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Wirtschaft Aktiv OÖ Juni 2016

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FW Landestag: Umfangreicher

Leitantrag Seite 2

Überregulierung: Unternehmer leiden

unter Bürokratie Seite 5

Wirtschaft aktiv

Freiheitliche Wirtschaft

Nr. 2/2016


P.b.b. / Zul.Nr.: GZ 02Z031033 M / Freiheitliche Wirtschaft (FW) / Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) 4020 Linz, Pochestrße 3 / Retouren an Postfach 555, 1008 Wien

Wolfgang Klinger

beim Landestag der

Freiheitlichen Wirtschaft

einstimmig wiedergewählt


Der Wirtschaftsstandort Österreich

verschlechtert sich ständig. Schuld

ist das ständige Aufschieben von

Reformen. Mit dem beschlossenen

Leitantrag zeigt der Landestag

der Freiheitlichen Wirtschaft

Oberösterreich, welche Reformschritte

umzusetzen sind.

Landestag der Freiheitlichen Wirtschaft

beschließt Leitantrag

Die Wirtschaft ist in den letzten Jahren

zunehmend belastet worden. Sei es

durch die Einführung einer Registrierkassenpflicht,

die Erhöhung der Mehrwertsteuer

auf bestimmte Leistungen,

Schaffung eines zentralen Kontenregisters

für Behörden, Verlängerung der

Abschreibungen auf Betriebsgebäude,

Recycling-Baustoffverordnung, Allergenverordnung,

Bestimmungen zur

Barrierefreiheit, Energieeffizienzgesetz

oder Ähnlichem.

Dazu sieht sich die Wirtschaft ständig

mit weiteren Forderungen konfrontiert:

Sechste Urlaubswoche bei langer Betriebszugehörigkeit

für alle, verpflichtende

Herkunftsbezeichnung des verwendeten

Fleisches für die Gastronomie

oder Überstundenabgabe. Unternehmer

werden zum Überfluss auch noch

seitens der rot-schwarzen Regierung

als Steuerhinterzieher unter Generalverdacht

gestellt.

Die Folgen sind dramatisch. Internationale

und europäische Vergleiche

zeigen deutlich auf, dass Österreich

jährlich an Standortattraktivität und

Wettbewerbsfähigkeit verliert. Unsere

Betriebe – mit ihren hervorragenden

Mitarbeitern – finden derzeit äußerst

erschwerte Rahmenbedingungen vor.

Die Arbeitslosigkeit befindet sich auf

einem Rekordhoch.

Es ist höchste Zeit, Unternehmersein

wieder attraktiv zu machen, denn nur

die Wirtschaft schafft produktive Arbeitsplätze

abseits der Verwaltung und

sichert den Wohlstand. Gerade Kleinund

Mittelbetriebe, die mit knappen

Ressourcen Großartiges leisten, geraten

immer mehr unter Druck. Es muss

entschlossen gegengesteuert und die

rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen

radikal verbessert werden.

Die Freiheitliche Wirtschaft hat auf ihrem

Landestag Ideen und Perspektiven,

um Wachstum, Beschäftigung und

Wohlstand zu sichern, beschlossen.

Man werde mit Nachdruck die Umsetzung

einfordern, denn strukturelle

Veränderungen sind unabdingbar. Die

Forderungen im Detail:

Bürokratische Auflagen abbauen

In vielen Studien geben Unternehmer

an, dass sie durch Bürokratie über das

Maß schikaniert und gebremst werden.

Vereinfachungen, Beschleunigungen

und Entbürokratisierung von Verfahren

und Abläufen sind aber ein wichtiger

Punkt für die Ankurbelung der Wirtschaft.

Wir fordern Abschaffung der

Registrierkassenpflicht sowie anderer

Auflagen und Belastungen, klare und

praktikable Auflagen bei Betriebsgenehmigungen,

kein „gold plating“ und

vorauseilender EU-Gehorsam, Abschaffung

der Pflichtveröffentlichung im

Amtsblatt zur Wiener Zeitung, Abbau

von statistischen Auflagen bzw. Vorschriften,

kostenloser Normenzugang

für Kleinbetriebe u.v.m. Es muss der

Grundsatz verfolgt werden, für jedes

neue Gesetz zwei andere zu streichen.

