mit den Steinhauser Senioren - Aspekte Steinhausen

aspekte.ch

mit den Steinhauser Senioren - Aspekte Steinhausen

4 12 15

Seite

Barbara Hofstetter:

Ehrte Sportlerinnen

und Sportler

7

Beat Meierhans:

Von Mensch zu Mensch

Micela Gwerder:

Gautschete in Zug

Sympathischer Trend

Pia Irányi:

Frisch diplomierte

Katechetin der ref. Kirche

25

Ernst Spiegel:

Organisierte

den 34er-Ausflug

September 2011

Ausgabe: 252

Jahrgang 32

aspekte

Steinhausen

NH

Das Magazin der Gemeinde Steinhausen,

der Vereine, der Kirchgemeinden und des Gewerbes

Es scheint, dass in Steinhausen ein neuer Trend gelebt wird: Die Quartier-Feste. Einst als bieder und

langweilig abgestempelt, erleben sie eine Renaissance. Herrlich, wenn sich Herr und Frau Nachbar am

selben Tisch unterhalten, wo sie sonst nur Tür an Tür leben und sich kritisch beäugen. Unterstützt werden

diese Feste im privaten Rahmen von der Sonne und den angenehmen Temperaturen. Jetzt, wo der

meteorologische Sommer schon fast zu Ende ist, dürfen wir sie doch noch geniessen. Das ist auch für die

Trauben eine Freude, damit der Jahrgang ein guter wird. Fachsimpeln darüber können Sie am 3. September

auf dem Dorfplatz, wenn zum 13. Mal das Winzerfest stattfindet.


Editorial

Inhalt

Sommerfit? Was heisst hier

fit? Sonne, Ferien, ein schöner

Abend, gutes Essen oder sogar

zuviel getrunken? Bei Sonne und

Wärme und dolce far niente ist

es wichtig, genügend Wasser zu

trinken und mehr Früchte und

Gemüse zu essen. Nicht vergessen:

Nicht nur sitzen und geniessen,

nein, sich auch ausgiebig

bewegen – nicht nur vom Kühlschrank

auf den Balkon! So spürt

man gleich, ich bin «sommerfit».

Geniessen Sie den Spätsommer.

Urs Nussbaumer

Gemeinde 3–5, 7–9, 14, 16, 23, 25,

31, 34

Schule 10

Musikschule 17, 18

Vereine 19–22, 28–30, 33

Kulturkommission 6

Pfarrei 11

ref. Kirche 15

Bibliothek 13

Gewerbe 12, 24, 26, 32, 35

Ludothek 27

Agenda 36

Impressum

Herausgeber: Steinhauser Aspekte

Urs Nussbaumer

www.aspekte.ch

redaktion@aspekte.ch

Auflage: 4500 Exemplare

Redaktion: Urs Nussbaumer (UN)

Romy Beeler (RB)

Red.-Schluss: 10. September 2011

Druck: Druckerei Ennetsee

Vorstufe: Kalt-Zehnder-Druck AG

2 Aspekte September 2011

Gefühlte zweite Jahreshälfte

Der Sommer war bei weitem

nicht so strahlend schön, wie ich

ihn mir erhofft hatte. Vielleicht

weil wir im April und im Mai so

eine sonnige Zeit hatten, waren

meine Hoffnungen noch stärker

als sonst, einen schönen Sommer

zu erleben. Mit den tollen Frühlingstemperaturen

wähnte ich

mich schon im Mittelmeer-Raum,

wie wenn die Schweiz sich um

einige Breitengrade nach Süden

verschoben hätte (was sie durchaus

dürfte, wenn es nach mir

ginge!).

Die Menschen sind offener und lockerer,

und einfach besser drauf. So war es aber

Tatsache, dass wir auf unserer Alp rundherum

eingeschneit waren, so dass wir

ebendiese oben erwähnten Breitengrade

nach Süden flüchten mussten, um unseren

Wunsch nach Sommer und Sonne

erfüllen zu können. Wir machten sozusagen

Ferien von den Ferien.

Mit dem Start der gefühlten zweiten Jahreshälfte

kommt auf einige von uns viel

Neues zu: Die Jüngsten starten mit Spielgruppe,

Kindergarten oder Schule, die

Grösseren haben die neun obligatorischen

Schuljahre hinter sich und beginnen

eine Lehre oder eine weiterführende

Schule. Lesen Sie dazu auch den Bericht

von Simon Randriamora auf Seite 10 Wie

viel Aufregung der Start einer Lehre einem

Jugendlichen bringt, beweist das SMS

eines Lehrlings auf dem Weg zu seinem

ersten Arbeitstag, der seiner Mutter auf

die guten Wünsche zu einem tollen Start

per Sms zurück schreibt: «Ich sterbe!»

In der Gemeinde Steinhausen machen 94

Kindergarten-Kinder, 73 Erstklässlerinnen

und -klässler und acht Kinder, die eine

Kleinklasse besuchen, ihre ersten Erfahrungen

mit der Schule Steinhausen. Auf

meine Bemerkung, dass genau gleich

viele Schülerinnen und Schüler aus der

Schule kommen, wie hinein, meint Gaby

Fröhlich vom Schulsekretariat lachend:

«Wir sind eben stets um einen Ausgleich

bemüht!» Romy Beeler


Aus dem Rathaus

1 Pensionierung

bei der Gemeindeverwaltung

Josef Grüter ist seit September 1986

Sachbearbeiter in der gemeindlichen

Finanzabteilung und tritt per Ende September

2011 in den wohlverdienten

Ruhestand. Der Gemeinderat wünscht

Josef Grüter für diesen neuen Lebensabschnitt

viel Glück, wie alles Gute und vor

allem auch Gesundheit.

2 Schulische

Randzeitenbetreuung

mit Hausaufgabenhilfe und Mittagstisch

Die schulische Randzeitenbetreuung mit

Hausaufgabenhilfe und Mittagstisch ist

seit dem Jahr 2004 ein Angebot für familienergänzende

Betreuung von Schulkindern.

Die administrativen Abläufe für die

beiden Kinderbetreuungsangebote sind

bis anhin durch die Abteilung Soziales

und Gesundheit wahrgenommen worden.

Seit der Einführung haben sich viele Veränderungen

und Neuorientierungen bei

diesen Angeboten ergeben. So hat die

Randzeitenbetreuung ihre Öffnungszeiten

von zweieinhalb auf viereinhalb Stunden

erweitert und im Jahr 2009 wurde die

Erweiterung der Öffnungszeiten auf Mittwochnachmittage

und schulfreie Tage

implementiert. Aktuell werden ca. 40 Kinder

betreut. Der Gemeinderat hat nun

beschlossen, die administrativen Aufgaben

für diese schulische Randzeitenbetreuung

mit Hausaufgabenhilfe sowie

Mittagstisch neu der Abteilung Bildung

und Schule zu übertragen.

3 Kurzzeitparkplätze

(Kiss&Ride) beim Bahnhof

Steinhausen

Im Juni stimmte der Gemeinderat der

Erstellung von drei Kurzzeitparkplätzen an

der Bahnhofstrasse beim Bahnhof Steinhausen

zu. Inzwischen sind diese Kurzzeitparkplätze

erstellt und können für

maximal 30 Minuten benützt werden.

4 Beiträge an Zuger

Ferienpass 2012–2014

Seit rund 30 Jahren besteht das Sommerferienprojekt

Ferienpass und die Gemeinde

hat dieses seit etlichen Jahren finanziell

unterstützt. Es ist nun beschlossen worden,

auch für die Jahre 2012 – 2014 den

Ferienpass mit Fr. 62.– pro teilnehmendes

Kind aus Steinhausen zu unterstützen.

5 Aussensanierung

Schulhaus Sunnegrund 4 –

Genehmigung Abrechnung

Gesamtleistungswettbewerb

An der Gemeindeversammlung vom

10. Dezember 2009 wurde der Kredit für

die Durchführung eines zweistufigen

Gesamtleistungswettbewerbs für die Aussensanierung

des Schulhauses Sunnegrund

4 in der Höhe von Fr. 405’000.–

beschlossen. Dieser Gesamtleistungswettbewerb

wurde im Jahr 2010 durchgeführt

und ein Siegerprojekt erkoren. Die effektiven

Kosten für diesen Gesamtleistungswettbewerb

belaufen sich auf

Fr. 419’180.–. Dieser Kredit wurde somit

um Fr. 14’180.– oder 3,5% überschritten.

Der Gemeinderat hat diese Abrechnung

genehmigt.

6 Kreditabrechnung

Renovation Turnhalle

Sunnegrund 1

Für die Renovation der Turnhalle Sunnegrund

1 genehmigte die Gemeindeversammlung

vom 10. Dezember 2009 einen

Baukredit von Fr. 1’010’000.–. Die Arbeiten

sind dann im Jahr 2010 ausgeführt

worden und der neue Mehrzweckraum

konnte der Schule im November 2010 zur

Benützung übergeben werden. Die effektiven

Kosten für die Renovation der

Turnhalle Sunnegrund 1 betragen Fr.

863’384.–. Der bewilligte Kredit wurde

somit um Fr. 146’616.– unterschritten.

Der Gemeinderat hat diese Kreditabrechnung

genehmigt.

7 Es sind folgende

Angestellte gewählt worden:

– Claudia Nussbaumer, Steinhausen, als

Sachbearbeiterin für die Buchhaltung

(70 %) ab 1. August 2011

– Monika Schlumpf, Steinhausen, als Teilzeitmitarbeiterin

der Gemeindebibliothek

Steinhausen (35 %) ab 8. August 2011

– Marco Crespin, Zürich, als Jugendarbeiter

im Jugendtreffpunkt (50 %) ab

15. August 2011

– Catherine Wehrli, Edlibach, als Abteilungsleiterin

Soziales und Gesundheit

ab 1. Dezember 2011

8 Projektwettbewerb

Zentrumsüberbauung

An der Gemeindeversammlung vom 25.

Juni 2009 wurde der Kredit für den

Projektwettbewerb für die neue Zentrumsüberbauung

in der Höhe von

Fr. 521’000.– beschlossen. Im Juni 2010

konnte dann das Projekt «Dreiklang» von

Müller Sigrist Architekten einstimmig von

der Jury zum Sieger erkoren werden. Die

effektiven Kosten für den Projektwettbewerb

sowie die Überarbeitung beliefen

sich auf Fr. 520’248.–. Der Wettbewerbskredit

von Fr. 521’000.– wurde somit um

Fr. 752.– unterschritten. Der Gemeinderat

hat diese Abrechnung des Wettbewerbskredites

genehmigt.

9 Neuer Gemeindeschreiber

Der Gemeinderat hat Thomas Guntli aus

Baar als neuen Gemeindeschreiber der

Gemeinde Steinhausen gewählt. Thomas

Guntli ist 39-jährig und seit neun Jahren

Vizegemeindeschreiber und Abteilungsleiter

Präsidiales/Kultur bei der Gemeinde

Baar. Er studierte Rechtswissenschaften

mit Lizenziat an der Universität Zürich.

Seit 2010 absolviert er an der Zürcher

Hochschule für angewandte Wissenschaften

in Winterthur berufsbegleitend die

Ausbildung «Fachausweis Verwaltungsmanager/dipl.

