Analyse Check - Gowin

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Analyse Check - Gowin

onsmittel ihrer Kunden - oft mit hohem

eigenen Risikoanteil - und für den Erfolg

ihrer Zielunternehmensinvestition

einstehen.

Zur Zielfondsperformance

14 der gezeichneten Fonds haben bis

einschließlich 2010 Ausschüttungen

prognostiziert. Bei allen wesentlichen

Beteiligungen, d. h. von ca. 70 % der

Beteiligungssumme haben wir Anfragen

durchgeführt und bestätigt bekommen,

dass (bis auf die erwähnten Ausnahmen)

die geplanten Ausschüttungen

mindestens eingehalten werden. In

einigen Fällen wurde überplanmäßig

ausgeschüttet (z.B. JK Wohnbau). Im

Detail: 16,53 % im Segment Leasing

und Factoring, 15,85 % im Segment

Maritimes & Logistik, 17,29 % im Segment

Private Equity, 23,44 % im Segment

Immobilien und 26,89 % im Segment

Umwelt, Rohstoffe & Erneuerbare

Energien. Für einige dieser Fonds liegen

CHECK-Analysen vor. Hinzu kommen

Erkenntnisse aus unseren vergleichenden

Branchenstudien (Solarfonds/

Öl- und Gasfonds/Immobilienfonds).

Da CHECK die von CHECK analysierten

Fonds regelmäßig "nachCHECKt",

kann CHECK auch für diese Fonds bestätigen,

dass ihre wirtschaftliche Basis

gesund ist und das erwartete Ertragspotenzial

hat (z.B. Krisengewinner, fairvesta,

Doric). Nach CHECK-Einschätzung

wird das Beluga-Schiff, für das

MAP Anteile erworben hat, und dass

von BBC in Untercharter ohne Unterbrechung

(trotz der Probleme bei Beluga)

beschäftigt wird, voraussichtlich

mittelfristig wieder ausschütten.

Fazit Zielfonds-Due-Diligence

Angesichts zahlreicher "Nischenprodukte"

(Paribus, Contrium, Infratrust) eine

so hohe Trefferquote erzielt zu haben

(CHECK analysiert seit 2 Jahrzehnten

wesentlich als geschlossene Fonds

aufgelegte Nischenprodukte) – zeugt

von überdurchschnittlicher Auswahlkompetenz

(auch der von der Insolvenz

eines Lieferanten betroffene DECEHA-

Initiator denkt, im Jahresverlauf den

Break-Even durch Ersatz erreicht zu haben):

Verantwortlich ist aus unserer

Sicht die hohe Kulturidentität des mittelständischen

Emissionshauses Steiner

& Company mit den ausgewählten

Zielunternehmen, die gekennzeichnet

sind durch hohe Eigenverantwortung

und überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft

der federführenden Manager

(oft zugleich der geschäftsführenden

Gesellschafter).

Zur Initiatorin

Initiatorin ist die Steiner + Company

GmbH und Co. KG (gegr. 2004), vormals

HBC Capital Consult (gegr. 2001,

Gesamtvolumen vermitteltes EK: ca.

EUR 73 Mio.), ein Zusammenschluss

aus den Exgesellschaftern der BRENN-

EISEN CAPITAL AG, der Reederei C.

Rehder und Dr. Illya Steiner (vormals

geschäftsführender Gesellschafter der

HBC Capital Consult Hamburg,

www.steiner-company.de). Es wurden

bislang 12 Fonds aufgelegt. Darunter 8

Schiffsfonds (Bulker, Container, Mehrzweckfrachter,

Hochseeschlepper; davon

5 Fonds noch unter HBC); 6 der

Schiffsfonds wurden mit Gesamtrückflüssen

zwischen 160 % und 185%

nach rund 5-7 Jahren Laufzeit verkauft.

Durch den vorzeitigen Verkauf des MS

“Azur” konnten die Investoren schon

deutlich vor Laufzeitende eine IRR-

Rückfluss-Rendite von 80 % auf ihr EK

vereinnahmen. Unter den 12 Fonds

wurden 3 Dachfonds (Protos Invest

1+2 und MAP) initiiert. Die Erfahrungen

aus den Dachfondskonzepten Protos

1+2 mit jeweils 4 Assetklassen haben

gezeigt, dass die Festlegung auf bestimmte

Assetklassen dem dynamischen

Strukturwandel der weltwirtschaftlichen

Entwicklung nicht ausreichend

Rechnung trägt. Daher wurde

die Zielfondsbandbreite im MAP systematisch

erweitert (z. B. im Segment Erneuerbare

Energien und Rohstoffe). In

den klassischen Segmenten fand eine

zusätzliche Ausrichtung auf Opportunityansätze

("im Einkauf liegt der Gewinn")

mit dem Ziel statt, dass auch in

konsolidierenden Märkten mit Schiffen

und Immobilien Geld verdient werden

kann, wenn deutlich unter Marktpreis

eingekauft wird. Die gezeichneten

Fonds, z. B. "Krisengewinner" (Schiff)

und "fairvesta" (Immobilie) stehen dafür.

