

Sportarten Sand-Boarden, Quadfahren,

Skydiven, Surfen, Reiten, Tauchen,

Windsurfen, Gleitschirmfliegen, Bungeejumping,

Fallschirmspringen, Tennis,

Golf, Squash sowie Fitnessangebote.

Um die Region rund um Kapstadt

zu erkunden, wird eine breite Palette an

Ausflugsmöglichkeiten angeboten.

Volontariat im sozialen Bereich

Etwas ruhiger geht es an der berühmten

Garden Route zu und her. Schulen

für Englischkurse gibt es an der Jeffrey’s

Bay und in Port Elizabeth, das Freizeitangebot

fokussiert hier vor allem auf

den Wassersport.

Wer sich für ein anschliessendes Volontariat

interessiert, dem stehen zahlreiche

Möglichkeiten offen. In und um

Kapstadt gibt es Projekte im sozialen

Bereich wie etwa ein Alphabetisierungsprogramm

für Kinder, welche Englisch

als Zweitsprache lernen, oder das Childrens

und das Recovery Hospital, ein auf

chronische Krankheiten spezialisiertes

Kinderspital bzw. ein Spital, wo sich

Kinder benachteiligter Familien nach einer

Operation erholen können. An der

Jeffrey’s Bay ist ein Volontariat in einem

Kindergartenprojekt möglich. Daneben

gibt es zahlreiche Angebote in Nationalparks,

in denen die Arbeit mit Tieren

und in der Natur im Vordergrund steht.

Eine Kombination von Sprachaufenthalt

und Volontariat ist die beste Möglichkeit,

um Land, Leute, Kultur und

Gesellschaftsstrukturen besser kennenzulernen

und den eigenen Horizont zu

erweitern. UH

SPEZIALISTEN BIETEN

WORK & TRAVEL

Angebote für Sprachaufenthalte in

Südafrika finden sich in den meisten

Katalogen der auf Sprachreisen

spezialisierten Veranstalter in der

Schweiz. Zu ihnen gehören die Mitglieder

der Salta (Schweizer Verband

der Sprachreise-Veranstalter:

www.salta.ch) wie etwa Boa Lingua,

ESL, Globo-Study oder Linguista,

dann aber auch LAL und EF. Einige

der Anbieter haben sich zusätzlich

auf die Kombination von Sprachaufenthalt

und Volontariat bzw. freiwilligem

Arbeitseinsatz spezialisiert.

32 traveltip 2-2016


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REISEN TREKKING IN DEN ALPEN

Bergträume in nächs

Welcher Wanderfreund muss in die Ferne schweifen, wenn er doch

die Alpen vor der Nase hat? Die Höhenwege in Italien, Österreich

oder der Schweiz bieten nahezu überall eine berauschende Kulisse.

STEPHANIE GÜNZLER

Einmal durch die ganze Schweiz

Sieben der sogenannten «nationalen

Routen» führen in verschiedenen

Schwierigkeitsgraden durch die

Schweiz. Eine der Routen ist die

Schweizer Version der «Via Alpina»

von Vaduz (Gaflei, FL) nach Montreux.

Sie überquert 14 der schönsten Alpenpässe,

quer durch sechs Kantone mit

vielfältiger Kultur, Geologie und Topografie.

Wer Blumen liebt und Tiere mag,

wird auf Schritt und Tritt seine wahre

Freude haben. Vor die Kamera schaffen

es atemberaubende Panoramen ebenso

wie kleine Schönheiten am Wegesrand.

Zudem wechseln stille Entspannungsoasen

mit mondänen und lebendigen

Tourismusorten ab, die topmoderne

Alp mit Showroom existiert gleich neben

der romantischen Alphütte, wo

Schweine, Geissen und Kühe dem Älpler

beim Käsen im «Kupferchessi» über

dem offenen Feuer zusehen. Technisch

mässig anspruchsvoll, aber durchaus

34 traveltip 2-2016

schweiss treibend startet die erste Etappe

von Vaduz nach Sargans (26km). Das

breite Rheintal zu Füssen führt der Weg

durch Wälder und Wiesen. Ebenso zum

Einwärmen ist noch die zweite Etappe

(Sargans–Weisstannen, 13km) gedacht.

Das breite, steile und abgelegene Weisstannental

wartet mit schönen Weilern

wie Vermol und dem wundervollen

Champersee auf. Auf Höhenwegen an

der Westflanke des Tales steigt man stetig

in Richtung des Etappenorts Weisstannen

auf.

Von Anfänger bis Angstschweiss

Kondition und Trittsicherheit braucht es

auf Etappe fünf von Linthal nach Urner

Boden (15km). Vom Tal geht es über

einen steilen Waldweg hinauf auf die

sonnige Geländemulde von Braunwald

und weiter über waldige Felsbänder zur

grössten Schweizer Alp mit 1200 Kühen.

Flaches und wildes Gelände öffnet

sich entlang des Fätschbaches nach

Urnerboden. Wer zwischendurch ein

Abenteuer sucht: In Braunwald wartet

ein Klettersteig mit vier Schwierigkeitsstufen

von Anfänger bis Angstschweiss.

Und nun reihen sich die Höhepunkte

aneinander. Richtung Altdorf (UR)

wartet ein faszinierender Höhenweg mit

Bergpanorama über dem Schächental,

weiter Richtung Engelberg geht’s über

einen aussichtsreichen Grat zum historischen

Surenenpass. Auf der Route Engelberg–Engstlenalp

(Etappe 8, 11km)

locken der spektakulär gelegene Trübsee

am Fuss des Titlis und der Jochpass

führt nun schon ins Berner Oberland.

Ziel ist die Engstlenalp, ein idyllischer

Kraftort mit See, Nostalgiehotel und

tausenden von Alpenrosen.

Über Meiringen findet man nach Grindelwald

und begegnet dort grossen

Berühmtheiten wie dem Wetterhorn,

dem Nostalgiehotel Rosenlaui und der

Grossen Scheidegg. Von Grindelwald

nach Lauterbrunnen (Etappe 11, 20km)


REISEN TREKKING IN DEN ALPEN

ter Nähe

VIA ALPINA, SCHWEIZ

Länge: 19 Etappen, 370km

Anforderung: mittel (Bergwanderweg)

Höhenmeter: Vaduz–Montreux: 24400m, Montreux–Vaduz: 25600m.

Übernachtungen: in Backpacker Hostels, B&Bs, Pensionen und Hotels

www.wanderland.ch

führt ein sanfter Aufstieg über gewellte

Matten zur kleinen Scheidegg, nah und

gewaltig zeigt sich die Eigernordwand.

Ein sonniger Höhenweg führt nach

Wengen, dann heisst es Abtauchen ins

Lauterbrunnental mit seinen senkrechten

Wänden und Wasserfällen.

Eiskaltes Bad im Oeschinensee

Königsetappe ist die Nummer 13 von

Griesalp nach Kandersteg (16km) über

das 2778 Meter hohe Hohtürli. Lohnenswert

ist der Abstecher zur Blüemlisalphütte

und dem ewigen Gletschereis.

Moränen leiten bergab zum tiefblauen

Oeschinensee, einem der schönsten

Bergseen der Alpen, umgeben von steilen

Felswänden. Auch im Sommer eiskalt,

lockt er trotzdem zum Baden und

wenn die bequemen Zeitgenossen am

Abend mit der Bahn ins Tal abgefahren

sind, beginnt am See die schönste Zeit,

z.B. beim (nicht überall erlaubten!)

Bräteln. Durch Wälder und Moorlandschaften

geht es von Adelboden nach

Lenk (Etappe 15) und auch im Kessel

des Hinteren Simmentals warten tosende

Wasserfälle und die perfekte Kulisse

des Wildstrubelmassivs. Vom mondänen

Gstaad nach L'Etivaz (16km) geht’s

zur Sprachgrenze und schliesslich nach

Rochers de Naye mit seinen Murmeltieren,

dem Felsenrestaurant und einem

Panorama über hunderte von Zacken

und Gipfel. Erst steile Grat- und Felswege,

später mediterrane Anhöhen markieren

die letzte Etappe hinunter nach

Montreux.

