Sachwert Magazin ePaper Ausgabe 45

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Ausgabe 45 • GRATIS

Bild: Depositphotos, Hennings: Hennings

+ Investment

+ Immobilien

+ Rohstoffe

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Claus Vogt

Vetternwirtschaft

Marc Friedrich & Matthias Weik

Brexit - Der Anfang vom Ende

Bild: WTV

Bild: Friedrich&Weik


Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

BLM

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Editorial

Der Norden der EU kriselt,

der Süden bröckelt - wo

führt das hin?

Bild: Schäfer

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Entgeltoptimierung

Versorgungswerke

Sachwertstrategien

Das ist wohl die meistgestellte Frage der letzten Wochen. Wie immer, wenn

Verunsicherung herrscht, versuchen die Anleger das Risiko möglichst zu minimieren.

Folgerichtig erlebt der Aktienmarkt eine Krise. Der große Gewinner

heißt laut Uwe Fraust: Gold.

Marc Friedrich und Matthias Weik beleuchten den Brexit von einer anderen

Warte. War es denn so voreilig von den Briten, die EU zu verlassen? Oder waren

sie nur die ersten, die den Mut hatten, sich vom sinkenden Schiff zu retten? Ein

spannender und nachdenklich stimmender Blick auf die Lage.

Während aller Augen auf die Briten gerichtet sind, richtet Claus Vogt seinen

Blick nach Italien. Dort steht vielleicht schon bald die nächste große Bankenrettung

an.

Wohin das Auge sieht ist der Riese EU am Schwanken. Fragt sich, wie lange das

Konstrukt noch hält.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Ihre Martina Schäfer

Redakteurin

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Recht

Gold – die glänzende

Brexit-Versicherung

Bild: Johan Swanepoel, Depositphotos

Brexit, Immobilienblase, Börsenunsicherheit verunsichern die Anleger.

Deshalb erlebt Gold derzeit eine bombenstarke Hausse.

Autor: Uwe Fraust

Das überraschende Votum der Briten für

einen Austritt aus der Europäischen Union

liegt inzwischen knapp zwei Wochen

zurück. Und bereits jetzt ist absehbar,

dass diese Entscheidung mehr als nur ein

kurzfristiges Kurs-Gewitter über den Finanzmärkte

herauf beschworen hat. An

den Börsen herrscht auch weiterhin eine

große Verunsicherung – und Gold überspringt

einen Kurswiderstand nach dem

anderen.

Der „Brexit„, der angeblich doch nur

die Wirtschaft auf der Insel schwächen

soll, lähmt tatsächlich die konjunkturelle

Entwicklung in ganz Europa. Denn mit

dem Austritts-Votum haben sich neue

Probleme ergeben: Schottland will nun

offenbar ein zweites Unabhängigkeitsreferendum

durchführen, Nordirland und

die Bürger der britischen Hauptstadt London

wollen ebenfalls in der EU bleiben.

Unterm Strich dürfte der Brexit also nicht

nur das Ende Großbritanniens besiegeln,

sondern auch den Zerfall des Vereinigten

Königreichs einleiten. Die wirtschaftliche

Stärke eines künftigen Rest-Staates mit

dem Arbeitstitel „England und Wales„ ist

dadurch deutlich eingeschränkt.

Die Börsen kommen nach dem Brexit-

Schock unterdessen nicht auf die Beine.

Beim DAX ist offenbar bei 10.300 Punkten

eine Betonmauer errichtet worden,

der Index pendelt derzeit zwischen 9300

und 9800 Punkten – mit gefährlichen

Tendenzen nach unten. Viele Marktbeobachter

prognostizieren, dass die Unterstützung

knapp über 9300 Punkten nicht

dauerhaft halten wird und ein Durchrutsch

auf 8700 Punkte bevor steht. Längst ist

bei deutschen Aktien von einem neuen

langfristigen Abwärtstrend die Rede.

Dieser Begriff dürfte bei Gold auf absehbare

Zeit nicht mehr zum Standard-Repertoire

der Marktbeobachter gehören.

Das gelbe Metall ist in einen anhaltenden

Steigflug übergegangen und markiert

nach kleinen Rücksetzern stets höhere

Hochs – ein klassisches Zeichen für einen

Aufwärtstrend und intakten Bullenmarkt.

Zuletzt lag der Goldpreis bei 1370 US-

Dollar pro Feinunze und hat damit bereits


Recht

Im Windschatten von Gold hat sich auch

Silber – wie schon bei früheren Haussephasen

– prächtig entwickelt und seinen

großen Bruder im Hinblick auf die Wertentwicklung

überholt. Bei Gold schlägt

im vergangenen Monat ein Zuwachs von

etwa 9,5 Prozent zu Buche, auf Jahressicht

sind es 16,62 Prozent. Silber hat in

den gleichen Zeiträumen einen Wertgewinn

von 10 beziehungsweise 22 Prozent

erreicht und inzwischen die wichtige Marke

von 20 US-Dollar pro Feinunze zurück

erobert. Die mittelfristige Kursprognose

bis Jahresende lautet hier inzwischen auf

25 US-Dollar. Emporium hat in den vergangenen

Wochen einen regelrechten

Ansturm auf Gold und Silber verzeichnet.

Die Versorgungslage ist weiterhin stabil,

dies kann sich jedoch schon bald ändern,

wenn die Brexit-Angst bestehen bleibt.

Denn insbesondere im Silberbereich kommen

die Prägestätten mit der Produktion

kaum hinterher – und die meisten Kunden

behalten ihre Edelmetalle jetzt, um noch

höhere Preise zu erzielen.

In den kommenden Wochen sollten verstärkt

die Themen zurück ins Blickfeld

drängen, welche durch den Brexit in den

Hintergrund geraten waren. Die Gefahr einer

Anleihen- und Immobilienblase steigt

weiterhin von Woche zu Woche, die steigenden

Ölpreise dürften sich schon bald

in einer deutlich höheren Inflationsrate

niederschlagen – und die Fed muss, um

ihr Gesicht nicht zu verlieren, schon bald

die Leitzinsen weiter erhöhen. Derzeit

spricht also vieles für Gold und Silber –

und der breit angelegte Run auf Edelmetalle

macht deutlich, dass die Absicherung

des Vermögens mit Münzen und Barren

keinesfalls eine Sache für eine ängstliche

Minderheit ist.

jetzt das Kursziel mancher Analysten erreicht.

Doch nach oben ist noch viel Luft.

Die sprunghaft gestiegenen Preise bei

Gold und Silber haben manche Anleger

dazu verleitet, Kasse zu machen – dies

ist nach jahrelangem Warten auf bessere

Konditionen durchaus angebracht und

sorgt dafür, dass Emporium seinen kaufwilligen

Kunden zusätzliche Ware anbieten

kann. Und die Mehrzahl der Kunden

steht weiterhin auf der Käuferseite. Sie

schützen sich mit Gold gegen die Unsicherheit,

welche nach dem Brexit an den

Finanzmärkten besteht – und die Hängepartie,

welche der britische Premier David

Cameron mit seiner abwartenden Haltung

ausgelöst hat, dürfte Gold und Silber auch

weiterhin Aufwind bescheren.

Die Sorge um den Verlust der ersparten

Lebensleistung ist in der Mitte der Gesellschaft

angekommen – und Gold ist, wie

schon so oft in den vergangenen 5000

Jahren, der optimale Vermögensschutz in

unsicheren Zeiten.

Uwe Fraust ist

Edelmetallhändler

bei Emporium in

Hamburg.


Investment Anzeige

Mit Unternehmensanleihen

das Null-Zins-Spiel

der EZB auskontern

Von Hans-Jürgen Friedrich, Vorstand der KFM Deutsche Mittelstand AG

Sie möchten uns kennenlernen?

Hans-Jürgen Friedrichs, Vorstand

der KFM Deutsche Mittelstand

AG, erläutert in einer Reportage

unsere Strategie:

http://deutsches-business.tv/

category/videos/?vid=33393

Bild: Alphaspirit, depositphotos


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Solide Finanzstrukturen und gute

geschäftliche Entwicklungen sorgen

auch in diesem Jahr dafür, dass Unternehmensanleihen

als attraktive

Anlage gelten. Viele Experten sehen

in diesem Anlagesegment für

das laufende Jahr eine Marktchance.

Aber: Auf eine sorgfältige Auswahl

und gewissenhafte Überwachung

kommt es an.

Institutionelle Investoren, die auf Grund

von Vorgaben und Regelwerken festverzinsliche

Anlagen nutzen müssen, kämpfen

mit niedrigen Zinsen. In der Eurozone

hält die EZB an ihrer Niedrigzinspolitik

fest, setzt die Anleiheankäufe weiter fort

und weitet ab dem 08. Juni das Ankaufprogramm

auch auf Unternehmensanleihen

aus.

Anleger und Investoren werden aufgrund

der guten Perspektiven nicht an diesem

Anlagesegment vorbeikommen. Aus

konjunktureller Sicht droht bei Unternehmensanleihen

kein Gegenwind, denn die

Wirtschaft in der Euro Zone und besonders

in Deutschland befindet sich auf Erholungskurs.

Die meisten Unternehmen

sind zudem in finanzieller Hinsicht gut

aufgestellt. Trotz des Niedrigzinsniveaus

bleiben Unternehmen solide finanziert

und haben auf eine weitere Verschuldung

des Unternehmens verzichtet. Die

meisten Unternehmen profitieren zudem

von einem günstigen Euro/US-Dollar-

Wechselkurs sowie den niedrigen Ölund

Rohstoffpreisen.

Die oben beschriebenen Ausblicke haben

zwei Effekte auf die Unternehmensanleihen.

Zum einen werden die Käufe zu

Kurssteigerungen und damit zu Renditerückgängen

führen. Auf der anderen

Seite werden viele Investoren, die zuvor

ausschließlich in Wertpapiere mit Investmentgrade

investiert sind, auch Unternehmensanleihen

aus dem Bereich Non-

Investmentgrade in ihr Anlageuniversum

aufnehmen. Dafür spricht unter anderem,

dass die aktuelle Ausfallrate in diesem

Anleihesegment auf 2,0 % gefallen

ist und eine Ausweitung dieser Ausfallrate

aufgrund des erwarteten konjunkturellen

Umfeldes sowie der soliden finanziellen

Aufstellung der Unternehmen als

unwahrscheinlich beurteilt werden.

