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NEUE MOBILITÄT Sonderausgabe Mitsubishi

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www.bem-ev.de | 5,00 €<br />

ISSN 2191-5636<br />

<strong>Sonderausgabe</strong> Herbst 2015<br />

Angaben zu Verbrauch, CO 2<br />

-Emission und Effizienzklassen finden Sie auf Seite 29.<br />

<strong>Mitsubishi</strong> gratuliert zum BEM-Jubiläum<br />

5 Jahre erfolgreich mit dem Bundesverband eMobilität <strong>Mitsubishi</strong> und BEM<br />

Alltagstauglichkeit<br />

der Kontext Neuen SmartGrid Mobilität..?<br />

Energie- und Mobilitätswende im<br />

Endlich Neue Generation in Serie: des<br />

eAutos im Vergleich<br />

<strong>Mitsubishi</strong> Outlander PHEV<br />

Vernetztes Fahren<br />

von für eAutos morgen<br />

Online-Ladesäulenfinder


grusswort<br />

eAUTO-QUARTETT<br />

Braucht die Politik Nachhilfe?<br />

BEM-Präsident Kurt Sigl gemeinsam mit Werner Frey, Geschäftsführer, MMD Automobile GmbH<br />

Welches eAuto ist das schnellste? Mit welchem Modell gelangt man am energieeffizientesten<br />

von A nach B ? Und wer macht das Rennen beim Thema Gewicht?<br />

Mitspieler gesucht. Unser eAUTO-QUARTETT haben wir für große und kleine Kinder<br />

gemacht, die zukünftig auch spielerisch ein Bewusstsein für eine nachhaltige Neue<br />

Mobilität entdecken wollen.<br />

Gerne produzieren wir für Ihr Unternehmen ein eAUTO-QUARTETT - gestaltet in Ihrem individuellen<br />

Corporate Design als perfektes Marketing-Instrument. Das Quartett enthält 32 Spielkarten, davon<br />

eine mit Ihrem eigenen Motiv. Das Deckblatt, die Faltschachtel sowie alle Spielkarten-Rückseiten<br />

werden ganz nach Ihren Wünschen gestaltet.<br />

Überzeugt..? Dann kontaktieren Sie unsere Quartett-Profis, die sich gerne mit Ihnen um alle Einzelheiten<br />

