DorfStadt 09-2016

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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wird durch unser 10-jähriges

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Andreas Maak, Vertriebsleiter Blankenese

Ausgabe 09/16 · vom 30. Juni 2016 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

S U E L L D O R F : S.2

Feuerwehrfest

in Gefahr?

N I E N S T E D T E N : S.2

Hermann-Renner

Teich wird saniert

I S E R B R O O K : S.3

Flüchtlinge:

Plötzlich weg

E L B V O R O R T E : S.4

Wedel will’s

wissen

Die Elbvororte –

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Sommer-Badespaß

für nur 1 Euro 50

Elbvororte | MK

Die Rissener SPD-Bürgerschaftsabgeordnete

und Umweltpolitikerin

Anne Krischok hat sich

erfolgreich für einen verbilligten

Badespaß eingesetzt. Kinder

unter 16 Jahren sollen nach

den Plänen der Regierungsfraktionen

in den Sommerferien zu

einem günstigeren Preis in die

Bäder gelangen. Die genaue

Höhe wird noch mit Bäderland

vereinbart, Krischok geht aber

derzeit davon aus, dass der

Eintrittspreis dann bei 1,50

Euro pro Person liegen wird.

„Das Angebot ist eine tolle

Ergänzung zum Ferienpass“,

sagte Krischok. Das Angebot

wird noch über die Schulen

bekannt gemacht. „Jetzt brauchen

wir nur noch schönes

Sommerwetter“ freut sich die

Politikerin.

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Wildgehege-Chef Dr. Michel Delling mit seinem Uhu

Der Chef des Rissener Wildgeheges,

Hamburgs einzigem

staatlichen Wildtierpark,

hat nicht nur einen

großen Vogel, er vertritt auch

noch Vaterstelle im Leben des

Jungvogels. Mindestens dreimal

am Tag verlangt der sieben

RISSEN

Es weihnachtet sehr!

Quartiersmanagerin Vivienne Kalka präsentiert den Weihnachts-Pfahlewer | Krohn

Nach dem erfolgreichen Start

der individuellen Blankeneser

Weihnachtsbeleuchtung

im vergangenen Jahr

soll das Zentrum in der

kommenden Adventszeit

noch großzügiger mit Pfahlewern

und weiterem Adventsschmuck

verziert werden.

Der Pfahlewer erinnert an ein für

Blankeneser Fischer im 18. und

frühen 19. Jahrhundert charakteristisches

Fahrzeug.

Neben einem neuen Eingangstor

an der Elbchaussee und

Lichterketten mit Pfahlewer-

Motiv in den Bäumen am

Marktplatz hat die Blankenese

Interessen-Gemeinschaft e.V.

(BIG) ein Pfahlewer-Standmotiv

für den Innenraum in Auftrag

gegeben. Das Standmodell ist

ca. 80 cm hoch und kann nicht

nur von den Mitgliedern der

BIG, sondern auch von weiteren

Interessenten für das eigene

Schaufenster oder Wohnzimmerfenster

bei der BIG während

der Adventszeit gemietet werden.

Deshalb war sich Quartiersmanagerin

Vivienne Kalka

auch nicht zu schade, schon

BLANKENESE

Dr. Delling

hat einen Vogel!

Wochen alte Uhu nach Futter –

ganz schön anstrengend! Der

Jungvogel wurde von seiner

Mutter ausgestoßen und wird

nun von Dr. Michel Delling

aufgezogen. Tagsüber „wohnt“

das Tier im Büro des Wildgehege-Chefs,

abends kommt er

• Rolladen – Rolltore

• Fenster- u. Türsicherungen

• Markisen

• Insektenschutz

Foto: Sturzenbecher

mit nach Hause. Das Tier hat

seinen Pfleger übrigens als Vater

anerkannt. Seine Artgenossen

würde er nicht als solche

erkennen. Daher soll er als ausgewachsener

Uhu die Besucher

der Waldschule in Rissen „unterrichten“

Seite 3

mitten im Sommer (Das Bild

entstand am 23. Juni – ein halbes

Jahr vor Heiligabend!) für

ein Foto mit dem Motiv zur

Verfügung zu stellen. Wer Interesse

an einer Pfahlewer-

Patenschaft hat, kann sich telefonisch

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2 • DorfStadt-Zeitung 09/2016 • 30.06.2016

ALTONA AKTUELL

Neues aus dem Bezirksrathaus | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf

Achim Wiegand Foto: privat

Moin, liebe Leser,

da kann man nichts machen:

die Briten sind out. Selbstgewählte

Isolation gegenüber der

EU. Viele sind den Briten böse.

Doch vergessen wir nicht: kaum

eine deutsche Stadt hat so viele

Links zur Insel wie Hamburg.

Grünanlagen wie der Jenischpark

sind englisch inspiriert.

Die Engländer schenkten

Deutschland via Hamburg nach

1945 die Pressefreiheit. Kevin

„Mighty Mouse“ Keegan begeisterte

beim HSV mit rasanten

Dribblings und feinen Pässen.

Fazit: Wir Hamburger haben

weiter ein Herz für Euch, liebe

Engländer. Aber macht bitte

keine weiteren Dummheiten…!

Pauken-Schlag

Lurup/Osdorf – Seit Jahren

warten die Menschen in den

dichtbesiedelten Stadtteilen

Lurup und Osdorf auf eine U-

oder S-Bahn. Trotz Versprechen:

zum Spatenstich kam es

nie. Nun hat die Bezirkspolitik

mit einem kräftigen Pauken-

Schlag reagiert! Selten einmütig

fordern GRÜNE, SPD

und FDP die Hamburgische

Bürgerschaft dazu auf, Planungen

anzugehen. Das sei wichtig

für die Entwicklung des gesamten

Bezirks und dazu noch

günstig. GRÜNE-Chefin Gesche

Boehlich: „Neue Wohngebiete

dürfen nicht von Schnellbahnanschlüssen

abgeschnitten sein.“

Thomas Adrian, SPD-Fraktionsvorsitzender:

„Für die Menschen

im Hamburger Westen

muss eine gute S- oder U-

Bahn-Anbindung kommen.“

Lorenz Flemming, Leiter der

FDP-Fraktion: „Wir wollen,

dass endlich die stetig wachsenden

ÖPNV-Bedarfe gedeckt

werden.“

Leuchtturm-Projekt

Blankenese – Spätestens wenn

die Elbvertiefung kommt, soll

das spargelige rotweiße Lichtzeichen

unter dem Süllberg

verschwinden. Eigentlich. Doch

nun könnte Rettung kommen.

