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Unternehmen "Zukunft" Ausgabe Münster

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mit:

www.ag-muensterland.de Anzeigen-Sonderveröffentlichung | 2/2016


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August 2016

Unternehmen „Zukunft“

Inhaltsverzeichnis

Bessere Konditionen beim Aufstiegs-BAföG: Angehende

Meister und Fachwirte werden mehr gefördert..........Seite 2

Präzision und Vielfalt: Die WWU bietet nicht nur Studiengänge

/ Tag der Ausbildung am 4. September................................................................................Seite

3

Erfolgsrezept für Unternehmen: VHS bietet maßgeschneiderte

Weiterbildung.....................................................Seite4

Der Nachwuchs zeigtseinKönnen: Junge Fachkräfte bei der

5. BerufseuropameisterschaftinGöteborg...................Seite 5

Steuerfachangestellte sind gefragt: Hoher Bedarf anqualifiziertem

Nachwuchs /Vielseitiger Beruf /Mensch steht im

Mittelpunkt..................................................................Seite 6

Politikerin absolviert Pflegepraktikum: Josefine Paul erhält

Einblicke in den Arbeitsalltag in der ambulanten Pflege..................................................................................Seite

7

Die rechte Hand des Narkosearztes: Der Anästhesietechnische

Assistent...............................................................Seite 8

So garnicht wie im TV:Arbeiten als Krankenpflegerauf einer

Intensivstation.............................................................Seite 9

Lebensretter als Beruf: Das neue Berufsbild „Notfallsanitäter“

soll den Regelrettungsdienst und die Notärzte entlasten..............................................................................Seite

10

Gemeinsam für mehr Vertrauen: Patientenschützer fordern

mehr Kontrollen ambulanter Pflege............................Seite 11

Nicht zuEnde gebracht? Praktika oder FSJ helfen bei der

Orientierung..............................................................Seite 12

Azubis lernen fürdie Zukunft: Sechs Ausbildungsberufewerden

modernisiert: Neue Technik, mehr Kundenorientierung............................................................................Seite

14

Die Mischung muss stimmen: Ausbildung zum Chemikanten..............................................................................Seite

15

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

zum nächstmöglichen Termin:

Kraftfahrer (m/w)inVollzeit

mit Führerschein C+CE(Klasse 2)

Aushilfsfahrer (m/w)

mit Führerschein C+CE(Klasse 2)

Gerne auch Rentner oder Frührentner

Für Transporte im regionalen Nahverkehr

Kontakt: Herr Hassels

Telefon: 02562/ 93 37 55

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H.S.G.mbH Intern. Spedition

Henschelstr. 5-48599 Gronau

www.h-s-g.eu

Bessere Konditionen

beim Aufstiegs-BAföG

Angehende Meister und Fachwirte werden mehr gefördert

Wer seit dem 1. August eine

anerkannte Aufstiegsfortbildungbeginnt,

kann sichüber

eine verbesserte Förderung

freuen. Darauf macht die

Handwerkskammer Münster

aufmerksam.

I

nden Genuss des neuen

„Aufstiegs-BAföG“ (ehemals

„Meister-BAföG“)

kommen unter anderem angehende

Meister und Fachwirte.

Sie erhalten abdem

Stichtag höhere Bedarfssätze,

Zuschussanteile und

Freibeträge.

Die künftigen Konditionen:

Der Basisunterhaltsbeitrag

bei Vollzeitmaßnahmen

steigt auf 708Euro; der

Zuschussanteil hierauf nach

Abzug des Pauschbetrages

auf 50 Prozent.

Die Erhöhungsbeträge

zum Basisunterhaltsbeitrag

werden für den Teilnehmer

auf60Euro, fürden Ehepartner

auf 235 Euro und für

Kinder auf 235 Euroerhöht.

Für den Kindererhöhungsbetrag

steigt der Zuschussanteil

auf 55 Prozent. Für die

weiteren Erhöhungsbeträge

wirdein Zuschussanteil von

50 Prozent eingeführt.

Der einkommensunabhängigemaximaleMaßnahmebeitrag

(Förderung der

Lehrgangs- und Prüfungsgebühren)

steigt auf 15000

Euro. Der Zuschussanteil

hierauf wird auf 40 Prozent

erhöht.

Der einkommensunabhängige

Kinderbetreuungszuschlag

für Alleinerziehende

wirdauf 130Euroerhöht.

Mit einem „Attraktivitätspaket

Meisterstück“ werden

die Materialkosten für das

Meisterprüfungsprojekt bis

zu 2000 Euro gefördert und

ein Zuschussanteil von 40

Verlag

AGM Anzeigenblattgruppe

Münsterland GmbH

www.hallo­muensterland.de

Geschäftsführung

Thilo Grickschat

Redaktionsleitung

Claudia Bakker

s 02 51/690­96 12, Fax ­10

Anzeigenleitung

Peter Jakoby (Stv.)

s 02 51/690­96 40

Anschrift Verlag/Anzeigen/Redaktion

Soester Straße 13, 48155 Münster

Angehende Meisterund Fachwirte erhalten seit dem 1. August

beim Aufstiegs-BAföG höhere Bedarfssätze, Zuschussanteile

und Freibeträge.

Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

Prozent eingeführt.

Der mögliche Erlass des

restlichen Darlehens für die

Lehrgangs- und Prüfungskosten

bei Bestehen der Prüfung

wird auf 40 Prozent erhöht.

Der Basisvermögensfreibetrag

liegt künftig bei

45 000 Euro; die Erhöhungsbeträge

hierauf für den Ehepartner

und je Kind bei 2100

Euro. Die Einkommensfreibeträge

liegen für den Teilnehmer

bei 290 Euro, für

denEhepartnerbei 570Euro

und je Kind bei 520 Euro.

BAföG-Anträge können

beim Bildungszentrum der

Handwerkskammer (HBZ

Münster) gestellt werden.

Im Jahr 2015 wurden dort

Die Gratiszeitung am Sonntag und Mittwoch für Münster

Kleinanzeigen­/Vertriebshotline

s 02 51/690­4652

Vertrieb

Aschendorff Direkt GmbH &Co. KG

An der Hansalinie 1, 48163 Münster

s 02 51/690­656

Technische Herstellung

Aschendorff Druckzentrum

GmbH &Co. KG

An der Hansalinie 1

48163 Münster

788Anträge eingereicht, davon

86 Prozent von Männern

und 14 Prozent von

Frauen.Die meistenAnträge

kamen aus den Gewerken

Kraftfahrzeugtechnik, Elektro

und Sanitär-Heizung-

Klima.

An jedem ersten Mittwoch

eines Monats berät das

HBZ Münster, Echelmeyerstraße

1-2, über Finanzierungs-

und Fördermöglichkeiten

durch das Aufstiegs-

BAföG und gibt Hilfestellung

bei der Beantragung.

Anmeldung: Telefon 0251/

705-1220.

www.hbz-bildung.de/

aufstiegs-bafoeg

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Unternehmen „Zukunft“

Präzision und Vielfalt

Die WWU bietet nicht nur Studiengänge /Tag der Ausbildung am 4. September

Von Andreas Krüskemper

Am Sonntag, 4. September,

treten Studium und Wissenschaft

ander Westfälischen

Wilhelms-Universität

(WWU) in den Hintergrund.

Am Tagder Ausbildungzeigt

die Universität, dass sie

Schülerinnen und Schülern

auch in der beruflichen Ausbildung

eine sehr vielfältige

und in den letzten Jahren

vielfach ausgezeichnete

Bandbreiteund Qualität anbietet.

5

0Ausbildungsplätze in 18

kaufmännischen und

handwerklichen Berufen

werden jedes Jahr besetzt.

Damit gehört die WWU

nach eigenen Angaben zu

den größten Ausbildern des

Münsterlandes.

Kaufleute für Büromanagement,

Sport- und Fitnesskaufleute,

Feinwerkmechaniker,

Fachinformatiker,

IT-Systemelektroniker, Chemielaboranten

oder Tischler

gehören zu den Berufsbildern,

die an der WWU ausgebildet

werden. „Feinwerkmechaniker

stellen beispielsweise

individuelle

Bauteile her, die für verschiedene

Versuchsaufbauten

benötigt werden“, erläutert

Thomas Böckenholt,

stellvertretender Leiter der

Abteilung Personalentwicklung,

die anfallenden Aufgaben.

„Die WWU verfügt

über das Stadtgebiet verteilt

über zahlreiche, teilweise

historische Gebäude, die so

verwinkelt sind, dass da keine

Schränke‚vonder Stange‘

passen. Da kommen dann

die Tischlerins Spiel.“Auch

die Reparatur des sonstigen

Mobiliars fällt in deren Verantwortungsbereich.

Bei manchen der vonder WWU angebotenen Ausbildungenist Präzision und Fingerspitzengefühl

gefragt.

Fotos: WWU

Alle, die sich für eine Ausbildung

bei der WWU interessieren,

sind am 4. September

von 11 bis 15 Uhr

zum zweiten „Tag der Ausbildung“eingeladen.ImNaturwissenschaftlichen

Zentrum,

Wilhelm-Klemm-Straße

10,öffnen sich die Werkstätten

und Labore und die

Ausbilder gewähren einen

Einblick indie verschiedenen

Ausbildungsberufe.

Schülerinnen und Schüler

ab Klasse 8, aber auchEltern

und Lehrer sind herzlich

eingeladen. Man kann sich

nicht nur wie im Rahmen

einer Ausbildungsmesse

über die Berufsbilder informieren,

sondern auch ganz

praktisch ausprobieren, ob

einem die Tätigkeiten liegen.

Gleichzeitig lernt man

die Ausbilderinnen und

Ausbilder kennen und kann

sich mit denjetzigenAzubis

austauschen. Außerdem

gibt es Vorträge des Career-

Service, unter anderem zum

Thema „Lehrer- und Elterneinflussbei

derBerufswahl“.

Auch für das leibliche

Wohl ist gesorgt: Die Jugendauszubildendenvertretung

organisiert eine Cafeteria,

die Hälfte des Erlöses

wird für einen wohltätigen

Zweck gespendet.

