Wirtschaftszeitung_22082016

livingbox

Branchen &Betriebe: EMSIS

schaut auf die Atome Seite 9

Geld &Geschäft: Junge Sparer

haben es nicht einfach Seite 17

Leben &Wissen: Das deutsche

Superarchiv Seite 25

Mit Sonderbeilage

ABFALLWIRTSCHAFT UND

FACILITYMANAGEMENT

DIE WIRTSCHAFT

Münster |Münsterland

Stolze –Dr. Diers –

Beermann GmbH

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2× im Münsterland

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Ausgabe 4/16

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Preis: 2,00 Euro

Update fürs Münsterland

Die Region errichtet mit NRW-Unterstützung ein Digitales Hub.

Start-ups und etablierte Unternehmen gehen auf Tuchfühlung.

Der Termin ist gesetzt: Am 1. Oktober

wird im Münsterland das neue

regionale Zentrum für die digitale

Wirtschaft, das sogenannte „Digitale

Hub“ (sprich: hap), die Arbeit aufnehmen.

Unterstützer und Initiatoren

wie Matthias Günnewig sind

schon vor dem Start angetan vom

Potenzial: „Mittelstand, Industrie

und Start-ups werden hier zusammenfinden,

um Lösungen für die

wachsenden Herausforderungen der

Digitalisierung und neue digitale Geschäftsmodelle

zu entwickeln“,freut

sich der Geschäftsleiter der Technologieförderung

Münster als einer der

Geburtshelfer.

Die Hub-Bewegung in Nordrhein-Westfalen

ist neu

und ein Baustein der Landesstrategie

für die digitale

Wirtschaft. NRW, sodie

Planung, soll –technisch ausgedrückt –

ein Update bekommen, um Digitalland

Nummer eins in Deutschland zu werden.

Stand heuteein ehrgeiziges Ziel, das aber

von immer mehr leistungsbereiten Seiten

anvisiert wird. Den Beteiligten ist längst

klar, dass ohne entsprechende Rahmenbedingungen

die Bemühungen keinen

Erfolg haben werden.

Im März hatte Matthias Günnewig von

einem Wettbewerb des Landes Nordrhein-Westfalen

erfahren. Gesucht wurden

kluge Konzepte für die Gründung

und den Betrieb der Digital-Hubs. Und

um die Motivation zu erhöhen, versprach

das Land den Gewinnern dieses Wettstreits

eine ansehnliche finanzielle Förderung.

Im Fall des künftigen Kompetenzzentrums

für das Münsterland, das

Ein 3D-Drucker bei der Arbeit: Das Zukunftsthema Digitalisierung beschäftigt viele Unternehmen.

den Namen „münsterLAND.digital“ tragenwird,

ist dies ein Millionen-Zuschuss,

der in den nächsten drei Jahren fließen

wird.

Eine gleich hohe Summe kommt aus dem

Münsterland selbst. „Regional steht das

Vorhaben vor allem auf vier Säulen: Die

Foto: dpa

Sparkassen, zahlreiche Unternehmen

und Mittelständler sowie alle Wirtschaftsförderer

der vier Kreise und Münster

Marketing tragen es mit“, erläutert

Günnewig. Er spricht von einer modernen

Crowdfunding-Kampagne, die am

Ende dazu führte, dass rund 90 Unterstützer

jeweils in einem „Letter of Intend“

ihre Mitwirkung und -hilfe zusagten. „Es

ist uns gelungen, Begeisterung für das

Projekt zu wecken.“ Mit im Boot sind

Universität und Fachhochschule Münster,

die Handwerkskammer ebenso wie

die IHK. ► Fortsetzung auf Seite 2

OFFEN GESAGT

Auf geht‘s!

Dass sich das Münsterland

ein sogenanntes Digitales

Hub als eigenes Kompetenzzentrum

leisten wird, ist

durchweg positiv. Denn der

Wettbewerb, das betonen Experten

immer wieder, wird

mehr und mehr auf dem Gebiet

der Digitalisierung entschieden.

Wer hier marktgerecht

wirkt und klug kooperiert,

wird amEnde mit in der

ersten Reihe stehen.

„münsterLAND.digital“ –diesen

Namen soll der neue Verein

tragen. Dass man „Land“ in

diesem Fall großschreibt,

kommt nicht von ungefähr.

Zwar wird das Zentrum der digitalen

Drehscheibe im Oberzentrum

Münster platziert,

ausstrahlen muss das Hub aber

in alle vier Münsterlandkreise.

Denn schließlich sitzen auch

dort sehr viele Unterstützer –

von den Unternehmen bis hin

zu den regional verankerten

Sparkassen.

Die Wirtschaftsförderer in der

Region haben schnell erkannt,

dass das Münsterland auf diesem

Gebiet ein Update vertragen

kann. Denn digitale Geschäftsmodelle,

die heute für

nahezu jede Branche wichtig

sind, fallen nicht vom Himmel.

Gelingt es, die vorhandenen

Kompetenzen mit den oft kreativen

Ideen der Start-ups zusammenzuführen,

profitieren

auf Dauer alle. Das Münsterland

wird dadurch kein Silicon

Valley, aber es bleibt eine Zukunftsregion.

Am Anfang vieler Erfolgsmärsche

stand der erste Schritt.

Deshalb: Auf geht‘s, Hub! wk

Westfalens starke Seiten

LWL und IHK haben die NRW-Regionen einem Vergleich unterzogen

Westfalen-Lippe muss sich im

Wettbewerb der Regionen behaupten.

Dass die Voraussetzungendafür

gut sind, zeigtder „Vergleich

von Bevölkerungs- und

Wirtschaftsdaten der Regionen in

NRW“, den der Landschaftsverband

Westfalen-Lippe mit den regionalen

Industrie- und Handelskammern

erstellt hat.

4 198869 002009

2 0 0 3 4

LWL-Direktor Löb: „Dabei

unterstreichen die Zahlen,

dass die mittelstandsgeprägten

Wachstumsregionen

Westfalens zu Rechtin

den Regierungsentwurf des Landesentwicklungsplans

aufgenommen

worden sind. Münsterland, Ostwestfalen-Lippe

und Südwestfalen können

selbstbewusst in den Wettbewerb

mit den Metropolregionen Rheinland

und Ruhr gehen.“

Der Zahlenvergleich belegt, dass mittelständische

Familienunternehmen

in Westfalen-Lippe bedeutender sind

als in den Metropolregionen Rheinland

oder Ruhr. Zum Beispiel als

Arbeitgeber.Sosind in Westfalen-Lippe

71,5 Prozent der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten in einem

kleinen oder mittelständischen

Unternehmen tätig (bis 250 Beschäftigte),

im Rheinland knapp unter 66,4

Prozent. Im Ruhrgebiet sind es rund

65,8 Prozent.

Eine weitere Vergleichszahl ergänzt

das Bild als Mittelstandsregion: In

Westfalen-Lippe kommen auf 10 000

Einwohner 54 mittelständische Betriebe

(10 bis 249 Beschäftigte). Im

Rheinland sind es 48, im Ruhrgebiet

41.

Ein Markenzeichen für Westfalen-Lippe

ist zudem der hohe Industrieanteil.

„45 Prozent der nordrhein-westfälischen

Industrieunternehmen sind

hier zu Hause“, zitiert Hauptgeschäftsführer

Schulte-Uebbing (IHK

Nord Westfalen) als Projektfederführer

der westfälisch-lippischen IHKs

aus der Broschüre. Er betont: „Nirgendwo

kommen auf 1000 Einwohner

mehr Industriebeschäftigte.“ 102

sind es in Westfalen-Lippe, im Ruhrgebiet

die Hälfte (51), im Rheinland

59.

Die Broschüre steht zum Download

bereit unter: www.statistik.lwl.org/

Zahlen/Wachstumsregionen;

www.ihk-nordwestfalen.de/statistik.

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2 MACHER &MÄRKTE

Die Welt der Hackathons

Das Kompetenzzentrum „münsterLAND.digital“ soll indie gesamte Region ausstrahlen.

Damit das Fundament möglichst

lange trägt, wurde

MitteAugustein Verein für

das „münsterLAND.digital“-Hub

gegründet. Matthias

Günnewig: „Mit dieser Form der

Struktur haben wird bisher immer gute

Erfahrungengemacht. Eine GmbH-Gründung

schied für uns aus.“ Der finale Förderantrag

ist nunmehr auf dem Wegzum

Land.

Standort des neuen Digital-Hub im

Münsterland wird das Oberzentrum

Münster sein. Ideen für einen geeigneten

urbanen Standort gibt es bereits, um

kreative Hackathons durchzuführen und

in den sogenannten ProzessLabs und

FabLabs zu arbeiten. „Ja, auch sprachlich

ist der Einfluss der Start-up-Kultur unverkennbar“,

sagt Matthias Günnewig.

Hackathons sind szenetypische Treffen,

bei denen Software-Entwickler

auf Unternehmensexperten

treffen. Manche

Produktideen

wurden bereits

auf solchen Veranstaltungen

geboren.

„Nordrhein-Westfalen bringt alle

Voraussetzungen mit, um das Digitalland

Nummer eins in Deutschland

zu werden.“

NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin

Gute Stimmung zum Auftakt: Initiatoren und Unterstützer des Digitalen Hub für das Münsterland freuen sich darüber, dass ihre Bewerbung erfolgreich war

und die neue Einrichtung vom NRW-Wirtschaftsministerium gefördert wird.

Foto: WMF/Martin Rühle

ProzessLab und

FabLab bilden wiederum die beiden

Hauptarbeitsfelder des Kompetenzzentrums.

Im Digital-Hub des Münsterlandes

wird man sich dabei aber nicht um die

Welt der Industrie 4.0 kümmern, sondern

sich mit den Möglichkeiten des 3D-

Drucks, der Virtual Reality und des E-

Commerce befassen. Prozess- und Produktionsfragen

werden im Mittelpunkt

stehen. Auflagenhat das Land den Initiatoren

im Münsterland nicht gemacht.

Günnewig: „Unser Konzept stieß bei der

Jury auf eine große Zustimmung.“

Inzwischen steht auch fest, welches Expertenteam

das „münsterLAND.digital“-Hub

nach vorne bringen wird. Thomas

Malessa, zuletzt Market Relation

Manager der d.velop AGinGescher, hat

zugesagt, das Digital-Hub im Münsterland

zu leiten. Unterstützt wird ervom

Wirtschaftsinformatiker Sebastian Köffer,

der das ProzessLab führen wird, und

von Konrad Schneidenbach, zuständig

für das FabLab. KreativeKöpfe, die in der

digitalen Welt schon langezuHause sind

und auch ein Gespür für die Möglichkeiten

haben.

An der Gründungsversammlung des Vereins

nahmen am 17. August in Münster

gleich so viele Interessierteteil, dass man

den Raum im Technologiehof noch rasch

um weitere Sitzmöglichkeiten ergänzen

musste. 68 Vereinsmitglieder unterschrieben

noch am Gründungsabend, der

von Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Münster

GmbH (WFM), geleitet wurde, ihre Beitrittserklärung.

Den Aufsichtsrat vonmünsterLAND.digital

bilden Matthias Günnewig (Vorsitzender),

Christoph Hertz (celexon Germany,

Emsdetten), Sebastian Kotzwander

(Grünspar, Münster), Dr. Ansgar Strumann

(egeplast international, Greven)

und Dr. Frank Wallow (Westdeutsche

Lotterie, Münster).

wk

IMPRESSUM

DIE WIRTSCHAFT Münster /Münsterland

Verlag und Herausgeber:

Aschendorff Verlag GmbH &Co. KG, Geschäftsbereich:

Media &Sales, Soester Str. 13,

48155 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Telefax: 0251 690-804801

Redaktion: Claudia Bakker (verantw.)

Anzeigen:

Anzeigenleitung: Herbert Eick,

E-Mail: anzeigen@die-wirtschaft-muensterland.de

Objektkoordination: Jochen Gerling,

Telefon: 0251 690-4948, Telefax: 0251 690-804801

Gestaltung/Layout: Lisa Stetzkamp

Druck: Aschendorff Druckzentrum GmbH &Co. KG, An

der Hansalinie 1. 48163 Münster, Telefon: 0251 690-0,

Telefax: 0251 690-215; Auflage: 17.000 Exemplare

www.die-wirtschaft-muensterland.de

Sechsmal grünes Licht

Jury spricht sich für die Förderung verschiedener regionaler Hub-Konzepte aus.

Neben dem neuen regionalen

Zentrum in Münster

können nach dem Votum

einer unabhängigen Jury

noch fünf weitere Vorhaben

in Nordrhein-Westfalen mit einer

Landesförderung rechnen. Hier eine

Übersicht über die weiteren künftigen

Pole der digitalen Wirtschaft:

digitalHUB Aachen: Das geplante Zentrum

bringt digitale Gründer, IT-Mittelstand

(Enabler), digitale Anwender aus

der Wirtschaft (User) sowie Region und

Wissenschaft (Supporter) zusammen.

100 Organisationen/Unternehmen finanzieren

mit. Partner: RWTH Aachen,

Bundesverband IT-Mittelstand e.V.,

GründerRegion Aachen, IHK und HWK

Aachen, Stadtund Städteregion Aachen,

Bistum Aachen,Fachhochschule Aachen.

RegionBonn Digital Hub:Highlight aus

Sicht der Jury sind Innovationsgaragen,

in denen Unternehmen mit Start-ups zusammenarbeiten

können. Dazu ein Accelerator-Programm.

Partner u.a.: IHK

Bonn/Rhein-Sieg, Wirtschaftsförderungen

Bonn und Rhein-Sieg, Hochschule

Bonn-Rhein-Sieg, Universität Bonn.

Digital Hub Cologne: Die Initiative will

Dienstleister (Enabler) für die digitale

Transformationund Think Tank (Innovator)

sein. Leistungen: Partnersuche (Matching),

Start-up-Förderung, Außenhandelsunterstützung.

100 Unternehmen

und Einrichtungen aus Wirtschaft, Industrie,

Wissenschaft und Start-up-Szene

unterstützen die Bewerbung. Partner:

Stadt, Universität, IHK.

Digital Innovation Hub Düsseldorf/Rheinland:

Das Zentrumsoll Startups

und klassische Industrie vernetzen.

Geplant sind u.a. ein Accelerator-Programm

sowie Start-up-Sprints. Partner:

Stadt und Stadtwerke, IHK Düsseldorf,

Rhein-Kreis Neuss, Vodafone.

Digital Ruhr:HUB: Sechs Städte wollen

mit neuartigen Formaten wie Future-

Camps und Matching-Events Gründer,

Mittelstand und Industrie miteinander

vernetzen. Partner im Ruhrraum sind

WMR, Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft

Bochum, die Wirtschaftsförderer

Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen

sowie die Mülheim & Business

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Stetig nach oben

MACHER &MÄRKTE 3

Bei der Wirtschaftsleistung –hier festgemacht am Bruttoinlandsprodukt –ist das Münsterland seit

Jahren auf Erfolgskurs. Vor allem im Dienstleistungsbereich gibt es ordentliche Zuwachsraten.

Statistiker sind beharrlich. Jahr für

Jahr nehmen sie die Wirtschaftsleistung

genau in ihren Blick, ermitteln

auf Bundes-, Landes-, Regierungsbezirks-

und Kreisebene auf den Euro

genau das Auf und Ab beim Bruttoinlandsprodukt.

Auch die großen

kreisfreien Städte wie zum Beispiel

Münster sind Teil dieser Zahlenwelt.

Der Blick ins weite Münsterland

zeigtimLaufe der Jahre nach den Berechnungen

eine fast durchweg positive

Entwicklung. Die Kurve strebt

nach einerdeutlichenDelle während

der Finanzkrise stetig nach oben.

Kurzum: die regionale Wirtschaftsleistung

kann sich sehen lassen.

Im Jahr 2014 lag die Wirtschaftsleistung

des Landes Nordrhein-

Westfalen (gemessen am Bruttoinlandsprodukt

je Erwerbstätigen)

bei 69 402 EurojeErwerbstätigen.

Wie IT.NRW (Information und Technik

Nordrhein-Westfalen) als statistisches

Landesamt jetzt bekanntgab, erreichte

die Stadt Bonn mit 99 492 Euro jeErwerbstätigen

den höchsten Wert unter

den kreisfreien Städten und Kreisen des

Landes. Aufden weiteren Plätzenfolgten

die Städte Düsseldorf mit 91 930 Euro

und Leverkusen mit 86 106 Euro, der

Rhein-Kreis Neuss mit 85 542 Euro und

die Stadt Köln mit 79 221 Euro jeErwerbstätigen.

IT.NRW fasst dies folgendermaßen

zusammen: „Die Wirtschaftsleistung

im Jahr 2014 war inder Rheinschiene

am höchsten.“

Aber es lohnt sich, das Münsterland mit

seinen vier Kreisen und der Stadt Münster

einmal genauer zu betrachten. Denn

auch dort sind die Werteund auchderen

prozentuale Entwicklung im Jahresvergleich

gut.

Während im Regierungsbezirk Münster

das Bruttoinlandsprojekt je Erwerbstätigen

imJahr 2014 bei 63111 Euro lag,

übertraf die Stadt Münster mit 76 608

Eurodiesen Durchschnittswert sehr deutlich.

Münster kann sich damit auch im

Bundesvergleich (Durchschnitt: 68 277

Euro) sehen lassen. Gegenüber dem Vorjahr

stieg der Wert um 2,4 Prozent.

Positiv war auch die Entwicklung in den

Kreisen Borken (58 894 Euro, plus 2,0

Prozent), Coesfeld (56 878 Euro, plus 1,2

Prozent), Steinfurt (58 361Euro, plus 3,1

Prozent) und Warendorf (61 984 Euro,

plus 0,5 Prozent).

Das Bruttoinlandsprodukt in Nordrhein-

Westfalen belief sich im Jahr 2014 auf insgesamt

auf 633 Milliarden Euro, das waren

3,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Köln trug 9,0 Prozent und Düsseldorf7,4

Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei.

Im Vergleich zum Vorjahr erreichte zwischen

Rhein und Weser die Städteregion

Aachen die höchste Zuwachsrate des

Landes beim Bruttoinlandsprodukt (plus

7,0Prozent). Auf den weiteren Plätzen

folgten die Stadt Leverkusen und der

Kreis Paderborn (jeweils plus 6,3 Prozent).

Den stärksten Rückgang beim

Bruttoinlandsprodukt verbüßte die Stadt

WIRTSCHAFTSLEISTUNG

18000

16800

15600

14400

13200

12000

10800

9600

8400

7200

6000

4800

3600

2400

1200

0

2003

2004

2005

2006

2007

2008

Quelle: IT.NRW,AngabeninMillionenEuro

2009

Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes im Münsterland

2010

2011

2012

2013

2014

Münster

Kreis Steinfurt

Kreis Borken

Kreis Warendorf

Kreis Coesfeld

Bottrop (minus 1,5 Prozent). Bezogen

auf die Erwerbstätigenzahl verzeichneten

der Kreis Heinsberg (56 208 Euro)

und die StädteHerne (55 923 Euro) und

Bottrop (48 884 Euro) den niedrigsten

Wert –eine schon seit Jahren anhaltende

Entwicklung.

Interessant ist der Blick darauf, welche

Wirtschaftsbereiche bei der Bruttowertschöpfung

zulegen beziehungsweise verlieren.

Im Münsterland hatte durch die

Bank vor allem der Dienstleistungsbereich

mit Zuwächsen von bis zu 5,3 Prozent

Anteil an der positiven Entwicklung.

Die größten Rückgängevon bis zu minus

17 Prozent mussten die Land- und Forstwirtschaft

sowie die Fischerei verkraften,

wobei sie in den Kreisen noch einen erkennbaren

Anteil an der Bruttowertschöpfung

haben. wk/IT.NRW

Illustration: colourbox.com/Grafik:chr


4 MACHER &

Trotz guter Leistung mächtig u

Das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD) der münsterischen Stadtwerke schont die Umwelt, kommt aber noch viel zu

Das GuD-Kraftwerk am münst

schen Hafen steht mächtig un

Druck: Nicht nur technisch in

riesigen Gegendruckturbine

MAN Turbo, sondern vor al

wirtschaftlich. Zwar bringt es

rund 95 Millionen Euro teureho

moderne Gas-und Dampfturbin

kraftwerk (kurz GuD) zur Stro

und Fernwärmeerzeugung

einen Brennstoffausnutzungsg

von 88 Prozent, aber das ist bla

Theorie. Denn in der Praxis blei

die Turbinen oftmals abgescha

oder laufen manchmal nur für

nige Stunden.

Wechsel am Kreativkai: Während der Hafen als Umschlagplatz an Bedeutung verloren hat, markiert das neue GuD-Kraftwerk (links) einen wichtigen Schwerpunkt der Energieversorgung

für Münster.

Foto: Stadtwerke

Das regelt Martin Kuh

kötter, Kraftwerksm

ter und Schichtleiter

der Leitwarte und da

Herr über zig Bildsc

me und Schaltknöpfe. Unterstützt w

er dabei von nur noch einem weite

Kollegen. Früher waren sie hier

fünft. Trotzdem ist Kuhlenkötter im

noch begeistert von seinem Job: „

Technik hier ist ungeheuer modern

flexibel.“

Mit dem Hauptprodukt des Gu

Strom, ist derzeit allerdings kein S

zu machen, die Preise an der Strom

se rutschen immer mehr in den Ke

Und Gas ist zwar eigentlich billig

Konkurrenz zur Kohle aber immer n

zu teuer. Schlechte Voraussetzun

um in Münster große Mengen Strom

einem rentablen Preis zu produzie

und ins Netz einzuspeisen.

„Der Markt honoriert d

Lösung leider nicht“

Prof. Vennemann: GuDs gehören zu den Kraftwerken mit den gering

Prof. Dr.-Ing. Peter Vennemann

forscht und lehrt im

Institut für Energie und Prozesstechnik

(IEP) der Fachhochschule

Münster an der

Stegerwaldstraße in Steinfurt. Unsere

Mitarbeiterin Maike Harhues sprach mit

ihm über die Rolle der Gaskraftwerke.

Welche Rolle spielen moderne Gaskraftwerke

im deutschen Energiemix

–jetzt und in Erwartung einer

fortschreitenden Energiewende?

Peter Vennemann: Wie jedes Kraftwerk

stellen Gaskraftwerke erstens Leistung

bereit, zweitens produzieren sie

Strom. Gaskraftwerksleistung ist konkurrenzlos

günstig; Strom aus Gas ist aber

sehr teuer. Das Problem: Mit Ausnahme

des sehr kleinen Regelenergiemarktes

wird heute nur für produzierten Strom

gezahlt, nicht für bereitgestellte Leistung.

In diesem Markt haben Gaskraftwerke

keine Chance.

Sollten Kraftwerksbetreiber, ob

Kommune oder Konzern, finanzielle

Kompensationerhalten, wenn die

Anlagen anhaltend unter dieRentabilitätsschwelle

rutschen?

Vennemann: Nein. Wenn der Arbeitspreis

die Bereitstellung von Leistung

nicht mitfinanzieren kann, müssen wir

eben für Leistung zahlen. Wir brauchen

ein Marktdesign, in dem sich ein Preis für

Leistung bilden kann. Das ist im Detail

leider kompliziert und greift erst, wenn

Überkapazitäten abgebaut sind.

Prof. Dr.-Ing. Peter Vennemann

Haben die Stadtwerke Münster aufs

falsche Pferd gesetzt, als sie 95 Millionen

in das GuD-Kraftwerk investiert

haben?

Vennemann: Technisch und volkswirtschaftlich

nicht: GuD-Kraftwerke sind

extrem flexibel und gehören zu den

Kraftwerken mit den geringsten Vollkosten.

Der gegenwärtige Markt honoriert

diese Lösung leider nicht: Da die Baukosteneines

Kraftwerks für die Preisbildung

am Strommarkt nicht relevant sind, ist

Strom aus einem teureren Braunkohlekraftwerk

am Markt billiger. Das macht

den Stadtwerken betriebswirtschaftlich

natürlich zu schaffen. Es war schwer vorauszusehen,

dass Kohlekraftwerke bei

stark schwankender Last technischüberhaupt

noch konkurrieren können: Heute

fahren die Ingenieure die Leistung eines

modernen Braunkohleblocks in einer

Viertelstunde auf die Hälfteherunter.Sie

müssten in derselben Zeit fünf münstersche

GuD-An

Dass Kohlekr

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Und maue Aussichten für eine Gewinnmaximierung,

deshalb gilt zunächst

eine Kostendeckelung: „Eine Unternehmensberatung

brauchten wir nicht, wir

haben eigenes Know-how“, darauf

pocht Markus Bieder, Leiter Fernwärme-

und Stromerzeugung und Erneuerbare

Energien bei den Stadtwerken.

Das bedeutete einen Personalabbau

von 25Prozent in den letzten beiden

Jahren. „Die Mitarbeiter konntenallerdings

betriebsintern in andereBereiche

der Stadtwerke wechseln“, ist Bieder

erleichtert. Und auch bei den Betriebskosten

hat die Stadtwerke-Führung

den Rotstift gezückt. So wirddie nächste

Großinspektion der in Isolierstoff

dick vermummten Dampfturbine, die

bei der Wartung wochenlang lahmgelegt

würde, einfach um fünf Jahrenach

hinten verschoben. Schließlich lief diese

ja auch nicht die ganze Zeit unter

Volldampf.

Das liegt an der paradoxen Entwicklung

der Energiewende: Stein- und

Braunkohlekraftwerke, also ausgerechnet

die CO ²

-Dreckschleudern, übernehmen

den Großteil des Grundlaststroms,

den früher die Atomkraftwerke geliefert

haben. Der Kohle-Strom ist billiger

als der im GuD produzierte. Bei der Klimabilanz

sieht das Verhältnis eklatant

anders aus: Ein modernes Gas- und

Dampfturbinenkraftwerk schickt hingegen

nur rund ein Viertel des Kohlendioxidausstoßes

in die Luft.

Und wenn die beiden umweltschonenden

Prachtstücke der Ingenieurskunst

im münsterischen Kraftwerk denn endlich

mal dürfen, fahrendie Rolls-Royce-

Gasturbinen meist nur Kurzstrecke.

„Dass wir das Kraftwerk bis zu 200 Mal

im Jahr hoch- und runterfahren müssen,

damit konnte niemand rechnen“,

bedauertBieder.Geplant warenbei Inbetriebnahme

2005 rund 40 bis 50

Starts. Produziert wird jetzt im Stopand-go-Modus

nach Bedarf undMarktpreis,

mal für sechs Stunden, mal für 19

Stunden. Meist mit einer Turbine mit

nur halber Power, im Winter dann volltourig

mit beiden Turbinen.

Kleinere Einheiten bei der Energieproduktion

wären prinzipiell wünschenswert:

„Ganz genauso wie vorelf Jahren

würden wir das Kraftwerk heute nicht

mehr bauen. Wahrscheinlich würden

wir einfach mehr in Blockheizkraftwerke

investieren, die Wärme und Stromin

Kleinstmengen produzieren“, resümiert

Bieder.

Die tatsächliche Vervierfachung der

Turbinenstarts ist überhaupt nur aufgrund

der hohen technischenFlexibilität

des GuDs möglich: So lässt sich das

Kraftwerk am Hafenbecken innerhalb

von 30Minuten hochfahren –zumindest

ein Steinkohlekraftwerk älterer

Generation braucht für den Kaltstart

sechs bis acht Stunden, ein in die Jahre

gekommenes Braunkohlekraftwerk sogar

neun bis 15 Stunden.

Die schnelleAnlaufzeit des GuD im Vergleich

zu diesen herkömmlichen Kohle-

Kraftwerken ist ein Muss in Zeiten der

Energiewende. Sie setzt auf den Ausbau

regenerativer Stromquellen, doch

es klaffen Lücken: „Immer wenn der

Produktionsankurbelung im GuD: Zwischen chromblitzenden Kesseln schauen Markus

Bieder, Leiter Fernwärme- und Stromerzeugung und Erneuerbare Energien bei den

Stadtwerken, und Hilmar Kahnt, Leiter Vertrieb und Energiewirtschaft, optimistisch in

die Zukunft.

Foto: Maike Harhues

Wind nicht weht und die Sonne nicht

scheint, muss die Versorgung trotzdem

gewährleistet sein“, steckt Bieder den

Rahmen ab.

Doch der Stadtwerke-Schnellstarter

liefert nicht, wie beim Bau geplant, 50

Prozent des städtischen Stromverbrauchs.

Vielmehr stagniert der tatsächliche

Versorgungsgrad für Münster

seit 2014 bei 38 Prozent.

Gegenüber dem defizitären Gemeinschaftskohlekraftwerk

Hamm, vondessen

Beteiligung sich die Stadtwerke

Münster getrennt haben, punktet das

münsterische Kraftwerk nicht nur in

der Umweltbilanz.

Einen erheblichen Trumpf hat das GuD

an der Hafenkante nicht in der Tasche,

sondern im ehemaligen Kohlespeicher:

Vier 30 Meter hohe „Thermoskannen“

speichern die als Nebenprodukt der

Stromerzeugung erzeugte Fernwärme

bei 80 bis 120Grad Celsius und versorgen

20Prozent der städtischen Haushalte.

