Die Welt von morgen - Schwarz & Grantz GmbH & Co. KG

schwarzgrantz

Die Welt von morgen - Schwarz & Grantz GmbH & Co. KG

Modernisierung von

Brandmeldeanlagen

Seite 12

Rauchwarnmelder

in großem Stil

Seite 18

Das Magazin von Hekatron

Ausgabe 4/2007

Funkrauchschalter im

Bundesarbeitsgericht

Seite 16 Hekatron-Partnerforum

Die Welt von morgen

Seite 4


Editorial

Mitarbeiter

News

2

Liebe Leserinnen und Leser,

Die drei Erfolgsfaktoren der Zukunft“,

unter diesem Thema stand unser Partnerforum,

zu dem wir viele von Ihnen im

Oktober 2007 begrüßen durften. Die

Erfolgsfaktoren, die wir meinen, sind

Technologie, Ökonomie und Unternehmertum.

Wie diese gestaltet und eingesetzt

werden können, verdeutlichten

uns sachkundige, manchmal auch polarisierende

Vorträge unserer externen

Referenten.

Wie ich von vielen Seiten gehört

habe, war das 2. Hekatron-Partnerforum

ein Event, das sehr gut ankam

und nachhaltig wirkt. Daher blicken

Vanessa Schweizer steht den Kunden

des Hekatron-Geschäftsbereichs Rauchschaltanlagen

und Rauchwarnmelder

ab sofort als Ansprechpartnerin im

Verkaufsinnendienst zur Verfügung.

Begonnen hat sie ihre berufliche Laufbahn

bei Hekatron mit einer Ausbildung

zur Industriekauffrau. Personell verstärkt

hat sich auch der Technische

wir in dieser Ausgabe

unseres Magazins gerne

noch einmal darauf zurück.

Im Rahmen des Forums

durfte Hekatron erstmals

auch den neu geschaffenen Partnerpreis

in vier Kategorien überreichen. Unser

Dank geht aber nicht nur an die

Prämierten, sondern an alle Hekatron-

Partner, ob sie nun Errichter sind, Planer,

Gebäudebetreiber oder aus den Bereichen

Handel und Verbände kommen.

Keinesfalls vergessen möchte ich an

dieser Stelle einen langjährigen wertvollen

Partner, der uns beim Event im

Oktober leider nicht mehr begleiten

konnte. Ich meine Herrn Heinrich

Know-how in neuer Technologie

Um immer auf dem aktuellsten Wissensstand

zu bleiben, organisiert Hekatron

regelmäßig Inhouse-Seminare für seine

Projektierer. So ist gewährleistet, dass die

Mitarbeiter den Kunden den bestmöglichen

technischen Support bieten können.

Derzeit nimmt das Thema Lichtwellenleiter

in vielen Bereichen der Elektrotechnik

an Bedeutung zu, so auch im Bereich des

anlagentechnischen Brandschutzes. Dies

war für Hekatron im November 2007 Grund

genug, seine Mitarbeiter aus der Projek-

Errichter zeigt Flagge

Die Landwehr GmbH Elektrotechnik im westfälischen Bünde ist

Hekatron-Partner für die Errichtung von Brandmeldeanlagen.

Unter den gemeinsamen Referenzen finden sich so eindrucksvolle

Objekte wie ein Logistikzentrum in Melle mit 300 Metern

Länge, 80 Metern Breite und 40 Metern Höhe. Kompetenz, die

aus Zusammenarbeit erwächst, macht Landwehr auch nach

außen für seine Kunden deutlich: So wurde im Sommer 2007

eine Hekatron-Fahne vor dem Firmensitz gehisst – eine Idee

der Geschäftsleitung, die deutlich macht: Landwehr setzt auf

die Kooperation mit starken Partnern. •

Siemer, der im Jahr 2007

durch einen tragischen

Unglücksfall aus der Mitte

des Lebens gerissen wurde.

Wie immer präsentieren

wir Ihnen mit dieser ProSicherheit

ausgewählte Einsatzbeispiele unserer

Produkte aus den Bereichen Brandmeldeanlagen

sowie Rauchschaltanlagen und

Rauchwarnmelder. Hierzu wünsche ich

Ihnen eine angenehme Lektüre. Uns

allen wünsche ich für die bevorstehenden

Feiertage besinnliche Stunden,

für 2008 Gesundheit, Erfolg und alles

Gute!

Ihr Peter Ohmberger

Ausgezeichnet!

Vanessa

Thomas

Hervorragende Sicherheit ist eine

Auszeichnung wert: Auch 2007 lobte

der GIT-Verlag wieder den Sicherheit

Award aus, einen Produktpreis für die

Schweizer

Fischer

Bereiche Automatisierung, Brandschutz

und Videoüberwachung. In der Kate-

Kundendienst von Hekatron: Thomas gorie Brandschutz wählten die Leser

Fischer betreut in diesem Bereich ab der Zeitschriften Sicherheit + Manage-

sofort den Raum Bayern.

ment sowie MessTec &

Automation den

Hybridmelder MTD

533 – SecuriStar H mit

CUBUS-Nivellierung –

zum Sieger. Hekatron

tierung im Rahmen einer internen Fort- sagt danke! •

bildungsmaßnahme in Sachen Lichtwellenleitertechnik

weiter zu spezialisieren. Denn

auch in dieser Technologie will Hekatron

im Rahmen seines umfangreichen Dienst- Aktuelle

leistungspakets die Kunden wirkungsvoll

unterstützen. Wie Andreas Schneckener,

Produktmanager Brandmeldeanlagen,

betont: „Der Kunde erwartet auch bei

diesen Anwendungen einen verlässlichen

Partner, der ihn optimal berät und

betreut.“ •

Kataloge

Ab Januar 2008 gelten die

neuen Hekatron-Gesamtkataloge

der Produktlinien Feststellanlagen

für Feuerschutzabschlüsse

sowie Brandfrüh-

erkennung in Lüftungsanlagen.

Der Feststellanlagenkatalog

enthält eine Zusammenfassung

der Änderungen bei den

Zulassungen sowie einen vollständigen

Abdruck der DiBt-

Richtlinien für Feststellanlagen.

Die neuen Kataloge sind über

die Hekatron-Homepage im

Internet (www.hekatron.de)

abrufbar oder können alternativ

über das dieser ProSicherheit

beigefügte Faxformular

bestellt werden. •


Integral Evolution

Bewährtes

wird noch

besser

Das Brandmeldesystem Integral bewährt sich in den Anwendungen

als Brandmelderzentrale sowie Löschzentrale und

erweist sich durch seine Modularität als Ideallösung bei der

Modernisierung von Brandmeldeanlagen. Dafür hält Hekatron

auch die Integraltechnologie selbst laufend auf dem neuesten

Stand. Die gerade durchgeführte Markteinführung der Version

B5 ist ein weiterer Meilenstein zum Erfolg.

Seit etwas mehr als drei Jahren ist das

dezentrale Brandmeldesystem Integral

von Hekatron auf dem Markt. In dieser

Zeit etablierte es sich als Standard in der

Sicherheitstechnik vor allem für größere

Objekte, wo sein Vorteil der unkomplizierten

und praktisch unbegrenzten

Erweiterbarkeit großes Gewicht hat. Die

technologischen Verbesserungen gegenüber

dem Vorgänger B3 liegen in allen

drei wesentlichen Baugruppen der B5-

Plattform: Hauptrechnerbaugruppe,

Netzgerät und Busprint. Durch Verwendung

eines schnelleren Prozessors sowie

größeren Speichers wird die Hauptrechnerbaugruppe

auf den neuesten Stand

gebracht. Die völlig neue Systemarchitektur

ermöglicht höheren Datendurchsatz,

wobei das intelligente Redundanzkonzept

vollständig beibehalten wird

und das System abwärtskompatibel ist.

Selbst die Vernetzung von alter und

neuer Plattform innerhalb eines Teilzentralenrings

stellt kein Problem dar. Für

mehr Komfort gegenüber der B3-Plattform

sorgen Schnittstellen für einen

Service-PC (USB) und eine SD-Karte.

Auch durch die Reduzierung der Status-

LEDs und eine dadurch vereinfachte

Darstellung wird Integral noch be-

nutzerfreundlicher. Weitere Verbesserungen

betref-fen das Netzgerät, das

jedoch voll kompatibel zur B3-Plattform

bleibt.

Neu sind unter anderem die Möglichkeit,

ein zusätzliches 45-Ah-Akkupaar

zur Notstromversorgung anzuschalten,

der Einsatz selbstheilender Polymersicherungen

sowie eine Optimierung

der Fehleranzeigen am Display des

Bedienfelds. Ein weiterer verbesserter

Bestandteil von Integral Evolution ist

das Multifunction Relay Interface B5-

MRI16. Im Maximalausbau kann eine

einzelne Teilzentrale nun mit bis zu 160

Relaiskontakten ausgestattet werden.

Software-Optimierung

Neu ist auch die Integral-Software-

Version 6.0. „Diese dient vorrangig

dazu, die Abwärtskompatibilität zur B3-

Plattform sicherzustellen und die Technologie

des neuen SecuriStar-H-Melders

mit CUBUS-Nivellierung optimal zu integrieren“,

erläutert Patrick Banholzer

vom Produktmanagement Brandmeldesysteme

bei Hekatron. Ein weiterer

Meilenstein ist der Ereignisspeicher der

Software-Version 6.0, der bis zu 65.000

Innovativ

Verbesserungen in der Technik: Das

Integral-System erhält eine neue Hauptrechnerbaugruppe

(links) sowie Stromversorgung

(oben).

Ereignisse festhält. Diese können am

Bedienfeld eingesehen, am Protokolldrucker

ausgedruckt oder über die

Systemsoftware ausgelesen werden.

Bei Anlagen mit weniger als 512 Melderpunkten

kann künftig der interne Protokolldrucker

– der im Übrigen dreimal

schneller als bisher ist – entfallen und

stattdessen auf den Ereignisspeicher

zurückgegriffen werden.

Für alle Planer und Errichter von

Brandmeldeanlagen sind die vielfältigen

Einsatzmöglichkeiten von Integral auf

einem neuen DIN-A2-Poster übersichtlich

dargestellt. Es zeigt Systemübersichten

für den Einsatz von Integral als

Brandmelderzentrale, Löschzentrale, in

Verbindung mit Sonderbrandmeldetechnik

sowie die Modernisierung von

Brandmeldeanlagen mit Integral. Das

Poster kann bei Hekatron bestellt

werden, am besten gleich mit dem

dieser ProSicherheit beiliegenden

Faxformular. •

Ein neues Poster zeigt in

vier Systemübersichten die

vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

von Integral für

Branddetektion, Löschung,

Modernisierung und

Sonderbrandmeldetechnik.

ProSicherheit 3


ür

Titel

4

2. Hekatron-Partnerforum in Mainz

Mit dem Kompass in

Richtung Zukunft

Der Claim ist Programm: „Hekatron – Ihr Partner für Brandschutz.“ Das 2. Hekatron-Partnerforum

brillierte nicht nur durch die Auswahl kompetenter Referenten, sondern stellte

auch den Auftakt für die Einführung des neuen Claims des Unternehmens dar. „Die drei

Erfolgsfaktoren der Zukunft – Gewinner und Verlierer in der Welt von morgen“, so lautete

der Titel der Partnerveranstaltung, der viel verhieß, aber auch viel erfüllte. Moderiert von

TV-Star Nina Ruge, gab es Impulse für den eigenen Weg in die Zukunft.

Nina Ruge ist eine Größe in der TV-

Landschaft. Mit ihrem Markenzeichen,

dem unvermeidlichen „Alles wird gut“,

am Ende ihrer Sendungen steht sie für

bunte Themen in populären Sendeformaten.

Jetzt ein Auftritt vor einem kritischen

Brandschutz-Fachpublikum. Kann

das gut gehen? Nina Ruge trat den

Beweis an. Kompetent, charmant und

mit dem richtigen Händchen für

komplexe Sachverhalte führte Sie durch

das Programm des 2. Hekatron-Partnerforums.