und Buchungsmodalitäten kümmern. Jetzt sind Sie dran..<br />

www.cymage-media-verlag.com<br />

MEDIA VERLAG<br />

Nachhaltigkeit & Green Economy im Bereich Energieeffizienz,<br />

Erneuerbare Energien, SmartGrid & Elektromobilität<br />

quartett@cymage.com<br />

Die Entscheidung im bayerischen Landtag, künftig lieber<br />

weiter auf CO 2<br />

-Schleudern im eigenen Fuhrpark zu setzen,<br />

wurde zum traurigen Beispiel für die Unwissenheit vieler<br />

Politiker in Sachen Elektromobilität. Die Opposition wollte<br />

mehr Elektroautos und CO 2<br />

-ärmere Fahrzeuge durchsetzen.<br />

Die CSU wies den Antrag mit der haarsträubenden Begründung<br />

zurück, dass viele Elektro- und Hybridfahrzeuge hinsichtlich<br />

Leistung, Komfort und Sicherheit noch nicht mit<br />

herkömmlichen Autos vergleichbar seien.<br />

Die Absage ist in vielerlei Hinsicht nicht nachvollziehbar. So<br />

bezog sich die Forderung nicht nur auf die zwölf Oberklasse-<br />

Limousinen der Minister, die der bayerischen Staatsregierung<br />

im aktuellen Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe<br />

den letzten Platz einbrachten, sondern auch auf immerhin<br />

12.000 Dienstfahrzeuge des Freistaates Bayern, von denen ein<br />

Großteil auf Basis der Fahrprofile problemlos elektrifiziert<br />

werden könnte. Beispiele für die erfolgreiche Integration von<br />

Elektrofahrzeugen in größeren Fuhrparks gibt es bundesweit<br />

zu genüge. Und auch im Sinne von Klima- und Umweltschutzmaßnahmen<br />

ist die Entscheidung fragwürdig und offenbart,<br />

wie wenig ernsthaft die bayerische Landesregierung mit dieser<br />

Thematik umzugehen gedenkt.<br />

Sollte die Entscheidung der bayerischen Landesregierung also<br />

tatsächlich Ausdruck einer allgemein herrschenden Unwissenheit<br />

der Politiker sein, sollte diese Bildungslücke dringend<br />

geschlossen werden. Gerne bieten wir vom Bundesverband<br />

eMobilität fachkundige Nachhilfe an. Sollten sich die betreffenden<br />

Akteure aber absichtlich dumm stellen, um einer zukunftsweisenden<br />

Technologie vorsätzlich im Weg zu stehen,<br />

wäre das fatal. Nicht nur für die Reputation der Politiker, sondern<br />

vor allem auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland.<br />

Der uns bevorstehende Systemwechsel birgt enorme Chancen.<br />

Diese können wir langfristig aber nur dann erfolgreich<br />

nutzen, wenn wir jetzt aktiv agieren. Gerade vor dem Hintergrund<br />

ausländischer Konkurrenten können wir uns zum<br />

jetzigen Zeitpunkt keine reaktionäre Vogel-Strauß-Taktik<br />

mehr erlauben, wenn wir am Standort Deutschland künftig<br />

wirtschaftlich vom Zukunftsmarkt Elektromobilität profitieren<br />

wollen. Denn insbesondere bei der Schaffung und dem<br />

Erhalt von Arbeitsplätzen und heimischer Wertschöpfung<br />

bietet die Neue Mobilität enorme Wachstumspotenziale.<br />

Das derzeitige Zögern des Bundes führt zu einer verstärkten<br />

Verunsicherung potentieller Käufer. Hier muss auf politischer<br />

Ebene zwingend mehr getan werden - sowohl bei der<br />

Beschaffung von emissionsarmen Fahrzeugen für den eigenen<br />

Fuhrpark als auch in der Kommunikation nach außen.<br />

Sinnvoll wäre außerdem in einem nächsten Schritt die Einführung<br />

einer Steuererleichterung für Gewerbetreibende,<br />

die ein Elektrofahrzeug anschaffen wollen, wie es auch der<br />

Bundesrat durch einen Gesetzentwurf kürzlich vorgeschlagen<br />

hat.<br />

Kurt Sigl<br />

Präsident, Bundesverband eMobilität e.V.<br />

In Kooperation mit dem Bundesverband eMobilität<br />

Neue Mobilität<br />

3


INHALTS-<br />

ANGABE<br />

COVER / mitsubishi<br />

MMD AUTOMOBILE GmbH<br />

www.mitsubishi-motors.de<br />

<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> sonderausgabe Oktober 2015 »<br />

DAS MAGAZIN VOM BUNDESVERBAND e<strong>MOBILITÄT</strong><br />

BEM & MITSUBISHI GREEN MOBILITY NIGHTS<br />

3<br />

GruSSwort<br />

Kurt Sigl, BEM-Präsident<br />

6 wieso, weshalb, warum..?<br />

Editorial, Christian heep<br />

8 ZURÜCK ZUM ALTEN GLANZ<br />

Interview Dennis Lindroth<br />

& Jens Schulz<br />

11 TEAM-VORSTELLUNG<br />

FLOTTE & GREEN MOBILITY<br />

12 fahrzeugtest<br />

Bjoern Habegger<br />

14 DER eAUTO-AKKU ALS<br />

PUFFERSPEICHER<br />

Interview Peter Siegert<br />

16 EINE INDUSTRIELLE REVOLUTION<br />

Interview Markus Emmert<br />

18 FORSCHUNG MIT DEM PLUG-IN<br />

hYBRID OUTLANDER<br />

Testfamilie im Lichtaktiv Haus<br />

20 mitsubishi und bem<br />

22 LADESÄULENFINDER<br />

FÜr eautos<br />

24 e<strong>MOBILITÄT</strong> IM GESETZBUCH<br />

Kurt Sigl & Christian Heep<br />

26 KURZ & KNAPP<br />

28 <strong>NEUE</strong> GENERATION<br />

<strong>Mitsubishi</strong> PHEV Outlander<br />

30 EIN STARKES TEAM<br />

Green Mobility Partner<br />

31 Green Mobility<br />

32 bem-mitglieder<br />

34 impressum<br />

<strong>Mitsubishi</strong><br />

Plug-in Hybrid Outlander PHEV<br />

J<br />

Leistung Elektromotor<br />

Elektrische Reichweite<br />

Höchstgeschwindigkeit<br />

Von 0 auf 100 km/h<br />

Energieverbrauch<br />

Leergewicht<br />

Preis<br />

2 x 60 kW (82 PS)<br />

52 km<br />

170 km/h<br />

11 s<br />

13,4 kWh und 1,9l/100 km<br />

1.810 kg<br />

39.990 Euro<br />

Hallo & Viel Vergnügen beim Lesen der »Neuen Mobilität.<br />

»Wir gratulieren dem BEM von Herzen zu seinem 5 jährigen<br />

Bestehen! 5 Jahre BEM sind 5 Jahre voller Engagement<br />

und Verständnis für die Elektromobilität als ganzheitlichen<br />

Ansatz, 5 Jahre Einsatz für seine Mitglieder auf politischer<br />

Ebene sowie Veranstaltungen und Messen. Es sind aber<br />

auch 5 Jahre des kritischen Umgangs mit allen Gegnern der<br />

Elektromobilität und des offenen Wortes mit der Bundesregierung<br />

und den relevanten Ministerien. Danke dafür und<br />

auf weitere 5 Jahre bis zur magischen 2020!«<br />

Werner Frey, Geschäftsführer,<br />

MMD Automobile GmbH<br />

Mit dem <strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle - als erstes GroSSserien-Elektroauto<br />

- hat <strong>Mitsubishi</strong> einen Meilenstein der Elektromobilität gesetzt


Editorial - Christian Heep<br />

Editorial - Christian Heep<br />

Wieso, weshalb, warum..?<br />

Editorial von Christian Heep, Vize-Präsident im Bundesverband eMobilität und<br />

Chefredakteur der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Kinderfragen. Kinder antworten. Nur eine Frage der Zeit.<br />

