Münchner Merkur 23.07.16

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Ausgabe Münchner Merkur 23.07.16

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MÜNCHNER ZEITUNG

NR. 169 | H 2,00 ÖSTERREICH H 2,20 | ITALIEN H 2,20

WOCHENENDE, 23. /24. JULI 2016

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MÜNCHEN ...........................................................

Streit um Fahrradwege

Die Stadt hat die Pläne für den Radweg an

der Rosenheimer Straße in München überarbeitet.

Fahrrad- und Umweltverbände

sind enttäuscht. Für Radler und vor allem

Fußgänger bliebe wenig Platz. Aber auch

viele Parkplätze entfielen. Die Rosenheimer

Straße ist auch für viele Pendler eine

wichtige Einfallstraße nach München.

Was die Stadt im Detail plant, lesen Sie im

München-Teil.

Schule zu wegen Mumps

Für einige Schüler des Münchner Gisela-

Gymnasiums beginnen die Sommerferien

eine Woche früher – wegen Mumps. Ein

Lehrer hatte sich auf einer Schulfahrt angesteckt.

Am Freitag fiel der Unterricht an

dem staatlichen Münchner Gymnasium

komplett aus, am Montag soll es mit Einschränkungen

wieder weitergehen. Die

Behörden melden eine Häufung von

Mumps-Fällen in der Stadt. Mehr dazu lesen

Sie im München-Teil.

SPORT .....................................................................

Tatort Olympia-Einkaufszentrum im Münchner Norden: Zahlreiche Sicherheits- und Hilfskräfte kümmern sich um Verletzte der Schießerei und um Passanten.

Viele Tote bei Anschlag in München

Großeinsatz von Polizei und Hilfskräften rund um Olympia-Einkaufszentrum – Stadt ruft „Sonderfall“ aus

FOTO: DPA

1860: Neuer Hauptsponsor

Der Fußball-Zweitligist TSV 1860 hat einen

neuen Hauptsponsor. Wie am Freitag

offiziell bekannt gemacht wurde, einigten

sich die Löwen mit der Versicherungsgruppe

„Die Bayerische“ auf eine dreijährige

Partnerschaft. Der Vertrag gilt für die

Zweite und Erste Liga. Die Sechziger werden

somit künftig auch das Logo des

Hauptsponsors, einen züngelnden Löwen-

Kopf, auf dem Trikot tragen. SEITE 29

WETTER .................................................................

Samstag

BÖRSENTREND ................................................

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München – Panik in München:

Bei einem beispiellosen Anschlag

an einem Einkaufszentrum

in der Landeshauptstadt

sind am Freitagabend mindestens

acht Menschen ums Leben

gekommen, mehrere Menschen

wurden schwer verletzt. Die Polizei

warnte vor einer „akuten

Terrorlage“. Bis zu drei Männer

mit „Langwaffen“ seien auf der

Flucht. Über Herkunft und Motive

der Täter oder einen islamistischen

Hintergrund war zunächst

nichts bekannt. Die Stadt

rief den „Sonderfall“ wegen einer

„Amoklage“ aus. In Teilen

der Stadt herrschte Panik.

Der öffentliche Nahverkehr –

U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen

– wurde komplett eingestellt,

ebenso der Zugverkehr.

Der Münchner Hauptbahnhof

und das Tollwood-Festival wurde

evakuiert. Ärzte und Schwestern

wurden in die Krankenhäuser

gerufen. Auch in der Innenstadt

kam es zu einem Großeinsatz

der Polizei, nachdem Menschen

schreiend und in Panik in

Richtung Stachus geflohen waren.

Die Polizei sprach zunächst

von einem Fehlalarm, teilte dann

aber mit, die Lage sei unklar.

Schwer bewaffnete Polizisten

patrouillierten auch in der

U-Bahn-Station am Stachus.

Neuer Gagen-Streit

bei ARD-Experten

München – Bereits während der

Fußball-Europameisterschaft in

Frankreich wurde heftig über

die angeblichen Honorare der

ARD-Fußballexperten gestritten.

Nun erhält die Diskussion

über die Gagen, die der öffentlich-rechtliche

Sender offenbar

zu zahlen bereit ist, neue Nahrung.

Wie der Mediendienst

„Kress“ berichtet, soll etwa

Günter Netzer, der Vorgänger

von Mehmet Scholl als Fußballfachmann

der ARD, von 2007

bis 2010 mehr als 3,85 Millionen

Euro verdient haben. Das

entspräche einem Jahresgehalt

von mehr als 960 000 Euro.

Zum Vergleich: Tom Buhrow,

bestbezahlter ARD-Intendant,

verdient im Jahr knapp 370 000

Euro. Der Senderverbund verwies

darauf, dass die Zuschauer

nicht auf die Fußballexperten

verzichten wollen. »MEDIEN

Der Marienplatz war am Abend

wie leer gefegt. Die Landeshauptstadt

forderte die Bürger

über das Smartphone-Warnsystem

Katwarn auf, ihre Wohnungen

nicht zu verlassen.

„Wir wissen derzeit nicht, wo

sich die Täter befinden. Passt auf

Euch auf und meidet nach wie

vor die Öffentlichkeit“, schrieb

die Polizei rund zwei Stunden

nach Beginn der Schießerei auf

Twitter. „Starke Polizeikräfte in

der gesamten City. Wir fahnden

Türkei: Seehofer

gegen EU-Gespräche

München – Als Reaktion auf das

Vorgehen der türkischen Regierung

gegen Gegner hat CSU-

Chef Horst Seehofer einen umgehenden

Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen

mit der Türkei

gefordert. „Wenn man sieht,

wie die Türkei nach dem gescheiterten

Militärputsch den

Rechtsstaat abbaut, müssen diese

Verhandlungen sofort gestoppt

werden“, sagte Seehofer.

Er lehnte zudem die angestrebte

Visafreiheit für Türken in der EU

ab. Dies gehe aus Sicherheitsaspekten

nicht. „Unbeschränkte

Visafreiheit käme einem Import

der innertürkischen Probleme

nach Deutschland gleich.“ Ein

türkischer EU-Beitritt stößt auch

in einer Umfrage für das ZDF auf

so starke Ablehnung wie nie zuvor:

87 Prozent und klare Mehrheiten

in allen Parteianhängergruppen

sind dagegen.

mit Hochdruck nach den Tätern.“

Möglicherweise handelt es

sich bei einem der Toten, der einen

Kilometer vom Einkaufszentrum

entfernt aufgefunden

wurde, um einen der Täter, teilten

die Behörden mit.

Die Polizei forderte Spezialeinheiten

aus mehreren anderen

Bundesländern an. Die Antiterrortruppe

GSG9 der Bundespolizei

erreichte nach 22 Uhr die

Stadt mit Hubschraubern. Ministerpräsident

Horst Seehofer

Brenner-Kontrollen:

Arbeiten beendet

Innsbruck – Die Bauarbeiten

zur Vorbereitung etwaiger

Grenzkontrollen am Brenner in

Österreich sind beendet. „Ab

jetzt können wir die Infrastruktur

nutzen, sollten Kontrollen

angeordnet werden“, sagte Landespolizeidirektor

Helmut Tomac.

Es wurde ein Flugdach

aufgebaut, um Autos bei

schlechtem Wetter nach illegal

einreisenden Flüchtlingen zu

durchsuchen. Derzeit greift die

Polizei am wichtigsten italienisch-österreichischen

Grenzübergang

rund 30 Personen pro

Tag auf. Sollte das Innenministerium

Grenzkontrollen anordnen,

benötigt die Polizei zwei

Tage, um einen Zaun in die Verankerungen

im Erdreich auf einer

Länge von 370 Metern einzuhängen.

Weiterhin gelte die

Linie, dass die Kontrollen lageabhängig

beginnen würden.

und Innenminister Joachim

Herrmann (CSU) setzten ein

Krisentreffen im Polizeipräsidium

und für Samstag eine Sondersitzung

des Kabinetts an.

Auch die Bundesregierung stellte

sich auf eine Krisenlage ein.

Bundespräsident Joachim

Gauck sagte, der „mörderische

Angriff in München entsetzt

mich zutiefst“.

Von überall in der Stadt eilten

Polizisten zu dem Einkaufszentrum.

Über der ganzen Stadt

Polizeibeamte schützen mit der Waffe im Anschlag Passanten, die das Einkaufszentrum verlassen.

AFP

kreisten Hubschrauber. Die Polizei

rief Autofahrer auf, die Autobahnen

Richtung München für

Einsatzfahrzeuge freizumachen.

Die Schießerei begann nach

Angaben der Polizei um 17.52

Uhr bei einem Schnellrestaurant

am Olympia-Einkaufszentrum.

Es liegt mitten in einem Wohngebiet,

zwei U-Bahn-Stationen

vom Olympiastadion entfernt.

Am Münchner Flughafen gab es

am späten Abend unabhängig

davon einen Polizeieinsatz, offenbar

einen eskalierenden Familienstreit.

Weiter lesen Sie:

Kommentar SEITE 2

München im Ausnahmezustand

SEITE 2

-

Die dramatische Jagd nach

den Tätern SEITE 3

München wurde immer wieder

-von Terrorakten erschüttert

SEITE 4

Münchner öffnen Gestrandeten

ihre Türen SEITE 5

berichtet das ganze Wochenende

über die neuesten Entwicklungen

rund um den Anschlag.

EU empfiehlt Anti-Aids-Pille

Studie: Truvada reduziert Infektionsrisiko um 75 Prozent

Brüssel – Die EU-Arzneimittelbehörde

EMA hat das Medikament

Truvada zum Schutz vor HIV-Infektionen

empfohlen. Wie die Behörde

am Freitag mitteilte, empfahl

sie die Zulassung des Präparats

zur Präexpositionsprophylaxe

(PrEP) für den Markt in der Europäischen

Union. Mit einer solchen

PrEP können sich nicht infizierte

Menschen mit der Einnahme

bestimmter Medikamente vor

einer HIV-Infektion schützen.

Truvada müsse allerdings mit

dem Gebrauch von Kondomen

und anderen Vorsichtsmaßnahmen

kombiniert werden, hob die

EMA hervor. In einer klinischen

Studie mit Truvada hatte sich der

EMA zufolge das Infektionsrisiko

bei heterosexuellen Partnern, von

denen einer mit HIV infiziert war,

um 75 Prozent verringert. In einer

anderen Studie mit homosexuellen

Männern sank die Ansteckungsgefahr

um 42 Prozent.

Der Empfehlung des EMA-

Ausschusses für Humanarzneimittel

(CHMP) muss nun noch die

Europäische Kommission zustimmen.

Jeder EU-Mitgliedstaat entscheidet

dann über den Preis der

TablettenundobdasjeweiligeGesundheitssystem

für die Kosten

dafüraufkommtodernicht.Inden

USA, Kenia und Südafrika ist Truvada

bereits als PrEP zugelassen.

Das französische Gesundheitsministerium

hatte im vergangenen

November mitgeteilt, die Krankenversicherung

werde die medikamentöse

Präexpositionsprophylaxe

zum Schutz vor HIV unter

bestimmten Bedingungen finanzieren.

Das vom US-Pharmaunternehmen

Gilead produzierte

Präparat Truvada war im Juli

2012 als erstes Medikament zum

Schutz vor HIV-Infektionen in

den USA zugelassen worden.


2 Terror in München

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Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

KOMMENTARE

EINE STADT IM AUSNAHMEZUSTAND

Terror in der Stadt

München weint

München weint. Der Albtraum einer glücklichen Stadt

ist wahr geworden, schlimmer und tödlicher, als wir es in

unseren dunklen Phantasien ausgemalt haben. War es

die Bestie des Islamismus, die unsere lebenslustige Isarmetropole

auf so grausame Weise terrorisiert hat? Dann

hätte sie ihr Angriffsziel mit nicht zu überbietender Niedertracht

ausgesucht: Ausgerechnet München, die Stadt

der Willkommenskultur und der Teddybären, hätte dann

einen hohen Preis dafür gezahlt, dass sie Flüchtlinge so

freundlich in Empfang nahm – und damit ein Signal in

die muslimische Welt sandte, für das uns deren Dämonen

abgrundtief hassen. Oder waren es, worauf gestern nach

ersten Augenzeugenaussagen manches hindeutete, doch

rechte Mörder, die am fünften Jahrestag des Amoklaufs

von Anders Breivik Angst und Schrecken in die Gesellschaft

tragen wollten?

Madrid, London, Paris, Brüssel, München: Weiter, immer

weiter zieht sich die blutige Spur des menschenverachtenden

Terrors durch das gepeinigte Europa. Bis in

die selbstgewisse Metropole des deutschen Südens, die

sich bis zu diesem schrecklichen Freitag für die sicherste

in Europa hielt. Aus diesem Traum sind die Münchner

an diesem Sommertag auf die brutalstmögliche Weise

erwacht. Was die Stadt gestern erlebte, war ein Moment

nackter Panik. Das unerschütterliche Gefühl der

Sicherheit und Geborgenheit ist aus Bayerns Kapitale

gewichen, wie zuletzt vor 44 Jahren, als palästinensische

Attentäter das Massaker im Olympischen Dorf verübten.

War das das Ziel der Attentäter?

Auf das Sommermärchen 2015 folgt der Schreckenssommer

2016. Und wieder spielt München die Hauptrolle.

Mit erhobenen Händen flüchteten hunderte Menschen unter Polizeischutz aus dem Olympiaeinkaufszentrum.

AFP

Georg Anastasiadis

Sie erreichen den Autor unter

Georg.Anastasiadis@merkur.de

Die Bundesregierung und die Türkei

Zeit für ein Zeichen

Der Eklat liegt keine vier Monate zurück – und doch

wirkt er wie aus einer anderen Zeit: Wegen eines harmlosen

Satirebeitrags der NDR-Sendung „Extra 3“ wurde in

Ankara der deutsche Botschafter einbestellt. Was damals

viele überraschte, steht heute für den Auftakt einer Entwicklung,

die in gnadenlosen Säuberungsaktionen mündet,

wie man sie in Europa nicht mehr für möglich gehalten

hätte. Unter dem Vorwand, Demokratie und Rechtsstaat

zu verteidigen, tritt Recep Tayyip Erdogan beides mit

Füßen. Mehr als 10 000 Menschen kamen in Haft.

Eine der entschiedensten Reaktionen auf diese alarmierende

Entwicklung kam mal wieder aus Wien: Auch der

junge Außenminister Sebastian Kurz bediente sich des

bei Erdogan so beliebten Mittels und bestellte den Botschafter

ein, um ihm zu erklären, wie das in EU und Nato

mit der Demokratie so funktioniert. Eine klare diplomatische

Warnung. Erstens: Ein Putschversuch dürfe „kein

Freibrief“ sein. Zweitens: Die Türkei zeige zunehmend

„autoritärere Züge“. Das sei „absolut unhaltbar“.

Von Bundeskanzlerin Merkel war nichts annähernd Vergleichbares

zu vernehmen. Noch immer wirkt es so, als

habe für sie das Flüchtlingsabkommen größere Priorität.

Sicher: Die Türkei bleibt in geopolitischer Hinsicht von

enormer Bedeutung. Europa wird das Land im nächsten

Jahrzehnt als Bindeglied in die nahöstliche Krisenregion

dringend brauchen. Dennoch wäre jetzt der Zeitpunkt erreicht,

ein deutliches Signal zu setzen. Dass immer noch

ernsthaft über einen EU-Beitritt verhandelt wird, wirkt

angesichts der aktuellen Entwicklung wie blanker Hohn.

Mike Schier

Sie erreichen den Autor unter

Mike.Schier@merkur.de

HVB erhöht Kontogebühren

Wechseln lohnt sich

So mancher Kunde der HypoVereinsbank (HVB) staunte

in den vergangenen Tagen nicht schlecht. 14,90 Euro will

die Bank künftig für das Girokonto – und zwar pro Monat!

Bisher zahlten viele Kunden gar nichts. Zugegeben: 14,90

Euro sind die Obergrenze. Viele HVB-Kunden kommen

günstiger weg. Für die Betroffenen macht es das allerdings

nicht besser. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als die Bank

– oder zumindest das Konto-Modell – zu wechseln. Ganz

wichtig: Sie müssen Widerspruch einlegen! Sonst werden

die 14,90 Euro pro Monat bald automatisch abgebucht.

Doch auch wer nicht Kunde bei der HVB ist, sollte in diesen

Tagen seine Kontoauszüge gewissenhaft studieren.

Die meisten Banken drehen momentan an der Gebührenschraube.

Das soll kein Vorwurf sein. Den Geldhäusern

bleibt gar nichts anderes übrig. Seitdem die Europäische

Zentralbank Strafzinsen von den Banken verlangt, sind sie

gezwungen, die Kosten an ihre Kunden weiterzugeben.

Die Preisspanne ist dabei allerdings groß. Wer zu einer Direktbank

wechselt, kann sich immer noch ein komplett

kostenloses Girokonto sichern. Und auch manche Filialbank

bietet immer noch Konditionen, die meilenweit entfernt

sind von 14,90 Euro Kontoführungsgebühr im Monat.

Vergleichen und wechseln lohnt sich mehr denn je.

Auf dem Dach des Parkhauses des Einkaufszentrums verschanzen sich

Polizisten. Sie wissen noch nicht, wo die Täter sind.

REUTERS

Helfer evakuieren die Menschen vom Tatort. Stundenlang hatten sie zuvor

ausharren müssen, weil die Lage undurchsichtig war.

REUTERS

Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ)

U-Bahnhof

Pelkhovenstraße

50 m

McDonald‘s

Saturn

Einkaufscenter

Mona

Hanauer

Straße

Pelkovenstraße

Riesstraße

Parkplätze

Parkplätze

Tatorte der

Schießerei

Kurz vor 18 Uhr

fielen Schüsse an der

Hanauer und Riesstraße,

dannimOEZ beiMcDonald‘s

OEZ

MÜNCHEN

OEZ

Olympiastadion

München

Moosach

Englischer

Garten

Hauptbahnhof Marienplatz

Quelle: Polizei, eigene Recherchen

Karte: OpenStreetMaps-Mitwirkende •Stand: 20.50 Uhr

Manuela Dollinger

Sie erreichen die Autorin unter

Manuela.Dollinger@merkur.de

Dokument des Terrors: Ein Opfer wird erstversorgt. Ob

der Mann überlebte, war am Freitag nicht bekannt.THIEME

In der ganzen Stadt, hier am Stachus, sichern Beamte die Straßen. Immer wieder gibt es

Meldungen von weiteren Angriffen, die sich aber nicht bestätigen.

DPA


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

Terror in München

Telefon (089) 53 06-410

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Eine Stadt in Angst

München im Ausnahmezustand:

Schüsse im Einkaufszentrum

OEZ, es

gibt Verletzte und Tote.

Danach bricht das Chaos

aus, der öffentliche Nahverkehr

wird komplett

eingestellt. Und die

Polizei jagt die Täter.

München –Katka Potyszova

hat ein weißes T-Shirt an, darauf

sind kleine rote Spritzer.

Blut. Die junge Frau hat gerade

gesehen, wie im Olympiaeinkaufszentrum

OEZ zwei

Männer aus nächster Nähe erschossen

worden sind. Sie

steht noch unter Schock, eine

fremde Frau steht neben ihr,

hält sie im Arm.

Es ist Freitagabend, und

München erlebt die dramatischsten

Stunden seit dem

Wiesn-Attentat im September

1980. Ein Anschlag.

Der Notruf geht um 17.58

Uhr ein, Zeugen melden sich

bei der Polizei. „Schießerei

im Bereich der Hanauer Straße“,

heißt es, „die sich weiter

in die Riesstraße und in das

Olympiaeinkaufszentrum

verlagerte.“ Zeugen melden

drei verschiedene Personen

mit Langwaffen. Über die Art

und Anzahl von Opfern gibt

es zunächst keine gesicherten

Erkenntnisse. „Wir rechnen

mit mehreren Toten“, sagt ein

Polizeisprecher. Die Lage sei

völlig unübersichtlich. „Es ist

wohl etwas Größeres.“ Die

Täter –sie sind auf der Flucht.

Es herrscht Chaos, durch

die ganze Stadt jagen Autos

mit Blaulicht. Hubschrauber

kreisen in der Luft. In den sozialen

Netzwerken kursieren

unterschiedlichste Meldungen

von Schüssen, von Verletzten,

von Toten. Es sind

Momente der Unsicherheit.

Bernhard, 28, erfährt am

Hauptbahnhof gerade, dass

am OEZ etwas passiert ist.

„Ich kriege Gänsehaut“, sagt

er und zeigt seinen Arm her.

Münchner sollen sich

in Sicherheit bringen

In den großen Krankenhäusern

wird laut Philipp

Kreßirer, Sprecher des Klinikums

Großhadern, sofort der

Alarmplan „Massenanfall

Verletzter“ ausgelöst. Das sei

ein standardisierter Prozess,

der noch keine Aussagen

über die Zahl der Verletzten

zulasse. Auch die Städtischen

Kliniken stehen bereit. Ärzte,

Krankenschwestern, Pfleger

werden einberufen. Es ist jeder

Polizist, der in der Stadt

verfügbar ist, im Einsatz. Die

Spezialeinheit GSG9, Bundespolizei,

Beamte von benachbarten

Präsidien, also

Rosenheim und Ingolstadt.

Alarmbereitschaft sogar in

den Nachbarlandkreisen,

zum Beispiel Starnberg: Mehr

als ein Dutzend Rotkreuz-

Fahrzeuge stehen an der Autobahn

A 96 zur Abfahrt nach

München bereit. Feuerwehren

aus dem Umland werden

nach München beordert, um

Zelte für Verletzte aufzubauen.

Im Landkreis Bad Tölz-

Wolfratshausen wird eine

Großübung der Feuerwehr

abgebrochen.

Vor dem Olympiaeinkaufszentrum

sind zahlreiche Einsatzfahrzeuge

der Polizei und

auch ein Krankenwagen zu

sehen. Das Gelände nahe

dem Olympiapark ist weiträumig

abgesperrt, „ein Wahnsinnsgebiet“,

sagt ein Polizist.

Am OEZ sagt die Polizei

durch, die Anwohner sollen

in ihren Wohnungen bleiben,

von den Fenstern weggehen.

Der Münchner Rudolf

Lack steht fassungslos am

U-Bahn-Aufgang. Um ihn herum

mit Maschinenpistolen

bewaffnete Polizisten. Rudolf

Lack ist in Sicherheit. Seine

Frau noch nicht. Kurz vor

dem Attentat hatte er sie am

OEZ abgesetzt, sie wollte

Jagd auf die Täter: Ein Polizist mit Spezialausrüstung steht am Freitagabend am Olympiaeinkaufszentrum, in dem Schüsse gefallen sind.

noch einkaufen. Wenig später

fallen die ersten Schüsse am

McDonald’s. Lacks Frau ist

Augenzeugin, jetzt sitzt sie im

zweiten Stock des Schnellrestaurants.

Die Polizei hat alle,

die sich dort befanden, hierher

gebracht. Niemand darf

raus, niemand rein. Lack hält

Kontakt per Handy. Seine

Frau heult, ist völlig fertig. Sie

hat zwei blutüberströmte Leichen

gesehen.

Eine Freisingerin war gerade

auf dem Heimweg von der

Arbeit, als vor dem OEZ

Schüsse fielen. „Ich habe in

meinem Auto an einer Ampel

beim OEZ gewartet“, erzählt

sie. Vor ihr war ein Bus, deshalb

konnte sie nichts sehen.

„Plötzlich hörte ich Schüsse

–in unmittelbarer Nähe.“

Menschen rannten weg,

„Bringt euch in Sicherheit“,

„Lauft schnell!“ schrieen sie.

Die Freisingerin sah vier

Menschen vor einem Obststand

auf der Straße liegen.

„Keiner hat sich mehr bewegt“,

berichtet sie. Autofahrer

haben versucht umzudrehen.

Als sie selbst wenden

konnte, trafen bereits die ersten

Polizeiautos ein. „Ich

wollte nur noch weg“, sagt

sie. „Es war so schrecklich.“

Auf dem Weg nach Hause ruft

sie ihren Mann an, hört im

Radio die Nachrichten. „Ich

habe gezittert“, sagt sie. „Wäre

ich ein paar Augenblicke

früher dran gewesen, ich wäre

genau an der Stelle gewesen,

wo geschossen wurde.“

Karim Farzan, 25, aus

Dachau, war Schuhe kaufen,

er kam aus dem Laden, als ein

mit Maschinengewehr bewaffneter

Mann auf ihn zulief.

Farzan rannte weg, so

schnell er konnte. Draußen,

auf der Straße, steht ein junger

Mann im karierten Hemd,

er hat noch seine Einkaufstüten

in der Hand – er war gerade

noch im OEZ. Plötzlich

hörte er Schüsse. erzählt er.

Dann klingelt sein Telefon:

„Ich bin in Sicherheit“, sagt er

dem Anrufer.

Im OEZ sind alle Ausgänge

gesperrt, Menschen laufen

weinend über die Straße. Die

Fahndung läuft unter Hochdruck.

Die Polizei ruft „alle

Personen im Stadtgebiet auf“,

zuhause zu bleiben oder in

nahen Gebäuden Schutz zu

suchen. Die ersten Meldungen

bezüglich der Täter widersprechen

sich völlig. In-

Ein Foto aus dem Video, rechts angeblich einer der Täter.

Rudolf Lack bangt um seine

Frau, die im OEZ ist.

Katka Potyszova (rechts)

hat die Tat gesehen.

FOTOS: THIEME (2), BODMER, FKN

Karim Farzan aus Dachau

war im OEZ einkaufen.

FOTO: DPA

nenminister Joachim Herrmann

spricht von mindestens

drei Tätern. Die Einsatzleitung

vermutet, dass sich zwei

bis drei im OEZ verschanzt

haben. Gleichzeitig vermutet

man, dass sich andere auf der

Flucht befinden könnten.

Es gibt ein Video, das offenbar

die Tat zeigt. In einem

wackligen Handyfilm erkennt

man, wie ein Mann aus der

McDonald’s-Filiale tritt. Er

trägt ein schwarzrotes Oberteil.

Ruhig zieht er eine Pistole,

legt mit beiden Händen an

und schießt auf die flüchtenden

Menschen wenige Meter

vor sich. Immer wieder.

Schüsse peitschen, Passanten

rennen, dann dreht das Bild

weg. Eine Augenzeugin beschreibt

den Täter gegenüber

dem Sender N24 als „komisch

gekleidet“, er habe eine

Art Weste getragen und auffällig

ruhig gewirkt.

Während die Polizei die Täter

jagt, bricht in der Stadt ein

Verkehrschaos aus. Die

Münchner Verkehrsgesellschaft

MVG teilt über Twitter

zunächst mit, dass einige Linien

gesperrt sind –wegen eines

Polizeieinsatzes. Das

kommt in der Großstadt

praktisch täglich vor. Doch

diesmal ist alles anders. Bald

brechen die Internetseite und

die App zusammen –weil alle

schauen, wie sie so schnell

wie möglich heimkommen.

S-Bahn-Chef Bernhard Weisser

sagt auf Anfrage: „Die

S-Bahn hat gegen 19.30 Uhr

den Verkehr zwischen Pasing

und Ostbahnhof eingestellt.“

Die Stammstrecke sei „leer

gefahren“ worden. Alle Bahnhöfe

zwischen Pasing und

Ostbahnhof werden geräumt.

S-Bahnen wenden in Pasing

und Ostbahnhof, fahren auch

über den Südring. Es gibt

Meldungen, dass Menschen

in Panik über Gleise laufen.

Über das Handy-Warnsystem

Kat werden Menschen aus

dem Umland gebeten, nicht

in die Stadt zu fahren.

Falschmeldungen kursieren.

Am Stachus brüllt ein

Passant auf Englisch „Shooting,

Shooting!“ –„Schießerei,

Schießerei!“ Die Menschen

rennen los, in Panik. „Manche

Leute sind über die Stühle der

Straßencafés gefallen und gestürzt“,

erzählt einer am Karlsplatz.

Wenig später stellt sich

heraus, das war eine Ente.

Dann heißt es, am Hofbräu-

haus sei etwas passiert. Auch

eine Falschmeldung, die Stadt

ist in Panik, da verbreiten sich

Gerüchte schneller, als die Polizei

sie dementieren kann.

Und die Beamten haben

Wichtigeres zu tun.

Die Fußgängerzone wird

evakuiert, die Geschäfte

schließen weit vor Ladenschluss.

Gitter werden eilends

runtergelassen, manchmal

bleiben die Auslagen mit Sonderangeboten

draußen stehen.

Irgendwann bricht das

Handynetz zusammen – so

viele Menschen versuchen,

Angehörige zu erreichen. Auf

Facebook wird eine Funktion

eingerichtet, über die sich

Menschen in Sicherheit melden

können. Bislang kannte

man das nur aus Paris, aus

Brüssel, aus Nizza.

Die Stadt ist voll an diesem

Freitagabend, viele junge

Menschen wollten ausgehen.

Auf dem Tollwood herrscht

große Verunsicherung, dort

spielt Marc Forster ein Konzert.

Viele Besucher hängen

an ihren Smartphones, wollen

wissen, was los ist. Und

viele, vor allem Familien, verlassen

das Konzert. Die Diskotheken

in München bleiben

an diesem Abend geschlossen.

Im Hofbräuhaus

sind gegen 21 Uhr keine Gäste

mehr da. Das Personal

räumt auf, wie Serviceleiter

Werner Posselt sagt. „Hier ist

zwar nichts passiert, aber es

hat sich Panik ausgebreitet.“

Plötzlich seien in den Straßen

vor dem Hofbräuhaus Menschen

davongerannt, das habe

sich auf die Gäste übertragen.

Vor einem Hotel am

Hauptbahnhof bildet sich eine

lange Schlange von Touristen,

die nach einem Zimmer

suchen.

Während die Polizei die Täter

jagt, sammeln sich die Politiker

in der Stadt. Oberbürgermeister

Dieter Reiter ist

auf dem Heimweg, als er von

dem Anschlag erfährt. Er

kehrt um und eilt ins Lagezentrum

des Polizeipräsidiums

an der Ettstraße, gleich

neben der Fußgängerzone.

Auch Innenminister Herrmann,

Bürgermeister Josef

Schmid sind dort. Ministerpräsident

Horst Seehofer, der

bereits zuhause war, fährt

ebenfalls ins Präsidium. Bundesinnenminister

Thomas de

Maizière, der gerade in New

York gelandet ist, fliegt sofort

zurück nach Deutschland.

Die Täter sind

auf der Flucht

Bei einer Pressekonferenz,

die die Polizei in einem Autohaus

in der Nähe des OEZ

abhält, sagt Sprecher Marcus

da Gloria Martins, das Einkaufszentrum

sei jetzt leer

–da ist es etwa 21.15 Uhr.

100 Menschen würden vom

Kriseninterventionsdienst betreut.

Über die Identität der

Opfer sagen die Beamten vorerst

nichts, zuerst müssen die

Angehörigen informiert werden.

Sie schalten ein Infotelefon,

am Flughafen nimmt die

Auskunfts- und Vermisstenstelle

den Betrieb auf.

Die Hintergründe der Tat

sind bis Redaktionsschluss

nicht bekannt, Sicherheitskreise

schließen einen Terroranschlag

nicht aus. Bislang gebe

es aber keinen Hinweis auf

einen islamistischen Hintergrund.

„Dafür ist es viel zu

früh“, sagte Polizeisprecher da

Gloria Martins. Berichte eines

angeblichen Augenzeugen im

TV, dass der Täter „Scheiß

Ausländer“ gerufen habe, bestätigte

die Polizei nicht.

Wegen der unübersichtlichen

Lage werden viele Feste

in München, in der Region

abgebrochen, darunter das

Altstadtfest in Fürstenfeldbruck.

Aber nach Feiern ist

an diesem Abend sowieso

niemandem zumute.

caz, dg, mik, hor, sts,

nip, dw, kwo, pen, be, weg, thi


4 Terror in München

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HISTORIE .....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

SO REAGIERT

DIE WELT

Nach dem Anschlag in

München vom Freitagabend

nimmt die ganze

Welt Anteil. US-Präsident

Barack Obama sagte

Deutschland seine Unterstützung

zu: „Deutschland

ist einer unserer engsten

Verbündeten. Wir werden

ihnen jegliche Unterstützung

zusagen, die sie in

diesen Umständen brauchen

können“, sagte Obama

in Washington.

*

Unverdächtig wirkt das Paket an Ex-Bundeskanzler Konrad Adenauer. Doch

sein Inhalt war explosiv – und riss 1952 eine Person in den Tod. FOTOS: ARCHIV

Einen gefassten Olympia-Attentäter transportieren

Polizisten 1972 in Fürstenfeldbruck.

Im Gedenken an die Opfer des NSU versammelten sich 2012

auf dem Odeonsplatz zahlreiche Münchner.

FOTO: HAAG

Auch im Sozialen Netzwerk

Twitter wurden nur

wenige Stunden nach dem

Angriff massenhaft Bilder

RAF, Wiesn, Olympia: Terror in München

Die Stadt wurde immer wieder von Terror-Akten erschüttert – vom versuchten Kanzler-Attentat bis zum NSU-Mord

München – Am Freitagabend

traf der brutale Schrecken des

Terrors die bayerische Landeshauptstadt:

München ist

seit Freitag im Schockzustand,

München ist seit Freitag

im Ausnahmezustand.

Mehrere Menschen sind bei

einem Anschlag in einem

McDonalds-Restaurant und

im Olympia-Einkaufszentrum

ums Leben gekommen. Die

Fahndung nach den Tätern

lief auf Hochtouren.

Ein Blick in die Historie

aus diesem Anlass: Spricht

man von Terror, denken die

Münchner vor allem an die

Rote Armee Fraktion in den

1970er Jahren – oder derzeit

an islamistisch motivierte Anschläge.

Dabei fand bereits

Anfang der 1950er Jahre der

erste Terroranschlag Münchens

statt, per Paketbombe.

Die Buchbombe

Es war der Abend des 27.

März 1952. In der Bayerstraße

nahe dem Hauptbahnhof

sprach ein Unbekannter zwei

zwölfjährige Buben an. Er bot

ihnen drei Mark, wenn sie für

ihn ein Paket zur Post bringen

würden. Er selbst sei in Eile.

Die Buben willigten ein,

schöpften jedoch Verdacht.

Warum beobachtete sie der

Mann noch, obwohl er es ja so

eilig hatte? Sobald der Unbekannte

verschwunden war,

alarmierten sie mit Hilfe des

Stationsmeisters am Karlsplatz

die Polizei. Eine Funkstreife

eilte herbei. Die Polizisten

blickten stutzig auf den

Adressaten: Da stand tatsächlich

Konrad Adenauer, Bundeskanzler,

Bonn. Sie brachten

das verdächtige Paket in

den Keller der Ettstraße. Dort

alarmierten sie einen Sprengmeister

der Feuerwehr, der

vorsichtig das Paket öffnete.

Darin lag eine Ausgabe des

Brockhaus-Lexikons. Warum

der Sprengmeister das Buch

aus dem Paket heben wollte,

ist unklar. Womöglich dachte

er: „Fehlalarm. Es ist ja nur ein

Buch.“ Es explodierte. Der

Sprengmeister wurde getötet.

Zwei Polizisten im Nebenraum

überlebten schwer verletzt.

Der Mann, der die Buben

angesprochen hatte, entkam.

Nur so viel wurde ermittelt:

Er hatte sich unter dem

Namen Mario Mirelli in der

Schillerstraße einquartiert.

Blutlachen am

Riemer Flughafen

Als am 10. Februar 1970 eine

Maschine der israelischen

Fluglinie El-Al auf dem Weg

nach London in Riem zwischenlandete,

drangen drei

palästinensische Terroristen

in den Transitbereich. Sie

wollten Passagiere, Crew und

Flugzeug in ihre Gewalt bringen,

rechneten aber nicht mit

der Gegenwehr des Kapitäns.

Es kam zum Handgemenge,

die Terroristen zündeten drei

Handgranaten. 18 Passagiere

verletzten sich. Eine Person

starb.

dddddddddddddd

Brandanschlag

im Seniorenheim

Im selben Jahr traf es das Seniorenheim

der Israelitischen

Kultusgemeinde in der Reichenbachstraße.

Jemand hatte

im Treppenhaus mit Benzin

ein Feuer entfacht. Sieben

Personen zwischen 60 und 72

konnten nicht aus den Flammen

gerettet werden. Trotz einer

Belohnung von 100 000

Mark konnte die Polizei die

Täter nie ausfindig machen.

Wegen neuer Erkenntnisse

wurden die Ermittlungen

2013 wieder aufgenommen.

Vergeltung

der RAF

Der erste größere Anschlag

der Roten Armee Fraktion in

München traf am 12. Mai 1972

das Gelände des Landeskriminalamtes.

Auf dem Parkplatz

zündete die Terrorgruppe eine

Autobombe. Sie zerstörte 60

Fahrzeuge, in mehreren hundert

Metern Entfernung zerbarsten

Fensterscheiben. Wie

durch ein Wunder wurde niemand

getötet. Lediglich drei

Personen verletzten sich. Die

RAF bekannte sich. Es war ein

Vergeltungsakt für den linksradikalen

Thomas Weisbecker,

den die Polizei zuvor bei

einem Festnahmeversuch erschossen

hatte.

Anschlag auf Israels

Olympia-Team

Die Olympischen Spiele

von München 1972 wurden

nicht aus sportlichen Gründen

weltbekannt. Mehrere

Männer der palästinensischen

Terrorgruppe „Schwarzer

September“ hatten sich als

Sportler verkleidet und drangen

in das Quartier der israelischen

Athleten ein. Die

Münchner Polizisten waren

im Anti-Terror- Einsatz völlig

unerfahren, versuchten aber

trotzdem, die Geiseln zu befreien,

was kläglich scheiterte.

Ein weiterer Versuch auf dem

Flugfeld von Fürstenfeldbruck

scheiterte ebenfalls. Elf

israelische Athleten und Betreuer,

ein deutscher Polizist

sowie fünf der acht Attentäter

waren am Ende tot. Als Reaktion

auf den Terror wurde die

Polizei-Spezialeinheit GSG 9

gegründet. Die Polizei schützt

seitdem alle jüdischen Einrichtungen

in München.

Das Oktoberfest-

Attentat

„Fünfzig Meter östlich

Brausebad Explosion – des is

fei kein Scherz! ...“ lautete einer

der ersten Funksprüche

der Polizei nach dem Bombenattentat

am Oktoberfest.

Es war bis dahin ein fröhlicher

Abend auf der Wiesn am 26.

September 1980, als plötzlich

um 22.19 Uhr eine Feuersäule

am Haupteingang aufstieg.

Menschen wurden durch die

Luft geschleudert und zerfetzt,

abgerissene Gliedmaßen

lagen herum – es war eine der

unmenschlichsten, weil willkürlichsten

Terror-Attacken

Münchens. Irgendwen sollte

die Explosion eben treffen,

egal wen. 13 Wiesn-Besucher

waren danach tot. 211 Personen

wurden verletzt. Etwa 3,4

Kilogramm Sprengstoff sorgten

für das blutige Szenario.

Auch der mutmaßliche Täter

Gundolf Köhler wurde Opfer

seiner eigenen Bombe. Beide

Hände wurden ihm abgerissen.

Scheinbar schleuderte

ihn die Wucht der Detonation

14 Meter durch die Luft. Köhler

war ein Student aus Tübingen

und hatte Verbindungen

zur rechtsextremen „Wehrsportgruppe

Hoffmann“. Seine

Alleintäterschaft wurde

häufig bezweifelt. BR-Journalist

Ulrich Chaussy ermittelte

durch seine investigativen Recherchen

viele Ungereimtheiten.

Auch deshalb nahm das

Bayerische Landeskriminalamt

Ende 2014 die Ermittlungen

wieder auf. Bis heute gibt

es aber keine nennenswerten

Fortschritte. Das Attentat war

der folgenreichste Anschlag in

Deutschland seit dem Zweiten

Weltkrieg.

Kofferbombe am

Flughafen Riem

Der Sommer 1982 war eigentlich

ungewöhnlich heiter.

Auf den Feldern reiften Rekordernten,

die Biergärten

quollen über. Von Mai bis

September schien fast durchgehend

die Sonne. An einem

solch sommerlichen Nachmittag,

am 31. Juli, riss eine

Explosion die Münchner

Flughafenmitarbeiter in Riem

aus ihrer Alltagsroutine. Im

Gepäckabstellraum des überdachten

Zugangs zur Halle C

hatte jemand eine Kofferbombe

deponiert. Sie explodierte

unvermittelt, verletzte sieben

Personen teils schwer. Es entstand

ein Schaden in Höhe

von 200 000 Mark. Die Kofferfetzen

stammten von einem

Massenprodukt. Daher

konnte die Polizei bis heute

die Herkunft des Gepäckstücks

und das Tatmotiv nicht

ermitteln. Keiner bekannte

sich zu der Tat. Auch eine Belohnung

von 30 000 Mark

brachte keine Hinweise.

RAF ermordert

Siemens-Chef

Die Explosion einer Bombe

am Straßenrand von Straßlach

zerfetzte den Dienstwagen

des Siemens-Vorstandsvorsitzenden

Karl-Heinz

Beckurts am Morgen des 9. Juli

1986. Die Wucht von zehn

Kilogramm Sprengstoff

schleuderten die tonnen-

Beim ersten großen Anschlag

der Roten Armee

Fraktion in München wurden

60 Autos zerstört (Bild

oben). Die Terroristen der

RAF zündeten am 12. Mai

1972 auf dem Parkplatz

des Landeskriminalamtes

eine Autobombe. Unter

dem Druck der Detonation

zerbarsten selbst in mehreren

hundert Metern Entfernung

die Fensterscheiben.

Wie durch ein Wunder

wurde niemand getötet.

Der Anschlag war ein

Vergeltungsakt für den

linksradikalen Thomas

Weisbecker, den die Polizei

bei einem Festnahmeversuch

erschossen hatte.

1986 schlug die RAF erneut

zu: Sie ließ am Straßenrand

von Straßlach eine

Bombe hochgehen –

und tötete so Siemens-

Chef Karl-Heinz Beckurts.

schwere BMW-Limousine

quer über die Straße. Wie jeden

Tag ließ sich Beckurts gerade

von seinem Chauffeur

Eckhard Groppler zur Arbeit

fahren, als er kurz nach dem

Ortsschild Straßlach in den

Tod gerissen wurde. Auch

Groppler hatte keine Chance,

zu überleben. RAF-Terroristen

hatten die Bombe aus einem

nahe gelegenen Waldstück

ferngezündet.

Das RAF-Kommando „Mara

Cagol“ bekannte sich zu

dem Anschlag. Im Bekennerschreiben

hieß es, die Siemens

AG sei verantwortlich für die

Ausbeutung, Vernichtung

und Verelendung von Millionen

von Menschen. Für Karl-

Heinz Beckurts war diese

simple Erklärung das Todesurteil,

das die Terroristen im

Vorfeld ihres Anschlags gefällt

hatten. Bis heute ist unklar,

welche Personen genau den

Anschlag auf den Wirtschaftsmanager

ausführten.

Versuchter Anschlag

auf die Synagoge

„Aktionsbüro Süd“ oder

auch „Kameradschaft Süd“

hieß im Jahr 2003 eine rechtsextreme

Gruppierung, die der

Polizei bereits bekannt war.

Weitere Ermittlungen ergaben,

dass sich ein Führungskreis

aus zehn Personen zusammengeschlossen

hatte,

Männer und Frauen. Es war

ebenfalls bekannt, dass die

Gruppe rechtsextreme Ziele

verfolgte und nicht davor zurückschrecken

würde, Waffen

oder Sprengstoff einzusetzen.

Das erste Ziel der Terrorgruppe

zeichnete sich im Zuge polizeilicher

Ermittlungen ab:

ein Anschlag auf die Grundsteinlegung

des jüdischen Gemeinde-

und Kulturzentrums

am Jakobsplatz. Nun wurde

die Münchner Polizei aktiv.

