Vereins -Chronik - Fischereiverein / Hegeverein Wernau eV

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Vereins -Chronik - Fischereiverein / Hegeverein Wernau eV

50 Jahre

Fischerei- und Hegeverein Wernau e.V.


Wernau, eine junge Stadt mit bemerkenswerter Geschichte

Langweilig war das Leben in Wernau zu keiner Zeit. Selbst vor 700 Jahren, als die Herrschaften der

beiden Dörfer Pfauhausen und Steinbach sich noch eher feindselig als freundschaftlich begegneten.

Bereits in grauer Vorzeit hatten kleine Ortschaften versucht, weniger zarte, als vielmehr lockere Bande

zu knüpfen. 1384 gingen sie erstmals für einige Jahrzehnte ein Zweckbündnis ein. Der zweite Anlauf

1681 von Franz Josef von Wernau hielt noch nicht mal bis ins „verflixte siebte Jahr“. Nach sechs

Jahren hatte man genug voneinander und löste die ungute Gemeinschaft wieder auf.

Frei nach dem Motto: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet“, erwies sich der von den damaligen

Machthabern erzwungene Versuch aus dem Jahr 1938 als erfolgreich. Mit dem Namen übernahm die

Gemeinde auch das Wappen der Herren von Wernau: ein weißes Schild mit schwarzen Balken, den

drei goldene Kugeln zieren. Die drei goldenen Kugeln oder Brotlaibe erinnern an die bis heute lebendig

gebliebene Nikolauslegende des berühmten Bischofs Nikolaus von Myra aus der Frühzeit des

Christenturms (4. Jahrhundert). Er verhalf drei armen Mädchen zu Aussteuer und Hochzeit, indem er

ihnen nachts dreimal hintereinander unbemerkt drei Goldbeutel durchs Fenster warf. Beim letzten Mal

erwachte der Vater der Mädchen und eilte St. Nikolaus nach. Als er ihn eingeholt hatte, erkannte er den

ehrenwerten Mann, fiel vor ihm nieder und wollte ihm die Füße küssen. Das verweigerte St. Nikolaus

und der Vater musste ihm versprechen, dass er niemanden davon erzählen werde, so lange er lebe.

Laut Denzinger-Chronik gehen die drei Goldkugeln im Wappen der Herren von Wernau zurück auf den

Namen „Niklaus-Au“, später „Wernerau“, bis sich schließlich Wernau bildete.

Die Gemeinde mit einer Gemarkungsfläche von knapp 1100 Hektar machte vor allem nach dem

zweiten Weltkrieg einen spürbaren Entwicklungssprung. Zwischen 1945 und 1946 rückten die

Wernauer enger zusammen, um den vielen Heimatvertriebenen und Flüchtlingen einzweites Zuhause

zu bieten. Ein Großteil der Bevölkerung der beiden ungarischen Dörfer Ujpetre und Palkonya sind

ebenso nach Wernau umgesiedelt, wie zahlreiche Bewohner aus Vokany. Um die Not zu lindern,

musste die Industrie, die damals noch in den Kinderschuhen steckte, auf Trab gebracht werden.

Junkers übersiedelte 1953 von Stuttgart-Feuerbach nach Wernau und übernahm das Fabrikgebäude

der Firma Aluminium-Ritter.

Im Jahr 1976 fand ein Stadtfest unter besonderen Zeichen statt: Es galt, 700 Jahre Pfauhausen und

Steinbach zu feiern. Das Plakat warb sinnbildlich mit den Worten „Drei Tage Hocketse – Gucketse –

Schlucketse“.

Auf den Tag genau 30 Jahre nach dem „Ja-Wort“ erlebte die junge Gemeinde Wernau den

glänzendsten Höhepunkt des ersten Kapitels ihrer Ortsgeschichte: die Stadterhebung im Jahr 1968.

Dass die Wernauer zu feiern wissen, ist allgemein bekannt, bei der 50 Jahr Feier 1988 haben sie es

nochmals mit Nachdruck bewiesen: Zehn Tage lang haben die Bürgerinnen und Bürger ihr Städtle

gefeiert. Da gab es einen Tag des Glücks, einen Tag der Jugend, einen Frauentag und noch viel mehr.

In diesen Tagen haben alle Beteiligten die Ortsgeschichte wieder lebendig gemacht.


