Stiepeler Bote 241 - Juli 2016

3satzbochum

Monatszeitung für Stiepel, Weitmar-Mark, Wiemelhausen, Sundern Nr. 241 Juli 2016

Mit dem Fahrrad

durch den Sommer

Interessante Radtouren führen

entlang des Ruhrtalweges und der

Erzbahntrasse. Seiten 14-17

Ruhrfähre vor dem Aus?

Geplantes Naturschutzgebiet gefährdet Pläne. Seite 4

„Tanz in der Musik“

Stiepeler Kultursommer in der Dorfkirche. Seite 11


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

EDITORIAL

Nicht nur weil die Sommerferien vor der Tür stehen und viele von uns

an den bevorstehenden Urlaub denken, ist das Thema Freizeitgestaltung

gerade ein vieldiskutiertes. Es muss aber nicht immer die Reise

zur Nord- und Ostsee oder an die Strände des Mittelmeers sein,

die uns Entspannung und Abwechslung vom Alltag verschafft. Das

Stichwort heißt Naherholung. Und es ist praktisch greifbar, wenn man

ohnehin schon in einer landschaftlich bevorzugten Lage wie dem Bochumer

Süden lebt.

Wer in diesen Tagen plant, mal wieder häufiger sein Rad zu nutzen

– nicht nur für den täglichen Einkauf, sondern auch für einen Ausflug

ins Blaue – sollte sich von unserem Titelthema inspirieren lassen.

Entlang der Ruhr, der nahe gelegenen Lebensader unseres Reviers,

werden Radtouren zu einem genussreichen Freizeiterlebnis. Auch

eine sportliche Variante lässt sich im Hügelland zwischen Stiepel,

Witten und Hattingen ausprobieren. Nützliche Informationen, welche

Räder sich für den individuellen Bedarf am besten eignen, finden Sie ebenfalls auf diesen

speziellen Themenseiten.

Wer im Sommer zur Fortbewegung statt seiner Waden lieber einige PS einsetzt, den

dürfte die Geschichte von Claudia Geyer interessieren. Die Polizistin hat vor nicht allzu

langer Zeit den Motorradführerschein gemacht und setzt sich nun zum Erleben von - nahezu

- grenzenloser Freiheit auf ihre Harley Davidson. Ausflüge in die nahe Umgebung

dienen als Generalprobe für größere Aufgaben. Beispielsweise für die Reise zum großen

Harley-Treffen am Faaker See in Kärnten.

In landschaftlich attraktiver Umgebung und zu Fuß lassen sich vom 14. bis 16. Juli die besten

Golfer der Pro Golf Tour beobachten, die von der PGA Germany nach Stiepel geschickt werden.

Wer die Sportler auf ihrem Weg über die 18 Bahnen begleitet, legt dabei einige Kilometer zurück und betätigt sich selbst auf

sportliche Weise. Das Turnier-Erlebnis ist für Besucher übrigens kostenlos.

Ob am Meer, in den Bergen oder in der unmittelbaren Umgebung – genießen Sie den Sommer, erholen Sie sich und bleiben Sie

mobil.

Herzlichst, Vicki Marschall und Michael Zeh

Foto: Volker Wiciok

Juli 2016 | Stiepeler Bote |

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STIEPEL AKTUELL

Ruhrfähre-Verein schlägt Alarm

Ausweisung der Ruhrauen als Naturschutzgebiet lässt Fährbetrieb nicht zu

Die Stadt Bochum plant, die

Stiepeler Ruhrauen unter

Naturschutz zu stellen. Derzeit

liegt der Landschaftsplan

Bochum-Mitte/-Ost mit

der geplanten Ausweisung

als Naturschutzgebiet für

alle interessierten Bürger

aus. Der Verein Ruhrfähre

Stiepel-Blankenstein hat

sich die mit der Naturschutzausweisung

verbundenen

Verbote und Einschränkungen

näher angesehen und

schlägt jetzt Alarm.

„Wenn die Planung in dieser

Form vom Rat der Stadt

beschlossen wird, können

wir unsere Hoffnungen, die

Fährverbindung nach Blankenstein

wiederzubeleben,

begraben“, sagt Klaus Thormählen,

zweiter Vorsitzender

des Vereins. „Es ist den Bürgern

nicht verständlich zu machen,

warum dem Reitsport,

den Radtouristen und Wasserwanderern

– letztere häufig

in Gruppen mit Bier und Proviant

unterwegs – weitgehende,

von uns für durchaus sinnvoll

gehaltene Ausnahmen zugestanden

werden, während

der Wochenend-Betrieb einer

leisen Personenfähre mit

Elektromotor und fast ohne

Wellenschlag nicht gestattet

werden soll.“

Horst Schott, erster Vorsitzender

des Vereins, ist dennoch

zuversichtlich. „Nichts wird so

heiß gegessen, wie gekocht.

Wir haben eine Reihe sachlicher

Vorschläge gemacht,

wie ein Fährbetrieb den An-

Die Ruhrfähre könnte trotz umweltfreundlichem Elektromotor an

Land bleiben müssen.

Foto: privat

forderungen des Naturschutzes

entsprechend gestaltet

werden kann. Hierzu zählt

jedoch auch die Forderung

des Vereins, das Befahrungsverbot

der Ruhr auf Wasserfahrzeuge

mit Benzinmotor zu

beschränken und ein Fährboot

mit Elektroantrieb zuzulassen.“

In seiner Stellungnahme an

das Umwelt- und Grünflächenamt

fordert der Verein

auch die Rücknahme der

NSG-Grenze auf die nördliche

Uferseite der Ruhr. „Dies

würde die Suche nach der

optimalen Fahrlinie der Fähre

erheblich erleichtern“, so

Schott. „Die wichtigen Brutund

Niststandorte der Wasservögel

am Fluss liegen eher

in den Uferbereichen und diese

Bereiche sind durch Betretungs-

und Befahrungsverbote

ausreichend geschützt.“

Die Vereinsvorsitzenden hoffen,

dass die Bochumer Politik

letztlich eine abgewogene

Entscheidung trifft, die sowohl

den Belangen des Naturschutzes

als auch denen der

Sportler und Erholungssuchenden

gerecht wird. Denn

die öffentliche Resonanz auf

die Fähre zeigt, dass dies kein

Steckenpferd einiger Lokalpatrioten

ist. In kurzer Zeit haben

sich rund 180 Bürger aus

Stiepel, Blankenstein und den

Nachbarstädten durch Unterschriften

für das Fährprojekt

ausgesprochen. Hinzu kommen

etwa 150 Mitglieder der

offenen Facebook-Gruppe

des Vereins.

Auch der Heimatverein Blankenstein

gehört zu den eifrigsten

Mitstreitern. Dessen

Vorsitzender Manfred Overrath

wünscht sich, dass die

Städte Bochum und Hattingen

bei dieser Verbindung endlich

konstruktiv zusammenarbeiten.

Und noch einen wichtigen

Gesichtspunkt führt Pfarrer

Jürgen Stasing, Kassierer des

Vereins, ins Feld: „Wir haben

eine Fähre, die sich jeder angucken

kann, wir haben einen

Betreiber, der umweltverträglichen

Fährbetrieb kann und

schon seit Jahren erfolgreich

in Witten praktiziert. Warum,

um Himmels willen, soll in

Bochum etwas nicht möglich

sein, was nur wenige Kilometer

flussaufwärts problemlos

funktioniert?“

Der Verein ist zuversichtlich,

dass die von ihm in Kürze

in Auftrag gegebene Studie

überzeugende Argumente für

die Machbarkeit und Naturverträglichkeit

des Fährbetriebs

liefert.

4 | Stiepeler Bote | Juli 2016


STIEPEL AKTUELL

Pfarrer Ortwin Pfläging ist offiziell aus der evangelischen Kirchengemeinde Stiepel verabschiedet worden. Superintendent

Gerald Hagmann würdigte die Verdienste Pflägings in einem Gottesdienst im Lutherhaus. Wolfgang Horneck, Kirchmeister im Bezirk

Haar, und Pfarrer Jürgen Stasing, Pfarrer in der Dorfkirche, überreichten dem scheidenden Pfarrer eine Skulptur zur Erinnerung an die

Arbeit im Lutherhaus. Zudem nutzten viele Gemeindemitglieder die Gelegenheit, sich bei Ortwin Pfläging für die jahrelange Arbeit zu

bedanken.

Fotos: 3satz

Fliegenkirmes-Trubel bis Mitternacht

Fahrgeschäfte und Buden dürfen nach Lärmerlass länger öffnen

Die Stiepeler Kirmesfreunde

können sich freuen.

Die Fliegenkirmes wird in

diesem Jahr wieder länger

geöffnet sein – an drei

Abenden haben die Fahrgeschäfte

und die Getränkebuden

bis Mitternacht

geöffnet.

Möglich macht das e ine Änderung

des Freizeitlärm-Erlasses,

den das NRW-Umweltministerium

im April präsentiert

hat. In der Vergangenheit hat

es häufig Ärger gegeben, die

Polizei hat das bunte Treiben

rund um die Dorfkirche sogar

unterbunden.

Die CDU-Fraktion hat auf den

Erlass schnell reagiert und einen

entsprechenden Antrag

für die Fliegenkirmes gestellt.

Danach sollen die Öffnungszeiten

am Freitag, Samstag

und Montag bis 24 Uhr ausgedehnt

werden. „Mit einer

seit 1006 Jahren bestehenden

Tradition ist die Stiepeler

Fliegenkirmes eines der ältesten

traditionellen Volksfeste in

Bochum. Sie findet seit Jahrhunderten

immer am letzten

vollen Wochenende im September

statt. Dabei kommt ihr

vor allem auch für die Brauchtums-

und Traditionspflege

sowie die Förderung des

örtlichen Zusammenlebens

eine erhebliche Bedeutung

zu“, schrieb Christian Haardt

als Fraktionsvorsitzender im

CDU-Antrag.

Die Mitglieder des Rates der

Stadt Bochum folgten dem

Antrag mit großer Mehrheit,

lediglich zwei Vertreter der

Linken stimmten dagegen.

Auch Bochum Marketing als

Veranstalter der Fliegenkirmes

ist zufrieden mit der

Verlängerung der Öffnungszeiten.

Schließlich können die

Fahrgeschäfte sechs Stunden

länger öffnen. Die Vereine

und die Kirche erhoffen sich

nun bessere Umsätze. Keine

Chance wird hingegen der

Neuauflage eines Festzeltes

gegeben. Dieses müsste, um

rentabel zu sein, bis weit nach

Mitternacht geöffnet haben.

Der Lärm-Erlass ist allerdings

kein Freibrief für die

Kirmes-Freunde. Es gelten

auch nach 22 Uhr Grenzen

für Lärmemissionen. Die Musik

muss deutlich gedämpft

werden, damit die Anwohner

trotzdem zur Ruhe kommen.

Unterdessen laufen die Planungen

für die Kirmes auf

Hochtouren. Bochum Marketing

möchte wieder ein interessantes

Programm auf

die Beine stellen. Neben der

traditionellen Geflügelschau

wird es auch wieder attraktive

Fahrgeschäfte geben. So

ist Europas größter fliegender

Teppich für eine „Landung“ in

Stiepel angekündigt.

Juli 2016 | Stiepeler Bote |

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AUS DEN VEREINEN

Die Knappen-Delegation aus Stiepel besuchte die Brenscheder

Schule.

Foto: privat

Bücher über Bergbau

Knappen beschenken Grundschüler

Der Knappenverein Schlägel

und Eisen Stiepel/Dorf 1884

hat es sich zur Aufgabe gemacht,

fünf Grundschulen

in und um Stiepel mit Unterrichtsmaterial

zum Thema

Bergbau zu versorgen. Dazu

überreichten drei Vorstandsmitglieder

40 Exemplare des

Buches „200 Jahre Bergbau

in Bochum-Stiepel“. Das Buch

hatte der Verein im vergangenen

Jahr zur Einweihung des

Malakowturmes veröffentlicht.

Die Rektorin der Brenscheder

Schule, Petra Budnick,

und die Klassenlehrerin der

vierten Klasse, Dagmar Tischmann,

zeigten sich sehr erfreut

über die Idee. „Wie auch

bei den anderen Schulen kam

von den Kids als erstes die

Frage: Seid ihr von der Polizei?

Kittelträger hatten sie

natürlich noch nicht gesehen.

Als wir dann erzählten, wir

seien Bergleute, waren sie

auch nicht viel schlauer“, erzählt

Rainer Dickhut, Vorsitzender

des Knappenvereins.

„Und genau da will unser Verein

ansetzen. Unser Ziel ist

es, im Sachkundeunterricht

den Kindern etwas von der

Geschichte des Bergbaus zu

vermitteln. Mit Unterstützung

der Schulleitung werden wir

in nicht allzu ferner Zukunft an

einer Unterrichtsstunde teilnehmen

und dabei entsprechendes

Anschauungsmaterial

wie einen Abbauhammer,

Schlägel und Eisen und eine

Grubenlampe mitbringen.“

6 | Stiepeler Bote | Juli 2016


STIEPEL AKTUELL

Vorübergehender Abschied mit Benefizkonzert

Zehnjährige Mia Helle wird im Weimarer Musik-Gymnasium ausgebildet

Ihren vorerst letzten Auftritt

in der Heimatstadt hatte die

hochbegabte Musikschülerin

Mia Helle Anfang Juni

bei ihrem Benefizkonzert in

der Carolinenschule. Das

zehnjährige Mädchen aus

Stiepel nahm mit ihrer Geige

etwa 100 Zuhörer mit auf

eine Reise durch die Welt

der Filmmusik. Begleitet

wurde sie dabei von der Pianistin

Petra Riesenweber

sowie von Christian Strube,

Flötist und Musiklehrer

an der Carolinenschule. Zu

hören gab es unter anderen

Melodien aus Star Wars, Titanic

oder Herr der Ringe.