Und darin liegt auch der Pluspunkt

gegenüberGuD-Kraftwerken ohne

Fernwärmekopplung: Sie erreichen

nur einen Wirkungsgrad von gut 60

Prozent im Gegensatz zu den 88 in

Münster. Mit abstrusen Folgen: Hightech-Kraftwerkeentpuppen

sich als unrentabel

und gehen nicht mehr oder

erst gar nicht ans Netz. Bundesweite

Schlagzeilen hat der „Irrwitz von Irsching“

gemacht, denn in der bayerischen

Provinz harrt eine Investitionsruine

einer ungewissen Zukunft.

Der Leiter der Fernwärme und Stromerzeugung

sieht in Münster jedoch

einen Silberstreif am Kreativkai-Horizont:

„Erstens haben wir im vergangenen

Jahr eine schwarze Null geschrieben,

und zweitens wollen wir in diesem

Jahr die Stromproduktion um 21 Millionen

Kilowattstunden auf 400Millionen

steigern.“ Nicht zuletzt dank der

innovativen Verkaufsstrategien von

Hilmar Kahnt, Leiter Vertrieb und Energiewirtschaft

der Stadtwerke Münster.

„Im Vergleich zu den Energieriesen

sind wir klein. Klein bedeutet hier flexibel.

Wir können individuelle Angebote

für Unternehmen schnüren, die beispielsweise

zu Stoßzeiten sehr viel

Strombrauchen und dann für mehrere

Stunden einen geringeren Verbrauch

haben“, erläutert Kahnt.

Hier haben die Stadtwerke ihre Fühler

längst über die Stadtgrenzen hinaus

ausgestreckt: „Deutschlandweit sind

sehr große Unternehmen unsere Kunden“,

verrät der Vertriebsleiter. In

puncto Energie ist das Münsterland

mithin eine Exportregion.

Maike Harhues

iese

sten Vollkosten.

Foto: Tobias Mai

lagen vom Netz nehmen!

aftwerkesoflexibel werden,

des Jahrtausends kaum jeet.

dGaspreis befinden sich

rt –wie wirkt sich dasfür

e und private Verbrau-

: Dadurch geht jeder Anreiz

niger Energie zu verbrau-

Heizung und der ineffizienmpferzeuger

müssen dann

ehr so dringend ersetzt werum

sollte ich mich mit 200

eichweite eines Nissan Leaf

en, Bahn fahren oder auf

rt verzichten, solange ich

nes Xoder Qirgendwas für

inen Euro pro Liter Diesel

OFFEN GESAGT

Mehr Chancengleichheit

Die Energiewende war nicht absehbar, und

sie folgt einer Formel mit vielen Unbekannten.

Mehr noch: Die Variablen ändern sich fortlaufend

ebenso, wie die technische Entwicklung

konkurrierender Systeme immer weitergaloppiert.

Für die Stadtwerke Münster war das

gegenwärtige Szenario nicht voraussehbar, als

sie vor rund zehn Jahren die Entscheidung fällten,

eine üppige Summe inein neues Kraftwerk

zu stecken. Eine, zumal in der Rückschau, gewagte

Investition, deren Rentabilität ziemlich bescheiden

ausfällt.

Dennoch hat das im Vergleich zu Branchen-Giganten

relativ kleine Unternehmen energiepolitisch

damals nicht die falschen Weichen gestellt.

Denn der Wirkungsgrad spricht für das GuD-

Kraftwerk, dem zugutekommt, dass es zugleich

Fernwärme produzieren kann. Indieser Kombination

fällt die Bilanz auch kaufmännisch akzeptabel

aus.

An dem Effekt, dass Strom aus Gas teuer ist,

können die Stadtwerke aber nicht rütteln –weshalb

die Turbine am Hafen oft schlummert.

Daraus, dass diese Entwicklung –mitten in den

Zeiten eines selbst auferlegten Paradigmenwechsels

auf dem Energiemarkt –massiv zu Lasten

der Umwelt geht, lässt sich für die Stadtwerke

kein Kapital schlagen.

Sie können auch kaum beim Kunden darauf

pochen, dass dieser Solidarität mit dem lokalen

Versorger walten und sich dafür zur Kasse bitten

lässt. Im Gegenteil, die Stadtwerke kämpfen sogar

umMarktanteile angesichts eines tobenden

Preiskampfes.

Solange billiger Strom aus Dreckschleudern wie

Braunkohlekraftwerken den Markt überschwemmt,

stehen das Stadtwerke-Management

häufig und die Kessel imKraftwerk nur selten

unter Druck.

Den Rahmen in diesem Wettbewerb steckt die

Politik ab. Wobei gilt, dass keineswegs immer

plausibel erscheint, wie an welchen Stellschrauben

gedreht wird. Im Gegenteil, die Energiewende

hat zu Entwicklungen geführt, die gerade

nicht erwünscht waren. Chancengleichheit sieht

anders aus. Und gerade sie bräuchte ein Energielieferant

wie das Kraftwerk an Münsters Kreativkai.

Maike Harhues


6 MACHER &MÄRKTE

Ein Zukunftsmarkt

Die Sanierung von Gebäuden gewinnt für die Baubranche immer mehr an Bedeutung –damit steigt

auch der Fachkräftebedarf indiesem Segment. In Münster wird darauf mit einem Studiengang reagiert.

„Bauen im Bestand“:Dieses Studium

bietet die „AkademieBauhandwerk“

der Handwerkskammer Münster in

Kooperation mit der Fachhochschule

Münster an. Das Modell ist einzigartig

–und die Absolventen mit der

Qualifikation „Bachelor of Engineering“

sind zunehmend gefragte Fachleute.

Einige von ihnen haben bereits

vor dem Studienabschluss einen

Arbeitsplatz sicher.

BAUEN IM BESTAND

Der Studiengang „Bauen im Bestand“ wurde 2009 gemeinsam

vom Fachbereich Bauingenieurwesen der Fachhochschule

Münster und dem Bildungszentrum der Handwerkskammer

Münster entwickelt. Die Fachhochschule

hat die wissenschaftliche Leitung. Die Organisation und

Durchführung liegen bei der „Akademie Bauhandwerk“

des Bildungszentrums der Handwerkskammer Münster.

Die Anzahl der Studierenden ist auf 30 pro Semester begrenzt.

Infos: www.hbz-bildung.de, info@hbz-bildung.de,

Telefon 0251 4444

So prachtvoll wie dieses alte Stadthaus präsentieren sich Gebäude nach einer grundlegenden Sanierung.

Elke Hagedorn studiert im

vierten Semester an der Akademie.

Sie wollte eigentlich

Architektin werden, hat dann

aber Restaurant-Fachfrau gelernt.

Das Thema Bauen blieb immer im

Hinterkopf. Als sie in einem Flyer von

dem Studium „Bauen im Bestand“ las,

stand ihr Entschluss fest. „Das will ich

machen.“ Nach erfolgreichen Bewerbung

wurdezunächst ein Pflichtpraktikum absolviert:

Neun Wochen auf der Baustelle,

drei Wochen im Büro. Da wussteElkeHagedorn:

„Das ist mein Ding.“

Die junge Frau aus Münster ist ein Beispiel

dafür, dass sich in der „Akademie

Bauhandwerk nicht nur Handwerker für

neue Aufgaben qualifizieren. „Wir haben

Abiturienten und Teilnehmer aus

ganz unterschiedlichen Berufen“, erläutert

Akademieleiter Hellmut Himpe,

beim Alter reicht die „Bandbreite“ von

19 bis 52Jahre. Voraussetzung für das

Studium ist entweder das Abitur oder

die Fachhochschulreife oder eine abgeschlossene

Berufsausbildung und drei

Jahre Berufserfahrung. „Ursprünglich

gab esdas Angebot nur für Handwerker“,

sagt Himpe. Als akkreditierter

Hochschulstudiengang habe man die

Voraussetzungen für alle Interessenten

mit Hochschulberechtigung geschaffen.

Marc Schenuit ist Meister im Zimmerer-

Handwerk. Er wollte noch weitere Qualifikationen

erwerben. Seine Erfahrung

an der Akademie in Münster: „Genau

das, was ich machen wollte.“ War er

nicht irritiert von der doch sehr „gemischten“

Studiengruppe? Nein, überhaupt

nicht. Der junge Mann aus dem

Sauerland, der bald seinen Bachelor hat,

sieht darin sogar einen Vorteil. Fachfremde

seien an Grundlagenfächern wie

Mathematik, Bauphysik und Statistik

mehr interessiert als die Handwerker

aus dem Bau- und Ausbaubereich, denn

die hätten das ja schon mal lernen müssen.

Handwerker hätten dagegen „mehr

Ehrfurcht“ vor dem Studium. Vorteile

für beide Gruppen. „Man hilft sich und

schärft den Blick für das Wesentliche“,

hat Hellmut Himpe festgestellt.

Dozenten aus Wissenschaft und Praxis

vermitteln in sechs Semestern die gesamte

Bandbreite dieses Bausegments

praxisnah und zukunftsorientiert. „Dabei

werden energetische Erfordernisse

und Erkenntnisse ebenso beachtet wie

veränderte Lebensbedingungen, zum

Beispiel der Wunsch nach mehr Wohnfläche

und mehr Komfort“, betont Himpe.

Und das zeigt: Geringer Energieverbrauch

und komfortables Wohnen

schließen einander nicht aus.

Alle Phasen von der Bauaufnahme über

den Entwurf neuer Grundrisse und die

Berechnung nachträglicher Dämmung

bis zur Kalkulation der Sanierungsleistungen

werden einbezogen. In mehrmonatigen

Projektarbeiten arbeiten die

Studenten an Nutzungskonzepten für

bestehende Gebäude, so heißt es in

einem Flyer der Akademie. Ergänzt wird

die Lehredurch Exkursionen –zum Beispiel

zu baugeschichtlich oder denkmalpflegerisch

bedeutsamen Gebäuden.

Zu tun gibt es für die Absolventen reichlich.

Aus Statistiken geht hervor, dass

bereits heute inDeutschland mehr als

die Hälfte der Bau-Investitionen in bestehende

Gebäude fließen. Ein wachsender

Markt für die Baubranche. Die interessiert

sich deshalb auch für die Absolventen

der Akademie. So gibt es Firmen,

die Stipendien vergeben, andere

Unternehmen suchen Mitarbeiter und

stellen sich in der Akademie vor. Dabei

wurden schon einigeArbeitsverträgeabgeschlossen.

Elke Hagedorn kann sich

vorstellen, nach Abschluss des Studiums

in der Hausverwaltung ihrer Mutter zu

arbeiten. Marc Schenuit hat sich noch

nicht festgelegt. Probleme, dass sie

überhaupt einen Arbeitsplatz finden,

der den neuen Qualifikationen entspricht,

haben beide nicht.

Hubertus Kost

Unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten: Handwerksmeister

Marc Schenuit und Restaurant-Fachfrau

Elke Hagedorn mit Akademieleiter Hellmut

Himpe.

Foto: Hubertus Kost

Foto: dpa

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Unternehmen und

ihre starke Seite

„Tag der Weltmarktführer“: 7./8. November bei Tobit

MACHER &MÄRKTE 7

Manuel Wolf ist begeistert. Der Bereichsleiter

für Veranstaltungsmanagement

und Corporate Events des

Management-Forums der Verlagsgruppe

Handelsblatt lief bei den Vorbereitungen

für den ersten „Tag der

Weltmarktführer im Münsterland/Westfalen“

offene Türen ein.

Neben Münsterland e.V. als Mitveranstalter

unterstützen rund zehn

Treiber inder Region –von der IHK

über die Wirtschaftsförderungen bis

zur Handwerkskammer –den Kongress,der

am 7. und 8. November bei

der Tobit Software AG in Ahaus über

die Bühne gehen wird.

Ein Gipfeltreffen der besonderenArt

soll der „Tag der Weltmarktführer“

sein, gleichzeitig

ein Beleg für die wirtschaftliche

Stärkeder Region

und die im internationalen Vergleich große

Kraft vieler hier verwurzelter Unternehmen.

Die Kongress-Reihe existiert

schon länger. Veranstalter ist die Wirtschafts-Woche,

die damit bereits in Südwestfalen

und ebenso in Ostwestfalen-

Lippe erfolgreich zu Gast war.

Manuel Wolf rechnet aufgrund der bisherigen

Resonanz mit 200 bis 250 Teilnehmern,

darunter viele Vorstände, Inhaber

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung,

kommt zum Event nach Ahaus.

Foto: dpa

und CEOs, für die bereits am Vorabend

bei Tobit zur Einstimmung ein Event

stattfinden wird. Veranstaltet wird ein

Netzwerk-Abend mit Dinner und Dialog.

Unter anderem stellt sich dort Dr. Rolf

Hollander, Vorstandsvorsitzender der

Cewe Stiftung &Co. KGaA, den Fragen

zur digitalen Transformation imMittelstand.

Cewe selbst hat sich vomFotofilmentwickler

zum Marktführer für Online-

Druck und Fotobücher gewandelt.

Am Kongresstag (8. November) werden

viele interessante Referenten zu Wort

kommen –darunter zum Beispiel Prof.

h.c. Bodo Buschmann, CEO der Brabus

Group, oder Johannes Reifenrath, in der

Daimler AG unteranderem Director Global

Portfolio-, Product- and Powertrain-

Strategy für die Mercedes-Benz-Fahrzeuge.

Dr. Walter Döring, Wirtschaftsministera.D.

in Baden-Württemberg, ist ebenso

mit vonder Partie wie Antje Schubert,

Deutschland-Chefin der Iglo GmbH, deren

Unternehmen in Reken seit vielen

Jahren einen großen Produktionsstandort

betreibt. Und natürlich wirdauch Tobias

Groten, der Vorstandschef der Tobit

Software AG und Treiber dieses innovativen

IT-Hauses, zu Wort kommen. Nachmittags

wird zudem die Bundesministerin

für Bildung und Forschung, Prof. Dr.

Johanna Wanka, auf dem „Tag der Weltmarktführer

im Münsterland/Westfalen“

erwartet. Eröffnet wirdder Kongress vom

Präsidenten der IHK Nord Westfalen, Dr.

Benedikt Hüffer.

Inhaltlich geht es in Vorträgen, Diskussionsrunden

und beim Austausch bis zum

frühen Abend um Themen, die die Wirtschaft

momentan sehr interessieren.

Zum Beispiel die fortschreitende Digitalisierung

und die Industrie 4.0. „Regional

geprägt, weltweit erfolgreich“ – unter

diesem Stichwortwirddie Internationalisierung

der Weltmarktführer aus der Region

thematisiert. Ein Themenblock befasst

sich mit dem Wert der Marke, die im

Wettbewerb ein enormer Vorteil und Absatztreiber

im Markt sein kann. Und es

geht um das Thema Zukunftsfähigkeit.

Für den der „Tag der Weltmarktführerim

Münsterland/Westfalen“ werden schon

jetzt Anmeldungen entgegengenommen.

Weitere Informationen sind unter

www.weltmarktfuehrer-tag.de/muensterland

erhältlich.

wk

Die Schlösser und Burgen des Münsterlandes, wie hier die Wasserburg Schloss Anholt, locken Jahr

für Jahr mehr Touristen in die Region.

Foto: Münsterland e.V.

Münsterland

deutlich im Plus

Tourismus: Bis Ende April 1,1 Millionen Übernachtungen

Der Tourismus in Westfalen-Lippe

hat nach Aussage des regionalen

Sparkassenverbandes inden ersten

Monaten 2016 deutlich zugelegt: Die

Übernachtungszahlen lagen mit 7,6

Millionen um insgesamt 277 000

Übernachtungen höher als im Vorjahreszeitraum.

EinPlus von 3,8 Prozent.

Das größte Wachstum (plus 7,6

Prozent) verzeichnete das Münsterland.Wie

aus aus dem Infobrief

zum Sparkassen-

Tourismusbarometer

hervorgeht, stieg bis

Ende April die Zahl

der Übernachtungen in der Region um

78 000 auf 1,1Millionen. Das Sauerland

(inklusive Willingen) verbuchte inden

ersten vier Monaten 2,3 Millionen Übernachtungen

und eine Steigerung um

111000 (plus 5,0 Prozent). Das Ruhrgebiet

schloss das ersteTertial mit plus 3,8

Prozent (plus 73 000) und rund zwei Millionen

Übernachtungen ab. Die Betriebstypen

Ferienhäuser/-wohnungen, Vorsorge-/Rehakliniken

und Camping wiesen

dabei zweistelligeEntwicklungsraten

aus. Der Teutoburger Wald übertraf das

Vorjahresergebnis leicht um 21 000

Übernachtungen auf insgesamt 1,9 Millionen

(plus 1,1 Prozent).

WachstumsmotorinWestfalen-Lippe war

nach Verbandsangabeninden ersten vier

Monaten der Auslandstourismus mit

einem Zuwachs von 7,9 Prozent (plus

85 000 Übernachtungen). Aber auch der

Inlandsmarkt legte zu(plus 3,1 Prozent

/plus 192 000). Besonders dynamisch

fiel der Zuwachs bei den inländischen

Gästeübernachtungen im Münsterland

(plus 7,7Prozent) aus.

Burgen und Schlösser bleiben der Publikumsmagnet

Nr. 1und verzeichneten

im Zeitraum Januar bis April mit 28,1

Prozent ein deutliches Besucherplus. Besonders

die Monate März und April

brachten überdurchschnittlich hohe Zuwachsraten.

Die Zuwächse lassen sich

hauptsächlich mit Sondereffekten einzelner

Anbieter erklären: Investitionen in

die Angebotsqualität, aber auch die weiterhin

hohe Anziehungskraft des Unesco-

Weltkulturerbes Schloss Corvey waren

hierfür verantwortlich.

Stolze –Dr. Diers –Beermann GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ·Steuerberatungsgesellschaft

Mit derzeit 16 Berufsträgern (davon 4Wirtschaftsprüfer, 2Rechtsanwälte und

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Unser Angebot umfasst eine breite Spanne von Dienstleistungen insbesondere

für mittelständische Unternehmen und deren Gesellschafter von der Einkommensteuererklärung

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Konzernabschlussprüfung. Weiterhin beraten wir in Fragen des Steuerrechts

–insbesondere im Bereich des Umwandlungsteuerrechts, des internationalen

Steuerrechts und der Unternehmensnachfolge. Zu unserem Dienstleistungsspektrum

zählt auch die betriebswirtschaftliche Beratung. Jeder Mandant hat

bei uns einen persönlichen Ansprechpartner, der das Unternehmen langjährig

betreut. Über unsere örtlichen Niederlassungen in Emsdetten und Rheine

hinaus kooperieren wir im Rahmen der CW &Smit anderen Praxen und sind

Mitglied des internationalen Verbundes von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

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Telefon (0 59 71) 80822-6

Telefax (0 59 71) 80822-75

info@stodibe.de

Geschäftsführer:

Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers

Dr. Philipp Diers

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BRANCHEN &BETRIEBE 9

Tiefer Blick

in die Welt

der Atome

Das münsterische Spezialunternehmen EMSIS

baut Kameras für Elektronenmikroskope.

Eine Zellprobe unter dem Elektronenmi

kroskop, das Strukturen bis in den atomaren

Bereich sichtbar machen kann.Foto: Emsis

Weder mit dem bloßen Auge noch

mit einem klassischen Lichtmikroskop

ist das zu sehen, was derzeit den

Materialeinsatz in vielen Lebensbereichen

revolutioniert. Es geht um

immer effizientereHandysund Computer,

um die Entschlüsselung gefährlicher

Viren, die Entwicklung

neuer Medikamente gegen tödliche

Krankheiten wie HIVoder Ebola oder

um Autolacke mit einem integrierten

elektronischen Code. Um Materialstrukturen

im Nanobereich, also

einem Millionstel Millimeter und

kleiner, abzubilden und neue Materialien

zu entwickeln, sind Forscher

auf Elektronenmikroskope angewiesen.

Die Firma EMSIS imNano-Bioanalytik-Zentrum

Münster liefert

hierfür die Kameras –als eines von

weltweit vier Unternehmen, erklärt

EMSIS-Geschäftsführer Dr. Stephan

Egelkamp.

Ein Kamerahersteller hat seinen

Sitz in Süddeutschland,

die beiden anderen arbeiten

in den USA. In Münster werden

nicht nur Bauteile der

Kameras zusammengesetzt, sondern

auch die Software zur Bildbearbeitung

der Proben entwickelt. Ein Patent hat

EMSIS laut Egelkamp zudem für die Mechanik,

mit der die zu untersuchenden

Proben in den Elektronenstrahl des Mikroskops

gesteuert werden.

Die schwergewichtige Kamera umgibt

ein dicker Bleimantel. Da Elektronenmikroskope

Röntgenstrahlung produzieren,

so Egelkamp, „muss auch die Kamera

strahlungsdicht sein“. Neun Mitarbeiter,

darunter Physiker und Biologen,

arbeiten bei EMSIS Hand in Hand.

Einigekennen sich bereits seit vielen Jahren

durch ihre Arbeit im Physikalischen

Institut der Universität Münster, die

Keimzelle des Unternehmens. Bis zum

Jahr 2015 lief die Spezialkameraherstellung

in der Olympus Soft Imaging Solutions

GmbH, die unweit des Technologiehofs

und des Nano-Bioanalytik-Zentrums

Münster ihren Sitz hat.

In der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung

und industrieller Anwendung

entwickeln hier Hightech-Firmen

Produkteund analytische Methoden und

Geräte zur Charakterisierung von Nanomaterialien.

„Mit unseren Kameras und

unserer Software für Elektronenmikroskope

helfen wir,imatomaren Bereich zu

sehen“, bringt es Physiker Dr. Christoph

Hülk auf den Punkt. „Bauteile in Handys

sind heute so effizient, weil man mithilfe

von Elektronenmikroskopen atomare

Strukturen sehen und diese auch beeinflussen

kann“, erläutert Hülk. Ohne

Elektronenmikroskopie wäre auch die

LED-Technik nicht dort, wo sie heute

steht.

Die Bilder, die ein Elektronenmikroskop

liefert, sind mit denen eines klassischen

Lichtmikroskops nicht zu vergleichen.

Abgebildet werden Hell-Dunkel-Kontraste,

die durch die Streuung der unter

Hochspannung beschleunigten Elektronen

nach dem Aufprall auf die Materialprobe

entstehen. Die Kunst besteht laut

Hülk darin, „die Kontraste einer jeden

Probe richtig zu interpretieren“.

Die bei EMSIS entwickelten Spezialkameras

wandeln durch den Einsatz bestimmter

Linsen und Glasfaserbündel die

Elektronenstreuung in Lichtsignale um.

Nicht nur in der Materialforschung, sondern

auch in der Medizin können mithilfe

der Elektronenmikroskop-KameraGewebestrukturen

im Nanobereich sichtbar

gemacht werden. Biologe Dr. Jens Krieger

zeigt es anhand einer endoskopisch

gewonnenen Probe eines Nieren-Patienten.

Krankhafte VeränderungenanZellen

werden so sichtbar.

Nutzer der EMSIS-Spezialkameras sind

laut Egelkamp viele Forschungseinrichtungen,

darunter die Pathologie der Unikliniken,

das Robert-Koch-Institut in Berlin

und das Max Planck-Institut für medizinische

Biophysik.

Im Bereich Materialforschung gehören

international arbeitende Firmen wie

BASF,Bayer oder Henkel zu den Kunden.

Wichtige Abnehmer seien zudem japanische

Elektronenmikroskop-Hersteller

und Forschungseinrichtungen, so auch

die japanische Weltraumforschungsbehörde.

Lieferanten für in Auftrag gegebene Bauteile

für die Spezialkameras haben ihren

Sitz in den USA und dem europäischen

Ausland. Ein Lieferant für feinmechanische

Bauteile sitzt hingegen ganz in der

Nähe: in Münster-Roxel. Esist die NBF

(Norbert Bücker Feinmechanik) GmbH &

Co. KG.

Karin Höller

EMSIS GmbH

Die EMSIS GmbH ist ein klassisches Spin-off und hat sich

aus dem Physikalischen Institut der Universität Münster

entwickelt. Ehemaliger Direktor des Instituts für medizinische

Physik war Prof. Dr. Gerhard Erich Pfefferkorn, der

1965 das erste Rasterelektronenmikroskop auf dem europäischen

Festland in Betrieb nahm und sich gemeinsam

mit Ludwig Reimer als Herausgeber von Standard-Lehrwerken

zur Elektronenmikroskopie einen Namen gemacht

hat.

Wissenschaftler aus dem Physikalischen Institut gründeten

1987 die Soft Imaging Systems GmbH und boten

marktfähige Konzepte und Produkte an. Im Jahre 2004

erfolgte die Übernahme durch Olympus. Im Sommer 2015

wurde die Entwicklung von Kamerasystemen für Elektronenmikroskope

in die EMSIS GmbH ausgegliedert. Hier

arbeiten neun Mitarbeiter, darunter Physiker und Biologen.

Pro Jahr werden etwa 100 dieser Spezialkameras für

Kunden weltweit hergestellt.

-hö-

Geschäftsführer Dr. Stephan Egelkamp demonstriert die Funktionsweise einer Elektronenmikroskop-Kamera, deren

Systeme bei der EMSIS GmbH im Nanobioanalytik-Zentrum-Münster gebaut werden.

Foto: hö

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10 BRANCHEN &BETRIEBE

Uhlen, Riemchen und mehr

Bernhard Erning betreibt die letzte Stadtlohner Töpferei. Imüber 250 Jahre alten Betrieb entstehen

neben den nach wie vor beliebten Geschirrklassikern auch zahlreiche Sonderanfertigungen.

Ganz vorsichtig greifen die Hände

von Bernhard Erning nach dem kleinen

Ton-Rohling. Sachte hebtder 65-

Jährige das Objekt hoch, hält es

gegen das Licht: „Man kann momentan

nur die Form erkennen, die Detailsmüssen

jetztnachund nach eingearbeitet

werden.“ Erning ist Töpfermeister.

Handwerker. „Kein

Künstler“, lacht er. Und als Handwerker

fertigt er seit vielen Jahren

die Siegerpokale für das Stadtlohner

Nacht-Radrennen: die sogenannte

„Nachtuhle“.

Der Töpferbetrieb in Stadtlohn,

so erzählt der Senior

stolz, hat eine langeTradition:

„Nachweislich gibt es

uns seit mehr als 250 Jahren.

Von dieser Zeit an gibt es jedenfalls

schriftliche Aufzeichnungen. Aber ich bin

sicher: Schon viel früher haben meine

Vorfahren mit Tongearbeitet.“ VonSohn

zu Sohn ist das Unternehmen weitergegeben

worden. Bislang. „Meine Kinder,

ein Sohn und eine Tochter, haben beruflich

andereInteressen.“ Einen Nachfolger

hat Erning noch nicht gefunden:„Anfang

nächsten Jahres kommen zwei Interessenten,

die hier zunächst ein Praktikum

machen. Dann schau‘n wir mal, ob die

Chemie stimmt und ob das etwas für sie

ist. Es wäreschön, wenn dieErnings weiter

bestünden. Bis auf unsere haben in

Stadtlohn alle Töpfereien schon dichtgemacht.

Um die Jahrhundertwendegab es

hier acht Werkstätten. Wirsind als einzige

übrig geblieben.“

Er selbst hat das Handwerk von der Pike

auf gelernt, seinen Gesellen- und seinen

Töpfe und Alltagsgeschirr aus Steingut erfreuen sich vor allem bei jungen Leuten wieder großer Beliebtheit, weiß Bernhard Erning. In den Gärtöpfen beispielsweise

sind eingelegte Gurken oder Sauerkraut lange haltbar –und geschmacklich unübertroffen.

Fotos: Susanne Menzel

Meisterbrief erworben. „Das Töpfern ist

eigentlich ein Männerberuf“, ist sich der

Stadtlohner sicher. „Frauen üben in diesem

Metier eher die dekorativeSeiteaus,

sind auch feinmotorisch fitter im Zeichnen.

Aber werwie ich mit dem Handwerk

Geld verdienen will, der muss sich an

nützliche Alltagsobjekte wagen. Und die

sind größer und schwerer und für Frauenhände

nicht so leicht zu stemmen.“

Standbeine des Betriebes sind neben Einmach-

und Brottöpfen weitereGefäße für

Lebensmittel und darüber hinaus ein besonderer

Bodenbelag. „Die Stadtlohner

Riemchen sind weithin bekannt“, verweist

BernhardErning auf sein Vorzeigeprodukt.

In zwei Maßen gibt es die kleinenTonstücke.

Kleine, nur drei Zentimeter dicke

und zehn Zentimeter langeSteine, die allerdings

so einiges aushalten. „Besonders

bei der Restaurierung alter Höfesind die

Riemchen gefragt“, verrät Erning. „Die

Holländer ordern sie extrem gerne. 80

Prozent unserer Kundschaft stammt aus

den Niederlanden.“ Vorm Kaminfeuer,in

der Küche oder der Bauerndiele– entweder

„halb“ oder „fischgrät“ verlegt –machen

sie optisch einen urigen Eindruck.

„Im ältesten Hotel Deutschlands, in Ulm,

sind alle Badezimmer mit den Stadtlohner

Produkten ausgelegt“, ist der Töpfermeister

stolz. Vor einigen Jahren hat

sich sogar ein Scheich bei ihm gemeldet.