Investitionen ankurbeln

Wiedereinführung Investitionsfreibetrag,

degressives Abschreibungsmodell

für Investitionstätigkeiten, Anhebung

der Wertgrenze (auf 2.000,- Euro) bei

geringwertigen Wirtschaftsgütern, echte

Steuerfreiheit für nicht entnommene

Gewinne, Ausweitung von Haftungsübernahmen

durch die öffentliche

Hand für oö. KMU und Familienunternehmen

zur Erleichterung der Finanzierung

über Bankenkredite, Vorsteuerabzug

für betrieblich genutzte PKW…

Lohnnebenkosten senken, Arbeit besser

organisieren

Internationale Statistiken zeigen seit

Jahren: Die heimischen Lohnnebenkosten

liegen mit 49,4 Prozent weit über

dem OECD-Durchschnitt von 36 Prozent.

Die Arbeitskosten in Österreich

sind zwischen 2008 und 2014 um enorme

21 Prozent gestiegen. Lohnnebenkosten

sind ein wesentlicher Bestandteil

für unsere globale bzw. europäische

Standort- und Wettbewerbsfähigkeit

und müssen gesenkt werden. Dazu

brauchen wir flexiblere und einfachere

Regelungen im Umgang mit unseren

Mitarbeitern: flexiblere Arbeitszeiten,

Lohnverrechnung vereinfachen und

vereinheitlichen, Bemessungsgrundlagen

angleichen, Kollektivverträge

zusammenführen und Betriebsvereinbarungen

forcieren, Abbau von überzogenen

Arbeitnehmerschutzbestimmungen,

Ermöglichung des Teilkrankenstandes,

ersatzlose Streichung der

Auflösungsabgabe, …

Sozialversicherungen reformieren

Die gewerbliche Sozialversicherung ist

für viele Kleinstunternehmer und EPU

ein großer Kostenfaktor! Die Struktur

der Beitragseinhebung ist sehr verkrustet

und die Höhe der Mindestbeitragsgrundlage

(Pensionsversicherung) inakzeptabel.

Forderung: Eine Versicherung

– Ein Beitrag!

Regionalität stärken

Stärkere Berücksichtigung regionaler

Wertschöpfungsketten bei Auftragsvergaben:

Zur Stärkung der regionalen

Wirtschaft soll insbesondere das Bestbieterprinzip

verstärkt zur Anwendung

kommen. Nein zu internationalen Verträgen

wie TTIP oder CETA, die multinationale

Unternehmen bevorzugen.

2

Wirtschaft Aktiv Juni / 16


Landestag der Freiheitlichen Wirtschaft

Ing. Wolfgang Klinger als

Landesobmann bestätigt

Bgm. Ing. Wolfgang Klinger, Gastwirt

und Transportunternehmer aus

Gaspoltshofen, wurde beim Landestag

der Freiheitlichen Wirtschaft in Laakirchen

mit 100 % der Stimmen erneut

zum Landesobmann der Freiheitlichen

Wirtschaft in Oberösterreich gewählt.

Zuvor hatte Klinger in seiner Rede

beim Landestag die Notwendigkeit einer

starken freiheitlichen Wirtschaftsvertretung

hervorgehoben. Die Belastungen

der Wirtschaft haben in den

letzten Jahren massiv zugenommen.

Als Beispiel einer solchen Fehlentwicklung

erläuterte Wolfgang Klinger die

neue Baustoff-Recycling-Verordnung.

Aufgrund der bürokratischen und kostentreibenden

Bestimmungen in der

erlassenen Verordnung werden Wirtschaft

und Bauherren vor hohe Belastungen

gestellt. Die Verordnung war

sofort nach Verlautbarung wieder reif

für eine Novelle. Diese Novelle, die im

Juli gültig werden soll, stellt aber wieder

eine enorme Belastung dar. „Solche

Regelungen gehören sofort zurück

an den Start und gründlich neuüberdacht.

Die Belastungspolitik muss endlich

aufhören“, so Klinger. Die Folgen

der katastrophalen Wirtschaftspolitik

sind nicht von der Hand zu weisen.

Österreich fällt seit 2005 bei den realen

Wachstumsraten gegenüber Deutschland

zurück. Seit zwei Jahren hinkt

man auch im EU-Vergleich hinterher.