Sie stellte ein Kilogramm

TNT, Kriegswaffen, Pistolen,

Handgranaten, Stichwaffen

und rechtes Propagandamaterial

sicher. Das Oberlandesgericht

München verurteilte die

Hauptangeklagten, 18 Personen,

zu mehrjährigen Haftstrafen.

Der Hauptangeklagte

Martin Wiese musste für sieben

Jahre ins Gefängnis.

„Dönermord“ ist in

Wahrheit NSU-Terror

Die Öffentlichkeit nahm es

lange Zeit flapsig als „Döner-

Morde“ wahr. Die Polizei

schätzte das Phänomen als

bundesweite Delikte im Milieu

der organisierten Kriminalität

ein. Doch in Wahrheit

war es eine der brutalsten

Mordserien Deutschlands.

Erst als die junge Polizistin

Michèle Kiesewetter im April

2007 hingerichtet wurde, um

ihr die Waffe abzunehmen,

kippte die Geschichte allmählich.

Denn erneut kam die tödliche

Kugel aus dem Lauf einer

„Ceska“, wie in den neun

Morden zuvor. Der sogenannte

Nationalsozialistische Untergrund

(NSU) kristallisierte

sich 2011 heraus, als die Polizei

in Eisenach zwei Personen

nach einem Banküberfall festsetzte.

Bevor die Polizei die

Tatverdächtigen festnehmen

konnte, erschossen sie sich

und steckten den Wohnwagen

in Brand, worin sie sich versteckt

hatten. Später klärte

sich ihre Identität: Sie hießen

Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt.

Zweimal schlugen die

NSU-Terroristen auch in

München zu. Am 29. August

2001 erschossen sie Habil Kilic

in Ramersdorf, am 15. Juni

2005 richteten sie Theodoros

Boulgarides im Westend hin.

Beate Zschäpe, die jahrelang

mit Böhnhardt und Mundlos

zusammenlebte, steht seit

mehr als zwei Jahren in München

vor Gericht.

Der ursprüngliche Text

von Martin Arz und Konrad

Raab wurde hier zusammengefasst

und stammt aus der

„Chronik der Münchner Polizei“,

Hirschkäfer Verlag,

ISBN 978-3-940839-42-8.

in Schwarz-Rot-Gold oder

mit dem Münchner Rathaus

im Hintergrund verbreitet.

Die häufigste Aufschrift:

„Pray for Munich“

– bete für München.

*

Der französische Premierminister

Manuel Valls bekundete

sein Mitgefühl auf

Twitter: „Große Ergriffenheit

und absolute Solidarität

mit dem deutschen

Volk in diesem schrecklichen

Moment“, schrieb er

kurz nach der Tat.

*

Der britische Außenminister

Boris Johnson hat sich

am Freitagabend „zutiefst

schockiert“ und „traurig“

über die tödlichen Schüsse

in München geäußert.

„Meine Gedanken sind bei

den Opfern, deren Liebsten

und ganz Deutschland zu

dieser Zeit“, schrieb Johnson

bei Twitter.

*

Der tschechische Innenminister

Milan Chovanec

schrieb auf Twitter: „Ich

fühle mit unseren bayerischen

Nachbarn.“ Später

kündigte er im tschechischen

Fernsehen verstärkte

Kontrollen an der

Grenze an: „Vor allem für

den Fall, dass einer der Täter

versuchen sollte, aus

Deutschland zu fliehen.“

*

Wiederholt bittet die Polizei

am Abend, keine Videos

oder Bilder von Polizeikräften

im Einsatz online

zu stellen. „Helft nicht

den Tätern!“, twittert die

Polizei München. Die

Nutzer reagierten prompt

mit einer unkonventionellen

Kampagne. Unter diversen

Hashtags wie #gegenantwittern

oder #keinechancedemterror

teilen

die Menschen Tierbilder,

Blumen, Sonnenuntergänge

oder Friedensbekundungen.

Das Motto: Kein

Raum für die Schreckensbotschaft

der Terroristen.

*

Der kanadische Premierminister

Justin Trudeau

äußerte sich ebenfalls zeitnah

auf Twitter. „Die kanadische

Regierung beobachtet

die Situation in

München.“ Er sprach

Deutschland seine Solidarität

aus: „Unser Beileid an

die Opfer und Familien.“


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

Terror in München

Telefon (089) 53 06-410

politik@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 57 5

#OFFENETÜR ............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Münchner öffnen Gestrandeten ihre Türen

München öffnet seine

Türen. In den Sozialen

Netzwerken bieten die

Bürger unter dem

Hashtag #offenetür Gestrandeten

Unterkunft.

So steht eine Stadt in

einer ihrer schwersten

Stunden zusammen.

VON S. HORSCH, M. SCHLEICHER

UND M. SCHIER

München – Nach den Schüssen

am Olympia-Einkaufszentrum

geht am Freitagabend

alles rasend schnell.

Die Polizei jagt die flüchtigen

Täter, es gibt unzählige Gerüchte.

Schüsse am Stachus?

Schüsse am Odeonsplatz?

Schüsse am Isartor? Immer

wieder bricht an den großen

Plätzen Panik aus. Beginnt einer

zu laufen, laufen alle. Die

Menschen wollen weg, raus

aus der Gefahr, von der doch

niemand weiß, wo sie überhaupt

herkommt. Doch niemand

kommt weg. Der

Hauptbahnhof wird evakuiert,

Züge werden gestoppt.

S-Bahnen, U-Bahnen, die

Tram – nichts fährt mehr. Die

Taxinummern sind durchgehend

belegt, angeblich fahren

sie ohnehin ebenfalls nicht.

Die Menschen stehen auf der

Straße.

„Eine Kollegin meiner Frau

war von den Pasing-Arcaden

im Zug unterwegs nach Rosenheim“,

erzählt Merkur-

Mitarbeiter Jörg Heinrich. Am

Hauptbahnhof war Schluss.

Der Zug stoppte. „Alle raus,

alle raus“, habe es geheißen.

Die verunsicherten Fahrgäste

wurden in Richtung Landsberger

Straße geleitet. Heinrich

und seine Frau haben ihre

verängstigte Freundin dort abgeholt.

Doch es seien noch

Ratlose Pendler: Der öffentliche Nahverkehr kam am Freitagabend völlig zum Erliegen. Der Hauptbahnhof wurde abgeriegelt.

Viele Pendler kamen nicht mehr nach Hause – die Münchner boten Hilfe an.

FOTO: DPA

viele andere Menschen ziellos

auf der Straße gestanden.

Doch auch wer nicht auf

Freunde oder Verwandte zählen

kann, wird nicht alleine

gelassen. In dieser dunklen

Stunde zeigt sich München

solidarisch. Über den Hashtag

#offenetür auf Twitter bieten

etliche Bewohner der Stadt

Menschen Unterschlupf, die

nicht wissen wohin sie sollen.

„Biete #offenetür am St. Quirin-Platz,

Obergiesing, falls es

jemand nicht nach Hause

schafft.“ Oder: „Meldet euch,

wenn ihr Unterschlupf in der

Maxvorstadt braucht.“ Nur

zwei von unzähligen Beispie-

Bahn stellt Übernachtungszüge bereit

Nach dem Terroralarm in München, der Sperrung des Hauptbahnhofs

und der kompletten Einstellung des Zugverkehrs hat die Deutsche

Bahn am Freitagabend im Münchner Umland Übernachtungszüge

bereitgestellt. Dort sollten gestrandete Reisende Unterschlupf

finden, teilte die Bahn mit. Jeweils ein Zug werde dafür in

Mammendorf, Starnberg, Geltendorf, Dachau und Freising stehen.

Dort endeten zahlreiche Züge am Freitagabend.

dpa

len. Auch der Grünen-Stadtrat

Dominik Krause bietet

Schutzsuchenden ein Dach.

Doch am Goetheplatz – wo

Krause wohnt – beruhigt sich

die Situation schnell wieder,

nachdem ein Polizeieinsatz

Grünen. Freie-Wähler-Chef

Hubert Aiwanger bietet sein

Abgeordnetenappartement

an. Auch das Hotel Vier Jahreszeiten

in der Maximilianstraße

nimmt Menschen auf.

„Weil wir Sicherheitsleute vor

der Tür haben, haben wir bevor

dem Krankenhaus kurz

für Aufregung gesorgt habe. In

Tatortnähe ist das zu diesem

Zeitpunkt anders. „Suche #offenetür

Nähe S-Bahn Fasanerie

/ in Moosach“ schreibt ein

Twitter-Nutzer.

Fatih Sahan, Landeskoordinator

des Moscheevereins Ditib,

twittert: „Sie sind die ganze

Nacht in unseren Moscheegemeinden

willkommen!

#München #offenetür“ Die

Bayern-SPD bietet Menschen

in der Innenstadt an, in ihre

Räume zu kommen. „Wir sind

im Büro und können helfen“,

twittert die Partei, ähnlich die

schlossen, die Leute reinzulassen“,

sagt ein Mitarbeiter.

Auch für Essen und Getränke

sorgte das Hotel, Übernachtungen

seien aber nicht möglich.

Wie viele Leute genau

dort Unterschlupf suchen, ist

unklar. „Es ist voll hier, es

kommen viele Menschen.“

Auch die Staatskanzlei von

Horst Seehofer öffnet ihre Türen.

Rund 50 Menschen haben

sich hier versammelt. Im

Eingangsbereich vor der Sicherheitsschleuse

verfolgen

sie das Geschehen auf einem

Bildschirm. Die Stimmung ist

entspannt, die meisten der

jüngeren Leute wollten eigentlich

im benachbarten Englischen

Garten feiern. „Einige

hatten auch schon ein wenig

getrunken, aber die Polizisten

haben das sehr gelassen genommen“,

berichtet BR-Reporter

Sebastian Kraft. Nach

ein paar Stunden hätten sich

die meisten aber auf den

Heimweg gemacht – obwohl

die Gefahr nicht gebannt war.

Die Entstehung der schönen

Offene-Türen-Aktion hat

– logischerweise – einen traurigen

Hintergrund. Nach dem

Anschlag auf den Boston-Marathon

am 15. April 2013 irrten

Sportler und Besucher

durch die Stadt. Boston.com

stellte eine Internetseite online,

um Menschen ohne Obdach

mit jenen in Verbindung

zu bringen, die zuhause Platz

hatten. Da eine Couch, dort

ein Gästezimmer. Innerhalb

weniger Minuten gab es Hunderte

Angebote; zwei Tage

nach dem Anschlag wurde die

Liste bei knapp 6000 Angeboten

geschlossen. Auch bei den

Anschlägen von Paris im November

2015 gab es den

Hashtag #PorteOuverte. Nach

den Anschlägen von Brüssel

im März wurde der Hashtag

ergänzt durch #ikwilhelpen.

AKTUELLES

IN KÜRZE

RUSSLAND

Attacke auf US-Kräfte

Russische Kampfjets sollen

einem Bericht zufolge

in Syrien einen Stützpunkt

angegriffen haben, der von

amerikanischen und britischen

Spezialkräften genutzt

wird. Der Vorfall habe

sich vor einem Monat

im Südosten des Landes

nahe der jordanischen

Grenze ereignet, schreibt

das „Wall Street Journal“

unter Berufung auf amerikanische

Militär- und Geheimdienstkreise.

Erst 24

Stunden zuvor hätten britische

Spezialkräfte den

Posten verlassen.

TÜRKEI/RUSSLAND

Piloten verhaftet

Der türkische Präisdent

Erdogan tut alles, um die

Beziehungen zu Russland

nach dem Abschuss eines

russischen Jets im November

2015 zu verbessern.

Zunächst entschuldigte

sich Erdogan bei der Familie

des getöteten russischen

Soldaten. Jetzt,

nach überstandenem

Putschversuch, verlautet

aus Ankara, die beiden

türkischen Piloten, die für

den Abschuss des Kampfjets

verantwortlich sein

sollen, seien inzwischen

inhaftiert worden.

MOSAMBIK

Hungersnot

Mosambik leidet unter der

schwersten Dürre seit 35

Jahren. Insgesamt seien

zwei Millionen Menschen

auf Nahrungsmittelhilfe

angewiesen, etwa 100 000

Kinder akut mangelernährt,

sagte eine Sprecherin

der Hilfsorganisation

Care der Katholischen

Nachrichtenagentur.

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Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

6 Börse

Telefon (089) 53 06-454

wirtschaft@merkur.de

Telefax (089) 53 06-86 60

Gold ($ je Unze) 1323,96

Veränderung zum Vortag: -1,12%

€ in $ 1,1014

Veränderung zum Vortag: -0,01%

M-DAX 20809,93

Veränderung zum Vortag: +0,13%

Dow Jones 18570,85

Veränderung zum Vortag: +0,29%

Nikkei 16627,25

Veränderung zum Vortag: -1,09%

m-Dax

22.7. 21.7.

Dividende Schluss Schluss

Aareal Bank 1,65 29,13 29,18

Airbus Group E 1,30 51,36 52,07

Alstria Office 0,50 12,44 12,27

Aurubis 1,35 44,77 44,40

Axel Springer SE 1,80 48,44 48,32

Bilfinger 27,36 27,19

Brenntag NA 1,00 45,91 45,83

Covestro 0,70 40,84 40,68

CTS Eventim 0,46 30,73 30,41

DMG Mori 0,60 42,77 42,43

Dt. EuroShop NA 1,35 41,57 41,30

Dt. Pfandbriefbank 0,43 8,48 8,50

Dt. Wohnen Inh. 0,54 31,89 31,55

Dürr 1,85 73,94 74,15

Evonik Industries 1,15 27,80 27,82

Fielmann 1,75 67,49 66,62

Fraport 1,35 48,42 48,02

Fuchs Petrolub Vz. 0,82 37,22 37,04

GEA Group 0,80 46,27 46,02

Gerresheimer 0,85 74,71 74,06

Hann. Rückver. NA 3,25+1,50 90,56 90,62

Hella 0,77 31,56 32,15

HOCHTIEF 2,00 112,0 113,1

Hugo Boss NA 3,62 50,19 50,74

Jungheinrich 0,40 27,33 27,19

K+S NA 1,15 19,36 19,59

Kion Group 0,77 48,87 48,48

Krones 1,45 92,77 91,70

KUKA 0,50 109,6 108,1

Lanxess 0,60 41,81 41,51

LEG Immobilien 2,26 86,80 86,39

Leoni 1,00 31,77 30,92

Metro St. 1,00 28,44 28,64

MTU Aero Engines 1,70 86,73 86,19

Norma Group 0,90 45,25 45,04

Osram Licht 0,90 50,21 49,95

Rheinmetall 1,10 58,41 58,06

Rhön-Klinikum 0,80 26,01 25,92

RTL Group 3,00 75,70 75,75

Salzgitter 0,25 26,77 26,20

Schaeffler 0,50 13,27 13,08

STADA vNA 0,66 46,39 46,88

Steinhoff Intern. 1,65 5,51 5,53

Ströer SE & Co. 0,70 40,75 40,77

Südzucker 0,30 21,86 21,70

Symrise 0,80 63,80 63,35

TAG Immobilien 0,55 12,49 12,49

Talanx 1,30 26,88 26,93

Wacker Chemie 2,00 86,19 85,75

Zalando 32,41 32,50

tEc-Dax

22.7. 21.7.

Dividende Schluss Schluss

Adva Opt. Netw. 7,31 7,54

Aixtron SE NA 5,39 5,35

Bechtle 1,40 100,3 99,75

Cancom 0,50 43,85 43,59

Carl Zeiss Meditec 0,38 33,22 32,64

CompuGroup Med. 0,35 39,00 38,86

Dialog Semic. NA 29,31 29,74

Drägerwerk Vz. 0,19 57,86 57,47

Drillisch 1,75 35,77 36,11

Evotec 4,04 4,04

freenet NA 1,55 24,88 24,76

GFT Technologies 0,30 18,09 18,16

Jenoptik 0,22 14,90 14,99

MorphoSys 39,14 39,53

Nemetschek 0,50 53,52 53,22

Nordex SE 25,80 25,70

Pfeiffer Vacuum 3,20 90,50 90,25

Qiagen 20,98 20,78

RIB Software 0,16 9,88 9,60

Sartorius Vz. 0,38 69,07 68,56

Siltronic 14,98 14,90

SLM Solutions Group 24,40 24,93

SMA Solar Technol. 0,14 44,80 45,15

Software 0,55 33,70 33,50

STRATEC Biomed. 0,75 53,00 53,00

Süss MicroTec NA 6,96 7,18

Telefonica Deutschl. 0,24 3,62 3,53

United Internet NA 0,70 39,64 39,54

Wirecard 0,14 41,00 40,52

Xing NA 2,53 174,1 172,7

S-Dax

22.7. 21.7.

Dividende Schluss Schluss

Adler Real Estate 12,90 12,82

ADO Properties 0,35 34,96 36,39

Amadeus Fire 3,53 65,82 64,90

BayWa vNA 0,85 28,33 28,42

Bertrandt 2,45 92,46 94,16

Biotest Vz. 0,04 13,67 13,72

Borussia Dortmund 0,05 4,05 3,96

Braas Monier 0,40 21,95 22,10

Capital Stage 0,18 6,03 6,05

CeWe Stiftung 1,60 68,62 69,00

comdirect bank 0,40 9,05 9,05

Deutsche Beteilig. 0,50+0,50 27,42 27,29

Deutz 0,07 3,75 3,71

DIC Asset 0,37 8,60 8,32

ElringKlinger NA 0,55 15,97 17,52

Ferratum Oyj 0,10 18,80 18,95

Gerry Weber Int. 0,40 10,59 10,60

GfK SE 0,65 34,91 34,63

Grammer 0,75 41,20 40,33

Grenke 1,50 158,8 159,9

Hamborner Reit 0,42 10,49 10,41

Hamburger Hafen 0,59 14,12 13,99

Hapag-Lloyd 16,41 16,35

Heidelberger Druck. 2,59 2,55

Hornbach Hold. 1,50 59,09 59,54

Hypoport 93,88 93,70

Indus Hold. 1,20 43,30 43,40

Klöckner & Co. SE NA 11,81 11,63

Koenig & Bauer 48,30 47,95

KWS Saat 3,00 282,0 290,3

PATRIZIA Immob. NA 21,17 21,08

Puma SE 0,50 222,3 221,4

Rational 7,50 416,1 412,5

SAF Holland 0,40 10,64 10,71

Scout24 36,02 35,93

SGL Carbon SE 10,65 10,90

Sixt SE St. 0,90+0,60 46,23 46,84

Stabilus 44,65 45,33

Takkt 0,50 18,00 18,01

Tele Columbus 7,90 7,99

TLG Immobilien 0,72 19,47 19,36

Vossloh 55,72 54,83

VTG 0,50 25,53 25,86

Wacker Neuson SE 0,50 15,25 14,89

Washtec 1,70 35,85 35,10

WCM 3,23 3,24

WINCOR NIXDORF 54,25 54,86

Wüst. & Württ. 0,60 16,97 16,59

Zeal Network 0,70 x2 35,42 35,65

zooplus 131,0 131,3

Gesco 1,75 69,80 69,80

Gigaset 0,41 0,41

Greiffenberger 1,15 1,16

GSW Immobilien 1,55 79,10 77,70

H&R 15,36 15,36

hasen-Immob. 2,00 180,0 180,0

Hawesko 1,30 41,70 41,31

HCI Capital 1,05 1,04

Heidelberger Beteil. 2,12 2,12

Highlight 5,66 5,71

hoftex Group 0,15 10,70 10,70

holidayCheck 2,41 2,43

Homag Group 1,01 37,01 37,10

Hyrican 0,04 4,83 4,41

infas Holding 2,36 2,36

InnoTec TSS 0,50 14,99 14,99

Intershop 1,65 1,65

Intertainment 0,46 0,39

Isaria Wohnbau 4,19 4,17

Jost 7,01 7,01

KHD Humb. Wedag 21,01 21,01

Kontron 2,48 2,43

KPS 0,27 8,90 9,00

KSB Vz. 5,76 334,0 334,0

Kulmb. Brauerei 0,22 35,50 35,50

Kunert St. 0,05 0,05

Kunert VA 0,07 0,07

Lechwerke 2,60 66,00 66,70

Ludwig Beck 0,75 31,25 31,93

M.A.X. 0,15 6,00 6,00

MAN SE St. 3,07 94,08 93,94

MAN SE Vz. 3,07 91,75 91,85

Manz 31,44 32,26

Masterflex 6,28 6,28

Medigene 7,30 7,30

Mensch & Maschine 0,25 14,51 14,61

Merkur Bank 0,22 5,81 5,81

Metric mobility 0,26 0,24

MS Industrie 3,33 3,23

msg life 2,28 2,28

Mühlbauer 1,50 42,41xD 43,74

Münchner Tierpark 290,0 295,0

MVV Energie NA 0,90 19,86 19,75

mwb fairtrade 0,05 1,55 1,55

mybet Holding 0,65 0,67

NanoFocus 2,35 2,35

net mobile 6,73 6,73

Neuhof Textil 310,0 310,0

Nucletron 0,20 5,28 5,28

Nymphenburg Im. 4,00+6,00 500,0 500,0

Oceanica

OVB 0,65 17,48 17,48

PAION 2,11 2,10

Parsytec 6,50 6,90

Phoenix Solar 3,38 3,35

plenum konv. 1,37 1,37

PNE Wind 0,04 2,15 2,15

Porsche SE Vz. 1,01 46,02 46,02

Praktiker 0,01 0,01

Pro DV Software 0,51 0,51

PSI NA 0,21 13,89 13,89

Realtech 1,81 1,72

Renk 2,20 99,50 99,50

Rocket Internet 18,10 17,92

RWE Vz. 0,13 11,31 11,25

S&T 7,74 7,79

Saint-Gob. Oberl. 485,0 485,0

Sanochemia 1,35 1,35

Schaltbau 1,00 42,72 42,72

Sedlmayr KGaA 18,00+15,00 2940,0 2940,0

ShS Viveon konv. 0,10 6,71xD 6,90

SHW 1,00 27,88 28,12

Singulus 4,53 4,34

Sixt SE Vz. 0,92+0,60 35,82 35,70

SKW Stahl-Metall. 2,90 2,94

SMT Scharf 10,62 10,77

Softline konv. 0,57 0,57

Solar Millennium 0,01 0,01

SolarWorld konv. 4,96 5,04

Staat.Min.Bad Br. 2,00 85,00 90,50

STEICO 0,15 11,00 11,27

Strabag 1,04 253,0 240,0

Sunline 0,01 0,01

Surteco SE 0,80 20,75 20,75

Sygnis 1,25 1,22

TDMi 0,02 0,02

technotrans NA 0,48 17,11 17,11

Teles 0,18 0,18

Tom Tailor 3,23 3,25

Transtec 1,85 1,85

TTL Inform. 0,19 0,19

TUI NA 0,56 11,20 11,43

U.C.A. 0,40 12,90 12,90

United Labels 3,39 3,41

Value-holdings 3,08 3,08

VBH Holding konv. 2,47 2,46

VFG Ver. Filzfabriken 15,82 580,0 580,0

VIB Vermögen 0,51 18,93 18,93

Villeroy&Boch Vz. 0,49 13,02 13,25

Volkswagen St. 0,11 129,9 132,8

Walter Bau St. 0,01 0,01

Wanderer 0,04 0,04

Zapf Creation 6,75 6,75

invEStmEntfonDS x

Devisen

BayEriSchE /WEitErE DEutSchE WErtE

22.7. 21.7.

Schluss Schluss

3M (US) 163,3 164,3

ABB NA (CH) 18,99 18,74

Accor (FR) 37,33 37,58

Adecco Group (CH) 48,98 48,90

Adv. Micro Devices (US) 5,37 4,71

Aegon (NL) 3,50 3,52

Ageas (BE) 30,23 30,85

Agfa-Gevaert (BE) 3,10 3,06

Ahold (NL) 21,44 21,54

Air France-KLM (FR) 5,40 5,33

Akzo Nobel (NL) 57,41 57,43

Alba (ES) 36,77 36,83

ALCOA Inc (US) 9,62 9,70

Alphabet Inc. A (US) 690,0 683,1

Altria Group (US) 62,81 62,30

Alumina Limited (AU) 0,91 0,91

American Express (US) 58,21 57,76

Amgen (US) 151,2 148,4

Andritz (AT) 44,50 44,12

Anglo Am. Platinum (ZA) 3,60 3,92

Anglo American (GB) 9,37 9,61

Anglogold (ZA) 19,03 19,24

Apple Inc. (US) 89,93 90,54

ArcelorMittal (LU) 5,10 5,13

AstraZeneca (GB) 55,74 55,13

AT&T (US) 39,38 38,80

Atlantia (IT) 21,93 21,97

BAE Systems (GB) 6,37 6,51

Banco BPI (PT) 1,09 1,10

Banco Com. Port. (PT) 0,02 0,02

Bangkok Bank (TH) 4,33 4,45

Bank of China (HK) 2,85 2,89

Barclays PLC (GB) 1,82 1,83

BB Biotech NA (CH) 45,17 44,62

BHP Billiton (GB) 11,24 11,33

Biogen Inc. (US) 264,9 252,4

Blucora Inc. (US) 11,51 11,47

Boeing (US) 120,1 121,7

Bombardier B (CA) 1,38 1,41

BP Plc Dt.Zert. 5,35 5,39

Bridgestone (JP) 31,00 29,53

Brit. Am. Tobacco (GB) 57,17 57,36

Broadvision Inc. (US) 5,53 5,60

BT Group ADR (GB) 23,19 23,19

Canon (JP) 25,29 25,44

Cap Gemini (FR) 81,88 82,22

Casio Computer (JP) 12,38 12,56

Caterpillar (US) 72,60 73,30

Cathay (HK) 7,06 7,04

Cerner Corp. (US) 56,14 56,14

CEZ Inh. (CZ) 16,70 16,73

Charles Vögele Hold. (CH) 5,45 5,47

Chevron Corp. (US) 95,84 96,10

Cisco Systems (US) 28,08 27,69

Citigroup (US) 40,27 40,40

Citizen Holdings (JP) 4,74 4,75

Clariant NA (CH) 15,95 15,97

CLP Hold. (HK) 9,25 9,28

Coca Cola (US) 41,54 41,29

Colgate-Palmolive (US) 68,01 67,18

Credit Suisse NA (CH) 10,46 10,53

CRH (IE) 27,53 26,54

Daiichi Sankyo (JP) 21,95 21,64

Jafco Co. (JP) 24,01 25,40

Johnson&Johnson (US) 113,5 113,5

Jubii Europe (NL) 0,06 0,06

Kasikornbank (TH) 4,67 4,73

Kawasaki (JP) 2,50 2,43

Kellogg (US) 75,16 75,18

Kering (FR) 155,1 154,3

Lagardère SCA (FR) 21,25 21,40

Leonardo-Fin. (IT) 9,47 9,55

Lloyds Bank.Group (GB) 0,66 0,68

Lukoil Nefty. (RU) 39,94 39,92

Magna Int. (CA) 35,62 34,38

Magyar Telekom (HU) 1,40 1,40

McDonald’s (US) 116,9 115,0

Mediobanca (IT) 5,87 5,89

Medtronic PLC (IE) 78,89 80,16

Merck & Co. (US) 53,36 53,37

Michelin (FR) 87,99 88,49

Micron Techn. (US) 11,87 12,21

Micronas (CH) 6,64 6,61

Microsoft (US) 51,50 50,84

Mizuho Financial (JP) 1,37 1,38

Morgan Stanley (US) 26,04 25,99

Motorola Sol. (US) 61,02 61,27

NEC (JP) 2,35 2,34

Nestlé NA (CH) 71,88 71,40

Newm. Min. (US) 37,83 36,43

Nike (US) 51,38 51,69

Nintendo (JP) 208,0 237,0

Nippon Steel (JP) 17,98 17,88

Nissan Motor (JP) 8,65 8,84

Nomura Holdings (JP) 3,60 3,69

Nordea Bank AB (SE) 7,82 7,95

Norsk Hydro (NO) 3,71 3,85

Novartis NA (CH) 75,84 75,29

Olympus (JP) 33,09 33,68

OMV (AT) 24,65 23,95

Oracle (US) 37,25 37,44

Österreichische Post (AT) 30,76 30,67

Pepsico (US) 99,50 98,73

Pernod Ricard (FR) 99,88 100,0

Peugeot (FR) 12,04 12,12

Pfizer (US) 33,45 33,31

Pharol SGPS (PT) 0,18 0,18

Philip Morris (US) 90,44 89,27

Pioneer (JP) 1,54 1,56

Procter & Gamble (US) 78,10 77,15

Relx N.V. (NL) 15,92 15,94

Renault (FR) 75,79 76,60

Repsol YPF (ES) 11,90 12,02

RHI (AT) 18,05 18,00

Rio Tinto Ltd. (AU) 33,32 32,44

Roche (CH) 232,2 231,8

Rofin-Sinar (US) 28,38 29,10

Rolls-Royce Group (GB) 8,65 8,95

Royal Bk. of Scotl. (GB) 2,28 2,32

Royal Dutch Shell A (GB) 25,04 25,05

Royal KPN (NL) 3,14 3,07

Samsung (KR) 490,0 490,7

Schlumberger (CW) 72,28 73,40

Sears (US) 13,13 13,60

Sharp (JP) 0,86 0,91

Singapore Airlines (SG) 7,36 7,50

Sinopec Shanghai (CN) 42,02 42,79

Sky Plc (GB) 10,38 10,58

Danaher Corp. (US) 73,54 74,05

Dassault Systems (FR) 69,96 70,56

Delta Airlines (US) 35,23 35,36

Diageo (GB) 25,66 25,58

Disney Co. (US) 88,97 89,09

Dow Chemical (US) 47,77 47,77

DSM (NL) 57,10 56,73

DuPont (US) 62,50 61,33

eBay (US) 27,78 27,40

Electrolux (SE) 23,56 23,07

EMC Corp. (US) 25,84 25,71

Ericsson B (SE) 6,72 6,63

Erste Group Bank (AT) 23,70 23,76

Euro Disney (FR) 1,23 1,24

EVN (AT) 10,03 10,02

Exxon Mobil (US) 85,66 85,02

Facebook (US) 110,3 109,5

Fiat Chrysler (NL) 6,22 6,28

Fujifilm Hold. (JP) 34,50 34,24

Fujitsu (JP) 3,33 3,40

Gazprom (RU) 3,91 3,95

General Electric (US) 29,01 29,72

General Motors (US) 29,41 30,00

GlaxoSmithKline (GB) 19,91 19,94

Gold Fields (ZA) 5,08 5,37

Goodyear (US) 24,26 24,09

Harmony Gold (ZA) 3,94 3,67

Heineken (NL) 83,99 82,65

Hennes&Mauritz (SE) 27,31 27,67

Hewlett Pack. Enterpr. (US) 18,10 18,05

Hitachi (JP) 4,10 3,99

Honda Motor (JP) 24,26 24,94

Honeywell (US) 104,4 107,5

HP Inc. (US) 12,79 12,76

HSBC Hold. (GB) 5,88 5,90

IBM (US) 147,3 146,2

ICBC (CN) 0,51 0,50

Identive Group (US) 1,88 1,80

Int. Consol. Airlines (ES) 4,85 4,85

Intel (US) 31,40 30,95

Isuzu Motors (JP) 11,21 11,29

ITT (US) 29,16 29,68

Softbank (JP) 45,93 45,38

Solvay (BE) 86,95 86,94

Sony (JP) 27,53 27,49

Spark Networks (US) 1,57 1,56

Starbucks Corp. (US) 52,51 52,28

Stefanel S.p.A. (IT) 0,18 0,18

Stora Enso (FI) 8,06 7,94

Suzuki Motor (JP) 27,06 27,07

Svenska Cell. (SE) 27,17 27,29

Swiss Re NA (CH) 76,09 76,38

Tatneft (RU) 26,89 26,76

Telecom Italia (IT) 0,70 0,68

Telefónica O2 (CZ) 8,51 8,52

Teleplan (NL) 1,55 1,55

Texas Instruments (US) 59,19 59,44

Thales (FR) 79,37 77,40

Thomson Reuters (CA) 39,18 39,34

Time Warner New (US) 70,39 70,72

Tokyo El. Power (JP) 3,56 3,52

Toshiba (JP) 2,55 2,59

Toyota (JP) 49,60 48,84

UBS Group (CH) 12,10 12,02

Uniqa Insurance Gr. (AT) 5,77 5,74

United Technologies (US) 94,79 95,98

Verizon (US) 51,18 50,31

Viacom (US) 44,69 44,89

Vodafone Group (GB) 2,85 2,75

Voestalpine (AT) 30,98 30,78

Volvo A (SE) 9,31 9,46

Volvo B (SE) 9,44 9,55

Wal-Mart Stores (US) 66,55 66,70

Wienerberger (AT) 13,06 12,58

Wolters Kluwer (NL) 37,82 37,75

Xerox (US) 8,93 8,84

Yahoo (US) 35,08 35,20

Yamaha (JP) 14,74 14,73

auSlanDSWErtE (in Deutschland gehandelt) x

Ankauf-/Verkaufspreise

Goldpreis: 1323,96, $ je Feinunze; 1-kg-Barren

38270,00/38975,00

Feinsilberpreis (in Euro/kg) - Frankfurt:

561,95/620,07; und zur gewerblichen Verarbeitung

(Fixingpreis): 649,04, 1-kg-Barren An-/Verkauf

554,70/733,70

Platinpreis (in Euro/100g) - Frankfurt:

3123,00/3262,00

Edelmetalle

Angaben in EUR je 100 kg

Messingpreise: MP58 423,00 (423,00)

MS63 463,00-465,00 (463,00-465,00)

Zinn 1677,00 (1677,00)

Elektrolytkupfer f. Leitzwecke (Del-Notiz)

457,91-460,81 (458,14-461,05)

MK-Notiz 552,19 (552,48)

Aluminium 99,7 % 173,00 (172,00)

Blei in Kabeln 192,77 (193,58)

NE-Metalle

Dispo-Zins 4,23-12,59 %

Bauzinsen effektiv

auf 5 Jahre 0,55-1,40 %

auf 10 Jahre 0,79-1,50 %

Festgeld ab 5000 Euro

Laufzeit 1 Monat -0,30 %

Laufzeit 3 Monate -0,75 %

Laufzeit 6 Monate -0,80 %

Laufzeit 1 Jahr 0,01-0,95 %

Sparbriefe ab 5000 Euro

Laufzeit 1 Jahr -0,95 %

Laufzeit 2 Jahre -1,05 %

Laufzeit 3 Jahre -1,33 %

Laufzeit 4 Jahre -1,44 %

Laufzeit 5 Jahre -1,50 %

Spareckzins -0,50 %

Tagesgeld unter Banken -0,50—0,35 %

Ratenkredite ab 5000 Euro

Laufzeit 3 Jahre 2,93-10,49 %

Laufzeit 5 Jahre 2,93-9,99 %

Ratenkredite ab 10.000 Euro

Laufzeit 3 Jahre 2,93-10,49 %

Laufzeit 5 Jahre 2,93-9,99 %

Umlaufrendite -0,16 %

Hauptrefi. ab 16.03.2016 0,00 %

Basiszins -0,88 %

Spitzenrefi. ab 16.03.2016 0,25 %

So viel Geld bringt/kostet Ihr Geld

Quelle: FMH und Bundesbankstatistik. Alle Angaben ohne Gewähr.

für 1 Euro

Geld

Brief

AUD 1,4637 1,4837

GBP 0,8393 0,8433

DKK 7,4194 7,4594

ILS 4,1719 4,2719

JPY 116,6400 117,1200

CAD 1,4391 1,4511

HRK 7,4057 7,5657

NZD 1,5641 1,5881

NOK 9,3569 9,4049

PLN 4,3307 4,3787

RUB 70,5890 71,5890

SEK 9,4690 9,5170

CHF 1,0841 1,0881

ZAR 15,5929 15,8329

CZK 26,6370 27,4370

TRY 3,3411 3,3911

HUF 310,7200 315,9200

USD 1,0985 1,1045

Tägliche Veröffentlichung der Anteilspreise - mitgeteilt von vwd-group

ERLäUTERUNGEN: Notierungen in Euro, Dax, M-Dax undTec-Dax auf Xetra-Basis, Bayerische Werte

Börse München, restliche Aktien Parkett Frankfurt. Ausschüttungen in Landeswährung. x2 = Halbjahres-

x4 = Quartals-Dividende. xB = (ex) Bezugsrecht /Berichtigungsaktien, xD = ex Dividende,

KGV = Kurs-Gewinn-Verhältnis, bei Auslandswerten Länder in Klammern nach Autokennzeichen.

* = Vortag. Unternehmen aus Bayern gefettet. Angaben ohne Gewähr, Quelle

22. Juli Ausg. Rückn.

ACM Global Investments

Am Growth A* -,— 64,56

Eur Strat.Value AX* -,— 10,37

Gl Growth A* -,— 54,63

Int Health Care A* -,— 266,57

Int Technology A* -,— 197,24

Allianz Global Investors Gmbh

A.Ad.InGlA 112,94 109,65

Adifonds A 110,81 105,53

Adiverba A 128,38 122,27

Assecura I ATE 195,49 194,52

Biotechnologie A 153,60 146,29

CB Geldm.Dt. IA 48,54 48,54

Concentra A 106,34 101,28

Energy A 47,00 44,76

Eur Renten AE 67,66 66,01

Eur Renten K AE 43,51 42,66

Euro Rentenfonds AT 108,69 106,04

EuropaVision A 26,88 25,60

Europazins A 59,36 57,63

Flex Eur Ba AE 69,87 67,18

Fondak A 155,36 147,96

Fondis 72,74 69,28

Fondra 113,37 109,01

Fonds Japan A 56,87 54,16

Industria A 110,20 104,95

Informationst. A 178,16 169,68

Interglobal A 250,02 238,11

InternRent A 50,46 48,99

Nebw. Deutschl.A 265,00 252,38

Nürnb. Eurold. A 118,42 112,78

Plusfonds 133,81 127,44

Rentenfonds A 91,98 89,74

Rohstofffonds A 54,17 51,59

SGB Geldmarkt 73,96 73,59

Telemedia A 60,84 57,94

Thesaurus AT 845,05 804,81

US Large Cap Gr. A 69,45 66,14

Verm. Deutschl. A 160,90 153,24

Verm. Europa A 43,69 41,61

Wachstum Eurol A 103,15 98,24

Wachstum Europa A 114,50 109,05

Ampega Investment Gmbh

Amp Global Aktien 11,65 11,15

Amp Global Renten 19,06 18,37

Amp Rendite Renten 22,26 21,61

CQUAD.Flex Ass AMI 37,75 36,04

BNP Paribas IP

Bd.Euro Med.Term* -,— 186,13

Bd.Euro Sh.Term* 0,00 124,32

Eq. Bric* -,— 124,92

Eq.High Div.Europe* 0,00 82,74

Euro Short Term Bd* 0,00 117,51

Money Mkt Euro* 0,00 209,82

Step 90 Euro* -,— 103,47

Deka Investmentfonds

AriDeka CF 64,42 61,20

BerolinaRent Deka 41,34 39,89

Deka Immob Europa 48,24 45,83

DekaFonds CF 96,33 91,52

DekaLux-Bond EUR 75,42 73,22

DekaLux-Deut.TF 104,49 104,49

DekaLux-Europa TF 56,13 56,13

DekaLux-MidCapTF A 67,22 67,22

DekaLux-PharmaT.CF 277,89 267,85

DekaLux-USA TF 95,66 95,66

DekaRent-Intern. CF 21,39 20,77

Deka-Schweiz 360,30 348,96

DekaSpezial CF 320,84 304,81

DekaStruk.2Chance 41,35 40,54

DekaStruk.Chance 53,57 52,52

DekaStruk.Ertrag+ 44,54 43,67

DekaStruk.Wachst. 43,90 43,04

Euro Potential TF 104,93 104,93

Köln-Aktienfonds 46,95 44,60

Köln-Rentenfonds 30,99 29,90

LBBW Exportstrat. 67,91 65,19

LBBW-Rentenf.Euro 42,79 41,54

PrivatVorsorge AS 70,20 67,83

S-BayRent-Deka 57,43 55,42

Technologie CF 25,58 24,66

TeleMedien TF 74,71 74,71

Deutsche Postbank

Europaf. Aktien* 62,45 60,05

Europaf. Plus EUR* 63,43 61,58

Global Player EUR* 41,76 40,15

Deutsche Asset Man. / DWS

Barmenia Rendite 35,51 34,30

Basler-Aktienf DWS 61,02 58,27

Basler-Intern DWS 110,09 105,13

Basler-Rentenf DWS 27,89 26,63

Dt Float R.Nts LC 84,81 83,97

DWS Akkumula 960,50 914,76

DWS Akt.Strat.D -,— 324,02

DWS Balance 106,27 102,18

DWS Cov Bond Fd LD 57,24 55,84

DWS D.Akt.O 348,03 348,03

DWS Defensiv 115,85 112,48

DWS Deutschland 191,87 182,73

DWS EUR Bds (Med) 1939,34 1901,31

DWS EUR Reserve 136,00 134,64

DWS Eurol Strat R 35,50 34,63

DWS Europ. Opp 277,23 264,02

DWS Eurorenta 60,31 58,55

DWS Eurovesta 115,92 110,39

DWS G M&M Typ O 55,50 55,50

DWS Glb.SM Cap 59,09 56,27

DWS Glbl Growth 103,48 98,55

DWS Gl-Gov Bds LC 273,53 266,85

DWS Hybrid Bond LD 40,27 39,09

DWS Inter-Renta LD 15,55 15,10

DWS Investa 157,54 150,03

DWS Techn. Typ O 126,74 126,74

Dws TelemediaTyp O 147,44 147,44

DWS Top Asien 143,62 138,09

DWS Top Dividen LD 129,68 123,50

DWS Top Europe 131,98 126,90

DWS Top Prtf Off 64,40 61,33

DWS Top World 92,29 88,74

DWS Vermbf.I LD 140,21 133,53

DWS Zinseinkommen 109,28 106,09

DWSI GE LD 161,24 153,18

DWS-Merkur-F.1 54,38 51,79

grundb. europa RC 42,92 40,88

PB Dyn.Vision 62,40 60,14

QuantEqLowVolEurNC 249,64 249,64

DJE Kapital AG

DJE Gold&Ressour I 156,17 156,17

DJE InterCash PA 125,28 124,04

DJE Renten Glob I 175,87 175,87

DJE Renten Glob PA 154,06 151,04

DJE-Europa I 310,11 310,11

LuxTopic-Akt.Eu A 21,74 20,70

LuxTopic-Flex 188,74 179,75

LuxTopic-Pacific P 24,37 23,21

Fidelity

America USD 9,99 9,49

Asean Fund 31,32 29,76

Euro Blue Chip 21,30 20,24

Euro Stoxx 50 Fund 9,37 9,37

European Growth 14,17 13,46

European Sm. Comp. 43,58 41,41

Germany Fund 46,74 44,41

Gl. Technology 15,73 14,95

Greater China Fund 183,20 174,10

International USD 49,91 47,42

South Ea. As. USD 7,20 6,85

Franklin Templeton Inv.