Wie bei allen Anlageklassen gilt der

Grundsatz, vor einem Investment eine

gewissenhafte Prüfung vorzunehmen

und in der Folgezeit das Investment ständig

zu überwachen.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen Fonds

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Nur die Anleihen, die den strengen Prüfungen

standhalten und über ein attraktives

Chancen-/Soliditätsprofil verfügen,

kommen als Investment in Frage. Die

positive Entwicklung der ausgewählten

mittelständischen Unternehmen macht

sich auch beim Deutschen Mittelstandsanleihen

FONDS bemerkbar. Die Entwicklung

im Vergleich zu anderen Fonds

zeigt einmal mehr, dass Unternehmensanleihen

des deutschen Mittelstands

eine attraktive Anlagealternative sind.

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FONDS alle Investments

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Petition

Rettet unser Bargeld!

Eine Petition gegen die Überwachung des Geldverkehrs

Strategische

Metalle . . .

Von Prof. Dr. Max Otte

Was droht uns bei einer Bargeldabschaffung?

Wir werden zu Geiseln der Banken.

Alle unsere Ein- und Verkäufe werden

gespeichert. Unsere Freiheit wird weiter

eingeschränkt. So kann der Kauf von bestimmten

Gütern reglementiert oder es

können individuelle Preise festgelegt werden.

Die drohende Bargeldabschaffung

hat einen ernsten Hintergrund: Stabil ist

unser Geld schon lange nicht mehr.

Rettet unser Bargeld

Mit erschreckender Geschwindigkeit hat

die Debatte um die Begrenzung oder Abschaffung

von Bargeldzahlungen Fahrt

aufgenommen. Anfang 2016 schlug

Wolfgang Schäuble eine Obergrenze für

Barzahlungen von 5000 Euro vor. In Frankreich

dürfen nur noch Beträge bis 1000

Euro bar bezahlt werden, in Griechenland

bis 1500 Euro. Nun diskutiert die EU die

Einführung einer Obergrenze für Bargeldzahlungen.

Doch die Schein-Argumente der Bargeld-Gegner

sind leicht zu durchschauen.

Neben vorgeschobenen Vorteilen

wie Kriminalitätseindämmung und Terror-

ismusbekämpfung, die heute sowieso

als Argument für jede Verschärfung von

Überwachung und Kontrolle herangezogen

werden, droht uns bei einer Bargeldabschaffung

vor allem eins: Wir werden

zu Geiseln der Banken. Alle unsere

Ein- und Verkäufe werden gespeichert.

So kann der Kauf von bestimmten Gütern

reglementiert oder es können individuelle

Preise und Gebühren festgelegt werden

Negativzinsen könnten beliebig hoch gesetzt

werden und jeder wäre ihnen unausweichlich

und hilflos ausgeliefert. Die

drohende Bargeldabschaffung hat einen

ernsten Hintergrund: Stabil ist unser Geld

schon lange nicht mehr. Der Geld-Abfluss

soll verhindert werden, weil unser Finanzsystem

faktisch pleite ist. Ein Neustart

ist ohne Bargeld einfacher zu realisieren

– auf Kosten der Bürger, die ihre Ersparnisse

verlieren würden.

Wehren Sie sich und zeichnen Sie unsere

Petition „Rettet unser Bargeld„.

Mit Ihrer Unterschrift zur Unterstützung

der Petition werden wir uns an die Mitglieder

des Deutschen Bundestages wenden!

rettet-unser-bargeld.de

„Bargeld: die Brandschutzmauer

gegen den totalen Überwachungsstaat.„

Prof. Dr. Max Otte

„Nach dem Bargeldverbot wären

wir lückenlos in einem totalen Maße

überwacht, das selbst Orwell und

Huxley nicht für möglich gehalten

und von dem Mielke und Himmler

kaum zu träumen gewagt hätten.„

André Lichtschlag

Gründer und Herausgeber der

Zeitschrift eigentümlich frei

„An der Bargeldabschaffung haben

fast alle ein Interesse… der Staat, die

Industrie und die Banken. Nur der

freie Bürger nicht. Wenn man Ihnen

sagt, es sei für Ihre Sicherheit, kostet

es Sie entweder Ihr Geld oder Ihre

Freiheit. Im Zweifel beides.„

Dirk Müller, Mr. Dax

„Wer das Bargeld abschafft, der

beseitigt das Grundrecht auf informationelle

Selbstbestimmung und damit

einen Wesenskern der Menschenwürde.„

Carlos Gebauer,

Rechtsanwalt und Publizist

Gallium

Germanium

Hafnium

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der Zukunft.

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Unternehmen Europas wenn es um die

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ob Raten, Einmalkäufe oder Einzelinvestments

– wir finden eine optimale

Lösung für Ihren Bedarf.

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deutschen Zollfreilager

Werden SiE Vertriebspartner!

„Wenn Max Otte heute vor einem

Bargeldverbot warnt, dann ist es

höchste Eisenbahn, diesen fatalen

Kurs zu stoppen„

Frank Schäffler,

Prometheus Institut

„Ohne Bargeld ist der Kleinsparer den

Banken völlig ausgeliefert.„

Sahra Wagenknecht,

Bundestagsabgeordnete (Die Linke) und

Oppositionsführerin im 18. dt. Bundestag

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Geldmarkt

Bild: Depositphotos, eabff

Brexit - Der Anfang vom

Ende der EU und des Euros

Waren die Briten am Ende vielleicht die Schlauen, die das

sinkende Schiff „EU„ als erste verlassen haben?

Autoren: Marc Friedrich und Matthias Weik

Es ist passiert - die Briten haben dem Bürokratiemonster

EU mit seinen offensichtlich

völlig weltfremden Kommissaren die rote

Karte gezeigt. Entgegen vieler Prognosen

und trotz einer immensen Angstkampagne

der EU-Befürworter haben sich die Briten

anders entschieden und somit Schockwellen

in die ganze Welt gesendet. Nicht

nur ins politische Establishment sondern

auch an die Finanzmärkte von Japan bis

Chile. Dieses „Black Swan„ Ereignis hat so

manchen Politiker auf dem falschen Fuss

erwischt. Die Reaktionen waren drastisch,

ja fast schon beleidigt - man war wohl zu

siegessicher. Erst wollte man die Briten

nicht gehen lassen und nun will man sie

so schnell wie möglich los werden - am

liebsten schon gestern. Die Strategie der

Angstmacher ist nicht aufgegangen. Die

Briten haben sich nicht einschüchtern lassen

sondern haben sich gegen die EU und

für mehr Selbstbestimmung entschieden.

Auch wenn es offensichtlich zahlreichen

Politikern nicht passt ist diese demokratische

Entscheidung des britischen Volkes

zu akzeptieren – so funktioniert nun mal

Demokratie. Erschreckend ist das Demokratieverständnis

einiger Politiker wenn

zum Beispiel Volker Kauder (CDU) die

britische Regierung mit der Aussage kritisiert:

„In Deutschland wäre eine solche

Entscheidung nicht möglich.„.

Im Gegensatz zum allgemeinen Tenor,

der von einem traurigen und schwarzen

Tag für Europa spricht, sehen wir es positiv.

Es ist ein guter Tag für die Menschen,

für die direkte Demokratie und wir sind

davon überzeugt auch für Europa. Gerade

wenn man die Bürger Europas wieder

in die demokratischen Entscheidungsprozesse

mit aufnimmt, entzieht man extremen

Kräften ihren Nährboden, entgegnet

der gefährlichen Politikverdrossenheit und

schafft ein Europa der Menschen, welche

sich damit besser identifizieren können.

Was sind die Folgen des Brexits? Die EU

verliert mit Großbritannien nach Deutschland

und Frankreich den drittgrößten Nettozahler

und ungefähr 20 Prozent ihrer

Wirtschaftskraft sowie die zweitgrößte

Volkswirtschaft, die drittgrößte Bevölkerung

und das europäische Finanzzentrum

London. Ferner wird die EU einen von zwei

ständigen Sitzen im UN-Sicherheitsrat verlieren.

Des Weiteren verliert die Regierung

Merkel auch einen ihrer wichtigsten Verbündeten,

einen Verfechter einer liberalen

Wirtschaftspolitik. Zukünftig wird ein anderer

Wind wehen und die Länder des Südens

werden mehr europäische Ausgaben

fordern. Es wird also teurer für uns.

Wie konnte es soweit kommen? Was sind

die Ursachen für das Wahlergebnis? Vorab:

Nicht Europa ist gescheitert sondern die EU

mit ihrer Fassadendemokratie. Das ist ein

meilenweiter und wichtiger Unterschied.

Eine EU der Institutionen, Elfenbeintürme

und Bürokratien, eine EU der feudalen

Kommissare, von denen sich viele Bürger

Europas schon lange nicht mehr abgeholt

fühlen. Ein aufgeblähter bürokratischer

Wasserkopf, der die Bürger Milliarden

kostet. Die Europäische Kommission, die

das einflussreichste Organ der EU ist, wird

vom Europäischen Rat nominiert – und

zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit!

Zwar muss die Kommission vom Parlament

bestätigt werden, was unter anderem die

Gewaltenteilung sichern soll, doch wirkt

das angesichts der schwachen Position,

die das Parlament innehat, wie Hohn. Eine

EU mit dem Präsidenten der Europäischen

Kommission - der schelmische Luxemburger

Jean-Claude Juncker - der sein Land

zu einer riesigen Steueroase für Großkonzerne

gemacht hat und uns jetzt etwas

von Steuergerechtigkeit erzählt kann man

nicht wirklich ernst nehmen.

Die Briten haben eine EU abgewählt, die

von uns Bürgern zu Recht erwartet, dass

wir uns an die Gesetze halten. Warum ist

es jedoch legitim, dass Staaten, Regierungen

und somit Politiker gegen Recht

und Gesetz verstoßen dürfen - und das

am laufenden Band ohne Konsequenzen?

Seinen Anfang nahm dieses Gebaren bei

den Maastrichter Verträgen von 1992.

Das jährliche öffentliche Haushaltsdefizit

(Neuverschuldung) darf 3 Prozent des BIP

nicht überschreiten, und die Gesamtschulden

der öffentlichen Hand dürfen nicht

mehr als 60 Prozent des BIP ausmachen.

Inzwischen hält sich längst kein Land mehr


Geldmarkt

Matthias Weik und Marc Friedrich

sind Ökonomen, Querdenker, Redner

und Honorarberater und Autoren

einige vielbeachtete Bücher.

an die Maastrichter Kriterien. Ales erstes

waren es übrigens wir, die Hand in Hand

mit Frankreich das Fundament gestörte

haben, weil zwei sozialistische Parteien in

beiden Ländern Wahlversprechen finanzieren

mussten. Gleiches gilt auch für die

sogenannte No-Bailout-Klausel (Kein Land

haftet für die Schulden der anderen), die

ebenfalls ein Teil des Maastricht-Vertrages

ist und im Zuge der Krisen seit 2008 als

alternativlos ad acta gelegt wurde.