Unterstützt wurde mit dem

Konzert ein Musikprojekt in

einer Schule der nordrussischen

Großstadt Pskow.

Rund 450 Euro kamen dabei

an Spenden zusammen, die

für die Anschaffung von Musikinstrumenten

verwendet

werden sollen. Die Veranstaltung

war gleichzeitig auch ein

Abschiedskonzert, denn Mia

wird in diesem Sommer ihre

Bochumer Schule verlassen.

Das zehnjährige Musiktalent

hat die Aufnahmeprüfung

für das Musikgymnasium

Schloss Belvedere in Weimar

mit Bravour bestanden und

wird dort ab September probieren,

ihre schulische und

ihre musikalische Ausbildung

miteinander zu kombinieren.

Das anspruchsvolle Unterrichtspensum

lässt dann nur

noch alle 14 Tage Wochenendbesuche

bei der Familie in

Stiepel zu.

Gut möglich jedoch, dass ein

neues Musikprojekt Ende des

Jahres Mia einen weiteren

Auftritt in Stiepel ermöglicht.

Ihre Mutter Deborah Helle

plant mit ihrer Agentur MDH

Musikmanagement nach dem

großen Erfolg des „Zauber

der Operette“ (der Stiepeler

Bote berichtete) ein Weihnachtsprogramm.

Erste Gespräche

mit Künstlern, die

auch den Operetten-Zauber

zum Hörgenuss machten,

sowie mit den Musikern des

Mercator-Ensembles fanden

bereits statt.

Die Pläne gehen in die Richtung

einer „Weihnachtstour“

mit vier oder fünf Stationen im

Rhein-Ruhr-Raum. „Ein neues

Programm zu planen und

einzustudieren, ist mit viel Arbeit

verbunden“, schildert Deborah

Helle, „deshalb wäre es

schön, wenn wir es mehrfach

aufführen könnten.“ Auch die

zehnjährige Mia könnte in das

Weihnachtsprogramm integriert

werden.

Die begeisterten Reaktionen

des Publikums im Anschluss

an den Operetten-Zauber im

Lutherhaus haben Deborah

Helle in ihrem Vorhaben bestärkt,

„auf jeden Fall wieder

ein Programm in Stiepel auf

die Bühne zu bringen.“

Das Benefizkonzert in der Carolinenschule bestritt Mia Helle zusammen

mit Pianistin Petra Riesenweber sowie mit Flötist und

Musiklehrer Christian Strube.

Foto: privat

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 7


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Pater Andreas geht in den Ruhestand

Pfarrerwechsel an der St. Marien-Wallfahrtskirche

Der Pfarrer der Stiepeler

Pfarrgemeinde St. Marien

(B.M.V. Matris Dolorosae),

Pater Andreas Wüller, geht

auf seinen Wunsch mit 73

Jahren mit dem 30. September

in den wohlverdienten Ruhestand.

Er wurde zum 1. März 1991

mit einem Ernennungsschreiben

des verstorbenen Ruhrbischofs,

Kardinal Dr. Franz

Hengsbach, zum Pfarrer an

St. Marien ernannt. Offiziell

verabschiedet wird er am 4.

September. Dann findet das

jährliche Pfarrfest der Pfarrgemeinde

statt. Gleichzeitig

feiert Pater Andreas sein

25-jähriges Ortsjubiläum und

Benefizkonzert und Ehrenamt

Flüchtlingshilfe in St. Marien

Pater Andreas (rechts) geht in den Ruhestand, Pater Elias wird

sein Nachfolger in St. Marien.

Foto: privat

sein 40-jähriges Priesterjubiläum.

Der Abt vom Stift Heiligenkreuz,

Pater Dr. Maximilian

Heim, wird um 11.30 Uhr

die Festmesse mit Predigt

halten. Anschließend findet

eine Begegnung im Pfarrheim

statt. Alle, die sich von

Pater Andreas verabschieden

möchten, sind herzlich eingeladen.

Sein Nachfolger ist der in

Wien aufgewachsene, 39-jährige

Pater Elias Blaschek, der

seit vielen Jahren in der Seelsorge

des Zisterzienserklosters

Stiepel und der Pfarrgemeinde

St. Marien mitarbeitet

hat und durch den 31-jährigen

Pater Malachias Hirning aus

Bietingheim-Bissingen als

Kaplan unterstützt wird. Pater

Elias wird am 2. Oktober in

der 11.30-Uhr-Messe eingeführt.

Beide treten ihr Amt am

1. Oktober an.

„Gold und Erde“

Ausstellung im Kloster Stiepel

Der Deutsche Tonkünstlerverband

DTKV Dortmund/

Südwestfalen (die Geschichte

des größten Berufsverbandes

für Musikerinnen und Musiker

geht in die 1840er Jahre zurück,

er organisiert und gestaltet

Konzerte, Schülerkonzerte

und Workshops) unterstützt

mit einem Benefizkonzert die

Flüchtlingsarbeit in Stiepel.

Das Konzert findet am Sonntag,

3. Juli, um 16 Uhr im

Pfarrheim der Katholischen

Pfarrgemeinde St. Marien im

Rahmen des dort regelmäßig

durchgeführten Begegnungscafes

für Flüchtlinge statt.

Angesichts der aktuellen

Flüchtlingssituation und der

damit verbundenen Herausforderung

möchten die Musiker

des DTKV und ihre Schüler

eine musikalische Brücke

schlagen über die Welt der

Musik, die als Universalsprache

alle Menschen erreicht.

Es werden 22 Kinder und Jugendliche

auftreten in Begleitung

von sechs Lehrern. Auf

dem Programm steht Musik

von Händel, Mozart, Schubert,

Brahms, u.a..

Da die Flüchtlinge aus der

Gräfin-Imma-Turnhalle in ein

Zeltdorf an der Kollegstraße in

Querenburg umgesiedelt wurden,

haben die Mönche eine

sehr erfolgreiche Fahrradaktion

gestartet. Die Flüchtlinge

können nun weiterhin das

zweimal wöchentlich stattfindende

„offene Pfarrheim“ für

Flüchtlinge weiter nutzen.

30 Fahrräder wurden gespendet,

die bei einem Fahrradhändler

auf Verkehrssicherheit

und Fahrtüchtigkeit

überprüft und instand gesetzt

wurden. Anschließend erhielten

die Flüchtlinge eine Verkehrserziehung.

Teilweise mit Spenden finanziert

wurden Fahrradhelme

und Schlösser. Mitarbeiter,

die die Ehrenamtler bei der

Flüchtlingsaktion unterstützen

wollen, sind herzlich willkommen.

Treffpunkt ist jede Woche

zum „offenen Pfarrheim“

dienstags und freitags von 15

bis 18 Uhr. Jeden zweiten und

vierten Sonntag im Monat findet

das „Begegnungscafe“ für

Flüchtlinge von 15 bis 18 Uhr

statt.

„Gold und Erde“ ist der Titel einer

Ausstellung, die am 3. Juli

um 11 Uhr in der Pilgerhalle

des Zisterzienserklosters in

Stiepel eröffnet wird. Gezeigt

werden in der Ausstellung Arbeiten

mit Erde und Acryl der

Zisterzienser-Nonne Sr. Emmanuela

Köhler OCist.

Schwester Emmanuela

stammt aus Landshut und

wird während der gesamten

Ausstellung bis zum

31. Juli in Stiepel zugegen

sein. Schwester Emmanuela

Köhler ließ sich zwischen

1979 und 1982 zur Krankenschwester

ausbilden und trat

1982 in das Zisterzienserinnen-Kloster

Oberschönenfeld

ein. Zwischen 1989 und 1992

erfolgte die Ausbildung zur

Ikebana-Lehrerin an der internationalen

Ikebana-Schule in

Düsseldorf.

Öffnungszeiten: Dienstag bis

Freitag von 14 bis 17.45 Uhr,

Samstag von 11 bis 13 Uhr,

Sonntag von 11 bis 13 und

15.30 bis 17.30 Uhr.

8 | Stiepeler Bote | Juli 2016


AUS DEN KIRCHENGEMEINDEN

Das Gemeindefest hat die evangelische Kirchengemeinde Stiepel rund um die Dorfkirche gefeiert. Leider spielte das Wetter

nur bedingt mit, dennoch fanden viele Stiepeler den Weg zur Kirche. Für Kinder gab es Kistenstapeln und eine Hüpfburg. Die verschiedenen

Gruppen der Gemeinde präsentierten ihre Arbeit und auch für Speisen und Getränke war gesorgt.

Fotos: 3satz

Finanzielle Basis für bessere Integration schaffen

Flüchtlingshilfe Weitmar organisiert Sponsorenlauf

Die Flüchtlingshilfe Weitmar

veranstaltet am Freitag, 8.

Juli, einen Sponsorenlauf. Mit

dem eingenommen Geld soll

eine bessere finanzielle Basis

für die Arbeit der Flüchtlingshilfe

aufgebaut werden. Das

Motto des Sponsorenlaufs

heißt deshalb auch: Jung und

Alt, fit und sozial. Wir wollen

helfen“.

Die Flüchtlingshilfe Weitmar

begleitet und unterstützt ehrenamtlich

im Rahmen der

Integration insbesondere

Kriegsflüchtlinge aus Syrien

und dem Irak. Häufig traumatisiert,

brauchen diese Flüchtlinge

auf dem Weg in die Gesellschaft

besondere Hilfe.

Der Sponsorenlauf soll nun

helfen, eine finanzielle Basis

für verschiedene Integrationsaktionen

aufzubauen. Die

Flüchtlingshilfe Weitmar wird

untertsützt vom Flüchtlingshilfswerk

Süd-West sowie von

den evangelischen und katholischen

Kirchengemeinden

Weitmar sowie von der Diakonie

Ruhr und der Caritas.

Der Sponsorenlauf findet in

Kooperation mit dem SV Blau-

Weiß Weitmar 09 auf der Bezirkssportanlage

Roomersheide,

Erbstollen 12, statt. Den

Startschuss um 16 Uhr wird

Bezirksbürgermeister Marc

Gräf geben. Anschließend

öffnet sich das Lauffenster bis

19 Uhr. Jeder Starter ist aufgefordert,

Sponsoren zu suchen,

die für jede gelaufene

Runde einen Betrag spenden

werden.

Genaue Informationen, die

Laufkarte sowie Anmeldungen

gibt es auf der Internetseite

der Flüchtlingshilfe Weitmar

unter:

fluechtlingshilfe-weitmar.de

Die Flüchtlingshilfe Weitmar

ist ein Zusammenschluss ehrenamtlicher

Helfer, die die

nach Bochum Geflüchteten

bei der Integration in die Gesellschaft

unterstützen. Sie

organisiert die Sprachförderung,

helfen bei Behördengängen

und der Wohnungssuche,

leistet Hilfe bei der

Familienzusammenführung,

sucht Praktikumsstellen und

hilft bei der Anerkennung von

Abschlüssen. Beim Sponsorenlauf

wird sich die Flüchtlingshilfe

und ihre Aktivitäten

präsentieren.

Juli 2016 | Stiepeler Bote |

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AUS DEN VEREINEN

Jan Witthüser treffsicher

Bürgerschützenverein Stiepel

Durch ein hervorragendes

Ergebnis ihres ältesten Schützen

Hans-Jürgen Skroch, der

57 von 60 möglichen Ringen

erzielte, sicherte sich der BSV

Weitmar Mark 1935 den Sieg

mit 328 Ringen beim Kleinkaliber-Pokalschießen

der

Ringgemeinschaft Südwest.

Die Mannschaft bestand weiter

aus Andreas Domagalla,

Alfred und Marco Schäfer,

Mario Skroch, Detlef Pirling,

Sandra und Tom Schönheit

sowie Bärbel und Rainer

Humke.

Obwohl ihr jüngster Schütze

Pascal Eifel mit 56 von 60

Treffsicher zeigte sich Schütze

J a n W i t t h ü s e r. F o t o : p r i v a t

Das fünfte Vergleichsschießen

des Bürgerschützenvereins

Stiepel hat Jan Witthüser,

Hauptmann der Kompanie

Dorf, gewonnen.

Ausrichter des Schießens war

die Kompanie Mittelstiepel.

Geschossen wurde auf dem

Stand der Kompanie Brockhausen

in der Gaststätte

„Haus Spitz“.

Von den 77 Schützen, die teilgenommen

haben, haben 15

Schützen 50 Ringe erreicht.

Nach einmaligem Stechen

wurde der Hauptmann der

Kompanie Dorf, Jan Witthüser,

tagesbester Schütze.

Das nächste Vergleichsschießen

findet am Sonntag, 3.

Juli, auf dem vereinseigenen

Stand an der Ziegenbockstation

statt.

Weitmar Mark auf Rang eins

Bürgerschützen: Ringgemeinschaft

Ringen das beste Ergebnis

des Vereines erzielte, belegte

der Linden Dahlhauser Schützenbund

1862 in diesem Jahr

nur den zweiten Platz mit 326

Ringen vor dem BSV Munscheid

1891, der 293 Ringe

erzielte.

Auf den folgenden Rängen

platzierten sich der SV Diana

Sundern (291 Ringe), die SG

Post Linden (281 Ringe) und

schließlich der BSV Andreas

Hofer mit 272 Ringen.

