marketing in der immobilien-branche - Marketing-Club Braunschweig

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marketing in der immobilien-branche - Marketing-Club Braunschweig

Ausgabe 04.2007

clubinfo

marketing club

Braunschweig

marketing in der immobilien-branche

klinikmarketing des heh · marketing bei kehr · erfolgreich mit corporate language


immobilien-marketing das erwartet sie

Ein spezielles Marketing

für Immobilien ist nötig

geworden. Immobilienverkäufe

erfordern ein

anspruchsvolles Marketing,

erst recht, wenn

es sich um hochwertige

Immobilien handelt. Der

Verkauf einer Immobilie

erfordert ein gezieltes

Ansprechen einer Kundengruppe

und sollte

nicht dem Zufall überlassen

werden. Exposés

und Anzeigen sind Teile

einer ganz genauen

Strategie. Wie sieht eine derartige Strategie,

respektive deren Planungs- und Ausführungsprozess

aus?

Der Ablauf des Immobilien-Marketings

durch die Maklergesellschaft

· Interview mit dem Kunden

· Beurteilung und Bewertung

der Immobilie

· Checkliste, um den Bestand der

Unterlagen zu prüfen, Pläne,

Berechnungen, Grundstücksauszüge

· Fototermin

· Festlegung der Zielgruppe

· Zielgruppenorientierte Erstellung

des Exposés

· Design der Anzeige für das Internet

und Zeitungen (Printmedien)

Immobilien-Marketing orientiert sich

heute an den modernen Marketingformen

und Werbetechniken. Immobilien-

Marketing bedeutet auch Identifi kation

mit den Immobilien, die für Kunden gesucht

oder verkauft werden. Um Konzepte

realisieren zu können, bedarf es neben

der betriebswirtschaftlichen Kompetenz

auch des analytischen Begreifens von

komplexen Zusammenhängen, die in einem

fundierten, auch von den Banken

anerkannten Berichtswesen dargestellt

werden müssen.

Das äußere Erscheinungsbild, zum Beispiel

die Webseite, ist ein guter Aspekt

zur Beurteilung des Maklers. Der Internetauftritt

ist zunächst die Visitenkarte,

auch wenn diese meist von Agenturen

erstellt wurde. Das Exposé ist ein weiterer

Gesichtspunkt der Beurteilung. Aber

auch hier ist Papier manchmal geduldig.

Ist ein Makler nur am Verkauf interessiert

oder verfolgt er das Anliegen und

clubinfo 04.2007

liebe clubmitglieder, liebe leserinnen und leser, ...

die besonderen Wünsche seiner Kunden?

Stehen die Bedürfnisse des Kunden im

Vordergrund, hört der Makler zu, kann er

die Ansprüche des Kunden erfassen und

berücksichtigen oder ist er hauptsächlich

an einer Vertragsunterzeichnung interessiert?

Damit sprechen wir einen weiteren

Aspekt an: Das Thema Immobilie

und Mensch.

Wenn wir von Immobilien-Marketing

sprechen, sprechen wir von Immobilienmaklern.

Warum aber überhaupt einen

Makler? Es ist schon richtig, dass ein

Makler nicht unbedingt eine qualifi zierte

Ausbildung haben muss. Und so ist dieser

Berufsstand durchaus ins Gerede gekommen,

in dem mal jemand über den

Tisch gezogen oder von der „schnellen

Mark“ gesprochen wurde – oder von falschen

Zusagen und Versprechungen, die

nicht eingehalten worden sind. Neben

den fachlichen Fähigkeiten spielt gerade

die Persönlichkeit des Maklers eine entscheidende

Rolle. Neben der Kompetenz

sind es Vertrauen und Sicherheit, gerade

diese emotionalen Faktoren weisen

den Weg und geben letztendlich den Zuschlag

für den Kauf oder die Absage. Die

Chemie zwischen den Menschen muss

stimmen. Die unausgesprochene Frage:

„Warum sollte ein Kunde ausgerechnet

bei diesem Makler kaufen?“ muss durch

das Verhalten des Maklers gegenüber

einem Kunden zum Ausdruck gebracht

werden. Partnerschaftlicher Umgang ist

die Voraussetzung für den Verkauf und

den Erwerb einer Immobilie. Auch hier

gilt: „Wenn wir uns nicht auf die Kunden

konzentrieren, konzentrieren sich die

Kunden auf unsere Wettbewerber.“

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern

unseres Clubs und deren Freunden

und Verwandten ein gesegnetes

Weihnachtsfest und alle guten Wünsche

für das kommende Jahr.

Es grüßt Sie herzlich

Helmut Gartz

Präsident Marketing-Club Braunschweig

e.V.

Liebe Clubmitglieder,

liebe Leserinnen und Leser 3

Volkswagen Immobilien 4

Volksbank Brawo Immobilien GmbH 5

Siepker Immobilien 6

VOW auf Wachstumskurs 7

Die Immobilie als Investitionsanlage

oder Altersvorsorge 8

Modernes Klinikmarketing am

Beispiel des HEH 9

LINEAS Automotive GmbH 10

Erfolgreiche Unternehmensführung

mit Corporate Language 11

Marketing vor Ort bei der Pharma-

Großhandlung KEHR 12

Cannes-Rolle 2007 |

Tagesseminar mit Helmut Gartz 13

Marketing-Junioren „live“ 14

Geckomedien: Braunschweigs erste

Produktionsagentur 15

Neue Mitglieder 16 – 17

Termine 18

impressum

Herausgeber

Marketing-Club Braunschweig e. V.

Verantwortlich

Clas Schilling

Anzeigenleitung

M&S Marketing und Medien-Service

Margrit Schilling

Geschäftsstelle Marketing-Club

Wiesenweg 8 · 38226 Salzgitter

Fon 0 53 41/22 55 04 · Fax 0 53 41/22 55 07

info@marketingclub-bs.de

www.marketingclub-bs.de

Redaktion

Michael Völkel

Fotos

Agentur Hübner/Syring, Michael Völkel,

Thomas Nowak, Gasparini, istockphoto.de

Gestaltung, Umsetzung

Julia Langmaack | Steffen und Bach GmbH,

Design und visuelle Kommunikation

Druck

Beyrich DigitalService

3


volkswagen immobilien

neues corporate design verdeutlicht entwicklung

zum modernen immobiliendienstleister

„Zukunft gestalten“: So heißt der neue Claim von Volkswagen Immobilien. Er löst das bisher verwendete Motto „Für jeden das richtige

Zuhause“ ab. „Gewerbliche Immobiliendienstleistungen gewinnen für uns zunehmend an Bedeutung. Die breitere strategische

Ausrichtung als Komplettdienstleister rund um die Immobilie soll nun auch im Erscheinungsbild zum Ausdruck kommen“, erläutert

Marketingleiter Ulrich Sörgel.

Gegründet wurde Volkswagen Immobilien 1953, um Mitarbeiter

der Volkswagen AG mit Wohnraum zu versorgen. Ab 1996 öffnete

sich die hundertprozentige VW-Tochter dann dem gesamten

Markt. 10.000 Wohnungen werden heute in Wolfsburg verwaltet,

über 80 Eigentümergemeinschaften mit mehr als 3.000

Wohnungen betreut. „Das Geschäftsfeld Wohnen wird auch

künftig ein zentrales Standbein des Unternehmens bleiben.

Strategisch setzen wir dabei auf Investitionen in die Anpassung

und Aufwertung unseres Bestandes und eine stärkere Zielgruppenausrichtung

– etwa durch Wohngemeinschaften mit All-

Inclusive-Preis und kurzen Kündigungsfristen, durch möblierte

Wohnungen oder das Thema Junges Wohnen. Hier bieten wir

jungen Paaren bis 28 Jahren bereits gestrichene oder tapezierte

Drei-Zimmer-Wohnungen mit Einbauküche im Wunschdesign

an“, so Ulrich Sörgel. Eine neue Dienstleistung ist die individuelle

Wohnungsausstattung: Die Mieter können in einem Prospekt

unter verschiedenen Wandgestaltungen, Bodenbelägen und

Einbauküchen wählen. Die Realisierung durch VW Immobilien

wird dann über einen Mietaufschlag berechnet. Auch bei der

Vermarktung eines Hochhauses ging das Unternehmen neue

Wege. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs entwarfen Studenten

der FH Hannover Fassadengestaltungen. Eingeweiht wurde

die neue Fassade im Oktober mit einem Sport-Event: dem

ersten Wolfsburger Treppenhauslauf, bei dem rund 260 Läufer

starteten.