Medikamenten-Experte, Gesundheits-Berater, Logistik-Kenner,

Arzneimittel-Hersteller –die Tätigkeiten inder öffentlichen

Apotheke sind spannend und vielfältig. Jetzt bei uns über

Ausbildungswege und Berufsperspektiven informieren.

WIR SIND...

August 2016

Feedback

richtig

deuten

Kritik erkennen

uszubildende erhalten in

Avielen Fällen Feedback

nicht nur in offiziell angekündigten

Gesprächsrunden.

Häufig bekommen sie

Rückmeldung zu ihrer

Arbeit nebenbei. Wichtig

ist, die Signale dann richtig

zu deuten, erklärt Fin Mohaupt,

Leiter der Ausbildungsberatung

einer Handelskammer

Hamburg. Sagt

der Vorgesetzte zum Beispiel:

„Ichwürde mich freuen,

wenn ...“, so bedeutet

das im Klartext: „So wird es

ab jetzt gemacht.“

Oft komme Feedback

freundlicher daher, als es

eigentlichgemeintsei –und

so mancher Jugendlicher erkenne

die Kritik erst gar

nicht, sagt Mohaupt. Wichtig

sei eshier, hellhörig zu

sein, betont der Experte.

(dpa)

www.wir-sind-ihre-apotheken.de

eine gesunde Berufsentscheidung.

3

Die Ausbildungsberufe an der

WWU werden vorgestellt.

www.tagderausbildung.

wwu.de


4

August 2016

Unternehmen „Zukunft“

Erfolgsrezept für Unternehmen

VHS bietet maßgeschneiderte Weiterbildung

„Mitarbeiter(innen) fördern

–Firmen stärken“ –unterdiesem

Motto bietet die Volkshochschule

Münster den

Unternehmen und Institutionen

vor Ort ihren Bildungs-

Service an.

H

äufig kommen kleinere

und mittelständische

Firmen mit ihren speziellen

Bildungsbedarfen zu uns,

aber auchfür großeEinrichtungen

wie die Stadt Münster

führen wir weitgehend

die Mitarbeiterfortbildung

durch,“ verweistVHS-DirektorinDr.

Anna Ringbeck auf

die Erfahrung in der Weiterbildungsorganisation

für

Unternehmen.

Die Anforderungen an

Unternehmen ändern sich

täglich. Eine stetige Qualifizierung

im Sinne von lebensbegleitendem

Lernen

nimmt –besonders im heutigen

Zeitalter –einen zentralen

Stellenwert ein und

gilt als wichtigster Faktor für

einen nachhaltigen Unternehmenserfolg.

So auch

beim Verein Münsterland

e.V., einer der stärksten Regionalinitiativen

in

Deutschland mit Sitz am

Flughafen Münster/Osnabrück

(FMO). Zunehmend

müssen hier umfangreiche

Projekte in verschiedenen

Teams gesteuert werden.

„Wir benötigten Unterstützung

bei der Organisation

und beim Controlling von

komplexen und regionenweiten

Förderprojekten der

Europäischen Union, die

teilweise mit bis zu neun

Projektpartnern und über

mehrere Jahre umgesetzt

werden“, so Bernd Büdding,

Projektleiter Innovationsförderung

des Vereins

Münsterland e.V. Die VHS

Münster übernahm die

Computerschulung der Mitarbeiter

mit der Software

„MS-Project“. „Für uns war

die ‚Bildung auf Bestellung‘

bei der VHS Münster ein

Glücksgriff. Für den Geschäftsablauf

passende Terminauswahl,

genaue Absprache

der Inhalte und ein

attraktives Preis-Leistungs-

Verhältnis“,ist das Resümee

des Projektleiters.

Dies istfür dieVHS Münster

Ansporn,als kommunale

Weiterbildungseinrichtung

mit einem öffentlichen Auftrag

und einem Weiterbildungsgesetz

des Landes

NRW ihre Angebote und

Qualität als professionelle

Weiterbildungspartnerin

mit maßgeschneiderten

Schulungen zur

Entwicklungund Förderung

desPersonals in Firmen

zu sichern

und zu

fördern.

Um den individuellen

Weiterbildungswünschen

von Unternehmen adäquat

zu begegnen, bietet die

Volkshochschule Münster

mit ihrem qualifiziertem

und erfahrenem Dozententeam

mit rund 500 methodisch

und didaktisch versierten

Trainer(innen) moderne

maßgeschneiderte

Angebote aus den Bereichen

Sprach-Trainings und interkulturelles

Know-how,

Kommunikation und soziale

Kompetenzen, Gesundheit

und Rekreation

und IT.

Individualcoachings

direkt

am

Arbeitsplatz

und

speziell aufbereitete Lerninhalte

in denBereichen Sprachen

und EDV stehen bei

Firmen hochimKurs. „Kein

Wunder, gestiegene Anforderungen

durch den technischen

Wandel verlangen

nach qualifizierten Mitarbeitern–als

das wichtigste

Potenzial von Unternehmen,

wenn es um Qualität

und Wettbewerb geht“,

konstatieren AnkeWermelt,

Fachbereichsleiterin für

EDV, und André Mannke,

Fachbereichsleiter Berufliche

Bildung. „Und wir bieten

flexible und bedarfsgerechte

Weiterbildung direkt

an den Arbeitsplätzen in

den Unternehmen oder in

unseren Schulungsräumen

hier vor Ort.“ Die VHS

Münster istnachdem international

anerkannten Qualitätsstandard

9001:2008 zertifiziert.

ISO

... aufeine

zukunftsorientierte

und vielseitige Ausbildung

bei einemder größten

Arbeitgeber und Ausbilder

desMünsterlandes!

Im Jahr2017bildetdie WWU

in folgendenBerufen aus:

• Chemielaborant/in

• Elektroniker/in(Energie- undGebäudetechnik)

• Elektroniker/in(Geräte und Systeme)

• Fachangestellte/rfür Medien- und

Informationsdienste (Bibliothek)

• Fachinformatiker/in(Systemintegration)

• Feinwerkmechaniker/in(Feinmechanik)

• Gärtner/in(Zierpflanzenbau)

• Geowissenschaftliche/r Präparator/in

• Informatikkauffrau/-mann

• IT-System-Elektroniker/in

• Kauffrau/-mannfür Büromanagement,

optionalmit Zusatzqualifikation

Europaassistent/in (IHK)

• Mediengestalter/in(Bild und Ton)

• Sport- undFitnesskauffrau/-mann

• Systemelektroniker/in

Ausführliche Informationen

findest Du unter:

ausbildung.uni-muenster.de

Wirfreuenuns

aufDeine Bewerbung.

Informiere Dich überdie Ausbildungsmöglichkeitenander WWU

undkomm zumTAg DerAUsBIlDUng 2016 –

sonntag, 04.09.2016,11–15 Uhr, Wilhelm-Klemm-str. 10,48149 Münster

Beraten Unternehmen für passgenaue Bildungsangebote aufBestellung(v.l.): Fachbereichsleiter

für Beruf und Wirtschaft, Anke Breitkopf und André Mannke, und VHS-Direktorin Dr.

Anna Ringbeck. Nicht im Bild: Anke Wermelt, Fachbereichsleiterin Medien und EDV, und

Bernd Büdding, Projektleiter Innovationsförderung, Münsterland e.V. Foto: VHS Münster

Ausbildung auch im Ausland

Das müssen Azubis wissen /Frühzeitig Finanzierung klären

uslandsaufenthalte sind

Anicht nur im Studium,

sondern auch während der

Ausbildung möglich. Dabei

gibt es zwei Möglichkeiten:

Während einer dualen Ausbildung

machen Azubis

meist ein Praktikum in

einem Betrieb im Ausland,

erklärt Tamara Moll vom

Deutschen Industrie- und

Handelskammertag (DIHK).

Dabei bleibt das Ausbildungsverhältnis

zum Betrieb

in Deutschland bestehen.

Auch die Vergütung

zahlt der Arbeitgeber weiter.

Bei einer schulischen Ausbildung

gehören häufig sowieso

mehrerePraktikadazu, so

dass man eines davon im

Ausland absolvieren kann.

Wichtig ist, den Aufenthalt

möglichstfrühzeitig abzustimmen.

Grundsätzlich

ist esmöglich, bis zu einem

Viertel der Ausbildungszeit

im Ausland zuverbringen.

In jedem Fall sollte man

sich früh über die eigenen

Erwartungen Gedankenmachen,

rät Moll. Hilfe bei der

Planung finden Auszubildende

zum Beispiel bei der

für sie zuständigenKammer.

Gut ein Drittel der Auslandsaufenthalte

werden

von Unternehmen selbst finanziert,

sagt erläutert Berthold

Hübers von der Nationalen

Agentur Bildung für

Europa. (dpa)


Unternehmen „Zukunft“

August 2016

5

Der Nachwuchs zeigt sein Können

EuroSkills: Junge Fachkräfte bei der 5.Berufseuropameisterschaft inGöteborg

Vom1.bis 4. Dezember findet

im schwedischen Göteborg

die 5. Berufseuropameisterschaft

EuroSkills statt. Die

Hälfte der 22 jungen Fachkräfte,

die für Deutschland

in 16 Einzel- und drei Teamwettbewerben

an den Start

gehen, kommtaus dem Handwerk.

Präsident des Zentral-

des Deutschen

Dverbands

Handwerks (ZDH), Hans PeterWollseifer:

„Unser Nachwuchs

beweist Tag für Tag

beim Kunden sein großes

Können. Jetzt wünschen wir

den Teilnehmern imWettbewerb

viel Erfolg.“

Die Teilnehmer, die sich

nach dem Gesellenabschluss

zum Teil bereits in

der Meisterausbildung befinden

oder die schon abgeschlossen

haben, werden in

den kommenden Monaten

intensiv von Experten trainiert,

damit das deutsche

Handwerk anseine bisherige

Erfolgsgeschichte bei den

EuroSkills-Wettbewerben

anknüpfen kann. Bei den

europäischen Titelkämpfen

EuroSkills 2014 im französischen

Lille hatte das Team

Germany fünf Gold-, vier

Silber- und zwei Bronzemedaillen

sowie zwei „Medallion

forExcellence“ errungen.

