Chancen für einen stabilen Aufschwung - Sachverständigenrat zur ...

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Chancen für einen stabilen Aufschwung - Sachverständigenrat zur ...

Trotz Krise überraschend positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt 265

Kauf genommen, die Unternehmen einen Teil der Kosten der Beschäftigungssicherung getragen,

und die Bundesregierung hat mit den Konjunkturpaketen den Rückgang der gesamtwirtschaftlichen

Nachfrage abgebremst sowie durch die Ausweitung der Regelungen der Kurzarbeit

ebenfalls wesentlich geholfen, den Arbeitsmarkt zu stabilisieren. Die Tariflohnpolitik hat

mit ihrer Ausrichtung auf Beschäftigungssicherung erfolgreich zu dieser Entwicklung beigetragen.

Zugleich halfen die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, insbesondere Aktivie-

Arbeitnehmer in Normalarbeitsverhältnissen und in atypischer Beschäftigung

in den Jahren 2008 und 2009 1)

Gegenstand der Nachweisung 2008 2009

Tabelle 32

Veränderung

2009/2008

(vH / Prozentpunkte

8) )

Arbeitnehmer .................................................................................. 1 000 30 650 30 582 – 0,2

Normalarbeitsverhältnisse ........................................................... 1 000

davon:

Altersgruppen

22 929 22 990 0,3

15 bis unter 25 Jahren ............................................................. vH 7)

5,3 5,1 – 0,2

25 bis unter 35 Jahren ............................................................. vH 7)

19,9 20,1 0,2

35 bis unter 45 Jahren ............................................................. vH 7)

30,8 29,3 – 1,5

45 bis unter 55 Jahren ............................................................. vH 7)

29,4 30,0 0,6

55 bis unter 65 Jahren ............................................................. vH 7)

Höchster beruflicher Ausbildungsabschluss

14,7 15,5 0,8

2)

Ohne anerkannte Berufsausbildung 3) ....................................... vH 7)

10,7 10,4 – 0,3

Lehrausbildung; Abschluss an einer Berufsfachschule 4) ........... vH 7)

60,5 59,7 – 0,8

Tertiärer Abschluss 5) ................................................................ vH 7)

Geschlecht

28,1 29,2 1,1

Männer ..................................................................................... vH 7)

60,7 60,0 – 0,7

Frauen ...................................................................................... vH 7)

39,3 40,0 0,7

Atypische Beschäftigung ............................................................. 1 000

davon:

Altersgruppen

7 721 7 592 – 1,7

15 bis unter 25 Jahren ............................................................. vH 7)

9,7 8,9 – 0,8

25 bis unter 35 Jahren ............................................................. vH 7)

21,1 21,4 0,3

35 bis unter 45 Jahren ............................................................. vH 7)

30,2 29,4 – 0,8

45 bis unter 55 Jahren ............................................................. vH 7)

25,6 26,3 0,7

55 bis unter 65 Jahren ............................................................. vH 7)

Höchster beruflicher Ausbildungsabschluss

13,4 14,1 0,7

2)

Ohne anerkannte Berufsausbildung 3) ....................................... vH 7)

21,0 21,3 0,3

Lehrausbildung; Abschluss an einer Berufsfachschule 4) ........... vH 7)

60,0 58,8 – 1,2

Tertiärer Abschluss 5) ................................................................ vH 7)

Geschlecht

18,2 19,2 1,0

Männer ..................................................................................... vH 7)

29,3 28,2 – 1,1

Frauen ...................................................................................... vH 7)

Nachrichtlich:

70,7 71,8 1,1

6)

Befristet Beschäftigte ................................................................ 1 000 2 731 2 640 – 3,3

Teilzeitbeschäftigte ................................................................... 1 000 4 903 4 901 – 0,0

Geringfügig Beschäftigte .......................................................... 1 000 2 578 2 574 – 0,2

Zeitarbeitnehmer ....................................................................... 1 000 612 560 – 8,5

1) Quelle: Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes.– 2) Ohne Beschäftigte, die keine Angaben gemacht haben.–

3) Kein beruflicher Ausbildungsabschluss; Anlernausbildung oder berufliches Praktikum; Berufsvorbereitungsjahr.– 4) Lehrausbildung;

berufsqualifizierender Abschluss an einer Berufsfachschule; Vorbereitungsdienst für den mittleren Dienst in der

öffentlichen Verwaltung.– 5) Meister-/Technikerausbildung oder gleichwertiger Fachschulabschluss; Abschluss an einer

Fachschule der DDR; Abschluss an einer (Verwaltungs-)Fachhochschule; Abschluss an einer Universität; Promotion.–

6) Mehrfachzählungen möglich.– 7) Anteile in vH.– 8) Für Anteile in Prozentpunkten.

Sachverständigenrat - Jahresgutachten 2010/11

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