Die Zielgruppen Wohnen und Gewerbe werden nun durch einen

Relaunch des Corporate Designs unterschiedlich angesprochen:

Die Mieterzielgruppe mit emotionalen Headlines wie dem aktuellen

Slogan „Ich liebe mein Zuhause!“ und einer Bildsprache,

bei der Menschen im Vordergrund stehen. Beim gewerblichen

Auftritt stehen die Objekte im Vordergrund. Die Ansprache ist

sachlicher und reduzierter. „Gewerblichen Immobiliendienstleistungen

hat sich Volkswagen Immobilien verstärkt seit Ende

der 90er Jahre zugewandt. Im Umfeld des VW-Konzerns wurde

eine Reihe von Großprojekten realisiert. Dazu gehören Teile der

Autostadt, das Automobil-Designcenter in Potsdam, der MobileLifeCampus

und die VolkswagenArena und das Kunstmuseum

in Wolfsburg“, erläutert Ulrich Sörgel. Aktuell ist das Unternehmen

unter anderem als Bauherr und Projektentwickler in Wolfsburg-Kästorf

tätig. Dort entsteht die internationale Volkswagen

Service Akademie, in der künftig das Servicepersonal der Autohändler

zentral qualifi ziert und über neue Modelle informiert

wird. Für Braunschweig wird derzeit ein neues „InformationsLogistikCenter“

für Volkswagen Financial Services geplant.

Sehr aktiv, so Sörgel, sei man auch bei Projektentwicklungen für

Händlerimmobilien. Angeboten werde das komplette Spektrum

an Immobiliendienstleistungen: von der Standortsuche über

die Projektentwicklung bis zum Facility Management, der Bewirtschaftung

der Immobilie einschließlich Betriebskostenoptimierung.

Weitere Tätigkeitsfelder sind das Anmietungs- und

Flächenmanagement und Beratungsdienstleistungen für den

Konzern – etwa bei der Neuentwicklung von Standorten im

Ausland. „Bei der Vorbereitung von Investitionsentscheidungen

unterstützen wir den Konzern mit Marktanalysen, Benchmarkingstudien

und der Beschaffung von Gewerbe- und Büroimmobilien

sowie von Wohngebäuden für die Mitarbeiter und

übernehmen das Vertragsmanagement.“

Bislang sei Volkswagen Immobilien mit gewerblichen Immobiliendienstleistungen

vorrangig im Konzernumfeld tätig, so Ulrich

Sörgel. „Wir sind strategisch auf VW ausgerichtet. Das wird

auch mittelfristig so bleiben. Deshalb akquirieren wir derzeit

nicht auf dem freien Markt.“ Perspektivisch könne sich dies jedoch

durchaus einmal ändern.

Weitere Informationen: www.vwimmobilien.de

4 clubinfo 04.2007


volksbank brawo immobilien gmbh

„zeigefreudiger museumsführer zu sein,

ist nicht genug“

Können und Kümmern: Das ist die Philosophie der Volksbank BraWo Immobilien GmbH. „Viele Makler belassen es dabei, zu inserieren,

Exposés zu versenden und sich als zeigefreudige Museumsführer von Immobilie zu Immobilie zu begeben. Das ist kein professionelles

Marketing“, so Geschäftsführer Mike Hübner.

Die Tochtergesellschaft der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

wurde 2001 gegründet. Inzwischen ist sie einer der umsatzstärksten

Immobilienmakler der Region. „Immobilien sind

für Kreditinstitute ein Schlüsselgeschäftsfeld – über die Immobilienfi

nanzierung hinaus. Viele Kunden suchen ihre Immobilie

über die Bank, weil sie dort seriöse Beratung erwarten. Unter

unseren Kunden sind zudem viele Landwirte, die über Bauland

oder perspektivisches Bauland verfügen. So ist es nur logisch,

die Wertschöpfungskette Immobilien durch Bereitstellung von

Spezial-Know-how abzurunden“, erläutert Mike Hübner.

Die Volksbank-Tochter vermarktet Gebraucht- und Neubauimmobilien

für alle namhaften Immobilienanbieter im Wirtschaftsraum

Braunschweig-Wolfsburg und ist mittlerweile

auch erfolgreicher Projekt- und Grundstücksentwickler. Die Ansprache

über das Internet habe dabei an Bedeutung gewonnen,

so Mike Hübner. Dort biete man neben Immobilienangeboten

sowie Rechtstipps und Informationen zum Bauen und Wohnen

seit September auch virtuelle Rundgänge an: moderierte Videos,

unterlegt mit Musik – ein zusätzlicher medialer Vertriebskanal.

Auf ebenso gute Resonanz stoßen die Sonntagsberatungen in

wechselnden Baugebieten und die gemeinsam mit der Architektenkammer

Niedersachsen veranstalteten Bauherrenseminare.

Alle fünf Veranstaltungen in diesem Jahr waren ausgebucht. Zu

einem von der Volksbank initiierten Seminar zum Energiepass

meldeten sich innerhalb von 48 Stunden 200 Kunden an!

„Das beste Marketing ist Beratung. Denn Beratung schafft Vertrauen“,

betont Mike Hübner. Ebenso wichtig sei eine sorgfältige

Marktanalyse. „Mit unseren Baugebieten haben wir offensichtlich

der Nachfrage entsprochen.“ So wurde im Holzmoor

etwa ein Baugebiet im Hochwertsegment entwickelt, dessen

100 Bauplätze innerhalb von zwei Jahren nahezu vollständig

verkauft wurden. Auch das Baugebiet Salzgitter-Thiede entwickle

sich erfolgreich. Mit anderen Projekten wurde die Nachfrage

nach dem Wohntrend „Zurück in die Stadt“ bedient. „Eine

clubinfo 04.2007

Wohnungsanlage an einer Hauptausfallstraße kann man heute

nicht mehr mit dem Begriff verkehrsgünstig schönreden. Das

Marketing beginnt bei der Produktauswahl“, so Mike Hübner.

Weitere Informationen: www.volksbank-brawo.de/

bauen_und_wohnen.html

Ihre Mitarbeitenden können zurücklehnen und

weiterlernen – oder sie können aufstehen, ihr

Wissen in die Tat umsetzen und das

Unternehmen sowie sich selbst vorwärtsbringen !

Unsere Kunden führen erfolgreiche Unternehmen oder

Organisationen. Sie werden von uns bei der Definition,

Fokussierung und Umsetzung organisatorischer und

kommunikativer, strategischer und persönlicher Anliegen

unterstützt. Unser Erfolg liegt im Einzel- und Team-Coaching,

unsere Trainings liegen in der Praxis, nicht im Schulungsraum.

Die wichtigsten Coaching-Module stellen wir Ihnen bei einer

persönlichen Begegnung vor, so zum Beispiel das Modul

Reden und Fühlen

Motivations-Coaching

Die Magie des Lächelns

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Investieren Sie weniger in Schulung und Training, sondern

mehr in die Umsetzung des Wissenspotentials Ihrer

Mitarbeitenden: durch Coaching! Bollag-Coaching begleitet

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siepker immobilien

spezialisiert auf die vermittlung

von ein- und mehrfamilienhäusern

Siepker Immobilien konzentriert sich seit der Gründung im Jahr 1994 auf das Kerngeschäft des Makelns – spezialisiert auf den Verkauf

von Gebrauchtimmobilien. „Für viele ist Makeln nur eine Nebenerwerbstätigkeit“, so Inhaber Wolfgang Siepker. „Sie möchten

mit wenig Arbeit das schnelle Geld verdienen. Nebenbei verkaufen sie Versicherungen oder ähnliches.“ Vertrauen könnten Kunden

so jedoch nicht gewinnen. „Immobilien sind keine Massenware, sondern oft einmalige Investitionen, die man nicht leichtfertig tätigen

sollte. Auf Dauer erfolgreich ist man als Makler nur durch genaue Bedarfsermittlung, umfassende Kundenbetreuung und seriösen

Verkauf.“

Nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann

arbeitete Wolfgang Siepker sieben Jahre für ein süddeutsches

Finanz- und Immobilienunternehmen. Dabei lernte

er die Arbeitsweise vieler Makler kennen. 1992 zog er nach

Braunschweig und sagte sich: Das kannst du besser. „Viele Makler

waren unzuverlässig und hatten schlechte Verkaufsunterlagen

– mit Informationen, die mit der tatsächlichen Immobilie

nichts zu tun hatten. Einige arbeiteten auch ohne Auftrag“, berichtet

der 40-Jährige.

Philosophie von Siepker Immobilien sei nun, so zu beraten, wie

man es selbst gern hätte. Die derzeit fünf Mitarbeiter haben feste

Gebietszuständigkeiten und sind so umfassend informiert

über den Markt und die Kundenwünsche. Der ermittelte Bedarf

der Kaufi nteressenten wird per Computer mit den Angebotsdaten

verknüpft. Automatisch werden dann per E-Mail oder Post

vierfarbige, detailreiche Exposés versandt. Für deren Gestaltung

wird eine eigene Graphikerin beschäftigt.

