Das Stadtgespräch Juli 2016

meinrhwd

Magazin für Rheda-Wiedenbrück

NR. 524 • Juli 2016 • 42. JAHRGANG

nicht

öffentlich!

Hinterzimmerpolitik


2 Das Stadtgespräch


3

ENTSCHEIDUNGEN UNTER AUSSCHLUSS DER WÄHLER

Die Dunkelkammer der Demokratie

Das Stadtgespräch

im Juli

Foto: Kostsov – shuttersock.com

Nur wenige Menschen in

Rheda-Wiedenbrück stören

sich daran, dass es im politischen

Alltag immer weniger

Transparenz gibt. Was

»die da oben« entscheiden,

bekommt man in der Regel

nur mit, wenn man direkt

betroffen ist. Mitbestimmung,

Mitverantwortung,

Mitgestaltung – diese

kostbaren Standards eines

demokratischen Gemeinwesens

– werden mit dem

Wahlzettel abgegeben. Wie

kann das überhaupt passieren,

sind doch alle kommunale

Vorschriften und

Verfahrensweisen letztlich

von der Freiheitlich Demokratischen

Grundordnung

hergeleitet, die den Wähler

als Souverän – also Quasi

zum Staatsoberhaupt – bestimmt

hat.

Die Erklärung ist: Was an Entscheidungen

und Verfahren kommunal

daher kommt, ist unter Umständen

längst nicht mehr in kommunaler

Hand. Entscheidungs- und

Organisationsprozesse stellen

sich heutzutage anders dar, als die

kommunale Selbstverwaltung in

den Anfängen der Bundesrepublik

geplant und gemeint war: Was

früher von Ämtern entschieden

wurde, obliegt oftmals kommunalen

GmbHs, deren Aufsichtsräte

keineswegs Interesse daran haben,

Öffentlichkeit herzustellen.

Privatisierung hebelt

Mitsprache aus

Das über 120 Jahre alte GmbH-

Gesetz kennt keine Transparenz.

Seine Gründungsväter haben

nicht voraus gesehen, dass es einmal

Gesellschaften geben könnte,

die Steuergelder bewirtschaften:

Städtische Tochterunternehmen

tun das derzeit als kommunale

GmbH. In Rheda-Wiedenbrück

sind das »Stadtwerk« und die

»Flora Westfalica«. Wer hier mehr

Transparenz einfordert, wird mit

dem Hinweis auf das GmbH-

Gesetz abgespeist. Dabei hat der

Steuerzahler jedes Recht zu erfahren,

wenn nicht gar mitzubestimmen,

wie der Flora Westfalica-Park

gestaltet wird – keineswegs ist

es demokratischer Standard, mit

bereits fertigen Konzepten nach

Gutsherrenart abgewatscht zu

werden, wenn man zum Beispiel

mehr erfahren möchte über den

Wasserlauf in der Spielerei und

den Meinungswandel, der offensichtlich

seit der Vorstellung

des Konzepts stattgefunden hat:

Während der Wasserlauf damals

aus hygienischen Gründen nicht

haltbar war, gehört er nun zum

gesicherten Bestand. Was hat zu

diesem Stimmungsumbruch geführt?

»Geheimniskrämerei

erzeugt Misstrauen«

In Süddeutschland haben sich

einige Städte nach heftigen Auseinandersetzungen

durchgerungen,

die Aufsichtsratssitzungen

der kommunalen GmbHs

für die Öffentlichkeit zu

öffnen. Der Streit ging

vor die Verwaltungsgerichte.

So auch in Passau.

Der Vizepräsident des Regensburger

Verwaltungsgerichts

gab der Obrigkeit

Nachhilfeunterricht in Demokratie:

»Geheimniskrämerei

erzeugt Misstrauen«.

Städtische Bäder und

Stadtentwicklung – dies

alles seien Themen, die die

Bürger hautnah berühren

und vorab öffentlich diskutiert

werden sollten.

Der Regensburger Verwaltungsrichter

erklärte in

seiner Urteilsbegründung,

warum er die Zulassung

eines Bürgerbegehrens für

mehr Transparenz in der

Passauer Rathauspolitik

für rechtens erklärt. Bürger

werden durch die Aufsichtsratssitzungen

vor vollendete Tatsachen

gestellt, die Kontrolle der

Presse wird ausgeschaltet.

Die ÖDP nannte die verschlossenen

kommunalen Gesellschaften

die »Dunkelkammern der Demokratie«.

Auf ihre Klage hin wurde

die Geheimhaltungspflicht 2006

aufgehoben.

Den Passauer Medien werden seitdem

die Tagesordnungspunkte

mitgeteilt, die nicht der Geheimhaltung

unterliegen. Sie können

als Beobachter die Sitzungen

besuchen. Diese Trendwende ist

allerdings in Rheda-Wiedenbrück

noch nicht angekommen.

Gelungene Transparenz

Nicht nur in Passau tagen die

städtischen Tochterunternehmen

öffentlich. Etliche bayerische

Städte wie Bamberg lassen

bei Aufsichtsratssitzungen

kommunaler Töchter die Öffentlichkeit

zu, wie zum Beispiel

bei Körperschaften des Sozialen

Wohnungsbaus, kommunalen

Sitzung

AUSGESCHLOSSEN

Entscheidungen

im Hinterzimmer

Seite 3

AUSGEZEICHNET

Reckenberg

Weinfestival

Seite 8

AUSGELASSEN

Feuerwehrfest St. Vit

Seite 10

AUSGEWARTET

Schützenfest

Batenhorst

Seite 16

AUSGETÜFTELT

Ferienspiele mit

dickem Programm

Seite 40


4 Das Stadtgespräch

Stadtwerk-Geschäftsführer Thorsten Fischer (l.) und Bürgermeister Theo Mettenborg

vor dem E-Smart des Stadtwerks

Der Wasserlauf in der Spielerei, erst hygienisch bedenklich – jetzt gesicherter Bestand.

Grundstücksgeschäften, Event-

Gesellschaften, Stadtwerke u. a.

Dort bestehen seit Juli 2011 die

Aufsichtsratssitzungen der Stadtwerke

aus einem öffentlichen und

nicht öffentlichen Teil. Die Presse

kann jederzeit dem öffentlichen

Teil beiwohnen.

Nicht bei uns

In Rheda-Wiedenbrück hingegen

tagen die Arbeitsgruppen des

Stadtrates viel zu oft unter Ausschluss

der Öffentlichkeit. Hier

gelten hausgemachte Spielregeln,

die offenbar durch »Externe«

– sprich das gemeine Volk –

in Frage gestellt werden könnten.

Warum ist das so? Warum können

städtische Verwaltung und Politik

ohne die Bürger vor sich hin

entscheiden, ohne dass die ausgeschlossenen

Steuerzahler rebellisch

werden? Hat man doch erst

jüngst durch die Geheimnistuerei

rund um TTIP mitbekommen, dass

Bürger aufgeklärt und informiert

werden möchten über das, was

ihre gewählten Vertreter in ihrem

Auftrag machen. Vor allem, wenn

bis zum letzten Moment geheim

verhandelt wird, was das Leben

der Menschen direkt betrifft.

Wähler als zahnloses

Stimmvieh

Nirgendwo ist dieses Abseits

deutlicher zu spüren als in der

Kommunalpolitik und der Kommunalverwaltung.

Hier ist jeder

Bürger immer hautnah im Regress

für das, was seine Stadt entscheidet.

Aber für unsere Ratsmitglieder

ist das Zusammensitzen

in abgeschotteten Zirkeln kein

Problem. In Rheda-Wiedenbrück

fordert nur der UWG-Mann Dirk

Kamin mehr Transparenz für die

Arbeit der städtischen Gremien.

Der mündige Bürger, so seine

Begründung, möchte nicht nur

über getroffene Entscheidungen

informiert werden, er will auch

den Prozess, die Argumente und

sämtliche Entwicklungen bis zu

einer Entscheidung mitbekommen.

Beispiel Stadthalle

Der Aufsichtsrat der Flora Westfalica

beschloss am 16. Juni 2016 ein

multifunktionales Konzept, das

sicherlich in der nächsten Ratssitzung

am 4. 7. 2016 kaum noch

verändert werden dürfte.

Es weist eine Saalfläche von 700

qm aus für 700 Besucher an Tischen

und 900 Gästen bei einer

Reihenbestuhlung. Der Neubau

soll aufsteigendes Gestühl als

mobile Sitztribühne sowie eine

sog. »Grid-Decke« erhalten. Diese

Deckenkonstruktion erlaubt

ein Höchstmaß an Flexibilität. Die

Kosten für das Gebäude betragen

mit Ausstattung, Lärmschutz und

Parkplatz rund 14 Mio. Euro.

Der Aufsichtsrat spricht die präjudizierende

Empfehlung an den

Rat aus, die neue Bürgerhalle zu

realisieren.

Dieser Vorgang verwundert: Der

Rat hat es umgekehrt bislang vehement

abgelehnt, die Aufsichts-


5

UWG-Mann Dirk Kamin

ratsmitglieder der städtischen

und anderer GmbHs zu beeinflussen

oder gar für sie Empfehlungen

auszusprechen.

Es erstaunt ebenfalls, dass dieses

Konzept nicht in der ratsvorbereitenden

Haupt- und Finanzausschusssitzung

am 20. 6. 2016 zur

Diskussion gestellt wurde. Der

Ausschuss beschloss aber gegen

die Stimmen von FDP und SPD

den Bau der Bürgerhalle bis zum

Jahr 2019 sowie die Deckelung

»der Maßnahme« auf Basis der

»endgültigen Kostenschätzung«.

Damit können aber nur die o. a.

Zahlen gemeint sein. Der Hauptausschuss

hat hingegen noch

nicht entschieden, »auf welche

Art und Weise das Finanzierungsdelta

zwischen Gesamtkosten (s.

o.) und der Ansparung bis 2019

(8,6 Mio. Euro) geschlossen werden

soll«.

Offene Fragen: Kann der Rat nach

einem Bürgerhausbeschluss Vorsteuersteuer

geltend machen?

Warum wird die Wirtschaftslichkeitsrechnung

der Öffentlichkeit

vorenthalten? Warum bleiben Vorkosten

wie Grundstückskosten,

Erbpachtkosten und alte Planung

ungenannt?

So sehr die Flora Westfalica, die

Stadt und der Rat auf das GmbH-

Gesetz pochen, wenn es um die

Transparenz des Aufsichtsrats

geht, so sind diese Grenzen zwischen

den beiden Körperschaften

im Alltagsgeschäft längst gefallen:

Die Verwaltung, konkret die

Stadtkämmerei »wird prüfen, ob

ggf. eine Fremdkapitalfinanzierung

über die Flora Westfalica

darstellbar ist«. Und die Flora

Westfalica kündigt sich in der

Vorlage für die Ratssitzung am 4.

7. unter »Fachbereich/Abteilung«

der Stadtverwaltung an.

Entscheidungsträger in

Rheda-Wiedenbrück

Das Einzelhandelskonzept (siehe

Das Stadtgespräch 6/16) wurde

nur in kleinen geschlossenen Arbeitskreisen

entwickelt, die Zwischenbilanz

wurde der Öffentlichkeit

allein durch die Presse und im

Rat vorgestellt. Warum wurde es

nicht diskutiert mit den Bürgern?

Zumindest das war früher guter

Brauch. Wir erinnern uns an große

Versammlungen zur Stadtentwicklung

bei Nigges, im Domhof

und bei Neuhaus. »Anregungen

und Bedenken« zu einem bereits

fertigen Konzept abzugeben ist

wahrhaftig kein Ersatz für die

Kommunikation auf Augenhöhe.

Der Arbeitskreis »Haushalt der

Zukunft« z.B. tagt keineswegs

öffentlich. Auf der Grundlage

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6 Das Stadtgespräch

seiner Erkenntnisse und Beschlüsse

diskutieren Haupt- und Finanzausschuss

sowie der Rat der Stadt

an unseren Köpfen vorbei. Dabei

wären auch hier viele Bürger von

Rheda-Wiedenbrück gern auf

dem Stand der Dinge: Wie geht

es weiter? Von Zeit zu Zeit wohl

dosierte Verlautbarungen auszutröpfeln,

sei wahrlich kein Ersatz

für die gebotene kontinuierliche

Transparenz, kritisiert Kamin. Das

Beispiel Gesamtschule zeigt, dass

durch nicht-öffentliche Arbeitsgruppen

Ergebnisse zustande

kommen, die niemand durchschaut.

Willy Brandt, Bundeskanzler 1969-1974

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F057884-0009 / Engelbert

Reineke / CC-BY-SA 3.0

Heiner Geißler, ehem. Generalsekretär der

CDU, Bundesfamilienminister 1982-1985

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Lothar / CC-BY-SA 3.0

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Mit verdeckten Karten

Bevor im Rat oder in den Fachausschüssen

der Stadt wichtige Entscheidungen

getroffen werden,

tragen die Arbeitskreise Informationen

zusammen. Üblicherweise

geschieht das nicht öffentlich.

Aber ist das richtig? Der mündige

Bürger will wissen, wie es zu den

Einschätzungen der Arbeitskreise

kommt. In den Arbeitskreisen

unserer Stadt allerdings ist es ein

Tabu, sich in die Karten gucken zu

lassen. Warum? Und warum soll

es ein Geheimnis bleiben, welches

Ausschussmitglied wofür

gestimmt hat und mit welchen

Argumenten sich der gewählte

Stadtrat in bestimmten Debatten

positioniert. Die rechtsgültigen

Entscheidungen allein offenbaren

nur Bruchstücke der ganzen

Wahrheit. Die eigentliche Politik

spielt sich faktisch längst vor der

öffentlichen Ratssitzung ab.

bieren!«. Das bei vielen Menschen

verloren gegangene Vertrauen in

die Politik könne nur durch Informationen

und Mitbeteiligung zurückgewonnen

werden, so Geißler.

Transparenz ist Medizin gegen

Politikverdrossenheit, Wahlmüdigkeit

und Protestwahlen.

Probleme des politischen Alltags

müssen auf Augenhöhe diskutiert

werden: Der Ausbau relativ

gut erhaltener Straßen gegen

den Willen der Bürger ist nur ein

Beispiel für ein missratenes Gegeneinander.

»Wir sind keine Erwählten; wir

sind Gewählte« sagte Willy Brandt

in seiner legendären Regierungserklärung

1969. »Wir werden un-

sere Arbeitsweise öffnen und

dem kritischen Bedürfnis nach

Information Genüge tun«. Auch

wenn die Zeiten unpolitischer

und unsere Volksvertreter satter

geworden sind, kann man knapp

50 Jahre später von unseren

Ratsmitgliedern erwarten, dass

wir Wähler besser eingebunden

werden – zumindest durch das

Ratsinformationssystem auf der

Homepage der Stadt informiert

werden. Das ist zwar noch weit

entfernt von Willy Brandts Vorstoß

»Mehr Demokratie wagen!«,

aber immerhin besser als der Status

Quo in unserer Stadt.

Raimund Kemper

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Kirchstraße 1 | Rheda-Wiedenbrück

Telefon 0 52 42.90 14 45

Mehr Demokratie wagen

Der als Querdenker geschätzte

Urdemokrat Heiner Geißler plädierte

für mehr Bürgerbeteiligung

im Rahmen einer Fachtagung der

Stuttgarter Stadtentwicklungs

GmbH am 11. Juli 2011: »Was kann

denn falsch daran sein, wenn

die Bürger informiert sind? Die

Politik tut gut daran, sich nicht

gegen die Leute zu stellen. Sie

sollte Informationen transparent

machen. Man muss es nur pro-

Der Stadthallen-Standort neben der Gaststätte Klein aus der Machbarkeitsstudie

Tischmann-Schrooten


7

FUNDRAISING

Mit anvertrauten Pfunden wuchern

für Gemeinde-Bauprojekte

Verschiedene Aktionen für die

Projekte »Herzenssache« (Neues

Gemeindehaus in Rheda)

und »Kirche. alle Tage« (Umbau

der Wiedenbrücker Kreuzkirche)

in der Ev. Versöhnungs-

Kirchengemeinde haben bereits

stattgefunden. Nun soll es eine

gemeinsame Aktion zugunsten

beider Bauprojekte geben: »Mit

anvertrauten Pfunden wuchern«.

In diesem Gleichnis Jesu (auch

bekannt als »Gleichnis von den

anvertrauten Talenten«; zu finden

in Matthäus 25,14-30 und in

Lukas 19, 12-27) wird von einem

Herrn erzählt, der seine Knechte

reich mit finanziellen Mitteln

ausstattet, die möglichst vermehrt

werden sollen, sich selbst

auf Reisen begibt und nach geraumer

Zeit zurückkehrt, um mit

seinen Knechten abzurechnen.

Dabei erzählen diese von ganz

unterschiedlichen Erfolgen, die

sie mit den Mitteln erzielt haben.

Auch die Kirchengemeinde will

einzelne Menschen mit Geld

ausstatten, das sie zugunsten

der Bauprojekte in Rheda und

Wiedenbrück vermehren sollen.

Der Startschuss dazu wird in den

Gottesdiensten in allen Bezirken

am Sonntag, dem 3. Juli, gegeben.

Während der Gottesdienste

werden Beträge in Höhe von

zehn oder zwanzig Euro ausgegeben.

Wer an diesem Datum nicht

kommen kann, aber trotzdem

mitmachen möchte, kann sich

in den Gemeindebüros melden.

Insgesamt 2.000 Euro werden

zur Verfügung gestellt. Dabei

werden jeweils 500 Euro aus

den sogenannten Projekttöpfen

der Bezirke Rheda und Wiedenbrück

entnommen. 1.000 Euro

werden beigesteuert vom Bezirk

Langenberg, der im August 2015

den Erlös des Gemeindefestes

den Bauprojekten gestiftet hat.

In den Bezirken Rheda und Herzebrock-Clarholz

wird der Erlös

der anvertrauten Pfunde in das

Projekt »Herzenssache« und in

den Bezirken Wiedenbrück und

Langenberg in das Projekt »Kirche.

alle Tage« fließen.

Ende der Aktion soll am Erntedankfest

sein, das dieses Jahr auf

Alle sind aufgerufen, zugunsten der Gemeinde-Bauprojekte mit ihren Pfunden zu wuchern

– vielleicht wird ja aus wenig Geld eine ganze Schubkarre voll. Foto: Beuermann

den 2. Oktober fällt. Der Kreativität,

wie das Geld vermehrt wird,

sind keine Grenzen gesetzt. Egal

ob etwas Selbstgebasteltes verkauft

wird, das Geld beim Babysitten

oder durch Gartenarbeit

vermehrt wird oder durch Organisation

einer Lesung oder eines

Konzertes Früchte trägt: Alles ist

willkommen! Originelle Einfälle

zur Geldvermehrung sollen in allen

Bezirken in Ideenbörsen gesammelt

werden. Entsprechende

Ideen-Karten für eine Pinnwand

sind in den Gemeindehäusern,

den Büros und bei den Pfarrer/

innen erhältlich. Die Gemeinde

freut sich auf viele kreative Vorschläge

und auf einen möglichst

hohen Erlös der Aktion.

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8 Das Stadtgespräch

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SAMSTAGS

BIS 16 UHR GEÖFFNET

DAS WEINFESTIVAL LOCKT

AUF DEN RECKENBERG

Ein tolles Fest

geht in die zweite

Runde

(Kem) Wer guten Wein in netter

Gesellschaft liebt, wird sich beim

Weinfestival am 8. und 9. Juli 2016

beim zweiten Weinfestival auf

dem Reckenberg so richtig wohl

fühlen. Der Event hat zwischen

den historischen Gebäuden des

alten Amtssitzes ein definitiv

stimmungsvolles Ambiente gefunden.

Das Weinfestival ist eine

Feier für alle Generationen. Es

lockt Jung und Alt. Und natürlich

gibt es für sie nicht nur Wein. Jede

Menge Bier, Limonade und Mineralwasser

wird zum Ausschank

bereitgehalten.

Mit vielen hundert Besuchern

war schon das erste Weinfestival

in Wiedenbrück im Juli 2015

ein durchschlagender Erfolg. Es

stimmte einfach alles: die Musik,

die präsentierten Weine und

Köstlichkeiten. Da wollte auch der

Wettergott nicht abseits stehen:

Er bescherte der Veranstaltung

sommerliche 26° C bis tief in den

Abend.

Viel Lob

Besucher und Beschicker waren

voll des Lobes für den Veranstalter,

Filippo Speranza, der das Fest

professionell geplant und durchgeführt

hatte. Sie bedankten sich

bei ihm für die beiden fantastischen

Tage auf dem Reckenberg.

Es ist einfach unglaublich, wie

viele Besucher da waren, unglaublich,

wie viel Unterstützung

es von allen Beteiligten gab. Alles

lief wie am Schnürchen. Filippo

hat einfach ein Händchen für die

erfolgreiche Organisation von

Events. Kein Wunder, dass die Beschicker

alle wieder mitmachen

wollen und nicht wenige Gäste

Filippo zur abermaligen Durchführung

eines Weinfestivals motivierten.

Tja, was sollen wir sagen, Filippo

Filippo Speranza, Initiator und Organisator des Weinfestivals auf dem Reckenberg

hat die Herausforderung gern

angenommen und er wäre nicht

Filippo, wenn er in diesem Jahr bei

der Durchführung des Festes nicht

noch einen draufsetzen würde.

Die angedachten Initiativen beginnen

bei der Illuminierung und

dem Arrangement des gesamten

Ambientes und reichen bis zum

Bühnenprogramm im Zentrum

des Budenrunds. Klar, dass Filippo

bei diesen positiven Voraussetzungen

für die Neuauflage des

Weinfestivals auf eine Steigerung

der Besucherzahlen setzt.

Wein und viel mehr

An den Weinständen wird es

richtig rund gehen. Es passt hier

einfach alles perfekt zusammen.

Dafür stehen die Partner in den

Weinständen. Zu ihnen gehören

u. a. der Ratskeller, das Schokolädchen

und der Kleine Weinkeller

aus Isselhorst. Sie bieten eine

schmackhafte Auswahl an Weinen

aus den feinsten Lagen von

Rheinhessen, Mosel und Rhein.

Filippo selber ist mit italienischen

Weinspezialitäten vertreten und

Sapori schenkt Weine speziell mit

toskanischer Provenienz ein. Der

in Gütersloh ansässige österreichische

Weinhändler Heiner Varnholt

kredenzt Weine aus seinem

Heimatland.

Auch für den kleinen und großen

Appetit ist gesorgt. Der Ratskeller

backt frischen Flammkuchen,

sardischen Käse hält der Italiener

bereit und auf dem Grill bereitet

Sträter allerlei Herzhaftes zu.

Ohne Musik geht es nicht

Einen großen Anteil an der tollen

Atmosphäre hat die Musik. Am

Freitag, ab 19.30 Uhr ist als Hauptact

das niederländische Duo Nosotras

mit perfektem Akustik-

Rock dabei. Seine stimmgewaltige

Mennana Ennaoui ist eine Rockund

Blues-Sängerin, die schon

auf diversen großen Bühnen dieser

Welt performed hat. Sie wird

begleitet von Andre Krengel. Der

Gitarren-Virtuose verbindet Jazz,

Flamenco, Gypsy-Jazz, Rhythm

and Blues und good old fashioned

Rock’n’Roll in seinen einmaligen

Interpretationen. Zusammen sind

die beiden Nosotras und bringen

einen Acoustic-Mix von unterschiedlichen

Musikrichtungen

nach Rheda Wiedenbrück.

Musikalischer Top-Act am Samstag,

ebenfalls ab 19.30 Uhr, ist

die hoch geschätzte heimische

Band »WohnzimmerSoul«. Wenn

Marc Tecklenborg (Vocals/Guitar),

Bernd Dombrowski (Vocals/

Bass) und René Heinz Amtenbrink

(Vocals/Percussion) sowie der international

gebuchte Michael van

Merwyk (Vocals/Guitar) aufspielen,

ist ein hohes Mitmach- und

Gänsehautpotential angesagt. Die

Jungs von »Wohnzimmer Soul«

lassen die 80er und 90er Jahre,

Soul und Funk sowie Klassiker

und aktuelle Hits im neuen Gewand

und genau mit der richtigen

Portion Entertainment erklingen.

Sie leben die präsentierte Musik

und unterhalten mit einer lockerflockigen

Moderation.


Gesetzentwurf zur Modernisierung des

Besteuerungsverfahrens

Am 9. Dezember 2015 hat die Bundesregierung

nach durchgeführten

Diskussionen mit zahlreichen Verbänden

einen Gesetzesentwurf zur

Modernisierung des Besteuerungsverfahrens

veröffentlicht.

Ziele des Gesetzentwurfes sind die

Steigerung von Wirtschaftlichkeit

und Effizienz der Finanzbehörden

durch einen verstärkten Einsatz

von Informationstechnologie und

zielgenauen Ressourceneinsatz,

die vereinfachte und erleichterte

Handhabbarkeit des Besteuerungsverfahrens

durch mehr

Serviceorientierung und nutzerfreundlichere

Prozesse sowie eine

Neugestaltung der rechtlichen

Grundlagen.

So sollen zukünftig durch ein

Risikomanagementsystem »ein-

fache« Steuererklärungen identifiziert

und anschließend durch

den Einsatz moderner EDV ohne

menschliches Eingreifen automatisch

abgewickelt werden. Mit

dieser Entlastung der Mitarbeiter

möchte die Bundesregierung dem

Personalmangel in der Finanzverwaltung

entgegen treten.

Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung

der Finanzverwaltung

ist zudem eine Versendung von

Steuerbescheiden auf dem elektronischen

Wege geplant. Bei vorliegender

Zustimmung zu diesem

Verfahren versendet das Finanzamt

eine Benachrichtigungsmail

über die Verfügbarkeit des Steuerbescheides,

der anschließend

online durch den Steuerpflichtigen

abgerufen werden kann.

Neben weiteren Änderungen soll

die Frist zur Abgabe von Steuererklärungen

für Steuerpflichtige, die

steuerlich beraten werden, gesetzlich

normiert werden: Die Abgabe

muss spätestens bis zum 28. Februar

des übernächsten Jahres erfolgen.

Bei dann verspäteter Abgabe

ist zwingend ein Verspätungszuschlag

festzusetzen. Bisher lag

diese Festsetzung im Ermessen

des Finanzamts.

Das Gesetz soll am 1. Januar 2017

in Kraft treten. Aufgrund der anspruchsvollen

technischen Rahmenbedingungen

soll die Umsetzung

jedoch nur schrittweise

bis zum Jahr 2022 erfolgen. Da die

Bundessteuerberaterkammer bereits

Kritik an einigen Regelungen

des Gesetzesentwurfs geübt hat,

Sven Wegener

9

anzeigen

ist im weiteren Gesetzgebungsverfahren

noch mit Änderungen des

Entwurfs zu rechnen.

Sven Wegener

Der Autor ist Steuerberater in der

Kanzlei Wortmann & Partner &

Co. KG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

· Steuerberatungsgesellschaft

Rheda-Wiedenbrück

EV. VERSÖHNUNGS-KIRCHENGEMEINDE

Künftig zentrales Gemeindebüro in Rheda

Die Neubaumaßnahmen der Ev.

Versöhnungs-Kirchengemeinde

haben auch Auswirkungen auf

den Arbeitsbereich der Gemeindebüros.

Künftig soll es nur noch

ein zentrales Gemeindebüro im

neuen Gemeindehaus Rheda an

der Berliner Straße geben.

Da die Wiedenbrücker Gemeindesekretärin

Doris Fischer zum

Sommer in den Ruhestand geht

und das Gemeindehaus an der

Wichernstraße im Frühjahr 2017

aufgegeben wird, schließt das

Wiedenbrücker Büro bereits zum

30. Juni für den Publikumsverkehr.

Bis das neue, zentrale Gemeindebüro

im Jahr 2017 seinen Betrieb

aufnimmt, stehen die Sekretärinnen

Theresia Wimmer und

Sylvia Ochmann allen Gemeindegliedern

im Büro Rheda an der

Ringstraße 60 (Telefon: 05242 /

94 64 0) mit Rat und Tat zur Seite.

Die Öffnungszeiten des Gemeindebüros

in Herzebrock-Clarholz

bleiben vorerst unverändert.

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10 Das Stadtgespräch

Der Festmarsch der Feuerwehr führt durch das ganze Dorf.

DAS GANZE DORF FEIERT MIT

Feuerwehrfest St. Vit vom 8. bis 10. Juli

(Kem) Die Floriansjünger marschieren

durchs Dorf. Das 4. St.

Viter LF-10-Ziehen begeistert die

Zuschauer. Die Firegirls sorgen

für Stimmung – außerdem Party,

Kinderfest, Fahrzeugschau

und vieles mehr – das alles gibt

es beim St. Viter Feuerwehrfest

vom 8. – 10. Juli.

Einen starken Gemeinschaftssinn

und ein ausgeprägtes Wir-Gefühl

beweisen der Löschzug St. Vit

und die mit ihm befreundeten

Vereine. Der Löschzug gibt St.

Vit seit vielen Jahrzehnten ein

Gesicht.

Getreu dieser Tradition hat das

Festkomitee des Löschzugs mit

viel Kreativität und individuellem

Engagement ein facettenreiches

Programm für Jung und Alt zwischen

dem Feuerwehrgerätehaus

und der Kreisfeuerwehrschule auf

die Beine gestellt. Es beeindruckt

durch eine enorme Vielfalt.

Den Auftakt am Freitag bildet ein

Festmarsch, der musikalisch von

dem Spielmannszug der Werkfeuerwehr

von Westag & Getalit

in Schwung gebracht wird. Im

Anschluss beginnt im Schatten

der Kreisfeuerwehrschule das

LF-10-Ziehen. Die Frage der Teilnehmer

und Zuschauer lautet:

Wird der Vorjahressieger, die

Jungschützen der Ecke Sagemüller,

den Titel verteidigen können?

Im letzten Jahr haben sie sich gegen

eine starke Konkurrenz von

10 Mannschaften durchgesetzt.

Wie auch immer der coole Wettbewerb

beim bevorstehenden

Feuerwehrfest ausgeht – nach

der Ehrung der erfolgreichsten

Teams steigt die Siegerparty mit

DJ Denis. Ab 22 Uhr ist erstmals

Rums Bums dabei.

Den Auftakt am Samstag bilden

der Empfang der Gastfeuerwehren

und ein Festmarsch mit

Kranzniederlegung, musikalisch

begleitet vom Spielmannszug

Rheda und dem Fürstlichen

Trompetercorps. Anschließend

lädt die Band Winds aufs Tanzparkett.

Um 22.30 Uhr werden

die Firegirls mit einer Showeinlage

begeistern.

Der Sonntag beginnt mit einem

Familiengottesdienst. Anschließend

geht es für die ganze Familie

mit vielen Attraktionen und

einem großen Kinderfest sowie

einer Fahrzeugschau mit dem

DRK, THW und IUK (Informationsund

Kommunikationsgruppe des

Kreises) weiter.

Dass die Frauen und Männer des

Löschzugs St. Vit in der Lage sind,

ihre Aktivitäten über die Grenzen

des Dorfes hinaus zu transportieren,

wird abermals die beachtli-


11

Programm

Freitag, 8. Juli

18.30 Uhr Eröffnung des Feuerwehrfestes mit Festmarsch mit

dem Spielmannszug der Werkfeuerwehr Westag & Getalit

19.30 Uhr 4. St. Viter LF-10-ziehen; anschließend Siegerparty mit

DJ Denis von DSL-Events, Eintritt frei

22.00 Uhr Rums Bums Marching Drums & Ostalgie

Eine Attraktion auf dem Feuerwehrfest ist das LF-10-Ziehen.

Samstag, 9. Juli

17.00 Uhr Empfang der Gastwehren & Festmarsch mit Kranzniederlegung

zusammen mit dem Spielmannszug Rheda und dem

Fürstlichen Trompetercorps Rheda

20.00 Uhr Festball mit der Liveband Wind‘s, Eintritt frei

22.00 Uhr Verlosung

22.30 Uhr Firegirls 2.0

che Resonanz aus den anderen

Stadtteilen und den Nachbargemeinden

zeigen. Es gibt einfach

viel zu feiern. Und so mancher

wird dabei gute Bekannte begrüßen

können.

Fleißige Helfer aus den Reihen

des Löschzugs und guter Bekannter

sorgen für einen reibungslo-

sen Ablauf des Festes und natürlich

auch für Essen und Getränke.

»Wir sind überwältigt von solch

einem Engagement und dafür

sehr dankbar. Und wir hoffen,

dass unsere Erwartungen über

einen guten Besuch in Erfüllung

gehen«, sagte Löschzugführer

Martin Frankrone.

Sonntag 10. Juli

12.00 Uhr Familiengottesdienst

13.00 Uhr Zahlreiche Attraktionen: Rundfahrten mit dem Feuerwehrfahrzeug,

Feuerwehrvorführungen, Fahrzeugschau,

Ponyrei ten, Kinderschminken, großer Sandkasten

14.30 Uhr Kaffee und Kuchen

16.00 Uhr Festmarsch mit den Kindern, musikalisch begleitet von

dem Spielmannszug der Werkfeuerwehr Westag & Getalit

Details

www.loeschzug-stvit.de/was-wir-machen/aktionen/

169-feuerwehrfest-2016.html


12 Das Stadtgespräch

WALTERS SCHÖNER

ROSENGARTEN

Ein Paradies

in Rheda-

Wiedenbrück

(Kem) Man muss nicht bis Sangerhausen

oder auf die Insel Mainau

fahren, um sich an einem schönen

Rosengarten zu erfreuen. Unbedingt

empfehlenswert ist ein

Besuch in Walter Freiwalds Rosengarten

am Kapplenkamp. Einmal

im Jahr öffnet er die Tore für die

Öffentlichkeit zu seinem 600 qm

großen Paradies hinterm Haus. In

diesem Jahr hatte er seinen Garten

am Tag der »gärten & parks« (11.–12.

Über 500 Rosen machen Walters Garten zu einem Paradies.

Juni) der von ihm unterstützten Initiative

www.gaerten-in- westfalen.

de geöffnet. Walter konnte sich

über viele Komplimente der Besucher

und so manches fachliche

Gespräch mit Rosenkennern freuen.

Sie staunten über die von ihm

in unzählbaren Stunden mit unendlicher

Kreativität geschaffene

und gepflegte traumhafte Anlage

mit weit über 500 Rosen aus allen

bekannten »Rosenländern«, jungen

und ebenso 250 Jahre alten

englischen Kulturen. Gerade im

Juni und Anfang Juli sowie zur

zweiten Blüte im August und September

erstrahlen die Blüten üppig

in zauberhafter Farbenpracht. Die

Auszeit machten herrliche Torten

aus der Nachbarschaft und frisch

aufgesetzter Kaffee perfekt. Walter

dankt den Frauen für die Unterstützung,

namentlich Barbara

Krämer, die sich um die Bewirtung

der Gäste kümmerte und seinen

Freunden aus der VHS-Sport-Gruppe,

die sich bei der Betreuung der

Gäste abgelöst hatten.

Arbeitslosengeld I und ein Nebenjob: Das sollten Sie wissen

Im Gegensatz zum Arbeitslosengeld

II (Hartz IV) zählen bei der

Anrechnung auf das Arbeitslosengeld

I ausschließlich Einnahmen,

die durch Erwerbseinkommen entstehen.

Andere Einkommen, zum

Beispiel Schenkungen, Erbschaften,

Kindergeld oder Mieteinnahmen,

werden grundsätzlich nicht

angerechnet. Das liegt daran, dass

Arbeitslosengeld I im Gegensatz

Riesiger

Gartenmöbel

Lagerverkauf!

im ehemaligen Praktiker/Max Bahr

zu Hartz IV keine Sozialleistung

darstellt, sondern vielmehr eine

Versicherungsleistung, in die man

zuvor eingezahlt hat.

Zu beachten ist aber, dass beim

Nebeneinkommen parallel zum

Bezug von Arbeitslosengeld I die

Arbeitszeit unter 15 Wochenstunden

liegen muss. Ab 15 Stunden

geht der Arbeitslosen-Status und

somit der Anspruch auf Arbeitslosengeld

I verloren, da die Verfügbarkeit

angezweifelt wird.