Sie fühlte den Referenten

sympathisch, aber beharrlich auf den

Zahn und sorgte für angeregte Fragerunden.

Und es stellte sich heraus: Nina

Ruge hat mehr Bezüge zur Technik, als

der unbedarfte Fernsehzuschauer für

möglich halten würde. So ging sie

eingangs mit einem persönlichen

Andenken aus ihrer Familie, einem

Kompass aus der chinesischen Han-

Dynastie, auf die Verbindung von

Technik und Zukunft ein. „Das Hekatron-Partnerforum

soll Ihnen ein

Kompass für den Weg in die Zukunft

sein.“ Und mit dem Vortrag des Zukunftsforschers

Klaus Burmeister

öffneten sich gleich zahlreiche neue

Perspektiven: Nanotechnologie, Biotech,

Infotech und Cognotech sind die aktuellen

Trends, die sich weiter verstärken.

Trend zur Konvergenz

Die Grenzen zwischen den Technologien

verschwimmen immer mehr“, so

Klaus Burmeister. Uns werden Themen

wie Personal Health, dezentrale Energieversorgung,

Technologie zur Wiederherstellung

der Ökosysteme, neue Konstruktionsprinzipien

und Infrastrukturen

in Bau- und Logistiksektor auf dem Weg

ins Jahr 2015 begleiten. Auch das Thema

Teilnehmerstimmen: Impulse für die tägliche Arbeit

Dominik Heck, HallermeierSicherheitstechnik:

Das Referat von

Klaus Kobjoll war natürlich

sehr spannend.

Aber auch die Technologiethemen

gaben

gute Anregungen.

Dirk Schindler, HBS

Elektrobau: Ich bin

begeistert vom Rahmen

der Veranstaltung

und der familiären

Atmosphäre.

Fachlich kann ich

vieles mitnehmen.

Sicherheit betrachtet Klaus Burmeister

als Schlüsselfrage. „Angesichts von

terroristischen Attacken werden wir

neue Tools für Identifizierung und Überwachung

benötigen.“ Doch im Mittelpunkt

aller technologischen Möglichkeiten

steht, so Klaus Burmeister, der

Kunde mit seinen Bedürfnissen.

Wie sieht die wirtschaftliche Entwicklung

im Bausektor in der Zukunft aus?

Beim 1. Hekatron-Partnerforum hatte

der Chefvolkswirt der Deutschen Bank,

Prof. Norbert Walter, Prognosen getroffen.

Beim 2. Partnerforum knüpfte

nun sein Kollege Dr. Jörg Krämer von

der Commerzbank an dieses Thema an.

„Der Bauboom ist vorbei, aber die

Landung ist weich!“ Während die

Wohnungswirtschaft zwar stagnieren

werde, rechnet Dr. Jörg Krämer im

öffentlichen Sektor und im Wirtschaftsbau

mit Wachstum. Und na-

Tobias Segelhorst,

Uchter Brandschutz:

Kompliment an die

Organisation. Die Referate

brachten mir

gute Impulse. Insbesondere

die Einstellung

von Herrn Ohmberger

zu uns Partnern

gefällt mir.


Sie stellten sich dem Fachpublikum: Die Hekatron-Referenten

Heinrich Herbster, Dietmar Hog, Andreas Seltmann

und Peter Ohmberger (linkes Bild, v. l.), in der Mitte Moderatorin

Nina Ruge. Im rechten Bild diskutieren Klaus

Burmeister, Dr. Jörg Krämer, Nina Ruge und Klaus Kobjoll.

türlich werde auch der wachsende

Bedarf im Sanierungsbereich anhalten.

Als rhetorisches Feuerwerk erlebten

die Zuhörer den Vortrag des Hoteliers

Klaus Kobjoll. „Lust, Liebe, Leidenschaft“

müssten Kunden spüren, dann

eröffneten sich Unternehmern – Titel

des Vortrags: „Unternehmer sein, heißt

frei sein“ – glänzende Perspektiven.

Ganz wichtig dabei: zufriedene und

engagierte Mitarbeiter. Klaus Kobjoll

zitierte Ueli Prager, den Gründer von

Mövenpick: „Nur der kann lächeln,

dem es auch zum Lachen zumute ist.“

Theo Nuber, EBZ

Nuber: Die Ankündigung

des neuen Melders

hat mich natürlich

sehr interessiert.

Hier sehe ich

für die zukünftige

Entwicklung sehr

gute Möglichkeiten.

Vorbereitete Fragen brauchte Nina Ruge beim Gang

durchs Publikum nicht. Angeregt durch interessante Referate

ergab sich ein intensiver Informationsaustausch.

Nach diesen Themen aus der „Adlerperspektive“,

so Nina Ruge, fand eine

leidenschaftliche und kontroverse

Diskussion statt. „Können Brandmelder

sexy sein?“ fragte Nina Ruge provokant

und löste damit eine interessante

Diskussion darüber aus, wie emotional

das Brandschutzgeschäft betrieben

werden kann. Dass Hekatron nicht nur

einen emotionaleren Marktauftritt hat,

sondern auch seinen Partnern echte

Zukunftsperspektiven bietet, belegten

die Vorträge der Hekatron-Referenten

Heinrich Herbster („Neue Technologien

Günter Rapold, FKR:

Der Vortrag von Herrn

Kobjoll hat mir Anregungen

gegeben. Insgesamt

eine sehr gelungeneVeranstaltung.

Ich hätte mir

nur noch einen stärkeren

Bezug zm Handel

gewünscht.

und Entwicklungstrends“), Dietmar Hog

(„Bauen im Bestand“) und Andreas Seltmann

(„Chance Aus- und Weiterbildung“).

Der Vortrag von Dietmar Hog zeigte

die Marktchancen gerade im Sanierungsgeschäft

sowie die intelligenten

Lösungen von Hekatron auf. Die Ausführung

von Heinrich Herbster, dass Hekatron

einen völlig neuen Sensor für die

Brandgasdetektion entwickelt, sorgte

für großes Interesse. Heinrich Herbster:

„Wesentliches Merkmal des neuen

Melders wird die sichere Detektion von

Bränden in der frühesten Phase sein.“

Dazu kommen die Resistenz gegenüber

Täuschungsalarmgrößen, hohe Verfügbarkeit

und Lebensdauer. Weitere Pluspunkte:

sehr kleine Baugröße und hohe

Wirtschaftlichkeit. Kein Wunder, dass

Hekatron-Geschäftsführer Peter

Ohmberger mit seiner Ankündigung,

2008 mit einem Produktfeuerwerk auf

der Branchenmesse Security anzutreten,

für Begeisterung sorgte. Für die Teilnehmer

eine klare Sache, dann dabei zu

sein. •

ProSicherheit

5


Nachgefragt

6

Unternehmertum

Was ist die Quelle

des Erfolgs?

Wortweiser: Motivation

K laus Kobjoll ist Managementtrainer

und als Inhaber des Hotels Schindlerhof

in Nürnberg auch selbst ein vielfach preisge-

krönter Unternehmer. Beim Hekatron-Partnerforum

sprach Klaus Kobjoll, der seit seinem

22. Lebensjahr ausschließlich selbstständig

arbeitet, zum Thema „Unternehmer sein, heißt

frei sein“. ProSicherheit befragte ihn zur Unternehmenskultur

und zum Standort Deutschland.

ProSicherheit: Worin liegt das

Geheimnis des erfolgreichen Unternehmers?

Klaus Kobjoll: Das ist kein Geheimnis,

sondern etwas völlig

Offensichtliches: Unternehmer zu

sein, bedeutet die Chance, Architekt

meines Lebens zu sein. Spiele

ich die Rolle des Hammers oder

des Ambosses? Ich empfehle die

Entscheidung für Ersteres. Die Begeisterung

für das, was man tut,

ist der Schlüssel zum Erfolg. Natürlich

ist mir klar, dass nicht jeder

in seinem Leben eine oder mehrere

Firmen gründen kann und will.

Daher verwende ich gerne einen

sehr weit gefassten Begriff des

Unternehmers: Meine eigenen

Der Begriff der Motivation ist von der Psychologie nicht

eindeutig definiert. Sehr bekannt und vor allem in den

Wirtschaftswissenschaften gebräuchlich ist das Zweifaktorenmodell,

das zwischen intrinsischer und extrinsischer

Motivation unterscheidet. Folgt man der Meinung vieler

Experten, wonach jeder prinzipiell nur sich selbst motivieren

kann, so handelt es sich letztlich nur bei der intrinsischen

Variante um echte Motivation. Diese Motivation

von innen“ erzeugt interessensbestimmte und zielgerichtete

Handlungen, ohne dass hierfür Versprechungen

oder Drohungen nötig wären. Extrinsische Motivatoren

können die innere Motivation verstärken, aber auch

verdrängen. Wenn Belohnungen inflationär eingesetzt

werden, geht der eigentliche Antrieb letztlich verloren.

Mitarbeiter bezeichne ich auch

als Mitunternehmer. Zumindest

möchte ich sie zu solchen machen.

Das heißt, dass sie ebenso wie ich

die Möglichkeit haben, sich zu

entfalten, weiterzuentwickeln –

etwa durch Fortbildung – und das

Unternehmen nach vorne zu bringen.

Einer alleine gegen den Rest

schafft das nämlich niemals.

ProSicherheit: Wenn wir beim

Unternehmer im engeren Sinne bleiben:

Wird es einem in Deutschland

leicht gemacht, als solcher tätig

zu sein?

Klaus Kobjoll: Grundsätzlich

halte ich Deutschland für einen

starken Wirtschaftsstandort, der

dies auch in Zukunft bleiben wird.

Aber wir haben auch gravierende

landestypische Mankos. In erster

Linie sind das eine überzogene

Bürokratie und eine Steuerpolitik,

die nicht mehr mit anderen Ländern

konkurrieren kann. Meines

Erachtens sind das zwei Hauptursachen

für unsere wenig ausgeprägte

Gründerkultur. Bedauerlich,

denn es täte unserer Wirtschaft

gut, wenn sich mehr junge Menschen

selbstständig machen würden.

Viele Produkte und Dienstleistungen

wird es in der heutigen

Form künftig nicht mehr geben.

Daher brauchen wir Unternehmer,

die Risiken auf sich nehmen und

Innovationen zur Chefsache

erklären.

ProSicherheit: Wie motiviert ein

erfolgreicher Unternehmer seine

Mitarbeiter – oder Mitunternehmer?

Klaus Kobjoll: Zunächst einmal

kommt Motivation immer von

innen. Der innere Antrieb ist vorhanden

oder auch nicht. Das muss

er bereits bei der Einstellung eines

neuen Mitarbeiters sein. Was darüber

hinaus oft oberflächlich

unter dem Begriff Motivation zusammengefasst

wird – Geschenke

und Incentives – sind Rituale der

Wertschätzung. Ich will deren Bedeutung

gar nicht infrage stellen.

Im Gegenteil, in meiner eigenen

Firma sind sie elementarer Bestandteil

der Unternehmenskultur.

Aber sie können die Motivation

eben nur verstärken und nicht

erzeugen.

ProSicherheit: Klaffen bei der

Unternehmenskultur Schein und

Sein nicht häufig auseinander?

Klaus Kobjoll: Das tun sie allerdings.

Wohl die meisten Unternehmen

behaupten von sich: „Bei uns

steht der Kunde im Mittelpunkt.“

In der Praxis findet man dann aber

häufig so etwas wie einen kleinkarierten

Umgang mit Gewährleistung.

Oder Rabatte: Ich halte

wenig davon, denn sie erwecken

nicht den Eindruck einer transparenten

Preispolitik. Wenn ich

meine Kunden fair behandle,

bekommen konsequenterweise

auch alle denselben Preis. •


ProSicherheit

HEKATRON

PARTNERPREIS

2007

Glanzvolle Premiere

Der Rahmen hätte nicht niveauvoller sein können. In der „Mühle der

Schönen Künste“ im hessischen Rheingau, die durch ein einzigartiges

stilvolles Ambiente besticht, verlieh Hekatron erstmals seinen Partnerpreis.