››

traveltip 2-2016

35


REISEN TREKKING IN DEN ALPEN

HÖHENWEG DER

BERGFÜHRER, DOLOMITEN

Länge: 6 Etappen, 65km

Höhenmeter:

Aufstieg: ca. 3500m

Abstieg: ca. 4000m

Anforderung: leicht

www.altabadia.org

Dolomiten:

Höhenweg der Bergführer

Das Wandergebiet um Alta Badia im

Süden des Gadertales umfasst über

400km sorgfältig präparierte Wanderwege.

Bergfreaks wählen einen der Dolomiten-Höhenwege

– mehrtägige Wanderrouten,

auf denen der Zauber des

morgendlichen Erwachens mitten in der

Natur zum Programm gehört. Zur Auswahl

stehen zehn Höhenwege, auf denen

man die Dolomiten von Nord nach

Süd oder West nach Ost in je ein bis drei

Wochen bewandern kann. Pro Tag sind

vier bis sieben Stunden Gehzeit zu bewältigen.

Schutzhütten und Nachtlager,

in denen man essen und schlafen kann,

finden sich auf dem Weg.

Ein Highlight, das sich vergleichsweise

leicht bewältigen lässt, ist der «Höhenweg

der Bergführer», der von eben

diesen ausgearbeitet wurde. Welch unterschiedliche

Phänomene die Natur

geschaffen hat, darüber kann man auf

dieser Tour nur staunen. Das Felsen-

Bollwerk Sas dla Crusc (Heilig Kreuz),

das im Sonnenuntergang wüstenrot

leuchtet, und die urzeitliche Stille der

Fanes-Alm in Enneberg im Naturpark

Fanes Sennes Prags könnten gegensätzlicher

nicht sein. Die Gräben des Lagazuoi

bilden den Eingang zum prächtigen

Reich des berühmten Dreigestirns der

Tofane und wenn dann noch die Civetta-Moiazza-Berggruppe

ins Sichtfeld

gelangt, besinnt sich der Wanderer trotz

seines andauernden Glücksgefühls darauf,

welch kleine Nummer er zwischen

all diesen Naturspektakeln doch ist.

Die Wanderung ist auch dank des geringen

Höhenunterschiedes (max. 900m/

Tag) für Nicht-Trainierte geeignet.

Von Hütte zu Hütte in der Steiermark

In der österreichischen Steiermark kommen

Freunde von Panoramawegen voll

auf ihre Kosten und manches Mal geht

es recht hoch hinauf, denn die Steiermark

ist der Knotenpunkt des österreichischen

Weitwanderwegenetzes.

Als Klassiker der Kategorie «Hütte zu

Hütte» gilt die reizvolle, aber anspruchsvolle

Höhenwanderung «Schlad minger

Tauern Höhenweg», der es an geologischen

Besonderheiten nicht mangelt.

Über sieben Etappen führt sie von der

Hochwurzen in Rohrmoos bis nach

SCHLADMINGER TAUERN HÖHENWEG, ÖSTERREICH

Länge: 6–7 Etappen, 72,6km

Anforderung: anspruchsvoll

Höchster Punkt: 2579m

www.austria.info

www.schladming-dachstein.at

St. Nikolai im Naturpark Sölktäler. Von

den 300 Bergseen und fast 150 Wasserfällen

der Niederen Tauern findet sich

ein Grossteil in den Tälern, Kesseln und

Karen der Schladminger Tauern. Gipfel

wie der Hochgolling, der Höchstein

und die Hohe Wildstelle rufen zu einer

der schönsten alpinen Wandertouren im

Land. Einen besonderen Eindruck hinterlässt

die Tour durch die Klafferkessel

und die Goldlacken – eine arktische

Seenlandschaft mit ganz eigener Flora,

die man sonst nur in nördlichen Breiten

findet. Von jeder Hütte gibt es auch eine

Abstiegsmöglichkeit. Der Wanderbus

Richtung Schladming wartet im Tal.

Der Schladminger Tauern Höhenweg

ist ein Abschnitt des Zentralalpenweges

02, der den gesamten Alpenraum

durchquert. Verfallene Hütten und

Grundmauern von Knappenunterkünften

zeugen von der Bergbau-Vergangenheit.

Unberührte Wildbäche mit tosenden

Wasserfällen und vielen kleinen

Zuläufen aus den Quellgebieten der

Tauern-Wasserlandschaft machen den

Reiz dieser Wanderung aus.

36 traveltip 2-2016


Aktivurlaub mit Wikinger Reisen –

so bunt wie die Welt!

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CHECK-IN BOND-HOTELS

James Bond

lässt grüssen

Film-Szenen mit dem berühmten britischen Geheimagenten werden gerne

in exotischen Luxushotels gedreht – eine Auswahl. NATHALIE DE REGT

«SPECTRE» & «LICENCE TO KILL»:

GRAN HOTEL CIUDAD DE MEXICO,

MEXICO CITY

«SKYFALL»: HOTEL CIRAGAN PALACE

KEMPINSKI, ISTANBUL

«CASINO ROYAL»: ONE & ONLY OCEAN

CLUB, NASSAU, BAHAMAS

Das Hotel im Herzen von Mexico City,

in dem Daniel Craig zu Beginn des

aktuellen Bond-Streifens «Spectre»

mit der dunkelhaarigen Schönheit Estrella

am Tag der Toten verschwindet,

diente bereits 1989 als Kulisse im Film

«Licence to kill». Damals wurde Bond

von Timothy Dalton verkörpert und das

mexikanische Haus trug im Film den

Namen «El Presidente».

Istanbul war die Lieblingsstadt des

Bond-Schöpfers Ian Fleming. In

«Skyfall» verfolgen Bond und seine

Kollegin Eve in der Anfangsszene

den Auftragsmörder Patrice. Auch im

Hotel Ciragan Palace wurden einige

Szenen gedreht und hier fand auch

die Pressekonferenz zum Film mit

Daniel Craig und Naomie Harris als

Miss Moneypenny statt.

In dieser luxuriösen Ferienanlage gewinnt

James Bond alias Daniel Craig

in der Bibliothek bei einem Pokerspiel

den Aston Martin DB5 des Bösewichts

Dimitrios. Anschliessend verführt er in

seiner Suite mit Meerblick auch noch

dessen Freundin Solange. Das Techtelmechtel

wird ihr zum Verhängnis –

ihre Leiche wird am nächsten Morgen

am Strand des Hotels gefunden.

«OCTOPUSSY»: HOTEL TAJ LAKE

PALACE, UDAIPUR, INDIEN

«THE MAN WITH THE GOLDEN GUN»:

HOTEL THE PENINSULA, HONGKONG

«GOLDFINGER» & «TOMORROW

NEVER DIES»: STOKE PARK HOTEL,

BUCKINGHAMSHIRE, ENGLAND

Das indische Luxushotel auf dem

See Pichola diente Bond-Girl Maud

Adams als Octopussy im gleichnamigen

Streifen – Roger Moore mimt

darin den britischen Geheimagenten

− mit einer Schar aus Leibwächterinnen

als Unterschlupf. Echten

Touristen bietet das Hotel mit 83

Zimmern eine romantische Kulisse

mit fantastischer Aussicht.

Das The Peninsula in Hongkong war

schon lange vor Bonds Besuch eine

Institution. Der britische Geheimagent,

zum zweiten Mal gespielt von

Roger Moore, gelangt auf der Suche

nach dem Besitzer der goldenen Kugel

mit der Gravur «007» über Macau

nach Hongkong. In einer Szene

schreitet Bond durch die Eingangshalle

des «The Pen».

Der Garten des Stoke Park dürfte

wirklich jedem James-Bond-Fan

bekannt sein: Hier fand 1964 die

berühmte Golfszene von Bond (Sean

Connery) und Goldfinger (Gerd Fröbe)

statt. Auch für «Tomorrow never

dies», dem zweiten Film mit Pierce

Brosnan als Bond, kam das Hotel für

die Liebesszene zwischen Bond und

Paris (Teri Hatcher) zum Zug.

38 traveltip 2-2016


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REISEN FIDSCHI

Bula Fidschi!