Gemeindeschreiber». Thomas

Guntli tritt die Stelle als Gemeindeschreiber

von Steinhausen am 1. März

2012 an.

Aspekte September 2011 3


Sportlerehrungen 2010/11

1. Reihe von oben v.l.n.r: Christine Betschart, Sibylle Bühler

2. Reihe von oben v.l.n.r: Sandra Bieler, Nina Betschart, Nicole Eiholzer, Magdalena Radulovic, Kurt Struzina, Bernhard Gasser

3. Reihe von oben v.l.n.r: Mara Betschart, Malin Krienbühl, Oliver Grob, Peer Harksen, Philippe Sterchi, Barbara Hofstetter

unterste Reihe v.l.n.r: Oswald Staub, Markus Brunschwiler, Jolanda Zürcher, Ruth Meier, Christoph Meienberg, Céline Baumann, Sanja Stefanovic, Michele Blank,

Nadine Heer, Manuel Blank, es fehlt: Sarah Schärer

Anlässlich der Gemeindeversammlung

vom Donnerstag, 30. Juni 2011 in Steinhausen

wurden 23 Sportlerinnen und

Sportler geehrt. Zudem wurde eine

Besondere Ehrung vorgenommen.

Die Sportlerinnen und Sportler haben in

den unterschiedlichsten Sportarten und

Bieler Sandra Stabhochsprung-Vize-Schweizermeisterin in der Kategorie U23 sowie Inhaberin des Innerschweizerrekordes

Frauen 2010 im Stabhochsprung

Meier Ruth Eisstock-Vize-Schweizermeisterin 2011 in der Kategorie «Damen Duo» sowie im «Zielwettbewerb Damen»

als auch im «Mannschafts-Zielwettbewerb Damen»

Schärer Sarah Tennis-Turniersiegerin Kategorie «Girls Singles 14» in Rushbrooke (Irland), Tennis-Halbfinalistin Kategorie

«Girls Singles 14» in Oberentfelden, Tennis-Viertelfinalistin Kategorie «Girls Singles 14» in Luxemburg,

Tennis-Finalteilnahme mit der Schweizerdelegation am Wintercup in der Kategorie U14 Girls in Kamen

(Deutschland) und Tennis-Halbfinalistin Junioren-Schweizermeisterschaft 2011 in der Kategorie Girls 14&U

Zürcher Jolanda Badminton-Seniorenschweizermeisterin im Einzel S45CD, Badminton-Seniorenschweizermeisterin im Doppel

S45AB mit der taubstummen Partnerin Brunner Ursula sowie Badminton-Senioren-

Schweizermeisterin im Mixed S40AB Brunschwiler Markus OL-Schweizermeister 2010 in der Kategorie

H70 (Herren über 70) im Sprint-OL sowie auch im Langstrecken-OL

Gasser Bernhard Modelsegelflug-Schweizermeister 2011 in der Kategorie F3K und Bronzemedaillengewinner an der Modelsegelflug-Schweizermeisterschaft

2010 in der Kategorie F3K

Grob Oliver Bronzemedaillengewinner an der Inline-Skating-Schweizermeisterschaft 2011 «Gesamtwertung» sowie

Vize-Schweizermeister im «Sprintcup» und auch Bronzemedaillengewinner am Europacup «Sprintcup» 2011

Harksen Peer Volleyball-Vize-Schweizermeister mit dem Aargauer Auswahlteam «SAR B» des TV Lunkhofen

Fortsetzung auf der Seite 5

4 Aspekte September 2011

Kategorien Schweizermeistertitel nach

Steinhausen gebracht. Auch eine Besondere

Ehrung gab es in diesem Jahr. Diese

ging an den 86-jährigen Oswald Staub. Er

hat in Steinhausen im Jahre 1946 den

Verein Allsport Steinhausen mitbegründet

und wurde im 1976 als Ehrenmitglied des

Vereins ernannt. Oswald Staub hat viel für

den Breiten- und Jugendsport in Steinhausen

beigetragen. Deshalb wurde sein

ausserordentlicher Einsatz mit dieser

besonderen Ehrung belohnt.

Namentlich waren es nachfolgende

Ehrungen:


Sportlerehrungen 2010/11

Fortsetzung von Seite 4

Meienberg Christoph Silbermedaillegewinner an den Special Olympics 2010 im Tennis «Einzel» und Bronzemedaille im «Doppel»

Struzina Kurt Ruder-Schweizermeisterschaft in der Kategorie Doppelzweier Masters Männer B mit dem Teamkolle

gen Frik Silvan

Blank Manuel (Paintball-Team reLentless) Paintball-Winter-Schweizermeister 08/09 in der Kategorie M3 Rookie, Paintball-Sommer-Vize-Schweizermeister

09 in der Kategorie M5 Novice und Paintball-Winter-

Schweizermeister 09/10 in der Kategorie M4 Novice

Blank Michele (Paintball-Team reLentless) Paintball-Winter-Schweizermeister 08/09 in der Kategorie M3 Rookie, Paint

ball-Sommer-Vize-Schweizermeister 09 in der Kategorie M5 Novice und Paintball-Winter-

Schweizermeister 09/10 in der Kategorie M4 Novice

Heer Nadine (Paintball-Team reLentless) Paintball-Winter-Schweizermeisterin 08/09 in der Kategorie M3 Rookie, Paintball-Sommer-Vize-Schweizermeisterin

09 in der Kategorie M5 Novice und Paintball-Winter-Schweizermeisterin

09/10 in der Kategorie M4 Novice

Sterchi Philippe (Paintball-Team reLentless) Paintball-Winter-Schweizermeister 08/09 in der Kategorie M3 Rookie, Paintball-Sommer-Vize-Schweizermeister

09 in der Kategorie M5 Novice und Paintball-Winter-

Schweizermeister 09/10 in der Kategorie M4 Novice

Betschart Christine (Volleyballclub Steinhausen) Volleyball-Schweizermeisterin in der Kategorie Senioren A mit dem Team

«Never Ending Story» des Volleyballclub Steinhausen

Bühler Sibylle (Volleyballclub Steinhausen) Volleyball-Schweizermeisterin in der Kategorie Senioren A mit dem Team

«Never Ending Story» des Volleyballclub Steinhausen

Betschart Nina (Volleyballclub Steinhausen) Beachvolleyball-Schweizermeisterin in der Kategorie U18 sowie auch Volleyball-Schweizermeisterin

mit dem Innerschweizer Auswahlteam «SAR B» des Volleyballclub Steinhausen

Eiholzer Nicole (Volleyballclub Steinhausen) Beachvolleyball-Schweizermeisterin in der Kategorie U18 sowie auch Volleyball-Schweizermeisterin

mit dem Innerschweizer Auswahlteam «SAR B» des Volleyballclub Steinhausen

Radulovic Magdalena (Volleyballclub Steinhausen) Volleyball-Schweizermeisterin mit dem Innerschweizer Auswahlteam «SAR B»

des Volleyballclub Steinhausen

Baumann Céline (Volleyballclub Steinhausen) Volleyball-Vize-Schweizermeisterin in der Kategorie U12 (Minivolleyball) des

Volleyballclubs Steinhausen

Besondere Ehrungen 2010/11

Staub Oswald Ausserordentliche Leistungen für den Verein Allsport Steinhausen und für den Sport allgemein in

Steinhausen

Aspekte September 2011 5


Steinhauser Kunst

Ausstellung 23.–25. September 2011

Dieses Jahr ist die Kulturkommission

30 Jahre alt. Sie wurde 1981 von den

drei Trägergemeinden des Zentrums

Chilematt gegründet, mit der Absicht

das Leben im ebenfalls 30-jährigen

Zentrum kulturell zu ergänzen, ja zu

prägen. Aus Anlass dieses Jubiläums

wartet sie mit einem besondern und

auf Steinhausen bezogenen Anlass

auf. In einer öffentlichen Ausstellung

werden Kunstwerke gezeigt, die in

Steinhausen entstanden sind. Auf entsprechende

Ausschreibung hin haben

sich zahlreiche Personen interessiert

und die Kulturkommission hat eine

Auswahl getroffen.

Ziel der Ausstellung ist es, einen Überblick

über das aktuelle künstlerische

Schaffen in Steinhausen zu geben. Bilder

und Skulpturen aus den letzten

paar Jahren werden ergänzt mit einzelnen

früher entstandenen Werken,

soweit dies für die Entwicklung von

Persönlichkeit, Technik, Stil oder Motiven

besondere Aussagekraft hatte.

Angesichts der Anzahl von Ausstellenden

ist eine Eingrenzung auf je einige

Werke unumgänglich. Das aktuelle

Wirken wird dadurch stärker gewichtet,

das Typische wird hervorgehoben,

und innerhalb der Ausstellung kann

auf thematische oder stilistische Bezü-

6 Aspekte September 2011

ge untereinander eingegangen werden.

Die künstlerische Betätigung ist für die

Ausstellenden mehr als ein spassiger Zeitvertreib.

Die Kunst ist Teil ihres Lebens,

auch wenn sie für die meisten als Freizeitbetätigung

gilt. Sie ist eine stete und

engagierte Auseinandersetzung, so zum

Beispiel mit dem eigenen Leben, mit Eindrücken

aus der Natur oder der täglichen

Umgebung und anderem mehr.

Die Vernissage ist Freitag 23. September

2011 um 18.00 Uhr, umrahmt mit einfüh-

renden Worten von Gemeindepräsidentin

Barbara Hofstetter und musikalischen

Klängen des Saxofon-Trios Priska Meier /

Thomas Meierhans / Mario Venuti. Weitere

Ausstellungszeiten sind Samstag und

Sonntag 24./25. September, 10.00/11.00

bis 16.00 Uhr.


Aspekte:

Emma Lang hat dich vorgeschlagen,

weil sie an dir deine kommunikative

Art und deine Fröhlichkeit schätzt.

Wie bist zu diesen positiven Eigenschaften

gekommen?

Beat Meierhans:

(lacht) Ich habe ein sehr glückliches, interessantes

und erfülltes Leben, vielleicht ist

es das, was auffällt.

Wo bist du aufgewachsen?

Ich bin der zweite Sohn meines Vaters, der

in Neu-Affoltern (Zürich) ein Usego-Lädeli

betrieben hat. Bei meiner Geburt starb

meine Mutter. Dass meine Stiefmutter

nicht meine leibliche Mutter ist, erfuhr ich

erst in der Pubertät. Sie war mir, meinem

Bruder und meiner jüngeren Schwester

eine gute Mutter.

Hat dich der Beruf deines Vaters

geprägt?

Du meinst bezüglich des Helfens? Nein,

so nicht. Eher, dass immer alles da war,

z.B. Schleckstengel und Crèmeschnitten…

(lacht). Wir mussten schon helfen,

vor allem zu Kriegszeiten war die ganze

Familie ins Geschäft einbezogen. Das Kleben

von Rationierungsmarken war Sonntagsbeschäftigung

für alle.

Wolltest du nie in die Fussstapfen

deines Vaters treten?

Nein, das machte dann später mein Bruder.

Ich kam ins Gymnasium der Kloster-

Portrait Nr. 38

schule Disentis; aus mir sollte ein Pfarrer

werden.

