Stiepeler Bote 242 - August 2016

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 242 August 2016

Spannendes Turnier

im Boulodrom

1. Offene Boule-Meisterschaft um

den Stiepeler-Bote-Cup ausgetragen.

Seiten 8-9

Wanderung durch die alte Geschäftswelt

Historischer Rundgang von Pro Stiepel und Heimatverein. Seite 5

Freiwilligendienst in Ruanda

Stiepeler will ein Jahr in afrikanischem Kinderheim arbeiten. Seite 7


FREIZEIT UND KULTUR

Der berühmteste Nachwächter aller Zeiten

„Moritette“ in der Wasserburg Kemnade – „Die Jobsiade“ wird aufgeführt

Die Wiederaufnahme eines

urkomischen Werkes findet

am Montag, 5. September,

im Rittersaal der Wasserburg

Kemnade statt. Aufgeführt

wird dort „Die Jobsiade“, eine

„Moritette“ von Erhard Fröhner

nach der Dichtung von

Carl Arnold Kortum. Gezeigt

werden dazu Holzschnitte von

Gerhard Grimm (Foto unten).

Aufgeführt wird die „Moritette“

vom Ensemble „Wort & Ton“.

Einen Tag vor dem Termin im

Rittersaal wird das Stück in

der Kunstwerkstatt am Wattenscheider

Hellweg gezeigt.

Musik, Texte und Bildpräsentationen

sind die Medien, mit

denen sich die Ensembles

„Wort&Ton“ sowie „Kunst von

2 Seiten“ intensiv befassen.

In dieses Gestaltungskonzept

passte perfekt die Anfrage

Dr. Manfred Kellers im Jahr

2005, eine Bildpräsentation

musikalisch zu gestalten. Erhard

Fröhner schuf die musikalischen

Beiträge dazu in

einem bunten Gemisch aller

möglichen Musikstile, verwendete

Originalkompositionen

alter Meister, band Volks- und

Sauf-Lieder ein und komponierte

selbst frei- bis 12-tönige

Sätze dazu. So entstand

ein Flickenteppich, mal ernst,

mal heiter. Für Motette zu komisch,

für Moritat oft zu kompliziert.

Und es entstand die

Die Moritette wird aufgeführt vom Ensemble „Wort & Ton“,

hier beim Marienlob im Kloster Stiepel. Fotos(2): privat

Werkbezeichnung „Moritette“.

Diese „Moritette“ über den

berühmtesten Nachtwächter

aller Zeiten, Hieronimus Jobs,

kommt jetzt in einer Neuauflage

auf die Bühne. Dafür hat

Fröhner die Partitur für die

neue Besetzung eingerichtet

und auch weitere Songs und

Solostücke geschrieben.

Eigentlich hätte die Wiederaufnahme

der „Jobsiade“

schon vor einem Jahr stattfinden

sollen, doch Krankheitsgründe

zogen den Initiator

und Komponisten Erhard

Fröhner zwischenzeitlich aus

dem Verkehr. Was ist nun

aktuell entstanden? Eine komische

Dichtung aus dem

18. Jahrhundert, eine Serie

von nicht minder komischen

Holzschnitten aus dem 20.

Jahrhundert – und das im

21. Jahrhundert: Große Oper

oder Klamotte?

Sommerfest im Heinrich-König-Zentrum feierten Bewohner,

Angehörige, Nachbarn und Freunde. Tanzgruppen, wie die

Seniorentanzgruppe (Foto), das Let‘s Dance Tanzstudio und die

Tanzpaare vom TTC Rot-Weiss-Silber sorgten für Stimmung.

Der Bochumer Sänger Marco Gennaro präsentierte alte Schlager.

Bei der großen Tombola und dem Flohmarkt fanden viele

Schätze einen neuen Besitzer. Foto: Heinrich-König-Zentrum

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

die erste Hälfte der Sommerferien ist vorüber. Wir hoffen, dass diejenigen,

die unterwegs waren, um ihren Urlaub zu verbringen, Zeit und Ruhe gefunden

haben, um die freien Tage alleine, mit Freunden oder im Kreis der

Familie zu genießen. Wir haben in den vergangenen Wochen allerdings

auch herausgefunden, dass man sich nicht weit fortbewegen muss, um einiges

zu erleben. Bei uns in Stiepel passiert jede Menge unmittelbar vor der

Haustür.

Im Sommer 2017 werden einige Abschnitte des Ruhr-Ufers im Kinofilm

„Sommerfest“ zu sehen sein. Regisseur Sönke Wortmann war mit seiner

Filmcrew und bekannten Schauspielern im Bochumer Süden zu Gast, um

einige Szenen für den Film zu drehen, der nach einer Vorlage des Bochumer

Autoren Frank Goosen entsteht. Ihr Hauptquartier hatten Wortmann & Co auf der Wasserburg Kemnade

aufgeschlagen. Viele Spaziergänger und Radfahrer waren interessierte Zuschauer und nutzten die Drehpausen

sogar zu kurzen Gesprächen mit Regisseur und Darstellern.

Foto: Volker Wiciok

Ein Erlebnis war zweifelsfrei auch die beim TC Rot-Weiss Stiepel ausgetragene Offene Boulemeisterschaft um

den Stiepeler-Bote-Cup. Vater und Sohn Rehwald vom gastgebenden Verein nutzten ihren Heimvorteil und

sicherten sich den Pokal. Ausruhen auf ihren Lorbeeren dürfen sie sich nicht, sie werden sich der nächsten

Herausforderung stellen und ihren Titel verteidigen müssen. Denn im kommenden Jahr wird es die Fortsetzung

im Boulodrome an der Kemnader Straße geben, gespielt wird dann erneut um den Stiepeler-Bote-Pokal.

Ein reges Vereinsleben und schon lange ansässige Unternehmen sind charakteristisch für Stiepel. Was liegt da näher, als Stiepeler

Vereine und Traditionsunternehmen im Rahmen von Serien zu porträtieren und Ihnen damit näher zu bringen. Sie werden

beim Lesen schnell feststellen, dass es viele Schnittmengen und Berührungspunkte gibt.

Denjenigen, die nun die zweite Ferienhälfte für einen Urlaub nutzen, aber natürlich auch denen, die zu Hause bleiben, wünschen

wir eine erholsame Zeit.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

August 2016 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Stiepel spielt als Filmkulisse mit

Sönke Wortmann verfilmt Goosen-Roman auch im Bochumer Stadtgebiet

Hollywood zu Gast in Bochum?

Es sah an einigen

Juni-Tagen im Ehrenfeld

und im Bochumer Süden

tatsächlich so aus, denn

dort liefen Dreharbeiten für

die Verfilmung eines Romans

des Bochumer Autoren

Frank Goosen. Little Shark

Entertainment und X Filme

Creative Pool produzierten

dort in Co-Produktion mit

dem WDR und unter der

Regie von Sönke Wortmann

den Kinofilm „Sommerfest“.

Drehort in Stiepel war das

nördliche Ruhr-Ufer unweit

der Brücke an der Kemnader

Straße. Gedreht wurden

dort u.a. Szenen aus den

Erinnerungen des

Hauptdarstellers. Der

Kinobesucher wird

darin zurückversetzt

in die 50er und 60er

Jahre, als die Musik

noch aus dem Transistorradio

kam und

nicht über i-pods oder

MP3-Player abgespielt

wurde. Für die

Dreharbeiten musste

phasenweise der

Autoverkehr auf der

Brücke gestoppt werden.

Ihr Hauptquartier für die

Logistik hatte die Produktions-Crew

übrigens an der

Wasserburg Haus Kemnade

aufgeschlagen.

Auftakt der Dreharbeiten, für

die 28 Tage veranschlagt wurden,

war in Köln. Bis Ende

Juni wurde außerdem in Mül-

Für die Dreharbeiten der Verfilmung des Goosen-Romans

diente der Kemnader See als Kulisse. Fotos (2): 3satz

heim sowie an verschiedenen

Orten in Bochum – u.a.

in Langendreer, Hordel und

Wattenscheid – gedreht. Neben

Lucas Gregorowicz als

Heimkehrer

Stefan Zöllner

standen

Anna Bederke

als seine

Jugendliebe

Charlie sowie

Nicholas

Bodeux,

Peter Jordan,

Sandra

Borgmann,

Jasna Fritzi

Bauer und

viele andere

gemeinsam vor der Kamera.

Hauptdarsteller Gregorowicz

hat eine Bochumer Vergangenheit,

lebte einige Jahre

mit seiner Familie in dieser

Stadt, in der er von 1996 bis

2000 an der Westfälischen

Schauspielschule ausgebildet

wurde. Ab 1997 hatte er ein

Gast-Engagement am Schauspielhaus

Bochum und spielte

dort u.a. unter der Regie von

Leander Haußmann und Matthias

Hartmann.