Vorgestellt werden die Gebrauchtimmobilien zudem in der

Tagespresse und auf der eigenen Internetplattform www.

braunschweiger-immobilien.de. Rund 7000 Exposés werden

dort monatlich abgerufen. Präsent sind die Angebote darüber

hinaus auf den sechs größten Immobilienportalen. Über den

Stand der Vermarktung werden die Auftraggeber laufend unterrichtet.

„Wir arbeiten derzeit mit 64 qualifi zierten Makleralleinaufträgen.

In diesem Jahr konnten wir zudem eine Kooperation mit

zwei großen Banken eingehen, für die wir exklusiv als Immobilienmakler

tätig sind“, berichtet Wolfgang Siepker. Das Geschäft

sei sehr beratungsintensiv. Die Kunden werden rundum betreut.

„Wir streben nicht den schnellen Verkauf an, weisen auch auf

Mängel oder Gefahren hin und sorgen dafür, dass von der Boni-

tätsprüfung bis zur Objektbeschaffenheit alles so ist, wie es sich

beide Parteien vorstellen.“

Weitere Informationen: www.siepker-immobilien.de

6 clubinfo 04.2007


Die Geschichte der heutigen Unternehmensgruppe begann

1972. Aktuell verwaltet das Unternehmen über die VOW Immobilienmanagement

GmbH an 47 Standorten Wohnungseigentümergemeinschaften

sowie Wohn- und Gewerbeimmobilien

insgesamt rund 17.000 erlösrelevante Einheiten. „Das Qualitätsmanagement

wurde nach DIN EN ISO 9001:2000 zertifi ziert.

Unsere Kunden können sich zurücklehnen. Wer dieses Zertifi kat

hat, ist gut organisiert“, so Geschäftsführer Thomas Traub.

Den betreuten Eigentümern dient zur schnellen Information ein

Online-System, über das via Internet Einblick in die Finanzdaten

der betreuten Objekte genommen werden kann. Über aktuelle

Themen rund um die Immobilie informiert quartalsweise ein

vierseitiger Newsletter.

Der Information und dem Gedankenaustausch dienen darüber

hinaus Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „VOW Culture &

Events“ für Kunden und die breite Öffentlichkeit. Thema im Juni

war beispielsweise der Klimaschutz – mit dem ZDF-Meteorologen

Dieter Walch als Referent.

Strategie der Unternehmensgruppe ist, für jede Gesellschaft Alleinstellungsmerkmale

zu dokumentieren, um sich vom Wettbewerb

abzuheben. Als Slogan wurde „Taking care of property

gewählt“ – wobei, so Dietmar Bosse, property sich nicht nur

auf Immobilien beziehe, sondern auf Vermögen generell: „Wir

kümmern uns um das Vermögen unserer Kunden so, als ob es

unser eigenes wäre.“ Dies treffe auch für die VOW Capital Management

GmbH zu, die 2007 ihren ersten renditeorientierten

geschlossenen Immobilienfonds aufgelegt hat. Über die VOW

Immobilien Invest & Development GmbH erfolgt der Handel

mit sowie die Projektentwicklung von Immobilien. Die drei in

vow auf wachstumskurs

„gesamte wertschöpfungskette rund

um immobilien abdecken“

Die Braunschweiger VOW Immobilienmanagement GmbH ist künftig Teil einer Unternehmensgruppe, zu der insgesamt sieben

Gesellschaften gehören. Die Holdingfunktion hat die VOW Real Estate AG übernommen. „Wir haben unsere Dienstleistungen und

Geschäftsfelder erweitert – mit dem Ziel, die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Immobilien abzudecken“, erläutert der Vorstandsvorsitzende

und alleinige Aktionär Dietmar Bosse. Mit der Monomarke wolle man ein Markenzeichen im Markt etablieren:

„Wenn jemand an Immobilien denkt, soll er sofort an die VOW denken.“

clubinfo 04.2007

diesem Jahr neu gegründeten Gesellschaften decken nun auch

die Geschäftsfelder Energie-Contracting, Facility Management

und die Erstellung von Massivhäusern ab. „Die VOW Massivhaus

GmbH errichtet und verkauft als Lizenzpartner der Town

& Country Haus Lizenzgeber GmbH Einfamilienhäuser mit optimalem

Preis-Leistungs-Verhältnis – gute Qualität zu Preisen, die

eine breite Bevölkerungsschicht ansprechen“, erläutert Marco

Reimann, Vorstandsmitglied der AG. Rund 10.000 Massivhäuser

seien in den vergangenen Jahren bereits durch Town & Country

vertrieben worden. Als Lizenzpartner besitze man nun Gebietsschutz

für die Region.

Ebenfalls ausgebaut werden soll die Vermittlung von Immobilien

und Fondsbeteiligungen, die über die VOW Immobilien- &

Fondsvermittlung GmbH erfolgt. „Bislang haben wir rund 60

Prozent der Wertschöpfungskette abgedeckt. Nun erhalten

unsere Kunden alles aus einer Hand, was sie an Beratung und

Dienstleistungen rund um die Immobilie benötigen“, so Dietmar

Bosse.

Der Corporate Social Responsibility trägt die Unternehmensgruppe

mit der 2006 gegründeten „VOW Stiftung for Children“

Rechnung, die hilfsbedürftige Kinder durch unterschiedliche Projekte

unterstützt – derzeit durch die Übernahme der Therapiekosten

für Kinder, bei denen eine Lese-, Rechtschreib- und/oder

Rechenschwäche fachärztlich diagnostiziert wurde. Marschrichtung

für die Zukunft ist, weiter zu wachsen – auch durch Zukauf

von Verwaltungsgesellschaften in Hannover, Hamburg und

Berlin: „Dort wollen wir im Zeitraum von ein bis zwei Jahren unsere

Präsenz verstärken“, so Marco Reimann.

Weitere Informationen: www.vow-ag.de

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„empfehlenswert sind

vor allem innerstädtische lagen“

Die Immobilie stellt noch immer eine interessante Investitionsanlage oder einen Teil der Altersvorsorge dar. Ein entscheidendes Kriterium

für den Werterhalt bzw. die Wertsteigerung ist dabei der Standort. „Empfehlen lassen sich in dieser Hinsicht derzeit vor allem

innerstädtische Lagen“, so Architekt Sandi Morese. Ein Arbeitsschwerpunkt des Inhabers von Morese Architekten ist u. a. die Entwurfs-

und Ausführungsplanung sowie die Entwicklung von Stadtquartieren. Die Auseinandersetzung mit dem „genius loci“ sieht

der 39-Jährige dabei als Grundvoraussetzung für die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Architektur.

„Nach dem Zweiten Weltkrieg bestand die Tendenz, die zerstörten

Städte hinter sich zu lassen und Grundstücke im Grünen zu

suchen. Fernab jeder städtischer Kultur entwickelten sich Siedlungen,

deren Ausbildung austauschbar und beliebig erscheint.

Dieses Wachstum in die Fläche ist nicht nur rein ökologisch

nicht mehr tragbar, sondern entspricht auch nicht der aktuellen

negativen Bevölkerungsentwicklung“, so Sandi Morese. Das

Einfamilienhaus am Stadtrand verliere an Wert, ein Überhang

sei absehbar. Im Zeitalter von Energiepreiserhöhungen, Einschränkung

der Pendlerpauschale und steigender Arbeitszeit

seien die Lebenszusammenhänge und eine gute Infrastruktur

ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Der räumliche Zusammenhang

von Wohnort, Arbeitswelt und Freizeit – die Stadtkultur –

gewinne an Bedeutung. Die Nachfrage nach Wohnungsangeboten

in innerstädtischer Lage steige.

Hier liegen interessante Aufgabenfelder für Architekten – Nachverdichtung

vorhandener Grundstücke in städtisch gewachsenen

Situationen, Umbau und Sanierung von Bestandsbauten

oder auch Konversion von Industrie- und Gewerbefl ächen wie

St. Leonhards Garten in Braunschweig. „Gerade aufgrund der

unklaren Entwicklung der Energiekosten und vor dem Hintergrund

der aktuellen Klimaschutzdiskussion bekommt der Faktor

„räumliche Nähe“ eine stärkere Bedeutung. Den erhöhten

Grundstückspreisen stehen u. a. der mögliche Verzicht auf einen

Zweitwagen, geringere Benzinkosten und der nicht zu unterschätzende

positive Zeitfaktor gegenüber. Außerdem sind mit

verdichteten städtischen Strukturen hochwertige Wohnsituationen

auf kleineren Grundstücken möglich“, so Sandi Morese.

Die soziale und kulturelle Zukunft liegt seiner Einschätzung

nach deshalb im Städtischen – in der Überlagerung, nicht im

Zerlegen der Lebenswelten. Ähnliches gelte für Gewerbeimmobilien,

deren Standortfaktoren je nach Gewerbe variieren – von

Innenstadtlage bis gutem Autobahnanschluss. Wesentlich sei

jedoch auch hier eine „Adressbildung“ im Sinne von Identität.