In Gestalt des Architekten Helge

Kühnel (47). Der Elbvorortler,

der schon als Buttje am Strand

spielte, will aus dem ausgedienten

Blankeneser Leuchtturm ein

„Gezeiten-Kunstwerk“ machen.

Das würde weithin sichtbar

Ebbe und Flut anzeigen. Eine

Idee: Flügel an dem Stängel

zeigen bei Ebbe nach unten, bei

Flut nach oben. Der Plan liegt

jetzt bei Ämtern und Politik.

Das Problem ist noch das Geld.

Nun rauchen die Köpfe. Sagen

auch Sie Ihre Meinung: www.

gezeitenkunst.de

Flüchtlings-Integration

Rissen – Das Tauziehen um den

Umgang mit Schutzsuchenden

geht weiter. Klaus Schomaker

(Rissen) als Sprecher der Volksinitiative

„Hamburg für gute

Integration!“ verlangt „eine

Zentrale Koordinierungsstelle

für Integration (ZKI), angebunden

an die Senatskanzlei mit

ausreichendem Budget und personellen

Ressourcen.“ Dort soll

die Eingliederung notleidender

Ausländer für ganz Hamburg

standardisiert werden. Klingt

gut. Aber nicht für den Senat.

Der will sich lieber weiter dezentral

um Flüchtlinge kümmern.

Nun wird das 35seitige Initiativenkonzept

hin- und hergereicht...

Weltpolitik-Folgen

Altona – Die große Politik hat

mal wieder die Bezirksversammlung

eingeholt. Dieses

Mal betrifft es die Städtepartnerschaft

zwischen Altona und

dem Istanbuler Bezirk Maltepe.

Dessen Kommunalbürgermeister

Ali Kiliç mag nicht mehr

als Hauptgastredner zur altonale

kommen, hat abgesagt. Grund:

die Resolution des Deutschen

Bundestages zum Völkermord

der Türken an den Armeniern.

Das wollte die Fraktion DIE

LINKE nicht auf sich sitzen lassen,

forderte die Bezirksversammlung

auf, sie möge den

Affront durch Übernahme des

Berliner Beschlusses beantworten.

Eine Mehrheit gab es dafür

nicht. Privat räumen Abgeordnete

aller Parteien ein, es sei

bedauerlich, dass ein internationales

Thema die deutschtürkischen

Beziehungen bis in

die Kommunen belaste.

Klimaschutz-Konzept

Altona – Da Umweltgifte bekanntlich

keine Grenzen kennen,

ist Klimaschutz auf jeder

politischen Ebene ein Thema.

So auch in der Bezirksversammlung

Altona. Christian

Trede, GRÜNE-Sprecher: „Tornados

über der Stadt und

Starkregen mit Überflutung zeigen,

dass wir uns mitten in

Auswirkungen des Klimawandels

befinden.“ Vor diesem Hintergrund

hat die Bezirksversammlung

mit großer Mehrheit

beim Bund neue Mittel beantragt,

um einen kommunalen

Plan zum Schutz vor Treibhausgasen

ausarbeiten zu können.

Dabei soll Altona zum

Vorbild werden: der Bezirk ist

der erste in Hamburg, der einen

„Klimaschutzmanager“ plant.

Barriere-Freiheit

Lurup – Wie fühlt es sich an,

mit verbundenen Augen von

einem Blindenführhund über

den Zebrastreifen gebracht zu

werden? Und was erleben Rolli-

Fahrer auf Hamburgs Straßen?

Das und mehr kann man beim

„Aktionstag barrierefreies Altona“

erleben. Und zwar am 6.

Juli 2016 von 11–18 Uhr auf

dem Eckhoffplatz in Lurup.

Ausrichter des aktionsreichen

Tages ist die Altonaer Gesundheits-

und Pflegekonferenz.

Eintritt frei!

E l b v o r o r t e

Feuerwehrfest in Gefahr?

Park und Spielplatz oder Flüchtlingswohnungen statt Schafweide am S-Bahnhof Sülldorf | Markus Krohn

Ausschnitt aus dem seit Anfang Februar geltenden Bebauungsplan

Sülldorf 3 mit der Parkanlage, in der möglicherweise das

Feuerwehrfest weiter statt finden kann.

Plan: Bezirk Altona

SÜLLDORF

Die Feuerwehr hält sich mit

Kommentaren zurück, aber

für viele Kameraden und

Sülldorfer wäre die Bebauung

der Festwiese am S-

Bahnhof Sülldorf eine Enttäuschung

– wurde ihnen doch

schon das Osterfeld genommen,

auf dem sich einmal im Jahr

Sülldorfer Familien zum Osterfeuer

trafen. Und auch die

Wiese am S-Bahnhof, auf der

zurzeit noch friedlich Schafe

weiden, war jahrzehntelang am

ersten Septemberwochenende

das Feuerwehrfest Treffpunkt

vieler Sülldorfer Familien. Sollen

diese Traditionen kurzerhand für

Flüchtlingswohnungen eingetauscht

werden? Fällt der dörflich

gestaltete Eingangsbereich

ins Dorf der Wohnungspolitik

des Senates zum Opfer?

Eingesetzt für die Bebauung

mit Flüchtlingswohnungen hatte

sich MoPo-Reporter Mike

Schlink (25), der sich an der

Senatsaktion „Finding Places“

beteiligt hatte. Er wohnt nach

eigenen Angaben in der direkten

Nachbarschaft der gut

5.000 Quadratmeter großen

Wiese. Bereits in den vom

Senat durchgeführten Workshops

waren von anderen Teilnehmern

Bedenken geäußert

worden, doch der Zentrale

Koordinierungsstab Flüchtlinge

(ZKF) befand: „Die Fläche erscheint

bautechnisch geeignet“.

Lediglich eine Lärmschutzwand

wegen der benachbarten S-

Bahnstation regt der ZKF an.

