ITEBO ganz nah Ausgabe 2015 01

ITEBO.UG

Kundenmagazin der ITEBO-Unternehmensgruppe

das kundenmagazin der

ganz nah

01/2015

Das Magazin der ITEBO-Unternehmensgruppe

Neu von ITEBO:

Portallösungen

Im Porträt:

Ronny Kirchner

Aus Kundensicht:

ITEBO - Damals,

Heute & Morgen


Impressum

ITEBO GmbH ganz nah

Das Magazin der ITEBO GmbH

Herausgeber

ITEBO GmbH

Dielingerstraße 39/40

49074 Osnabrück

Tel.: 0541 9631-0

info@itebo.de · www.itebo.de

Verantwortlich für den Inhalt gemäß § 5 Telemediengesetz (TMG): Bernd Landgraf

Redaktion

ITEBO GmbH

Konzeption, Layout

BP-Blueprint GmbH, www.blueprint-grafik.de

eyeson advertising, www.eyeson-advertising.de

Text

Marie Katzer & ITEBO GmbH

Fotos

Marie Katzer, www.fotolia.com

Druck

Druck- und Verlagshaus FROMM, Osnabrück

Erscheinungsweise/Auflage

3x jährlich, 2.500 Exemplare

02


ganz nah

Inhaltsverzeichnis

4/6

AUF EIN WORT

Bernd Landgraf

Geschäftsführer ITEBO

7

AKTUELLES

Ronny Kirchner

8/9

ALL ABOUT IT I

Portal – die Zusammenfassung

von Prozessen

10/11

ALL ABOUT IT II

IT und kommunale Fusionen

Konkrete Auswirkungen

12/16

TITELTHEMA

Die ITEBO Unternehmensgruppe -

Damals, Heute & Morgen

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PORTFOLIO

Servicebereich ERP-Anwendungssysteme

-newsystem:

Erfolgreich seit 15 Jahren!

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KOOPERATION

Online bezahlen -

mit pmPayment der GovConnect

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IM FOKUS

Zurück für die Zukunft

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AUF EIN WORT

Bernd Landgraf

Geschäftsführer der ITEBO GmbH

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ganz nah

Stetigkeit und Wandel –

15 Jahre ITEBO GmbH

Stetigkeit und Wandel – 15 Jahre ITEBO GmbH

Der 15.Geburtstag ist für ein IT-Dienstleitungsunternehmen

natürlich ein idealer Anlass, um

einmal innezuhalten und den Blick in die Zukunft

zu richten. Wie sieht das Systemhaus für öffentliche

IT in 5 oder 10 Jahren aus? Aber natürlich

gibt es keinen Ausblick ohne Rückblick – und

15 Jahre in dieser von Innovationen geprägten

Branche sind eine lange Zeit. Dabei gehen die

Wurzeln ja noch viel weiter zurück. Der Beginn

liegt in den 70er Jahren, als IT noch EDV oder im

Branchenjargon „tuIV” (= technikunterstützte

Informationsverarbeitung) hieß und Buchhaltung

und die monatliche Personalabrechnung mit

Lochkarten und Magnetbändern auf Großrechnern

erledigt wurden.

Herr Landgraf, also zunächst ein kurzer Rückblick

auf die letzten 15 Jahre. Was waren die Highlights

oder Meilensteine? Welche Veränderungen

und Entwicklungen haben die ITEBO GmbH

besonders geprägt oder vor neue Herausforderungen

gestellt?

Das erste Highlight für mich war die Gründung der

ITEBO selbst. Ich habe die Entstehung des Unternehmens

seinerzeit als IT-Leiter in Bielefeld

gewissermaßen aus der Ferne verfolgt und gedacht:

Was für eine Aufgabe!

Ein Zweckverband ist unter unzähligen formaljuristischen

Rahmenbedingungen wie etwa Auflösungsund

Einstellungsverträgen, Personalgestellungen

etc. in eine GmbH zu überführen.

Zwei unterschiedliche „Firmen” – die KDOS und

die IT-Abteilung der Stadtwerke Osnabrück - mit

durchaus unterschiedlichen Kulturen müssen in

einer neuen und ungewohnten Struktur zusammengeführt

werden und last but not least: Das

junge Unternehmen muss sich vom ersten Tag

an dem freien Markt stellen. Für mich ein Highlight

der ersten Stunde, in welch beeindruckender

Weise ITEBO das geschafft hat.

Wenn wir über Meilensteine sprechen, gehört die

Umstellung auf das doppische Rechnungswesen

sicher zu den bemerkenswerten Projekten, weil

es zeigt, wie die ITEBO funktioniert:

Kompetente und hochmotivierte Mitarbeiter

arbeiten sich mit einem Vorlauf von 1 - 2 Jahren

in die Doppik ein, während sie im Tagesgeschäft

weiterhin kamerale Haushalte betreuen.

Schulungspläne wurden aufgestellt, Test- und

Parallelsysteme aufgebaut, bis am Ende des

Tages die Umstellung mit den ersten doppischen

Haushaltsabschlüssen vollzogen ist.

Störungsfrei und in der Außenwirkung nahezu

geräuschlos. So verstehen wir Projektgeschäft.

Wagen wir einen Blick auf die technologischen

Veränderungen und damit sind wir beim Ausblick:

wie sieht die IT in der Arbeitswelt im Jahre

2020 oder 2025 aus?

Aus Sicht des Kunden/Bürgers reicht eigentlich

schon ein Blick in unser privates Umfeld. Mobile

Endgeräte erlauben den Zugang zu Waren und

Dienstleistungen rund um die Uhr und ein Ende

dieser Digitalisierung unserer Gesellschaft ist nicht

in Sicht. Wenn man weiterhin bedenkt, dass die

drei US IT-Unternehmen Google, Apple und Amazon

einen höheren Kapitalisierungsgrad haben

als alle deutschen DAX-Unternehmen zusammen,

wird auch schnell klar, welche Auswirkungen

dies auf unsere Arbeitswelt und damit das

Kerngeschäft der ITEBO GmbH hat: technologische

Innovation in der IT wird nicht national, sondern

international vorangetrieben und zwar

branchenübergreifend.

Die Aufgabe der ITEBO-Unternehmensgruppe

besteht darin, diese aktuellen Techniken als fertige

Lösung rund um die Uhr und vor allem sicher zur

Verfügung zu stellen.

Was sind denn momentan die Megatrends in der

IT und auf was können sich die Kunden der ITEBO

GmbH einstellen?