Grußwort Fischerei- und Hegeverein Wernau e.V.

Der Fischerei- und Hegeverein Wernau feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Gründungsjubiläum. Dazu

gratuliere ich dem Vorstand und allen Mitgliedern von ganzem Herzen und bin sicher, dass dieses

besondere Ereignis gebührend gefeiert wird.

Mag mancher bei der Bezeichnung „Fischereiverein“ zunächst nur an Angeln und Geselligkeit denken, so

darf dabei ein besonders wichtiger Aspekt nicht außer Acht gelassen werden, nämlich der des

Umweltschutzes. So hat der Fischerei- und Hegeverein Wernau neben der Bewirtschaftung und Pflege

seiner Gewässer in der Gemarkung Wernau und eines Sees in Bayern auch die Patenschaft für den durch

Wernau fließenden Bodenbach und ein Biotop übernommen. Gerade die Wernauer Baggerseen sind nicht

nur ein wertvoller Rückzugsraum für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten, sondern werden auch über

die Grenzen des Landkreises hinaus von Jung und Alt als Naherholungsgebiet geschätzt. Die Pflege der

Gewässer und des Fischbestandes durch den Fischerei- und Hegeverein Wernau trägt dazu bei, dieses so

wichtige Ökosystem zu erhalten und zu schützen. Darüber hinaus fördert der Verein mit seiner Kinder- und

Jugendarbeit aktiv das Bewusstsein der kommenden Generationen für die Erhaltung und Pflege unserer

Gewässer. Damit leistet er einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz.

Gerne nehme ich deshalb die Gelegenheit wahr, dem Fischerei- und Hegeverein Wernau, seinem

Vorstand und allen Mitgliedern herzlich für die geleistete Arbeit zu danken. Darüber hinaus darf ich die

Hoffnung hegen, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge.

Dem Vorstand, allen Mitgliedern und Freunden des Fischerei- und Hegevereins Wernau wünsche ich

weiterhin viel Engagement sowie viel Freude bei der Ausübung ihres Sports, ein schönes Jubiläumsjahr

und dem Verein für die Zukunft viel Glück und Erfolg.

Heinz Eininger

Landrat

Landratsamt Esslingen


!!!“


Liebe Freunde des Fischerei- und Hegevereins,

bereits seit 50 Jahren besteht der Fischerei- und Hegeverein Wernau e.V. – am Rande

des Naturschutzgebietes „Wernauer Baggerseen“. Natur pur – das ist der Eindruck von

Wanderern, Spaziergängern und Vogelkundlern, die das Naherholungsgebiet im

Neckartal besuchen.

Dies ist auch Ihr Verdienst. Ihr aktives Vereinsleben trägt dazu bei. Ohne die vielen

ehrenamtlichen Arbeitseinsätze der Vereinsmitglieder des Fischerei- und Hegevereines

wäre die Erhaltung des Neuen Sees und des Freibadsees kaum möglich. In mühevollen

Arbeitsstunden werden die Seen jedes Jahr entkrautet, um das Überleben der Fische,

aber auch anderer Lebewesen zu sichern. Mit großem Fleiß und Ausdauer sowie mit

immer weiter perfektionierten selbst konstruierten Werkzeugen. Auch durch das

traditionelle Fischerfest an Pfingsten tragen Sie zur Bereicherung Wernaus bei.

Ich bedanke mich im Namen der Stadt Wernau und ihrer Bevölkerung herzlich für Ihren

Einsatz für die Gewässer- und Landschaftspflegemaßnahmen, für ein schöneres Wernau.

Ihrem Verein und Ihren Mitgliedern wünsche ich weiterhin einen guten Zusammenhalt, ein

reges Vereinsleben und viele schöne Stunden an Ihren Vereinsgewässern.

Mit freundlichen Grüßen

Armin Elbl

Bürgermeister


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Der Verband für Fischerei und Gewässerschutz in Baden Württemberg e.V. besteht derzeit aus 335 Mitgliedervereinen in

den Regierungsbezirken Stuttgart, Karlsruhe und Tübingen. Seine Ursprünge hat der Verband im Jahr 1892. Insgesamt

sind über 24.000 Angelfischer im VFG organisiert. So auch die Mitglieder des Fischerei- u. Hegeverein Wernau e.V.