Bula! ist sozusagen das Nationalwort

von Fidschi, immer wieder ist es auf den

333 Inseln im Südpazifik zu hören und

kann alles Mögliche heissen – neben

«Hallo» auch «Willkommen», «zum

Wohl» oder «Gesundheit». Bula widerspiegelt

die Herzlichkeit der Bewohner,

denn was immer das Wort gerade bedeutet

– es ist stets mit einem Lächeln

der Fidschianer verbunden.

Der paradiesische Inselstaat geniesst ein

ideales tropisches Südsee-Klima. Trotz

erhöhter Gefahr von Wirbelstürmen im

Südsommer (November bis April) ist

Fidschi ein Ganzjahresziel, welches Besucher

zum Segeln, Tauchen, Wandern,

Schnorcheln, Fischen oder einfach zum

Geniessen der romantischen Atmosphäre

einlädt.

Auf der grössten Insel Viti Levu liegt die

Hauptstadt Suva, die mit ihrer kolonialen

Architektur beeindruckt, sowie der

Flughafen Nadi, auf welchem jeweils

die internationalen Flüge landen. Auf

der Vulkaninsel finden Besucher neben

tropischem Regenwald auch Savannen,

farbige Märkte und die feinsandigen

Strände der Coral Coast – einer Küste,

die von Nadi bis nach Pacific Harbour

reicht und mit Korallenriffen gesäumt

ist.

Abenteuer pur im Paradies

Pacific Harbour wurde von den Fidschianern

als ihre Abenteuer-Hauptstadt

erkoren. Adrenalin-Junkies finden hier

genau das Richtige – die Region bietet

eine breite Palette von Aktivitäten, die

jedes Abenteuer-Herz höher schlagen

lässt. Neben Surf- und Jet-Ski-Kursen,

Wildwasser- oder Bilibili-Rafting und

Hochseefischen gibt es auch Ausflüge,

bei welchen man Haie füttern oder das

Landesinnere auf abenteuerliche Weise

mit dem Jeep erkunden kann.

Allerdings kommen hier auch solche

nicht zu kurz, die es etwas ruhiger angehen

lassen wollen. In Pacific Harbour

gibt es ein kleines Künstler-Dorf, in welchem

handwerkliche Kunst aller Art

ausgestellt und verkauft wird. In den

Cafés und Restaurants kann man sich

zudem mit landestypischen Spezialitäten

verwöhnen lassen. Wer sich sportlich

doch noch betätigen möchte, hat die

Möglichkeit, auf dem nahe gelegenen

Golfplatz den Ball zu schlagen.

Auch die Tauchmöglichkeiten Fidschis

sind weltweit bekannt, gilt das Gebiet

doch als das «Mekka des Pazifischen

Tauchens». In Beqa beispielsweise, einer

kleinen Insel südlich von Viti Levu gelegen,

ist einer der bekanntesten Fidschi-

Tauchplätze zu finden, die Beqa-Lagune.

Hier tummeln sich Haie, Tintenfische

und es gibt bunte, gesunde Korallenriffe

zu bestaunen.

Wer lieber Einsamkeit, seine Ruhe und

Südsee-Feeling pur hat, für den sind die

Yasawa-Inseln das richtige Plätzchen:

Mit den fantastischen Berggipfeln wirkt

die Inselgruppe bereits beeindruckend,

bevor man überhaupt einen Fuss auf sie

gesetzt hat. Die kleinen Inseln sind versteckte,

einsame Paradiese, oft gibt es

nur ein Dorf oder ein Resort auf einer Insel.

Perfekt, um zu relaxen und den Sand

unter den Füssen zu spüren. JW

40 traveltip 2-2016


Reisen Sie zum Ursprung

von Tapas und Flamenco.

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À LA CARTE FLANDERN

Jedem Bier sein Glas

In Belgien gibt es rund 160 Brauereien

und über hundert davon befinden sich

in der Region Flandern, wo knapp

1000 Biersorten gebraut werden. Der

Ursprung der verschiedenen Braumethoden

geht zurück ins Mittelalter,

als vor allem Mönche in den Klöstern

mit dem Bierbrauen befasst waren.

Im Laufe der Zeit begann man mit

der Beifügung von Gewürzen, Kräutern

und einzelnen Frucht- und Obstsorten

zu experimentieren, denn im

Gegensatz zu Deutschland, wo 1516

das Reinheitsgebot eingeführt wurde,

dürfen in Flandern so ziemlich alle

Zutaten in die Kupferkessel wandern.

So reicht die Palette der Fruchtbiere

von Kirschen bis hin zu Bananen.

Neben zahlreichen Mikrobrauereien

ist auch der weltweit grösste Brauereikonzern

in Belgien zu Hause, genauer

in Leuven. Die heutige Firma

AB InBev existiert unter wechselnden

Namen bereits seit 1366. Erste weltweite

Erfolge feierte die Brauerei mit

der Marke Stella Artois. Heute gehört

dank der Akquisition der mächtigen

US-Brauerei Anheuser-Busch auch

Budweiser zum Portfolio. In Leuven

werden auch Bierwanderungen,

Brauereiführungen,

Biermenüs

und Bierarrangements

angeboten. Aber auch

in Brüssel, Antwerpen

oder Gent gibt es Biermuseen

und Brauereien

mit Besichtigungs- und

Verkostungsmöglichkeiten.

Eine Besonderheit der belgischen

Bierkultur ist das jeweilige

Glas zum Bier. In den vielen typischen

Bierbeizen – sie werden in Flandern

Cafés genannt – werden oft bis zu

50 Biersorten und mehr in 50 verschiedenen

Biergläsern ausgeschenkt.

Manche sehen so exklusiv und teuer

aus, dass man sie am liebsten mitnehmen

würde. Kaufen kann man die

Schmuckstücke im Biertempel auf

dem Brüsseler Grasmarkt. Im

Zentrum Brüssels, an der Place

Fontainas 8, befindet sich übrigens

auch das wohl berühmteste

Biercafé Flanderns, Belgiens

oder möglichweise sogar der

Welt: das Moder Lambic. Hier

werden handwerklich gebrautes

Bier vom Fass und 400 Biersorten

ausgeschenkt. NDR

Bier ist in Flandern ein wichtiges Kulturgut.

ZUBEREI TUNG

1. Die Muscheln unter klarem Wasser

abspülen und säubern. Offene Muscheln

entsorgen.

MOULES FRITES (FÜR 4 PERSONEN)

2kg Miesmuscheln; 3 Zehen Knoblauch, fein gehackt; 120ml Rahm

oder Crème fraîche; 100ml trockener Weisswein (Sauvignon Blanc

od. Riesling); 2 Schalotten, klein gewürfelt; 1 Handvoll Petersilie, glatt;

1 Bouquet garni (Petersilie, Thymian, Lorbeerblatt); Butter

2. In einem grossen Topf das Bouquet garni

mit Knoblauch und Schalotten in etwas

Butter andünsten. Die Muscheln und den

Wein dazugeben. Der Topf sollte gross genug

sein, um maximal halb gefüllt die Muscheln

aufzunehmen. Die Hitze reduzieren

und abgedeckt 3–4 Minuten dünsten. Den

Topf einmal gut schütteln, nicht darin umrühren.

Den Rahm und die klein geschnittene

Petersilie dazugeben.

3. Vom Herd nehmen und den Inhalt in

eine vorgewärmte Schüssel umfüllen.

4. Dazu serviert man Pommes frites und/

oder frisches Baguette.

Zu Moules frites wird

auch gerne Bier getrunken.

42 traveltip 2-2016


REISEN SLOWENIEN

Offene Küchen und

weinselige Stunden

Mächtige Alpengipfel und tiefe Karsthöhlen,

sanftes Hügelland und weite

Ebenen, Seen, Meer und mittelalterliche

Städte – das kleine Land zwischen Italien,

Österreich, Ungarn, Kroatien und

der Adria bietet auf einer Fläche, die

halb so gross ist wie die Schweiz, viel

Eindrückliches fürs Auge. Vor allem in

der Farbe Grün. Mindestens so vielfältig

sind die kulinarischen Reize Sloweniens

– von deftiger Hausmannskost, die etwa

auf den touristischen Bauernhöfen in

Zentralslowenien serviert wird, bis zu

fein kreierten Menüs in den Restaurants

der Hauptstadt Ljubljana. Touristen

können sich an zwei Qualitätszeichen

orientieren: «Ljubljana Quality» in der

Hauptstadt und «Gostilna Slovenija»

im ganzen Land. Letzteres ist dem Slow-

Food-Label nachempfunden und steht

für hausgemachte, regionale Gerichte

mit Fokus auf ökologischen Anbau.