Denn aus kleinen Kindern werden große. Bei genauer Betrachtung<br />

ist es also so, dass wir zuerst ganz viele Fragen<br />

stellen, weil wir ja die Welt verstehen und alles wissen wollen.<br />

Die Entdeckung der vielen kleinen Wunder im Alltag.<br />

Wolken, die Zahnfee, Schmetterlinge und der Schatz am<br />

Regenbogen. Wer, wie, was..? Plitsch, platsch und warum<br />

dreht sich das..? Etwas später, zwischen Kindergarten und<br />

Schule werden wir gefragt, warum es in der Stadt so laut ist<br />

und warum diese stinkenden Mopeds nicht verboten werden..?<br />

Und wie der Strom aus der Steckdose kommt. Und<br />

natürlich warum wir eigentlich jetzt schon ins Bett müssen.<br />

Na, weil das eben so ist. Und basta.<br />

Und wenn wir dann größer sind, dann sind wir diejenigen mit<br />

eben diesen klugen Antworten. In diesem theoretischen Zeitsprung<br />

könnten wir uns unsere Fragen also auch gleich selbst<br />

beantworten. Und wir könnten uns eigentlich auch gleich mit<br />

den Fragezeichen beschäftigen, die unsere Kinder an uns<br />

richten werden, wenn sie selbst bereits den Wissensdurst<br />

ihres eigenen Nachwuchses stillen müssen. Da sind immer<br />

mehr richtig schwere Fragen bei, die mit der Verantwortung<br />

einer globalen Welt zunehmend auf uns lasten und eine einfache<br />

Antwort nicht mehr so ohne weiteres gelten lassen.<br />

Fragestellungen zu Themen wie Hunger, Krieg, Ausbeutung,<br />

Dualismus, Unterdrückung und all den Missständen in unserer<br />

Welt. Fragen zu unserem Wohlstand und wie wir uns<br />

für die anderen einsetzen, denen es nicht so gut geht und<br />

wenn nicht, wieder dieses warum..<br />

Eine passende Ausrede haben wir nicht. Eine Mischung aus<br />

peinlich berührtem bis genervtem Wegsehen und hilfloser<br />

Betroffenheit ohne jegliche erkennbare Konsequenz im eigenen<br />

Handeln wäre wohl eine mögliche Diagnose, würde<br />

man uns denn eines Tages bewerten wollen.<br />

Diese ganzen Warums, die vielen Fragen und die teilweise<br />

katastrophalen Zustände können einen schon ganz schön<br />

auf die Palme bringen. Allerdings nicht, weil wir einen bestimmten<br />

Sachverhalt wissenstechnisch nicht begreifen oder<br />

erklären können, sondern weil es so viele Situationen und<br />

Zustände gibt, die sich entweder der Logik gänzlich entziehen<br />

oder anderweitig nicht toleriert und akzeptiert werden<br />

können. Womöglich liegt das daran, dass wir schon recht genau<br />

wissen, dass wir uns entlang einer Doppelmoral bewegen,<br />

die die Grenzen von Ethik und Moral nach Belieben verändert<br />

und den Bedürfnissen unserer Gesellschaft anpasst.<br />

Eine Metaebene, die eine Fragequalität offenbart, die nicht<br />

mehr zufriedenstellend beantwortet werden kann, da sie<br />

auf der Konsequenz nicht getroffener Entscheidungen in der<br />

Vergangenheit beruht und somit das Dilemma um Rechtfer-<br />

tigungsfragen erweitert. Warum habt ihr das zugelassen..?<br />

Warum habt ihr nichts dagegen gemacht..? Wie konnte das<br />

passieren..? Und dann kommt die moralische Keule, mit der<br />

wir uns mehr denn je beschäftigen müssen: Obwohl. Obwohl<br />

ihr es besser wusstet. Obwohl ihr die Möglichkeiten hattet.<br />

Das ist keine Frage mehr. Das ist ein Vorwurf, der sich nur<br />

noch als Frage tarnt. Ein Vorwurf, der einfach nicht verstehen<br />

will, warum denn wider besseren Wissens und nachhaltigerer<br />

Technologie weiterhin auf Atomkraft gesetzt wird,<br />

fossile Ressourcen verschwendet werden, die Atmosphäre<br />

verpestet wird, emissionsarme Antriebskonzepte sich nicht<br />

deutlich schneller durchsetzen und Erneuerbaren Energien<br />

so unglaublich viel Widerstand entgegengebracht wird.<br />

Diese Aufzählung ist beliebig erweiterbar und das ist beschämend.<br />

Und zwar insbesondere für die Eliten der angeblich<br />

so fortschrittlichen Zivilisationen. Für uns.<br />

Aber wie erklären wir denn nun unseren Kleinen, wenn sie<br />

mal größer sind, warum wir gemacht haben, was wir gemacht<br />

haben, bzw. warum wir so viel nicht gemacht haben,<br />

was wir hätten machen können müssen.. Aber wir haben<br />

doch ganz viel gemacht, sagen wir dann. Wir haben Eis erfunden<br />

und Freibäder, Sandkästen, Fahrräder, Buntstifte,<br />

Bioläden, Vegetarier, Jutetüten, das Dosenpfand und, ja und<br />