Die Aufnahme einer Nebentätigkeit

und der zu erwartende Verdienst

müssen der Arbeitsagentur

unverzüglich und korrekt mitgeteilt

werden. Bei falschen Angaben

droht ein Bußgeld und unter

Umständen ein Strafverfahren. Die

Höhe des Freibetrages bei einem

Nebenjob, der gleichzeitig mit

Westermann GmbH & Co. KG

Hauptstraße 127

33378 Rheda-Wiedenbrück

Tel. 0 52 42 / 98 101-0

info@westermann.cc

www.westermann.cc

dem Bezug von Arbeitslosengeld I

verbunden ist, hängt davon ab, ob

es sich um eine neue oder alte Nebenbeschäftigung

handelt. Ein Nebenjob

gilt als »neu«, wenn er nach

dem Beginn des Arbeitslosengeld

I-Bezuges begonnen wird oder

zu diesem Zeitpunkt kürzer als

zwölf Monate ausgeübt wurde. In

diesem Fall gilt der Freibetrag von

165 Euro: Alles, was diesen Betrag

übersteigt, wird vollständig angerechnet.

Ein Nebenjob gilt dagegen

als »alt«, wenn er bei Beginn des

ALG-Bezuges bereits mindestens

zwölf Monate neben der versicherungspflichtigen,

nun verloren

gegangenen Hauptbeschäftigung

ausgeübt wurde. Bei einer solchen

»alten« Nebenbeschäftigung bleibt

der Nebenverdienst in voller Höhe

anrechnungsfrei, der in den letzten

zwölf Monaten vor Beginn der

Arbeitslosigkeit durchschnittlich

erzielt wurde.

Noch Fragen? Wir antworten gern:

Die Erwerbslosenberatungsstelle

der Pro Arbeit e. V.

Achtung: Alle Angebote des ehemaligen

ZEBRAs finden Sie seit Anfang

2016 im Haus der Ausbildung,

Am Sandberg 72

Erwerbslosenberatungsstelle:

Tel. 05242-57997291

Bewerbungsberatung/Arbeitslosenzentrum:

Tel. 05242-57997290


13

Das Angebot auf dem Stoff- und Tuchmarkt ist riesig.

SOMMERINSPIRATIONEN

Deutsch-Holländischer Stoffmarkt mit

verkaufsoffenem Sonntag

Am Sonntag, den 10. Juli 2016

lockt der Stoffmarkt von 11–17 Uhr

zahlreiche Hobbyschneiderinnen

an unzählige Stände in der Ortsmitte

Rhedas.

Passend zum Sommer erstrahlt

er mit zahlreichen Motiven und

Mustern in fröhlichen Farben.

Diesmal wird alles noch größer,

bunter und vielfältiger. Aus allen

Bundesländern kommen deutsche

Stoffanbieter angereist und häufig

beteiligen sich auch örtliche

Stoffhändler. So entsteht eine

bunte Mischung und ein umfangreiches

Angebot. Man kann hunderte,

vielleicht sogar tausende

Stoffe live und in Farbe anschauen,

anfassen und direkt vergleichen.

Ob man nun gemütlich durch die

Mengen schlendert, Qualitäten

prüft oder sich mit unzähligen

Nähbegeisterten austauscht: Ein

Besuch auf dem Stoffmarkt ist in

jedem Fall ein tolles Erlebnis. Wer

auf der Suche nach bunten Motiven

und Mustern ist, zum Beispiel

für die Innenraum-Gestaltung, ist

hier gut aufgehoben. Ob ein neuer

Kissenbezug, moderne Gardinen

oder hochwertige Tischdecken,

hier bleiben wenige Wünsche offen.

Auch für Kinder lassen sich

witzige Motive von bunten Punkten

bis hin zum Sternenhimmel

toll kombinieren und zu einem

Unikat machen.

Das richtige Material für Ihr

nächstes Design ist am Sonntag

schnell gefunden. Stoffe, Bänder,

Knöpfe, Reißverschlüsse, Garn,

Bügelbilder und vieles mehr. Das

Angebot ist riesig.

In Rheda wird der Nähmaschinenhersteller

Elna mit einem Info-

Stand vertreten sein. Hier haben

die Besucher die Möglichkeit, sich

ausführlich beraten zu lassen. Außerdem

kann man eine wertvolle

Nähmaschine der Marke Elna gewinnen.

Die Verlosung findet um

17 Uhr statt.

Weitere Infos gibt es unter www.

expo-concept.de oder telefonisch

unter 0201-8942150

„Als Mitglied

erleben Sie mehr.“

Deutsch-Holländischer

Stoffmarkt

Entdecken Sie unser MitgliederMehrwert-Programm

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Mit verkaufsoffenem

Sonntag 12-17 Uhr

10. Juli

RHEDA

ORTSMITTE RHEDA

Sonntag 11-17 Uhr


14 Das Stadtgespräch

DORFPLATZ HAT RUH’

Ärgerlich:

Batenhorst muss

warten

Blick auf den Bereich für den zukünftigen Dorfplatz in Batenhorst

(Kem) Der Bau-, Stadtentwicklungs-,

Umwelt- und Verkehrsausschuss

beschloss am 18. Juni 2015

die Neugestaltung der Außenanlagen

an der Herz-Jesu-Kirche

Batenhorst und die Aufwertung

des öffentlichen Straßenraumes

in diesem Bereich zu einem Dorfplatz.

Die Umsetzung der Planung

kam nicht voran, weil die

Vertragsverhandlungen der Stadt

mit der Kirche über die Auszahlung

des Zuschusses und der Abschluss

des Vertrages zwischen

Stadt und Kirche sich hinzogen.

Eine Beschleunigung des Verfahrens

war nicht möglich, weil jede

von dem Vertragswerk betroffene

kirchliche Stelle einbezogen werden

muss. Eine zusätzliche Verzögerung

war aufgetreten, weil

»Paderborn« eine kleinere Größenordnung

auf dem Schirm hatte als

die Stadt. Zwischenzeitlich wurde

von »Paderborn« grünes Licht gegeben.

Bauausschussvorsitzender

Georg Effertz resümierte: »Wir

hatten uns das Ganze auch anders

vorgestellt«. Ende gut, alles gut:

Der Vertrag steht am 28. Juni 2016

im nicht öffentlichen Teil auf der

Tagesordnung im Bauausschuss.

Wenn er genehmigt ist, steht einer

Unterzeichnung des Vertragswerkes

durch den Bürgermeister

und den Dechant nichts mehr im

Wege. Ortsvorsteher Hans Schulte

kündigte an: »Danach werde ich

sofort zu einer Bürgerversammlung

einladen.

EIN SCHMUCKSTÜCK DER

ALTSTADT

Das Haus

Hemmelmann soll

leben

(Kem) Das 1567 errichtete Haus

Hemmelmann »In der Halle 2« ist

eines der schönsten Altstadthäuser

im Stadtteil Wiedenbrück. Seine

Fassade ist ein Schmuckstück

der damaligen Schnitzkunst. Im

Originalzustand erhalten ist das

Innenleben: Von der Deele bis zum

Spitzboden.

Seit 10 Jahren steht das Haus

leer. Sichtbare Schäden an der

Substanz des Hauses sind schon

aufgetreten. Zeitweise nimmt

der im Rheinischen lebende Eigentümer

Wilfried Sudbrock (80)

in dem Gebäude Quartier. Er ist

daran interessiert, das Gebäude

in gute Hände zu verkaufen. Es

ist sein Wunsch, dass es soweit

eben möglich, im Originalzustand

erhalten bleibt.

Heimatfreund Franz-Josef Krane

hörte davon. Nachdem er sich in

der Vergangenheit schon wiederholt

und mit Erfolg für den Erhalt

von bauhistorischen Fachwerkhäusern

in der Altstadt eingesetzt

hat, möchte er ebenfalls dieses

Vierständerhaus für zukünftige

Generationen sichern.

Sein Wunschpartner bei diesem

Projekt ist die Stadt. Mit ihr gemeinsam

möchte er ein tragfähiges

Konzept für die Zukunft des

schmucken Ackerbürgerhauses

entwickeln.

Er kann einige realistische Ideen

für die Nutzung des Gebäudes

nach der Renovierung aufzählen.

Stadtführungen könnten hier

ihren Ausgangspunkt mit einer

Filmvorführung und dem Besuch

einer hier zu besichtigenden Heimatstube

nehmen. Im Gegenzug

erhielte das Wiedenbrücker Schule

Museum durch den Auszug der

heimatgeschichtlichen Exponate

mehr Platz für die Präsentation

von Werken der Wiedenbrücker

Handwerkerkunst. Der historische

Fundus des St. Sebastian Bürgerschützenvereins

könnte in dem

Gebäude ebenfalls Platz finden.

Vielleicht könnten ebenfalls das

Franz-Josef Krane ist zuversichtlich, dass

die Bestandssicherung des Hauses Hemmelmann

mit Hilfe der Stadt klappen

wird.

Bürgerbüro in Wiedenbrück oder

andere städtische Dienststellen

einziehen.

In unserem Gespräch wirkte Franz-

Josef Krane sehr zuversichtlich,

dass es zu einem Übereinkommen

zwischen Stadt, Rat und ihm kommen

könnte, damit sich auch in

Zukunft die Menschen an diesem

schönen Fachwerkhaus erfreuen

können.


15

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(v.l.) Johann Fröse und sein Team

REISEN AUS ERSTER HAND

10 Jahre ReiseAgentur Fröse

Zehn Jahre ist es her, da wurde

aus der 2004 gegründeten Bahn-

Agentur im Rheda-Wiedenbrücker

Bahnhof eine Bahn- und Reise-

Agentur. Johann Fröse konnte

die Räume der ehemaligen Buchhandlung

übernehmen und neben

Bahntickets auch Service rund

ums Reisen anbieten. Heute ist

das Team der Bahn- und Reise-

Agentur auf acht Mitarbeiter angewachsen

und vermittelt Dienstleistungen

rund ums Reisen von A

bis Z. Dabei ist die Wahl des Transportmittels

egal. Ob der Kunde

die Bahn, das Flugzeug oder das

Schiff nutzen will, das Team der

ReiseAgentur kann jedes Transportmittel

buchen.

Die Auswahl ist riesig: zum Beispiel

eine Kreuzfahrt zum Nordkap,

eine Hochzeitsreise nach

Mauritius oder eine mehrtägige

Städtetour mit der Bahn nach

Dresden. Bei der Planung greifen

die Mitarbeiter auf die Angebote

aller namhaften sowie speziellen

Reiseveranstalter zu. Das macht

es möglich, die individuellen Reisewünsche

der Kunden zu erfüllen.

Nach jahrelanger und guter

Erfahrung mit Gruppenreisen per

Bahn und mit dem Flugzeug organisieren

die Mitarbeiter jetzt auch

verstärkt Gruppenreisen mit dem

Schiff.

Der Service hat sich auch über

die Stadtgrenzen hinaus herumgesprochen.

Viele Kunden nehmen

lange Wege gerne in Kauf,

um die kompetente Beratung in

Anspruch zu nehmen. Da sind sie

bei der ReiseAgentur Fröse in den

richtigen Händen.


16 Das Stadtgespräch

Feiern im Abrahams

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Tel.: 0 52 42/96 800-80

Die Throngesellschaft: (v. l.) Martin und Martina Humpe, Ludger u. Gisela Humpe, Charly Stricker u. Ingeborg Köpper, Franz u. Ernie

Südbrock, Königspaar Antonius IV. u. Brigitte I. Humpe, Alexander u. Jessica Humpe, Niclas Humpe u. Debby Wutschke, Carsten Heißmann

u. Dorotheé Humpe, Andreas u. Klothilde (Liebling) Mersmann, Hubert u. Doris Diedam, Klaus Kleinehanding u. Adelheid Thuning

DREI TOLLE TAGE IN BATENHORST

Schützen bruder schaft St. Hubertus lädt zum Schützenfest

(Kem) In Batenhorst wird am vorletzten

Juli-Wochenende, vom 23.

bis 25. 7. 2016 Schützenfest gefeiert.

Die Vorbereitungen für das

größte Fest in Batenhorst auf den

Festplatz rund um die Hubertushalle

laufen auf Hochtouren. Vieles ist

schon in »trockenen Tüchern«, freut

sich Brudermeister Hans Schulte

mit dem Leitungsteam. Er dankt allen

Schützenbrüdern und -schwestern

für die vorbildliche Mitarbeit.

Auch die Majestäten, der 55-jährige

König Antonius IV. und seine Ehefrau

und Königin Brigitte I. (51), haben

die Weichen für die nächsten

Wochen der Regentschaft gestellt.

Große Vorfreude auf die kommenden

Festtage ist bei ihnen spürbar.

»Bis hierher war es eine tolle Zeit

und wir hoffen es kommen noch

viele schöne Stunden für uns

dazu«, so die Worte des Königspaares,

das auf viele emotionale

Höhepunkte zurückblicken kann.

Emotionen pur

Gleich der Start in das Regierungsjahr

war aufregend: In einem

spannenden Wettkampf mit

seinen beiden Brüdern Ludger und

Martin um die Königswürde hatte

Antonius sich in nur 45 Minuten

mit einem wahren Meisterschuss

durchgesetzt. Mit der 128. Gewehrladung

holte er den Adler im

nahezu kompletten Zustand aus

dem Kugelfang. Der Jubel der drei

Brüder war riesengroß. Als vierter

Titel-Aspirant war der stellvertretende

Kassierer Heinz-Bernd Borg

mit von der Partie. In den Hofstaat

berief der König natürlich seine

beiden Brüder.

Insgesamt bildeten die Throngesellschaft:

Alexander und Jessica

Humpe, Niclas Humpe und Debby

Wutschke, Andreas und Klothilde

Mersmann, Hubert und Doris

Diedam, Martin und Martina

Humpe, Ludger und Gisela Humpe,

Franz-Josef und Ernie Südbrock,

Carsten Heißmann und Dorothee

Humpe, Klaus Kleinehanding und

Adelheid Thuning, Charly Stricker

und Ingeborg Köpper.

Ein tolles Thronjahr

Die Spannung hielt an: Der Kegelclub

der neuen Majestäten wollte nach

altem Brauch von dem abdankenden

Königspaar den Kranz abholen.

Dieses aber stellte die Kegelschwestern

und -brüder vor die Aufgabe,

den Kranz durch den Gewinn eines

kleinen Wettkampfes auf einer im

Garten aufgebauten Kegelbahn

einzulösen. Unter großem »Hallo«

ging es zur Sache. Am Ende hatte

der Kegelclub mehr »Holz« als die

Nachbarschaft der scheidenden Regenten

und konnte damit den Kranz

mitnehmen. Gemeinsam mit Antonius’

Nachbarschaft hängte er den

Kranz nun an der neuen Residenz

auf. Dabei ging es natürlich hoch

her und es wurde spät.

Unvergesslich bleibt auch der

Schützenfestmontag: Nachmit tags

schüttete es aus vollen Eimern. An

das obligatorische Thronfoto war da

nicht zu denken. Es wird nun – ein

Jahr später – nachgeholt am 2. Juli,

nachmittags, traditionsgemäß im

Garten des Hubertuskruges. Emotionen

bestimmten abends den

Empfang der Abordnungen, befreundeten

Schützen und Vereine

im Festzelt: Eine stattliche Abordnung

der freiwilligen Feuerwehr der

Stadt Rheda-Wiedenbrück und des

befreundeten Löschzugs aus dem

bayerischen Schachendorf sowie

Antonius’ eigene Kameraden vom

Löschzug Batenhorst überraschten

die Festgesellschaft mit dem zu

Herzen gehenden »Feuerwehrlied«.

»Gänsehautmomente« waren da

angesagt. Das Königspaar und der

Hofstaat präsentierten das Batenhorster

Schützenvolk vorbildlich.

Auf dem Terminkalender standen

Besuche bei den Schützenfesten der

befreundeten Vereine, die Teilnahme

an Festbällen und verschiedensten

anderen Festivitäten.

Vielfach aktiv

Seit 40 Jahren ist er ein aktives Mitglied

bei der Batenhorster Schützenbruderschaft.

Diese enge Ver-


17

Jungschützenkönig Jonas Südbrock

bundenheit blieb auch nach dem

Umzug an den Burgweg bestehen.

Antonius Humpe ist ein wahrer

Tausendsassa im besten Sinne des

Wortes. So wie bei den Schützen

ist er auch bei der Feuerwehr in

Batenhorst ein zuverlässiger Aktivposten.

Seit 36 Jahren setzt er sich

als Feuerwehrmann beim Löschzug

Batenhorst für die Sicherheit

seiner Mitbürger ein. Darüber

hinaus widmete er seit Jahrzehnten

einen Teil seiner Freizeit dem

Rugby-Sport beim Wiedenbrücker

Turnverein, zunächst als aktiver

Spieler und dann als Trainer.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau ist

er darüber hinaus bei der Karnevalsgesellschaft

Helü aktiv. Brigitte

hält sich mit Walken fit und liest

gern. Das Königspaar hat drei Kinder

– Jessica, Alexander und Niclas.

Beruflich ist Antonius Humpe als

Betriebstischlermeister in der elterlichen

Küchenmöbelfabrik Humpe

am Grenzweg in Batenhorst tätig.

Seine Ehefrau arbeitet als Verkäuferin

bei Pinoccio-Kindermoden.

Das Batenhorster Königspaar

möchte zum Ausklang seiner Regentenzeit

die Chance nutzen,

sich bei der Throngesellschaft, den

Schützenbrüdern und -schwestern

sowie allen Nachbarn und Freunden

für die tolle Unterstützung

und die wunderschönen unvergesslichen

Stunden zu bedanken.

Es wünscht dem neuen Königspaar

eine ebenso harmonische

und glückliche Zeit.

Jungschützenkönig

Jonas Südbrock, der Jungschützenkönig

der St. Hubertus-Schützenbruderschaft

hatte im vergangenen

Jahr bereits mit dem

87. Schuss die letzten Reste des

Holztieres von der Stange geholt.

Der begeisterte Schütze trat vor

fünf Jahren in die Nachwuchsgruppe

ein. Er gehört zu den Aktivposten

der Jungschützen. Als

Kassierer engagiert der 20-jährige

sich für seine Kompanie. Die ersten

Thronerfahrungen sammelte

er als Adjutant des Königspaares

Robert I. Kühmann und Petra I.

Mersmann. Seine Regentschaft

dauert bis zum Schützenfestmontag.

Jubiläums-Königspaare

Die Majestäten vor 60 Jahren,

1956/57, waren Georg I. Borgelt

und Anne I. Böwingloh. 50 Jahre

ist es her, als Heinrich Hinse

und Renate Dzuballe als Königspaar

den Hubertus Schützen als

Majestäten vorstanden. Vor 40

Jahren regierten Ludwig Lücker

und Anneliese Aufderheide das

Batenhorster Schützenvolk und

vor 25 Jahren jubelten alle dem Königspaar

Antonius und Elisabeth

Hinse zu. Die Majestäten 1956/57

waren Georg I. Borgelt und Anne

I. Böwingloh.

Feuerwerk mit Tradition

Das Schützenfest der St. Hubertus

Bruderschaft lädt am Schützenfestsonntag

abends zum beliebten

Höhenfeuerwerk ein. Dieser

Brauch geht bis in das Jahr 1967

zurück. Das Feuerwerk in Batenhorst

ist damit das älteste himmlische

Spektakel der Doppelstadt.

Schützenfrühstück

Zu den beliebten Treffpunkten des

Schützenfestes gehört das Schützenfrühstück

am Montagmorgen.

Seit vielen Jahren treffen sich hier

die Schützen, um den längsten

Schützenfesttag in gemütlicher

Atmosphäre zu beginnen. Die große

Festtafel klingt mit dem traditionellen

Frühschoppen aus. In


18 Das Stadtgespräch

Vor 50 Jahren bildeten die Throngesellschaft: (v. l.) Elisabeth und Anton Hinse, Änne und

Johannes Piekenäcker, Margret Hinse und Herrmann Dzuballe, Königin Renate I Dzuballe

und König Heinrich VI Hinse, Heinrich Walgern, Elisabeth und Heinrich Otterpohl, Hilde

und Gerhard Bürenhaus, Anneliese Liermann und Willi Kleinelümern.

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seinem Mittelpunkt steht die Ehrung

verdienter Schützenbrüder.

Tag der Schützenbruderschaft

Bisher war es üblich, am Samstag

beim Antreten oder beim Schützenfrühstück

Ehrungen treue

Schützenschwestern und -brüder

oder erfolgreiche Schützen zu ehren.

Im Ablauf des Schützenfestes

und in dessen Vorlauf gibt es nun

ein paar Änderungen.

Am Freitag, dem 1. Juli 2016 begehen

die St. Hubertusschützen Ihren

»Tag der Schützenbruderschaft«. Er

soll die Fülle der Termine an den 3

Schützenfesttagen etwas entspannen

und viel Raum für die Wertschätzung

langjähriger Mitglieder

und erfolgreicher Schützen geben.

Außerdem wird dann die Aufnahme

neuer Mitglieder, u.a. in die

Jungschützenabteilung, besonders

gewürdigt.

Die Jungschützen treffen sich

bereits um 18 Uhr an der Hubertushalle

zur Einschreibung und zu

einer kurzen Grundausbildung. Alle

bestehenden Mitglieder werden

schriftlich zu 19.30 Uhr eingeladen.

Ein kurzes, formelles Antreten, als

lockere Versammlung mit Sitzmöglichkeit

und gekühlten Getränken,

ist für 20.00 Uhr vorgesehen.

Dann werden die Neumitglieder

kurz vorgestellt. Sie erhalten ihre,

von der Schützenbruderschaft gestellte,

persönliche Ausrüstung.

Um ca. 20.30 Uhr werden Schützinnen

und Schützen für 25 und

40 Jahre Mitgliedschaft geehrt

und ausgezeichnet. Um ca. 21.00

Uhr kommen dann die erfolgreichen

Schützen der Bruderschaft zu

Ehren. Alle erworbenen Auszeichnungen,

Schießschnüre (Kordeln),

Eicheln und Plaketten werden

übereicht. Nach dem offiziellen Teil

geht der Abend in ein gemütliches

Schützenmitgliedertreffen über.

SCHÜTZEN STELLEN

WEICHEN FÜR DIE ZUKUNFT

Eine Gemeinschaft,

ein Dorf, eine Schützenbruder

schaft

(Kem) Ein bedeutendes Jahr in der

langjährigen Vereinsgeschichte

liegt hinter der Schützenbruderschaft

Batenhorst. Der Verein ist

für das Dorf eminent wichtig, denn

er gibt der Dorfgemeinschaft Identität

und Verbundenheit. Fast aus

jeder Familie ist mindestens ein

Angehöriger Mitglied in der Gemeinschaft

der Schützen. Was in

der Schützenbruderschaft passiert,

hat unmittelbare Auswirkungen

auf das dörfliche Zusammenleben.

Wir unterhielten uns mit der neuen

Vereinsspitze, Brudermeister Hans

Schulte, Oberst Thomas Reckmann

und dem stellvertretenden

Brudermeister Jörg Hinse über die

getroffenen Beschlüsse, neuen Initiativen,

bestehenden Probleme

und die in ehrenamtlicher Eigenleistung

getroffenen Arbeiten.

Zunächst stellte der Brudermeis-


19

Die Throngesellschaft 1976-77: (v. l.) Gertrud und Knut Langhorst, Elisabeth und Anton

Hinse, Tine und Hans Smykalla, Hilde Lücke, König Ludwig I Lücke und Königin Anneliese

II Aufderheide, Ferdi Aufderheide, Alfred und Marie-Luise Lücke, Friedel und Käthe

Westhoff, Hugo und Margret Schnückel, Heinrich und Hildegard Schnusenberg

Das Silberkönigspaar Antonius und Elisabeth Hinse (Mitte) mit dem Hofstaat Willi und

Anni Hinse, Karl-Heinz und Christa Niehoff, Hubert und Erna Bürenhaus, Hans und Tine

Smykalla, Heinz und Anneliese Kuhlenkemper, Hugo und Margret Schnückel, Christoph

und Anni Ortjohann, Heinrich und Margret Hinse

ter den neuen Oberst vor. Dieser ist

1978 als Mitglied der Jung schützen

in die Bruderschaft eingetreten

und hat dort von 1989 bis 1992

das Amt des Standartenträgers

ausgeübt. Daraufhin folgte eine

vierzehnjährige Zeit als Adjutant

und seit 2008 ist er Beisitzer im

engeren Vorstand. Ein Jahr später

stand er als König gemeinsam mit

seiner Frau Maria an der Spitze

des Batenhorster Schützenvolkes.

2015 wählte ihn die Generalversammlung

zum Oberst. Damit

wurde zugleich die Verjüngung des

Vorstandes fortgesetzt. Am kommenden

Schützenfestsamstag ist

die offizielle Amtsübergabe von

Ehrenoberst Leonard Winter an

seinen Nachfolger.

Ebenfalls in der Ersten Kompanie

gab es eine personelle Änderung.

Ralf Linnenbrink übernahm hier

von Siegried Ströker das Amt des

Leutnants.

Die renovierte

Hubertushalle

Die Gesprächspartner berichteten,

dass die Schützen sehr viel Arbeit

durch die Renovierung der 30 Jahre

alten Hubertushalle zu stemmen

hätten. Unzählige Stunden verbringen

die Batenhorster ehrenamtlich

auf »ihrer« Baustelle. Nur dank

dieser riesigen Eigenleistungen

und eines maßvollen Blickes auf

die Kosten konnten diese Arbeiten

überhaupt realisiert werden. Die

vierjährige Renovierungszeit be-

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20 Das Stadtgespräch

Die Majestäten 1956/57 waren Anne I. Böwingloh und Georg I. Borgelt.

gann mit der Hausmeisterwohnung

und den sanitären Anlagen der Halle.

Im Zuge der Arbeiten richteten

die Schützen auch behindertengerechte

Toiletten ein. Im zweiten Jahr

folgten die Flure und der Thekenraum.

Die in die Jahre gekommenen

Versammlungsräume hatten

die Schützen im vergangenen Jahr

renoviert. Dank der nicht nachlassenden

Bereitschaft mit anzupacken

wird nunmehr der Schießstand

gründlich renoviert. Die Schützen

rechnen mit der Fertigstellung im

kommenden August. Am 16. August

soll das erste Training auf der neuen

Anlage stattfinden. Der Verein

dankt allen, die einen Beitrag zu

den anfallenden Arbeiten geleistet

haben, unterstrich Schulte.

Die Förderung der

Gemeinschaft

Ebenfalls die Pflege und Förderung

des guten Miteinanders stehen im

Fokus der Schützenbruderschaft,

machten Hinse und Reckmann

deutlich. Als Beispiele für entsprechende

Initiativen nannten sie

die sehr gut angenommene erste

Schlagerparty der Batenhorster

Schützen und den erstmals

(Von links) 2. Brudermeister Joerg Hinse, 1. Brudermeister Hans Schulte, Oberst Thomas

Reckmann

durchgeführten »Tag der Ehrenmitglieder«.

100 Mitglieder hatten

die Einladung des dafür bestellten

Führungs trios mit Heinz Güth, Leonard

Winter und Franz-Bernhard

Bröckelmann in das Pfarrheim

begeistert angenommen. Eine erfolgreiche

Gemeinschaft sei letztendlich

aber nur hinzubekommen,

wenn ein vertrauensvolles Miteinander

gelebt werde. Es sei einfach

wichtig, dass Probleme nicht »in

sich hineingefressen«, sondern

besprochen werden. »Wir haben

für solche Fälle ein offenes Ohr«,

versicherte der Brudermeister.

Neue Vorschriften und

Zeiterscheinungen

Auf den Nägeln der Schützen brennen

die zunehmenden Auflagen und

Vorschriften bei der Durchführung

des Schützenfestes. Sie machen

dem Verein finanziell und personell

zu schaffen – ebenso wie die

Sorge vor den Ideen der Behörden,

die noch kommen könnten. Mit

dieser Einschätzung sind nicht die

Behörden vor Ort gemeint. Mit ihnen

besteht ein gutes Miteinander.

Als immer schwieriger bezeichnete

es Schulte, für »unser Schützenfest

eine adäquate Tanzmusik zu bekom-


21

men«. Eine schützenfesttypische

Tanzmusik, bestehend aus einer

Blaskappelle, gibt es nicht mehr

und ist auch nicht mehr zeitgemäß.

Ebenfalls Big-Bands mit richtiger

Live-Musik, die dann auch noch die

so beliebten und stimmungsreichen

»Thronständchen« spielen können,

gibt es kaum noch oder sie hören

auf. Der Ersatz durch eine, wenn

auch gute Partyband, birgt immer

die Gefahr, dass sich das Feiern eines

Schützenfeste zum reinen »Partymachen«

wandelt. Das Verbindende

eines Schützenfestes war und sollte

sein, dass man sowohl mit guter,

stimmungsvoller Musik feiern, als

auch Gespräche führen und mit

netten Leuten in Kontakt kommen

kann, ohne sich nur anschreien zu

müssen. »Das ununterbrochene Beschallen

über alle Schützenfesttage

und -nächte ist sicher nicht der Sinn

eine Traditionsfestes. Für diese Unterhaltung

gibt es eine Disco, auch

bei uns auf dem Schützenfest, eine

sehr gute«, so der Brudermeister.

»Aber diese Wünsche können wir

uns wirklich nicht mehr leicht erfüllen,

da entsprechende Big-Bands

sehr schwer zu finden sind«, fügte

er an. In diesem Zusammenhang

wies er darauf hin, dass die Feier

des Schützenfestes abends immer

später beginnen. »Die Vorschriften

des Jugendschutzes und auch der

Nachtruhe entsprechen hier kaum

noch der täglichen Wirklichkeit.

Feiern bis in den hellen Morgen

entsprechen zunehmend den Bedürfnissen

jugendlicher Mitglieder

und sind täglich an vielen Orten

möglich. Dem können wir nicht

mehr gerecht werden. Es ist schon

ein sehr großer Spagat, hier interessant

zu bleiben, ohne die Interessen

und das Wohlfühlen der Älteren zu

vernachlässigen«, so Schulte.

Das Festprogramm

Samstag, 23 Juli

18.00 Uhr Antreten der Schützen

zum Abholen des Königspaares

vom Vereinslokal

Hubertuskrug, anschließend

großer Zapfenstreich

auf der Festwiese

21.00 Uhr Tanz in den Festzelten,

Disco-Abend

Sonntag, 24 Juli

6.00 Uhr Wecken

9.15 Uhr Antreten der Schützen

vor der Herz-Jesu-Kirche

in Batenhorst zum Gottesdienst

9.30 Uhr Festgottesdienst, anschließend

Kranzniederlegung

am Ehrenmal

11.00 Uhr Vogelaufsetzen und

Frühschoppen

15.00 Uhr Antreten der Schützen

auf dem Festplatz zum

Abholen des Königspaares

vom Vereins-lokal

Hubertuskrug

15.45 Uhr Königsparade

17.30 Uhr Vogelschießen

21.00 Uhr Proklamation des neuen

Königspaares

22.30 Uhr Großes Feuerwerk

23.00 Uhr Disco-Abend

Montag, 25. Juli

9.30 Uhr Schützenfrühstück im

Festzelt, anschließend

Frühschoppen

16.00 Uhr Antreten der Schützen

auf dem Festplatz zum

Abholen des Königspaares

vom Vereinslokal,

anschließend Königsparade

17.30 Uhr Kinderbelustigung

17.45 Uhr Jungschützen-Vogelschießen

19.30 Uhr Empfang der Gastvereine,

anschließend Festball

23.00 Uhr Disco-Abend

Es spielen: Blaskapelle sowie Tanzorchester

»Musikfreunde Bokel«,

Spielmannszug Westag & Getalit,

Spielmannszug Rheda. Festwirt

ist Frank Strohbücker. Für die

Beförderung stehen Taxis bereit.

Jugendliche unter 18 Jahren haben

ab 22.00 Uhr nur in Begleitung

Erziehungsberechtigter Zutritt.

Weitere Infos: 05242-35743, www.

schuetzenverein-batenhorst.org


22 Das Stadtgespräch

Lukas Prinz, Marco Vorbusch, Deborah Prante und Johannes Linnenbrink mit der Startfigur

Yoshi

FÜNFTER DOMINO-TOPPLING IN RHEDA-WIEDENBRÜCK

50.000 Steine fielen bei »Super Mario«

(Kem) Vor Ostern konnten Johannes

Linnenbrink und Marco Vorbusch

im österreichischen Tulln mit einem

19-köpfigen Team drei Domino-

Weltrekorde aufbauen. Mit diesem

Erfolg im Gepäck und der tatkräftigen

Unterstützung ihrer beiden

Mitstreiter Deborah Prante und

Lukas Prinz hatten sie jetzt in der

großen Sporthalle des Ratsgymnasiums

zum fünften Rheda-Wiedenbrücker

Domino-Event eingeladen.

Über 60 Zuschauer erlebten dieses

coole Top-Ereignis mit.

Vor dem Countdown verbrachten

die vier Dominobauer in der Halle

an über zwei Tagen 30 Stunden mit

Tüfteln, Aufbauen sowie Wiederaufbauen,

wenn beim Stellen der

Dominosteine ein »Unfall« passierte.

Als Thema hatten sie das Video-

Spiel »Super Mario« gewählt. Die

ersten Ideen zu dem Projekt entstanden

im Herbst letzten Jahres.

Nach 13.135 Steinen in 2012 zum Thema

»EM 2012« sowie 27.696 Steinen

in 2013 (Motto »Deutschland«),

ging das Team 2014 mit 30.084

Steinen (»Schneewittchen«) an den

Start. Ein Jahr später verbauten sie

34.526 Steine (»St. Vit«). In diesem

Jahr standen ihnen 53.251 Steine

zur Verfügung. Mehrere Sponsoren

hatten ihnen den Zukauf von 15.000

Steinen ermöglicht.

Dieses großartige Projekt zusammen

auf die Beine zu stellen,

schmiedete die Gruppe noch fester

zusammen. Das gewählte Thema

bot dem Wiedenbrücker Domino-

Team die Möglichkeit, so viele tolle

Sachen zu bauen. Die Vier ließen

Super Mario in mehreren Darstellungen

und in einem tollen Schriftzug

entstehen. Sie stellten die Steine

mit großer Geschicklichkeit und

Konzentration zu Reihen, Feldern

sowie Cross Overs, zu Kuben im

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auch das obligatorische Schildkrötenfeld

nicht fehlen. Alle Bilder und

Formen waren einfach echt Spitze.

Den Start zu der Kettenreaktion

löste Herr Wagner mit der Startfigur

Yoshi aus. Die Steine rasten in

Schrittgeschwindigkeit davon. Dabei

entstanden immer wieder neue

Effekte. Sie bereiteten dem Team

und den Zuschauern eine besondere

Freude. Der spannende Falldown

erreichte im rasanten Tempo binnen

220 Sekunden seinen Höhepunkt,

als er den Schriftzug »Super Mario«

in eine andersfarbige Darstellung

des Namens verwandelt hatte und

keine weiteren Steine mehr fallen

konnten. Nur ein Stein blieb stehen.

Wer dieses großartige Dominoereignis

nachträglich erleben möchte,

kann das mit mehreren Kameras erstellte

Video auf der Videoplattform

YouTube bestaunen.

www.youtube.com/watch?v=

YgjMTYPLmhE, www.youtube.

com/c/dominojojo-wdt

Die Komplimente für das gelungene

Projekt sprechen für sich: »Amazing!

This is one of the neatest built

domino-event projects I’ve ever

seen«, kommentiert Flashdomino

das Ereignis auf Youtube. Chilli

schreibt dort: »Ernsthaft, das ist so

großartig«. Domino Dan: »Boah!

Echt perfekt! Leute! Respekt!«.

Alle Domino-Enthusiasten freuen

sich schon, wenn die Vier zu ihrem

nächsten Projekt einladen.

RADWEGEKONZEPT

Die Radfahrer

müssen warten

(Kem) Acht Anträge der Bündnisgrünen

warten auf die Bearbeitung

durch die Stadt. Der älteste

Antrag ist aus April 2011. Er hat

die Mittagsverpflegung an den

städtischen Schulen zum Thema.

Er wird wohl auf den St. Nimmerleinstag

verschoben. Den anderen

Anträgen wird es wohl nicht

besser ergehen.

Jüngeren Datums ist der Antrag

der Bündnisgrünen zu einem

Radwegekonzept für Rheda-Wiedenbrück.

Sie stellten ihn am 25.

Oktober 2014.

