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Landshuter

Landshuter

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l Verbreitungsgebiet: Stadt und Landkreis Landshut l August 2016

... in der Region Landshut.

Schlaglichter auf einen erfolgreichen Standort.

Schott Landshut: 75 Jahre Ideen aus

Glas und total auf Zukunft eingestellt

Flottweg Vilsbiburg: ein starkes

Team für weltweiten Erfolg

Neustadt: Die neue „Gute Stube“ wird

wahrscheinlich früher fertig als geplant


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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l Verbreitungsgebiet: Stadt und Landkreis Landshut l August 2016

Schott Landshut: 75 Jahre Ideen aus

Glas und total auf Zukunft eingestellt

Schlaglichter auf einen erfolgreichen Standort.

Flottweg Vilsbiburg: Ein starkes

Team für weltweiten Erfolg

Neustadt: Die neue „Gute Stube“ wird

wahrscheinlich früher fertig als geplant

Inhalt

WirtschaftsLEBEN l Landshut 3

4 8

Ist sie nicht schön? Hat man den Blick eher nach oben gerichtet, dann schon. Aber jetzt

wird die Landshuter Neustadt auch unten bald was hermachen: Konsumfreie Sitzgelegenheiten

und mobiles Grün sollen – unter anderem – die Aufenthaltsqualität spürbar steigern

AlpenStrand-Team: Inhaber Armin Dantl im Interview über die Leidenschaft seines

Hauses für persönliche Kundenbetreuung, seine Meinung zu Filialisten, warum

Online-Handel für ihn keine Option ist und die Schwierigkeiten durch die Bauarbeiten

4 Stellung halten. Die Landshuter Neustadt lechtzt dem Ende

der Bauarbeiten entgegen

8

Treffpunkt Schott Erlebniswelt: (von li.) OB Hans Rampf, Christian Geiger, Standortleiter

Landshut SCHOTT AG, Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender SCHOTT AG,Alt-OB

Josef Daimer, Dr. Jürgen Weber, Regierun von Niederbayern, Peter Kniprath, Leiter BU

Electronic Packging SCHOTT AG, Wolfgang Maier, Regierungvon Niederbayern, Hermann

Ditz, Mitglied des Vorstandes SCHOTT AG, Manfred Hölzlein, Alt-Bezirkstagspräsident

8 Interview mit Alpenstrand-Inhaber Armin Dantl

12 Schott feiert 75-Jähriges und

ist voll auf Zukunft eingestellt

13 Da wo das Möbel haust: Landshut Nord

14 Mipa Direktmärkte: Qualität direkt vom Hersteller

15 Ganslmeier macht es: die H. Ganslmeier – Motorenund

Maschineninstandsetzungs GmbH (MMI)

16 Auto-Familie Ostermaier mehrfach ausgezeichnet

Landshuter

ä

Landshuter

... in der Region Landshut.

Titelbild: Schott

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 1


WirtschaftsLEBEN l Landshut 3

Inhalt

Mipa Direktmärkte für

Handwerk und Industrie an

zehn Standorten in Bayern

14 17 21 26

27

ebm-papst plant ein Forschungszentrum

in Osnabrück, von dem auch der

Standort Landshut profitieren wird

Flottweg: einer der größten Ausbildungsbetriebe

der Region und

weiter auf weltweitem Erfolgskurs

Feine Küche im Landshuter

Hof: Franz Hopper zaubert mit

Produkten aus der Region

Das Schlosshotel Neufahrn

bietet gastronomisch die breite

Palette von „grüabig“ bis edel

17 ebm-papst plant Forschungszentrum in Osnabrück

18 „Hallo Zukunft“: die BMW Plug-in-Hybrid-Technologie

ab sofort bei Hubauer

19 E.ON Kernkraft wird PreussenElektra

20 adito Geisenhausen: fünf Tipps zur CRM-Einführung

21 Flottweg Vilsbiburg: ein starkes Team für weltweiten Erfolg

22 PÖSCHL TOBACCO GROUP: Qualität – Tradition – Zukunft

23 BAUER Elektroanlagen: bestmögliche Flexibilität für eine

kunden- und marktorientierte Projektabwicklung

24 Deutronic-GmbH, Adlkofen: Spezialist für Leistungselektronik

25 EFAFLEX,Bruckberg: Investition in die Zukunft beim

Technologiezentrum der Hochschule Landshut in Dingolfing

26 Gastfreundschaft und regionale Speisen aus Hoppers Küche

im Landshuter Hof

27 Schlosshotel Neufahrn: genießen in historischen Gemäuern

28 Almauftrieb: Sophie`s Alm startet in die neue Saison

Brauereigasthof Hohenthann: mit Freunden feiern und genießen

29 ESKARA Sport- und Kulturarena:

Veranstaltungen aus Leidenschaft

30 Diskret. Seriös. Anonym. Lustra,

Landshuts einziges Laufhaus

31 Was Mann so braucht:

Gisas bewährte Adressen in Landshut

32 Stellenmarkt

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2 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


ERLUS Jubiläumsziegel 2016:

E58-Serie – die Allrounder auf dem Dach

Seit 58 Jahren erfreut sich die Tondachziegel-Familie E 58 von ERLUS

großer Beliebtheit. Ob große Niederschlagsmengen, starker Windsog

oder heftiger Hagelschlag – die Allrounder auf dem Dach schützen

das Haus optimal und dauerhaft gegen Wetterextreme. Die Entwicklung

der E 58-Serie über 58 Jahre steht zudem exemplarisch für die

langfristig angelegte Unternehmenspolitik der ERLUS AG.

Da immer heftigere Wetterkapriolen eine

Gefahr für das Haus darstellen, ist ein geschütztes

Dach durch robuste Dachziegel ein Qualitätsmerkmal,

das zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Der E 58 PLUS ® erreicht z. B. als bisher einzige

Dachpfanne in Europa die Hagelwiderstandsklasse

5 und bleibt somit auch beim Beschuss mit

Hagelkörnern mit einem Durchmesser von bis zu

fünf Zentimetern unversehrt. Der Ergoldsbacher

E 58 SL ist mit seiner doppelten Kopfverfalzung

und einer extrem hohen Seitenverfalzung einer

der regensichersten Dachziegel seiner Klasse.

Aufgrund ihrer diagonalen, teilweise auch verfalzten

Überdeckung im Vierziegeleck. erreichen

alle Modelle der E 58 Familie eine sehr hohe

Windsogsicherheit – und das bei geringem

Sturmklammereinsatz.

58 Jahre permanente

Entwicklungsarbeit

Im Jahr 1958 lief der E 58 zum ersten Mal

über die Produktionsbänder im ERLUS Werk im

niederbayerischen Ergoldsbach. Seitdem hat das

mittelständische Unternehmen die Produktlinie

aus hochwertiger Keramik stetig weiter optimiert.

Bei jeder Neuerung achtet der Baustoffhersteller

gleichwohl darauf, diese mit den Vorgängermodellen

abzustimmen. So können Verarbeiter auch neue

Modelle problemlos bei der Sanierung einsetzen. Da

die E 58 Tondachziegel mit vielen Haustypen und

Baustilen harmonieren, ist die dezent geschwungene

Linienführung aber auch beim Neubau nach wie

vor zeitlos aktuell. Heute umfasst die E 58 Serie

von ERLUS fünf Modelle: den Klassiker E 58, den

E 58 S, den E 58 MAX ® , den E 58 SL sowie den

E 58 PLUS ® .

Hochwertige Tondachziegel und

Schornsteinsysteme

Die kontinuierliche Weiterentwicklung der

E58-Serie ist nur ein Beispiel für die langfristig

angelegte Unternehmenspolitik der ERLUS AG,

die zu den führenden Herstellern von Dachkeramik

und Kaminbaustoffen in Deutschland gehört

und ausschließlich an den Standorten Neufahrn

und Ergoldsbach sowie am Standort Teistungen

in Thüringen produziert. Seinen Ursprung hat

ERLUS in Ergoldsbach. Ende der 1960er Jahre

verlegte man die Dachziegelproduktion ins benachbarte

Neufahrn, wo sich heute eines der

größten Dachziegelwerke an einem Standort in

Deutschland befindet. Dank der bis ins Jahr 1842

zurückreichenden Wurzeln des Unternehmens,

verfügt Erlus über einen in der Branche wohl

einzigartigen Erfahrungsschatz. Die über viele

Generationen und Familien erworbene keramische

Kompetenz ermöglicht wiederum erst die

hohe Produktqualität der ERLUS Dachziegel und

Schornsteinsysteme. Anspruchsvolles, funktionales

Design und Langlebigkeit sind Werte, die sich

rechnen. So konnte ERLUS in einem rückläufigen

Steildachmarkt Marktanteile nicht nur halten,

sondern sogar hinzugewinnen.

Die Sanierungsprofis E 58 S,

E 58 SL und E 58 PLUS ®

Beispiel für die langfristige Produktplanung

von ERLUS und die flexible Reaktion auf

Marktanforderungen ist die Entwicklung der E

58 Serie. Den E 58 S hat ERLUS z. B. als ideale

„Umdeckpfanne“ für die Dachsanierung mit

hohem Schiebebereich entwickelt. Dank seiner

Materialstärke kann er eine hohe Bruchsicherheit

bei gleichzeitig guter Begehbarkeit vorweisen. Da

er mit dem E 58 kompatibel ist, sind Andeckungen

und Ausbesserungen im Bestand besonders

gut möglich.

Funktion, Form- und Farbvielfalt sowie die

Philosophie der ERLUS AG tragen dazu bei, dass

sich die E 58-Serie in den letzten 58 Jahren zum

Klassiker und Allrounder unter den Tondachziegel

entwickelt hat – für Einfamilienhäuser ebenso

wie für landwirtschaftliche Gebäude.

Eine Familie feiert Geburtstag

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 3


Handwerk

Ist sie nicht schön? Hat man den Bllick eher nach oben gerichtet, dann schon. Aber jetzt soll die Landshuter Neustadt auch unten bald was hermachen:

Breite Gehwege, ebenes Granitgroßsteinpflaster, das ein leiseres und auch für Radfahrer komfortables Befahren möglich macht; für Fußgänger ist die Straße zudem besser

begehbar. Konsumfreie Sitzgelegenheiten und mobiles Grün sollen die Aufenthaltsqualität spürbar steigern

Stellung halten .

M

Sa

A

Alles wird gut, wiederholt OB Rampf immer wieder, die Neustadt werde einen Aufschwung erleben, die Aufenthaltsqualität steigen.

Und hoffentlich auch der Umsatz wieder, sagen die ansässigen Geschäftsinhaber. Denn sie ächzen unter schweren Umsatzeinbußen.

Auch die Gassen sind betrofffen. Aber schon zum Weihnachtsgeschäft könnte alles vergessen sein, sofern der Winter nicht ein

frühes Unterbrechen der Bauarbeiten erzwingt.

Oberbürgermeister Rampf ist voller Vorfreude. „Unsere

Neustadt wird ein Traum, vielleicht sogar wertvoller

als die Altstadt“, schwärmte er jüngst anlässlich der Eröffnung

des restaurierten Dominikanerhofs samt Passage

von der Neustadt zum Regierungsplatz. Die Familie Küffner

hatte das Anwesen für die astronomische Summe von

acht Mio. Euro wiederherstellen lassen. In seiner Rede zur

Kanzleieröffnung nahm Rampf nebenbei die ewigen Innenstadtnörgler

und die selbst ernannten Denkmalschützer

ins Visier: „Wir haben eine so tolle Stadt, wir verzetteln

uns aber immer wieder in Grabenkämpfen.“ Viele hatten

das Projekt Dominikanerhof hart kritisiert, weil es nicht

ihren Vorstellungen entsprach.

Die Neustadt zeigte sich dabei von ihrer Schokoladenseite.

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich die

bereits neu gestaltete untere Neustadt mit buntem Markttreiben

vor einer herausgeputzten Häuserfassade: Freitag

ist Wochenmarkt. Die Neustadt, das war zu ahnen, kann

viel mehr sein, als nur der Parkplatz für die Altstadt.

Unter großer öffentlicher Anteilnahme ist der Landshuter

Wochenmarkt im Juni in die Neustadt zurückgekehrt.

„Wir sind wieder dahoam“, sagte Hans Rampf in

einer kurzen Rede. „Und wir bleiben jetzt auf alle Fälle

da.“ Der OB skizzierte noch einmal die Neustadt-Neugestaltung,

derentwegen der Wochenmarkt vorübergehend

in die Altstadt hatte umziehen müssen.

Landshuts zweiter großer historischer Straßenzug

werde sich, prophezeite Rampf, „in den nächsten fünf bis

zehn Jahren neu entwickeln“, – als „zweites Wohnzimmer“

neben der Altstadt. Ihr Image als „Arbeitszimmer“

werde die Neustadt abstreifen, sie sehe einer vielversprechenden

Zukunft entgegen.

OB Rampf im Juni bei der Eröffnungsfeier des in die

Neustadt zurückgekehrten Wochenmarktes vpr dem

gut besuchten„Freischütz“ Foto: Wochenblatt

Er dürfte wohl Recht haben. Nach und nach werden

die Fassaden aufgehübscht, Leerstand gibt es praktisch

nicht. Ganze drei konnte man bei Redaktionsschluss zählen,

wobei einer davon außen eine Neueröffnug zum September

ankündigte.

Rampf: „Vor sieben Jahren hat jeder

gezetert und geschimpft, als der

Wochenmarkt in die Neustadt verlagert

wurde. Heute ist jeder begeistert.“

Primäres Ziel der Neugestaltung der Neustadt, die

nach mehrfacher Behandlung im Stadtrat sowie Gesprächen

mit Eigentümern, Geschäftsinhabern und Mietern im

März 2015 beschlossen wurde, ist die Steigerung der Nutz-,

Wohn- und Aufenthaltsqualität.

Was wird gemacht? Die auf der Westseite zum Teil

schmalen Gehwege werden auf etwa vier Meter verbreitert

und barrierefrei gestaltet, das heißt ohne Homburger

Kante. Ausnahmen sind die Übergänge im Bereich der

Kreuzungen Neustadt/Rosengasse/Regierungsstraße und

Neustadt/Kirchgasse/Bindergasse sowie an den Bushal-

4 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Willkommen bei GEA in Landshut!