Autos. Aber Papa, warum stinken die so..?<br />

Weil, ja weil.. Was will man dazu sagen, wenn man mehr<br />

oder weniger nichts dazu gelernt hat und immer noch so<br />

vieles falsch macht. Am besten: Basta. Und ab ins Bett..<br />

Es geht im Kern eben nicht um Humanität, Nachhaltigkeit,<br />

intergenerative Gerechtigkeit, um Klima- und Umweltschutz<br />

oder gar um eine zügige Umsetzung der Energie- und Mobilitätswende.<br />

Ich habe auch noch nie in einem Nachrichtenkanal<br />

gehört, dass die westliche Welt beschlossen hätte,<br />

den Hunger in der Welt abzuschaffen. Es geht vielmehr um<br />

den Erhalt tradierter Strukturen eines längst nicht mehr<br />

durchschaubaren globalen Finanzkapitalismus und damit<br />

eben um diese Eliten, über die wir uns doch gerade noch<br />

so geschämt haben. Womöglich sind hier tatsächlich primär<br />

die in der Hauptverantwortung, die über die entsprechenden<br />

Macht- und Einflusssphären verfügen.<br />

Stellt sich am Ende nur wieder eine W-Frage: Und warum<br />

habt ihr dieses überaus ungeeignete System so lange gewähren<br />

lassen..? Und wieder werden wir nicht aus der Verantwortung<br />

entlassen.<br />

Tja. Ene mene muh und raus bist Du..!<br />

Christian Heep // christian.heep@bem-ev.de<br />

6 Neue Mobilität Neue Mobilität 7


Interview dennis Lindroth & jens Schulz<br />

Interview dennis Lindroth & jens Schulz<br />

reihen hinweg schon immer an oberster Stelle. Um dies zu<br />

unterstreichen, haben wir die Werksgarantie nun auf fünf<br />

Jahre beziehungsweise 100.000 km erweitert.<br />

Zurück zum alten Glanz<br />

Interview mit Jens Schulz (Bereichsleiter Vertrieb) und Dennis Lindroth (Leiter Flotte<br />

& Green Mobility) bei <strong>Mitsubishi</strong> in Rüsselsheim<br />

Um noch einmal auf den Bereich alternative Antriebe zurückzukommen:<br />

Gerade in den großen Flotten ist der Plug-in Hybrid<br />

Outlander trotz 44 Gramm je Kilometer an CO 2<br />

-Emissionen<br />

noch immer ein Exot. Dies liegt nicht zuletzt auch an der<br />

German- beziehungsweise Non-SUV-Car-Policy, die noch in<br />

vielen Großkonzernen praktiziert wird. Kleinere und mittlere<br />

Unternehmen zeigen sich hier viel offener.<br />

Jens Schulz und Dennis Lindroth neben dem Plug-in Hybrid<br />

OutlandeR<br />

Quelle: MMD<br />

Wie hat sich <strong>Mitsubishi</strong> in den letzten zwölf Monaten entwickelt<br />

und von welchen Trends können Sie derzeit besonders<br />

profitieren?<br />

Jens Schulz: Die Entwicklungen des letzten Jahres stimmen<br />

uns extrem positiv. Nicht zuletzt die offiziellen Zahlen sind<br />

ein Nachweis dafür, was sich bei <strong>Mitsubishi</strong> in den letzten 12<br />

bis 15 Monaten getan hat. Wenn wir einen kurzen Rückblick<br />

starten, befand sich die Marke noch vor über einem Jahr auf<br />

einem Tiefpunkt. Nachdem die Emil Frey Gruppe im Februar<br />

2014 die Vertriebsaktivitäten auf dem deutschen Markt für<br />

<strong>Mitsubishi</strong> übernommen hatte, konnten wir das Vertrauen<br />

der Händler in die eigenen Produkte zurückgewinnen und<br />

die Zulassungen - damit auch das Interesse der Käufer - sukzessive<br />

steigern. Mit 18.533 Neuzulassungen in den ersten<br />

sechs Monaten dieses Jahres verzeichneten wir das beste<br />

Halbjahresergebnis seit 2006. Die Neuzulassungen im Juni<br />

mit 4.003 Fahrzeugen waren sogar das beste Ergebnis seit<br />

15 Jahren in Deutschland. Grundlage für diese Entwicklungen<br />

war die vollständige Umstellung der Bereiche Marketing<br />

und Vertrieb, die nun handelsorientiert agieren.<br />

Durch gezielte Aktionen, wie markttaugliche Sondermodelle,<br />

konnten wir das Interesse der Kunden wieder wecken. So<br />

brachten wir den Space Star auf ein bis dahin nie erreichtes<br />

Volumen. Auch unsere anderen Modelle folgten sukzessive<br />

diesem Trend. Das Wachstum auf dem Endkundenmarkt ist<br />

natürlich für uns eine Basis, um auch im Groß- und Gewerbekundenbereich<br />

stärker aufzutreten. Dies zwar nicht im<br />

gleichen Maß wie im Privatkundengeschäft mit einem Anteil<br />

von fast 70%, aber auch mit der Entwicklung im True-Fleet-<br />

Geschäft sind wir sehr zufrieden. Wir haben es geschafft,<br />

<strong>Mitsubishi</strong> wieder auf die Shoppinglist der Kunden zu bekommen,<br />