Die elf Teilnehmer des

deutschen Handwerks sind:

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

Tim Welberg aus

Ahaus im Wettbewerb Wall

&Floor Tiling, Anlagenmechaniker

SHK Lukas Bauer

aus Hardegsen im Wettbewerb

Plumbing &Heating,

Elektroniker Sebastian Ruppert

aus Colditz imWettbewerb

Electrical Installations,

Maurer Jannes Wulfes aus

Harsum im Wettbewerb

Bricklaying, Stuckateur David

Reingen aus Düsseldorf

im Wettbewerb Plasterer/

DryWall, Malerund Lackierer

Johann Seifert aus Burkhardtsdorf

im Wettbewerb

Painting &Decorating, Kfz-

Mechatroniker (Pkw) Sebastian

Knopf aus Pirmasensim

Wettbewerb Automobile

Technology, Mechatroniker

Kältetechnik Yannik Zahrt

aus Rabenau im Wettbewerb

Refrigeration &Air Condition,

Klempner Julian Emmert

aus Grenzach-Wyhlen

im Wettbewerb Metal Roofing,

Land- und Baumaschinenmechaniker

Christian

Hilpert aus Geiselwind

(Agricultural Mechanic),

Kfz-Mechatroniker (Lkw) Julian

Lüdke aus Oberried

(Heavy TruckMaintenance).

Das Team wird vom Zentralverband

des Deutschen

Handwerks sowie World-

Skills Germany betreut. Insgesamt

werden rund 500

Teilnehmer aus 30 europäischen

Ländern und Regionen

in 35 verschiedenen Berufen

ihr Können zeigen.

Bei den EuroSkills messen sich Fachkräftedes deutsche Handwerks

mit ihren europäischen Kollegen.

Foto: Colourbox

Jennifer Hof,

früher Model – heute

Auszubildende zur

Steuerfachangestellten

www.mehr-als-du-denkst.de


6

August 2016

Unternehmen „Zukunft“

Nach erfolgreicher Ausbildung: Steuerfachangestellte bei der Lossprechungsfeier im Hansa-Berufskolleg in Münster

Foto: StBK Westfalen-Lippe

Steuerfachangestellte sind gefragt

Hoher Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs /Vielseitiger Beruf /Mensch steht imMittelpunkt

Die Nachfrage nachSteuerberatungsleistungen

ist aufgrund

des komplexen deutschen

Steuerrechts ungebrochen.

Folglich istauch der Bedarf

an qualifiziertem Nachwuchs

hoch.

ass jetzt 608 junge Men-

aus Westfalen-

Dschen

Lippe als Steuerfachangestellte

in ihr Berufsleben

starten können, freut

Steuerberater Volker Kaiser,

Präsident der Steuerberaterkammer

Westfalen-Lippe,

daher ganz besonders. „Ob

Industrie, Handel, Handwerk,

Freiberufler oder Privatpersonen,

sie alle nehmendie

Dienstevon Steuerberatern

inAnspruch, was

letztlich die Arbeit so abwechslungsreich

macht“,

erklärtKaiser die wachsende

Beliebtheit der Ausbildung.

Nicht zuletzt die lockere

Darstellung in den neuen

Medien habe in den letzten

Jahren ein größeres Interesse

an diesem vielseitigen Berufhervorgerufen,

derheute

dort ganz selbstbewusst als

„Executive Global HeadchiefManager

of Super Master

Steuerzeug“ betitelt wird.

Nicht ohne Grund:

Steuerfachangestellte unterstützen

den Steuerberater

bei der steuerlichen und betriebswirtschaftlichen

Beratung

der Mandanten. Sie

Muttersprachler in der Marktforschung:

Die Krämer Marktforschung sucht für die Durchführung von telefonischen

Kundennachbefragungen freiberufliche Interviewer/innen.

Sie sollten eine der aufgeführten Sprachen als Muttersprache beherrschen:

Deutsch, Französisch (EU), Englisch (EU), Italienisch,

Norwegisch, Griechisch, Türkisch, Chinesisch/

Mandarin, Vietnamesisch, Bahasa/Indonesisch, Thai.

Die Studie wird in der Zeit von 08.00 bis 16.00 Uhr in unserem

Phone Studio in Münster/Hiltrup durchgeführt. Sie sollten uns von

Montag bis Freitag, bei freier Zeiteinteilung, mindestens 15 –20

Stunden pro Woche unterstützen. Gerne steht Ihnen Markus Holtz

für weitere Informationen als Ansprechpartner zur Verfügung:

m.holtz@kraemer-germany.com oder 02501-802-140

Krämer Marktforschung ·Hansestraße 69

48165 Münster ·www.kraemer-germany.com

sind unter anderem befasst

mit Fragen der Lohn- und

Gehaltsabrechnung, helfen

bei der Finanzbuchführung

und der Vorbereitung von

Jahresabschlüssen für

Unternehmen. Sie sind beteiligt

an der Erstellung von

Steuererklärungen und der

Prüfung vonBescheidendes

Finanzamts. Des Weiteren

können grenzüberschreitende

Aufgabenstellungen

eine Rollespielen,die neben

fachlichen Qualifikationen

auch Fremdsprachenkompetenz

erfordert.

Für Kaiser steht der

Mensch im Mittelpunkt:

„Steuerfachangestellte erhalten

in aller Regel auch

einen weitgehenden Einblickinpersönliche

Belange

und vertrauliche Daten der

Mandanten, mit denen sie

selbstverständlich verschwiegen

und verantwortungsvoll

umzugehen haben.“

Ein Mathe-Ass müsse

man für die Ausbildung

nicht sein, aber: „Soziale

Kompetenz, diesichimprofessionellen,

freundlichen

und respektvollen Umgang

mit den Mandanten zeigt,

istGrundvoraussetzung“, so

der Präsident. Weralso Menschen

mag, sich gut ausdrücken

kann und darüber hinaus

ein Faible für Zahlen

hat, der hat gute Karten.

FachlicheVoraussetzung für

dieAusbildung istein qualifizierter

Schulabschluss,

zum Beispiel ein guter Realschulabschluss.

Angehende

Steuerfachangestellte sollten

ein Grundverständnis

für wirtschaftliche Zusammenhänge

sowie Interesse

an steuerlichen und rechtlichen

Fragen mitbringen

und keine Angst vor Gesetzes-

und Fachtexten haben.

Unter www.mehr-als-dudenkst.de

gibt es zahlreiche

Möglichkeiten, sich umfassend

über den Ausbildungsberuf

zu informieren. Zusätzlich

besteht für Bewerber

die Möglichkeit, online

einAusbildungsplatzgesuch

zu veröffentlichen.

Lehrgang Wirtschaftsfachwirt

Wegen hoher Nachfrage zusätzliches Angebot der IHK

ufgrund großer Nachfra-

bietet die Akademie

Age

der Wirtschaft der Industrie

und Handelskammer (IHK)

Nord Westfalen einen zusätzlichen

Lehrgang zum

„Geprüften Wirtschaftsfachwirt“

an.

Der Lehrgang qualifiziert

Mitarbeiter für eine Führungsposition

auf der mittleren

Managementebene.

Der geprüfte Wirtschaftsfachwirt,der

nachrundeineinhalb

Jahren mit einer

bundesweit einheitlichen

Abschlussprüfung endet, ist

gleichwertig mit dem Bachelor-Abschluss

einer

Hochschule.

„Er gilt deshalb als echte

Alternative zum Studium“,

betont IHK-Weiterbildungsreferent

Uli Schmaeing.

Nochmals attraktiver werde

diese berufliche Weiterbildung

durch das jüngst angehobene

Aufstiegs-Bafög. Bis

zu 64 Prozent der Kosten

können erstattet werden.

Geprüfte Wirtschaftsfachwirte/-innen

sind Allrounder.

Die Ausbildung berücksichtigt

die Besonderheiten

des Handels, der Industrie

und der Dienstleistungsunternehmen

ingleicher

Weise.

Ansprechpartnerin istStefanie

Ewe, Telefon 0251/

707-315, E-Mail ewe@ihknordwestfalen.de.

www.ihk-bildung.de,

weitere Lehrgangsanbieter

unter: www.ihk-nordwestfalen.

de/lehrgangsanbieter


Unternehmen „Zukunft“

PFLEGE

August 2016

7

Politikerin absolviert Pflegepraktikum

Josefine Paul erhält Einblicke inden Arbeitsalltag in der ambulanten Pflege

Pünktlich um 16.30 Uhr

schnappt sich Yvonne Moltmann

ihre Tasche und steigt

in den kleinen Flitzer. Denn

dann beginnt andiesem Tag

ihreSpätschicht in der ambulanten

Pflege des ASB.

egleitet wird sie von Jose-

Paul, Landtagsabge-

Bfine

ordnete vonBündnis90/Die

Grünen. „Ich wollte einmal

selbst miterleben, wie der

Arbeitsalltag von Pflegekräften

aussieht“, erklärt Paul

ihreMotivation. Im Rahmen

der ASB-Pflegekampagne

„Alle Achtung für die Pflege“

hatte der ASB sie zu einem

Kurzpraktikum eingeladen.

Mit dieser Aktion und der gesamten

Kampagne möchte

der ASB die wichtige Arbeit

der Pflegekräfte sichtbarer

machen und für mehr Wertschätzung

werben.Denn die

Zahl der pflegebedürftigen

Menschen steigt weiter an,

aber Fachkräfte fehlen oftmals.

Als Frauenpolitische

Sprecherin sind Paul vor allem

die Bedingungen in den

sozialen Berufen, die zu

einem Großteil von Frauen

ausgeübt werden, ein Anliegen.

