Motocross Enduro Ausgabe 8/2016

mce71

Japan, Spanien, Österreich
Hallo liebe MCE-Leser,
wir waren in dieser Ausgabe wieder hunderte von Kilometern auf Achse, um euch zahlreiche Testberichte präsentieren zu können.
Beginnen wollen wir in Japan. Nein, diesen weiten Weg haben wir dann doch nicht auf uns genommen, aber das folgende Bike hat seinen Ursprung in diesem Land. Die Rede ist von Hondas nagelneuer Africa Twin, einem Bike, das legendäre Wurzeln besitzt. Die original Africa Twin setzte zu ihrer Zeit Maßstäbe und galt als „das Travelbike schlechthin“. Und genau dort will man mit der aktuellen Modellvariante wieder hin. Um dem Spirit klassischer Reiseenduros treu zu bleiben, wurde bewusst auf elektronischen „Schnickschnack“ verzichtet. Tempomat & Co. sucht man an diesem Motorrad vergeblich und das ist gut so.

AUGUST

2016

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EDITORIAL

Japan, Spanien, Österreich

Hallo liebe MCE-Leser,

wir waren in dieser Ausgabe wieder hunderte von

Kilometern auf Achse, um euch zahlreiche Testberichte

präsentieren zu können.

Beginnen wollen wir in Japan. Nein, diesen weiten

Weg haben wir dann doch nicht auf uns genommen,

aber das folgende Bike hat seinen Ursprung in diesem

Land. Die Rede ist von Hondas nagelneuer Africa

Twin, einem Bike, das legendäre Wurzeln besitzt.

Die original Africa Twin setzte zu ihrer Zeit Maßstäbe

und galt als „das Travelbike schlechthin“. Und

genau dort will man mit der aktuellen Modellvariante

wieder hin. Um dem Spirit klassischer Reiseenduros

treu zu bleiben, wurde bewusst auf elektronischen

„Schnickschnack“ verzichtet. Tempomat &

Co. sucht man an diesem Motorrad vergeblich und

das ist gut so. Around the World – Berge, Wüsten,

Felsen und kurvige Landstraßen zählen unter anderem

zum Lieblingsterrain der CRF 1000 L, versprechen

die Japaner. Dem wollten wir natürlich auf den

Grund gehen und waren mit der Africa Twin unterwegs.

Okay, an Wüsten mangelt es in Deutschland

leider etwas, aber den Rest gibt’s reichlich und genau

dort sind wir gefahren. An dieser Stelle dürfen

wir bereits verraten, dass die Twin keinesfalls ein

weichgespülter Straßenkreuzer ist, wie manch eine

Konkurrentin. Die 1000er blickt jedem Offroadeinsatz

mit Freuden entgegen, versprüht Abenteuerlust,

wo sie nur kann – eben eine echte Reiseenduro.

Mit dem Stichwort Enduro verbinden wir gleich das

nächste Testbike dieser Ausgabe. Die rassige Spanierin

hört auf den Namen GasGas EC 250 Racing.

Nachdem in der letzten Ausgabe bereits die große

Schwester EC 300 Racing auf unserem Testparcours

zu Gast war, musste heuer die 250er beweisen, was

in ihr steckt. Drei Aufgaben musste die kleine Zweitakter

meistern, die zum heutigen Standard moderner

Enduroveranstaltungen zählen. Es galt, einen

Motocrosstest zu absolvieren, darüber hinaus klassische

Enduroabschnitte sowie den herausfordernden

Endurocrossparcours. Wir haben mit Spannung

darauf geblickt, wie sich die 250er gegen die 300er

schlagen würde. Was bewirken die 50 ccm weniger

Hubraum – Nachteil oder vielleicht sogar Vorteil?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bekommt

ihr im Testbericht.

Aller guten Dingen sind drei, so sagt man im Volksmund,

also haben wir neben den eben genannten

Testkandidaten noch ein weiteres heißes Eisen im

Feuer. Und zwar eine wirkliche 125er-Rakete. Die

Österreicher haben der Marke Husqvarna bereits im

vergangenen Jahr eine neue Motocrosspalette verpasst.

Die komplett neu aufgestellte Generation hat

jedoch auch für das Jahr 2017 einige Updates erhalten.

In Sachen TC 125 zählt unter anderem die Telegabel

mit der Bezeichnung WP AER48 dazu, die gegenüber

dem Vorjahresmodell um 1,6 kg leichter

ist. Das soll aber nur als kleines Beispiel dienen,

denn die Husky-Ingenieure sind fleißige Bienchen

und haben es logischerweise nicht bei einer Veränderung

belassen. Wie sich die 125er des Jahrgangs

2017 fährt, erfahrt ihr im ausführlichen Testbericht.

Racing? Aber klar doch! Die letzten Wochen waren

an spannenden Rennen kaum zu überbieten, denn

sowohl die Motocross- als auch die Enduro-WM sind

in vollem Gange und haben die Halbzeit erreicht. In

der MXGP kristallisiert sich der Slowene Tim Gajser

mehr und mehr als Titelfavorit heraus. Mit zuletzt

zwei Tagessiegen konnte der Honda-Pilot mächtig

Punkte einheimsen und sich in der Tabelle absetzten.

Nicht zuletzt weil der amtierende Weltmeister

Romain Febvre verletzungsbedingt aussetzen

musste und mittlerweile hinter seinen italienischen

Konkurrenten Tony Cairoli auf WM-Rang 3 zurückgefallen

ist. Fesselnd bleibt auch die Enduro-WM,

denn hier gibt es ein äußerst knappes Kopf-an-

Kopf-Rennen zwischen Matt Phillips und Eero Remes.

Beide liegen nur wenige WM-Punkte auseinander

und können sich bei den verbleibenden Rennen

keinerlei Fehler erlauben. Bleibt also am Ball und

verpasst keinesfalls die Rennberichte zu den verschiedensten

Events.

Das Redaktionsteam bedankt sich bei den treuen

Lesern und wünscht auch mit dieser Ausgabe viel

Spaß beim Lesen.

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MCE

August '16


INHALT

August 2016

TESTS

16 Husqvarna TC 125

24 GasGas EC 250 Racing 2017

32 Honda Africa Twin

MOTOCROSS

40 WM: Matterley Basin/GB

44 WM: Mantova/I

46 ADAC MX Masters Bielstein

48 DM: MX2 Schweighausen

50 Verbände

56 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

58 Venusberg

ENDURO

60 WM: Heinola/FIN

64 WM: Enköping/S

66 WM: Gordexola/E

70 Kolumne Maria Franke

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

12 Produkte

42 Poster: Jeffrey Herlings

72 Bike and Parts

76 Notizen

78 Termine

80 Standings

82 Vorschau September 2016/Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


SEITE 16

Test Husqvarna TC 125


FACTS

AMA-MX Mt. Morris:

Die Ken-Roczen-Show

Mit dem tragischen Ausfall von Ryan Dungey in Thunder Valley hat Ken Roczen

nun endgültig freie Fahrt. Der Thüringer dominierte auch die vierte Runde der

AMA-MX Blountville: Erneut Roczen

Im Südosten der USA spielt Motocross eine große Rolle und das gilt besonders

für den Muddy Creek Raceway. Seit 2013 ist diese Strecke Bestandteil der Lucas

Oil Pro Motocross Championship , doch dem Großteil der Fahrer war der Kurs bereits

aus deren Amateurzeit bekannt. Dabei besticht das Streckenprofil vor allem

durch zahlreiche 180-Grad-Kurven, die sich hervorragend für Überholmanöver

eignen. Bitter für die Fans, sie mussten neben Ryan Dungey auf einen

weiteren Star der Szene verzichten. Denn auch Jason Anderson war nach einem

Trainingscrash verletzungsbedingt nicht mit am Start.

Ken Roczen ließ sich von all dem wenig beeindrucken und glänzte zum wiederholten

Male in dieser Saison mit einem Doppelsieg! Auch wenn die Startszenen

diesmal nicht zu 100 Prozent klappten, konnte sich Roczen im Rennverlauf an

seinen Konkurrenten vorbeischieben und den sicheren Laufsieg einfahren. Beflügelt

von seinem guten Abschneiden in der Gesamtwertung trumpfte Eli Tomac

in Tennessee auf. Mit einem 2/2-Resultat blieb er Roczen stets dicht auf den Fersen

und konnte die für ihn maximale Punktzahl aus diesem Rennen mitnehmen.

„Eli ist stark gefahren und hat hart gekämpft, aber ich konnte ihn hinter mir hal-

Lucas Oil Pro Motocross Championship in den USA. Die Strecke, die sich durch

ein Tal schlängelt, ist ideal für Zuschauer, die auf den Hügeln die komplette Aktion

einsehen können. Davon gab es natürlich reichlich, nicht zuletzt, weil der

Kurs komplett ausgefahren war!

Im ersten Lauf konnte sich Ken Roczen einen hervorragenden Start-Ziel-Sieg sichern

und machte damit seine Vormachtstellung deutlich. Auch im zweiten Lauf

fackelte der Suzuki-Pilot nicht lange und übernahm kurz nach dem Fall des Gatters

die Führung. Anschließend kontrollierte er das Rennen souverän von der

Spitze aus und konnte so einen Doppelerfolg verbuchen. „Das war definitiv der

zerfahrenste Kurs, auf dem wir bisher unterwegs waren“, schilderte Roczen seine

Eindrücke. „Die Strecke wurde wirklich schwierig und war somit ideal für gutes

Racing. Ich konnte den Start zum ersten Lauf gewinnen und habe von der

freien Sicht profitiert. Auch das zweite Rennen verlief super! Ein rundum gelungenes

Wochenende, bei dem ich wirklich keinen Grund zur Klage habe! Ich bin

derzeit sehr zufrieden mit den Ergebnissen“, so Roczen weiter. Husqvarna-Ass

Jason Anderson belegte in High Point den 2. Gesamtrang, gefolgt von Marvin

Musquin.

Roczens direkter Verfolger in der Meisterschaft ist nach dem Ausfall Dungeys Eli

Tomac. Der Kawasaki-Pilot konnte im zweiten Lauf zwar als Zweiter finishen,

patzte dafür aber im ersten und wurde dort nur Sechster. In der Summe lag Tomac

nach dem vierten Saisonrennen bereits 41 Zähler hinter Roczen.

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

AMA Nationals - 4. Lauf - High Point National, Mt. Morris/PA - 18.06.2016 - Gesamtergebnisse - 450 ccm:

1. Ken Roczen, D, Suzuki (1/1); 2. Jason Anderson, Husqvarna (3/3); 3. Marvin Musquin, F, KTM (2/4); 4. Eli

Tomac, Kawasaki (5/2); 5. Justin Barcia, Yamaha (7/5); 6. Christophe Pourcel, F, Husqvarna (4/9); 7. Justin

Bogle, Honda (6/7); 8. Cole Seely, Honda (9/6); 9. Broc Tickle, Suzuki (8/10); 10. Weston Peick, Yamaha

(13/8).

250 ccm: 1. Joey Savatgy, Kawasaki (4/1); 2. Zach Osborne, Husqvarna (1/4); 3. Cooper Webb, Yamaha

(3/5); 4. Aaron Plessinger, Yamaha (6/3); 5. Austin Forkner, Kawasaki (5/8); 6. Mitchell Oldenburg, KTM

(7/7); 7. Colt Nichols, Yamaha (13/6); 8. Alex Martin, Yamaha (30/2); 9. Jeremy Martin, Yamaha (2/33);

10. Adam Cianciarulo, Kawasaki (10/11).

ten und das ist das, was zählt“, kommentierte Roczen seinen erneuten Doppelsieg.

„Für mich macht es keinen Unterschied, ob ich mit 20 oder 2 Sekunden Vorsprung

gewinne, ein Sieg ist ein Sieg! Die Strecke hat mir nicht wirklich gut

gefallen und ich habe das Gefühl, dass ich ein wenig besser hätte fahren können“,

räumte der Deutsche ein. „Hätte ich bessere Spuren gefunden, wäre es

leichter für mich gewesen. Aber wenn man in Führung liegt, ist das nicht ganz so

einfach. Wenn du nur einmal eine falsche Spur probierst, ist der Typ hinter dir

vorbei. Aber letztlich ist alles gut gelaufen. Ein super Wochenende für uns!“

Roczens maximale Punkteausbeute bescherte dem Thüringer in der Gesamtwertung

nunmehr 47 Zähler Vorsprung gegenüber Eli Tomac.

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

AMA Nationals - 5. Lauf - Tennessee National - Blountville/TN - 25.06.2016 - Gesamtergebnisse - 450 ccm:

1. Ken Roczen, D, Suzuki (1/1); 2. Eli Tomac, Kawasaki (2/2); 3. Broc Tickle, Suzuki (6/3); 4. Cole Seely, Honda

(3/ 6); 5. Marvin Musquin, F, KTM (7/4); 6. Christophe Pourcel, F, Husqvarna (4/8); 7. Weston Peick, Yamaha

(5/9); 8. Blake Baggett, Suzuki (8/7); 9. Justin Brayton, KTM (9/11); 10. Justin Bogle, Honda (13/10).

250 ccm: 1. Cooper Webb, Yamaha (2/1); 2. Joey Savatgy, Kawasaki (1/7); 3. Shane McElrath, KTM (5/2);

4. Jordon Smith, Honda (4/6); 5. Jeremy Martin, Yamaha (6/5); 6. Zach Osborne, Husqvarna (3/10); 7. Austin

Forkner, Kawasaki (10/4); 8. RJ Hampshire, Honda (9/9); 9. Alex Martin, Yamaha (19/3); 10. Arnaud Tonus,

CH, Kawasaki (12/8).

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AMA-MX Buchanan: Roczen, Roczen

und noch mal Roczen

Unglaublich, was das deutsche Ausnahmetalent momentan in Übersee für eine

Performance abliefert. Nach seinen Doppelerfolgen in High Point und Tennessee

konnte Roczen auch in Red Bud alle Wertungsläufe zu seinen Gunsten entscheiden.

Nach bewährter Tradition findet das Rennen zum amerikanischen Unabhängigkeitstag

statt und stellt damit einen absoluten Saisonhöhepunkt bei den US-

Amerikanern dar. Doch nicht nur das, sondern auch die Strecke hat zahlreiche

spektakuläre Abschnitte, zu denen auch der berühmte Triple Jump „LaRocco’s

Leap“ zählt. Mike LaRocco hat diesen waghalsigen Sprung mit einer irrsinnigen

Distanz von mehr als 40 Metern zu seiner Zeit als erster Fahrer überwunden.

Seither trägt dieser Step-up-Jump seinen Namen.

Roczen lässt sich von derartigen Herausforderungen allerdings wenig beeindrucken

und das bekamen vor allem seine Konkurrenten zu spüren. Das 1/1-Resultat

des 22-Jährigen spricht für sich und ist eine klare Ansage in Richtung Titelgewinn.

Was dem Thüringer indoor nicht gelang, scheint ihm dafür outdoor umso

besser zu gelingen! Zur Saisonhalbzeit lag Roczen mit 53 Zählern vor seinem direkten

Verfolger Eli Tomac. Letzterer finishte in Red Bud wieder zweimal auf dem

2. Platz, war jedoch nicht in der Lage, den Speed von Roczen mitzugehen.

• Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

AMA Nationals - 6. Lauf - RedBud National - Buchanan/MI - 02.07.2016 - Gesamtergebnisse - 450 ccm:

1. Ken Roczen, D, Suzuki (1/1); 2. Eli Tomac, Kawasaki (2/2); 3. Broc Tickle, Suzuki (4/3); 4. Justin Barcia, Yamaha

(3/4); 5. Marvin Musquin, F, KTM (5/6); 6. Blake Baggett, Suzuki (7/5); 7. Christophe Pourcel, F,

Husqvarna (6/7); 8. Matt Bisceglia, Suzuki (8/8); 9. Justin Bogle, Honda (10/9); 10. Benny Bloss, KTM

(11/10).

250 ccm: 1. Cooper Webb, Yamaha (1/1); 2. Alex Martin, Yamaha (3/3); 3. Zach Osborne, Husqvarna (5/2);

4. Jeremy Martin, Yamaha (4/4); 5. Shane McElrath, KTM (9/5); 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki (7/8); 7. Joey

Savatgy, Kawasaki (2/16); 8. Austin Forkner, Kawasaki (6/10); 9. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (11/6);

10. Mitchell Oldenburg, KTM (8/9).

AMA-MX Southwick:

Tomac bezwingt Roczen

The Wick – so wird die Strecke von den Piloten bezeichnet. Der

größte Sandkasten der US-MX-Szene war Schauplatz eines

ganz besonderen Rennens, denn erstmals ist es Eli Tomac gelungen,

Tabellenführer Ken Roczen unter normalen Umständen

zu besiegen.

Auf der zerfurchten Sandstrecke haderte der Thüringer (wieder

einmal) mit der Luftgabel seiner Suzuki. Nach Aussagen

Roczens war diese nicht defekt, arbeitete aber auch nicht nach

seinen Vorstellungen. Wie auch immer, Tomac war an diesem

Tag einfach schneller unterwegs als der Deutsche und konnte

beide Wertungsläufe für sich entscheiden. Dabei gelang es

Roczen sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf, nach dem

Start die Führung zu übernehmen. Doch Tomac war nicht zu halten

und wollte den Tagessieg unbedingt einheimsen. Den ersten

Lauf gewann er mit 24 Sekunden Vorsprung auf Roczen, im

zweiten war es etwas knapper weil sich Tomac selbst im Weg

stand. Der US-Boy kippte in einer langsamen Linkskurve um

und das völlig ohne Druck, denn er lag zu diesem Zeitpunkt bereits

an 1. Position. Roczen wusste diesen Fauxpas zu nutzen,

ging seinerseits in Führung, wurde aber von Tomac in letzter Minute

eingefangen. Der Kawasakistar gewann mit 2,2 Sekunden

Vorsprung gegenüber Roczen. In der Meisterschaftswertung

kam Tomac damit ein paar Zähler näher an Roczen heran, hat

aber dennoch 47 Punkte Rückstand auf den Deutschen.

• Text: Marco Burkert; Foto: Kawasaki

AMA Nationals - 7. Lauf - Southwick National - Southwick/MA - 09.07.2016 - Gesamtergebnisse

- 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (1/1); 2. Ken Roczen, D, Suzuki (2/2);

3. Justin Barcia, Yamaha; 4. Marvin Musquin, F, KTM; 5. Weston Peick, Yamaha (7/4);

6. Christophe Pourcel, F, Husqvarna (5/5); 7. Benny Bloss, KTM (8/6); 8. Brock Tickle,

Suzuki (10/8); 9. Justin Brayton, KTM (9/9); 10. Andrew Short, KTM (11/11).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Roczen, 337 Punkte; 2. Tomac, 290; 3. Musquin,

201; 4. Barcia, 181; 5. Tickle, 171; 6. Pourcel, 168; 7. Seely, 151; 8. Bogle, 136;

9. Ryan Dungey, KTM, 131; 10. Brayton, 120.

250 ccm: 1. Cooper Webb, Yamaha (2/1); 2. Jeremy Martin, Yamaha (1/4); 3. Austin Forkner,

Kawasaki (5/2); 4. Aaron Plessinger, Yamaha (4/5); 5. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki

(3/8); 6. Zach Osborne, Husqvarna (8/7); 7. Luke Renzland, Yamaha (12/9);

8. Joey Savatgy, Kawasaki (10/11); 9. Martin Davalos, Husqvarna (16/6); 10. RJ Hampshire,

Honda (11/12).

Stand (nach 7 von 12 Veranstaltungen): 1. Webb, 290 Punkte; 2. Savatgy, 253;

3. J.Martin, 252; 4. A.Martin, 232; 5. Osborne, 217; 6. Forkner, 202; 7. Plessinger,

186; 8. Tonus, 138; 9. McElrath, 132; 10. Hampshire, 132.

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FACTS

Jason Anderson verletzt

Husqvarna-Pilot Jason Anderson musste nach zuletzt guten Resultaten bei den

US-Outdoors einen Rückschlag hinnehmen. Der MX-Profi brach sich das Schlüsselbein

nach einem heftigen Trainingsunfall gleich mehrfach. Das zieht natürlich

eine Rennpause nach sich, denn Anderson muss sich zunächst einer Operation

unterziehen, um alles wieder richten zu lassen.

Der US-Boy kam 2011 zum Profisport, trainiert heute mit den Big Boys der Szene

wie unter anderem Ryan Dungey und Marvin Musquin. Nach eigenen Aussagen

habe er noch nie einen so schlimmen Unfall erlebt und ist froh, nur einen Schlüsselbeinbruch

davongetragen zu haben. Wie lange Anderson allerdings ausfällt,

ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass die Outdoorsaison wohl gelaufen ist.

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Seewer weiterhin

auf Suzuki unterwegs

Jeremy Seewer liegt derzeit auf Rang 2 der Motocross-Weltmeisterschaft MX2

und hat in elf Rennen bereits siebenmal auf dem Podium gestanden. Der

Schweizer zeigt sich seit Saisonbeginn in absoluter Topform und tritt als einer

der stärksten Piloten in der laufenden Weltmeisterschaft auf.

Gilt für dieses Jahr ein Platz unter den Topdrei als Minimalziel, will Seewer zusammen

mit Suzuki in der nächsten Saison endgültig Jagd auf den Titel in der

MX2-WM machen. „Da ich mich total wohl im Team fühle und mit der Suzuki

RM-Z 250 ein absolutes Topmotorrad zur Verfügung habe, war es für mich eine

wahrlich einfache Entscheidung, auch 2017 mit dem Team Suzuki World MX2 in

den Titelkampf zu ziehen“, erklärt der 21-Jährige. „Wir haben im Winter sehr viel

getestet und konnten das Motorrad perfekt auf mich abstimmen. Auch die Unterstützung

von Stefan Everts ist sehr hilfreich für mich und so freue ich mich total,

dass wir auch im nächsten Jahr zusammenarbeiten werden!“

Bei der Vertragsunterzeichnung in Teutschenthal war auch Tomoyo Sekiguchi,

die Präsidentin der Suzuki Deutschland GmbH, vor Ort. „Der Motorsport genießt

bei Suzuki schon immer einen außerordentlich hohen Stellenwert“, versichert

die Japanerin. „Ich freue mich sehr, dass wir auch 2017 weiter mit Jeremy Seewer

zusammenarbeiten dürfen. Er ist nicht nur ein sehr vielversprechender Sportler,

sondern passt mit seiner sehr sympathischen Art auch wunderbar in die Suzuki-

Familie!“ • Text u. Foto: Suzuki

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Motocross

23./24.04. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

21./22.05. Möggers www.mxweekend.at

11./12.06. Aichwald www.motocross-aichwald.de

02./03.07. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

16./17.07. Tensfeld www.adac.de/sh

20./21.08. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

17./18.09. Holzgerlingen www.kfv-kalteneck.de

Weitere Informationen unter: www.adac.de/mx-masters

Termine 2016

*ohne ADAC MX Junior Cup

Laudert GmbH + Co. KG, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


FACTS

Jeffrey Herlings verletzt?

Kurz vor Redaktionsschluss erreichten uns erste Meldungen, dass MX2-Überflieger

Jeffrey Herlings im Rahmen der niederländischen MX-Meisterschaft gestürzt

sei und sich dabei das Schlüsselbein gebrochen habe.

Der KTM-Profi hatte die Meisterschaft bereits vorzeitig zu seinen Gunsten entschieden

und war trotzdem gestartet – Ein Fehler? Wenn sich diese Meldung bestätigen

sollte, dann hätte das wohl üble Folgen in der Motocross Weltmeisterschaft.

Hier liegt der Niederländer nach zwölf WM-Stationen zwar mit

169 Punkten an 1. Stelle der Tabelle, rein rechnerisch könnte Jeremy Seewer allerdings

auch noch MX2-Meister werden. Der Schweizer müsste dazu (sollte

Herlings ausfallen) von noch sechs auszutragenden Grand Prix vier gewinnen.

Es wäre schon fast eine typische Situation für den Niederländer, denn in der Vergangenheit

hat sich Herlings stets selbst ins Aus manövriert. Verletzungen kosteten

Herlings bereits zwei sicher geglaubte Titel, wird sich dieses Drama eventuell

erneut wiederholen?

Da wir diese Meldung mit Vorsicht behandeln, sei hier noch einmal erwähnt,

dass es zum Zeitpunkt dieser „News“ keine offizielle Bestätigung seitens KTM

gab. • Text: Marco Burkert; Foto: KTM

24MX-Gewinnspiel:

MXGP Switzerland

Nun hast du exklusiv die Möglichkeit, den Motocross-Grand-Prix in der

Schweiz am 6./7. August live mitzuerleben und das 24MX Lucas Oil Honda

Racing Team und dessen Piloten persönlich kennenzulernen. 24MX

verlost exklusiv dreimal zwei Wochenendtickets für den WM-Lauf in Frauenfeld

und lädt dich zusätzlich zu einer „Behind the Scene Tour“ ein. Beantworte

einfach eine kleine Gewinnfrage und mit etwas Glück kannst du

zwei Tickets dein Eigen nennen.

Teilnehmen kannst du noch bis zum 27.7.2016 um 12:00 Uhr unter

https://24mxde.pgtb.me/7ZQtV2.

Viel Glück!

Bezugsquelle: www.24mx.de

Gratis Anschlussgarantie

V-Strom 1000

Bis zum 31. August erhalten alle Käufer einer Suzuki V-Strom 1000 ABS eine kostenlose

Suzuki-PRO-Anschlussgarantie über zwei Jahre. Dass die Suzuki

V-Strom 1000 ABS ein äußerst zuverlässiges Motorrad ist, hat sie in den letzten

Monaten auf unzähligen problemlosen Reisen rund um den Globus bewiesen.

Zusätzlich wurde die außerordentliche Zuverlässigkeit der V-Strom 1000 ABS

von mehreren Motorradmagazinen eindrucksvoll bestätigt. Unter anderem hat

die V-Strom 1000 ABS den 50.000 km Dauertest der Zeitschrift MOTORRAD mit

Bravour bestanden und erhielt dafür „Ein hervorragendes Zeugnis ...“ von den

Testern ausgestellt. Um allen Interessenten einer Suzuki V-Strom 1000 ABS ein

noch besseres Gefühl für eine sorgenfreie Zukunft mit ihrem neuen Adventure

Bike zu vermitteln, gibt es für alle Neukäufer einer Suzuki V-Strom 1000 ABS bis

zum 31.08.2016 eine zweijährige Suzuki-PRO-Anschlussgarantie gratis. Die Suzuki-PRO-Anschlussgarantie

deckt ohne Wenn und Aber den vollen Umfang der

Suzuki Werksgarantie für weitere 24 Monate ab. Damit erhalten alle Neukäufer

einer V-Strom 1000 ABS volle 4 Jahre Werksgarantie! Diese Aktion gilt auch beim

Kauf einer Vorführmaschine eines Suzuki Vertragshändlers. • Text u. Foto: Suzuki

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Tim Gajser führt momentan die diesjährige MX-WM an • Foto: Youthstream

MXGP-Terminkalender 2017

Youthstream rückt erste Pläne in Sachen WM-Termine zum Jahr 2017

raus. Dabei gibt es einige Überraschungen wie zum Beispiel der Wegfall

des Grand Prix in Thailand, Ersatzstation ist hier Indonesien! Neben

Pangkal Pinang ist auch ein Grand Prix in San Marino neu hinzugekommen.

Wenn der Termin am 9. April bestehen bleiben sollte, hätte Youthstream

damit gleich drei Rennen in Italien auszutragen! Auch die

Schweizer dürfen sich auf satte Motocross-Aktion freuen, denn diese

WM-Station scheint mit Frauenfeld gesetzt. Nach Unstimmigkeiten im

vergangenen Jahr, was die Planung 2016 betraf, wieder mit dabei ist Uddevalla

(Schweden). Wo genau ein Grand Prix in Deutschland ausgetragen

wird, steht noch nicht fest und dürfte spannend bleiben. Zu vermuten

ist jedoch, dass es sich bei allen noch offen gelassenen Terminen um

taktische Spielereien seitens Youthstream handelt. Doch wie wir alle

wissen, sind diese Termine nur erste Gedankengänge des WM-Promoters

und können je nach Laune und Belieben bis zum endgültigen Terminkalender

verändert werden. • Marco Burkert

PROVISORISCHER KALENDER FÜR 2017

MXGP + EMX

05. Februar Losail/Qatar

05. März Pangkal Pinang/Indonesien

19. März Neuquen/Argentinien

26. März Leon/Mexiko

09. April Italien/Ort noch offen + EMX 125

23. April Valkenswaard/NL + EMX 125, EMX 250

07. Mai Kegums/Lettland + EMX 125, EMX 250

14. Mai Deutschland/Ort noch offen + EMX 150, EMX 250

28. Mai Ernée/Frankreich + EMX 125, EMX 250

04. Juni Matterley Basin/Großbritannien + EMX 125, EMX 150

+ EMX 250

18. Juni Lommel/Belgien + EMX 150, EMX 250

25 Juni Maggiora/Italien + EMX 125, EMX 250

09. Juli Baldasserona/San Marino + EMX 125, EMX 150

30. Juli Loket/Tschechische Republik + EMX 65, EMX 85

13. August Frauenfeld/Gachnang/Schweiz + EMX 125, EMX 150

+ EMX 250

20. August Uddevalla/Schweden + EMX 250

02. September Charlotte/USA

10. September Assen/Niederlande + EMX 150

17. September noch offen + EMX 125, EMX 250

01. Oktober Motocross der Nationen, USA

(Ort noch offen)

07. Oktober Monster Energy FIM-E SMX Riders’

Manufactures’ Cup, Veltins Arena,

Gelsenkirchen/Deutschland

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PRODUKTE

SM-SPORT

Race Series Forkshrink Gabelschutz

Gabelschutz neu definiert! Der Rundum-Gabelschutz für die USD(Upside Down)-

Gabeln schützt das Außenrohr gegen Schmutz und Steinschläge. Gefertigt aus

einem einzigartig gehärteten Polymer, bietet es den perfekten Rundumschutz

im Vergleich zu ähnlichen Produkten auf dem Markt. Beim Anbringen mit einem

Heißluftföhn schrumpft der Forkshrink Gabelschutz zusammen und schmiegt

sich somit perfekt an das Außenrohr an. Die innere Beschichtung gewährleistet

einen optimalen Halt, ohne Verrutschen, sodass die wichtigsten und besonders

anfälligen Gabelteile bestmöglich vor Verschleiß und Beschädigungen geschützt

sind. Erhältlich in verschiedenen Farben für Showa-, Kayaba-, White-

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Das Scott 350 Pant vereint eine robuste Konstruktion mit Stretch- und Belüftungseinsätzen

für tollen Komfort, auch wenn’s mal härter und heißer zugeht.

Weitere Highlights: Knie-Innenseiten aus Leder für noch mehr Haltbarkeit sowie

Spandex am Knie für eine perfekte Passform und Platz für Knieschützer.

Zusammensetzung: 80 % Polyester, 9 % Gummi, 5 % Polyamid, 4 % Echtleder,

2 % Elastin

Konstruktion: 600D-Nylon-Spandex, Mesh-Innenfutter, Knie-Innenseiten aus

Leder, Knie-Außenseiten aus Ballistic-Nylon

Größen: 28 bis 38

UVP: 135,- Euro

Eigenschaften: ergonomisch vorgeformt • oberer Kniebereich aus geripptem

Spandex • Knie-Innenseite aus Leder für verlässliche Haltbarkeit • ultraleichte

TPRs • mikroverstellbarer Ratschenverschluss • 900D-Cordura-Innenfutter am

Knie-Leder, um Abnutzungen durch Knieschützer vorzubeugen • Mesh-Innenfutter

am Unterschenkel für maximale Luftzirkulation im Stiefel

Bezugsquelle:

www.scott-sports.com

SCOTT

Scott 350 Jersey

Das 350 Track Jersey ist leicht

und gut belüftet und sorgt für

optimales Klima auf dem Bike.

Das sportliche Design garantiert

Bewegungsfreiheit und

das leichte Material verspricht

höchsten Tragekomfort bei perfekter

Passform.

Zusammensetzung: 100 % Polyester

Größen: S bis XXL

UVP: 49,- Euro

Eigenschaften: doppelter Kragen

mit V-Ausschnitt • Raglan-

Ärmel mit gepolsterten Ellbogen

• Lycra-Bündchen für einen

sicheren Sitz

MICHELIN

Starcross 5

Mit vier Varianten des Michelin

Starcross 5 bietet der weltweit

agierende Premiumanbieter beste

Offroad-Performance, egal auf

welchem Gelände. Neu in 2016

sind spezielle Profilversionen für

hartes, für hartes bis gemischtes,

für weiches und für sandiges Terrain.