Der als Vorjahressieger außer

Konkurrenz schießende BSV

Blau-Weiß 05 Oberdahlhausen

erzielte 339 Ringe.

10 | Stiepeler Bote | Juli 2016


FREIZEIT UND KULTUR

„Tanz in der Musik“

Kantor Michael Goede konzipiert den 7. Stiepeler Kultursommer

Der 7. Stiepeler Kultursommer

steht in diesem Jahr

unter dem Thema „Tanz in

der Musik“. Veranstalter ist

wieder die evangelische Kirchengemeinde

Stiepel. Die

Konzeption und die künstlerische

Leitung liegen in

den bewährten Händen von

Kantor Michael Goede.

Im besonderen Stiepeler Architektur-

und Landschaftsambiente

der über 1000-jährigen

Dorfkirche findet der

Stiepeler Kultursommer bereits

zum siebten Mal statt.

Entstanden ist der Kultursommer

im europäischen Kulturhauptstadtjahr

RUHR 2010.

Im Jahr 2016 widmet er sich

dem Thema „Tanz in der Musik“.

Vor den Konzerten (jeweils

freitags um 20 Uhr) ist

die Abendkasse ab 19.15 Uhr

geöffnet. Die Bestuhlung der

Kirche bietet bis zu 200 Zuhörern

Platz.

Die Auftaktveranstaltung

„Aufforderung zum Tanz“ am

Sonntag, 10. Juli, um 11.30

Uhr, verbindet Musik, Literatur

und kulinarische Genüsse.

Kantor Michael Goede leitet

den Kultursommer. Foto: privat

Der Besuch dieser Veranstaltung

ist aus organisatorischen

Gründen nur mit verbindlicher

Voranmeldung möglich. Der

Vorverkauf hat begonnen und

ist per E-Mail unter kmmgoede(at)web.de

möglich.

Das Programm in der Übersicht:

Sonntag, 10. Juli, 11.30 Uhr,

Leib & Seele: Aufforderung

zum Tanz

Freitag, 15. Juli, 20 Uhr: Viola

da Samba; Das Trio Viola

da Samba bildet eine Brücke

zwischen Renaissance

und brasilianischer Musik:

die Reinheit der alten Instrumente

mischt sich mit der Lebendigkeit

der Rhythmen und

Harmonien von Samba und

Bossa Nova. Die Feinheit der

Klangfarben so wie das Zusammenspiel

des Clavichords

und Viola da Gamba passen

sich dem Geist der brasilianischen

Musik perfekt an; es

entsteht eine neue Verbindung

zwischen den Skalen,

Stimmungen und Rhythmen

der alten und der populären

modernen Musik.

Freitag, 22. Juli, 20 Uhr: Spanische

Träume; Die Musik ist

spanisch, elegant, klassisch,

sehr melodiös und rhythmisch

– sie hat Power und

kann ebenso dezent und unaufdringlich

sein. Werke von

Joaquin Rodrigo, Francisco

Tarrega und eigene Kompositionen,

mit Stefan Loos (Gitarre)

und Bernd Steinmann

(Gitarre).

Sonntag, 24. Juli, 11.30 Uhr:

Tanz in der Bibel; Musik und

Tänze als Ausdruck der Freude

dienten auch dem Lob

Gottes. So fordert ein Psalmbeter

seine Mitmenschen auf:

Lobet ihn mit Pauken und

Reigen, lobet ihn mit Saiten

und Pfeifen! Dr. Manfred Keller

(Vortrag), Michael Goede

(Truhenorgel), Eintritt frei!

Weitere Konzerte:

Freitag, 29. Juli, 20 Uhr, Der

Hupfauff: Bauren-Däntze und

andere Sprunghaftigkeiten

Freitag, 5. August 2016, 20

Uhr: Totentanz und Tombeau

Freitag, 12. August, 20 Uhr:

Dowland’s Delight.

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 11


KINDER UND JUGENDLICHE

„Ein Netz rund ums Lesen“

Sommerfest der Familienbibliothek

Die Familienbibliothek Wiemelhausen

und der Bücherwurm

Wiemelhausen luden

zum Sommerfest ein. Das

Motto: „Ein Netz rund ums

Lesen“ wurde durch die beteiligten

Einrichtungen mit

Leben erfüllt. Nach der Eröffnung

durch Bürgermeisterin

Erika Stahl, Dorothé Schlautmann,

Leiterin der Familienbibliothek,

und Eva Feischen,

Vorsitzende des Bücherwurm

Wiemelhausen, hatten die

Im Rahmen des Ferienpass-Angebots

der Stadt

Bochum bietet D´Accord-Medienprojekte

auch in diesem

Jahr wieder jungen Mädchen

und Jungen an vier Terminen

die Gelegenheit, als Darsteller,

Techniker oder kreative

Köpfe die Story für einen

Kinder eine große Auswahl an

Aktivitäten.

Die Höhepunkte boten das

Theaterstück und die Musikund

Tanzdarbietungen der

Kinder. Bei den KIM-Spielen,

wo man Stoffe erkennen und

Gerüche zuordnen muss, gab

es großes Staunen, was es

nun war. Die selbst bemalten

Buttonmotive waren heiß begehrt.

Viele Kinder ließen sich

Schminken und belebten optisch

die Familienbibliothek.

Kurzfilm zu entwickeln, den

Dreh zu planen und durchzuführen

und im Schnitt den

Film fertig zu stellen. Dabei

können die jungen Filmschaffenden

nicht nur viel Spaß

haben, sondern eine Menge

über die Filmarbeit lernen.

Gleichzeitig schult und stärkt

Viel Spaß hatten die Kinder beim Sommerfest der Familienbibliothek

Wiemelhausen.

Foto: porivat

Ferienpass-Workshop: Regie führen und Hauptrolle spielen

der Workshop die Team- und

Kooperationsfähigkeit. Geleitet

werden die dreitägigen Seminare

von Hedda Vogel und

Jens Kretzschmar.

Vier Workshops werden in

den ersten beiden Ferienwochen

(11. bis 23. Juli) angeboten.

Teilnehmen können Kinder

und Jugendliche ab zehn

Jahren. Die Teilnahme kostet

60 Euro für Ferienpass-Nutzer,

80 Euro ohne Ferienpass.

Weitere Informationen

zur Anmeldung gibt es im Ferienpass-Programmheft

auf

der Homepage von D´Accord:

www.d-accord.eu

12 | Stiepeler Bote | Juli 2016


FREIZEIT UND KULTUR

Unterwegs auf der frechen Maschine

Claudia Geyer hat Harley-Fahren als individuelle Freizeitgestaltung entdeckt

Nein, es war nicht die von

der Tochter in den Raum

gestellte Midlife-Crisis, die

Claudia Geyer veranlasste,

stolze Besitzerin einer Harley

Davidson zu werden.

„Ich habe kein Problem

mit meinem Alter“, erzählt

die 43-Jährige vergnügt,

„ich habe nur etwas Individuelles

gesucht, das zu

mir passt.“ Auch für den

persönlichen Freiraum und

Ausgleich zum zeitaufwändigen

Familienmanagement.

Die Polizeibeamtin

aus dem Bochumer Süden

ist vierfache Mutter von

Kindern im Alter zwischen

sieben und 19 Jahren und

dementsprechend beansprucht.

Interesse für optisch anspruchsvolle

Motorräder zeigt

Claudia Geyer nicht erst, seit

sie eine Harley Sportster Iron

fährt. „Ich habe mir schon immer

gerne Motorräder angeschaut“,

erzählt sie und verweist

dabei auf ein Event an

der Hattinger Henrichshütte.

„Das habe ich mir angesehen

und war begeistert von

der Kulisse, von den Motorrädern

und den Leuten.“ Dort

lernte sie auch Mitglieder des

Bochumer Ruhrpott-Chapters

kennen, intensivierte den

Kontakt, besuchte weitere

Veranstaltungen und entwickelte

dabei die Idee, den

Claudia Geyer hat sich dem Ruhrpott-Chapter

angeschlossen.

3satz-Foto: Sure

Motorradführerschein zu machen.

Jetzt ist die 43-Jährige

eine von 15 aktiv fahrenden

Frauen im Ruhrpott-Chapter,

dem insgesamt 82 Mitglieder

angehören. Ihre Wahl fiel auf

die Harley Sportster, „weil ich

die kleineren und frecheren

Maschinen mag. Ich musste

auch nicht lange suchen, sie

hat mir auf den ersten Blick

gefallen.“ Das Modell passt

von den Proportionen ausgezeichnet

zu

der schlanken

Frau, die nach

einer kurzen

Probefahrt Nägel

mit Köpfen

machte und

den Kaufvertrag

für das

Kult-Zweirad

aus Milwaukee

unterschrieb.

Dass ihre Maschine

von Null

auf Hundert in

6,4 Sekunden

beschleunigt

oder 170 km/h

Höchstgeschwindigkeit

drauf hat, sind

technische

Werte, die

Claudia Geyer

nur am Rand

interessieren.

„Ich bin nicht

der Tempobolzer.

Ich möchte das Fahren

genießen können, mich

dabei wohlfühlen und Spaß

haben“, erklärt sie ihre Intentionen.

Sie bevorzugt Fahrten

übers Land, „bei denen ich

in aller Ruhe die Umgebung

genießen und mal vom Alltag

abschalten kann. Ich mag es

nicht, wenn mich ständig Ampeln

stoppen.“

Einmal pro Woche, so lautet

der Vorsatz, möchte sie auf

ihrer Harley sitzen und „wenigstens

eine kleine Runde

drehen.“ Das ist noch ein paar

Tankfüllungen entfernt von

einem Road-Trip auf der legendären

Route 66, der zwar

als ultimativer Männertraum

gilt, aber auch bei Claudia

Geyer auf der To-do-Liste

steht. Bevor die Bochumerin

aber durch Kalifornien braust,

soll sie ihre erste große Tour

im September nach Kärnten

führen. Vom 6. bis 11. September

findet dort am Faaker

See das größte europäische

Motorrad-Festival statt: mit

Party, Parade und Touren in

die alpine Umgebung. Zu dem

Bike-Festival werden über

120.000 Gäste erwartet.

Belastet durch kriminelle Auftritte

von diversen Gangs,

müssen Motorradfahrer in

diesen Tagen verstärkt um

ihren guten Ruf kämpfen.

Auch Claudia Geyer ist schon

auf dieses Thema angesprochen

worden. Dass sie nun

mit wilden Desperados ihre

Leidenschaft teilt, kann das

Ruhrpott-Chapter-Mitglied

guten Gewissens verneinen.

Ihr Chapter-Director Gerhard

Fritsche stellt dazu fest: „Mit

viel Spaß am Leben wollen

wir mit unseren Harleys weiterhin

die Straßen erobern,

diese Zeit gemeinschaftlich

genießen und die große Harley-Welt

erleben.“ Uli Kienel

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 13


FAHR RAD!

Das Fahrrad als täglicher Begleiter

Täglich 30 Minuten leichte Bewegung verbessern die körperliche Fitness

Wer sich regelmäßig bewegt,

tut viel für seine

Gesundheit: Schon 30

Minuten leichte Bewegung

am Tag verbessern

die körperliche Fitness.

Jede Aktivität zählt, die

zehn Minuten und länger

dauert. Es gilt: Schon

wenig Bewegung bringt

bereits viel für Ihre Gesundheit

und Ihr Wohlbefinden.

Radfahren ist bewegungsintensiv,

beansprucht

große Muskelgruppen

und eignet sich ideal für

den Alltag. Oft sind die

Wege zur Arbeit, zum

Einkaufen oder ins Kino

nicht weiter als fünf Kilometer

und meist sind sie

schöner als die Autostrecke.

Günstiger sind sie

auch: Sie sparen Spritkosten

– und entlasten

nebenbei auch die Umwelt,

heißt es beim Allgemeinen

Deutschen Fahrrad-Club

e.V. (ADFC).

Wenn Sie das Fahrrad

regelmäßig nutzen und

sich dabei nicht unter

Druck setzen, fühlen Sie

sich fit und wohl, denn

moderate Bewegung und

eine gesunde Ernährung

schaffen einen gesünderen

Lebensstil.

Das Faltblatt des Clubs

unter dem Titel „Fit für

den Tag“ enthält viele

Tipps, wie Sie das Fahrrad

zu Ihrem täglichen

Begleiter machen können

– und wie Spaß und

Gesundheit dabei groß

geschrieben werden.

„Fit für den Tag“ ist Teil

der gemeinsamen Kampagne

„Mit dem Rad zur

Arbeit“ des ADFC und

der Gesundheitskasse

AOK und wurde mit Mitteln

des Bundesministeriums

für Verkehr, Bau

und Stadtentwicklung

gefördert.

Der ADFC fördert die

sogenannte sanfte Mobilität

und ist als Interessenvertretung

von Fahrradfahrern

in deutschen

Städten besonders in der

Verkehrspolitik aktiv. In

seiner 10. Ausgabe von

„Deutschland per Rad

entdecken“ stellt der

ADFC 65 handverlesene

Routen und Regionen

in den schönsten Ecken

Deutschlands sowie 100

weitere Routen im Überblick

auf 84 Seiten vor.

Im Serviceteil gibt es zu

jeder Route eine Übersichtskarte,

Streckeninfos,

Sehenswürdigkeiten,

Karten- und Literaturempfehlungen,

Tipps zur

Bahn-Anreise sowie

Kontaktdaten der Tourismus-Organisationen.

