Wirtschaftszeitung_Tabloid_27062016

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

FLOTTENMANAGEMENT

UND NUTZFAHRZEUGE

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland


2 FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Raum für Gespräche

Neuer Schwerpunkt auf der IAA Nutzfahrzeuge 2016 inHannover

Dialogintensive Themen: Auf der IAA Nutzfahrzeuge im September soll esRaum geben für Gespräche

und Kontakte.

Foto: IAA Nutzfahrzeuge

„New Mobility World logistics“

zeigtneueste Entwicklungen in der

Transport- und Logistikbranche.

■ Aufder 66. IAANutzfahrzeugevom

22. bis 29. September in Hannoverfindet

zum ersten Mal die „New Mobility

World logistics“ statt. Ziel der Initiative

sei es, im Nutzfahrzeugsektor die Digitalisierung,

neue Logistikkonzepte, Angebote

und Services der Aussteller

noch deutlicher abzubilden sowie neue

Unternehmen und Besuchergruppen

anzusprechen, teilt der Veranstalter

mit.

„Die ,New Mobility World logistics’ soll

einen inhaltlichen Rahmen schaffen,

der Gespräche und neue Kontakteherbeiführt.

Denn neue und zukunftsweisende

Themen sind deutlich dialogintensiver“,

sagte Matthias Wissmann,

Präsident des Verbandes der Automobilindustrie

(VDA), zur Weiterentwicklung

der Messe.

Der konzeptionelle Rahmen soll dabei

inhaltlich durch die fünf Themenfelder

Connected Vehicle, Assisted &Automated

Driving, Alternative Powertrain,

Urban Logistics und Transport Services

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FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE 3

abgebildet werden. In diesem Rahmen

sind verschiedene Veranstaltungen geplant,

in denen diese Themengebiete

und die dazu passenden Produkte der

IAA-Aussteller präsentiert werden. Dazu

gehören ein eigenständiges Kongressprogramm

mit Diskussionsforen

wie der carIT-Kongress, Veranstaltungenzuden

Themen „LetzteMeile“ und

vernetztes und automatisiertes Fahren.

Am „Pitching Day“ für Start-up-Unternehmen

erhalten erstmals auch junge

Unternehmen die Chance, ihre Ideen

und Lösungen dem Messepublikum

vorzustellen und Kontakte zur Nutzfahrzeugindustrie

herzustellen. Zu den

Veranstaltungen, die alle im neuen

Kongressbereich in Halle 19 stattfinden,

sollen Begleitausstellungen mit

Präsentationsmöglichkeiten auch für

branchenfremde Unternehmen und

Start-ups angeboten werden.

Die Aussteller können sich zudem thematisch

passend an geführten Touren

(Guided Tours) über die IAA beteiligen.

Innovationen, Dienstleistungen

und Produktekönnten so adäquat präsentiert

werden, wirbt der Veranstalter.

Die Besucher würden zielgruppengenau

zu den Ständen der Aussteller

geführt.

Auf der Demonstrationsfläche „New

Mobility World LIVE“ präsentieren

Aussteller Produkte, Services und Applikationen

in Form von Live-Vorführungen.

Auch Probefahrten mit Elektro-Nutzfahrzeugen

sind möglich.

Für Besucher gibt es darüber hinaus Informationen

über die Innovationen der

Aussteller und einen selbstständigen

Rundgang ermöglichen.

Auch junge Unternehmen erhalten die Chance, ihre Ideen vorzustellen.

Foto: IAA Nutzfahrzeuge

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4 FLOTTENMANGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Neue Konkurrenten,

neue Spielregeln

Autonomes Fahren: Deutsche Automobilbauer sehen sich gerüstet

Neue Herausforderer wie Google drängen in den Markt

der autonomen Fahrzeuge und setzen deutsche Hersteller

unter Druck. Diese zeigen sich aber gut gerüstet.Foto: Google

Wir bewegen Sie

3× im Münsterland!

Elektrischund autonom –sosehen

viele das Auto der Zukunft.Die gravierenden

Veränderungen fordern

die Automobilindustrie

heraus. Die hiesigen Anbieter

scheinen für den Wandel allerdings

gut gerüstet, zeigt

eine neue Studie des Instituts

der deutschen Wirtschaft

Köln (IW).

■ Weltmarktführer und Patent-Weltmeister:

Die deutsche

Automobilindustrie steht gut

da. Fast 72Prozent aller Premiumfahrzeuge

weltweit kommen aus

Deutschland, seit 2010 haben deutsche

Unternehmen 58 Prozent der Patente

zum autonomen Fahren angemeldet.