European Fd* 18,81 17,82

TEM Em.Mkts A d* 31,57 29,91

TEM Gl.(Eur) A d* 18,17 17,22

TEM Gl.Sm.Co. A d* 34,72 32,90

TEM Global A d* 32,78 31,06

TEM Gr. Inc.Ad* 23,37 22,03

TEM Gr.(Eur) Aa* 16,17 15,32

Frankfurt-Trust

Basis-Fonds I 140,24 140,24

FMM-Fonds 462,71 440,68

FT AccuZins 315,55 306,36

FT EuropaDynamik P 268,42 255,64

FT EuroZins K 116,50 115,35

FT Frankfurt-Effek 196,69 187,32

FT InterSpezial 39,39 37,51

FT UnternehmerWert 73,78 70,27

hansainvest

HANSAbalance A 75,82 73,26

HANSAinternat. A 20,80 20,10

HANSArenta 25,65 24,78

HANSAzins 24,88 24,64

SI BestSelect 118,05 112,43

Invesco

ASEAN Equity A 102,75 97,86

Gl.Leisure A 40,97 39,02

Gl.Technology A 16,26 15,49

INV Umwelt&Nachh. 90,63 86,31

Nippon SmMdCp Eq A 16,36 15,54

Pan Eur.Eq A 17,56 16,72

Pan EurSmMdCp Eq A 21,29 20,28

Julius Bär Funds

Ab.Ret.Bd De.EUR C* 113,02 113,02

Glb.Conv.Bd (EUR)C* 117,53 117,53

JB BF ABS B* 105,28 105,28

JB BF Abs Ret B* 128,86 128,86

JB BF Global HY B* 200,33 200,33

JB EF Europe Foc.B* 358,19 358,19

JB EF Europe S&M B* 223,95 223,95

JB EF Ger Value B* 331,34 331,34

JB MM Euro B* 2049,07 2049,07

JB Strat Income B* 162,82 162,82

Loc.Em.Bd (EUR) B* 191,30 191,30

RobecoSAM Sm En. B* 19,65 19,65

SAM Sust Water B* 268,11 268,11

LBB Invest

Gothaer Global* 74,62 71,75

Keppler-Em.Markets 35,14 33,47

LINGOHR-SYSTEMATIC 110,04 104,80

Multirent-Invest 36,83 35,76

Multizins-INVEST 34,23 33,23

WachstumGlobal-INV 34,53 32,89

Weltzins-INVEST 28,48 27,65

Metzler Investment Gmbh

Aktien Deutschl.AR* 172,10 163,90

Europ.Small Comp.A* 250,76 238,82

European Growth A* 159,73 152,12

Global Selection A* 77,63 73,93

Wachstum Internat.* 154,81 147,44

Münchner Kapitalanlage AG

IAM - Top Mix Welt* 13,84 13,15

Oppenheim Asset Mgmt

OP Euroland Werte 78,21 74,48

Pictet

$ Short MT Bd-P dy* 99,14 96,25

Asian Eq HP € 152,62 145,35

EUR Bonds P* 576,03 559,25

EUR Bonds P dy* 355,01 344,67

EUR Sh.Mid T.Bd. P* 138,32 134,29

Gl.Em.Debt-HP EUR* 264,89 257,17

Health HP €* 200,45 190,90

Sh.-Term M.Mkt P 137,36 137,36

Sh.-Term M.Mkt Pdy 94,39 94,39

USD Sh.Mid T.Bd. P* 132,45 128,59

Water P €* 280,46 267,10

Pioneer Investments

EuroBond Medium* 53,98 52,41

Interbond 100,81 97,40

PF Core Europ.Eq.A* 9,92 9,45

PF-Glob.Ecology A* 245,78 234,08

PF-Glob.Select T* 89,93 85,65

PI Euro-Geldmarkt* 48,78 48,78

PI German Equity* 186,32 177,45

PI Tot.Ret.A* 47,72 46,33

Top World* 121,42 115,64

USD Short-Term A* 67,55 66,23

VPV-Rent* 57,65 55,97

UBS

Akt. Spec. I Deut.* 575,03 552,91

Eq Biotech P* 502,28 487,65

Eq Euro CounOpp P* 86,83 84,30

Eq Europ Opp P* 762,11 739,91

Eq Gl MultiTech P* 230,90 224,17

Eq Global Opp.* 176,81 170,01

Eq Switzerland* 984,98 984,98

Eq.Fd. SC Germany* 432,34 415,71

Universal Investment

BW-Renta-Internat.* 44,49 43,40

BW-Renta-Univ.* 30,78 30,03

Fiduka Univ.I* 139,83 137,09

MF Stiftungsf. UI* 44,61 42,49

Union Investment

BBV-Fonds-Union* 55,74 54,12

BBV-Invest-Union* 120,14 114,42

Invest Euroland* 53,27 51,72

Invest Global* 80,94 78,58

LIGA-Pax-Aktien-U.* 35,16 35,16

LIGA-Pax-Cattol.-U* 150,11 147,53

LIGA-Pax-Corp.-U.* 44,61 43,31

LIGA-Pax-K-Union* 38,32 37,75

LIGA-Pax-Rent-Unio* 27,07 26,28

Uni21.Jahrh.-net-* 28,90 28,90

UniAsia* 61,44 58,51

UniDeutschland* 182,94 175,90

UniDividendenAss A* 55,12 53,00

UniEuroAktien* 62,22 59,26

UniEuroAspirant* 46,17 44,83

UniEuroKapital-net* 43,47 43,47

UniEuropa* 1806,05 1720,05

UniEuroRenta* 70,82 68,76

UniEuroSt.50 A* 44,97 43,24

UniFonds* 47,74 45,47

UniGar: Dtl.2019 II* -,— 108,23

UniGlobal* 196,98 187,60

UniImmo:Dt.* 94,85 90,33

UniImmo:Europa* 58,02 55,26

UniImmo:Global* 52,82 50,30

UniKapital-net-* 42,10 42,10

UniOpti4* 99,64 99,64

UniOptimus-net-* 707,00 707,00

UniRak* 115,27 111,91

UniRenta* 22,91 22,24

UniReserve: Euro A* 503,12 503,12

UniStrat: Dynam.* 47,44 46,06

Warburg Invest KAG

ORDO - Rentenfonds 25,98 25,22

Sm&MidCaps Deut.R 195,08 185,79

Sonstige

Aberd. A.M. DEGI EUROPA 7,54 7,18

Alte Leip Aktien Deutschland 109,00 103,81

Alte Leip Trust€uro Renten 48,44 47,03

Alte Leip€uro Short Term 45,48 45,03

Axxion AHM Dach A 1710,74 1629,28

Baring AM German Gr.Trust* 8,08 7,70

BlackRock BGF Flx MultiAsset 14,37 13,69

Commerz hausInvest 43,21 41,15

CS EUROREAL* 23,79 23,79

Hend.Gartmo Gartm.ContEurR Acc* 9,11 9,11

iii INTER ImmoProfil 60,06 57,20

INKA Intern T. German Eq.* 185,73 176,89

JPM Ame Eq Adi$ 151,49 144,28

JPM Em Eu ME&A Eq dis 46,75 44,52

M&G Global Basics A 28,01 28,01

MEAG ProInvest 148,89 141,80

MK IAM- Top Mix Welt* 13,84 13,15

Nomura Asia Pacific* 122,15 116,33

Nordea N.American Val.€ 41,46 41,46

Pictet Biotech P EUR* 588,87 560,83

Sarasin SIC Sar Su. Bd Corp. P* 166,22 166,22

Savills SEB ImmoInvest 24,75 23,52

SEB TrdSys®Rent.I* 57,88 57,59

SEB TrdSys®Rent.II* 59,61 57,60

State Str GlobalAdvFd EMHV* -,— 1690,14

Veritas Veri M. Ass. Alloc 148,16 141,10

W&W Globalrent EUR* 133,90 129,37

Westinv WestInv. InterSel. 48,44 45,91

Noten in EURO 1 EURO entspricht

Ankauf Verkauf Ankauf Verkauf

1 Austr. Dollar 0,65 0,72 1,38 1,54

1 Brit. Pfund 1,15 1,23 0,81 0,87

100 Dän. Kronen 12,90 14,07 7,11 7,75

100 Israel. Shekel 20,11 28,64 3,49 4,97

100 Jap. Yen 0,82 0,89 112,91 122,06

1 Kan. Dollar 0,66 0,73 1,38 1,51

1 Kroat. Kuna 0,12 0,15 6,85 8,37

1 Neuseel. Dollar 0,57 0,72 1,40 1,76

100 Norw. Kronen 10,24 11,09 9,02 9,77

100 Poln. Zloty 21,31 25,18 3,97 4,69

1 Rus. Rubel 0,01 0,02 64,60 75,38

100 Schw. Kronen 10,11 10,98 9,11 9,89

100 Schw. Franken 88,74 94,90 1,05 1,13

1 Südafr. Rand 0,06 0,07 14,72 17,03

100 Tsch. Kronen 3,31 3,92 25,55 30,22

1 Türk. Lira 0,28 0,32 3,16 3,57

100 Ung. Forint 0,29 0,35 287,22 344,32

1 US-Dollar 0,87 0,95 1,06 1,14

* Fondspreise etc. vom Vortag oder

letzt- verfügbar. Kursiv, wenn nicht

in Euro notiert.

Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Fonds unter:

www.merkur.de

www.ovb-online.de

I MDax 20809,93 I Tec-Dax 1674,98 P S-Dax 9096,18 I L-Dax 10142,11 P C-Dax 935,59 P Div-Dax 257,77 P F.A.Z. Index 2048,17 I Rex 143,84 I Bund-Future 166,47

KANADA / S&P TSX

14595,16 +0,20%

RUSSLAND / RTS

935,98 -1,17%

JAPAN / NIKKEI 225

16627,25 -1,09%

hK / hANG SENG

21963,07 -0,17%

ChINA / ShANGhAI B

351,15 -0,52%

EUROPA

Euro Stoxx 50 2972,23 +0,13%

Stoxx Europe 50 2881,90 +0,15%

ITALIEN / MIB 30

16778,67 -0,16%

FRANKREICh / CAC40

4381,10 +0,11%

ENGLAND / FTSE

6730,48 +0,46%

ÖSTERREICh / ATX

2234,75 +0,68%

SUEDAFRIKA / JSE

79164,98 +0,26%

USA

Dow Jones 18570,85 +0,29%

S&P 500 2175,03 +0,46%

Nasdaq 5100,16 +0,52%

BRASILIEN / BOVESPA

56755,00 +0,20%

Euro-Stoxx-50 ohne Dax-Werte

22.7. Tages 21.7. Veränderung 52 Wochen 22.7. KGV

Dividende Schluss Tief Hoch Schluss Vortag in % Tief Range Hoch Ges.Ums. 2016

Air Liquide (FR) 2,60 95,46 94,46 95,46 94,42 +1,11 WWWWW 86,03 128,37 313 17,4

Airbus Group (NL) 1,30 51,32 51,11 52,03 51,91 WWWWW -1,14 47,50 68,48 159.392 14,3

Anh.-Busch In. (BE) 2,00 x2 113,9 112,95 113,90 113,9 +0,04 W 89,04 123,85 2.009 23,7

ASML Hold. (NL) 1,05 95,64 95,52 95,96 96,59 WWWWW -0,98 71,54 98,55 2.472 29,0

AXA (FR) 1,10 17,80 17,78 17,99 18,04 WWWWWW -1,35 16,14 26,01 25.510 7,3

BBVA (ES) 0,08 x2 5,24 5,20 5,24 5,16 +1,51 WWWWWWW 4,63 9,36 2.413 7,5

Bco Santander (ES) 0,05 x2 3,88 3,77 3,90 3,87 +0,28 WW 3,22 6,58 53.075 8,8

BNP (FR) 2,32 43,48 42,80 43,48 43,12 +0,83 WWWW 35,37 60,93 1.113 7,7

Carrefour (FR) 0,70 23,21 23,16 23,21 22,90 +1,36 WWWWWW 21,08 32,04 2.779 13,7

Danone (FR) 1,60 65,28 64,70 65,44 64,61 +1,04 WWWWW 51,85 67,66 1.305 21,8

Enel (IT) 0,16 3,99 3,99 3,99 4,01 WWW -0,62 3,01 4,40 4.642 13,3

Engie (FR) 0,50 15,01 15,00 15,14 15,11 WWW -0,66 12,90 18,12 9.731 13,1

Eni (IT) 0,40 x2 14,47 14,21 14,47 14,21 +1,87 WWWWWWWW 10,95 16,80 9.691 48,2

Essilor Intl. (FR) 1,12 121,8 121,23 121,81 122,2 WW -0,30 96,89 125,13 610 30,5

Generali (IT) 0,72 11,30 11,20 11,30 11,35 WWW -0,45 9,77 17,99 10.787 7,1

Iberdrola (ES) 0,03 x2 6,13 6,12 6,14 6,16 WWW -0,49 5,22 6,55 6.505 15,3

Inditex (ES) 0,30 x2 30,87 30,44 30,87 30,84 +0,12 W 26,62 35,36 1.446 30,9

ING (NL) 0,41 x2 0,00 0,00 9,98 - 8,42 15,76

Intesa San Paolo (IT) 0,14 1,95 1,95 1,95 1,97 WWWWW -1,12 1,53 3,55 7.772 9,8

L’Oréal (FR) 3,10 172,7 172,72 172,72 173,2 WW -0,28 142,00 178,90 144 26,8

LVMH (FR) 2,20 x2 141,6 141,55 141,95 141,9 WW -0,25 129,98 176,40 1.160 17,1

Nokia (FI) 0,16+0,10 5,29 5,26 5,29 5,27 +0,38 WW 4,15 7,10 169.193 17,6

Orange (FR) 0,40 14,52 14,07 14,52 14,16 +2,55 WWWWWWWWWW 12,23 16,94 9.587 14,5

Philips (NL) 0,80 23,77 23,52 23,96 23,58 +0,78 WWWW 20,50 26,01 10.558 19,0

Safran (FR) 0,78 60,49 60,49 61,43 61,48 WWWWWWW -1,61 49,01 71,95 0 16,3

Sanofi S.A. (FR) 2,93 76,85 75,94 76,85 76,01 +1,11 WWWWW 63,26 101,05 6.616 17,9

Schneider El. (FR) 0,56 55,80 55,80 55,80 56,10 WWW -0,54 45,90 64,87 180 16,9

Soc. Gén. (FR) 2,02 30,26 30,04 30,26 30,43 WWW -0,57 26,00 48,61 1.364 7,2

St. Gobain (FR) 1,24 36,17 36,12 36,17 36,26 WW -0,25 31,73 44,63 5.437 16,4

Telefónica (ES) 0,40 x2 8,97 8,74 8,98 8,74 +2,70 WWWWWWWWWWW 7,61 14,30 44.912 12,8

Total (FR) 0,61 x4 43,03 42,96 43,52 43,46 WWWWW -0,98 35,24 47,23 11.747 15,4

Unibail-Rod. (FR) 4,85 x2 236,9 236,95 236,95 238,1 WWW -0,50 214,42 257,25 1.243 11,8

UniCredit (IT) 0,12 2,27 2,27 2,31 2,29 WWWW -0,83 1,71 6,41 413.475 6,5

Unilever N.V. (NL) 0,32 x2 41,89 41,19 41,89 41,71 +0,43 WWW 33,05 42,74 16.609 22,0

Vinci (FR) 1,27 x2 66,34 65,45 66,36 66,00 +0,52 WWW 52,00 68,53 868 16,6

Vivendi (FR) 1,00 17,03 17,03 17,08 17,14 WWW -0,64 15,10 24,50 1.760 34,1

22.7. 21.7.

Dividende Schluss Schluss

11 88 0 Solutions 0,97 0,97

aap Implantate 1,30 1,30

AG für Hist. Wertp. 0,08 3,75 4,49

Agennix 0,11 0,11

Agrob Imm. St. 0,18 16,24 16,24

Agrob Imm. Vz. 0,23 15,10 15,10

Air Berlin 0,73 0,75

Akt. Brau. Kaufbeuren 1,42 370,0 370,0

Albis Leasing 0,04 2,25 2,25

All for One Steeb 1,00 57,02 57,02

Alno 0,49 0,49

Amira Verw. 8,00 1500,0 1500,0

artec technologies 5,80 5,80

Atevia 7,28 7,28

Audi 0,11 629,4 629,4

Baader Bank 2,03 2,04

Basler 0,58 53,03 53,40

Bauer 0,15 12,46 12,64

Baumat. Bayreuth 5,00 400,0 400,0

Bayreuther Bierbr. 5,59 2000,0 2150,0

Beate Uhse 0,23 0,23

BHS tabletop 0,44 14,60 14,50

Blue Cap 6,52 6,55

BMW Vz. 3,22 63,55 63,88

Böwe Systec 0,02 0,02

Bürg. Brauh. Imm. 0,63 23,90 23,90

C.A.T. OIL 0,12 6,70 6,70

Celesio NA 1,04 25,61 25,61

Cenit 1,00 18,87 18,70

Centrotec 0,25 13,70 13,70

centrotherm ph.konv 2,47 2,53

Clere 11,00 26,46 25,05

Colonia Real Estate 8,60 8,60

Constantin Medien 2,53 2,53

CPU Softwarehouse 1,06 1,06

Creaton Vz. 1,07 29,10 29,00

Daldrup & Söhne 8,28 8,28

Data Modul 0,12 45,20 45,20

DCI 4,63 4,60

Delticom 0,50 14,89 15,56

Design Hotels 0,10 4,40 4,40

Dierig hold. 9,82 9,82

DO Deutsche Office 4,32 4,32

Dr. hönle 0,55 25,34 25,40

edel 0,10 2,15 2,15

Einhell Germany Vz. 0,60 35,99 35,99

Elmos Semicond. 0,33 10,57 10,57

emQtec 0,03 0,03

Esterer 255,0 255,0

EUWAX 3,26 81,75 82,00

F24 NA O.N. 0,18 12,74 12,49

Fin Tech Group 13,89 13,89

Fortec 0,50 15,59 15,59

Friwo 0,15 15,01 15,01

ME(S)Z

22.10 UhR

Dax

22.7. Tages 21.7. Veränderung 52 Wochen 22.7. KGV

Dividende Schluss Tief Hoch Schluss Vortag in % Tief Range Hoch Xetra-Ums. 2016

Adidas NA 1,60 137,0 136,65 138,05 138,3 WWWWWWW -0,90 62,51 139,20 835.398 33,8

Allianz SE vNA E 7,30 125,9 124,90 126,25 125,4 +0,36 WWW 118,35 170,00 1.000.245 8,5

BASF NA E 2,90 71,51 71,05 71,88 71,92 WWWWW -0,57 56,01 82,51 1.593.199 17,9

Bayer NA E 2,50 92,07 91,33 92,50 92,04 +0,03 W 83,45 137,80 1.197.327 16,2

Beiersdorf 0,70 84,24 83,02 84,24 83,65 +0,71 WWWWW 67,92 89,54 162.052 28,1

BMW St. E 3,20 75,50 75,10 76,17 75,98 WWWWW -0,63 63,38 104,85 948.378 7,8

Commerzbank 0,20 5,83 5,82 5,95 5,93 WWWWWWWWWWW -1,59 5,31 12,21 11.070.855 5,8

Continental 3,75 182,4 180,70 183,25 183,6 WWWWW -0,65 162,05 231,90 218.424 12,1

Daimler NA E 3,25 59,51 58,91 59,82 59,45 +0,10 WW 50,83 85,50 2.921.444 6,8

Dt. Bank NA E 13,09 13,04 13,25 13,18 WWWWWW -0,72 11,22 32,31 7.186.493 32,7

Dt. Börse z. U. 2,25 73,20 73,14 74,15 73,93 WWWWWWW -0,99 69,33 85,50 128.190

Dt. Post NA E 0,85 25,86 25,62 25,93 25,94 WWW -0,31 19,55 28,51 2.056.985 13,6

Dt. Telekom NA E 0,55 15,30 15,17 15,44 15,18 +0,82 WWWWWW 13,39 17,57 7.427.516 20,4

E.ON SE E 0,50 9,51 9,43 9,57 9,47 +0,34 WWW 7,08 12,43 4.427.005 12,7

Fres. M.C.St. 0,80 80,92 79,89 80,94 80,94 W -0,02 63,10 83,17 309.882 19,7

Fresenius SE E 0,55 67,15 66,33 67,38 66,89 +0,39 WWW 52,39 70,00 571.105 23,2

Heidelb.Cem. 1,30 71,36 71,01 71,89 71,52 WW -0,22 58,17 79,99 391.643 14,6

Henkel Vz. 1,47 109,6 107,85 109,55 108,8 +0,74 WWWWWW 87,17 113,05 225.970 22,1

Infineon NA 0,20 14,16 13,98 14,21 14,26 WWWWWW -0,74 8,32 14,32 3.690.346 22,1

Linde 3,45 128,8 127,20 128,90 128,4 +0,35 WWW 113,50 178,95 210.348 18,4

Lufthansa 0,50 10,31 10,24 10,40 10,44 WWWWWWWWW -1,20 9,90 15,41 5.898.166 3,6

Merck 1,05 97,46 97,01 98,25 97,31 +0,15 WW 70,68 98,25 355.360 27,5

Münch. Rück E 8,25 146,6 146,20 147,70 147,1 WWW -0,31 140,90 193,65 437.098 8,5

ProS.Sat.1 1,80 40,51 40,28 40,64 40,62 WWW -0,27 35,74 50,95 502.838 16,5

RWE St. 15,80 15,70 15,97 15,85 WWW -0,32 9,13 19,56 2.522.420 15,3

SAP SE E 1,15 76,64 75,43 76,64 76,67 W -0,04 53,91 77,06 2.527.301 23,2

Siemens NA E 3,50 94,82 94,28 95,45 95,12 WWW -0,32 77,91 100,90 1.377.838 14,8

ThyssenKrupp 0,15 19,51 19,37 19,68 19,61 WWWW -0,54 12,56 24,29 957.981 17,7

Vonovia 0,94 33,61 33,00 33,69 33,23 +1,14 WWWWWWWW 24,92 33,69 731.796 16,0

VW Vz. E 0,17 120,6 119,25 121,70 120,9 WW -0,21 86,36 195,10 841.261 6,5

E= Bestandteil des Euro Stoxx 50 Index, NA = Namensaktien, vNA = vinkulierte Namensaktien

Quellen: Heraeus, Dt. Bank und Philoro Edelmetalle.

Ankauf / Verkauf aus Sicht der Bank. Quelle: LBBW, Preisnotiz umgerechnet von vwd, Devisen=Fixing Euro

FX/Freiverkehr; Kurse vom 22.07.16

DAX 10147,46

Veränderung zum Vortag: -0,09%

Rohöl (Brent, $ je Barrel) 45,73

Veränderung zum Vortag: -1,00%

Ständig aktualisierte Börsenkurse

www.merkur.de

www.ovb-online.de


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

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7

BEZAHLDIENSTE ...................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

PayPal geht mit Visa an die Ladenkasse

AKTUELLES

IN KÜRZE

Millionen Menschen zahlen

im Internet über den

Bezahldienst Paypal. Sie

sollen künftig ihre Paypal-

Konten auch an der Kasse

im Laden nutzen können.

Möglich macht das eine

Partnerschaft mit dem

Karten-Riesen Visa.

San Jose – Der Online-Bezahldienst

Paypal will über eine

Partnerschaft mit Visa auch

ins Geschäft an den Ladenkassen

vorstoßen. Mit dem

Deal sollen Paypal-Kunden

grundsätzlich an allen Karten-

Terminals bezahlen können,

die kontaktlose Zahlungen

mit Visa-Karten unterstützen.

Dieser Service soll zunächst

nur in den USA verfügbar sein,

für den Rest der Welt müssen

noch die Vereinbarungen ausgehandelt

werden.

Aktuell werden im Handel

in großem Stil Lesegeräte für

Kontaktlos-Zahlungen per

NFC-Nahfunk eingeführt, die

Umrüstung soll in den nächsten

Jahren abgeschlossen werden.

Damit kann bezahlt werden,

indem man eine Bankkarte

mit NFC-Chip beziehungsweise

Smartphone oder

Computer-Uhr ans Terminal

hält. Auf dieser Basis funktio-

FALSCHGELD ..............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Weniger Blüten: Neuer Zwanziger macht es Fälschern schwer

fallen auf den orangenen

Frankfurt – Harte Zeiten für Scheine – 1,7 Prozent mehr als Der Schaden in Deutschland

erschwert. Wer eine Blüte in Die Zahl der nachgemach-

BÖRSEN IM ÜBERBLICK .................................................................................................................................

Geldfälscher: Rund 331 000 im zweiten Halbjahr 2015,

stieg von 2,2 Millionen die Finger bekommt, darf dieten

20-Euro-Scheine sank in Schein, der Zwanziger kam im

Euro-Blüten sind nach Angaben

aber deutlich weniger als im im vorangegangenen Halbjahr se nicht weiter verwenden – Deutschland von Januar bis ersten Halbjahr 2016 auf

der Europäischen Zentral-

bank im ersten Halbjahr 2016

Vorjahreszeitraum mit 50 500

Blüten. „Erfreulich ist, dass seit

auf 2,3 Millionen Euro, weil

Kriminelle vor allem auf den

anderenfalls macht er oder sie

sich strafbar. Allerdings gibt es

Juni auf 12 240 Stück und damit

auf den niedrigsten Stand

knapp 32 Prozent.

Insgesamt ist es sehr unwahrscheinlich,

weltweit aus dem Verkehr gezogen

Einführung der neuen 20-Euro-Banknote

falschen Fünfziger setzten. für Falschgeld keinen Ersatz. seit 2012. Der Anteil der

dass einem

worden – das waren 25

Prozent weniger als in der der Europaserie

im November 2015 die Anzahl

Sein Anteil an den Blüten stieg

auf 58 Prozent. Die überarbeitete

Weltweit richteten Kriminelle

im ersten Halbjahr mit ge-

Zwanziger an den Fälschungen

verringerte sich deutlich

Falschgeld untergejubelt wird.

Rein rechnerisch entfielen im

zweiten Jahreshälfte 2015. In der Fälschungen für diese Stückelung

Version soll Anfang April fälschten Euro-Noten einen um zehn Prozentpunkte auf ersten Halbjahr in Europa 19

Deutschland entdeckten Banken,

Handel und Polizei nach

Angaben der Bundesbank von

deutlich zurückgegan-

gen ist“, sagte Bundesbank-

Vorstand Carl-Ludwig Thiele

2017 in Umlauf gebracht werden.

Die Notenbank erwartet,

dass der neue Fünfziger Fälschern

Schaden von 17,2 Millionen

Euro an. Im zweiten Halbjahr

des Vorjahres waren es 19,0

27 Prozent. Auch in Europa ist

der Fünfziger bei Kriminellen

besonders beliebt: Knapp 48

Blüten auf 10 000 Einwohner,

in Deutschland waren es sogar

nur elf Banknoten je 10 000

Januar bis Juni 45 625 falsche am Freitag in Frankfurt.

das Handwerk deutlich Millionen Euro.

Prozent der Fälschungen ent-

Einwohner und Jahr.

dpa

Die Börsenwoche

(DAX, MDAX und TecDAX) vom 18.7. bis 22.7.2016

Gewinner

1. Zalando

2. Leoni

3. SAP

4. RIB Software

5. Dialog Semiconductor

6. Kion Group

7. Evotec

8. Sartorius

9. Pfeiffer Vacuum

10. Nemetschek

Verlierer

1. Lufthansa

2. Krones

3. Hochtief

4. Carl Zeiss Meditec

5. K+S

6. Airbus Group

7. Bayer

8. Salzgitter

9. Allianz

10. ThyssenKrupp

10 300

10 200

10 100

10 000

9900

9800

Schlusskurse in Punkten

10 063,13

Quellen: Reuters/oraise, EZB

Paypal und Visa werden Partner: Kunden des Online-Bezahldienstes Paypal sollen künftig

über ihre Konten auch an Karten-Terminals bezahlen können.

FOTO: LUKAS SCHULZE/DPA

nieren auch Smartphone-Bezahldienste

wie Apple Pay auf

iPhones oder Samsung Pay auf

Smartphones des südkoreanischen

Marktführers sowie Android

Pay.

Dax im Aufwind

Kurs am 22.7.

in Euro

32,50

31,68

76,20

9,73

29,06

48,74

4,03

68,49

90,19

53,09

Kurs am 22.7.

in Euro

10,29

91,60

112,15

33,18

19,35

51,14

92,22

26,75

125,95

19,42

10 147,46

18. 19. 20. 21. 22.7.

Frankfurt – Von den Sorgen

über den beschlossenen EU-

Austritt Großbritanniens ist

weder am deutschen noch an

anderen Aktienmärkten mehr

etwas zu spüren. Vielmehr hat

die ungebrochene Hoffnung

auf die Notenbanken weltweit

die Börsenindizes wie den Dax

wieder auf das alte Niveau vor

dem Brexit-Referendum getrieben.

Hinzu kamen in dieser

Woche erste Geschäftsberichte

großer deutscher Konzerne,

die Hoffnungen auf ein allgemein

gut gelaufenes zweites

Quartal schüren.

Nach seinem jüngsten Aufschwung

hat der Dax zum Wochenschluss

allerdings seinen

Elan eingebüßt. Auf ein minimales

Plus am Vortag folgte

1,13

1,12

1,11

1,10

1,09

1,08

Euro Dollar

Referenzkurse in Dollar

1,1053

Veränderungen

in %

+21,5

+12,5

+7,0

+6,5

+6,5

+6,4

+6,4

+6,0

+6,0

+6,0

Veränderungen

in %

-9,7

-7,5

-6,4

-4,1

-4,0

-2,6

-1,8

-1,6

-1,6

-1,6

1,1014

18. 19. 20. 21. 22.7.

24465

Für Paypal ist es der bisher

größte Vorstoß, auch zum Bezahlen

in Läden genutzt zu

werden. Technisch ist es so,

dass Visa seinem Partner Paypal

Zugang zu seinem „Toke-

am Freitag ein kleines Minus

von 0,09 Prozent auf

10 147,46 Punkte. Damit hat

der deutsche Leitindex im

Wochenverlauf aber immer

noch um 0,8 Prozent zugelegt.

Von der anstehenden Zahlenflut

in der neuen Woche

könnte der Dax profitieren.

Wegen wichtiger Konjunkturdaten

sowie spannender Notenbankentscheidungen

in

den USA und Japan rechnet

Analyst Heinz-Gerd Sonnenschein

von der Postbank zwar

mit einer schwankungsreichen

Börsenwoche, „die

Chancen stehen aber gut, dass

es mit positiven Unternehmenszahlen

noch ein bisschen

höher gehen wird“. Nach

starken Berichten der Autobauer

VW und Daimler oder

des Softwarekonzerns SAP

seien Hoffnungen geschürt

worden, dass auf das schwache

erste Quartal nun ein besseres

zweites und ein insgesamt

solider Jahresverlauf folge,

so Sonnenschein. Daher

richten sich die Blicke in der

neuen Woche in erster Linie

auf die Dax-Konzerne BASF,

Bayer, Deutsche Bank, Deutsche

Börse und auf den Gase-

Hersteller Linde.

In die VW-Aktie könnte am

Dienstag wegen einer anstehenden

Entscheidung eines

US-Gerichts über einen milliardenschweren

Vergleich Bewegung

kommen. Ende Juni

war im Rechtsstreit um manipulierte

Abgaswerte ein Kompromiss

gefunden worden,

dem zufolge VW bis zu 14,7

Milliarden Dollar an Entschädigungen,

Rückkauf- und Reparaturkosten,

Strafen sowie

Umweltinvestitionen zahlen

will.

dpa

nisierungs“-Service gewährt,

bei dem eine Art Fingerabdruck

von Zahlungsmitteln

für sichere Transaktionen erstellt

wird. Visa-Karten können

damit in die digitale Pay-

pal-Brieftasche im Smartphone

integriert werden. Im Laden

soll per Paypal aber nicht

nur mit den eingebundenen

Visa-Karten bezahlt werden

können, sondern auch über

andere mit dem Konto des Online-Dienstes

verbundene

Geldquellen, wie Paypal-Chef

Dan Schulman in einer Telefonkonferenz

mit Analysten

betonte.

Paypal und Visa beendeten

damit auch einen langjährigen

Konflikt. Visa war unzufrieden

damit, dass Paypal Kunden

dazu verleitete, ihre Accounts

beim Online-Dienst direkt

mit ihren Bankkonten

statt mit ihren Kreditkarten zu

verbinden. Dem Konzern entging

so Geschäft. Zugleich

rückte Visa selbst ins Geschäft

mit Online-Zahlungen und digitalen

Brieftaschen vor und

machte damit Paypal Konkurrenz.

Der Deal werde die Umsätze

mit Visa-Karten erhöhen,

sagte der Chef des Kreditkarten-Konzerns,

Charles

Scharf. Zu der Vereinbarung

gehört auch, dass Paypal den

Banken, die Visa-Karten ausgeben,

mehr Daten über

Transaktionen geben wird. Es

gab keine Angaben dazu,

wann die Vereinbarung auf

den Rest der Welt ausgeweitet

werden könnte. „Ich denke,

wir sind beide in einer Position,

in der wir unsere Aufmerksamkeit

auch auf die Märkte

außerhalb der USA richten

würden, aber wir wollten erst

den US-Deal abschließen“,

sagte Scharf.

Die beiden Unternehmen

legten gleichzeitig aktuelle

Quartalszahlen vor. Paypal

gab bekannt, dass die Zahl aktiver

Kunden im vergangenen

Quartal um elf Prozent auf 188

Millionen zugelegt hat. Der

Umsatz wuchs um 15 Prozent

auf 2,65 Milliarden Dollar und

der Gewinn kletterte um sechs

Prozent auf 323 Millionen

Dollar. Die Firma gehörte bis

vor einem Jahr zur Handelsplattform

Ebay und ist seitdem

eigenständig.

Bei Visa drückte im vergangenen

Quartal die Integration

des Europa-Geschäfts den

Gewinn. Im vergangenen

Quartal verdiente der Finanzkonzern

412 Millionen Dollar.

Dabei schlugen die Belastungen

im Zusammenhang

mit der Eingliederung von Visa

Europe mit knapp 1,9 Milliarden

Dollar zu Buche. Im

Vorjahresquartal hatte es

noch einen Gewinn von 1,7

Milliarden Dollar gegeben.

Der Umsatz wuchs unterdessen

um 3,2 Prozent auf 3,63

Milliarden Dollar.

dpa

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Christine Lagarde

steht seit 2011 an

der Spitze des IWF.

IWF-Chefin Lagarde

muss vor Gericht

IWF-Chefin Christine Lagarde

(60) muss in Frankreich

vor Gericht. Grund

ist eine umstrittene Millionenzahlung

an einen Geschäftsmann

zu ihrer Zeit

als französische Wirtschaftsministerin

(2007 bis

2011). Das französische

Kassationsgericht wies ihren

Revisionsantrag am

Freitag ab. Nun muss der

Gerichtshof der Republik

über die Chefin des Internationalen

Währungsfonds

(IWF) urteilen. Lagarde

bezeichnete das Verfahren

und die Vorwürfe

als „völlig unbegründet“.

VW: Nächster Schritt

bei Diesel-Rückruf

Der VW-Konzern kommt

bei seinen Genehmigungen

für die millionenfachen

Rückrufe der manipulierten

Dieselfahrzeuge

weiter voran. Am Freitag

habe das Kraftfahrt-Bundesamt

die technischen

Lösungen für europaweit

rund 800 000 weitere Diesel

freigegeben, sagte ein

Sprecher in Wolfsburg. Darunter

befänden sich Varianten

des Passat, Passat-

Kombi, CC, Alltrack sowie

Touran, Audi, Skoda und

Golf-GTD. Sie alle hätten

Versionen des von der

Software-Manipulation

betroffenen Vierzylinder-

Diesels EA189 mit 2,0 Liter

Hubraum und 125 Kilowatt

Leistung. Insgesamt

habe der VW-Konzern

nunmehr Freigaben für

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Nutzung nur von einem Festnetzanschluss der Dt. Telekom möglich.

Quelle: biallo.de

Stand: 22. 07. 2016 12:00Uhr

LEBENSMITTEL

Edeka ruft bundesweit Mini-Salami zurück

Die Supermarktkette Edeka ruft bundesweit die

„Gut&Günstig Delikatess Mini Salami“ in der

2x25g-Packung zurück. Die Lieferung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum

27.10.2016 kann frühzeitig verderben,

wie die Edeka-Zentrale mitteilte. Die genannte

Charge wurde demnach aus dem Verkauf genommen.

Kunden, die das Produkt erworben haben, könnten

sich den Kaufpreis auch ohne Kassenbon in allen Edeka-

und Marktkauf-Filialen erstatten lassen.

LESER FRAGEN – EXPERTEN ANTWORTEN

Alfred H.: „Der Mann einer Bekannten von mir ist tödlich

verunglückt. Es gibt kein Testament. Laut Erbschein

bekommen seine Ehefrau, mit der er seit zehn

Jahren verheiratet ist, und seine Tochter aus erster

Ehe jeweils die Hälfte. Der Mann war in Altersteilzeit

in Ruhephase und wollte 2018 in Altersrente gehen.

Sein Arbeitgeber hat seiner Frau den bereits erarbeiteten

Lohn aus der Altersteilzeit und die betriebliche

Unfallversicherungssumme ausbezahlt. Außerdem hat

eine private Unfallversicherung Geld an die Frau überwiesen,

die übrigens arbeitslos ist und aufgrund ihres

Alters wohl auch keine Stelle mehr finden wird. Nun

erhebt die Tochter Anspruch auf die Hälfte dieses Geldes,

weil sie meint, dass das zur Erbmasse gehört. Ich

glaube aber, dass es sich um eine Art Versorgungsausgleich

für die Witwe handelt, die außer der Witwenrente

kein Einkommen hat. Wie ist die Rechtslage?“

Wer erbt Geld aus der Unfallversicherung?

Dass neben Ihrer Bekannten als Ehefrau auch die Tochter

des Verstorbenen Miterbin zur Hälfte wird, entspricht

(mangels Testament) der gesetzlichen Erbfolge.

Der Tod eines Mitarbeiters während der Altersteilzeit

löst die sofortige Auszahlung des noch offenen, in der

Arbeitsphase erwirtschafteten Wertguthabens aus. An

wen der restliche Abfindungsbetrag ausbezahlt wird,

sollte eigentlich im Altersteilzeitvertrag geregelt sein.

Tarifvertraglich wären „die Erben“ bestimmt; einzelvertraglich

kann aber eine andere Begünstigung (etwa

„der Ehegatte“) vereinbart sein. Dies müsste überprüft

werden. Im wahrscheinlichen Fall einer Begünstigung

„der Erben“ ist die Auszahlung also nicht einer „Witwenrente“

gleichgestellt, der von Ihnen in den Vordergrund

gestellte „Versorgungsgedanke zugunsten des

Gatten“ kommt nicht zum Tragen. Begünstigt ist dann

auch die Tochter als Miterbin. Bei der Unfallversicherung

handelt es sich um einen sogenannten „Vertrag

zu Gunsten Dritter“. Der Anspruch auf Auszahlung der

Unfallversicherung steht unmittelbar dem im Versicherungsvertrag

Begünstigten zu. Aufgrund dieses Dritt-

Bezugsrechtes fällt die Unfallversicherung nicht in den

Nachlass. Wenn also im Versicherungsvertrag die Ehefrau

als Bezugsberechtigte bestimmt ist, kann sie alleine

die Auszahlung an sich verlangen und muss den Auszahlungsbetrag

nicht mit der Miterbin teilen. Ein etwaiger

Pflichtteilsergänzungsanspruch der Tochter an

dieser Zuwendung der Unfallversicherung kann ausgeschlossen

werden, da es sich um eine Risiko-Versicherung

ohne Ansparkapital handelt.

Dr. Friedrich E. Hösl

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BANKGEBÜHREN .................................................................................................................................................................................................................................................................................

Was Girokonten kosten

Die Gebührenspirale bei

Banken dreht sich weiter:

DieHypoVereinsbankhat

damit begonnen, ihre

Kunden schrittweise in

ein neues System zu überführen.

Wer nicht widerspricht,

dem drohen im

schlimmsten Fall monatliche

Gebühren von bis zu

14,90 Euro.

VON SEBASTIAN HÖLZLE

UND BENEDIKT M. FISCHER

Viele Kunden der HypoVereinsbank

(HVB) dürften dieser

Tage ihren Augen nicht trauen,

wenn sie ein Schreiben ihrer

Bank im Briefkasten finden:

Zunächst ist in dem Brief zu lesen,

die Bank habe den Anspruch,

„Ihren individuellen

Bedürfnissen auf ganzer Linie

gerecht zu werden“. Was die

Bank genau darunter versteht,

wird erst zehn Zeilen später

klar: Sofern der Kunde dem

Brief nicht widerspricht,

rutscht er ab dem 1. Oktober

2016 automatisch in den Tarif

„HVB ExklusivKonto“ – monatlich

sind dann 14,90 Euro

an Kontoführungsgebühren

fällig und das, obwohl der

Kunde bislang möglicherweise

überhaupt keine Gebühren bezahlt

hat.

Die Bank bestätigte auf Anfrage

unserer Zeitung, dass sie

bereits seit Juni für Neukunden

über 26 Jahren nur noch

drei Kontomodelle anbiete.

Nicht jeder falle aber in den

Exklusiv-Tarif. Die Altkunden

über 26 Jahre würden schrittweise

in die drei neuen Tarife

eingruppiert, abhängig davon,

welche Dienste sie bisher in

Anspruch genommen hätten.

Der Tarif mit der höchsten monatlichen

Grundgebühr ist jenes

„HVB ExklusivKonto“ mit

14,90 Euro. Im Gegenzug sind

sowohl EC- als auch Kreditkarte

kostenlos. Selbst eine

Versicherung ist bei der Kreditkarte

enthalten. Für Überweisungen

fallen ebenfalls keine

Extrakosten an.

Das „HVB PlusKonto“ ist

zwar mit monatlich 7,90 Euro

deutlich günstiger – dafür kassiert

die Bank an anderer Stelle:

Die Kreditkarte kostet 30

Euro im Jahr, inklusive Versicherung

60 Euro. Die günstigste

monatliche Grundgebühr

bietet das „HVB AktivKonto“

für monatlich 2,90 Euro – aber:

Für jede Überweisung werden

am Schalter 2,50 Euro fällig,

lediglich Online-Überweisungen

sind gratis.

Die Bank weist allerdings

darauf hin, dass die Möglichkeit

einer Ersparnis von bis zu

hundert Prozent der Kontopreise

bestünde, sofern die

Kunden auch andere Produkte

der HVB nutzten. Dazu zählen

Kunden, die beispielsweise einen

Immobilienkredit aufnehmen

oder ein Aktiendepot bei

der Bank führen: „Je mehr

Leistungen die Kunden nutzen,

desto mehr profitieren sie

INSOLVENZ ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Fluege.de und Aidu: Was Kunden wissen müssen

Der Tod des Internet-Millionärs

Thomas Wagner hat dessen

Unternehmen Unister in

schwere Turbulenzen gestürzt.

Die Unister Holding, zu der

Reiseportale wie Fluege.de

und ab-in-den-Urlaub.de (Aidu)

gehören, musste ebenso

wie mehrere Töchter Insolvenz

-anmelden.

Wie ist die Lage bei

Unister?

Am Montag meldete die

Unister Holding GmbH Insolvenz

an. In der Folge meldeten

auch mehrere zur Unister-

Gruppe gehörende Gesellschaften

Insolvenz an: die Urlaubstours

GmbH, die Unister

Ein Blick auf den Kontoauszug zeigt: Viele Banken haben die Kontogebühren erhöht. Trotzdem tun sich die Deutschen

schwer mit dem Kontowechsel – drei Viertel haben ihr Girokonto laut einer Bitcom-Umfrage noch nie gewechselt. FOTO: DPA

rem Kündigungsrecht Gebrauch

zu machen und die Geschäftsbeziehung

mit dem

Kunden zu beenden. Der Ratschlag

der Verbraucherschützerin:

„Kunden sollten den

neuen Bedingungen nur dann

widersprechen, wenn sie bereit

sind, das Risiko einer Kündigung

seitens der Bank in

Kauf zu nehmen.“ Wer sich für

einen Wechsel entscheidet,

dem hilft das neue Institut oft

bei der Umstellung. Um sicherzugehen,

dass alle Daueraufträge

und Lastschriften umgestellt

sind, empfiehlt sich eine

Übergangszeit mit doppelter

Kontoführung von zwei bis

drei Monaten.

Ob sich eine Kündigung immer

lohnt, hängt vom Einzelfall

ab: Fast alle Banken drehen

mittlerweile an den Gebühren.

-

Einige Beispiele aus

der Region München:

Bei der Stadtsparkasse

München gelten seit 1. Juli

neue Konditionen: Das „Girokonto

Individual“ kostet monatlich

2,95 Euro, hinzu kommen

7,50 Euro für die Giro-

Karte und 29 Euro für die Kremit

einer entsprechenden Ersparnis“,

sagte eine HVB-

Sprecherin. Die Preisgestaltung

orientiere sich grundsätzlich

an der Nutzungsintensität“,

betonte sie. Man habe bereits

im April damit begonnen,

einen Teil der bundesweit 1,9

Millionen HVB-Kunden anzuschreiben

und sie über die Umstellung

auf die neuen Konten

zu informieren.