Sie wünscht sich eine

angemessene und faire Bezahlung

sowie eine bessere

Vereinbarkeit von Familie

und Beruf. „Diesen Forderungen

können wir uns nur

anschließen. Deshalbhaben

wir auch die Pflegekampagne

gestartet“, wirbt auch

ASB-Geschäftsführer Dirk

Winter für eine größere

Wertschätzung und für bessereBedingungen

in der Pflege.

Ein wenig erschöpft, aber

mit vielen neuen Eindrücken

steigt Paul am Abend

aus dem Wagen und verabschiedetsichvon

ihrerKollegin.

Die neuen Erfahrungen

und Erlebnisse haben sie

sichtlich beeindruckt. Wie

schön,aber auchwie schwierig

der Pflegeberuf sein

kann, lernte sie an diesem

Beliebter

Ausbildungsberuf

Mit Hightech besser hören

örakustiker (m/w) sind

HSpezialisten für Hörgeräte

und andere Hörassistenz-Systeme.

In enger Zusammenarbeit

mit ihren

Kunden lernen sie während

ihrer dreijährigen Ausbildung

im handwerklichen

Betrieb das genaue Messen

und individuelle Anpassen

der filigranen Technik. Ein

wichtiger Schwerpunkt der

Ausbildung istdie moderne,

serviceorientierte Patientenberatung.

Esgilt, individuelle

Hörprofile zu bestimmen

und zu beurteilen sowie

den jeweiligen „Hörbedarf“

zu ermitteln. Dazu

sind unterschiedliche Messverfahren,

technische Hilfsmittel

und Techniken zu

nutzen. Zu denAufgaben gehörtauchder

immerwichtiger

werdende Bereich Gehörschutz.

Hier werden vor

allem individuell angepasste

Geräte zur regulierbaren

Lärmreduzierung hergestellt.

PetraTimm vomPersonaldienstleister

Randstad weiß:

„Mit einer Ausbildung zum

Hörakustiker haben Schulabgänger

unabhängig vom

Geschlecht beste Aussichten

auf einen sicheren

Arbeitsplatz, denn der Bedarf

an geschulten Fachkräften

steigt.“ (txn-p)

Exaktes Arbeiten und eine gute

Feinmotoriksind Grundvoraussetzungen

für den beruflichen

Erfolg als Hörakustiker.

Foto: Kzenon/Fotolia/randstad

Josefine Paul (links) hat ein Kurzpraktikum als Pflegekraft

gemacht.

Foto: ASB

Bitte senden

Sie Ihre Bewerbung

per E-Mail oder per Post an:

info@pflegedienst-akticom.de

Ambulanter Pflegedienst

Akticom GmbH

Dirk-von-Merveldt-Straße 47

48167 Münster-Wolbeck

Tel.:025 06/303810

www.pflegedienst-akticom.de

Nachmittag hautnah kennen.

Kompressionsstrümpfe

wechseln, die medizinische

Grundversorgung übernehmen

oder einfach nur einen

kurzen Plausch mit den Kunden

halten: „Ich hätte nicht

gedacht, dass derBeruf so abwechslungsreich

und kommunikativ

ist“, sagt Paul

überrascht. Vor allem aber

die Herzlichkeit und die

Dankbarkeit werden ihr in

Erinnerung bleiben.

„Die Pflege ist inunserer

immer älter werdenden Gesellschaft

eines der bedeutendsten

sozialen Themen.

Mir waresdaherwichtig, die

Aufgaben einmal inder Realität

zu erleben, um den Pflegekräften

auch meine Wertschätzung

zeigen zu können“,

ist Paul von der Arbeit

beeindruckt. Sie setzt sich

dafür ein, dass der Pflegeberuf

eine größere Anerkennung

erfährt und mehr junge

Menschen sich für eine

Ausbildung in der Pflege entscheiden.

Denn ein Beruf in

der Altenpflege bietet viele

Chancen und Karrieremöglichkeiten.

Nach der Ausbildung

stehen den Absolventen

auchohne (Fach-)Abitur

zahlreiche Studiengänge offen.

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Du bist qualifizierte Pflegefachkraft (m/w)

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–der aktivierenden Durchführung von Grund- und Behandlungspflege

–der eigenverantwortlichen Gestaltung des Pflegeprozesses

und der Pflegedokumentation

–der aktiven Mitwirkung an innerbetrieblichen Prozessen

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Auftreten, Spaß an eigenverantwortlichem Handeln,

Engagement, Motivation

Dich erwarten:

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–durch attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

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pflegerischen Aufgaben in einem multiprofessionellen Team?

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Altenpfleger/-in

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8

August 2016

Unternehmen „Zukunft“

PFLEGE

Die rechte Hand des Narkosearztes

Der Anästhesietechnische Assistent

Anästhesisten kennt jeder.

Aber wasmachen Anästhesietechnische

Assistenten (ATA)?

Sie kümmernsich um dieVorbereitung,

Ausführung und

Nachsorge von Narkosen.

ie ATAschließen Patien-

an Messgeräte und

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Monitorean, legen Zugänge

für Medikamente und überwachen

während der OP

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DRK-Schwesternschaft

Westfalen e.V.

Die DRK-Schwesternschaft Westfalen e.V. ist eine moderne Anbieterin

hoch qualifizierter Pflegeleistungen. Unsere 500 Rotkreuzschwestern

sind in eigenen Sozial- und Gesundheitseinrichtungen

und über die Mitgliedergestellung in Einrichtungen anderer Träger

tätig. Im Mehrgenerationenhaus Mathildenstift in Münster betreiben

wir eine Tagespflegeeinrichtung, eine Demenz-Wohngemeinschaft,

eine außerklinische Intensivpflege sowie einen ambulanten Pflegedienst

für die Kinder-, Kranken- und Seniorenpflege.

Wir suchen ab sofort eine

Pflegedienstleitung (m/w)

für unseren ambulanten Pflegedienst

in Vollzeitbeschäftigung.

Unsere Erwartungen an Sie:

–abgeschlossene Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in

–abgeschlossene Weiterbildung zur Pflegedienstleitung oder ein

abgeschlossenes Studium im Pflegemanagement

–Erfahrung in der Leitung eines ambulanten Pflegedienstes

–gute EDV-Kenntnisse

–Organisationsgeschick und Teamfähigkeit

–Durchsetzungsvermögen und Entscheidungsfreudigkeit

–Zielstrebigkeit und Ideenreichtum zur Weiterentwicklung unserer

Einrichtung

–wünschenswert ist eine Fachausbildung, eine Weiterbildung oder

Berufserfahrung in der Intensivpflege

Wir bieten Ihnen:

– ein Arbeitsumfeld in modernem Ambiente mit außergewöhnlichem

Konzept

–umfassende Einarbeitung

–eine herausfordernde, eigenverantwortliche und abwechslungsreiche

Tätigkeit

–Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

–ein motiviertes und leistungsstarkes Team

–leistungsgerechte Vergütungnach DRK-Reformtarif plus zusätzlicher

Altersvorsorge

Haben wir Ihr Interesse für einen neuen Weg inIhrer Berufslaufbahn

geweckt?

Dann senden Sie uns noch heute Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen

per E-Mail an: hillmer@schwesternschaft-westfalen.drk.de

per Post an: Mehrgenerationenhaus Mathildenstift, Gabriele Hillmer,

Münzstr. 38, 48143 Münster

www.mathildenstift-muenster.de

Deutsches

Rotes

Kreuz

und Kreislauf der Patienten.

Die Ausbildung zum Anästhesietechnischen

Assistenten

ist verhältnismäßig

jung. 2004 hat das Universitätsklinikum

Halle den ersten

Modellversuch gestartet,

2011 wurde die Ausbildung

von der Deutschen

Krankenhausgesellschaft

anerkannt. Ausgangspunkt

sei der Mangel an Fachkräften

in der Anästhesie gewesen,

erzählt Christiane Spichale,

Fachrichtungsleiterin

für Operationstechnische

und Anästhesietechnische

Assistenten in Halle. Sie hat

das Modellprojekt mit ins

Leben gerufen und engagiertsichals

Vorsitzende des

Deutschen Bundesverbandes

derSchulen für Anästhesietechnische

Assistentinnen

und Assistenten

(DBVSA).

Anfangshabe es viel Skepsis

und Furcht vor Behandlungsfehlern

im OP gegeben,

erzählt Spichale. Sie

unterstreicht jedoch, dass

ATA keine eigenständigen

Narkosen vornehmen. Ein

Kritikpunkt ist auch, dass

ATA nicht in der Pflege

arbeiten können – im

Gegensatz zu Fachkräften,

die erst eine dreijährige

Krankenpflegeausbildung

und dann eine zweijährige

Fachweiterbildung Anästhesie

und Intensivpflege absolvieren.

Die ATA hingegen

nehmen eine Abkürzung –

ohne eine allgemeine Pflege-Qualifikation.

Marc Witthauer, der in

Halle (Saale) gerade eine

Ausbildung zum ATA absolviert,

macht das nichts aus.

Im Gegenteil: AufStation zu

arbeiten, wäre nichts für

ihn, sagt er.Für ihn warvon

vornherein klar:Erwolltein

den OP. Dorthin, woesgilt,

schnell zureagieren, wenn

es darauf ankommt. Doch

der Nervenkitzel hat auch

Schattenseiten. „Man muss

viel Leid ertragen können“,

sagt Witthauer. Denn nicht

alle Patienten verlassen den

OP-Saal lebend.

Erforderlich sei außerdem

eine gute Auffassungsgabe,

denn die

anspruchsvolle

Ausbildung

vermittelt

viel medizinisches

Wissen –

von

Vorsichtig den Zugang legen: Ausbilder Michael Churs (r.)

zeigt Azubi Marc Witthauer, wie es richtig geht. Foto: dpa

Anatomie über Physiologie

bis Pathologie. Spichale

empfiehlt diesen Weg Menschen,

die zwar mit Patienten

arbeiten wollen, aber vor

allem Interesse an Medizin

und Technik mitbringen.

Das

Universitätsklini-

kum in

Halle setzt

deshalb bei

Bewerbern

mit Realschulabschluss

mindestens

eine Zwei in Naturwissenschaften

und Mathematik

voraus.

