Motocross Enduro Ausgabe 9/2016

mce71

Hallo liebe MCE-Leser,
Wikipedia sagt: „Evolution ist die allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation.“ Nun, so oder zumindest so ähnlich kann man das wohl auch bei Motorrädern betrachten, nur dass es sich dabei (für die meisten unter uns) nicht um Lebewesen handelt. Weiterhin heißt es: „Die Merkmale der Lebewesen sind in Form von Genen codiert, die bei der Fortpflanzung kopiert und an die Nachkommen weitergegeben werden. Durch Mutationen entstehen unterschiedliche Varianten (Allele) dieser Gene, die zur Entstehung veränderter oder neuer Merkmale führen können.“

SEPTEMBER

2016


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KTM 350 SX-F

Blitzartige Beschleunigung, Wendigkeit

in der Luft und Stabilität im Anlieger

machen das 2017er Modell zur ultimativen

Motocross Waffe. Beängstigend schnell,

leicht wie eine 250er und mit der Power

einer 450er. Die perfekte READY TO RACE

Kombination.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Das abgebildete Fahrzeug kann in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigt teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

KTM Group Partner


EDITORIAL

Evolution, wohin

das Auge blickt

Hallo liebe MCE-Leser,

Wikipedia sagt: „Evolution ist die allmähliche Veränderung

der vererbbaren Merkmale einer Population

von Lebewesen von Generation zu Generation.“

Nun, so oder zumindest so ähnlich kann man das

wohl auch bei Motorrädern betrachten, nur dass es

sich dabei (für die meisten unter uns) nicht um Lebewesen

handelt. Weiterhin heißt es: „Die Merkmale

der Lebewesen sind in Form von Genen codiert,

die bei der Fortpflanzung kopiert und an die Nachkommen

weitergegeben werden. Durch Mutationen

entstehen unterschiedliche Varianten (Allele) dieser

Gene, die zur Entstehung veränderter oder neuer

Merkmale führen können.“ Auch das kann man

mit viel Phantasie auf die Gattung der Zweiräder

übertragen. Die namhaften Motorradhersteller feilen

von Jahr zu Jahr an ihrer Modellpalette, um den

Endkunden immer neue und bessere Varianten ihrer

Sportgeräte schmackhaft zu machen. Will heißen,

wir haben wieder einmal die Jahreszeit der Präsentationen

erreicht. Dieses Wörtchen löst bei

Motorradfahrern in aller Welt einen unglaublichen

Run auf die neuen Technikgimmicks verschiedenster

Hersteller aus.

Diesem Hype ist natürlich auch das komplette Redaktionsteam

erlegen und deshalb steht auch diese

Ausgabe ganz unter dem Stern „Jahrgang 2017“. Ein

altes Sprichwort sagt – Stillstand ist Rückschritt

und das versuchen die Motorradbauer natürlich zu

vermeiden. So führt die Evolution über kleine bis

hin zu großen Neuerungen, wie wir bereits von Wikipedia

gelernt haben. Im Falle von Betas neuen Arbeitsgeräten

trifft Ersteres eher zu. Was dies im Einzelfall

bedeutet, hat Alexander Stephan für uns im

italienischen Viamaggio herausgefunden. In der

Toskana suchte er vergeblich nach „Pokémon Go

Gamern“, dafür gab es umso mehr RRs und reichlich

Spaß mit der neuen Modellreihe. Ganz ähnlich wie

Beta, hat auch Yamaha auf die ganz großen Neuerungen

verzichtet und setzt für 2017 zum Großteil

auf bewährte Technik. Die Japaner haben sich einzig

die YZ 250 F zur Brust genommen und dem rattenscharfen

MX-Bike einige Updates verpasst. Die

Evolutionsstufe im Hause Husqvarna ist da schon

etwas größer ausgefallen. Bei den Enduromodellen

gibt es bei den Zwei- und Viertaktbikes neu entwickelte

Motorentechnik zu bewundern. Die Liste der

Innovationen ist jedoch noch ein ganzes Stück länger

und würde an dieser Stelle den Rahmen (der ist

übrigens bei Husky auch neu) sprengen. Marko Barthel

hatte das Vergnügen, die neuen Enduros im

schwedischen Husqvarna-Mekka Huskvarna einem

ersten Fahrtest zu unterziehen. Jenem Ort, an dem

die lange Erfolgsgeschichte der ältesten Motorradmarke

auf unserem Planeten begann. Nahezu

gleichzeitig, nur eben einige 100 Kilometer weiter

südlich präsentierte auch Sherco die neueste Kreation

ihrer Evolutionsstufe. Die französische Marke

konnte sich in den letzten Jahren immer weiterentwickeln

und hielt auch in Deutschland in zahlreichen

Rennserien Einzug. Neben optischen Veränderungen

wurden auch kleinere technische Updates

vorgenommen. Vor Ort war Enduro-Haudegen Daniel

Hänel, der die Chance hatte, alle Shercos in typischem

Enduroterrain einem ersten Kurztest zu unterziehen.

Kurztest ist sogleich ein gutes Stichwort, um abschließend

noch auf Hondas Montesa Cota 300 RR

zu verweisen. Im Rahmen des Honda Fun&Safety

Adventures haben wir einen kleinen Abstecher in

die Welt des Trialsports unternommen. Zu Recht

wird diese immer populärer werdende Sportart als

die hohe Kunst des Motorradfahrens bezeichnet.

Zahlreiche, heute erfolgreiche Motorsportler haben

ihre Wurzeln in dieser Sportart und dominieren mit

ihren erlernten Skills nicht nur den Extremendurosport.

Im Kurztest wollen wir euch die Cota 300 RR

etwas näher vorstellen und geben euch einen kleinen

Fahreindruck von diesem Spaßgerät.

Während das Redaktionsteam derweilen noch ein

wenig über verschiedene Evolutionstheorien philosophiert,

wünschen wir euch an dieser Stelle viel

Spaß beim Lesen dieser Ausgabe.

• Foto: Marco e Cristiano

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MCE

September '16


INHALT

September 2016

PRÄSENTATION

16 Beta Enduro 2017

24 Husqvarna Enduro 2017

32 Sherco 2017

VORSTELLUNG

38 Yamaha 2017

TEST

44 Honda Montesa Cota 300 RR

MOTOCROSS

48 WM: Loket/CZ

52 WM: Lommel/B

56 ADAC MX Masters Tensfeld

60 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS-COUNTRY

62 Goldbach

ENDURO

64 WM: Fabriano/I

68 Interview Andi Beier

70 Kolumne Maria Franke

RUBRIKEN

3 Editorial

6 Facts

12 Produkte

42 Poster: Kevin Strijbos

72 Bike and Parts

76 Notizen

77 Termine

78 Vorschau Intermot Köln

80 Standings

82 Vorschau Oktober 2016/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


SEITE 24

Husqvarna Enduro 2017


FACTS

AMA-MX Millville:

Souveräner Doppelsieg von Roczen

Ken Roczen gewann in Millville beide Rennen und macht einen weiteren Schritt

in Richtung Titel. Beim achten Rennen zur amerikanischen Motocrossmeisterschaft

konnte Ken Roczen beide Rennen dominieren und seinen Vorsprung in

der Meisterschaft auf 55 Punkte ausbauen. Im ersten Rennen kämpfte der Deutsche

kurz mit Eli Tomac um die Führung, konnte seinen Kontrahenten aber

schließlich bis ins Ziel um über sieben Sekunden distanzieren und das Rennen

souverän gewinnen. Im zweiten Durchgang gab es eine kleine Schrecksekunde

für den gebürtigen Thüringer, nachdem er sich schon in der ersten Runde den

Schalthebel verbogen hatte. „Ich habe das zunächst gar nicht bemerkt“, schilderte

Roczen. „Ich habe zweimal nicht den richtigen Gang getroffen und wäre

dabei fast über den Lenker abgeflogen! Danach habe ich nach unten gesehen

und bemerkt, dass der Schalthebel nicht gut aussah. Also bin ich die meiste Zeit

im dritten Gang geblieben und habe versucht, ein sicheres Rennen zu fahren.“

Auch in dieser Situation zeigte Roczen seine außerordentliche Klasse und konnte

das Rennen trotz des Handicaps mit über 28 Sekunden Vorsprung gewinnen!

• Text u. Foto: Suzuki

AMA Nationals - 8. Lauf - Spring Creek - Millville/MN - 16.7.2016 - 450 ccm: 1. Ken Roczen, D, Suzuki (1/1);

2. Marvin Musquin, F, KTM (3/2); 3. Eli Tomac, Kawasaki (2/3); 4. Christophe Pourcel, F, Husqvarna (5/4);

5. Justin Barcia, Yamaha (4/5); 6. Trey Canard, Honda (6/6); 7. Andrew Short, KTM (8/8); 8. Benny Bloss,

KTM (7/10); 9. Justin Brayton, KTM (9/9); 10. Phil Nicoletti, Yamaha (14/7).

250 ccm: 1. Jeremy Martin, Yamaha (2/1); 2. Cooper Webb, Yamaha (1/2); 3. Alex Martin, Yamaha (3/4);

4. Joey Savatgy, Kawasaki (4/5); 5. Aaron Plessinger, Yamaha (5/6); 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki (7/8);

7. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (8/9); 8. Mitchell Harrison, Yamaha (11/10); 9. RJ Hampshire, Honda (10/11);

10. Luke Renzland, Yamaha (9/12).

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MCE

September '16


AMA-MX Washougal:

Roczen weiterhin Leader –

Tomac gewinnt

Das neunte Rennen zur amerikanischen Motocrossmeisterschaft konnte Ken

Roczen zwar nicht gewinnen, doch mit den Plätzen 1 und 2 blieb er punktgleich

mit Tagessieger Eli Tomac und konnte seinen Vorsprung auf den Amerikaner in

der WM-Tabelle konstant halten. Roczen führt drei Rennen vor Ende der Serie

mit 55 Punkten Vorsprung und gilt damit als klarer Favorit auf den Titel. Im ersten

Durchgang setzte sich der Deutsche schon früh an die Spitze und gewann das

Rennen ohne Probleme. „Washougal war noch nie meine Lieblingsstrecke“,

räumte der 22-Jährige ein. „Aber ich hatte einen tollen ersten Lauf! Im zweiten

Rennen ist Eli ein sehr hohes Tempo gegangen und ich begnügte mich mit dem

2. Rang. Aber ich habe keine Punkte auf ihn verloren und somit ist alles im Lot.

Ich hatte zwei gute Starts und bin zufrieden mit dem Tag!“ Inklusive den Supercrossrennen

saß Roczen in den letzten 29 Wochen bei 26 Rennen im Sattel und

er freut sich wohlverdient auf zwei freie Wochenenden. „Meine Mutter, meine

Schwester und meine Nichte kommen mich besuchen und wir werden gemeinsam

eine gute Zeit haben“, meint Roczen. „Es wird einfach schön sein, mal nicht

on tour zu sein und Zeit zu Hause verbringen zu können. Danach geht es mit voller

Kraft weiter in die letzten Rennen!“ • Text u. Foto: Suzuki

AMA Nationals - 9. Lauf - Washougal/WA - 23.7.2016 - 450 ccm: 1. Eli Tomac, Kawasaki (2/1); 2. Ken Roczen,

D, Suzuki (1/2); 3. Marvin Musquin, F, KTM (3/3); 4. Weston Peick, Yamaha (7/5); 5. Justin Barcia, Yamaha

(10/4); 6. Andrew Short, KTM (6/7); 7. Benny Bloss, KTM (5/9); 8. Phil Nicoletti, Yamaha (4/11); 9. Dean Wilson,

SCO, KTM (8/10); 10. Fredrik Noren, S, Honda (15/8).

Stand (nach 9 von 12 Veranstaltungen): 1. Roczen, 434 Punkte; 2. Tomac, 379; 3. Musquin, 283; 4. Barcia,

244; 5. Pourcel, 217; 6. Broc Tickle, Suzuki, 171; 7. Short, 155; 8. Brayton, 152; 9. Seely, 151; 10. Bloss, 151.

250 ccm: 1. Alex Martin, Yamaha (1/2); 2. Austin Forkner, Kawasaki (10/1); 3. Cooper Webb, Yamaha (3/6);

4. Joey Savatgy, Kawasaki (2/11); 5. Justin Hill, KTM (8/4); 6. Adam Cianciarulo, Kawasaki (6/7); 7. Aaron

Plessinger, Yamaha (9/5); 8. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki (7/8); 9. Jessy Nelson, KTM (16/3); 10. Mitchell

Oldenburg, KTM (11/9).

Stand (nach 9 von 12 Veranstaltungen): 1. Webb, 372 Punkte; 2. J.Martin, 321; 3. Savatgy, 319; 4. A.Martin,

317; 5. Forkner, 257; 6. Zach Osborne, Husqvarna, 253; 7. Plessinger, 245; 8. Tonus, 190; 9. Cianciarulo,

179; 10. Oldenburg, 169.

MSC Teutschenthal verzeichne seit 2013 rückläufige Zuschauerzahlen und gab

sich mit 28. 000 Zuschauern in diesem Jahr nicht zufrieden. MSC-Rennleiter Andreas

Kosbahn sagte in der Mitteilung dazu: „Die Einnahmen aus den Eintrittsgeldern

sind eine wichtige Säule unserer WM-Finanzierung und die erheblichen

Mindereinnahmen sind für uns nur schwer zu kompensieren.“

Beim Grand Prix im belgischen Lommel gab es nun eine Zusammenkunft zwischen

Youthstream-Chef Giuseppe Luongo, FIM-Europe-Präsident Wolfgang Srb

und den Verantwortlichen des MSC Teutschenthal Joachim Jahnke und Günter

Scholz. Ein Ergebnis wurde auch erzielt – in einer kurzen und knappen Meldung

wurde bekanntgegeben, dass es auch 2017 einen Grand Prix im Talkessel geben

würde. Genauere Hintergründe dieses Meetings sind nicht bekannt, einzig der

Termin wurde noch mitgeteilt: 13. und 14. Mai 2017.

• Text: Marco Burkert; Foto: Youthstream

MXGP in Teutschenthal – nun doch!

Es ist und bleibt ein taktisches Spielchen zwischen Promoter Youthstream und

dem MSC Teutschenthal. Noch vor einigen Wochen hatte der Verein in einer Mitteilung

bekanntgegeben, dass man sich „in schwerem Fahrwasser“ befinde und

2017 voraussichtlich keinen WM-Lauf ausrichten wolle oder könne. Grund war

die erneut negative Bilanz des Grand Prix am 7. und 8. Mai dieses Jahres. Der

Top-3 in Washougal (v.l.): Ken Roczen, Eli Tomac und Marvin Musquin

Max Nagl auch 2017 auf Husqvarna

Wenige Wochen vor dem Saisonfinale in Amerika stellt Max Nagl die Weichen für

2017. Der Oberbayer startet auch im kommenden Jahr für das Rockstar-Energy-

Husqvarna-Factory-Racing-Team und hat sich erneut große Ziele gesteckt. 2015

wechselte Max Nagl zu Husqvarna und die Bilanz kann sich sehen lassen. Im ersten

Jahr führte der Deutsche das Gesamtklassement mit 30 Punkten Vorsprung

deutlich an, bis er durch einen Unfall beim Heimrennen in Teutschenthal gestoppt

wurde. Davon unbeeindruckt meldete er sich in diesem Jahr umso stärker

zurück. Insgesamt 14-mal landete er in den Topdrei und feierte Siege bei den

Rennen in Argentinien, Tschechien und Belgien. In der Meisterschaft ist er aktuell

Dritter und hat nur 14 Punkte Rückstand auf den Zweitplatzierten Antonio Cairoli.

Obwohl Max 2017 zu den ältesten Fahrern im Feld der MXGP gehört, rechnet

er sich erneut gute Chancen aus: „Ich genieße wirklich die Zusammenarbeit mit

dem Team. Die vergangenen zwei Jahre gehörten zu den erfolgreichsten meiner

Karriere und es freut mich sehr, dass wir auch in der kommenden Saison diese

tolle Partnerschaft fortführen. Wir haben 2015 und auch in diesem Jahr oft unsere

Möglichkeiten gezeigt und werden auch 2017 wieder hart arbeiten.“

• Text: Fast Media; Foto: Husqvarna

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MCE

September '16


FACTS

Thomas Kjer Olsen ist Europameister

Der Däne Thomas Kjer Olsen konnte die EMX250 überlegen gewinnen. Die Saison

des Husqvarna-Piloten verlief fast nach Maß, bei jedem Rennen stand er auf

dem Podest und sicherte sich mit einem 2/2-Resultat beim GP von Belgien

schließlich den Titel. Kjer Olsen hatte dank seiner konstanten Leistung komfortable

81 Zähler Vorsprung gegenüber dem zweitplatzierten US-Boy Darian Sanayei.

Bas Vaessen wurde Meisterschaftsdritter und konnte das Saisonfinale in

Lommel mit einem Doppelerfolg abschließen. Schnellster deutscher Starter der

Klasse EMX250 war Mike Stender auf Platz 10.

• Text: Marco Burkert; Foto: Steve Bauerschmidt

Herlings weiterhin

bei KTM

Entgegen unzähliger Spekulationen

hat Jeffrey Herlings bei seinem Arbeitgeber

KTM bis zum Jahr 2020 verlängert.

Der Niederländer zählt zu den

schnellsten Motocross-Piloten, hat in

seiner noch jungen Karriere bisher

stolze 59 Grand-Prix-Siege eingefahren

und dominierte in dieser Saison

sämtliche MX2-Rennen, bei denen er

am Startgatter stand. Derzeit laboriert

das Ausnahmetalent mit einem

Schlüsselbeinbruch, liegt aber in der

MX2-Weltmeisterschaft unangefochten

auf der Spitzenposition. Neben

dem Red Bull KTM Werksteam hatte

auch Honda großes Interesse an Herlings

signalisiert. Natürlich nicht ohne

Hintergedanken, denn bisher

steht nicht fest, wie sich MXGP-Leader

Tim Gajser in Sachen Zukunft entscheiden

wird. Interessant wird es in

der Zukunft definitiv, denn Herlings

steigt 2017 in die MXGP-Kategorie auf

und trifft dann auf wesentlich härtere

Kaliber, als er es bisher gewohnt ist.

• Text: Marco Burkert; Foto: Youthstream

Matthias Walkner wieder zurück

Seit seinem Rennunfall bei der Rallye Dakar im Januar sind mehr als sechs Monate

vergangen. Für einen Rennfahrer eine halbe Ewigkeit, umso größer ist nun

die Freude bei Matthias Walkner, dass er nach seinem schweren Unfall endlich

wieder „richtig“ trainieren darf. „Ein halbes Jahr lang habe ich darauf hingearbeitet,

jetzt fühlt es sich einfach nur großartig an!”, sagte der KTM-Pilot, der aktuell

an seinem Rallye-Comeback arbeitet.

Rückblick: Am 9. Januar dieses Jahres musste der 29-Jährige aus dem Tennengau

seine Dakar-Ambitionen sehr plötzlich und sehr schmerzhaft begraben.

Walkner blieb nach einem Sturz bei hoher Geschwindigkeit mit gebrochenem

Oberschenkel liegen: „Den Crash muss ich nun endgültig abhaken. Die ersten

schnellen Runden diese Woche haben extrem gut getan. Die Schmerzen und die

teils sehr harte Reha sind fast vergessen.” Zwar hat Matthias Walkner einen einigermaßen

großen Trainingsrückstand, dennoch ist er zuversichtlich, bis zum

Start der nächsten „Rallye Dakar” am 2. Januar 2017 wieder stark genug zu sein,

um zum Kreis der Favoriten zu zählen: „Normalerweise habe ich im August bereits

200 Stunden auf dem Motorrad absolviert. In diesem Jahr ist es zwar erst

eine Stunde, doch ich habe körperlich keine Probleme und kann ab jetzt wieder

voll trainieren.“ Der erste echte Härtetest soll ab 20. August die „Atacama-Rally“

in Chile sein. Die Zeit bis zum Renn-Comeback will Matthias Walkner intensiv

nutzen, um die Abläufe am Motorrad wieder vollends zu automatisieren: „Derzeit

bin ich noch etwa drei Sekunden langsamer, als ich sein will. Die Feinmotorik

passt noch nicht und ich bin noch etwas zögerlich. Doch das wird sich mit jedem

Trainingskilometer verbessern.“ Wir drücken Matthias die Daumen!

• Text: Marco Burkert/Red Bull Media; Foto: Barni C.

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MCE

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Giacomo Redondi

Enduro-Juniorenweltmeister

Der italienische RedMoto-Honda-Pilot Giacomo Redondi durfte sich beim Zieleinlauf des ersten Fahrtages zum Grand

Prix von Italien ordentlich feiern lassen. Der Grund ist einfach, Redondi hatte bis dato jeden Wertungslauf der Enduro-

Weltmeisterschaft für sich entschieden und war seinen Konkurrenten haushoch überlegen. Mit seinem 13. Tagessieg

in Folge war es dann soweit, Redondi hat sein Ziel, den Juniorenweltmeistertitel zu holen, vorzeitig erreicht! „Den Titel

endlich erreicht zu haben, fühlt sich großartig an. Es war ein langer Weg bis dahin. Das Team hat einen super Job gemacht

und es mir überhaupt erst möglich gemacht, diesen Erfolg bei meinem Heim-Grand-Prix einzufahren“, sagte

der Italiener überglücklich. • Text: Marco Burkert; Foto: enduroABC

Die Vertragsverlängerung des Briten bei seinem Arbeitgeber Husqvarna war erst wenige Tage jung, als der Extreme-

Enduro-Veteran bereits einen weiteren Sieg sein Eigen nennen konnte. Das Battle of Vikings in Storstenshöjden

(Schweden) war sonst eher eine Angelegenheit der einheimischen Fahrer, allen voran Joakim Ljunggren. Graham Jarvis

war bereits 2014 am Start dieses Rennens, diesmal sei es etwas anspruchsvoller gewesen, gab er zu. Und anspruchsvoll

ist genau das, was Mr. Extreme-Enduro braucht. Im Finale über vier Stunden war er der einzige Fahrer, der

auf dem technisch höchst anspruchsvollen Kurs acht Runden absolvieren konnte. „Das Rennen hat ein anderes Format

als die meisten Extreme-Enduro-Rennen, aber es hat definitiv den Namen „extrem“ verdient. Es sind immerhin vier

Stunden Racing ohne jede Pause, nichts ist wirklich megaschwer, aber in der Summe ist alles sehr anstrengend. Die

erste Runde auf dem Kurs war die schwerste, hier habe ich mit Arm-Pump gekämpft. Ich habe mir Zeit genommen, um

die richtige Spur zu finden und so einen guten Flow zu bekommen. Noch vor dem Tankstopp konnte ich Joakim Ljunggren

überholen, kurz danach traf ich auf Wade Young. Ich folgte ihm eine halbe Runde, bis er hinter einem langsamen

Teilnehmer hängenblieb. Ich konnte diese Chance nutzen, um auch ihn zu überholen und baute meinen Vorsprung bis

zum Ziel weiter aus“, so Jarvis zum Renngeschehen. Zweiter wurde Wade Young vor Lars Enöckl.

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Graham

Jarvis

gewinnt

erstmals

Battle

of Vikings


FACTS

Jarvis verlängert bei Husqvarna

Er ist und bleibt Mr. Extreme Enduro, der Brite Graham Jarvis hat diesen Sport

geprägt wie kein anderer auf diesem Planeten. Mit seinen verrückten Skills versetzt

er nicht nur Youtube-Fans ins Staunen, sondern brilliert mit einer irrsinnig

konstanten Leistung bei diversen Extreme-Enduro-Events auf der gesamten

Welt. Mittlerweile ist Graham schon 41 Jahre alt, denkt aber noch lange nicht ans

Aufhören. Warum auch, denn gerade 2016 ist für den Haudegen ein höchst erfolgreiches

Jahr. Heuer konnte er die bedeutendsten Rennen in der hart umkämpften

Szene für sich entscheiden. Er gewann nicht nur zum dritten Mal das

berühmte Erzbergrodeo, sondern auch das Red Bull Romaniacs und das zum

fünften Mal! Der Meister des Wheeliefahrens verlängerte bei seinem Team Rockstar

Energy Husqvarna Factory Racing um weitere zwei Jahre. Damit wird uns

„Grimbo“, wie er von seinen Mitstreitern genannt wird, definitiv noch bis 2018

erhalten bleiben! Es ist fantastisch, zusammen mit dem Team von Husqvarna

zwei weitere Jahre bestreiten zu dürfen. Die neue TE 300 ist ein hervorragendes

Motorrad, ich fahre es jetzt schon seit einigen Monaten und habe bereits zwei

bedeutsame Siege damit eingefahren – Erzberg und Romaniacs. Ich versuche

natürlich so viele Rennen wie möglich zu bestreiten, mein Fokus liegt aber weiterhin

auf den großen Outdoor-Extreme-Enduro-Events. Ich fühle mich momentan

in absoluter Topform und kann mich jetzt auf die bevorstehenden Herausforderungen

konzentrieren“, sagte Jarvis zu seiner Vertragsverlängerung.

• Text u. Foto: Marco Burkert

gefahrenen Abschnitt „Ofenrohr“ erfolgt. „Wir hoffen, mit dieser Änderung ein

neues spektakuläres Ausrufezeichen im Rennen zu setzen. Alle werden gespannt

sein, wann der erste Fahrer den Abschnitt befährt. Da er sonst nur für die

besten Fahrer im GetzenChamp vorgesehen war, werden die Piloten im Getzen-

Race nun einmal innerhalb der 2-Stunden-Distanz besonders gefordert sein“,

schildert Falko Haase seine Idee zu diesem neuen Abschnitt. Beibehalten wird

die Renndistanz von zwei Stunden im GetzenRace, wovon die besten zehn Fahrer

dann ins GetzenChamp einziehen. Diese zwölf Fahrer werden um den prall

gefüllten Preisgeldtopf fahren.

• Text u. Foto: Denis Günther/Mediaservice Getzenrodeo

GetzenRodeo 2016:

Streckenaufbau geht voran

Wenn Ende Oktober ( 29.10.2016 ) wieder die Motoren im Getzenwald dröhnen,

dürfen sich die Fans und Fahrer wieder auf einige Neuerungen freuen. Der Getzenrodeo

e.V. ist seit einigen Monaten aktiv, um neue, anspruchsvolle Abschnitte

aufzubauen. Zu den altbekannten Auf- und Abfahrten wurden auch neue Regionen

im Getzenwald erschlossen. Gespannt darf man auf eine knackige neue

Auffahrt neben der „Kartoffelreibe“ sein, ohne Anlauf geht es dort steil bergauf.

Neben neuen Streckenteilen gibt es ebenfalls ein neues Reglement. Für alle Fahrer

ist ein Pflichttankstopp vorgeschrieben. Dieser befindet sich im unteren Bereich

des Areals, wobei Zu- und Abfahrt über den sonst nur im „GetzenChamp“

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MCE

September '16


zwei Klassen bei den Big Boys geben. Zum einen die EnduroGP-Klasse, hier darf

mit Zwei- oder Viertaktbikes über 250 ccm gefahren werden. Zum anderen die

Klasse Enduro2 in der Bikes bis 250 ccm, egal ob Zwei- oder Viertakt, gefahren

werden dürfen. Eine Altersbeschränkung strebt die FIM und Promoter ABC Communications

in keiner der beiden Klassen an. Unverändert bleiben die Nachwuchsklassen

FIM Junior, 125 ccm Youth und Women. Neben dieser Änderung

des Reglements wurden auch die Termine für die kommende Saison bekanntgegeben.

WM-Kalender 2017: 25./26.3. Helsinki-Päijänne/FIN; 22./23.4. Puerto Lumbreras/E;

27./28.5. Spoleto/I; 17./18.6. Paradfurdo/H; 22./23.6. Puchov/SK;

22./23.7. Valle de Bravo/MEX; 23./24.9. Hawkstone Park/GB; 30.9.-1.10. Frankreich

(Ort noch offen); 21./22.10. Zschopau/D.

ISDE 2017: 28.8.-2.9. Brive la Gaillarde/F.

• Text: Marco Burkert; Foto: ABC Communication

Enduro-WM 2017:

Nur noch 2 Klassen bei den Big Boys

Nachdem die klassenübergreifende Wertung „EnduroGP“ in dieser Saison mit

Erfolg getestet wurde, gibt es in der Enduro-Weltmeisterschaft für das kommende

Jahr weitere Veränderungen. Die Verantwortlichen der WM haben sich zusammen

mit der Motorradindustrie auf eine, nach außen hin, verständlichere

Klasseneinteilung geeinigt. Künftig wird es der Einfachheit halber „nur“ noch

S1-WM: Oktober-Termin gecancelt

Der am 1. Oktober geplante S1-WM-Termin wurde ersatzlos gestrichen. Somit

stehen in der S1-WM noch zwei Termine auf dem Programm, bevor der Weltmeister

gekürt werden kann, und zwar der 11. und 18. September. Austragungsorte

sind Melk/Österreich und Castelletto di Branduzzo/Italien.

Ganz ohne Supermoto-WM vergeht der Oktober aber nicht, am 23. Oktober findet

das Supermoto der Nationen in Barcelona/Spanien statt.

Internationale Motorrad-, Roller- und E-Bike-Messe

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Twenty TiPeg Titanfußrasten

Die superleichten Titanfußrasten TiPeg von Twenty bieten genau das, was man

sich von einem Aftermarket-Produkt erhofft! Entwickelt und getestet vom 24MX-

WM-Team haben sich diese bereits unter den härtesten Rennbedingungen bewährt.

Sie verleihen maximale Kontrolle und besten Kontakt zur Maschine – einen

besseren Grip kann man nicht erhalten! Sie bieten jedoch nicht nur in allen

Situationen einen sicheren Tritt, sondern sehen zudem auch unglaublich stylish

aus.

Spezifikationen: Hohe und scharfe Spikes für maximalen Halt, sodass du und

deine Maschine eins werden • 55% leichter als Stahl • Handgeschweißt im sauerstofffreien

Raum • Breite 63 mm, Länge 87 mm.

Die Fußrasten sind nur vom 19.8. bis 1.9.2016 zum Angebotspreis von nur 99,-

Euro erhältlich. Die Lieferung erfolgt in einer stilvollen, wieder verschließbaren

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MCE

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AIRFILTERCLEANER

Die Luftfilter-Waschmaschine

spart Zeit und Nerven

Gerade Werkstätten mit MX-Service oder Rennteams haben immer Zeitdruck.

Wenn ihr euch den Airfiltercleaner kauft und einsetzt, habt ihr wieder Zeit, euch

um wichtige Dinge zu kümmern. Stellt euch vor, es müssen vier bis sechs MX-

Bikes zum kommenden Rennwochenende fertig gemacht werden. Motor, Gabel,

Kette usw. und dann noch Luftfilter waschen, weil keine sauberen mehr im Regal

liegen. Der Airfiltercleaner macht zwei Luftfilter in zwölf Minuten sauber und

handtrocken.

Für Rennteams ist das Gerät eine Bereicherung. Stellt euch vor, euer Mechaniker

bekommt solch eine Maschine und übernimmt die Reinigung der Filter für alle

Fahrer. Die Freude ist auf beiden Seiten, weil jeder die unangenehmste Arbeit in

diesem Sport los ist.

MX-Werkstätten

• Mehr Zeit für Arbeiten, die Geld bringen

• Waschservice für Kunden anbieten

• Günstige Betriebskosten

Rennteam

• Große Freude beim Mechaniker

• Große Freude bei den Fahrern

• Teamgedanke stärken

Verein

• Verein aufwerten, Mitgliedern etwas bieten

• Waschservice für Vereinsmitglieder

• Waschservice an der Strecke anbieten

Strecken-Rennservice (z.B. Reifen, Fahrwerk etc.)