„Über 4500 Quadratmeter der Riemchen

wollte er haben“, staunt BernhardErning

noch heute. Ein Großauftrag, wie er besser

nicht sein könnte. Für den Münsterländer

aber nicht zu bewältigen. „Jeder

Brand dauert mit dem Bestücken, Brennen,

Auskühlen und Ausräumen gut vier

Tage. Dahätten wir dann Jahre ander

Produktion gesessen“, hat Erning ausgerechnet

–und abgelehnt.

Der große bullerige Brennofen ist auch so

gut ausgelastet. Bei 1250 Grad schafft

das mit Erdgas beheizteMonstrum bis zu

drei Quadratmeter Riemchen proDurchgang.

Eine Farbauswahl gibt es für den

Bodenbelag übrigens nicht: Die Schattierungen

ergeben sich so, „wie der Ofen sie

abwirft“, erläutert der Chef.

Und schließlich stehen auch noch weitere

Produktionen an. Die Pinkus-Brauerei

hat zu ihrem Jubiläum am

4. September 500 Krüge

geordert. Jeder geladene

Gast erhält ein Unikat

mit seinem Namen.

Auch der Westdeutsche

Schützenbund wartet

auf die Auslieferung des

Königs-„Pokals“ aus der

Stadtlohner Manufaktur.

Für das hessische

Staatsweingut Eberbach

stehen noch „Kaffeepötte“

im Regal, die

jährlich in einer Stückzahl

von etwa 80hergestellt

werden. Durchweg

Sonderanfertigungen.

Ebenso wie die imposante

Vase für ein China-

Restaurant.

Daneben ist aber auch das

„normale“ Alltagsgeschirr wieder im

Kommen, inrustikalen Kneipen ebenso

wie in vielen Privathaushalten. „Zwar

nicht mehr in der Mengewie früher,aber

doch in ausreichender Stückzahl“, freut

sich der Handwerksmeister. Brot-, Gäroder

Rumtöpfe finden guten Absatz.

„Viele, vor allem auch junge Leute, wollen

nicht mehr nur Industrieprodukte

nutzen. Beim Essen nicht, beim Geschirr

nicht. Selber machen wie früherdie Oma

–inähnlichen Behältnissen –liegt im

Trend“, ist Bernhard Erning über diese

Entwicklung alles andere als böse.

Fünf Menschen – den Inhaber eingeschlossen

–sind inder Töpferei beschäftigt.

„Eigentlich könnte ich auch ausbilden“,

sagt der Chef. „Das habe ich früher

immer gerne gemacht. Nur heutzutage

finde ich niemanden mehr. Die meisten

wollen sich die Hände nicht schmutzig

machen.“ Zudem, so weiß der 65-Jährige,wollen

die Lehrlingeeherihre

künstlerische Ader ausleben:

„Bei uns gibt es aber keine

Einzelstücke, hier gehen die

Sachen in Serie. Will sagen:

Es werden oft die gleichen

Dingeproduziert. Und das ist

dem Nachwuchs dann wiederum

zu langweilig.“

Wobei Serie für BernhardErning

nicht heißt, dass nach

Schablone gefertigt wird. Die

Nachtuhlen, die Nachteulen,

beispielsweise, die er seit vielen

Jahren anstelle vonSiegerpokalen

für den Stadtlohner Radsportclub

herstellt, fertigt er

Stück für Stück frei Hand: „Die

Skulpturen, auch als Windlicht

nutzbar,sindinder kleinen Form

aus einem Guss. In der 80 Zentimeter

großen und gut zehn Kilo

schweren Form sind sie aus drei Teilen

zusammengesetzt“, verrät der Meister.

Zwei, drei Stundendauert es, bis eine Eule

modelliert, gebrannt und lasiert ihr

Endstadium erreicht hat. Und damit auch

Nicht-Radfahrerdem Ruf der Eule folgen

und sie bei Gefallen in den eigenen Garten

stellen können, produziert Bernhard

Erning jedes Jahr gleich ein paar mehr

der tönernen Objekte. Handwerklich –

und mit viel Herzblut.

Susanne Menzel

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BRANCHEN &BETRIEBE 11

Für Wand und Wende

Die Fachhochschule Münster und Hagemeister in Nottuln haben einen Energieklinker entwickelt.

Von der ersten Idee bis zur Herstellung des Prototyps vergingen drei Jahre.

Durch die Rohre fließt Flüssigkeit, die von der Sonne erwärmt wird. Mit der Energie lässt sich das Haus heizen, hat Prof. Dietmar Mähner festgestellt.

Fotos: Wilfried Gerharz

Manchmal ist eine Idee so gut und

naheliegend, dass man sich hinterher

fragt: Warum ist da nicht schon

längst jemand draufgekommen?

Prof. Dietmar Mähner, Professor für

Bauingenieurwesen an der Fachhochschule

Münster, ging das so.

Und das Klinkerwerk Hagemeister in

Nottuln half mit, den Geistesblitz

umzusetzen.

Wenn wir uns Fotovoltaik-Anlagen

zur

Stromerzeugung auf

die Dächer pflanzen,

Wände, Fenster und

Dächer isolieren, Erdwärme nutzen und

mit Solar-Paneelen das Wasser wärmen:

Warum dann nicht auch sonnenbeschienene

Hauswände als Energiequelle nutzen

–vor allem im Winter,wenndie Sonne

schön tief und damit ideal steht?

„Ja, warum denn eigentlich nicht?“,

dachtesich auch der Bauingenieur,als er

davon hörte, dass sich das Klinkerwerk

Hagemeister in Nottuln mit eben dieser

Frage beschäftigte. „Eigentlich“, sagt der

47 Jahre alte Professor, „eigentlich bin

ich davon ausgegangen, dass es eine solche

Technik längst gibt.“

Zu seinem Erstaunen stellt er fest: Es gibt

sie nicht. Also machte erzuerst ein Forschungsvorhaben

daraus und sich dann

gemeinsam mit dem Unternehmen an die

Arbeit.

Drei Jahre ist das jetzt her. Man könnte

auch sagen: Drei Jahre hat es von der

Versuchsanordnung: Bei diesen Tests wurde genau ermittelt, wie

viel Wärme sich aus der Wand holen lässt.

Idee bis zum Prototyp gedauert. Und weil

nun feststeht, dass die Wand Wärme

wandelt, das Ganze also funktioniert, haben

die Projektpartner ihre Erfindung

zum Patent angemeldet.

Die Idee der Energieklinker ist vomPrinzip

her simpel. In die mit einer Nut versehenen

Klinkersteine setzten Mähner

und sein Team quasi wie bei einer Endlosschleife

sogenannte Mehrschichtverbundrohre

ein, wie sie auch bei Fußbodenheizungen

in den Estrich gelegt werden.

„In diesen Rohren zirkuliert dann

ein Fluid, wie es auch in Solaranlagen

verwandt wird“, erzählt Mähner.

Sonne scheint auf Wand, Wärme erhitzt

Flüssigkeit, dadurch entsteht nutzbare

Energie. Fertig.

Nun ja, ganz so einfach ist es natürlich

nur vom Prinzip her. „Wir haben aber

nachgewiesen, dass so etwas mithilfe

unseres Energieklinkers funktioniert“,

erklärt Mähner. Ansonnigen Wintertagenerzeugteein

Quadratmeter einer solchen

Klinkerwand bis zu 1,9 Kilowattstunden

Leistung.

So weit, so gut, so einfach. Doch wie so

oft steckte auch bei diesem Projekt der

Teufel im Detail. Wiedie Rohredurch die

Klinker führen, sie an den Enden einfach

biegen oder mit Muffen verbinden? Wo

die Nuteninden Steinen platzieren, eher

mittig oder mehr am Rand? Und: Verliert

der Stein dadurch vielleicht an Festigkeit?

Hinzu kametwas ganz anderes: Der

Einbau darf weder umständlich noch

kompliziert sein. „Eine Maurerkolonne

muss das problemlos bewerkstelligen

können.“

Zahlreiche Bedingungen, etliche Schwierigkeiten:

Darum hat das Forschungsprojekt,

das so einfach aussieht, auch drei

Jahre inAnspruch genommen.

Ob und vor allem wie die gewonnene

Energie am besten genutzt wird –per

Wärmetauscher fürs Heizen oder warmes

Wasser- oder mittels Kraft-Wärme-

Kopplung zum Kühlen des Gebäudes im

Sommer –wollen die Forscher im nächstenSchritt

untersuchen. Fest steht, wenn

all das serienreif ist, will das Klinkerwerk

den Energieklinker vermarkten.

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12 BRANCHEN

Instinkt für den entscheidende

Der Fotograf Maurice Ressel hat inMünster mit Werbeaufnahmen begonnen und arbeitet heute weltweit für

nichtstaatliche Organisationen. Seine bedrückenden Aufnahmen wurden bereits mit vielen Preisen bedacht.

Angriff auf alle Sinne: Diese Motive

erreichen nicht nur das Auge, sie

dringen in die gesamte Wahrnehmung.

Wenn sich der Blick auf das

Mädchen heftet, das auf einer indischen

Mülldeponie zwischen wühlenden

Schweinen nach Metallschrott

sucht,schlägt sich –wider alle

physikalischen Gesetze –gleichzeitig

bestialischer Gestank in der

Nase nieder. Akustische Assoziationenlöst

diese Szenerie ebenfalls aus

–Kopfkino, dem sich der Betrachter

kaum entziehen kann, wenn er seine

Wahrnehmung für die Bilder von

Maurice Ressel öffnet.

Keyvisuals –nennt der Profifotograf

diese Werke, die

mitten ins Herz treffen und

die Tränen in die Augentreiben

–und die Hilfsorganisationen

für die Spenden-akquise nutzen.

„Ich stürze mich in eine Situation hinein

und versuche, ein Teil davonzuwerden.

Ich glaube, dass meine Bilder deshalb so

lebendig wirken. Vielleicht ist das Besondere

die gelebte Verbindung von sozialem

Engagement und Fotografie“, erläutert

Ressel.

Im Auftrag von Misereor, Don Bosco,

German Doctors, des münsterischen Vereins

„Helfen verbindet Menschen“ der

LVM oder der von Titus Dittmann initiierten

Stiftung „skate-aid“ geht der preisgekrönte

Fotograf selbst mit einer Ummantelung

auf seine Expeditionen: Der

Profi im Panzer –erträgt ein Schutzschild

dagegen, vom Elend der Welt in

Fotograf aus Leidenschaft: Maurice Ressel hat inMünster gelernt

und arbeitet überwiegend für NGOs.

„Ich stürze mich in eine Situation

hinein und versuche, ein Teil

davon zuwerden. Ich glaube,

dass meine Bilder deshalb so

lebendig wirken.“

Maurice Ressel

Preisgekröntes Bild mit Botschaft: Das Motiv eines Mädchens, das in Indien inmitten von Müllmassen Metallschrott und

einen Sog gezogenzuwerden. Es ist eine

Frage der Zeit, bis die Realität die Rüstung

desjenigen durchbricht, der sich an

sein Werkzeug Kamera klammern und

mit einem „Mandat“ die Kontinente bereisen

kann.

Meist ist Ressel nur wenige Tage an

einem Schauplatz. „Wenn ich länger an

einem Ort bleibe und die Menschen kennenlerne,

lässt sich ihr Elend nicht mehr

abschütteln. Der Schild bricht.“

Eindrücke, die er nicht nur in Form von

rund 15 000 Bildern pro Einsatz auf

Speicherchips seiner Canon EOS 5D mitbringt,

sondern die sich auch tief in sein

Bewusstsein einbrennen. Und dort oftmals

erst wieder aufflackern, wenn die

bundesdeutsche Hauptstadt als Wahlheimat

längst erreicht ist. „Das kommt

als Bumerang zurück.“

Mit seinen Bildern erzählt der Fotojournalist

immer auch die Story mit nur

einem einzigen Augenblick –Foto plus

ein paar Fakten, kein ausschmückender

Text. Doch auch sein Beruf ist im Wandel

in Richtung Bewegtbild. „Ich komme als

Fotograf zu meinen Auftraggebern und

die sagen: Ja, dann machen Sie mal ein

Video“, berichtet Ressel. Deshalb hat er

als Selbstständiger im vergangenen Jahr

investiert: In eine Profi-Videoausrüstung,

die Bilder in Kinoqualität liefert.

„Da ich alle Kameras zweifach dabeihabe,

falls irgendetwas kaputtgeht, schleppe

ich immer 50 Kilogramm mit mir

rum.“

16-Stunden-Tage sind während der Einsätze

die Regel. „Den Druck, möglichst

gute Arbeit abzuliefern, mache ich mir

selbst, und er lässt mich zumindest für

den Augenblick am Auslöser funktionieren“,

gesteht Maurice Ressel.

Für die Zukunft hat sich der frischgebackene

Vater vorgenommen, die Länge

des Aufenthalts proAuftrag auf drei Wochen

zu begrenzen

Denn NGOs (nichtstaatliche Organisationen)

als Auftraggeber schicken Ressel

dorthin, wo das Leid am größten ist und

diese Organisationen Hilfeleisten: „Man

könnte mich mit einem Fallschirm über

jedem Krisengebiet dieser Welt abwerfen.

Ich würde mit Fotos zurückkommen.“

Seiner jungen Familie kann Ressel ein

gutes Leben bieten, doch reich wird er

mit seinem Beruf nicht. In der Werbefotografie,

in der Ressel groß geworden ist,

seien die Erlöse um einiges größer, erzählt

er. Dieses Standbein hat er sich zu

einem sehr kleinen Teil bewahrt: Global

Playerwie BASF Coatings und Fiat sowie

die münsterischen Firmen Volmary,

Roestbar und der LVMgehören zu seinen

Kunden. Doch mittlerweilearbeitet er zu

80 Prozent fotojournalistisch für NGOs

und gehört beispielsweise zum Pool der

ZEIT-Fotografen.

Für Kommerzielles opfert er nur etwaein

Fünftel seiner Tätigkeit. „Ich habe die

Selbstständigkeit primär wegender Idee

und nicht wegendes Geldes gewagt“, beteuert

der Gründer.

Kommunikation spieltefür seinen Erfolg

eine immense Rolle. „Eine klar strukturierteWebsitemit

gutem Inhalt ist das A

und O. Werdann die sozialen Medien regelmäßig

nutzt, hat eine gute Basis für

Bekanntheit und Erfolg.“ Und eben dieses

Networking schätzt Res

Berlin.

Er schätzt es auch als Mitb

Netzwerkes Thinkfarm, e

meinschaft aus Unternehm

schaftlern, Initiativen und

gen, die sich für sozial ge

nachhaltiges Handeln einse

Kleinigkeiten, die den Arb

leichtern: „Das Netzwerk i

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&BETRIEBE

13

nAugenblick

Arbeiten unter Extrembedingungen: Die Bilder auf der Müllhalde bei Kalkutta

entstanden bei 45 Grad und bestialischem Gestank. Nach einer Stunde

versagte der Körper des Fotografen, der einen Mundschutz gegen den Staub

tragen musste.

Foto: Maurice Ressel

ZUR PERSON

Maurice Ressel absolvierte eine

klassische Ausbildung zum

Fotografen bei Peter Wattendorff

in Münster. Nach einem Aufenthalt

inAfghanistan als freiwilliger

Helfer und Fotograf für

„skate-aid“ im Jahr 2010 konzentrierte

er sich auf die Zusammenarbeit

mit Nichtregierungsorganisationen

(NGOs).

Als Mitglied von „Reporters

withtout Borders“ wurde Ressel

vielfach ausgezeichnet:

International Photographer of

the Year /Documentary –2.

Platz, 2015;

NGO PR-Bild des Jahres –1.

Platz, 2015;

NGO PR-Bild des Jahres –2.

Platz, 2015;

Monochrome Photojournalism –

Honorable Mention, 2016.

www.mauriceressel.de

unststoff sammelt, trifft den Betrachter ins Herz.

Foto: Maurice Ressel

sel so sehr an

egründer des

ner Bürogeen,

Wissen-

Selbstständirechtes

und

tzen. Es sind

eitsalltag erst

phänometen

Leuten:

che, finde ich

roblem kann

irgendeiner immer lösen und nimmt sich

auch die Zeit dafür.“ Doch eigentlich

könnte Ressel mittlerweile überall leben:

„Ich brauche nur einen Flughafen in

der Nähe.“

2012 zog es ihn vonMünster nach Berlin,

vondortbrach er nach Bangladesch oder

Bolivien auf. Der 35-Jährige packt seine

Koffer nicht aus Abenteuerlust, sondern

hat die Canon-Ausrüstung –„früher war

ich ja überzeugterNikonist, aber in meinen

Augen hat die Marke bei der Entwicklung

der Digitalkameras einiges verschlafen“

–und eine fundierte Ausbildung

im Gepäck.

Instinkt für den Augenblick und klassische

Handwerkskunst verbinden sich,

wenn Motive entstehen, die bei renommierten

Wettbewerben mit Preisen bedacht

werden und die Hilfsbereitschaft

wecken. Fotografie nicht als l‘art pour

l‘art, sondern Bilder mit Botschaften:

„Damit möchteich ein Umdenken bewirken“,

bringt Ressel seine Mission, die ihn

rund um den Globus führt, auf den

Punkt.

Maike Harhues

Gezeichnet von der Krankheit: Drastische Bilder von Tuberkulose-Patienten entstanden in einem Armenkrankenhaus in

Kalkutta.

Foto: Maurice Ressel

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14 BRANCHEN &BETRIEBE

Gut gemahlen –Kunststoff

kehrt als Granulat zurück

Omnicylce in Vreden verarbeitet vom demolierten Bobby-Car bis zum zerknüllten Pflanzen-Übertopf

Plastik aller Art und freut sich über den „Energieinnovationspreis.NRW“.

Berge von ausrangierten Kunststoffteilen türmen sich auf dem Firmengelände. Alte Bobby-Cars, ausrangierte Mülltonnen, aber auch Teile aus der Automobilindustrie sind Gegenstände in diesem „Sammelsurium“. Christoph Brüning

hat sich auf den Handel und die Aufbereitung von Kunststoffen spezialisiert.

Fotos: Susanne Menzel

MITARBEITER GLÜCKLICH!

KUNDEN GLÜCKLICH!

CHEF GLÜCKLICH!

Ob demolierte Bobby-Cars, verschmutzte

und ausrangierte Mülltonnen

oder zerknüllte Plastik-Übertöpfe

–sie haben alle zwei Dinge gemeinsam:

Sie werden in ihrer ursprünglichen

Form nichtmehrbenötigt

und sind für ihren Besitzer nutzlos

geworden, haben aber noch jede

Menge Potenzial, um als zerschreddertes

Kleinmaterial wiederverwertet

zu werden. Seit 2005 übernimmt

das Vredener Unternehmen omnicycle

genau diese Aufgabe: Es bereitet

Kunststoffabfälle auf und verkauft

sie als Mahlgut und Regranulat

wieder auf dem Markt.

Der heute 44-jährige Firmenchef

Christoph Brüning

erinnert sich: „Die Initialzündung

dazu hatte

ich, als mit der Umsetzung

der ‚Technischen Anleitung für Siedlungsabfall‘

keine Abfälle mehr deponiert

werden durften, die mehr als fünf Prozent

Organik enthalten. Damals stiegen

die Abfallpreise explosionsartig an.“ Der

gelernte Metallbauer hatte sich parallel

zu seinem Job in einem Speditions- und

Entsorgungsbetrieb als Diplom-Betriebswirt

weitergebildet,kam sozusagen „vom

Fach“.

Ursprünglich war nur der Handel mit

wiederverwertbarem Gut geplant. Brüning:

„Kunststoffe erwiesen sich aber

schnell alsinteressantes Material. Wirhaben

zunächst viel in Lohnarbeit aufbereitenlassen.

Dann habe ich mir gesagt: Das

kann ich auch selber.“ 2007 wurde der

Betrieb umstrukturiert. Der Vredener erinnert

sich noch gut: „Von 8bis 17 Uhr habe

ich meine Handelstätigkeit im Büroerledigt,

von 17Uhr bis spät in die Nacht

stand ich am Schredder.“

Mit den Jahren wuchs die Mitarbeiterzahl

auf heute 14(inklusive Ehefrau Silvia

in der Buchhaltung), parallel dazu

der Maschinenpark: Schredder, Waschanlage,

Aufbereitungstechnik, Fuhrpark.

2015 kamder neue Standort im Vredener

Gewerbegebiet Gaxel. „Das alles glich

einem Kraftakt“, gibt Christoph Brüning

unumwunden zu. „In der Wirtschaftskrise

2008/2009 hatten wir wie viele andere

auch ganz schön zu knacken. Und da

muss ich eine Lanze für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

im Kreis Borken

und für die Sparkasse hier im Westmünsterland

brechen: Sie haben an mich und

meine Idee geglaubt und mich unterstützt.

Gerade die Finanzierung für ein

vom Unternehmensbild her vollkommen

fremdes Gewerbe ist ja nicht alltäglich.

Mitunter rennt man da etliche Türen ein,

bevor man am Ziel angelangt.“

►Fortsetzung auf Seite 15

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Kunst? Nein, diese durchaus dekorativ anmutenden Objekte sind eingeschmolzene Folien.


BRANCHEN &BETRIEBE 15

„Ich bin kein

Öko-Guru“

Sparsamer Materialeinsatz macht sich bezahlt.

Über ein Fließband rollen die Abfallstücke

in die Zerkleinerungsanlage. Fremdstoffe

werden dabei sofort aussortiert. Fotos: Menzel

Wiederverwertbarkeit

und schonender Umgang

mit Ressourcen

–Brüning sieht darin

nicht nur eine Geschäftsidee,

sondern auch eine Herausforderung

an seinen eigenen Betrieb wie

ebenso an ihn als Unternehmer. „Ich bin

kein Öko-Guru“, wiegelt er ab, „aber ein

sparsamer Einsatz vonEnergie und Material

macht sich letztlich bezahlt.“ Seit

2011 nimmt er an Öko-Projekten teil,

wurde jetzt erst wieder bei „öko-Profit“

des Kreises Borken rezertifiziert. „In dem

Wort steckt eigentlich alles drin: Ökologische

Maßnahmen bringen durchaus Profit“,

erklärt Brüning. Und: „Durch die

Teilnahme eines großen Branchen-Mixes

an dem Projekt erhält man bei den Meetings

vielzählige Anregungen, die man

selbst aufgreifen kann.“ Bestes Beispiel:

„Früher haben wir mit einem7,5-KW-Gebläse

gearbeitet. Ein Ansaugsystem, das

große Klötze durchjagen konnte. Inzwischen

haben wir auf ein 2,2-KW-Injektorgebläse

umgestellt, das sich innerhalb

eines halben Jahres durch Energieeinsparung

amortisiert hat. Diese Technik gibt

es übrigens schon länger, wird oft auf

landwirtschaftlichen Höfen angewandt.

Nurkam zuvor niemand auf die Idee, sie

auch inder Industrie einzusetzen.“

Seine innovativen Ideen hat der Vredener

kürzlich ganz offiziell honoriert bekommen:

mit dem Sonderpreis für kunststoffverarbeitende

Betriebe beim „Energieinnovationspreis.NRW“.

Christoph Brüning: „Wir haben beim

Neubau unseres Werkes die Möglichkeit

genutzt, die Energieeffizienz direkt umzusetzen.“

LED-Technologie, stromsparende

Elektromotoren, eine Photovoltaikanlage

oder auch die Pflanzung alter

BaumsortenamFirmensitz. „Ich bin nicht

geizig, aber sparsam“, sagt der Chef über

sich selbst. „Ich bin auchnicht all-überall

auf dem Öko-Trip. Aber viele kleine Dinge

ergeben auch eine große Summe. Der

Blicküber den Tellerrand ist dabei enorm

hilfreich.“

Susanne Menzel

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Mülltonnen, Blumentöpfe, Eimer – am Ende wird aus ihnen verschieden großes Mahlgut

oder Regranulat, das erneut verarbeitet werden kann.

Omnicylce

Omnicycle bereitet auf einem 6000 Quadratmeter großen Areal ander Lise-

Meitner-Straße in Vreden sogenannte Post-Industrial-Abfälle, also Kunststoffe

aus der Industrie, Teile aus Farb- oder Produktwechseln sowie Stanzreste so

auf, dass sie wieder ein sortenreines Mahlgut ergeben und in gleicher Anwendung

zum erneuten Einsatz kommen können.

Der zweite Bereich ist die Aufbereitung von Post-Consumer-Produkten. Dabei

handelt essich um sortierte gebrauchte Kunststoffe, beispielsweise von Wertstoffhöfen.

Auch hier wird das Material nach Sorten getrennt, zerkleinert, von

Verschmutzung und Fremdstoffen befreit und zu Mahlgut oder Regranulaten

verarbeitet. Das wird dem Kreislauf zu einer zweiten Nutzung zugeführt, beispielsweise

zu Paletten oder Blumentöpfen verarbeitet.

Christoph Brüning: „Wir verarbeiten keine Stoffe aus dem Dualen System, sondern

nur harte, formstabile Kunststoffe. Wie sie etwa bei Bobby-Cars, Eimern,

Rohren oder Blumenkübeln Anwendung finden.“

Seine Kunden gewinnt Brüning in einem Umkreis von 500 Kilometern, die Hälfte

von ihnen in Belgien und den Niederlanden.

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16 BRANCHEN &BETRIEBE

Meistertitel Nummer drei

Thomas Rohleder aus Bocholt gehört zuden 17 Handwerkern in Deutschland, die den Meisterbrief als

Holz- und Bautenschützer erhalten haben. „Man ist nie zu alt, um Neues zu lernen“, sagt er.

„Meisterhaft“ – diese Fünf-Sterne-

Auszeichnung erhielt die Firma Bauund

Sanierungstechnik Rohleder im

vergangenen Jahr vom Zentralverband

des Deutschen Baugewerbes.

Das Gütesiegel steht für Qualität,

Kompetenz und Zuverlässigkeit. Mitte

2015 konnte sich Thomas Rohleder

über eine weitere Meisterleistung

freuen: Der Unternehmer aus

Bocholt darf sich „Meister im Holzund

Bautenschutz“ nennen. Er gehört

zuden 17 Handwerker aus ganz

Deutschland, die sich bei der Handwerkskammer

Düsseldorf qualifiziert

haben. Dort wurde der erste

Meister-Lehrgang für diesen Beruf

durchgeführt.

Seit 1993 ist Thomas Rohleder

Maurermeister. Die dort erworbenen

Kenntnisse und Fähigkeiten

waren Grundlage

für die Zuerkennung des weiteren

Meistertitels als Beton- und Stahlbetonbauer.

Nach einigen Jahren als

Polier auf Großbaustellen wagte erim

Jahr 2005 den Schritt in die Selbstständigkeit

–„unddies wareine richtigeEntscheidung“,

betont der Handwerksunternehmer.

Das wird auch mit dem „Start

Award NRW“ unterstrichen. Diese Auszeichnung

des Landes erhielt der Betrieb

im Jahr2010für besonderesoziale Kompetenz

bei der Personalführung, vorbildliche

Firmenkultur und kundenorientierten

Service.

Das Unternehmen hat sich inzwischen

auf die Bauwerksabdichtung und den

Schutz von Holzkonstruktionen spezialisiert.

Als Kernkompetenzen seines Teams

bezeichnet Thomas Rohleder die Sanierung

feuchter Keller und die Schimmelbekämpfung.

An der Handwerkskammer

Münster hat er sich zum „Sachverständigen

für Schimmelschäden in Wohngebäuden“

fortgebildet, in der Akademie

des Handwerks auf Schloss Raesfeld bereitete

ersich auf die öffentliche Bestellung

zum Sachverständigen im Maurer-

Handwerk vor.

Weiterbildung ist in der Firma Rohleder

nicht nur Sache des Chefs. Die Mitarbeiter

sind immer auf dem neuesten Wissensstand

und Nicole Rohleder, eine gelernte

Sparkassen-Fachwirtin, ist Prokuristin

des Unternehmens und hat auchdirekt

etwas mit Handwerk zu tun: Sie hat

sich –wie ihr Ehemann –als „Sachverständige

für Schimmelschäden in Wohngebäuden“

fortgebildet. „Wir sind als

Team unschlagbar –und das gilt für alle

Arbeiten im Betrieb“, freut sich Thomas

Rohleder über das Engagement seiner

Ehefrau. Und er ist natürlich auch stolz

auf sein gesamtes Team, zu dem zwölf

qualifizierte Kräfte gehören.

Aufgaben in der Bauwerkserhaltung nehmen

nach seiner Erfahrung zu. Die Bewältigung

erfordere entsprechend qualifizierte

Kräfte. Der Meister-Lehrgang im

Holz- und Bautenschutz sei deshalb konsequent.

Thomas Rohleder fühlt sich mit 50 nicht

zu alt für Weiterbildung. „Man ist nie zu

alt, um Neues zu lernen“, ist der dreifache

Handwerksmeister überzeugt. Und

was hat er noch vor? Denkmalpflege ist

für ihn ein „großes Thema“, damit möchte

er sich noch intensiv beschäftigen. Die

Akademie des Handwerks auf dem von

Bocholt nur ein paar Kilometer entfernten

Schloss Raesfeld biete dafür hervorragende

Möglichkeiten der Weiterbildung.

Hubertus Kost

HOLZ- UND BAUTENSCHUTZ

Holz- und Bautenschutz wird als Sammelbegriff für Maßnahmen zum Schutz von Bauwerken vor

bauschädigenden Umwelt- und Produktionseinflüssen und zur Gewährung der Bauwerksfunktion verwendet.