Und weshalb klappte das nicht?

Ich hatte mich schon vor dem Gymi

unsterblich in ein Nachbarsmädchen verliebt.

So merkte ich bald, dass ich nicht

zum Priestertum geboren bin. Schnell und

leicht fand ich nach drei Jahren Gymnasium

eine Stelle als KV-Lehrling. Näher bei

Miryam!

Wie war dann dein Werdegang zum

SBG-Banker?

Das KV schloss ich erfolgreich ab, nicht in

der Bank, sondern bei einem Händler für

Trockenfrüchte. Mein Beruf gefiel mir!

Schnell bekam ich ein Job-Angebot vom

SBV in Neuchâtel und arbeitete bis zur RS

dort.

Hast du auch im Militär Karriere

gemacht?

Nein – im Gegenteil! Weil ich für meine

damalige Liebe aus der RS abgehauen

bin, kassierte ich 10 Tage scharfen Arrest.

Ich litt grässlich, nicht wegen des Arrests,

sondern, weil mir diese Liebe davor

gestanden hat, dass sie im 3. Monat war

– nicht von mir! Später wurde ich als Fouriergehilfe

dann doch noch Gefreiter.

Mit deiner Frau Irma hast du vier

Kinder. Wie hast du sie kennen

gelernt?

Irma war die Sekretärin des UBS-Börsenchefs

in Genf. Ich lernte sie bei meiner

Beat Meierhans,

pensionierter

UBS-Banker,

Familienvater,

Steinhausen

Arbeit kennen und es machte sofort

KLICK. Für sie habe ich dann auch den

Plan, in Süd-Amerika zu arbeiten, aufgegeben.

Du bist in Zürich aufgewachsen und

hast im Welschen und in London

gearbeitet. Wie bist du nach Steinhausen

gekommen?

Via Baar, zur Weiterbildung bei UBS

Zürich. 1971 eröffnete dann die UBS in

Zug ihre Türen. Ich war dort zehn Jahre

als Nummer 2 und Kreditchef tätig.

Dazwischen war ich gut 2 ½ Jahre als

Treuhänder selbstständig. Es war interessant,

aber auch schwierig. Fachlich am

Limit, zog ich den Verkauf des Büros und

die Rückkehr zur UBS vor. Zuerst nach Zug

und dann 18 Jahre ins zentrale Kreditwesen

am Hauptsitz Zürich.

Du hast immer viel gearbeitet und

warst nicht oft zu Hause. Wie hat

sich das auf die Familie ausgewirkt?

Meine Irma hat ein grosses Erziehungstalent

und hat vieles alleine gemacht. Aber

wir hatten ein tolles Familienleben und

ich war und bin ein leidenschaftlicher

Vater und heute Grossvater von zehn

Enkelkindern.

Emma Lang sagt, du hättest immer

ein Lied auf den Lippen. Wie kommt

das?

Die Frau, die mich wohl am meisten

geprägt hat, war meine Grossmutter Adelheid.

Fortsetzung auf Seite 8

Aspekte September 2011 7


Fortsetzung von Seite 7

Bei ihr lebte ich bis zum Kindergarten.

Wenn in der Kirche die Orgel zur Schubert-Messe

aufbrauste, sagte sie immer:

«Sing, Büebli». Die Leidenschaft für die

Kirche und das Singen sind bis heute

geblieben. Die Religion, die für mich das

grosse Urgeheimnis darstellt, ist mir sehr

wichtig und auch das Singen im Seniorenund

im Kirchenchor.

Das heisst, dass du auch heute nicht

so viel zu Hause bist?

Nun ja, ich hatte nach meiner Pensionierung

1998 noch einige Mandate, auf die

ich inzwischen verzichtet habe. Heute

singe ich noch im Kirchenchor und leite

den Seniorenchor. So bin ich mehr zu

Hause. Da ist Frau Irma der King, wir

haben eine klare Aufgabenteilung.

Habt ihr mit dem Seniorenchor auch

Auftritte?

Ja, fünf bis sieben pro Jahr. Wir haben ein

tolles Repertoire, mit über 150 Liedern

und Kanons. Ein vierstimmiger Liedersatz

ist wie ein Bad für die Seele. Leider haben

wir chronischen Männermangel. Wer also

AHV-berechtigt ist und am Montag um 10

Uhr Lust hat, im Weiherpark eine Stunde

zu singen, soll sich bitte melden!

Welche Ziele verfolgst du heute?

Nun, heute ist jeder Tag ein Geschenk.

Aber ich würde gerne 100 Jahre alt werden

(lacht). Es interessiert mich, wie die

Welt in 27 Jahren aussieht unter dem

neuen und grösseren Einfluss der Frauen.

Ob sie sich zum Guten ändert?

Hast du ein Motto, das dich durchs

Leben begleitet hat?

Vielleicht dieses: Mein Gott, ich verstehe

dich nicht, aber ich vertraue dir! Oder:

Leben, lieben, laben, loben.

Wen schlägst du als nächste Interview-Partnerin

vor?

Ich schlage Andrea Vogt, die Frau des

Seniorenzentrum-Leiters Ruedi Vogt, vor.

Ich war dort acht Jahre im Stiftungsrat.

Sie gefällt mir, weil sie als frauliche Frau

ihren Mann steht. Sie ist für mich die

Seele des Weiherparks.

Vielen Dank! Wir werden sie gerne

anfragen.

RB

8 Aspekte September 2011


Veloferien in Grassau am Chiemsee (D)

mit den Steinhauser Senioren

Von Zeit zu Zeit muss man den

Alltag vergessen, das tut gut!

Die Sonne lachte die gut gelaunten SeniorInnen

an. «Wenn Engel reisen…!» Nach

Kaffee und Gipfeli, von der Reiseleitung

im Gasthof Linde offeriert, fuhren wir

pünktlich um 7.30 Uhr los in Richtung

Walensee, Rheintal, Bregenz, München zu

unserem Ziel Grassau am Chiemsee. In

einem idyllischen Garten genossen wir ein

zünftiges, bayrisches Mittagessen.

Eine weite, hügelige Landschaft, ein Radfahrerparadies

empfing uns. Wir freuten

uns. Im Sporthotel Achental bezogen wir

Quartier. Für unsere Velos war im Konferenzraum

der «rote Teppich» ausgelegt.

Nun wissen wir’s, unsere Velos sind Gold

wert. Ist ja auch verständlich, denn unser

Chefleiter Hansruedi Marti hat sich dafür

eingesetzt, weil er letztes Jahr ohne sein

nagelneues Velo nach Hause zurückkehren

musste.

Am ersten Tag radelten wir bei herrlichem

Wetter durchs Achental. Trotzdem wurde

es ein «Sumpftag.» Einige FahrerInnen

erlebten, wie hart es ist, im weichen

Grund, im Schilf, zu manövrieren. Der Ausblick

auf den klarblauen Chiemsee liess

die Strapazen vergessen. Wir genossen

die Zeit im Hafenrestaurant am See!

Der zweite Tag führte uns in die Höhe,

nach Kössen in Österreich. Wir umrundeten

den schönen Walchsee, ein kleines

Ferienparadies für Radler, Camper und

Wanderer. Der reichhaltige Salatteller

schmeckte, auch mit Gurken (EHEC war

im Tirol nicht bekannt!). Dessert und

Obstler, gegen allfällige Salatbakterien,

genossen wir bei Rosi Mittermeier in Reit

im Winkel. Die «Zwägen» fuhren natürlich

per Rad bis zum Hotel zurück und verpassten

so das blumengeschmückte Gasthaus.

Der dritte Tag war ein «Seetag». Wir

besuchten das Schloss Herrenchiemsee

und die sehr informative Ausstellung zum

Jubiläumsjahr des bayrischen Königs Ludwig

II. Hier konnten wir unsere

Geschichtslücken auffrischen. Auf der langen

Seerundfahrt plagte uns der Durst

und wir stillten ihn mit einem feinen weissen

Tropfen. Vielleicht hat er uns auch nur

so gemundet, weil wir ihn aus echten

Champagnerkelchen geniessen durften!

Am vierten Tag war der Himmel grau, der

Regen nahte. Peter, unser Busfahrer, fuhr

uns nordwärts nach Amarang, zu einem

wunderschönen Automuseum. Die 100jährigen

Oldtimer brachten unsere grossen

Buben ins Schwärmen! Die Heimfahrt per

Velo, mit Wind und Wolken, tat der guten

Laune keinen Abbruch, denn unterwegs

wartete das «Hasenstüble», das extra für

die hungrigen Schweizer die Türe öffnete

und alle nach hasenstüble Art verwöhnte.

Ein Frauengrüppli, von unserem Chauffeur

begleitet, besuchte Wasserburg, ein schönes

barockes Städtchen am Inn. Für Frauen

fast eine Strafe, denn bei geschlossenen

Geschäften (Auffahrt) war schnell einmal

fertig mit «lädälä» und sie hatten Zeit

für ein feiertägliches Menü, für Kirchenbesuche

und für unvergessliche Eindrücke

der grossartig restaurierten, farbigen Häuserzeilen

in den Handwerkergassen.

Am letzten Velotag waren wir bei herrlichem

Wetter unterwegs. Dreimal zeigte

sich das gleiche Kirchlein, waren wir nun

in Wassen, am Gotthard oder doch in Bayern?

Waren’s drei Kirchen oder doch dreimal

die gleiche oder lag es gar am gestrigen

Wein?

Im hügeligen Bayern war die Orientierung

oft schwierig, ohne markante Berge. Zum

Glück zeigten aber der zahme und der

wilde Kaiser am Horizont ihre felsigen

Flanken. So trafen sich dann auch alle zum

Mittagessen am Badesee, egal ob mit

etwas mehr oder weniger Höhenmetern

und Kilometern in den Beinen.

Es gab weniger «Desserthügel» zu

bezwingen als andere Jahre. Dafür boten

uns Irène, Ruth und Silvy spezielle Höhepunkte

an. Im Garten lernten wir die Kunst

der Muskellockerung bei Irène oder Ruth.

Silvy schickte uns ins kühle Schwimmbekken,

Ziel: Muskeltraining für Bauch, Arme,

Nacken und Co. Die Sportlichsten sassen

unterdessen schon beim bayrischen Apéro.

Vielseitige Bewegung verlangte auch vielseitige

Verpflegung. Am reichhaltigen Buffet

liessen wir unsern Gelüsten freien Lauf.

Nur bei der Auswahl der Weine gab’s für

die verwöhnten Schweizer Gaumen eher

Engpässe!

Die abwechslungsreiche, aktive Woche

verdanken wir unserem sportlichen Leiterteam

Hansruedi und Hedy Marti, Brigitte

und Silvy, Beat mit Irene und Ruth. Peter,

unser Buschauffeur der Firma Koch aus

Giswil, chauffierte uns jederzeit sicher ans

Ziel. Unsere jungen Leiter/Begleiter und

Kartenkenner waren topfit. An der Goodbye-Party

zeigten sie eine temperamentvolle,

rhythmische Darbietung und wir

SeniorInnen begleiteten sie mit sportlichem

Klatschen.