Doch auf dieser starken Position dürften

sich die Hersteller nicht ausruhen,

warnt der Autorder IW-Studie, Hubertus

Bardt: „Neue Konkurrenten drängen

inden Markt und verändern die

Spielregeln grundlegend.“

„Vor allem Konzerne aus der digitalen

Wirtschaft können die Marktstellung

der etablierten Unternehmen bedrohen“,

sagt Bardt. Zwar entfielen derzeit

nur rund sieben Prozent der weltweitenPatentezum

autonomen Fahren auf

Google, Apple, Tesla und Co., doch die

amerikanischen Konzerne beschleunigten

den Wettbewerb. „Bei digitalen

Komponenten, Vernetzungstechnologien

sowie Big-Data-Geschäftsmodellen

haben sich diese Unternehmen eine

starke Position erarbeitet“, attestiert

Bardt. Das Besondere daran: Die Entwicklung

neuer,autonomer Fahrzeuge

bietet die Möglichkeit, als Neuling direkt

in den Markt einzutreten und etablierteMarken

anzugreifen –warnendes

Beispiel ist der tiefe Fall von Nokia.

Doch der deutschen Automobilindustrie

droht derzeit wohl kein ähnliches

Schicksal, wie die Autoren der Studie

meinen: Die Hersteller könnten das

Tempo der Konkurrenz mitgehen. Zu

stark sei ihre Position auf dem Weltmarkt,

vor allem in Schwellenländern

wie China. Die hohe Zahl der Patente

zeige zudem, wie innovativ die deutschen

Unternehmen sind. Indem sie

unter anderem den Kartenanbieter HE-

RE übernommen und verschiedene

Carsharing-Angebote entwickelt haben,

hätten sie sich außerdem bereits

auf den Mobilitäts-Wandel eingestimmt.

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5

Arbeitsumfeld

anpassen

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Strategien gegen Fachkräftemangel

Foto: colourbox.de

Die Transport- und Logistikbranche

wächst, hat es

aber offenbar versäumt,

sich auf den Generationswechsel

vorzubereiten.

■ Mit welchen Strategien

die Unternehmen dem Fachkräftemangel

entgegentreten

sollten, erläutert eine

neue Studie der Wirtschaftsprüfungs-

und Beratungsgesellschaft

PwC. Sie ist Teil

der Studienreihe „Transportation

&Logistics 2030“. Im

fünften Teil „Winning the talent

race“ wurden weltweit

94 Experten aus der Transport-

und Logistikwirtschaft

sowie aus Politik und Wissenschaft

befragt.

Wichtigste Erkenntnis: Die

Branche leidet an einem

Imageproblem und gilt bei

Kandidaten als wenig attraktiv.

Und selbst gut bezahlte

Logistik-Jobs mit einem hohen

Potenzial zur Weiterentwicklung

erscheinen nicht

auf dem „Radar“ von Talenten.

Das ist indes nicht die einzige

Herausforderung, die die

Studie beschreibt. Demnach

müssten

die

Unternehmen

Trainings- und Personalentwicklung

von jungen

Mitarbeitern massiv ausbauen

und das Arbeitsumfeld

an die Bedürfnisse älterer

Fachkräfte anpassen.

Weitere zentrale Aussage:

Die Unternehmen sollten

ihre Vergütungsmodelle so

anpassen, dass sie talentierte

Mitarbeiter gewinnen und

an das Unternehmen binden

können, heißt es in der Pressemitteilung.

Darüber hinaus

müssten die Arbeitsbedingungen

optimiert werden

und Zusatzleistungen erhöhte

Anreize bieten.

Die Unternehmen sollten

sich außerdem massiv darum

bemühen, die Branche

für Frauen attraktiver zu gestalten.

Kulturelle Diversifikation

und Gender-Diversifizierung

seien eine „Pflichtaufgabe“

für die Unternehmen.

Empfehlenswert sei es

ferner,beim Recruiting neue

Wege zu gehen, unter anderem

durch die Nutzung sozialer

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6 FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Unattraktive Bedingungen,

hoher Zeitdruck

Experten Plaas und Freiwald über den Nachwuchsmangel in der Logistikbranche

Die Logistikbranche brummt. Ein

Problem ist allerdings der Fachkräftemangel,

wie Björn Plaas(Geschäftsführer)

und Klaudius Freiwald

(Ausbilder Kraftverkehr und

Logistik) vom Deula Bildungszentrum

in Warendorf erläutern. In

dem Haus werden unter anderem

Lkw-Fahrer aus- und fortgebildet.

■ Der Transport- und Logistikbranche

fehlt der Nachwuchs. Wassind die

Gründe?

Plaas: Vor allem fehlen

Fahrer. Inzwischen

werben die Firmen ihre

Kräfte gegenseitig voneinander

ab oder versuchen,

neue Mitarbeiter

im Ausland zu rekrutieren.

Studien zufolgegehen

allein in Deutschland

jedes Jahr 20 000

Fahrer in den Ruhestand.

Für die Firmen

Klaudius Freiwald

wird esimmer schwieriger,die

Stellen wieder

zu besetzen. Das liegt zum einen an

den vergleichsweise unattraktiven

Arbeitsbedingungen, zum anderen

aber auch an der eher niedrigen Entlohnung.

Anderseits stehen aber auch

die Unternehmen unter einem starken

Kostendruck. Die Situation ist für beide

Seiten schwierig.

Björn Plaas

Wirkt der Nachwuchsmangel

inzwischen

bremsend auf die

Wachstumsmöglichkeiten

der Unternehmen?