Dazu gehören Bauwerksabdichtung, Holz- und Korrosionsschutz, aber auch Wärme-, Brandund

Schallschutz. „Durch ein optimales Zusammenspiel dieser einzelnen Disziplinen werden Gebäude

dauerhaft geschützt oder erhalten“, erläutert der Deutsche Holz- und Bautenschutzverband. Dajede

dieser Disziplinen ein ganz spezielles Fachwissen voraussetzt, haben sich einzelne Arbeitsgebiete herausgebildet,

darunter das des Holz- und Bautenschützers. Die Fachkräfte dieses Handwerks beschäftigen

sich vorwiegend mit den Schwerpunkten Bauwerksabdichtung und Schutz von Holzkonstruktionen.

hko Aufgaben im Bautenschutz nehmen zu –und beginnen häufig im

Keller. Der Meister Thomas Rohleder ist mit „vor Ort“.

Foto: Kost

AirportPark FMO

Logistik und Gewerbe

in bester Lage im Münsterland

Udo Schröer, Geschäftsführer

AirportPark FMO GmbH

Neues Baurecht für 110.000 m²

Logistikgrundstücke

Zwischen Münster und Osnabrück, direkt an der

A1 Hamburg–Köln und vor dem Flughafen, bietet

der AirportPark FMO expandierenden Logistik-

und Gewerbeunternehmen auf insgesamt

rund 200 Hektar beste Standortbedingungen.

Aufgrund der regen Nachfrage von Logistikern

sind seit Kurzem rund 110.000 m² Bauland für

die Logistikbranche neu im Angebot.

Regio-Logistik hat Betrieb

aufgenommen

Direkt vor dem Werk von Schumacher Packaging

hat die Regio-Logistik Deutschland GmbH

&Co. KG ihren neuen Hauptsitz gebaut. Nach

der Region Münster/Osnabrück beabsichtigt der

Paketexpress-Dienstleister mit Partnernzusätzliche

Regionen in Deutschland mit dem Konzept

„Same Day Delivery“ zu erschließen. Für Regio-Logistik

ist der AirportPark FMO hierfür der

ideale Expansionsstandort.

Schumacher Packaging plant

2. Bauabschnitt

Der fränkische Verpackungshersteller Schumacher

Packaging hat im AirportPark FMO bereits

über 50 Mio. EUR investiert und mehr als 120

neue Arbeitsplätze geschaffen. Für den Geschäftsführer

von Schumacher Packaging, Björn

Schumacher, bietet der AirportPark FMO mit seiner Nähe zur A1 Hamburg–Köln

und zum internationalen Flughafen Münster/Osnabrück eine

optimale Infrastruktur und somit beste Voraussetzungen für den weiteren

Ausbau der europäischen Präsenz in Märkten wie den Niederlanden, Belgien

und den skandinavischen Ländern. Schumacher plant bereits den

2. Bauabschnitt für weitere 80Arbeitsplätze. Das schnelle Wachstum auf

dem über 100.000 m² großen Grundstück ist auch ein Resultat der besonderen

Standortvorzüge des Airportpark FMO.

Gerne überzeugen wir

auch Sie!

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Der Neubau von Regio-Logistik vor dem Werk von Schumacher

Packaging.

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Neuer Büro- und Hallenkomplex von Dream TecimBau

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Überzeugendes Standortpaket

✔ Direkter Autobahnanschluss

an die A1 Hamburg–Köln

✔ Linienflugverkehr an die Drehkreuze

Frankfurt, München und Istanbul

✔ 24/7-Betrieb

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mit Erweiterungsoption

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via Glasfaser

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zusätzlich zum Gasanschluss

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des Regenwassers

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GELD &GESCHÄFT 17

Der jungen Generation fällt esnicht leicht, ihr Geld wachsen zu lassen.

Foto: colourbox.de

Junge Menschen brauchen

beim Sparen viel Mut

Der Grundsatz „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ gilt auch bei der Geldanlage. In Zeiten ausbleibender

Zinsen auf den Spar- und Tagesgeld-Konten muss vor allem die junge Generation Risiken eingehen.

Junge Sparer, meist Teil der Generation

Y, stehen inder aktuellen Nullzinsphase

vor einer großen Herausforderung.

Wie baue ich mir ein kleines

Geldpolster für künftige Ausgaben

oder gar ein größeres Polster

fürs Alter auf? Hier einige Ideen:

Auf dem Sparbuch und dem

Tagesgeldkonto, auch beim

Festzinssparen gibt es zurzeit

quasi keinerlei Zinsen.

Wer Erträge fürs Ersparte

möchte, muss also Risiken eingehen: Aktien

sind eine in Deutschland eher ungeliebte

Alternative. Nur 6,4 Prozent der

Deutschen investieren hier.

Jungen Leuten raten Finanzexperten

dennoch zum Schritt aufs Aktienparkett.

Michael Fiegl vom Institut für Finanzdienstleistungen

in Hamburg rät schon

seit Jahren jungen Menschen: „Auf lange

Sicht gesehen hat die Aktienanlage nur

Vorteile gegenüber allen anderen Anlagen.“

„Vorausgesetzt, man ist breit genug

aufgestellt“, so Feigl. Aber dafür gebe es

ja eine ausreichende Fülle an Produkten.

Auch die vielfach verschmähte Riester-

Rente kann für junge Menschen eine

GENERATION Y

Die Generation Ywurde in den Jahren 1980 bis 1999 geboren.

Die Bezeichnung erklärt sich vor allem durch die

englische Aussprache „why“, also „warum“. Diese Generation

hinterfragt ihr Tun, sie setzt auf flexible Arbeitszeiten,

Homeoffice, Sabbaticals: Leistung und Lebensgenuss

gehören für die Generation Yuntrennbar zusammen. Die

junge Menschen arbeiten intensiv, haushalten jedoch mit

ihren Kräften –gegen Erschöpfung durch Arbeitsdruck

und für ihre eigenen Bedürfnisse. Anstatt einen Chefposten

zuübernehmen, ziehen sie es vor, mehr Zeit mit

Freunden und Familie zu verbringen. Die Generation Yist

die erste Generation, die größtenteils ineinem Umfeld

von Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen

ist. Sie arbeitet lieber in virtuellen Teams als in tiefen

Hierarchien. Anstelle von Status und Prestige steht die

Sinnsuche im Zentrum, auch weil es in ihrem Leben –anders

als in der Generation der Eltern –wirtschaftlich sicher

nicht immer bergauf gehen wird. Nicht erst nach der

Arbeit beginnt für die Generation Yder Spaß, sondern sie

möchte schon während der Arbeit glücklich sein. jst

Spar-Variante sein. Voraussetzung ist,

dass der Sparplan eine langeLaufzeit von

deutlich über 20 Jahren hat. Zu diesem

Ergebnis kam die Stiftung Warentest vor

längerer Zeit in einer Untersuchung.

Die Riester-Variante mit den höchsten

Renditechancen sei der Fondssparplan,

hieß es. Selbst bei starken Aktienkurs-

Schwankungen könnten Sparer,wenn sie

den Vertrag bis zum Ende durchhalten,

kein Geld verlieren. Dafür sorgt die staatliche

Garantie. Ein Riester-Fondssparplan

sei vor allem für junge Sparer eine

guteOption, so dieStiftung. Manche Verträge

mit 20 Jahren Restlaufzeit hätten

selbst die verheerende Börsenkrise im

Jahr 2008 unbeschadet überstanden.

Auch die Verbraucherzentralen sehen

Riester-Renten trotz mancher Nachteile

nicht grundsätzlich negativ: „Vor allem

junge, verheiratete Menschen mit geringem

Einkommen und/oder vielen Kindern

profitieren von der hohen Riesterförderung“,

heißt es in den Empfehlungen

der Verbraucherschützer. Auch zu

Wohnriester-Verträgen, mit denen man

staatlich gefördert die Finanzierung

einer selbst genutzten Immobilie abbezahlt,

wird geraten.

Am Sparwillen mangelt es jungen Menschen

trotz der Zinsflaute nicht: Im Verhältnis

zu ihrem Einkommen legen sie

deutlich mehr auf die hohe Kanteals der

Durchschnitt der Bevölkerung in

Deutschland. Von durchschnittlich 464

Euro, die sie nach Abzug von Miete und

Lebenshaltungskosten monatlich zur

Verfügung haben, legen sie im Schnitt

126 Euro zurück, ergab jüngst eine Umfrageder

Deutschen Bank. Damit liegt die

Sparquote inder Gruppe der 14-bis 25-

Jährigen mit 27 Prozent dreimal so hoch

wie die der privaten Haushalte in

Deutschland insgesamt, die laut Statistischem

Bundesamt lediglich rund neun

Prozent erreicht. Fast zwei Drittel der

jungen Sparer legen ihr Geld vor allem

sehr konventionell an –auf einSparbuch

oder als Sparplan, sodas Ergebnis der

Umfrage. Mit deutlichem Abstand folgen

dann das Tagesgeldkonto (32 Prozent)

und das Bausparen (20 Prozent). jst

►Fortsetzung auf Seite 18

Michael Kottenstede,

ICT-Prozesstechnik,

Herzebrock-Clarholz.

Einfach

geholfen.

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Elmar Kersting,

Leiter Firmenkunden Oelde,

Sparkasse Münsterland Ost.

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wertvoll.

Wenn’s um Geld geht


18 GELD &GESCHÄFT

Gehälter der

Jungensinken

In der Generation Yfallen die Einkommen,

während die der Senioren wachsen.

Bei oftmals geringem Gehalt ist es für junge Menschen schwer, Geld zu sparen.

Nicht nur die Nullzinspolitik

der Zentralbanken stört die

Vorsorgepläne junger Menschen.

In vielen Ländern

schrumpfen auch die Realeinkommen

der nachrückenden

Generation.

Foto: colourbox.de

In den vergangenen drei

Jahrzehnten sind die Real-

Gehälter der jungen Menschen

in Deutschland deutlich

stärker gefallen als im

landesweiten Durchschnitt –und

zwar um fünf Prozent. Deutsche

Rentner haben es da einer Studie

des britischen „Guardian“ zufolge

weitaus besser: Die Einkünfte

der 65- bis 69-Jährigen sind um

fünf Prozent gestiegen und die der

70-bis 74-Jährigen sogar um üppige

neun Prozent geklettert.

Doch in Deutschland stehen die jungenMenschen

noch vergleichsweise

gut da: In Italien muss die Generation

Ybeispielsweise mit einem

Gehaltsrückgangvon 19 Prozent

leben. NurinAustralien

lohnt es sich noch

ein junger Erwach-

sener zu sein. Dort verdienen die Millennials,

wie die Generation der zwischen

1980 und Anfang der Neunziger Jahre

Geborenen auch genannt wird, 27 Prozent

mehr als der nationale Durchschnitt.

„Eine schwierige Situation für junge

Menschen in Deutschland“, sagte Angel

Gurría, Generalsekretär der Organisation

für wirtschaftliche Zusammenarbeit und

Entwicklung (OECD), jüngst der USamerikanischen

Online-Zeitung „Huffington

Post“. „Sie wurden besonders

hart von der Krise 2008 getroffen, und

seither hat sich der Arbeitsmarkt für sie

nur wenig verbessert. Das ist ein Problem,

dass wir dringend angehen müssen.“

Man könne dies Thema nicht einfach

aussitzen, so Gurría. Es würde der

Gesellschaft als Ganzes schaden.

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund

(DGB) hat die schwierigeSituation vieler

junger Menschen in einer Studie beleuchtet.

Das Ergebnis: Die Unzufriedenheit

wächst –unter anderem, weil mehr als

ein Viertel der jungen Beschäftigten

unter 35 Jahren in atypischen Beschäftigungsverhältnissen

arbeiten. Bei den

unter 25-Jährigen sind es fastdie Hälfte.

Atypisch werden Arbeitsplätze genannt,

wenn es keine unbefristeten sozialversicherungspflichtigen

Vollzeitstellen sind.

31 Prozent der jungen Beschäftigten verdienen

laut der DGB-Untersuchung weniger

als 1500 Euro brutto im Monat.

Nicht überraschend ist daher die Unzufriedenheit

der Nachwuchskräfte:

52 Prozent der unter 35-Jährigen

halten ihr Einkommen für nicht

angemessen. Nur acht Prozent

sind mit ihrem Einkommen voll

zufrieden, heißt es beim Deutschen

Gewerkschaftsbund.

Vor allem im Gastgewerbe (70,7

Prozent) und in Gesundheitsberufen

(61,8 Prozent) ist das Gefühl,

unangemessen bezahlt zu werden,

weit verbereitet.

Allerdings kommen zwei aktuelle

Untersuchungen der Hochschulen

in Augsburgund Osnabrück zu dem

Ergebnis, dass für die jungeGeneration

Geld nicht alles ist. Priorität hat

danach bei der Wahl des Arbeitgebers

mit deutlichem Abstand „ein gutes

Betriebsklima“. Auf Platz zwei folgt

das Gehalt. Die Plätze drei und vier belegen

das Aufgabenfeld und der Unternehmensstandort.

jst

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OFFEN GESAGT

Lange Durststrecke

Junge Arbeitnehmer haben derzeit kaum die Chance, größere

finanzielle Rücklagen zu bilden. Oft mangelt es an

einer Entlohnung, die Spielraum für die Bildung üppiger

Reserven lässt. Dramatischer wirkt sich allerdings die fehlende

Verzinsung auf den Bankkonten aus. Wer nicht wagt

in riskantere Geldanlagen, etwa Fonds oder Aktien, zuinvestieren,

kann seine Rücklagen nicht vermehren.

Kurzfristig ist an der Zinsfront wohl keine Besserung in

Sicht. Vor allem in Europa zwingen die anhaltende Konjunkturschwäche

und die aufflammende Schuldenkrise die

Europäische Zentralbank noch länger zu einer lockeren

Geldpolitik –mit entsprechenden Negativ-Folgen für die

Guthabenzinsen der Banken.

Doch nach einer langen Durststrecke werden die Aussichten

für junge Menschen deutlich rosiger sein, als sie heute erscheinen.

Die Zinsdelle wird irgendwann überwunden. Und

noch viel wichtiger: Auf dem Arbeitsmarkt wird der Fachkräftemangel

zu steigenden Gehältern führen. Dann wachsen

auch die finanziellen Spielräume, um intensiv an die Altersvorsorge

zu denken.

Jürgen Stilling

STANGE

HOUBEN

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Partnerschaftsgesellschaft mbB

Rechtsanwälte und Notare

Königsstraße 43a

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GELD &GESCHÄFT 19

Negativzinsen gehen

jeden etwas an

Aus Expertensicht ist es ein Trugschluss, davon auszugehen, dass

Kleinanleger von den Minuszinsen nicht betroffen sind.

Wenn Banken Geld bei der Europäischen

Zentralbank parken, müssen

sie dafür einen Strafzins zahlen.

Droht diesesSzenariobaldauch normalen

Kunden? „Ich kann mir nicht

vorstellen, dass wir im Privatkundengeschäft

Negativzinsen sehen

werden“, sagt der Hautgeschäftsführer

des Bundesverbands deutscher

Banken, Michael Kemmer. „Dafür ist

der Wettbewerb zu hart.“ Auswirkungen

hat der Minuszins aber heute

schon, schreibt Dr. Marc-Oliver Lux,

Geschäftsführer der Dr. Lux &Präuner

GmbH München, ineinem Beitrag

für diese Zeitung:

Noch scheuen sich Banken

davor, von Privatkunden

Geld für Guthaben auf

kleinere Anlagesummen

zu nehmen. Es ist aber ein

Trugschluss davon auszugehen, dass

Kleinanleger von den Minuszinsen nicht

betroffen sind. Indirekt leiden auch sie

darunter, dass die Banken und Sparkassen

bei Großkunden zunehmend Negativzinsen

auf Cash-Guthaben erheben.

Zu diesen Großkunden zählen Fonds und

Versicherer. Wer eine Lebensversicherung

oder einen Fondshat, ist vonMinuszins,

der an der Rendite der Anlegerproduktezehrt,

also durchaus mit betroffen.

Die Schmerzendürften zunehmen, wenn

dieEuropäische Zentralbank(EZB) es für

Banken noch teurer macht, kurzfristig

Geld bei der Notenbankanzulegen. Analysten

und Investoren erwarten, dass die

EZB den dafür relevanten Einlagenzins

weiter auf minus 0,50 Prozent absenkt.

Das große Problem ist, dass die Minuszinsen

nicht auf Strafgebühren bei den Banken

beschränkt sind, sondern den kompletten

Anleihemarkt infiziert haben.

Mittlerweile rentieren im Euroraum gut

die Hälftealler Staatsanleihen unter null

Prozent.

In Deutschland gibt esfür Laufzeiten bis

einschließlich zehn Jahren nur noch negativeRenditen.

Bonds vieler Förderbanken

sowie Pfandbriefe liegen ebenfalls

schon länger im Minus und dank des erweiterten

Anleihekaufprogramms der

EZB zunehmend auch die vonUnternehmen.

Am meisten trifft die Minuswelt natürlich

Finanzinstrumente mit hoher Cashhaltung,

also Geldmarktfonds, Fonds für

kurzfristige Staatsanleihen und offene

Immobilienfonds. Aber nicht nur sie: Im

Grunde ist jeder Fonds betroffen, der Liquidität

oder kurz laufende Staatsanleihen

im Portfolio hält, also auch Aktienfonds.

Die Anlagehäuser müssen Barbestände

halten, um Anleger auszuzahlen, die

Geld aus Fonds abziehen. Zu den Barbeständen

zählen vorallem Zinspapierewie

Bundesanleihen, die gut handelbar sind

und sich schnell flüssigmachen lassen.

Unsere Einschätzung: Die Minuszinsen

der EZB werfen das Marktgefüge komplett

durcheinander: ein Staat, der bei

der Schuldenaufnahme auch noch Geld

verdient, Privatanleger und Versorgungsträger,die

aufgrund fehlender Grundverzinsung

in sicheren Anlagen widerwillig

in risikobehaftete Investments gedrängt

werden oder langfristige Sparverträge

aufgrund vonKostenund Inflation ad absurdum

führen. Frustrierend dabei ist,

dass es erst mal so bleiben wird. EZB-

Chef Mario Draghi hält stur an seiner

Niedrigzinspolitik fest und meint zu Kritikern,

„man könne ja in Aktien investieren“.

Einziger Trost für alle Anleihebesitzer:

Solangedie Zinsen weiter tendenziell fallen,

steigen die Anleihekurse. Seit Jahresanfang

sind die Kurse gerade von Euro-

Staatsanleihen erneut gestiegen. Trotz

der Minusrenditen auf Endfälligkeit haben

Anleger also einen Gewinn gemacht.

Doch die Profis wissen: Sollte der Trend

mal drehen, sind herbe Verluste vorprogrammiert.

Dr. Marc-Oliver Lux

Blick ins Sparbuch: Auch Bankkunden spüren indirekt bereits die

Folgen des Negativzinses.

Foto: dpa

+++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++ TERMINE +++

30. August 2016: Besten-Ehrung der Industrie- und Handelskammer im Kreis

Steinfurt, 18 -21Uhr, naturagart Deutschland, Riesenbecker Str. 63, Ibbenbüren

31. August 2016: Prämierung „Attraktiver Arbeitgeber im Kreis Warendorf“,

17.30 -19Uhr, Haus Nottbeck, Landrat-Predeick-Allee 1,Oelde

INDIVIDUELL UND INNOVATIV

SEIT ÜBER 90 JAHREN: SONDERANFERTIGUNGEN, LOGOSERVICE UVM.

4. September 2016: Meisterfeier der Handwerkskammer Münster, 11 -13Uhr,

Messe- und Congresszentrum Halle Münsterland, Münster

6. September 2016: Preis logisch kalkulieren, Gründerstammtisch der Wirtschaftsförderung

Münster, 19 Uhr, Stadtweinhaus, Prinzipalmarkt 10, Münster

7. September 2016: Unternehmerinnennetz Kreis Steinfurt, Wirtschaftsförderungs-

und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt, 20 Uhr, Landcafé amGoldbach,

Lotte

8. September 2016: Erfassung von 3D-Daten und Modellierung, wfc Wirtschaftsförderung

Kreis Coesfeld GmbH, 17 -19Uhr, Industriepark Nord Westfalen, Gutenbergstraße

2, Coesfeld

8. September 2016: IT-Sicherheit, IHK Nord Westfalen, 15 -17.30 Uhr, Fürstensaal

im Schloss Ahaus, Ahaus

13. September 2016: Mentoren-Netz der IHK Nord Westfalen, NRW-Bank, Friedrichstr.

1,Münster (Anm. erforderlich)

doppelte Oberschenkeltasche

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Reflexpaspel

Dehnbund

mit Gummizug

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innen mit

Cordura verstärkt

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Strickgewebe

2Gesäßtaschen,

unten mit Cordura

verstärkt

doppelte Zollstocktasche,

mit Cordura verstärkt

Neueste Entwicklung:

Die FLEX­Kollektion

15. September 2016: Chancen und Risiken von Social Media in der Krisenkommunikation,

10 -12Uhr, gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis

Warendorf, Vorhelmer Str. 81, Beckum

20. September 2016: Die erfolgreiche Patentrecherche, 10 -17Uhr, FH-Campus

Steinfurt, Stegerwaldstraße 39

28./29. September 2016: Herbstmesse der Agravis Raiffeisen AG, Messe- und

Congresszentrum Halle Münsterland, Münster

29. September 2016: Cybersecurity in der Praxis: Workshop zum IT-Security Management

für KMU, 14-17Uhr, gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im

Kreis Warendorf, hygi.de GmbH &Co. KG, Otto-Diehls-Str. 13-17, Telgte

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21./22./23. Oktober 2016: Colertechnika, Messe- und Congresszentrum Halle

Münsterland, Münster

24. Oktober 2016: Arbeitswelt 4.0: Generationenmanagement -Wissenstransfer

im Unternehmen, 16.30 -18Uhr, gfw Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im

Kreis Warendorf, St. Josef-Stift, Westtor 7, Sendenhorst

25./26. Oktober 2016: Comregional der Fiducia &GAD, Messe- und Congresszentrum

Halle Münsterland, Münster

Sie habenFragen oder Wünsche? Kontaktieren Sie uns!

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HELLEGRABEN 7//48231 WARENDORF//T 02581­9359­0

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20 GELD &

„Unsere Gäste fühlen sich wie

Turkish Airlines steuert seit zwei Jahren vom Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) Ziele inder Türkei an.

Ein Gespräch mit Ramazan Bingül, General Manager der Fluggesellschaft in Münster.

Für den Flughafen Münster/Osnabrück

(FMO) warder 18.Juni

2014 ein ganz besonderer Tag:

Eine Boeing 737-800 der Turkish

Airlines landete mit einer

offiziellen Delegation an Bordauf dem Rollfeld

und wurde dort von der Flughafenfeuerwehr

mit einer traditionellen Wassertaufebegrüßt.

Der Flieger kamaus Istanbul,

genauer vomIstanbul Atatürk International

Airport, einem der bedeutendsten europäischen

Drehkreuze im internationalen Luftverkehr.Die

Aufnahme eines regelmäßigen

Lienenbetriebs in die türkische Metropole

durch Turkish Airlines wurde in Greven gefeiert

–auchals einer der größten Akquirierungserfolge

inder FMO-Geschichte. Wir

sprachen mit Ramazan Bingül, dem General

Manager Münster von Turkish Airlines,

über das Engagement der großen türkischen

Fluggesellschaft am Flughafen Münster/Onabrück.

Antalya ist noch vor Mallorca das am

häufigsten vom Flughafen Münster/Osnabrück

angesteuerte Flugziel.

WelchenAnteil hat das starke Engagement

und Angebot von Turkish Airlines

an dieser Entwicklung?

Ramazan Bingül: Antalyaist eine unserer

wichtigen Tourismusdestinationen in der

Türkei. In den letzten Jahren hat es sich vor

allem auch im Bezug auf den Golftourismus,

aber natürlich nicht nur,als fester Bestandteil

der jährlichen Urlaubsplanung

Ramazan Bingül, General Manager Münster/Turkish

Airlines

etabliert. Mit unseren mehreren täglichen

Flügen über Istanbul bieten wir sehr gute

Anschlussverbindungen. Durch unserestarke

Expansion bringen wir natürlich viel

mehr deutsche, aber auch internationale

Gäste nach Antalya.

Turkish Airlines steht an der Spitze

der europäischen Fluglinien und hat

in den zurückliegenden Jahren mit

einem enormen Zuwachs an Passagieren

geglänzt. Wasist das Erfolgsrezept

von Turkish Airlines?

Bingül: Unsere Gäste fühlen sich wie zu

Hause und genießen unseren gewohnten

erstklassigen Service. Das ist auch der

Grund, warum Turkish Airlines vomSkytrax

seit sechs Jahren als „Europas besteAirline“

ausgezeichnet wird. Es sind zirka21Millionen

Gäste, die Turkish Airlines gewählt haben.

Ich möchtemich auch ganz herzlich bei

allen unseren Passagieren bedanken.

Gerade im Business-Segment ist Turkish

Airlines sehr kreativ und leistungsstark.

Vom Atatürk International

Airport in Istanbul lassen sich

auch alle Fernziele bequem, unkompliziert

und schnell erreichen. Worin

liegen die Stärken des Turkish-Airlines-Angebots?

Bingül: Zum einen ist es natürlich unser

Preis-Leistungsverhältnis. Im Vergleich zu

vielen anderen Airlines bekommen Kunden

bei uns einen sehr guten Service und bezahlen

dafür weniger. Nicht umsonst wurden

wir auch in diesem Jahr, nun schon im

sechsten Jahr infolge, als Europas BesteAirline

ausgezeichnet und erhielten stets immer

Bestnotenfür den Service und das Catering

an Bord. Zum anderen ist es unsereCIP

Lounge inIstanbul, die das Umsteigen zu

einem wunderschönen Erlebnis erweitert.

Vergessen sollten wir hierbei auch nicht die

geografische Lage des Flughafens. Istanbul

ist das Herz der Welt. Wir verbinden Ost

und West. Durch die Lage haben Europäer

die Möglichkeit, über Istanbul nach Asien,

Afrika, Fernost zu reisen. Das kommt sehr

gut an.

Welche Möglichkeiten bieten Sie Geschäftsreisenden

aus dem Münsterland?

Bingül: Unser Firmenprogramm, genannt

TCC, ermöglicht den Unternehmen vergünstigte

Raten und diverse Vorteile, wie

zum Beispiel mehr Freigepäck usw. Gepaart

mit unserem globalen Netzwerk ist es ein

unschlagbares Angebot.

Gibt es Pläne, diese

Leistungen zu intensivieren?

Bingül: Wirversuchen, uns ständig

zu erweitern und innovativ zu bleiben.

Vor zwei Jahren haben wir zum Beispiel

mit unserem Invest on Bord angefangen.

Investoren und Unternehmer haben

die Möglichkeit, im Flugzeug Start-ups zu

bewerten, sich die Idee anzuschauen und

bei Interesse direkt loszulegen. Die neuen

Vorgängewerden dem Passagier einiges an

Arbeit abnehmen. Es gibt noch viele weitere,die

ich noch nicht nennenkann. Bleiben

Sie gespannt.

Der FMO profitiert auch im Frachtbereich

von Ihrem Engagement. Kann

man auch in Zukunft von den hohen

Zuwachsraten ausgehen?

Bingül: Davon gehe ich stark von aus.

(lacht)

Turkish Airlines z

Eine starke Kombinationfür

einenstarken Wirtschaftsraum

Puttgarden

Bei der Bonität drifte

zum Teil deutlich aus

KfW Research und Creditreform: Nicht alle Unternehmen haben

179.000 Exemplare

Gesamtauflage

Papenburg

Meppen

Wangerooge

OLDENBURG BREMEN

Delmenhorst

BREMERHAVEN

Verden

SCHLESWIG-

HOLSTEIN

HAMBURG

NIEDERSACHSEN

LÜBECK

DieBonität des deutschen Mittelstandes

hat sich nach der Finanzkrise

2008/2009, die eine starke Belastungsprobe

war, wieder sichtbar erholt. Laut

KfW-Bankengruppe ist der Anteil an

Unternehmen mit schwacher Bonität

dennoch gestiegen. Wie aus einer jetzt

veröffentlichten Studie „Unternehmensbonität

–eine nicht zu vernachlässigende

Größe“ hervorgeht, driftet der

Mittelstand in diesem Punkt auseinander.

Und dies, obwohl die Zahlungsfähigkeit

auch die Kreditvergabe der Banken

in besonderem Maße beeinflusst.

Bocholt

Rheine

Lingen

MÜNSTER

Coesfeld

DÜSSELDORF

KÖLN

OSNABRÜCK

Tecklenburg

NORDRHEIN-

WESTFALEN

Minden

BIELEFELD

HANNOVER

GÖTTINGEN

WOLFSBURG

BRAUNSCHWEIG

Ohne Streuverluste ·Überregional ·Vorteilhafte Konditionen

Hameln

Einbeck

Mitder Wirtschaftskombi auf

direktem WegzuIhrer Zielgruppe

in Nordwestdeutschland

In Krisenzeiten kann es zu spät sein, die Bonität

fehlen deshalb, die augenblicklich gute Konjunktu

Die Wirtschafts- und Finanzkrise

war für den deutschen Mittelstand

ein Stresstest, der mit

einer Verschlechterung der

Zahlungsfähigkeit einiger

Unternehmen einherging. Fast acht Jahre

später haben die kleinen und mittleren

Unternehmen Deutschlands ihre Bonität

wieder verbessert und sind deutlich widerstandsfähiger

gegenüber neuen Krisen.