Weiter heißt es: „Gemäss einer

ersten Masseplanung könnten

auf dem westlichen Grundstücksteil

rd. 90 Plätze entstehen.

Falls der östliche Teil des

Flurstücks ebenfalls genutzt

werden kann, wären rd. 140

Plätze möglich.“ Dieser Teil ist

für die Schaf- und Hühnerhaltung

derzeit verpachtet.

Was allerdings weder der Kollege

der MoPo noch der ZKF

beachtet haben: Am 8. März

wurde der Bebauungsplan Sülldorf

3 veröffentlicht und ist

damit rechtskräftig in Kraft

getreten. Der Bebauungsplan

sieht unter anderem auf dem

jetzt als Schafweide und Festplatz

genutzten Areal eine

Parkanlage und einen Spielplatz

vor. Somit ist die Einschätzung

von Henrik Strate,

SPD-Bezirksabgeordneter,

stadtentwicklungspolitischer

Sprecher seiner Fraktion und

Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr

Rissen richtig, die er

Anfang Juni twitterte: „Was für

ein Unsinn. Festwiese #Sülldorf

ist geschützte Grünanlage &

wird nicht bebaut. 2015 schon

15 Jahre Elbschloss-Residenz

Exclusives Wohnen für Senioren – Zuwendung inbegriffen | Wolf Wiegand

NIENSTEDTEN

Für Ältere, die etwas auf

sich halten, ist die Adresse

Elbchaussee 374 begehrt.

Denn hier steht nach dem

Urteil einer Zeitschrift

„Deutschlands feinstes

Seniorenheim“, die Elbschloss

Residenz. Dieser Tage

feiert die schlicht-moderne

Wohnanlage gleich neben dem

Nienstedtener Seegerichtshof

15 Jahre Jubiläum.

Dass in der Elbschloss Residenz

nur selten eines der 167 Appartements

zu haben ist, liegt

an dem besonderen Konzept.

Geschäftsführer Nikolaos Tavridis

(Blankenese) zielt auf

Rentner und Pensionäre, die

bereit sind, in einen angenehmen

Lebensabend zu investieren.

Dafür wird den Bewohnern

auf dem Gelände der ehemaligen

Elbschloss Brauerei ein

Rundum-Wohlfühlprogramm

geboten – und das nicht nur im

erstklassig designten Hausschwimmbad

mit Sauna- und

Massagebereich.

Allein schon der Mittagstisch:

Das nimmt man nicht in einer

Kantine ein, sondern im gediegenen

Restaurant „Hanseatic“.

Dort bietet Küchenchef Masaaki

Sakai täglich drei Menüfolgen

zur Auswahl. Die Tische

sind eingedeckt mit feinem

Tuch, schweren Platztellern

und Silberbesteck. Vorspeisen

und Salate holt sich jeder am

Buffet, wer nicht mehr so gut

zu Fuß ist lässt sich von freundlichen

Kellnerinnen bedienen.

Wertschätzung – das ist in der

Sülldorf-Sommer 2016

Sommer

Blick auf die Elbschloss-Residenz von der Elbchaussee

Foto: PR

Elbschloss Residenz Maxime.

Ob Rezeptionistin oder Pflegeschwester,

alle Mitarbeiter sind

auf Zuwendung geeicht. Rekrutieren

tut Tavridis sein Personal

unter anderem in der

Kreuzfahrtbranche, wo Kundenwünsche

heilig sind. So hat

jeder Bewohner das Gefühl,

individuell gesehen zu werden –

keine Last, sondern ein Gast zu

sein, egal, wie die Gebrechen sind.

Kein Wunder, dass die Elbschloss

Residenz auch von

Prominenten entdeckt worden

ist. Siegfried Lenz verbrachte

hier inkognito in einem Penthouse

seine letzten Lebensjahre.

Noch heute aktiv ist der

einstige NDR-Moderator und

Hamburg-Erzähler Kurt Grobecker

(79). Der setzt sich

schon mal ans Klavier oder

präsentiert eigene Texte.

In diesem Jahr

haben sich die

Sülldorfer Institutionen

zusammengetan

und veranstalten

ein ganzes

Wochenende

lang den »Sülldorf-

Sommer 2016«.

Zum Auftakt am Freitag (1. Juli) öffnet die Grundschule

Lehmkuhlenweg von 16–19 Uhr ihre Pforten zur Kunstausstellung.

Der Hof Gerkens stellt um 17 Uhr seinen Milchviehbetrieb

vor – inklusive Kälberstreicheln.

Am Sonnabend (2. Juli) bieten die Institutionen und Vereine

im Dorf ein buntes Programm mit Reiterflohmarkt, Treckerrundfahrten,

Naturkundlichen Führungen, Lesungen, Tag der

offenen Tür bei Franziskus e.V., Musikprogramm im Konservatorium,

u.v.m.

Am Sonntag, 3. Juli, startet dann das Sommerfest der Kirchengemeinde

Sülldorf-Iserbrook mit einem Gottesdienst in der

St. Michaelskirche. Anschließend wird im Kirchengarten ein

Picknick gefeiert. Zum Abschluss des Sülldorf-Sommers

singt der Popchor um 17 Uhr in der St. Michaelskirche.

Termine: 1.–3. Juli 2016

Orte: Schule Lehmkuhlenweg, Hof Gerkens, Sülldorfer

Reiterladen, Hof Glissmann, Hof Timmermann, Freiwillige

Feuerwehr Sülldorf, Bürgerverein am Sülldorfer Brunnen,

Franziskus e.V., Festwiese hinter der Bahn, Hamburger

Konservatorium, St. Michaelskirche

Vollständiges Programm: www.suelldorf-sommer.de

Foto: WAW

verworfen worden“.

Wann dort als Planziel eine

Parkanlage und eine Spielplatzfläche

konkret realisiert werden

soll, sei zum gegenwärtigen

Zeitpunkt noch nicht absehbar,

ist zudem von Bezirksamtssprecher

Martin Roehl zu

erfahren. Die gegenwärtige

Nutzung der Fläche als Festplatz

sei dem Bezirksamt bekannt.

Somit kann zumindest

noch in diesem Jahr zum 45.

Mal das Feuerwehrfest in Sülldorf

statt finden.