Wir danken euch allen nochmals ganz

herzlich mit einem 3-fachen B_R_A_V_O

für diese unvergessliche, erlebnisreiche

Woche. Auch unser Chauffeur Peter verdient

unsern Dank für seine ruhige und

sichere Fahrweise und für die Muskelarbeit

beim öfteren Velo- und Gepäckverlad.

Wir freuen uns jetzt schon auf nächstes

Jahr!

Mia Bucher

Aspekte September 2011 9


Obligatorische Schulzeit zu Ende

«Die Schulzeit geht zu Ende»,

sagte Schulleiter Peter Meier zu

Beginn der Abschlussveranstaltung

der Oberstufenschülerinnen

und -schüler. Lange haben einige

von ihnen in den letzten Wochen

auf diesen Satz gewartet – hatten

doch viele schon seit geraumer

Zeit eine Anschlusslösung

gefunden.

Peter Meier wünschte den Feldheim-

Abgängerinnen und Abgängern viel Glück

auf ihrem zukünftigen Weg. Weiter führte

er aus: «Ich hoffe, dass ihr vor allem die

positiven Erlebnisse in Erinnerung behalten

werdet.»

Rückblickend auf die dreijährige Oberstufenzeit

teilte Peter Meier die drei Schuljahre

in drei Phasen ein. Im ersten Schuljahr

geht es darum, sich einen Platz zu

erkämpfen, im zweiten Schuljahr geht es

um die Berufserkundung und im dritten

Schuljahr soll sich der Berufsentscheid

setzen.

Dass die Schülerinnen und Schüler aus

den fünf Abschlussklassen (drei Sekundarklassen,

zwei Realklassen) die drei Phasen

erfolgreich durchlaufen haben, zeigt

die Statistik: 40 Jugendliche haben eine

Lehre, sechs eine Lehre mit Berufsmatura,

acht besuchen eine weiterführende Schule

und 18 gehen nach den Sommerferien

ins Brückenangebot. Nur ein Schüler

suchte noch nach einer Anschlusslösung.

Zum Abschluss seiner Rede dankte Peter

Meier allen Schülerinnen und Schülern,

Witz:

Zwei Senioren vom

Weiherpark Steinhausen

unterhalten sich. Sagt

der Eine: Jetzt habe ich

gerade deinen Namen

vergessen.

Der Andere: Bis wann

musst du ihn wissen?

10 Aspekte September 2011

Lehrpersonen und Eltern für ihren grossen

Einsatz in den vergangenen drei Jahren.

Sinnbildlich durfte jede/r Jugendliche

ihren/seinen Eltern eine Rose zusammen

mit netten Worten überreichen. Der langersehnte

Moment mit der Zeugnisübergabe

durch Rektor Walter Leupi folgte.

Beim Verlassen der Aula konnte sich

manch einer einen lauten Jauchzer nicht

verkneifen. Bei einigen Schülerinnen und

Schülern fiel aber auch die eine oder

andere Träne – ging doch rückblickend

eine schöne Zeit mit vielen Freundinnen

und Freunden zu Ende und ein neuer

Lebensabschnitt begann. Auch Klassenlehrerin

Tanja Dettling fand den

Abschlussmoment mit ihrer Klasse sehr

emotional: «Die Schülerinnen und Schüler

haben die Highlights der letzten drei

Jahre zusammengefasst und vor ihren

Eltern vorgetragen. Mich hat dieser

Moment sehr berührt.»

Simon Randriamora


R – wie reifen!

Im Frühjahr erfreuen wir uns an den in

voller Blüte stehenden Bäumen. Wenn

diese ihre bunten Blüten abwerfen,

umweht uns ein Hauch von Wehmut über

den Verlust der wunderbaren Pracht. Jetzt

im Spätsommer dürfen wir die roten und

gelben Äpfel, die saftigen Birnen, die

blauen Zwetschgen, die prallen Trauben

und all die andern Früchte und Gemüse

bewundern und geniessen. Ist es nicht so,

dass jedes Reifen einen kleinen oder

grösseren Teil Abschied in sich trägt. Um

zur reifen Frucht zu gelangen, müssen wir

uns von der wunderbaren Blüte verabschieden.

Sie hat ihre Aufgabe erfüllt. Wie oft müssen

wir in unserem Leben von Gewohntem,

teilweise lieb Gewonnenem oder

auch einfach Bekanntem Abschied nehmen,

um etwas Neues zu beginnen. Oft

geht diesem Neustart ein langer Prozess

der Reifung voraus. Wie oft hören wir im

Alltag den Satz: «In mir ist dieser Entschluss

gereift». Ein solcher Prozess muss

nicht immer negativ sein. Manchmal führt

die Reifung dazu, dass wir auch Schmerzhaftes

loslassen können.

Bei all den reifen Früchten ist keine gleich

wie die andere und doch sind alle perfekt.

Eine süsser, die andere grösser und doch

jede eine wunderbare Stärkung. So verschieden

wir Menschen sind, so perfekt

sind auch wir in unserer ganzen Unvollkommenheit.

Gott nimmt uns an so wie

wir sind.

Vieler Hände Arbeit und eine herrliche

Natur lassen uns in diesen Tagen im kuli-

narischen Überfluss schwelgen. Um uns

diesem wunderbaren Überfluss der Natur,

als Geschenk Gottes bewusst zu werden,

feiern wir am Sonntag 4. September 2011

um 11.00 Uhr den Waldgottesdienst am

Steinhauser Waldsee. Es sind alle herzlich

dazu eingeladen. Wer Lust und Zeit hat,

kann anschliessend an den Gottesdienst

am Waldsee picknicken. Für die Verpflegung

ist jede/r selber verantwortlich.

Marlen Schärer, Pfarreirätin

Aspekte September 2011 11


Gautschete in Steinhausen und Zug

Viktor Hotz AG Steinhausen

Auch in diesem Jahr wurde der Brauch der

Gautschete bei der Victor Hotz AG weitergeführt.

Alle Jahre wieder werden die fertig

ausgebildeten Lehrlinge ins kühle

Nass geworfen. In der Druckbranche werden

die frisch Ausgelernten im Brunnen

«getauft» und somit in den Kreis der

«Schwarzkünstler» aufgenommen. Das

Wasser soll symbolisch die Fehler, die

während der Lehrzeit gemacht wurden,

wegwaschen.

In diesem Jahr haben die beiden Polygrafenlernenden

Nadine Henzi und Cindy

Gut ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

und kamen in den Genuss dieser

«Taufe», die jedes Jahr im Geheimen

geplant wird. «Packt an!» schallt es am 6.

Juli um 16 Uhr unvermittelt durch die

Druck-Abteilung der Victor Hotz AG. Die

beiden frischgebackenen Polygrafinnen

werden von ihren ausgelernten Kollegen

gepackt sowie für die Weiterfahrt kunstgerecht

verschnürt. Mit einigen Mühen

gelingt es, die beiden in die bereitstehende

Kutsche zu tragen und Richtung Dorfbrunnen

Steinhausen zu fahren. Dort wartet

bereits viele Zuschauer, die dieses

freudige Ereignis nicht verpassen wollen.

Bevor es so weit ist, wird die traditionelle

Gautschrede von der Gautschmeisterin

und Lehrlingsverantwortlichen Nicole

Scherrer vorgetragen. Von diesen traditionsreichen

Versen begleitet, nützt auch

der letzte Widerstand nichts: Nadine und

Cindy werden wie ihre vielen Vorgänger

nicht verschont und lernen den Dorfbrunnen

von innen kennen.

Kalt-Zehnder-Druck AG Zug

Genau so erging es auch Micela Gwerder

von Kalt-Zehnder-Druck, die seit zwei Jahren

für die Druckvorstufe der Steinhauser

Aspekte verantwortlich ist. Mit der hervorragenden

Note von 5,3 schloss sie ihre

vierjährige Lehre als Polygrafin ab. Allerdings

musste sie länger auf ihre «Gautschete»

warten. Ganz im Geheimen

vorbereitet fand sie bei strahlendem

Sonnenschein am 19. August im Schwarzmurer-Brunnen

in Zug – unter reger Teilnahme

von Familie, Freunden und Arbeitskollegen

– statt. Arbeitskollege Ueli Berger,

sonst als Korrektor tätig, half der

frisch getauften Micela Gwerder galant

12 Aspekte September 2011

Die Gautschmeisterin der Druck-Abteilung der Victor

Hotz AG, Nicole Scherrer weist die Mitarbeiter an:

«Der durstigen Seele gebt ein Sturzbad obendrauff,

das ist des Jünger Gutenbergs die allerbeste

Tauff.»

aus dem Brunnen und verlas ihr in schönstem

Gewand und feierlichem Ton als

Gutenberg verkleidet (Erfinder des Buchdrucks

und der Druckerpresse), den

Gautschbrief. Die Jünger Gutenbergs aus

helvetischem Landen tun darin kund, dass

die ehrsame Jüngerin Micela Gwerder

nach altem Brauch die Wassertauf erhalten

hat.

Die Arbeitskollegen von Micela Gwerder werfen

die frisch diplomierte Polygrafin schadenfreudig

in den Schwarzmurer-Brunnen.


Chilematt, 6312 Steinhausen

Telefon 041 741 10 32

www.steinhausen.ch/bibliothek

Montag 14 –19 Uhr

Dienstag 10 –12 Uhr 14 –19 Uhr

Mittwoch 14 –19 Uhr

Donnerstag 10 –12 Uhr 14 –19 Uhr

Freitag 14 –19 Uhr

Samstag 10 –13 Uhr

Aktuell

Schliessung der Bibliothek

vom 6.–26. Oktober

In der gesamten Bibliothek werden in den

Herbstferien die Böden erneuert. Für diese

aufwendige Arbeit müssen wir die Bibliothek

leider für drei Wochen schliessen.

Decken Sie sich vorher mit genügend

Lesestoff ein. Die Medienanzahl pro Ausweis

ist für diese Zeit unbeschränkt (ausser

DVD: 10) und die Ausleihdauer

beträgt zwei Monate.

Bibliozwerge:

Mittwoch, 31.8., 14.00 Uhr

Mittwoch, 5.10., 14.00 Uhr

Monats-Tipp

Benni und das Buchstabenmonster

Erst ich ein Stück, dann du

Eine einfühlsame Geschichte, die Mut

macht.

Benni ist der Einzige in seiner Klasse, der

noch nicht flüssig vorlesen kann, und wird

deshalb von seinen Schulkameraden oft

gehänselt. Doch Benni weiss genau,

warum das Lesen bei ihm nicht gut klappt:

Das Buchstabenmonster ist schuld! Als er

eines Tages während eines Gewitters in

eine gefährliche Situation gerät, nimmt er

all seinen Mut zusammen und sagt dem

Buchstabenmonster den Kampf an. Und

siehe da: Plötzlich klappt das Lesen fast

wie von selbst.

Die aufregenden Leseabenteuer der neuartigen

Reihe sind extra für das gemeinsame

Lesen konzipiert. Abschnitte für erfahrene

Vorleser abwechseln sich mit Textpassagen

für Leseanfänger. (Carole Etter)

Neue Bücher

für den Kindergarten-

und Schulstart

Wir haben viele neue Bilder- und Lesebücher

für den Schulstart in unserer Ausstellung

für Sie bereit. Ebenfalls finden Sie bei

uns verschiedene Ratgeber zum Thema

Schule und Erziehung.