Das belegt die aktuelle repräsentativeStudie

vonKfW Research undCreditreform. Die Ergebnisse

zeigen aber auch: Hinter dem Anstieg

der durchschnittlichen Bonität versteckt

sich auch ein gestiegener Anteil an

Unternehmen mit schwacher oder sehr

schwacher Kreditwürdigkeit. Laut KfW bietet

die derzeit gute konjunkturelle Lage jedoch

„gute Voraussetzungen, die Zahl der gefährdeten

bonitätsschwachen Unternehmen zu

reduzieren“.

„Vor allem größere Mittelständler mit mehr

als 50 Beschäftigten haben die konjunkturelle

Erholung der Nach-Krisenjahre nutzen

können und ihre Bonität deutlich verbessert“,

lautet ein Ergebnis der Untersuchung.

Der Anteil an Unternehmen mit ausgezeichneter

oder sehr guter Bonität sei in diesem

Segment zwischen 2009 und 2014 deutlich

um 7,5Prozentpunkte gestiegen.

„Weite Teile des Mittelstands haben die guten

Jahre nach der Krise genutzt, um Eigenkapital

aufzubauen und ihre Liquidität zu

verbessern. Das macht sie widerstandsfähiger

und stärkt die Bonität“, meint Michael

Bretz, Leiter Wirtschaftsforschung Creditreform.

Bei der Branchenbetrachtung fällt besonders

die positive Entwicklung der Baubranche,

des Handels und des forschungsund

entwicklungsintensiven Verarbeitenden

Gewerbes auf. In den genannten Wirtschaftszweigen

gab es2014 wieder deutlich mehr

bonitätsstarke (3,4; 3,8 und 3,8 Prozentpunkte)

und weniger bonitätsschwache


GESCHÄFT

21

zu Hause“

TURKISH AIRLINES

24 Mitarbeiter, fünf kleine

Flugzeuge –sobegann die Geschichte

der heutigen Turkish

Airlines, die 1933 mit geringem

Startkapital als staatliche

Fluggesellschaft der Türkei gegründet

wurde. 1956 wurde aus

dem Unternehmen eine Aktiengesellschaft.

Turkish Airlines

trat als Mitglied der IATA

(International Air Transport Association/internationale

Luftfahrtvereinigung)

bei. Im50.

Gründungsjahr (1983) wurden

in über drei Kontinenten mit 30

Flugzeugen (Sitzplatzkapazität:

4037 Plätze) rund 30 Tonnen

Fracht und 2,5 Millionen Passagiere

befördert. Die Mitarbeiteranzahl

stieg auf über 5700.

In den vergangenen zehn Jahren

war Turkish Airlines die am

schnellsten wachsende Fluglinie

Europas außerhalb des Billigflugsektors.

Die bis zum Jahreswechsel

2015/2016 höchst

profitable Fluggesellschaft

steuert heute rund 290 Ziele in

166 Ländern an. Im gesamten

Jahr 2015 wurden auf

453 000 Flügen rund 61,2 Millionen

Reisende verzeichnet.

ählt seit vielen Jahren zu dem am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften. In den ersten Monaten des Jahres 2016 war die Entwicklung rückläufig.

tder Mittelstand

einander

sich für neue Wirtschafts- und Finanzkrisen gewappnet.

des Unternehmens zu stärken. Experten emprphase

dafür zu nutzen.

Foto: Colourbox

Unternehmen (2,1; 1,0 und 1,2 Prozentpunkte)

als zum Höhepunktder KriseimJahr

2009.

Neben diesem allgemein positiven Trend gebe

es aber auch kritische Entwicklungen,

heißt es in einerKfW-Mitteilung. Denn vorallem

unter den kleinen KMU mit weniger als

zehnBeschäftigten sowie im Dienstleistungssektor

und im sonstigen Verarbeitenden Gewerbe

gebe es einen gestiegenen Anteil an

Unternehmen mit schwacher oder sehr

schwacher Bonität. „Ende 2013 wiesen fast

neun Prozent der Kleinunternehmen nur

eine ungenügende Bonität auf. Im Jahr 2014

konnte dieser Anteil durch die gutekonjunkturelle

Lage reduziert werden, war mit rund

sieben Prozent dennoch hoch.“

„Eine schwache Unternehmensbonität kann

gefährlich werden, denn sie bestimmt den

Kreditzugang in besonderem Maße“, kommentiert

Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der

KfW Bankengruppe die Ergebnisse der Studie.

Vor allem in Krisenzeiten spüren bonitätsschwache

Unternehmen die Rationierung

des Kreditangebotes besonders stark,

wie KfW Research und Creditreform mittels

statistischer Analysen ermitteln konnten.

Insgesamt haben die bonitätsschwachen

KMU von den positiven Veränderungen im

Finanzierungsumfeld nach der Krise aber

profitieren können. Ihr Kreditzugang habe

sich deutlich verbessert. Grund zur Gelassenheit

gebe es dennoch nicht. „Die Bonität ist

und bleibt zentrale Größe bei der Kreditentscheidung

der Banken. Die KMU sollten sie

auch in Zeiten mit leichtem Kreditzugang

nicht aus dem Auge verlieren. Eine gestärkte

Bonität wirddem deutschen Mittelstand helfen,

auch zukünftige Krisen zu meistern und

als Stütze der deutschen Wirtschaft zu fungieren.“

Krisen treffen nach Angaben der Fachleute

vor allem bonitätsschwache Unternehmen.

Schaut man auf die Gründe für eine Kreditablehnung,

so rangiert die „Mangelnde Bonität“

mit 48 Prozent aus Platz zwei und wird

nur vom Ablehnungsgrund „Mangelnde Sicherheiten“

(61 Prozent) übertroffen. „Geschäftspolitik“,

„Aufwand der Bearbeitung“

und „Mangelnde Rentabilität“ spielen eine

eher untergeordnete Rolle.

In den Krisenjahren 2008/2009 scheiterten

laut Studie bei durchschnittlich 58Prozent

der KMU mit schwacher oder sehr schwacher

Bonität alle Kreditverhandlungen, weil die

Bank kein Angebot machte. Nach der Krise

trifft dies trotz allgemein guten Kreditzugangs

noch immer fast ein Drittel dieser

KMU.

pd/wk

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Wir machen Sie zu einem attraktiveren Arbeitgeber!

Diese Aussage von fhm-Chef Olaf Bludau zeugt von

Selbstbewusstsein. Die Finanzhaus Münster GmbH

hat sich auf Nettolohnoptimierung (NEO), betriebliche

Krankenversicherung (bKV) und betriebliche

Altersversorgung (bAV) spezialisiert, mit denen sich

Arbeitgeber positiv abheben können, da sie ihren Mitarbeitern,

ohne zusätzliche Kosten und Verwaltungsaufwand,

deutlichen Mehrwert bieten können.

Bei der Nettolohnoptimierung erhält der Arbeitnehmer

Sachzuwendungen statt Bruttolohn. Ob in Form

einer Shopping-Card, einer Internetpauschale, eines

Kindergartenzuschusses oder der Übernahme der

Telefonkosten – es gibt zahlreiche Möglichkeiten.

Der Arbeitnehmer verzichtet auf einen Teil seines

Bruttolohnes, hat durch die Sachzuwendungen aber

am Monatsende netto mehr im Geldbeutel. Nachteile

entstehen ihm dadurch nicht, da eventuelle Lücken in

den Sozialversicherungen vom Arbeitgeber geschlossen

werden. Der Arbeitgeber hat durch dieses System

zwar keine Ersparnisse, es entstehen aber auch keine

zusätzlichen Kosten. Außerdem verfügt man über ein

Alleinstellungsmerkmal, mit dem man leichter neue

Mitarbeiter finden oder zuverlässige Fachkräftehalten

kann. „Der Arbeitgeber erhält von uns ein Komplettpaket,

er bekommt nicht nur die Beratung im Vorfeld

über die einzelnen Optionen, wir übernehmen auch die

kompletteVerwaltung“,hebt Bludau hervor.

Die zweite Möglichkeit, sich von anderen Arbeitgebern

abzuheben, ist das Angebot einer betrieblichen

Krankenversicherung (bKV). Sie ermöglicht den Mitarbeitern

eine bessere Absicherung als nur mit der

gesetzlichen Krankenversicherung und stärken ihre

Leistungsfähigkeit. Mit dem vom fhm angebotenen

Konzept bleibt die bKV auch nach dem Wegfall der

44-Euro-Steuerfreigrenze noch steuer- und sozialversicherungsfrei.

Dieses Konzept ist nur umsetzbar,

wenn das für den Arbeitgeber zuständige Finanzamt

dem Vorgang zustimmt. In Zusammenarbeit mit einer

spezialisierten Kanzlei wirdautomatisiert eine Anfrage

an das zuständige Betriebsstättenfinanzamt gerichtet

und eine positive Bestätigung eingeholt. Wie auch bei

NEO übernimmt fhm die kompletteVerwaltung.

Dritter Schwerpunkt des münsterschen Familienunternehmens

ist die betriebliche Altersversorgung.

www.finanzhaus-muenster.de

Unternehmen, die in der betrieblichen Altersversorgung

gut aufgestellt sind, haben weniger oder keine

Probleme, Mitarbeiter zu halten oder Fachkräfte für

die Zukunft zu finden. Bei der arbeitgeberfinanzierten

Altersversorgung zahlt der Arbeitgeber die Beiträge.

Bei dieser Variante hat der Arbeitnehmer erst nach

fünf Jahren Anspruch auf die Leistungen. Alternativ

ist auch ein Modell der Entgeltumwandlung möglich

(arbeitnehmerfinanzierte Altersversorgung). Diese

Form bewirkt eine sofortige Unverfallbarkeit für den

Arbeitnehmer. Seit 2005 besteht die Möglichkeit, die

bei einem Arbeitgeber erworbenen Ansprüche ohne

zusätzliche Kosten zum nächsten Arbeitgeber mitzunehmen.

„Die betriebliche Altersversorgung ist nicht

nur eine Möglichkeit, Mitarbeiter zu halten, sondern

auch sie ‚günstig‘ loszuwerden“, spricht Bludau einen

selten bedachten Aspekt an. Es könne immer mal vorkommen,

dassein Mitarbeiter im Streit die Firma verlässt

und im Nachhinein mit Klage droht. Hier könne

der Arbeitgeber anbieten, die Leistungen aus der

Altersversorgung freizugeben, obwohl kein Anspruch

bestehe, und so ein teures Gerichtsverfahren zu vermeiden,

so Bludau.

Das Familienunternehmen Finanzhaus Münster wird

von Olaf und Philipp Bludau geführt und beschäftigt

zehn Mitarbeiter. Seit acht Jahren ist esinMünster in

der Lippstädter Straße in Münsters ältestemStellwerk

ansässig. Aus dem 1885 erbauten Gebäude beraten

sie Firmen in ganz Deutschland mit einer Größe von

zehn bis 8000 Mitarbeitern. Ihr Kundenstamm umfasst

sämtliche Branchen, vom Pflegedienst über Einzelhandel

bis hin zum Dienstleister.


HANDELSREGISTER

STADT MÜNSTER

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16167 AK Harms GmbH, Wallgasse 6a,48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Im- und Export

sowie der Groß- und Einzelhandel mit Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Alan Keith Harms,Münster. 07. 07. 2016

HR B16175 Ammaji -tiAmo Lieferservice UG (haftungsbeschränkt), Siemensstr. 50a,48153 Münster.

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Imbissgaststätte. Stammkapital: 100,– EUR. Geschäftsf. befreit

v. §181: Tariq Shaheen, Münster. 13. 07. 2016

HR B16172 B1 LED Videoboard UG(haftungsbeschränkt), Haus Sentmaring 26, 48151 Münster. Gegenstand

des Unternehmens ist die Entwicklung von Gebrauchsmustern und Patenten jedweder Art, sowie deren Anmeldung,Vermarktung

und Verkauf.Stammkapital: 5.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Werner Döker, Münster. 11. 07. 2016

HR A10295 BOX2FLY oHG, Kerßenbrockstr.28, 48147 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit

Waren verschiedener Art, insbesondere Waren aus Wellpappe und Reiseutensilien Pers.Haft. Ges.: Jonas Johannes Fastabend,

Münster; Pers.Haft. Ges.: Carl Niklas Keßler,Lüneburg. 14. 07. 2016

HR B16195 Cityfits UG (haftungsbeschränkt), Gildenstr.19, 48157 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist

der Betrieb einer Marketingplattform sowie die Gestaltung von Internetseiten. Stammkapital: 3.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Amir Soltani Schahandaschti, Münster. 22. 07. 2016

HR B16194 dekon Wohnanlagen GmbH, Haus Sentmaring 11, 48151 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Erwerb und Verkauf von Immobilien und Grundstücken sowie deren Entwicklung und Bebauung und die Anund

Vermietung von Grundbesitz und Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Raoul Fischer,

Münster. 22. 07. 2016

HR A10288 Germania-Brauerei F. Dieninghoff GmbH &Co. KG, An der Germania Brauerei 4, 48159 Münster.

Der Betrieb einer Brauerei, Mälzerei und verwandte Gewerbezweige sowie Herstellung von und Handel mit alkoholischen

und alkoholfreien Getränken aller Art, einschließlich insbesondere des Betriebs von Gaststätten. Haft. Ges.:

Germania-Brauerei F. Dieninghoff Verwaltungs GmbH, Münster. 01. 07. 2016

HR B16170 E/M/S Energieconsulting GmbH, Braunsbergstr. 19a,48155 Münster. Die Erbringung von Energieberatungsleistungen

jedweder Art für alle Arten von Energieabnehmern, die Erbringung von Energielieferdienstleistungen,

von Energiemessungen und die Durchführung von Gutachten sowie von Planungs- und Beratungsleistungen,

namentlich auf den Gebieten Bau- und Anlagentechnik sowie Umweltschutz. Ferner die Beteiligung an anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Karl Schulze-Hobeling, Münster. 11. 07. 2016

HR B16164 Ernsting.com Publications GmbH, Königsstr.12, 48143 Münster. Die Einbringung von medienübergreifenden

Dienstleistungen im Informationsbereich, insbesondere redaktionelle und internetbasierte Dienstleistungen

sowie alle verlagstypischen Produkte.Daneben ist auch der Handel von Waren und die Vermittlung von Dienstleistungen

und Produkten Gegenstand des Unternehmens.Nicht Gegenstand des Unternehmens sind KWG und MaBV.Stammkapital:

61.100,– EUR. Geschäftsführer: David Ernsting, Berlin. 04. 07. 2016

HR B16176 Eventus Wind GmbH, Sentruper Str. 214, 48149 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Umsetzung, die Planung, die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von Windparks im Inland und Ausland mit dem

Ziel einer umweltfreundlichen Energieerzeugung und Energieumwandlung. Gegenstand der Gesellschaft ist darüber

hinaus die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen zum Thema Windenergie. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: MarkoVogt, Münster.14. 07. 2016

HR B16166 Flechtheims UG (haftungsbeschränkt), Am Mittelhafen 10, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Durchführung von Veranstaltungen sowie der Betrieb von gastronomischen Einrichtungen und die

Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Catering. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Youssef

Bouyagra, Münster. 06. 07. 2016

HR B16193 GreKo-Münster GmbH, Pantaleonstr. 6,48161 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist Projektentwicklung,

Bürodienstleistungen, Verwaltung von Immobilien, Internetdienstleistungen Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Ulrich Wilhelm Grewe,Münster. 22. 07. 2016

HR A10292 Heikes Immobilien GmbH &Co. KG, Schuckertstr. 29, 48153 Münster. Die Verwaltung von Vermögen,

insbesondere die Vermietung und Verpachtung von Grundbesitz. Haft. Ges.: Heikes Verwaltungsgesellschaft mit

beschränkter Haftung, Münster.13. 07. 2016

HR B16186 DCS Houseware UG(haftungsbeschränkt), Junkerstr.18, 48153 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit Gastronomiebedarf, Dekorationsartikeln und Konsumgütern. Stammkapital: 100,– EUR.

Geschäftsführer: Christian Scholz, Möhnesee. 18. 07. 2016

HR B16149 Laumann Beteiligungs- und Beratungsgesellschaft mbH, Schleswiger Str. 13, 48147 Münster.

Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung sowie der Erwerb,das Halten und die Vermarktung von Beteiligungen

und Rechten jeder Art. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Stephan Laumann, Münster. 23. 06. 2016

HR B16197 Lummerland Ventures Management UG (haftungsbeschränkt), Dahlweg 120 a, 48153 Münster.

Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei Kommanditgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich

haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Lummerland Ventures UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG,die

die Entwicklung von Geschäftsideen, die Beteiligung an Unternehmen und Gesellschaften sowie das Führen und Verwalten

solcher Beteiligungen zum Gegenstand hat. Stammkapital: 750,– EUR. Geschäftsführer: Martin Breitsprecher,

Münster; Geschäftsführer: Christian Bouda, Neumarkt-Sankt Veit. 25. 07. 2016

HR B16189 Mein Berater Portal UG (haftungsbeschränkt), Eckenerstr. 18, 48147 Münster. Gegenstand des

Unternehmens sind der Betrieb von Webseiten, Onlineshops und erlaubnisfreie Beratungen. Stammkapital: 600,– EUR.

Geschäftsführer: Jascha Gerles,Münster. 21. 07. 2016

HR B16187 MVZ Gynäkologie und Hormonlabor GmbH, Hafenweg 9–11, 48155 Münster. Die Erbringung ärztlicher

Leistungen durch angestellte Ärzte,insbesondere auf den Gebieten der Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie

der Laboratoriumsmedizin und die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung durch ein oder mehrere medizinische

Versorgungszentren nach den Bestimmungen des Fünften Buches Sozialgesetzbuch. Die Gesellschaft übt insoweit

die Heilkunde am Menschen aus und beachtet hierbei das ärztliche Berufsrecht, insbesondere die Weisungsfreiheit

der Ärzte in medizinischen Fragen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Prof. Dr. Paul Cullen, Münster.

19. 07. 2016

HR B16163 MyEvact UG (haftungsbeschränkt), Heroldstr. 35, 48163 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Vermittlung von Künstlern und Talenten. Stammkapital: 4.000,– EUR. Geschäftsführer: Marvin Pohl, Ennigerloh;

Geschäftsführer: Florian Ahlmer,Ahlen. 04. 07. 2016

HR B16171 Projekt Uferstraße GmbH, Wolbecker Windmühle 15 a, 48167 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Projektentwicklungs- und Bauträgertätigkeit für gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien,

der Erwerb von Grundstücken und Immobilien für eigene oder fremde Rechnung, die Vorbereitung und/oder Durchführung

von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen, für eigene oder fremde Rechnung unter Verwendung von

Vermögenswerten von Erwerbern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, die wirtschaftliche Vorbereitung und Durchführung

von Bauvorhaben als Baubetreuer im fremden Namen fürfremde Rechnung, der Vertrieb von schlüsselfertigen

Bauten als Generalübernehmer sowie Projektsteuerung und Vermittlung von bauausführenden Tätigkeiten an Subunternehmer,der

Verkauf und Verwaltung eigenen Vermögens und von eigenen Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Ines Wiengarten, Münster. 11. 07. 2016

HR B16184 RAIDBOXES GmbH, Königsstr. 32–33, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist das Webhosting

und die Erbringung von damit verbundenen Dienstleistungen. Stammkapital: 30.000,– EUR. Geschäftsf.befreit

v. §181: Johannes Leonhart Benz, Münster. 18. 07. 2016

HR B16159 RE16 Projekt GmbH, Annette-Allee 21, 48149 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb,

die Entwicklung, das Halten und Verwalten von eigenen und fremden Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Dr.Hugo Fiege,Münster. 29. 06. 2016

HR B16183 SCENOGRAM Verwaltungs-GmbH, Kerstingskamp 1, 48159 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die

Geschäftsführung und Vertretung der SCENOGRAM GmbH &Co. KG, Münster, als deren persönlich haftende Gesellschafterin

und deren Beratung. Gegenstand der SCENOGRAM GmbH &Co. KG ist die Marken- und Produktinszenierung,

insbesondere die Konzeption, der Bau, der Verkauf, die Vermietung und der Aufbau von Messeständen und

Verkaufsdisplays, der Ausstellungs- und Ladenbau, die Durchführung von Schulungen (Messetraining) sowie artverwandte

Geschäfte und Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Jan Philipp Halbauer, Münster.

18. 07. 2016

HR A10150 Schmidt-Abbenhaus Gebäudereinigung UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Westerheide 14,

48157 Münster. Zweck der Gesellschaft ist die Reinigung von Gebäuden. Haft. Ges.: SAG-Verwaltungs UG

(haftungsbeschränkt), Münster. 19. 11. 2015

HR B16191 Shadi UG (haftungsbeschränkt), Hammer Str.29, 48153 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist

die Führung und das Betreiben eines Kiosks/einer Trinkhalle und aller Nebengeschäfte,das Abschließen der hierzu erforderlichen

Miet- und Pachtverträge sowie der Handel mit sonstigen Erzeugnissen aller Art. Stammkapital: 500,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Elham Mohammadesmaeili, Münster. 21. 07. 2016

HR B16155 Shentong Automotive Europe GmbH, Wienburgstr. 207, 48159 Münster. (1) Die Forschung und

Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb sowie der Handel mit Produkten und Ersatzteilen fürdie Automobilindustrie.

(2) Die Gesellschaft kann alle Geschäfte erbringen, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen

geeignet sind, insbesondere Beratung und Servicedienstleistungen aller Art. (3) Sie kann Zweigniederlassungen in

Deutschland oder Europa errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. Stammkapital:

100.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Boehnke, Dipl. Ing, Münster. 28. 06. 2016

HR B16169 Sino-Münster GmbH, Wolbecker Str.25, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb

einer Pizzeria oder eines anderen gastronomischen Betriebes sowie der Handel mit Lebensmitteln. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Khaled Al Sino,Münster. 08. 07. 2016

HR B16173 UNITED GmbH, Berliner Platz 24 -28, 48143 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb

einer Tankstelle inkl. Shop. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Nurhayat Arikan, Istanbul (TR);

Geschäftsführer: Mehmet Gökcen, Münster. 12. 07. 2016

HR B16174 VEA Verwertungs- und Entsorgungsdienstleistungen für Abfälle GmbH, Rehhagen 22, 48165

Münster. Gegenstand des Unternehmens sind die Realisierung von Verwertungs-, Entsorgungs- und Notifizierungskonzepten

fürimMarkt angebotene Abfälle einschließlich der damit verbundenen Transportlogistik zu den dafürgeeigneten

Verwertungs- und Entsorgungsanlagen (thermisch, landwirtschaftlich, stofflich usw.). Dazugehören die Beratung

und die Planung der Errichtung und des Betriebs von Verwertungsund Entsorgungsanlagen (z.B. thermische Abfallbehandlungsanlagen)

im In- und Ausland. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Gerd Wirges,Münster. 12. 07. 2016

HR B16180 Viridis Beteiligungs GmbH, Hafenweg 15, 48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist die

Beteiligung und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen aller Art sowie die Erbringung von Beratungsleistungen

im energiewirtschaftlichen Umfeld. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Lutz Klepper,

Münster. 18. 07. 2016

HR A10290 Foto Robert Wilkos e.K., Kettelerstr. 58, 48147 Münster. Betrieb eines Fotostudios. Inhaber: Robert

Wilkos,Senden. 08. 07. 2016

HR B16177 WTG Networks GmbH, Rösnerstr.8,48155 Münster. Gegenstand des Unternehmens ist der Verkauf,

Vermietung, Beratung und Planung von Telekommunikations-, Informations- und Sicherungsanlagen und die Erstellung

von Finanzkonzepten für diese Anlagen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Gerrit Schütze, Berlin.

15. 07. 2016

HR B16182 Zoila UG (haftungsbeschränkt), An der Beeke 115, 48163 Münster. Gegenstand des Unternehmens

ist die Herstellung, das Inverkehrbringen und der Vertrieb kosmetischer Mittel. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Andreas Rech, Münster. 18. 07. 2016

INSOLVENZEN

AC Biogas GmbH, 48155 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 01.12.2014 -73IN46/14). Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG

und §32HGB von Amts wegen eingetragen. Die zunächst angeordnete Eigenverwaltung durch die Schuldnerin ist

durch Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 01. 07. 2016 (73 IN 46/14) aufgehoben worden. 26. 07. 2016

agri.capital Biogas Blankenhain GmbH, 48155 Münster. Durch Insolvenzplan vom 04. 11. 2015 nebst Änderung

vom 08. 12. 2015 wurde die Fortsetzung der Gesellschaft beschlossen. Die Gesellschaft wird fortgesetzt. 30. 06. 2016

agri.capital Biogas Kannawurf GmbH, 48155 Münster. Durch Insolvenzplan vom 04. 11. 2015 nebst Änderungen

vom 08. 12. 2015 wurde die Fortsetzung der Gesellschaft beschlossen. Die Gesellschaft wird fortgesetzt.

04. 07. 2016

agri.capital Biogas Stresow GmbH, 48155 Münster. Durch Insolvenzplan vom 04. 11. 2015 nebst Änderungen

vom 08. 12. 2015 wurde die Fortsetzung der Gesellschaft beschlossen. Die Gesellschaft wird fortgesetzt. 04. 07. 2016

agri.capital Biogas Gnoien GmbH, 48155 Münster. Durch Insolvenzplan vom 04. 11. 2015 nebst Änderungen

vom 08. 12. 2015 wurde die Fortsetzung der Gesellschaft beschlossen. Die Gesellschaft wird fortgesetzt. 04. 07. 2016

Informations Service Center Münster eingetragene Genossenschaft (ISC Münster eG), 48147 Münster.

Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (70 IN 34/16) vom 07. 07. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter

bestellt. 12. 07. 2016

Konermann &Kienapfel GmbH, 48161 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 29. 06. 2016 -87IN31/16). Gemäߧ65Absatz

1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 05. 07. 2016

mode/rat GmbH, 48143 Münster. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (78 IN 42/16) vom 19. 07. 2016 ist ein

vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 21. 07. 2016

Werner Verfürth Ausbau und Sanierung Verwaltungs-GmbH, 48161 Münster. Die Gesellschaft ist nach

Ablehnung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster

vom 23. 03. 2016 -88IN33/15). Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 28. 06. 2016

Vollmer &Winzen Grundbesitz GmbH, 48159 Münster. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 27. 06. 2016 -78IN16/16). Gemäß

§65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 07. 07. 2016

Zambamaxx UG (haftungsbeschränkt), 48165 Münster. Die Gesellschaft ist nach Ablehnung der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschlüsse des Amtsgerichts Münster vom 23. 06. 2016 -84IN11/16

und vom 24. 06. 2016 - 84 IN 24/16). Gemäß § 65Absatz 1 Satz 3 GmbHG von Amts wegen eingetragen.

25. 07. 2016

KREIS BORKEN

NEUEINTRAGUNGEN

HR A8135 Ahmet Sürmeli Friseurhandel e.K., von-Röntgen-Str.12, 48683 Ahaus. Handel mit Friseurartikeln aller

Art sowie deren Imund Export und alle damit verbundenen Tätigkeiten. Inhaber: Ahmet Sürmeli, Ahaus. 15. 07. 2016

HR B16374 Bedingungsklartext UG (haftungsbeschränkt), von-Braun-Str. 38a,48683 Ahaus. Die Analyse

von Versicherungsbedingungen und die Bewertung von Versicherungsbedingungen, deren Überprüfung, Erstellung von

Ratings, Verkauf von Ausarbeitungen an Dritte und Beratungen zu diesem Thema. Stammkapital: 1000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Sven Stopka, Schöppingen. 21. 07. 2016

HR B16354 Reimering UG (haftungsbeschränkt), Pineweg 30, 48683 Ahaus. Vermietung von Gerüsten in den

Bereichen Arbeitsgerüste,Schutzgerüste,Traggerüste und Industriegerüste sowie Bauzäune und Bauschalung. Stammkapital:

2.500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Heinrich Reimering, Ahaus. 07. 07. 2016

HR A8113 Aehling Vermietung GmbH &Co. KG, Barloer Ringstr. 8,46399 Bocholt. Die Vermietung und Verwaltung

des Mehrparteienwohnhauses Augustastraße 8, 10 in Bocholt. Haft. Ges.: Aehling Verwaltungs-GmbH,

Bocholt. 22. 06. 2016

HR A8134 Gebo Agritec e.K., Kreuzkapellenweg 26, 46399 Bocholt. Verkauf und Verleih von Maschinen und

Geräten überwiegend im landwirtschaftlichen Bereich. Inhaber:Matthias Geuting, Bocholt. 15. 07. 2016

HR B16376 Hüls spirit &nature UG(haftungsbeschränkt), Markt 3, 46399 Bocholt. Die wirtschaftlich und

psychologische Beratung, insbesondere in Verbindung mit speziellen Reiseangeboten. Stammkapital: 500,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Frederic Hüls,Bocholt. 22. 07. 2016

HR B16362 innovatio GmbH, In den Gärten 8, 46395 Bocholt. Gartenbau-Meisterbetrieb.Stammkapital: 25.000,–

EUR. Geschäftsführer: Mike Löken, Bocholt; Geschäftsführer: Björn Wüpping, Bocholt. 13. 07. 2016

HR A8129 ITB NVZ Flensburg BV&Co.KG, Dinxperloer Str.18-22, 46399 Bocholt. Erwerb,Verwaltung, langfristige

Vermietung und Verpachtung eigener Gewerbeobjekte,Verwaltungsgebäude sowie Wohn- bzw. Geschäftshäuser,

soweit sich diese Objekte in Flensburg bzw.inder näheren Umgebung von Flensburg befinden sowie Verwaltung eigenen

Kapitalvermögens ohne eigene Ausübung handwerklicher Tätigkeiten. Haft. Ges.: ITB Management FMZ B.V.,

Varsseveld. 11. 07. 2016

HR B16350 mivoh UG (haftungsbeschränkt), Ostmauer 21, 46397 Bocholt. Die direkte oder indirekte Verwaltung

eigener Vermögenswerte, insbesondere die Gründung neuer Unternehmen oder der Erwerb existierender Unternehmen,

die Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftskonzepte,der Erwerb,die Verwaltung und die Verfügung über

Anteile an anderen Unternehmen und juristischen Personen in Deutschland oder im Ausland sowie die Erbringung von

Dienstleistungen, insbesondere der Planung, Gestaltung und Durchführung von Marketingmaßnahmen aller Art, sowie

sonstiger Dienstleistungen. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Michael von Höfen, Bocholt.