• Zusätzlichen Service anbieten, Aufmerksamkeit

• Neue Einnahmequelle

• Neuer Service = neue Kunden ansprechen

Wer steckt hinter dem Airfiltercleaner?

Der Airfiltercleaner wurde von Dave Kraai erfunden, designt und hergestellt,

nachdem er alle am Markt erhältlichen Produkte getestet und sich maßlos über

das Waschen einer Reihe von Luftfiltern geärgert hatte. Sein Ziel und die Herausforderung

bestand darin, seinen Kunden ein Produkt zu liefern, das sie begeistert

und jahrelang nutzen können. Nach sieben Prototypen entstand 2014 der

jetzt erhältliche „Air Filter Cleaner“. Er wurde aus hochwertigen Bauteilen und

Materialien gefertigt.

Das Gehäuse wurde aus 7 mm dickem und robustem Kunststoff hergestellt, der

dem Aufprall von Sand, den mechanischen Kräften und Reinigungsmitteln

standhalten kann. Die inneren Bauteile wurden aus INOX-Stahl (RFS) angefertigt

und sind daher korrosionsresistent. Die Trommel wird von einem industriellen,

asynchronen Elektromotor angetrieben. Dieser besitzt keine Kohlebürsten, ist

funken- und wartungsfrei. Der elektrische Verschluss und die Steuerung haben

alle Dauerprüfungen perfekt überstanden. Die Pumpe saugt das sandfreie Reinigungsmittel

über einen Überlauf an und ist derart positioniert, dass Defekte

nahezu ausgeschlossen werden können. Die Pumpe verfügt somit über eine lange

Nutzungsdauer. Das Sprühsystem ist einfach manuell ohne Geräte zu entfernen

und, falls erforderlich, zu reinigen.

Bezugsquelle:

Dakra B.V.

Nunspeterweg 62, NL-8075 AC Elspeet

Tel. 0031 5774 59051

E-Mail: info@airfiltercleaner.com, www.airfiltercleaner.com

S-TECH

Alu-Gasgriffhülse mit Kugellagerung

und Teflonhülse

Sehr leichtgängig durch Kugellagerung (außen) und Teflonhülse (innen). Aus

hochfestem Aluminium, hohe Schlagfestigkeit, präzise CNC-gefertigt. Speziell

geriffelte Oberfläche und spiralförmig eingebrachte Nuten verhindern das Verrutschen

des Griffgummis. Inkl. Gummi-Abdeckkappe.

Preis: 34,90 Euro.

Bezugsquelle:

S-TECH Racing GmbH

Am Entenpfuhl 22 a, 67307 Göllheim

Tel. 06351 3987702, Fax 06351 3987704

E-Mail: info@s-tech-racing.de, www.s-tech-racing.de

13

MCE

September '16


PRODUKTE

KLIM

Engineered for Christmas

Eine extrem widerstandsfähige Karbon-Composite-Schale mit geringem Gewicht

in attraktiven, zeitgemäßen Designs; ein ausgeklügeltes, äußerst effektives

Belüftungssystem kombiniert mit einem hochwertigen Komfort-Innenfutter

und das Ganze in hervorragender Qualität und zu einem richtig guten Preis. Was

sich liest wie der sprichwörtliche Brief ans Christkind, ist jetzt Realität: F3, der

neue Offroad-Helm von KLIM.

Durch KLIMs „Structure Mapped Composite“-Konstruktion wird die Festigkeit in

den neuralgischen Bereichen optimiert und gleichzeitig das Gesamtgewicht reduziert,

das heißt, die Halswirbelsäule wird nur minimal belastet und dennoch

besteht maximaler Aufprallschutz.

Der neue, schlanke F3 bietet, im Vergleich zum Vorgänger, bis zu 10% geringere

äußere Abmessungen und eine nochmals verbesserte Passform in drei unterschiedlichen

Schalengrößen.

Eines der zentralen Entwicklungsziele war ein effizientes Belüftungssystem:

Ausgestattet mit 13 Einlassöffnungen und sechs Auslassöffnungen, die selbst

im Stand für eine effektive Wärmeableitung sorgen, meistert der F3 diese Herausforderung

mit Bravour!

Ein großes, weites Sichtfeld, das allen gängigen Offroad-Brillen ausreichend

Platz bietet, und ein Klimatek-Komfort-Innenfutter – es kombiniert anpassungsfähige

Schaumstoffpolster mit schnell trocknenden, antimikrobiellen und

antibakteriellen Textilien – sind weitere Highlights des neuen KLIM-Helms.

Weiterhin wurde in der Entwicklung darauf geachtet, dass der F3 mit allen gängigen

Neck-Brace-Systemen optimal harmoniert. Dank innovativer Konstruktionstechniken

und hochwertiger Materialien, erfüllt bzw. übertrifft der KLIM F3

die anspruchsvollen ECE-Prüfstandards mit Leichtigkeit.

Den F3 Helm von KLIM gibt es in fünf attraktiven Designs, die verfügbaren Größen

sind SM bis 3XL.

Empfohlener Verkaufspreis: 316,- Euro.

Bezugsquelle:

www.klim.com

www.klim.com/International-Dealers.html


PROTECTION

ALL AROUND

2017 BRACES BY

KIEDROWSKI RACING

FOX Sale bei Kiedrowski Racing

Jetzt bis zu 30% Rabatt sichern und fette Schnäppchen machen! Abverkauf der

2016er FOX-Kollektion

• bis zum 31. August 2016

• nur solange der Vorrat reicht

• jetzt zuschlagen – ab zum größten Offroadshop in Norddeutschland auf mehr

als 1000 qm!

Bezugsquelle:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798, www.kiedrowski-racing.com

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JOPA

Jett MX Stiefel

Es gibt Lederstiefel und es gibt Kunststoffstiefel.

Jetzt gibt es etwas Besseres,

„JETT BOOTS“. Sie sind so revolutionär

im Design wie keine andere

Stiefel in ihrer Klasse. Hergestellt aus

einem exklusiven und urheberrechtlich

geschütztem Material, von JETT

entwickelt, sind diese Stiefel 1,5 kg

leichter als andere High-End-Marken.

Preis:

314,- Euro zuzüglich Mehrwertsteuer

Bezugsquelle:

Fachhandel

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PRÄSENTATION: BETA RR MODELLE 2017

RR 430 – Attacke in vier Takten

16

MCE

September '16


Evolutionstheorie

gegen

Zwangsfortschritt

Liest man sich die regelmäßigen News zu den neuesten Modellen verschiedenster Hersteller

durch, so müssten diese ihre jeweiligen Vorgänger geradewegs in Grund und Boden fahren. Tun

sie aber eigentlich nie. Häufig ist nur mit Mühen eine positive Veränderung zu verspüren und

manches Mal geht der „Schuss“ gar nach hinten los. Wird „Zwangsfortschritt“ also überbewertet

und was sagt uns das über Betas jüngste RR-Modellgeneration?

17

MCE

September '16


PRÄSENTATION: BETA RR MODELLE 2017

RR 480 – Big Single mit Durchsetzungskraft

um, hier soll nicht jedes Jahr das Rad

neu erfunden werden, stattdessen

gibt es stets nachvollziehbaren und

vor allem „erfahrbaren“ Fortschritt,

der durchaus mal größer, aber auch

mal kleiner ausfallen darf. Im Zweifel

setzt man also auf seriöse Konstanz

auf hohem Niveau, statt auf vom Marketing

gepushte Rasanz in der Entwicklung

– mit potenziell ungewissem

Ausgang. Hier heißt es also in

der Regel „einen Schritt vor“ und

nicht „zwei Schritte vor und einen zurück“.

Diese Art von Kontinuität

schafft Vertrauen und Verlässlichkeit

auf Dauer und somit blieb Betamotor,

im Gegensatz zu manch kleinerem

oder größeren Motorradhersteller,

bislang von negativer Presseberichterstattung

à la „Insolvenz“ oder „Inanspruchnahme

staatlicher Hilfe“

verschont. Ganz im Gegenteil, Betamotor

konnte die letzten Jahre regelmäßig

zulegen, 2016 gar als erfolgreichstes

Modelljahr abschließen.

Und ganz in diesem Sinne erwarteten

uns im toskanischen Hinterland dann

Intro: Beta statt Bunga Bunga

Beta, das sind doch die, die ihre neuesten

Models, äh Modelle, immer in

Schlössern vorstellen. Dort sind dann

doch auch immer jene Gourmet-Tester

anzutreffen, die quasi als Schnellbespaßung

zwischen 8-Gang-Menü

und Bunga-Bunga-Party mal kurz ’nen

flotten Ausritt durch den Schlosspark

hinlegen – mal mit Stollenmoped,

mal mit sonstigen Gespielinnen.

Okay, zur Entwarnung und vielleicht

gar Enttäuschung so mancher Nicht-

Insider muss ich diesbezüglich mal

für Klarheit sorgen. Alles Halbwahrheiten

– Schloss und Schlosspark waren

in der Tat schon mal Schauplatz

für Betas Test-Festspiele, doch zieht

mal alle Mädels und den erotischen

Nachtisch ab. Offengestanden würden

solche Praktiken auch absolut

nicht dem Stil und der Unternehmenskultur

des Hauses Betamotor

entsprechen. Jener ist nämlich weder

von hyper-emotionalisiertem Marketing-Blabla

noch von unrealistischen

Entwicklungsvorgaben geprägt. Kurzauch

neue RR-Modelle, frei von irgendwelcher

„rocket science“ oder

„space age technology“, dafür mit

umso mehr Feinschliff und „erfahrbaren“

Qualitäten. Ja, diese Italiener

kriegen es auch ganz ohne Blabla und

Bunga-Bunga hin …!

In Aktion:

Beta Ride statt Pokémon Go

Die Seuche ist ausgebrochen. Nein,

nicht so eine Seuche, sondern eine

Spiele-Seuche namens Pokémon Go.

Neulich, während einer kurzen Testfahrt

im stadtnahen Wald, hab‘ ich

doch fast ’nen desorientierten Pokémon

Go Gamer mit meinem Dirtbike

umgenietet. Auf der Jagd, um „Rattikarl“

(oder war es „Muschas“?) mit

seinem Pokémon-Ball abzuwerfen,

sprang dieser urplötzlich zwischen

den Büschen auf „meinen“ Single

Trail. Es ist schön zu sehen, dass die

digital-native Jugend wieder auf die

Straße geht – aber muss diese deshalb

gleich im Wald auftauchen? Wie

dem auch sei, solch grenzwertige Erfahrungen

hatten mich dann freudig

auf die kurz bevorstehende Betamotor-Präsentation

in Viamaggio eingestimmt,

sind doch die Netzempfangslöcher

im toskanischen Hinterland

legendär und bilden somit quasi eine

natürliche Barriere gegen „versprengte“

Pokémon Go Gamer. Dahingegen

war dort im besten Sinne

barrierefreies Biken mit den neuesten

Betas angesagt. Eine Wald-„Speciale“,

ein fahrtechnisch anspruchsvoller

Low-Speed Trail und am

Nachmittag ein (zügiger) Ausflug

über 35 Kilometer standen auf dem

Testfahrplan. Aber zunächst musste

ich mir noch Klamotten aus dem Fundus

von Beta borgen, denn meine Bekleidung

traf leider erst am Abreisetag

in Italien ein – Air Berlin hatte

mein Gepäck nämlich erst mal nicht

nach Florenz mittransportiert, sondern

(natürlich …) erst mal nach Berlin

…! Eingekleidet als Beta Factorypilot

ging’s für mich dann schließlich

los mit der neuen Zweitakt-Range.

RR 2-T 2017

Zwischentakt bei den Zweitaktern!

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MCE

September '16


RR 350 4-T 2017

RR 300 2-T 2017

Dezent überarbeitet, optisch nur wenig

von der letztjährigen Serie unterscheidbar,

spielen die zweitaktenden

RRs die Karte des nonchalanten Understatements

aus. Denn eines ist

klar: Diese Dirtbikes waren schon in

der letztjährigen Inkarnation verdammt

gut drauf. „A bisserl was“ geht

aber immer noch. So gesellt sich nun

zur bekannt potenten motorischen

Performance ein Fahrwerk, das a)

durch die neue Gabel „satter“ und

spurtreuer steiniges Terrain absolviert

und b) sich durch den neuen

Dämpferregelmechanismus deutlicher

und auswirkungsstärker anpassen

lässt. Gerade Letzteres ließ sich

auf der genannten Wald-„Speciale“

sehr schön feststellen. Während die

Stoßdämpfer der 2016er Generation

auch bei sechs Klicks in die eine oder

andere Richtung des Druckstufenbereichs

kaum merklich Änderung

brachte, so sind nun die Veränderungen

bei drei Klicks plus oder minus

recht gut nachvollziehbar. Somit werden

sich die 2017er Modelle in die-

sem Bereich wesentlich leichter auf

die individuellen Bedürfnisse anpassen

lassen. Der um fünf Millimeter

verlängerte Gabelhub schien sich übrigens

nicht negativ auf das Handling

und die Kurveneigenschaften auszuwirken,

zumindest was die harten Böden

unseres Testparcours betrifft.

Wie sich das z. B. in (sandigen) Anliegern

verhält und ob man da das Bike

dann mit etwas mehr Druck vor dem

„Rauslaufen“ über den oberen Rand

bewahren muss, das werden uns

künftige Einzeltests der neuesten

Modellgeneration zeigen. Motorenmäßig

zeigen sich RR 250 und 300

weiterhin auf dem bekannten Niveau.

Sprich, die RR 300 ist im Vergleich zur

hubraumschwächeren RR 250 das

deutlich anspruchsvollere und bisweilen

gar „bissigere“ Modell. Bei ihr

liegen offenbar Drehmomentpeak

und Zeitpunkt des Öffnens der Auslasssteuerung

nah beieinander. So

muss die RR 300 in diesem Bereich

und bei entsprechend rutschigem Untergrund

mit gekonnt sensibler Gashand

kontrolliert werden. Die RR 250

verhält sich dabei wesentlich gutmütiger,

verfügt eindeutig über die

gleichmäßigere Leistungsentfaltung

und kann somit lässiger, vielleicht sogar

nachlässiger (!), pilotiert werden.

Da sie zudem keine merkliche Durchzugsschwäche

kennt (zumindest

nicht bei meinen 76 kg) und noch dazu

freier auszudrehen scheint, bleibt

sie für mich der heimliche Star in Betas

zweitaktendem Enduro-Duett. Am

Rande der Präsentation berichtete

Betas Export-Manager Frank Schröder,

dass die aktuellen Zweitaktmotoren

bereits für die Aufnahme einer

Ausgleichswelle ausgelegt seien – im

kommenden Jahr könnte uns da, neben

der vermuteten Einführung einer

EFI, wohl noch so einiges erwarten …

RR 4-T 2017

Taktvollendet – solchermaßen kreativ

würde ich meinen Eindruck von Betas

2017er Viertakt-Modellreihe in einem

(wenngleich erfundenen) Wort zusammenfassen.

Jedes dieser Modelle

kann für sich stehen. Jedes dieser Modelle

wird einen spezifischen Käuferkreis

mit seinen besonderen Qualitäten

ansprechen. Und vor allem: Jedes

dieser Modelle befindet sich nah am

Gipfel seiner Entwicklungsstufe! Wie

schon bei den Zweitaktern zeigt sich

auch hier der positive Einfluss der

überarbeiteten Gabel mit verlängertem

Hub. Insbesondere steinige Bergabpassagen

werden mit höherer

Spurtreue und ohne plötzliches, seitliches

Versetzen absolviert. Das fühlt

sich sehr geschmeidig an und sorgt

für Vertrauen. Im Verlauf unseres

diesmal längeren Testtages, mit häufigem

Wechsel zwischen den verschiedenen

Viertakt-Varianten, fiel

als Fazit ein weiterer Zugewinn (die

neuen Nockenwellen?) auf: Egal welche

RR 4-T – keine zeigt mehr irgendwelche

Tendenzen zum plötzlichen

Ausploppen. Gute Sache! Und umso

erfreulicher, da wir den Großteil des

Fotoshootings in einem fahrtechnisch

etwas anspruchsvolleren Lowspeed-Parcours

durchführten. Über

den zweiten Gang kam man da nicht

hinaus, die Traktion über feuchte Felsen

im Bachbett war marginal und

dennoch zogen alle gebotenen Hubräume

ohne zu mucken durch. Den

ganzen Tag über starb mir kein einziges

Modell urplötzlich ab. Im genannten

Parcours offenbarten sich dennoch

wesentliche Charakterunterschiede

zwischen den Hubraumvarianten.

Während die extra smoothe

RR 350 locker eine Neunzig-Grad-

Kehre aus dem Bachbett heraus und

über eine Felskante absolvierte, blieb

ich genau dort eine Runde später mit

der RR 430 wegen plötzlich durchdrehendem

Hinterrad kurz hängen.

Überhaupt, während die famose kleine

RR 350 mit exemplarisch linearem

Leistungsoutput jedes Pferdchen auf

die Piste zu bringen scheint, ist bei

der wuchtig explosiveren Gangart des

RR-430-Triebwerks ein deutliches

Plus an Konzentration, Kondition und

Gashandfeeling vonnöten. Nicht gerade

das effektivste Modell unter al-


PRÄSENTATION: BETA RR MODELLE 2017

20

MCE

September '16


PRÄSENTATION: BETA RR MODELLE 2017

Viertaktmotoren mit neuen Nockenwellen und Ventilfedern

zur Verminderung der Motorbremswirkung und Verbesserung

der „Fahrbarkeit“. Im Foto sind auch die neuen

Titan-Einlassventile der RR 480 zu sehen

Das kommt gut – Excel-Felgen für alle RRs

Alle RR-Modelle verfügen nun über serienmäßige Dual-

Mappingschalter

Neu designtes Cockpit mit Batterie-Ladeanzeige

Sachs-Stoßdämpfer mit effektiveren Verstellmöglichkeiten

Neue Sachs-Gabeln mit verlängertem Hub (plus 5 mm) sowie

leichteren und steiferen Gabelbrücken

Neuer Tankdeckel mit integriertem Ventil

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MCE

September '16

RR 350 – wenn’s mal knifflig werden sollte …


News 2017

• Sachs-Gabel mit um 5 mm verlängertem Hub

und neuem Liqui-Moly-Gabel-Öl mit verbesserter

Durchflussfähigkeit und Temperaturstabilität

(alle RR-Modelle)

• Sachs-Stoßdämpfer mit neuem, voneinander

unabhängigerem System zur Regelung des Highbzw.

Lowspeed-Druckstufenbereichs. Dies

ermöglicht eine präzisere und individuellere

Anpassung an Fahrtstil und Geschmack

(alle RR-Modelle)

• Gabelbrücken in neuem Design, in gleichwohl

leichterer und steiferer Ausführung

(alle RR-Modelle)

• Excel-Felgen in Silber mit schwarzen Speichen –

das Beste vom Marktführer (alle RR-Modelle)

• Digitales Cockpit in neuem Design und mit

zusätzlicher Anzeige des Batterieladestands

(alle RR-Modelle)

• Neuer Benzintankverschluss mit eingebautem

Ventil (alle RR-Modelle)

• Neues Grafikdesign (alle RR-Modelle)

• Mappingschalter mit zwei Wahlbereichen

in Serie (alle RR-Modelle)

• Motorenanpassung an Euro4-Norm

(RR-Zweitaktmodelle)

• Steuereinheit wurde zum Dialog mit

Diagnosegeräten auf CAN-Anschluss

vorgerüstet (alle RR-Modelle)

• Neue Nockenwellen und Ventile für verbesserte

„Fahrbarkeit“ und Verringerung

der Motorbremswirkung

(alle RR-Viertaktmodelle)

• Einlassventile aus Titan (nur RR 480)

• Verkaufspreise unverändert (!)

zum Modelljahr 2016 (alle RR-Modelle)

Offroad-Freunde unter sich … :-)

len Umständen, diese RR 430, aber bisweilen ein echter Fahrspaßbringer

mit seinem punchig-direkten Antritt. Wer sich

irgendwie nicht so recht zwischen diesen beiden Enduros

entscheiden kann, der greife doch zu Betas schlau positioniertem

„Kompromissmodell“, der RR 390. Jene verfügt über

ein vergleichbar lineares und drehfreudiges Output, analog

zur RR 350, besitzt aber in gleichem Zuge ein durchsetzungsstärkeres

Drehmoment und wirkt zudem in der 2017er Version

nochmals direkter und spontaner in der Reaktion auf Gasschübe.

Ein Modell, das sich jeder unentschlossene Beta-

Kunde mal anlässlich der Händler-Testtage unter die Endurostiefel

nehmen sollte. Wer sich hingegen nur für die Vollfettstufe

im Endurosport interessiert, den werden solche Vorschläge

kaltlassen – er greift lieber gleich zur Big-Single des

Hauses, der RR 480. Diese erwies sich wie erwartet nicht gerade

als erste Wahl im fahrtechnischen Klein-Klein zwischen

Bachbett und Fels, zog sich aber, trotz hohem Anspruch an

körperlichem Einsatz, recht elegant aus der Affäre. Wie

schon gesagt, kein „Ausploppen“, ein bärenstarkes Drehmoment

und dazu noch eine überraschend geschmeidige Leistungsentfaltung

„von unten heraus“. Aber wie dem auch sei,

die RR 480 ist für mich persönlich am besten beim lässigen

Enduro-Wandern in etwas weiterem Geläuf zu Hause. Alles

annähernd Schrittgeschwindigkeit wird hier dann doch vorschnell

zum Kraftakt. Und ja, ich empfehle euch den nun dazugekommenen

Mappingschalter auf dem „zahmeren“ Regensymbol

zu belassen – außer eure Erzeuger hören auf die

Namen Thor und Brunhilde …! Überhaupt, diese Mappingschalter

… Früher übernahm diese Form der Traktionskontrollhilfe

eigentlich stets die Gashand, oder? Aber wenn ich

ehrlich bin, dann gewöhnt man sich hieran so schnell wie an

die Autositzheizung im Winter – man will nicht mehr wirklich

ohne. Muss hier auch nicht sein, denn ab 2017 haben ja alle

RRs solch einen Schalter. Und die Auswirkungen jener ließ

sich ganz prima anlässlich unserer flotten, 35 Kilometer langen

Ausfahrt erproben. Munter drauflosgedrückt, fällt schon

nach dem ersten Durchwechseln aller Viertakt-RRs Folgendes

auf: Auf unserer staubtrocken/harten Runde mit wenig

bis mittelmäßigem Grip war eigentlich stets die gezähmtere

(Regensymbol) Stellung die vorteilhaftere. Im maximierten

Modus (Sonnensymbol) generieren die Triebwerke einen Ex-

tra-Kick ab etwa Drehzahlmitte und schieben etwas druckvoller

Pferdestärken bis in den höheren Drehzahlbereich nach.

Jener Kick mag zwar relativ betrachtet klein sein (an der RR

350 wirkt diese zusätzliche Schubkraft am deutlichsten!),

doch kann er unter ungünstigen Bedingungen eben auch das

kleine bisschen zu viel sein – also mit Bedacht auswählen.

Missen möchte man ein solches Feature jedoch nicht mehr,

gerade wenn man (wie auch ich) gelegentlich und gerne mal

Ausflüge auf die nächste Crosspiste macht. Die Vielfalt und

vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser RR-4-T-Serie in

Kombination mit ihren ausgewogenen Fahrwerken und wertigen

Serienausstattungen haben inzwischen schon ein beeindruckendes

Niveau erreicht.

Fazit: So kennen wir das

So kennen (und schätzen) wir das. Betamotor ist nicht gerade

bekannt als Experimentierlabor für Zukunftstechnologien

und damit als entsprechend großer Generator für gefürchtete

„Kinderkrankheiten“, sondern quasi als Manufaktur zeitgemäßen,

aber stets bewährten Maschinenbaus. Das Rad

neu erfinden, steht hier nicht auf dem Businessplan und davon

profitiert letztendlich der Kunde, wird er doch damit

nicht zum Versuchskaninchen degradiert. Manch einer mag

sich schon für 2017 die Einführung einer elektronischen Benzineinspritzung

für die Zweitakter gewünscht haben, oder

aber neue Plastikteile, die (wenn auch völlig sinnfrei) zumindest

visuellen Fortschritt signalisieren – aber weder setzt Beta

auf Showeffekte noch auf unzureichend ausgetestete

Technologie. Wenn man sich dann noch die aktuellen Race-

Resultate der drei Beta-Musketiere namens Steve, Alex und

Johnny ansieht und bemerkt, wie seriennah deren „Werksbikes“

daherkommen (insbesondere das von Johnny Aubert!),

ja dann sollte man als Durchschnittsendurist lieber

nicht ganz so lautstark nach der nächsten „bahnbrechenden“

Innovation rufen, sondern erst mal an sich selbst „arbeiten“.

Beta RR 2017 bedeutet also weiterhin verdammt gute

Enduros – nur in noch besser! So bleibt abschließend

lediglich eine völlig persönliche und höchst subjektive Frage

offen: Gab es die edlen Excel-Felgen nicht vielleicht auch in

schwarz ... ;-)

• Text u. Actionpilot: Alexander „been there, done that” Stephan

• Fotos: Marco e Cristiano „we’ve been there too“


PRÄSENTATION: HUSQVARNA MODELLE 2017

Husqvarna

Enduro 2017

24

MCE

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Die Aufregung war im Vorfeld sehr groß und wir waren gespannt, was es wohl für Neuheiten bei

den Husqvarna-Enduromodellen geben wird. Nun endlich war es soweit und es ging auf nach

Schweden in das Örtchen Huskvarna (mit „k“ geschrieben), wo die Marke ihren Ursprung hat.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Sebas Romero, Marco Campelli

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MCE

September '16


PRÄSENTATION: HUSQVARNA MODELLE 2017

Eine kleine Zeitreise

• 1689: Gründung der Waffenfabrik in Huskvarna

• 1872: beginnt man zusätzlich mit der Produktion

von Küchengeräten, Nähmaschinen und

Gusseisen

• 1896: werden Fahrräder in die Produktpalette

aufgenommen

• 1903: Husqvarna stellt sein erstes Motorrad vor:

ein „motorisiertes Fahrrad“, damit zählt die

Marke als ältester Motorradhersteller mit

ununterbrochener Produktion

• 1933 und 1934 ist Husqvarna regelmäßig auf

dem Siegerpodest bei Straßenrennen

• 1953: die Geburt des Motocross und Husqvarna

gehörte zur ersten Wahl für den Einsatz

• 1955: die legendären Silverpilen (Silberpfeil)

werden speziell für den Offroad-Einsatz gebaut:

wendig mit nur 75 kg, Teleskopgabel, hydraulische

Stoßdämpfer und im Rahmen ein

montierter Motor

• 1959: Husqvarnas erster Motocrossweltmeister

wird Rolf Tibblin auf einer 250er

• 1960: erster Weltmeistertitel in der

500-ccm-Klasse für Bill Nilsson

• 1963: glorreiche Jahre mit insgesamt 14 WM-

Titeln im Motocross, 24 Enduro-EM-Titeln

und 11 Siegen bei der Baja 1000

• 1970: Mittlerweile ist Husqvarna eine Legende,

die eine lange Liste an Erfolgen in Europa und

den USA vorweisen kann

• 1977: kauft Electrolux die gesamte Husqvarna-

Firmengruppe

• 1983: neue Maßstäbe mit einem

500-ccm-Viertaktmodell

• 1987: die Husqvarna Motorrad Division wird an

den italienischen Motorradhersteller Cagiva

verkauft und wird Teil der MV Agusta Motor

S.p.A.

• 1988: Als Husqvarna Motorcycles 1987 von

Cagiva gekauft wird, gibt es Pläne, 1988 nach

Italien umzuziehen. Aber das Kernteam der Entwicklungsabteilung

von Husqvarna entscheidet

sich dafür, lieber in Schweden zu bleiben. Man

spaltete sich ab und gründete 1988 „Husaberg“

• 2007: BMW kauft die Legende und möchte damit

die Sparte Geländemotorräder erweitern

• 2013 kaufte Pierer Industries AG (Eigentümer

von Husaberg) Husqvarna Motorcycles, was die

Wiedervereinigung der beiden Teile der

ursprünglichen Marke Husqvarna aus den 60ern

und 70ern bedeutete! 2014 kehrt die „neue“

Marke Husqvarna Motorcycles zu ihren glorreichen

Wurzeln zurück

Die Highlights kurz und knapp

• Völlig neue 2-Takt- und 4-Takt-Motoren

• Neuer Rahmen – kleiner und leichter

• Traktionskontrolle und Launch-Control

• WP-Gabel vom Typ Xplor 48

• WP-DCC-Federbein mit Umlenkung

• Neues Bodywork

• Neuer Motorschutz

• Heckrahmen aus 30% Kohlefaser-Verbund-

Material

• Überarbeitete, CNC-gefräste Gabelbrücken

• Neue, selbstreinigende Fußrasten-Halterungen

• Sitzbank-Design und Bezug mit hoher Haftung

• Hinterer Bremssattel und Hebel

• Metzeler-Reifen

• Magura-Kupplung

Mit leistungsstarken und extrem leichten Motoren,

einer klaren Designsprache, Premium-Komponenten

und einem vertrauenerweckenden Fahrwerk definiert

Husqvarna Motorcycles Enduro-Performance

im Jahr 2017. Diese einfach zu kontrollierenden

Bikes ermöglichen ein neues Niveau an Fahrbarkeit

und erlauben ihren Fahrern, neues Terrain zu erkunden

und die Grenzen des Endurofahrens auszuloten.

DIE DETAILS

Merkmale und Vorteile – Fahrwerksübersicht

Die Fahrwerke der 2017er Enduros von Husqvarna

Motorcycles sind völlig neu und bieten erhöhten

Fahrkomfort und besseres Vertrauen. Dank einer

optimierten Rahmengeometrie – und damit erhöhter

Torsions- und Längssteifigkeit – verbessern sie

die Federungsfunktion sowie das Feedback und geben

dem Fahrer mehr Bewegungsfreiheit.

Diese leichten Fahrwerke werden unter Einhaltung

höchster Qualitätsstandards gefertigt und verkörpern

den einzigartigen Charakter von Husqvarna

Motorcycles. Zusammen mit der Federbein-Umlenkung

und der neuen Gabel vom Typ WP Xplor 48 garantieren

sie eine bessere Funktion und geben Fahrern

mehr Feedback. Zudem sind die Motorräder

dank dieser Fahrwerke in jedem Terrain extrem

leicht zu fahren.

Technische Innovationen wie ein Kohlefaser-Verbund-Heckrahmen,

eine Aluminiumguss-Schwinge,

selbstreinigende Fußrastenhalterungen, klassenbeste

Bremsen von Brembo und die werkzeuglose

Erreichbarkeit des Luftfilters verhelfen diesen

Bikes, zusammen mit einem markanten und einzigartigen

Bodywork, zu einem hervorragenden Handling

für alle Fahrertypen.

Überarbeiteter Gitterrohrrahmen

Die 2017er Rahmen besitzen eine Geometrie, die

jener der 2016er Enduros von Husqvarna Motorcycles

ähnelt, bieten aber ein völlig neues Design

und neue Eigenschaften. Die unteren Stahlrohre

sind nun 6 mm breiter und um 2 mm weiter unten

angeschweißt, was die Torsionsfestigkeit um

20 Prozent erhöht und der Stabilität sowie der

Wendigkeit zugutekommt, während die Längssteifigkeit

um 30 Prozent verringert wurde, was zu einer

besseren Dämpfung von Schlägen und zu einer

verbesserten Federungsfunktion führt. Neue seitliche

Motorhalterungen verbessern das Handling

und verringern Vibrationen. Die Rahmen sind serienmäßig

mit einem Rahmenschutz und einem neuen

Motorschutz ausgerüstet. Ihr Gewicht wurde um

0,6 kg reduziert.

