Ein Männerheft - Evangelische Kirchengemeinde Eltville Erbach ...

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Ein Männerheft - Evangelische Kirchengemeinde Eltville Erbach ...

NEUES AUS DER GEMEINDE · TERMINE & VERANSTALTUNGEN

Ein

Männerheft

SEP - NOV 2011


AUF EIN WORT

Liebe Leserinnen und Leser!

Groß und stark werden – das wollen die Jungs, die in unseren Kindergarten

gehen oder die ich in der Schule unterrichte. Sie wollen richtige

Männer werden wie ihre Papas oder die anderen männlichen Vorbilder,

die sie kennen. So hat es sich ihnen von den frühesten Kindheitstagen

her eingeprägt. „Du willst doch groß und stark werden (?)“ hieß es,

wenn der Teller nicht aufgegessen wurde.

Und als Papa eines Kindes, das gerade eingeschult wurde,

darf ich sagen: Es ist auch schön als Erwachsener zu erleben,

wie Kinder größer und reifer werden, wie sie immer mehr

können und selbständiger werden.

Woher kommt das Wachstum eigentlich? Klar, es ist angelegt

in den Genen, und ohne eine gesunde, regelmäßige

Nahrungsaufnahme geht es nicht. Es bedarf zudem der liebevollen

Begleitung durch Bezugspersonen, damit eine starke

Persönlichkeit heranreifen kann. Und doch bleibt es ein

Wunder, auf das wir nur begrenzt Einfluss nehmen können. Wachstum

wird uns geschenkt, einfach so und „automatisch“ (Markus 4,28).

Daran zu denken, ist der Sinn des vor uns liegenden Erntedankfestes.

„Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum

und Gedeihen steht in des Himmels Hand.“ Vom Schöpfer und Erhalter

des Lebens kommt das Größerwerden des Dreikäsehochs ebenso wie

das Wachstum der Ähren auf dem Feld. Wir können nur dankbar staunen

über das Geheimnis.

In diesem Heft erfahren Sie einiges über Männer, die „groß und stark“

geworden sind – und das nicht nur durch eigenes Zutun! Ich wünsche

Ihnen viel Freude und gute Gedanken beim Blättern und Lesen!

Ihr Pfarrer Dr. Frank Löwe

Was und Wann 16

Tipps für den Herbst 18

Freud und Leid 21

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Männerwelten

(Eine Ausgabe ganz ohne lila)

INHALT

Was Männer wirklich wollen

Eine hammerharte Recherche in TRIANGELIS 4

MANNschaft

12 Freunde sollt ihr sein: Heinzelmänner 6

Papa ante Portas

Und die Kinder sind auch mit dabei 8

MANNhaft

Oberstleutnant a.D. kennt sich mit Männern aus 10

MANN oder Maus?

Gemeindepraktikant will seinen Mann stehen 12

MANNeskraft

Ralph Möller auf neuen Wegen 14

Gottesdienste 24

Wer und Wo 27

Impressum 28

Cover-Foto: TimToppik/photocase.com


Editorial

BBehämmert?

Männer und Kirche. Ein Rundgang durch TRIANGELIS

„Männer wollen doch nur hämmern.“ Eine Kirchenvorsteherin

bringt auf den Punkt, was viele Frauen denken. Und weil es in der

Kirche wenig zu hämmern gibt, sind Männer eben oft nicht da. Da

ist was dran. Aber stimmt das wirklich?

Ein Rundgang durch TRIANGELIS bringt erste Erkenntnisse.

Während der Kinderkirchenwoche, bei der alles in allem gut

30 Erwachsene geholfen haben, sind die Rollen der Geschlechter

oft klar: Frauen schwingen Kochlöffel und Kleiderbügel, Männer

Schlagbohrer und Schlagzeugstöcke. Das Leitungsteam ist

gemischt, die Frauen überwiegen. Die Mütter der teilnehmenden

Kinder backen Kuchen, die Väter bauen die Bühne auf und ab. Jeder

macht das, was er kann – das ist zwar reichlich traditionell, funktioniert

aber super.

Im Gottesdienst am Sonntag morgen sind die Männer knapp in der

Unterzahl, dafür sind sie meist jünger. Was nicht an den Konfis liegt,

denn dort herrscht Ausgewogenheit. Auf der Kanzel wechseln sich Mann und Frau

ab. Männermangel? Ist im Verhältnis der Gottesdienstbesucher nicht zu erkennen,

in absoluten Zahlen schon eher, aber dann herrscht auch Frauenmangel.

Weiter gehts. Der Posaunenchor ist mehrheitlich männlich besetzt, der

Kirchenchor „Singkreis“ eher weiblich. Wer in TRIANGELIS eine christliche Gemeinschaft

außerhalb der Kirchenmusik sucht, sollte aber besser

weiblich sein – in Frauenkreis, Frauenrendevous und

Frauenfrühstück findet sich ein breites Angebot für alle

Altersklassen, für die Männer allerdings beschränken sich

die Möglichkeiten auf die „Heinzelmänner“. Nichts ge-

gen diese fleißigen Helfer, deren handwerkliches

Engagement für die Gemeinde ein großer Gewinn ist

– aber was ist mit den Männern, die gerade nicht „hämmern“

wollen oder können? Gibt es überhaupt einen Bedarf der

Männer an Gemeinschaft, um sich in den Dingen des Glau-

bens und der Religion auszutauschen?

Die kirchliche Männerforschung – ja so etwas gibt es –

bejaht die Frage. Die Bedeutung des Glaubens habe bei Männern für

die Bewältigung persönlicher Krisen in den letzten zehn Jahren erheblich zugenom-

men. Und deshalb wünschten sie sich einen Raum, in dem sie sich einbringen, mitre-

den, Verantwortung übernehmen oder sich auch einfach mal zurücklehnen können.