Hermann-Renner-

Teich wird saniert

Nienstedten | MK

Bereits im Februar hatte die

Bezirksversammlung beschlossen,

dass der Hermann-Renner-

Teich als Teil der „söben

Dieken“ in Nienstedten saniert

werden müsse. Nun will das

Bezirksamt zunächst eine ökologische

Untersuchung beauftragen,

um Art und Umfang des

geeigneten Vorgehens festzulegen.

Erst danach soll es an die

Umsetzung gehen. Dass das

alles so lange dauert, hat damit

zu tun, dass andere Prioritäten

gesetzt worden sind und die

Kapazitäten im Amt derzeit

nicht ausreichen, das Vorhaben

voranzubringen. Im Herbst

2016 soll es aber endlich los

gehen. Dann können Anlieger

auch eine gebührenpflichtige

Einleitgenehmigung beantragen,

um ihr Regenwasser in den

Hermann-Renner-Teich einzuleiten,

was der Qualitätsverbesserung

sicher hilft. Möglicherweise

können auf diese Weise

aber auch Regenwassergebühren

für das entwässerte

Grundstück reduziert werden.

Im Zuge der normalen Unterhaltungsarbeiten

wurden schon

Verbesserungen in der Grünanlage

durchgeführt.


E l b v o r o r t e DorfStadt-Zeitung 09/2016 • 30.06.2016 • 3

Panne bei fördern & wohnen: »Plötzlich waren sie weg...«

Zentrale Erstaufnahme in der Schenefelder Landstraße versehentlich kurzfristig geräumt | Manuela Tanzen

Traurige Gesichter in der

Grundschule Schela: Die

„Fuchsklasse“ ist nicht

mehr da! Und dabei hatten

sich Kinder und Lehrer solche

Mühe gegeben, die

Flüchtlingskinder aus der Zentralen

Erstaufnahme (ZEA) an

der Schenefelder Landstraße in

ihrer Schule willkommen zu

heißen.

„Eine Woche lang erschien

plötzlich kein Kind mehr, wir

wussten nicht, was los war“, so

Schulleiterin Anja Albers.

„Nach einer Woche kam eine

neue Gruppe. Wir wissen aber

nicht, wie es weitergeht, ob es

die Fuchsklasse nach den Sommerferien

noch geben wird.“

Hintergrund: Die in Zentralen

Erstaufnahmen (ZEA) untergebrachten

Kinder sind schulpflichtig,

werden normalerweise

dort unterrichtet. Eine große

Herausforderung für die Lehrkräfte,

zum Teil pensionierte

Lehrer, denn Alter, schulische

Vorbildung, sprachlich-kultureller

Hintergrund der Kinder

und Jugendlichen liegen oft

weit auseinander. Viele sind

traumatisiert, haben im Heimatland

oder auf dem Fluchtweg

belastende Erfahrungen

gemacht. Und die Wohnverhältnisse

in den Erstaufnahmen

sind auf’s Notwendigste begrenzt.

In der ZEA an der

ISERBROOK

Noch werden die Spielgeräte von den hier untergebrachten Zuwandererkindern genutzt. Mittelfristig

soll die Erstaufnahme in der Reichspräsident-Ebert-Kaserne aber geschlossen werden. Foto: Tanzen

Schenefelder Landstraße, eigentlich

eine Bundeswehrkaserne,

reicht der Platz nicht für

Unterricht; zwei benachbarte

Schulen, Schela und Stadtteilschule

Blankenese, sprangen

ein, richteten Lerngruppen ein.

Ein Sonderfall, der die Lehrkräfte

wohl noch mehr fordert,

denn der Grat ist schmal: Auf

der einen Seite möchte man die

Flüchtlinge willkommen heißen,

ihnen Strukturen geben,

versuchen, sie in den Schulalltag

zu integrieren. Aber

immer in dem Bewusstsein,

dass jederzeit eine Weitervermittlung

in eine andere Wohnunterkunft

oder schlimmstenfalls

die Abschiebung erfolgen

können. Klaus-Peter Goeke-

Hillmann unterrichtet die Lerngruppe

an der STS Blankenese;

er empfindet diese Gratwanderung

als „…schwierig! Besonders

weil weder die Familien

noch wir wissen, wie lange die

Schüler bei uns bleiben werden.

Manchmal werden sie ‚über

Nacht‘ in andere Unterkünfte

verbracht, ohne dass wir wissen,

wohin und an welche

Schule sie kommen — ob sie

überhaupt eine neue Schule

haben — und: Wir können uns

nicht einmal richtig von ihnen

verabschieden.“ Goeke-Hillmann

weiter: „Wie sehr die Schüler

zum Teil an ihrer alten Gruppen

hängen, erkennt man auch

daran, dass sie bei vielen

Gelegenheiten zu Besuch kommen.“

Lehrerein Imke Dieckmann

sagt sogar: „Einige Flüchtlinge

sind, nachdem sie in anderen

Schulen reguläre Plätze

bekommen haben, wiedergekommen.

Es gefällt ihnen bei

uns viel besser!“ Diese Kinder

nehmen weite Wege in Kauf,

um in ihrer alten Gruppe weiterzulernen,

andere werden nun

anderweitig beschult, idealerweise

in einer Internationalen

Vorbereitungsklasse IVK, dem

nächsten Schritt auf dem Weg

zum regulären Schulbesuch.

Zurück zur überstürzten Räumung

der ZEA Iserbrook, dem

plötzlichen Verschwinden der

Lerngruppen-Schüler: Wären

die Lehrer rechtzeitig informiert

worden, hätten sie den

Kindern vielleicht ein gutes

Gefühl mit auf den Weg geben

können, dass die Vermittlung in

eine neue Wohnunterkunft eine

Verbesserung ihrer Situation

bedeuten kann. Susanne

Schwendtke, Pressesprecherin

des ZEA-Betreibers „fördern &

wohnen“, erläutert: „Der Druck

zur Weitervermittlung ist extrem

hoch. Oft erfahren die

ZEA erst sehr kurzfristig, wenn

etwas frei geworden ist. Welche

Familien umziehen, entscheidet

sich nach Dringlichkeit. Daher

werden sie erst kurz vorher

informiert, um Diskussionen,

Unruhe, Rivalitäten zu vermeiden.“

Trotzdem, so Schwendtke

zur kurzfristigen Schließung

und ebenso kurzfristigen Wiedereröffnung

dieses Standortes:

„Dabei handelte es sich nicht

um ein übliches Vorgehen, sondern

— offen gestanden — um

eine Panne. Das zuständige

Team bei f & w war davon ausgegangen,

dass die Einrichtung

zügig geräumt werden sollte, da

sie zur Schließung vorgesehen

sei. Tatsächlich sollte die

Schließung aber nicht umgehend

erfolgen, sondern mittelfristig.