– Benni und das Buchstabenmonster

– 3 Schulgeschichten

– Hexe Lillis lustigste Witze

– Die wildesten Wikinger der Welt

– Geschichten von der Polizei

– Geschichten vom Baggerführer

Benni

– Eine Klasse für Pia und Moritz

– Peer und der Piratenfluch

– Pix irrt durchs Weltall

– Prinzessin Pepita

und die Kuchenmonster

– Hexenspass zur Geisterstunde

– Ärger in der Hexenschule

– Pauline kommt in den Kindergarten

– Mit Mama in den Kindergarten

– Endlich bin ich Schulkind

– Heute gehen wir

in den Kindergarten

– Leo Lausemaus will nicht

in den Kindergarten

Aspekte September 2011 13


Mach für uns

einen Comic!

Erfinde und zeichne einen Comic. Es kann

eine Illustration, eine Karikatur oder ein

Cartoon sein.

Sende die Zeichnung an:

redaktion@aspekte.ch oder per Post an:

Redaktion Aspekte Steinhausen,

Postfach 327, 6312 Steinhausen,

oder gib sie in der UrsDrogerie ab.

Jeder veröffentlichte Comic wird mit

Fr. 20.– belohnt.

Den Comic dieser Ausgabe hat uns

Deborah Wengi gezeichnet.

Vielen Dank.

6312 Steinhausen

Tel. 041 743 20 80

14 Aspekte September 2011

– Reparaturservice

– Boilerentkalkungen

Allmendstrasse 11a – Badzimmerumbauten

6312 Steinhausen – Austausch-Service

Telefon 041 740 26 14 für V-Zug Geräte


1. Steinhauser Kugelibahn-Tag

Samstag, 1. Oktober 2011

Väter und Kinder zieht gemeinsam

mit uns ins Feld, um am

1. Vater-Kind-Tag die grösste

bunteste Kugelibahn zu bauen,

die das Zentrum Chilematt je

gesehen hat!!!

Kreative Köpfe, Bauhelden, Klebmeister,

Abendteuerkonstrukteure, Schneidexperten

und Pinselschwinggenies braucht das

Land. Du siehst, ohne Euch geht es nicht!

Also kommt auch zum 1. Vater-Kind-Tag

und baut mit.

Samstag, 1. Oktober 2011, von 13.00 – 17.00 im Zentrum Chilematt

Mitzunehmen: Z`Vieri, Malschürze, Kugeli/Murmeln, ganz viele WC-/ Haus-haltspapier-/ Geschenkspapier-Rolle, PET-Flaschen

und alles was Euch sonst noch in den Sinn kommt, um eine Bahn zu bauen. Wer hat bringt Zange und Teppichmesser mit.

Material vor Ort: Scheren, Leim, Klebbänder, Schnur, Draht, Farben und Pinsel

Auskunft / Anregungen / Rückmeldungen: Sarah Bally, Sozialdiakonien, Tel. 041 741 13 86, sarah.bally@ref-zug.ch

Anmeldung bis Mittwoch, 28. September wäre erwünscht bei Sarah Bally

Gemeinsam schaffen wir es!!!

Herzliche Gratulation unseren beiden neuen

Katechetinnen!

Nach dreijähriger Ausbildungszeit haben

am 16. Juni in einem feierlichen Gottesdienst

in Hünenberg unsere beiden Katechetinnen

Pia Irányi und Ingrid Lagrebi ihr

Diplom erhalten.

Dieses Diplom befähigt sie, kirchlichen

Religionsunterricht auf der Primarstufe zu

unterrichten.

Zum Diplom gratulieren wir ganz herzlich

und wünschen Gottes Segen bei der weiteren

Arbeit mit den Kindern!

Vielen Dank für die Bereitschaft diesen

Dienst für unsere Kirche zu übernehmen!

Pia Irányi

Ingrid Lagrebi

Aspekte September 2011 15


Gemeinde Steinhausen

Zuger Gemeinden zeigen

Zivilcourage

Samstag, 24. September 2011,10.00 – ca. 14.00 Uhr auf dem Dorfplatz

10.00 Uhr Begrüssung durch Gemeindepräsidentin Barbara Hofstetter

und Gemeinderat Marco Cervini

10.00 – 12.00 Uhr StattGewaltRundgang (max. 30 TeilnehmerInnen, ab 18 Jahren)

12.00 – 12.30 Uhr Der Steinhauser Rapper Mc Tomahawk mit seinem speziellen Rap

«Gib mer d’Hand». Rappen Sie mit!

13.00 Uhr Im Foyer des Rathauses erzählt Hanna Fähndrich das Märchen

«Die Kristallkugel». Was macht die Kraft aus, die in Märchen

steckt? Warum kann man Märchen als gewaltprophylaktisch

bezeichnen? Märchen sind bestärkend und kraftvoll, sie verzaubern

und verwandeln. Sie erzählen aber auch von Gewalt und

Unrecht – und – doch wendet sich immer alles zum Guten. Für

Girls und Jungs – Teenis und Tweenies, für Kinder ab 4 Jahren

und Eltern.

10.00 – 14.00 Uhr Plakatausstellung der Oberstufenklassen auf dem Dorfplatz zum

Thema «Gewalt». Sehen Sie sich diese Plakate an, aus denen

die Gedanken unserer Jugendlichen sehr unterschiedlich hervorgehen.

12.00 – ca. 18.00 Uhr Das Jugi stellt sich vor. Haben Sie Lust, die Räumlichkeiten zu

besichtigen? Kommen Sie vorbei, das Jugi ist offen.

ca. 14.00 Uhr Verabschiedung durch Gemeinderat Marco Cervini

Wir freuen uns, wenn Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen. Wir sind überzeugt, dass sich

spannende und interessante Gespräche ergeben werden.

16 Aspekte September 2011

Für die Verpflegung während des Anlasses sorgen unsere Jugendvereine

Blauring, Jungwacht und Pfadi.


Sonnenaufgang um 18.30 Uhr

V.l.n.r. Cyrill, Julia, Daniela, Lorena, Gesangslehrerin Ursina Bucher-Hofmänner, Nadja, Angelika, Nora, Julia, Adriana und Rahel (auf dem Bild fehlt Janin).

Zum Schluss singen alle gemeinsam «Till I loved you» von Maury Yeston.

Am 21. Juni, abends um halb

sieben, ging im Zentrum Chilematt

die Sonne auf. Ein Konzert

begann, das einem nicht etwa

zum Schunkeln oder Mitklatschen

animierte. Vielmehr war es

ein stiller Genuss. Wie in der

Morgenstille – bevor ein neuer

Tag beginnt – wenn der allererste

Vogel sein schönstes Lied

anstimmt.

Elf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,

allesamt Schülerinnen und Schüler

der Gesangslehrerin Ursina Bucher-Hofmänner

konzertierten und liessen rund

dreissig Zuhörerinnen und Zuhörer an

ihrem grossen Können Teil haben. Das

Konzert am ersten Sommertag hätte

durchaus auf ein lieblicheres Wetter und

mehr Sonnenschein hinweisen können,

als wir es nun seit diesem Tag erleben.

Die Aufregung war zwar gross, davon war

in den verschiedenen Vorträgen jedoch

nichts mehr zu spüren. Gleich den Perlen

auf einer Kette, aufgereiht eine um die

andere, unterschiedlich im Charakter,

schön und einzigartig jede einzelne,

erschienen die Künstlerinnen und der

Künstler auf der Bühne. Ein letzter Blick

zur Begleiterin Lena Sattler am Klavier, ein

tiefer Atemzug und los ging’s. Zuerst sangen

mit zarten Sopran-Stimmen die Jüngsten,

die mit ihren Liedern in Hebräisch,

Englisch und Italienisch das Konzert eröffneten.

Später folgten die älteren Schülerinnen,

die mit ihren Soli oder in kleinen

Gruppen ihre einstudierten Lieder vortrugen

und bei manch einem Zuhörenden

eine Gänsehaut verursachten. Bei einem

Konzert dieser Güteklasse sieht und hört

man sehr schnell, dass es sehr viel

braucht, um ohne Mikrophon, ohne Studio

und entsprechender technischer

Unterstützung eine Stunde Gesang vom

Feinsten zu bieten.

Zuvorderst, eingemittet in ihre Schülerinnen

und den einzigen Schüler, sass Ursina

Bucher-Hofmänner. Fast hätte man sie für

eine weitere Schülerin halten können, so

jung und filigran sieht sie aus. Und sie

war genau so nervös, wie ihre Lernenden.

Ursina Bucher-Hofmänner ist 38 Jahre alt

und in Chur in einer musikalischen Fami-

lie aufgewachsen. An der Musikhochschule

Luzern studierte sie Cello, das sie aber

mangels Kraft in den Fingern aufgeben

musste. Deshalb wechselte sie auf

Gesang und schloss ihr Lehrdiplom in

Gesang mit Auszeichnung ab. Ursina

Bucher arbeitet neben solistischen und

kammermusikalischen Tätigkeiten in verschiedenen

Projekten und Ensembles als

Cellistin und Sängerin, und unterrichtet

Sologesang an mehreren Musikschulen.

In einem kurzen Gespräch erläutert sie in

charmantem Bündner-Dialekt, dass das

Fach Sologesang für Kinder noch sehr

jung ist. Der Grund dafür liegt darin, dass

man befürchtete, die noch nicht ausge -

wachsenen Stimmen in einer solistischen

Ausbildung zu forcieren. Tatsächlich ist

die klassische Stimmbildung aber grundsätzlich

für Menschen jeden Alters und

ganz besonders für Kinderstimmen sehr

gesund.

Sie ist eine über Jahrhunderte perfektionierte

Technik, die alle physikalischen

Gesetze der Stimme berücksichtigt. Mit

Hilfe dieser Technik lernt ein Kind auf eine

sehr schonende Art, maximales Stimm-

Aspekte September 2011 17


volumen und einen grossen Stimmumfang

zu erzeugen. Dass man dabei nicht versucht,

schon im frühen Alter kleine

Opernsänger oder Popstars heranzuzüchten,

ist jedoch Voraussetzung für einen

natürlichen und verantwortungsbewussten

Umgang mit den jungen Stimmen.

Es scheint, dass frühere Generationen im

Alltag mehr gesungen haben, sei es zu

Hause, in der Schule und in Vereinen etc.

Ursina Bucher-Hofmänner hört immer

wieder von Eltern oder Kindern, die glauben,

nicht singen zu können. Das stimmt

eigentlich so nie. Wenn ein Mensch

jedoch nicht von klein auf singt, fehlt aber

die Vertrautheit mit der eigenen Singstimme.

Gleichzeitig boomen Talentshows, die den

Eindruck vermitteln, dass singen etwas

ist, das für Menschen mit überdurchschnittlicher

Begabung reserviert ist.

Denn obwohl Kinder heute schon früh

Musik konsumieren, fehlt oft die Gelegenheit,

selber zu musizieren und die eigene

Stimme auf natürliche und ungezwunge-

Sanfte Fussmassagen

nach Nick Durrer

Lassen Sie sich verwöhnen und gönnen

Sie sich eine entspannende sanfte

Fussmassage.

