RRL01K1_2014
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ALLES SCHULE<br />
schieden: „Im Gegenteil. Wir freuen uns über<br />
den größeren Leistungserfolg der schwächeren<br />
Schüler als an der Förderschule. Sie profitieren<br />
bei uns von den stärkeren Schülern.<br />
Und die Starken orientieren sich ebenfalls<br />
nach oben, so dass wir keinen Leistungsabfall<br />
notieren können.“ Frau Gatzki führt den<br />
Gedanken weiter aus: „Wir erleben, dass die<br />
Unterrichtsmethoden der Sonderpädagogen<br />
eine echte Bereicherung für alle Schüler<br />
sind. Dazu zählen typischerweise mehr<br />
Struktur- und Orientierungshilfen wie z.B.<br />
ein Tafelbild mit den Dingen, die jedes Kind<br />
während des Unterrichts an seinem Platz<br />
benötigt. Oder im Fremdsprachenunterricht<br />
arbeiten wir mit mehr Visualisierungen, also<br />
z.B. Bildern bei neuen Vokabeln. Der Unterricht<br />
wird dadurch auch für die anderen<br />
Schüler sehr viel abwechslungsreicher und<br />
motivierender. Am Ende des Tages hat dann<br />
jedes Kind unterschiedlich viel gelernt und<br />
das ist normal.“ Diese Unterschiedlichkeit<br />
und Vielfalt wird von dieser Schülergeneration<br />
als alltäglich erlebt, so dass sich konsequenterweise<br />
auch ganz neue Freundschaften<br />
entwickeln – und hier beginnt dann die<br />
echte gesellschaftliche Inklusion.<br />
Monisha Chakraborty<br />
und Sylke Gatzki<br />
sind verantwortlich<br />
für die Ausgestaltung<br />
der Inklusion.<br />
„ Am Ende des Tages<br />
hat dann jedes Kind<br />
unterschiedlich<br />
viel gelernt und<br />
das ist normal.<br />
“<br />
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24 | RAHLSTEDT LEBEN<br />
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