Der Michelin-High-Performance-Reifen

für Motocrossmotorräder

bietet mit quer verlaufenden

Einkerbungen eine optimale

Selbstreinigung sowie durch

seine leichtere und flexiblere Karkasse

eine verbesserte Handlichkeit

ohne Kompromisse bei der

Haltbarkeit und noch mehr Traktion.

Das aggressivere Profildesign

ermöglicht ein Maximum an Grip

sowie eine hervorragende Spurführung

für den Vorder- und Hinterreifen.

Bezugsquelle:

Fachhandel oder

www.michelin.com

12

MCE

August '16


S-TECH

K-Tech-Gabelfeder-Kit für Showa-SFF-Air-Gabel

sowie für WP-48-AER-Gabel

Ihr möchtet das Risiko eines Druckverlustes bei einer Undichtigkeit an eurer

Luftgabel und das damit verbundene Risiko eines Totalausfalles bei einem Rennen

oder Training oder gar das Risiko eines Unfalls nicht in Kauf nehmen? Dann

bleibt euch nur die Umrüstung von Luftsystem auf Gabelfeder. Der K-TECH

„AIR2FORK“-Kit hat einen integrierten Preload-Adjuster zur Verstellung der Federvorspannung.

Er ist einbaufertig und enthält zudem die für die Montage erforderlichen

Spezialwerkzeuge (Schlüssel zum Öffnen des Gabeldeckels, Kolbenstangenhalter).

KIEDROWSKI RACING

FOX Monster Energy

Pro Circuit Limited Collection - jetzt zuschlagen

Die brandneue limitierte Sonderedition der Fox Racing Monster Energy Pro Circuit

Collection ist exklusiv bei Kiedrowski Racing eingetroffen.

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Bezugsquelle:

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Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798, Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.com, kontakt@kiedrowski-racing.com

Vorteile des K-TECH Gabelfeder-Kits:

• höhere Betriebssicherheit –

kein durch Undichtigkeiten des Luftsystems bedingter Ausfall mehr möglich

• besseres Ansprechverhalten

• kostengünstiger Service

• keine komplexen Einstellungen erforderlich (einbauen und fertig)

• bewährtes und zuverlässig Gabelfedersystem

• inklusive Pre-Load-Adjuster (Verstellung der Federvorspannung)

Erhältlich für die Modelle:

• KTM SX 125 2016

• KTM SX-F 250 2016

• KTM SX-F 350 2016

• KTM SX-F 450 2016

• Honda CRF 250 2015/2016

• Kawasaki KX 450 F 2015/2016

• Suzuki RMZ 450 2015/2016

Preis: 419,- Euro

Weiter Informationen auf

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MCE

August '16


PRODUKTE

MOTOREX

Relaunch der Motorex-Produkte

für die Wartung von Luftfiltern

Motorex hat den „Air Filter Cleaner“ und das „Air-Filter-Oil 206“ überarbeitet,

um die Reinigung und Pflege von Schaumstoffluftfiltern für Offroadmotorräder

und Scooter zu optimieren.

Für maximale Performance unter härtesten Einsatzbedingungen empfiehlt Motorex

den Einsatz von Hochleistungsluftfiltern aus Schaumstoff, die den Motor

zuverlässig vor Verunreinigungen schützen und das Triebwerk auch bei stärksten

Schmutzeinwirkungen frei atmen lassen. Solche Filter aus speziellen

Schaumstoffen lassen sich im Gegensatz zu konventionellen Baumwoll- oder

Papierfiltern leicht reinigen und sie behalten auch nach zahllosen Reinigungsvorgängen

noch ihre Form und ihre Filtereigenschaften.

Voraussetzung für optimale Performance und maximale Dauerhaltbarkeit solcher

Filter ist allerdings ihre regelmäßige Wartung. Die Reinigung der Luftfilter

erfolgt im Air-Filter-Cleaner-Tauchbad, die danach fällige Ölung mit Air Filter Oil

206. Beide Produkte wurden im Motorex-Labor in der Schweiz einer gründlichen

Überarbeitung unterzogen. Die aktuellen Gebinde sind erkennbar am neuen Label,

auf dem auch eine genaue Gebrauchsanweisung zu finden ist. Der Motorex-

Fachhändler hält darüber hinaus die kostenlose Broschüre „Air Filter Cleaning

Guideline“ bereit, die den Vorgang anschaulich beschreibt. Im Internet schließlich

gibt es unter www.youtube.com/motorexoil sogar eine Video-Anleitung. Air

Filter Cleaner ist lösungsmittelfrei, biologisch abbaubar und nicht brennbar.

Der Reiniger kann ebenso wie das Air Filter Oil 206 bei der nächsten Filter-Wartung

wiederverwendet werden.

Air Filter Cleaner in der 1-Liter-Flasche ist zum Preis von 9,90 Euro und im 4-Liter-

Gebinde für 39,60 Euro zu haben. Das Air Filter Oil 206 kostet sowohl im 1-Liter-

Kanister als auch in der 750-ml-Spraydose zum Nachölen unterwegs 13,90 Euro.

Für 89,90 Euro (alles UVP) gibt es das Air Filter Cleaning Kit mit vier Litern Air Filter

Cleaner, einem Liter Air Filter Oil 206, 100 Gramm Bike Grease 2000, zwei Eimern,

einem Abtropfgitter sowie einem Paar Latex-Handschuhe.

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.motorex.com

KLIM

Mojave-Serie

Bei der KLIM-Mojave-Serie ist der Name Programm. Die Mojave-Wüste ist nicht

nur einer der schönsten, sondern auch einer der heißesten Flecken Nordamerikas.

Um auch unter diesen außergewöhnlichen Bedingungen bestehen zu können,

hat KLIM die Mojave-Serie entwickelt. Eine vollventilierte, extrem strapazierfähige

Offroadbekleidungslinie für extrem heiße Temperaturen.

Die Mojave Pant ist die voll belüftete Schwester der anerkannten und beliebten

„Dakar“-Endurohose von KLIM. Aufbauend auf dem gleichen Basis-Design bietet

die „Mojave Pant“ zusätzlich großflächige Netzeinsätze für maximale Kühlung

bei hohen Temperaturen, ohne dabei ungerechtfertigte Kompromisse bei

Haltbarkeit und Sicherheit einzugehen. Die Kombination dieser tatsächlich gegensätzlichen

Ansprüche gelingt durch den richtig platzierten Einsatz von Cor-

dura®-Materialien, an den am stärksten beanspruchten Stellen und durch die

großzügige Verwendung von extrem widerstandsfähigen Netzstoffen in allen

anderen Bereichen. Die Mojave-Hose ist sowohl in einer „In the Boot“- (ITB) als

auch in einer „Over the Boot“(OTB)-Version verfügbar.

Preis OTB: 219,- Euro, Preis ITB: 189,- Euro.

Farben OTB: Grau, Blau, Schwarz, Rot, Orange; Farben ITB: Grau, Blau, Schwarz

Das Mojave Jersey ist die logische Ergänzung zur Mojave Hose. Es sprengt alle

gängigen Vorstellungen über belüftete Enduro-Jerseys. Feuchtigkeitsableitende,

atmungsaktive Materialien, großflächige Netzeinsätze am Oberkörper sowie

an Ober- und Unterarmen sorgen für maximale Kühlung.

Preis: 55,- Euro

Farben: Schwarz, Rot, Orange, Lime Green

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MCE

August '16


Die konsequente Fortsetzung der Mojave-Serie stellt der

Mojave Handschuh dar: Belüftetes Synthetik-Material in den Handflächen, atmungsaktive

Stretch-Netzeinsätze am Handrücken und zwischen den Fingern,

strapazierfähige Doppelungen an den Zeige- und Mittelfingerspitzen plus Daumenverstärkung.

Ein leichter, atmungsaktiver und dennoch robuster Motorradhandschuh!

Preis: 48,- Euro

Farben: Blau, Orange, Grau

Mojave Jersey

Das aktuelle Highlight der Mojave-Serie ist das Mojave PRO Jersey! Das volldurchlüftete

Jersey zeichnet sich durch ein extrem widerstandsfähiges Netzgewebe

am Rücken, über die gesamte Länge an den Armen und rund um die Schultern

aus. Großflächige Stretcheinsätze sorgen für ein hohes Maß an Flexibilität,

es kann sowohl über einem Brustpanzer als auch ohne eingesetzt werden. Darüber

hinaus verfügt es über massive Schutzpolster an Schultern und Ellbogen sowie

an Ober- und Unterarmen, um einen deutlich verbesserten Schutz zu gewährleisten.

Preis: 119,- Euro

Farbe: Grau

Für den Sport-Einsatz bei hohen Temperaturen, speziell bei großer Hitze, ist die

Mojave-Serie von KLIM definitiv die beste Wahl.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html

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PHONE +49 8669 848 110


TEST: HUSQVARNA TC 125

Äußerst handlich

mit Top-Performance

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MCE

August '16


Nachdem Husqvarna im vergangenen Jahr die Motocrosspalette komplett neu aufgestellt hat

und damit eine neue Generation eingeläutet wurde, gibt es für die 2017er Modelle dennoch

ein paar Änderungen, die nicht zu verachten sind. Dazu gehört die Telegabel mit der Bezeichnung

WP AER48, eine leichte Luftgabel, die gegenüber dem Vorjahresmodell um 1,6 kg leichter

ist, eine CNC-gefräste Gabelbrücke mit geänderter Lenkerklemmung für verbesserte Torsionssteifigkeit,

die Dunlop-Geomax-MX-3S-Reifenkombination mit PCBT-Block- und CTCS-

Technologie für mehr Kontrolle beim Sliden und verbesserte Lenkpräzision sowie ein 38-mm-

Mikuni-TMX-Vergaser für mehr Performance und kontrollierbare Leistungsabgabe. Das hört

sich alles sehr interessant an. Wir haben uns dieses Modell als erstes Motorrad der 2017er

Husqvarna-Motocrosspalette geschnappt und wollen euch unsere Erfahrung im folgenden

Testbericht wiedergeben.

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MCE

August '16


TEST: HUSQVARNA TC 125

VORSTELLUNG

Die 125 TC besitzt einen Chrommolybdän-Stahlrahmen mit

einem Heckrahmen aus Kohlefaser. Mit dieser Kombination

ist die Gewichtsverteilung näher an den Schwerpunkt

herangerückt und sorgt damit für ein präzises Handling.

Der Sitzbankbezug bietet sehr guten Grip

Mit 40 PS und einem Gesamtgewicht von nur 17,2 kg setzt

dieser 125-ccm-Motor ein klares Zeichen. Die Bohrung des

Zylinders beträgt 54 mm und der Kolben besitzt eine Teflon-Beschichtung

Eine CNC-gefräste Gabelbrücke und eine geänderte Lenkerklemmung

sorgen für bessere Steifigkeit

Der Lenker kommt von ProTaper und bietet geringe Ermüdungserscheinungen

sowie ein minimales Gewicht

Sie ist sicher, leicht und kann mit Hilfe eines einzelnen

Luftventils und der mitgelieferten Gabel-Luftpumpe einfach

in Vorspannung und über die Clicker-Einstellräder in

Zug- und Druckstufe eingestellt werden. Das System besteht

aus einer Gabel in Split-Bauweise mit einer Luftfederungseinheit

auf der einen und einer hydraulischen Dämpfungseinheit

auf der anderen Seite. Die neue Gabel ist um

1,6 kg leichter als die konventionelle, die beim 2016er-

Modell verbaut wurde. Dank einer reibungsoptimierten

Oberflächenbeschichtung auf Gabelinnen- und -außenrohr

und einer optimierten Dichtung spricht die Gabel extrem

gut an

Auf der rechten Lenkerseite befindet sich, wie bei jedem

Husqvarna-MX-Modell, eine Brembo-Bremsarmatur. Der

Bremshebel lässt sich einfach über eine kleine Drehschraube

am Druckpunkt variieren. Die Handschützer sind

schon bei der Serie vormontiert

Der Kickstarterauftritt ist ziemlich klein gehalten. Hier

muss man aufpassen, dass man nicht daneben tritt

Die TC 125 ist mit einem

38-mm-Flachschieber-Vergaser

vom Typ Mikuni TMX

ausgerüstet. Dieser

neue Vergaser bietet

gleichmäßigere und

kontrollierbarere Leistungsentfaltung

und

verbesserte Performance

über den gesamten

Drehzahlbereich.

Außerdem kann

er besonders einfach

eingestellt werden

Zu beachten ist der Luftdruck in der Luftgabel. Ein extra

Hinweisschild auf dem rechten Gabelholm zeigt uns den

notwendigen Luftdruck (8,2 bar) an. Vor jeder Fahrt sollte

der Luftdruck passend eingestellt werden. Am besten ihr

verwendet dazu die original Luftdruckpumpe von WP

Der leichte Motor wurde entwickelt, um mehr Drehmoment

als klassische Zweitaktmotoren zu haben. Das macht die

TC 125 sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene einfacher

zu fahren. Wie bei den größeren Motoren werden

die rotierenden Massen bei der TC 125 perfekt im Fahrwerk

zentralisiert, was ein spielerisches und wendiges

Handling ergibt

Dank eines im Federbein

eingebauten

Druckausgleichs

bleibt die Dämpfung

konsistent und der

Fahrerkomfort und das

Handling werden verbessert.

Zudem ist die

Oberfläche des Gasausgleichsbehälters

gerippt und verbessert

so die Kühlung. Das

DCC-Federbein von WP

ist außerdem voll einstellbar

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MCE

August '16


Breiter Frontkotflügel und breite Handschützer halten den

Schmutz vom Fahrer fern

Wenn man das relativ große linke Seitenteil entfernt, kann

man einfach und schnell, ganz ohne Werkzeug den Twin

Air-Luftfilter wechseln

Das Federbein von WP arbeitet zusammen mit einer Umlenkung,

das sorgt für eine optimale Progression und

Traktion. Ein kleiner Rahmenschutz aus Plastik sorgt dafür,

dass der Rahmen länger gut ausschaut

Brembo-Bremszange

inklusive Wave-

Bremsscheibe 260

mm vorn und 220

mm hinten sorgen

nach wie vor für eine

gute Bremsperformance

Die Dunlop-Geomax-MX-3S-Reifenkombination ist vormontiert

und bietet eine gute Fahreigenschaft

ODI-Griffe, die ein gutes Griffgefühl bieten und ohne Sicherungsdraht

und Kleber montiert werden können, sind

mit an Bord. Der Kill-Schalter ist ebenfalls auf der linken

Lenkerseite vorhanden

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TEST: HUSQVARNA TC 125

FAHRBERICHT

Ach wie schön ist so ein kleines handliches Motorrad,

denken wir uns beim Ein- bzw. Ausladen der

Husqvarna TC 125. Dieses Modell wiegt laut Herstellerangaben

inklusive vollem Tank gerade einmal

94 Kilogramm. Das ist ein satter Gewichtsunterschied

zu allen anderen Hubraumklassen im

Motocrossbereich. Angekommen auf dem MX-Testgelände,

genauer gesagt auf der Motocrosspiste

des MVL Leubsdorf e.V., überprüfen wir die Armaturen

auf die passenden Positionen. Hier ist alles

am rechten Platz und wir brauchen keine Anpassung

für unsere Größe (1,80 Meter) vornehmen.

Eine Aufgabe mehr müssen wir aber vor der Testfahrt

dennoch überprüfen und zwar den richtigen

Luftdruck in dem linken Gabelholm der neuen WP-

AER48-Telegabel. Die Gabel ist uns schon von den

KTM-Motocrossmodellen bekannt und besitzt wohl

auch dieselben Eigenschaften. Der linke Gabelholm

muss vor jeder Fahrt den passenden Luftdruck,

und zwar genau 8,2 bar, haben, ansonsten

ist die allgemeine Progression, was der ehemaligen

Federrate entspricht, nicht korrekt. Wichtig ist

dabei, den Luftdruck im entlasteten Zustand zu

überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Bei

unserem Testmotorrad mussten wir keine Anpassung

durchführen, da der Druck genau beim geforderten

Maß lag. Hierbei ist zu beachten, dass im

Stand kaum eine Änderung beim Einfedern spürbar

ist. Also ist eine Änderung an der Einstellung erst

auf der Strecke beim Fahren spürbar.

Nun geht es aber los und wir starten die kleine

125er Maschine. Bei einer Außentemperatur von

zirka 23 Grad ist der Choke nicht nötig und ein kurzer

Tritt auf den ziemlich kleinen Kickstarter erweckt

den Motor zum Leben. Kurz warm laufen lassen

und drei bis vier kräftige Gasstöße und raus

geht es auf die Piste. Knapp zwei Runden zum Einfahren

ist genug und wir drehen ab der dritten Runde

den Gashahn auf „Laut“. Erst kommt eine lange

Gerade, in der der 125-ccm-Motor mit seinen 40 PS

zeigen kann, was in ihm steckt. Der Motor dreht

sauber bis in den hohen Drehzahlbereich und die

Getriebeabstufung ist von einem Gang zum nächsten

tadellos. Abbremsen, denn jetzt geht es in eine

schnelle Linkskurve. Die Bremsleistung ist, wie

schon im letzten Jahr, vorbildlich und beide Bremsen

lassen sich sehr gut dosieren. Mit dem zweiten

Gang zieht das kleine Motorrad kräftig durch die

Kurve und es muss nur wenig mit der Kupplung die

Beschleunigung kontrolliert werden.

Der Blick geht nach vorn und eine Sprungkombination

mit drei schnellen Tables liegt vor uns. Das

Fahrwerk bleibt hier sehr stabil und bietet einen

stabilen Absprung sowie eine sichere Landung mit

genügend Reserven an der Hinterrad- sowie Vorderradfederung.

Wohl gemerkt, wir haben nichts

an der Druck- bzw. Zugstufeneinstellung am Fahrwerk

geändert und sind mit der Serieneinstellung

unterwegs. Jetzt kommt eine Sektion mit drei kurzen

sowie engen Kurven, die mit Spurrillen gespickt

sind. Hier ist die TC 125 in ihrem Element,

äußerst handlich und zielsicher steuern wir durch

diese Passage. Kaum ein Wegrutschen des Vorderrades,

sondern eine Stabilität, wie es fast nicht

besser sein könnte. Weiter geht es über einen ausgefahrenen

Streckenteil mit Anbremswellen, einer

tiefen Kurvenspurrille und vielen Beschleunigungskanten.

Hier bewegen wir uns im Stehen nach hinten,

stabilisieren so unsere Haltung und können

dank guten Ansprechverhaltens der WP-Fahrwerkselemente

das Motorrad in der Spur halten. Aber wir

denken uns, es könnte noch etwas besser laufen,

stoppen kurz in der Boxengasse und optimieren

die Zugstufe an der Telegabel und am Stoßdämpfer.

Wir drehen nur drei Klicks auf Minus und fahren

erneut auf die Strecke. Klasse, jetzt arbeitet das

Enge Kehren und Kurven sind das Metier der TC 125

Äußerst handlich zu bewegen und zu kontrollieren

20

MCE

August '16

5 Punkte gibt es wieder bei der Bremsleistung, dank Brembo-Bremsanlage


Der 125-ccm-Motor wird jetzt von einem Mikuni-TMX-Vergaser gefüttert und sorgt für eine gleichmäßige und durchzugsstarke

Performance

Auch beim Start lässt die TC 125 nichts anbrennen, außer

vielleicht den Boden ;-)

Fahrwerk schneller und wir können zügiger und

stabiler über die ausgefahrenen Passagen fahren.

Nach vielen, vielen Runden auf der Motocrosspiste

ziehen wir unser Fazit und möchten uns bei

Husqvarna Deutschland für die Bereitstellung des

Motorrades bedanken.

Was ist uns noch aufgefallen? Die Reifenkombination

Dunlop Geomax MX-3S bietet trotz empfohlenem

Einsatzgebiet „Schlamm-, Gras-, Lehmboden“

auch auf trockenem bis hartem Boden gute bis

sehr gute Fahreigenschaften. Damit lässt sich die

TC 125 sehr spurtreu und kontrolliert über den Par-

cours bewegen. Auch der Mikuni-Vergaser zeigt

durchweg eine solide Leistung. Er sorgt für ein direktes

Ansprechverhalten und das auch schon im

unteren und mittleren Drehzahlbereich.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

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TEST: HUSQVARNA TC 125

22

MCE

August '16


FAZIT

Äußerst handlich und ein fahrbarer Motor für den

Hobby- sowie Sportfahrer. Damit kann eigentlich

jeder schnell oder langsam um den MX-Parcours

düsen. Auch die Luftgabel WP AER48 überzeugt in

Sachen Performance und Einstellbarkeit, jedoch

muss man sich daran gewöhnen, den Luftdruck vor

jedem Fahrantritt zu überprüfen. Insgesamt ist die

Husqvarna TC 125 ein Top-MX-Bike mit einer tollen

Performance, einzig der Preis ist für eine 125er

ziemlich hoch.

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

TECHNISCHE DATEN

(HERSTELLERANGABEN)

MOTOR

Bauart

Einzylinder,

Zweitaktmotor

Hubraum

124,8 ccm

Bohrung

54 mm

Hub

54,4 mm

Starter

Kickstarter

Getriebe

6 Gänge

Primärtrieb 23:73

Sekundärübersetzung 13:50

Kupplung

EMS

FAHRWERK

Rahmenbauart

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

Kokusan

Chrommolybdän-Stahl-

Zentralrohrrahmen

Federung vorne WP-USD, AER 48,

Ø 48 mm

Federung hinten WP-Federbein

mit Umlenkung

Federweg vorne 310 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Bremse hinten

Brembo-Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63,9 °

Radstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Tankinhalt (ca.)

Leergewicht

Preis

1485 ± 10 mm

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TEST: GASGAS EC 250 E RACING 2017

Schlag auf Schlag

Nun geht es Schlag auf Schlag und wir haben den zweiten GasGas-Test der 2017er Modellpalette

für euch parat. Diesmal ist es die EC 250 Racing, auch wieder ein Zweitakter mit den nahezu

selben Besonderheiten, die auch schon die EC 300 Racing bot. Aber was macht den kleinen

Zweitakter so interessant oder muss er sich vor dem großen Bruder verstecken? Wir bedanken

uns wieder bei Mirko Anders von RMA Racing für die Bereitstellungen des Testmotorrads.

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MCE

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TEST: GASGAS EC 250 E RACING 2017

Nach der Übernahme durch Torrot (wir berichteten

in MCE 7/16) zeigt die Marke GasGas eine durchaus

positive Entwicklung bei den neuen Modellen. Die

Verarbeitung ist präziser und die einzelnen Optimierungen

sind durchdacht. Aber fangen wir einmal

von oben an. Hier kommt ein konischer Aluminium-Lenker

inklusive Mittelstrebe und Lenkerpolster

zum Einsatz. An den Enden sind neue Soft-

Griffgummis verbaut, die ein angenehmes Griffgefühl

beim Steuern vermitteln. Nun immer an Bord

ist der elektrische Starter und es gibt nicht mehr

die Wahl „mit oder ohne“ E-Starter. Jedes Modell

verfügt über einen Kick- und einen E-Starter. Eine

multifunktionale Bedieneinheit befindet sich an

der linken Lenkerseite. Hier wird der Blinker (links/

rechts), die Hube, der Anlasser, Licht bzw. Fernlicht

und der Killschalter bedient. In der Mitte des Lenkers,

gleich hinter dem schwarzen Lenkerpolster

befindet sich der TrailTech-Tacho mit LCD-Display.

Er zeigt diverse Funktionen wie momentane Geschwindigkeit,

Durchschnittsgeschwindigkeit, maximale

Geschwindigkeit, 2 Tripmeter, Total-Kilometer,

Stoppuhr, Betriebsstunden, Uhrzeit und die

Reisedistanz. Damit sind sämtliche Funktionen an

Bord, aber leider etwas verdeckt durch die Bremsleitung.

Gleich rechts daneben befindet sich das

Zündschloss, was vor dem Start eingeschaltet werden

sollte. Am Lenker sind außerdem zwei Handschützer

verbaut, die die Hände vor Schmutz gut

schützen. Weiter geht es mit einem leicht durchsichtigen

Tank, sodass man ständig den Benzinstand

im Auge behalten kann. Die Sitzbank bietet

eine Sitzhöhe von 95 cm, schaut nobel aus und bietet

einen sehr guten Grip beim Fahren. Leider hat

die Sitzbank keinen Schnellspannverschluss, um

zügig an den Luftfilter heranzukommen, da muss

man den Werkzeugschlüssel in die Hand nehmen,

um am Ende der Sitzbank die Schraube zu lösen.

An der Sitzbank ist direkt die optimierte Batteriehalterung

inklusive Batterie befestigt. Ein Schnellverschluss

für die Trennung der Batterie ist laut

Prospekt angekündigt, aber leider bei unserem

Testmotorrad noch nicht vorhanden. Damit hängt

die Sitzbank beim Luftfilterwechsel an ihrem Sicherungsseil,

was etwas gewöhnungsbedürftig,

aber nicht störend ist. Der TwinAir-Luftfilter ist dennoch

gut zu wechseln.

Bei der Telegabel kommt eine 48er Marzocchi-Shiver-Gabel

mit Closed-Cartridge-System mit verstellbarer

Federvorspannung sowie Zug-und Druckstufeneinstellung

zum Einsatz. Die Gabel bietet einen

Federweg von über 305 mm. Die vorderen

260-mm- sowie die hinteren 220-mm-Wave-Bremsscheiben

kommen aus dem Hause Galfer. Bedient

werden die Bremsen jeweils mit einer Nissin-Einkolben-Bremsanlage

am Hinterrad bzw. mit einer

Zweikolben-Bremsanlage am Vorderrad. Der lilafarbene

Reiger-Stoßdämpfer verfügt über 298 mm Federweg

und kann in der Druck-/Zugstufe angepasst

werden. Außerdem besteht die Möglichkeit,

die Federvorspannung zu ändern. Auf eine weitere

bekannte Marke setzt GasGas beim Endschalldämpfer

von FMF. Der FMF-Endschalldämpfer bestimmt

vom Motor die Charakteristik mit und harmoniert

positiv mit dem Auspuffkrümmer. Auch

entscheidend für die gute Fahrbarkeit ist das

V-FORCE-4-Membransystem und die Hidria-Zündanlage.

Eine individuelle Anpassung ist natürlich zusätzlich

über den serienmäßig vorhandenen Mappingschalter

möglich. Der Mappingschalter ist etwas

versteckt hinter dem linken Kühler angebracht und

besitzt zwei Stufen, 1. Sonne und 2. Regen. Mehr

dazu gleich im Fahrbericht. In Sachen Grip sind

nicht nur die optimierten Fußrasten, die einen stabilen

und sicheren Stand vermitteln, vorbildlich,

sondern auch die Metzeler-SixDays-Extreme-Reifen

in der Ausführung 90/90-21“ vorne und

140/80-18“ hinten. Diese Reifenkombination ist

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MCE

August '16

auch der Sieger in unserem aktuellen FIM-Enduroreifentest

2016, den ihr in unserem Webkiosk unter

www.webkiosk.mce-online.de nachlesen könnt. Zu

jeder guten Enduro gehört auch serienmäßig ein

Motorschutz, wie ihn die GasGas EC 250 Racing zu

bieten hat. Der Motorschutz ist aus Plastik und bietet

ausreichend Schutz vor Steinschlägen.

Im Detail

Der Motor ist komplett in Schwarz gehalten und besitzt

nach wie vor einen Kickstarter

In Druck- bzw. Zugstufeneinstellung

verstellbar ist

der Reiger-Stoßdämpfer.

Auch eine Federvorspannung

ist möglich

Mit an Bord ist der FMF-Endschalldämpfer, er sorgt für eine

gleichbleibende Leistungsabgabe

Ein Trail-Tech-Digitaltacho ist leicht versteckt hinter der

Bremsleitung im Cockpit untergebracht. Gleich rechts daneben

das Zündschloss

220-mm-Wave-Bremsscheibe von Galfer und eine Einkolben

Bremsanlage von Nissin arbeiten am Hinterrad

Eine schlanke und schicke

Sitzbank ziert das GasGas-

Modell

48er Marzocchi-Shiver-Gabel mit Closed-Cartridge-System

mit verstellbarer Federvorspannung sowie Zug- und

Druckstufeneinstellung

Der TwinAir-Luftfilter

ist nur von oben zu erreichen

und benötigt

das Abnehmen der

Sitzbank

Direkt an der Sitzbank ist die Batteriehalterung sowie die

Batterie angebracht. Die Sitzbank wird über ein Sicherungsdraht

gehalten


NUR NOCH BIS ENDE JULI

Eine gefräste Gabelbrücke ziert das

2017er GasGas-Modell

Vorne arbeiten 260-mm-Galfer-Wave-Bremsscheiben und eine 2-Kolben-Bremsanlage

von Nissin

Der Multikombischalter sitzt an der linken

Lenkerseite

Einen stabilen Halt bieten die optimierten

Fußrasten

Excel-Felgen vorn und hinten und Metzeler-SixDays-Extreme-Enduroreifen

sind serienmäßig

an Bord

Die Regina-Kette sorgt für die nötige Verbindung zum Hinterrrad

Pflicht! Ein Motorschutz an einer Enduromaschine

An der linken Motorseite

sieht man gut den elektrischen

Anlasser

THE BIG, MIGHTY

SUMMER SALE

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Empfohlene Vergaserabstimmung (laut Handbuch)

Bitte beachtet, dass die optimale Vergaserabstimmung abhängig von Temperatur und Meereshöhe

ist. Dazu gibt es eine extra Tabelle im Handbuch, die euch eine bessere Abstimmung ermöglicht.

Homologiert

Renneinsatz/nicht für die Straße

Hauptdüse 115 175

Leerlaufdüse 35 42

Nadel CHN N1EF

Nadelposition 5. von oben 3. von oben

Gemischregulierungsschraube 1 Umdrehung aufdrehen 1 Umdrehung aufdrehen

24mx.de | info@24mx.de | 03 222 / 10 90 900


TEST: GASGAS EC 250 E RACING 2017

Serviceintervalle (Auszug vom Handbuch)

Wechsel/Austausch

Nach Betriebsstunden

Zündkerze 20

Getriebeöl 20

Kolben/Kolbenring 20

Dämmwolle vom Endschalldämpfer 30

Bremsflüssigkeit

alle 2 Jahr e

Öl von der Telegabel 30

Die GasGas EC 250 Racing im Einsatz

Fahrbericht

28

MCE

August '16

Jetzt wollen wir uns aber aufs Fahren konzentrieren

und starten die GasGas EC 250 Racing über den

durchzugsstarken, elektrischen Anlasser. Der Motor

läuft sofort an und wir benötigen bei 16 Grad

Außentemperatur den Choke, der über den kleinen

Hebel an der linken Lenkerseite bedient wird, oder

optional als Umbaukit auch am Vergaser bedient

werden kann, nur zirka 5 Sekunden. Bei den Bedienelementen

mussten wir den zu tief eingestellten

Fußbremshebel in der Höhe an unsere Vorlieben

anpassen. Damit ist die Position für das korrekte

Anbremsen um ein Vielfaches stabiler und

einfacher. Im Stand läuft das Motorrad ruhig und

erst, wenn man am Gashahn dreht, spürt man die

Vibration des Zweitakters. Nicht übermäßig viel,

aber dennoch ist am Lenker und auch im Stand auf

den Fußrasten die Vibration zu spüren. Aber auch

schon wie bei der GasGas EC 300 Racing, gehört eine

Vibration nun einmal zum Zweitakter. Wer es

nicht kennt, der Zweitakter benötigt eine kurze

Aufwärmphase und anschließend dreht auch die

250er GasGas satt nach oben über das gesamte

Drehzahlband. Auf der Strecke fühlt sich das Motorrad

nach kurzer Zeit sehr angenehm an. Insgesamt

drei verschiedene Testbereiche stehen uns

auf dem Gelände zur Verfügung. Dazu gehört eine

schnelle Motocrosspiste, ein Enduroparcours mit

Bachlauf und diverse Abfahrten sowie Auffahrten

und eine Endurocrosspiste mit sämtlichen Hindernissen

wie Steinfeld, Baumstammüberquerung,

Betonrohre und natürlich zügigen 180-Grad-Kurven.