was natürlich das Ziel unserer Bemühungen von<br />

Beginn an war.<br />

Dennis Lindroth: Im Bereich der kleinen und mittleren Fuhrparks,<br />

den wir in den vorhergehenden Jahren mehr oder weniger<br />

vernachlässigt haben, freut es uns, dass wir innerhalb<br />

kürzester Zeit ein Wachstum von 30% im echten Flottengeschäft<br />

erzielen konnten. Dennoch wird der Aufbau dieses Geschäftszweigs<br />

mit Sicherheit noch einige Jahre in Anspruch<br />

nehmen.<br />

Die Fokussierung auf die Kernkompetenzen Elektroantrieb<br />

und SUV bedingen oftmals eine spezielle Flottenkundenklientel.<br />

Wie können Sie dennoch oder gerade deswegen<br />

bei den Groß- und Geschäftskunden punkten?<br />

Dennis Lindroth: Die Bedürfnisse der Kunden und damit<br />

auch das Potenzial bei diesen zu punkten, unterscheidet sich<br />

von Fall zu Fall. So sind sicherlich alternative Antriebe, die<br />

wir heute mit dem Electric Vehicle und dem Plug-in Hybrid<br />

Outlander thematisieren, ein möglicher Türöffner in die Flotten.<br />

Aber vielfach, das haben wir aus den Gesprächen mit<br />

Unternehmen erfahren, spielt eben die Qualität eine entscheidende<br />

Rolle und hier stand <strong>Mitsubishi</strong> über alle Modell-<br />

Von den Cityflitzern Electric Vehicle sowie Space Star über<br />

den kompakten Lancer bis zu den Offroadspezialisten ASX,<br />

L200, Outlander und Pajero zeigt sich die Modellpalette von<br />

<strong>Mitsubishi</strong> sehr vielseitig. Auf welchen Säulen in Bezug auf<br />

bestimmte Fahrzeugmodelle baut das Flottengeschäft bei<br />

Ihnen auf? Mit welchen Neuheiten und Weiterentwicklungen<br />

wollen Sie dieses Geschäft in den kommenden zwölf<br />

Monaten bestärken?<br />

Jens Schulz: Im Prinzip gibt es für jedes unserer Modelle<br />

eine entsprechende Zielgruppe, das gilt auch für die Flottenzulassungen.<br />

So ist beispielsweise der Space Star für Lieferdienste<br />

oder karitative Einrichtungen interessant, da diese<br />

nach einem Kleinwagen suchen, der günstig im Unterhalt ist.<br />

Mit dem L200, der unmittelbar vor der Markteinführung des<br />

neuen Modells steht, sowie dem Pajero sind wir hingegen<br />

besonders oft bei den Kunden zu finden, die Wert auf die Offroadfähigkeit<br />

und die Anhängelast eines Fahrzeugs legen.<br />

Wir engagieren uns aber auch sehr stark in der Reitsportförderung<br />

und unterstützen unsere Händler, die sich auf solchen<br />

Veranstaltungen präsentieren wollen. Zwar handelt es<br />

sich hier nicht um ein typisches Flottenthema, dennoch können<br />

wir gerade mit der Höhe der Anhängelast, die bei Pferdetransporten<br />

unerlässlich ist, besonders punkten.<br />

Zwar gestaltet sich das Geschäft mit den alternativen Antrieben<br />

noch immer schwierig, aber die Kunden, die wir von dem<br />

Konzept überzeugen konnten, schreiben uns beispielsweise<br />

zum Plug-in Hybrid Outlander, dass sie nach 5.000 km das<br />

erste Mal an der Tanksäule waren. Damit fühlen wir uns natürlich<br />

bestätigt, dass unser Hybrid das perfekte Fahrzeug ist<br />

für diejenigen, auf die das Nutzungsprofil passt. Sprich Pendler,<br />

die am Tag etwa 50 km zurücklegen und am Wochenende<br />

beispielsweise unterwegs mit der Familie sein möchten.<br />

Ganz interessant wird er dann auch noch für die Kunden, die<br />

darüber hinaus ihren Strom selbst produzieren.<br />

Aber worauf können sich die Kunden in den nächsten Monaten<br />

freuen? Wie bereits kurz angesprochen, steht der neue<br />

L200 kurz vor der Markteinführung. Im Übergang zum dritten<br />

Quartal folgt ein weitgehendes Facelift des Outlander,<br />

zunächst bei den Verbrennern und vier Wochen später auch<br />

beim Plug-in Hybrid. Das neue Jahr beginnt mit einer weitreichenden<br />

Aktualisierung des Space Star und Mitte nächsten<br />

Dennis Lindroth gibt Einblicke in neue <strong>Mitsubishi</strong>-Strategien<br />