Dabei sei der Kontakt zueinander viel wichtiger „als einen der weiteren männlichen

Vorturner kennenzulernen.“

Dabei sind Männer keine homogene Gruppe, wie unsere Portraits in die-

ser Ausgabe zeigen. Es gibt aber viele Überschneidungen. Unsere Nachbargemeinde

Oestrich-Winkel hat z.B. die Väter in den Blick genommen und bietet für sie und

ihre Sprösslinge Freizeiten an. Die Heinzelmänner in TRIANGELIS holen die Männer

beim Handwerken ab und bieten darüber hinaus Gelegenheit zum Gespräch. Bei

der Bibelwoche in TRIANGELIS übernehmen (nicht nur) Männer Verantwortung als

Moderatoren der Gesprächsgruppen - im Vorbereitungskreis steht die persönliche

Reflexion im Vordergrund.

Also: Männer sind da. Und sie haben nicht immer einen Hammer in der

Hand. In TRIANGELIS sind sie weder dominant noch unterrepräsentiert. Doch selbst

wer aus weiblicher Sicht empfinden mag, dass Kirche und Theologie auch heute

noch von Männern dominiert werden: Das heißt noch lange nicht, dass die Themen

und Einstellungen, die Weltsichten und Lebensstile von Männern auch ihren Niederschlag

gefunden hätten in der Wirklichkeit des Gemeindelebens. Männerspezifische

Fragestellungen sind also noch ausbaufähig. Auch ohne Hammer. Thomas Höhndorf

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MäNNERARbEIT

MANNschaftsleistung

Heinzelmänner machen das, was sie können.

Und finden dadurch Gemeinschaft.

MSeit sechs Jahren packen sie in der Gemeinde mit an – 2500 Arbeitsstunden sind

dokumentiert – und gönnen sich dafür nicht nur gemütliche Runden, sondern auch

gut vorbereitete Bildungsausflüge: Vier Männer nahmen sich 2005 die Erfahrung anderer

Gemeinden zum Vorbild und gründeten die „Heinzelmänner“. Horst Ritter war

einer von ihnen: „Männerarbeit gab es überhaupt nicht - es war angebracht, über

technische und notwendige Arbeiten in der Gemeinde einen Weg zu finden, als Männergruppe

sich zu gründen.“ Dabei verstand man sich von Anfang an nicht exklusiv:

„Es waren halt erst mal nur Männer da.“ Und Peter Petry, der neue Kontaktmann (s.u.),

ergänzt: „Das ist kein Chauvinistenverein - da könnte auch eine Dachdeckerin dabei

sein.“ Zudem hielten ja auch die Frauen den Heinzelmännern bei ihren Einsätzen den

Rücken frei. Und das Mitanpacken ist ihnen auf besondere Weise wichtig:

Eine Lampe im Kindergarten zu streichen auch als spirituelle Erfahrung?

Ritter: „Speziell auf den Kindergarten bezogen, diese Verbindung von alt und jung, das

ist ein Erlebnis mit Kindern umzugehen, und dazu noch eine sinnvolle Vorgabe für die

Kinder machen zu können ...“

Petry: „ Erziehen heißt vorleben - und dazu muss man nicht den ganzen Tag mit

der Bibel unterm Arm rumlaufen. Jemand hat mal gesagt: ‚Jesus braucht keine

Anbeter, sondern Nachahmer.‘“

Zu Beginn waren es Männer der Gemeinde. Durch Werbung von Pfarrer

Dr. Poch – Ritter: „Das braucht es auch weiter“ - seien andere dazugekommen.

Auch wenn der Glaube ernst genommen wird, der sonntägliche

Kirchgang steht für die Mitglieder nicht im Vordergrund.

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Manche der heutigen Heinzelmänner stehen der Gemeinde gegenüber

recht fern. Einzelne über ihre Religion außen vor:

Petry: „Der Herrgott ist derselbe - also: Konfession oder Religion ist doch

irrelevant, um im Sinne des Herrn zu arbeiten.“

Horst Ritter weist auf die mannigfaltigen Chancen zum Kennenlernen in der Gemeinde

hin - und wenn es beim Schafeverkaufen ist: „Dialog kann ja auch befruchten und

bringt eine Verbesserung des Miteinanders. Bei Männern ist oft die Frage, wie man

am Arbeitsplatz mit anderen Religionen zusammen arbeitet und lebt - und am Sonntag

wird man wieder separiert.“ Und auf die moslemischen Familien beispielsweise in

der Taunusstraße bezogen: „Wir sollten über Gemeindefeste mehr zusammenfinden.“

Nun ist eine zweite Frau dazugekommen - keine Männerwitze mehr?

Ritter: „Das gab es sowieso nicht. Also nichts Ordinäres oder Unter-der-

Gürtellinie - hier und da mal ´ne Satire ...“

Petry: „Das sind halt zwölf Jungens, die machen, was sie können - das ist alles.“

Nicht nur etwa als Vorbilder im Glauben haben Männer in unserer Gemeinde Einfluss.

So waren es oft Männer, erinnert sich Horst Ritter, die im Kirchenvorstand Entscheidungen

vorangebracht haben.