Ein anderer Standort

wurde stattdessen geschlossen,

dessen Bewohner dann in die

(frei gewordene) Schenefelder

Landstraße verlegt. Wo auch

immer das Missverständnis

genau entstanden ist: Es ist

bedauerlich. Grundsätzlich sind

wir als Betreiber immer darum

bemüht, den Kindern nur die

unvermeidlichen Schulwechsel

zuzumuten. Und selbstverständlich

achten wir darauf, mit den

Schulen, die Kinder aus unseren

Erstaufnahmen unterrichten,

gut zusammenzuarbeiten.“

Nicht wild genug

Junguhu im Wildgehege vor großen Aufgaben | Markus Krohn

Noch mehr Nachwuchs: Drei »Deutsche Lachshühner«, eine

bedrohte Haustierrasse. Im Herbst sind die Küken erwachsen

und werden im Wildgehege zu sehen sein.

Foto: Sturzenbecher

Zuwachs im Wildgehege

Rissen: Vor sechs Wochen

schlüpfte ein Uhu (Wissenschaftlich

Bubo bubo),

wurde aber von der Mutter verstoßen.

Jetzt lebt der Jungvogel

bei seinem Ziehvater, Wildgehege-Chef

Dr. Michel Delling

im Büro, abends darf er sogar

mit nach Hause.

Das Ei hat die Größe eines mittelgroßen

Hühnereis, ist weiß

und ansonsten völlig unscheinbar.

Geschlüpft erreicht das

Küken auf der Waage gerade

mal 60 Gramm. Inzwischen ist

das Tier zu einem 40-Zentimeter-Jungtier

herangewachsen

und bringt 1.500 Gramm auf

die Waage.

Seinen ersten Auftritt hatte das

neue „Schoßtier“ des Wildgehege-Leiters

beim Rissener Dorffest.

Dabei war deutlich zu

sehen, dass der junge Uhu sich

kaum von seinem Ersatzvater

trennen konnte. „Der Uhu hat

RISSEN

Der noch namenlose Uhu

Foto: Sturzenbecher

sich sehr an uns Menschen

gewöhnt und würde seine

Artgenossen in der Wildnis

oder in unserem Gehege nicht

als Artgenossen anerkennen“

erklärt Dr. Delling die Nähe zu

den Menschen. Irgendwann

muss der keine Vogel in eine

Voliere umziehen. So lange

unterhält er die Mitarbeiter des

Wildgeheges hinter den Kulissen,

um Futter zu erbetteln.

„Wir haben ihn daran gewöhnt,

tagsüber sein Fressen zu bekommen,

so ist er nicht wie

seine wilden Artgenossen darauf

angewiesen, seine Beute in

der Nacht zu fangen, und ich

kann ruhig schlafen, ohne

geweckt zu werden“, freut sich

Delling. Daher war die Aufzucht

auch nicht so anstrengend

wie es bei einem Säugetier

gewesen wäre. Zwei bis

dreimal am Tag erhält der Uhu

Mäuse, Ratten, Wachteln und

ähnliche Tiere als Futter, zuerst

in sehr kleinen Stücken, später

kommen größere Fleisch- und

Fellstücke sowie Knochen (zur

Gewölle-Bildung) hinzu. Ausgewachsen

erreicht ein Uhu ein

Gewicht zwischen 1.800 bis

2.500 Gramm und eine Spannweite

zwischen 1,60 und 1,80

Metern. Weibliche Uhus können

in Einzelfällen sogar bis zu

4.000 Gramm schwer werden.

Einen Namen hat der Nachwuchs

des Wildgehege-Teams

übrigens noch nicht, denn er

hat seine Geschlechtsreife noch

nicht erreicht, sodass das

Geschlecht noch nicht erkennbar

ist. Außerdem gilt die

Sterblichkeitsrate von jungen

Uhus mit über 80 Prozent als

sehr hoch. Nach etwa drei

Monaten sinkt das Risiko

erheblich und es kann davon

ausgegangen werden, dass der

Vogel überlebt. Dann wird er

getauft. Dann wird er wahrscheinlich

auch die Besucher

der Waldschule erfreuen. Und

somit einen wichtigen Beitrag

zur Erziehung von Schülern

aus den Elbvororten leisten.

Fahrradwerkstatt vom BVE

Am Rugenbarg reparieren Flüchtlinge Fahrräder jetzt selbst | Markus Krohn

Auch wenn die Erstaufnahme

am Rugenbarg Ende

September geschlossen

werden soll, tut sich dort

noch so einiges: Um den

Bewohnern eine sinnvolle

Beschäftigung zu ermöglichen,

hat der Bauverein der Elbgemeinden

(BVE) dem Deutschen

Roten Kreuz (DRK) eine mobile

Fahrradwerkstatt gespendet.

Die Werkstatt, die in einem

Container untergebracht ist,

wird von zwei ehrenamtlichen

Helfern betreut. „Es sind die

kleinen Dinge des Alltags, die

der Einrichtung fehlen und durch

unser Haus schnell ergänzt

werden können. Unser Handeln

sehen wir als klassische Nachbarschaftshilfe",

so Peter Finke,

BVE-Abteilungsleiter, bei der

OSDORF

über

Ihr

Schlachter

40Jahre

in Alt-Osdorf

Übergabe. Die Anschaffung ist

übrigens nicht umsonst: Auch

wenn die ZEA Ende September

geschlossen wird, kann das

DRK den Container möglicherweise

in anderen Erstaufnahmen

einsetzen. Eine Entscheidung

dazu wird aber erst mit

Auslauf des Projektes am

Rugenbarg getroffen.