quelle: MMD<br />

Jahres folgt der ASX-Nachfolger, der dann auch als Plug-in<br />

Hybrid erhältlich sein wird.<br />

Schon seit einiger Zeit wird Downsizing als ein großer Trend<br />

in der Flotte gehandelt. Wie nehmen Sie das Thema Downsizing<br />

wahr, gerade wenn es sich bei der Mehrzahl Ihrer<br />

Modelle um SUV handelt?<br />

Jens Schulz: Der Downsizingprozess, den wir wahrnehmen,<br />

erfolgt nicht auf technischer Ebene, sondern eher in der Öffnung<br />

der Car Policys. Viele Unternehmen kehren der reinen<br />

German-Car-Policy den Rücken und öffnen sich für Modelle<br />

der Importeure.<br />

Dennis Lindroth: Im kommenden Jahr bieten wir mit dem<br />

Plug-in Hybrid ASX auch das passende Modell für all diejenigen,<br />

denen der Outlander zu groß war. Sprich dann steht der<br />

Eingliederung unserer Plug-in-Hybride nichts mehr im Wege,<br />

da sie eben das Beste aus zwei Welten vereinen: die Vorteile<br />

eines SUV und die des Plug-in-Hybridantriebs.<br />

Die Vorteile eines SUV zu nutzen und dabei Kraftstoff sparend<br />

unterwegs zu sein, scheint im ersten Moment nicht miteinander<br />

vereinbar. Was macht den Plug-in Hybrid Outlander<br />

so besonders und wie können gerade Flottenkunden von<br />

dieser Kombination profitieren?<br />

Dennis Lindroth: Wie bereits angesprochen, gibt es durchaus<br />

einen hohen Anteil an Groß- und Gewerbekunden, deren<br />

Mitarbeiter mit dem Dienstwagen täglich Strecken von etwa<br />

50 km pendeln, einmal pro Tag den Plug-in-Hybrid an der<br />

Steckdose laden und die Tankstellen quasi rechts liegen lassen<br />

können. Dies senkt die Fuhrparkkosten. Viele Unternehmen<br />

machen sich auch zunehmend Gedanken, wie und ob<br />

Ladeinfrastrukturen am Standort realisiert werden können<br />

und ob die Energie dafür aus nachhaltiger Quelle gewonnen<br />

werden kann.<br />

8 Neue Mobilität Neue Mobilität 9


Interview dennis Lindroth & jens Schulz<br />

che eines breiten Publikums versprechen wir uns zusätzliche<br />

Dynamik für das Thema.<br />

Jens Schulz: Im Vergleich zu unseren Mitbewerbern wird<br />

in den 370 greenmobility centern nicht nur das Thema<br />

vertriebsseitig begleitet, sondern eben auch der Service<br />

durchgeführt. Das heißt, dass wir bundesweit mit einer<br />

Händlerschaft vertreten sind, die im Bereich der Hochvolt-<br />

Technologie geschult wurde. Daneben sind wir dabei, diese<br />

auch für die Batteriereparatur zu schulen. Damit erübrigt<br />

sich auch ein weiteres Bedenken der Kunden: Was ist, wenn<br />

die Batterie kaputtgeht? Mit diesem Service haben wir ein<br />

weiteres Alleinstellungsmerkmal.<br />

Ein starkes Team für eine Neue Mobilität<br />

Flotte & Green Mobility bei MMD Automobile GmbH<br />

www.greenmobility-mitsubishi.de greenmobility@mitsubishi-motors.de 06147 9204 270<br />

Jens Schulz spricht über die positiven Entwicklungen der letzten<br />

Monate<br />

quelle: MMD<br />

Unter dem Begriff »greenmobility« bündelt <strong>Mitsubishi</strong> die<br />

Aktivitäten rund um die Thematiken umweltfreundlicher<br />

Mobilität und die damit verbundenen Technologien, Produkte<br />

und Dienstleistungen. Wie spiegeln sich diese Aktivitäten<br />

in der Modellpolitik wider? Welche Ansätze verfolgen<br />

Sie, um den Flottenkunden ein ganzheitliches Konzept der<br />

Green Mobility anbieten zu können?<br />

Dennis Lindroth: Umweltfreundliche Mobilität hört eben<br />

nicht beim Erwerb eines Fahrzeugs mit alternativem Antrieb<br />

auf, sondern umfasst viele Themenkomplexe angefangen<br />

von der Ladeinfrastruktur über das Fahrzeug und dessen<br />

Technologien bis zur Versorgung unterwegs. Unter dem Begriff<br />

»greenmobility« bündeln wir diese Themen und geben<br />

Händlern wie auch Kunden unsere Erfahrungswerte sowie unser<br />

Wissen an die Hand. Dabei geht es beispielsweise um die<br />

Generierung von eigenem Strom oder ob die Schukosteckdose<br />

zu Hause für das Laden geeignet ist und wie diese abgesichert<br />

sein muss.<br />

Gleichzeitig umfasst »greenmobility« aber auch Kooperationsprogramme<br />

aus verschiedenen Bereichen: Zum Beispiel<br />

können wir durch unseren Partner The New Motion auf die<br />

Erfahrungen bei der Integration von 10.000 Fahrzeugen zurückgreifen,<br />

der die Einführung des Plug-in Hybrid Outlander<br />

bei unseren niederländischen Kollegen begleitet hat und dadurch<br />

über ein fundiertes Wissen im Bereich der Ladeinfrastrukturen<br />

verfügt.<br />

Ein sehr spannendes Thema, mit dem wir uns auch innerhalb<br />

des »greenmobility«-Ansatzes beschäftigen, ist das bidirektionale<br />

Laden. So könnten beispielsweise ungenutzte<br />

Flottenbestände in Unternehmen als Energielieferant für das<br />

Firmennetzwerk dienen. Auf der IAA in Frankfurt werden wir<br />

dieses Thema prominent auf unserem Stand ausstellen und<br />

eine bidirektionale Wallbox präsentieren. Durch die Anspra-<br />

Welche Dienstleistungen bieten Sie Ihren Flottenkunden,<br />

womit gehen Sie auf die unterschiedlichen Bedürfnisse,<br />

die innerhalb dieser Zielgruppe bestehen, ein? Mit welchen<br />

Services stellen Sie die Betreuung über die Laufzeit, die Abwicklung<br />

anfallender Reparaturen/Inspektionen oder auch<br />

die Finanzierungsmöglichkeiten der Fahrzeuge sicher?<br />

Jens Schulz: Wie bereits kurz angesprochen, liegt unser<br />

Schwerpunkt im Bereich der kleinen und mittleren Fuhrparks.<br />

Hier ist es uns ein besonderes Anliegen, die individuelle<br />

Betreuung unserer Flottenkunden durch die bundesweit<br />

480 Verkaufsstützpunkte zu gewährleisten. Diese werden<br />

wiederum durch das interne Key-Account-Management der<br />

MMD Automobile GmbH, welches wir derzeit ausbauen,<br />

unterstützt. Daneben ist es sicherlich für den Groß- und Gewerbekundenbereich<br />