Als Männer wünschen sie sich für die Gemeinde noch mehr Gemeinschaftsdenken

und Offenheit. Petry: „Kirche ist ja allgemein schon dabei von dem Ihr-daunten

und Wir-da-oben abzurücken und den Gemeindeaspekt herauszuarbeiten. Die

Heinzelmänner machen das ja nicht für oder wegen des lieben Jesulein, sondern die

sehen, hier ist ein Mensch vonnöten: Mensch braucht Mensch.“ Jörg Scharmann

Die „Heinzelmänner suchen noch

Mitstreiter:„Indianer, keine Häuptlinge“

Kontakt: info@meisterpetry.de

oder schneller: 0174 31 29 454

MäNNERARbEIT

Nach Horst Ritter (li.) laufen die Fäden jetzt

bei Peter Petry zusammen. Alle Fotos: Ritter

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Foto: Max Berlinger

VATER-KIND-FREIzEIT

Mit Papa mobil

Vater-Kind-Freizeiten sind im Rheingau ein Renner

MFür etwa 60 Kinder im Rheingau gehört die Freude aufs Fronleichnams-

Wochenende zu den Höhepunkten des Jahres: Dann werden Gummistiefel

und Taschenmesser zusammengesucht, Kartenspiele eingepackt und noch

einmal tief durchgeschlafen, bevor es endlich auf große Fahrt geht – und

zwar: nur mit Papa! Oder vielmehr: Nur mit Papas.

Immerhin 30 Väter waren es in den letzten Jahren, die sich gemeinsam

mit ihren Kindern für vier Tage in einer Jugendherberge einquartierten.

„Vater-Kind-Freizeit“ heißt das Angebot, das von unserer Nachbargemeinde

in Oestrich-Winkel getragen wird und das sich bei Vätern zwischen Eltville

und Rüdesheim einer Beliebtheit erfreut, die im nächsten Jahr mit über 100

Teilnehmern die Kapazitätsgrenze zu sprengen droht.

Was ist so toll an einer Vater-Kind-Freizeit? Max Berlinger aus Hattenheim,

einer der beiden Organisatoren der Freizeit, macht die Mischung

aus spannendem Programm und „intensiver Papa-Zeit“ für den Erfolg verantwortlich.

„Die Kinder wissen einfach, an diesem Wochenende steht

ihnen ihr Vater fast rund um die Uhr und zu 100 Prozent zur Verfügung.“

Aber auch für die Väter ist die Zeit ein Gewinn: „Keine Verpflichtungen, kein

VATER-KIND-FREIzEIT

Stress, keine Nervereien: Nur sie und ihre Kinder.“ Außenstehende könnten

kaum glauben, dass die Stimmung jedesmal so locker und entspannt sei: „Es

gibt keinen Streit, keinen Ärger, alle sind ganz friedlich.“

Die Vater-Kind-Freizeit hat einen hohen Anteil an „Wiederholungstätern“,

so dass mit der Zeit eine Gemeinschaft entstand, die untereinander

offen und hilfsbereit ist. Neue Väter und Kinder kommen aber locker rein,

„vielleicht eine Stärke von Männern“.

„Religion ist Geschmackssache“, sagt Max Berlinger, der selbst katholisch

ist. Er hat – ähnlich wie die anderen Väter – keine Berührungsängste gegenüber

dem evangelischen Pfarrer, der nach Möglichkeit mitfährt und dann

für ein religiöses Programm sorgt. In einem Gottesdienst werden die Ergebnisse

später präsentiert – „da staunen dann auch unsere Frauen.“

Die Mischung der Väter ist nicht nur konfessionell sondern auch beruflich

und familiär bunt: Handwerker, Journalist oder Arzt – alleinerziehend,

Patchwork-Vater oder ganz normal – evangelisch, katholisch oder ausgetreten:

Sie alle kommen ins Gespräch, manchmal auch über ihren Glauben.

Wenn die Kinder im Bett liegen, spielen die Väter Skat oder unterhalten

sich über Sport, ihre Berufe oder die Nöte der Kindererziehung. Ganz

ungezwungen. Das tut gut. Und im nächsten Jahr sind sie dann wieder dabei.

Thomas Höhndorf

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Mannsbilder

MMänner, rührt Euch!

Hans-Henning Kahmann über Männer, Kirche und Glück

Andere in seinem Alter verkaufen ihr Haus und ziehen in eine kleine 4-Zimmer-

Wohnung. Für einen Mann wie Hans-Henning Kahmann war das keine Option. Es

sollte „noch einmal richtig losgehen“ und so erwarb er eine repräsentative Villa am

Rhein – für sich und seine Frau. „Das ist sicher nicht im Trend“, vermutet der 69jäh-

rige, „aber wir machen manches gegen den Trend.“

Er kann es sich leisten. Seinen Wohlstand verdankt er nicht einer großen

Erbschaft, sondern dem, was weithin als männlich gilt: Mut, Disziplin, Willensstärke,

Verantwortungsübernahme und Zielstrebigkeit. Werte und Eigenschaften, die für

den Oberstleutnant Kahmann genauso wichtig waren wie für den Privatmann Kah-

mann, der nebenbei Immobilien kaufte und sanierte.

Heute, als Pensionär, genießt Hans-Henning Kahmann das Leben an der

Seite von Ehefrau Clärchen. „Ich weiss nicht, ob das nun männlich ist, aber seit fast

50 Jahren bin ich mit der gleichen Frau verheiratet“, kokettiert der Pensionär. Für

Kahmann ist das ein Glück, für das er dankbar ist, auch wenn er ergänzt: „Wir ha-

ben viel dafür getan.“ Wo Frauen oft das Schicksal oder Gottes Wirken als Gründe

für ihre Lebensumstände anführen, sehen Männer wie Hans-Henning Kahmann im

Glück zuerst den Erfolg ihrer Unternehmungen.