Zuerst bewegen wir die 2017er GasGas über die

Crossbahn, wobei der Motor seine maximale Leistung

ausspielen kann. Eine gute bis sehr gute Beschleunigung

aus der Kurve heraus und eine hohe

Spurtreue in Anliegerkurven sind hier die Stärken.

Fahrwerkstechnisch zeigt das Motorrad ein progressives

Verhalten, was dank Einstellungsoptimierungen

an der Druckstufe (Telegabel und Stoßdämpfer)

auch große und weite Sprünge vertragen

kann. Dagegen steht nun der Enduroparcours, auf

dem es darauf ankommt, dass die Traktion ausreichend

ist und das Handling sowie die Leistungsentfaltung

passend sind. In Sachen Traktion ist das

positiv ansprechende Fahrwerk in Zusammenarbeit

mit der Umlenkung gut bis sehr gut. Der Motor

lässt sich gleichmäßig kontrollieren und auch dank

der Metzeler-Reifen fahren wir ohne Traktionsverlust

durch das Bachbett und klettern die Auffahrten

hinauf. Etwas eng wird es in den 180-Grad-Kehren,

denn der Lenkanschlag ist schnell erreicht und somit

wird der Kurvenradius größer als gewollt. Bergab

geht es tadellos und die Bremsen lassen sich

gut dosieren, ohne zu aggressiv zu wirken. Insgesamt

eine sehr gute Bremsperformance an der Vorder-

sowie Hinterradbremse.

Wir wechseln auf die Endurocrosspiste und somit

zur letzten Teststrecke in unserem Einsatz mit der

GasGas. Besonderes Augenmerk legen wir auf das

Steinfeld und das Überqueren der Hindernisse.

Das Steinfeld bietet eine ungleichmäßige Anordnung

der Steine, was die Maschine sehr stabil

meistert. Der stabile Geradeauslauf ist besonders

hier zu spüren und wir können mit erhöhter Geschwindigkeit

diese doch eher so wackelige Passage

souverän meistern. Als nächstes fahren wir zügig

auf eine 180-Grad-Kehre zu, hier ist die Agilität

im Verhältnis zur GasGas EC 300 Racing besser und

wir können das Motorrad leichter durch die Kurve

bewegen. Obwohl das Gewicht laut Herstellerangaben

identisch sein sollte, fühlt sich die 250er handlicher

an. Gleich nach der Kurve geht es über ein dickes

Betonrohr, wo wir zügig genügend Leistung

abrufen und ausreichend Speed aufbauen können,

um darüberzuspringen. Die gleiche positive Eigenschaft

bewegen wir bei den verschiedenen Hindernissen.

Die 250er ist spritzig genug, um fast aus

dem Stillstand in nur wenigen Metern genug Speed

aufzubauen und somit über das Element zu springen.

Klasse!

Nun haben wir alle unsere Testbereiche abgefahren

und können klar sagen, dass die GasGas EC 250 Racing

sich definitiv nicht vor ihrer großen Schwester,

der EC 300, verstecken muss. Ganz im Gegenteil,

das Motorrad wirkt agiler und spritziger und

ist dabei dennoch gut zu dosieren. Auch dank der

beiden Mappingstufen (siehe Tabelle) ist das Motorrad

für jedes Einsatzgebiet und alle Streckenbedingungen

geeignet.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert


Die 250er zeigt ein gutes Handling über Stock und Stein


TEST: GASGAS EC 250 E RACING 2017

Mit ausreichend Traktion meistern wir

jede Auffahrt im Testareal

Gute Bremswirkung zeigt die

Galfer/ Nissin-Kombination

Fazit

Die GasGas EC 250 Racing ist eine tolle Enduromaschine,

die alle Facetten im Endurobereich locker

abdeckt. Das Fahrwerk bietet zusammen mit dem

Chassis eine stabile Fahrweise, die sich in einem

guten Geradeauslauf widerspiegelt. Auch der Motor

zeigt, was eine aktuelle 250-ccm-Maschine leisten

kann und dabei gut zu dosieren ist. In Sachen

Preis-Leistungs-Verhältnis ist das Motorrad ganz

vorne dabei und mit 7890 Euro zzgl. Liefernebenkosten

wohl eine der günstigsten Sportenduros

auf dem deutschen Markt. Wer also jetzt eine günstige

Sportenduro sucht, der sollte sich mal nach einem

GasGas-Händler in seiner Nähe umschauen :-)

BEWERTUNG

Handling

Fahrwerk

Traktion

Motor

Bremsen

Spritzig für den, der es will –

denn genug Power für einen

schnellen Wheelie ist immer

möglich

30

MCE

August '16


Mappingeigenschaften (CDI-MAP)

Hinter dem linken Kühler ist der Mappingschalter leicht versteckt angebracht. Hier stehen zwei Stufen zur

Verfügung, einmal „Regen“ und einmal „Sonne“. Beide Stufen wollen wir euch hier etwas näher darstellen

und das dazugehörige Einsatzgebiet bestimmen (es handelt sich hierbei nur um Empfehlungen unsererseits,

die natürlich nach eigenen Vorlieben genutzt werden können).

Strecke/Verhältnisse Mappingstufe „Regen“ Mappingstufe „Sonne“

Motocrosspiste griffig weniger geeignet optimal

Motocrosspiste sandig weniger geeignet optimal

Motocrosspiste trocken teilweise geeignet für Sportfahrer geeignet

Motocrosspiste schlammig optimal teilweise geeignet

Endurocrosspiste griffig weniger geeignet optimal

Endurocrosspiste wenig Grip optimal weniger geeignet

Enduro „Sonderprüfung“ schnelle Passagen weniger geeignet optimal

Enduro „Trial“ Hindernisse etc. teilweise geeignet teilweise geeignet

Enduro „Touren/Wandern“ geeignet geeignet

Enduro schlammig optimal teilweise geeignet

TECHNISCHE DATEN

(HERSTELLERANGABEN)

Motor

Zweitakt-Einzylinder,

flüssigkeitsgekühlt

Hubraum 249,3 ccm

Bohrung x Hub 66,4 x 72 mm

Starter

E-Starter und Kickstarter

Zündung

Hidria mit 2 Zündmappings

Getriebe

6-Gang

Kupplung hydraulisch betätigte

Mehrscheiben-Kupplung

im Ölbad

Vergaser

Keihin PKWS 38 mm

Einlasssystem Membran VForce 4

Endschalldämpfer FMF

Verkleidung stabiler Kunststoff

Rahmen

Chrommolybdän-Rahmen

Heckrahmen Aluminium-Rahmen

Schwinge Aluminiumschwinge mit

progressiver Umlenkung

Federung vorn Marzocchi-Shiver-Gabel mit

geschlossener Cartridge

48 mm mit verstellbarer

Federvorspannung und Zugund

Druckstufeneinstellung

Federweg vorn 305 mm

Federung hinten Stoßdämpfer Reiger Mono

Shock mit verstellbarer Federvorspannung

und Zug- und

Druckstufeneinstellung

Federweg hinten

Felgen

Felge

Reifen vorne

298 mm

Excel Aluminium

1,60 x 21“/ 2,15 x 18“

1,60 x 21“ - Metzeler Six Days

Extreme 90/90-21

Reifen hinten 2,15 x 18“ - Metzeler Six Days

Extreme 140/80-18

Bremse vorn 260-mm-Galfer-Wavescheibe,

2-Kolben-Bremssattel

von Nissin

Bremse hinten 220-mm-Galfer-Wavescheibe,

Einkolben-Bremssattel

von Nissin

Kraftstoff 9,5 l (2-Taktöl, Gemisch 1:50)

Trockengewicht 107 kg

LxBxH

2200 x 830 x 1260 mm

Radstand 1475 mm

Sitzhöhe 950 mm

Preis

7890,- Euro

zzgl.

Liefernebenkosten 159,- Euro

Bezugsadresse RMA - Offroadshop

Dorfstraße 1

04626 Thonhausen

Tel. 03762 9416507

www.rma-offroadshop.de

E-Mail:

info@rma-offroadshop.de


TEST: HONDA AFRICA TWIN

Evolution gelungen

die neue Africa Twin

begeistert im Test

Honda hat mit der neu aufgelegten Africa Twin einen echten Volltreffer gelandet. Es ist

schon eine ganze Weile her, als die Japaner erste technische Details zur modernen Generation

ihrer Reiseenduro vorstellten. Doch dann wurde es zunächst still um die CRF 1000 L,

das Warten hat sich allerdings absolut gelohnt. Ganz im Sinne des Erfinders liegt der Fokus

der aktuellen Africa Twin auf dem neuesten Stand der Technik, einem breiten Einsatzspektrum,

sinnvollen Alltagsfeatures und natürlich einem kraftvollen Zweizylinder-Triebwerk.

Dabei ist den Ingenieuren das Kunststück gelungen, das Flair der alten XRV 750 Africa Twin

im neuen Modell zu erhalten. Nachdem wir schon im Vorfeld unseres Tests einiges über

Hondas neues Flaggschiff gehört haben, waren wir schon gespannt, was uns alles erwarten

würde. Und um es vorwegzunehmen, wir wurden nicht enttäuscht!

32

MCE

August '16


33

MCE

August '16


TEST: HONDA AFRICA TWIN

Schon im Stand sieht man der CRF 1000 L an, wo

sie zu Hause ist. Nämlich weniger auf befestigten,

sondern mehr auf unbefestigten Straßen. Die langen

Federwege weisen sofort auf die Geländetauglichkeit

dieser Maschine hin. Vorn arbeitet eine voll

einstellbare Showa-Cartridge-Upsidedown-Gabel

mit einem Federweg von 230 mm und auch beim

Hinterraddämpfer setzt Honda auf einen komplett

einstellbaren Showa-Dämpfer mit 220 mm Federweg.

Eine eindrucksvolle Kombination, die schon

im Grund-Set-up überzeugt. Stilecht ist die CRF

1000 L mit der Reifenkombination 21-Zoll-Speichenrad

vorn und 18-Zoll-Speichenrad hinten bewaffnet,

was natürlich im Gelände unverzichtbare

Attribute sind. Wenn wir bei den Rädern bleiben,

soll an dieser Stelle die Nissin-Bremsanlage nicht

unerwähnt bleiben. Vorn ist eine radial verschraubte,

schwimmend gelagerte Vierkolbenzange mit

310-mm-Wave-Bremsscheiben verbaut. Hinten ankert

eine Einkolben-Bremszange mit einer 256-

mm-Wave-Scheibe. Eine konstruktive Besonderheit

ist, dass die Bremsbeläge nicht über übliche

Bremsbelagstifte über den Halteblechen fixiert

werden, sondern über einen zentralen Querbügel;

eine Lösung, die eleganter und auch leichter ausfällt.

Erwähnenswert sind weiterhin die Adapter für

die Bremsscheiben, die erstmals bei einer Serien-

Honda aus Aluminium gefertigt sind und ebenfalls

zur Gewichtsersparnis beitragen. Im Übrigen kommen

diese Bremsen in ähnlicher Form an Hondas

Rallye-Bike zum Einsatz.

ABS, ein Thema über das man bei Honda natürlich

nachgedacht hat und das auch an der Africa Twin

zum Einsatz kommt. Allerdings nicht im sogenannten

„Standard-Modell“. Und hier kommen wir auch

schon zu den drei Ausstattungsvarianten der neuen

Reisenduro. Das gerade erwähnte „Standard-

Modell“ wird ohne ABS und ohne elektrische Helferlein

ausgeliefert. Wer es moderner mag, der

sollte die CRF 1000 L mit ABS und Traktionskontrolle

ordern. Letzteres heißt bei Honda kurz „HSTC“

und steht für „Honda Selectable Torque Control“.

Dieses System stellt vier Set-up-Einstellungen (Level

1, 2, 3 und Aus) für die Traktionskontrolle bereit,

dazu kann das ABS am Hinterrad speziell für

Offroadfahren auf losem Untergrund abgeschaltet

werden. Die dritte Africa-Twin-Variante schließlich

kommt vollausgestattet mit DCT-Doppelkupplungsgetriebe,

HSTC und (abschaltbarem) ABS.

Allgemein ist die neue 1000er rein technisch gesehen

eine komplette Neuentwicklung und hat in dieser

Hinsicht nur sehr wenig mit ihrer Vorgängerin

zu tun. Dabei flossen die Erfahrungen der Offroadbikes

CRF 250 R und 450 R sowie der 450er Dakar-

Rallye-Maschine mit ein. Setzten die Japaner bei

der alten noch auf einen V-Twin, hat man der neuen

einen Parallel-Twin mit 998 ccm Hubraum und einem

maximalen Drehmoment von 98 Nm spendiert.

Auch wenn der Schritt weg vom V-Twin hin

zum Parallel-Twin von der Fangemeinde im ersten

Moment kritisiert wurde, war er notwendig, um ein

möglichst kurzes und kompaktes Triebwerk für offroadtaugliche

Bikes zu entwickeln, das zudem

reichlich Bodenfreiheit (250 mm) bietet. Ein V-Twin

wäre zu lang ausgefallen, hätte die gestellten Anforderungen

der Gesamtkonstruktion also nicht erfüllt.

Wer nun denkt, Honda hat den klassischen

Charakter des damaligen V-Twins vernachlässigt,

der irrt. Fans des kernigen V-Twin-Sounds und der

Durchzugskraft derartiger Motoren können sich auf

das neue Aggregat freuen und brauchen sich an

der Eisdiele keineswegs verstecken. Die Ingenieure

haben sich mächtig ins Zeug gelegt und waren darauf

bedacht, die Wesenszüge des alten Herzstücks

beizubehalten. Erstmals ist Honda dabei

den Schritt gegangen, den Öltank direkt im Motorgehäuse

zu integrieren, ebenso findet die Wasserpumpe

in der Kupplung Platz (erstmals bei einem

Motorradmotor) und das Thermostat für den Kühlkreislauf

ist im Zylinderkopf integriert. Das bringt

laut Honda neben einer Gewichtsersparnis weitere

Vorteile wie verkürzte Leitungen, cleanes Gehäuse-

Design und das Einsparen etlicher Schraubverbindungen.

Weiterhin können die Wasser- und Ölpumpe

somit über eine der Ausgleichswellen angetrieben

werden. Die Varianten mit 6-Gang-Schaltgetriebe

wie auch mit DCT-Doppelkupplung verfügen

über das gleiche Motorgehäuse, nur an den Deckeln

mit zusätzlichen DCT-Steuereinheiten lassen

sich optisch Unterschiede erkennen. Aus heutiger

Sicht sollte ein moderner Motor natürlich möglichst

kompakt sein und eine hohe Laufkultur besitzen.

Das haben die Japaner zweifelsohne geschafft.

Dafür sorgt unter anderem die Vierventil-

Unicam-Bauweise, wie sie auch bei Hondas Motocrossmodellen

zum Einsatz kommt. Damit benötigt

der 95 PS starke Motor nur eine statt zwei Nockenwellen,

wie bei der DOHC-Bauweise. Eine Doppelzündung

sorgt dazu für stabile und saubere Verbrennung.

Hinzu gesellt sich eine um 270 Grad gekröpfte

Kurbelwelle, die die charakteristische Motorauslegung

unterstützt. Für hohe Laufkultur sorgen

zwei Ausgleichswellen, die störende Vibrationen

im Zaum halten. Grob gesagt, hat man alle guten

Eigenschaften der früheren Africa Twin in das

neue Flaggschiff importiert und dazu noch verbessert.

Als Basis wurde ein leichter Stahlrahmen entwickelt,

der für die notwendige Stabilität sorgt,

gleichzeitig aber auch Agilität und ausgewogene

Balance im kurvigen Geläuf zulässt. Wie vieles ist

auch diese Konstruktion mit ihren zwei Rahmenunterzügen

an der vorderen Motorseite an jene des

CRF-450-R-Rallye-Bikes angelehnt. Massenzentralisierung

spielt nicht nur bei Sportmotorrädern eine

erhebliche Rolle, auch bei Multitools à la Abenteuer-Enduros.

Das betrifft keinesfalls nur die Posi-

Showa-45-mm-Cartridge-Upsidedown-Teleskopgabel

bietet 230 mm Federweg

Bissig: 310-mm-Wave-Doppelscheibenbremse

Parallel-Twin mit 998 ccm Hubraum, 95 PS und 98 Nm

Voll einstellbar in Federvorspannung, Druck- und Zugstufe

34

MCE

August '16


Aufgeräumt und übersichtlich ist das Display gestaltet

Traktionskontrolle: Mit dem linken Zeigefinger zu bedienen

Die Handschützer erfüllen ihren Zweck

Das geht besser: Die Feder am Ständer ist uns im Gelände

abgerutscht

Über diese Schalter lässt sich das Display steuern

Krawallbüchse: Schon der Original-Endschalldämpfer

bringt satten Sound

Unter der Sitzbank ist alles sauber gelöst und verbaut


TEST: HONDA AFRICA TWIN

Fun-Faktor Level 1000: Jeder Dreh am Gasgriff wird mit purer Fahrfreude belohnt

Ihr Terrain: Abseits der Straße fühlt sich die AT sehr wohl

Ausballanciert: Auch knifflige Abfahrten lassen sich bewältigen

Unsere Offroadtour startete mit leichten Feldwegen

36

MCE

August '16

Das Fahrwerk bietet genügend Reserven

Spielend leicht, fast schon narrensicher, lässt sich die AT

manövrieren


tionierung großer Baugruppen. Honda achtet bei

der Africa Twin auf jedes Detail. So wurde beispielsweise

die Batterie gewichtstechnisch optimiert

und in der Nähe des hinteren Zylinderkopfes

positioniert, um günstige Gewichtsverteilung und

leichtfüßiges Handling zu unterstützen. Diese

Maßnahmen ziehen sich durch die gesamte Motorradkonstruktion

und das macht sich im Fahrbetrieb

außerordentlich positiv bemerkbar. Dazu jedoch

später mehr im Fahreindruck.

Bevor wir die Rakete zünden, wollen wir noch einen

Blick auf die Ausstattung der Africa Twin werfen.

Das gesamte Bodywork ist modern und durchdacht

gestaltet. Auffallend ist die gebotene Robustheit

und ergonomisch gut geschnittene Linie der Anbauteile.

Der Tank ist mit 18,8 Litern Fassungsvermögen

gewappnet für längere Spritztouren und

wirkt optisch nicht zu groß. Der Windschutz scheint

im Gegensatz zur Konkurrenz (nur im ersten Moment)

etwas unterdimensioniert, ist aber in die Gesamtoptik

perfekt integriert. Das gilt auch für das

Cockpit, das alle relevanten Infos über ein LCD-Display

gut ablesbar wiedergibt. Im oberen Drittel des

Displays findet man Fahrgeschwindigkeit, Motordrehzahl

und Tankinhalt. Im unteren Bereich werden

Infos wie Uhrzeit, Gangstufe, gewählter HSTC-

Modus, Kilometerzähler und Tripmaster angezeigt.

Bedienen lässt sich das Display via Drucktaste auf

der linken Lenkerseite. Bei Maschinen mit DCT-

Doppelkupplungsgetriebe werden zusätzliche Infos

zu D- und S-Modus sowie zum Offroad-G-Setup

dargestellt. Definitiv ein Highlight ist die Lichtanlage

der Africa Twin. Die verbauten Doppelscheinwerfer

erinnern an die einstige Africa Twin, kommen

jedoch mit zeitgemäßer LED-Lichttechnik daher.

Damit macht der Besitzer jedem Leuchtturm

Konkurrenz und braucht sich vor keiner Nachtfahrt

fürchten. Ein weiterer Sicherheitsfaktor ist das Tagfahrlicht

mit einem Twin-Ring-Lichtbogen, der den

markanten optischen Auftritt auch bei Tageslicht

auszeichnet.

Der Fahreindruck

Vorweg müssen wir sagen, dass es sich bei der von

uns getesteten Twin um keine DCT-Variante handelt.

Deshalb wollen wir dieses Thema nicht weiter

vertiefen, denn mit Hondas einzigartigem Doppelkupplungsgetriebe

ist dieses Bike noch einmal

ganz anders zu bewerten. Was bei der Twin schon

der Blick auf die technischen Daten verrät, zeigt

sich auch in der Praxis. Hier steht ein Motorrad vor

uns, das auf technischen Schnickschnack weitestgehend

verzichten kann und will. So richtig bewusst

wird einem das allerdings erst, wenn man im

Sattel der 1000er Platz nimmt; der übrigens wie

angegossen passt. Die Sitzhöhe von 850 mm ist für

den Durchschnittsbiker hervorragend konzipiert

(wer an Übergröße leidet, kann die Sitzbank um

20 mm bis zu 870 mm Sitzhöhe verstellen). Die Armaturen

sind ausgezeichnet positioniert und lassen

sich logisch bedienen. Ungewöhnlich platziert

scheint nur der Schalter zum Regeln der Traktionskontrolle,

dieser befindet sich dort, wo bei anderen

Bikes die Lichthupe positioniert ist. Das ganze

ist allerdings sehr praxisgerecht, da man so jederzeit

die Stufe der Traktionskontrolle kinderleicht

ändern kann. Wenn man kleinlich ist, gilt der einzige

Kritikpunkt an dieser Stelle dem ABS-Schalter.

Um diesen zu betätigen, muss man den Lenker loslassen,

weil sich der Knopf neben dem Display befindet.

Um der Twin Leben einzuhauchen, genügt

der Druck aufs rote Knöpfchen und der Outback-

Biker wird mit allerliebst ballerndem Zweizylinder-

Sound begrüßt. Die Kupplung lässt sich sensationell

leichtgängig betätigen und schwups, der erste

Gang ist ruck, zuck eingelegt. Damit kann die Testfahrt

beginnen. Wir gehen gleich in die Vollen und

brummen der 1000er die ersten 500 Autobahnkilometer

auf den Pelz. Nicht nur anfangs, sondern

während der gesamten Dauer dieser Fahrt sitzt

man als Pilot stets taufrisch auf diesem Bike. Erstaunlich,

wie gut sich die Twin anfühlt und der vermeintlich

kleine Windschutz, der sich zwar nicht

verstellen lässt, aber den Fahrtwind bravourös ableitet,

hat Lob verdient. Das hätten wir nicht erwartet,

hier hat Honda im Windkanal Feinarbeit geleistet.

Wer dennoch mehr Windschutz wünscht, wird

im Zubehör-Katalog bei Honda fündig, hier gibt’s

eine größere Tourenscheibe, die 90 mm höher und

30 mm breiter ausgeführt ist.

Überzeugend auch das Fahrwerk, an dem wir absichtlich

nichts verändert haben. Selbst bei Geschwindigkeiten

jenseits der 130 km/h sind Autobahnen

aus vergangenen Zeiten keinesfalls ein

Problem. Die Verwöhnten unter uns vermissen bei

längerer Fahrt lediglich einen Tempomat (… und einen

Fernseher und womöglich noch einen Alleinunterhalter,

damit es nicht zu langweilig wird). Alles

Luxusprobleme! Man muss sich eben bewusst

sein, dass man hier eine klassische Reiseenduro

der alten Schule bewegt. Heißt im Klartext, dass

die Africa Twin bewusst auf eben solche „Superduper-Gimmicks“

verzichtet. Das betrifft auch die

Leistung mit „nur“ 95 PS und 98 Nm Drehmoment,

die angesichts der übermächtig gewordenen Konkurrenten

in dieser Klasse unterdimensioniert

wirkt. Dazu sagen wir: Dieses Bike glänzt in der

Praxis und nicht mit technischen Daten!


TEST: HONDA AFRICA TWIN

TECHNISCHE DATEN

MOTOR

Typ

flüssigkeitsgekühlt,

Parallel-Zweizylinder-

Viertakt, 4 Ventile, Uni-Cam,

270° Kurbelwelle

998 ccm

92 x 75,1 mm

Hubraum

Bohrung x Hub

Verdichtung 10:1

Max. Leistung 70 kW (95 PS) bei 7500/min

(95/1/EC)

Max. Drehmoment 98 Nm bei 6000/min

(95/1/EC)

KRAFTSTOFFSYSTEM

Gemischaufbereitung PGM-FI Kraftstoffeinspritzung

Tankinhalt

Verbrauch

18,8 Liter

MT: 21,7 km/l (WMTC)

DCT: 21,8 km/l (WMTC)

KRAFTÜBERTRAGUNG

Kupplung

MT: Mehrscheibenkupplung

im Ölbad, mit Anti-Hopping-

Funktion

DCT: zwei Mehrscheibenkupplungen

im Ölbad,

elektro-hydraulisch betätigt

Getriebe

6 Gänge / DCT

Endantrieb

Traktionskontrolle*

(HSTC)

RAHMEN

Typ

O-Ring-Kette

3 Stufen + abschaltbares

Hinterrad-ABS (*bei ABS-/

DCT-Modellen, nicht STD)

Stahl-Unterzugrahmen,

unten offen

CHASSIS

Abmessungen

(L x B x H) 2335 x 875 x 1475 mm (STD),

2335 x 930 x 1475 mm

(ABS/DCT)

Radstand

1575 mm

Sitzhöhe

(normal/tief) 870/850 mm

Bodenfreiheit 250 mm

Gewicht leer 208 kg (STD), 212 kg (ABS),

222 kg (DCT)

Gewicht vollgetankt 228 kg (STD), 232 kg (ABS),

242 (DCT)

Wendekreis 2,6 m

RADAUFHÄNGUNG

Federung vorne

Federung hinten

Showa 45 mm Cartridge

Upsidedown-Teleskopgabel,

Federvorspannung, Zugstufen-

und Druckstufen-

Dämpfung einstellbar,

Federweg 230 mm

Aluminiumschwinge, Pro-

Link-Hebelumlenkung, Gasdruckdämpfer,

Federvorspannung

über Handrad

einstellbar, Zugstufen- und

Druckstufen-Dämpfung

einstellbar,

Federweg 220 mm

RÄDER

vorne

Speichenrad mit

Aluminiumfelgenbett

hinten

Speichenrad mit

Aluminiumfelgenbett

Felgengröße v/h 21 x 2.15 / 18 x 4.00

Reifengröße vorne

Reifengröße hinten

BREMSEN

ABS Bauart

vorne

hinten

90/90-21, mit Schlauch

150/70-18, mit Schlauch

ABS & DCT-Modell mit

2-Kanal-ABS, Hinterrad-ABS

abschaltbar/STD ohne ABS

310-mm-Wave-Doppelscheibenbremse,

hydraulisch

betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange,

Sinterbremsbeläge

256-mm-Wave-Scheibenbremse,

hydraulisch betätigt,

Einkolben-Bremszange,

Sinterbremsbeläge,

DCT plus Parkbremse

INSTRUMENTE & ELEKTRIK

Instrumente Rally-Style-LCD-Display mit

Tacho, Drehzahlmesser,

Benzinuhr, Ganganzeige,

Zeituhr, Kilometerzähler,

Tageskilometerzähler und

Kontrollleuchten

Scheinwerfer Dual-LED

(Abblend-/Fernlicht)

Rücklicht

LED

Blinker

ABS/DCT: LED

(STD mit Glühbirne)

PREISE inkl. Überführung

Modell Standard 12.100,- Euro

Mit ABS und HSTC 12.700,- Euro

Mit DTC, ABS

und HSTC

13.820,- Euro

Farbe Tricolor oder

Rallye, Aufpreis 300,- Euro

38

MCE

August '16


Nachdem die ersten 260 Kilometer abgespult waren, folgte ein Tankstopp. Der

angegebenen Reichweite von etwa 400 Kilometern wollten wir angesichts der

flott abfallenden Tankanzeige nicht so recht trauen und gewährten dem Sicherheitsfaktor

Vorrang. Zugegeben, wir waren nicht langsam unterwegs, daher gehen

6,4 Liter im Schnitt vollkommen in Ordnung. Beim Bummeln gelingt es jedoch

auch, die Twin mit schlanken 5 Litern zu bewegen. Das Etappenziel Autobahnfahrt

neigte sich mit Kilometer 500 dem Ende und unser Fazit dazu ist

durchweg positiv. Nach einer schlaflosen Nacht voller Vorfreude galt es am

nächsten Tag, zahlreiche kurvige Landstraßen unter die Pneus zu nehmen. Hier

überzeugte das Handling auf ganzer Linie. Nahezu spielerisch und kinderleicht

lässt sich die Honda zielsicher in jede Kurve dirigieren. Hier kommt die ausgewogene

Balance der 1000er zum Tragen. Die Nissin-Bremsanlage verzögert ohne

Tadel, also absolut nichts zu meckern an dieser Stelle. Gleiches gilt für den

Parallel-Twin, dieser hängt sauber am Gas, die Gänge lassen sich rauf und runter

ballern und dann dieser Sound – eine wahre Freude! Wer hier jedoch den

Punch einer 150-PS-Rakete erwartet, ist fehl am Platz. Die Leistungsentfaltung

des Honda-Triebwerks glänzt mit Laufruhe sowie gleichmäßigem Durchzug und

ist jederzeit berechenbar. Darauf kommt es an!

Nun, das dritte und letzte Testkapitel wollen wir dem Thema Offroad widmen.

Wie wir finden, ist dies die Paradedisziplin von Hondas neuem Arbeitsgerät.

Keinesfalls hätten wir im Vorfeld dieses Tests gedacht, dass die Twin so geländetauglich

ist. Zum eingrooven nahmen wir noch leichtere Schotter- und Waldwege

in Angriff, um uns schließlich auf einer Motocrossstrecke vollends auszutoben.

Dabei waren nur wenige Handgriffe notwendig, wie das Abschalten der

Traktionskontrolle und des ABS am Hinterrad, um die Honda in eine Enduro zu

verwandeln. All dies geht innerhalb von Sekunden mit wenigen „Klicks“ über

die Bedienknöpfe. Das Fahrwerk schluckt grobe Unebenheiten und bietet auch

bei Sprüngen Reserven. Die 95 PS sind natürlich vollkommen ausreichend und

beschleunigen die 232 Kilogramm in Null Komma nichts aus allen Lagen. Taktieren

muss man beim Anbremsen aufgrund des Gewichts jedoch schon, aber

ums Eck geht es sensationell easy für eine Reiseenduro. Der Lenkeinschlag ist

einfach gigantisch, damit lassen sich auch knifflige Passagen auf engstem

Raum meistern. Honda hat eine Terrainverteilung von 50 zu 50 vorgesehen, also

50 Prozent Straße und 50 Prozent Offroad. Wir würden sogar so weit gehen

und diesem Bike eine 60 zu 40 Verteilung zugunsten unbefestigter Straßen geben.

Damit ist der Begriff Reiseenduro endlich einmal wörtlich zu nehmen.

SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

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FAZIT

Marko Barthel: Wir waren on- und natürlich auch offroad mit der Africa Twin unterwegs.

Schon auf der Straße merkt man ihr die gute Fahrdynamik an. Der

95 PS starke Motor besticht durch seinen kraftvollen Durchzug und speziell

durch seinen einzigartigen Sound. Sitzposition, Bedienbarkeit und Handling

sind hervorragend gelungen. Das merkt man insbesondere bei einem Abstecher

ins Gelände, erst hier spielt die AT ihr volles Potenzial aus. Schotterwege

oder auch Waldwege bringen die 1000er nicht wirklich ins Schwitzen. Das Motorrad

bleibt sehr kontrollierbar und äußerst stabil in nahezu jeder Lebenslage.

Das ABS-System an unserem Testkandidat lässt sich über eine Tastenfunktion

am Hinterrad deaktivieren, damit kann gezielter angebremst und das Hinterrad

bei Bedarf blockiert werden. Vorn bleibt das ABS aktiv, greift aber nicht

unnötig schnell ein was mir persönlich sehr gefallen hat. Die Traktionskontrolle

lässt sich in verschiedenen Stufen einstellen beziehungsweise auch abschalten.

Auch hier funktioniert alles tadellos und Beschleunigungsdrifts sind

mit abgeschalteter Traktionskontrolle kein Problem – der Fun-Faktor ist damit

natürlich sehr hoch. Allgemein ist die AT eine der offroadgängigsten Reiseenduros,

auch dank ihres geringen Wendekreises, der wiederum im hohen Lenkeinschlag

begründet ist. Abschließend noch etwas zur Stehposition; man hat

hier einen ausgezeichneten Kontakt zum Motorrad, Schalthebel und Fußbremshebel

lassen sich optimal bedienen und auch die gute Lenkerposition

trägt zum guten Fahrgefühl bei. Honda hat hier wirklich eine tolle Reiseenduro

hingestellt und ich bin überzeugt, dass dieses Motorrad Erfolg haben wird.