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AUF EIN WORT

Die Schlagworte der letzten CeBIT sind noch in

aller Munde. Wir diskutieren über Cloud, Big Data,

das Internet der Dinge oder Industrie 4.0. Unsere

Aufgabe ist es, diese Megatrends so zu adaptieren,

dass sie für unsere Kunden einsetzbar

werden. Für das Thema Cloud bedeutet das z.B.,

dass wir zentrale RZ-Leistungen im Bundesland

Niedersachsen mit der Garantie absoluter Vertraulichkeit

und höchstmöglichem Datenschutz

und Datensicherheit anbieten. Darauf können

sich unsere Kunden uneingeschränkt verlassen.

Über Einsparungen auf Kosten der Sicherheit und

Vertraulichkeit lassen wir nicht mit uns handeln.

„Den technologischen

Wandel beherrschen und

gleichzeitig eine Beständigkeit

im eigenen Handeln

bewahren. Das ist die

große Stärke der ITEBO

Ebenso wenig wird es beim Thema Big Data für

die Verwaltung darum gehen, weltweite Stimmungstrends

auszuwerten oder den Verlauf der

nächsten Grippewelle durch intensive Auswertung

sozialer Medien vorher zu sagen. Die spannende

Frage ist vielmehr, inwieweit Big Data Technologien

– also die Auswertung großer, auch unstrukturierter

Datenmengen – dazu beitragen können,

die Unmengen an wertvollen Informationen innerhalb

einer Verwaltung zu finden, zu bewerten und

nutzbringend anzuwenden.

Inhalte können sich so ändern, aber wir werden

auch in den nächsten Jahren bedarfsgerechte

Lösungen zur Verfügung stellen und das Ohr ganz

nah bei unseren Kunden haben. Unsere offene

Unternehmenskultur und eine sehr gute Kommunikation

zwischen den Mitarbeitern sind Grundlage

und Voraussetzung, um nach vorne hin auch

ein Verständnis für die Probleme der Kunden zu

bekommen. Das ist die große Stärke der ITEBO.

Wir blicken zurück auf 15 Jahre erfolgreiche

ITEBO GmbH - was wünschen Sie sich für die

Zukunft Ihrer Firma?

Wir haben die ITEBO GmbH in den letzten Jahren

gut weiterentwickelt. Wir haben moderne und

leistungsfähige Angebote für unsere langjährigen

Bestandskunden entwickelt, und neue Kunden

dazu gewonnen – auch aus neuen Branchen. Wir

haben uns in Niedersachsen breiter aufgestellt,

indem wir ein Tochterunternehmen in Braunschweig

übernommen haben. Mein Wunsch ist

deshalb sehr simpel und doch anspruchsvoll:

dass genau diese Bestandskunden und darüber

hinaus noch weitere auch in 5 Jahren noch den

Eindruck haben, dass sie mit der ITEBO Unternehmensgruppe

einen guten Partner haben, auf den sie

sich verlassen können. Der sie dann auch wieder

die nächsten 5 Jahre begleitet, da sie mit einem

guten Gefühl mit uns zusammenarbeiten können.

Das ist eine ganz große Herausforderung, denn

dieses Vertrauen muss täglich verdient, gestärkt,

weiter ausgebaut werden. Und das ist unser Ziel.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen

Bernd Landgraf

Geschäftsführer der ITEBO GmbH

Wie bestreitet man so einen langen Weg von 15

Jahren erfolgreich?

Indem man den technologischen Wandel beherrscht

und gleichzeitig eine Beständigkeit im

eigenen Handeln bewahrt. Dazu braucht man in

erster Linie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

die das Geschäft unserer Kunden verstehen. Wir

haben ein Team, das sich mit technischen Neuerungen

auseinander setzen kann und neugierig ist.

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AKTUELLES

ganz nah

Neu im Team

Willkommen in der ITEBO Unternehmensgruppe:

Der Leiter der Niederlassung in Braunschweig

heißt Ronny Kirchner - und fühlt sich hier im

Unternehmen bereits sehr zu Hause.

Sein Ziel ist es, den Standort zu entwickeln und

dabei eigene Ideen einzubringen.

Dies ist bei der ITEBO Unternehmensgruppe auf

jeden Fall möglich.

Herr Kirchner ist seit mehr als 10 Jahren im

kommunalen Umfeld tätig und hat sich dabei

umfangreiches Fachwissen und technisches

Know-How angeeignet.

Den Grundstein dafür, legte sich Ronny Kirchner

schon früh in seiner technischen Ausbildung. Das

Durchlaufen verschiedenster Abteilungen in über

20 Jahren Vertriebs- und Projektgeschäft und

dem intensiven Beschäftigen mit dem Thema

E-Government bauten seine Kompetenzen immer

weiter aus. Fachlich und inhaltlich in der Lage

zu sein, die IT in einer Kommunalverwaltung zu

verstehen und betreuen zu können, das sei der

Reiz an der neuen Aufgabe, so Herr Kirchner.

Im Umgang mit dem Kunden kommt es auf den

persönlichen Kontakt und die Kommunikation

an. „Man muss den Kunden abholen und seine

Anliegen und Prozesse verstehen”, weiß der

neue Geschäftsstellenleiter.

Die Aufgabe kam genau zur richtigen Zeit. Um

einen klaren Blick auf Prozesse und Situationen

zu haben, brauche man gewisse Erfahrungswerte,

die man mit jedem Lebensjahr dazu gewinne.

Gleichzeitig gilt es, die richtige Mischung aus

jugendlicher Spontanität und der Erfahrung der

älteren Mitarbeiter zu finden. Erfolg, da ist sich

„MEIN ZIEL IST ES, DEN STANDORT

ZU ENTWICKELN UND DABEI

EIGENE IDEEN EINZUBRINGEN”

der 49-jährige sicher, hat man in der IT nur im

Team. Dabei sollte man den Umgang mit den

Kollegen so halten, wie mit den Kunden: sachlich,

kompetent und auf Augenhöhe.

Die neuen, beruflichen Herausforderungen geht

Ronny Kirchner mit einer klaren Philosophie an.

Seriosität, Kompetenz und Zuverlässigkeit bilden

die Basis, um die Marke ITEBS GmbH und den

Ausbau der Region Braunschweig zu stärken.

Ronny Kirchner

Leiter der Niederlassung Braunschweig

Dabei geht es nicht nur um den Kontakt zum

Kunden der ITEBS GmbH, sondern auch um die

Nutzer möglicher Onlineprozesse. „In Ratssitzungen

mit den Politikern oder bei Veranstaltungen

mit den Architekten an einem Tisch zu

sitzen und mit den direkten Anwendern unserer

Software/Lösungen im Dialog zu sein - das ist

für mich ein zusätzliches Highlight. Außerdem ist es

wichtig für das Verständnis der eigenen Tätigkeit”,

stellt Herr Kirchner noch einmal heraus. „Bei

all der Komplexität und den Veränderungen

mit denen wir täglich konfrontiert werden, ist

es wichtig, sich das Gesamtbild anzusehen.”