Damit würdigt das Unternehmen die Leistungen seiner Vertriebspartner

für den gemeinsamen Erfolg im Brandschutz. Die Preisverleihung

war der glanzvolle Abschluss des 2. Hekatron-Partnerforums.

Die „Mühle der Schönen Künste“ ist ein

einzigartiger Ort. Hinter ehrwürdigen

Mauern erwartet die Besucher Romantik

pur. Ein Mix aus liebevoll restaurierten

Gemäuern und modernen Gestaltungsideen,

die Licht und Leichtigkeit in die

Räume bringen. Der rechte Ort für

Ideen, Visionen und Emotionen. Hier

feierten schon die Silberpfeile ihren

Formel-1-Triumph, treffen sich Spitzenbanker

zu Strategiemeetings und auch

Nina Ruge hat diesen Geheimtipp für

Events kennen und schätzen gelernt.

Welcher Rahmen könnte also passender

für die Präsentation des 1. Hekatron-

Partnerpreises sein, der künftig zweijährlich

zur Auslobung kommt. Vier

Kategorien hat die Jury definiert. Die

Preisträgerfirmen Efferz (Ehrenpreis),

KHL (Kategorie Prestige), Schwarz und

Grantz (Kategorie Leistung) sowie

Siebers (Kategorie Zukunft) erhielten

die Auszeichnung aus den Händen der

Jurymitglieder Helmut Geiler, Dietmar

Hog, Christian Rudolph sowie Andreas

Seltmann, die die Verantwortung für

die Hekatron-Geschäftsbereiche innehaben.

Auch die Trophäe selbst verfügt

über reichlich Symbolik. Genau wie die

Hekatron-Technologie ist sie ein Produkt

„Made in Germany“, sie kommt aus der

Region, genauer aus dem Markgräfler

Land, und steht für hochwertige, solide

und ambitionierte Qualitätsarbeit. Der

Künstler Dirk Bürklin von der Glaswerkstatt

Herrischried schuf eine Skulptur,

von der jedes Exemplar ein Unikat

ist. Es handelt sich um eine Kugel,

geschaffen aus Glas und Feuer. Die

untrennbare Verschmelzung vieler

einzelner Glaskristalle steht für die

enge Verbindung von Hekatron zu

seinen Partnern im Markt. Die Kugelform

steht für Überblick, die Trans-

Jolly Kunjappu brachte nicht nur

das gesamte Publikum in Hochstimmung,

sondern auch Hekatron-

Gebietsverkaufsleiter Walter Fietz

zu Percussion-Höchstleistungen.

Ein einzigartiger Ort: Die „Mühle der Schönen

Künste“ im Rheingau war Schauplatz der

Verleihung des 1. Hekatron-Partnerpreises.

parenz des Materials veranschaulicht

Durchblick, und der Blick durch das Glas

auf die Gravur der Inschrift bietet einen

Lupeneffekt, der Weitblick ermöglicht.

Somit wird die Trophäe zum Sinnbild der

Hekatron-Partnerveranstaltungen, die

unter dem Motto „Überblick, Durchblick,

Weitblick“ stehen. Neben der

Glasskulptur erhalten die ausgezeichneten

Unternehmen ein Kommunikationspaket,

das für die Arbeit vor Ort

entscheidende Impulse bietet.

Positive Anstöße erhielten die Teilnehmer

an diesem besonderen Abend

aber nicht nur durch zahlreiche Gespräche.

Mit dem Auftritt des Managementtrainers

und Musikers Jolly

Kunjappu war ein wahres Energiebündel

live zu bewundern. Der Inder mit deutschem

Pass, der bereits als Gastmusiker

für die Rolling Stones tätig war, entführte

die versammelte Sicherheitsbranche

in die Welt der Rhythmen. Wir

dürfen gespannt sein, wohin die Reise

beim 3. Hekatron-Partnerforum geht. •

Titel

7


Partner

8

Schwarz & Grantz, Hamburg

Rundumbetreuung

inklusive Rauchwarnmelder

Schwarz & Grantz gehört zu den

größten Unternehmen der

technischen Gebäudeausrüstung und

des Anlagenbaus im norddeutschen

Raum. Innerhalb von nur zwei Monaten

brachten seine Mitarbeiter rund 40.000

Rauchmelder in den Wohnungen der

Deutschen Schiffszimmerer-Genossenschaft

in Hamburg an (vgl. Bericht in

ProSicherheit 4/2006). Diese große

organisatorische und qualitative

Leistung würdigte Hekatron mit der

Vergabe des Partnerpreises in der

Kategorie Leistung.

Gegründet vor mehr als 35 Jahren, hat

sich die Schwarz & Grantz Service GmbH

& Co. KG als Spezialist für den gesamten

Gebäudelebenszyklus etabliert. Angefangen

von der Projektierung, über den

Anlagenbau bis zum Gebäudemanagement

übernimmt das Unternehmen die

technische Rundumbetreuung in allen

Phasen einer Immobilie. Mit fünf Standorten

in Hamburg sowie Betrieben in

Kiel, Flensburg, Trittau und Schwerin

bietet Schwarz & Grantz insbesondere in

Norddeutschland ein effektives Servicenetz

und ist mit einem seiner 95 Servicefahrzeuge

in jedem Fall schnell vor Ort.

Mittlerweile betreuen die mehr als 300

Mitarbeiter einen Kundenstamm mit

Für Schwarz &

Grantz nahm

Geschäftsführer

Walter Harder auf

dem Partnerforum

den Leistungspreis

entgegen. In einer

Rekordzeit von nur

zwei Monaten installierte

das Unternehmen

etwa

40.000 Rauchwarnmelder

in den Wohnungen

der DeutschenSchiffszimmerer-Genossenschaft.

Kategorie

Leistung

insgesamt 350.000 Wohneinheiten.

Während beim Aufbau dieses Kundenstamms

vor allem der Heizungs- und

Sanitärbereich eine tragende Rolle

gespielt hat, nimmt seit Aufnahme der

Rauchwarnmelderpflicht in die Hamburgische

Bauordnung der Stellenwert des

Rauchmelderdienstes rapide zu. Laut

Bauordnung müssen nicht nur alle

Neubauten seit April 2006 mit

Rauchwarnmeldern ausgerüstet,

sondern zudem vorhandene

Wohnungen bis Ende 2010

entsprechend nachgerüstet

werden.

Hekatron-Technik in

großem Stil

Bereits beim ersten großen

Projekt, der Sicherung der rund

10.000 Wohnungen der Schiffszimmerer-Genossenschaft

mit

Rauchwarnmeldern, setzte das

Unternehmen mit dem HSD IV

Das Management von Schwarz & Grantz:

Reiner Scharfenberg, Walter Harder und Oliver Grantz.

Mit 95 Servicefahrzeugen gewährleistet das

Unternehmen den persönlichen 24-h-Service.

auf ein Produkt von Hekatron. „Wie in

allen Bereichen empfehlen wir unseren

Kunden auch hier, qualitativ hochwertige

und zuverlässige Produkte installieren

zu lassen“, betont Schwarz-&-

Grantz-Geschäftsführer Walter Harder.

„Zudem haben wir Hekatron seitdem als

einen sehr verbindlichen Partner

kennengelernt, der auch große Stückzahlen

pünktlich liefert und eventuell

auftretende Probleme sofort löst.“

Neben der Ausrüstung der Objekte

von Wohnungsbaugesellschaften oder

städtischen Gesellschaften mit Rauchwarnmeldern

in großem Stil kommen

bei Schwarz & Grantz aber auch individuelle

Bedürfnisse nicht zu kurz: So

bietet das Unternehmen speziell für

Hörgeschädigte, die den Warnton eines

normalen Rauchmelders nicht wahrnehmen

können, spezielle Lösungen mit

Alarmierung über ein Rüttelkissen oder

eine Blitzlampe an – übrigens auch

unter Einsatz von Hekatron-Meldern

als Detektionseinheit. •


Ehren-

preis

Effertz Tore GmbH, Mönchengladbach

Marktführer

für Feuerschutz-Rolltore

Als Pionier und Marktführer auf dem Gebiet der Feuerschutz-Rolltore legt Effertz besonderen Wert auf eine sehr hohe

Qualität und Langlebigkeit seiner Produkte. Sämtliche Feuerschutz- und Rauchschutztore sowie Feuerschutzvorhänge

stattet das Unternehmen mit Rauchschaltern von Hekatron aus. Für eine jahrzehntelange erfolgreiche Zusammenarbeit

bedankte sich Hekatron anlässlich des Partnerforums mit der Verleihung des Ehrenpreises.

Dr. Claus Schwenzer

leitet das Familienunternehmen

Effertz

mit Sitz in Mönchengladbach

bereits in der fünften

Generation.

1880 gründete Wilhelm Effertz in

Mönchengladbach die heutige Effertz

Tore GmbH unter dem Namen Rolladenwerk

Gebr. Effertz. Am Anfang seiner

mittlerweile mehr als 125-jährigen

Geschichte produzierte das Unternehmen

Fensterrollläden, später kamen

dann Betriebstore hinzu. In den Sechzigerjahren

brachte Effertz als erster

Hersteller Feuerschutz-Rolltore auf den

Markt. Sukzessive erweiterte die Firma

ihr Angebot unter anderem um Rauchschutztore,

Schallschutztore und Feuerschutzvorhänge.

1981 fand sie sogar

mit den zumindest damals größten Rolltoren

Europas für das neue Theater der

Schaubühne in Berlin Eingang in das

Guinness-Buch der Rekorde. 1995

schließlich stellte Effertz als erstes

Unternehmen ein Rauchschutz-Sektionaltor

vor, das die Anforderungen der

DIN 18095 erfüllt. Heute beschäftigt das

mittlerweile in fünfter Generation von

Dr. Claus Schwenzer geleitete Familienunternehmen

im Mönchengladbacher

Werk 70 Mitarbeiter, während in der

2002 gegründeten polnischen

Niederlassung fünf Mitarbeiter

die Erschließung der Märkte in

Ostmitteleuropa erfolgreich

vorantreiben.

Jahrzehnte

der Partnerschaft

„Als Spezialist für Feuerschutzabschlüsse

legen wir besonderen

Wert darauf, qualitativ sehr hochwertige

und langlebige Produkte

anzubieten“, erläutert Geschäftsführer

Dr. Claus Schwenzer die

Firmenphilosophie. „Zudem ist es

Das 6,5 Meter hohe T90-Feuerschutz-Rolltor von

Effertz am Fernbahnhof des Flughafens Frankfurt ist

mit Rauchschaltern von Hekatron ausgerüstet.

uns ein Anliegen, auch ausgefallene

Kundenwünsche umfassend zu erfüllen.“

Dementsprechend wichtig ist es dem

Unternehmen, dass es mit Hekatron

bereits seit Jahrzehnten einen zuverlässigen

Partner für die Ausrüstung sämtlicher

Feuerschutz- und Rauchschutztore

sowie Feuerschutzvorhänge mit Rauchschaltern

hat. „Bereits die Dauer unserer

Zusammenarbeit dokumentiert unsere

Zufriedenheit mit diesem Partner“,

betont Dr. Claus Schwenzer. „Wir

erhalten hier eine hohe Qualität ohne

Ausfälle und können uns auch hinsichtlich

der Gültigkeit von Terminen und

Preisen auf Hekatron verlassen. Bietet

Hekatron ein neues Produkt an, so

werden wir frühzeitig informiert und

erhalten die entsprechenden Schulungen.

Auch die technische Beratung

durch das Fachpersonal funktioniert sehr

gut.“ So werden Effertz und Hekatron

auch weiterhin sicherlich in sehr vielen

Objekten in Deutschland und in der

ganzen Welt gemeinsam vertreten sein –

vom Einkaufscenter über Messen und

Flughäfen bis hin zu Industrieanlagen. •

Entwicklungsleiter

Dirk Becker nahm

für Effertz auf dem

Hekatron-Partnerforum

den Ehrenpreis

für eine langjährige

gute Zusammenarbeitentgegen.