Sie haben ein Schlaraffenland der EU-

Bürokraten abgewählt, denn fiskalisch

misst die EU mit zweierlei Maß. Auf der

einen Seite geht sie massiv gegen Steuerschlupflöcher

und Steueroasen vor. Für

die eigenen Mitarbeiter hingegen gelten

andere Regeln. Trotz besserer Bezahlung

zahlen EU-Beamte nämlich wesentlich weniger

Steuern als Beamte, die in Deutschland

auf vergleichbaren Posten arbeiten.

Wie kann das sein? EU-Beamte unterliegen

nicht den nationalen Steuersätzen.

Statt an den deutschen Staat zahlen sie

eine Gemeinschaftsteuer, die in den EU-

Haushalt fließt. So zahlt ein alleinstehender

Topverdiener an die EU etwa 25

Prozent des Bruttoeinkommens an Steuern.

Wäre er nicht in Brüssel, sondern in

Deutschland beschäftigt, hätte er satte 39

Prozent an das Finanzamt abzuführen. In

Sachen Bruttogehalt übertrumpfen selbst

bescheidene Posten bei der EU das Salär

unsere Kanzlerin – über 4.000 EU-Beamte

verdienen mehr als sie. Annähernd so viel

wie die Kanzlerin verdient beispielsweise

ein Referatsleiter mit Personalverantwortung

für eine Abteilung in der Größenordnung

von ein paar Dutzend Mitarbeitern.

Da sich die EU ständig vergrößert,

wurde mit dem Vertrag von Lissabon eine

Reduzierung der Mitglieder der Europäischen

Kommission beschlossen. Gekippt

wurde das ehrenwerte Vorhaben aber

schon wieder im Mai 2013. Seit dem Beitritt

Kroatiens im Sommer 2013 zählt die

Kommission 28 Mitglieder, die es jeweils

auf ein Jahresgehalt in Höhe von 300.000

Euro bringen. Neben einem fünfköpfigen

Kabinett nebst diversen Sekretären steht

ihnen laut Bund der Steuerzahler ein

Dienstwagen, der monatlich 2.000 Euro

Leasing kosten darf, und ein Fahrer zu.

Zum üppigen Grundgehalt der EU-Parlamentarier

kommen allerlei Zulagen – steuerfrei

versteht sich – und Privilegien. So

wird der Schulbesuch oder das Studium

der Kinder mit monatlich 330 Euro bezuschusst

und – je nach Grundgehalt – eine

Haushaltszulage von 200 bis maximal 517

Euro gewährt. Für Heimfahrten fällt Extraurlaub

an. Entfernungen von 251 bis 600

Kilometern werden mit zwei Tagen vergütet;

bei mehr als 2 000 Kilometern gibt es

sechs Sonderurlaubstage. Für Beamte aus

Portugal oder Griechenland ergeben sich

somit 45 zusätzliche freie Tage im Jahr.

Vielleicht war deshalb die Reaktion aus

Brüssel dermaßen empört, weil den Sonnenkönnigen

Angst und Bange wird um

ihre Privilegien und fürstlichen Pensionen.

Nicht Europa ist

gescheitert sondern

die EU mit ihrer

Fassadendemokratie.

Das ist ein meilenweiter

und wichtiger

Unterschied.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis in den

Niederlanden, Finnland, Schweden, Italien,

Dänemark und Frankreich das Verlangen

nach einer Abstimmung über

den Verbleib immer größer werden wird.

Spätestens wenn sich die französische

Bevölkerung gegen die EU entscheidet ist

es vorbei mit dem Kunstprojekt EU und

seinem Währungsexperiment Euro. Die

Chance, dass dies geschieht, ist keinesfalls

abwegig. Die französische Wirtschaft

kommt nicht in die Gänge. Die Industrieproduktion

des Landes befindet sich auf

dem Niveau von 1994 und die Arbeitslosigkeit

ist nach wie vor insbesondere

unter den Jugendlichen sehr hoch. Fakt

ist, Frankreich aber auch Italien, Spanien,

Portugal, Griechenland haben eine

Rekordverschuldung und es geht ihnen

heute unter dem Euro – welcher für diese

Länder viel zu stark und für uns viel

zu schwach ist – schlechter als unter ihren

eigenen Währungen. Wie viele Beweise

benötigen die Damen und Herren in Brüssel

noch, dass der Euro nicht funktioniert

und Zwiespalt statt Einheit bringt? Aus

diesen Gründen ist es keinesfalls überraschend,

dass politische Extremisten und

Separatisten jeglicher Couleur auf dem

Vormarsch sind.

Der Brexit war der Anfang vom Ende der

EU und des Euros. Die Zerfallserscheinungen

sind nicht mehr zu übersehen.

Man kann nur hoffen, dass die Protagonisten

den Warnschuss gehört haben und

endlich die längst überfälligen und notwendigen

Veränderungen durchführen.

Wir benötigen keine politische und keine

Währungsunion sondern eine starke Wirtschaftsunion.

Europa als Friedensprojekt

und Gemeinschaft ist nicht gescheitert

- ganz im Gegenteil! Wenn jetzt die richtigen

Lehren aus dem Scheitern der EU

und den Wünschen der Menschen eingegangen

wird, kann ein kerngesundes

Fundament für die Zukunft aufgebaut

werden. Werden heute nicht aus dieser

Entscheidung des britischen Volkes die

richtigen Konsequenzen gezogen und

wird von den Politikern nicht erkannt,

dass der Euro unseren Wohlstand peu a

peu auffrisst und Europa trennt anstatt

es zu einen und dass die irrsinnige Politik

der Europäischen Zentralbank sich gegen

die Menschen richtet, dann wird die EU,

aber auch die europäische Idee gnadenlos

scheitern. Das gilt es zu verhindern und

ist unsere bürgerliche Pflicht. Es ist mehr

denn je Zeit für Realismus und nicht für

Pessimismus. Wir hoffen, dass der heilsame

Schock nun die wichtigen und überfälligen

Veränderungen initiiert.


Gold

Bild: depositphotos, MajaFoto

Vetternwirtschaft

statt Marktwirtschaft

Marode Banken nicht nur in Italien -

Gold sichert Ihr Vermögen

Von Claus Vogt

das gesamte europäische Bankensystem

ist marode. Im Sommer 2008, also kurz

vor der heißen Phase der damaligen Finanz-

und Wirtschaftskrise, habe ich sogar

die dringende Empfehlung gegeben, ihre

von Bankenpleiten bedrohten Tages- und

Termingelder in Sicherheit zu bringen.

Konkret habe ich seinerzeit ein Umschichten

in die damals gerade neu aufgelegte

Tagesanleihe des Bundes empfohlen,

die inzwischen leider wieder abgeschafft

wurde. Dieser (relativ) sichere Hafen steht

Ihnen als Zuflucht in schwierigen Zeiten

also nicht mehr zur Verfügung. Dabei

wäre er heute nicht weniger wichtig als im

Sommer 2008. Damals gelang es nur mit

gewaltigen staatlichen Rettungsprogrammen

und umfangreichen Staatsgarantien,

die extrem hoch gehebelten Großbanken

vor der Pleite zu bewahren, die sie sich

durch gigantische Fehlspekulationen eigentlich

redlich verdient hatten. Aber wer

mächtige Freunde in der Politik hat, muss

im Unterschied zu Ihnen und mir für seine

Fehler eben nicht mehr geradestehen.

Stattdessen wird auf Kosten des Steuerzahlers

dafür gesorgt, dass er fröhlich so

weitermachen kann wie bisher. Vetternwirtschaft

statt Marktwirtschaft heißt hier

die Parole.

Mario Draghi vernichtet Wohlstand

Inzwischen sind rund acht Jahre vergangen,

in denen sich vieles verändert,

aber kaum etwas verbessert hat. So ist

der europäische Großbankensektor heute

in einer ähnlich prekären Situation wie vor

acht Jahren. Denn weder der Gesetzgeber

noch die Aufsichtsbehörden inklusive der

Europäischen Zentralbank (EZB) haben

sich für eine Sanierung des maroden Bankensystems

eingesetzt. Ganz im Gegenteil

haben alle Beteiligten alles dafür getan,

den Fortbestand der Zombie-Banken zu

sichern: „Whatever it takes„ (was immer

es auch kosten mag) lautete das vollmundige

Versprechen von EZB-Präsident

Mario Draghi im Jahr 2012 als das Finanzsystem

schon wieder auf der Kippe stand.

Der Öffentlichkeit wurde diese Bankenrettung,

bei der es vor allem um französische

und italienische Institute ging, allerdings

als Rettung Griechenlands verkauft.

Dabei setzte sich Draghi in seiner gewohnt

dreisten Art sogar über das Verbot

der Staatsfinanzierung durch die Zentralbank

hinweg. Da auch die deutschen Verfassungsrichter

nicht den Mumm hatten,

diesen eindeutig illegalen und ökonomisch

fatalen Machenschaften Einhalt zu gebieten,

gibt es inzwischen wohl niemanden

mehr, der die Herren der Gelddruckmaschine

auf ihrem Weg der Wohlstandsvernichtung

und Umverteilung aufhalten

könnte.

Deshalb sollten Sie sich als Anleger unbedingt

vor den finanziellen Folgen dieser

Politik schützen, die ich immer wieder als

das größte geldpolitische Experiment aller

Zeiten bezeichnet habe. Ein Happyend

kann dieses Experiment nicht haben, da

es gegen jede ökonomische Vernunft verstößt.

Sorgen Sie vor.

Nächste Bankenrettung bahnt sich an

Jetzt hat sich vor allem die Lage der italienischen

Banken erneut deutlich zugespitzt.

Die faulen Kredite des italienischen

Bankensystems belaufen sich derzeit wohl

auf mindestens 400 Mrd. Euro. Auf ganz

Europa bezogen ist diese gigantische

Summe aber lediglich die Spitze des Eisbergs.

