Treffpunkt.Bau 07/2016

Lulu89

WERWIE

Beeindruckende Kulisse: Beschicker und Fertiger von Werwie unterstützen bei der Sanierung der Start- und Landebahn Süd des Frankfurter Flughafens.

30.500 m² in 54 Stunden erneuert

EINSATZBERICHT

4.000 Meter lang ist die Start- und Landebahn Süd am Flughafen

Frankfurt. Auf einem Teilabschnitt von einem Kilometer wurde

Anfang Mai in rund 54 Stunden die vier bis sechs Zentimeter dicke

Deckschicht abgetragen und im Mittelbereich auf einer rund

30.500 Quadratmeter großen Fläche durch eine neue ersetzt. Mit

dabei: ein Gespann aus Beschicker und Fertiger der Firma Werwie.

„Es ist ja beileibe nicht die erste Landebahn, die wir mit bauen“, erklärt

Werwie Servicemitarbeiter Christian Müller, der in der 12-Stunden-Nachtschicht

den Vögele MT 3000-2i vor dem Super 1900-3i

steuerte, „aber nachts auf dem Frankfurter Flughafen in einer Kolonne

von vier Beschickern und vier Fertigern mit dabei zu sein, das

ist schon was Besonderes.“ Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen

vor Ort mussten alle Beteiligten bereits einige Stunden vor offiziellem

Arbeitsbeginn in Frankfurt sein, aber auch das sei mittlerweile

„gelernt“, sagt Müller weiter.

Straffer Zeitplan kann eingehalten werden

Die Dimensionen des Einsatzes zeigten sich auch bei der zeitlichen

Planung. Schon Monate im Voraus hatte der Termin für das erste

Mai-Wochenende festgestanden – mit fixen Ausweichterminen, falls

die Witterungsverhältnisse dem Bauvorhaben einen Strich durch die

Rechnung machen bzw. die Start- und Landebahn Süd nun doch

für den Flugverkehr genutzt werden muss. Die Alternativtermine

mussten jedoch nicht in Anspruch genommen werden; es blieb

trocken und windstill und mit Temperaturen um die 20 Grad sogar

angenehm warm. Beste Voraussetzungen also für das ausführende

Bauunternehmen, die Firma Heinz Schnorpfeil Bau. Ralf Lauxen,

Fachbauleiter für Asphaltbau bei dem rheinland-pfälzischen Familienunternehmen:

„Das Zusammenspiel aller beteiligten Parteien war

reibungslos.“ Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag war

es gelungen, die alte Oberfläche abzufräsen. Nach der anschließenden

Reinigung mit der Kehrmaschinen wurde die Bitumenemulsion

aufgebracht, sodass in der kommenden Nacht die Deckschicht eingebaut

werden konnte. Insgesamt, so Lauxen, wurden in der Nacht

vom 6. auf den 7. Mai 4.200 Tonnen Deckschichtmaterial verbaut.

Das Asphaltmischgut lieferten vier Mischanlagen der Südhessischen

Asphaltmischwerke. Anschließend erfolgte die neue Streckenmarkierung,

Fugen wurden geschnitten und vergossen und die Landebahn

erhielt eine komplett neue Befeuerung.

Qualität enspricht den Anforderungen

Bereits in der Nacht zum Sonntag konnte die Strecke abgenommen

und wieder für die Nutzung freigegeben werden, denn sämtliche

geforderten Werte, so zum Beispiel in puncto Ebenheit und Griffigkeit,

entsprachen der gewünschten Qualität. Es ist nicht das erste

Großprojekt, bei dem die Firma Schnorpfeil auf Maschinen von Werwie

zurückgreift. „Die Zusammenarbeit ist gut und sehr professionell“,

beschreibt Matthias Beckmann, Mietparkleiter bei Werwie. „Ich

denke, das liegt unter anderem auch daran, dass wir beide gleichermaßen

das Ziel haben, bei all unseren Bauprojekten wirklich gute

Qualität zu liefern.“

Vier Kolonnen aus Beschickern und Fertigern kamen zum Einsatz.

Bei der Sanierung arbeiteten die Maschinen des ausführenden Bauunternehmens

Schnorpfeil und der Firma Werwie heiß an heiß.

[ 42 ] 07.2016 . TREFFPUNKT BAU

AUTOBAHN-, STRASSEN- UND WEGEBAU

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