• 20% höhere Torsionsfestigkeit

plus 30% geringere Längssteifigkeit

• Überarbeitete Motorhalterungen

• Von WP Performance Systems GmbH hergestellt

• Gewicht um 0,6 kg reduziert

Kohlefaserverbund-Heckrahmen

Der bei Husqvarna Motorcycles einzigartige Verbund-Heckrahmen

steht für bahnbrechende Technologien

und Innovationen. Diese dreiteilige Konstruktion

besteht zu 30% aus Kohlefaser.

Mit ihrer fachmännisch berechneten Steifigkeit

verbessern alle Heckrahmen die Gesamt-Ergonomie.

Mit 1,4 kg ist der Rahmen 1 kg leichter als jener

des Vorjahresmodells.

• Dreiteiliger Heckrahmen aus Verbundmaterial

• Kohlefaser-Konstruktion

• Steifigkeit speziell für das Endurofahren

ausgelegt

• Gewicht um 1 kg reduziert

Aluminiumgussschwinge

Die hohlen Aluminiumgussschwingen wurden für

optimale Steifigkeit und Zuverlässigkeit bei minimalem

Gewicht ausgelegt. Die Techniker bei

Husqvarna Motorcycles haben die Hinterradachse

so gestaltet, dass sie es dem Fahrer ermöglicht,

die Kettenspanner-Markierungen von oben zu sehen,

was die Wartung vereinfacht.

• Optimale Steifigkeit und Zuverlässigkeit in

einem leichten Paket

• Einfaches Einstellen der Kettenspannung

und simple Wartung

Markantes Bodywork

Ein neues und futuristisches Bodywork repräsentiert

den riesigen Schritt nach vorne, den die

2017er Enduros darstellen. Die markante Farbgebung

in Pearl Blue und Electric Yellow sowie die

Grafiken heben das schwedisch inspirierte Design

hervor. Die komplett neue Ergonomie des Bodyworks

verbessert den Komfort und die Kontrolle

des Fahrers und erlaubt es ihm, länger auf höchs-

26

MCE

September '16


tem Niveau Gas zu geben. Die Sitzbank besitzt nun

ein niedriges Profil mit einem neuen, extrem griffigen

Bezug, der den Fahrer selbst bei hartem Beschleunigen

und bei rutschigen Verhältnissen sicher

im Sattel hält.

• Komplett neues Bodywork => unverwechselbare

Optik, moderne Farben und Grafiken

• Überarbeitete Ergonomie => vertrauenerweckende

Sitzposition in allen Situationen

• Neue Sitzbank => höherer Komfort und

überlegene Kontrolle

WP Xplor-Gabel in Split-Bauweise

Die von der WP

Performance Systems

GmbH speziell

für das Endurofahren

entwickelte

Gabel vom

Typ WP Xplor 48

ist ein neues Ausstattungsmerkmal

bei den

Husqvarna-Enduros

des Jahres

2017. Die Gabel

verfügt über eine

Open-Cartridge-

Konstruktion mit

einer Feder in jedem

Holm und

separaten Dämpfungsfunktionen.

Mit Hilfe einfach erreichbarer Clicker-Räder an der

Oberseite der Gabelholme wird links die Druckstufe

und rechts die Zugstufe eingestellt. Ein serienmäßiger

Preload-Adjuster erlaubt das einfache Einstellen

der Vorspannung ohne Werkzeug.

• Neue, speziell für den Enduro-Einsatz entwickelte

Gabel vom Typ WP Xplor 48

• Leicht zugängliche Einstellräder für einfache und

schnelle Einstellung

• Einstellung der Vorspannung ohne Werkzeug

WP-Federbein mit Umlenkung

Das neue Federbein mit Umlenkung vom Typ WP

DCC wiegt lediglich 3,7 kg, was es 0,36 kg leichter

als jenes des Vorjahresmodells macht. Mit Hilfe eines

Druckausgleichs im Innern des Federbeins liefert

es optimale Dämpfungseigenschaften, was

Fahrkomfort und Handling aufwertet. Das äußere

Profil des Reservoirs verbessert die Kühlung. Das

Federbein ist außerdem voll einstellbar und mit einer

Umlenkung verbunden, die über eine spezielle

Geometrie verfügt, welche bestmögliche Traktion

und Progression gewährleistet.

• Gewicht um 0,36 kg reduziert

• Druckausgleich für gleichbleibende Dämpfung

• Spezielle Umlenkungs-Geometrie für optimale

Dämpfungs-Charakteristik

Selbstreinigende Fußrastenhalterungen

Mit ihrem speziellen auf den Enduroeinsatz abgestimmten

Design verhindern die neuen, selbstreinigenden

Fußrastenhalterungen das Ansammeln

von Schmutz beim Durchfahren von tiefen Furchen

oder schlammigem Terrain.

Die Fußrasten sind 6 mm höher montiert als bei

den Motocrossmodellen von Husqvarna Motorcycles,

was mehr Bodenfreiheit beim Überfahren von

Steinen und Durchfahren von tiefen Furchen bietet.

• Neue Fußrastenhalterungen verhindern das

Ansammeln von Schlamm und Schmutz, indem

sie der Fußraste erlauben, in ihre Ausgangsposition

zurückzuspringen

• Breite, speziell für den Enduro-Einsatz entworfene

Fußrasten für perfekten Grip und optimale

Kontrolle

Die besten Bremsen in der Klasse

Hochwertige Bremssättel und Armaturen von

Brembo mit hochwertigen GSK-Bremsscheiben

bieten herausragende Bremsperformance. Die hinteren

Bremssättel besitzen einen 24-mm-Kolben

(vormals 26 mm). Ein längerer Fußbremshebel bietet

bessere Dosierbarkeit und ein besseres Bremsgefühl.

• Brembo-Bremssättel und Hochleistungs-

Bremsscheiben von GSK

• Kleinerer Bremskolben hinten

• Längerer Fußbremshebel

Odi-Griffe + Gasbetätigungsmechanismus

Der neue, auf der linken Seite montierte Lock-On-

Griff von Odi muss nicht verklebt werden, während

der vulkanisierte Griff auf der rechten Seite über einen

integrierten Gasbetätigungsmechanismus verfügt.

Das Spiel lässt sich einfach einstellen und

durch Wechsel der Kulisse kann die Gasannahme

bei allen Viertaktern verändert werden.

• Odi-Lock-On-Griffe

• Einstellbare Gasannahme bei allen Viertaktern

Luftfilterkasten + Luftfilter

Der neue Luftfilterkasten besitzt exakt positionierte

Einlasskanäle, die Verformungen vermeiden und

den Luftstrom sowie den Schutz des Filters maximieren.

Der Luftfilter kann ohne Werkzeug erreicht

werden. Der Luftfilter und der Luftfilterträger von

Twin Air mit seinem ausfallsicheren Befestigungssystem,

das einen sicheren und genauen Filtereinbau

ermöglicht, garantieren einfache Wartung.

• Ausgefeiltes Design des Luftfilterkastens für

maximalen Luftdurchsatz und Schutz

• Sorgfältig entworfene Filterhalterung

• Luftfilter von TwinAir serienmäßig

• Werkzeuglose Erreichbarkeit des Luftfilters

CNC-gefräste Gabelbrücken

Die bei allen 2017er Enduros von Husqvarna Motorcycles

serienmäßigen, schwarz eloxierten und

CNC-gefrästen Gabelbrücken bieten einen Versatz

von 22 mm. Sie werden fachmännisch und unter

Verwendung überlegener Technologien und Materialien

gefertigt, um das höchstmögliche Niveau an

Qualität und Zuverlässigkeit zu garantieren. Ein

zweifach verstellbarer Lenker ist ebenso serienmäßig

und ermöglicht es dem Fahrer, die Ergonomie

individuell anzupassen.

• CNC-gefräste Gabelbrücken aus Aluminium

• Einstellbare Lenkerposition

Elektrostartersystem und Lithium-Ionen-Batterie

Wie bisher sind

sämtliche TE- und

FE-Modelle standardmäßig

mit

einem Elektrostartersystem

ausgestattet. Für

das Modelljahr

2017 ist das System

mit einer

kompakten Lithium-Ionen-Batterie

gekoppelt, die

1 kg leichter ist

als eine herkömmliche

Batterie.

Die FE 250

und die FE 350

sind mit einem neuen Startermotor von Mitsuba

ausgerüstet, während die TE 250 und die TE 300

mit einem neuen, geschützt unter dem Motor angebrachten

Elektrostartersystem daherkommen. Um

Gewicht zu sparen, besitzen die Viertaktmodelle

keinen Kickstarter mehr, die Zweitakter sind aber

nach wie vor mit einem solchen ausgerüstet. Der

Kabelstrang wurde so entworfen, dass der Heckrahmen

nun ausgebaut werden kann, ohne dass

man irgendwelche Kabel entfernen muss.

• Lithium-Ionen-Batterie => leicht,

um 1 kg leichter als eine herkömmliche Batterie

• Position von Batterie und Kabelstrang =>

einfaches Ausbauen des Heckrahmens

Integriertes Kühlsystem

und weiterentwickelte Kühler

Die Kühler werden von WP Performance Systems

aus hochfestem Aluminium gefertigt. Mit Hilfe nu-

27

MCE

September '16


PRÄSENTATION: HUSQVARNA MODELLE 2017

merischer Strömungsmechanik

(CFD, Computational

Fluid

Dynamics) wird

die Luft effizienter

durch die

Kühler geleitet,

die so eine optimale

Kühlung in

allen Situationen

gewährleistet.

Das Kühlsystem

ist in den Rahmen

integriert

und verbessert die Wärmeableitung, indem es

Kühlflüssigkeit durch den Rahmen leitet und so zusätzliche

Schläuche überflüssig macht.

Außerdem schützt der Kühlerschutz nicht nur vor

herumfliegenden Objekten, sondern fungiert auch

als eine Versteifung, die im Falle eines Aufpralls

die Energie vom Kühler weg und in den Rahmen leitet.

Alle Viertaktmodelle besitzen serienmäßig einen

Kühlerlüfter.

• Integrierte Kühlung => maximale Effizienz

auf kleinstem Raum

• Neue Kühler von WP => widerstandsfähiger

und effizienter für optimale Kühlung

• Kühlerschutz => schützt vor umherfliegenden

Objekten und bei Unfällen

• Kühlerlüfter serienmäßig bei allen

Viertaktmodellen

Kraftstofftank

Alle Modelle besitzen einen neuen, leichten Kraftstofftank

aus transparentem Kunststoff, sodass

der Fahrer den Kraftstoffstand jederzeit einfach

und schnell überprüfen kann. Seine Kapazität liegt

zwischen 10 Litern bei den Zweitaktern und 9 Litern

bei den Viertaktmodellen.

Alle

Kraftstofftanks

werden für

schnelles Nachtanken

über einen

Schnellverschluss

geöffnet,

während jene

der Viertakter

über eine

eingebaute

Kraftstoffpumpe

und einen Füllstandssensor verfügen.

• Neuer, transparenter Kraftstofftank => großer

Kraftstofftankinhalt für längere Fahrzeit

• Schnellverschluss => schnelles und einfaches

Nachtanken

Reifen

(unser MCE Testsieger im Enduro

F.I.M.Reifentest/www.webkiosk.

mce-online.de/)

Alle Enduromodelle des Modelljahres

2017 fahren auf neuen

Reifen vom Typ Metzeler 6 Days

Extreme. Diese von der FIM freigegebenen

Reifen bieten ausgezeichneten

Grip auf einer Fülle

verschiedener Terrains.

• Reifen vom Typ Metzeler 6 Days Extreme =>

herausragender Grip bei allen Bedingungen

Motor Motorgewicht (kg) Gewichtseinsparung (kg)

FE 250 27,6 0,7

FE 350 28,5 0,7

FE 450 29,7 1,7

FE 501 30,1 1,7

Merkmale und Vorteile – Motorenübersicht

In den 2017er Enduros von Husqvarna Motorcycles

liefert eine ganze Reihe an neu entwickelten, elektrisch

gestarteten Zweitakt- und Viertaktmotoren

ihre Leistung gleichmäßig und progressiv ab und

garantiert ein Enduro-Fahrerlebnis auf einem neuen

Niveau.

Vom deutlich kleineren und leichteren Motor der TX

125 mit seinen völlig überarbeiteten und neu angeordneten

internen Komponenten bis zum hochmodernen

Triebwerk der TE 300, das nun effizienter

arbeitet und erheblich vibrationsärmer sowie mit

4-TAKT-ENDUROS

Überarbeitete Viertaktmotoren

Alle in den 2017er Enduros von Husqvarna Motorcycles

verwendeten Viertaktmotoren wurden überarbeitet

und sind jetzt noch leistungsstärker, leichter

und kompakter. Die Techniker von Husqvarna

Motorcycles haben alle internen Komponenten neu

positioniert, um die Performance und das Handling

weiter zu verbessern. Mit überarbeiteten Zylinderköpfen,

neuen Zylindern und Kurbelwellen verbinden

alle Motoren herausragende Performance, optimale

Zuverlässigkeit und reduziertes Gewicht.

• Leichte und kompakte Motoren, auf

Massenzentralisierung ausgerichtet

• Mehr Power und Drehmoment über das gesamte

Drehzahlband

Zündkurvenschalter und Traktionskontrolle

Alle Viertakt-Enduromodelle des Modelljahres

2017 sind mit einem am Lenker montierten Zündkurvenschalter

ausgerüstet. Er wurde für einfachere

Bedienbarkeit optimiert und aktiviert nun auch

die neue Traktionskontrolle. Das System analysiert

die Stellung des Gasdrehgriffs und die Geschwindigkeit,

mit der die Drehzahlen im Motor ansteigen.

Wenn die Drehzahlen zu schnell ansteigen, erkennt

das Steuergerät einen Gripverlust und reduziert

die Leistung, die an das Hinterrad abgegeben

wird, um die Haftung in allen Situationen zu maximieren.

• Traktionskontrolle für maximale Traktion

und Kontrolle

einer neuen Twin-Valve-Control-Auslasssteuerung

ausgerüstet ist, liefern alle Zweitaktmotoren von

Husqvarna Motorcycles verbesserte Performance

und Zuverlässigkeit.

Alle Viertaktmotoren wurden überarbeitet, um maximale

Standards für hohe Leistung und hohes

Drehmoment sowie längere Serviceintervalle zu

garantieren. Diese leichteren und kompakteren

Motoren liefern fahrerfreundliche, speziell auf den

Enduroeinsatz ausgerichtete Power und weitreichende

Verbesserungen, sie sind zuverlässiger

und kompakter.

• Zündkurvenschalter zur Anpassung der

Motorcharakteristik serienmäßig

Neues Motormanagement

Das neue, bei allen Viertaktern eingebaute Motormanagement

von Keihin ist nun kleiner und leichter

und kann Daten noch schneller verarbeiten. Es

besitzt auswählbare Zündkurven, zwischen denen

der Fahrer mittels eines Schalters am Lenker wechseln

kann und ist so abgestimmt, dass es perfekt

mit der Traktionskontrolle zusammenarbeitet. Zusammen

mit dem neuen Gangsensor wird die Leistungsabgabe

auf jeden Gang abgestimmt werden.

• Keihin-Motormanagement – kleiner, leichter

und schneller beim Verarbeiten von Daten

• Gangsensor für spezielle Zündkurven

für jeden Gang

Drosselklappe

Alle 2017er Viertakter sind mit einer völlig neuen

42-mm-Drosselklappe von Keihin ausgerüstet. Die

Einspritzdüse ist nun unten montiert und spritzt direkt

auf das Drosselventil, was die Gasannahme

und -kontrolle bei geringem Öffnungswinkel verbessert

und einen effizienten Kraftstofffluss in den

Brennraum gewährleistet. Um optimale Gasannahme

zu garantieren, ist der Gasbowdenzug nun direkt

und ohne Umlenkung verlegt, was die Gasannahme

noch direkter macht und 100 g an Gewicht

spart.

• Drosselklappe mit 42 mm Durchmesser

von Keihin

• Überarbeitete Position der Einspritzdüse für

optimalen Kraftstofffluss

Fachmännisch konstruierte Auspuffanlagen

Die Auspuffanlagen der Viertaktmodelle

wurden fachmännisch

konstruiert, um die

bestmögliche Performance

zu bieten und gleichzeitig die

FIM-Lärmvorschriften einzuhalten.

Alle Viertakter besitzen

überarbeitete Krümmer

und neue, kürzere Endschalldämpfer.

Die Endschall-

28

MCE

September '16


dämpfer bestehen aus leichtem und widerstandsfähigem

Aluminium und sind nun 50 mm näher am

Motor angebracht, was der Massenzentralisierung

zugutekommt.

• Neue Krümmer bei Viertaktern

• Kürzere Endschalldämpfer bei allen

Viertaktmodellen

• 50 mm näher am Motor für bessere Massenzentralisierung

Leichteres Endurogetriebe

Ein neues 6-Gang-Getriebe mit einer speziell auf

den Enduroeinsatz abgestimmten, langen Abstufung

ist bei allen Viertaktern montiert.

Die Schaltgabel wird mit einer reibungsarmen Beschichtung

versehen, was geschmeidiges und präzises

Schalten garantiert. Alle Viertakter sind außerdem

mit einem neuen Gangsensor ausgerüstet,

der es dem Motormanagement erlaubt, für jeden

Gang eine eigene Zündkurve auszuwählen.

• Neu entwickeltes 6-Gang-Getriebe

• Der integrierte Gangsensor ermöglicht spezielle

Zündkurven für jeden Gang

• Neues Hebel-Design verhindert das Ansammeln

von Schmutz

Lange Serviceintervalle

Mit als Gleitlager ausgeführten Pleuellagern und

zwei eingepressten Lagerschalen sorgt die neue

Kurbelwelle für maximale Zuverlässigkeit und

Standfestigkeit und ermöglicht bei allen Viertaktern

lange Serviceintervalle von 135 Stunden.

• Neue Kurbelwellen

• Gesteigerte Zuverlässigkeit

• Lange Serviceintervalle von 135 Stunden

Gewichtsreduzierung

Alle Neuerungen bei den Viertaktmotoren zusammen

ergeben eine deutliche Gewichtseinsparung

zwischen 0,7 und 1,7 kg.

2-TAKT-ENDUROS

Völlig neue Zweitaktmotoren

Alle 2017er Enduromotoren von Husqvarna Motorcycles

wurden von Grund auf neu konstruiert und

heben die Zweitakttechnik auf ein neues Niveau.

Die völlig neu entwickelten Zweitaktmotoren sind

leichter, kompakter und bieten eine verbesserte

Performance.

Zudem wurden die neuen Motoren im Hinblick auf

verbesserte Massenzentralisierung für bessere

Fahrbarkeit und geringere Fahrerermüdung konzipiert.

Neue Kurbel- und Ausgleichswellen für geringere

Vibrationen.

• Zweitaktmotoren, die eine neue Ära einleiten

• Leichtere, kompaktere Zweitaktmotoren

• Völlig neue Motorkonstruktion

• Auf Massenzentralisierung ausgerichtet

• Reduzierte Vibrationen

Konstruktion von Zylinder, Kolben

und Auslasssteuerung

Der neue Kolben wurde so entworfen, dass er das

neue Zylinderlayout perfekt unterstützt und höchste

Zuverlässigkeit sowie optimale Performance bietet.

Die neue und innovative Auslasssteuerung offeriert

eine gleichmäßigere und kontrollierbare

Leistungsentfaltung über den gesamten Drehzahlbereich.

Ein neuer Wassermantel bietet bessere

Wärmeableitung.

• Neuer Kolben bei der TX 125

• Neuer Zylinder mit innovativer Auslasssteuerung

• Weitreichende Verbesserungen bei allen

Auslasssteuerungen

• Geschmeidige Leistungsabgabe

• Bessere Wärmeableitung für bessere

Zuverlässigkeit


PRÄSENTATION: HUSQVARNA MODELLE 2017

Optimiertes Kraftstoffsystem

Alle Husqvarna-Zweitakt-Enduros des Modelljahres

2017 sind mit einem 38-mm-Flachschieber-Vergaser

vom Typ Mikuni TMX ausgerüstet.

Der neue Mikuni-Vergaser wurde für noch gleichmäßigere

und besser kontrollierbare Leistungsabgabe

entwickelt und hält verschiedenen Seehöhen

und Temperaturen besser stand. So musst du bei

sich verändernden Bedingungen seltener Änderungen

am Set-up vornehmen.

• Neuer 38-mm-Mikuni-Vergaser vom Typ TMX

• Hält wechselnden Bedingungen besser stand

• Muss weniger oft neu eingestellt werden

Überarbeitete Auspuffanlagen

Die neuen Auspuffanlagen der Zweitaktmodelle

wurden außerdem speziell auf die jeweilige Motorcharakteristik

abgestimmt und liefern Top-Performance,

während sie das Gesamtgewicht minimieren.

Sie wurden entwickelt, um die bestmögliche

Performance zu garantieren und gleichzeitig zusammen

mit dem Fahrwerk den bestmöglichen

Schwerpunkt und eine perfekte Gewichtsverteilung

herzustellen.

• Völlig neue Auspuffanlage bei der TX 125

• Neue Krümmer bei TE 250 und TE 300

• Von WP Performance Systems GmbH hergestellt

• Speziell für optimale Haltbarkeit konstruiert

Integriertes Elektrostartersystem

Schmaleres Endurogetriebe

Die TE 250 und TE 300 besitzen ein 6-Gang-Getriebe

mit einem überarbeiteten Schaltmechanismus

für präzise und leichtgängige Schaltvorgänge. Das

Getriebe der TX 125 ist komplett neu. Indem sie seine

Breite um 6 mm reduziert haben, erreichten die

Techniker von Husqvarna Motorcycles eine Gewichtsreduktion

von 0,2 kg.

Bei allen Modellen erfolgen Gangwechsel nun über

einen neuen, innovativen Schalthebel, der das Ansammeln

von Schmutz verhindert und präzise Kontrolle

bei allen Bedingungen sicherstellt.

• Überarbeitetes, um 200 g leichteres Getriebe

bei TX 125

• 6-Gang-Getriebe mit gleicher Abstufung

• Innovativer Schalthebel verhindert das

Ansammeln von Schmutz

Gewichtsreduktion

Alle Neuerungen bei den 2017er Zweitakt-Enduros

von Husqvarna Motorcycles bewirkten eine deutliche

Gewichtsreduktion. Im Fall der völlig neuen TX

125 wiegt der neue, kompakte Motor eindrucksvolle

1,8 kg weniger als sein Vorgänger.

• Massive Gewichtsreduktion

• TX-125-Motor 1,8 kg leichter

DER ERSTE FAHREINDRUCK

Husqvarna 2017 – Zweitakter

Eine neue Zweitakt-Generation von Husqvarna

Allgemeine Eigenschaften

• Sehr gutes Fahrwerk bei allen Zweitakt-Modellen

• Fahrwerk schnell und einfach anpassbar,

verfügt sogar über eine Vorspannungsjustierung

der Telegabel, die ohne Werkzeug eingestellt

werden kann

• Sehr gutes Handling

• Vibrationsarme Motoren

• Sehr gute Metzeler-Reifen

• Etwas schwergängige Gassteuerung

TX 125

dennoch etwas über die Kupplung fahren, aber auf

der Wiesensonderprüfung hatten wir einen tadellosen

Vortrieb. Der Motor besitzt sogar die Möglichkeit,

einen E-Starter nachträglich einzubauen. Besonders

zu erwähnen ist das Gewicht: Insgesamt

ist die kleinste Husqvarna mit 92,2 kg (Leergewicht,

laut Herstellerangaben) die leichteste und

damit handlichste Enduroversion.

TE 250

Mit einem völlig neuen Motor geht die TE 250 in

das neue Modelljahr. Das Motorrad bietet ein enormes

Handling, lässt sich dabei spielerisch über jedes

Element fahren und der Motor ist perfekt für

den Endurobereich abgestimmt.

Mit diesem Modell hatten wir bei der Präsentation

das breiteste Grinsen im Gesicht und bezeichnen

es jetzt schon als das Top-Husqvarna-Modell

MY2017. Der im Motor integrierte Anlasser funktioniert

durchzugsstark und startet zügig. Der ebenfalls

serienmäßig vorhandene Mappingschalter

bietet zwei Stufen. Eine Stufe bietet die Standardleistung

und die andere Stufe reduziert die Leistungskurve

und macht das Motorrad in rutschigen

Bedingungen fahrbarer. Bei diesem Modell konnten

wir ein wenig am Fahrwerk experimentieren

und haben mit wenigen Klicks eine sehr gute Abstimmung

für die Sonderprüfung gefunden, was

damit einem Sportfahrer auf jeden Fall zugutekommt.

TE 300

Die TE 300 besitzt dieselbe Motorenbasis wie die

TE 250, dennoch lässt sich das Motorrad anders

fahren. Gerade im unteren Drehzahlbereich ist sie

kräftiger und das ist auch der größte Vorteil um

z.B. lange quälende Auffahrten zu meistern. Auch

hier besitzt der Mappingschalter dieselben Eigenschaften

wie der der TE 250. Gesamt betrachtet ist

die TE 300 das Drehmomentmonster für den Extremendurobereich.

Die TE 250 und TE 300 besitzen ein völlig neues,

gut geschützt unter dem Motor angebrachtes Elektrostartersystem.

Dank der Verwendung einer kompakten

Li-Ionen-Batterie, die ein Kilogramm leichter

ist als herkömmliche Batterien gleicher Größe,

wird das Gewicht auf ein Minimum reduziert. Das

Elektrostartersystem kann bei der TX 125 nachgerüstet

werden und ist über das Husqvarna-Motorcycles-Zubehör

erhältlich.

• Neues, gut geschützt unter dem Motor

angebrachtes Elektrostartersystem

• Zuverlässiges Anlassen in allen Situationen

• Optionales E-Starter-Kit für TX 125 erhältlich

Die TX 125 ersetzt die TE 125, die nicht homologiert

ist und nur über eine Einzelabnahme zugelassen

werden kann. Das Motorrad besitzt einen durchzugsstarken

125-ccm-Motor mit genug Drehmoment

von unten heraus.

Damit muss man nicht ständig über die Kupplung

das Motorrad auf Drehzahlen halten, sondern

kommt auch so zügig voran. Hier in Schweden auf

den Teststrecken im tiefen Sand mussten wir zwar

HUSQVARNA 2017 – VIERTAKTER

Eine neue Viertakt-Generation von Husqvarna

30

MCE

September '16


Allgemeine Eigenschaften

• Sehr gutes Fahrwerk bei allen Viertaktmodellen

• Sehr gute Spurtreue

• Fahrwerk schnell und einfach anpassbar, verfügt

sogar über eine Vorspannungsjustierung der

Telegabel, die ohne Werkzeug eingestellt werden

kann

• Hilfreiche Traktionskontrolle

• Sehr gute Metzeler-Reifen

FE 250

Die kleine Viertakter ist fast schon so agil wie eine

Zweitakter, aber dafür stabiler und spurtreuer, z.B.

in Spurrillen. Jeder Gasstoß wird in Vortrieb umgewandelt

und ein unkontrolliertes Ausbrechen des

Hinterrades ist kaum möglich. Hier im Sand haben

wir das neue Mappingsystem (1 Standard, 2 Aggressiv)

getestet und sind am besten mit der Stufe

2 vorangekommen. Zusätzlich kann zu jeder Mappingstufe

die Traktionskontrolle zugeschaltet werden,

was aber bei der 250 kaum notwendig war.

Insgesamt ist die FE 250 ein äußerst angenehm zu

fahrendes Motorrad geworden, was Einsteiger sowie

Sportfahrer gleichermaßen erfreuen wird.

FE 350

Die FE 350 teilt sich die Motorenbasis mit der FE

250, besitzt aber über den gesamten Drehzahlbereich

mehr Leistung. Hier im Sand zieht die 350er

einfach mehr davon und in Kombination mit dem

neuen WP-Fahrwerk ein tolles Motorrad, auch speziell

um schnelle Prüfungszeiten zu realisieren.

Das Motorrad ist gut zu kontrollieren, besitzt eine

hohe Spurtreue und wer es auf rutschigen Wiesen

bzw. bei schlammigen Bedingungen kontrollierter

mag, der kann die Traktionskontrolle aktivieren.

FE 450

Der komplett neue 450er Motor ist eine Klasse für

sich. Drehmomentstark und ein perfekt für den Endurobereich

abgestimmtes Fahrwerk, zeigt uns,

wie handlich eine 450er sein kann. Ein paar Abstriche

in Sachen Handlichkeit gegenüber der kleineren

Viertakter muss man dennoch in Kauf nehmen,

aber dafür lässt sich das Motorrad ruhiger und stabiler

fahren. Hier ist der Einsatz von der Traktionskontrolle

fast schon Pflicht und macht das Motorrad

kontrollierbar auf jedem Untergrund. Das perfekte

Einsatzgebiet sind wohl längere Offroad-

Überlandfahrten oder auch der Einsatz als Tourenmotorrad.

FE 501

Ein Motorrad mit überzeugendem Drehmoment

und der größten Leistung in der Husqvarna-Modell-

Palette. Mit gerade einmal 109,3 kg (Leergewicht –

laut Herstellerangaben), was einer Gewichtseinsparung

von über 4 kg gegenüber dem Vorjahresmodell

entspricht, ist die FE 501 eine handliche

Big-Sportenduro geworden. Wir haben hier den Fokus

auf die Traktionskontrolle und auf eine ruhige

Fahrweise gelegt. Einfach den 3. Gang eingelegt,

den Mappingschalter auf Stufe 1 sowie die Traktionskontrolle

ein und wir konnten den gesamten

Parcours äußerst stabil und kraftsparend meistern.

Ein Einsatz der Kupplung zum Herausbeschleunigen

war nicht nötig, da das kräftige Drehmoment

eine sehr kontrollierte Fahrweise zulässt. Ein echt

tolles Motorrad, das eine entspannte Fahrweise zulässt.

PREISE

Enduro 2-Takt

TX 125 ................................................. 7.845 Euro

TE 250 ................................................ 8.895 Euro

TE 300 ................................................ 9.095 Euro

Enduro 4-Takt

FE 250 ................................................ 9.645 Euro

FE 350 ................................................. 9.795 Euro

FE 450 ................................................ 9.895 Euro

FE 501 ............................................... 10.145 Euro

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PRÄSENTATION: SHERCO MODELLE 2017

SHERCO

Sherco kommt immer weiter in Fahrt und das zeigt nicht nur der aktuelle Stand in der Enduro-

Weltmeisterschaft, wo Matthew Phillips auf einer Sherco den EnduroGP (Fahrer-Gesamtwertung)

nach sieben von acht Läufen souverän anführt, sondern auch die neue Modellpalette ist

wieder mit vielen Neuerungen ganz vorn dabei. Mittlerweile ist Sherco in 65 Ländern vertreten

und hat ein beachtliches Händlernetz von über 850 aktiven Händlern aufgebaut. In Deutschland

vertritt Importeur Asimo die Marke und wird dabei tatkräftig vom mehrfachen deutschen

Enduromeister Marcus Kehr (Sherco Academy) unterstützt.