Neu aufgenommen

wurde der Mönchsweg

mit Pilgergeschichten

zwischen Bremen und

Fehmarn, der Sauerland-Radring

entlang

von Flüssen und auf alten

Bahntrassen, die

hügelige E-Bike-Region

Stuttgart mit vernetzten

Miet-, Lade- und

Reparaturstationen

und viele Routen

mehr. Weitere Infos auf

www.adfc.de

Der nützliche Tipp:

Räder im Spätsommer kaufen

Entgegen einer allgemeinen Vermutung, sind die Räder

nicht im Winter am preiswertesten. Am günstigsten kann

man Räder im Spätsommer erwerben. Grund dafür ist

die Fahrradmesse "Eurobike", die jedes Jahr Anfang

September stattfindet. Auf dieser Messe präsentieren

alle Hersteller ihre neuen Modelle und die Händler

bestellen fürs kommende Modelljahr. Die Händler wollen

deshalb möglichst viel Platz für die neuen Modelle

schaffen und verkaufen die „Vorjahresmodelle" zu dieser

Zeit oft zum oder sogar unter dem Einkaufspreis.

14 | Stiepeler Bote | Juli 2016


FAHR RAD!

6

Skulpturenpark Flottmann

5

Zeche Hannover

4

Siedlung Dahlhauser Heide

7

Grummer Teiche

Erzbahnbrücke Nr. 4

3

Erzbahnschwinge

2

8

Bismarckturm

Jahrhunderthalle

1

Kemnader See

3

6

Eisenbahnmuseum

Ruine Hardenstein 2

4

Burg Blankenstein

1

Zeche Nachtigall

5

Ruine Isenburg

Rote Radstrecke 37 km

Die Tour beginnt in Bochum

an der Jahrhunderthalle

und endet am Bismarckturm

im Bochumer Stadtpark.

Die Strecke führt über

die alte Erzbahntrasse bis

nach Herne und von dort

über den Skulpturenpark

Flottmann zurück durch Bochum-Grumme,

vorbei an

den Grummer Teichen und

schlussendlich zum Bismarckturm.

Zwischenstationen

auf dem Weg sind unter

anderem die Siedlung Dahlhauser

Heide und die Zeche

Hannover. Mit einer Dauer

von ca. 2,5 Stunden ohne

Pausen und einer Länge von

ca. 37 km ist die Radstrecke

für weniger Geübte gut geeignet.

Auf der Internetseite www.komoot.de lassen

sich Fahrrad- und Wandertouren selbst gut

planen und ganz leicht vorbereiten.

Blaue Radstrecke 58 km

Von der Zeche Nachtigall in

Witten über den Leinpfad

zum Eisenbahnmuseum nach

Bochum-Dahlhausen führt

die Tour an der Ruhr entlang.

Auf dem Weg liegen neben

dem Kemnader See auch

zwei sehenswerte Burgruinen

und Burg Blankenstein. Am

Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen

macht die

Strecke einen Bogen auf die

andere Ruhrseite und führt,

sofern man möchte, fast auf

dem gleichen Weg wieder

zurück. Alternativ und etwas

anspruchsvoller ist der Weg

mit einigen Höhenmetern über

die Bochumer Sternwarte.

Die Belohnung: ein wundervoller

Ausblick auf die Ruhr.

Die gesamte Radtour über 58

km und ca. 4,5 Stunden ohne

Pausen ist eher den ambitionierteren

Radfahrern zu empfehlen.

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 15


FAHR RAD!

Hochwertige Rahmen aus der Stiepeler Schmiede

Günter Krautscheid baut exklusive Modelle und fördert Radsport-Nachwuchs

Foto: Krabo

Fünf Buchstaben – zum

Markenlogo Krabo zusammengeführt

– signalisieren

dem Radsportfreund:

Dieser Rahmen wurde von

einem ausgewiesenen Experten

als Unikat gefertigt;

in einer kleinen Werkstatt

im Ortsteil Stiepel. Hinter

Krabo verbirgt sich der

ehemalige Nationalmannschafts-Radsportler

Günter

Krautscheid, der in seinem

Betrieb qualitativ hochwertige

Rahmen für Fahrräder

herstellt. Diese Rahmen

sind sowohl für Rad-Rennen

als auch für den Hobbyfahrer-Bedarf

geeignet.

Nach Beendigung seiner

Radsport-Karriere gründete

der gelernte Schlosser und

Schweißer 1977 ein Radsportfachgeschäft

inclusive

seiner Rahmenmanufaktur,

in der er von Anfang an eigene

Fahrradrahmen unter der

Marke Krabo (Krautscheid

Bochum) produzierte. Noch

heute verlassen

im Jahr rund 80

maßgeschneiderte

Rahmen die Stiepeler

Schmiede. Die

individuell

abgestimmten

Produkte

lassen

sich von

Günter Krautscheid baut in seiner Stiepeler Werkstatt unter dem

Marken-Logo Krabo hochwertige Rahmen. 3satz-Fotos (2): Sure

Radsportlern ebenso einsetzen

wie von Hobbyfahrern.

Auch für das Triathlon-,

Touren-, Trekking- und Reise-Segment

gibt es bei Krabo

die passenden Lösungen.

„Mein Fahrrad muss zu mir

passen, egal ob ich damit

Rundstreckenrennen fahre

oder nur gelegentlich eine gemütliche

Runde um den See“,

sagt Günter Krautscheid. „Ich

möchte mich auf

meinem

Rad wohlfühlen und Spaß

an der Bewegung haben.“

Spätestens beim persönlichen

Beratungsgespräch

wird deutlich, welche enormen

Erfahrungswerte in den

Krabo-Rädern stecken. Und

es erklärt, weshalb auch Radsport-Größen

wie Wilfried

Trott, Andreas Kappes, die

australische Legende Danny

Clark, die Fothen-Brüder, Rolf

Aldag oder Erik Zabel auf die

Stiepeler Handwerkskunst

aus Aluminium, Carbon und

Stahl vertrauten.

Den Bogen zum Radsport

schlägt Günter Krautscheid

heute als Vorsitzender

des Amateur-Radsport-Vereins

RSV Bochum. „Der

Radsport befindet sich

gerade in einer schwierigen

Phase“, sagt Krautscheid,

„wir versuchen Jugendliche

wieder an unseren Sport heranzuführen,

wissen aber

auch, dass da noch viel Arbeit

vor uns liegt.“ Ein spezielles

Angebot des RSV an interessierte

Jugendliche ist der

Rolf-Aldag-Cup, der auf dem

Walter-Lohmann-Ring an der

Feldmark in Bochum-Laer

ausgefahren wird und ein praxisnahes

Förderprogramm

darstellt. Das nächste Rennen

wird am Samstag, 16. Juli, um

14.30 Uhr gestartet.

Die 18. Auflage des Elite-Rennens

um den Großen Sparkassen-Preis

steigt am Sonntag,

7. August, im Kirchviertel

Wiemelhausen. Das Rahmenprogramm

auf dem traditionellen

Rundkurs beginnt bereits

um 10 Uhr, das Hauptrennen

wird um 15 Uhr angeschossen.

Weitere Informationen

unter:

www.krabo.de

www.rsv-bochum.de

16 | Stiepeler Bote | Juli 2016


FAHR RAD!

Elektromobilität ist im Alltag angekommen

Ehrenfelder e-Bike-Welt bietet dem Kunden individuell angepasste Lösungen

Auf der Suche nach individuell

zugeschnittenen Lösungen im

Bereich elektrisch unterstützter

Räder führt kein Weg an

der e-motion e-Bike-Welt Bochum

im trendigen Ehrenfeld

vorbei. Das junge Unternehmen

macht seinen Kunden

weitreichende Angebote zum

Thema Elektromobilität.

„Wir sind vielfältig aufgestellt“,

erklärt Geschäftsführer Michael

Teupen (Bild), „unsere Produktpalette

umfasst e-bikes

(u.a. aus den Bereichen Komfort-

und Tourenräder, Trekkingräder

und e-Mountainbikes),

Lastenräder und Dreiräder.“

Auch in Spezialsegmenten –

wie dem begleiteten Fahren für

Senioren und behinderte Menschen

– bietet der Dienstleister

maßgefertigte Lösungen an.

Immer mehr Menschen entscheiden

sich für Elektrofahrräder

als mobile Alternative für

den städtischen Bereich. E-Bikes

überzeugen mit ihrer Kombination

aus umweltfreundlicher

Technik, praktischem

Nutzen sowie der Möglichkeit

zu sportivem Einsatz. Das Thema

Elektromobilität ist auch

dank vielfältiger Diskussion in

den Medien mittlerweile beim

Kunden und in dessen Alltag

angekommen. „Die Leute sind

inzwischen gut informiert und

beschäftigen sich intensiv mit

dem Thema“, sagt Michael

Teupen, „das registrieren wir

immer häufiger in den Gesprächen

mit unseren Kunden und

das freut uns.“ Dieser Dialog ist

eine wichtige Basis und gehört

zur Unternehmensphilosophie.

Von den e-Bike-Experten der

ersten Stunde darf der Kunde

individuelle Beratung und

kompetenten Service erwarten,

schließlich bewegen sich

die Angebote in einem Preissegment,

in dem Qualität nicht

extra betont werden muss.

Ein Thema, das nach Ansicht

von Michael Teupen ebenfalls

schnell an Bedeutung gewinnen

wird, ist das Cargo-Bike.

Das elektrisch betriebene

Lastenrad „wird im urbanen

Bereich den Warenverkehr mit

übernehmen und eine Alternative

zum Transportfahrzeug

werden, beispielsweise bei Paketdienstleistern“,

so Teupen.

Wie für den Kunden Elektromobilität

fühl- und erlebbar

wird, lässt sich am besten

bei einem Besuch in den

Geschäftsräumen an der

Hattinger Straße 66-68 herausfinden.

Dort können die

Interessierten nicht nur Räder

aus einer Vielzahl von Premiumherstellern

auswählen, sie

können auch eine Probefahrt

vereinbaren, die oft mehr Wirkung

erzielt als ein Verkaufsargument.

Michael Teupen bestätigt

das: „Fast alle kommen

mit einem Grinsen im Gesicht

von der Probefahrt zurück.“

Michael Teupen verweist darauf,

dass während der Sommerferien

auf Kunden interessante

Sonderangebote

warten.

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 17


AUS DEN SPORTVEREINEN

T.T.C. nahezu unschlagbar

DiscoDance: TAF Deutschland-Cup beschert den Gastgebern viele Siege

Die Tänzer des T.T.C. Rot-Weiss-Silber räumten beim Deutschland-Cup

in der Rundsporthalle ab.

Foto: privat

Ein Wahnsinns-Wetbewerb

liegt hinter den DiscoDance-Tänzern

und -Tänzerinnen.

Beim TAF Deutschland

Cup 2016 in der Rundsporthalle

tanzten sie in 26 Disziplinen

bei ihrem Saisonauftakt.

Fast immer ganz oben

auf dem Treppchen standen

die Aktiven des T.T.C. Rot-

Weiss-Silber Bochum.

Viele neu zusammengestellte

Duos zeigten bei den Newcomern

ihr Können. Die Bochumer

Duos qualifizierten sich

allesamt für die Rising Star

Kategorie und tanzten sich

bis ganz nach oben auf die

Treppchen. Die Siegerinnen

der Wettbewerbe, Antonia

Welsow/Malin Hammer (Junioren)

und Theresa Pietz/

Ann-Kathrin Gans (HGR),

qualifizierten sich direkt für

die Superstar Kategorie. Dort

war der T.T.C. Bochum auch

vertreten. Eindeutig vorne bei

den Junioren lagen Sophia

Gröpper und Lara Lamkemeier.

In der Hauptgruppe der

Duos Girls waren die Wertungen

gemischt. Neu am Start

und gleich auf den Plätzen

eins bzw. zwei waren Celina

Kutschki/Paulina Waldoch

und Laura Gansczyk/Carolin

Kowalewski.

Die Kinder-Formation „D.C.

Force“ sorgte für den ersten

Sieg der Gastgeber. Die Dance

Attack Junioren sind seit

einigen Jahren national ungeschlagen

und setzten ihre

Erfolgsserie unter der Leitung

von Jennifer und Vivian Lazar

fort. Das neue Trainerteam

Andy Bartsch und Jennifer

Lazar brachte auch das zweite

Team der Junioren, „New

Generation“, ins Finale und

auf Platz vier.

Viele Zuschauer waren auch

gekommen, um die amtierenden

Weltmeister und Vizeweltmeister

zu sehen. Auf

dem undankbaren Platz vier

beendete „Dance Attack“ mit

den Trainern Just Berger und

Andy Bartsch den Saisonauftakt.

Weiterhin an der Spitze

national wie international

steht die „D.Q. Dance-Squad“

aus Bochum. Das Saisonziel

ist die erneute Verteidigung

des Weltmeistertitels im November

im schwedischen

Örebro.

Die Solistinnen in der Newcomer

Kategorie zauberten wahre

Kunststücke auf die Tanzfläche.

Alle Rising-Star-Siege

sollten an diesem Tag nach

Bochum gehen. Esra Sophie

Wittig (Kinder) und Lea-Marie

Böning (Junioren) tanzten

erstmals in ihrer jeweiligen

Kategorie, Katharina Gröpper

(HGR) gewann ebenfalls souverän.

Die vier Bochumer bei den

Junioren ließen keinen Zweifel

an ihren Ambitionen auf

die vorderen Ränge. In der

Endabrechnung landete

Sophia Gröpper vor ihrer

Duo-Partnerin Lara Lamkemeier

auf Platz eins. Lina

Hohmann erreichte Platz drei,

während sich Marie Olschewski

auf Platz vier wiederfand.