Nach der Ära der Großrechner, dem Abschnitt

der Client-Server-Technik, steht im Moment

die Vernetzung der Systeme über das Internet

im Fokus. „Jederzeit offen für Veränderungen,

gepaart mit Fachkompetenz sind wichtige

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft”.

Dabei wünschen wir ihm viel Erfolg!

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ALL ABOUT IT I

PORTAL –

die Zusammenfassung von Prozessen

Die ITEBO Unternehmensgruppe beschäftigt sich

seit mehr als 15 Jahren mit den Anforderungen an

moderne Onlinedienstleistungen für Bürger und

Unternehmen und stellt entsprechende Services

für kommunale und kirchliche Einrichtungen zur

Verfügung.

Neben der Nutzung von kostengünstigen und

effizienten E-Government-Basisdiensten,

steht die Zusammenarbeit mit den öffentlichen

Verwaltungen im Vordergrund. Gepaart mit dem

kommunalen Prozesswissen und dem Betrieb von

Fachanwendungen, entwickelt die ITEBO seit Jahren

maßgeschneiderte E-Government-Lösungen und

Anwendungen.

Zunächst standen der Onlineprozess, die

IT-Sicherheit und die Bedienung für die Anwender

im Vordergrund. Die technische Entwicklung

in den vergangenen Jahren führte zu einem

Paradigmenwechsel. Während damals Individualund

Insellösungen im Vordergrund standen, setzt

man heute auf einen integrativen Ansatz.

In der Vergangenheit wurden Softwaresysteme

wie Formularserver oder CMS als getrennte

Anwendungen eingeführt. Heute steht die

Vernetzung von Services klar im Vordergrund.

Neue Technologien, wie Bürgerkonto, Online-

Bezahldienste, Cloud-Dienste, De-Mail, DMS und

der neue Personalausweis, stehen exemplarisch

für diesen Gedanken.

Ausgehend von einer

erstmalig einheitlichen

„HEUTE Weboberfläche für

STEHT DIE Bürger und Mitarbeiter

VERNETZUNG der öffentlichen Verwaltung,

steht jetzt die

VON SERVICES

Optimierung der Prozesse

im Vordergrund.

KLAR IM

VORDERGRUND” Durch die Nutzung

von modernen

Portaltechnologien

erhalten Internetnutzer, Verwaltungen, Fachverfahrenshersteller

und andere Technologieanbieter

eine gemeinsame Kommunikationsschicht für

Prozesse und Schnittstellen. Dies führt zur

Standardisierung und Vereinheitlichung von

Onlinegeschäftsvorfällen. Für den Mitarbeiter der

öffentlichen Verwaltung gibt es neue Möglich-

08


ganz nah

keiten der (Echtzeit-) Kommunikation mit dem

Bürger. Die Nutzung von mobilen Endgeräten

und unterschiedlichen Browsertechnologien ist

gewährleistet. Lange Wartezeiten im Bürgeramt

gehören damit für zahlreiche Prozesse der Vergangenheit

an.

Dieses Vorgehen endet jedoch nicht bei einer

Verwaltung allein, sondern muss im übergeordneten

Kontext betrachtet werden. Zukünftig ist

auch sicher zu stellen, dass die Kommunikation

zwischen den Verwaltungseinheiten, mit dem

Land und Bund berücksichtigt wird. Rein technisch

betrachtet, können diese Anforderungen schon

heute umgesetzt werden.

Die Portallösung der ITEBO Unternehmensgruppe

basiert auf moderner Technologie und bietet die

Möglichkeit vorhandene Geschäftsprozesse zu

digitalisieren und zu optimieren. Durch die einfache

Anbindung neuer Dienste und Anwendungen

wird das Gesamtportfolio für unsere Kunden

stetig erweitert. Der Portalserver stellt dabei die

gebündelte zentrale Anlauf- und Schnittstelle für

den Informationsaustausch mit Bürgern und Unternehmen

dar. Mit unserem individuell anpassbaren

Baukasten an Funktionen sorgen wir für

überschaubare Kosten und Zukunftssicherheit im

Bereich E-Government.

Durch die Unterstützung und den Betrieb

verteilter Architekturen und Services, wird dem

Investitionsschutz und der Onlinetauglichkeit von

kommunalen Anwendungen ebenfalls Rechnung

getragen. Dabei verstehen wir uns nicht nur als

technischer Dienstleister sondern als Berater

und Partner unserer Kunden. Bei der Umsetzung

möglicher Online-Dienstleistungen stehen wir

im engen Dialog mit den Anwendern. Unsere

Projektdienstleistungen umfassen Ist-/Soll-

Analysen in der Prozessaufnahme und die Dokumentation

von Handlungsempfehlungen.

Benjamin Schock:

„Wenn wir von Portallösungen

sprechen, dann sprechen wir

von zukunftsweisenden Technologien,

die eigentlich nichts

anderes machen, als Funktionen

und Anliegen zu bündeln -

Zusammenführungen, wie an

einem Schlüsselbund.”

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ALL ABOUT IT II

IT und kommunale Fusionen

Konkrete Auswirkungen

In der Ehe ist es wie beim Bruchrechnen, sagt der

Volksmund: Es kommt vor allem auf den gemeinsamen

Nenner an. Als solide Basis für eine

„Hochzeit” zweier Kommunen stellt sich in Niedersachsen

seit 2009 der sogenannte „Zukunftsvertrag”

heraus, der unter anderem die Entschuldung

der fusionierten Gemeinden vorsieht. Dies

zu erreichen haben sich auch die Samtgemeinden

Asse und Schöppenstedt, die seit dem 1. Januar

2015 den Einheitsnamen„Elm-Asse”tragen,

vorgenommen. Für das Gelingen einer solchen

Ehe sind die von der ITEBO Unternehmensgruppe

erbrachten IT-Leistungen wertvoll.