Widerspruch ist nicht

zwingend sinnvoll

Die Verbraucherzentrale

Bayern weist darauf hin, dass

Banken grundsätzlich jederzeit

die Möglichkeit hätten, ihre

Geschäftsbedingungen zu

ändern. „Der Kunde hat aber

die Möglichkeit, zu widersprechen“,

sagte Finanzjuristin Susanne

Götz. Sobald der Kunde

Widerspruch einlege, würden

automatisch die alten Konditionen

weitergelten. Ein solcher

Schritt sei aber nicht ohne

Risiko. Die Bank habe jederzeit

die Möglichkeit, von ih-

Warum die Banken an der Gebührenschraube drehen

Angesichts des wachsenden Online-Geschäfts

und extrem niedriger Marktzinsen

fällt es Banken bundesweit zunehmend

schwer, ihr Privatkundengeschäft lukrativ

zu betreiben. Seit Jahren tendiert der Leitzins

der Europäischen Zentralbank (EZB) nur

knapp über der Nulllinie, im März hat die

Notenbank den Leitzins auf null Prozent gesenkt.

Ein Ende dieser Nullzinsphase ist

nicht absehbar: Erst am Mittwoch hatte der

EZB-Rat beschlossen, den Leitzins auf dem

Rekordtief zu belassen. Der Strafzins, den

Banken und Sparkassen zahlen müssen,

Travel Betriebsgesellschaft

mbH, unter deren Dach Vermittlungsportale

für Pauschalreisen

und Flüge organisiert

sind, die Unister GmbH

mit Portalen wie auto.de und

partnersuche.de.

-

Was bedeutet die

Insolvenz für die Kunden?

Laut Insolvenzverwalter Lucas

Flöther ergibt sich „in den

allermeisten Fällen“ für die

Kunden keine Veränderung.

Über die Unister-Portale wurden

in der Regel Reisen nur

vermittelt – Zahlungen gingen

damit direkt an die jeweiligen

Reiseveranstalter. In solchen

Fällen sehen auch Verbrau-

Negativzinsen sind ausgeschlossen: Das

hat die HVB ihren Kunden versprochen. DPA

cherschützer kein Problem.

Wurde eine Pauschalreise bei

der Tochter Urlaubstours gebucht,

ist sie über eine Versicherung

gewährleistet und findet

laut Flöther auch statt. Anders

sieht es für Kunden aus,

die auf Portalen wie ab-in-den-

Urlaub-deals.de Reisegutscheine

erworben haben. Die

Gutscheine werden möglicherweise

von den Vertragspartnern

am Reiseort nicht

anerkannt, räumte Insolvenzverwalter

Flöther ein. Betroffen

seien bis zu 14 000 Kunden.

Es gebe bereits Fälle, in

denen Hotels die Anreise von

Kunden ablehnten oder eine

erneute Bezahlung forderten.

Fast alle Banken

erhöhen Gebühren

ditkarte. Außerdem fallen

Kosten für Überweisungen an

– 60 Cent kostet die Überweisung

am Schalter. Das „Pauschalmodell

Komfort“ kostet

7,95 Euro im Monat, nach einer

neuen Regelung sind auch

Überweisungen kostenlos –

bisher wurden 75 Cent berechnet.

Ebenfalls neu: Wer netto

weniger als 1500 Euro verdient,

kann eine Drei-Euro-Ermäßigung

beantragen. Das

Online-Konto ist kostenlos,

wenn der Inhaber über einen

monatlichen Geldeingang von

1750

-

Euro verfügt. Ansonsten

fallen 4,95 Euro im Monat an.

Die Münchner Bank verlangt

derzeit 5,50 Euro im Monat

für ihr günstigstes Filialkonto.

Girokarten kosten

nichts, die Kreditkarten hingegen

30 beziehungsweise 25 Euro

(Partnerkarte). Überweisungen

am Automaten sind

kostenlos. Der Online-Tarif ist

-

Was sollten verunsicherte

Kunden jetzt tun?

Haben Kunden Angst, dass

ihre über ein Unister-Portal gebuchte

Reise ausfallen könnte,

sollten sie sich laut Stiftung

Warentest beim jeweils ausführenden

Unternehmen – etwa

der Fluggesellschaft oder dem

Hotel – rückversichern. Wer lediglich

einen Gutschein erworben

hat, der nun nicht mehr

eingelöst werden kann, für den

sieht es schlecht aus. Solchen

Kunden bleibt laut Verbraucherzentrale

Sachsen lediglich

die Möglichkeit, das gezahlte

Geld als Forderung beim Insolvenzverwalter

einzureichen.

Die sollte möglichst in nach-

mit 2,50 Euro Monatsgebühr

günstiger, es fallen jedoch zwei

Euro

-

pro Überweisung am

Schalter an.

Die Sparda-Banken nehmen

nichts für Überweisungen.

Es gibt auch keine monatliche

Grundgebühr. Giro- und

Kreditkarte

-

sind im Online-

Tarif kostenlos.

Bei der Santander Consumer

Bank kann man in den

rund 300 Filialen der Bank das

Konto gebührenfrei führen.

Die Automaten-Nutzung ist

ebenfalls kostenlos. Es fallen

nur dann 1,50 Euro pro Überweisung

an, wenn man diese

per -Hand ausfüllt und in der

Filiale abgibt.

Auch die ING-Diba bietet

ein kostenloses Girokonto.

Die ING-Diba ist zwar eine Direktbank.

Das Konto lässt sich

aber auch per Telefonbanking,

Sprachcomputer führen oder

den telefonischen Kundenservice

führen.

ohne Konto-

-

Ebenfalls

führunggebühr: Direktbanken

wie Comdirect oder

DKB. Direktbanken sind aber

reine Online-Anbieter.

wenn sie Geld bei der EZB parken, liegt damit

weiterhin bei minus 0,4 Prozent. Die

Banken zögern allerdings, die Negativzinsen

an ihre Kunden weiterzugeben. Minuszinsen

auf Giro- oder Tagesgeldkonten sind

in Deutschland extrem unpopulär. Bank-

Chefs, wie der Vorstandschef der HVB,

Theodor Weimer, werden daher nicht müde

zu betonen, dass man Negativzinsen

nicht plane. Stattdessen arbeiten die Banken

bundesweit an neuen Gebührenmodellen,

um ohne Negativzinsen an den Konten

zu verdienen.

seh

weisbarer Form, also per Einschreiben,

-

geschehen.

Wie geht es mit

Unister weiter?

Das ist schwer zu sagen.

Flöther strebt möglichst einen

Komplettverkauf des Konzerns

an. Denkbar ist aber

auch eine Zerschlagung. Viele

offene Fragen ranken sich zudem

noch um Wagners Reise

mit letztlich tödlichem Ausgang.

Die Sächsische Generalstaatsanwaltschaft

ermittelt

wegen Betrugs- und Untreueverdachts.

Außerdem wird ein

Anfangsverdacht wegen Insolvenzverschleppung

bei dem

Internetunternehmen geprüft.


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SEITE 9

Vom Fußball weit entfernt

NAMENSTAGE

Der Bischof

WAS MACHT EIGENTLICH?

Ex-Löwen-Geschäftsführer Karl-Heinz Wildmoser SRO

„Nach so langer

Zeit ist mir vieles

einfach wurscht.“

23.07.: Apollinaris lebte

um 200 als Bischof in Ravenna,

wo er schwere Verfolgungen

überlebte. Nach der

späteren Legende soll er mit

einer Keule erschlagen worden

sein. Über seinem Grab

in der Nähe des Hafens wurde

549 die prächtige Basilika

S. Apollinaris in Classe

geweiht.

24.07.: Christina „die

Wunderbare“, geboren

um 1150 zu Brusthelm (Belgien),

war mit fünfzehn Jahren

Waise und verdiente ihren

Unterhalt als Hirtin. Um

1182 begann sie ein strenges

Leben der Buße. Ihr Leben

war voller mystischer

Gnadenerweise. Um 1224

starb sie.

sol

Karl-Heinz Wildmoser, 52, sitzt im kurzärmligen Hemd

auf der Terrasse seines Restaurants am Ufer des Steinsees

bei Moosach (Kreis Ebersberg). „Vor einem Jahr

habe ich mit dem Tabakauchen aufgehört“, sagt er und

nimmt einen Zug von seiner elektronischen Zigarette.

Entspannt blickt er hinaus auf den von Bäumen eingerahmten

See. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern,

Wildmoser lächelt. Der ehemalige Geschäftsführer des

TSV 1860 München wirkt wie jemand, der mit sich und

der Welt im Reinen ist. Er ist froh, dass es nach dem Bestechungsskandal

und seiner

Haftstrafe ruhig um

ihn geworden ist. „Vom

Fußball bin ich sehr weit

entfernt“, sagt er. „Hin

und wieder schaue ich mir

ein Spiel an.“ Ein Fan der

Blauen ist er nach wie vor. „Ich freue mich aber auch,

wenn die Bayern gewinnen“, gesteht er. „Ich bin halt

ein Münchner.“ Und fügt hinzu: „Do bin i dahoam.“

In der Landeshauptstadt wartet viel Arbeit auf den

Wirt: Sein „Café am Marienplatz“ wird zur Zeit umgebaut,

im August will er eine „Übergangslösung“ schaffen,

um sein Personal weiter beschäftigen zu können.

Jeden Tag pendelt er außerdem an den Steinsee, um

in dem Restaurant mit Strandbad nach dem Rechten zu

sehen. „Das ist der Ausgleich zur Hektik in der Stadt“,

sagt er über seinen „idyllischen Kraftort“ im Grünen.

„Mir macht beides Freude.“ Für die Familie Wildmoser

ist der Steinsee gleichzeitig Urlaubsziel – für eine längere

Reise fehlt die Zeit. Wildmoser ist es anscheinend

auch lieber so: „Bei uns in Bayern ist es eh so schön.“

Wenn Wildmoser über das spricht, was ihn umtreibt,

dann nur in „Wir-Form“. Ehefrau Nicole, 43, „hat doch

was mit mir erlebt“, sagt er in Anspielung auf die rund

vier Jahre Gefängnis, zu denen er wegen der Schmiergeld-Affäre

um den Bau der Allianz-Arena verurteilt

worden war. „Die Familie ist am wichtigsten“, bekräftigt

er – seinen acht Jahre alten Sohn und seine vierzehnjährige

Tochter nennt er „Gottesgeschenke“.

Heute ist es sonnig, die ersten Stammgäste sind

schon am Strand. Mit dem einen oder anderen hält

Wildmoser einen kurzen Plausch. Die Saison war bisher

durchwachsen, wegen des nassen Wetters kamen

nicht so viele Besucher wie im letzten Jahr an den

Steinsee. Insgesamt ist Wildmoser aber zufrieden mit

dem Betrieb. „Es funktioniert ganz gut“, sagt er, während

er gedankenversunken im Milchschaum seines

Latte macchiato rührt. Seit 2014 betreibt er das Restaurant

mit Strandbad. „Wir wussten, dass es nicht von

heute auf morgen geht. Der Steinsee ist eine Aufgabe.“

„Heinzi“ sagt heute übrigens keiner mehr zu ihm. „So

hat mich noch nie jemand genannt“, sagt er kopfschüttelnd.

„Das war eine Erfindung der Medien.“ Er spekuliert,

dass ihm die Namensgleichheit mit dem Vater den

ungeliebten Spitznamen einbrachte. Darüber ärgern

muss er sich heute nicht mehr. „Nach so langer Zeit ist

mir vieles einfach wurscht.“ JOSEF AMETSBICHLER

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Der Papst kommt –und die

S-Bahn steht Kopf. Vor dem

anstehenden Besuch von Benedikt

XVI. in München legt

die S-Bahn das größte

Sonderprogramm ihrer

Geschichte auf. Um die

rund 250000 Gläubigen

zum Messeplatz in Riem

bringen zu können, wo der

Gottesdienst mit dem Heiligen

Vater stattfinden soll,

fahren ab drei Uhr Sonderzüge.

Die Bahn plant 480 zusätzliche

Fahrten. So soll

die S2im rund 21 000 Menschen

pro Stunde transportieren

können, die S4sogar

27000. Schief gehen sollte

lieber nichts. Denn dann,

heißt es aus Management-

Kreisen, droht Chaos.

Attentäter bei Einreise überprüft

17-Jähriger war der Polizei unbekannt - Ein Opfer noch in Lebensgefahr

DER FLUGHAFEN UND DIE STARTBAHN ............................................................................................................................................................................................................................

Höhenflüge – einst und jetzt

Kommt ein neuer Bürgerentscheid

zur Startbahn?

Stadt und Freistaat

machen das von einem

mehrjährigen Anstieg

der Starts und Landungen

abhängig. Problem

dabei: Der Flughafen

wird auf zwei Bahnen

frühere Rekordzahlen

nicht mehr erreichen

können. Ein Erklär-Stück.

Die Ausgangslage

Die Münchner haben am

17. Juni 2012 die Startbahn

per Bürgerentscheid abgelehnt.

Nun will die CSU

Druck machen – und einen

neuen Bürgerentscheid einleiten.

Für diesen nannte der

Münchner OB Dieter Reiter

(SPD) schon im Mai 2016 in

einem Brief an Ministerpräsident

Horst Seehofer (CSU)

aber zwei Bedingungen: Erstens

eine signifikante Steigerung

der Starts und Landungen

über einen längeren Zeitpunkt,

zweitens eine Mehrheit

im Stadtrat pro Entscheid.

Die Zahl der Flüge

15 Jahre lang, bis 2007, stieg

die Zahl der Starts und Landungen

– bis auf ein Maximum

von 432 000 Flügen. Dann

ging es abwärts. 2014 verzeichnete

der Flughafen

55 000 Flüge weniger als im

Spitzenjahr. Seitdem geht es

wieder leicht nach oben. Flughafen-Chef

Michael Kerkloh

verspricht für 2016 ein Plus

von vier Prozent gegenüber

dem Vorjahr, auch 2017 soll

diese Marge erreicht werden.

Für die Zeit danach gebe es

„Anzeichen eines Deckels“,

meinte er kürzlich. Soll wohl

heißen: Weiteres Wachstum

auf zwei Bahnen ist schwierig.

Das Problem

Für den Abbruch des

Wachstums nach 2008 führte

der Flughafen meistens den

Trend zu größeren Flugzeugen

an, in die mehr Passagiere passen.

Aber „dieser Prozess steht

vor dem Abschluss“, erklärte

Kerkloh im Interview mit unserer

Zeitung im Februar

2014. Es gibt jedoch noch weitere

Gründe für den Rückgang:

So gibt es am Flughafen

München keine Drehkreuze

mehr für Condor und Tui Fly.

Früher flogen die Touristenflieger

von verschiedenen

deutschen Flughäfen zu nachfrage-schwachen

Zeiten, zum

Beispiel samstags, zunächst

nach München, wo die Passagiere

gesammelt und mit einer

großen Maschine gemeinsam

Richtung Mallorca, Teneriffa

etc. abhoben. Das gibt es nicht

mehr, Condor bevorzugt heute

so genannten Punkt-zu-

Würzburg – Der Attentäter

von Würzburg ist kurz nach

seiner Ankunft in Deutschland

polizeilich überprüft

worden. Ein Sprecher des

Bundesinnenministeriums

sagte, die Bundespolizei habe

die Personalien des jungen

Mannes am 29. Juni 2015 um

03.55 Uhr aufgenommen. Zuvor

war er mit einer Reisegruppe

über die deutschösterreichische

Grenze gekommen.

Der Jugendliche sei

in Gewahrsam genommen, in

Passau polizeilich überprüft

worden. Seine angegebenen

Personalien und Fingerabdrücke

seien dabei auch fahndungsmäßig

in den nationalen

Datenbanken eingegeben

worden – es gab keine Voreinträge.

Der 17-jährige Flüchtling

hatte am Montagabend mit einer

Axt und einem Messer

vier Menschen verletzt, bevor

er von Einsatzkräften erschossen

wurde. Die Bundesanwaltschaft

ermittelt. Über

seine Nationalität und mögliche

Mittäter gibt es noch keine

endgültigen Ergebnisse.

Von den Opfern des Anschlags

schwebt nur noch eine

Person in Lebensgefahr.

Condor hatte einst sein Drehkreuz in München. Dessen Einstellung hat den Flughafen viele Flüge gekostet.

1992 bis 2017

Flugbewegungen gesamtinTausend

432 432

383 399 411 410

397 390 398

382 377 380 395*410*

319 338 344 356

299

268 278

192 192 200 214 233

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

Punkt-Verkehr, sagt ein Flughafen-Sprecher.

10 000 Flüge

habe die Einstellung der Drehkreuze

gekostet. Hinzu kommen

kleinere Faktoren. Ein

Beispiel: Die Zahl der Postflüge

sei rückläufig – um 2000.

Schwieriger Neustart

Seit 2015 gibt es wieder einen

Anstieg der Flüge. Aber

das Geschäft ist schwieriger

geworden: Alle großen Fluggesellschaften

drängen in die

Hauptverkehrszeiten. Die

Randzeiten, etwa samstags

und sonntags, wollen wenige.

Auch frühmorgens zwischen 5

und 7 Uhr gibt es Landekapazitäten

– für Europaflüge und

innerdeutschen Verkehr ist

das aber unattraktiv. Denn das

würde bedeuten, dass ein

Flugzeug woanders mitten in

der Nacht starten müsste. „Ich

höre öfters: Verteilen Sie doch

die Flüge besser“, sagt Flughafen-Sprecher

Ingo Anspach.

„Aber so einfach ist das nicht.“

Das Beispiel Transavia

Letzter Coup des Flughafens

war der niederländisch-

Der Zustand aller Verletzten

habe sich gebessert, sagte der

medizinische Leiter der

Würzburger Uniklinik, Georg

Ertl. Eines der Opfer aus

Hongkong werde aber nach

wie vor im künstlichen Koma

gehalten. Zudem sei zu befürchten,

dass die Opfer bleibende

Schäden davontragen

würden.

Die Mitglieder des Ochsenfurter

Helferkreises für

Flüchtlinge, der auch den Attentäter

betreut hatte, haben

nach dem Anschlag Hass-

Mails und Morddrohungen

erhalten.

lby

2000

2001

2002

2003

2004

2005

Grafik: Repro /F.Diaz Quelle: FMG *Prognose der FMG

2006

2007

2008

französische Billigflieger

Transavia, der in München

seit März vier Maschinen stationiert

hat. Ganz zu frieden

ist Transavia nach Darstellung

des Flughafens nicht. Die Flieger

sind zu wenig in der Luft.

So kann der Mittwochs-Flug

der Boeing 737 von Transavia,

die um 6.45 Uhr Richtung Dubrovnik

startet (und um 10.45

Uhr von dort wieder landet),

erst um 13.25 zu einem zweiten

Flug abheben (nach Palermo).

Die Bodenzeit von 2.40

Stunden sei „unrentabel lang“,

betont der Flughafen. Standard

für das so genannte Umdrehen

des Fliegers – also Beund

Entladen, Tanken, Kabinenreinigung

– seien nur 45

Minuten. Von Palermo kehrt

der Transavia-Flieger um

18.10 Uhr nach München zurück

– für einen weiteren Umlauf

ist die Zeit zu knapp.

Die falsche Prognose

2009

„Die Verkehrsstrukturen

haben sich geändert“, sagt

Flughafen-Chef Kerkloh. Frühere

Drehkreuze gibt es nicht

mehr, die Fluggesellschaften

setzen auf mehr Punkt-zu-

15-Jähriger ertrunken

Rettungskräfte finden Geretsrieder leblos in der Isar

2010

2011

2012

2013

Punkt, der Anteil der Umsteiger

sinkt – von einst 40 auf

nun 36 Prozent. Im Gutachten

des Büros Intraplan, das im

Verfahren für die Baugenehmigung

der Startbahn die Forderung

nach einer dritten

Flugpiste untermauern sollte,

war noch von einem stetig

wachsenden Umsteiger-Anteil

die Rede. Noch eine Annahme

von früher ist offenbar irrig:

Der Flughafen hatte vor 2007

bis zu 480 000 Flüge auf zwei

Bahnen als Kapazitätsgrenze

genannt – und Intraplan sogar

eine technische Kapazität von

543 120 Flügen im Jahr zwischen

6 und 22 Uhr – bei einem

tatsächlichen Bedarf von

bis zu 590 000 Flügen im Jahr

2025. „Die Realität liegt meilenweit

unterhalb der von Intraplan

prognostizierten Zahlen“,

sagt der Grünen-Abgeordnete

Christian Magerl.

Resümee

2014

2015

2016

2017

Der Flughafen wird also an

den früheren Rekord

(432 000) kaum anknüpfen

können – es sei denn, es werden

die Tagesrandzeiten wider

Erwarten besser genutzt. dw

Geretsried – Ein 15-Jähriger

aus Geretsried (Kreis Bad

Tölz-Wolfratshausen) ist am

Donnerstagabend in der Isar

ertrunken.

Er hatte sich dort mit einem

Freund aufgehalten, war

dann aber allein am Wasser

zurückgeblieben. Als er

abends nicht nach Hause

kam, suchten seine Eltern an

der Isar nach ihm. Sie entdeckten

einige Gegenstände

von ihm auf der Sandbank

und alarmierten die Polizei.

Die Helfer fanden den Jugendlichen

nach einer großen

Suchaktion 300 Meter unterhalb

der Sandbank. Er trieb

leblos im Wasser. Die Rettungskräfte

konnten ihn nicht

mehr wiederbeleben.

Hinweise auf ein Fremdverschulden

gibt es nicht, die

Polizei geht derzeit von einem

Unfall aus. Weitere Aufschlüsse

soll eine Obduktion

bringen. Die Polizei hofft außerdem

auf Zeugen, die Donnerstag

nach 19 Uhr etwas an

der Isar beobachtet haben

(Telefon 08 81/64 00).

Die Familie des 15-Jährigen

wird vom Kriseninterventionsteam

des Roten Kreuzes

betreut.

cce

FOTO: DPA

KOMMENTAR ...............

Klarheit statt

Wackelpudding

Kommt er nun, der neue

Bürgerentscheid – oder

nicht? Das ist auch nach

dem sagenhaften CSU-

Termin vom Donnerstag

so unklar wie eh und je.

Ein mehrjähriges signifikantes

Wachstum der Flüge

hat OB Reiter zur Voraussetzung

für den neuen

Entscheid erklärt. Seehofer

sieht es genauso.

Aber mit Verlaub: Das ist

eine Wackelpudding-Erklärung.

Was heißt das

denn? Der Flughafen

wird den alten Rekordwert

von 2008 auf absehbare

Zeit nicht erreichen

können. Natürlich ist der

Flughafen im Berufsverkehr

rappelvoll – und

man mag es dem Flughafen-Boss

Kerkloh abnehmen,

dass er um den dritten

täglichen A380-Flug

der Emirates nach Dubai

bangt, weil die ungünstige

Abflugzeit den

Scheichs nicht behagt.

Genauso ist es aber richtig,

dass zu gewissen Tageszeiten

eben noch

„Luft nach oben“ ist.

Letztlich müsste mal eine

konkrete Zahl genannt

werden, wie viele Flüge

heute noch auf zwei

Bahnen maximal (und

realistisch) denkbar sind

– und Reiter wie Seehofer

müssten sagen, was

sie unter mehrjährigem

signifikanten Wachstum

konkret verstehen.

Dirk Walter

Dirk.Walter

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Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

Gemeinde ohne Gemeinderat

Manipulationen: Wahl in Schechen wird am 13. November wiederholt

Schechen – Die Gemeinderatswahl

in Schechen (Kreis

Rosenheim) wird am 13. November

2016 wiederholt. Darauf

haben sich das Landratsamt

Rosenheim und die Gemeinde

geeinigt. Das Landratsamt

hatte die Wahl vom März

2014 schon ein Jahr später für

ungültig erklärt (wir berichteten).

Nach einer gerichtlichen

Auseinandersetzung ist der Bescheid

nun rechtskräftig.

Hintergrund sind mögliche

Wahlmanipulationen. Die

Staatsanwaltschaft entdeckte

14 Briefwahl-Stimmzettel, die

nicht von den Wahlberechtigten

selbst ausgefüllt wurden.

BAYERISCHE ARMUTSKONFERENZ .........................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Wenn das Leben unbezahlbar wird

1,7 Millionen Menschen

in Bayern sind arm oder

armutsgefährdet. Politisch

wird über das Thema

aber kaum diskutiert.

Die Freie Wohlfahrtspflege

will das ändern – sie

organisiert eine Armutskonferenz

und formuliert

klare Forderungen.

Denn das Problem könnte

sich in den nächsten

Jahren noch verschärfen.

VON KATRIN WOITSCH

München – Dagmar Maier

will sich nicht schämen für ihre

Situation. „Ich bin arm“ –

das sagt sie ganz offen. Es gab

eine Zeit, in der sie sich um

Geld keine Gedanken machen

musste. Es gab aber auch

eine Zeit, in der sie noch viel

weniger hatte als jetzt. Zwischen

Geld haben und arm

sein liegt manchmal nur eine

falsche Entscheidung.

In ihrem Fall war es die Entscheidung,

zu ihrem Lebensgefährten

zu ziehen. Ihre Möbel

verschenkte die 50-Jährige

damals, ihren Haushalt löste

sie auf. Schließlich waren die

beiden bereits verlobt. Als ihr

Freund sie ein paar Monate

später wegen einer Anderen

verließ, passte alles, was sie

noch besaß, in ein paar Taschen.

Ersparnisse hatte sie

nicht, bei ihren vier Kindern

konnte sie nicht unterkommen.

Dagmar Maier wurde

obdachlos – von heute auf

morgen. Das war im November

2015. Damals kam sie im

Haus Agnes in München unter.

Erstmal.

Dagmar Maier hat ihr erstes

Kind mit 17 bekommen, sie

Lustige Grimassen für Raphael

Taufkirchen – Über ihre

Schwangerschaft kann Manitra

Haufe (30) eigentlich nicht

klagen. Zwischendurch hatte

sie zwar Rückenschmerzen,

die sich aber recht gut mit

Sport in den Griff bekam. Im

letzten Schwangerschaftsdrittel

flogen sie und ihr Ehemann

Marc (34) noch in den Urlaub

nach Kreta: „Das war schön,

da konnten wir uns gut erholen.“

Zur Geburt hin wurde es für

die werdende Mama freilich

immer beschwerlicher: „Das

Schlimmste waren die Müdigkeit

und die geschwollenen Füße.“

Söhnchen Raphael kam

zehn Tage zu früh auf die Welt.

Während der Geburt war ihr

Mann immer an ihrer Seite. Er

hat ihre Hand gehalten, ihr zu

Trinken gegeben und gut zugeredet.

Das hat Manitra Haufe

sehr geholfen, wie sie sagt.

Weil die 30-Jährige aus Madagaskar

stammt, wählten die

beiden für ihren Sohn als zweiten

Vornamen Antso. Wörtlich

übersetzt bedeutet das „der Ruf

Hans Holzmeier

steht nun erst mal ohne

Gemeinderat da. FKN

Bald darauf legte sie zwei Gemeinderatsmitgliedern

Manipulation

zur Last. Sie akzeptierten

einen Strafbefehl der

Staatsanwaltschaft und traten

vor einigen Tagen von ihren

Ämtern zurück.

Durch eine falsche Entscheidung hat Dagmar Maier alles verloren, war sogar obdachlos. Inzwischen lebt sie in einer

40-Quadratmeter-Wohnung. Sie ist arbeitsunfähig – und muss in der Woche mit elf Euro auskommen. FOTO: OLIVER BODMER

hat nie eine Ausbildung gemacht.

Ihr erster Mann starb,

ihre zweite Ehe scheiterte. Viele

Jahre arbeitete sie als Raumpflegerin.

Als die Kinder klein

waren, schmierte sie ab fünf

Uhr morgens Brote in einer

Bäckerei, kam heim, um den

Kleinen Frühstück zu machen,

und arbeitete dann tagsüber in

einer Firma für Schwermetalle.

Sie hatte in ihrem Leben schon

viele Jobs – aber es waren immer

nur Jobs, von denen sie gerade

so leben konnte. Sparen?

Ging nie.

Inzwischen ist Dagmar

Maier arbeitsunfähig. Sie hat

Arthrose im ganzen Körper.

Gottes“. Und nachdem es

nichts Schöneres gibt, als ein

lachendes Kind, schneidet Papa

Marc nach der Arbeit für Raphael

die verrücktesten Grimassen.

So geht es bei Familie

Haufe zu Hause in Taufkirchen

(Kreis München) recht

lustig zu.

CORNELIA SCHÖNHARDT

Auch die übrigen 14 Mandatsträger

sind nun außer

Dienst. Ihr Mandat erlosch

automatisch. Bis zur Neuwahl

steht Schechen also ohne Gemeinderat

da. Einzig Bürgermeister

Hans Holzmeier

(CSU) bleibt im Amt, weil ein

Abzug der 14 Stimmen das Ergebnis

der Bürgermeisterwahl

nicht verändern würde.

Sonderlich erfreut über die

ganze Entwicklung sei er

nicht, sagte Holzmeier auf Anfrage.

„Aber ich bin jetzt seit

20 Jahren im Amt und glaube,

dass ich die Dinge zum Wohle

der Gemeinde regeln kann.“

NORBERT KOTTER

Sie kann nicht mehr laufen

und oft wegen der Schmerzen

nicht schlafen. Sie bräuchte

dringend ein Elektromobil,

um ihre Wohnung verlassen

zu können – aber das wird ihr

nicht gezahlt. Arbeiten ist undenkbar.

Durch das Geld vom

Jobcenter kann sie sich eine

kleine Wohnung leisten.

Mehr nicht. Dagmar Maier

hat pro Woche elf bis 14 Euro

zum Leben.

Mit ihrer Geschichte ist die

Münchnerin kein Einzelfall.

1,7 Millionen Menschen in

Bayern sind arm oder armutsgefährdet

– das bedeutet, dass

sie monatlich mit weniger als

WILLKOMMEN& ABSCHIED

Der kleine Raphael Haufe

aus Taufkirchen ist schon

ein süßes Kerlchen – mit

seinen schokoladenbraunen

Augen und den wunderschönen

langen Wimpern.

Seinen ersten Urlaub

hat er auch schon hinter

sich. Es ging nach Portugal.

FOTO: SCHÖNHARDT

60 Prozent des mittleren Einkommens

auskommen müssen.

„Trotzdem steht das Thema

nicht auf der politischen

Agenda“, sagt Margit Berndl,

die Vorsitzende der Freien

Wohlfahrtspflege Bayern und

Chefin des Paritätischen

Wohlfahrtsverbands. Um das

zu ändern, organisiert die

Freie Wohlfahrtspflege seit 16

Jahren eine Armutskonferenz

in Bayern. „Arme Menschen

haben keine Lobby“, sagt

Berndl. Dabei sei es so leicht,

in diese Situation zu kommen.

Durch Arbeitslosigkeit, durch

Krankheit, durch Scheidung.

Statistisch gesehen sind 42

Karlsfeld – Die letzten Tage

seines Lebens war Bruno Danzer

kaum allein. Seine Familie

war bei ihm, die meiste Zeit

saß seine Frau Anni an seinem

Bett. Sie hat liebevoll seine

Hand gehalten, ihn angelächelt,

wenn er wach war und

viel nachgedacht, während sie

ihn beim Schlafen beobachtete.

Der Mann, von dem sie sich

ganz im Stillen verabschiedet

hat, war ihre große Liebe.

Sie hat ihn zweimal kennengelernt.

Einmal vor mehr als

vier Jahrzehnten. Damals war

Bruno Danzer ein von vielen

Frauen verehrte Witwer, der

seinen kleinen Sohn allein

großzog. Er war Bürgermeister

– und was für einer. „Er hatte

einen unglaublichen Charme“,

erzählt Anni Danzer. Nie hätte

sie gedacht, dass sie einmal die

Frau an seiner Seite werden

könnte. Doch dank ein wenig

Verkupplungsarbeit eines gemeinsamen

Freundes wurde

sie genau das.

Sie musste ihren Mann viele

Jahre mit der ganzen Gemein-

Prozent der Alleinerziehenden

betroffen und 20 Prozent

der Familien mit drei oder

mehr Kindern. „Durch die

Zuwanderung wird sich das

Problem noch verschärfen,

wenn nicht intensiv Integrationsarbeit

geleistet wird.“ Bereits

jetzt sind in Bayern 23

Prozent der Menschen mit

Abschied im Stillen

Bruno Danzer ist im Alter von

92 Jahren gestorben. FOTO: FKN

de Karlsfeld (Kreis Dachau)

teilen. Und sie tat es gern.

„Karlsfeld war sein Lebenswerk“,

sagt sie. Als der SPD-

Politiker das Amt übernahm,

gabeskeinegeteertenStraßen,

keine Schulen, keine Abwasserentsorgung,

dafür aber 180

Schwarzbauten. Danzer war

ein Macher. Er konnte leidenschaftlich

für seine Gemeinde

streiten. Das hat er 30 Jahre

lang getan – und aus Karlsfeld

In Gedenken

an Viwi

60 Menschen haben gestern

in Unterföhring (Kreis München)

der 17-jährigen Viwi

gedacht, die am Neujahrsmorgen

von einem Ampelmast

erschlagen worden

war, den ein betrunkener

BMW-Fahrer umgefahren

hatte. An der Unglücksstelle

gibt es nun einen offiziellen

Gedenkstein für das vietnamesische

Mädchen. Auf dem

herzförmigen Granitstein

steht: „Fast 18 Jahre warst du

ein Engel auf Erden, jetzt bist

du ein Engel in unseren Herzen,

für immer!“ ICB/FOTO: FÖRTSCH

nioren nicht von ihrer Rente

und den Ersparnissen leben

können. „Doch wer jetzt nicht

genug verdient, wird auch im

Alter arm sein.“ Die Rahmenbedingungen

müssten sich ändern,

damit Familie und Beruf

besser unter einen Hut zu

bringen sind – besonders für

Alleinerziehende, das fordert

Berndl von der Politik.

Charlotte Wünsch (Name

geändert) ist Alleinerziehende.

Als sie sich scheiden ließ,

war ihre Tochter gerade zweieinhalb

Jahre alt. Auch ihr Ex-

Mann hat finanzielle Probleme,

deshalb kann er den Unterhalt

nicht zahlen. Charlotte

Wünsch ist Buchhalterin – sie

wusste ziemlich schnell, dass

die Rechnung bald nicht mehr

aufgehen würde. Und dann

kam er, der Monat, in dem sie

die Miete für die kleine

1,5-Zimmer-Wohnung nicht

mehr zahlen konnte.

Die 33-Jährige hat es geschafft,

sich wieder auf die

Beine zu kämpfen. Sie hat eine

Fortbildung gemacht – und

mit etwas Glück sofort eine

Stelle im Personalwesen gefunden.

„Das habe ich nur geschafft,

weil mich sehr viele

Menschen unterstützt haben“,

sagt sie. Viel Zeit hatte

sie für ihre Tochter nicht in

den vergangenen Jahren. Und

auch jetzt muss sie anderthalb

Stunden zur Arbeit pendeln.

Aber das Geld reicht wieder.

Sie ist schuldenfrei – und spart

gerade für eine etwas größere

Wohnung.

Ihr erstes großes Ziel hat sie

schon erreicht: Der erste gemeinsame

Urlaub mit ihrer

zehnjährigen Tochter. Vor ein

paar Monaten hatte sie das

Geld dafür zusammen – die

beiden sind für ein paar Tage

nach Hamburg gefahren.

eine moderne Gemeinde gemacht.

Dann, vor 21 Jahren, hatte

er einen Schlaganfall und verlor

sein wichtigestes Werkzeug:

seine Worte. Damals

lernte Anni Danzer ihren

Mann zum zweiten Mal kennen.

Einen vielleicht noch viel

größeren Kämpfer. „Er war ein

so stolzer Mensch, ist immer

bewundert worden“, sagt sie.

Bruno Danzer brauchte drei

Jahre, bis er mit seiner neuen

Situation umgehen konnte.

Seine Frau, sein Sohn, seine

beiden Enkel – sie alle verstanden

ihn wortlos.

Dieser starke Mann hat vor

wenigenTagenseineKraftund

seinen Lebenswillen verloren.

Kurz vor seinem Tod bekam er

Besuch von Bürgermeister

Stefan Kolbe. Er sagte ihm,

dass die Gemeinde gern einen

Platz nach ihm benennen

möchte. Bruno Danzer konnte

nicht sagen, was er dachte.

Aber seine Frau hat es ihm angesehen.

„Er hat sich so sehr

gefreut.“ KATRIN WOITSCH

Migrationshintergrund armutsgefährdet.

Berndl hofft, dass durch die

Armutskonferenz kommenden

Mittwoch das Thema

mehr in den Fokus rückt.

„Über Altersarmut wird inzwischen

gesprochen“, sagt

sie. Weil 22 Prozent der Se-

BRAUCHTUMS-

KALENDER

25. BIS 31. JULI

NAMENSTAGE

25. Jakobus der Ältere

26. Anna und Joachim

27. Pantaleon, Berthold

28. Viktor, Beatus

29. Martha, Urban, Olaf

30. Ingeborg, Beatrix

31. Ignatius von Loyola

Jakobus der Ältere war der

Sohn des Fischers Zebedäus

vom See Genezareth,

Mit seinem jüngeren Bruder

Johannes wurde er von

Jesus in seinen Jüngerkreis

berufen. Wegen ihres großen

Eifers und stürmischen

Temperaments

nannte sie Jesus „Donnersöhne“.

Er war Zeuge der

Verklärung Jesu auf einem

Berg und begleitete ihn vor

seinem Tod zum Ölberg.

Jakobus starb als Erster

der zwölf Apostel um 44

den Märtyrertod durch das

Schwert. Seine Gebeine

gelangten zum weit entfernten

Katharinenkloster

am Berg Sinai. Im 8. Jahrhundert

retteten sie Mönche

dort vor den Mauren

nach Spanien in die heutige

Stadt Santiago de Compostela

in Galizien, dort

fand sie – der Legende

nach – im Jahre 825 ein

Eremit auf einem Feld

(Friedhof). Den Fundort

der Gebeine nannte man

„campus stellae“, Sternenfeld.

Daraus entwickelte

sich der heutige Name der

Pilgerstadt Santiago de

Compostela.

Woaßt as...?

(in Zusammenarbeit mit dem

Förderverein Bairische Sprache

und Dialekte)

Was heißt dràwig?

I. verträumt/fahrig

II. emsig/geschäftig

III. beleidigt/schmollend

BRAUCHTUM

So wie heute Touristen zur

Erinnerung an ihren Urlaub

diverse Mitbringsel in

die Heimat mitnehmen, so

wollten im Mittelalter Pilger

als Beleg für die durchgeführte

Wallfahrt den Daheimgebliebenen

etwas

vorlegen. So entstanden

rund um die besuchte Wallfahrtskirche

Verkaufsbuden

mit Pilgerzeichen in

Form von Plaketten, auf

denen in grober Form der

jeweilige Pilgerheilige dargestellt

war. Die meist geweihten

Plaketten wurden

am Hut des Pilgers befestigt.

Das bekannteste Pilgerzeichen

ist bis heute die

Jakobsmuschel aus Santiago

de Compostela. Früher

war es auch Brauch, dem

Jakobspilger die Plakette

bei seinem Tod ins Grab zu

legen, damit er beim Jüngsten

Gericht gleich als solcher

zu erkennen war. Man

sah im Pilgerzeichen quasi

eine Eintrittskarte in den

Himmel.

BAUERN- UND

WETTERREGELN

Die erste Birn bringt Margaret,

drauf überall die

Ernst angeht.

Wenn‘s schön ist auf

Sankt Jakobus Tag, viel

Frucht man sich versprechen

mag.

Auflösung:

Den Brauchtumskalender

schreibt

für Sie der

Volkskundler

und Autor

Albert Bichler

II. Dràwig heißt emsig

oder geschäftig.


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

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POKÉMON-TREFFEN BEI DER ROSENHEIMER POLIZEI

Monsterjäger in Uniform

Nicht ohne Sorge beobachtet

die Polizei den

Wirbel um Pokémon Go.

Die virtuelle Welt birgt

reale Gefahren. Um die

Spieler auf die Risiken

aufmerksam zu machen,

laden die Beamten ins

Rosenheimer Präsidium

ein – zur gemeinsamen

Monsterjagd.

VON JOSEF AMETSBICHLER

Rosenheim – Lilafarbene

Funken sprühen am Freitagmittag

aus dem Polizeipräsidium

Oberbayern Süd in Rosenheim.

Zum Glück nur virtuell

in der Welt von Pokémon

Go. Die „Goldene Pyramide“,

eines der Gebäude des

Präsidiums“ ist ein „Pokéstop“

– ein Treffpunkt in der

virtuellen Monsterwelt. Der

Funkenregen stammt von einem

„Lockmodul“, das die

bunten Comic-Fabelwesen

anzieht.

Nicht nur die Pokémon ködert

der Funkenregen – auch

gut fünfzig neugierige Besucher

mit ihren Smartphones

sind dem Lockmodul gefolgt.

Es sind Eltern mit ihren Kindern,

Schüler und Erwachsene.

Die meisten sind selbst auf

Monsterjagd, einige sind einfach

nur neugierig: Eigentlich

ist der Pokéstop im Innenhof

des Präsidiums wegen der hohen

Mauern um das Präsidium

unerreichbar – heute sind

Die Pokémon-Polizei: Polizisten des Präsidiums Rosenheim erklären Schülern und Erwachsenen, was sie bei der Monsterjagd

am besten beachten sollten.

FOTO: THOMAS PLETTENBERG

die Tore aber ausnahmsweise

geöffnet. Ein paar findige Beamte,

selbst Pokémon-Go-

Spieler, haben sich die Veranstaltung

ausgedacht, die die

Spieler auf die Risiken bei der

virtuellen Monsterjagd aufmerksam

machen soll.

Die Jagd führt die Spieler

zu Fuß durch die reale Welt –

und setzt sie damit den Gefahren

des Straßenverkehrs

und sonstiger „Risikobereiche“

aus. Aus den USA gibt es

berichte von Spielern, die ei-

len“, sagt Kurz. Auch wenn

an diesem Tag der Spaß im

Vordergrund steht, „das ist

das, was die Besucher im

Hinterkopf behalten sollen“.

Die weiteste Anreise dürfte

die Familie von Nicole Friedrich

(44) und Markus Versick

(47) hinter sich haben. Mit

den Söhnen Lukas (9) und

Niklas (12) macht das Paar

aus dem westfälischen Minden

gerade Urlaub im 30 Kilometer

entfernten Sachrang.

Als sie im Radio von dem Ponem

Lockmodul in eine

dunkle Gasse gefolgt sind und

dort überfallen wurden. „Bayern

ist aber nicht Amerika“,

sagt Polizeihauptmeister Daniel

Kurz. Er ist so etwas wie

der Pokémon-Beauftragte der

Rosenheimer Polizei. Bei dem

Spiel war er von Anfang an

dabei und ist bereits auf Level

21 aufgestiegen – er ist an diesem

Tag der Experte für alle

Fragen zu dem Spiel.

„Wir wollen, dass die Leute

aufmerksam sind beim Spie-

kémon-Event der Polizei hörten,

setzten sie sich ins Auto

und fuhren nach Rosenheim.

„Wir wollten den Kindern einen

Gefallen tun“, sagt der

Vater. Leider spielt an diesem

Tag die Technik nicht mit –

die Handys der Buben lassen

sich nicht mit der Pokémon-

Welt verbinden. „Ich hätte

gern ein seltenes Pokémon

gefangen“, sagt Niklas traurig.

Die Sicherheitstipps der Polizei

interessieren ihn eher am

Rande.

Etwas erfolgreicher läuft

die Jagd für Kerstin Meyer

(30). Abwechselnd hat sie ihr

Smartphone und den Kinderwagen

mit ihrem wenige Wochen

alten Baby im Blick.