wichtig, dass wir eine echte 5-Jahres-<br />

Werksgarantie anbieten, die zudem auch an das Fahrzeug<br />

gebunden ist.<br />

Grundsätzlich steht unseren Händlern die gesamte Palette<br />

der Finanzdienstleistungen über unsere Herstellerbank, die<br />

MKG Bank, zur Verfügung. Woran wir momentan noch arbeiten,<br />

ist ein spezielles Angebot im Bereich des Full-Service-<br />

Leasings, das wir voraussichtlich im zweiten Halbjahr präsentieren<br />

können.<br />

Dennis Lindroth: Insgesamt ist es für uns wichtig, dass wir<br />

dem Händlernetz unterstützend im Bereich der Groß- und<br />

Gewerbekunden zur Seite stehen. Das heißt, dass es nicht<br />

unsere Intention ist, Direktgeschäfte zu betreiben, sondern<br />

wir den Händler hinsichtlich eines Abschlusses betreuen<br />

beziehungsweise beraten oder im Zweifel auch dafür Sorge<br />

tragen, den Kontakt mit dem Händler herzustellen.<br />

Welche Ziele haben Sie sich mittel- und langfristig gesetzt;<br />

was wollen Sie mit und für <strong>Mitsubishi</strong> noch erreichen?<br />

Jens Schulz: Wir sind mit der Zielsetzung angetreten, der<br />

Marke <strong>Mitsubishi</strong> wieder den Stellenwert zu geben, den sie<br />

schon einmal hatte und den sie auch verdient. Gemeinsam<br />

mit den Händlern möchten wir sukzessive Jahr für Jahr nachhaltig<br />

wachsen und zeitgleich auch die Wahrnehmung bei<br />

den Kunden erhöhen.<br />

Dennis Lindroth<br />

Manager<br />

Anja Wölter<br />

Sachbearbeiterin<br />

Peter Siegert<br />

Key Account Manager<br />

Sandra Henkel<br />

Assistentin<br />

Andre Zoller<br />

Sachbearbeiter<br />

Harro Wolheim<br />

Key Account Manager<br />

Phillipp Kohlberg<br />

Koordinator<br />

Sabine Klein<br />

Sachbearbeiterin<br />

Salvatore de Bellis<br />

Key Account Manager<br />

10 Neue Mobilität Neue Mobilität Neue Mobilität 11 11


Fahrzeugtest<br />

Fahrzeugtest<br />

Der <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid<br />

im Härtetest<br />

Abschied vom Tankwart auf Raten. Der Outlander Plug-In Hybrid macht es möglich<br />

Wenn man nach 2.085 km 40,12 Liter Benzin nachfüllt, dann<br />

kommt man auf einen Spritverbrauch von 1,92 Litern auf 100<br />

km. Genau das hat der Automobil-Blogger Bjoern Habegger<br />

in einem <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid Outlander geschafft.<br />

Und das im Winter. In einem spannenden Erfahrungsbericht<br />

erzählt er von seinen Erlebnissen.<br />

Zehn Auto Bild-Leser hatten im Oktober 2014 eine besondere<br />

Aufgabe zu bewältigen: Mit je einem <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid<br />

Outlander sollten sie binnen zehn Tagen möglichst viele Kilometer<br />

sammeln - und das überwiegend elektrisch, denn der<br />

45 l Benzintank des SUV war zwar voll, aber versiegelt. Sprit<br />

nachtanken war deshalb nicht möglich, Akkus aufladen hingegen<br />

erwünscht. Wer gewinnen wollte, musste also von<br />

Ladesäule zu Ladesäule fahren und das Plug-in Hybrid SUV<br />

mit Köpfchen und der Power der Elektronen bewegen.<br />

Uns hat die gefahrene Strecke der beiden Sieger so beeindruckt,<br />

dass wir unseren »Dauertest-Outlander« der gleichen<br />

Challenge unterwerfen wollten. Maximale Reichweite<br />

mit nur einer Benzintank-Füllung.<br />

Der <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid Outlander im Überblick<br />