Gleichwertige Partner

Bereits seit 2011 führen Vertreter der beiden

bislang unabhängigen Samtgemeinden Asse

und Schöppenstedt im Landkreis Wolfenbüttel

über die Zusammenlegung ihrer Kommunen

Gespräche. Die beiden Partner am östlichen Rand

Niedersachsens passen gut zusammen:

Beide bestehen aus mehreren Mitgliedsgemeinden,

haben jeweils rund 10.000 Einwohner,

beschäftigen eine ähnliche Anzahl an Verwaltungsmitarbeitern

und stehen vor gleichen

Herausforderungen: der demografische Wandel

macht ihnen ebenso zu schaffen, wie der Druck

auf die Gemeindekassen. Basis ihrer Fusionsidee

ist der Zukunftsvertrag des Landes Niedersachsen,

der eine Entschuldungshilfe im Falle

einer Gebietsänderung vorsieht.

IT von der ITEBS

Doch bevor die schwarze Null tatsächlich erreicht

ist, hatten die Partner zahlreiche Entscheidungen

über die Gestalt und die Gestaltung der neuen

Lebenspartnerschaft zu fällen. Unter anderem,

welcher IT-Partner für die neue Samtgemeinde

den Rechenzentrumsbetrieb übernimmt, wer die

Software für die Meldebehörden betreut und die

Personalabrechnungen pflegt. „Der Fokus auf

Kommunen und damit die Kenntnis der Vorgänge,

Abläufe und Strukturen sprechen für uns,” äußert

sich Dörthe Röwer selbstbewusst. Im Braunschweiger

ITEBO-Tochterunternehmen ITEBS

begleitet sie den Fusions-IT-Prozess der

Samtgemeinde Elm-Asse seit Ende 2013 als

Beraterin im Kompetenzzentrum Fusionen.

Nur das Gute

Den Anfang eines solchen Prozesses markiert

für die ITEBS das Sichten des unterschiedlichen

Ist-Zustandes der IT. Er wird genau erfasst, nach

möglichen Leistungsverbesserungen durchsucht

und abschließend bewertet. Besonders interessant

sind Bereiche, in denen Kosten gesenkt

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ganz nah

werden können. Aber nicht nur: „Für Gemeinden

ist schon die unabhängige Würdigung des Vorhandenen

wichtig , ” weiß Dörthe Röwer aus Erfahrung.

Und ergänzt: „Und der ganzheitliche Blick auf

Abläufe, Strukturen, Kompetenzen, für den die

ITEBO-Unternehmensgruppe bekannt ist.”

Zeit bedeutet Qualität

Nachdem Entscheidungen gefällt sind – wo

liegen die Daten, welche Software kommt zum

Einsatz, wo muss noch geschult werden – geht

es an die konkrete Umsetzung. In Kick-Off

Veranstaltungen mit allen Beteiligten aus den

beiden Samtgemeinden und der ITEBS wird das

konkrete Prozedere definiert, werden Zeitpläne

festgeschrieben. Schon in wenigen Monaten den

IT-Zusammenschluss zu vollziehen ist ehrgeizig

aber machbar, wenn alle an einem Strang ziehen,

ist Dörthe Röwer überzeugt. Dabei ist es wichtig,

dass Termine auch von externen Partnern und

Lieferanten eingehalten werden.

Neue Struktur

In welch komplexer Weise die IT von einer Fusion

betroffen ist, zeigt das Beispiel Personalmanagement.

Arbeiten beide Partner mit einer

unterschiedlichen Software, so muss erst geklärt

werden, ob eines der beiden Programme auch

künftig zum Einsatz kommt und wenn ja, welches.

Für manche Kommunen kann der Neustart aber

auch die Investition in eine langfristig wirtschaftlichere

Software bedeuten. Auf alle Fälle ergibt sich

für die Verwaltung der Mitarbeiter in der neuen

Samtgemeinde eine völlig neue Struktur, die im

verwendeten Programm eingerichtet werden

muss. Zeitintensiv ist auch die Übertragung der

Mitarbeiterdaten, die möglicherweise sogar von

Hand vorgenommen werden muss. Bevor dann

erstmals nach der Fusion die Gehälter pünktlich

an die kommunalen Mitarbeiter ausgezahlt

werden können, bekommen in der Regel die

zuständigen Sachbearbeiter noch eine intensive

Schulung in der Handhabung des Programms.

Reiches Portfolio

Im Portfolio der ITEBS sind zahlreiche Programme,

die für Fusionsgemeinden relevant

sind. So kommt in Elm-Asse die komplexe

Software LOGA zum Einsatz, die von der ITEBS

bereits betreut wird. In der gemeinsamen

Meldebehörde wird das Programm MESO laufen,

das für den Einsatz von E-Akten vorbereitet ist.

Die Daten der Fusionsgemeinde laufen im ITEBO-

Rechenzentrum in Osnabrück. Die ITEBS hat auch

den technischen Betrieb der Finanzsoftware pro

Doppik des Herstellers H&H übernommen, die in

Schöppenstedt bereits seit längerem läuft, aber

nicht zum originären Portfolio der ITEBO gehört.

Und die Systeme stehen. Seit dem Hochzeitstag,

dem 1. Januar 2015.

Früh übt sich … IT in der Fusion

Bestandsaufnahme

- Analyse der Rechenzentren der Verwaltungen nach den Aspekten

Systemtechnik, Leistungsfähigkeit, Sicherheit etc.

- Aufstellung der im Einsatz befindlichen Fachverfahren

Auswertung

- Ableiten möglicher Leistungsverbesserungen

- Aufzeigen von Kostensenkungspotenzialen

- Berechnung des nötigen Investitionsvolumens

Angebot

- Empfehlung für den zukünftigen Rechenzentrumsbetrieb

- Betreuung diverser Fachverfahren

Umsetzung

- Projekt-Kick-Off

- Aufbau der angepassten IT-Infrastruktur

- Systemumstellung, Datenmigration, Schulung etc. innerhalb der Teilprojekte

- Anwendungssupport, Softwarepflege, Service Desk

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TITELTHEMA

Die ITEBO UNTERNEHMENSGRUPPE

DAMALS, HEUTE & MORGEN

Wie schafft man es als Dienstleister immer am Nerv der Zeit zu sein und vor allem: Wieso ist die ITEBO

GmbH mehr als nur ein Dienstleister? In einem Round-Tablegespräch haben wir uns mit Kunden der

ersten Stunde zu einem Gedankenaustausch zusammengesetzt.

Tobias Fänger

IT- Projektleiter

Fachbereich

Personal & Organisation

Stadt Osnabrück

Johannes Rolfes

Abteilung Personal

und Organisation

Referat EDV/Meldewesen

Bistum Osnabrück

Stephan Witte

Leiter der IT-Abteilung

Stadt Georgsmarienhütte

Ronny Kirchner

Leiter Geschäftsstelle

Prokurist

ITEBS GmbH

Dirk Stratmann

Geschäftsbereichsleiter

Prokurist

ITEBO GmbH

Thomas Marien

Abteilung Finanzen & IT

Gemeinde Salzbergen

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ganz nah

Was hat Sie als langjähriger Kunde der ITEBO

zu dieser Zusammenarbeit bewegt?