Just Berger, der bei der vergangenen

Weltmeisterschaft

Platz fünf belegte, stach bei

den HGR Solos der Boys

heraus und sicherte sich den

Sieg. Hart umkämpft waren

die vorderen Ränge bei den

Superstar Solos Girls der

Hauptgruppe. Entsprechend

gemischt waren die Wertungsurteile:

Die Bochumer

Starterinnen belegten im Finale

Platz zwei (Zoe Retter),

Platz vier (Paulina Waldoch),

Platz fünf (Birthe Karlisch)

und Platz sechs (Katharina

Goede). Alea van Anholt wurde

Achte.

Traditionell gehörte der Abschluss

des Turnierwochenendes

den Gruppen. In jeder

Kategorie ging der T.T.C.

an den Start und räumte ab.

Nur bei den Gruppen der

Hauptgruppe mussten sich

die sieben Tänzerinnen der

Smallgroup „Posh“ aus Garbsen

geschlagen geben. In

der HGR 2 – ohne Konkurrenz

– vertraten „Dance Attack

Forever“ die Ü30er. Bei

den U12-Kindern waren die

„Dance Attack Kids“ obenauf.

In der Junioren-Kategorie

starteten drei Gruppen. In

der Endabrechnung gewann

„Attacktion“ eindeutig. Direkt

dahinter teilten sich „Kick It“

aus Bochum und eine Konkurrenzgruppe

aus Altlandsberg

Platz zwei. Auf dem vierten

Platz beschloss die dritte

Gruppe ,„Love to Dance“ das

Turnier.

18 | Stiepeler Bote | Juli 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Höchste Profiliga golft in Stiepel

Zuschauer sind vom 14. bis 16. Juli bei Sparkassen Open willkommen

Nach einem erfolgreichen

Auftakt im vergangenen Jahr

gehen beim Sparkassen

Open 2016 auf dem wunderschönen

Platz des Bochumer

Golfclubs in Stiepel wieder die

Nachwuchs-Golfer der höchsten

Profiliga in Deutschland

auf die Fairways und Grüns.

Vom 14. bis 16. Juli macht die

Pro Golf Tour der PGA Germany

erneut mit einem Ranglistenturnier

Halt im Mailand.

Das Turnier in Stiepel ist mit

einem Gesamtpreisgeld in

Höhe von 30.000 Euro dotiert.

2006 hatte Golfprofi Martin

Kaymer diese Tour gewonnen.

Zuschauer sind herzlich

eingeladen, die Golfer beim

Abschlag zu beobachten. Der

Eintritt ist frei.

Die Sparkasse Bochum bekennt

sich als Turnier-Partner

Auf der Anlage des Golfclubs in Stiepel werden vom 14. bis 16 Juli

die Sparkassen Open ausgetragen.

Foto: Sparkasse

klar zur Wachstums-Sportart

Golf: „Sportförderung in allen

Bereichen ist der Sparkasse

Bochum seit vielen Jahren ein

besonderes Anliegen“, sagt

Annette Adameit, Leiterin der

Abteilung Kommunikation der

Sparkasse Bochum: „Viele

tausend Bochumer Bürger

sind in Sportvereinen aktiv –

sie spielen Fußball, Basketball,

Tennis und vieles mehr.

Auch der Golfsport findet

mehr und mehr Anhänger und

wird in diesem Jahr wieder

olympisch.“

Bereits am Mittwoch, 13. Juli,

spielen beim ProAm-Turnier

jeweils drei Amateure im

Team mit einem Teilnehmer

der Profi-Tour und profitieren

von dessen Tipps und Tricks.

Die Sparkasse Bochum spendet

das Startgeld für ihre Plätze

bei diesem Turnier an den

„Bunten Kreis Bochum“, die

sozialmedizinische Nachsorgeeinrichtung

der Kinderklinik

der St. Joseph- und St. Elisabeth-Hospital

gGmbH.

Für ihre KNAXianer und die

S-Clubber organisiert die

Sparkasse Bochum Schnupperkurse

im Bochumer Golf-

Club am 4. August. Die Anmeldung

erfolgt über die

Club-Hotline.

www.bochumer-golfclub.de

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 19


100% VFL BOCHUM

Jung, vielseitig und spielintelligent

Der VfL findet personelle Lösungen in Fürth und Paderborn

Ostwestfalen und das Frankenland

– präziser gesagt

den SC Paderborn und

die SpVgg Greuther Fürth

– hat VfL-Sportvorstand

Christian Hochstätter bei

der Zusammenstellung des

Kaders für die Spielzeit

2016/17 verstärkt ins Visier

genommen. Und das mit

Erfolg. Vom Absteiger SC

Paderborn kamen jeweils

ablösefrei Kevin Stöger

(22) und Kevin Wydra (22),

vom Liga-Konkurrenten aus

Fürth unterschrieben Marco

Stiepermann (25), Tom

Weilandt (24) und Johannes

Wurtz (24) Verträge an der

Castroper Straße.

Mit diesen Personalien setzte

Christian Hochstätter unter

anderem den Wunsch von

Cheftrainer Gertjan Verbeek

um, Spieler mit Qualität zu

verpflichten, die nicht älter als

25 Jahre sind. „Jeden einzelnen

Spieler besser machen“,

lautet das Credo des Trainers.

Und das Quintett aus Paderborn

und Fürth, mit dem die

Bochumer den Totalverlust

ihrer Stammoffensive kompensieren

möchten, bringt viel

versprechende Referenzen

mit.

Tom Weilandt sei aufgrund

seiner außergewöhnlich guten

Technik in der Lage, kreative

Lösungen für das Offensivspiel

zu finden, sagt der

Wilken Engelbracht (Mitte), kaufmännischer Vorstand VfL Bochum,

gemeinsam mit den Neuzugängen aus Fürth, Johannes

Wurtz (links) und Marco Stiepermann (rechts). Foto: VfL Bochum

VfL-Vorstand und verweist

dann auf den jungen Österreicher

Kevin Stöger: „In Kevin

Stöger erhalten wir einen

hervorragend ausgebildeten

Offensivakteur, der variabel in

der Zentrale oder auf den Außenpositionen

einsetzbar ist.“

An Johannes Wurtz schätzt

Hochstätter die Vielseitigkeit.

Wurtz könne in der Offensive

verschiedene Positionen bekleiden.

An Dominik Wydra

gefällt den Bochumern, dass

er – wie alle Neuverpflichtungen

– jung und entwicklungsfähig

ist. „Wir werden mit

Dominik in unserer Defensive

variabler spielen können. Wir

sehen in ihm nicht nur den

Spieler, der im Mittelfeld Akzente

setzen kann, sondern

haben auch die Möglichkeit

in Betracht gezogen, ihn als

Innenverteidiger spielen zu

lassen“, gibt der VfL-Sportvorstand

Einblick in seine Pläne.

An einen Spieler haben die

Bochumer aber besondere

Erwartungen: der gebürtige

Dortmunder Marco Stiepermann

kehrt ins Revier zurück

und könnte beim VfL eine

Rolle als Führungsspieler

übernehmen. „Marco hat sehr

viel Routine, gerade was die

Zweite Liga angeht. Er hat

in den vergangenen Jahren

stets zum Stamm bei seinen

jeweiligen Vereinen gehört.

Er verfügt über eine außerordentliche

Technik und über

ein hohes Maß an Spielintelligenz“,

lobt Hochstätter.

Inzwischen ist auch ausgelost,

wo der VfL sein Erstrunden-Spiel

im DFB-Pokal

2016/17 austragen darf: Südwest-Regionalligist

FC-Astoria

Walldorf ist Mitte August

der Gastgeber und hat sich

über den VfL gar nicht richtig

freuen können. Bayern München,

Dortmund, Schalke

oder Mönchengladbach wären

Walldorfs Trainer Matthias

Born viel lieber gewesen, wie

er in einer ersten Reaktion

mitteilte. Womöglich lag das

auch daran, dass Born die

Spielstärke des VfL in der vergangenen

Saison nicht verborgen

geblieben ist. Dem VfL

kann das ziemlich egal sein.

Was sportlich und finanziell

im Pokal möglich ist, haben

die Bochumer in der vergangenen

Saison erlebt. Erst im

Viertelfinale war Schluss –

der spätere Pokalsieger Bayern

München ließ sich nicht

vom Weg abbringen.

Uli Kienel

Der Sommerfahrplan im Überblick

Samstag, 2. Juli, 17 Uhr: VfL

Bochum - Concordia Wiemelhausen,

Leichtathletikplatz am

Stadion Bochum.

Donnerstag, 7. Juli, 18.30 Uhr:

LFC Laer 06 - VfL Bochum,

Sportplatz Havkenscheider Str.

Samstag, 9. Juli, 17 Uhr: SG

Wattenscheid 09 - VfL Bochum,

Lohrheidestadion.

Montag, 11. Juli, bis Samstag,

15. Juli: Trainingslager im

SportHotel Kaiserau

Mittwoch, 13. Juli, 19 Uhr: VfL

Bochum - FC Brentford/ENG,

TSG-Stadion, Grenzweg 100 in

Dülmen.

Samstag, 16. Juli, 15 Uhr: Eintracht

Trier - VfL, Moselstadion.

Dienstag, 26. Juli, 19 Uhr:

VfL Bochum - Cardiff City FC,

Schloss Strünke in Herne.

Freitag, 29. Juli, 19 Uhr: VfL

Bochum - Hamburger SV, Stadion

Bochum.

Samstag, 30. Juli: Saisoneröffnung

2016/17 - Das große Familienfest

„ab anne Castroper“.

20 | Stiepeler Bote | Juli 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Zehn Mannschaften traten im Juni zum Sponsorenteam-Turnier von Rot-Weiß Stiepel an. 300 Zuschauer und Fans sahen

insgesamt 84 Tore. Für jedes Tor spendet der Stiepeler Getränkemarkt einen Euro an die Obdachlosenhilfe. Sieger wurde das Team

IBS (Ingenieurbüro Schwan), das sich im Endspiel im Elfmeterschießen gegen ISAP durchsetzte. Platz drei ging an das Team Stiepeler

Getränkemarkt vor MediFit. Im kommenden Jahr soll es eine Wiederholung geben mit dann zwölf Teams.

Fotos: 3satz

Miguel Rodriguez auf Rang drei

Zwei Aktive der BSG Springorum starteten bei der 25. Auflage

des Volkslaufes am Ümmiger See. Miguel Rodriguez ging

über die Fünf-Kilometer-Distanz an den Start. 19:02 Minuten

bedeuteten neue persönliche Bestzeit und Platz drei in der Altersklasse

M30. Die doppelte Distanz legte Uwe Beick zurück

und erreichte nach 43:50 Minuten Platz zwei in der AK M50.

Oliver Arndt auf Rang 16

Oliver Arndt von der BSG Springorum startete beim Marathon

in Attendorn. Nach 4:01:46 Stunden lief er als 16. der Gesamtwertung

und Dritter der AK M45 ins Ziel. Der Zugspitz Ultratrail

führte Miguel Rodriguez über die 62,8 Kilometer lange, mit

2923 Höhenmetern gespickte Strecke von Leutasch-Weidach

nach Grainau. Nach 9:15:11 Stunden wurde er 44.

Zwei Karten für den Gästebereich der Sparkassen-Fankurve

im Westpark zum Auftakt-Spiel der deutschen Mannschaft

gegen die Ukraine bei der Fußball-EM verloste der Stiepeler Bote

in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Bochum. Glücklicher Gewinner

war der Stiepeler Friedhelm Nickolmann (links). Zusammen

mit Karl Borowczak (beide Faustballer bei Rot-Weiß Stiepel)

genoss er die große Video-Leinwand, „Speis und Trank“ und die

besondere Atmosphäre des „Rudelguckens“. Foto: Sparkasse

Die Jugend-Clubmeisterschaften des Tennis-Club

Weitmar 09 haben im Juni auf der Platzanlage an der Roomersheide

stattgefunden. In der Altersklasse U12 siegte Lukas Pott

(zweiter von links) vor Juri Ende (links). Bei den 14-Jährigen (U 14)

siegte Leonhard Gutberger (fünfter von links) vor seinem Bruder

Julius Gutberger (vierter von links) und Maximilian Pott (dritter

von links). Bei den U16-Junioren siegte Sebastian Lütticke (ganz

rechts).

Foto: privat

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 21


AUS DEN SPORTVEREINEN

„Wikinger“ haben Minsk und Plovdiv im Visier

Kanuten Torben Daetermann und Timo Rosenthal für WM und EM qualifiziert

Torben Daetermann und

Timo Rosenthal vom Kanu-Club

Wiking Bochum haben

sich über die nationalen

Ranglistenrennen einen

Platz in der Junioren-Nationalmannschaft

des Deutschen

Kanu-Verbandes

gesichert. „Ihre Leistungen

waren durchweg gut. Nun

geht es in den nächsten

Wochen darum, die Form zu

festigen und die Wettkampfdistanzen

noch stärker in

den Fokus zu nehmen“, so

Vereinscoach Philipp Karnstein.

Durch seine Leistungen hat

sich Torben Daetermann einen

Platz im Kader für die Junioren-Weltmeisterschaft

vom

28. bis 31. Juli im weißrussischen

Minsk gesichert. Hier

wird er im Zweier-Canadier

über die 1000-Meter-Distanz

starten.

Bei Timo Rosenthal steht

noch nicht endgültig fest, ob

Torben Daetermann und Timo Rosenthal (v.l.) gehören

zur Junioren-Nationalmannschaft und haben

sich für die Welt- und Europameisterschaft

qualifiziert.