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die immobilie als investitionsanlage oder altersvorsorge

Die Anforderungen an eine Wohnimmobilie sind sehr viel mehrschichtiger,

als nur rein funktionalen Wohnraum zu schaffen. Eine

der Aufgaben des Architekten besteht darin, die Lebens- und

Arbeitsvorstellungen der Bauherren und die wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen zusammen zu führen. Der Entwurf des

Architekten muss diese Rahmenbedingungen widerspiegeln

und dennoch eine Anpassungsfähigkeit des Grundrisses an geänderte

Lebens- und Arbeitssituationen beinhalten. Ein Wohnhaus

sollte etwa die Integration eines Büros oder einer Einliegerwohnung

ermöglichen, wenn der Platzbedarf aufgrund

der ausgezogenen erwachsenen Kinder sinkt. Die Möglichkeit,

nachträglich Fahrstühle zu integrieren oder behindertengerechte

Anpassungen vorzunehmen, ermöglicht, auch in hohem Alter

lange selbständig zu bleiben, vermeidet jedoch zu hohe Kosten

in der ersten Bauphase.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Bauherr und Architekt

kann auf die Wünsche des Bauherrn explizit eingegangen

werden. Der Architekt, so Morese, sei als unabhängiger und

objektiver Berater ein wichtiger Partner für den Bauherrn und

vertrete dessen Interessen gegenüber der Baubehörde, anderen

Fachplanern und Handwerkern. Durch eine intensive Zusammenarbeit

zwischen dem Bauherrn und dem Architekten können

Informationsverluste durch lange Kommunikationswege

vermieden, Bauabläufe optimiert und eine Qualitätssicherung

hergestellt werden. So seien gute und auf die Bedürfnisse der

Bauherren zugeschnittene Konzepte realisierbar, die eine nachhaltige

Architektur zulassen – und beispielsweise auch effi zienten

Energieeinsatz gewährleisten. „Durch gute architektonische

Lösungen erreicht das Gebäude eine positive Wertentwicklung

und kann somit zur Verbesserung der Altersvorsorge und/oder

zur Verbesserung der Rendite durch höhere Mieteinnahmen

oder höhere Verkaufserlöse beitragen.“

Weitere Information: www.morese-architekten.de

clubinfo 04.2007


Prof. Dr. Wolfgang Riedel wurde 1986 zum Professor für Krankenhausmanagement

berufen. Mehrere hundert Projekte wurden

seitdem durch das IFK begleitet, seit einigen Jahren auch

in der Schweiz und in Österreich. Schwerpunkte der Arbeit sind

zukunftsweisende Lösungen für Krankenhäuser in den Bereichen

EDV/Telekommunikation und Internetworking/Netzwerke

sowie Marketing- und PR-Konzepte.

„Vor 10 bis 20 Jahren musste man über Marketing nicht sprechen.

Bestenfalls gab es eine Klinikbroschüre“, so Prof. Dr. Riedel.

Die Patienten habe vor allem die Qualität des Essens und

der Zimmerkomfort interessiert; an letzter Stelle stand das

medizinische Potenzial. „Heute erwartet der mündige Patient

eine medizinische Leistungsübersicht: Worauf hat sich die Klinik

spezialisiert? Welche Verfahren werden angeboten? Welche

Informationen gibt es über die medizinische Qualität?“ Kliniken

müssten sich breit aufstellen und ambulante, stationäre und

poststationäre Sektoren verknüpfen, um sich im Wettbewerb zu

behaupten. Zunehmend arbeite man im Verbund - in Kooperation

mit Gesundheitseinrichtungen oder anderen Kliniken. Auch

das Marketing habe an Bedeutung gewonnen. Beispielhaft stellte

Prof. Dr. Riedel Instrumente zur internen und externen Qualitätssicherung

und -verbesserung, Klinikzeitungen, Internetauftritte

mit Videostream und Displaylösungen auf Klinikfl uren vor.

„Die Kundenbedürfnisse gehören in den Fokus. Die Marke wird

zum Hauptentscheidungskriterium der Patienten“, machte der

Leiter des IFK deutlich.

Wie sich das HEH durch zielgerichtete Investitionen und ein modernes

Marketing im Wettbewerb behauptet, erläuterten Vera

Korolko und Prof. Dr. Karl-Dieter Heller. Rund 25 Millionen Euro

wurden in die Vereinigung aller medizinischen, therapeutischen

und pfl egerischen Leistungen an einem Standort investiert.

modernes klinikmarketing am beispiel des heh

„die kundenbedürfnisse gehören

in den fokus“

Das deutsche Gesundheitssystem entwickelt sich zunehmend zu einer wettbewerbsorientierten Gesundheitswirtschaft. Auch Kliniken

müssen sich dem Wettbewerb stellen. Welche Instrumente zur Verfügung stehen, darüber berichtete Prof. Dr. Wolfgang Riedel,

Leiter des Instituts für Krankenhauswesen (IFK), Anfang November im Herzogin-Elisabeth-Hospital (HEH). Das HEH wurde in den

vergangenen drei Jahren durch die Zusammenlegung der Chirurgischen und Medizinischen Klinik in der Hochstraße und der Orthopädischen

Klinik in der Leipziger Straße zu einer hochmodernen Klinik. Einblick gaben der Chefarzt der orthopädischen Klinik, Prof.

Dr. Karl-Dieter Heller, und HEH-Geschäftsführerin Vera Korolko.

clubinfo 04.2007

Im Zuge der Standortkonzentration entstand an der Leipziger

Straße ein Neubau für eine große Intensivstation. Der Operationstrakt

und die Physiotherapie wurden erweitert, der Ambulanz-

und Aufnahmebereich und das Therapie-Schwimmbad

umgestaltet. Die Patientenzimmer haben nun Hotelcharakter.

Neu entstanden zudem eine vergrößerte Caféteria, ein Garten

mit Gehschule, ein Raum der Stille und eine von Achim Kiel gestaltete

Kapelle. Das durchgängige Farbkonzept mit hellen, mediterranen

Farben wurde von einem Farbberater gestaltet.

Als weiteres Beispiel für den medizinischen Fortschritt wurde

die vom IFK geplante Umstellung auf digitale Radiologie vorgestellt.

„In deutschen Krankenhäusern verschwinden jährlich

rund drei Prozent aller Bilder in Form von Filmen. Das gehört

mit dem digitalen Bildarchiv der Vergangenheit an“, so Prof.

Dr. Riedel. Statt große Filmtüten mit Röntgenbildern herauszusuchen

und herumzuschleppen, werden im HEH seit Jahresbeginn

digitale Bilder kommuniziert – gespeichert auf Servern.

„Der Arzt kann die Bilder an rund 50 PCs abrufen. Am Bett eines

Patienten können bei Besprechungen die Knochen angeschaut

werden. Auch Teleradiologie ist möglich: Für Zweitbekundungen

lassen sich schnell Spezialisten heranziehen“, erklärte EDV-

Leiter Martin Vogt. Erst rund 17 Prozent aller Krankenhäuser in

Deutschland hätten eine solche Lösung umgesetzt. Im März,

berichtete Vera Korolko, habe sich das HEH nun dem Zertifi zierungsverfahren

der Joint Commission International gestellt, die

das Klinikum für die hohen medizinischen und pfl egerischen

Qualitätsstandards auszeichnete. Das HEH ist somit das erste

Krankenhaus in Norddeutschland, das diese internationale Akkreditierung

erhalten hat.

Weitere Informationen: www.heh-bs.de,

www.ifk-braunschweig.de

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lineas automotive gmbh

innovationen im automobil

Die Entwicklung von Software- und Elektronikkomponenten für die Automobilindustrie ist eine Branche mit Zukunft. Das zeigt auch

die Entwicklung der LINEAS Automotive GmbH. Seit 2005 erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter von 40 auf 108. An fünf Standorten

ist das 2001 gegründete Unternehmen bereits präsent. Qualifi zierte Mitarbeiter zu fi nden, sei angesichts des Ingenieursmangels indes

nicht einfach, berichtete Dr. Jörg-Volker Müller Ende September im Forum Autovision. Vor rund 100 Zuhörern stellte der Technische

Leiter und Prokurist aktuelle Projekte und das Personalmarketing des spezialisierten Zulieferers vor.