Sämtliche

Feuerschutz- und

Brandschutztore

sowie Feuerschutzvorhänge

des Unternehmensarbeiten

mit Rauchschaltern

von Hekatron.

ProSicherheit 9


Partner

10

Siebers Nachrichtentechnik, Köln

Der Kundenservice

steht im Mittelpunkt

Siebers Nachrichtentechnik kommt

ursprünglich aus dem Geschäftsfeld

der Telekommunikationslösungen.

In den letzten Jahren hat der Bereich

Sicherheitstechnik für das Unternehmen

stark an Bedeutung gewonnen.

Und ganz aktuell im Jahr 2007

realisierte das Systemhaus eine Reihe

anspruchsvoller Brandmeldeanlagen

mit Hekatron-Technologie. Grund

genug für Hekatron, das Kölner

Unternehmen als herausragenden

Newcomer mit dem Partnerpreis in der

Kategorie Zukunft auszuzeichnen.

1989 gründete Klemens Siebers sein

Unternehmen als Systemhaus mit der

Spezialisierung auf die Übermittlung

von Nachrichten, die Kommunikation

zwischen einzelnen Komponenten und

den sicheren Fluss von Informationen

innerhalb komplexer Netzwerke. Der

Schwerpunkt lag dabei zunächst auf der

Telekommunikation. Das Team der

Siebers Nachrichtentechnik GmbH,

inzwischen auf insgesamt über 70 Mitarbeiter

angewachsen, installiert ISDN/IP-

Telefonanlagen, rüstet Callcenter aus,

es realisiert Patientenrufsysteme und

Lösungen zur Kommunikation mittels

Voice over IP, um nur einige Beispiele zu

nennen.

Klemens Siebers

(links) nahm den

Partnerpreis aus

den Händen von

Dietmar Hog,

Hekatron-

GeschäftsbereichsleiterBrandmeldeanlagen,

entgegen.

Siebers Nachrichtentechnik

zeichnet

sich als besonders

erfolgreicher Newcomer

unter den

Hekatron-Partnern

aus.

Kategorie

Zukunft

Für die Berufsfeuerwehr Köln baute Siebers Nachrichtentechnik eine Schulungswand, die

mit Hekatron-Komponenten bestückt ist. Im Bild: Dieter Richmann (rechts) von der Berufsfeuerwehr

und Hans-Joachim Jäschke, Hekatron-Gebietsverkaufsleiter für Brandmeldeanlagen.

Die Sicherheitstechnik

als Wachstumsfeld

In den letzten Jahren wuchs die Bedeutung

des Bereichs Sicherheitstechnik

im Leistungsspektrum von Siebers

Nachrichtentechnik. Dies äußerte sich in

der VdS-Zertifizierung als Errichterfirma

für Brandmeldeanlagen und als Fachfirma

für Brandmeldeanlagen nach

DIN 14675. Beides besitzt Siebers Nachrichtentechnik

seit August 2004.

Abgesehen vom technischen

Brandschutz deckt das Systemhaus

das ganze Spektrum der

Sicherheitstechnik ab, einschließlich

elektronischer Schließsysteme,

Videoüberwachung,

Einbruchmeldetechnik und

Zutrittskontrolle.

2007 war von intensiver Zu-

sammenarbeit zwischen Siebers

Nachrichtentechnik und Hekatron

geprägt. So entstand in der Großküche

eines Catering-Unternehmens

in Köln eine Brandmeldeanlage

mit einer Integral C

Zentrale sowie rund 160 SecuriStar H

Meldern. Die Besonderheit der Anlage

besteht in dem Einsatz von sieben linienförmigen

Wärmemeldern ADW 511A,

die trotz der in der Küche auftretenden

Dampfentwicklung zuverlässig Brände

detektieren. Weitere Beispiele sind ein

Bürohochhaus, das die Experten von

Siebers Nachrichtentechnik gleichfalls

mit einer Integral C Zentrale sowie rund

400 Meldern ausstatteten, sowie ein

Großhandelsunternehmen, bei dem

derzeit im Rahmen einer Vollinvest-

Modernisierung sowohl die Brandmelderzentrale

als auch die Melder

ausgetauscht werden, was die gesamte

Anlage auf den neuesten Stand der

Technik bringt.

In beiden Geschäftsfeldern, Kommunikation

und Sicherheitstechnik, ist

für Klemens Siebers eines von herausragender

Bedeutung: optimaler Kundenservice.

Daher sind die Experten

von Siebers Nachrichtentechnik an

365 Tagen im Jahr rund um die Uhr

für Anfragen und Service-Einsätze zu

erreichen. •


KHL Elektroanlagen GmbH, Taufkirchen

Spezialist für

komplexe Projekte

Die KHL Elektroanlagen GmbH ist auf elektronische Sicherheitstechnik

mit den Kernproduktlinien Brandmelde-, Einbruchmelde-, Video- und

Beschallungstechnik spezialisiert. Die Absicherung einer Vielzahl von

Gasverdichterstationen der E.ON Ruhrgas mit Hekatron-Brandmeldeanlagen

zählt zu den ganz großen Projekten des Unternehmens, das hierfür beim

Hekatron-Partnerforum mit dem Prestigeobjektpreis ausgezeichnet wurde.

Als die Firma KHL 1979 in München

gegründet wurde, beschäftigten sich

ihre Mitarbeiter zunächst ausschließlich

mit der Elektroinstallation und dem Bau

von Antennenanlagen. Im Laufe der Zeit

erweiterte das Unternehmen dann sein

Leistungsspektrum um Brandmelde- und

Einbruchmeldetechnik. 1984 wurde die

Firma in eine GmbH umgewandelt. Ab

1990 schließlich konzentrierte sich die

KHL Elektroanlagen GmbH vollständig

auf das anspruchsvolle Geschäft der

Sicherheitstechnik, wobei der Schwerpunkt

darin lag, größere Gewerbeobjekte

mit Sicherheitssystemen und

Gebäudeleittechnik zu planen und

auszustatten. 2007 siedelte das Unternehmen

mit seinen mittlerweile 20

Mitarbeitern nach 27 Jahren am gleichen

Standort im Zuge seiner Expansion

nach Taufkirchen um. Mit VdS-Anerkennungen

für die Planung von Brandmeldeanlagen,

für Brandmeldetechnik,

Einbruchmeldetechnik, Qualitätsmanagement,

Anerkennung des Landeskriminalamts,

Überprüfung durch das

Bundeswirtschaftsministerium sowie

fortlaufenden Mitarbeiterschulungen

bietet KHL Gewähr dafür, seinen

Kunden genau auf deren Bedürfnisse

ausgerichtete, technisch einwandfreie

Lösungen mit zukunftsweisenden

Produkten zu bieten.

Sicherheit für das Gasnetz

Bereits auf das Jahr 1990 geht die Partnerschaft

und Zusammenarbeit mit

Hekatron zurück. „Bei unserer Entscheidung

für Hekatron haben wir auf einen

namhaften deutschen Hersteller

gesetzt“, betont Geschäftsführer Günter

Weikert, der seit 1982 bei KHL

arbeitet. „Von Beginn an hat sich

diese Partnerschaft hervorragend

entwickelt, ebenso wie das

Geschäft mit den Anlagen von

Hekatron. Insbesondere in den

letzten Jahren – seit Einführung

des Integral-Systems – geht es

steil nach oben.“ Das wohl beeindruckendste

Beispiel für diese

Zusammenarbeit ist die Absicherung

der 19 Gasverdichterstationen

des gesamten E.ON-Ruhrgas-

Netzes vom ostfriesischen

Krummhörn bis zum Chiemseedorf

Breitbrunn, die KHL mit

Kategorie

Prestige

Die Gasverdichterstation Gernsheim ist eines

von 19 Objekten des E.ON-Ruhrgas-Netzes,

die KHL mit Hekatron-Brandmeldetechnik

ausgerüstet hat (ganz oben). Programmierungen

für komplexe Anwendungen testet

KHL an einer eigenen Prüfwand.

Brandmeldetechnik von Hekatron

ausstattete. Das erste dieser Brandmeldesysteme

wurde 1996 in Betrieb

genommen. Die Applikationen rei-

chen von der Brandmeldung, über die

Löschanlagen-Ansteuerung und die

Absicherung von Ex-Bereichen bis hin zu

Sicherheitssystemen – vom HX-System

bis zur Integraltechnik. •

Für die KHL Elektroanlagen

GmbH nahm

Geschäftsführer

Günter Weikert den

Prestigeobjektpreis

entgegen. Komplexität,

Technik und

regionale Ausdehnung

des Projekts

zur brandschutztechnischenAbsicherung

der Gasverdichterstationen

von E.ON Ruhrgas

waren ausschlaggebend

für die Auszeichnung.

ProSicherheit 11


Kompetenz

12

Round Table: Modernisierung von Brandmeldeanlagen

Investition in

Sicherheitstechnik

rechnet sich

Die Brandmeldeanlagen der ersten Generationen kommen allmählich

in die Jahre, so dass zunehmend mehr Modernisierungen anstehen.

Ein Beispiel für ein gelungenes, auf der Integraltechnologie basierendes

Modernisierungskonzept bietet die Kundenservice-Direktion Köln der

AachenMünchener (s. Seite 14/15). Vor diesem Hintergrund diskutierten

Fachplaner, Errichter, Betreiber sowie der zuständige Hekatron-

Gebietsverkaufsleiter vor Ort über Modernisierungskonzepte für

Brandmeldeanlagen.

ProSicherheit: Welchen Stellenwert hat die

Modernisierung bestehender Brandmeldeanlagen

aktuell?

Leo Krekels: Der Bestand an Brandmeldeanlagen

in Deutschland hat während der letzten

Jahre und Jahrzehnte einen beträchtlichen Umfang

erreicht, und viele der zum Zeitpunkt der

Installation dem neuesten Stand der Technik

entsprechenden Systeme genügen heute nicht

mehr den aktuellen Anforderungen. Dementsprechend

besteht seitens der Kunden ein steigender

Bedarf an ausgereiften Modernisierungskonzepten.

Hans-Joachim Jäschke: Schätzungen des

ZVEI gehen davon aus, dass in Deutschland

etwa 20 Millionen Brandmelder älter als

15 Jahre sind und in nächster Zeit ausgetauscht

werden müssen. Das dürfte auch auf etwa zwei

Millionen Hekatron-Melder zutreffen. Dies bedeutet

für die Anbieter ein erhebliches Potenzial

und sie sind gefordert, Modernisierungskonzepte

entsprechend unseres variablen, auf

Integral-Technologie basierenden Konzepts zu

entwickeln.

Stefan Schneider: Nicht nur die Brandmeldetechnik

vieler Bestandbauten ist mittlerweile

veraltet – auch der bauliche Brandschutz entspricht

häufig den heutigen Anforderungen

nicht mehr. In den Landesbauordnungen ist ja

bezüglich des baulichen Brandschutzes festgelegt,

wie die Brandschutzabschnitte beschaffen

sein sollen. Vieles davon lässt sich bei einer

Modernisierung nicht oder nur mit sehr hohen

Kosten realisieren, aber wir können dies in unseren

Brandschutzkonzepten durch den ver-

stärkten Einsatz von Brandmeldetechnik, wie

etwa die entsprechende Modernisierung einer

bereits bestehenden Brandmeldeanlage, kompensieren.

ProSicherheit: Welchen Nutzen bietet die

Modernisierung einer Altanlage den Betreibern?

