Stadtmagazin Cloppenburg Ausgabe 14

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3. Jahrgang Ausgabe 14 | Juni/Juli 2016 | kostenlos

Das Stadtmagazin

für CLOPPENBURG & umzu

Kulturbahnhof Cloppenburg

gemeinsam etwas bewegen

Serie:

Junge Politiker im Blick

die Jungen Liberalen

Serie: Bier

Portrait: Martin Kessens

Gewinnspiel

Jenseits der Hektik

Von hier aus knapp vier

Autostunden gen Osten ...

Cloppenburg radelt(e)

Die Seenotretter – DGzRS

und viele spannende Geschichten mehr ...

plus Kreuzworträtsel!


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wir beraten & vertreten

I. Politische Interessenvertretung

der Landwirtschaft

II. Umfassendes Beratungsangebot

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3

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Dritten geführt werden.

Liebe Leserinnen

und Leser,

es ist nun wahrlich nicht so, dass sich diese Rubrik als Stelle

darstellen soll, wo wir just Verstorbenen hinterher jammern,

doch dass The Greatest nun auch im Orkus schwebt,

kann auch von unserer Seite her nicht unerwähnt bleiben.

Vor dem Hintergrund seiner schweren Krankheit ist die Erlösung

sicher gut für ihn – wir hingegen sind traurig.

Dass der Tod Muhammad Alis nicht spurlos an uns allen

vorüber gegangen ist, wird auch damit zu haben, dass unsere

Erinnerungen an den weltgrößten Boxer aufzeigen,

wie lange es schon her ist, dass wir nachts aufgestanden

sind, um seine legendären Kämpfe zu sehen. Und wie sehr

wir davon fasziniert waren, sie life sehen zu können – von

Europa aus in die USA. Mitten hinein in den damals noch

sehr fernen „Lifestyle“.

Dabei sind diese Gelegenheiten nur ein paar Jahre her, doch was sich in dieser Zeit an technischen

Voraussetzungen entwickelt hat, lässt uns heute nicht einmal mehr darüber nachdenken,

wohin wir mit einem Touch von Fernbedienung und Tastatur blicken können.

Dass diese Aussichten uns immer seltener den reinen Frohsinn bescheren ist einerseits Ausdruck

dafür, dass die Welt dabei ist, sich sprichwörtlich auf den Kopf zu stellen. Das

verdrießt, das ängstigt und macht Skeptiker aus

uns, nicht zuletzt erneut, wenn

der Hass von Irren sich gegen die

Selbstverständlichkeiten unserer

liberalen und freiheitlichen Kultur

richtet.

Da gäbe es etliche Beispiele

zu nennen – von der Bedrohung

deutscher Bundestagsabgeordneter

durch andersstaatliche Provokateure

oder die Prügeleien während

der EM bis hin zu der wahnsinnigen

Tat im „Pulse“ Night Club in Orlando.

Ob der Mörder der mindestens 49 Opfer

nun selbst schwul war oder dem IS

angehörte oder beides – sein Morden

richtete sich gegen Homosexuelle und

damit gegen die Grundwerte unserer

Weltanschauung, unseres Lebensstils.

Der sich aus den Ansprüchen der Aufklärung entwickelt hat und dessen Errungenschaft wir

uns nicht wieder nehmen lassen. Auch dafür stand Muhammad Ali ein: „If my mind can conceive

it, and my heart can believe it – then I can achieve it.“ (Wenn mein Kopf es sich ausdenken kann,

wenn mein Herz daran glauben kann – dann kann ich es auch erreichen.)

Er hat auch gesagt: „Lebe jeden Tag, als wäre es Dein letzter. Irgendwann wirst du Recht behalten.“

In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer!

Ihre Stadtmagazin´ler

...so jung, dass unsere heimische

„Speedway-Rakete Egon Müller“

noch verrückt nach Capri Sonne

war. Wie Ali auf seinem T-Shirt.

Muhammad Ali meets Egon Pollmann vom

gleichnamigen Weinkontor aus Oldenburg –

als alle noch um Einiges jünger waren...


4 Kulturbahnhof

Es ist zweifellos die größte Erfolgsstory,

der Cloppenburg sich seit etlichen Jahren

rühmen kann: Der Kulturbahnhof,

der nunmehr und fast auf den Tag genau seit

einem Jahr seinem Namen alle Ehre macht.

Im wahrsten Sinne des Wortes, denn wenn

es anfänglich noch Zweifel gab am tatsächlichen

Wert dieser Kulturstätte, so sprechen

nicht allein die Zahlen der regelmäßig ausgebuchten

Veranstaltungen eine positive, klare

Sprache. Ist darüber hinaus doch die Begeisterung

aller, die auf "unseren Kulturbahnhof"

angesprochen werden, Maßstab für den Erfolg

dieses neuen kulturellen Mittelpunkts in

Cloppenburg.

Mit dem Stolz darauf und der Akzeptanz

sind Anspruch und Maßgabe dieses Projekts

erfüllt, das „Kultur für Alle“ in der Kreisstadt

etabliert – für Kultur schaffende Vereine, für

Künstler, Musikanten und, vor allem, für alle

Bürger Cloppenburgs und den Besuchern

von umzu. Die schon spürbar zahlreicher geworden

sind. Oftmals, dass sie das Angebot

auf Schienen nutzen (von Osnabrück und Oldenburg

mitsamt den dazwischen liegenden

Orten) und per Nordwest Bahn direkt an den

Kulturbahnhof herangefahren werden. Von

Gleis 1 sind es nur wenige Meter bis ins kulturelle

Vergnügen. Das gerne auch feuchtfröhlich

begangen werden kann, denn der letzte

Zug fährt spät genug vom Bahnhof Cloppenburg

nach hier und da.

Szenerien dieser Art erinnern an alte Zeiten,

als man per Dampflok und in vier Klassen-Kupees

auch zum Flanieren unterwegs war.

Klaus Deux, der mit seiner Familie in einer der

Wohnungen im Bahnhofsgebäude lebte und

dort eine sehr interssante Kindheit verbracht

hat, er schildert das Treiben auf dem Hauptbahnhof

Cloppenburg so: „Wenn die Dampfloks

zur Abfahrt vom Bahnhof Cloppenburg

bereit waren, gaben sie zunächst einmal so

richtig Dampf ab. Der ganze Bahnhof verschwand

dann in einer dichten Wolkenhülle.“

[...] „Wenn sich der Dampf lichtete, schob

der Lokführer grinsend seinen Kopf aus dem

Fenster, schaute zum Bahnhofsaufseher

und ließ sodann erneut noch einmal kräftig

Dampf ab. „Alles einsteigen und Türen schließen!“

Ein Pfiff ertönte, der Zugführer in strammer

Haltung hob die Kelle und die letzten

Fahrgäste huschten noch schnell in eine der

drei Wagenklassen des Personenzugs hinein.

Türen knallten zu und die mächtige schwarze

Dampflok setzte sich mit einem Ruck in

Bewegung.“ Das wird so um die Zeit vor 50

Jahren gewesen sein, wobei ein anderes Detail

aus den Annalen des Bahnverkehrs aus

der vorletzten Jahrhundertwende stammt,

als die Kupees noch mit Torföfen geheizt

wurden, die von den Fahrgästen unterwegs

bedient werden mussten – mit Torfsoden, die

unter den Sitzbänken verstaut waren.

Bleiben wir im Rhythmus jener Zeit noch

eine kleine Weile in den Impressionen von

damals, in einem Bericht von Klaus Deux

lebendig dargestellt: „Die „Großherzoglich

Oldenburgische Eisenbahn“, kurz: GOE – im


Kulturbahnhof

5

Bahnhofsvorsteher Kurt Trippler

Volksmund „ganz ohne Eile“ umgedeutet-,

nahm im Jahre 1875 auf der Strecke Oldenburg

– Quakenbrück ihren Personen- und

Güterverkehr auf. Im Jahre 1876 war auch die

Verbindung von Quakenbrück bis Osnabrück

fertig gestellt, so dass Cloppenburg nun

eine direkte Anbindung an die Metropolen

Oldenburg und Osnabrück bekam. Am Streckenkilometer

41,05 Cloppenburg, entstand

1877 ein Bahnhof zweiter Klasse mit Stationsgebäude,

Abort und fünf Wärterhäusern,

die an den Straßenübergängen standen. Das

Bahnhofsgebäude (auf der Flur Hemmelsbühren

gelegen) war anfangs recht einfach,

fast dürftig gehalten, wie alle vom damaligen

Eisenbahndirektor Burresch errichteten Stationsgebäude.

[...] Am 17. April 1875, einem

Samstag, traf der erste Zug in Cloppenburg

ein und am 15. Oktober 1875 wurde die Strecke

offiziell dem Verkehr bis nach Quakenbrück

übergeben. [...]

Im Jahre 1876 reisten 26.000 Fahrgäste

vom Bahnhof Cloppenburg ab und an, 1890

waren es etwa 41.000. Welche infrastrukturellen

Umgestaltungen und Neuheiten diese

Expansionen nach sich zogen wird neben

zahlreichen anderen Begebenheiten, Anekdoten,

Geschichten und Chroniken in dem

Band „Zeitreisen ins Gestern und Heute der

Cloppenburger Kultur“ ab Mitte November

2016 in vollem Umfang nachzulesen und zu

erleben sein – im Zusammenhang mit der

ganzen langen Geschichte, die zur Entstehung

des Kulturbahnhofes Cloppenburg geführt

hat.

An dessen Anfang stand das alte Bahnhofsgebäude,

das in kleinen Teilen zwar von seinem

damaligen Besitzer, der Deutsche Bahn

AG vor einem guten Dutzend Jahre „modernisiert“

worden war, doch nicht so, dass man

dabei Wert auf Nachhaltigkeit gelegt hätte.

Also rottete das historische Gebäude weiter

vor sich hin und machte einen ebenso traurigen

und desolaten Eindruck wie der ewige

Gerümpelhaufen aus Relikten einstiger Zweiräder

am angrenzenden Fahrradstand. Kurz:

Die ganze bahnhöfliche Angelegenheit war

zum Schämen.


6 Kulturbahnhof

Ralph Göhre, Ines Hansemann (CM Marketing), Mechthild Antons

Bis 2012 dem altehrwürdigen Gebäude

jene Sternstunde zuteil wurde, deren Funke

eine Art Grundstein war für das Projekt

„Kulturbahnhof Cloppenburg“. Indem nämlich

das „Kulturforum Cloppenburg e. V.“ als

Dachverband aller Kulturschaffenden und

Kulturinitiativen Cloppenburgs den Bahnhof

kaufte. Mit dem Ziel, eine in ihrer Art bis dato

in Cloppenburg nicht vorhandene Kulturstätte

zu entwickeln. Nicht für die ganz großen

Veranstaltungen – was die Zahl der Zuschauer

angeht – sondern mit Räumlichkeiten für

Musik-, Kleinkunst- oder Theaterveranstaltungen

für bis zu 160 Personen Auditorium.

Mit allen denkbar erschwinglichen Finessen

moderner Darstellungs- und Unterhaltungstechnik,

mit Kulturkneipe (s. Kasten)

und einer Wohlfühlatmosphäre, die sich in

den letzten zwölf Monaten zu einem Markenzeichen

des Kulturbahnhofs entwickelt hat.

Ohne dies forcieren zu müssen, ganz natürlich

aus den kulturellen Aktivitäten heraus.

Preisverleihung Oldenburgische Landschaft /NWZ oder MT

Spendenübergabe Dr. Aloys Claus, Jürgen

Fuhler, Mechthild Antons, Dr. Klaus Weber

In den komplett sanierten und nachhaltig

restaurierten historischen Mauern des alten

Bahnhofs, der heute da steht wie blank geputzt,

stilvoll mit dem Ambiente eines städtischen

Klassikers. Wäre dieses Bauwerk verfallen

und irgendwann abgerissen worden, das

ohnehin nicht sonderlich facettenreiche Bild

der Stadt Cloppenburg hätte eine seiner wenigen,

aber wichtigsten Ansichten verloren.

Das war Dr. Klaus Weber schon lange bewusst

und das marode Bahnhofsgebäude der

sprichwörtliche Dorn im Auge. Als nunmehr

ehemaligem Vorsitzenden des Kulturforums

betonte er die Hintergründe des Bahnhofskaufes

auch aus der Sicht des Erhalts dieses

geschichtlich wertvollen Baudenkmals: „In

Cloppenburg gibt es nur wenige historische

Baudenkmäler. Der Bahnhof würde verfallen,

wenn er nicht einer neuen Nutzung zugeführt

wird.“ Und er fügte hinzu, dass die Vorstandsmitglieder

von Kulturforum, Theaterforum

und Kunstkreis sich in der Verantwortung sehen,

denn „Wir wollen keine Bauruine in unserer

Stadt!“ Dafür jedoch das kulturelle Profil

der Stadt schärfen durch die Vernetzung der

vielfältigen Kunst- und Kulturangebote in

Cloppenburg selbst und die der dazu gehörigen

Kulturvereine im Umland.

Dazu zählen, um nur einige zu nennen,

die „Jazz- und Bluesfreunde Cloppenburg

e. V.“ ebenso wie die „Integrationslotsen im

Landkreis Cloppenburg“ und der „Jugendtreff

Rote Schule“ oder der „Schützenmusikzug

Hoheging-Kellerhöhe-Bürgermoor“

und der „Kunstkreis Cloppenburg“ oder das

„Gemeindepsychiatrische Zentrum“ oder der

„Kammerchor Musica Viva“ und so weiter –

die Liste der Mitglieder des Kulturforums ist

39 Vereine und Institutionen lang, und dass

die in der Zeit vor dem Bestehen des Kulturbahnhofs

kaum Möglichkeiten hatten sich

darzustellen – weil die Stadthalle zu groß ist

und die wenigen Kneipen mit Live-Musik zu

klein – das war die Krux im Kulturleben Cloppenburgs.


Kulturbahnhof

7

So dass zum mehr oder weniger spontanen

Ausgehen Oldenburg und Bremen die am

nächst gelegenen Destinationen waren, wo

man sicher sein konnte, niveauvolle Unterhaltung

anzutreffen.

Dass dieser Anspruch im Rahmen des Kulturbahnhofs

nun auch in Cloppenburg mit

Kunstausstellungen, Lesungen, Musikveranstaltungen

inklusive Live Acts, Theater

inklusive Kindertheater, Rudelsingen, Kabarett,

Comedy... bedient ist, ist das Werk einer

Gruppe Cloppenburger Bürger, denen nicht

nur „Kultur für alle!“ wichtig war, sondern

die sich laut einem Zitat von Dr. Weber in der

„Verantwortung“ sahen, den Bahnhof nicht

verfallen zu lassen und ihn stattdessen einer

„neuen Nutzung“ zuzuführen. Das ist auf bewundernswerte

Weise und von Anfang an mit

Unterstützung des eigens dafür gegründeten

Fördervereins geschehen. „Gemeinsam

etwas bewegen“ war das Motto und die Gemeinschaft

derer, die in Sachen „Kulturbahnhof“

etwas bewegen wollten, reihten sich

schon bald der dann ausführende und mit

unendlicher Geduld und Empathie zu dem

Projekt agierende Architekt Georg Wieghaus

ein, zusammen mit einer bedeutenden Anzahl

von Sponsoren aus der heimischen Wirtschaft

und aus Institutionen, sowie zahlreiche

Bürger. Und das entgegen so mancher von

Stänkerern, Ignoranten, Besserwissern oder

selbst ernannten „Fachleuten“ angezettelten

Unbilden.

Zu denen, und das wurde erst im Laufe

der Umbauarbeiten klar, der baulich marode

Zustand des Bahnhofs einen nicht unerheb-

Fortsetzung auf Seite 8

Bitte und Aufruf an alle,

die ihre Erlebnisse mit dem Kulturbahnhof und seiner Entstehungsgeschichte,

sowie die Erinnerungen

an den (alten) Bahnhof mit uns

für die Erstellung des hier angekündigten

Buches teilen möchten – in schriftlicher

Form und mit Fotos und Filmen (die

Filme werden mittels QR-Codes in das

Buch eingebunden) aus allen Epochen.

Bitte senden Sie die Unterlagen entweder

an Frau Mechthild Antons, Stieglitzstraße 7,

49661 Cloppenburg,

E-Mail: hmantons@ewetel.net

oder an Frau Doris Honkomp, c/o Münsterland Echo Verlags GmbH & Co. KG, Sevelter Straße 1,

49661 Cloppenburg, Tel. 04471 92 25 29, E-Mail: doris.honkomp@mev-online.de

Mit der Einsendung von Manuskripten und Fotos verbindet sich unter Angabe der Copyrights

die Freigabe zur kostenlosen Nutzung in dem oben genannten Buch der Münsterland

Echo Verlags GmbH & Co KG, sowie in Publikationen zur Vermarktung des Werkes.

Alle eingesandten Unterlagen werden nach Abschluss der Buchproduktion an ihre Eigentümer

zurück gesandt. Darum bitten wir Sie um eine deutliche Angabe Ihrer Adresse.


8 Kulturbahnhof

lichen Teil beitrug. „Mehrausgaben“ war das

Reizwort während all dieser Phasen, doch

entwickelte sich in jenen Tagen auch eine

Solidarität der Cloppenburger untereinander,

so dass es mit Hilfe von Spenden in jeder Größenordnung

zur Unterstützung des Projekts

von privat und zahlreichen Geschäftsleuten

Cloppenburgs dann doch weitergehen konnte.

Unabhängig von den finanziellen Beiträgen

aus dem Stadtsäckel und jenem der Landesregierung.

Im Stadtrat kam es anlässlich einer solchen

Aufstockung sogar einmal zu einer Kampfabstimmung!

In Cloppenburg! Man ahnt, wie

hoch die Wogen der Emotionen da geschlagen

sind! Wobei all die anderen Querelen, die

Theatergruppe „Studiobühne“

zeitweise im Stundentakt auf die Verantwortlichen

des Projekts Kulturbahnhof einprasselten,

gar nicht aufgezählt sind.

Das entspricht auch nicht der Intention Dr.

Webers und auch nicht der von Mechthild

Antons, die seit Februar 2016 als Vorsitzende

des Cloppenburger Kulturforums auch die

Verantwortliche für die ganze, wunderbare

Angelegenheit Kulturbahnhof Cloppenburg

ist. Sie und Dr. Weber waren die unermüdlich

treibenden Kräfte zur Vollendung des nunmehr

seit einem Jahr bestehenden Kulturprojekts

– das, und diese Tatsache darf hier

nicht unerwähnt bleiben, das mitsamt der

ebenfalls seit 2015 fertig gestellten Kunsthalle

eine Einheit darstellt, die eigentlich schon

... und natürlich Karl-Heinz Banko, das uns

allen bekannte Gesicht aus vielen Jahren im

Reisezentrum im Bahnhof: Garant für eine

stets ausführliche Beratung, für die immer

beste Zugverbindung, für die immer richtige

Fahrkarte. Danke, Herr Banko!

abgeschrieben war, da aufgrund fehlender

finanzieller Mittel der Ausbau der alten Bahnhofslagerhalle

zur Kunsthalle aufgeschoben

werden sollte. Da ist es der guten gesellschaftlichen

Vernetzung und der Aufmerksamkeit

Mechthild Antons zu verdanken, dass

einer der Pfründe in der niedersächsischen

Landesregierung mit Unterstützung von

MdL Clemens gr. Macke noch für ein Projekt

im Stile des Kulturbahnhofs in Cloppenburg

zur Verfügung stand und prompt für die Fertigstellung

auch der Kunsthalle durch den

Kunstkreis Cloppenburg e.V. unter der Federführung

von Dr. Martin Feltes verwendet

wurde.

So dass am 19. Juni 2015 die „offizielle Eröffnung“

des Cloppenburger Kulturbahnhofs

als Ganzes und komplett stattfand. Unter begeisterter

Teilnahme vieler Cloppenburger

und Gästen von umzu, denn das hier etwas

Fortsetzung auf Seite 10

Jazzlegende Ack van Roye

Cloppenburger Frauenchor


Kulturbahnhof

9

Sein Herz schlägt für die Musik – Peter Blase

Was macht ein Lehrer in den 70er

Jahren mit einem Faible für die damals

revolutionäre Rock-, Pop- und

Blues-Musik, der keine Anstellung findet: Er

eröffnet eine Kneipe und lädt die Musiker

und Bands zu sich ein. Zu ihnen gehörte damals

auch der heute 63-jährige Peter Blase,

der als junger Lehrer für Kunst, Deutsch und

Werken zusammen mit seinen Kommilitonen

zur Zeit der großen Lehrerschwemme

auf den Arbeitsmarkt gespült wurde und

zunächst recht unsanft auf dem Trockenen

landete.

Nach einigen Jahren als schlecht bezahlte

„Feuerwehrkraft“ an verschiedenen Schulen

entschied er sich – wie viele andere ehemalige

Lehramtsstudenten – zum Quereinstieg

in einen anderen Berufszweig und dankt

heute seinem Schicksal für diese Chance.

Denn Peter Blase, Sohn eines alteingesessenen

Cloppenburger Gastronomen, ist mit

Leib und Seele Wirt, Musiker sowie Konzertveranstalter

und freut sich, dass er die Freiheit

hat, sein Leben und sein Arbeitsumfeld

nach seinem Geschmack zu gestalten.

Fünfundzwanzig Jahre lang hatte Peter

Blase zuvor die Cloppenburger Gaststätte

„Briefkasten“ und etwas länger sogar schon

die Kulturkneipe „Bebop“ geführt. Die Kneipen

entwickelten sich schnell zu beliebten

Treffpunkten nicht nur von Cloppenburgern,

die das Ambiente und die ungezwungene,

fast familiäre Atmosphäre zu schätzen

wussten. Stolz ist der Musikfan auch darauf,

dass er in diesen Jahren mehr als 400 Konzerte

von mehr oder weniger bekannten

Bands und begabten Newcomern, aber auch

Theateraufführungen, Comedy-Auftritte und

Lesungen in seiner Kneipe organisierte.

Bereits als Student hatte Peter Blase seinen

Lebensunterhalt hinter dem Tresen von

Kneipen verdient, später verschiedene an-


10 Kulturbahnhof

Kulturbahnhof Cloppenburg 2016 in

exklusiver Auswahl

gesagte Diskotheken und Kneipen geführt

und dabei immer seiner großen Leidenschaft

der Musik gefrönt. Als Bassist gibt

er noch heute in vier Bands den Rhythmus

an. Bereits seit den 80iger Jahren ist er

mit seinen Kollegen von der „Vince Blues

Band“ unterwegs und im Laufe der Jahre

sind „Peter und der Rolf“, „Last Train“ und

vor kurzem sein neuestes Projekt „Get it

on“ dazu gekommen, bei denen er zum

Teil mit dem ehemaligen Nena-Drummer

Rolf Brendel, der heute in Cloppenburg

lebt, auf der Bühne steht. Geprobt wird im

mit vielen Erinnerungsstücken dekorierten

Proberaum hinter der großen Bühne,

der auch von anderen örtlichen Bands

rege genutzt wird.

So trägt auch die neue Kulturkneipe

BAHNHOF, die er seit Juni 2015 im vom

Bahnhof zum umgebauten Cloppenburger

Kulturbahnhof betreibt, eindeutig

seine Handschrift. Alte Gitarren, großformatige

Pop-Art-Bilder der vier bekanntesten

Pilzköpfe aus Liverpool und ein wenig

alter Bahnhofs-Flair machen die Kneipe

zu einem gemütlichen Treffpunkt. Viele

Stammkunden sind vor allem dem Wirt

treu geblieben und zogen mit ihm in seine

neue Location in den Kulturbahnhof um.

Peter Blase profitiert aber auch von seinen

direkten Nachbarn wie der neu eröffneten

Kunsthalle und dem direkt angrenzenden

Konzertsaal des Kulturforums. Die Besucher

können den Saal nur durch die Kneipe

betreten und die dortigen Veranstaltungen

waren bisher fast alle ausverkauft.

Peter Blase ist seinem Konzept treu geblieben

und veranstaltet weiterhin eigene

Konzerte in seiner Kneipe. „Die Musiker

und auch die Gäste sind begeistert vom

Ambiente und der technischen Ausstattung

der Kneipe im Kulturbahnhof. Backstage

stehen den Bandmitgliedern Proberäume,

Umkleiden und Duschen vom

Feinsten zur Verfügung“, freut sich Peter

Blase, dessen Kneipe fast jeden Tag ab 16

Uhr geöffnet hat. Außer sonntags – dann

ist Ruhetag.

Sigrid Lünnemann

Wenn am 26. Juni 2016 der alljährliche „Tag der Architektur“ begangen wird, dann gehört

der Kulturbahnhof Cloppenburg einer exklusiven Auswahl der Architektenkammer Niedersachsen

von 116 Objekten aus 55 Städten an. Hier zeige sich, so die Bewertung der Kommission,

wie ein Denkmal, mit modernen Elementen kombiniert erhalten werden kann.

Maßgeblich an dieser Umgestaltung beteiligt war der Cloppenburger Architekt Georg

Wieghaus, und so wird auch er es sein, der am 26. Juni 2016 interessierten Besuchern die

heutige Form des (Kultur-) Bahnhofs schildert. „Von der Idee zur Umsetzung“, so könnten

die Führungen um 11:30, 14:00 und 16:00 Uhr überschrieben sein – sie werden in jedem Fall

eine Fundgrube sein für gestalterischen Ideenreichtum und die Umsetzung dieser Möglichkeiten.

Fortsetzung von Seite 8

Außerordentliches entstanden war, das offenbarte

sich schon zu diesem Zeitpunkt nicht

allein durch das wieder stattliche Äußere und

Innere des gut 140 Jahre alten Hauptbahnhofs

Cloppenburg. Von der ersten Minute an

nämlich, war das dortige Kulturangebot als

Bereicherung dessen in Cloppenburg angenommen.

Als Spiegelbild dessen, wie dieses

Feld in der Vergangenheit bestellt worden

war: Mit hier einem Pflänzchen oder dort.

Mit den künstlerisch-kulturellen Angeboten

im Kulturbahnhof ist dieser Anspruch an

die Kreisstadt Cloppenburg nun endlich zu

einer homogenen Szenerie zusammen gewachsen.

Und nach nur einem Jahr seines

Bestehens ist es so, dass wir uns den Kulturbahnhof

nicht mehr wegdenken können.

Welch eine Erfolgsstory!* Ulla Schmitz

*Ab Mitte November 2016 ausführlich beschrieben

und aufwändig gestaltet in Buchform:

„Zeitreisen ins Gestern und Heute der

Cloppenburger Kultur“.

Als Mieter residiert im oberen Stockwerk des

Kulturbahnhofs auch Ludger Bickschlag mit

dem Büro seiner Eventagentur KLAR. Ihr Anspruch

ist es heimische Kultur und Events als

Gesamtpaket über die Grenzen Cloppenburgs

hinweg zu projizieren – sozusagen mit Gleisanschluss.

Vorstand des Fördervereins v.l. nach r. Dr. Klaus Weber, Hans Antons,

Mechthild Antons, Bernd Möllerhaus, Christian Francke, Ina Meyer


Swinging Candy –

die Bigband

Bühnenshow

Nach dem überwältigenden Erfolg des

letzten Wehlburgkonzertes im August

2015 mit Captain Candy ist erneut

die Bigband DiJaCo auf der Bühne des Lions-

Clubs Cloppenburg-Soeste im Museumsdorf zu

Gast. Auf vielfachen Wunsch wird das Konzert

mit den Swing- und Jazzklassikern von Sammy

Davis Jr., Frank Sinatra, Dean Martin und Ray

Charles wiederholt.

Die Entertainer der 50er und 60er Jahre, die

das Showbusiness nachhaltig prägten sind

die Vorbilder des aktuellen Programms der

Dinklager Bigband DiJACo. Unter der Leitung

von Thomas Stanko präsentiert die Band ein

äußerst unterhaltsames Programm mit unvergessenen

Klassikern der legendären Bühnenshows

der oben genannten Urgesteine

des Bigband Swing. Titel wie The Lady Is A

Tramp, Mr. Bojangles oder I‘ve Got You Under

My Skin wurden in der große Zeit der Bigband-

und Unterhaltungsshows zu Welthits,

die heute zu den Unforgetables zählen. Angeführt

wird die Truppe vom Captain, alias

Jörn Meyer, der als Captain Candy schon seit

vielen Jahren durch alle Stilistiken der Unterhaltungsmusik

segelt. Dieses Energiebündel

führt die Bigband vom Swing zum Rock‘n‘

Roll, über Jive und Soul zum Funk und wieder

zurück. Ein unvergessliches Live-Erlebnis!

Captain Candy

Was eigentlich schon immer vermutet wurde,

konnte jetzt durch intensive Recherche

belegt werden: Captain Candy, seines Zeichens

Frontmann und absolutes Highlight jeder

Candy-Show, ist das uneheliche Kind von

Janis Joplin und Joe Cocker. Dies erklärt zweifelsohne

den wahnsinnigen Bumms in seiner

Stimme und die Tatsache, dass der Captain

mehr wie Joe Cocker klingt, als dieser selbst!

So verwundert es auch nicht, dass von Elvis,

über James Brown, Tom Jones und Bon Scott

noch etliche Sangesgrößen im heimischen

Groß Mackenstedt aus- und eingingen, um

sich vom Captain etwas über Stimmtimbre

und -resonanz beibringen zu lassen. Im Laufe

der Jahre hat Captain Candy durch regelmäßigen

Verzehr von Tankstellenfrikadellen

unmerklich zugelegt, was ihn stimmlich nur

noch besser gemacht hat und ihn auch nicht

davon abhält, regelmäßig radschlagend in

John Belushi-Manier über die Bühne zu turnen.

Mit seinen siebzehn Herzschrittmachern

und ständiger Colabetankung ist der Captain

noch immer deutschlands agilster Duracell-Hase

auf der Bühne – dieser Mann ist

Extase! (Quelle:www.captain-candy.de)

Swinging Candy

Bigband DiJaCo feat.

Captain Candy

Samstag, 30. Juli 2016, 20.00 Uhr

Ein Benefizkonzert des

Konzert in der Wehlburg des

Lions Museumsdorfes Club Cloppenburg-Soeste

zu Gunsten der

Ambulanten

Kinder-Hospiz-Arbeit

in Cloppenburg und Friesoythe

Eintrittspreis:

Erwachsene 12,-

Schüler, Jugendliche 10,-

Einlass ab 20.00 Uhr

Vorverkauf:

Buchhandlung Terwelp in Cloppenburg

Telefon: 04471-92245

Datum: 30.07.2015

Ort: Museumsdorf,

im Innenhof der Wehlburg

Titel: Swinging Candy –

Bigband DiJaCo feat.

Captain Candy

Veranstalter:

Lions-Club Cloppenburg-Soeste

Ein Benefizkonzert des

Lions Club Cloppenburg - Soeste

zu Gunsten der

Ambulanten Kinder-Hospiz-Arbeit

in Cloppenburg und Friesoythe

Das Benefizkonzert des Lions-Clubs

Eintritt: 12 EUR

– ermäßigt 10 EUR

Einlass: 20:00 Uhr

Beginn: 21:00 Uhr

Vorverkauf: Buchhandlung

Terwelp in Cloppenburg

Tel. 04471 92245

Ausgehen

Historische

Dorfkirmes …

… auch heute noch

mit allen Sinnen

genießen.

11

Kirmes und Jahrmarkt haben Tradition.

Dem Museumsdorf Cloppenburg ist es

ein Anliegen, die historische Jahrmarktskultur

wieder aufleben zu lassen – einmal im

Jahr und stets nur für eine begrenzte Zeit.

Dicht an dicht gedrängt stehen im Juli auf

dem Gelände Fahrgeschäfte und Stände mit

einem breiten Angebot von bewährten Produkten

wie Bratwurst, Mandeln, Zuckerwatte

und anderen etlichen Reizen für die Sinne.

Viele Kleinkünstlern, Zauberer, Stelzenläufer,

Puppenspieler, Seifenblasenkünstler sorgen

für die ganz besondere, nostalgische Jahrmarktstimmung.

Unbenommen ist einer Höhepunkt

museumseigene, originale Raupenbahn

aus dem Jahr 1936 – genau die, worauf

„man so schön knutschen kann!“.

Nehmen Sie Fahrt auf ... denn da man Dorfkirmes

so voller Frohsinn feiern kann, hat das

Museumsdorf Cloppenburg in diesem Jahr

zum 5-jährigen Jubiläum die Veranstaltung

auf ein zweites Wochenende ausgedehnt.

Somit findet die Historische Dorfkirmes am

9. + 10. und 16. + 17. Juli statt. Innerhalb der

Woche vom 11.–15. Juli bleiben die Fahrgeschäfte

geöffnet.


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Ein Turnier-Highlight nach dem anderen

Golfclub Thülsfelder Talsperre feiert mit viel Sport und einem attraktiven Angebot

Wie feiert ein Golfclub seinen 25. Geburtstag?