Die LINEAS Automotive GmbH ist einer der führenden Systemintegratoren

und Dienstleister für die Entwicklung von „Embedded-Systems“

in der Automobilindustrie. Unterstützt werden

die Kunden unter anderem bei der Entwicklung zukunftsweisender

Lösungen für Steuergeräte, Diagnosesysteme, Testautomatisierungen,

Infotainment- und Navigationssysteme sowie

Telematiklösungen. Mehr als 20 Patente wurden seit der Unternehmensgründung

zusammen mit Kunden realisiert. Dr. Jörg-

Volker Müller berichtete über das Wissensmanagement im Unternehmen

und über die Zusammenstellung von Projektteams,

um das Wissen und die Erfahrung optimal auf die Bedürfnisse

jedes Kundenprojektes abzustimmen. Er gab Einblick in die konstante

interne und externe Weiterbildung und das Themenmanagement:

Aktuelle Trends und Entwicklungen werden fortlaufend

in technologieorientierten Kompetenzteams bearbeitet.

„Wir besitzen Kernkompetenzen im Unternehmen, nicht nur in

einzelnen Köpfen“, betonte er. All das – das produktive Arbeitsumfeld,

Abwechslung, Austausch und die zielgerichtete Fortbildung

- spiele eine wichtige Rolle, um weitere, erfahrene Entwickler

zu gewinnen.

Im zweiten Vortrag des Abends stellte Dr. Klaus Schaaf (Auto-

Uni) das Projekt „Wireless Wolfsburg“ vor. „Wolfsburg wird Testfeld

für den drahtlosen Internetzugang“, berichtete er. Auch

über Handys und PDAs sollen bald Informationen über lokale

Anbieter und Veranstaltungen abrufbar sein. Weitere mobile

Internet-Dienste könnten virtuelle Stadtführungen, eine City-

Sparcard und Stauinformationen sein. Bis Ende 2008 wolle man

verschiedene Dienste im WLAN-Testfeld hinsichtlich technischer

Machbarkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz erproben.

Dr. Schaaf: „Wolfsburg soll bei mobiler Kommunikation eine Vorreiterrolle

in Deutschland erreichen. So schaffen wir auch ein attraktives

Umfeld für Firmenansiedlungen und -gründungen.“

Weitere Informationen: www.lineas.de/

lineas-automotive.html

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clubinfo 04.2007


erfolgreiche unternehmensführung mit corporate language

„arbeiten an dem einen grossen satz“

„Sprache kann über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen und Marken entscheiden“: Das war Ende Oktober die Botschaft von

Kommunikationsprofi Armin Reins. „Mitsubishi zum Beispiel gibt jährlich rund 43 Millionen Euro für Werbung aus – aber was weiß

man von der Marke? Lucky Strike hingegen hat sich durch Werbung profi liert. Selbst wenn man nicht raucht, kennt man die Marke“,

so der Geschäftsführer der Agentur REinSClASSEn. Entscheidend sei, bei der Markenpfl ege selbstähnlich zu sein: „Gleicher Sound,

gleiche Sprache, gleiche Farb- und Fotowelt.“ Gleichzeitig gelte es, dafür zu sorgen, dass nicht wenige Worte das aufgebaute Image

ruinierten.

In die Gemeinschaftsveranstaltung der „UNION“ Kaufmännischer

Verein, der Oskar-Kämmer-Schule und des Marketing-

Clubs bezog Armin Reins viele der rund 200 Zuhörer im ARTmax

ein. „Welches Produkt verbinden Sie mit Pfl ege?“ fragte er beispielsweise.

Einhelliger Konsens: Nivea. Der Begriff Schönheit

sei durch L´Oréal besetzt.

Auch viele Slogans blieben nachhaltig im Gedächtnis. Was verbindet

man mit Audi? Vorsprung durch Technik. Was mit Saturn?

Geiz ist geil. Ein weiteres Unternehmen, das für preisgünstige

Angebote stehe, sei Media Markt – obwohl viele Produkte

dort verhältnismäßig teuer seien. „Arbeiten Sie deshalb an dem

einen großen Satz – und an einer unverwechselbaren Sprache.

Beispiel Ikea“, riet Armin Reins. „Es geht darum, sein Ein-Wort-

Kapital zu fi nden.“ VW sei da mit dem neuen Claim „VW – Das

Auto“ auf einem guten Weg: „Großartig, wenn man es schaffen

würde, das Wort Auto an VW zu binden.“ Selbst ein Wort wie

Pannenstatistik könne man sich sichern. Assoziiert werde heute

damit Toyota.

Als „sympathisch durch die Ansprache“ bezeichnete Reins auch

die Marke Sixt. Ein Erlebnis habe ihn jedoch ernüchtert: „Ich lieh

mir einen Wagen, gab ihn zurück und erhielt tags darauf einen

Anruf: Der ist ja eingeditscht. Das müssen Sie aber bezahlen.“

Reins sagte, dass es sich um ein Missverständnis handeln müsse.

Einige Zeit später traf ein knapper Brief ein: Für uns hat sich

die Sache erledigt. „Wenn jemand so arrogant rüberkommt, da

bricht alles zusammen.“

Die Corporate Language müsse im Unternehmen gelebt, die

Sprach- und Stilwelt auf allen Kanälen abgebildet werden - von

Anzeigen über die Telefonschleife bis hin zu den Mahnbriefen,

betonte der Autor des Buches „Corporate Language“. Deutlich

machte er zudem, dass man sich vor allem Dinge merke, die

bildhaft seien. So warb etwa Otto im Katalog 1998 schlicht mit

clubinfo 04.2007

den Worten „Stuhl Jeans 39 Euro“. 2004 hieß die Beschreibung:

Mogelt locker mal drei Kilo weg. Stuhl-Jeans 39 Euro.“ Der Unterschied,

so Reins, seien 80.000 mehr verkaufte Hosen.

Weitere Informationen: www.texterschmiede.de

Zum Jahreswechsel die

besten Wünsche.

S BRAUNSCHWEIGISCHE LANDESSPARKASSE

11


marketing vor ort bei der pharma-grosshandlung kehr

„mehr bieten als nur gute logistik“

Rund 90.000 Packungen verlassen täglich das Warenlager des Braunschweiger Pharma-Großhändlers KEHR. 850 Apotheken werden

beliefert – von Minden bis Berlin, von Seehausen im Norden bis Halle im Süden. 80.000 Artikel von 1.200 Lieferanten sind ständig

vorrätig. „In diesem Jahr liegt der Umsatz in Braunschweig bei 250 Millionen Euro, beim Tochterunternehmen in Dessau bei 70

Millionen. Das ist eine Größenordnung, mit der man als unabhängige Großhandlung in Deutschland schon wahrgenommen wird“,

so Geschäftsführer Ulrich Kehr. Um im Markt bestehen zu können, sei es indes wichtig, mehr als gute Logistik zu bieten.

„Zwei Großhandlungen aus Hannover und jeweils eine aus Hildesheim,

Göttingen und Magdeburg liefern täglich mehrfach

nach Braunschweig. So gelingt es uns nur mit Ach und Krach, in

Braunschweig aus dem Heimvorteil heraus jede zweite Packung

zu liefern“, gab Ulrich Kehr Einblick. Die logistische Leistung der

Vollsortimenter sei vergleichbar. Auch die Gewährung von Rationalisierungsrabatten

oder besonderen Zahlungskonditionen

reiche nicht, um sich nachhaltig abzuheben. Großen Wert legt

Kehr deshalb auf Kooperationen. Ein Beispiel dafür, so Marketingleiter

Karl-Eberhard Wolff, sei Pharma Privat. Der bundesweite

Verbund privater Pharma-Großhändler profi tiert vom gemeinsamen

Einkauf und berät Apotheken bei der Erstellung von

Online-Shops, der Regal- und Schaufenstergestaltung sowie

durch Schulungen und Verkaufstraining.

Einen weiteren Baustein zur Kundenbindung stellte Gese von

Damm vor: Das Kooperationsmodell A+ – eine Apotheken-Dachmarke,

die von KEHR ins Leben gerufen wurde. Das Plus stehe

für Service, für Dienstleistungsmarketing, so Gese von Damm.

„Durch intensive Kundenberatung wird die pharmazeutische

Leistung in den Vordergrund gestellt.“ Jährlich werden für die

190 beteiligten Apotheken zwölf Aktionen vorbereitet, an denen

sie freiwillig teilnehmen können. Im Verbund werden zudem

Indikationsbroschüren erstellt und Werbeaktivitäten geplant

(zum Beispiel ein Sinnesparcours). Zum Service gehören darüber

hinaus Info-Telefone.

Eine dritte Kooperation – E+ – kümmert sich um das gezielte

Vermarkten eines ausgewählten Produktsortiments. Ständig

wird es nach Ertragsgesichtspunkten optimiert. „Apotheken

müssen sich heute verstärkt um Beratung und Zusatzverkäufe

kümmern. Der Bereich der Erstattung ist unter Druck“, erläuterte

Karl-Eberhard Wolff. Ausführlich stellte er die aktuelle

Situation vor dem Hintergrund der Liberalisierung des Apothekenmarktes

vor.