Leo Krekels: Viele Betreiber sehen mit der

anstehenden Modernisierung natürlich zunächst

einmal immense Kosten auf sich zukommen,

so dass man ihnen die wirtschaftlichen

Vorteile, die eine auf den neuesten technischen

Stand gebrachte Anlage bieten kann, verdeutlichen

muss: Mit der modernen Technologie erhalten

sie eine im Endeffekt wirtschaftlichere

Lösung, da die neuen Anlagen viel sicherer

laufen, wartungsfreundlich sind und damit weniger

Unterhaltskosten verursachen. Die neuen

Melder mit ihrer Alarmschwellennachführung

bieten zudem eine hohe Fehlalarmsicherheit

und die dezentralen Systeme in Verbindung mit

innovativen Meldern erlauben eine flexible Anpassung

an die Gebäudestruktur. Nicht zuletzt

bedeutet eine Investition in neue Technologie

auch einen erheblich höheren Personen- und

Gebäudeschutz.

Hans-Joachim Jäschke: Vorgaben der Baubehörden

und Versicherungen oder Änderungen

von Vorschriften können die Modernisierung

einer Brandmeldeanlage unabdingbar machen.

Daneben gibt es praktische Erwägungen:

Je älter eine Anlage wird, desto häufiger fällt

sie aus, während die neue Technologie schon

von vornherein eine sehr hohe Ausfallsicherheit

bietet.

„Dank der Flexibilität des

dezentralen Brandmeldesystems

sowie einer guten

Abstimmung verliefen die

Installationsarbeiten

absolut reibungslos, so dass

die Mitarbeiter unseres

Unternehmens ungestört

dem Tagesgeschäft

nachgehen konnten.“

Dieter Tünker, Gruppenleiter

Allgemeine und Hausdienste

Kundenschnellbetreuung Leben,

AachenMünchener

Leo Krekels: Um sicherzustellen, dass der

Kunde eine von der Projektierung und Planung

bis hin zur Ausführung einwandfreie Anlage bekommt,

ist hierbei entsprechend der Ursprungsfassung

der DIN 14675 zu fordern, dass sowohl

die Errichter einer Brandmeldeanlage als auch

Fachplaner und Hersteller eine DIN-Zertifizierung

haben.

ProSicherheit: Warum setzen innovative Modernisierungskonzepte

auf dezentrale Lösungen?

Leo Krekels: Die dezentrale Brandmeldetechnik

eröffnet viele Möglichkeiten, eine Altanlage

in Einklang mit der DIN 14675/A1 flexibel zu

erweitern und auf den neuesten Stand zu bringen.

Ob wir die Brandmeldeanlage im Sinne

einer Vollinvestition komplett modernisieren

oder abschnittsweise vorgehen, hängt zunächst

natürlich von den bestehenden Vorschriften

und Vorgaben ab, denen die Anlage entsprechen

muss. Wenn ein Betreiber in verschiedenen

Bauphasen vorgehen möchte, können wir

dank der neuen Technik das Brandmeldesystem

Schritt für Schritt in den dafür vorgesehenen

Zeitfenstern und mit den zur Verfügung stehenden

Geldmitteln entsprechend erweitern.


„Das Hekatron-

Modernisierungskonzept

ermöglicht kundenspezifische,budgetabhängige

Lösungen, die

voll und ganz der DIN

14675/A1 entsprechen.

Idealerweise werden

hierbei Melder mit CUBUS-

Nivellierung mit Integral

Zentralen kombiniert.“

Hans-Joachim Jäschke,

Gebietsverkaufsleiter

Brandmeldeanlagen,

Hekatron Vertriebs GmbH

Hans-Joachim Jäschke: Zudem können die

heute bei einer Modernisierung zum Einsatz

kommenden dezentralen Lösungen wie Integral

sehr flexibel an Nutzungsänderungen der gesicherten

Räume angepasst werden, was eine

echte Investition in die Zukunft bedeutet.

Gerade bei Objekten wie der

Kundenservice-Direktion Köln

wird die Nutzung einzelner

Räume immer wieder geändert.

Büros können zu Archivräumen

werden, Einzelbüros

zu Großraumbüros. Für den

Betreiber bedeutet es einen

echten Mehrwert, wenn er

seine modernisierte Brandmeldeanlage

flexibel und ohne

großen Aufwand an solche

Änderungen anpassen kann.

Dieter Tünker: Was die noch

nicht ganz abgeschlossene

Modernisierung in unserer

Kundendirektion betrifft, verliefen

die Installationsarbeiten

dank der Flexibilität des dezentralen

Integral-Brandmelde-

„Feuerwehren und die zuständigen

Behörden legen heute großes

Gewicht auf die Brandfrüherkennung,

so dass sie entsprechende

Modernisierungskonzepte des

technischen Brandschutzes, sofern

sie stimmig sind, befürworten.“

Stefan Schneider, Fachplaner,

E. Seidel und Partner

systems sowie einer guten Abstimmung absolut

reibungslos, so dass die Mitarbeiter unseres

Unternehmens ungestört dem Tagesgeschäft

nachgehen konnten. Bei der Umrüstung auf die

dezentrale Integral-Technik konnten unter Erhaltung

der Zulassung die bereits vorhandene

Wortweiser: Vollinvest/Teilinvest

Die Modernisierung einer bestehenden Brandmeldeanlage kann – abhängig

vom Budget des Betreibers – im Voll- oder im Teilinvest erfolgen. Während

beim Vollinvest Zentrale und Melder in einem Schritt ausgetauscht

werden, erfolgt beim Teilinvest die Modernisierung in mehreren Schritten.

Entweder können zunächst die Melder und dann die Zentrale oder umgekehrt

erst die Zentrale und dann die Melder ausgetauscht werden, wobei

der Austausch der Melder jeweils auch abschnittsweise vorgenommen

werden kann. Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Modernisierungskonzept,

wie es Hekatron unter Einbezug des innovativen Brandmelders

SecuriStar H und der Hochleistungs-Brandmelderzentrale Integral

bietet. Die Funktion der Anlage bleibt dabei jederzeit erhalten, während

die neuen Technologien das System sicherheitstechnisch auf den neuesten

Stand bringen. Das Hekatron-Modernisierungskonzept ermöglicht kundenspezifische,

budgetabhängige Lösungen, die voll und ganz der DIN 14675/

A1 entsprechen, und garantiert Investitionssicherheit.

„Wenn ein Betreiber in

verschiedenen Bauphasen

vorgehen möchte, können

wir dank der neuen Technik

das Brandmeldesystem

Schritt für Schritt in den

dafür vorgesehenen

Zeitfenstern und mit den

zur Verfügung stehenden

Geldmitteln entsprechend

erweitern.“

Leo Krekels, Abteilungsleiter

Sicherheitstechnik,

Elektro Jansen GmbH

Melderperipherie sowie das Leitungsnetz übernommen

werden, die neue Gesamtanlage entspricht

voll und ganz der DIN 14675/A1. Wir

haben uns bewusst entschieden, den baulichen

gegenüber dem technischen Brandschutz zurücktreten

zu lassen.

Stefan Schneider: Beim

Versicherungsunternehmen

AachenMünchener ebenso wie

in anderen Häusern, die ja im

Regelfall während der erforderlichen

Maßnahmen nach wie

vor in Betrieb sind, würden

bauliche Brandschutzmaßnahmen

demgegenüber mit erheblichen

Ausfallzeiten verbunden

und unter anderem deshalb

auch sehr kostenintensiv sein.

Feuerwehren und die zuständigen

Behörden legen heute

zudem großes Gewicht auf die

Brandfrüherkennung, so dass

sie entsprechende Modernisierungskonzepte,

sofern diese

Konzepte stimmig sind, befürworten.


ProSicherheit 13


Applikation

14

Kundenservice-Direktion Köln der AachenMünchener

Umstellung im laufenden

Geschäftsbetrieb

Nach der Direktion in Aachen ist die Kundenservice-Direktion Köln der größte Standort des Versicherungsunternehmens

AachenMünchener. Bei der Modernisierung der Brandmeldeanlage ließ sich die bisherige, auf

HX-Technologie basierende Teillösung problemlos in das neu errichtete, dezentrale Integral-System integrieren.

Die AachenMünchener vereint zwei

unter einer einheitlichen Leitung

stehende Unternehmen: die Aachen-

Münchener Lebensversicherung AG und

die AachenMünchener Versicherung AG.

Jedes dieser Unternehmen blickt auf

eine lange Geschichte zurück. Während

Ersteres auf die 1868 gegründete Deutsche

Lebens-, Pensions- und Rentenversicherungs-Gesellschaft

auf Gegenseitigkeit

zurückgeht, hat Letzteres seine

Wurzeln in der Aachener Feuer-Versicherungs-Gesellschaft

mit Gründungsjahr

1825. Das Versicherungsunternehmen

verfügt neben der Direktion in

Aachen über fünf dezentrale Standorte

in Köln, Hamburg, Nürnberg, Karlsruhe

und Stuttgart. Der größte von ihnen ist

die Kundenservice-Direktion Köln. Sie

betreut in ihrem Zuständigkeitsbereich

Privat- und Firmenkunden und deren

insgesamt rund 4,5 Millionen Lebens-

sowie Kompositversicherung und

Pensionskasse betreffende Verträge.

Die drei Bauteile des beeindruckenden

Gebäudekomplexes – ein vom bedeutenden

Architekten Egon Eiermann

entworfener Altbau von 1957 sowie

zwei 1984 fertiggestellte Erweiterungsbauten

– beherbergen die Arbeitsplätze

von mehr als 750 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern.

Anspruchsvolles

Modernisierungskonzept

Im Januar 1996 zog hier die Brandmeldetechnik

in Form einer HX-Zentrale ein,

wobei zunächst lediglich Technikräume

und Garage mit Handfeuermeldern

ausgestattet wurden. Später kamen

entsprechende Melder in Fluren und

Treppenhäusern und schließlich auch

automatische Melder für Küche und

Kantine hinzu, wobei nicht alle Teile der

Direktion brandmeldetechnisch abgesi-

Die Kölner Kundenservice-Direktion der AachenMünchener

mit dem von Egon Eiermann entworfenen Altbau

(links im Bild). Hekatron-Gebietsverkaufsleiter Hans-

Joachim Jäschke und Leo Krekels von Elektro Jansen begutachten

eine der neuen Integral-Zentralen.

chert wurden. Als unter anderem die

Brandabschnitte und die Länge der

Fluchtwege betreffende Änderungen

der baurechtlichen Anforderungen eine

umfassende Modernisierung dieser

Brandmelde-Teillösung erforderten,

entschied man sich für eine dezentrale

Lösung mit drei Integral-Zentralen und

zahlreichen SecuriStar-Meldern. Angestrebt

wurde eine flächendeckende

Überwachung der Gesamtfläche, wobei

bauliche Brandschutzziele mittels Anlagentechnik

kompensiert werden sollten.

Der Betreiber stellte hierbei hohe Anforderungen

an das Modernisierungskonzept.

Störungsfreie

Umstellungsphasen

Die vorhandenen Meldertypen sollten

ebenso wie die Lösch- und Rauchansaugsysteme

sowie Brandfallsteuerungen

übernommen werden“, erläutert

Leo Krekels, Abteilungsleiter Sicherheitstechnik

beim ausführenden Heinsberger

Errichterbetrieb Elektro Jansen

GmbH. „Zudem musste die Anlage im

laufenden Geschäftsbetrieb umgestellt


werden, wobei es zu keiner Zeit zu

einem Überwachungsausfall kommen

durfte. Mit anderen Anlagen als dem

flexiblen und dezentralen Integral-

System wäre das in dieser Weise nicht zu

lösen gewesen.“ Da die neue Zentralengeneration

sowohl alte als auch neue

Meldertechnologien oder beide in

Kombination unterstützt, gab es

während der Installation keine Probleme

mit der Integration der vorhandenen

Anlagenteile. „Da wir das vorhandene

Leitungsnetz übernehmen konnten,

entstanden nur geringe Verkabelungskosten“,

führt Leo Krekels weiter aus.