„Engagement“ ist das Schlüsselwort, das immer wieder fällt, wenn Hans-

Henning Kahmann erzählt – egal, ob es um Tätigkeiten, Zustände oder Beziehungen

geht. Auch seine Verbindung zu TRIANGELIS wird damit beschrieben. Entweder er

engagiert sich für die Kirche – das tut er mit Sachverstand und Zielstrebigkeit z.B. im

Fundraisingausschuss, der Spenden zur Sanierung von Kirchengebäuden und Kinder-

garten sammelt – oder die Gemeinde tut etwas für ihn: Bei Taufen, Konfirmationen

oder Trauungen. Einfach nur so in einem Kreis als Teilnehmer einer Gesprächsrunde

dabeizusein, das kommt ihm nicht in den Sinn: „Für gute Gespräche und Reflexionen

habe ich meinen Freundeskreis. Da bin ich bestens versorgt.“

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Mannsbilder

Auch seine Rolle in der Familie – das Ehepaar Kahmann hat drei erwachsene Söhne

und erwartet gerade das neunte Enkelkind – ist nicht davon geprägt, die Hände in den

Schoß zu legen und den Entwicklungen einfach so ihren Lauf zu lassen. „Für die Familie

habe ich dieses Haus ja gekauft“, bekennt der Pensionär, „damit die Familie einen Ort

hat, wo sie immer zusammenkommen kann.“ Die jährlichen Treffen aller Familienmitglieder

sind ihm wichtig – und bedeuten Arbeit. Aber letztendlich wird sein Engagement

zum Glück der Familie beitragen, da ist er sicher.

Männliche Werte und Eigenschaften, so wie sie Hans-Henning Kahmann lebt,

haben viel mit Verantwortung zu tun. Selbstbestimmung ist ein hohes

Gut, Fremdbestimmung nicht. Und da sieht er durchaus

Parallelen zwischen Bundeswehr und Kirche: „Wir fordern ja

den Staatsbürger in Uniform. Da gilt: Wenn der Mann kapiert,

um was es geht, dann muss ich einfach sagen: Da

hinten ist das Ziel und dann sucht er sich seinen Weg

alleine. Die Kunst der Führung besteht darin zu überzeugen,

so dass er sich einbringen kann und man so die Fähigkeiten

der Leute nutzt. Am Ende nützt es allen und sie

sind erfolgreich.“

Auch Jesus sei nicht deswegen von seinen Anhängern

anerkannt worden, weil er sich als Gottes Sohn habe

ans Kreuz nageln lassen und dabei auch noch Vergebung

gepredigt habe. Für Kahmann steht im Vordergrund die

Überzeugungskraft dieses Mannes, seine Glaubwürdigkeit

und sein Vorbild. „Das ist auch männlich.“ Und

darin, das gibt er gerne zu, „ist mir

dieser Jesus von Nazareth ein

Vorbild.“ Thomas Höhndorf


GEMEINDEPRAKTIKANT

Mein Name ist Christopher Reif.

Vor 25 Jahren kam ich im schönen Wiesbaden

zur Welt und wohne seitdem auch dort.

Zur Zeit studiere ich evangelische Theologie

in Mainz. Durch meine Konfirmationszeit

kam ich mit meinem Glauben näher in Kontakt

und danach ließ er mich nie mehr los. So war für

mich auch schon sehr früh klar, dass ich Theologie studieren will, um

die verschiedenen Facetten des christlichen Glaubens kennenzulernen

und diese als Pfarrer auch weitergeben zu können.

Ein Teil meines Studiums ist das sogenannte Gemeindepraktikum.

Schon länger freue ich mich besonders auf diese Aufgabe. Hier

bietet sich mir endlich die Gelegenheit, mich intensiver mit den verschiedenen

Bereichen einer Kirchengemeinde, sowohl der Verwaltung,

als auch besonders mit ihren Mitgliedern, zu beschäftigen.

Aber da Studieren nicht alles ist, habe ich auch ein paar Hobbies.

Seit mehreren Jahren bin ich aktives Mitglied der Wiesbadener

Taunusmusikanten und spiele dort Trompete. Daneben übe ich mich

in der Zauberei oder lese einfach mal gerne ein gutes Buch.

GEMEINDEPRAKTIKANT

FASTENAKTION

13 FRAGEN aus der STIMME-Redaktion an den MANN in ihm

Seit einigen Jahren studieren an deutschen Universitäten mehr Frauen als Männer

evangelische Theologie. Warum streben eigentlich immer weniger ambitionierte

Männer ins Pfarrhaus?

Sind wir mal ganz ehrlich: Der Beruf des Pfarrers erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl

im Umgang mit seinen Mitmenschen. Man muss ihnen zuhören

können, befriedigende Antworten auf prekäre Fragen bereit haben und immer

versuchen freundlich zu sein, auch wenn es einem durch verschiedene Ursachen

gerade einmal schwer fällt. Dies erfordert alles ein hohes Maß an sozialem

Engagement, welches Frauen eindeutig eher liegt als Männern.

Auch eine hohe Machtposition zu erlangen, welche das natürliche Sex-

Appeal noch einmal unterstreicht, ist nicht besonders leicht. Wenn sie dann

doch erreicht wurde, ist der erlangte Titel für die Allgemeinheit auch nicht immer

gleich erkennbar, wodurch er an Prestige verliert.

Laut einer Berliner Theologin droht dem Pfarrberuf die Zukunft eines Frauenberufs.

Macht Ihnen das Angst?

Warum sollte mir das Angst machen? Ich habe gerne Frauen in meiner Umgebung.

Die Männerarbeit der EKD beklagt, dass viele Pfarrer mit der Ordination praktisch

geschlechtslos werden. Sind Ihre Jahre als echter Mann also gezählt?

Spontane Reaktion meiner Freundin: „Ich hoffe mal ganz stark, dass du nicht

geschlechtslos wirst!“

Kann einen der Beruf denn automatisch geschlechtsneutral machen?

Viel eher klingt das nach einer selbsterfüllenden Prophezeiung. Ich habe Angst

davor, nicht mehr als Mann wahrgenommen zu werden, wodurch ich mich

auch immer weniger männlich verhalte.