Zum Inhalt: „Woanders weiß

man selbst, wer man ist – hier

wissen es die anderen. Das

ist Heimat.“ Stefan – ein mehr

oder weniger erfolgreicher

Schauspieler am Theater, er

könnte einer der Jungs aus

„Kleine Haie“ sein – muss zurück

nach Bochum, um das

Haus seines verstorbenen

Vaters zu verkaufen. In vier

Tagen soll alles abgewickelt

sein und er wieder im Zug

zurück nach München sitzen.

Das war der Plan. „Sommerfest“

erzählt von einem Wochenende

im Pott, von einer

Rückkehr in die Heimat, dem

Wiedersehen mit skurrilen

und doch liebenswerten Weggefährten,

von Fußball und

Musik und natürlich großen

Gefühlen.

Das Projekt wird gefördert

von der Film- und Medienstiftung

NRW und finanziert mit

Mitteln der FFA Filmförderungsanstalt,

der Beauftragten

der Bundesregierung für

Kultur und Medien und dem

Deutschen Filmförderfonds.

X Verleih wird den Film in die

deutschen Kinos bringen.

Bochum ist in der Goosen-Verfilmung

nicht nur als Kulisse

präsent, sondern auch mit

seinen Menschen. Denn etwas

mehr als einen Monat vor

Beginn der Dreharbeiten hatte

die Casting-Agentur Eick in

Bochum rund 700 Komparsen

gesucht, die Interesse daran

hatten, für bis zu drei Drehtage

vor der Kamera zu stehen.

Die Resonanz auf diesen

Aufruf war gewaltig. Über

1500 Interessierte fanden

sich am Metropolis-Kino am

Hauptbahnhof mit der Hoffnung

ein, den ersten Schritt

ins Film-Business machen zu

dürfen. Gesucht wurden Mitwirkende,

die die Besucher

eines Open-Air-Konzertes

und eines ereignisreichen

Fußball-Festes spielen, sowie

Kneipengänger, Schrebergärtner,

kräftige Jungs, hagere

Mädchen und Bochumer

Schönheiten.

Die Antwort auf die Frage, ob

die Statisten-Suche erfolgreich

war und mit ihnen eine

stimmige Ruhrgebiets-Atmosphäre

geschaffen wurde,

werden die Kinobesucher im

nächsten Jahr erhalten. Der

Film soll im Sommer 2017 in

die Kinos kommen. Uli Kienel

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AUS DEN VEREINEN

Wanderung durch Stiepels alte Geschäftswelt

Pro Stiepel und Heimatverein laden Bürger zu historischem Rundgang ein

Zwei Stiepeler Vereine tun

sich zusammen: Am 27. August

laden Pro Stiepel und

der Heimatverein dazu ein,

mehr über die Geschichte

der Geschäftswelt vor Ort

zu erfahren. Der Rundgang

durch Stiepel Dorf ist der

Auftakt einer Veranstaltungsreihe

unter dem Motto

„Stiepel damals und heute“.

„Ich lebe seit 20 Jahren in

Stiepel“, sagt Anke Schnittger,

„aber durch die Vorbereitung

für die Wanderung habe ich

viele Dinge von Stiepel erfahren,

die ich noch nicht kannte.“

Die Vorsitzende von Pro Stiepel

hat zusammen mit ihren

Vorstandskollegen Bastian

Völker und Oliver Sach eine

Veranstaltungsreihe geplant,

die sich aus unterschiedlichen

Perspektiven mit der Geschichte

Stiepels beschäftigt.

Pro Stiepel nutzt die Gelegenheit,

sich moderner und bürgernäher

zu präsentieren. In

Beim Rundgang am 27.08. geben der Heimatverein und Pro

Stiepel Einblicke in die Geschichte der Geschäftswelt von

Stiepel Dorf. Hier ein Foto der alten Ortsmitte aus dem Jahr

1956. Foto: Stadt Bochum, Presse- und Informationsamt

dem Verein haben sich zwar

viele Geschäftsleute organisiert,

aber nicht ausschließlich.

„Wir wollen nicht den

Charme einer Werbegemeinschaft

haben“, erklärt Bastian

Völker, „sondern auch etwas

für altstiepeler und zugereiste

Bürger anbieten.“

Für ein historisches Thema

liegt die Zusammenarbeit

mit dem Heimatverein nahe.

Andreas Finke und Wilhelm

Hensing haben die inhaltliche

Vorbereitung für die Wanderung

durch Stiepel Dorf

übernommen. „Wir möchten

den Stiepelern zeigen, welche

Geschäfte es früher hier

gab“, meint Wilhelm Hensing,

„als der Ortskern noch Stiepel

Dorf war.“

Der Rundgang durch die alte

Geschäftswelt rund um den

historischen Dorfkern Stiepels

beginnt am Samstag, 27. August

um 15 Uhr. Treffpunkt ist

der Parkplatz an der Stiepeler

Dorfkirche. Etwa 90 Minuten

dauert der Rundgang, führt

unter anderem über die Straßen

Im Sonderfeld, Kemnader

Straße und Brockhauser

Straße. Ziel ist die Pfingstblume,

wo bei Getränken und

gegrillten Würstchen die Tour

ausklingt.

Sollte es wider Erwarten

stark regnen, gibt es statt des

Rundgangs einen Vortrag in

der Pfingstblume. vim

––––––––––––––––––––––––––––

Rundgang durch die alte

Geschäftswelt – rund um

den historischen Dorfkern,

Sa. 27.08.16 um 15 Uhr, Treffpunkt

Parkplatz der Stiepeler

Dorfkirche, Anmeldung nicht

erforderlich, Teilnahme kostenlos

August 2016 | Stiepeler Bote |

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AUS DER SCHULE

Die Schiller-Abiturientia beendet erfolgreich ihre Schullaufbahn am

Gymnasium an der Königsallee. Foto: Sven Hufnagel Fotografie

98 Abiturienten

Abschluss am Schiller-Gymnasium

Am Schiller-Gymnasium haben

98 Schülerinnen und

Schüler ihr Abitur bestanden:

Ellen Altegoer, Hermann Antik,

Felix Awakowicz, Marie

Balkhaus, Leonard Bals, Alexa

Barth, Marlene Behrenbeck,

Konrad Behrens, Marie

Bellenbaum, Hannah Birk,

Julian Blanke, Jakob Bollow,

Emma Bruns, Valentin

Dahms, Julika Dazert, Oskar

Drewello, Sina Dünzer, Kathrin

Elmenhorst, Francesca

Fabian, Giulia Fabian, Lena

Fernholz, Katharina Franitza,

Ricarda Frankenberg, Anna

Fritz, Leonie Gellhaus, Jan

Graw, Jonas Grewe, Hannes

Hagemann, Germaine

Hagendorf, Jennifer Henke,

Clara Hennecke, Bastian

Hoffknecht, Karolin Hohmann,

Julius Justen, Luisa Kamp,

Helen Klostermann, Marvin

Köhler, Danial Kohminaei,

Kiara Köster, Judith Krieger,

Lea Kunkel, Luise Landmann,

Mona Lange, Inka Lazer,

Greta Linde, Ricarda Lohmeyer,

Laura Longwitz, Jevana

Lukas, Moritz Maiwald,

Khlifa Maizi, Jane Mathieu,

Pia Mering, Leyan Mezger,

Johanna Möller, Nane Mrozek,

Fabienne Müller, Hannah

Neiner, Jorit Obenlüneschloß,

Isabel Obermeier, Julian

Ortmann, Alexander Pech,

Jan Pech, Vivien Pistor, Eric

Pleßmann, Roshan Pottkämper,

Tabea Recker, Jan Röhl,

Leonard Röhrken, Miriam

Ruhwald, Ben Rustemeyer,

Adriana Saraniti, Josephina

Schick, Lara Schmitz, Ariane

Schmücker, Lea Schölmerich,

Robert Schröder, Ali Sefer,

Stefan Stojcevic, Helene

Stöllner, Pia Storchmann, Luisa

Tews, Felix Thelen, Pascal

Tromsa, Malte Unger, Annika

van Bebber, Maximilian Voß,

Julia Vosshans, Louisa Wagner,

Rebecca Weinert, Max

Wevelsiep, Milan Wevelsiep,

Ole Wiegers, Lea Wojtisiak,

Carla Wolf, Jonas Wolf, Ahmad

Zaben, Louis Zimmermann,

Mariam Zorob.