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MCE

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33

MCE

September '16


PRÄSENTATION: SHERCO MODELLE 2017

Die Highlights kurz und knapp

Änderungen an allen Modellen

• Neues Design mit In-Mould-Dekor

• Stabilere Dual-Compound- und Plastikteile

• Rahmenprotektoren an den Seiten

• Verbindungsclip zwischen Tachokabel

und Bremsleitung

• Durchsichtiger Tank

• Neues Tankvolumen (2-Takt 9,7 l

und 4-Takt 10,4 l)

• Geänderte Rahmengeometrie an verschiedenen

Bereichen

• Geringere Lenkkopfwinkel

• Stärkere 14-mm-Achsen an der Umlenkung

• Andere Dichtungsringe an der Umlenkung für

eine höhere Lebensdauer

• Neuer Ring für die Vorspannung am Stoßdämpfer

• Leichtere Speichen am Vorderrad

• Neues Felgenband

• Zweifarbige Griffgummis inklusive Sherco-Logo

Das Sherco-Logo ziert nun die neuen zweifarbigen Griffgummis

Sherco montiert serienmäßig Michelin-Enduroreifen

IM DETAIL

Zweitakt

250 SE-R und 300 SE-R

Bei der Präsentation in Frankreich war Daniel Hänel

für uns vor Ort und durfte die 2017er Sherco-Modelle

antesten. Was gibt es Neues und wie lassen sich

die neuen Shercos fahren? Das waren unsere Fragen

im Vorfeld, welche wir beantwortet bekamen.

Hier sieht man, wie viel noch drin ist – transparenter Tank

mit neuem Volumen für Zweitakt und Viertakt

Neues Design mit In-Mould-Dekor und stabilen Dual-Compound-Kunststoffteilen

Optimierte Vergaserabstimmung bei beiden Zweitaktmodellen

und eine neue V-Force-4-Membran

Bei den Zweitaktern gibt es einige Updates speziell

am Motor. Hier wurde die Verbindung zwischen Zylinderkopf

und Rahmen angepasst. Außerdem wurde

die Verformungsbeständigkeit vom Zylinderkopf

optimiert. Weiterhin wurde die Kurbelwelle

neu gewuchtet, was eine verbesserte gleichbleibendere

Motorcharakteristik bringen soll. Außerdem

wurde damit auch die Motorvibration reduziert.

Im Ansaugtrakt kommt ein neuer V-Force-

4-Membranblock zum Einsatz und ein geändertes

Vergaser-Setting sorgt für eine gleichmäßigere

Leistungsentfaltung.

250 SE-R

Rahmenprotektoren an den Seiten

Vorbildlich – ein Hitzeschutz am Auspuffkrümmer ist vormontiert

Speziell bei der kleinen Zweitakter 250 SE-R

kommt ein neuer effizienterer Kolben zum Einsatz,

der auch eine längere Lebensdauer hat. Außerdem

sorgt eine neue Brennkammer für eine gleichbleibende

Leistungsabgabe.

Viertakt

250 SEF-R und 300 SEF-R

Bei den beiden kleinen Viertaktmodellen kommen

neue Getriebezahnräder zum Einsatz mit verbesserter

Lagerschmierung. Das sorgt für eine 20 Prozent

längere Lebensdauer. Weiterhin kommt eine

Handschützer sind serienmäßig verbaut

Einige Änderungen gibt es an der Umlenkung

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MCE

September '16


verbesserte und zuverlässigere Kraftstoffpumpe

zum Einsatz. Der Kabelstrang wurde ebenfalls optimiert

und besitzt nun eine neue Hülle.

250 SEF-R

Die 250 SEF-R Viertakt erhielt speziell einen neuen

geschmiedeten Kolben, der für eine höhere Lebensdauer

sorgt.

450 SEF-R

Bei der großen Viertakter von Sherco wurde der Zylinderkopf

modifiziert, das vereinfacht die Montage,

verbessert die Haltbarkeit und das Gewicht

wurde auch reduziert. Außerdem wurde die

Schmierung der Kupplung optimiert, das sorgt für

ein besseres Kupplungsgefühl und auch hier ist die

Haltbarkeit erhöht. Zusätzlich wurde die Kraftstoffpumpe

verbessert und ist nun zuverlässiger.


PRÄSENTATION: SHERCO MODELLE 2017

DER ERSTE FAHREINDRUCK

Zweitaktmodelle allgemein

Die Sherco-Zweitakter lassen sich gut im Endurobereich

fahren, sie sind sehr handlich in engen

Kurven und bei schnellem Richtungswechsel reagieren

sie agil. Ein wenig nervös ist das Fahrverhalten

auf schnellen Streckenpassagen, was aber

eventuell an einer Fahrwerkseinstellung zu beheben

ist. Dafür bekommt der Fahrer sehr gut Druck

auf das Vorderrad, wenn es um die Kurven geht.

Das hat uns sehr gut gefallen. Allgemein hat sich

an den Fahrwerkskomponenten nichts geändert

und auch die Fahreigenschaften haben sich in diesem

Bereich nicht wirklich verändert.

Was ist uns noch aufgefallen? Leider ist der Benzinhahn

immer noch schwer zu erreichen, was zwar im

letzten Jahr schon verbessert wurde, aber immer

noch nicht optimal ist.

250 SE-R

Das Motorrad hat sich von der Charakteristik her

verbessert, hat aber dennoch im Standard-Mapping

eine spitze Leistungsentfaltung. Wenn man

das Mapping auf „sanft“ einstellt, ist die Leistungsentfaltung

sanfter und das Motorrad lässt

sich kontrollierbarer fahren.

300 SE-R

Das Motorrad lässt sich allgemein besser dosieren

als die kleine 250er. Es bietet mehr Drehmoment

im unteren Drehzahlbereich und sorgt so für eine

ruhigere Fahrweise. Sobald man den Gashahn aber

aufdreht, schiebt sie gewaltig vorwärts, was man

auch erst einmal unter Kontrolle halten muss.

Wer es sanfter mag, der stellt die Mappingstufe

wieder auf „sanft“ und bekommt eine bessere Leistungsentfaltung,

was den Fahrer weniger müde

macht.

Viertakter allgemein

Neben der guten Serienausstattung, wie Mappingschalter,

Motorschutz, Handschützer, Rahmenschutz

und gefräster Gabelbrücke, sorgt das gut

ausgeglichene Fahrwerk für eine gute Gesamtperformance,

ähnlich wie auch schon bei den Zweitaktmodellen.

Wenn man als Sportfahrer mit den

Motorrädern unterwegs ist, kommt das Fahrwerk

an seine Grenzen und ist etwas zu soft. Ansonsten

stimmt die Abstimmung und das Ansprechverhalten

ist gut. Gerne hätte ich mir eine etwas aggressivere

Vorderradbremse und eine sanftere Hinterradbremse

gewünscht, aber das liegt sicher an den

Vorlieben des Fahrers :-)

250 SEF-R

Die kleinste Viertakter von Sherco ist ein enorm

handliches Motorrad, das sensationell agil und äußerst

sicher durch die Kurven fährt. Die Traktion

am Vorderrad ist nochmals besser als bei den Zweitaktmodellen

und die Leistungsentfaltung bringt

eine sehr gute Traktion auf das Hinterrad. Im unteren

Drehzahlbereich wirkt sie ein wenig schwach

und der Einsatz der Kupplung ist manchmal nötig.

Dafür arbeitet der Motor von den mittleren bis hin

zu den oberen Drehzahlen tadellos. Hier sind wieder

beide Mappingstufen gut spürbar und lassen

bei der Streckenwahl keine Wünsche offen.

300 SEF-R

Die Eigenschaften sind nahezu identisch mit denen

der 250 SEF-R, nur dass in allen Bereichen mehr

Leistung zur Verfügung steht und gerade im unteren

Drehzahlbereich ist dieses Modell für mich die

bessere Wahl. Ich habe mich auf der 300 SEF-R

sehr wohl gefühlt und sie ist mein Favorit bei der

Sherco-Präsentation 2017.

450 SEF-R

Das Motorrad überzeugt mit einem breiten Leistungsband

über den gesamten Drehzahlbereich. Es

lässt sich besonders gleichmäßig fahren, ohne den

Motor ausreizen zu müssen. Gegenüber den anderen

Viertaktmodellen von Sherco ist dieses Modell

etwas weniger agil, fährt aber dennoch ausreichend

wendig um jede Kurve. Auch hier ist die

Spurtreue zum Vorderrad enorm und der Kurvenspeed

ist mit allen Sherco-Modellen beachtlich

hoch.

• Testfahrer: Daniel Hänel; Fotos: POUGET JM

36

MCE

September '16


Sherco 450 SEF-R: Das Motorrad überzeugt mit einem

breiten Leistungsband über den gesamten Drehzahlbereich

Großhandel:


VORSTELLUNG: YAMAHA MODELLE 2017

Das 2017er MX2-Bike kostet 8350,- Euro

und hat einige Updates erhalten

Neuauflage

der YZ 250 F

38

MCE

September '16


Mehr Power, besseres Handling

und optische Highlights sind

die Merkmale der 250er

Am Erfolg der Japaner speziell in der Motocrossweltmeisterschaft gibt es nichts zu rütteln. Die beiden

MXGP-Werkspiloten Romain Febvre und Jeremy van Horebeek sind stets im vorderen Fahrerfeld zu finden

und heimsen regelmäßig Podiumsplatzierungen ein. Yamaha setzt sein Engagement im Offroadsport auch

für 2017 uneingeschränkt fort. Für den kommenden Jahrgang wurden an allen Modellen nur minimale Details

verbessert beziehungsweise geändert. Eine klare Ansage an die Konkurrenz, denn das zeugt von

Selbstbewusstsein und vermittelt das Sprichwort: Warum ein hervorragendes Produkt verändern! Lediglich

die YZ 250 F hat signifikante Updates erhalten, deshalb widmen wir uns folgend dem MX2-Bike der

Blauen.


VORSTELLUNG: YAMAHA MODELLE 2017

Den großen Umbruch hat Yamaha in den Jahren

2008 bis 2014 durchgeführt, nachdem der Verkauf

nach um 2008 ins Stocken geraten war. Die Entwicklungsarbeit

trug ab 2013, speziell allerdings mit

dem Modelljahr 2014, reife Früchte. Im Spitzensport,

wie in der MXGP- oder der Supercrossszene

in den USA, stellten sich Erfolge ein und in den Paddocks

gab es wieder die Farbe Blau zu bestaunen.

Die Firma Yamaha betreibt die Weiterentwicklung

ihrer Offroadpalette mit großem Aufwand und gibt

die Errungenschaften aus den Profisportbereichen

an ihre Kunden weiter.

Für 2017 liegt der Fokus vor allem auf der Neuauflage

der YZ 250 F. Die Ingenieure haben sich für dieses

Vorhaben sechs Hauptkriterien auf die Fahne geschrieben:

ein durchzugsstarker Motor, höhere Beschleunigung,

verbessertes Gefühl an Getriebe und

Kupplung, besseres Handling, Bremsen und ein

neuer Look. Der innovative, gedrehte Zylinderkopf

wurde für 2017 komplett neu gestaltet und verfügt

nun über Nockenprofile mit größerem Hub sowie

Einlassventile mit größerem Durchmesser und stärkeren

Ventilfedern. Darüber hinaus kommt ein neu

konstruiertes Pleuel zum Einsatz. Ein weiterer Ansatzpunkt,

um die Kriterien Durchzugskraft und Beschleunigung

zu verbessern, ist der Krümmer. Hier

haben die Japaner den Durchmesser gegenüber

dem 2016er Modell vergrößert und den Biegeradius

verändert. Für eine bessere Luftversorgung haben

die Japaner den Ansaugtrichter des Luftfilters von

49,1 auf 34,1 Millimeter verkürzt. Das soll sogenannte

Pumpverluste verringern, die beim Ansaugen

der Luft entstehen. In Kombination mit einer

neuen Drosselverbindung konnte so die Öffnung

des Einlasskanals um fünf Prozent vergrößert werden.

All das dient natürlich dem Zweck der Leistungssteigerung.

Angepasst werden musste de

facto auch die ECU, die nun über neue Zündungsund

Einspritzungskennfelder verfügt und mit einem

später einsetzenden Drehzahlbegrenzer aufwartet.

In Sachen Getriebe wurde die Ölversorgung erhöht

und breite Zähne verbaut. Zusätzlich wurden die

Rillen der Schaltwalze geändert, um einen schnelleren

Gangwechsel zu ermöglichen. Für reibungslose

Schaltvorgänge soll zusätzlich eine neu konzipierte

Kupplungsbetätigung sorgen.

Um das Thema Handling zu verbessern, wurde der

Hauptrahmen optimiert und am hinteren Schwingendrehpunkt

um zwölf Millimeter verbreitert. Mit

dieser Veränderung möchten die Ingenieure eine

höhere Drehsteifigkeit, ergo besseres Handling erreichen.

Für mehr Stabilität des Motors an den Befestigungspunkten

des Rahmens, wurden die Motorhalterungen

nun aus Stahl statt bisher

Aluminium gefertigt. Die Fußrasten haben die Yamaha-Ingenieure

bei der 2017er YZ um fünf Millimeter

abgesenkt, das soll für einen besseren Auftritt

der Stiefel sorgen und die Balance des Fahrers verbessern.

Dank überarbeiteter Federelemente wurde

das Handling weiter verfeinert. Die Gabelaußenrohre

der Luft-Öl-getrennten Vorderradgabel wurden

erneuert und besitzen nun eine erhöhte Steifigkeit.

Drei Prozent weniger Ölkapazität und ein neu abgestimmtes

Setting sind weitere Merkmale an der

Front. Der Stoßdämpfer wurde ebenfalls angepasst

und in seiner Einstellung optimiert. Um die Bremsleistung

am Hinterrad zu erhöhen, ist die hintere

245-mm-Bremsscheibe hitzebeständiger und soll

laut Yamaha ein höheres Maß an Bremsgefühl bieten.

Um das Paket der 250er abzurunden, sorgen

zahlreiche Detailänderungen in Sachen Optik für

frischen Wind, so wurden neue Graphics präsentiert

und schwarze Felgen montiert.

Zusammengefasst verspricht Yamaha bei der 250er

ein breiteres Leistungsspektrum sowie stärkere

Leistungsausbeuten im mittleren bis oberen Drehzahlbereich.

Das Getriebe ermöglicht nun schnellere

Schaltvorgänge und die Kupplung lässt sich besser

dosieren und bedienen. Das Gesamtpaket YZ

250 F ist durch die Änderungen an Rahmen, Fußrasten

und Fahrwerk handlicher geworden und soll

dem Fahrer einen besseren Kontakt zum Motorrad

vermitteln. Soweit zur Theorie, wie sich dieses Bike

in der Praxis schlägt, werden wir euch natürlich

nicht vorenthalten, sobald wir die 250er als Testgast

auf unserem Track haben.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Yamaha

40

MCE

September '16


Reparatur- und Teileservice

Zylinder, Zylinderköpfe oder Kurbelwelle – wir kümmern uns um die Instandsetzung sowie die benötigten Ersatzteile.

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41

MCE

September '16


Nach neun Jahren wieder ganz oben:

Kevin Strijbos hatte eine lange Durststrecke

hinter sich gelassen, als er in Lommel den

Tagessieg abräumte • Foto: Suzuki


TEST: HONDA MONTESA COTA 300 RR

Spielerisch Motorradfahren

Wer hat nicht schon einmal davon gehört? „Trialfahren ist die hohe Kunst des Motorradfahrens!“

Tatsächlich ist es auch so und wir haben uns im Rahmen der „Honda Fun & Safety Adventure“

gleich einmal die aktuelle Montesa Cota 300 RR geschnappt. Dieses Trialmotorrad wurde

explizit für den Trial-Renneinsatz entwickelt. Dabei soll das Motorrad eine enorme Präzision

und Kontrolle bieten. Wir als MCE-Testteam wollten es genauer wissen: Was steckt denn nun

hinter der hohen Kunst des Motorradfahrens?

44

MCE

September '16


Modellpflege

Montesa-Cota-4RT-Modelle 2017

Montesa wird die Trialmotorräder Cota 4RT 260

und Race Replica des Modelljahrgangs 2017 leicht

überarbeitet anbieten. Beide Maschinen sind seit

2014 auf dem Markt und wurden jedes Jahr mit Modifikationen

ausgestattet, die dazu beitrugen, die

Performance zu verbessern. Anfang Juli wurden die

neuen Bikes in Andorra beim „2 Dies de Trial d’Encamp“

erstmals im Fahrerlager öffentlich ausgestellt.

Die neuen 2017er Modelle werden bereits ab

September 2016 im Handel verfügbar sein.

Montesas Race-Replica-Modell ist mit Premium-Federelementen

von Showa, die in der Trial-WM-Szene

als Referenz gelten, ausgestattet. Die Cota 4RT

260 wird mit hochwertigen, aber kostengünstigeren

Federelementen ausgeliefert – mit einer Tech-

Telegabel sowie einem mehrfach einstellbaren

R16V-Stoßdämpfer für die Hinterradaufhängung.

Damit ist effiziente Funktion auf höchstem Niveau

gewährleistet, damit die Maschine stets leicht und

präzise beherrscht und gesteuert werden kann.

Verfügbarkeit: September 2016

*) Die Montesa Trial-Wettbewerbsmaschinen ohne

Homologation (Typ 3ED und 4ED), sogenannte Full-

Power-Modelle, sind zu den Neuerungen mit einer

umschaltbaren ECU-Einheit ausgestattet, die über

einen Lenkerschalter betätigt werden kann. Damit

steht dem Fahrer ein zweites Mapping neben der

Standard-Variante zur Verfügung, das auf besonders

niedrige Gripverhältnisse ausgelegt ist. Zulassungsfähige

Modelle für die Märkte in Europa (Typ

ED und 2ED) können optional mit einer umschaltbaren

ECU-Steuereinheit aus dem Originalzubehör

nachgerüstet werden. Alle Angaben ohne Gewähr,

Änderungen vorbehalten.

Details zur Montesa Cota 300 RR

Der optische Auftritt der Cota 4RT 260 unterscheidet

sich farblich stark vom Vorgängermodell. Der

2017er Jahrgang ist nicht mehr in Rot, sondern in

elegantem Weiß lackiert. Rot-blaues Tankdekor auf

dem Aluminiumtank unterstreicht den sportlichen

Look zusätzlich. Ästhetisch überarbeitet präsentiert

sich auch die Tech-Telegabel mit schwarzen

Gleitrohren.

Das Modell Race Replica wurde ebenfalls optisch

überarbeitet. Das „M“ für Montesa ist nun auf dem

hinteren Part des Kotflügels aufgebracht, wie bei

den erfolgreichen WM-Einsatzmaschinen des Repsol-Honda-Teams,

die von Toni Bou, Takahisa Fujinami

sowie Jaime Busto pilotiert werden.

Beide Montesa-Cota-Modelle werden für 2017 mit

einem verlängerten Kickstarter ausgestattet, wie er

bisher bereits an der Cota 300 RR verbaut war. Das

optimierte Hebelverhältnis gestattet, die Viertakt-

Einzylinder-Triebwerke noch einfacher und müheloser

in Betrieb zu nehmen.

Motorseitig glänzen die 2017er Modelle Cota 4RT

260 und Race Replica weiterhin mit dem bewährten

260-Kubikzentimeter-Viertakt-Einzylinder, der

zur letzten Saison mit einer neuen Benzinpumpe

sowie optimierter Kraftentfaltung spürbar verbessert

wurde. Auch ein neues Mapping für die ECU-

Steuereinheit* der Elektronik trug zu einer fülligeren

Leistungskurve bei unteren und mittleren Drehzahlen

bei. Eine weitere großartige Innovation der

Honda-Entwicklungsingenieure war eine spezielle

Kurbelgehäuse-Entlüftung, deren effiziente Funktion

ermöglicht, die Motorbremswirkung bei geschlossenem

Gas weiter zu reduzieren. Der bewirkte

Effekt optimiert nicht nur die Kontrolle und das

Manövrieren der Trialmaschinen, sondern steigert

auch das Fahrvergnügen nochmals erheblich.

Wettbewerbsbereiter Motor

Das Expertenentwicklungsteam von Montesa hat in

Zusammenarbeit mit dem Honda-Motor-Company-

Forschungs- und Entwicklungsteam ein einzigartiges

Motorrad für den Rennsport entwickelt, das

über einen wettbewerbstauglichen Motor verfügt,

dessen Hubraum durch eine Vergrößerung von Kolbendurchmesser

(+2 mm) und Hub (+3 mm) deutlich

auf 289 ccm erhöht wurde.

Michelin-XII-Reifen

Die Premiumqualität

der Montesa Cota

300 RR ist auch an ihren

Michelin-XII-Reifen,

den Aluminium-

Radnaben, dem

Aluminiumrahmen

sowie der Schwinge

sichtbar – alle Teile

sind so konstruiert, dass sie das Gewicht reduzieren

und ein extrem leichtes Handling sowie eine

sehr gute Performance ermöglichen.

Neue Benzinpumpe

und modifiziertes Kupplungssystem

Die 300 RR besitzt eine neue Benzinpumpe, die im

Zusammenspiel mit der elektronischen PGM-FI-

Benzineinspritzung einen gesteigerten Benzinfluss

erlaubt und das überarbeitete Kupplungssystem

verfügt über ein besseres Ansprechverhalten.

45

MCE

September '16


TEST: HONDA MONTESA COTA 300 RR

Verbesserte Motorsteuerung

Die verbesserte Motorsteuerung mit neuem Mapping

optimiert die Performance des Triebwerks, um

zusätzlich Drehmoment und Leistung zu generieren.

Wir haben die Montesa Cota 300 RR

angetestet

Ausbalancieren auf einem Baumstamm –

unproblematisch möglich

Also, das Balancegefühl ist vorhanden und wir suchen

uns das erste Hindernis, das wir überfahren

wollen. Die Getriebeübersetzung ist sehr kurz, was

jeden Gasstoß direkt auf das Hinterrad überträgt.

Wir wählen daher eher den 2. Gang und beschleunigen

nur zirka zwei Meter und schwups sind wir über

das Element gefahren. Das ging aber leicht, denken

wir uns und wählen eine höhere Stufe zum Überfahren.

Auch hier setzt die Cota den Gasstoß direkt in

Vortrieb um und katapultiert uns über das nächste

und viele weitere Hindernisse. Mit keinem anderen

Offroadmotorrad lässt es sich so spielerisch und

einfach über anspruchsvolle Passagen fahren wie

mit einem Trialmotorrad. Speziell die Montesa Cota

300 RR bietet mit dem Viertaktmotor eine enorm

drehmomentstarke Motor-Performance und ein

sehr stabiles Fahrgefühl.

Wir können nach unseren Testrunden mit Sicherheit

sagen, dass ein Gefühl zum Motorrad wohl am besten

mit einem Trialmotorrad erreicht werden kann.

Auch die Kontrolle über die Bedienelemente sowie

die hohe Balancesicherheit sind enorm. Wer also

sein Fahrgefühl erhöhen möchte und sich die hohe

Kunst des Motorradfahrens aneignen möchte, der

sollte sich mal nach einem Trialmotorrad umschauen

und vielleicht ist die Montesa Cota 300 RR das

Richtige :-) • Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Wheelies im Kreis drehen?

Mit einem Trialmotorrad ist es einfacher möglich!

In erster Linie ging es uns darum, sich mit einem

Trial-Motorrad vertraut zu machen und auf die Vorteile

einer so leichten und handlichen Maschine zu

achten. Gestartet wird über den Kickstarter, was ohne

große Kraftaufwendung einfach und fix möglich

ist. Wir fahren zum Trial-Areal, das unweit vom Parkplatz

entfernt ist und drehen ein paar kleine Runden.

Ein kurzer Stopp und wir balancieren die Cota

sehr kontrolliert auf der Stelle. Durch die Anordnung

der weit hinten angebrachten Fußrasten ist

das Fahrergewicht im Gegensatz zu einem normalen

Offroadmotorrad anders verteilt. Das bringt Vertrauen

und wir fahren längs auf einen Baumstamm.

Auch hier ist das präzise Ausbalancieren erstaunlich

einfach zu handhaben.

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MCE

September '16

So spielerisch kann man nur mit einem Trialmotorrad über die Hindernisse fahren


TECHNISCHE DATEN

MOTOR

Bauart

Flüssigkeitsgekühlter

Einzylinder-Viertaktmotor

Bohrung x Hub 80 x 57,2 mm

Hubraum

288 ccm

Verdichtung 10,5:1

Gemischaufbereitung PGM-FI-

Benzineinspritzung

Zündung

Transistorzündung

Starter

Kickstarter

KRAFTÜBERTRAGUNG

Getriebe

Endantrieb

ABMESSUNGEN

Länge x Breite x Höhe

Radstand

Sitzhöhe

Bodenfreiheit

Tankinhalt

5-Gang

Kette

2016 x 830 x 1130 mm

1321 mm

650 mm

335 mm

1,9 l

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Egal was kommt, wir wollen drüber ;-)

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Felge vorne 21 x 1.60

Felge hinten 18 x 2.15

Bereifung vorne 80/100-21

Bereifung hinten 120/100-18

Radaufhängung vorne 39-mm-Teleskopgabel

Radaufhängung hinten Schwinge,

ProLink-Aufhängung

Federweg vorne 167 mm

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

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Max Nag

MOTOCROSS-WM: LOKET/CZ

Eine irre Leistung des

Weilheimers Max Nagl

Tim Gajser wollte zu viel und schmiss

den Gesamtsieg weg

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MCE

September '16


l siegt

Tony Cairolis Wechsel auf die 350er

war von wenig Erfolg gekrönt

Romain Febvre is back. Der Franzose hat

die Folgen seines Crashs in England

überwunden

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MCE

September '16


MOTOCROSS-WM: LOKET/CZ

Super Kulisse in Loket

Die Motocross-Weltmeisterschaft befindet sich mittlerweile in ihrer absolut heißen Phase. Beim 13. Aufeinandertreffen der MXGP-Stars im

tschechischen Loket, auf einer der spektakulärsten Strecken im Kalender der WM, hatten besonders die deutschen Fans einiges zu feiern. Max

Nagl setzte der Siegesserie von WM-Leader Tim Gajser mit einem imposanten Doppelsieg ein Ende. Die Bedingungen waren dabei alles andere

als einfach. Regenschauer sorgten für wechselhafte Streckenverhältnisse und das ist bekanntlich nicht jedermanns Sache. Weltmeister Romain

Febvre war nach seiner verletzungsbedingten Pause endlich wieder mit von der Partie und auch Tony Cairoli versuchte die Konkurrenten mit dem

Wechsel von der 450er auf die 350er etwas zu verunsichern.

Alles wie immer. Das dachten sich die zahlreich erschienenen

Fans beim Qualifying. Denn Gariboldi-

Honda-Pilot Tim Gajser zog nach dem Start in gewohnt

lockerer Manier an seinen Konkurrenten

vorbei und konnte den ersten Schlagabtausch in Loket

für sich entscheiden. Hinter ihm überquerten

Kevin Strijbos und Clément Desalle die Ziellinie auf

den Positionen 2 und 3. Erstaunlich fit präsentierte

sich der amtierende Weltmeister Romain Febvre.

Der Yamaha-Star griff in Loket wieder ins Renngeschehen

ein, nachdem er die Grand Prix in Matterley

Basin und Mantova wegen Sehstörungen (nach seinem

Crash) ausgelassen hatte. Mit dem 6. Platz in

der Quali konnte Febvre mehr als zufrieden sein, immerhin

hatte er Piloten wie Max Nagl und Tony Cairoli

hinter sich gelassen. Letzterer war im Übrigen

wieder auf seiner geliebten 350er unterwegs. Das

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MCE

September '16

taktische Manöver, das Motorrad mitten in der Saison

zu wechseln, kennen wir bereits aus der Vergangenheit.

Fraglich war jedoch, ob es den Italiener

zum gewünschten Erfolg führen würde?

Diese Frage konnte nur am Sonntag beantwortet

werden und hier war überraschenderweise Max

Nagl der Mann, den es zu schlagen galt. Im Qualifying

lag der Husqvarna-Haudegen nur auf einem enttäuschenden

14. Rang, umso stärker zeigte sich

Nagl allerdings im ersten Durchgang des tschechischen

Grand Prix. Nach einem Holeshot von Gautier

Paulin setzte Nagl alles auf eine Karte und attackierte

den Honda-Piloten nach wenigen Minuten.

Paulin hatte keine Chance gegen den Siegeswillen

des Deutschen, in einer Bergaufpassage ging Nagl

am Franzosen vorbei und kontrollierte das Renngeschehen

fortan von der Spitzenposition aus. „Ich

habe alles gegeben und voll attackiert“, sagte Nagl

im Ziel. Das war auch nötig, denn WM-Leader Tim

Gajser wusste natürlich um die Startqualitäten des

Deutschen und versuchte daher am Hinterrad von

Nagl zu bleiben. Dies gelang ihm zwar, aber der

Überholversuch missglückte dem Slowenen. Damit

ging die Taktik von Nagl, sich am Start möglichst

weit vorn und damit vor Gajser zu positionieren, auf.

So brachte Nagl Gajser in Zugzwang und genau hier

machte der Slowene in der Vergangenheit immer

wieder Fehler. Trotz wilder „Scrubb-Einlagen“ gelang

es dem Slowenen nicht, Nagl in Schlagdistanz

zu bekommen. Gajser gab sich mit dem 2. Platz in

diesem ersten Lauf natürlich keinesfalls zufrieden

und brannte auf die Revanche in Heat 2.


Bevor wir uns diesem Durchgang widmen, noch der Blick

auf einen ebenso stark fahrenden Romain Febvre. Der

Franzose kam gut vom Gatter weg und rangierte schnell

auf der 3. Position direkt hinter Nagl und Gajser. Diese Position

konnte der Yamaha-Pilot bis ins Ziel halten und zeigte

sich sehr glücklich. „Ich bin froh, wieder auf der 450er

zu sitzen. Ich hatte fast einen Monat Pause und konnte

nicht mal trainieren. Nach meinem Crash in England musste

ich strikte Ruhe einhalten, rein physisch ging es mir

gut, aber die Verbindung zwischen Auge und Gehirn war

gestört und musste sich erholen. Das Ergebnis zeigt, dass

ich wieder zu 100 Prozent fit bin“, sagte der Franzose. Weniger

von Erfolg gekrönt war der Lauf für Tony Cairoli, der

sich das Ganze wohl mit seiner 350er einfacher vorgestellt

hatte. Nach einem verkorksten Start, landete der Italiener

nur auf Platz 7 hinter Jeremy van Horebeek, Clément Desalle

und Glenn Coldenhoff.

Durch einen Regenschauer wurden die Streckenverhältnisse

auf der wunderschönen Naturrennstrecke im zweiten

Lauf nochmals deutlich schwieriger. Der harte Boden

wurde rutschig und das sollte speziell Gajser zum Verhängnis

werden. Den Start konnte der WM-Führende diesmal

zu seinen Gunsten entscheiden und er führte das Feld

in den folgenden Runden souverän an. Wie schon so oft

führte eine Unachtsamkeit des 19-Jährigen wenige Runden

vor Schluss zum Dilemma. Gajser rutschte vollkommen

unbedrängt beim Anbremsen einer Linkskurve übers

Vorderrad weg, damit war die Führung natürlich futsch.

„Die Strecke war zerfahren und durch den Regen sehr rutschig,

das erlaubte keine Fehler. Ich habe vielleicht zu hart

gepusht und daher einen kleinen Fehler gemacht und lag

am Boden. Trotzdem kein schlechtes Wochenende. Ich habe

wichtige Meisterschaftspunkte geholt, das ist, was

zählt“, gab ein etwas enttäuschter Tim Gajser zu. Nutznießer

war Nagl, der Weilheimer ging unter tosendem Applaus

an Gajser vorbei und führte nun das Feld in das entscheidende

Renndrittel. Auch wenn Gajser in den verbleibenden

letzten fünf Runden alles daran setzte, Nagl

wieder zu überholen, scheiterten all diese Versuche und

Nagl schnappte sich einen lupenreinen Doppelsieg. „Ich

kann es gar nicht glauben und möchte diesen Moment genießen.

Wir waren in diesem Jahr schon einige Male kurz

davor. Das ist ein super Zeichen für die verbleibenden

Rennen, in der Meisterschaft gibt es noch die Chance, Boden

gutzumachen. Vielen Dank an das gesamte Team“,

fasste Max zusammen. Es war ebenso ein historischer

Sieg, noch nie zuvor hatte Husqvarna in Loket gewonnen!