Keine Frage: mit vielen

Turnieren, tollen Preisen und natürlich

auch mit einem großen Fest. Der GCTT

legt noch eine Schippe drauf und entwickelte

im Jubiläumsjahr ein ganz spezielles Mitgliedschafts-Angebot

für Golfer in der ersten

Phase ihres Berufslebens.

Bei den Turnieren stechen vier Highlights

ganz besonders ins Auge: Beim Audi-Quattro-

Cup des Autohauses Südbeck spielten 86 Golfer

und Golferinnen bei bestem Wetter um

attraktive Preise und vor allem um die Möglichkeit,

den Golfclub im Landesfinale des Audi-Cups

zu vertreten. Beim LzO-Jubiläumsturnier

am 2. Juli geht es nicht nur um den Sieg,

sondern auch darum, eine ganz besondere

Partnerschaft zu feiern: Die LzO unterstützt

den GCTT und den Golfsport bereits seit der

Clubgründung mit ihrem LzO-Turnier, das

damit sozusagen zum Inventar des Golfclubs

gehört. Und das von A&S Schlafsysteme und

der Firma Auping gemeinsam ausgerichtete

Turnier am 6. August ist gleichzeitig das offizielle

Jubiläumsturnier des Clubs. Nach Sport

und Preisverleihung steigt die große Jubilä-

umsparty des GCTT mit Essen und Getränken,

Musik und Tanz bis spät in die Nacht.

Ausgelassen geht es auch vier Wochen später

bei einem Golfturnier der etwas anderen

Art zu: Der Golfclub St. Pauli macht Station an

der Thülsfelder Talsperre und richtet hier sein

jährliches Masters aus. Da der Kiez-Club keinen

eigenen Platz hat, sucht man sich immer

einen Partner, veranstaltet dort ein gemeinsames

vorgabewirksames Turnier mit insgesamt

120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

und einer richtig tollen Party im Anschluss.

60 Startplätze sind für den GC St. Pauli vorgesehen,

60 Plätze für die Mitglieder des GCTT.

Der beste Spieler von St. Pauli bekommt

ganz stilecht sein grünes Jackett, und alle

bekommen eine typische St.-Pauli-Party, die

sicherlich schon auf dem Golfplatz losgeht.

Für die richtige Stimmung sorgt ein riesiger

Sound-Truck mit DJ, und am ersten Abschlag

bringt Musik von AC/DC die Golfer so richtig

in Schwung. Wie die Fußballer sind eben auch

die Golfer von St. Pauli einfach ein bisschen

anders.

Mid-Ager Mitgliedschaft im GC Thülsfelder Talsperre e.V.

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Greenfee in jedem

Golfclub)

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Spielberechtigung

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Brandenburger lernen Cura Vitalis …

und den Kilmerstuten kennen.

Martin Guderle begrüßt die Gäste

Eine liebevolle Betreuung in einer ruhigen

und gepflegten Wohnlage umgeben von

eigenen Möbeln und liebgewonnenen

Erinnerungsstücken – so wünschen sich wohl

die meisten Menschen ihr Leben im Alter.

„Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt.

Dies sagt nicht nur unser Pflegekonzept aus,

das leben wir auch jeden Tag hier im Cura Vitalis“,

betont Martin Guderle, Diplom-Pflegewirt

und Leiter des Pflegezentrums, Alter Emsteker

Weg 38 in Cloppenburg-Emstekerfeld.

Die Geschäftsleitung des Cloppenburger

Seniorenwohnheims möchte in den kommenden

Monaten expandieren und plant zurzeit

eine weitere Niederlassung in Brandenburg,

wo eine Einrichtung in vergleichbarer Größe

und Ausstattung errichtet werden soll.

Im April reiste eine Gruppe Interessierter

aus dem brandenburgischen Karstädt nach

Cloppenburg, um sich vom Pflegekonzept

und den baulichen Begebenheiten vor Ort

zu überzeugen. Die Besucher zeigten sich

besonders beeindruckt von der hellen und

freundlichen Atmosphäre des Hauses und

den großzügig bemessenen Wohnräumen.

In der Einrichtung leben die Bewohner

ausschließlich in individuell gestalteten Zimmern,

die jeweils eine Größe von 25 Quadratmetern

haben und so genügend Platz

für die geliebte Sitzgarnitur oder die antike

Schrankwand bieten. „Das ist ja gerade die

Individualität und das ganz besondere Flair,

die die Zimmergestaltung und das Wohnen

bei uns ausmachen. So hat jedes Zimmer seine

persönliche Note, das macht unser Haus

aus, hierfür stehen wir mit unserem Namen

Cura Vitalis“, so Guderle bei der Hausbesichtigung,

die aus Rücksicht auf die Bewohner

nur in Kleinstgruppen und nach persönlicher

Rücksprache durchgeführt wurde.

Auch Geschäftsführerin Agnieschka Otremba

hieß die Gäste herzlich bei Cura Vitalis

willkommen und betonte, wie wichtig die individuelle

Betreuung durch ein kompetentes

und geschultes Personal sei, damit die Menschen

dort in Würde ihren Lebensabend verbringen

könnten.

Pflegedienstleiter Dennis Klammt gab einen

Einblick in den Tagesablauf und die angebotenen

Leistungen, die von der Kurzzeit- und

Verhinderungspflege über die Dementenbetreuung

bis zur Langzeitpflege in allen Pflegestufen

reichen. Nach dem gemeinsamen

Mittagessen besuchten die Gäste aus Brandenburg

das Museumsdorf Cloppenburg

und zeigten sich beeindruckt von der Weitläufigkeit

des Geländes und der Vielzahl an

historischen Gebäuden. Besonders gut kam

eine hiesige Spezialität bei den Besuchern an:

der Kilmerstuten. Die Gäste ließen sich nicht

nur den frischen Rosinenstuten schmecken,

sondern zeigten sich auch besonders interessiert

am hiesigen Brauchtum.

Nach einem ereignisreichen Tag traten die

Besucher mit vielen neuen Eindrücken die

Heimreise an.

Cura Vitalis-Team

Pflegezentrum Cura Vitalis GmbH

Alter Emsteker Weg 38

49661 Cloppenburg

www.curavitalis.de


Welcher Hör-Typ sind Sie?

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Personalisierte Hörgeräte für einzigartige Menschen

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16 Junge Politiker im Blick

Serie

Caroline Cavolo

Junge Politiker im Blick – auf unsere Zukunft.

Sie sind jung, sie sind engagiert und weltoffen. Sie sind nicht angepasst

und sie schauen hin, aus allen Blickwinkeln.

Sie sind ansprechbar auf gesellschaftliche Probleme und bemüht, Antworten zu finden, möglichst im Rahmen von Taten.

Sie haben Verantwortung übernommen und sind bereit für noch mehr, denn sie sind die Mitgestalter und Repräsentanten

unserer (gesellschafts-) politischen Zukunft.

Diesen Weg geht auch Caroline Covolo

(28). Zunächst mit den „Julis“, den Jungen

Liberalen und nun auch direkt in

der FDP. Die gebürtige Cloppenburgerin lebt

heute in Bremen und natürlich noch in Cloppenburg,

wo ihre politische Karriere – nicht

zuletzt im Elternhaus – begonnen hat und wo

sie der Stadt auch durch ihr unermüdliches

Engagement im CSD (Christopher Street Day)

verbunden ist.

Stadtmagazin: Caroline, dein Elternhaus ist

in Lastrup, deine Schwester (31) ist evangelische

Pastorin und dein Bruder (29) Maschinenbautechniker.

Wie ist deine berufliche

Ausbildung?

Caroline Covolo: Ich habe die Ausbildung zur

Kauffrau für Marketingkommunikation abgebrochen,

zugunsten eines Studiums „Internationaler

Studiengang Politikmanagement" –

als Basis für meinen heutigen Beruf, den ich

als Politische Referentin in der FDP-Fraktion

in der Bremischen Bürgerschaft ausübe.

Stadtmagazin: Politische Referentin – was

können wir uns darunter vorstellen und was

ist für dich die Triebfeder dabei?

Caroline Covolo: Ich bin ich zuständig für Bildung

& Kinder, Wissenschaft, Medien, Datenschutz

und Kultur. In meiner Tätigkeit unterstütze

ich die jeweiligen Abgeordneten und

bin somit mitten im politischen Betrieb dabei.

Warum mache ich das? Weil es mir unglaublich

viel Spaß macht und ich meine Interessen

zu meinem Job gemacht habe.

Stadtmagazin: Wann wurde dir deine Affinität

zur Politik bewusst?

Caroline Covolo: Ich glaube ich war siebzehn

als ich mich immer mehr für politische Themen

interessiert habe. Ich habe mich dann

über die verschiedenen Jugendorganisationen

der Parteien informiert und mich dann

für die Jungen Liberalen entschieden. Mit 18

bin ich eingetreten und zu den ersten Veranstaltungen

gefahren und habe direkt eine

Menge toller Leute kennen gelernt, mit denen

mich auch heute noch eine wunderbare

Freundschaft verbindet.

Stadtmagazin: Wie entstand dieses Interesse?

Caroline Covolo: In meiner Familie wurde jeden

Tag Zeitung gelesen. Da bekommt man

viel mit. Auch waren wir alle immer ziemlich

diskussionsfreudig und ich so haben wir uns

über vieles, was in der Zeitung stand, dann

auch kontrovers unterhalten. Meine politische

Bildung habe ich also von zu Hause ;-)

Stadtmagazin: Was gab den Kick, aktiv in die

Politik einzusteigen?

Caroline Covolo: Ich war es leid, immer nur

zu lesen, was andere entschieden haben. Ich

wollte selbst einen Teil dazu beitragen, meine

Zukunft zu gestalten. Nicht meckern, sondern

machen.

Stadtmagazin: Warum FDP beziehungsweise

Junge Liberale?

Caroline Covolo: Die inhaltliche Schnittmenge

der Julis war genau das, wonach ich gesucht

hatte. Ich wollte mich nicht von anderen

bevormunden lassen, da haben die

Jungen Liberalen einen Nerv bei mir getroffen.

Mit den anderen Organisationen hat es

einfach nicht gepasst. In die FDP bin ich erst

später eingetreten.

Stadtmagazin: Hast du die Julis in Cloppenburg

mit gegründet?

Caroline Covolo: Jein. Ich habe den Kreisver-


Junge Politiker im Blick

17

band der Julis 2006 mit der Unterstützung

des FDP-Kreisverbandes, meines Kreisverbandsbetreuers

im Landesvorstand und einer

Handvoll interessierter Leute reaktiviert.

Jetzt habe ich den Kreisverband an zwei tolle,

motivierte Jungs übergeben. Felix und Brian

machen das wirklich gut (Anm. der Red.:

eigene Beiträge) und nach zehn Jahren ist es

auch irgendwann mal gut gewesen.

Stadtmagazin: Was habt ihr verändern wollen?

Caroline Covolo: Grundsätzlich möchte man

die Politik für die eigene Generation mit gestalten.

Jugendliche und junge Erwachsene

werden in der Politik (egal auf welcher Ebene)

oft vergessen.

Stadtmagazin: Was habt ihr erreicht?

Caroline Covolo: Wir haben uns im Kreisverband

der FDP beim Erstellen von Wahlprogrammen

und auch im Landesverband der

Jungen Liberalen programmatisch eingebracht

und Akzente für Politik gesetzt, die die

jungen Leute nicht vergisst.

Stadtmagazin: Auf welcher Ebene arbeiten

die Julis auch auf Kreis- und Landtagsebene

zusammen? Zu welchen Zwecken? Wie ist /

war das Verhältnis zur FDP in der Stadt / im

Kreis / im Landtag?

Caroline Covolo: Auf Kreisebene wird im Moment

natürlich der Kommunalwahlkampf

vorbereitet. Wir setzen uns zusammen und

schauen, wo die Probleme liegen und überlegen,

was man dagegen tun kann. Auf Landesebene

steht im Herbst wieder ein Landeskongress

(das höchste Beschlussgremium der

Landes-Julis) an. Da werden wir uns sicherlich

inhaltlich einbringen. Die Arbeit mit der

Landtagsfraktion in Hannover und mit dem

Landesvorstand der Partei ist klasse.

Innerhalb des Verbandes kann man Mehrheiten

für Anträge organisieren und der Juli-Landesverband

hat ein Antragsrecht auf

Parteitagen der FDP. So können wir unsere eigenen

Positionen in das Parteiprogramm mit

einbringen und somit über die Fraktion auch

in den Landtag.

Das Verhältnis ist sehr gut. Alle – alt und

jung – profitieren gegenseitig voneinander.

Im Kreisvorstand der FDP sind die beiden

Juli-Kreisvorsitzenden auch mit Stimmrecht

kooptiert.

Stadtmagazin: Wie ist das Verhältnis zu anderen

politischen / parteiischen Organisationen?

Caroline Covolo: Man kann mit allen gut reden.

Natürlich streitet man sich inhaltlich weil

man einfach andere Positionen vertritt. Aber

im Grunde genommen sind wir doch alle nur

junge Leute, die etwas für unsere Generation

bewegen wollen. Und vieles kann man auch

nur gemeinsam erreichen. Ein Alleingang

hilft da nicht viel.

Stadtmagazin: Wie funktioniert eure Vernetzung?

Caroline Covolo: Wir tauschen uns mittlerweile

nicht nur durch direkte Treffen, sondern

immer mehr über Facebook und Whats-

App, sowie E-Mails aus.

Stadtmagazin: Was ist aus den Julis in Stadt

und Kreis Cloppenburg geworden, nachdem

die FDP in den letzten Jahren quasi unsichtbar

war?

Caroline Covolo: Nur weil die Partei aus dem

Bundestag geflogen ist, sind wir ja nicht unsichtbar.

Die Arbeit im kommunal- und landespolitischen

Bereich ging und geht stets

weiter. So auch bei den Julis.

Stadtmagazin: Wie hast du dich politisch in

dieser Krise verhalten?

Caroline Covolo: Ich habe weitergemacht.

Man muss, weil man ja keine Bundestagsfraktion

mehr hat, dafür auf kommunaler Ebene

und auch im Landtag noch mehr arbeiten,

damit man weiterhin wahrgenommen wird.

Den Kopf in den Sand zu stecken kam für uns

nicht in Frage.

Stadtmagazin: Wie hast Du diesen Zustand

wahrgenommen?

Caroline Covolo: Die Wähler haben die Partei

in der Zeit nach 2009 ganz schön abgestraft.

In großen Teilen auch zu Recht. Auch ich war

nicht immer mit dem Handeln der Bundestagsfraktion

einverstanden. Das ist aber ganz

normal. Man kann eben nicht alles gut finden,

nur weil man in der gleichen Partei ist.

Leider war für uns der Bundestrend auch

bei der vergangenen Kommunalwahl 2011

deutlich spürbar. Da kann man vor Ort noch

so gute Arbeit machen, der Bundestrend

macht sich leider auch vor Ort bei denen bemerkbar,

die eigentlich nichts dafür können.

Stadtmagazin: Inwieweit haben dich diese

"Zeiten der politischen Bedeutungslosigkeit"

geprägt?

Oder hast du / habt ihr weiter gearbeitet?

Wenn ja, woran und wie?

Caroline Covolo: Ich würde es nicht Bedeutungslosigkeit

nennen. Ich bin generell ziemlich

pragmatisch. Ja, es tat innerlich weh, dass

die Partei aus dem Bundestag geflogen ist,

aber vielleicht war es auch ganz gut so. So

hatte man die Möglichkeit, sich komplett neu

aufzustellen.

Ich habe es als Ansporn gesehen, mich

noch mehr ins Zeug zu legen. So auch viele

meiner FDP-Kollegen.

Wir sind als FDP-Kreisverband mittlerweile

auch auf Landesparteitagen wesentlich aktiver,

haben jetzt zum ersten Mal seit Bestehen

des Verbandes ein Mitglied im Landesvorstand

der Partei und hängen uns für die Kommunalwahlen

richtig rein.

Stadtmagazin: Bist du immer noch Juli oder

FDP Mitglied? Wird da ein Unterschied gemacht?

Caroline Covolo: Beides Ja :) Die Jungen Liberalen

sind ein eingetragener Verein und

die Mitgliedschaft ist völlig unabhängig zu einer

Mitgliedschaft in der FDP.

Aber die Partei profitiert immer von einem

guten Jugendverband (und die Julis sind der

beste politische Jugendverband der Welt ;-) ).

Stadtmagazin: Welches politische Vorbild

hattest / hast du?

Caroline Covolo: Ich habe keines. Es gibt Politiker,

die ich ganz gut finde, aber niemanden,

den ich mir als Vorbild nehmen würde.

Stadtmagazin: Wie lautet deine politische

und wie deine private Philosophie?

Caroline Covolo: Ich bin der Auffassung, dass

jeder nach seiner eigenen Fasson glücklich

werden soll. Ich weiß doch selbst viel besser,

was gut für mich ist, als jeder andere oder

als der Staat. Die eigene Freiheit endet da, wo

die Freiheit anderer anfängt – also so lange

man niemand anderem schadet oder andere

durch sein Handeln in ihrer persönlichen Freiheit

einschränkt, sollen die Leute doch leben,

wie sie selbst es wollen. Dabei spielt es keine

Rolle, ob ich etwas gut finde oder nicht. Nur

weil ich etwas für mich nicht gut finde, darf

ich es noch lange nicht anderen verbieten.

Stadtmagazin: So kriegen wir natürlich die

Kurve ganz leicht zum CSD, den du im Clop-


18 Junge Politiker im Blick

Mein Name ist Felix Pille,

ich bin 17 Jahre alt und besuche aktuell den

11. Jahrgang des Clemens-August Gymnasiums.

Neben der Schule bin ich als selbstständiger

Webentwickler tätig und erstelle

Internetseiten für Unternehmen und Schulen.

Zu den Jungen Liberalen (JuLis) bin ich

gekommen um für meine politischen Überzeugungen

einzustehen und Politik aktiv

mitzugestalten.

Dabei verkörpern die JuLis genau die Ideale,

die mir besonders wichtig sind:

Selbstbestimmung und Bürgerrechte. Diese

Verflechtung, zwischen dem Bestreben des

einzelnen so viel Freiheit zu schaffen wie

nur möglich und dem Einstehen für die

Bürgerrechte, finden sich bei keiner anderen

Partei so stark wie bei der FDP bzw. den

JuLis.

Einer der wichtigsten Grundsätze meiner

politischen Anschauungen befindet sich

bereitsim Namen der Organisation. Liberalität.

Dies bedeutet so viel, als dass sich jeder

Mensch selbstbestimmt und eigenverantwortlich

nach seinem Befinden entfalten

können sollte.

Besonders wichtig ist mir, dass eine liberale

Gesellschaft Weltoffenheit vertritt. Dies

wird insbesondere im Zuge der Globalisierung

deutlich, da man sich nun nicht mehr

der kulturellen Vielfalt entziehen kann, sondern

oft Teil dieser wird. Wir sollten uns dem

vermeintlich Fremden nicht verschließen

sondern daran teilhaben um profitieren zu

können.

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen

aus Angst vor dem Fremden und aus Frust

über die bisherige Arbeit der großen Parteien,

sich oftmals rechtspopulistischen Parteien

zuwenden, müssen wir als überzeugte

Europäer dagegen halten. Es kann nicht Ziel

einer modernen Gesellschaft sein, sich wieder

hinter die eigenen Grenzen zu flüchten.

penburg mit begründet hast – wann und vor

allen Dingen warum?

Caroline Covolo: Das war 2014. Warum? Weil

es einfach nicht richtig ist, dass Menschen –

wie du und ich – die die gleichen Pflichten in

unserer Gesellschaft haben, nicht auch die

gleichen Rechte haben. Außerdem verstehe

ich einfach nicht weshalb Leute, nur aufgrund

der Tatsache, dass sie nicht heterosexuell

sind, anders sein sollten. Denn das

meinen heute noch viele. Ob ein Mann nun

einen Mann liebt oder eine Frau, macht doch

den Menschen nicht schlechter oder anders.

Dies wäre ein Rückschritt.

Ein weiterer unabdingbarer Part unserer Gesellschaft

ist das soziale Engagement. Dieses

Engagement ist nicht an ein bestimmtes

Alter gekoppelt oder nur in einem Bereich

vorhanden. Ohne dieses Engagement aus

der Mitte unserer Gesellschaft wäre ein

Zusammenleben, wie es heute stattfindet,

nicht möglich.

Und genau für diese Werte möchte ich einstehen

und an der Verwirklichung dieser

mithelfen, damit die Menschen sich frei entfalten

können. Jeder Mensch weiß, was für

ihn am besten ist und so sollte auch jeder

die Möglichkeit haben, sich nach seinen individuellen

Begabungen und Möglichkeiten

entfalten zu können.

Und genau damit diese Werte wieder hochgehalten

werden, brauchen wir in Deutschland

wieder eine starke FDP. Eine FDP, die

sich für die Bürgerrechte einsetzt – egal, ob

diese nun von Firmen oder Gesetzen bedroht

werden. Die den digitalen Wandel

vorantreibt und die z.B. dafür sorgt, dass

den Menschen bereits in der Schule das nötige

Wissen vermittelt wird um diese Welt

zu verstehen. Denn nur jemand, der versteht,

wie beispielsweise eine Technologie

funktioniert, kann diese später richtig einsetzen.

Für all diese Dinge braucht es auch

auf Bundesebene in Zukunft wieder eine

starke FDP.

Stadtmagazin: Gibt es in der Arbeit darin einen

Schnittpunkt mit der politischen und

wenn ja, welchen?

Caroline Covolo: Definitiv, denn auch innerhalb

der FDP setze ich mich für die vollständige

Gleichstellung ein. Und die Dinge, die der

CSD fordert, sind ja auch politisch.

Stadtmagazin: Welche politischen und privaten

Ideale verfolgst du?

Caroline Covolo: Ich würde mich darüber

freuen, wenn die politische Bildung in unserer

Gesellschaft wieder zunehmen würde.

Schließlich ist Politik etwas, was jeden betrifft.

Und ich wünsche mir einfach eine offene

und tolerantere Gesellschaft. Leben und

Leben lassen. Den Blick für die Menschen

nicht verlieren. Anderen helfen, wenn sie Hilfe

brauchen.

Stadtmagazin: Welche Optionen siehst du in

deinem (gesellschafts-) politischen Engagement?

Caroline Covolo: Einerseits ist mir natürlich

der CSD wichtig. Aber nicht als CSD sondern

dafür, wofür wir damit demonstrieren.

In der Partei selbst habe ich mit einer

meiner besten Freundinnen Positionen für

eine moderne Reproduktionsmedizin eingebracht.

Auch das ist mir sehr wichtig. Politik

machen ist eben auch, Fehler zu erkennen

und etwas dagegen zu tun – egal, ob man

selbst davon betroffen ist oder nicht.

Stadtmagazin: Welche davon willst du umsetzen,

in welchem Zeitrahmen und warum?

Caroline Covolo: Natürlich möchte ich alle

diese Ziele umsetzen. Aber Politik bedeutet

auch, dass man dicke Bretter bohren muss und

einen langen Atem braucht. Innerhalb der Politik

wurde unser Antrag zur Reproduktionsmedizin

erst bei den Julis und dann auf dem

Landesparteitag der FDP angenommen. Jetzt

im April wurde der Antrag auf dem Bundesparteitag

eingereicht. Leider wurde er aufgrund

der Zeitknappheit auf dem Parteitag

nicht, wird aber jetzt in den Gremien beraten.

Auch was die Gesellschaft betrifft, kann

man nicht erwarten, dass sich Menschen von

heute auf morgen verändern. Hier hilft es nur,

immer wieder für seine Positionen zu werben.

Stadtmagazin: Wie siehst du die Zukunft der

FDP und wo ist dein Standpunkt / deine Position

in der wieder erstarkten Partei?

Caroline Covolo: Ich glaube, so wie viele andere

auch, dass es eine liberale Partei braucht.

Derzeit kommt ein Engagement in der ersten

Reihe für mich nicht in Frage. Ich arbeite

gerne ehrenamtlich als Pressesprecherin für

meinen Kreisverband. Zusätzlich bin ich für

meinen Kreisverband auch als Bezirks- und

Landesparteitagsdelegierte und für den Landesverband

Niedersachsen als Ersatzdelegierte

für den Bundesparteitag gewählt. Ich

bleibe mir auch jetzt treu. Ich bleibe pragmatisch

und hinterfrage Dinge kritisch.

Stadtmagazin: Wie hat sich die FDP verändert?

Caroline Covolo: Wir haben einen guten Prozess

der Erneuerung hinter uns und zum Teil

stecken wir auch noch mitten drin. Das Ziel

ist es, die FDP zu einer echten Mitmachpartei

zu machen. Das bedeutet auch, dass auf

unseren Parteitagen alle Mitglieder ein Rederecht

haben oder dass wir auf den Parteitagen

selbst bestimmen, welche Antragsreihenfolge

wir haben möchten.


Junge Politiker im Blick

19

Stadtmagazin: Wie stehst du / was siehst du

in den anderen deutschen Parteien?

Caroline Covolo: Das sind alles Mitbewerber

im politischen Geschäft. Man muss sich mit ihnen

auf inhaltlicher Ebene auseinandersetzen.

Stadtmagazin: Siehst du einen Rechtsruck

auch in der hiesigen Politik?

Caroline Covolo: An sich nicht. Aber es ist die

Aufgabe aller Parteien, unsere freiheitlich-demokratische

Grundordnung zu verteidigen.

Stadtmagazin: Wie siehst du das Treiben der

AfD im Gegensatz zu den „etablierten Parteien“

insbesondere jedoch zur FDP?

Caroline Covolo: Die AfD ist jetzt da. Es ist

eine demokratische Partei. Nur weil mir die

Positionen der Partei nicht gefallen, kann

ich sie nicht ignorieren. Ich muss mich damit

auseinandersetzen und zeigen, dass die AfD

nicht die besseren Lösungsvorschläge für die

Probleme hat. Die AfD bedient sich meiner

Meinung nach des Populismus. Ob das so gut

ist oder nicht, das müssen sie selbst wissen.

Stadtmagazin: Wo siehst du die Stärken der

FDP?

Caroline Covolo: Die FDP ist mittlerweile die

einzige Partei, die auf die individuellen Stärken

jedes Einzelnen setzt. Wir wollen niemanden

bevormunden und wieder mehr auf

die Eigenverantwortung der Leute setzen. Liberal

sein, bedeutet auch, andere Meinungen

und andere Lebensentwürfe zuzulassen.

Stadtmagazin: Wie sind sie vermittelbar, insbesondere

im Hinblick auf die anstehenden

Kommunalwahlen?

Caroline Covolo: Das beginnt bei mehr Bürgerbeteiligungsverfahren,

geht über die Ausgestaltung

von Straßenbaubeiträgen und

endet irgendwann bei Konzepten für den

ländlichen Raum, in denen jeder berücksichtigt

werden muss.

Stadtmagazin: Warum sollen junge Menschen

Mitglieder der Jungen Liberalen werden?

Caroline Covolo: Weil es natürlich der beste

politische Jugendverband der Welt ist und

wir die einzigen sind, die dich nach deiner

Fasson glücklich werden lassen wollen.

Stadtmagazin: Welche „Hilfe“ bietest du einem

solchen jungen Menschen an, sich in

allen notwendigen Konsequenzen (gesellschafts-)

politisch zu finden?

Caroline Covolo: Meine Telefonnummer. Wer

Fragen hat, Rat und Unterstützung braucht,

der kann mich gerne anrufen. Wer meine

Nummer nicht hat, darf mich gerne bei Facebook

anschreiben :)

Ich heiße Brian Otten

Stadtmagazin: Zum Schluss noch die andere,

wichtige Frage. Die nach deiner Einstellung

zu „Europa“.

Caroline Covolo: Ich bin Europäerin. Und ich

kann Guido Westerwelles Aussage vom Bundesparteitag

in Frankfurt, auf dem ich selbst

auch war, nur unterschreiben. „Europa hat

einen Preis, aber es hat auch einen Wert.“

Aber gerade jetzt bin ich in bezüglich der

Aufnahme von Flüchtlingen von Europa enttäuscht.

Ich wünsche mir hier mehr Solidarität

in Europa.

bin 17 Jahre alt, wohne in Garrel und besuche

derzeit die elfte Klasse des Clemens-August

Gymnasiums mit gesellschaftswissenschaftlichem

Schwerpunkt. Ich bin einer der

beiden Kreisvorsitzenden der Jungen Liberalen

(kurz JuLis) Cloppenburg. Die JuLis

sind die politische Jugendorganisation der

FDP und in vielen Themen stimmen wir mit

den Ansichten unserer "Mutterpartei" überein,

in einigen aber wiederum auch nicht.

Deshalb haben wir beide auch eine relativ

ähnliche Vorstellung davon, wie der deutsche

Staat und die Regierung aussehen soll.

Dabei bleiben die JuLis aber ein eigenständiger

Verein.

Weil ich mich schon in der Grundschule sehr

für Politik interessiert habe und bereits im

Landesschülerrat engagiert bin, fand ich,

dass ich mich endlich auch aktiv in die Politik

einmischen sollte.Ich habe mich mit den

Ansichten einiger Parteien auseinandergesetzt

und fand diese Prinzipien von Freiheit

und Individualität, die die FDP vertritt, so

ansprechend, dass ich mich ihr mehr oder

minder angeschlossen habe.

Immer wenn der Staat oder andere Parteien

die Bürger noch mehr gängeln oder bevormunden

wollen oder unsere freiheitlich-demokratischen

Werte angegriffen werden,

ist eine Partei wie die FDP, die in ihrer DNS

die Werte von Toleranz, Demokratie und

Selbstbestimmung fest verankert hat und

aus diesen Überzeugungen gegründet wurde,

besonders wichtig und unverzichtbar

für die deutsche Parteienlandschaft.

Weltoffenheit und soziales Engagement,

zwei Dinge die wir momentan so sehr brauchen,

finden ihren Nährboden nur in einer

liberalen Gesellschaft und keimen auch nur

aus einer solchen.

Nur wer über den Tellerrand hinausschaut,

bekommt auch einen Blick für andere und

für die Menschen in unserer Gesellschaft.

Wichtig ist auch, die Auswirkungen von politischen

Entscheidungen auf unsere Gesellschaft

im Blick zu haben.

Aber auch als Kontrollinstanz ist die FDP

wichtig. Nur sie lebt nämlich nach dem Prinzip

"So viel Staat wie nötig, so wenig Staat

wie möglich" und genau das brauchen wir.

Nicht noch mehr Überwachung, Verordnungen

oder Einmischungen. Der Bürger ist

selbst mündig genug.

Deswegen sehe ich die Zukunft der FDP

recht positiv. Vielleicht werden wir keine

Volkspartei, aber ich denke, da liegt auch

nicht der Anspruch, sondern viel mehr, dass

wir eine tatsächliche Alternative zu CDU

und SPD bieten und das "mahnende Gewissen"

des Volkes waren, sind und bleiben

werden. Auch sehe ich die FDP als Korrektiv.

Genau in diesem Sinne möchten wir unsere

Arbeit in Cloppenburg auch führen. Für und

im Sinne der Menschen vor Ort Politik mitzugestalten,

das ist unser Anspruch.

Dabei möchten wir uns für mehr Bürgerbeteiligung

bei politischen Entscheidungsfindungen

bemühen und besonders auch

Jugendliche zu Wort kommen lassen. Generell

ist es unser Ziel, den Kreis Cloppenburg

"jugendlicher" zu machen, durch neue

Freizeitgestaltungsmöglichkeiten oder eine

Verbesserung der Mobilität, denn auch das

hat etwas mit Liberalismus zu tun. Zumal

Cloppenburg eines der geburtenstärksten

Gebiete Deutschlands ist, aber mit dementsprechenden

Angeboten nicht auffahren

kann.

Stadtmagazin: Ganz herzlichen Dank für die

Beantwortung unserer Fragen – derer wir

noch endlos viele hätten, insbesondere vor

dem Hintergrund deiner offenen und weltoffenen

Art, ihre Inhalte zu betrachten. Wir sind

jedoch sicher, dass sich noch andere Gelegenheiten

des „Miteinanders“ ergeben und

freuen uns darauf.

(Die Fragen für das Stadtmagazin stellte

Ulla Schmitz)


20 Buchtipps

Antoine Leiris:

Meinen Hass bekommt ihr nicht

Der bewegende Bericht eines Mannes,

der am 13. November 2015 während der

Terroranschläge in Paris die Liebe

seines Lebens verlor und mit einem

einzigen Post die ganze Welt bewegte.