Freiwald: Ja, die Auftragsbücher

sind gut

gefüllt, viele Betriebe

könnten sicherlich expandieren,

wenn sie

mehr Fahrer hätten.

Leerer Sitz: Logistik- und Transportfirmen klagen über fehlenden Nachwuchs.

Was können die Unternehmen

tun, um sich

als Arbeitgeber attraktiver zu machen?

Plaas: Viele versuchen es möglichst zu

vermeiden, dass ihre Fahrer zum Beispiel

am Wochenende auf einem Rastparkplatz

campieren statt bei ihrer Familie

zu sein. In diesem Punkt besteht

aber noch erheblicher Handlungsbedarf.

Frankreich und Belgien verhängen

seit dem vergangenen Jahr übrigens

Bußgelder, wenn die Fahrer ihre

Ruhezeit im Lkw verbringen müssen

und nicht –wie vorgeschrieben –in

einer Unterkunft. In Deutschland wird

darüber bislang noch sehr verhalten

diskutiert. Fraglich ist, inwieweit ein

solches Verbot umsetzbar ist und wie

die Einhaltung kontrolliert werden soll.

Vielen Fahrern macht zudem der Stress

zu schaffen.

Freiwald: Der Zeitdruck ist vielfach

sehr hoch. Disponenten haken nach,

wollen wissen, wie es zu Verspätungen

kommt. Der Stress ist auch insofern

kontraproduktiv, als dass er zu einer

Fahrweise mit erhöhtem Spritverbrauch

führt. Unternehmen sollten

deshalb ihreKommunikations- und Organisationsstrukturen

anpassen und

gegebenenfalls ein Stressmanagement

einführen.

Wie versuchen sie darüber hinaus, die

Arbeitsbedingungen zu verbessern?

Plaas: Viele investieren in ergonomische

Fahrersitze, erhöhen die Verpflegungspauschale,

damit sich ihrer Fahrer

gesünder ernähren können, und

bieten Schulungen an.

Inwieweit machen sich eine gute Ausbildung

und regelmäßige Fortbildungen

bezahlt?

Freiwald: Aufdem Stundenplan sollten

nicht nur kraftstoffsparende Fahrweisen

und neue Technologien stehen, sondern

zum Beispiel auch Soft Skills, die

richtige Kundenkommunikation und

Ernährungstipps. Eine guteAusbildung

zeichnet sich aber auch dadurch aus,

dass die Teilnehmer ihre jeweiligen

Probleme schildern können und Lösungsansätze

aufgezeigt werden. (kn)

Foto: colourbox.de

INFOS

Beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln geht

man davon aus, dass die Transportleistung auf

der Straße in Deutschland und Europa bis 2030

weiter kräftig zulegen wird. In dem Jahr wird der

Güterverkehr durch Lkw in Deutschland gegenüber

2010 voraussichtlich um fast 40 Prozent gestiegen

sein. Auf EU-Ebene wird mit einem Plus

von etwa 36Prozent gerechnet. Damit dürften

sich die Engpässe auf dem Arbeitsmarkt für Berufskraftfahrer

verschärfen. Im Jahr 2014 war

mehr als ein Viertel der 538010 sozialversicherungspflichtigen

Berufskraftfahrer mindestens 55

Jahre alt. ImDurchschnitt aller Berufsgruppen

lag dieser Anteil nur bei 17 Prozent.


FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE 7

Abstandsregler,

Bordcomputer &Co.

Umfrage: Fuhrparkchefs nutzen zunehmend intelligente Ausstattungselemente

Digitale Technologien werden immer

beliebter in den deutschen

Flotten und dort verstärkt eingesetzt.

■ Das zeigt eine Kurzumfrage des

Fullservice-Leasinganbieters Arval

Deutschland. Demnach schätzt die

Mehrheit der Befragten (85 Prozent)

die zusätzliche Sicherheit, die intelligente

Funktionen wie Fahrspurassistenten

oder der GPS-Notruf E-Call bei

Unfällen versprechen.

103 Fuhrparkverantwortliche aus dem

Maschinen- und Anlagenbau, der Pharma-,

Chemie-, Metall-, Textil- und Lebensmittelindustrie

sowie aus den Bereichen

Medizin, IT und Medien nahmen

im Februar an der Online-Trendstudie

„Intelligente Autos“ teil. Die

Untersuchung zeigt, dass bereits heute

Apps helfen bei der Parkplatzsuche.

mehr als 40 Prozent der Befragten intelligente

Ausstattungselemente nutzen.

Beliebt sind neben dem Bordcomputer

(88 Prozent) vor allem Einparkassistenten

(70 Prozent), Abstandsregler

(58 Prozent) und Müdigkeitssensoren(55

Prozent). 26 Prozent setzen sogar

schon auf integrierte Systeme zur

Nutzung von Smartphone-Apps, die

beispielsweise die Online-Parkplatzsuche

oder das Anlegen persönlicher Fahrerprofile

ermöglichen. Davonversprechen

sich die befragten Anwender vor

allem mehr Sicherheit (85 Prozent),

Komfort (50 Prozent) und Zeitersparnis

(37 Prozent).