Die Berufsaussichten für

ATA seien hervorragend,

sagt Ralf Neiheiser, Personalreferent

der Deutschen

Krankenhausgesellschaft.

Die Nachfrage nach Anästhesietechnischen

Assistenten

sei derzeit höher als die

Zahl der Auszubildenden.

Ob man erst eine Pflegeausbildung

absolviert oder

sich direkt für die

Mitarbeit in der

Anästhesie qualifiziert,

sei Geschmackssache:

„Es muss

jederfür sich

herausfinden,

welcher

Weg geeigneter

erscheint“,

sagt Neiheiser.

(dpa)

Marc Witthauer muss als Anästhesietechnischer Assistent

(ATA) hektische Situationen managen können. Aufdem Weg

in den OPkommt es manchmal auf Minuten an. ATA sind auf

dem Arbeitsmarkt derzeit sehr begehrt. Foto: dpa/Jens Schlueter


Unternehmen „Zukunft“

PFLEGE

August 2016

9

Foto: commons by wikimedia

So gar nicht wie im TV

Arbeiten als Krankenpfleger auf einer Intensivstation

Von Sebastian Rohling

Intensivstation, da denken

viele: hektische Menschen,

Blut, Chaos und auch Tod.

Aber die Arbeit auf einer Intensivstation

ist nicht sowie

in der Welt der TV-Soaps und

unserer Fantasie.

oanders dasArbeiten hier

Sist, so vergleichbar ist es

dochmit allenanderen Pflegeabteilungen.

„Einer der

Hauptunterschiede ist, dass

ein Teammitglied eigentlich

nie mehr als drei Patienten

betreut. Je nachFall kann es

sogar sein, dass zwei Kollegen

sichumeinen Patienten

kümmern müssen“, nennt

der Stefan Borg, stellvertretende

Stationsleiter im St.

Franziskus-Hospital, einen

Unterschied.

Wie der Name suggeriert,

istauf dieser Station alles intensiver:

der Kontakt mit

den Patienten und ihren Angehörigen,

den behandelnden

Ärzten sowie den Kollegen

aus anderen Abteilungen

und Fachdisziplinen

und auch der Umgang mit

den eigenen Kollegen.

Das Besondere an der

Krankenpflege auf einer Intensivstation

im Vergleich

zur Allgemeinen Station ist,

dass Patienten versorgt werden,

die keine oder nur geringe

Ressourcen haben,

sich selbst zuhelfen. „Wir

müssen ihre Vitalfunktionen

ununterbrochen überwachen.

Deswegen gibt es

auf unserer Station auch

mehr Technik als bei den

Kollegen“, so Jeanie Stövesand,

die direkt nach ihrem

Examen auf der Intensivstation

angefangen hat. „Aber

genau das macht zum Beispiel

für mich den Reiz aus,

genau hier zu arbeiten.“

Voraussetzungen für die

Arbeit imIntensivpflegebereichsindFlexibilität,

Teamfähigkeit,

Geräuschtoleranz,

Lernbereitschaft und

auch die Fähigkeit und Bereitschaft,

sich mit negativenund

frustrierendenSituationen

auseinanderzusetzen,denntrotz

allermedizinischen

Möglichkeiten ist

die Lebensgefahr und der

Tod von Menschen immer

vorhanden.„Dafürist es ein

unvergleichliches Gefühl,

wenn unsere Patienten die

Station verlassen –manchmal

sogar auf ihren eigenen

Beinen“, nennt Annika Engelbrechtt

die Motivation,

sich täglich mit den Schicksalen

der Patienten und

ihrer Angehörigen auseinanderzusetzen.

Wie inallen anderen Bereichen

der Pflege auch bietetdie

Intensivpflegevielfältige

Möglichkeiten, sich beruflich

weiterzubilden und

zu qualifizieren. Dabei kann

der Weg auch weg aus der

Pflege, rein ins Pflege-Management

führen. Aber

auch inden Bereich Trainee

und Mitarbeiterbildung

kann die Reise gehen, so wie

bei Anne Steinbicker, die

mit einer halben Stelle als

Kinaestheticstrainerin sowohl

ihre Kollegen als auch

die Patienten zum Thema

Bewegung und Bewegungsförderung

schult und in der

Praxisbegleitet. „Kinaesthetics

vermittelt die Fähigkeit,

Bewegungen der Körperteile

bewusst zu kontrollieren

und effektiv und gesundheitsfördernd

zu steuern.

Für Pflegekräfte bedeutet

das, dass sie erfahren müssen,

wie es sich anfühlt und

was nötig ist, um zum Beispiel

aufzustehen. Mit diesem

Wissen können sie

dann ganz anders mit ihren

Patienten umgehen und ihnen

helfen“, versucht sieKinaesthetics

zusammenzufassen.

Aber auch die Kollegen,

die nicht direkt in die Pflege

eingebunden sind, verdienen

Respekt:„Dadurch,dass

wir so intensiv mit den Patienten

beschäftigt sind, ist

es wichtig ein funktionierendes

Gesamtteam zu haben.

Angefangen bei den Reinigungskräften

bis hin zu den

Ärzten. Nurgemeinsamkönnen

wir den Arbeitsalltag erfolgreich

bestehen“, sind

sich die Pflegekräfte einig.

DRK-Schwesternschaft

Westfalen e.V.

Das Mehrgenerationenhaus Mathildenstift in Münster befindet sich

in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Westfalen e.V. Das neu

errichtete Gebäude beherbergt unterschiedliche pflegerische Angebote

nach modernen Konzepten. Hierzu gehört auch die außerklinische

Intensivpflege als ambulantes Wohnangebot für neun Mieter.

Individuelle Pflege, Professionalität, Einbindung der Angehörigen und

ein guter Teamgeist sind unser Ziel.

Wir suchen ab sofort eine

Pflegefachkraft (m/w) als

fachliche Leitung der Beatmungspflege

in Vollzeitbeschäftigung.

Deutsches

Rotes

Kreuz

Unsere Erwartungen an Sie:

–abgeschlossene Ausbildung zur/zum Fachkrankenschwester/

-pfleger für Intensivpflege und Anästhesie

– oder Pflegefachkraft mit einer 200 stündigen abgeschlossenen

Weiterbildung in der Beatmungspflege und einer mindestens

dreijährigen Berufserfahrung in diesem Bereich

–Motivation, Teamfähigkeit und Sensibilität in der Anleitung Ihrer

Kollegen und Kolleginnen

–Erfahrung in der professionellen Grund- und Behandlungspflege

sowie der speziellen Beatmungspflege

–Durchsetzungsvermögen, Entscheidungsfähigkeit und Strukturiertheit

in der Prozesssteuerung

Wir bieten Ihnen:

–ein Arbeitsumfeldinmodernem Ambiente, in dem Sie IhreFähigkeiten

verwirklichen können

–ein professionelles Team bestehend aus Pflegefachkräften und

Pflegeassistenzen

– ein für die Pflege außergewöhnlich attraktives Arbeitszeitenmodell

–Einbindung als neues Teammitglied mit kollegialer Unterstützung

in Ihrer neuen Aufgabe

–leistungsgerechte Vergütungnach DRK-Reformtarif plus zusätzlicher

Altersvorsorge

Haben wir Ihr Interesse für einen neuen Weg inIhrer Berufslaufbahn

geweckt?

Dann senden Sie uns noch heute Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen

per E-Mail an: hillmer@schwesternschaft-westfalen.drk.de

per Post an: Mehrgenerationenhaus Mathildenstift, Gabriele Hillmer,

Münzstr. 38, 48143 Münster

www.mathildenstift-muenster.de


10

August 2016

Unternehmen „Zukunft“

PFLEGE

Lebensretter als Beruf

Das neue Berufsbild „Notfallsanitäter“ soll den Regelrettungsdienst und die Notärzte entlasten

Von Andreas Krüskemper

Seit TV-Moderator Tobias

Schlegl bekanntgegeben hat,

seine Fernsehkarriere zubeenden

und Notfallsanitäter

zu werden, kennt den Beruf

fast jeder. Dabei ist das Berufsbild

nochgar nicht so alt.

I

mJahr 2014 trat das neue

Notfallsanitätergesetz in

Kraft, das den neuen Beruf

ermöglicht. Dabei handelt

es sich umden Folgeberuf

des Rettungsassistenten, der

1989 entstand und nun vom

Notfallsanitäter abgelöst

wurde.

„Rechtlich hat sich daeiniges

geändert, es ist mehr

möglich“, fasst Daniel Spellerberg

zusammen. Er ist

Schulleiter Rettungsdienst

der Johanniter-Akademie in

Münster. Dort werden sowohl

neue Notfallsanitäter

ausgebildet als auch Rettungsassistenten

zum Notfallsanitäter

weitergebildet.

Die reguläre Ausbildung

DRK-Schwesternschaft

Westfalen e.V.

dauert wie in anderen Gesundheitsberufen

drei Jahre,

die Weiterbildung umfasst

je nach Qualifikation

Das Mehrgenerationenhaus Mathildenstift in Münster befindet sich

in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Westfalen e.V. Das neu

errichtete Gebäude beherbergt unterschiedliche pflegerische Angebote

nach modernen Konzepten. Hierzu gehört auch die außerklinische

Intensivpflege als ambulantes Wohnangebot für neun Mieter

sowie unser ambulanter Pflegedienst für die Kinder-, Kranken- und

Seniorenpflege.

Zur Erweiterung unserer Pflegeangebote suchen wir ab sofort

Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-innen

Altenpfleger/-innen

in Voll- und Teilzeitbeschäftigung.

Wenn der Melder geht,muss man im Rettungsdienstauf alle Eventualitäten vorbereitet sein.

Kommunikation ist dabei sehr wichtig.