Dabei bietet der Pfarrberuf doch genau das, was Frauen sich an einem

Mann wünschen: Pfarrer können reden, haben Humor, sind freundlich, treu

und selbstbewusst bis an die Grenze der Bescheidenheit. Nur in dem Talar, der

offiziellen Arbeitsuniform, wirken selbst die attraktivsten Männer altbacken.

Behalten Frauen eigentlich ihr Geschlecht nach der Ordination?

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MANNSbILDER

K

„Kann ein Mann das?“

Zu Besuch bei Ralph Möller. Eine Home-Story.

„Starke Typen“: So hieß vor einigen Jahren eine Kampagne der

damaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, die

Jugendliche „stark fürs Leben“ machen sollte. Partner und Idol

der Jugendlichen: Hollywoodstar Ralf Möller, der seine Muskeln dauerlächelnd

den Kameras präsentierte. Ein Symbol der Männlichkeit ist dieser Ralf Möller

und damit ein gutes Vorbild für die nachwachsende Generation.

Das findet Elke Möller aus Eltville auch. Sie ist aber nicht stolz auf den

Bodybuilder, sondern auf ihren gleichnamigen Ehemann. Der hat zwar weniger

Muskeln aber mindestens genauso viel Power und steht zu Hause auf ganz

andere Weise „seinen Mann“: Als Vater, der seit der Geburt der Zwillinge genausoviel

Zeit für Erziehung und Haushalt aufwendet wie seine Frau. „Das war

für mich von Anfang an klar, dass ich auch etwas von meinen Kindern haben

möchte, wenn sie klein sind“, sagt er und blickt hinüber zu den zwei 4jährigen,

die gerade mit den Spielzeugautos um den Wohnzimmertisch kurven.

„Im ersten Lebensjahr von Chrissie und Alex war meine Frau

zu Hause und ich habe voll gearbeitet. Im zweiten Jahr haben

wir es dann umgekehrt gemacht. Ein schönes Jahr war das“,

bekennt der heute 56jährige. Dabei, und das gibt er gerne zu,

war seine Frau am Anfang schon etwas skeptisch. „Kann der

das?“, habe sie sich gefragt. Die Umwelt runzelte die Stirn. Sie

alle kannten bis dahin einen anderen Ralph Möller – einen, der immer ein überzeugter

Junggeselle war, mit allem was wohl dazu gehört. Doch der frische Vater

ließ sich von dem Raunen nicht beeindrucken: Er wollte Elternzeit nehmen.

Dass es ein Sprung ins kalte und unbekannte Wasser sein würde – das

fanden seine Mutter und Schwester. „Ich selber habe ja im ersten Jahr zu Hause

auch mitgeholfen, wo es nur ging. Das war ja auch anders gar nicht möglich

Foto: zeitbild.de

MANNSbILDER

– bei Zwillingen.“ Ob es nun ausgesprochen männlich gewesen ist, mit über

50 Jahren noch einmal ein ganz neues Leben als wickelnder und tröstender

Vater zu beginnen, findet Ralph Möller unerheblich: „Meine Frau hat es ja auch

getan. Und die war bei der Geburt der Zwillinge auch schon 49.“

Heute arbeiten beide Eltern zu 80% und sind ihrem Arbeitgeber, der

Lufthansa Cargo, dankbar dafür, dass sie ihnen dieses Lebensmodell ermöglicht.

Wenn der eine früh arbeitet, hat der andere Spätschicht. „Manchmal

sehe ich meine Frau nur 15 Minuten lang pro Tag am Flughafen, wenn sich die

beiden Schichten überschneiden.“ Aber dafür ist nach dem Kindergarten, ab

etwa 15 Uhr, immer jemand bei den Kindern, „und dann zeigen sie mir die Welt

aus einer ganz anderen Perspektive.“ Dazu gehört auch der Glaube. „Für die

Kinder ist es selbstverständlich, dass Gott da ist. Ich glaube, wir Erwachsenen

machen uns da manchmal viel zu viele Gedanken“, sagt Ralph Möller. Wenn

aber die ersten tieferen Fragen kommen, zum Beispiel an Karfreitag, „dann

müssen wir darüber mit ihnen sprechen. Auch wenn das nicht leicht wird.“

Für die Kinder ist es ganz normal, dass der Vater immer ebenso ein Ansprechpartner