Weitere Informationen: www.kehr.de

12 clubinfo 04.2007


550 gäste schauten die cannes-rolle 2007 | tagesseminar mit helmut gartz

die 100 besten werbespots der welt

Die Einreichzahlen lagen auf absolutem Rekordniveau: 25.660 Arbeiten aus 80 Ländern hatten die neun Fachjurys des International

Advertising Festivals Cannes in diesem Jahr zu bewerten, gut drei Prozent mehr als 2006. Welche Werbespots zu den 100 besten gewählt

wurden, das schauten sich fast 550 Gäste Ende Oktober im CinemaxX an. Gemeinsam mit der neuen Braunschweiger präsentierte

der Marketing-Club die „Cannes Rolle 2007“.

Der „Cannes Lion“ gilt als Oscar der Werbebranche. Die ausgezeichneten

kommerziellen und pointenreichen Kurzfi lme bieten

nicht nur gute Unterhaltung. Sie zeigen auch den kreativen und

produktiven Austausch von Kunst und Marketing. Die Bandbreite

reichte von witzigen Geschichten über die Akzeptanznöte des

Windes und erstaunlichen Sequenzen zum Thema Potenzprobleme

bis hin zu eindrucksvollen Bildern über Menschenrechte

für Amnesty International.

clubinfo 04.2007

Im Anschluss wurde im Foyer gefeiert und diskutiert – unterstützt

von der Fleischerei Göthe mit leckeren Häppchen, kalten

Drinks vom Bolero und der Brauerei Wolters, dazu Reggae, Pop

und mehr von Peter Brenner und seinen Schülern von der Musikschule

„Fit in Music“. Ein unterhaltsamer Abend, der erst tief

in der Nacht endete.

www.lions-night.de

chancen durch erkennen von verhaltensmustern

Der Marketing-Club präsentierte seinen Mitgliedern am 24. November ein Seminar zur Führungsorganisation am Beispiel lebender

Organismen unter psychologischer und soziologischer Betrachtung.

Mit spannender Erwartung einer etwas anderen Darstellung

von Unternehmen und Führung trafen die Teilnehmer in der

Gaststätte Rothenburg in der Weststadt ein. Geleitet wurde das

Seminar durch Helmut Gartz, Unternehmer und Dozent an der

Fachhochschule München und Meran und gleichzeitig Präsident

des Marketing-Clubs Braunschweig.

Lebende Organismen – gleichgültig ob Pfl anzen, Tiere oder

Menschen – unterliegen einem Phänomen: Während der Veränderungen

in ihrem Lebenszyklus folgen diese Organismen

vorhersehbaren Verhaltensmustern. Auf jeder Stufe führen diese

Verhaltensmuster zu gewissen Kämpfen, zu Schwierigkeiten

oder Übergangsproblemen, die das System überwinden muss.

Zuweilen ist das System nicht erfolgreich, wenn es diese Probleme

allein lösen will; es entwickelt Krankheiten oder Abnormitäten.

Am Beispiel von Verhaltensmustern in Unternehmen wurde

aufgezeigt, welche Chancen und Risiken in welchen Phasen

bestehen und entstehen – und wie man erfreulicherweise das

Missmanagement in Unternehmen durch rechtzeitiges Eingreifen

verhindern kann. Obwohl der Dozent zum interaktiven Vortrag

eingeladen hatte, war die Darstellung so präzise, dass so

gut wie keine Fragen offen blieben und alle Teilnehmer aus dieser

Runde eine etwas andere Denkweise und hilfreiche Ansätze

und Ideen für Ihren Führungsalltag und Unternehmensaufgabe

mit nach Hause nehmen konnten.

Elke Ehret

13


marketing-junioren „live“

emotionales verkaufen und rahmenbedingungen

für gute motivation

September: Werte schaffen Wert

Im September war es endlich soweit: Der im Mai aus Gesundheitsgründen

abgesagte Vortrag „Werte schaffen – Perspektiven

für die Praxis“ lockte sieben Marketing-Junioren in das Autohaus

Schmetzer. Frank Schmetzer berichtete in einem sehr

spannenden und kurzweiligen Vortrag über die Themen: „Wie

bekomme ich die richtigen Mitarbeiter an die richtige Stelle?“

und „Wie schaffe ich die Rahmenbedingungen für eine gute

Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter?“. Darüber

hinaus erhielten die Anwesenden auch wertvolle Antworten auf

die Frage: „Wer motiviert mich selbst?“. Dieses Thema knüpfte

hervorragend an das Halbtagsseminar von Hendrijke Dickschen

und Dr. Wolfgang Bornträger aus dem Oktober 2006 an.

Oktober: Emotional Selling

Am 9. Oktober gab es Gelegenheit, in den Räumen der Miehe &

Bens GmbH auf Schloss Wendhausen an einer spannenden Veranstaltung

teilzunehmen. Die Kulisse des im 17. Jahrhundert erbauten

Wasserschlosses bot den Rahmen für einen tempogeladenen

und engagierten Vortrag von Sten Bens zum Thema

„Emotional Selling – Wie Sie die Herzen Ihrer Kunden erobern“.

Fernab von Tricks, Techniken und Sprüchen lautete die zentrale

Botschaft: Auf Basis einer positiven Werteorientierung sind Topverkäufer

nicht nur in der Lage, ihren eigenen Zustand zu managen,

sondern über intelligente Fragen auf die Kernbedürfnisse

ihres Kunden zu schließen. In der Erfüllung dieser Bedürfnisse

und der Bereitstellung einer Lösung, die eine „Wunde“ schließen

und ein gravierendes Problem beseitigen hilft, liegt der eigentliche

Auftrag eines guten Verkäufers. Mit Hilfe fundierter Erkenntnisse

der Neurologie und Psychologie, gepaart mit einem

hohen Maß an Erlebnisorientierung, können auch Top-Verkäufer

in den Seminaren von Miehe & Bens noch viele interessante

Impulse für ihre eigene erfolgreiche Arbeit gewinnen. Mehr dazu

unter www.miehe-bens.de. An dieser Stelle noch einmal einen

lieben Dank für den gut organisierten und unterhaltsamen

Abend.

November: Kochen in der Rothenburg

Vier Gänge und das Erlebnis „Kochen in einer richtigen Profi -

küche“ erwarteten uns am 13. November bei Carsten und Mai-

ke Goldapp in der Rothenburg. Schürzen und Aufgaben waren

rasch verteilt. Während die einen bereits fl eißig die Enten füllten,

andere sich um die Suppeneinlage kümmerten, Knödel

formten und lecker füllten, frischen Rotkohl in Form brachten

und schon mal die Tassen für das Souffl é gebuttert wurden,

zauberte uns der Chef persönlich die leckersten Saucen zu den

einzelnen Gängen. Tja, und so kochten und aßen wir uns dann

gemeinsam durch einen langen und leckeren Abend. Zum Abschluss

wartete neben Kaffee und Cappuccino noch ein eiskalter

Kräuterschnaps von Ralf und Rudi auf uns, der allen herzlich

willkommen schien. Wer nun auch mal in der Rothenburg bekocht

werden möchte, fi ndet alle Infos unter www.zur-rothenburg.de.

Wir sagen Danke für den geschenkten „freien Abend“,

und ich verzichte morgen bestimmt auf mein Frühstück.

Nationales Junioren-Camp 2008

Es hat sich sicherlich schon herumgesprochen: Das Nationale

Junioren-Camp fi ndet 2008 in Braunschweig statt. An dieser

Stelle wollen wir in den nächsten Ausgaben der Club-Info Ihnen,

liebe Mitglieder des MC Braunschweig, vom aktuellen Stand der

Vorbereitungen berichten. Nach langer Suche, vielen Besichtigungen

und Gesprächen, Kostenvoranschlägen und Kalkulationen

steht nun endlich der Ort fest, an dem das Orga-Team das

Camp ausrichten möchte: die Burg Warberg in Warberg am Elm.

Die Burg vereint in ihren Mauern viele Besonderheiten: Sie ist

ein bedeutendes kulturelles Erbe, das Wahrzeichen einer Region

und Sitz der Bundeslehranstalt des Agrarhandels mit modernem

Hotel- und Seminarbetrieb. Und: Sie ist der ideale Ort für

die Ausrichtung des Camps. Mit der nun feststehenden Location

im Rücken entwickeln wir derzeit gemeinsam ein passendes

Motto und arbeiten die Sponsorenverträge aus. So können wir

dann in die Gespräche mit den ersten Sponsoren gehen, die sich

bereits bei uns gemeldet haben.