Der VFG ist Mitglied im Landesfischereiverband Baden Württemberg e.V. (LFV). Der LFV ist der Dachverband der

Fischereiverbände in B.W. und nach § 67 Naturschutzgesetz anerkannter Naturschutzverband.

Zweck und Aufgabe des Verbandes ist die Förderung der Fischerei, der Gewässerschutz und die Hege und Pflege der frei

lebenden Tier- und Pflanzenwelt.

Der Fischereiverband organisiert und bietet z.B. Beratung und Information, Interessenvertretung in der Zusammenarbeit

mit anderen Naturschutzverbänden und Behörden, Öffentlichkeitsarbeit, Rechtsschutz und Rechtsberatung, Seminare für

Gewässerwarte, Jugendarbeit, Vorbereitungskurse zur staatl. Fischerprüfung, Casting, Verbandsfischen und vieles andere

mehr.

Angelfischer wollen in einer intakten Umwelt Fische fangen, daraus leitet sich der Naturschutzgedanke in der Fischerei ab.

Entsprechend verwurzelt ist des Bemühen der Fischereivereine den Lebensraum Gewässer zu erhalten und zu

verbessern. Damit lässt sich ganz vereinfacht auch die Naturschutztätigkeit des Fischereiverbandes darstellen.

So ist es Fischereiverbandsaufgabe, auf ökologische Veränderungen hinzuweisen, z.B. im Zusammenhang mit dem

Kormoran. Man benutzt hier auch seit vielen Jahren den "Fisch des Jahres" um auf Probleme in den Flüssen hinzuweisen:

Die Fischerei hat für 2009 den Aal zum Fisch des Jahres ernannt. Die Gefährdungsursachen sind bei allen

Wanderfischarten, so auch dem Aal, die gleichen: Nachteilige Veränderungen des Lebensraums durch Stauwerke und

fehlende Durchgängigkeit des Flusslaufs, z.B. als Folge der Sperrwirkung von Wasserkraftanlagen. Der Aal, die einzige

katadrome Fischart in Baden-Württemberg, kam früher im gesamten Landesgebiet häufig vor, so auch im Neckar. In der

Roten Liste Baden-Württemberg ist der Aal heutzutage in die Gefährdungskategorie "stark gefährdet" aufgenommen.

Zu bedauern und kritisieren ist deshalb eine aktuell stattfindende ideologisierte Diskussion in der Öffentlichkeit.

Insbesondere ein stattgefundener und andauender Fischartenschwund bzw. Bestandsrückgänge haben nicht in der

Fischerei, sondern in der Siedlungsentwicklung und im Flächenverbrauch durch unsere Gesellschaft ihre kausalen

Gründe.

Eine interessante Lektüre der Festschrift wünscht mit PETRI HEIL

Wolfgang Reuther

Präsident

Grußwort des Präsidenten des Verbandes für Fischerei und

Gewässerschutz in Baden-Württemberg e.V.

Liebe Angelfreunde

ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum ist eine Feier wert. Das Präsidium des

Fischereiverbandes gratuliert Ihnen ganz herzlich und wünschen für die

Zukunft weiter viel Erfolg im Verein und den Mitgliedern schöne Stunden

am Gewässer.


Grußwort des 1. Vorsitzenden

Als ich 1977 Mitglied in der Jugendgruppe des

Fischereivereins Wernau wurde, hätte ich mir nicht träumen

lassen, daß ich 32 Jahre später dieses Grußwort als

1. Vorsitzender schreiben werde.

Da ich kein Mensch der großen Worte bin, fällt dieses Grußwort entsprechend kurz

aus. Ich freue mich, dass unser Verein zu einer solch stattlichen Größe gewachsen

ist, dass wir es immer wieder schaffen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen

und ganz nebenbei unserem großen Hobby, dem Fischen, nachzugehen. Ich freue

mich auch über die wachsende Jugendgruppe und das Interesse der jungen Leute

an der Natur und deren Hege und Pflege.