Foto: Andreas Krüskemper

Deutsches

Rotes

Kreuz

Unsere Erwartungen an Sie:

–abgeschlossene Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in,

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/-in oder

Altenpfleger/in

–eine abgeschlossene Weiterbildung und/oder Erfahrung in der Beatmungspflege

ist wünschenswert

–Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit

–Kompetenz und Besonnenheit im Umgang mit den Pflegeempfängern

und deren Angehörigen

Wir bieten Ihnen:

– ein professionelles Team

– einen flexiblen Dienstplan mit der Berücksichtigung individueller

Wünsche

– vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

– leistungsgerechte Vergütung nach DRK-Reformtarif plus zusätzlicher

Altersvorsorge

Haben wir Ihr Interesse für Ihre berufliche Laufbahn mit uns

geweckt?

Dann senden Sie uns noch heute Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen

per E-Mail an: hillmer@schwesternschaft-westfalen.drk.de

per Post an: Mehrgenerationenhaus Mathildenstift, Gabriele Hillmer,

Münzstr. 38, 48143 Münster, Telefon: 0251/48243-0

www.mathildenstift-muenster.de

und Berufserfahrung 80,

480 oder 960 Stunden.

„Ein großer Unterschied

zum Rettungsassistenten besteht

in der Fülle der Maßnahmen,

die man anwenden

darf“, erläutert Spellerberg.

Dazu gehören das

eigenverantwortliche Geben

vonMedikamenten, die

invasive Behandlung oder

das Legen von Gefäß- oder

Knochenzugängen.

Allerdings kann dies

durch die Vorgaben des Ärtlichen

Leiters Rettungsdienst

(ÄLRD) eines Kreises

eingeschränkt werden:

„Wenn in einem Kreis der

ÄLRD festlegt, dass die Notfallsanitäter

eine Maßnahme

nicht durchführen dürfen,

ist das so, egal, ob sie

von der Ausbildung her dazu

berechtigt sind oder

nicht“, so Spellerberg. „Da

gibt es leider keine einheitlicheLinie.“

DasProblem,für

mehr Rechtssicherheit im

Rettungsdienst zu sorgen, ist

daher noch nicht optimal

gelöst.

Durch die Einführung des

Notfallsanitätersund die damit

verbundenen weiterreichenden

Möglichkeitensoll

unter anderem das Notarztsystem

in Deutschland entlastet

werden. Da die Notfallsanitäter

eigenverantwortlich

Medikamente geben

dürfen, istesnicht mehr

wie bisher erforderlich, dass

bei Stürzen oder ähnlichen

Unfällen ein Notarzt hinzugezogen

wird, um ein

Schmerzmittel zu geben,

wodurch die Einsätze der

Notärzte reduziert werden.

„Ich denke, es ist ein

Schritt in die richtige Richtung.

Allerdings gibt es das

neue Berufsbild noch nicht

lang genug, um das jetzt

schon vernünftig zu bewerten“,

schätzt Melanie Göcke

die Situation ein. Die Rettungsassistentin

lässt sich

gerade in einem Modulkurs

zur Notfallsanitäterin weiterbilden.

„Als Notfallsanitäter kann

man in vielen Situationen

eine viel tiefer gehende Therapie

einleiten, um die Zeit

bis zum Eintreffen des Notarztes

zu überbrücken. Das

führt grade im ländlichen

Im Dezember ist Melanie Göcke mit ihrer Weiterbildung zur

Notfallsanitäterin fertig.

Foto: Andreas Krüskemper

Bereich zu einer Minimierung

möglicher Folgeschäden

für den Patienten. Außerdem

werden nichtmedizinische

Themen wie Einsatztaktik

und Qualitätsmanagement

viel intensiver behandelt“,

fasst sie aus ihrer

Sicht die Vorteile des neuen

Berufes zusammen.

Mit 18 hat sie in Senden

beim DRK den ersten Kontakt

zur Medizin gehabt. „Irgendwann

haben mir Sanitätsdienste

nicht mehr gereicht.

Nach dem Abi hab

ichinder Uniklinik im Bundesfreiwilligendienst

inder

Pflege gearbeitet und dabei

gemerkt, dass mich die präklinische

Medizin doch

mehr interessiert.Deswegen

hab ich die Ausbildung zur

Rettungsassistentin gemacht,“

so Göcke.

„Es ist ein sehr abwechslungsreicher

Beruf. Ichkomme

morgens zum Dienst

und weiß nie, was ich im

Laufe des Tages zu sehen

kriege.Einem Menschen aus

einer Notsituation zu helfen,

gibteinem ein gutes Gefühl“,

erläutertsie dieGründe

für ihre Berufswahl.

An der Akademie der Johanniter-Unfall-Hilfe

legen

zurzeit rund 80 Rettungsassistenten

ihre Eignungsprüfung

zum Notfallsanitäter

ab, im kommenden Jahr finden

die ersten Prüfungen bei

der Vollausbildung statt. Die

Ausbildung umfasst 720

Stunden im Krankenhaus,

1920 Stunden Theorie und

1960 Stunden Dienst auf der

Rettungswache.


Unternehmen „Zukunft“

PFLEGE

August 2016

11

Foto: dpa

DU hast uns gerade

noch gefehlt!

Gemeinsam für

mehr Vertrauen

Patientenschützer fordern mehr Kontrollen ambulanter Pflege

Mach DEIN Freiwilliges Soziales Jahr

bei den Johannitern in Münster.

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Regionalverband Münsterland/Soest

Geringhoffstraße 45/47

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www.johanniter.de/muenster

DieDeutsche StiftungPatientenschutz

verlangt Nachbesserungen

am Entwurf eines

Anti-Betrugsgesetzes von Gesundheitsminister

Hermann

Gröhe (CDU) für die ambulante

Pflege.

N

otwendig ist eine einheitliche

Patientennummer

für Kranken- und

Pflegekasse, um so beimAbgleich

Auffälligkeiten bei

der Abrechnung schneller

erkennen zu können“, sagte

Stiftungsvorstand Eugen

Brysch der Deutschen Presse-Agentur.

Zudem sei eine

verpflichtende elektronische

Abrechnung durch die

Pflegedienste nötig. In der

Pflegewerde noch vielzuoft

auf Papier abgerechnet.

Ambulante Pflegedienste

versuchen offenbar, Qualitätsprüfungen

durch den

Medizinischen Dienst der

Krankenversicherung

(MDK) zu umgehen, indem

sie dem MDK den Zugang

zur Wohnung des Pflegebedürftigen

versperren. Dazu

werden Pflegebedürftigen

Patientenerklärungen vorgelegt,

in denendiese festlegen

sollen, ob sie vom MDK

kontrolliert werden wollen

oder nicht. Solche Erklärungen

und Formulare seien

bislang in Bayern, Rheinland-Pfalz

und Hessen aufgetaucht.

Brysch sagte nun: „Einheitliche

Patientennummer

und elektronische Abrechnung

sind von zentraler Bedeutung:

Beides kombiniert

macht Täterprofile sichtbar.“

So könnten Indizien

gesammelt werden, ohne

die Wohnung der Pflegebedürftigen

betreten zu müssen.

Spezialteams derPolizei

müssten nicht mehr ins

Blaue hinein ermitteln, sagte

Brysch.

Um Betrügereien vonPflegediensten

zu unterbinden,

sei auch die Unterstützung

der Länder nötig. Denn die

Einrichtung von polizeilichen

Ermittlungsteamsund

Schwerpunktstaatsanwaltschaften

sind Ländersache.

„Eine konzertierte Aktion

von Bund und Ländern ist

notwendig, um den Betrügern

das Handwerk zu legen.“

Nach dem Betrugsskandal

mit russischstämmigen

Pflegedienstbetreibern hatte

Gröhe im Zusammenhang

mit dem dritten Pflegestärkungsgesetz

Regelungen

vorgelegt, die Abrechnungsbetrug

verhindern

sollen. Ende Juni hatte das

Kabinett den Entwurfverabschiedet.

Brysch wies darauf hin,

dass häusliche Krankenpflege

ein großer und betrugsanfälliger

Markt sei. In den

vergangenen zehn Jahren

haben sich demnach die

Ausgaben der Krankenkassen

auf 5,25MilliardenEuro

fast verdreifacht. Jedoch ist

andersals bei den Pflegekassen

eine Qualitätskontrolle

vor Ort nicht möglich. Gröhe

will nun dafür sorgen,

dass die Krankenkassen

selbst dann Prüfungen vornehmen

können, wenn der

Patientkeine Unterstützung

aus der Pflegekasse erhält.

Den Kontrolleuren sind verfassungsrechtliche

Grenzen

gesetzt. Denn die Wohnung

ist unverletzlich. (dpa)

DRK-Schwesternschaft

Westfalen e.V.

Das Mehrgenerationenhaus Mathildenstift in Münster befindet sich

in Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft Westfalen e.V. Das neu

errichtete Gebäude beherbergt unterschiedliche pflegerische Angebote

nach modernen Konzepten. Hierzu gehört auch die außerklinische

Intensivpflege als ambulantes Wohnangebot für neun Mieter.

Individuelle Pflege, Professionalität, Einbindung der Angehörigen und

ein guter Teamgeist sind unser Ziel.

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Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/-innen

Altenpflegehelfer/-innen

in Voll- und Teilzeitbeschäftigung.

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Rotes

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Unsere Erwartungen an Sie:

–abgeschlossene Ausbildung in der Krankenpflege- bzw. Altenpflegehilfe

–Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit

–Kompetenz und Besonnenheit im Umgang mit den Pflegeempfängern

und deren Angehörigen

Wir bieten Ihnen:

–Anleitung und Begleitung in Ihren Aufgaben durch ein professionelles

Team

–durchgehende Arbeitszeiten im Schichtdienst

–leistungsgerechte Vergütung nachDRK-Reformtarif plus zusätzlicher

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12

August 2016

Unternehmen „Zukunft“

PFLEGE

Foto: dpa

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Heute gilt es als Selbstverständlichkeit:das

Abitur.Erreichen

junge Leute diesen

Abschluss nicht, gilt das

schnell als Versagen.

esonders bitter ist es,

Bwenn sich erst kurz vor

Schluss abzeichnet, dass es

für dieHochschulreifenicht

reicht.