Foto: KC Wiking

er die deutschen Farben bei

der WM oder vom 14. bis 17.

Juli bei der Junioren- Europameisterschaft

im bulgarischen

Plovdiv vertreten wird. Für

beide sind die Nominierungen

der verdiente

Lohn

für die harte

Trainingsarbeit,

die sie

im Winter und

Frühjahr geleistet

haben.

Aber auch

die anderen

Altersklassen

der „Wikinger“

waren

erfolgreich

unterwegs.

Bei der großen

Brandenburger

Regatta

siegte

im Einer- Canadier

Antonius

Rüsing

überraschend - und mit vier

Sekunden Vorsprung sehr

klar - gegen die starke nationale

Konkurrenz über die

1000-Meter-Distanz in der Jugendklasse.

Sein Vereinskollege

Christopher Dirks schaffte

es in diesem Rennen auf

einen guten fünften Platz.

„In den vergangenen Wochen

haben wir die beiden

regelmäßig mit den älteren

und schnelleren Junioren trainieren

lassen. Das hat ihnen

einen echten Leistungsschub

gebracht“, berichtet Trainer

Philip Krämer.

Bei den Senioren siegte Markus

Schulz im Einer-Canadier

über 500 Meter ebenfalls klar

vor der Konkurrenz.

Knapp am Podest vorbei fuhr

das Duo Sieverding/Bauscke

im Zweier-Canadier der Schüler

über 500 Meter. Sie verpassten

die Medaillen-Ränge

nur um wenige Hundertstel.

Im Einer-Canadier erpaddelte

sich Luke Sieverding einen

guten vierten Platz untern 17

Startern. Insgesamt zeigte

sich das fünfköpfige Betreuerund

Trainerteam sehr zufrieden

mit den Ergebnissen.

City-Fest mit Rad-Stars und Mallorca-Sound

Greipel und Sieberg auf dem Rad – Becker und Wackel auf der Bühne

Sparkassen-Chef Volker Goldmann (links),

Giro-Veranstalter Sven Claußmeyer und

Annette Adameit (Kommunikation Sparkasse)

präsentierten das Sport- und Unterhaltungsprogramm.

Foto: Sparkasse

Es ist die Zusage, für die Giro-Veranstalter

Sven Claußmeyer

so lange gearbeitet hat.

„Dass wir es wieder geschafft

haben, André Greipel zu verpflichten,

hätte ich nicht für

möglich gehalten. Die Tatsache,

dass André von seinem

belgischen Team Lotto-Belisol

bereits für andere Einsätze

eingeplant wurde, hat uns nur

wenig Hoffnung gemacht. Vor

allem weil wir wussten, dass

aufgrund der Terminüberschneidung

mit der Anreise

zu den Olympischen Spielen

in Rio viele Topfahrer nicht in

Bochum starten werden können“,

erklärt Claußmeyer.

Und damit der Siegerpokal

auch in diesem Jahr in den

Händen des Team Lotto-Belisol

landet, bringt Greipel

seinen besten Kumpel, Teamkollegen

und 3-fachen Sparkassen

Giro-Sieger Marcel

Sieberg gleich mit. Denn mit

den Siegen von Sieberg beim

Sparkassen Giro 2012, 2014

und 2015 sowie dem Sieg

von André Greipel in 2013 haben

die beiden Tour de France-Stars

eine blitzsaubere Erfolgsbilanz

beim Sparkassen

Giro vorzuweisen.

Auf sportlichem

Sektor gibt es die

enge Kooperation

mit Greipel und

Sieberg, für das

Rahmenprogramm

vertrauen die Giro-Veranstalter

auf

die Zusammenarbeit

mit den erfolgreichen

Olé Events.

Auf dem Party-Boulevard

werden am

Sonntag (31.7.)

Peter Wackel, Willi

Herren, „Mallorca Jens“ Büchner,

Lorenz Büffel, Markus

Becker und Mia Julia schon

ab 14 Uhr Vollgas geben.

„Wir können uns alle auf ein

mitreißendes City-Fest für

Jung und Alt rund um die Top-

Stars des Radsports freuen“,

betonte Volker Goldmann,

Vorstandsvorsitzender des

Hauptsponsors Sparkasse

Bochum. „Neue sportliche

Highlights und Show-Acts,

mehrere Übertragungswände

und ein buntes Unterhaltungsprogramm

entlang der

ganzen Strecke werden Bochums

größtes Sport-Event

von Anfang bis Ende spannend

machen“, so Goldmann.

Die Sparkasse Bochum lädt

wieder Gäste in ihre beliebte

Sparkassen-Partymeile. Dazu

verlost sie 40 Party-Tische für

bis zu zehn Personen mit bester

Sicht auf Strecke und die

Schlagerstars auf der Bühne.

Verpflegung mit Deftigem und

gut Gekühltem ist inklusive!

Um das Familienfest in der

City mit Ihren Gästen, ihrem

Verein oder Freundeskreis zu

feiern, bewerben Sie sich bis

zum 20. Juli 2016, 12 Uhr, auf

www.sparkassengiro.de

22 | Stiepeler Bote | Juli 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

Die viertstärkste Kraft in der Stadt

Concordia Wiemelhausen steigt schon wieder auf und ist nun Westfalenligist

Für den Sportlichen Leiter

Uwe Gottschling und Concordia

Wiemelhausen ist es

der größte Erfolg der Vereinsgeschichte,

für Trainer

Jürgen Heipertz der helle

Wahnsinn: „Zwei Aufstiege

in zwei Jahren. Besser kann

es nicht laufen.“

Mit einem glatten 4:1-Erfolg

über den FC Lennestadt feierten

die Rot-Weißen in der

Relegationsrunde der Landesliga-Zweiten

den verdienten

Aufstieg in die Westfalenliga.

Dabei ist es gerade erst

einmal zwölf Monate her, dass

die Concorden ausgelassen

die Meisterschaft in der Bezirksliga

feierten. Der Klub

von der Glücksburger Straße

hat sich damit als vierstärkste

Kraft im Bochumer Fußball

hinter dem VfL Bochum, der

SG Wattenscheid 09 und der

DJK TuS Hordel etabliert.

Im Spiel gegen Lennestadt

brachte Ivo Kleinschwärzer

Wiemelhausen mit seinem

22. Saisontreffer bereits nach

zwölf Minuten auf die Siegerstraße.

Der Ausgleich kurz

vor der Pause hinterließ bei

den Heipertz-Schützlingen

keine Spuren. Im Gegenteil.

In Hälfte zwei drehte Concordia

richtig auf. Rene Löhr,

Maximilian Schreier mit einem

Elfmeter sowie Patrick

Drzymalla schossen Wiemelhausen

in die sechsthöchste

Spielklasse und sorgten

für Partystimmung bei den

Rot-Weißen. Angeführt von

den Feierbiestern Ingo Freitag

und Henning Wartala, begann

die Aufstiegsfeier schon

in der Kabine und wurde auf

der Rückfahrt im Bus und anschließend

im Bermuda3eck

bis in den frühen Morgen

feucht-fröhlich fortgeführt.

„Die Aufstiege sind ein Produkt

des Gesamtvereins.

Hier gilt das gesprochene

Wort. Keiner nimmt sich hier

so wichtig, dass dadurch der

Erfolg des Vereins in Frage

Trainer Jürgen Heipertz (links) und der sportliche Leiter Uwe Gottschling

(rechts, hier mit VfL-Trainer Gertjan Verbeek) zeichnen

verantwortlich für den Concordia-Erfolg.

Foto: 3satz

gestellt werden würde“, stellte

Heipertz anschließend heraus

und vergaß nicht, das Team

hinter der Mannschaft - angeführt

vom Vereinspräsidenten

Heiner Hanefeld, dem Sportlichen

Leiter Uwe Gottschling,

Geschäftsführer Peter Krolak,

Obmann Rolf Wagner sowie

den Betreuern Dieter Schlesinger

und Marc Kowalski - in

den Vordergrund zu stellen.

Neben dem sportlichen Erfolg

stimmt auch der wirtschaftliche

Rahmen. Mehr als 150

kleine und größere Sponsoren

haben den Aufstieg teilweise

schon seit Jahren als

zuverlässige Partner begleitet.

Die Planungen für die neue

Saison sind an der Glücksburger

Straße bereits abgeschlossen.

Aus dem 18er-Kader,

der gegen Lennestadt den

Aufstieg perfekt gemacht hat,

bleiben 16 Spieler in Wiemelhausen.

Mit Angreifer Iliass

Adinda-Ougba (CSV SF Linden),

Thiemo Höhn (Vorwärts

Kornharpen), Steffen Köhn

(SuS Kaiserau), Dominik

Meißner (U19 Eintracht Dortmund),

Kevin Pflanz (CSV SF

Linden), Niklas Orlowski (TSG

Sprockhövel), Felix Stahmer

(SV Herbede), Marco Vogel

(BW Weitmar 09) sowie

den Eigengewächsen Bruno

Staudt und Thorben Schmidt

präsentiert Wiemelhausen

zehn Neuzugänge, die sich

ab dem 13 Juli auf die Westfalenliga

vorbereiten werden.

Ebenso wie für Heipertz feststeht,

dass „wir in der neuen

Saison kleine Brötchen backen

müssen und die eine

oder andere Niederlage mehr

einkalkulieren müssen“, hat

der 57-Jährige aber auch das

klare Ziel, Wiemelhausen in

der 6. Spielklasse zu etablieren:

„Wir müssen schnell dazulernen

und wollen uns als

Mannschaft in den nächsten

Monaten immer weiter entwickeln.“

MaJa

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 23


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24 | Stiepeler Bote | Juli 2016


AUS DEN SPORTVEREINEN

TVB-Projekt mit 2.000 Euro gefördert

SSB empfiehlt „Fit bis ins hohe Alter“ den Vereinen zur Nachahmung

Der TV Bochum-Brenschede

1911 ist einer von

14 NRW-weit geförderten

Sportvereinen im Rahmen

des vom Landessportbund

Nordrhein-Westfalen (LSB

NRW) initiierten Entwicklungsprojektes

„Sportvereine

im Quartier“. Dieses

sieht vor, dass Sportvereine

mit Netzwerkpartnern aus

dem Quartier kooperieren

und ein auf Nachhaltigkeit

angelegtes neues Bewegungsangebot

implementieren.

Das vom TV Brenschede

initiierte Projekt „Fit bis ins

hohe Alter“ erfüllt diese Kriterien

und wird daher vom LSB

NRW mit 2.000 Euro gefördert.

„Unser Verein ist an einer

nachhaltigen Entwicklung

der Quartiersarbeit interessiert.

Wir kooperieren bei unseren

Bewegungsangeboten

im Bereich Sport für Ältere

mit zahlreichen Partnern aus

Querenburg“, sagt Elke Kaldun,

erste Vorsitzende des TV

Brenschede.

Zu den Netzwerkpartnern im

Quartier gehört die Diakonie

Ruhr. Immer donnerstags

findet im Wohncampus Laerholzblick

der Diakonie von

10.30 bis 11.30 Uhr ein präventives

Bewegungsangebot

für in ihrer Mobilität eingeschränkte

Seniorinnen und

Senioren statt.

Für sein Projekt „Fit bis ins hohe Alter“ wurde der TV Brenschede

vom Landessportbund NRW ausgezeichnet. Foto: privat

Aufgrund des großen Erfolges

von „Fit bis ins hohe Alter“ gibt

es mittlerweile ein zweites Angebot.

Dieses bietet der Verein

in Kooperation mit der INitiative

Pro Steinkuhl an. Der

Kurs findet jeden Mittwoch

von 10.30 bis 11.30 Uhr in

Räumlichkeiten der Initiative

(Alte Markstraße 47) statt.

Sabine Böhnke-Egbaria vom

Seniorenbüro Bochum-Süd

freut sich über diese positive

Entwicklung: „2015 hatten wir

gemeinsam mit dem Verein

die Idee, ein Bewegungsangebot

für Männer und Frauen

ab 70 ins Leben zu rufen. Wir

waren auf der Suche nach

einem Übungsraum, der den

Bedürfnissen der Zielgruppe

entspricht. Dank der Diakonie

wurden wir schnell fündig.

Nun gibt es durch die Unterstützung

der INitiative Pro

Steinkuhl schon einen zweiten

Kurs. Das ist sehr erfreulich.“

Auch der Stadtsportbund Bochum

engagiert sich als Kooperationspartner.

Rüdiger

Stenzel, Geschäftsführer des

Stadtsportbundes Bochum,

lobt das Projekt: „Wir als

Stadtsportbund sensibilisieren

unsere Vereine, sich dem

demografischen Wandel zu

stellen. Mit seinem vorbildlichen

Angebot ermöglicht der

TVB Senioren Bewegung,

Mobilität und Geselligkeit.

Von uns wird das Projekt

unbedingt zur Nachahmung

empfohlen.“

Beide aktuellen Kurse enden

Mitte Juli. Aufgrund des großen

Erfolges werden die Kurse

nach den Sommerferien

erneut angeboten. Jeder Kurs

umfasst zehn Einheiten. Die

Kursgebühr beträgt 40 Euro.

Eine Anmeldung ist erforderlich.

Genauere Informationen

erhalten Interessierte von Sabine

Böhnke-Egbaria im Seniorenbüro

Süd unter Tel.: 0234

– 77 31 65 50.