Oben links: Die Neustadt zu Beginn der Bauarbeiten. Daneben: Hochbetrieb am verkaufsoffenen Sonntag und der „Freischütz“. Darunter: Bei GEA – Gehen-Sitzen-Liegen –

spielte die Musi zur Eröffnung aus den Fenstern auf. Der Wochenmarkt ist seit Juni wieder in der Neustadt. OB Rampf freute sich bei der Feier zur Rückkehr : „Vor sieben Jahren

Neustadt 496 84028 Landshut

hat jeder gezetert und geschimpft, als der Wochenmarkt in die Neustadt verlagert wurde. Heute ist jeder begeistert.“

o - Fr: 9.30 bis 13.00 Uhr und

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pril-Sept. testellen. 9.30 Zusätzlich bis 15.00 werden Uhr an den Kreuzungen Orien-

E-Mail: landshut@gea-online.de

Insgesamt umfasst die Neustadt rund 5.000 Qua-

tierungshilfen mittels Bodenindikatoren angebracht, um

die Sicherheit und Orientierung für Menschen mit einer

Sehbehinderung zu verbessern. Des Weiteren werden

multifunktionale Zonen eingerichtet, die neben dem Parken

zukünftig auch andere Nutzungen wie beispielsweise

eine Bestuhlung oder Verkaufsstände ermöglichen. Die

Fahrbahn erhält ebenes Granitgroßsteinpflaster, das ein

leiseres und auch für Radfahrer komfortables Befahren

möglich macht; für Fußgänger ist die Straße zudem besser

begehbar. Konsumfreie Sitzgelegenheiten und mobiles

Grün sollen die Aufenthaltsqualität spürbar steigern.

dratmeter Straßenraum – diese Fläche wird komplett

umgestaltet und neu gepflastert. Gehweg, Multifunktionsstreifen

und Fahrbahn werden künftig höhengleich sein;

dadurch wird die Neustadt stellenweise um bis zu 30 Zentimeter

„tiefergelegt“.

Wenn das Wetter mitspielt, wird „der

Traum“ heuer noch fertig

Inzwischen, kann man in der unteren Neustadt deutlich

erkennen, wohin die gestalterische Reise für den

zweitwichtigsten Straßenzug in der Landshuter Innenstadt

geht. Vor allem die Verbreiterung der Gehwege ist nach

einhelliger Meinung ein enormer Gewinn – nicht nur ganz

praktisch für das einkaufende „Fußvolk“ und die bewirtende

Zunft, sondern auch was die gesamte Anmutung

betrifft.

Bis jetzt gehen die Umbauarbeiten in der Neustadt

sehr gut voran, sagt Baudirektor Gerhard Anger vom

Tiefbauamt. So blieb man bisher von Überraschungen im

Untergrund verschont, und auch das Wetter spielte gut

mit. So wird das Projekt „neue Neustadt“ möglicherweise

ä

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 5


„Alpenstrand“ bei Nacht: „Die Renovierung der

Neustadt bringt sicherlich noch mehr kleinere, feinere

und persönlichere Geschäfte hierher“, erwartet

Inhaber Armin Dantl. Etliche sind schon da

sogar schon vorzeitig fertig: „Wenn das Wetter auch bis

in den Winter hinein günstig ist, könnte es bis November

klappen“, sagt Anger. Das wäre deutlich vor dem geplanten

Termin – April/Mai 2017. Auch das gibt es. Ist ja auch

kein Flughafen.

Gespannt sein darf man auf die nach kontroversen

Diskussionen beschlossene Regelung, wonach es für die

Parkplätze keine Begrenzungsstreifen geben soll. Ob da

die große Mehrheit der Parkenden Disziplin zeigt und

platzsparend parkt? Muss man doch schon dort, wo es

solche Streifen gibt, oft den Kopf schütteln, weil manche

trotz Streifen so blöd parken, dass sie zwei Plätze besetzen.

Angestoßen worden war die Debatte durch einen

Antrag der grünen Stadtratsfraktion. Nach Ansicht der

Öko-Partei wären die geplanten Parkplätze mit 2,5 Metern

zu schmal und „damit potenziell „sinnlos”, so Stadtrat

Hermann Metzger.

Der Antrag forderte, dass die mit zwei Metern Breite

geplanten Stellplätze in der Neustadt stattdessen mit

2,5 Metern markiert werden sollten. Begründung: „Nach

Feststellungen des ADAC sind etwa 67 % der Neuwa-

Obere Neustadt im August 2016: „ Wir können diese

rotweißen Absperrungen und die grünen Häuschen nicht

mehr sehen. Die Leute wissen vielfach nicht, wie sie zu

uns kommen sollen oder müssen große Umwege gehen.“

genmodelle breiter als 2 Meter Das führe zu Problemen

beim Ein- und Aussteigen – insbesondere für die ständig

zunehmende Zahl älterer Menschen. Der mit der Verbreiterung

verbundene Verlust an Parkplätzen müsse deshalb

zwangsläufig in Kauf genommen werden.”

Keine Parkplatz-markierung bis 2018

Aus der CSU-Fraktion kam dann der sinnige Antrag,

ganz auf eine Markierung zu verzichten, der mit nur zwei

Gegenstimmen beschlossen wurde. Vorteil nach Ansicht

der Befürworter: Ohne Markierung seien die Parkflächen

„je nach Fahrzeug individueller” nutzbar und die „Gesamtansicht

der Neustadt ohne weiße Markierungen” verbessere

ihre „Breitendarstellung” und sei „auch historisch

gesehen nur von Vorteil”. Gewichtigstes Argument aber

wohl: Andernorts, wie etwa in Vilsbiburg, funktioniert es

ohne Markierung dem Vernehmen nach gut.

Dieser Linie hatte sich das Tiefbauamt in seiner Sitzungsvorlage

angeschlossen. „Mit Blick auf die herausragende

städtebauliche Bedeutung der Neustadt und wegen

der im Jahr 2017 bevorstehenden Landshuter Hochzeit”

Der Humidor bietet für den Genießer ein exquisites

Sortiment von Besonderheiten. Neben Zigarren auch

Kaffee, Whisky, Pfeifen, Pfeifentabak, Rum, Champagner,

Gin, Portwein ... Firmeninhaber buchen gerne sogenannte

Tastings als Motivations-Events für Mitarbeiter

Buchhandlung Dietl: Der lebendige Beweis, dass auch

familiengeführte Nichtfilialisten sich behaupten können

soll eine Parkplatz-Markierung „frühestens im Jahr 2018“″

erfolgen. Und die Entscheidung darüber, ob dies überhaupt

geschehen soll, werde auf der Basis der Erfahrungen im

unmarkierten Zustand getroffen.

Die Neustadt entstand übrigens im Zuge der Stadterweiterung

in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Im Salbuch von St. Martin aus dem Jahr 1331 wird sie

mit „in der Newenstat“ bezeichnet. Sie ist damals geprägt

von meist dreigeschossigen Handwerkerhäusern, die von

größeren Palais des Adels und der gehobenen Beamtenschaft

unterbrochen werden. Zum Teil stehen diese Häuser

heute noch. Bis zum 19. Jahrhundert waren auch zahlreiche

Wein- und Bierwirte ansässig, die den Bauern und

Handwerkern während der Märkte eine Herberge boten.

Geschäftsinhaber können bald aufatmen

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Das Licht am Ende des Tunnels haben sich die Anlieger

aber hart erarbeitet. Wahrscheinlich wird man das

Aufatmen der Geschäftsinhaber in der ganzen Stadt hören.

Schon über ein ganzes Jahr mit Bauzäunen haben sie teils

derbe Umsatzeinbußen verkraften müssen. „Tote Hose“,

sagt Ellen Schwarzfischer vom Aperitivo: „Man könnte

den Laden eigentlich zusperren, aber die Kosten laufen

ja weiter.“ Conny Forster (Inhaberin von „Die Braut Traum

in Weiß“) reicht es auch: „Man tut sich ja als Einheimischer

schon schwer; du weißt nicht, wie du fahren sollst.

Wie soll dann ein Auswärtiger herfinden?“ Was sie meint,

kann man sich etwa anhand der folgenden Mitteilung der

Stadt vom April des Jahres vorstellen: „Die Einfahrt für

den Verkehr aus Richtung Oberer Neustadt/Regierungsstraße

wird gesperrt und über Regierungsstraße – Ma-

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6 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


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Braut-, Abend- und Cocktail-Mode (www.

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sich hier noch zurechtfinden?“

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sondern auch Kulinarisches, mit frischen, unter ökologischen

Aspekten ausgesuchten Zutaten aus der Region

Der „Holzwurm“: Seit über 25 Jahren verkauft Inhaber

Sepp Fleck Spielsachen aus unbedenklichem Material

ximilianstraße – Podewilsstraße bzw. über Rosengasse –

Altstadt – Herrngasse umgeleitet. Eine Zufahrt zur unteren

Neustadt ist während dieser Bauphase nur mehr über die

Herrngasse möglich. Dies gilt auch für den gesamten Anlieger-

und Lieferverkehr.

Aus Richtung Bischof-Sailer-Platz/Am Alten Viehmarkt

ist die Ursulinenenge ebenfalls für den gesamten

motorisierten Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über

Alten Viehmarkt – Podewilsstraße – Maximilianstraße bzw.

über Heilig-Geist-Gasse – Postplatz – Altstadt. Nur Fußgänger

können die Ursulinenenge noch passieren.“ Alles klar?

Derzeit – wohl bis Mitte September – ist die untere

Neustadt nur noch über den Bischof-Sailer-Platz (Ursulinenenge)

sowie die Herrngasse erreichbar. Allerdings ist

natürlich an den Freitagvormittagen bis ca. 13 Uhr wegen

Wochenmarkt gesperrt.

Armin Dantl, Inhaber vom „Alpenstrand“ erwartet,

dass sich in nächster Zeit noch mehr kleine, aber feine

Geschäfte mit besonderen Ideen ansiedeln werden. (siehe

Interview auf der Folgeseite.) Etliche sind schon da. Wie

z.B. der Humidor.

„Der Humidor Landshut ist die Adresse für Genuss in

der Drei-Helmen-Stadt“, sagt Inhaber Markus Reck. Und

wer einmal da war, wird das bestätigen. Reck präsentiert

ein exquisites Sortiment von Besonderheiten in Sachen

Kaffee, Whisky, Zigarren, Pfeifen, Pfeifentabak, Rum,

Champagner, Gin, Portwein ... – alles in reicher Auswahl

und in einmaligem, historischem Gemäuer. Ein engagiertes

Team steht Interessenten zur Seite, um das Passende zu

finden.Darüber hinaus bietet der Humidor die Gelegenheit,

zahlreiche Spirituosen vor Ort zu verkosten und nach

Lust und Laune im Gewölbekeller in Ruhe eine Pfeife oder

Zigarre bei einem Schluck zu genießen.Humidor veranstaltet

außerdem regelmäßig Seminare zu Whisky, Rum,

Gin und Zigarre. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern zum

Teambuilding mal das etwas andere Event anbieten möchten,

sollten beim Humidor nach den „Tastings“ fragen.

Auch was ganz Ungewöhnliches ist das „Chocolat“

Manufaktur & Laden für Eis und Schokolade, kann man

an der Fassade des liebevoll restaurierten Hauses Nr. 254

lesen. Den Charme des Chocolat machen aber nicht bloß

handgemachte Leckereien aus, sondern das insgesamt

außergewöhnliche und liebevoll präsentierte Sortiment

von Angeboten und Dienstleistungen. Man kann hier ja

auch frühstücken und ganz „normal“ speisen. Wenn es

IhrImmobilienexperte

in Landshut

* Ausgaben: 11 = Landshuter Wochenblatt; 12 = Isar Wochenblatt; 21 = Regensburger Wochenblatt Stadt; 22 = Regensburger Wochenblatt Land; 23 = Schwand

24 = Straubinger Wochenblatt; 26 = Kreisanzeiger Wochenblatt; 27 = Weidener Wochenblatt; 29 = Amberger Wochenblatt; 31 = Passauer Woche; 32 = Deggend

33 = Bayerwald Wochenblatt; 34 = Rottal-Inn Wochenblatt; 41 = Altöttinger Wochenblatt; 42 = Mühldorfer Wochenblatt; 43 = Chiemgau Wochenblatt; 44 = BGL W

51 = Bayreuther/Pegnitzer Anzeiger; 61 = Freisinger Wochenblatt; 62 = Wochenblatt Erding; 89 = Fremdtitel

denn „normal“ ist, dass die Küche größten Wert auf eine

möglichst regionale, frische und zeitnahe Beschaffung der

verwendeten Lebensmittel legt, bis hin zur Integration

ökologischer Produkte ins a´la Carte-Angebot. n

Kompetenz. Erfahrung. Vertrauen.

Als modernes Dienstleistungsunternehmen mit mehr

als 25 Jahren Erfahrung verstehen wir uns als

starker Immobilienpartner in Ihrer Nähe. Unsere

lokale Präsenz und die Marktkenntnis in den Regionen

Erding, Landshut, Freising und München sowie das

daraus entstandene Netzwerk sind Ihr Nutzen. Hierbei

stehen die aktive Beratung und langfristige Betreuung

unserer Kunden im Vordergrund. Die Qualität unserer

Dienstleistung wird höchsten Ansprüchen gerecht –

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 7


AlpenStrand-Team: Inhaber Armin Dantl (5.von rechts), daneben – Daumen hoch – Geschäftsführerin Katja Mendel: „Was unsere Firma ausmacht, sind zufriedene,

immer wieder weitergebildete und service-orientierte Mitarbeiter.“ Derzeit beraten zwölf Verkäufer, davon acht in Vollzeit, und ein Azubi

Heimat für Outdoor und Sport

Einzelhandel l In der Landshuter Neustadt pflegt der „AlpenStrand“ den gediegenen Fachhandel und stemmt sich mit Leidenschaft

sowie engagierter Beratung gegen Großfilialisten und Online-Handel. „Die Renovierung der Neustadt bringt sicherlich kleinere, feinere

und persönlichere Geschäfte hierher“, meint Inhaber Armin Dantl. Hier im Interview mit WirtschaftsLEBEN.

Herr Dantl, Ihr Outdoor-Fachgeschäft ist seit

geraumer Zeit ein Leuchtturm in der Landshuter

Neustadt, die jetzt endlich neu gestaltet wird. OB

Rampf hat hohe Erwartungen an die künftige Attraktivität

des zweiten wichtigen Straßenzugs in

der Innenstadt. Sie auch?

Ich persönlich bin schon jetzt begeistert. Die Neustadt

hat diese Renovierung dringend gebraucht und wird auch

strahlend neu aus ihr hervorgehen. Für die nächsten Jahrzehnte

ist das eine wichtige Weichenstellung in Richtung

einer funktionierenden und lebendigen Innenstadt, wenn wir

es schaffen, im Gegenzug auf der grünen Wiese keine weiteren

Einzelhandelsflächen mehr zuzulassen.