„Der dezentrale Aufbau des Systems

ermöglichte es uns zudem tatsächlich,

während der verschiedenen Bauphasen

störungsfrei vom alten auf das neue

System umzustellen und dabei zu jeder

Zeit eine funktionssichere Teil- oder

Einzelüberwachung der Gebäudeteile zu

gewährleisten.“

Auch seitens des Betreibers ist man

mit dem Ablauf der Arbeiten und dem

erzielten Ergebnis absolut zufrieden:

Die Installationsarbeiten verliefen

völlig reibungslos und störungsfrei“,

betont Dieter Tünker, Gruppenleiter

Allgemeine und Hausdienste Kundenschnellbetreuung

Leben. „Und während

wir ursprünglich die Nachrüstung und

Erweiterung der bestehenden HX-

Anlage geplant hatten, haben wir jetzt

mit der Umrüstung auf Integral eine

wesentlich leistungsfähigere, dezentrale

Anlage, wobei das ursprünglich für die

HX-Lösung bereitgestellte Budget nicht

einmal überschritten wurde.“

Modularer Aufbau

Konzipiert ist die Anlage, die voll und

ganz der DIN 14675/A1 entspricht, in

Zweimelderabhängigkeit. Ein Hauptalarm

läuft dabei via Standleitung direkt

bei der Kölner Feuerwehr auf, die vor

Ort auf zwei Feuerwehrschlüsselkästen,

ein Feuerwehrkoordinationstableau und

Bedienfelder zugreifen kann. Über die

EIB-Anlage in das hausinterne Gebäudemanagementsystem

integriert, lassen

sich dort darüber hinaus bestimmte

Informationen der Brandmeldeanlage

auswerten und weiterverarbeiten.

Zudem lässt deren modularer Aufbau

auch künftig Erweiterungen und Veränderungen

der Anlage problemlos zu.

Und diese stehen nach Abschluss der

Modernisierungsarbeiten in Bauteil 1

nach wie vor an, wenn etwa in den

nächsten Monaten das Untergeschoss

mit Akten- und Bibliotheksräumen in

die Brandmeldeanlage integriert wird.

Jede dieser Maßnahmen bedeutet ein

weiteres Plus an Sicherheit für die

Mitarbeiter des Unternehmens ebenso

wie für die Sachwerte. •

Direkt vor dem Haupteingang

der Kundenservice-Direktion

Köln hat die Feuerwehr Zugriff

auf einen von zwei Feuerwehrschlüsselkästen.

Alt und neu direkt nebeneinander:

die alte HX-Zentrale

(links) und eine der drei neuen

Integral-Zentralen.

ProSicherheit 15


Applikation

16

Bundesarbeitsgericht Erfurt

Offene Türen

laden zur Sitzung

D as Bundesarbeitsgericht mit Sitz in Erfurt entscheidet als einer der

fünf obersten Gerichtshöfe des Bundes Rechtsstreitigkeiten auf dem

Gebiet des Arbeitsrechts. Die vier Türen zu seinen Sitzungssälen stehen

vor und nach jeder Verhandlung sowie in den Pausen offen. Dass sie

beim Auftreten von Rauch zuverlässig schließen, gewährleisten acht auf

dem Sichtbeton montierte Funkrauchschalter ORS 145 F von Hekatron.

Am 10. Mai 1954 nahm das Bundesarbeitsgericht

mit einer feierlichen Eröffnung

zunächst in Kassel seine Arbeit

auf. Nachdem die Unabhängige Föderalismuskommission

1992 beschlossen

hatte, im Zuge der deutschen Einheit

diese höchste Instanz in der Arbeitsgerichtsbarkeit

nach Thüringen zu

verlegen, war mit der Landeshauptstadt

Erfurt schnell der künftige Standort

gefunden. Hier entstand nach den

Entwürfen der Berliner Architektin

Gesine Weinmiller in unmittelbarer

Nachbarschaft zur historischen

Festungsanlage Petersberg

und dem Erfurter

Dom das neue Dienstgebäude.

Als strenger,

prägnanter Kubus

präsentiert sich der im

November 1999 seiner

Bestimmung übergebene

Bau. Über den

Eingang mit Sicherheitskontrolle

erreicht der

Besucher ein lichtes,

zweigeschossiges Foyer,

von dem sein Weg

weiter zu den um ein

separates Foyer herum

angeordneten Sitzungssälen führt.

Den Planern war es bei der Gestaltung

des Gebäudes wichtig, sowohl eine der

Nutzung angemessene Würde als auch

Bürgernähe zum Ausdruck zu bringen.

So geht es zu den Verhandlungssälen

nicht, wie bei früheren Gerichtsgebäuden

üblich, über eine große Treppe

aufwärts, sondern stattdessen über eine

flache Rampe hinunter – statt eines

mühevollen Aufstiegs zur hohen

Gerichtsbarkeit wird dem Bürger hier

ein einladender, unaufdringlicher

Zugang geboten. Dieser offene Zugang

setzt sich bis in die Verhandlungssäle

fort, deren Türen vor und nach jeder

Verhandlung sowie in den Sitzungspausen

offen stehen.

Installation auf Sichtbeton

Da die vier Türen allerdings auch als

Rauch- und Feuerschutzabschlüsse dem

Brandschutz dienen, erwies es sich als

notwendig, sie mit Feststellanlagen

auszurüsten. Damit ist

sichergestellt, dass im

Brandfall die ungehinderte

Ausbreitung von

Feuer und Rauch zuverlässig

verhindert wird.

Eine besondere Herausforderung

hierbei war,

dass die Rauchschalter

an einer Decke aus

Sichtbeton installiert

werden mussten. Die

Verlegung von Kabeln

auf dem Beton oder das

Schlagen von Schlitzen,

soweit überhaupt

möglich, hätte die Wirkung der Räumlichkeiten

aber stark beeinträchtigt.

„Eine allen Anforderungen entsprechende

Lösung konnten wir hier mit

dem neuen Funkrauchschalter ORS 145 F

von Hekatron vorschlagen“, betont

Erhard Schmidt als Errichter der Brandschutzvorrichtung.

„Überall dort, wo

nachträgliche Verkabelungen nicht

möglich oder schwer durchführbar sind,

ist dieses VdS-geprüfte Produkt das

Mittel der Wahl.“ Insgesamt acht Funkrauchschalter

installierte der auf Sicherheits-

und Elektroanlagen spezialisierte

Betrieb an den Sichtbetondecken oberhalb

der vier Saaltüren, unauffällig

ergänzt durch vier Sturzmelder vom Typ

ORS 142 W.

Raum für Großveranstaltungen

Die zugehörigen Funkempfänger RMU

04 sowie die Netzteile konnten für zwei

der Türen, die zwei Eingänge zu einem

großen, unterteilbaren Sitzungssaal

bilden, auf der Wand hinter einem

Holzpaneel montiert werden. Für Funkempfänger

und Netzteile der beiden

anderen Türen, die jeweils in einen

kleineren Sitzungssaal führen, fand sich

eine ganz besondere Lösung, die mit der

Funktion des vor den Sälen liegenden

Foyers zusammenhängt. Dieses Foyer

wird auch als Ort für Großveranstaltungen

mit bis zu 400 Personen genutzt.

Alle zwei Jahre finden sich hier Fachjuristen

verschiedener europäischer

Länder anlässlich des Europarechtlichen

Symposiums zu einem mehrtägigen

Fachaustausch ein. Auch für den Deutschen

Juristinnentag oder eine Wanderausstellung

zum Thema „50 Jahre

Grundgesetz“ bot das Foyer einen angemessenen

Rahmen.

Verschiedene Vorrichtungen gewährleisten

eine für jede Veranstaltung

angenehme Akustik. So lassen sich die

Wandpaneele wie eine Tür von der

Wand abklappen und mithilfe eines

kleineren zweiten Paneels in einem

stumpfen Winkel zur Wand feststellen –

eine der Verminderung des Halls

dienende Maßnahme. „Hinter diesen in

amerikanischer Eiche auf nicht brennbarer

Spanplatte ausgeführten Paneelen

legten wir in der Wand eine Vertiefung

an, in der Funk- und Netzteil installiert

wurden“, erläutert Tischlermeister Ralf

Czapowski, der die Holz- und Trockenbauarbeiten

ausführte.

Lösung für besondere

Anforderungen

Für diesen der Versammlungsstättenverordnung

unterliegenden Bereich, für

den besondere Anforderungen in Bezug

auf Fluchtwege und selbstschließende

Brandschutztüren bestehen, wurde

unter Berücksichtigung der architektonischen

Gegebenheiten eine genau den

brandschutztechnischen Vorgaben

entsprechende Lösung realisiert. Erst

der Einsatz von Funkrauchschaltern

bietet die Möglichkeit, die Türen

während der gewünschten Zeiten

mittels einer Feststellanlage offen zu

halten. •


Das Bundesarbeitsgericht präsentiert sich

als prägnanter Kubus. Ralf Czapowski,

Erhard Schmidt und Hekatron-Gebietsverkaufsleiter

Johannes Coch (unteres Bild,

von links) diskutieren die Lösung,

Funk- und Netzteil der Rauchschalter

hinter den Akustikpaneelen zu

verstecken. Im Bild oben der

Funkrauchschalter oberhalb

von einer der Türen zu

den Sitzungssälen.

ProSicherheit 17


Applikation

18

Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG, Hamburg

Die Sicherheit der

Mitglieder im Fokus

Vorrangiges Ziel der Baugenossenschaft Dennerstraße-Selbsthilfe eG (BDS) ist es, ihren

Mitgliedern eine gute, sichere und verantwortbare Wohnungsversorgung zu bieten. Bereits

weit vor Ablauf der durch die Hamburgische Landesbauordnung festgelegten Übergangsfrist

ließ das genossenschaftliche Wohnungsunternehmen deshalb durch das Hamburger Gebäudetechnikunternehmen

Schwarz & Grantz seinen gesamten Wohnungsbestand mit HSD-IV-

Longlife-Rauchwarnmeldern von Hekatron ausrüsten.

Die schwierige wirtschaftliche Lage und

die damit einhergehende Wohnungsnot

führten nach dem Ersten Weltkrieg zum

Gedanken des genossenschaftlichen

Wohnungsbaus. Vor diesem Hintergrund

wurde 1924 in Hamburg die BDS

gegründet. Während der folgenden

Jahre und Jahrzehnte erweiterte sie

kontinuierlich ihren Wohnungsbestand,

nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst

vor allem um kleine und preisgünstige

Wohnungen, um im Zeichen des darauffolgenden

wirtschaftlichen Aufschwungs

ihr Angebot auf die steigenden

Ansprüche an Wohnqualität

auszurichten und zu verbreitern.

Immer auf dem neuesten Stand

Bereits seit über 80 Jahren ist die ständige

Pflege und Verbesserung ihres

Wohnungsbestands der BDS ein ganz

besonderes Anliegen. Dabei geht es

über den Erhalt der Altsubstanz hinaus

um die Anpassung an moderne bautechnische

Standards mit zeitgemäßen

Ausstattungen und Materialien. Auch

Rauchwarnmelder für den privat

genutzten Wohnraum entwickeln sich

mehr und mehr zu einem Standard, was

in der Aufnahme der Rauchwarnmelderpflicht

für Neu- und Bestandsbauten

in die Landesbauordnungen vieler

Bundesländer zum Ausdruck kommt. So

schreibt die Hamburgische Landesbauordnung

die Installation von Rauchwarnmeldern

in Neubauten ab 2007

zwingend vor, während für bestehende

Wohnungen eine Übergangsfrist gilt,

die am 31. Dezember 2010 endet. Bereits

weit vor diesem gesetzlich vorgeschriebenen

Termin ließ die BDS ihren

Wohnungsbestand mit Rauchwarnmeldern

ausstatten: In insgesamt 4.725

Wohnungen installierte das damit

beauftragte Hamburger Gebäudetech-

nikunternehmen Schwarz & Grantz

(s. Partnerbericht auf Seite 8) vom April

bis zum September 2007 exakt 16.773

HSD-IV-Longlife-Rauchwarnmelder von

Hekatron. Die Techniker montierten in

jeder der Wohnungen Melder im Schlafzimmer,

in sämtlichen anderen Wohnräumen

und in den Fluren – dies

entspricht gemäß DIN 14676 dem optimalen

Schutz für den Wohnraum und ist

weit mehr als vom Gesetzgeber gefordert.