14 clubinfo 04.2007


geckomedien: braunschweigs erste produktionsagentur

„gute kreation ist teuer, gute umsetzung nicht“

Gute Kreation ist teuer, gute Umsetzung nicht: So lautet die

Philosophie von geckomedien. Mit der Gründung von Braunschweigs

erster Produktionsagentur hat Dipl.-Designer Robert

Glogowski eine Marktlücke geschlossen. „Wir machen Design

ohne Schöpfungstiefe. Kommunikationsdesigner lassen von

uns ihre Entwürfe umsetzen – und für Unternehmen adaptieren

und ändern wir Medien und Drucksachen nach ihren Wünschen“,

erläutert der 39-Jährige. Angeboten wird die Arbeit für

einen Stundensatz von 40 Euro. Als Verbandsvertreter des Bundesverbandes

der Kommunikationsdesigner hat Robert Glogowski

oft Studenten die Leistungspyramide im Designbereich

erläutert: Die Aufteilung in Konzeption, Kreation und Produktion.

„Meine Empfehlung war, sich nicht nur für die Konzeptionsebene

zu interessieren. In der Produktionsebene gibt es deutlich

mehr Arbeitsplätze. Irgendwann dachte ich: Warum biete ich

den handwerklichen Unterbau nicht selbst als Dienstleistung

clubinfo 04.2007

an?“ Beauftragt wird geckomedien nun beispielsweise, wenn

für einen Prospekt oder ein Magazin alle Bilder, Texte und der

Seitenplan vorliegen. „Wir setzen das Layout dann nach Vorbild

der letzten Veröffentlichung um. Zu einem guten Preis, sicher

produziert.“ Die Bandbreite der ausgeführten Aufträge reiche

von Formularen und Visitenkarten über Anzeigen, Displays und

Internetseiten bis hin zur Umsetzung von Produkten nach Vorbild

der Produktfamilie. Das Corporate Design bzw. die Gestaltungsrichtlinien

werden umgesetzt, ohne dass die Mitarbeiter

selbst kreieren. geckomedien sei sozusagen eine Medienwerkstatt.

„Es ist nicht nötig, dass Designer an Visitenkarten sitzen.

Mit unserer Dienstleistung verschaffen wir dem Kommunikationsdesign

wieder mehr Wertigkeit“, so Robert Glogowski. „Das

Handwerkliche wird ausgelagert.“

Weitere Informationen: www.geckomedien.de

15


die neuen mitglieder des marketing-clubs braunschweig

willkommen !

philipp cantauw (31)

Der gelernte Reiseverkehrskaufmann ist ein echtes Eigengewächs

und bereits seit 1993 beim Reisebüro Schmidt angestellt.

Nach Stationen als Auszubildender, Reiseberater und Büroleiter

diverser Büros ist er nun Prokurist des Unternehmens und

zeichnet für Marketing und Vertrieb, die Unternehmenskommunikation

und das Personalwesen verantwortlich. Das Reisebüro

Schmidt und seine Veranstaltermarke „DER SCHMIDT“

gehört mit fast 40 Bussen und über 100 Mitarbeitern zu den

größten Reiseunternehmen der Region und ist mit seinen Büros,

die alle touristischen Leistungen anbieten, an insgesamt neun

Standorten vertreten. Philipp Cantauw gehört außerdem dem

Marketing-Ausschuss der TUI Leisure Travel an und vertritt somit

die deutschlandweiten Marketingaktivitäten von rund 650

Reisebüros der Marke „TUI ReiseCenter“ – unter diesem Namen

fi rmieren auch die Büros des Unternehmens in Schladen und

Halberstadt als Franchise. Neben der Mitgliedschaft im Marketing-Club

ist der 31-Jährige Mitglied der Wirtschaftsjunioren

Braunschweig.

jörg-henning ahrens (40)

reisebüro schmidt gmbh

Stadtmarkt 17

38300 Wolfenbüttel

Telefon: 0 53 31. 88 41 05

E-Mail: philipp.cantauw@

der-schmidt.de

beyrich digitaldruck

Bültenweg 73

38106 Braunschweig

Telefon: 05 31. 3 80 06-17

E-Mail: j.ahrens@beyrich.de

Aus dem klassischen Druck kommend, ist der gebürtige Braunschweiger

seit der Ausbildung zum Schriftsetzer und Spezialisierung

zum Industriemeister Druck in der Druckbranche aktiv.

Seit Mitte 2007 ist er nun für den Vertrieb und das Marketing

des digitalen Druckens im Haus Beyrich im Einsatz. Dort betreut

er vor allem die Entwicklung aktueller Druck- und Medienproduktionen

und die entsprechende Qualitätssicherung.

Besonders in den verbundenen Segmenten von Druck-, Medien-

und Informationstechnologie sieht er das große Zukunfts-

Potential für den Verbraucher, noch individuellere und speziell

zugeschnittene Lösungen anzubieten. Das Haus Beyrich bietet

ihm für dieses Vorhaben die passende Plattform, außerdem ist

er so in der Lage, gezielt, kurzfristig und effi zient auf den Markt

zu reagieren. „In der Kombination von interaktiver Konzeption

und kreativer Produktion liegt die Zukunft des Druckens“, so

Jörg-Henning Ahrens.

thorsten heitmann (38)

startete seine Karriere nach einem Maschinenbaustudium mit

anschließendem Aufbaustudium Wirtschaftsingenieurwesen

an der FH Bielefeld 1996 im Vertrieb Wärme-Dienstleistungen

der EWE AG, Oldenburg. Als einer der ersten Mitarbeiter wechselte

er 1997 zur EWE TEL GmbH, der neu gegründeten Telekommunikationstochter

der EWE AG. Dort baute er den Großkundenvertrieb

auf, dessen Leiter er bis Ende 2006 war. 2004 wurde

Heitmann in die Geschäftsführung der htp GmbH berufen. Die

htp GmbH ist die Telefongesellschaft für das Wirtschaftsdreieck

Hannover – Braunschweig – Hildesheim und zählt zu den

leistungsstärksten Carriern in Deutschland. Das Unternehmen

betreut über 66.600 Privat- und Geschäftskunden – darunter

auch 34 Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Da htp erfolgreich

wächst, konzentriert sich Heitmann seit 2007 ausschließlich auf

seine Tätigkeit als Geschäftsführer. Die Kundengewinnung und

besonders die Kundenbindung betrachtet der 38-Jährige als

seine wichtigsten Aufgaben. „Denn Kundenbindung“, so Heitmann,

„ist ein strategischer Erfolgsfaktor für htp.“

sandi morese (39)

htp gmbh

Mailänder Straße 2

30539 Hannover

Telefon: 05 11. 60 00-0

E-Mail: t.heitmann@htp.net

morese architekten

Bültenweg 61

38106 Braunschweig

Telefon: 05 31. 23 42 99 29

E-Mail: morese@

morese-architekten.de

Nach einer kaufmännischen Ausbildung in Hamburg studierte

Sandi Morese an der TU Braunschweig Architektur. Im Anschluss

arbeitete er in einem weltweit tätigen Braunschweiger Architekturbüro

an verschiedenen Projekten wie dem Frankfurter Flughafen

und dem Hochhaus Taunusanlage (Frankfurt/Main). 2005

gründete er ein eigenes Architekturbüro in Braunschweig. Eines

seiner ersten Projekte, das er gemeinsam mit dem Architekten

Wilke Mennerich entworfen und realisiert hat, war die temporäre

Autobahnkirche an der Raststätte Zweidorfer Holz. Für dieses

Projekt erhielt er den renommierten Renault Traffi c Design

Award. Sandi Morese bietet die komplette Architektenleistung

von Entwurf über Ausführungsplanung bis zur Objektüberwachung

an. Zu seinen Projekten gehören private Wohnungsbauten,

Gewerbebauten und die Entwicklung von Spezialkonstruktionen

im Stahlbau. Eine intensive Zusammenarbeit mit den

Bauherren, Behörden und Handwerkern sowie die Auseinandersetzung

mit dem „genius loci“ sieht er als Grundvoraussetzung

für die Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Architektur.

16 clubinfo 04.2007


ernd waldenberger (35)

leitet seit Sommer 2007 das Investment & FinanzCenter der

Deutschen Bank in der Brabandtstraße. Der 35-Jährige arbeitet

seit 18 Jahren für die Deutsche Bank. Nach seiner Ausbildung

zum Bankkaufmann in Heilbronn war er dort in mehreren

Filialen tätig und übernahm 1999 die Leitung der Filiale im

württembergischen Öhringen. Anschließend war er als Investment-Experte

in der Marktregion Ulm verantwortlich und leitete

dann bis zu seinem Wechsel nach Braunschweig die Filiale

in Tübingen. Den Privat- und Geschäftskunden der Deutschen

Bank stehen in Braunschweig fünf Filialen zur Verfügung, von

denen die in der Brabandtstraße mit 46 Mitarbeitern die größte

ist. „Wir können unseren Kunden Lösungen für alle privaten und

geschäftlichen Bedarfe bieten“, so Bernd Waldenberger, dessen

eigener Schwerpunkt das Private Banking ist. Seine Hobbys sind

sportlicher Art - nämlich Fußballspielen und Skifahren.

henning madea (30)

clubinfo 04.2007

deutsche bank ag

private & business clients

investment & f inanzcenter

Brabandtstraße 10

38100 Braunschweig

Telefon: 05 31. 48 33 99

E-Mail: bernd.waldenberger@db.com

Nach einer kaufmännischen Berufsausbildung bei Peek & Cloppenburg

in Hamburg verschlug es Henning Madea nach Holland,

wo er an der International Business School in Groningen

‚International Business‘ mit dem Schwerpunkt Internationales

Marketing studierte. Neben dem Studium sammelte er erste internationale

Berufserfahrungen im Bereich Mergers & Acquisitions

durch seine Tätigkeiten bei der Unternehmensberatung

KPMG in Den Haag, London, Brüssel und Luxemburg. Einen zweiten

Studienschwerpunkt setzte er während seines Doppeldiplomstudienganges

in China auf ‚Strategic Management‘. Um einen

besseren Einblick in die chinesischen Arbeits- und Denkweisen

zu erhalten, jobbte der 30-Jährige nebenbei bei einem chinesischen

Mittelstandsunternehmen als Junior Key Account Manager.