Wie kann die Neustadt hier dagegenhalten?

Man merkt schon jetzt, wie Zug um Zug die Häuser

entsprechend saniert werden, und es werden sich sicherlich

hier mehr kleinere, feinere und persönlichere Geschäfte ansiedeln

– auch als Pendant zur Altstadt .

Wie kommt der ansässige Einzelhandel mit

den Unanehmlichkeiten der Bauerei zurecht?

Da ist im Vorfeld einiges nicht optimal gelaufen und

auch bis heute sehe ich in der – vor allem zeitlichen – Abstimmung

der verschiedenen ausführenden Institutionen erhebliche

Mängel in der Kommunikation untereinander sowie

auch gegenüber den betroffenen Anwohnern, Geschäftsinhabern

und Besuchern, insbesondere Kunden von auswärts.

Was heißt das?

So viele massive Bautätigkeit auf einmal und so konzentriert,

das führt zu einem enormen Frequenzverlust,

nicht nur in der Neustadt, sondern in der gesamten Innenstadt.

Die Menschen orientieren sich frustriert um auf

die umliegenden Industriegebiete bzw. Nachbarstädte. Die

Geschäfte, vor allem in der Neustadt und den Gassen verzeichnen

teilweise existenzgefährdende Umsatzrückgänge.

Hier sind kleine Händler angesiedelt, die das Herz und den

Flair dieser Altstadt ausmachen. Die haben nicht den Finanzspielraum

wie z. B. große Filialketten.

Wie stehen Sie eigentlich zum Online-Handel?

Für Sie keine Option?

Für uns kommt Online-Handel nicht in Frage. Vielleicht

werden wir unsere Webseite dahingehend erweitern,

dass der Kunde sich noch mehr vorab über unser

Warensortiment informieren kann und vielleicht schaffen

wir hier noch einige Tools, die sinnvoll und für den Kunden

hilfreich und informativ sind.

Der Laie hat den Eindruck, dass der Trend eindeutig

Richtung Online geht.

Der Online-Handel hat mittlerweile seinen festen

Bestandteil in unserer Gesellschaft. Leider ist der Kunde

meist wenig über Hintergründe informiert bzw. er entscheidet

letztlich oft nur über den Preis.

Der Knopfdruck mit dem dann vermeintlichen

Schnäppchen ist halt sehr bequem und schaltet oft den

Kopf aus. Die Folge sind noch mehr dezentrale Großdiscounter

mit Billiglohnempfängern, die den Gesamtmarkt

mit immer gleicheren Produkten überschwemmen. Die

kleinen – auch die Onlinehändler – werden verdrängt und

verschwinden. Das Angebotsportfolio wird dadurch immer

mehr „optimiert“. Am Ende verliert der Kunde, denn das

Einkaufen wird grundsätzlich immer weniger reizvoll, da es

im Netz wie auch in den verschiedenen Städten überall die

gleichen Anbieter gibt.

Ist fachkundige Beratung heute noch ein

Wettbewerbsvorteil?

Unser Haus betreffend: ein klares Ja. Denn selbst

eine Info über einen Berg oder ein Land oder ein Kleidungsstück

ist gelesen was ganz anderes, als wenn Sie

mit einem menschlichen Berater über Ihre Probleme,

Bedenken oder Fragen reden und vor Ort die Produkte

anfassen und probieren können.

Dazu kommt was ganz Wichtiges: Auch nach dem

Kauf haben Sie bei etwaigen Problemen einen Ansprechpartner,

der sich kümmert, egal ob Selbstverschulden,

Alterungsprozess oder Reklamation.

Wie halten sie das Niveau beim Service in

Ihrem Fachgeschäft?

Unser Hauptengagement und das, was unsere

Firma ausmacht, sind zufriedene, immer wie-

8 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Energie

Fachhandel aus Leidenschaft ohne Ambitionen im Online-Geschäft: „Auch nach dem Kauf haben Sie – im Gegensatz zum Online-Handel – bei etwaigen

Problemen einen Ansprechpartner, der sich um Ihre Anliegen kümmert.“

der weitergebildete und service-orientierte Mitarbeiter:

unser AlpenStrand-Team. Wenn der Handel

hier konsequent Flagge zeigen würde, hätte online

keine so hohen Zuwächse, da bin ich mir sicher.

Natürlich ist dem Kunden oft schwer zu erklären, dass

im Fachgeschäft das gesuchte Produkt, das im Internet in

„Teststrecke“ für Schuhwerk: „Es ist ein entscheidender

Unterschied zum Online-Handel, wenn Sie die Sachen

vor Ort anfassen und probieren können.“

30 Farben und zig Größen angeblich sofort verfügbar ist,

nicht auf Lager sein kann und damit sofort mitgenommen

werden kann. Das schaffen auch große Online-Unternehmen

nicht, sie suggerieren es nur dem Netzbesucher.

Viele Einzelhändler klagen, dass sich Leute im

Fachgeschäft beraten lassen, und dann im Internet

kaufen ...

Das gibt es sicher – auch bei uns. Wir können das

natürlich nicht im Einzelnen nachvollziehen, da wir uns

ja nicht alle Kunden merken können, die zur Beratung da

waren.

Ich finde das kurzsichtig. Wenn das überhand nimmt,

gibt es in absehbarer Zeit keine Möglichkeiten mehr, sich

im Fachgeschäft beraten zu lassen, denn von irgendetwas

muss der Händler seine Löhne, Mieten, Steuern etc. ja bezahlen.

Außerdem ist es menschlich unfair: Man nimmt

bewusst Arbeitsleistung in Anspruch, die man vorsätzlich

nicht bezahlt. Wenn schon online kaufen, dann aber ohne

Ausnutzung des stationären Handels.

Es wird auch nicht darüber nachgedacht, dass der

regionale Handel die Steuern für die sozialen und städtischen

Einrichtungen, wie eben auch z. B. eine neue Neustadt,

aufbringt und dass hier wertige Arbeitsplätze geschaffen

werden sowie soziales Engagement getätigt wird.

In der jüngeren Vergangenheit haben sich

in Landshut bzw. Ergolding einige Konkurrenten

niedergelassen. Konkurrenz belebt das Geschäft

oder Preiskampf?

Konkurrenz auf Augenhöhe belebt das Geschäft, ist

enorm wichtig, um innovativ und agil in der Gegenseitigkeit

zu sein. Eine Bereicherung meist für alle Beteiligten.

In diesem Fall geht es aber um sogenannte „Warenverteiler“.

Hier sind Konzerne oder Großfilialisten am Werk,

die keinerlei Ambitionen und Beziehungen zur Regionalität

haben. Besuchen Sie unser Haus und dann gehen Sie doch

einmal in diese Häuser. Strenger Geruch, Paletten mit Kartons,

Hochregale, viel Billig- oder Altware, Aushilfskräfte

schwer auffindbar und wenn, dann meist nicht kompetent

usw. Hier spielt nur der Preis eine Rolle – gut , das ist die

wirkliche Konkurrenz fürs Internet oder umgekehrt. Aber

klar, auch hier gibt es eine große Zielgruppe, die vielleicht

der Funktion, der Langlebigkeit, der Herkunft usw. keine

so große Bedeutung beimisst. Tendenz auch hier leider

steigend.

Auf Ihrer Homepage versprechen Sie, dass

Sie der Umweltfreundlichkeit einen besonders

hohen Stellenwert einräumen. Was heißt das in

der geschäftlichen Praxis?

Natürlich geht der Umweltgedanke bei uns im Hause

los. Es beginnt mit banalen Sachen, z. B. was zur Zeit in

aller Munde ist, keine Plastiktaschen mehr. Das haben wir

bereits vor 33 Jahren umgesetzt. Des Weiteren engagieren

wir uns für viele Aktionen hier im regionalen Raum, die

mit dem Umweltgedanken in Verbindung stehen, spenden

auch mal ein paar Bäume für mehr Grün in der Stadt usw.

Hauptsächlich aber selektieren wir unsere Lieferanten

und schauen ganz genau hin, wo und vor allem wie

produziert wird. Weitestgehend suchen wir Produkte aus,

die im Ursprungsland unter umweltschonenden Bedingungen

und Einhaltung der Menschenrechte, auch mit einer

gerechten Lohnpolitik, produziert wurden, möglichst wenig

Chemie beinhalten und im besten Fall auch noch auf recycelten

Rohstoffen basieren.

Wie entstand eigentlich der Name AlpenStrand?

Zwei Begriffe für Locations, die man

nicht ohne weiteres in Zusammenhang bringt

Dieses Wortspiel entsprang meiner Phantasie nachdem

wir Produkte für die Berge, also wandern, und auch

für den Urlaub, somit für den Strand, im Angebot haben.

Damals hatte ich auch noch Reisebüros und auch hier

musste es passen – Reisen für Aktivurlauber und Strandfaulenzer.


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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 9


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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 11


Seit 75 Jahren fertigt SCHOTT in Landshut vakuumdichte Glas-Metall-Gehäuse und -durchführungen sowie andere Komponenten, die elektronische Bauteile vor Feuchtigkeit, Druckoder

Temperaturbelastungen und chemischen Einflüssen zuverlässig schützen. Links: Schott Erlebniswelt in der Landshuter Altstadt Fotos: SCHOTT

SCHOTT feiert 75-Jähriges:

„Entdecken Sie Zukunft“

Am bayerischen Standort entwickelt und fertigt der Spezialglasexperte Schott mit seinem Geschäftsbereich Electronic Packaging

und derzeit rund 500 Mitarbeitern innovative Glas-Metall-Gehäuse und -Durchführungen für vielerlei Elektronikkomponenten sowie

besonders feine Glaspulver für Dentalanwendungen und vakuumdichte LEDs für die Medizintechnik.

In diesem Jahr feiert der „Hidden Champion“ sein

75-jähriges Standortjubiläum. Unter dem Motto „Entdecken

Sie Zukunft. Mitten in Landshut“ präsentiert sich

SCHOTT in Landshut nicht nur als traditionsreicher, sondern

insbesondere innovativer und attraktiver Arbeitgeber

mit guten Zukunftsperspektiven.

Ein elektrisches Bauteil muss zuverlässig funktionieren,

sonst ist Ärger, nicht selten auch Gefahr vorprogrammiert.

„Wichtige Voraussetzung ist, dass die empfindliche

Elektronik bestmöglich vor Feuchtigkeit, Druckbelastungen

oder schädlichen Umwelteinflüssen geschützt wird.

Lösungen für diese Tücken bieten hochwertige Gehäuse

aus Glas und Metall“, erklärt Christian Geiger, Werksleiter

von SCHOTT am Standort Landshut. Der Technologiekonzern

ist seit vielen Jahrzehnten Experte in diesem Bereich.

Das Glasunternehmen in Landshut startete 1941 als

Tochterunternehmen des Jenaer Glaswerk SCHOTT &

Genossen. Zwei Jahre zuvor hatten die Glasmacher in

Jena bereits mit der Herstellung vakuumdichter Glas-

Metall-Durchführungen für die aufkommende Elektronikindustrie

begonnen, für die SCHOTT in Landshut eine zweite

Produktionsstätte aufbaute. In den ersten Jahren war diese

in einem Provisorium untergebracht, in der Turnhalle einer

ehemaligen Mädchen-Oberschule des Ursulinen-Ordens.

Von Teilung Deutschlands betroffen

Treffpunkt Schott Erlebniswelt: (von li.) OB Hans Rampf,

Christian Geiger, Standortleiter Landshut SCHOTT AG,

Dr. Frank Heinricht, Vorstandsvorsitzender SCHOTT AG,

Alt-OB Josef Daimer, Dr. Jürgen Weber, Regierun von

Niederbayern, Peter Kniprath, Leiter BU Electronic

Packaging SCHOTT AG, Wolfgang Maier, Regierung

von Niederbayern, Hermann Ditz, Mitglied des

Vorstandes SCHOTT AG, Manfred Hölzlein,

Alt-Bezirkstagspräsident

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verlegte

das Jenaer Glaswerk von 1948 bis 1952 seinen Firmensitz

und die Forschung nach Landshut. Auslöser war die

Spaltung des Unternehmens in Ost und West und der

Verlust des Stammwerkes in Jena aufgrund der sowjetischen

Besatzung und der deutschen Teilung. Nachdem die

Entscheidung für ein neues Hauptwerk in Mainz gefallen

war und dieses im Jahr 1952 eröffnet wurde, konzentrierte

SCHOTT das aufstrebende Geschäft mit Komponenten für

Elektronikbauteile in Landshut. 1960/61 entstand hier eine

neue Fabrik mit moderner Infrastruktur und Platz für die

weitere Entwicklung. Mit der Eröffnung eines zusätzlichen

Werks im Gewerbegebiet Münchnerau im Jahr 2000 konnte

SCHOTT seine Aktivitäten in Landshut weiter ausbauen.

„In dem Maß, wie Entwicklungen in der Elektronik

den technischen Fortschritt rasant vorantrieben, konnte

sich auch SCHOTT mit seiner Expertise, elektronische

Bauteile mittels seiner Gehäusetechnologie zuverlässig zu

schützen, sehr schnell als kompetenter Partner der Elektronikindustrie

weltweit etablieren“, so SCHOTT Vorstandsvorsitzender

Dr. Frank Heinricht anlässlich der offiziellen

Jubiläumsveranstaltung im Landshuter Rathausprunksaal.

Produkte für unterschiedlichste

Branchen und Lebensbereiche

Anspruchsvolle Electronic Packaging-Produkte aus

Landshut bieten heute Lösungen in vielfältigen Zukunftsfeldern:

Diese reichen von Glasröhrchen für Biochips

über Gehäuse für die schnelle Datenübertragung, Automotive-Anwendungen,

Thermosicherungen für moderne

Hausgeräte bis hin zum Einsatz in Bereichen wie Energie,

E-Mobility oder Kommunikationstechnik im All. Auch für

nicht-elektronische Anwendungen wurde am Standort

Landshut ein ganz besonderes Know-how aufgebaut:

Spezialglas zu feinstem Pulver zu vermahlen, das als

Glaspulver für ästhetische und dauerhaft stabile Zahnfüllungen

verwendet wird. Und ebenso innovative LEDs für

Beleuchtungslösungen in der Medizintechnik, die erstmals

eine sterilisierbare Lichtquelle direkt an die Spitze von

Zahnarzt-Bohrern oder Endoskopen bringen.