Bäder sowie Küchen und gegebenenfalls

hiermit verbundene Esszimmer

blieben wegen der dort regelmäßig

auftretenden Dämpfe außen vor.

Qualität und Service

überzeugten

Die Hekatron-Melder haben ein

gefälliges Äußeres und sind qualitativ

hochwertig, was Untersuchungen von

Schwarz & Grantz auf dem hauseigenen


Versuchsstand bestätigten“, erläutert

Carsten Rehling, Technischer Prokurist

der BDS, die Entscheidung für den HSD

IV Longlife. „Ferner sind sie mit einer

Stummschaltung und einem Steckplatz

für Funkmodule ausgestattet, so dass

sie sich bei Bedarf nachträglich vernetzen

lassen. Auch der Service des

Unternehmens Hekatron und die prognostizierte

niedrige Ausfallrate haben

uns überzeugt.“ In Einzelfällen gab es

auch individuelle Sonderlösungen. So

erhielten Hörgeschädigte, die einen

akustischen Alarm nicht wahrnehmen

würden, mit ihrem Einverständnis als

Signalvorrichtung jeweils eine Funk-

Blinklampe sowie ein Rüttelkissen, die

über ein Funkmodul mit den Hekatron-

Rauchwarnmeldern vernetzt wurden.

Sollte es zu einem Wohnungsbrand

kommen, werden auf diese Weise auch

sie zuverlässig alarmiert.

„Der Großteil unserer Mitglieder

stand der Installation der Melder

positiv gegenüber, da die meisten

schnell feststellten, dass sie der

ureigenen Sicherheit dient und, wie

ja auch die Medien bestätigen, Leben

rettet“, hebt Carsten Rehling hervor.

„Nur ein verschwindend geringer Anteil

ließ sich nicht in kurzer Zeit von Sinn

und Nutzen dieser Installationsarbeiten

überzeugen, die zudem sehr zufriedenstellend

verliefen.“ Zur guten Akzeptanz

trug natürlich auch bei, dass die

BDS ihre Mitglieder im Vorfeld ausführlich

und umfassend schriftlich über

die bevorstehende Rauchwarnmeldermontage

informierte. Während des

Montagetermins erläuterte der Obermonteur

von Schwarz & Grantz den

ProSicherheit

Nutzern darüber hinaus die Funktion

des Melders und überließ ihnen ein

Hinweisblatt mit allen erforderlichen

Informationen zum Umgang mit dem

Gerät und zum Verhalten im Ernstfall.

Sollten dennoch Probleme auftreten,

kann das Genossenschaftsmitglied rund

um die Uhr unter der 24-h-Servicenummer

von Schwarz & Grantz Hilfe

erhalten.

Boomendes

Rauchwarnmeldergeschäft

Für Schwarz & Grantz war dies seit

Einführung der Rauchwarnmelderpflicht

in Hamburg der zweite von

inzwischen fünf großen Aufträgen von

Wohnungsbaugenossenschaften zur

Ausrüstung des gesamten Bestands

mit Rauchwarnmeldern von Hekatron –

und das Unternehmen hat gerade auch

in diesem Bereich noch viel vor: „Logistisch

und personell sind wir in der Lage,

den gesamten norddeutschen Raum

mit Rauchwarnmeldern auszustatten

und im Anschluss auch die erforderlichen

Wartungsarbeiten zu erbringen“,

betont Schwarz-&-Grantz-Geschäftsführer

Walter Harder. „Insbesondere

in Hamburg haben wir unser Konzept

zur Ausrüstung der Wohnungen mit

Rauchwarnmeldern sehr aktiv allen

Wohnungsbaugesellschaften vorgestellt

und auf Serienbriefe hin auch

viele Rückläufer von Einfamilienhausbesitzern

erhalten – die Nachfrage

entwickelt sich gut.“ •

Von älteren Bestandsbauten wie in der Dennerstraße

(unten Mitte), über neuere Objekte

(oben rechts) und modernisierte Anlagen

(unten links) bis hin zu den 2007 fertiggestellten

Luxuswohnungen im neu entstehenden

Stadtteil am Hamburger Hafen (oben

links) ließ die BDS ihren gesamten Wohnungsbestand

durch Schwarz & Grantz mit

Hekatron-Rauchwarnmeldern ausrüsten.

19


Unternehmen

Prozessoptimierung

Für die

Zukunft

gerüstet

Mit zahlreichen Maßnahmen zur

Prozessoptimierung und einer

neuen Produktionslinie baut Hekatron

seine Kapazitäten in der Lohnfertigung

weiter aus. Ziel ist es, steigende

Auftragsvolumina effizient zu

bewältigen, aber auch auf kleinere

Aufträge schnell und flexibel reagieren

zu können.

Mit der neuen, dritten

Produktionslinie kann

Hekatron den Lohnbestückungsbereichkünftig

noch schneller und

flexibler bedienen. Die

kurzen Umrüstzeiten

der Anlage sorgen für

optimale Fertigungszeiten

von Prototypen,

Nullserien und kleinen

Stückzahlen.

20

Um die ständig steigende Zahl von

Aufträgen, aber auch die veränderten

Kundenwünsche und Marktanforderungen

besser bedienen zu können,

werden bei Hekatron die Produktionsprozesse

optimiert. Denn es gilt nicht

nur, immer größere Stückzahlen einer

Serie zu produzieren, sondern in der

Lohnbestückung zunehmend auch

kleinere Losgrößen schnell und flexibel

zu bauen.

Letzteres wurde im Bereich Flachbaugruppenfertigung

durch eine dritte

Produktionslinie realisiert, die seit

November für die schnelle Fertigung

von Prototypen, Nullserien und kleinen

Stückzahlen sorgt. Die neue Linie ist

von der Bestückungsgeschwindigkeit

her zwar langsamer als die beiden

bestehenden Anlagen, auf denen mittlere

und hohe Stückzahlen laufen,

doch ihr großer Vorteil liegt in den

deutlich reduzierten Umrüstzeiten

beim Wechsel von einem zum nächsten

Produkt. Dies schafft Kapazitäten

speziell für den Bereich Lohnfertigung.


Verkürzung der

Produktionszeiten

Mit der Inbetriebnahme der dritten

Produktionslinie kann Hekatron in

Zukunft Klein- und Kleinstserien, aber

auch Prototypen und Nullserien noch

schneller liefern – ein entscheidender

Vorteil für die Kunden. Bisher dauerte

es mindestens eine Woche, bis ein neuer

Auftrag produktionstechnisch geplant

und umgesetzt werden konnte. Doch

mit der neuen Anlage, die 2008 nochmals

um ein Modul erweitert wird, ist

das Vergangenheit: „An der dritten

Linie können wir sofort nach Auftragseingang

mit dem Rüsten beginnen und

direkt produzieren. Als Ziel streben wir

eine Auftragsbearbeitung innerhalb von

48 Stunden an“, erklärt Dietmar Bohn,

Leiter des Bereichs Flachbaugruppenfertigung.

Und sollten die Stückzahlen dann

ansteigen, kann dank Konvertierungsprogrammen

problemlos auf den beiden

anderen Linien weiterproduziert werden.

Die neue, dritte Linie schafft also nicht

nur eine deutliche Zeitersparnis, son-

dern insgesamt neue Kapazitäten und

mehr Flexibilität auch für das Lohn-

bestückungsgeschäft. Mit der Entscheidung

für die dritte Linie wurden nun die

Produktionskapazitäten nachhaltig und

zukunftsorientiert erhöht.

Die Prozessverbesserung in der Flachbaugruppenfertigung

beschränkt sich

jedoch nicht auf die dritte Linie, sondern

beinhaltet auch die Errichtung eines

Kanban-Systems. Dies ist ein mobiles

Mehrfachbehältersystem, das genau die

Materialien in der benötigten Menge

zum Werker bringt. Im Fall der Flachbaugruppenfertigung

sind das Leiterplatten,

die in den Bereich Systemfertigung

gehen.

Effiziente Produktion

Auch in der Systemsparte wurden die

Produktionsprozesse optimiert und

bestehende Kapazitäten ausgebaut. So

etwa bei der Endmontage der Zentralen

und der Melder, die durch angepasste

Fertigungsstrukturen künftig noch deutlich

gesteigert wird. Optimierungsmaßnahmen

sorgen aber auch an anderen

Stellen für mehr Effizienz. Für die

Versorgung der Fertigungsbereiche

etwa entsteht ein sogenannter „Supermarkt“,

ein Regallager, in dem alle

Die zahlreichen Maßnahmen zur Prozessoptimierung

sorgen neben der Lohnbestückung

auch bei der Zentralenfertigung für

effiziente Produktionsabläufe.

benötigten Materialien stellplatzorientiert

liegen und von dort aus zu den

jeweiligen Arbeitsbereichen gebracht

werden.

Kompakte Fertigung

„Neben der Platzersparnis werden die

Arbeitsbereiche Produktion und Logistik

klar voneinander getrennt, was die

Stückzahlen steigert und die Produktionszeiten

verkürzt und damit auch die

Gesamtproduktionsleistung entscheidend

verbessert“, fasst Bernd Schreiber,

Spartenleiter Systeme, die Vorteile der

Prozessoptimierungen in seiner Abteilung

zusammen.

Doch damit sind die Optimierungsmaßnahmen

nicht abgeschlossen: In

Zukunft sollen alle Produktionseinheiten

für die A-Produkte der Sparte Systeme

auf einer Ebene angesiedelt sein, um

durch kürzere Wege und ein kompakteres

Fertigungsmanagement noch

effektiver produzieren zu können. Die

Bauarbeiten dafür haben bereits

begonnen. •

ProSicherheit 21


Schulungen

22

Von Experten für Experten

Seminare Brandmeldeanlagen

Januar Februar März April

P 2.2 25.02.-26.02.

Sulzburg

P 2.3 27.02.-29.02.

Sulzburg

I 1.2

I 1.3

I 1.2

I 1.3

I 1.2

I 1.3

21.01.

22.01.-23.01.

Sulzburg

23.01.

24.01.-25.01.

Sulzburg

11.02.

12.02.-13.02.

Großraum Kassel

13.02.

14.02.-15.02.

Großraum Kassel

Seminare Feststellanlagen

03.03.

04.03.-05.03.

Großraum Oberhausen

05.03.

06.03.-07.03.

Großraum Oberhausen

31.03.

01.04.-02.04.

Sulzburg

R 6.1 Abnahme und Wartung von Feststellanlagen, zweitägig, einschließlich

Technik-Workshop

R 6.2 Abnahme und Wartung von Feststellanlagen, eintägig

02.04.

03.04.-04.04.

Sulzburg

21.04.

22.04.-23.04.

Großraum Hamburg

23.04.

24.04.-25.04.

Großraum Hamburg

I 1.4 11.03.-12.03.

Großraum Kassel

I 1.5 13.03.

Großraum Kassel

I 1.6 18.03.

Großraum Kassel

I 1.8 19.03.

Großraum Kassel

S 8.2 14.04.-16.04.

Sulzburg

S 8.3 17.04.-18.04.

Sulzburg

M 4.3 R 11.03.-12.03.

Großraum Kassel

M 4.3 W 13.03.

Großraum Kassel

Januar Februar März April

R 6.1 21.02.-22.02.

Sulzburg

R 6.2 30.01.

Großraum Bielefeld

R 6.4 31.01.

Großraum Bielefeld

14.02.

Großraum Augsburg

19.02.

Großraum Recklinghausen

20.02.: Techniktag

Großraum Recklinghausen

05.03.

Großraum Mainz/

Darmstadt

06.03.: Techniktag

Großraum Mainz/

Darmstadt

06.03.

Großraum Hamburg

02.04.

Großraum Erfurt

03.04.: Techniktag

Großraum Erfurt

07.04.

Großraum Berlin

23.04.

Großraum Kassel

08.04.