Die Bündnisgrünen erkennen

an, dass in Rheda-Wiedenbrück

einiges für die Radfahrer gemacht

worden ist – beispielsweise

an der Ringstraße und der

Gütersloher Straße oder durch

den Schnellradweg in der Flora

Westfalica, der eine Uraltforderung

der Bündnisgrünen in die

Tat umsetzt. Es entstehen zudem

immer wieder hier mal 500 m und

dort mal einige hundert Meter

Radweg. Andreas Hahn von den

Bündnisgrünen bezeichnet die

Abschnitte als »Stückwerk. Es

fehlt ein Netz, auf dem der Radfahrer

sich gut und durchgängig

vorwärts bewegen kann«, damit

er beispielsweise nicht alle paar

hundert Meter den Bürgersteig

wechseln muss oder er gezwungen

ist Schleichwege zu suchen.

Auf die Verbesserung eben dieser

Situation zielt der Antrag der

Bündnisgrünen hin.

Der Bau-, Stadtentwicklungs-,

Umwelt- und Verkehrsausschuss

gab am 26. 2. 2015 grünes Licht

für die weitere Bearbeitung des

Grünen-Antrages. Nach dem

Eingang eines Zuwendungsbescheides

wurde der Auftrag zur

Erstellung eines Radwegekonzeptes

an das Büro der Ingenieurgesellschaft

NTS in Münster

erteilt. Seit gut einem Jahr gab es

zu dem Thema noch keine neuen

Nachrichten.


23

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24 Das Stadtgespräch

einen roten aus erster

hand

Zur Weinprobe ins

Ahrtal

Aus Rheda-Wiedenbrück in nur

drei Autostunden bis zur Mosel

und zur Saale, sogar nur zwei

Stunden dauert es zum Rotwein-

Wanderweg an der Ahr – der Ausflug

in ein deutsches Weinparadies

ist an einem Tag zu bewältigen.

Auch mit dem Zug, bequem

und kinderfreundlich zu erreichen.

Man steigt im Ahrtal direkt

im Schatten der Weinberge aus.

Mit einer Übernachtung macht

der Ausflug allerdings mehr Spaß,

dann muss auch der Fahrer nicht

auf die Weinprobe verzichten. Und

die lohnt sich allemal: Wein vom

Winzer ist nach wie vor der Renner

bei Weinliebhabern: Man liebt,

was man kennt. Und wer erst einmal

vom Winzer aus erster Hand

erfahren hat, wie schweißtreibend

die Arbeit im »Wingert«, also im

»Weingarten«, ist, der wundert

sich sogar über die humanen Preise

für z. B. den Ahrwein, der an

Steilhängen gelesen wird, bei denen

Spaziergängern schon ohne

jede körperliche Anstrengung

schwindelig werden könnte. Verkaufshit

an der Ahr sind exzellente

Rotweine mit Charakter, Spät- und

Frühburgunder, die durch ihre feine

Fruchtigkeit mit den großen

französischen und italienischen

Gütern nicht nur mithalten, sondern

dagegen auftrumpfen mit

einem Charme, den nur der kleine

Betrieb aus der Nachbarschaft

mit seiner handverlesenen Leidenschaft

aufbringt. Ahrwinzer gehören

immer wieder zu Preisträgern

der Weinszene, ihre Güter – oftmals

im Nebenerwerb betrieben

– gelten als Schatzkästchen des

deutschen Rotweins.

Steile Hänge, satter

Sonnenschein

Klein aber fein ist dieses Anbaugebiet

mit 560 ha Rebfläche auf

Steilterrassen entlang des Ahrtals.

35 km etwa kann man zwischen

Fotos: © Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. / www.ahrtal.de

ihnen entlang gehen auf dem

Rotweinwanderwegs zwischen

Altenahr und Bad Bodendorf.

Denn besseren Blick hat man auf

dem oberen Weg, auf der unteren

Etage allerdings mehr Verweilstationen

mit Verkostungen direkt

im Weinberg. Überhaupt ist

die Lust am Verkosten nicht zu

unterschätzen, weh dem, der nur

Wasser mag... Straußwirtschaften

laden mit Zweigen (»Strauß«) zum

eigenen Wein ein – manchmal

stilvoll, manchmal improvisiert,

aber immer mit viel Herz für das

Produkt. Im Gegensatz zum Ahr-

Wein selbst ist das Urlaub machen

im Ahrtal sehr bodenständig, der

Charme der 60er Jahre-Weinseligkeit

ist hier und da noch anzutreffen

und irritiert schon mal jene

Kundschaft, für die der Weingenuss

erst bei 15,00 € pro Flasche

anfängt. Im Ahrtal ist das aber

kein Widerspruch. Schon immer

rückten die Winzer auf ihren Weingütern

zusammen, um für Besucher

Platz zu schaffen, hier gibt es

immer noch Doppelzimmer und

Ferienwohnungen ab 40,00 € pro

Nacht, eine Flasche Wein zum Probieren

auf’s Zimmer und nebenan

in der guten Stube den Wein des

Hausherren für kleines Geld.

Bewährte Bodenständigkeit

und lebendige

Experimentierfreude

Aber die junge Winzergeneration

weiß, dass Nobles auch edel

angeboten werden sollte und

präsentiert ihre Spitzenweine auf

feinem Niveau, den samtenen

Roten in großen Schwenkgläsern

mal mit Selbstgebackenem, mal

zu Tapas, mal deftig zum Winzer-

Würstchen vom Wild. Obwohl

hier überall die Nähe zum Weinberg

zu sehen und zu fühlen ist,

hatte der Ahrwein längst seinen

internationalen Durchbruch

und schon immer seinen Preis,

auch wenn man hier ein paar

Euro durch Direktvertrieb sparen

kann. Die Deutschen kaufen gern

beim Winzer, der jede Traube in

der Hand hatte und jede Frage zu

Boden und Keltern beantworten

kann. Und wer keinen Kombi fährt

oder Nachschub braucht, hinterlässt

seine Adresse vor Ort für die

Lieferung per Post. Bequemer allerdings

ist es, seinem Händler in

Rheda-Wiedenbrück einen Tipp zu

geben, welcher Wein beim Ausflug

der beste war: Der freut sich nämlich,

aus einem Geheimtipp einen

Verkaufsschlager in unserer Lieblingsstadt

zu machen. Die ersten

Ahrweinflaschen stehen bereits

im Rheda-Wiedenbrücker Einzelhandel.


25

tag der offenen tür

Neue Einrichtung an der Strom ber ger Straße 129 in St. Vit

Carolin Funk und Anna Funk

Die Außenstehle weist schon auf den

Elsbeerenhof hin.

wichtig ebenso wie mit Respekt

behandelt zu werden«. Die examinierte

Altenpflegerin hat sich

dem Glück anderer Menschen

im sogenannten Lebensabend

verschrieben und will am

Die Erfahrungen eines ganzen

Lebens, Erinnerungen, Fähigkeiten,

mit denen man jahrzehntelang

jeden Tag begonnen

und beendet hat – das ist die

Ernte, die man einfährt, wenn

man das Arbeitsleben hinter

sich hat. Was kommt danach:

Nur glückliche Stunden, so wie

es einem jeder wünscht, wenn

man in Ruhestand geht? »Die

Biografie des Menschen ist ein

sehr wichtiger Punkt, erst wenn

ich den Menschen etwas kenne,

kann ich auf seine Bedürfnisse

und Vorlieben eingehen«, sagt

Anna Funk, »Selbstbestimmung

bis zum letzten Atemzug ist


26 Das Stadtgespräch

Foto: Architekturbüro Marius Geller

15. Juli mit einem Tag der offenen

Tür zeigen, wo man als

alter Mensch trotz Pflege- und

Betreuungsbedürftigkeit (alle

Pflegestufen möglich, 0 bis 3)

glücklich werden kann: im Elsbeerenhof

an der Stromberger

Straße 129, den sie ab diesem

Spätsommer leiten wird. Hier

sollen sich die neuen Bewohner

geborgen fühlen und »mit ein

wenig Luxus« einen schönen Lebensabend

verbringen. »In unserem

Konzept ist es sehr wichtig,

bei Menschen die Stärken zu erkennen,

diese zu fördern und zu

unterstützen. Das Leben in der

Gemeinschaft soll jeden aus der

Einsamkeit holen«. Wie geht das,

wenn Menschen aus ganz unterschiedlichen

Lebensgewohnheiten

zusammen kommen und

inzwischen womöglich Unabhängigkeit

und Alleinsein genießen?

»Gemeinschaft darf, muss

aber nicht«, jeder wie er kann

und will, das ist das Prinzip des

neuen Hauses. Eine Art Wohngemeinschaft

wird hier angeboten,

also eine Wohnform, die viele

noch aus ihrer Jugend kennen:

18 Menschen leben unter einem

Dach im eigenen Zimmer mit

Bad. Und da fängt die Individualität

schon an, sagt Anna Funk:

»Jeder kann sein Zimmer mit seinen

eigenen Möbeln gestalten,

und bereits in dem Moment erkennt

man die Geschichte jedes

Menschen, so wie bei jedem Zuhause,

jeder Haushalt hat seine

Geschichten, und diese beginnt

bereits an der Haustür«. So soll

es bleiben, auch und gerade weil

es in der Dorfgemeinschaft St.

Vit und im neuen Elsbeerenhof

an der Stromberger Str. 129 noch

genug andere Räumlichkeiten

gibt, in denen man etwas miteinander

machen kann, wenn man

darauf Lust hat. Sich einbringen

und mit anpacken, wo es einem

Spaß macht, zum Beispiel im

Haus und Garten, das wird eine

Selbstverständlichkeit sein, um

jeden Tag mit all seinen Interessen

zu gestalten: »Der Tag soll

Sinn machen und die Gemeinschaft

Freude«. Da viele nicht

mehr so können wie sie wollen,

steht tatkräftige Hilfe zur Verfügung:

Für die Rund-um-die-Uhr

Versorgung und Betreuung wird

es ebenso viele Mitarbeiter geben

wie Bewohner. Das ist eine

außergewöhnliche Leistung,

denn Anna Funk ist wichtig,

dass jeder mit seinen Bedürfnis-


27

Zurücklehnen und entspannen

sen und Interessen gesehen und

gehört wird. Es ist oft schwierig,

über individuelle Pflege zu reden

in einem Bereich, wo 28 und

mehr Menschen wohnen«. Da

könnte Individualität manchmal

verloren gehen und die Lebensqualität,

die sich jeder Mensch

wünscht und nach einem langen

Arbeitsleben auch verdient hat.

Mit diesem Konzept macht das

Unternehmen schon seit 2005

in seinen Einrichtungen im Kreis

Gütersloh, Paderborn und Bielefeld

gute Erfahrungen.

Wer sich umschauen möchte, ist

herzlich willkommen am 15.07.

beim Tag der offenen Tür in der

Zeit von 14–19 Uhr an der Stromberger

Straße 129 in St. Vit.

Weitere Informationen unter

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Telefon 05244 – 90500 (Treffpunkt

Pflege)

Zum Vergleich:

Die Kosten, die man in der Regel in

Pflegestufe 3 in einer stationären

Pflegeeinrichtung selbst tragen

muss liegen zum Teil deutlich höher

als beim Elsbeerenhof. Diese

betragen ca. 1.440 EUR monatlich.


28 TIPPS

Das Stadtgespräch

JUGENDBUCH:

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Ob die Jugendzeit die schönste

Zeit im Leben ist? Na, ich habe da

meine Zweifel. Entweder merkt

man, dass man so ist wie alle anderen,

wäre aber gerne ganz anders.

Oder man ist ganz anders

und wäre gern wie alle anderen.

Oder eine Mischung aus beidem.

Klingt das etwa nach Spaß? Es

ist wohl eher die Erklärung dafür,

warum viele Jugendliche die

Geschichten von Vampiren und

anderen Wesen so lieben, die

schlimm und toll und anders und

ganz ähnlich wie sie selbst sind,

typische Teenager eben.

Was allerdings alle Teenager, egal

wie sie gestrickt sind, lieben, sind

natürlich Strand, Meer, Partys,

idealer Weise unter der Sonne

Südkaliforniens! Einen herrlichen

Sommer lang darf die sechszehnjährige

Ember Hill das Leben eines

ganz gewöhnlichen kalifornischen

Mädchens leben. Allerdings muss

sie danach in die strenge Welt

des Talon-Ordens zurückkehren

– und kämpfen. Denn Ember (das

bedeutet im Englischen glühendes

Kohlestück) verbirgt ein unglaubliches

Geheimnis: Sie ist ein

Drache, der überwiegend in Menschengestalt

auftritt, auserwählt,

um gegen die Todfeinde der Drachen,

die Krieger des Geheimordens

St. Georg, zu kämpfen.

Garret ist einer jener Krieger, und

er hat Ember sofort ins Auge gefasst

und als mögliche Gefahr erkannt.

Doch sicher ist er nicht. Je

näher er ihr kommt, umso mehr

entflammt er (also nicht wörtlich,

das wäre ja auch möglich), der einerseits

trotz seiner jungen Jahre

abgebrühter Kämpfer ist und andrerseits

schüchterner Teenager im

Zivilleben, für das ebenso schöne

wie mutige Mädchen. Und plötzlich

stellt er alles, was er je über

Drachen gelernt hat, infrage. Und

auch Ember ahnt, dass Garret kein

ganz normaler Junge ist, denn er

ist definitiv anders als seine Altersgenossen

– und gerade das

reizt sie. Zu ihrer Verunsicherung

trägt außerdem bei, dass

sie Talon, der Organisation, die

sie ausbildet und groß gezogen

hat, nicht mehr blind vertrauen

kann. Dazu trägt nicht zuletzt der

mysteriöse Riley bei, in dem sie

einen Artgenossen erkennt, der

offenbar einiges über Talon weiß

und sein eigenes Ding macht.

Und schließlich ist da auch noch

ihr Zwillingsbruder, zu dem sie

eigentlich eine sehr enge Beziehung

hat, dem sie aber plötzlich

nicht mehr vollständig vertrauen

kann. So muss sie auf ihre eigenen

Instinkte, die als Mensch und die

als Drache, vertrauen, um ihren

eigenen Weg zu finden – und das

ist eine typisch schwierige Teenageraufgabe!

Zur Autorin: Schon in ihrer Kindheit

gehörte Julie Kagawas große

Leidenschaft dem Schreiben.

Langweilige Schulstunden vertrieb

sie sich damit, all die Geschichten

festzuhalten, die ihr

im Kopf herumspukten. Nach

Stationen als Buchhändlerin und

Hundetrainerin machte sie ihr

größtes Interesse zum Beruf und

wurde Autorin. Mit ihren Fantasy-Serien

»Plötzlich Fee« und

»Plötzlich Prinz« wurde sie rasch

zur internationalen Bestsellerautorin.

»Drachenzeit« ist der erste

Band in der Talon-Serie um eine

magische Liebe, die nicht sein

darf. Bereits erschienen ist der

zweite Band »Drachenherz«. Der


TIPPS

29

dritte Band schließlich, »Drachennacht«,

ist zumindest schon mal

angekündigt. Warum die Altersempfehlung

beim ersten Band

ab 13 und den Folgebänden ab

14 Jahren lautet, habe ich nicht

so ganz nachvollziehen können,

aber das tut dem Lesevergnügen

sicherlich keinen Abbruch. Es würde

mich übrigens wundern, wenn

die Talon-Bücher keine Bestseller

würden – wenn Leute wie ich, die

längst keine Teenies mehr sind,

daran so viel Spaß haben!

HÖRBUCH: JONAS

JONASSON

»Mörder Anders

und seine Freunde

nebst dem einen

oder anderen

Feind«

Anders ist kein Mörder. Jedenfalls

kein richtiger im klassischen

Sinn. Als unterdurchschnittlich

schlauer und überdurchschnittlich

reizbarer Mensch wird er

jedoch seit seinen zahllosen Gefängnisaufenthalten

nur noch

»Mörder Anders« genannt. Er ist

frisch aus dem Knast entlassen

und braucht einen neuen Job. Da

kommt ihm die Begegnung mit

der geschäftsfreudigen ehemaligen

Pfarrerin Johanna, die wegen

ihrer atheistischen Gesinnung

arbeitslos geworden ist, gerade

recht. Zusammen mit dem Hotelmitarbeiter

Per gründen sie

eine Körperverletzungsagentur

mit Anders in der Rolle des Auftragsschlägers.

Die Nachfrage

ist gewaltig, auch dank eines

besonderen Marketing. Das

Geschäft läuft blendend – bis

Anders nach dem höheren Sinn

des Ganzen fragt. Ein Wunder

geschieht: Jesus antwortet. Von

diesem Augenblick an will Anders

sein Leben in neue Bahnen

lenken. Die alte Geschäftsidee

zündet natürlich nicht mehr,

wenn niemand die Körperverletzungen

durchführt. Die Tatsache,

dass Johanna und der Rezeptionist

schon reichlich Vorschüsse

kassiert haben und die Unterwelt

das nicht besonders zu schätzen

weiß, macht die Lage etwas prekär.

Die Drei müssen die Flucht

ergreifen. Zwar hat Johanna

vielleicht theologisch nicht viel

drauf, aber dafür hat sie gleich

die nächste geniale Business-Idee

parat: Auch mit Anders‘ religiöser

Leidenschaft lässt sich wunderbar

Geld verdienen – indem man

eine eigene Kirche, oder (noch

viel besser!) gleich eine eigene

Religion gründet …

Augenzwinkernd, respektlos und

mit rabenschwarzem Humor hält

Jonas Jonasson in »Mörder Anders«

der modernen Gesellschaft

einen Spiegel vor. Mit einem Feuerwerk

an Einfällen nimmt er die

Gier nach immer neuen Geschäftsideen,

die religiöse Heuchelei

und die menschliche Dummheit

aufs Korn und hat mit Anders einen

unvergesslichen Anti-Helden

erschaffen.

Jonas Jonasson, geboren 1961

im schwedischen Växjö, das mit

seinen vielen Kreisverkehren

auch im Roman erscheint, arbeitete

zunächst als Journalist und

gründete später eine Medien-

Consulting-Firma. Nach 20 Jahren

verkaufte er die Firma und

schrieb den Roman »Der Hundertjährige,

der aus dem Fenster

stieg und verschwand«. Das Buch

wurde zum legendären Weltbestseller.

Auch sein zweiter Roman

»Die Analphabetin, die rechnen

konnte«, wurde in Deutschland

ein Nr.-1-Bestseller und verkaufte

sich über 1,2 Millionen Mal. Jonas

Jonasson lebt auf der schwedischen

Insel Gotland.

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30 TIPPS

Das Stadtgespräch

Wenn man irgendjemanden,

der unter dem Label Comedy

läuft, den Kultstatus zubilligen

möchte, dann dem Sprecher der

Hörbuchversion Jürgen von der

Lippe. Seit langen Jahren ist er

einer der bekanntesten Entertainer

Deutschlands. Zu seinen

zahlreichen Auszeichnungen gehören

neben anderen der Bambi,

je zweimal der Grimme-Preis und

die Goldene Kamera. Er ist mit

seinem mittlerweile fünfzehnten

Bühnenprogramm in der Republik

unterwegs und Autor diverser

erfolgreicher Bücher. Zuletzt

stürmte er mit »Beim Dehnen

singe ich Balladen« die Buch- und

Hörbuchcharts. Ihm ist es auch

zu verdanken, dass die sechs CDs

mit siebeinhalb Stunden Laufzeit,

(das ist schon eine gekürzte

Lesung!) zu keiner Zeit langweilig

wird. Auch schafft er es immer,

die jeweiligen Figuren stimmlich

auseinander zu halten. Erschienen

im Hörverlag, 19,99 Euro.

CD

Sing meinen Song

Vol. 3

Kann man ein gelungenes Konzept

problemlos so wiederholen

kann, dass es immer funktioniert?

Die eindeutige Antwort lautet:

Kommt darauf an. Die Idee, dass

sich hochkarätige Musiker ein

paar Wochen zusammen tun,

außerhalb von Deutschland, um

die Songs der jeweils anderen zu

interpretieren, ist schon richtig

gut. Nach der ersten Staffel von

»Sing meinen Song« war ich auch

wirklich angetan. Bei der zweiten

Staffel habe ich irgendwann abbeziehungsweise

umgeschaltet.

Zu ähnlich klangen mir die Lieder

von PUR-Sänger Hartmut Engler

und den Prinzen Sebastian Krumbiegel

und Tobias Künzel, und

auch Yvonne Catterfeld und Christina

Stürmer lagen für mich nicht

sonderlich weit auseinander. Und

wenn man genau hinhört, ähneln

sich die Hymnen von Gastgeber

Xavier Naidoo und Andreas Bourani

ebenfalls.

Diese Klippe wurde beim zweiten

Aufguss jedoch erfolgreich

umschifft. Die mehrfach ausgezeichnete

Musikshow (Echo,

deutscher Fernsehpreis, Bambi)

ließ sich wieder auf das Wagnis

ein, ganz verschiedenartige Musiker

auftreten zu lassen, die meist

überhaupt keine oder nur sehr

wenige Berührungspunkte hatten.

Gemeinsam auf einer Bühne hätte

man sie also nicht erwartet. Verschiedenartigkeit

der Musikrichtungen

und Qualität der Künstler

gehören für mich notwendig in

das Erfolgsrezept. Beim dritten

Mal also ist es Gastgeber Xavier

Naidoo wieder gelungen, hochkarätige

Musikerkollegen nach

Südafrika einzuladen, um sich

der Herausforderung zu stellen,

bekannte Songs neu zu interpretieren.

Dabei ist die Bandbreite an

unterschiedlichen Musikgenres

noch nie so groß gewesen wie in

diesem Jahr. Von Pop über Rock,

Soul, Country, Funk, Rap bis hin

zum Chanson und Kölsch Rock ist

alles dabei. Natürlich war dieses

Experiment für Wolfgang Niedecken

von BAP, Annett Louisan, The

BossHoss, Nena, dem schweizerischen

Soul-Sänger Seven, Rapper

Samy Deluxe und auch Xavier Naidoo

mit besonderem Nervenkitzel

verbunden. Schließlich bewegten

sich alle auf unsicherem Terrain.

Auch wenn man die Bilder nicht

im Kopf hat, sondern nur die

Musik hört, spürt man die gute

Stimmung untereinander, die von

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TIPPS

31

großer Herzlichkeit und Respekt

geprägt war. Und so ist viel gute

Laune Musik zu hören, aber nicht

nur. Das liegt unter anderem an

den teils ernsthaften Songtexten

von Wolfgang Niedecken, die man

erstmalig in hochdeutsch hört –

eingefleischt BAP-Fans kennen sie

natürlich auf Kölsch auswendig.

Stilistisch vollkommen anders,

aber nicht weniger ernsthaft sind

oftmals die Rap-Texte von Sammy

Deluxe. Die Verbindung ist

spätestens dann klar, wenn Samy

Deluxe den BAP Song Kristallnacht

seinen Kollegen präsentiert. Sascha

Vollmer und Alex Völkel von

The BossHoss sorgten ebenfalls

für ein Highlight. Nicht nur, das

sie zum ersten Mal auf Deutsch

singen, sondern sie kreierten auch

gleich mit einem Augenzwinkern

ein neues Musikgenre den CRAP

= Country + Rap (crap heißt allerdings

auf Englisch Scheiß). Xavier

hingegen wagte sich an den

Funk mit dem Song Go Slow von

Seven, wobei er scherzhaft bemerkte,

dass dies wohl das Motto

der Schweizer sei. Auch für Nena

war es eine Herausforderung sich

einem Song von Samy Deluxe zu

stellen (wobei sie eine unfassbare

Menge von Text auswendig lernen

musste), während Annett Louisan

sich mit dem Track Close von The

BossHoss an das Country-Genre

traute. Der Song Was wir alleine

nicht schaffen bekam von Wolfgang

Niedecken hingegen einen

neuen Zungenschlag verpasst,

indem er ihn auf Kölsch zum Besten

gab.

Auf »Sing meinen Song Das

Tauschkonzert Volume 3« trifft

das Motto »So haben Sie diese

Stars noch nie gehört« erneut voll

und ganz zu. Mit den 14 Interpretationen

des Standard-Albums

sind ein Teil der musikalischen

Höhepunkte auf einem Tonträger

zusammengefasst.

Wer jedoch die große Bandbreite

der einzelnen Musiker bevorzugt,

kann sich mit der Doppel-CD Deluxe-Edition

gleich 29 Songs für

den heimischen Player sichern.

SUSANNE NEUFFER

»In diesem Jahr der

letzte Gast«

Eigentlich liebe ich Kurzgeschichten

nicht. Ich bin eher der Typ,

der dicke Romane liest – wozu

selbstverständlich eigentlich die

Zeit fehlt, außer im Urlaub. Kurzgeschichten

sind ja immer schon

vorbei, bevor sie richtig angefangen

haben. Man hat als Leser

überhaupt keine Zeit, die Figuren

mit all ihren interessanten Macken

kennenzulernen. Zudem ist

es bei Kurzgeschichten vielleicht

noch mehr als bei längerer Prosa

vonnöten, dass der Schreibende

ein Meister seines Fachs ist. Das

ist wie bei Picassos Zeichnung

»Don Quijote«, das mit nur wenigen

Strichen die Essenz der Helden

Cervantes‘ einfängt. Ich will

nicht behaupten, dass Susanne

Neuffer ein schreibender Picasso

ist, aber sie ist richtig gut.

Dabei ist es – so ist eben Kunst

– nicht so sehr das Was als das

Wie, das ihre Geschichten so außergewöhnlich

macht. In »Tannhäuser.

Embedded« übernachtet

ein Vater in der WG des Sohnes.

Seine Ankunft ist wie folgt erzählt:

»Anselm ist auf Exkursion

in Nordfrankreich und Belgien,

die anderen Bewohner sind bei

den Eltern zu Hause oder in Singapur

beim Praktikum oder sonst

irgendwie wichtig und identitätsstiftend

unterwegs. Kekse backen

mit Kindern in Vietnam, während

die einheimischen Betreuer Räucherstäbchen

vor Schreinen anzünden,

damit die europäischen

Helfer bald wieder gehen und

sie nicht dauernd an der Arbeit

hindern«. Irgendwie wichtig und

sinnstiftend – das muss man erst

einmal so formulieren können.

Und dann auch noch der leise

Gutmenschenspott im gleichen

Atemzug. Und auch für viele Leser,

die alle noch Max Frisch gelesen

haben, kommt die Autorin mit

netten Anspielungen daher, wenn

sie, besser die Erzählerin, sagt,

dass niemand mehr Ivy heißt seit


32 TIPPS

Das Stadtgespräch

Homo Faber.

Die Figuren Susanne Neuffers sind

etwas ratlose, aber untragische

Existenzen, die zu Täuschungen

und Selbsttäuschungen neigen,

sie rennen ihren Sehnsüchten

hinterher und suchen sich Plätze

im Ungefähren, so beschreibt es

die Homepage der Autorin sehr

treffend. Schon in ihrem Roman

»Schnee von Teheran« sinniert

die Heldin, eine frustrierte Lehrerin

»Was ist es, das in solchen

Situationen das Ruhigbleiben verhindert,

die Souveränität wie eine

ferne Göttin erscheinen lässt, die

nur immer den anderen lächelt?«.

Den Satz habe ich mir gemerkt.

Doch auch die gerade bei MARO

erschienenen Kurzgeschichten

enthalten eine Menge fein formulierte

Sätze und bei aller Alltäglichkeit

der Themen ungewöhnliche

Blickwinkel. Beinahe praktisch

wird es in »Sie hören im Anschluss

die Nationalhymne«, die beginnt

mit: Zu den Dingen, die man Frauen

nicht erzählen sollte, gehört,

dass man die Nationalhymne

zum Einschlafen braucht. Auch

überzeugend fand ich die Mordgedanken

eines Verlassenen, der

sich haarklein überlegt, wie sich

an der Ehemaligen mordend rächen

kann. Wer schon mal selbst

verlassen wurde, der kennt diese

Gedanken, könnte es aber so fein

nicht formulieren, da bin ich mir

sicher. Die 22 Geschichten kosten

in der witzig von Yvonne Kuschel

illustrierten Ausgabe 18 Euro. Und

mehr als einen Euro ist jede einzelne

Geschichte alle Male wert!

ROBERT KISCH

»Möbelhaus«

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich

finde investigativen Journalismus

wirklich wichtig. Vor allem in der

heutigen Zeit. Doch es gibt da

schon graduelle Unterschiede,

ob ein mutiger Mensch Zustände

in Russland, in der Türkei oder im

Iran untersucht und dann darüber

schreibt, oder ob jemand dann

etwas »Schockierendes« über

unsere Kanzlerin herausfindet

und das dann veröffentlicht. Das

Leben der Schreiber über Diktaturen

ist gefährdet und letzterer

wird vermutlich einen Posten in

der bayerischen CSU angeboten

bekommen. Und natürlich war

Günter Wallraffs Buch von 1985

»Ganz unten« ein Meilenstein

des Enthüllungsjournalismus und

Pflichtlektüre. Doch mittlerweile

hat der investigative Journalismus

in Deutschland auch seltsame

Züge angenommen. Gelegentlich

drängt sich der Eindruck auf, als

gäbe es mehr Journalisten als Enthüllungen,

die dann verzweifelt

gesucht und aufgeblasen werden.

Diesen Vorwurf braucht sich allerdings

Robert Kisch mit seinem

Tatsachenroman »Möbelhaus«

(Droemer, 315 Seiten, 12,99 Euro)

nicht gefallen zu lassen. Dieser

Journalist arbeitet zwar als Verkäufer

in einer Möbelhauskette,

doch von undercover kann keine

Rede sein. Die traurige Realität

ist, dass der Mann dort arbeitet,

weil sich die schreibende Branche

gesund schrumpft. Da hilft es

ihm nichts, dass er als Edelfeder

galt, renommierte Journalismus-

Preise gesammelt hat und bis vor

kurzem mit Hollywood-Stars und

deutschen Promis vor der Fernsehkamera

stand. Das alles nützt

ihm nichts, denn er muss schlicht

und einfach Geld für sich und vor

allem für seine Familie verdienen.

Und das ist als Möbelverkäufer im

Mega Store weitaus schwieriger,

als man sich das als Kunde vorstellt.

Anhand von typischen Situationen

mit Kunden, aber auch

mit Kollegen, die ebenfalls aus

den unwahrscheinlichsten beruflichen

Ecken kommen (Hoteldirektor,

Maurer, Architekturstudent),

und mit der Geschäftsleitung,

die auf verschiedenen Ebenen

die Realität ignorieren, stellt der

scharfsinnige Journalist seinen

neuen beruflichen Wahnsinn dar.

Es ist schon beeindruckend, wie

perfide verkleidet Ausbeutung im

Jahr 2016 daherkommt. Und das in

einem Bereich, in dem zumindest

ich das so nicht erwartet hätte.

Was mich nur wieder bestätigt,

dass ich lieber im heimischen

Möbelhaus kaufe, aber das nur

nebenbei erwähnt. So ganz richtig

mutig ist Robert Kisch dabei

allerdings nicht, denn seinen tatsächlichen

Namen verrät er uns

nicht. Die Wahl des Pseudonyms

ist natürlich nicht ganz frei von

Eitelkeit, denn der Name Kisch

klingt wohl nicht zufällig nach

Egon Erwin Kisch, einem der

ganz Großen des frühen Enthüllungsjournalismus‘.

Doch diese

kleine Eitelkeit sei ihm gegönnt,

musste er sich die Erkenntnisse,

die er ohne es zu wollen für »Möbelhaus«

gesammelt hat, hart erkämpfen.

Bleibt zu hoffen, dass

er mittlerweile seine Brötchen

wieder mit dem verdient, das er

definitiv besser kann als Möbel

verkaufen, dem Schreiben.

GRADY HENDRIX

»Horrorstör«

Wo wir schon einmal bei großen

Möbelhäusern sind. Der Thriller

»Horrorstör« von Grady Hendrix

(Knaur, 275 Seiten, 16,99 Euro)

könnte leicht mit dem Katalog

eines nicht näher genannten

schwedischen Möbelhausgiganten

mit vier Buchstaben verwechselt

werden. Das ist nicht zufällig

so, sondern Absicht, fürchte ich.

Der Laden in Hendrixs Thriller

heißt jedoch ORSK. Und in der Filiale

von ORSK in Cleveland, Ohio

geht Seltsames vor sich. Wenn die

Angestellten morgens eintreffen,

finden sie zerstörte Kjerring-

Bücherregale, zerschmetterte

Glans-Trinkgläser und zertrümmerte

Liripip-Schränke. Die Verkaufszahlen

sind im freien Fall,

auf den Überwachungskameras

ist nichts zu sehen, und die Filialleitung

ist ratlos. Schließlich erklären

sich drei Mitarbeiter bereit,

eine Schicht nach Einbruch der

Dunkelheit bis zum Morgengrauen

einzulegen, um die geheimnisvollen

Vorfälle aufzuklären.

In finsterer Nacht patrouillieren

sie durch die Möbelausstellung,

gehen unheimlichen Sichtungen

und Geräuschen nach und treffen

dabei auf Schrecken, die jenseits

aller Vorstellungskraft liegen. Autor

Grady Hendrix ist Journalist,

der für Variety, The New York Post

und den Playboy geschrieben hat.

Außerdem hat er einige Jahre an

der Telefonhotline einer parapsychologischen

Forschungsorganisation

gearbeitet. Möglicherweise

hat das Folgen hinterlassen – zur

Freude der Leser. »Horrorstör« ist

sein erster Roman, bereitet viel

Lesevergnügen und bleibt hoffentlich

nicht sein letztes Buch.


33


34 TIPPS

Das Stadtgespräch

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WIEDERENTDECKT:

ALDOUS HUXLEY

»Schöne neue Welt«

Ob »Schöne neue Welt« tatsächlich

der Wiederentdeckung bedarf,

das lassen wir einmal dahin

gestellt sein. Schließlich war der

Roman lange Pflichtlektüre in

Oberstufenkursen und ist es zum

Teil noch. Aber bedarf nicht Vieles,

was man als Teenager lesen

musste, einer erneuten Lektüre?

Und man kann es sich ja auch bequem

machen und vorlesen lassen.

Das würde ich in diesem Fall

befürworten, denn die Hörbuchausgabe

in einer Neuübersetzung

zum 50. Todestag Huxleys kann

einen erneuten Zugang schaffen.

Der Ansatz des Romans ist bekannt,

es geht um eine neue

Welt. Und zwar um eine Welt

ohne Gewalt. In ferner Zukunft

ist die ideale Gesellschaft geformt:

Künstlich reproduzierte,

genmanipulierte Menschen –

1932, als der Roman geschrieben

wurde, eine medizinisch vollkommen

abwegige Idee – sind

mit Hilfe von Gehirnwäsche und

Drogen glückliche Konsumenten.

Nur der Alpha Bernard Marx

scheint von einer unbestimmten

Sehnsucht nach Freiheit getrieben

zu sein. Ein Besuch in einem

der wenigen verbliebenen Reservate,

in denen noch das alte,

unperfekte Leben geführt wird,

könnte ihn von seinem Unbehagen

heilen – oder etwa nicht?

Aldous Huxley (1894 – 1963) war

ein englischer Schriftsteller und

Journalist, ein scharfzüngiger

Zeitkritiker und begeisterter

Reisender.

Nach dem Welterfolg seines zum

Sprichwort gewordenen Romans

»Schöne neue Welt« (seinerseits

ein Shakespeare-Zitat aus dem

»Tempest«) zog er 1937 nach Kalifornien,

wo er zusammen mit

H. Osmond mit Meskalin experimentierte

und das Wort »psychedelisch«

erfand.

Dankenswerter Weise wird der

dystopische Roman in der Hörbuchausgabe

von einem Vollblutschauspieler

gelesen und

die Lesung ist vollständig. Der

1961 in Berlin geborene Sprecher

Matthias Brandt studierte Schauspiel

an der Hochschule für Musik

und Theater in Hannover und war

anschließend an verschiedenen

Theatern engagiert, darunter am

Bayerischen Staatsschauspiel,

am Schauspielhaus Zürich, am

Schauspielhaus Bochum und am

Schauspiel Frankfurt. Seit 2000

ist Brandt in zahlreichen Fernsehund

Kinorollen zu sehen. 2010

übernahm er in der Serie Polizeiruf

110 die Rolle des Kommissars

Hanns von Meuffels. Für seine

darstellerische Leistung wurde

er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet,

so mit der Goldenen

Kamera in der Kategorie Bester

deutscher Schauspieler, dem

Bambi und 2012 mit dem Bayerischen

Fernsehpreis als Bester

Schauspieler der Kategorie Serien

und Reihen.