Der vom Standort Landshut aus gesteuerte Geschäftsbereich

Electronic Packaging verfügt derzeit über

fünf Produktionsstandorte in Europa, Asien und den USA

mit insgesamt 1.600 Mitarbeitern. Als Arbeitgeber bietet

SCHOTT in Landshut interessante Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten

im gewerblichen wie nicht-gewerblichen

Bereich sowie attraktive Sozialleistungen. n

Über SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender

Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas

und Glaskeramik. Mit der Erfahrung

von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-,

Material- und Technologiekompetenz

bietet das Unternehmen ein

breites Portfolio hochwertiger Produkte und

intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT

ein innovativer Partner für viele Branchen,

zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie,

Elektronik, Optik, Automotive und

Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen

Produkten zu einem wichtigen Bestandteil

im Leben jedes Menschen zu werden. Das

Unternehmen setzt auf Innovationen und

nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und

Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der

Konzern weltweit präsent. Rund 15.000

Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr

2014/2015 einen Umsatz von

1,93 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft

SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz

und ist zu 100 % im Besitz der Carl-Zeiss-

Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt

SCHOTT eine besondere Verantwortung für

Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

www.schott.com

12 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Da wo das Möbel haust

Landshut Nord

Landshut Nord l Man kennt den Begriff aus der Werbung für den verkaufsoffenen Sonntag, wo es immer um die „Einkaufswelt

Landshut Nord + West“ geht. Aber was ist das genau, „Landshut Nord“? Die Stadtverwaltung versteht darunter offenbar das „Industriegebiet

beim Möbelhaus XXL. Also vor allem die Siemensstraße und von dieser links und rechts abgehenden. Die Siemensstraße

mündet ja dann in die Ergoldinger Industriestraße, sodass Landshut Nord nahtlos in das nächste Gewerbegebiet mündet.

Insgesamt ist das eine ganz schön lange Einkaufsmeile,

die den Gewerbetreibenden in der Innenstadt durchaus

Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Denn man bekommt hier

so ziemlich alles. Es hat sich ein breites Spektrum unterschiedlichster

Einzelhandelssparten hier angesiedelt,

und man findet am nördlichen Rand eine ungewöhnliche

Ballung von Autohäusern.

Das alles vor dem Hintergrund einer Dauerdebatte,

ob weitere Ansiedlungen „auf der grünen Wiese“

der Innenstadt Frequenz und Umsatz abschöpfen. Aus

verständlichen Gründen glauben das die dort ansässigen

Händler, organisiert in der Interessengemeinschaft

Innenstadt (I.L.I.). „Die stetig wachsende Ansammlung

von Einzelhandelsflächen im Norden um XXL herum spüren

wir Innenstädter leider schon deutlich“, ließ sich

Christoph Jeschke (Lederwaren Dörfler), damals noch

I.L.I.-Chef, in einem Interview der letzten Wirtschafts-

LEBEN-Ausgabe vernehmen.

Stand der Dinge ist ein Beschluss, kein weiteres

innenstadtrelevantes Sortiment im Norden oder Westen

zuzulassen; auch Vergrößerungspläne im Norden bereits

ansässiger Unternehmen haben derzeit keine Chance. Ergolding

wird das nicht traurig stimmen. Da hat man ja

keine Innenstadt, auf die man aufpassen muss.

Landshut dagegen ist in der Zwickmühle, zumal bekannt

ist, dass größere Gewerbeflächen in der Innenstadt

komplett fehlen und auch nicht in Sicht sind, aber bei

ansiedlungswilligen Handelsunternehmen höchst begehrt.

Da wären Ausweichflächen am Stadtrand nicht unbedingt

abwegig. So teilt auch in der Stadt nicht jeder die Meinung

der I.L.I. Hat man doch die gleichen Argumente schon damals

gehört, als es um das City-Center ging, und dann

wieder in der Genehmigungsphase des Landshut-Parks. So

mancher fragt sich, ob es Sinn macht, sich so gegen die

Zeitläufte zu stemmen. Aus der Deckung gewagt hat sich

Baureferent Johannes Doll: „Man wird die Innenstadt von

Landshut so nur bedingt schützen können.“

Vielleicht braucht es das auch gar nicht. Der Norden

ist wie geschaffen für Menschen, die effektiv ohne

Schnörkel einkaufen und dann wieder nach Hause fahren.

Das schätzen viele. Die Innenstadt ist eher was für Leute,

die Einkaufen genießen, es nicht so eilig haben und

das Drumherum schätzen. Das sind auch viele. Es bleibt

spannend.

Auf den folgenden Seiten findet der geneigte Leser

Informationen einiger wichtiger Unternehmen des Nordens,

die gute Gründe haben, dort ihr Gewerbe zu betreiben.

Die meisten mit Erfolg.

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 13


Handel / Landshut Nord

Qualität direkt vom Hersteller

Handel l Ähnlich einem Werksverkauf bieten die Mipa Direktmärkte Gewerbetreibenden und Privatpersonen mit professionellem

Anspruch Lacke und Farben sowie ein Komplettsortiment an Maler- und Lackierwerkzeugen sowie Zubehör.

Als Tochtergesellschaft der MIPA SE, dem weltweit

agierenden Lack- und Farbenhersteller aus Essenbach, bedient

die Mipa Direkt GmbH an zehn Standorten in

Bayern Handwerk und Industrie mit Produkten der

Marke MIPA sowie anderen Lack-Marken der Mipa

Gruppe. So werden Holzlacke, Öle und Beizen der

Marke ROSNER, die seit einigen Jahren zur Mipa

Gruppe gehört, angeboten. Ergänzend stehen neben

klassischem Maler- und Lackierzubehör auch

Werkzeuge und Maschinen zur Auswahl.

Privatpersonen erhalten in den Direktmärkten

professionelle Beratung und Profi-Produkte

für die verschiedensten Anwendungen. Es stehen

Mischsysteme zur Verfügung, die jede Wunschfarbe

ermöglichen. Dabei können Farben auch über

Computermesssysteme anhand von mitgebrachten

Vorlagen ausgemessen und exakt bestimmt werden.

Über spezielle Grafikprogramme werden Farbgestaltungen

direkt am gewünschten Bauobjekt mit Hilfe

von mitgebrachten Fotos visualisiert. Für Neubauprojekte

bietet Mipa Direkt Servicepakete, die auch

die Lieferung zur Baustelle beinhalten.

Mipa Direkt GmbH: professionelle Beratung und Profi-Produkte

über ein flächendeckendes Netz aus zehn Standorten in Südbayern;

Standort Landshut: Altdorfer Straße 1

Gleichzeitig dienen die Direktmärkte als Abholstandort

für Handwerk und Industrie sowie als „verlängerte

Werkbank“ der Mipa Lackfabrik. So werden

Produkte just in time ausgemischt und durch eigene

Logistik täglich ausgeliefert. Zudem steht auf

Grund der Nähe zum Werk kurzfristig technische Unterstützung

zur Verfügung, Sonderwünsche können

so schnell und mit hoher Servicebereitschaft erledigt

werden. Durch ein flächendeckendes Netz an

Standorten in Süd-Bayern sind ein gleichbleibender

Service und gleichbleibende Produktverfügbarkeit

auch dann gegeben, wenn mehrere oder

wechselnde Standorte eines Kunden zu beliefern

sind. Industrielle Verarbeiter genießen zudem die

Kombination aus speziellen, von Werksseite eingestellten

Produktlösungen und der kurzfristigen

Verfügbarkeit, auch von zahlreichen Neben- und

Zubehörprodukten.

Kunden, ob gewerblich oder privat, können

somit direkt beim Hersteller einkaufen und damit

ohne Umwege an allen Produktinnovationen und

neuesten Hilfsmitteln teilhaben, ohne auf Service

und professionelle Beratung vor Ort verzichten zu

müssen.

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gewählten Rad- und Reifengröße. Als Basis für die Verbrauchsermittlung dient der ECE-Fahrzyklus. Abbildung zeigt Sonderausstattungen.

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14 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Ganslmeier-Standort Landshut: Full-Service rund um den Fahrzeug- und Maschinenpark

Ganslmeier macht es

Instandsetzung und Service l Die H. Ganslmeier – Motoren- und

Maschineninstandsetzungs GmbH (MMI) hat sich vom reinen

Instandsetzungsbetrieb zum Full-Service-Anbieter rund um

Fahrzeuge und Maschinen entwickelt.

Die H. Ganslmeier – Motoren- und Maschineninstandsetzungs GmbH (MMI) ist einer

der größten Motoreninstandsetzer Bayerns. MMI, das steht für Motoren- und Maschineninstandsetzung

und gab dem Unternehmen entsprechend seinem schwerpunktmäßigen

Betätigungsfeld vor mehr als drei Jahrzehnten seinen Namen. Gegründet

in Landshut hat sich das Unternehmen seither vom reinen Motoren- und Maschinen-

Ventilsitz-Fräsen: MMI – H.Ganslmeier ist einer der größten Motoreninstandsetzer Bayerns

instandsetzungsbetrieb zum Full-Service-Anbieter für die Bereiche Motoreninstandsetzung,

Tauschmotore/Kfz Teile/Kfz-Servic, Einspritzpumpeninstandsetzung, Maschinenund

Werkzeugbau entwickelt.

Ob Pkw-, Lkw-, Nutzfahrzeug-, Industrie-oder Marinemotor – dieses Unternehmen

setzt jeden Motor unter Einhaltung derRAL-Gütekriterien instand. „Oldtimermotoren sind

uns übrigens eine ganz besondere Freude“, sagt Firmenboss Johannes Ganslmeier. Mit

einem Tauschmotorenprogramm ist das Unternehmen ebenfalls herstellerübergreifend

tätig.

Qualitätsbewusstsein, Kundenorientie rung und Offenheit für neue Ideen sind entscheidend

für den Erfolg des Traditions unternehmens MMI – H. Ganslmeier. Mit zwei

Standorten – Ingolstadt und Landshut – bietet Ganslmeier neben dem Kundenkreis aus

Industrie und Kfz-Gewerbe oft auch vielen Privaten eine wirtschaftliche Lösung. n

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 15


Autohäuser

Auto-Familie Ostermaier mehrfach

ausgezeichnet

Autohäuser l Auto-Familie Ostermaier, das ist „Alles rund um die

KFZ-Mobilität an sechs Standorten“. Seit Mai gehört auch die

Marke SEAT dazu.

Die Autfo-Familie Ostermeier räumt Preise in Serie ab: „VW Service Quality Award“,

„Audi Top Service Partner 2016“ an vier Standorten,„Skoda – Nur die Besten“, „Skoda –

Club der Besten“, Aufnahmen in die „Hall of Fame“ von Volkswagen als einer der 100 besten

Service-Betriebe in Europa und zum wiederholten Male „VW Forum der Besten“ ... –

die Liste der Auszeichnungen ließe sich endlos fortsetzen. Diese Preise sind das Ergebnis

einer gelebten Kundenausrichtung.

An den Standorten Eggenfelden, Vilsbiburg, Landshut, Straubing, Mühldorf und

Waldkraiburg bietet die Auto-Familie ein umfangreiches Service- und Leistungsprogramm

rund um das Thema Kfz-Mobilität.

Ostermaier Landshut in der Watzmannstraße präsentiert sich seit dem Umbau

von seiner modernsten Seite

Seit 1. Mai ergänzt die Marke SEAT mit Neufahrzeugen am Vilsbiburger Standort und

Service in Eggenfelden, Vilsbiburg und Landshut das Angebot der Auto-Familie.

Das Landshuter Autohaus in der Watzmannstraße präsentiert sich seit dem im vergangenen

Jahr erfolgten Umbau von seiner modernsten Seite.

Das fortschrittliche Denken der Auto-Familie spiegelt sich vor allem in der stetigen

Erweiterung des Services, wie der Gebrauchtwagenmarke „AUT.OS“ und der Öko-Marke

„Ostermaier Green“, wider – Fahrzeuge mit umweltschonenden Antriebstechniken. Ein

Besuch bei der Auto-Familie lohnt sich immer!

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16 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Industrie /Energietechnik

ebm-papst plant Forschungszentrum in Osnabrück

Energietechnik l Im Zuge einer Stärkung des Heiztechniksegments sollen in dem neuen ebm-papst Forschungs- und Entwicklungszentrum

verbrennungstechnische Regelungen bei Heizungen zur weiteren Optimierung des Energieverbrauchs entwickelt werden.

Die ebm-papst Landshut GmbH plant die Gründung

eines Forschungs- und Entwicklungszentrums in Osnabrück,

in dem verbrennungstechnische Regelungen bei

Heizungen entwickelt werden sollen. Hierzu investiert

das Familienunternehmen in Forschungs- sowie Laborausstattung

und schafft im ersten Schritt rund zehn Arbeitsstellen.

„Wir versprechen uns eine konsequente Weiterentwicklung

unseres Know-hows bei Energieeffizienz,

Digitalisierung sowie dem Trend hin zu intelligenten Systemen“,

erklärt Stefan Brandl, Gruppengeschäftsführer bei

ebm-papst und verantwortlich für den Standort Landshut.

Aufgrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung in der

Gasheiztechnik hat sich ebm-papst Landshut zum internationalen

Technologie- und Marktführer bei der Produktion

von Gebläsen zur Förderung von Gas-/Luft-Gemischen

entwickelt. Diese werden beispielsweise in Gasbrennwertheizungen

für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie für

industrielle Anwendungen eingesetzt.

Um den Systemgedanken weiterzuführen, soll nun die

Kompetenz im Bereich der elektronischen Verbrennungsregelung

ausgebaut werden. Im Gegensatz zur pneumatischen

Steuerung wird bei dieser mithilfe von Sensoren

Geschäftsführer Stefan Brandl (re.) mit Jürgen Schwalme,

Leiter mechanische Heizgeräte-Applikation:

„ebm-papst begleitet mit energieeffizienten Systemlösungen

bereits von Beginn an den Technologiewandel.“

Rechts: Messungen am Gasgebläse im Labor

die Mischung von Gas und Luft erfasst und elektronisch

optimal geregelt.

Für den Think Tank sucht ebm-papst ab September

2016 noch mehrere Elektronikentwickler, die relevante

Themen im Bereich der elektronischen Verbundsysteme

definieren und kreativ nach neuen technischen Lösungen

suchen sollen. ebm-papst Landshut ist Spezialist und

Marktführer bei der Entwicklung und Herstellung von Ventilatoren,

Kleinmotoren und Pumpen für energieeffiziente

Heiz- und Hausgerätetechnik. Produkte von ebm-papst

Landshut stehen für wegweisende und höchst zuverlässige

Problemlösungen, z. B. als Gebläse in Brennwertheizungen,

Heißluftventilatoren für Herde oder Kondensatpumpen

für Wäschetrockner.