04. 07. 2016

HR A8119 SL-T Haltern-Synergie GmbH &Co. KG, Möwenweg 11, 46395 Bocholt. Errichtung und Betrieb einer

Windenergieanlage in Haltern am See sowie Veräußerung der erzeugten elektrischen Energie.Haft. Ges.: SL-T Synergie

Verwaltung GmbH, Gladbeck. 27.06. 2016

HR B16348 GIV Gesellschaft fürImmobilien- und Versicherungsmanagement mbH, Wagenfeldstr.7,46325

Borken. Der Erwerb,die Veräußerung und Verwaltung sowie die Vermittlung von Immobilien sowie die Vermittlung von

Versicherungsdienstleistungen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:Astrid Wießner,Bocholt; Geschäftsführer:

Jürgen Klapsing, Borken. 01. 07. 2016

HR A8123 Goethe MEP GmbH &Co. KG, Ostlandstr.5,46325 Borken. Die Verwaltung und Erhaltung von eigenen

Vermögenswerten, soweit dazu keine besondere Genehmigiung erforderlich ist, insbesondere Erwerb,Verwaltung und

Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Haft. Ges.: Goethe MEP Verwaltungs GmbH, Frankfurt am

Main. 04. 07. 2016

HR B16368 Gescher Bürgerwind Verwaltungsgesellschaft mbH, Estern 2, 48712 Gescher. DerErwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung von Personengesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

(Komplementärin) an der Gescher Bürgerwind GmbH &Co. KG, sowie alle damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.300,– EUR. Geschäftsführer: Franz van Üüm, Gescher; Geschäftsführer: Matthias Ening,

Gescher. 19. 07. 2016

HR A8137 Assing GmbH &Co. KG, Amtsvennweg 91, 48599 Gronau (Westf.). Erwerb,Besitz und Verwaltung von

Immobilien und Beteiligungen. Haft. Ges.: Assing Vermögens GmbH, Gronau (Westf.). 19. 07. 2016

HR B16353 Festival Teppiche GmbH, Maria-Martin-Str.15, 48599 Gronau (Westf.). Der Handel und Import sowie

Export von Heimtextilien, insbesondere Teppichen sowie der Handel mit Möbeln, Tapeten, Dekorationsartikeln und

Waren aller Art, soweit es hierzu keiner besonderen Genehmigung bedarf. Stammkapital: 100.000,– EUR. Geschäftsführer:

Memduh Cimsit, Sancaktepe (TR). 07. 07. 2016

HR B16378 PlanX IT GmbH, Kleibergstr.27, 48599 Gronau (Westf.). Die Erstellung und der Vertrieb von Software.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:Anastasios Stefanou, Gronau (Westf.). 22. 07. 2016

HR B16343 Senz.Interim Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Buterlandstr.89, 48599 Gronau

(Westf.). Softwareberatung und -schulung. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Robin Frölich,

XE Enschede (NL). 30. 06. 2016

HR B16345 BWA-Beratung-Isselburg UG(haftungsbeschränkt), Markt 17, 46419 Isselburg. Die wirtschaftliche

Beratung, Beratung hinsichtlich der Strukturierung von Büro- und Unternehmensorganisationen, Kontierung

laufender Geschäftsvorfälle, Existenzgründungsberatung, Erstellung von Businessplänen für Kreditinstitute sowie die

Begleitung in der Gründungsphase,Vermittlung von Kontakten zu wichtigen Unternehmen in der Gründungsphase (wie

Rechtsanwälte, Steuerberater, Versicherungsinstitute, Lieferanten etc.). Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer:

Volker Knaven, Isselburg. 30. 06. 2016

HR A8128 Friedrich Gottschalk e.K., Reeser Str. 8,46419 Isselburg. Landtechnischer Lohnbetrieb. Inhaber:

Friedrich Rudolf Gottschalk, Isselburg. 11. 07. 2016

HR B16369 LA International Holding GmbH, Vennekenweg 50, 46348 Raesfeld. Halten von Beteiligungen an

anderen Unternehmen, weiterhin die Erbringung von Serviceleistungen für andere Gesellschaften und die Übernahme

der Stellung als persönliche haftende Gesellschafterin bei anderen Gesellschaften. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Alexander Alke, Heiden; Geschäftsführer: David André Loker,Raesfeld. 20. 07. 2016

HR A8094 JB Metallbau GmbH &Co. KG, Osterströh 15, 46348 Raesfeld. Metallbau. Haft. Ges.: Johannes Bleker

Verwaltungs GmbH, Raesfeld. 23. 05. 2016

HR B16361 Arbeitssicherheit Betting GmbH, Klein Rekener Weg 34, 48734 Reken. Dienstleistungen im Bereich

Arbeitssicherheit, insbesondere Beratung und Schulung sowie Übernahme der Funktionen Brandschutzbeauftragter und

Fachkraft für Arbeitssicherheit in Betrieben sowie SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator) auf Baustellen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Klaus Betting, Reken. 13. 07. 2016

HR B16352 YOU-LINE UG (haftungsbeschränkt), Buttstegge 4, 48734 Reken. Die Erbringung von Internet-

Dienstleistungen, insbesondere Onlinemarketing und Websiteerstellung. Stammkapital: 350,– EUR. Geschäftsf. befreit

v. §181: Tanja Schlattmann, Reken. 05. 07. 2016

HR B16351 Grill Haus UG (haftungsbeschränkt), Burloer Str. 2,46414 Rhede. Der Betrieb einer Imbissstube.

Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer: Haci Coban, Rhede. 05. 07. 2016

HR B16330 M. SchlüßVerwaltungs UG (haftungsbeschränkt), Wagenfeldstr.25, 46414 Rhede. Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der

„SchlüßObjektverwaltungs UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG“. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181:

Mechthild Schlüß, Rhede. 23. 06. 2016

HR B16338 Schlüß Vermögensverwaltung UG (haftungsbeschränkt), Wagenfeldstr. 25, 46414 Rhede. Der

Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung

bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin

an der „Schlüß Grundstücksverwaltung UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG“. Stammkapital: 500,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Mechthild Schlüß, Rhede. 28. 06. 2016

HR A8120 Schlüß Objektverwaltungs UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Wagenfeldstr.25, 46414 Rhede.

Die Verwaltung, Vermietung und Verpachtung von Grundbesitz. Ferner kann die Gesellschaft den Grundbesitz selbst

nutzen, dies bezieht die Nutzung zu Zwecken der Land- und Forstwirtschaft ein. Haft. Ges.: M. SchlüßVerwaltungs UG

(haftungsbeschränkt), Rhede. 27. 06. 2016

HR A8125 Schlüß Grundstücksverwaltung UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Wagenfeldstr. 25, 46414

Rhede. Verwaltung, Vermietung und Verpachtung von Grundbesitz sowie Selbstnutzung des Grundbesitzes unter

Einbeziehung der Nutzung zu Zwecken der Land- und Forstwirtschaft. Haft. Ges.: Schlüß Vermögensverwaltung UG

(haftungsbeschränkt), Rhede. 05. 07. 2016

HR B16370 BIZEINS UG (haftungsbeschränkt), Am Berkelbogen 18, 48703 Stadtlohn. Entwicklung, Herstellung

und Vertrieb von Produkten, Dienstleistungen, Software und Marketingkonzepten im Internet. Stammkapital: 500,–

EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Matthias Reißig, Stadtlohn. 20. 07. 2016

HR B16347 Otger Buß Verwaltungs GmbH, Wendfeld 45, 48703 Stadtlohn. Die alleinige Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung in der Kommanditgesellschaft unter der Firma Otger Buß GmbH &Co. KG.

Unternehmensgegenstand der Gesellschaft ist der An- und Verkauf von Grundstücken, die Bestellung von Erbbaurechten

und deren schlüsselfertige Bebauung durch Nachunternehmer, die Vermietung und Verpachtung von Immobilien

sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.Tätigkeiten, die einer

besonderen Genehmigung oder Erlaubnis bedürfen (z. B. nach §34cGewerbeordnung) sind vom Unternehmensgegenstand

der Kommanditgesellschaft ausgeschlossen. Stammkapital: 25.500,– EUR. Geschäftsführer: Otger Buß,

Stadtlohn. 01. 07. 2016

HR A8127 Otger Buß GmbH &Co. KG, Wendfeld 45, 48703 Stadtlohn. An- und Verkauf von Grundstücken, die

Bestellung von Erbbaurechten und deren schlüsselfertige Bebauung durch Nachunternehmer, die Vermietung und

Verpachtung von Immobilien sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden

Geschäfte. Tätigkeiten, die einer besonderen Genehmigung oder Erlaubnis (z.B. nach §34cder Gewerbeordnung)

bedürfen, sind vom Unternehmensgegenstand der Kommanditgesellschaft ausgeschlossen. Haft. Ges.: Otger Buß

Verwaltungs GmbH, Stadtlohn. 11. 07. 2016

HR B16375 VA Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH, Owwering 86, 48703 Stadtlohn. Die

Dienstleistung und Beratung aller Art im Bereich von Hotel und Objektsanierungen. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Christian vanAlmsick, Stadtlohn. 22. 07. 2016

HR A8131 C. Zumbusch GmbH &Co. KG, Stegerstr. 1,48703 Stadtlohn. Betrieb einer Spezialbäckerei und

-konditorei in familiärer Tradition als Meister-Handwerksbetrieb. Haft. Ges.: Zumbusch Verwaltungs GmbH,

Stadtlohn. 11. 07. 2016

HR B16344 Zumbusch Verwaltungs GmbH, Stegerstr. 1,48703 Stadtlohn. Die Beteiligung an anderen Unternehmen,

insbesondere die Übernahme der Stellung der Komplementärin in der C. Zumbusch GmbH &Co. KG sowie

artverwandte Geschäfte. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Robin Merschformann, Stadtlohn; Geschäftsführer:

Peter Bosmann, Borken; Geschäftsführer: Claus Zumbusch, Stadtlohn. 30.06. 2016

HR B16381 M3 System Solutions UG (haftungsbeschränkt), Ostendorfer Str.15a,46342 Velen. Der Vertrieb

von EDV-Hardware.Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Thomas Klein-Ridder,Velen. 28. 07. 2016

HR B16340 WMT Verwaltungs GmbH, Südring 31, 46342 Velen. Die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin

und die Übernahme der Geschäftsführung an der WMT GmbH &Co. KG.Gegenstand der WMT GmbH &Co.

KG ist der Handel mit neuen und gebrauchten Werkzeugmaschinen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer:

Ewald Wendholt, Borken; Geschäftsführer: Matthias Tüshaus,Borken. 29. 06. 2016

HR A8126 WMT GmbH &Co. KG, Südring 31, 46342 Velen. Handel mit neuen und gebrauchten Werkzeugmaschinen.

Haft. Ges.: WMT Verwaltungs GmbH, Velen. 05. 07. 2016

HR B16380 Feingestalten Design UG (haftungsbeschränkt), Tappehornstr.5,48691 Vreden. Der Betrieb einer

Werbeagentur.Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Martina Siehoff,Vreden. 28. 07. 2016

HR B16363 Filterscout GmbH, Heckebree 2, 48691 Vreden. Das Handeln mit Geräten und Ersatzteilen fürUmweltschutz-Analysetechnik

sowie für den Umweltschutz der Entsorgungstechnik. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Jürgen Kemper,Vreden. 13. 07. 2016

HR B16357 Riesewick Verwaltungs-GmbH, Am alten Friedhof 16, 48691 Vreden. Die Übernahme der persönlichen

Haftung in der Firma Riesewick Grundbesitz GmbH &Co. KG und deren Geschäftsführung sowie Verwaltungstätigkeiten

aller Art, insbesondere von Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Heinrich Riesewick,

Vreden. 08. 07. 2016

INSOLVENZEN

HKS Hausbau GmbH, 48683 Ahaus. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN 3/16) vom 04. 07. 2016 ist

über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 18. 07. 2016

druck &service schwietering GmbH, 48683 Ahaus. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(79 IN 47/10) vom 13. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 08. 07. 2016

Boom Design GmbH, 46395 Bocholt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (82 IN 22/16) vom 11. 07. 2016

ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 18. 07. 2016

Catcruising GmbH, 46397 Bocholt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (82 IN 26/16) vom 20. 07. 2016 ist

über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 28. 07. 2016

Eggern Express GmbH, 46397 Bocholt. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 73 IN

112/09) vom 21. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 25. 07. 2016

Dr. Holthausen GmbH, 46395 Bocholt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (75 IN 7/16) vom 07. 07. 2016

ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 18. 07. 2016

Slyder GmbH, 46397 Bocholt. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN 16/16) vom 01. 07. 2016 ist über

das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen

eingetragen. 11. 07. 2016

Lesbar -Bücher und Geschenke UG (haftungsbeschränkt), 46325 Borken. Durch Beschluss des Amtsgerichts

Münster (71 IN 17/16) vom 12. 07. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 20. 07. 2016

Gesundheitszentrum Gronau GmbH, 48599 Gronau (Westf.). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 80 IN 62/13) vom 20. 04. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 30. 06. 2016

KEEN JOY TRADE GmbH, 48599 Gronau (Westf.). Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (83 IN 6/16) vom

01. 07. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 07. 07. 2016

KoKa Bau GmbH, 48599 Gronau (Westf.). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (79 IN 45/14)

vom 29. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt (§ 211 InsO). 28. 07. 2016

Werkstatt GäwersErle UG (haftungsbeschränkt), 46348 Raesfeld. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(73 IN 26/16) vom 15. 07. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt und zusätzlich angeordnet, dass Verfügungen

der Gesellschaft nur mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam wird. 25. 07. 2016

Norbert Kipp, Fliesen- und Plattierungs-GmbH, 48734 Reken. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (78

IN 33/16) vom 24. 06. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft

ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 11. 07. 2016

KREIS COESFELD

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16377 Bürgerwind Nordick Verwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Forsthövel-Lohmannstr.

1,59387 Ascheberg. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen

Haftung und der Geschäftsführung bei Personengesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin (Komplementärin) an der Bürgerwind Nordick GmbH &Co. KG, sowie alle

damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Franz Josef Eickholt,

Werne; Geschäftsführer: Hermann Hülsmann, Ascheberg. 22. 07. 2016

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


HANDELSREGISTER

HR A8116 Billerbecker Obsthof GmbH &Co. KG, Lutum 9, 48727 Billerbeck. Urproduktion gem. §13Abs. 1

Nr.1EstG,insbesondere die Bewirtschaftung von Dauerkulturen, mehrjährigen Pflanzen und der Vertrieb von Pflanzen

und Pflanzenerzeugnissen. Haft. Ges.: Schulze Heiling Verwaltungs GmbH, Billerbeck. 24. 06. 2016

HR B16349 Guido Hintzen Verwaltungs-GmbH, Süringstr. 5,48653 Coesfeld. Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen an Handelsgesellschaften sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei

diesen, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Outdoorhandel

Guido Hintzen GmbH &Co. KG in Übach-Palenberg, deren Gegenstand der Vertrieb von Outdoorartikeln aller Art sowie

allen damit zusammenhängenden Tätigkeiten sind. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Guido Norbert

Hintzen, Übach-Palenberg. 04. 07. 2016

HR B16358 Institut für Osteopathie GmbH, Bahnhofstr.23, 48653 Coesfeld. Eine Schule für Osteopathie sowie

Aus-, Weiter- und Fortbildungen im Bereich der Osteopathie. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dr. Oliver

Wirtz, Coesfeld. 08. 07. 2016

HR A8122 Outdoorhandel Guido Hintzen GmbH &Co. KG, Süringstr.5,48653 Coesfeld. Der Handel mit und

der Vertrieb von Outdoorartikeln aller Art sowie allen damit zusammenhängenden Tätigkeiten. Haft. Ges.: Guido Hintzen

Verwaltungs-GmbH, Coesfeld. 04. 07. 2016

HR A8132 Steven Conte e.K. Trattoria, Jakobiring 32, 48653 Coesfeld. Betrieb einer Gastronomie. Inhaber:

Steven Conte,Borken. 12. 07. 2016

HR B16341 XInvest GmbH, Druffels Weg1,48653 Coesfeld. Die Beteiligung an Unternehmen mittels Eigenkapital,

Fremdkapital oder Mezzanine sowie der Erwerb und die Verwaltung von materiellen oder immateriellen Wirtschaftsgütern.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Arne Schugt, Bochum; Geschäftsführer: Jacob Fatih, Essen.

29. 06. 2016

HR B16367 Blue Time Consulting UG (haftungsbeschränkt), Weitenkamp 4, 48249 Dülmen. Die Planung und

Durchführung von IT Consulting und -Coaching in den Geschäftsfeldern Telekommunikation, Automotive sowie Finance.Stammkapital:

500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Heinrich Büscher,Dülmen. 19. 07. 2016

HR B16372 Elsner UG (haftungsbeschränkt), Coesfelder Str.99, 48249 Dülmen. Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin (Komplementärin) an Kommanditgesellschaften, insbesondere an der Elsner UG (haftungsbeschränkt)

&Co. KG sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: 3.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Tanja Elsner,Dülmen. 21. 07. 2016

HR A8124 Weiling &Töns Schweinemast KG, Börnste 86, 48249 Dülmen. Die Gesellschaft betreibt einen landund

forstwirtschaftlichen Betrieb mit dem Schwerpunkt Schweinemast. Die Gesellschaft wird gegründet um landwirtschaftliche

Einkünfte gem. §13EStG zu erzielen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt,

die zur Errichtung des Gesellschaftszweckes notwendig erscheinen. Pers. Haft. Ges.: Andreas Weiling, Dülmen.

05. 07. 2016

HR B16364 Werra +Assenkamp Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Kohlbrink 19, 48249

Dülmen. Übernahme der Verwaltung und Geschäftsführung der Werra +Assenkamp Bauunternehmung GmbH &

Co. KG. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Marc Assenkamp, Münster; Geschäftsführer: Markus Werra,

Dülmen. 14. 07. 2016

HR A8140 Mofastübchen e. K., Jakob-Kaiser-Str. 3,59348 Lüdinghausen. Handel mit Industriegütern. Inhaber:

Marc-Oliver Bogoczek, Olfen. 28. 07. 2016

HR B16346 Mattern-Immobilien-Service GmbH, Eichenstr.21, 59399 Olfen. Der Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere

der Mattern-Immobilien-Service GmbH &Co. KG, welche die Hausverwaltertätigkeit und sonstige Dienstleistungen

im Zusammenhang mit dem Erwerb, der Unterhaltung und der Veräußerung von Immobilien zum Gegenstand

hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Rüdiger Mattern, Rheine. 01. 07. 2016

HR B16371 AK Vermögensverwaltungs-GmbH, Schölling 11 (Haus Nr. 1), 48308 Senden. Die Verwaltung

eigenen Vermögens.Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Anna Kappel, Senden. 20. 07. 2016

HR B16382 Langguth Vermietungs- und Verwaltungs-GmbH, Im Südfeld 17, 48308 Senden. Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei

Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der

Langguth Vermietungen GmbH &Co. KG mit Sitz in Senden. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Irene Langguth,

Billerbeck; Geschäftsführer: Thorsten Langguth, Münster. 28. 07. 2016

HR B16379 Lignocolor UG (haftungsbeschränkt), Messingweg 4c,48308 Senden. Vertrieb von umweltfreundlichen

Holzlacken. Stammkapital: 2.000,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Marcel Prieto Rodriguez, Senden.

22. 07. 2016

HR B16359 OPT96 UG (haftungsbeschränkt), Appelhülsener Str. 11, 48308 Senden. Der Verkauf von Kleidung,

Schuhen, Accessoires,Koffern, Rucksäcken, Taschen, Sportartikeln, Fitnessgeräten, Fahrrädern, Spielzeugen,Elektronik,

Computern und Computerzubehör, Smartphones,Software,Bürobedarf und Schreibwaren, Haushaltsgeräten, Beleuchtung,

Haushaltswaren, Möbeln, Werkzeugen, Gartenprodukten, Campingzubehör, Baustoffen, Textilien, Auto- und

Motorradteilen, Lebensmitteln, Drogerie- und Körperpflegeprodukten, Tiernahrung, Büchern, DVD’s, Musikinstrumenten,

der Import und Export von neuen und gebrauchten Produkten, Herstellung von Fahrrädern, Textil- und Lederwaren,

Papier, Pappe und Holzerzeugnissen sowie die Bauschuttverarbeitung. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf. befreit

v. §181: Alexander Chmerev,Senden. 12. 07. 2016

HR A8138 Welp -Budde Bullenmast KG, Venne 7, 48308 Senden. Gegenstand des Unternehmens ist es, einen

land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im Rahmen einer Tierhaltungskooperation (§ 51a BewG) oder durch Bewirtschaftung

landwirtschaftlicher Flächen zu betreiben. Pers.Haft. Ges.: Franz-Josef Welp,Senden. 20. 07. 2016

INSOLVENZEN

Dörrbecker GmbH, 59387 Ascheberg. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (85 IN 25/16) vom 18. 07. 2016

ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 26. 07. 2016

Freeholdco Erwerber GmbH, 59387 Ascheberg. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (75 IN 23/16) vom

24. 06. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 05. 07. 2016

Freeholdco GmbH &Co. KG, 59387 Ascheberg. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (75 IN 22/16) vom

01. 07. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 11. 07. 2016

AU-Technologie GmbH, 48653 Coesfeld. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (78 IN 26/16) vom 18. 07.

2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts

wegen eingetragen. 25. 07. 2016

WENOXGastroGmbH, 48249 Dülmen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 71 IN 88/11)

vom 16. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen.

14. 07. 2016

AKUDAT Programmierungs GmbH, 48329 Havixbeck. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(79 IN 22/11) vom 02. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. Von Amts wegen eingetragen nach §32

HGB. 04. 07. 2016

Wiblu Verwaltungs-GmbH, 48329 Havixbeck. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (70 IN

51/15) vom 25. 05. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse

abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 21. 06. 2016

Sikora Handelsagentur UG (haftungsbeschränkt), 59394 Nordkirchen. Durch rechtskräftigen Beschluss des

Amtsgerichts Münster (80 IN 9/16) vom 24. 05. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der

Gesellschaft mangels Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Von Amts wegen eingetragen. 20. 06. 2016

etno consulting GmbH, 48301 Nottuln. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (72 IN 28/15)

vom 05. 04. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels Masse abgelehnt.

Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 11. 07. 2016

M&JDienstleistungs-GmbH, 48720 Rosendahl. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (73

IN 10/15) vom 09. 06. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels

Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 18. 07. 2016

KREIS STEINFURT

NEUEINTRAGUNGEN

HR A7055 infonix GmbH &Co. KG, Waltrup 16, 48341 Altenberge. Herstellung und Vertrieb von Software, die

Bereitstellung von ITServices, die Erbringung von Beratungsleistungen im Bereich der Informations-Technologie und

aller damit zusammenhängenden Geschäfte.Haft. Ges.: infonix Verwaltungs GmbH, Altenberge. 19. 07. 2016

HR B11306 infonix Verwaltungs GmbH, Waltrup 16, 48341 Altenberge. Übernahme der Geschäftsführung und

persönlichen Haftung bei anderen Handelsgesellschaften, insbesondere bei der infonix GmbH &Co. KG, die die Herstellung

und den Vertrieb von Software, die Bereitstellung in IT-Services, die Erbringung von Beratungsleistungen im

Bereich der Informations-Technologie und aller damit zusammenhängenden Geschäfte zum Gegenstand hat. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Michael Pelster, Nordwalde; Geschäftsführer: Holger Schönenberg,

Münster. 18. 07. 2016

HR B 11313 Pelster Aviation Verwaltungs GmbH, Waltrup 16, 48341 Altenberge. Die Übernahme der

Geschäftsführung und persönlichen Haftung bei anderen Handelsgesellschaften, insbesondere bei der Pelster Aviation

GmbH &Co. KG,die den Besitz und die Vermietung von Luftfahrzeugen. Stammkapital: 25.000,–EUR. Geschäftsführer:

Michael Pelster,Nordwalde; Geschäftsführer: Thomas Pelster,Altenberge. 20. 07. 2016

HR A7057 Pelster Aviation GmbH &Co. KG, Waltrup 16, 48341 Altenberge. Der Betrieb eines Unternehmens,

welches den Besitz und die Vermietung von Luftfahrzeugen und aller damit zusammenhängenden Geschäfte zum

Gegenstand hat. Haft. Ges.:Pelster Aviation Verwaltungs GmbH, Altenberge. 21. 07. 2016

HR B11317 Vossility UG (haftungsbeschränkt), Waltrup 7, 48341 Altenberge. Entwicklung und Vertrieb von

Software (insbesondere Mobile App). Stammkapital: 100,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Alexander Voss,

Altenberge. 26.07. 2016

HR B11305 Grewe Consulting GmbH, Erikastr.11, 48282 Emsdetten. Beratung von Unternehmen, insbesondere

im Bereich der Logistik sowie die Beteiligung an Unternehmen Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Georg

Grewe,Emsdetten. 12. 07. 2016

HR B11308 E. Helming GmbH, Haydnstr.4,48282 Emsdetten. Handeln mit Produkten rund um das Bett. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Elisabeth Helming, Emsdetten. 18. 07. 2016

HR B11304 Hoebink Geschäftsführungs-GmbH, Spatzenweg 64, 48282 Emsdetten. Die Übernahme der Stellung

einer persönlich haftenden Gesellschafterin in anderen Unternehmen, insbesondere in der Kommanditgesellschaft

unter der Firma Hoebink Verwaltung und Beteiligungen GmbH &Co. KG. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäfts-

_führer: Michael Hugo Bernhard Hoebink, Emsdetten. 12. 07. 2016

HR A7052 Hoebink Verwaltung und Beteiligungen GmbH &Co. KG, Spatzenweg 64, 48282 Emsdetten. Das

Halten und Verwalten von Grundstücken und sonstigen Vermögensanlagen aller Art zum Gegenstand hat. Haft. Ges.:

Hoebink Geschäftsführungs-GmbH, Emsdetten. 13. 07. 2016

HR A7050 Michael Hoebink e.K., Elsa-Brändström-Str.6,48282 Emsdetten. Gewerbliche Vermietung des Grundstücks

Spatzenweg 64, 48282 Emsdetten sowie des Maschinenparks an die Hoebink Reinigungsmittel GmbH im

Rahmen einer steuerlichen Betriebsaufspaltung. Inhaber: Michael Hugo Bernhard Hoebink, Emsdetten. 07. 07. 2016

HR A7043 Wöstmann GmbH &Co. KG, An den Klärteichen 19, 48282 Emsdetten. Die Verwaltung eigenen Vermögens,

die Beteiligung an anderen Unternehmen und die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen.

Haft. Ges.: Reinhard Wöstmann GmbH, Emsdetten. 28. 06. 2016

HR B11289 bauwerk GmbH, Bahnhofstr.19, 48268 Greven. Ankauf von Immobilien, die Erstellung von Wohn- und

Gewerbeimmobilien, dieVerwaltung, dieVermarktung und derVerkauf von Immobilien. Stammkapital: 25.200,– EUR.