6 | Stiepeler Bote | August 2016


STIEPEL AKTUELL

„Mehr Toleranz und Respekt“

Stiepeler Max Wevelsiep leistet Freiwilligendienst in Ruanda/Afrika

Gespannt auf das Abenteuer „Afrika“: Max Wevelsiep fliegt im

September in die ruandische Hauptstadt Kigali. Foto: 3satz

Max Wevelsiep hat gerade

sein Abitur mit der Note

2,2 am Schiller-Gymnasium

„gebaut“. Jetzt zieht es den

18-Jährigen in die Ferne. Ab

September wird er für ein Jahr

einen Freiwilligendienst in Ruanda/Afrika

leisten.

Er ist dann Teil der Programms

„weltwärts“, das vom Verein

für internationalen und interkulturellen

Austausch (VIA)

organisiert wird. Der entwicklungspolitische

Freiwilligendienst

wird Max Wevelsiep

in die ruandische Hauptstadt

Kigali bringen. Dort arbeitet

er in einem Heim für Straßenkinder.

„Ich möchte gerne das

interkulturelle Verständnis fördern,

etwas für mehr Toleranz

und Respekt tun“, erklärt Max

Wevelsiep. Denn auch für sein

späteres Berufsleben kann er

sich gut vorstellen, beispielsweise

in der Entwicklungshilfe

zu arbeiten. „Ich kann etwas

von der Welt sehen, wie Menschen

in einem völlig anderen

Umfeld, in völlig anderen Bedingungen

leben.“

In Kigali wird er in einer

Wohngemeinschaft mit anderen

Freiwilligen wohnen. Eine

junge Frau kommt ebenfalls

aus Deutschland, da ist man

in der Ferne nicht ganz so allein.

„Das finde ich schon gut“,

sagt Max Wevelsiep. Seine

Aufgaben vor Ort werden darin

bestehen, Unterricht zu

geben, den Kindern bei den

Hausaufgaben zu helfen und

Aktivitäten aus den Bereich

Sport und Musik zu organisieren.

Gefördert wird der Freiwilligendienst

zu 75 Prozent vom

Bundesministerium für wirtschaftliche

Zusammenarbeit

und Entwicklung. Deshalb

sucht Max Wevelsiep noch

Förderer, die „sein Projekt“

unterstützen. Spenden gehen

an VIA e.V., IBAN: DE79 2405

0110 0065 0887 83. Als Verwendungszeck:

Spende und

Name/Firmenname.

Am 5. September geht es los,

dann steigt Max Wevelsiep

ins Flugzeug. Er freut sich auf

die vielen Erfahrungen, die er

machen wird. Und genau von

diesen wird er regelmäßig an

dieser Stelle im Stiepeler Boten

berichten.

August 2016 | Stiepeler Bote | 7


STIEPEL AKTUELL

Spannendes Turnier im

Team Rehwald gewinnt den ersten

Die Viertklässler der Gräfin-Imma-Schule auf dem Schulhof mit

Pater Elias, Roswitha Abels und Susanne Luig. Foto: 3satz

22 Tornister gespendet

Viertklässler unterstützen Caritas

Die Caritas Stiepel und die

Pfarrei St. Marien-Wallfahrtskirche

sammelten wieder mit

der Schulleitung der Gräfin-Imma-Grundschule

Tornister

der Kinder des 4. Schuljahres.

22 Ranzen und Rucksäcke

wurden gespendet. Diese

werden nun zum Teil an der

Gräfin-Imma-Schule, zum

Teil über die Stadt-Caritas an

der Huestraße an bedürftige

Schulkinder übergeben. Am

vorletzten Schultag versammelten

sich die Spender-Kinder

mit Pater Elias, Roswitha

Abels (Caritas Stiepel) und

Schulleiterin Susanne Luig

auf dem Schulhof.

Die 1. Offene Boule-Meisterschaft

um den Stiepeler-Bote-Cup

ist entschieden. Den

Siegerpokal sicherten sich

nach rund vierstündigem

Wettkampf an der Kennader

Straße Uwe und Marc

Rehwald. Auf den weiteren

Plätzen folgten das Ehepaar

Holger und Renate Modrow

sowie Doris Erdmann und

Michael Zeh, der in seiner

großen Freude über Platz

drei ein Versprechen abgab.

16 Aktive hatten den Wettbewerb

aufgenommen, der

unmittelbar vor Beginn der

Endrunde wegen eines

schweren Unwetters abgebrochen

werden musste. Turnierleiter

Marc Rehwald und

die Teilnehmer einigten

sich deshalb darauf, den

Wettkampf nach den

Vorrunden-Resultaten

zu werten. Heraus kam

dabei das eingangs

berichtete Ergebnis.

„Nach dem heftigen

Regen hätte es dann

ungefähr zwei Stunden

gedauert, bis die Spielbahnen

wieder abgetrocknet

und bespielbar gewesen wären.

Das wollten wir den Mitwirkenden

nicht zumuten“,

schilderte Marc Rehwald, der

Breitensportwart des TC Rot-

Weiß Stiepel.

Im Boulodrome auf

der Anlage des TC

Rot-Weiß Stiepel gingen

die Teams mit großem

Ehrgeiz ins Spiel.

Viele

Z u -

schauer

8 | Stiepeler Bote | August 2016


Stiepeler Boulodrome

Stiepeler-Bote-Cup / Fortsetzung im nächsten Jahr

STIEPEL AKTUELL

fühlten sich auf den Marktplatz

eines südfranzösischen

Küstenortes versetzt, wo

Boule zum Stadtbild einfach

dazugehört. Die Boule-Spielerinnen

und -Spieler in Stiepel

wurden im Verlauf des

Wettbewerbs von zahlreichen

Zuschauern

beobachtet, denn

zeitgleich fand

auf den Tennisplätzen

des

TC Rot-Weiß

Stiepel das

Kuddel-Mudd

e l - M i -

xed-Turnier

statt.

Der Drittplatzierte der Offenen

Boulemeisterschaft, Michael

Zeh, kündigte im Anschluss

an das Turnier in seiner Funktion

als Geschäftsführer des

3satz Verlages und Herausgeber

des Stiepeler Boten an,

auch in den kommenden Jahren

die Veranstaltung unterstützen

zu wollen. Ulrich Noetzlin,

der 1. Vorsitzende des

TC Rot-Weiß Stiepel, freute

sich darüber, schon jetzt die

2. Offene Boulemeisterschaft

um den Stiepeler-Bote-Cup

in den Terminkalender für das

Jahr 2017 einplanen zu können.

Uli Kienel

So sehen Sieger aus: Michael Zeh (li. mit Sohn Emil, vorn)

und Spielpartnerin Doris Erdmann (2. v. l.) belegten den

3. Platz. Renate und Holger Modrow (Mitte) spielten sich auf

Platz 2. Vater Uwe und Sohn Marc Rehwald (re. und 3. v. l.)

sind die Sieger des 1. Stiepeler-Bote-Cups. Fotos (7): 3satz

August 2016 | Stiepeler Bote |

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AUS DER GESCHÄFTSWELT

50,5 Millionen Euro Gewinn

Stadtwerke liefern „Gutes Ergebnis“

„Wir haben im Geschäftsjahr

2015 ein gutes Ergebnis erzielt“,

sagte Dietmar Spohn,

Geschäftsführer der Stadtwerke

Bochum auf der Bilanzprerssekonferenz

Ende Juni.

Aber nicht nur die Stadtwerke

dürfen sich über ein gutes

Ergebnis freuen: Die Stadt

Bochum freut sich über einen

warmen Geldregen: 50,5

Mio. Euro Gewinn führen

die Stadtwerke ab, die Konzessionsabgabe

beläuft sich

auf 21,8 Mio. Euro. Belastet

wurde das Ergebnis durch

Abschreibungen auf die Kraftwerksbeteiligung

GEKKO

(27,8 Mio Euro). Trotzdem

wurden weitere 8,4 Mio. Euro

in die Rücklage eingestellt.

Das Kerngeschäft der Stadtwerke

war gut, das Geschäft

mit den Beteiligungen bezeichnete

Spohn als „hervorragend“.

Beim Absatz von

Gas und Fernwärme konnte

Ein gesunder Nagel ist von fester

aber elastischer Struktur,

hat eine glatte, leicht gewölbte

Oberfläche und besitzt einen

oberflächlichen Glanz. Das

Nagelbett lässt dabei den eigentlich

farblosen Nagel leicht

rosa wirken. Gepflegte, makellose

Nägel gelten gemeinhin

als Schönheitssymbol.

Doch nicht immer sehen die

Nägel so makellos aus. Weitestgehend

unbedenklich sind

dabei gelegentliche Rillen

oder Grübchen sowie vereinzelte

weißliche Verfärbungen.