In der WM-Wertung liegt Nagl nach diesem sensationellen

GP auf Platz 3 in direkter Schlagdistanz zu Tony Cairoli, die

beiden trennen lediglich 16 Zähler, denn der WM-Zweite

schnitt auch im zweiten Lauf nicht sonderlich gut ab. Erneut

lag es am Start, den versemmelte Cairoli ebenfalls

und hatte anschließend keine Chance auf eine gute Platzierung.

„Ich habe nach fast einem Jahr wieder zurück auf

die 350er gewechselt. Das Rennen lief allerdings nicht so,

wie ich es erwartet habe. Im Zeittraining hatte ich ein besseres

Feeling zum Bike, aber die Starts wollten einfach

nicht klappen. Und genau das ist in Loket wichtig, erwischst

du einen schlechten Start, landest du im Nirgendwo.

Das hat man bei Nagl gesehen. Er war im Training nicht

der Schnellste, hatte im Rennen aber gute Starts und hat

gewonnen“, so die Erklärungsversuche von Cairoli für das

eher magere Ergebnis eines 7/8-Resultats. Kämpferisch

zeigte sich hingegen Romain Febvre auch im zweiten Lauf

und er sollte dafür mit einem weiteren 3. Platz belohnt

werden. Für den Franzosen enorm wichtig, da er durch die

beiden Nullrunden in der WM-Wertung ordentlich Punkte

verloren hatte und nach diesem GP auf Rang 4 lag. Nur

3 WM-Zähler trennten ihn nun von Nagl, damit dürfte bei

den noch verbleibenden Grand Prix Höchstspannung geboten

sein. Einzig Tim Gajser darf sich mit 109 Punkten

Vorsprung relativ sicher fühlen.

In der MX2-Klasse hatte Pauls Jonass das beste Blatt in der

Hand, um einen Grand-Prix-Sieg in der Abwesenheit von

Ausnahmetalent Jeffrey Herlings an sich zu reißen. KTM-

Star Jonass führte das Feld im ersten Heat an, als ihm bei

einem Bergab-Table ein fataler Fehler unterlief. Der

19-Jährige sprang etwas zu kurz und flog über den Lenker

ab, musste danach ärztlich versorgt werden und wurde zur

Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Damit war der

Grand Prix für den Vizeweltmeister aus dem Jahr 2015 gelaufen.

Stattdessen gelang es Dylan Ferrandis einen Doppelsieg

und den damit verbundenen Ruhm einzuheimsen.

Der Schweizer Jeremy Seewer wurde mit einem 3/2-Resultat

Grand-Prix-Zweiter vor Max Anstie. Dieses Durcheinander

spielte natürlich Jeffrey Herlings in die Karten, der wegen

eines Schlüsselbeinbruchs pausieren musste, die

MX2-WM aber mit gewaltigem Vorsprung anführt. Einzig

Jeremy Seewer ist in der Lage, den Niederländer noch abzufangen.

Dazu braucht es aber Doppelsiege am laufenden

Band und das dürfte schwierig werden.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Pauls Jonass

eliminierte sich selbst

Motocross-WM - 13. Lauf - Loket/CZ - 24.7.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Max Nagl, D, Husqvarna; 2. Tim Gajser, SLO, Honda; 3. Romain

Febvre, F, Yamaha; 4. Clément Desalle, B, Kawasaki; 5. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 6. Jordi Tixier, F, Kawasaki; 7. Antonio Cairoli, I, KTM; 8. Tommy

Searle, GB, Kawasaki; 9. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 10. Kevin Strijbos, B,

Suzuki.

Ferner: 12. Valentin Guillod, CH, Yamaha; 18. Dennis Ullrich, D, KTM; 30. Lukas

Neurauter, A, KTM.

MX2: 1. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki; 2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 3. Max Anstie,

GB, Husqvarna; 4. Benoit Paturel, F, Yamaha; 5. Petar Petrov, BG, Kawasaki;

6. Brian Bogers, NL, KTM; 7. Samuele Bernardini, I, TM; 8. Thomas Covington,

USA, Husqvarna; 9. Conrad Mewse, GB, Husqvarna; 10. Adam Sterry, GB,

KTM.

Ferner: 12. Brian Hsu, D, Suzuki; 20. Henry Jacobi, D, Honda; 34. Christopher

Valente, CH, KTM.

EMX65: 1. Edvards Bidzans, LT, KTM; 2. Matteo Luigi Russi, I, KTM; 3. Sem de

Lange, NL, Kawasaki; 4. Mads Fredsoe, DK, KTM; 5. Pablo Gutierrez, E, KTM;

6. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM; 7. Laszlo Mark Tecsi, H, KTM; 8. Ivano van

Erp, NL, KTM; 9. Bence Pergel, H, KTM; 10. Yoran Moens, B, KTM.

Ferner: 14. Maximilian Werner, D, KTM; 28. Sebastian Meckl, D, KTM.

EMX85: 1. René Hofer, A, KTM; 2. Oriol Oliver, E, Kawasaki; 3. Alessandro Facca,

I, KTM; 4. Tom Guyon, F, TM; 5. Lewis Hall, GB, Kawasaki; 6. Maksim Kraev,

RUS, KTM; 7. Adam Zsolt Kovacs, H, KTM; 8. Maks Mausser, SLO, KTM; 9. Svyatoslav

Pronenko, RUS, KTM; 10. Anton Nagy, S, KTM.

Ferner: 14. Max Thunecke, D, KTM; 25. Kevin Brumann, CH, Yamaha.

EMX300: 1. Mike Kras, NL, KTM; 2. Petr Bartos, CZ, KTM; 3. Yentel Martens, B,

Husqvarna; 4. Vaclav Kovar, CZ, KTM; 5. Matthew Moffat, GB, KTM; 6. Brad Anderson,

GB, Yamaha; 7. Dani de Vries, NL, Yamaha; 8. Dietger Damiaens, B,

KTM; 9. Lewis Gregory, GB, Yamaha; 10. Kenny Vandueren, B, KTM.

Ferner: 19. Patrik Bender, D, KTM.

Photo:© S. Taglioni

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MOTOCROSS-WM: LOMMEL/B

Kevin Strijbos fuhr bei seinem Heim-Grand-Prix einen

historischen Erfolg ein. Nach neun Jahren stand der

Belgier wieder ganz oben auf dem Podest

Historisc

für St

Direkt im Anschluss an den tschechischen Gr

Der 1675 Meter lange Kurs in Lommel kam bes

te die Teams vor neue Herausforderungen. Da

zwischenzeitlich wurden mehr oder weniger

len genommen. Spannend die Frage, ob Max

können oder ob einer der belgischen Stars d

Für Max Nagl wäre nach seinem Laufsieg im ersten

Durchgang mehr drin gewesen

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MCE

September '16


her Sieg

ijbos

Tony Cairoli kam mit der 350er besser zurecht, war

aber erst im zweiten Lauf stark unterwegs

Prix zog das Fahrerlager weiter nach Belgien.

ers den Sandspezialisten entgegen und stelltzte

Rennen im Sand lag zwei Monate zurück,

chließlich Hartbodenstrecken unter die Stoll

auch hier einen weiteren Erfolg würde feiern

ennen macht!

Der Brite Max Anstie nutzte die Abwesenheit von Jeffrey

Herlings und Pauls Jonass und gewann die MX2-Klasse

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MCE

September '16


MOTOCROSS-WM: LOMMEL/B

WM-Leader Tim Gajser zeigte im Qualifying

keinerlei Respekt vor der Strecke

und prügelte seine Honda ohne

mit der Wimper zu zucken auf die

Poleposition. Hinter ihm reihte sich

bereits die belgische Armada um Jeremy

van Horebeek, Kevin Strijbos und

Clément Desalle auf. Max Nagl folgte

dem Trio auf Rang 5, während Tony

Cairoli mit der 350er KTM auf Rang 6

Auch in Lommel gut unterwegs, ist

der WM-Titel für den Schweizer

Jeremy Seewer theoretisch greifbar

ins Ziel fuhr. Eine interessante Konstellation

für die folgenden Wertungsläufe

am Sonntag!

Im tiefen Sand war es wichtig, schnell

den richtigen Rhythmus zu finden

und sich nicht mit unnötigen Zweikämpfen

aufzuhalten. Genau das gelang

Max Nagl im ersten Durchgang

am Sonntag. Während die hochgehandelten

Sandspezialisten am Start

nicht optimal reagierten, fuhr der

Weilheimer konsequent nach vorn.

Zwar gewann Jake Nichols den Holeshot,

die Führung schnappte sich

aber Nagl kurze Zeit später. Clever

verwaltete der Husqvarna-Werkspilot

im Anschluss seinen Vorsprung, baute

die Führung sogar auf über neun

Sekunden aus und gewann den ersten

Lauf souverän! „Die Strecke war

extrem schwierig zu fahren. Im Qualifying

lief es eher verhalten, den Lauf

gewonnen zu haben, ist großartig, so

kann es weitergehen“, sagte Nagl im

Ziel. Der Brite Shaun Simpson finishte

hinter Nagl auf Platz 2 und bestätigte

damit seine ausgezeichneten

Qualitäten im Sand. Schnellster der

belgischen Sandspezialisten war Kevin

Strijbos. Der Suzuki-Pilot komplettierte

die Topdrei und verwies seinen

Landsmann Desalle auf 4 und

Weltmeister Romain Febvre auf 5. Antonio

Cairoli kam mit der 350er nicht

über einen 6. Platz hinaus und verlor

damit weitere wichtige Punkte im

WM-Kampf. Das traf auch für Tim

Gajser zu, denn der Slowene hatte einen

katastrophalen Lauf zu verzeichnen.

Nach einem schlechten Start

musste er sich kräfteraubend nach

vorn kämpfen und stürzte zu allem

Übel wenige Runden vor Schluss.

Nach dem Crash dauerte es eine gefühlte

Ewigkeit, bis Gajser seine Honda

wieder in Gang bringen konnte.

Am Ende musste er sich mit einem

enttäuschenden 15. Platz abfinden!

Der zweite Wertungslauf verlief jedoch

komplett anders, als es viele

nach dem souveränen Sieg von Max

Nagl erwartet hätten. Der Deutsche

zeigte zunächst einen weiteren spektakulären

Start und zog den Holeshot.

Im Windschatten diesmal allerdings

Gajser, der umgehend die

Führung übernehmen konnte. Der

Slowene wirkte im Gegensatz zum vorangegangenen

Lauf wie ausgewechselt,

zeigte keinerlei Schwäche und

gewann diesen Durchgang schließlich

eindrucksvoll. „Auf einer Seite

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MCE

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Tim Gajser ist mit über 100 WM-

Punkten Vorsprung auf dem besten

Weg zum Titel

Petrov und Benoit Paturel und legte so den Grundstein für seinen Erfolg. Im

zweiten Durchgang konnte er Jeremy Seewer und Dylan Ferrandis auf die Plätze

2 und 3 verweisen. „Ich bin absolut happy über diesen Sieg. Die Strecke war brutal,

aber die harte Arbeit, die ich und das Team investiert haben, hat sich gelohnt.

Ich wusste, dass, wenn ich keine Fehler mache, ich die Chance auf den GP-

Sieg hatte. Mein Speed war super, das hat schon das Qualifying gezeigt. Die

Pace im ersten Lauf war enorm hoch, der einsetzende Regen machte das Ganze

noch schwerer. Der Boden in Lommel ist ohnehin weich, durch den Regen wurde

dieser aber noch weicher! Ich habe gepusht so hart es ging und habe gewonnen.

Das zweite Rennen war komplett anders, die Streckenverhältnisse waren

nichtsdestotrotz schwierig. Ich musste hart pushen, um den zweiten Laufsieg zu

holen. Momentan fühle ich mich sehr gut und werde auch in den kommenden GP

versuchen, den Overallsieg einzufahren“, zeigte sich Anstie optimistisch. In der

WM führt Herlings trotz Abwesenheit weiterhin überlegen vor Jeremy Seewer

und Pauls Jonass.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

bin ich mit dem heutigen Tag zufrieden,

auf der anderen Seite bin ich

aber auch etwas enttäuscht“, kommentierte

Gajser. „Das erste und das

zweite Rennen waren komplett unterschiedlich

für mich, aber auf einer

Strecke wie dieser kann das sehr

schnell passieren. Ein kleiner Fehler

und du liegst am Boden, dann bist du

nicht mehr konzentriert und machst

sofort den nächsten Fehler. Das erste

Rennen war hart, aber ich bin mir sicher,

dass wir im zweiten Rennen alles

richtig gemacht haben – es war ein

klarer Start-Ziel-Sieg. Dieser Sieg hat

uns den GP gerettet, denke ich, und

wieder konnte ich einiges dazu lernen.

Alles in allem bin ich also zufrieden

mit dem GP“, fasste Gajser weiter

zusammen. Tony Cairoli kam auf der

enorm ausgefahrenen Strecke im

zweiten Durchgang sichtlich besser

zurecht und beendete das Rennen

hinter Gajser auf Platz 2. Damit

scheint es, als würde ihm der Wechsel

auf die 350er gut tun, auch wenn er

sich noch nicht zu 100 Prozent auf dieses

Bike eingeschossen hat.

Den Grand-Prix-Sieg vor Augen hatte

jedoch Max Nagl. Nach seinem furiosen

Start rangierte er kurze Zeit auf

Position 5 und konnte sich im Rennverlauf

bis auf Position 3 vorarbeiten.

Ein Fahrfehler eingangs einer Rechtskurve

endete jedoch mit einem Crash

und warf ihn einige Positionen zurück.

Im Ziel reichte es nurmehr zu

Platz 7. „Das hätte der zweite GP-Sieg

werden können“, gab Nagl etwas enttäuscht

zu Protokoll. „Im ersten Lauf

fühlte ich mich super, ich hatte einen

super Start und konnte mit fast zehn

Sekunden Vorsprung gewinnen. Nach

meinem Holeshot im zweiten Lauf war

ich in den ersten drei Runden zu vorsichtig.

Erst nachdem mich einige

Fahrer überholt hatten, fand ich meinen

Rhythmus. Der Crash war harmlos,

hat mich aber Positionen gekostet.

Gesamtzweiter zu werden und

das mit nur einem Punkt Rückstand

zum Grand-Prix-Sieger ist trotzdem

ein hervorragendes Ergebnis. Ich bin

zu 100 Prozent darauf fokussiert, am

Ende der Saison Zweiter in der WM zu

sein und werde alles daransetzen“,

zeigte sich der Husqvarna-Werkspilot

zuversichtlich.

Den angesprochenen Grand-Prix-Sieg

schnappte sich indes klammheimlich

Kevin Strijbos. Der Belgier finishte

auch im zweiten Durchgang als Dritter

und war angesichts seines 3/3-Resultats

der konstanteste aller Spitzenpiloten.

Damit beendete der Belgier eine

lange Durststrecke, denn sein

letzter GP-Sieg lag bereits neun Jahre

zurück (Lierop, 2007). „Ein ganz besonderer

Sieg für mich und auch für

das Team, ich finde kaum Worte dafür“,

sagte Strijbos freudestrahlend.

„Im ersten Rennen versuchte ich, an

Max dranzubleiben, verlor aber meinen

Rhythmus, das war ärgerlich. Im

zweiten Rennen fand ich einige gute

Linien, als ich dann auf Position 3 lag,

habe ich versucht, nicht über das Podium

nachzudenken. Erst als die komplette

Crew in der letzten Runde an

der Boxengasse stand und jubelte,

wusste ich, was los war.“

Ein historischer Heimsieg für den Belgier,

der aber nüchtern betrachtet wenig

Einfluss auf die WM-Wertung hatte.

Denn nach wie vor lag Tim Gajser

mit über 100 Zählern Vorsprung an

1. Stelle, gefolgt von Tony Cairoli und

Max Nagl. Theoretisch hätte Nagl hier

bereits an Cairoli vorbeiziehen können,

die beiden trennen nunmehr

14 Punkte und das bei noch vier auszutragenden

Grand Prix.

In der MX2-Klasse gab es besonders

in den vergangenen Rennen einige bizarre

Szenen zu sehen. Bekanntlich

hadert MX2-Spitzenreiter Jeffrey Herlings

mit einem gebrochenen Schlüsselbein

und auch sein Teamkollege

Pauls Jonass fehlte in Lommel. Jonass

hatte sich bei einem heftigen Crash in

Loket die Nase gebrochen und konnte

in Belgien demzufolge nicht starten.

Die Abwesenheit der beiden KTM-

Stars nutzte Max Anstie, um einen sehenswerten

Doppelsieg einzufahren.

Der Husqvarna-Werksfahrer gewann

den ersten Lauf im Tiefsand vor Petar

Motocross-WM - 14. Lauf - Lommel/B - 31.7.2016:

Gesamtergebnisse:

MXGP: 1. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 2. Max Nagl, D, Husqvarna; 3. Antonio Cairoli, I, KTM; 4. Jeremy van

Horebeek, B, Yamaha; 5. Tim Gajser, SLO, Honda; 6. Shaun Simpson, GB, KTM; 7. Glenn Coldenhoff, NL,

KTM; 8. Clément Desalle, B, Kawasaki; 9. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda; 10. Tanel Leok, EST, KTM.

Ferner: 19. Valentin Guillod, CH, Yamaha.

MX2: 1. Max Anstie, GB, Husqvarna; 2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki; 3. Petar Petrov, BG, Kawasaki; 4. Brian

Bogers, NL, KTM; 5. Benoit Paturel, F, Yamaha; 6. Calvin Vlaanderen, NL, KTM; 7. Michele Cervellin, I, Honda;

8. Lars van Berkel, NL, Husqvarna; 9. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki; 10. Alvin Östlund, S, Yamaha.

Ferner: 20. Henry Jacobi, D, Honda; 23. Brian Hsu, D, Suzuki; 29. Christopher Valente, CH, KTM.

EMX125: 1. Jago Geerts, B, KTM; 2. Kim Savaste, FIN, Kawasaki; 3. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna; 4. Raivo

Dankers, NL, KTM; 5. Brian Strubhart Moreau, F, Kawasaki; 6. Roan van de Moosdijk, NL, Yamaha; 7. Sander

Agard-Michelsen, N, TM; 8. Szymon Staszkiewicz, PL, KTM; 9. Gianluca Facchetti, I, KTM; 10. Taylor Hammal,

GB, KTM.

Ferner: 18. Jeremy Sydow, D, KTM; 33. Ben Kobbelt, D, KTM; 35. Marnique Appelt, D, KTM; 38. Maurice Chanton,

CH, KTM.

EMX250: 1. Bas Vaessen, NL, Suzuki; 2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 3. Miro Sihvonen, FIN, KTM;

4. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 5. Kevin Wouts, B, KTM; 6. Anton Gole, S, Husqvarna; 7. Ken Bengtson,

S, Yamaha; 8. Josiah Natzke, NZ, KTM; 9. Erki Kahro, EST, KTM; 10. Maxime Renaux, F, Yamaha.

Ferner: 23. Mike Stender, D, Suzuki; 28. Tom Koch, D, Suzuki.

EMX300: 1. Yentel Martens, B, Husqvarna; 2. Mike Kras, NL, KTM; 3. Michael Hool, NL, KTM; 4. Dietger Damiaens,

B, KTM; 5. Stefan Hage, NL, KTM; 6. Brad Anderson, GB, Yamaha; 7. Mathias Plessers, B, KTM;

8. Kevin van Geldorp, NL, Yamaha; 9. Patrick Vos, NL, KTM; 10. Dani de Vries, NL, Yamaha.

Ferner: 17. Dennis Schröter, D, Husqvarna.

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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD

Thomas Kjer Olsen holt sich Tagessieg

Kjer Olsen rockt Tensfeld

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MCE

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MCE

September '16


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS TENSFELD

Die fünfte Runde des ADAC MX Masters beim MCE

Tensfeld e.V. in Norddeutschland versprach schon

im Vorfeld ein echtes Highlight-Event zu werden.

Zum einen ist die Tiefsandstrecke äußerst fordernd

für Mensch und Maschine, denn mit dem 1850 Meter

langen Track hadern sogar die sogenannten

Sandspezialisten. Zum anderen bekam Tabellenführer

Dennis Ullrich am Rennwochenende des

16./17. Juli ordentlich Konkurrenz. Sein schärfster

Widersacher ist gleichzeitig sein Teamkollege, Harri

Kullas liegt mit gerade einmal 6 Punkten Rückstand

knapp hinter „Ulle“. Doch auch der 19-jährige

Däne Thomas Kjer Olsen zählte zu den

Topfavoriten.

Zu den etablierten Piloten gesellten sich sehr zur

Freude des Publikums einige WM-Piloten wie der

Südafrikaner Calvin Vlaanderen oder die Suzukistars

Jeremy Seewer, Brian Hsu, Kevin Strijbos und

Arminas Jasikonis. Speziell für Jasikonis war es eine

besondere Premiere, denn der Litauer wechselte

nach dem ADAC MX Masters in Bielstein vom Monster

Energy Kawasaki Elf Team Pfeil zur Suzuki-Truppe

und war hier erstmals für das Team von MX-Rekordmeister

Stefan Everts unterwegs.

Wie bereits angesprochen, kam es in Tensfeld vor

allem auf Skills im Tiefsandfahren an. Einer der dieses

Metier bestens beherrscht, ist der Belgier Kevin

Strijbos. Der 30-Jährige war bereits im Vorjahr zu

Gast beim MCE Tensfeld, konnte damals den Tagessieg

einfahren und kennt den Track daher sehr gut.

Im Qualifying am Samstag fuhr der Suzukistar eine

Drittelsekunde schneller als sein Teamkollege Arminas

Jasikonis und holte damit die Poleposition für

die Rennen am Sonntag. „Ich finde die Strecke richtig

toll. Die vielen Sprünge und die tiefen Rillen sind

genau nach meinem Geschmack, zudem mag ich die

körperliche Herausforderung auf Sandboden. Da

muss man sich noch einmal mehr konzentrieren als

auf Hartboden, sodass es nicht nur körperlich, sondern

auch mental ein optimales Training ist“, erklärte

Strijbos, der seine Teilnahme am ADAC MX Masters

in Tensfeld als Vorbereitung auf den WM-Lauf

im belgischen Lommel nutzte. Die drittbeste Zeit gelang

dem Schweizer WM-Pilot Jeremy Seewer, wodurch

die drei ersten Plätze im Qualifying komplett

vom Suzuki-Werksteam besetzt wurden.

Nach dem spannenden Qualifying am Samstag wurde

den knapp 10.000 Wochenendbesuchern auch

am Rennsonntag ein nervenaufreibendes Event geboten.

Vor allem Thomas Kjer Olsen profitierte auf

der Tiefsandstrecke des MCE Tensfeld von seiner Erfahrung

als Sandspezialist. Mit zwei 2. Plätzen freute

sich der Däne am Ende über den Tagessieg und

ließ sich von dem Zweitplatzierten Strijbos und dem

Tagesdritten Jasikonis gebührend mit Champagner

besprühen. „Hier sind unheimlich viele große Namen

an den Start gegangen und auch die Strecke

war schwer zu fahren. Daher bin ich natürlich total

stolz, dass ich hier so punkten und somit meinen

zweiten Tagessieg in dieser Saison einheimsen

konnte“, freute sich der Fahrer des Bodo Schmidt

Motorsport Teams, der bereits beim ADAC MX Masters

in Fürstlich Drehna ganz oben auf dem Siegerpodest

stand. Ohnehin gehört Olsen derzeit zu den

absoluten Topstars der MX-Szene, ist er auch gerade

auf dem besten Weg, MX-Europameister zu werden.

Seine Eltern und seine Großeltern waren an

diesem Wochenende extra mit nach Norddeutschland

gereist, um ihren Sprössling tatkräftig zu unterstützen.

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MCE

September '16

Für ADAC-MX-Masters-Pilot Dennis Ullrich endete

der Sonntag in Tensfeld mit einem weniger zufriedenstellenden

Ergebnis. Der 22-Jährige konnte auf

der Tiefsandstrecke nicht an seine bisherigen Saisonerfolge

anknüpfen und verlor mit einem 9. Gesamtplatz

die Führung an seinen finnischen Teamkollegen

Harri Kullas. Lokalmatador Mike Stender

landete nach beiden Läufen am Sonntag auf einem

soliden 12. Platz, zeigte sich aber dennoch zufrieden

mit seinem Einsatz am Rennwochenende in seiner

Heimat Norddeutschland. „Das Fahrerfeld hier

war einfach extrem stark. Von den vielen WM-Piloten,

die sich angemeldet hatten, waren sehr viele

mit dabei, die auf Sand spezialisiert sind. Insofern

werte ich es als tolle Erfahrung und bin jetzt nicht

allzu frustriert“, kommentierte der Eutiner seine

Leistung.

ADAC MX Youngster Cup

Die beiden Rennen im ADAC MX Youngster Cup wurden

heute vor allem von dem spanischen WM-Starter

Jorge Prado und dem Niederländer Bas Vaessen

dominiert. Im ersten Lauf lieferten sich beide Fahrer

einen erbitterten Kampf und machten es durch zahlreiche

Überholmanöver und damit verbundene Führungswechsel

bis zur letzten Sekunde spannend.

Am Ende überzeugte Vaessen und er zog kurz vor

knapp noch einmal an seinem Rivalen vorbei. In

Lauf 2 lief es anfänglich dann jedoch nicht so vorteilhaft

für den Suzuki-Piloten. Der Niederländer

musste sich nach einem Ausrutscher direkt in der

ersten Kurve nach dem Start nach vorne arbeiten.

Dies tat er jedoch mit Bravour, schaffte es der

18-Jährige final sogar noch bis auf den 3. Platz. Für

die Gesamtwertung des Tages verhalf der Sieg in

Lauf 1 und der 3. Rang in Lauf 2 dem derzeit Tabellenzweiten

zum 2. Gesamtplatz in Tensfeld, was

Vaessen jedoch keinesfalls glücklich stimmte. „Ich

wäre heute gern mit dem Red Plate nach Hause gefahren,

daher bin ich schon etwas enttäuscht. Die

Rennen waren allerdings einfach nur der Wahnsinn

und haben unheimlich viel Spaß gemacht. Wenn es

so eine knappe Kiste ist, dann ist der Adrenalinkick

nämlich noch mal größer“, erklärte der Suzuki-

Werksfahrer. Tagessieger wurde am Ende der

15-jährige Prado, der seine Gastteilnahme am ADAC

MX Masters im Norden der Republik sichtlich genoss:

„Bas und Miro waren sehr starke Gegner, das

hat mich extrem herausgefordert. Die Organisation

des Masters ist wirklich beeindruckend und bietet

einen großen Anreiz für jeden Topfahrer“, so der

MX-Weltmeister von 2012, der sich zudem im vergangenen

Jahr den Titel als MX-Europameister holte.

Als Dritter ließ sich der ADAC MX Youngster Cup-

Spitzenreiter Miro Sihvonen feiern.

Jorge Prado hatte bei den Youngstern die Nase vorn

Schnellster Junior im Tensfelder Sand: Meico Vettik

ADAC MX Junior Cup

Im ADAC MX Junior Cup war der Este Meico Vettik der

Beste. Mit einem Sieg in Lauf 1 und einem 4. Platz in

Rennen 2 sicherte sich der junge KTM-Pilot den Tagessieg

und freute sich, dass er den Abstand zum

Erstplatzierten Maksim Kraev und Zweitplatzierten

René Hofer in der Tabelle verringern konnte. Von Hofer

trennen den 13-Jährigen nur noch 3 Punkte, die

Aufholjagd unter den Jüngsten in der Masters-Rennserie

bleibt daher weiterhin äußerst spannend. „Ich

mag die Strecke hier sehr und habe schnell gemerkt,

dass ich hier einiges bewegen kann. Das habe

ich für mich ausgenutzt und Gas gegeben“, so

der Fahrer des Mefo Sport Racing Teams.

Für das sechste Event des ADAC MX Masters geht es

am 20. und 21. August erneut nach Baden-Württemberg

– dieses Mal richtet der MSC Gaildorf das Event

aus. Der Verein wurde in den vergangenen drei Jahren

zum besten Veranstalter gekürt und lockt mit einer

1554 Meter langen Lehmbodenstrecke, die jede

Menge Action verspricht. Der Rennkurs ist so angelegt,

dass die Zuschauer die Läufe von Anfang bis

Ende mitverfolgen können, jeder Winkel ist optimal

einsehbar. Zusätzlich zum ADAC MX Masters wird es

„Auf der Wacht“ in Gaildorf zudem eine Pressekonferenz

zur Motocross-Mannschafts-Weltmeisterschaft

geben, die in diesem Jahr am 24. und 25. September

im italienischen Maggiora stattfindet.

Teamchef Wolfgang Thomas wird offiziell verkünden,

welche Piloten als Team Germany beim MXoN

an den Start gehen werden.

• Text: ADAC/Marco Burkert; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 3. Lauf - Aichwald - 11./12.6.2016

Gesamtergebnisse:

ADAC MX Masters: 1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 2. Kevin

Strijbos, B, Suzuki; 3. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki; 4. Harri Kullas,

FIN, KTM; 5. Davy Pootjes, NL, KTM; 6. Jeremy Seewer, CH, Suzuki;

7. Christian Brockel, D, KTM; 8. Jens Gettemann, B, KTM; 9. Dennis Ullrich,

D, KTM; 10. Lars van Berkel, NL, Husqvarna.

MX Youngster Cup: 1. Jorge Prado, E, KTM; 2. Bas Vaessen, NL, Suzuki;

3. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 4. Stefan Ekerold, D, Husqvarna; 5. Cedric

Grobben, B, KTM; 6. Sven van der Mierden, NL, Husqvarna; 7. Luca

Nijenhuis, NL, Kawasaki; 8. Glen Meier, DK, KTM; 9. Nathan

Renkens, B, KTM; 10. Dennis Wiemann, D, Husqvarna.

MX Junior Cup: 1. Meico Vettik, EST, KTM; 2. Maksim Kraev, RUS, KTM;

3. René Hofer, A, KTM; 4. Cameron Durow, ZA, KTM; 5. Emil Jönrup, S,

KTM; 6. Jett Lawrence, AUS, Kawasaki; 7. Adam Kovacs, H, KTM;

8. Egert Pihlak, EST, KTM; 9. Axel Gustafsson, S, KTM; 10. Maks Mausser,

SLO, KTM.


Motocross

23./24.04. Fürstlich Drehna www.msc-fuerstlich-drehna.de

21./22.05. Möggers www.mxweekend.at

11./12.06. Aichwald www.motocross-aichwald.de

02./03.07. Bielstein* www.mxmasters-bielstein.de

16./17.07. Tensfeld www.adac.de/sh

20./21.08. Gaildorf www.msc-gaildorf.de

17./18.09. Holzgerlingen www.kfv-kalteneck.de

Weitere Informationen unter: www.adac.de/mx-masters

Termine 2016

*ohne ADAC MX Junior Cup

Laudert GmbH + Co. KG, Bildnachweis: Kawasaki, Suzuki

Unsere Partner:


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Ab zum größten Offroadshop in Norddeutschland – der Weg lohnt sich!

FOKUS

In der Sommerpause liegt der Fokus aller Motocrossfahrer der deutschen Regionalserien

gewohntermaßen auf den Cross Finals. Auch das Team Kiedrowski Racing

hat mit Jannes Wittig (65 ccm) und Martin Scheuch (Open) wieder zwei Fahrer

dabei. Beide Piloten sind für den Motocross-Nordcup am Start.

Beim Event zum Norddeutschen ADAC Motocross Cup – oder auch kurz „Nordcup“

– in Mölln fielen die letzten Entscheidungen zur Teilnahme bei den Cross

Finals. Jannes Wittig konnte nach einem heftigen Crash mit seinem BMX-Bike

nicht teilnehmen und musste das Event aus dem Krankenhaus verfolgen. Er hatte

aber so viel Vorsprung in der Meisterschaft, dass einer Teilnahme trotzdem

nichts im Weg stand.