Deftig und würzig

Auf den Bauerntisch kommen Suppen,

Buchweizengerichte und Fleisch. Zutaten

sind Kraut, Bohnen und Kartoffeln,

die in «Jota» (Eintopf aus Sauerkraut,

Kartoffeln, Bohnen), «Bograc» (Fleischeintopf)

oder «Idrija-Žlikrofi» (gefüllte

Teigtaschen) geschmackvoll zur Geltung

kommen. Auf der Dessertkarte stehen

Potitza (Hefeteigkuchen mit Füllung)

oder Prekmurska gibanica (Schichtkuchen

mit verschiedenen Füllungen).

Wie die Besenbeiz in der Schweiz oder

die Buschenschenke in Österreich hat

in Slowenien die Osmica Tradition. In

den Weinschenken im Karstgebiet dürfen

Bauern und Weinbauern an acht Tagen

im Jahr ihren Überschuss an Wein

und Karstschinken steuerfrei verkaufen

– eine Garantie für ausgelassene Stimmung

mit Familienanschluss. Jeder hat

zu einer anderen Zeit geöffnet, Wegweiser

mit befestigten Efeubüscheln an den

Strassen sind das Erkennungszeichen.

Süss und schwer

Stolz ist Slowenien auf seine Weinkultur.

Die Winzer haben in den letzten Jahren

kräftig an der Qualität gearbeitet. Vor

allem die Weissweine können sich sehen

bzw. schmecken lassen. Weit verbreitet

ist der Welschriesling. Aber auch der

empfindliche, im Glas meist tiefgoldene

Malvasia gewinnt an Bedeutung. Süss

und schwer wird er oft zum Dessertwein

ausgebaut. Als roter Tischwein

kommt meist der Refosco, aus dem im

Karstgebiet der vollere Teran hergestellt

wird, zum Einsatz.

Zu Weinbergspaziergängen und Kellereibesuchen

laden verschiedene Regionen

ein. Über den östlichen und

nordöstlichen Teil Sloweniens erstreckt

TIPP FÜR LJUBLJANA-BESUCHER

Typisch: Der Schichtkuchen Prekmurska gibanica.

sich z.B. Podravje, die grösste Weinbau-

Region des Landes. In den Weinkellern

kann man probieren und auch vieles

über autochthone Weiss- und Rotweinsorten

erfahren – etwa über Zelen und

Pinela. Oder man beschäftigt sich mit

den so genannten «Archivweinen». Das

reichste «Archiv» beherbergt der Weinkeller

von Ptuj (Ptujska klet), den grössten

Weinkeller hingegen gibt es in Dobrovo

in der Region Goriska Brda. SG

Jeden Freitag von Mitte März bis Oktober wird auf dem Zentralen Marktplatz

von Ljubljana ein Speisemarkt veranstaltet. «Odprta kuhna» (offene Küche)

nennt sich dieser Markt, auf dem slowenische Meisterköche live kochen und

ihre frischen Kreationen an den Marktständen verkaufen.

traveltip 2-2016

43


REISEN COSTA RICA

Mystische Stimmen

im Wurzelwald

Hängebrücken sorgen

für ein Durchkommen im

Monteverde Nebelwald.

Rauchende Vulkane, dichte Urwälder,

traumhafte Tropenstrände und exotische

Tiere – Costa Rica lockt mit grosser

Vielfalt auf kleiner Fläche. Mit rund

51000 Quadratkilometern ist das zentralamerikanische

Land nur etwas grösser

als die Schweiz, birgt aber fünf Prozent

der gesamten Flora und Fauna des

Planeten. Über ein Viertel des Landes

steht unter Naturschutz. Das friedliche

Land ohne Militär gilt als eines der sichersten

Reiseziele Lateinamerikas und

ist bekannt für seine politische Stabilität

und eine fast westliche Qualität, was

Tourismus- und Serviceangebot angeht.

Belebte Wälder und Sümpfe

Zu den beeindruckenden Spektakeln

für Naturliebhaber gehören die zahlreichen

Nationalparks mit ihren üppigen

Regen- und Trockenwäldern, dichten

Mangrovensümpfen und mystischen

Bergnebelwäldern. Zu Letzteren zählt

der Monteverde Nebelwald im Nordwesten

des Landes. Gigatische, seltsam

geformte Baumriesen, endloses Wurzelwerk,

Orchideen, Bromelien, Farne, Lianen

und Moose, die scheinbar aus dem

Nichts auf anderen Pflanzen wachsen,

weil es so feucht ist, dass sie ihr Wasser

aus der Luft holen – so zeigt sich der

Nebelwald. Und fast immer ist da dieser

Schleier aus feuchtigkeitstriefenden Nebelschwaden,

die das Bild noch mystischer

machen. Tritt man aus dem

Dickicht heraus, gelangt man zu

Schluchten und Stromschnellen,

Wasserfällen und stillen, tiefgrünen

Naturpools.

Während dem Reisenden die

hängenden Riesenwurzeln um

den Kopf schaukeln, ist der

Gesang von unzähligen Vögeln

sein ständiger Begleiter,

nebst anderen Tiergeräuschen.

Denn diese Umgebung ist nicht

nur Heimat von hunderten Arten

von Säugetieren sowie 120

Reptilien- und Amphibien-Arten,

sondern auch von etwa 400

Vogelarten. Wer in Costa Rica ist,

sieht wahrscheinlich zum ersten Mal

den Dreilappen-Glockenvogel, einen

Nackthals-Schirmvogel oder den Quetzal

mit seinen bis zu ein Meter langen

Schwanzfedern. Dazu kommen zahlreiche

Schmetterlinge in nie gekannten

Farben und so lustige Zeitgenossen wie

der Rotaugenfrosch, der Tukan und viele

kleine, farbige Kolibris.

Naturerfahrung unter Anleitung

Um der Tierwelt so nahe wie möglich zu

kommen, empfiehlt es sich, eine Wanderung

mit einem Guide zu unternehmen.

Er macht die Natur nicht nur besser

sichtbar, sondern auch erst verständlich.

Hängebrücken und Türme ermöglichen

einen direkten Blick in die Baumkronen.

Oder man wagt sich per Zip-Line-Tour

ins Dickicht. Angeboten werden auch

Vogel-Beobachtungstouren am frühen

Morgen, Besuche auf der Schmetterlingsfarm

oder im Insektenmuseum.

In Monteverde gibt es zwei Nebelwald-

Reservate, in denen sich dieses aussergewöhnliche

Ökosystem bewundern lässt.

Im Hauptpark gibt es rund 13 Kilometer

Trails, die man begleitet oder auf eigene

Faust begehen kann. Wer im Santa

Elena Cloud Forest Reserve unterwegs

ist, hat die Chance, Klammeraffen zu

begegnen. Ein Aussichtsturm gibt zudem

einen fantastischen Blick auf den

Arenal-Vulkan frei. Es sei denn, der Nebel

verschleiert die Sicht. SG

44 traveltip 2-2016


ES IST BEEINDRUCKEND, WIE VIELE SCHÄTZE

SIE HIER IN HÄNDEN HALTEN KÖNNEN.

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umgeben sie sich mit den dingen,

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Sie das alles nur wenige Minuten vom Florida International Airport

entfernt. Unter FortMyers-Sanibel.de finden Sie weitere Informationen

sowie Ihren persönlichen Lonely Planet Guide zum Download.


REISEN USA

Grösser, schneller, bunter

Las Vegas rühmt sich – wohl nicht ganz zu Unrecht – als Welthauptstadt der Unterhaltung.