Großraum Berlin

Techniktag Als Ergänzung zum Seminar 6.2 bietet Hekatron einen Techniktag an.

Hierbei finden praktische Übungen zur Montage und Inbetriebnahme

einer Feststellanlage statt.

Seminarinhalt:

- Projektierung, Aufbau und Inbetriebnahme einer Feststellanlage,

drahtgebunden oder per Funk

- Tipps und Tricks zur Fehlersuche

R 6.4 Nachschulung/Aufbauseminar Feststellanlagen, eintägig

P 2.2 Grundlagen und Planung der Brandmeldetechnik

P 2.3 Vorbereitung auf die Fachkundeprüfung

nach DIN 14675

I 1.2 Brandmeldesystem Integral: Hardware

I 1.3 Brandmeldesystem Integral: Software

I 1.4 Brandmeldesystem Integral: SecoNET

I 1.5 Brandmeldesystem Integral: Workshop

I 1.6 Brandmeldesystem Integral: Löschanlagensteuerung

I 1.8 Einbereichslöschanlagen mit BLZ Integral

C: Aufbau und Programmierung

S 8.2 Brandmeldesystem SecuriPro ® : Hardware,

Software SecuriWin, Grundlagen

S 8.3 Brandmeldesystem SecuriPro ® :

Software SecuriWin, Aufbaukurs

M 4.3 R Sonderbrandmelder: Ansaugrauchmelder,

linienförmiger Rauchmelder

M 4.3 W Sonderbrandmelder: Linienförmiger

Wärmemelder

Weitere

Informationen ...

... zu den Seminaren Brandmeldeanlagen

sind im Internet unter www.hekatron.de

abrufbar. Dort finden Sie aktuelle Infos,

Termine und Preise. Oder wenden Sie sich

an die Hekatron Vertriebs GmbH,

Frau Birgit Schwanz-Geugelin,

Telefon 07634 500 187,

Telefax 07634 500 319,

E-Mail: bs@hekatron.de

Weitere

Informationen ...

… sowie alle Termine der Feststellanlagenseminare

2008 finden Sie

in einem neuen Flyer, der unter

www.hekatron.de downzuloaden

sowie über das dieser ProSicherheit

beigefügte Faxformular anzufordern

ist. Für Rückfragen zu den

Seminaren Feststellanlagen wenden

Sie sich bitte an die Hekatron

Vertriebs GmbH, Frau Adrienne

Schuler, Telefon 07634 500 436,

Telefax 07634 500 555,

E-Mail: sha@hekatron.de


Ihre Hekatron-Ansprechpartner vor Ort

Unsere Gebietsverkaufsleiter für Brandmeldeanlagen sowie für Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder stehen Ihnen in allen

Fragen des Einsatzes von Hekatron-Produkten als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Gebietsverkaufsleiter für

Brandmeldeanlagen

Gunther Joost

21357 Bardowick

Telefon 04131 921877

Telefax 04131 921883

E-Mail: gj@hekatron.de

Wolfgang Fischer

32130 Enger

Telefon 05224 938283

Telefax 05224 938284

E-Mail: wf@hekatron.de

Stefan Pauli

34329 Nieste

Telefon 05605 924544

Telefax 05605 927311

E-Mail: spa@hekatron.de

Dipl.-Ing. Harald Tauscher

14558 Nuthetal

Telefon 03 32 00/5 15 88

Telefax 03 32 00/5 15 89

E-Mail: th@hekatron.de

Dipl.-Ing. Peter Grieger

45711 Datteln

Telefon 02363 61780

Telefax 02363 65202

E-Mail: pg@hekatron.de

Dipl.-Ing.

Hans-Joachim Jäschke

50127 Bergheim

Telefon 02271 839273

Telefax 02271 839274

E-Mail: hja@hekatron.de

Dieter Rupp

91207 Lauf

Telefon 09123 982626

Telefax 09123 982625

E-Mail: dru@hekatron.de

Michael Reinl

65205 Wiesbaden

Telefon 06122 587294

Telefax 06122 587295

E-Mail: rem@hekatron.de

Matthias Müller

27442 Gnarrenburg

Telefon 04763 628749

Telefax 04763 628750

E-Mail: mmu@hekatron.de

Horst Schumacher

40789 Monheim

Telefon 0 21 73/96 39 88

Telefax 0 21 73/96 39 89

E-Mail: hos@hekatron.de

Erhard Zimmermann

14167 Berlin

Telefon 030 81059414

Telefax 030 81059469

E-Mail: ze@hekatron.de

Dieter Witt

55469 Nannhausen

Telefon 06761 918070

Telefax 06761 918071

E-Mail: dw@hekatron.de

Günter Sauer

97506 Grafenrheinfeld

Telefon 0 97 23/93 15 43

Telefax 0 97 23/93 15 45

E-Mail: sag@hekatron.de

Dipl.-Ing.

Hermann Eichfeld

07586 Kraftsdorf

Telefon 036606 63230

Telefax 036606 63231

E-Mail: he@hekatron.de

Wilfried Wienand

79238 Ehrenkirchen

Telefon 07633 405799

Telefax 07633 405700

E-Mail: ww@hekatron.de

Dipl.-Ing. Gunnar Eisenreich

73235 Weilheim

Telefon 07023 743398

Telefax 07023 743501

E-Mail: gei@hekatron.de

Edo Marinitsch

93354 Biburg

Telefon 09444 981023

Telefax 09444 981024

E-Mail: mar@hekatron.de

Timo Amrhein

79241 Ihringen

Telefon 07668 908179

Telefax 07668 908379

E-Mail: amt@hekatron.de

Walter Fietz

85591 Vaterstetten

Telefon 08106 899902

Telefax 08106 899904

E-Mail: fwh@hekatron.de

Gebietsverkaufsleiter für

Rauchschaltanlagen und Rauchwarnmelder

Thomas Höh

73116 Wäschenbeuren

Telefon 07172 22288

Telefax 07172 22289

E-Mail: hoe@hekatron.de

Dipl.-Ing. Johannes Coch

07318 Saalfeld

Telefon 03671 529661

Telefax 03671 529662

E-Mail: jco@hekatron.de

Michael Festerling

65510 Idstein

Telefon 0612 953987

Telefax 0612 953988

E-Mail: mfe@hekatron.de

Bernd Holweber

73111 Lauterstein

Telefon 0733 92244407

Telefax 0733 92244408

E-Mail: hob@hekatron.de

Impressum: ProSicherheit ist die Kundenzeitschrift der Hekatron Vertriebs GmbH. Gedruckt auf chlor- und säurefrei gebleichtem Papier.

Herausgeber: Hekatron Vertriebs GmbH, Brühlmatten 9, 79295 Sulzburg, Telefon 07634 500 0, Telefax 07634 6419, www.hekatron.de, E-Mail: info@hekatron.de

Redaktion und Verlag: mk Fachverlag für Kundenmagazine GmbH, Döllgaststraße 7-9, 86199 Augsburg, Telefon 0821 34457 0, Telefax 0821 34457 19, www.mk-fachverlag.de, E-Mail: info@mk-fachverlag.de

Bildnachweise: AachenMünchener, Aktivnews/Ferdinand Farthofer, BDS, Stefan Durstewitz, Effertz Tore, E.ON Ruhrgas, Hekatron, KHL Elektroanlagen, Conny Kurz, Schindlerhof/Glow & Tingle/ Klaus Kobjoll,

Matthias Frank Schmidt, Schwarz & Grantz, Frank Seifert, Siebers Nachrichtentechnik, privat

23


Serie Großbrände

Vom Schwelbrand

Als am 19. Mai 2007 um 16.54 Uhr

von der Polizeidirektion Traunstein

Alarm für die Feuerwehr mit der Meldung

„Dachstuhlbrand im Hotel zur

Post“ ausgelöst wurde, schien alles auf

einen einfachen Routineeinsatz hinzudeuten.

Denn zu diesem Zeitpunkt

drangen lediglich kleine Rauchschwaden

aus dem dreistöckigen Dachgeschoss

des jahrhundertealten Hotels im historischen

Ortszentrum von Inzell. Was bis

dahin niemand wusste: Schon drei Tage

zuvor hatte sich, vermutlich durch einen

elektrischen Kurzschluss ausgelöst, ein

tückischer Schwelbrand entzündet, der

sich in den zahlreichen schwer zugänglichen

Hohlräumen des verwinkelten

Holzdachstuhls ausgebreitet hatte. Von

den Rauchmeldern in den darunterliegenden

Zimmern und der Brandmelderzentrale

des Hotels unbemerkt, konnte

sich das Feuer immer weiter durch das

Gebälk und die Dämmung aus Bitumen

und Styropor fressen. Diese Materialien

sorgten schließlich neben starker

Rauchentwicklung für einen enormen

Hitzestau von mehreren hundert Grad,

was alle Löschversuche von innen verhinderte.

Daraufhin öffnete die Feuerwehr

mit Äxten und Motorsägen das Holzdach

zum Großfeuer

von außen, um an die schwelenden Glutnester

heranzukommen. Gegen 21 Uhr,

vier Stunden nach dem Alarm, kam es

zum erneuten Aufflammen des Feuers.

Meterhohe Flammen schlugen aus dem

nun offenen Dachstuhl, der nach und

nach in sich zusammenstürzte. Nur durch

massiven Schaummitteleinsatz und den

Abbruch der Hausfront konnte ein Übergreifen

der Flammen auf Nachbargebäude

verhindert werden. Gegen 23 Uhr

meldete die Einsatzleitung „Feuer unter

Kontrolle“. Insgesamt entstand bei dem

Großbrand, an dessen Bekämpfung rund

320 Feuerwehrleute beteiligt waren, ein

Schaden von mehreren Millionen Euro,

Menschen kamen nicht zu Schaden. Die

genaue Brandursache kann laut der Kriminalpolizei

Traunstein nicht mehr

geklärt werden, da alle Spuren vollständig

vernichtet wurden. •


ProSicherheit Ausgabe 4/2007

neu

Prospekt Integral, „Unser Herzstück“

Prospekt Löschanlagen mit Integral,

„Clever kombiniert“

Prospekt Modernisierung

mit Integral, „Außergewöhnlich flexibel“

Prospekt Sonderbrandmeldetechnik,

„Souverän unter extremen Bedingungen“

DIN-A2-Poster zu den Einsatzmöglich-

keiten von Integral

Prospekt SecuriStar H mit CUBUS-

Nivellierung ® , „Klassenbester“

Gesamtkatalog Brandmeldesysteme

Faxantwort 07634 500 326

Stimmen Ihre Adressangaben noch?

Falls nein, korrigieren Sie bitte die falschen Angaben

in den nachfolgenden Feldern.

Firma

Name, Vorname

Funktion

Straße/Postfach

Postleitzahl, Ort

Telefon, Telefax

Bitte senden Sie mir folgende Zusatzinformationen:

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neu

neu

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Rauchschalter/Rauchwarnmelder-DVD

Prospekt Rauchschaltanlagen

Gesamtkatalog Feststellanlagen für

Feuerschutzabschlüsse

Gesamtkatalog Brandfrüherkennung

in Lüftungsanlagen

Prospekt Rauchwarnmelder

Planungshandbuch Duo-Line

Flyer Fortbildungsveranstaltungen

Feststellanlagen 2008

Übersicht über das

Hekatron-Leistungsspektrum

Ich bitte um Terminvereinbarung

mit einem Hekatron-Gebietsverkaufs-

leiter für Brandmeldeanlagen

mit einem Hekatron-Gebietsverkaufsleiter

für Rauchschaltanlagen und

Rauchwarnmelder


ProSicherheit Ausgabe 4/2007

Hekatron Vertriebs GmbH

Brühlmatten 9

79295 Sulzburg

info@hekatron.de

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„Clever kombiniert“

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mit Integral, „Außergewöhnlich flexibel“

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Feuerschutzabschlüsse

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Feststellanlagen 2008

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Hekatron-Leistungsspektrum

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Rauchwarnmelder

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