Was hat sich in dem Zeitraum der letzten 15

Jahre verändert?

Thomas Marien: „Auf den alten Tassen

der ITEBO, die bei uns im Kaffeeschrank

stehen, steht noch „Wir schaffen Verbindungen”

geschrieben. Das hat sich mittlerweile

geändert in „Systemhaus für öffentliche IT” –

und das freut uns. Die ITEBO hat verstanden,

dass es darum geht, die Leute direkt abzuholen

und individuell zu betreuen.” Thomas Marien

weiß, dass man gerade als kleine Gemeinde

häufig überlegen muss, ob man auf jeden Zug

aufspringt. Manche Neuerungen machen für eine

Verwaltung mit wenigen Mitarbeitern vielleicht

gar keinen Sinn. Dies gilt es zu differenzieren und

im Gespräch mit dem Dienstleister abzuwägen.

Hier vertrauen wir auf die Kompetenz unseres

Dienstleisters.

bei dem Übergang von der KDOS zur ITEBO stellten

waren: Wie geht es jetzt weiter? Wie und bei welchen

unterschiedlichen Themenstellungen kann uns die

ITEBO helfen? Der Dienstleistungsgedanke bei der

ITEBO entwickelte sich stetig weiter und bestätigte

unseren Vertrauensvorschuss.”Aufgrund der

Vielfalt an Dienstleistungen und Lösungen für

kirchliche Kunden muss sich die ITEBO auch

gegen andere Wettbewerber durchsetzen, so

Johannes Rolfes. Vorteil sei die Mischung aus

„beiden Welten”, dem Wissen aus Kirchen und

Kommune, aus denen das Bistum vom Dienstleister

das jeweils Beste herausholen könne. Bei der

Einführung des Dokumentenmanagementsystems

von Optimal Systems, stellte sich heraus

– so Johannes Rolfes – dass man im Vergleich

zu anderen Bistümern dank der ITEBO ganz

vorne mitschwimme. „Wir werden als innovativ

angesehen.” Trotzdem halte man immer die

Augen offen, was auf dem Markt bei anderen

Dienstleistern passiere.

Von einem „Dienstleister, der die kommunalen

Abläufe kennt und lebt,”spricht

Tobias Fänger, der im Gespräch als

Vertreter der Stadt Osnabrück teilnimmt. „Die

ITEBO unterstützt uns in vielen Bereichen der IT.

Primär zu nennen ist dort die Unterstützung und

Bereitstellung von Fachanwendungen, unserem

Internetzugang und die Bereitstellung von

Storageumgebungen. Die ITEBO ist nicht mehr

nur Dienstleister - unterstützend begleitet sie die

Projekte ihrer Kunden.”

„Die letzten 15 Jahre waren geprägt

von großen Veränderungen”, weiß

Dirk Stratmann. „Neben der Vorgeschichte

der KDOS hin zur ITEBO, war und

ist die Entwicklung von der Zentralität, hin

zur Dezentralität und jetzt Rezentralisierung

ein spannender Prozess für Kunden und

Dienstleister. Wichtig ist dabei, stets die Sprache

unserer Kunden zu sprechen und die Anliegen

von Kommunen und Kirchen zu verstehen.”

Johannes Rolfes: „Dass wir eine andere

Sprache sprechen, war auch zu Zeiten der

KDOS schon klar. Die Fragen, die sich uns

Dieser stetige Vergleich, da

sind sich alle am Round-

Table einig, gehöre dazu und

ist für die Entwicklung der IT

sehr wichtig.

Stephan Witte: „In dem sehr dynamischen

Umfeld, in dem wir uns bewegen, ist es

erforderlich, permanent den Markt zu

sondieren. Dieses gilt auch für die Entscheidungsfindung

zugunsten wichtiger Fachverfahren. So

haben wir uns im Jahr 2007 als Ergebnis eines

Ausschreibungsverfahrens für das Verfahren

„newsystem” und den Dienstleister ITEBO

entschieden. Betrieben wird dieses Verfahren

jedoch serverseitig im eigenen Rechenzentrum.

Unterlag man früher als KDOS-Kunde einem

gewissen Nutzungszwang, kann man heute

aus einem umfangreichen Leistungsportfolio

der ITEBO in Abgleich zu anderen Anbietern frei

wählen. Diese Entwicklung ist sehr positiv zu

bewerten. Generell sind wir nämlich nach wie vor

der Auffassung, dass wir Kernkompetenzen im

Hause behalten müssen und wollen.”

013


TITELTHEMA

Wie nutzen Sie den Service der ITEBO GmbH?

Wie viel Eigenständigkeit sollte eine Verwaltung

behalten?

Während die Stadt Georgsmarienhütte

und die Stadt Osnabrück

auf Teile des Supports und des

Portfolios zurückgreifen, nutzt

die Gemeinde Salzbergen den

Full-Service der ITEBO. Das Bistum

Osnabrück liegt in der Mitte. Bei

einigen Verfahren wird der

Full-Service der ITEBO genutzt,

bei anderen Themen wird auf

Teile des Supports und des

Portfolios zurückgegriffen.

Für Verwaltungen stellt sich in diesem

Zusammenhang die Frage, welche Anwendungen

sollen autonom oder zentral

im Rechenzentrum betrieben werden. „Neben

der Wirtschaftlichkeit stehen Verfügbarkeit und

Datensicherheit im Fokus”, so Ronny Kirchner.

Thomas Marien bestätigte genau diesen

Gedanken. Die Komplexität, die durch

Kommunikation zwischen Behörden, Land

und Dienstleistern entstehe, stelle gerade kleine

Gemeinden oft vor schwierige Herausforderungen.

15 Jahre IT sind immer geprägt von starken

Veränderungen.

Was war für Ihre Arbeit die größte technische

Neuerung in den letzten Jahren?

Stephan Witte: „Das ist für mich ganz

klar die Virtualisierungstechnik, die zu

Veränderungen in der Serverlandschaft

geführt hat. Sowohl für uns, die wir größtenteils

die Verfahren im eigenen Rechenzentrum

betreiben, als auch für die Dienstleister sind

hier ganz neue Möglichkeiten entstanden. Der

Siegeszug mobiler Endgeräte in alle Bereiche

des privaten und geschäftlichen Lebens stellt

ebenfalls Anforderungen, denen sich auch

Kommunalverwaltungen stellen müssen.”