Teamchef Sven Kiedrowski holte in Mölln am Samstag nicht nur den 2. Tagesrang

in der Open-Klasse, sondern am Sonntag in der Classic-Klasse auch noch

einen klaren Doppelsieg auf seiner 1988er Honda CR 250 R.

Sein Teamkollege Martin Scheuch war in der Open-Klasse zwar superschnell unterwegs,

hatte aber durch einen technischen Defekt einen heftigen Abflug in der

Whoop-Section. Für die Cross Finals wird Martin aber wieder fit am Gatter stehen

...

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support hast, solltest du die Vorteile nutzen,

die man als Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat! Nicht nur die

Race-Performance, auch der Bike-Support des Teams kann sich sehen lassen –

so gibt es bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme verschiedener

Hersteller – und das nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha YZ/YZ-F/WR oder Honda

CRF 250/450 beispielsweise gibt es für Sportfahrer top Konditionen und interessante

Sportfahrerpakete. Beta-Endurokunden erhalten je nach Meisterschaftsniveau

neben Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

Hammerpreisen. Auch bei den neuen Husqvarna-Modellen gibt es tollen Support

– vor allem für Enduro-DM-/Pokal-, GCC- und auch Offroadscramble-Fahrer!

Ruft an und lasst euch ein spezielles Angebot machen, Tel. 05052 912798.

Die Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading ist mit mehr als 1000 Quadratmetern

der größte Offroad-Shop in Norddeutschland und bereits seit einigen

Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt für Norddeutschland,

Husqvarna Center sowie seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und GasGas-

Händler. Für die Saison 2016 ist mit dem offiziellen Yamaha-MX-Stützpunkt für

Norddeutschland eine weitere starke Marke hinzugekommen. Mehr Infos unter

www.kiedrowski-racing.de

Mit dem Onlineshop www.husky24.de hat die Firma Kiedrowski Racing eine

Plattform geschaffen, auf der alle Husqvarna-Piloten ihre Originalersatzteile bequem

raussuchen und Powerparts sowie Bekleidung bestellen können. Perfekt

für die Kunden ist die Zahlung per PayPal und der kostenlose Versand innerhalb

Deutschlands ab einem Warenwert von 99,- Euro.

Ein besonderer Dank geht schon mal an die Sponsoren des Teams: Helge

Schwark von der Firma HGT Greifer • Christian Keszler von Keszler Top Brands •

BUY MX • Michelin • Castrol Power1 • P.O.W. Pro-Off-road-Wash (www.prooffroad-wash.com)

• ZAP-Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

Langenhagen und TRY-IT Stickers, die es mit ihrer Unterstützung ermöglichen,

auch optisch immer professionell aufzutreten!

Ihr wollt auch Teamfahrer werden? Ruft an unter 05052 912798!

Infos zum Team gibt’s hier:

Kiedrowski Racing Motorcycletrading

Hetendorf 13, 29320 Hermannsburg

Tel. 05052 912798

Fax 05052 912896

www.kiedrowski-racing.de • www.husky24.de

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MCE

September '16


Classic rocks ... Doppelsieg auf der 1988er Honda

Sven Kiedrowski holte den 2. Platz in der Open-Klasse in Mölln

Martin Scheuch – in Mölln superschnell unterwegs!

Husky24.de – der Shop für alle Husqvarnafahrer


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: GOLDBACH

Wie immer bei der GCC –

volle Fahrerfelder

Speed und Fun in Goldbach

Zum zwölften Mal in Folge machte die deutsche Cross Country Meisterschaft (GCC) Station in Goldbach bei Aschaffenburg. Goldbach, das ist für

die GCC Community ein Zauberwort und dementsprechend ist der Andrang. Achthundertfünfzig Fahrer hatten für das Event genannt, in vielen

Klassen gab es bereits Wartelisten. Trotz des Ansturms von Fahrern und Zuschauern haben die Mannen um MSC-Vorstand Bernd Schmitt die Gesamtveranstaltung

bravourös organisiert und auf höchstem professionellen Level durchgezogen.

Goldbach Racing

Die Läufe am Samstag fanden allesamt bei optimalen

Strecken- und Wetterbedingungen statt. Angefangen

bei den Oldies in der Twinshock- und Youngtimer-Klasse,

die gemeinsam mit den E-Bikes

starteten, über die XC Guests und Super Senioren

am Mittag bis zu den Damen und Beginner-Klassen

am Nachmittag hatte jeder Fahrer nach dem Wettbewerb

ein breites Grinsen im Gesicht. Cross Country

von der allerbesten Sorte.

Selbst der extrem stark besetzte Lauf der Senioren,

Junioren und XC Youngster am Spätnachmittag hatte

noch „bella Pista“ unter den Rädern und musste

nur gegen die drückende Schwüle kämpfen.

In der Nacht zum Sonntag war Schluss mit lustig.

Noch während die Partyband aus vollen Rohren

rockte, goss es in Strömen, sodass den „Sonntagsstartern“

vor dem Morgen graute ;-) Und tatsächlich

wartete auf die Quads und ATVs zumindest in den

ersten Runden eine Schlammschlacht der Superlative.

Bei den XC Quad Pro führte Damian Rajczyk lange

Zeit vor Dauersieger Kevin Ristenbieter und Sandy

Schulze. Erst in der zweiten Rennhälfte wurde es

dann langsam knapp für Rajczyk. In einem Rad-an-

Rad-Fight mit Schmidt beendete er das Rennen in

Goldbach als Sieger. Dritter wurde Kevin Ristenbieter,

dem die beiden Führenden knapp zwei Minuten

verpassten.

Bei den Allradlern war Marco Sturm der Mann der

Stunde und des Rennens. Mit über einer Minute Vorsprung

dominierte er noch bei der Hälfte des Wettbewerbs

vor seinem Verfolger Peter Koppe. Ab

Rennmitte etwa schob sich Stefan Schatten auf

Rang 2, konnte den Sieg von Sturm aber nicht verhindern.

Peter Koppe blieb am Ende der 3. Platz.

Alle Zuschauer blickten gespannt auf den nachmittäglichen

Showdown bei den XC Pro Bikes.

Der letzte Lauf in Venusberg hatte gezeigt, dass

Dauersieger Kornel Nemeth doch zu schlagen ist.

Die Meisterschaft ist lange noch nicht entschieden

und so kam Chris Gundermann auch voller Zuversicht

nach Goldbach mit der klaren Ansage zum

Sieg.

Es sollte anders kommen. Cory Nemeth zog knapp

hinter Holeshot-Sieger Chrissi Weiss in die erste

Runde und machte von da aus kurzen Prozess mit

den Kollegen. Beinahe erbarmungslos und funktionierend

wie ein Uhrwerk zog der gebürtige Ungar

seine Kreise. Lag der Abstand zu Gundermann in

der ersten Rennhälfte noch im Sekundenbereich

mit annähernd gleichen Rundenzeiten, legte Cory in

der zweiten Hälfte sogar noch einen Scheit nach

und fuhr in einer eigenen Liga. Dank eines Zusatztanks

musste der amtierende deutsche Cross Country

Meister auch nicht an die Box und sicherte sich

so einen souveränen Sieg in der XC-Pro-Klasse. Das

Fahren mit dem Tank hatte er schon einmal am Vortag

ausprobiert, als er dort für ein paar Runden in

der Pre-Senior-Klasse gedreht hatte.

Ganz anders erging es Tim Apolle: Mit der 300er-

Zweitakt-Husqvarna musste er gleich zweimal in

den zwei Stunden zum Tanken. „Vielleicht hätte es

auch mit einem Mal gereicht, aber der Boden war

immer noch ziemlich tief und ich wollte einfach

nicht das Risiko eingehen, in der letzten Runde

noch liegen zu bleiben.“ Am Ende lag er dann vor

Holeshot-Sieger Weiß auf dem 5. Tagesrang. Bei

diesem lief es überhaupt nicht, zu kleineren Technik-Problemen

summierte sich die drückende Hitze

und am Ende behielt er zwar den 2. Meisterschaftsrang,

büßte aber einige Punkte gegen den drittplatzierten

Kevin Zdon ein.

Weitaus spannender zeigte sich die XC Advanced

Klasse. Domenico Felici, Tim Pleyer und Nicolas

Moll ließen es richtig krachen und fighteten um jeden

Zentimeter. Moll konnte aber nach zirka einer

Stunde dem massiven Druck von Pleyer nichts mehr

entgegensetzen und musste den 2. Platz freimachen.

Husqvarna-Pilot Domenico Felici spürte lange

Zeit den Atem von Pleyer, wehrte sich verzweifelt,

konnte aber nach dem Boxenstopp das Tempo nicht

mehr mitgehen. „Nach meinem Tankstopp wollte

ich einfach zu viel und bin prompt gestürzt. Die Hände

waren total auf und haben höllisch wehgetan“,

gab der 15-Jährige (!) zu Protokoll. Er wurde am Ende

noch Zweiter hinter Pleyer, aber noch deutlich vor

Nicolas Moll, der das Podium komplettierte. In der

Meisterschaft führt er deutlich vor Pleyer. Dafür hatte

er sich am Samstag beim Juniorenlauf nach technischen

Problemen geschont.

Goldbach Specials

Auch beim Drumherum ist Goldbach immer für eine

Überraschung gut. So nutzte Quadpilot André Sitzler

vom MSC Schefflenz die Gelegenheit, um unmittelbar

vor dem Start am Sonntagmorgen seiner angebeteten

Manuela einen Heiratsantrag zu machen.

Quasi „live“ vor der versammelten Mannschaft und

rund 5000 Zuschauern.

Apropos live: Die drei Führenden in der Meisterschaft,

Cory Nemeth, Chrissi Weiss und Kevin Zdon,

stellten sich den Interviewfragen von Moderator

Christian Hens. Über 2000 Zuschauer verfolgten

den Livestream auf der GCC Facebook Page.

Wie bereits in den vorangegangenen GCC-Rennen

war auch der Liveticker wieder im Einsatz. Alle Rennen

können dort fast minutengenau nochmals verfolgt

werden.

Das Fazit vom Wochenende: Auch nach zwölf Jahren

in Folge ist der Mythos Goldbach noch ungebrochen.

Die Maxxis-Cross-Country-Meisterschaft ist

populärer denn je und startet nach der Sommerpause

in die zweite Saisonhälfte voll durch.

• Fotos: Angelina Graser

Alle Ergebnisse auf: XCC-Racing.com

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September '16


Publikumsmagnet

Goldbach

Heiratsantrag erfolgreich – André

Sitzler vor dem Quad-Lauf

Kornel Nemeth zurück

auf Platz 1

Chris Gundermann

fliegt auf Platz 2

Schlammschlacht für die Vierräder

in den ersten Runden

Tim Pleyer gewinnt die

Advanced-Klasse

Fairplay vom Feinsten –

Chris Gundermann gratuliert

Nemeth zum Sieg

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MCE

September '16


ENDURO-WM: FABRIANO/I

Schwierige

Bedingungen

für die Stars

Die Maxxis-FIM-Enduro-Weltmeisterschaft setzte ihre Reise zur vorletzten Station in Fabriano

(Italien) fort. In der Region hatte es zuletzt im Jahre 2004 (Matelica) einen WM-Lauf gegeben.

Dementsprechend motiviert war der Moto-Club Artiglio, um allen Endurosportfans gerecht zu

werden. Die Organisatoren konnten einen 55 Kilometer langen Rundkurs auf die Beine stellen,

der es wahrhaftig in sich hatte. Neben dem obligatorischen Super-Test am Freitagabend galt es,

für die beiden Wertungstage natürlich wieder einen Cross-, einen Xtreme- sowie den klassischen

Enduro-Test zu absolvieren.

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MCE

September '16


Christophe Nambotin meldete sich eindrucksvoll zurück

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MCE

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ENDURO-WM: FABRIANO/I

Steve Holcombe schenkt seinem Team einen Heimsieg

Zu schlagen galt es dabei besonders Matt Phillips.

Der Australier im Dienste der Sherco-Mannschaft

reiste als WM-Leader nach Italien und hatte rein

rechnerisch bereits die Chance auf den vorzeitigen

Titelgewinn in der Klasse E2. Doch nicht nur in dieser,

sondern auch in der EnduroGP-Klasse konnte

Phillips nahezu uneinholbar davonziehen. Logischerweise

vorausgesetzt, er würde den Italien-

Grand-Prix erfolgreich abschließen und genau hier

lag der Knackpunkt.

Doch der Reihe nach, denn zuerst einmal stand der

Super-Test auf dem Programm und der ging überraschenderweise

an Christophe Nambotin! Die letzte

Glanzleistung des Franzosen war verletzungsbedingt

schon eine Weile her, nun trumpfte der KTM-

Veteran am Freitagabend gewaltig auf und fuhr der

Konkurrenz mächtig um die Ohren. Nambotins

spektakuläre Fahrt endete mit einer Zeit von

1:49:80 Minuten, damit war er etwas schneller als

der Zweitplatzierte Matt Phillips (1:50:34). Loïc Larrieu,

Taylor Robert und Ivan Cervantes folgten auf

den Plätzen 3, 4 und 5.

Für Nambotin verlief der Wettbewerb auch am

Samstag auf die bestmögliche Art und Weise. Denn

der Franzose konnte seinen ersten Gesamtsieg der

Saison einfahren. In den vergangenen Monaten

stets behindert durch Verletzungsprobleme oder

Pech, konnte Nambotin derartige Sorgen endlich

beiseitelegen und den Tag knapp fünf Sekunden vor

Matt Phillips beenden. Letzterer startete stark, hatte

die schnellsten Zeiten in der ersten Hälfte des Tages

zunächst auf seiner Seite, doch dann fand Nambotin

zu seiner Form und gewann drei der letzten

fünf Tests. Damit war ihm der Sieg nicht mehr zu

nehmen. „Ich weiß, dass ich fahren kann, das nun in

die Tat umzusetzen fühlt sich großartig an“, erklärte

Nambotin am Ende des Tages. „Es war bisher ein

hartes Jahr für mich und ich muss mich demnächst

einer Knieoperation unterziehen, umso wichtiger

war es, zu zeigen, dass ich immer noch gewinnen

kann. Der Sieg beim Super-Test am Freitag war ein

guter Auftakt, das passiert nicht allzu oft. Die Bedingungen

heute (Samstag) kamen mir entgegen,

ich habe lediglich ein paar kleine Fehler gemacht,

insgesamt ein sehr guter Tag“, so Nambotin weiter.

Trotz des verpassten Tagessieges zeigte sich Matt

Phillips nicht enttäuscht über den erneuten 2. Platz.

Für ihn waren es wichtige WM-Punkte in der EnduroGP-Klasse

nach seinem eher mageren Auftritt

beim Grand Prix von Spanien. Abgerundet wurde

das Podest von Steve Holcombe, der keinen perfekten

Tag erwischte, seinem italienischen Team allerdings

trotzdem den 3. Tagesrang schenkte. Der Brite

war nicht ganz in der Lage, den Topspeed seiner

Konkurrenten Nambotin und Phillips mitzugehen

und das, obwohl der Tag unter nassen Bedingungen

stattfand. Gegen Ende hin wurde es immer trockener,

somit blieb der Kurs von Runde zu Runde

schwer zu berechnen. Am Samstag lief es auch bei

Mathias Bellino, der noch in Spanien so stark unterwegs

war, weniger rund. Er musste sich Steve Holcombe

im Ziel nur um winzige 0,34 Sekunden geschlagen

geben und verpasste so sein sechstes

WM-Podium nur knapp. E1-Champion Eero Remes

komplettierte indes die Topfünf am Samstag. Der

Finne war wieder einmal der schnellste aller 250er-

Piloten und sorgte dank seiner spektakulären Fahrweise

für packende Stimmung am Streckenrand.

Die E1 wurde demzufolge (erneut) von Eero Remes

dominiert. Der sonst so starke Nathan Watson aus

dem KTM-Werksteam lag im Ziel enttäuschend auf

dem 5. Rang. Der junge Brite musste an diesem Tag

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MCE

September '16


so viele Stürze hinnehmen, wie er sonst in einer Saison

verzeichnet. Zwar war er im Extreme-Test schnell unterwegs,

verlor aber jeweils im Enduro- und Motocross-Test

zu viel Zeit. Stattdessen durften sich die italienischen

Fans über den Erfolg zweier Landsleute freuen. Denn mit

Oscar Balletti, der aus seiner Verletzungspause zurückgekehrt

war, und Alessandro Battig standen gleich zwei Italiener

bei ihrem Heimrennen auf dem Stockerl. Edward

Hübner haderte laut eigenen Aussagen mit der Einstellung

seines Fahrwerks und fand am Samstag keinen

Rhythmus. Mit Platz 13 fuhr der Sachse am Samstag kein

optimales Rennen.

Als klarer Gesamtsieger in der EnduroGP-Klasse etablierte

sich E2-Fahrer Nambotin. Hinter ihm finishten Matt

Phillips und Mathias Bellino auf den Plätzen 2 und 3. Während

Phillips, wie bereits erwähnt, nur 4,6 Sekunden hinter

Nambotin lag, hatte Bellino gleich einmal über 34 Sekunden

Rückstand auf seinen Landsmann. Der Husqvarna-Pilot

kam am Vormittag mit der noch deutlich nassen

Strecke einfach nicht zurecht und handelte sich so einen

deutlichen Rückstand ein. Larrieu und Taylor Robert

komplettierten in dieser Klasse die Topfünf. Ebenfalls am

Start: Marco Neubert! Er nutzte die sich bietende Gelegenheit

und startete kurzerhand als Gaststarter bei der WM.

Neubert erreichte das Ziel in der äußerst stark besetzten

Klasse auf Platz 10.

In der Klasse E3 gelang Steve Holcombe bereits sein neunter

Tagessieg dieser Saison. Er finishte trotz eines durchwachsenen

Tages 30 Sekunden vor Manuel Monni. Damit

rückte Holcombe dem anvisierten Ziel eines E3-Titels wieder

ein Stück näher. Sein Teamkollege Johnny Aubert rundete

das Podium am ersten Fahrtag ab.

Das Wetter am Sonntag hätte mit sommerlichen Temperaturen

und strahlend blauem Himmel nicht besser sein

können und dennoch spielten sich im italienischen Fabriano

wahre Dramen ab. Steve Holcombe hieß der glückliche

Sieger in der EnduroGP-Klasse am zweiten langen

Fahrtag in Italien. Der Brite lieferte sich über den kompletten

Tag hinweg eine Verfolgungsjagd mit dem Finnen Eero

Remes. Holcombe behielt allerdings die Nerven und konnte

den Overall-Sieg einfahren. Zugute kam ihm dabei seine

extrem konstante Fahrweise, er gewann zwar nur eine

von insgesamt neun Sonderprüfungen, in der Summe war

er aber 20 Sekunden schneller als Hauptkonkurrent Remes.

„Auch wenn alle GP wichtig sind, ist dieser Sieg beim

Heimrennen meines Teams ein ganz besonderer“, sagte

Holcombe. „Ich war eigentlich schon ganz zufrieden mit

dem Resultat des ersten Tages, aber ich wusste, ich kann

es noch besser. Ich mag nasse Bedingungen zwar lieber,

aber im Trockenen hat es heute (Sonntag) auch richtig

Spaß gemacht. Der Enduro-Test war großartig, hier konnte

ich besonders pushen und Zeit gutmachen. Am Ende war

es ein schöner Zweikampf mit Remes, den ich gewinnen

konnte“, resümierte Holcombe. Auf den Punkt gebracht,

war der Tag von Remes geprägt von zu vielen „Ups and

Downs“, einer guten Zeit folgte eine miserable, somit

reichte es nur zum 2. Platz. Yamahas Loïc Larrieu hielt sich

aus diesem Duell weitestgehend raus und versuchte stattdessen

seinen 3. Platz gegen Mathias Bellino zu verteidigen,

mit Erfolg. Bellino machte in der zweiten Tageshälfte

zwar mächtig Druck, im Ziel fehlten ihm aber 1:49 Sekunden

auf seinen Landsmann Larrieu. Absolutes Pech hingegen

beim Australier Matt Phillips, ausgerechnet an diesem

wichtigen Tag streikte seine Sherco nach vier

Sonderprüfungen – Ausfall! Ärgerlich, denn Phillips hätte

mit einem guten Resultat bereits den Sack in der E2 zumachen

können. Somit ist die Entscheidung auf das Finale in

Frankreich vertagt. Auch Vortagessieger Nambotin kam

aufgrund der fehlenden Fitness nicht in den richtigen

Rhythmus und beendete den Tag nur auf Platz 9.

In der E1 war es auch am Sonntag eine lupenreine Vorstellung

von Eero Remes. Damit beendete der Finne den Italien-Grand-Prix

mit einem Doppelerfolg in seiner Hubraumklasse.

„Ein guter Tag für mich“, so Remes. „Grobe

Fehler habe ich heute nicht gemacht. Es waren wichtige

20 Meisterschaftspunkte. Nun blicke ich auf Frankreich

und hoffe, dort läuft alles ebenso gut.“ Nathan Watson,

der WM-Hauptkonkurrent von Remes, konnte der Gangart

des Finnen nicht folgen. Zwar war der KTM-Werkspilot im

Extreme-Test schnell unterwegs, verlor in den restlichen

Prüfungen schlichtweg zu viel Zeit und hatte nach neun

Tests über 33 Sekunden Rückstand. Daniel McCanney komplettierte

das Podium dieser Klasse. Aus deutschsprachiger

Sicht besonders erfreulich der 4. Platz des Österreichers

Pascal Rauchenecker. Edward Hübner erreichte am

Sonntag lediglich einen 15. Platz in seiner Klasse.

Mit dem Ausfall von Phillips schnappte sich Larrieu den Tagessieg

in der E2. Der Franzose konnte seinen Landsmann

Mathias Bellino auf Distanz halten und gewann knapp mit

1:49 Sekunden Vorsprung. „Es sah zunächst nicht nach einem

erfolgreichen Grand Prix für mich aus“, scherzte Larrieu

im Zielbereich. „Die nassen Bedingungen gestern waren

sehr hart für mich, ich machte viele Fehler im Enduro-

Test und fand keinen Rhythmus. Abgesehen von einer angeschlagenen

Hand, war der Tag heute jedoch ganz in Ordnung.

Ein super Ergebnis für mich und das gesamte Yamaha-Team“,

so der Franzose weiter. Dritter wurde Alex Salvini,

der bei seinem Heimrennen traditionell die größte Unterstützung

der Fans besaß.

In der Klasse E3 war an diesem Tag kein Kraut gegen Steve

Holcombe gewachsen, der Brite gewann haushoch vor seinem

Teamkollegen Johnny Aubert und Manuel Monni. In

der Gesamtwertung (E3) ist es nach diesem weiteren Erfolg

für Holcombe eigentlich reine Formsache, den WM-Titel

nach Hause zu fahren. Er besitzt vor dem Finale in Frankreich

17 Zähler Vorsprung gegenüber Aubert und das sollte

genügen.

Der letzte Grand Prix dieser Saison findet am 10. und

11. September im französischen Cahors statt und dürfte

noch einmal äußerst spannend werden.

• Text: Marco Burkert; Fotos: EnduroABC

Enduro-WM - 7. Lauf - Fabriano/I - 15.-17.7.2016:

Ergebnisse:

Tag 1 - EnduroGP: 1. Christophe Nambotin, F, KTM; 2. Matthew Phillips, AUS,

Sherco; 3. Steve Holcombe, GB, Beta; 4. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 5. Eero

Remes, FIN, TM; 6. Manuel Monni, I, TM; 7. Loïc Larrieu, F, Yamaha; 8. Taylor Robert,

GB, KTM; 9. Johnny Aubert, F, Beta; 10. Cristobal Guerrero Ruiz, F, Yamaha.

E1: 1. Eero Remes, FIN, TM; 2. Oscar Balletti, I, Honda; 3. Alessandro Battig, I,

Honda; 4. Mikael Persson, S, Yamaha; 5. Nathan Watson, GB, KTM; 6. Ivan Cervantes,

E, KTM; 7. Rudy Moroni, I, KTM; 8. Gianluca Martini, I, Kawasaki; 9. Simone

Albergoni, I, Kawasaki; 10. Daniel McCanney, GB, Husqvarna.

Ferner: 13. Edward Hübner, D, Sherco.

E2: 1. Christophe Nambotin, F, KTM; 2. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 3. Mathias

Bellino, F, Husqvarna; 4. Loïc Larrieu, F, Yamaha; 5. Taylor Robert, GB,

KTM; 6. Cristobal Guerrero Ruiz, F, Yamaha; 7. Alex Salvini, I, Beta; 8. Davide

Guarneri, I, Honda; 9. Deny Philippaerts, I, Beta; 10. Marco Neubert, D, KTM.

Ferner: 13. Bernhard Schöpf, A, KTM.

E3: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Manuel Monni, I, TM; 3. Johnny Aubert, F,

Beta; 4. Thomas Oldrati, I, Husqvarna; 5. Jérémy Joly, F, KTM; 6. Antoine Basset,

F, KTM; 7. Romain Dumontier, F, Yamaha; 8. Mirko Gritti, I, Husqvarna;

9. Jaume Betriu, E, KTM; 10. Lorenzo Santolino, E, Sherco.

Ferner: 13. Nico Rambow, D, KTM.

EJ: 1. Giacomo Redondi, I, Honda; 2. Davide Soreca, I, Honda; 3. Josep Garcia,

E, Husqvarna; 4. Matteo Cavallo, I, Beta; 5. Albin Elowson, S, Husqvarna;

6. Henric Stigell, FIN, TM; 7. Eemil Pohjola, FIN, Husqvarna; 8. Anthony Geslin,

F, Yamaha; 9. Jérémy Carpentier, F, Honda; 10. Diogo Ventura, P, GasGas.

EY: 1. Jack Edmondson, GB, KTM; 2. Valérian Debaud, F, Yamaha; 3. Lee Sealey,

GB, Yamaha; 4. Enric Francisco, E, KTM; 5. Lorenzo Macoritto, I, KTM; 6. Ruy

Barbosa, RCH, Husqvarna; 7. Andrea Verona, I, Husqvarna; 8. Matteo Pavoni, I,

KTM; 9. Bernat Cortes, E, KTM; 10. Neels Theric, F, KTM.

Tag 2 - EnduroGP: 1. Holcombe; 2. Remes; 3. Larrieu; 4. Bellino; 5. Alex Salvini,

I, Beta; 6. Aubert; 7. Nathan Watson, GB, KTM; 8. Monni; 9. Nambotin; 10. Jaume

Betriu, E, KTM.

Ferner: 14. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna.

E1: 1. Remes; 2. Watson; 3. McCanney; 4. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna;

5. Battig; 6. Moroni; 7. Persson; 8. Jonathan Manzi, I, Husqvarna; 9. Cervantes;

10. Victor Guerrero, E, KTM.

Ferner: 15. Hübner.

E2: 1. Larrieu; 2. Bellino; 3. Salvini; 4. Nambotin; 5.

Guerrero Ruiz; 6. Philippaerts; 7. Guarneri; 8. Schöpf; 9. Neubert; 10. Tommaso

Montanari, I, Kawasaki.

E3: 1. Holcombe; 2. Aubert; 3. Monni; 4. Betriu; 5. Dumontier; 6. Oldrati; 7. Joly;

8. Basset; 9. Gritti; 10. Jonathan Barragan, E, Husqvarna.

Ferner: 13. Rambow.

EJ: 1. Redondi; 2. Garcia; 3. Soreca; 4. Elowson; 5. Matteo Cavallo, I, Beta;

6. Stigell; 7. Geslin; 8. Pohjola; 9. David Abgrall, F, Yamaha; 10. Carpentier.

EY: 1. Edmondson; 2. Sealey; 3. Verona; 4. Pavoni; 5. Francisco; 6. Macoritto;

7. Debaud; 8. Theric; 9. Matteo Menchelli, I, KTM; 10. Emanuele Facchetti, I, KTM.


INTERVIEW: ANDI BEIER

Ups and downs

Die diesjährige Saison der Deutschen Enduromeisterschaft ist noch jung. Mit „Rund um Dahlen“

ist bisher erst einer von insgesamt sechs Läufen in die Wertung eingegangen. Nach der

langen Sommerpause geht es für die Akteure mit der Doppelveranstaltung in Burg weiter. Im

Spätsommer und Herbst geht es anschließend Schlag auf Schlag, denn mit Waldkappel,

Tucheim und Streitberg folgen drei weitere spannende DM-Veranstaltungen. Mit dem Meisterschaftsfinale

am 22. Oktober in Zschopau gibt es abschließend noch das Highlight dieser Saison.

Damit rückt das Thema Enduro in Deutschland wieder deutlich mehr in den Fokus als in den

vergangenen Monaten. Einer der seit Jahren zu den Toppiloten der deutschen Enduroszene

zählt, ist Andreas Beier. Vier deutsche Meistertitel darf der 29-Jährige bereits sein Eigen nennen

und er denkt auch nach mehr als 13 Jahren Racing keinesfalls ans Aufhören. Wir haben uns

mit dem Husqvarna-Piloten über seine bisherige Karriere unterhalten.

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MCE

September '16


MCE: Servus Andi, du zählst mittlerweile zu den

„alten Hasen“ der deutschen Enduromeisterschaft,

aber wann hast du eigentlich begonnen, Motorrad

zu fahren und wie bist du überhaupt zum Enduro gekommen?

Andi Beier: Grüßt euch. Wie es im Erzgebirge damals

so war, habe ich auf einem Simson-Moped erste

Fahrversuche unternommen. Damit habe ich sogar

an zwei Motorrad-Biathlonrennen teilgenommen

und hatte so eigentlich den ersten Kontakt zu

Wettbewerbsveranstaltungen. Mein erstes richtiges

Motorrad habe ich mir jedoch erst im Alter von

14 Jahren von meinem Jugendweihgeld gekauft. Das

war damals eine Moto-TM mit 125 ccm, Baujahr

1996. Da war allerdings an Endurofahren noch nicht

zu denken, denn zwei Dinge haben gefehlt – der

Führerschein und ich musste meine Eltern erst noch

überzeugen. Zunächst blieb es also bei Enduro-

Biathlon-Veranstaltungen. Im Jahr 2002 folgte ein

Trainingslehrgang bei Jens Scheffler mit dem abschließenden

Hinweis, doch einmal ein richtiges

Endurorennen zu versuchen. Gesagt, getan. Mein

Vater hat unter größten Bemühungen für das Jahr

2003 eine 125er KTM organisieren können und ich

habe zu meinem 16. Geburtstag schnellstmöglich

den Führerschein gemacht. Was im Januar bei winterlichen

Temperaturen alles andere als einfach war

(lacht).

2003 durftest du erstmals „Enduro-Luft“ in der Pokalklasse

schnuppern, wie war das damals?

Aufregend natürlich. Die KTM haben wir im Zweiradshop

Beyerhaus gekauft, für das gleichnamige

Team bin ich 2003 auch in der B-Lizenz gestartet. Jedoch

musste ich den ersten Wertungslauf auslassen,

da mir hier noch der Führerschein fehlte. In Kaltenkirchen

konnte ich dann aber an den Start gehen

und fuhr dort das allererste Mal im tiefen Sand,

dementsprechend schlecht war das Ergebnis ... :-),

aber ich konnte noch ein paar Läufe in dem Jahr gewinnen

und wurde Vizemeister in der 125er Klasse.

Der Aufstieg in die A-Lizenz im Jahr 2004 war die

Konsequenz deines hervorragenden Debüts im Jahr

2003. Die damalige A-Lizenklasse bis 125 ccm war

stark besetzt, fiel der Aufstieg schwer?

Das Leistungsniveau war viel höher als in der B-Lizenz.