Geschäftsführer: Juri Löwen, Greven. 27. 06. 2016

HR B11315 EBW Bauträgergesellschaft mbH, Grevener Landstr.96, 48268 Greven. Bauträgertätigkeit, also die

Durchführung von Bauvorhaben in eigenem Namen für eigene oder fremde Rechnung und dazu Verwendung von

Vermögenswerten von Erwerbern (§ 34c Abs. 1Nr. 4GewO und die Bebauung und das Verkaufen von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Hermann-Josef Bröker, Greven. 26. 07. 2016

HR A7053 CRP UG (haftungsbeschränkt) &Co. KG, Dr.-Otto-Weber-Str.4,48477 Hörstel. Handel mit Metallen

und Edelmetallen sowie Handel mit Kfz-Ersatzteilen. Haft. Ges.: CRP UG (haftungsbeschränkt), Hörstel. 13. 07. 2016

HR B11294 Erbes Verwaltungs GmbH, Blomenweg 67, 48477 Hörstel. Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin

an der Erbes GmbH &Co. KG mit Sitz in Hörstel, deren Aufgabe der Verkauf und die Montage von Bauelementen

sowie alle sonstigen Geschäfte und Tätigkeiten, die damit im Zusammenhang stehen, ist. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Woldemar Erbes,Hörstel. 30. 06. 2016

HR B11298 Riesenbeck International GmbH, Surenburg 20, 48477 Hörstel. Durchführung von Pferdesportveranstaltungen

aller Art, Lehrgängen und Seminaren. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ludger Beerbaum,

Hörstel. 04. 07. 2016

HR A7039 API-Schroeder Automatisierungstechnik eK, Westring 17, 48477 Hörstel. Vertrieb, Montage von

Elektroerzeugnissen und Software für die Automatisierungstechnik Inhaber: Norbert Schröder,Hörstel. 15. 06. 2016

HR B11299 Belling Gastronomie UG (haftungsbeschränkt), Ibbenbürener Str. 13, 48496 Hopsten. Betreiben

eines Restaurants.Stammkapital: 300,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Martin Belling, Hopsten. 04. 07. 2016

HR B11303 Fitsenkontor UG (haftungsbeschränkt), Drosselweg 8, 48496 Hopsten. Der Erwerb, die Veräußerung

und die Verwaltung von Immobilien in eigenem Namen und für eigene Rechnung sowie die Verwaltung eigener

Vermögensgegenstände und aller damit zusammenhängenden Geschäfte.Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben,

die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Stammkapital: 1000,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Ursula Brügge,Hopsten. 07. 07. 2016

HR A7054 Reeker KG, Heidbrede 2, 48496 Hopsten. Land- und forstwirtschaftlicher Schweinehaltungsbetrieb.Pers.

Haft. Ges.: Martin Reeker,Hopsten. 15. 07. 2016

HR B11312 Haus Keller Betreibergesellschaft UG (haftungsbeschränkt), Carl-Keller-Str. 2,49479 Ibbenbüren.

Betreiben einer Speisegaststätte sowie eines korrespondierenden Hotelbetriebes. Stammkapital: 1,– EUR.

Geschäftsführer: Sylvia Bungenstock, Georgsmarienhütte. 19. 07. 2016

HR B11297 Hensel it-works UG (haftungsbeschränkt), Uphof 7, 49477 Ibbenbüren. IT-Dienstleistungen jeder

Art. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer: Steffen Hensel, Ibbenbüren. 04. 07. 2016

HR A7010 MAM-Bau GmbH &Co. KG, Kampstr.16, 49477 Ibbenbüren. Verlegung von Kabeln im Erdreich. Haft.

Ges.: MAMVerwaltungsgesellschaft mbH, Ibbenbüren. 31. 03. 2016

HR A7048 Südstadt GmbH &Co. KG, Wilhelmstr.240, 49479 Ibbenbüren. Projektierung, Errichtung, Vermietung,

Verwaltung, Erwerb bzw. Veräußerung von Immobilien und Mobilien jeglicher Nutzungsart. Haft. Ges.: Südstadt

Verwaltungs GmbH, Ibbenbüren. 05. 07. 2016

HR B11296 Südstadt Verwaltungs GmbH, Wilhelmstr.240, 49479 Ibbenbüren. Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbeondere die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der Südstadt GmbH &Co. KG sowie die damit

zusammenhängenden Geschäfte. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Alfred Strootmann, Ibbenbüren;

Geschäftsf.befreit v. §181: Klaus Rieping, Ibbenbüren. 04. 07. 2016

HR B11320 BH-D UG (haftungsbeschränkt), Am Eschbach 16, 48366 Laer. Handel mit Waren, die Beteiligung an

Unternehmen und Einzelgeschäftsvorfällen sowie die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen im Bereich der

Medizintechnik. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf.befreit v. §181: Meike Jahn-Karschies,Laer. 27. 07. 2016

HR A7045 Studia Vermögensverwaltungs GmbH &Co. KG, Bachstr.3,48366 Laer. Vermögensverwaltung. Haft.

Ges.: Prometheus Immobilienservice und Beteiligungsgesellschaft mbH, Laer. 29. 06. 2016

HR B11319 D&OConcept GmbH, In den Rietbroken 18, 49525 Lengerich. Dienstleistungen aller Art fürdie Automobilbranche,insbesondere

die Aufbereitung von Fahrzeugen, einschließlich der Im- und Export von Fahrzeugen aller

Art, dieAutovermietung, Führeneines Reisebüros,Konzept, Beratungund Organisation von Business- und Eventreisen,

sowie der Betrieb von Kaffeeautomaten und der An- und Verkauf von Grundstücken und Immobilien. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Saniye Doganay,Lengerich. 27. 07. 2016

HR B11309 SuCasa VGmbH, Eichendorffstr.23, 49525 Lengerich. Die Immobilienprojektierung sowie der Erwerb

und die Vermietung und Verpachtung von Bestandsimmobilien und die sonstige Verwaltung eigenen Vermögens der

Gesellschaft. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dirk Oliver Haller,Lengerich. 18. 07. 2016

HR B11318 Windmöller &Hölscher Verwaltungs SE, Münsterstr. 50, 49525 Lengerich. Verwaltung von Vermögenswerten

und die Beteiligung an anderen Unternehmen, besonders an Unternehmen, an denen die Mitglieder der

Familien Windmöller und Hölscher mehrheitlich beteiligt sind. Zu den Aufgaben gehört insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende Gesellschafterin an der Kommanditgesellschaft unter der Firma Windmöller & Hölscher KG

in Lengerich und deren Geschäftsführung. 27. 07. 2016

HR A7056 FH Holzbau GmbH &Co. KG, Industriestr. 27, 49536 Lienen. (a) Vermittlung und Errichtung von Bauprojekten

mit Subunternehmern; b) die Beteiligung an und die Finanzierung von Unternehmen aller Art, insbesondere

solchen im Geschäftsbereich des Gegenstandes der Unternehmung zu a). Die Gesellschaft kann Beteiligungen an

anderen Unternehmen, Tochtergesellschaften und Zweigniederlassungen im In- und Ausland erwerben, errichten und

führen, Unternehmensverträge, insbesondere Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge sowie Unternehmenspachtverträge,abschließen

und alle weiteren Geschäfte betreiben, die dem Gegenstand des Unternehmens zu dienen

geeignet sind. Haft. Ges.:Kirchner &Stancic Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH, Lienen. 19.07. 2016

HR A7058 Ambulante Alten- und Krankenpflege Christine Leusbrock und Tagespflege Christine e.K.,

Marienweg 28, 48629 Metelen. Betrieb eines ambulanten Alten- und Krankenpflegedienstes sowie der Betrieb einer

Tagespflegeeinrichtung. Inhaber: Christine Leusbrock, Metelen. 28. 07. 2016

HR B11316 Stümges Umweltdienste UG (haftungsbeschränkt), Industriestr. 30, 48629 Metelen. Die Reinigung

von Straßeneinläufen, Sinkkästen und Senken, sowie der Wildkrautbeseitigung und der Straßenreinigung mittels

Kehrmaschine.Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsführer: Sabine Stümges,Schwalmtal. 26. 07. 2016

HR B11311 Brüggemann Holding GmbH, Am Wambach 17–19, 48485 Neuenkirchen. Beteiligung an und Übernahme

der Geschäftsführung anderer Unternehmen, sowie die Verwaltung eigenen Vermögens Stammkapital:

500.000,– EUR. Geschäftsführer: Reinhold Brüggemann, Neuenkirchen; Geschäftsführer: Tobias Brüggemann, Neuenkirchen.

19. 07. 2016

HR B11310 Brüggemann Vermietung GmbH, Am Wambach 17–19, 48485 Neuenkirchen. Die Beteiligung an

und Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen, sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital:

25.600,– EUR. Geschäftsführer: Reinhold Brüggemann, Neuenkirchen; Geschäftsführer: Tobias Brüggemann,

Neuenkirchen. 19. 07. 2016

HR B11307 Premium Food Germany GmbH, Laurenzstr.51–55, 48607 Ochtrup. Der Betrieb von Restaurants,Eiscafés,

Bars und Bistros, der Handel mit Lebensmitteln und gastronomischen Produkten, die Vermietung, Verpachtung,

das Anmieten und Pachten von anderen gastronomischen Betrieben und Maschinen, sowie damit in Zusammenhang

stehende Unternehmensberatungsleistungen. Ferner ist Gegenstand der Gesellschaft die Vergabe,der Erwerb und der

Handel mit Lizenzrechten und die Konzeption und der Kauf- und Verkauf von Ladeneinrichtungen, Gastronomieobjekten

und -immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Ahmet Tenha, Düsseldorf. 18. 07. 2016

HR A7049 Clemens Lammers GmbH &Co. KG, Offenbergweg 17, 48432 Rheine. An- und Verkauf sowie Herstellung

und Bearbeitung von elektrischen Maschinen und Transformatoren. Haft. Ges.: Lammers Verwaltungs GmbH,

Rheine. 07. 07. 2016

HR B11314 MABEMA GmbH, Königseschstr. 37, 48431 Rheine. Erwerb, die Veräußerung und Verwaltung eigenen

Vermögens, insbesondere von Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Markus Bastian Pott, Münster;

Geschäftsführer: Hans Bernhard Pott, Rheine; Geschäftsführer: Matthias Christopher Pott, Rheine. 22. 07. 2016

HR B11321 MBS Verwaltungs-GmbH, Bühnertstr.39, 48431 Rheine. Beteiligung an anderen Gesellschaften, insbesondere

die Übernahme der persönlichen Haftung in Gesellschaften, insbesondere in der MBS Böden GmbH &Co.

KG ,die die Verlegung von Fußböden zum Gegenstand hat. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Mirco

Schmidt, Rheine. 28. 07. 2016

HR B11295 Rheima GmbH, Kanalstr. 79, 48432 Rheine. Konstruktion -Planung und Bau von Sondermaschinen.

Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dietmar Fark, Rheine. 01. 07. 2016

HR A7051 Werner Hüsing KG, Bauerschaftsstr.139, 48432 Rheine. Die landwirtschaftliche Bewirtschaftung einer

Schweinemast im Rahmen einer Tierhaltungskooperation (51 aBewG). Die Stallgebäude werden zu diesem Zwecke an

die Gesellschaft verpachtet. Pers.Haft. Ges.: Werner Hüsing, Rheine. 12. 07. 2016

HR B11302 Eickelpasch Verwaltungs GmbH, Buchenweg 16, 48565 Steinfurt. Die Übernahme der Komplementärstellung

sowie der Geschäftsführung bei Kommanditgesellschaften insbesondere bei der Eickelpasch Grundstücksverwaltungs

GmbH &Co. KG mit Sitz in Steinfurt. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Dieter Eickelpasch,

Steinfurt. 06. 07. 2016

HR B11300 Performer UG (haftungsbeschränkt), Uhlandstr. 47, 48565 Steinfurt. Vermarktung des Rennsportfahrzeuges:

„Performer“. Stammkapital: 1000,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Hans-Peter Elkmann, Steinfurt.

04. 07. 2016

HR B11290 MC Wessels UG (haftungsbeschränkt), Wasserstr. 5,48565 Steinfurt. Handel mit Schuhwaren,

Textilien, Modeartikeln und Schmuck aller Art. Stammkapital: 500,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Marc Wessels,

Steinfurt. 28. 06. 2016

HR B11239 ASBRA UG (haftungsbeschränkt), Mettinger Str. 68, 49492 Westerkappeln. Die Altbausanierung,

Renovierung und Umbau. Handel und Montage von und mit Geräten und Maschinen im Bereich Erneuerbare Energien,

Ingenieurbüro für Maschinenbau u. Anlagentechnik sowie allgemeine Gebäudereinigung. Stammkapital: 2.500,– EUR.

Geschäftsf.befreit v. §181: Karsten Theuser,Vilnius (LT). 03. 05. 2016

HR B10796 Raing &Skibinski Objektpflege GmbH, Industrieweg 23, 48493 Wettringen. Objektpflegearbeiten

im Innen- und Außenbereich. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Christian Skibinski, Wettringen; Geschäftsführer:

Norbert Raing, Wettringen. 01. 04. 2015

INSOLVENZEN

Druckhaus Cramer Immo GmbH &Co. KG, 48268 Greven. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (Az. 85 IN 45/14) vom 22. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 19. 07. 2016

Wohn-Service GmbH, 48268 Greven. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (74 IN 29/16) vom 07. 07. 2016

ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen

eingetragen. 19. 07. 2016

Produktiv Partner GmbH &Co. KG, 48477 Hörstel. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (70 IN 16/16)

vom 01. 07. 2016 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

VonAmts wegen eingetragen. 07. 07. 2016

August Hardebeck, 49479 Ibbenbüren. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 82 IN

65/09) vom 08. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 11. 07. 2016

Nolas Friseure GmbH, 49477 Ibbenbüren. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN 78/12) vom

01.11.2012 ist über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. 20. 07. 2016

Pferdekamp &Sohn GmbH, 48356 Nordwalde. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 79 IN 110/11) vom 16. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 16. 06. 2016

cards4europe GmbH &Co.KG, 49509 Recke. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 81

IN 58/09) vom 30. 05. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 06. 07. 2016

EM-HO Bau GmbH, 48431 Rheine. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Charlottenburg (36e IN

3396/15) vom 23. 05. 2016 ist die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels

Masse abgelehnt. Die Gesellschaft ist aufgelöst. VonAmts wegen eingetragen. 13. 07. 2016

K+SBeratungs- und Vertriebsgesellschaft mbH, 48429 Rheine. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster

(Az. 74 IN 52/14) vom 01. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 08. 07. 2016

KREIS WARENDORF

NEUEINTRAGUNGEN

HR B16161 C&KImmobilien GmbH, Gerichtsstr.2,59227 Ahlen. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb,

Vermietung und Verpachtung eigener Immobilien. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Harun-Alpaslan Calik,

Ahlen. 01. 07. 2016

HR A10287 Haver Verwaltungs GmbH &Co. KG, Im Schliek 20, 59229 Ahlen. Der Erwerb und die Verwaltung

von Immobilien und damit zusammenhängender Geschäfte jedweder Art, insbesondere die Bewirtschaftung und die

Vermietung. Haft. Ges.: Haver Immobilien GmbH, Ahlen. 30. 06. 2016

HR B16178 AL-Trading GmbH, Anton-Schulte-Str.25, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung

und der Vertrieb von Nahrungsergänzungsmitteln und artverwandten Artikeln. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Angela Leone,Lippstadt. 15. 07. 2016

HR A10293 mach-dein-erfolg.de e.K., Eichendorffstr. 37, 59269 Beckum. Handel mit CD/DVD, Hörbüchern,

Büchern und e-books.Inhaber: Andreas Mai, Beckum. 14. 07. 2016

HR B16157 Michael Müller Farming UG (haftungsbeschränkt), Paterweg 20, 59269 Beckum. Gegenstand des

Unternehmens ist der Verkauf von Algen und der Handel mit Algen und Algenzuchtanlagen sowie von Waren aller Art

sowie die Beteiligung an Unternehmen. Stammkapital: 1,– EUR. Geschäftsf. befreit v. §181: Michael Müller,

Beckum. 29. 06. 2016

HR B16181 SESTEC GmbH, Zünftestr. 35, 59269 Beckum. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf

von technischen Produkten jeglicher Art, insbesondere von Antriebstechniken, Wälzlagertechniken und Industriebedarf

für Industrieanlagen sowie die Produktion von Baugruppen für den Maschinenbau. Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Andre Schmidt, Beckum. 18. 07. 2016

HR A10256 Hoppe GmbH &Co. KG, Heimstättenweg 28, 48317 Drensteinfurt. Handel und die Reparatur

von Bau- und Landmaschinen und Geschäfte ähnlicher Art Haft. Ges.: Hoppe Verwaltungs GmbH, Drensteinfurt.

17. 05. 2016

HR A10291 vanOsVerlag e.K., Breede 16, 48351 Everswinkel. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung

und Verlegung von Hörspielen und Hörbüchern, Büchern und eBooks, der Internetvertrieb und die Erstellung von

kreativen Konzeptionen. Inhaber:Sonja van Os, Everswinkel. 11. 07. 2016

HR B16162 I+WWittkamp Immobilien GmbH, Loheide 67, 48346 Ostbevern. Gegenstand des Unternehmens

ist die Verwaltung eigenen Vermögens. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Werner Wittkamp, Dipl.-Ing.,

Ostbevern. 04. 07. 2016

HR A10286 Dachdeckermeister Johannes Kortenbreer GmbH &Co. KG, Elisabethstr.8,48336 Sassenberg.

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung von Dachdeckerarbeiten aller Art. Haft. Ges.: Kortenbreer GmbH,

Sassenberg. 30. 06. 2016

HR B16179 Bremer Tresor Münster GmbH, Sendenhorster Str.18, 48324 Sendenhorst. Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit Tresoren sowie der Im- und Export. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsführer: Thomas

Jacobi, Bremen. 18. 07. 2016

HR B16185 H3 Tools Verwaltungs-GmbH, Kiebitzpohl 4, 48291 Telgte. Gegenstand des Unternehmens ist die

Beteiligung an anderen Unternehmen und die Übernahme der Geschäftsführung anderer Unternehmen. Stammkapital:

25.200,– EUR. Geschäftsführer: Oliver Hölscher,Telgte. 18. 07. 2016

HR B16158 Artega GmbH, Stromberger Str.39, 59329 Wadersloh. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung,

der Vertrieb, der Handel und der Service mit Kunststofferzeugnissen. Stammkapital: 25.000,– EUR. Geschäftsf.

befreit v. §181: Karsten Urban, Wadersloh. 29. 06. 2016

HR B16192 DFG Distribution LTDNiederlassung Deutschland, Faulunger Weg 15, 59329 Wadersloh. Gegenstand

der Zweigniederlassung ist der Handel von Konsumgütern. Stammkapital: 10,00 GBP. Geschäftsführer:

Li Xingrong, Wadersloh. 21. 07. 2016

HR B16165 Tip-Top Bochum GmbH, Dieselstr. 4,59329 Wadersloh. Der Gegenstand des Unternehmens ist der

Betrieb eines Dienstleistungsunternehmens für mobile Raum- und Sanitärsysteme und artverwandter Geschäfte in der

Form des Handels mit mobilen Gütern jeder Art und deren Vermietung sowie der Transport solcher Güter. Stammkapital:

25.000,– EUR. Geschäftsführer: Karsten Urban, Wadersloh. 06. 07. 2016

HR B16190 ACLE –Horse GmbH, Bartholomäusstr.12, 48231 Warendorf. Gegenstand des Unternehmens ist der

Handel mit und die Zucht von Pferden einschließlich des Im- und Exportes Stammkapital: 25.000,– EUR.

Geschäftsführer: Olga Pees,Warendorf. 21. 07. 2016

HR A10296 K+S Mast KG, Beverstrang 15, 48231 Warendorf. Die Gesellschaft betreibt einen landwirtschaftlichen

Betrieb im Rahmen einer Tierhaltungskooperation (§ 51 aBewG). Pers. Haft. Ges.: Johannes Georg Kuhlmann,

Warendorf. 15. 07. 2016

HR A10285 Seeweg Schiffsbeteiligungs GmbH &Co. KG, Nikolaus-Ehlen-Str.7,48231 Warendorf. Gegenstand

des Unternehmens ist die Verwaltung des eigenen Vermögens im eigenen Namen und füreigene Rechnung. Haft. Ges.:

SEEWEG Verwaltungs-GmbH, Warendorf. 29. 06. 2016

INSOLVENZEN

L&RLeasing und Rent GmbH &Co. KG, 59227 Ahlen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (80 IN 28/13) vom 15. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 13. 07. 2016

Bernd u. Ralf Strickmann GmbH &Co. KG, 59229 Ahlen. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Münster (84 IN 51/12) vom 27. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren eingestellt. 22. 07. 2016

4YOU medical Care GmbH &Co. KG, 59229 Ahlen. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (Az. 87 IN 65/10)

vom 16. 06. 2016 ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. 12. 07. 2016

H2 Objekt +Projekt GmbH, 59320 Ennigerloh. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (87 IN 39/16) vom

12. 07. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 14. 07. 2016

Mense Metallbau GmbH &Co. KG, 59320 Ennigerloh. Durch Beschluss des Amtsgerichts Münster (77 IN 19/16)

vom 20. 04. 2016 ist ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. 22. 04. 2016

HTS GmbH, 59302 Oelde. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst

(Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 01. 07. 2016 –73IN17/16). Gemäߧ65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts

wegen eingetragen. 05. 07. 2016

B. l. Dienstleistungs GmbH, 48336 Sassenberg. S.E.T. GmbH, 48291 Telgte. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 19.7.2016 –72

IN 9/16). Gemäß §65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 26. 07. 2016

pecunia 8property GmbH, 48231 Warendorf. Die Gesellschaft ist nach Ablehnung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 03. 05. 2016 –78IN59/15). Gemäß

§65Absatz 1Satz 3GmbHG von Amts wegen eingetragen. 19. 07. 2016

UTH FitFleisch GmbH &Co. KG, 48231 Warendorf. Die Gesellschaft ist nach Ablehnung der Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 20. 05. 2016 –81IN27/15).

Gemäß §143 Absatz 1Satz 3, §161 Absatz 2HGB von Amts wegen eingetragen. 04. 07. 2016

Keine amtlichen Mitteilungen –Angaben ohne Gewähr


24 GELD &GESCHÄFT

Know-how wartet oft

in der Nachbarschaft

Ein Projekt zur Förderung von Produktinnovationen geht anden Start. Deutsche und niederländische

KMU können sich durch Wissenstransfer für Industrie 4.0 und Smart Industries fit machen.

Die Firma Innotronic Elektronische

Systeme GmbH aus Gronau, die

Elektronik für Anlagen und Maschinen

vom Prototyp bis zum Seriengerät

entwickelt und produziert, erhält

als erstes Unternehmen im Münsterland

die Zusage für die Förderung

aus iPro-nord. Damit geht ein gemeinsames

undgrenzüberschreitendes

Netzwerkprojekt im Euregio-

Raum an den Start. Zu den Profiteuren

gehören kleine und mittlere

Unternehmen, kurz: die KMU.

Mit der Zusage gibt es

„grünes Licht“ für eine

Konzeptentwicklung

im Bereich der

„Schnittstelle zwischen

Mensch und Maschine“, die das niederländische

Unternehmen Nowark Rengelink

aus Winterswijk im Auftrag für die

Innotronic Elektronische Systeme GmbH

ausarbeiten wird. Das Spezialunternehmen

aus Gronau-Epe verspricht sich nach

Angaben der Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(WFG) im Kreis Borken von

dieser „niederländischen Entwicklungs-

Zuarbeit“ ein zukunftssicheres Konzept

für eine noch leichtere Bedienbarkeit

ihrer komplexen Elektronik-Produkte.

Konkret soll eine Demoversion entwickelt

werden, die die Kommunikation

eines Mikrocontrollers mit einem Handy

via Bluetooth erlaubt.

Damit geht iPro-nordals niederländischdeutsches

Netzwerkprojekt für die Unterstützung

von kleinen und mittleren

Unternehmen (KMU) bei der Entwicklung

von technologisch hochwertigen

bzw.intelligenten Produkten erstmals im

Münsterland in die Umsetzung.

iPro-nordbautauf das Innovationspotenzial

deutscher und niederländischer KMU

auf. Das Netzwerk soll durch die Einbindung

zum Beispiel von Hochschulexperten

weiter gestärkt werden, um schließlich

auch den Weg mittelständischer Firmen

hin zu „Industrie 4.0“ beziehungsweise

„Smart Industries“ zu ebnen.

Konzeptentwicklungen, wie bei Innotronic

werden mit 50 Prozent auf maximal

5000 Euro gefördert. Eine sich anschließende

Machbarkeitsstudie würde mit 40

Prozent von höchstens 20 000 Euro

Fremddienstleistung gefördert werden.

Ebenfalls 40 Prozent Zuschuss werden

gewährt auf maximal 120 000 Euro für

ein „machbares“ Entwicklungsprojekt

(eigene Personal- und Sachkosten sowie

Fremdleistungen).

iPro-nord wurde auf der Grundlage des

erfolgreichen INTERREG-IV-Projektes

„Mechatronik für KMU“ konzipiert, von

Freuen sich über den Auftakt: Hermann-Josef Raatgering (WFG), Ruth Petermann (Münsterland e.V.), Evelyn Decker

(WFG), Robert Beckmann (innotronic) sowie Martin Bügener (innotronic).

Foto: WFG Borken

deminden vergangenen Jahren allein 40

Unternehmen ausdem KreisBorken profitiert

haben. An der Projektentwicklung

war die Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(WFG) maßgeblich beteiligt.

Mit der ersten Förderung für Innotronic

nimmt das grenzüberschreitende Projekt

für die Regionen Euregio und Euregio

Ems-Dollart mit einer Laufzeit vom1.Januar

2016 bis zum 31. Dezember 2019

und einem Gesamtprojektvolumen von

zwölf Millionen Euro nun Fahrt auf.

Aktivitäten gebündelt

Emsdettener Kanzlei reagiert auf kontinuierliches Wachstum

Seit Beginn des Jahres übt die Stolze

– Dr. Diers -Beermann GmbH ihre

Beratung in einem neuen Gebäude

in Emsdetten aus.

Damit bündelt die Gesellschaft

mit ihren Schwerpunkten

Steuerberatung

und Wirtschaftsprüfung

und der damit im Zusammenhang

stehenden rechtlichen Beratung

sämtliche Aktivitäten wieder an

einem Standort. Durch kontinuierliches

Wachstum war die Gesellschaft an ihre

räumliche Kapazitätsgrenze gestoßen.

Mit derzeit 16 Berufsträgern (darunter

vier Wirtschaftsprüfer, zwei Rechtsanwälte

und 16 Steuerberater) und insgesamt

50 Mitarbeitern zählt die Gesellschaft

nach eigenen Angaben zu den führenden

Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien

in Westfalen.

Über die örtlichen Niederlassungen in

Emsdetten und Rheine hinaus arbeitet sie

im Rahmen der Kooperation von Wirtschaftsprüfern

und Steuerberatern –CW

&S–mit anderen Kanzleien in Westfalen

eng zusammen. Darüber hinaus ist die

Gesellschaft Mitglied der AGN, eines

internationalen Netzwerkes von Wirtschaftsprüfern

und Steuerberatern, um

auch überregional und grenzüberschreitend

ihre Mandanten betreuen zu können.

Stolze –Dr. Diers –Beermann GmbH besteht

als Gesellschaft seit dem Januar

2002. Die Wurzeln reichen jedoch weit

zurück. Heinz Stolze hatte am15. April

1958 eine Einzelpraxis in Burgsteinfurt

übernommen und im Laufe der Jahre

weiter ausgebaut. Später zog es ihn nach

Emsdetten.

Die Geschäftsführung der Stolze -Dr. Diers -Beermann GmbH (v.l.): Johannes Fink, Dr.

Philipp Diers, Dr. Marie-Theres Stolze, Heinz Stolze, Prof. Dr. Fritz-Ulrich Diers und Wilfried

Beermann.

Foto: Matthias Ibeler


LEBEN &WISSEN 25

Das Superarchiv der

deutschen Geschichte

Der „Zentrale Bergungsort“ der Bundesrepublik im Schwarzwald schützt inzwischen fast eine Milliarde

Dokumente. 30 000 Kilometer Mikrofilmmaterial lagern in 1500 Edelstahlbehältern.

Der verheerende Brand, der sich

2004 in der Herzogin Anna Amalia

Bibliothek in Weimar ereignete, der

größte Bibliotheksbrand in Deutschland

seit dem Zweiten Weltkrieg, sowie

der Einsturz des Kölner Stadtarchivs

sechs Jahre später waren Katastrophenmit

unwiederbringlichen

Verlusten. Dass aber nicht alles, was

man verloren glaubte, auch verloren

ist, verdankt sich einer Institution,

die ganz im Gegensatz zu ihrer Bedeutung

nur einen geringen Bekanntheitsgrad

hat.

Mitten im Schwarzwald

bei Oberried, ein paar

Dörfer hinter Freiburg,

schlängelt sich ein

Wirtschaftsweg den

Hang hinauf. Werihn an einer Gabelung

verlässt und ein paar Meter einem Trampelpfad

folgt, steht plötzlich vor einem

Stahltor.Der Wegendet hier.Dreimit der

Spitze nach unten weisende blauweiße

Fünfeckemarkieren das Tor. Manhat dieses

Zeichen, mit dem die Unesco schützenswerte

Kulturgüter auszeichnet,

schon gesehen. An berühmten Bauwerken

wie Kathedralen und Schlössern ist

es angebracht, jedoch immer nur eines

und nicht drei nebeneinander. „Drei

Schutzschilde stehen nur an ganz besonders

wichtigen Orten und in Deutschland

nur hier“,empfängt Lothar Porwichvom

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und

Katastrophenhilfe(BBK) die seltenen Besucher.

Ein besonderer Ort? Das fällt

schwer zu glauben.

„Hier wird alles verraten“, führt der Diplom-Verwaltungswirt

aus, „nur der Zahlencode

des Eingangsschlosses nicht.“ Erfreulich,

dass der Angestellte des Sicherheitsdienstes

ein

gutes Gedächtnis

hat. Außer ihm

kennt nur noch

eine weitere Person

den Code.