Marco Burkert: Die Africa Twin hat mich schwer begeistert. Ein Motorrad, das

ich mir durchaus selbst in die Garage stellen würde. Sie besitzt keinen unnötigen

Hightech-Krimskrams und fährt sich (dennoch) sensationell gut. Während

andere Hersteller in ihren Evolutionsstufen immer mehr Elektronik und Spielereien

verbauen und die Reiseenduros somit nicht mehr das sind, was sie mal

waren, bleibt Honda bodenständig. Der Motor überzeugt in allen Belangen: hohe

Laufkultur, kraftvoller Durchzug und geiler Sound sind nur die groben Eckdaten.

Die 95 PS genügen vollkommen und bereiten Fahrspaß pur. Die Sitzposition

ist derart gut gelungen, dass man sich auch nach mehreren hundert Kilometern

pudelwohl fühlt. Honda hält bei diesem Motorrad, was man verspricht.

Die Africa Twin ist unheimlich vielseitig und universell einsetzbar, egal ob man

eine gemütliche Tour auf der Straße fährt, sportlich unterwegs sein möchte

oder ins Gelände geht.

• Text u. Fotos: Marco Burkert

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NOTIZEN MOTOCROSS-WM: MATTERLEY BASIN/GB

Mr. Unschlagbar Jeffrey Herlings

Febvre fällt aus – Gajser Tagessieger

Der Grand Prix von Great Britain stand besonders für Romain Febvre

unter keinem guten Stern. Als WM-Zweiter angereist, musste der

Franzose im Qualifying einen folgenschweren Crash hinnehmen.

Auf der 1640 Meter langen Hartbodenstrecke kam es am Samstag zu dramatischen

Szenen, als Romain Febvre nach einem kuriosen Rennunfall regungslos

liegen blieb. Nach einer kleinen Rangelei mit Suzuki-Pilot Ben Townley verlor

Febvre die Kontrolle über seine Yamaha, ging über den Lenker zu Boden und

krachte mit voller Wucht in einen Absprunghügel. Der 24-Jährige musste noch

am Streckenrand medizinisch versorgt werden und später zum Check ins Krankenhaus.

Er klagte über Schmerzen und zeitweisen Gedächtnisverlust. Diagnostiziert

wurde eine Kopfverletzung sowie eine Fraktur des rechten Mittelfingers.

Es war also wenig überraschend, dass Febvre die anstehenden Wertungsläufe

am Sonntag nicht bestritt. „Ich bin enttäuscht, vorzeitig aus dem GP auszuscheiden“,

sagte der Yamaha-Star. „Aber der Crash war ernst und es ist das

Beste für mein eigenes Wohlbefinden, nicht an den Start zu gehen. Eine Kopfverletzung

braucht viel Ruhe, sodass ich nun erst einmal nach Hause fahre, wo

weitere Tests auf mich warten und ich mich von den Folgen des Unfalls erholen

kann“, so Febvre weiter. Das Renngeschehen in der Qualifikation bestimmte

indes WM-Leader Tim Gajser. Er setzte sich nach dem Start konsequent an die

Spitze und gewann die Quali mit 6,4 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten

Max Nagl. Dies geriet angesichts des schweren Unfalls von Febvre deutlich

in den Hintergrund.

Damit hatte der WM-Führende Tim Gajser am Sonntag die besten Karten in der

Hand und konnte sich im Prinzip (wie schon oft) nur selbst im Weg stehen. Der

Slowene hielt sich am Start des ersten Laufs noch zurück, kam nur als Vierter

aus dem Startgetümmel heraus und musste sich anschließend mühsam vorarbeiten.

Holeshot-Gewinner Tony Cairoli sollte dabei sein erster Gegner sein.

Den Italiener schnupfte Gajser aber bereits in der zweiten Runde. Etwas mehr

Arbeit bereitete ihm dann Valentin Guillod. Der Schweizer konnte sich das gesamte

erste Renndrittel gegen Gajser behaupten, in der sechsten Runde war es

dann jedoch soweit und der Honda-Pilot hatte auch diese Hürde genommen.

Zwischenzeitlich hatte sich Evgeny Bobryshev auf Platz 1 liegend etwa 5 Sekunden

abgesetzt. Es sollten weitere fünf Runden vergehen, bis Gajser auch diese

Lücke geschlossen hatte und noch genügend Zeit fand, sich Bobryshev zurechtzulegen.

Mit einem gekonnten Scrub überholte er schließlich auch noch

seinen Markenkollegen und gewann den Lauf. Bobryshev verhaspelte sich in

der vorletzten Runde bei einem Sprung und warf so auch noch seinen sicher

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MCE

August '16


Geschafft: Tim Gajser mit Doppelerfolg

gen zum zweiten Lauf haben sich ausgezahlt. Das Motorrad hat perfekt funktioniert.

Die ersten Runden hatte ich auch einen guten Vorsprung, es begann

jedoch zu regnen und ich musste etwas langsamer machen. Dass ich am Ende

als Zweiter den Grand Prix beende, freut mich natürlich umso mehr. In der

Meisterschaft halte ich weiter den Anschluss“, fasste Max zusammen. Den

2. Tagesrang verdankte Nagl in gewisser Form auch Tony Cairoli. Der Italiener

war im zweiten Lauf unterirdisch unterwegs und überquerte die Ziellinie nur

auf Platz 10.

Die MX2-Kategorie könnte man eigentlich fast schon als langweilig bezeichnen.

Jeffrey Herlings, der Überflieger schlechthin, konnte sowohl Lauf 1 als

auch Lauf Numero 2 in England zu seinen Gunsten entscheiden. Selbst eine

Fußverletzung konnte den Niederländer nicht aufhalten. Dylan Ferrandis wurde

vor 37.000 Zuschauern Tageszweiter, konnte Herlings aber zu keinem Zeitpunkt

gefährlich werden. Pauls Jonass rundete das Podest der MX2-Piloten ab.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Verletzt: Romain Febvre musste den GP vorzeitig beenden

Max Nagl mit Glück auf dem Podium

Motocross-WM - 11. Lauf - Matterley Basin/GB - 19.6.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Maximilian Nagl, D, Husqvarna; 3. Gautier Paulin, F, Honda; 4. Evgeny

Bobryshev, RUS, Honda; 5. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 6. Antonio Cairoli, I, KTM; 7. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 8. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 9. Clément Desalle, B, Kawasaki; 10. José Butron, E, KTM.

Ferner: 20. Dennis Ullrich, D, KTM.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki; 3. Pauls Jonass, LV, KTM; 4. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 5. Max Anstie, GB, Husqvarna; 6. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha; 7. Conrad Mewse, GB,

Husqvarna; 8. Brian Bogers, NL, KTM; 9. Iker Larranaga Olano, E, KTM; 10. Thomas Covington, USA,

Husqvarna.

Ferner: 16. Brian Hsu, D, Suzuki; 23. Henry Jacobi, D, Honda.

EMX 125: 1. Stephen Rubini, F, KTM; 2. Jago Geerts, B, KTM; 3. Pierre Goupillon, F, KTM; 4. Kevin Horgmo,

N, KTM; 5. Andrea Zanotti, RSM, KTM; 6. Zachary Pichon, F, Yamaha; 7. Kim Savaste, FIN, Kawasaki; 8. Roan

van de Moosdijk, NL, Yamaha; 9. Marcel Conijn, NL, Husqvarna; 10. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna.

Ferner: 22. Jeremy Sydow, D, KTM; 24. Maurice Chanton, CH, KTM.

EMX 250: 1. Steven Clarke, GB, Husqvarna; 2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 3. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 4. Nicolas Dercourt, F, KTM; 5. Ruben Fernandez, E, Kawasaki; 6. Anton Gole, S, Husqvarna;

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 8. Mathys Boisrame, F, Yamaha; 9. Kevin Wouts, B, KTM; 10. Mike Stender,

D, Suzuki.

EMX 300: 1. Brad Anderson, GB, Yamaha; 2. Mike Kras, NL, KTM; 3. Lewis Gregory, GB, Yamaha; 4. Yentel

Martens, B, Husqvarna; 5. Nicolas Bender, CH, Husqvarna; 6. Jamie Skuse, GB, Yamaha; 7. Mike Vanderstraeten,

B, TM; 8. Patrick Vos, NL, KTM; 9. Aaron Pion, GB, Yamaha; 10. Matthew Moffat, GB, KTM.

EMX 150: 1. Emil Weckman, FIN; 2. Hakon Fredriksen, N; 3. Yago Martinez, E; 4. Jorgen-Matthias Talviku,

EST; 5. Rasmus Moen, S; 6. Leopold Ambjörnson, S; 7. Luis Outeiro, P; 8. Jimmy Grajwoda, F; 9. James

Scott, NZ; 10. Anton Nordström Graaf, S.

Ferner: 16. Pascal Jungmann, D, alle Honda.

geglaubten 2. Platz weg. Sowohl Tony Cairoli als auch Valentin Guillod konnten

den Russen in letzter Minute passieren, als der nach seinem Fahrfehler komplett

neben der Strecke unterwegs war.

Im zweiten Lauf gelang es Max Nagl, den Start zu gewinnen und sich erst einmal

in Führung liegend zu behaupten. Dabei rangierte Tim Gajser rundenlang

hinter dem Deutschen und studierte dessen Linien. Mit einsetzendem Regen

wurde es für alle Piloten deutlich schwieriger, auch die Spitzenfahrer kämpften

nun wesentlich mehr. Etwa zur Rennhalbzeit war Gajser dann schließlich in

Schlagdistanz, nutzte die äußere Linie einer langgezogenen Linkskurve, um

mehr Speed zu generieren und konnte Nagl am Kurvenausgang überholen. Bis

zur Zielflagge passierte nicht mehr viel, Gajser fuhr souverän seinen zweiten

Laufsieg ein, während Nagl das Rennen auf Platz 2 beenden konnte. Gautier

Paulin finishte als Dritter, nachdem er sich gleich nach dem Start exakt auf dieser

Position einsortierte und den gesamten Rennverlauf keinerlei Besuch von

seinen Verfolgern bekam. Damit gelang es Gajser, einen weiteren Tagessieg inklusive

voller Punkteausbeute einzufahren und sich in der WM-Wertung deutlich

abzusetzen. Max Nagl konnte sich dank seines 2. Platzes in diesem Lauf in

der Tageswertung auf Platz 2 vorschieben, nachdem er sich im ersten Durchgang

nach verhaltenem Start mit Platz 7 zufriedengeben musste. „Der erste

Lauf war schlecht, hier hat der Start nicht gepasst“, sagte Nagl. „Die Änderun-

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MCE

August '16


Jeffrey Herlings auf dem besten Weg

zum Meistertitel

Foto: Ray Archer/KTM


NOTIZEN MOTOCROSS-WM: MANTOVA/I

Episches Duell: Cairoli vs Gajser

Gajser haut den zweiten

Doppelerfolg raus

Im italienischen Mantova fand die zwölfte Runde der MX-Weltmeisterschaft statt. Rund 27.000

Zuschauer wollten sich diese Hitzeschlacht bei Temperaturen über 30 Grad nicht entgehen

lassen. Die Strecke ist allen Teilnehmern bestens bekannt und sorgte auch heuer für ordentlich

Rennaktion. Ein erster Anhaltspunkt in Sachen beste Performance auf dem Track gab das

Qualifying. In Mantova hieß der schnellste Mann der Qualifikation Evgeny Bobryshev. Der

Russe war 3,1 Sekunden schneller unterwegs als WM-Leader Tim Gajser und satte 17 Sekunden

schneller als der drittplatzierte Max Nagl. Fans des amtierenden Weltmeisters Romain

Febvre mussten auf ihren Star leider verzichten, denn der Franzose konnte aufgrund seines

Unfalls beim vorangegangenen Grand Prix von England nicht starten.

Bei glühender Hitze folgten am Sonntag die beiden

Wertungsläufe der Big Boys. Hier rückte Tim Gajser

die Hackordnung wieder zurecht und ließ der Konkurrenz

mit einem lupenreinen Start-Ziel-Sieg keinerlei

Chancen. Trotzdem mangelte es im ersten

Durchgang keinesfalls an spannenden Szenen. Max

Nagl konnte sich nach dem Start bis vier Runden vor

Schluss auf der 2. Position halten und hatte diese

eigentlich schon so gut wie ins Ziel gebracht. Clément

Desalle war allerdings bestens aufgelegt und

hatte Nagl kurz vor Schluss in Schlagdistanz. Der

Deutsche musste der Hitze aber Tribut zollen und

konnte den Speed von Desalle und eine Runde später

auch von Gautier Paulin nicht mitgehen. „Die Hitze

hat mich am Ende gefordert und ich musste etwas

abreißen lassen. Ich habe mein Bestes

gegeben – Rang 4 war kein schlechtes Ergebnis“, so

Max nach dem ersten Lauf. Der interessantere Wertungslauf

war jedoch der zweite, denn hier kam es

zum Showdown der Generationen. Den Start gewann

diesmal Tony Cairoli, der im ersten Lauf nicht

so recht in Schwung kam und es diesmal wohl besser

machen wollte. Direkt dahinter sortierte sich mit

Tim Gajser ein Rookie ein, der es den alten Hasen in

dieser Saison zeigen will und auch kann. Damit

nahm das epische Duell seinen Lauf, keiner wollte

dem anderen auch nur einen Zentimeter Strecke

freiwillig überlassen. Cairoli versuchte alles, um

den Jungspund mit seiner gesamten Erfahrung irgendwie

hinter sich zu halten, Gajser wurde durch

die teils wilden Manöver und harten Blockpass-Aktionen

des Italieners jedoch nur noch mehr angespornt.

Nebeneinander fahrend bestritten die beiden

Runde für Runde, überholten sich dabei

mehrfach und stets sah es so aus, als könne Cairoli

tatsächlich die Oberhand behalten. Komplett am Limit

fahrend, scrubbte Gajser, was seine Honda hergab

und fuhr so die entscheidenden Meter heraus.

In der zwölften Runde gelang ihm dann das entscheidende

Manöver, um Cairoli auf Platz 2 zu verweisen.

Cairoli, sichtlich gefrustet von den Reserven

seines jungen Konkurrenten, fand in den

letzten Runden kein probates Mittel mehr, um dessen

Sieg doch noch zu verhindern. Im Gegenteil,

diese Hatz war so anstrengend, dass Cairoli seinen

2. Platz sogar noch an Gautier Paulin verlor. Damit

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MCE

August '16


Kann Jeremy Seewer seinen 2. WM-Platz halten?

endete der Grand Prix von Italien in der Tageswertung

mit Gajser vor Paulin und Desalle. Gajser sagte

im Anschluss an die Siegerehrung: „Das war wohl

das schwerste Rennen meiner bisherigen Karriere.

Tony und ich haben uns einen wirklich harten Kampf

geliefert und so hart gepusht, wie es das Regelwerk

eben zulässt. Ich bin so glücklich, Tony am Ende des

Rennens doch noch überholt zu haben, das war unglaublich.

Mit diesem Doppelsieg konnte ich mich

in der WM-Wertung erneut absetzen, das war sehr

wichtig.“ In der Gesamtwertung liegt das Honda-

Ass mittlerweile bei 532 Zählern, das sind immerhin

92 Punkte mehr als Tony Cairoli auf Platz 2 bisher

einfahren konnte. Romain Febvre verlor durch seine

Abwesenheit eine Position an Cairoli und liegt nach

dem Italien-Grand-Prix auf WM-Position 3. Aus

deutscher Sicht hatte Max Nagl auch in Italien

durchaus gute Karten, aufs Podium zu fahren. Doch

der Husqvarna-Werkspilot hatte einen katastrophalen

zweiten Lauf. „Das war ein enttäuschendes Rennen

für mich und mein Team. Nach dem schlechten

Start bin ich sehr aggressiv gefahren und hatte drei

leichte Unfälle während des Rennens. Schade, ein

Podium wäre wieder möglich gewesen. In der Meisterschaft

bin ich nun Vierter, habe aber die Möglichkeit,

mich in der zweiten Jahreshälfte noch bis auf

Rang 2 zu verbessern“, sagte der Deutsche abschließend.

Jeffrey Herlings ließ sich auch in Mantova von keinem

seiner Konkurrenten die Butter vom Brot nehmen

und finishte in beiden Läufen auf dem 1. Platz.

Überraschend konnte sich sein Landsmann Brian

Bogers mit einem 2/3-Resultat in der Tageswertung

auf Platz 2 positionieren. Damit konnte Bogers viel

Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ein durchwachsenes

Wochenende musste Dylan Ferrandis verzeichnen.

Der schnelle Franzose fand im ersten Lauf keinen

Rhythmus, stürzte mehrfach und landete am

Ende dennoch auf Platz 4. Im zweiten Lauf wurde

Ferrandis anschließend nur Sechster und stand

dennoch auf dem Podium, weil seine Konkurrenten

mit den Temperaturen und der sandigen Strecke so

ihre Probleme hatten.

Mit Blick auf die WM-Wertung führt ganz klar Herlings,

gefolgt vom Schweizer Jeremy Seewer, der

hier in Mantova mit Tagesrang 7 nicht die beste Performance

ablieferte. WM-Dritter ist nach wie vor

Pauls Jonass, der KTM-Pilot hat aber durchaus noch

Chancen, um Seewer in der zweiten Saisonhälfte

auf Platz 3 zu verdrängen.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

VON PROFIS

FÜR CHAMPIONS!

Motocross-WM - 12. Lauf - Mantova/I - 26.6.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Tim Gajser, SLO, Honda; 2. Gautier Paulin, F, Honda; 3. Clément

Desalle, B, Kawasaki; 4. Antonio Cairoli, I, KTM; 5. Jeremy van

Horebeek, B, Yamaha; 6. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 7. Evgeny Bobryshev,

RUS, Honda; 8. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 9. Jose Butron,

E, KTM; 10. Maximilian Nagl, D, Husqvarna.

Ferner: 23. Dennis Ullrich, D, KTM.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Brian Bogers, NL, KTM; 3. Dylan

Ferrandis, F, Kawasaki; 4. Thomas Covington, USA, Husqvarna;

5. Pauls Jonass, LV, KTM; 6. Benoit Paturel, F, Yamaha; 7. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 8. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha; 9. Michele Cervellin,

I, Honda; 10. Conrad Mewse, GB, Husqvarna.

Ferner: 23. Brian Hsu, D, Suzuki.

Für Max Nagl wäre deutlich mehr drin gewesen

WMX: 1. Kiara Fontanesi, I, Honda; 2. Livia Lancelot, F, Kawasaki;

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki; 4. Amandine Verstappen, B, KTM;

5. Francesca Nocera, I, Suzuki; 6. Shana van der Vlist, NL, Yamaha;

7. Anne Borchers, D, Suzuki; 8. Nancy van de Ven, NL, Yamaha; 9. Joanna

Miller, PL, KTM; 10. Line Dam, DK, Honda.

Ferner: 13. Virginie Germond, CH, Yamaha; 14. Kim Irmgartz, D, Suzuki;

21. Janina Lehmann, D, KTM; 22. Carmen Allinger, D, Kawasaki.

EMX 125: 1. Stephen Rubini, F, KTM; 2. Jago Geerts, B, KTM; 3. Gianluca

Facchetti, I, KTM; 4. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki;

5. Kim Savaste, FIN, Kawasaki; 6. Szymon Staszkiewicz, PL, KTM;

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 8. Sander Agard-Michelsen, N, TM;

9. Mattia Guadagnini, I, Yamaha; 10. Luka Crnkovic, KRO, Yamaha.

Ferner: 21. Martin Winter, D, KTM; 22. René Hofer, A, KTM.

EMX 250: 1. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 2. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 3. Anton Gole, S, Husqvarna; 4. Alberto Forato, I, Honda;

5. Jorge Prado Garcia, E, KTM; 6. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 7. Ceriel

Klein Kromhof, NL, Honda; 8. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 9. Jere

Haavisto, FIN, Husqvarna; 10. Mike Stender, D, Suzuki.

Photo:© S. Taglioni

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NOTIZEN ADAC MX MASTERS: BIELSTEIN

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MCE

August '16


Tragischer

Unfall

Liebe Motorsportfreunde, an dieser Stelle

sollte wie gewohnt der Rennbericht zur

vierten Station der diesjährigen MX-Masters-Saison

stehen. Aus gegebenem Anlass

und Respekt vor den Angehörigen des

tragischen Zwischenfalls in Bielstein verzichten

wir jedoch auf eine ausführliche

Berichterstattung und weisen auf die Stellungnahme

des Veranstalters hin. Weiterhin

möchten wir, das gesamte Redaktionsteam

der MCE, den Angehörigen und betroffenen

Personen unser tiefstes Beileid

aussprechen und viel Kraft in dieser

schweren Zeit wünschen.

Stellungnahme zum MX Masters in Bielstein

Mit großem Bedauern müssen die Veranstalter

mitteilen, dass sich beim MX Masters in Bielstein

ein tragischer Zwischenfall ereignet hat. Ein Motorrad

der Klasse MX Masters kam von der Strecke

ab und traf mehrere Personen.

Ersthelfer waren umgehend an der Unfallstelle.

Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen

verstarb eine männliche Person vor Ort. Zwei weitere

männliche Personen sowie der Fahrer des

Motorrads wurden verletzt und zur weiteren Behandlung

in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der Veranstalter spricht sein tiefstes Beileid an

die Familien, Freunde und weiteren Beteiligten

dieses tragischen Ereignisses aus.

Die Veranstaltung wurde nach dem Unfall sofort

abgebrochen.

Ergebnisse vom ADAC MX Masters in Bielstein

Aufgrund des tragischen Unfalls beim ADAC MX

Masters in Bielstein und dem Abbruch des Events

wurden am Rennsonntag nur zwei Rennen gewertet.

In der Masters-Klasse wurde der Lauf wegen

des Zwischenfalls bereits nach neun Runden beendet.

Zu dem Zeitpunkt war der finnische WM-

Pilot Harri Kullas Führender, sein Schweizer WM-

Kollege Jeremy Seewer sicherte sich Platz 2.

ADAC-MX-Masters-Spitzenreiter Dennis Ullrich,

der das Rennen die meiste Zeit über dominiert

hatte, positionierte sich nach den rund 19 von

normalerweise 34 Minuten auf Rang 3.

Im ADAC MX Youngster Cup setzte sich der Niederländer

Bas Vaessen vor dem Tschechen Martin

Krc und dem Meisterschaftsführenden Miro

Sihvonen durch. Das Rennen wurde mit 14 Runden

und einer Durchschnittszeit von 30 Minuten

unter den Topdrei regulär ausgetragen.

• Foto: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 4. Lauf - Bielstein - 2./3.7.2016:

Ergebnisse:

ADAC MX Masters - 1. Lauf: 1. Harri Kullas, EST, KTM; 2. Jeremy

Seewer, CH, Suzuki; 3. Dennis Ullrich, KTM; 4. Christian Brockel,

KTM; 5. Jeremy Delince, B, Honda; 6. Thomas Kjer Olsen, DK,

Husqvarna; 7. Dominique Thury, KTM; 8. Filip Bengtsson, S, Suzuki;

9. Mike Stender, Suzuki; 10. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki;

11. Jaromir Romancik, CZ, Suzuki; 12. Petr Smitka, CZ, KTM;

13. Vaclav Kovar, CZ, KTM; 14. Lukas Neurauter, A, KTM; 15. Arminas

Jasikonis, LT, Kawasaki.

MX Youngster Cup - 1. Lauf: 1. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 2. Martin

Krc, CZ, KTM; 3. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 4. Luca Nijenhuis, NL,

Kawasaki; 5. Richard Sikyna, SK, KTM; 6. Glen Meier, DK, KTM;

7. Tom Koch, Suzuki; 8. Stefan Ekerold, Husqvarna; 9. Stephan

Büttner, Kawasaki; 10. Thomas Kohut, SK, KTM; 11. Jan Vondrasek,

CZ, KTM; 12. Cyrille Flury, CH, Suzuki; 13. Gabriel Chetnicki, PL,

KTM; 14. Johannes Klein, A, KTM; 15. Enzo Steffen, CH, Honda.

47

MCE

August '16


MOTOCROSS-DM: SCHWEIGHAUSEN

Ron Noffz (128) belegte auf dem Pflingstberg Platz 2 und 3

Luca Nijenhuis im ersten Lauf a

MX2 + dmsj 65 ccm

Der Este Jan Jakobson (770) mit zwei 6. Plätzen

Stephan Büttner und

Sebastian Meckl siegen

Beim 43. ADAC-Motocross in Schweighausen gingen am 10. Juli in den drei ausgeschriebenen Klassen insgesamt 70 Fahrer an den Start.

Schwülwarme Temperaturen um die 29 Grad machten Mensch und Maschine zu schaffen. Entsprechend hielt sich der Zuschaueransturm trotz

Prädikatsläufen in Grenzen. 1900 Zuschauer waren auf den Pflingstberg gekommen und suchten möglichst ein schattiges Plätzchen am Waldesrand.

Der Pflichtsportkommissar des Deutschen Motorsportbundes,

Karsten Schneider aus Schneeberg,

hatte für den MSC Schweighausen noch eine Überraschung

mitgebracht. Bei Prädikatsläufen, den

beiden DM-Läufen vom Sonntag, ist es inzwischen

Pflicht, ein separates Starttraining vorzusehen. Zunächst

ungläubiges Kopfschütteln bei Sportleiter

Marco Zehnle und Rennleiter Hans-Peter Zehnle, da

48

MCE

August '16

diese Neuerung bislang noch in keinem Regelwerk

nachzulesen war. Am Sonntagmorgen war die

Neuerung pflichtgemäß umgesetzt und ein zusätzliches

Starttraining zur Simulation der Startsituation

in den Rennen eingepflegt.

Klasse 1 - MX2-DM: Stephan Büttner behauptete

sich im ersten Lauf vor seinen engsten Mitfavoriten

Ron Noffz und Luca Nijenhuis, der bis zum Start in

Schweighausen in der Meisterschaftswertung an

der Spitze lag und die Führung durch einen weiteren

Laufsieg im zweiten Durchgang ausbauen konnte.

Büttner fuhr in der sechsten Runde (von insgesamt

19) des ersten Laufes klar die schnellste Zeit mit einem

grenzwertigen Schnitt von 48,82 km/h.

Klasse 2 - dmsj-Meisterschaft - 65 ccm: Mit einer

schnellsten Runde setzte sich Kevin Geiger m ersten


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und Technik

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g 3 beim Juniorenmeisterschaftslauf MX2 in Schweighausen

arco Müller (353) vom MSC Schweighausen weiß um den aktuell Führenden

in der Meisterschaft MX2 im Nacken – Luca Nijenhuis (329)

Lauf in Szene, wurde aber nur Vierter. Einen Start-

Ziel-Sieg legte Sebastian Meckl aus Landsham hin.

Nach acht Runden war Meckl Laufsieger vor Maximilian

Werner aus Jena und Colin Sarré aus Hassfurt.

Auch im zweiten Lauf setzte sich Meckl bis in die

Zieldurchfahrt an die Spitze, gefolgt von Maximilian

Werner und Dominic Bilau.

Klasse 3 - BW-Pokal Open 125 bis 650 ccm: „In den

gefahrenen 13 Runden des ersten Laufes lieferten

sich die ersten zehn eine knappe Kiste“, so Streckensprecher

Damian Göppert. Letztlich behauptete

sich Maximilian von Heuß-Blößt vom MSC Bad

Wurzach, der auch die Meisterschaftswertung bis

dahin anführte und nun weitere Punktsiege in

Schweighausen einfuhr. Er siegte auch im zweiten

Durchgang. Marco Zehnle vom MSC Schweighausen

belegte die Plätze 11 und 6 und wurde in der Tageswertung

Siebter.

JUGEND-MOTOCROSS AM SAMSTAG

Vierundneunzig Starter waren am Samstag nach

Schweighausen auf den Pflingstberg gekommen.

Ausgeschrieben waren fünf Jugendklassen für

sechs- bis 18-jährige Nachwuchsfahrer.

Klasse 1 - Schüler A - Automatik 50 ccm: Zwei klare

Laufsiege schaffte Aaron Kowatsch aus Schwaigern

und wurde Tagessieger.

Klasse 2 - Schüler B - Automatik 65 ccm: Das Siegertrio

beider Läufe, mit Sebastian Meckl aus Landsham,

Adam Maj aus der Tschechei und Kevin Geiger

aus Kissing, allesamt Gastfahrer, erhalten keine

Wertungspunkte für die BaWü-Landesmeisterschaft.

Somit bekam erst der Fünftplatzierte Justin

Rock aus Schnelldorf als schnellster Baden-Württemberger

die vollen 50 Wertungspunkte zur Landesmeisterschaft

gutgeschrieben.

Klasse 3 - Jugend A - 85 ccm: Im ersten Wertungslauf

konnte sich Clubfahrer Joe-Louis Kaltenmeier aus

Hohberg unter 21 Teilnehmern auf Rang 5 und im

zweiten Durchgang als Dritter durchsetzen und wurde

somit im Tagesergebnis Dritter. Nick Wiegand

aus Ludwigsburg war nach einem 1. und einem

2. Platz Tagessieger.

Klasse 4 - Jugend B - 85 ccm: Drei KTM-Fahrer behaupteten

sich im ersten und zweiten Lauf auf den

ersten Plätzen. Jannic Munz aus Reutlingen schaffte

zwei Siege und der Tagessieg war ihm damit nicht

mehr zu nehmen.

Klasse 5 - 125 ccm: Der aktuell in der Meisterschaft

führende André de Veer aus Ringingen schaffte

auch auf dem Pflingstberg auf seiner Honda im ersten

Lauf einen überlegenen Sieg, wurde im zweiten

Durchgang Zweiter und somit Tagessieger.

Die Lokalmatadoren des MSC Schweighausen belegten

nach zwei Läufen in der Tageswertung Platz 9

(Felix Brenner) und 14 (Julius Sillmann).

Es war Samstag und Sonntag bei 29 Grad zwar

schwülwarm, aber, es herrschten, wie Streckensprecher

Damian Göppert betonte, ideale Streckenverhältnisse

und eine tolle Rennatmosphäre.

Weitere Ergebnisse unter

www.msc-schweighausen.de

• Text: rof; Fotos: Roland Heckele/MSC Schweighausen

ERGEBNISSE

SCHWEIGHAUSEN

Motocross-DM - MX2 + dmsj-Meisterschaft 65 ccm

Schweighausen - 9./10.7.2016

Gesamtergebnisse:

Samstag - Schüler A: Aaron Kowatsch; 2. Marco Stradinger;

3. Luis-Valentino Laufer; 4. Felix Frey; 5. Denny Theurer; 6. Anni

Müller; 7. Sandy Schnitzler; 8. Tim Staab; 9. Elena Turi;

10. Leon Birkenstock, alle KTM.

Schüler B: 1. Sebastian Meckl; 2. Adam Maj; 3. Kevin Geiger;

4. Dominic Bilau; 5. Justin Rock; 6. Kimi Schmidt; 7. Noel

Schmitt; 8. Leon Stradinger; 9. Henry Obenland; 10. Alen Blagajcevic,

alle KTM.

Jugend A: 1. Nick Wiegand, KTM; 2. Collin Wohnhas, KTM;

3. Joe-Louis Kaltenmeier, KTM; 4. Nils Weinmann, KTM; 5. Daniel

Heller, KTM; 6. Lukas Kengeter, KTM; 7. Leon Riek, KTM;

8. Tom Schettler, Husqvarna; 9. Max Kampmann, KTM; 10. Cevin

Kröber, KTM.

Jugend B: 1. Jannic Munz, KTM; 2. Nico Baumgärtner, KTM;

3. Lasse Leben, KTM; 4. Carlos Fahrbach, KTM; 5. Luis

Braitsch, Suzuki; 6. Nick Hein, Suzuki; 7. David Schnitzler,

KTM; 8. Nina Baumgärtner, KTM; 9. Felix Oßwald, KTM;

10. Jannik Sachsenmaier, Husqvarna.

Junioren: 1. André de Veer, Honda; 2. Kevin Keim, KTM;

3. Christian Forderer, Husqvarna; 4. Silas Muchenberger,

Honda; 5. Nico Meintel, KTM; 6. Rick Irion, KTM; 7. Thomas

Haas, Yamaha; 8. Enis Ilbars, Husqvarna; 9. Felix-Niklas Brenner,

KTM; 10. Jonas Türk, KTM.