Und jedes Jahr kommen neue Attraktionen dazu. Ein Update. STEFAN JÄGGI

Natürlich kennt man die Klassiker

von Las Vegas – das Caesars

Palace, das Wasserspiel

vor dem Bellagio, den Vulkan vor dem

Hotel Mirage, die schwindelerregende

Achterbahn auf dem Stratosphere Tower,

die Little White Wedding Chapel…

Eigentlich ist ja die ganze Stadt eine

einzige Sehenswürdigkeit. Dabei lässt

es die Hauptstadt des US-Bundesstaats

Nevada aber nicht bewenden, sondern

sie fügt Jahr für Jahr zahlreiche Attraktionen

hinzu. Wer nach, sagen wir fünf

Jahren, wieder mal nach «Sin City»

kommt, wird die Stadt kaum wiedererkennen.

Er kann zum Beispiel die Grand Bazaar

Shops entdecken, die vor gut einem Jahr

eröffnet wurden. Das Shopping-Areal

direkt am Strip wurde nach dem gewohnten

Vegas-Konzept gebaut, sprich

es kopiert die ganze Welt und bringt

sie auf engem Raum zusammen. Man

shoppt auf dem Grossen Basar von Istanbul,

biegt ab in Londons Portobello

Road, geht weiter zu den Läden des

New York City Grand Central Terminals,

macht einen Abstecher ins San

Francisco Ferry Building und landet

schliesslich auf den asiatischen Nachtmärkten.

Highlight ist der fünf Meter

grosse Strahlenkranz von Swarovski,

der in 24 Metern Höhe jeden Abend

um Mitternacht in einer dreiminütigen

Licht- und Musikshow erstrahlt.

J.Lo und Lionel

Apropos Show: Kein Vegas-Besuch ist

komplett ohne den Besuch mindestens

einer der berühmten Shows, die tagtäglich

und mehr oder weniger rund um

die Uhr in der Stadt aufgeführt wer-

46 traveltip 2-2016


REISEN USA

Noch ist es eine Computer-Visualisierung, doch schon bald sollen bei Speedvegas die Motoren aufheulen.

Eine Zeitreise durch die Geschichte von Las Vegas: das Neon Boneyard Museum.

den. Neben Zirkusakrobaten, Magiern,

Showgirls und Strippern machen auch

immer wieder Musikstars einen längeren

Halt in der Unterhaltungsmetropole.

In diesem Jahr etwa ist Jennifer Lopez

im «The Axis» des Planet Hollywood

Resort & Casino zu sehen, und Lionel

Richie performt seit April und noch bis

Oktober in demselben Lokal.

Wie geht es weiter in Vegas? Immer grösser,

immer schneller, immer aufregender

natürlich. Grösser zum Beispiel im Fall

des neuen «Resorts World Las Vegas»,

das soeben seinen Spatenstich hinter sich

brachte und 2018 eröffnen soll. Das im

chinesischen Stil gehaltene Mega-Resort

wird nebst 3500 Zimmern und (natürlich)

einem Casino auch eine chinesische

Mauer und ein Panda-Museum umfassen.

Was die Geschwindigkeit angeht: Kurz

vor der Eröffnung steht «Speed Vegas»,

eine Rennstrecke, auf der jeder mit einem

gültigen Führerausweis ein paar Runden

mit seinem Traumauto drehen kann. Das

beginnt mit der Corvette Z06 für 49 US-

Dollar und geht bis zum Lamborghini

Huracán für 89 US-Dollar – immer pro

Runde, versteht sich.

Und vielleicht wird es bald noch schneller

in Las Vegas. Gerüchten zufolge soll

die Stadt bald in den Rennkalender der

Formel 1 aufgenommen werden. Auch

wenn dort nicht jeder mit einem gültigen

Führerausweis mitmachen kann, dürfte

es für die Zuschauer trotzdem ein schönes

Spektakel werden.

Etwas gemächlicher wird es hingegen in

der neusten Attraktion des MGM Grand

Hotel zu- und hergehen: Dort eröffnet

in diesem Frühling eine neue Driving

Range für die Golfer. Aber Vegas wäre

nicht Vegas, wenn man einfach ein paar

Abschlagmatten nebeneinander gelegt

hätte. Nein, «Topgolf» ist ein vierstöckiges

Unterhaltungszentrum für ein «interaktives

Golferlebnis», mit klimatisierten

Abschlagzonen, hunderten von hochauflösenden

Bildschirmen, einer Bühne für

Live-Konzerte, Bars und vielem mehr.

Ein Friedhof für Nostalgiker

Wer ob all der aufregenden neuen Attraktionen

etwas nostalgisch wird und

sich das alte, klassische Vegas herbeiwünscht,

dem sei ein Ausflug nach

Downtown empfohlen. Hier stehen

nicht nur die altehrwürdigen Casinos

und die historischen Gebäude, sondern

es findet sich auch eine ganz besondere

Trouvaille am nördlichen Ende des Las

Vegas Boulevard. Dort trifft man auf das

2012 eröffnete Neon Boneyard Museum

– eine Art Open-air-Friedhof für über

150 Neonschilder, die teils noch aus den

30er-Jahren stammen und den Besucher

in die Anfänge der heutigen «Entertainment

Capital of the World» entführen.

Es stimmt also doch: What happens in

Vegas, stays in Vegas. Sogar die alten

Neonschilder bleiben dort.

NONSTOP NACH VEGAS

Seit zwei Jahren fliegt die Fluggesellschaft Edelweiss von

Zürich direkt nach Las Vegas. Der Flug findet zwischen

zwei- und viermal pro Woche statt und dauert knapp 12

Stunden. Direktflüge sind tendenziell teurer als Umsteigeverbindungen

– wer also günstiger nach Las Vegas kommen

will, wählt z.B. Delta oder American Airlines via New

York, United via Washington, British Airways via London

oder die Ferienairline Condor ab Frankfurt.

Alle Flüge landen am McCarran International Airport,

der sich weniger als zwei Kilometer vom berühmten Strip

entfernt befindet. Bis nach Downtown Las Vegas sind es

rund acht Kilometer. Beliebt ist auch, von Las Vegas aus

zu einer Rundreise durch die Nationalparks im Westen der

USA zu starten. Ziel einer solchen Tour ist dann Los Angeles

oder San Francisco, von wo aus es mit Swiss nonstop

zurück nach Zürich geht.

traveltip 2-2016

47


NEWS & TIPPS

Varna ist

eine Reise wert

Einst Endstation des legendären Orient Express, wird die bulgarische Stadt

Varna nun von Edelweiss angeflogen. Die drittgrösste Stadt Bulgariens liegt

am Schwarzen Meer und bildet das kulturelle Zentrum im Nordosten des

Landes. Varna ist aber auch bekannt für seinen «Goldstrand», der etwas

nördlich der Stadt liegt. Sein Name geht wohl auf den goldfarbenen Muschelsand

zurück. Auf der anderen Seite der Stadt in der Nähe von Burgas

befindet sich der «Sonnenstrand» (Bild). Dieser zeichnet sein intensives

Nachtleben in den Bars und Clubs aus. Im Sommer finden in Varna aber

auch immer wieder Musik- und Theaterfestivals statt, die zu einem Publikumsmagneten

geworden sind.

Das Florenz Polens

Nach Sonne

duften

Für das neue Parfum

«Solaire» von Lancaster

wurde für die Kopfnoten

Ylang-Ylang, Maiglöckcken-Blütenblätter

und

eine Petit-Grain-Essenz

gewählt. Wie eine frische

Brise verbessert Aldehyde

die Wirkung dieser

drei feinen Ingredienzien.

Die Komposition belebt

die Haut mit energetischer

Frische, elektrisiert

durch weisse Blüten.

Danach setzt ein Bouquet

aus Zimt, Hyazinthe,

Jasmin und Rosenblütenblättern

einen femininen

Akzent. Schlussakkord

bilden seidige Noten von

weissem Moschus und

Vanilleblume.

Das heilende Klima

von Safaga

Hurghada? Nein, Safaga! Die ägyptische

Hafenstadt am Roten Meer wird zwar auch

über den Flughafen Hurghada angeflogen,

befindet aber 45 Autominuten südlicher.

Safaga ist vor allem für zwei Dinge bekannt:

für ideale Windsurfbedingungen und für

ein «heilendes Klima». Die dunklen Sandstrände,

das stark salzhaltige Wasser und

die Berge rund um den Ort machen aus

Safaga einen Kurort, der unter anderem

bei Rheuma oder Schuppenflechte wahre

Wunder wirken soll. Das Stichwort lautet

«Klimatherapie» – diverse Hotels vor Ort

haben sich darauf spezialisiert.