Massive Wertberichtigungen, die

europaweit schon in den vergangenen

Jahren hätten stattfinden müssen, wurden

fahrlässig unterlassen. Jetzt ist wahrscheinlich

der Punkt gekommen, an dem

die aufgelaufenen Verluste aus leichtfertig

vergebenen Krediten nicht länger

vertuscht werden können. Die Dimension

dieser Verluste ist erneut so groß, dass


Gold

Claus Vogt ist Finanzanalyst und Autor des

Börsenbriefs Krisensicher investieren. Der von

ihm entwickelte Preisbänder Indikator nutzt

er für Prognosen für die Investition vor allem

im Gold- und Edelmetallsektor.

Bild: WTV

das gesamte Großbankensystem gefährdet

ist. Die heftigen Kurseinbrüche der

Bankaktien, allen voran des einstigen

Branchenprimus und Derivate-Kolosses

Deutsche Bank, sprechen eine deutliche

Sprache.

Nun haben aber weder unsere Politiker

noch die Zentralbankbürokraten die Größe,

das Scheitern ihrer Politik einzugestehen.

Deshalb halten sie eisern fest an

ihrem offensichtlich falschen, ja absurden

Versuch, das Problem der Überschuldung

durch noch mehr Schulden und Gelddrucken

lösen zu wollen. Ich gehe davon aus,

dass die Antwort auf die sich gerade wieder

zuspitzende europäische Bankenkrise

in noch mehr geldpolitischem Irrsinn bestehen

wird.

Gold ist ein sicherer Hafen

Die meisten Aktienmärkte, darunter auch

der DAX, befinden sich bereits in Bärenmärkten.

Die extreme fundamentale

Überbewertung der Weltleitbörsen der

USA deutet darauf hin, dass sich diese

Baisse noch in einem frühen Stadium befindet.

Deshalb sollten Sie sich auf weitere

erhebliche Kursrückgänge einstellen.

Beim DAX sieht es im Moment so aus, als

würde die nächste große Abwärtswelle

bald beginnen. Der Chart zeigt eine

mächtige Topformation, und die Kurse

nähern sich gerade der Untergrenze dieser

Formation, die bei rund 8.900 Punkten

verläuft, also nur 5% unter dem aktuellen

Kursniveau. Der Bruch dieser Marke wird

nicht nur eine Beschleunigung der Kursrückgänge

einläuten, sondern auch den

Beginn der nächsten heißen Phase der

seit Jahren schwelenden Banken- und

Wirtschaftskrise signalisieren.

Ganz anders präsentiert sich demgegenüber

der Edelmetallsektor. Er befindet

sich nämlich in der Frühphase einer

großen Hausse, die sich bisher geradezu

lehrbuchartig entwickelt hat. Kein Wunder,

denn Gold und Silber sind in Zeiten

hoffnungslos überschuldeter Staaten und

geldpolitischen Irrsinns, der sogar vor negativen

Zinsen nicht Halt macht, ein sicherer

Hafen, in dem Sie zumindest mit

einem Teil Ihres Vermögens Zuflucht suchen

sollten.

Verdienen Sie an der Edelmetallhausse

Der Schutz Ihres Vermögens ist allerdings

nur ein Aspekt der Edelmetallhausse,

wenn auch ein sehr wichtiger. Ein zweiter

Aspekt sind die höchst attraktiven Chancen

auf große Kursgewinne, die sich Ihnen

bei den Gold- und Silberminenaktien bieten.

Diese Chancen sollten Sie unbedingt

zum Vermögensaufbau nutzen.

Obwohl sich viele der von mir empfohlenen

Edelmetallaktien bereits mehr als verdoppelt

haben, deutet weiterhin alles darauf

hin, dass sich diese Hausse noch in der

Frühphase befindet. Hier locken also noch

erheblich höhere Kursgewinne. Wenn Sie

noch nicht engagiert sein sollten, rate ich

Ihnen, spätestens die nächste Korrektur

zum Einstieg zu nutzen.

DAX im Abwärtstrend: DAX, Momentum-Oszillator, 2013 bis 2016

Der Ausbruch unter die charttechnisch extrem wichtige Marke von rund 8.900 Punkten bahnt sich

an und signalisiert die nächste Abwärtswelle. Quelle: StockCharts.com

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Investment

Ein Jahr Kleinanleger-

Schutzgesetz

Der Bundesverband Crowdfunding (BVCF) e.V.

zieht eine erste Bilanz.


Investment

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Spezialist für

Immobilien-LEADS

Am 10. Juli 2015 trat das Kleinanlegerschutzgesetz

(KASG) in Kraft. Die Intention

des Gesetzgebers war damals, Anleger

nach mehreren großen Insolvenzen am

Grauen Kapitalmarkt vor zweifelhaften

Angeboten von Vermögensanlagen besser

zu schützen. Seitdem greifen die Regelungen

auch in den gesamten Bereich

Crowdfunding ein. Ein Jahr nach dem

Start zieht der Bundesverband

Crowdfunding

(BVCF) e.V. eine positive

Bilanz: „Das Kleinanlegerschutzgesetz

hat am

Grauen Markt für mehr

Transparenz gesorgt.

Damit hat das Gesetz

eine wesentliche Vorgabe

erfüllt und stärkt den

Verbraucherschutz„, so Jamal El Mallouki,

Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes

Crowdfunding e.V.

Doch so positiv das grundsätzliche Fazit

auch ausfällt, im Detail offenbaren sich

Schwächen. Für die Weiterentwicklung

der Crowdfunding-Branche erweist sich

der neu geschaffene Rechtsrahmen in der

praktischen Anwendung als zu restriktiv:

„Die Beschränkung der Crowdfunding-

Ausnahme im Kleinanlegerschutzgesetz

auf das Partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen

und sonstige Vermögensanlagen

ist langfristig nicht sinnvoll. Viele

Plattformen wollen ihren Nutzern auch

die Verwendung anderer Mezzanin- und

Crowdfunding ist

auf Wachstumskurs.

Nun muss am

gesetzlichen Rahmen

weiter gefeilt

werden.

Eigenkapital-Instrumente ermöglichen,

ohne dass dadurch hohe Kosten entstehen.

Hier sollte zügig nachgearbeitet

werden„, erklärt El Mallouki.

Auch die Obergrenze von 10.000

Euro für Investitionen in Projekte der

Schwarmfinanzierung sieht der Verband

kritisch. Diese Deckelung sei nicht im

Interesse der Kleinanleger. „Wir wollen,

dass auch Investoren mit

größeren Finanzierungssummen

die Plattformen

nutzen können. So wie es

in anderen Ländern längst

üblich ist„, erläutert der

Vorstandsvorsitzende.

Trotz dieser Einschränkungen

ist der Crowdfunding-Markt

in Deutschland

weiter auf Wachstumskurs. Zwar

setzte in Folge der neuen gesetzlichen

Rahmenbedingungen eine Phase der

Konsolidierung ein, in der vor allem viele

kleinere Plattformen aus dem Wettbewerb

gegangen sind. Zugleich sind jedoch

zahlreiche neue Plattformen, vor

allem im Energie- und Immobilienbereich,

in den Markt eingetreten.

Aktuelle Zahlen zur Entwicklung der

deutschen Crowdfunding-Branche werden

in diesem September in einer Studie

veröffentlicht, die der Bundesverband

Crowdfunding e.V. gemeinsam mit der

University of Cambridge und KPMG

durchführt.




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Geldmarkt

Bild: Depositphotos, Pixelstock

Werte bewahren durch die

eigene Familienstiftung

Stiftungen werden nicht nur von Reichen gegründet. Auch der Otto-Normal-Anleger sieht

sie als Chance, das Vermögen dauerhaft vor dem Zugriff Dritter zu schützen.

Autor: Michael Schewe

Mal ehrlich, als Anleger und Sparer leben

wir doch in spannenden Zeiten, oder?

Einige Banken erheben nun von ihren

Großanlegern und Institutionellen Investoren

»Strafzinsen« und es ist wohl nur

eine Frage der Zeit, bis es auch Otto-Normal-Anger

trifft. Und was ist mit Aktien?

Auf lange Sicht sind sie klar im Vorteil,

aber kurzfristig für die meisten immer

noch mit zu viel Risiko behaftet. Zumindest

gefühlt. Ich kann und will Ihnen nicht

wirklich sagen, wohin sie ihr Geld zukünftig

bringen sollen. Doch als Leser dieses

Magazins werden Sie in vielen Artikeln,

Berichten und auch den Anzeigen eine

gute Auswahl an Sachwertprodukten für

Ihre zukünftigen Dispositionen finden, die

zumindest realen Werterhalt – also nach

Steuern und Inflation – versprechen.

Eine private

Stiftung wird als

Körperschaft

mit nur 15%

veranlagt

gegenüber

der privaten

Abgeltungsteuer

von 25%.

Neben der damit vollzogen monetären

Vermögenssicherung bleibt dann noch

die Frage nach der rechtlichen Vermögenssicherung

– also dem Schutz Ihres

Vermögens vor den Zugriffen Dritter. Und

hierzu möchte ich Ihnen einen kurzen Einblick

in meine Stiftungswelt geben, der

Sie ein wenig sensibilisieren soll für eine

gestaltungsflexible Rechtsform, die leider

immer noch verkannt ist.

Die private Familienstiftung

Ohne auf alle Details hier eingehen zu

können (ich verweise gerne auf meine

Artikel im Sachwert Magazin): Durch die

Gründung einer eigenen Familienstiftung

können Sie privates Vermögen in eine andere

Rechtsform übertragen und so seinen

Wert auch für zukünftige Generationen


Geldmarkt

Der Autor Michael Schewe ist deutscher Stiftungsexperte,

Vorstand der Ars Vitae Stiftung und berät Privatpersonen

und Unternehmen bei der Stiftungsgründung.

erhalten. Und da Familienstiftungen, im

Gegensatz zu gemeinnützigen Stiftungen,

grundsätzlich keinerlei Anlagerestriktionen

unterliegen, sind Sie auch in der

Vermögensdisposition vollkommen frei.

Es eignen sich daher zur Gründung und

Übertragung neben Bargeld so gut wie

alle Vermögenswerte, die einem so einfallen,

also Immobilen, Edelmetalle, Aktien

und Beteiligungen oder sonstige Wertpapiere,

aber auch die Oldtimer-, Uhrenoder

Briefmarkensammlungen. Und auch

sonstige Rechte oder Patente lassen sich

an eine Stiftung übertragen und so vor

unberechtigten Zugriffen schützen.

Wichtig ist: Sie als Stifter legen die Anlagekriterien

fest und kontrollieren diese

bzw. können sie ändern in Ihrer zukünftigen

Funktion als Vorstand der Stiftung.