Sie sind meist Zeichen einer

fehlerhaften Nagelbildung

und entstehen häufig als Folge

kleinerer Verletzungen der

Nagelmatrix. Sie sind primär

ein kosmetisches Problem

und bedürfen keiner weiteren

Behandlung.

Anders verhält es sich bei

Infektionen der Nägel durch

Pilze. Sie zeigen meist zuerst

das Ergebnis leicht gesteigert

werden. Strom wurde

innerhalb Bochums etwas

weniger, außerhalb Bochums

etwas mehr verkauft. Aus

der STEAG-Beteiligung wurden

5,6 Millionen Euro an die

Stadtwerke ausgeschüttet,

aus der Gelsenwasser-Beteiligung

flossen 33,7 Millionen

Euro. Die Beteiligungen in

Erneuerbare Energien füllten

6,4 Millionen Euro in die Kasse.

Spohns Geschäftsführer-Kollege

Frank Thiel hält es für

wahrscheinlich, dass zum

Jahreswechsel der Gaspreis

noch einmal sinken könnte.

„Beim Strompreis müssen wir

noch abwarten, wie sich die

Umlagen entwickeln, besondere

die EEG-Umlage.“ Klar

ist für Thiel aber, dass sich die

Stadtwerke weiter im Wandel

befinden. „Wir müssen uns

weiter vom Versorger und

Gesunde Nägel

Der Expertentipp aus der Ruhrland-Apotheke

Lieferanten zum Energiemanager

und Dienstleister weiterentwickeln.

Lieferten wir

nur Strom und Gas an unsere

Kunden, könnten wir langfristig

nicht überleben.“

Deshalb investieren die Stadtwerke

auch zukünftig in Erneuerbare

Energien. So haben

sich die Stadtwerke mit

zehn Prozent an der Trianel

Erneuerbare Energien (TEE)

beteiligt. Bis 2020 sollen mit

40 Partnern 200 Megawatt

Wind und 75 Megawatt Photovoltaik

installiert werden.

20 Megawatt Photovoltaik

sind bereits in Brandenburg

realisiert, 40 Megawatt Windkraft

sind im Bau. Auch an

der zweiten Ausbaustufe des

Offshore-Windparks Borkum

wollen sich die Stadtwerke

beteiligen. Insgesamt planen

die Stadtwerke Investitionen

von 70 Mio. Euro in Erneuerbare

Energien.

durch unscheinbare, weißliche,

später leicht gelbliche

Verfärbungen an den seitlichen

Nagelrändern. Sie werden

daher oft auch als kosmetisches

Problem abgetan.

Dabei ist eine frühe Behandlung

ratsam, heilen sie doch

nie von allein aus. Unbehandelt

kann sich der Pilz immer

weiter ausbreiten. Reichen

zur Behandlung im Anfangsstadium

dafür meist noch äußerliche

Lotionen oder Lacke,

führt im fortgeschrittenen Stadium

an einem Gang zum Arzt

nichts vorbei.

Sind die Nägel außergewöhnlich

weich oder brüchig, kann

dies ein Hinweis auf einen

Mangel an Spurenelementen

(z.B. Zink oder Eisen) oder Vitaminen

(Vitamin H, A oder C)

sein. Eine Substitution ist daher

häufig vielversprechend.

Bringt sie keine Besserung,

sollten auch Stoffwechselerkrankungen

als Verursacher

in Betracht gezogen werden.

Auf keinen Fall ignorieren sollte

man „Uhrglasnägel“. So bezeichnet

man Nägel, die stark

nach außen gewölbt sind.

Sie können ein Hinweis auf

schwere Grunderkrankungen

besonders des Herzens oder

der Lunge sein und sollten auf

jeden Fall ärztlich abgeklärt

werden.

Als Tüpfelnägel bezeichnet

man Nägel, deren Oberfläche

durch regelmäßige Furchungen

oder Grübchen durchzogen

sind. Häufig einher gehen

sie mit rötlich-gelben Verfärbungen

(Ölflecken) oder mit

Spalten der Nagelränder und

werden daher häufig mit Nagelpilzen

verwechselt. Die Ursache

ist aber keine Infektion,

sondern eine Schuppenflechte.

Die Behandlung erfolgt daher

durch die Behandlung der

Grunderkrankung.

Kinderarzt in

Stiepel

Ende 2015 ist die Kinderärztin

Mechthild Harder, die an der

Gräfin-Imma-Straße praktizierte,

in den Ruhestand gegangen.

Seitdem gab es in Stiepel

und unmittelbarer

Umgebung

keine

kinderärztliche

Versorg

u n g

mehr. Das ändert sich, denn

voraussichtlich Mitte August

wird Dr. Jens Meyer (Foto) an

der Kemnader Straße 330 eine

Zweitpraxis eröffnen.

Als Apotheker Heiko Meyer

– weder verwandt noch verschwägert

mit dem Kinderarzt

– im Herbst von der bevorstehenden

Vakanz erfuhr, entschloss

er sich, zu versuchen,

einen Ersatz für den verwaisten

Bochumer Süden zu

holen. Zwar hatte Mechthild

Harder ihre Zulassung verkauft,

„aber die Nachfolgerin

ist nicht in Stiepel geblieben“,

erklärt Meyer.

„Es gibt vier Kindertagesstätten

und eine Grundschule in

Stiepel. Potential und Bedarf

sind also vorhanden“, macht

Meyer deutlich, der selbst

eine kleine Tochter hat, wie

wichtig ein Kinderarzt für den

Ortsteil ist. „Stiepel ist im Umbruch,

da wieder mehr Jüngere

hier hinziehen.“

Also hörte sich der Apotheker

um und sprach dabei auch Dr.

Jens Meyer an, der eine Kinderarztpraxis

im Uni-Center

hat. Dabei rannte der Stiepeler

offene Türen ein, denn

der Kinderarzt sei sofort interessiert

gewesen, in Stiepel

einen zweiten Standort zu

eröffnen.

Neben Dr. Jens Meyer wird

eine angestellte Ärztin in der

neuen Praxis im Haus der

Ruhrland-Apotheke tätig sein.

______________________

Kinderarzt Dr. Jens Meyer,

Kemnader Straße 330, Stiepel

10 | Stiepeler Bote | August 2016


Apotheke entstand auf der Kuhwiese

Erst die Süd-, dann die Ruhrland-Apotheke gegründet

„Ich habe viel in der Apotheke gespielt“,

erinnert sich Heiko Meyer, Inhaber

der Ruhrland-Apotheke an der

Kemnader Straße 330. Im Keller stand

eine Tischtennisplatte, „und als kleiner

Dötz habe ich mit dem Pistill in der

Fantaschale einfache Pflegecremes

angerührt“. Apotheker werden wollte

er aber nicht – auch nicht, als er Jahre

später wegen seines Faibles für die

Naturwissenschaft Pharmazie studierte.

Erst während seiner angestrebten Promotion

an der Universität Bonn änderte

Meyer seine Meinung. „Ich habe nebenher

in Apotheken gejobbt und gemerkt,

dass man als Apotheker nicht nur ein

Kaufmann ist. Man ist ein Gesundheitsdienstleister,

und so sehe ich mich auch

heute“, erzählt der 39-Jährige, der 2009

die Apotheke seiner Eltern in Stiepel

übernahm.

Begründer des Unternehmens ist sein

Großvater, Friedrich Meyer, der 1958 zusammen

mit seiner Frau Martha an der

Kemnader Straße 250 die Süd-Apotheke

eröffnete. „Damals gab es noch kein

Zentrum in Stiepel“, weiß Heiko Meyer.

„Mein Großvater war aus Porta Westfalica,

meine Großmutter aus Dortmund,

und sie kamen hierhin, weil sie hier die

Chance hatten, sich selbstständig zu

machen.“ Zu der Zeit war es noch nicht

möglich, sich irgendwo niederzulassen,

sondern Versorgungsgebiete für Apotheken

wurden von staatlicher Seite ausgeschrieben.

Zügiger als gedacht stieg Heiko Meyers

Vater, Wolfgang, in die Fußstapfen des

Unternehmensgründers, da dieser früh

verstarb. In der Zwischenzeit verwaltete

Martha Meyer, seine Witwe, die Geschäfte

und stellte für die pharmazeutischen

Belange eine Apothekerin ein.

In dritter Generation führt Heiko Meyer in Stiepel eine Apotheke.

1972, direkt nach seinem Studium, übernahm

Wolfgang Meyer die Süd-Apotheke.

„Als er bei der Apothekerkammer

den Antrag auf Selbstständigkeit stellte,

wurde er gefragt, ob das Geburtsdatum

korrekt sei, weil er erst Mitte 20 war“, so

sein Sohn. Anders als heute absolvierten

angehende Apotheker vor dem Pharmaziestudium

ein praktisches Jahr. „Aber

mein Vater war natürlich sehr sehr jung“,

erklärt Heiko Meyer, und wenn die Umstände

anders gewesen wären, hätte er

erst noch weitere Erfahrungen gesammelt.