Krakau, die zweitgrösste Stadt des Landes, hat zwar nur etwa halb so viele

Einwohner wie Warschau, gilt aber als heimliche Hauptstadt Polens und

wird auch als «polnisches Florenz» oder «Paris an der Weichsel» bezeichnet.

In der Altstadt, die komplett zum Weltkulturerbe gehört, reihen sich Gebäude

aus Gotik, Renaissance, Barock und allen späteren Epochen aneinander.

Einen guten Überblick bekommt, wer sich am Königsweg orientiert. Die

Paradestrecke der siegreichen Adligen führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

der Stadt vorbei, darunter die Wehrtürme, der Marktplatz, die

Tuchhallen und die Marienkirche.

48 traveltip 2-2016


NEWS & TIPPS

Wien, Walzer und Strauss

Mit dem Schiff

in den Norden

Der Norden steht bei Kreuzfahrten dieses Jahr hoch im

Kurs. Die Auswahl an Reisen ist vielfältig: Die MSC Musica

z.B. kreuzt 8 Tage/7 Nächte auf zwei verschiedenen Turnusrouten

ab Kiel in Richtung Dänemark, Norwegen, Finnland,

Estland und Russland. Auf der sogenannten Grand Tour

können u.a. die Städte Kopenhagen, Stockholm, Tallinn

und St. Petersburg entdeckt werden. Wer lieber in Richtung

Schottland und Island reisen will, ist auf der MSC Splendida

richtig. Sie kreuzt 12 Tage/11 Nächte ab Hamburg nach

Invergordon in Grossbritannien und weiter nach Akureyri sowie

Reykjavik in Island. Auf dem Rückweg steht der Hafen

Kirkwall auf den schottischen Orkneys auf dem Programm.

Das im letzten Jahr eröffnete

Museum der Johann

Strauss-Dynastie im 9.

Wiener Bezirk ist das weltweit

erste Museum, das

sich mit der Geschichte

und dem künstlerischen

Schaffen der gesamten

Strauss-Familie auseinandersetzt.

Eine Fülle an Bildern

und Dokumenten aus

der Epoche des Wiener

Biedermeier bis zur Ringstrasse-Ära

erwartet die

Besucher und Besucherinnen.

Audio-Stationen

ermöglichen es zudem,

bekannte und auch nicht

so prominente Werke aus

dem Schaffen der Strauss-

Dynastie mit Kopfhörern

beliebig oft und ungestört

zu geniessen.


REISEN SPANIEN

­Das Insel-Paradies ­

für Wassersportler

Im Atlantischen Ozean, rund 120

Kilometer westlich der marokkanischen

Küste, liegt die älteste Dame der Kanaren

– Fuerteventura. Mit einer Fläche

von 1732km 2 ist sie nach Teneriffa

die zweitgrösste Insel der spanischen

Inselgruppe. Genauso wie ihre sechs

Schwestern, u.a. Teneriffa, Lanzarote

und Gran Canaria, gehört Fuerteventura

geografisch zu Afrika und ist

vulkanischen Ursprungs. Der höchste

Berg misst 807m und heisst Pico de la

Zarza. Der internationale Flughafen befindet

sich in der Hauptstadt Puerto del

Rosario, die trotz ihrer 18000 Einwohner

eher ruhig und verschlafen wirkt.

Sanddünen und Traumstrände

Obwohl die Insel von Steinen und Felsen

gekennzeichnet ist – Fuerteventura

erinnert mit der in weiten Teilen wüstenähnlichen

Landschaft an die nahe

gelegene Sahara. Nirgendwo auf den

Kanaren, ausser der Dünenlandschaft

von Maspalomas auf Gran Canaria,

gibt es vergleichbar grosse und ausgedehnte

Sanddünen und -strände. Fuerteventura

ist ein Paradies für Sonnenanbeter.

Denn von der insgesamt 340 km

langen Küste sind 22% Strände – total

sind es 152 Strände mit weissem oder

schwarzem Sand.

«Fuerte viento»

Doch was bedeutet Fuerteventura eigentlich?

Leider gibt es keine richtige

Antwort, weil die Herkunft des Namens

nicht eindeutig geklärt ist. Die gängigsten

Ableitungen sprechen von «starkem

Abenteuer» (fuerte aventura) oder von

«starkem Wind» (fuerte viento). Und

irgendwie passen sie beide – betrachtet

man die leuchtenden Segel der Windsufer

an der Küste. Die Insel hält nämlich

ein umfangreiches Angebot an

Möglichkeiten für Wassersport bereit,

seien es Segeln, Tauchen, Surfen oder

Kiten.

Sotavento: Reich der Wassersportler

Zu den schönsten Stränden der Kanaren

gehört der weite Sandstreifen auf

der Halbinsel Jandia im Süden. Doch

es sind nicht die Badegäste, die das

Bild dort prägen: Während im Norden

der weitläufigen Bucht die Kite-Surfer

über die Wellen der rund drei Kilometer

langen Lagune gleiten und springen,

geben am südlichen Ende des Strandes

die Windsurfer ihr Können zum Besten.

Der weite Strand bietet viel Platz zum

Starten, den Sportlern können keine

Felsen oder Riffs gefährlich werden und

zudem sollen die Windbedingungen

unübertrefflich sein. Nicht umsonst

werden in Sotavento Weltmeisterschaften

im Windsurfen durchgeführt.

Lohnenswert ist ein Bootstrip zur kleinen

Nachbarinsel Lobos. Sie steht unter

Naturschutz und ist ein beliebtes Ziel

bei Tauchern und Surfern.

Stadtluft schnuppern

Auch die Unterwasserparks auf Fuerteventura

sind einen Besuch wert. Denn die

Unterwasserlandschaft zählt zu den artenreichsten

Spaniens. Wer genug von

der Natur hat und mal etwas Stadtluft

schnuppern will, ist in Corralejo richtig.

Der beliebte Touristenort hat 8000

Einwohner. Er bietet zwar nicht viele

Sehenswürdigkeiten, hingegen laden in

der Fussgängerzone Restaurants und

Bars zum Verweilen ein. EJO

50 traveltip 2-2016


Die Atmosphäre

macht den Unterschied.

Flug

ab / an Zürich

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zum Bereich SPA & Sport, Kinderbetreuung, Entertainment und Trinkgelder. | ** Wohlfühlpreis p. P. bei 2er-Belegung einer Innenkabine ab / bis Hafen, inkl. CHF

110.- Frühbucher-Ermässigung (limitiertes Kontingent) bei Buchung bis max. zum 31.05.2016. An-/ Abreise nach Verfügbarkeit zubuchbar. Die angegebenen Preise in

Schweizer Franken (CHF) sind Referenzpreise. Sie beruhen auf dem Wechselkurs von EUR zu CHF 1,10 (Stand 25.04.2016). Der tatsächlich zu bezahlende Preis in CHF

hängt vom jeweiligen Tageswechselkurs der Banken sowie eventuell anfallenden Gebühren ab. | TUI Cruises GmbH · Anckelmannsplatz 1 · 20537 Hamburg · Deutschland


REISEN INDIEN

Gesund leben

dank Ayurveda

Der Stirnguss hat eine

entspannende und

beruhigende Wirkung.

Ayurveda hat seinen Ursprung in der vedischen

Kultur des alten Indiens und bezeichnet

eine ganzheitliche Lebensphilosophie.

Der Begriff stammt aus dem

indischen Sanskrit und setzt sich aus

den Wörtern Ayus (Leben) und Veda

(Wissen) zusammen. Dabei steht nicht

eine Krankheit im Mittelpunkt, sondern

die Erhaltung oder Wiederherstellung

der Gesundheit des Menschen.