Voraussichtlich ab 2018 sollen alle

Neuwagen verpflichtend mit E-Call,

einem automatischen GPS-Notruf, ausgestattet

sein. Zwar wird dieser aufgrund

möglicher Datenschutzprobleme

durchaus kritisch betrachtet, in der

Umfrage aber von einer deutlichen

Mehrheit befürwortet: Rund 73 Prozent

erachten E-Call als positiv.Für sie

ist entscheidend, dass auf diese Weise

Leben gerettet werden können. Nur27

Prozent schätzen den GPS-Notruf als

negativ ein.

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8 FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Big Data

im logistischen Umfeld

Auswertung von Daten macht Engpässe im Materialfluss sichtbar

Immer mehr Daten fallen in

Unternehmen an, die helfen

können, Fehler oder Unterbrechungen

in der Auftragsbearbeitung

aufzudecken. Foto: colourbox.de

INKLUSIVE

TECHNIK-SERVICE 2

Logistiker stehen heute vor großen

Herausforderungen. Zum einen

muss der steigenden Komplexität

und zum anderen Trends wie einer

höheren Vielfalt, kürzeren Produktlebenszyklen

sowie immer höheren

regulativen Rahmenbedingungen

Rechnung getragen werden.

■ Zudem stehen die

Unternehmen unter immer

höherem Wettbewerbsdruck,

wodurch sie

gezwungen sind, Produkte

schneller auf den Markt

zu bringen, Mehrwertdienste zu

den Produkten anzubieten und gleichzeitig

die Kosten zusenken. Der Logistik,

die durch Transporteund Warenlieferungen

Unternehmen entlang von

Liefernetzwerken miteinander verbindet,

kommt hierbei eine besondereRolle

zu. Bessere Planungsmöglichkeiten,

auch durch eine verbesserte Sichtbarkeit

bis zur vollständigen Transparenz

aller logistischen Abläufe, sind bald unerlässlich,

umdie steigende Komplexität

weiterhin zu beherrschen. Darauf

weist das Fraunhofer Institut für Materialforschung

hin.

Daten würden dabei besonders im Fokus

stehen. Sie seien sowohl Treiber

dieser Entwicklungen als auch der

Schlüssel zum Erfolg. Dies werde

unterstützt durch neue Industrie-4.0-

Entwicklungen und -Technologien, basierend

auf dem Internet der Dingeund

cyber-physischen Systemen (CPS).

Durch den hohen Vernetzungsgrad von

CPS, neuen autonom agierenden Systemen

und den üblichen IT-Systemen in

der Logistik wie Warehouse-Management-Systeme

(WMS) entstehen im-

Abb. zeigt Sonderausstattungen

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FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE 9

mer größere Datenmengen direkt im

Unternehmen. In der Logistik eröffnen

sich mit der Verwertung großer Datenmengen

neue Möglichkeiten. Sowohl

in den Unternehmen, in Liefernetzwerkenals

auch im Internet existieren viele

verschiedene Datenquellen, welche zur

Entscheidungshilfe sowie zur Erstellung

von Prognosen herangezogen

werden können. Hierbei spielen die

Big-Data-Technologien und Datenauswertungen

eine entscheidende Rolle.

Diese Technologien sind vor allem für

die Auswertung und Nutzung vonSensor-

und Auto-ID-Daten (Daten von

RFID- und Barcode-Lesegeräten) interessant.

Vorallem Letzterewerden immer

häufiger standort- und unternehmensübergreifend

erfasst und zentral

zusammengeführt. Für diese Daten

stellt sich im Zuge der Integration die

Frage, inwieweit diese Daten vorab verdichtet

oder als Rohdaten in einen

zentralen Datenspeicher –eine NoSQL-

Datenbank oder ein verteiltes Dateisystem

–überführt und dort für Analysen

und Auswertungen vorgehalten werden.

Verdichtung kann zum Beispiel

die Berechnung vonDurchschnittswerten

über einen bestimmen Zeitraum

oder die Erzeugung

von Events,

welche Zusammenfassungen

bestimmter

Vorgänge

enthalten, bedeuten.

Eine Lösung

für entsprechende

Fragestellungen

ist stark

vom jeweiligen

Anwendungsfall

abhängig. Für ein

Gouvernance von

Logistikinfrastrukturen

– der

Verwaltung und

des Monitorings

von IT-Systemen, Datenquellen anallen Enden: Sie helfen bei Entscheidungen.

Fahrzeugen und

Materialflussanlagen – reichen verdichtete

Sensordaten aus. Für eine detaillierte

Analyse von Fehlern oder

zur Entwicklung von neuen Logistikdienstleistungen

betrachten, ist die

Nutzung all dieser Daten von großem

Unterbrechungen von Auftragsbearbeitung

Interesse. Der Mehrwert ist im Besonderen

ist jedoch eine Betrachtung

von Rohdaten interessant.

Für Anwendungsfälle, welche nicht nur

die Verbesserung der Sichtbar-

keit über den Material- und Informationsfluss.