Der Standort Österreich verliert bereits

seit 2007 an Wettbewerbsfähigkeit. Die

Arbeitslosigkeit befindet sich auf einem

Rekordhoch.

„Es braucht einen politischen Umbruch,

damit man Projekte, die auf die lange

Bank geschoben worden sind, endlich

"Die Belastungspolitik für die Wirtschaft muss

endlich ein Ende haben", so der wiedergewählte

Landesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft

Ing. Wolfgang Klinger.

angeht. Eine gute Wirtschaftspolitik

sieht anders aus, sie muss in erster Linie

für gerechte Steuern, fairen Wettbewerb

und die Sicherung unseres Wirtschaftsstandortes

sorgen,“ betont Landesobmann

Ing. Wolfgang Klinger.

Das neue Präsidium der Freiheitlichen Wirtschaft Oberösterreich

Landesobmann:

LAbg. Bgm. Ing. Wolfgang Klinger, Transportunternehmer, Gastwirt, Gaspoltshofen

Landesobmann-Stellvertreter:

KommR Alfred Fenzl

Wirtschaftstreuhänder, Linz

weitere Präsidiumsmitglieder:

KommR Franz Mairinger

Textilunternehmer, Ried

KommR Karl Strauß

Transportunternehmer, Pettenbach

Michael Fürtbauer

Gastwirt, Ohlsdorf

DI Wolfgang Gaßner

Verpackungsmaschinen, Frankenmarkt

Christa Raggl-Mühlberger

Modehandel, Wels

Wirtschaft Aktiv Juni / 16 3


Matthias Krenn, Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft: „Man muss die Fakten anerkennen und darf sich die Zahlen nicht

immer schönreden. Tatsache ist, dass das Wirtschaftswachstum in der Eurozone stagniert und in Österreich sogar darunter liegt."

Freiheitliche Wirtschaft: Erhoffter Aufschwung

durch Steuerreform bleibt weiterhin aus!

Wirtschaftswachstumsprognosen halten nicht! Privater Konsum bleibt weit hinter den Erwartungen. Unternehmensinvestitionen

bleiben aufgrund anhaltender Unsicherheit verhalten!

Trotz niedriger Inflation, niedriger Zinsen

und einem Tiefststand beim Ölpreis

kommt die Eurozone nicht in Schwung.

Auf nationaler Ebene konnte auch die

Steuerreform nicht die erhoffte wirtschaftliche

Erholung bringen.

„Man muss die Fakten anerkennen

und darf sich die Zahlen nicht immer

schönreden. Tatsache ist, dass das

Wirtschaftswachstum in der Eurozone

stagniert und in Österreich sogar

darunter liegt. Quartalsberichte über

Wachstumszahlen im Zehntelbereich

sind zwar schön, werden aber nicht

den nötigen Impuls bringen, den wir

uns alle erhoffen. Betrachtet man zum

Beispiel den privaten Konsum, könnte

man glauben, es hätte keine Steuerreform

gegeben! Der Konsum ist im

Vergleich zum Vorjahr laut IHS-Studie

nur um knapp 0,2 Prozent gestiegen,

wobei dieses geringe Wachstum nicht

alleine auf die Effekte der Steuerreform

zurückzuführen ist! Die Menschen sind

unsicher, sparen trotz Nullzinspolitik

und stecken das Geld nicht in den privaten

Konsum. Damit lassen die angeblichen

Wachstumseffekte der Steuerreform

auch weiterhin auf sich warten“,

verdeutlichte WKÖ-Vizepräsident und

Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft/RfW

Matthias Krenn.

„Ebenso alarmierend ist die stagnierende

Investitionsbereitschaft heimischer

Unternehmen. Die fehlende Wertschätzung

für Betriebe durch die Bundesregierung,

aber auch die anhaltende Verdrängung

wirtschaftsrelevanter Themen,

wie jene der Standortproblematik,

nimmt dem Unternehmer jegliche

Zukunftsperspektive. Investitionen in

Maschinen und Ausrüstung, aber auch

Wohnbauinvestitionen, entwickeln sich

nach wie vor schwach. Es muss wieder

Vertrauen hergestellt werden, um eine

positive Trendwende erwirken zu können“,

so Krenn abschließend.

Kommentar Andreas Eschlberger, Fabolo Marketingagentur

Ist eine Social Media Präsenz für ein Unternehmen wichtig?