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 25


TERMINE

Zum Wohl im Industriemuseum Henrichshütte

Ausstellung: Zum Wohl! Getränke zwischen Kultur und Konsum

Die Knickerflaschen, deren Name auf die Verschlusskugel

im Hals zurückgeht, waren bis in die 1950er Jahre für Limonade

und Mineralwasser in Gebrauch.

Foto: LWL

Bier für das Ruhrgebiet,

Schnaps für Westfalen - was

ist dran an den regionalen

Vorlieben für spezielle Getränke?

Die Ausstellung „Zum Wohl!

Getränke zwischen Kultur und

Konsum“ im Industriemuseum

Henrichshütte geht auf Spurensuche.

Sie zeigt die Entwicklung

der Trinkkultur und

Kultgetränke in Westfalen und

dem Ruhrgebiet im Industriezeitalter.

Mit zahlreichen Exponaten,

Fotos und Dokumenten gibt

die Ausstellung am Beispiel

von Wasser, Limonade, Bier,

Schnaps, Wasser, Milch, Kaffee

und Tee einen Einblick in

die Produktion, das Image und

den Konsum des flüssigen

Kulturguts im Wandel der Zeit.

Welche Rolle spielten Getränke

im Alltag? Wie haben

sich die Trinkgewohnheiten

in den letzten Jahrhunderten

verändert? Welche Getränke

haben Zuwanderer mit nach

Deutschland gebracht? Gibt

es typische regionale Trinkgewohnheiten?

Diesen Fragen

geht die Schau nach.

Zum Wohl. Getränke zwischen

Kultur und Konsum

noch bis zum 17.04.2017

LWL-Industriemuseum Henrichshütte

Hattingen

Geöffnet Do-So 10.18 Uhr, Fr

10-20 Uhr

http://www.lwl-industriemuseum.de

Juli

Termine

Sa, 2. Juli

Straßenflohmarkt in der Borgholzstraße.

An diesem Tag

ist die Borgholzstraße für Autofahrer

gesperrt und es darf

nach Lust und Laune gebummelt

werden.

Der Flohmarkt findet bei jedem

Wetter von 11 - 14.30

Uhr statt.

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare, eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 19.30 Uhr.

So, 3. Juli

Öffentliche Führungen durch

die Heimkehrer-Dankes-Kirche

und die Heimkehrer-Gedenkstätte

mit dem integrierten

Museum in der Krypta sowie

ein Besuch der neuen

„Abbé-Franz-Stock-Gedenkstätte“,

die von einem der 10

geschulten und ehrenamtlich

tätigen Kirchenführern

der Gemeinde übernommen

wird. Karl-Friedrich-Str. 109,

11 Uhr.

Das Wintermärchen nach William

Shakespeare, eine Inszenierung

von TheaterTotal, Königsallee

171, 17 Uhr.

Mo, 4. Juli

Spielenachmittag für Seniorinnen

und Senioren mit Karten

- und Brettspielen. Evangelische

Kirchengemeinde Zum

guten Hirten, Weitmarer Holz

Straße 34 a, 15 Uhr.

Di, 5. Juli

Auditorium Kloster Stiepel:

Als Nordafrika noch christlich

war – Die Anfänge des afrikanischen

Christentums. Stefan

Heid, Professor für Liturgiegeschichte

und Hagiographie,

referiert über einen der

bedeutensten Landstriche der

christlichen Antike. Die griechische

und lateinische Kultur

waren über das 7. Jahrhundert

hinaus in Nord-Afrika verwurzelt.

Pfarr- und Wallfahrtskirche

St. Marien, Am Varenholt

9, 15 Uhr.

Fr, 8. Juli

„Inklusionsgefahr - Tragikomödie

klärt auf!“ ist eine humoristisch

dramatische Darstellung

des gesellschaftlichen Lebens.

Schräge Gestalten, Fremde,

Menschen mit Einschränkungen

und „Normalos“ prallen

aufeinander. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 20 Uhr

Sa, 9. Juli

„Inklusionsgefahr - Tragikomödie

klärt auf!“ ist eine humoristisch

dramatische Darstellung

des gesellschaftlichen

Lebens.. Kulturhaus Thealozzi,

Pestalozzistr. 21, 20 Uhr

So, 10. Juli

Konzertreihe Marienlob:

Solisten-Konzert – Ensemble

Nel Vento, Pfarr- und Wallfahrtskirche

St. Marien, Am Varenholt

9, 15 Uhr.

Stiepeler Kultursommer:

Leib & Seele – Aufforderung

zum Tanz. Klavierwerke von

C. M. von Weber u.a. Texte

von J. v. Goethe, O. Wilde, A.

Schnitzler. Musik trifft Literatur

und Tanz. Ein besonderes Kulturereignis

erleben und dabei

ein sommerliches 3-Gang-Menü

genießen. Eintritt nur mit

Voranmeldung. Vorverkauf ab

dem 1. Juni unter kmmgoede@web.de.

Gemeindehaus

Dorfkirche Stiepel, 11.30 Uhr.

Mo, 11. Juli

Senioren-Lunch – Information

und leckeres Essen stehen

im Mittelpunkt beim Seniorenlunch

zum Thema Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung.

Canan Ramrath, Finanzberaterin,

referiert über

Möglichkeiten der persönlichen

Vorsorge, zu Vorsorgevollmachten

und Patientenverfügung

und was beim Erstellen

dieser Dokumente unbedingt

beachtet werden sollte.

Haus Oveney, Oveneystr.,

11.30 Uhr.

Mi, 13. Juli

Stiepeler Treff“ – zusammen

besprechen, was in Stiepel

besser laufen könnte: Straßen

und Verkehrsregelungen,

Buslinien, Einzelhandel, Gastronomie,

Flüchtlingsunterbringung,

Kultur, Sport, Sicherheit,

Schulen, Kindergärten Spielplätze

usw. Saal der Gaststätte

Klosterhof, Am Varenholt 17,

ab 19 Uhr.

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Wo der Glaube ist, da ist

auch lachen“, Pfarrerin Kuhles.

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

65a, 15 Uhr.

Do, 14. Juli

Erzählcafé – Treffen der Seniorinnen

bei Kaffee und Kuchen

zum Klönen. Evangelische Kirchengemeinde

Zum guten Hirten,

Weitmarer Holz Straße 34

a, 15 Uhr.

Fr, 15. Juli

Stiepeler Kultursommer:

Viola da Samba – Das Trio bildet

eine Brücke zwischen

Renaissance und brasilianischer

Musik: die Reinheit der alten

Instrumente mischt sich mit

der Lebendigkeit der Rhythmen

und Harmonien von Samba und

Bossa Nova. Es entsteht eine

neue Verbindung zwischen den

Skalen, Stimmungen und Rhythmen

der alten und der populären

modernen Musik. Dorfkirche

Stiepel, 20 Uhr.

Sa, 16. Juli

LIO - Lesebühne im Oveney.

Der Bochumer Autor Juckel

Henke stellt RuhrgebietsautorInnen

vor bei Kaffee und Kuchen.

Diesmal zu Gast: Esther Münch,

das Multitalent aus Bochum,

auch bekannt als Waltraud Ehlert,

zeigt im Haus Oveney ihre

schriftstellende Seite. Schon

zum dritten Mal besucht sie Juckel

Henkes Lesebühne. Haus

Oveney, 15.30 Uhr.

26 | Stiepeler Bote | Juli 2016


TERMINE

Herkunft – Ankunft – Zukunft lautet

das Motto des diesjährigen Sommercamps im Kulturhaus

Thealozzi. Es öffnet bald wieder seine Pforten. Kinder im Alter

zwischen 8 - 13 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund

und Flüchtlingskinder können sich vom 1. - 12. August 2016

montags bis freitags in der Zeit von 9:30 – 16:30 Uhr in

verschiedenen Werkstätten ausprobieren. Im Angebot ist

Tanzen und Theater spielen. Für musikbegeisterte Kids

gibt es die Musikwerkstatt. Natürlich werden auch wieder

Geschichten erfunden und Filme gedreht. Alles wird auch für

die Nachwelt dokumentiert und in der Campzeitung gedruckt.

In diesem Jahr gibt es dazu noch die Kunstwerkstatt, für alle,

die sich am liebsten mit Papier, Farben, Bauen und Basteln

beschäftigen mögen.

In den Mittagspausen gibt es nach dem gemeinsamen Essen

die Möglichkeit sich auszutoben: Tischtennis spielen, Jonglieren

lernen oder mit einem iranischen Profispieler kicken u.v.a.m.

Die Teilnahme ist inclusive Mittagessen kostenlos, denn die Ferienfreizeit

wird finanziert vom Ministerium für Wirtschaft, Energie,

Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW.

Anmeldungen unter: 0234-17590 oder info@thealozzi.de. Anmeldeformulare

und weitere Infos gibt es auf: www.thealozzi.de

August

Fr, 22. Juli

Stiepeler Kultursommer:

Spanische Träume – Werke

von Joaquin Rodrigo, Francisco

Tarrega und eigene Kompositionen.

Die Musik ist spanisch,

elegant, klassisch, sehr

melodiös und rhythmisch – sie

hat Power und kann ebenso

dezent und unaufdringlich

sein. Dorfkirche Stiepel, 20 Uhr.

So, 24. Juli

Kulturhappen – Tanz in der Bibel.

Musik und Tänze als Ausdruck

der Freude dienten auch

dem Lob Gottes. So fordert ein

Psalmbeter seine Mitmenschen

auf: Lobet ihn mit Pauken

und Reigen, lobet ihn mit

Saiten und Pfeifen! Dorfkirche

Stiepel, 11.30 Uhr.

Mi, 27. Juli

Frauenhilfe Emmauskirche:

„Geschwistergeschichten“,

Pfarrerin Schmidt-Solty.

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße

65a, 15 Uhr.

Erzählcafe Lutherhaus: 15 Uhr

Fr, 29. Juli

Stiepeler Kultursommer:

Der Hupfauff - Bauren-Däntze

und andere Sprunghaftigkeiten.

Werke von Michael Praetorius,

Georg Friedrich Händel,

Girolamo Frescobaldi, Gaspar

Sanz u.a., gewürzt mit zeitgenössischen

Texten. Dorfkirche

Stiepel, 20 Uhr.

Di, 2. August

Offenes Frühstück im Lutherhaus:

9 -13 Uhr.

Fr, 5. August

Stiepeler Kultursommer:

Totentanz und Tombeau. Musik

und Texte von Nörmiger,

Rückert, Dowland, Sweelinck,

Froberger, v. Goethe,

Bach u.a. Dorfkirche Stiepel,

20 Uhr.

Der nächste Stiepeler

Bote erscheint wieder

am

5. August.

Sie möchten Ihre Termine

hier veröffentlichen?

Ihre Veranstaltungshinweise

können Sie uns

per E-Mail schicken:

termine@3satz-bochum.de

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 27


GOTTESDIENSTE

Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Marien

18.30 Uhr Vorabendmesse

samstags

sonntags

8.30 Uhr Lateinisches Konventamt

10.00 Uhr Gemeindemesse

11.30 Uhr Gemeindemesse

18.30 Uhr Abendmesse

Tägliches Offizium

6.00 Uhr: Vigilien (Nachtgebet)

6.35 Uhr: Laudes (Morgenlob)

7.00 Uhr: Engel des Herrn, Terz

7.15 Uhr: Konventmesse (Mittwoch: 18.30 Uhr)

12.00 Uhr: Engel des Herrn, Sext und Non (Mittagsgebet)

18.00 Uhr: Vesper (Abendlob)

19.50 Uhr: Komplet, Engel des Herrn

Alle Chorgebetszeiten sind öffentlich!

Regelmäßige Gottesdienste

Konventmesse an Werktagen Mo. bis Sa. 7.15 Uhr (Mi: 18.30 Uhr)

Gemeindemesse an Werktagen Di. bis Sa. 18.30 Uhr (Mo.: 7.30 Uhr)

Ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen

Sonntag, 3. Juli, 11.00 Uhr: Schrebergärten Petrikirche/Königsallee

Gottesdienst zum Gemeindefest im Zelt mit Pfarrer Loer

Während der Sommerferien beginnen die Gottesdienste im

Baumhofzentrum um 9.30 Uhr, in der Melanchthonkirche um 11 Uhr.

Sonntag, 10. Juli, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrerin Dr. Strathmann-von Soosten

Sonntag, 17. Juli, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrer A. Menzel

Sonntag, 24. Juli, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 31. Juli, 9.30 Uhr, Baumhofzentrum, Baumhofstraße 9:

Gottesdienst mit Pfarrer Menzler

Gottesdienste an Werktagen für Senioren

Montag, 4. Juli, 15.30 Uhr:

Gottesdienst im St. Johannes-Stift, Borgholzstraße

Evangelische Kirchengemeinde Stiepel

Sonntag, 10. Juli, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr.in Häger

Sonntag, 17. Juli, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst, Pfr. Stasing

Sonntag, 24. Juli, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst, Pfr. Zimmer

Sonntag, 31. Juli, 10 Uhr, Dorfkirche:

Gottesdienst, Pfr. Zimmer

Sonntag, 7. August, 10 Uhr, Lutherhaus:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stasing

Evangelische Kirchengemeinde Weitmar-Mark

Emmauskirche, Karl-Friedrich-Straße 65 a

Sonntag, 3. Juli, 10 Uhr:

Pfarrer Burgdörfer mit dem „Ensemble Concertino“

Sonntag, 10. Juli, 10 Uhr, Sommerkirche:

Kains Geschichte und warum er eine Stadt baute,

Pfarrerin Schmidt-Solty

Sonntag, 17. Juli, 10 Uhr, Sommerkirche:

Pfarrerin Menzel

Sonntag, 24. Juli, 10 Uhr, Sommerkirche:

Ein Vater auf Abwegen? – Die Bindung Isaaks, Pfarrer Pernak

Sonntag, 31. Juli, 10 Uhr, Sommerkirche:

Pfarrer Schulze

Donnerstag, 7. Juli:

Ökumenischer Gottesdienst zum Schulabschluss

in der Kirche Heilige Familie/ Heimkehrer-Dankeskirche

Neulingschule 8.00 Uhr / Natorpschule 9.00 Uhr

Evangelische Kirchengemeinde

Zum Guten Hirten - Sundern

Samstag, 09. Juli, 17 Uhr:

Gottesdienst mit Abendmahl, Pastorin A. Hövermann

Samstag, 23. Juli, 17 Uhr:

Gottesdienst, Pastorin A. Hövermann

Die nächste Ausgabe

des Stiepeler Boten

erscheint am 5.