Für die Vertrauenswürdigkeit der im

Prospekt kurz dargestellten Leistungsbilanz

spricht, dass auch die (noch)

nicht prospektkonform laufenden

Schiffsbeteiligungen ehrlich gelistet

sind. Nach CHECK-Einschätzung sind

diese Schiffe, deren Positionierung

CHECK gut kennt, grundsätzlich wirtschaftlich

marktgängig und dürften Ihre

Planperformance zu gegebenem

Marktoptimum voraussichtlich (wieder)

erreichen. Dafür spricht auch das

versierte, mehrfach im Segment Schiff

unter Beweis gestellte S+C-Assetmanagement

(vorzeitiger Verkauf!).

Das Beteiligungsunternehmen

Ab EUR 2.500 + 5 % Agio (zahlbar 14

Tage nach Annahme der Beitrittserklärung

und Zahlungsaufforderung

durch die Treuhänderin) können Anleger

über die S+C Treuhandgesellschaft

Gesellschafter der "Multi Asset Portfolio

GmbH & Co. KG", Hamburg, mit dem

Ziel werden, ein diversifiziertes Portfolio

aus Beteiligungen an geschlossenen

Fonds zu erwerben, zu verwalten und

zu verwerten. Die Wandlung in ein direktes

Kommanditistenverhältnis ist jederzeit

möglich. Früheste Kündigung:

31.12.2019. Auszahlungen werden berechnet

ab dem ersten Monatstag ihrer

wirksamen Beteiligung. Die Gesellschaft

erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Bei den Schiffen findet die Tonnagesteuer

Anwendung. Die Versteuerung

von Veräußerungsgewinnen beschränkt

sich bei Seeschiffen auf die Besteuerung

nach der Tonne. Dies vereinfacht

die wahrscheinliche Veräußerung der

Schiffsanteile auf dem Zweitmarkt. Bei

Ausscheiden aus der Gesellschaft besteht

Anspruch auf den Zeitwert des

Kommanditanteils (abzüglich eines Verwaltungsabschlags

von 10%).

Veräußerungen

Um die geplante Laufzeit von ca. 13

Jahren (ab 2011) einzuhalten, sind Veräußerungen

der MAP-Anteile am Zweitmarkt

erforderlich. Der Handel mit

Zweitmarktanteilen hat inzwischen an

mehreren Zweitmarktbörsen eine nennenswerte

Größe erreicht, so dass mit

einem liquiden Markt insbesondere

dann gerechnet werden kann, wenn

sich die nachhaltige Ertragsstärke der

Zielfonds bestätigt. Die Exit-Prospekt-

Basiskalkulation von 50 % Rückfluss für

einen Teil der länger laufenden Anlagegüter

erscheint realistisch. Aus

CHECK-Perspektive könnten in dieser

Kalkulation Reserven von 10-15 %

stecken. Dies ergeben Stichproben der

Preisentwicklung von vergleichbaren

Zielfondsanteilen (die eine Laufzeit von

ca. 10-15 Jahren hinter sich haben).

Investition und Finanzierung

Finanziert werden sollen die Fondsinvestments

durch Eigenkapital von EUR

15 Mio. ohne Agio. Platzierungslaufzeit:

verlängert bis Ende 2011. Das KG-Kapital

kann um EUR 7,5 Mio. auf EUR

22,5 Mio. erweitert werden. Fremdkapital,

das größtenteils bereits durch die

Zielfonds aufgenommen wurde, soll

nicht (zusätzlich) akquiriert werden. Die

Steiner + Company GmbH & Co KG

koordiniert die Projektierung und den

Vertrieb des MAP (Geschäftsbesorgungsvertrag).

Insgesamt fallen für

Konzeption, Verkaufsprospekt und

Marketing 3,82 % zzgl. des Agios des

KG-Kapitals an, so dass eine Kapitalbindung

des MAP von ca. 96,18 % bezogen

auf 100% des Kommanditkapitals

verbleibt. Obwohl in Bezug auf die

Zielinvestments dadurch eine doppelstöckige

Kostenstruktur entsteht, überkompensiert

der erhöhte Sicherheitsfaktor

diese Risikoprämie. Denn die realisierte

Zielfondsstreuung zeigt, dass

die Steiner+ Company-Fondsmanager

und Partner (Dr. Illya Steiner & Andreas

Greiling) ihr Fondsresearch optimiert

und in aussichtsreichen Wachstumsmärkten

mit hochmotiviert selbstverantwortlichen

Fondsmanagern positioniert

haben.

Laufende Kosten

Für die kontinuierliche MAP-Betreuung

fallen 0,8 % p.a. bezogen auf das KG-

Kapital sowie die Treuhandkosten an.

Laufende Kosten sind Steiner + Company

zu erstatten. Für die Managementleistung,

bei 37 Beteiligungen auf

dem Laufenden zu bleiben und für die

Investoren regelmäßige Dokumentationen

zu erstellen, ist dieser Vergütungs-

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