Am 13. November 2015 sah Antoine Leiris seine

Frau Hélène zum letzten Mal – sie wurde

an diesem Tag mit neunundachtzig weiteren

Personen im Konzertsaal Le Bataclan Opfer

der Terroranschläge in Paris. Während die

Welt geschockt und in tiefer Trauer versuchte,

eine Erklärung für das Unfassbare zu finden,

postete der vierunddreißigjährige Journalist

auf Facebook einen offenen Brief. In

bewegenden Worten wandte er sich darin an

die Attentäter und verweigerte „den toten

Seelen“ seinen Hass – und den seines siebzehn

Monate alten Sohnes Melvil. Die Botschaft

ging um die Welt. Er, der an jenem Tag

die Liebe seines Lebens verlor, hatte nur eine

Waffe: seine Worte. Ehrlich und ergreifend

schildert er Momente aus einem zerstörten

und doch so zärtlichen Alltag zwischen Vater

und Sohn – und sagt damals wie heute, dass

das Leben trotzdem weitergehen soll. Antoine

Leiris trotzt dem Terror und der Gewalt

mit einer bewegenden und hoffnungsvollen

Botschaft: „Meinen Hass bekommt ihr nicht“.

Viola Shipman:

Für immer in deinem Herzen

Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen

ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter

Lolly, Tochter Arden und Enkelin

Lauren. Die Anhänger werden von

Generation zu Generation weitergegeben

und stehen für Geschichten voller

Hoffnung, Sehnsucht und Lebenslust.

Großmutter Lolly lebt immer noch am Lost

Land Lake, wo ihre Mutter ihr vor langer Zeit

das Armband gab, das ihr Talisman wurde

und Symbol für ihre Verbindung zur Familie.

Aber ihre Tochter Arden und ihre Enkelin

Lauren haben sie seit Jahren nicht mehr besucht,

und Lolly läuft die Zeit davon.

Arden konnte es kaum erwarten, ihre Kleinstadt

hinter sich zu lassen und nach Chicago

zu ziehen, aber jetzt, im mittleren Alter,

besteht ihr Leben nur noch aus Arbeit in der

Redaktion, und sie schleppt sich einfach nur

noch von Tag zu Tag. Alles, was ihr mal Spaß

machte, ist ihr entglitten. Als sie einen Brief

mit einem Armbandanhänger von Lolly und

einen unerwarteten Anruf aus dem Heimatort

erhält, ist sie alarmiert. Ein Notfall? Arden

muss sich überlegen, ob sie es erträgt,

nach Hause zu kommen.

Durch das Armband mit Charms entdecken

die drei Frauen die Bedeutung von Familie,

Liebe, Treue, Freundschaft, Spaß und

der Lust zu leben, während der Zauber der

Glücksbringer ihre Leben verändert.

Gayle Forman:

Nur ein Tag

Der erste Teil des Roman-Duos NUR

EIN TAG ... UND EIN GANZES JAHR der

Bestseller-Autorin Gayle Forman.

Wenn du einem Menschen begegnet bist,

der dein Herz geöffnet hat, wirst du alles dafür

tun, ihn wiederzufinden.

Allysons Leben ist genau wie ihr Koffer –

überlegt, geplant und ordentlich gepackt.

Doch am letzten Tag ihrer dreiwöchigen Europatour

lernt sie Willem kennen. Als freier,

ungebundener Schauspieler ist er all das,

was die 18jährige Allyson nicht ist, und als

er sie einlädt, mit ihm nach Paris zu kommen,

trifft sie spontan eine für sie untypische

Entscheidung. Sie ändert ihren Plan

und geht mit ihm. Allyson erlebt einen Tag

voller Abenteuer und Romantik, Freiheit

und Nähe – bis Willem am nächsten Morgen

nicht mehr da ist.

Ein überwältigendes Buch über Liebe, Identität

und die Zufälle des Schicksals.


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wichtig, denn die Sonne kann dem Haar zusetzen.

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warmen Jahreszeit besonders schonend

sein, damit es keine unnötigen Belastungen

zu verkraften hat. Milde Shampoos wie etwa

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Kornprotein, Pro Vitamin B5 und Arganöl

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Getrocknet wird das Haar am

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Föhn.

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22 Biergeschichten

Serie

Teil 2

Vielfalt hat einen guten Namen = BIER!

Gut gekühlt am Feierabend oder alkoholfrei

zwischendurch, stilsicher zu

den Mahlzeiten, als Aperitif oder in

der Variante á la Champagner, die charakteristischen

Aromen sind Garanten dafür, dass

ein Bier einfach zu jeder Gelegenheit passt.

In Deutschland werden in mehr als 1350

Brauereien 5500 Biere hergestellt. Eine solche

Vielfalt, auf der Basis von nur vier Zutaten wie

Wasser, Hefe, Malz und Hopfen! Doch damit

ist das Genuss-Portfolio noch lange nicht

erschöpft, denn zurzeit gerade erfindet sich

die Kultur der „Craft Biere“ neu. Handwerklich

hergestellte Biere wäre die sprachliche Über-

setzung dieser bierigen Genussrichtung, auf

die Bierbrauen sich originär beruft und die

in der Vergangenheit schon mehrfach wiederbelebt

wurde. In Belgien sind Craft Biere

der Maßstab der Bierproduktion und treffend

definiert durch die Brauereivereinigung der

USA, nach der „Craft Beer von einem Brauer

stammt, der in kleinen Mengen und unabhängig

von Konzernen auf traditionelle Weise

braut.“

Doch kommen wir auf die deutsche Bierlandschaft

zurück, die so abwechslungsreich

ist und groß wie auch farbig. Man schaue sich

nur die fast blickdichten Schwarzbiere an und

Haben sie es gewußt? Flächenmäßig ist Einbeck die größte Stadt Südniedersachsens und bezüglich der Einwohnerzahl

die größte Stadt des Landkreises Northeim. Das Stadtbild im Zentrum ist geprägt von mehr als 150 spätmittelalterlichen

Fachwerkhäusern. Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten Brautradition als Bierstadt bekannt.

halte dann ein Pils gegen das Licht! Das und

zahlreiche andere Sinnlichkeiten hält unser

Bier für seine Genießer bereit, als die Charakteristika

von A wie Alt, über L wie Lager und R

wie Rauchbier oder W wie Weizen- bis Z wie

Zwickelbier, das übrigens von einer deutlichen

Hefenote geprägt ist. Es wird noch viel

Detailliertes dazu zu berichten geben, doch

weil wir uns jahreszeitlich im Sommer befinden,

haben wir heute diese kleine Geschichte

zum Maibock, auch Bockbier genannt, parat:

Wenn es Frühling wurde bei den Germanen,

war man angehalten den Göttern Opfer

zu bringen. Einerseits dafür, dass sie den Menschen

den Winter überstehen ließen, doch

auch im Hinblick auf die kommenden Ernten

durfte man nicht knauserig sein. Also brauten

die Schamanen ein viel kräftigeres Bier als üblich

und brachten den Trunk zusammen mit

einem Ziegenbock den Göttern dar. Daher

der Name „Maibock“ oder „Bockbier“.

Heutzutage wird das Bockbier mit einem

deutlich höheren Stammwürzegehalt gebraut,

als das bei normalen Voll- oder Schankbieren

üblich ist. Was bedeutet, dass die Maische

dickflüssiger, weil weniger wasserhaltig

ist. Nach dieser Methode entsteht ein dunkles,

süßlicheres und weniger gehopftes Bier.

Die beim Malzen freigesetzten Röstaromen

heben die Karamellsüße hervor, während der

hohe Alkoholgehalt von mindestens 6,5 Vol.

Prozent durch das Bittere des eingebrauten

Hopfens verdeckt wird. Auch farbliche Unterschiede

dominieren, das helle Bock wird


Biergeschichten

23

üblicherweise „Maibock“ genannt. Die fast

vergessene Art des Bockbierbrauens wurde

in der niedersächsischen, ehemaligen Hansestadt

Einbeck wiederbelebt. Quasi mit der

Vergabe der Stadtrechte 1240 durch die Söhne

Heinrichs des Löwen, die den Bürgern ein

Braurecht zusprachen. Die daraus neu entstandene

Brauzunft pflegte alsbald ein florierendes

Handelsabkommen mit Italien – die

Krux war lediglich, dass das nach hergebrachten

Rezepten gebraute „Luxusgut Bier“ den

langen Transportweg in den Süden qualitativ

nicht überstand. Also entsann man sich, kramte

in alten Rezeptbüchern und siehe da:

Mit der Erhöhung des Stammwürzegehaltes

war das Problem gelöst.

Und weil das kräftige, würzige Bier so gut

schmeckt, trinken anspruchsvolle Bierliebhaber

es bis in den Herbst hinein. Mit Abwandlungen,

beziehungsweise Zusätzen. Da hat

man junges Volk schon Bockbier mit Bananensaft

trinken sehen und bei sehr selbstbewussten

Damenkränzchen schwimmen dann

auch Kirschen im Bockbierglas. Das mutet

eventuell ebenso exotisch an wie ein Kräuterlikör

daneben oder dazu gegossen – doch

was soll´s: Prost Bock!

usch

Speis und Trank in Einklang bringen

Berufe: Eine Biersommelierin erklärt,

welches Bier zu welchem Essen passt

Als eines der ältesten und reinsten Getränke

der Welt lädt Bier sowohl zum

Durstlöschen als auch zum bewussten

Genießen ein. Dieser Gedanke wird bei einem

sogenannten Biermenü umgesetzt - hier erfährt

man, welche Vielfalt im Bier steckt und

zu welchen Speisen welches Bier passt. Ausgewählt

und erklärt werden die Getränke

im optimalen Fall von einem Biersommelier.

Historisch ging der Beruf des Sommeliers

aus dem mittelalterlichen Hofamt des Mundschenks

hervor, dieser war in früheren Zeiten

für Brot, Wein, Geschirr und Tischwäsche verantwortlich.

Fundierte Produktkenntnisse sind

Voraussetzung

Julia Buchheister, Mitarbeiterin der Brauerei

C. & A. Veltins, ist eine der

wenigen weiblichen Biersommelierinnen

Deutschlands.

In einem zweiwöchigen

berufsbegleitenden

Intensivkurs wurde sie von

der renommierten Münchener

Fachakademie in

Kooperation mit dem Bierkulturhaus

im österreichischen

Obertrum geschult.

Wer sich zum Diplom-Biersommelier

ausbilden lassen

möchte, muss bereits

fundierte Produktkenntnisse

mitbringen. „Diese

Kenntnisse besaß ich

durch meine Tätigkeit im

Verbraucherservice der

Brauerei sowie durch das

Studium der Oecotrophologie“,

so Buchheister. Ziel

der Ausbildung zum Biersommelier

ist die Vermittlung

von Bierwissen auf

höchstem wissenschaftli-

19015FS1605

chem Niveau. Die geprüften Sommeliers sollen

den Kunden einer Brauerei, den Gast und

den Gastronomen beraten können. „Meine

Aufgabe ist es, Menschen für den verantwortungsvollen

Genuss von Bier zu begeistern

und Biere zu erkennen und zu klassifizieren“,

betont die Expertin.

Farbe und Schaumstabilität als

wichtigste Kriterien

Julia Buchheister weiß genau, welches Bier

zu welchem Essen passt und wie sich der

volle Biergenuss entfaltet: „Ein Bier beurteilt

man zuerst nach seiner Farbe und der

Schaumstabilität.“ Das Aroma könne von

malzig oder karamellartig bis zu fruchtig

oder würzig reichen, sollte aber immer sortentypisch

sein. Ein Biermenü sollte im Übrigen

immer mit dem trockensten, mildesten

und alkoholärmsten Bier beginnen – und

mit dem Gegenteil enden.

(djd)

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Feste Zähne an einem Tag

Ein neues Implantatkonzept für Sicherheit,

Ausstrahlung und Gesundheit

17.08.2016, 19.00 Uhr

Denteum

An der Brake 2,

49685 Emstek

Drohende Zahnlosigkeit, Verlust der

letzten Pfeilerzähne, schlecht sitzende

und drückende Totalprothesen sind

die Hauptängste vieler Patienten. Viele sind

schon einen Schritt weiter und haben – bedingt

durch ihre Zahnprobleme – begonnen,

sich einseitig zu ernähren oder sich sogar

aus ihrem sozialen Umfeld zurück zu ziehen,

beruflich oder privat. „Wir sehen häufig, wie

Patienten sich selbst ausgegrenzt haben, ihre

Aktivitäten einstellen, sich eingeschränkt

ernähren und dadurch ihr gesamtes Lebensgefühl

und ihre Vitalität verlieren“, bestätigt

Dr. Nicolai Böhme von der Zahnarztpraxis für

zertifzierte Implantologie, Parodontologie

und ästhetische Zahnheilkunde in Emstek.

Eine weitere Patientengruppe, die von dem

neuen Therapiekonzept „Feste Zähne an einem

Tag“ optimal profitiert, sind Personen,

die entweder im öffentlichen Leben stehen,

beruflich stark eingeschränkt sind und eine

zeitlich optimal gestaltete Therapie mit sofortiger

festsitzender Versorgung am gleichen

Tag benötigen. Unsere Patienten sind begeistert,

wenn wir ihre gesamten Zahnprobleme

und die damit verbundenen Ängste an einem

Tag, während einer Sitzung beheben können.

Häufig nehmen wir diese Eingriffe in Narkose

beziehungsweise in einem Dämmerschlaf

vor, so dass der Traum von einem sicheren

und strahlenden Lächeln im Schlaf wahr wird,

erklärt der Implantologe Dr. Nicolai Böhme.

Nach eingehender Diagnosestellung und

Therapieplanung ist alles vorbereitet, wenn

der Patient morgens die Praxis ohne Zähne

beziehungsweise mit defekter Restbezahnung

betritt und am Nachmittag, durch das

neue Implantatkonzept, mit sicheren und

festen Zähnen verlässt. „Durch dieses neue

Verfahren ist es uns möglich den besonderen

Ansprüchen unserer Patienten gerecht zu

werden.

Mit sofort sicher festsitzendem und ästhetisch

ansprechenden Zahnersatz erlangen sie

das Selbstbewusstsein, sich wieder aktiv am

Leben zu beteiligen und begegnen jeder Herausforderung

mit einem Lächeln“, resümiert

Dr. Böhme. Wohlbefinden und Vitalität sind

wesentliche Voraussetzungen für die persönliche

Lebensqualität; gesunde, ausgewogene

Ernährung ist die Basis für ein aktives Leben.

Auch während der

Urlaubszeit sind wir

für Sie da!


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25

Mit dem Fitness Center Cloppenburg

… aktiv und gesund – ein Leben lang

Fit und gesund bis ins hohe Alter – unter diesem Motto trainieren die Seniorinnen und Senioren regelmäßig und mit viel Spaß im Fitness Center Cloppenburg

Fit bis ins hohe Alter – wer wünscht sich

das nicht. Im Fitness Center Cloppenburg,

Lankumer Ring 10, setzen Seniorinnen

und Senioren ihren Wunsch in die Tat

um. Mit einem individuell auf ihre jeweiligen

Bedürfnisse und körperlichen Fähigkeiten

abgestimmten Trainingsplan trainieren sie

regelmäßig, fühlen sich großartig und zeigen

dies auch durch Lebensfreude und Vitalität.

Die Senioren belegen kein Kurse, sondern

trainieren je nach ihrer aktuellen Fitness und

Leistungsfähigkeit an den Geräten. Auf diese

Weise können sie je nachdem, ob sie einen

guten oder einen schlechten Tag haben,

mehr oder weniger intensiv trainieren, ohne

durch den Gruppendruck überfordert zu werden,

betont Studio-Inhaberin Heidi Kriebel.

Einige der Seniorinnen trainieren bereits

seit 1983 bei der quirligen Fitness-Trainerin

und waren schon bei den ersten Aerobic-Stunden

im Saal Taphorn dabei – vor über

30 Jahren. „Wir sind Dank des regelmäßigen

Trainings beweglich, fit und unternehmungslustig“,

betonen die junggebliebenen Seniorinnen,

denen man ihr wahres Alter wirklich

nicht ansieht. Die Älteste unter ihnen ist

schon 86 Jahre alt, aber heute wieder topfit.

Viele Seniorinnen, die sich im Fitness Center

jede Woche an die Geräte setzen, hatten in

der Vergangenheit starke gesundheitliche

Probleme. „Einige Frauen sind in unser Studio

gekommen und konnten vor lauter Rückenbeschwerden

und Gelenkschmerzen kaum

gehen,“ erinnert sich Heidi Kriebel. Durch gezielte

Bewegungsübungen haben diese Frauen

wieder eine Beweglichkeit erreicht, die

selbst ihre Ärzte erstaunt. „Damals hat mein

Arzt gesagt, Bewegung sei Gift für meine

Gelenke und meinen schmerzenden Rücken.

Er hat die Hände über den Kopf zusammengeschlagen,

als ich ihm sagte: Ich mach jetzt

Bodybuilding“, lacht eine Seniorin, die sogar

ihr großes Ziel erreicht hat und mit ihrem

Neffen eine Bergwanderung unternommen

hat – ein Wunsch, der für sie schon unerreichbar

schien.

„Muskeln schützen uns vor Übergewicht,

Infarkt und Bluthochdruck. Sie sind unser

körpereigener Bodyguard. Wie ein privater

Schutzpatron bewahrt die Skelettmuskulatur

uns vor Rückenbeschwerden, Infekten, Osteoporose

und Diabetes“, betont Heidi Kriebel.

Muskeln könnten den Menschen aber

nur schützen, wenn sie fit und trainiert seien.

30-40 Minuten Training zweimal in der Woche

würden genügen, so die Fachfrau.

Wichtig neben dem regelmäßigen Training

ist auch eine ausgewogene Ernährung mit viel

Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten.

Ebenso würden Milchprodukte,

mageres Fleisch und Fisch auf den Speiseplan

gehören, macht Kriebel ihren Schützlingen

klar und erinnert sie daran, dass eine ausreichende

Flüssigkeitszufuhr von 1,5 bis 2 Litern

Wasser täglich notwendig ist. Regelmäßiges

Training trägt in großem Maße dazu bei, bis

ins hohe Alter fit und agil zu bleiben. (sl)

Wir sind der Spezialist für persönliches,

individuelles und betreutes Training.

Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches,

individuelles Beratungstraining.

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Lankumer Ring 10, 49661 Cloppenburg

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26 Aktuelles

On the Road mit Achim Wach

Polizeioberkommissar Achim Wach übernimmt.

On the Road mit Achim Wach...

...heute jedoch im Klassenzimmer

des 10. Jahrgangs der Marienschule Cloppenburg.

Unter dem Motto „Mit Unfallopfer und

Notärztin an die Front“ besucht Verkehrssicherheitsberater

Achim Wach Schulen in

Cloppenburg und umzu – zusammen mit der

Notärztin Almuth Opolka und einem Unfallopfer:

Michaela Meyer. Bei diesem, in seiner

Art deutschlandweit einzigartigem Projekt

berichtet Wach auf besondere und vor allem

nachhaltige Weise über Gefahren, die im Straßenverkehr

lauern. Aber auch darüber, wie

man Unfälle vermeiden kann.

Dass Achim Wachs Unterricht alles andere

als „dröge“ erfahren die Kids schon angesichts

der „Geschichten aus dem Leben“, die

er als Streifenpolizist zum Besten geben kann.

Die lassen niemanden kalt und der Respekt

der Schüler steigt merklich. Zumal es bei seinen

Vorträgen nie um Effekthascherei geht,

dafür jedoch die Sensibilisierung der jungen

Verkehrsteilnehmer im Vordergrund steht.

Der engagierte Polizist will „wach rütteln“,

Fehlverhalten aufzeigen und grobe Fahrlässigkeit

anprangern. Führen doch genau diese

Umstände meist zu schweren Unfällen, deren

Folgen niemand absehen kann. Was bleibt

sind die Schuld, mit der ein Unfallverursacher

weiterleben muss und die körperlichen Schäden,

die das Opfer davon getragen hat.

Diesbezügliche Zahlen sprechen eine

deutliche Sprache, denn obschon der Bevölkerungsanteil

der 15- bis 24jährigen bei

nur 24 Prozent liegt, beträgt der Anteil an

Schwerverletzten und Toten bei Verkehrsunfällen

in dieser Altersgruppe rund 42 Prozent.

Wach benennt die möglichen Auslöser der

Hauptunfallursachen, wie selbst gemachter

Termindruck und daraus resultierende Raserei,

Sekundenschlaf wegen Übermüdung,

Gruppenzwang, Imponiergehabe gepaart

mit Unerfahrenheit und Ablenkung durch

die Handynutzung - all das sind ebenso tödliche

Kombinationen, wie Alkohol und Drogenmissbrauch.

Wach fügt dem noch einen

weiteren Aspekt hinzu, denn „wenn ihr zu jemanden

ins Auto steigt, dann vertraut ihr ihm

das Kostbarste an das ihr besitzt. Euer Leben!“

In der nun folgenden Pause haben die

Jugendlichen ein wenig Zeit das Gehörte

zu verarbeiten. Vergessen werden sie es

wahrscheinlich nie, denn in der zweiten Unterrichtseinheit

versetzt Achim Wach die

Schüler in jene traumatischen Situationen,

die er zuvor herauf beschworen hat. Zuvor

aber muss er sich für die unvermutete Abwesenheit

der Notärztin entschuldigen, dann

stellt Achim Wach einen weiteren Gast vor:

Michaela Meyer, schwer verletztes Unfallopfer

seit nunmehr 15 Jahren. 2001 hatte sie

einen schweren Autounfall und bewegt sich

seit dieser Zeit im Rollstuhl fort. Zu dieser

Geschichte werden wir im nächsten Stadtmagazin

mehr berichten, zurück im Unter-

Fortsetzung auf Seite 28


Arbeitswelt

27

Zugegeben, das Thema Jobsuche verbindet

man selten mit Spaß. Vielleicht, weil

es oft sehr umständlich ist. Das wird sich

jetzt mit worklocal.de ändern. Davon sind die

Drei, die hinter dem neuen Online-Jobportal

für das Oldenburger Münsterland stecken,

absolut überzeugt. Matthias Kühling, Philipp

Niehues und Anja Muhle stammen selbst aus

der Region, sind nach dem Studium und den

ersten Jobs hierher zurückgekehrt. „Würden

wir nicht von hier kommen, hätten wir es

wahrscheinlich nicht gemacht", sagt Philipp

Niehues über das Portal, das er mitentwickelt

und technisch umgesetzt hat.

Ein Stück Lokalpatriotismus schwingt da

sicherlich genauso mit, wie der Wunsch, den

Wirtschaftsstandort Oldenburger Münsterland

zu stärken. 2015 wendet sich der Ideengeber

von worklocal, der Personalberater

Matthias Kühling, an den eCommerce-Experten

Philipp Niehues, der mit seinem Team das

technische Know-how mitbringt und Kühlings

Idee eines regionalen Jobportals umsetzt

– die Geburtsstunde von worklocal.de.

„Mir war im Personaleralltag aufgefallen,

dass es keine Möglichkeit gibt, regional online

zu rekrutieren", erzählt der Geschäftsführer

der Kühling Personalberatung aus Lohne.

Zwischen der Tagespresse, die immer seltener

die jungen Leute erreicht, und den überregionalen

Jobportalen im Internet mit ihren

großen Streuverlusten klaffte eine Lücke. „In

diese Lücke", berichtet Philipp Niehues, „wollten

wir rein."

Dipl.-Kaufmann (FH) Matthias Kühling ist Geschäftsführer

und Ideengeber von Worklocal.

Foto: Thiel

Die ersten Klinken putzten die Beiden damals

noch mit leeren Händen. Ohne Website,

dafür mit großen Plänen. Dennoch hätten

sie offene Türen eingerannt, erinnern sich

die beiden an die Reaktion der Unternehmer.

„Wir haben mit dem Portal einen Nerv

getroffen. Der Fachkräftemangel und die

Mitarbeitergewinnung sind für die hiesigen

Unternehmen ein ständig aktuelles Thema."

Geschäftsführer Matthias Kühling (von rechts), Account Managerin Anja Muhle und Philipp Niehues wollen regionale Unternehmen

und Jobsuchende zusammenbringen.

Foto: Thiel

worklocal.de – Das neue Jobportal

für das Oldenburger Münsterland

Von Melanie Thiel de Gafenco

Entsprechend groß war der Bedarf an einer

Lösung „aus der Region – für die Region" –

das Motto von worklocal.

Klar, habe eine Großstadt wie Hamburg etwas

für sich, meint Philipp Niehues. Aber die

kurzen Wege, die aktiven Nachbarschaften

und Vereine, das eigene Heim – das findet

man doch eher hier, im Oldenburger Münsterland.

Nur: Darüber erfahren Jobsuchende

in den üblichen Stellenanzeigen wenig. Bei

Worklocal, so viel war klar, sollte das anders

sein. Weiterführende Informationen, über

den Standort, die Lebensqualität vor Ort, das

Berufsbild oder das Unternehmen selbst, sind

auf der neuen Plattform mit einem Klick erreichbar.

Das bietet bisher kein anderes Jobportal.

Seit dem Launch der Website Ende Februar

suchen große und kleine Betriebe aus der

Region auf worklocal.de nach Praktikanten,

Aushilfen, Auszubildenden, Fach- und Führungskräften.

Die einzigartige Besonderheit:

Jede Stellenanzeige wird aktiv vermarktet.

Der individuelle Vermarktungsradius richtet

sich dabei nach der ausgeschriebenen Stellenart.

Werden Auszubildende, Aushilfen und

Fachkräfte primär aus der Region rekrutiert,

so erfolgt die Suche nach Spezialisten und

Führungskräften eher bundesweit. „Die Fachkraft

für den Betrieb aus Garrel oder Lohne

kommt selten aus München oder Berlin!“, hält

worklocal-Geschäftsführer Kühling fest.

Was auch bei anderen klappen soll, hat in

den eigenen Reihen schon funktioniert. Eine

regionale Bandenwerbung von worklocal

im Vechtaer Rasta-Dome war es, welche die

Die Visbekerin Anja Muhle stieß kurz nach dem Launch der

Website als Account Managerin zum Team. Foto: Thiel

Mediaexpertin Anja Muhle auf das Unternehmen

aufmerksam machte. Kurze Zeit später

stieß sie als Account Managerin zum Team.

Sie sei stark regional verwurzelt, meint die

Visbekerin, und hätte sich damals nach ihrem

Studium in Oldenburg schon öfter gefragt,

was man hier vor Ort beruflich machen könne.

Eine Frage, mit der die 27-Jährige nicht

alleine steht. Und die sie und ihre Kollegen

künftig möglichst vielen Jobsuchenden mithilfe

von worklocal beantworten wollen.

Weitere Informationen finden Sie unter

www.worklocal.de.


28 Aktuelles

Fortsetzung von Seite 26

richt ist „movie time“ – jedoch mit Filmen,

die nichts für sensible Gemüter sind. So bittet

der Hauptkommissar auch alle Schüler hinaus

zu gehen, wenn sie die Bilder nicht ertragen

können.

Bei dem ersten Film handelt es sich um irischen

Werbespot, der zeigen soll, wie wichtig

Sicherheitsgurte sind: Fünf lachende junge

Menschen in einem Fahrzeug, sie wollen abbiegen

und halten an. Der Fahrer des Wagens

macht alles richtig, nur das entgegenkommende

Auto leider nicht. Es bricht aus und

rast frontal in den stehenden Pkw. Fatalerweise

war einer der Mitfahrer nicht angeschnallt,

ein Umstand der allen zum Verhängnis wird.

Hilflos wird der junge Mann durch den Wagen

geschleudert, prallt auf jeden seiner

Mitfahrer. Der Film endet mit einem Fazit von

vier Toten und einer Schwerverletzten. Bilder

und Geräusche von zusammenprallenden

Köpfen bleiben in jeder Erinnerung hängen.

Der nächste Film läuft an, und es sind die

Worte die einen dicken Kloß im Hals bilden:

Ein junger Mann spült im Lokal eine Pille mit

Alkohol hinunter. Kurz darauf überfährt er auf

dem Parkplatz eine junge Frau die gerade ihrer

Mutter per SMS mitteilt, dass sie nach Hause

kommt. Waren am Ende des ersten Filmes

noch fassungslose Ausrufe und Fragen zu hören

herrscht nun betroffenes Schweigen.

Im dritten und letzten Film geht es um Patienten

im Koma: Ein junges Mädchen besucht

ihren Freund, der liegt im nach einem schweren

Unfall, verursacht durch Alkoholmissbrauch

seit fünf Monaten im Koma. Die Mutter

gibt die Hoffnung und damit ihren Sohn

auf. Die Geräte werden abgestellt, während

die Freundin versucht sich umzubringen.

Während im Klassenzimmer des 10. Jahrgangs

der Marienschule Cloppenburg alle

um Fassung ringen, herrscht Totenstille. Die

Bilder vermischen sich im Kopf und vereinzelt

sieht man Taschentücher aufblitzen. Ein

Schüler fragt mit belegter Stimme, ob er nach

draußen gehen darf.

Ja, darf er natürlich, doch als nächstes folgt

die traurige, aber auch sehr mutige Geschichte

der Michaela Meyer. Um sie erzählen, fährt

die junge hübsche Frau in ihrem Rollstuhl in

die Mitte der Klasse und berichtet von ihrem

Unfall. Den sie 2001, nach Aussage der Ärzte

mit „Überlebenschancen gleich Null“ überlebte.

Michaela Meyer und ihre Mutter gaben

nicht auf, sie und ihre Tochter kämpften um

ihr Leben – und der Erfolg gab ihnen Recht.

Dazu, wie schon bemerkt, im nächsten

Stadtmagazin mehr und auch das wird kein

leichter Tobak sein.

Karin Niemöller


Gesundheitstipp

29

Bleiben Sie sitzen (?)

„Der beste Stuhl ist der,

auf dem man gerade nicht sitzt.“

Der Expertentipp von Alexander Nickels,

Physiotherapeut Praxisinhaber PhysioPortal an der Soeste.

Vielen ist der Satz ganz unverständlich,

denn auf den ersten Blick scheint Sitzen

bequem, also für den Körper etwas

Gutes zu sein. Und richtig: Ganz ohne

Vorteile ist es nicht. Besonders nach langem

Stehen oder Gehen wirkt das Sitzen entlastend.

Es lindert beispielsweise den tiefen

Kreuzschmerz, wenn man sich mal wieder

„die Beine in den Bauch“ gestanden hat.

Und auch sonst gibt es Vorteile:

Hüftgelenke und Beine werden entlastet, da

das Gewicht des Rumpfes über die Sitzbeinhöcker

auf die Sitzfläche übertragen wird.

Die Stabilität des Rumpfes ist verbessert,

da der Körperschwerpunkt näher an der Unterstützungsfläche

liegt.

Unangenehm wird es jedoch für den,

der lange Zeit konstant sitzt, sitzen muss,

aufgrund seiner Tätigkeit. Es üben ca. rund

19 Mio. Bundesbürger eine vorwiegend sitzende

Tätigkeit aus. Bis zur Rente verbringt

jeder einzelne ca. 90.000 Stunden in dieser

Position.

Hinzu kommt das Sitzen außerhalb des

Jobs. „Setzen Sie sich doch“. „Erst mal hinsetzen“.

Vor dem Beruf steht die Schule – auch hier

wie im Freizeitverhalten wird unser „Sitzfleisch“

überstrapaziert.

Damit dieser zweifelhafte Sitzmarathon

ohne Folgen bleibt, sollte man auf die richtige

Haltung achten aber auch auf die richtige

Nutzung des Arbeitsmittel Stuhl, Tisch und

PC. Denn besonders Sitzen auf die „krumme

Tour“ führt nicht nur zu Haltungsschäden,

sondern auch zu einer Vielzahl anderer Beschwerden,

die man erst einmal nicht auf das

Sitzen zurückführt.

Dieses sind:

– Verdauungsprobleme durch Einengung

und Bewegungsmangel

– Behinderung des venösen Blutstromes,

Gefahr von Krampfaderbildung

und Thrombosen

– Keine ausreichende Versorgung des Körpers

mit Sauerstoff durch Behinderung

der Atmungsorgane; Müdigkeit,

Konzentrationsmangel sind die Folgen

– Ausprägung eines Rundrückens,

Erschlaffung und teilweise Verkürzung

der Brustmuskulatur;

– Schmerzen in den Schultergelenken,

im Brustbereich können hier ihre

Ursache haben

– Kopfschmerzen durch Fehlhaltung der

Halswirbelsäule am PC Arbeitsplatz,

hier können auch Symptome wie z. B.

Schwindel, Ohrgeräusche, Kieferproblematiken

(Knirschen mit den Zähnen) aber

auch Sehstörungen begründet liegen

– Der Energieverbrauch ist im Vergleich

zum Stehen reduziert

Was ist nun zu tun, wenn man

einen Sitzplatz bei der Arbeit hat?

Seien Sie kein „Sitzenbleiber“.

Nutzen Sie jede Gelegenheit zur Bewegung

und ändern Sie häufig Ihre Sitzposition. Stellen

Sie sich für bestimmte Tätigkeiten hin z. B.

beim Telefonieren, Sortieren etc.. Von Vorteil

wäre ein in der Höhe verstellbarer Tisch. Diesen

Vorgang des Arbeitens bezeichnet man

als dynamisches Sitzen. Denn jede längere

Haltungskonstanz stellt eine Belastung des

Bandapparates und der Muskulatur dar. Diese

Strukturen sowie auch die Organe brauchen

die Be- und Entlastung für eine physiologische

Funktion. Sitzen ist eine der größten

Belastung der Bandscheibe; im Stehen wird

diese deutlich reduziert. Stundenlanges Verharren

in einer Position behindert den für die

Ernährung der Bandscheibe notwendigen

Pumpmechanismus und hat Folgen was die

Belastbarkeit der Muskulatur angeht.