1979 folgte der Neubau des Hauses am

jetzigen Standort. „Auf dem Platz war bis

dahin eine Kuhwiese“, berichtet Meyer,

doch es sei abzusehen gewesen, dass

sich das Zentrum Stiepels hierhin verlagern

würde. Bis dato hatte es nur eine

Arztpraxis, einen Bäcker sowie einen

Obst- und Gemüseladen gegeben, aber

die Bevölkerung wuchs.

Ruhrland-Apotheke lautete der Name

der neuen Niederlassung – „angelehnt

an Ruhrstadion und Ruhrlandhalle“, so

Meyer. Die kleinere Süd-Apotheke betrieben

Wolfgang Meyer und seine Frau

Foto: 3satz

Renate, ebenfalls Apothekerin, bis 1998

parallel.

Dies stellte sich 1990 als Glücksfall heraus,

als die Ruhrland-Apotheke wegen

eines Kurzschlusses in einer elektrischen

Leitung ausbrannte. Fast drei Monate

dauerte es, bis sie wiedereröffnet

werden konnte. „Die Räume mussten

komplett entkernt und die Wände sandgestrahlt

werden. Alles war Sondermüll“,

erzählt der heutige Inhaber. Währenddessen

konnten die Meyers mit Hilfe der

Süd-Apotheke die Versorgung der Patienten

aufrecht erhalten. „Das war Gold

wert“, so Heiko Meyer.

Seit sein Vater Wolfgang ihm 2009 die

Ruhrland-Apotheke übergeben hat, ist

der 39-Jährige der Hüter des Rezepts

für den hauseigenen Glühwein, den sein

Vater entwickelt hat. „Das kennen auch

die Mitarbeiter nicht.“ 500 Liter produziert

das Unternehmen pro Jahr, und

der Glühwein wird nicht nur in Stiepel

getrunken. „Manche kaufen ihn, um ihn

deutschlandweit zu verschenken“, weiß

Heiko Meyer.

Vera Demuth

Serie: Stiepeler Traditionsunternehmen

August 2016 | Stiepeler Bote | 11


AUS DEN SPORTVEREINEN

Potenzial, um höherklassig zu spielen

Fußball: RW Stiepel will sich nach Platz fünf „nicht verschlechtern“

Mit dem 5. Tabellenplatz in

der abgelaufenen Spielzeit

waren die Verantwortlichen

des Fußball-A-Ligisten RW

Stiepel durchaus zufrieden.

„Es hat sich hier an

der Kemnader Straße eine

gute Gruppe gefunden“,

erklärt Trainer Christian

Aden. Allerdings störte

den Stiepeler Coach in den

vergangenen zwölf Monaten

vor allem die Tatsache,

dass „wir noch viele

Punkte gegen vermeintlich

schwächere Mannschaften

verschenkt haben. Unserer

jungen Mannschaft fehlte

einfach noch die Konstanz.“

Dies soll sich in der neuen

Saison ändern. Deshalb wurde

die Mannschaft noch einmal

sinnvoll verstärkt. Bis auf

Jens Bückner spielen alle Akteure

auch in der kommenden

Saison bei den Königlichen.

Trainer Christian Aden will seine Mannschaft in der kommenden

Saison weiter verbessern.

Foto: privat

Mit Erson Djoracovac (zuletzt

vereinslos), Max Maucher (SG

Linden-Dahlhausen), Hammoudi

Harouz (Adler Riemke

U19) und Florian Kaschik

(TuS Hattingen U19) wurde

vor allem im Offensivbereich

personell noch einmal kräftig

nachgebessert. „Wir sind nun

breiter aufgestellt und können

auch einmal Ausfälle besser

auffangen. Ein abgezockter

Offensivspieler wie Djoracovac

fehlte uns noch“, ist Aden

überzeugt.

Seine Mannschaft sieht er

noch lange nicht am Ende

der Entwicklung angekommen.

„Wenn alle Spieler gesund

sind, muss man uns

erst einmal schlagen“, schickt

er eine Kampfansage an die

vermeintlichen Top-Teams.

Denn schlechter als Rang

fünf möchte er auch in dieser

Spielzeit keinesfalls abschneiden.

„Verschlechtern

wollen wir uns auf keinen Fall.

Dies ist nicht mein Anspruch.

Wir wollen so weit oben in

der Tabelle wie möglich mitspielen.“

Und dies, obwohl

die Rot-Weißen finanziell mit

den Top-Teams der Liga, die

voraussichtlich alle aus dem

Wittener Raum kommen werden,

nicht mithalten können:

„Trotzdem wollen und werden

wir den ein oder anderen der

Favoriten mächtig ärgern.“

Neben der Entwicklung der

gesamten Mannschaft sieht

Christian Aden auch die Entwicklung

einzelner Spieler

noch relativ am Anfang. Stellvertretend

hierfür nennt der

Stiepeler Trainer die beiden

Angreifer Paul Askemper und

Justin Nolting, die mit gemeinsam

39 Toren einen großen

Anteil daran hatten, dass

Stiepel schon in der vergangenen

Saison mit 83 erzielten

Toren die beste Offensive aller

Bochumer Mannschaften

in der Kreisliga A 2 besaß.

72 Gegentreffer zeigen aber

auch, dass Aden in die Kompaktheit

der Mannschaft noch

eine Menge Arbeit investieren

muss. Auch Lukas Ries,

Tobias Lotz oder auch Jan

Oberfeld deuteten ihr großes

Leistungsvermögen mehr als

an. „Viele meiner Jungs haben

sicherlich das Potenzial

auch einmal höherklassig zu

spielen“, ist Aden überzeugt.

Warum nicht auch einmal mit

Stiepel? Dafür ist es wahrscheinlich

in dieser Saison

noch zu früh. So will Aden

mit seiner Mannschaft in den

kommenden Monaten den

nächsten Schritt machen und

mit Ruhe und Beharrlichkeit

an einer sehr guten Mannschaft

arbeiten. M. Jagusch

12 | Stiepeler Bote | August 2016


Fußball machte den Anfang

SV „Rot-Weiß 04“ ist seit 112 Jahren in Stiepel aktiv

tiepeler Vereine

Volleyball ist eine der Sportarten des SV „Rot-Weiß 04“. Diese Damenmannschaft

spielt in der Bezirksklasse. Foto: privat

Los ging es natürlich mit

Fußball, als der SV „Rot-

Weiß 04“ Bochum-Stiepel

im Jahr 1904 gegründet wurde.

Folglich hieß der Verein

auch zunächst „Fußballklub

Stiepel“. Seit 1997 ist Fußball

innerhalb des Vereins

eine selbstständig geführte

Abteilung mit eigenem Vorstand

und eigener Mitgliederverwaltung,

aber in den

Jahrzehnten zuvor wuchs

der Hauptverein stetig, da

mehrere weitere Sportarten

aufgenommen wurden.

„1935 wurde der Turnsport eingeführt“,

berichtet Geschäftsführer

Rolf-Dieter Neubert. Die

Abteilung ist heute mit 670

Mitgliedern die größte des Vereins.

Ende 1945 gründete sich

eine Tischtennisabteilung, die

aktuell 52 Sportler umfasst,

und 1953 kam

Leichtathletik hinzu.

Daraus entstand

1989 die Volleyballabteilung,

deren Mitgründer

Neubert war.

„Die Aschenbahn

an der Gräfin-Imma-Schule

war in einem

schlechten Zustand“, erinnert

er sich. Die Sportler zogen sich

deswegen in die Turnhalle zurück,

„und die Jugend spielte

Volleyball, so dass wir dachten,

wir versuchen es mal“. Das

neue Angebot lockte mehr junge

Leute an, und heute gehören

der Abteilung 95 Mitglieder

an.

168 Mitglieder hat die Schwimmabteilung,

die 1973 entstand.

Mit aktuell 47 Aktiven ist die Judoabteilung

am kleinsten.

Zugleich ist sie

die bisher neueste

Abteilung

des SV „Rot-

Weiß 04“. 2000

war es, als ein

Volleyballer,

der auch einen

Übungsleiterschein

für Judo hatte, erklärte,

dass er gern den Versuch wagen

würde. „Das Interesse war

da, und die Abteilung wurde

gegründet“, erklärt Neubert,

„denn ein gut geführter Verein

passt sich der Nachfrage an.“

In dieser Disziplin wie auch

im Tischtennis und im Volleyball

treten die Sportler bei

Wettkämpfen an. Die Judoka

nehmen an der Kreis- und Bezirksmannschaft

teil, die Volleyball-Damen

sind in der Bezirks-

und Kreisklasse aktiv, die

Volleyball-Herren in der Stadtliga

Bochum-Herne-Ennepe,

und die Tischtennismannschaften

spielen in der Bezirksliga.