Engpässe in Vorgängen und

Wartung und Instandhaltung, sondern Materialbewegungen können einfacher

auch die Planungen von Anpassungen

und Erweiterungen der Anlagen bis hin aufgedeckt und der Transport

kann neu und besser geplant werden.

Foto: colourbox.de

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10 FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Auf dem Weg

zur Digitalisierung

Die Logistikbranche steht vor großen Herausforderungen

Die Logistikbranche steht vor großen

Herausforderungen, wie Prof.

Franz Vallée, Gründer von Vallée

und Partner und Vorstand am Institut

für Prozessmanagement und

Logistik der FH Münster, imInterview

erläutert.

Geht es der Logistikbranche so gut,

wie man hört?

Vallée: Sie ist eine große Wachstumsbranche.

Brummt die Gesamtkonjunktur,

profitieren die Logistiker und

Transportunternehmen davon in der

Regel überproportional. Zurzeit kommen

der Branche außerdem fünf Megatrends

zugute.

Welche sind das?

Vallée: Erstens gehört dazu die zunehmende

Individualisierung. So gibt es

zum Beispiel immer mehr persönliche

Produkte wie My Müsli, wodurch die

Sendungsgrößen kleiner werden. Zweitens

macht sich der demografische Wandel

bemerkbar. Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte

steigt, das Konsumverhalten

ändert sich, was sich wiederum

auf Lieferkonzepte auswirkt. Drittens

werden verstärkt ökologisch und nachhaltig

produzierte Waren nachgefragt.

Daran müssen die Logistikkonzepteangepasst

werden. Viertens wächst der

Grad der Globalisierung

mit der Folgeweiterer

Entfernungen

beim Transport. Und

fünftens, und das ist der

wichtigste Trend, gewinnt

die Digitalisierung

an Bedeutung.

Für den E-Commerce-Sektor müssen intelligente Konzepte entwickelt werden.

Die Digitalisierung betrifft

zahlreiche Bereiche.

Vallée: Grundsätzlich

wird sich Logistik hierdurch

massiv verändern,

etwa weil Produkte

Prof. Vallée

Foto: Wilfried Gerharz

digital verfügbar

sind. Typische Beispiele

hierfür sind Musik

und Bücher. Auch die Prozesse im

Unternehmen werden zunehmend

automatisiert und digitalisiert. Die

Smart Factory, also die intelligenteFabrik,

beschreibt eine Produktionsumgebung,

in der sich Fertigungsanlagen

und Logistiksysteme ohne menschliche

Eingriffe weitgehend selbst organisieren.

Im Kommen sind 3-D-Drucker,die

eine Produktion vor Ort möglich machen.

Logistikfirmen sorgen dann dafür,

dass die Rohstoffe für die Drucker

rechtzeitig geliefert werden. Schon

sehr lange spielt Digitalisierung eine

wichtigeRolle bei der Kommunikation

und der Speicherung von Daten.

Wird das Wachstum anhalten?

Vallée:Davonbin ich überzeugt. Logistik

made in Germany ist international gefragt.

Die Branche steht für ausgefeilte

Konzepte, die auch in anderen Ländern

–etwainJapan und Saudi-Arabien –gefragt

sind. Aber die Firmen dürfennicht

den Fehler machen, die Hände in den

Schoß zu legen und sich auf den Lorbeeren

auszuruhen.

Vorwelchen Herausforderungen steht

die Branche?

Vallée: Weil das Verkehrsaufkommen

auf den Straßen immer noch weiter

wächst, sollten das Schienennetz sowie

die Binnenschafffahrt ausgebaut werden.

Für den E-Commerce-Sektor müssen

intelligente Konzepte entwickelt

werden. Andere Länder sind da schon

weiter. InFrankreich etwa haben bereits

zahlreiche Händler und Dienstleister

Click- und Collect-Angebote in

ihr Portfolio aufgenommen. Dabei haben

Endkunden die Möglichkeit, die

Produkte zunächst online zu recherchieren

und zu kaufen und die Ware

anschließend in einem stationären Einzelhandelsgeschäft

abzuholen. Darüber

hinaus feilt man in der Branche

weiterhin an der Optimierung vonStreckenführungen,

immer mit dem Ziel,

Leerkilometer zu vermeiden.

Inwieweit können dabei die neuen IT-

Systeme die Erwartungen erfüllen?

Vallée:Grundsätzlich ergeben sich viele

neue Chancen durch erfolgreich umgesetzteProjekte.

Doch die Ernüchterung

ist groß. Viele Unternehmen reklamieren,

dass die Projekte nicht den gewünschten

Erfolg bringen. Im Ergebnis

hat es viele Fehlinvestitionen gegeben.

Hier kann der Projekterfolg durch den

Einsatz neutraler Experten erheblich

gesteigert werden.

(kn)

Foto: colourbox.de


FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE 11

Leise und abgasfrei

durch die Stadt

So könnte der Verkehr in Zukunft rollen /Vernetzte Mobilität ist Voraussetzung

Informations- und Kommunikationssysteme

im Fahrzeug und die

Vernetzung der Verkehrsträger mit

dem Straßenverkehr und der Infrastruktur

sind ein Schlüsselthema

für die Automobilindustrie.