Ein wichtiger Schritt zur Änderung des Sitzverhaltens

ist die Selbstbeobachtung – das

Wahrnehmen und Erkennen der persönlichen

Sitzhaltung.

Überprüfen Sie Ihren Tagesablauf.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

– Wie viele Stunden am Tag und bei

welchen Gelegenheiten sitze ich?

– Welche Sitzgelegenheiten nutze ich?

– Wann fällt mir mein Sitzverhalten auf und

welche Beschwerden stelle ich fest?

– Was kann ich im Stehen erledigen?

– Habe ich einen Bewegungsausgleich

zum Arbeitsalltag, Radfahren, Spaziergänge,

Ausdauersportarten?

Achten Sie außerdem darauf, dass Ihr Arbeitsplatz

Ihren persönlichen Arbeitsbedingungen

angepasst ist. Überprüfen der

Tisch- und Stuhleinstellung:

Sitzfläche:

leicht schräg nach vorne abfallend unterstützt

die Beckenkippung und damit eine

aufrechte Haltung.

Die Kniekehlen sollten die Vorderkante des

Sitzes nicht berühren, um Stauungssymptomatiken

zu vermeiden.

Sitzhöhe:

Ober- und Unterschenkel sollten mind. einen

rechten Winkel bilden damit die Füße plan

auf dem Boden ruhen

Tischhöhe:

eine zu niedrige Tischhöhe führt meistens zu

einer Rundrückenhaltung; eine zu hohe Arbeitshöhe

wird dagegen durch Anheben der

Schulter ausgeglichen welches den Schulter-

Armbereich schmerzhaft verspannen lässt.

Sie sitzen richtig, wenn die Ellenbogen sich

in Höhe der Tischplatte oder etwas darunter

befinden.


Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf,

wenn Sie weitere Fragen haben.

Wir beraten Sie hinsichtlich Ihres Arbeitsverhaltens

und deren Beschwerden.

Alexander Nickels & Mareike Schröder

Mühlenstr. 27 • 49661 Cloppenburg

Tel. 04471 9582233

info@physio-portal.de • www.physio-portal.de

Termine gerne nach telefonischer Vereinbarung


30 Portrait

Beruf als Berufung leben –

verantwortlich, stringent und erfolgreich – aber ohne viel Aufhebens.

„Top im Kopf“. Martin Kessens mit einer Seniorengruppe aus Westerstede

Martin Kessens als die Seele der „Katholischen

Erwachsenenbildung –

Bildungswerk Cloppenburg e.V.“ in

Cloppenburg zu bezeichnen – dieses Prädikat

würde er umgehend mit der Aufzählung

all jener aus dem 26-köpfigen Team des Instituts

parieren, ohne die er „die zahlreichen

und vielfältigen Ansprüche unserer Bildungsstätte

gar nicht bewerkstelligen“ könnte.

Ausdrücklich schließt er da die ehrenamtlich

Tätigen in den Nebenstellen mit ein.

Dass er der Nennung der Bildungsstätte

nicht die durchaus zutreffenden Adjektive

„anspruchsvoll“ und „etabliert“ hinzufügt,

auch das ist sein Ausdruck von Bescheidenheit.

Schließlich würde er sich damit an erster

Stelle loben, denn Martin Kessens ist der

Direktor jenes Bildungswerkes in Cloppenburg.

Darüber hinaus ist er zuständig für die

Dienst- und Fachaufsicht der hauptamtlichen

Pädagog(en)innen in den Geschäftsstellen

der KEB im Oldenburger Land, und als ob

man an dieser Stelle nicht schon den Hut ziehen

müsste angesichts dieser Fülle von Verantwortungsbereitschaft,

ist Kessens zudem

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für

Katholische Erwachsenenbildung im Offizialatsbezirk

Oldenburg e.V.

Doch genau das, dieses Zurückhalten der

eigenen Meriten – obschon sie selbst erarbeitet

sind – sowie eine herzliche Empathie

für seine Mitarbeiter plus aller, die das Bildungswerk

täglich mit Leben füllen, diese

Charaktereigenschaften zeichnen den zweiundsechzigjährigen

Mann an der Spitze einer

der bedeutendsten Einrichtungen für

Erwachsenenbildung in unserer Großregion

aus. Und das seit fast 35 Jahren. Da kann man

zweifellos feststellen, dass das Bild der dortigen

Aktivitäten den Kessen´schen Prägungen

entspricht.

Jeder, der dort auch nur einige Male ausund

eingegangen ist, weiß die einladende

Atmosphäre im Bildungswerk-Haus an der

Graf-Stauffenberg-Straße 1-5 in Cloppenburg

zu schätzen. Die nicht selten geöffneten Bürotüren,

durch die man von den Angestellten

an ihren Schreibtischen freundlich zurück

gegrüßt wird. Die internationale Schar der

Kursteilnehmer unterwegs von einem Unterrichtsraum

zum nächsten, sich nicht selten

im Foyer bei einem Kaffee versammelnd, um

gerade Erfahrenes zu diskutieren oder die

Seminarleiter, die sich wie selbstverständlich

dazu gesellen, weil man hier eine ehrliche

Offenheit im Zusammensein lebt. Der gepflegte,

zweigeschossige Bau just hinter der

Fritz-Reuter-Straße und nur wenige Schritte

vom Kreishaus entfernt, ist tatsächlich das,

was man von einem Ort, an dem der Umgang

mit dem Leben gelehrt wird, im besten Falle

erwartet: Eine Stätte der Begegnungen, des

Austauschs, des Miteinanders. Was nicht bedeutet,

dass Harmonie allgegenwärtig sein

muss, das wäre Martin Kessens dubios und

ohnehin am Alltag vorbei agiert. Lobhudeleien

sind ihm per se verdächtig, lieber setzt

er sich mit allen Themen offen auseinander.

In der Diskussion mit dem Team ebenso wie

mit den Teilnehmern der Kurse. Wie man diskutiert,

seine Meinung vorträgt, und sie im

Diskurs vertritt oder neue Impulse zulässt

– das und andere Methoden der Verständigung

lehrt man im Bildungswerk ebenso,

nicht zuletzt durch den Direktor selbst. Denn

wie es im Paragraph 3 des Leitbildes heißt,

leistet man hier „einen Beitrag zur Stärkung

der Urteils- und Handlungskompetenz, zur

Verbesserung der beruflichen und sozialen

Integration und zur persönlichen Entwicklung.“

Diesen Anspruch verknüpft mit dem 2.

Passus, der erklärt „unser Bildungsangebot ist

umfassend und für jeden offen“ , dieses Gesamtbild

beschreibt die Atmosphäre im Bildungswerk

in Cloppenburg. Die lebt von den

Ambitionen der Schüler (Lernenden) gleichermaßen

wie die der Mitarbeiter des Instituts

vor dem Hintergrund ihrer Kompetenzen

– aber mehr noch der von Martin Kessens. „Es

passiert immer etwas Neues,“ konstatiert er

erfreut, da diese „ständige Action“ ihm Sinnbild

ist für die Lebendigkeit des Hauses, dem

er vorsteht und dessen Repräsentant er ist.


Portrait

31

Es kann nicht verwundern, dass sich ein

Portrait Martin Kessens´ immer wieder auch

um das „Gesamtbild Bildungswerk“ dreht.

Sieht Kessens sein Wirken dort als seinen

Beruf im originären Sinn des Begriffs, als Berufung.

„Ich lebe meinen Beruf,“ sagt er und

indem er hinzufügt, dass dies von Anfang an

der Fall war, versetzt er uns in das Jahr 1982,

nach Friesoythe, in das dortige Bildungswerk

der Katholischen Erwachsenenbildung. „Bis

dato war ich als Schwangerschaftsvertretung

an etlichen Schulen in Niedersachsen

unterwegs gewesen,“ erzählt der studierte

Sport- und Theologielehrer, und man erinnert

sich an diese Zeit der so genannten „Lehrerschwemme“

in Westdeutschland. Deren

Folgen und Nebenwirkungen Martin Kessens

sich nicht aussetzen wollte und somit den

Weg in die Karriere bis heute beschritt. In

diesem Zusammenhang sind die Seminare,

die er als ausgebildeter Gedächtnistrainer

des Bundesverbandes für Gedächtnistraining

(BVGT) ebenso ausübt wie die als Life Kinetik

Trainer und Resilienztrainer nicht zuletzt insofern

bemerkenswert, als dass diese Arbeit

ihm besonders viel Spaß macht. Obwohl sie

zusätzlich zu absolvieren ist zu dem Verwaltungsaufwand,

den seine beruflichen Verpflichtungen

nun einmal einfordern.

Stringent und zielgerichtet, gleichzeitig im

höchsten Maße sozial verantwortlich agierend

mit stets offenen Sinnen für die Nöte der

Gesellschaft im nahen und weiteren Umfeld.

Dies ist ungewöhnlich, nicht zuletzt, weil diese

Aspekte in unserer Welt ideologisch kaum

mehr zu verbinden sind – geschweige denn,

dass man sie lebt. Martin Kessens hingegen

ließ von keinem der Ideale ab, bis die daraus

entstandenen Ansprüche ihn selbst beinah

zerrissen hätten. Es war nur der eigenen Klarsichtigkeit

zu verdanken, dass der abrupte

Rückzug aus dem beruflichen Alltag letztendlich

nur ein temporärer war, so dass Kessens

heute wieder in seinen Verpflichtungen

präsent ist, gleich welcher Art sie sind.

Sie mit allem nur möglichen Engagement

auszufüllen, das ist nach wie vor der Stil von

Martin Kessens, wenngleich er die Ausübungen

einem Zeitmanagement zugeordnet hat,

das seiner Privatheit endlich Freiraum zugesteht.

Ein „Immer-im-Dienst-sein“ das gilt

ihm zwar heute noch als Maxime, doch lebt

er diese Präsenz bewusst und somit für sich

selbst auch intensiver. Nicht nur, dass seine

einstmals vielfältigen Sportaktivitäten sich

heute auf Nordic Walking eingespielt haben,

es ist auch so, dass er die Begegnungen im

Alltag ungleich höher zu schätzen versteht

als in den Jahren zuvor.

Diese Veränderungen sind jedoch keineswegs

als Reduzierung zu begreifen, denn

die Weltoffenheit im Bild der von Kessens

verantworteten Bildungswerke trägt seine

Prägung, bis in die Zukunft hinein. Sie erlebt

man über den Alltag hinaus auch bei jeder

Veranstaltung, die das Institut ausrichtet. Mit

Buchlesungen, Vorträgen, Diskussionsforen

oder gleichwertigen Events. Blicke in das Gästebuch

beweisen deren Klasse und man ärgert

sich, nicht dabei gewesen zu sein, als Hubertus

Meyer-Burkhard, Hera Lind, Gabriele

Krone-Schmal oder Hans Koschnik da waren.

Oder der Chefredaktur des WDR Jörg Schönenborn,

Weihbischof Heinrich Timmerevers,

Uli Potofski, Norbert Blüm, der Ex-Fußballer

Asamoah oder der zwischenzeitlich verstorbene

Verteidigungsminister Peter Struck und

etliche andere bedeutende Personen aus

dem öffentlichen Leben mehr. In Cloppenburg.

Im Haus der „Katholischen Erwachsenenbildung

– Bildungswerk Cloppenburg

e.V.“ an der Graf-Stauffenberg-Straße 1-5.

Wie er dazu gekommen sei, ausgerechnet

diese Leute in „sein“ Institut einzuladen? „Sie

begegnen mir,“ antwortet er, „bei Veranstaltungen,

an denen ich teilnehme, in Zeitungen,

aber auch im Fernsehen beispielsweise.

Bei Talkshows, bei Diskussionen, in Filmen...“

Also doch noch immer im Dienst! „Na ja,“

Martin Kessens lacht, „ich kann ja nicht zum

Auszeichnung „Familienfreundlicher Arbeitgeber

mit Team“.

Feierabend in ein komplett anderes Leben

eintauchen. In ein wesentlich Bewussteres,

ja, und das tue ich auch, doch...“ – sein Lachen

wird breiter und darum beenden wir

den Satz so, wie Kessens ihn in gewohnter

Bescheidenheit vermutlich nicht formulieren

würde. Denn er ist nun mal die Seele der katholischen

Erwachsenenbildung im Bildungswerk

in Cloppenburg. Diesen Anspruch mit

Leben zu füllen bedeutet ihn zu leben, immer.

Schließlich kennt Verantwortung keine

Arbeitszeiten, aber „Das Ganze bringt ja auch

so viel Freude und Abwechslung!“ Für alle.

Ulla Schmitz

Offizieller Termin: Verabschiedung von Kollegin Ursula Zachariae, KEB Oldenburg.

Nach dem Nordic Walking, Kopf frei.


32 Anzeige

Gehlenborg | DIE SITZWERKE

… vereint modernes Design und handwerkliche Qualität

In einer ruhig gelegenen Seitenstraße in

dem kleinen Örtchen Lindern ist das moderne,

international agierende Polstermöbelfachgeschäft

„Gehlenborg | DIE SITZWER-

KE“ ansässig. Bereits in zweiter Generation

werden das Fachgeschäft und die Produktionsstätte

in der Fehnstraße 3 von Ute und

Raphael Gehlenborg geführt. Auch Sohn

Niclas ist bereits im Unternehmen aktiv. Nun

ließen sich 100 Landfrauen des Ortsvereins

Lindern von den Inhabern persönlich durch

den Betrieb führen. Die Besucherinnen zeigten

sich überrascht von der Größe des Betriebes

mit gut 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

sowie der hohen Qualität der hergestellten

Polstermöbel. Die bestens gelaunten

Landfrauen konnten unter anderem den Mitarbeiterinnen

beim Nähen des schweren Leders

über die Schulter schauen und erfuhren,

dass ein einziger falscher Stich das gesamte

Lederstück ruinieren kann – denn ein Loch im

Leder kann nicht wieder geflickt werden.

Die Firma Gehlenborg | DIE SITZWERKE

baut individuelle Sitzmöbel auf Maß. Hier vereinen

sich modernes Design und traditionelle

Handwerkskunst in Perfektion. Zum einen

werden auf Wunsch passgenaue Polstermöbel

für den privaten Wohnraum, Büros oder

den Ladenbau angefertigt, zum anderen

werden die Sessel, Sofas und Sitzbänke auf

Wunsch auch individuell den Proportionen

des Besitzers angepasst – denn jeder Körper

ist anders und sitzt anders. Die hochwertig

verarbeiteten Möbel im klassisch-modernen

Design treffen den Geschmack zahlreicher

Kunden, so dass Gehlenborg in Kürze neben

einer Niederlassung in Köln auch eine Vertretung

in Zürich eröffnen wird.

Zusätzlich fertigt das Linderner Unternehmen

für die Möbelindustrie qualitativ hochwertige

Polstermöbel mit außergewöhnlichem

Design für bekannte Marken.


Anzeige

33

Der Handwerks- und Ausbildungsbetrieb

restauriert aber auch alte Möbel, polstert sie

wieder auf und verleiht ihnen mit einem neuen

Stoff- oder Lederbezug neuen Glanz. Lederverarbeitung

ist die Spezialität der Firma

Gehlenborg. Die Kunden können zwischen

100 Ledersorten in bis zu 60 Farben wählen.

Beim Probesitzen in den bequemen und atmungsaktiven

Ledermöbeln geriet so manche

Landfrau ins Schwärmen – auch beim

Blick auf das Preisschild. „Ich hätte gedacht,

dass diese Möbel viel teurer sind. Bisher habe

ich mich hier ja noch nie rein getraut – aber

nun komme ich mit meinem Mann wieder“,

erklärte eine Landfrau, die es sich in einem ergonomisch

geformten Ledersessel bequem

gemacht hatte.


34

Reisebericht

Von hier aus knapp vier Autostunden gen Osten ...

... hinter Lutheran und Rom, aber direkt an der Elde gelegen, hat die Welt sich im Rhythmus der

Entschleunigung neu erfunden – denkt man, aus der Hektik des hiesigen Alltags dort angekommen.

Dort, am Rande eines kaum übersehbaren

urwüchsigen Waldes gelegen,

erblickt man auf einer leichten Anhöhe

das „Gästehaus Zur Schleuse“. Groß ist das

Haus mit seinen backsteinernen Mauern, den

vielen weiß umrandeten Fenstern und zwei

Eingängen, mit seiner Länge und den zwei

Stockwerken. Trutzig wirkt es mit den beiden

Häuschen gegenüber der Vorderfront. Einst

Vorratshäuser und Remise nehmen sie dem

Wohnhaus viel von seiner Dominanz und vervollständigen

das ganze Anwesen zu einer

Postkartenidylle. Eingerahmt von alten Bäumen

und umgeben von einer Parkwiese, die

sich ausdehnt über die Ufer des Flusses und

bis zum Schleusenhaus mit kleinem Museum.

Hier arbeiten die Turbinen des historischen

Wasserkraftwerks Bobzin, doch was sich so

gigantisch anhört, ist Teil der Schleuse, in der

des Sommers die Schiffbarkeit der Elde für

Sportboote durch ein künstliches Senken des

Wasserspiegels garantiert ist. Das kleine WKW

(Wasserkraftwerk) transportiert die Wassermassen

an vorderer Stelle zurück in den Fluss,

doch nur das schnellere Fließen des Wassers

beim Rückstau ist Beweis für den technischen

Eingriff in die Natur. Dass dem jedoch so gar

nichts Fremdes oder gar Störendes anhaftet,

ist der gesamten Ansicht zu verdanken,

die sich am hellen Tag ebenso romantisch

darstellt, wie im sanften Schein der Dämmerung.

Wo das Licht sich herantastet durch das

Unterholz des Waldes, die trutzigen Stämme

der Buchen und Eichen wie im Vorbeigehen

streift und sich im Blättergewirr ihrer Kronen

zu verirren scheint. Bis es sich wieder findet

in der noch nie gerodeten Ufervegetation

und in flirrenden Lichtpunkten auf der träge

dahin fließenden Wasseroberfläche. Jede

Menge Gründlinge, Rotfedern und Rotaugen,

Ukeleis, Kaul- und andere Barsche, aber auch

Hechte und Zander, Graskarpfen, Schleie,

Weißfisch und Döbel leben in dem längsten

Fluss Mecklenburg-Vorpommerns, der mit

seinen 220 Kilometern das Gebiet um die Müritz

mit der Elbe verbindet und dabei in ihrem

Oberlauf etliche große Seen der mecklenburgischen

Seeplatte durchfließt.


Reisebericht

35

Wir befinden uns also im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns,

und während wir

dem sanften Lauf des Flusses nachhorchen,

den Angler dort im Schatten eines Weidenbaumes

sitzen sehen und die Blicke in der

Behaglichkeit der Szenerie ausruhen lassen,

in den Momenten merken wir, dass die hiesige

Welt sich keinesfalls im Rhythmus der Entschleunigung

neu erfunden hat. Einfach, weil

die Welt hier nie eine andere war.

Das ist einerseits den Abgeschiedenheiten

ehemaliger DDR-Lebensarten zuzuschreiben,

ja, und dass die so weit ab vom Pad

waren, dass der Fortschritt sich noch immer

weigert, hier Einzug zu halten, ja, auch

das gehört dazu. Denkt man und merkt,

wenn sich die Türen des Gästehauses „Zur

Schleuse“ öffnen, dass man schon wieder daneben

lag mit seiner Einschätzung. Hell ist es

hier drinnen, mit viel Platz für alles, was herzliche

Gastlichkeit zum Ausdruck bringt.

Altvorderer Mief, dem man auch im hiesigen

Umland unverhüllt begegnet, hat keinen

Platz in diesem Haus, seit die heutige Besitzerin

Axinja Zieher vor 1993 mit ihrem Mann

Erich aus Berlin kommend, hier ankam. Auf

dem Plattbodenschiff „Hindeloopen“, worauf

sie auch noch eine Weile lebten, denn

das Haus war so herunter gekommen, dass

es unbewohnbar war. Verheiratet waren die

gebürtige Kielerin und der Elektroingenieur

aus Rothenburg ob der Tauber zu der Zeit

noch nicht. Das geschah in Lübz, als Start in

eine neue hoffnungsvolle Lebensphase. Zuvor

war Erich mehrere Jahre zur See gefahren

und hatte mit seinem selbst gebauten Katamaran

Chartertouren in der Türkei gemacht.

Beide, Axinja und Erich waren, nachdem sie

sich in Berlin kennen und lieben gelernt hatten,

dann etliche Male in Holland, Dänemark

und Norwegen unter Segeln unterwegs gewesen,

das größte Abenteuer jedoch war

eine Schiffsüberführung von Neuseeland

nach Auckland 1992 mit Sohn Philipp an Bord.

Und dann Bobzin in Mecklenburg-Vorpommern!

An der dortigen Schleuse, die übrigens

mit ihren 6,80 Meter den höchsten Hub in

ganz Mecklenburg-Vorpommern praktiziert.


36 Reisebericht

Informationen:

www.wasserkraftwerk-bobzin.de

Wasserkraftwerk Bobziner Schleuse

Axinja Zieher

Schleuse 1

19386 Lübz / OT Bobzin

Tel. 038731 20777

E-Mail: info@wasserkraftwerk-bobzin.de

Erich hatte schon in Südafrika mit Turbinen

zu tun gehabt, also fanden sie, würde es sich

lohnen, erneut sesshaft zu werden. Dem

Gestank der (gesellschafts-) politischen Altlasten

den Garaus zu machen und auch das

Haus von Grund auf zu erneuern, bis es ein

Beispiel bester Willkommenskultur darstelle.

Leider aber hatte das Leben den perfiden

Plan Erich Zieher vor nunmehr sieben Jahren

sterben zu lassen und man kann nur ahnen,

welche Kraft und Mühe es Axinja Zieher

gekostet hat, dennoch das Haus an der

Schleuse zu behalten. Und mehr noch: Sie

hat die gemeinsam begonnen Arbeit fortgesetzt,

hat weiter renoviert und restauriert, hat

dem über viele Jahre gewachsenen, aber fast

schon verfallenen Charakter zu neuer Stabilität

verholfen. Hat Mauern und Dächer stabilisiert,

Wände und Treppenhäuser erneuert,

die originalen Böden zu alter Schönheit aufpoliert,

Kaminöfen und Heizungen einbauen

lassen, alle Fenster und Wasserleitungen

ausgetauscht, damit auch im Haus das Wasser

bei Bedarf wieder fließt. So und viel länger

noch ist die Liste, die von der Hausherrin

endgültig abgearbeitet wurde, bis das “Gästehaus

Zur Schleuse” nunmehr eine Oase des

Wohlbefindens ist. Die an jeder Ecke und in

nahezu jedem Detail die Handschrift Erichs

trägt, das zu betonen, darauf besteht Axinja

Zieher und versteht das “Gästehaus Zur

Schleuse” als Hommage an ihren so früh verstorbenen

Mann. „Ohne ihn wäre ich nie hierher

gekommen,“ konstatiert sie. Von dieser

Warte aus betrachtet, müssen auch die Gäste

„Zur Schleuse“ posthum den Hut ziehen

vor diesem mutigen und irgendwie wilden

Mann, hat mit ihm doch diese Geschichte

ihren Anfang genommen. Größtenteils realisiert

und vervollständigt von seiner nicht

weniger bemerkenswerten Frau, die ihre

Gastfreundschaft in einer Herzlichkeit zum

Ausdruck bringt, der man sich liebend gerne

hingibt.

So scheint es, dass man das “Gästehaus Zur

Schleuse” mit seinen schönen alten Möbeln

bei der Ankunft zur Gänze übergeben bekommt,

einschließlich des „Sozialraumes“ in

dem man sich am langen Tisch zu diesen legendär

opulenten Frühstücken trifft oder des

Abends, wenn die ausgebildete Köchin Axinja

Zieher gekocht hat. Was sie auf Nachfrage

gerne tut, um den Gästen dann ausnahmslos

kulinarische Highlights zu servieren. So gut

hat man schon lange nicht mehr gegessen

und in einer solchen Umgebung erst recht

nicht. Wo kein fremder Laut die Stille stört, wo

nur Radfahrer auf ihren Touren durch die fast

unberührte Region vorbei kommen und im

Sommer die Boote über die Elde schippern.

Da klingt selbst das dörfliche Treiben in

einem so kleinen Ort wie Bobzin unnatürlich

laut und die ebenso kleinstädtischen Aktivitäten

in der nahen Kreisstadt Lübz muten an

wie Berliner Impressionen. Für ein paar Momente

jedoch nur, bis die Sinne sich wieder

an urbane Normalitäten gewöhnt haben und

man die strapazierten Strukturen ehemaliger

DDR-Lebensarten nicht übersehen kann.

Doch man kann diese Szenerien ja auch sehenswert

finden, da man ohnehin nicht bleibt

und auch die weitere Umgebung noch zu erkunden

hat. Diese unglaublich tiefen Wälder

rund um die scheinbar zahllosen Seen der

6014,4 Quadratmeter großen Mecklenburgischen

Seenplatte, die sich in einem 240 Kilometer

langen, aber nur 30 Kilometer breiten

Streifen vom Ostrand Lübecks über Schwerin

zieht und die so genannten Groß- und Kleinseengebiete

um die Müritz und Neustrelitz

bis Eberswalde zieht.

Unnötig zu erwähnen, dass hier Naturfreunde

aller Couleur in ihren Elementen sind,

per Pedes, per Zweirad, auf und im Wasser,

wie auch immer; zum Angeln und Fischen, zu


Reisebericht

37

Vogel- und anderen Wildbeobachtungen, zu

allen Jahreszeiten.

Über diese schier endlose Kette natürlicher

Begebenheiten hinaus ziehen etliche andere

Sehenswürdigkeiten die Besucher in ihren

Bann, sei es das Müritzeum in Waren oder die

historische Altstadt von Plau, der Klostergarten

von Malchow oder das Nationalparkdorf

Boek bei Rechlin. In Ivenack steht man staunend

vor 1000 Jahren alten Eichen, außerhalb

von Müritz ist man Bären, Luchsen und Wölfen

in einem spannend gestalteten Park auf

der Spur, über die ganze Region verteilt liegen

Schlösser und Gutshöfe in wiederhergestellter

alter Pracht und hinter heimelig versteckten

Restaurants erblickt man hier und

da noch eine von Honnis Datschen (Honneckers

Wochenendhäusern).

Man kann tagelang unterwegs sein und

stets Neues entdecken. Umso mehr, alsdass

man sein Domizil im „Gästehaus Zur Schleuse“

errichtet hat – eingekehrt in eine Ruhe,

die man andernorts nicht findet. Und die es

ermöglicht, auch einfach mal nicht wegzufahren,

sondern im Park unter einem Baum

eventuell in der Hängematte zu liegen, zu

lesen, in den Himmel zu schauen, den Tag zu

verschlafen oder zu träumen. Axinja Zieher

wird hin und wieder gucken kommen, ob

noch genügend lebensnotwendige Dinge

wie Getränke und ein paar Snacks nahebei

und noch nicht vertilgt sind, leise plätschert

die Elde in ihrem Lauf und Vögel zwitschern

aus den Kronen der Bäume...

Sie glauben, wir beschreiben hier ein Märchen?

Nein, nein, denn von hier aus knapp

vier Autostunden gen Osten, hinter Lutheran

und Rom, aber direkt an der Elde gelegen,

besteht der Rhythmus der Welt aus Entschleunigung,

aus Einigkeit mit der Natur

und purer Lebensart im Sinne unverfälschter,

wohltuender Gastfreundlichkeit, ganz

im Stile von Axinja Zieher in ihrem „Gästehaus

Zur Schleuse“. Willkommen! Wir wissen,

dass es so ist!

Ulla Schmitz

Gewinnspiel: 3 x 2 Freikarten

für einen Tag im FORT FUN Abenteuerland – wo du deine Freiheit erleben kannst!

Ungezwungen die Rodelbahn Trapper

SLIDER hinab sausen, fröhliche Erfrischung

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WILD EAGLE durch die Lüfte gleiten, im Interactive

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FORT FUN L.A.B.S. - der neuen Indoor Erlebniswelt

mit innovativen und interaktiven Erlebnissen

für Groß und Klein - der Bewegung

freien Lauf lassen: Diesen Freizeit-Spaß für

die ganze Familie bietet dir nur das FORT FUN

Abenteuerland – der Freizeitpark, wo deine

Freiheit groß geschrieben wird!

FORT FUN Abenteuerland bei Bestwig im

Sauerland bietet eine einmalige Kombination

aus Abenteuer und Erholung mit außergewöhnlichen

Fahrattraktionen in malerischer

Berglandschaft und humorvollen Shows zu

einem sehr familienfreundlichen Preis-Leistungsverhältnis.

Zu den absoluten Highlights

zählen der „Trapper SLIDER“, die mit 1,3 Kilometern

längste Rodelbahn Europas in einem

Freizeitpark, und der „WILD EAGLE“, ein

Drachenfluggerät, mit dem man mit über 80

km/h den Berg hinab fliegt. In der Saison 2016

eröffnete der Park mit den FORT FUN L.A.B.S.

eine neue Indoor Erlebniswelt und die zwei

weiteren Attraktionen „AirObot“, ein Fahrgeschäft

bei dem man selbst in die Pedale treten

muss, und „Crash“, ein Kinder-Freefall-Tower.

Außerdem erhielt der FoXDome, der Interactive

XD Motion Ride aus dem Jahr 2015,

in diesem Jahr mit „Road Fighter“ ein neues

XD-Abenteuer als Europapremiere. Seit 44

Jahren ist das FORT FUN Anziehungspunkt

für alle, die das Abenteuerland mit seinen

außergewöhnlichen Attraktionen inmitten

der idyllischen Landschaft des Sauerländer

Gebirges als „Freiheitpark“ sehen, wo beispielsweise

Kinder Auto fahren dürfen, man

auf der Wiese sich zum Ausruhen ausstrecken

darf – wo Stress ein Fremdwort ist.

Erleben Sie diese Welt jenseits üblicher

Konventionen – wir haben 3 x 2 Tickets dafür

zu verlosen!

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Ihren Namen und die Ihres Begleiters/Ihrer

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dazu, scannen und senden die E-Mail an

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Jürgen Heins

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Die Verlosung findet statt am 15. Juli 2016

um 12:00 Uhr. Alle Einsendungen bis

dato werden selbstverständlich berücksichtigt

und die Gewinner noch am gleichen

Tag benachrichtigt. Viel Glück!

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38 Rechtstipp/Anzeige

Ihre Rechte bei Flugverspätungen

oder Annullierungen

In den Sommerferien möchten viele gerne

ein paar schöne Tage in der Ferne verbringen.

Leider wird bei einer Flugreise die

Urlaubsfreude oftmals bereits vor Ankunft

am Ziel getrübt. Flugannullierungen, Verspätungen

und Nichtbeförderung wegen

Überbuchung sind an der Tagesordnung.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Rechte in einem

solchen Fall kennen! Bei einem Flugausfall

oder einer großen Verspätung gibt es finanzielle

Entschädigungsansprüche, wenn die

Voraussetzungen der sogenannten EU-Fluggastverordnung

vorliegen. Abhängig von

der Länge der gebuchten Flugstrecke beträgt

die Entschädigungshöhe zwischen

250,00 € und 600,00 € pro Person. Dieser

Anspruch besteht unabhängig davon, ob

Sie nur den Flug oder eine Pauschalreise gebucht

haben.

Der Entschädigungsanspruch besteht nur

dann nicht, wenn der Flugausfall oder die

große Verspätung (ab 3 Stunden) auf „außergewöhnliche

Umstände“ zurückgeht, die

sich nicht hätten vermeiden lassen. Witterungsverhältnisse

sind außergewöhnliche

Umstände, wie z.B. der Flugausfall anlässlich

der Vulkanaschewolke im Jahr 2011. Im

letzten Jahr hat der BGH unter anderem

entschieden, dass eine verspätete Landeerlaubnis,

ebenso wie Vogelschlag (vgl. BGH, X

ZR 115/12; BGH, X ZR 160/12) den Reisenden

nicht dazu berechtigt, Geld zu fordern. Der

Mangel an Enteisungsmittel und grundsätzlich

auch ein technischer Defekt stellen hingegen

keine außergewöhnlichen Umstände

dar, sodass in diesen Fällen den Reisenden

der Ausgleichsanspruch zusteht. Es kommt

daher immer auf den jeweiligen Einzelfall an,

ob ein „außergewöhnlicher Umstand“, der

den Entschädigungsanspruch ausschließt,

vorliegt oder nicht.

Unabhängig davon, ob Sie einen Anspruch

auf Entschädigungsleistung haben oder die

Airline die Verspätung zu verschulden hat,

haben Sie einen Anspruch auf Betreuungsleistungen.