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 17


Autohäuser

„HALLO ZUKUNFT“: Die BMW Plug-In-Hybrid-Modelle

Autohaus l Grenzenlose Dynamik. Geringe Emissionen. Die BMW Plug-in-Hybrid-Technologie vereint die große Reichweite des

kraftvollen BMW TwinPower Turbo Motors mit der hocheffizienten Antriebstechnologie BMW eDrive. Die Modelle BMW 225xe Active

Tourer und BMW 330e Limousine jetzt bei BMW Hubauer. Mit Umweltbonus.

Ein stetig wachsendes Netz von öffentlichen Ladestationen,

der politische Wille zur Förderung der Elektromobilität

und BMW i als Innovationstreiber: Mit dem

Elektroantrieb BMW eDrive kann man schon heute die

Antriebstechnologie der Zukunft erleben. Ab

sofort verfügbar in den iPerformance Modellen

BMW 2er Active Tourer und BMW 3er

Limousine

BMW eDrive und BMW TwinPower Turbo

Motoren bilden zusammen das Herzstück der

BMW iPerformance Modelle. Auf der einen Seite

sorgt die Antriebstechnologie BMW eDrive

für ein beeindruckendes elektrisches Fahrerlebnis:

hocheffizient, enorm druckvoll, nahezu

emissionsfrei und somit perfekt für Kurzstrecken

geeignet. Auf der anderen Seite garantiert

der BMW TwinPower Turbo Motor sportliche Fahrfreude

und spielt sein volles Potenzial auf der Langstrecke

aus. Daraus entsteht ein Antriebskonzept, das das Beste

zweier Welten miteinander vereint: maximale Fahrfreude

und minimale Emissionen. Dank 360° ELECTRIC kann

ein BMW iPerformance Modell einfach und jederzeit mit

Strom versorgt werden. Für den Ladevorgang wählt der

Fahrer zwischen einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose,

der leistungsstarken BMW Wallbox oder öffentlichen

Ladesäulen.

Einfach aufladen

Das Beste aus zwei Welten

BMW iPerformance Modelle: Der Batterieladestand lässt sich bequem über

die BMW Remote App aus der Ferne abrufen. Darüber hinaus gibt sie hilfreiche

Tipps für eine effiziente Fahrweise, die die Reichweite erheblich vergrößert

Während der Fahrt lädt sich die Hochvoltbatterie

selbstständig durch Bremsenergierückgewinnung

auf: Im Schiebebetrieb und beim

Bremsen wird die Bewegungsenergie in elektrische

Energie umgewandelt und in der Batterie

gespeichert. Der Batterieladestand lässt sich bequem

über die BMW Remote App aus der Ferne

abrufen. Darüber hinaus gibt sie hilfreiche Tipps

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18 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Industrie /Energie

E.ON Kernkraft wird PreussenElektra

Industrie l Seit dem 1. Juli 2016 heißt die E.ON Kernkraft PreussenElektra und ist für die deutschen

Kernenergieaktivitäten von E.ON zuständig.

Diese Änderung erfolgte vor dem Hintergrund der

Aufspaltung des E.ON-Konzerns in die neue Energiewelt

(Energienetze, Kundenlösungen, Erneuerbare Energien)

und die konventionelle Energiewelt (Upstream, Gas,

Stromproduktion, Handel). Diese Trennung wurde im

Rahmen der E.ON-Hauptversammlung am 08. Juni dieses

Jahres mit über 99 % Zustimmung beschlossen. Zu diesem

Beschluss gehörte auch die Entscheidung, dass die

deutsche Kernenergie bei E.ON verbleibt und künftig unter

eigenem Namen als nicht-strategisches Geschäftsfeld weitergeführt

wird.

Die deutschen Kernenergieaktivitäten verbleiben bei

E.ON – allerdings unter neuer, alter Flagge. PreussenElektra

bestand von 1927 bis zum Jahr 2000 und war eines

der größten deutschen Energieversorgungsunternehmen

mit Sitz in Hannover. Im Jahr 2000 fusionierte Preussen-

Elektra mit der Bayernwerk AG zur E.ON Energie AG.

Die neue PreussenElektra hat somit auch bayerische

Wurzeln und wird nun das ursprüngliche Geschäft von E.ON

Kernkraft fortführen und sich mit allen Aufgaben, Tätigkeiten

und Dienstleistungen im Zusammenhang mit Betrieb,

Nachbetrieb, Stilllegung und Rückbau der in Besitz oder Beteiligung

der E.ON Kernkraft GmbH befindlichen Kernkraftwerke

in Deutschland konzentrieren. Darüber hinaus stellt

PreussenElektra sein Know-how und seine Erfahrung auch

international ausgewählten Partnern zur Verfügung.

PreussenElektra in Niederbayern:

das Kernkraftwerk Isar

Im März 2011 wurde das Kraftwerk Isar 1, im Rahmen

des beschlossenen Ausstiegs Deutschlands aus der Atomenergie,

mit insgesamt sieben weiteren Kernkraftwerken

Das Kernkraftwerk

Isar 2 produziert

im Jahr mit rund elf

Mrd. kW/h Strom ca.

12 % des gesamten

bayerischen Stroms.

Isar 1 befindet sich

seit März 2011 im

Nichtleistungsbetrieb

abgeschaltet. Es befindet sich seitdem im Nichtleistungsbetrieb.

Die Stilllegungs- und Rückbaugenehmigung ist beantragt.

Isar 1 erzeugte bis zu seiner Abschaltung mehr als

200 Mrd. kW/h Strom. Mit dieser Menge Strom könnte ganz

Deutschland ca. vier Monate durchgehend mit Strom versorgt

werden. Das Kernkraftwerk Isar 2 verliert Ende 2022

seine Berechtigung zum Leistungsbetrieb. Isar 2 produziert

im Jahr mit rund 11 Mrd. kW/h Strom ca. 12 % des gesamten

bayerischen Stroms und versorgt damit rund 3,5 Mio.

Haushalte im Jahr. (Weitere Informationen im Internet unter

www.preussenelektra.de)

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WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 19


EDV/IT

Fünf Tipps zur CRM-Einführung:

So machen Sie aus Betroffenen Beteiligte

IT / Kundenmanagement l Customer Relationship Management ist weit mehr als nur der Einsatz einer Software. Bei der Einführung

einer CRM-Lösung kann deshalb auch vieles schief gehen. Denn dahinter steckt eine Philosophie hin zu mehr Kundenorientierung

und effizienten Prozessen – und die beginnt im Kopf.

Damit die Einführung ein Erfolg wird, muss das Management

diese Denkweise von Anfang an vorleben. Dabei

gilt es, die Mitarbeiter ins Boot zu holen, Bedenken auszuräumen

und sie vom Nutzen des CRM zu überzeugen. Tobias

Mirwald, Geschäftsführer der ADITO Software GmbH,

gibt fünf Tipps, wie Unternehmen die Herausforderung

CRM meistern können.

Tipp 1: Definieren Sie Ihre

CRM-Strategie

Bei der Einführung einer Lösung für das Customer

Relationship Management geht es nicht nur um eine

Software: Oft geht damit auch ein komplexer Change-

Management-Prozess einher, bei dem Geschäftsabläufe

in Vertrieb, Marketing und Service analysiert und gegebenenfalls

optimiert werden. Erste Schritte einer erfolgreichen

CRM-Einführung sind deshalb eine ausgeklügelte

Strategie und ein durchgehendes Prozessmodell, um Kunden

zu gewinnen und zu binden. Dabei sollte nicht die

Innenansicht, sondern die Kundenorientierung im Mittelpunkt

stehen. Beginnen Sie erst mit der Auswahl einer

Lösung, wenn diese grundlegenden Punkte geklärt sind.

Tipp 2: Nehmen Sie die Auswirkungen des

CRM-Projekts ernst

Für Mitarbeiter bringt die CRM-Implementierung

häufig Veränderungen gewohnter Arbeitsabläufe mit sich.

Deshalb sollten sie von Anfang an mit ins Boot geholt

werden, um sich von Sinn und Nutzen eines neuen Kundenmanagements

mit Hilfe eines CRM-Systems zu überzeugen.

Auch das Management sollte die Auswirkungen

ADITO Geschäftsführer Tobias Mirwald: „CRM ist

nicht nur eine Software – CRM beginnt im Kopf“

des CRM-Projekts nicht unterschätzen, schließlich integriert

die Lösung sämtliche Prozesse etwa aus Vertrieb

und Marketing. So können nachhaltig Servicequalität und

Kundenzufriedenheit gesteigert werden. Neben dem „Ja“

zur Software muss das Management deshalb auch bereit

sein, sich den softwareunabhängigen Herausforderungen

einer CRM-Einführung zu stellen. Sprich: Passen Sie interne

Prozesse sowie deren Organisation an und stellen Sie

entsprechende Kapazitäten bereit.

Tipp 3: Räumen Sie Bedenken

nachhaltig aus

Eine CRM-Einführung optimiert die Arbeitsabläufe im

Unternehmen. Viele Mitarbeiter zweifeln deshalb zunächst

an dem Projekt. Am wichtigsten ist es, die Beteiligten davon

zu überzeugen, dass der Nutzen des CRM – vor allem

für sie persönlich – mehr wiegt, als der zunächst befürchtete

zusätzliche Aufwand zur Pflege der Daten.

Tatsächlich arbeiten sie durch die Transparenz effizienter

und sparen sogar langfristig Zeit. Insbesondere

„Vertriebler“ profitieren davon, dass sie sich auf ihre Kernaufgabe

– das Verkaufen – konzentrieren können.

Mit optimierten Prozessen und stets aktuellen Daten

arbeitet auch die Service-Abteilung effizienter und sorgt

für eine bessere Kundenbetreuung. Das Management wiederum

trifft fundierte Geschäftsentscheidungen auf Basis

relevanter Kennzahlen aus dem CRM.

Tipp 4: Geben Sie den Mitarbeitern

eine Stimme

Holen Sie Mitarbeiter und Akteure unterschiedlicher

Hierarchie-Ebenen und Abteilungen aktiv an einen Tisch.

Vertreter aus Vertrieb, Marketing, Service, IT, Fachabteilungen

und Geschäftsführung sollten an einem Strang ziehen.

Nur so wird das Projekt erfolgreich. Dabei trifft nicht

selten das Lager der stärksten Befürworter mit dem der

größten Zweifler zusammen.

Die bewusste und aktive Einbindung beider Gruppen

macht das Projekt zwar zunächst komplexer, aber im Sinne

der Akzeptanz langfristig erfolgreich. Nur indem sich

Management und Beteiligte intensiv austauschen, können

sie Zweifel ausräumen und die Akzeptanz der Mitarbeiter

erhöhen. Mit Hilfe von Workshops werden die Anwender

aktiv in den Prozess einbezogen und sie erkennen: CRM

lebt von gut gepflegten Daten und dem Engagement jedes

einzelnen Nutzers.

Tipp 5: Setzen Sie auf cleveres

Projektmarketing

Ein Projekt-Maskottchen, anschauliche Erklärvideos

oder ein regelmäßiger Newsletter: Mit kreativen Projektmarketingstrategien

binden Sie spätere Anwender in das

Projekt ein.

Auch agile Projektmethoden können die Akzeptanz

der Nutzer steigern: Damit steht in kurzer Zeit ein Software-Prototyp

zur Verfügung, der dann Schritt für Schritt

an die weiteren Anforderungen angepasst wird. Da die

Mitarbeiter von Beginn an aktiv eingebunden sind, ist die

Akzeptanz der Software besonders hoch. So werden aus

Betroffenen Beteiligte.

n

Alle Akteure an einem Tisch: Für ein erfolgreiches

CRM-Projekt müssen Vertrieb, Marketing, Service,

IT und Geschäftsführung an einem Strang ziehen

20 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Industrie / Energie Industrie

Ausbildung bei Flottweg: einer der größten

Ausbildungsbetriebe der Region

München, 1920: Von Technik und Maschinenbau fasziniert,

bringt Gustav Otto, Sohn des Erfinders der Ottomotoren,

ein Fahrrad mit einem Hilfsmotor auf den Markt.

Weil man damit so „Flott auf dem Weg“ war, ist dies die

Geburtsstunde des Markennamens „Flottweg“.

So richtig beginnt der Erfolg des Unternehmens im

Jahr 1932. Dr. Georg Bruckmayer übernimmt die Rechte

an den Flottweg Motoren-Werken. Trotz Wirtschaftskrise

legt er den Grundstein für ein außergewöhnliches

Maschinenbauunternehmen. Zunächst

baut man neben Motorrädern auch Flugzeugmotoren.

Ein Meilenstein in der Geschichte

von Flottweg ist schließlich in den 50er-

Jahren der Bau von Vollmantelschneckenzentrifugen,

sogenannten Dekanterzentrifugen.

Seit dieser Zeit haben über 10 000 Maschinen

die Werkshallen in Vilsbiburg verlassen.

Diese Zentrifugen sind, damals wie heute,

ein wichtiger Baustein in der Herstellung

oder Verarbeitung ganz alltäglicher Dinge.

Wussten Sie beispielsweise, dass Brauereien

auf Flottweg Produkte setzen, um Bier herzustellen?

Oder, dass Dekanter Abwässer in

Kläranlagen reinigen? Oder, dass Flottweg

Zentrifugen Ölschlämme im fernen Kasachstan

aufbereiten? Diese Liste der Anwendungen

lässt sich beliebig lang fortführen und ist schlussendlich

ein wichtiger Eckpfeiler des Erfolges.

Ausbildung mit Tradition und

hervorragender Perspektive

Hinter dem Erfolg stehen jedoch Flottwegs Mitarbeiter.

Um die Qualität der Produkte langfristig auf dem

höchstmöglichen Level zu halten, lässt Flottweg nur ausgebildete

Fachkräfte an die Maschinen. Zu diesem Zweck

befinden sich aktuell über 50 Mädchen und Jungs in den

verschiedenen Ausbildungsprogrammen. Und das hat

Flottweg-Produkte für den Weltmarkt: Dekanter, Separatoren und Bandpressen zur mechanischen

Fest-Flüssig-Trennung

Flottweg: ein starkes Team für weltweiten Erfolg

Industrie l Seit mehr als 60 Jahren ist Flottweg ein weltweit geschätzter Lieferant von technisch hochwertigen Zentrifugen und

Bandpressen sowie kompletten Systemen für die mechanische Fest-Flüssig-Trennung. Viele Produkte des täglichen Lebens werden

direkt oder indirekt mit Hilfe dieser Maschinen hergestellt. Dazu gehören zum Beispiel Säfte, Bier, Wein und Stärke genauso wie

Produkte der Chemischen Industrie oder Mineralölindustrie.