Keine Frage, ja natürlich! Die Geschäftswelt

hat sich durch Social Media

stark verändert. Denn den Zielkunden

erreicht man schon längst nicht mehr

nur über klassische Werbung – Social

Media ist definitiv eine sinnvolle Ergänzung.

Letztendlich steht aber auch

bei dieser Aktivität die Steigerung des

Geschäftserfolges als Ziel: Die Marke

soll bekannter werden, der Umsatz

steigen und der Kunde möglichst zufrieden

sein mit dem Auftritt des Unternehmens.

Von den meisten Nutzern werden Unternehmensprofile

in sozialen Netzwerken

bereits als selbstverständlich erachtet.

Aussagekräftige Informationen und

Aktualität der Inhalte spielen dabei

eine bedeutende Rolle.

Auf die Größe des Unternehmens

kommt es dabei nicht an, da im Social

Media keine hohen Budgets für Werbeschaltungen

erforderlich sind. Kunden

nutzen soziale Netzwerke als Informationsquelle

und möchten auch kleine

Unternehmen dort antreffen.

Allerdings sollten sich kleine und mittelständische

Unternehmen besonders

auf die Plattformen konzentrieren, die

von der Zielgruppe auch aktiv genutzt

werden. Die richtige Auswahl sollte

dabei in der Marketingstrategie festgelegt

werden. Wie bereits erwähnt

müssen die Plattformen auch regelmäßig

befüllt werden, um einen guten

Eindruck zu erzielen und Aktualität

zu gewährleisten. Der ständige Dialog

wird schließlich auch bei kleinen Unternehmen

vom Kunden gefordert.

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Wirtschaft Aktiv Juni / 16


Politik

Freiheitliche Wirtschaft:

Überregulierung

macht Unternehmen zu schaffen

Überregulierung und scharfer Vollzug

machen den Unternehmen zu schaffen.

Das Bürokratiemonster schlägt täglich

zu.

So braucht ein durchschnittlicher Metallverarbeitungsbetrieb

folgenden gesetzlich

vorgeschriebenen Beauftragten

mit Fachausbildung:

¨¨

Qualitätsbeauftragter

¨¨

Umweltbeauftragter

¨¨

A&G Beauftragter

¨¨

SCC-Beauftragter

¨¨

Schweißtechnologe

¨¨

Stahlbaubeauftragter

¨¨

Sicherheitsfachkraft

¨¨

Arbeitsmediziner

¨¨

Abfallbeauftragter

¨¨

Giftbeauftragter

¨¨

Strahlenschutzbeauftragter

¨¨

Brandschutzbeauftragter

¨¨

Sicherheitsvertrauensperson

¨¨

Beauftragter für Aufzugsanlagen

¨¨

Ersthelfer

Trotz jahrelanger Versprechungen

ist nichts

in Richtung Entbürokratisierung

passiert.

Überholte Vorschriften,

sowie der scharfe Vollzug

sind Kernprobleme, die

die Unternehmer massiv

belasten.

Ob neue Regelungen oder scharfe Vollziehung:

„In den vergangenen Jahren

gab es viele kleine und große Verschlechterungen,

die das Fass zum

Überlaufen gebracht haben. Für eine

Unternehmensgründung in Österreich

braucht es laut einer Weltbank-Untersuchung

durchschnittlich acht Verfahrensschritte.

In den Niederlanden

kommt man mit vier Genehmigungen

aus. Bei Baugenehmigungen in Österreich

sind im Durchschnitt elf Verfahrensschritte

notwendig.

Trotz jahrelanger Versprechungen ist

nichts in Richtung Entbürokratisierung

passiert. Überholte Vorschriften, sowie

der scharfe Vollzug sind Kernprobleme,

die die Unternehmer massiv belasten.

Darum setzen wir uns von der Freiheitlichen

Wirtschaft für eine massive

Reduzierung der Bürokratie und Gesetzesflut

ein. Mehr als 1.000 Stunden

schaffen die Unternehmer schon kostenlos

für den Staat. Zeit, finanzieller

Aufwand und Engagement, das man

besser in den Betrieb stecken sollte, um

im täglichen Wettbewerb bestehen zu

können. Damit muss endlich Schluss

sein.