So hat die Airline Sie bei einer

längeren Wartezeit u.a. zu verpflegen und

bei einem Flug erst am nächsten Tag für eine

Übernachtungsmöglichkeit inkl. Transfer zu

sorgen.

Unsere Empfehlung: Wenn Ihr Flug annulliert

wird oder mehrere Stunden Verspätung

hat, informieren Sie sich über Ihre Rechte!

Wir beraten Sie gerne und helfen Ihnen,

Ihre berechtigten Ansprüche gegenüber der

Fluggesellschaft durchzusetzen.

Wir beraten Sie gerne.

Sarah Weiser

Rechtsanwältin

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40 Stadtgeschichte

Bet(h)en – mit dem Löwen von Münster

Von Monsignore Dr. Dirk Költgen

Copyright bei allen Fotos: Archiv Klaus Deux

Bischof Clemens August Graf von Galen am Wallfahrtsort der schmerzhaften Mutter Gottes

Der Mensch ist segensbedürftig. Er verlangt

nach Schutz, Sinn, Glück und Erfüllung

seines Lebens: Er verlangt nach

Heil. So erhofft der Mensch Segen von Gott,

der Quelle alles Guten. Mit dem Segen nimmt

Gott die Gemeinschaft mit dem Menschen

auf. Mit dem Gebet, mit dem Beten, nimmt

der Mensch das Gespräch mit Gott auf, allein

in der Stille oder in der Gemeinschaft der Heiligen

und der Glaubenden, die sich gegenseitig

mittragen. So wie beispielsweise am 12.

August 1934 als sich 25000 Männer zu Fuß,

auf Rädern, mit Autos und langen Sonderzügen

auf den Weg nach Bethen machten, um

dort mit ihrem Bischof zu beten und seinen

Segen zu empfangen. In seiner Predigt ging

Clemens August ein auf den Gegensatz zwischen

der Ideologie des Nationalsozialismus

und den Grundsätzen des christlichen Glaubens:

„Wir rufen: Hl. Maria, Mutter des Erlösers,

bitte für uns. Damit bekennen wir unsern

Glauben an Christus, den Erlöser. Danken wir

der Gottesmutter, daß sie uns den Erlöser geschenkt

hat. Als die Stammeltern wegen ihrer

Schuld das Paradies verlassen mußten, da

verlangte, da sehnte sich die Nachkommenschaft

nach Erlösung. Wohl uns, daß wir im

vollen Lichte des Evangeliums wandern. Wir

sind glücklich, daß der Erlöser gekommen ist

und uns Befreiung erwirkte, daß wir nicht verloren

sind. Gegen diese Wahrheit geht eine

Irrlehre durch unser Volk. Letztere sagt, daß

das Sünden- und Schuldbewußtsein der nordischen

Rasse fremd sei. Der Deutsche sei so

rein und edel, daß er keiner Sühne und Buße

bedürfe. Wenn wir auch an Schuld und Sünde

glauben, so drückt uns das nicht nieder und

macht uns nicht sklavisch und unfrei, sondern

das Bewußtsein, daß wir durch Christi Tod frei

geworden sind, daß wir Erlösung gefunden

haben, das macht uns tapfer, kraftvoll, mutig

und läßt das Schwere überwinden. Der

Heiland, der Heliand unserer Vorfahren, der

das Volk der Sachsen begeisterte, soll nicht

erleben, daß die Männer und Frauen und

Kinder des katholischen Münsterlandes, die

Nachfahren des Sachsenvolkes, nicht den


Stadtgeschichte

41

Weg der Nachfolge Christi gehen. Laßt uns

danken Gott, dem Erlöser, und bekennen,

daß wir erlösungsbedürftig sind. Laßt uns

folgen in heldenmutiger Treue dem Herzog

Jesu Christ. Laßt uns aushalten, wie die Mutter

Gottes unter dem Kreuz. Möge uns unsere

liebe Frau von Bethen bewahren, daß alle,

die hier versammelt sind, ihre Familien, ihre

Kinder, ihre Gemeinden treu bleiben, wie ihre

Vorfahren, dem Heiland, ihrem gekreuzigten

Sohn. Mögen alle sich immer wieder scharen

um das Erlösungsopfer des neuen Bundes

und bekennen den Glauben an den Schöpfer

und Erlöser. Maria, schmerzhafte Mutter

von Bethen, du hältst den entseelten Leib

deines Sohnes auf dem Schoß. Hilf, daß auch

alle Bewohner dieses Landes, alle Menschen

unseres Vaterlandes lernen, den Heiland festzuhalten,

ihn nicht zu lassen, an seinem Glauben

festhalten ohne Wanken, an seiner Erlö-

sungsgnade, an Gebet und Gnadenmittel.

Liebe Mutter Gottes beschütze unsere Heimat,

bewahre sie in dem katholischen Glauben

und führe sie in die ewige Heimat.“ (Zit.

aus: H. Strickmann, K. Deux „Geschichte und

große Ereignisse des Wallfahrtsortes Bethen“,

Heimatkundliche Beiträge, Heft 2, 1982).

Bischof und Gläubige – miteinander erhoffen

und empfangen sie am Ort Mariens Kraft,

Hoffnung, Begeisterung, seelische und geistige

Stärkung: Gnade.

Ein Blick zurück: Wer war Clemens August

Graf von Galen und woher kam seine Verbindung

zum Wallfahrtsort? Clemens August

von Galen wurde als das elfte von 13 Kindern

der Eheleute Ferdinand Heribert Graf von

Galen (1831 -1906) und Elisabeth geb. Gräfin

von Spee (1842 – 1920) auf Burg Dinklage am

16. März 1878 geboren und entstammte dem

westfälischen Uradel. Fürstbischof Christoph

Bernhard von Galen (1606 – 1678) war sein

Ur-Ur-Ur-Ur-Großonkel, der Mainzer Sozialbischof

Wilhelm Emmanuel von Ketteler (1811

– 1877) sein Großonkel, die selige Maria Droste

zu Vischering (1864 – 1899) seine Cousine.

Die Erziehung im Elternhaus wird als streng

beschrieben, ausgerichtet auf Glauben, Ordnung,

Bescheidenheit und Fleiß. Der Vater

war über drei Jahrzehnte Abgeordneter der

Zentrumspartei im Reichstag und vor allem


42 Stadtgeschichte

sozialpolitisch interessiert. Die tiefreligiösen

Eltern pflegten einen unkomplizierten Umgang

mit den Bediensteten und den Bewohnern

von Dinklage, wo die Mutter sich sozial-karitativ

engagierte.

Nach dem Abitur 1896 am Antonianum in

Vechta und seinem Theologiestudium am

Jesuiten-Konvikt in Innsbruck wurde er am

28. Mai 1904 in Münster zum Priester geweiht

und war zunächst Sekretär seines Onkels,

Weihbischof Maximilian Gereon von Galen.

Ab 1906 war er im priesterlichen Dienst in Berlin

tätig, 1919 -1929 als Pfarrer von St. Matthias

in Berlin Schöneberg. 1929 wurde er Pfarrer

an St. Lamberti in Münster und schließlich

am 28. Oktober 1933 zum Bischof von Münster

geweiht. Bereits in seinem ersten Osterhirtenbrief

am 26. März 1934 wandte er sich

gemäß seinem Wahlspruch „Nec laudibus,

nec timore – nicht Lob, nicht Furcht“ gegen

die nationalsozialistische Rassenlehre und

in den folgenden Jahren immer wieder gegen

die Willkür des nationalsozialistischen

Staates, wobei er ermutigt wurde durch die

Unterstützung und Loyalität seiner Diözesanen,

wie bei der Wallfahrt nach Bethen. Auf

dem Höhepunkt der nationalsozialistischen

Machtentfaltung setzte er sein Leben aufs

Spiel, als er zwischen dem 13. Juli und dem 3.

August 1941 seine drei berühmt gewordenen

Predigten in Münster hielt und mit unerwarteter

Eindeutigkeit Anklage erhob gegen die

Ermordung von Kranken und die Vertreibung

von Ordensleuten. So sagte er am 3. August

1941: „Wenn einmal zugegeben wird, dass

Menschen das Recht haben, ‚unproduktive‘

Mitmenschen zu töten (…), dann ist grundsätzlich

an allen unproduktiven Menschen,

also an den unheilbar Kranken, den Invaliden

der Arbeit und des Krieges, dann ist der Mord

an uns allen, wenn wir alt und altersschwach

und damit unproduktiv werden, freigegeben.

(…) Es ist nicht auszudenken, welche

Verwilderung der Sitten, welch allgemeines

Misstrauen bis in die Familien hineingetragen

wird, wenn diese furchtbare Lehre geduldet,

angenommen und befolgt wird.“ (Zit. aus:

„Predigten in dunkler Zeit“, Hrsg. Bischöfliches

Generalvikariat Münster 2005). Die Predigten

von Galens, die ihm später den Namen

„Löwe von Münster“ einbrachten, waren ein

wichtiges Zeichen der Ermutigung für alle,

die sich gegen die Willkürherrschaft der braunen

Machthaber stellen wollten und machten

ihn zu einer Symbolgestalt des anderen

Deutschland.

Viel Kraft für sein Amt schöpfte der Priester

und Bischof von Galen aus der Verehrung

Mariens, die er von seiner Mutter ins Herz

gelegt bekommen hatte. In der gräflichen

Familie betete man gemeinsam den Rosenkranz

jeden Abend und ein von seiner Mutter

eigenhändig geknüpfter Rosenkranz begleitete

Clemens August durch sein ganzes Leben.

Die Wallfahrt zu Orten der Muttergottes

gehörte ganz selbstverständlich zu seinem

Leben. Bis zu seiner Priesterweihe ist er am

häufigsten nach Bethen, dem Marienheiligtum

seiner Heimat gepilgert, wohin er auch

nach seiner Ernennung zum Bischof Anfang

September 1933 den Weg einschlägt, um

den Schutz der Gottesmutter für sein neues

Amt zu erflehen. Während des Dritten Reiches

hält er hier mehrfach inhaltsreiche Predigten

und als Nationalsozialismus und Krieg

überwunden sind, kommt er am ersten Oktobersonntag

1945 wieder nach Bethen, um an

einer großen Wallfahrt teilzunehmen, welche

die aus Krieg und Gefangenschaft heimgekehrten

Männer veranstalten. Die Marienverehrung

des Bischofs Clemens August durchzieht

sein ganzes Leben – die Mutter Jesu war

seine Mutter. Er hat ihre Hilfe erfahren und sie

hat ihn innerlich geformt.


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43

ZOO & Co.

Mühle Wessling

Osterstraße 86

49661 Cloppenburg

Telefon: 0 44 71/22 35

Der Sommerurlaub für Zierfische im Gartenteich lohnt sich, denn er stärkt deren Immunsystem

und bietet ihnen eine abwechslungsreiche Umgebung.

Foto: djd/Söchting Biotechnik

ALGEN VORBEUGEN –

ALGEN BEKÄMPFEN

Für einen lebendigen Teich!

Sommerurlaub für Zierfische

Bei Sonnenhitze sollte man für eine gute Wasserqualität

im Gartenteich sorgen

(djd/pt). Wer seinem Gartenteich in der warmen

Jahreszeit Glanzlichter verleihen will,

muss sich dafür nicht neue Unterwasserbewohner

zulegen. Aquarienfische wie Guppy,

Streifenhechtling oder Zebrabärbling gedeihen

auch prächtig im Freiluft-Biotop, ihr Immunsystem

wird gestärkt, und die Tiere entwickeln

intensivere Farben.

Tiere stets beobachten

Wenn die Wassertemperatur im Teich nachts

mindestens zehn bis zwölf Grad beträgt und

tagsüber 18 Grad Celsius nicht mehr unterschreitet,

ist der richtige Zeitpunkt für die

Umsiedlung der Aquarienbewohner gekommen.

Hat das feuchte Biotop ein Fassungsvermögen

von maximal drei Kubikmetern,

erleichtert dies das Fangen der Fische, wenn

es zurück ins Aquarium geht. Zudem fällt es

Teichfreunden leichter, ihre Schützlinge in

übersichtlichen Becken im Auge zu behalten

und bei Krankheiten sofort zu reagieren. Damit

es gar nicht erst so weit kommt, ist stets

eine gute Wasserqualität wichtig. Doch gerade

im Sommer, wenn die Sonne unerbittlich

vom Himmel brennt, erhitzt sich der

Teich auf Temperaturen, die für Fische und

Pflanzen gefährlich werden können. Gleichzeitig

sinkt der Sauerstoffgehalt im feuchten

Idyll.

Auf Sauerstoffgehalt achten

Abhilfe können verschiedene Helfer wie beispielsweise

Oxydatoren schaffen, die vom

Maxi-Modell für das große Biotop bis zur Mini-Variante

für das Terrassenbecken erhältlich

sind. Unter www.oxydator.de gibt es die

entsprechenden Bezugsquellen. Die kabellosen

Geräte, die ganz ohne Stromzufuhr arbeiten,

sehen aus wie kleine Eimer, die mit

einer Wasserstoffperoxidlösung befüllt sind.

Ein Katalysator treibt die Lösung nach außen

und an der Spezialkeramik des Geräts spaltet

sie sich in Wasser und aktivierten Sauerstoff

auf. Er verteilt sich rund 400-mal schneller

im Wasser – auch in strömungsfreie Nischen

und Winkel hinein – als seine bekannte gelöste

Variante. Zusätzlich ist ein kleiner Wasserfall

oder ein Bachlauf nützlich, denn bewegtes

Wasser erwärmt sich nicht so schnell.

Auch ein Sonnensegel über dem Gartenteich

schützt vor direktem Lichteinfall.

Algen – wenn’s zu viel

des Grünen wird

Extrem schnell und auch bei niedrigen

Temperaturen wachsen Fadenalgen,

die als watteartiger Belag an der Oberfläche

oder als festsitzende Strukturen

unter Wasser auftreten. Sie lieben

pralle Sonnenbestrahlung. Fadenalgen

können mit Produkten, die Aktivsauerstoff

enthalten, gestoppt werden.

Unser Tipp: Beim Einsatz von Algenmitteln

immer auch auf den Sauerstoffwert

achten und ggf. ein zusätzliches stabilisierendes

Sauerstoffprodukt einsetzen.

Vorbeugen ist besser als

bekämpfen

Schon im Frühling sollten die Nährstoffe

im Teich begrenzt werden, z. B. durch

• einen Teilwasserwechsel

• das Abfischen von Laub

• die Reinigung des Bodengrunds von

Mulm und abgestorbenen Pflanzenteilen

• einen Filterbakterienstarter

Ihr ZOO & Co. Fachhändler berät

Sie gerne.


44 Cloppenburg bewegt sich

Benno und Renate Richter sind bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad unterwegs – für die eigene Fitness, zum Schutz der Umwelt und natürlich

vor allem aus purer Leidenschaft für das Fahrrad fahren.

Benno Richter: Fahrrad-Enthusiast

von Kindesbeinen an

Bereits zum zweiten Mal nahm die Stadt

Cloppenburg an der Aktion „Stadtradeln“

teil. Bei diesem Wettbewerb der

Kommunen geht es den Organisatoren vor allem

darum, Spaß am und beim Fahrradfahren

zu vermitteln. Möglichst viele Menschen sollen

auf diese Weise für das Umsteigen auf das

Fahrrad im Alltag gewonnen werden, da so

jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zum

Klimaschutz leisten kann. Auf die Teilnehmer

und Teilnehmerinnen warten neben verschiedenen

Aktionen auch tolle Preise – also

aufs Rad steigen und mitmachen! Es lohnt

sich nicht nur für die eigene Fitness, sondern

auch für die Umwelt. Und das Cloppenburger

Ergebnis kann sich sehen lassen. 36 Gruppen

mit insgesamt 555 Radlerinnen und Radler

– und davon erstaunlich viele Schulklassen

– nahmen an der Cloppenburger Aktion, die

von der städtischen Klimamanagerin Wiebke

Böckmann organisiert wurde, teil. In den drei

Wochen vom 5. bis zum 25. Mai 2016 wurden

auf diese Weise insgesamt 81.257 Kilometer

„erradelt“ und damit bereits 11.538 kg CO2

vermieden – ein tolles Ergebnis.

Ebenfalls zum zweiten Mal dabei ist der

passionierte Fahrradfahrer Benno Richter

aus Kellerhöhe. Gemeinsam mit seiner Frau

Renate unterstützt er die Aktion Stadtradeln

und möchte damit auch bewusst den Umweltschutzgedanken

fördern. Das sportliche

Ehepaar fuhr als „Das starke Duo“ in den drei

Wochen sensationellen 1.152,0 Kilometern

sparten damit 166,1 Kilogramm CO2 ein –

Gratulation für diese großartige Leistung.

Bereits als kleiner Junge hat Benno Richter

die Liebe zum Zweirad gepackt und nie wieder

losgelassen. Mit Blaubeer-Pflücken verdiente

er sich als 15-jähriger das nötige Geld,

um sich sein erstes Rennrad – ein dunkelrotes

Bauer-Rennrad – zu kaufen. „Meine Freunde

sparten alle auf ein Mofa. Das hat mich aber

nie interessiert. Außerdem konnte ich sie mit

meinem Rennrad zumeist locker überholen“,

erinnert Richter sich mit einem Schmunzeln.

In den kommenden Jahrzehnten war er

täglich mit dem Fahrrad unterwegs und ist als

„Rad-Benno“ vielen Cloppenburgern bekannt.

Ob zum Clemens-August-Gymnasium, zur Ausbildung

oder später zur Arbeit ins Kreishaus –

alle Strecken wurden bis zur Rente täglich bei

Wind und Wetter mit dem Fahrrad absolviert.

Auch wenn in seiner Jugend die Radwege fehlten

und viele Straßen noch unbefestigt waren.

Seit nunmehr 40 Jahren radelt seine Frau

Renate mit an seiner Seite. Auch die 67-Jährige

ist begeisterte Fahrradfahrerin. „Im

Sommer sind wir zum Frühstück nach Bösel

gefahren und anschließend weiter nach Bad

Zwischenahn. Dort haben wir gemütlich Kaffee

getrunken und am Abend als wir wieder

zu Hause waren, hatten wir 100 Kilometer

geschafft – mit dem Fahrrad“, berichtet sie

von einem gemütlichen Sonntagsausflug.

„Fahrradfahren macht uns einfach Spaß, aber

es hält uns auch fit und gesund. Wir haben

keinerlei Probleme mit dem Kreislauf oder

unseren Gelenken – da wundert sich sogar so

mancher Arzt“, freut sich das Ehepaar.

Heute fährt der 1,96 Meter große Benno

Richter mit einer auf seine Körpergröße angepasste

Spezialanfertigung. Damit ist er bereits

37.000 Kilometer gefahren – in nur sieben

Jahren. Als ehrenamtlicher Wege-Wart,

der mit dem Fahrrad verschiedene Fahrradrouten

des Landkreises abfährt und dabei

die Beschilderung des seit 2014 aufgebauten

Knotenpunktsystems kontrolliert, ist Benno

Richter auch in Zukunft noch aktiv mit dem

Fahrrad unterwegs. Sigrid Lünnemann


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45

Tennis Traditionsturnier für den

Nachwuchs

Zum Nationalen Deutschen Jüngsten

Tennisturnier im Lipperland zieht es

auch zwei Nachwuchstalente aus dem

Landkreis Cloppenburg

Boris Becker, Tommy Haas, Angelique Kerber,

Eric Jelen, Sabine Lisicki oder Alexander

Zverev – diese und andere wohl klingende

Namen sind jene mit denen die internationale

Tenniswelt sich schmücken kann. Sie alle

haben früh mit dem Tennisspielen angefangen

und sind auf einem bestimmten Tennisturnier

als Sieger hervor getreten.

Die Nationalen Deutschen

Jüngsten Meisterschaften

1977 war das Gründungsjahr des größten

deutschen Tennis Nachwuchs Turniers, das

bis heute als inoffizielle Deutsche Meisterschaft

der Altersklassen U9 bis U12 gilt. Jedes

Jahr kommen Hunderte von jungen Tennistalenten

aus allen deutschen Landesverbänden

nach Detmold, um sich dort auf absoluten

Top – Niveau in dieser beliebten und

weltweit hoch geschätzten Sportart Tennis

zu messen. 800 Meldungen liegen in diesem

Jahr schon vor, wenn dann ab dem 27. Juli

bis zum 31. Juli 2016 die 40. Nationalen Deut-

Julian Lanfermann

schen Jüngsten Meister ermittelt werden.

Auch aus dem Landkreis Cloppenburg nehmen

zwei Nachwuchstalente an diesem einmaligen

Event teil.

Der neunjährige Julian Lanfermann vom TV

Bösel, spielt seit dem er 4 Jahre alt ist. Julian

ist im Regionskader und wird in der Konkurrenz

Jungen U10 teilnehmen. Trainiert wird

fast täglich in Bösel und Langförden.

Kajus Framme aus Sevelten, trainiert auf

der schönen Tennisanlage vom Sportverein

Blau Weiss Galgenmoor an der Huntestraße

in Cloppenburg. Der 10jährige weiss von der

guten Trainer Qualität des Vereins. Yousif Al

Robaye, ein ehemaliger Davis Cup Spieler aus

dem Irak, und Detlef Okrent aus Bremen, nehmen

sich viel Zeit für das Nachwuchstalent. 3

–4 mal die Woche heißt es sich zu konzentrieren

um die optimalen Schläge zu trainieren.

Bevor Kajus zu den Meisterschaften nach Detmold

fährt, warten am 22. Juni in Hannover

noch die Niedersachsen Meisterschaften in

der U11 auf ihn. Beide Spieler werden auf dem

Turnier vom leitenden Regionstrainer Alexander

Dzeick aus Wardenburg betreut.

Und das sie sich dort profilieren können,

ist nur mit der bestmöglichen Ausrüstung zu

erreichen. Einen großen Fokus legt der Regionstrainer

auch auf die Füße. Weiß er selbst

aus früheren Jahren was Füße und Beine bei

einem Turnier leisten müssen. Überlastungsprobleme

oder Wachstumsbeschwerden bei

den jungen Sportlern sind nicht ungewöhnlich,

speziell bei einer derart schnellen und

körperlich fordernden Sportart wie dem

Tennis können anfängliche Beschwerden zu

chronischen Gesundheitsschäden auswirken.

Damit es dazu erst gar nicht kommt, werden

die Tennis Kids mit modernsten Sporteinlagen

der „MoveControl“ Serie ausgestattet.

Auch die Bundesliga Mannschaft des Oldenburger

Tennisvereins schwört auf „MoveControl“.

Bei Framme Fuss + Sport Orthopädie

in Cloppenburg werden Spitzensportler mit

Kajus Framme

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neuster Computer Technik vermessen und exakt

analysiert, um danach die Einlagen für die

Schuhe der Sportler passgenau herzustellen.

Die Sporteinlagen dienen als Schutz um

Überlastungsschäden aufzuhalten, aber auch

zur Prophylaxe, denn wenn erst einmal der

Schmerz da ist, kann keine Leistung mehr

folgen, und die ganzen Vorbereitungen und

Anstrengungen für den Wettkampf sind vergebens.

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46 Retter in der Not

Wie eine Katastrophe zukünftiges Leben veränderte –

im Sinne von „Leben,“ denn die Gründung der Deutschen Gesellschaft zur Rettung

Schiffbrüchiger geschah als Folge einer verheerenden Schiffskatastrophe.

Wir alle hier im Norden kennen die

DGzRS – die Seenotretter. Wir kennen

die schnittigen, rot-weißen

Seenotrettungskreuzer jener Deutschen Gesellschaft

zur Rettung Schiffbrüchiger, und

nicht wenige von uns kennen Familien, die

ein Mitglied beim Einsatz als Seenotretter

verloren haben. An die Seegewalten, die herrisch

sind und unberechenbar. Die sich orkangepeitschte,

unbezähmbare Wellen aufbäumen,

die vernichtend sind und mörderisch.

Nicht umsonst heißt die Nordsee auch „Mordsee“,

denn bei aller zerstörerischen Gewalt, zu

der sie und auch die Ostsee fähig sind, entstehen

diese Ausbrüche nur selten mit langer

Vorankündigung. Zumindest erscheint das

dem Laien so, „die von der DGzRS“ erkennen

die Bildung von Nebelschwaden schon bevor

sie sichtbar sind, und sie sehen das Herannahen

eines schweren Sturmes, bevor er über

dem Horizont sichtbar wird.

Das sind keine Klönschnacks und die rund

800 ehrenamtlichen und 180 fest angestellten

Seenotretter der DGzRS sind partout

keine mystisch angehauchten Tüdelühs – sie

sind Seeleute. Männer und seit einigen Jahren

auch Frauen, die am und auf dem Meer

aufgewachsen sind, die das „Meer im Blut

haben“ und sich so mit allen dortigen Unbilden

auskennen. Die zudem nicht ausschließlich

von tobenden Meeren ausgelöst werden

können – schauen wir dazu die Rettungsstatistik

der Seenotretter für das Jahr 2015 an:

Allein in diesem einen Jahr haben die Besatzungen

der 20 Seenotrettungskreuzer

und rund 40 Seenotrettungsboote in Nordund

Ostsee 55 Menschen aus Seenot gerettet,

483 Menschen aus drohender Gefahr

befreit, 400 mal erkrankte oder verletzte

Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen

zum Festland transportiert, 63 Schiffe

und Boote vor dem Totalverlust bewahrt, 941

Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art

erbracht sowie 568 Einsatzanläufe und Sicherungsfahrten

absolviert.

„Rausfahren, wenn andere reinkommen“, diesen

Slogan leben die Männer und Frauen

der DGzRS, und wenn sie anfügen, dass sie

bei jedem Wetter, bei wirklich

jedem Wetter rausfahren,

dann ist auch das die

Wahrheit. Eine nicht selten

gefährliche ja, aber für

die Seenotretter eine selbstverständliche.

„SAR“ die Ab-

kürzung am Bug der Seenotrettungskreuzer

und -boote, steht für „search and rescue“ –

nach Menschen in Seenot suchen, sie finden

und sie retten.

Seit Gründung der Gesellschaft vor 150

Jahren wurden von 1865 bis Ende 2015 mehr

als 82.000 Menschen aus Seenot gerettet

oder aus lebensbedrohenden Situationen

befreit, und dass dieser beeindruckenden

Statistik nichts hinzuzufügen ist, versteht sich

von selbst.

Begonnen hat die Arbeit der Deutschen Gesellschaft

zur Rettung Schiffbrüchiger mit der

Gründung einiger regionaler Rettungsvereine

entlang der Ost- und Nordseeküste. Dass

sie letztendlich in der DGzRS vereint wurden,

ist auf die Privatinitiativen der Herren Georg

Breusing, Adolph

Bermpohl,

Dr. Arwed

Emming-


Retter in der Not

47

haus und Carl Kuhlmay zurückzuführen. Erster

Vorsitzer der dann am 29. Mai 1865 zur

DGzRS vereinigten Organisation war der Mitbegründer

des Norddeutschen Lloyd Hermann

Henrich Meier. Erklärtes und ausdrückliches

Ziel der Gesellschaft ist es, Menschen

aus Seenot zu retten. Etliche Personen des

öffentlichen Lebens, Politiker und Würdenträger

schlossen sich der DGzRS an, wohl gewahr

und noch geprägt von den Schiffskatastrophen

der jüngsten Vergangenheit.

Von zu jener Zeit geschätzt jährlich etwa 50

Dramen allein vor den Inseln der deutschen

Nordseeküste war das schlimmste die Strandung

der „Johanne“ am 06. November 1854.

Vier Tage zuvor hatte die dreimastige, hölzerne

Bark mit 216 Auswanderern an Bord – davon

94 Männer, 77 Frauen, 32 Kinder unter 10

Jahren, 13 Säuglinge, 15 Besatzungsmitglieder

und der Kapitän – von der Geestemündung

des heutigen Bremerhaven Richtung

Amerika abgelegt. „Den schönsten Vorort

New Yorks“ nannte man den „Nothafen Bremens“

um jene Zeit, und das „Deutsche Auswandererhaus“

belegt die zahllosen Träume

der „Amerikagänger.“ „In the Land of the

free“ dann angekommen, wollte man sein

Glück suchen und ein neues, gutes Leben beginnen.

Ungetrübt von Armut und Angst vor

Herren und Kriegen. „Drüben“ würde man,

das hatten alle geschrieben, die vorher auf

die große Fahrt gegangen waren, drüben

würde man in Freiheit, Gesundheit und Glück

leben können. Auch wenn die „Johanne“ – es

war übrigens die Jungfernfahrt des Schiffes

– auf der Route nach Baltimore war. Amerika

war Amerika!

Was dann vor der Küste der ostfriesischen

Insel Spiekeroog geschah, berichtet

ein in „Neuharrlingersyll“

verfasster und

am 10. November 1854 in der bremischen

„Weser-Zeitung“ erschienener Artikel:

„Vorgestern Morgen um 10 Uhr sahen wir

von hier aus ein Barkschiff auf der benachbarten

Insel Spiekeroog stranden und nur

zu bald bestätigte sich unsere Befürchtung,

daß es ein Auswandererschiff sei,

welches, vom Sturme überfallen, im

sinkenden Zustande zur Rettung der

demselben anvertrauten Menschenzahl

auf den Strand gesetzt werde. Leider

geschah die Strandung 3 Stunden

vor dem Eintritt der Fluth und das Schiff

hatte, bevor die Ausschiffung möglich war,

noch mindestens 6 Stunden den furchtbaren

Anprall der rasenden Wogen auszuhalten,

welcher Umstand Tod und Verderben über die

unglücklichen Passagiere brachte. Durch die

Bewegungen des Wassers beständig hin und

hergeworfen, arbeitete das Schiff lange gegen

die Wucht der anhaltend auf dasselbe niederfallenden

gewaltigen Wasserstürze der bergähnlich

heranrollenden Wellen, bis es sich zuletzt

ganz auf die Seite legte. Durch das Schwanken

des Schiffes im Verein mit dem eindringenden

Wasser wurden die beweglichen Gegenstände

mit großer Gewalt hin und hergeschleudert und

viele Menschen dadurch getödtet. Die meisten

der Verunglückten sollen jedoch beim Herausschlagen

der Masten das Leben eingebüßt haben,

denn Augenzeugen berichten, daß in dem

Augenblicke das Wasser rings um die Unglücksstätte

vom Blute gefärbt gewesen sei. Diese Katastrophe,

von deren Furchtbarkeit man eine

Vorstellung durch die Tatsache gewinnt, daß

überall neben den vollständigen Leichen auch

Fragmete derselben gefunden werden, hat an

80 Menschen das Leben gekostet. Fast noch

trauriger als eine Uebersicht so vieler Leichen ist

der Anblick der Lebenden

in solchem

Elende, daß die

Todten dagegen beneidenswerth erscheinen.

138 Personen haben zwar das nackte Leben

gerettet, doch theils sind sie schwer verwundet

oder contundirt, theils ihrer Habe verlustig, theils

beklagen sie den Tod ihrer Anverwandten oder

sonst theurer Personen. Unter Andern sind von

2 Paar Verlobten beide Bräute umgekommen.

Ein Mädchen, bis zur Unkenntlichkeit verletzt

und momentan ihres Gesichtes beraubt, forscht

vergebens nach ihren Eltern und Geschwistern.

Ein Säugling wurde gesund und wohl gerettet,

doch ach! die Mutter fehlt. Ein Knabe von etwa

4 Jahren harrt seiner Mutter, an deren Seite er

den vorausgereisten Vater in Amerika aufsuchen

will. Eine Frauenleiche lag am Strande mit

zerschmetterten Armen, vielleicht war sie eine

dieser Mütter. Doch ich enthalte mich der weiteren

Details dieses entsetzlichen Dramas. Mögen

edle Menschenfreunde diesen Unglücklichen,

wo sie das feste Land erreichen, mit Trost und

Hülfe entgegenkommen, und durch ihr Beispiel

Andere zur Nachahmung reizen!“

Die „edlen Menschenfreunde“ waren die

Spiekerooger und nachdem sie über Stunden

hilflos hatten zusehen müssen, wie das

Schiff nicht zu bändigen und den darauf sich

befindenden Menschen ohne geeignetes

Rettungsboot nicht zu helfen war, eilten sie

allesamt mit einsetzender Niedrigflut den

Verunglückten zu Hilfe. Mit Karren, mit Handwagen,

mit allem nur vorhandenen Gerät.

Die Überlebenden wurden von den damals

134 Spiekeroogern in ihren 30 Häusern untergebracht,

verpflegt, neu eingekleidet und

getröstet.