Vereinsleben bedeutet gleichwohl auch „Ehrenamt“. In der heutigen Zeit sind wir mit

vielen Dingen des Alltags beschäftigt. Es ist nicht selbstverständlich, wenn die

wenige „übrige Zeit“ dann in den Verein eingebracht wird. Ich denke hier auch mit

großer Dankbarkeit an die vielen großzügigen Kuchenspenden der Frauen unserer

Vereinskameraden und der Frauen von Kameraden, die leider heute nicht mehr

unter uns sein können – aber auch an die vielen geleisteten zusätzlichen

Arbeitsstunden von Mitgliedern, die ihre Stunden eigentlich „voll“ haben und

dennoch immer weiter machen. Oder unsere „alten Eisen“, die immer da sind, wenn

man sie braucht. Manchmal können Worte nicht groß genug sein, um DANKE zu

sagen.

Allen Mitgliedern, Freunden, Wegbegleitern und Förderern unseres Vereins danke

ich von Herzen für die Unterstützung und ich wünsche uns noch viele schöne,

gemeinsame Jahre an unseren Gewässern. Bleibt gesund – und: Petri Heil

Euer Michael Muhr


Wir gedenken

allen

verstorbenen

Mitgliedern

und Freunden


Zweck, Aufgaben und Ziele des FuHW

Der Verein dient ausschließlich und

unmittelbar gemeinnützigen Zwecken.

Der Verein ist selbstlos tätig, verfolgt keine

eigenwirtschaftlichen Zwecke und bezweckt

die Pflege und Förderung des Angelsports im

Sinne des Naturschutz-, Tierschutz- und

Fischereigesetzes sowie Hege und Pflege der

Gewässer und des Fischbestandes und

verwirklicht dies durch Eigentätigkeit und

Koordinierung der Tätigkeit der Mitglieder.

Förderung der Vereinsjugend.


Die Vereinsleitung 2009

• Ehrenvorsitzender: Harry Klamt

• Ehrenmitglied: Karl Mayer

• 1. Vorsitzender: Michael Muhr

• 2. Vorsitzender: Michael Ritter

• Kassierer: Zeljko Fijala

• Jugendleiter: Andreas Kustan

• Wasserwart: Franz Ochs

• Wasserwart: Oliver Muhr

• Wasserwart: Michael Baumann

• Wasserwart: Alexander Mayer

• Wasserwart: Jörg Raichle

• Pressewart: Jochen Thomas

• Schriftführer: Susanne Platte


Vereins -Chronik 19.10.1959

Gründungsversammlung

der Interessengemeinschaft

im Gasthaus zum Goldenen

Ochsen in Wernau

19.03.1960

Erste Mitgliederversammlung

12.11.1960

Erster Fischbesatz Neuer See

1 Ztr. K 2 Spiegelkarpfen

26.01.1963

Bei der Jahreshauptversammlung

am 26.01.1963 im Gasthaus zum

Löwen wurde aus der Interessen –

gemeinschaft ein Verein:

Sportfischerverein Wernau am

Neckar e.V.


1964

Am Neuen See werden Schilder

„Baden verboten“ aufgestellt

03.04.1965

Erste Mitgliederversammlung des

Sportfischerverein Wernau am

Neckar e.V.

1967

Erstes Preisfischen mit den

benachbarten Vereinen Wendlingen

und Esslingen

1968

Der Fischereiverein wurde zum

Europapokalfischen nach Breisach

eingeladen

1970

Es finden Diskussionen über eine

Jugendgruppe statt

1971

Die ersten Jugendfischer werden

aufgenommen

1972

Xaver Eschbaumer wurde als Ehren-

Vorstand in den Ausschuss gewählt

08.09. – 10.09.1973

1. Wernauer Fischerfest

anlässlich des 10–jährigen Bestehens

1975

Unser erstes Paddelboot aus GFK

wurde angeschafft.

Der Holzheimer See wurde gekauft


1976

700 Jahre Pfauhausen + Steinbach;

und der Fischereiverein war dabei.