Statt verwalten, wollen wir die Leistungskraft

der Betriebe erhalten, indem

Unternehmer nicht kostenlos für

den Staat arbeiten, sondern ihre ganze

Arbeitskraft in die Zukunft des Betriebes

investieren können. Wenn es der

öffentlichen Verwaltung nicht gelingt

die ausufernde Verwaltung für die

Wirtschaft zu verringern, dann verliert

das politische System die KMUs

als wichtigsten Arbeitsplatz-Erhalter

der Republik.

Ein moderner Staat braucht eine effiziente,

effektive, qualitätsvolle, bürgernahe

und serviceorientierte Verwaltung,

die mehr leistet und weniger

kostet.

Dieser Wandel muss ehest vorangetrieben

werden, denn eine überbordende

Verwaltung ist wachstumshemmend

und beschäftigungsfeindlich. Als Freiheitlicher

Wirtschaft sind wir ein Garant

für den Kampf gegen das Bürokratiemonster.

Wirtschaft Aktiv Juni / 16 5


Adabei

Facebook geschäftlich und privat richtig nutzen

Wie man Facebook für das betriebliche Marketing

und auch privat besser nutzen kann, war Thema dieses

interessanten Abends im Welser Welios. Mag. Thomas

Steinkellner, Inhaber der Linzer Agentur TS Promotion,

stand zu diesem Thema Rede und Antwort.

Beleuchtet wurden die Möglichkeit der Zielgruppendefinition

bis hin zu den unterschiedlichen Werbemöglichkeiten

innerhalb der Social Media Plattform.

Zahlreiche Besucher konnten sich über die Möglichkeit

der Kommunikation und deren Einsatzbereich ein Bild

machen.

Den interessanten Vortrag ließen sich nicht entgehen v.l.n.r.: Der Welser Vizebürgermeister

Gerhard Kroiß, FW-Bezirksobmann Stv. Manfred Wiesinger,

Landtagsabgeordnete Mag. Silke Lackner, GR Olivera Stojanovic, GR. Christian

Fila, GR Heinrich Georg Taitl, GR Sandra Wohlschlager, Referent Thomas Steinkellner,

Stadträtin Margarete Josseck-Herdt und KommR Willi Baumgartner.

Kommerzialratsverleihung an Alfred Fenzl

Die ersten Gratulanten bei der Verleihung: Nationalratsabgeordneter

a.D. KommR Alois Gradauer, Margarethe Fenzl, KommR Alfred Fenzl,

Stadtrat a.D. KommR Horst Six und FW Landesobmann LAbg. KommR

Ing. Wolfgang Klinger

Alfred Fenzl, Präsidiums- und Vorstandsmitglied der

FW-, wurde mit dem Berufstitel „Kommerzialrat“

ausgezeichnet.

Kommerzialrat Fenzl ist seit mehr als 45 Jahren als

selbständiger Unternehmer im Softwarebereich und als

Wirtschaftstreuhänder tätig. Sein Fachwissen und Engagement

bringt KommR Fenzl seit mehr als 10 Jahren im

Wirtschaftsparlament ein. Er ist auch seit vielen Jahren

Laienrichter am Arbeits- und Sozialgericht. Er gilt als

hervorragender Fachmann im Steuer- und Sozialversicherungsgesetz.

Klaus Kurzthaler - Kommerzialrat

Klaus Kurzthaler, Unternehmer und langjähriger Geschäftsführer

der Freiheitlichen Wirtschaft Oberösterreich,

wurde mit dem Berufstitel „Kommerzialrat“

ausgezeichnet. Sein Fachwissen und Engagement

brachte KommR Kurzthaler u.a. bei der Gestaltung

des Wirtschaftskammerrechts, im Sozialausschuss

der WK und in der Hauptwahlkommission der

WK ein. Er ist stv. Vorsitzender im Kontrollausschuss

der Wirtschaftskammer Österreich.

Das Dekret wurde von WK-Präsident Dr. Rudolf Trauner (li.) an Klaus Kurzthaler

(mitte) im Beisein von WK-Direktor Dr. Walter Bremberger (re.) überreicht.

Standort Österreich in der Krise

Der freiheitliche Weg zu einem besseren Wirtschaftsstandort

Ein interessanter Abend mit MMMag. Dr. Axel Kassegger (li.) und FW-Bezirksobmann

Gmunden Michael Fürtbauer (re.).