„Das Abitur abzubrechen,

war eine ziemlich harte Erfahrung

für mich“, erzählt

Michael aus Köln. Der 28-

Jährige hatte die Schule bereitsinder

elften Klasse einmal

unterbrochen und stattdessen

Zivildienst gemacht.

Im zweiten Anlauf sollte es

eigentlich klappen. „Ichwar

schon auf der Zielgeraden

und habe dann gemerkt,

dass einige Noten zu

schlecht sind. Meine Interessen

lagen einfach woanders.“

Die Schule aufzugeben,

habe ihn damals sehr

belastet und Schuldgefühle

ausgelöst.

Das müsse aber nicht sein,

sagt ClaudiaRaykowski vom

Berufsverband Deutscher

Psychologinnen und Psychologen

(BDP). „Das Abitur

nicht zu machen oder zu

schaffen, ist gleichzeitig

eine Chance, dieeigenenFähigkeiten

neu zu hinterfragen.“

Das Abitur sei nicht

das Maß der Dinge, umim

Leben erfolgreich zusein.

Wer das Abitur nicht

schafft, kann sich unter anderem

an eine professionelle

Berufsberatung wenden.

In den Treffen wirdzum Beispiel

trainiert, das eigene

Zeitmanagement zu verbessern.

Michael wollte keinen

weiteren Versuch wagen,

das Abitur zu bestehen. „Ich

hatte starke Selbstzweifel

und musste mich erst mal

orientieren.“ Eine gute Anlaufstelle

sei das Job-Center

des Arbeitsamtes gewesen.

„Berater besprechen dort

mit den jungen Erwachsenen,

wie es weitergehen

kann“, erklärt Paul Ebsen

von der Bundesagentur für

Arbeit in Nürnberg. Die Angabe

von Stärken und

Schwächen sei wichtig, um

Ideen für einen Praktikumsoder

Ausbildungsplatz zu

sammeln.

Ein Praktikum ist oft

schneller zubekommen als

Info

ein Ausbildungsplatz.

Schulabbrecher müssen sich

so nicht langweilen oder unnütz

fühlen. „Auf diesem

Weg kann jeder unverbindlich

in Berufe hineinschnuppern

und in Ruhe

überlegen, ob sich eine Ausbildung

lohnt“, sagt Ebsen.

Eine weitere Variante, um

sich vom Abi-Stress eine

Auszeit zu nehmen und

gleichzeitig sozial zuengagieren,

istdas FreiwilligeSoziale

Jahr (FSJ). „Ein Jahr für

andere dazusein, kann die

Eigenständigkeit stärken

und neu motivieren“, sagt

Kristin Napieralla vom Bundesarbeitskreis

FSJ. Die Referentin

für Freiwilligen- und

Lerndienste betont aber:

„Wer hier mitmacht, ruht

sich nicht aus.“ Die Freiwilligen

arbeiten Vollzeit in

Sportvereinen, Krankenhäusern,

Kindergärten oder

Pflegeheimen. Für die Hilfstätigkeit

gebe es bis zu 340

Euro Taschengeld.

Für Michaels Studienwunsch

Soziale Arbeit ist

eine Hochschulzugangsberechtigung

erforderlich. In

Deutschland kann aber jeder

Abschluss nachgeholt

werden und auch das Studieren

ohne Abitur ist möglich.

Mit einer Fachhochschulreife

oder einer Fachgebundenen

Hochschulreife

steht einer Einschreibung

ebenfalls nichts im Weg.

(dpa)

Das FSJ (Abkürzung für

Freiwilliges Soziales Jahr) ist

ein Freiwilligendienst insozialen

Bereichen. Er wird in

Deutschland für Jugendliche

und junge Erwachsene

angeboten, die die Vollzeitschulpflicht

bereits erfüllt

haben und noch nicht das

27. Lebensjahr vollendet

haben, also ihren 27. Geburtstag

noch nicht gefeiert

haben. Die Rahmenbedingungen

für das Freiwillige

Soziale Jahr, das FSJ, sind

im Jugendfreiwilligendienstegesetz

(kurz: FSJ-Gesetz)

niedergelegt.

Das FSJ an sich ist auf Länderebene

geregelt.

Neben dem FSJ gibt es auf

Bundesebene den Bundesfreiwilligendienst

(BFD). Er

wurde als Ersatz für den

ausgelaufenen Zivildienst

geschaffen und ist auch älteren

Menschen zugänglich.

www.bundesfreiwilligen

dienst.de


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Ausbildung mit Zukunft

Abfallwirtschaftsbetriebe Münster bieten gute Jobperspektiven

Du bistauf der Suche

nach einem

spannenden Ausbildungsplatz

mit

Zukunft? Dein Berufsleben

soll bei

einem innovativen,

umweltbewussten

und zertifizierten

Arbeitgeber beginnen?

Dann bist Du bei

den Abfallwirtschaftsbetrieben

(AWM) genau richtig.

Die AWM sind

ein kommunales

Unternehmen der

Stadt Münster mit

370 Mitarbeitenden.

Und die sind in

ganz unterschiedlichen

Berufsfeldern

unterwegs.

Die AWM bilden

ihren Nachwuchs

aus als Kfz-Mechatroniker/in

mit Schwerpunkt

Nutzfahrzeuge,

Berufskraftfahrer/

in und Fachkraft

für Kreislauf- und

Abfallwirtschaft.

Jeder, der Interesse

hat,kann sich

ab sofort für 2017

um einen Ausbildungsplatz

bewerben,

insgesamt

sind 6 freie Stellen

zu vergeben.

Gerne stellen die

AWM interessierten

Jugendlichen

die Berufeund das

Unternehmen im

Rahmen von Praktika

vor.

Bewerbungsunterlagen

an

die Stadt Münster,

Personal- und

Organisationsamt,

Ulrike Möllenhoff,

48127

Münster, Telefon

0251/492-1103,

Infos über die

AWMunter Telefon

60 52 53 oder

www.awm.muenster.de

Lokalheld m|w

gesucht

Berufswahl mit Zukunft:

Eine von101 sauberen

Lösungen für Münster.

Abfall –ein Bereich mit besten Aussichten. Auch für die

Ausbildung. Ob auf der Straße, im Büro oderinderWerkhalle.

Wirbilden jungeMenschenausalsFachkraft

für

Kreislauf- undAbfallwirtschaftf ,alsBerufskraftfahrer/in

undKfz-Mechatroniker/in. Und bieten nach

der Ausbildung solide Arbeitsplätze in

einem engagierten Team. Na, wie wär’s

mit einerZukunftalsLokalheld?

Mehrunter: www.awm.muenster.de

Gemeinsam für

das große Ziel

Komm’

in unserTeam!

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Ausbildung bei

denAWM!


14

August 2016

Unternehmen „Zukunft“

Azubis lernen für die Zukunft

Sechs Berufe werden modernisiert: Neue Technik, mehr Kundenorientierung

Seit dem aktuell gestarteten

Ausbildungsjahr lernen

Handwerks-Azubis in sechs

Berufen bereits für die Zukunft.

Neue Techniken, neue

Einsatzgebiete, noch mehr

Kundenorientierungsind die

Stichworte.

andwerk, Gewerkschaf-

und die Bundespoli-

Hten

tik sorgen alljährlich dafür,

dass die Ausbildungsordnungen

an die aktuellen

Entwicklungen angepasst

werden –sobleibt die Ausbildung

im Handwerk zukunftsfest.

Rund 140000 junge Menschen

starteten in diesem

Monat ihre Ausbildung im

Handwerk.Hans Peter Wollseifer,

Präsident des Zentralverbandes

des Deutschen

Handwerks (ZDH), und

selbst Maler- und Lackierermeister,

begrüßt die angehenden

Nachwuchskräfte:

„Bei über 130 Ausbildungsberufen

finden alle im

Handwerk ihren Wunschberuf.

Jeder kann seine Ziele

selbst definieren – nach

obensind dabei keine Grenzen

gesetzt!“ Folgendesechs

Ausbildungsprofile des

Umschulungen mitIHK-Abschluss –BeginninKürze!

Kauffrau/-mann

fürSpeditionund Logistikdienstleistung

Kauffrau/-mann

im Groß- und Außenhandel

Fachlagerist/in /

Fachkraftfür Lagerlogistik m/w

•Ihr Chancebei kaufmännischer Vorbildung

ModulareQualifizierung (6 Monate) zum/zur NEU

Sachbearbeiter/in Logistikdienstleistung

(in der Materialwirtschaft)

Die Maßnahmen sind förderfähig undkönnenvon verschiedenen Kostenträgern finanziertwerden.

Mehr Info: 0251 /6061-471 ·Margarete Piekulla

Montag bisDonnerstag,08.30 bis16.00 Uhr; Freitag, 08.30bis 12.00h

BildungswerkVerkehr Wirtschaft Logistik NRW e.V.

Haferlandweg 8 48155 Münster www.bvwl.de piekulla@bvwl.de

Handwerks

wurden modernisiert

und an aktuelle

technologische

Entwicklungen

wie die Digitalisierung

angepasst:

Bei den

Anlagenmechanikern

für

Sanitär-, Heizungs-

und

Klimatechnik

steht die Einführung

der

gestreckten Abschlussprüfung

im Fokus. Sie

stellt sicher, dass

einige Kompetenzen

bereits zur

Hälfte der Ausbildungszeit

abgeprüft

werden. Bisher

wurden Handlungsfelder

benannt

– künftiggibt

es Einsatzgebiete

(Sanitärtechnik,

Heizungstechnik,

Lüftungs- und Klimatechnik,

erneuerbare

Energien und

Umwelttechnik). Das

Einsatzgebiet wird

vom Ausbildungsbetrieb

festgelegt und

ist inder Abschlussprüfung

zuberücksichtigen.

In derAusbildung

zum Dachdecker

gibt es statt zwei

künftig fünf

Schwerpunkte

(Dachdeckungstechnik,Abdichtungstechnik,

Außenwandbekleidungstechnik,

Energietechnik

an Dach und Wand,

Reetdachtechnik). Insbesondere

die Energietechnik

berücksichtigt dabei die

neuesten technologischen

Entwicklungen der Branche:

vomSchutz- zum Nutzdach.