1977

Wir bekamen unsere ersten Neckarkarten

1978

Teilnahme am ersten Straßenfest Wernau

Die Jugendgruppe macht ihren

ersten Ausflug an die Jagst

Nach dreijährigem Genehmigungsverfahren

wird unsere langersehnte Fischerhütte

gebaut. Die Einweihung fand am 29.07.78

statt

Fischsterben am Neuen See,

Verlust ca. 340 Karpfen

Im Mai trat ein Hochwasser über die Ufer,

der Erblehensee wurde komplett überflutet

1979

Die Fischerhütte bekommt einen

Stromanschluss

Die Rohrverbindung Alter – Neuer

See wird eingebracht

1981

Der Erblehensee wird bei einer Gesamt –

maßnahme unter Naturschutz gestellt

1982

Die erste Fischerkönigin Herta Ssykor

1983

Die Fischerhütte wird um einen Toilettenanbau

erweitert

1984

Das erste Königsfischen in Holzheim

1985

Der Hüttendienst wurde beschlossen und

eingeführt

25-Jahrfeier des Sportfischervereins


1986

Fischsterben am Erblehensee

Telefonanschluss in der Fischerhütte

1987

Der Weg zur Fischerhütte wird gebaut

1992

Der Kranzhaldensee wird angepachtet

1993

Das Flachdach der Fischerhütte

wird zu einem Walmdach umgebaut

Der Bodenbach wird zum Naturdenkmal

ausgewiesen

1998

Satzungsänderung

Im Erasmussaal fand eine Familienfeier statt

1999

Aus der Sportfischerverein wurde der

Fischerei- und Hegeverein Wernau e.V.

2000

Es wurde eine passive Mitgliedschaft

eingeführt, Voraussetzung, man war

vorher aktives Mitglied

2001

Es wurde ein Aluboot angeschafft

In Holzheim wurde die Sitzgruppe

erneuert

2003

Der Erblehensee wird an den Neckar angebunden,

das Wasser wurde in den Neckar abgelassen, die

Fische abgefischt und in unsere verbleibenden

Gewässer umgesetzt

2004

Harry Klamt wurde als Ehrenvorstand in

den Ausschuss gewählt

Die ersten Fördermitglieder werden aufgenommen

Ein gebrauchter Außenborder wurde gekauft

2005

Karl Mayer wurde zum Ehrenmitglied ernannt

Unser alter gebrauchter Außenborder wurde

gestohlen, es wurde ein neuer Außenborder

der Marke Suzuki gekauft


2005

Zur Arbeitserleichterung bei den

Entkrautungen wurde ein Bagger zur

Krautentnahme gekauft. Im darauf folgenden

Winter bekam er einen neuen Anstrich

In Holzheim wird eine Toilette aufgebaut

2006

Unser Inventar wird um einen Container für

unseren Fischerfestbedarf erweitert

2006

Der Boden um die Fischerhütte musste neu

verlegt werden

2007

Neufassung der Satzung und Eintragung

Das erste Team wird gebildet:

Entkrautungsteam Neuer See

2008

Weitere Teams kommen hinzu:

Uferteam Alter und Neuer See

2009

Kauf eines stärkeren Außenborders für unsere

Mähaktionen am Neuen See, Suzuki 25 PS

50-jähriges Vereinsjubiläum


1959

1960

1961

1962

1963

1964

1965

1966

1967

1968

1969

1970

1971

1972

1973

1974

1975

1976

1977

1978

1979

1980

1981

1982

1983

1984

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

keine Jugendgruppe

Alexander

Herbert

Michael

Peter

Eberhard

Eberhard

Andreas

Holger

kein Fischerprinz

Thomas

Walter

Markus

Bernhard

kein Fischerprinz

Fischerprinzen

Reutter

Mayer

Stenger

Fiedler

Knauer

Knauer

Pohl

Jaumann

Schaaf

Patscheider

Reutter

Adolf

1985

1986

1987

1988

1989

1990

1991

1992

1993

1994

1995

1996

1997

1998

1999

2000

2001

2002

2003

2004

2005

2006

2007

2008

2009

2010

Wilhelm

Susanne

Markus

Sylvana

Mayer

kein Fischerprinz

kein Fischerprinz

Thilo

kein Fischerprinz

Alexander

Stefan

Alexander

kein Fischerprinz

Lukas

Kai

kein Fischerprinz

Reutter

Ritter

Follmann

Schreiter

Tobias

Willner

Littau

Barner

Littau

Mikolay

Geiger


Vorsitzende seit 1959

-

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-

Ritter

Michael

-

2007

-

Velten

Jürgen

2006

-

2004

-

Muhr

Michael

2003

-

2001

-

Pohl

Stefan

2000

-

1985

-

Ssykor

Heinz

1984

-

1980

Muhr

Michael

-

2004

Czerny

Wilhelm

-

1979

Klamt

Harry

2003

-

1980

Patscheider

Heiner

1978

-

1975

Pohl

Stefan

1979

-

1976

Schmid

Josef

1974

-

1963

Klamt

Harry

1975

-

1972

Schwarz

Hans

1962

-

1959

Eschbaumer

Xaver

1971

-

1959

2. Vorsitzender

1. Vorsitzender


Unsere Königsketten

Die Stifter der ersten Königskette 1965 waren:

X. Eschbaumer – K. Mayer – W. Kilian – K. Popp -

D. Baumann und M. Eschbaumer

Unsere neue Königskette im Jubiläumsjahr


Fischerkönige

Pilz

Robert

1984

Baumann

Michael

2009

Schieber

Stefan

1983

Baumann

Dietmar

2008

Ssykor

Herta

1982

Schaaf

Thomas

2007

Deutsch

Gerorg

1981

Breiner

Helmut

2006

Patscheider

Heiner

1980

Denzinger

Peter

2005

Arnold

Albert

1979

Krieg

Emmerich

2004

Baumann

Dietmar

1978

Pilz

Robert

2003

Barner

David

1977

Seybold

Klaus

2002

Baumann

Dietmar

1976

Degelhofer

Robert

2001

Baumann

Dietmar

1975

Ssykor

Heinz

2000

Deutsch

Gerorg

1974

Oelschläger

Markus

1999

Deutsch

Gerorg

1973

Krieg

Emmerich

1998

Arnold

Albert

1972

Ssykor

Heinz

1997

Baumann

Dietmar

1971

Breiner

Helmut

1996

Eschbaumer

Manfred

1970

Mayer

Manfred

1995

Baumann

Dietmar

1969

Strigl

Gerhard

1994

Mayer

Karl

1968

Schweizer

Armin

1993

Baumann

Dietmar

1967

Pohl

Stefan

1992

Czerny

Wilhelm

1966

Mutscheller

Hans

1991

Schlichter

Albert

1965

Patscheider

Walter

1990

Krieg

Emmerich

1964

Denzinger

Peter

1989

Kilian

Walter

1963

Bernhardt

Joachim

1988

Baumann

Dietmar

1962

Trost

Thomas

1987

Eschbaumer

Xaver

1961

Buchmann

Hermann

1986

1960

Berger

Günther

1985

1959


Unsere Fischerhütte

Die Grundform (obere Bilder) der Fischer –

hütte wurde 1978 erbaut, 1983 wurde die

Hütte um einen WC – Anlagenbau erweitert.

Nachdem das ursprüngliche Flachdach

undicht geworden war, wurde dieses

entfernt und 1993 gegen ein Walmdach mit

Ziegeldeckung ausgetauscht (rechtes Bild).

Die Fischerhütte ist nach wie vor der

Treffpunkt für Vereinsaktivitäten, Vereins

mitglieder und deren Gäste.


Die Jugendgruppe unseres Vereins

Die Jugendgruppe des Fischerei- und Hegeverein Wernau e. V. bietet

interessierten Jugendlichen ab 10 Jahren die Möglichkeit, Erfahrung im Naturund

Gewässerschutz und auf dem Gebiet waidgerechte Fischerei zu

sammeln. Im Rahmen der Vereinsarbeit werden regelmäßig Besichtigungen,

Angelausflüge, Gewässeruntersuchungen, Filmvorführungen, Teilnahme an

Hegefischen veranstaltet. Der Fischereiverein bietet naturinteressierten

Jugendlichen ein vielseitiges Bestätigungs- und Erfahrungsbild in der Freizeit.

Die Jugendgruppe hat die Pflege unserer Patenschaften übernommen.


Unsere Jugendgruppe bei seinen Aktivitäten

Jugendfischen 2007 in Wernau

Jugendfischen 2009 in Wernau

Jugendfischen 2008 am Neuen See

Jugendfischen 2009 in Wendlingen


Entkrautung Neuer See 19.07.1996

Das angefallene Mähgut wurde dann in den nächsten 10 Tagen von 36 freiwilligen

Helfern des Fischereivereins in mühevollen 101 Handarbeitsstunden vom Ufer entfernt,

in Container verladen und abtransportiert.