„Mich hat auch die Sucht gepackt“,

sagt die junge Mutter

und lacht. Auch sie lockt eher

die Hoffnung auf ein besonders

seltenes Pokémon zu der

Veranstaltung. Ins Netz gehen

ihr aber nur die taubenartigen

Wesen, die sich in der

Stadt überall finden lassen.

„Diese Taubsis sind eine Plage“

schimpft sie. Kuriose Poké-Welt.

So stehen die Monsterjäger

in kleinen Grüppchen beisammen

und tauschen sich

eifrig über ihre Erfahrungen

aus. Mittendrin die uniformierten

Polizeibeamten, die

sichtlich Freude am Ratsch

mit den zahlreichen Besuchern

haben. „Wir sind fester

Bestandteil dieser App“, sagt

Christian Wolf, „diesen Hype

wollen wir nutzen, um einen

Dialog mit den Spielern zu

schaffen“. Er und sein Kollege

Fabian Bernhardt hatten

die Idee für den Poké-Treff.

Ihre Smartphones lassen die

beiden Hauptwachtmeister

heute in der Tasche. Als nach

einer guten halben Stunde

das „Lockmodul“ aufhört zu

wirken, schlendern die Besucher

aus dem Innenhof hinaus,

das Smartphone und

den Verkehr im Blick. Der

Pokéstop an der „Goldenen

Pyramide“ gehört nun wieder

ganz den Polizeibeamten.

AKTUELLES

IN KÜRZE

NÜRNBERG

Kunstwerk repariert

Nach der Beschädigung

durch eine Seniorin ist das

Kreuzworträtsel-Kunstwerk

wieder im Neuen Museum

in Nürnberg zu sehen.

Der Schaden konnte vollständig

behoben werden.

Eine 90-Jährige hatte bei einem

Museumsbesuch mit

einem Kugelschreiber

Buchstaben in das Kreuzworträtsel

einfügt. Die

SchriftkonntemitLösungsmitteln

entfernt werden. mm

METTEN

Rohrbombe entdeckt

Ermittler haben nach der

heftigen Explosion und

dem Brand in einem

Wohnhaus im niederbayerischen

Metten in dem Gebäude

eine Rohrbombe gefunden.

Außerdem waren

dort weitere Waffen, Munition

sowie diverse Chemikalien

und Explosionsstoffe

gelagert. Der Bewohner

hatte nicht die erforderliche

Erlaubnis. Gegen

den 53-Jährigen wird

nun ermittelt.

lby

LANDSHUT

Frau auf Kirchendach

Eine 27-Jährige hat sich in

der Nacht auf Freitag auf

einen Kamin einer Landshuter

Kirche verirrt. Sie

befand sich laut Polizei in

einem „psychischen Ausnahmezustand“

und

konnte unverletzt geborgen

werden.

lby

BIERSCHNEGEL ....................................................................................................................................................

Seltene Schnecke entdeckt

Frensdorf – Ein Tierschützer

hat einen Bierschnegel, eine

vom Aussterben bedrohte Kellerschnecke,

in Bayern wiederentdeckt.

Zum ersten Mal

seit 22 Jahren sei damit ein solches

Weichtier gesichtet worden,

teilte der Landesbund für

Vogelschutz (LBV) mit. „Das

ist eine kleine Sensation“, sagte

LBV-Artenschutzexperte

Andreas von Lindeiner. In einem

zum Abriss freigegebenen

Bierkeller im oberfränkischen

Wingersdorf, einem Ortsteil

von Frensdorf (Kreis Bamberg),

fand ein LBV-Mitglied

ein Exemplar der Schnecke,

Gelbe Schnecke mit blauen Fühlern: Der Bierschnegel ist vom

Aussterben bedroht.

FOTO: DPA

Häftlinge beenden

Hungerstreik

Würzburg – Nach zehn Tagen

Hungerstreik haben die Gefangenen

im Würzburger Gefängnis

ihren Protest beendet.

Der letzte Gefangene habe

am Donnerstag erklärt, dass

er wieder das Essen der Anstalt

zu sich nehmen wolle,

sagte Leiter Robert Hutter.

Zwischenzeitlich waren 47

vornehmlich drogenabhängige

Straftäter im Hungerstreik

gewesen. Sie forderten bessere

Haftbedingungen, unter

anderem ein Methadon-Programm,

Telefone in den Zellen

und dass eine Drogensucht

nicht im Gefangenen-

Führungsbericht genannt

wird. Die Häftlinge waren am

11. Juli in den Hungerstreik

getreten. Ihre Zahl sei zum

Schluss „mit jeder Mahlzeit

weniger gerworden“, sagte

Hutter. Er verwies darauf,

dass die grundsätzlichen Forderungen

der Protestierenden

nicht erfüllt worden seien.

Dennoch rechnete er nicht

mit weiteren Protesten. lby

die auf der Roten Liste in der

Kategorie 1 steht.

Der Verband werde sich darum

kümmern, den Bestand

zu schützen und zu erhalten,

sagte Lindeiner. Die Naturschützer

wollen den Keller

und seine Umgebung vor dem

Abriss gründlich absuchen

und mögliche weitere Tiere

retten, um sie gegebenenfalls

in anderen Kellern in der Nähe

wieder auszusetzen.

Die ungewöhnliche gelbe

Nacktschnecke mit den blauen

Fühlern hat ihren Namen Bierschnegel

von ihrer Vorliebe für

alte feuchte Gewölbe, wie es

sie in traditionellen Bier- und

Vorratskellern gibt. Die aber

sind durch moderne Lagertechnik

selten geworden, weshalb

das Tier vom Aussterben

bedroht ist. Dem LBV zufolge

gab es in den vergangenen Jahren

deutschlandweit nur wenige

Nachweise. In Nordbayern

tauchte das Tier zuletzt 1994 in

Coburg auf.

lby

Ein Bad für Bad Wiessee

Gemeinde leistet sich neues Refugium für Kurgäste

Bad Wiessee – Der Kurort

Bad Wiessee (Kreis Miesbach)

möchte seinem Namenszusatz

wieder alle Ehre

machen und leistet sich ein

neues Badehaus für 5,5 Millionen

Euro. Der Gemeinderat

genehmigte jetzt nach einer

vierstündigen Sitzung

und mit dünner Mehrheit den

von Architekt Matteo Thun

entworfenen Bau. Die Gemeinde

rechnet mit staatlichen

Fördermitteln in Millionenhöhe.

Das neue Badehaus erhält

vier lichtdurchflutete Atriums,

erklärte Gerald Schnell

vom Architekturbüro Thun.

So entstehen dort 14 Wannenbäder

mit je eigener Kabine,

ein „stimmungsvoller Eingangshof“,

zwei Arztpraxen

und im Untergeschoss Räume

für die Physiotherapie. Die

Gestaltung mit plätscherndem

Wasser und mediterranen

Fliesen ermögliche ein

„ganzheitliches Erlebnis für

Körper und Geist“, meinte

Schnell. Man wolle weg vom

Krankenhaus-Charakter, hin

zum Wellness-Gefühl. Verabreicht

werden soll den Kurgästen

Jodschwefelwasser –

für den Bau von Leitungen

und Lagertanks werden weitere

erhebliche Kosten anfallen.

Auch nicht gerade billig

wird mit 170 000 Euro die

provisorische Sanierung von

Gebäuden, in denen die Badegäste

während der Bauphase

untergebracht werden sollen.

Die Leiterin des Jodbads,

Renate Zinser, hatte eindringlich

darum gebeten. „Uns laufen

sonst die Gäste weg.“

Der Bau des Badehauses

soll im Mai 2017 beginnen,

die Eröffnung ist wohl ein

Jahr später. Während der parteifreie

Bürgermeister Peter

Höß für den Neubau warb,

war die CSU geschlossen dagegen.

„Für ein Draufzahlgeschäft

gebe ich nicht so viel

Geld aus“, erklärte ein CSU-

Gemeinderat.

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12 Bayern & seine Menschen

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Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

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Ein echtes bayerisches Barockjuwel: das Kloster in Dietramszell.

Etwa zwölf Kilometer nördlich

von Bad Tölz liegt im

bäuerlich geprägten Voralpenland

Dietramszell, dessen

Kirche ein echtes bayerisches

Barockjuwel ist. Unter den

zahlreichen Kirchen Oberbayerns,

die im 18. Jahrhundert

erbaut oder komplett neu

ausgestattet wurden, ist sie eine

der schönsten.

Dietramszell wurde um

1100 von Abt Udalschalk von

Kloster Tegernsee gegründet.

Cella bedeutet auf Latein

Kloster, Dietram war der

Gründungspropst des Augustinerchorherrenstiftes.

1803

wurde es wie alle Klöster in

Bayern aufgelöst, doch seit

1831 leben Salesianerinnen

im Kloster. Die jetzige Kirche

ließ der tatkräftige Propst

Dietram II. in den Jahren

1729 bis 1745 erbauen. Es ist

eine Wandpfeilerkirche, ein

Bautypus, der Mitte des 18.

Jahrhunderts eigentlich

schon veraltet war. Er hat

Ähnlichkeit mit der 100 Jahre

älteren Stiftskirche der Augustinerchorherren

im benachbarten

Beuerberg. Der

Architekt der äußerlich

schlichten Kirche ist unbekannt,

vielleicht war es der

Weilheimer Maurermeister

Magnus Feichtmayr. Der hohe

Vierkantturm mit der

Turmuhr trägt die Jahreszahl

1753.

Zwei Bempsel, die nichts mit

dem Bempsel zu tun haben,

mit dem der Pfarrer in der Kirche

Weihwasser verteilt. DPA

Eine der schönsten

Beim Eintreten in die Kirche

wird der Besucher sofort

von der Pracht und zugleich

der Harmonie des Innenraumes

überwältigt. Man sieht es

der Kirche nicht an, dass Dietramszell

stets ein armes Stift

war. Die Qualität der Ausstattung

ist hoch, waren doch berühmte

Künstler wie der Wessobrunner

Maler und Stuckateur

Johann Baptist Zimmermann

und der Weilheimer

Bildhauer Franz Xaver

Schmädl für sie verantwortlich.

Der riesige, sechssäulige

Hochaltar von Schmädl

nimmt den gesamten Chorschluss

ein. Das farbenpräch-

Der riesige Hochaltar mit

sechs Säulen.

Dass in der katholischen Liturgie

die irdischen Lebensmittel

Brot und Wein zu allerhöchsten

mystischen Ehren

kommen, dass in diesem Zusammenhang

auch profane

Haushaltsgegenstände wie

Kelche, Schalen, Löffel, Tücher

und Decken zu sakraler

Würde aufsteigen, ist den

meisten bekannt. Dass aber

auch ein banales Alltagsgerät

wie der gemeine Borstenpinsel

Teil hat am Heilsgeschehen,

weniger.

In Altbayern „Bempsel“ genannt,

tut er sonst Dienst bei

Kunst- und Fassadenmalern,

bei Barbieren oder Maurern,

die beim Verputzen die etwas

großflächigere Abart des Pinsels

in Form eines „Maurerwaschls“

bevorzugen – womit

nicht das Ohrwaschel des

Maurers gemeint ist. In der

Liturgie aber steigt der

„Bempsel“ zum „Aspergill“

auf, lässt sich vom Zelebranten

in das Weihwasserfass

tunken und spendet unter

den Psalmworten „Asperges

me, Domine“ den Gläubigen

eine Weihwasserdusche, die

diese an ihre Taufe erinnern

soll. Die liegt bei den meisten

aber so lange zurück, dass die

Frage erlaubt sei, ob für eine

wirkungsvolle Asperges nicht

doch besser ein „Maurerwaschl“

zu verwenden sei als

ein zierlich-liturgischer –

„Bempsel“!

Norbert Göttler

Bezirksheimatpfleger Oberbayern

FOTOS: SABINE HERMSDORF-HISS

tige Altarblatt von Zimmermann

zeigt die Aufnahme

Mariens in den Himmel. Die

Apostel sind um den Sarg versammelt,

um Abschied zu

nehmen, doch dieser ist leer.

Engel tragen Maria himmelwärts.

Das Deckenbild des

Chores nimmt Bezug auf die

Himmelfahrt Mariens: Es ist

eine Dreifaltigkeit, die als Marienkrönung

gestaltet ist. Lebensgroße

Bischofsfiguren

am Hochaltar zeigen den

Klosterpatron St. Martin mit

einer Martinsgans und den

Freisinger Diözesanpatron St.

Korbinian mit seinem legendären

Lasttier, einem Bären.

Neun weitere Altäre, zwei im

Chor und sieben in den Anräumen

des Langhauses,

schmücken die Kirche.

Das große Deckenfresko

im Langhaus hat Zimmermann

1741 signiert. Es zeigt

die legendäre Gründung des

Klosters unter der Schirmherrschaft

des heiligen Augustinus.

Als Stifter erscheinen

der Abt von Tegernsee

und der Graf von Andechs,

die dem Propst Dietram die

Erlaubnis zur Gründung erteilen.

An den Kirchenbänken

haben sich die Namensschilder

der Kirchgänger aus

dem 19. Jahrhundert erhalten,

die damals noch streng

nach Geschlecht getrennt saßen.

WILFRIED ROGASCH

Für Jenny Wainwright-

Klein liegt das Himalaja

nur eine Schubkarren-

Fahrt neben Feuerland

und dem tibetanischen

Hochland: Die Gärtnerin

ist Chefin des Alpengartens

auf dem Schachen.

Dort, unterhalb des

Kini-Schlosses, wachsen

Pflanzen aus aller Welt.

VON CARINA ZIMNIOK (TEXT)

UND KLAUS HAAG (FOTOS)

Jenny Wainwright-Klein, 55

Jahre alt und Gärtnerin mit

Traumjob, ruckelt heute im

grünen Unimog ins Paradies.

Auf dem Beifahrersitz – vom

Botanischen Garten in München

durch Garmisch, vorbei

an den Buckelwiesen von Elmau,

und die letzte halbe

Stunde über einen schlaglöchrigen

Wanderweg.

Auf die Strecke dürfen motorisiert

sonst bloß der Bierkutscher,

der die Wirtschaft

oben am Schachen beliefert,

und E-Bike-Fahrer; der Normalsterbliche

muss wandern.

Aber Jenny Wainwright-Klein

hat viel zu viel Zeug, das jetzt

hinauf muss auf 1860 Meter.

Ohne Unimog – keine Chance.

Jenny Wainwright-Klein,

die auf dem Berg alle bloß

Jenny nennen, ist Reviergärtnerin

am Schachen, die Chefin

des Alpengartens des Botanischen

Gartens. Er ist einer

der ältesten seiner Art,

und zwar auf der ganzen

Welt. Und weil die Pflänzchen

internationaler sind als

das Publikum im Wiesn-Zelt,

und sie viel, viel Pflege brauchen,

muss der Gärtner halt

bei ihnen wohnen. Jeden

Morgen rauf auf den Berg und

am Abend wieder runter – das

Besonders beliebt

bei diebischen

Besuchern: Edelweiß

ist zu umständlich. Zumindest

von Juni bis September,

wenn der Garten für Besucher

geöffnet hat. Es gibt bloß

ein paar Mitarbeiter beim Botanischen

Garten, die das

können und wollen. Thomas

Heller zum Beispiel, auch ein

Münchner, der hat die letzte

Drei-Wochen-Schicht gemacht,

jetzt ist Jenny wieder

dran, sie löst ihn heute ab.

Und zieht für drei Wochen in

die kleine Blockhütte unterhalb

des Schachenhauses –

das wiederum ist dieses hübsche

Schlösschen mit Holzfassade,

das sich König Ludwig

II. einst mitten in die Berge

hat stellen lassen, weil er

eine gescheite Villa haben

wollte, um seine Geburtstage

zu feiern. Mit Ausblick, Pomp

und Bergluft.

Jenny hat warme Kleidung

eingepackt, sogar im Hochsommer

bleibt es hier oben

eher kühl. Bücher und Filme

gegen Langeweile am Abend,

sieben Stück Butter, einen

Sack Zwiebeln, zwei Kisten

Äpfel, eingeschweißtes

Fleisch, Erde für die Pflanzen

und einen Topf voller Weißwürst,

gerade eben beim Metzger

geholt. Das machen sie immer

so, wenn der eine Gärtner

und sein Teampartner die anderen

zwei ablösen – erst mal

Weißwurstfrühstück.

Die Reviergärtnerin tauscht

ihre Münchner Wohnung gegen

ein Zimmerchen mit

schmalem Holzbett, ihren

Ehemann gegen die Einsamkeit

auf dem Berg. „Manche

Kollegen denken, das ist wie a

Urlaub hier oben“, sagt sie,

und es ist ganz eindeutig ein

bayerischer Einschlag drin in

diesem Satz, obwohl sie aus

Johannisburg, Südafrika

Mit der Schubkarre durch den Alpengarten: Jenny Wainwright-Klein ist Reviergärtnerin am Schac

kommt. Urlaub? Von wegen.

Hier oben sind schon die

verrücktesten Dinge passiert.

Einmal hat es so ein starkes

Gewitter gehabt, dass ein

Gärtner, der trotzdem nicht

aufhören wollte zu arbeiten,

fast vom Blitz erwischt wurde,

der im Metallzaun einschlug.

Als er dann doch in die Hütte

flüchtete, hatte er eine Frisur

wie Pumuckl –so elektrostatisch

aufgeladen war die Luft.

Eine Helferin hat vor vielen

Jahren mal einen Putzfimmel

bekommen, was eigentlich ja

nicht schadet, die Gärtner machen

den Haushalt in der Hütte

freilich selbst. Aber diese

Ludwig II. ließ das Schachenhaus bauen.

Frau scheuerte die uralten

Fensterscheiben, Originale

aus dem Baujahr 1900, mit einem

Metallschwamm – hinterher

waren sie blind.

Ein andermal hat Thomas,

er ist 50 und auch ihm langt

der Vorname, eine Besucherin

beim Klauen erwischt. Er

war gerade beim Mittagessen

in der Hütte, als ihm draußen

eine Dame auffiel, weil sie so

umständlich um das Edelweiß

herumschlich. „Plötzlich

bückte sie sich – und ging

schnell weg“, erzählt er jetzt

in der gemütlichen Stube, wo

ein kleines Schwarz-Weiß-

Bild vom Kini an der Wand

hängt und Jenny die Weißwürste

an Thomas, den Unimog-Fahrer

und eine Handvoll

Praktikanten verteilt. Sofort

wusste Thomas damals,

was los ist – die Dame hatte

die Edelweiße geköpft. „Ich

hab ihr die Stiele nachgetragen

und gesagt: Sie haben da

was vergessen“, erzählt Thomas.

Die Diebin lief rot an, ihre

ahnungslose Begleiterin

war entsetzt.

Jenny, Thomas und ihre

Helfer kümmern sich um

Pflänzchen aus dem Himalaja,

aus den Rocky Mountains,

aus Lesotho, die hier, im Wettersteingebirge

wachsen, als

Ein Bild vom Kini hängt im Blockhaus.

Weißwürst für alle: Bei jedem Schichtwechsel bringt der Gärtner, der auf den Berg

zieht, Brotzeit mit. Links im Bild Thomas Heller, der heute ins Tal zurück muss.

dem


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Die Gärtnerin aus

Wettersteingebirge

hen. In dem kleinen Blockhaus hat sie ihr Zimmer, hundert Meter bergaufwärts steht das Königsschlösschen.

wären sie nie woanders daheim

gewesen. Vielleicht gedeihen

sie deshalb so prächtig:

„Ich spreche nicht mit

meinen Pflanzen“, sagt Jenny

und schüttelt den Kopf – so

ein Schmarrn. Sie schleppt

lieber Bücher mit auf den

Berg, in denen sie nachliest,

was die exotischen Blumen

brauchen.

Es ist ein besonderer Fleck

Bayern hier oben. 360 Grad-

Sensationsblick, zumindest,

wenn grad keine dicken Wolken

herumhängen. Die Alpspitze,

der Hochblassen, majestätisch,

schon immer da gewesen,

für die Ewigkeit. Das

Der Eisenhut hat noch ein

altes Porzellan-Schild.

Schachen

Grafik: Repro /F.Diaz Karte:OpenSt enStreetM eetMap-M

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Mitwirkende

irk

e

Zarte Blüten hat das Heilglöckchen

aus Eurasien.

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Schloss. Das Reintal, der Garmisch-Partenkirchner

Talkessel.

Und als ob das nicht reichen

würde, wächst hier eben

auch noch die Welt-Botanik.

Ein Alpengarten – das war

um 1900 rum der letzte Schrei

bei den Botanikern. Damals

flog nicht jeder wie selbstverständlich

durch die Welt,

heuer Tibet, nächstes Jahr

Feuerland. Buchdruck war

meist ohne Farbe, wer also

einmal im Leben die blauen

Blüten des Abschreckenden

Scheinmohns sehen wollte,

der in den Gebirgen Yunnans,

Südchina, auf 3500 bis

5000 Höhenmetern wächst,

musste in einen Alpengarten.

Karl von Goebel hieß damals

der Chef des Münchner

Botanischen Gartens, er liebte

die alpine Flora. Aber in

der Stadt hatten die mühsam

auf Expeditionen gesammelten

Pflanzen keine Chance.

Also legte er die Außenstelle

auf dem Schachen an. Höhe,

Klima, Böden – ideal. Seither

waren ganze Generationen

von Gärtnern, allein von 1901

bis 2000 etwa 60, den Sommer

über auf dem Schachen,

manche sogar die ganze Saison.

Jeden Tag schnaufen sich

hunderte Besucher den Weg

hinauf zum Schloss, und

Mit Fotoapparat und Handy der Botanik auf der Spur.

Aus Moosburg ist diese Alpenvereins-Gruppe angereist.

manche schauen sich auch

noch die 1000 Pflanzen aus

der Arktis, aus Vorderasien,

von den Pyrenäen, dem Balkan

oder dem Kaukasus an.

Über die kleinen Wegerl im

Alpengarten laufen jetzt Thomas

und Jenny, er erzählt ihr,

was grad gut wächst, was

nicht, und was in den nächsten

drei Wochen zu tun ist.

Dann lädt er sein Zeug auf

den Unimog, ins Tal aber geht

er zu Fuß. Vielleicht, weil der

Abschied vom Berg dann ein

bisserl weniger schmerzhaft

ist. Seit 20 Jahren verbringt er

seine Sommer zu einem großen

Teil auf dem Schachen,

oft waren er und Jenny schon

zusammen oben. In einer Saison

hat jeder mal fünf Kilo

zugenommen – weil sie jeden

Abend feines Essen gekocht

haben. Auf dem Schachen

geht es nicht nur ums Gärtnern,

das ist Kameradschaft,

eine Auszeit von der hektischen

Welt unten im Tal.

Meistens geht es Thomas

bei der Heimfahrt so: „In Garmisch

denk ich mir schon –

ich will wieder zurück“, sagt

er. Der Alpengarten und die

Hütte, das ist wie eine zweite

Heimat, und zwar die schönere.

Er sagt: „Es gibt kaum einen

Stein, kaum eine Pflanze,

die ich noch nicht in der

Hand gehabt habe.“ Einmal

hat ihn eine Besucherin angegrantelt,

als er sich gerade mit

dem mistigen Unkraut geplagt

hat: „Des is doch koa Arbat

für an Mo“, hat sie gemeckert.

Thomas hat bloß gegrinst.

Und weiter gegrast.

Der Alpengarten

ist bis 30. August täglich von

8 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt

2,50 Euro, Führungen nach

Anmeldung möglich. Aufstieg

vom Wanderparkplatz

bei Schloss Elmau über die

Wettersteinalm oder von

Garmisch-Partenkirchen

durch die Partnachklamm

und über den Kälbersteig

(Gehzeit jeweils 3 bis 3,5

Stunden, die zweite Variante

ist steiler).

BAYERN & SEINE GESCHICHTEN .........................................................................................................

Vergessene Demokraten

Ja, es gibt sie: Bayerns positive Vorbilder nach 1945

Sagt Ihnen Michael Horlacher

etwas? Oder Michael

Poeschke? Auch nicht?

Dann vielleicht Albert Roßhaupter?

Alois Hundhammer?

Das waren Politiker der

ersten Stunde. Heute sind ihre

Namen (und die vieler weiterer)

weitgehend vergessen.

Warum eigentlich?

Am vergangenen Mittwoch

war Abschlusssitzung des

Bayerischen Landtags – die

Abgeordneten verabschiedeten

sich in die Sommerpause.

Es war die Zeit nachdenklicher

Worte – und der SPD-

Fraktionschef Markus Rinderspacher

nutzte das zu einem

bemerkenswerten Appell.

Er hatte mit vielen anderen

Abgeordneten vor kurzem

eine Gedenkstunde zu

„70 Jahre bayerische Verfassung“

mit diversen Vorträgen

besucht, wobei ihn, wie er bekannte,

die Ausführungen des

Münchner Geschichts-Professors

Ferdinand Kramer

„sehr nachdenklich“ gemacht

haben.

Kramer hatte bei der Feierstunde

auf die vielen „Nie-

Wieder“-Mahnmale in Bayern

hingewiesen – er meinte

Gedenksteine und Erinnerungszeichen

an den Nationalsozialismus.

Es gibt kaum

eine Stadt, in der nicht an die

Schrecken der NS-Zeit erinnert

wird. Völlig zu Recht natürlich,

wie auch Kramer findet.

Aber er fragte: „Haben

wir eigentlich genügend Demokratie-Denkmäler

in Bayern?“

Und verneinte das.

Schon richtig: Schüler wissen

über Hitler, Goebbels und

Göring ganz gut Bescheid.

Über die Entwicklung der Demokratie

in Bayern nach

1945 hingegen weniger. Sei

es, weil Schrecken und Brutalität

nun mal eher im Gedächtnis

haften bleiben, sei

es, weil im Geschichtsunterricht

schlicht weniger Wert

auf positive historische Entwicklungen

gelegt wird. Wie

auch immer, Rinderspacher

nannte in seiner Landtags-

Rede exemplarisch einige in

Vergessenheit geratene Demokratie-Förderer.

Zum Beispiel

eben jenen Michael Poeschke

(1901-1959): Er war

am 29. April 1933, gerade

dem KZ Dachau entronnen,

blutüberströmt in den Landtag

gekommen. Während die

Abgeordneten über das nationalsozialistische

Ermächtigungsgesetz

abstimmten (nur

SPD und KPD waren dagegen),

musste der SPD-Abgeordnete

im Krankenzimmer

notärztlich behandelt werden.

Poeschke war dann nach

1945 Erlanger Oberbürgermeister,

engagiert vor allem

im sozialen Wohnungsbau. In

seine Zeit fällt auch die Ansiedlung

von Siemens.

Rinderspacher nannte weitere

Namen – und zwar von

BAYERISCHE SEITEN ......................................................................................................................................

Tierische Einsichten

Manchmal fragt man sich, ob

der Hund nicht der bessere

Mensch ist. Herbert Schneider,

unser Kolumnist und

langjähriger Autor, jedenfalls

kann mit fast allen Viecherln.

Und das stellt er in seinem Bücherl

„Lauter Viechereien“

amüsant und lesenswert unter

Beweis. Er hält Zwiesprache

mit dem Zamperl auf der Straße,

mit der Weps im Biergarten,

erzählt die unglückliche

Liebesgeschichte eines Spatzenjünglings

und beobachtet

„Ochsen-

Josef Müller, der

sepp“.

Michael Horlacher, Landtags-

Präsident.

Demokratie-Unterricht: Historiker

Ferdinand Kramer.

Mahnende Worte: Markus

Rinderspacher.

auch die großen Tiere in der

Landeshauptstadt. Ob in

Versform oder Prosa: Schneiders

Tiergeschichten bereiten

ein tierisches Vergnügen. Sogar

dem „Tier in uns“ widmet

er sich und beschreibt Hasenfüße

und scheue Rehe ebenso

gekonnt wie die Schnattergänse

aus der Nachbarschaft.

Ein affengeiles kleines

Büchlein, das sich auch als

nettes Mitbringsel für begeisterte

Tierfreunde jeder Art anbietet.

cm

Erster Nachkriegs-OB: Karl

Scharnagl.

Wilhelm Hoegner, Ministerpräsident.

CSU-Mitgliedern: Alois

Hundhammer (1900-1974)

etwa wird meist als stockkonservativ

dargestellt. Das war

er sicher, aber er war auch einer

der „Väter“ der bayerischen

Verfassung und Gründer

der CSU. Josef („Ochsensepp“)

Müller (1898-1979)

war Hundhammers Widerpart,

liberaler gesinnt. Er war

Mitglied der verfassungsgebenden

Landesversammlung

Bayerns, Justizminister und

stellvertretender Ministerpräsident.

Karl Scharnagl

(1881-1963) wiederum – von

1945 bis 1948 Münchner

Oberbürgermeister – reorganisierte

nach seiner Pensionierung

das Rote Kreuz in

Bayern und die Gesellschaft

für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Michael Horlacher

(1888-1957) wirkte

nach 1945 als Präsident des

Bayerischen Landtags, Fritz

Schäffer (1888-1967) als um

eisernen Sparwillen bemühter

Bundesfinanzminister.

Es gäbe gewiss tausende

weitere Beispiele – Leute, die

sich darum bemühten, dass

der zweite Anlauf zur Demokratisierung

Bayerns nicht erneut

scheiterte wie in der

Weimarer Republik. Jean

Stock (1893-1965) etwa, erster

SPD-Fraktionschef im

Landtag und später Regierungspräsident

in Unterfranken,

oder Bayerns Wirtschaftsminister

Rudolf Zorn

(1893-1966) – von Ministerpräsidenten

wie Wilhelm Hoegner

oder Hanns Seidel mal

abgesehen. Ja, auch Frauen

traten bald auf, die heute

95-jährige Hildegard Hamm-

Brücher natürlich, später

auch (ab 1974) Bayerns erstes

weibliches Kabinettsmitglied

Mathilde Berghofer-Weichner

(1931-2008). Es ist übrigens

bezeichnend, dass das

Internet-Lexikon Wikipedia

bei vielen dieser Politiker auf

Skandale, Pannen und Kurioses

abhebt, weniger auf die

Leistungen. So heißt es zum

genannten Abgeordneten

Horlacher: „Zu einem Markenzeichen

seiner derb-bäuerlichen

Rhetorik wurde sein

Ausspruch: ,Als Einzelne

wirkt die Frau wie eine Blume

im Parlament, aber in der

Masse wie Unkraut.’“ Außerdem

wird noch erwähnt, dass

er die Einführung der Todesstrafe

gefordert hat – von seinem

Wirken als Mitglied des

Parlamentarischen Rates

beim Länderrat der amerikanischen

Besatzungszone ist

weniger die Rede.

Es wäre jedenfalls gut,

wenn auch die Positiv-Geschichte

Bayerns manchmal

in den Blick geraten würde.

Rinderspacher sagte dazu, angesichts

der vielfältigen Bedrohungslagen

drohe die Demokratie

in Verruf zu geraten.

Viele riefen nach Durchsetzungsstärke

und Kompromisslosigkeit.

Doch Kompromiss

sei nichts Falsches, „sondern

ein Zeichen von Stärke,

weil es um Ausgleich geht“.

DIRK WALTER

Das Buch zur Serie:

Dirk Walter: Bayern & seine

Geschichten, MünchenVerlag,

9,99 Euro

„Lauter Viechereien: Verse

und Geschichten voller Witz

und Übermut“ von Herbert

Schneider. Bayerland Verlag.

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Wochenende, 23./24. Juli 2016

Der Handelsverband Bayern

trauert um

Volker Jakobitz

Volker Jakobitz war von 1995 bis 2001 Präsident des Handelsverbands Bayern. Er

hat sich über drei Jahrzehnte in den Dienst des bayerischen Einzelhandels gestellt.

Während seiner langjährigen Tätigkeit in vielen ehrenamtlichen Ämtern hat er

sich immer für die Belange des Handels und zum Wohle des Mittelstands engagiert.

Mit Weitsicht, Gestaltungskraft, Fachkompetenz und viel Herzblut hat er den

Verband maßgeblich geprägt.

Als Präsident erwarb er sich durch seinen hohen persönlichen Einsatz über die

Grenzen Bayerns hinaus hohe Achtung und Wertschätzung. Aufgrund seiner

außerordentlichen Verdienste um den Einzelhandel in Bayern ernannte ihn der

Handelsverband Bayern zum Ehrenpräsidenten.

Wir haben einen lieben Menschen verloren, dem wir zu großem Dank und

Anerkennung verpflichtet sind. Den trauernden Angehörigen gilt unsere

aufrichtige Anteilnahme.

Handelsverband Bayern

Ernst Läuger

Präsident

Die Günther Rid Stiftung für den bayerischen Einzelhandel,

die BETTENRID GmbH und die GeHaVau GmbH

trauern um

Volker Jakobitz

Volker Jakobitz war von 2002 bis 2008 Vorstand der Günther Rid Stiftung für den

bayerischen Einzelhandel. Bereits ab 1997 wirkte er im Beirat der Stiftung mit.

Die Rid Stiftung und der bayerische Einzelhandel verdanken ihm vielfältige und

entscheidende Gestaltungsimpulse. Mit Weitsicht und hoher Fachkompetenz hat er

sich für den Mittelstand unermüdlich eingesetzt. Er hat in seinen Funktionen viele

Jahre auch die stiftungseigenen Unternehmen BETTENRID und die Grundbesitzund

Hausverwaltungs-GmbH mit all seiner Tatkraft unterstützt. Seine menschlich

zugewandte und offene Art hat uns alle beeindruckt und wird uns stets in bester

Erinnerung bleiben.

Im Namen aller Kollegen und Kolleginnen möchten wir den trauernden Angehörigen

unsere aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Wir teilen Ihren schmerzlichen Verlust.

Rid Stiftung

Michaela Pichlbauer Prof. Dr.Dirk Funck RobertWaloßek Franz Xaver Schmid

Vorständin Beiratsvorsitzender Geschäftsführer Geschäftsführer

Rid Stiftung Rid Stiftung BETTENRID GeHaVau

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

meinem Schatzi, unserem Paps und Opa.

Wir werden Dich nie vergessen und immer in unseren Herzen tragen.

Rupert Spangler

* 22. 5. 1937 † 20. 7. 2016

In tiefer Trauer:

Gabriele Spangler

Alexandra und Sophia Spangler

und den Holly's:

Andrea, Walter, Maxi, Nico und Natascha

im Namen aller Angehörigen

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, dem 27. Juli 2016, um 12.45 Uhr

im Neuen Südfriedhof in der Hochäckerstraße 90, in München, statt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Liebe Hanni, liebe Mama, Schwiegermutter und Oma,

in unseren Herzen lebst Du weiter, aber wir vermissen Dich.

Johanna Hildegard

Myrth

geb. Holzapfel

* 24. 1. 1945 † 9. 7. 2016

Franz Myrth

Angelika Myrth

Wolfgang Myrth mit Familie

Claudia Marzell mit Familie

Der Trauergottesdienst ist am Mittwoch, dem 27. Juli 2016,

um 11.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Willibald.

Anschließend ist um 12.45 Uhr die Trauerfeier und

Urnenbeisetzung im Pasinger Friedhof.

Anstelle von Blumen oder Kränzen bitten wir um eine

Spende an die Deutsche Krebshilfe, Kreissparkasse Köln,

IBAN DE65 3705 0299 0000 9191 91, BIC COKSDE 33XXX.

DasBewusstsein eines erfülltenLebens

unddie Erinnerung an vieleguteStunden

sind dasgrößteGlück auf Erden.

Cicero

In Liebeund Dankbarkeitnehmenwir Abschied von unseremliebenVater,

Schwiegervater undOpa

Dr. Ing. Hanns Maier

Honorargeneralkonsuldes Großherzogtums Luxemburga.D.

*13. August 1922 †18. Juli 2016

BayerischerVerdienstorden

BundesverdienstkreuzI.Klasse

„Offcier avec Couronne“del‘Ordreciviletmilitaired‘Adolphe de Nassau

„Grand Offcier“del‘OrdredeMériteduGrand-Duché de Luxembourg

Hans Peter Maier und Daniela Durrer

Klaus Maier mitFamilie

Brigitte Beckmann,geb.Maier

Gabriella Maier

DerTrauergottesdienstfndetamFreitag,dem 29.Juli 2016,um14.30 Uhr

in derPfarrkircheSt. GeorginRottenburgander Laaber statt.

Anschließende Beisetzung im Bergfriedhof,Neuer Teil.

Requiem am Mittwoch,dem 3. August 2016,um16.00 Uhrinder

PfarrkircheMaria Immaculata in München-Harlaching.

Bestattungen im

Landkreis

Samstag,

den 23. Juli 2016

Kirchenfriedhof Aschheim:

10.30 Straßer Maria,

91 J.

Requiem in der

KircheSt.Peterund

Paul mit

anschließender

Beerdigung.

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Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter,

Schwiegermutter und Oma

Danksagung

Für die Anteilnahme beim Heimgang von

Georg Dietrich

ein herzliches Vergelt's Gott.

Besonderen Dank an alle Nichten und Neffen,

den Nachbarn, den Schulkameraden und

den Fingerhacklern.

Peißenberg, im Juli 2016

Lasset uns aufsehen auf Jesum,

den Anfänger und Vollender des Glaubens

Hebr. 12,2

In stiller Trauer, Dankbarkeit und Liebe

nehmen wir Abschied von

Karin Reimann

Apothekerin

* 3. September 1937 † 19. Juli 2016

Eberhard Reimann

Klaus und Brigitta Reimann mit

Hannah, Niklas, Jakob und Malena

Manfred und Lena Schröder mit

Claudia und Kathrin mit Familie

im Namen aller Angehörigen

Trauergottesdienst am Donnerstag, den 28. Juli 2016,

um 13.30 Uhr in St. Martin, Untermenzing mit anschließender

Beisetzung auf dem Friedhof Untermenzing.

Erika Helmberger

geb. Zwernemann

* 27. 12. 1925 † 22. 7. 2016

In großer Dankbarkeit und Liebe trauern:

Werner Helmberger mit Ingrid

Renate Held-Urban, geb. Helmberger

mit Fritz, Daniel und Marius

im Namen aller Angehörigen und Freunde

Beerdigung am Freitag, 29. Juli 2016, um 14.15 Uhr

im Waldfriedhof–Neuer Teil, Lorettoplatz.

Gerhard Hack

Für die vielen Beweise der Freundschaft und des

Mitgefühls, die Karten, Blumen und Gebinde

bedanken wir uns herzlich.

Jede Umarmung, jedes Gespräch und alle Gedanken

an Gerhard trösten uns.

Vielen Dank an Herrn Pfarrer Karmann und

Agnes Hinterleitner für die schöne Trauerfeier.

Oberaching

im Juli 2016

Familie Hack

Deine Geschwister

Es grüßt Euch meine Seele, als Hauch im Sommerwind.

In liebevoller Erinnerung an

Erika Dreisser

* 7. 7. 1937 † 4. 7. 2016

Die Dich nie vergessen werden.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Katharina Plöckl

* 15. 11. 1925 † 20. 7. 2016

München

Michael

Heinzinger

Lauterbach,

im Juli 2016

In stiller Trauer:

Monika und Manfred Siems

mit André und Kicki

Klaus und Gabriele Plöckl

Die Trauerfeier findet am Montag, den 25. Juli 2016,

um 12.45 Uhr, im Friedhof am Perlacher Forst statt.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen

wir Abschied von unserer Mutter,Oma und Uroma

Magdalena Schleicher

*17.Februar 1926 †16. Juli 2016

In stiller Trauer

Deine Kinder mit Familien

Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findet am

Dienstag, dem 26. Juli 2016 um 10.00 Uhr im Friedhof Feldmoching,

Am Gottesackerweg, 80995 München, statt.

Herzlichen Dank

Danke allen, die sich mit

uns verbunden fühlten

und ihreAnteilnahme in

so vielfältiger Weise zum

Ausdruck brachten, sowie

allen, die ihn auf seinem

letzten Wegbegleiteten.

Brigitte Heinzinger

im Namen aller Angehörigen

DANKSAGUNG

Bertha Oberhofer

Allen, die in diesen Tagen des Leids so viel

Anteilnahme zeigten, durch Blumen, Briefe

und Begleitung zur letzten Ruhestätte ihre

Verbundenheit bekundeten, möchten wir

von ganzen Herzen danken.

Unterhaching, Juli 2016

IN MEMORIAM

10. Todestag

Siegfried Reichert

*26. 7. 1942 †23. 7. 2006

Glückliche Stunden und vergangene Tage

gehen nie verloren, denn für das Herz, das sie bewahrt,

werden sie immer schöner.

In ewiger Liebe

Deine Dorle mit Familie


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

Leserbriefe

Telefon (089) 53 06-437

leserbriefe@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 62 15

Liebe Leser,

gestern hatte ich einen

Schüler zu Gast.

Der 15-jährige Dominik

Ruth schaute mir

beim Anlegen dieser

Seite über die Schulter.

Er macht gerade

ein Praktikum in unserem

Verlag. Nebenbei

diskutierten wir

auch über die Auswahl

der Leserbriefe

und die Formulierung

der Überschriften.

Den passenden Titel

zu finden, fand der

Schüler gar nicht so

einfach. Tatsächlich

ist ein Artikel mitunter

schneller geschrieben,

als die richtige

Schlagzeile gefunden.

Christian

Vordemann

Redaktion

Leserbriefe

Besorgniserregend

Alexander Weber:

Im Zeitraffer zur Diktatur;

Kommentar 22. Juli

Die besorgniserregenden Entwicklungen

in der Türkei, die

jetzt offensichtlich werden,

waren absehbar. Trotzdem

hat Frau Merkel ihren Flüchtlingspakt

mit Erdogan geschlossen

– und hält bis heute

daran fest. Frau Merkel hat

sich – und uns alle – damit

von Erdogan abhängig gemacht.

Die Türkei aber unter

Erdogan hat mehr als deutlich

bewiesen – der Abschuss

des russischen Jets war einfach

ein Unding usw. –, dass

sie nicht zu den modernen

europäischen Werten passt.

Eine Türkei, die anscheinend

in ihrem Entwicklungsstadium

erst im frühen 20. Jahrhundert

angekommen ist,

wird die entsprechenden Probleme

verursachen. Darum

sollten diese Beitritts-Verhandlungen

endlich abgebrochen

werden. Und auch Merkels

Flüchtlingspakt gehört

neu überdacht.

Klaus Birkl

Weilheim

Verspätung am Flughafen;

Politik 22. Juli

Angesichts jahrelang rückläufiger

Flugbewegungszahlen,

niedriger Kerosinpreise und

Zinsen sowie besonders

durch die aufmerksamen Förderprogramme

der FMG ist es

kaum verwunderlich, dass die

Zahl der Flugbewegungen

2016 steigen wird. Ob das

nun die von Herrn Anspach,

Pressesprecher der FMG, erwähnten

4% werden, spielt

aber keine maßgebliche Rolle.

Denn in der relevanten

Luftverkehrsprognose für die

De Maizière warnt nach

Axt-Angriff vor Hass-

Propaganda; Bayern 22. Juli

Wieder einmal strapaziert

Herr Minister Maas das nun

schon gründlich breitgetretene

Mantra, man dürfe nicht

alle Flüchtlinge unter Generalverdacht

stellen. Wie die

meisten meiner Landsleute

bin ich nicht derart verdummt,

nach jeder Gewalttat

ganze Menschengruppen unter

Generalverdacht zu stellen,

wie uns die Mehrzahl

mehr oder minder kompetenter

Experten zuzuschreiben

pflegt. Gerade diejenigen, die

nicht müde werden, vor Generalverdacht

zu warnen,

stellen uns damit selbst immer

wieder unter den Generalverdacht,

wir würden Generalverdacht

propagieren –

absurd! Nach langem Ertragen

derartiger Vorwürfe

möchte ich mir das endlich

einmal verbeten haben.