Das Fahrzeug als Kommunikationsmittelpunkt.

Foto: colourbox.de

■ Car-IT, davon geht man beim Verband

der Automobilindustrie aus, werde

zu einer wesentlichen Grundlagefür

Innovationen in kommenden Fahrzeuggenerationen.

Fahrzeughersteller

und Fahrzeuge würden zu Dienstleistern

für vernetzteMobilität, die die Bedürfnisse

der Fahrer erkennen und ihm

assistierend zur Seite stehen.

Das Fahrzeug als Kommunikationsmittelpunkt

für vernetzte Mobilität: Hierfür

sind Kooperationen zwischen Partnern

aus der Informationstechnologie

und staatlichen oder öffentlichen Akteuren

nötig. Sie müssen den infrastrukturellen

und technischen Herausforderungen

begegnen, einen rechtssicheren

Rahmen für alle Beteiligten

schaffen und entsprechende Geschäftsmodelle

etablieren.

Und so sieht das Szenario der Zukunft

aus: Autos fahren leise und abgasfrei

durch die Stadt; keines fährt zu schnell

oder zu langsam. Ein Stau kann so gar

nicht erst entstehen. Kein Fahrzeug

kann eine rote Ampel missachten oder

versehentlich auf die falsche Spur geraten.

Fahrtzeiten sind auch über lange

Strecken planbar, der Parkplatzsuchverkehr

gehört der Vergangenheit an.

Voraussetzung für ein leistungsfähiges

Verkehrssystem ist eine intelligente

Vernetzung von Fahrzeugen und die

Digitalisierung im und um das Auto.

Vernetzung könnte eine präzise Steuerung

des Gütertransports über große

Strecken und verschiedene Verkehrsträger

ermöglichen. Wie die Vernetzung

des Verkehrs in 20 Jahren aussehen

wird, steht heute noch nicht fest.

Sicher ist aber, dass Informationsaustausch

und Kommunikation für die vernetzte

Mobilität eine herausragende

Rolle spielen werden.

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im immer härter werdenden Konkurrenzkampf.

Einfach gut zu sein, bestimmt schon

lange nicht mehr Ihren Erfolg. Damit Sie am

Markt erfolgreich agieren, benötigen Sie

starke Partner. Und das in allen Belangen.

Die Senger Gruppe, auf Platz vier der umsatzstärksten

Automobilhandelsgruppen in

Deutschland, überzeugt mit Markenvielfalt

und Kompetenz für alle individuellen Bedürfnisse

rund um das Thema Mobilität.

Von schweren Sattelzugmaschinen bis hin

zu komfortablen Dienstfahrzeugen in nahezu

allen Preisklassen bietet die Senger Gruppe

individuelle Fuhrparklösungen aus einer

Hand. Mit starken Marken, wie Mercedes­

Benz, Volkswagen, Audi, Porsche, Skoda,

Volkswagen Nutzfahrzeuge, smart, MAN

und DAF überzeugt die mit 48 Standorten

in 8Bundesländern vertretende Automobilhandelsgruppe

mit Leistung und Qualität.

„Schon seit vielen Jahren setzen wir auch im

Bereich Flottenmanagement auf zertifizierte

Mitarbeiter, die unsere Kundenwünsche analysieren

und damit maßgeschneiderte und

kostenoptimierte Fuhrparklösungen bieten“,

so Jörg Senger, Geschäftsführer der Egon

Senger GmbH.

Wie innovativ auch die Marken der Senger

Gruppe sind, zeigen z. B. neueste Entwicklungen

von Daimler Trucks. Ein technologisches

Highlight ist hier das System Highway Pilot

Connect. Es ermöglicht das elektronische

Ankoppeln von Lkw auf Autobahnen und

Fernstraßen. Ebenso innovativ ist hier auch

ConnectedVans. Eine intuitive Smartphone­

App für Volkswagen Nutzfahrzeuge, die als

Eingabegerät für die Fahrer dient und Fahrzeuginformationen

an das ConnectedVan

Webportal überträgt.

*Audi TopService Partner 2016 für Senger GmbH in Rheine, Lingen und Emsdetten **Service mit Stern

Award 2016 für die Egon Senger in Meppen und Lohne; smart &smile für Senger Compact Car Oldenburg

„Wir schätzen unsere Kunden als höchstes

Gut und sehen es als selbstverständlich auch

nach dem Kauf einen erstklassigen Rundum­Service

zu bieten“, so Thomas Keller,

Geschäftsführer der Ulrich Senger GmbH.

Auch in 2016 konnte das Team der Senger

Gruppe zahlreiche Serviceawards, wie den

Audi TopService Partner*, smart &smile

und Service mit Stern**, wiederholt für sich

gewinnen.

Im stetigen Wachstum des Leistungsportfolios

bietet die Senger Gruppe auch

weitere Zweigstellen, wie die in 2015 neu

errichtete Senger Starlack GmbH –ein

Lackier­ und Karosseriezentrum mit

neuesten Techniken und Innovationen

rund um das Thema Instandsetzung

und Schadenmanagement.