Der einzig selbstschlachtende Betrieb in den Elbvororten

Versch. Grill-Steaks

natur oder mariniert

z.B. Rind, Schwein, Lamm, Geflügel, ...

Peter Finke vom BVE übergibt die Fahrradwerkstatt an Einrichtungsleiter

Sven Kessler und die beiden ehrenamtlichen Betreuer

Karl-Heinz Albrecht und Erich Reinthaler

Foto: Forberg

Für die Grill-Saison!

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4 • DorfStadt-Zeitung 09/2016 • 30.06.2016

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E l b v o r o r t e

Wedel will’s wissen

Großprojekt kommt gegen Hamburgs Willen | Interview von Wolf Achim Wiegand

Anfang Juni war es soweit:

Der Stadtrat von Wedel

winkte den Verkauf des

ersten Grundstücks auf dem

Areal des umstrittenen „Businesspark

Elbufer“ durch. Das

war der Startschuss zum ehrgeizigsten

Projekt der kleinen

Nachbarstadt Hamburgs. Auf

knapp 9.000 Quadratmetern

wird direkt vor der Landesgrenze

das Projekt „Elbcube5“

entstehen: eine kleine würfelförmige

Bürostadt mit bis zu

8.000 Arbeitsplätzen.

Baubeginn: 2017.

Was für die schleswig-holsteinische

Stadt im Hamburger

Speckgürtel ein willkommener

Steuersprudel ist, stößt in der

Freien und Hansestadt auf

wenig Gegenliebe. Senat und

Bezirk Altona befürchten durch

so viel Gewerbe eine Flut neuen

Autoverkehrs in die Elbvororte

hinein. Und dort sind die Durchgangsstraßen

heute schon dauergestaut.

Also zog das Bezirksamt

Altona die „Notbremse“,

erklärte das Rissener Grenzgebiet

zum Wohngebiet und

zwingt Wedel so zu teuren

Umweltauflagen – doch die

33.000-Einwohnerstadt hält

keck dagegen und klagt.

Wolf Achim Wiegand sprach

für die DorfStadt-Zeitung mit

dem Mann hinter dem Projekt:

Wedels Bürgermeister Niels

Schmidt (parteilos).

WEDEL

Wedels Bürgermeister Niels Schmidt

halten beispielsweise die Ausweisung

eines reinen Wohngebietes

wegen der Vorbelastungen

für falsch. Im Ergebnis werden

wir durch den Hamburger B-

Plan in unseren Entwicklungsmöglichkeiten

beschränkt.

Könnten Sie nicht woanders

bauen?

Nein, ein Grundstück wie das

ehemalige Exxon-Mobil-Gelände

gibt es nicht nochmal. Im

Kurzporträt:

Der Bürgermeister von nebenan

· Name: Niels Schmidt, parteilos, 56 Jahre alt

· Werdegang: Eltern Tankstellenpächter in Wedel, Abitur am

Johann-Rist-Gymnasium Wedel, Wehrdienst in Pinneberg,

erlernter Beruf: Diplom-Verwaltungswirt

· Amtszeit: sechs Jahre, am 28. Februar 2016 zum dritten

Mal gewählt.

· Familie: leibliche Tochter Karoline (leitet Medienprojekt

in New York), Sohn aus zweiter Ehe, heutige Frau ist

Zahnarzthelferin in Wedel

· Wohnung: zur Miete in Genossenschaftssiedlung

· Zitat: „Ich bin ein schneller Esser“

· www.niels-schmidt.de

Absolut. Eine länderübergreifende

Ordnungsinstanz wäre wünschenswert.

Etwa im Rahmen

der Metropolregion Hamburg.

»Die neuen Jobs

nutzen auch Hamburg«

Zurück zum Klein-Klein. Unterstützen

Sie Forderungen,

zur Entlastung der Wedeler

Landstraße eine neue S-Bahnhaltestelle

mit P&R in Höhe

Famila einzurichten?

Das ist eine gute Idee! Sie

scheitert aber am Geld. Eine

kleine Stadt kann das nicht

allein schaffen. Es ist übrigens

nicht einzusehen, dass HVV-

Spätzüge der Linie S1 in Blankenese

enden, anstatt nach

Wedel durchzufahren. Das

bleibt auf der Agenda und da

sind wir uns mit Altona einig.

Foto: Wiegand

Und was ist mit der oft angekündigten

Autofähre von

Wedel nach Jork?

Die Idee des Hamburger Unternehmens

Becker Marine Systems

ist gut. Aber auch da hakt

es am Geld. Die Stadt kann

keine finanzielle Verantwortung

für das Projekt übernehmen.

Die Finanzfrage und weitere

Fragen, wie die Zukunft der

Lühe-Schulau-Fähre sind zu

klären, bevor sich die Stadt

Wedel endgültig positioniert.

Ein Schlusswort?

Gerne. (kurzes Nachdenken)

Man sollte den Konflikt zwischen

Hamburg und Wedel

nicht überhöhen. Beide Städte

sind sich bei vielen anderen

Themen einig. Es ist legitim für

eigene Interessen zu kämpfen.

Aber am Ende braucht’s eine Lösung,

die allen Betroffenen nutzt.

»elbcube 5« im BusinessPark

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DorfStadt: Herr Bürgermeister,

Sie wollen mit dem „Businesspark

Elbufer“ Gewerbesteuer

für die Stadtkasse Wedels erwirtschaften.

Hamburg dagegen

will angrenzende Wohnund

Landschaftsschutzgebiete

schützen. Und nun?

Schmidt: Ich akzeptiere, dass

unsere Nachbarn in Hamburg

andere Interessen haben. Die

muss man durch Gespräche

lösen. Auf Verwaltungsebene

hatten wir einen Kompromiss

erarbeitet, der aus meiner Sicht

den Interessen beider Seiten

gerecht geworden wäre. Leider

ist die von uns gewollte Kooperation

durch den Beschluss

der Bezirksversammlung ohne

weitere Rücksprache aufgekündigt

worden. In einem Gespräch

mit dem Chef der Senatskanzlei

wurde uns bestätigt, dass „Wedel

sich bewegt hätte“, aber am

Ende wurde der Beschluss der

Bezirksversammlung umgesetzt…

…und deshalb hat Wedel eine

Normenkontrollklage gegen

Hamburg eingereicht…

...nun, wir lassen gerichtlich

prüfen, ob der beschlossene B-

Plan rechtsfehlerhaft ist. Wir

Übrigen halte ich die Sanierung

und Revitalisierung von ehemaligen

Industrieflächen für besser

als die Bebauung von Grünflächen.