ist wie die Mutter – auch wenn der Papa manches anders macht

als die Mama. „Lego-Städte bauen – das kann nur Papa“, erzählen

sie und berichten von aben- teuerlichen Parkhäusern

und wilden Rennen. Und Ralph Möller ist mittendrin in

dieser kindlichen Welt, die genau so einen braucht: Einen

starken Typen. Auch ohne

Muskeln. Th. Höhndorf

14 15

Foto: Höhndorf


WAS UND WANN IN DER GEMEINDE

Kinder Krabbelgruppe 1

Di, 10.30 - 12.00, Eltville

Krabbelgruppe 2

Do, 10.30 - 11.30, Kiedrich

Monika Beckmann

Tel.: 0170 9677951

Sonja Mohr

Tel.: 06123 934204

Kindergottesdienst-Team Maren Löwe

Tel.: 06123 999401

Frauen Frauenkreis

2. Do im Monat, 19.30

Frauenrendevous

2. Mi im Monat, 19.30

Frauenfrühstück

Sa, 9.00, vierteljährlich, Erbach

Männer „Heinzelmänner“

1. Do im Monat, 16.00

Senioren Ökumen. Seniorennachmittag

1. u. 3. Do im Monat, 14.30,

kath. Pfarrzentrum Eltville

Offener Spielenachmittag

Fr, 14.30, Erbach

Ökumen. Mittwoch-Club

Mi, 15.00, vierzehntägig,

kath. Pfarrzentrum Erbach

Gudrun Helmrich

Tel.: 06123 62531

Sabine Fell

Tel.: 0179 6978155

Pfn. Claudia Nill

Tel.: 06123 63531

Peter Petry

Tel.: 0174 3129454

Ilka Heidler

Tel.: 06123 3492

Helga Schüssler

Tel.: 06123 62416

Rosemarie Mayer

Tel.: 06123 63251

Altennachmittag Kiedrich Anna Hardt

Tel.: 06123 4506

besuchsdienstkreis Eltville Tel: 06123 62221

Erbach Christel Kirchner

Tel.: 06123 605275

Kiedrich Emilie Erkel

Tel.: 06123 4556

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Chöre Posaunenchor

Mo, 20.00, Eltville

Jungbläser Posaunenchor

Mo, 18.30 – 20.00, Eltville

Singkreis

Di, 20.00, Erbach

Projektband

Proben nach Vereinbarung

Peter Siefke

Tel.: 06123 678939

Barbara Alban

Tel.: 06123 4311

Heiko Sundermann

Tel.: 06123 63254

Michaela Schubbach

Tel.: 06123 4902

Nicht nur für Männer: Umtrunk am Gerüst am 4. September

Die Baustelle an der Johanneskirche ist eröffnet: Das Gerüst steht, und Zimmermann

und Dachdecker können loslegen.

Am Sonntag, 4. September, lädt TRIANGELIS deshalb zu einem Umtrunk auf

dem Kirchhof im Anschluss an den Gottesdienst in der Johanneskirche ein.

Wer will, darf den Dachstuhl besteigen und mit Ferngläsern die Risse in der Kuppel

der Kirche in Augenschein nehmen. Der Dachdecker zeigt sein Handwerk

und wird einen Teil der alten Schindeln bearbeiten. Fachleute geben Auskunft

zur Erweiterung der evangelischen Kindertagesstätte in Eltville und zur Sanierung

der Johanneskirche.

Außerdem heißt es im Gemeindehaus: Film ab zur fünften Kinderkirchenwoche.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Barbara Petry

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TIPPS FüR DEN HERbST

Hess. Familientag

TRIANGELIS ist auch auf

dem Hessischen Familientag

am 17. September

in Eltville vertreten. Auf

dem Platz der Deutschen

Einheit kann man

sich im TRIANGELIS-Café

bei Kaffee und Kuchen

ausruhen und das abwechslungsreicheBühnenprogramm

verfolgen.

Für ein Kinderprogramm

im Café sorgt die „Villa

Kunterbunt“. Als Bühnengast

hat TRIANGELIS

den Kabarettisten Fabian

Vogt eingeladen.

Um 18.00 Uhr wird der

Hessische Familientag

beendet mit einer

ökumenischen Schlussandacht.

TRIANGELIS-Forum I

„Zwischen Euphorie

und Enttäuschung. Der

deutsche Frauenfußball

nach der WM.“

Nia Künzer schoss 2003

als Spielerin Deutschland

mit dem Golden

Goal zum ersten Weltmeistertitel.

Als aktive

Spielerin beim 1. FFC

Frankfurt und in der

Nationalmannschaft

musste sie jedoch neben

Erfolgen auch mit

Rückschlägen, insbesondere

durch Verletzungen,

umgehen lernen.

Am 6. Oktober um

19:30 Uhr spricht sie in

der Johanneskirche in

Erbach.

Der Eintritt ist frei.

KinderKirchenTage

In den Herbstferien,

vom 10. bis 12. Oktober,

erleben Kinder zwischen

6 und 12 Jahren bei den

KinderKirchenTagen

„Medien-Special“ biblische

Geschichten und

bearbeiten diese multimedial

in Workshops.

Ob Hörspiel, Trickfilm,

Fotostory oder Zeitung

– die Kinder haben die

Wahl. Den Abschluss

bildet ein Familiengottesdienst,

in dem die

Ergebnisse präsentiert

werden. Die Kosten

betragen 25 EUR pro

Kind (inkl. Mittagessen).

Anmeldung bei Gemeindepädagoge

Biehl unter

0178-819 10 79 oder

unter www.triangelis.de.

Kinder im Liebieghaus

Grundschulkinder sind

eingeladen zu einem

Ausflug ins Liebieghaus

in Frankfurt am Sonntag,

den 30.10. Nach einem

gemeinsamen Brunch

im Luthersaal in Eltville

werden wir mit dem Bus

gemeinsam nach Frankfurt

fahren. Das Liebieghaus

beheimatet eine

Skulpturensammlung

von höchster Qualität

und bietet einen Überblick

über 5000 Jahre

Geschichte der Bildhauerei.

Wir werden mit

kindgerechter Anleitung

einige Exponate näher

betrachten. Kosten:

10 EUR, Anmeldung unter

www.triangelis.de.

TRIANGELIS-Forum II

„Erinnern und bewahren.

Ein Leben für die Denkmalpflege.“

Prof. Dr. G. Kiesow war

bis 1996 Präsident des

Landesamtes für Denkmalpflege

in Hessen.

Mit vielen Publikationen,

Reisen, Seminaren,

politischen Initiativen

und Veranstaltungen ist

Kiesow zum bundesweit

bekannten Anwalt der

Denkmale geworden.

Für dieses Engagement

wurde ihm jüngst der

Deutsche Nationalpreis

verliehen.

Am 3. November um

19:30 Uhr spricht er

in der Johanneskirche,

Erbach. Eintritt frei.

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TIPPS FüR DEN HERbST/WINTER

Skifreizeit

Egal ob alter Skihase

oder Neuling auf den

Brettern: Bei der Skifreizeit

in Oberwiesenthal

gibt es auf abwechslungsreichen

Pisten jede

Menge Spaß zu erleben.