Sonntag - DM - MX2: 1. Stephan Büttner, Kawasaki; 2. Luca

Nijenhuis, Kawasaki; 3. Ron Noffz, Yamaha; 4. Tim Koch, Suzuki;

5. Nils Gehrke, Suzuki; 6 Jan Jakobson, Kawasaki;

7. Marco Hummel, Honda; 8. Marek Krejci, KTM; 9. Tobias Linke,

Kawasaki; 10. Marco Müller, KTM.

dmsj - 65 ccm: 1. Sebastian Meckl; 2. Maximilian Werner;

3. Adam Maj; 4. Dominic Bilau; 5. Colin Sarré; 6. Kevin Geiger;

7. Justin Rock; 8. Eddy Frech; 9. Noel Schmitt; 10. Kimi

Schmidt, alle KTM.

Baden-Württemberg-MX-Pokal - Open: 1. Maximilian von

Heuß-Blößt, Honda; 2. Marcel Kaltenbach, Husqvarna; 3. Jan

Osswald, Honda; 4. Manuel Riexinger, Yamaha; 5. Timo Hermanutz,

KTM; 6. Fabian Strobel, Suzuki; 7. Marco Zehnle,

KTM; 8. Nico Hug, Honda; 9. Silas Muchenberger, Honda;

10. Jonas Wolf, Husqvarna.

49

MCE

August '16


MOTOCROSS - DMV BRC MX 2-TAKT CUP: SCHKÖLEN + WOLFSHAUSEN + BIELSTEIN

Auf und ab im 2T-Cup

Die diesjährige Saison hat zunächst auf Strecken

begonnen, die eher auf einem flachen Gelände liegen.

In Reutlingen machte man zuletzt schon ein

paar Höhenmeter pro Runde, was die Fahrer aber

beim fünften Rennen der Saison in Schkölen erwartete

war noch eine Nummer größer. Und steiler. Die

Strecke „Am Kiefenberg“ fand 2016 zum ersten Mal

einen Platz im Kalender des DMV BRC MX 2-Takt Cup

und übertraf jegliche Erwartungen. Im Rahmen der

Thüringen-Meisterschaft und der Nordbayern-Serie

hatten die Zweitakt-begeisterten Clubmitglieder

des MSC Schkölen die Oldschool-Strecke bestens

vorbereitet. Schon am Tag zuvor kursierten die ersten

Fotos des beeindruckenden Steilhangs mit

Sicht auf den Rest der Strecke in den sozialen Netzwerken

und zogen offenbar spontan noch Gastfahrer

an die Strecke. So waren unter den 35 Piloten einige

neue Namen und Nummern dabei. Zum einen

die wohl bekannteste Nummer 7 im deutschen Motocross-Zirkus

von Daniel Siegl, der zu einem seiner

Heimrennen eine aus den 1990er Jahren stammende

Honda CR 125 herauskramte. Zum anderen Enrico

Jache, der seine Nummer 272 auf eine erst vor

kurzem erworbene KTM 150 SX geklebt hatte und

nach knapp zwei Jahren Motocrosspause wieder zurück

auf dem Bike ist.

Schickt man diese beiden international erfahrenen

Jungs zusammen mit Christian Herzberg, dem amtierenden

Meister des 2-Takt Cups und dem Laufsieger

von Reutlingen, Patrick Zipf, in ein Qualitraining,

so kann man dort bereits höchste Spannung

erwarten. Etwa zur Mitte des Trainings setzte Jache

eine 1:44:754er Rundenzeit, die sowohl Siegl, der

offensichtlich alles aus der guten alten Honda rausholte,

als auch Herzberg und nicht zuletzt Patrick

Zipf zu knacken versuchten. Die Abstände von

00:053 (Siegl), 00:212 (Herzberg) und 00:619 (Zipf)

sprachen für spannende Rennen am Nachmittag. Jache

sicherte sich damit bei seinem Einstand zu seiner

eigenen Überraschung den MAXXIS Best Qualified

Award und nahm mit großer Freude die Prämie

entgegen. Für Siegl war zur Enttäuschung seiner

Fans bereits nach der Quali Schluss. Die Honda ließ

sich wirklich nur am Limit bewegen, was selbst ihm

zu heikel war, zumal man von einer bewässerten

Hartbodenstrecke ausgehen musste.

Mit dem Holeshot zum ersten Lauf brachte sich Patrick

Zipf ins Gespräch. Der Gießener eilte einmal

mehr mit seiner Husqvarna an die Spitze des Feldes

und bog als Führender um die erste Kurve, was ihm

einen weiteren GermericaDeals-Holeshot-Gutschein

einbrachte. Christian Herzberg war ihm aber

direkt auf den Fersen und entriss ihm noch in Runde

1 die Führung, um die Flucht nach vorne zu suchen.

Einige Runden konnte Zipf folgen und gleichzeitig

Jache zurückhalten, bevor er mit einem beeindruckenden

Kurvenspeed Jagd auf Tabellenleader

Herzberg machte. Zum letzten Renndrittel hatte Jache

ihn auch erreicht und sogar mit der unterlegenen

150-ccm-Maschine überholt. Bis ins Ziel schaffte

er sich dann eine knapp 5-Sekunden-Lücke zum

Yamaha-Piloten. Derweil führ Zipf einen ungefährdeten

3. Platz nach Hause. Seine ärgste Konkurrenz

um Gerrit Knipprath und Kevin Mikus hatte mit sich

selbst zu kämpfen, sodass der Weg für Dennis

Sandner und Lukas Streichsbier frei war, um auf

den Plätzen 4 und 5 zu finishen.

Nachdem Zipf im zweiten Lauf einmal mehr den GD-

Holeshot an sich riss, ging unmittelbar danach eines

der spannendsten Duelle der bisherigen Saison

über die Bühne, das alle außerhalb der Strecke ins

Staunen versetzte, beiden Fahrern aber absoluten

Spaß bereitete. Herzberg und Jache kämpften Runde

für Runde um die Führung, wechselten sich im-

mer wieder ab, bis Herzberg schlussendlich mit

nicht einmal zwei Sekunden Vorsprung die rettende

Ziellinie erreichte. Und das über eine Renndistanz

von 20 Minuten plus zwei Runden auf einer für die

meisten Fahrer neuen Strecke. Kaum weniger spannend

hielten es Zipf und Knipprath um die letzte Podiumsposition,

gefolgt von Kevin Mikus. Streichsbier

und Sandner bestätigten ihre starke Form auf

den Plätzen 6 und 7. Im Anschluss an die Rennen

zeigten sich die Organisatoren des Schkölener Vereins

sowie die Funktionäre äußerst begeistert über

die harten, spannenden und fairen Rennen.

Nach einer Woche Rennpause traf man sich dann

auf der altbewährten Zweitaktstrecke des MSV

Lahnberge in Wolfshausen. Rennleiter Armin Bolz

hatte einmal mehr geladen, um den DMV BRC MX

2-Takt Cup ins Programm aufzunehmen. Wer gedacht

hatte Enrico Jache sei nur ein Gaststarter gewesen,

der wurde in Wolfshausen überrascht. Der

aus Jeetze stammende 26-Jährige hatte sich bereits

ab der Saisonhalbzeit in den Cup eingeschrieben,

um im weiteren Verlauf fleißig Punkte zu sammeln.

Im Qualifikationstraining sicherte er sich zunächst

einen weiteren MAXXIS-Best-Qualified-Reifen vor

Mikus, Herzberg und A-Lizenzler Patrik Bender.

Jache überzeugte auch im ersten Lauf auf einer für

ihn neuen Strecke, die nach eigenen Aussagen wieder

optimal für die Zweitakter ausgelegt war. Patrick

Bender, für den Wolfshausen nur einen Katzensprung

entfernt von seiner Heimatstrecke in

Langgöns entfernt liegt, kam als Zweiter ins Ziel,

während sich Christian Herzberg unbeirrt davon

machte und mit genügend Abstand auf Tom Pölderl

auf dem 3. Rang im Ziel sah. Nahezu das gleiche Bild

in Lauf 2. Einziger Unterschied der Holeshot. Im ersten

Lauf ging dieser an Patrik Bender während Patrick

Zipf der zweite Start-Sieger wurde. Zipf führt

50

MCE

August '16


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damit nun auch deutlich die Shoei-Holeshot-Gesamtwertung

an, für die am Jahresende ein nagelneuer

Helm ausgeschrieben ist. Das Podium besetzten

in Wolfshausen somit Enrico Jache vor

Christian Herzberg und Tom Pölderl. Bender wurde

als A-Lizenzler mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet.

Thomas Haas bekam nach seiner Verletzung zu

Beginn des Jahres noch einmal den Preis des besten

125er Fahrers in der Tageswertung: „TOUGHEST

FIGHTER ON 125 ccm“ – den Alex-Daum-Memorial-

Pokal. Kevin Mikus, der den Preis schon mehrfach

innehatte (Tagesrang 5) startete auf einer 250er

Honda. Haas wurde Zehnter der Tageswertung.

Im oberbergischen Bielstein wurde im Rahmen der

ADAC MX Masters dann bereits in der Folgewoche

das siebte von zehn Rennen der laufenden Saison

gefahren. Hier wurde sowohl das freie als auch das

Qualifikationstraining bereits am Samstag ausgetragen,

während am Sonntag ein Warm-up sowie

die Rennen auf dem Zeitplan standen. Für Jache ein

gewohntes Umfeld, auch wenn er aus der Vergangenheit

die 450er Bikes im Rahmen der Masters-

Klasse gewohnt war, hatte er sichtlich Spaß auf seiner

150er KTM. Durch die vielen Auf-und Abfahrten

auf dem Bielsteiner Waldkurs hatte Christian Herzberg

über die Dauer des Qualifyings die Nase vorn.

Zudem nieselte es während der 20 Minuten des

Trainings, was die Strecke rutschig machte und seine

250er Yamaha bevorteilen sollte. Als Herzberg

nach Ablauf der Zeit bereits die Strecke verlassen

hatte, ertönte durch den Lautsprecher allerdings

noch eine neue Bestzeit im ersten Sektor der Strecke.

Gespannt wartete man im Ziel auf Enrico Jache,

der in allerletzter Sekunde noch die Pole-Zeit setzte

und Christian Herzberg etwas die zuvor glückliche

Miene vom Gesicht zog. Ein weiterer MAXXIS Reifen

für Jache!

Am Rennsonntag hatten die Piloten der deutschen

Zweitaktmeisterschaft die Ehre, den Tag mit dem

Warm-up zu eröffnen und man rechnete durch starke

Regenfälle am Vorabend mit einer matschigen

Bahn. Die Streckenbauer um Peter Breininger und

Jürgen Mauer hatten allerdings ganze Arbeit geleistet

und am Morgen noch alles „unbrauchbare“ an

Dreck von der Strecke geschoben und damit in eine

glatt gezogene Bahn mit griffigstem Boden verwandelt.

Spaß pur!

Der erste Lauf auf dem anspruchsvollen Waldkurs

konnte bei ebenfalls besten Bedingungen durchgeführt

werden. Gerrit Knipprath konnte sich nach seinem

ersten Holeshot des Jahres zwei Runden lang

an der Spitze halten, bevor abermals Enrico Jache

die Führung übernahm und diese bis auf 17 Sekunden

ausbaute. Patrick Zipf, der nach Wolfshausen

den 2. Platz in der Gesamtwertung übernommen

hatte, sicherte sich Platz 3 und besetzte damit das

Podium der Lauf-Siegerehrung. Für Tom Pölderl (P4)

und Robin Goldammer (P5) zählt das Rennen nahezu

schon als Heimrennen, beide sind die Strecke

doch schon aus dem NRW-Cup gewohnt. Beide erwähnten

nochmals die Fairness der Fahrer untereinander,

die den Cup immer wieder ausmachen. Dies

bekam auch Herzberg im Guten zu spüren. Er stürzte

weniger Meter nach dem Start und kam nur als

Sechsundzwanzigster aus der ersten Runde wieder,

kämpfte sich in den folgenden Runden über die

Plätze 20, 13, 11, 10 und letztlich Platz 9 an der Zeitnahme

vorbei. Zwei Runden vor Schluss musste er

sein Motorrad allerdings in Folge des Sturzes mit einem

gebrochenen Rahmenheck abstellen. Nur kurz

nach dem Lauf fanden sich mehrere der Yamahafahrer

am Lager des amtierenden Meisters ein, um ihm

Hilfe anzubieten und standen mit Ersatzteilen bereit.

Das gibt es wohl nur bei der „Zweitakt-Cup-Family“,

wie man den Cup intern schon bezeichnet.

Trotz kompletter Reparatur blieb ihm aber keine

Möglichkeit zur Revanche, war es doch der erste

Nuller von Herzberg in 28 (!) Läufen. Überschattet

und beendet wurde die bis dahin perfekte Veranstaltung

des MSC Bielstein allerdings durch einen

tragischen Unfall während der Läufe zur Masters-

Klasse. Mit diesem traurigen Ereignis verabschiedete

sich der Cup in aller Stille in eine kleine Sommerpause

bis zum 21. August in Aufenau, von wo

aus es dann über Gerstetten Schlag auf Schlag zum

Saisonfinale in Werl geht.

• Text: Robin Hannes; Foto: Florian Hofer

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 4. Lauf - Schkölen - 11./12.6.2016:

Gesamtergebnis:

1. Christian Herzberg, Yamaha; 2. Enrico Jache, KTM; 3. Patrick Zipf,

Husqvarna; 4. Gerrit Knipprath, KTM; 5. Dennis Sandner, Suzuki;

6. Lukas Streichsbier, Husqvarna; 7. Kevin Mikus, Honda; 8. Martin

Kotzan, Kawasaki; 9. Thomas Berger; 10. Steffen Meininger, Honda.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 5. Lauf - Wolfshausen - 25./26.6.2016:

Gesamtergebnis:

1. Enrico Jache, KTM; 2. Patrik Bender, KTM; 3. Christian Herzberg, Yamaha;

4. Tom Pölderl, KTM; 5. Kevin Mikus, Honda; 6. Marvin Heyner,

Honda; 7. Tobias Piening, Yamaha; 8. Danny Borrmann, Suzuki;

9. Thomas Berger, Yamaha; 10. Thomas Haas, Yamaha.

DMV BRC MX 2-Takt Cup - 6. Lauf - Bielstein - 2./3.7.2016:

Ergebnis:

1. Lauf: 1. Enrico Jache, KTM; 2. Gerrit Knipprath, KTM; 3. Patrick Zipf,

Husqvarna; 4. Tom Pölderl, KTM; 5. Robin Goldammer, Suzuki; 6. Kevin

Mikus, Honda; 7. Lukas Streichsbier, Husqvarna; 8. Marvin Heyner,

Honda; 9. Martin Kotzan, Kawasaki; 10. Dennis Sandner, Suzuki.

Stand (nach 7 von 10 Veranstaltungen): 1. Herzberg, 217 Punkte;

2. Zipf, 195; 3. Mikus, 165; 4. Hummel, 131; 5. Knipprath, 123; 6. Jache,

122; 7. Piening, 117; 8. Berger, 101; 9. Streichsbier, 97; 10. Sandner,

94.

51

MCE

August '16


MOTOCROSS: DAMCV HOF

Damenklasse am Samstag:

Emmy Schepmans (36)

Fiona Hoppe (969)

Jenny Lauff (243)

Alina Jakobs (315)

Ann Kathrin Veit (271)

Claudia Perdieus (21)

Hof/Westerwald

Wetterkapriolen

Es sollten zwei DAMCV-Rennen kurz hintereinander werden, die die eifrigen

Teams des MSC Hof und des MCC Windeck-Hurst in wochenlanger Arbeit auf der

Stadioncrossstrecke im Westerwald vorbereitet hatten.

Das erste Rennwochenende bot wettertechnisch zwei grundverschiedene Tage

und damit auch unterschiedlichste Streckenbedingungen. Das zweite Rennwochenende

– zwei Wochen später – fiel dann buchstäblich ins Wasser. In der

Nacht auf Samstag zog ein heftiges Unwetter mit Starkregen über den Westerwald

und setzte die Strecke in Hof und das Umfeld stellenweise tief unter Wasser.

Rennleitung und Veranstalter haben alles versucht und die verschiedensten

Optionen abgewogen, mussten dann aber das Rennen absagen. Es bestand einfach

keine Möglichkeit, die Strecke zeitnah befahrbar zu machen.

Beim ersten DAMCV-Rennwochenende der beiden Clubs hätten die beiden Tage

kaum unterschiedlicher sein können. Samstags trocken, sonnig, die technisch

anspruchsvolle Strecke hart, staubig, schnell. Dann in der Nacht stundenlanger

Regen, am nächsten Morgen die Bahn tief, matschig, rutschig und schwierig zu

fahren.

Und die erste Kurve hatte es an beiden Tagen in sich. Da wurden Sieger gemacht

und Rennen verloren. Denn wenn über 40 Fahrer gleichzeitig um diese enge

Linkskurve kurz nach dem Start wollen, sind Hakeleien vorprogrammiert.

Einer der Pechvögel des ersten Rennwochenendes war Uwe Jordine. Im zweiten

Lauf der Senioren lieferte er sich ein äußerst spannendes Duell mit Thorsten

Pehl. Jordine führte mit knappem Vorsprung – bis kurz vor Schluss. Dann, sieben

Meter vor dem Ziel, in besagter heikler Kurve, gab es eine Kollision mit einem

zu überrundenden Fahrer. Er stürzte, Pehl zog vorbei, Uwe Jordine blieb

„nur“ noch Platz 2. Auf den 3. Rang fuhr Sebastian Bauten vor Thomas Frohrath

und Christoph Schweitzer.

Nicht minder spannend der zweite Start bei den Veteranen. Luc Perdieus, Hubert

Heck und Peter Patzer waren direkt vorne, Patzer stürzte in Kurve 1 und

musste das Feld von hinten aufrollen. Zuerst gab es noch ein spannendes Duell

zwischen Heck und Perdieus, doch dann konnte der eine den anderen abhängen

und Perdieus gewann mit großem Abstand. Dahinter ebenfalls mit viel Vorsprung

vor dem Rest des Feldes Hubert Heck auf Platz 2 vor Illka Schütz, Gerhard

Arnhold und Berthold Kamps, Peter Patzer kämpfte sich noch auf Rang 14 vor.

Spannung auch bei den Damen. Hier lagen Maren Ruiters, Emmy Schepmans

und Fiona Hoppe vorne. Dann stürzte Hoppe. Die 15-jährige kämpfte sich in einer

atemberaubenden Aufholjagd wieder durch das ganze Feld vor und schaffte

es im Endspurt sogar noch, Emmy Schepmans wenige Runden vor Schluss einzuholen.

Auf Platz 4 fuhr Claudia Perdieus vor Katrin Herff und Julia Blatter.

Einen starken Auftritt in Hof hatte in der Klasse MX2 National der junge Jannik

Schmitz. In Lauf 1 fuhr er auf Rang 2, den zweiten Lauf konnte der 15-Jährige gewinnen.

Das machte in der Tageswertung Rang 1 für Schmitz vor Kevin Herwix,

Sven Potratz, Alexander Moench und Luca Herwix.

Dann kam das zweite Rennwochenende: War das ein Unwetter, was da in der

Nacht von Freitag auf Samstag über den Westerwald zog. Eine unvorstellbare

Regenmenge prasselte auch auf die Strecke des MSC Hof nieder und setzte das

Gelände stellenweise tief unter Wasser. Und das ganz kurz vor dem zweiten

DAMCV-Rennwochenende, das der MCC Windeck-Hurst und der MSC Hof gemeinsam

auf der Stadioncrossstrecke im Sandbahn-Oval in Hof ausrichten wollten.

Selbst die intensiven Versuche der beiden veranstaltenden Vereine, das

Wasser mit schwerem Gerät zu entfernen, brachten nichts mehr. Der Boden war

vom vielen Regen der letzten Wochen so gesättigt, dass er kein weiteres Wasser

mehr aufnehmen konnte. Unmöglich für die eifrigen Helfer, die im Vorfeld bestens

präparierte Strecke noch trocken zu legen. Zumal es immer wieder regnete

und für beide Tage weitere heftige Regenfälle angesagt waren.

Die Verantwortlichen beider Vereine und der DAMCV-Rennleitung berieten intensiv

und prüften die verschiedensten Optionen, bevor man dann gemeinsam

entschied: Das gesamte Rennwochenende muss leider abgesagt werden.

Die Vereine und der DAMCV werden nach einem Ersatztermin suchen und diesen

kurzfristig bekanntgeben. • Text u. Fotos: Guido Barth

Alle Ergebnisse wie immer auf damcv.de

52

MCE

August '16


National MX 2: Die heikle erste Kurve sturzfrei überstanden, geht es über den Table vor

dem Jurybus. Der Tagessieg ging an Jannik Schmitz vor Kevin Herwix und Sven Potratz

Interklasse: Alex Farkas (729) geht in die erste Kurve, dahinter Julian Horsch (162),

Tim Baumann (264) und Pascal Proenen (726)

DAMCV-Motocross - 3. Lauf - Hof - 11./12.6.2016

Gesamtergebnisse:

11.6. - Junioren Open: 1. Jürgen Kexel; 2. Dirk Freudendahl;

3. Mario Steiner; 4. Fillipos Paoazoglou;

5. Nico Tücks.

85 ccm Senioren: 1. Carl Ostermann; 2. Jan Krug;

3. Tim Schulte; 4. Fabian Trossen; 5. Robin Knuf.

50/65 ccm: 1. Leopold Lichey; 2. Jan Schulte;

3. Morris Molitor; 4. Arne Berscheid; 5. Daniel Röhrig.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Luc Bellersheim;

3. Timo Rose; 4. Oliver Jüngling; 5. Leon Patrick

Niga.

Jugend MX2: 1. Jan Horst; 2. Nico Wester; 3. Kevin

Kern; 4. Jakob Scheulen; 5. Pascal Keller.

Senioren: 1. Thorsten Pehl; 2. Uwe Jordine; 3. Sebastian

Bauten; 4. Thomas Frorath; 5. Christoph

Schweitzer.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Illka Schütz; 3. Hubert

Heck; 4. Berthold Kamps; 5. Thomas Beuer.

Damen: 1. Maren Ruiters; 2. Fiona Hoppe; 3. Emmy

Schepmans; 4. Claudia Perdieus; 5. Katrin Herff.

12.6. - Junioren MX2: 1. Benjamin Unruh; 2. Dirk

Masson; 3. Julius Valter; 4. Nico Kasas; 5. Marco

Guhlke.

50/85 ccm Junioren: 1. Konrad Fuchs; 2. Lukas

Eich; 3. Lenn Borutta; 4. Justin Heimann; 5. Joe Radermacher.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Peter Werner; 3. Stephan

Thiel; 4. Wilhelm Lutz; 5. Christian Wieczorek.

Youngtimer: 1. Marko Arnhold; 2. Christoph

Schweitzer; 3. Fabian Fischer; 4. Gerhard Arnhold;

5. Thomas Beuer.

National MX2: 1. Jannik Schmitz; 2. Kevin Herwix;

3. Sven Potraz; 4. Alexander Mönch; 5. Luca Herwix.

National Open: 1. Thorsten Pehl; 2. Marc Buchner;

3. Alexander Schöller; 4. Patrick Lorenscheit;

5. Lucas Hehl.

DAM Inter MX2: 1. Lukas Platt; 2. Christoph Selent;

3. Tim Wirtz; 4. Jan Horst; 5. Kevin Kern.

DAM Inter Open: 1. Steve Dosquet; 2. Hendrik

Nassheuer; 3. Pascal Proenen; 4. Alexander Farkas;

5. Kevin Wessels.

National MX2:

Kevin Herwix (14) geht in

Führung vor Jakob Scheulen (30)

und Jannik Schmitz (33)

Bei den Veteranen geht Luc Perdieus (119)

in Führung, dahinter Hubert Heck (19),

Berthold Kamps (711) und Ludwig Reuter (57)

MOTOCROSS

Elsdorf

MSC Arnoldsweiler, A61 Abzw. Bergheim

6./7. August

www.msc-arnoldsweiler.de

jacki.cbr@web.de, nc-memmerhe4@netcologne.de

MOTOCROSS

Weilerswist

MCC Weilerswist, A61 Weilerswist

13./14. August

www.MCC-Weilerswist.de

nc-thelenwo6@netcologne.de

MOTOCROSS

Ohlenberg

MCC Ohlenberg, A3 Bad Honnef-Linz

20./21. August

www.mcc-ohlenberg.de

W.brassel@mcc-ohlenberg.de

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren

MX2 Jugend - Ex Jugend,

Damen, Senioren, Veteranen,

Open Junioren

Sonntag 85 Jun., Twin-Shock/Youngtimer

MX2 Junioren

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2+Open)

IMBA-EM Seitenwagen

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren

MX2 Jugend - Ex Jugend,

Damen-Pokal, Senioren, Vet.

Twin-Shock + Youngtimer

Open Junioren

Sonntag 85 Junioren, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2/Open)

Seitenwagen, IMBA-EM Ladies

Samstag PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren

MX2 Jugend - Ex Jugend, Damen

Senioren, Veteranen, Open Jun.

Sonntag 50/85, Twin-Shock

+ Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National

Intern. DAM (MX2/Open - Pok.)

Seitenwagen-Pokal?

IMBA-EM MX1/Open

53

MCE

August '16


MOTOCROSS: DJMV

Reutlingen

Wochenende

der Gegensätze

Am 2. Und 3. Juli 2016 wurde erstmalig

in der Geschichte des DJMV

auf der berühmten Motocrossstrecke

des 1. RMC Reutlingen eine

gemeinsame Rennveranstaltung

mit dem BW-Cup ausgetragen.

Doppelsieg für Elias Stapel

Als am Freitagnachmittag/-abend die meisten Jugendfahrer

mit ihren Familien anreisten, wurden sie

von sommerlichen Temperaturen und einer bestens

präparierten Strecke erwartet. Doch leider fing

nachts der Regen an und es schüttete wie aus Kübeln.

Damit begann das Rennwochenende am Samstag

mit großem Fragezeichen. Nachdem die 85er und

85er Junioren massivste Probleme hatten, sich bei

ihren beiden Trainings durch den Schlamm zu

kämpfen, wurde kurzfristig beschlossen, die vormittäglichen

Trainings der 65er und 50er abzusagen

und stattdessen die beiden jüngsten Klassen

erst nach dem Mittagessen ein Training und nur ein

Rennen absolvieren zu lassen.

Daher wurden die Rennläufe der beiden 85er Klassen

mit Spannung erwartet. Bei den „älteren“ 85ern

konnte sich Lukas Riedißer wieder einen Doppelsieg

holen. Malik Schoch musste hart kämpfen, da

er in einer Kurve über den Anlieger gerutscht war

und einige Zeit verloren hatte. Er konnte sich aber

wieder auf Platz 2 vorarbeiten und sich in beiden

Läufen den 2. Platz sichern. Der Drittplatzierte in

beiden Läufen, Loris Zimmermann, hatte im ersten

Lauf Nina Baumgärtner und im zweiten Lauf Luis

Braitsch im Nacken und durfte sich keinen Fehler erlauben.

Bei den 85er Junioren dominierte Collin Wohnhas

mal wieder beide Läufe und er führt somit souverän

die Meisterschaft an. Cevin Kröner konnte aber weiterhin

den 2. Platz in der Meisterschaft verteidigen,

da er sich durch einen hervorragenden ersten Lauf

in der Tageswertung hinter Wohnhas einreihen

konnte. Dritter in der Tageswertung wurde Nick Wiegand.

Dann fuhren die 65er ans Startgatter. Wie kommen

die Fahrer mit den kleinen Reifen in dem tiefen

Matsch zurecht oder fahren sie sich gleich fest?

Überraschend gut und schnell waren die Jungs und

Mädels unterwegs. Henry Obenland und Benedict

Weiß hatten die besten Starts, aber schnell zog

Gaststarter Lukas Baumann an ihnen vorbei. Justin

Rock versuchte an Benedict vorbeizuziehen und

musste aber dem Matsch Tribut zollen und rutschte

weg. So hieß bis zur vorletzten Runde das Dreigestirn

an der Spitze Lukas Baumann, Henry Obenland

und Benedict Weiß. Justin Rock konnte in der

vorletzten Runde einen Ausrutscher von Benedict

nutzen und sicherte sich Platz 3 in der Tageswertung.

Nachdem die 65er schon ganz gut mit den ungünstigen

Bedingungen zurechtkamen, gingen die allerjüngsten

Fahrer und Fahrerinnen zuversichtlich an

den Start. Schon beim Start zeigte sich, wer mit den

widrigen Bedingungen zurechtkam. Gaststarter

Nick Heindl führte das Feld souverän an. Lange lag

Aaron Kowatsch auf Platz 2, da dieser aber bei einer

Überrundung wegrutschte, konnte sich Max-Werner

Breuer den Platz vor Aaron auf dem Treppchen sichern.

Die drei konnten dann auch ganz relaxed das

Rennen zu Ende fahren, da die folgenden Fahrer

große Probleme mit den Bedingungen hatten und

erst zwei Minuten nach den ersten drei Jungs die

Zielflagge sahen.

Benedict Hauck siegessicher beim Start zum 2. Lauf

54

MCE

August '16


Marco Fleissig führt weiterhin die Meisterschaft an

Am Sonntag spielte dann endlich der Wettergott

wieder mit. Die Strecke hatte genügend Zeit, um abzutrocknen

und somit konnten sich die Damen und

großen Klassen über beste Bedingungen freuen.

Janina Lehmann gewann souverän beide Läufe der

MX Ladies Klasse. Carolin Fitus bog im ersten Lauf

falsch ab und musste sich nach vorne kämpfen,

konnte dann aber die Ziellinie als Dritte hinter Anna-Lena

Weinmann überqueren. Im zweiten Lauf

drehte sie dann den Spieß um und kam als Zweite

vor Anna-Lena ins Ziel. Durch den besseren zweiten

Lauf konnte sich Fitus aber in der Tageswertung

punktgleich vor Anna-Lena Weinmann den Pokal als

Zweitplatzierte holen.

Wieder einmal dominierte Günter Schönburg die

Senioren. Auch in Reutlingen konnte er einen Doppelsieg

verbuchen. In beiden Läufen holte sich Jürgen

Häußler den 2. und Rainer Schönecker den

3. Platz.

Das oberste Treppchen bei den MX2 Junioren konnte

Ruben Schmid erklimmen. Allerdings musste er

dafür hart kämpfen. Im ersten Lauf hielt Paul Nuoffer

dagegen und im zweiten Lauf führte Henry

Schönburg das Rennen anfangs an. Definitiv waren

das sehenswerte Fights in beiden Läufen.

Wie immer ging es in der MX2-Klasse eng zu. Für

spannende Fights sorgten Elias Stapel, Marco Fleissig,

Marco König und Mark Scheu. Elias Stapel

konnte sich beide Laufsiege holen. Das Quäntchen

Glück hatten Marco Fleissig und Marco König, die

sich in der Tageswertung Platz 2 und 3 holten.

Chris Blessing sicherte sich bei der MX1 gleich in

beiden Läufen den Holeshot. Er konnte im ersten

Lauf dem Druck von Marcel Kaltenbach, Marlon

Hess und Nico Joannidis aber nicht standhalten.

Marlon Hess konnte sich Platz 2 vor Daniel Köder erkämpfen,

da Joannidis stürzte. Im zweiten Lauf zog

Benedikt Hauck schnell an Chris Blessing vorbei

und konnte einen guten Vorsprung vor Marcel Kaltenbach

herausfahren. Somit hieß es schließlich

auch in der Tageswertung Platz 1 für Marcel Kaltenbach,

Platz 2 für Benedikt Hauck und Platz 3 für Daniel

Köder.

Alles in allem war es wieder eine gelungene Veranstaltung

und eine tolle Premiere beim 1. RMC Reutlingen.

Detaillierte Informationen und Ergebnisse:

www.djmv.de

• Text: Silke Weiß; Fotos: Ralf Müller (PMP)

Betra abgesagt

Leider musste das DJMV-Rennen am 18. und 19. Juni

in Betra abgesagt werden.

Die starken Regenfälle der vorangegangenen Woche

und die daher stark aufgeweichte Strecke ließen

keine andere Möglichkeit zu.

Alle Fahrer konnten rechtzeitig informiert werden,

sodass niemand umsonst anreisen musste.