Elsabe Hädrich

Benediktbeuern

Schon mit der Überschrift bekomme

ich Probleme: Eine

Zeitbombe, die keiner ticken

hörte. Ich kann mir vorstellen,

dass ein Großteil der

deutschen Bevölkerung die-

Schon verwunderlich

Kein Generalverdacht

ses Ticken schon lange gehört

hat. Man muss sich schon fragen,

wo der gesunde Menschenverstand

unserer Politiker

geblieben ist, allen voran

der Bundeskanzlerin Angela

Merkel. Sie lässt 1,5 Millionen

Menschen verschiedener

Nationen in unser Land. Ein

Land, das seine Grenzen

nicht mehr kontrollieren

kann, hat seine Souveränität

verloren. Plötzlich ein Attentat

in einem Zug, durch einen

17-jährigen Flüchtling, angeblich

aus Afghanistan, bei

dem fünf Personen schwer

verletzt wurden. Die Öffentlichkeit

ist entsetzt, ein stiller

ausgeglichener Jugendlicher,

der hier in Deutschland das

Privileg hatte, sogar bei einer

Pflegefamilie leben zu dürfen,

begeht plötzlich ein grauenhaftes

Attentat. Hat man es

immer noch nicht begriffen,

Deutschland ist als Mitglied

der Nato an den Kriegen der

USA beteiligt, also auch an

dem Krieg in Afghanistan. Sehen

wir es mal ganz nüchtern,

Frau Merkel hat dem Feind

die Tore geöffnet, und er ist

jetzt in unserem Land. Folgende

Worte des Islamexperten

Bassam Tibi zum Abschluss:

„Ein Muslim darf

zwar vorübergehend in einer

Wesentlich sinnvoller

Lkw rast in Stauende:

US-Touristin stirbt;

Bayern 22. Juli

Wieder solch eine schreckliche

Nachricht: Ein Lkw-Fahrer

übersieht ein Stauende

und fährt in die stehenden

Fahrzeuge. Immer wieder

muss man solche Meldungen

lesen und oft sind Todesopfer

zu beklagen.

Und dann brüstet sich unser

Verkehrsminister Alexander

Dobrindt mit seinen

Überlegungen zu Maut für

Pkw und den Autos ohne

Fahrer, statt sich um solch ein

naheliegendes und sehr dringendes

Problem zu kümmern.

Seit Jahren gibt es die Technologie,

Stau-Enden zu erkennen

und eine Benachrichtigung

des Fahrers und gegebenenfalls

auch eine automatische

Bremsung einzuleiten.

Warum ist es denn nicht inzwischen

Pflicht diese Technik

bei allen Lkw, die auf

deutschen (europäischen)

Straßen unterwegs sind einzubauen?

Statt sich mit Mautgebühren

für Pkw mit der Europäischen

Union anzulegen,

wäre das eine wesentlich

sinnvollere Angelegenheit.

Herr Dobrindt, ich fordere

Sie auf, endlich Verantwortung

zu zeigen und Ihre sinnlosen

Spielchen zu lassen und

sich um wirklich wichtige

Dinge zu kümmern, deren

Nichtbeachtung täglich Menschenleben

kostet!

Dr. Helmut Steinle

München

3. Bahn wird für 2020 bzw.

2025 ein Aufkommen von

473 bzw. 480 Tausend Flügen

prognostiziert und zwar ausdrücklich

für das bestehende

2-Bahn-System. Rückgerechnet

hätte die Bewegungszahl

2015 danach rund 435 000 erreichen

müssen – in der Realität

waren es aber nur 379 000.

Das führt nicht nur die Behauptung

der FMG, dass die

erwartete Entwicklung exakt

abgebildet wird, ad absurdum,

sondern belegt auch,

dass die Aussage, die Kapazität

des Flughafens laufe bereits

heute auf erste Anzeichen

eines Deckels zu, in erheblichem

Widerspruch zur

Fachmeinung steht. Vielleicht

also kein Wunder, dass

die betreffende Luftverkehrsprognose

seit einiger Zeit

nicht mehr über die Webseiten

der FMG abrufbar ist.

Schon verwunderlich ist allerdings,

warum ein Teil der

CSU-Fraktion versucht, gegen

den erklärten Willen der

Bevölkerung ein Projekt

durchzudrücken, für das nicht

einmal eine vertrauenswürdige

Bedarfsprognose vorliegt.

Josef Felber

Hallbergmoos

nichtislamischen Gesellschaft

leben. Aber er darf sich nicht

fügen. So sind viele erzogen“.

Erich Wochnik

München

Der Attentäter von Würzburg

galt – gemäß den Aussagen

seines unmittelbaren Umfelds

– als nicht auffällig, sehr zurückhaltend

und freundlich,

Attribute, die nach landläufiger

Meinung, nicht für einen

gewaltbereiten Islamisten

sprechen. Aber wie müssen

wir uns denn einen radikalisierten

Muslim vorstellen,

welche Personenbeschreibung

wäre passend?

Der Koran bzw. der Hadith

als Maßstab und Anleitung

für das Denken und Handeln

eines gläubigen Muslims ist in

vielen Passagen nicht nur unklar,

sondern teilweise widersprüchlich,

dies gilt insbesondere

für den Umgang mit den

Anhängern des Buches bzw.

den Dhimmis, den Schutzbefohlenen.

Als Ergebnis einer

1400 Jahre langen Koran-Sozialisation

erscheint in unseren

Augen die islamische

Welt als ziemlich falsch und

verlogen (praktische Beispiele

erleben und erlebten wir

tagtäglich), Eigenschaften,

die dem einzelnen Muslim

vielleicht gar nicht bewusst

sind.

Für die jüdisch-christliche

Kultur und für die Kant´sche

Philosophie des kategorischen

Imperativs hat der Begriff

der Wahrheit eine fundamentale

Bedeutung, für Kant

war die Lüge das Grundübel

schlechthin. Ergebnis dieser

jüdisch-christlichen Sozialisation

ist u.a. die Unfähigkeit

dieser Kultur, Falschheiten

und Verlogenheiten in anderen

Kulturen zu vermuten

oder gar zu erkennen, zumal

wenn diese perfekt verinnerlicht,

nahezu genetisch fixiert

sind. Darin begründet liegt

unser hilf- und erfolgloses Bemühen,

gewaltbereite Muslime

im Vorfeld von Terror-Anschlägen

an ihrem Verhalten

zu erkennen. Wenn wir glauben,

im Rahmen der Integrationsbemühungen

durch Streicheleinheiten

und Liebkosungen

Gewaltanwendungen

zu verhindern, dann erwarten

uns bittere Enttäuschungen

und Verzweiflungen.

Eine historisch-kritische

Koran-Exegese, vergleichbar

mit der entsprechenden Bibel-Exegese,

und damit eine

Aktualisierung der Texte, ist

bisher nur halbherzig erfolgt,

die Kairoer Konvention von

1990 schien vielversprechend,

ihr Vorbehalt des

Scharia-Gebots schmälert die

Erfolgsaussichten allerdings

wieder deutlich; das heißt,

seitens der Hohen Geistlichkeit

der Al-Azhar-Universität

und sonstiger islamischen Institutionen

und Gruppierungen

sind keine erfolgversprechenden

Hinweise oder Stellungnahmen

zur Unterbindung

islamischer Gewalttaten

zu erwarten. Leider sind wir

in vielen Bereichen von Politik

und Medien auf dem Weg,

in einen Wettbewerb mit dem

islamischen Verlogenheits-

Modell zu treten. Also: Keine

Angst vor der Wahrheit mit

offenem Visier – auch die bewusst

verschwiegene ist eine

Lüge und spielt der Verlogenheit

in die Karten.

Helmut Radermacher

Wackersberg

Wenn ein Jugendlicher elternlos

migriert, kann das eine geplante

Tarnung sein, um

leichter hier aufgenommen zu

werden und später zu terrorisieren.

Man kann doch auch

ein angepasstes Alter vorgaukeln.

Welche Religion, Wurzeln

hat seine Pflegefamilie?

Wendelin Rasenberger

Eichenau

Viele leben schon seit Jahrzehnten hier

Knüppel zwischen

die Beine der Polizei;

Leserbriefe 20. Juli

Die Argumentationen und die

Schlussfolgerungen von

Herrn Sporer sind so schlicht,

dass sie schwerlich von Anhängern

der Pegida oder der

AfD übertroffen werden können.

Aber bekanntlich haben

Phobien wenig mit rationalem

Denken zu tun. Ob es

sich überhaupt lohnt, damit

auseinanderzusetzen? Da

wird Warschau, die Hauptstadt

eines Landes, das nicht

nur bekannt ist für seine restriktive

Flüchtlingspolitik,

sondern auch für seinen

Hang zur Autokratie, als

leuchtendes Beispiel dargestellt,

weil es dort noch keine

Anschläge gegeben hat. Je

mehr Flüchtlinge und Muslime

in einem Land, desto

mehr Terror, so einfach sei

das. Nur wieso führt Herr

Sporer nicht Millionenstädte

wie München, Hamburg, Berlin

oder Amsterdam auf, in

denen es noch keine islamistischen

Terroranschläge gegeben

hat? Vermutlich, weil

dies nicht in sein Weltbild

passt. Im Gegensatz zu Aust-

Ziegen-Familie

Hallo Münchner

Merkur-Team!

Dieses Bild von einer

Ziegenfamilie im Ammertal

wurde auf dem Weg von

Unterammergau zur

Romanshöhe gemacht.

Viele Grüße von

Peter Gut aus Wurmansau.

ralien, mit einem Bevölkerungsanteil

der Muslime von

2,2 Prozent und wo in Sydney

ein Anschlag verübt worden

ist, beträgt der Anteil in den

größten deutschen Städten

zirka sieben bis acht Prozent

(bundesweit fünf Prozent).

Was gerne vergessen wird,

viele von ihnen leben schon

seit Jahrzehnten in unserem

Land. Passt zwar mit dem

Denken des Herrn Sporer

nicht zusammen, aber ich bin

mir sicher, das ficht ihn nicht

an. Schade!

Wolfgang Plikat

Seeshaupt

MEINUNGEN

IN KÜRZE

Große Klappe

Renate Künast

Eigentlich nicht wert, über

diese Frau ein Wort zu verlieren.

Aber der Leserbrief

des Herrn Böhm regt mich

an, noch ein paar Minuten

Zeit aufzuwenden. Große

Klappe, nichts dahinter (so

kennt man sie). Und was

wäre, wenn für sie Leib

und Leben in Gefahr ist?

Abwarten und Tee trinken.

Meine Wut verbietet mir

weitere Äußerungen.

Marianne Wittmann

München

Riesenaufwand

Renaturierte Isar

In der mit Riesenaufwand

renaturierten Isar wohnt

auch kein Mensch und ist

doch nur, wie auch der

Gärtnerplatz, von ihren

Parteifreunden und ihren

Mitbewerbern, der Menschengeschenkepartei

befürwortet,

als Platz der Erholung,

zum Sauf- und

Fressplatz verkommen.

Manfred Stockenhuber

München

Schlechte Nachricht

Die gute Nachricht

Krebs-Killer im Mausversuch

müsste hier die korrekte

Überschrift doch

wohl lauten. Dann wäre

die Nachricht auch gut.

Schlecht ist es für aktuell

krebskranke Leser in der

Nachricht zu unterschlagen,

dass deutsche Kollegen

ihre Beurteilung beeindruckend

und elegant auf

Tierversuche beziehen,

gleichzeitig aber infrage

stellen, ob das Konzept auf

die klinische Anwendung

übertragbar ist.

Dr. med. Fritz Schulte

Freising

Kirche hat Zukunft

Christliches im Dauerfeuer

Junge Erwachsene haben

leicht was auszusetzen an

ihren Eltern. Deshalb

scheint in Europa die Kirche

als Erzieherin ausgedient

zu haben. Aber als

Ratgeberin ihrer erwachsenen

Kinder wird sie umso

gefragter sein. In Afrika

wird die Kirche ihre Mutterrolle

neu spielen. An ihrem

Rockzipfel hängen viele,

die erst aus dem Gröbsten

herauszubringen sind.

Kirche hat Zukunft.

Stefan Silbernagl

Moorenweis

Oase des Friedens

Malerei; Leserbrief

In einer Welt der Profiteure

und deren Befürworter, der

immer unverständlicheren,

von Sachzwängen geleiteten

Politik wirkt der Leserbrief

von Herrn Josef August

Neuberger wie eine

Oase des Friedens.

Max Wagner

Lenggries

Unterhaching

Wir sagen leise „Servus“

Dieter Buchalik

* 5. August 1936 † 20. Juli 2016

Es trauern um ihn:

Marianne Buchalik

und alle Kinder mit Familien

Beerdigung: Montag, 25. Juli 2016, um 10.00 Uhr im Friedhof Unterhaching.

Liebe bedeutet auch jemanden gehen zu lassen, der am Ende keine Kraft mehr hatte.

Christa Brunner

* 11. 10. 1938 † 10. 7. 2016

In tiefem Schmerz:

Günther

Birgitt und Dieter

Ilse und Peter

Erna und Edi

Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am

Dienstag, den 26. Juli 2016, um 11.00 Uhr auf dem Gemeindefriedhof Aschheim statt.

Von Beileidsbekundungen am Grab bitten wir abzusehen.

Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig.

Erzählt lieber von mir, traut euch ruhig zu lachen.

Lasst mir einen Platz zwischen euch,

so wie ich ihn im Leben hatte.

Magdalena Setzwein

geb. Gütling

* 16. November 1950 † 11. Juli 2016

In Liebe und Dankbarkeit:

Dein Ludwig mit Hildegard und Friederike

Deine Alexandra mit Familie

Deine Annette mit Manfred

Deine Überls

im Namen aller Angehörigen

Die feierliche Urnenbeisetzung findet am Mittwoch,

den 27. Juli 2016, um 12.30 Uhr im Friedhof Feldkirchen statt.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

meinem Mann, unserem Vater, Schwiegervater und Opa

Franz Jochner

* 1. 8. 1946 † 17. 7. 2016

In tiefer Trauer:

Irmgard Jochner

Monika Strüber mit Jörg und Niklas

Thomas Jochner

Markus Jochner

Trauergottesdienst: Dienstag, 26. Juli 2016, um 10.00 Uhr,

Neue St. Martin Moosach Kirche, München.

Beerdigung: Dienstag, 26. Juli 2016, um 12.15 Uhr,

Westfriedhof München.

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Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

HEIMATKOLUMNE ..............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Der kleinere Bruder der Ferien

ist der Urlaub. Der Maßschneider

hat einst beide genossen,

aber seit seiner Verrentung

ist ihm auch die bezahlte

Vakanz vom Arbeitsplatz

ersatzlos gestrichen worden.

An beiden Varianten haften

indes schöne Erinnerungen

von Landlust, Badefreuden,

Radl- und Bergtouren.

Da sind zunächst die Ferien,

vor allem die längsten, die

Sommerferien. In ein Flugzeug

gestiegen ist man damals

als Münchner Vorstadtbub

mitnichten, nicht einmal in

ein Auto. Die abc-freie Zeit

begann oft barfüßig in den

Hinterhöfen beim Spielen mit

den Draller-Genossen und

Strickhupf-Schwestern. Dann

rückten die zwei Wochen mit

Eltern und Schwester, mit

Die Silvesternacht im unterfränkischen

Oberaurach

nimmt ein furchtbares

Ende: Ein Schuss trifft

ein elfjähriges Mädchen,

es stirbt. Der Schütze ist

ein 53-Jähriger Anwohner.

Gegen ihn erhebt

die Staatsanwaltschaft

nun Anklage.

Bamberg/Oberaurach – Nur

kurz bevor die Schüsse fallen,

ruft Janina, 11, ihre Mutter an.

Sie sagt ihr, wie viel Spaß habe

und wünscht ihr ein gutes

neues Jahr. Das Mädchen ist

mit Freundinnen unterwegs,

es darf zum ersten Mal Silvester

ohne die Eltern feiern. Wenig

später knallt es, eine der

Kugeln trifft Janina am Hinterkopf.

Sie bricht zusammen,

kommt in eine Klinik. Die

Ärzte kämpfen Stundenlang

um ihr Leben. Vergebens. Janina

stirbt.

Das Drama der jüngsten Silvesternacht

ist vielen noch im

dem Fahrrad angefahren, in

jenem Dörferl im Oberland

näher, wo uns das Maarei, die

Rosi und Kathi, der Lippe und

der Marine schon erwarteten,

mit denen wir Versteckerl im

Heustadl spielten, in der

Mangfall badeten, die Neureuth

erstiefelten und, wenn

ein Gewitter aufzog, auch

beim Heueinfahren mithalfen.

Für das Bett bezahlten wir,

wenn er sich recht erinnert,

pro Nacht zwei Mark, zum

Frühstück gab’s frische Milch

aus dem Kuhstall und Butterbrote,

mittags ging’s in die

Dorfwirtschaft und abends

zum Froschkonzert aus dem

nahen Weiher eine Brotzeit.

Einmal besuchten uns umgekehrt

die Dirndln zum gemeinsamen

Oktoberfestbesuch.

Leider sind die Spezln

Gedächtnis. Zwei Wochen danach

fasst die Polizei den mutmaßlichen

Täter. Der 53-Jährige

hatte sich bei einer Zeugenaussage

in Widersprüche verstrickt,

seither sitzt er in Untersuchungshaft.

Am Freitag hat die Staatsanwaltschaft

Bamberg Anklage

Maßgeschneidert

Herbert Schneider

Die Vakanz rückt näher

An dieser Stelle schreibt samstags

unser Turmschreiber

wegen Mordes gegen ihn erhoben.

Dass Janina sterben

würde, habe er zumindest billigend

in Kauf genommen,

teilte die Behörde mit. Der

53-Jährige sei wütend und verärgert

gewesen über seine persönliche

Situation. Er sei in

der Silvesternacht allein in sei-

vom Land nicht mehr aus dem

Krieg heimgekehrt.

Auch in den ersten Nachkriegsjahren

sind wir jenem

Örterl noch treu geblieben, als

die Madln zu jungen Bäuerinnen

und Müttern herangereift

waren, bis die Ferne jenseits

der Alpen immer mehr lockte

und ein erstes Auto vor der

Tür stand. Südtirol wurde nun

an wechselnden Standorten

zum Urlaubs-Domizil, darunter

ein Weinbauer aus Girlan,

das abgelegene Fersental, ein

Gasthof in St. Peter über Meran,

und vor allem der

Pitschlhof in Oberradein am

Fuße des Weißhorns. Sein

Rennrad lernte die Dolomiten-Pässe

kennen, seine Bergstiefel

so manchen Gipfel.

Und dazu stand meist ein süffiger

Roter, Speckknödel,

Stilles Gedenken: Kurz nach der Tat erinnern Kerzen in

der nähe des Tatorts an das getötete Mädchen.

nem Haus im Ortsteil Unterschleichach

in der unterfränkischen

Gemeinde Oberaurach

gewesen – und aufgrund

einer Trennung von seiner Familie

psychisch angeschlagen.

Außerdem habe er sich gestört

gefühlt, weil zwei Frauen

und vier Kinder auf der Straße

nahe seinem Haus kleine Feuerwerkskörper

zündeten. Er

habe deshalb gegen 1 Uhr von

seinem Garten aus mehrmals

in Richtung der Gruppe geschossen.

Den Ermittlern zufolge

traf einer der Schüsse aus

einem kleinkalibrigen Revolver

Janina am Hinterkopf.

Vinschgerl, Schluzkrapfen,

Gorgonzola und andere Südtiroler

Schmankerl auf dem

Tisch.

Jedes Jahr gesellten sich dazu

noch 8 Tage Strampel-Urlaub

mit den Radl-Kumpanen

auf Mittelmeer-Inseln und in

zumeist benachbarten Ländern,

teils an festen Standorten,

teils in Etappen absolviert,

darunter eine Tour von

Rom und eine andere von

Hamburg nach München.

Tempi passati: Dem Maßschneider,

älter und immobil

geworden, sind immerhin

schöne Erinnerungen geblieben,

von denen freilich manche

verblassen, dazu eine ganze

Latte von Foto-Alben, in

denen alte Ferien- und Urlaubs-Erlebnisse

wieder lebendig

werden.

SCHÜSSE IN SILVESTERNACHT .................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Fall Janina: Ermittler erheben Anklage

Kurz nach Janinas Tod bat ihre Mutter Magdalena M. den

Täter in einem Interview, sich zu stellen. FOTOS: NEWS5/DPA

Der beschuldigte Mann hat

nach eigener Aussage beim

Schießen vermieden, von der

Straße aus gesehen zu werden.

Das Opfer konnte demnach

nicht mit dem Angriff rechnen.

Die Staatsanwaltschaft

geht von niederen Beweggründen

aus und wirft dem Mann

Heimtücke vor. Er hatte eingeräumt,

in der Silvesternacht

auf eine Menschengruppe geschossen

zu haben. Eine Tötungsabsicht

habe er aber bestritten,

hieß es im Januar von

der Anklagebehörde.

Am 1. Januar hatte die Polizei

in dem 450-Einwohner-

Ort rund 60 Kleinkaliberwaffen

sichergestellt und alle Waffenbesitzer

in der Nähe des

Tatorts überprüft. Bei seinen

Vernehmungen – damals noch

als Zeuge – hatte der 53-Jährige

dann Angaben gemacht, die

sich später durch andere Zeugenaussagen

als falsch herausstellten.

Das Bamberger Gericht

muss nun entscheiden,

ob es die Anklage wegen Mordes

zulässt.

lby

GLÜCKSZAHLEN ..................

SKL – Das Millionenspiel

In der 139. Lotterie, 2. Klasse, vom

Donnerstag, 21. Juli 2016, wurde

1 Gewinn mit einer Gewinnsumme

von 1 000 000 Euro auf die Losnummer

2 752 231 ermittelt.

SKL-EURO-JOKER

Bei den stündlichen Euro-Joker-Ziehungen

wurden am 21. Juli 2016 folgende

24 Gewinnzahlen ermittelt:

Je 5000 Euro

1.00 Uhr 0 480 669

2.00 Uhr 2 219 394

3.00 Uhr 1 708 254

4.00 Uhr 1 181 700

5.00 Uhr 0 994 534

6.00 Uhr 1 637 532

7.00 Uhr 1 528 494

8.00 Uhr 2 968 625

9.00 Uhr 1 069 034

10.00 Uhr 0 168 491

11.00 Uhr 0 624 699

12.00 Uhr 2 304 641

13.00 Uhr 2 328 975

14.00 Uhr 0 784 162

15.00 Uhr 2 379 620

16.00 Uhr 2 913 053

17.00 Uhr 1 022 609

18.00 Uhr 1 777 356

19.00 Uhr 2 240 592

20.00 Uhr 0 973 445

21.00 Uhr 2 758 784

22.00 Uhr 0 715 674

23.00 Uhr 1 077 660

24.00 Uhr 0 687 325

Eine Rente von 1200 Euro monatlich

für 10 Jahre im Wert von 144 000

Euro entfällt auf die Losnummer

2 909 114

SKL-TRAUM-JOKER

In der Ziehung vom 21. Juli 2016

wurden 10 000 Gewinne mit einer

Gesamtgewinnsumme von 230 000

Euro ermittelt.

1 SKL-TRAUM-JOKER-Gewinn in der

Kategorie 50 000 Euro

auf die Losnummer 1 666 911

9 SKL-TRAUM-JOKER-Gewinne in

der Kategorie 5000 Euro

auf die Losnummern 0 276 055,

0 298 390, 0 579 228, 0 688 580,

0 712 437, 1 089 869, 1 658 234,

1 999 204, 2 672 045

90 SKL-TRAUM-JOKER-Gewinne in

der Kategorie 500 Euro

auf die Endziffern 11 543, 51 866,

53 023

900 SKL-TRAUM-JOKER-Gewinne in

der Kategorie 50 Euro

auf die Endziffern 2 001, 3 285,

6 257

9000 SKL-TRAUM-JOKER-Gewinne

in der Kategorie 5 Euro

auf die Endziffern 330, 391, 560

KENO

Ziehung 22. Juli:

Gewinnzahlen: 1 - 5 - 11 - 17 - 20 -

21 - 25 - 26 - 28 - 29 - 33 - 35 - 37 -

41 - 46 - 55 - 56 - 57 - 63 - 65

plus 5: 9 - 9 - 8 - 6 - 2

Eurojackpot 22. Juli:

Angaben ohne Gewähr

IMPRESSUM ...........................

Münchner Merkur

MÜNCHNER ZEITUNG

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Die Gesamtausgabe des Münchner Merkur ist gemäß

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DAS WETTER ...............................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................




Donau

























































Alpensüdseite: Bewölkung,

Regen oder Schauer, Temperaturen

25 bis 32 Grad.

Österreich, Schweiz: Bewölkt,

Regenfälle oder Schauer, örtlich

Gewitter, 23bis 32 Grad.


Sonntag Montag

24.7. 25.7.

27 18 26 17

Dienstag Mittwoch

26.7. 27.7.

25 17 26 17








Italien, Malta: Wechsel zwischen

Sonne und Wolken, kein

Niederschlag, 31 bis 35 Grad.

Slowenien, Kroatien: Überwiegend

sonniges Wetter, Temperaturen

26 bis 34 Grad.



































100-jähriger Kalender

Erneut hat die Sommerhitze den

gesamten Tagesablauf fest im

Griff.


Maximal mögliche Sonnendauer

am 23. Juli: 15 Std. 22 Min.













Schauer und Gewitter, Unwettergefahr durch Starkregen

Lage Bayern

Mit einer südwestlichen Strömung

gelangt weiterhin feuchtwarme

Meeresluft in unsere Vorhersageregion.

Vorhersage Südbayern

Heute gibt es erneut Schauer

und teils heftige Gewitter. Zwischendurch

zeigt sich auch mal

die Sonne. Es besteht weiterhin

Unwettergefahr durch Starkregen.

25 bis 29 Grad, dabei meist

schwacher Ostwind.

Vorhersage Nordbayern

Heute gibt es Schauer und teils

kräftige Gewitter. Zwischendurch

scheint auch die Sonne.

Werte 26 bis 29 Grad, dabei

schwacher Ostwind.

AussichtenBayern

Morgen erneute Schauer und

Gewitter.Montag Mix aus Sonne

und Wolken, verbreitet gewittrige

Schauer.

Servicetel. DWD: (0,62 Euro/Min.) Alpen:

0900/1116011,Reise:/111602020, Bio: /111546071











Biowetter undPollenflug

Bei Bluthochdruck am Morgen

und AbendgrößereAktivitäten im

Freien vermeiden!

Heute treten nur schwache Konzentrationen

von Gräserpollen

und Beifußpollen auf.






































































DasBergwetter

Heute ist es zwischen Bergamasker

Alpen und Dolomiten schon

vormittags gewittrig. Ansonsten

ist die Gewitterneigung gering,

und es überwiegt bis Mittag die

Sonne. Nachmittags dann überall

Gewitter, mitunter auch heftige.

Temperaturen in 1000 m Höhe

um 22, in 2000 mHöhe um 18, in

3000 mHöhe um 9Grad.

Am Sonntag vormittags geringe

Gewitterneigung und freundlich.

Später erneute Gewitter. Die

nächste Woche beginnt kühler,

bis Mitte der Woche stellt sich

langsam eine Westströmung ein.

















Schneefallgrenze: Nullgradgrenze:


Schneefallgrenze: Nullgradgrenze:


}

Münchner Merkur

Kultur & Leben

WOCHENENDE, 23./24. JULI 2016 www.merkur.de Telefon: (089) 53 06-447 Telefax: (089) 53 06-86 55 kultur@merkur.de

SEITE 17

PREMIERENKRITIK ...........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Das Mädchen und der Mörder

Karl Alfred Schreiner choreografierte die Gärtnerplatz-Produktion „Chicago 1930“, die im Cuvilliéstheater zu sehen ist

VON MALVE GRADINGER

Die Besetzung

Choreografie:

Karl Alfred Schreiner.

Dirigent: Andreas Kowalewitz.

Bühne: Rifail Ajdarpasic.

Kostüme: Alfred Mayerhofer.

Videodesign: Raphael Kurig

und Thomas Mahnecke.

Tänzer: Giovanni Insaudo

(Luigi), Ariella Casu (seine

Geliebte Maria), Matteo

Carvone (Marias Vater), Alessio

Attanasio (der Don).

Musiktheater nicht für Spezialisten,

sondern für ganz

München – das ist die bisher

sehr erfolgreiche Devise des

Gärtnerplatz-Intendanten Josef

E. Köpplinger. Und so

kann auch Tanzchef Karl Alfred

Schreiner sicher sein,

dass seine neue Arbeit „Chicago

1930“ allgemeinen Anklang

findet. Allein schon der

Name der winddurchblasenen

City ist Metapher für fetzige

Musik und Mafiageschichten,

in die so gut wie

jeder durch Francis Ford

Coppolas Trilogie „Der Pate“

und andere Mafia-Filme und

-TV-Serien bestens „eingesehen“

ist. Al Capone kommt

einem fast automatisch in den

Sinn.

Der Premieren-Beifall im

Münchner Cuvilliéstheater

war schon einmal enorm.

Verdient nicht zuletzt dank

einem von Musik bis Bühne

großartigen Kreativ-Team: Rifail

Ajdarpasics so typisch

US-amerikanische Backstein-

Architektur, Außen-Feuerleitern

inklusive, lässt sich

schnell in Tanzbar und Kneipen-Hinterzimmer

umwandeln

und mit Buntglas-Projektionen

in den Fensteröffnungen

sogar in ein Gotteshaus.

Genau zwischen diesen

Polen einer durch die Prohibition

befeuerten Amüsier-

Gesellschaft, des kriminellen

Mafiawesens und der von

den Italo-Amerikanern – zu-

Von der Mafia ermordet: Marias Vater (Matteo Carvone) mit Ariella Casu als Maria und Isabella Pirondi als Geist des Vaters (re.).

mindest als Folklore – hochgehaltenen

katholischen Kirche

spielt ja Schreiners Geschichte.

Los geht es mit einer wilden

Ballerei, einer toten Frau

und ihrem nun verwaisten

kleinen Luigi. Den weiteren

Verlauf seines Lebens zum

Draufgänger, Kleinkriminellen

und schließlich zum Mafia-Mitglied

nutzt Schreiner

zu einer das Milieu illustrierenden

Szenenfolge: In tänzerischer

Choreografie rangeln

und prügeln sich die Jugendlichen;

dunkle Trenchcoat-Detektive

huschen wie große

nervöse Fledermäuse über die

Bühne; dienen sich in marionettenhaftem

Tanztheater-

Gestus die Mafia-Unterlinge

ihrem Boss an. Luigi erlebt

mit Bardame Maria seine erste

Liebesnacht. Und mehrmals

tobt sich Chicagos Unterschicht

in schwofigen

Paartänzen und Beineschwenkendem

Jitterbug aus.

Die Dreißiger-/ Vierzigerjahren

waren ja die große Zeit

der fantasiereichen, geradezu

akrobatischen Tanzboden-

Selbstdarstellungen.

Karl Schreiner hat sich diesen

ersten Teil, zugegeben,

abwechslungsreich ausgedacht.

Dennoch wirkt er

durch eine (gefühlte) Überfrachtung

mit sich immerzu

ähnlich weich durch den Körper

schlängelnden Bewegungen

relativ gleichförmig. Dieser

erste Akt wird vor allem

gerettet durch Andreas Kowalewitz,

der das Gärtnerplatz-Staatsorchester

zu hinreißenden

jazzigen Rhythmen

Die Handlung

Luigi, dessen Mutter im Kugelhagel

einer mafiösen Bande

stirbt, wächst zum jugendlichen

Kleinkriminellen heran.

Um in die „Familie“ des Don,

mächtigster Mafiaboss der

Stadt, aufgenommen zu werden,

erledigt er den Auftragsmord

an einem Gemüsehändler.

Als er erfährt, dass dieser

der Vater seiner Geliebten ist,

wird ihm sein ganzes schuldhaftes

Leben bewusst.

und Melodie-Schmelz beflügelt,

ob bei Nick LaRoccas

„Tiger Rag“ – prima gesungen

von einer Handvoll Tänzer,

angeführt von Multitalent

Sandra Salietti –, Duke Ellingtons

„Caravan“ oder

George Gershwins „Summertime“.

Aber Schreiner hat doch

seit seinem nach gleichem

Muster gebauten „Berlin

1920“ von 2013 gelernt. Der

zweite Akt von „Chicago“,

nämlich die Selbstanalyse

und Reue eines klüger gewordenen

Luigi, hat eine ruhige

Dramatik, unterstützt von

Musiken, die unser Gefühl

ansprechen. Wobei Bela Bartók,

Dmitri Schostakowitsch,

Paul Hindemith und Samuel

FOTO: MARIE-LAURE BRIANE

Barber, gespielt mit wunderbarem

Streicherglanz, außerdem

noch Hörgenuss sind.

Aber man geht auch gerne mit

bei den Trios zwischen Luigi,

Maria und ihrem Vater, dem

Gemüsehändler, der dann, als

schon Verstorbener, von anderen

Tänzern in leicht fließender

Bewegung geführt

und gehoben wird. Das Tanzensemble

des Gärtnerplatztheaters

nimmt hier wieder,

mit jeder Herzensfaser, die

technische und darstellerische

Herausforderung an.

Nächste Vorstellungen

an diesem Samstag

und Sonntag sowie am

25., 27., 28. und 29. Juli;

Telefon: 089/ 21 85 19 60.

Schöner schaudern

Marco Arturo Marellis Inszenierung von „Turandot“ für die Bregenzer Festspiele wurde jetzt auf der Seebühne wiederaufgenommen

Könnte sein, dass der Mann

Abende lang an der Promenade

entlang spaziert ist. Immer

mit Blick links an Lindau vorbei,

das von fern mit seinen

zwei Türmen grüßt, direkt

Richtung Sonnenuntergang.

Dorthin, wo Orange in Rot

verfließt, schließlich ins Bläuliche

driftet. Hoffentlich, so

pflegte der frühere Intendant

Alfred Wopmann zu sagen,

Aus

Bregenz

berichtet

Markus Thiel

gebe es Wolken – gegen das

Himmelsschauspiel sehe

doch jedes Seebühnen-Projekt

alt aus. Auf hohem Niveau

wird in Bregenz gern gestöhnt.

Regisseur und Bühnenbildner

Marco Arturo Marelli

stellt sich bei Giacomo Puccinis

„Turandot“ dem vermeintlichen

Problem auf seine Weise:

Er nimmt die Farben einfach

auf. Natur und ein kühn

geschwungenes Zitat der chinesischen

Mauer, das in perfekter

Lichtregie erglüht, wer-

Stelle lustvoll Fahrt (und Dramatik)

herausnehmen.

Immer wieder in Bregenz

überraschend: Wo an normalen

Opernhäusern Riesenensembles

schnell ins Klappern

geraten, staunt man hier

über die Präzision. Und das,

obwohl die Massen sogar geden

hier eins. Bei der Premiere

der Wiederaufnahme ziehen

noch Wolkenschleier

vorbei, die das Firmament

sanft melieren. Ein lästerlicher

Gedanke beschleicht einen

da: Ob die Installation

auch ohne Oper funktioniert?

Im zweiten Jahr ist Marellis

„Turandot“ heuer zu erleben.

Ein paar Änderungen gibt es,

deren Details sich nur Stenografen

erschließen. Es

scheint, als ob das Geschehen

etwas mehr in die Breite organisiert

ist. Das Kräftedreieck

Turandot-Liu-Calaf wirkt intensiver,

was aber auch andere

Gründe haben kann. Wenn

eine Produktion einen Sommer

lang läuft, verdichtet sich

vieles von selbst. Vor allem

eilt dieser zweite Durchgang

sehr flott dem brünstigen Finale

entgegen. Dirigent Paolo

Carignani, schon tags zuvor

bei der spektakulären Wiederbelebung

von Franco Faccios

„Hamlet“ aktiv (wir berichteten),

verweigert mit den

Wiener Symphonikern die

Sahnetortennummer.

Schmucklos, fast lakonisch

klingt das, ist angesichts der

Brutalität des Stücks passender

als die Deutung jener Kollegen,

die bei jeder schönen

Die Bregenzer „Turandot“-Inszenierung beeindruckt auf der Seebühne auch durch ihre

imposanten Video-Projektionen.

FOTO: BREGENZER FESTSPIELE/ KARL FORSTER

Handbremse singt, kommt

schwer auf Betriebstemperatur.

Mlada Khudoley packt

als Turandot in der Premiere

diese Aufgabe (alle Rollen

sind bis zu dreifach besetzt),

nutzt das für Lyrismen. Rafael

Rojas muss sich als Calaf erst

vokal justieren, ist aber späteilt

sind. Der Prager Philharmonische

Chor wird wie das

Orchester aus dem Festspielhaus

klanglich eingespeist,

der Bregenzer Festspielchor

singt von der Bühne. Für dramatische

Stimmen ist die Mikrofonierung

eine heikle Sache.

Wer mit angezogener

testens beim „Nessun dorma“

in Prachtform. Guanqun Yu,

die eine selbstbewusste, nuancenreiche

Liu singt, überholt

locker die Kollegen. Dafür

darf sie sich auch bei Puccini

bedanken – die Rolle ist

eine Art Beifallsautomat.

Auf der Gratwanderung

zwischen Show und Tiefe

schlägt sich Regisseur Marelli

ausgesprochen gut. Ein paar

Konzeptfäden hängen heraus.

Alles als Imagination

Puccinis zu begreifen, der von

seinem letzten Stück überrollt

wird, ist keine üble Idee, wird

aber nicht zu Ende gedacht.

Aufgewogen wird das mit anderem.

Eine berstende Mauer,

eine Terrakotta-Armee,

die lebendig wird, dazu Feuerjongleure,

ausgetüftelte Videos

(Aron Kitzig) – die

Schauwerte bewegen sich im

oberen Pegelbereich. Dass am

Ende noch Wasserfontainen

orgasmisch aufschießen, geht

aufs Konto von ungewollter

Komik. Aber gut: Wer bei

„Turandot“ grübeln will,

muss sich an einschlägige

Häuser à la Frankfurt oder

Stuttgart wenden.

Weitere Aufführungen

bis 21. August;

Telefon: 0043/ 5574/ 4076.

UNSERE

KURZKRITIKEN

BUCH

Als deutsche Dichterin

schuf sich Else Lasker-

Schüler (1869–1945) eine

zauberische Freiheit. Die

setzte sie als bunter Vogel

der Bohème (bis zur Nazi-

Zeit) fort. Ihre Auftritte

können wir nicht mehr bewundern,

aber ihre Lyrik.

Das macht der Reclam

Verlag möglich mit einer

von Herausgeberin Gabriele

Sander sorgfältig gemachten

und kommentierten

Ausgabe. Eros und

Melancholie, Orientträume

und Porträts von Gottfried

Benn bis Marianne

von Werefkin, Bibelgestalten

und Mütter begegnen

uns poetisch wahr. sida

Hervorragend

CD

DVD

Else Lasker-Schüler:

„Die Gedichte“. Reclam,

509 Seiten; 39,95 Euro.

Mit „Northern Lights“ ließ

Ryan O’Reilly vor allem

Fans von britischem und

amerikanischem Folk aufhorchen.

„The Northern

Line“ jetzt ist eine Sammlung

ehrlicher Songs zwischen

Songwriter-Rock

und Indie-Pop mit wunderbaren

Texten über Reisen,

Begegnungen und Zwischenmenschliches.

Was

anfangs deutlich handgearbeiteter

erschien, kommt

nun viel radiotauglicher

produziertdaher.Derorganische

Sound hat O’Reillys

straßenerprobten Songs

besser gestanden. cu

Hörenswert

Ryan O’Reilly:

„The Northern Line“

(Rough Trade).

69 ist seine Lieblingszahl,

erklärt Finn (Jacob Matschenz)

in dieser liebenswerten

Tragikomödie. Genauso

hoch ist sein Intelligenzquotient.

Nach dem

Tod seines Vaters macht

sich Finn Sorgen um dessen

Weg in den Himmel.

Ob ihm das selbst auch gelingt?

Bald wird es sein, das

weiß Finn. Steffen Weinerts

originellem Film gelingt

eine Gratwanderung

zwischen Tiefgang und Tumult,

die sich ein wenig an

Rosenmüllers „Wer früher

stirbt, ist länger tot“ zu orientieren

scheint. ulf

Hörenswert

Steffen Weinert: „Finn und

der Weg zum Himmel“

(Renaissance Medien).


18 Kultur

Telefon (089) 53 06-447

kultur@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 55

Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

AUSSTELLUNG ......................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Verbeugung vor dem Genie

Das Münchner Künstlerhaus zeigt Grafiken von Picasso und die gesamte „Hommage à Picasso“ zu seinem 90. Geburtstag

KULTUR

IN KÜRZE

VON FREIA OLIV

Der junge Pierrot, die monumentalen

Frauen, die vielfach

zerlegten Musen, die durchanalysierten

Gestalten und

darunter megapotent der

Stier: Das ist Picasso im

Schnelldurchlauf. Über dem

Szenario hängen einschlägige

Bilder. Und, richtig, darunter

sitzt der Meister selbst – mit

Hammer und Sichel auf der

Brust, denn politisch war er ja

auch immer. Obwohl durchaus

eitel, so hätte sich der

Künstler selbst sicher nie dargestellt.

Es ist eine gewitzte

„Hommage à Picasso“ des

Briten Richard Hamilton, der

den Stilpluralismus, die Experimentierfreude

und eben

auch das Wesen des großen

Vorbilds in Szene setzt, nebenbei

noch Velazquez zitiert

und zeigt: Auch er kann und

weiß was.

So wie Hamilton ging es

vielen 1973: Zum 90. Geburtstag

Pablo Picassos erteilte

der Kunsthistoriker Wieland

Schmied einen Großauftrag

an alle namhaften Kollegen,

dem Meister zu huldigen.

Wie reagiert man da? Man

schwankt zwischen Verehrung

und Selbstbehauptung.

69 Künstler haben die Herausforderung

angenommen.

Was das heißt, wird jetzt im

Münchner Künstlerhaus gezeigt.

Es ist damit auch ein

spannender und pointierter

Schnelldurchlauf durchs

20. Jahrhundert entstanden.

Ein Geniestreich Schmieds,

des langjährigen Präsidenten

der Münchner Kunstakademie

und der Bayerischen

Akademie der Schönen

Künste, der jetzt erstmals

komplett zu sehen ist.

Ausgangspunkt ist natürlich

Picasso (1881–1973)

selbst mit 48 Arbeiten. Die

Hälfte davon entstand im

Jetzt abonnieren:

Beste Plätze verfügbar!

Philharmonie Extra

4Konzerte im Abonnement 2016/17

Montag |14. November 2016 |19.30 Uhr

Slawische Seele

Dvořák |Slawische Tänze (Auswahl)

Chopin |Klavierkonzert Nr. 2f-moll

Tschaikowsky |Symphonie Nr. 4f-moll

Philharmonie

Christopher Park Klavier | Andriy Yurkevych Leitung

Donnerstag |8.Dezember 2016 |19.30 Uhr

Roll over Beethoven

Beethoven |„Wellingtons Sieg oder die

Schlacht bei Vittoria“ op. 91

Beethoven |Klavierkonzert Nr. 1C-Dur

Beethoven |Symphonie Nr. 7A-Dur

Dmitry Masleev Klavier | Kevin John Edusei Leitung

Dienstag |21. Februar 2017 |19.30 Uhr

Italienische Operngala

Ausgewählte Ouvertüren, Arien, Duette und Szenen

von Verdi, Puccini, Rossini u.a.

Roman Brogli-Sacher |Leitung

Sonntag |26. März 2017 |19.30 Uhr

Amadeus Live

Der Original-Film „Amadeus“ über das Leben

Mozarts in der Regie von Miloš Forman wird auf

Großbildleinwand gezeigt. Live zum Film bringen

die Münchner Symphoniker die Werke von Mozart,

Salieri und Pergolesi zur Aufführung.