Tradition. Bereits seit 1946 bildet das Unternehmen am

Standort Vilsbiburg einen Großteil seiner Mitarbeiter selbst

aus. Neben der Ausbildung zum Industriemechaniker bietet

Flottweg auch den Lehrberuf des Mechatronikers an.

Für viele Mitarbeiter war und ist die Ausbildung

jedoch nur der erste Schritt zu einer erfolgreichen, beruflichen

Karriere. Viele Beispiele zeigen, dass der Weg

vom Auszubildenden zur Führungskraft nicht nur möglich,

Flottweg-Firmengebäude in Vilsbiburg: Trotz internationaler Ausrichtung will das

Unternehmen weiterhin am Standort festhalten

sondern auch gewünscht ist und gefördert wird. Auch

aus diesem Grund entschied sich Flottweg 2014 dazu,

eine eigene Academy zu gründen. Hier werden Schulungsbedürfnisse

und -wünsche der Mitarbeiter erfasst und

maßgeschneiderte Trainings mit internen sowie externen

Fachkräften angeboten.

Um gute Ergebnisse zu erzielen, braucht es ein eingespieltes

Team. Ein offenes und respektvolles Miteinander

ist dabei Grundvoraussetzung. Bei Flottweg ist daher die

Coaching-Philosophie die gelebte Führungskultur. Hierbei

werden die Eigenständigkeit und die Eigenverantwortung

gefördert sowie Mitarbeiter gezielt und individuell weitergebildet.

Das Ergebnis ist ein Arbeitsumfeld, in dem jeder

erfolgreich sein kann.

Dieser Erfolg spiegelt sich jedoch auch in der Vergütung

wider. Dabei bietet Flottweg weit mehr als nur ein

monatliches Gehalt. Neben Urlaubs- und Weihnachtsgeld

gibt es weitere Sonderzuwendungen, die sich an dem

persönlichen, aber auch an dem Erfolg des Unternehmens

orientieren. So will Flottweg jedem Mitarbeiter bewusst

machen, dass er einen bedeutsamen Teil zum

gesamten Erfolg des Unternehmens beiträgt.

Zudem genießen die Mitarbeiter Fahrkostenzuschüsse

und je nachdem, wo sie beschäftigt

sind, Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschläge

sowie diverse Erschwerniszulagen.

Kontinuität, aber Steigerung bei

Mitarbeitern und Umsatz

Weltweit engagieren sich über 850

Mitarbeiter für den Erfolg der Kunden. Die

Tendenz ist steigend. Auch im vergangenen

Jahr 2015 konnte der Umsatz erneut gesteigert

werden und liegt inzwischen bei 179 Mio.

Euro. Überall auf der Welt weiß man Flottweg-Qualität

zu schätzen. Der Exportanteil

des Vilsbiburger Unternehmens liegt bei 85 %.

Um den Kunden rund um den Globus eine optimale Betreuung

anzubieten, unterhält Flottweg eigene Niederlassungen

in Australien, Brasilien, China, Frankreich, Italien,

Kanada, Mexiko, Peru, Polen, Russland und den USA.

Trotz der internationalen Ausrichtung des Unternehmens

hat sich Flottweg dazu entschlossen, weiterhin am

Produktionsstandort Vilsbiburg festzuhalten. Flottweg Zentrifugen

und Bandpressen werden ausschließlich in Bayern

hergestellt und bieten den Kunden rund um den Erdball

höchste Qualität. Flottweg – ein starkes Team für weltweiten

Erfolg. (Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie

unter www.flottweg.com)

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 21


Industrie/Genussmittel

Die Pöschl-Firmenzentrale in Geisenhausen: Exportaktivitäten in ca. 100 Länder, feste Wurzeln in der Region, Europas Marktführer im Segment Feinschnitt ohne Zusatzstoffe

Qualität – Tradition – Zukunft

Industrie l Tabakprodukte seit vier Generationen: Die PÖSCHL TOBACCO GROUP ist der

weltweit größte Produzent von Schnupftabak sowie einer der führenden Hersteller und

Distributeure von Tabakprodukten in Europa.

Zu den bekanntesten Produkten aus

dem Hause PÖSCHL zählen mit Sicherheit

die weltweit meistverkaufte Schnupftabakmarke

GLETSCHERPRISE sowie im Feinschnittbereich

(= Tabak zum Selbstdrehen

& -Stopfen von Zigaretten) die Markenfamilien

RED BULL und PUEBLO (Deutschlands

meist verkaufter Drehtabak und

Europas Marktführer im Segment Feinschnitt

ohne Zusatzstoffe). Darüber hinaus

ist PÖSCHL die Nr. 3 auf dem deutschen

Pfeifentabakmarkt und bietet ein breites

Sortiment an Pfeifentabaken.

Seit 2008 hat PÖSCHL sich mit dem

Aufbau einer eigenen Zigarettenfertigung

ein weiteres Standbein geschaffen. Die

bekannteste Marke ist hier ebenfalls die

zusatzstofffreie PUEBLO.

Tradition, Qualität und Zukunftsvisionen

sind für das Familienunternehmen

seit über 113 Jahren gelebte Praxis. Die

PÖSCHL-Gruppe, zu der neben dem

Stammhaus PÖSCHL Tabak auch 15 internationale

Tochter- und Beteiligungsgesellschaften

gehören, generierte 2015 einen

konsolidierten Umsatz von ca. 565 Mio.

Euro. Rund 800 Mitarbeiter weltweit, davon

allein 383 am Hauptfirmensitz im niederbayerischen

Geisenhausen, sowie Exportaktivitäten

in ca. 100 Länder, machen

PÖSCHL zu einer global denkenden und

handelnden Unternehmensgruppe mit

festen Wurzeln in der Landshuter Region.

Trotz einer verschärften Wettbewerbssituation

konnte PÖSCHL Tabak seine

Qualitätskontrolle in der Rauchtabak-

Aufbereitung

Marktposition in den vergangenen Jahren

stetig ausbauen und liegt, inzwischen

durch die 4. Familiengeneration geleitet,

weiterhin auf Erfolgskurs. Ausschlaggebend

dafür, so geschäftsführender Gesellschafter

Patrick Engels, seien nicht nur die

hervorragende Qualität der Produkte oder

die internationale Ausrichtung, sondern vor

allem auch die Mitarbeiter. „Vor diesem

Hintergrund sind wir auch immer auf der

Suche nach qualifiziertem Personal und

motivierten Auszubildenden.“

Informationen über das umfangreiche

Ausbildungsangebot oder mögliche offene

Stellen für alle Bereiche – von der Verwaltung

über den Vertrieb bis hin zur Produktion

– gibt es auf www.poeschl-tobacco.

com/karriere. Auch Initiativbewerbungen

sind willkommen.

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PÖSCHL TOBACCO GROUP

Dieselstr. 1

84144 Geisenhausen

poeschl@poeschl-tobacco.de

www.poeschl-tobacco.com

Prüfung der Rohtabake in der

Schnupftabak-Produktion

Auszubildende bei der PÖSCHL TOBACCO GROUP mit Ziel Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufleute, Fachkraft für Lebensmitteltechnik (von links)

22 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Industrie /Elektronik

Bestmögliche Flexibilität für eine kundenund

marktorientierte Projektabwicklung

Energietechnik / Elektroanlagen l Elektroanlagen l Der Name BAUER steht für Elektro- und Energietechnik in höchster Qualität,

für engagierte Ausführung und innovatives Know-how, für ein transparentes Projekt-Management sowie für optimale Flexibilität und

Kundennähe – seit vier Generationen.

Am Landshuter Standort des inhabergeführten Familienunternehmens

wird der komplette Bedarf in der

Elektrotechnik, an sicherheitstechnischen Anlagen, Datennetzen,

Schalt-, Steuer- und Regeleinrichtungen, Energieversorgungsanlagen

sowie das Programmieren intelligenter

Steuerungen für die Gebäudeautomation abgedeckt.

Zum Leistungsspektrum zählt die Projektierung neuer

elektrotechnischer Anlagen genauso wie Wartungs-, Änderungs-

und Servicearbeiten an bestehenden Anlagen. Mit

rund 80 Mitarbeiter werden u. a. mittlere und große Bauprojekte

wie Einkaufszentren, Büro- und Geschäftshäuser,

Hotels, medizinische Einrichtungen, Flughäfen, Bahnhöfe

und Industrieanlagen errichtet und betreut.

Landshut ist Zentrum der Mittelspannungstechnik

Im Frühjahr 2015 wurde das Leistungsspektrum des

Landshuter Standortes um den Bereich der Mittelspannungstechnik

und der Energieverteilung mit einem versierten

Team von 15 Mitarbeitern erweitert. Von Landshut

aus wird der gesamte bayerische Raum bedient.

Bundesweit tätig und regional verwurzelt

BAUER Elektroanlagen Süd GmbH & Co. KG l Standort Landshut l Ottostraße 16 l 84030 Landshut

Tel. 0871 92332-0 l E-Mail: landshut@bauer-netz.de l www.bauer-netz.de

Auch die Räumlichkeiten in dem 2009 erbauten Betriebsgebäude

in der Ottostraße in Landshut wurden in

diesem Jahr erweitert und neu strukturiert. Dem Team

steht außerdem eine eigene Werkstatt für Umbauten, Ergänzungen

und Anpassungen von kunden- und anlagenspezifischen

Komponenten zur Verfügung.

BAUER arbeitet überwiegend für Kunden aus der mittelständischen

Wirtschaft, der Industrie und für öffentliche

Auftraggeber. Regional und autark aufgestellte Standorte

bieten die bestmögliche Flexibilität für eine kunden- und

marktorientierte Projektabwicklung direkt vor Ort. BAUER

legt großen Wert auf qualitativ bestmögliche Ausführung

seiner Leistungen.

Ebenso wichtig sind ein partnerschaftlich menschliches

Miteinander und eine auf Nachhaltigkeit orientierte

Zusammenarbeit. Neben Buchbach und Landshut ist

BAUER in München, Frankfurt, Düsseldorf, Halle, Leipzig,

Berlin und Hamburg vertreten. Rund 200 Bauprojekte,

verteilt auf ganz Deutschland, werden derzeit pro Jahr

von den insgesamt neun Standorten mit insgesamt 970

Mitarbeitern bearbeitet und betreut.

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 23


Industrie/Elektronik

Spezialist für Leistungselektronik

Elektronik l Die Deutronic Elektronik GmbH entwickelt und produziert innovative Lösungen mit überlegenem Mehrwert.

Eine besondere Stärke liegt in der Realisierung applikationsspezifischer Lösungen und kundenspezifischer Sondergeräte.

Die Leistungsbereiche: Batterieladesysteme, Stromversorgungen, DC/DC Wandler, Test- und Prüfsysteme.

Innovative Batterieladesysteme von Deutronic sind weltweit bei führenden Automobilherstellern

in der Produktion, den Werkstätten und im Showroom im Einsatz

Die Deutronic Elektronik GmbH wurde 1983 in Adlkofen

gegründet. Das in zweiter Generation inhabergeführte

Familienunternehmen befindet sich zu 100 % in Familienbesitz.

Deutronic beliefert die Industrie weltweit mit technologisch

führenden Lösungen.

Forschungszentrum Energiespeichertechnik. Wegen

der wachsenden Bedeutung des Themas Energiespeicher

investiert Deutronic nicht nur in die Geräte-

Entwicklung selbst, sondern gleichzeitig in ein Batterielabor,

um das Verhalten von Batterien systematisch untersuchen

zu können. Der Fokus liegt auf der Optimierung

von batterieschonenden Ladestrategien in der Anwendung.

Das führt zu einem umfangreichen Know-how im Bereich

Batterieladetechnik.

Batterieladesysteme. Fahrzeuge weisen eine Vielzahl

elektronischer Komponenten auf. Der daraus folgende

Energiedurst stellt höchste Anforderungen an Batterien

und die Ladetechnologie. Als Technologie- und Marktführer

für Automotive-Batterieladesysteme bietet Deutronic

innovative Lösungen.

Stromversorgungen. Deutronic hat sich auf kundenspezifische

Stromversorgungen für den Einsatz in rauen

Umgebungsbedingungen spezialisiert. Dazu zählen z. B.

Applikationen in Förderanlagen im Intralogistikbereich.

DC/DC Wandler. Im Bereich DC/DC Wandler hat

sich Deutronic auf vollvergossene, in sich geschlossene

Fahrzeugwandler spezialisiert, die widrigsten Umgebungsbedingungen

standhalten. Diese werden z. B. in Flurförderfahrzeugen,

fahrerlosen Transportfahrzeugen und industriellen

Anwendungen verbaut.

Test- und Prüfsysteme. Der Hauptkundennutzen von

Deutronic Test- und Prüfsystemen besteht in einer zu

100 % kundenindividuellen Konzeption. Dabei greift Deutronic

auf Komponenten bewährter Hersteller zurück und

vereint diese zu einem Komplettsystem. Herzstück ist eine

selbstentwickelte Testsoftware, die ein Höchstmaß an Individualität

und Flexibilität gewährleistet.

Das Ergebnis sind maßgeschneiderte Test- und

Prüfsysteme: Voll vernetzbar, sicher, schnell und zuverlässig.

Damit können sämtliche Einsatzzwecke abgedeckt werden,

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24 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Global Player

Investition in die Zukunft

EFAFlex-Tore im „TZ-PULS“ der Hochschule Landshut

in Dingolfing: Sie gelten weltweit als innovativste

Spitzenprodukte in ihren jeweiligen Marktsegmenten

Technologietransfer l EFAFLEX beteiligt sich mit zwei kostenlos installierten, hochmodernen Schnelllauftoren am neuen

Technologiezentrum der Hochschule Landshut in Dingolfing und ist damit Teil eines Kraftaktes der Stadt Dingolfing, zusammen mit

Unternehmen aus der Region und der Hochschule: Das Projekt musste ohne staatliche Anschubfinanzierung gestemmt werden.

Mit der kostenlosen Bereitstellung von zwei unterschiedlichen

Schnelllauftoren hat sich EFAFLEX an der

neuen Außenstelle „TZ-PULS“ der Hochschule Landshut

in Dingolfing beteiligt. Dort arbeiten aktuell vier Professoren

und mehr als 20 Mitarbeiter an der strukturierten

Optimierung industrieller Produktionsabläufe.

Als erstes bayerisches Pilotprojekt dieser Art musste

man ohne Anschubfinanzierung des Freistaates auskommen.

Daher hat die Stadt Dingolfing rund elf Mio. Euro investiert.