Vom 2. bis 6. Januar

2012 werden maximal

24 Jugendliche zwischen

13 und 18 Jahren ins Erzgebirge

aufbrechen. Im

Preis von 259 EUR sind

die Anreise, Vollpension

sowie der Skipass

für 3 Tage enthalten.

Anmeldung bei Gemeindepädagoge

Biehl unter

0178-819 10 79 oder

www.triangelis.de


Erntedankfest am 2. Oktober

Nach einem fröhlichen Familiengottesdienst in der Johanneskirche mit den

Kindern der „Villa Kunterbunt“ und unter den Klängen des Posaunenchores

lädt TRIANGELIS ein zum traditionellen Suppeessen ins Gemeindehaus. Der Erlös

des Erntedankfestes ist für die Aktion „Brot für die Welt“ bestimmt.

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Foto: Thomas Höhndorf

TAUFEN

Philipp Michael Schanné, Erbach

Lionel Illert, Eltville

Lili Sophia Hanschke, Eltville

Vanessa Neubert, Erbach

Oskar Passek, Eltville

Arthur Frederik Stoll, Eltville

Elisa Sophie von Eschwege, Eltville

Charlotte Jordan, Eltville

Vincent Alexander Albert Ebel, Eltville

Sari Kristina Marie Weidhaas, Eltville

Tim Constantin Zacharowski, Wiesbaden

Leonie Minou Elnain, Wiesbaden

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FREUD UND LEID

Fotos: Höhndorf


FREUD UND LEID

TRAUUNGEN

Philip und Natascha Sommer, geb. Brisch, Mainz

Dr. Dirk Täger und Jasmin Ziegler-Täger, Frankfurt

Tim und Anja Leiner, geb. Kader, Sulzbach

Simon und Barbara Ernst, geb. Höhn, Wiesbaden

Andreas Große und Antje Singer, Oestrich-Winkel

Stefan und Andrea Weßinghage, geb. Maiß, Walluf

Dr. Matthias und Monika Hartmann, geb. Huber, Frankfurt

Dr. Dr. Frank Traub und Dr. Sonja Hedicke, Stuttgart

Christian und Juliana Wintermeyer, geb. Kalyon, Wiesbaden

Thomas und Ute Klemm, geb. Wiltheiß, Frankfurt

Stephan Jera und Astrid Jera-Stückrad, Unterschleißheim

Christian und Julia Belz, geb. Schmidt, Wiesbaden

Igor und Dina Karsten, geb. Schnettler, Wiesbaden

Thomas Schott und Melina Wendlandt-Schott, Wiesbaden

Falko und Jeanette Fischer, geb. Wiffler, Kiedrich

Jeffrey und Nina Byrd, geb. Weinberger, Mainz

Axel und Melanie Schardt, geb. Buß, Frankfurt

Marco Zentile und Inken Lehmann-Zentile, Mainz

Christian Podzun und Maria Donescu-Podzun, Frankfurt

Johannes und Louise Steffens, geb. Volkmer, Frankfurt

Dr. Simon und Nina Bungers, geb. Metz, Wiesbaden

22

Martin Franzen und Anke Hummel-Franzen, Böblingen

Ulrich Meß und Bettina Röder, Frankfurt

Felix und Sonja Beßler, geb. Hofmann, Eltville

Christoph und Sabrina Stisch, geb. Bertone, Wiesbaden

Mark und Silke Zacharowski, geb. Denzer, Wiesbaden

Frank und Nadja Färber, geb. Neugebauer, Kiedrich

bEERDIGUNGEN

Ilse Brunner, geb. Heimbuch, Kiedrich, 84 Jahre

Edith Berta Lischka, geb. Schmidt, Erbach, 86 Jahre

Arthur August Willi Wahn, Kiedrich, 88 Jahre

Charlotte Gerta Schunk, geb. Tuma, Kiedrich, 90 Jahre

Wilhelmine Bernerth, geb. Göckel, Erbach, 85 Jahre

Hans Nickel, Eltville, 71 Jahre

Ursula Kretzer, geb. Müller, Eltville, 71 Jahre

Karl-Heinz Herbert Frommer, Erbach, 86 Jahre

FREUD UND LEID

Irmgard Emma Anna Masurewitz, geb. Raschke, Erbach, 96 Jahre

Friedrich Ernst Prappacher, Kiedrich, 78 Jahre

Charlotte Irmgard van de Kar, geb. Marschhaus, Erbach, 96 Jahre

Erika Paulousek, geb. Krumm, Kiedrich, 95 Jahre

Irmgard Lotte Gerda Schwed, geb. Neitzel, Kiedrich, 90 Jahre

23


GOTTESDIENSTE

GOTTESDIENSTE

SEPTEMbER

28.08. 10. Sonntag nach Trinitatis

09:30 Kiedrich Eine-Welt-Verkauf Pfrin. Graz

10:30 Eltville Pfrin. Graz

4.9. 11. Sonntag nach Trinitatis

10:00 Erbach im Anschluss Umtrunk unterm Gerüst Pfrin. Graz

11.9. 12. Sonntag nach Trinitatis

09:30 Kiedrich mit Abendmahl Pfr. Dr. Löwe

10:30 Eltville Eine-Welt-Verkauf Pfr. Dr. Löwe

17.9.

18:00 Eltville,

St. Peter

und Paul

Ökumenische Schlussfeier zum

Hessischen Familientag

18.9. 13. Sonntag nach Trinitatis

10:00 Erbach Dekanatsgottesdienst mit polnischen

Gästen

25.9. 14. Sonntag nach Trinitatis

Pfr. Dr. Löwe,

Dekan Franz

Pfrin. Graz,

Pfr. Dr. Löwe u.a.