Saison 2016/17·6Konzerte im Abonnement

DI ·22.11.16 ·20Uhr ·Philharmonie

Julia Fischer

Dresdner Philharmonie ·Michael Sanderling

MO ·5.12.16 ·20Uhr ·Philharmonie

Daniel Barenboim

Schubert Sonaten H-Dur, G-Dur &c-moll

MO ·19.12.16 ·20Uhr ·Philharmonie

Sir Neville Marriner

Academy of St Martin in the Fields

Renaud Capuçon

SO ·12.2.17 ·20Uhr ·Philharmonie

Daniil Trifonov

Mariinsky Orchester St. Petersburg

Valery Gergiev

DI ·14.3.17 ·20Uhr ·Philharmonie

Teodor Currentzis

Musica Aeterna ·Patricia Kopatchinskaja

DI ·16.5.17 ·20Uhr ·Philharmonie

Anne-Sophie Mutter

Philharmonia Zürich ·Fabio Luisi

Pablo Picasso: Die Druckgrafik „Der alte König“ von 1959. Roy Lichtenstein: „Stillleben mit Picasso“ aus dem Jahr 1973. Unser Kultur-Tweet

der Woche:

Auftrag des Verlegers Ambroise

Vollard 1926/27. Picasso

sollte Balzacs „Le chefd‘œuvre

inconnu“ illustrieren

und fand damit ein Thema,

das ihn sein Leben lang begleitete:

der Bezug zwischen

Maler und Modell. Neben

den bekannten, treffsicheren,

mit spitzer Feder skizzierten

Szenen überraschen hier abstrakte

Strich-Punkt-Kompositionen.

Eine Auswahl an

weiteren Grafiken zeigt den

späteren Picasso als versierten

Jongleur zwischen den

Stilen und Techniken, der

P. I. Tschaikowsky

L. v. Beethoven

Giuseppe Verdi

Amadeus Live

KlassikPur

MO ·8.8.16 ·20Uhr ·Brunnenhof

DO ·4.8.16 ·19.30 Uhr

Schloss Schleißheim

Großer Barocksaal

Midori

Werke für Violine solo

von Johann Sebastian Bach

Sonate Nr. 2a-moll BWV 1003

Partita: Nr. 1h-moll BWV 1002

Partita: Nr. 3E-Dur BWV1006

DO ·28.7.16 ·20Uhr ·Brunnenhof

Canadian Brass

The World’s most famous brass ensemble

9.-14.8.16

Prinzregententheater

1963 seine Rolle als Faun und

alter König ebenso kraftvoll

wie selbstironisch definiert.

Und wie sehen ihn nun die

anderen? David Hockney

würdigt sein Vorbild ausnahmsweise

mit einer zarten

Radierung und stellt den

Meister aufs Podest, das er

selbst als Student, mit Bild

unter dem Arm, besucht. Alfred

Hrdlicka übernimmt Picassos

Steilvorlagen und

bringt dessen Beziehungsdramen

auf den Punkt. Joseph

Beuys erweist sich als ebenbürtiger

Zeichner mit un-

Südamerikanische Nacht

Mitglieder des Simon Bolívar Sympony Orchestra of

Venezuela spielen Werke von Piazzolla, Villa-Lobos,

Cardozo u.a.

1.-7.8.16 ·20Uhr ·Prinzregententheater

HöCHSTE ZEiT!

mit Angelika Mann,

Heike Jonka, Charlotte Heinke

und Wiebke Wötzel

Die Fortsetzung von HEISSE ZEITEN

noch bis 6.8.16 ·20Uhr

Residenz, Allerheiligen-Hofkirche

München –

Weltstadt mit Herz

in Sand gemalt

Die Magie der Sandbilder

auf Großbildleinwand –

Eine beeindruckende

Live-Performance

tickets 089-936093

www.muenchenmusik.de sowie bei München Ticket

Vasarely beispielsweise sind

ihrer strikten Linie treu. Andy

Warhol schnappt sich Picassos

Tochter Paloma für einen

seiner Glamour-Siebdrucke.

Christo verpackt natürlich

gleich eine Picasso-Skulptur.

Jean Tinguely lässt den Spanier

in einer spielerischen

Collage hochleben, Niki de

Saint Phalle grüßt Pablo mit

einem üppig weiblichen Nana-Reigen.

Miró, Henry

Moore, Robert Rauschenberg:

Sie und viele bekannte

Künstler belegen, dass die

Techniken und Themen Piglaublichem

Schmiss. Roy

Lichtenstein übernimmt Frau

und Stillleben als Motive, absorbiert

sie aber in seine eigene

Sprache der Linien und

Punktraster. Und Eduardo

Paolozzi potenziert die kubistische

Analyse zu einem Maschinen-Kopf.

Es ist wirklich faszinierend

und erhellend zu sehen, wie

die Künstler mit dem über

Jahrzehnte so dominanten Picasso

umgehen, wie sehr sie

auf in eingehen – oder eben

nicht. Donald Judd, Blinky

Palermo, Frank Stella, Victor

Pianissimo!

Saison 2016/17·5Konzerte im Abonnement

MO ·28.11.16 ·20 Uhr ·Philharmonie

Khatia Buniatishvili

Tschechische Philharmonie Prag

Jiří Bělohlávek, Leitung

SA ·3.12.16 ·20 Uhr ·Philharmonie

Daniel Barenboim

Schubert Sonaten a-moll D537, A-Dur

D664 &A-Dur D959

FR ·10.2.17 ·20 Uhr ·Philharmonie

Daniil Trifonov

Mariinsky Orchester St. Petersburg

Valery Gergiev, Leitung

SO ·5.3.17·19.30Uhr ·Prinzregententheater

Rafał Blechacz

Klavierabend ·Bach, Beethoven &Chopin

SO ·7.5.17 ·20Uhr ·Prinzregententheater

Sophie Pacini

Klavierabend ·Chopin, Beethoven &Liszt

Kammerorchester des BR

Kammerorchester des Symphonieorchesters des

Bayerischen Rundfunks · Radoslaw Szulc, Leitung

5 Konzerte im Prinzregententheater

Sonntag, 30. Oktober 2016, 11 Uhr

Alice Sara Ott Klavier

Werke von Wolfgang Amadeus Mozart

Dienstag, 13. Dezember 2016, 20 Uhr

Cameron Carpenter Orgel

Werke von Bach, Händel, Poulenc u.a.

Sonntag, 19. Februar 2017, 11 Uhr

Ana Chumachenco &

Julia Fischer Violine

Werke von Glasunow, Mozart

& Schubert

u.a.

Sonntag, 5. März 2017, 11 Uhr

Matthias Goerne Bariton

Werke von Franz Schubert

Sonntag, 14. Mai 2017, 11 Uhr

David Fray Klavier

Werke von Beethoven

und Haydn

münchen

musik

MUSIK-CHARTS: ROCK/POP ....................................................

Die zehn meistverkauften Alben der Woche

Titel – Interpret

Schnaps und Amore

Wanda aus Wien lassen das Tollwood-Zelt schwitzen

VON MARCUS MÄCKLER

Dann fällt sie, die Jacke, hellbraunes

Wildleder, speckig –

flaaatsch – und das Hemd

gleich hinterher. Drei Songs

sind gespielt, Wanda-Sänger

Michael Marco Fitzthum

steht jetzt also im weißen

Feinripp auf der Bühne, der

junge Zausel. Und plötzlich

liegt Schnaps in der Luft,

schlüpfriger Wiener Dunst, es

ist schwül, Fitzthum stößt die

Hüften nach vorn, und noch

mal. Kondensschweiß tropft

innen vom Zeltdach. Er sagt

jetzt nichts, er sagt überhaupt

wenig. Einmal zum Publikum:

„Ihr seids a Fest.“ Und

manchmal: „Amore“.

Wanda, das ist nach Bilderbuch

die zweite österreichische

Pop-Großmacht, die

heuer beim Tollwood auftritt.

Sie haben weniger Glamour,

dafür mehr Rock’n’Roll und

vor allem jede Menge Songs,

die man auch mit eisernem

Willen nicht mehr aus dem

Kopf bekommt. Dafür werden

sie seit Monaten gefeiert,

dafür feiern sie seit Monaten.

Vielleicht sieht Fitzthum

nicht nur so aus, als hätte er

in der Nacht am Kneipen-

Tresen geschlafen, vielleicht

cassos dauerhaft prägend waren.

Die berühmte Friedenstaube

lässt Michelangelo Pistoletto

wieder auferstehen –

typischerweise auf einem

Spiegel. Darin reflektiert sich

nicht nur das Selbst, sondern

auch der Umgang mit der

Mahnung zum Frieden.

Bis 18. September,

Di.–So. 10–19 Uhr,

Mo. bis 22 Uhr,

Lenbachplatz 8, Eintritt:

9 Euro (ermäßigt: 7/ 5 Euro),

Katalog: 15 Euro; Begleitprogramm:

Tel. 089/ 599 184 14.

Vorwoche

1. „Bleib unterwegs“ – Laith Al-Deen neu

2. „The Getaway“ – Red Hot Chili Peppers 2

3. „Seal the Deal & Let’s Boogie“ – Volbeat 3

4. „Stärker als die Zeit“ – Udo Lindenberg 4

5. „Eterno Agosto“ – Alvaro Soler neu

6. „Love and Hate“ – Michael Kiwanuka neu

7. „Wünschdirwas“ – Teesy neu

8. „Quid Pro Quo“ – In Extremo 6

9. „Tape“ – Mark Forster 10

10. „Böhse für’s Leben, Hockenheimring 2015“ – Böhse Onkelz 9

hat er’s wirklich gemacht. Eh

wurscht. Zu Wanda, da musst

du zappeln. Und während der

Sauerstoff-Gehalt im Tollwood-Zelt

sinkt und sinkt,

steigt die Ohrwurm-Trunkenheit

derer, die da zappeln.

Und klar, die fünf Musiker

aus Wien spielen alles, wofür

das Publikum sie liebt. „Bussi

Baby“, „Meine beiden

Schwestern“ und, ganz am

Schluss, „Bologna“, den Song,

der ja auch eine Botschaft ist.

„Wenn jemand fragt, wofür

Du stehst – dann sag’: Amore“,

singt Fitzthum. Liebe, ach

mei, in dieser Zeit.

Darauf könne sich jedenfalls

alle einigen, selbst groß

gewachsene, blonde, bärtige

Kerle kreischen Richtung

Bühne. Dass sie so viel Liebe

zurückbekommen, sind Wanda

gewohnt. Als Michael

Marco Fitzthum ins Mikro

flötet: „Schön, das ihr da

seid“, meint er eigentlich:

Seid mal froh, dass ich da bin.

Wie so ein Kaffeehaus-Kellner,

nur schwitziger. Wiener

Laune halt. Wer schimpfen

wollte, könnte sagen, dass die

Band a bisserl schnell durchs

Programm huscht. Aber wer

will denn schimpfen? Lohnt

nicht. Amore!

Rabl-Stadler bleibt

Festspiel-Präsidentin

Mit Blick auf das 100-Jahre-Jubiläum

der Salzburger

Festspiele 2020 hat

sich deren Präsidentin

Helga Rabl-Stadler zu einer

neuen Kandidatur für

den Chefposten durchgerungen.

Nach langem Zögern

komme sie gern der

einstimmigen Aufforderung

des Kuratoriums sowie

der Bitte des künftigen

Intendanten Markus Hinterhäuser

nach, sagte die

68-Jährige. Besondere Motivation

sei die Herausforderung,

zum Jubiläum ein

herausragendes Programm

auf die Beine zu stellen.

„Das bedarf besonderer

Unterstützung durch öffentliche

und private

Geldgeber“, warb Rabl-

Stadler, die seit 1995 Präsidentin

der Festspiele ist.

Die Festspiele finanzieren

sich zu 75 Prozent aus eigenen

Einnahmen, der

Rest ist Steuergeld.

Der private Nutzer

@craftitation schickte via

Twitter diese Anfrage an

die Polizei Frankfurt am

Main:

„@Polizei_Ffm Was für

eine Strafe droht einem als

Jugendlicher, wenn man

mir 1-5 Gramm Grass

erwischt wird?“

Antwort der Polizei:

„@craftitation Welches

Buch?“

Irritierte Nachfrage von

@craftitation, der sich

offenbar mit Rauschmitteln

besser auskennt als

mit Literatur:

„@Polizei_Ffm Wie

welches Buch?“

Mit ihrem Entschluss wird

die für den Herbst geplante

Ausschreibung des Postens

zur Formsache. An

der Spitze der weltweit bekanntesten

Theater- und

Musikfestspiele stehen

künftig neben Rabl-Stadler

der neue Intendant

Markus Hinterhäuser,

dessen Fünf-Jahres-Vertrag

im Oktober beginnt,

sowie ab April 2017 der

34-jährige Lukas Crepaz

als kaufmännischer Direktor.

Die diesjährigen Salzburger

Festspiele haben

am Freitagabend mit der

„Ouverture spirituelle“ begonnen;

an diesem Samstag

steht die Wiederaufnahme

von Hugo von Hofmannsthals

„Jedermann“

auf dem Programm.

Kreuzworträtsel ist

zurück im Museum

Nach der Beschädigung

durch eine unwissende

Besucherin ist Arthur

Köpckes Kreuzworträtsel-

Kunstwerk „Reading/

Work-Piece“ aus dem Jahr

1965 wieder im Neuen

Museum Nürnberg zu sehen.

Der Schaden konnte

behoben werden. Wie berichtet,

hatte eine 90-Jährige

am 13. Juli mit einem

Kugelschreiber Buchstaben

in das Kreuzworträtsel

eingefügt. Die Schrift

konnte mit Lösungsmitteln

rückstandsfrei entfernt

werden. „Die Schadenssumme

beläuft sich

auf einen niedrigen Betrag,

der im dreistelligen

Bereich angesiedelt ist“,

sagte Museumsdirektorin

Eva Kraus.


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

Menschen

Telefon: (089) 53 06-488

menschen@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 55 19

EXPERTEN-INTERVIEW .....................................................................................................................................................................................................................................................................

Das macht gute Chefs wirklich aus

Uuund Klappe: Ilse Aigner (l.) und Veronica Ferres hatten sichtlich

Spaß bei der Eröffnung der Ausstellung. BAVARIA FILMSTADT (FKN)

Bayern – das ist

die perfekte Filmkulisse

45 Kinofilme und 68 Fernsehformate

entstanden allein im

Jahr 2015 in Bayern. Die meisten

Menschen bemerken die

Dreharbeiten aber gar nicht.

Um diese Drehkulissen nun

der breiten Öffentlichkeit zugänglich

zu machen, eröffneten

jetzt zwei prominente

Frauen gemeinsam die Ausstellung

„Filmkulisse Bayern“

auf dem Gelände der Grünwalder

Bavaria Film GmbH.

Schirmherrin Veronica Ferres

und die bayerische Wirtschaftsministerin

Ilse Aigner

schwärmten davon, dass die

Landschaft Bayerns sich besonders

gut für Dreharbeiten

eigne. „Filme sind Botschafter“,

sagte Aigner in ihrer Rede.

Ferres erklärte: „Zwischen

Zuschauer und Ausstellung

kann hier eine Liebesbeziehung

entstehen.“

Requisiten aus zehn Filmen

liegen zum Anfassen aus: Originalkostüme,

die Schminkmaschine

aus „Fack ju Göthe

2“, der Bannkreis aus „Vampir

Schwestern 3“ – oder die

Fensterbank der „Rosenheim

Cops“. Einen imposanten

Blick hinter die Kamera ermöglichen

vor allem die

3-D-Brillen. Wer sie aufsetzt,

kann direkt in der Filmkulisse

von „Schweinskopf Al Dente“

landen. Hier kommt Hauptdarsteller

Sebastian Bezzel auf

einen zu und verrät das Geheimnis:

Die Filmkulisse sei

zwar in Niederbayern aufgebaut.

Aber: Eigentlich spiele

die Geschichte in Oberbayern.

Noch beeindruckender ist

die Sequenz aus einem anderen

Film: Hier sieht man frontal

Münchner Eisbachsurfer

und hat das Gefühl, mitten im

Wasser zu sitzen. Noch skurriler:

Durch die 360-Grad-Technik

kann man einen phänomenalen

Rundumblick Richtung

Brücke oder Zuschauer

wagen – spannend.

HÜSEYIN INCE

Die Ausstellung

läuft vom 27. Juli bis 15. September.

Der Eintritt ist frei für

Besucher mit einem Ticket für

das Filmstadt-Programm. Infos:

www.filmkulisse.bayern/ausstellung

Banken gelten heute oft als

profitgierig – und nicht mehr

aufs Gemeinwohl ausgerichtet.

Bei der Sparda-Bank

München, einer Genossenschaftsbank,

ist das anders –

seit 2011 veröffentlicht sie sogar

eine sogenannte Gemeinwohlbilanz.

Das wiederum

liegt vor allem an Vorstands-

Chef Helmut Lind, der am

kommenden Dienstagabend

bei Anselm Bilgri und Nikolaus

Birkl, beide von der Akademie

der Muße, zu Gast sein wird.

Ein Gespräch über Achtsamkeit

-in der Mitarbeiterführung.

Welche Chefs braucht

das Land?

Lind: Chefs, die keine Angst

vor Fehlern haben – die sehen:

ohne Fehler keine Weiterentwicklung.

Und dazu braucht

es drei Dinge: Selbstreflexion,

Metakompetenz, Schattenintegration.

Im Mittelpunkt

der Selbstreflexion steht die

Beobachtung des eigenen Verhaltens.

Unter Metakompetenz

versteht man die Fähigkeit,

mit seinen, aber auch mit

fremden Kompetenzen gut

umzugehen: Wie weit bin ich

in der Lage auf das Ganze zu

schauen? Diese Frage sollte

sich -jeder – gute – Chef stellen.

Und der dritte Punkt,

die Schattenintegration?

Lind: Alle Menschen haben

Persönlichkeitsaspekte, mit

denen sie sich nicht gern identifizieren

– die aber da sind

und die uns beeinflussen. Je

mehr man sich mit diesen

Aspekten auseinandersetzt,

umso mehr nimmt man sie

auch an. Daraus wiederum

kann Mut entstehen, selbst

Setzen auf Achtsamkeit: Helmut Lind (M.), Vorstandschef der Sparda-Bank München eG,

Anselm Bilgri (l.) und Nikolaus Birkl, beide von der Akademie der Muße in München. HAAG

schwierigste Entscheidungen

zu treffen – und sie eben nicht

aus Angst zu unterlassen.

Bilgri: Genau das ist es! Ein

guter Chef ist vor allem einer,

der wahrnehmen kann, der

hören will – und der Demut

gegenüber seinen Mitarbeitern

und seinem Unternehmen

empfindet.

-

Brauchen solche Chefs

bestimmte Unternehmen?

Birkl: Nein, das kann jedes Unternehmen

schaffen – aber es

braucht Zeit! So eine Firmen-

DNA verändert sich nicht von

heute auf morgen. Gute Führungskräfte

können den Prozess

beschleunigen – hin zum

„dienenden“ Unternehmen.

-

Das klingt sehr positiv,

aber in der Praxis klappt es

oft nicht so gut. Warum?

Bilgri: Weil Führungskräfte in

der Regel nur nach ihrer Fachkompetenz

ausgewählt werden

– und meist erst mal wenig

Ahnung von Mitarbeiterführung

haben. Ich würde aber

soweit gehen zu sagen, dass

ein Chef zu 80 Prozent führen

können muss – und zu 20 Prozent

die Fachkompetenz entscheidend

ist. Und man darf

nicht vergessen: Führen kostet

viel, viel Zeit, wenn man diese

Aufgabe ernst nimmt ...

Birkl: ... und in den meisten

Unternehmen gilt immer noch

nur eine Gleichung: Zeit ist

Geld, also Kosten.

-

Und Kosten will man

um jeden Preis sparen. Herr

Lind, warum verfolgen Sie

eine andere Maxime?

Lind: Ich schaue heute ganz

anders auf die Dinge als noch

vor zehn, fünfzehn Jahren.

Alles, was ich in meinem

BWL-Studium gelernt habe,

ist nicht tauglich, um Menschen

zu führen. Ich selbst

habe jahrelang mein „Ich“ optimiert.

Ich hatte einen perfekt

geführten Terminkalender,

für Berufliches und Privates.

Da stand auch drin,

welche Bücher ich lesen werde

und wie oft ich zum Joggen

gehen sollte. Jedes Detail war

dort enthalten, mein Leben

war durchgetaktet – bis ich

feststellte: Ich bin doch keine

Maschine!

-

Und dann?

Lind: Dann bin ich aufgewacht.

Beim Joggen habe ich

mich auf einmal gefragt: Vor

was läufst du eigentlich davon?

Ich habe erkannt, dass

Führung ein „Inside“-Job ist,

also von innen heraus. Nicht

ein „Outside“-Job, von außen

gesteuert. Wenn jeder bei sich

anfängt, dann ist schon sehr

viel erreicht. Erst, wenn du

den anderen voll und ganz

umarmen kannst, dann bist du

wirklich bei ihm. Und knüpfst

nichts

-

an eine Bedingung.

Was heißt das genau?

Birkl: Man verzichtet darauf,

andere Schuldige zu suchen.

Denn jeder Mitarbeiter übernimmt

Verantwortung für sein

Tun. Man kann Menschen natürlich

nicht missionieren –

aber man kann ihnen etwas

vorleben, das sie motiviert.

Und: Man muss wissen, dieser

Prozess hört nie auf, weil wir

ständig an uns arbeiten sollten:

beruflich und privat.

Interview: Barbara Nazarewska

Der Abend mit Helmut Lind

Kommenden Dienstag, 26.7.,

sprechen A. Bilgri und N. Birkl

mit H. Lind. Zeit & Ort: 20 Uhr,

Café Luitpold, Brienner Str. 11,

80333 München. Eintritt: frei.

Anmeldungen bitte unter:

veranstaltung@cafe-luitpold.de

Mehr Informationen im Internet:

www.cafe-luitpold.de/salonluitpold-kultur-unter-palmen.html

www.akademie-der-musse.de

Alarm im Darm –was nun? Anzeige

„Ich hab’ dawas am Darm“ –obwohl

das auf deutlich mehr Menschen

zutrifft als man vermuten würde, sind

Darmerkrankungen nach wie vor ein

heikles Thema, über das viel zuoft,

vor allem aus Scham, geschwiegen

wird. Ein großer Fehler, wissen Prof.

Dr. Thomas Mussack, Chefarzt der

Allgemein- und Viszeralchirurgie,

und sein Oberarzt Dr. Stefan Philipp

vom Chirurgischen Klinikum München

Süd, der ehemaligen

Chirurgischen Klinik Dr.

Rinecker. Denn wer vorsorgt

und sich regelmäßig

durchchecken lässt, dem

bleibt oftmals nicht nur einiges

erspart, sondern der

hat auch im Falle eines positiven

Befundes deutlich

bessere Heilungschancen.

Gemeinsam versorgen die

beiden Experten Darmkrebspatienten

auf höchstem

medizinischem Niveau.

Ein „Geheimrezept“

gibt esdabei nicht –vielmehr

ist es das perfekt abgestimmte

Zusammenspiel

aus vielen Faktoren, das eine optimale

Behandlung ausmacht. Dazu gehören

vorallem präziseDiagnostikund individualisierte

Therapiekonzepte. DasA

und O beginnt jedoch viel früher:

nämlich beim rechtzeitigen Gang zum

Experten.

Prof.Dr. Thomas Mussack

In Deutschland erkranken circa

66 000 Menschen pro Jahr an Darmkrebs,

40 000 davon werden geheilt.

Darmkrebs ist damit derzeit bei Männern

die dritt- und bei Frauen sogar

die zweithäufigste Tumorerkrankung.

Am Chirurgischen Klinikum München

Süd wird für jeden Patienten ein

maßgeschneidertes Therapiekonzept

entwickelt. „Dafür findet im zweiwöchentlichen

Turnus eine Tumorkonferenz

im Hause mit interdisziplinärer

Beteiligung statt. Die Expertenrunde

aus Onkologen, Strahlentherapeuten,

Pathologen, Schmerztherapeuten, Radiologen,

Gastroenterologen und Viszeralchirurgen

nimmtsich Zeit, denFall

jedes einzelnen Patienten ausführlich

zu besprechen undgemeinsamüber den

besten Therapieansatz zu entscheiden –

von der Medikation über die Bestrahlung

bis hin zur Operation“, erklärt

Prof. Dr. Mussack.

Dabei verfügen der Chefarzt selbst,

Oberarzt Dr.Philipp sowie die drei weiteren

Operateure bzw. leitenden Ärzte

des Teams alle über langjährige chirurgische

Erfahrung und die nötige Expertise,

umOperationen im Bauchraum zur

Versorgung gut- und bösartiger Erkrankungen

regelmäßig und auf höchstem

Niveaudurchzuführen.Prof. Dr.Thomas

Mussack schöpft aus einem jahrzehntelangen

Erfahrungsschatz, den er sich in

den Kliniken der Universität München

und weiteren

Stationen aneignen

konnte,

bevor er im

Oktober 2015

die chefärztliche

Leitung der

Allgemein- und

Viszeralchirurgie

des Traditionshauses

an

der Isar übernahm.

Dass

er sich hier

seinem Spezialgebiet,

der

onkologischen

Chirurgie, weiterhin

ausführlich widmen kann, ist für

ihn und seine Patienten ein absoluter

Glücksfall. Oberarzt Dr. Stefan Philipp

stieß Anfang des Jahres zum Team. Zuvor

war erbereits langjährig am Bundeswehrkrankenhaus

Ulm als Oberarzt und

Koordinator in einemvon der Deutschen

Krebsgesellschaft zertifizierten Darmkrebszentrum

tätig. Seine Spezialgebiete

sind die Koloproktologie und ebenfalls

die onkologische Chirurgie. Für das Thema

Darmkrebs sind entsprechend beide

bestens gerüstet.

n Die Darmspiegelung –

wichtigste Untersuchung

Dr.StefanPhilipp

BlutimStuhl ist oftmals ein Anzeichen,

dass etwas im Darm nicht stimmt. Aber

Werist gefährdet? Risikofaktoren für Darmkrebs

Die top Risikofaktoren für Darmkrebs sind Tabakkonsum

und Übergewicht, gefolgt von Bewegungsmangel und ballaststoffarmer

Ernährung. Wer regelmäßig Alkohol oder viel

rotes Fleisch verzehrt, hat ebenfalls ein erhöhtes Darmkrebsrisiko.

Unklar ist bisher, obgemeinsames Erbgut oder ein

auch andereBeschwerden im Bauchraum

wie Krämpfe, Durchfall oder Verstopfung,

die über einen längeren Zeitraum

andauern, sind Grund genug, einen Arzt

aufzusuchen. Nur dieser kann abklären,

ob es sichumeinenbanalenDarm-Infekt

handelt oder ob mehr dahinter steckt.

Ein großer Aufwand ist hier gar nicht

nötig: Der sogenannte Hämoccult-Test

untersucht schnell und einfach, obsich

(für das Augeunsichtbares) BlutimStuhl

befindet. Auch kann dasBlut

auf bestimmte darmkrebsrelevante

Tumormarker untersucht

werden. „Erhöhte

Werte deuten auf einen

Tumor hin, erlauben allerdings

auf keinen Fall eine

gesicherte Diagnose“, weiß

Chefarzt Prof. Dr. Mussack,

„dafür sind weitere Untersuchungen

mit bildgebenden

Verfahren notwendig“.

Da das Risiko für Darmkrebs

mit zunehmendem

Alter ansteigt, empfehlen

Experten ab 55 Jahren eine

Darmspiegelung bzw. Koloskopie.

Die Kosten dafür

werden von allen Krankenkassen übernommen.

Hierbei wird der Darm mit

einem flexiblen Instrument von innen

untersucht, Veränderungen wie Polypen

(Krebsvorstufen) können entdeckt und

bei Bedarf sofort entfernt werden. Der

Patient befindet sich währenddessen in

einer Art Dämmerschlaf und bekommt

von der Untersuchung so gut wie nichts

mit. „Wird Darmkrebs in einem sehr

frühen Stadium erkannt, kann er mit

der Koloskopie bereits geheilt werden.

Aber auch noch etwas später erkannt

stehen die Heilungschancen gut. Daher

ist die Teilnahme ander Vorsorgeuntersuchung

die wichtigste Maßnahme, um

Darmkrebs zu verhindern oder frühe

Erkrankungsstadien zu entdecken“, so

Oberarzt Dr. Philipp.

Unser Darmsystem gleicht einem langen und verwinkelten Röhrensystem. Mit der neusten Technik

lässtsich dieses Systemunkompliziert und fast schmerzfrei erkunden.

n Optimale Versorgung

des Patienten

ähnlicher Lebensstil in Familien der Grund sind, warum direkte

Angehörige von Darmkrebspatienten überdurchschnittlich

häufig ebenfalls erkranken. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen,

wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, erhöhen

ebenso das Risiko.

Sollte eine Operation unumgänglich

sein, so erfolgt diese in derRegel minimalinvasiv,

das heißt mit nur kleinster Verletzung

von Haut und Weichteilen. Das verursacht

vielgeringere Schmerzen undführt

zu einer schnelleren Erholungdes Patienten

als in der konventionellen Chirurgie. Für

Prof. Dr. Mussack und sein Team spielt gerade

in der onkologischenChirurgie die minimal-invasive

Technikeinegroße Rolle, da

sie bei gleichen Ergebnissen wie in offenen

OP-Verfahren viel patientenschonender ist

–und sollte sich während der Operation

herausstellen, dass eineoffene OP doch die

bessere Wahl wäre, kann immer noch problemlos

umgeschwenkt werden.

Um die postoperative Phase positiv

zu beeinflussen, setzt das Team am

Chirurgischen Klinikum München Süd auf

eine besondere Ernährung, die sogenannte

„präoperative nutritive Konditionierung“.

„Unsere Patienten erhalten bereits Tage

vor ihrem Operationstermin hochkalorische

kohlehydratreiche Kost", erklärt Dr.

Philippdas Ernährungskonzept, "hierdurch

lassensichdie Komplikationsratenreduzieren.

Konkret bedeutet das eine verminderte

Wundheilungsstörung, eine schnellere

Darmtätigkeit nach der OP sowie eine kürzereRekonvaleszenzzeit,

dasist die Zeit bis

zur Genesung –damit der Alarm im Darm

schnellstmöglich der Vergangenheit angehört".

Infos &Kontakt:

Chirurgisches KlinikumMünchen Süd

Am Isarkanal 30

81379München

Telefon: +49 (0)8972440-224

www.artemed.de/ckms


20 Rat & Rätsel

Telefon (089) 53 06-0

ratundraetsel@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 56

Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

FINDEN SIE ZEHN UNTERSCHIEDE .................................................................................................... HÄGAR DER SCHRECKLICHE ..................................................................................................................

HOROSKOP

LIEBE KINDER ......................................................................................................................................................

Kommt Kaffee

heute nur

noch aus Togo?

Ihr Zweibeiner seid manchmal

komisch. „Warum Togo

neuerdings bei ihnen so in

Mode ist, verstehe ich nicht“,

quakte Klara verwundert. Sie

hatte kürzlich neben einem

Café mit einer Amsel geschnattert.

„Die hat mir gezwitschert,

dass es für die Gäste

im Garten früher nur Kaffee

in Kännchen gab“, quakte sie.

„Aber heute würden alle nur

Togo wollen.“ Klara hatte keine

Ahnung, was die Amsel damit

gemeint hatte. Sie wollte

aber nicht dumm dastehen.

Darum tat sie so, als sei sie

ganz ihrer Meinung.

Zurück am See fragte sie

uns: „Kommt der Kaffee neuerdings

aus Togo?“ So heißt

nämlich ein Land in Westafrika.

„Manchmal bestimmt“,

quakte ich. Denn in Togo wird

tatsächlich Kaffee angebaut.

Doch wenn Zweibeiner von

einem Kaffee „to go“ sprechen,

meinen sie einen Kaffee zum

Mitnehmen“, quakte ich. „Der

wird nicht in eine Tasse gefüllt,

sondern in einen Becher, den

sie später wegwerfen.“

MONDKALENDER ...........

Der Mond steht heute, Samstag, 23.

Juli, in den Fischen (0.00–24 Uhr).

DIE BESTEN STUNDEN HEUTE:

14.09–16.09 Uhr Autorität: Die

Kollegen wissen Ihr Können und Ihre

Erfahrung zu schätzen. Deshalb

sind jetzt Meinungsverschiedenheiten

schnell ausgeräumt und Sie haben

viele Ihrer Vorstellungen durchgesetzt.

Bleiben Sie aber sachlich!

GESUNDHEIT:

Da der Mond abnimmt,

wird eine jetzt begonnene

Entschlackungs- oder

Schlankheitskur eine besonders

gute Wirkung zeigen.

PARTNERSCHAFT: Egal,

was heute alles passiert:

Die vertrauensvolle und

zärtliche Stimmung in Ihrer

Partnerschaft hilft Ihnen, genügend

neue Energie zu tanken.

GARTEN: Haben Sie im

Garten eine laubabwerfende

Hecke, wie z.B.

Hain- oder Rotbuche?

Die Mondkonstellation ist für einen

Sommerschnitt ideal!

HAUSHALT: Falls Sie

Feuchtigkeit oder Schimmel

an Wänden beseitigen

wollen, sollten Sie

auf die Widdertage warten. Wassertage

sind dafür ungeeignet.

BERUF: Sie lassen sich

nun nicht auf undurchsichtige

Geldgeschäfte

ein. Besonders wenn Ihnen

ein nur flüchtiger Bekannter

etwas sehr Lukratives anbietet!

FREIZEIT: Seit vorgestern

gibt’s in den meisten Kinos

ein neues Programm.

Sehen Sie sich

doch wieder mal einen interessanten

Film an. Das wird Sie zerstreuen.

Quelle: Mondkalender für jeden Tag –

Heyne / Ludwig Verlag

Manche dieser Becher sind

aus Pappe. Die haben aber innen

eine Beschichtung und einen

Deckel aus Plastik. Und

einige Becher bestehen ganz

aus Plastik oder Styropor.

„Die verrotten nicht“, quakte

Klara. „Auch hier am See liegen

oft welche rum.“ Agnes

gab ihr Recht: „Styroporbecher

sind ein Riesenproblem“,

quakte sie. „Sie halten den

Kaffee kurz warm, brauchen

aber einige hundert Jahre, um

zu verrotten.“ Agnes machte

das wütend. „Das ist doch eine

Schweinerei“, schimpfte sie.

„Oder besser gequakt: eine

Zweibeinerei!“

Allein in den USA landen

pro Jahr 25 Milliarden Kaffeebecher

aus Styropor im Müll.

„Das sind ja mehr Becher als

es Zweibeiner gibt“, quakte

SUDOKU .................................................................................................................................................................... RÄTSEL ......................................................................................................

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Paulas Wetter

Auch am Wochenende heißt es:

Regenjacke nicht vergessen! Am

Samstag regnet es erst nur leicht.

Später gibt es dann Schauer und

Gewitter. Zwischendurch scheint

allerdings auch mal die Sonne.

Auch der Sonntag bringt Schauer

und teils kräftige Gewitter. Die

Sonne zeigt sich allenfalls kurz.

Es wird 23 bis 29 Grad warm.

Klara. Heute leben nämlich

etwas mehr als sieben Millionen

Menschen auf der Erde.

„Dabei könnten die Leute

doch ebenso gut Becher aus

Porzellan oder Glas nehmen“,

quakte Agnes.

Das sehen inzwischen auch

viele Zweibeiner so. In San

Francisco, einer Stadt in den

USA, will man Styroporbecher

bis 2017 verbieten. Woanders

gibt es ähnliche Verbote:

Auf der Insel Hawaii sind

Plastiktüten nicht mehr erlaubt

–auch die liegen bei uns

oft am See herum. In Marokko,

einem Land in Nordafrika,

hat man Plastiktüten am 1. Juli

ebenfalls verboten. Die Marokkaner

werden sich umstellen

müssen: Dort hat man bislang

besonders viele dieser Tüten

benutzt. Eure Paula

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LÖSUNG

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STRADOKU .............................................................................................................................................................

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UNSERE KLEINE TIERGESCHICHTE ....................................................................................................

In einem Zoo im Allgäu kann künftig eine Klapperschlange mit zwei

Da schau her! Köpfen bewundert werden. Das Tier sei im Juni im Reptilienzoo Scheidegg

bei Lindau geboren worden – und werde ab diesem Samstag den Besuchern gezeigt.

Grundsätzlich gibt es immer wieder einmal zweiköpfige Schlangen. Die Allgäuer Schlangenexperten

glauben dennoch, dass ihr Zoo die einzige dokumentierte Mexikanische Schwarzschwanz-Klapperschlange

(Crotalus molossus oaxacus) mit zwei Köpfen beherbergt. Das Tier

sei auch in freier Natur sehr selten. Der Zoo hat die Schlange von einem Tierarzt untersuchen

lassen. Beim Röntgen sei festgestellt worden, dass die Schlange organisch völlig gesund sei und

eine vollständig entwickelte Wirbelsäule habe. „Jeder der beiden Köpfe verfügt über eine

durchgehende eigene Luft- und Speiseröhre“, hieß es weiter.

FOTO: DPA

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Das Diagramm ist mit

den Zahlen 1 bis 9

aufzufüllen. Dabei darf

jede Zahl in jeder Zeile

und jeder Spalte und

in jedem 3x3-Feld nur

einmal vorkommen.

Auflösung des

letzten Rätsels

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Die weißen Felder sind mit

den Ziffern von 1 bis 9

aufzufüllen. Pro Zeile und

Spalte darf eine Ziffer nur

einmal vorkommen. Waagerecht

oder senkrecht zusammenhängende

weiße

Felder bilden eine Straße:

Sie enthalten eine lückenlose

Folge von Zahlen in

beliebiger Reihenfolge, also

z.B. 4-3-5, aber nicht 4-3-8.

Vorgegebene Zahlen in

schwarzen Feldern können

in der jeweiligen Zeile oder

Spalte nicht mehr verwendet

werden, sie sind nicht

Teil einer Straße.

Auflösung des

letzten Rätsels

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Raets 0996

Variante

geballte

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Leitfaden,

Ratgeber

schottische

Großstadt

akustisches

Signal

bayr.

satir.

Schriftsteller


vornehmer

Hausdiener

Zauberkunst

Weg

nicht

gehbar

ugs.:

betrunken

Vulkanöffnung

Hochruf

zuteilen

Abitur

der

Schweiz

engl.

Frauenkurzname

herankommen

Automat

einstudieren

Hauptstadt

Kolumbiens

kurzer

Schallstoß

40. Präsident

der USA

†2004

grober

Sand

Stammvater

Zugewinn

Kreisberechnungszahl

Abk.:

zum

Beispiel

Ausruf

der

Überraschung

Whiskeytyp

(Malz)

also

(latein.)

Nackenhaare

des

Pferdes

Hanfabfall

Gasthausrechnung

griechischer

Buchstabe

früherer

österr.

Adelstitel

Fruchtbrei

zweistellige

Zahl

Stadt

am

Neckar

W-996

südamerikanisches

Pfeilgift

deutsche

Vorsilbe

Aalgabel

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Geschrei

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Tucholskys


Gebiet,

Region

ehem. dt.

Rundfunksender

(Abk.)

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Satz

Auflösung des letzten Rätsels

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W-995

Widder 21.3. -20.4.

LIEBE: Singles sind unsicher,

ob ihr Gegenüber auch wirklich zu

ihnen passt. BERUF/FINANZEN:

IhreIdeen stoßen auf Begeisterung.

Das schenkt neues Selbstbewusstsein.

GESUNDHEIT: Wann haben

Sie sich eigentlich das letzte

Mal gewogen? TAGES-TIPP: Am

Abend langsamer machen und in

Ruhe genießen.

Stier 21.4. -20.5.

LIEBE: Mars legt sich für Sie

ins Zeug, ermacht Sie sehr charmant

und umgänglich. BERUF/

FINANZEN: Auch beruflich geht

es voran –die Arbeit macht Ihnen

richtig Spaß. GESUNDHEIT:

Schalten Sie in Sachen Sport ruhig

einen Gang zurück. TAGES-TIPP:

Nehmen Sie etwas mehr Rücksicht

auf die Kollegen.

Zwillinge 21.5. -21.6.

LIEBE: Liebesplanet Venus

steht in Ihrem Zeichen –allerhöchste

Flirt-Chancen! BERUF/FINAN-

ZEN: Sparen ist zwar nicht Ihre

Stärke, aber etwas Zurückhaltung

tut Not. GESUNDHEIT: Ihre Fitness

steigt parallel zu Ihrer Bewegungslust.

TAGES-TIPP: Nehmen

Sie sich Zeit, und melden Sie sich

mal wieder beider Familie.

Krebs 22.6. -22.7.

LIEBE: Der Weg zu Harmonie

und einem gefühlvollen Miteinander

ist frei! BERUF/FINAN-

ZEN: Venus wirkt sich bezüglich

Ihrer Finanzen stabilisierend aus.

GESUNDHEIT: Treten Sie etwas

kürzer. Home-Wellness ist jetzt

angesagt. TAGES-TIPP: Überdenken

Sie am besten noch einmal Ihre

Zukunftsplanung.

Löwe 23.7. -23.8.

LIEBE: Es kommt jetzt auf

Sie an,obsich die Liebenervig oder

als Bereicherung zeigt. BERUF/FI-

NANZEN: Die Anforderungen im

Job sind hoch, aber Sie kommen

damit schon klar. GESUNDHEIT:

Höchste Zeit, den Stoffwechsel auf

Aktion umzustellen. TAGES-TIPP:

Ein kurzzeitiger Rückzug würde Ihnen

guttun.

Jungfrau 24.8. -23.9.

LIEBE: Sie und Ihr Schatz

legen gesteigerten Wert auf anregende

Gespräche. BERUF/FI-

NANZEN: Ein geistiges Hoch hilft

Ihnen bei schweren Verhandlungen.

GESUNDHEIT: Erinnern Sie

sich noch, woSie Ihre Sportschuhe

verstaut haben? TAGES-TIPP:

Etwas mehr Bescheidenheit täte

Ihnen heute ganz gut.

Waage 24.9. -23.10.

LIEBE: Ein herrlich anregender

Tag. Ihr Privatleben bietet positive

Aufregung. BERUF/FINAN-

ZEN: Berufliche Veränderungen

beschäftigen Sie immer mehr. GE-

SUNDHEIT: Heute können Sie mit

basischer Kost viel für Ihr Wohlbefinden

tun. TAGES-TIPP: Packen

Sie alle Vorhaben,die schnell Erfolg

bringen sollen,heute an.

Skorpion 24.10.-22.11.

LIEBE: Glückwunsch! Sie

profitieren derzeit vom romantischen

Mondeinfluss. BERUF/

FINANZEN: Beruflich geht es

bei Ihnen leider eher schleppend

voran. Positiv denken. GESUND-

HEIT: Was Ihrem Immunsystem

auf die Sprünge hilf, ist frische Luft.

TAGES-TIPP: Lassen Sie sich nicht

in eine Diskussion verwickeln.

Schütze 23.11. -21.12.

LIEBE: Meinungsverschiedenheiten?

Besprechen Sie diese

in aller Ruhe mit Ihrem Partner. BE-

RUF/FINANZEN: Freuen Sie sich

einfach über stabile Finanzen! GE-

SUNDHEIT: Siesprühen vor Energie

und Venus verleiht Ihnen ein

gutes Körpergefühl. TAGES-TIPP:

Gehen Sie früh ins Bett –und schlafenSie

sich richtig fit!

Steinbock 22.12. -20.1.

LIEBE: Beziehungsstress?

Locker bleiben: Unternehmen Sie

öfter etwas getrennt. BERUF/FI-

NANZEN: In finanzieller Hinsicht

könnte es nicht besser laufen. Das

liegt an Venus. GESUNDHEIT:

Nutzen Sie die Fitness-Power von

Mars. TAGES-TIPP: Es gibt Dinge,

die können Sie nicht ändern.Versuchen

Sie es erst gar nicht.

Wassermann 21.1.-19.2.

LIEBE: Nach der großen Leidenschaft,

kommt es nun häufiger

zu Differenzen. BERUF/FINAN-

ZEN: Merkur unterstützt Sie bei

der Umsetzung geplanter Projekte.

GESUNDHEIT: Mars verlässt

Ihr Zeichen –eskommt leider zu

einem kleinen Formtief. TAGES-

TIPP: Ein Buch, eine Couch, eine

kuschelige Decke –herrlich!

Fische 20.2.-20.3.