Wer diese Philosophie kennen lernen

möchte, sollte sich zunächst darüber

im Klaren sein, ob er eine strenge

Ayurveda- Kur durchleben möchte, die

SPEZIALISIERTE REISEBÜROS/TOUR OPERATORS

Da eine richtige Ayurveda-Kur über einen einfachen Wellnessaufenthalt hinausgeht,

ist es sinnvoll, ein spezialisiertes Reisebüro zu konsultieren, z.B.:

• Asia 365, Zürich, www.asia365.ch

• Ayurveda Team, Bern, www.ayurveda-team.ch

• Inditours/Travelhouse, schweizweit, www.travelhouse.ch/inditours

• Insight Reisen, Zürich, www.insight-reisen.com

• Na Tour, Bergdietikon, www.natour.ch

• Tourasia, Wallisellen, www.tourasia.ch

möglichst drei Wochen dauert, oder

eher einen Wellness-Aufenthalt mit ayurvedischen

Wohlfühl-Anwendungen.

Authentisches Ayurveda erlebt man

hauptsächlich in Indien, aber auch in

Sri Lanka. Eine Kur beginnt mit der

Konsultation des Ayurveda-Arztes, der

aufgrund einer Pulsdiagnose, Betrachtung

der Haut, der Haare und des Körperbaus,

Fragen nach der Ernährung,

dem sozialen und emotionalen Umfeld

bestimmt, welcher Dosha-Typ man ist

(siehe rechts). Aufgrund dieser Analyse

wird ein individuelles Programm zusammengestellt,

das aus spezieller ayurvedischer

Küche, Yoga, Meditation und

verschiedenen (Reinigungs-)Behandlungen

wie Ölmassagen, Schwitzkuren,

Güssen, Bädern und Packungen besteht.

Die drei Doshas

Die ayurvedische Philosophie besagt,

dass jede Materie aus den fünf Grundelementen

Erde, Wasser, Feuer, Luft und

Äther besteht. Im Menschen manifestieren

sich diese Elemente als sogenannte

Doshas. Beim Dosha Vata wird der

Körper hauptsächlich von den Elementen

Äther und Luft beeinflusst, die für

die Bewegungsabläufe verantwortlich

sind. Bei Pitta sind es die Elemente Feuer

und Wasser, die den Stoffwechsel und

das Verdauungssystem bestimmen. Die

Elemente Wasser und Erde gehören zum

Dosha Kapha und sie sind verantwortlich

für die Körperstrukturen und den

Flüssigkeitshaushalt. Alle Menschen

verfügen über alle drei Doshas, jedoch

in unterschiedlicher Ausprägung. Ziel

jeder Ayurveda-Kur ist, das Ungleichgewicht

der Doshas wieder in Balance zu

bringen. NDR

52 traveltip 2-2016


"

Ihr Abo für die schönsten

Wochen des Jahres

traveltip – das Magazin für Ferien

Lesen Sie mehr über aktuelle Reisetrends und ausgewählte

Destinationen. Unsere ausgewiesenen Reisejournalisten

haben für Sie zudem nützliche Tipps rund ums Thema

Reisen und Ferien recherchiert. Ob durch anregende

Reportagen, kreative Tipps oder Ratschläge zur Reisevorbereitung:

Lassen Sie sich inspirieren oder setzen Sie

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Kreuz- und Flussfahrtreisen liegen im Trend. cruisetip

beschäftigt sich mit den Anbietern, Schiffen und

Destinationen, aber auch Mode- und Beautytipps.

Denn wer tritt schon eine Schiffsreise ohne die

passenden Accessoires und Gadgets an? Ebenfalls

Themen von cruisetip sind Hausboot- und Segelferien

sowie die Fährschifffahrt.

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HOME SWEET HOME TSCHECHIEN

Vom Medikament

zum Likör

Becherovka war im frühen 19. Jahrhundert

als verdauungsanregendes Medikament

bekannt, später wurde das medizinische

Gebräu zu einem Kräuterlikör

verwandelt. Nur zwei Personen kennen

das Geheimnis des gesamten Produktionsprozesses,

bei dem ca. zwanzig

verschiedene Kräuter, einige aus der

Umgebung von Karlsbad, verarbeitet

werden. Erhältlich im Online-Handel,

70cl für ca. CHF29.00

Das ewige

Wintermärchen

Der deutsch-tschechische

Märchenfilmklassiker «Drei

Haselnüsse für Aschenbrödel»

wurde teilweise in

der Wasserburg Schwihau

(Švinov), die als Kulisse für

den Gutshof der bösen

Schwiegermutter diente,

gedreht. Die Drehorte zu

den Aussenaufnahmen

sind hingegen kaum

wiederzuerkennen.

Das Erscheinungsbild

wurde durch aufwändige

Zimmermannsarbeiten

deutlich

verändert. Der Film

wird regelmässig zur

Weihnachtszeit im Fernsehen

gezeigt und ist auch auf DVD erhältlich.

Die Mutter

aller Lagerbiere

Das Pilsner Urquell war das erste nach

Pilsner Brauart hergestellte Bier, fast

alle bekannten späteren Lagerbiere basieren

auf diesem original Pilsner Bier.

Für die Herstellung wird Saazer Hopfen

aus den traditionellen Anbaugebieten in

Nordböhmen verwendet. Der Markenname

bezieht sich auf den Herkunftsort

Pilsen in Tschechien. Erhältlich u.a. bei

Coop, 4x50cl für CHF7.25

Hohe Glaskunst

Die Glasmanufaktur Moser, welche 1857 in Karlsbad

gegründet wurde, stellt Kristallglas in herausragender

Qualität her. Unter den Glasserien befinden sich Klassiker

wie z.B.

«Splendid» (Bild), «Paula»,

«Maharani» und

«Lady Hamilton», welche

ununterbrochen

seit dem Ende des 19. Jahrhunderts

her­

gestellt werden. Erhältlich

u.a. bei Meister

in Zürich oder Cascade in

Luzern.

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54 traveltip 2-2016


WELLNESS GUIDE

Die schönsten Wellnesshotels weltweit


Hotel Seehof ****S

Davos

Das sportlich-familiäre Vierstern-Superior-Hotel Seehof liegt direkt an der Promenade

und ist eines der traditionsreichsten Häuser in Davos. Schon immer ging es hier um

das Wohlbefinden der Gäste. Mit zahlreichen Aktivitäten prägt es die Kultur von Davos

und bereichert dadurch seine Gäste und die lokale Bevölkerung. Das Hotel Seehof

Davos bietet saisonal kreative Kulinarik. Diese finden Sie in den drei unterschiedlichen

Restaurants, darunter das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Gourmet Stübli.

Nicht nur mit seinem kulinarischen Angebot sondern auch mit seinen Wellnessangeboten

begeistert der Seehof die Gäste.

Promenade 159 | 7260 Davos

Telefon +41 (0)81 417 06 08 | merketing@seehofdavos.ch | www.seehofdavos.ch

Hotel Adula

Flims

Wellness- & Sporthotel Adula

Im 4-Sterne-Ambiente mit ausgezeichneter Gastronomie und 1200m 2 Wellness & Spa

schlägt jedes Herz höher. Unser Spezialangebot für Sie: «4 Wellnesstage» mit Peelings,

Packungen, Pedicure. Stellen Sie Ihr ganz persönliches Wellness-Programm zusammen.

Wählen Sie aus 32 Behandlungen Ihre drei Lieblings-Treatments aus und lassen

sich von Kopf bis Fuss verwöhnen. Buchen Sie jetzt 4 Tage inkl. Halbpension und 3

Wellness-Behandlungen nach Wahl ab nur CHF 690.– pro Person.

Ihre Gastgeber Beatrice & Olaf Reinhardt freuen sich auf Sie!

Hotel Adula | Via Sorts Sut 3 | 7018 Flims-Waldhaus

Tel. +41 (0)81 928 28 28 | info@adula.ch | www.adula.ch

Frutt Resort

Melchsee-Frutt

Das Frutt Resort liegt auf 1920m ü.M. in der Zentralschweiz. Alle Zimmer und Suiten

sind grosszügig geschnitten und haben einen atemberaubenden Ausblick auf die

Bergwelt. Die beiden Restaurants und die Bar bieten stilvolles Design, Authentizität,

Gemütlichkeit und eine Prise Bergromantik. Im Spa (900m 2 ) erschliessen sich

verschiedene Bade- und Erholungszonen, sowie ein Saunabereich. Das alpine

Wellnesskonzept beruht auf regionale Naturprodukte und um fasst verschiedene

Massagen und Treatments. Am 12.12.2015 eröffnet neu das Hotel frutt Family Lodge

am See.