9:30 Kiedrich Pfr. Dr. Löwe

10:30 Eltville Pfr. Dr. Löwe

OKTObER

2.10. Erntedankfest

10:00 Erbach Eine-Welt-Verkauf, siehe auch Seite 20 Pfrin. Graz

9.10. 16. Sonntag nach Trinitatis

09:30 Kiedrich Pfrin. Graz

10:30 Eltville mit Abendmahl Pfrin. Graz

16.10. 17. Sonntag nach Trinitatis

10:00 Erbach Prädikantin Mink

23.10. 18. Sonntag nach Trinitatis

09:30 Kiedrich Abschlussgottesdienst der

KinderKirchenTage

Pfr. Dr. Löwe, Gemeindepädagoge

Biehl

10:30 Eltville Pfr. Dr. Löwe

30.10. 19. Sonntag nach Trinitatis

10:00 Erbach Pfr. Dr. Löwe

31.10. Reformationstag

19:00 Eltville mit Posaunenchor Pfrin. Graz

NOVEMbER

6.11. Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

10:00 Erbach Pfrin. Graz

13.11. Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

09:30 Kiedrich Volkstrauertag, Eine-Welt-Verkauf Pfrin. Graz

10:30 Eltville Volkstrauertag Pfrin. Graz

16.11. buß- und bettag

19:00 Eltville mit Abendmahl Pfr. Dr. Löwe

20.11. Ewigkeitssonntag

10:00 Erbach mit Totengedenken, Singkreis und

Abendmahl

27.11. 1. Advent

Pfr. Dr. Löwe

09:30 Kiedrich Pfrin. Graz

10:30 Eltville Pfrin. Graz

24 25


GOTTESDIENSTE

WEITERE GOTTESDIENSTE

Kindergottesdienst

Jeden 1., 3., 5. Sonntag im Monat um 10:00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus in

Erbach (jeweils parallel zum Hauptgottesdienst)

Jeden 2., 4. Sonntag im Monat um 10:30 Uhr im Evangelischen Kindergarten in Eltville

(jeweils parallel zum Hauptgottesdienst)

In den Herbstferien findet kein Kindergottesdienst statt.

Kindergarten-Gottesdienste

Jeden letzten Freitag im Monat, 11:00 Uhr, in der Christuskirche Eltville

Senioren-Gottesdienste im von-buttlar-Fransecky-Stift Erbach

Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, 10:30 Uhr

Senioren-Gottesdienste in St. Hildegard Eltville

Jeden 1. Dienstag im Monat, 10:30 Uhr

Partnerschaftssonntag am 18. September

Den 3. Geburtstag ihrer Partnerschaft mit der ev.-lutherischen Diözese Breslau

feiert das Dekanat Wiesbaden in diesem Jahr in TRIANGELIS. Zwei polnische

Gäste werden dazu am 18. September den Gottesdienst in der Erbacher Johanneskirche

mitgestalten, anschließend wird es einen Empfang geben.

Das Foto zeigt die Friedenskirche in Schweidnitz.

26

Gemeindebüro

und Anschrift der

Kirchengemeinde

WER UND WO IN DER GEMEINDE

Frau barbara Petry

Eltviller Landstraße 20

65346 Eltville-Erbach

Bürozeiten: Mo, Di, Mi, Fr 10-12,

Do 16-18 Uhr

Kirchenvorstand Vorsitzende Pfarrerin Clarissa Graz

Stv. Vors. Joachim-Christof Schulze

Pfarramt I Pfarrerin Clarissa Graz

Eltviller Landstr. 20

65346 Eltville-Erbach

Pfarramt II Pfarrer Dr. Frank Löwe

Von-Virneburg-Str. 14

65343 Eltville

Kirchen Johanneskirche

Eltviller Landstraße 20

65346 Eltville-Erbach

Küsterin: Frau Edeltraud Schuller

Evangelischer

Kindergarten

Christuskirche (mit Luthersaal)

Taunusstraße 21-23, 65343 Eltville

Küsterin: Frau Maria Weidner

Gustav-Adolf-zentrum

Erbacher Weg 1, 65399 Kiedrich

Küsterin: Frau Anna Hardt

Villa Kunterbunt

Gartenstraße 10, 65343 Eltville

Leiterin: Hildegard Rahlfs

Tel. 06123 - 62221

Fax 06123 - 81239

info@triangelis.de

Tel. 06123 - 605441

Tel. 06123 - 4795

Tel. 06123 - 605441

Fax 06123 - 81239

graz@triangelis.de

Tel. 06123 - 999401

Fax 06123 - 999402

loewe@triangelis.de

Tel. 06123 - 63446

Tel. 06123 - 4608

Tel. 06123 - 4506

Tel. 06123 - 2209

kita@triangelis.de

Kinder & Jugend Martin biehl, Gemeindepädagoge Tel. 0178/8191079

biehl@triangelis.de

Kirchenmusik Tobias Gahntz, Orgel

Armin Ott, Orgel

Michael Eisen, Posaunenchor

Marlene Schober, Singkreis

Tel. 06123 - 900137

Tel. 06123 - 63236

Tel. 06123 - 6206867

Tel. 06132 - 898079

Spendenkonto Kto-Nr.: 622 43, BLZ: 510 915 00 Rheingauer Volksbank

Homepage www.triangelis.de info@triangelis.de

27


Foto: J.-C. Schulze

IMPRESSUM: Herausgegeben vom Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde

TRIANGELIS Eltville-Erbach-Kiedrich. Nächster Redaktionsschluss ist der 30. Oktober 2011.

Redaktionsstatut: www.triangelis.de/uploads/media/Redaktionsstatut_EvangStimme.pdf.

Redaktion: Clarissa Graz, Thomas Höhndorf (verantwortlich), Ute Kobus-Speidel,

Jörg Scharmann, Elke Tegeler. Layout: Thomas Höhndorf. aufLage: 2600.

kontakt: stimme@triangelis.de.

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