In der damaligen 125er-Klasse gab es mit Mike

Hartmann, Dirk Peter, Bert Meyer einige international

erfahrene Jungs, die man als Rookie erst einmal

schlagen muss. Lehrgeld musste ich in so einer Saison

natürlich zahlen, das ist klar. Das Jahr verlief

aber mit einem 4. Platz in der Meisterschaft gut, sogar

einen Tagessieg am zweiten Fahrtag in Burg

konnte ich damals holen – ein toller Erfolg, der mich

heute noch schmunzeln lässt. Allerdings brach ich

mir am Ende der Saison die Kniescheibe und war

lange außer Gefecht.

Wenn wir von Erfolg sprechen, drehen wir die Zeit

etwas vor und blicken auf das Jahr 2009. Dieses war

für dich ein besonderes oder?

In der Tat. 2006 war ich mit dem Vizetitel in der E1

schon nah dran, aber 2009 hat es endlich geklappt

und ich konnte meinen ersten Meistertitel feiern.

Damals gewann Arne Domeyer den Auftakt in Uelsen

und später auch in Dahlen. Das Duell zwischen

uns beiden sollte sich zum Kopf-an-Kopf-Rennen

entwickeln. Zur Saisonhalbzeit konnte ich dann die

Meisterschaftsführung übernehmen und nach einem

Sieg bei meinem Heimrennen in Zschopau war

ich plötzlich Meister. So richtig realisiert habe ich

das aber wesentlich später. Ich weiß noch, es war

damals ein komisches Gefühl – ich dachte, Mensch,

vor zehn Jahren bist du noch mit dem Fahrrad herumgefahren

und hast die Elite vom Streckenrand

aus bewundert und nun bist du selbst deutscher

Meister. Schon verrückt, wenn man so zurückdenkt!

Außerdem war ich damals auch knapp am EM-Titel

dran.

Nach deinem ersten Meistertitel folgte der Wechsel

von KTM auf Honda, was dich keinesfalls davon abhielt,

erneut den E1-Titel einzufahren. Du hattest

ein super Jahr hinter dir, warum der Markenwechsel?

Die Firma ZAP-TechniX, bekanntlich ein ausgezeichneter

Zubehörspezialist, plante für das Jahr 2010

ein eigenes Racing Team und ich hatte nach mehreren

Jahren auf KTM einfach Lust auf etwas Neues.

Nach ersten unverbindlichen Gesprächen noch

während der Saison 2009 bin ich die 250er Honda

Ende 2009 Probe gefahren, was mir spontan wirklich

Spaß gemacht hat und so kam es letztendlich

zum Marken- und auch Teamwechsel. Dass es mir in

der Saison 2010 gelingen würde, den Titel zu verteidigen,

hatten wir nach dem schwierigen Saisonauftakt

allerdings nicht erwartet. Denn der Umstieg fiel

schwerer als gedacht, ich habe fast ein halbes Jahr

gebraucht, um mit der Honda zu 100 Prozent vertraut

zu sein. Umso glücklicher war ich natürlich,

dass es mit dem E1-Titel erneut geklappt hat.

Sponsor ZAP-Racing blieb, aber das Motorrad wurde

wieder eine KTM. Die Rede ist vom Jahr 2011, in

dem du den Triple holen konntest ...

Richtig, das hatte einen einfachen Grund. Der Aufwand,

die Honda auf meine Bedürfnisse abzustimmen,

war enorm hoch und mit sehr viel Arbeit verbunden.

Außerdem erhielten wir keinerlei Unterstützung

von Honda. Daher haben wir lange überlegt,

was der richtige Weg ist. Nach einem Gespräch

mit KTM-Deutschland-Chef Norbert Zaha war die Lösung

gefunden – dafür bin ich heute noch dankbar –

ZAP Racing blieb bestehen, aber aus einer Honda

wurde wie schon erwähnt eine KTM. Dank der hervorragenden

Unterstützung konnte ich mich komplett

auf die Meisterschaft konzentrieren und diese

zum dritten Mal in Folge gewinnen.

Nach den drei äußerst erfolgreichen Jahren kam eine

schwierige Zeit auf dich zu ...

Ja, man kann nicht nur Erfolg haben, sondern muss

im Leben auch schwierige Dinge meistern. Dazu

zähle ich besonders das Jahr 2012, in dem ich quasi

meine eigene Teamstruktur selbst in die Hand genommen

habe, nachdem ZAP Racing als eigenständiges

Team keine weitere Saison bestreiten wollte.

Sponsorenunterstützung, speziell von Norbert Zaha

(KTM) und ZAP Technix, gab es nach wie vor, aber ich

musste mich eben um alle organisatorischen Dinge

vor, während und nach den Rennen sowie Trainings

selbst kümmern. Ich konnte das Team GST-Berlin

um Christoph Lessing für die Betreuung während

der Rennen gewinnen, das war eine super Sache,

denn ohne die Jungs hätte es nicht funktioniert. Im

Grunde genommen war dieser Schritt 2012 die Basis

zu dem, wie es heute noch bei mir ist. Es mag

sportlich nicht mein bestes Jahr gewesen sein, aber

dennoch habe ich sehr viel dazugelernt. Ich konnte

zu den Hauptsponsoren noch neue Sponsoren an

meine Seite holen, die mich heute noch tatkräftig

unterstützen und habe daher rückblickend nichts

falsch gemacht.

Stichwort Klassenwechsel und die Saison 2013 –

Dahlen fiel wegen Schneeverwehungen aus und

Dachsbach wurde zum Desaster ...

Ein weiteres schwieriges Jahr. Ich habe das Vorhaben,

ein eigenes Racing Team zu gründen, aufgrund

des wahnsinnigen Aufwands Ende 2012 verworfen,

um mich wieder zu 100 Prozent aufs Fahren zu fokussieren.

Zum Glück aus heutiger Sicht, denn mit

Christoph Lessing und GST-Berlin habe ich ein ausgezeichnetes

Team gefunden – da fiel es mir leicht,

zukünftig für GST zu fahren. Die Überlegungen eines

Klassenwechsels gab es bei mir schon länger und

2013 wurden Nägel mit Köpfen gemacht. Mir war

von Beginn an klar, dass es schwer wird, gegen die

Jungs anzutreten, die schon länger mit den stärker

motorisierten Bikes unterwegs sind. Doch die neue

Herausforderung machte enorm Spaß, ich konnte

definitiv um den Klassensieg mitfahren. Rund um

Dahlen hatte sich wegen Schneeverwehungen erledigt

und in Dachsbach kam es leider zum technisch

bedingten Ausfall. Bei dieser Schlammschlacht war

der Kühler meines Motorrades so zugesetzt, dass

der Motor zu heiß wurde und mir infolgedessen der

Öleinfüllstutzen am Motorgehäuse schmolz! Am

Saisonende blieb mir, obwohl ich fünf von acht Wertungsläufen

gewonnen habe, nur der Vizetitel.

Es folgte ein Markenwechsel auf Husqvarna und

zwei extrem spannende Jahre in der E2. Sowohl die

Saison 2014 als auch 2015 zählten zu den interessantesten

in der jüngeren Endurogeschichte. Du

musstest hart arbeiten, um dir einen erneuten Titel

in der DM zu erfahren ...

Das kann sein (lacht). Das musste ich in den Jahren

davor aber auch. In beiden Jahren ging es zwischen

mir und Davide von Zitzewitz um jeden Meisterschaftspunkt.

Davide ist über die Jahre immer

schneller geworden und 2014 sowie 2015 waren die

Punkteabstände zwischen uns in der Klasse E2 extrem

knapp. Das war schon spannend, das stimmt.

In 2014 war ich speziell zu Beginn der Saison sehr

gut unterwegs, in der zweiten Saisonhälfte war es

allerdings umgekehrt und Davide konnte einige

Wertungsläufe für sich entscheiden. Beim Showdown

zum Finale in Zschopau konnte ich nach einem

verrückten Rennen gewinnen und hatte damit den

Titel in der E2 sicher. Ein Jahr später war mir „Rund

um Zschopau“ bedauerlicherweise nicht so wohl

gesonnen, denn hier hatte sich die Meisterschaft

nach einem durchwachsenen Jahr gegen mich entschieden.

Leider konnte ich damals aus gesundheitlichen

Gründen nicht starten. Bereits einige Tage

vor „RuZ“ hatte ich erste Anzeichen einer Grippe,

die dann genau am Rennwochenende ausbrach und

mich die nachfolgenden zwei Wochen ans Bett fesselte.

Der Vizetitel im vergangenen Jahr geht in Ordnung,

Davide war stark unterwegs und hat daher die

Saison für sich entscheiden können.

Für die aktuelle Saison bist du bekanntlich wieder

auf der geliebten 250er unterwegs und zudem ins

Team von Nicky Neubert gewechselt. Scheinbar eine

gute Entscheidung, denn du konntest beim Saisonauftakt

in Dahlen direkt einen souveränen Tagessieg

einfahren ...

Nicky ist mit seinem Racing Shop nicht weit von meinem

Wohnort entfernt, das bringt natürlich enorme

Vorteile mit sich. Wir haben uns im vergangenen

Jahr unterhalten, wie eine gemeinsame Saison aussehen

könnte, kurz gesagt, hat alles gepasst und

damit war der Wechsel reine Formsache. Der Klassenwechsel

war so eigentlich nie geplant, denn ich

bin letztes Jahr kurz nach dem DEM-Finale in Woltersdorf

die damalige neue 450er Probe gefahren

und war von diesem Bike absolut begeistert. Damit

war die Sache für mich klar – die 450er wird’s für

2016. Letztendlich habe ich mich doch verleiten lassen,

auch ein paar Testrunden mit der 250er zu drehen

und das lief noch deutlich besser als mit der

450er. Ich bin nun mal rein vom Körperbau her nicht

der Größte und da kam mir dieses Bike deutlich

mehr entgegen. Damit war die Entscheidung bereits

getroffen, dass ich wieder E1 fahre und der Sieg in

Dahlen hat mich darin erst recht bestätigt.

Die Saison 2016 ist im Prinzip noch jung, worauf

liegt dein Fokus – auf dem Klassensieg oder dem

Championat?

Ich trainiere und fahre natürlich dafür, immer mein

Bestes zu geben und der Schnellste zu sein. Das

kann man aber nicht immer sein, das ist logisch. Primär

ist mein Ziel aber schon der Klassensieg, wenn

dabei mal ein Sieg im Championat herausspringt,

wäre das natürlich super (lacht).

Danke für das Interview, Andi, und viel Erfolg für die

restliche Saison.

• Text u. Fotos: Marco Burkert

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KOLUMNE: MARIA FRANKE

Volles Programm

steht an

Hallo Leute,

nach meiner Teilnahme an drei Weltmeisterschaftsläufen

in Finnland, Schweden und Spanien geht es

nun peu à peu weiter in der deutschen Enduromeisterschaft.

Den Start nach der Sommerpause macht

die Doppelveranstaltung in Burg, gefolgt von Waldkappel,

Tucheim, Streitberg und Zschopau. Volles

Programm also! Wie ihr vielleicht wisst, fahre ich

sehr gerne im Sand und freue mich daher schon das

gesamte Jahr auf die Veranstaltung in Burg. Als ich

noch in der Motocross-WM aktiv war, habe ich ein

Jahr in Belgien gewohnt und sehr viel in Lommel

trainieren können. Wer die Strecke kennt, der weiß,

dass es eine der spektakulärsten Tiefsandstrecken

in Europa ist!

Um die Wartezeit bis zum „Re-start“ der DM zu überbrücken

und möglichst sinnvoll zu nutzen, bin ich

beim ECHT Enduro Cup gestartet. Das 4-Stunden-Enduro

in Mitterteich hat wirklich viel Spaß gemacht

und bot uns Teilnehmern eine durchaus anspruchsvolle

Strecke. Zwar gab es im Gegensatz zur deutschen

Enduromeisterschaft nur eine Sonderprüfung,

diese war aber schön gesteckt und ein gutes

Training für die kommenden Rennen. Gestartet bin

ich im Übrigen bei den Männern in der Sportfahrerklasse

und ich konnte den 3. Platz hinter Yanik

Spachmüller und Patrick Strelow belegen. Über die

Podiumsplatzierung habe ich mich natürlich gefreut,

schließlich ist es immer cool, ein paar Jungs

hinter sich zu lassen ;-)

Neben dem ECHT-Cup wartete im Juli noch ein weiteres

lustiges Event in der Nähe von Jena auf mich. Das

sogenannte Bike&Bike, das in diesem Jahr bereits

zum fünften Mal stattfand. Hier geht jeweils eine

Paarung aus Enduro- und Fahrradfahrer als Team an

den Start. Mitfahren wollte ich bei diesem Rennen

schon in den letzten Jahren, doch die Startplätze

sind stets schnell vergeben, dieses Jahr hat es allerdings

geklappt und ich bin zusammen mit Steffen

Walther gefahren. Steffen hat dabei kräftig in die

Pedale getreten und ich habe mein Möglichstes auf

dem Motorrad getan. Der Modus ist schnell erklärt,

während der Mountainbiker eine Runde absolviert,

muss der Motorradfahrer drei Runden fahren, das

Team, das nach drei Stunden die meisten Runden

auf dem Konto hat, gewinnt. Das regnerische Wetter

ließ die Angelegenheit ein klein wenig zur Rutschpartie

werden, aber das sollte uns nicht wirklich stören.

Leider war die entscheidende Rolle eher dem

Mountainbiker zugeschrieben, damit konnte ich auf

dem Motorrad nur bedingt ins Renngeschehen eingreifen.

Das änderte aber nichts am hohen Funfaktor

dieser Veranstaltung, denn trotz des schlechten

Wetters waren zahlreiche Zuschauer an der Strecke

und das dient natürlich dem Sport. In der Klasse

„Mixed Team“ konnten Steffen und ich den 1. Platz

belegen, das war natürlich ein schöner Abschluss

für alle Beteiligten.

Wie eingangs erwähnt, bereite ich mich nun mit

speziellen Trainingseinheiten noch etwas auf die

zweite Saisonhälfte der DM vor und werde euch in

der kommenden Ausgabe berichten, wie es mir ergangen

ist.

Bis dahin,

eure Maria

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MCE

September '16

• Foto: Angelina 2.0

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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


NOTIZEN/TERMINE

Als Jubiläumsgeschenk einen Motul-Kicker:

Die Firma Hennig Fahrzeugteile GmbH

in Saarbrücken ist 5000. Kunde des Motul-

Umweltkonzeptes „Das Grüne Dach“

Das Grüne Dach:

Motul gratuliert Hennig

Fahrzeugteile in Saarbrücken

5000 Kunden beim Umweltberatungs- und Entsorgungskonzept

Mit dem Umweltberatungs- und Entsorgungskonzept „Das Grüne Dach“ bietet

Motul Kfz-Betrieben seit 1990 einen umfassenden Service in allen Umwelt-Belangen.

Als 5000. Kunden des Umweltkonzepts begrüßte der renommierte

Schmierstoffproduzent jetzt die Hennig Fahrzeugteile GmbH in Saarbrücken,

eine Tochtergesellschaft der zu den deutschlandweit führenden Teilegroßhändlern

zählenden Hennig Fahrzeugteile.

Bei Motul hat das Thema Umweltschutz seit jeher einen hohen Stellenwert. Bereits

seit 1990 vertrauen Werkstätten und Kfz-Betriebe daher auf das branchenweit

einzigartige Umweltberatungs- und Entsorgungskonzept „Das Grüne

Dach“. „Wir freuen uns, dass wir mit der Firma Hennig Fahrzeugteile GmbH in

Saarbrücken jetzt unseren 5000. Kunden begrüßen dürfen. Das zeigt uns, dass

unser Service und unsere Kompetenz in Umweltfragen von unseren Partnern

sehr geschätzt werden. So kümmern wir uns nicht nur um die Entsorgung, sondern

um sämtliche Belange rund um Umwelt, Gefahrgut und Arbeitssicherheit“,

so Henning Demke, Leiter Umweltberatung der Motul Deutschland

GmbH. Die Saarbrücker Niederlassung von Hennig Fahrzeugteile besteht seit

sechs Jahren. Auf der Suche nach einem kompetenten Markenöl-Lieferanten

fiel die Entscheidung vor einem Jahr sehr schnell auf Motul. „Da Umwelt und

Entsorgung immer ein großes Thema in unserer Branche sind, wollten wir auch

diesen Bereich in unserem Betrieb in guten Händen wissen. Die unkomplizierte

und schnelle Abwicklung über das professionelle Umweltkonzept ‚Das Grüne

Dach’ war daher ebenfalls ein wichtiges Argument für unsere Entscheidung,

mit Motul zusammenzuarbeiten“, erläutert Stephan Düpre, Verkaufsleiter bei

der Saarbrücker Niederlassung von Hennig Fahrzeugteile.

Umfassender Service durch „Das Grüne Dach“

Den größten Pluspunkt sieht Düpre in der großen Zeitersparnis durch den Umweltservice.

Darüber hinaus weiß er die Kostenersparnis zu schätzen, die sich

aus einem permanenten Preisvergleich für die Entsorgung und der kontinuierlichen

Kontrolle der Entsorgungskosten sowie flexiblen Entsorgungspartnern

ergibt. Begeistert war der Verkaufsleiter hier speziell auch von der Umstellung

der Kanister-Entsorgung in Säcken auf das Motul-Rücknahmekonzept mit einem

1,1-cbm-Behälter. Zudem freut er sich über die daraus entstehenden neuen

unternehmerischen Freiräume, durch die er sich mehr auf das Wesentliche

im Unternehmen konzentrieren kann. So koordiniert „Das Grüne Dach“ die Entsorgung

und Abholung, erledigt die Korrespondenz mit Behörden oder Entsorgern

und erstellt eine lückenlose Abfallbuchführung inklusive Entsorgungskosten-Übersicht.

Große Vorteile sieht Düpre auch in der Tatsache, dass „Das Grüne

Dach“ mehr Transparenz und Know-how in Umwelt-Belangen ermöglicht:

angefangen bei einer umfassenden Bestandsaufnahme und Kostenübersicht

für die interne Umwelt- und Abfallwirtschaftsplanung über eine kontinuierliche

Beratung in Umweltfragen hin zu stetem Dokumentenmanagement und dem

Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung gegenüber den Behörden. Zudem

hebt der Verkaufsleiter die Unterstützung in Rechtsstreitigkeiten oder

auch die umfassende Rechtssicherheit positiv hervor. Auch die zahlreichen

Hilfsmittel, wie etwa die GreenCard, auf der der Kunde immer die wichtigsten

Daten wie die Motul-Kundennummer, den persönlichen Ansprechpartner oder

Login-Infos für den exklusiven B2B-Bereich griffbereit hat, sind für Hennig

Fahrzeugteile in Saarbrücken äußerst praktisch. Künftig will das Unternehmen

zudem das umfassende Schulungsangebot des Schmierstoffproduzenten nutzen,

um stets auf aktuellstem Stand in Umwelt- und Rechtsfragen zu sein. „Die

Auszeichnung als 5000. Kunde des Motul-Umweltkonzeptes ‚Das Grüne Dach‘

macht uns richtig stolz. Wir werden diese Prämierung daher auch gegenüber

unseren Kunden nachhaltig kommunizieren. Schließlich unterstreicht dies den

hohen Stellenwert des Themas Umwelt in unserem Haus“, fasst Düpre die Unternehmensstrategie

von Hennig Fahrzeugteile in Saarbrücken zusammen.

Kalender: „Tour – Faszination Rennrad 2017“

Rennradfahren in faszinierender Natur

Unmittelbare Natur vom bayerischen Ammersee über Österreich und die

Schweiz bis hin nach La Palma in Spanien: Monat für Monat stellt dieser Kalender

die beliebtesten Radregionen vor. Als Hobbyradsportler selbst verschiedene

Radregionen zu erkunden, darauf macht der Kalender „Tour – Faszination

Rennrad 2017“ des Delius Klasing Verlages Lust.

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AUGUST

20./21.8. ADAC MX Masters Gaildorf

www.msc-gaildorf.de, www.adac.de/mx-masters

20./21.8. DMV BRC MX 2-Takt Cup Aufenau

www.2taktcup.de

20./21.8. DAMCV-Motocross Ohlenberg

Samstag: PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend - Ex Jugend

Damen, Senioren, Veteranen, Open Junioren

Sonntag: 85 Junioren, Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren,

MX2 National, Open National, Intern. DAM (MX2+Open - Pokal),

Seitenwagen-Pokal?, IMBA-Europameisterschaft MX1/Open

Veranstalter: MCC Ohlenberg, www.mcc-ohlenberg.de

27./28.8. XCC Cross Country Meisterschaft Rudolstadt

www.xcc-racing.com

SEPTEMBER

3./4.9. DMV BRC MX 2-Takt Cup Gerstetten

www.2taktcup.de

3./4.9. DJMV-Motocross Windsberg

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

10./11.9. DMV BRC MX 2-Takt Cup Werl

www.2taktcup.de

10./11.9. DJMV-Motocross Gablingen

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

10./11.9. DMSB-Clubsport-Motocross Südwest-Cup Hennweiler

Timo Dönig, Tel. 06544 991832, t.doenig@freenet.de

www.mschennweiler.de; Infos: Andreas Wack, Tel. 06843 1476

E-Mail: andreaswack@handshake.de, www.südwest-cup.de

17./18.9. ADAC MX Masters Holzgerlingen

www.kfv-kalteneck.de

17./18.9. DAMCV-Motocross Oberkail

Freitag : ab 15:00 Uhr freies Training; Samstag: PW 50 Mini, 50/65,

85 Senioren/Junioren, MX2 Jugend + Ex Jugend MX2, Damen,

Senioren, Veteranen, Open Junioren; Sonntag : Twin-Shock +

Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National, Open National,

Intern. DAM (MX2/Open), Swg., IMBA-EM MX2 Jugend + 85 ccm

E-Mail: uwesteines@googlemail.com, rene.foerschner@web.de

www.mcv-oberkail.de, www.damcv.de

17./18.9. DMSB-Clubsport-Motocross Südwest-Cup Warndt

Manuel Krämer, Tel. 0162 4638997, Manuel@mccwarndt.de

www.mcc-warndt.de, Infos: Andreas Wack, Tel. 06843 1476

E-Mail: andreaswack@handshake.de, www.südwest-cup.de

17./18.9. XCC Cross Country Meisterschaft Schefflenz

www.xcc-racing.com

24./25.9. DAMCV-Motocross Hof

Samstag : PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren, MX2 Jugend + Ex Jugend

MX2, Damen, Senioren, Veteranen, Open Junioren; Sonntag: 85 Junioren,

Twin-Shock + Youngtimer, MX2 Junioren, MX2 National,

Open National, Inter. MX2 + Inter Open Pokal, DAMCV SWG Pokal

Veranstalter: MCC Windeck-Hurst, www.mcc-windeck-hurst.de

www.damcv.de

24./25.9. DJMV-Motocross Walldorf

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

Jeder Monat zeigt eine der vielfältigen

Strecken in Europa mit bewaldeten

oder schneebedeckten Bergen,

wunderschönen Küstenabschnitten,

hohen, kargen Felsen und Bergpässen,

aber auch breiten Asphaltpisten.

Tour – Faszination Rennrad 2017

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Delius Klasing Verlag, Bielefeld

Erhältlich im Buch- und Fachhandel

oder unter der Hotline 0521 559955.

MOTOCROSS

54533 Oberkail

(Nähe Bitburg)

17./18. September

www.mcv-oberkail.de

E-Mail: uwesteines@googlemail.com

E-Mail: rene.foerschner@web.de

MOTOCROSS

56472 Hof

MCC Windeck-Hurst

24./25. September

www.mcc-windeck-hurst.de

Freitag

Samstag

Sonntag

Samstag

Sonntag

ab 15:00 Uhr freies Training

PW 50 Mini, 50/65, 85 Sen./Junioren

MX2 Jugend + Ex Jugend MX2

Damen, Senioren, Veteranen

Open Junioren

Twin-Shock + Youngtimer

MX2 Junioren, MX2 National

Open National

Intern. DAM (MX2/Open), Swg.

IMBA-EM MX2 Jugend + 85 ccm

(siehe auch unter www.damcv.de)

PW 50 Mini, 50/65, 85 Senioren

MX2 Jugend + Ex Jugend MX2

Damen, Senioren, Veteranen

Open Junioren

85 Junioren,

Twin-Shock + Youngtimer

MX2 Junioren

MX2 National, Open National

Inter. MX2 + Inter Open Pokal

DAMCV SWG Pokal

(siehe auch unter www.damcv.de)


EVENTS

INTERMOT 2016

Starkes Konzept mit vielen

innovativen Neuerungen

Neu: INTERMOT customized, Area 4, Boulevard of Touring

Die INTERMOT hat sich ambitionierte Ziele für die kommende Veranstaltung

vom 5. bis 9. Oktober 2016 in Köln gesetzt. Die Koelnmesse als Veranstalter und

der Industrie-Verband Motorrad Deutschland e.V. (IVM) als ideeller Träger wollen

mit einem zukunftsorientierten Konzept den Stellenwert der INTERMOT als

führende internationale Business- und Eventmesse für die motorisierte Zweiradwelt

weiter ausbauen. Dabei wird Bewährtes mit innovativen Segmenten

und Aktivitäten verbunden. Im Mittelpunkt stehen natürlich wieder die mit

Spannung erwarteten Premieren und Produktneuheiten der Hersteller – über

1200 Marken präsentieren sich dem internationalen Fachhandel und der Biker-

Szene. Unter den Anbietern befinden sich alle Top-Player der Branche. Das Angebotsspektrum

der INTERMOT reicht von Motorrädern, Rollern, E-Bikes, Verbrennungs-

und Elektroantrieben sowie Anhängern und Seitenwagen bis hin zu

Teilen und Zubehör für motorisierte Zweiräder, Motoren und Motorenteile,

elektrischen Ausrüstungen, Bekleidung und Ausrüstung für motorisierte Zweiradfahrer,

Werkzeuge, Werkstatt- und Ladenausrüstung, Schmierstoffe und

Pflegemittel sowie motorradrelevante Touristik- und Freizeitangebote.

INTERMOT customized

Die internationale Customizing-Szene wird unter dem Namen „INTERMOT customized“

als eigenes Show-in-Show-Konzept in die Veranstaltung integriert – eine

ganz auf die Zielgruppe zugeschnittene Präsentationsplattform. In Halle 10.1

präsentieren sich neben der V2-Custom-Szene auch die New-Wave-Custom-Szene

rund um die Café Racer und modernen Umbauten. Als Aussteller vertreten

sind hier zum Beispiel die Fahrzeughersteller BMW, Harley-Davidson, Kawasaki,

Triumph, Yamaha oder auch Boss Hoss, aus dem Segment Helme und Bekleidung

die Anbieter Concept Store von Craftrad, Nolan und Rusty Pistons. Teile

und Zubehör für den Custom-Bereich präsentieren unter anderem die Unternehmen

Custom Chrome Europe, Motorcycle Storehouse oder Detlev Louis. Beeindruckende

Umbauten und Konzeptstudien zeigen beispielsweise Walzwerk Racing,

Fred Kodlin, No Limit Custom und Hells Kitchen Choppers.

Publikumswirksam und der Szene entsprechend, wird das neue Segment natürlich

mit einer Vielzahl von kreativen, fachlichen und sportlichen Highlights unterstützt.

Das zentrale Element ist dabei „customized Bühne“ mit Expertentalks,

Interviews und Musik.

In der Garage Area arbeiten Profis vor Ort und live an Projekt-Bikes, sodass die

einzelnen Arbeitsschritte für das Publikum nachvollziehbar werden. Hier werden

Arbeiten wie dasTauschen von Fußrasten, Lenker, Scheinwerfer und Blinker

ebenso fachmännisch erklärt und vorgeführt wie beispielsweise das Dengeln

und Anpassen einesTanks. Sogar eine mobile Lackierkabine ist integriert. In der

Garage Area kann man den Profis bei der Arbeit über die Schulter schauen,Tipps

und Tricks erfragen und wertvolle Ratschläge für eigene Projekte abholen.

Zusätzlich zu den Custom-Präsentationen in Halle 10.1 initiiert die INTERMOT

gemeinsam mit Glemseck 101 den Wettbewerb „Essenza“. Heiße Umbauten auf

zwei Rädern mit zwei Zylindern, reduced to the max, nur aus den notwendigsten

Bauteilen gefertigt, die spezifischen Charakteristika der jeweiligen Marke hervorhebend.

Hier treten große Motorradmarken gegen kleine Custombike-

Schmieden an, mit dem Ziel, im 1/8-Meilen-Sprint und in der Design-Bewertung

einen Spitzenplatz zu belegen. Nach einer ersten Vorstellung mit Sprint auf dem

Glemseck 101 folgt das Finale auf der INTERMOT mit der Prämierung der Sieger.

Das Online-Voting ist vom Glemseck-Festival bis zur INTERMOT über einen Monat

für die Bewertung der Community offen, die in diesem Zeitraum entscheidet,

welches Bike das Rennen macht. Das Publikum der INTERMOT kann die Power

der Essenza-Bikes am Samstag, 8. Oktober 2016, live erleben – bei den legendären

1/8-Meilen-Sprints auf der Rennstrecke. Und am Sonntag unterstreichen

die spektakulären Sultans of Sprint ihre Sprint-Power und die Innovationskraft

der Szene.

Im Rahmen der INTERMOT customized findet auch in diesem Jahr die AMD Championship

of Custom Bike Building statt. Hier stellt sich das „Who is Who“ der

Umbauer mit ihren spektakulären Umbauten einer internationalen Jury. Die

Weltmeisterschaft legt den Schwerpunkt im Bereich der V2-Umbauten, deckt

aber mit der Klasse der Café Racer auch die neue Custom-Szene ab.

Abgerundet wird das Programm der INTERMOT customized von einer „Naked

Bike“-Show der Fachzeitschrift Roadster, ebenfalls in Halle 10.1. Hier können

die Besucher unverkleidete Motorräder in einer markenübergreifenden Präsentation

in Augenschein nehmen, Probesitzen und ein erstes Gefühl für die Motorräder

entwickeln.

INTERMOT e-motion

Ein neues Gesicht erhält auch die INTERMOT e-motion, das spezielle Segment

zum Thema Elektromobilität. Zukunftsorientiert zu einem eigenen Show-in-

Show-Konzept ausgebaut, erleben Fachbesucher und Endverbraucher in Halle

5.2 die ganze Welt der Elektromobilität auf zwei Rädern: von brandneuen Pedelecs,

E-Bikes und E-Scootern bis hin zu innovativen E-Motoren zum Nachrüsten

sowie weiteres Zubehör.

Neben einer deutlichen Angebotserweiterung wird es für das interessierte Publikum

eine Touristik-Area geben. Ein Zusammenschluss verschiedener Regionen

informiert hier über die Vorteile und Möglichkeiten der Elektromobilität im

Tourismussektor. In Kooperation mit der W&L multimedia solutions GmbH präsentieren

sich unter anderem Touristikexperten, z.B. aus den Regionen Nationalpark

Hohe Tauern, Osttirol, Steigerwald, Magdeburg, Görlitz, Bautzen und

Ostbelgien.

Das Bühnenprogramm der Fachzeitschrift ElektroRad informiert umfassend

zum Thema Elektromobilität – von der Kaufberatung bis zur Sicherheit. Hier sind

auch Fachthemen integriert, die bisher im Rahmen der LEV-Konferenz behandelt

wurden. Dadurch werden Vorträge und Informationen rund um die Themen

Pedelecs und E-Bikes für Industrie, Handel und Publikum auf der INTERMOT

e-motion besser zugänglich.

Natürlich kommt auch der Fahrspaß und die Beratung auf der INTERMOT

e-motion nicht zu kurz. Auf dem E-Bike- und E-Scooter-Parcours kann man die

neuesten Modelle testen.