Austritte und Neuaufnahmen

beim SV „Rot-Weiß 04“ hielten

sich seit Jahren die Waage,

weiß Rolf-Dieter Neubert. Doch

seit August 2015 gibt es einen

Einbruch bei den Mitgliederzahlen

zu verzeichnen. „Wegen

der Turnhallenschließung

sind es 185 Mitglieder weniger.“

Vor allem Kinder und Jugendliche

könnten die von der Stadt

zugewiesenen Ersatzmöglichkeiten

außerhalb Stiepels nicht

in Anspruch nehmen, bedauert

der Geschäftsführer. Dadurch

seien ganze Jugendgruppen

weggefallen. „Da müssen wir

uns neu organisieren, wenn die

Stiepeler Turnhalle wieder auf

ist“, blickt er in die Zukunft.

Vera Demuth

Infos zum Verein

SV „Rot-Weiß 04“

Bochum-Stiepel e.V.

Gründungsjahr:

1904

Mitglieder:

1032

jüngstes Mitglied:

1 Jahr

ältestes Mitglied:

89 Jahre

Vereinsvorsitz:

Hans-Heinrich Risse

Vereinsheim:

an der Kemnader Straße

(am Sportplatz)

Internetseite:

www.rot-weiss-stiepel.net

Kontakt:

Die Kontaktdaten der einzelnen

Abteilungen sind über die Webseite

zu erfahren.

E-Mail:

vorstand@rot-weiss-stiepel.net

Adresse:

Roggenkamp 13, 44797 Bochum

August 2016 | Stiepeler Bote | 13


AUS DEN SPORTVEREINEN

Die D1-Junioren von RW Stiepel.

Foto: privat

Die erfolgreiche E2-Jugend von RW Stiepel.

Foto: privat

Packendes Finale

D-Jugend bleibt A-Ligist

E2 ist Meister

Sieg am letzten Spieltag

Packender hätte das Saisonfinale

nicht werden können. Im

letzten Spiel der Saison ging

es für die Jungs der D1 in einem

echten Endspiel um den

Klassenerhalt in der Kreisliga

A. Nur ein Sieg gegen den

besser platzierten Tus Hattingen

bedeutete die Rettung.

Lange wogte das Spiel der

beiden Mannschaften hin und

her, bevor Henry Vondran

nach einem Eckball das vielumjubelte

1:0 erzielte. Die

Stiepeler stemmten sich gegen

die Angriffe und konterten

den Gegner aus. Moritz Brötz

schoss das erlösende 2:0.

C1 steigt auf

Sieg im „Finale“ gegen Harpen

In einem echten Finale am

letzten Spieltag gegen den

TuS Harpen sicherte sich die

Mannschaft von Ralph Gorski

und Robin Leue mit einem

1:0 den zweiten Platz in der

Tabelle der Kreisliga B und

sicherte sich Aufstieg. Die

Zuschauer sahen eine spannende

Begegnung zweier

gleichwertiger Mannschaften.

Den entscheiden Treffer erzielte

Kai Friedmann bereits

in der 12. Minute. Stiepel hätte

dieses Ergebnis noch in der

ersten Hälfte erhöhen können,

drei Großchancen wurden

aber leichtfertig vergeben.

So entwickelte sich eine

intensive und hart umkämpfte

Partie, die beiden Mannschaften

alles abverlangte. Und

am Ende konnten die Stiepler

Spieler jubeln. Nach einer

guten Saison wurden sie mit

diesem tollen Erfolg belohnt.

Mit einem 6:2-Erfolg am letzten

Spieltag gegen den Tabellendritten

Altenbochum

sicherte sich die E2-Jugend

von RW Stiepel 04 die Meisterschaft

in ihrer Gruppe. Das

Team von Trainer Thomas

Send hatte am Ende mit 25

Punkten aus zehn Spielen

die Nase vorn. Da die Mannschaft

in dieser Gruppe den

besten Sturm als auch die

beste Abwehr stellte, war der

Meisterschaftstitel am Ende

einer langen Saison auch

hochverdient.

Die C1-Junioren von RW Stiepel freuen sich über den Aufstieg in

die Kreisliga A.

Foto: privat

14 | Stiepeler Bote | August 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Stiepeler Jungs feiern Aufstieg und Klassenerhalt

Jugendfußball bei RW Stiepel auf Erfolgskurs

Die Jugendabteilung von

Rot-Weiß Stiepel 04 blickt

auf eine erfolgreiche Saison

2015/2016 zurück. In der F-

und E-Jugend feierten die

Teams jeweils die Meisteschaft.

Die D-Jugend konnte

nach einer durchwachsenen

Saison die Kreisliga A

halten. Und der C-Jugend

gelang in dieser Saison der

Aufstieg in die Kreisliga A.

Somit spielen bereits zwei

Mannschaften im Aufbaubereich

in der Kreisliga A.

Die gute Jugendarbeit in Stiepel

zeichnet sich durch Qualität

der Trainer, ein modernes

und altersgerechtes Training

und eine kontinuierliche Verbesserung

der Bedingungen

aus. Die langfristige Arbeit

mit zahlreichen Trainern, die

enge Zusammenarbeit mit Eltern

und Sponsoren und der

familiäre Charakter tragen

zum guten Klima bei und ermöglichen

es, erfolgreiche Jugendarbeit

zu leisten und den

Hüpen auf

Platz zwei

Nach dreimonatiger Wettkampfpause

ist Angie Hüpen

von der BSG Springorum im

Juli wieder in das Wettkampfgeschehen

eingestiegen. Sie

startete beim Bösinghovener

Sommerlauf in Meerbusch

über die Fünf-Kilometer-Distanz.

Trotz eines heftigen Regenschauers

erreichte Hüpen

nach 29:43 Minuten das

selbstgesteckte Ziel, die 30

Minuten-Marke zu knacken,

und belohnte sich mit Platz

zwei in der Altersklasse W60.

Marianne Preuß startete bei

der 22. Auflage des Hella

Hamburg Halbmarathons, der

mit über 10.000 Teilnehmern

zu den größten in Europa

zählt. Nach 21,1 Kilometern

und 1:51:08 Stunden überquerte

sie die Ziellinie und

feierte den Sieg in der Altersklasse

W60.

Mit neun Siegen aus neun Spielen marschierte die F1-Jugend durch

die Saison und sicherte sich den Titel. Dabei zeigte das Team von

Robin Rosendahl und David Schulz besonders in der Offensive

seine Klasse und erzielte in neun Spielen 102 Treffer. Fotos: privat

Jugendlichen den Spaß am

Fußball zu vermitteln.

Durch die konsequente Ausbildung

der Trainer durch

Trainerlehrgänge und den

Erwerb von DFB-Lizenzen,

wurde auch die sportliche

Qualität des Jugendtrainings

immer weiter verbessert. Einen

weiteren Beitrag leistete

der Förderverein der Fußballjugend,

der zahlreiche Projekte

finanzierte und auch den

Ausbau des neuen Gebäudes

am Kunstrasenplatz maßgeblich

unterstützte. Diese Förderung

ist nur möglich durch

zahlreiche Sponsoren und

private Unterstützer. Weitere

Unterstützer der Jugendarbeit

sind allerdings immer willkommen.

Denn diese erfolgreiche

Arbeit ist nur durch den unermüdlichen

Einsatz aller ehrenamtlicher

Helfer möglich,

die ihre Freizeit für den Jugendfußball

in Stiepel opfern.

Und natürlich durch finanzielle

Unterstützung der Stiepeler

Unternehmen und Bürger.

Auch die Seniorenabteilung

profitiert von der guten Jugendarbeit.

Mehrere Spieler,

die alle Jugendmannschaften

durchlaufen haben, spielen

bereits in der ersten Stiepeler

Mannschaft. Und zur neuen

Saison konnte man mit

Niklas Kroschinski und Valentin

Wieczorek zwei weitere

Spieler verpflichten, die nun

den Übergang von der A-Jugend

in den Seniorenbereich

vollziehen und dort ihre neue

sportliche Heimat finden.

August 2016 | Stiepeler Bote | 15


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16 | Stiepeler Bote | August 2016


Theater seit der Bismarck-Zeit

Preziosa-Mitglieder sind auf der Bühne zu Hause

tiepeler Vereine

Bei der Preziosa 1889 geht

man mit der Zeit. Seit 2004

ist der Verein für seine

jährlichen Inszenierungen

von Boulevardstücken bekannt,

doch angefangen

haben die Gründer einst mit

heimatverbundenen Theaterstücken.