Tobias Fänger von der Stadt Osnabrück

sieht das ganz ähnlich: „Auch mir

fällt da direkt die Virtualisierung der

Serversysteme ein, die es uns heute ermöglicht,

eine Vielzahl an Servern auf einigen wenigen

physikalischen Hardwareservern bereitzustellen.

Damit lässt sich ein erheblicher

Anteil der Strom-, Klima und Raumkosten

reduzieren und einsparen.”

Für die Gemeinde Salzbergen ist vor allem

die Nutzung von mobilen Endgeräten eine

spannende Entwicklung. „Plötzlich konnte

man ortsunabhängig auf alle Anwendungen

zugreifen. Das war in unserer Verwaltung eine große

Sache”, so Thomas Marien.

Johannes Rolfes: „Die Vernetzung, die

durch Neuerungen in den letzten Jahren

entstanden ist, hat uns weit voran

gebracht - Kirchengemeinden und andere externe

Einrichtungen können nun zentral betreute

Lösungen nutzen.”

„Ein weiterer großer Schritt ist der

zunehmende Einsatz von Cloudlösungen.

Mit der Cloud-Technologie schaffen wir

virtuelle Arbeitsplätze, den Zugriff auf Daten und

beliebige Anwendungen in einer sicheren Umgebung.

Beispiele dafür sind heute die digitale

Gremienarbeit oder die Kirchencloud für das

Bistum Osnabrück” , ergänzte Dirk Stratmann.

Wo heute Papier ist, da sind morgen elektronische

Daten. Der demografische Wandel

und die Anforderungen der kommenden

Generationen, beeinflussen die Entwicklung im

Bereich E-Government. Was denken Sie über die

Entwicklung des E-Governments in Deutschland

(Niedersachsen)?

„Ich denke, das ist zunächst eine Frage

der Begriffsdefinition. Ein bisschen

E-Government betreiben wir irgendwie

alle”, stellte Stephan Witte heraus. „Bei unseren

Internetangeboten wie der Online-Ferienpasstion,

beim Beschwerde- und Ideenmanagement,

dem elektronischen Wahlschein usw.. Aber

014


ganz nah

den großen Durchbruch bei durchgängigen,

medienbruchfreien Online-Prozessen haben wir

in den letzten Jahren in Deutschland noch nicht

erreicht.”

„Nur 30 % der Deutschen lassen sich

beispielsweise die eID-Funktion im

Personalausweis freischalten. Im

europäischen Vergleich befindet sich Deutschland

im Mittelfeld. Während sich der Bürger zwar

innerhalb von drei Minuten bei Ebay oder Amazon

registrieren kann, scheut er sich teilweise davor,

Online-Angebote bei der örtlichen Gemeinde zu

nutzen”, so Ronny Kirchner.

„Für den Bürger muss es vor allem einfach

und sicher sein. Ein wichtiges Element in

diesem Prozess stellt die Bezahlfunktionalität

dar. Mit pmPayment geht die ITEBO schon

den richtigen Weg”, führte Stephan Witte weiter aus.

Welche Erwartungen haben Sie an die ITEBO als

Dienstleister?

Johannes Rolfes: „Datenschutz ist für uns

alle ja auch kein neues Thema. Wir nehmen

es derzeit aber immer häufiger wahr, dass

im Zeitalter von Facebook und WhatsApp der

Umgang mit Informationen und personenbezogenen

Daten sorgloser wird. Wir sehen das als Kirche sehr

kritisch. Hier hat unserer Meinung nach noch keine

ausreichende Aufklärung stattgefunden, was Daten

und ihren Speicherort angeht.”

Nicht nur die Kirche ist von dieser Problematik

betroffen. Daten, Informationen all - das

landet ungefiltert und unbedacht im Netz.

Ob nun über soziale Netzwerke oder per E-Mail.

„Man muss sich vor Augen führen, dass eine unverschlüsselte

E-Mail wie eine Postkarte ist” stellte

Thomas Marien das Problem bildlich dar.

„Wenn alles über einen Account geregelt

werden könnte - Autoabmeldung,

Ummeldung, Bußgelder bezahlen -

dann würde es dem Bürger wahrscheinlich

eher entgegen kommen als ein Zugang pro Anwendung”,

fasste Thomas Marien zusammen.

„Durch das E-Governmentgesetz hat die

Entwicklung deutschlandweit wieder mehr

Fahrt aufgenommen”, ergänzte Tobias

Fänger. ”In Niedersachsen wird auf Landesebene

in der nächsten Zeit ein solches Gesetz leider nicht

erlassen. Aber der dadurch entstehende Freiraum

wird vom öffentlichen Dienst mit bedarfsorientierten

Projekten und Anwendungen, in Zusammenarbeit

mit den kommunalen IT-Dienstleistern, sehr gut

ausgefüllt.”

Allen Beteiligten ist das Thema

Sicherheit sehr präsent und

wichtig. Einerseits besteht der

Wunsch nach einfacher Bedienung

und andererseits die Anforderung

die Identität des Internetusers zu

kennen. Online Banking ist hierfür

ein gutes Beispiel. Dies bestätigten

alle Anwesenden.

„Ein zentraler wichtiger Punkt ist hierbei,

dass der Dienstleister die aktuellen

Probleme und die Herausforderungen des

Kunden kennt, versteht und einen ausgereiften

Servicegedanken für die Anforderungen des Kunden

entwickelt”, führte Tobias Fänger weiter aus. Den

Kunden verstehen, das sei Grundlage für eine gute

Zusammenarbeit - auch beim Thema Datenschutz.

„Der bewusste Umgang mit Datensicherheit

begleitet die ITEBO seit ihrer

Gründung”, betonte Dirk Stratmann.

Unter Beachtung der gesetzlichen Anforderungen

stellt die ITEBO praxistaugliche IT-Lösungen

für Kommunen und Kirchen zur Verfügung.

„Bei der Stadt Georgsmarienhütte”,

erzählt Stephan Witte, „haben 32 von 39

Ratsmitgliedern ein iPad als Arbeitsgerät.

Diese werden mit entsprechenden Sicherungsmaßnahmen

für die digitale Gremienarbeit von

der Verwaltung zur Verfügung gestellt. Wichtig

ist an dieser Stelle aus meiner Sicht, bereits im

Rahmen des Einführungsprozesses die Belange

des Datenschutzes und der Datensicherheit zu

vermitteln und sicherzustellen.”

015


TITELTHEMA

„Ein gutes Beispiel, ” so Johannes Rolfes,

„ist das kirchliche Meldewesen.

Die ITEBO übernimmt für uns die

elektronische Anbindung, den Abgleich mit

den Kommunen und unterstützt - durch einen

gemeinsamen Support - den Betrieb der Fachanwendungen.