Ob es einen Nachholtermin geben wird, stand bei

Redaktionsschluss noch nicht fest.

Wieder volles Fahrerfeld bei den Senioren

55

MCE

August '16


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

VOLLE BANDBREITE

In den letzten Wochen standen wieder einige Events für die Kiedrowski-Racing-

MX-Fahrer auf dem Programm – hier die Topfünf-Ergebnisse: Beim Norddeutschen

ADAC-Motocross-Cup liegt Jannes Wittig nach den Veranstaltungen in

Hansühn und Klein Pretzier auf dem 1. Platz bei den 65ern, während Husqvarnafahrer

Maik Ladwig sich den 3. Rang bei den Senioren gekrallt hat. Bei den Oldies

brannte Jens Zeidler in Hansühn auf seiner Yamaha ein wahres Feuerwerk

ab und holte einen Doppelsieg – in der Gesamtwertung liegt er aktuell auf Platz

5. Gleich zwei Podiumsfahrer gibt es in der Open-Klasse – hier liegen Sven Kiedrowski

und Martin Scheuch auf den Plätzen 2 und 3. Beim Niedersachsen-Cup

liegt Frank Rudolf nach den Rennen in Emmen und Halbemond auf dem 2. Platz

bei den Oldies, Junior Lasse Rudolf hat sich auf den guten 4. Platz bei den Lites

(MX2) gekämpft und Tochter Nieke Rudolf belegt den starken 3. Platz bei den Damen,

gefolgt von Giana Markowski auf Rang 4.

Auch für die Endurofahrer im Team Kiedrowski Racing ging es in den letzten Wochen

mehrfach zur Sache ... und der „Sommer“ bot die komplette Bandbreite –

trocken und staubig in Steinitz, dafür dann nass und tief im Hoope Park! Hier die

Topten-Ergebnisse der Kiedrowski-Racing-Teamfahrer: In Steinitz holte Mike

Uhe den 3. Platz bei den Sportfahrern (Klasse 1), gefolgt von Tom Bahlke auf

Platz 4 und Jan-Hendrik Lessen auf Rang 8. Bei den Fortgeschrittenen (Klasse 2)

belegten Karsten Brockmann und Danny Materne die Plätze 4 und 5, während

Tobias Dreyer sich bei den Einsteigern (Klasse 3) auf den 3. Platz kämpfte.

Die Jugendklasse dominierten Chrischan Müller und Lennart Marwede auf den

Plätzen 1 und 2, aber auch der Sieg bei den Senioren ging wieder an einen Kiedrowski-Racing-Fahrer.

Lars Baumgartner siegte klar – gefolgt von Bernd Schulze

auf Position 3 und Mirko Luckhaus auf Platz 10. Sven Kiedrowski war mit der

701er Husqvarna-Enduro am Start, um herauszufinden, ob man mit dem Bike so

etwas überhaupt durchziehen kann ... und sorgte für großes Staunen.

„Natürlich fährt man mit der ’Großen’ ruhiger und man muss sich an einigen

Stellen auch wirklich zurücknehmen, aber ... es geht! Es ging sogar so gut, dass

ich den 5. Gesamtrang von insgesamt 265 Startern mit der 701er einfahren konnte!“

Interessant ist hierbei auch die Rundenzeit – die Tagesbestzeit für eine Runde

lag bei 6,26 Minuten, Svens Rundenbestzeit auf der 701er lag bei beachtlichen

6,31 Minuten.

Ein neues – wenn auch bekanntes – Gesicht gab es erstmals in Steinitz auf der

Strecke zu sehen. Annika Suhr fuhr ihren ersten Wettbewerb und meisterte diese

Aufgabe mit Bravour! Zwei Stunden komplett durchgezogen und dabei noch

gut 20 Fahrer hinter sich gelassen ... Hut ab – klasse gemacht!

In Hoope kamen dann die Schlammspezialisten zum Zug. Philip Neumann

glänzte in der Klasse 2 mit dem 5. Platz und in der Jugendklasse drehte Lennart

Marwede den Spieß wieder um ... Platz 1 für ihn und Platz 2 für Chrischan Müller.

In der Klasse 1 kämpfte sich Tom Bahlke wieder auf Platz 4, Marvin Goll holte

sich Rang 10. Lars Baumgartner siegte erneut bei den Oldies und Thomas Illert

und Till Kutzinski belegten mit den Plätzen 8 und 10 ebenfalls gute Topten-Ergebnisse.

Zu guter Letzt führt das Team Kiedrowski Racing auch die Teamwertung

an ... weiter so!

Alle Teamfahrer können sich schon mal den 30. und 31. Juli 2016 ganz fett in den

Kalender eintragen, denn dann geht es zum Sommercamp 2016 in den MX Park

Plate bei Schwerin!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile nutzen,

die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat! Nicht nur die

Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams kann sich sehen lassen –

so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener

Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen 2016er Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-F/WR oder

Honda CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer top Konditionen und

interessante Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support

– vor allem für Enduro-DM-/Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer!

Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000 Quadratmetern

der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland,

Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und GasGas-

Händler. Im Juni 2015 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt für Norddeutschland

eine weitere starke Marke hinzugekommen. Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing eine

Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen können. Perfekt

für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

Rockstar Energy Drink • BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Offroad-Wash

(www.pro-offroad-wash.com) • ZAP-Technix • Silentsport • Ron und

Dave vom Foliencenter Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung

ermöglichen, auch optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

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www.kiedrowski-racing.de • www.husky24.de

Teambuddy-Support für Marvin

Goll und Tom Bahlke

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MCE

August '16


Krasse Bedingungen in Hoope ...

Annika Suhr – klasse gemacht!

Maik Ladwig – Platz 3 bei den Oldies

Sven Kiedrowski –

Sensation mit der 701

Martin Scheuch – stark unterwegs!


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: VENUSBERG

Die Strecke in Venusberg

sorgte für große Begeisterung

im Fahrerlager

Chris Gundermann triumphiert

beim Debüt in

Venusberg

Top-Einstand am Venusberg

Einen tollen Einstand feierte der Venusberg in der deutschen Cross-Country-Szene. Der dritte Lauf der MAXXIS Cross Country Meisterschaft bot

echten Offroadfans alles – Spitzenstrecke, perfekte Organisation des MSC Mittleres Erzgebirge und beste Stimmung.

Die Vorzeichen vor dem Venusberg-Wochenende

waren eigentlich nicht besonders vielversprechend.

Die ganze Woche über hieß es in weiten Teilen

der Republik Land unter. Und so ließen etliche

Piloten ihre Maschine im Stall. Sechshundertfünfzig

Teilnehmer hatten sich aber trotz der Wetterprognosen

in das Abenteuer gestürzt.

Das Erzgebirge ist in Europa legendär für hartes

Offroad-Gelände und so versprach auch der GCC-

Lauf einer der anspruchsvollsten des Jahres zu werden.

Wurde er auch, allerdings ohne die Teilnehmer

zu überfordern. Am Ende gab es viele glückliche

Gesichter und großes Lob für die ausgewogene,

echte Offroadstrecke mit ihrem Steinfeld als

Highlight. Optimal ausgesteckt, flüssig und abwechslungsreich

waren die Attribute, die von den

Fahrern am Ende genannt wurden. Und auch Serienpromoter

Baboons zollte dem Orga-Team rund

um Peter Thiel von Enduro-Fleischer großes Lob.

Noch einen Tag vor dem Rennen war die Strecke auf

natürliche Weise gewässert worden. Am Samstagmorgen

lachte aber bereits die Sonne. Die Oldies

nutzten das für ihren ersten Venusberg-Trip bei

rund 20 Grad und perfekten Bedingungen. So ging

das den ganzen Samstag über alle Klassenläufe

hinweg weiter – bis zum letzten Lauf, als dann

doch etwas Regen einsetzte. „Du bist hier im Erzgebirge,

sicher ist hier nichts“, so die Aussage eines

Einheimischen dazu.

Der nächste Morgen, der Sonntag, wartete mit bewölktem

Himmel auf, dafür wurde es wärmer, aber

es blieb den ganzen Tag über trocken. Spätestens

jetzt mussten sich alle, die des Wetters wegen zu

Hause geblieben waren, ärgern.

Beim ersten Lauf des Tages packte zuerst Richart

Schmidt das Messer aus und gewann den Holeshot

in der Pro-Klasse der Quads. Die Führung hielt allerdings

nicht lange. Kevin Ristenbieter, derzeit unangefochten

Führender in der Serie, setzte sich an

die Spitze vor Schmidt und Damian Rajczyk. Die

Claims waren damit abgesteckt und veränderten

sich bis zum Zieleinlauf nicht mehr. Bei den ATVs

siegte Jürgen Gröpl.

Ja, es gibt auch andere Sieger als Kornel Nemeth.

Das ist das unerwartete erste Fazit nach dem Finallauf

der Profis am Sonntagnachmittag: Den Holeshot

holte sich zunächst Christian Weiß mit einer

halben Radlänge vor Kevin Zdon. Doch schon nach

einer Runde hatte Chris Gundermann die Führung

übernommen. Bis ins Ziel sollte der Yamahafahrer

die auch nicht mehr hergeben. Nach einer halben

Stunde hatte sich Nemeth auf den 3. Platz vorgekämpft,

kurzzeitig sogar noch vor Weiß auf den

2. Platz. Doch der ungarische Seriendominator laboriert

schon länger mit Rücken und diesmal aktuell

ganz besonders. Trotzdem trat er an, um sich

noch möglichst viele Punkte zu sichern. Doch das

gesamte Rennen über merkte man „Cory“ das Handicap

an. Am Ende setzte sich Gundermann klar

durch, gefolgt von KTM-Fahrer Weiß. Der ungewohnte

3. Platz am Podium blieb für Nemeth.

In der Advanced-Klasse war die Hackfolge relativ

schnell bestimmt. Der erst 16-jährige Domenico Felici

siegte deutlich vor Miro Rether und Michael

Röhrl. Damit führt der Husqvarnafahrer die Meisterschaft

deutlich an, nachdem man für dieses Jahr

die Experts und Advanced zusammengelegt hat.

Zweites Fazit: Venusberg hat Potenzial zu einer

neuen „Groß-Location“ für die Cross-Country-Community.

Allen Beteiligten hat die Arbeit im Erzgebirge

Spaß gemacht.

Alle Ergebnisse auf: XCC-Racing.com

• Fotos: Angelina Graser

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MCE

August '16


Christian Weiß (2) belegte

am Ende Rang 2

(hier im Zweikampf mit

Kevin Zdon)

Richart Schmidt sichert

sich wie schon in Walldorf

Platz 2

Domenico Felici feierte

einen überlegenen Sieg

in der Advanced-Klasse

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MCE

August '16


NOTIZEN ENDURO-WM: HEINOLA/FIN

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MCE

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Matt Phillips rückte das Ergebnis am Sonntag wieder gerade


Eero Remes mit fokusiertem Blick – einen

Tagessieg konnte er bei seinem Heim-GP

verbuchen

Remes zieht mit Phillips gleich

Eero Remes (TM) machte am ersten Fahrtag seines Heimrennens genau das, was seine Rivalen

nicht wollten, viele aber vorhersagten. Der Finne setzte sich im EnduroGP durch, gewann fünf

von neun Sonderprüfungen und fuhr den Klassensieg ein. Schnell und konsequent, lautete

das Motto des schnellen Finnen und das setzte der amtierende E1-Weltmeister perfekt in die

Tat um. Mit einem Vorsprung von 24 Sekunden auf den Briten Steve Holcombe (Beta) und 31,8

auf dessen Landsmann Nathan Watson (KTM) erreichte Remes das Ziel nach etwas mehr als

58 Minuten reiner Prüfungszeit. Ein Tagessieg mit einem netten Nebeneffekt, denn Remes

setzte sich damit an die Spitze der EnduroGP-Meisterschaft.

„Es war ein großer Tag für mich“, erklärte Remes.

„Zu gewinnen und gleichzeitig die Führung in der

WM-Wertung zu übernehmen, da ist es schwer, einen

besseren Tag zu haben. Ich bin gut gestartet

und habe sofort hart gepusht. Alles ging gut, ich

habe kaum Fehler gemacht und ich hoffe nun, Tag

2 wird ebenfalls so verlaufen.“ Um es vorwegzunehmen,

der zweite Tag ging aus Sicht des Finnen

nicht ganz gut aus, doch dazu gleich mehr.

Verfolgt wurde Remes den gesamten ersten Tag

über vom britischen Duo um Steve Holcombe und

Nathan Watson. Der Finne wehrte jedoch sämtliche

Angriffe der beiden ab und speziell Holcombe

musste gegen Ende der Renndistanz aufpassen,

seinen 2. Platz nicht an den immer schneller werdenden

Watson abzugeben. Knappe acht Sekunden

lagen die Briten auseinander und beeindruckten

wieder einmal durch ihre Leistung. Immerhin

befinden sich sowohl Holcombe als auch Watson in

ihrer ersten kompletten Saison bei den großen

Jungs der Enduroszene. Zwar kamen beide ein wenig

langsam in Schwung und verschliefen die ersten

Prüfungen dezent, dafür drehten sie später so

richtig auf. „Ich war ein wenig besorgt nach dem

ersten Enduro-Test, denn ich hatte nicht das Gefühl,

dass ich gut gefahren bin. Letztendlich hat es

doch gepasst, aber ich musste ziemlich hart pushen,

um die Platzierung zu halten. Die Tests waren

wirklich technisch und haben sich von Runde

zu Runde verändert.“ Was Steve Holcombe in seinem

Statement beschrieb, wurde für viele Piloten

zu einem echten Problem. Denn die schwierige

Streckenführung und besonders der mit Felsen

übersäte finnische Enduro-Test hatten es in sich.

Hier gerieten selbst gestandene Haudegen ins

Straucheln. Schwer hatten es auch die Motocrossspezialisten

in Finnland, da der MX-Test eigentlich

auch als Enduro-Test hätte durchgehen können.

Die Finnen nehmen „Enduro“ eben noch wörtlich!

Erstaunlich daher, dass der bis dato WM-Führende

Matt Phillips (Sherco) so seine Schwierigkeiten mit

der finnischen Pampa hatte. Nachdem der Sherco-

Pilot anfangs auf Platz 2 lag, fabrizierte er eine Reihe

von Fehlern und fiel unterm Strich bis auf Rang

4 zurück. „Es war ein ziemlich harter Tag“, kommentierte

Phillips. „Ich war in einigen Tests einfach

nicht schnell genug für den Gesamtsieg. Aber in

der E2 ist alles bestens, ich habe mir ein paar gute

WM-Punkte verdient, was wichtig war. Alles in allem

ein recht ordentlicher Tag.“

Am zweiten Fahrtag drehte Matt Phillips den Spieß

um und konnte Eero Remes auf den 2. Platz verweisen.

Der Australier wusste um seine Stärken, hartes

Endurogelände liegt dem Sherco-Ass eigentlich,

wenn er seine Nerven im Griff hat und nicht

übermütig wird. Zwei Prüfungsbestzeiten an diesem

Tag und eine außerordentlich konstante Fahrweise

genügten für den Tagessieg. „Remes und

Watson haben ziemlich viel Druck gemacht, das hat

mich aber nur noch mehr motiviert, den Overall-

Sieg zu holen. Der Tag war wieder sehr schwierig,

die Strecke unberechenbar. Ich habe einfach immer

weiter gepusht und schließlich gewonnen. Ein

großartiges Gefühl, den Grand Prix mit einem versöhnlichen

Ergebnis abzuschließen“, resümierte

Phillips im Ziel. Eero Remes konnte sich über seinen

2. Platz nicht so richtig freuen und hätte verständlicherweise

lieber einen Doppelerfolg in seiner

Heimat gefeiert. „Ich habe mich am Morgen etwas

verkrampft gefühlt“, erklärte Remes. „Der Enduro-Test

war entscheidend in diesem Rennen und

auch heute wirklich schwierig zu fahren. Mir hat

der Rhythmus gefehlt, den ich gestern hatte. Auch

wenn ich in der letzten Runde deutlich zulegen

konnte, hat es am Ende nicht gereicht“, so Remes

weiter. Für die WM-Gesamtwertung war dieses Ergebnis

jedoch eine spannende Konstellation, denn

Phillips und Remes gingen punktgleich aus diesem

Grand Prix hervor! Bei Halbzeit der Saison eine

durchaus hochinteressante Angelegenheit. Aus

Sicht der KTM-Truppe war es auch am Sonntag Rookie

Nathan Watson, der die Flagge der Mattighofener

hoch hielt. Der Brite wurde erneut Dritter und

mausert sich allmählich zum echten Dauerkandidat

für Podiumsplatzierungen. Obwohl Watson einen

Motocross-Hintergrund besitzt, schlug sich

der Enduro-Neuling extrem gut und konnte gestandene

Mannsbilder wie Mathias Bellino und Alex

Salvini auf die Plätze 4 und 5 verweisen. Eigentlich

wollte auch Watsons Landsmann Steve Holcombe

ein Wörtchen im Kampf um den Tagessieg mitreden.

Der Brite hatte technische Schwierigkeiten,

erreichte die Zeitkontrolle zu spät und kassierte eine

deftige Strafzeit von fünf (!) Minuten. Damit

61

MCE

August '16


ENDURO-WM: HEINOLA/FIN

Podium der Damen an Tag 1 mit deutscher Beteiligung (v.l.):

Laia Sanz, Jane Daniels und Maria Franke

musste er diesen Tag unter Schadensbegrenzung

verbuchen, er versuchte noch sein Möglichstes,

um in der Wertung wieder nach vorn zu kommen,

landete aber am Ende abgeschlagen auf Rang

30 der GP-Wertung.

In der Klasse E1 blieb Eero Remes weiterhin ungeschlagen.

Dennoch muss er sich in Acht nehmen,

denn Nathan Watson wird immer stärker und dürfte

ihm in naher Zukunft Top-Platzierungen streitig

machen. Ebenfalls immer besser in Fahrt kommt

Österreichs Pascal Rauchenecker. Dem Husqvarna-

Rookie gelang in Finnland am Samstag mit Platz

3 der Sprung aufs Treppchen. „Ich wusste, dass

Finnland schwer wird, hätte deshalb nie mit einer

Podiumsplatzierung gerechnet. Ich verbessere

mich von GP zu GP, umso erfreulicher war die Platzierung

am Samstag. Der zweite Tag war im Allgemeinen

ganz okay. Ich hatte weder richtig gute

noch richtig schlechte Sonderprüfungen. Aber ich

bin froh über meinen 4. Platz am Sonntag. In Erinnerung

wird mir besonders der Enduro-Test bleiben,

denn dieser war schrecklich. Es war schwer,

sich dort keinen Fehler zu erlauben, aber genau darauf

kommt es eben an. Unter diesen Bedingungen

aufs Podium zu fahren, ist für mich aus diesem

Grund umso wertvoller“, sagte Rauchenecker. Edward

Hübner konnte nach seinem plötzlichen Markenwechsel

zunächst keine merkliche Verbesserung

in der Ergebnistabelle verzeichnen, fühlte

sich aber auf der Yamaha nach eigenen Aussagen

wohler. Ein 11. Platz am Samstag und Dreizehnter

am Sonntag dürften jedoch nicht das erhoffte Ergebnis

des Lunzenauers gewesen sein.

Matt Phillips dominiert mit seiner Sherco die Klasse

E2, daran dürfte sich so schnell auch nichts ändern.

In Finnland konnte der Australier einen Doppelerfolg

in dieser Klasse verbuchen und er setzte

sich damit weiter vom Zweitplatzierten Mathias

Bellino ab. Beim Franzosen blieben gute Ergebnisse

wie zu Saisonbeginn in letzter Zeit aus. Bekanntermaßen

sind dem Husqvarna-Werkspilot derart

deftige Grand Prix nicht sonderlich auf den Leib geschneidert.

„Es war ein gutes, aber schwieriges

Wochenende für mich. Unter diesen Bedingungen

bin ich nicht in Höchstform, aber ich habe mein

Bestes gegeben“, so Bellino. „Um den Sieg mitzufahren,

war hart. Es war wichtig, sich nicht zu verletzen,

was wiederum in Finnland sehr schnell hätte

passieren können. Deshalb geht der 2. Platz an

beiden Tagen in Ordnung“, lautete das Fazit des

Franzosen. Weniger glücklich verlief das geplante

Comeback von Christophe Nambotin. Der KTM-Star

stand nach zwei Grand Prix verletzungsbedingter

Pause wieder am Start und beendete den ersten

Tag eher enttäuschend auf Platz 10. Am Sonntag

gab „Nambo“ unter Schmerzen nach vier Prüfungen

auf. Teammanager Fabio Farioli begründete die

Aufgabe mit dem fehlenden Feeling zum Bike aufgrund

der vorangegangenen Handverletzung.

Der WM-Leader der Klasse E3, Steve Holcombe,

hatte sich diesen Grand Prix definitiv anders vorgestellt.

Der Beta-Pilot hat zweifelsohne das Zeug dazu,

um in der E3 und auch in der Overall um den

WM-Sieg mitzufahren. Am Samstag gelang das

dem Briten auch, er schnappte sich den Sieg. Nur

der Sonntag vermasselte ihm einen Doppelsieg in

der Klasse. Die bereits erwähnte Zeitstrafe wurde

ihm zum Verhängnis. Sein Teamkollege Johnny Aubert

nutzte diese seltene Gelegenheit und fuhr am

Sonntag seinen dritten Tagessieg der Saison ein.

Damit ist Beta die bestimmende Marke in der großen

Hubraumklasse.

Erstmals in dieser Saison durften auch die Damen

an den Start. Und hier gab es gleich eine gewaltige

Überraschung, denn Maria Franke schlug sich gegen

die etablierten Pilotinnen Laia Sanz und Jane

Daniels hervorragend. Obwohl die KTM-Sturm-Pilotin

heuer ihr erstes Rennen in der WM bestritt,

konnte Maria auf Anhieb einen 3/2-Erfolg verbuchen.

Am Samstag stand Maria mit Platz 3 völlig

überraschend auf dem Podest, nachdem sie drei

der sechs Sonderprüfungen gewonnen hatte. Dabei

musste sie sich nur der Britin Jane Daniels und

der dreifachen Enduroweltmeisterin Laia Sanz geschlagen

geben. Noch besser lief der Sonntag. Hier

gelang es Maria, unter wesentlich schwierigeren

Bedingungen als tags zuvor Platz 2 einzufahren.

Ein mehr als gelungener Einstand in der Enduroweltmeisterschaft.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Enduro ABC

Enduro-WM - 4. Lauf - Heinola/FIN - 10./11.6.2016:

Ergebnisse:

Tag 1 - EnduroGP: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Steve Holcombe, GB,

Beta; 3. Nathan Watson, GB, KTM; 4. Matthew Phillips, AUS, Sherco;

5. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 6. Loïc Larrieu, F, Yamaha; 7. Alex

Salvini, I, Beta; 8. Taylor Robert, USA, KTM; 9. Johnny Aubert, F, Beta;

10. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna.

Ferner: 26. Edward Hübner, D, Yamaha.

E1: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Nathan Watson, GB, KTM; 3. Pascal

Rauchenecker, A, Husqvarna; 4. Daniel McCanney, GB, Husqvarna;

5. Ivan Cervantes, E, KTM; 6. Mikael Persson, S, Yamaha; 7. Victor

Guerrero, E, KTM; 8. Robert Kvarnstrom, S, Yamaha; 9. Rudy Moroni,

I, KTM; 10. Matti Seistola, FIN, Yamaha.

Ferner: 11. Edward Hübner, D, Yamaha.

E2: 1. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 2. Mathias Bellino, F, Husqvarna;

3. Loïc Larrieu, F, Yamaha; 4. Alex Salvini, I, Beta; 5. Taylor Robert,

USA, KTM; 6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha; 7. Davide Guarneri,

I, Honda; 8. Oriol Mena, E, Honda; 9. Deny Philippaerts, I, Beta;

10. Christophe Nambotin, F, KTM.

E3: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Johnny Aubert, F, Beta; 3. Antoine

Basset, F, KTM; 4. Luis Correia, P, Beta; 5. Jaume Betriu, E,

KTM; 6. Manuel Monni, I, TM; 7. Romain Dumontier, F, Yamaha; 8. Jonathan

Barragan, E, GasGas.

EJ: 1. Giacomo Redondi, I, Honda; 2. Josep Garcia, E, Husqvarna;

3. Albin Elowson, S, Husqvarna; 4. Davide Soreca, I, Honda; 5. Kirian

Mirabet, F, Sherco; 6. Henric Stigell, FIN, TM; 7. Eemil Pohjola, FIN,

Husqvarna; 8. Aleksi Jukola, FIN, KTM; 9. Mika Tamminen, FIN,

Husqvarna; 10. Oliver Nelson, S, TM.

EY: 1. Jack Edmondson, GB, KTM; 2. Antti Hanninen, FIN, Husqvarna;

3. Jean-Baptiste Nicolot, F, Yamaha; 4. Lee Sealey, GB, Yamaha;

5. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna; 6. Erik Appelqvist, S, Yamaha;

7. Enric Francisco, E, KTM; 8. Eemil Helander, FIN, KTM; 9. Toni Toukola,

FIN, KTM; 10. Bernat Cortes, E, KTM.

EW: 1. Jane Daniels, GB, Husqvarna; 2. Laia Sanz, E, KTM; 3. Maria

Franke, D, KTM; 4. Sanna Karkkainen, FIN, KTM; 5. Jemma Wilson,

AUS, Yamaha; 6. Jennifer Siekkinen, FIN, KTM; 7. Martina Reimander,

S, KTM; 8. Emelie Karlsson, S, Yamaha; 9. Mireia Badia, E,

Husqvarna; 10. Emilia Reimander, S, KTM.

Tag 2 - EnduroGP: 1. Phillips; 2. Remes; 3. Watson; 4. Bellino; 5. Salvini;

6. Larrieu; 7. Robert; 8. Cristobal Guerrero, E, Yamaha; 9. Aubert;

10. Jaume Betriu, E, KTM.

Ferner: 14. Rauchenecker; 29. Hübner.

E1: 1. Remes; 2. Watson; 3. McCanney; 4. Rauchenecker; 5. Cervantes;

6. Guerrero; 7. Seistola; 8. Persson; 9. Alessandro Battig, I, Honda;

10. Gianluca Martini, I, Kawasaki.

Ferner: 13. Hübner.

E2: Phillips; 2. Bellino; 3. Salvini; 4. Larrieu; 5. Robert; 6. Guerrero;

7. Guarneri; 8. Mena; 9. Philippaerts; 10. Jiri Leino, FIN, Beta.

E3: 1. Aubert; 2. Betriu; 3. Basset; 4. Monni; 5. Barragan; 6. Mirko

Gritti, I, Husqvarna; 7. Dumontier; 8. Holcombe; 9. Correia.

EJ: 1. Redondi; 2. Elowson; 3. Pohjola; 4. Mirabet; 5. Nelson; 6. Stigell;

7. Matteo Cavallo, I, Beta; 8. Jukola; 9. Diogo Ventura, P, Gas-

Gas; 10. Pontus Skob, S, KTM.

EY: 1. Edmondson; 2. Nicolot; 3. Hanninen; 4. Appelqvist; 5. Francisco;

6. Barbosa; 7. Sealey; 8. Helander; 9. Cortes; 10. Toukola.

EW: 1. Daniels; 2. Franke; 3. Sanz; 4. Karkkainen; 5. Wilson; 6. Reimander;

7. Karlssson; 8. Siekkinen; 9. Badia; 10. Reimander.

62

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NOTIZEN ENDURO-WM: ENKÖPING/S

Steve Holcombe erarbeitete sich den Doppelerfolg hart

Doppelerfolg für Holcombe

Eine Woche nach dem Finnland-GP durfte die Enduro-Elite in Enköping (Schweden) ran. Das

Terrain galt schon im Voraus als schwierig und technisch höchst anspruchsvoll, eben so, wie

man es von den bisherigen WM-Läufen gewohnt war. Das Wetter spielte auch in Schweden eine

entscheidende Rolle. Es regnete teils wie aus Kübeln, was die Angelegenheit etwas pikanter

werden ließ.

Taylor Robert schiebt sich in der E2 an Mathias Bellino vorbei

Doch bevor die Piloten auf die Etappe gelassen

wurden, gab es zunächst den obligatorischen Super-Test

am Freitag. Zwei Stunden voller Rennaktion,

aus der Loïc Larrieu als strahlender Sieger hervorging.

Dem Franzosen gelang es, vor vollen Publikumsrängen

die Siegesserie seines Landsmanns

Mathias Bellino zu unterbrechen. Bellino

hatte zuletzt bei drei Grand Prix den jeweiligen Auftakt

am Freitag gewonnen, landete in Schweden allerdings

zeitgleich mit Jaume Betriu (E, KTM) auf

Rang 4. Positiv zeigte sich auch US-Boy Taylor Robert,

der mit Platz 2 schnellster KTM-Profi war.

In der Nacht zum Samstag setzten urplötzlich heftige

Regenfälle ein, sodass die Streckenführung wesentlich

anspruchsvoller wurde. Steve Holcombe

hatte in dieser Saison schon einmal bewiesen,

dass ihm eben diese Bedingungen liegen. Hinzu

gesellte sich das Bedürfnis des Briten, nach der

verkorksten Runde in Finnland endlich wieder einen

Achtungserfolg in die WM-Tabelle meißeln zu

müssen. Der Beta-Pilot ging hochkonzentriert zu

Werke und bestimmte das Geschehen am Samstag

von der ersten Minute an. Nach neun gefahrenen

Sonderprüfungen und sieben Stunden im Sattel

seines Arbeitsgeräts konnte der 22-Jährige über eine

Minute Vorsprung auf den zweitplatzierten Matt

Phillips herausfahren. Der Schlüssel zum Erfolg

war dabei wieder einmal der Enduro-Test. In Enköping

führte dieser durch ein Waldgebiet, war sehr

technisch zu fahren und für den Großteil der Teilnehmer

nicht ohne Fehler zu bewältigen. Holcombe

konnte in diesem jeweils die Bestzeit markieren

und sich seinen außerordentlichen Vorsprung zur

Konkurrenz aufbauen. „Der Tag gehörte eher zu der

schwierigeren Sorte, ich konnte glücklicherweise

die Führung halten“, gab Holcombe zu Protokoll.

„Ich wusste, dass ich den Tag im Enduro-Test entweder

gewinnen oder verlieren würde, also habe

ich dort alles gegeben und es hat geklappt. Auch

wenn die Bedingungen sehr hart waren, konnte ich

den Tag genießen“, sagte der Brite abschließend.

WM-Leader Matt Phillips durfte sich keinesfalls einen

Fehltritt erlauben, denn er ging punktgleich

mit Eero Remes in die fünfte WM-Station. Demzufolge

war sein Primärziel, unbedingt vor dem Finnen

ins Ziel zu kommen. Diese Mission sollte dem

Australier gelingen, wenn auch mit viel Anstrengung

verbunden. Phillips traf unglücklicherweise

einen Stein und beschädigte sich die Fußraste

samt Fußbremshebel. „Das war echt hart“, gab das

Sherco-Ass zu. „Erst ein Crash im ersten Enduro-

Test, der mich locker 20 Sekunden gekostet hat

und dann beim Versuch, die verlorenen Zeit aufzuholen,

folgte das zweite Missgeschick. Dabei brach

der Bremshebel ab und die Fußraste war beschädigt“,

so Phillips im Parc fermé. Umso beeindruckender

der 2. Platz des 23-jährigen Australiers,

denn knapp dahinter lag sein momentan größter

Rivale Eero Remes in direkter Lauerstellung. Doch

der hatte trotz einer guten Pace mit sich selbst zu

kämpfen, ein Crash bremste ihn aus und es galt,

den heranstürmenden Nathan Watson in Schach zu

halten. Watson selbst fand allerdings kein Mittel,

um letztendlich die Lücke zu Remes schließen zu

können. Anders sah dieses Duell am darauffolgenden

Sonntag aus. Denn hier gelang es dem jungen

Briten erstmals in dieser Saison, vor Eero Remes

ins Ziel zu fahren. Doch dazu gleich mehr.