Hauptgrund für die Neuordnung

bei den Graveuren

sind die technologischen

Entwicklungen im Bereich

digitaler auf- und abtragender

Verfahren. Auch hier

wirddie gestreckte Gesellenprüfung

eingeführt. Die

Struktur der Verordnung ändert

sich ebenfalls: Bislang

gab es zwei Schwerpunkte

(Flachgraviertechnik und

Reliefgraviertechnik), nun

Der Ausbildungsberuf Hörgeräteakustiker heißt jetzt Hörakustiker.

Foto: dpa

wird der Beruf ohne Differenzierung

ausgebildet.

Die Ausbildungsberufsbezeichnung

der Hörgeräteakustiker

wird inHörakustiker

geändert. Einen neuen

fachlichen Schwerpunkt bilden

personenbezogene

Dienstleistungen. Damit

wirddem verstärkten individuellen

Beratungsbedarfder

Kunden bereits in der Ausbildung

Rechnung getragen.

Verfahrens- und Produktinnovationen,

aber auchdie

veränderten Kundenanforderungen

machen die Neuordnung

der Metallbildner

erforderlich. Auszubildenden

stehen künftig die drei

Fachrichtungen Gürtlertechnik,

Metalldrücktechnik

oder Ziseliertechnik offen.

Auch bei den Metallbildnernwurde

diegestreckte

Gesellenprüfung eingeführt.

Bei der Neufassung der

Ausbildungsordnung der

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker

zum

1. August stehen ebenfalls

neue technologische Entwicklungen

der Branche im

Mittelpunkt. Vor allem bei

der Antriebs- und Steuerungstechnik

hat sich das

Angebot der Betriebe in den

vergangenen Jahren weiterentwickelt.


Unternehmen „Zukunft“

August 2016

15

Die Mischung muss stimmen

Ausbildung zum Chemikanten

Der Chemikant ist der wichtigste

Lehrberuf der Chemiebranche:

In keinem anderen

Beruf werden dortmehr Menschen

ausgebildet. Eine davon

ist Anna-Carina Kluckows,

die beim Großkonzern

Henkel in Düsseldorf

lernt.

ie beschäftigt sich dort

Smit der Herstellung von

Waschmitteln. Als Chemikantin

überwacht sie den

gesamten Herstellungsprozess.

Chemikanten arbeiten

meist bei Industrieunternehmen

und stellen etwa

Granulate, Lacke oder

Waschmittel her und verarbeiten

sie weiter. Sie steuern

in der Produktion die

Maschinen und überwachen

den Herstellungsprozess

und die Qualität der

Produkte. „Für alle Parameter

gibt es einen Toleranzbereich.

Der Chemikant achtet

darauf, dass der immer

eingehalten wird“, erklärt

Margret Reymers vom Bundesinstitut

für Berufsbildung

(BIBB).

„Im Prinzip verbindet der

Beruf klassisches Handwerk

mit Chemie“, erklärt

Kluckow. Gibt es eine Störung

an einer Maschine in

der Fabrik, ist sie sofort zur

Stelle. Dann ist es ihre Aufgabe,

die Mechanik schnell

wieder instand zu setzen,

damit die Produktion weitergehen

kann und es nicht

zu Rückstaus kommt. Dabei

muss sie durchaus einmal

selbstHand anlegen und die

Maschine reparieren.

Eine immer wichtiger werdende

Rolle für den Beruf

spiele moderne Computertechnik,

erläutert Christopher

Knieling vom Bundesarbeitgeberverband

Chemie

(BAVC). Deswegen sollten

Auszubildende eben nicht

nur naturwissenschaftlich,

sondern auch technisch interessiert

sein.

Wichtig sind außerdem

Teamfähigkeit und Sorgfalt.

„Chemikanten haben eine

große Verantwortung“, erklärt

Margret Reymers vom

BIBB.Oft komme es auf sehr

kleine Mengen eines Stoffes

an, von dem die ganze Konsistenz

eines Produktes abhängt.

Mit rund 6500 Ausbildungsverhältnissen

im Jahr

2014 –aktuellereZahlen gibt

es noch nicht –ist der Chemikant

der stärkste Ausbildungsberuf

in der chemisch-pharmazeutischen

Industrie. „Die Arbeitsmarktchancen

für Chemikanten

sind derzeit sehr

positiv“, sagt Knieling.Über

90 Prozent allerAzubis würdennacherfolgreichem

Abschluss

ihrer Ausbildung

Wieviel der Chemikalien brauchtesfür dieWaschmittelherstellung? Die angehende Chemikantin

Anna-Carina Kluckow imGespräch mit ihrem Ausbilder Stephan Wiesmann.

Fotos: dpa

übernommen –häufig mit

langfristigen Beschäftigungsperspektiven.

Auch

die Weiterbildungschancen

seien attraktiv.

Die Ausbildungsvergütung

kann sich verglichen

mit anderen Berufen durchaus

sehen lassen. Imersten

Lehrjahr erhalten Jugendliche

laut Bundesagentur für

Arbeit rund 870Eurobrutto.

Etwa zwei von drei Azubis

(62 Prozent) beginnen die

dreieinhalbjährige Ausbildung

nach dem mittleren

Schulabschluss, mehr als jeder

Vierte (29 Prozent) hat

die Hochschulreife. Aufeins

müssen sich angehende

Chemikanten allerdings

einstellen: In der Regel

arbeiten sie im Schichtsystem–und

das häufig ihr Leben

lang. Denn die Maschinen

in den Fabriken laufen

oft rund um die Uhr. (dpa)

Infos zum Ausbildungsberuf

Chemikant/-in unter

www.ihk-nordwestfalen.de

(Stichwortsuche „Chemikant“)

Volkshochschule

Münster

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bis Türkisch!

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Tel. 492-4321

...ich rede

jetzt mit!

Gibt es in der Fabrik an der Maschine eine Panne, muss dieangehende Chemikantin Anna-Carina

Kluckow mit dem Schraubenschlüssel auch einmal selbst Hand anlegen.

VHS-Infotreff, Aegidiimarkt 3,

48143 Münster, infotreff@stadt-muenster.de


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52 Auszubildende

bei der LVM Versicherung gestartet

Leinen los! Wir setzen die Segel

Richtung Zukunft!

Nach dem Willkommenstag hissten die Auszubildenden

und dualen Studenten am 2. August die LVM-Flagge

beim Segeln auf der holländischen Nordsee. Während

der viertägigen Seminarfahrt lernten sie sich gut kennen

und erhielten einen ersten Einblick in die LVM-Welt. Im

Rahmen von Gruppenarbeiten entwickelten sie Fantasie-

Versicherungsprodukte, erstellten für das jeweilige Schiff

eine eigene Flagge, und haben schiffsübergreifend an

Teambildungsmaßnahmen teilgenommen.

Zurück auf dem Festland geht es mit weiteren internen

Schulungen und im Anschluss mit dem ersten Außendienstpraktikum

in unseren Agenturen weiter.

Je nach Ausbildungsberuf bzw. nach Art den Dualen

Studiums durchlaufen die Azubis unterschiedliche Stationen

bei der LVM-Versicherung in der Direktion und besuchen

die Berufs- bzw.Fachhochschule. Die sehr guten

Prüfungsergebnisse aus den letzten Jahren zeigen, dass

ihre Ausbildung auf dem höchsten Niveau stattfindet.

Nachwuchsförderung wird bei der LVM-Versicherung,

einem der größten Arbeitgeber Münsters, groß geschrieben.Die

Azubis haben hiergroße Chancen aufeineÜbernahme

im Anschluss an die Ausbildung. Neben den 49

sog. Direktionsazubis/-Dualos starteten weitere 200 Außendienst-Azubis.

Diese werden in einer der bundesweit

2.200 LVM-Versicherungsagenturen ausgebildet.

Insgesamt zählen die derzeitigen drei Ausbildungsjahrgänge

mehr als 800 Nachwuchskräfte.

Auch für 2017 sucht das Unternehmen Verstärkung. In

seiner Direktion wie auch in den Agenturen bildet die

LVM-Versicherung Kaufleute für Versicherungen und

Finanzen aus –inMünster zudem Köche und Hauswirtschafter.

Darüber hinaus bietet die LVM Duale Studiengänge

im Bereich der IT und der Versicherungswirtschaft

an. Der Bewerbungsschluss ist der 30. September 2016.

Zukunft garantiert!

Die LVM Versicherung steht für hohe Qualität in der Beratung, beim Service und besonders im

Schadensfall. Mit unseren bundesweit rund 2.300 Agenturen bieten wir für unsere mehr als

3,3 Millionen Kunden exzellenten Service. Die LVM Versicherung ist ein Versicherungsverein auf

Gegenseitigkeit und gehört zu den Top 20der Branche.

Zum 1.August 2017 bieten wir in der Zentrale in Münster an:

Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (m/w)

Duales Studium Versicherungswirtschaft (Bachelor of Arts)

Duales Studium Informatik (Bachelor of Science)

Systemintegration oder Anwendungsentwicklung

Ausbildung zum Koch (m/w)

Ausbildung zum Hauswirtschafter (m/w)

Sie erwartet eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Ausbildung mit intensiver Betreuung und

bei erfolgreichem Ausbildungsabschluss beste Zukunftschancen.

Sie überzeugen durch einen guten Schulabschluss? Sie haben Freude am Umgang mit Menschen und

arbeiten gerne imTeam? Dann freuen wir uns schon heute auf Ihre Bewerbung.

Bewerben Sie sich jetzt ausschließlich online über unsere Homepage www.lvm.de/ausbildung.

Weitere Informationen erhalten Sie von Eva Brinkfort, Telefon (0251) 702 3765

oder per E-Mail: e.brinkfort@lvm.de.

LVM Versicherung

Kolde-Ring 21

48126 Münster

www.lvm.de/ausbildung

Viel ErfolgaufIhrem

beruflichen Lebensweg!

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