Zusätzlich haben überwiegend regional ansässige

Betriebe Maschinen, Anlagen und Einrichtungsgegenstände

im Gesamtwert von mehr als 1,5 Mio. Euro kostenlos

zur Verfügung gestellt.

„Für die Geschäftsleitung von EFAFLEX stand von

Anfang an fest, den Lehrstuhl bestmöglich zu unterstützen“,

sagt Alfons Pröls, Projektverantwortlicher des

Torherstellers. „Schließlich gehören unsere Produkte zur

technischen Grundausstattung eines jeden zeitgemäßen

Industriebaus. Abgesehen davon, fließen die Ergebnisse

aus dem Betrieb der Schnelllauftore mit in die Studien ein.

Als Bestandteile der Musterfabrik „TZ-Puls“ tragen sie zu

einer realistischen und praxisnahen Ausbildung künftiger

Fachkräfte wesentlich bei.“

„Synergie-Effekte und Win-Win-Situation

bereits erkennbar“

Darüber hinaus können sich die Studenten der berufsbegleitenden

Masterstudiengänge „Prozessmanagement

und Ressourceneffizienz“ sowie „Werteorientiertes

Management und Fabrikplanung“ in der Musterfabrik

„hautnah“ u. a. mit Einbauvoraussetzungen, Platzbedarf,

Steuerung, Funktionsweise und Betrieb der Tore befassen.

„Die erhofften Synergien aus der engen Zusammenarbeit

zwischen Hochschule und Industriebetrieben haben sich

bereits nach kürzester Zeit erfolgversprechend eingestellt“,

freut sich Pröls.

Die eingesetzten Tormodelle EFA-STT ® und EFA-

SRT ® gelten weltweit als innovativste Spitzenprodukte

in ihren jeweiligen Marktsegmenten. Im modernen Torbau

kombinieren sie vorbildlich alle Attribute, die unter dem

Begriff „Energieeffizienz“ zusammengefasst werden: Alle

EFAFLEX-Tore sind serienmäßig mit einer Automatiksteuerung

ausgestattet. Sie sorgt grundsätzlich für geschlossene

Tore und gestattet in Verbindung mit verschiedensten

Befehlsgebern ein gezieltes Öffnen.

Dabei schützen extrem hohe Bewegungsgeschwindigkeiten

(über 3 m/sek.) vor eindringender Kälte, Wind

und Wetter. In Ruhephasen sorgen rundum abgedichtete

Konstruktionen mit thermisch getrennten Isolierlamellen

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Vorschau

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Tochter Franziska Hopper beim Dekorieren, Franz Hopper in seinem Element, Augenschmaus aus der Küche: „Unsere Gäste wählen aus der täglich wechselnden Tageskarte

oder der reichhaltigen Standardkarte. Unten: Der Landshuter Hof liegt am westlichen Stadtrand im Grünen; Blick in Restaurant, Gaststube und Hotelzimmer

Gastfreundschaft und regionale Speisen

aus Hoppers Küche im Landshuter Hof

Gastro I In 21 Jahren hat sich das Ehepaar Theresa und Franz Hopper ganz im Westen von Landshut mit Leidenschaft und Liebe

zum Detail einen herausragenden Platz in der hiesigen Genießer-Gemeinde erobert. Grundgedanke ist „Frische aus der Region“.

Jetzt ist Hoppers Küche auch der erste Stützpunkt für Slow Food im Landkreis. Zum Haus gehört auch ein gediegenes Hotel mit

25 Zimmern bzw. Appartements.

Seit 21 Jahren trägt der Landshuter Hof zur Gastfreundschaft

der Region bei. Seit zehn Jahren erarbeitet

er sich jedes Jahr die Empfehlung im Michelin Führer.

Seit 2016 ist Franz Hoppers Küche der erste hiesige Stützpunkt

für Slow Food. Sie wissen nicht, was Slow Food

ist? Slow Food (engl. slow ‚langsam‘ und food ‚Essen‘)

wurde von der gleichnamigen Organisation als Begriff für

genussvolles, bewusstes und regionales Essen geprägt,.

Es bezeichnet eine Gegenbewegung zum uniformen und

globalisierten Fastfood. Die ursprünglich aus Italien stammende

Bewegung bemüht sich um die Erhaltung der regionalen

Küche mit heimischen pflanzlichen und tierischen

Produkten sowie um deren lokale Produktion.

„Nichts tun wir lieber, als unseren

Gästen gute Stunden zu bereiten.“

darf es auch mal ein Stück vom Schwäbisch-Hällischen

Spanferkel oder ein Kotelett sein. Wild verarbeitet der

Landshuter Hof von Jägern aus der Region. Übrigens ist

Franz Hopper auch „Meister“ der Raffinesse in Sachen

Nachspeise.

„Es gibt nichts Besseres als

etwas Gutes.“

Und so erzählen die Inhaber von sich selbst: „Wir

geben zu, dass wir selbst gern essen. Unsere regionale

Küche hat so viele herrliche Gerichte, es wird so viel Gutes

bei uns erzeugt, dass das Einkaufen in der Nachbarschaft

und das Kochen nach Saison eine wahre Lust sind – hin

und wieder darf man dabei ruhig über den Zaun in die Küche

des Südens schauen. Wir schätzen uns glücklich, dass

gute Freunde von uns ausgezeichnete Biere brauen und

wir haben Freude daran, unsere Weinkarte immer wieder

mit neuen Entdeckungen zu bestücken.“

„Wir geben zu, dass wir selbst

gerne essen“

Die Räumlichkeiten lassen nichts zu wünschen übrig. Neben

dem Restaurant Restaurant stehen das Franz-Josef-

Stüberl mit 40 Plätzen und das Hochzeitsstüberl mit 15

Plätzen für fröhliches Beieinandersein oder geschäftliche

Anlässe zur Verfügung. Der Hotelbereich bietet 25 Zimmer

bzw. Appartements, selbstverständlich mit Dusche, WC,

TV und WLAN. n

Slow Food schreibt in seinem Magazin: „Der Aufwand,

den Franz Hopper zusammen mit seinen Köchen

bei der Zubereitung der Speisen betreibt, übersteigt das

Übliche, Geschmacksverstärker und künstliche Aromen

sind tabu …“

Hoppers wichtigste Lieferanten kommen aus der Region.

Hühnchen vom überschaubaren Betrieb Lichtinger –

eine gute Empfehlung hierzu: Backhendl mit Kartoffel-/

Gurkensalat. Heimische Fische, vor allem Saibling und

Forelle, liefert Rauhmeier aus Ergolding. Sie schmecken

am Stück „Blau“ oder „Müllerin“ genauso hervorragend

wie auch als Filet auf frischem Gemüse. Am Wochenende

Öffnungszeiten / Warme Küche

Montag von 17.00 bis 23.00 Uhr (Küchenannahmezeiten von 17.30 Uhr bis 21.00 Uhr)

Dienstag Ruhetag im Restaurant (Für Hotelanreisende ist die Rezeption besetzt von 16.00 bis 21.00 Uhr)

Mittwoch bis Sonntag von 11.00 Uhr bis 23.00 Uhr

(Küchenannahmezeiten von 11.00 Uhr bis 13.30 Uhr und von 17.30 Uhr bis 21.00 Uhr)

Das Team vom Landshuter Hof freut sich auf Ihre Reservierung

Tel.: (0871) 962720 l info@landshuter-hof.de l oder im Internet: www.landshuter-hof.de

Landshuter Hof l 84032 Landshut l Löschenbrandstraße 23

26 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Genuss & Gemütlichkeit

Als Herrensitz ist Neufahrn seit dem 14. Jahrhundert greifbar.

Im 15. Jahrhundert ging es in den Besitz Herzog

Heinrichs des Reichen über. Die Landshuter Herzöge

behielten die Hofmark allerdings nicht, sondern verkauften

sie wieder, und sie wechselte dann mehrmals den

Besitzer. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Schloss

von den Schweden zerstört und danach wohl in der heutigen Grundgestaltung

wieder aufgebaut. Ab 1834 war es im Besitz der Fürsten Thurn und Taxis.

1988 ging Schloss Neufahrn in das Eigentum der Familien Beer und

Sicheneder über, bzw. 1990 in den Besitz der Familie Beer.

Seit der Eröffnung 1989 besuchten Gäste aus aller Welt das Schlosshotel Neufahrn.

Der langen und ereignisreichen Geschichte von Schloss Neufahrn trägt auch das Mittelalterliche

Schlossfest Rechnung: Lagerleben, Händler, Handwerker, Aussteller sowie Gaukler,

Künstler und Akteure sorgen jedes Jahr für ein unterhaltsames, ereignisreiches Wochenende.

Genießen in historischen Gemäuern

Gastro l Das Schlosshotel Neufahrn steht für gehobene Küche und erstklassigen Service. Es bietet den idealen Rahmen für jegliche

Feier oder Veranstaltung der besonderen Art, egal ob Seminar, Tagung, Hochzeit, Bankett, Galadinner, Ritteressen, romantisches

Candle Light Dinner, Bradlessen oder ein Biergartenbesuch.

Mit dem Schlosshotel Neufahrn könnte man eine ganze

Ausgabe füllen. Von der langen, bewegten Schloss-Geschichte

abgesehen, hat man es mit einem gastronomischen

Betrieb zu tun, der in seiner Vielfältigkeit und dem besonderen

Rahmen kaum zu überbieten ist. Da ist erstens ein vertäfeltes

Restaurant mit kulinarischen Köstlichkeiten aus der

verfeinerten bodenständigen Küche und Platz für bis zu 90

Gäste (Reservierung empfohlen). Dazu gehören ein Ritterkeller

– Ritteressen! – sowie ein Biergarten mit klassischen

bayerischen Gerichten und Brotzeitschmankerl, dazu frische

Biere aus dem Steinkrug, gelegentlich auch mit Blasmusik.

Zweitens ein Hotel, das vom Chalet für Tagungsgäste

und Geschäftsreisende über Wellnessbereich bis hin zu

exquisit ausgestatteten Schlosszimmern sowohl für den

Preisbewussten wie auch für den besonderen Anspruch

das Richtige hat.

Drittens ist das Schlosshotel ein attraktiver Platz für

Hochzeiten, Betriebs- und Familienfeiern sowie Tagungen

und Seminare. Dass auch letztere nicht unbedingt in gesichtslosen

Tagungszentren ablaufen müssen, dafür steht

das Schlosshotel Neufahrn. Ob im Freien oder in einem

der modernen Tagungsräume – hier haben sogar Seminare

romantische Seiten. Insgesamt fünf Tagungsräume

für 2 bis 100 Personen stehen zur Verfügung. Moderne

Tagungstechnik mit Beamer, Leinwand, Pinnwänden, Flipcharts

und gratis WLAN im ganzen Haus sind Standard.

Beste Voraussetzungen, die Arbeit mit dem Vergnügen zu

verbinden.

Viertens glänzt das Schlosshotel mit einer Reihe

herausragender Events. Als da sind die berühmten Galadinner-Abende

der besonderen Art, die jeweils ein spezielles

Motto, wie etwa „Krimidinner“ oder „Märchendinner“,

haben. Ebenfalls weithin bekannt ist das Mittelalterliche

Schlossfest –„Kummet, sehet, staunet!“ – , das dieses

Jahr zum 22. Mal begeisterte. Ergänzt wird der Event-

Reigen mit den Gartentagen im Frühjahr. n

Täglich Mittagstisch.

Kein Ruhetag

Äussere Münchener Strasse. 83 l 84036 Landshut l www.zollhaus-landshut.de l (0871) 27 55 22 63

Die wohl Besten Steaks

der Stadt. Aus eigenem

Dry Age Schrank

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 27


Genuss & Gemütlichkeit

Almauftrieb zur Sophie

Almauftrieb 2016 l Sophie‘s Alm startet am 22. September mit

einem g‘scheiten Almauftrieb in die neue Alm-Saison – exklusiv

im Alten Schlachthof Landshut.

Im öffentlichen Programm sind u. a.

Weinfeste, Wirtshaussingen, Almkirta,

Nacht der Wirtshausmusikanten,

Humoristisches Ganserlessen, Almbrunch

... und ein tolles Publikum.

Das genaue Programm und die Termine

findet man im Internet (siehe unten).Die

200 Quadratmeter große Eventlokalität

im Design einer Tiroler Berg-

Sophie‘s Alm kann ab sofort für Weihnachtsfeiern

gebucht werden.

Die Termine sind begrenzt!

Weitere Infos unter 08709/570

(Mo- Fr 8:00 Uhr – 13:00 Uhr) oder per

E-Mail: info@sophies-alm.de

http://genuss-und-events.tremmelgmbh.de/sophies-alm.html

alm bietet den perfekten Rahmen für exklusive

Weihnachtsfeiern, Geburtstage

oder Kundenevents jeglicher Größe.

Sophie‘s Alm ist ab sofort wieder

buchbar für Veranstaltungen mit bis

zu 160 Personen. Es gilt das almtypische

Prinzip der Mehrparteien-

Tische.

n

Mit Freunden

feiern und genießen

Wie gut moderne bayerische

Küche sein kann, wenn man

mit regionalen Produkten kocht

und es authentisch umsetzt,

zeigt Ihnen unser Küchenchef

Stefan Parnitzke im Hohenthanner

Brauereigasthof immer

wieder aufs Neue.

Ob traditioneller Schweinebraten,

Kalbslüngerl, Rindercarpaccio

oder vegetarische

Küche – die Gerichte, die unser

Koch zubereitet, sind der Tradition

verpflichtet, aber modern

und raffiniert umgesetzt.

In unserem gemütlichen Brauereigasthof

kann man sich

wohlfühlen, gut essen, Feste

feiern oder einfach nur ein

gepflegtes Bier aus dem

reichhaltigen Sortiment der

Hohenthanner Schloßbrauerei

von nebenan genießen.

Deshalb heißt es bei uns:

Herzlich willkommen sein und

sich wohlfühlen. Auf Ihren

Besuch freut sich Familie Eibl

mit Team!

Rottenburger Str. 22

84098 Hohenthann

Tel. 08784 - 969601

Brauereigasthof@hohenthanner.de

www.hohenthanner-brauereigasthof.de

Hotel-Gasthof Wadenspanner

Essen ist ein Bedürfnis,

genießen ist eine Kunst.