Der freiheitliche Wirtschaftssprecher im Nationalrat,

MMMag. Dr. Axel Kassegger, stand zum Thema freiheitliche

Wirtschaftspolitik bei einer Veranstaltung der

Freiheitlichen Wirtschaft in Traunkirchen Rede und Antwort.

Der Bezirksobmann der Freiheitlichen Wirtschaft

Michael Fürtbauer konnte zahlreiche Gäste begrüßen.

Kassegger führte aus, dass der derzeitige Zustand

des Standortes schlecht ist. Er zeigte Forderungen der

freiheitlichen Wirtschaftspolitik zur Verbesserung des

Standortes auf. Veränderungen werden derzeit durch

das Festhalten an alten Strukturen jedoch blockiert.

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Wirtschaft Aktiv Juni / 16


unter der Lupe

Die Sesselsäger

"Zitiert"

sägen heimlich mit der Säge, ritsche – ratsche voller Tücke …. – geht’s im dritten

Streich von Max und Moritz noch um die Brücke, so steht in heimischen Gefilden ein

Möbelstück im Mittelpunkt. Niemand hat derzeit soviel Zulauf wie die Innung der Sesselsäger.

Nicht, daß man Faymann eine Träne nachweinen müßte.

Aber die sinngemäße Aussage des als Kanzlerkandidaten ins Spiel gebrachten Präsidenten

von Turner – Broadcasting (CNN International), Gerhard Zeiler, es habe seit

Monaten zwischen ihm und dem neuen Kanzler Christian Kern einen „Deal“ gegeben,

sich bei der Demontage von Faymann zu unterstützen, zeigt, was im Hintergrund so

läuft.

„Ich denke nicht daran, am Sessel des Kanzlers zu sägen“, tönte Christian Kern noch

vor gut einem Jahr. Jetzt gelte es, einen „New Deal“ abzuschließen, so Kern in seiner

Antrittsrede als neuer Kanzler. Der schwarze Vizekanzler Mitterlehner war davon so

fasziniert, daß er sich bereits vor dem Standesamt sah: „Ja, ich will!“ war seine Antwort

an Kern im Parlament. Wie lang diese Ehe hält, ist fraglich. Der schwarze „Django“ wird

sich hüten müssen, daß er beim gemeinsamen Ritt mit dem Eisenbahn-Direktor nicht

unter die Räder kommt. Denn auch der fünfzehnte Neustart in rascher Folge nützt

nichts, wenn der Motor abgesoffen ist.

"Wir beschließen etwas, stellen das

dann in den Raum und warten einige

Zeit ab, was passiert. Wenn es dann

kein großes Geschrei gibt und keine

Aufstände, weil die meisten gar nicht

begreifen, was da beschlossen wurde,

dann machen wir weiter - Schritt für

Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Jean-Claude Juncker, Präsident der

Europäischen Kommission

"Spanisch spreche ich mit Gott, Italienisch

mit Frauen, Französisch mit Männern

und Deutsch mit meinem Pferd."

Karl V., König von Spanien, 16 Jhdt.

"Wenn man sagt, daß man einer Sache

grundsätzlich zustimmt, bedeutet das,

daß man nicht die geringste Absicht

hat, sie in der Praxis durchzuführen."

Otto von Bismarck, preuß.-dt. Staatsmann,

erster Kanzler d. Dt. Reiches

Im übrigen ist die ÖVP ja auch eine Traditionspartei, insbesondere was das Absägen

ihrer Obmänner anbelangt. So fühlte sich der oö. Landeshauptmann kurz nach den

schweren Verlusten der Schwarzen bei der Landtagswahl 2015 bemüßigt, gleich

einmal vorsichtshalber zu verkünden: „Ich spüre niemanden an meinem Sessel sägen

– im Gegenteil.“

Hartnäckig hält sich das Gerücht, daß in vielen Ministerbüros, aber auch z.B. im ORF

oder bei den Bundestheatern in letzter Zeit vermehrt Gummihocker in Verwendung

stehen, um die materialtechnisch bedingten Nachteile der biederen Holzsessel bei

eventuellen Sägeversuchen zu vermeiden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich daraus, daß

sich Gummi gut für Sesselkleber eignet, man könnte fast, sagen, daß man – vornehmlich

bei etwas höheren Temperaturen – von selbst dran picken bleibt. Dem Vernehmen

nach haben sich einige damit schon bestens eingelebt, andere vertrauen noch auf ihr

Talent im Netzwerken.