August.

28 | Stiepeler Bote | Juli 2016


Regelmäßige Termine

Öffnungszeiten des Seniorenbüros im Stadtbezirk Süd:

Mo und Mi: 9 – 11 Uhr // Do: 14 – 16 Uhr

sowie nach telefonischer Vereinbarung (Tel. 77 31 65 50)

montags

Lutherhaus: Gymnastik (14-tägig): 10 Uhr

Helferkreis Kindergottesdienst 18:30 Uhr

Treffen des Helferkreises Lutherhaus um 18 Uhr

Gospelchor. www.children-of-light.de 19 Uhr

Dorfkirche: Musizieren für Kinder 16 Uhr / JuGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

TERMINE

Emmauskirche: Montagscafé für Senioren 14.30 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (11 bis 15 Jahre) 16-18 Uhr,

Offener Treff für Jugendliche (ab 14 Jahre) 16-18 Uhr,

Jeden 3. Montag: Treff Arbeitskreis Geschichte des Heimatvereins;

Pfingstblume, Brockhauserstr. 126, 19 Uhr

Stammtisch der Kompanie Henkenberg, jeden ersten Montag im

Monat um 19.30 Uhr im Vereinslokal „La Villa Henkenberg“

dienstags

Übungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Löscheinheit

Stiepel am Gerätehaus Kemnaderstr. 199. Alle 14 Tage (ungerade

Wochen). 18 bis 22 Uhr

Sprechstunde in der Caritas Kontaktstelle an jedem 2. Di. im Monat

von 11 – 12 Uhr und an jedem 4. Di. im Monat von 18 - 19 Uhr, im

Pfarrbüro der Heimkehrer-Dankeskirche, Karl-Friedrich-Str. 111.

Lutherhaus: Posaunenchor 20 Uhr

DorfKirche: KiGoDi-Vorbereitung 19 Uhr

Emmauskirche: Gedächtnistraining 15 - 18 Uhr Beginn ab 19.04.

Bastelkreis, 15 Uhr

Musizierkreis Concertino, 20 - 22 Uhr

mittwochs

Lutherhaus: Luther‘s Team, 19 Uhr // Altenkreis Team 19.15 Uhr

Literaturkreis (2. Mittwoch im Monat) 19-21 Uhr

Dorfkirche: Kartentreff (erster Mittwoch im Monat) 15 Uhr

Jeden 1. Mittwoch: Stammtisch Stiepeler Verein für Heimatforschung;

Pfingstblume, Brockhauser Str. 126, 19 Uhr

Jeden 2. Mittwoch: Treff Plattdeutscher Arbeitskreis, Pfingstblume,

Brockhauser Straße 126, 19 Uhr

Männergesangsverein „Glückauf“ Sundern: Probe im Vereinslokal

„Zum Wienkopp“, 17 - 19 Uhr

Emmauskirche: Posaunenchor 20 - 22 Uhr

Literaturkreis: Letzter Mittwoch des Monats, 19 Uhr

donnerstags

Jugendfeuerwehr Bochum-Stiepel Übungsdienst am Gerätehaus.

Kemnaderstr. 199 von 18 bis 20 Uhr.

Dorfkirche: Posaunenchor 18.00 Uhr // Singekreis 19.45 Uhr

Lutherhaus: Yoga Ü 60 9.30 - 11.00 Uhr

Offene Tür (OT) für Kinder von 6 bis 10 Jahren: 16 - 18 Uhr

Labor der kleinen Forscher - Für kleine Forscher von 6-10 Jahren in

der Sternwarte Bochum regelmäßig von 15:30 bis 17 Uhr (außer in

den Ferien und an Feiertagen).

freitags

Lutherhaus: Yoga 9.30 - 11.15 Uhr

Rassegeflügelzuchtverein Phönix Stiepel: Monatsversammlung jeden

2. Freitag 20 Uhr

Juli 2016 | Stiepeler Bote | 29


SERVICE GESUNDHEIT

Sommerzeit ist auch Mücken- und Zeckenzeit

Experten-Tipp: Wie schütze ich mich vor lästigen Quälgeistern?

Das Thema Insektenschutz

betrifft nahezu jeden – ob

beim Campen am Baggersee

oder bei der Fernreise in

die Tropen, beim Versteckspiel

mit den Nachbarskindern

oder in den Sommerferien

mit der ganzen

Familie. So unterschiedlich

die Lebenssituationen, so

unterschiedlich der nötige

Insektenschutz.

In Deutschland sind Mücken

vor allen Dingen eines: lästig!

Dagegen sind die in anderen

Ländern lebenden Mückenarten

nicht zu unterschätzen.

Die Anophelesmücke kann

Malaria übertragen, bestimmte

Stechmücken in den Tropen

übertragen Gelbfieber,

Denguefieber oder das Zikavirus

wie zur Zeit in Brasilien.

Deswegen ist konsequenter

Insektenschutz bei Reisen in

tropische und subtropische

Regionen dringend erforderlich,

um das Risiko von Malaria,

Dengue-Fieber oder Gelbfieber

deutlich zu reduzieren.

Tipps zur Abwehr von Mücken:

- auf unbedeckter oder nur

durch dünne Kleidung bedeckte

Haut passendes Insektenschutzmittel

auftragen

- möglichst helle, bedeckende

Kleidung tragen

- eventuell Socken über die

Hosen ziehen

- feuchte Gebiete und stehende

Gewässer meiden – zuhause

auf Brutstätten wie die

Regentonne achten

- Fliegengitter zuhause anbringen

oder in den Tropen

Moskitonetze nutzen

Zecken sind weltweit verbreitete

blutsaugende Parasiten.

Sie ernähren sich vom Blut

ihrer Wirte. Gefährlich für den

Menschen wird ein Zeckenstich,

wenn die Zecke mit

Krankheitserregern infiziert

ist. Die häufigste Zecke in

Deutschland ist der gemeine

Holzbock, sie kann unter anderem

die Lyme-Borreliose

Andrea Grevel aus der Höke´s

A p o t h e k e . F o t o : p r i v a t

GOTTESDIENSTE

und die Frühsommer-Meningo-Encephalitis

(FSME) übertragen.

Zecken, die Borreliose übertragen,

findet man in ganz

Deutschland. Die Borreliose

ist eine bakterielle Infektionskrankheit,

Antibiotika können

helfen.

Seltener ist eine FSME-Erkrankung,

dabei handelt es

sich um eine Entzündung der

Hirnhaut und des Gehirnes,

ausgelöst durch Viren. Zur

Vorbeugung gegen FSME

steht eine Impfung zur Verfügung,

besser ist es allerdings,

Zeckenstiche zu vermeiden.

Tipps zur Abwehr von Zecken:

- unbedeckte Haut lückenlos

mit einem Zeckenabwehrmittel

einreiben

- beim Wandern und Joggen

auf den Wegen bleiben und

hohes Gras und Gebüsch

meiden

- geschlossene Schuhe und

möglichst helle, bedeckende

Kleidung unterstützen die Abwehr

- nach dem Aufenthalt im Freien

den Körper gründlich nach

Zecken absuchen und bei Bedarf

sofort mit Zeckenzange,

Zeckenhaken oder Zeckenkarte

entfernen

- auch Hunde werden von Zecken

befallen, diese müssen

sofort entfernt werden, eventuell

ein Zeckenhalsband verwenden.

Lassen Sie sich beraten in

der Höke`s Apotheke Stiepel,

Kemnader Straße 316, Tel.

338 20 30 oder per Mail:

stiepel@

alte-apotheke-bochum.de

Kath. Gemeinde Heilige Familie

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Es gilt die Anzeigenpreisliste

vom 1. Januar 2016.

Druck: Uwe Nolte, Iserlohn,

www.druckerei-nolte.de

Verteilung: 3satz

Titelfoto: Heinz-Werner Sure

30 | Stiepeler Bote | Juli 2016


Bestattungen statt Erbsensuppe

Reininghaus-Seifert ist seit 1897 in Stiepel ansässig

Auch Traditionsunternehmen sind

nicht jedem bekannt. Das erfuhr

Siegfried Seifert, seit 1998 Inhaber

von Schreinerei & Bestattungen Reininghaus-Seifert,

als er den alteingesessenen

Firmensitz an der Kemnader

Straße 86 vor einigen Jahren

umbaute. „Selbst Nachbarn haben

nicht gewusst, dass hier ein Betrieb

ist“, erzählt der 59-Jährige.

1897 wurde das Unternehmen gegründet,

damals noch an der Hülsbergstraße,

bevor es 1905 zur Kemnader Straße

zog. Vielfach ist die Firma in Stiepel tätig,

häufig auch im Auftrag von Gemeinden.

Ein Gebäude, dessen Entwicklung der

Betrieb seit Jahrzehnten begleitet, ist

das Lutherhaus der Evangelischen Kirchengemeinde

Stiepel. „Mein Großvater

war beim Bau dabei“, berichtet Renate

Reininghaus-Seifert über den Firmengründer

Albrecht Reininghaus senior. So

war er beim Fensterbau im Einsatz, hat

im Rahmen der Nachbarschaftshilfe aber

auch bei den Ausschachtungsarbeiten

geholfen. Aber er war nicht der einzige

aus der Familie, der sich engagierte.

„Meine Großmutter Anna war Schneiderin.

Sie nähte die Fensterbehänge,

Tischdecken und den ersten Talar des

Pfarrers.“

Ende der 1990er Jahre war das Unternehmen

Reininghaus-Seifert auch an

der Restaurierung des Lutherhauses

beteiligt. „In Zusammenarbeit mit der

Kunsthistorikerin Christel Darmstadt“, so

Siegfried Seifert.

Aktuell vereint das Traditionsunternehmen Reininghaus-Seifert drei Generationen

unter einem Dach (von links): Renate Reininghaus-Seifert, Nicole Seifert-Schüler

und Siegfried Seifert.

Foto: privat

Renate Reininghaus-Seifert führte den

Betrieb von 1992 bis 1998, aber sie

kann viel aus früheren Zeiten erzählen:

Zum Beispiel vom Ersten Weltkrieg, als

es noch keine Möbelhäuser gab und Firmengründer

Albrecht Reininghaus ganze

Wohnungseinrichtungen, vor allem

Schlafzimmer, herstellte, die Paare kurz

vor ihrer Hochzeit in Auftrag gaben. Oder

aus der Zeit der Inflation. „Ich kann mich

erinnern, dass wir in einem Vertiko eine

ganze Schublade mit Geld hatten. Da

bekamen wir nicht viel für“, so die heute

80-Jährige. Oder von dem Biedermeierschrank,

den das Unternehmen einst

restaurierte. „Die Besitzer hatten ihn in

einem Keller gefunden, der als Kartoffellager

genutzt wurde.“

Eigentlich hätte Renate Reininghaus-Seifert

wie ihr Großvater

und ihr Vater

gern eine Schreinerlehre

gemacht,

aber auf Wunsch

ihres Vaters absolvierte

sie eine Ausbildung

im Handel.

„Das kommt mir

gut zupass“, blickt

sie heute zurück.

Denn seit mehr als

50 Jahren kümmert

sie sich um

Bestattungen. Früher

ist sie damit

bei männlichen Kollegen angeeckt. „Geh

lieber nach Hause Erbsensuppe kochen.“

Diesen und ähnliche Sätze hörte

sie, wenn sie unterwegs war, um Bestattungen

zu planen. Doch im Gegensatz zu

den damaligen Kollegen ist sie der Meinung,

dass dies gerade ein gutes Betätigungsfeld

für Frauen ist. „Wegen ihres

Fingerspitzengefühls und ihres klareren

Blicks.“

In mittlerweile fünfter Generation ist Nicole

Seifert-Schüler, die Tochter von

Siegfried Seifert, als Tischlermeisterin,

Restauratorin und Bestattungsmeisterin

im Unternehmen tätig. „Erst wollte sie

nichts mit Bestattungen zu tun haben,

aber sie ist viel mit mir rausgefahren“, erinnert

sich Renate Reininghaus-Seifert.

Die Begeisterung für das Holzhandwerk

scheint der Familie stets in die Wiege gelegt

zu werden. „Ich konnte das schönste

Spielzeug haben, aber ich habe mit Holzklötzen

gespielt“, erzählt die 80-Jährige.

„Und wenn ein Geselle ein neues Werkzeug

hatte und wir es suchten, lag es

bestimmt bei meinem Sohn unterm Kopfkissen“,

berichtet sie über den heutigen

Inhaber, als dieser im Grundschulalter

war.

Und die nächste Generation steht bereit.

Nicole Seifert-Schüler ist kürzlich Mutter

von Zwillingen geworden. Vera Demuth

Serie: Stiepeler Traditionsunternehmen

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