Entkrautung Neuer See Juni 2000

Aufgrund der geringen Seetiefe bis zu

2,80 m konnte ein Baggerschiff der Fa. H.

Mailhammer zum Ausbaggern des Krauts

samt den Wurzeln verwendet werden.

Am Ufer wurde das ausgebaggerte

Kraut mit hohem Wurzel- und

Schlammanteil in den bereitstehenden

LKW verladen und abtransportiert.


Unsere Entkrautungsmannschaft 2003 am Neuen See

Das abgemähte Kraut wird mit der am Aluboot angebrachten Schiebevorrichtung…

…zum Bagger geschoben, der entnimmt das Kraut mit einem am Löffel angebrachten

zusammengeschweißten Rechen.


Entkrautung Neuer See 2004 – 2006

Das Mähboot der Fa. Schunke wird mit einem Kranwagen in den See gesetzt. Das

abgemähte und auftreibende Kraut wurde dann mit dem zuvor eingebrachten Netz und

500 m langen Seilen an den oberen Einlauf gezogen, wo es mit dem vereinseigenen

Bagger entnommen und anschließend abtransportiert wurde.


Unser Entkrautungsteam ab 2007 am Neuen See

Sinkender Wasserstand und schnell erwärmendes Wasser im Frühjahr und Sommer

haben das Kraut (Ähriges Tausendblatt) explosionsartig wachsen lassen. Bei jeder der

fünf Entkrautungsaktionen wurden ca. 20 – 30 Tonnen Kraut entnommen.

Das Kraut zwischen Damm und Netz wird abgeschöpft Das an der Oberfläche treibende……

Kraut wird mit dem………

Traktor an den oberen Einlauf gezogen.


Unter der Woche wurde gemäht: Ein Boot mit einer V – förmigen Sense durchquerte

stundenlang den See und schnitt das Kraut Nähe Gewässergrund ab. Das auftreibende

Kraut wurde dann mit dem zuvor eingebrachten Netz und 500 m langen Seilen an den

oberen Einlauf gezogen, wo es mit dem vereinseigenen Bagger entnommen und

anschließend abtransportiert wurde.

Am oberen Einlauf angekommen wird der Sack zugezogen… und das Mähgut mit dem Bagger abgeschöpft …

auf den Anhänger…

aufgeladen und abtransportiert


Jede der Entkrautungsaktionen kostet den Verein ca. 110 Einsatzstunden, viel Schweiß

und Geld. Unterstützt werden diese Aktionen durch die Stadt Wernau.

Im nächsten Frühjahr wird sich dann zeigen, ob die Pflanzendichte nachgelassen hat.

Nur so ist auf lange Sicht eine Erhaltung des Sees am Ortseingang Wernau möglich

Kleineres Treibgut wurde mit Mistgabeln in mühevoller Arbeit von Hand abgeschöpft

Das Ergebnis nach jeder Entkrautungsaktion, ein Krauthaufen, 6 m Breit, 20 m lang und 3 m hoch


Der Neue See

Der Neue See in den fünfziger Jahren Gleiches Seebild im Jahr 2009

Der Neue See liegt südöstlich von Stuttgart

zwischen der Stadt Wernau und der

Gemeinde Köngen. Er ist einer der letzten

Zeugen eines ehemals umfangreichen

Kiesabbaus in der Talaue des Neckarbeckens.

Seit 1908 wurde auf den

Gemarkungen Pfauhausen (Wernau),

Wendlingen und Köngen nahezu das

gesamte sedimentierte Schottermaterial

des Neckars großflächig abgebaut.

Die Entnahme der Rohstoffe endete

Anfang der sechziger Jahre.


Durch den starken Krautbewuchs sind die

Fische im Neue See sehr produktiv. Er

hat einen überaus guten Fischbestand an

Raubfischen wie Zander, Hechte und

Waller. Das Nahrungsangebot im See ist

so hoch, daß Weißfische, insbesondere

die Karpfen, zu einer stattlichen Größe

heranwachsen. Der Neue See ist im

Sommer ein beliebter Angeltreffpunkt für

die Fischer mit ihren Familien und

Freunden.

Der Neue See

Nachdem Ende der sechziger Jahre

die Ausfahrt B 313 und die Ortseinfahrt

Wernau durch den Neuen See verlegt

wurden, entstand das „Denzinger Loch“.