Und Sie entscheiden auch über die Verwendung

der Vermögenserträge z.B. zur

Auszahlung einer Stiftungsrente oder zur

Unterstützung naher Angehöriger, beispielsweise

der Kinder im Studium oder ähnliches.

Auch die steuerliche Optimierung, die sich

mit einer Familienstiftung verwirklichen

lässt, soll nicht unerwähnt bleiben. Eine private

Stiftung wird als Körperschaft mit nur

15% veranlagt gegenüber der privaten Abgeltungsteuer

von 25%.

Und zu guter Letzt – falls ich es noch nicht

erwähnt haben sollte – eine Stiftung gründen

Sie mit weitaus weniger Kapital, als Sie

vermutlich denken. Insbesondere so genannte

Treuhandstiftungen können schon

mit weniger als 50.000 Euro Grundstockvermögen

ins Leben gerufen werden.

Ein wenig Grundsätzliches

Die Vermögensausstattung einer Stiftung

sowie auch ihre Organisation orientieren

sich am Stiftungszweck. Dieser sollte in

angemessener Relation zum Vermögen

der Stiftung und den erwarteten jährlichen

Erträgen stehen. Außerdem muss

der Stiftungszweck – wenn gemeinnützig

– den hierzu definierten Vorschriften der

Abgabenordnung (AO) entsprechen. Weiter

ist zu beachten, ob sich der Stiftungszweck

auch auf Dauer erfüllen lässt, um

zu verhindern, dass die Stiftung nach einigen

Jahren »überflüssig« wird. Beim Stiftungsvermögen

ist dann zu unterscheiden

zwischen dem eigentlichen – zu erhaltenden

–. Grundstockvermögen und den

ausschüttungsfähigen Stiftungsmitteln,

beispielsweise die Miet- oder Zinserträge.

Dabei sollten Stiftungen nach Anlagen

mit günstigem Risiko- und Renditeprofil

streben, um dauerhaft hinreichende Erträge

zur Erfüllung des Stiftungszwecks

zur Disposition zu haben.

Und »hinreichende Erträge« ist hier das

wichtige Stichwort: Es eignen sich also in

erster Linie alle Anlageformen, die (regelmäßigen)

»Cashflow« produzieren, wie

z.B. fremd genutzte Immobilien mit Ihren

Miet- und Pachterträgen. Aber auch Unternehmensbeteiligungen

und Aktien mit

ihren Ausschüttungen und Dividenden.

Im zweiten Schritt muss die Frage nach

der Wertsicherung gestellt werden. Hierzu

eigenen sich wiederum insbesondere

inflationsgeschützte Sachwerte wie Immobilien

und auch Edelmetalle.

Die Vorteile der Familienstiftung auf einen Blick

Flexibel und anpassbar

Eine eigene Familienstiftung – insbesondere Treuhandstiftung – ist flexibel, anpassbar

und eröffnet eine Vielzahl von Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermögenssicherung

und zum Vermögensschutz. Sie als Stifter (oder Stifterin) können

als Vorstand weiterhin die Verfügungsgewalt und Entscheidungshoheit behalten.

Bei der Vermögensverwaltung

ist die Stiftung im Grunde frei von jeglichen Anlagerestriktionen. Zu beachten ist

dabei lediglich, dass die Zweckerfüllung und der Vermögenserhalt gewährleistet

bleiben. Wichtig bei der Anlageauswahl ist die Frage nach der Ertragskraft und

nach der Regelmäßigkeit der Einnahmen, weil Stiftungen oftmals wiederkehrende

Ausschüttungen haben und manchmal sogar von monatlichen Erträgen abhängig

sein können.

Stiftungen sind nicht nur etwas für vermögende Privatiers

oder reiche Unternehmer.

Verabschieden Sie sich von diesem Vorurteil und profitieren auch Sie von den vielen

Vorteilen. Getreu dem Motto: Werte bewahren, schützen und weitergeben.

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Orangenplantage in

Paraguay

Als Plantagenbesitzer Top-Renditen ernten

Der Bielefelder Anbieter Agri Terra KG

bietet seinen Kunden den Erwerb von

Landparzellen im südamerikanischen

Paraguay, die als Teil einer groß angelegten

Orangenplantage bewirtschaftet

werden. Mit der soliden Investition in

wertvolles, grundbuchgesichertes Agrarland

ernten Investoren jedes Jahr Top-

Renditen, und das mindestens 25 Jahre

lang. Dabei bleibt ein Zwischenverkauf

immer möglich.

Solide Investition mit Top-Rendite

Mit dem Ankauf einer Landparzelle erwirbt

der Kunde des Bielefelder Agro-Spezialisten

echtes Eigentum an wertvollem

Agrarland in Paraguay. Die 2.500 m²

große Parzelle wird im paraguayischen

Grundbuch auf den Namen des Investors

eingetragen und der zugehörige Landtitel

ebenfalls auf diesen ausgestellt. Gleichzeitig

schließt er einen Bewirtschaftungsten.

Insbesondere im regenreichen Süden

gedeihen die vitaminreichen Früchte ausgesprochen

gut, die produzierte Qualität

ist überragend. Trotz dieser idealen

Pflanzungsbedingungen muss das Binnenland

jedoch seit einigen Jahren seinen

enormen Bedarf an Orangen durch teure

Importe decken, da die heimische Wirtschaft

nicht mit der ständig steigenden

Nachfrage schritthalten kann. Über 85 %

des jährlichen Bedarfs von Supermärkten,

der stark boomenden Hotelindustrie und

exportorientierten Saft- und Limonadenherstellern

müssen durch zumeist argentinische

Südfrüchte gedeckt werden, dabei

übersteigen die Frachtkosten bei weitem

Ideale Voraussetzungen

Das subtropische Paraguay im Herzen

Südamerikas eignet sich ganz hervorragend

für die Pflanzung von Zitrusfrüchdie

Fruchtkosten. Entsprechend des großen

Nachfrageüberhangs liegen der Agri

Terra Orangenplantage bereits Abnahmegarantien

von Fruchtgroßhändlern und

Saftherstellern vor.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen

• voraussichtliche jährliche

Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

über 22 Jahre hinweg

• Prognostiziert zusätzliche

Schlusszahlung (Holzverkauf)

iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

• Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

• Vertrag nach deutschem Recht,

Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

• Versicherung gegen Hauptrisiken,

keine Nachschusspflicht

• Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de/Info@Agri-Terra.de /Telefon 0521-95 962301


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Bild: Tangopaso, Wikimedia

Ein Orangenbaum trägt 25

Jahre und länger Früchte. Ist die

fruchtbare Lebensphase vorbei,

bringt sein Holz eine satte

Schlusszahlung.

vertrag mit einer erfahrenen, unter deutscher

Leitung stehenden Gesellschaft ab.

Die Bielefelder Agri Terra KG nimmt als

vollverantwortlicher Vertragspartner die

Oberaufsicht und Kontrolle war, ein international

renommierter Wirtschaftsprüfer

zertifiziert alle Ergebnisse. Die durch den

Verkauf des Ernteertrags erlösten Gewinne

werden dem Parzelleneigentümer

einmal pro Jahr ausbezahlt.

Mindestens 160 Orangenbäume

können pro Parzelle gepflanzt werden,

in guten Jahren bedeutet das

eine Orangenproduktion von über

24 Tonnen. Die Baumsetzlinge werden

in einer brasilianischen Spezialfirma

mit über 30jähriger Erfahrung

extra für die Plantage hergestellt.

Durch Veredelung entstehen die für

den vorliegenden Boden besten Bäume.

„Einem Ankaufspreis von 15.200 USD

stehen jährliche Auszahlungen von bis

zu 4.600 USD in der Hochphase gegenüber„,

so Carsten Pfau, Komplementär der

Bielefelder Gesellschaft. Der Ertrag entwickelt

sich parabelförmig, mit einer ersten

Auszahlung darf der Investor bereits in

Jahr zwei rechnen.

Über zwei Jahrzehnte jährlicher Ertrag

Ein gut gepflegter Orangenbaum produziert

bis zu seinem 25. Lebensjahr Früchte,

oftmals sogar noch viel länger. Mit dem

Ankauf einer Orangenparzelle sichert sich

der Investor also zweieinhalb Jahrzehnte

jährliches Zusatzeinkommen – eine OrangenRENTE,

unabhängig von Finanzmärkten

oder Wertpapierbörsen. Geht die

Fruchtproduktion unter eine für die Vermarktung

notwendige Mindestmenge

„Einem Ankaufspreis von 15.200 USD

stehen jährliche Auszahlungen

von bis zu 4.600 USD

in der Hochphase gegenüber„

Carsten Pfau

zurück, was ab Jahr 25 geschehen kann,

können die Bäume als Brennholz verkauft

werden, was nochmals zu einer ordentlichen

Schlusszahlung (aus heutiger Sicht

mindestens 4.000 USD) führt. Die Parzelle

kann dann neu bepflanzt werden, oder

aber angesichts der Nähe zu wichtigen

Städten anderweitig genutzt werden.

Trotz der langen Lebenszeit der Orangenbäume

bleibt die Investition dennoch flexibel

– schließlich können die erworbenen

Parzellen auch jederzeit verkauft werden,

optional sogar über den Market Place für

Parzellenhandel des Anbieters. Dabei sei

angemerkt, dass das Eigentum an Landparzelle

und Orangenbäumen komplett

konkurssicher ist, ein in unsicheren Zeiten

umso wichtigerer Punkt.

Solide, renditestark und flexibel

Mit dem Ankauf einer Landparzelle im Rahmen

einer Orangenplantage in Paraguay

verbindet man den klassischen

Gedanken von Wertaufbewahrung,

Wertsteigerung und Inflationssicherheit

durch Grundbesitz

mit laufend ausbezahlten Erträgen

eines dynamischen Betriebs.

In einem sicheren Absatzmarkt

erzielt der erfahrene Betreiber

Spitzenrenditen für die Eigentümer,

dabei bleibt die konkurssichere

Investition dennoch relativ flexibel.

Eine geradezu ideale Investition, um sich

in unruhigen Zeiten ein von Niedrigzinsen

und turbulenten Finanzmärkten unabhängiges

Zusatzeinkommen zu sichern – Jahr

für Jahr.