»Hamburg reagiert

unzeitgemäß«

Haben Sie Verständnis dafür,

dass Hamburg idyllische Wohnstraßen

erhalten und den

Elbvororten nicht noch mehr

Verkehr zumuten möchte?

Klar, ich sehe die Problemlage.

Dennoch ist die Ausweisung als

reine Wohngebiete unzeitgemäß,

ebenso wie die Kappung

von Verkehrsverbindungen. Das

passt nicht zur Metropolregion

Hamburg. Hamburg profitiert

doch auch von der Revitalisierung

des alten Industriestandortes

an seiner Grenze, denn

Bewerberinnen und Bewerber

für die entstehenden Arbeitsplätze

werden gewiss nicht nur

aus Wedel kommen.

Der Streit zwischen Hamburg

und Wedel wirkt kleinlich.

Müsste man nicht mehr grossgross

denken, anstatt kleinklein?

Animation: HLP Hanse Immobilien GmbH

Wedel erhält im I. Bauabschnitt auf 8.900 Quadratmeter fünf

repräsentative Gebäude mit Infrastruktur in einer völlig neuen

städtebaulichen Qualität. In moderner Architektur mit großzügig

bemessenen Glasfassaden findet sich ein Konzept für

flexible Büroflächen mit bis zu 355 Quadratmetern pro Etage.

Der Rat der Stadt Wedel hat am 2. Juni mit großer Mehrheit

dem Verkauf der ersten ca. 10.000 Quadratmeter großen

Fläche auf dem BusinessPark zugestimmt.

In einer städtebaulichen Entwicklungsachse gelegen profitieren

Eigentümer und Mieter bei der Umsetzung des Masterplanes

Business Park Elbufer Wedel von einer Infrastruktur

durch die Integration von Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie,

Kindertagesbetreuung und einem Hotel. Für ein gutes

Bauchgefühl sorgen Kantine und Catering mit täglich wechselnden

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Andreas Köpf: Herz für Kinder

Iserbrooker Physiotherapeut lädt zum Golf-Benefiz-Turnier nach Holm | PR

G e s u n d u n d a k t i v i n d e n S o m m e r DorfStadt-Zeitung 09/2016 • 30.06.2016 • 5

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6 • DorfStadt-Zeitung 09/2016 • 30.06.2016

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und eigenständiges Erarbeiten

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Innen selber erklären immer

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den Druck auf Schüler.

Gleichzeitig steigen die Erwartungen

von Unternehmen an

die Schulabgänger auch immer

weiter an. Schüler mit Lücken

im Basiswissen haben trotz vielleicht

noch passabler Schulnoten

häufig kaum Chancen

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dann in den betrieblichen

Auswahlverfahren. Die Studien

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8 • DorfStadt-Zeitung 09/2016 • 30.06.2016

Der große

S-Bahnhof-

TEST

Wedel

Rissen

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Iserbrook

Blankenese

Hochkamp

Klein Flottbek

(Botanischer Garten)

Othmarschen

Bahrenfeld

I m

Altona

RE6 / RB 71

Klein-Flottbek/Botanischer Garten

S-Bahnstationen auf der Linie S1 im DorfStadt-Test | Manuela Tanzen

G e s p r ä c h

Quelle: Andronov-Fotolia/HVV

Ein neues Leben für alte Stühle

Ingo Tietkens hält die Tradition des Polsterers wach | Markus Krohn

Sehr charmant, das ehemalige Bahnhofsgebäude. Es steht heute unter Denkmalschutz.

Auf unserer Teststrecke von

Wedel nach Altona lohnt

sich das Aussteigen hier

ganz besonders: Direkt am

S-Bahnhof liegt der Botanische

Garten, zu jeder

Jahreszeit einen Besuch wert.

Praktisch die große P+R-

Anlage mit 255 Parkplätzen,

stark frequentiert die Bushaltestelle.

Denn von hier aus geht

es mit dem Bus zum Elbe

Einkaufszentrum, und die Osdorfer

und Luruper, die ja keine

ELBVORORTE

eigene S-Bahnhaltestelle haben,

fahren mit der 21 nach Hause.

Im Mai 1867 von der Altona-

Kieler Eisenbahn-Gesellschaft

eröffnet, diente die Station

ursprünglich auch als Güterbahnhof,

heute fahren hier nur

noch S-Bahnen. Zum Bahnsteig

gelangt man über eine Fußgängerunterführung,

deren bläuliche

Fliesen bei der testenden

Redakteurin unliebsame Erinnerungen

an die Schulschwimmhalle

aus Kindheitstagen

wachrufen. Sehr viel

charmanter die Anfang des 20.

Jahrhunderts errichtete hölzerne

Überdachung des Bahnsteigs

und der Blick auf das weiße,

ehemalige Bahnhofsgebäude.

Und für Eilige gibt es direkt auf

dem Bahnsteig einen kleinen

DB-Store.

Der DorfStadt Fakten-Check:

Barrierefreiheit: Ja, Rampe und Aufzug.

Fernzüge, andere S-Bahnlinien: S11 Richtung Poppenbüttel

(„Verstärkerlinie“ zu Hauptverkehrszeiten)

Bus: 15 (Alsterchaussee), 21 (Fähre Teufelsbrück – Niendorf Nord,

hält auch am EEZ)

Taxistand: Nicht gesehen, dafür aber eine der selten gewordenen Telefonzellen.

Park&Ride: Ja, Parkhaus mit 256 P+R-Plätzen über 2 Etagen.

Fahrräder: 116 Bike&Ride-Plätze, seit kurzem auch eine StadtRad-

Station.

Frequenz S1: Tagsüber alle 10 Minuten, nachts Pause, nur in

Nächten vor Sonnabend/Feiertagen alle 20 Minuten.

Sicherheit: Geht so, der Abstieg die Rampe runter in den Tunnel und

auch die Unterführung selber sind nicht gerade heimelig.