„Sieben ansässige

Kötter haben sich

zusammengetan, um in der

politisch schwierigen Bismarck-Zeit

Theater zu spielen“,

erzählt der Vorsitzende

Helmuth Pohl. „Es ging um

die Geselligkeit, die man so

mehr pflegen konnte, als

es außerhalb eines Vereins

möglich gewesen wäre.“

„Der sterbende Berg“ und

„Wenn Muttertränen fließen“

hießen beispielsweise zwei

Stücke, die in den ersten

Jahrzehnten des Bestehens

aufgeführt wurden – zum Teil

auch auf Stiepeler Platt. Einige

Jahre lang war die Preziosa

auch ins Maiabendfest

eingebunden und zeigte

dort die „Zinstalerauszahlung“.

Später folgte der

Wechsel zum

Märchenspiel.

„Wir haben in

der Albert-Einstein-Schule

gespielt, und die

800 Plätze der Aula waren

voll“, erinnert sich Pohl.

Die Kostüme für die Märcheninszenierungen

waren

geliehen, aber die Rollkulissen

stellte der Verein selbst

her. „Das war ein Riesenaufwand.“

Auch heute sind an den Boulevardstücken

weit mehr Vereinsmitglieder

beteiligt als die

etwa acht Darsteller, die auf

der Bühne zu erleben sind.

Neben Souffleuse und den

beiden Spielleitern, Paul und

Beate Schütz, die die passenden

Stücke für die Preziosa

auswählen und Regie führen,

gibt es viele weitere Funktionen.

„Wer Zimmermann

Im vergangenen Jahr präsentierte die Preziosa die Uraufführung

„Banana Temptation“. Mit auf der Bühne waren (v.l.) Ingo Liebich,

Juliane Hünecke, Rainer Feldmann, Michael Voigt und Yvonne

Klüser zu erleben.

Foto: Preziosa

spielen möchte, ist herzlich

willkommen“, lädt die Geschäftsführerin

Ulrike Ullrich

ein, denn den Bühnenaufbau

übernimmt der Verein selbst.

Und auch Techniker, die

Leitungen legen können,

sind gefragt.

Im März wird

festgelegt, welches

Stück einstudiert

wird;

dann folgen die

Proben, bevor im

Herbst die Premiere

ansteht. Die diesjährige

Inszenierung heißt „Denn sie

wissen nicht, was sie erben“

und wird erstmalig am 22.

Oktober im Jugendheim St.

Johannes zu sehen sein.

Das Theaterspielen ist aber

nur ein Standbein der Preziosa.

Karneval nimmt seit 1979

ebenfalls einen wichtigen

Platz im Vereinsleben ein.

„Wir veranstalten eine große

Prunksitzung am Karnevalssamstag“,

erklärt Pohl. Da gilt

es, sowohl die auswärtigen

Künstler rechtzeitig zu engagieren

als auch sich um die

Auftritte der Vereinsmitglieder

für das „mit spitzer Feder“

geschriebene Programm zu

kümmern.

Die Geselligkeit, Hauptgrund

für die sieben Gründer, den

Verein ins Leben zu rufen,

wird bis heute groß geschrieben.

Dazu tragen zum Beispiel

Jahresausflüge und in

der Vorweihnachtszeit ein gemeinsamer

Brunch bei.

Infos zum Verein

Theaterverein Preziosa 1889

Bochum-Stiepel

Gründungsjahr:

1889

Mitglieder:

75

jüngstes Mitglied:

34 Jahre

ältestes Mitglied:

91 Jahre

Vorsitzender:

Helmuth Pohl

Vereinsheim:

Vereinslokal „Alt Piräus“,

Gräfin-Imma-Straße 48

öffentliche Sitzungen:

vier Quartalsversammlungen

pro Jahr (Datum wird individuell

festgelegt)

Internetseite:

http://preziosa1889.beepworld.de

Kontakt:

Telefon: 0234/797436

(Helmuth Pohl)

E-Mail: helmuth.pohl@gmx.de

August 2016 | Stiepeler Bote | 17


TERMINE

Open-Air-Genuss auf dem Boulevard

Bochum kulinarisch vom 10. bis 14. August

Schlendern, schauen,

schnuppern: Ab Mittwoch, 10.

August, bruzzelt es in Töpfen

und Pfannen auf dem Boulevard,

denn es ist wieder „Bochum

kulinarisch“-Zeit in der

City. 16 Gastronomen aus Bochum,

Hattingen und Witten

verwandeln die Einkaufsmeile

bis Sonntag, 14. August,

in ein sommerlich buntes

Open-Air-Restaurant.

Eröffnet wird das Genießerspektakel

am 10. August um

17 Uhr mit der großen Wirteparade.

Neu dabei sind die

Restaurants „Haus Mausbeck“

aus Bochum und „An de

August

Erfolgreiches Team: 16 Gastronomen aus Bochum, Witten und Hattingen

stehen mit ihrem guten Namen ein. Foto: Sascha Kreklau

Krüpe“ aus Hattingen.

„Bochum kulinarisch“, das

in diesem Jahr zum 28. Mal

stattfindet, ist für Genießer

Bochums Fest Nummer eins.

Erste Highlights sind bereits

bekannt: Das große Sonntagsfrühstück,

2015 erstmals

Termine

serviert, wird es auch in diesem

Jahr geben – am Sonntag,

14. August, zwischen 10

und 12 Uhr zum Preis von

nur 14,90 Euro pro Person.

Die Brötchen kommen in diesem

Jahr von der Bäckerei

Löscher. Natürlich ist für den

Nachwuchs bestens gesorgt:

Der Powerpiraten-Familiensonntag

darf am Sonntag, 14.

August, auf keinem Terminkalender

fehlen.

Öffnungszeiten:

Mi, 10. August: 17 - 24 Uhr,

Do, 11. - Sa, 13. August:

12 - 24 Uhr

So, 14. August: 12 - 21 Uhr.

Fiege Kino

Open Air

Auch dieses Jahr gibt es für

Filmfans in der Fiege Kino

Lounge im Innenhof der

Privatbrauerei Moritz Fiege

ein aufregendes, abwechslungsreiches

und lebendiges

Freiluftkino-Vergnügen

in entspannter Lounge Atmosphäre.

Der Brauhof ist

für maximal 800 Besucher

bestuhlt. Jeder Gast hat

beste Sicht auf die mit 14 x 9

Metern größte Kinoleinwand

Bochums. Ein moderner

digitaler Spezialprojektor

sorgt für echten Sehgenuss.

Die Filme starten täglich

bis 28. August bei Einbruch

der Dunkelheit. Einlass und

Abendkasse ab 20 Uhr. Vor

Filmbeginn treten regionale

Bands und Künstler im Vorprogramm

„WarmUp-Kunst“

auf.

Karten im Vorverkauf gibt

es bei der Geschäftsstelle

von Bochum-Marketing, Huestraße,

oder donnerstags

und freitags von 11 bis 18

Uhr im Fiege-Fanshop auf

dem Brauhof der Privatbrauerei

Moritz Fiege. Programm

und Infos: www.fiege-kino.de

Fr, 5. August

Stiepeler Kultursommer:

Totentanz und Tombeau. Musik

und Texte von Nörmiger,

Rückert, Dowland, Sweelinck,

Froberger, v. Goethe, Bach

u.a. Dorfkirche Stiepel, 20 Uhr

So, 7. August

Stiepeler Kultursommer:

Landpartie: Bauernkirche,

-tanz und -schmaus

Ein Tagesausflug mit dem

Reisebus. Infos

folgen in Kürze unter:

www.dorfkirche.com

Mi, 10. August

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Sommerfest“, mit dem Team

der Bezirksfrauen, von 15 -

17 Uhr

Frauenhilfe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenabendkreis Emmauskirche:

„Wir fahren an die Waterkant“,

Sommerfest. Gemeindezentrum

Emmauskirche,

Karl-Friedrich-Straße

65a, 19.30 Uhr

Fr, 12. August

Stiepeler Kultursommer: Dowland’s

Delight – Harfenmusik

der englischen Renaissance

und Klänge der Keltischen

Welt. Tom Daun (Solingen),

Harfe. Dorfkirche Stiepel, 20

Uhr

18 | Stiepeler Bote | August 2016


Die Jobsiade

TERMINE

Nach der Dichtung

„Jobsiade“ von Carl

Arnold Kortum über

den berühmtesten

Nachtwächter aller

Zeiten, Hieronimus

Jobs, hat Erhard

Fröhner eine „Moritette“

geschaffen – für

Motette zu komisch,

für Moritat oft zu kompliziert,

deshalb die

Werkbezeichnung

„Moritette“. Dargeboten

wird das Stück

vom Ensemble „Wort & Ton“. Präsentiert mit Holzschnitten von

Gerhard Grimm.