KINDERBUCH:

A.F. HARROLD

»Amandas

unsichtbarer

Freund«

Rudger ist Amandas bester

Freund. Gut, es gibt ihn nicht,

aber niemand ist schließlich perfekt.

Als Amanda Rudger in ihrem

Kleiderschrank entdeckt, ist ihr

sofort klar: Das ist der Beginn

einer wunderbaren Freundschaft!

Anders als Amandas Schulfreunde,

die nie draußen spielen, um

ihre ordentlichen Kleider nicht

schmutzig zu machen, weicht

Rudger fortan nicht von Amandas

Seite. Einen herrlichen Sommer

lang bauen sie ein Lager im Garten,

jagen die Katze und erleben

die wildesten Abenteuer. Rudger

ist eben perfekt – und dass nur

Amanda ihn sehen kann, ist erst

recht ein Vorteil, findet sie. Bis

der geheimnisvolle Mr. Bunting

auftaucht: Auch er kann Rudger

offenbar sehen – und er führt

irgendetwas Schreckliches im

Schilde. Rudger hat furchtbare

Angst vor ihm. Amanda ahnt,

dass sie schnell herausfinden

müssen, was Mr. Bunting verbirgt

– und dass ihnen nur wenig

Zeit dazu bleibt …

A.F. Harrold, Jahrgang 1975, wurde

in England für seine Gedichte

und Geschichten bereits mit

Schreibstipendien und Preisen

ausgezeichnet. Er schreibt für

Kinder und Erwachsene und organisiert

in Schulen Lesungen,

Poetry-Slams und Workshops,

wenn er nicht gerade an seinem

nächsten Roman arbeitet. In seiner

Freizeit ist A.F. Harrold immer

auf der Suche nach Büchern, auffallenden

Hüten und guten Ideen.

Amandas Geschichte ist für

Leute ab 10 Jahren geschrieben.

Erschienen bei heyne>fliegt, 273

Seiten und Illustrationen von

Emily Gravett. Kostenpunkt 12,99

Euro.


TIPPS

35

Frisch renovierte Räume bei XTRA Fitline

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XTRA Fitline hat renoviert

»Muckibuden« gibt es viele, XTRA

Fitline gibt es nur einmal. Wer

nicht einfach nur einsam und

verbissen vor sich hin trainieren,

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und professioneller Begleitung

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dem TÜV.

Das Studio von Dennis Schwarte

gehört zu keiner Kette und

unterscheidet sich deutlich von

der Massenware. Die Betreuung

ist individuell und persönlich,

man kennt sich – auch weil das

Personal nicht häufig wechselt.

Kontinuität ist wichtig und wirkt

sich auf die Atmosphäre und das

Miteinander beim Training positiv

aus.

Neu ist das Ambiente. Die Räume

wurden vor einigen Wochen von

Grund auf renoviert und bieten

angenehm viel Raum und Licht

für das Training. Die professionellen

Geräte der Hersteller »Hammer

Strength« und »Life Fitness«

bieten optimierte Möglichkeiten.

Der tägliche Kursplan sieht unter

anderem »Body Pump« vor,

Muskelaufbau mit Langhanteln.

Neben den klassischer Fitnessangeboten

auf dem Laufband oder

Indoorcycling gibt es viele Alternativen,

auch in der Gruppe

zu trainieren. Das Tanz-Fitness-

Programm »Zumba!« bringt mit

Latin und internationaler Musik

eine Herausforderung und

zugleich jede Menge Spaß an

Rhythmus und Bewegung. »Six

Pack!« ein 30-minütiges knallhartes

Bauchtraining, zeigt sehr

bald schon sichtbare Wirkung.

Natürlich sind auch die Klassiker

Pilates und Step Aerobics im Angebot

sowie »Bauch, Beine, Po«

kurz BBP.

Wer will, kann zur Probe erst einmal

mit trainieren, seine Vorlieben

und Schwachstellen kennen

lernen und dann die beste Methode

für sich austesten. Danach

ist eine zwei-, ein- oder vierteljährige

Mitgliedschaft möglich.

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36 TIPPS

Das Stadtgespräch

DVD

Kingsman: The

Secret Service

Altmodisch ist ein vernichtendes

Urteil. Old school, das man im

Deutschen in letzter Zeit immer

öfter hört, klingt mittlerweile

auch schon schwer belastet.

Dabei ist die alte Schule, wenn

es nicht tatsächlich um die alte

Schulerziehung geht, tatsächlich

weit mehr als altmodisch. Denn

was zum Beispiel vielen modernen

Filmen heute fehlt, vor allem

wenn sie Action-geladen sind, ist

der Charme, der unabdingbar zur

alten Schule gehört.

Davon hat der Film Kingsman

jede Menge. Das liegt am Thema,

dem Genre und der Ausführung.

Und nicht zuletzt liegt es auch an

den Schauspielern, die erstklassig

sein müssen, damit man ihnen

die old school tatsächlich auch

abkauft. Warum geht es also in

dem Streifen? Nun, da muss die

Welt gerettet werden, kurz gesagt.

Bei diesem Spionage-Thriller

ist das Thema James-Bondmäßig

angelegt. Und wer, außer

den Briten, könnte schließlich

die Welt mit einer Handvoll Leute

retten? Na also! Natürlich müssen

diese Leute geheimer als geheim

sein. Ebenso natürlich müssen sie

über unbegrenzte Mittel verfügen,

Geldmittel eingeschlossen.

Doch fangen wir von vorne an.

Eggsy (Taron Egerton) ist ein cleverer

Junge. Zusammen mit seiner

Mutter, deren kleiner Tochter

und dem gewalttätigen Stiefvater

– ein handverlesener Prolet – lebt

er in einer Bruchbude in einem

heruntergekommen Stadtviertel

Londons. Eggsy ist arbeitslos und

hat seine Karriere bei der Königlichen

Marine geschmissen, ihm

fehlt das Durchhaltevermögen

und er hat ein Problem mit Autorität.

Richtig in der Klemme sitzt

er, als er nach einer Auseinandersetzung

im Pub das Auto seines

Widersachers stiehlt und damit

die Polizei abhängt. Allerdings

nur fast. Er landet in der Arrestzelle.

Den einen Anruf, der ihm

nach dem Gesetz zusteht, nutzt

er, um die Nummer auf dem kleinen

Orden anzurufen. Diesen

Orden hat ihm Harry Hart (Colin

Firth) als kleines Kind gegeben,

in inoffizieller Anerkennung der

Heldentat seines Vaters, der sich

bei einem Nahost-Einsatz für

seine Kameraden geopfert hat.

Im Handumdrehen holt Hart

ihn aus dem Knast. Hart, dessen

Codename Galahad ist, stellt dem

jungen Mann den Geheimdienst

Kingsman vor, der so geheim ist,

das ihn wirklich niemand kennt.

Eggsy wird nach etwas hin und

her angeworben, wobei er sich

gegen eine Reihe von Bewerbern

aus Oxbridge (also Oxford und

Cambridge) durchsetzt, die zwar

eine tadellose Bildung haben,

reich und schön sind, aber eben

nicht Eggsys scharfen Verstand

haben.

Kaum im Amt muss Eggsy dann

natürlich die Welt retten, wobei

er mächtige Gegner hat wie den

ultrareichen Valentine (brillant:

ein lispelnder Samuel L. Jackson)

und Gazelle, die sexy Killermaschine,

die mit ihren rasiermesserscharfen

Sicheln, die sie statt

Unterschenkeln hat, jeden Gegner

zersäbelt. In einer Nebenrolle

tritt auch Michael Caine auf,

der als Merlin den geheimen

Geheimdienst führt. Muss noch

erwähnt werden, dass die Schurken

wahrhaft diabolische Pläne

schmieden, dass die Action

spektakulär ist und dass neben

Special Effects auch gute alte

Spionage-Gimmicks wie der geheime

Fahrstuhl, der kugelsichere

Regenschirm oder der tödliche

Füller eine Rolle spielen? Wohl

eher nicht.

Die gelungene Kombination aus

altem James Bond und supermoderner

Technik und einer old

school-Erzählweise lassen Kingsman

zum Hit werden. Schon der

Film hat bei Produktionskosten

von 81 Millionen Dollar mehr als

400 Millionen Dollar eingespielt,

die DVD Einnahmen nicht gerechnet.

Diese hat zudem den Vorteil

der Original-Tonspur, bei der man

natürlich das gute alte Oxford-

Englisch ebenso in Reinkultur

hört, wie den Proleten-Slang und

das Cheeseburger-Englisch der

Amerikaner. Das ergibt zusätzlich

zur Handlung schöne Kontraste.

Wie sich das für einen guten Spionagefilm

von damals gehört. Es

finden offenbar viele old school

nicht so schlecht.

GILLY MACMILLAN

»Toter Himmel«

»Stell dir vor, die gesamte Stadt

ist gegen dich. Stell dir vor, dass

egal, wem du auf der Straße begegnest,

es keinen einzigen Menschen

mehr gibt, der dir keinen

verachtenden Blick schenkt. Sie

alle halten dich für die Schuldige.

In ihren Augen müsstest du

bereits bei der Polizei verhört

werden. Hinter Gitter sollte man

dich stecken!«

Diese Botschaft kann Rachel in

jedem Augenpaar lesen – egal ob

Fremde, Nachbarn oder gar Freunde.

Sie verstehen sie nicht, wollen

es vielleicht auch gar nicht. Keiner

von ihnen sieht ein, dass sie nicht

der Täter ist, sondern das Opfer.

Immerhin ist es ihr Sohn, der

spurlos verschwunden ist.

Sie hatte noch gezögert, ob er

wirklich alleine vorlaufen darf.

Dennoch hat sie es ihm erlaubt.

Alles, was sie dann noch vorgefunden

hat, war eine leere Schaukel,

von ihrem geliebten Kind weit

und breit keine Spur. Auf der Suche

nach der wertvollsten Person

in ihrem Leben ist Rachel ganz auf

sich alleine gestellt. Keiner mag

ihr helfen und auch die Zeit stellt

sich gegen sie. Nach und nach

beginnt die junge Mutter an sich

selbst zu zweifeln. Sie droht den

Verstand zu verlieren. Doch ist

es wirklich nur das? Oder hat sie

doch selbst etwas mit dem Verschwinden

ihres Sohnes zu tun?

Drei verschiedene Erzählperspektiven

– die verzweifelte Mutter,

die Polizei und die Bevölkerung

der Stadt. Sie alle sind überzeugt

davon, ihre Ansicht sei die Richtige.

Doch wem kann man trauen?

Ein spannender Thriller, der einen

in Atem hält.

Erschienen ist »Toter Himmel« im

Droemer/Knaur-Verlag als Paperback

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(v.l.) Gertrud Hautzer und Christina Weltermann

PFLEGE ANDERS

Neuer Pflegedienst 2000

»Wir machen keine 08-15-Pflege!«

Darauf legen die Mitarbeiterinnen

des erfahrenen Pflegedienstes

großen Wert. Der »Pflegedienst

2000« ist ein kompetentes Dienstleistungsunternehmen

das bereits

seit über 15 Jahren besteht und

seinen neuen Pflegestützpunkt

am Ostring 14 eingerichtet hat.

Dahinter stehen drei gut ausgebildete

Fachkräfte mit jahrelanger

Erfahrung im Pflegebereich. Entsprechend

groß und flexibel ist ihr

Angebotskatalog. Über den Hilfsund

Serviceangeboten steht der

Grundsatz des Pflegedienstes: Im

Vordergrund steht die größtmögliche

Unabhängigkeit der Kunden,

Selbstbestimmung geht vor Fremdbestimmung.

Das ist bei der Bewältigung

des Alltags wichtig. Wenn

also jemand Hilfe benötigt, bei dem

die nächsten Angehörigen nicht

ausreichend Hilfe bieten können,

springt der »Pflegedienst 2000« ein.

Den Anspruch, ein etwas »anderer

Pflegedienst« zu sein, setzen in der

Praxis die gutgelaunten Mitarbeiterinnen

um, denn sie versehen ihre

Dienste mit »Humor«, »Aufmerksamkeit«,

»Freundlichkeit«, »Fachwissen«

und »Verständnis für die

Alltagssorgen der Kunden«. Aber die

Liste der Aufgaben und Leistungen,

die der »Pflegedienst 2000« anbietet,

ist noch länger: Im Servicekatalog

findet man die sogenannte

»Grundpflege« mit Unterstüzung

beim An- und Auskleiden sowie

Essen und der täglichen Körperpflege

mit allem was dazugehört.

Das Messen von Blutzucker- und

Blutdruckwerten, Injektionen, Medikamentengabe

und das Wechseln

von Kathetern gehören ebenso

zur »Behandlungspflege« wie die

Wundbehandlung und Erstversorgung

bei kleinen Unfällen.

Auch wenn pflegenden Angehörige

Urlaub machen wollen, stehen

die Helferinnen des neuen Pflegedienstes

bereit, um die Familie zu

vertreten. Zur professionellen Rundumversorgung

gehört natürlich ein

Hausnotruf, der Tag und Nacht im

Bedarfsfall für schnelle Hilfe sorgt.

Ein weiteres Angebot:

Beratung und Unterstützung

- bei der Einrichtung und

Durchführung der Pflege

- Behördengängen

- Bearbeitung von Anträgen

- Fragen zur Einordnung von

Pflegestufen

- Berechnung des Eigenanteils

bei der Pflegefinanzierung

- Vermittlung von betreutem

Wohnen

Die Leistungen des Teams vom

Ostring 14 kann man selbstverständlich

auch jeweils einzeln buchen.

Je nachdem, wie viel Hilfe

benötigt wird, können individuelle

Verabredungen getroffen werden.

Das Team vom »Pflegedienst 2000«

steht für alle Fragen bereit. Auch

Informationen über gesetzliche

Rahmenbedingungen von Pflege

werden im Pflegestützpunkt

am Ostring 14 beantwortet. Dort

stehen zunächst drei Mitarbeiterinnen

zur Verfügung. Es werden

auch zwei alten- und behindertengerechte

Zimmer vermietet. Der

Zufall will, dass direkt nebenan ein

neues Haus entsteht: mit 16 altengerechten

Wohnungen. Der Pflegedienst

soll nach und nach mit

mehr Mitarbeiterinnen vergrößert

werden. Schon jetzt sind die kompetenten

Fachkräfte zu Pflegeeinsätzen

unterwegs. Die Nachfrage

wächst ständig, denn immer mehr

Menschen ziehen ein Leben in den

eigenen vier Wänden einem Pflegeheim

vor. Das ist inzwischen deutlich

einfacher geworden. Dienstleister

wie der »Pflegedienst 2000«

bieten nahezu alle Leistungen an,

die zum Leben in der gewohnten

Umgebung erforderlich sind, auch

die Pflege von Schwerstkranken.

Der »Pflegedienst 2000« ist auch

da gut aufgestellt. Wer sich näher

informieren will, kann das unter

anderem am »Tag der offenen Tür«

tun. Er findet statt am 16. Juli, in der

Zeit von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr, am

Ostring 14.


38

Das Stadtgespräch

KÜGELCHEN GEGEN SONNENBRAND

Die Homöopathische Reiseapotheke

Wer denkt schon ans Krankwerden,

wenn der Koffer gepackt wird. Gut

so! Ernsthafte Gedanken verderben

die Vorfreude, und das kleinliche

Abzählen täglicher Tablettenrationen

halten einen unvermeidlich

im Ernst des Lebens, den man ja

gerade im Urlaub eigentlich doch

gar nicht will. Wer dennoch vorbereitet

sein will für das eine oder andere

Unbehagen, der kann zur Homöopathischen

Reiseapotheke mit

»Globuli« greifen: Die kleinen Kügelchen

nehmen keinen Platz weg,

passen also ins Handgepäck, sind

jederzeit zur Hand und in Minigläschen

übersichtlich sortiert für die

kleinen Urlaubsmissgeschicke wie

Übelkeit, Durchfall, Sonnenbrand,

Verdauungsprobleme, Insektenstiche

und Prellungen.

Wer noch keine Erfahrungen hat

mit Homöopathie: Globuli wirken

gezielt und ohne Nebenwirkungen,

werden ohne Alkohol hergestellt

und sind daher gerade für Kinder

geeignet, die die Kügelchen meist

gar nicht als Medizin wahrnehmen,

die Geringstmenge des Zuckers

Saccharose als Trägersubstanz ist

auch für Diabetiker kein Problem.

Wer die Anwendung gelernt hat

wird merken: Sie können sogar

dem Haustier helfen.

Wer schon mal bei einem ausgebildeten

Homöopathen war, lässt

sich seine persönliche Hausapotheke

am besten von ihm ganz

individuell zusammen stellen: Er

kennt den Patienten so gut, dass

er weiß, was am besten wirkt.

Denn Homöopathie geht weniger

von den Beschwerden aus als vielmehr

vom Menschen, der sie hat:

Bei zwei verschiedenen Menschen

kann sich zum Beispiel ein Schnupfen

sehr unterschiedlich auswirken

und wird auch anders behandelt. In

der Homöopathie sieht man genau

hin: Kopfschmerzen gibt es in Variationen,

die der Patient möglichst

exakt beschreiben sollte: Legt sich

der Schmerz über die Augen oder

wie ein Stirnband um die vordere

Kopfseite, fängt er an der Schläfe

an, wenn ja: auf welcher Seite, ist

es ein Hämmern oder ein Pochen,

ein Stechen oder ein Ziehen... Wer

sich genau beobachtet, findet am

ehesten das passende Mittel. Gleiches

mit Gleichem zu heilen, ist

der Grundsatz, daher werden etwa

Insektenstiche mit Apis kuriert,

dem Gift der Honigbiene – in der

sprichwörtlich homöopathischen

Dosis so sehr verdünnt, dass der

Ausgangsstoff mit herkömmlichen

Methoden physikalisch nicht mehr

nachweisbar ist. So ist es in der Homöopathie

beispielsweise auch

möglich, Arsen zu verwenden, metallische

und tierische Substanzen

oder gar Krankheitserreger. Das

Verdünnen ist ein kompliziertes

Verfahren, je weiter es betrieben

wird, desto weniger Gehalt hat das

Mittel und desto intensiver ist die

Wirkung. Homöopathen sprechen


39

daher vom »Potenzieren« also vom

Verstärken der Wirkung, je weiter

der Ausgangsstoff bearbeitet, um

nicht zu sagen verdünnt, wurde.

Warum wirkt

Homöopathie?

Homöopathie arbeitet nicht mit

dem chemischen Vorschlaghammer,

sondern aktiviert nach dem

Ähnlichkeitsprinzip die Selbstheilungskräfte

des Körpers – gegen

das Mittel und also auch gegen

die Beschwerden. Dafür genügt

das Signal der Wirkstoffe. Auf CD

oder im Radio hören wir ja auch

keine Live-Band, die bei uns im

Wohnzimmer spielt, sondern eine

Musik, die mehrfach konserviert

und durch Nachbearbeitung durch

Studiotechnik noch intensiviert

wurde. Es geht um die Wirkung!

Zeit und Zuwendung

Um DAS richtige Mittel zu finden,

befragt der behandelnde Homöopath

in einer ersten Sitzung den

Patienten intensiv zu den akuten

Beschwerden und verschafft sich

außerdem einen Gesamteindruck

von »Kopf, Seele und Bauch«, der

Konstitution des ganzen Menschen,

sowie Veranlagungen der

Familie – manchem mag das allzu

intim vorkommen, aber so eine

Erstanamnese stellt sicher, für

alle Fälle und zeitnah auch für andere

Beschwerden gewappnet zu

sein. Für den Befund bestimmt er

dann die »Potenz«, also den Grad

der Verdünnung, der im Einzelfall

heilend wirkt. Die Ausbildung zum

Homöopathen dauert an die sechs

Jahre und hört nie wirklich auf,

Sachkunde, Menschenkenntnis,

Zeit zum Zuhören und Einfühlen

sowie die jahrhundertelang gesammelten

Erfahrungswerte der

Arzneimittelbilder sind Grundlage

jeder Behandlung.

Gängige Mittel für die Reiseapotheke

Wer weiß, was ihm hilft, hat seine

eigenen Mittel für die typischen

Urlaubsbeschwerden in der Reiseapotheke.

Wer aber für die ganze

Familie packt und noch wenig

Erfahrung mit Homöopathie hat,

kann auf eine bewährte Auswahl

gängiger Allrounder zurück greifen,

die erfahrungsgemäß schon

vielen Menschen geholfen haben

und in keinem Fall schaden.

Arnica

Bei Prellungen, Muskelkater, Quetschungen,

Blutergüssen, Schürfund

Bisswunden das erste Mittel.

Apis (Biene)

Für Stichwunden aller Art, sowohl

durch Insekten als auch durch ungeschicktes

Nähen mit der Hand...

Arsenicum album (Weißes Arsen)

Durchfall, Übelkeit, Erbrechen,

Magenbeschwerden durch verdorbenes

Fleisch oder Fisch sowie

andere Lebensmittelvergiftungen.

Belladonna (Schwarze Tollkirsche)

Hilft bei allem was brennt: Sonnenbrand,

Sonnenstich, brennende

Halsschmerzen, schnell und

hoch steigendes Fieber. Falls es

nicht anschlägt, sollte man zu

Cantharis oder Urticaria a greifen.

Rhus toxicodendron (Giftsumach)

hilft bei Zerrungen, Verstauchunanderen

Sportbeschwerden.

gen, Verrenkungen und

Cocculus (Scheinmyrthe) hilft

gegen Schwindel, Schwäche

und Übelkeit.

Borax veneta (Natriumborat)

und Cimicifuga

(Traubensilberkerze) eher er gegen

Flugangst.

Nux vomica (Brechnuss)

Wenn man seine Grenzen nicht

kennt oder nicht wahrhaben will,

kann das auch im Urlaub zu typischen

Folgen von Übertreibung

und Reizüberflutung führen:

Kater, Nikotinüberschuss, Völlegefühl,

aber auch »Jetlag« mit

Brechreiz.

Regeln für Umgang

und Anwendung

homöopathischer Mittel

· vor Licht, Feuchtigkeit und großen

Temperaturschwankungen

schützen!

· Andere starke Aromen (besonders

ätherische Öle) nicht in

direkter Nähe transportieren

(gilt unter anderem für Kräuter,

Gewürze, Tees – speziell Pfefferminze

oder Menthol.

· Beim Einnehmen nicht gleichzeitig

essen oder trinken, vor allem

weder Kaffee, Tee oder Alkohol

– auch nach dem Zähneputzen

eine Stunde warten!


40 Das Stadtgespräch

(V. l.) Bürgermeister Theo Mettenborg, Melanie Wiebusch, Leiterin des Jugendzentrums

»Alte Emstorschule« und Corinna Renger vom Jugendamt stellen das neue Programmheft

für die Ferienspiele vor.

SPANNENDE FERIEN ZU HAUSE

Vom Frühstückskino bis zur

Nachtwanderung

»Jetzt können die Sommerferien

kommen! Für alle, die in den Ferien

zu Hause sind, gibt es ganz

viele verschiedene spannende

und kreative Events«. Die Organisatoren

freuen sich über ein gelungenes

Ferienspielprogramm.

Melanie Wiebusch, Leiterin des Jugendzentrums

»Alte Emstorschule«

und Jugendpflegerin Corinna

Renger vom Jugendamt stellten

Einzelheiten des umfangreichen

Programms vor. Das gibt es in den

Jugend- und Rathäusern, allen

Schulen, Bibliotheken, bei der Flora

Westfalica und zum Download

unter www.rheda-wiedenbrueck.

de/medien/bindata/pdf/Ferien

spiele_Broschuere__2016.pdf

Es gibt keine langweiligen Ferien,

es gibt nur die falsche Stadt in

der man wohnt. In Rheda-Wiedenbrück

sind sie spannend und

jeden Tag anders. Die Kids haben

die Qual der Wahl, denn das Veranstaltungsangebot

ist riesig und

abwechslungsreich. Ferienkinder

können kochen, basteln, Kegeln,

Bogen schießen, an einer Olympiade

teilnehmen oder sich einfach

auf Tagesausflügen bespaßen

lassen. Das Stadtgespräch hat aus

dem Ferienspielprogramm und

weiteren, insgesamt weit über

hundert Aktionen einige Tipps

zusammengestellt:

Kinobus

(Kem) Die Reise durch die Filmgeschichte

mit dem Kinobus des

Jugendkulturrings geht weiter.

Details www.kultur-vonmorgen.de

Termine So 3. Juli: The Virgin Suicide,

So 10. Juli: Shutter

Island, So 17. Juli: Durchgeknallt,

So 24. Juli: Star

Wars 7 – Das Erwachen

der Macht, So 31. Juli:

Gangs of New York

Zeiten immer 20.15 Uhr

Ort Spielerei, Flora Westfalica-Park

Eintritt frei

Fledermausführung

Wenn es nicht regnet, bietet der

Arbeitskreis Fledermausschutz

für Kinder in Begleitung Erwachsener

eine kleine Exkursion zu

Fledermäusen in freier Wildbahn

an. Sofern vorhanden, sollte ein

Fernglas, eine Taschenlampe mit

Orangefilter und ein Fledermausdetektor

mitgebracht werden.

Details Christa Jachnik,

0175-2624109

Termin Sa 9. Juli, 21 bis 23 Uhr

Treff Steinweg,

Höhe Bleichhäuschen

Anmeld. nicht nötig

Kosten keine, eine Spende ist

willkommen


41

Bei der Kriegsbemalung

Fahrt zum Fort Fun

Das Städtische Jugendzentrum

Alte Emstorschule fährt mit Kindern

im Alter von 8 bis 12 Jahren

wieder in den beliebten Freizeitpark.

Verpflegung bitte nicht vergessen!

Termin Mo 11. Juli,

8.30 bis 18.30 Uhr

Treff Parkplatz des Jugendzentrums

Alte Emstorschule,

Wilhelmstraße 35

Karten 12 € (ab dem 21. Juni

zwischen 12 und 18

Uhr im Jugendzetrum

erhältlich)

Ferienworkshop –

Ytong-Figuren

Was man mit Ytongblöcken alles

machen kann! Sie sind leicht zu

bearbeiten und es können jede

Menge Phantasiefiguren oder

Tiere entstehen.

Details www.vhs-re.de, Leiterin

Veronika Bußmann,

05245-924737, veronikabussmann@web.de

Termin Mi 13. Juli, 9 bis 16 Uhr

Ort Herzebrock, St.-Michael-

Schule, Atelier 2

Kosten 31,40 €

Kinderdiscobowling

Unter Schwarzlicht, mit Lasershow

und Partymusik darf gebowlt

werden. Anschließend sitzen

die Teilnehmer noch gemütlich

mit einem Kindermenü und

Softdrink zusammen. Für Kinder

im Alter von 7 bis 10 Jahren.

Termin Do 14. Juli, 15 bis 18 Uhr

Treff Jugendzentrum Alte

Emstorschule, Wilhelmstraße

35

Karten 5 €, ab dem 21. Juni zwischen

12 und 18 Uhr im

Jugendzetrum erhältlich

Spiel und Spaß bei den

Stadtschützen

Ob beim Schießen mit dem Sportbogen,

Lagerfeuer mit Stockbrot

und Marshmallows, Keulenwerfen,

Kickerturnier, Hasenrennen

oder den anderen Aktionen:

Kinder von 7 bis 14 werden beim

Schützenverein zu Rheda e.V. von

1833 viel Spaß haben. Kostenlos

und ohne Anmeldung.

Termine Samstage vom 16. Juli

bis 20. August,

14 bis 17 Uhr

Ort Schießstand der Stadtschützen

Am Werl 1

in Rheda

Kosten keine

Infos Ewald Bocks,

0173-8617796-0 oder

05242-401515

Ferienworkshop –

Die Welt der Indianer

Kinder von 6 bis 10 Jahren tauchen

ein in das abenteuerliche

Leben der Indianer. Diese kennen

sich gut aus mit den 4 Elementen

Feuer, Wasser, Luft und Erde. In

der Natur ist viel Platz und Zeit

zum Spielen.

SUMMER SALE & WINTER SEASON START

langestr. 78 | do. + fr. 10.00 – 19.00 uhr | sa. 10.00 – 16.00 uhr

www.annettegoertz.com

Sommer im

Freizeitbad

Welle

Unser Ferienangebot:

4er-Karten zum Preis von

3 Basiseintritten.*

www.welle-guetersloh.de

* Gültig während der NRW-Sommerferien 2016.

Ein Angebot der Stadtwerke Gütersloh


42 Das Stadtgespräch

Beim Skate Contest sind Hip Hop und Techno angesagt.

Details www.vhs-re.de,

Leiterin Veronika Bußmann,

05245-924737,

veronikabussmann@

web.de

Termin Mo 11. Juli und Di 12. Juli,

9 bis 16 Uhr

Ort Herzebrock, St.-Michael-

Schule, Atelier 1

Kosten 45,66 €

Sparkassenfußballferien

beim FSC Rheda

(Kem) Der FSC Rheda bietet in

Zusammenarbeit mit der Fußballschule

Erlebniswelt Fußball

e. V. und mit Unterstützung der

Kreissparkasse Wiedenbrück ein

Fußballcamp für fünf- bis 13-jährige

Mädchen und Jungen an.

Auch Nichtmitglieder oder Kinder

aus anderen Vereinen können gern

teilnehmen. In der Teilnahmegebühr

sind die Trainingseinheiten

beim professionellen Trainerteam,

ein Trikot von adidas und die komplette

Verpflegung enthalten.

Details und Anmeldungen:

www.erlebnisweltfussball.de

Termin Mo 18. bis Fr 22. Juli,

jeweils 9.30 bis 15.30 Uhr

Ort Sportplatz des FSC

Rheda

Gebühr 109 €

Kinderaktion am Samstag

(Kem) Kinder (ab 6 Jahren) können

sich mit Speckstein und Malen

mit Acrylfarben beschäftigen.

Details www.bleichhaeuschen.de

Termine Sa 23. Juli, 15 bis 17 Uhr

Ort Werkstatt Bleichhäuschen,

Steinweg 4

Kosten 10 € – inkl. Material

Anmeld. 05242-49811 oder

m.koerkemeier@

bleichhaeuschen.de

Kinderatelier

(Kem) Kinder (ab 6 Jahren) malen

großformatig mit Acrylfarben.

Details www.bleichhaeuschen.de

Termin Do 21. Juli,

15.30 bis 17 Uhr

Ort Werkstatt Bleichhäuschen,

Steinweg 4

Kosten 8 € – inkl. Material

pro Nachmittag

Anmeld. 05242-49811 oder

m.koerkemeier@

bleichhaeuschen.de

JKR-Skate-Contest

(Kem) Es ist so weit! Der Jugendkulturring

lädt alle Interessierten

als Teilnehmer bzw. Zuschauer

zum ersten Skate-Contest ein.

Am Nachmittag und während des

Wettbewerbs werden lässiger Old

School Hip Hop und ein Live Act

für gute Laune sorgen. Der Tag

wird dann mit Tanz und Techno

ausklingen. Essen und Trinken

gibt es zum kleinen Preis.

Details www.kultur-vonmorgen.de

Termin Sa 23. Juli, 15 Uhr,

Anmeldung ab 14 Uhr

Ort Skatepark

»Altes Klärwerk«

Eintritt frei


43

Dodo und Glucks

Bade- und Schwimmvergnügen in der Welle Gütersloh

»Zauberbaum«

Heute wieder Rotkäppchen?

Clownstheater

(Kem) Dodo und Glucks, die beiden

Clownsfreundinnen, treffen

sich wieder einmal, um gemeinsam

Märchen zu erzählen und

natürlich auch zu spielen. Doch

schon gibt es ein Problem, denn

Dodo möchte gerne Rotkäppchen

spielen und Glucks lieber das Märchen

vom Froschkönig. Und wer

von den beiden darf wohl heute

die Prinzessin sein? Und schon begeben

sich Dodo und Glucks mit

einem Riesenspaß auf eine Reise

durch zwei altbekannte Märchen

der Brüder Grimm.

Details Flora Westfalica, 05242-

9301-0, oder www.florawestfalica.de

Termin So 24. Juli, 15 Uhr

Ort Flora-Westfalica-Park

(Mittelhegge)

Eintritt frei

Hoch hinaus im Kletterwald

in Rietberg

Wer keine Höhenangst hat, für

den geht es in bis zu 13 m Höhe

durch den Parcours vorbei an

verschiedenen Hindernissen.

Wer sich traut, meistert zum krönenden

Abschluss auch noch die

Frei-Fall-Anlage. Für Verpflegung

wird gesorgt. Das Angebot gilt

für Jugendliche zwischen 12 und

17 Jahren mit einer Körpergröße

von min. 1,20 m.

Termin Fr 29. Juli, 13 bis 18 Uhr

Treff Jugendzentrum Alte

Emstorschule, Wilhelmstraße

35

Kosten 15 € (ab dem 21. Juni

zwischen 12 und 18

Uhr im Jugendzetrum

erhältlich)

Einführung in den

Modellflug

Schüler/innen von 10 bis 16, die ein

Modellflugzeug steuern wollen,

bekommen neben theoretischen

Kenntnissen beim MFC Rheda e.V.

die Gelegenheit dazu. Der Termin

findet nur bei trockenem Wetter

statt. Sonnenbrille mitbringen!

Infos Klaus-Reiling@t-online.de

Termin Sa 6. August,

14 bis 17 Uhr

Ort Fluggelände an der

Rentruper Straße

Kosten keine

Auf zum Skatertraining im

Skates Palace in Münster

Alle, die Skateboarden toll finden

und mal von einem professionellen

Trainer lernen wollen, sind

hier genau richtig. Skateboard,

(Fahrrad-)helm und Schoner bitte

mitbringen. Das Equipment kann

aber auch vor Ort ausgeliehen

werden. Verpflegung bitte nicht

vergessen! Das Angebot richtet

sich an Kinder zwischen 8 und 12 .

Termin Fr 19. August,

12.15 bis 19.30 Uhr

Treff Bahnhof Rheda

Kosten 10 €

Anmeld. Jugendhaus St. Aegidius,

05242/903713

Sommeraktionen

in der Welle

4 x kommen, 3 x bezahlen. Ferien

in NRW sind Ferien in der Welle:

Ob Schwimmen, Action im Wellenbecken,

Spannung in der Riesenrutsche,

Chillen im Außenbereich

oder Sport auf dem Beach-

Volleyball-Feld: Günstiger geht

es nicht als mit der Viererkarte

zum Preis von 3 Basiseintritten.

Sie können damit 4 x die Welle

für jeweils 1,5 Std. Aufenthalt zw.

Familien für jeweils 2 Stunden

Aufenthalt besuchen. Wer länger

bleibt zahlt jede weitere 20 Minuten

einen Aufpreis gemäß der

regulären Preisliste.

Auch in den Ferien gibt es die

neuen Spieleangebote in der

Welle: jeden Freitag werden besondere

Spielgeräte und ein Aktionsprogramm

angeboten. Jeden

Samstag wird ein 20 Meter langer

Wasser-Spaß-Parcours aufgebaut.

Dann gilt: Wer kann über das Wasser

laufen ohne hineinzufallen?

Die Aktionen werden jede Woche

jeweils zwischen 15 und 18.30 Uhr

angeboten. Ohne Anmeldung

903713und ohne Aufpreis.

Details www.welle-guetersloh.de

Ort Welle, Stadtring Sundern

10, Gütersloh

Preise Viererkarte: Erwachsene

15,60 €, Kinder und

Jugendliche bis 17 Jahre

11,10 €, Familien 48 €

(Einlösung und Gültigkeit

der vier Eintritte bis

zum 23.8.2016.)


44 Das Stadtgespräch

Dr. Hugo

empfiehlt

Könnt Ihr erkennen, welches Tier sich

hier versteckt hat? Außerdem tolle Bastelideen

für den Sommer. Euer Dr. Hugo

Ihr braucht: Stärke | Wasser | Lebensmittelfarbe

| leere Joghurtbecher oder

Silikonform | Schale

1

Mischt 2 Becher Wasser mit 2 Bechern

Stärke mit einem Löffel in

einer Schale zu einer cremige Masse.

2

Teilt die Masse jetzt auf je nachdem

wie viele Farben du herstellen

möchtest. Gebt einige Tropfen Lebensmittelfarbe

zur noch weißen Masse und

mixt alles noch einmal kräftig durch.