Überflieger am zweiten Fahrtag war erneut Steve

Holcombe! In einem Herzschlagfinale gegen Matt

Phillips war Holcombe am Tagesende ganze 3,09

Sekunden schneller unterwegs und machte sein

Wochenende damit perfekt. Für das knappe Ergebnis

sorgten zwei unfreiwillige Abflüge des Beta-

Fahrers. „Heute war es zwar trockener als gestern,

aber mit all den frei gefahrenen Wurzeln, den tiefen

Spuren und den Felsen keinesfalls einfacher“,

resümierte Holcombe. „Bis zum letzten Enduro-

Test war alles okay. Dort habe ich etwas zu hart gepusht

und dafür musste ich Lehrgeld zahlen. Nachdem

ich einmal auf der Nase lag und mich wieder

sortiert hatte, bin ich direkt wieder gestürzt. Zwei

dumme Fehler in einem Test und mein Vorsprung

war futsch. Somit kam es zum Showdown im abschließenden

Motocross-Test. Ich hatte noch genügend

Reserven, um den Sieg einzufahren und mir

wichtige WM-Punkte zu sichern, zum Glück“, erklärte

der Rookie erleichtert. Neben Phillips war

auch Johnny Aubert nur Sekunden hinter Holcombe

und witterte ebenfalls seine Chance auf den Overall-Sieg,

als Holcombe stürzte. In der Endabrechnung

landete er jedoch mit etwas mehr als vier Sekunden

Rückstand auf den Briten und gerade einmal

1,48 Sekunden Rückstand gegenüber Phillips

auf dem 3. Platz.

Spannend ging es auch im Kampf um die Platzierungen

4 und 5 der GP-Klasse zu. Hier gab es eine

kleine Sensation zu vermelden, denn Nathan Watson

besiegte erstmals in dieser Saison seinen

E1-Mitstreiter Eero Remes. Letzterer hatte bis dato

bei jedem Grand Prix die Nase vorn und demzufolge

auch in der E1-Klassenwertung neun Tagessiege

in Folge vorzuweisen. Noch am Vortag hieß der

E1-Sieger Eero Remes. Watson, der sich stetig steigern

konnte, war happy über diesen Achtungserfolg.

„Tag 2 war harte Arbeit“, erklärte Watson.

„Trotz eines ziemlich großen Crashes in der Baumstammsektion

inmitten des Enduro-Tests, bin ich

so froh, meinen ersten Klassensieg feiern zu können.

Zu gewinnen, hat dieses Wochenende lohnenswert

gemacht.“ Eine Steigerung gab es auch

64

MCE

August '16


Nathan Watson erstmals

schneller als Eero Remes

bei Edward Hübner. Der deutsche WM-Starter blieb in

Schweden an beiden Tagen mit einem 9/7-Resultat in den

Topten. Das hatte „Eddi“ bei den vorangegangenen Grand

Prix noch nicht geschafft. Wir dürfen also gespannt sein,

wie sich seine Leistungskurve entwickeln wird.

Mit seinem 6. und 7. Klassensieg in der E2 distanzierte

sich Matt Phillips weiter von seinen Konkurrenten. „Dieser

Sieg war wichtig für die Klasse (E2). Ich muss mich bei

meinem Team CH Racing Sherco bedanken, das einfach einen

sensationellen Job macht. Am Ende mit Steve um den

Overall-Sieg zu fahren, hat Spaß gemacht und war ziemlich

cool. Diesmal hat er mich geschlagen, aber wichtig

war wie gesagt der Klassensieg“, sagte Phillips im Ziel.

Die Pechsträhne von Mathias Bellino fand auch in Schweden

ihre Fortsetzung. Von Stürzen gebeutelt, musste er

sich mit dem 4. Rang sowohl am Samstag als auch am

Sonntag zufriedengeben. Besser lief es da schon bei US-

Boy Taylor Robert. Der KTM-Pilot wurde zweimal Zweiter

und steht damit in der WM-Tabelle (E2) direkt hinter Leader

Matt Phillips, während Bellino durch sein Formtief auf

Rang 3 zurückfiel.

Alles in Butter, könnte man sagen, wenn man die E3-Wertung

betrachtet. Zumindest aus der Sicht des Briten Steve

Holcombe. Mit seinem Doppelerfolg nicht nur Overall,

sondern logischerweise auch in der E3, bestätigte er seine

WM-Führung in dieser Klasse. Sein direkter Verfolger

ist gleichzeitig sein Teamkollege, die Rede ist von Johnny

Aubert. Der Franzose liegt im direkten Fight mit seinem

Landsmann Antoine Basset. Der schafft es immer wieder,

Aubert ein paar Punkte abzunehmen und bleibt somit auf

Rang 3 der Klasse in direkter Schlagdistanz.

Für die Damen war Enköping die zweite Runde in der Weltmeisterschaft

und diese hat sich besonders für Maria

Franke ausgezahlt. Die KTM-Pilotin konnte ihre hervorragende

Leistung aus Finnland wiederholen und sogar verbessern.

An beiden Tagen blieb die Zeitzerin enorm konstant

und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Der Lohn für

diese harte Arbeit waren zwei 2. Plätze, während am

Samstag Jane Daniels und am Sonntag Laia Sanz gewann.

In der WM-Wertung blieb Daniels allerdings vorn, gefolgt

von Sanz, die lediglich einen Zähler vor Maria Franke

liegt. • Text: Marco Burkert; Fotos: Enduro ABC

Enduro-WM - 5. Lauf - Enköping/S - 17./18.6.2016

Ergebnisse:

Tag 1 - EnduroGP: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Matthew Phillips, AUS,

Sherco; 3. Eero Remes, FIN, TM; 4. Nathan Watson, GB, KTM; 5. Antoine Basset,

F, KTM; 6. Johnny Aubert, F, Beta; 7. Taylor Robert, USA, KTM; 8. Loïc Larrieu,

F, Yamaha; 9. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 10. Cristobal Guerrero, E,

Yamaha.

Ferner: 18. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna; 26. Edward Hübner, D, Yamaha.

E1: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Nathan Watson, GB, KTM; 3. Daniel McCanney,

GB, Husqvarna; 4. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna; 5. Gianluca Martini, I,

Kawasaki; 6. Rudy Moroni, I, KTM; 7. Mikael Persson, S, Yamaha; 8. Ivan Cervantes,

E, KTM; 9. Edward Hübner, D, Yamaha; 10. Victor Guerrero, E, KTM.

E2: 1. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 2. Taylor Robert, USA, KTM; 3. Loïc Larrieu,

F, Yamaha; 4. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 5. Cristobal Guerrero, E, Yamaha;

6. Christophe Nambotin, F, KTM; 7. Davide Guarneri, I, Honda; 8. Alex

Salvini, I, Beta; 9. Oriol Mena, E, Honda; 10. Tommy Sjostrom, S, Yamaha.

E3: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Antoine Basset, F, KTM; 3. Johnny Aubert,

F, Beta; 4. Romain Dumontier, F, Yamaha; 5. Jonathan Barragan, E, GasGas;

6. Luis Correia, P, Beta; 7. Lorenzo Santolino, E, Sherco; 8. Joakim Ljunggren,

S, KTM; 9. Jaume Betriu, E, KTM; 10. Manuel Monni, I, TM.

EJ: 1. Giacomo Redondi, I, Honda; 2. Albin Elowson, S, Husqvarna; 3. Diogo

Ventura, P, GasGas; 4. Davide Soreca, I, Honda; 5. Henric Stigell, FIN, TM;

6. Eemil Pohjola, FIN, Husqvarna; 7. Kirian Mirabet, F, Sherco; 8. David Abgrall,

F, Yamaha; 9. Kevin Olsen, S, Sherco; 10. Adam Tomiczek, PL, KTM.

EY: 1. Jack Edmondson, GB, KTM; 2. Erik Appelqvist, S, Yamaha; 3. Jean-Baptiste

Nicolot, F, Yamaha; 4. Joakim Grelsson, S, KTM; 5. Antti Hanninen, FIN,

Husqvarna; 6. Emil Jonsson, S, Yamaha; 7. Eemil Helander, FIN, KTM; 8. Lee

Sealey, GB, Yamaha; 9. Enric Francisco, E, KTM; 10. Bernat Cortes, E, KTM.

EW: 1. Jane Daniels, GB, Husqvarna; 2. Maria Franke, D, KTM; 3. Laia Sanz, E,

KTM; 4. Sanna Karkkainen, FIN, KTM; 5. Emelie Karlsson, S, Yamaha; 6. Jemma

Wilson, AUS, Yamaha; 7. Emmily Smalsjo, S, Yamaha; 8. Katrine Rye-Holmboe,

N, KTM; 9. Hanna Berzelius, S, KTM; 10. Mireia Badia, E, Husqvarna.

Tag 2 - EnduroGP: 1. Holcombe; 2. Phillips; 3. Aubert; 4. Watson; 5. Remes;

6. Robert; 7. Manuel Monni, I, TM; 8. Guerrero; 9. Bellino; 10. Christophe

Nambotin, F, KTM.

Ferner: 14. Rauchenecker; 25. Hübner.

E1: 1. Watson; 2. Remes; 3. Rauchenecker; 4. Cervantes; 5. Persson; 6. Moroni;

7. Hübner; 8. Kjetil Gundersen, N, KTM; 9. McCanney.

E2: 1. Phillips; 2. Robert; 3. Guerrero; 4. Bellino; 5. Nambotin; 6. Larrieu;

7. Mena; 8. Johan Edlund, S, Yamaha; 9. Deny Philippaerts, I, Beta; 10. Sjostrom.

E3: 1. Holcombe; 2. Aubert; 3. Monni; 4. Basset; 5. Barragan; 6. Ljunggren;

7. Correia; 8. Santolino; 9. Betriu; 10. Dumontier.

EJ: 1. Redondi; 2. Elowson; 3. Stigell; 4. Soreca; 5. Ventura; 6. Oliver Nelson,

S, TM; 7. Mirabet; 8. Pontus Hogberg, S, KTM; 9. Pohjola; 10. Tomiczek.

EY: 1. Edmondson; 2. Grelsson; 3. Sealey; 4. Hanninen; 5. Appelqvist; 6. Ruy

Barbosa, RCH, Husqvarna; 7. Francisco; 8. Helander; 9. Hugo Svard, FIN,

Husqvarna; 10. Jordi Sala, E, KTM.

EW: 1. Sanz; 2. Franke; 3. Daniels; 4. Karkkainen; 5. Rye-Holmboe; 6. Karlsson;

7. Berzelius; 8. Martina Reimander, S, KTM; 9. Amanda Elvin, S, KTM;

10. Wilson.

65

MCE

August '16


NOTIZEN ENDURO-WM: GORDEXOLA/E

Loїc Larrieu war am Samstag

mit dem falschen Mousse

unterwegs, fuhr am Sonntag

aber aufs Podium

Zurück an der Spitze – Mathias

Bellino holt Doppelsieg

Mathias Bellino on fire

Die sechste von acht Stationen war für die Akteure nicht gerade einfach zu meistern. Regen, Sonne, Schlamm, Sprünge, Staub, Sand, Holz und

Geröll. Das waren die Zutaten des Grand Prix von Euskadi, der nahe dem kleinen Dorf Gordexola nur wenige Kilometer von Bilbao entfernt über

die Bühne ging. Die selektive Streckenführung sollte im Verlauf der beiden Renntage einigen Stars zum Verhängnis werden.

Dass Mathias Bellino ein ausgemachter Super-

Test-Spezialist ist, dürfte nach der Erfolgsserie des

Franzosen in dieser Disziplin bereits hinreichend

bekannt sein. Der Super-Test war im Gegensatz zu

den vorherigen in Finnland und Schweden weniger

schnell, dafür aber extrem technisch und spektakulär.

Deshalb war es eigentlich nichts Ungewöhnliches,

als Bellino am Freitag wieder einmal alles

setzte und den Auftakt in Spanien für sich entschied.

Dabei pulverisierte „Mister Super-Test“ die

Zeit von Matt Phillips (1:27:64 Minute) und brannte

eine 1:26:61 in die Tabelle. Damit war dem Huskyfahrer

die 12-Sekunden-Zeitgutschrift für den folgenden

Tag sicher und Bellino wusste diese gute

Ausgangsposition zu nutzen.

66

MCE

August '16

Der französische Enduro-Haudegen Bellino meldete

sich am Samstag eindrucksvoll zurück, nachdem

er bei den vorangegangenen Grand Prix hinter den

Erwartungen zurückblieb. Der 24-Jährige startete

souverän in den Tag und ließ seinen Konkurrenten

keinerlei Chance auf den Tagessieg. Mit über

25 Sekunden Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten

Alex Salvini beendete Bellino den Tag freudestrahlend.

„Es lief wirklich gut für mich“, kommentierte

Bellino, dessen Durststrecke seit seinem

Tagessieg in Marokko währte. „Ich konnte den

Speed vom Super-Test mit in den heutigen Tag nehmen.

Sowohl der Motocross- als auch der Extreme-

Test waren nach meinem Geschmack. Zum Glück

hat der einsetzende Regen die Angelegenheit nicht

zu rutschig werden lassen, somit konnte ich immer

hart pushen. Ich hoffe, Tag 2 wird ebenso gut wie

der erste.“ Die Hoffnungen des ehemaligen

E3-Meisters waren nicht umsonst, denn auch am

Sonntag führte kein Weg an Bellino vorbei. Auf der

anspruchsvollen Strecke gelang es dem Franzosen,

bei trockenen Bedingungen drei Prüfungsbestzeiten

zu fahren. Mit dem Ziel, über den Tag hinweg

konstant zu bleiben und keine Fehler zu riskieren,

schaffte Bellino schließlich den Doppelerfolg. Balsam

für die Seele des gebeutelten Werksfahrers.

„Es ist großartig, an die Spitze des Podiums zurückzukehren.

Schon der Sieg beim Super-Test war

super und dann auch noch die anderen beiden

Fahrtage zu gewinnen – ein perfektes Wochenende!

Nach den Rennen in Skandinavien habe ich

wirklich hart an mir gearbeitet, um mich in ver-


Italiener 2016 aufs Podium geschafft. Noch wichtiger

als der 3. Platz in der GP-Klasse war dem TM-Piloten

allerdings der Sieg in der Klasse E3. „Das war

ein ganz besonderer Tag für mich“, sagte Monni.

„Ich habe Jahre darauf hingearbeitet, einen Sieg in

der Weltmeisterschaft einzufahren, heute war es

endlich soweit. Ein großartiger Tag, an dem ich jeden

Test genossen habe“, so Monni weiter. Am

Sonntag trumpften Loïc Larrieu und Nathan Watson

auf. Larrieu legte einen Husarenritt vom Feinsten

hin und wurde dafür mit dem 2. Platz belohnt,

nachdem er tags zuvor eine Fehlentscheidung getroffen

hatte. „Am Samstag habe ich einen harten

Mousse am Hinterrad gewählt, das war falsch, wie

sich in der ersten Runde herausstellte. Durch den

Regen und den harten Boden war es eine reine

Rutschpartie. Am Sonntag habe ich hart gepusht

und keine Fehler gemacht. Somit lief es gleich viel

besser, das zeigt sich auch am Ergebnis“, resümierte

Larrieu.

Ein Wochenende zum Vergessen erlebte hingegen

der Finne Eero Remes. Der WM-Zweite konnte mit

Ach und Krach eine komplette Nullrunde vermeiden.

Mit gerade einmal 2 mageren WM-Zählern

ging er aus diesem Grand Prix hervor. Für Remes

begann am Samstag alles in gewohnter Manier,

nämlich mit der schnellsten Zeit aller Piloten in der

ersten Sonderprüfung. Ein untypischer Fahrfehler

und ein angeschlagener Fuß folgten in der zweiten

Sonderprüfung des Tages. Von diesem Zeitpunkt

an war bei Remes der Wurm drin und das spiegelte

sich im kompletten Rennverlauf wieder. Während

der amtierende E1-Meister am Samstag mit Platz

14 in der GP-Wertung noch Schadensbegrenzung

betrieb, fiel er am Sonntag gleich komplett aus.

Schuld war ein Crash in der abschließenden Sonderprüfung,

hier hatte Remes versucht, noch einmal

alles aus seiner TM herauszuholen. Das Manöver

ging schief! Beim Versuch, sein Arbeitsgerät

wieder in Gang zu bringen, quittierte die TM den

Dienst und Remes verlor wichtige Punkte.

Auch Steve Holcombe konnte in Spanien ein Lied

von Pleiten, Pech und Pannen singen. Dem Briten

wurden am Samstag technische Probleme zum Verhängnis.

Nachdem er aussichtsreich in den Tag gestartet

war, fand er sich plötzlich am Ende der Tabelle

wieder und bescherte seinen Mechanikern jede

Menge Kopfzerbrechen im Servicebereich. Sein

Team benötigte zu lange, um das Problem zu lösen,

dafür gab es eine 12-Minuten-Zeitstrafe und der

Tag war gelaufen. Die Angelegenheit wurde scheinbar

erst am Samstagabend richtig behoben, sodass

Holcombe am Sonntag wieder attackieren

konnte. Und genau das muss dem jungen Briten

nicht zweimal gesagt werden. Die schnellste Zeit

im Eröffnungstest am zweiten Fahrtag schnappte

sich prompt Holcombe, er verlor dann aber irgendwie

seinen Rhythmus und versuchte statt der GP-

Klasse wenigstens den Sieg in der Klasse E3 zu holen.

Dieses Vorhaben war von Glück gekrönt und

damit betrieb der Brite die nötige Schadensbegrenzung.

Überflieger Matt Phillips musste in Gordexola feststellen,

dass auch er nicht allen Gegebenheiten gewachsen

ist. Der WM-Leader beendete beide Fahrtage

„nur“ auf dem 5. Platz (GP-Klasse), was für

den Australier eher untypisch ist. Dem Sherco-Ass

liegt schweres Terrain eigentlich. In Spanien fand

er jedoch kein Mittel, um den Speed seiner Konkurrenten

mitzugehen. Dennoch blieb in der WM-Gesamtwertung

alles beim Alten. Phillips führt die Tabelle

mit 28 Zählern Vorsprung gegenüber Eero Remes

an. Steve Holcombe folgt dem Duo auf Rang 3,

hat aber bereits 33 Punkte Rückstand auf Phillips.

Mathias Bellino konnte durch seinen Doppelerfolg

mächtig Punkte aufholen, auch weil die eben genannten

Kontrahenten in Spanien wenig erfolgreich

waren. Der Franzose liegt auf Platz 4, gerade

einmal 2 Punkte hinter Holcombe! Bei noch zwei

auszutragenden Grand Prix ist also noch jede Menge

Bewegung drin und keiner dieser Protagonisten

darf sich zu sicher fühlen.

Neben den Herren bestritten die Damen ihren dritten

von insgesamt vier WM-Läufen. Erstaunlich

hierbei war die enorm starke Performance von Laia

Sanz. Die Spanierin gewann bei ihrem Heimrennen

an beiden Tagen mit mehr als einer Minute Vorsprung.

Eine beachtliche Leistungssteigerung innerhalb

kürzester Zeit gegenüber ihren ersten beiden

Auftritten in Finnland und Schweden. Maria

Franke blieb auch in Spanien ihrer äußerst konstanten

Leistung treu und beendete den Grand Prix

jeweils hinter Sanz auf Platz 2. Dabei gelang es

Franke, die Britin Jane Daniels hinter sich zu halten

und das wiederum kann in Sachen WM-Wertung

noch einmal enorm wichtig werden. Denn während

Sanz die Tabelle mit 107 Punkten anführt, liegt Jane

Daniels mit 105 Punkten knapp dahinter auf Rang

2. Maria Franke besitzt vor dem Finallauf in Frankreich

100 Punkte, hat also rein rechnerisch sowohl

die Chance auf Platz 2 und auch auf Platz 1!

• Text: Marco Burkert; Fotos: Enduro ABC

Laia Sanz dominierte

die Damenklasse

schiedenen Bereichen zu verbessern, das scheint

sich nun ausgezahlt zu haben. Auch wenn es trocken

war, war es immer noch ein hartes Rennen bei

sehr unterschiedlichen Bedingungen im Vergleich

zu Finnland und Schweden. Jetzt freue ich mich auf

den GP von Italien und hoffe, diese Leistung dort

wiederholen zu können.“

Hinter Bellino waren es diesmal nicht die üblichen

Verdächtigen, die sich die Lorbeeren abholen durften.

Mit Alex Salvini und Manuel Monni standen am

Samstag zwei Akteure auf den verbliebenen Podiumsrängen,

denen diese Ehre nur selten gebührt.

Salvini fand zunächst keinen richtigen Rhythmus,

rangierte nur im Mittelfeld der GP-Klasse, wurde

aber im Tagesverlauf immer stärker und landete

schließlich überraschend auf dem 2. Platz. Damit

konnte der Italiener sein bisher bestes Ergebnis

einfahren, denn auch in der Klasse E2 lag er auf

Rang 2 direkt hinter Bellino. Für den drittplatzierten

Manuel Monni war dies wohl der schönste Tag

der bisherigen Saison, denn noch nie hatte es der

Manuel Monni: Überglücklich

mit seinem

besten Saisonergebnis

67

MCE

August '16


ENDURO-WM: GORDEXOLA/E

68

MCE

August '16


Alex Salvini mit kämpferischer

Leistung zum Erfolg

Enduro-WM - 6. Lauf - Gordexola/E

2./3.7.2016:

Ergebnisse:

Tag 1 - EnduroGP: 1. Mathias Bellino, F,

Husqvarna; 2. Alex Salvini, I, Beta;

3. Manuel Monni, I, TM; 4. Nathan Watson,

GB, KTM; 5. Matthew Phillips,

AUS, Sherco; 6. Oriol Mena, E, Honda;

7. Johnny Aubert, F, Beta; 8. Loïc Larrieu,

F, Yamaha; 9. Jaume Betriu, E,

KTM; 10. Davide Guarneri, I, Honda.

Ferner: 27. Pascal Rauchenecker, A,

Husqvarna; 28. Edward Hübner, D, Yamaha.

E1: 1. Nathan Watson, GB, KTM; 2. Daniel

McCanney, GB, Husqvarna; 3. Eero

Remes, FIN, TM; 4. Victor Guerrero, E,

KTM; 5. Rudy Moroni, I, KTM; 6. Mikael

Persson, S, Yamaha; 7. Ivan Cervantes,

E, KTM; 8. Gianluca Martini, I, Kawasaki;

9. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna;

10. Edward Hübner, D, Yamaha.

E2: 1. Mathias Bellino, F, Husqvarna;

2. Alex Salvini, I, Beta; 3. Matthew

Phillips, AUS, Sherco; 4. Oriol Mena,

E, Honda; 5. Loïc Larrieu, F, Yamaha;

6. Davide Guarneri, I, Honda; 7. Taylor

Robert, USA, KTM; 8. Cristobal Guerrero,

F, Yamaha; 9. Deny Philippaerts, I,

Beta; 10. Gerard Salaverda, E, KTM.

E3: 1. Manuel Monni, I, TM; 2. Johnny

Aubert, F, Beta; 3. Jaume Betriu, E,

KTM; 4. Jérémy Joly, F, KTM; 5. Antoine

Basset, F, KTM; 6. Lorenzo Santolino,

E, Sherco; 7. Romain Dumontier, F, Yamaha;

8. Luis Correia, P, Beta; 9. Jonathan

Barragan, E, GasGas; 10. Steve

Holcombe, GB, Beta.

EJ: 1. Giacomo Redondi, I, Honda; 2. Albin

Elowson, S, Husqvarna; 3. Josep

Garcia, E, Husqvarna; 4. Henric Stigell,

FIN, TM; 5. Anthony Geslin, F, Yamaha;

6. Diogo Ventura, P, GasGas; 7. Jérémy

Carpentier, F, Honda; 8. Tosha Schareina,

E, Husqvarna; 9. Quentin Delhaye

de Maulde, F, TM; 10. Eemil Pohjola,

FIN, Husqvarna.

EY: 1. Jack Edmondson, GB, KTM;

2. Alexis Beaud, F, Husqvarna; 3. Leo

Le Quere, F, TM; 4. Antti Hanninen, FIN,

Husqvarna; 5. Lee Sealey, GB, Yamaha;

6. Valérian Debaud, F, Yamaha;

7. Enric Francisco, E, KTM; 8. Bernat

Cortes, E, KTM; 9. Ruy Barbosa, RCH,

Husqvarna; 10. Mario Escobar Canton,

E, Husqvarna.

EW: 1. Laia Sanz, E, KTM; 2. Maria

Franke, D, KTM; 3. Jane Daniels, GB,

Husqvarna; 4. Sanna Karkkainen, FIN,

KTM; 5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha;

6. Mireia Badia, E, Husqvarna; 7. Emelie

Karlsson, S, Yamaha; 8. Rosa Romero,

E, KTM.

Tag 2 - EnduroGP: 1. Bellino; 2. Larrieu;

3. Watson; 4. Salvini; 5. Phillips;

6. Steve Holcombe, GB, Beta; 7. Monni;

8. Taylor Robert, USA, KTM; 9. Guarneri;

10. Daniel McCanney, GB,

Husqvarna.

Ferner: 12. Rauchenecker; 28. Hübner.

E1: 1. Watson; 2. McCanney; 3. Rauchenecker;

4. Guerrero; 5. Cervantes;

6. Martini; 7. Persson; 8. Moroni;

9. Alessandro Battig, I, Honda; 10. Luis

Oliveira, P, Yamaha.

Ferner: 11. Hübner.

E2: 1. Bellino; 2. Larrieu; 3. Salvini;

4. Phillips; 5. Robert; 6. Guarneri;

7. Guerrero; 8. Mena; 9. Philippaerts;

10. Tommaso Montanari, I, Kawasaki.

E3: 1. Holcombe; 2. Monni; 3. Aubert;

4. Correia; 5. Betriu; 6. Dumontier;

7. Joly; 8. Basset; 9. Santolino.

EJ: 1. Redondi; 2. Elowson; 3. Garcia;

4. Matteo Cavallo, I, Beta; 5. Stigell;

6. Geslin; 7. Pohjola; 8. Schareina;

9. Ventura; 10. Carpentier.

EY: 1. Edmondson; 2. Francisco;

3. Sealey; 4. Le Quere; 5. Debaud;

6. Beaud; 7. Hanninen; 8. Barbosa;

9. Cortes; 10. Jordi Sala, E, KTM.

EW: 1. Sanz; 2. Franke; 3. Daniels;

4. Wilson; 5. Karkkainen; 6. Karlsson;

7. Badia; 8. Romero; 9. Martina Reimander,

S, KTM.


KOLUMNE: MARIA FRANKE

Auf

Entdeckungsreise

70

MCE

August '16

Hallo MCE-Leser,

hinter mir liegen die ersten drei Enduro-WM-Läufe

meiner bisherigen Karriere und ich kann euch sagen,

es hat superviel Spaß gemacht. Neben den

Grand Prix von Finnland und Schweden stand auch

der Grand Prix im nordspanischen Gordexola auf

dem Programm. Ich habe bei diesen Rennen so viel

dazu gelernt, wie ich in den letzten drei Jahren bei

der deutschen Meisterschaft gelernt habe!

Nun, wie ich euch schon in der vorangegangenen

Kolumne berichtet habe, war für mich alles, was mit

der WM zu tun hat, Neuland. In Finnland angekommen,

galt es, wie bei jedem Rennen, zunächst alles

rund um die Anmeldung zu erledigen, bevor man

sich der Streckenführung und speziell den Sonderprüfungen

widmen kann. Im Nachhinein muss ich

sagen, dass alles, was in Finnland die Strecke betrifft,

nur aus Felsen, Felsen und noch mal Felsen bestand.

Auf der 60 Kilometer langen Runde hat man

gefühlt nie die Steine verlassen. Das war schon heftig!

Aber gut, da mussten schließlich alle Teilnehmerinnen

durch! Ernst wurde es zum ersten Mal am

Freitagabend beim Super-Test. Der Parcours war

schnell, hatte aber durchaus knifflige Stellen, die

mir im Vorfeld ein paar Sorgen bereitet haben. Mein

Lauf gestaltete sich in der Praxis aber recht gut und

ein 4. Platz ging für mich vollkommen in Ordnung.

Trotzdem, besser geht immer! Und auch wenn ich

ohne Erwartungen an den Start ging, fährt der Ehrgeiz

natürlich immer mit. Ich nahm mir für die beiden

Wertungstage Samstag und Sonntag vor, nicht

komplett auf Angriff, sondern eher mit Bedacht an

die Sache heranzugehen. Der Plan sollte aufgehen,

denn ich konnte, auch zu meiner Überraschung, einmal

den 3. und einmal den 2. Platz belegen. Überraschend

deshalb, weil ich meinen Leistungsstand in

internationalen Endurowettbewerben nicht einschätzen

konnte. Der zeitliche Abstand zu den Spitzenpilotinnen

war nicht zu groß, das hat mich persönlich

sehr gefreut und ließ mich zuversichtlich auf

den Grand Prix in Schweden blicken.

Zwischen beiden Rennen lag nur eine Woche, also

bin ich direkt von Finnland nach Schweden gefahren

und habe so auch etwas von der einzigartigen Landschaft

sehen können. In Enköping angekommen,

wartete jedoch Regenwetter auf uns, das verschärfte

die Situation ungemein. Denn im Trockenen wäre

die Strecke tendenziell einfacher gewesen, so aber

wurde alles sehr anspruchsvoll. Den Super-Test am

Freitag konnte ich diesmal auf Platz 3 beenden und

erhielt damit schon mal eine Zeitgutschrift von 8 Sekunden.

Ein gute Ausgangsposition also, um am

Samstag einen Angriffsversuch zu starten. Die Bedingungen

speziell in den Sonderprüfungen stellten

sich, wie schon erwähnt, als ziemlich tricky heraus.

Umso glücklicher war ich, als ich nach sechs

Sonderprüfungen auf dem 2. Tagesrang lag. Der

Rennverlauf am Sonntag war ganz ähnlich, auch

wenn die Strecke extrem ausgefahren war, wusste

ich um meine Stärken und versuchte dort zu pushen,

wo es möglich war. Laia Sanz konnte sich im Tagesverlauf

zwar etwas absetzen und der 1. Platz war außer

Reichweite, dennoch habe ich mich riesig über

einen erneuten 2. Platz gefreut. In der Gesamtwertung

lag ich nach diesen beiden Rennen auf dem

3. Platz, da sowohl Laia als auch Jane Tagessiege

verbuchen konnten, hatten die Mädels ein paar Zähler

mehr auf dem Konto.

Station Nummer 3 war schließlich zwei Wochen später

in einem kleinen Ort namens Gordexola. Der liegt

im Gebirge und dementsprechend sah auch das

Streckenprofil aus. Komplett andere Bedingungen

als in den skandinavischen Ländern. Es gab sehr

viele Auf- und Abfahrten und der Boden war selbst

auf den Wiesen extrem hart. Ich hatte mir das Ziel

gesteckt, zumindest einen Tagessieg einzufahren,

um in der WM-Tabelle von Position 3 auf 2 vorzukommen.

Mir war jedoch klar, dass es gegen Laia

Sanz nicht einfach werden würde. Schließlich war

das ihr Heimrennen und das Terrain, was ihr am

besten liegt. Leider hat sich genau das bestätigt,

denn Laia war an beiden Tagen deutlich schneller

unterwegs als noch in Finnland oder Schweden.

Trotz größter Bemühungen, ihr auf den Fersen zu

bleiben, beendete ich beide Tage auf dem 2. Platz.

Kein schlechtes Ergebnis, aber eben nicht ausreichend,

um mich in der WM-Tabelle um einen Platz zu

verbessern. Zwar konnte ich bisher in fünf von sechs

Tageswertungen den 2. Platz belegen, liege aber aktuell

„nur“ auf dem 3. WM-Platz. Das ist es, was

mich etwas ärgert. Damit muss ich beim WM-Finale

in Frankreich mindestens einmal den Tagessieg einfahren,

um mich noch zu verbessern. Doch all das

wäre ohne die Hilfe der zahlreichen deutschen Helfer

vor Ort keinesfalls möglich gewesen. Ihr alle

habt mich super unterstützt und dafür möchte ich

mich auf diesem Weg bedanken! Ihr seid Klasse!

So, und jetzt wird fleißig trainiert – also in diesem

Sinne, bis zur nächsten Ausgabe.


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August '16


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August '16


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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


NOTIZEN

Neuer Kofferträger

für KTM-Adventure-Modelle

KTM präsentiert einen neuartigen, schwimmend gelagerten Kofferträger für alle

KTM 1050 Adventure-, KTM 1190 Adventure/R- sowie KTM-1290-Super-Adventure-Fahrzeuge

ab Modelljahr 2013.