Vernetzt, also auf gut Deutsch „verhabert“ zu sein, ist offensichtlich auch in der Politik

das Non-plus-Ultra. Schwierig wird’s dann, wenn man sich im Netz verfängt und das

Non-plus-Ultra plötzlich als „Nichts geht mehr“ dasteht.

Ein gewisses Sesselproblem hat auch unser Finanzminister. Als Melker der Steuerzahler

sitzt er nämlich auf dem sogenannten Melkschemel, an dem er zwar angegurtet

ist, der aber nur ein Bein hat.

Wenn da die Sägerinnung ausrückt, ist eine harte Landung unausweichlich, meint

Ihr Agilus

"Demokratie, das ist die Kunst, sich an

die Stelle des Volkes zu setzen und ihm

feierlich in seinem Namen, aber zum

Vorteil einiger guter Hirten, die Wolle

abzuscheren."

Romain Rolland, französischer Schriftsteller

"Die Evolution ist nicht aufzuhalten. Die

Römer benötigten einst Legionen von

Söldnern, um die Völker zu unterjochen.

Heutzutage braucht man, um das

gleiche Ergebnis zu erzielen, lediglich

Legionen von Beamten."

Ephraim Kishon, Schriftsteller

"Mir blieb nichts anderes übrig, als den

Ball reinzuschießen. Ich hätte 80 Meter

wieder zurücklaufen müssen."

Deutschland Matchwinner Lars Bender

am 18. Juni 2012 in Danzig zu seinem

EM-Siegtor gegen Dänemark.

Wirtschaft Aktiv Juni / 16 7


Wirtschaft in

Österreich stärken.

Freiheitliche Wirtschaft (FW) - Oberösterreich, Pochestraße 3, 4020 Linz

Tel.: 0732/774814, Fax 0732/774814-20

ooe@freiheitliche-wirtschaft.at, www.freiheitliche-wirtschaft.at/ooe

Impressum: Medieninhaber und Herausgeber: Freiheitliche Wirtschaft (FW) / Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), Oberösterreich, ZVR-Nr.: 284146541; DVR.-Nr.:0379875; 4020 Linz, Pochestraße 3 zugl. Anschrift Redaktion, Verwaltung, Anzeigen, Satz.

Verlags- und Herstellungsort: Pochestraße 3, 4020 Linz. Druck: Der Druckpartner e.U., Wels

Offenlegung (gemäß § 25 Mediengesetz): Medieninhaber Freiheitliche Wirtschaft (FW) / Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW), Oberösterreich (100 %), 4020 Linz, Pochestraße 3.

Vereinszweck (gem. § 2 der Statuten): Die FW vereinigt Selbständige oder in leitender Stellung Erwerbstätige in der gewerblichen Wirtschaft und in den freien Berufen zum Zwecke der Durchführung wirtschaftspolitischer Aufgaben und zur gegenseitigen Unterstützung und

Förderung. Richtung: Information über Politik und Wirtschaft aus freiheitlicher Sicht im Sinne der Statuten der FW. Präsidium: Landesobmann: LAbg. Komm.Rat Ing. Wolfgang Klinger, Stellvertreter: Komm.Rat Alfred Fenzl, Komm.Rat Franz Mairinger, Komm.Rat Karl Strauß,

Präsidiumsmitglieder: Michael Fürtbauer, DI Wolfgang Gaßner, Christa Raggl Mühlberger. Weitere Vorstandsmitglieder: NAbg. Mag. Roman Haider, Komm.Rat Dkfm. Klaus Kaindl, Franz Krautgartner, Komm.Rat Herwig Mayer MBA, Martin Plasser, Gerhard Reinthaler, Franz

Rosenauer, Komm.Rat Ing. Walter Schragner, Manfred Wiesinger. Geschäftsführung: Mag. Peter Iwanoff; Die FW ist auch Medieninhaber der Zeitschrift „RfW Brief“ sowie der Internetseite www.rfwooe.at und www.freiheitliche-wirtschaft.at/ooe.

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