3

Jetzt muss alles gut trocknen, am

besten über Nacht (12 Stunden).

Dann dreht die Becher/Silikonform um

und lasst die Kreide vorsichtig herausgleiten.

Ihr braucht: Spülmittel | Waschlappen

Gummiband | leere Plastikflasche |

Schere | Schale

1

Schneidet mit einer Schere vorsichtig

den Boden der Plastikflasche ab

(Lasst euch hier vielleicht von einem

Erwachsenen helfen). Legt den Waschlappen

über den offenen Boden und

befestigt ihn mit dem Gummiband.

2

Mixt einen halben Becher Spülmittel

mit einem 1/4 Becher Wasser in

einer flachen Schale zusammen.

3

Taucht den Waschlappen in das

Spüliwasser und pustet kräftig

durch die Flaschenöffnung. Am anderen

Ende entsteht eine tolle Seifenblasenschlange.

Wenn ihr noch etwas Lebensmittelfarbe

zu eurem Spüliwasser gebt entstehen

bunte Seifenblasenschlangen.

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Ferienzeit

ist Rabattzeit

vom 04.07. bis zum 16.07.

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45

Die neuen und alten Vorstandsmitglieder: (oben v. l.) Petra Hollenbeck, Annette Johannpaschedag, Steffie Bals, Melanie Kaufmann,

(unten v. l.) Ulli Kremmelbein, Heiner Beckmann, Alexander Westermann, Thomas Huneke, Guido Lütkewitte, Hans Hiltscher, Ulf

Meyer, Hendrik Holtkamp, Ludger Melcher, Jens Pfaffenhäuser, Jörg Johannpaschedag, Günter Stephan, Fabian Schnitker, Oliver Czaja

KG HELÜ FREUT SICH ÜBER IMMER MEHR NEUE KARNEVALISTEN

Ehrung verdienter Mitglieder

(Kem) Ein blühender Verein mit

wachsender Mitgliederzahl, der

nicht mehr aus dem städtischen

Leben wegzudenken ist – das ist

das Resümee der jüngst durchgeführten

Jahreshauptversammlung

der KG Helü. Sie zählt nach

43 Neuaufnahmen nunmehr 455

Mitglieder. Auch die Tanzgarden

verzeichnen Zuwächse. Von den

Mitgliedern tanzen 153 in den Minigarden

I und II, der Jugend- und

Damengarde sowie bei den Emsmatrosen

und im RWU-Ballett. Elf

Helüaner sind in der Prinzengarde,

83 bei den Herzdamen und 86 im

Elferrat vertreten. Über diese stolze

Bilanz berichteten die beiden

Schriftführerinnen Petra Hollenbeck

und Stephanie Bals.

Sie konnten in ihrem Bericht zudem

auf eine erfolgreiche Session

2015/16 mit attraktiven Highlights

wie Menschenkicker-Cup

und Playersnight, Kostümfest,

Galaabend und Kinderkarneval

zurückblicken. Alle Veranstaltungen

waren sehr gut besucht. Der

Fackelumzug am 11.11. mit dem

Helü-Stadtprinzenpaar Matthias

I. und Anne II. Manche sowie

dem Kinderprinzenpaar Felix I.

und Hannah I. war ein weiterer

großartiger Höhepunkt.

Mit Blick auf den witterungsbedingt

verschobenen Rosenmontagsumzug

lobten die Schriftführerinnen

die Wagenbauer und

Fußgruppen dafür, dass sie sich

von diesem unerfreulichen Ereignis

nicht unterkriegen ließen

sowie das Rosenmontagskomitee

für die bewiesene Nervenstärke

und die mit Herzblut gefundene

Lösung der daraus gewachsenen

Aufgabe. Im Blickpunkt der

Versammlung stand auch die

Ehrung verdienter Karnevalisten.

Als Ehrenmitglied wählten die

Helüaner Wolfgang Muhl. Der

langjährige Wagenbauer zählte

1966 zu den Gründern der ersten

Helü-Prinzengarde. Die Ehrennadel

für langjährige Mitgliedschaft

erhielten Josef Flaskamp und Josef

Beckschäfer (44 Jahre), Thorsten

Johannpaschedag (33) nebst Daniel

Hiltscher und Günter Stephan

(22). Jörg Johannpaschedag

bleibt Vorsitzender. Änderungen

ergaben sich aus den Wahlen bei

der übrigen Vorstandsbesetzung:

Günter Stephan übergibt nach 14

Jahren das Amt des Schatzmeisters

an Ulf Meyer. Petra Hollenbeck

übernimmt die Aufgaben des

verstorbenen Organisators Hans-

Erich Kluge und von Jens Pfaffenheuer.

Sie tritt dafür ihr Amt als

Schriftführerin an Melanie Kaufmann

ab. Uli Kremmelbein nahm

nach 20 Jahren Abschied als Helü-

Präsident, sein Stellvertreter Thomas

Huneke rückte nach. Ludger

Melcher bleibt Vorsitzender des

Elferrats und Vertreter der Garden

ist nunmehr Fabian Schnitker.

Guido Lütkewitte, Alexander

Westermann, Heiner Beckmann

und Benjamin Beil sind Mitglieder

im Rosenmontagskomitee.

Dr. Alhamoui

Spezialist für Kinderzahnheilkunde.


46 Das Stadtgespräch

Der Fischer und seine Frau auf Litauisch

Reise auf die Kurische Nehrung

Wer in den Siebziger Jahren am

Ratsgymnasium in Wiedenbrück

Schüler war, der weiß, was die Kurische

Nehrung ist. Andere wissen

es vermutlich nicht, mussten sie

doch nicht am »Mittel- und Ostdeutschen

Schülerwettbewerb«

teilnehmen, der später in »Die

Deutschen und ihre östlichen

Nachbarn« umbenannt wurde. Jedenfalls

traten die Ratsgymnasiasten

jedes Jahr im Kunstunterricht

zu diesem Wettbewerb an – und

sogar ich habe zweimal etwas gewonnen,

einen Zirkelkasten, der

noch heute bestimmt auffindbar

ist, wenn ich lange genug nach einem

modisch hellblauen Kasten,

der vollkommen unberührt ist,

forsche. Aber ich will das Ganze

nicht unnötig ins Lächerliche ziehen,

denn vielleicht wäre ich gar

nicht auf die Idee gekommen, der

Kurischen Nehrung einen Besuch

abzustatten, wenn mir der Name

so gar nichts gesagt hätte. Und

der Besuch lohnt auf jeden Fall,

finde ich heute.

Hauptattraktion:

viel Gegend!

Die Kurische Nehrung trennt das

Kurische Haff von der Ostsee. Die

mit knapp vier Kilometern breiteste

Stelle befindet sich nordöstlich

von Nidden, dem Grenzort

des litauischen Teils. An seiner

schmalsten Stelle ist die Nehrung

keine 400 Meter breit. Diese so

schmale Insel ist etwa 100 Kilometer

lang, wobei die nördliche

Hälfte in Litauen und die nur wenig

kleinere südliche Hälfte zu

Russland, zur russischen Exklave

um Kaliningrad, dem ehemaligen

Königsberg, gehört. Schon Wilhelm

von Humboldt sagte vor gut

zweihundert Jahren, dass man diese

Gegend gesehen haben müsse,

weil einem ansonsten ein »wunderbares

Bild in der Seele« fehlen

würde. Und das will man ja nicht.

Die gesamte Nehrung besteht aus

Sand. Die Dünen ragen zum Teil 70

Meter in die Höhe und begruben

bis weit ins 19. Jahrhundert hinein

noch ganze Ortschaften unter

sich. Das tun sie nun längst nicht

mehr, aber heute wird auch kein

Raubbau mehr an der Natur betrieben.

Im Gegenteil, denn heute

ist das gesamte Gebiet ein Naturschutzgebiet,

für das Autofahrer

sogar einen Obolus entrichten

müssen. Belohnt wird der Besucher

durch eine unberührt wirkende

Natur, in der heute selbst

freilaufende Elche leben, die auch

schon mal am Straßenrand zu

sehen sind. Mit denen sollte man

besser keinen Unfall haben, denn

sie sind bei einer Schulterhöhe von

über zwei Metern rund 700 Kilogramm

schwer.

Wer braucht Italien?

Die Bewohner auf der Kurischen

Nehrung leben heute in erster

Linie vom Tourismus. Mehr Sandstrand

geht auch nicht, jedenfalls


47

Idyllische Häuser

Klaipeda am Abend

nicht auf zwei Seiten, denn während

auf der einen Seite je nach

Wetter die Ostsee schlummert

oder tobt, liegt das Kurische Haff

zumeist friedlich auf der anderen

Seite und lockt bei schönem Wetter

ebenfalls zum Baden. Dazwischen

finden sich vor allem endlos

scheinende Kiefernwälder. Die

besonderen Lichtverhältnisse, die

diese einmalige Landschaft kreiert,

zog zu Beginn des 20. Jahrhunderts

die heute weltberühmten

Maler des Expressionismus

Lovis Corinth, Max Pechstein und

Karl Schmidt-Rottluff in die Künstlerkolonie

nach Nidden, litauisch

Nida, dem Hauptort. 1929 ließ

Thomas Mann sich ein Ferienhaus

erbauen, das heute von den Touristen

angesteuert wird. Das Domizil

an sich ist recht einfach, aber der

Ausblick auf das Haff ist schlichtweg

traumhaft. Wer braucht bei

solch einem Ausblick Italien, soll

Mann gesagt haben. Neben dem

Thomas-Mann-Haus, das auf dem

sogenannten Schwiegermutterhügel

gelegen ist, gibt es noch ein

paar weitere Sehenswürdigkeiten,

die für sich genommen nicht unbedingt

weltbewegend sind. Die

Hauptsehenswürdigkeit ist die

Natur selbst, die seit 2001 Weltnaturerbe

der UNESCO ist. Außerhalb

von Nidden findet sich die neben

der Dune du Pyla am Atlantik

größte Wanderdüne Europas, die

einfach Große Düne oder Hohe

Düne genannt wird. Auch wenn

man vielleicht am liebsten die

Düne erklimmen möchte, um sich

anschließend herunter zu rollen,

ist das natürlich im Schutzgebiet

verboten. Denn heute weiß man

längst, wie empfindlich das Ökosystem

ist. Neben der Düne ist der

Sonnenkalender, eine gewaltige

Sonnenuhr, errichtet worden.

Was man auf jeden Fall gesehen

haben sollte, ist die Strandpromenade

von Nida. Neben den

modernen Schiffen im Yachthafen

interessieren vor allem die Kurenkähne,

die bis Ende des Zweiten

Weltkriegs als Fischer- und Transportschiffe

dienten. Die rund

zwölf Meter langen Holzboote

haben einen Tiefgang von nur

40 Zentimetern, damit auch die

vielen flachen Stellen des Haffs

befahren werden konnten. Außerdem

brauchte man dank des

Flachbodens keine Hafenanlagen

oder Kais, denn die Boote ließen

sich an Land ziehen, wenn man

etwa Vieh verladen wollte. Um

den Booten mehr Stabilität zu

verschaffen, wurde jeweils ein

Schwert auf dem Wasser herabgelassen

und zwar auf der Seite,

an der man es gerade brauchte.

Außerdem war der Fischfang mit

Motorkraft schon vor dem Zweiten

Weltkrieg verboten, um den

Bestand der Fische zu erhalten.

Eine Besonderheit sind die Kurenwimpel.

Die waren nur in zweiter

Linie dazu da, die Windrichtung

anzuzeigen. In erster Linie gehen

sie auf eine Vorschrift von 1844

zurück, die gebot, dass alle Kähne

sich mit Hilfe dieser Wimpel identifizieren

mussten. Daher mussten

die Wimpel mindestens zwei

Fuß lang und einen Fuß breit sein.

Auch mussten die »Nummernschilder«

am Ende des Mastes

in Farbe deutlich ausweisen, um

welchen Fischer aus welchem Ort

es sich bei dem Kahn handelte.

Heute ist der kommerzielle Nutzen

der Kähne auf Spaßfahrten

mit Touristen beschränkt.

Hexen und andere Monster

Auch wenn die Bewohner der

Kurischen Nehrung keineswegs

mit Reichtum geschlagen waren

– nicht einmal zu der Zeit, da die

Hauptroute der Postkutsche nach

Osteuropa hierher führte – hatten

sie doch immer einen großen

Schatz an Geschichten, Sagen,

Mythen. Einer der Hauptorte für

Spukgeschichten war der sogenannte

Hexenberg bei Juodkrante

(deutsch Schwarzort), auf halbem


48 Das Stadtgespräch

Ruhig liegt das Haff

Weg zwischen Nida und Klaipeda.

Schon von alters her wurden auf

dem Hexenberg die Johannisfeier

begangen. Heute bietet sich ein

Spaziergang, für den man gut zu

Fuß sein sollte, über diesen Berg

an, denn es findet sich eine seltene

Exposition unter freien Himmel.

71 Skulpturen aus Eichenholz, die

nach Juodkrante gekommene litauische

Künstler, die meisten der

Holzschnitzer aus Niederlitauen,

in den Sommern von 1979 bis 1981

geschnitzt haben. Die Themen der

Skulpturen des alten Berges sind

die Welt, in dem die Hexen, Teufel

und Helden aus litauischen Wundermärchen

und Legenden von

Neringa wohnen. Selbst eine Version

vom Fischer und seiner Frau

ist abgebildet. Im Sommer 1988

haben die Bildhauer das Ensemble

um zwölf Skulpturen ergänzt.

Diese Skulpturen haben vor allem

Spielcharakter: Schaukeln, Hügel,

Stühle. In der Zeit zwischen 1999

und 2002 wurden während des

Hexenberg-Symposiums weitere

neue Skulpturen errichtet und die

alten wurden restauriert.

Praktische Hinweise

Natürlich kann man mit dem Auto

zur Kurischen Nehrung fahren,

wenn man entsprechend Zeit mitbringt.

Die Fahrt von Ostwestfalen

bis nach Klaipeda, das frühere

Memel, das in der Landessprache

»Klépeda« ausgesprochen wird, ist

mehr als 1.500 Kilometer lang. Die

kürzeste Strecke bietet sich nicht

an, denn dann müsste man durch

die visumpflichtige russische Exklave

fahren. Von Klaipeda aus,

das noch heute als Tor zur Ostsee

und damit Tor zum Westen gilt,

nimmt man die Fähre, die in wenigen

Minuten am anderen Ufer

landet. Von dort aus führt nur

eine Straße bis Nida, man kann

sich kaum verfahren. Touristisch

ist die Kurische Nehrung ganz gut

erschlossen. Es gibt eine ganze

Reihe Touristen aus Westeuropa,

vor allem aus Deutschland. Doch

auch die Russen erinnern sich an

eines der beliebtesten Reiseziele

zu Sowjetzeiten. Vor allem der

Ort Palanga nördlich von Klaipeda

war eine sehr angesagte

Sommerfrische und ist es wieder,

auch und gerade bei Litauern.

Klaipeda, das ehemalige ostpreußische

Memel, hat knapp 200.000

Einwohner und ist bemüht, die

Bausünden des Sozialismus nach

und nach verschwinden zu lassen.

Im Ortskern findet sich der nach

dem barocken Dichter benannte

Simon-Dach-Brunnen, auf dessen

Spitze das Ännchen von Tharau

steht. Ähnlich wie in den kleinen

Orten der Kurischen Nehrung finden

sich hier ebenfalls Galerien,

Restaurants und Cafés. Einfacher

als die Anreise mit dem Auto ist

natürlich der Stopp im Rahmen

einer Ostseekreuzfahrt. Die großen

Schiffe legen in Klaipeda an,

dem Ausgangspunkt für eine Tour.

Daneben gibt es natürlich noch die

Möglichkeit, die baltischen Staaten

im Rahmen einer Rundreise

etwa per Bus kennenzulernen.

Dann sollte man auf keinen Fall

auf die Kurische Nehrung verzichten,

auch wenn man niemals den

mittel- und ostdeutschen Schülerwettbewerb

mitgemacht hat…

TSG Löwen

TSG Löwen erkunden die

Sächsische Schweiz

Am Mittwoch vor Fronleichnam

starteten früh morgens 34 Rennradsportler

der TSG Rheda mit

dem Bus in Richtung Sächsische

Schweiz. Gegen Mittag war das

Quartier, ein renovierter Gutshof,

zwischen Meißen und Dresden erreicht.

Noch am Nachmittag ging

es für die drei Gruppen auf‘s Rad.

Aufgrund der unterschiedlichen

sportlichen Ambitionen waren

für die drei Gruppen Touren mit

unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden

ausgearbeitet worden. Die

erste Runde zum Einradeln führte

über den Bismarkturm in Rade-

beul, vorbei an Schloss Moritzburg,

über Radeburg und Meißen.

Für den Donnerstag stand eine

Tour über Coswig, Moritzburg,

Radeberg, Stolpen und Hohenstein

ins Elbsandsteingebirge auf

dem Programm. Nach vielen Höhenmetern

erreichten die Radler

in Rathen wieder das Elbtal. Auf

dem breiten, gut ausgebauten

Elbradweg ging es über Pillnitz,

Löschwitz und Dresden wieder

zurück. Die Uhrenstadt Glashütte

beziehungsweise Altenberg mit

seiner Bobbahn standen für den

Freitag auf dem Programm. Durch

wunderschöne Täler und bei Sonnenschein

und sommerlichen

Temperaturen ging es auf wenig

befahrenden Straßen hinauf ins

Ost-Erzgebirge. Der Himmel zog

sich nachmittags zu, sodass die

Radler auf den letzten 15 Kilometern

vom Regen eingeholt wurden

und total durchnässt das Ziel erreichten.

Am Samstag ging es in

die andere Richtung elbabwärts

bis Niederlommatzsch, um dort

mit einer kleinen Fähre auf die andere

Elbseite überzusetzen, dann

ging es weiter in das Meißener

Hinterland. Langgestreckte Steigungen

wechselten sich mit rasanten

Abfahrten ab, wobei nur

kleine Ortschaften durchfahren

wurden, die leider keinerlei Möglichkeit

zur Einkehr boten. Die

Radler ließen ihre letzte Ausfahrt

auf dem Markplatz in Meißen

ausklingen. Nachdem die Räder

wieder in den Anhänger verladen

waren, endete der Tag mit einem

zünftigen Grillfest. Allein schon

durch die vier absolvierten Touren

in wunderschöner Landschaft

wurde diese Jahrestour zu einer

sehr gelungenen Veranstaltung.

Die drei Radsportgruppen legten

bis zu 450 Kilometer und 4500

Höhenmeter zurück. Im nächsten

Jahr geht es für die TSGler mit dem

Rennrad zu den Dammer Bergen.


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50 Rätsel

Das Stadtgespräch

Schwedenrätsel

Lohn

beim

Militär

Behälter

aus

Papier,

Plastik

Oper

von

Verdi

altes

Blasinstrument

luftförmiges

chem.

Element

Verteidigungsbündnis

(Kzw.)

Streitigkeit

Fluss der

Schweiz

u. Frankreichs

ausgenommen,

frei von

Provinz

Kanadas

Stadt

östlich d.

Chiemsees

Hülsenfrucht

getrocknetes

Gras

Arbeitsgruppe;

Mannschaft

Biologie:

Tierunterart

Zarenname

Mannsbild,

Bursche

trainieren

waagerecht

absetzen,

platzieren

je, für

(lateinisch)

3

elektr.

geladenes

Teilchen

6

Europ.

Fußballverband

(Abk.)

flüssiges

Fett

hohes

Bauwerk

schwarzer

Kohlenstoff

Teil der

Woche

ohnehin

scherzhaft:

klein u.

dicklich

starkes

Schiffstau

sittenstrenger

Mensch

Kurort

in Südtirol

Ausschau

halten

fließende

Elektrizität

Bootssteuerhebel,

Helmstock

tschechische

Hauptstadt

Aktion,

Handlung

ein

Gewebe

verschieden

leise,

still

Gartenblume

Treibstoff,

Benzin

(ugs.)

nur erdachtes

Land,

Gebiet

Korankapitel

kleines,

ärmliches

Haus

aus

gebranntem

Ton

gefertigt

Fußballmannschaft

Frau, die

ein fremdes

Kind

stillt

Holz

5 4

Abendkleid

übermenschliches

Wesen

ein

Schädelknochen

Kfz-

Zeichen

Karlsruhe

Zeichnung

im

Furchtgefühl

bewahren,

pflegen

2

vor

langer

Zeit

Lösung:

an einer

höher gelegenen

Stelle

Wind

am

Gardasee

aufgebrühtes

Heißgetränk

1

Barriere,

Zugangshindernis

Sammlung

altnord.

Dichtung

angeborener

Instinkt

veraltet:

Runde,

Rundgang

dt. TV-,

Filmstar

(Veronica)

Wintersportgerät

Abkürzung

für

das ist

1 2 3 4 5 6

Unser Lösungswort vom letzten Mal: Schaumwein

Sudoku

Tragen Sie in die leeren Felder die Ziffern 1 bis 9 so ein, dass in jeder Zeile, jeder

Spalte und jedem 3-x-3-Gebiet jede der Ziffern 1 bis 9 genau einmal vorkommt.

leicht

3 8 5 9

9 6 5

4 2 6 8

2 1 4 9

3 4

1 6 9 3

5 6 9 7

8 5 4

2 4 8 6

mittel

7 1 2

4 5 9

2 3 6

9 1 8

7 1

8 4 1

3 6 7

2 5 4

4 8 9


51

ausgezeichnete orte im

land der ideen

Weltreise durch

Wohnzimmer ist

Preisträger

(Kem) Neun westfälische Projekte

werden als »Ausgezeichnete Orte

im Land der Ideen« prämiert. Sie

zählen zu den 100 Initiativen in

Deutschland, die im Wettbewerb

zum Thema »NachbarschaftInnovation

– Gemeinschaft als Erfolgsmodell«

von einer 17-köpfigen Jury

in Berlin ausgewählt wurden. Darunter

befindet sich das 2011 von

Catrin Geldmacher aus Rheda-Wiedenbrück

initiierte Projekt »Weltreise

durch Wohnzimmer«.

Das Projekt ist Vorbild

Das heimische Projekt hat gezeigt,

dass in Gemeinschaft, Partnerschaft

und Zusammenarbeit

das Geheimnis von Erfolg liegt.

Es gehört zu den Vorbildern einer

offenen, innovativen und starken

Gesellschaft in Deutschland. »Die

Preisträger machen Mut und sind

ein Beleg für ein lebendiges Miteinander

in all seinen Facetten«,

gratulierte ihr Jürgen Fitschen,

Mitglied des Präsidiums der Initiative

»Deutschland – Land der

Ideen e.V.«

Wie die Weltreise

funktioniert

Bei der Weltreise durch Wohnzimmer

öffnen Menschen, die nicht

in Deutschland geboren sind, für

zwei Stunden ihr Wohnzimmer und

erzählen von sich, ihrer Familie und

ihrem Herkunftsland. Die Zugezogenen,

die sich sonst eher als »die

Neuen« in unserer Stadt fühlen,

werden zu Gastgebern.

Die besondere Atmosphäre von

der »Weltreise durch Wohnzimmer«

entsteht in häuslicher Umgebung.

Während die »Mitreisenden«

im kleinen Kreis zusammensitzen,

werden Fotos gezeigt und

Geschichten erzählt. Mancher

»Reiseleiter« und manche »Reiseleiterin«

spielt landestypische Musik

vor. Bei vielen Wohnzimmerreisen

Die Mitglieder des Vereins »Weltreise durch Wohnzimmer e.V.« wollen Menschen zusammen

bringen und Vorurteile abbauen.

wird eine landestypische Kleinigkeit

zu essen vorbereitet – um das

bereiste Land ein wenig riechen

und schmecken zu können.

Auf diese Weise werden verschiedene

Kulturen mitten in unserer

Stadt lebendig. Ihre Gäste erleben

Menschen anderer Nationalitäten

nicht nur aus der Distanz, sondern

hören ihnen zu und erfahren ihre

persönliche Geschichte. Alle, die

an einer Wohnzimmerreise teilnehmen,

erhalten einen Reisepass und

einen Stempel des bereisten Landes.

Die Stempel werden durch die

persönliche Unterschrift des Reiseleiters

ergänzt. Dem Reisenden

kostet jede Wohnzimmerreise 10

Euro. Zwischen fünf und zehn Reisende

finden sich üblicherweise zu

der Wohnzimmerreise zusammen.

Inzwischen gibt es das Projekt in

zirka 40 deutschen Städten.

Das Projekt als Verein

Seit 2015 führen die Mitglieder das

Projekt als den gemeinnützigen

Verein »Weltreise durch Wohnzimmer

e. V.« Ansprechpartnerin

ist Catrin Geldmacher, Vorsitzende

des Vereins, Ruf 01713893241, E-Mail

info@weltreisedurch.de.

Die erste Wohnzimmer-Weltreise

führte im Mai 2011 nach China.

Im November 2015 fand die 200.

»Weltreise« statt. Die jüngsten

Einladungen führten die Reisenden

in Langenberg zu dem Reiseziel

»Finnland« und in Rheda-Wiedenbrück

nach »Montenegro«, »Lettland«

und »Ecuador«.

Top Aktuell

Das Wettbewerbs-Thema hat

durch die Äußerung des AfD-

Bundesvorsitzenden Alexander

Gauland – die Leute wollen einen

Boateng nicht als Nachbarn

haben – an Aktualität gewonnen.

Gerade gegen diese Art der

Abwehrhaltung setzt der Verein

»Weltreise durch Wohnzimmer«

und der bundesweite Wettbewerb

deutliche Zeichen, macht

die Vorsitzende deutlich.

Im Übrigen würde sie gern neben

Jerome Boateng als Nachbar

wohnen. Sie wisse aus der Erfahrung

der Wohnzimmer-Reisen,

dass Menschen mit anderen Lebenshintergründen

geradezu ein

Gewinn für die Nachbarschaft

sind.

Von der Bundeskanzlerin

eingeladen

Einen Höhepunkt erlebte die Organisation

am 15. Juni. Sie war

zur Gast bei der Bundeskanzlerin

Angela Merkel in Berlin. Der

Verein »Weltreise durch Wohnzimmer«

hatte von November

bis Februar ein Beraterstipendium

im Rahmen des Wettbewerbs

»start social« erhalten.

Von den 100 Stipendiaten wurden

die 25 Organisationen, die

die vier Monate Stipendium besonders

gut genutzt hatten, in

das Kanzleramt eingeladen. In

Rheda-Wiedenbrück findet diese

Veranstaltung am 19. November

2016 statt.


52 bekanntmachungen

Das Stadtgespräch

Standesamtliche Nachrichten

Vom 16.5.2016 – 15.6.2016

Standesamtsberzirk Rheda-Wiedenbrück

Eheschließungen:

Katrin Kuhlmann und Frank Swonke,

Staudachweg 3; Heike Anna Reimann

geb. Raasch und Stefan Wreide,

Heiligenhäuschenweg 16; Beate

Gertrud Lübbert geb. Niemann und

Jürgen Dresschalück, Nikolaus-

Groß-Straße 14; Anna Stettin und

Patrick Busch, Stromberger Straße

113 b; Carolin Fortströer und Evren

Kuzucu, Von-Galen-Straße 73; Anneliese

Wanke und Heinz Werner

Sippel, Marsenstraße 5; Magnolia

Elena Ramos Ferrey und Sebastian

Setzer, Südring 190; Karin Stolpe

und Ralf Holger Hinze, Raiffeisen-

allee 4; Nicole Maria Bode geb.

Rother und Johannes Josef Brenneker,

Auf der Bitterhorst 11; Birgit

Birkners geb. Knüppel und Konrad

Alois Barnert, Wartenbergstr. 19;

Sandra Brökelmann und Alexander

Kovac, Reinkenwiese 12a; Julienne

Janke und Markus Humpe,

Hellingrottstr. 77; Melanie Schrade

und Dirk Böhmer, Sudetenstr. 13;

Michelle Franz und Daniel, Nagel,

Alleestr. 91; Katharina Vösgen und

Christian Verkamp, Heiligenstädter

Weg 5; Annabell Schneider und

Andre Petry, Breslauer Str. 5r

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Sterbefälle:

Johannes Franz Rudnick, Vietingstraße

4; Erna Schwarz geb. Bergmann,

Wilh.-Busch-Straße 7; Maria

Falkenreck geb. Monkenbusch,

Drostenweg 15; Christine Westhues

geb. Westhues, Meerweg 1, Maria

Anna Bischoff geb. Vössing, Finkenweg

1; Hans Erich Lang, Hellingrottstraße

36; Wilhelm Witthaut,

Teutonenweg 8; Marie Hiesel geb.

Mart, Dr. Lüning-Straße 14; Helmut

Hesker, Portlandstraße 86; Annemarie

Scharpenberg geb. Gödde,

Drostenweg 15; Wilhelm Heinrich

Teckentrup, Justus-Liebig-Str. 1;

Hans-Günter Arnold Pähler, Hanfgartenweg

6; Elisabeth Hainke geb.

Kleineniggenkemper, Westring

66; Maria Peters geb. Kühlmann,

Rathausstr. 34, Rietberg; Herbert

Kallenbach, Stiftsweg 8; Bernhard

Südhoff, Am Eusternbach 197


anzeigen

53

Seit 2013 stritten sich Hauseigentümer

aus Bielefeld vor Gericht

mit der Stadt über die von ihnen

geforderte Beseitigung von Laubbäumen

aus einem benachbarten

öffentlichen Park. Die Bäume

verschatten das Grundstück der

Kläger.

Der jahrelange Streit über mehrere

Instanzen wurde nun vom BGH (V

ZR 229/14) endgültig entschieden:

Die Bäume dürfen stehen bleiben.

Damit ein Beseitigungs- oder

Abwehranspruch gegen einen

Nachbarn besteht, muss eine bestimmte

Einwirkung auf das eigene

Grundstück vorliegen. Nicht

ausreichend sind sog. »negative«

Einwirkungen wie der Entzug von

Luft und Licht. Eine Ausnahmesituation

liegt nur dann vor, wenn

der Hauseigentümer durch den

Nachbarbaum ungewöhnlich

schweren und nicht mehr hinnehmbaren

Nachteilen ausgesetzt

ist.

Solche lagen im vom BGH zu entscheidenden

Fall nicht vor. Vielmehr

betonten die Richter, dass

öffentliche Grünanlagen zum

Zwecke der Luftverbesserung, zur

Schaffung von Naherholungsräumen

und als Rückzugsort für Tiere

gerade auch große Bäume enthalten

sollen, für deren Anpflanzung

auf vielen privaten Grundstücken

kein Raum sei. Die damit einherstreitthema

bäume

Schatten und

Blätter müssen

geduldet werden

C.J. Venhaus

gehende Verschattung privater

Grundstücke sei Ausdruck der Situationsgebundenheit

des klägerischen

Grundstücks, welches am

Rande einer öffentlichen Grünanlage

belegen sei.

Doch nicht nur Schatten muss geduldet

werden. Das AG München

urteilte bereits 2013 (114 C 31118/12),

dass Blüten, Samen, Blätter und

Äste, die vom Nachbargrundstück

herüberfallen, in Kauf genommen

werden müssen. Die Klägerin beschwerte

sich über verstopfte

Regenrinnen, die bis zu 4 Mal

jährlich gereinigt werden müssen

und Laubberge, die in bis zu 15

80-Liter-Tonnen im Jahr entsorgt

werden müssen. Sie forderte vom

Eigentümer des Baumes eine

Entschädigung i.H.v. 500 Euro

pro Jahr.

Das Gericht sprach ihr die geforderte

»Laubrente« jedoch nicht

zu, sondern stellte fest, dass in

der betreffenden Wohngegend

der Klägerin große laubreiche

Bäume üblich und geradezu

prägend seien. Auch wenn Laub,

Blüten, Samenkapseln und Äste

der umstrittenen Linde »nicht

nur unerhebliche« Beeinträchtigungen

darstellen, seien sie doch

ortsüblich und müssen entschädigungslos

hingenommen werden.

Schließlich genieße die Klägerin

auf der anderen Seite auch das

Wohnen im Grünen als Lagevorteil.

C.J. Venhaus, Rechtsanwältin

u.a. mit Schwerpunkt Miet- und

Wohnungseigentumsrecht; Kanzlei

Zur Porta, Rheda-Wiedenbrück


54 Das Stadtgespräch

runder tisch werkverträge

Es gibt noch viel zu tun

(Kem) Zweieinhalb Jahre nach der

ersten Zusammenkunft zogen die

Teilnehmer des fünften »Runden

Tisches« eine erste Zwischenbilanz.

Die Sensibilität für die Probleme

der zirka 4000 Werkvertragsarbeiter

in Rheda-Wiedenbrück

(8,8 % der Bevölkerung) hat

sich in dieser Zeit verbessert. Die

osteuropäischen Bürger kommen

insbesondere aus Polen. Kleinere

Gruppen stellen die Rumänen und

Bulgaren.1465 Menschen sind zwischen

18 und 30 Jahre alt. Die Anzahl

der Minderjährigen beträgt

529.

Mettenborg würdigt

das Erreichte

Bürgermeister Theo Mettenborg,

Moderator des Gremiums, resümierte:

»Der Runde Tisch hat einen

Wert für alle Beteiligten und

für diese Stadt. Es hat eine Verbesserung

der Wohnverhältnisse der

Werkvertragsarbeiter und der für

sie bestimmten Betreuungsangebote

gegeben. Diese Entwicklung

wird von allen Beteiligten

anerkannt.«

Die Firma Tönnies unterstützt die

von der Stadt initiierten Projekte

mit einer maßgeblichen Summe

von jährlich 125000 Euro. Die Stadt

selber beteiligt sich mit einem

entsprechend großen Betrag.

Darüber hinaus habe die Einführung

des Mindestlohnes für die

Werkvertragsarbeiter zu einer Verbesserung

ihrer Situation geführt,

so Mettenborg. Nachdem bislang

die Firma Tönnies im Focus gestanden

habe, sei es nunmehr an

der Zeit, ebenfalls die anderen Arbeitgeber

in Rheda-Wiedenbrück

mit Werkvertragsarbeitern in den

Blickpunkt zu rücken, sagte Mettenborg.

Die Betreuungsangebote

Willkommensagentur: Seit zehn

Monaten begleitet die FARE im

Auftrag der Stadtverwaltung mit

ihrer Willkommensagentur osteuropäische

Arbeitnehmer und ihre

Familien, um diese auf ihrem Weg

zu einer aktiven Teilhabe am gesellschaftlichen

Leben zu unterstützen.

Die FARE führte in dieser

Zeit 1610 Beratungsgespräche.

Sprachförderung: Die Werkvertragsarbeiter

haben die Möglichkeit,

an den Sprachkursen teilzunehmen,

die die VHS im Auftrag

des Bundesamtes für Migration

und Flüchtlinge anbietet. Darüber

hinaus gibt es speziell für Schichtarbeiter

Teilzeitkurse. Die erfolgreichen

Teilnehmer der Kurse erhalten

einen Abschluss auf dem

B1-Level. Darüber hinaus bietet die

VHS an allen Grundschulen Kurse

für osteuropäische Schüler an.

Sozialberatung: Ebenfalls seit 10

Monaten ist Izabela Djanic vom

DRK als Ergänzung zur Willkommensagentur

für die Zuwanderer

aus Osteuropa aktiv – insbesondere

betreut sie polnische Arbeitnehmer.

Wohnraumkontrolle: Im Fokus

der Kontrollen durch die Stadt

(bislang 132) steht die Einhaltung

der Wohnstandards – wie etwa die

Mindestwohn- und -schlaffläche

oder die Anzahl von Waschgelegenheiten

pro Bewohner, etc. Bei

festgestellten Mängeln leitet die

Stadt Maßnahmen zur Abhilfe ein.

Henkenjohann

macht Druck

CDU-Fraktionsvorsitzender Uwe

Henkenjohann stellte heraus, dass

viel erreicht worden sei.

Nun gehe es um die Klärung der

Fragen wie es mit der Integration

der Werkvertragsarbeiter weiter

gehe und wie sich die Firma Tönnies

in den kommenden Jahren

aufstellen wolle. Zur Bewertung

und Weiterführung der getroffenen

Maßnahmen hat der Rat

ein externes Büro, das imap Institut,

hinzugezogen. Zwischen

Oktober 2015 und Mai 2016 haben

die Mitarbeiter des Instituts eine

Ist-Aufnahme der bestehenden

Angebote und Projekte durchgeführt.