Etwas Wunderbares für Körper

und Seele.

A–Z PersonalCare Monique Siegrist

Goldermattenstrasse 38

6312 Steinhausen

Tel. 041 544 80 44

18 Aspekte September 2011

ne Art zu erkunden. Eine Unterlassung,

die der junge Mutter eines vierjährigen

Sohnes sicherlich nicht passieren wird. Sie

vermutet darin den Grund für das neu

erwachte Interesse an der Kinderstimmbildung.

Für Ursina Bucher-Hofmänner ist die

Arbeit mit Kinder- und Erwachsenen-Stimmen

eine unerschöpflich reiche und spannende

Arbeit. Denn eines jeden Singstimme

ist wie sein Gesicht oder sein Charak-

Sind Sie neugierig, sich die Karten legen zu lassen,

zu spüren, was eine Atemtherapie auslösen kann

oder die Schwingungen von Klangschalen am eigenen

Körper zu erfahren – Ja?

Jetzt haben Sie die Möglichkeit dazu!

Tag der offenen Tür

Samstag, 17. September 2011

von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

ter, also ein Unikat. Wenn sie eine Stimme

auszubilden beginnt, findet sie es wunderbar

mitzuerleben, wie sich diese herausbildet

und zu ihrer Einzigartigkeit entwickelt.

Die Resultate dieser Schulung

waren an eben diesem ersten Sommerabend

zu hören.

Wir bieten Ihnen kostenlose «Schnupperbehandlungen»

an. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen.

Wir freuen uns auf Sie!

Gabriela Schimpel Gesundheitspraxis

mit Natalie Gwerder und Anita Faragolo,

Bannstrasse 2, 6312 Steinhausen.

www.genialmedial.ch.

Romy Beeler


Nina und Nicole unterwegs nach ganz oben!

Das Seat Nachwuchs-Nationalteam Nina

Betschart und Nicole Eiholzer erlebte vom

11. bis 14. August im litauischen Vilnius

einen weiteren Höhepunkt ihrer noch jungen

Beachvolleyball-Karriere. Die beiden

16-jährigen Mädchen des VBC Steinhausen

und VB ZuZu-Beach nahmen zum ersten

Mal an einer Europameisterschaft U18

(unter 18 Jahren) teil. Unter dem Coaching

von Kurt Brunner schlugen sie grosse

Nationen wie Deutschland, Russland oder

auch die polnischen Weltmeisterinnen und

spielten sich bis in den Final vor. Dort

verloren sie denkbar knapp gegen die einheimischen,

vom frenetischen Publikum

angetriebenen Litauerinnen.

Mit der EM-Silbermedaille schreiben Nina

und Nicole Volleyballgeschichte. Erst zum

2. Mal ist es einem Schweizer Nachwuchsteam

gelungen, an internationalen Meisterschaften

Edelmetall zu gewinnen.

Josef Betschart Nina Betschart und Nicole Eiholzer dürfen voller Stolz ihre Silbermedallien der EM U18 zeigen.

Wir unterstützen Sie in Ihrem

täglichen Leben von A–Z

– Betreuung und Begleitung von Menschen im Alltag

– Entlastung von Angehörigen

– Unterstützung im Administrativen

– Garten- und Umgebungsarbeiten

und mehr… Rufen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

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Telefon 041 544 80 44, Mobile 076 569 80 44

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Innenausbau

Umbauten

Möbel

Reparaturen

Aspekte September 2011 19


20 Aspekte September 2011


Aspekte September 2011 21


Seniorenprogramm September 2011

06. Sep. Kurzwanderung am Nachmittag

Besammlung: 12.45 Uhr Bushaltestelle Steinhausen Zentrum

Abfahrt: 12.51 Uhr mit Bus 6 nach Zug, weiter nach Neuägeri

Wanderroute: Neuägeri – Mülischwändi – Brunegg – Allenwinden

Marschzeit: ca. 1½ Std. Höhendifferenz: + 90 / – 60 m

Verpflegung: Kaffeehalt

Fahrpreis: ZVB 1 x 3 Zonen, Halbtax Fr. 3.20 und 1 x 2 Zonen, Halbtax Fr. 2.80

Rückfahrt: Allenwinden ab 16.34 Uhr, Steinhausen Zentrum an 17.07 Uhr

Wanderleitung: Heidy Bratschi Tel. 041 741 26 75

13. Sep. Halbtagswanderung am Nachmittag

Besammlung: 13.20 Uhr Bushaltestelle Steinhausen Zentrum

Abfahrt: 13.31 Uhr mit Bus 8 nach Rotkreuz

Wanderroute: Rotkreuz – Sijentalwald – Breitfeld – Weinberg – Buonas

Marschzeit: ca. 2 – 2½ Std. Höhendifferenz: + 70 / – 70 m

Verpflegung: Im Rebberg (Infos und Degustation)

Fahrpreis: ZVB Tageskarte, Halbtax Fr. 7.–

Rückfahrt: Buonas Neuhofstr. ab 16.59 Uhr, Steinhausen Zentrum an 17.40 Uhr

Wanderleitung: Hansruedi Hürlimann Tel. 041 741 45 21

20. Sep. Tageswanderung

Besammlung: 08.00 Uhr Bahnhof Steinhausen

Abfahrt: 08.12 Uhr mit S9 nach Zug, weiter nach Wolfenschiessen

Wanderroute: Wolfenschiessen – Diegisbalm und Oberalp – Lochhütte Egg –

Gummenalp – Wirzweli

Marschzeit: ca. 3½ Std. Höhendifferenz: + 230 / – 450 m

Verpflegung: Aus dem Rucksack oder im Restaurant Gummenalp

Fahrpreis: Halbtax Fr. 28.60, Ganztax Fr. 50.–, GA Fr. 11.80

Bemerkung: Von der Gummemalp gibt es eine Gondelbahn

Bitte anmelden bis Sonntagabend den 19. September, 18.00 Uhr

Rückfahrt: Wirzweli ab 16.40 Uhr, Steinhausen Bahnhof an 18.42 Uhr

Wanderleitung: Agy Gürber Tel. 041 741 68 07

27. Sep. Velotagestour

Besammlung 08.25 Uhr

Start: 08.30 Uhr auf dem Dorfplatz

Veloroute 1: Steinhausen – Ottenbach – Hermetschwil – Bünzen – Muri –

Mühlau – Steinhausen

Fahrzeit: ca. 3½ Std. Distanz: ca. 50 km Höhendifferenz: + 250 / – 250 m

Veloroute 2: Steinhausen – Affoltern – Hermetschwil – Waltenschwil – Muri –

Mühlau – Steinhausen

Fahrzeit: ca. 4 Std. Distanz: ca. 65 km Höhendifferenz: + 250 / – 250 m

Verpflegung: Getränke nach Bedarf, Kaffeehalt unterwegs,

Mittagessen im Restaurant

Tourenleitung: Hedi u. Hansruedi Marti Tel. 041 741 17 32 / 079 693 67 38

Bemerkung: Velohelm empfohlen!

22 Aspekte September 2011


Renovationsarbeiten im

Seniorenzentrum Weiherpark

Ab Mitte September werden im Seniorenzentrum WEIHERPARK die dringend notwendigen Renovationsarbeiten

im Erdgeschoss durchgeführt.

Deshalb werden die öffentliche Cafeteria und der Mittagstisch für Senioren ab 19. September bis ca. Mitte Dezember geschlossen

sein. Das Seniorenzentrum ist während der Umbauphase über die Eingangstüre im Hof zugänglich. Besuche bei den Bewohnerinnen

und Bewohnern sind selbstverständlich jederzeit willkommen.

Wir danken für das Verständnis.

Aspekte September 2011 23


24 Aspekte September 2011


Jahrgänger-Ausflug der 34-er

Am Vormittag des 27. Juli trafen sich 25

Jahrgängerinnen und Jahrgänger zum

traditionellen Ausflug im Bahnhof Zug.

Nebst einigen Entschuldigungen durften

wir dieses Jahr drei Frauen zum ersten

Mal bei uns begrüssen. Es freut uns ausserordentlich,

dass sie sich dazu entschlossen

haben und heissen sie herzlich

willkommen.

Die Reise führte uns mit der SBB entlang

des Zuger- und des Vierwaldstättersees

nach Sisikon im Kanton Uri. Dort erwarteten

uns Frau und Herr Gisler mit zwei kleineren

Postautos. Durch die romantische

Bergwelt gelangten wir nach Riemenstalden.

Im kleinsten Bergdorf des Kantons

Schwyz, 1030 m.ü.M., das sicher nicht

alle Teilnehmenden kannten, machten wir

einen kleinen Rundgang zum neu erstellten

Gemeinde- und Schulhaus und zur

Kirche. Beim Gasthaus Kaiserstock bestaunten

wir die grosse, farbenfrohe Blumenpracht,

die sicher einmalig und nicht

überall zu sehen ist. Die Wirtefamilie Gis-

ler servierte uns einen Apéro und

anschliessend ein feines Mittagessen.

Bei angeregten Gesprächen rückte die

Zeit schon bald wieder Richtung Aufbruch.

Vorher aber noch, wie diesen Sommer

oft, überraschte uns ein Regenguss.

Trotzdem führten uns die Postautos wieder

nach Sisikon, wo wir bald den Zug

zurück nach Zug bestiegen. Mit vielen

schönen Erinnerungen an den schönen

Tag bedanken wir uns bei Ernst Spiegel

für die vorzügliche Organisation, sowie

bei Friedrich Wittwer für den spontanen

zusätzlichen Fahrdienst.

Hans Thalmann

Liebe 45-er Jahrgängerinnen

und Jahrgänger

von Steinhausen

Wir treffen uns

am 22. Sept. 2011

Die Einladung hat dich

sicher erreicht.

Anmeldetermin 31. Juli

nicht vergessen.

OK: stefan.schumacher@gmx.ch

Aspekte September 2011 25


Spätsommer – Zeit der Ernte

Der Spätsommer ist die fünfte Jahreszeit im

östlichen Kalender. Was im Frühling gesät

worden ist, kann nun geerntet werden. Die

milde, natürliche Süsse aus Kartoffeln, Rüebli,

Mais, Kürbis etc. harmonisieren die Organe

Milz, Bauchspeicheldrüse und Magen.

Reifes Obst, saftige Beeren und gartenfrische

Gemüse stärken und erfrischen uns.

Das hilft, den Körper ins Gleichgewicht zu

bringen, hin zum Wechsel, zu den Yin-Jahreszeiten.

Gerne berate ich Sie in der UrsDrogerie.

26 Aspekte September 2011


Freuen wir uns auf einen

schönen Spätsommer…

Schon wieder neigt sich der Sommer dem

Ende entgegen und der Herbst grüsst bald

mit seinen farbigen Blättern von den Bäumen

und Sträuchern.

Gestartet sind wir alle mit vielen schönen

Erinnerungen in den Alltag, auch wenn

der Regen uns ein treuer Begleiter war.

Die Strandtücher sind verstaut, die

Sonnencreme neigt sich langsam dem

Ende entgegen.