Am Montag, 5. September 2016 um 19:30 Uhr im

Rittersaal im Haus Kemnade

An der Kemnade 10, 45527 Hattingen

September

Mi, 17. August

Diakoniekreis Lutherhaus:

18 Uhr

So, 21. August

Öffentliche Führung in

der Sonderausstellung „Sammeln

- Verstehen. 50 Jahre

Antiken in den Kunstsammlungen

der Ruhr-Universität

Bochum:

Die Sammlung Dr. Karl Welz“,

Antikenmuseum in den

Kunstsammlungen der RUB,

Eintritt frei, 14.30 Uhr.

Mi, 24. August

Erzählcafe Lutherhaus:

15 Uhr

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Bochumer Geschichte“, Herr

Gülle. Gemeindezentrum

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

65a, 15 -17 Uhr

Fr, 26. August

„Operettenabend – Zu Gast

bei Gräfin Mariza und der

Fledermaus“: Musikalischer

Abend inkl. 4-Gänge-Menü,

ab 69,- Euro, Klosterhof, Am

Varenholt 17, Stiepel, Einlass

19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Sa, 27. August

Auftakt Veranstaltungsreihe

„Stiepel damals und heute“

Pro Stiepel und Stiepeler Verein

für Heimatforschung laden

zum Rundgang durch

die alte Geschäftswelt – rund

um den historischen Dorfkern.

Treffpunkt Parkplatz an der

Stiepeler Dorfkirche, 15 Uhr

Mi, 31. August

Frauenhilfe Dorfkirche:

15 Uhr

Mo, 5. September

„Die Jobsiade“ ein Moriette

von Erhard Fröhner. Es spielt

das Ensemble Wort und Ton.

Rittersaal im Haus Kemnade

An der Kemnade 10, Hattingen,

19.30 Uhr

Di, 6. September

Auditorium Kloster Stiepel:

Die mittelalterliche Klosteranlage

von Heiligenkreuz.

Der Kunsthistoriker und Heiligenkreuzer

Zisterzienser Pater

Moses Hamm spricht über

die herausragende Klosterarchitektur.

Kloster Stiepel, Am

Varenholt, 20 Uhr

Der nächste Stiepeler Bote erscheint wieder am

2. September

Sie möchten Ihre Termine hier veröffentlichen?

Ihre Veranstaltungshinweise können Sie uns per E-Mail

schicken: termine@3satz-bochum.de

August 2016 | Stiepeler Bote | 19


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 7. August, 10 Uhr, Sommerkirche:

Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an

den Söhnen, bis in die dritte und vierte Generation, Pfarrer Loer

Sonntag, 14. August, 10 Uhr, Sommerkirche:

Pfarrer Böhringer

Sonntag, 21. August, 10 Uhr, Sommerkirche:

Pfarrer Schuld

Sonntag, 28. August, 10 Uhr:

Pfarrerin Schmidt- Solty

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 7. August, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Stasing

Sonntag, 14. August, 10 Uhr, Dorfkiche:

Gottesdienst mit Abendmahl Pfr.in Neserke

Sonntag, 21. August, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst Pfr.in Häger

Sonntag, 28. August, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst Pfr. Stasing

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Während der Sommerferien beginnen die Gottesdienste im

Baumhofzentrum um 9.30 Uhr, in der Melanchthonkirche um 11 Uhr,

am 28. August wie gewohnt um 10.30 Uhr.

Sonntag, 7. August, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Pfarrer Schulze

Sonntag, 14. August, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Gottesdienst mit Pfarrer Röttger

Sonntag, 21. August, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Gottesdienst mit Pfarrer Loer

Sonntag, 28. August, 10.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Wuselgottesdienst für Kinder

Sonntag, 28. August, 11.30 Uhr, Melanchthonkirche, Königsallee 46

Gottesdienste an Werktagen für Senioren

Donnerstag, 25. August, 16 Uhr:

Gottesdienst im Matthias-Claudius-Haus, Am Bleckmannshof 19a

Kath. Gemeinde Heilige Familie

Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Straße 111

Sonntags Hochamt um 10 Uhr:

Gemeindemesse an Werktagen Dienstag – Freitag um 9 Uhr

Donnerstag, 8. September, 9.00 Uhr

Frauenmesse mit anschließendem Frühstück im Gemeindeheim

Die nächste

Ausgabe des

Stiepeler Boten

erscheint am

2. September.

Anzeigen- und

Redaktionsschluss:

23. August.

20 | Stiepeler Bote | August 2016


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

TERMINE

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (11 bis 15 Jahre) 16-18 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (ab 14 Jahre) 16-18 Uhr,

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg, jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr Beginn ab 19.04.

Bastelkreis, 15 Uhr

Musizierkreis Concertino, 20 - 22 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 17 - 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 20 - 22 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 10 Jahren: 16 - 18 Uhr

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr (außer in

den Ferien und an Feiertagen).

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

August 2016 | Stiepeler Bote | 21


AUS DER GESCHÄFTSWELT

Style Suite – der Friseursalon mit Stil

Neueröffnung war ein voller Erfolg

Am 1. Dezember vergangenen

Jahres eröffnete an der Kemnader

Straße 50 der Friseursalon

Style Suite und hat sich inzwischen

„meisterhaft“ etabliert.

Friseurmeisterin Sarah Wrobel,

die ihren Meistertitel bereits seit

dem Jahr 2006

trägt, konnte

sich mit ihrem

ersten eigenen

Salon einen

langen Traum

erfüllen. Die

inzwischen

vielen Stammkunden

und

-Kundinnen sind von der Handwerkskunst

der immer freundlichen

Chefin, die inzwischen

eine fest Angestellte Mitarbeiterin

beschäftigt, begeistert.

Extrem wichtig ist Sarah Wrobel

und ihren Kunden die Arbeit mit

namhaften Produkten wie L’oreal

und GHD. Selbstverständlich

ist die Typberatung, wenn es

um stylische Damen-, Herren-

und Kinderfrisuren sowie Trendund

Hochzeitsfrisuren geht. Sie

wird von allen Kunden außerordentlich

geschätzt. Sarah Wrobel:

„Meine Kunden können das

Beste erwarten“.

Neu ist die Verwendung von

OLAPLEX

beim Färben

und Blondieren

der Haare, es

gewährleistet

hervorragende

Ergebnisse,

ohne die Struktur

des Haares

zu schädigen.

Die langjährige Erfahrung als

Friseurmeisterin kommt den

Kunden zugute, wenn es um

die Schönheit der Haare geht.

Sarah Wrobel empfiehlt ihren

Kundinnen für das Wachstum

der Wimpern RevitaLash. Bereits

30 Tage nach der ersten

Anwendung sind frappierende

Ergebnisse in Form dichterer

und längerer Wimpern sichtbar.

Beratung in Sachen Frisur und

Schönheit wird bei Sarah Wrobel

in ihrem Salon STYLE SUI-

TE groß geschrieben. Übrigens

ist unter gleicher Adresse auch

eine professionelle Fußpflege

möglich. Fragen Sie Sarah

Wrobel, die sich auf Ihren Besuch

freut.

ANZEIGE

Style Suite

Kemnader Str. 50 / 44795 Bo-Stiepel

www.stylesuite-bochum.de

facebook.com/stylesuitebochum

Telefon: 02 34 / 91 79 38 47

E-Mail: info@sarah-wrobel.de

Öffnungszeiten:

Dienstag - Freitag 09.00 - 18.00 Uhr

Samstag 08.00 - 13.00 Uhr

Montag geschlossen

v.l.n.r.: Jessica Weingarten (Gesellin) und Sarah Wrobel (Inhaberin) Foto: privat

Impressum

Herausgeber: 3satz Verlag

und Medienservice GmbH,

Alte Hattinger Straße 29,

44789 Bochum

Tel.: 0234 / 544 96 96 6

Fax: 0234 / 544 96 96 7

stiepelerbote@3satz-bochum.de

www.3satz-bochum.de

Redaktion und Satz: Michael

Zeh (verantwortlich), Vicki

Marschall, Uli Kienel,

Torsten Picken, Martin

Jagusch, Vera Demuth

Anzeigen: Nicole Knippert,

Mo, Mi, Do und Fr 9-12 Uhr,

Tel. 02 34/940 98 52,

nicole.knippert@3satz-bochum.de

Anke Weigang, Tel. 02302 /

277 49 94,

anke.weigang@3satz-bochum.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2016.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Vicki Marschall

22 | Stiepeler Bote | August 2016

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