Nach ausführlichen Tests und umfangreicher Entwicklungsarbeit präsentiert

KTM einen innovativen, schwimmend gelagerten Kofferträger. Die Verwendung

des innerhalb der KTM-Entwicklungsabteilung designten Kofferträgers

ermöglicht, dank einer ausgeklügelten Konstruktion, hervorragende Fahreigenschaften

mit uneingeschränkter Geradeauslaufstabilität in jeder Fahrsituation,

selbst unter voller Beladung.

Die Funktion des neuen schwimmend gelagerten Kofferträgerkits stabilisiert

über ein solides, aber beweglich ausgeführtes Hebelsystem das Fahrzeug im

Hochgeschwindigkeitsbereich, sorgt so für optimale Fahrsicherheit und wirkt

sogar dämpfend auf Eigenschwingungen des Motorrads. Der neue Kofferträger

hat zudem keinerlei negative Einflüsse auf das bekannt brillant leichtfüßige

Handling der Adventure-Modelle.

Der Preis für den neuen Kofferträger liegt bei 194,15 Euro. Der Montageaufwand

für den seit Ende Juni verfügbaren Kofferträger beträgt zirka eine Stunde.

* Verkaufspreis inkl. MwSt.

A New Deal!

„Wir sind hier, um unsere Fahrer in allen Bereichen zu unterstützen! Das Ziel ist,

den Athleten zu helfen, ihr komplettes Potenzial zu realisieren, sowohl im sportlichen

Bereich als auch in kommerzieller Hinsicht und beides so effizient und

rasch als irgend möglich!“ Hinter dieser ambitionierten Ansage steht ein detaillierter,

in die Zukunft gerichteter Management-Ansatz, der in einer eigens einberufenen

Pressekonferenz während des MXGP-Wochenendes in Arco di Trento vorgestellt

wurde.

Hinter dem neuen Rider Management Programm steht die Seven GmbH, die Marketing-Agentur

von Winfried Kerschhaggl, einem früheren KTM-Manager, der in

seinen zehn Jahren bei der österreichischen Erfolgsfirma so wichtige Positionen

wie Marketing Direktor, Vice President of KTM North America und Motorsport Direktor

bekleidet hat. Basierend auf dieser langjährigen Erfahrung hat er entsprechende

Einsicht auf alle Aspekte, sportlicher wie kommerzieller Natur, die es für

eine erfolgreiche, internationale Karriere zu berücksichtigen gilt.

Einer der Schwerpunkte des „Seven Rider Managements“, so die offizielle Bezeichnung,

ist das Wissen um und die Vermittlung der besten Ressourcen für die

Entwicklung der Athleten. Von Trainern über Ärzte, speziell Chirurgen, bis hin zu

Versicherungen und Vertragsanwälten stehen den Athleten die besten Spezialisten

zur Verfügung. Zweiter und essenzieller Teil des Programms ist die Abwicklung

aller kommunikativen Maßnahmen rund um den Athleten, mit dem Ziel, ein

klares, attraktives Image für den Fahrer zu schaffen, um damit die Grundlage für

eine positive finanzielle Karriereentwicklung zu schaffen.

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MCE

August '16


Der dritte bestimmende Teil ist ein Monitoring- und Evaluierungssystem,

basierend auf einer eigens entwickelten Software, das es erlaubt, den tatsächlichen

Sponsoring-Value des einzelnen Athleten objektiv zu berechnen

und für Sponsoren nachvollziehbar darzustellen.

„Wir sehen unsere Aufgabe nicht darauf beschränkt, unsere Athleten in

Vertragsverhandlungen zu vertreten – unser Programm geht weit darüber

hinaus. Wir tragen dafür Sorge, dass unsere Athleten ihr gesamtes Potenzial,

sowohl in sportlicher als auch kommerzieller Hinsicht, realisieren

können, indem wir die besten Ressourcen zur Verfügung stellen und uns

umfassend um den Athleten als Marke kümmern!“, so fasst Winfried

Kerschhaggl sein Programm abschließend zusammen.

Kontaktadresse: Seven MMD GmbH, Treffnerstraße 7, A-9500 Villach

Tel. +43 4242 29192, E-Mail: info@sevengmbh.com

Website: sevengmbh.com

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MCE

August '16


TERMINE

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August '16


JULI

23./24.7. XCC Cross Country Meisterschaft Goldbach

www.xcc-racing.com

AUGUST

1-.5.8. DJMV-Motocross-Sommerlager

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

6./7.8. DAMCV-Motocross Elsdorf

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend - Ex Jugend

Damen, Senioren, Veteranen, Open Junioren

Sonntag: 85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2+Open),

IMBA-Europameisterschaft Seitenwagen

Veranstalter: MSC Arnoldsweiler, www.msc-arnoldsweiler.de

7.8. DMSB-Clubsport-Motocross Südwest-Cup Ettringen

Egon Schäfer, Tel. 02632 47908

mogon@t-online.de, www.mcc-ettringen.de

Infos: Andreas Wack, E-Mail: andreaswack@handshake.de

Tel. 06843 1476, www.südwest-cup.de

13./14.8. DAMCV-Motocross Weilerswist

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend - Ex Jugend

Damen-Pokal, Senioren, Veteranen, Twin-Shock + Youngtimer

Open Junioren

Sonntag: 85 Junioren, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2+Open),

Seitenwagen, IMBA-Europameisterschaft Ladies

Veranstalter: MCC Weilerswist, www.mcc-weilerswist.de

20./21.8. ADAC MX Masters Gaildorf

www.msc-gaildorf.de

www.adac.de/mx-masters

20./21.8. DMV BRC MX 2-Takt Cup Aufenau

www.2taktcup.de

20./21.8. DAMCV-Motocross Ohlenberg

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend - Ex Jugend

Damen, Senioren, Veteranen, Open Junioren

Sonntag: 85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2+Open - Pokal),

Seitenwagen-Pokal?, IMBA-Europameisterschaft MX1/Open

Veranstalter: MCC Ohlenberg, www.mcc-ohlenberg.de

27./28.8. XCC Cross Country Meisterschaft Rudolstadt

www.xcc-racing.com

Dennis Ullrich, Leader bei den ADAC

MX Masters • Foto: Kai-Uwe Sickert

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August '16


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 12 von 18 Veranstaltungen

inkl. MantovaI - 26.6.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 532

2. Antonio Cairoli, I, KTM 440

3. Romain Febvre, F, Yamaha 408

4. Max Nagl, D, Husqvarna 401

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 396

6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 351

7. Valentin Guillod, CH, Yamaha 267

8. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 230

9. Shaun Simpson, GB, KTM 212

10. Clément Desalle, B, Kawasaki 210

Ferner:

25. Dennis Ullrich, D, KTM 30

31. Angus Heidecke, D, KTM 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 597

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 428

3. Pauls Jonass, LV, KTM 403

4. Benoit Paturel, F, Yamaha 325

5. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha 320

6. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 308

7. Max Anstie, GB, Husqvarna 274

8. Petar Petrov, BG, Kawasaki 253

9. Samuele Bernardini, I, TM 253

10. Vsevolod Brylyakov, RUS, Kawa 219

Ferner:

29. Henry Jacobi, D, Honda 68

34. Christopher Valente, CH, KTM 20

37. Brian Hsu, D, Suzuki 15

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Mantova/I - 26.6.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 221

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 197

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 174

4. Amandine Verstappen, B, KTM 156

5. Kiara Fontanesi, I, Honda 152

6. Natalie Kane, IRL, KTM 108

7. Anne Borchers, D, Suzuki 106

8. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 102

9. Shana van der Vlist, NL, Yamaha 97

10. Britt van der Werff, NL, Suzuki 83

Ferner:

11. Stephanie Laier, D, KTM 69

18. Kim Irmgartz, D, Suzuki 38

20. Virginie Germond, CH, Suzuki 33

35. Janina Lehmann, D, KTM 5

38. Carmen Allinger, D, Kawasaki 4

(Stand nach 5 von 11 Veranstaltungen

inkl. Valkenswaard/NL - 19.6.

Seitenwagen:

1. Adriaensssen/Daiders, B,

WSP-AMS 197

2. Vanluchene/Kurpnieks, B, VMC 181

3. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 174

4. Hendrickx/van den Bogaart, B,

WSP-Husky 173

5. Brown/Chamberlain, GB, WSP 162

6. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 122

7. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 122

8. Santermans/Mucenieks, B, WSP 120

9. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 104

10. Bax/Bax, NL, WSP-Yamaha 103

Ferner:

14. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 63

27. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 10

32. Weiss/Schneider, A, VMC 7

34. Battaglia/Furrer, CH, WSP-KTM 5

35. Iderbitzin/Forster, CH, VMC-Yam. 5

36. Heinzer/Betschart, CH, VMC-KTM 3

37. Blank/Klooz, D, VMC 3

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

65 ccm Nordwest:

1. Liam Everts, B, KTM 187

2. Ivano van Erp, NL, KTM 174

3. Tomas Pikart, CZ, KTM 136

4. Maximilian Werner, D, KTM 133

5. Yoran Moens, B, KTM 126

6. Adam Maj, CZ, KTM 124

7. Mads Fredsoe, DK, KTM 117

8. Sem de Lange, NL, Kawasaki 109

9. Lucas Coenen, B, KTM 90

10. Julius Mikula, CZ, KTM 89

Ferner:

11. Sebastian Meckl, D, KTM 84

16. Kevin Geiger, D, KTM 50

17. Lino Neumann, D, KTM 49

33. Colin Sarré, D, KTM 13

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

85 ccm Nordwest:

1. Emil Jonrup, S, KTM 217

2. Matias Vesterinen, FIN, KTM 181

3. Rasmus Pedersen, DK, KTM 147

4. Anton Nagy, S, KTM 141

5. Lewis Hall, GB, Kawasaki 132

6. Noel Nilsson, S, KTM 122

7. Eric Tomas, E, KTM 110

8. Max Palsson, S, KTM 102

9. Magnus Smith, DK, Husqvarna 101

10. Kay Karssemakers, NL, KTM 97

Ferner:

13. Nico Greutmann, CH/D, Husqvarna 81

14. Max Thunecke, D, KTM 68

16. Cato Nickel, D, KTM 44

17. Maximilian Spies, D, Husqvarna 42

24. Constantin Piller, D, KTM 22

31. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 12

36. Robin Konrad, D, KTM 6

39. Justin Trache, D, KTM 4

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 9./10.7.)

65 ccm Nordost:

1. Edvards Bidzans, LV, KTM 197

2. Kirill Vorobyev, RUS, KTM 171

3. Aleksis Araids, LV, KTM 141

4. Kirils Maslovs, LV, KTM 121

5. Karlis Albers Reisulis, LV, KTM 118

6. Makxymilian Chwalik, PL, KTM 92

7. Janis Kubulins, LV, KTM 89

8. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 87

9. Roberts Lusis, LV, KTM 85

10. Kirill Leiman, RUS, KTM 69

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 9./10.7.)

85 ccm Nordost:

1. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 135

2. Patriks Uzuls, LV, KTM 131

3. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 113

4. Kristians Freimanis, LV, KTM 105

5. Kristers Krist Suna, LV, KTM 99

6. Allar Pent, EST, KTM 94

7. Jorgen Matthias Talviku, EST, KTM 87

8. Maksim Kraev, RUS, KTM 82

9. Egor Frolov, RUS, KTM 81

10. Filip Bukowicz, PL, Suzuki 79

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Krusevac-Globare/SRB - 18./19.6.)

65 ccm Südost:

1. Marius Popovici, RO, KTM 194

2. Matija Sterpin, KRO, KTM 194

3. Aida Cojanu, RO, KTM 156

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 138

5. Viktor Borislavov, BG, KTM 132

6. Noel Zanocz, H, KTM 118

7. Marios Kanakis, GR, KTM 115

8. Radostin Mihaylov, BG, KTM 89

9. Bence Pergel, H, KTM 80

10. Alp Omer Berker, TR, KTM 61

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Krusevac-Globare/SRB - 18./19.6.)

85 ccm Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 242

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 160

3. Kristian Ivanov, BG, KTM 130

4. Miodrag Stanojevic, RS, Suzuki 126

5. Jakob Kristof, H, Husqvarna 124

6. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 120

7. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 110

8. Adam Kovacs, H, KTM 94

9. Dominik Piskor, KRO, Yamaha 63

10. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 62

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 18./19.6.)

65 ccm Südwest:

1. Pablo Gutierrez, E, KTM 164

2. Daniela Guillen, E, KTM 141

3. Matteo Luigi Russi, I, KTM 130

4. Victor Puig, E, KTM 113

5. Simone Pavan, I, KTM 105

6. Valerio Lata, I, KTM 101

7. Zakhar Osmolovskiy, RUS, KTM 96

8. Filippo Farioli, I, KTM 82

9. Leo Lefaure, F, KTM 81

10. Alejandro Perez, E, Husqvarna 76

Ferner:

28. Maximilian Ernecker, A, KTM 17

32. Mitja Krasniqi, CH, KTM 9

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 18./19.6.)

85 ccm Südwest:

1. Maks Mausser, SLO, KTM 160

2. René Hofer, A, KTM 125

3. Kevin Cristino, I, Yamaha 119

4. Tom Guyon, F, TM 112

5. Oriol Oliver, E, Kawasaki 105

6. Mattia Capuzzo, I, TM 96

7. Alberto Barcella, I, Husqvarna 91

8. Guillem Farres, E, Kawasaki 84

9. Kevin Brumann, CH, Yamaha 80

10. Alessandro Facca, I, KTM 79

Ferner:

32. Oskar Reichenpfader, A, KTM 11

39. Joel Elsener, CH, Yamaha 4

43. Luca Diserens, CH, KTM 1

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Mantova/I - 25./26.6.)

125 ccm 2-Takt:

1. Stephen Rubini, F, KTM 263

2. Jago Geerts, B, KTM 254

3. Pierre Goupillon, F, KTM 192

4. Gianluca Facchetti, I, KTM 160

5. Roan van de Moosdijk, NL, Yam. 151

6. Zachary Pichon, F, Yamaha 133

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 130

8. Andrea Zanotti, RSM, KTM 113

9. Brian Strubhart Moreau, F, Kawa 109

10. Kim Savaste, FIN, Kawasaki 104

Ferner:

30. Marcel Stauffer, A, KTM 21

31. Jeremy Sydow, D, KTM 19

36. Maurice Chanton, CH, KTM 13

42. Martin Winter, D, KTM 5

45. René Hofer, A, KTM 3

(Stand nach 2 von 5 Veranstaltungen

inkl.Matterley Basin/GB - 18./19.6.)

150 ccm 4-Takt (Honda):

1. Emil Weckman, FIN, Honda 97

2. Hakon Fredriksen, N, Honda 85

3. Yago Martinez, E, Honda 72

4. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Honda 59

5. Leopold Ambjörnson, S, Honda 55

6. Rasmus Moen, S, Honda 53

7. James Scott, NZ, Honda 52

8. Luis Outeiro, P, Honda 49

9. Henry Vesilind, EST, Honda 43

10. Jimmy Grajwoda, F, Honda 39

Ferner:

13. Pascal Jungmann, D, Honda 28

(Stand nach 8 von 10 Veranstaltungen

inkl. Mantova/I - 25./26.6.)

250 ccm:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 360

2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 285

3. Bas Vaessen, NL, Suzuki 236

4. Jorge Prado Garcia, E, KTM 210

5. Anton Gole, S, Husqvarna 208

6. Kevin Wouts, B, KTM 185

7. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki 180

8. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki 167

9. Miro Sihvonen, FIN, KTM 163

10. Mike Stender, D, Yamaha 127

Ferner:

32. Michael Kratzer, A, KTM 23

45. Stephan Büttner, D, Kawasaki 8

57. Enzo Steffen, CH, Honda 1

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Materley Basin/GB - 18./19.6.)

300 ccm:

1. Mike Kras, NL, KTM 177

2. Yentel Martens, B, Husqvarna 172

3. Brad Anderson, GB, Yamaha 149

4. Francisco Utrilla Antonio, E, Yam. 110

5. Matthew Moffat, GB, KTM 104

6. Lewis Gregory, GB, Yamaha 82

7. Mike Vanderstraeten, B, TM 80

8. Dietger Damiaens, B, KTM 79

9. Aaron Pipon, GB, Yamaha 78

10. Patrick Vos, NL, KTM 76

Ferner:

18. Nicolas Bender, CH, Husqvarna 30

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. St. Petersburg/RUS - 2./3.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 289

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Dmytro Asmanov, UKR, Kawasaki 189

4. Ondrej Brendl, CZ, Suzuki 173

5. Petr Michalec, CZ, Honda 163

6. Matija Kelava, KRO, KTM 145

7. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 143

8. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 130

9. Jakub Hruska, SK, Suzuki 125

10. Jaka Zavrsan, SLO, Kawasaki 78

Ferner:

45. Andreas Schmidinger, A, Honda 21

47. Patrik Schrattenecker, A, KTM 18

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Cieszyn/PL - 21./22.5.)

Women’s European Cup:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 64

2. Julie Dalgaard, DK, Honda 63

3. Emelie Dahl, S, Yamaha 56

4. Natalie Kane, IRL, KTM 52

5. Joanna Miller, PL, KTM 45

6. Britt van der Werff, NL, Suzuki 43

7. Caroline Berglund, S, Husqvarna 36

8. Gabriela Seisdedos, E, Kawasaki 36

9. Barbora Lankova, CZ, Suzuki 30

10. Jana Antosova, CZ, KTM 29

Ferner:

12. Anne Borchers, D, Suzuki 27

16. Laura Soller, D, Husqvarna 19

19. Nina Kaas, D, Honda 10

DM

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Bielstin - 2./3.7.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 120

2. Harri Kullas, FIN, KTM 114

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 102

4. Dominique Thury, D, KTM 93

5. Angus Heidecke, D, KTM 80

6. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 76

7. Christian Brockel, D, KTM 63

8. Mike Stender, Suzuki 55

9. Jeremy Delince, B, Honda 53

10. Filip Bengtsson, S, Suzuki 53

(Stand nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Bielstein -2./3.7.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Miro Sihvonen, FIN, KTM 122

2. Bas Vaessen, NL, Suzuki 111

3. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 84

4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 95

5. Martin Krc, CZ, KTM 85

6. Richard Sikyna, SK, KTM 67

7. Nathan Renkens, B, KT 67

8. Tomas Kohut, SK, KTM 63

9. Glen Meier, DK, KTM 63

10. Cedric Grobben, B, KTM 57

(Stand nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Möggers/A - 21./22.5.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Maksim Kraev, RUS, KTM 82

2. René Hofer, A, KTM 75

3. Meico Vettik, EST, KT M 69

4. Maximilian Spies, D, Husqvarna 57

5. Cameron Durow, ZA, KTM 54

6. Laurenz Falke, D, Husqvarna 48

7. Matias Vesterinen, FIN, KTM 48

8. Maks Mausser, SLO, KTM 48

9. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 45

10. Mike Gwerder, CH, Husqvarna 44

Stand (nach 4 von 7 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 19.6.)

MX Open:

1. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 158

2. Dominique Thury, KTM 158

3. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 138

4. Lars Reuther, KTM 125

5. Tim Koch, Suzuki 122

6. Chris Gundermann, Yamaha 97

7. Christian Brockel, KTM 95

8. Moritz Schittenhelm, KTM 90

9. Stephan Büttner, Kawasaki 83

10. Nils Gehrke, Suzuki 75

Stand (nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 10.7.)

Junior MX2:

1. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 142

2. Ron Noffz, Yamaha 124

3. Stephan Büttner, Yamaha 123

4. Tim Koch, Suzuki 102

5. Jan Jakobson, EST, Kawasaki 87

6. Tobias Linke, Kawasaki 77

7. Leon Ast, Yamaha 60

80

MCE

August '16


8. Nils Gehrke, Suzuki 57

9. Robert Riedel, KTM 56

10. Nico Koch, KTM 49

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 255

2. Faustmann/Haller, VMC 193

3. Santermans/Mucenieks, B/LV,

WSP 186

4. Weiss/Schneider, A, VMC 176

5. Interbitzin/Forster, VMC-Yamaha 162

6. Wilkinson/Kirwin, GB, WSP 160

7. Blank/Klooz, VMC 157

8. Garhammer/Kälin, D/CH, VMC 139

9. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 138

10. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 135

Stand (nach 6 von 9 Veranstaltungen

inkl. Prisannewitz - 26.6.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 262

2. Julian Haas, KTM 184

3. Casper Holm, DK, Yamaha 149

4. Joris Kersten, NL, Yamaha 149

5. Alexander Norskov, DK, Yamaha 133

6. David Freidinger, A, Suzuki 132

7. Oliver Vandendijk, B, Honda 124

8. Davey de Cuyper, B, Yamaha 122

9. Sandy Schulze, Honda 112

10. Robin Grieven, B, Yamaha 108

POKAL

Stand (nach 5 von 6 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 19.6.)

Open:

1. Franziskus Wünsche, KTM 109,5

2. Dario Dapor, Yamaha 92,0

3. Stefan Badstuber, Yamaha 54,5

4. Maximilian von Heuß-Blößt,

Honda 54,5

5. Florian Badstuber, Yamaha 53,0

6. Christian Hoßfeld, Honda 52,5

7. Jan Uhlig, Kawasaki 50,0

8. Jonas Wolf, Husqvarna 42,0

9. Marcel Kaltenbach, Husqvarna 42,0

10. Lutz Beste, Honda 41,5

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 29.5.)

MX2:

1. Jascha Berg, Husqvarna 74,0

2. Luca Lier, Kawasaki 60,5

3. Fabian Pries, Yamaha 56,5

4. Oliver Jacques Sczeponek, KTM 48,5

5. Nico Koch, KTM 47,0

6. André Stumpf, Suzuki 45,5

7. Jasper Dempewolf, Kawasaki 37,5

8. Mathias Linke, Suzuki 37,0

9. Christopher Grunert, KTM 33,0

10. Dominik Bretschneider, Kawa 32,0

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 191

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 187

3. Hartmann/Bodtländer, WSP 177

4. Hey/Friedrisszyk, WHT 139

5. Kutschke/Schmidt, VMC 124

6. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 112

7. Kuhr/Ebert, WSP 88

8. Knübben/Godau, WSP 80

9. Winkler/Buschmann, Bastech-KTM 61

10. van Kruijsbergen/Miedl, NL/D,

Bastech-MTH 48

Stand (nach 2 von 6 Veranstaltungen

inkl. Wilnsdorf - 19.6.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Maximilian Werner, KTM 41,0

2. Colin Sarre, KTM 39,0

3. Dominic Bilau, KTM 38,0

4. Sebastian Meckl, KTM 36,0

5. Kevin Geiger, KTM 36,0

6. Justin Rock, KTM 29,0

7. Noel Schmitt, KTM 29,0

8. Eddy Frech, KTM 27,5

9. Lucas Schwarz, KTM 21,0

10. Maxime Tanz, KTM 17,5

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl.Prisannewitz - 26.6.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Maximilian Spies, Husqvarna 71,0

2. Simon Längenfelder, Husqvarna 46,5

3. Paul Bloy, Suzuki 46,0

4. Laurenz Falke, Husqvarna 44,5

5. Constantin Piller, KTM 42,0

6. Noah Ludwig, KTM 42,0

7. Max Thunecke, KTM 39,5

8. Eric Jette, Kawasaki 37,0

9. Justin Trache, KTM 32,5

10. Erik Lange, KTM 27,5

ENDURO

WM

(Stand nach 6 von 8 Veranstaltungen

inkl. Gordexola/E - 2./3.7.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 212

2. Nathan Watson, GB, KTM 207

3. Daniel McCanney, GB, Yamaha 145

4. Ivan Cervantes, E, KTM 123

5. Pascal Rauchenecker, A, Husky 117

6. Gianluca Martini, I, Kawasaki 115

7. Rudy Moroni, I, KTM 104

8. Victor Guerrero, E, KTM 97

9. Mikael Persson, S, Yamaha 82

10. Edward Hübner, D, Yamaha 63

E2:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 217

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 184

3. Taylor Robert, USA, KTM 166

4. Loïc Larrieu, F, Yamaha 165

5. Alex Salvini, I, Beta 152

6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 116

7. Oriol Mena, E, Honda 106

8. Davide Guarneri, I, Honda 89

9. Deny Philippaerts, I, Beta 74

10. Tommaso Montanari, I, Kawasaki 38

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 204

2. Johnny Aubert, F, Beta 195

3. Antoine Basset, F, KTM 173

4. Manuel Monni, I, TM 163

5. Jaume Betriu, E, KTM 132

6. Luis Correia, P, Beta 118

7. Romain Dumontier, F, Yamaha 105

8. Jonathan Barragan, E, Gas Gas 93

9. Lorenzo Santolino, E, Sherco 69

10. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 54

EnduroGP:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 181

2. Eero Remes, FIN, TM 153

3. Steve Holcombe, GB, Beta 148

4. Mathias Bellino, F, Husqvarna 146

5. Nathan Watson, GB, KTM 142

6. Johnny Aubert, F, Beta 112

7. Taylor Robert, USA, KTM 111

8. Loïc Larrieu, F, Yamaha 111

9. Alex Salvini, I, Beta 106

10. Antoine Basset, F, KTM 73

Ferner:

18. Pascal Rauchenecker, A, Husky 16

Junioren

1. Giacomo Redondi, I, Honda 240

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 170

3. Diogo Ventura, P, Gas Gas 134

4. Henric Stigell, FIN, TM 127

5. Josep Garcia, E, Husqvarna 123

6. Kirian Mirabet, E, Sherco 102

7. Davide Soreca, I, Honda 94

8. Oliver Nelson, S, TM 76

9. David Abgrall, F, Yamaha 57

10. Eemil Pohjola, FIN 56

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Gordexola/E - 2./3.7.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 107

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 105

3. Maria Franke, D, KTM 100

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 76

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 62

6. Emelie Karlsson, S, Yamaha 57

7. Mireia Badia Camprubi, E, Husky 39

8. Martina Reimander, S, KTM 38

9. Katrine Rye Holmboe, N, KTM 19

10. Jennifer Siekkinen, FIN, KTM 18

INTER-DM

(Stand nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 20.3.)

Championat:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 25

2. Dennis Schröter, Husqvarna 22

3. Marco Neubert, KTM 20

4. Andreas Beier, Husqvarna 18

5. Anthony Boissiere, F, Sherco 16

6. Fabien Planet, F, Sherco 15

7. Edward Hübner, Sherco 14

8. Nick Emmrich, Husqvarna 13

9. Jan Schäfer, KTM 12

10. Björn Feldt, KTM 11

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 25

2. Anthony Boissiere F, Sherco 22

3. Derrick Görner, Husqvarna 20

4. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18

5. Yanik Spachmüller, KTM 16

6. Tilman Krause, KTM 15

7. Maria Franke, KTM 14

8. Eddie Findling, Sherco 13

9. Mike Kunzelmann, KTM 12

10. Maik Schubert, KTM 11

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 25

2. Marco Neubert, KTM 22

3. Fabien Planet, F, Sherco 20

4. Edward Hübner, Sherco 18

5. Nick Emmrich, Husqvarna 16

6. Bruno Wächtler, KTM 15

7. Pascal Springmann, Beta 14

8. Martin Kradorf, KTM 13

9. Leonhard Blaack, Beta 12

10. Philipp Liermann, Beta 11

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 25

2. Jan Schäfer, KTM 22

3. Björn Feldt, KTM 20

4. Christian Weiß, KTM 18

5. Paul Roßbach, KTM 16

6. Mark Risse, Beta 15

7. Nico Rambow, KTM 14

8. Kai-Arne Petruck, Sherco 13

9. Marc Neumann, KTM 12

10. Daniel Hänel, KTM 11

Junioren:

1. Jan Allers, KTM 25

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 22

3. Felix Martin, KTM 20

4. Philipp Müller, Husqvarna 18

5. Yannik Mosch, Sherco 16

6. Jan Taube, Husqvarna 15

7. Ole Soltwedel, KTM 14

8. Luca Schäfer, Beta 13

9. Max Bindemann, Husqvarna 12

10. Alexander Gehlert, Husaberg 11

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 3 von 7 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 12.6.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 145

2. Marc Reiner Schmidt, D, TM 127

3. Pavel Kejmar, CZ, KTM 120

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 116

5. David Gimenez, E, Suzuki 92

6. Jose Luis Hernandez, E, Suzuki 76

7. Lionel Deridder, B, KTM 59

8. Asseri Kingelin, FIN, Aprilia 55

9. Marius Lita, RO, Suzuki 42

10. Sorin Traistaru, RO, Husqvarna 36

EM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Busca/I - 12.6.)

ES2:

1. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 141

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 113

3. Lorenzo Promutico, I, Honda 95

4. Giovanni Bussei, I, TM 87

5. Kevin Fagre, S, Yamaha 87

6. Romain Kaivers, B, KTM 87

7. Diego Monticelli, I, TM 85

8. Joan Llados, E, TM 78

9. John Stambeck, S, Yamaha 76

10. Luca Ciaglia, I, Honda 72

INTER-DM

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Großenhain - 18./19.6.)

S1:

1. André Plogmann, Suzuki 120

2. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 120

3. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 106

4. Manuel Hagleitner, A, KTM 105

5. Markus Volz, Husqvarna 104

6. Markus Class, Husqvarna 89

7. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 82

8. Andreas Buschberger, A, Husky 76

9. Peter Banholzer, Yamaha 70

10. Steffen Albrecht, Husqvarna 67

N2:

1. Max Banholzer, Yamaha 144

2. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 123

3. Bernhard Hitzenberger, A, Yam. 121

4. Nick Seeger, Husqvarna 98

5. Till Goldenstein, Suzuki 94

6. Markus Larcher, A, KTM 94

7. Toni Trusch, KTM 75

8. Steffen Hiemer, Yamaha 74

9. Sebastian Dechent, Husqvarna 59

10. Joshua Das, NL, Suzuki 58

Pokal - P3:

1. Sven Kromer, Honda 104

2. Ralf Ebert, Kawasaki 103

3. Christian Pacher, KTM 102

4. Rasmus Priergaard, DK, TM 100

5. Jan Philipp Berges, TM 90

6. Martin Haase, KTM 88

7. Kim Adlhart, A, KTM 72

8. Dominic Lehner, A, TM 66

9. Carolin Wietig, TM 65

10. Jochen Kohn, Husaberg 61

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. St. Wendel - 21./22.5.)

Trophy - T4-Süd:

1. Christian Reiß, Honda 94

2. Kevin Szalai, F, KTM 79

3. Tobias Wirtherle, Suzuki 71

4. Niko Haubensack, Husqvarna 70

5. Tim Lukas Schröder, Suzuki 67

6. Christopher Robert, Husqvarna 61

7. Tibor Zieres 57

8. Kevin Labenski, KTM 56

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 46

10. Steven Prediger, KTM 41

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Großenhain 18./19.6.)

Trophy - T4-Nord:

1. Patrick Pady, KTM 95

2. André Möhlmann, Yamaha 91

3. Thomas Sasse, KTM 71

4. Sven Friedrich, KTM 50

5. Toni Dabow, Husaberg 46

6. Andrej Willms, Suzuki 45

7. Axel Bergfeld, Husqvarna 40

8. Heiko Stieber, KTM 40

9. Uwe Truskowski, KTM 39

10. Detlef Bremer, KTM 38

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Bilstain/B - 26.6.)

Ü40 - Cup:

1. Steffen Jung, Suzuki 141

2. Eike Moes, TM 128

3. Phil Gee, GB, TM 111

4. Harald Wirtz, Suzuki 106

5. Ingo Ruh, Husqvarna 93

6. Jochen Hahn, KTM 81

7. Martin Hensellek, TM 80

8. Arie van Engelen, NL, Husqvarna 78

9. Christian Klipfel, KTM 77

10. Paul Wijgaerts, B 72

81

MCE

August '16


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 9/2016

Präsentation

Sherco 2017

Angetestet

Honda Montesa 300 RR

Präsentation

Beta Enduro 2017

Präsentation

Husqvarna Enduro 2017

MOTOCROSS WM Loket/CZ + Lommel/B + Frauenfeld/CH

MX Masters Tensfeld

ENDURO WM Fabriano/I

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

GCC Goldbach

MOTOCROSS ENDURO 9/2016 - SEPTEMBER - ERSCHEINT AM 20.08. AN EUREM KIOSK

IMPRESSUM

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Motocross Enduro

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82

MCE

August '16


MICHELIN

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