Bereits haben wir wieder viel Neues

gelernt, erlebt und können uns auf eine

neue wunderschöne Jahreszeit freuen.

Für Abwechslung sorgen wir in der Ludothek

bei allen «Spiele – Liebhaber». Sei es

beim Vertiefen der neuerlernten Buchstaben

oder Zahlen unseren neuen ABC

Schützen. Oder als Familie bei einem

spannenden Spiel, sollte es draussen wieder

einmal Regnen. Geniessen Sie das

Zusammensein am Tisch mit Familie und

Freunden.

Auch für Draussen haben wir viele geeignete

Spiele, um die Sonne auf dem

Gesicht noch einmal zu spüren.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich

inspirieren.

Ludothek Steinhausen

Eschfeldstrasse 2

Telefon 041 740 17 90

www.steinhausen.ch/ludothek

Einige Neuheiten

Strauss voraus

Ein Familienspiel für 2–5 Spieler ab 8

Jahren.

Die Strausse machen einen Wettlauf

durch die Savanne Afrikas – und treffen

dabei auf einige Unwegsamkeiten. Da ist

Köpfchen gefragt…

Eine Rennstrecke wird ausgelegt mit vier

farbigen Rennspuren. Und schon geht das

Rennen los. Links und rechts überholen ist

erlaubt, aber aufgepasst, das Stachelschwein

und der Löwe sind ebenfalls

unterwegs.

Ein spannendes Spiel bei dem Taktik und

Glück sich die Waage hält.

Öffnungszeiten

Montag: 15.00 –18.00 Uhr

Mittwoch: 13.30 –19.00 Uhr

Freitag: 09.00 –11.30 Uhr

Samstag: 09.00 –11.30 Uhr

Karaoke Singspiel

Im Mikrofon integriert ist eine Profi-

Karaokeanlage mit einer riesigen Auswahl

an über 1000 Songs. Zusätzlich haben wir

auch einen Chip mit 130 bekannten

Schweizerhits von 40 Interpreten. Mikrofon

einfach am TV-Gerät anschliessen und

die Singparty kann beginnen.

Ein Singspiel, das wetterunabhängig für

lustige Stunden sorgen wird.

Spielekaffee

Unser Spielekaffee diesen Monat ist am

Freitag, den 2. September von 9.00 –

11.30 Uhr.

Falls Sie Zeit haben, kommen Sie doch

kurz vorbei.

Wir freuen uns auf Sie.

Das Ludo-Team

Aspekte September 2011 27


13.Steinhauser

Winzerfest

Jahrgänger

1935

Monatliches Treffen

Jeweils am 1.

Mittwoch des Monats,

ab 14.00 Uhr

im Restaurant Rössli,

erstmals am

7. Sept. 2011

28 Aspekte September 2011

Freitag, 2. September 2011

auf dem Dorfplatz Steinhausen

Anschliessend an den Freitags-Dorfmarkt

sind alle herzlich eingeladen.

Wir servieren Ihnen die zwei Sorten, die in Steinhausen

angebaut werden, Rysling x Sylvaner (weiss)

und Blauburgunder (rot), unseren Erli-Wy aus der Ernte 2010.

Der Herbst 2010 hat uns nicht sonderlich verwöhnt,

und trotzdem sind die beiden Weine im Rebberg Erli

erstaundlich gut geraten. Dies vor allem, weil die Winzer

die Menge des Traubengutes ganz rigoros begrenzt haben.

Darum ist der Jahrgang 2010 äusserst rar und kostbar.

Das Winzerfest der Rebbau Genossenschaft Steinhausen

findet zum 13. Mal statt.

Für das leibliche Wohl sorgt eine Gruppe von Hobby köchen

um Pius Stocker, die Sie mit Kürbissuppe, Winzerwürsten,

Steinhauser Sbrinz und mit Raclettes verwöhnen wird.

Zu Ihrer Unterhaltung spielt die Dixie-Kapelle Deutz.


www.cje-steinhausen.ch

Muki-Zmorge

Für alle kontaktfreudigen Mütter/Väter

und ihre Kinder.

Datum Dienstag, 6. Sept..2011

Zeit 09.00 – ca. 10.30 Uhr

Ort Zentrum Chilematt,

Steinhausen

Kosten Fr. 7.– pro erwachsene

Person, Kinder gratis

Anmeldung keine

Nächstes MuKi-Zmorge:

Datum Dienstag, 4.10.2011

Babysitter-Vermittlung

Wir führen eine Kartei mit jugendlichen

Babysittern, welche den Kurs vom Schweizerischen

Roten Kreuz besucht haben.

Nähere Auskunft erteilt:

Jacqueline Bütler, Tel. 041 781 39 77 oder

j.buetler@datazug.ch

Auch Mami fahrt

kinderleicht…

2-Radcenter

und Babycenter

Wer findet den geheimnisvollen

Schatz im

Steinhauserwald?

Ein Abenteuer in der Natur für die ganze

Familie. Anschliessend feiern wir mit

Schlangenbrot und Waldmandlitee. Wer

will, kann auch eine selbst mitgebrachte

Wurst bräteln.

Datum Samstag, 10.9.2011

Zeit 10.00 – ca. 13.30 Uhr

Treffpunkt Treffpunkt Waldhütte,

Steinhauserwald

Kosten 5.– pro Person

Anmeldung Anmeldung bis 3.9.2011

an Andrea Dahinden

Tel. 041 781 37 30,

andrea.dahinden@datazug.ch

Hinweis Teilnehmerzahl beschränkt!

Nur in Begleitung eines

Erwachsenen. Wetterfeste

Kleidung anziehen.

A. Rüegg AG | Bahnhofstrasse 38 | 6312 Steinhausen

Fon Babycenter 041 741 16 20 | Fon Radcenter 041 741 16 41

www.ruegg-steinhausen.ch

Kids-Kleiderbörse –

Herbstbörse

Wir verkaufen feine Kuchen und Getränke.

Datum Mittwoch, 28.9.2011

Zeit 13.30 – 16.30 Uhr

Ort Zentrum Chilematt,

Steinhausen

Vorschau:

Babysitting Kurs

Dieser Kurs wird vom Schweizerischen

Roten Kreuz durchgeführt und informiert

über die Entwicklungsstufen eines Kindes,

Unfallverhütung, Ernährung, Wickeln,

Spielen etc. Für Jugendliche ab Jahrgang

1998 und älter. Abschluss: Kursbestätigung

SRK.

Daten Samstag, 29.10 und

5.11.2011

Zeit 9.00 – 11.30 Uhr,

13.30 – 16.00 Uhr

Ort Zentrum Chilematt

Steinhausen

Leitung Tamara Didic, Kursleiterin

SRK Steinhausen

Kosten Fr. 85.–

inklusive Materialien

Anmeldung bis 19.10.2011 an

Jacqueline Bütler

Tel. 041 781 39 77,

j.buetler@datazug.ch

Aspekte September 2011 29


Steinhauser

Velotag

Sonntag, 11. September 2011 10:00 - 17:30 Uhr

10:00 - 11:30 Velorennen

12:15 Rangverkündigung Velo

12:00 - 13:30 Mittagessen Festwirtschaft

13:30 - 15:00 Training Kids-Garden

15:00 - 16:15 Kids Garden

17:15 Rangverkündigung Kids-Garden

� Kat. Klasse Distanz / Parcours Startzeit

� A Velorennen 3. Klasse Knaben 3 Runden, Rundkurs 10:00

� B Velorennen 3. Klasse Mädchen 3 Runden, Rundkurs 10:00

� C Velorennen 4. Klasse Knaben 4 Runden, Rundkurs 10:20

� D Velorennen 4. Klasse Mädchen 4 Runden, Rundkurs 10:40

� E Velorennen 5./6. Klasse Knaben 5 Runden, Rundkurs 11:00

� F Velorennen 5./6. Klasse Mädchen 5 Runden, Rundkurs 11:20

� G Kindergarten Knaben Kids-Garden-Parcours 15:00

� H Kindergarten Mädchen Kids-Garden-Parcours 15:00

� I 1. Klasse Knaben Kids-Garden-Parcours 15:15

� K 1. Klasse Mädchen Kids-Garden-Parcours 15:15

� L 2. Klasse Knaben Kids-Garden-Parcours 15:30

� M 2. Klasse Mädchen Kids-Garden-Parcours 15:30

� N 3. Klasse Knaben Kids-Garden-Parcours 15:45

� O 3. Klasse Mädchen Kids-Garden-Parcours 15:45

Name, Vorname Adresse Klasse z.B 1c

30 Aspekte September 2011

Tagesprogramm

Nachmeldungen sind bis jeweils

15 Minuten vor dem Rennen möglich!

Rundkurs Start/Ziel Albisstrasse

(Schulanlagen Feldheim) Schulhausstrasse –

Eichholzstrasse - Zugerstrasse - Albisstrasse

Kids-Garden-Parcours auf dem Schulhaus-

Hartplatz (Ecke Albisstrasse - Schulhausstrasse)

Teilnehmen dürfen alle Schülerinnen und

Schüler, die in Steinhausen wohnen.

Die Teilnahme ist gratis. Alle Teilnehmer-

Innen erhalten eine Medaille, alle

SiegerInnen einen Pokal. Die fünf Klassen

mit den meisten TeilnehmerInnen (in % zur

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Anmeldung

Bitte Talon ausfüllen und bis zum 8. September 2011 einsenden an Karl Schneider, Mattenstrasse 52, 6312 Steinhausen

� Karl Schneider, Mattenstrasse 52, 6312 Steinhausen


Kreuzworträtsel zur 251. Ausgabe

Waagerecht

5. Ort am Chiemsee

8. Wird auf dem Dorfplatz

im September gefeiert.

9. Erste Adresse für Second-

Hand-Kinderkleider

10. Öffnet für Sie am 24. und

25. September die Tür

12. Wird im September auf

der Gemeinde pensioniert

13. Name Schulleiter

14. R – wie…

15. Geehrte Steinhauser Tennisspielerin

16. Buchstabenmonster

Vorname Name

Strasse Nummer

PLZ Ort

Senkrecht

1. 21 Jahre in Steinhausen Coiffeur…

(Wort/Zahl)

2. Taufe bei den Druckereien

3. Immobilienvermittlung

4. Glutenfreies Essen im Restaurant…

6. Was Zuger Gemeinden zeigen

7. Englische Bezeichung für Kurzzeit-

Parkplätze beim Bahnhof

11. Pfadi, die 40-jährig wird

Gewonnen!

Das Kreuzworträtsel in der 251. Ausgabe

wurde von über 100 Leserinnen

und Lesern gelöst und abgegeben.

Unter den richtigen Einsendungen

zog die Glücksfee den Talon von Frau

Hanny Zurfluh-Baumann, Steinhausen.

Sie gewinnt einen Einkaufsgutschein

von Fr. 250.–. Gratulation!

Gewinnen Sie einen Einkaufsgutschein

der Steinhauser Dorfgeschäfte

im Wert von Fr. 50.–. Rätsel lösen,

vorbeibringen in die UrsDrogerie oder

einsenden an Steinhauser Aspetke,

Postfach 327, 6312 Steinhausen.

Einsendeschluss 15. Septeber 2011.