Viele Tage noch wurden weitere Tote an

den Strand gespült, doch die ersten 30 Toten

beerdigte der damalige Inselpastor Doden

bereits am 9. November in einem Dünental

am Dorfrand, da der eigentliche Friedhof an

der Kirche im Dorf viel zu klein für die Vielzahl

der Opfer war. „Drinkeldodenkarkhoff“ nannte

man den „Kirchhof der ertrunkenen Toten.“


48 Thema

Seit er 1859 mit dem Kreuz mit der Inschrift

„Ich bin die Auferstehung und das Leben“

markiert worden war, sind noch viele Unbekannte

Nordseeopfer auf ihm beigesetzt

worden. Und wer auf Spiekeroog unterwegs

ist, kommt an ihm vorbei, da das damalige

Dünental ein ehemaliges ist, weil es schon

längst umbaut wurde.

Dennoch lässt niemand den Drinkeldodenkarkhoff

„links liegen“, da jeder hier um

die Macht der Nordsee weiß und um das Unglück

mit dem Auswandererschiff „Johanne“

sowieso. Das seinen Ausgang dort nahm, wo

nur wenig später die Deutsche Gesellschaft

zur Rettung Schiffbrüchiger“ manifestiert

wurde – zum Wohle aller, die seither auf

Nord- oder Ostsee in Not geraten sind.

Der Aufbau der „DGzRS“ erfolgte sukzessive,

aber kontinuierlich; unabhängig

von politischen Strömungen und von wirtschaftlichen

Diktaten, da die Gesellschaft

sich bis heute grundsätzlich ausschließlich

aus Spenden finanziert. Wir alle kennen die

kleinen Spardosen in Schiffsform mit dem

Hansekreuz, unter dem Zeichen der DGzRS,

die man überall dort sieht, wo in öffentlichen

Gebäuden und Läden „seriös gelebt und gehandelt“

wird und in die wir alle von Zeit zu

Zeit unseren Obolus entrichten.

Damit und mit den zahlreichen Spenden

der regelmäßigen Förderer sowie außerordentlichen

Zuwendungen von Großspendern

finanzieren die Seenotretter ihre Arbeit

bis heute. Deren Geschichte eine spannende

ist. Gleichwohl wird man nicht erleben, dass

von ihr in überkandidelter Manier berichtet

wird. Auch nicht anlässlich der zahlreichen

Ehrungen, mit denen die Seenotretter regelmäßig

behaftet werden.

Nein, nein – „die von der DGzRS“ mögen

keinen Aufwand, wenn er sich um sie und

ihre Arbeit dreht. Umso kräftiger aber werden

ihre Anstrengungen, wenn sie raus müssen.

Längst auch schon über die Grenzen

Deutschlands hinweg. So hilft die Seenotleitung

Bremen, die Rettungsleitstelle See, bei

Notfällen mit deutscher Beteiligung rund um

den Globus, und darüber hinaus ist die DGz-

RS Mitglied der International Maritime Rescue

Federation (IMRF), eines Zusammenschlusses

nahezu aller Seenot- und Wasserrettungsorganisationen

der Welt.

„Rausfahren, wenn andere reinkommen“ –

Schiffbrüchige aus Seenot retten. Menschen

aus Gefahren befreien. Verletzte und Kranke

versorgen. Die Seenotretter sind klar zum Einsatz,

rund um die Uhr und bei jedem, wirklich

jedem Wetter. Deutlicher und aufrichtiger

kann eine Hommage an Leben nicht sein.

Ulla Schmitz

E´Felder Zeltlager 2016

„Ponyhof war gestern – heute ist Western“

Am 19. Juli 2016 ist es wieder soweit:

Das alljährliche E’Felder Zeltlager findet

statt! In diesem Jahr zieht es die

E´Felder ins schöne Vrees. Unter dem Motto

„Western“ wird zehn Tage lang ein Programm

für Kinder ab der dritten Klasse bis einschließlich

zum 15. Lebensjahr auf die Beine gestellt.

Die Kinder können die elternfreie Zeit bei

Wasserschlachten, während der Nachtwache

und im Schwimmbad genießen. Auch die

Verpflegung während des Lagers lässt keine

Wünsche offen, da ein breites Spektrum an

kulinarischen Köstlichkeiten den Gaumen der

Teilnehmer verwöhnen.

Die Kosten für die Teilnahme an diesen

Aktivitäten vom 19.–28. Juli 2016 nach Vrees

belaufen sich auf 85 Euro pro Kind. Nehmen

mehrere Kinder aus einer Familie teil, ermäßigt

sich der Betrag ab dem zweiten Kind um

jeweils 5 Euro. Einen weiteren Rabatt kann

Familien gewährt werden, die im Besitz eines

Familienpasses der Stadt Cloppenburg sind.

In diesem Fall verringert sich der Betrag für

jedes Kind auf 60 Euro. Für Kinder, die nicht

aus dem Stadtgebiet Cloppenburg kommen,

beträgt der Beitrag 95 Euro. Jedoch gilt auch

in diesem Fall die Ermäßigung ab dem zweiten

Kind.

Melden Sie sich bitte auch bei uns, falls

Ihre Kinder mitfahren möchten, Sie und Ihre

Familie sich jedoch in einer finanziell problematischen

Situation befinden. Wir werden

gemeinsam eine Lösung finden.

Anmeldungen liegen in den Eingangsbereichen

der St. Bernhard Kirche in Emstekerfeld

aus. Des Weiteren sind Anmeldungen

für das E´Felder Zeltlager auf Facebook unter

dem Namen „Zeltlager Emstekerfeld“ abrufbar.

Der Anmeldeschluss für das Zeltlager ist

der 1. Juli. Der Informationsabend im Pfarrheim

St. Bernhard (Lindenallee 6) hat bereits

stattgefunden, doch Themen wie genauere

Details bezüglich des Programms und der

Verpflegung innerhalb des Lagers können

selbstverständlich auch jetzt noch mit uns

besprochen werden.

Julia Tepe

Dafür und für alle anderen Fragen stehen Ihnen Detlev Dammann (04471/884555,

täglich ab 19 Uhr) und Julia Tepe (04471/2014) telefonisch zur Verfügung.


„Schmidt’s Catering“ & Co …

… das starke Team für ihre Events.

Sie haben allen Grund zum Feiern?

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49

Dann ist das Eventteam unter der Leitung

von Stephan Schmidt genau die

richtige Entscheidung!

Egal ob Sie eine Traumhochzeit im eigenen

Garten, eine Geburtstagsparty oder

eine Angeltour am See planen, mit „Team

Schmidt‘s Catering“ ist alles möglich. Dazu

hört Stephan Schmidt sich in einem persönlichen

Gespräch Ihre individuellen Wünsche

und Vorstellungen an. Dabei spielt es keine

Rolle, wie ungewöhnlich sie sein mögen –

der engagierte Partymanager sorgt für die

kompetente Umsetzung. Ein „Geht nicht,

gibt´s nicht“ betont er und anhand der bereits

veranstalteten Events weiß man um deren

Qualität.

Schmidt´s eventerprobtes Team, das aus

jungen Unternehmen aus dem Cloppenburger

Raum besteht, macht die Umsetzung der

vielfältigen Wünsche möglich. Zu diesem

Dreamteam gehört ein Zeltverleih, der Zelte

in unterschiedlichen Größen, Farben und

Formen anbietet. Für die auf den Anlass und

das Ambiente abgestimmten Dekorationen

sorgen unterschiedliche Floristen. Ein renommierter

Getränkehandel liefert die Getränke

gleich dazu. Das freundliche Servicepersonal

von Schmidt‘s Catering steht bereit,

um alle Wünsche zu erfüllen. Und „last, but

not least“ sorgen TOP DJ für die passende

musikalische Untermalung.

Um die kulinarischen Köstlichkeiten, als

Mittelpunkt einer jeden festlichen Veranstaltung,

kümmert Stephan Schmidt sich

natürlich selbst: Als gelernter Koch, dessen

Repertoire vom Frühstücksbuffet bis zum

hausgemachten Dessert alles bietet, bereitet

er alle Speisen frisch und individuell zu.

Ob nun ein klassisches Buffet, Fischplatten,

Spanferkel, Räucherfisch, Fingerfood oder

Suppen, alle Gerichte der umfangreichen

Speisekarte sind nicht allein ein Gaumenschmaus,

sie sind zudem auch eine Augenweide.

Liebevoll dekoriert werden sie frisch

geliefert oder direkt vor den Augen der Gäste

zubereitet.Wem da nicht das Wasser im

Mund zusammen läuft!

„Schmidt´s Catering“ und Team heben

Party und Feierkultur auf ein neues Level. Sodass

auch Sie, als Gastgeber sich entspannt

zurücklehnen dürfen, während das „Team

Schmidt‘s Catering“ bis ins Detail dafür Sorge

trägt, dass Ihr Event den Gästen als Einzigartig

und Besonders in Erinnerung bleibt.

Gelungene Feste sind somit gesichert, denn

das innovative und unkomplizierte Konzept

des Teams von „Schmidt´s Catering“ schafft

für jeden Event den besten Rahmen.

Es darf also weiterhin stilvoll gefeiert werden.

Einen Grund dazu gibt es immer!


50 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

Juni

Cloppenburger Reitertage

Wann: 24./25. Juni 2016

Um: 08:00 Uhr

Ort: Reitsport-Zentrum, Garreler Weg 130

(Bührener Tannen)

Schools-out-Party mit

A...bomben-Wettbewerb

Wann: 22. Juni 2016

Um: 14:00 Uhr

Ort: Soestebad Cloppenburg,

Hagenstraße 28

Kicker spielen verbindet

Wann: 23 Juni 2016

Um: 16:30 Uhr

Ort: Haus Bethanien, Kirchhofstr. 14

Finissage zur Ausstellung „Fahrtwind -

Kulturgeschichte des Fahrrads im Nordwesten“

mit einem Vortrag von Gunnar

Fehlau vom „Pressedienst Fahrrad“ ...

Wann: 23. Juni 2016

KNOOP & SÖHNE GmbH & Co. KG

Otto-Hahn-Str. 5

49685 Emstek

Telefon: 04473 947025

E-Mail: info@k1-emstek.de

Tankstelle 24 h | jetzt auch mit Elektrozapfsäule

PKW Waschanlage

Mo.–Sa. 8:00 –19:00 Uhr | So. geschlossen

Bistro

Mo. 7:00–23:00 Uhr | Di.–Fr. 5:00–23:00 Uhr |

Sa. 7:00–18:00 Uhr | So. geschlossen

Um: 19:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg, Vortragssaal

Münchhausenscheune, Bether Straße 6

Kulinarische Radtour zur Thülsfelder

Talsperre. Dauer: 6 Stunden, 40 km

(Anmeldung erforderlich, Tel.: 04471 15256)

Wann: 24. Juni 2016

Um: 14:30 Uhr

Ort: Tourist-Info am Marktplatz,

Eschstraße 29

Kultursommer 2016: KinderFilmspektakel

mit Spielfilm, Spielen und Kulinarischem

Wann: 24. Juni 2016

Um:17:00–20:00 Uhr

Ort: EWE KundenCenter, Emsteker Straße 60

Kultursommer 2016: Satirische Führung

mit Pago Balke durch das Museumsdorf „...

früher war alles besser, auch die Zukunft!“

Wann: 24. Juni 2016

Um: 19:00–21:00 Uhr

Wann: 26. Juni 2016

Um: 11:00–13:00 Uhr

Wann: 08. Juli 2016

Um: 19:00–21:00 Uhr

Wann: 10. Juli 2016

Um: 11:00–13:00 Uhr

Wann: 16. Juli 2016

Um: 15:00–17:00 Uhr

Wann: 22. Juli 2016

Um: 19:00–21:00 Uhr

Wann: 24. Juli 2016

Um: 11:00–13:00 Uhr

Ort: Niedersächsisches Freilichtmuseum,

Münchhausenscheune, Bether Straße 6

Mermaid-Schwimmen, Schnuppertag.

Durchs Wasser gleiten wie eine Meerjungfrau.

Der Grundkurs Bronze findet

vom 27.06.–02.07.2016 an 5 Tagen

inkl. Fotoshooting statt

Wann: 25. Juni 2016

Um: 09:00Uhr

Ort: Soestebad Cloppenburg,

Hagenstraße 28

Flechten mit Weiden. Dekorationen für

Haus und Garten. Kursus für Anfänger und

Fortgeschrittene mit Günter Ballmann

Wann: 25. und 26. Juni 2016

Um: 10:00–17:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

3. Christopher-Street-Day

– ab 16:30 Uhr Politische Demonstration,

Wann: 25. Juni 2016

Um: 16:30 Uhr

ab 17:30 Uhr Abschlusskundgebung,

ab 19:00 Uhr CSD-Party im Bernays

Ort: Kulturbahnhof Cloppenburg,

Bernay Platz

Arbeiten mit der Bockwindmühle.

Arbeitsweise und Funktion der ältesten

Windmühle im Museumsdorf.

Vorführung: Hans Jacobs, Windmüller

Wann: 26. Juni 2016

Um: 10:00–15:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Mitmach-Angebot für Kinder

Brotbacken im Backhaus Wehlburg.

Wann: 26. Juni 2016

Um: 13:45 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Kultursommer 2016: Cloppenburger Gauklerfest.

Großes Fest der kleiner Künste

– Internationale Akrobatik und Mitmachaktionen

„umsonst und draußen“

Wann: 26. Juni 2016

Um: 14:30–18:00 Uhr

Ort: Stadtpark in der Innenstadt

Handwerk erleben

Wann: 26. Juni 2016

Bäckerei: ab 10:00 Uhr

Schmiede : ab 12:00 Uhr

Töpferei: ab 14:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Führung für Kinder

Eine kleine Reise in die Verganngenheit

Wann: 26. Juni 2016

Um: 14:00–15:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Museumskasse, Bether Straße 6

Orgelvesper 2016

Wann: 26. Juni 2016

Um: 17:00 Uhr

Ort: St. Marien Basilika Bethen, Zur Basilika

Kultursommer 2016: Fotografie-Workshop

für Jugendliche «Portrait und Selbstportrait»

mit Angela von Brill bis 29. Juni

2016 (Anmeldung Tel. 04471/188-1128)


Veranstaltungskalender

51

Veranstaltungen

Wann: 27.–29. Juni 2016

Ort: Kunsthalle im Kulturbahnhof,

Bahnhofstraße 82

Rosen, Tulpen, Nelken ...

Geführte Radtour mit Blick in private Gartenparadiese,

anschl. Kaffeetafel (Dauer: 6 Std.,

30 km, Lunchpaket mitnehmen,

Anmeldung erforderlich, Tel.: 04471 15256)

Wann: 29. Juni 2016

Um: 12:00 Uhr

Ort: Parkplatz Museumsdorf am Verwaltungsgebäude,

Bether Straße 6, Cloppenburg

Krimi-Lesung

Wann: 29. Juni 2016

Um: 19:00 Uhr

Ort: Kulturkneipe Bahnhof, Bahnhofstraße 82

Juli

Fahrradtour „Durch den Elenorenwald“.

Strecke ca. 64 km

Wann: 02. Juli 2016

Um: 11:00–17:00 Uhr

Ort: Alter Eingang Museumsdorf,

Museumstraße

Vorentscheid zur 2. Weltmeisterschaft im

Badewannenrennen. Das Siegerpaar vertritt

das Soestebad beim Finale im November.

Anmeldungen können vorab oder am Tag

selbst entgegen genommen werden

Wann: 02. Juli 2016

Um: 14:00 Uhr

Ort: Soestebad Cloppenburg,

Hagenstraße 28

Montagswanderung für Jedermann

(ca. 10 km, Dauer: 2 Stunden)

Wann: 04. Juli und 01. August 2016

Um: 09:00 Uhr

Ort: Parkplatz Zweirad Willenborg,

Löninger Straße

Morgenstund hat Gold im Mund III – Radtour

rund um Elsten mit Frühstück und

anschließender Besichtigung. Dauer: 4 Std.,

20 km (Anmeldung erforderlich: 04471 15256)

Wann: 08. Juli 2016

Um: 09:00 Uhr

Ort: St. Franziskus-Kirche,

Zur Burg 8, Cappeln-Elsten

A.I.T., Konzert

Wann: 08. Juli 2016

Um: 21:00 Uhr

Ort: 49661 Cloppenburg, Mühlenstraße 20–22

Historische Dorfkirmes im Museumsdorf

Wann: 9./10. und 16./17. Juli 2016

Um: 09:00–18:00 Uhr

Ort: Museumsdorf Cloppenburg,

Bether Straße 6

Stadtführung durch Cloppenburg. Rundgang

mit Informationen zur Geschichte,

zu Kirchen und zu Sehenswürdigkeiten.

Dauer: 1,5 Stunden

Wann: 10. Juli 2016

Um: 14:30 Uhr

Ort: Tourist-Info am Marktplatz,

Eschstraße 29

Totenkopfschwimmen (1 Stunde).

Verbindliche Anmeldungen bei der

Roten Schule

Wann: 14. Juli 2016

Um: 15:00–17:00 Uhr

Ort: Soestebad Cloppenburg,

Hagenstraße 28

Sommerkonzert am Bernay-Platz

Wann: 14. Juli 2016

Um: 19:00 Uhr

Ort: Cloppenburg, Bernay-Platz

Kultursommer 2016: Bahama Soul Club.

Konzert mit lateinamerikanischen Rythmen

Wann: 16. Juli 2016

Um: 21:00 Uhr

Ort: Kulturbahnhof, Bahnhofstraße 82

Frühstück an der Talsperre – Morgendlicher

Spaziergang durch das Naturschutzgebiet

mit anschl. Frühstück. Dauer: 2,5 Std.

(Anmeldung erforderlich, Tel.: 04471 15256)

Wann: 17. Juli 2016

Um: 08:00 Uhr

Ort: Aktionsplatz Thülsfelder Talsperre,

Zum Strand 7, Garrel-Petersfeld

Die vier Jahreszeiten auf Papier.

Radtour durch die südlichste Gemeinde des

Landkreises, anschl. Kaffeepause mit Kuchen,

Lunchpaket mitnehmen. Dauer: 7,5 Std.,

42 km (Anmeldung erforderlich,

Tel.: 04471 15256)

Wann: 21. Juli 2016

Um: 10:00 Uhr

Ort: St- Franziskus-Kirche, Zur Burg 8,

Cappeln-Elsten

Jens Spontan, Konzert

Wann: 22. Juli 2016

Um: 21:00 Uhr

Ort: Cloppenburg, Mühlenstraße 20–22

Stadtführung durch Cloppenburg für

Kinder und Eltern.

Familienführung von Krapendorf nach Cloppenburg

mit Informationen über die

Geschichte und Sehenswürdigkeiten,

die Kinder können sich als kleine Detektive

betätigen. Dauer: 2 Stunden

Wann: 24. Juli 2016

Um: 14:30 Uhr

Ort: Tourist-Info am Marktplatz,

Eschstraße 29

Auktion/Zuchtviehversteigerung

Wann: 26. Juli 2016

Um: 10:00 Uhr

Wann: 05. August 2016

Um: 08.00 Uhr

Ort: Münsterlandhalle Cloppenburg,

Eschstraße

Veranstaltungen im Juni/Juli

Öffnungszeiten

Ausstellung

„Heimcomputer

der 1970er und

-80er Jahre“:

jeden Dienstag

18–21 Uhr

Eintritt: 2€

25.06.2016 14–17 Uhr OCM ARCADE:

Vortrag ‚Flying Cows and

Hidden Treasures‘

28.06.2016 18–21 Uhr

Dauerausstellung “Homecomputer

der 1970er und -80er Jahre”

24.07.2016 10–18 Uhr Museumstag

im Rahmen des Oldenburger

Kultursommers

www.computermuseum-oldenburg.de


52 Veranstaltungskalender

Veranstaltungen

Baywatch mit der DLRG.

Schwimmen in Kleidern, jemanden im Wasser

ziehen, schwimmen mit der Baywatchboje.

Voraussetzungen: 8 Jahre, deutsches Jugendschwimmabzeichen

Bronze / Freischwimmer.

Teilnehmer: max. 20 Kinder

Wann: 27. Juli 2016

Um: 10:00–12:00 Uhr

Ort: Soestebad Cloppenburg,

Hagenstraße 28

Samstag, 02. Juli 2016

It´s only Rock`n Roll

Kategorie/n:

Musikveranstaltung

Party mit DJ José

Samstag, 16. Juli 2016

Bahama Soul Club

Kategorie/n: Livemusik

Der Bahama Soul Club wird im

Rahmen des Kultursommers den

Kulturbahnhof mit lateinamerikanischen

Rythmen erfüllen.

Montag, 15. August 2016

Rudelsingen

Kategorie/n:

Musikveranstaltung

Das Gemeinschaftssingen

„Rudelsingen“ im Kulturbahnhof

wird fortgesetzt –

Cloppenburger singen

zusammen Karaoke

Ferienpassaktion – Pimp my Bike!

Deutschlands bester Zweiradmechaniker

Andre Figas gibt Kindern und Jugendlichen

Tipps zur Radreparatur ihrer Fahrräder,

u. a. Laufradwechsel, Licht austauschen,

Bremsen einstellen und vieles mehr

Wann: 28. Juli 2016

Um: 10:00 Uhr

Ort: „Rote Schule“, Eschstraße 33

Kultursommer 2016: Stone in Motion.

Musik-Workshop zu Stein-Bildhauerei

Wann: 29./30. und 31. Juli 2016, Samstag

Ort: Kath. Akademie Stapelfeld,

Stapelfelder Kirchstraße 13

Johannes Oerding ALLES BRENNT –

Sommertour 2016. Kultursommer-Open Air

im Stadtpark Cloppenburg

Wann: 29. Juli 2016

Um: 20:00 Uhr

Ort: Stadtpark Cloppenburg

Paul Panzer – „Invasion der Verrückten“.

Opnen-Air 2016 Sommer Tour

Wann: 31. Juli 2016

Um: 20:00 Uhr

Ort: Stadtpark Cloppenburg

August

Garrel, eine aufstrebende Gemeinde.

Radtour mit Besuch beim Bürgermeister,

anschl. Besuch eines Hofes mit Zucht der aus

Japan stammenden Wagyu- oder

Kobe-Rindern. Kaffeetafel, Lunchpaket

mitnehmen. Dauer: 7 Std., 40 km

(Anmeldung erf., Tel.: 04471 15256)

Wann: 04. August 2016

Um: 09:30 Uhr

Ort: Tourist-Info am Marktplatz,

Eschstraße 29

Milchschaf- und Texelauktion

Wann: 05. August 2016

Um: 08:00 Uhr

Ort: Münsterlandhalle, Eschstraße

Hafenfest am Bernay-Platz mit

Live-Musik, Biggy & Tom

Wann: 06. August 2016

Um: 21:00 Uhr

Ort: Cloppenburg, Bernay-Platz

Sommerkonzert am Bernay-Platz

mit den Hot Jazz Stompers

Wann: 11. August 2016

Um: 19:00 Uhr

Ort: Cloppenburg, Bernay-Platz

Kultursommer 2016:

Filmnacht im Museumsdorf

„Im Sommer wohnt er unten“

Wann: 12. August 2016

Um: 21:00 Uhr

Ort: Quatmannshof im Museumsdorf,

Museumstraße

Hobbymarkt. Großer Floh- und Trödelmarkt

Wann: 13. August 2016

Um: 08:00–14:00 Uhr

Ort: Münsterlandhalle/Marktplatz,

Eschstraße

Repair-Café Cloppenburg „Selbsthilfewerkstatt“

zur Reparatur defekter

Gebrauchsgegenstände

Wann: 13. August 2016

Um: 14:00–17:00 Uhr

Ort: Schwedenheim an der Friesoyther Str. 9

Stadtführung durch Cloppenburg. Rundgang

mit Informationen zur Geschichte,

zu Kirchen und zu Sehenswürdigkeiten.

Dauer: 1,5 Stunden

Wann: 14. August 2016

Um: 14:30 Uhr

Ort: Tourist-Info am Marktplatz,

Eschstraße 29

Kultursommer 2016: Konzert mit dem

Vokalconsort Leipzig unter der Leitung des

Gewandhaus-Chorleiters Gregor Meyer.

Chorwerke von Palestrina bis Arvo Pärd

Wann: 14. August 2016

Um: 17:00 Uhr

Ort: St. Marien Basilika Bethen, Zur Basilika

Radtour nach Bakum. Besuch des

„Archehof“ mit vielfältigem Obstanbau,

anschl. Kaffeetafel, Lunchpaket mitnehmen.

Dauer: 8 Std., 40 km (Anmeldung

erforderlich, Tel.: 04471 15256)

Wann: 16. August 2016

Um: 09:30 Uhr

Ort: Kloster Schwichteler, Klosterstraße 6,

Cappeln-Schwichteler

Zuhause zu heiß? – Wie geht sommerlicher

Wärmeschutz? Energieberatung mit

Dipl.-Phys. Klaus Nottebaum


Veranstaltungskalender 53

Veranstaltungen

Wann: 17. August 2016

Um: 10:15–17:45 Uhr

Ort: Haus des Handwerks, Pingel Anton 10

Themrock, Konzert

Wann: 19. August 2016

Um: 21:00 Uhr

Ort: Cloppenburg, Mühlenstraße 20–22

„Bierkränzchen“ mit Tessa Gaebe.

Singletour für 20–35 Jährige

Wann: 19. August 2016

Anmeldung erforderlich unter 04441 858612

oder Petra Pekeler 0176 61897682 oder

Tessa Gaebe 0176 26016064

Ort: Vechta

Poetische Abendwanderung.

Geführte Wanderung durch das Hochmoor

Molberger Dose mit Geschichten und

Gedichten über das Moor. Dauer: 2,5 Std.

Wann: 20. August 2016

Um: 19:00 Uhr

Ort: Wanderparkplatz Moorlehrpfad

(Straße zw. Molbergen u. Peheim km

10,8) Falkenfelder Straße, Molbergen

Kreisbläsertreffen der Jagdhornbläsergruppen

aus dem Landkreis Cloppenburg

und Gastgruppen

Wann: 21. August 2016

Um: 14:00 Uhr

Ort: Stadtpark Cloppenburg

„Zukunft erleben“ im ecopark.

Sonnenwärme wird in Kälte umgewandelt,

eine Waschmaschine erkennt Farben, mit

einem Kühlschrank kann man Pizza

bestellen, Dauer: 6 Std., 36 km

(Anmeldung erf., Tel.: 04471 152256)

Wann: 24. August 2016

Um: 12:00 Uhr

Ort: Parkplatz Museumsdorf,

Bether Straße 6, Cloppenburg

Damit es ein Fest wird.

Ehevorbereitung kreativ mit den Referenten

Karsten Hilgen und Annlen

Hunfeld-Warnking

Wann: 25. August 2016

Um:19:30–22:00 Uhr

Ort: Kath. Akademie Stapelfeld,

Stapelfelder Kirchstraße 13

Christopher Street Day –

am 25. Juni 2016

zum dritten Mal in Cloppenburg

Unzählige Stunden der Vorbereitung

und viele Organisations- und Vorbereitungstreffen

sowie Infostände

liegen hinter dem Organisationsteam. Am

Samstag, 25.06 ist es nun endlich soweit, der

Christopher Street Day (CSD), der am Wochenende

zuvor in Oldenburg circa zehntausend

Menschen auf die Straßen lockt,

feiert sein drittes Mal in Cloppenburg.

„Wir wollen nicht nur ein Zeichen für die

Akzeptanz von sexueller Vielfalt setzen, sondern

die Menschen auch zusammenbringen

und Brücken bauen.“, sagt das Organisationsteam.

Hierzu wird es nach der Demonstration,

die ab 16:30 Uhr vom Bahnhof aus, begleitet

vom Jugend- Spielmanns und Fanfarenzug

Elsfleth, durch die Stadt ziehen wird ab 17:30

Uhr eine Abschlusskundgebung auf dem

Bernayplatz geben, bei der Ursula Bernhardt

als stellvertretende Bürgermeisterin der

Stadt Cloppenburg, sowie in Vertretung des

Landrates, Herr Kreisrat Neidhard Varnhorn,

ein Grußwort sprechen werden. Ab ca. 19:30

Uhr startet dann die große Abschlussparty

im Bernay´s mit DJ Thommy aus Hamburg.

„Wir laden alle Menschen, egal welcher sexuellen

Orientierung oder geschlechtlichen

Identität, ein, gemeinsam mit uns an diesem

Tag ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz

zu setzen und diese zu feiern“, erklärt Mitorganisator

Nino Dammann. Auch bietet die

Abschlusskundgebung die Möglichkeit, sich

bei verschiedenen Ständen zu informieren

und auszutauschen, sowie gegenseitig ins

Gespräch zu kommen, ein Talk mit Kommunalpolitikern

der Region zum Thema, was

kann Kommunalpolitik für die Gleichstellung

und Akzeptanz im ländlichen Raum

machen, rundet die Abschlusskundgebung

ab. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer

wird durch die Restauration am Bernay

Platz, der Bratwurstbiene® und das Bernay-

´s gesorgt. Für Musik ist natürlich auch gesorgt,

zur Abschlusskundgebung spielen

„Two hearts in ten Bands“ und „Lo Volt Age“

Highlight des diesjährigen CSD wird ein

ökumenischer Gottesdient in der St. Josef

Kirche sein, am 19.06.16 um 17:00 Uhr, sowie

ein Kino Abend im Cinecenter Cloppenburg,

der besondere Film „Carol“ ab 20 Uhr am

Dienstag 21.06.2016.


54 Tipp

Richtig dimmen mit LEDs –

und so für eine stimmungsvolle und steuerbare Beleuchtung sorgen

Bis zu 80 Prozent weniger Energieverbrauch

im Vergleich zur herkömmlichen

Glühbirne und eine Lebensdauer von bis

zu 25.000 Stunden: LEDs haben sich als sparsames

und langlebiges Leuchtmittel in den

deutschen Haushalten etabliert. Für stimmungsvolles

Licht lassen sich LEDs auch dimmen

- allerdings ist dann bei der Installation

einiges zu beachten. „LED-Leuchtmittel können

nicht mit jedem herkömmlichen Dimmer

gesteuert werden“, sagt Hartmut Zander, Projektleiter

der Initiative Elektro+.

LEDs benötigen spezielle Schalter

Der Grund dafür ist, dass LEDs mit Gleichstrom

arbeiten und nicht mit dem Wechselstrom,

der bei uns aus der Steckdose kommt.

„Daher besitzen LEDs ein integriertes Vorschaltgerät,

das den Gleichstrom liefert,“ erklärt

Hartmut Zander und ergänzt, dass Dimmer

demzufolge nicht auf die LEDs direkt

Einfluss nehmen, sondern auf die Elektronik

des Vorschaltgerätes. Daher sei die Dimmbarkeit

der Lampe abhängig von der Art

der LED-Elektronik und deren Vereinbarkeit

mit dem Steuerverfahren des Dimmers. Den

LED-Dimmer kann ein Elektrofachmann ganz

einfach in eine Unterputzdose integrieren

oder gegen einen vorhandenen Schalter austauschen.

Wer sich bei der Wahl der Leuchtmittel

und Dimmer unsicher ist, sollte sich

auf jeden Fall im Fachhandel oder beim Elektro-Fachhandwerker

beraten lassen.

Stufenweise abdunkeln

Um unangenehme Effekte wie etwa flackerndes

Licht zu vermeiden, sollte man bei

der Anschaffung darauf achten, dass zum einen

die LED-Lampe oder die LED-Leuchte als

dimmbar ausgewiesen ist und zum anderen

nur ein für das spezielle LED-Produkt geeigneter

Dimmer eingesetzt wird. Wem ein stufenloses

Abdunkeln des Lichts nicht so wichtig

ist, der findet als Alternative auch spezielle

dimmbare LEDs, die über einen normalen

Tastschalter bedient werden. Bei dieser Technik

kann das Licht in mehreren Helligkeitsstufen

eingestellt werden – einfach durch mehrmaliges

Betätigen des Schalters.

Stimmungsvolles Licht per Fingertipp

Noch mehr Komfort bringt die Lichtsteuerung

mit Infrarot- oder Funkfernbedienelement.

Damit lassen sich je nach Situation und

Stimmung gleich mehrere Leuchten per Tastendruck

auch vom Sofa aus bedienen. Außerdem

ist die Programmierung von kompletten

Lichtszenen möglich, beispielsweise

für ein romantisches Abendessen. Über das

Infrarot- oder Funkbedienelement können

ebenfalls elektrische Jalousien und Rollläden

in die Programme integriert und problemlos

gesteuert werden.

Unter www.elektro-plus.com gibt es noch

viel mehr Tipps und Informationen zur Lichtsteuerung,

aber auch zu anderem Wissenswerten

rund um die Themen Elektro & Co.


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56 Cloppenburg mit Herz

SkF gibt frühe Hilfen …

für einen guten Start ins Leben

Der Sozialdienst kath. Frauen e.V. ist deutschlandweit

in 140 Ortsvereinen vertreten. Die Zentrale hat ihren

Sitz in Dortmund.