6068 Melchsee-Frutt | Tel. 041 669 79 79 | info@fruttlodge.ch |

www.fruttlodge.ch | www.frutt-familylodge.ch


Resort Collina d’Oro

Agra, Lugano

Nur wenige Minuten von Lugano entfernt, ist das Resort Collina d’Oro umgeben von

einer außergewöhnlichen Landschaft, mit einem atemberaubenden Blick über den

Luganer See. Gelegen in einen der sonnenreichsten Orte der Schweiz, zählt das Resort

30 Suites und 16 Doppelzimmer und bietet exklusives Ambiente, Luxus und Privatsphäre.

Die Gäste erwartet ein exklusiver SPA & Fitness Bereich mit Innen- und

Außen-Pool sowie ein stilvolles Gourmetrestaurant mit ausgesuchter mediterraner

Küche.

Via Roncone 22| 6927 Agra | Tel. +41 (0) 91 641 11 11 | Fax +41 (0) 91 641 11 99 |

info@resortcollinadoro.com | www.resortcollinadoro.com

Badeparadies Schwarzwald

Titisee-Neustadt, Deutschland

Erleben Sie Wohlfühlmomente und puren Genuss in karibischer Atmosphäre inmitten

des schönen Hochschwarzwalds. Im exklusiven Saunabereich bringen Sie vier thematisierte

Saunen so richtig ins Schwitzen und regelmäßige Spezialaufgüsse verwöhnen

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Am Badeparadies 1 | 79822 Titisee-Neustadt | Hotline 008000 4444 333 |

info@badeparadies-schwarzwald.de | www.badeparadies-schwarzwald.de

Panorama Resort & Spa ****S

Feusisberg

Das Panorama Resort & Spa in Feusisberg befindet sich an traumhafter Lage mit

einer atemberaubenden Aussicht über den Zürichsee. Das exklusive Angebot umfasst

107 luxuriöse Zimmer und Suiten, zwei ausgezeichnete Restaurants und die exklusive

Zanzibar. Der Spa «Akari» bietet auf 2000m 2 eine vielfältige Wellnesslandschaft

mit Innen- und Aussenpool, Whirlpools, Saunen, Dampfbädern, Erlebnisduschen,

Spa-Buffet und Fitnesscenter. Zahlreiche Massagen und eine professionelle Beauty-

Abteilung runden das beeindruckende Angebot ab.

Schönfelsstrasse | 8835 Feusisberg | Tel. +41 (0) 44 786 00 00 |

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Ihr Reiseprogramm

Tag 1 Schweiz–Paris. Busanreise nach Paris.

Tag 2 Paris. Bootsrundfahrt* auf der Seine. Stadtrundfahrt*

mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Tag 3 Les Andelys. Ausflug nach Lyons la Fôret und

Rundgang in Les Andelys*.

Tag 4 Caudebec-en-Caux–(Honfleur). Ganztagesausflug*

nach Honfleur mit Stadtrundgang und

Besuch einer Calvados-Brennerei.

Tag 5 Caudebec-en-Caux–(Étretat)–Rouen. Ausflug*

nach Étretat zu den Kreidefelsen.

Tag 6 Rouen. Stadtrundgang* in Rouen. Besuch der

Abtei Jumièges (Fr. 45).

Tag 7 Vernon–Paris. Busausflug* nach Giverny.

Tag 8 Paris–Schweiz. Busrückreise.

* Ausflugspaket

Ihr Reiseprogramm (Route 1)

Tag 1 Schweiz–Basel. Busanreise nach Basel.

Tag 2 Basel–(Baden Baden)–Speyer. Ausflug nach

Baden-Baden*. Fak. Rundgang mit Domschatzführung

in Speyer (Fr. 20).

Tag 3 Speyer–(Bad Dürkheim)–Wiesbaden–Frankfurt.

Rundgang in Bad Dürkheim*. Fak. Rundfahrt in

Wiesbaden (Fr. 35).

Tag 4 Frankfurt–Miltenberg. Rundfahrt in Frankfurt

mit Besuch des Maintowers*.

Tag 5 Miltenberg–Wertheim. Rundfahrt im mittelalterlichen

Wertheim*.

Tag 6 Wertheim–Würzburg. Besichtigung der

Festung Marienberg in Würzburg*.

Tag 7 Würzburg–Schweiz. Busrückreise mit Zwischenstopp

in Rothenburg ob der Tauber.

* Ausflugspaket

Trier–Basel v.v.

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«Flussreisen 2016»

Ihr Reiseprogramm (Route 1)

Tag 1 Schweiz–Trier. Busanreise nach Trier. Unterwegs

Ausflug zur Völklinger Hütte.

Tag 2 Trier–Bernkastel. Stadtrundfahrt in Trier* und

Flussreise durch das Moseltal.

Tag 3 Bernkastel–(Idar Oberstein)–Zell. Fak.

Rundgang Bernkastel (Fr. 25) oder Rundgang und

Edelsteinmuseum in Idar Oberstein (Fr. 30).

Tag 4 Zell–Cochem–Koblenz. Rundgang und

Besichtigung der Reichsburg*. Fak. Ausflug zur Burg

Elz (Fr. 35).

Tag 5 Koblenz–Rüdesheim. Besuch von Siegfrieds

Musikkabinett und Fahrt im Winzerexpress*.

Tag 6 Strassburg–(Elsass). Ausflug zur Elsässer

Weinstrasse und Weindegustation*.

Tag 7 Basel. Busrückreise.

* Ausflugspaket

Nicht inbegriffen: Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– · Persönliche Auslagen · Getränke · Ausflüge · Versicherung · Trinkgelder

Abfahrtsorte: Wil p; Burgdorf p; Winterthur-Wiesendangen SBB; Zürich-Flughafen, Reisebusterminal p; Aarau SBB; Baden-Rütihof p;

Basel SBB Abfahrtszeiten auf Anfrage

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Route 2 Würzburg–Basel 22.10.–28.10

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2-Bett-Kabine Hauptdeck 1760.– 1195.–

2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 1995.– 1495.–

2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 2230.– 1695.–

Zuschläge: Alleinbenützung Mittel-/Oberdeck Fr. 595.– • Ausflugspaket

Fr. 132.– • Königsklasse-Luxusbus Fr. 195.–

Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Excellence Flussreise

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Reisedaten 2016:

Route 1 Trier–Basel: 28.09.–04.10. • 10.10.–16.10.

Route 2 Basel–Trier: 04.10.–10.10.

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2-Bett-Kabine Hauptdeck 1760.– 1295.–

2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 1995.– 1595.–

2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 2230.– 1795.–

Zuschläge: Alleinbenützung Mittel-/Oberdeck Fr. 595.– • Ausflugspaket

Fr. 104.– • Königsklasse-Luxusbus Fr. 195.–

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inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

Reisedaten 2016:

03.07.–10.07. • 10.07.–17.07. • 17.07.–24.07. • 24.07.–31.07. • 31.07.–07.08.

07.08.–14.08. • 14.08.–21.08. • 21.08.–28.08. • 28.08.–04.09. • 11.09.–18.09.

25.09.–02.10. • 02.10.–09.10. • 09.10.–16.10.

Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp

Katalogpreis Sofortpreis

2-Bett-Kabine Hauptdeck 2260.– 1595.–

2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Mitteldeck 2660.– 1895.–

2-Bett-Kabine, frz. Balkon, Oberdeck 2795.– 1995.–

Zuschläge: Alleinbenützung Mittel-/Oberdeck Fr. 795.– • Ausflugspaket Fr. 235.–

• Königsklasse-Luxusbus Fr. 285.– • Ausflug Abtei Jumièges Fr. 45.–

Unsere Leistungen: An-/Rückreise im Komfort-Reisebus • Excellence Flussreise

mit Vollpension an Bord • Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Internet Buchungscode:

Bis 30% Rabatt

pro Person!

Bis 25% Rabatt

pro Person!

7 Tage ab Fr. 1295.–

inkl. An-/ Rückreise und Vollpension an Bord

www.mittelthurgau.ch

eqtri3/eqbas4

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