Henkenjohann kritisierte:

»Diese Arbeit hat viel zu lange

gedauert!«. Nun sei es an der Zeit

Entscheidungen zu fällen. Diese

könne aber nur der Sozial- und Finanzausschuss

treffen. Die Vorarbeit

müsse imap treffen.

Brüggenjürgen setzt

auf imap

Der Fraktionssprecher der Bündnisgrünen,

Volker Brüggenjürgen,

nannte es »eine Illusion zu glauben,

dass nach fünf ›Runden Tischen‹

bei der Situation der Werkvertragsarbeiter

alles klar ist«. Die

Politik erhoffe sich jetzt von imap

konkrete Handlungsanleitungen.

Er drückte seine Genugtuung darüber

aus, dass nach einem »konflikthaften

Beginn des Runden

Tisches nun öffentlich über die

Wohn- und Arbeitsbedingungen

der Werkvertragsarbeiter bei den

Unternehmen mit Werkvertragsarbeitern

gesprochen werden

kann und ein Grundkonsens darüber

besteht, dass die Werkvertragsarbeiter

keine Arbeiter

zweiter Klasse sind«. Er monierte

aber, dass einige Dinge bei den

Subunternehmen immer noch

unbeschreiblich seien.

Wrede ist für den Fortbestand

des Runden Tisches

Für die Kirchengemeinden machte

Christiane Wrede deutlich, dass es

für die Sicherung und Weiterführung

des Erreichten kein Ende des

Runden Tisches geben dürfe. Als

zusätzliche Herausforderung für

die Klärung der Wohnsituation

der Werkvertragsarbeiter nannte

sie die Verschärfung auf dem

Wohnungsmarkt durch den Zuzug

der Flüchtlinge.

Dr. Stork benennt Handlungsbedarf

Dr. Almuth Stork von der »IG Werk-

FAIRträge« fordert eine stärkere

Verankerung der Werkvertragsarbeiter-Familien

in der Gesellschaft

und eine klare Definition der Aufgaben

der Ombudsfrau. Zudem

sprach sie sich dafür aus, dass die

Vertreter der Werkvertragsarbeiter

bei der Mitwirkung in den Unternehmen

»mehr Gewicht« erhalten.

Außerdem müssten die Möglichkeiten

der Werkvertragsarbeiter,

an den angebotenen Sprachkursen

teilnehmen zu können,

verbessert werden. Unverhoffte

Überstunden würden eine regelmäßige

Teilnahme der Betroffenen

erschweren. Sie bedauerte

es, dass die IG WerkFAIRträge bei


55

Auskünften über die Wohnsituation

der Werkvertragsarbeiter sich

nunmehr insbesondere auf die

Informationen der Stadt verlassen

müsse. Die IG habe aufgrund

der städtischen Kontrollen kaum

noch einen eigenen Zugang zu

den entsprechenden Immobilien.

Blumentritt beschreibt

Integration als Prozess

Martin Blumentritt, Referent für

Arbeitsrecht bei der Firma Tönnies,

machte deutlich, dass die Firma

Tönnies sich auch in Zukunft

nicht der Verantwortung für die

Werkvertragsarbeiter entziehen

werde. Die ersten Schritte seien

erfolgreich gesetzt. Nach der nun

vorgelegten Zwischenbilanz solle

imap die weiteren Schritte zur

Integration der Werkvertragsarbeiter

aufzeigen. Diese Arbeit

bezeichnete er als Prozess unter

der Beteiligung aller Betroffenen.

Des Weiteren wies er darauf hin,

dass bis Ende Juni 2016 alle bei

Tönnies beschäftigten Werkvertragsarbeiter

Verträge nach dem

deutschen Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

bekommen.

(V. l.) Uwe Henkenjohann (CDU), Christiane Wrede (Vertreterin der Kirchengemeinden),

Eberhard Greufe (Städt. Rechtsdezernent), Prof. Katrin Möltgen (imap-Institut), Martin

Blumentritt (Tönnies-Referent Arbeitsrecht), Almuth Stork (IG Werkverträge), Bürgermeister

Theo Mettenborg.

Prof. Möltgen lobt konstruktive

Zusammenarbeit

Prof. Katrin Möltgen vom imap-

Institut legte dar, dass sie die

Zusammenarbeit zwischen den

Beteiligten des Runden Tisches

als sehr konstruktiv erlebt. Die

eingestielten Projekte bezeichnete

sie allesamt als sinnvoll. Sie

machte aber deutlich, dass eine

noch bessere Vernetzung der Angebote

erforderlich sei. Letztendlich

müsse auch die Frage erlaubt

sein, ob die große Institution

des »Runden Tisches« optimal

bei der langfristigen Steuerung

des Integrationsprojektes sei.

Ein detailliertes Konzept für die

Fortschreibung der begonnenen

Arbeit kündigte sie erst für das

nächste oder übernächste Jahr

an.

der zauberer von oz entzückte die zuschauer

Somewhere over the rainbow

Eine würdige Inszenierung zu

dem tollen Buch von Frank Baum:

Unter der Gesamtleitung von

Bettina sowie Klaus Wulfheide

(musikalischer Leiter) und Regisseur

Benjamin Lernert erreichte

sie in der Reihe der Musical-Aufführungen

der Musikschule Wulfheide

und der »Musical-Fabrik«

einen kaum mehr zu toppenden

Höhepunkt.

Eine Ode an die Fantasie

Sie schufen gemeinsam mit Anja

Gailus-Scheffbusch (Choreografie),

Guido Erlenkötter (Bühnenbild),

Michael Altemark (Technische

Leitung/Bühnentechnik),

nebst Bettina Wulfheide, Anja

Kaiser, Marion Güth (Kostüme),

Grit Sauer (Make-up), Juliette Beke

und Regina Berhorst (Hairdesign)

eine wahre Ode an die Fantasie,

das Träumen und das Kind in jedem

von uns. Einen Anteil an der

gigantischen Leistung hatten

ebenfalls Esther Wohlgemuth

(Step-Choreografie) und Barbara

Grohmann-Kraaz (Vocal-Coaching).

Insgesamt wirkten über

150 Darsteller, Musiker und Helfer

vor und hinter den Kulissen mit.

Im vollendeten Zusammenwirken

verstanden sie es, die bislang rund

3500 Zuschauer aus der ersten

Staffel um den Finger zu wickeln

und bei ihnen gigantische Gefühle

zu wecken.

Kulisse, Kostüme und Maske

top

Das Musical begann in schwarzweißer

Optik und stellte dem Zuschauer

die Hauptfigur Dorothy

vor, die großartig von Johanna

Schlüter (Ina Vogel) gespielt wird.

Es dauert nicht lange, bis die zauberhafte

Protagonistin von Kansas

mittels eines Tornados in das

fantastische Land Oz gebracht

wird. Dabei ändert sich die Farbgebung

und die Landschaft erstrahlt

in knallig bunter Farbenpracht. Im

märchenhaften Oz findet der


56 Das Stadtgespräch

Die farbenfrohe Kulissen und gelungenen Masken und Kostüme sind eine Augenweide,

hier der Blechmann, der ängstliche Löwe und die Vogelscheuche.

Hauptteil der Handlung statt.

Neben den tollen farbenfrohen

Kulissen und Masken, technischen

Finessen sowie Lichteffekten,

Kleidern, Frisuren und brillant

präsentierten Songs, darunter der

unsterbliche Ohrwurm-Klassiker

»Somewhere over the rainbow«,

sind es vor allem die wunderbaren

mit Liebe gespielten Charaktere,

die diese Musical-Inszenierung

so herausragend machen. Ob nun

Dorothy, ihr Hund Toto, meisterhaft

an den Marionettenfäden

zum Leben erweckt von der Puppenspielerin

Miriam Neugebauer

(Finja Steinmeier), oder der Blechmann

(Ralf Bultschnieder, Felix

Büscher), der ängstliche Löwe

Zeke (Matthias Grimmelsmann,

Rob Vriens) und die Vogelscheuche

Hunk (Burkhard Schlüter, Sebastian

Elmers), der Zauberer von

Oz (Uwe Linnhoff, Jörg Berhorst),

die gute Hexe (Jenny Effertz, Jutta

Helmer), die böse Hexe (Anja Borraccini,

Bettina Kramer) und Onkel

Henry/Wächter der Smaragdstadt

(Peer Brändel, Josef Hunold) – es

sind einfach die großartigen Charaktere,

die das Herz dieses Musicals

ausmachen.

Für Gänsehautmomente sorgt die Hauptfigur Dorothy Gale alias Johanna Schlüter

bzw. Ina Vogel

Gänsehautmomente

Die Hauptfigur des Musicals, Dorothy

Gale alias Johanna Schlüter

verursacht damit Gänsehaut-Momente.

Sie spielt mit einer solchen

Leichtigkeit und einem solchen

Charme, dass die Zuschauer ihrem

unschuldigen Erscheinungsbild

und großartigem Schauspiel

gerne erliegen. Der Beifall machte

es hörbar.

Und auch die Vogelscheuche, die

nach dem Angriff der fliegenden

Affen wirklich leer und ausgeräumt

aussieht, und dann wieder mit

Stroh gefüllt wird, unterstreicht

die Illusion, dass es wirklich eine

Vogelscheuche ist.

Die vielen, fast schon unzähligen

Messages, die das Musical vermittelt,

sein gesamtes Flair, werden

durch die Inszenierung, trotz des

überschaubaren Inhalts zu einem

einfach unvergesslichen Musical-

Erlebnis.

Die Aufführungen der zweiten

Staffel in der Zeit vom 8. bis 11.

September 2016. Karten: Flora

Westfalica, Rathausplatz, Telefon

05242-93010, bzw. auf www.musical-fabrik.de

Raimund Kemper

(Kem) Zum Sommerfest der

Musical-Fabrik konnten die Vorsitzenden

Burkhard Schlüter

und Jutta Helmer die gesamte

»Musical-Familie« begrüßen. Es

war für die Teilnehmer eine gute

Gelegenheit, die erfolgreichen

Vorstellungen des Zauberers von

Oz zu feiern und sich außerhalb

der Proben gegenseitig zu beschnuppern.

Bettina und Klaus

Wulfheide dankten allen Akteuren

für die gute und generationsübergreifende

Zusammenarbeit

sowie den begeisterten Einsatz

bei der Realisierung der Inszenierung.

Sehr gespannt waren die Darsteller

und die Mitwirkenden hinter

der Bühne sowie die anwesenden

Musicalfreunde auf die Beneues

musicalprojekt startet im herbst 2016

Die Päpstin

Gespannt warteten die Teilnehmer des Sommerfestes auf die Bekanntgabe des neuen

Musical-Projekts.

kanntgabe des neuen Projekts.

Als Bettina und Klaus Wulfheide

den 1996 veröffentlichten weltbekannten

Bestseller »Die Päpstin«

und den gleichnamigen Film von

Sönke Wortmann aus 2009 nannten,

war die Freude bei den Anwesenden

über das ausgewählte

Stück riesengroß. Die Päpstin

Das Musical feierte am 3. Juni

2011 Uraufführung in Fulda. »Wir

freuen uns auf euer Mitwirken!«,

rief Klaus Wulfheide den Anwesenden

zu.

Wer mitmachen möchte, kann

sich seit dem 20. Juni per E-Mail

unter klaus.wulfheide@musicalfabrik.de

bewerben. Angaben zu

den Rollen finden sich auf der

Homepage der Musical-Fabrik.

Jeder Bewerber erhält seine Castingunterlagen.

Das Casting ist

nach der zweiten Staffel vom

23. – 25. 9. 2016, um die Hauptrollen

und Ensembleplätze zu

besetzen. Die Proben beginnen

im kommenden November, die

Aufführungen im November 2017.

In dem Kreativ-Team der Musical-

Fabrik gibt es nur eine kleine Änderung:

Bettina Wulfheide wird

die Aufgaben der Co-Regie übernehmen

und dafür Simone Brüggenthies-Peitz

in der Kostümleitung

tätig sein. »Never change a

winning team.«, kommentierte

Klaus Wulfheide die Mitteilung.


57

watt nich alle gibt

Gestank,

Schädling oder

Schikane?

Wenn man viel liest, erfährt man

viel, aber es geht einem auch so

manche Information durch die Lappen.

Selbst wenn man sich, wie ich,

am besten Sachen merken kann,

die eigentlich vollkommen unnütz

sind, solange man nicht bei einer

Quiz-Show sitzt. Ich konnte mir

beispielsweise merken, dass das

sprachliche Bild »durch die Lappen

gehen« daher rührt, dass bei der

Treibjagd früher Lappen aufgehängt

wurden, um das Wild in eine

bestimmte Richtung zu lenken, wo

es dann kurz darauf das Zeitliche

segnete und am Bratspieß endete.

Bisweilen ließ sich jedoch ein Reh

nicht von Lappen oder Textilien

schocken und brach einfach durch

sie hindurch. Dadurch war es gerettet

und für die Jäger verloren. Finde

ich interessant, ist aber heute für

mich nicht wichtig, denn ich bekomme

mein Fleisch beim Metzger

oder im Supermarkt.

Doch ich schweife ab. Also irgendwo

habe ich gelesen, dass »Oh, du

lieber Augustin« ein Pestlied war.

Ich hatte keinerlei Ahnung, wer

der liebe Augustin war, wenn es

ihn denn überhaupt gab. Und was

ein Pestlied ist, wusste ich bis vor

kurzem auch nicht genau.

Der liebe Augustin

und die Pest

Fange ich mit dem einfachen

an, denn Augustin ist historisch

verbürgt. Er war Wiener und das

wundert mich dann nicht mehr so

richtig, denn für schräge Typen ist

die österreichische Hauptstadt ja

noch heute gut. Gelebt hat er von

1642 bis 1685, wurde also gerade 43

Jahre alt, was aber nicht wirklich

verwunderlich ist. Beliebt und sehr

bekannt war er vor allem deshalb,

weil er zu Zeiten der Pest die Leute

mit seinen überwiegend zotigen

Liedern von ihrem Leid abgelenkt

hat. Während andere Lieder die Pest

als Strafe Gottes darstellten, machte

er sich sogar über sie lustig und

gab so den Leuten neue Hoffnung.

Weniger lustig war dagegen, dass er

es offenbar in einer Nacht mit dem

Zechen erheblich übertrieb und ins

Suff-Koma verfiel. Die sogenannten

Siech-Knechte, die dafür zuständig

waren, die Pesttoten einzusammeln

und in ein Massengrab zu

verfrachten, haben die Schnappsleiche

Augustin gleich mit eingesammelt

und in die Grube geworfen.

Der hatte dabei aber noch

Glück, denn weil täglich neue Leichen

anstanden, wurden die Gräber

nur mit Kalk abgelöscht, nicht aber

zugeschaufelt. Als er seinen Rausch

ausgeschlafen hatte, soll Augustin

solange gerufen haben und dabei

seine Sackpfeiffe (eine Art kleiner

Dudelsack) gespielt haben, bis ihn

Retter aus dem Grab befreiten. Einen

ähnlichen Vorfall berichtet übrigens

auch Daniel Defoe in seinem

Bericht aus dem Pestjahr, nur dass

dort die falsche Leiche eine Flöte

gespielt hat. Dabei ist der geistige

Vater von Robinson Crusoe mit ein

wenig Skepsis zu betrachten, denn

sein Augenzeugenbericht von der

Londoner Pest des Jahres 1666 hatte

den kleinen Schönheitsfehler, dass

der Autor, der sämtliche Ereignisse

aus der Erwachsenenperspektive

schilderte, selbst zu jener Zeit

gerade einmal sechs Jahre alt war.

So kann man die auferstandenen

Trinker auch einfach als Sagen oder

gute Geschichten betrachten.

Wie aus der Zeit des Agustinlieds.

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Das Volkslied »O du lieber Augustin«

ist erst gut einhundert Jahre

nach Augustins Tod nachgewiesen.

Es wurde zu verschiedenen

Zwecken gesungen. Einmal warnte

es vor den Folgen der Trunksucht,

andrerseits sollte aber auch Mut

gemacht werden, denn mit Humor

lässt sich alles überstehen – selbst

die Pest. Die Pest als solche hat sich

ja nun schon seit Jahrhunderten in

unseren Breiten erledigt, aber bei

meiner Suche nach Pestliedern, bin

ich mehrfach auf das Wort gestoßen.

Und das hat in verschiedenen

Sprachen verschiedene Bedeutungen

angenommen. Auch in unserer

Sprache hat es überlebt. Wenn der

Lieblingsnachbar samstags um 7

Uhr 30 seinen Zweitakt-Räsenmäher,

ein Erbstück seines Großvaters,

anwirft, dann ist garantiert, dass

die Luft ver»pest«et wird. Dieser

Ausdruck geht offenbar auf den

bestialischen Gestank der Pest zurück.

Im Englischen heißt die Pest

»the plague«, also die Plage. Das

Wort pest bezeichnet Ungeziefer,

das ja bekanntlich die Seuche

übertragen hat. Bei den Holländern

bin ich auf »pesten« gestoßen, was

schikanieren bedeutet oder neudeutsch

Mobbing. Ist doch interessant,

wie sich Wortbedeutungen

so entwickeln. Ein bei Linguisten

beliebtes Beispiel ist der Zaun im

Deutschen, der mit dem englischen

town und dem holländischen tuin

eng verwandt ist. Das Z gibt es erst

durch die hochdeutsche Lautverschiebung

(niederdeutsch Katte

wird zu hochdeutsch Katze), sodass

das Wort im Grunde auch Taun

hieße. Nur im Englischen meint

man die Stadt, im Holländischen

den Garten und im Deutschen das

Ding, das beides einzäunt. Sehen

Sie, auf so was stößt man, wenn

man dem lieben (weil aufmunternden)

Augustin hinterherforscht!


58 seniorenzeitung

Das Stadtgespräch

Auf der Parkbank

SIE: Glaubst du, dass die Mitfahrbank

von den St. Viter Bürgern

gut angenommen wird?

Immer wenn ich daran vorbei

komme, ist sie leer, und dasselbe

ist auch mit ihrem Gegenstück

in Wiedenbrück an

der Langen Straße.

ER: Gut Ding will Weile haben. Warte

erst einmal die wärmeren

Jahreszeiten ab und du wirst

sehen, wie gut sich diese Idee

durchsetzt.

SIE: Selbst im Winter sehe ich den

Bedarf an Mitfahrgelegenheiten

in die Stadt, unabhängig

davon, dass diese Idee daraus

entstand, dass fast zu derselben

Zeit die beiden einzigen

Bank-Filialen im Dorf geschlossen

wurden und dass die betroffenen

Bürger vor Ort keine

Bankgeschäfte mehr machen

konnten, noch nicht einmal

Bargeld abheben!

ER: Es mag sein, dass die beiden

Filialen sich nicht lohnten.

Verwunderlich ist schon die

Gleichzeitigkeit der Schließungen.

Noch nicht einmal Terminals

zum Geldabheben und

zum Auszugsdrucken wurden

zum Ausgleich der einschneidenden

Maßnahmen genehmigt.

SIE: Der Unmut der Bevölkerung

ist nachvollziehbar. Dass daraus

aber die Mitfahrbank-Idee

entstand, finde ich großartig,

auch unabhängig davon, wie

spontan und wie intensiv sie

angenommen wird.

ER: Das Schöne daran ist, dass

mit ihr nicht nur das leidige

Bankthema entschärft wurde.

Alle anderen Besorgungen,

die nicht mehr im Dorf selbst

erledigt werden können, sind

jetzt ohne weiteres und ohne

Zusatzkosten möglich, man

muss nur etwas Zeit und Geduld

mitbringen, ist dafür aber

unabhängig von Bus-Fahrplänen

und -zeiten.

SIE: Da kann ich nur wünschen

und hoffen, dass den St. Viter

Bürgern diese Chance immer

bewusst bleibt! Dieses Vorbild

für Bürgersinn kann als Lösung

bei gleichartigen Problemen

genommen werden, wenn Unternehmen

sich ihrer sozialen

Verpflichtungen entledigen

und damit nur den materiellen

Gewinn im Auge halten.

Erna und Berta

„Mensch, unser Großunternehmer

in Sachen Fleisch ist doch neulich

60 geworden und es gab ‚ne Riesenparty.

Dass die Zeitungen positiv

über ihn und auch über sein

Unternehmen geschrieben haben,

hat doch tatsächlich einen Leser

sehr gestört. Er meinte, dass man

bei einer solchen Berichterstattung

auch die negativen Seiten darstellen

müsste.“

„Da geht es wohl um die ausländischen

Mitarbeiter, die hier unter

schlechten Bedingungen arbeiten.

Aber du weißt ja auch, dass das

nicht gegen geltende Gesetze verstößt,

so wie es nicht verboten ist,

dass arme Menschen in unterentwickelten

Ländern unsere Möbel

herstellen oder unsere Kleidung,

Lederwaren oder Schuhe produzieren.

Das Leitmotiv ist einfach nur,

dass alles billig sein muss.“

„Und so kann eben auch ein

Schlachtbetrieb nur Tiere einkaufen,

deren Fleisch er auch verkaufen

kann und das sind momentan nur

die preiswerten Tiere aus der Massentierhaltung.“

„Genau. Weißt du, ich wünsche

mir eigentlich nur, dass ich Fleisch

von Tieren kaufen könnte, die

artgerecht gehalten worden sind

und nicht viele Medikamenten bekommen

haben. Und als ich neulich

einen früher selbstständigen

Fleischermeister fragen konnte,

warum ich das nicht haben kann,

nannte der ganz klar den höheren

Preis als Grund. Nach seiner Erfahrung

hätten nur ein paar Senioren

den Wunsch. Das heißt, es lohnt

sich für ihn einfach nicht, auf Qualität

zu setzen. Billig muss es sein.

Und das gilt leider fast überall,

auch, wenn man mit den Produkten

so sorgfältig wie nur möglich

umgeht.“

„Weißt Du, nichts finde ich so dämlich

wie diese ‚Geiz ist geil‘- Idee.

Das Fleisch auf unseren Tellern

stammt von Tieren, die in riesigen

Ställen zusammengepfercht wachsen,

zur Vermeidung von Krankheiten

vorsorglich Antibiotika bekommen

und durch ihre Gülle auf die

Dauer unser Wasser vergiften. Aber

es ist billig! Was für ein hanebüchener

Unsinn!“

„Und es wird nach meiner Meinung

viel zu wenig erwähnt, dass wir Verbraucher

selber schuld sind.“

Künftig keine Sozialtarife mehr für Telekomkunden

Der SoVD (Sozialverband Deutschland)

berichtet in einer Pressemitteilung:

Bisher bietet die Telekom

einen Sozialtarif an für bestimmte

Kundengruppen an: wenn diese

wegen geringen Einkommens oder

Erwerbsminderung von der Rundfunkbeitragspflicht

(früher: GEZ)

befreit bzw. eine Ermäßigung auf

den Rundfunkbeitrag erhalten.

Darüber hinaus erhalten ihn diejenigen,

die eine Ausbildungsförderung

(Bafög) erhalten oder wenn

sie blind, gehörlos oder sprachbehindert

sind und der Grad der ihrer

Behinderung gemäß deutschem

Schwerbehindertenrecht mindestens

90 Prozent erreicht.

Doch den Sozialtarif soll es bald

nicht mehr geben. Grund für den

geplanten Wegfall ist die Umstellung

des Telekomnetzes auf IP

(IP=Internetprotokoll). Die neue

Technik soll bis 2018 die technisch

mittlerweile veralteten analogen

und ISDN-Telefonanschlüsse vollständig

ersetzen. Und weil die

neuen IP-Tarife künftig immer ein

Festnetz und eine Internetflat beinhalten,

soll der Sozialtarif grundsätzlich

nicht mehr angeboten

werden. Denn für Komplettpakete

gelten die sozialen Vergünstigungen

nicht. Betroffene sollten

sich deshalb direkt bei Erhalt des

Informationsschreibens über die

geplante Umstellung schriftlich an

die Telekom wenden und mitteilen,

dass sie auf einen reinen Telefonanschluss

bestehen und auch über

2018 hinaus ihren ISDN-Anschluss

behalten möchten. Der jeweilige

Telekom-Vertrieb kann ihnen dann

freiwillig Rabatte auf dem Kulanzweg

anbieten.

Tagträume sind

ein unschätzbares

Geschenk – Ruhepausen

für das

Gehirn und Quellen

grenzenloser

Hoffnung.

John Steinbeck 201607


seniorenzeitung

59

Krankenkasse zahlen Haushaltshilfen, wenn Kranke keine Hilfe aus dem Umfeld haben

Wer nach einem Krankenhausaufenthalt

oder wegen schwerer

Krankheit zu Hause auf Hilfe angewiesen

ist und diese aus seinem

Umfeld nicht bekommen

kann, hat seit dem 1. Januar 2016

Anspruch auf eine Haushaltshilfe.

Und dies nicht wie früher

nur dann, wenn im Haushalt ein

Kind unter 12 Jahren lebt. Durch

das Krankenhausstrukturgesetz

(KHSG) müssen die Krankenkassen

diese ambulante Versorgung

nunmehr als Pflichtleistung finanzieren.

Die Vorratskammer ist aufgefüllt,

das Krankenbett steht bereit und

Essen auf Rädern ist bestellt – auch

wenn man sich beispielsweise wegen

einer bevorstehenden Operation

gut auf eine Genesung zu

Hause vorbereitet, kann es passieren,

dass man es doch nicht alleine

schafft. Vielleicht war die Operation

auch umfangreicer als gedacht,

es kamen Komplikationen hinzu

oder der Heilungsprozess dauert

länger als prognostiziert. Wer in einer

solchen Situation allein wohnt

und auch aus seinem Umfeld keine

Hilfe bekommen kann, der wurde

bisher im wahrsten Sinne des

Wortes allein gelassen. Seit Jahren

klaffte hier eine Versorgungslücke,

die seit dem 1. Januar 2016 endlich

geschlossen wurde.

Kasse zahlt Haushaltshilfe

Für Patienten, die sich nicht selbst

versorgen und auch keine Unterstützung

aus ihrem Umfeld bekommen

können, gewährleistet

die Krankenkasse nunmehr die

hauswirtschaftliche Versorgung.

In solchen Fällen können Betroffene

nunmehr bei ihrer Kranken-

kasse eine Haushaltshilfe beantragen.

Dies gilt nicht nur nach einem

Krankenhausaufenthalt, sondern

auch nach einem ambulanten Eingriff

oder bei schwerer Erkrankung

zu Hause.

Bisher übernahmen Krankenkassen

die Kosten für Haushaltshilfen

nur dann, wenn im Haushalt ein

Kind unter 12 Jahren lebte.

Neu ist auch, dass Patienten nach

einem Klinikaufenthalt Anspruch

auf Kurzzeitpflege in einer Einrichtung

haben.

Bis zu 6 Monate Hilfe

Meist kann die Haushaltshilfe für

maximal 4 Wochen in Anspruch

genommen werden. Der Zeitraum

verlängert sich auf höchstens

sechs Monate wenn ein Kind unter

12 Jahren im betroffenen Haushalt

lebt. Wie viele Stunden pro Tag

die Haushaltshilfe von der Krankenkasse

finanziert wird, hängt

vom Einzelfall ab. Die Zuzahlung

zu Haushaltshilfen bleibt unverändert.

Diese beträgt zehn Prozent

des Betrages, den die Krankenkasse

für die Haushaltshilfe aufbringt,

maximal jedoch 10 Euro pro Tag.

Damit die Kostenübernahme

durch die Krankenkasse sichergestellt

werden kann, muss eine

Haushaltshilfe vorab beantagt

werden. Dazu benötigen Sie eine

Bescheinigung vom Arzt, warum

und in welchem Umfang Sie

Unterstützung benötigen. Diese

Bescheinigung muss im Original

bei der Krankenkasse eingereicht

werden. In Akutfällen gewähren

manche Krankenkassen Ausnahmen.

Weitere Infos zur Vorgehensweise

erhalten Sie bei Ihrer

Krankenkasse.

Appeltate

Zutaten für 4 Portionen:

1 kg Äpfel, Fett für die Form, Semmelbrösel,

150 g Mandeln, 100 g

Rosinen, 3 EL Zucker, 4 Eier, 100

g Butter, 250 g Mehl, 175 g saure

Sahne

Die Äpfel schälen, vierteln, das

Kerngehäuse herausschneiden.

Die Äpfel in dünne Scheiben

schneiden. Eine feuerfeste Form

ausfetten und mit Semmelbröseln

ausschwenken. Ein Drittel der Äpfel

in die Form geben und mit einem

Drittel der geriebenen Mandeln,

einem Drittel Rosinen und 1 EL Zucker

bestreuen. Dann das zweite

Drittel Mandeln und Rosinen und

1 EL Zucker darauf geben und eine

dritte Schicht wiederholen.

Aus den Eiern, Butter, Mehl und

Sahne einen glatten Teig rühren

und langsam über die Äpfel gießen.

Den Apfelauflauf im vorgeheizten

Backofen bei 200 bis 225

Grad (Gas: Stufe 3 bis 4) ungefähr 1

Stunde backen.

Für vier Personen ist die Appeltate

(von den Westfalen fälschlicherweise

Torte genannt, sie ist ein echter Auflauf)

ein warmes, süßes Hauptgericht.

Für 6 bis 8 Personen ein Nachtisch,

der auch kalt mit Vanillesauce

übergossen serviert werden kann.

Wahlen zum

Seniorenbeirat

Neuwahlen zum Seniorenbeirat

stehen im Herbst an. Wer in

diesem Gremium als gewählter

Vertreter mitarbeiten möchte,

kann sich beim Vorsitzenden,

Heribert Setter, melden,

Tel. 05242 34141

hsetter@t-online.de.

oder auch im Rathaus bei

Maria Arenbeck

05242 963-590

maria.arenbeck@rh-wd.de

Impressum

Seniorenzeitung

Verantwortlich für den Inhalt

ist der Seniorenbeirat der Stadt

Rheda-Wiedenbrück.

Ständige Mitarbeit: Christa-

Maria Bank, Margret Kohler,

Vroni Korsmeier, Hans Dieter

Wonnemann

Koordination: VHS Reckenberg-

Ems, Arnold Bergmann

Ein Lachen kostet nichts.

Zumindest nicht bei uns!


60 Das Stadtgespräch

Der Ärger ist vorprogrammiert: Rat und Stadt wollen die Idylle der 1960er Jahre gegen

den Willen vieler Anlieger an der Bismarckstraße beseitigen.

Aktuell läuft die Umgestaltung der Frankensteiner Straße.

ausbau der bismarckstraße

Die Bürger sind sauer

(Kem) Voraussichtlich noch vor

der Sommerpause 2016 soll der

Ausbau der Bismarckstraße beginnen.

Die Arbeiten werden etwa

vier Monate dauern. Die Anlieger

sind zu einem großen Teil dagegen.

Sie sind über ihre Ausführung

»sauer«. Ihre Interessen sehen sie

weder von der Politik (Rat) noch

von der Verwaltung richtig vertreten.

Sie stehen nicht alleine. Die Anlieger

sehen sich in einem Boot

mit den Anwohnern von Brieger

Straße, Frankensteiner Straße

und Reichensteiner Straße. Hier

begannen die vielfach kritisierten

Ausbauarbeiten bereits. An der

Brieger Straße wurden sie schon

abgeschlossen.

Die Unzufriedenheit der Menschen

von der Bismarckstraße

manifestiert sich deutlich in der

Niederschrift über die Informationsveranstaltung

zu ihrem

Ausbau. Dort heißt es u. a.: »Auf

Wunsch der Anlieger wird festgehalten,

dass sie die Notwendigkeit

des Ausbaus generell in Frage stellen«.

An einer anderen Stelle steht

die Frage, »an wen man sich wenden

könne, wenn man den Ausbau

nicht wolle«. Kein Wunder:

Die Kosten der teuren Arbeiten

tragen zu einem großen Teil die

Anlieger. 6000 € sind kein Einzelfall.

Zudem waren sie mit dem

Ausbaustandard der 1960er Jahre

zufrieden. Kein Wunder, dass sie

verärgert sind.

An Politik und Verwaltung

geht die Aufregung vorbei

Politik und Verwaltung teilen die

ablehnende Haltung der Anwohner

nicht: »Der ursprüngliche Ausbau

erfolgte vor über fünfzig Jahren

entsprechend des damaligen

Standards. Der Aufbau der Straße

entspricht nicht dem heutigen

Ausbaustandard. Die Fahrbahn ist

auf der gesamten Länge mit Asphalt

befestigt. Die Gehwege sind

entweder unbefestigt oder teilweise

mit verschiedenen Materialien

bedeckt. Obwohl der Zustand der

Bismarckstraße in Teilen optisch

noch mängelfrei erscheint, so ist

doch festzustellen, dass der Unterbau

nicht mehr den anerkannten

Regeln der Technik entspricht, der

Bürgersteig noch niemals ausgebaut

wurde und die Fahrbahn in

großen Teilen erhebliche Mängel

aufweist. Die Nutzungszeit ist abgelaufen

und der Unterhaltungsaufwand

ist dementsprechend

hoch.

Der Mischwasserkanal wurde im

Abschnitt zwischen der Oelder

Straße und der Portlandstraße in

den Jahren 2014/15 wegen erheblicher

Schäden erneuert; die Fahrbahn

wurde vor dem Hintergrund

des geplanten Straßenausbaues

provisorisch wieder hergestellt. Im

südlichen Abschnitt der Bismarckstraße,

von der Portlandstraße bis

zur Breslauer Straße, werden im

Zuge der Straßenbaumaßnahmen

punktuell die Hausanschlüsse zum

Mischwasserkanal erneuert«,

schreibt das Bauamt.

Zu den Gründen des zeitlichen

Auseinanderfallens von Kanalsanierung

und »nachmaliger« Wiederherstellung

der Fahrbahn und

Gehwege sagte Baudezernent

Gerhard Serges: «Diese seien in

der Kombination von haushaltstechnischen

Erfordernissen, Anforderungen

an die Sanierung von

Kanälen und Arbeitskapazitäten

zu suchen. Wegen der zweimaligen

Belastung der Anwohner mit

Schmutz habe dies aber zu Ärger

geführt. Die Verwaltung werde

zukünftig versuchen, trotz aller

Schwierigkeiten, die Baumaßnahmen

noch weiter abzustimmen.

Was wird geändert?

Für den Abschnitt der Bismarckstraße

nördlich der Portlandstraße,

dessen Breite zirka 9 m beträgt,

ist eine Fahrbahn mit einer

Breite von 5,50 m vorgesehen. Die

beidseitigen Gehwege sind 1,75

m breit. Der Abschnitt südlich

der Portlandstraße, dessen Breite

zwischen 10 und 11 m variiert,

soll die Fahrbahn eine Breite von

6 m erhalten. Für die Anlage der

beidseitigen Gehwege verbleiben

jeweils 2 m. Die Fahrbahn wird mit

Rundbordsteinen vom Gehweg

getrennt. Sie wird mit Asphaltbeton

befestigt. 13 Aufsatzleuchten

sollen die 10 Peitschenleuchten

ersetzen.

Die Kosten

Für die Arbeiten stehen 480.000

Euro im Haushalt zur Verfügung.

Der Anteil der Anlieger für die neue

Fahrbahn, Straßenbeleuchtung

und Straßenentwässerung liegt

bei 50 % der Kosten und beim

Gehweg bei 60 % der Kosten. Das

entspricht einer Beitragssumme

von insgesamt 264.000 Euro (55

%) für die Anlieger. Der städtische

Anteil (45 %) liegt bei 216.000

Euro.

Der unverbindliche Verteilungssatz

beträgt 10,50 € pro qm Grundstücksfläche.

Die Frontmeter

werden bei der Abrechnung nicht

zugrunde gelegt. Die tatsächlichen

Kosten können erst ermittelt

werden, wenn alle beitragsfähigen

Rechnungen bei der Stadt Rheda-

Wiedenbrück eingegangen sind.

Auf die Frage, was getan werden

kann, wenn man nicht in der Lage

ist, den Beitrag zu leisten, empfiehlt

Serges, sich an die Bauverwaltung

zu wenden, um eine Lösung

zu finden.

Er sicherte den Anwohnern zu,

dass die Bismarckstraße nicht kurze

Zeit nach Fertigstellung erneut

aufgerissen wird.

Normalfall?

