Treffpunkt.Bau 07/2016

Lulu89

eres Wasser – erhalten bleiben“, so Thilo

Brodtmann. Insgesamt sechs VDMA-Fachverbände

und 165 Mitgliedsunternehmen

des Verbands waren in diesem Jahr auf der

Messe vertreten und zeigten ihre Neuheiten

aus der Umwelttechnik. „Der Oberbegriff

suggeriert, dass Umwelttechnik eine

einheitliche Branche ist. Ein Blick in die

Märkte und auf die konjunkturelle Entwicklung

zeigt jedoch, dass dies nicht

der Fall ist“, erläuterte Michael Ludden.

„Vielmehr sind Kundenstrukturen, regionale

Märkte und Marktentwicklung höchst

unterschiedlich.“ Gemeinsam sei den Unternehmen dieser Fachzweige jedoch,

dass ihre Technologien maßgeblich zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz

beitragen. Das Recycling kostbarer Materialien, die Wiederverwendung

und Kreislaufführung, eine hohe Reinigungsleistung von Wasser und Luft

sowie die Einhaltung hoher Umweltstandards seien die Aufgaben, denen die

Maschinenbauer sich stellen, wodurch sie zum Schutz der Umwelt und der Lebensbedingungen

der Menschen entscheidend beitragen.

Konjunktureller Ausblick

„Der Maschinenbau ist eine stark vom Export abhängige Industrie – das gilt

auch für die auf der IFAT ausstellenden Fachzweige des VDMA“, erläuterte der

VDMA-Hauptgeschäftsführer. Die Exportquoten der auf der IFAT ausstellenden

Fachzweige liege zwischen 50 und 80

Prozent. „Da das Exportgeschäft ein Wachstumsmotor

der Fachzweige bleibt, sehen

die deutschen Hersteller von Umwelttechnik

den konjunkturellen Aussichten zuversichtlich

entgegen“, so Ludden. Brodtmann

zufolge fällt es den Maschinenbaubetrieben

derzeit in vielen Ländern schwer, neue

Geschäfte zu machen. Das habe politische

Gründe, wie etwa die Sanktionen gegen

Russland oder die Bürgerkriege im Nahen

Osten. Aber auch konjunkturelle Gründe

wie die spürbare Wachstumsverlangsamung

Chinas oder die Rezession in

Brasilien würden dazu beitragen. Auch

in Europa gebe es derzeit keine echte

Investitionsdynamik. „Von daher kann

der gesamte deutsche Maschinenbau

2016 derzeit nur mit einem Nullwachstum

der Produktion im Vergleich zum

Vorjahr rechnen, das wird ein Kraftakt“,

betone Brodtmann.

Im Vergleich zum ersten IFAT-Auftritt 2014 kamen

deutlich mehr Besucher auf den Stand von Volvo

Trucks. Im Mittelpunkt des Interesses standen das

Niederflur-Fahrzeug Volvo FE LEC und der multifunktionale

Volvo FMX 4x4.

Die Firma Holder präsentierte umweltfreundliche

Systemfahrzeuge wie den C 70 SC und den Holder

C 70 TC, welche die Abgasnormen Stage IIIB und

Tier4final erfüllen. Der multifunktionale Kommunaltransporter

Holder Muvo wurde mit einem neuen

Euro-6-Motor ausgestattet. Und die Vorstellung der

Holder X-Reihe mit Benzinmotor und Katalysator ist

die Antwort des Herstellers auf die innerstädtischen

Feinstaubprobleme ohne kostenintensive Abgasnachbehandlung.

Die Firma Trilety präsentierte ihre Produktpalette.

Dazu gehörten beispielsweise Straßenkehrmaschinen

von 1,0 bis 12 m³ Rauminhalt, Straßenwaschgeräte

und Sondermaschinen wie Schienenrillen- oder

Sinkkastenreiniger.

Mick Walley von Imteco zeigte Nebel-Systeme mit

denen sich Staub- und Geruchsprobleme bei unterschiedlichen

Anwendungen eliminieren lassen.

Das Unternehmen Bitzer Wiegetechnik präsentierte

auf der IFAT sein umfangreiches Waagen- und

Softwareprogramm für die Recycling- und Rohstoffbranche.

Von besonderem Interesse waren für

die Besucher die Komplett- und Aufstellfahrzeugwaagen

für die Verwiegung von Lkw. Diese sind in

unterschiedlichen Längen erhältlich und verfügen

über eine hochwertige Betonkonstruktion sowie

wartungsfreie Wägezellen mit Elastomerlagern. Gerade

in der Recyclingbranche und im Biogasbereich

sind Fahrzeugwaagen unerlässlich, um Lkw mit

bzw. ohne Ladung zu verwiegen,w und sind daher

ein wichtiger Bestandteil der Wertschöpfungskette.

Zur Veranschaulichung diente auf dem Messestand

ein Modell, welches den Querschnitt einer ebenerdigen

Straßenfahrzeugwaage zeigt.

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IFAT NACHBERICHT

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