LIEBE: Erotikplanet Mars

bringt Schwung ins Liebesleben.

BERUF/FINANZEN: In Ihrem

Einkaufswagen hat Überflüssiges

derzeit nichts zu suchen. GE-

SUNDHEIT: Mit Sonne bekommt

Fitness neue Bedeutung. TAGES-

TIPP: Gegen einen gemütlichen

TV-Abend ist nichts einzuwenden.


Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

Fernsehen am Samstag

Telefon (089) 53 06-447

medien@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 55 21

ARD

5.15 Deutschlandbilder

5.30 Willi wills wissen

5.55 Wissen macht Ah!

6.20 Mama ist unmöglich

7.10 Anna und die wilden

Tiere.Dokureihe,D

2014. Kolibris –

die Meisterflieger

7.35 motzgurke.tv

8.00 Checker Can

8.25 neuneinhalb

8.35 Tiere bis unters Dach

Familienserie

Party-Animals /Die

Bananenspinne /Die

Millionenkatze

10.03 tierisch gut!

10.45 Der XXL-Ostfriese

11.30 Quarks im Ersten

12.00 Tagesschau

12.05 In aller Freundschaft

–Die jungen

Ärzte.Dramaserie

Glauben und Hoffen

12.55 Tagesschau

13.00 Sportschau

18.30 Zwei für alle Fälle –

Manche mögen

Mord. Kriminalfilm,

D2012. Mit Jan

Fedder.Regie:

Christoph Schnee

20.00 Tagesschau

20.15 Donna Leon –

Blutige Steine

Kriminalfilm, D2008

Mit Uwe Kockisch,

Julia Jäger,C.Peters

21.45 Donna Leon –

Endstation Venedig

Kriminalfilm,

D2006. Mit Uwe

Kockisch, Julia Jäger

23.15 Tagesthemen

23.35 Das Wort zum

Sonntag Mit Pfarrer

Wolfgang Beck

23.40 Inas Nacht Late-

Night-Show.Gäste:

Max Moor,Palina

Rojinski, AndraDay,

TheLumineers

0.40 Gomorrha –Reise

in das Reich

der Camorra

Drama, I2008. Mit

Salvatore Abruzzese

2.50 Legenden der

Leidenschaft

Familiensaga, USA

1994. Mit Brad Pitt,

Anthony Hopkins

VOX SIXX DMAX TELE 5 PHOENIX SKY MÜNCHEN TV

5.35 Dragon – Die Bruce-Lee-Story.

Actionfilm, USA 1993 7.30 Criminal

Intent – Verbrechen im Visier 12.00

Criminal Intent –Verbrechen im Visier

12.55 Shopping Queen 13.55 Shopping

Queen 14.55 Shopping Queen

15.55 Shopping Queen 16.55 Shopping

Queen 18.00 hundkatzemaus 19.10

Tierbabys 20.15 Ghostbusters. Fantasykomödie,USA

1984 22.10 Ghostbusters

II. Fantasykomödie,USA 1989 0.15

Law &Order: Special Victims Unit

3SAT

12.30 Bilder aus Südtirol

13.00 ZIB 13.10 Notizen

aus dem Ausland 13.15

quer 14.00 Kunst und

Krempel 14.30 Reisewege

15.15 Ländermagazin

15.40 Der Leeds-Liverpool

Kanal 16.25 Die große

Chance. Musikkomödie, D

1957 18.00 Traumgärten

am Kap – Mit dem Biogärtner

in Südafrika 18.30

Finnlands blaue Seen 19.00

heute 19.20 Kulturzeit extra

19.40 Meran –Glamour,

Gletscher und Geheimtipps

20.00 Tagesschau 20.15

GOLD. Der Film der Nibelungen

22.35 Beethoven:

Sinfonie Nr. 9 in d-Moll,

op.125 23.55 Maischberger

1.10 lebens.art

ZDF BR RTL SAT.1 PRO 7 ORF eins ORF 2 ARTE KABEL 1

5.05 hallo deutschland

5.35 Die fantastische Welt

von Gumball

6.00 Löwenzahn

6.20 pur+

6.45 Robin Hood

7.00 Lassie

7.45 4½Freunde

8.10 Das Haustiercamp

8.35 Bibi Blocksberg

9.30 Bibi und Tina

9.55 Heidi

10.15 Pippi Langstrumpf

11.05 heute Xpress

11.10 Die Küchenschlacht

13.05 heute Xpress

13.10 Forsthaus Falkenau

14.40 Inga Lindström: Der

Zauber von Sandbergen.

Romanze,D

2008. Mit J. Tremsal

16.15 Lafer! Lichter!

Lecker!

17.00 heute Xpress

17.05 Länderspiegel

17.45 Menschen –

das Magazin

18.00 Mein Land, Dein

Land. Reihe

19.00 heute

19.20 Wetter

19.25 Herzensbrecher

20.15 Der Quiz-Champion

Show,D2016

Das härteste Quiz

Deutschlands mit

Johannes B. Kerner.

Experten: Wigald

Boning (Erdkunde),

Natalia Wörner (Literatur

und Sprache),

Steven Gätjen (Film

und Fernsehen),

Ulrich Wickert, „Mr.

Tagesthemen” (Zeitgeschichte),

Stefan

Effenberg (Sport)

23.15 heute-journal

23.30 Das aktuelle

Sportstudio

0.30 heute Xpress

0.35 Die ZDF-

Kultnacht

Show,D2006. Das

Beste aus „Disco” –

Stars,Gags und Hits

mit Ilja Richter

3.35 Sketch History

4.00 zdf.formstark

4.15 Letzte Spur

Berlin Krimiserie

Schattenengel

5.30 Space Night

6.00 X:enius

6.30 Dahoam is Dahoam

7.00 Dahoam is Dahoam

7.30 Tele-Gym

7.45 Panoramabilder /

Bergwetter

8.45 Tele-Gym

9.00 Sehen statt Hören

9.30 Welt der Tiere

10.00 Welt der Tiere

10.30 Liebling, wir haben

geerbt! Liebeskomödie,D2007

12.00 Wieder daheim

Drama, D2008

Mit Uschi Glas

13.30 Café Meineid

13.55 Café Meineid

14.20 Glockenläuten

14.30 Melodien der Herzen

16.00 Rundschau

16.15 Unter vier Augen

16.45 Uschis VIP Gärten

17.15 Mein kleiner

grüner Garten

17.45 Zwischen Spessart

und Karwendel

18.30 Rundschau

18.45 Der Shannon –Ein

Fluss wie ein Gedicht

19.30 Kunst und Krempel

20.00 Tagesschau

20.15 Hopfensommer

Drama, D2011. Mit

Elmar Wepper,Gaby

Dohm, Fritz Karl

21.45 Rundschau

22.00 Utta Danella –

Sturm am Ehehimmel

Drama, D

2013. Mit Michaela

May,Dietrich Hollinderbäumer,Andreas

Pietschmann. Regie:

John Delbridge

23.30 Der Spitzel –50

Dead Men Walking

Thriller,GB/

CDN 2008. Mit Jim

Sturgess,Ben Kingsley,Rose

McGowan

1.15 Double Identity

–Zur falschen

Zeit am falschen

Ort Thriller,USA

2009. Mit ValKilmer,

Izabella Miko, Julian

Wadham. Regie:

Dennis Dimster-Denk

2.40 Space Night

3.40 Space Night

9.00 Mein perfektes Hochzeitskleid! –

Atlanta 10.35 Hochzeit auf den ersten

Blick Spezial – Wie ging es weiter?

12.35 Jamies 15 Minuten Menüs 13.35

Sweet und Easy 14.40 Sweet &Easy –

Das Foodmagazin 15.10 The Taste

17.25 Ghost Whisperer 18.20 Private

Practice 19.20 Grey’s Anatomy 20.15

Bis dass der Tod uns scheidet. Drama,

D2008 22.05 Hannah Mangold &Lucy

Palm. Kriminalfilm, D2011 0.05 Killer-Paare

1.05 Homicide Hunter

5.25 Betrugsfälle

5.45 Betrugsfälle

6.10 Verdachtsfälle

7.10 Verdachtsfälle

8.15 Familien im Brennpunkt.

Doku-Soap

9.15 Die Fakten-Checker

„Wir schaffen

das!” –Die Sondersendung

zum RTL

com.mit Award 2016

10.00 Der Blaulicht-Report

Doku-Soap,D

2016. Aufregende

Geschichten aus

dem Berufsalltag von

Polizisten, Sanitätern

und Notärzten

13.00 Formel 1

13.45 Formel 1. Großer

Preis von Ungarn

VomHungaroring in

Mogyoród. Qualifying

15.15 Betrugsfälle

15.45 Verdachtsfälle –

Spezial. Doku-Soap

16.45 Verdachtsfälle –

Spezial. Doku-Soap

17.45 Best of...!

18.45 RTLaktuell

19.05 Explosiv –Weekend

Magazin

20.15 Ninja Warrior

Germany Show,D

2016. Die stärkste

Show Deutschlands

Mehr als 7.000

Teilnehmer haben

sich zum Casting gemeldet

oder wurden

angefragt, um bei

der Show anzutreten.

Sie alle haben

sich monatelang auf

die sportliche Herausforderung

ihres

Lebens vorbereitet.

22.30 Take Me Out

Show,D2015. Ein

Mann stellt sich 30

attraktiven Ladies.

Über drei Runden

muss er die Frauen

vonseinem Typ

überzeugen. Bleiben

am Ende der dritten

Runde mehr als zwei

Frauen übrig, ist der

Mann am Drücker.

0.35 Ninja Warrior

Germany

2.25 Take Me Out

9.50 Infomercial 10.15 Die Gebrauchtwagen-Profis

– Neuer Glanz für alte

Kisten 13.15 Megaspeed 14.15 Der

Alles-Esser – So schmeckt Amerika

15.15 Wild Frank –Abenteuer inBrasilien

16.15 Ed Stafford: Wie ich die Welt

überlebte 17.15 Manhunt 18.15 Die Beckenbauer

–Pools der Superlative 19.15

Die Aquarium-Profis 20.15 Fluss-Monster

22.15 Der Feind in meinem Körper

23.15 Lou Ferrante: Das organisierte

Verbrechen 0.15 Fluss-Monster

5.20 Richter Alexander

Hold. Gerichtsshow

6.05 Richter Alexander

Hold. Gerichtsshow

7.05 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

8.05 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

9.05 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

10.05 Im Namen der

Gerechtigkeit

Doku-Soap,D2015

12.00 Anwälte im Einsatz

Doku-Soap,D2014

Erfahrene Juristen

kämpfen in Familienrechtsfällen

oder

auch in Sachen Arbeitsrecht,

Strafrecht

und Baurecht.

13.00 Anwälte im Einsatz

14.00 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

15.00 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

16.00 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

17.00 K11–Kommissare

im Einsatz

Doku-Soap,D2010

19.55 Sat.1 Nachrichten

20.15 Kokowääh II Komödie,D2013.

Mit

TilSchweiger,Matthias

Schweighöfer,

Gedeon Burkhard

22.45 Männerherzen

Komödie,D2009.

Mit TilSchweiger,

Maxim Mehmet,

Jana Pallaske. Regie:

Simon Verhoeven

0.55 The Girl Next

Door Komödie,

USA 2004. Mit

Emile Hirsch, Elisha

Cuthbert, T. Olyphant.

Als der Musterschüler

Matthew

erfährt, dass seine

Angebetete Pornos

dreht, wirft ihn das

aus der Bahn.

2.40 Meine Tochter

nicht! Drama, A

2009. Mit Bernhard

Schir,Lisa Martinek,

Nikola Rudle

4.15 The Girl Next

Door Komödie,USA

2004. Mit E. Hirsch

5.10 Watch Me

5.25 TheMiddle

6.10 How IMet Your

Mother

7.05 Mike&Molly

7.55 2BrokeGirls

8.45 Twoand aHalf Men

10.35 TheBig Bang Theory

12.00 Family Guy

12.25 Die Simpsons

13.25 Fresh Off the Boat

13.55 TheMiddle

14.20 Mom

15.10 Twoand aHalf Men

Sitcom. Das Leben

ist kein Musical /

Werhat in meinen

Busch gepinkelt?

16.05 2BrokeGirls

Sitcom. Death Bitch

Forever /Die traurige

Geschichte

17.00 TheBig Bang Theory

Comedyserie

Das Conan-Spiel /

Planet Bollywood

18.00 Newstime

18.10 Die Simpsons

Trickserie.Geächtet /

Der große Nachrichtenschwindel

19.05 Galileo.Magazin

20.15 TEAMWORK –

Spiel mit deinem

Star Show,D2016

Sido,die Rap-Legende

Smudo und das

Moderations-Duo

JokoWinterscheidt

und Klaas Heufer-Umlauf

spielen

für jeweils einen

ihrer Fans um den

Hauptgewinn des

Abends in Höhe von

100.000 Euro.

0.40 Blutzbrüdaz Musikkomödie,D2012

Die Karriere der befreundeten

Berliner

Rapper Otis und

Eddy beginnt bei einem

Freestyle-Battle.

2.15 Zombieland

Horrorkomödie,USA

2009. Mit J. Eisenberg

3.45 Tamara Fantasyfilm,

USA/CDN 2005. Mit

Jenna Dewan-Tatum,

Katie Stuart,

Matthew Marsden

Regie: Jeremy Haft

5.20 Reich und schön 7.00 Dauerwerbesendung

13.05 Serien-Insider 13.20

Rüttens Bullshit Universum 13.40 Rüttens

Bullshit Universum 14.15 Seaquest

15.15 Seaquest 16.10 Stargate Atlantis

17.05 Stargate Atlantis 18.00 Raumschiff

Enterprise 19.05 Raumschiff

Enterprise 20.15 Cowboys vs. Dinosaurs.Sci-Fi-Film,

USA 2015 22.05 Boa

vs. Python –Duell der Killerschlangen.

Sci-Fi-Horror, USA 2004 23.55 NTSF:S-

D:SUV 0.05 NTSF:SD:SUV

9.15 1, 2oder 3

9.40 Knall genial

9.55 DreamWorks: Die

Drachenwächter von

Berk. Serie

10.15 Miles von Morgen

10.35 Lenas Ranch

10.55 Binny und der Geist

11.20 Elephant Princess

11.45 Cook clever mit

Jamie.Dokureihe

12.35 Mr.Sunshine

13.00 TheSecret Life of the

American Teenager

13.45 Formel 1. Großer

Preis von Ungarn

13.55 Formel 1. Großer

Preis von Ungarn

Qualifying

15.15 Echt fett

15.25 Suburgatory

15.45 Happy Endings

16.05 New Girl

16.50 Mom

17.10 How IMet Your

Mother

17.30 Die Simpsons

18.15 TheBig Bang Theory

18.40 Newton

19.05 TheBig Bang Theory

19.30 Twoand aHalf Men

19.54 Wetter

20.00 ZIB 20

20.15 Wickie auf

großer Fahrt

Kinderfilm, D2011

Mit Jonas Hämmerle,

Waldemar Kobus,

Günther Kaufmann

21.40 ZIB Flash mit

Bundesliga

21.55 Pirates of the

Caribbean –

Fluch der Karibik

2 Abenteuerfilm,

USA 2006. Mit

Johnny Depp,Orlando

Bloom, Keira

Knightley.Elizabeth

und Will droht die

Todesstrafe,essei

denn, sie finden Jack

Sparrow und den

magischen Kompass.

0.15 Tropic Thunder

Actionkomödie,USA/

GB/D 2008. Mit Ben

Stiller,Robert Downey

Jr., Jack Black

2.05 American

Football

3.45 Hawaii Five-0

11.30 General Custer, eine amerikanische

Legende. Dokufilm, USA

2012 13.00 Thema 14.15 Traumschiff

für alle – die große Geschichte der

Rhein-Flotte 15.00 Luxusliner der Arbeiterklasse

15.45 Urlauber auf Kreuzfahrt

16.45 Abenteuer Grönland 17.15

Die Kinder der Flucht 19.30 Peter Hahne

20.00 Tagesschau 20.15 ZDF-History

22.30 Tödlicher Sommer.Norwegens

Jugend und die Anschläge. Dokufilm,

N/S 2012 0.00 Historische Ereignisse

5.55 Seitenblicke

6.00 Wetter-Panorama

9.00 ZIB

9.05 Ein Schloss am

Wörthersee

9.55 SOKOKitzbühel

10.35 Die Rosenheim-Cops

11.20 Da wo die Berge

sind. Romanze,D/A

2000. Mit Hans

Hinterseer.Regie:

Kurth Ockermüller

12.50 Bilderbuch

13.00 ZIB

13.10 SeitenblickeWeekend.

Magazin

13.30 Siebenmal in der

Woche.Musikkomödie,D1957

14.55 Grand Hotel

16.30 Unterwegs in

Österreich

16.55 Religionen der Welt

17.00 ZIB

17.05 Bewusst gesund

17.30 Die Rosenheim-Cops

18.15 Bingo

19.00 Bundesland heute

19.20 Money Maker

19.30 Zeit im Bild

19.49 Wetter

19.55 Sport aktuell

20.05 Seitenblicke

20.15 Wenn die Musi

spielt –Sommer

Open Air Show,A

2016. Mitwirkende:

Alpenoberkrainer,

Ross Antony,Die

Amigos,Brunner

&Stelzer,Edlseer,

Stefanie Hertel,

Hansi Hinterseer,

Francine Jordi, Die

Ladiner &Nicol u.a.

22.40 ZIB

22.50 Der Bulle von

Tölz Abenteuer

Mallorca. Krimireihe,

D2009. Mit Ottfried

Fischer.Regie: Wolfgang

F. Henschel

0.20 Doppelter

Einsatz Spurlos

verschwunden

Krimireihe,D2006

1.50 Seitenblicke

1.55 Wenn die Musi

spielt –Sommer

Open Air

4.15 Ein Schloss am

Wörthersee

5.05 Die Suche nach

dem Selbst. Dokureihe.Sei

du selbst!

5.35 Costello,der andere

Elvis.Dokufilm, F

2013. Regie: M. Kidel

6.35 Reisen für Genießer

7.05 X:enius

7.30 X:enius

8.00 360° Geo Reportage

8.50 360° Geo Reportage

10.35 Frankreichs Berge,

Frankreichs Menschen.

Doku

11.20 Wildes Leben am

Vulkan. Dokureihe

13.35 360° Geo Reportage

14.30 Reise durch Amerika

14.55 Griechenland: Von

den Gipfeln bis ans

Meer.Dokureihe

17.05 ARTE Reportage

18.00 Griechenland: Von

den Gipfeln bis ans

Meer.Dokureihe

18.45 Hoffmanns fabelhafte

Welt der Gemüse

19.15 ARTE Journal

19.30 Traumrouten der

USA. Reihe.Durch

Utahs Canyons nach

Salt LakeCity

20.15 Pioniere amHimmel

Doku, A2015

Das Rätsel um

den ersten Flug

21.05 Siegeszug des

Düsenjets Doku,

D/USA/GB 2012

Erzählt wird, wie

der Deutsche Hans

Joachim Pabst von

Ohain und der

Engländer Frank

Whittle unabhängig

voneinander in den

1930er-Jahren auf

die Idee kamen,

Düsenantrieb für

Flugzeuge zu nutzen.

22.00 Milli Vanilli: From

Fame to Shame

Doku, D2015

23.05 Catwalk-Scandals!

Doku, F2016

0.00 Iggy Pop auf

dem Festival Nuits

de Fourvière

Konzert, F2015

1.10 KurzSchluss

2.35 Wunderkind

Wolfgang Joop

20.15 Sky Cinema: Survivor. Actionthriller,

USA/GB 2015 21.00 Sky Atlantic

HD: Billions 22.00 Sky Atlantic HD:

Billions 22.20 Sky Emotion: Prestige –

Die Meister der Magie.Thriller,USA/GB

2006 22.50 Sky Nostalgie: Bruce Lee –

Mein letzter Kampf.Karatefilm, HK/USA

1978 23.10 Sky Action: Cube Zero.Sci-

Fi-Horror,CDN 2004 23.35 Sky Cinema:

Magic Mike XXL. Musikkomödie, USA

2015 0.30 Sky Emotion: Das Bildnis des

Dorian Gray.Fantasyfilm,GB2009

5.20 Watch Me –das

Kinomagazin

„Independence

Day –Wiederkehr” &

weitere Neustarts

5.50 Navy CIS

6.45 Body of Proof

7.40 Body of Proof

8.30 Cold Case

10.20 TheMentalist

11.15 Castle

12.05 Elementary

13.55 Navy CIS

15.50 News

16.00 TheMentalist

16.55 Castle

17.50 Achtung Notaufnahme!

Reportagereihe

Nicht schlafen!

18.25 Achtung Notaufnahme!

Reportagereihe,

D2016. Letzter

Ausweg Magenverkleinerung

19.00 Achtung Notaufnahme!

Reportagereihe,

D2016. Achtung

Bisswunde

19.35 Achtung Notaufnahme!

Reportagereihe,

D2016. Schraubenzieher

in der Hand

20.15 Navy CIS Krimiserie.Abschreckung

21.15 Navy CIS Krimiserie.Der

Sündenbock

Renny Grant, der

wegen Unterschlagung

in Haft war,

wird entlassen. Kurz

darauf ist der damalige

Hauptzeuge tot.

22.10 Navy CIS: L.A. Krimiserie.Der

Drache

und die Fee.

23.10 Blue Bloods –

Crime Scene New

York Krimiserie

Verbrechen aus

Leidenschaft?

0.05 Navy CIS

2.40 Navy CIS: L.A.

3.25 Blue Bloods –Crime

Scene New

York Krimiserie

4.05 Elementary

Krimiserie

4.40 Watch Me –das

Kinomagazin

„Independence

Day –Wiederkehr”

&weitere Neustarts

15.00 Schieder wieder 15.45 Infomercials

16.00 AFK-TV 17.00 Club der

Köchinnen 17.30 Intensiv – das Gesundheitsmagazin

18.00 So war die

Woche 18.30 So war die Szene 19.00

So wardie Woche 19.30 Der Münchner

Medizintalk 20.00 Schaufenster 20.15

Lejeune 21.00 Brennpunkt Wirtschaft

21.45 Infomercials 22.00 Lejeune

22.45 Gehrhardt gibt Gas 23.00 So war

die Woche 23.30 So wardie Szene 0.00

Menschen in München 0.45 Intensiv

RTL 2 KI.KA MDR WDR NDR SWR ARD-ALPHA SPORT 1 EUROSPORT

6.10 Kick It with Samba –

Heiße Rhythmen, große Liebe.

Komödie, IRL/GB 2000

8.00 Denn meine Liebe ist

unsterblich. Musikfilm, IND

2000 12.00 Die Schnäppchenhäuser

– Der Traum

vom Eigenheim 14.00 Zuhause

im Glück – Unser

Einzug in ein neues Leben

16.00 Der Trödeltrupp –

Das Geld liegt im Keller

19.00 Die Reimanns –Ein

außergewöhnliches Leben

20.00 News 20.15 Die

Wollnys –Eine schrecklich

große Familie! 22.05 Frauentausch

0.05 The Dome

Summer 2016. Show 2.00

Into the Blue II: Das goldene

Riff.Abenteuerfilm, USA

2009. Mit Chris Carmack

10.05 Anna und die Haustiere

10.20 SingAlarm

10.35 TanzAlarm 10.45

Tigerenten-Club 11.45

Schmecksplosion 12.00

Kein Keks für Kobolde

14.00 Hanni &Nanni. Familienfilm,

D 2010 15.20

Garfield 16.10 Die Wilden

Kerle 16.55 Kaiser! König!

Karl! 17.20 Checkpoint

17.45 Timster 18.00 Der

kleine Nick 18.15 Die Biene

Maja 18.40 Zoés Zauberschrank

18.50 Sandmännchen

19.00 Peter Pan 19.25

Checker Tobi. Der Ungeziefer-Check

19.50 logo!

20.00 Erde an Zukunft.

Die Zukunft der Kleidung!

20.10 Das schlimmste Jahr

meines Lebens –Reloaded

13.15 Stippvisite Balkan

14.00 Welpenalarm im

Forsthaus 14.25 Hirschhausens

Quiz des Menschen

15.55 Wetter 16.00 MDR

vor Ort 16.25 aktuell 16.30

Die Vollpfosten – Never

Change a Losing Team.

Komödie, F 2012 18.00

Knirps, Fratz &Co. 18.15

Unterwegs in Thüringen

18.45 Glaubwürdig 18.50

Wetter 18.54 Sandmännchen

19.00 Regional 19.30

aktuell 19.50 Kim Fisher

entdeckt 20.15 Wenn die

Musi spielt 22.35 aktuell

22.50 Silly – Wutfänger.

Dokumentation hinter den

Kulissen. Dokufilm, D2016

23.55 Der Date Profi. Komödie,USA

2006

11.30 Die Sendung mit der

Maus 12.00 Wissen macht

Ah! 12.25 Quarks & Co.

12.55 Wwie Wissen 13.25

Das Experiment 14.10 Erlebnisreisen-Tipp

14.15

Genosse Don Camillo. Komödie,

I/F/D 1965 16.00

Sehnsuchtsland Italien

16.45 Adrenalin und Alpenglüh’n

17.15 Wien –à

la carte 17.45 Kochen mit

Martina und Moritz 18.15

Der Vorkoster 18.45 Akt.

Stunde 19.30 Lokalzeit

20.00 Tagesschau 20.15

Tatort. Liebe am Nachmittag.

Krimireihe, D 2006

21.40 Satisfaction 22.25

Satisfaction 23.05 Cucumber

23.55 Wetten, Deutschland

lacht! 2.55 Satisfaction

9.30 Hamburg Journal

10.00 S-H Magazin 10.30

buten un binnen 11.00

Hallo Niedersachsen 11.30

Wettstreit in Stein und Beton

12.15 Weltreisen 12.45 Geheimnisvolle

Orte 13.30 365

Tage bis Rio 14.00 Die Nordreportage

14.30 Die große

Schlacht des Don Camillo.

Komödie,I/F 1955 16.05 Altes

aus Büttenwarder 16.45

Hauptstadtrevier 17.35 Tim

Mälzer kocht! –auf Mallorca

18.00 Nordtour 18.45

DAS! 19.30 Ländermagazine

20.00 Tagesschau 20.15

Ohnsorg-Theater 21.45 La

Traviata 23.45 Unternehmen

Petticoat. Komödie,

USA 1959 1.30 Doppelt

heilt besser.Dokureihe

11.45 Immer wieder sonntags

13.45 Marktcheck

checkt... 14.30 Handwerkskunst!

15.15 Wanderlust

16.00 Eisenbahn-Romantik

17.00 Faszination Afrika

17.30 Tamina & Uwe in

Wien 18.00 aktuell 18.15

Lust auf Backen 18.45 Landesschau

Mobil 19.15 Auf

der Spur des Verbrechens –

Die Spezialistenvom Landeskriminalamt

19.45 aktuell

20.00 Tagesschau 20.15

Handwerk vom Feinsten

21.45 aktuell 21.50 Nach

der Hochzeit bin ich weg!

Komödie, D 2011 23.20

Liebe wie am ersten Tag.

Komödie, D 2005 0.45

Nach der Hochzeit bin ich

weg!Komödie,D2011

12.30 Russisch bitte! 13.00

Avec plaisir 13.30 Avanti!

Avanti! 14.00 Portugal–

Land, Leute und Sprache

14.30 alpha-Campus 15.00

alpha-Campus Diskurs

15.30 alpha-Campus Auditorium

16.00 alpha-Campus

Cinema 16.30 X:enius

16.55 Freisprecher 17.00

Unser Land 17.30 Querbeet

18.00 Bergauf,bergab

18.30 Bob Ross –The Joy

of Painting 19.00 Schätze

der Welt 19.15 Odysso

20.00 Tagesschau 20.15

Konstanz– Stadt des Konzils

21.00 Abenteuer Ozean

21.45 Schätze der Welt

22.00 Kunst und Krempel

22.30 Denkzeit 23.45 Die

Tagesschauvor 25 Jahren

13.15 Motorsport. ADAC

GT Masters.Live.1.Rennen

14.15 Motorsport. ADAC

GT Masters.Analyse 14.30

Motorsport. ADAC Formel

4. Live. 1.Rennen 15.30

Tourenwagen. ADAC TCR

Germany. Live. 1.Rennen

16.25 Motorsport 16.55

DRM – Das Magazin der

Deutschen Rallye Meisterschaft

17.25 Motorsport

17.55 Red Bull Air Race

18.25 Fußball. International

Champions Cup. Live.

Celtic Glasgow –Leicester

City 20.30 Darts. World

Matchplay. Live. Halbfinale

23.00 Spider-Man – Die

Sex-Parodie. Erotikfilm,

USA 2011 0.25 Sport-Clips

0.45 Teleshopping. Show

8.35 Rallye 8.45 Radsport

9.45 Skispringen 11.00

Radsport 12.30 Radsport.

Tour de France extra. Analysen

und Interviews zur

heutigen Etappe 13.00

Radsport. Tour de France.

20. Etappe: Megève-Morzine

17.15 Radsport. Tour

de France extra. Analysen

und Interviews zur heutigen

Etappe 17.45 Fußball

18.10 Eurosport News

18.15 Skispringen. Sommer

Grand Prix. Aufzeichnung

aus Wisla (PL) 19.45 Tennis

21.30 Radsport. Le Tour by

LeMond 22.25 Eurosport

News.Aktuelle Meldungen,

Resultate und Interviews

22.30 Leichtathletik 0.00

Rallye 0.15 Radsport

©IMG Artists/ Christian Schneider

FRANZÖSISCH

RAMEAU-

PREMIERELIVE!

Sonntag, 18.00 Uhr

Barockfans bekommen nach langer Wartezeit

vonder Bayerischen Staatsoper wieder ein

Highlight geboten: Dirigent IvorBolton (Foto),

mit Händel oder Monteverdiwohlbekannt,

hat bei den Münchner Opernfestspielen

„Les Indes galantes“ vonRameau einstudiert –

das Resultat liveaus dem „Prinze“!

br-klassik.de

Auch im

Digitalradio

über DAB+


22 Fernsehen am Sonntag

Telefon

(089) 53 06-447

medien@merkur.de

Telefax: (089) 53 06-86 55

Münchner Merkur Nr. 169 | Wochenende, 23./24. Juli 2016

ARD

5.00 Deutschlandbilder

5.30 Willi wills wissen

5.55 Wissen macht Ah!

Magazin. Shary und

Ralph: Unruhig

6.20 Mama ist unmöglich

7.10 Tigerenten-Club

Magazin. Handball

8.10 Tiere bis unters Dach

9.30 Die Maus

10.03 Immer wieder sonntags.Show,D2016

12.03 Presseclub

12.45 Europamagazin

Bericht aus Brüssel

13.15 Tagesschau

13.30 Die Kraft, die Du

mir gibst. Drama,

D2014. Mit Tanja

Wedhorn. Regie:

Zoltan Spirandelli

15.00 Das Glück ist eine

Insel. Liebesfilm, D

2001. Mit Maria

Furtwängler.Regie:

Gloria Behrens

16.30 Radsport. Tour de

France.21. Etappe:

Chantilly-Paris

Champs-Élysées

19.30 Lindenstraße

Soap.Knetgummi

20.00 Tagesschau

20.15 Tatort Mord ist

die beste Medizin

Krimireihe,D2014

Mit JanJosef Liefers

21.45 Kommissar

Wallander Vor

dem Frost. Krimireihe,GB/S/USA/D

2012. Mit Kenneth

Branagh. Regie:

Charles Martin

23.15 Tagesthemen

23.35 ttt U.a.: Die Zeit

ist aus den Fugen /

Der Comeniusgarten

in Berlin-Neukölln /

Weltkarriere

statt Rente....

0.05 Mütter und Töchter

Drama, USA/E

2009. Mit Naomi

Watts,A.Bening

2.05 Interview Drama,

USA/CDN/NL 2007

Mit Steve Buscemi

3.25 Kommissar Wallander

Vordem

Frost. Krimireihe,

GB/S/USA/D 2012

VOX SIXX DMAX TELE 5 PHOENIX SKY MÜNCHEN TV

5.15 CSI: NY 5.55 Criminal Intent –

Verbrechen im Visier 9.30 Criminal

Intent – Verbrechen im Visier 12.10

hundkatzemaus 13.20 Tierbabys –süß

und wild! 14.25 Goodbye Deutschland!

Die Auswanderer 16.30 Schneller

als die Polizei erlaubt 17.00 auto mobil

18.10 Biete Rostlaube,suche Traumauto

19.10 Biete Rostlaube, suche Traumauto

20.15 Grill den Henssler 23.25

Prominent! 0.10 Medical Detectives

1.10 Medical Detectives.Dokureihe

3SAT

13.30 Wir sind die Schweiz

15.00 Der Charme Andalusiens

15.20 Polarfüchse –

Bewährungsprobe in der

Arktis 16.05 Wisente und

Wölfe 16.50 Der Junge und

der Wolf. Drama, F 2009

18.30 San Sebastián –Kochen

für den Widerstand

19.00 heute 19.10 NZZ

Format 19.40 Schätze der

Welt – Erbe der Menschheit

20.00 Tagesschau

20.15 Christoph Sonntag –

Sonntag im Alltag 21.45

Zweimal sterben ist einmal

zuviel. Komödie, BRA 2010

23.25 Varg Veum –Gefährten

des Todes.Kriminalfilm,

N2011 1.00 Varg Veum –

Geschäft mit dem Tod. Kriminalfilm,

N2011

ZDF BR RTL SAT.1 PRO 7 ORF eins ORF 2 ARTE KABEL 1

6.20 Löwenzähnchen

6.30 Die Biene Maja

6.55 Meine Freundin Conni.

Animationsserie

7.05 Wir Kinder aus dem

Möwenweg

7.15 Bibi Blocksberg

7.40 Bibi und Tina

8.10 Löwenzahn

8.35 Michel aus

Lönneberga

9.03 sonntags

9.30 Ev.Gottesdienst

10.15 Bares für Rares –

Lieblingsstücke

11.45 heute Xpress

11.50 Unsere größten Hits

14.00 Der Nachbar in

meinem Beet

14.45 Ein Pyjama für zwei

Komödie,USA 1961

Mit Rock Hudson

16.30 planet e.

Dokureihe,D2016

17.00 heute

17.10 Sportreportage

18.00 ZDF-Reportage

18.30 TerraXpress

19.00 heute

19.10 Berlin direkt –

Sommerinterview

19.30 TerraX.Dokureihe

20.15 Der Bergdoktor

Arztserie.Ein kaltes

Herz (1+2)

21.45 heute-journal

22.00 Sommernachtsmusik

Konzert,

D2016. Badische

Staatskapelle.Mit A.

Harteros,Elina Garanca,

J. Kaufmann

23.30 ZDF-History

Dokureihe,D2016

Die ewige Jagd

nach dem Gold

0.15 heute Xpress

0.20 Peter Hahne

Gespräch, D2016

Polizei am Limit –

Kampf gegen Terror

und Gewalt. Gäste:

Michael Böhl,

Klaus Schroeder

0.50 Inspector Barnaby

Schreie in der

Nacht. Krimireihe,

GB 2010. Mit John

Nettles.Regie:

Richard Holthouse

2.25 Frag den Lesch

2.40 Terra X

7.30 Tele-Gym

7.45 Panoramabilder /

Bergwetter

8.50 Teuflisches Glück

9.15 Der Prinz im Bärenfell.

Märchenfilm, D

2015. Mit Maximilian

Befort. Regie:

Bodo Fürneisen

10.15 BR-Klassik

11.00 Café Meineid

11.25 Café Meineid

11.50 Der Favorit der Zarin

Komödie,I/F 1959

Mit Andrée Debar

13.10 Italienreise –Liebe

inbegriffen. Liebeskomödie,D1958

Mit Paul Hubschmid

14.45 Welt der Tiere

15.15 Traumhäuser

wiederbesucht

16.00 Rundschau

16.15 Unser Land

16.45 Euroblick

17.15 Schuhbecks

17.45 Aus Schwaben und

Altbayern

18.30 Rundschau

18.45 freizeit

19.15 Unter unserem

Himmel

20.00 Tagesschau

20.15 Wirtshausmusikanten

beim

Hirzinger Show

Traditionell schräg

dahoam. Mitwirkende:

Äff-tam-tam-Musikanten,

Gruberich,

Wirtshaus

Vielharmoniker,

Naschmarkt,Andreas

Schmid, Bandlkrama

21.45 Rundschau

22.00 Klassik Open-Air

Nürnberg –Summertime

im Luitpoldhain

Konzert

23.40 Mankells Wallander

Das Erbe

Kriminalfilm, S/D

2010. Mit Krister

Henriksson, Lena

Endre,M.Bergman

1.10 Italienreise –Liebe

inbegriffen Liebeskomödie,D1958

Mit P. Hubschmid

2.45 Traumhäuser

wiederbesucht

3.30 Schuhbecks

8.00 Der Hundeflüsterer 13.55 Tattoo

Nightmares 15.35 Fixer Upper –Umbauen,

einrichten, einziehen! 16.30 Ellen

DeGeneres Design Challenge 17.25

Ghost Whisperer 18.25 Private Practice

19.20 Grey’s Anatomy 20.15 There Is

No Place Like Home –Nichts wie weg

aus Ocean City. Komödie, USA 2012

22.15 Das Haus der Dämonen. Horrorfilm,

USA/CDN 2009 0.10 There Is No

Place Like Home –Nichts wie weg aus

Ocean City.Komödie,USA 2012

5.15 Verdachtsfälle

Doku-Soap,D2016

5.40 Familien im Brennpunkt.

Doku-Soap

6.40 Familien im Brennpunkt.

Doku-Soap

7.40 Der Blaulicht-Report

10.40 Ninja Warrior Germany.Show,D2016

Die stärkste Show

Deutschlands

13.00 Formel 1

Großer Preis von

Ungarn. Countdown

14.00 Formel 1. Großer

Preis von Ungarn

Das Rennen

15.45 Formel 1. Großer

Preis von Ungarn

Siegerehrung

und Highlights

16.15 Best of...! XL

17.45 Exclusiv –Weekend

18.45 RTLaktuell

19.05 Vermisst. Doku-

Soap.SandraEckardt

hilft Menschen,

ihre verloren geglaubten

Familienmitglieder,Freunde

und Verwandte

wiederzufinden.

20.15 Brick Mansions

Actionfilm, F/CDN

2014. Mit Paul

Walker,David Belle,

RZA. Regie: Camille

Delamarre

22.00 „Spiegel”-TV

Magazin Hetze

und Gewalt: Türken

gegen Türken /

Trump for President

–Die Angst

der Republikaner

vor ihrem eigenen

Kandidaten /Money

Bag –Anlageobjekt

Handtasche

23.10 Paul Panzer live!

Hart Backbord

Show,D2013

Aufzeichnung aus

Oberhausen

1.05 Exclusiv –

Weekend

2.05 Betrugsfälle

2.30 Familien im

Brennpunkt

3.25 Familien im

Brennpunkt

4.10 Verdachtsfälle

5.25 Top Gear 6.30 So baut man Traumautos

6.50 Infomercial 8.50 Holzfäller

extrem 9.50 Infomercial 10.15 Ausgesetzt

in der Wildnis 12.15 Tödliches

Dilemma – Überleben für Anfänger

12.45 Mythbusters 14.45 Jay Leno’s

Garage 15.45 Fast ’N’ Loud 16.45 Top

Gear 17.45 FIA WEC –6Hours of Nürburgring.

Schlussphase 19.15 Outback

Truckers 20.15 Die Schatzsucher –Goldrausch

in Südamerika 23.15 Die Abalonen-Taucher

0.15 Die Schatzsucher

5.55 Watch Me –das

Kinomagazin

„Legend of Tarzan”

6.15 Auf Streife –Berlin

Reportagereihe

7.15 Auf Streife –Berlin

Reportagereihe

8.15 Auf Streife –Die

Spezialisten. Reportagereihe,D2016

9.10 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

10.10 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

11.10 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

12.10 Auf Streife.Reportagereihe,D2014

13.10 Männerherzen

Komödie,D2009

Mit TilSchweiger

15.20 Kokowääh II

Komödie,D2013

Mit TilSchweiger

Regie: TilSchweiger,

Torsten Künstler

17.50 Liebe leicht

gemacht? –

Das SAT.1-Beziehungsexperiment

Dokureihe,D2016

19.55 Sat.1 Nachrichten

20.15 Navy CIS

Krimiserie.Die

Spinne im Netz

21.15 Navy CIS: L.A.

Krimiserie.Die Liste

der Spione.Mit Chris

O’Donnell. An dem

Tag, an dem Jason

Lam getötet wurde,

wurde MikeHobbs

aus dem Gefängnis

entlassen. Obwohl

sein Verhör ergebnislos

geblieben ist,

versehen Callen und

Granger Hobbs mit

einem Peilsender.

22.10 Scorpion

Actionserie.Kommen

und gehen

23.05 Criminal Minds

Krimiserie.Verdorben

0.00 Navy CIS

1.00 Navy CIS: L.A.

1.45 Scorpion

2.30 Criminal Minds

3.10 Auf Streife

3.55 Auf Streife

4.45 Fahndung

Deutschland

5.35 Malcolm

5.55 Fresh Off the Boat

6.15 Mom

7.05 Twoand aHalf Men

Sitcom. Das Leben

ist kein Musical /

Werhat in meinen

Busch gepinkelt?

8.00 2BrokeGirls

Sitcom. Death Bitch

Forever /Die traurige

Geschichte

8.55 TheBig Bang Theory

9.50 Zahnfee auf Bewährung

2. Familienfilm,

USA 2012. Mit Larry

the Cable Guy R

egie: Alex Zamm

11.35 Run, Fatboy,Run

Komödie,GB

2007. Mit Simon

Pegg. Regie: David

Schwimmer

13.35 TEAMWORK –Spiel

mit deinem Star

18.00 Newstime

18.10 Die Simpsons

Zeichentrickserie

Vier Enthauptungen

und ein Todesfall /

Die geheime Zutat

19.05 Galileo.Magazin

20.15 American Hustle

Kriminalfilm, USA

2013. Mit Christian

Bale,Bradley Cooper

23.00 Dom Hemingway

Krimikomödie,GB

2013. Mit Jude Law,

Richard E. Grant, D.

Bichir.Der Safeknacker

Dom Hemingwayhat

zwölf Jahre

abgesessen, weil

er sich geweigert

hatte,seinen Boss

zu verraten. Nun

ist er wieder auf

freiem Fuß und will

für sein Schweigen

bezahlt werden.

0.45 Abraham Lincoln:

Vampirjäger Horrorfilm,

USA 2012

2.35 Lost Boys: The

Thirst Horrorfilm,

USA/SA/D 2010

Mit Corey Feldman

3.55 Scrubs

4.20 My Boys Serie

Schnee von gestern

4.40 My Boys Serie

5.50 Serien-Insider 6.00 Seaquest 6.59

Dauerwerbesendung 8.00 Antworten

mit Bayless Conley 8.29 Dauerwerbesendung

10.30 Hour of Power 11.30 Gemeinde

und Missionswerk Arche 11.59

Dauerwerbesendung 15.00 Serien-Insider

15.20 Raumschiff Enterprise 16.15

Heidi. Familienfilm, USA 1993 18.25

Heidi. Familienfilm, USA 1993 20.15

Convoy. Actionfilm, USA 1978 22.30

Dexter 23.30 Dexter 0.45 Convoy.Actionfilm,

USA 1978. Mit K. Kristofferson

6.55 Die Helden der Stadt

7.05 Hexe Lilli

7.30 Servus Kasperl

7.55 Helmi

8.00 ABC Bär

8.15 Hallo Okidoki

8.20 Knall genial

8.35 Hallo Okidoki

8.40 Tomauf heißer Spur

9.05 Franz Ferdinand

9.15 Das Haustiercamp

9.40 Robin Hood

10.10 Die Abenteuer des

jungen Marco Polo

11.00 Die Wilden Kerle

11.50 Sport-Bild

12.20 Red Bull Air Race

12.45 Formel 1. Großer

Preis von Ungarn

13.25 Formel 1. Großer

Preis