Beleuchtung: Reicht, Test war aber tagsüber.

Versorgung: Es gibt einen DB-Store auf dem Bahnsteig, Last-Minute-

Kaffee oder -Zeitung also kein Problem.

Wetterschutz: Gut, es gibt überdachte Wartebereiche. Bei allerschlimmstem

Regen kann man unten im Tunnel warten.

Sitzgelegenheiten: Vorhanden, zum Teil überdacht.

Sauberkeit: Ganz okay, stellenweise gut, an anderen Stellen eher

schmuddelig, z.B. sehen die Tunnelwände angesifft aus

(Feuchtigkeit?).

Besonderheit: Das ehemalige Bahnhofsgebäude ist sehr schön, heute

denkmalgeschützt. Auch die Holzüberdachung am Bahnsteig hat

was. Botanischer Garten gleich gegenüber.

Subjektiver Gesamteindruck, Bemerkung: Je nachdem, wo man steht…

Viel Grün, P+R sehr praktisch, gute Busanbindung;

aber auch eine wenig charmante Unterführung, hier und da

leicht angeschmuddelt.

Fazit: Hat viel Schönes, ist aber nicht durchgehend flott(bek).

Foto: Tanzen

Showroom mit tausenden von Dekostoffen zum Anfassen

und Aussuchen

Stoffe, soweit das Auge

reicht. In Regalen, an den

Wänden, auf dem Arbeitstisch.

Hier in der Werkstatt

dreht sich alles um die Gestaltung

der hochwertig ausgestatteten

Wohnung. Vor allem alte

Stühle und Sofas haben es dem

Raumausstattermeister angetan:

„Es gibt richtig viele

Schätze überall in den

Elbvororten. Mit schönen hochwertigen

Stoffen und dem richtigen

Werkzeug sind die Möbel

OSDORF

nach unserer Aufarbeitung wieder

wie neu“ schwärmt Ingo

Tietkens, der seit April 2001 die

Geschicke von „Fuelscher Raumausstattung“

lenkt.

Gerade feierte der Osdorfer das

50-Jährige Jubiläum der Firma

und sieht zuversichtlich auf die

nächsten fünf Jahrzehnte.

„Unsere Auftragsbücher sind

voll. Wir werden regelmäßig

weiter empfohlen“, erklärt er

mir. So selbstverständlich wie

das klingt, ist es gar nicht, denn

vorhandene Polstermöbel neu

gestalten oder aufpolstern zu

lassen, gilt nicht gerade als

modern und vor allem teuer.

Doch gerade wenn man geliebte

Möbelstücke aufpolieren und

modernisieren lassen möchte,

Fotos: Krohn

ist die Aufarbeitung

durch einen Fachmann

deutlich günstiger als ein

Neukauf. Und offenbar

gibt es wieder mehr Kunden,

die dieses Handwerk

zu schätzen wissen. „Kurz nach

der Übernahme des Betriebes

gab es einen großen Einbruch“,

erinnert sich Tietkens. Nach

dem Anschlag auf das World

Trade Center gingen die Bestellungen

radikal zurück. Aber

nach 10 Jahren zuverlässiger

Ingo Tietkens entfernt vorsichtig eine alte Bespannung von

einem antiken Stuhl

Foto: Krohn

Arbeit und viel Geduld kehrte

der Erfolg zurück. Heute bearbeitet

der Meister mit vier festen

Mitarbeitern die Aufträge

und ist stolz auf die Arbeiten,

die er vorweisen kann.

Besonders gern erinnert er sich

an eine Auftragsarbeit, die er

vor einigen Jahren mit einem

sehr bekannten Hamburger

Modedesigner durchführte: In

seinem Wintergarten, der etwa

acht Meter hoch ist, wurden

elektrische Raffrollos mit speziellem

Stoffdesign verbaut.

„Ich freue mich, wenn ein

Kunde mein Handwerk schätzt

und Ideen in die Gestaltung seines

Hauses einbringt.“, sagt

Tietkens und lächelt. Auch an

den Lederhocker mit der besonders

vernähten

Sitzkannte kann er

sich noch gut erinnern.

„Wir hatten

genaue Vorgaben vom Kunden,

wie das genäht sein sollte – es

ergab sich eine sehr fruchtbare

Zusammenarbeit“. Genauso

wichtig ist ihm aber auch, dass

sich sein Kunde über das Ergebnis

seiner Arbeit freut und

als zufriedener Kunde sein

Geschäft weiter empfiehlt, „denn

davon lebe ich“, ergänzt er. So

ist er froh über jedes Stuhlkissen,

das er polstern darf. Der

Aufwand dafür ist gar nicht so

hoch. Ein Neukauf würde sich

im mittleren und Hochpreissegment

meist nicht lohnen.

Tietkens selbst wusste schon in

der 9. Klasse, dass er im Bereich

Raumausstattung etwas lernen

wollte und so ging er nach seinem

Schulabschluss in die

Ausbildung in Harburg – zweieinhalb

Stunden An- und

Abfahrt von Osdorf aus inklusive.

Nachdem er 1989 seinen

Meisterabschluss feierte und

anschließend als Ausbilder in

einem Institut arbeitete, übernahm

er im April 2001 den eingeführten

Betrieb von Herrn

Fuelscher, einer von 180 noch

übrig gebliebenen Betrieben, die

seit Beginn seiner Ausbildung

(360) übrig geblieben sind.

Neben Aufpolsterungen verdient

Tietkens seine Brötchen

mit Gestaltungsaufgaben in

verschiedenen öffentlichen und

Wohnräumen. Gerade stellt er

eine Lieferung mit Gardinenstangen

und Gardinen für eine

Schule zusammen, die er noch

am Freitag installieren will.

„Unsere Leidenschaft ist Design,

unsere Kultur ist Qualität,

und das zu erschwinglichen

Preisen. Geben auch Sie uns die

Chance, Sie von unserer Leistung

zu überzeugen.“ Wirbt er

für seine Firma, die auch Sonnenschutzanlagen

(Rollos, Plissees,

etc.) für Privathaushalte

herstellt.

Fülscher Raumausstattung

Osdorfer Landstraße 228

Tel.: 5 11 02 01

www.fuelscher.com

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