Francois VI. Duc de La Rochefoucauld

(1630-1680)

Kirchgasse 2, 84032 Altdorf, Tel. 0871 / 932130

www.wadenspanner.de

28 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


ESKARA in Essenbach: Am Montag, den 12.September findet ab 18:00 Uhr wieder das Dr. Jung & Partner Anlegerforum statt. Am Freitag, den 14. Oktober. 19.30 Uhr,

gibt es ein Klassik-Highlight: Sinfonietta – „Die Moldau“ und andere Sinfonische Dichtungen. Weitere Termine: www.eskara.de/termine/veranstaltungen.html

Veranstaltungen aus Leidenschaft: ESKARA Sport- und Kulturarena

Events l Die ESKARA Sport- und Kulturarena in Essenbach ist Veranstaltungsort für die verschiedensten Events, wie Musikkonzerte,

Theaterveranstaltungen, Kongresse und Tagungen (fast) jeder Größe.

Bereits auf den ersten Blick begeistert die

ESKARA durch ihre innovative Architektur: eine außergewöhnliche

Fassade aus Holz, Glas und Stahl sowie

einladende Außenanlagen mit Terrassen und Wasserfläche.

Im Innenraum findet man mit der teilbaren Arena,

dem zweistöckigen Foyer, den vier Tagungsräumen, sowie

einem atemberaubenden Wintergarten flexible räumliche

Bedingungen und eine stimmungsvolle Kulisse für Veranstaltungen.

Im Sockelgeschoss erlaubt der großzügig dimensionierte

Tagungsbereich mit lichtdurchfluteten Vortrags- und

Seminarräumen vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, sowohl

für kleine Gruppenschulungen wie auch für Vorträge vor

größerem Publikum.

Herzstück der ESKARA ist die große Arena mit einem

Fassungsvermögen von über 2.000 Sitzplätzen in Reihe

bestuhlt. Je nach Anlass und Personenzahl können durch

die mögliche Abtrennung der Halle nahezu alle Wünsche

zur Bestuhlung erfüllt werden.

Ausstellungen, Empfänge und andere Festivitäten

finden im gläsernen Foyer ein stimmiges und exklusives

Ambiente.

Der Wintergarten mit tropischen Palmen und

einem Becken mit japanischen Koikarpfen ist ein Ort

der Entspannung, der die Gäste zum Verweilen einlädt. Die

verkehrsgünstige Lage und ausreichende Parkmöglichkeiten

sind weitere Vorteile.

Ein professionelles Team unterstützt individuell und

engagiert die Kundenwünsche, ganz nach dem Motto:

„Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf – wir kümmern uns

um den Rest.“

n









Traditionswirtschaft

Rieblwirt

Nebenraum für

Familienfeste, Firmenfeiern

oder Stammtische

Öffnungszeiten:




Die. - Sa.: 17 - 24 Uhr

So. & Feiertag: 11-14 und 17-24 Uhr

Freyung 631 l Landshut l (0871) 14 22 60 70

mail@rieblwirt.de l www.rieblwirt.de





















WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 29


Rotlicht

Diskret. Seriös. Anonym.

Rotlicht l Seit 2010 schreibt das Laufhaus Lustra in der Landshuter Benzstr. 12 Rotlicht-Geschichte. Was noch vor zehn Jahren kaum

jemand auf der Rechnung hatte, ist heute ein „richtiges“ Bordell, rund um die Uhr geöffnet, und nennt sich selbst mittlerweile auch

„Erotik-Park“. Denn Laufhaus heißt nicht, dass es hier zugeht, wie auf der Reeperbahn.

Diskret. Seriös. Anonym. Das ist in komprimierter

Form die Philosophie im Hause Lustra. Und dieses Haus

hat tatsächlich in Landshut Rotlicht-Geschichte geschrieben,

wie kaum ein anderes Unternehmen dieser Branche.

Wer hätte sich, sagen wir vor zehn Jahren, gedacht, dass

sich „so etwas“ in Landshut etablieren könnte.

28 komfortabel ausgestattete Zimmer

Das Lustra eröffnete 2010 im ehemaligen Betonbauwerk

in der Landshuter Benzstraße 12 und das war schon

bemerkenswerter Unternehmergeist. Seit der Eröffnung

vor sechs Jahren wird stetig vergrößert und der Standard

auf den nächsten Level hochgefahren. So wurde z.

B. eine ehemalige Lagerhalle in

einen geräumigen Zimmerkomplex

umgebaut, der sogar über ein Solarium

und ein Fitness-Studio für

die Mädchen verfügt. Heute stehen

28 komfortabel ausgestattete Zimmer

zur Verfügung, standardmäßig

mit Bad/Dusche, Fußbodenheizung

und WLAN ausgestattet. Beim Umbau

haben die Betreiber übrigens

auch großen Wert auf modernste Technik gelegt und ein

Blockheizkraftwerk installiert. Die neueren Toiletten sind

sogar behindertengerecht

Engagement für das „älteste Gewerbe

der Welt“

Da macht sich vor allem die jahrzehntelange Erfahrung

der Gründer und Eigentümer bemerkbar, die sich

zum Ziel gesetzt haben, das Eis zwischen der Gesellschaft

und dieser noch etwas verschämt akzeptierten Branche

bei uns in der Region zu brechen.

„Es läuft alles diskret und anonym ab“

Dabei gehen sie gezielt und unerschrocken vor, sie

konfrontieren und reizen zugleich, um zu zeigen, dass

diese Branche ein ganz reeller Wirtschaftszweig ist, mit

ganz reellen Jobs und ganz reellen Menschen. So setzen

sie die Redensart vom „ältesten Gewerbe der Welt“ in

die Landshuter Realität des 21. Jahrhunderts um. „Es ist

langsam Zeit“, sagt Mitinhaberin Michaela Baumgartner,

der Gesellschaft zu zeigen, dass dieses Gewerbe ein Teil

von ihr ist und nicht mehr wegzudenken. In diesem Sinne

hat sich das Lustra auf die Fahnen geschrieben, zur weiteren

Attraktivität der Region beizutragen.

Das „erotische Hotel“ Lustra bietet für professionel-

le Mädchen mit Niveau auch Räumlichkeiten im oberen

Level. ,,Die Mädchen und die Gäste sollen sich bei uns

wohlfühlen“, lautet die Maxime des Hauses, das rund um

die Uhr geöffnet hat. ,,Hier im Lustra läuft alles diskret und

anonym ab.“ Die Mädchen mieten sich als selbstständige

Unternehmerinnen im Laufhaus ein und können sich ihre

Zeit selbst frei einteilen. Das Lustra sorgt im Gegenzug für

reichlich Wohlbefinden, Privatatmosphäre und natürlich

Sicherheit und Sauberkeit.

Weitere Informationen gibt es unter Telefon (0871)

97482980, per E-Mail unter info@lustra.la, und im Internet

unter www.lustra.la. Ein Sexshop befindet sich im

Aufbau, derzeit unter www.lustra shop.de einzusehen. n

Mit vier Häusern in der Benzstr. 12 ist das Lustra

Landshuts erstes und einziges Laufhaus, auch Erotik-Park,

Eros-Center oder schlicht Bordell genannt. Die Girls

posieren hier für „WirtschaftsLEBEN“

Auszug aus der Lustra-

Internet-Seite

Willkommen auf lustra.la, der besten Adresse für

erotische Abenteuer in Landshut. In der Nähe der Autobahnausfahrt

Landshut Nord findest Du das Eroscenter

Lustra. Hier erwarten Dich sexy Girls (und TS) aus

aller Herren Länder ... ständiger Wechsel lässt keine

Langeweile aufkommen.

Das Eros-Center Landshut hat 24 Stunden für

Dich geöffnet. Du erkennst an der grün-geschalteten

Klingel sofort, welches Girl auch noch zu später Stunde

deine Wünsche erfüllt (nur im Haus 3). Also, einfach

vorbeischauen und rein ins Vergnügen!

Was ist ein Laufhaus?

Das Lustra kann man sich wie ein normales Hotel

vorstellen (erotisches Hotel). Die Zimmer (Ap.) werden

an die Mädchen vermietet. Diese nützen die Räumlichkeiten

selbstständig und auf eigene Rechnung.

Welcher Service zu welchem Preis die Damen

dann im Speziellen anbieten, entzieht sich unserem

Einfluss. Es wird einzig und allein eine Mindestpreisregelung

für Standardservice vorgeschrieben, die nicht

unterschritten werden darf, um einem Preisdumping,

zum Schutz der Mädchen vorzubeugen.

30 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Rotlicht

Was Mann so braucht:

Gisas bewährte Adressen in Landshut

Gisa ist eine in Landshut nicht nur in der Branche seit

geraumer Zeit bekannte Unternehmerin in der Rotlichtbranche,

und man könnte sagen, sie weiß, wie der Hase

läuft. Oder, wie sie es formuliert: Was Mann so braucht.

An zwei Adressen bieten ihre Etablissements Angebote, die

kaum Wünsche offenlassen.

Was Mann so braucht, wird jeder für sich selbst

entscheiden. Gisa ist sich sicher, dass die für jeden das

Richtige hat.

Das Ambiente in beiden Häusern ist mit Liebe zum

erotischen Detail ausgestattet. „Unsere Gäste können hier

privat und diskret eine zauberhafte Zeit mit verführerischen

sexy Girls und Ladies genießen“, verspricht Gisa.

Transvestiten sind auch immer wieder mal mit von der

Partie. Und: „Wir sind eine erstklassige Adresse, bei der

man nichts falsch machen kann.“

Der eine Standort, „Gisa‘s Haus“, liegt in der Äußeren

Münchener Str. 63, auf drei Stockwerke verteilt. Im Erdgeschoss

ein Appartement mit kleinem Bizarr-Raum („ideal

auch für TS Ladies“). Die zweite Dependance, „Haus Viktoria“,

liegt in Landshut Nord, Liebigstr. 7, – ein schnuckeliges

Häuschen, direkt gegenüber von VW Eichbichler.

Bei Gisa mieten sich die Mädels als freiberuflich Tätige

Zwei Adressen mit drei besonderen Angeboten,

bis hin zu bizarr: Haus Viktoria in der Liebigstr. 7

(unten) und Äußere Münchenerstr. 63

mit „Gisas Haus“ und – an derselben Adresse –

Dominastudio Ladyluzy (re.)

ww.hausviktoria.info l www.gisashaus63.de

ein Appartement, und jede verfügt über ihren eigenen,

individuellen Service. In beiden Häusern wird betont, dass

„es“ nur mit Schutz geht, und die Mieterinnen werden

ausdrücklich dazu angehalten.

GISA ist für ihre Gäste bei Unstimmigkeiten

Mo.–Mi., 17–18 Uhr, persönlich unter 0152-22592216 zu

erreichen.

n

WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016 31


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WirtschaftsLEBEN

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Die nächsten Ausgaben:

November 2016: Startausgabe Passau 1

Januar 2017: Ausgabe Landshut 4

April 2017: Startausgabe Straubing 1

Juni 2017: Ausgabe Landshut 5

Sept. 2017: Startausgabe Deggendorf

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Impressum

WirtschaftsLEBEN

Herausgeber und v.i.S.d.P:

Wolfgang Asenhuber

Freischaffender Kommunikationsfachmann, Publizist

Florastraße 13

84036 Landshut

0871 14277222

asenhuber@wirtschaftsleben.com

Erscheinungsweise 4-mal jährlich, Pressesendung

Verbreitungsgebiet: siehe Mediadaten

Druckauflage dieser Ausgabe: 6.200

Anzeigenberatung: Wolfgang Asenhuber

info@wirtschaftsleben.com l www. wirtschaftsleben.com

32 WirtschaftsLEBEN l Ausgabe Landshut 3 l August 2016


Autohaus Eichbichler zählt zu den

50 besten Volkswagen Betrieben

Das Volkswagen Autohaus in der Landshuter Liebigstraße

Vor Kurzem wurde dem Volkswagen Zentrum Landshut die Auszeichnung „Forum

der Besten“ im Berliner Reichstag verliehen. Für das „Forum der Besten“ werden jährlich

die Top-50-Vertragspartner ermittelt. Diese erreichten in 2015 außergewöhnliche

Erfolge, trotz der besonderen Vorzeichen des zurückliegenden Jahres. Zu den wichtigen

Bewertungskriterien zählen Bestwerte bei Kundenzufriedenheit und Marktleistung, sowie

besondere Erfolge bei Verkauf und Service.

Bestwerte bei Kundenzufriedenheit und Marktleistung

„Eine hohe Kundenzufriedenheit und das daraus resultierende Vertrauen unserer

Kunden sind entscheidende Erfolgsfaktoren für die Marke Volkswagen Pkw“, betonte

Thomas Zahn (links im Bild), Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland Marke Volkswagen

Pkw, in seiner Laudatio. „Auch in besonders herausfordernden Zeiten zeigen die

Volkswagen Partner im Verkauf und Service höchsten Einsatz sowie große fachliche Kompetenz.

Damit leisten die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Partnerbetriebe

im direkten Dialog mit unseren Kunden vor Ort einen wesentlichen Beitrag. Dafür möchte

ich den ausgezeichneten Betrieben sowie allen Handels- und Servicepartnern danken.“

Dank an Mitarbeiter und Kunden

Die Auszeichnung wurde dem Geschäftsführer des Volkswagen Zentrums Landshut

Thomas Eichbichler (Bild rechts, Mitte) durch Thomas Zahn und Emmerich Engels (Leiter

Händlerorganisation Volkswagen AG; rechts im Bild) übergeben. „Bedanken möchte ich

mich zum einen bei unseren Mitarbeitern für die herausragende Leistung, zum anderen

auch bei allen Kunden, die mit ihrer Kauf- bzw. Serviceentscheidung sowie ihrer Zufriedenheit

mit uns dazu beigetragen haben, dass unser Betrieb, das Volkswagen Zentrum

Landshut, im Rahmen des „Forum der Besten 2015“ zu den besten 50 Autohäusern in

ganz Deutschland zählt“, so Thomas Eichbichler.


Getränke

Kläranlagen

Fette/Öle/Biokraftstoffe Chemie/Pharma/Lebensmittel Mineralöl

FLOTTWEG SEPARATION TECHNOLOGY

Spitzentechnologie Made in Niederbayern

• zentrale Entwicklung und Fertigung von Maschinen und Anlagen für die

mechanische Trenntechnik am Standort Vilsbiburg

• Einsatz der Maschinen und Anlagen in zahlreichen Industriezweigen

• globales Vertriebs- und Servicenetz in nahezu allen Ländern dieser Welt

• über 85 % unserer Maschinen und Anlagen werden ins Ausland geliefert

• weltweit über 850 Mitarbeiter, davon 650 am Standort Vilsbiburg

• mit etwa 50 Azubis einer der großen Ausbilder in der Region

Flottweg SE • Industriestraße 6-8 • 84137 Vilsbiburg • mail@flottweg.com • www.flottweg.com

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