12 FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Speditionen kämpfen mit

steigenden Kosten

Stückgutmarkt: Aufwendungen um 4,3 Prozent gestiegen

In Fahrt: Speditionen und Logistikunternehmen registrierten 2015 bei Stückgutsendungen Kostensteigerungen von 4,3 Prozent.

Foto: colourbox.de

Die Kosten für die Abwicklung

einerSendung im deutschen Stückgutmarkt

sind im vergangenen

Jahr um 4,3 Prozent gestiegen.

Dies gab der Deutsche Speditionsund

Logistikverband (DSLV) bekannt,

der den aktuellen Kostenindex

Sammelgutspedition vorstellte.

■ Im DSLV-Index wird die Entwicklung

der Personal-, Sach-, Treibstoffund

Mautkosten als Gesamtkostenindex

abgebildet. Kostentreiber warenim

Jahr 2015 demnach vor allem die Personal-

und Sachkosten.

Wesentlicher Grund für den Anstieg

der Personalkosten sei das Mindestlohngesetz

gewesen. Bei den Sachkostenhätten

sich höherePreise für Logistikflächen,

gestiegene Versicherungsprämien

sowie zusätzliche IT-Kosten

ausgewirkt, teiltedas vomDSLVbeauftragteBeratungsunternehmen

Forlogic

in seinem Bericht zur Datenerhebung

mit.

Gegenüber dem Index-Basisjahr 2014

stiegen in der Stückgutlogistik die Personalkosten

um 5,1 Prozent und die

Sachkosten um 8,2 Prozent. Während

die Treibstoffkosten einen Rückgang

von13,6 Prozent verzeichneten, erhöhten

sich die Mautkosten deutlich um

23,7 Prozent. Da sich die Ausweitung

der Lkw-Maut auf zusätzliche Bundesstraßen

und auf leichteLkw ab 7,5Tonnen

allerdings erst im letzten Quartal

des Jahres 2015 auswirkten, rechnet

der DSLV für das erste Halbjahr 2016

erneut mit einer deutlichen Steigerung

der Mautkosten.

Für die Ermittlung des Index wurden

die einzelnen Kostenarten entsprechend

gewichtet. Während der durchschnittliche

Anteil der Personalkosten

an den gesamten Abwicklungskosten

einer Stückgutsendung mit 49,4 Prozent

rund die Hälfte und der Sachkostenanteil

mit 35,2 Prozent etwa ein

Drittel ausmachten, ergaben die Anteile

der Treibstoff- und Mautkosten 12,9

beziehungsweise 2,5 Prozent.

Die aktuelle Erhebung zum Kostenindex

Sammelgutspedition basiert laut

Verband auf Daten vonetwa20Millionen

Stückgutsendungen, die über 109

Depots der Stückgutsystemnetze der

Speditionen und Speditionskooperationen

24plus, CargoLine, Emons, IDS,

ILN, ONLINE Systemlogistik, Schenker

Deutschland, System Alliance und VTL

abgewickelt wurden.

Der Kostenindex Sammelgutspedition

des DSLV zeigt die Entwicklung der

Stückgutkosten in den jeweils vergangenen

zwölf Monaten und kann als

Benchmark genutzt werden. Er wirdregelmäßig

alle sechs MonateinBerichtsform

und als Grafik veröffentlicht.


FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE 13

Paketzustellung

per Roboter

Logistikdienstleiter Hermes will vollautomatische Lieferung testen

Der Logistikdienstleister Hermes

Germany und das europäische

Technologie-Start-up Starship

Technologies wollen in Deutschland

den Einsatz von Zustellrobotern

testen.

■ Damit ist Hermes nach eigenen Angaben

der erste Paketdienst Europas,

der die Zustellung vonSendungen mittels

autonom fahrender Roboter erprobt.

Der erste Pilottest soll noch in

diesem Sommer starten.

Der Zustellroboter ist ein Fahrzeug mit

sechs Rädern, wirdelektrisch betrieben

und bewegt sich im Schritttempo, also

mit maximal sechs Stundenkilometern.

Er ist 50 Zentimeter hoch, 70 Zentimeter

lang und verfügt im Inneren über

ein gesichertes Fach, in dem Sendungenmit

einem Gesamtgewicht vonmaximal

15 Kilogramm transportiert werden

können. Ausgehend von einem

„Roboter-HUB“ –etwa einem Hermes

PaketShop, in dem die Fahrzeugebeladen

und mit Energie versorgt werden –

können die Roboter in einem Umkreis

von bis zu fünf Kilometern eingesetzt

werden. Aufdiese Weise könnten automatisierte

Zustellungen innerhalb von

30 Minuten ab Beauftragung durch den

Kunden möglich sein. Die Kommunikation

zwischen Roboter und Kunde soll

später per Smartphone-App laufen. Geplant

ist ferner, dass die Zustellung bis

zur Haustür erfolgt.

Die Roboter sollen vollautomatisch auf

den Gehwegen unterwegs sein. Hierfür

erfassen sie ihre Umgebung mit neun

Kameras.