Aspekte September 2011 31


Wann und wie soll eine Küche umgebaut werden?

Nach 30 Jahren? Wenn die Geräte keine

Ersatzteile mehr bekommen? Beim nächsten

Lotto-Gewinn? Bevor das Eigenheim

verkauft wird? – Und wie können Sie so

ein Projekt am besten anpacken? Am letzten

September-Wochenende können Sie

Antworten auf diese und weitere Fragen

in der Ausstellung von Kilian Küchen erhalten.

Das Motto lautet: Küchenumbau –

so geht’s.

Seit mehr als 15 Jahren ist Küchenbau-

Unternehmer Kilian Huwyler und sein

Team auf Neu- und Umbauten spezialisiert.

«Bei uns ist die Beratungsphase das

A und O. Vor allem hören wir unseren

Kunden gut zu», sagt der Küchenspezialist

Huwyler.

Bei einem Umbau sind fünf Themengebiete

wichtig, die Kilian Küchen in einem einfachen

und einmaligen 5-Phasen-Plan

zusammengefasst hat.

Zum ersten geht es um das gesamte

räumliche Konzept. Oft kann mit kleinen

Veränderungen des Grundrisses viel

Wohnqualität geschaffen werden. In der

zweiten Phase werden die Anordnung

und die Materialien der neuen Küche

beraten und geklärt.

Der dritte wichtige Beratungsaspekt sind

die Geräte und Armaturen. Der Fortschritt

in den letzten 20 Jahren erleichtert das

Kochen und steigert die Qualität des

Essens.

In Phase vier befassen sich Bauherr und

Küchenbauer mit der eigentlichen Durchführung

des Umbaus. Zum Beispiel übernimmt

Kilian Küchen die Bauführung und

der Kunde kann während des Umbaus in

die Ferien fahren.

Schliesslich gilt es während der gesamten

Beratungsphase das Kostenbudgets und

die Auswirkungen auf die Wert- und

Lebensqualitäts-Steigerung im Auge zu

behalten. Gerade wegen diesem fünften

Beratungsaspekt konnte sich der Chamer

Küchenbauer als Anbieter mit einem ausgezeichneten

Preis-Leistungs-Verhältnis

etablieren.

32 Aspekte September 2011

Ein Rundgang in der Ausstellung vis à vis

vom Coop bau+hobby in Cham lohnt sich

also in jedem Fall! Das ganze Team von

Kilian Küchen freut sich auf ihren Besuch

an den beiden Tagen der offenen Tür.

Tage der offenen Tür

Samstag und Sonntag, 24. und 25. September

jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr.

Kilian Küchen, Hinterbergstrasse 9, Cham

www.kiliankuechen.ch

Samstag und Sonntag, 24. und 25. September,

jeweils von 9 bis 17 Uhr.

Kilian Küchen, Hinterbergstr. 9, Cham

www.kiliankuechen.ch


Frauengemeinschaft

Englisch- und Spanischkurse

Wer hat Lust die Sprachkenntnisse

aufzufrischen oder mit einem Kurs weiter

zu fahren?

Wir starten wieder ab Mitte September.

Auskunft bei Anita Pfister

Tel. 041 740 29 68

www.fg-steinhausen.ch

Alle guten Gaben

Frauengottesdienst

Gestaltung: Liturgiegruppe

der Frauengemeinschaft

Datum Dienstag, 13.9.2011

Zeit 19.30 Uhr

Ort Kapelle Don Bosco,

Chilematt

MALERGESCHÄFT

PFUNDSTEIN

Bannstrasse 40a

6312 Steinhausen

fon 041 741 32 21

fax 041 740 22 62

info@pfundstein.ch

www.pfundstein.ch

«Antipasti, pasta, dolci e

vini d’Italia»

Ein Geniesser-Abend für Italien-Liebhaber.

Wir bereiten verschiedene italienische

Spezialitäten zu und geniessen dazu die

passenden Weine. Es erwartet Sie ein

Gaumenschmaus aus «bella italia».

Datum Donnerstag, 8.9.2011

Zeit 18.00 – 22.30 Uhr

Ort Schulküche Sunnegrund IV

Leitung Eveline Berli, Ottenbach

Kosten Mitglieder Fr. 95.–

Nichtmitglieder Fr. 105.–

inkl. Essen und Wein

Anmeldung sofort an Manuela Schäfle

Tel. 041 761 99 90

www.fg-steinhausen.ch

Stöck, Wys, Stich!

Wir jassen was das «Zeug» hält! Für Kaffee,

Kuchen und einen Schwatz haben wir

trotzdem noch Zeit. Auch Anfängerinnen

sind herzlich willkommen.

Datum Donnerstag, 15.9.2011

Zeit 14.00 – ca. 16.30 Uhr

Ort Chilematt

Auskunft Maria Notter, Steinhausen

Tel. 041 741 31 54

Rainer Pfundstein

Eidg. Dipl. Malermeister

mobile 079 633 25 76

Betriebsbesichtigung

Oswald AG

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein schmackhaftes Genusserlebnis erwartet

Sie. Zu Beginn erhalten Sie spannende

Einblicke in die Produktion und

erfahren vielleicht das eine oder andere

Produktionsgeheimnis.

Nicht zu kurz kommen die Gaumenfreuden:

Sie können zum Abschluss verschiedene

Köstlichkeiten degustieren.

Datum Dienstag, 20.9.2011

Zeit 13.30 – ca. 16.30 Uhr

Ort Firma Oswald

Hinterbergstr. 54,

Steinhausen

Kosten Fr. 5.–

Anmeldung bis 6.9.2011 an Irène Schär

Tel. 041 740 29 82

www.fg-steinhausen.ch

Piccolino Secondhand

Wir brauchen Platz für die Wintersaison.

Aus diesem Grund

erhalten Sie ab sofort auf alle

Kleider und Schuhe 50% Rabatt!

Ab September nehmen wir Winterartikel

entgegen!

Di – Do 09.00 – 11.00 Uhr

Fr 09.00 – 11.30 & 13.30 – 17.30 Uhr

Piccolino Secondhand

Unterdorf 2, 6312 Steinhausen

Tel. 077 444 69 93

www.piccolinosecondhand.ch

Aspekte September 2011 33


34 Aspekte September 2011


Einzigartige Welten entdecken

Einladung zum Infoabend von Ozeania Reisen AG, Fislisbach/Baden und UrsDrogerie

Einzigartige Welten entdecken

Donnerstag,

20. Oktober 2011

19.00 Uhr im Kirchen- und Begegnungs-

Zentrum Chilematt, Steinhausen

«Träumen – Reisen – Erleben» ist das

Motto von Ozeania Reisen AG in Fislisbach/Baden

im Kanton Aargau.

In der Marktnische Australien, Neuseeland

und Inseln der Südsee gehört Ozeania

Reisen AG seit über 20 Jahren zu den

führenden Anbietern.

Seit Jahren bereisen die Mitarbeitenden

diese Destinationen regelmässig und kehren

jedes Mal mit erneutem Feuer für

diese Länder zurück.

Mit Herzblut sind die 14 Reisedesigner

dabei und mit dieser Passion möchte

ozeania Sie einen Abend lang in den Bann

ziehen. Unter dem Motto «Einzigartige

Welten entdecken!» führt Sie ozeania zu

einmaligen Höhepunkte in Australien,

dem roten Kontinent mit der unendlichen

Weite. Per Frachtschiff geht es dann in die

faszinierende Südsee. Die Reise führt von

Tahiti zu den Marquesas Inseln in Franz.

Polynesien.

Aber nicht nur ozeania wird an diesem

Abend spannende Infos abgeben. Der

Abend wird noch mit weiteren Themen

gespickt sein.

Wie wird das Gesehene ins richtige Bild

respektive in’s richtige Kameralicht

gesetzt und Urs Nussbaumer von der

UrsDrogerie wird ausführlich über die

richtige Reiseapotheke informieren.

Ein Glas australischer Wein darf natürlich

an diesem Abend auch nicht fehlen.

Reservieren Sie sich jetzt schon den Donnerstag,

20. Oktober 2011 und lassen Sie

sich für einige Stunden entführen. Weitere

Informationen erhalten Sie in der nächsten

Ausgabe.

Ozeania Reisen AG

Badenerstrasse 12

5442 Fislisbach/Baden (AG)

Tel. 056 484 20 20, Fax 056 484 20 21

www.ozeania.ch, info@ozeania.ch

Urs Nussbaumer berät

Sie gerne persönlich

über die richtige Reiseapotheke.

www.ursdrogerie.ch

Aspekte September 2011 35


Veranstaltungskalender September 2011

Tag Datum Zeit Anlass Ort Veranstalter

Fr 02.09.11 14.00 – 18.00 Wirtschaftsführung Dorfplatz Rebbaugenossenschaft

Fr 02.09.11 18.00 – 24.00 Winzerfest Dorfplatz Rebbaugenossenschaft

Fr 02.09.11 17.30 Patrozinium Don Bosco / GV Kirchenchor Chilematt Kirchenchor

So 04.09.11 11.00 Waldgottesdienst Waldsee Kath. Pfarramt

Di 06.09.11 09.00 –10.30 Muki Zmorge Chilematt Club junger Eltern

Do/Fr/Mo 08./09./12.09.11 18.30 – 22.00 Nothilfekurs Samariterlokal / Sunnegrund 4 (MZH) Samariterverein

Sa 10.09.11 10.00 – 13.30 Schatzsuche Steinhauser Wald Waldhütte Club junger Eltern

Sa 10.09.11 11.00 – 17.00 Wiesenweg – Fest Wiesenweg 2 Haus Wiesenweg

So 11.09.11 10.00 – 17.00 Steinhauser Velotag Feldheim Veloclub

Di 13.09.11 19.30 Frauengottesdienst Chilematt Frauengemeinschaft

Do 15.09.11 14.00 Stöck, Wys, Stich Chilematt Frauengemeinschaft

Fr 16.09.11 Sommerlager-Dia-Show Chilematt Blauring Steinhausen

Fr 23.09.11 Kunstausstellung Chilematt Kulturkommission

Sa 24.09.11 Kunstausstellung Chilematt Kulturkommission

So 25.09.11 Kunstausstellung Chilematt Kulturkommission

So 25.09.11 Zentrales Nachwuchstreffen Armbrustschiesstand, Tannstrasse 2 Armbrustschützengesellschaft

Mi 28.09.11 13.30 – 16.30 Kuchenstand-Kleiderbörse Chilematt Club junger Eltern

Do 29.09.11 19.00 Mitgliederhöck Grindehütte Fasnachtsgesellschaft

VBC Steinhausen sucht DICH!

Bis du 10 Jahre alt oder jünger…

… und volleyballbegeistert oder willst du einfach mal vorbeischauen,

um eine neue Sportart auszuprobieren?

Dann schreibe UNS eine E-Mail: matea@brekalo@hotmail.com

Wir freuen uns, DICH in der Halle zu sehen!

www.ursdrogerie.ch

7 Tage geöffnet

Telefon 041 743 24 00

www.beck-nussbaumer.ch

36 Aspekte September 2011

ZUHAUSE IN STEINHAUSEN

Wir machen den Weg frei.

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