Weitere Informationen:

www.agri-terra.de


Immobilienrecht

Fernabsatzgesetz - Änderungen

mit weitrechenden Folgen

Für Vermieter, denen die Unternehmereigenschaft zugesprochen wird, kann die

gesetzliche Neuregelung des Fernabsatzgesetzes und des Widerrufsrechtes die

totale Katastrophe sein! Über die aktuelle Lage informiert der BVFI

Autor: Wirtschaftsjurist Helge Norbert Ziegler

Auch bei Abschluss von Wohnraum-Mietverträgen

kann das am 13.06.2014 in

Kraft getretene gesetzliche Widerrufsrecht

zu beachten sein. Gerade Wohnungsvermittlungsmakler,

die künftig im Auftrag

des Vermieters gegen Zahlung eines Honorars

tätig sind, sollten über dieses Wissen

verfügen.

Das Fernabsatzgesetz

Dem Widerrufsrecht unterliegen alle Verträge

zwischen einem Unternehmer

und einem Verbraucher, die mit

Hilfe von Fernkommunikationsmitteln,

also unter körperlich

Abwesenden, abgeschlossen

werden. Das

sind beispielsweise

Verträge per

Brief, Katalog,

Telefon, E-Mail, Fax usw. Nicht nur der

Abschluss, sondern auch die Anbahnung

per Fernabsatzmitteln, unterliegt dem

Fernabsatzgesetz.

Definition Unternehmer/Verbraucher

Der Gesetzgeber hat den Begriff des Verbrauchers

nach § 13 BGB neu definiert.

Danach ist ein Verbraucher „jede natürliche

Person, die ein Rechtsgeschäft zu

Zwecken abschließt, die überwiegend

weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen

beruflichen Tätigkeit zugerechnet

werden können„. Wohnraummieter

sind damit stets Verbraucher im Sinne des

§ 13 BGB.

Der Vermieter: Verbraucher oder

Unternehmer?

Bei einem Vermieter ist zu differenzieren,

ob er als Verbraucher oder Unternehmer

anzusehen ist. Auch ein eigentlich als Verbraucher

zu wertender Vermieter kann im

Sinne des Fernabsatzgesetzes (die Bewertung

nach dem Steuerrecht ist hier nicht

maßgeblich) Unternehmer sein.

Dabei kommt es weniger auf den Wert

der Immobilien an, sondern auf den Umfang

der vom Vermieter betriebenen Geschäfte.

Wenn die Vermietung nämlich

einen gewerblichen Zuschnitt aufweist,

kann auch eine natürliche Person Unternehmer

im Sinne des § 14 BGB sein.

Nach § 14 BGB ist ein Unternehmer „eine

natürliche oder juristische Person oder

eine rechtsfähige Personengesellschaft,

die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts

in Ausübung ihrer gewerblichen oder

selbständigen beruflichen Tätigkeit

handelt„.

Der private Klein-Vermieter wird

daher eher nicht betroffen sein.

Anders kann dies sein, wenn

mehrere Wohnungen an

Mieter vermietet werden


Immobilienrecht

Rechtlicher Hinweis:

Dieser Fachartikel

wurde nach bestem

Wissen erstellt. Er

ersetzt aber keine

Beratung im Einzelfall.

Eine Haftung kann

daher nicht übernommen

werden.

und der Vermieter hierzu ein Büro, einen

organisierten Geschäftsbetrieb,

unterhält oder eine gewerblich tätige

Verwaltungsgesellschaft mit der Betreuung

seiner Immobilien beauftragt. Maßgebend

sind jeweils die Umstände des

Einzelfalls.

Entstehen der Unternehmereigenschaft

eines Vermieters

Die Unternehmereigenschaft besteht nur

dann, wenn die Vermietertätigkeit in der

Hauptsache dem Erwerbszweck dient. Das

wird von den Gerichten unterstellt, wenn

die Vermietertätigkeit eine bestimmte

Größe erreicht hat. Als Faustformel kann

man hier von der dauernden Vermietertätigkeit

von 8 bis 10 Wohnungen ausgehen,

ferner für die Annahme einer Unternehmereigenschaft

bei der Verwaltung

von mehr als 6 Wohnungen.

Letztere kann auch dann anzunehmen

sein, wenn der Vermieter aus den vermieteten

Objekten seinen alleinigen Lebensunterhalt

bestreitet. Gleiches gilt auch,

wenn die Grundstücksverwaltung wegen

der Größe eines Objekts oder wegen der

Vielzahl mehrerer Objekte einen zeitlich

so großen Umfang einnimmt, dass sie die

auf Vertragserzielung gerichtete Tätigkeit

des Vermieters im Wesentlichen bestimmt,

auch wenn er noch über andere

Einnahmequellen verfügt. So sollen auch

schon zwei Mehrfamilienhäuser als Vermietungs-

und Verwaltungsobjekte ausreichend

sein so (OLG Düsseldorf).

Werden diese Dimensionen nicht erreicht,

so ist die Vermietung von Immobilien in der

Regel keine unternehmerische Tätigkeit, solange

sie nicht zu einem anderen Geschäftsbetrieb,

etwa zu einem Maklerbüro, gehört

(Harz/Schmid, § 24a AGBG Rn. 3).

Wird diese Dimensionen hingegen erreicht,

liegt eine Unternehmereigenschaft

vor, sodass der zwischen dem Vermieter

als Unternehmer und dem Mieter

als Verbraucher abgeschlossene Wohnraum-Mietvertrag

den Bestimmungen des

Fernabsatzgesetzes und des Widerrufsrechtes

unterliegt.

Nichtbelehrung des Mieters, wenn

der Vermieter Unternehmer ist

Ist der Vermieter Unternehmer, steht dem

Verbraucher ein Widerrufsrecht von 14

Tagen zu. Wird er nicht über sein gesetzliches

Widerrufsrecht informiert, verlängert

sich die Widerrufsfrist um weitere

12 Monate. Es besteht daher die Gefahr,

dass der Vermieter bei nicht erfolgter oder

unwirksamer Belehrung dem Mieter die

volle Miete ohne irgendeinen Leistungsersatz

zurück zu bezahlen hat.

Es sind insbesondere auch Ansprüche aus

§ 280 BGB ausgeschlossen, wenn der

Verbraucher die Ware oder Dienstleistung

nicht oder nur mit einer erheblichen Wertminderung

herausgegeben kann. Auch

nach bisheriger Rechtslage bestehende

Ansprüche des Unternehmers gegen den

Verbraucher auf Nutzungswertersatz fallen

weg.

Wer nicht ordnungsgemäß aufklärt und/

oder belehrt, erhält also nichts, wenn

der Verbraucher trotz fehlender Belehrung

von seinem Widerrufsrecht Gebrauch

macht! Für Vermieter, denen die

Unternehmereigenschaft zugesprochen

wird, ist die gesetzliche Neuregelung des

Fernabsatzgesetzes und des Widerrufsrechtes

die totale Katastrophe.

Empfehlung

Es muss jedem Vermieter dringend angeraten

werden, unter Beachtung der

hier erwähnten Urteile und Rechtsmeinungen

seine Unternehmereigenschaft

zu prüfen. Im Zweifelsfalle sollte der

Mieter nachweisbar über die Belehrung

des ihm (möglicherweise) zustehenden

Widerrufsrechts informiert werden. Soll

der Mietvertrag bei erfolgter Belehrung

vor Ablauf der 14 Tage abgeschlossen

werden, sollte der Mieter im Sinne von §

357 Abs. 8 BGB auf sein Widerrufsrecht

verzichten, in dem er vom Vermieter

schriftlich verlangt, mit seinen Leistungen

(Mietvertrag) vor Ablauf der Frist zu beginnen.

In diesem Falle steht dem Mieter

das Widerrufsrecht und eine Rückerstattung

der Miete nicht mehr zu.


20

SACHWERT MAGAZIN 2/2016


Anzeige Immobilien

Ostseebad Heiligenhafen

Wohnen, wo der Charme des Ostseehafens

noch zu spüren ist

Feiner Ostseestrand, eine einzigartige Dünenlandschaft

und frischer Fisch direkt

vom Kutter – das ist Heiligenhafen. Die

„Stadt am Meer“ ist ein sehr beliebtes

Urlaubsparadies an der schleswig-holsteinischen

Ostseeküste.

Das staatlich anerkannte Ostseeheilbad

Heiligenhafen investiert seit 2002 mehr

als 35 Mio. Euro in die öffentliche, touristische

Infrastruktur. Mit privaten Investitionen

belaufen sich diese inzwischen

schon auf gut 55 Mio. Euro. Zu den bedeutendsten

Maßnahmen der Stadt gehört

die Entwicklung des städtebaulichen

Konzeptes. Dieses beinhaltet neben dem

Bau neuer Hotels auch die Neugestaltung

der Seebrücke (abgeschlossen in 2012).

Erst im Frühjahr 2015 eröffnete das Hotel

Meereszeiten direkt am Yacht- und

Fischereihafen die Türen für seine Gäste.

Das 5 Sterne Primus Strand Resort Marina

Heiligenhafen direkt am Yachthafen,

Binnensee und Naturschutzgebiet „Graswarder“

wird in der Sommersaison 2016

fertiggestellt sein. Jüngst wurde zudem

mit dem Bau des Beach und

Sport Motels an der Seebrücke

begonnen, welches ab

Ende 2016 seine Gäste empfangen

wird. Die Umsetzung

des städtebaulichen Konzeptes

stellte auch den Startschuss für

weitere Entwicklungsmaßnahmen

in Heiligenhafen dar.

Das Vorhaben – Neue Bauten, alte

Strukturen

Eingebettet in die malerische Altstadt

Heiligenhafens und nur wenige Meter

vom kilometerlangen feinsandigen Ostseestrand

mit seiner einzigartigen Erlebnis-Seebrücke,

dem Binnensee und dem

unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiet

Graswarder entfernt, wird das Fischerdorf

Heiligenhafen zu neuem Leben

erweckt. Dabei werden neben der Sanierung

der beiden Bestandsgebäude – dem

herrschaftlichen Gutshaus und der Remise

– 11 Fischerhäuser in herausragender

Architektur als Einzel-, Doppel- und Rei-

henhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus

(Torhaus) komplett neu und schlüsselfertig

errichtet. An diesem einmaligen

Standort entstehen auf einer Gesamtfläche

von 3.600 qm qualitativ hochwertige

Ferienimmobilien mit Eigennutzung

und Wohnungen zum Dauerwohnen,

untergliedert in 42 Wohneinheiten nebst

36 Tiefgaragenstellplätzen und Kellerräumen.

Unser Anspruch ist es, modern

und in einer herausragenden Qualität mit

hochwertiger Ausstattung zu bauen und

den städtebaulichen Voraussetzungen

des Standortes Heiligenhafen, insbesondere

unter Berücksichtigung der Lage in

der gewachsenen Heiligenhafener Altstadt,

gerecht zu werden. Den Charakter

des Fischerdorfs Heiligenhafen wird eine

außergewöhnliche Architektur bestimmen.