Der SkF Cloppenburg besteht nun schon seit mehr als

70 Jahren und die ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen

haben es sich auf die Fahne geschrieben, Frauen, Mädchen,

Kindern und benachteiligten Familien unterstützend unter

die Arme zu greifen. „Besonders wichtig ist uns die gute und

enge Zusammenarbeit der hauptamtlichen und der ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ohne sie könnten

wir unsere Arbeit gar nicht leisten“, so die SkF-Vorsitzende

Julia Wienken. Wer Lust hat, sich ehrenamtlich bei uns

zu engagieren und Freude am Kontakt mit Menschen jeden

Alters und aus den verschiedensten Kulturen

hat, ist bei uns immer herzlich willkommen,

betont die Vorsitzende.

Der SkF möchte Frauen und Familien in

schwierigen Lebenslagen helfen, ist dabei

sehr gut mit den örtlichen sozialen Organisationen

vernetzt und arbeitet eng mit

Sozialpädagoginnen, Hebammen und Familienhebammen

zusammen. Unter dem

Motto „Guter Start ins Leben“ bietet der

Verein gezielte Hilfsangebote für Eltern und

Kinder an. Die Bandbreite der angebotenen

Unterstützungsmöglichkeiten reicht von der

Schwangerschaftsberatung, dem Familienhebammendienst

und den Familienpaten

über Präventionsarbeit und das „HIT“-Haushaltsintensivtraining

bis hin zur ambulanten

Jugendhilfe. Bei all diesen Angeboten geht

es darum, Familien zu unterstützen und

dafür Sorge zu tragen, dass Kinder in einem

gesunden und liebevollen Lebensumfeld

aufwachsen können.

Neben dem Mehrgenerationenhaus, das

in Cloppenburg nun in das denkmalgeschützte

Fachwerkhaus in der Löninger

Straße umgezogen ist, betreibt der SkF

auch vier soziale Kaufhäuser in Cloppenburg, Friesoythe, Löningen und

Barßel. Die SkF-Läden werden ehrenamtlich geführt und jeder Interessierte

kann dort zu einem günstigen Preis einkaufen. Es ist also kein Berechtigungsschein

erforderlich. Das Angebot ist vielfältig und umfasst nicht nur

gebrauchte Kleidung für Kinder und Erwachsene, sondern auch Wäsche,

Geschirr und sonstige Haushaltsgegenstände. Allerdings werden keine

Elektro-Artikel als Spende angenommen bzw. verkauft. Die Angebotspalette

umfasst außerdem Baby-Artikel wie Kinderwagen, Kinderbettchen

und viele Dinge, die zur Baby-Erstausstattung gehören. „In unseren Laden

kommt nichts, was wir nicht selbst anziehen oder nutzen würden. Die Mitarbeiterinnen

achten sehr darauf, dass nur gut erhaltene Kleidung und Waren

in das Sortiment aufgenommen werden“, betont die SkF-Vorsitzende

Julia Wienken.

In den Laden kaufen aber nicht nur junge Familien, sondern zunehmend

auch alleinstehende Seniorinnen ein, die von ihrer kleinen Rente nur noch

schlecht ihren Lebensunterhalt bestreiten können. „Nach dem Tod ihres

Mannes erhalten viele Frauen nur noch eine kleine Rente. Ihnen fällt es zunächst

schwer, zu uns in den SkF-Laden zu kommen – aber sie freuen sich,

wenn sie dann für wenig Geld einen schicken neuen Mantel oder eine schöne

Bluse gefunden haben“, so Wienken.

Familien, die gut erhaltene Kleidung nicht einfach wegwerfen möchten,

können hier mit ihrer Sachspende, die diskret über den Hintereingang entgegengenommen

wird, etwas Gutes tun.

Sigrid Lünnemann

Mühlenstraße 30

Mühlenstraße 30

49661 Cloppenburg

Telefon 49661 0 44 71 / 70 76 32 Cloppenburg

Telefon 0 44 71 / 70 76 32

Unsere Öffnungszeiten von Montag bis Freitag

9.30 Unsere Uhr bis Öffnungszeiten 13.00 Uhr · 14.00 von bis 18.00 Montag Uhrbis Freitag

9.30 Uhr bis 13.00 Uhr · 14.00 bis 18.00 Uhr

Unser Angebot

Kinder-, Damen- und Herrenkleidung

Babyartikel

Haushaltswaren

Bücher

Wir freuen uns

über Spenden

Sachspenden (keine Elektroartikel)

Spendenkonto: Volksbank Cloppenburg

IBAN: DE 43 2806 1501 0000 9580 00

BIC: GENODEF1CLP

Anlieferung der Waren

Bitte zur Anlieferung den rückseitigen

Eingang benutzen!


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57

LADA – die „robusten Russen“ –

… jetzt auch im Autohaus Stiegeler

Zuverlässig und im Gelände zu Hause,

dabei charmant, funktionell und übersichtlich,

schnörkellos im Design, unverwüstlich

und mit beachtlichen inneren

Werten ausgestattet, das ist der LADA „Taiga“.

Seine schicken Verwandten kommen im

City-Look daher, als LADA „Urban“, als „Kalina

Cross“, als „Granta“ oder als „Kalina II“ auch in

der Kombiversion.

Zuverlässigkeit und gutmütige Technik,

das sind die Attribute jenes Klassikers, den wir

noch als LADA „Niva“ im Gedächtnis haben

und dessen robustes und unprätentiöses Verhalten

all jene begeisterte, die sich im Gelände

auf ihren Geländewagen verlassen wollten

und das ohne nennenswerte Abstriche

heute noch immer können, beziehungsweise

wieder. Denn die neuen Modelle erfüllen die

Standards des Bewährten und sind darüber

hinaus mit etlichen Finessen modernster Autotechnik

versehen.

Die PKW sind je nach Modell mit Colorverglasung,

Heckscheibenwischer, elektronischer

Wegfahrsperre, umklappbare Sitzbank; Zentralverriegelung

mit Fernbedienung, Klimaautomatik,

Sitzheizung, Alufelgen oder

7“ Multimedia-System mit Bluetooth-Freisprechanlage

und vielem mehr ausgestattet.

Selbstverständlich haben auch alle PKW

die sicherheitsrelevanten Systeme wie ABS

mit Bremsassistent, Tagfahrlicht, Isofix-Kindersitzbefestigung,

Reifendruckkontrolle,

Servolenkung und Wegfahrsperre, Einhaltung

der EURO 6 Norm und 3 Jahre Garantie.

„LADA“ – der Begriff bezeichnet im eigentlichen

Sinn eine baltische Gottheit. So weit

wollen wir in unserer Beschreibung nun nicht

gehen, aber außergewöhnlich sind die LADAs

in jedem Fall!


Autohaus Hermann Stiegeler GmbH

Max Planck Straße 8

49661 Cloppenburg

Tel.: 04471 932787 | Fax: 04471 932789

www.autohaus-stiegeler.de

Autohaus Hermann Stiegeler GmbH

Quakenbrücker Straße 24

49637 Menslage

Tel.: 05437 800 | Fax: 05437 1547


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Innenausbau Otten:

Reparaturservice vom Keller bis zum Dach

Seit fast zwanzig Jahren steht der Name

„Innenausbau Otten“, Boschstraße 48 in

Cloppenburg-Emstekerfeld, für handwerklich

solide Arbeit, Zuverlässigkeit und

Kompetenz.

Als kleiner Ein-Mann-Betrieb startete Werner

Otten 1997 seinen Handwerkerservice

getreu dem Motto: „Wir kommen auch für

Kleinigkeiten“. Dieses Konzept ging auf und

gemeinsam mit seinem Sohn Sascha baute

Am 24. Juli ist das Baustelleschild verschwunden

und wir wollen dann kräftig mit Ihnen feiern.

er die Firma „Innenausbau Otten“ stetig aus.

Wenige Jahre später wurde eine geräumige

Halle mit einer individuell ausgestatteten

Werkstatt errichtet.

Heute leitet Tischler Sascha Otten den

kompetenten Dienstleistungsbetrieb mit den

drei langjährigen Mitarbeitern Heino Blum,

Jürgen Pister und Hendrik Hömmen. Er ist

dem Konzept seines Vaters treu geblieben,

hat es aber in den vergangenen Jahren erweitert

und sich damit neue Betätigungsfelder

erschlossen.

Der Slogan „Lass dein Haus nicht gleich

verrotten, ruf doch lieber Firma Otten“ ist

hier Programm. „Viele Handwerksbetriebe

winken bei kleineren Reparaturen ab - dann

sind wir zur Stelle. Wir übernehmen Reparaturarbeiten

vom Keller bis zum Dach. Für

die anfallenden Arbeiten steht eine mit modernen

Geräten ausgestattete Werkstatt für

Tischler- Maler- und Glasarbeiten zur Verfügung.

Der weitere Maschinenpark umfasst

unter anderem einem Fassadenglas-Lift, ein

Glas-Überkopfeinsetzgerät, einen Glasmontagekran

und eine Gelenkarmarbeitsbühne,

die bis auf eine Höhe von 17 Metern ausgefahren

werden kann und das sichere und flexible

Arbeiten in luftiger Höhe ermöglicht.

Egal, ob Fenster oder Türen schadhaft sind,

ein Wand ausgebessert oder das Parkett abgeschliffen

werden muss. Wir erledigen die

anfallenden Arbeiten schnell und zuverlässig“,

betont Sascha Otten.

Auch der komplette Innenausbau wie, verlegen

von Fußböden wie Laminat, Parkett

und Teppich sowie ein Maler der anfallende

Renovierungen erledigt, werden von dem

breit aufgestellten Handwerksbetrieb kompetent

durchgeführt. Dabei steht sein Team

im Notfall unter Tel.: 04471/ 66 84 rund um

die Uhr zur Verfügung. Dies ist besonders


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59

wichtig, wenn z. B. nach einem Einbruch oder

Vandalismus eine Scheibe kurzfristig gesichert

und ersetzt werden muss. Der Glashandel

und Glasbau ist ein weiterer Schwerpunkt

der Firma Otten. So hat der Inhaber einen

neuen modernen Glas-Montagekran angeschafft,

mit dem auch große Glasscheiben

wie Schaufenster bis 900 kg und Verglasungen

bis ins 2.Obergeschoss mühelos montiert

werden können.


60 Über den Tellerrand

Von Windows verweht…

… ist die IT-Technologie der 1970er und 1980er Jahre

Retro Wohnzimmer

Der Verein Oldenburger Computer-Museum

e. V. hat es sich zur Aufgabe

gemacht historische Computer aus

der Zeit vor dem ersten Windows Rechner

dauerhaft für nachfolgende Generationen zu

erhalten.

Direkt am Bahnhof, in der 4. Etage des alten

Postgebäudes befindet, sich das Oldenburger

Computer Museum (OCM). Auf 600

Quadratmetern präsentiert die bundesweit

einzigartige Hands on Ausstellung, voll funktionsfähige

Computer, darunter Commodore

PET, Sinclair ZX81, Apple, C64, Amiga 500 und

Atari 800XL. Alle Exponate sind chronologisch

aufgebaut und immer funktionsbereit

und mit Software ausgestattet; sie können

– und sollen! – benutzt, erforscht und erlebt

werden. Der zeittypische Heimcomputer

Commodore VC20 oder besser bekannt als

der „Volkscomputer“ steht vis-à-vis neben einem

wahren Exoten, dem wohl ersten Laptop

der Firma Osborne. Weit weniger erstaunlich

ist die Tatsache, dass sich dieses Gerät am

Markt nicht durchsetzten konnte, hat es doch

frappierende Ähnlichkeit mit einer Nähmaschine

und ist mindestens genauso schwer

und sperrig.

Altersunabhängig ist die Faszination für

Besucher vorprogrammiert, vor allen Dingen

wenn Vertreter unterschiedlicher Generationen

gemeinsam die prähistorische Technik

erforschen. Nicht selten dürfen Eltern beobachten

wie ihre Kinder verzweifelt auf dem

Bildschirm tippen, weil sie sich eine Welt

ohne Touchscreen nicht mehr vorstellen können.

Die Nostalgiker geraten in Verzückung

bei dem Gebrauch einer Kompaktkassette

– ja genau lang, lang ist´s her. Die Spielekonsolenfront

schwärmt mit verklärtem Blick von

den „Guten alten Zeiten“ wenn sie einem

Pixel mapfenden Ball vor den jagenden Gespenstern

retten. Während die Teenies den

Kopf schütteln über die Grafik des Spieleklassikers

Pacman, die so ganz ohne 3 D und Special

Effekts auskommt.

Mit dem ersten Windowsrechner Anfang

der 90er endet die Ausstellung. Mit der Einführung

eines einheitlichen Betriebssystems

wird die vorherrschende Individualität von

Geräten und ihren Herstellern durch Massenprodukte

ersetzt.

OCM ARCADE

Eine separate Plattform für alle Fans nostalgischer

Spielautomaten bietet die „OCM

ARCADE“. Auf 100 Quadratmetern stehen

Commodore PET

Game-Klassiker zocken

Sinclair ZX81


Über den Tellerrand

61

klassische Spielautomaten und Flipper zur

Verfügung. Einmal im Monat wird dieser Bereich

geöffnet und jeder kann nach Belieben

zocken, bis die Hände am Joystick qualmen,

für Snacks und Getränke ist natürlich gesorgt.

Neben dieser Veranstaltung finden Turniere

und Vorträge zu Arcade- oder Flipperthemen

statt.

Für all jene, die nicht auf Platinen schlafen

oder sich mit Kabeln verbunden fühlen,

durch deren Adern kein Strom, sondern Blut

fließt, für diese sog. „Analogen“ birgt das

OCM unvermutete Reize und Highlights. In

den Räumlichkeiten befinden sich zwei liebevoll

gestaltete Retrowohnzimmer. Sie laden

zum Verweilen und Träumen ein. Hier spiegeln

sich Lifestyle und Zeitgeist einer Epoche

voller Gegensätze wieder. Auf dem alten

Bravo Cover lächelt wie früher Nena, darunter

lugt ein Exemplar der Zeitschrift „Mädchen“

hervor. In der typischen 80 er Jahre Wohnwand

türmen sich Brettspielklassiker und

warten auf ihren anlogen Einsatz. Ein Blick

in einen alten Quelle Katalog offenbart dem

Betrachter auf Hochglanzseiten die modischen

Entgleisungen einer Zeit in der Frauen

mit Bundfaltenhosen und Schulterpolstern

ausstaffiert wurden. Für die Onlinebestellgeneration

dürfte allein schon das Blättern

in einem Katalog ein Erlebnis sein. Auch die

Leseratten können sich freuen neben Zeitschriften

bietet doch das Museum eine umfangreiche

Sammlung fachlicher Literatur, in

der nach Belieben geschmökert werden darf.

Darüber hinaus möchten die Mitglieder

des OCM Vereins das kulturelle Bild der Stadt

mitgestalten aus diesem Grunde bieten sie

jungen Künstlern Raum für Vorstellungen

und Darbietungen, die in keinem Kontext

zum Museum stehen. So möchten Sie auch

eine Zielgruppe in ihre Räumlichkeiten locken,

die sich weder IT Technologie noch die

70 er und 80er verbunden fühlen.

So gibt regelmäßig Führungen für Schüler,

Studierende und andere Interessengruppen.

Kommen Sie mit, gehen Sie hin – Nostalgie

muss nicht immer Jahrhunderte alte Wurzeln

haben!

Karin Niemöller

Öffnungszeiten

Star Wars Flipperautomat der 90er Jahre Ausstellung

„Heimcomputer

der 1970er und

-80er Jahre“:

jeden Dienstag

18–21 Uhr

Eintritt: 2€

Sondertermine und Veranstaltungen

auf der Webseite:

Der Zeckenstich und seine Folgen

Gefahren und Vorsorgemöglichkeiten

Zecken lauern auf Sträuchern, Gräsern

oder im Unterholz auf einen passenden

Wirt. Nachdem sie mitgestreift wurden,

suchen sie sich beim Wirt Stellen, an denen

die Haut dünn und leicht zu durchstechen

ist. Bevor die Zecke mit der Nahrungsaufnahme

beginnt, sondert sie einen betäubenden

Speichel ab, der der Blutgerinnung entgegen

wirkt. Ein Zeckenstich ist nicht schmerzhaft

und bleibt zunächst oft unbemerkt. Die

Haut des Wirtes wird durch das Mundwerkzeug

der Zecke, den Kieferklauen, angeritzt.

Danach wird der mit Widerhaken besetzte

Stechrüssel in der Wunde verankert. Auch

wenn Zeckenstiche nicht schmerzen, heißt

dies nicht, dass sie ungefährlich sind.

Zecken können gefährliche

Krankheiten übertragen

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

und die Borreliose sind für den Menschen besonders

gefährliche Krankheiten. Borreliose

kann in drei möglichen Stadien verlaufen

– das diffuse Krankheitsbild macht es schwer,

die Krankheit zu diagnostizieren. Fieber,

Kopfschmerzen und eine ringförmige Hautrötung

um die Einstichstelle gehören zu den

ersten möglichen Symptomen. Im weiteren

Verlauf können starke Schmerzen, eine Hirnhautentzündung

oder eine Gesichtslähmung

auftreten. Im dritten Stadium kommen etwa

Gelenkentzündungen hinzu. Das schnelle

Entfernen der Zecke verringert das Risiko, an

Borreliose zu erkranken. Eine Infektion wird

mit Antibiotika behandelt. Eine Impfung gegen

Borreliose ist nicht möglich.

Wirksamer Schutz durch Impfung

Im Gegensatz dazu kann man sich gegen

FSME impfen lassen. Die Ständige Impfkommission

empfiehlt dies vor allem für Risikogebiete

wie Süddeutschland. FSME-Viren befinden

sich im Speichel der Zecke und können

nach dem Stich sofort in die Wunde übertragen

werden. Die ersten Symptome der Krankheit

treten etwa zwei bis zwanzig Tage nach

dem Stich auf und ähneln einer Sommergrippe

mit erhöhter Temperatur, Kopf- und Gliederschmerzen.

Im zweiten Stadium kann

es zu einer Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung

kommen. Weitere Symptome

sind etwa Bewusstseins-, Sprach- und

Schluckstörungen sowie vereinzelte Lähmungen

am Körper.

(djd)

Zecken lauern auf Sträuchern, Gräsern oder

im Unterholz auf einen passenden Wirt.

Foto: djd/www.gsk.com


62 Urlaubscheckliste

Checkliste

für den Urlaub...

.. mit Auto & Zelt, mit dem Wohnwagen

oder im Wohnmobil

Wir packen das Vehikel und fangen ganz

von vorne an:

Ausweispapiere auf Gültigkeit prüfen

Ausweiskopien gesondert einpacken,

gleiche Kopien bei Freunden/Nachbarn/

Familie hinterlegen

Schutzbrief

Notfallnummern mitnehmen

TAN Generator (Onlinebanking)

Grüne Versicherungskarte

Gülitgkeit Bankkarte im Urlaubsland

prüfen, ansonsten eine „goldene

Kreditkarte“ besorgen

Reservierungsbestätigung mitnehmen

Vorsorgevollmacht ausfüllen und

Vertrauensperson einfügen, die nicht

mitfährt in den Urlaub

Kranke oder zu pflegende Angehörige

Platz in der Kurzzeitpflege besorgen

(frühzeitig anmelden, sind heiß begehrt)

Ausreichend Wäsche u. Kleidung packen

Nachbarn, Verwandte und Freunde bitten,

die Person doch mal zu besuchen.

Vorsorgevollmacht

Kopie in der Kurzzeitpflege abgeben

Hausarzt informieren

Notfallnummer hinterlegen

Medikamente prüfen

und ggf. aufstocken für den Zeitraum

Haustier

Bei Mitnahme:

Ausweis

Halsband

Näpfe

Decken und Körbchen

Impfungen

Spielzeuge

Futter und Leckerlis

Kottütten

Wasser für die Fahrt

Wenn Hundi, Hasi und Katzi nicht mitdürfen:

Früh genug einen Haustiersitter/

Vierbeinerhotel des Vertrauens suchen

Medizin

Auslandskrankenversicherung

Impfungen

Reiseapotheke füllen mit:

Fiebersaft für Kinder

Kopfschmerztabletten

Salbe gegen Mückenstiche

Salbe gegen Infektionen

Salbe für Schürfwunden

Tabletten gegen Übelkeit

Eigene Medikamente

Zeckenzange

Blasenpflaster

Kühlakku

Das Auto

Inspektion (Licht, Reifen, etc.)

Prüfen ob der TÜV abgelaufen ist,

ansonsten hurtig dahin

Fahrzeugpapiere

Verbandskasten – Inhalt prüfen

Wagenheber prüfen

Ersatzrad kontrollieren

Werkzeugkasten prüfen

Reservebirnen, Flickzeug, Luftpumpe

Unterwegs

Navigationsgerät programieren mit

Zielorten, Zwischenübernachtung etc.

und in optimaler Position befestigen

Aufladegerät/Kabel

Campingführer

Karten und Infomaterial des

Urlaubsziels anfordern

Mitgliedschaft bei einem internationalen

Autoclub in Erwägung ziehen

Für mediale Unterhaltung sorgen:

Musik, Bücher, Reisespiele, DVD,

Hörspiele etc.

Kommunikation

Handy und Ladegeräte

Kartenlesegerät

Laptop

Liste mit WLAN Hotspots

PIN und PUK

Prepaidkarte aufladen

Auslandspaket buchen,

Roamingkosten klären

Alternativ eine Prepaidkarte

im Ausland kaufen

USB Sticks

Aufladekabel für alle Geräte

Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobile

Auf Schäden prüfen und eventuell

reparieren (lassen)

TÜV prüfen und wenn abgelaufen,

hurtig dahin

Werkzeuge für den Campingplatz

mitnehmen

Strand

Sonnencreme mit passendem

Lichtschutzfaktor

Für empfindliche Hauttypen

Calcium Betakarotin

Wasserspielzeuge der Kinder prüfen

(Luftmatrazen, Wasserball etc)

Luftpumpe

Bei einem Stein oder Kiesstrand,

Wasserschuhe mitnehmen

Zuhause

Zeitung abbestellen

Antennenstecker ziehen

Anrufbeantworter einschalten

Bücherei: Bücher zurückbringen

Fenster Türen und Rollläden sichern

Kühlschrank leeren, ausschalten

und Tür öffnen

Stand By-Schaltungen

aller Geräte ausschalten

Wecker einpacken oder

ausstellen

Urlaubsadresse

an Nachbarn oder Verwandte geben

Bügeleisen/Herd/Kaffeemaschine/

Waschmaschine, etc ausschalten,

Stecker ziehen Licht

(Zeitschaltuhr) einschalten

Batterien der Feuermelder

prüfen

Müll raus bringen

Mülltonnen ggf. vom Nachbarn

an die Straße bringen lassen

Wasser bei Geschirrspüler und

Waschmaschine abdrehen

Haustür abschließen

Hausschlüssel beim Nachbarn abgeben

Garten

Rasenmähen (bei längerem Urlaub):

Nachbarn/Freunde fragen

Terrassenpflanzen:

Nachbarn/Freunde fragen

Ernte, Kirschen Erdbeeren etc.:

Im Bekanntenkreis fragen, wer sich da

bedienen möchte

Haussitting

Nachbarn/Freunde zum Blumengießen

fragen sowie zum Post und Wochenzeitung

reinholen

Falls das nicht möglich ist:

Pflanzen in einen kühlen schattigen

Raum stellen eine große Wanne mit Wasser

füllen. Baumwollbänder (mehrere) von

den Pflanzen in die Wanne hängen. So

werden die Pflanzen über einen längeren

Zeitraum mit Wasser versorgt

Post an eine andere Adresse schicken

lassen

Sonstiges

Kamera

genügend SD Karten

Aufladegerät für die Kamera

Fliegenschutz für Vorzelt und

Wohnwagen

Mückenschutz (Spray, Licht etc.)

Toilettenpapier und Feuchttücher

für unterwegs

Nähetui (Nadel, Faden, Schere, Knöpfe)

Taschenlampe

Viel Spaß im Urlaub

und gute Erholung …

… wünschen

die Stadtmagazinler


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Neueröffnung am 24.Juli 2016

Drei Marken unter einem Dach –

AUTOHAUS KLÄNE

Groß in der Auswahl, stark im Service –

diese Prinzipien prägen den Charakter

des AUTOHAUS KLÄNE schon seit seiner

Gründung 1992. Hier steht die vollkommene

Zufriedenheit der Kunden an erster

Stelle, umgesetzt von dem freundlichen und

kompetenten Team des Emsteker Unternehmens.

Dessen eigener Anspruch „Wir wollen,

dass Sie gerne zu uns kommen und zufrieden

wieder gehen“ spiegelt sich in dem Vertrau-

en der Kundschaft wieder. Sei es im Autoverkauf

oder im Service – im AUTOHAUS KLÄNE

gehören diese Bereiche zusammen, auf modernstem

und höchsten Niveau.

Das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens

ist somit eine logische Konsequenz:

Seit 1992 ist das AUTOHAUS KLÄNE Vertragspartner

für Renault, seit 2000 zudem für die

Marke Dacia und nunmehr auch für Nissan.

Diese jüngste Expansion, die eine Erweiterung

des bestehenden Autohauses um 261

Quadratmeter erforderte, schafft nicht nur zu

den schon bestehenden zwölf Arbeitsplätzen

noch einen weiteren plus zwei zusätzliche

Ausbildungsplätze – sie erfordert zu diesem

Zeitpunkt auch ein großes Fest. Bei dem die

Kunden und Freunde des Autohauses mit

dem Team KLÄNE die Erweiterung nach allen

Regeln der Kunst feiern können.

Dazu lädt das AUTOHAUS KLÄNE am 24. Juli

2016 in Emstek von 10:00 bis 17:00 Uhr unter

dem Motto „Wir verzaubern Sie“ zu einem

Jahrmarkt mit vielen Attraktionen für Groß

und Klein ein. Mit Flohzirkus und Streichelzoo,

mit einem kindergerechten Riesenrad,

mit einem Zauberer und reichlich Essen und

Trinken natürlich.

Alle sind herzlich willkommen, auch, um

das AUTOHAUS KLÄNE kennen zu lernen. Hier

steht man zu seiner Reputation als zertifizierter

Vertragshändler von RENAULT, DACIA und

NISSAN und sieht dies auch als Verpflichtung,

jedem Kunden den optimalen Service für sein

Auto zu bieten. Dazu verfügt man bei KLÄNE

Am 24. Juli ist das Baustelleschild verschwunden und wir wollen dann kräftig mit Ihnen feiern.


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über eine modern eingerichtete Werkstatt,

mit fünf Bühnen, einer Transporterbühne,

modernsten Diagnosegeräten und Testern.

Dem angeschlossen ist das Ersatzteillager

mit einer Größe von 90 Quadratmetern und

für alle gängigen Reparaturen perfekt ausgerüstet.

„Wir wollen, dass Sie gerne zu uns

kommen und zufrieden wieder gehen“ –

im AUTOHAUS KLÄNE ist diese Maxime

das Maß aller Service-Dinge.

Darüber hinaus und als besonderen Kundenservice

hat das AUTOHAUS KLÄNE im Jahr

2015 eine „UnfallCard“ eingeführt. So dass

im Falle eines Falles der Kunde lediglich die

zentrale Rufnummer anrufen muss, damit das

Team von KLÄNE sich um die komplette Abwicklung

des Schadensfalles bemüht.

Autohaus Kläne GmbH & Co. KG

Justus-von-Liebig-Str.1

49685 Emstek

Tel.: 04473 92688-0 Fax: 04473 92688-190

info@autohaus-klaene.de

www.autohaus-klaene.de

Schnell, aber nicht sparsam

Kurzprogramme lohnen sich nur in Ausnahmefällen

Ist die Zeit knapp, greifen viele Verbraucher

gern auf Schnell- und Kurzprogramme von

Wasch- oder Spülmaschinen zurück. Doch

schnelle Ergebnisse erfordern eine hohe Leistung.

So benötigen Hausgeräte im Schnellwaschgang

mehr Energie, um die gleichen

Reinigungsergebnisse in kürzerer Zeit zu erbringen.

Auch wenn sie natürlich praktisch

sind – zum Beispiel wenn das Geschirr bei

einer Familienfeier oder Geburtstagsparty

schnell sauber werden und wieder zum Einsatz

kommen soll, so sollte die Verwendung

der Kurzprogramme jedoch nicht zur Gewohnheit

werden. „Der Verbraucher hat zum

Beispiel bei der Waschmaschine die Wahl, ob

er besonders schnell oder besonders sparsam

waschen will“, so Claudia Oberascher

von der Initiative HAUSGERÄTE+. Moderne

Modelle bieten zahlreiche alternative Funktionen

und Programme, mit denen es sich

im Alltag kostengünstiger waschen lässt als

im Schnellwaschgang. Am sparsamsten sind

die effizienten Eco-Programme, die aber auch

ihre Zeit brauchen – oft bis zu drei Stunden.

Durch die längere Laufzeit dieser Sparprogramme

lassen sich andererseits niedrigere

Temperaturen nutzen, denn das Reinigungsmittel

hat mehr Zeit zu wirken. Extreme Kurzwäsche

hingegen, die nur rund 30 Minuten

dauert, kann bei der Waschwirkung nicht

mithalten. Diese Programme eignen sich zum

Auffrischen kleinerer Beladungsmengen. Für

stark verschmutzte Wäsche ist ein Programm

mit langer Laufzeit das Richtige, Kurzprogramme

sind dafür ungeeignet. Auch für die

Haushaltskasse ist es grundsätzlich besser,

die Waschmaschine länger laufen zu lassen.

„Bei längerer Waschzeit arbeitet die Maschine

nur kurze Zeit auf hoher Temperatur. In der

übrigen Zeit verbraucht sie kaum Energie“,

erklärt die Expertin von HAUSGERÄTE+. Das

Ganze gilt übrigens auch für die Geschirrspülmaschine.

Immer pünktlich mit der

Startzeitvorwahl

Moderne Wasch- und Geschirrspülmaschinen

bieten noch eine Alternative zum Schnellwaschgang.

Mit der sogenannten Startzeitvorwahl

lässt sich vorausschauend planen: Mit

dieser Funktion ist das Gerät zur vorgegebenen

Zeit fertig. Der Programmbeginn kann

von einer bis zu 24 Stunden vorgewählt werden

– in Schritten von einer bis zu einer halben

Stunde. So läuft die Maschine im Sparprogramm

bequem mehrere Stunden lang

und ist fertig, wenn der Nutzer beispielsweise

abends nach der Arbeit nach Hause kommt.

Wer die Programmvorwahl nutzen möchte,

sollte allerdings ein Gerät mit Komplettschutz

vor Wasserschäden verwenden, eventuell

mit Herstellergarantie ein Geräteleben

lang. „Beim Kauf einer neuen Maschine sollten

Verbraucher auch auf ein übersichtliches

Display achten“, erklärt Claudia Oberascher.

Denn mit der Anzeige von Programmdauer

und Restlaufzeit lässt sich das Waschen und

Spülen ebenfalls besser planen.

Weitere Informationen unter

www.hausgeraete-plus.de


66

„Hof Oberlethe“ –

ein Ort der Entspannung und der Spiritualität

Fotos: Sigrid Lünnemann

Ein kleiner lächelnder Buddha aus Stein

empfängt die Besucher des Hofes Oberlethe.

Eingebettet zwischen grünen

Wiesen liegt das Seminarhaus mitten in der

norddeutschen Geestlandschaft ca. 12 Kilometer

südlich von Oldenburg (i.Oldb.), in dem

kleinen Örtchen Oberlethe bei Wardenburg,

das in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen

feiert.

1986 entdeckte Dr. Harald Cordes mit seiner

Familie den alten reetgedeckten Bauernhof

und verwirklichte hier mit einigen Gleichgesinnten

seinen Lebenstraum: Ein Haus zu

schaffen, in dem Menschen Entspannung

finden und in aller Stille über sich und ihr

Leben reflektieren können. Das alte Bauernhaus

wurde liebevoll restauriert und umgebaut

– ohne, dass es seinen ursprünglichen

rustikalen Charme verlor. So entstand ein

gemütliches Seminarhaus mit viel Platz zur

Erholung fernab vom alltäglichen Stress und

den Anforderungen des Alltags. „Ein Platz für

Retreats, Heilfasten, Seminare und Tagungen,

und alles, was Leben heilsam berührt, erheitert

und in die Stille führt“ –heißt es auf der

Homepage.

Schon in den ersten 10 Jahren kamen mehrere

tausend Menschen, um hier gemeinsam

zu fasten und zu meditieren. Noch heute

werden im Hof Oberlethe im Frühjahr und im

Herbst eigene Heilfasten-Seminare durchgeführt.