INTERMOT Quad – Area 4

Zur INTERMOT 2016 wird ein Sonderbereich Quad- und ATV in die Veranstaltung

integriert, der als zentraler Anlaufpunkt eine Marktübersicht aufzeigt und einen

ersten Überblick über das Thema vermittelt. Hier präsentieren Quad-Spezialisten

und Motorradmarken, die auch Quads herstellen, ihre Produktpaletten an

Quads, ATVs und Side-by-Sides, thematisch gegliedert in vier Bereiche: Sport/

Offroad, Nutzfahrzeuge, Reisen sowie Custom. Die „Area 4“ wird in der Halle 6

realisiert, wo zum einen zahlreiche Hersteller positioniert sind und zudem eine

direkte Anbindung an den Quad-Parcours und die Quad-Stuntshows gewährleistet

ist.

Boulevard of Touring

Mit dem „Boulevard of Touring“, der sich zentral durch den Nordboulevard der

INTERMOT 2016 zieht, stehen die Themen Touring und Touristik noch stärker im

Mittelpunkt. Das Touristik Center befindet sich unmittelbar angrenzend im Eingangsbereich

der Halle 8. Auf den Themenflächen laden unterschiedliche Touring-Maschinen

zum Probesitzen ein. Experten der Zeitschrift Tourenfahrer informieren

über die ausgestellten Reisemotorräder und geben gerne Inspirationen

zu Reiseplänen. Auf der Touringbühne gibt es rund um die Uhr ein interessantes

Programm: spannende Erlebnisberichte und abwechslungsreiche Fotoshows,

aber auch Tipps von erfahrenen Abenteurern. Im Touristik Center ist für

jeden Geschmack etwas dabei: Beratung von spezialisierten Reiseanbietern

und Inspirationen durch die Hotels der wichtigsten Urlaubsregionen für die

nächste Tour.

Über die INTERMOT Köln: Vom 5. bis 9. Oktober 2016 werden auf dem Gelände

der Koelnmesse die neuesten Motorräder, Roller, Elektrofahrräder sowie die

wichtigsten Neuheiten aus den Bereichen Elektromobilität, Zubehör, Bekleidung,

Teile, Customizing, Reisen und Werkstattausrüstung vorgestellt. Dabei

belegt die INTERMOT Köln eine Ausstellungsfläche von rund 110.000 Quadratmetern

sowie das Freigelände mit rund 80.000 Quadratmetern. Steht der 5. Oktober

2016 als Fachhandelstag noch ganz im Zeichen des Business und intensiver

Fachgespräche, können Motorradfans ab dem 6. Oktober 2016 die Highlights

und Premieren der motorisierten Zweiradwelt entdecken.

Termin: 5. bis 9. Oktober 2016 - INTERMOT Köln

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Fotowand zur Ausstellung

50 Jahre INTERMOT

„Meine Geschichte“

Kids-Mini-Parcours – Die

Nachwuchsgemeinde der

Motorradfans macht hier

ihre ersten Fahrversuche

unter optimaler Sicherung

und Betreuung

Young Action Area der

INTERMOT 2014. Parcoursund

Verkehrsübungspark

für die jungen Besucher

Der Motocross-Verband für die ganze Familie

KOMMEN - ZAHLEN - FAHREN

• Jugendarbeit ab 5 Jahre

• Lehrgänge und Trainingsveranstaltungen

• Rennserie für Kids, Junioren,

Damen (separat) und Senioren

• Tageslizenz in jeder Klasse möglich

• Ideal auch für Einsteiger

Deutscher Jugend Motocross Verband e.V.

Geschäftsstelle Regina Schäffer, Im Schulfeld 9, 72290 Loßburg

E-Mail: info@djmv.de, Web: www.djmv.de

Nächstes Rennen:

03./04. September 2016

MC Windsberg

Vorschau:

10./11. September - AMC Gablingen

24./25. September - MSC Walldorf




79

MCE

September '16


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Stand nach 15 von 18 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 7.8.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 644

2. Antonio Cairoli, I, KTM 545

3. Max Nagl, D, Husqvarna 509

4. Romain Febvre, F, Yamaha 499

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 472

6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 446

7. Valentin Guillod, CH, Yamaha 308

8. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 307

9. Clément Desalle, B, Kawasaki 298

10. Kevin Strijbos, B, Suzuki 279

Ferner:

23. Dennis Ullrich, D, KTM 41

34. Angus Heidecke, D, KTM 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 597

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 554

3. Benoit Paturel, F, Yamaha 433

4. Max Anstie, GB, Husqvarna 416

5. Pauls Jonass, LV, KTM 403

6. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 378

7. Petar Petrov, BG, Kawasaki 340

8. Samuele Bernardini, I, TM 327

9. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha 320

10. Brian Bogers, NL, KTM 309

Ferner:

23. Henry Jacobi, D, Honda 90

28. Brian Hsu, D, Suzuki 43

35. Pascal Rauchenecker, A, Husky 24

40. Christopher Valente, CH, KTM 20

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 7.8.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 264

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 237

3. Kiara Fontanesi, I, Honda 192

4. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 189

5. Amandine Verstappen, B, KTM 188

6. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 149

7. Anne Borchers, D, Suzuki 135

8. Shana van der Vlist, NL, Yamaha 116

9. Natalie Kane, IRL, KTM 108

10. Britt van der Werff, NL, Suzuki 94

Ferner:

13. Stephanie Laier, D, KTM 69

16. Virginie Germond, CH, Suzuki 58

17. Kim Irmgartz, D, Suzuki 53

34. Janina Lehmann, D, KTM 8

35. Carmen Allinger, D, Kawasaki 8

(Stand nach 9 von 11 Veranstaltungen

inkl. Kovioli/EST - 7.8.

Seitenwagen:

1. Hendrickx/van den Bogaart, B,

WSP-Husky 349

2. Adriaensssen/Daiders, B,

WSP-AMS 334

3. Brown/Chamberlain, GB, WSP 293

4. Bax/Bax, NL, WSP-Yamaha 253

5. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 250

6. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 215

7. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 213

8. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 204

9. Wilkinson/Chamberlain, GB, WSP 194

10. Vanluchene/Kurpnieks, B, VMC 181

Ferner:

12. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 145

26. Weiss/Schneider, A, VMC 22

30. Blank/Klooz, D, VMC 17

31. Battaglia/Furrer, CH, WSP-KTM 16

32. Boller/Strauss, CH, WSP-KTM 15

34. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 10

43. Iderbitzin/Forster, CH, VMC-Yam. 5

47. Heinzer/Betschart, CH, VMC-KTM 3

53. Peter/Schlinnertz, D, WSP 1

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

65 ccm Nordwest:

1. Liam Everts, B, KTM 187

2. Ivano van Erp, NL, KTM 174

3. Tomas Pikart, CZ, KTM 136

4. Maximilian Werner, D, KTM 133

5. Yoran Moens, B, KTM 126

6. Adam Maj, CZ, KTM 124

7. Mads Fredsoe, DK, KTM 117

8. Sem de Lange, NL, Kawasaki 109

9. Lucas Coenen, B, KTM 90

10. Julius Mikula, CZ, KTM 89

Ferner:

11. Sebastian Meckl, D, KTM 84

16. Kevin Geiger, D, KTM 50

17. Lino Neumann, D, KTM 49

33. Colin Sarré, D, KTM 13

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Imatra/FIN - 28./29.5.)

85 ccm Nordwest:

1. Emil Jonrup, S, KTM 217

2. Matias Vesterinen, FIN, KTM 181

3. Rasmus Pedersen, DK, KTM 147

4. Anton Nagy, S, KTM 141

5. Lewis Hall, GB, Kawasaki 132

6. Noel Nilsson, S, KTM 122

7. Eric Tomas, E, KTM 110

8. Max Palsson, S, KTM 102

9. Magnus Smith, DK, Husqvarna 101

10. Kay Karssemakers, NL, KTM 97

Ferner:

13. Nico Greutmann, CH/D, Husqvarna 81

14. Max Thunecke, D, KTM 68

16. Cato Nickel, D, KTM 44

17. Maximilian Spies, D, Husqvarna 42

24. Constantin Piller, D, KTM 22

31. Simon Langenfelder, D, Husqvarna 12

36. Robin Konrad, D, KTM 6

39. Justin Trache, D, KTM 4

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 9./10.7.)

65 ccm Nordost:

1. Edvards Bidzans, LV, KTM 197

2. Kirill Vorobyev, RUS, KTM 171

3. Aleksis Araids, LV, KTM 141

4. Kirils Maslovs, LV, KTM 121

5. Karlis Albers Reisulis, LV, KTM 118

6. Makxymilian Chwalik, PL, KTM 92

7. Janis Kubulins, LV, KTM 89

8. Aleh Makhnou, B-RUS, KTM 87

9. Roberts Lusis, LV, KTM 85

10. Kirill Leiman, RUS, KTM 69

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Stelpe/LV - 9./10.7.)

85 ccm Nordost:

1. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 135

2. Patriks Uzuls, LV, KTM 131

3. Svyatoslav Pronenko, RUS, KTM 113

4. Kristians Freimanis, LV, KTM 105

5. Kristers Krist Suna, LV, KTM 99

6. Allar Pent, EST, KTM 94

7. Jorgen Matthias Talviku, EST, KTM 87

8. Maksim Kraev, RUS, KTM 82

9. Egor Frolov, RUS, KTM 81

10. Filip Bukowicz, PL, Suzuki 79

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Krusevac-Globare/SRB - 18./19.6.)

65 ccm Südost:

1. Marius Popovici, RO, KTM 194

2. Matija Sterpin, KRO, KTM 194

3. Aida Cojanu, RO, KTM 156

4. Laszlo Tecsi, H, KTM 138

5. Viktor Borislavov, BG, KTM 132

6. Noel Zanocz, H, KTM 118

7. Marios Kanakis, GR, KTM 115

8. Radostin Mihaylov, BG, KTM 89

9. Bence Pergel, H, KTM 80

10. Alp Omer Berker, TR, KTM 61

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Krusevac-Globare/SRB - 18./19.6.)

85 ccm Südost:

1. Nikola Hranic, KRO, Husqvarna 242

2. Antonis Sagmalis, GR, KTM 160

3. Kristian Ivanov, BG, KTM 130

4. Miodrag Stanojevic, RS, Suzuki 126

5. Jakob Kristof, H, Husqvarna 124

6. Nikolay Malinov, BG, Kawasaki 120

7. Dimitar Grozdanov, BG, KTM 110

8. Adam Kovacs, H, KTM 94

9. Dominik Piskor, KRO, Yamaha 63

10. Georgios Kariotis, GR, Yamaha 62

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 18./19.6.)

65 ccm Südwest:

1. Pablo Gutierrez, E, KTM 164

2. Daniela Guillen, E, KTM 141

3. Matteo Luigi Russi, I, KTM 130

4. Victor Puig, E, KTM 113

5. Simone Pavan, I, KTM 105

6. Valerio Lata, I, KTM 101

7. Zakhar Osmolovskiy, RUS, KTM 96

8. Filippo Farioli, I, KTM 82

9. Leo Lefaure, F, KTM 81

10. Alejandro Perez, E, Husqvarna 76

Ferner:

28. Maximilian Ernecker, A, KTM 17

32. Mitja Krasniqi, CH, KTM 9

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Fernao Joanes/P - 18./19.6.)

85 ccm Südwest:

1. Maks Mausser, SLO, KTM 160

2. René Hofer, A, KTM 125

3. Kevin Cristino, I, Yamaha 119

4. Tom Guyon, F, TM 112

5. Oriol Oliver, E, Kawasaki 105

6. Mattia Capuzzo, I, TM 96

7. Alberto Barcella, I, Husqvarna 91

8. Guillem Farres, E, Kawasaki 84

9. Kevin Brumann, CH, Yamaha 80

10. Alessandro Facca, I, KTM 79

Ferner:

32. Oskar Reichenpfader, A, KTM 11

39. Joel Elsener, CH, Yamaha 4

43. Luca Diserens, CH, KTM 1

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

125 ccm 2-Takt:

1. Jago Geerts, B, KTM 357

2. Stephen Rubini, F, KTM 248

3. Pierre Goupillon, F, KTM 242

4. Gianluca Facchetti, I, KTM 221

5. Roan van de Moosdijk, NL, Yam. 215

6. Kim Savaste, FIN, Kawasaki 184

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 175

8. Zachary Pichon, F, Yamaha 168

9. Brian Strubhart Moreau, F, Kawa 155

10. Andrea Zanotti, RSM, KTM 143

Ferner:

30. Jeremy Sydow, D, KTM 29

34. Marcel Stauffer, A, KTM 21

36. Maurice Chanton, CH, KTM 13

39. René Hofer, A, KTM 14

40. Maurice Chanton, CH, KTM 13

46. Martin Winter, D, KTM 5

(Stand nach 4 von 5 Veranstaltungen

inkl.Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

150 ccm 4-Takt (Honda):

1. Emil Weckman, FIN, Honda 197

2. Hakon Fredriksen, N, Honda 165

3. Yago Martinez, E, Honda 132

4. Henry Vesilind, EST, Honda 114

5. Leopold Ambjörnson, S, Honda 113

6. Luis Outeiro, P, Honda 105

7. Rasmus Moen, S, Honda 102

8. Andrea Adamo, I, Honda 78

9. Anton Nordström Graaf, S, Honda 76

10. Carl Jorgensen, S, Honda 63

Ferner:

15. Pascal Jungmann, D, Honda 49

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

250 ccm:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 404

2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 373

3. Bas Vaessen, NL, Suzuki 324

4. Anton Gole, S, Husqvarna 265

5. Kevin Wouts, B, KTM 244

6. Miro Sihvonen, FIN, KTM 223

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 210

8. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki 207

9. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki 167

10. Mike Stender, D, Yamaha 145

Ferner:

35. Michael Kratzer, A, KTM 23

41. Kilian Auberson, CH, KTM 16

52. Stephan Büttner, D, Kawasaki 8

54. Kevin Auberson, CH, KTM 7

55. Enzo Steffen, CH, Honda 7

56. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 6

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 30./31.7.)

300 ccm:

1. Mike Kras, NL, KTM 264

2. Yentel Martens, B, Husqvarna 257

3. Brad Anderson, GB, Yamaha 203

4. Matthew Moffat, GB, KTM 150

5. Dietger Damiaens, B, KTM 135

6. Patrick Vos, NL, KTM 113

7. Francisco Utrilla Antonio, E, Yam. 110

8. Mathias Plessers, B, KTM 107

9. Lewis Gregory, GB, Yamaha 104

10. Joshua van der Linden, NL, Yam. 101

Ferner:

25. Nicolas Bender, CH, Husqvarna 30

39. Patrik Bender D, KTM 9

41. Dennis Schröter, D, Husqvarna 7

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. St. Petersburg/RUS - 2./3.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 289

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Dmytro Asmanov, UKR, Kawasaki 189

4. Ondrej Brendl, CZ, Suzuki 173

5. Petr Michalec, CZ, Honda 163

6. Matija Kelava, KRO, KTM 145

7. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 143

8. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 130

9. Jakub Hruska, SK, Suzuki 125

10. Jaka Zavrsan, SLO, Kawasaki 78

Ferner:

45. Andreas Schmidinger, A, Honda 21

47. Patrik Schrattenecker, A, KTM 18

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Cieszyn/PL - 21./22.5.)

Women’s European Cup:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 64

2. Julie Dalgaard, DK, Honda 63

3. Emelie Dahl, S, Yamaha 56

4. Natalie Kane, IRL, KTM 52

5. Joanna Miller, PL, KTM 45

6. Britt van der Werff, NL, Suzuki 43

7. Caroline Berglund, S, Husqvarna 36

8. Gabriela Seisdedos, E, Kawasaki 36

9. Barbora Lankova, CZ, Suzuki 30

10. Jana Antosova, CZ, KTM 29

Ferner:

12. Anne Borchers, D, Suzuki 27

16. Laura Soller, D, Husqvarna 19

19. Nina Kaas, D, Honda 10

DM

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Tensfeld - 16./17.7.)

ADAC MX Masters:

1. Harri Kullas, FIN, KTM 152

2. Dennis Ullrich, D, KTM 146

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 146

4. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 117

5. Dominique Thury, D, KTM 93

6. Christian Brockel, D, KTM 90

7. Angus Heidecke, D, KTM 80

8. Mike Stender, Suzuki 69

9. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 54

10. Jeremy Delince, B, Honda 53

(Stand nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Tensfeld - 16./17.7.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Miro Sihvonen, FIN, KTM 159

2. Bas Vaessen, NL, Suzuki 156

3. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 133

4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 121

5. Cedric Grobben, B, KTM 93

6. Glen Meier, DK, KTM 89

7. Nathan Renkens, B, KTM 86

8. Martin Krc, CZ, KTM 85

9. Richard Sikyna, SK, KTM 80

10. Tomas Kohut, SK, KTM 63

(Stand nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Tensfeld - 16./17.7.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Maksim Kraev, RUS, KTM 122

2. René Hofer, A, KTM 115

3. Meico Vettik, EST, KT M 112

4. Cameron Durow, ZA, KTM 91

5. Maximilian Spies, D, Husqvarna 75

6. Maks Mausser, SLO, KTM 73

7. Egert Pihlak, EST, KTM 69

8. Adam Kovacs, H, KTM 59

9. Mike Gwerder, CH, Husqvarna 56

10. Nikita Kucherov, RUS, Kawasaki 56

Stand (nach 5 von 7 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 24.7.)

MX Open:

1. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 202

2. Dominique Thury, KTM 193

3. Tim Koch, Suzuki 158

4. Lars Reuther, KTM 154

5. Christian Brockel, KTM 145

6. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 138

7. Nils Gehrke, Suzuki 98

8. Chris Gundermann, Yamaha 97

9. Hannes Volber, KTM 94

10. Moritz Schittenhelm, KTM 90

80

MCE

September '16


Stand (nach 3 von 5 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 10.7.)

Junior MX2:

1. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 142

2. Ron Noffz, Yamaha 124

3. Stephan Büttner, Yamaha 123

4. Tim Koch, Suzuki 102

5. Jan Jakobson, EST, Kawasaki 87

6. Tobias Linke, Kawasaki 77

7. Leon Ast, Yamaha 60

8. Nils Gehrke, Suzuki 57

9. Robert Riedel, KTM 56

10. Nico Koch, KTM 49

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 255

2. Faustmann/Haller, VMC 193

3. Santermans/Mucenieks, B/LV,

WSP 186

4. Weiss/Schneider, A, VMC 176

5. Interbitzin/Forster, VMC-Yamaha 162

6. Wilkinson/Kirwin, GB, WSP 160

7. Blank/Klooz, VMC 157

8. Garhammer/Kälin, D/CH, VMC 139

9. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 138

10. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 135

Stand (nach 8 von 9 Veranstaltungen

inkl. Ueckermünde - 7.8.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 362

2. Julian Haas, KTM 244

3. Joris Kersten, NL, Yamaha 206

4. Casper Holm, DK, Yamaha 189

5. Oliver Vandendijk, B, Honda 188

6. Nick van Hout, NL, Yamaha 171

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 167

8. Sandy Schulze, Honda 159

9. David Freidinger, A, Suzuki 144

10. Robin Grieven, B, Yamaha 143

POKAL

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 24.7.)

Open:

1. Franziskus Wünsche, KTM 134,5

2. Dario Dapor, Yamaha 92,0

3. Christian Hoßfeld, Honda 70,5

4. Maximilian von Heuß-Blößt,

Honda 54,5

5. Stefan Badstuber, Yamaha 54,5

6. Florian Badstuber, Yamaha 53,0

7. Jan Uhlig, Kawasaki 50,0

8. Jonas Wolf, Husqvarna 42,0

9. Marcel Kaltenbach, Husqvarna 42,0

10. Lutz Beste, Honda 41,5

Stand (nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Pflückuff - 29.5.)

MX2:

1. Jascha Berg, Husqvarna 74,0

2. Luca Lier, Kawasaki 60,5

3. Fabian Pries, Yamaha 56,5

4. Oliver Jacques Sczeponek, KTM 48,5

5. Nico Koch, KTM 47,0

6. André Stumpf, Suzuki 45,5

7. Jasper Dempewolf, Kawasaki 37,5

8. Mathias Linke, Suzuki 37,0

9. Christopher Grunert, KTM 33,0

10. Dominik Bretschneider, Kawa 32,0

Stand (nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Reutlingen - 5.6.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 191

2. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 187

3. Hartmann/Bodtländer, WSP 177

4. Hey/Friedrisszyk, WHT 139

5. Kutschke/Schmidt, VMC 124

6. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 112

7. Kuhr/Ebert, WSP 88

8. Knübben/Godau, WSP 80

9. Winkler/Buschmann, Bastech-KTM 61

10. van Kruijsbergen/Miedl, NL/D,

Bastech-MTH 48

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schweighausen - 10.7.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Maximilian Werner, KTM 63,0

2. Sebastian Meckl, KTM 61,0

3. Colin Sarre, KTM 57,0

4. Dominic Bilau, KTM 56,0

5. Kevin Geiger, KTM 54,0

6. Justin Rock, KTM 44,0

7. Noel Schmitt, KTM 41,5

8. Eddy Frech, KTM 41,0

9. Lucas Schwarz, KTM 32,0

10. Tom Landgraf, KTM 26,0

Stand (nach 3 von 6 Veranstaltungen

inkl.Prisannewitz - 26.6.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Maximilian Spies, Husqvarna 71,0

2. Simon Längenfelder, Husqvarna 46,5

3. Paul Bloy, Suzuki 46,0

4. Laurenz Falke, Husqvarna 44,5

5. Constantin Piller, KTM 42,0

6. Noah Ludwig, KTM 42,0

7. Max Thunecke, KTM 39,5

8. Eric Jette, Kawasaki 37,0

9. Justin Trache, KTM 32,5

10. Erik Lange, KTM 27,5

ENDURO

WM

(Stand nach 7 von 8 Veranstaltungen

inkl. Fabriano/I - 15.-17.7.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 252

2. Nathan Watson, GB, KTM 235

3. Daniel McCanney, GB, Yamaha 166

4. Ivan Cervantes, E, KTM 140

5. Pascal Rauchenecker, A, Husky 130

6. Gianluca Martini, I, Kawasaki 127

7. Rudy Moroni, I, KTM 123

8. Mikael Persson, S, Yamaha 104

9. Victor Guerrero, E, KTM 103

10. Alessandro Battig, I, Honda 68

Ferner:

11. Edward Hübner, D, Yamaha 67

E2:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 234

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 216

3. Loïc Larrieu, F, Yamaha 198

4. Taylor Robert, USA, KTM 188

5. Alex Salvini, I, Beta 176

6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 136

7. Oriol Mena, E, Honda 106

8. Davide Guarneri, I, Honda 105

9. Deny Philippaerts, I, Beta 90

10. Christophe Nambotin, F, KTM 67

Ferner:

14. Marco Neubert, D, KTM 12

16. Bernhard Schöpf, A, KTM 10

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 244

2. Johnny Aubert, F, Beta 227

3. Manuel Monni, I, TM 195

4. Antoine Basset, F, KTM 191

5. Jaume Betriu, E, KTM 152

6. Luis Correia, P, Beta 128

7. Romain Dumontier, F, Yamaha 125

8. Jonathan Barragan, E, Gas Gas 103

9. Lorenzo Santolino, E, Sherco 79

10. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 77

Ferner:

17. Nico Rambow, D, KTM 6

EnduroGP:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 198

2. Steve Holcombe, GB, Beta 183

3. Eero Remes, FIN, TM 181

4. Mathias Bellino, F, Husqvarna 172

5. Nathan Watson, GB, KTM 151

6. Loïc Larrieu, F, Yamaha 135

7. Johnny Aubert, F, Beta 129

8. Taylor Robert, USA, KTM 123

9. Alex Salvini, I, Beta 118

10. Manuel Monni, I, TM 80

Ferner:

19. Pascal Rauchenecker, A, Husky 18

Junioren

1. Giacomo Redondi, I, Honda 280

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 194

3. Josep Garcia, E, Husqvarna 155

4. Henric Stigell, FIN, TM 147

5. Diogo Ventura, P, Gas Gas 144

6. Davide Soreca, I, Honda 126

7. Kirian Mirabet, E, Sherco 102

8. Oliver Nelson, S, TM 90

9. Eemil Pohjola, FIN 73

10. David Abgrall, F, Yamaha 68

(Stand nach 3 von 4 Veranstaltungen

inkl. Gordexola/E - 2./3.7.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 107

2. Jane Daniels, GB, Husqvarna 105

3. Maria Franke, D, KTM 100

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 76

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 62

6. Emelie Karlsson, S, Yamaha 57

7. Mireia Badia Camprubi, E, Husky 39

8. Martina Reimander, S, KTM 38

9. Katrine Rye Holmboe, N, KTM 19

10. Jennifer Siekkinen, FIN, KTM 18

INTER-DM

(Stand nach 1 von 7 Veranstaltungen

inkl. Dahlen - 20.3.)

Championat:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 25

2. Dennis Schröter, Husqvarna 22

3. Marco Neubert, KTM 20

4. Andreas Beier, Husqvarna 18

5. Anthony Boissiere, F, Sherco 16

6. Fabien Planet, F, Sherco 15

7. Edward Hübner, Sherco 14

8. Nick Emmrich, Husqvarna 13

9. Jan Schäfer, KTM 12

10. Björn Feldt, KTM 11

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 25

2. Anthony Boissiere F, Sherco 22

3. Derrick Görner, Husqvarna 20

4. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 18

5. Yanik Spachmüller, KTM 16

6. Tilman Krause, KTM 15

7. Maria Franke, KTM 14

8. Eddie Findling, Sherco 13

9. Mike Kunzelmann, KTM 12

10. Maik Schubert, KTM 11

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 25

2. Marco Neubert, KTM 22

3. Fabien Planet, F, Sherco 20

4. Edward Hübner, Sherco 18

5. Nick Emmrich, Husqvarna 16

6. Bruno Wächtler, KTM 15

7. Pascal Springmann, Beta 14

8. Martin Kradorf, KTM 13

9. Leonhard Blaack, Beta 12

10. Philipp Liermann, Beta 11

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 25

2. Jan Schäfer, KTM 22

3. Björn Feldt, KTM 20

4. Christian Weiß, KTM 18

5. Paul Roßbach, KTM 16

6. Mark Risse, Beta 15

7. Nico Rambow, KTM 14

8. Kai-Arne Petruck, Sherco 13

9. Marc Neumann, KTM 12

10. Daniel Hänel, KTM 11

Junioren:

1. Jan Allers, KTM 25

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 22

3. Felix Martin, KTM 20

4. Philipp Müller, Husqvarna 18

5. Yannik Mosch, Sherco 16

6. Jan Taube, Husqvarna 15

7. Ole Soltwedel, KTM 14

8. Luca Schäfer, Beta 13

9. Max Bindemann, Husqvarna 12

10. Alexander Gehlert, Husaberg 11

SUPERMOTO

WM

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Poznan/PL - 17.7.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 188

2. Marc Reiner Schmidt, D, TM 174

3. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 158

4. Pavel Kejmar, CZ, KTM 158

5. David Gimenez, E, Suzuki 124

6. Jose Luis Hernandez, E, Suzuki 104

7. Marius Lita, RO, Suzuki 66

8. Lionel Deridder, B, KTM 59

9. Sorin Traistaru, RO, Husqvarna 58

10. Asseri Kingelin, FIN, Aprilia 55

EM

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Poznan/PL - 17.7.)

ES2:

1. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 179

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 163

3. Giovanni Bussei, I, TM 131

4. Romain Kaivers, B, KTM 116

5. Lorenzo Promutico, I, Honda 115

6. Kevin Fagre, S, Yamaha 114

7. Joan Llados, E, TM 112

8. Luca Ciaglia, I, Honda 106

9. Diego Monticelli, I, TM 89

10. John Stambeck, S, Yamaha 76

INTER-DM

(Stand nach 4 von 6 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

S1:

1. André Plogmann, Suzuki 164

2. Markus Volz, Husqvarna 144

3. Markus Class, Husqvarna 139

4. Manuel Hagleitner, A, KTM 131

5. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 120

6. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 112

7. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 106

8. Peter Banholzer, Yamaha 100

9. Andreas Buschberger, A, Husky 97

10. Steffen Albrecht, Husqvarna 91

N2:

1. Max Banholzer, Yamaha 189

2. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 170

3. Bernhard Hitzenberger, A, Yam. 139

4. Markus Larcher, A, KTM 129

5. Till Goldenstein, Suzuki 124

6. Toni Trusch, KTM 105

7. Steffen Hiemer, Yamaha 99

8. Nick Seeger, Husqvarna 98

9. Alexander Köckritz, Kawasaki 90

10. Joshua Das, NL, Suzuki 84

Pokal - P3:

1. Christian Pacher, KTM 147

2. Ralf Ebert, Kawasaki 131

3. Sven Kromer, Honda 121

4. Rasmus Priergaard, DK, TM 119

5. Jan Philipp Berges, TM 117

6. Kim Adlhart, A, KTM 112

7. Martin Haase, KTM 88

8. Dominic Lehner, A, TM 86

9. Jonas Geitner, KTM 79

10. Carolin Wietig, TM 74

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

Trophy - T4-Süd:

1. Christian Reiß, Honda 128

2. Kevin Szalai, F, KTM 117

3. Christopher Robert, Husqvarna 106

4. Kevin Labenski, KTM 103

5. Niko Haubensack, Husqvarna 98

6. Tim Lukas Schröder, Suzuki 95

7. Tibor Zieres, KTM 94

8. Tobias Wirtherle, Suzuki 82

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 74

10. Steven Prediger, KTM 56

(Stand nach 2 von 3 Veranstaltungen

inkl. Großenhain 18./19.6.)

Trophy - T4-Nord:

1. Patrick Pady, KTM 95

2. André Möhlmann, Yamaha 91

3. Thomas Sasse, KTM 71

4. Sven Friedrich, KTM 50

5. Toni Dabow, Husaberg 46

6. Andrej Willms, Suzuki 45

7. Axel Bergfeld, Husqvarna 40

8. Heiko Stieber, KTM 40

9. Uwe Truskowski, KTM 39

10. Detlef Bremer, KTM 38

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

Ü40 - Cup:

1. Eike Moes, TM 209

2. Steffen Jung, Suzuki 184

3. Phil Gee, GB, TM 169

4. Harald Wirtz, Suzuki 164

5. Ingo Ruh, Husqvarna 138

6. Christian Klipfel, KTM 121

7. Martin Hensellek, TM 112

8. Arie van Engelen, NL, Husqvarna 110

9. Jochen Hahn, KTM 110

10. Karsten Zimmermann, Husqvarna 103

81

MCE

September '16


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 10/2016

Test

KTM 300 EXC

Test

Husqvarna FC 250

Test

KTM 500 EXC-F

MOTOCROSS WM Frauenfeld/CH + Assen/NL + Charlotte/USA

MX Masters Gaildorf

ENDURO DM Burg + Waldkappel

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

GCC Rudolstadt

MOTOCROSS ENDURO 9/2016 - SEPTEMBER - ERSCHEINT AM 20.08. AN EUREM KIOSK

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MCE

September '16


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Das abgebildete Fahrzeug kann in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigt teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

Manche Teile sind u.U. nicht für die Benutzung im öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Weitere Informationen beim autorisierten Husqvarna Händler.

ENDURO

NEU DEFINIERT

Die 2017er Enduro-Modellpalette von Husqvarna Motorcycles: Eine völlig neue

Motorengeneration und innovative Fahrwerke. Lasergeschnittene, hydrogeformte und

robotergeschweißte Rahmen garantieren eine perfekte Geometrie mit genau berechneter

Längsflexibilität und Drehsteifigkeit für ein einzigartiges Handling. Diese wegweisenden Motorräder

verbinden überragende Performance und innovativen Leichtbau.

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