Bauausschussvorsitzender Georg

Effertz sagte auf unsere Nachfrage

zu der Verärgerung der Anlieger:

»Diese Diskussionen sind bei fast

jeder Straße so. Aber mit welchem

Maß muss ich messen? Auf jeden

Fall müssen unsere Entscheidungen

im Gleichklang stehen. Man

kann nicht einmal den Standard,

dann den Standard nehmen. Es

muss überall der gleiche Standard

sein. Sonst gibt es Probleme«.


61


62 geschäftliches

Das Stadtgespräch

anzeigen

NEUERÖFFNUNG AM 16. JUNI

Steak & Burger House eröffnet am

Doktorplatz

Im Herzen von Rheda direkt neben

dem Hotel am Doktorplatz eröffnet

der gelernte griechische Koch Thomas

Tassis gemeinsam mit seinem

Cousin Theo Theodoridis das »Steak

& Burger House«, ein Restaurant

mit besonderem Augenmerk auf

rustikale Gerichte.

Rund 60 Plätze im Inneren des Fachwerkshauses

und eine Außenterrasse

mit weiteren 80 Plätzen bieten

hinreichend Platz für zahlreiche

Gäste. Angeboten werden landesspezifische

Gerichte und neben

Steaks, amerikanischen Burgern

und griechischen Spezialitäten

auch frische Salate und vegetari-

sche Gerichte. Für Kinder gibt es

ein eigenes besonderes Angebot.

Bei den Burgern legt Gastwirt und

Koch Thomas Tassis großen Wert

auf hochwertiges Steakfleisch.

»Wir freuen uns mit dem Steak &

Burger House in der Altstadt von

Rheda ein rustikales, internationales

Restaurant zu eröffnen«, so Tassis.

Gemeinsam mit seiner Familie

betreibt der Grieche das Gasthaus

und freut sich über die Neueröffnung.

Zum Start am Donnerstag freut

sich das Team vom Steak & Burger

House über viele Gäste, die auf der

Außenterrasse auch Gelegenheit

Das Team vom Steak & Burger House

haben, die Spiele der Fußball-Europameisterschaft

zu sehen. »Unsere

Gäste sitzen bei uns in der ersten

Reihe und wir sorgen für gute Gerichte,

kühle Getränke und den

passenden Service«, verspricht das

Team des neuen Rhedaer Restaurants.

Öffnungszeiten: Während

der EM täglich von 15:00 bis 23:Uhr

– anschließend täglich ab 16:00 Uhr.

JOSEF UND STEFANIE SCHNUSENBERG

Überaus großzügige

Spende fördert die TSG

Die Mitglieder der TSG »Schwarz-

Gelb« Rheda v. 1861 e. V. freuen

sich über eine überaus großzügige

Spende in Höhe von sage und

schreibe 28.000 €, die sie aus den

Händen von Josef und Stefanie

Schnusenberg-Besselmann erhalten

haben.

Vater und Tochter Schnusenberg

feierten zusammen ihren 125. Geburtstags

in der Klosterpforte;

Josef wurde 75 Jahre und Stefanie

50 Jahre. Beide Geburtstagskinder

baten ihre Gäste, keine Geschenke

mitzubringen, sondern, wenn

sie etwas schenken wollten, eine

Spende an »Jupps 1. große Herzensangelegenheit«

zu machen.

Die TSG Rheda rangiert bei den

Schnusenbergs noch vor dem

S04.

Im Namen aller Mitglieder der TSG

Rheda, bedankt sich Mike Dreier

aus der Handballabteilung ganz

herzlich für die großartige Arbeit

für den Verein und die großzügige

Spende: »So einen Vorsitzenden,

der auch seine Tochter mit dem

TSG-Virus infiziert und auf die

Brücke des TSG-Schiffes genommen

hat, ist einmalig und ein Geschenk

für den gesamten Verein«.

Er fügt an: »Die TSG-ler wissen,

was sie an Dir, unserem Vorsitzenden,

und auch an Stefanie,

nun schon seit Jahrzehnten haben

und hoffentlich noch lange haben

werden und sind dankbar dafür!«.

Stefanie Schnusenberg-Besselmann und Josef Schnusenberg

Dreier verspricht: »…dass wir alle,

jeder auf seine Art, mithelfen,

dass unser TSG-Schiff immer auf

richtigem Kurs bleibt«. Im Sinne

der Spender wünscht er sich,

dass sich insbesondere jüngere

Mitglieder noch aktiver in der

Vereinsarbeit engagieren.

Goldankauf

in Wiedenbrück

Foto Zeidler, Nikelstraße 9

Sofort Bargeld für Zahngold,

Schmuck, Ringe, Münzen.

in Zusammenarbeit mit

NEW ICE Deutschland GmbH

34 Jahre Goldankauf

Bitte Ausweis mitbringen.


geschäftliches

anzeigen

63

TRANSPARENT UND KREATIV

Mattusch Glas – Glashandel

und Montageservice

Michael Mattusch und Verena Sonntag

AUSZEICHNUNG

FÜR 2-RAD BUTSCHKO

Zweiradhändler

wird »Gazelle-

Store Rheda-

Wiedenbrück«

Mittlerweile hat sich Glas zu einem

beliebten Gestaltungsmittel

sowohl im Innen- als auch

im Außenbereich entwickelt. Ob

Brüstung, Duschwand, Raumtrenner,

Küchenrückwand oder

Überdachung: Nur der Baustoff

Glas ist dazu in der Lage etwas

zu schützen und zu schließen,

und gleichzeitig den Raum für

Licht und Umgebung zu öffnen.

Das Team von „Mattusch Glas“

an der Mellagestraße 14 ist seit

Januar 2016 für alle Privat- und

Geschäftskunden da, um Ihnen

all diese individuellen Gestaltungsmöglichkeiten

anzubieten.

Wo immer in Haus, Büro oder

Wohnung Glaselemente einge-

setzt werden, Michael Mattusch

und Verena Sonntag setzen auch

die ausgefallensten Wünsche der

Kunden mit kreativen und routinierten

Lösungen um. Dabei hilft

Ihnen die langjährige Erfahrung

bei der Planung und dem Einbau

von Bauelementen aus Glas.

Neu in der Stadt: der Mattusch

Glas-24-Stunden-Notdienst bei

Glasbruch. Ein Anruf genügt.

Mattusch Glas

design & stil GmbH

Mellagestraße 14

05242/9064870

0172-7477484

Mail: info@mattusch-glas.de

www.mattusch-glas.de

Die Butschkos sind so richtig stolz.

Zu Recht: Ihr Zweiradgeschäft an

der Herzebrocker Straße wurde von

der niederländischen Radmanufaktur

zum »Gazelle Store Rheda-Wiedenbrück«

ernannt. Und davon gab

es bislang nur drei bundesweit. Das

Besondere: Allein die Firma Gazelle

sucht sich das Geschäft aus, das

zum Store ernannt wird. Die Wahl

fiel auf 2-rad Butschko, weil dort

alles stimmt von Beratung, Service,

Präsentation und Betreuung

bis zur Werkstattqualität. Das alles

geht zurück auf jahrzehntelange

Erfahrung. Die Butschkos feiern

in diesem Jahr ihr 55-jähriges Firmenjubiläum.

Auch Gazelle-Räder

werden schon seit 50 Jahren an der

Herzebrocker Straße verkauft. Da

wissen die Kunden, was sie haben.

Der neue Store hat viele verschiedene

Gazelle-Räder aus den

Bereichen »City und Trekking«,

»Lifestyle« und »Elektro-Rad« zur

Auswahl und natürlich zur Probefahrt

bereit stehen. Zudem bietet

2-rad Butschko Sondermodelle an,

die es nur in Rheda-Wiedenbrück

Annett Butschko, Jens Butschko (Inhaber), Anja Grunow (von Gazelle Deutschland), Monika Butschko, Björn Butschko, Rolf Butschko,

Ann-Marie Butschko, die Auszubildenden Stephan Stiens und Colin Teeke und vorn auf dem Rad sitzend Emma

gibt. Neue Gazelle-Modelle gibt es

hier bereits mehrere Wochen vor

der offiziellen Markteinführung.

Daneben findet man eine riesige

Auswahl an Zweirädern, Fahrradanhängern

und jede Menge

Zubehör für ein sicheres und be-

quemes Radfahrvergnügen. Neben

dem Gazelle Store, der im Geschäft

eine eigene Einheit bildet, hat 2-rad

Butschko auch eine große Auswahl

anderer bekannter Fahrradmarken

im Angebot. Der 2-rad Butschko

»Gazelle Store Rheda-Wiedenbrück«

ist nach Hamburg, Berlin

und Cloppenburg der bundesweit

vierte Gazelle Store. Für Zweiradfans

in Rheda-Wiedenbrück und

drumherum bleibt Butschko natürlich

die Nummer Eins!


64 geschäftliches

Das Stadtgespräch

anzeigen

SKW HAUS & GRUND IMMOBILIEN

Immobilien beratung in Ihrer Geschäfts stelle

Vera Keßeler

Sie haben Fragen zum aktuellen

Immobilienmarkt? Sie denken über

eine Veränderung Ihrer Wohnsituation

nach und brauchen kompetenten

Rat?

Egal ob Eigentumswohnung, das

eigene Haus, die altersgerechte

Wohnung oder das Wohn- und

Geschäftshaus. Im Zuge des Immobilienerwerbs

und -verkaufs

wird immer mehr Detailwissen

erforderlich.

»Welche Kriterien entscheiden

über den Verkaufspreis« und »Was

ist meine Immobilie wert« bleiben

daher die zentralen Fragen.

Hier beraten wir Sie in einem unverbindlichen

Erstgespräch in Ihrer

Geschäftsstelle der (Kreis-)sparkasse

individuell und kompetent.

Egal ob Neubau oder die gebrauchte

Immobilie. Wir kümmern uns

um Ihre Fragen und Ihr Anliegen

mit Fachkompetenz, langjähriger

Marktkenntnis und unserem hohen

Serviceanspruch.

An jedem ersten Donnerstag steht

Ihnen Frau Keßeler in der Zeit von

14.30–18 Uhr in der Geschäftsstelle

in Wiedenbrück für ein persönliches

Gespräch zur Verfügung.

… oder an jedem ersten Dienstag

in der Zeit von 14.30–18 Uhr in der

Geschäftsstelle in Rheda.

Vereinbaren Sie gern einen Termin

in der Geschäftsstelle

KREISSPARKASSE WIEDENBRÜCK

25-jähriges Dienstjubiläum

Am 1. Juli 2016 blickt Petra Busch

(44 Jahre) auf ein Vierteljahrhundert

bei der Kreissparkasse

Wiedenbrück zurück. Begonnen

hat ihr beruflicher Werdegang

mit einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau.

Nach dem

erfolgreichen Abschluss im Juni

1991 veränderte sich die Jubilarin

beruflich und kam zur Kreissparkasse

Wiedenbrück. Sie arbeitete

im Vorstandssekretariat und in

der Telefonzentrale. Seit der Mutterschutzfrist

und der anschließenden

Elternzeit unterstützt sie

im Serviceteam das FirmenkundenCenter

in Wiedenbrück. Der

Vorstand und die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter gratulieren

Petra Busch auf diesem Wege

sehr herzlich.

MITSCHKE SANITÄTSHAUS

Komfortable und umweltschonende Elektromobile

Mit großer Reichweite – schick,

wendig und einfach zu bedienen!

Mobilität ist besonders für Senioren

oder Menschen mit einer

Gehbehinderung von großer Bedeutung.

Das höchste Gut für Menschen,

denen das Laufen schwer

fällt, ist es ihre Selbständigkeit und

Vereinbaren Sie

eine Probefahrt!

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch

im Mitschke

Sanitätshaus.

Unabhängigkeit geniessen mit

komfortablen Elektromobilen.



Foto: Invacare

liebgewonnene Gewohnheiten zu

bewahren. Das Einkaufen auf dem

Wochenmarkt, Freunde im Cafe

treffen, einen Ausflug in die Natur

unternehmen usw. Ein Elektromobil

steigert die eigene Lebensqualität

und verbindet Fahrkomfort

mit Sicherheit, Zuverlässigkeit,

Wirtschaftlichkeit und einer großen

Reichweite.

Elektromobile lassen sich leicht

bedienen und können auch in

Fußgängerzonen bei Schrittgeschwindigkeit

gefahren werden,

eine Ausstattung mit Einkaufskorb

und Halterung für die Gehhilfe

sind individuell möglich. Ein

Führerschein ist bis zu einer Geschwindigkeit

von 6 km/h nicht

erforderlich. Mit seinen kompakten

Abmessungen sind Elektromobile

der perfekte Einkaufsbegleiter – sei

es in Supermärkten oder auf dem

Wochenmarkt.

Das robuste Fahrwerk mit den großen

Rädern gibt Ihnen die Freiheit,

sich völlig unabhängig fortzubewegen.

Dank der optimalen Federung

ist auch auf unebenen Untergrund

eine komfortable Fahrt garantiert.

Die Sitztiefe und auch der Rückenlehnwinkel

lassen sich mit einem

Hebel einfach verstellen. Für einfaches

Ein- und Aussteigen besteht

die Möglichkeit, den Sitz zu drehen.

Natürlich sind auch die Armlehnen

hochklappbar und können in Breite

und Höhe eingestellt werden. Die

Beleuchtungsanlage mit hellen

Scheinwerfern, Reflektoren und

Bremslichtern macht das Fahren in

der Dunkelheit sicher. Mit nur wenigen

Handgriffen sind die Mobile

ohne Werkzeug zerlegbar und können

so in fast jedem Auto transportiert

werden. Je nach Modell haben

die Elektromobile eine Reichweite

von 36 – 55 Kilometern und können

bequem an jeder Steckdose aufgeladen

werden. Besuchen Sie uns zu

einer Probefahrt! Mitschke Sanitätshaus,

Werner-von-Siemens-Str.

6, 33334 Gütersloh, Tel. 05241/40

01-0, www.mitschke-m.de


geschäftliches

anzeigen

65

1800 LÄUFER BEIM FIRMENLAUF

Wiedenbrücker Markt wurde zum

Hexenkessel

Rund 1.800 Läuferinnen und Läufer

sorgten beim 5. AOK-Firmenlauf

CITY-LOOP in der Wiedenbrücker

Altstadt für eine kleine

Völkerwanderung. Zweieinhalb

Stunden lang zog sich der Lindwurm

durch die engen Gassen

der Altstadt und die grüne Aue

des Nonenwalls. Allein der Kreis

Gütersloh und die katholische

Kita Minden-Ravensberg brachten

beide 83 Teilnehmer ins Ziel.

Die älteste Teilnehmerin war die

101-jährige Agnes Bröckelmann in

ihrem Rolli-Gefährt. Sie war gleich

zu Beginn um 19 Uhr an die Startlinie

zum Lauf über 3,2 km gerollt.

Einrichtungsleiter Josef Berning

schob die gut gelaunte Seniorin

über den zwei-Runden-Parcours.

Erstmals war der 3,2-km-Lauf restlos

ausgebucht mit über 700 Startern

– ein Plus von rund 70 Prozent

zum Vorjahr. Neu war die Teilung

des Hauptlaufs. Hatten im Vorjahr

knapp 900 Starter die 6,4-km-

Strecke zeitgleich unter die Füße

genommen, so wurde diesmal in

zwei Gruppen mit je 600 Startern

eine bessere Verteilung erreicht.

Neu war die Einführung eines

»fliegenden Starts«. Dazu versammelten

sich die Teilnehmer

rund 150 Meter vor der Startlinie

in einer »Startbox« auf der

Langen Straße. 110 Firmenteams

machten sich gemeinsam auf den

Weg. Ebenfalls die Gesamtschule,

1200 Läufer sorgten beim Hauptlauf für einen Teilnehmerrekord.

das Einstein-Gymnasium und die

Ketteler-Schule waren beteiligt.

Natürlich wurde auch scharf gelaufen

– zumindest ein bisschen,

bei denen, die das häufiger machen.

Im Hauptlauf sicherte sich

Ingmar Lundström, der für das

Team des Co-Sponsors A. Pflüger

antrat, den vierten Sieg bei seiner

fünften Teilnahme. Bei den Frauen

setzte sich Ilona Pfeiffer durch,

die für Westag & Getalit antrat.

Auch die Stimmung an der Strecke

erreichte einen neuen Höhepunkt.

Kurzum: »Der Firmenlauf hat sich

zu einem tollen Event entwickelt«.

PROBLEME MIT RÜCKEN-KOPFSCHMERZEN ODER VERSPANNUNGEN?

Kostenlose Körperstatikanalyse bis zum 30. September 2016

Seit 2001 bietet das Analysezentrum

für Körperstatik und Bewegung

– vabene, eine ganzheitliche

Methode zur Regulierung von haltungsbedingten

Beschwerden,

wie z.B. Rückenschmerzen an.

In einem 30 bis 45-minütigen Körperstatik-

Check führen geschulte

Sportwissenschaftler eine orthostatische

Untersuchung durch

und können dabei Fehlhaltungen

und muskuläre Ungleichgewichte

Ihres Bewegungsapparates erkennen.

Die vabene Methode basiert auf

den Erkenntnissen der Propriozeption

– jede Art der Bewegung

erfolgt durch die Anspannung

und Entspannung der Muskulatur.

Damit der Mensch bei allen

Bewegungen sein Körpergleichgewicht

halten kann, überprüft

und beeinflusst der Körper über

Nervenzellen, den sogenannte

Propriozeptoren, permanent den

Zustand seiner Muskelspannung.

Diesen Mechanismus macht sich

die vabene Methode zunutze.

Durch die gezielte Beeinflussung

der Muskelspannung über Propriozeptoren

in den Fußsohlen kann

eine schrittweise Normalisierung

der Körperhaltung erzielt werden.

Haltungsbedingte Schmerzen, wie

z.B. Verspannungen, Kopfweh, Rückenschmerzen

oder Knieprobleme

können mit neuromuskulären

Prozeptorsohlen wirkungsvoll und

dauerhaft gelindert werden.

Diese in Deutschland noch junge

Therapieform ist in anderen Ländern,

wie beispielsweise Frankreich

oder Holland seit vielen Jahrzehnten

ein fester Bestandteil der

medizinischen Versorgung Neurologen,

Orthopäden und Physiotherapeuten

aus Europa und den

USA erforschen und entwickeln

diese Therapieform ständig weiter.

Nutzen auch Sie bis zum 30. Juni

2016 die Möglichkeit zu einer kostenlosen

Körperstatikanalyse.

Terminvereinbarung unter: v abene

– Mitschke Analysezentrum für

Körperstatik und Bewegung

Ansprechpartner:

Dipl. Sportwissenschaftler

Oliver Brinkmann,

HABEN SIE

RÜCKENSCHMERZEN

ODER LEIDEN

SIE UNTER

VERSPANNUNGEN?

NUTZEN SIE DIE MÖGLICHKEIT

EINER KOSTENLOSEN

KÖRPERSTATIK ANALYSE

BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2016

Anmeldung und weitere Infos unter:

05241 210 06 75

Eickhoffstraße 13, 33330 Gütersloh

www.vabene-guetersloh.de

Eickhoffstr. 13, 33330 Gütersloh

Tel. 05241 / 2100675.

www.vabene-guetersloh.de


66 geschäftliches

Das Stadtgespräch

anzeigen

DENTALZENTRUM OWL

60 Zahnärzte tagten

zum Thema Endodontie

Inhalte waren: Endodontie einfach

und sicher für den Generalisten.

Endodontie in der täglichen Praxis

– Zahnerhalt durch mikroskopische

Wurzelbehandlung.

Neue Behandlungskonzepte mit

deutlich verbesserter Erfolgsprognose

machen Wurzelbehandlungen

einfacher und sicherer: Wurzelkanalaufbereitungen,

Probleme im

Verlauf der Behandlung, Grenzen

erkennen – wann zum Spezialisten

überweisen.

Referent und Leiter der VeranstaItung

in den Räumen der De Medi-

kus Akademie ist Dr. Moritz Haut,

Master of Science für Endodontologie

und zertifizierter Endodontologe

der DGET sowie offizieller

Referent von VDW Dental.

In der Seminarreihe von Dr. Moritz

Haut intensivieren die Zahnärzte

die Theorie und setzen in praktischen

Übungen und Anwendungen

das Wissen um. Die Ärzte schätzen

die Möglichkeit, mit Hilfe des

Dentalmikros kopes vor Ort mikrochirurgisch

zu arbeiten.

Die Fortbildungsreihe und der

Standort Rheda sind bei den auch

von weit angereisten Zahnärzten

mittlerweile zu einem gern gebuchten

fachlichen wie lokalem Highlight

geworden. Gerne nehmen die

Kollegen den kollegialen Austausch

und die Zusammenarbeit durch

Überweisungen von Patienten an

den Spezialisten wahr. Den eigenen

Zahn so lange wie möglich erhalten

ist das Ziel der Zahnärzte.

Weitere Informationen zu Seminaren

und mikroskopischen Wurzelbehandlungen

findet man unter

www.dentalzentrum-owl.de

Patientenberatungstermine beim

Spezialisten für Wurzelbehandlungen,

Praxisklinik OWL, 05242/

5789510

Das Bild zeigt von links: Frau Hibbel, VDW

Dr. Moritz Haut, Herr Bünzel, MCC

www.facebook.com/dentalzent

rum.owl

https://plus.google.com/+Dental

zentrum-owlDe

www.mein-rhwd.de/dentalzent

rum

DENTALZENTRUM OWL

Kinder-

Zahnputzschule

Im Dentalzentrum OWL findet in

den Ferien ein besonderes Programm

für die Kinder statt: Dr.

Alhamoui, Spezialist für Kinderzahnheilkunde,

bietet jeden Mittwochnachmittag

von 14.00–19.00

Uhr eine Kinder-Zahnputzschule

an (nach telefonischer Anmel-

dung). Damit Zähne putzen richtig

Spaß macht, werden die Kinder

spielerisch an die richtigen Techniken

des Putzens herangeführt

und mit der Zahnpflege vertraut

gemacht. In kindgerechter Art

werden der Einsatz von Zahnbürsten

und Zahnseide geübt,

um die Mundhygiene früh zu

pflegen. Gleichzeitig werden auf

diese Weise Ängste abgebaut und

Vertrauen gewonnen.

Mit viel Motivation und Lob über

gut geputzte Zähne werden die

Kinder mit kleinen Geschenken

belohnt. Auf alle Fälle dürfen sie ihren

Putzbecher und die Zahnbürste

mit nach Hause nehmen. Ein schönes

gesundes Ferienerlebnis!

Anmeldung:

Praxisklinik OWL

Bahnhofstraße 10

05242/5789510

www.dentalzentrum-owl.de

Dr. Alhamoui, Spezialist für

Kinderzahnheilkunde

AUTO-ZENTRALE THIEL

Neubau nimmt

Formen an

Seit dem ersten Spatenstich im

Februar wird fleißig am neuen

Domizil der Auto-Zentrale Thiel

(gegenüber dem A2 Forum) gearbeitet.

Die Auto-Zentrale investiert

zirka sieben Millionen Euro in den

Neubau an der Gütersloher Straße.

Auf dem 17000 Quadratmeter

großen Grundstück entstehen einund

zweigeschossige Gebäude in

Stahlskelettbauweise mit einer

Nutzfläche von insgesamt 5300

Quadratmetern – gegenüber 2000

qm am bisherigen Standort an der

Bielefelder Straße.

Noch Ende des Jahres will das Team

mit seinen fast 80 Mitarbeitern an

den neuen Standort umziehen.


geschäftliches

anzeigen

67

RUNDUM GUT VERSICHERT

HanseMerkur Agentur jetzt

auch in Rheda-Wiedenbrück

An der Wasserstraße 15 gibt es etwas

ganz Neues in der Stadt. Dort

ist Jennifer Luismeier mit ihrer

HanseMerkur VersicherungsAgentur

eingezogen. Die Versicherungsfachfrau

ist in Rheda-Wiedenbrück

aufgewachsen und kennt die Stadt

und ihre Menschen. Die HanseMerkur

war bisher noch nicht mit einem

Büro in Rheda-Wiedenbrück

vertreten. Diese Lücke wird jetzt

mit einem Rundumservicepaket

ausgefüllt. Die Agentur deckt das

gesamte Versicherungsspektrum

ab. Ob Kranken-, Auto-, Hausoder

Reiseversicherung, Jennifer

Luismeier hilft bei der Suche nach

der richtigen Police. Bundesweit

neu im Angebot der HanseMerkur

ist eine »Krebsversicherung«. Sie

springt im Fall einer Krebserkrankung

ein und sorgt dafür, dass der

Patient ambulant und im Krankenhaus

privat behandelt wird. Einzelheiten

und ausführliche Beratung

gibt es in der…

VersicherungsAgentur

HanseMerkur

Wasserstraße 15

Tel.: 05242/4061490

Fax: 040/41199675970

Mail: Jennifer.Luismeier@hanse

merkur.de

www.hansemerkur.de/web/

jennifer.luismeier Jennifer Luismeier mit ihrem Sohn Paul.

VON DEN BÜRGERN FÜR DIE BÜRGER

Wenn die Bürger anpacken geht’s voran

(Kem) Hier, in unserer Stadt wird

eifrig schon fünf Jahre lang über

eine E-Bike-Station auf dem

»Marktplatz« sowie fast ebenso

lange über die Ladestation auf

dem »Doktorplatz« diskutiert.

»Das ist in Rietberg anders!«, weiß

der Heimatfreund Christoph Beilmann.

»Rietberg schafft, Rheda-

Wiedenbrück diskutiert«, bringt er

die Angelegenheit auf den Punkt.

Die E-Bike-Station in Rietberg

wurde jüngst eingeweiht.

Nun setzt Beilmann darauf, dass

bei der Umgestaltung des »Konrad-Adenauer-Platzes«

auch in

Rheda-Wiedenbrück eine Ladestation

entsteht. »Ich hoffe, die

Station auf dem Marktplatz ist

bis dahin fertig und ebenfalls der

Doktorplatz sollte zu diesem Zeitpunkt

über eine E-Bike-Station

verfügen, wünscht sich Beilmann.

Das über 10 Jahre alte Thema

»Rundbank auf dem Marktplatz«

wird auf jeden Fall nicht einen mit

der E-Bike-Station vergleichbaren

Weg nehmen. Beilmann sprach

Anfang des Jahres den mit ihm

seit der Schulzeit freundschaftlich

verbundenen Josef Pollmeier

an, ob er die Erstellung der Bank in

Eigeninitiative in die Hände nehmen

würde. Pollmeier, der sich

seit Jahren für das Gemeinwohl

in der Helfertruppe des Fördervereins

der Flora Westfalica einsetzt,

nahm noch »Katze« Lübbert, Georg

Berger und »Heini« mit ins

Boot. Das Bauamt und der Bauhof

unterstützten das Vorhaben mit

einer Holzspende, die Kreissparkasse

mit 1100 Euro für das rund

gezogene und versiegelte Stahlgestell.

Eine unbekannt bleiben wollende

Frau gab 50 Euro für Farbe

und Schrauben.

Unter Verwendung modernster

Schreinertechnik schnitt Josef

die Bretter für die Sitzfläche zu.

»Katze« und »Heini« unterstützten

ihn. Die Betonarbeiten für die

Verankerung der Bank führte Georg

aus. Das Quartett schuf eine

aufwendige Konstruktion: Wenn

der Bedarf besteht, beispielsweise

(Sitzend v. l.) Josef Pollmeier, Johannes Hüser (Kreissparkasse), »Katze« Lübbert, (stehend

v. l.) Christoph Beilmann, Georg Berger

beim Christkindlmarkt, kann die

Bank binnen 10 Minuten abgebaut

und nach dem Ende der Veranstaltung

ebenso schnell wieder aufgestellt

werden.

Josef Pollmeier hat sich noch

mehr Aufgaben auf die Fahne

geschrieben. Er renovierte die 10

Gläubige fassende kleine Kapelle

auf dem Gut Schledebrück, baut

mit seinen Freunden drei Bänke

für den Flora Westfalica Park.

Sie sollen in der 25. Woche ihren

Standort hinter der Skaterbahn

erhalten. In seiner Werkstatt entstehen

zurzeit ebenfalls vier neue

Eingangsschilder »1000 Jahre Wiedenbrück«

aus Eichenholz. Alleine

sechsmal muss er die Farbe auf

dem Wappen und dem Schriftzug

auftragen. Heinz und Franz Löbbering

helfen ihn bei den vorher

gehenden 10 mm tiefen Fräsarbeiten.


68 geschäftliches

Das Stadtgespräch

anzeigen

ALS MITGLIED DER VOLKSBANK BIELEFELD-GÜTERSLOH

MEHR ERLEBEN

Faszinierende Show begeistert

Der Monat Juni stand bei der

Volksbank Bielefeld-Gütersloh

ganz im Zeichen der Mitgliederversammlungen.

Mehr als 7.500

Mitglieder haben die verschiedenen

Veranstaltungen ihrer Volksbank

in Bielefeld und Gütersloh

besucht und sie wurden nicht enttäuscht:

Mit den Varieté-Künstlern

vom GOP zur Seite hatten

die Volksbank-Verantwortlichen

ein spektakuläres Showprogramm

auf die Beine gestellt. Ein Glücksgriff

waren bereits die beiden

Moderatoren, die lonely husBand.

Das schräge Duo Rick und Ferdi,

das sogar Zulu-westfälisch singt,

führte mit viel Musik und geistvollem

Klamauk durch den Abend.

Positive Entwicklung

der Volksbank

Bevor aber die Künstler und Artisten

ihr Feuerwerk entzündeten,

berichtete der Volksbank-Vorstand

aus erster Hand den Mitgliedern

von der positiven wirtschaftlichen

Entwicklung der Volksbank. Vorstandsvorsitzender

Thomas Sterthoff

und seine Vorstandskollegen

nahmen auch zur aktuellen Nied-

rigzinsphase Stellung, die nicht

nur die Kunden, sondern auch die

Volksbank belastet: »Wir müssen

uns alle diesen veränderten Marktbedingungen

stellen, aber wir nehmen

diese Herausforderungen als

Chance an!«

Begeisterte Mitglieder verfolgen das Showprogramm.

Zahl der Mitglieder weiter

gewachsen

Was den Vorstand freut, ist der

starke Zuwachs an neuen Mitgliedern.

5.363 Kunden sind im

vergangenen Jahr auch Anteilseigner

der Bank geworden. Damit

hat sich Zahl der Mitglieder auf

103.490 erhöht. »Für uns ist das

ein wichtiges Signal, dass wir mit

unserem Geschäftsmodell richtig

liegen«, so Sterthoff.

Die Volksbank bietet ihren Mitgliedern

neben dem Highlight – die

Mitgliederversammlungen – eine

Vielzahl von Vorteilen an: Sie sind

am wirtschaftlichen Erfolg der

Bank beteiligt; je intensiver die Zusammenarbeit,

desto höher fallen

Dividende und Bonus aus. Für die

Bankteilhaber gibt es kostenlose

Informationsveranstaltungen,

besondere Reise-Events und vergünstigte

Einkaufsmöglichkeiten

bei über 300 Partnern. Das kann

der Begrüßungssekt im Restaurant

oder der Rabatt beim Kauf

eines Fernsehers sein. Für weniger

mobile Mitglieder bietet die

Volksbank sogar Hausbesuche an.

Ein sensationelles

Showprogramm

Nach dem Bericht des Vorstandes

nahmen die Künstler die Bühne

in Beschlag. »TJ-Wheels« bot eine

freche, aufregende Rollschuhdarbietung,

bei der auch eine Mini-

Half-Pipe zum Einsatz kam. Die

erst 23jährige Finnin Rosa Tyyskä

präsentierte atemberaubende Akrobatik

mit dem Cyr-Ring, der mit

dem traditionellen Rhönrad nur

noch wenig zu tun hat. Ein weiteres

Highlight war die Handstandakrobatik

von Marina Sakhokiia,

die dem Publikum eine vollkommene

Körperbeherrschung darbot.

Das Duo Acelya und Pavel

eroberte mit Tempo und Power

die Bühne und zeigte eine spektakuläre

Tanz-Choreographie.

Ehrung langjähriger

Mitglieder

Nach diesen Show-Acts wurden

die Volksbank-Mitglieder in den

Mittelpunkt gestellt, die seit 50

Jahren Teilhaber der Bank sind.

Der Vorstand bedankte sich bei

den Jubilaren für die langjährige

Treue und ehrte sie mit Präsent

und Urkunde. Bei einem westfälischen

Imbiss und guten Gesprächen

klang der Abend dann aus.

1690 – WIEDENBRÜCKER GASTHAUS

Terrassenzeit eingeläutet

(Kem) »1690 – Wiedenbrücker

Gasthaus«: Was muss man da

noch groß erklären? Längst hat

sich diese im vergangenen Dezember

eröffnete neue gastronomische

Adresse in dem denkmalgeschützten

Haus an der Langen

Straße 26 einen guten Namen

gemacht. Sie ist eine Kneipe nach

Filippo Speranzas Art: Bei gemütlichem

Ambiente, jeder Menge

flüssigem Nachschub und wechselnden

Leckereien von Antipasti

bis Eintopf sowie so manchen tollen

Partys, eigentlich allem, was

das Herz begehrt. Seit dem 11. Juni

kann man hier nicht mehr nur vor

dem Haus gut sitzen. Ebenfalls die

neue Terrasse im Innenhof ist ein

weiterer Anziehungspunkt. Auch

hier gibt es den gewohnt freundlichen

Service. Bei geeigneter Witterung

lädt sie zum Verweilen ein.

Gleich der erste Abend war ein

Knüller. Mit einem Alt- und Tenorsaxophon

brachte Werner Fiedler

die Gäste bei freiem Eintritt in

Stimmung.

In der Tat: Im »1690« kann man

immer Anschluss an freundliche

Leute finden. Es ist ein Lokal für

alle Generationen.

Filippo Speranza und Werner Fiedler begrüßten die Gäste auf der neuen Terrasse zur

Eröffnung musikalisch.


geschäftliches

anzeigen

69

»LÖWEN« HELFEN

Spendenübergabe beim Lions Club

Rheda-Ems

(Kem) Spendenübergabe des

Lions Clubs Rheda-Ems in den

Räumen des Langenberger Möbelhauses

Christmann: Große

Freude erlebten Michael Splietker,

Präsident der Lions, und die

Clubmitglieder Thomas Christmann

als Gastgeber sowie Gerd

Hermbusch, als sie im Rahmen einer

Feierstunde Spendengelder in

einer Höhe von insgesamt 12.500

Euro aus dem Präsidentenjahr

2015/16 überreichten. »Wichtig

ist für uns, dass die Spenden dort

ankommen, wo sie dringend benötigt

werden: bei den Projekten

für bedürftige Menschen direkt

vor Ort«, unterstrich Splietker.

Mit Dr. Rüdiger Krüger und Carmen

Vielstädte von der VHS für

das Integrations-Projekt »Sprache

und Bildung« (Deutsch als Fremdsprache

für Kinder an Grundschulen

von Flüchtlingen und

Werkvertragsarbeitern), sowie

Karl-Heinz Herting für die Brasilienhilfe

»Avicres« (Erweiterung

einer Landwirtschaftsschule für

30 Kinder aus ärmsten Landarbeiterfamilien

bei Rio) und Matthias

Traeger von der Aktion »Lichtblicke«

für die Unterstützung unschuldig

in Not geratener Familien

kann der Lions Club auf Menschen

und Organisationen bauen,

die sich seit vielen Jahren für ihre

Projekte nachhaltig einsetzen.

7500 Euro erhielt die VHS. Über

3000 Euro konnten sich »Avicres«

und über 2000 Euro »Lichtblicke«

freuen.