Bei bisherigen Tests an anderen Ländern

wurden die Roboter meist noch

Fünf Kilometer großer Lieferradius: Die Roboter sollen

vollautomatisch unterwegs sein. Foto: Starship Technologies

vonMenschen mitgesteuert, später soll

ein Mitarbeiter über das Internet 50 bis

100 der Fahrzeuge überwachen und

notfalls über das Internet eingreifen

können. Starship peilt Kosten vonrund

einem Dollar pro Zustellung an.

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14 FLOTTENMANAGEMENT &NUTZFAHRZEUGE

Entspannt ankommen

Fahrzeuge sind immer häufiger mit Assistenzsystemen ausgestattet

Auf Kurs: Bis 2020 sollen zahlreiche neue Fahrassistenzsysteme, die dem Fahrer Arbeit abnehmen, zur Serienreife kommen.

Foto: colourbox.de

Derzeit verdienen die Hersteller

gut an Fahrerassistenzsystemen.

Die Hardware wird oft mehrfach

verwendet. Doch der nächste

Schritt zum teilautomatisierten

Fahren wird teuer.

■ Kurz vor einer Kurve hängt sich das

Auto an das vordere Fahrzeug ran. Es

passt sich der Geschwindigkeit an, hält

den Abstand und bleibt in der Spur.Als

der Vordermann plötzlich bremst,

stoppt der Wagen ab, ohne dass der

Fahrer das Bremspedal berührt.

Zukunftsmusik? Was die C-Klasse auf

dem Testgelände des Autobauers

Daimler in Sindelfingen absolviert,

könnteineinigen Jahren Standardwerden.

Fahrerassistenzsysteme wie diese

werden bereits in vielen Fahrzeugen

verbaut. Traditionell führen Oberklasse-Hersteller

Zusatzfunktionen als erste

ein, denn ihre Kunden zahlen am

meisten dafür. BMW stellte gerade seinen

neuen 7er mit Stauassistent vor.

Auch Audi stattet seine Modelle mit

entsprechenden Systemen aus.

Die Unternehmen verdienen bereits

gut an den kleinen Helferlein wie Abstandsreglern

oder Spurhalteassistenten.

„Parkassistenten kosten heutezwischen

30 und 50 Euro und werden für

150 bis 200 Euro verkauft“, sagt Wolfgang

Bernhart von der Strategieberatung

Roland Berger.

Je mehr Systeme in einem Auto verbaut

werden, desto mehr lohnt es für den

Hersteller, bestätigt ein Sprecher von

Audi. Denn: Die gleichen Sensoren und

Kameras können für mehrere Systeme

verwendet werden. Ein Spurhalteassistent

kann zum Beispiel die gleiche Kamera

und Prozessoren verwenden wie

ein automatisches Kurvenbremssystem.

Gleichzeitig sinken die Kosten für

die Hardware, während die Geräte

selbst schrumpfen. Das zentrale Fahrerassistenzgerät,

das in der Entwicklung

noch aus mehreren großen Rechnern

bestand, ist inzwischen so groß

wie ein Tablet. „So werden sich die Kosten

für die Hardware bis 2020 um 50

bis 70 Prozent reduzieren“, schätzt

Bernhart.

Welche Systeme sich in der Masse als

nächstes durchsetzen werden, beeinflussen

die Neuwagentests Euro NCAP.

„Mit der Weiterentwicklung der NCAP-

Regularien steigt auch die Basisausstattung

für Fahrzeuge, die in Zukunft fünf

Sterne im Test erreichen wollen“, sagt

Bernhart. In Europa wird das laut dem

Verband der Automobilindustrie (VDA)

der Notbremsassistent für Fußgänger,

später für Radfahrer und Systeme, die

Auffahrunfälle verhindern, sein.

Der nächste Schritt, in dem das Auto

zumindest teilweise die Kontrolle übernimmt,

ist zumindest aus wirtschaftlicher

Sicht noch ein großer.„AusheutigerSicht

ist es aber eher schwierig, mit

teilautomatisierten Systemen Geld zu

verdienen, weil sie Redundanz brauchen“,

sagt Bernhart. Weil der Fahrer

die Verantwortung an den Wagen und

damit an den Hersteller abgibt, reichen

selbst mehrereMillionen Testkilometer

nicht aus, um die Ausfallsicherheit zu

gewährleisten. Deshalb arbeiten Hersteller

wie Bosch auch an neuen Testverfahren,

sagt Michael Fausten, Projektleiter

für das automatisierteFahren

bei Bosch.

Bosch verbaut in seinen Testwagen für

autonome Autobahnfahrten derzeit

Technik für eine halbe Million Euro.

Das ist weit vondem entfernt, wasVerbraucher

zu zahlen bereit wären. Sie

würden nach Erkenntnissen des Autozulieferers

zwischen 3000 und 5000

Euro für diese Technik ausgeben. „Wir

müssen Systeme schaffen, die in diese

Regime fallen“, sagteBosch-Geschäftsführer

Dirk Hoheisel. Er rechnet damit,

dass diese Preisgrenze um das Jahr

2020 erreicht wird. Dann werde es

nach den Erwartungen vonBosch auch

erste hochautomatisierte Systeme für

Autobahnen geben.


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