Dies ermöglicht uns ein entspanntes

Arbeiten und gibt uns ein sicheres Gefühl.”

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Die Stadt Osnabrück setzt auf einen

starken Partner an ihrer Seite. „Um auch

in Zukunft die Sicherstellung der IT der

Stadt Osnabrück und deren 1.600 Arbeitsplätze

zu unterstützen, ist es unabdingbar, dass ein

Dienstleister uns im Bereich IT-Service Management

(ITSM) qualitativ und professionell beraten

kann. Er muss in der Lage sein, unsere ausgearbeiteten

ITIL-Prozesse zu verstehen, sein Handeln

darauf auszurichten und ggf. zu optimieren.”

Und breit nach links und rechts

aufgestellt zu sein, mit einem ortsnahen

Dienstleister an der Seite, ist für

Stephan Witte die beste Lösung: „Nahezu jeder

Arbeitsprozess in unserer Verwaltung wird

durch Software unterstützt. Dieser Umstand

weist der IT eine wichtige Rolle zu. Wir haben

uns in Georgsmarienhütte entschieden, vieles

in Eigenregie zu machen. Und wenn es dann

jemanden wie die ITEBO gibt, der mir beratend zur

Seite steht und wichtige Änderungen und Aspekte

aufzeigt, dann bin ich damit sehr zufrieden.”

Und genau das wünschen sich die

Kunden der ITEBO GmbH auch weiterhin.

Einen „Eisbrecher, der vorausfährt und

die Richtung vorgibt”, beschreibt es Thomas

Marien aus der Gemeinde Salzbergen als

Abschluss des Gesprächs.

Wir bedanken uns für das offene Gespräch und

freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihre Praxis. Unsere Kompetenz. Sichere Zukunft.

www.infoma.de/newsletter

Regelmäßig aktuell informiert

mit den INFOMA-NEWSLETTERN

Sie wollen automatisch und ohne lang suchen zu müssen

über Neuigkeiten von uns und aus der Branche informiert

werden?

Kein Problem. Wir senden Ihnen gern regelmäßig unsere

aktuellen Newsletter mit interessanten Themen rund um

den öffentlichen Bereich zu. Melden Sie sich jetzt an!

INFOMA gratuliert der gesamten ITEBO

zum 15-jährigen Firmenjubiläum und

freut sich auf viele weitere gemeinsame

und erfolgreiche Jahre!

Informiert sein unter

www.infoma.de/newsletter

ÄUM

FIRMENJUBILÄUM

JA

J

JAHRE

AH

R

016


PORTFOLIO

Servicebereich ERP-Anwendungssysteme - newsystem:

Erfolgreich seit 15 Jahren!

ganz nah

Im Jahr 2000 hat sich die ITEBO GmbH für newsystem

als Finanzmanagementlösung für ihre

Kunden entschieden. Kunden der ersten Stunde

waren die Gemeinde Hagen, die Samtgemeinde

Neuenhaus und Spelle, sowie die Gemeinde Salzbergen.

Zum Jahresbeginn 2002 wurden diese vier

Pilotkunden in den Produktivbetrieb überführt.

Das nsys-Team wurde damals komplett neu

aufgebaut. Gestartet wurde mit lediglich zwei

Mitarbeitern. Heute werden alle newsystem-Module

eigenständig von über 20 spezialisierten Beratern

betreut. Von der Beratung zum Einführungsprojekt,

den notwendigen Schulungen bis hin zum

anschließenden Anwendungsmanagement

übernimmt das nsys-Team der ITEBO GmbH den

kompletten Service für die Anwender.

Wir bieten unseren mehr als 70 Kunden, optimale

Unterstützung und jederzeit erreichbare

Ansprechpartner, die sich jeder Fragestellung zu

newsystem annehmen.

Bereits 2006 wurde die ITEBO GmbH als

einziger „Best Practice Partner" und die

Berater aus unserem nsys-Team als „Best

Practice Consultants" für newsystem vom

Hersteller INFOMA® Software Consulting GmbH

ausgezeichnet. Diese Auszeichnungen, die bis

heute bereits mehrfach an die ITEBO GmbH

verliehen wurden, bestätigen die hohe Qualität

der Dienstleistungen.

Ebenfalls seit 2006 lässt die INFOMA® Software

Consulting GmbH als Hersteller von newsystem

durch ein unabhängiges Institut einen repräsentativen

Querschnitt ihrer Kunden nach deren

Zufriedenheit mit den Modulen von newsystem

und den Dienstleistungen im Projekt und der

Anwenderbetreuung befragen. Das Ergebnis ist

immer eindeutig: Die Dienstleistungen der ITEBO

GmbH werden in Summe mit sehr gut beurteilt

und führen letztlich zu einer ausgeprägten und

überdurchschnittlich hohen Kundenzufriedenheit.

Nach nunmehr 5 Releasewechseln und 60

größeren Updates steht derzeit die Einführung

von newsystem Version 7 im Fokus. Mit der dabei

eingesetzten leistungsstarken und zukunftsorientierten

Basistechnologie Microsoft Dynamics

NAV 2013 wird der nächste Meilenstein in der

Entwicklung des Servicebereichs newsystem

der ITEBO GmbH gesetzt.

Die erfolgsgeschichte geht weiter!

Anlässlich der diesjährigen CeBIT bekräftigten die INFOMA® Software Consulting GmbH und

die ITEBO - Unternehmensgruppe ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung

des neuen Rahmenvertrages:

„Ich freue mich, dass die INFOMA® auf Grundlage der bisherigen Zusammenarbeit die

Partnerschaft weiter ausbauen möchte und über das Vertrauen, das die INFOMA® mit

Vertragsabschluss in unsere Kompetenzen und unser Team setzt” , so ITEBO – Geschäftsführer

Bernd Landgraf bei der Unterzeichnung.

„Der Rahmenvertrag

ist für uns ein wichtiger Baustein

unseren Kunden auch in Zukunft

starke Leistungen und attraktive

Konditionen im Produktumfeld

newsystem anbieten zu können.”

„Mit Abschluss dieses Rahmenvertrages

bestärken wir unsere

enge Zusammenarbeit, die sich im

Verlauf vieler erfolgreicher Projekte

entwickelt hat”, ergänzt INFOMA®

Geschäftsführer Oliver Couvigny.

017


KOOPERATION

Online Bezahlen –

mit pmPayment der GovConnect

Fallen im Rahmen eines elektronisch durchgeführten

Verwaltungsverfahrens Gebühren oder

sonstige Forderungen an, so muss die Behörde die

Einzahlung dieser, mit einem im elektronischen

Geschäftsverkehr üblichen und hinreichend

sicheren Zahlungsverfahren ermöglichen.