2000 Euro für die Bücherkisten

von 4 Kindergärten und 2000

Euro für das Schulprogramm

»Lions Quest« an Schulen in

Wiedenbrück, sowie 2000 Euro

für die Erdbebenhilfe des Freundeskreises

Nepal hatte der Lions

Club bereits in den vergangenen

12 Monaten ausgezahlt. 3500 Euro

(V. l.) VHS-Leiter Dr. Rüdiger Krüger, Carmen Vielstädte (VHS-Fachbereichsleiterin Sprachen),

Gerd Hermbusch, Präsident Michael Splietker und Thomas Christmann vom Lions

Club, nebst Karl-Heinz Herting (Avicres) und Matthias Traeger (Aktion Lichtblicke).

gab er in dieser Zeit für die Spendenprojekte

»Sternenkinder«, Soforthilfe

bei Schicksalsschlägen

sowie Demenzprojekte. Insgesamt

schüttete der Lions Club in

dem zurück liegenden Präsidentenjahr

22.000 Euro aus.

Splietker erklärte: »Diese stolze

Unterstützung ist nur dank des

Engagements unserer 32 engagierten

Mitglieder möglich. Insbesondere

unsere drei großen

Serviceaktivitäten, der Adventskalenderverkauf

im November

und der Glühweinstand auf dem

Adventskrämchen Rheda sowie

der Radlertreff am 1. Mai auf

dem Hof Oldemeyer (Bühlmeyers

Landcafe) erbringen in jedem

Jahr den stolzen Spendenbetrag

von rund 20.000 Euro«. In seinen

Dank an alle Beteiligten schloss

er ausdrücklich die Frauen ein.

»Ohne sie würde es in dem reinen

Männerclub auch nicht gehen«,

so Splietker.

9. OWL-I-MÄNNCHEN-TAG

1000 Besucher

(V. r.) Hans Carree Junior (Ford Lückenotto), Matthias Wemhöhner von der AOK mit Moritz, Monika Stratmann (Ranzenfee & Koffertroll),

Bürgermeister Theo Mettenborg und einige Eltern mit ihren Kindern

(Kem) Die AOK, das Autohaus

Ford Lückenotto und Ranzenfee

& Koffertroll veranstalteten am

11. Juni 2016 den neunten OWL-I-

Männchen Tag. Veranstaltungsort

war die frisch renovierte Ausstellungshalle

des Autohauses Ford

Lückenotto. Von 10 – 16 Uhr drehte

sich hier alles um die künftigen

Schulanfänger.

Die über 1000 kleinen und großen

Besucher fanden auf eine spielerisch-fröhliche

Weise Antworten

auf die vielen Fragen, die mit der

Einschulung verbunden sind – wie

beispielsweise die Kinder sicher

zur Schule kommen und wie ein

gesundes Pausenbrot aussieht und

ob der Schulranzen ergonomisch

und rückengerecht eingestellt ist.

Auch auf viele weitere Fragen gab

die Veranstaltergemeinschaft gemeinsam

mit ihren Partnern kompetente

Tipps rund um den Schulstart.

Insgesamt 28 Institutionen,

Organisationen, Firmen und Einzelpersonen

hatten sich für die Fachmesse

zusammengeschlossen. Sie

boten ein buntes und informatives

Programm für Kinder und ihre El-

tern. Dazu gehörten: Stundenpläne

basteln, eine Rallye für Kinder, die

sie von Stand zu Stand führte, jede

Menge weiterer Mitmachaktionen,

Themen zur Kindergesundheit und

richtigen sportlichen Betätigung.

Im Fokus der Gäste stand auch ein

Ratespiel mit der Frage, wie viel

Schulranzen im neuen Ford Edge

deponiert sind. Ebenfalls für das

leibliche Wohl war natürlich bestens

gesorgt. Dieser Aufgabe hatte

sich der Förderverein der Andreasschule

verschrieben.


70 geschäftliches

Das Stadtgespräch

anzeigen

CARITASREISEN OWL

Elisabeth Ritz (96) ist gerne auf Achse

96 Jahre jung ist Elisabeth Ritz.

Trotz ihres stattlichen Alters hat

die Gütersloherin noch jede Menge

Ziele – genauer gesagt: Reiseziele.

Sie ist die derzeit älteste

Teilnehmerin von »CaritasReisen

OWL« – und sicherlich auch eine

der treuesten. Mehr als 20 Mal ist

die Seniorin mit dem Reisedienst

auf Tour gewesen. Dafür gab es

nun einen Gutschein als Dankeschön.

»Indien, Spanien, Frankreich, viele

Schiffsreisen und immer wieder

Rom«, zählt die pensionierte

Postbeamtin die Länder und Orte

auf, die sie über die Jahrzehnte

bereist hat. Im Alter bevorzugt

sie es nun etwas geruhsamer. Vor

allem Bad Bocklet, der Kurort in

der Bayerischen Rhön, den die

Caritas seit Jahren im Programm

führt, hat es ihr angetan. »Für

alte Menschen ist es einfach das

Beste. Man wohnt mitten im Kurpark.

Das Haus ist sehr schön, das

Essen sehr gut«, schwärmt Elisabeth

Ritz. Schon sieben Mal war

sie dort zu Gast. Immer wieder

verabredet sie sich mit anderen

Bad-Bocklet-Fans, die sie bei Ca-

ritasReisen OWL kennengelernt

hat, zu der Fahrt in den bayrischen

Kurort. Aber auch andere Ziele

gehören zu Elisabeth Ritz’ Favoriten:

Ahlbeck/Usedom (Ostsee),

Bad Wörishofen (Kneipp-Kurort in

Bayern) oder auch die Silvester-/

Neujahrsfreizeit in Paderborn.

Was schätzt Elisabeth Ritz besonders

an CaritasReisen OWL? »Man

braucht sich um nichts sorgen. Es

ist alles erledigt – die Unterkunft,

das Gepäck, das Essen«, berichtet

die Gütersloherin. Zumeist fährt

die 96-Jährige alleine, lernt aber

immer wieder neue Leute kennen.

»Ein bisschen offen sein muss

man dafür schon«, rät Elisabeth

Ritz. Sie jedenfalls genießt die

Gemeinschaft: Ihren 95. Geburtstag

feierte sie während ihrer Reise

nach Ahlbeck/Usedom im Kreise

der Caritas-Reisegruppe.

Lucyna Minkus, Organisatorin

bei CaritasReisen OWL, erinnert

sich noch sehr gut daran, wie sie

Elisabeth Ritz kennenlernte. »Vor

ihrer ersten Reise hat sie mich

›gelöchert‹. Sie wollte alles genau

wissen. Nach einem ausführlichen

Gespräch hat sie sich dann

Eine der treuesten Kundinnen von CaritasReisen OWL: Elisabeth Ritz (rechts) zeigt, wo es

als nächstes hingeht: nach Bad Bocklet. Organisatorin Lucyna Minkus freut sich, dass

die 96-Jährige schon mehr als 20 Mal mit CaritasReisen OWL verreist ist.

aber für uns entschieden«, lacht

Lucyna Minkus. Mittlerweile ist

daraus eine richtige Freundschaft

geworden. »Jedes Mal, wenn Frau

Ritz vor unserer Haustür entlang

spaziert, kommt sie herein, und

wir halten einen kleinen Schwatz.«

Dabei legt Lucyna Minkus Wert

auf Elisabeth Ritz’ Meinung. »Sie

kann auch kritisch sein. Aber es

ist mir wichtig, zu erfahren, wenn

etwas zu verbessern ist.« Dankbar

ist Lucyna Minkus dafür, dass Elisabeth

Ritz immer wieder »lebendige

Werbung« für CaritasReisen

OWL betreibt. Schon einige Interessenten

habe sie angeworben.

Zwei Reisen hat die 96-Jährige für

diesen Sommer auf der Agenda.

Natürlich geht es wieder nach

Bad Bocklet. Und auch Bad Wörishofen

hat sie sich ausgesucht.

Aber auch darüber hinaus denkt

sie schon gemeinsam mit Lucyna

Minkus über weitere Ziele hinaus.

Vielleicht wieder Paderborn?

Der Senioren-Reiseservice »CaritasReisen

OWL« ist montags bis

freitags zwischen 8 und 14 Uhr

in der Caritas-Geschäftsstelle,

Königstraße 36, in Gütersloh

zu erreichen. Infos unter Tel.

05241/9883-14 und www.caritasguetersloh.de

RATSGYMNASIUM

Kreissparkasse belohnt Sport abzeichen leistungen

Bei meist traumhaftem Wetter

findet seit nunmehr drei Jahren in

der letzten Schulwoche der Sportabzeichentag

am Ratsgymnasium

statt. Zwischen Burgstadion

und Freibad zeigen die Schüler

der Jahrgangsstufen 5-11, welche

Effekte das Training der letzten

Wochen auf ihre sportliche

Leistungsfähigkeit hatte. In den

Disziplinen Wurf, Sprung, Sprint

und Ausdauer müssen die Schüler

zeigen, ob sie die Kriterien für das

Sportabzeichen erfüllen. »Durch

den Sportabzeichentag werden

die Schüler auch im Alltagssport

motiviert, im Bereich Leichtath-

letik zu trainieren«, so Jens Malcher.

Der Vorsitzende der Fachschaft

Sport schätzt den Tag als

eine gute Gelegenheit, als Schule

gemeinsam sportlich tätig zu werden.

2015 legten 388 Schüler der

Jahrgangsstufen 5-11 erfolgreich

ihr Sportabzeichen ab. »Damit

erhielt mehr als die Hälfte aller

Schüler der Sekundarstufe I eine

Ehrung«, lobt Michael Berghoff

von der Kreissparkasse. »Die Schule

ist die einzige im Stadtgebiet,

die die erforderliche Quote erfüllt

und dafür mit einem Geldbetrag

in Höhe von 250 € ausgezeichnet

wird«.

Michael Berghoff (l.) und Monika Seeck (Mitte rechts) von der Kreissparkasse übergeben

einen Scheck in Höhe von 250 € an Jens Malcher (Mitte rechts) von der Sportfachschaft

und Schulleiter Martin Zurwehme (rechts)


geschäftliches / kleinanzeigen

71

GEKOMMEN, UM ZU BLEIBEN

Zehn Jahre pro Wirtschaft GT

Schon früher gab es Wirtschaftsförderung

im Kreis Gütersloh,

doch mit der Gründung der pro

Wirtschaft GT GmbH am 6. Juni

2006 ergaben sich ganz neue

Möglichkeiten. Mit mehr Personal

und mehr Finanzkraft ausgestattet,

konnte die neue Wirtschaftsförderungsgesellschaft

für den

Kreis Gütersloh sich thematisch

viel breiter aufstellen. Gestartet

ist die proWi mit drei Mitarbeitern,

inzwischen besteht das

Team aus 13 Köpfen (7,9 Vollzeitstellen).

Neben den klassischen

Aufgaben wie Standortentwicklung

oder Unternehmenspflege

siedelten sich auch Bereiche wie

Tourismus und Standortmarketing

bei der proWi an.

»Ich kann mich noch gut an kritische

Stimmen erinnern«, sagt

Landrat Sven-Georg Adenauer,

der auch Vorsitzender der Gesellschafterversammlung

der proWi

ist. Ob das nötig sei – es gebe

doch schließlich andere Institutionen

mit ähnlichen Aufgaben.

»Inzwischen ist es aber doch so:

Wenn man vom »besten Kreis der

Welt« spricht, hat die proWi große

Anteile daran«, ergänzt Adenauer.

Kritische Stimmen kamen damals

auch von den Kommunen. »Inzwischen

sind wir aber bei allen Städten

und Gemeinden als Dienstleister

für wirtschaftsnahe und

touristische Themen anerkannt«,

sagt Albrecht Pförtner. Pförtner,

von Anfang an Geschäftsführer

der proWi, würde die Gesellschafterstruktur

immer wieder

genauso aufbauen: Kreis, alle 13

Kommunen und die Wirtschaft

sitzen da an einem Tisch. »Das ist

ein enormer Vorteil für unsere Arbeit«,

so Pförtner. Die Wirtschaft

ist in Form der Wirtschaftsinitiative

Kreis Gütersloh e.V. Teil der

Gesellschafter. »Die proWi ist aus

der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken.

Sie ist eine zentrale Stelle,

die Türen öffnet, geworden«,

sagt Volker Ervens, Vorsitzender

der Wirtschaftsinitiative und stellvertretender

Vorsitzender der Gesellschafterversammlung.

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74 TERMINE

Das Stadtgespräch

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Pflegende Angehörige treffen sich

im DRK Café Auszeit

Mit dem »Café Auszeit« bietet das Deutsche

Rote Kreuz (DRK) eine Möglichkeit für pflegende

Angehörige, abzuschalten und neue Kraft

zu schöpfen. Geselligkeit und der Erfahrungsaustausch

mit anderen Betroffenen stehen im

Vordergrund. Teilnehmer erhalten praktische

Anregungen, wie sie den anstrengenden Pflegealltag

besser bewältigen können. Darüber

hinaus informieren und beraten Fachkräfte

über Hilfsangebote. Das Café Auszeit öffnet

jeden letzten Mittwoch im Monat. Zum

nächsten Treffen sind auch neue Teilnehmer

willkommen.

Termin Mi 29. Juni, 15 bis 17 Uhr

Ort Gemeinschaftsraum des Henry-

Dunant-Haus, Franz-Knöbel-Straße

10

Gebühr keine

Details und Anmeldung: DRK Pflegedienstleiterin

Andrea Staschke, 05242-

3798200

Max Mutzke kommt

Ein richtiger Knaller ist der Flora Westfalica

GmbH gelungen. Sie holt Max Mutzke mit

seiner Band monoPunk zu einem Open-Air-

Konzert auf den Rathausplatz. Dort wird er

sein neues Album »Max« und sowie viele seiner

alten Hits präsentieren.

Flora-Westfalica-Geschäftsführer Ralf Hammacher

freut sich: »Wir haben die Rhedaer Jazznacht

umbenannt in ›Flora in Concert – Open

Air‹, um die Veranstaltung für neue Stilrichtungen

zu öffnen. Und mit dem Künstler ist uns

direkt ein Paukenschlag gelungen.«

Unterstützt wird dieser Top-Event von der Hohenfelder

Privatbrauerei.

Zum facettenreichen Songwriter und Vollblutmusiker

Max Mutzke mit der markanten

Schieber-Mütze muss man eigentlich nicht

mehr viel sagen. Sein Hit aus dem letzten Jahr

»Welt hinter Glas« ist bei vielen Radiostationen

ein Dauerbrenner.

Nach seiner fast restlos ausverkauften Tournee

im Herbst 2015 und den bejubelten Konzerten

im März 2016 kommt er also zu einem

Zwischenstopp nach Rheda, bevor er bei der

Zugabe Tour im November an verschiedensten

Orten der Republik erneut sein Publikum

verzaubern wird.

Vorgruppe ist die Dalia Da Silva Band mit einer

eine feurigen Mischung aus Soul & Blues und

einer einzigartigen Bühnenshow.

Termin Fr 15 Juli, 19 Uhr

Ort Rathausplatz Rheda

Eintritt frei

»Schutzengel« Open Air-Party

Ein ganz besonderer Leckerbissen erwartet alle

Schutzengel, diejenigen, die es gerne werden

möchten sowie Musikbegeisterte und Festivalfreunde

ab 16 Jahren.

Das Projekt Schutzengel lädt zum Festival

»Klangvoll – Open Air Vol. 2« ein, dessen Vorgänger

»Summer in the City« letztes Jahr einen

mitreißenden Erfolg gefeiert hat.

Diesmal sind einige Leckerbissen aus den Genres

Black & House sowie der elektronischen

Musik am Start.Auf zwei Bühnen heizen bekannte

DJs den Schutzengeln ein und bieten

eine explosive Mischung, die schon letztes Jahr

ihre Wirkung nicht verfehlt hat.

Dazu gibt es gekühlte Drinks, leckere Cocktails

und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Details www.be-my-angel.de oder auf Facebook

Termin Sa 16. Juli (Ausweichtermin bei

schlechtem Wetter: 23. Juli), 17 bis

19 Uhr: Möglichkeit zum Badespaß;

17.30 bis 18.30 Uhr: DJ-Contest; 19

Uhr: Bühnenhauptprogramm

Ort Nordbad Gütersloh, Kahlertstraße

Tickets VVK 8 €, TK 10 € (Schutzengel mit

»Angel-Card« 8 €)

Außergewöhnliches Chor- und

Orchesterkonzert

Zur Aufführung gelangen groß angelegte

Werke des berühmten englischen Komponisten

John Rutter. Neben dem »Te Deum«

für vierstimmigen Chor und Orchester, steht

das 40-minütige »Magnificat« für Solosopran,

sechs-stimmigen Chor und Orchester. Komplettiert

wird das Konzert mit dem »Gloria«

für drei Solisten, gemischtem Chor, Bläsern,

Schlagzeug und Orgel aus dem Jahr 1974. Das

Orchester besteht aus einem 8-stimmigen

Bläserensemble aus NRW und weiteren Instrumentalisten

des Orchesters »Opus 7« aus

Hannover. Elisabeth Schnippe aus Wiedenbrück

konnte für die Partie des Solosopran

gewonnen werden. Der gewaltige Chorapparat

besteht aus den Chören der Aegidius-Gemein-


TERMINE

75

Blick vom Kahlen Pön über Usseln ©Brimuedue68

Die Blindfische

de, der Mädchenkantorei, dem Knabenchor,

dem Jugendchor und dem Chor »Cantemus«

zusammen mit dem Vokalensemble Wiedenbrück.

Der etwa 140 köpfige Chor bereitet sich

schon seit Jahresbeginn mit seinen verschieden

Gruppen in wöchentlichen Stimm- und

Gesamtproben auf dieses Konzertereignis vor.

Termin So 28. August, 16 Uhr

Ort St. Aegidius, Wiedenbrück

Karten 15,- € / 10,- € ab Anfang Juli in den

Buchhandlungen Güth und Rulf und

bei den Chormitgliedern

Wanderung in Lipperode

Die ca. 8 km lange Seniorenwanderung der

Abteilung Gütersloh des Sauerländischen Gebirgsvereins

führt vom Lippstädter Friedhof

nach Lipperode zur Burgruine und zurück.

Dann geht es durch den grünen Winkel zu einer

gemütlichen Einkehr. Gäste sind ganz herzlich

willkommen.

Termin Mi 13. Juli, 13.30 Uhr

Treff für die Bildung von Fahrgemeinschaften:

Am Werl in Rheda

Infos Ute Schmidt, 02941-58646

Auf dem Uplandsteig von Eimelrod

nach Usseln

Die 2. Etappe des Uplandsteiges (ca. 21 km)

steht für die Abteilung Gütersloh des Sauerländischen

Gebirgsvereins auf dem Programm.

Das erste Teilstück (ca. 10 km) führt von Eimelrod

bis nach Bömighausen, wo am dortigen Badesee

die Mittagspause geplant ist. Hier steht

erstmals der Bus zur Verfügung (Rucksackverpflegung

nicht vergessen). Die anspruchsvollen

nächsten 5 km können bei Bedarf ausgespart

werden (Busnutzung). Es geht weiter über

die Kahle Pön bis zur Diemelquelle. Dort ist

jetzt die Graf-Stollberghütte, schön gelegen

auf 701 m Höhe und mit allerbesten Aussichten.

Nach der Einkehr muss noch einmal ca. 1,5

km zum Bus gewandert werden, aber es lohnt

sich. Gastwanderer sind herzlich willkommen.

Details www.sgv-guetersloh.de

Bushalt So 31. Juli, 8.10 Uhr

Treff Parkplatz an der B 61 vor

Wiedenbrück

Anmeld. und Infos: Regine Jaeger, 02522-

830744

Höhner: Akustik-Tour – Janz höösch!

Auf ihrer Akustik-Tour präsentieren die Höhner

ihre größten Hits, beliebte Klassiker und

ganz neue Titel in einem völlig anderen Gewand.

Was auf Neudeutsch »Unplugged«

genannt wird, nennen die Kölner in ihrem

Dialekt »Janz höösch«, sprich: ganz ruhig.

Doch es ist überflüssig zu erwähnen, dass

es bei diesem Konzert auch richtig abgehen

wird. Denn eines ist ganz sicher: Auch ohne

Strom geben die Höhner bei ihren Konzerten

Vollgas!

Termin Fr 7. Oktober, 19.30 Uhr

Ort Stadthalle Reethus

Tickets VVK 41,90 € zzgl. Gebühren (freie

Platzwahl), Flora-Westfalica, Rathausplatz

8–10, 05242-9301-0,

www.flora-westfalica.de

»Zauberbaum« Open-Air:

Die Blindfische. Rockmusik für Kinder

(Kem) Fetzige Rockmusik, grooviger Rap, witzige

und nachdenkliche Texte, das sind die

Markenzeichen der Blindfische. Das ganze

verpackt in turbulente Geschichten, in denen

Kinder ernst genommen werden und

auch Erwachsene ihren Spass haben. Andi

Steil (Gesang, Schlagzeug, Perkussion), Rolf

Weinert (Gesang, Bass, Gitarre), Roland Buchholz

(Gesang, Gitarre, Bass) sind »Die Blindfische«

und präsentieren eine frische Mischung

aus Musik, Comedy und Theater. Die Show

der Blindfische bringt mit ihrer einzigartigen

Mischung aus Rock, Hip Hop, Calypso

und einer gehörigen Portion Comedy die

Stimmung zum Kochen und ihre Badewanne

voller Klänge zum Überlaufen. Mitreißende

Musik, ungewöhnliche Mitmachaktionen und

kindgemäße Texte sind die Markenzeichen

der Band.

Details Flora Westfalica, 05242-9301-0,

oder www.flora-westfalica.de

Termin So 3. Juli, 15 Uhr

Ort Flora-Westfalica-Park (Mittelhegge)

Eintritt frei

Unabhängiger Angebotsvergleich zur

energetischen Sanierung

Interessierte Verbraucher können Handwerkerangebote

von den Energie-Experten der

Verbraucherzentrale analysieren lassen. Diese

klären: Wird die benötigte Leistung vollständig

und fachlich korrekt angeboten, also ohne

versteckte Kosten? Werden überflüssige Leis-


76 TERMINE

Das Stadtgespräch

Die Kulturtechniker: First Holiday

Die Kulturtechniker: First Holiday

tungsbestandteile angeboten? Ist bei der Fassadendämmung

die notwendige zusätzliche

Dämmung des Kellersockels enthalten?

Details und Terminabsprachen:

Umweltberaterin Dorothee Kohlen,

05242-963234

Termine Do 21. Juli bzw. jeder dritte Donnerstag

im Monat

Kosten 30 Min. Beratung: 5 €;

45 Min. Beratung: 7,50 €;

Leistungsempfänger: kostenlos

Themenabend Montag

(Kem) Für Erwachsene (Anfänger und Fortgeschrittene)

steht diesmal das Thema »Was ich

immer schon malen wollte« auf dem Plan.

Details www.bleichhaeuschen.de

Termin Mo 4. Juli, 18 bis 21 Uhr (ggf. Folgetermine

nach Absprache)

Ort Werkstatt Bleichhäuschen, Steinweg 4

Kosten 30 € inkl. Grundmaterialien (freie

Materialwahl, soweit nicht anders

vorgegeben), 10er-Karte 250 €

Anmeld. erbeten unter 05242-49811,

0170-3410505 oder m.koerkemeier@

bleichhaeuschen.de

Open-Air-Konzert: Notti-Night 2016

Die Knaller aus 10 Jahren

(Kem) Musical, Operette, Swing, Filmmusik

und Schlager, Opernmelodien, Songs der

1920/30er Jahre und Klassiker der Pop-Musik:

Aus über 200 Titeln der Notti-Nights haben

die künstlerischen Leiter Wolfgang König und

Veronika te Reh die Highlights ausgewählt,

die zur großen Jubiläums-Revue noch einmal

präsentiert werden. Für das bunte Programm

aus den unterschiedlichsten Musikfarben und

-stilen wurden die Solisten Marietta Zumbült,

Lara Langguth, Marie Meibeck und Thomas

Schweins verpflichtet. Sie werden schwungvoll

unterstützt vom Cross Over-Chor und

dem großen Unterhaltungsorchester der Musikschule

Beckum-Warendorf.

Details www.kulturgut-nottbeck.de

und 02529-945590

Termin Sa 2. Juli, 19.30 Uhr

Ort Kulturgut Haus Nottbeck

Eintritt Platzkategorie A: VVK 25/18 €;

AK 28/20 €, Platzkategorie B:

VVK 20/13 €; AK 23/15 €

Musiktheater nach Reisetexten

von Ralf Thenior

(Kem) »First Holiday« ist ein konzertantes Musiktheater

für eine vierköpfige Band, Schauspieler

und Tänzerin, basierend auf den sommerlichen

Reiseerlebnissen des Dortmunder

Schriftstellers Ralf Thenior. Eine Hommage

an den ersten Ferientag und den damit vielleicht

schönsten Tag im Jahr. Die Produktion

wird mit ihrem groovenden Sounddesign aus

authentischen O-Tönen getragen vom Wortmusik-Ensemble

DIE KULTURTECHNIKER, das

seit 20 Jahren international u.a. für das Goethe

Institut und die Robert Bosch Stiftung aktiv ist.

Mitwirkende: Bettina Rutsch (Tanz), Martin M.

Hahnemann (Schauspiel), Katy Sedna (Gesang),

Hendrik Eichler (E-Drums), Ralf Werner (Cello &

Loops & Komposition & Idee)

Details www.kulturgut-nottbeck.de und

02529-945590

Termin Fr 8. Juli, 19.30 Uhr

Ort Kulturgut Haus Nottbeck

Eintritt VVK 10/8 €; AK 12/10 €

Sommerakademie: Holzbildhauerei

(Kem) Unter fachlicher Anleitung des Holzbildhauers

Johannes Zoller erlernen die Kursteilnehmer

kontinuierlich die Grundtechniken der

Holzbildhauerei. Mit Schnitzeisen und Klöppel

werden unterschiedliche Ideen in Skulpturen

umgesetzt. Diese können direkt beim Kursleiter

vorbestellt (50 €) oder ausgeliehen (10 €)

werden. Die Materialkosten für Holz sind im

Kurs zu entrichten (5 – 10 €).

Details www.vhs-re.de

Kontakt kunst@johanneszoller.de oder

05241-2207673

Termin Mo 11. bis Do 14. Juli, 9.30 bis 16 Uhr

Ort Haus der Kreativität, Werkraum

Gebühr 122,25 €

Ausstellung: Ich bin ein Gedicht –

experimentelle Poesie

(Kem) Der Künstler Timm Ulrichs ist ein lebendes

Gedicht. Das zumindest erklärte er 1968 in

einem Manifest. Was sonst noch alles ein Gedicht

sein kann, zeigt diese Ausstellung. Denn

löst man sich von dem Gedanken, dass Texte

ausschließlich zu lesende Wörter auf Papier

sind, eröffnen sich ungeahnte Sichtweisen. So

kann man mit Buchstaben Textbilder formen,


TERMINE

77

Johannes Zoller mit

Kursteilnehmerin

Harald Gokus

Jugendwerkstatt

Diana Rohnfelder

Das Bleichhäuschen

wie es die Visuelle Poesie tut. Oder Wortbedeutungen

in einen Gegenstand ›übersetzen‹.

Oder Gedichte als Textspiele auf Bildschirme

bringen. All dies und Weiteres haben Reinhard

Döhl, Timm Ulrichs und S.J. Schmidt seit den

1960er Jahren erprobt. Den Sommer über sind

die Werke dieser drei Künstler-Autoren auf dem

Kulturgut Nottbeck zu entdecken.

Details www.kulturgut-nottbeck.de

und 02529-945590

Termin So 31. Juli (17 Uhr Eröffnung / Lesung

mit S. J. Schmidt) bis Mo 3. Oktober

Ort Kulturgut Haus Nottbeck

Eintritt VVK 8/6 €; AK 10/8 €

Sommerkonzert des

Collegium Musicum

(Kem) Das Collegium Musicum der VHS Reckenberg-Ems

spielt unter der Leitung von Gregor

van den Boom die Ouvertürensuite TWV 55:F3

von Georg Philipp Telemann, das Fagottkonhzert

B-dur von Antonio Rosetti und das Divertimento

B-dur KV 137 von Wolfgang Amadé

Mozart. Als Solistin spielt Diana Rohnfelder.

Details www.vhs-re.de

Termin So 3. Juli, 17 bis 19 Uhr

Ort Orangerie

Karten AK 8 €, Jugendliche 4 €

Orgelmusik zum Feierabend

(Kem) Dass auch Kirchenmusik Erfolgsgeschichte

schreiben kann, zeigen die Konzertreihen

»Rhedaer Orgeltage«, »Geistliche Abendmusik«

und »Orgelmusik zum Feierabend«.

Künstlerischer Leiter ist Dekanatskirchenmusiker

Harald Gokus, seit 1990 Kantor der St.

Clemens-Gemeinde.

Konzert Fr. 1. Juli, Konzert für Orgel, Gerrit

Jordaan (Potchefstroom, Südafrika)

Konzert Fr. 8. Juli, Konzert für Bläser und Orgel,

Blasorchester Koblenz, Leitung:

Michael Bade; Harald Gokus (Rheda-

Wiedenbrück), Orgel

Konzert Fr. 15. Juli, Konzert für Trompete,

Perkussion und Orgel, Daniel

Schmahl (Berlin), Trompete, Wolfram

Dix (Leipzig), Perkussion, Johannes

Gebhardt (Leipzig), Orgel

Konzert Fr. 22. Juli, Konzert für Viola und

Orgel, Semjon Kalinowsky (Bremen),

Viola, Guy Poupart (Sandefjord/Norwegen),

Orgel

Konzert Fr. 29. Juli, Konzert für Orgel,

Teófanes Gonzalez (Köln), Orgel

Zeiten immer 18.30 Uhr

Ort St. Clemens-Kirche

Eintritt frei

Jugendwerkstatt »Kultur«:

»Busfahrt ins Level 6«

Oskar, Sabine, Laetitia und Antonia sitzen wie

immer im Bus auf dem Weg zur Schule, wie

jeden Tag. Niemand ahnt, dass dieser Tag alles

andere als normal sein wird. Auch nicht als

der »Looser« Gustav zusteigt. Die Reise startet

mit einem Rätsel, der Busfahrer Lutz entpuppt

sich als Avatar und über den Dächern der Datenstadt

gilt es, eine rote Kappe zu erbeuten.

Es heißt, einen Level nach dem anderen zu

absolvieren und zurück in die Wirklichkeit zu

finden. Die Jugendwerkstatt »Kultur«, die im

Dezember 2014 als Maßnahme der städtischen

Jugendhilfe unter dem Dach der Fortbildungs-

Akademie Reckenberg-Ems gGmbH (Tochter

der VHS Reckenberg-Ems) für schulmüde Jugendliche

am Bosfelder Weg 7 eröffnet wurde,

zeigt mit diesem Theaterstück erstmalig einer

breiteren Öffentlichkeit die Produktion eines

Schuljahres aus dem Schwerpunkt: Theater

und Kommunikation der Einrichtung.

Details www.vhs-re.de

Termine Do 30. Juni und Sa 2. Juli,

jeweils 19 Uhr

Ort Theaterraum der Jugendwerkstatt

Kultur, Bosfelder Weg 7

(Halle hinten)

Kontakt Reservierung: 05242-9030-604

oder 9030–501

Offene Schlossführungen

(Kem) Wer einmal hinter die Mauern des

Schlosses schauen möchte, erhält dazu Gelegenheit

bei den offenen Schlossführungen.

Dabei werden die romanische Schlosskapelle

und die historischen Wohnappartements im

Barocktrakt gezeigt. Die Führung dauert zirka 1

Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Datum So 3., 10., 17., 24. Juli, jeweils 14 Uhr

Treff Orangerie am Schloss Rheda,

Steinweg 7

Kosten 8 € Erwachsene, 4 € Schüler,

Studenten

Kontakt Fürstliche Kanzlei, 05242-9471-0,

kanzlei@schloss-rheda.de


78 Das Stadtgespräch

RHEDAER SCHACHVEREIN

»Turnier der Generationen«

Der Rhedaer Schachverein hatte

eingeladen. 18 Mannschaften zu je

zwei Spielern kamen. Bedingung:

einer von ihnen mußte unter 18 Jahre

alt sein. Favoriten für den Turniersieg

waren zwei Mannschaften der

Schachfreunde Verl, die dann auch

von Beginn an die Spitzengruppe

bildeten. Allerdings wurden beide

Teams von starken Rhedaer Mannschaften

immer wieder herausgefordert.

Sämtliche Angriffe konnten

von den Favoriten aber erfolgreich

abgewehrt werden, sodass sich Falk

Helfberend und Helge Rettig denkbar

knapp vor Philipp Lewe und

Jens Hanswillemenke

durchsetzen konnten.

Dritte wurden aus dem

Rhedaer Schachverein

Judith und Andreas

Bünte.

Weitere Infos: www.

rhedaer-schachverein.dede

»STADTRADELN«

Radeln für ein gutes Klima

Rheda-Wiedenbrück beteiligt sich

vom 29. August bis zum 18. September

erstmalig am deutschlandweiten

Wettbewerb »Stadtradeln«

des Klima-Bündnisses, dem größten

kommunalen Netzwerk zum

Klimaschutz. »Wir treten kräftig in

die Pedale und sammeln möglichst

viele Fahrradkilometer für den Klimaschutz«,

erläutert Klimaschutzmanager

Hans Fenkl das Projekt. Er

sucht für die Aktion auch sogenannte

Stadtradler-Stars, d. h. Personen

des öffentlichen Lebens, die 21 Tage

demonstrativ ihr Auto stehen lassen

und komplett aufs Fahrrad

umsteigen. Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen

Kohlendioxid-Emissionen

in Deutschland entstehen

im Verkehr. Bereits 7,5 Mio. Tonnen

CO 2

ließen sich vermeiden, wenn nur

rund 30 Prozent der Kurzstrecken bis

sechs Kilometer in den Innenstädten

mit dem Fahrrad statt mit dem Auto

gefahren würden.

www.stadtradeln.de/rheda-wieden

brueck2016.html

BRÜDER-GRIMM-SCHULE

Schulfest beeindruckte

Bei sommerlichen Temperaturen

tummelten sich viele interessierte

Besucher in den verschiedenen

Ausstellungsräumen der Schule. Sie

nutzten Mitmach-Angebote und

bestaunten die vielfältigen Ergebnisse

der Arbeit der Projektgruppen:

Vulkanismus, Bauernhof, Wüste,

Kräuter, Teich, kreativ sein mit natürlichen

Materialien, Theater... Der

Reichtum der Natur war den Kindern

in der Projektwoche an vielen Orten

außerhalb aber auch in der Schule

begegnet. Vorgestellt wurden auch

der dringend notwendig gewordene

neue Speiseraum. Im Rahmen

des Umbaus entstand ein

Flurbild der Künstlerin Barbara

Davis. Passend zum Schulnamen

hörten die Kinder zunächst

Märchen der Brüder Grimm, malten

und zeichneten dazu und entwickelten

so Ideen für das Flurbild.

KREUZKIRCHE

Der Umbau hat begonnen

Die Wiedenbrücker Kreuzkirche wird

umgebaut. Mit dem ersten Spatenstich

gingen die Arbeiten im Juni

los. Gleichzeitig hatte die Spendenaktion

»Kirche. alle Tage« mit aktuell

50.000 Euro Spendensumme

»Halbzeit«. Für die Neugestaltung

der Buntglasfenster auf der Süd- und

Westseite der Kirche wurde ein theologisches

Konzept entwickelt, damit

es von Künstlern entsprechend umgesetzt

werden kann. Mit Technikexperten

wird ein Lichtkonzept für

das Gotteshaus erarbeitet – und

über die Neugestaltung von Altar

und Kanzel nachgedacht. Die alte

Empore wird abgebrochen,

Wanddurchbrüche

werden geschaffen und

ein Anbau für die Unterbringung

von Küche,

Toiletten und Lagerräumen

wird langsam in

die Höhe wachsen.

RHEDA-WIEDENBRÜCK HILFT

Internationaler Kochevent

Zwölf Flüchtlingsfrauen aus dem

Irak, Syrien und Afghanistan hatte

die Initiative »Rheda-Wiedenbrück

hilft« zu einem internationalen

Kochevent eingeladen. Gastgeberinnen:

Christina Sasse, Nisa Aslan,

Gudrun Sambale und Sonja von

Zons. Teams zu jeweils vier Frauen,

kochten Gerichte aus ihrer Heimat.

Abeda und Suheyla aus Afghanistan

hatten sich z.B. für ein Gericht mit

Lamm auf mit Rosinen und Nüssen

verfeinertem Reis entschieden. Ein

wahres Kalorienfeuerwerk stellte die

Süßspeise von Manal und Ghalia aus

Syrien dar. Sahera und ihre Schwiegertochter

Zaineb aus dem Irak

kochten »Maklouba« – ein Reisgericht

mit

Hähnchen.

Deutsch

wurde

natürlich auch gekocht, es gab es

Spargel mit Rührei und Kartoffeln.

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