Der Neue See und das „Denzinger Loch“

haben heute noch eine Wasserfläche von

ca. 3,5 Ha und je nach Wasserstand eine

eine Tiefe von 2,2 – 3,0 m.


Der Alte See

Der Alte See liegt am linken Ufer des Neckars, südlich von Plochingen und etwa 25 km

östlich von Stuttgart. Schon im Jahr 1818 wurde die natürliche Dynamik des Neckars

durch die Anlage eines tiefer gelegten, künstlichen Flussbettes beendet.

Die anschließende Auffüllung der Neckar-Altarme begann 1820 und erfolgte sukzessiv in

mehreren Schritten. Die Kiesgewinnung, die zunächst neckaraufwärts voranschritt,

erreichte bereits 1939 die Randzonen der heutigen Baggerseen.

Man muss nicht hunderte Kilometer weit

fahren, um ein paar erholsame Stunden an

einem Gewässer verbringen zu können.

Der Alte See bietet Erholung pur und liegt

direkt vor unserer Haustür.

Ein idyllisch gelegener See am Rande

von Wernau. Eingewachsen von vielen

Bäumen und Büschen, sein guter

Fischbestand an Zandern, Hechten,

Wallern und Karpfen läßt keine Wünsche

offen.


Der Holzheimer See

Der Holzheimer See ist seit 1975 unser

Eigentum. Er ist bis zu 6 m tief und hat

einen sehr guten Fischbestand an

Weißfischen, Barschen, Zandern,

Forellen, Stören, kapitalen Wallern und

stattlichen Karpfen.

Der See wird meistens an Feiertagen

und in der Ferienzeit genutzt, einige

Vereinsmitglieder verbringen dort ihren

Jahresurlaub.


Unser jährliches Fischerfest an Pfingsten

Immer an Pfingsten: der Höhepunkt der

Vereinsaktivitäten - unser Fischerfest.

Jung und Alt ist auf den Beinen, um für

einen reibungslosen Ablauf und

Nachschub zu sorgen.

Die Besucherzahl hat sich in den letzen

zehn Jahren verdoppelt und der

Festplatz an der Fischerhütte ist nahezu

ausgereizt. Unser Highlight zum Fest:

frittierte und geräucherte Forellen.


Fischerfest im Jubiläumsjahr 2009

Gute Stimmung außen und innen –

beginnend schon mit dem Frühschoppen

bis in die späten Abendstunden bei toller

Musik. Im Jubiläumsjahr erstmals durch

die Band „Happy Hours“ mit

überwältigender Lichtshow bei guter Live-

Musik. Petrus meinte es in diesem Jahr

besonders gut mit uns und bescherte uns

ein Fischerfest mit viel Sonnenschein.


Schnappschüsse

Unser erster Vorstand im Eigenbau-Paddelboot Der Einlauf am Neuen See

Fischbesatz am Neuen See

Dammseite vom Denzinger See


25-Jahrfeier des Sportfischervereins….. … mit seinen Fischern

Die Hochzeit eines Fischerkollegen Fischbesatz in Holzheim


Sauerstoffmangel am Denzinger See

Das anschließende Wiegen der gefangenen

Fische, beim Königsfischen in Holzheim.

Die Feuerwehr kam uns zu Hilfe, um

Schlimmeres zu vermeiden.

11.01.2004

Der Fischerfestcontainer wird mit dem

Kranwagen an seinen Bestimmungsort

gehoben


AHOI Kameraden…….

Uferbepflanzung am Erblehensee


Nachdem der Erblehensee an den Neckar angebunden werden soll, wurde das Wasser in

den Neckar abgelassen, die Fische abgefischt und abtransportiert.

Abgefischt wurden: 119 St. Aale 80 – 120 cm, 25 St. Schuppenkarpfen 125 Kg,

16 St. Spiegelkarpfen 85 Kg, 2 St. Zeilkarpfen 15 Kg, 1 St. Schleie 2 Kg,

und 86 St. Hechte 129 Kg


Kameradschaftsfischen in Holzheim


Impressum

Herausgeber: Fischerei- und Hegeverein Wernau e.V.

Redaktion, Fotos, Texte und Gestaltung: Michael Muhr

Auflage: 300 Stück

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