Die gereihten Häuser verspringen

zueinander, um den Einzelhauscharakter

und die Kleinteiligkeit zu unterstützen.

Der Einsatz ausgewählter Materialien ist

wesentlicher Bestandteil dieses schlüsselfertigen

Gesamtkonzeptes.

Bild: Pixabay

Ferienimmobilien

Fertigstellung: frühestens: 1.Juli 2017

spätestens: 31.Dezember 2017

Objektbeschreibung: Bis zu 3 Etagen

Anzahl der WE:

17 Wohneinheiten

Wohnungsgrößen: 61,06 m² - 99,74 m²

Kaufpreis*:

Annahmen:

Einnahmen:

251.320 € - 415.090 € pro Wohneinheit

150 Vermietungstage im Jahr

(die restlichen Tage besteht die

Möglichkeit zur Eigennutzung),

1,80 € pro m² pro Tag

Musterkalkulation: 99,74 m² x 1,80 € x

150 Vermietungstage

= 26.929,80 € Einnahmen/Jahr

(vor Abzug von Kosten und Steuern)

* zzgl. 3 % Maklercourtage

Dauerwohnen

Fertigstellung: frühestens: 1.Juli 2017

spätestens: 31.Dezember 2017

Objektbeschreibung: 4 Etagen

Anzahl der WE:

24 Wohneinheiten

Wohnungsgrößen: 39,08 m² - 104,89 m²

Kaufpreis*:

Annahmen:

Musterkalkulation:

* zzgl. 3 % Maklercourtage

126.247 € - 365.794 € pro Wohneinheit

10 € pro m² pro Monat

104,89 m² x 10,00 € x 12 Monate

= 12.586,80 € Mieteinahmen/Jahr

(vor Abzug von Kosten und Steuern)

SACHWERT MAGAZIN 2/2016 21


Investment

Bild: Fotolia

Auf der Suche

nach Sicherheit

Vor der drohenden „Geldeiszeit„ krisensicher in Gold anlegen

Autor: Ronny Wagner

Mehr als ein Jahrhundert lang haben Kapitalmarktexperten

und Wirtschaftswissenschaftler

sich darum bemüht, das Risiko

der Kapitalmärkte zu analysieren, es zu

erklären und letztlich davon zu profitieren.

Finanzkrisen und Börsencrashs hätte es

nach den herkömmlichen Modellen und

Annahmen einfach nicht geben dürfen.

Doch an den Finanzmärkten geschieht

das scheinbar Unwahrscheinliche ständig.

Diese Ereignisse, die meist mit einem Totalverlust

des eingesetzten Kapitals einhergehen,

werden von den meisten Menschen

grob unterschätzt. Das Hauptaugenmerk

der meisten Anleger liegt auf der möglichen

Schwankung einer Kapitalanlage

und nicht auf dem Totalausfall. Am besten

ist es nach landläufiger Meinung, sein Kapital

gar keinen Schwankungen auszusetzen.

Daher erfreuen sich „sichere„ Sparbücher,

Tagesgeldkonten, Bausparkonten,

Bundesschatzbriefe oder Staatsanleihen

sehr großer Beliebtheit.

Irrtümlicherweise ist nicht

die Volatilität einer Kapitalanlage

dessen Risiko.

Viel entscheidender als die

Schwankung des Marktes

sind die großen, existenz-

„Wenn ihr eure

Augen nicht

braucht, um zu

sehen, werdet ihr

sie brauchen um

zu weinen.„

bedrohenden Kapitalmarktcrashs.

Diese haben

das Potential, die bestehenden

Vermögenswerte

Jean-Paul-Sartre

zu vernichten. Und eins ist

sicher: der nächste große Crash kommt

ganz sicher. Die Verwerfungen der Jahre

2001 und 2008 waren dagegen nur ein

Kindergeburtstag.

Finanzmärkte unter Stress

Banker, Anlageberater und andere Experten

raten, niemals „alle Eier in einen

Korb zu legen„. Sie raten Investoren, ihre

Vermögen auf mehrere, sich möglichst

gegenläufig entwickelnde Anlageformen

zu verteilen und so die Risiken zu streuen.

Dies hat sich leider in der Praxis als falsch

erwiesen, da sie rückblickend nur in „ruhigen„

Börsenphasen erfolgversprechend

war. Wie wir wissen, sind diese Phasen

eher von kurzer Dauer und immer leider

erst im Nachhinein feststellbar. Kapitalmärkte

bewegen sich jedoch sprunghaft.

In diesen Extremsituationen erzielen Anleger

mit der Streuung von Risiken zwar

eine gewisse relative Verlustlinderung, absolut

gesehen landeten ihre Depots aber

tief in den roten Zahlen.

Das größte Risiko an den Finanzmärkten

liegt in Stress-Szenarien, mit denen niemand

rechnet. Es ist für das Vermögen der

meisten Anleger fatal, sich mit

Anlagestrategien zu beschäftigen,

die gar keine oder sehr

wenig Schwankungen produzieren,

jedoch das Risiko eines

großen Verlusts mit sich bringen.

Kleinere Verluste können

relativ schnell ausgeglichen

werden, größere sind existenzbedrohend

und führen in aller

Regelmäßigkeit in den Ruin.

Ich mache mir die Welt, wie sie mir

gefällt.

Wir neigen dazu, die Welt in Einzelteile zu

zerlegen und so ihre Komplexität zu reduzieren.

Dadurch glauben wir zu verstehen,

was in der Welt vor sich geht. Doch können

wir die Entwicklungen erst im Nachhinein

beurteilen. Letztendlich bewerten

wir Fakten und vorgefertigte Meinungen

zu hoch und beobachten nicht das, was

tatsächlich da ist. Wir lassen uns meist in

finanziellen und wirtschaftlichen Fragen

von Experten leiten. Unsere Hörigkeit gegenüber

der intellektuellen Elite kennt keine

Grenzen. Doch ist das klug? Es gibt nur

ein Konzept gegen die heutige Komplexität:

Misstrauen Sie Dogmen, erreichen

Sie finanzielle Bildung und versuchen sie

dabei, außerhalb der gängigen Konzepte

zu denken. Seien Sie vorbereitet und versuchen

sie, dem Finanzsystem möglichst

einen Schritt voraus zu sein. Im aktuellen

Kapitalmarktumfeld erscheint es mir, dass

sich viele Marktteilnehmer mit ihren getroffenen

Entscheidungen in Sicherheit

wiegen. Dieses Denken könnte sich mal

wieder als falsch herausstellen.

Geldeiszeit voraus

Es wurden enorm viele Tricks in unser

Wirtschafts- und Geldsystem eingebracht.

Leider werden die Menschen heutzutage

sehr schlecht in Hinblick auf dieses Thema

unterwiesen und kommen beim Versuch,

das Thema zu verstehen, in eine sehr

schwierige Lage. Geld wird ständig manipuliert.

An den Finanzmärkten werden

mit gigantischer Geschwindigkeit Gelder

über den Planeten verschoben, ohne dass

eine wirtschaftliche Leistung zugrunde

liegt. Dieser weltweite Spekulationswahnsinn

verdirbt das Vertrauen und zer-


Investment

stört Geld als Zahlungsmittel. Geld muss

etwas repräsentieren, was real ist. Und

es funktioniert nur, wenn es jedem zur

Verfügung steht. Heute ist Geld jedoch

ein Druckmittel. Die meisten Menschen

sind auf Geld angewiesen, denn Sie können

sich in der heutigen Welt nicht mehr

selbst versorgen. Was würden die Menschen

wohl sagen, wenn sie herausfinden,

dass der Staat Gesetze erlassen hat,

die Ihnen im Handumdrehen den Zugang

zu ihren Guthaben bei Banken, Bausparkassen,

Lebensversicherungen und Investmentfonds

versperren? In einem System,

wo die Schulden und Guthaben gleich

groß sind, ist der Abbau von Schulden nur

durch den schnellen, unbürokratischen

Zugriff auf Guthaben möglich. Bedenken

sie, dass Steuererhöhungen zur Finanzierung

unseres heutigen Wohlfahrtsstaates

nur noch bedingt möglich sind. Die Begehrlichkeiten

des Staates wachsen jedoch

ständig weiter. Nicht zuletzt die Diskussion

um ein Bargeldverbot zeigt, dass

es nur noch wenige Schritte in Richtung

großer Vermögensenteignung sind. Seien

sie vorbereitet. Die Geldeiszeit hat bereits

begonnen. Sie müssen nur hinsehen.

Sicherheit bei der Geldanlage steht

derzeit hoch im Kurs

In diesen Zeiten chronischer Unsicherheit

erfreuen sich stabilisierende Elemente

starker Nachfrage. Wie eine Forsa-Umfrage

im Auftrag der Gothaer Asset Management

AG unter 1.003 Bürgern im

Januar 2016 zeigte, legen 54 Prozent der

Befragten den Focus bei ihren Geldanlageentscheidungen

auf die Sicherheit, nur

8 Prozent auf Rendite. Doch die Gefahr

derVermögensenteignung wird immer

realer. Finanzielle Repressionen wie beispielsweise

negative Realzinsen, die Abgeltungssteuer,

Handelseinschränkungen

von Kapitalanlagen oder mögliche Besitzverbote

(Bargeld, Gold etc.) sind hier

nur ein Vorbote bevorstehender Entwicklungen.

Die dazu nötigen Gesetze sind

bereits erlassen oder werden vorbereitet.

Wer dazu mehr wissen möchte, kann sich

unter www.geldeiszeit.de informieren.

Das System kann durch den Einzelnen

nicht bezwungen werden. Seien Sie ihm

einen Schritt voraus.

Edelmetalle als Möglichkeit

Edelmetalle werden im Bewusstsein der

Menschen immer stärker als Geld oberster

Güte und weniger als Rohstoff betrachtet.

Edelmetallbesitz bedeutet pures Eigentum

und beinhaltet keinerlei Verbindlichkeit.

Hohe Liquidität, Unzerstörbarkeit, hohe

Wertdichte, Handelbarkeit, leichte Teilbarkeit

(Stückelung) und weltweite Akzeptanz

sind die Gründe, warum Gold und

Silber als das optimale Geld vom Markt

auserkoren wurden. Diese einzigartigen

Eigenschaften machen Gold zu einem der

besten Absicherungsinstrumente. Gold

hat eine 6000jährige Erfolgsgeschichte als

ultimatives Geld, das noch niemals wertlos

wurde.