So sieht es bereits das E-Government-Gesetz

des Bundes vor.

Dieser Anforderung trägt nun auch die ITEBO-

Unternehmensgruppe Rechnung und ermöglicht

mit dem GovConnect Produkt pmPayment,

Online-Bezahlvorgänge in bestehende Verwaltungsprozesse

zu integrieren.

pmPayment ist sowohl Webanwendung als auch

Webservice, der die E-Payment-Funktion in die

kommunalen Webauftritte einbindet und die

Kommunikation mit dem Bezahldienstleister

sicher abwickelt. Kurzum: pmPayment ist der

E-Payment-Konfigurator für Kommunen!

Der E-Payment-Konfigurator verfügt über

Schnittstellen zu den Finanzverfahren der

Kommunen. Kassenzeichen, Nummernkreise,

Vermerke etc. können hierbei individuell definiert

werden. Zudem bietet pmPayment die Möglichkeit,

Split-Buchungen zu erfassen und Sammel- oder

Personenkonten zu verarbeiten. Die Datensätze

für Soll-, Ist- und Rechnungsstellungen werden

von pmPayment aufbereitet und an das jeweilige

Finanzverfahren der Kommune übergeben. So

wird ein Mehrwert durch automatisierte Prozesse

und minimierte Fehlerquoten generiert.

pmPayment unterstützt dabei die Multi-Bezahllösung

„GiroCheckout”

der GiroSolution AG

in Partnerschaft mit

„pmPayment der Sparkassen-

Finanzgruppe. Diese

ist der

stellt die marktgängigen

Bezahlverfahren

E-Payment-

Konfigurator giropay, Lastschrift

und Kreditkarten zur

für Kommunen!”

Verfügung.

Die Feuertaufe hat

das Produkt bereits

erfolgreich bestanden. Im Rahmen der internetbasierten

Fahrzeugzulassung (i-Kfz) arbeiten seit

dem 01.01.2015 bereits über 80 % der niedersächsischen

Zulassungsstellen erfolgreich mit dem

Online-Bezahlverfahren im Zusammenhang mit

der Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen.

pmPayment kann auch in Ihre Online-Verwaltungsvorgänge

integriert werden.

Wir beraten Sie gern!

018


IM FOKUS

ganz nah

Kommunikation

Zurück für die Zukunft

Berlin: Erleichtert registrieren Computerexperten

und Politiker, dass das befürchtete Chaos durch

die Datumsumstellung ausgeblieben ist. Nach

Angaben des Krisenstabes des Bundesinnenministerium

kommt es weder in Deutschland noch

in anderen Staaten zu Ausfällen in Folge von

Computerpannen. Kleine Probleme melden Japan

und Spanien in einzelnen Atomkraftwerken.

Tatsächlich war der sogenannte „Millenium Bug”

das erste, was mir beim Gedanken an unser

Gründungsjahr 2000 in den Sinn kam. Für unsere

jüngeren Leser: Es ging

um die Datumsumstellung

auf IT-Systemen, die nur

zweistellige Jahresfelder

hatten. Ohne Anpassung

hätte der Jahreswechsel

von 99 auf 00 zu schweren

Fehlern in Sortierreihenfolgen,

Differenzberechnungen

und weiteren

Bereichen geführt. Viele

Experten erwarteten massive

Ausfälle, wenn nicht

gar den Weltuntergang.

Dank guter Vorbereitung hatte das Y2K-Problem

am Ende Auswirkungen vergleichbar mit der

EU-DLR: So gut wie keine.

Das war, wie gesagt, der erste Gedanke

und das Ende der spontanen Einfälle. Nach

etwas Bedenkzeit dämmerte dann noch die

Erkenntnis: „Es gab ja noch die D-Mark!”. Als

Aussage natürlich korrekt, als Erinnerung an so

ein denkwürdiges Jahr aber eher schwach. Es

ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell

und wie viel man vergisst. Gut, wenn man in so

einer Situation auf eine solide Dokumentation

zurückgreifen kann. Besser, wenn man das auch

regelmäßig tut. Das hat weniger mit Nostalgie zu

tun, als vielmehr mit der Möglichkeit, Einschätzungen

und Entscheidungen Revue passieren zu

lassen und mit den tatsächlichen Entwicklungen

abzugleichen. Manche nennen das „aus den

Fehlern der Geschichte lernen.” Ich bevorzuge da

eher die Formulierung, Erfolgsstrategien der Geschichte

so abzusichern und weiter zu entwickeln,

EIN BLICK IN DIE

ZUKUNFT

dass sie auch für die Zukunft nutzbar sind.

Das ist zwar im Prinzip dasselbe, klingt aber viel positiver

und macht daher auch gleich viel mehr Spaß.

Doch bevor Sie jetzt gut gelaunt und konzentriert

die wichtigen Entscheidungen der letzten Jahre

rekapitulieren, möchte ich noch auf eine Gefahr

hinweisen: Sie haben heute einen Kenntnisstand,

über den Sie zu keinem Zeitpunkt in der Vergangenheit

verfügt haben. Ich behaupte einmal, dass Sie

2008 nicht ahnen konnten, dass zwei Jahre später

Tablet(t)s nicht mehr nur zum Servieren von

Kaffee oder Bier genutzt

werden, sondern eine

völlig neue Geräteklasse

definieren. Falls doch,

hätten Sie die Dinger ja

selbst erfinden können,

oder ? Solch scheinbar verpasste

Gelegenheiten, von

nicht sorgfältig gemachten

Hausaufgaben zu trennen,

ist einer der schwierigsten

Jobs beim Blick zurück für

die Zukunft.

Nachdem wir nun aus heutiger Sicht fünfzehn

Jahre zurück auf das Jahr 2000 geblickt haben,

möchte ich Ihnen einen Blick knapp dreißig

Jahre nach vorne - aber auf dasselbe Jahr - nicht

vorenthalten.

Dieter Rieken,

seit 2011 IT-Stratege der Unternehmensgruppe.

Zu seinen Aufgaben

gehört die Beobachtung

des Marktes hinsichtlich aufkommender

IT-Entwicklungen sowie

deren Analyse und Bewertung für

das eigene Unternehmen und die

verschiedenen Kundengruppen.

Über den abgebildeten QR-Code

erreichen Sie ein bemerkenswertes

Stück Zeitgeschichte des ZDF aus

dem Jahr 1972. Viel Spaß!

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ganz nah

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