Dann betritt man

den nach der

Schutzpatronin

der Bergleute benannten

Barbarastollen, der mit drei

Alarm- und Überwachungssystemen gesichert

ist. „Früher wurde hierdurch Erz

aus den Silberminen abtransportiert,

heute lagert hier die deutsche Geschichte.“

Knapp 400 Meter geht man inden

einsturzsicheren Stollen. Zu sehen ist

nicht viel, bis auf zwei mächtigeDrucktüren.

Sie schützen das dahinter liegende

„Superarchiv“, wie es das BBK unbescheiden

nennt.

„Mindestens 500 Jahre sind die

Aufnahmen haltbar, sprich lesbar.“

Lothar Porwich, Bundesamt für Bevölkerungsschutz

und Katastrophenhilfe (BBK)

Kein Bierkeller: Blick in einen der beiden Seitenflügel des Stollens, das „Superarchiv“, in dem zurzeit 1500 Fässer gesichert sind.

In den zwei mit Beton ausgebauten Seitenflügeln

des Stollens lagern 1500 rostfreie

Edelstahlbehälter, jeder 122 Kilo

schwer.Ihr Inhalt: über 30 000Kilometer

Mikrofilmmaterial. „75 Mitarbeiter in

zwei Bundes- und zwölf Landesarchiven

sind damit beschäftigt, wichtige Dokumentezur

Geschichteund Kultur unseres

Landes zu verfilmen“, erklärt Porwich,

erst in Schwarz-Weiß, seit einigen Jahren

auch farbig. „Voraussetzung ist, dass es

sich bei allen Dokumenten um Unikate

handelt.“ Die 50 000Euroteuren Spezialkameras

ermöglichen sogenannte Sicherungsverfilmungen.

Der Inhalt der Originale

werde dabei nicht codiert, sondern

um den Faktor 14 verkleinert. Drei Millionen

Eurojährlich stellt der Bund für Verfilmungen

von Archivgut zur Verfügung.

„Mindestens 500 Jahre sind die Aufnahmen

haltbar, sprich lesbar“, so der BBK-

Mitarbeiter.Zudiesem Zweck werden die

Stahlbehälter mit den zu ca. 1,3 Kilometer

langen Rollen zusammengeschweißten

Filmen vier Wochen in einer Klimakammer

bei konstant zehn Grad Celsius

und 35 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit

klimatisiert. Dann werden die Behälter

luftdicht verschlossen undinden Stollen

im Schwarzwald transportiert, wo vergleichbare

Klimabedingungen herrschen,

ohne dass technische Hilfe nötig

wäre. ► Fortsetzung auf Seite 26

Fotos: Ulrich Traub

Dasideale

Umfeld.

Unternehmer im ecopark wissen:

Wo Mitarbeiter sich wohlfühlen, da

leisten sie gute Arbeit. Investieren

auch Sie in ein gutes Umfeld–für Ihre

Mitarbeiter und fürIhr Unternehmen.

Im ecopark an der Hansalinie A1.

ecopark –der Qualitätsstandort.

Oberarchivrat Martin Luchterhandt zeigt einen Film mit den verkleinert fotografierten Dokumenten.


26 LEBEN &WISSEN

Unspektakulär: Eingang zum Barbarastollen. Einer der beiden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, die die Zahlenkombination des

Schlosses kennen, bei der Arbeit.

BARBARASTOLLEN

Der Barbarastollen befindet sich in Oberried am Schauinsland,

in der Nähe von Freiburg. Früher wurde dort Erz

abgebaut.

Zurzeit werden 1500 Edelstahlbehälter inzwei Schächten

aufbewahrt. Sie enthalten eine Milliarde Materialien (ab

Oktober) zur Geschichte und Kultur Deutschlands (auch

der DDR) auf Mikrofilm. Als ältestes Dokument gilt eine

Urkunde Karls des Großen für das Kloster St. Emmeram

in Regensburg von 794.

Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland, die die Haager

Konvention von 1954 unterzeichnet haben, stellen

Kulturgut unter Schutz und sichern es für die Nachwelt.

Zuständig für den Stollen ist das Bonner Bundesamt für

Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (0228/ 995500,

www.bbk.bund.de). Die Verfilmungen werden in zwölf

Landes- und zwei Bundesarchiven durchgeführt. 75Mitarbeiter

sind dafür tätig.

Am 1. und 2. Oktober finden im Barbarastollen zwei Tage

der offenen Türstatt.

Erste Milliarde bald erreicht

In puncto Sonderschutz der Unesco rangiert der Barbarastollen auf einer Ebene mit dem Vatikan.

Auch der Vertragstext des Westfälischen Friedens von 1648 wurde verfilmt und für alle Zeit gesichert.

Platzieren Sie

Das erklärt, warum gerade

hier eingelagert wird. Neben

den geologischen Aspekten

war auch die Lage

ausschlaggebend. „Der Ort

ist ideal, weil er abseits der Ballungs- und

Industrieregionen liegt“, weiß Lothar

Porwich. „Hier können die Filme Kriege

und Naturkatastrophen unbeschadet

überstehen.“ Mehrmals im Jahr mussdas

BBK nach dem Rechten sehen. „Wir führen

Kontrollöffnungen der Behälter

durch, um den Zustandder Filme zu prüfen.“

Einlagerungen finden ein- bis zweimal

proJahr statt. „Anfang Oktober werden

wir das einmilliardste Dokument

hier sichern, das Grundgesetz von1949“,

freut sich Porwich, der esals „irre Idee“

ansieht, Sachen für die Zukunft wegzupacken.

„Meist läuft es ja anders: Man

schmeißt weg“, bemerkt er lächelnd.

In diesem Zusammenhang muss die Frage

nach den digitalen Speichermöglichkeiten

gestellt werden. Die sind doch sicher

kostengünstiger? „Sehen Sie“, wendet

einer der zuständigen Referenten für

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Studium

Lothar Porwich vom BBK mit einer Filmrolle,

die in den Edelstahlbehälter (rechts

unten) eingesetzt wird.

die Verfilmung, Dr.Martin Luchterhandt,

ein, „zum Lesen vondigitalen Informationen

brauchen Sie ein Medium, für unsere

Filme nicht.“ Mit Lupe und Lichtquelle

könne man leicht alles entziffern.

Und warum macht man sich eigentlich

die ganze Arbeit? „Die Bundesrepublik

hat 1954 die Haager Konvention unterzeichnet“,

erklärt der Berliner Oberarchivrat.

Vorrangiges Ziel der von der

Unesco anberaumten Konferenz war die

Sicherung vonKulturgut vorbewaffneten

Konflikten. Mittlerweile ist auch der

Schutz vor Katastrophen in Friedenszeitenwie

in Köln oder Weimar ein zentrales

Thema. „Mit 6396 hier im Stollen gelagerten

Filmen, auf denen Material aus

dem verschütteten Kölner Archiv gesichert

wurde, können wir helfen, den dortigen

Bestand wieder aufzubauen“, freut

sich Luchterhandt. Darunter seien auch

die Baupläne des Kölner Doms.

AndereBeispiele bedeutenderDokumente

deutscher Geschichte sind die Krönungsurkunde

Ottos des Großen von

936, die Goldene Bulle von1356, der Vertragstext

des Westfälischen Friedens von

1648 und die Urkunde, mit der Adolf Hitler

zum Reichskanzler ernannt wurde,

aber auch Spielpläne der Bayreuther

Festspiele. Wassich nicht ganz so spektakulär

anhört –Gesetzes- und Vertragstexte,Urkundenund

Gerichtsakten, Grundbücher

und Statistiken –, ist ebenfalls integraler

Bestandteil der deutschen Geschichte.

Dass allerdings Archivgut nichtstaatlicher

Institutionen, etwa der Kirchen,

generell nicht verfilmt werden, ist

dagegen eher ein Wermutstropfen.

„Es gibt eigentlich keine festgelegten Kriterien

für die Auswahl der zu verfilmenden

Dokumente“, räumt Martin Luchterhandt

ein. Das ist Angelegenheit der jeweiligen

Verfilmungsstellen. Stichwort:

Kulturhoheit der Länder. Alter und Bedeutung

seien ausschlaggebend. Über

Letzterekann man trefflich streiten. „Das

entscheidende Kriterium ist die Singularität

eines Dokumentes“, so der Berliner

Archivar.Das Auswahlverfahrenist nicht

öffentlich, was Luchterhandt nicht

schlimm findet: „Es ist eine Expertenveranstaltung.

Und die Bestände bleiben ja

erhalten.“ Aber eine breite öffentliche

Diskussion zu einem speziellen Thema

könne die Verfilmungsregie auch beeinflussen.

Insgesamt sollen 30 Prozent des

Archivgutes aus den Jahrhunderten vor

1800 und 15 Prozentder Zeit danach verfilmt

werden. Vorallem Letzteres gleicht

aufgrund der ständig wachsenden Zahl

der Dokumente einer Sisyphos-Anstrengung.

Die Filmbestände der DDR, über 8000 Kilometer,

die sich aufgrund des mangelhaften

Materials zu zersetzen drohten,

wurden nach der Wiedervereinigung umkopiert

und lagern nun im Barbarastollen.

Beide deutschen Staaten hatten 1961

mit der Verfilmung vonArchivgut begonnen.

Die erste Einlagerung im Schwarzwald

fand 1974 statt. Vorher verwahrten

die einzelnen Verfilmungsstellen das Material.

1978 wurde der Zentrale Bergungsort

der Bundesrepublik von der

Unesco in das Register der Objekte mit

Sonderschutz aufgenommen, damit rangiert

der Stollen auf einer Bedeutungsebene

mit dem Vatikan. Seitdem findet

man auch die drei blau-weißen Fünfecke

am Eingangstor. Ulrich Traub

Einst Transportroute für Erz aus den Silberminen, heute Weg der

Fässer mit dem verfilmten Archivgut, das hinter Drucktüren für die

Nachwelt gesichert wird.

Fotos: Ulrich Traub


LEBEN &WISSEN 27

Wohl bekomm‘s: Weißer Schaum auf schwarzer Seele: –somuss ein perfekt gezapftes Guinness aussehen.

„Nicht nur daran nippen“

Im Guinness Storehouse in Dublin testen 1,2 Millionen Besucher im Jahr das irische Traditionsbier.

Dicke Mauern künden von der Marktmacht der einst größten Brauerei der Welt.

Das Guinness Storehouse in Dublin

ist nicht nur ein siebenstöckiger

Tempel zur Geschichte des Traditionsbiers.

Es ist inzwischen die

größte Touristenattraktion Irlands

mit einem Millionenpublikum.

Schon das Einschenken ist für

Connaisseur Aaronein „ikonischer

Moment“. Ausgiebig

riecht er am gefüllten Glas,

nimmt den ersten Schluck,

lässt ihn im Mund kreisen. Die 16 Teilnehmer

der Verkostung schauen ehrfürchtig

zu. In Aarons Glas: ein frisch gezapftes

schwarzes Guinness.

Jetzt ist es an den Teilnehmern, es ihm

nachzutun. „Nicht nur dran nippen“,

mahnt Aaron, „sondern einen richtig tiefen

Zug tun!“ Man muss anschließend

einen echten Guinness-Schnurrbart von

der cremigen Krone haben, sonst taugt es

nicht. Weißer Schaum auf schwarzer Seele

–sodrückt es der Liebhaber aus. Und

dann ganz wichtig: Erst nach dem

Runterschlucken wieder ausatmen!

Schauplatz der Verkostung isteineintime

Bar im Guinness Storehouse in Dublin,

einem siebenstöckigen Tempel zur Geschichtedes

irischen Traditionsbiers. Mit

1,2MillionenBesuchern im Jahr ist es die

größte Touristen-Attraktion des Landes.

Die Besucher reisen busweise an und zahlen

saftige Eintrittsgelder von 18Euro.

Die Bierprobe in der Bar kostet gar

schlappe 46 Euro. Und das alles für Werbung

–denn etwas anderes ist es eigentlich

nicht, war hinter rußgeschwärzte

viktorianische Mauern stattfindet.

Es ist schon ein wenigdreist, hemmungslose

Eigen-PR zu betreiben und dafür

noch tüchtig Geld zu verlangen. Fast jedes

andere Unternehmen würde damit

scheitern. Dass es im Fall von Guinness

funktioniert, hat zwei Gründe:

Einmal steht dieses Bier als erfolgreichster

irischer Exportartikel stellvertretend

für ein ganzes Land. Und dann ist die

Werbung halt ziemlich gut gemacht.

Das Museum befindet sich mitten auf

dem historischen Brauereigelände im

Stadtteil Liberties. Die dicken, rußgeschwärzten

viktorianischen Mauern künden

von der Marktmacht der einst größten

Brauerei der Welt. Das Firmenmuseum

–das vonder Aufmachung her eher

an einen Freizeitpark erinnert –ist um ein

gläsernes Atrium herumgebaut, dessen

Form einem Guinness-Glas nachempfunden

ist.

Schritt für Schritt wird der Produktionsprozess

erklärt –und dabeikein Aufwand

gescheut. Wenn‘s zum Beispiel ums Wasser

geht, rauscht gleich ein ganzer Wasserfall

vorden Besuchern in die Tiefe. Gewaltige

Kessel, Fässer und Maschinen

werden wie Skulpturen präsentiert, die

Informationen dazu kommen multimedial

daher.

Die Krönung des Guinness-Museums ist

die Gravity Bar ganz oben auf dem Dach

mit 360-Grad-Fenster. Esbietet sich ein

fantastischer Ausblick über ganz Dublin

bis zur Irischen See. Dorttrinkt man sein

Moderne Architektur in altem Fabrikareal: Auf dem Dach des Guinness Storehouse in Dublin liegt die moderne

Gravity Bar.

Fotos: Guinness Storehouse

Gratis-Pint und kommt schnell ins Gespräch

mit anderen Besuchern aus vielen

Teilen der Welt.

Viele verlassen das Storehouse mit dicken

Tüten voller Souvenirs aus dem

Store. So scheint die Zukunft der Marke

dank des Auslandsgeschäfts gesichert.

Firmengründer Arthur Guinness hat es

nicht anders erwartet: Der 1759 abgeschlossene

Pachtvertrag für das Firmengelände

läuft noch bis zum Jahr 10759.

dpa


28 WISSEN

Zwischen Familie und Beruf

Draiflessen-Sonderausstellung zeigt in Mettingen das „Phänomen Familienunternehmen“.

August Bagel war gerade einmal 15

Jahre alt, als er seinem Vater erstmals

Verbesserungsvorschläge für

dessen Geschäft unterbreitete. Nassforsch

forderte er in einem Briefwechsel,

seine vierjährige Ausbildung

bei einem Geschäftsfreund des

Vaters auf zwei Jahre verkürzen zu

dürfen. Er wollte unbedingt in die

hauseigene Buchbinderei zurückkehren

undseine Visionenfür denelterlichen

Betrieb durchsetzen. Was

wie die Schnapsidee eines pubertierenden,

sich überschätzenden Teenagers

klingt, war der Beginn einer

beachtlichen Karriere. Denn August

Bagel kehrte tatsächlich schon nach

dem dritten Lehrjahr zu seinem Vater

zurück und trug wesentlich zum

Ausbau von dessen Unternehmen

bei. Noch heute ist der Verlag A. Bagel

–benannt nach dem Sohn und

nicht etwa nach dem Gründer selbst

–ein florierender Familienbetrieb.

„Wir wollen bewusst zur

Diskussion anregen.“

Kuratorin Nicole Roth

Der Brief des 15-jährigen

August Bagel aus dem Jahr

1825 ist nur einesvon zahlreichen

Exponaten, die bis

Ende Januar 2017 in der

Ausstellung „Phänomen Familienunternehmen“

im Museum Draiflessen Collection

zu bestaunen sind. Das privat von

der Unternehmerfamilie Brenninkmeijer

(C&A) in Mettingen geführte Haus präsentiert

seit 2009 regelmäßig AusstellungenzuThemenwie

Kunst- und Kultur-sowie

Familien- und Unternehmensgeschichte.

Anlässlich des 175-jährigen Bestehens

der Firma C&A haben die vier Kuratoren

Dr.Maria Spitz, Andrea Kambartel,

Nicole Roth und KaiBosecker die aktuelle

Ausstellung konzipiert.

Diese ist keine klassische Unternehmensgeschichte,

wie Andrea Kambartel betont.

„Wir haben bewusst einen anderen

Blickwinkel gewählt“, sagt sie. Insgesamt

stehen 13 deutsche und niederländische

Familienbetriebe im Fokus der Ausstellung,

anhand derer die Kuratoren die

Schnittmengen zwischen Unternehmen

und den dahinterstehenden Familien

darstellen. Alle ausgewählten Firmen haben

drei Dinge gemeinsam: Die Unternehmen

wurden bis 1960 über mindestens

drei Generationen geführt, sie waren

international tätig und das operativeGeschäft

wurde von Familienmitgliedern

geführt.

Das jeweils in den Unternehmen hergestellte

Produkt spielte bei der Auswahl

keine Rolle. Denn die Kuratoren haben

bei der Konzeption der Ausstellung bewusst

keinen vergleichenden Ansatz gewählt,

sondern wiederkehrende Motive

herausgearbeitet. Daraus sind sechs

übergeordnete Themenwelten entstanden.

Unter den Begriffspaaren „Ich –

Wir“, „Erfahrung –Risiko“, „Erinnern –

Vergessen“, „Macht –Fürsorge“, „Gefühl

–Kalkül“ und „Innen –Außen“ geht es um

Im Empfangsbereich erwartet die Besucher eine erste visuelle Einstimmung auf die Ausstellung.

Die Kuratorinnen Andrea Kambartel (l.) und Nicole Roth an der Büste von August Bagel.

Allen Porträts des Firmengründers Matthias Hohner liegt ein einziges

Foto zugrunde.

Spannungsfelder und

unterschiedliche Herangehensweisen

der verschiedenen

Unternehmerfamilien.

Exponate stehen für

Erfolgsgeschichten, aber

auch für Beispiele des

Scheiterns.

Überstunden, Dienstreisen,

Termine –Privat- und

Arbeitsleben sind oft für

einfache Angestellte

schon schwer in Einklang

zu bringen. Noch schwieriger

ist es jedoch für alle

diejenigen, die Teil einer

Unternehmerfamilie

sind. Das wirdinder Ausstellung

deutlich. Unternehmer

und deren Angehörige

kommen selbst

zur Sprache. Sei es durch

Briefe, Tondokumente

oder Vermächtnisse.

Hinter jedem Ausstellungsstück

steckt eine

Anekdote. Oft ist sie

zum Schmunzeln,

manchmal sogar besonders

rührend.

Da ist der jüdische Bankier

Max Warburg, der

in der NS-Zeit sein Bankhausseinen Mitarbeitern

übergibt, weil er vorden Nationalsozialisten

fliehen muss. Oder die im

Rollstuhl sitzende Fabrikantin Margarete

Steiff, die ihren Mitarbeitern zu Weihnachten

persönliche Briefe mit Geldgeschenken

sendet. Es ist ein Gemälde der

Ullstein-Brüder ausgestellt, die sich über

die Zukunftsstrategie ihres Unternehmens

streiten. Und der prunkvolle Familienpokal

der Stollwercks.

Zusätzlich zum Eintritt bietet die Drai-

Führungen an

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Mirk


&LEBEN

29

Ein Gemälde zeigt die zerstrittenen Ullstein-Brüder. Jener rechts außen wurde sogar

nachträglich erst vom Maler eingefügt.

INFOS

Da sich das Museum in Privatbesitz

befindet, müssen sich Besucher

mindestens drei Tage im Vorfeld

telefonisch anmelden (Tel. 05452 /

91683500). Der Eintrittspreis beträgt

12/6 Euro pro Person und enthält

auch für Einzelbesucher eine Führung

mit Erläuterungen zu den Ausstellungsstücken.

Öffnungszeiten

sind montags von 14bis 17 Uhr,

donnerstags von 11bis 21 Uhr sowie

freitags und sonntags jeweils von 11

bis 17 Uhr.

Heinrich Stollwerck ließ anlässlich einer Feier einen eigenen Pokal für die

Familie fertigen.

Fotos: Wilfried Gerharz

„Wir haben bewusst einen

anderen Blickwinkel

gewählt.“

Kuratorin Andrea Kambartel

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13 Unternehmerfamilien liefern das Material für die Ausstellung. Darunter bekannte Größen

ihrer Branche wie Steiff, C&A und der Ullstein-Verlag.

Dr.Ansgar Beckervordersandfort LL.M., EMBA

Rechtsanwalt und Notar, Mediator,

Fachanwalt für Erbrecht,

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Klaus Weiduschat

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30 LEBEN &WISSEN

Alte Techniken verhelfen

zu einem neuen Glanz

Die Akademie des Handwerks auf Schloss Raesfeld ist längst ein Begriff für die handwerkliche

Denkmalpflege und Bauwerkerhaltung –und dies weit über Deutschland hinaus.

Die Rekonstruktion historischer Maltechniken gehört zum Unterrichtsinhalt bei den angehenden Restauratoren im Maler-Handwerk.

Foto: Akademie des Handwerks

„Private Kunden sind bereit, zum

Beispiel für die fachgerechte Restaurierung

alter Möbel oder eines

alten ererbten Hauses Geld indie

Hand zu nehmen.“

Eckard Zurheide

Als Dr. Ursula Baumeister vor etwas

mehr als einem Jahr als neue Leiterin

der Akademie des Handwerks von

Süddeutschland ins Münsterland

kam, da wusste sie, dass „viele Menschen

das Schloss und die Akademie

zunächst einmal mit Denkmalpflege

verbinden“. Das ist tatsächlich ein

fester Baustein imbreiten Bildungsangebot

der Akademie. Die Zahl der

Teilnehmer steigt.

Handwerkliche Nachwuchskräfte

aus Deutschland

und dem benachbarten

Ausland qualifizieren

sich in den Lehrwerkstätten

des Schlosses für Aufgaben in der

Denkmalpflegeund der Altbauerhaltung.

Zum Beispiel Roswitha Klugbauer aus

Reichersdorf. Das liegt in Bayern im Kreis

Landshut und ist etwa750 Kilometer von

Raesfeld entfernt. Einmal im Monat

kommt die junge Raumausstatterin über

einen Zeitraum

von 18 Monaten

von freitags bis

sonntags in die

Akademie, um

sich dort auf die

Prüfung zur Restauratorin

ihres

Handwerks vorzubereiten

– so

wie viele hundert

Handwerkerinnen

und Handwerker

aus acht Berufen das in mehr als

zwei Jahrzehnten schon gemacht haben.

Die Teilnehmerzahlen an diesem Weiterbildungsangebot

steigen. Darüber freut

sich auch Eckard Zurheide. Der Diplom-

Ingenieur und Geschäftsbereichsleiter

für Denkmalpflege der Akademie sieht

für das wachsende Interesse, sich zum

„Restaurator im Handwerk“ zu qualifizieren,

mehrere Gründe. Der Wunsch nach

Beratung nehme zu. Vorallem bei privaten

Kunden, die bereit seien, zum Beispiel

für die fachgerechte Restaurierung

alter Möbel oder eines alten ererbten

Hauses „Geld in die Hand zu nehmen“.

Und außerdem: Handwerker möchten

sich über die Tagesarbeit ihres Berufs hinaus

für neue Aufgaben fit machen oder

einfach Sensibilität für den Umgang mit

alter Bausubstanz und alten Möbeln entwickeln.

Nunkümmern sich Raumausstatter nicht

unbedingt um alte Bausubstanz, aber

Aufgaben in der Erhaltung und Restaurierung

gibt es auchfür dieses Handwerk

reichlich. Von der Aufarbeitung eines

schon historischen Sofas bis zur Restaurierung

alter Wandbespannungen in Burgenund

Schlössern ist die Hand der Fachleute

gefragt, umnur einige Beispiele zu

nennen. Das sehen alle Teilnehmer des

aktuellen Studiengangs so. Dazu gehört

Torsten Ottoaus Leipzig. Als selbstständiger

Meister bietet er alle Polsterarbeiten

an. „Die Kunden haben besonders bei

Erbstücken viele Fragen,“ erzählt Otto,

der sich auch alsals Innungsobermeister

engagiert. Die qualifizierte Bearbeitung

„alter Stücke“ sieht er als handwerkliche

Herausforderung, für die entsprechende

Kenntnisse und Fertigkeiten notwendig

seien.

Jüngere Kunden, die sich alte Möbelstücke

aufarbeiten lassen, hat Farina

Trumpfheller im Blick. Die jungeFrau aus

Celle hat schon einige Fahrten für ihre

Weiterbildung unternommen: Meistervorbereitungund

Prüfung vorder Handwerkskammer

Münster, jetzt Studiengang

zur Restauratorin auf Schloss Raesfeld.

Seit zwei Jahren ist sie selbstständig

und hat „ein Faible für traditionelle Polstertechniken“.

Das will sie ausbauen,

denn –soihreErfahrung –der Markt dafür

sei vorhanden. Der persönliche Geschmack

der Kunden stehe zwar manchmal

historischen Gegebenheiten gegenüber.Dann

seien fachliche Beratung und

Sensibilität besonders wichtig.

„Das gilt selbstverständlich für alle Gewerke,

für die wir das Studiumzum Restaurator

im im Handwerk anbieten“, betont

Eckard Zurheide. Ob Maurer oder

Metallbauer, Steinmetz- und Steinbildhauer

oder Stuckateur, Maurer oder Maler

und Lackierer,Tischler,Zimmerer und

eben auch Raumausstatter.Die besondere

Beziehung zu ihrem Handwerk, das Interesse

am Umgang mit alten Werkstoffen

und an historischen Entwicklungen,

die Neugier auf Neues –das müssten die

Interessenten schon mitbringen. Und er

fügt gern hinzu: „Und das ist auch so.“

Das merken die etwa 40Dozenten, die

der Akademie in der Denkmalpflegeund

Bauwerkerhaltung zur Verfügung stehen,

sehr schnell. Die überwiegend auf

nebenberuflicher Basis tätigen Lehrkräfte

kommen alle aus der Praxis –und aus

ganz Deutschland.

► Fortsetzung auf Seite 31

Mann vom Fach: „Bei der Restaurierung handelt essich immer um einen Einzelfall“, betont Eckard Zurheide,

Diplom-Ingenieur und Geschäftsbereichsleiter für Denkmalpflege.

Foto: Hubertus Kost


LEBEN &WISSEN 31

Lernen in historischer Kulisse: Raumausstatter aus ganz Deutschland qualifizieren sich auf Schloss Raesfeld zum Restaurator ihres Handwerks. Zu den Dozenten

gehören Rolf Hegenbart aus Potsdam (auf dem Sofa) und Eckard Zurheide, Geschäftsbereichsleiter für Denkmalpflege (r.).

Foto: Hubertus Kost

RESTAURATOR

Das Studium gliedert sich in einen

fachübergreifenden, einen fachspezifischen

und einen projektbezogenen

Teil. Der Unterricht umfasst

450 Stunden und ist berufsbegleitend

organisiert. Etwa 18

Monate sind dafür einzuplanen.

Zulassungsvoraussetzung ist die

Meisterprüfung, vergleichbare Berufsabschlüsse

mit entsprechenden

Kenntnissen und Erfahrungen

werden anerkannt. Die Förderung

nach Meister-BAFöG oder Bildungsscheck

NRW ist möglich.

Angeboten wird der Studiengang

für die Gewerke Maler und Lackierer,

Maurer, Metallbauer,

Raumausstatter, Steinmetz- und

Steinbildhauer, Stuckateur, Tischler,

Zimmerer.

Weitere Informationen sind in der

Akademie des Handwerks im

Schloss Raesfeld, Tel. 02865

60840, erhältlich.

www.akademie-des-handwerks.de

Wissen für die nächste Generation

Schon 1400 Meisterinnen und Meister haben die Qualifikation zum „geprüften Restaurator“ erworben.

Das hat Gründe, die in der

Anfangszeit der Restaurator-Qualifikation

auf

Schloss Raesfeld liegen.

Als 1982 in der historischen

Schlossanlage der erste Studiengang

für handwerkliche Denkmalpflege

begann, da wurde Neuland betreten.

Meisterinnen und Meister sollten in die

Lage versetzt werden, wertvolle und oft

von Verfall bedrohte Bausubstanz durch

fachgerechte Restaurierung als kulturelles

Erbe zu bewahren. Dafür brauchte

man Fachleute, die noch die traditionellen

Techniken und Verfahren beherrschten

–und die mussten erst mal gesucht

werden.

Wissen und Erfahrungen an nächste Generationen

weitergeben. DerAnsatzwurde

zum Erfolg. Rund 1400 Meisterinnen

und Meister haben auf Schloss Raesfeld

die Qualifikation zum „geprüften Restaurator“

in ihrem jeweiligen Handwerk erworben.

Zunächst hatten die Initiatoren die Restaurierung

öffentlicher Bausubstanz im

Blick. Aufträgeder öffentlichen Hand gehen

allerdings zurück. Das Potenzialund

damit auch die Marktchancen für handwerkliche

Denkmalpflegelägen heuteim

privaten Bereich, sagt Eckard Zurheide.

Und er betont noch einmal die zunehmende

Bedeutung der individuellen Beratung.

„Darin liegt die besondere Kompetenz

des handwerklichen Restaurators.“

Gern fügt der Fachmann dann noch

hinzu: „Bei der Restaurierung geht es

nicht um richtig oder falsch. Es handelt

sich immer um einen Einzelfall. Das gilt

für alle Gewerke.“ Hubertus Kost

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