Ronny Wagner

Geschäftsführer der Noble Metal Factory

und Vorstand des „Schule des Geldes e.V.„

Lösungsansätze

1. Nichts sollte so groß werden, dass

es zu groß ist, um scheitern zu dürfen

(to big to fail). Leider zeigt die heutige

Praxis, dass meist den Institutionen geholfen

wird, die die höchsten versteckten

Risiken aufweisen. Damit werden die Zerbrechlichsten

am Größten.

2. Es ist dumm, sich auf die Experten

zu verlassen, die die Krise verursacht

haben.

3. Der Komplexität des heutigen Wirtschaftssystems

kann nur durch ein eigenes,

schlaues Geldkonzept und

Einfachheit in der Strukturierung von

Geldanlagen entgegengetreten werden.

4. Der Verkauf komplexer Finanzprodukte

muss verboten werden, weil

sie kaum jemand wirklich versteht. Die

Menschen müssen vor sich selbst geschützt

werden. Dynamit gehört nicht in

Kinderhände, auch wenn es mit einem

Warnschild versehen ist. „Anlegerschutzgesetze„

bringen dem Anleger nichts.

5. Nur Schneeballsysteme hängen von

Vertrauen ab. Meiden Sie alle Anlageformen,

die nur von Vertrauen abhängen.

6. Aktuell noch mehr Kredite zu vergeben,

um die Kreditkrise zu bekämpfen ist

die Verweigerung, sich den Problemen

zu stellen. Der aktuelle Zustand unseres

Geldsystems kann nur durch Entzug von

der Droge „Schulden„ zum Positiven

verändert werden. Das bedeutet für den

Einzelnen, möglichst auf Schuldenmachen

zu verzichten. Gleichzeitig wäre

diese Therapie das Ende des heutigen,

schuldenbasierten Geldsystems und die

Möglichkeit eines Neustarts.

7. Finanzmärkte sind kein guter Speicher

unserer Vermögenswerte. Finanzmärkte

sind nicht dazu gemacht worden,

damit es allen Menschen gut geht.

+49(0)841 981601320


Absicherung

Mehr Lebensqualität

für Menschen

Betriebliches Lohnmanagement ist ein Gewinn für beide Seiten.

Vor welchen großen Herausforderungen

stehen heute Unternehmer

mit dem Blick in die Zukunft?

Ein Unternehmer hat ständig Herausforderungen,

die wichtigsten Themen für Unternehmer

sind per heute für die Zukunft

die enge Bindung von Mitarbeitern an das

eigene Unternehmen, sowie richtigen Motivationsvehikel

zu finden. Die Gewinnung

von neuen Fachkräften kommt erschwerend

hinzu. Wenn ich der attraktivste

Arbeitgeber meiner Branche in meiner

Region werden will, dann muss ich als Unternehmer

beginnen umzudenken.

Warum besteht denn Ihrer Meinung

nach hier überhaupt Handlungsbedarf

für einen Arbeitgeber?

Wenn man bedenkt, dass ca. 25 % aller

Angestellten innerlich bereits gekündigt

haben und ca. 50 % wankelmütig sind,

dann stehen gerade einmal ca. 25 % voll

hinter dem bestehenden Arbeitsplatz und

dem Unternehmen. Die latente Gefahr,

dass Großteile der Belegschaft „Adieu“

sagen, ist vorhanden, nur verkennen das

sehr viele Arbeitgeber. Genau hier muss

sich ein Arbeitgeber ständig hinterfragen,

was kann ich für meine Mitarbeiter tun?

Welche Möglichkeiten der internen und

externen Motivation gibt es für mein Unternehmen,

um zukünftig existieren und

expandieren zu können?

Sie meinen ein Unternehmer muss

um- und nachdenken, was soll er Ihrer

Meinung nach denn tun?

Nun, beginn wir einmal bei der betrieblichen

Vergütungspolitik und völlig egal,

ob es sich dabei um ein kleines mittelständischen

Unternehmen oder einen großen

Konzern handelt. Die Menschen, also

die eigenen Mitarbeiter, stehen zu selten

Bild: Depositphotos, Photography33


Absicherung

Der Autor Thomas Hennings ist

Experte für Sachwertlösungen

und Makroökönomie.

Er ist zudem der COO der BLM

Consult GmbH.

im Mittelpunkt. Der Mensch wir hier als

Nummer geführt. Seit mittlerweile Jahren

und Jahrzehnten bestehen höchst interessante

Möglichkeiten das betriebliche

Lohnkostenmanagement effizienter und

vor allem mitarbeiterfreundlicher zu gestalten.

Betriebliches Lohnkostenmanagement,

was meinen Sie damit konkret? Welche

Vorteile hat das für wen genau?

Nun, gerade einmal ca. 10 % der Arbeitgeber

und Arbeitnehmer kennen das

sogenannte „Mehr Netto- vom Bruttokonzept“

und haben sogenannten Entgeltbausteine

in ihren Lohnabrechnungen.

Entgeltbausteine sind z.B. Bausteine wie

Shopping- und Tankkarte, Werbeflächenvermietung

auf privaten PKW, private

Handykosten, Internetpauschalen. Diese

und viele weitere Bausteine sind im Einkommensteuergesetz

geregelt, somit völlig

legale Möglichkeiten Lohnkosten und

Steuern zu senken und hiermit unmittelbar

ein höheres Nettogehalt zu erreichen.

Der Nutzen ist sofort spürbar und extrem

effizient für Mitarbeiter und für Arbeitgeber.

Bei korrekter Umsetzung erhält der

Mitarbeiter mit durchschnittlichem Verdienst

hier fast ein weiteres volles Jahresnettogehalt

on top, das ist sensationell.

Der Arbeitgeber bindet seine Mitarbeiter

endlich auch hierüber emotionaler an sein

Unternehmen, er kann gegenüber dem

Wettbewerb erheblich punkten und kann

neue Fachkräfte leichter gewinnen. Die

Krankenstände im Unternehmen gehen

sofort merklich zurück, die Qualität der

Arbeit erhöht sich merklich, somit verdient

der Chef dann an höheren Gewinnen

seines Unternehmens. Wir verbessern

somit die Ertrags- und Ergebnissituation

von Unternehmen.

Mehr Netto- vom Bruttogehalt ist also

ein sehr spannendes Thema. Worin

unterscheidet sich Ihr Konzept vom

kompletten Wettbewerb?

Nun denn, der komplette Wettbewerb

verschafft den Angestellten ein höheres

Nettogehalt, um denen dann wiederum

verbraucherunfreundliche und unrentable

Lebensversicherungen für das Alter

auf privater und / oder betrieblicher Ebene

zu verkaufen. Hier kann man leider

nur den Kopf schütteln. Frei nach dem

Motto „vorne gut und hinten schlecht“!

Betriebliches Lohnmanagement heißt für

uns, den Menschen einen sofortigen Nutzen

zu bringen. Also eine Erhöhung der

Lebens- und Freizeitqualität. Wir sind Liquiditätsbeschaffer.

Betriebliches Lohnmanagement

heißt,

den Menschen einen

sofortigen Nutzen zu

bringen. Also eine

Erhöhung der Lebensund

Freizeitqualität.

Wir lassen dann arbeitsrechtlich und

steuerlich durch eine sehr renommierte

Partnerkanzlei bestehend aus Wirtschaftsprüfern,

Steuerberatern und Rechtsanwälten

Versorgungswerke (sofern überhaupt

vorhanden) komplett überprüfen

oder installieren die Versorgungswerke,

nebst Versorgungsordnungen und korrekten

Zusagen, völlig neu. Durch unsere

Dienstleistung erhält der Unternehmer

seine eigene Unternehmerbank oder

auch Unternehmerkasse genannt.. Hierüber

verschaffen wir dem Unternehmer

das zweite Mal im Gesamtkonzept hohe

Liquiditätszuflüsse. Bestehende Kreditverpflichtungen

bei den Banken können

abgelöst oder reduziert werden. Der Unternehmer

kann wirtschaftlich wieder frei

atmen. Mit der eigenen Unternehmerbank

wird dann jedem Mitarbeiter endlich

die Möglichkeit offeriert, sich noch stärker

mit dem Arbeitgeber zu identifizieren. Die

Mitarbeiter erhalten durch die Zusagen

des Chefs hohe Zusatzeinkommen für das

Alter. Beide Parteien können dann ihren

eigenen Beitrag dazu leisten. Übrigens

ist diese Form der eigenen Unternehmerbank

die älteste Form der betrieblichen

Altersversorgung, nämlich ohne Versicherungen.

Sie kombinieren also die Entgeltoptimierung

mit der Unternehmerkasse?

Haben Sie darüber hinaus noch Unterschiede

zum Markt?

Ja genau, wir stellen den Nutzen für die

Unternehmer und deren Mitarbeiter komplett

in den Fokus. Wir nutzen lediglich

jahrzehntealte Möglichkeiten aus dem

Einkommensteuergesetz in Kombination

mit der ältesten und effizientesten Form

der betriebswirtschaftlichen Altersversorgung,

der eigenen Unternehmerbank.

Das Unternehmen erhält von der eigenen

neu eingerichteten Unternehmerkasse

quasi ein Darlehen. Monatliche bAV-Beiträge

fließen hier nicht in die verpönte Lebensversicherungslandschaft

ab, sondern

verbleiben nun im eigenen Unternehmen

und sind in der Anlagenausfinanzierung

frei wählbar. Der Arbeitnehmer erhält

zum Rentenbeginn einen zugesagten

Wert (Rente oder Kapital) mit garantierten

Zinshöhen, welche vom Arbeitgeber dann

zum Rentenbeginn zu erbringen sind.

Im Gegensatz zu allen bAV-Versicherungslösungen

erhält der Arbeitgeber endlich finanziell

große eigene Vorteile, Steuern und

Lohnkostenabsenkungen etc. und die Mitarbeiter

erhalten endlich auch eine richtige

Zusatzversorgung im Alter. Die Ausfinanzierung

dieser Mitarbeiterversorgungen

erfolgt überproportional in gescheite und

sinnvolle Sachwertanlagen, die bekanntlich

Geldwerte wie Lebensversicherung

o.ä. um Längen schlagen und zudem inflationsgeschützt

sind. Wir erhöhen somit

die Lebensqualität für Menschen, für die

Arbeitgeber und deren Arbeitnehmer.


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Jens Goerlich/Lufthansa

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