Nach seinem Studium begann er ein Traineeprogramm

bei der Mapa GmbH, bei der er später als Produktmanager der

Marke ‚NUK Baby Products‘ u. a. Spielzeug entwickelte. Vor einem

1/2 Jahr wechselte er zur Mast-Jägermeister AG. Dort ist er

seit dem 1. November als Leiter Portfolio Management tätig.

die neuen mitglieder des marketing-clubs braunschweig

mast jägermeister ag

Jägermeisterstraße 7 – 15

38296 Wolfenbüttel

Telefon: 0 53 31. 8 14 54

E-Mail: henning.madea@

jaegermeister.de

sandra rohlf ing (31)

Nach der Ausbildung zur Speditionskauffrau ließ Sandra Rohlfi

ng sich von der Volkswagen AG freistellen, absolvierte in Stuttgart

ein Studium der Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Automobilmarketing

und kehrte anschließend nach Wolfsburg

zurück. Dort betreute sie als Beschaffungssachbearbeiterin als

erste berufl iche Herausforderung ein Projekt in Changchun und

pendelte gut drei Jahre lang zwischen Deutschland und China.

Nach erfolgreichem Abschluss des Projektes betreute Frau

Rohlfi ng am Volkswagenstandort Hannover in der Marketingkommunikation

die Direktmarketingaktivitäten von Volkswagen

Nutzfahrzeuge und war am Aufbau eines hauseigenen Call

Centers zur optimalen Abwicklung der Kampagnen beteiligt.

Seit April 2007 ist die 31-Jährige bei der Volkswagen Coaching

GmbH beschäftigt und für die Marketingstrategie und zentrale

Planung von Marketingkonzepten verantwortlich. Im Marketing-Club

ist Sandra Rohlfi ng im Juniorenteam aktiv, welches

das im September 2008 in Braunschweig stattfi ndende Nationale

Marketing-Junioren-Camp plant.

ralf stelzer (41)

volkswagen

coaching gmbh

Berliner Ring 2

38436 Wolfsburg

Telefon: 0 53 61. 97 04 75

E-Mail: sandra.rohlfi ng@

volkswagen.de

hosse stelzer gmbh & co. kg

versicherungsmakler

Lange Straße 61

38100 Braunschweig

Telefon: 05 31. 12 31 90

E-Mail: stelzer@hossestelzer.de

Nach seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann gründete

Ralf Stelzer 1990 zusammen mit Matthias Adler das unabhängige

Versicherungsbüro Adler & Stelzer GbR. 1996 erwarb er die

Qualifi kation zum Versicherungsfachmann (BWV). Es gelang

ihm, sich durch gezielte Fortbildung zum Spezialisten für betriebliche

Altersvorsorgung ausbilden zu lassen. Er war maßgeblich

an der Entwicklung eines eigenen versicherungstypischen

Verwaltungsprogrammes beteiligt. Um die Fach- und Sachkenntnisse

gezielter einzusetzen, schloss er sich 2005 mit dem

ortsansässigen Versicherungsmakler Jochen Hosse zusammen.

Die Firma Hosse Stelzer GmbH & Co. KG Versicherungsmakler

entstand und avancierte binnen kürzester Zeit zu einem der erfolgreichsten

Versicherungsmaklerbüros der Region. Das Unternehmen

hat sich zur Aufgabe gemacht, mit hochqualifi ziertem,

engagiertem Personal den ständig wechselnden Herausforderungen

des Versicherungsmarktes gerecht zu werden. Als Geschäftsführer

und Gesellschafter der Firma berät und betreut

Ralf Stelzer namhafte Kunden der Braunschweiger Region.

17


termine

bitte notieren !

termine des hauptclubs

21. Januar 2008: Prof. Dr. Horst

W. Opaschowski: Deutschland 2020.

Wie wir in Zukunft arbeiten und leben

Obwohl die

Deutschen

besorgt in

die Zukunft

schauen und

kein Ende

der Krise sehen,

sind sie

zunehmend

bereit, sich

vom Staat

als Versorger

zu verabschieden

und mehr

auf Selbsthilfe

zu vertrauen.

Vor

allem die Jugend

entdeckt dabei das Leistungsprinzip

neu. Das sind Kernergebnisse der Studie

„Deutschland 2020. Wie wir morgen

leben und arbeiten“ des BAT-Freizeit-Forschungsinstituts.

In einer Gemeinschaftsveranstaltung der

„UNION“ Kaufmännischer Verein und des

Marketing-Clubs wird der Institutsgründer

und heutige wissenschaftliche Leiter

der BAT Stiftung für Zukunftsfragen, Prof.

Dr. Horst W. Opaschowski, über weitere

Zukunftstrends berichten. Über die Globalisierung

der Arbeitswelt und die Dominanz

der Dienstleistung, die Mediatisierung

des Lebens, Überalterung und

Zuwanderung, Gesundheitsorientierung

und die Rückkehr der Sinnsuche. Wie entwickeln

sich der Sozialstaat, die Arbeit

und der Wohlstand? Welche Herausforderungen,

Chancen und Risiken kommen

in den nächsten Jahren auf Deutschland

zu?

Prof. Dr. Horst Opaschowski gilt als „einer

der gefragtesten Vordenker“ (FAZ),

„Vollblutwissenschaftler“ (Die Welt) und

„Mr. Zukunft“ (dpa), als „begnadeter Zukunftsforscher

mit Forscherqualitäten

und Bodenhaftung“ (Speyerer Tagespost)

und „Visionär mit Augenmaß“ (Nürnberger

Zeitung). Er zählt zu den „wirklich

wichtigen Ansprechpartnern der Politik“

(Politik & Kommunikation). „Eine Hand

misst den Puls – die andere zeigt die

Richtung ... Er fördert unbequeme Wahrheiten

zutage, rüttelt unser Gewissen

auf. Seine Problemszenarien dienen ihm

aber gleichzeitig dazu, nach Lösungen zu

suchen, Entscheidungen vorzubereiten

und zum Handeln aufzufordern“, sagte

Ricardo Diez-Hochleitner, der Ehrenpräsident

des Club of Rome, über ihn.

Die Veranstaltung mit dem Autor von

mehr als 30 Büchern beginnt um 19.00

Uhr im Kongress-Saal der IHK. Parkmöglichkeiten

stehen bis 22.00 Uhr in der

Tiefgarage Eiermarkt zur Verfügung.

28. Januar 2008:

Jahreshauptversammlung

Die diesjährige Jahreshauptversammlung

beginnt am 28. Januar 2008 um

19.00 Uhr. Nach der Begrüßung durch

Club-Präsident Helmut Gartz und der

Vorstellung des Jahresberichtes 2007

fi nden die Neuwahlen des Präsidenten,

Vorstandes und Beirates statt. Der Ver-

anstaltungsort wird noch bekannt gegeben.

Die Einladung und Tagesordnung erhalten

alle Mitglieder in Kürze per Post.

termine der junioren

12. bis 14. September 2008: Marketing-

Camp 2008

Endlich – Die Burg Warberg steht als

Camplocation fest. Das nächste Nationale

Marketing-Camp fi ndet vom 12. bis 14.

September 2008 in Braunschweig statt.

Weitere Infos folgen demnächst hier und

im Internet unter www.njc2008.de

wir wünschen frohe weihnachten

Mit einem Bummel über den Braunschweiger

Weihnachtsmarkt und anschließendem

gemütlichen Beisammensein

in der Schloss-Lounge endet am 10.

Dezember das diesjährige Programm des

Marketing-Clubs. Allen Mitgliedern und

ihren Angehörigen sowie allen Lesern der

Club-Info wünschen wir eine besinnliche

und fröhliche Weihnachtszeit und ein interessantes,

erfolgreiches neues Jahr!

18 clubinfo 04.2007

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