Dabei steht die Einheit von Körper und

Seele im Mittelpunkt dieses sechstägigen

Seminars mit Teezeremonien, Yoga, entspannenden

Atemübungen, Tanz, aktiver Meditation

und auch Gesprächen zu den zentralen

Themen des Lebens.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich der

ehemalige „Hojes Hof“ in ein idyllisch und ruhig

gelegenes Seminarhaus mit gemütlichen

Aufenthaltsräumen, einem schönen Kaminzimmer,

Sauna, einem hellen und freundlich


67

eingerichtetem Wintergarten, überdachten

Terrassen und noch vielem mehr. Den Veranstaltern

und Referenten stehen hier der

große Meditationsraum, der Tao, die 800

Quadratmeter große Sommerhalle, die noch

etwas größere Lethehalle und die Scheune

für ihre Seminare zur Verfügung. Platz für

sommerliche Großveranstaltungen bietet

das weitläufige Außengelände, auf dem auch

Camper willkommen sind. Ein gepflegter Park

mit Zen-Gärten und Wasserflächen lädt zum

Spazierengehen ein. Majestätisch schreitet

ein Pfau an den Neuankömmlingen vorbei

und stellt wie zur Begrüßung stolz sein Rad

auf. Am idyllischen Teich direkt hinter dem

Gebäudekomplex können die Seminarbesucher

und Gäste in Ruhe entspannen und

jenseits vom stressigen Alltag ein wenig die

Seele baumeln lassen.

Heute wird das Haus von Martin Konermann

geleitet. „Die religiöse Zugehörigkeit

der Besucher und Veranstalter spielt hier

keine Rolle. Die Spiritualität steht bei uns im

Vordergrund. Es geht darum, in sich Quellen

zu finden, die uns nicht trennen, sondern mit

unseren Mitmenschen verbinden“, betont

Konermann.

Ein Garten für die Entspannung

Das Haus hat sich längst zu einem bekannten

und gut belegten Seminarhaus entwickelt,

deren Veranstaltungsschwerpunkt vor

allem im meditativen und kommunikativen

Bereich liegt. Renommierte Kursleiter aus

allen Teilen der Welt laden unter anderem

dazu ein, sich mit sich selbst und seiner Partnerschaft

auseinanderzusetzen, zeigen Wege

zur Stressbewältigung auf und lehren, die

eigenen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren.

Zusätzlich veranstalten Firmen hier ihre

Fortbildungsseminare, insbesondere für Führungskräfte.

Im Mai feierte das Seminarhaus Hof Oberlethe

gemeinsam mit vielen Gästen und

Freunden des Hauses ein fröhliches Fest zur

Feier des 30jährigen Bestehens.

Sigrid Lünnemann

Kontakt:

Seminarhaus Hof Oberlethe

Wardenburger Str. 24

26203 Wardenburg

Tel. 04407 6840

Fax: 04407 5480

info@hof-oberlethe.de

www.hof-oberlethe.de


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69

Aus DREI GESCHÄFTEN EINES zu machen und

DABEI auf der ganzen Linie an QUALITÄT zu gewinnen,

Zu den Gratulanten gehörte auch

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese

das ist Berti Lüers mit seinem neuen

„Bertis Bike Center” am Werner-Eckart-Ring

2 in Cloppenburg auf 2500

Quadratmetern und mit zahlreichen Parkplätzen

davor auf´s Beste gelungen. „Dass

wir damit das größte Fahrradfachgeschäft

zwischen der Küste, Bremen und Osnabrück

geschaffen haben,” das bestätigen dem rührigen

Geschäftsmann dessen Händler und

Lieferanten. „Aus drei ist eins geworden,”

beschreibt Berti Lüers sein neues Center für

Fahrräder aller Arten und Größen. In diesen

Auswahlen sind alle Variationen vertreten, in

der Qualität hingegen lässt Lüers keine Kompromisse

zu.

Diese Reputation ist „Bertis” Markenzeichen,

denn der gebürtige Emsteker, der

dort und mit einem weiteren Laden in Cloppenburg

vertreten war, hat seinem Ruf als

vertrauenswürdiger Fahrradhändler seit Beginn

seiner unternehmerischen Karriere alle

Ehre gemacht. Nicht zuletzt auch durch die

durchgehend vorhandene Präsenz der Modelle

von Derby-Cycle. Den Modellen dieses

vor Ort ansässigen Edel-Fahrradherstellers ist

denn auch im neuen "Bertis" der meiste Platz

reserviert. In E-Bike und in herkömmlichen

Ausführungen, für Damen, Kinder und Herren

- jedes Modell beansprucht eine eigene Fläche

der Präsentation, und das zu Recht, lernt

man so doch auch die technische Raffinessen

im Ganzen zu erkennen.

Das gilt für das Gros aller Fahrradmodelle

im neuen „Bertis Bike Center” und selbstver-

Bunte Vielfalt auch bei den „Puckies“

ständlich ebenso für die bemerkenswerten

Sortimente der Modelle von Hercules, Kettler

(E-Bike), Victoria oder Conway, wie auch

für „die Neuen" von „Batavus.” Doch was den

„Großen” Recht ist, soll den "Kleinen" gelichfalls

zu Gute kommen. Mit einer Abteilung für

Kinderfahrräder bis 24 Zoll, die konkurrenzlos

ist: Mit dem kompletten Puky-Sortiment aus

Drei- und Laufrädern, aus Rollern, Einrädern

und Go-Karts. Dass dazu eine phantasievoll

ausgestattete Zubehörabteilung mit Fahrradhelmen

und allem möglichen nützlichen

und witzigen Accessoires gehört, erhöht die

Qualität des neuen „Bertis Bike Center" umso

mehr.

Das durch die große Indoor-Teststrecke

noch attraktiver ist, auf der Fahrräder und

E-Bikes über großzügig gestaltete Strecken

mit unterschiedlichen Gefällen von fünf und

sieben Prozent ausgiebig getestet werden

können – von kleinen und großen Fahrradliebhabern,

von jung und alt. Unter Anweisung

und mit den Ratschlägen des professionellen

Teams des Bertis Bike Centers bestens

instruiert. Das nach wie vor aus den gut und

lange bekannten Profis besteht, aus Victor

Winkler und Uwe Oer samt Team für Wartung,

Inspektion und Reparatur in einer nunmehr

großen Werkstatt. Karin und Berti Lüers sind

wie gewohnt die Beratungsprofis und mit

ihrem Team auch im Verkauf zuständig, während

Kimberley Westerkamp den Ein- und

Verkauf sowie die Buchhaltung weiterhin in

bewährter Weise handhabt.

Wer nach dem Kauf eines neuen Fahrrads

oder E-Bikes die neue Errungenschaft nach

Hause mitnehmen will, kann dies über eine

bequeme Laderampe einfach bewerkstelligen

und wer eine Lieferung vorzieht, der wird

vom bekannt zuverlässigen Lieferservice á la

„Bertis Bike Center” prompt bedient. Das große,

helle und bis ins Detail perfekt kundenfreundlich

ausgestattete „Bertis Bike Center”

ist zu einem besonderem Domizil für eines

unserer liebsten Fortbewegungsmittel geworden,

dem Fahrrad und seinem modernen

Vetter, dem E-Bike.

Neueste Modelle stehen zum Testen bereit.

Die neue Teststrecke mit Straßenbedingungen


70 Über den Tellerrand

„Piraten in der Antike“ …

… kapern das Museum Kalkriese.

Was haben eine römische Amphore

und eine schicke Louis Vuitton

Handtasche miteinander zu tun?

Sie sind Teil der Sonderausstellung „Gefahr

auf See – Piraten in der Antike“, die bis zum 3.

Oktober 2016 im Museum und Park Kalkriese

zu sehen ist, und spannen den Bogen von der

Antike bis zur Gegenwart.

Mit Seeräuber-Romantik hatte das Leben

der Piraten in der Antike nicht viel zu tun.

Dies macht die Ausstellung deutlich. Vielmehr

brachten wirtschaftliche Not und politische

Ränkespiele, die ehemalige Söldner

und Soldaten dazu, ihren Lebensunterhalt

mit Plünderung, Raub und Sklavenhandel zu

verdienen.

Der Mittelmeerraum war in der Antike ein

wichtiger Handelsraum. Auf den Schiffen, die

auf den bereits in der Antike reich frequentierten

Handelsrouten segelten, wurden seltene

Stoffe, erlesene Gewürze und kostbarer

Schmuck zu den reichen und mächtigen Hafenstädten

transportiert. Eine wohlhabende

Zivilbevölkerung verlangte nach immer mehr

Luxusgütern, Rohstoffen und Lebensmitteln

aus den entferntesten Regionen der damals

bekannten Welt. Dieser Reichtum lockte Piraten

an, die die Handelsschiffe als willkom-

mene Beute betrachteten. Aber nicht nur die

Handelsware, sondern auch die Schiffe und

vor allem die Passagiere sowie die Besatzungen

stellten einen beachtlichen Wert dar, die

entweder nach der Zahlung eines Lösegeldes

frei gelassen wurden, oder auf dem Sklavenmarkt

endeten.

Diesen „Piraten der Antike“, die kaum greifbare

Spuren in der Geschichte hinterlassen haben,

spürt nun das Museum in Kalkriese in einer

interessanten und in dieser Form einmaligen

Sonderausstellung nach. Konzipiert wurde sie

von der Museumsleiterin Dr. Heidrun Derks in

Kooperation mit der italienischen Agentur Expona

und Contemporanea Progetti.

Die Ausstellungsmacher zeigen ein spannendes

Wechselspiel von Piraterie, Wirtschaft

und Politik auf und lassen anhand historischer

Funde den antiken Kulturraum rund um

das Mittelmeer wieder lebendig werden. So


Über den Tellerrand

71

waren die »Piratennester« auf Kreta und in Kilikien,

die mit ihren Schiffen große Teile des

Mittelmeeres beherrschten, zur damaligen

Zeit berüchtigt und bei den Seefahrern gefürchtet.

Und auch der Vorwurf der Piraterie

war ein beliebtes Mittel, um einen Gegner

oder Konkurrenten zu denunzieren.

Die Ausstellung spürt der Geschichte der

Piraterie von den ersten schriftlichen Überlieferungen

in den antiken Mythen und Sagen

bis hin zum Beginn der »Pax Romana« nach.

Damals gelang es Rom im Jahr 67 v. Chr. die

Piraterie einzudämmen. Aber auch mystische

Figuren wie der sagenumwobene König Minos

von Kreta oder die große antike Sagengestalt

Odysseus finden Eingang in die Ausstellung,

denn auch Odysseus hat seine Fahrten

mit Piraterie finanziert, erfährt der Besucher.

In dem modernen Museumsgebäude mit

seiner Fassade aus rostenden Stahlplatten

präsentieren die Ausstellungsmacher 130

Originalexponate aus verschiedenen italienischen

Museen und dem Vatikan. Dabei

präsentiert sie faszinierende archäologische

Objekte. Unter den Exponaten befinden sich

Funde von Unterwasserarchäologen, wie

zum Beispiel antike Amphoren und Münzen,

die mehrere tausend Jahre auf dem Grund

des Meeres verbracht haben, bevor sie wieder

an die Wasseroberfläche geholt wurden.

Besonders beeindruckend ist ein originaler,

ca. 1,30 Meter großer und 300 Kilogramm

schwerer Rammsporn, der einst das Bug eines

Schiffes zierte, bevor es wahrscheinlich

bei einer Seeschlacht vor Sizilien im Jahr 241

v. Chr. versank und von Unterwasserarchäologen

geborgen wurde. Und auch die zahlreichen

Schiffsmodelle ziehen nicht nur die

Blicke der Kinder an. Überhaupt verstehen es

die Museumsmacher das nicht ganz einfache

Ausstellungsthema anschaulich darzustellen.

So erzählen verschiedene historische Figuren

von ihren Leben als Kaufleute, Seefahrer und

vermeintliche Piraten.

Auch die Unterwasserarchäologie sowie

deren technische Möglichkeiten, die sich in

den letzten Jahrzehnten rasant weiterentwickelt

haben, werden von den Ausstellungsmachern

in einem eigenen Ausstellungsbereich

anschaulich thematisiert. Und nun

taucht auch die Louis Vuitton Handtasche

wieder auf und schlägt den Bogen zur heutigen

Zeit. Die Tasche stammt aus dem Fundus

des Deutschen Zollmuseums und ist im

Ausstellungsbereich „Produktpiraterie“ zu

finden, die heute - ähnlich wie die antiken Piraten

– einen enormen wirtschaftlichen Schaden

anrichtet.

Sigrid Lünnenann


72 KulTour

Senioren on KulTour …

Senioren auf KulTour in der ehemaligen

Bischofsstadt Minden

Im Mai stand die nördlich der Porta Westfalica

gelegene Fachwerkstatt Minden auf dem

Programm der Senioren-Kulturfahrten.

Die ehemalige Bischofsstadt, am Wasserstraßenkreuz

Weser und Mittellandkanal, war

schon in römischer Zeit durch Karl den Großen

bekannt. Im Mittelalter war sie Mitglied

in der Hanse und noch heute ist sie eine Stadt

mit regem Gewerbe.

Am Vormittag stand eine Stadtführung auf

dem Programm. Der frühgotische Dom, das

Rathaus aus dem 13. Jahrhundert, die Speicherhäuser

und vieles mehr wurden mit fachkundigen

Führern erkundet.

Nach dem Mittagessen war ein kleiner

Spaziergang zur Schiffsmühle angesagt. Die

Rekonstruktion zeigt, wie sie bis ins 19. Jahrhundert

auf der Weser gelegen und Korn gemahlen

hat.

Dann ging es mit dem Bus weiter zum

Bootsanleger zu einer Kanal-Weser-Rundfahrt.

Während der Fahrt konnten die Sehenswürdigkeiten

rund um das größte Doppel-

Wasserkreuz der Welt bewundert werden.

Stadführung durch Minden

Fertig zur Kanal-Weser-Rundfahrt

Besondere Höhepunkte waren zwei interessante

Schleusungen mit einem Höhenunterschied

von 13 Metern.

Bevor es nach Hause ging, gab es noch

Kaffee und Kuchen am Bus, und nun blicken

wir gerne zurück auf diese interessante und

abwechslungsreiche Tagesfahrt, die von Elfriede

Lange hervorragend geplant und organisiert

wurde. Botho Tangermann

Kulturreise nach Stettin und

entlang der Polnischen Ostsee

Die ehemals deutschen Städte Stettin,

Cammin, Kolberg und Swinemünde

waren Ziel einer fünftägigen Kulturreise.

Für einige Cloppenburger Senioren war es

ein Besuch in der alten Heimat.

Da es auf der Hinfahrt zügig voranging,

blieb Zeit für eine Stippvisite in der Hansestadt

Wismar. Während eines Besuches in

der Heiligen-Geist-Kirche konnte man den

wunderschönen Altar und die mit herrlichen

Fresken bemalte Kirchendecke auf sich wirken

lassen.

Am späten Nachmittag wurden die Zimmer

im zentrumsnah gelegenen 4* Hotel Dana in

Stettin bezogen.

Der zweite Tag gehörte der Stadt Stettin,

heute Szczecin. Eine Gästeführerin, die die

Gruppe an allen Tagen begleitete, berichtete

über wechselvolle Geschichte. Im Krieg wurde

der alte Stadtkern fast völlig zerstört. Da

kaum alte Bausubstanz restauriert wurde, ist

auch die Zahl der erhalten gebliebenen Sehenswürdigkeiten

überschaubar.

Das bedeutendste Bauwerk der Stadt ist

wohl die Burg der pommerschen Prinzen.

Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut, 1944

jedoch bei Flächenbombardements völlig

zerstört. Bis 1980 dauerte der Wiederaufbau.

Heute beherbergt die Burg ein Museum und

ein Zentrum für kulturelle Veranstaltungen.

Besonders fiel auf: Stettin ist eine grüne

Stadt. Mehrere Parkanlagen in der Innenstadt


KulTour

73

bilden eine „grüne Lunge“. Am dritten Tag

erwartete die Teilnehmer in der St. –Johannes-

Kathedrale in Cammin ein besonderes

Highlight, ein Konzert auf der sehr gut erhaltenen

Barockorgel. Die Kirche zählt zu den

wertvollsten und ältesten Bauten an der Ostseeküste.

Erwähnenswert in Cammin ist auch

das Rathaus mit seinem spätgotischen Giebel

und dem Laubengang.

Nachmittags war das Ziel Kolberg. Dank seines

natürlichen Hafens und der traditionellen

Salzgewinnung hatte Kolberg eine besondere

Bedeutung und wurde im 19. Jahrhundert

immer mehr zu einer Festung ausgebaut. Dasomit

auch die Stadt Swinemünde. Der jeweils

andere Stadtteil ist nur mit einer Fähre

zu erreichen.

Die schönen gepflegten Kurhäuser und Hotels,

sowie das gesamte Ambiente haben sicher

manchen der Teilnehmer von einem Kuraufenthalt

in Swinemünde träumen lassen.

Elfriede Lange

Vor der Fähre Swinemünde

von zeugen noch heute einige Überbleibsel,

so beispielsweise die Wolfsbergschanze und

der Pulverturm. Kolberg ist heute eine der bekanntesten

polnischen Kurstädte.

Am letzten Besichtigungstag führte die

Gästeführerin die Gruppe zu den, an kilometerlangen

Sandstränden gelegenen, Ostseebädern

Swinemünde und Misdroy.

Swinemünde war bis zum zweiten Weltkrieg

das drittgrößte deutsche Ostseebad.

Sie ist eine Inselstadt, verteilt auf 44 Inseln.

Am größten und bekanntesten sind die Inseln

Wollin und Usedom. Die Swine, ein Meeresarm

der Ostsee, teilt die beiden Inseln und

Blick auf die Barockorgel in der St.-Johannes-Kathedrale in Cammin

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spezialisiert sind. Damit Sie auch schwierige Zeiten besser meistern können. Sprechen Sie

uns an! Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

BARMER GEK CLOPPENBURG

Löninger Str. 1 I 49661 Cloppenburg

Tel. 0800 332060 58-6251*

Fax 0800 332060 58-6299*

Mobil 0160 90456543

lars.maibaum@barmer-gek.de

EIN KOSTENLOSES ANGEBOT DER

BARMER GEK PFLEGEKASSE.

Infos unter

www.barmer-gek.de/101071

* Anrufe aus dem deutschen Fest- und

Mobilfunknetz sind für Sie kostenfrei.

– Pflegekasse –


74 Senioren

Der Seniorenstützpunkt hat Kooperationspartner

in Cloppenburg gefunden

Kooperation zur Vermittlung und Begleitung der ehrenamtlichen

Seniorenbegleiter (DUO) für die Stadt Cloppenburg geschlossen –

Ein bisschen Gesellschaft beim Kaffeetrinken

oder Spazierengehen bringen Abwechslung

und Freude in den Tagesablauf

allein stehender älterer Menschen. Mit der

Qualifizierungsmaßnahme „DUO-ehrenamtliche

Seniorenbegleitung“ fördert der Seniorenstützpunkt

des Landkreises Cloppenburg

die eigenständige Lebensführung älterer

Menschen. Das Angebot der „DUO-ehrenamtliche

Seniorenbegleitung“ richtet sich an

ältere allein stehende Damen und Herren, die

sich Gesellschaft und Unterstützung im Alltag

wünschen, aber nicht pflegebedürftig sind.

Wer im Alter allein lebt, braucht soziale Kontakte,

denn das Modell „Großfamilie“ existiert

oft nicht mehr. Die eigenen Kinder wohnen

häufig weit entfernt und die sozialen Dienste

arbeiten nicht selten unter Zeitdruck. Gelegenheit

für ein Gespräch oder einen Spaziergang

bietet sich kaum. So wird Einsamkeit

schnell zum Problem.

Die ehrenamtliche Seniorenbegleitung leistet

einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der

Lebensqualität für ältere Menschen. Durch

Gesellschaft, Zeit zum Zuhören, Begleitung

zu Veranstaltungen, zu Arztbesuchen oder

zu Behörden; gemeinsame Gestaltung der

Freizeit, gemeinsame Spaziergänge oder Einkäufe

unterstützen die „DUO-ehrenamtliche

Seniorenbegleiter“ ältere Menschen in ihrem

Alltag und nehmen Anteil an ihrem Leben.

Sie bieten die Unterstützung ehrenamtlich

an, erhalten lediglich eine Aufwandsentschädigung

für Fahrtkosten oder ähnliche Ausgaben.

Kreisweit stehen dem Seniorenstützpunkt

in fast allen Gemeinden qualifizierte

„DUO-ehrenamtliche Seniorenbegleiter“ für

die Vermittlung zur Verfügung. Für eine unkomplizierte

und ortsnahe Vermittlung hat

Frau Hermes vom Seniorenstützpunkt in jeder

Gemeinde, vor Ort, nach Kooperationspartnern

gesucht, so auch für die Stadt Cloppenburg.

Mit Elfriede Lange und Team hat der

Seniorenstützpunkt in der Stadt Cloppenburg

für die älteren Menschen und die Begleiter

einen kompetenten Ansprechpartner für die

Vermittlung und Begleitung gefunden.

Senioren, die sich eine ehrenamtliche Seniorenbegleitung

für zu Hause wünschen, können

sich zukünftig direkt an Elfriede Lange

(Tel. 04471-931000) oder Renate Ostermann

(Tel. 04471-4091) wenden und werden dann

von diesen einen ehrenamtlichen Seniorenbegleiter

vermittelt bekommen. Unterstützt

werden Frau Lange und Frau Ostermann von

Elke Denis und Günter Klopottek.

Frau Hermes vom Seniorenstützpunkt und

die „DUOs (Seniorenbegleiter)“ freuen sich auf

die zukünftige Zusammenarbeit.

Elisabeth Hermes

Informationen:

Die Qualifizierung zur „DUO-ehrenamtliche

Seniorenbegleitung“ umfasst

50 Theorie- und 20 Praxisstunden

und ist für die Teilnehmer kostenfrei.

Infos beim Seniorenstützpunkt Niedersachsen

des Landkreises Cloppenburg

unter Tel. 04471/910872 erfragt werden.


Fehlersuchbild

Auf den ersten Blick sehen beide Bilder gleich aus. Sie unterscheiden sich

aber in genau acht Einzelheiten. Wo sind diese zu finden?

Schwedenrätsel

Garant

große

Dummheit

Fehler

beim

Tennis

(engl.)

Rätselseite

75

festliche

Damengarderobe

Ostseeinsel

bepflanzte

Gartenfläche

Haftzehenechse

neben,

in der

Nähe

von

chinesischer

Politiker


glanzlos

machen

südafrik.

Laufvogel

Viehunterkunft

Beifahrer,

Teilhaber

Preisnachlass

bei Barzahlung

Kartenspiel

für drei

Personen

Werkzeug

Babykost

erfreut

griech.

Vorsilbe:

Erd ...

Kanton

der

Schweiz

Karnevalsgeck

Bergweide

Auerochse

Stacheln Musikstück

für

tragendes

Säugetier

zwei Instrumente

Tonbezeichnung

Geburtsort

Einsteins

verschwiegen,

taktvoll

Bärenpfote

leibliche

Erzieher

Obstbrei

Kendoku

Und so einfach sind die Regeln zum Lösen: Die Anzahl der

Kästchen in einer Zeile ergibt die Anzahl der Zahlen, die

ins Kendoku eingetragen werden können (6 Kästchen =

Zahlen von 1 bis 6). Wie bei einem Sudoku darf in einer

Spalte und einer Zeile jede Zahl nur einmal vorkommen.

Zusammengehörige Felder sind fett in einem Kästchenblock

eingerahmt. Die kleine Zahl darin zeigt das Ergebnis, das

sich mit der angezeigten Rechenart ergeben muss. Viel Spaß

bei dieser anderen logischen Denksportaufgabe!

5−

12x


15x

8+

20x


2

6

4+

1−

5


2

20x

24x

5+

1−

30x

Kammrätsel

1 2 3 4 5

Rätselauflösungen:

Fehlersuchbild

nicht

billig

munter,

aktiv

helle

Biersorte

polizeiliche

Befragung

Kendoku

4

3

2

5

1

6

Vorfahr

5

1

4

6

2

3

bloß

3

4

5

1

6

2

Weltalter

in der

griech.

Antike

2

6

1

3

5

4

Abk.:

Europäische

Union

6

5

3

2

4

1

1

2

6

4

3

5

Berghütte

im

Riesengebirge

gesungene

kath.

Messe

W-1

AUFLÖSUNG DES RÄTSELS

D

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K

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L

A

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F

M

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T

N

O

K

S

Tragen Sie fünf Wörter

der nachstehenden Bedeu

tungen senkrecht

in das Diagramm ein.

Ver voll ständigen Sie

die obere Kammleiste

da nach so, dass Sie aus

den Kreis feldern das

gesuchte Lö sungswort

herauslesen können.

1. Prophet im A.T.,

2. kleine, unbestimmte

Menge, 3. Stadt in der

Niederlausitz, 4. Gründer

der Sowjetunion, 5. geschäftig.

N

O

E

A

E

E

T

A

K

S

D

D

Kammrätsel

H

G

1. ELIAS,

2. ETWAS,

3. CALAU,

4. LENIN,

5. EMSIG. –

EHESCHLIESSUNG.

S

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B

V

P

T

B

B

A


76 Portrait

+++ Neue Gedankenwelten von unserer Kultbäuerin Lotta +++

7 Uhr morgens in Europa …

Lotta sieht nach oben und der Föhn der

Natur trocknet die ersten Schweißperlen

ihres bäuerlichen Alltags im Frühsommer

2016. Ach ja, und die Flügel der Natur breiten

ihre Schwingen aus und hauchen neues Leben

in ihren Alltag.

Dessen Atmosphäre hat sich schon erwärmt,

also lässt Lotta ihren Segelflieger der

Gedanken für den neuen Tag auf dem Rollfeld

des anstehenden Tages in Startposition

bringen. Sie grinst ihr breites „Sommergrinsen“,

denn jetzt kann sie endlich ihre wattierten

Gummistiefel gegen ein lockeres Outfit

austauschen. Beschwingt versucht sie diese

der Thermik anzupassen um beim Start auf

dem Rollfeld nicht in wettertechnische Turbulenzen

zu geraten. Damit die Aerodynamik

verbessert wird, reinigt sie noch eben ihre

sommerliche, fußtechnische Outdoorbekleidung

von Intarsienresten der vergangenen

Arbeit und versucht, ihre Gedanken den

thermischen Aufwinden anzupassen, um die

momentane marktwirtschaftliche Leewelle

(thermische Aufwinde) mitfliegen zu können.

Derart gut gerüstet setzt ihr gedanklicher

Gleitflug die in der Fauna angesiedelten, von

vier Klauen angetriebenen Familienverbände

derart in Szene, dass sie in naher zukunft

tiergerecht dem Endprodukt näher gebracht

werden können. Wenngleich so manch

schlaue Theoretiker auch fordert: „Wir müssten

ohne Tierhaltung auskommen“.

Klar, denkt Lotta und fragt: „ Was hätten Sie

denn gerne zu Mittag: Heu oder Silage? Oder

vielleicht Heuschrecken zum Frühstück?“

Doch halt, Lotta denkt kurz nach, denn laut

der Verkündigungen namhafter Zukunftsforschungsinstitute

gibt es ja auch noch andere

Alternativen, da man angeblich sich sein

Steak zum Mittagessen in gar nicht so entfernter

Zukunft selbst und daheim mit einem

3D Printer ausdrucken.

Freie Kfz-Meisterwerkstatt

alle Fahrzeugmarken

Auweia, das bringt die Seilwinde Lotta´scher

Gedankenflüge erst recht in die Höhe,

äh, auf die Palme:

Wenn man sich anscheinend in naher Zukunft

sogar schon online seine neue Zahnprothese

bestellt und dann am hauseigenen

3D Printer ausdrucken kann, warum also

dann nicht auch sein Schnitzel zum Abendessen?

Lotta gerät in Rage, denn dazu müssten

zuvor laut Forschungsinstitut tierische Gewebezellen

massenhaft geklont werden bevor

man sich dann das“ hausgemachte Schnitzel“

an einem 3 D Bioprinter ausdrucken kann. Na

Super. Das hört sich ja ganz lecker an! Lottas

Sommergrinsen ist zynischen Falten auf der

Stirn gewichen. Wobei die sich gleich wieder

glätten, da Geklontes in unseren Breiten zum

Glück noch nicht in die Nahrungskette gelangen

darf. Somit bleibt uns ein solches Selfmade

Schnitzel, vielleicht sogar mit Bastelanleitung,

wahrscheinlich doch erst mal erspart.

Also, Leute, ben mal zuhören, Lotta hat

dazu einen Aufruf parat:

„Lauft sofort zum Metzger Eures Vertrauens

und sichert Euch ein Endprodukt Bäuerlicher

Kultur, bevor das Rollfeld der Agrarpolitik

durch Ideologien in den Boden gestampft

wird.

Dann könnte man den Schlager: „Es blüht

so grün wie Spaniens Blüten blühen“ leicht

umdichten und dann im Kanon singen:

„Es blüht so grün wie Niedersachsens Agrargesetze

blühen“.

Jetzt ist aber Schluss, setzt Lotta im Luftstrudel

ihres Segelfluges einen Schlusspunkt und

startet zur Landung in den wohlverdienten

Feierabend, um dann mit ihrem Mann den

Grill anzuschmeißen und ein Stück ihres artgerecht

gehaltenen Endprodukts zu genießen.

Dann kann der vorsommerliche Föhn

den Schweiß des Alltags erstmal trocknen

und für den nächsten Tag wieder die Flügel

der Natur in Schwung bringen.

So, noch mal tief Luft holen, die ländliche

Idylle des Sommers genießen und sich von

keinen neuen Agrarstrukturgesetzen die Petersilie

verhageln lassen!

Ihre Heike Bünger

GmbH

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78

Inhaltsverzeichnis

Blickpunkt & Impressum .............................. 3

Kulturbahnhof ....................................... 4

Kulturbahnhof – Peter Blase .......................... 9

Swinging Candy .................................... 11

Serie: Junge Politiker – Junge Liberale ................ 16

Bücher .............................................. 20

Serie: Bier ........................................... 22

Achim Wach on the Road ............................ 26

Worklocal ........................................... 27

Physio-Expertentipp ................................ 29

Portrait: Martin Kessens ............................. 30

Reise: Von hier aus knapp vier Autostunden .......... 34

Gewinnspiel ........................................ 37

Rechtstipp .......................................... 38

Bet(h)en mit dem Löwen von Münster ............... 40

Cloppenburg radelt – mit Benno und Renate Richter .. 44

Die Seenotretter – DGzRS ........................... 46

E´Felder Zeltlager 2016 .............................. 48

Veranstaltungskalender ............................. 50

LED Dimmen ........................................ 54

SkF gibt frühe Hilfe .................................. 56

Von Windows verweht .............................. 60

Vorsicht bei Zeckenbiss .............................. 61

Checkliste für den Urlaub ............................ 62

Kurzprogramme .................................... 65

Hof Oberlethe ...................................... 66

Piraten in der Antike...“ .............................. 70

Senioren on KulTour ................................. 72

Seniorenstützpunkt –

Cloppenburger Kooperationspartner ................ 74

Rätselseite .......................................... 75

7 Uhr morgens in Europa ............................ 76

Inhaltsverzeichnis ................................... 78

Wichtige Telefonnummern .......................... 78

WICHTIGE TELEFONNUMMERN

NOTRUFE BUNDESWEIT

Polizei 110

Rettungsdienst/Notarzt 112

Apothekennotdienst

(aus dem Festnetz kostenlos) 0800 002 28 33

Dienstbereitschaftspläne der Apotheken finden Sie

– in Tageszeitungen, meist zum Wochenende

– als Aushang an jeder Apotheke

– über die Auskunft 11880

– oder über google.de > Apothekennotdienst > Wohnort

Giftnotruf in NI, HH, HB, SH 0551 192 40

Opfernotruf (Weißer Ring e. V.) 01803 34 34 34

Telefonseelsorge der Kirchen

– evangelisch 0800 1110111

– katholisch 0800 1110222

Elterntelefon 0800 1110550

Kinder- und Jugendtelefon 0800 1110333

NOTRUFNUMMERN REGIONAL

Ärztlicher Notdienst

in Cloppenburg 04471 52 72

AIDS Hilfe in Cloppenburg 04471 152 37

E-Mail: essing@lkclp.de

Anonyme Alkoholiker, Franz: 04471 35 32

Hermann: 04491 33 54

Alois: 05434 25 86

Peter: 05432 15 81

Albert: 04471 827 34

Ingrid und Siegfried: 04435 23 42

Drogenberatung

Drobs Cloppenburg 04471 46 86

Stiftung Edith Stein –

Fachstelle für Sucht und

Suchtprävention 04471 816 73

Frauen-Notruf 04471 93 08 30

Frauenhaus –

Autonomes Frauenhaus

Oldenburg 04 41 479 81

Jugendhilfezentrum

Leinerstift 04471 850 61 28

Johanniter-Unfall-Hilfe 04471 70 24 10

Kinderschutzbund Cloppenburg 04471 872 52

Kreuzbund (Beratungsstelle für

Suchtabhängige), Walter Drees: 04475 748

Heinz Nording: 04478 13 91

Axel Thomsen: 04471 93 30 33

Malteser Hilfsdienst 04471 828 68


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Leasingnehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein gesetzliches Widerrufsrecht nach §495 BGB.

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3

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