<strong>Mitsubishi</strong> hat den Plug-In Hybrid Outlander mit 1,9 l Normverbrauch<br />

nach NEFZ zertifiziert. Da spielen natürlich viele<br />

Faktoren hinein. Und aus vielen eMails von Besuchern des<br />

Blogs lesen wir immer wieder die große Skepsis über diese<br />

Normverbrauchsangabe heraus. Fakt ist: damit haben sie<br />

alle Recht. Denn 1,9 l sind am Ende nur eine Zahl - ein Wert,<br />

der für ihren eigenen automobilen Alltag eher unwichtig ist.<br />

Ein Wert, der über die unrealistischen NEFZ-Meßmethoden<br />

gewonnen wird.<br />

Und gerade deswegen wollten wir es mit dem Testwagen einmal<br />

genau wissen. Wie weit kommt man, wenn man den Plugin<br />

Hybriden primär über die Funktion des eAntriebs nutzt und<br />

den Benziner so weit wie möglich ignoriert? Und das bei winterlichen<br />

Temperaturen.<br />

Um es direkt vorweg zu nehmen: Am Ende haben wir die 2.943<br />

km von Wulf und Sven Glasow nicht ganz erreicht. Das zeigt<br />

sowohl, wie einzigartig die Leistung der beiden Auto Bild-<br />

Leser war als auch, dass das Fahren im Alltag nicht mit einer<br />

Wettbewerbssituation vergleichbar ist. Wir konnten natürlich<br />

im Alltagstest nicht nur von Ladesäule zu Ladesäule fahren.<br />

Nichtsdestotrotz haben wir in zwei Monaten 2.085 km geschafft,<br />

ohne einmal zu tanken. Das waren viele Tage, an denen<br />

wir mit dem Plug-in Hybrid Outlander nur rein elektrisch<br />

gefahren sind. Zum Einkaufen, zum Bäcker, zum Getränke holen,<br />

zur Post, zu Freunden. Alles rein elektrisch. In der kalten<br />

Jahreszeit lag das Geheimnis des rein elektrischen Fahrens<br />

in der verlängerten Vorheiz-Zeit der Standheizung. Mit dem<br />

jüngsten Update der Software lässt sich der Outlander per<br />

Smartphone-App bis zu 30 Minuten lang »vorwärmen«. Damit<br />

entsteht genug Grundwärme, um eine Strecke von 40 bis 45<br />

km rein elektrisch zu fahren. Zuvor sprang bei Temperaturen<br />

von unter 7° grundsätzlich der Benzinmotor an, um die Abwärme<br />

des Benziners für die Insassen zur Verfügung zu stellen.<br />

Über die praktische Zeitsteuerung der Smartphone-App kann<br />

man den Zeitpunkt festlegen, wann und wie lange die Standheizung<br />

eingesetzt werden soll, für 10, 20 oder 30 Minuten.<br />

Wir haben in der gesamten Winterzeit die Vorwärmzeit auf 30<br />

Minuten gehalten. Die angenehme Temperatur im Auto sparte<br />

uns Handschuhe, Schal und dickes Schuhwerk, brachte<br />

immer von Eis und Schnee befreite Scheiben und eine mögliche<br />

Fahrstrecke im Winter von mehr als 30 km.<br />

Täglich zum Brötchen holen, rein elektrisch, auch im Winter<br />

Gerade im Winter ist der Weg zum Bäcker frustrierend. Klassische<br />

Autos brauchen in der Warmlaufzeit eine erhöhte<br />

Menge an Benzin und wer sich umweltgerecht verhalten will,<br />

der friert auf dem Fußweg. Spaß macht das sicher nicht. Als<br />

Fahrer eines Plug-in Hybrid SUV waren selbst die kürzesten<br />

Strecken prädestiniert für den Test. Alles im Namen der Wissenschaft.<br />

Immerhin wollten wir ja wissen, wie lange reicht<br />

der Kraftstoff des Benzintanks? Wie weit können wir den<br />

später zu berechnenden Benzinkonsum senken?<br />

Wir haben den Plug-in Hybriden als Familienfahrzeug im<br />

Einsatz gehabt. Da meine Frau und ich selbstständig sind,<br />

gibt es keine alltägliche, normale oder durchschnittliche<br />

Pendlerstrecke. Wir wohnen auf dem Land und der nächste<br />

Bäcker ist 10 km entfernt, die nächste Post ebenso. Der nächste<br />

Supermarkt? Auch. Ebenfalls die nächste Tankstelle - die<br />

haben wir für fast zwei Monate bewusst ignoriert. Der Besuch<br />

im Möbelhaus? Abgesagt. Denn dort gab es keine Ladesäule.<br />

Also im Internet informiert, welches Möbelhaus<br />

bietet zugleich eine Ladesäule? Welche Parkhäuser haben<br />

einen öffentlichen Ladeanschluss?<br />

Wer seine Fahrten so plant, der schafft die 45 km rein elektrisch,<br />

lädt den Plug-in Hybrid Outlander vor Ort per Typ<br />

2-Stecker binnen 4 Stunden auf. So richtig interessant wird<br />

es, wenn man vor Ort einen Schnelllader nach CHAdeMO-<br />

Stand vorfindet. Dann sind binnen 30 Minuten 80% der Batterieleistung<br />

wieder vorhanden.<br />

Das größte Hindernis innerhalb der zweimonatigen Testphase<br />

war eindeutig die Ladeinfrastruktur in Deutschland. Es<br />

gibt noch zu wenige Ladesäulen und zu oft stehen Fremdparker<br />

ohne Stecker vor den Lademöglichkeiten. Für den<br />

Test war das nicht hilfreich. Für den Alltag wäre das gerade<br />

im Plug-in Hybrid Outlander nicht ganz so tragisch - denn<br />

hier bleibt ja immer auch noch der Benzinmotor.<br />

Das Beste aus zwei Welten<br />

Der <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid Outlander zwingt nicht zum<br />

Verzicht. Bis vor kurzem war das Fahrzeug der einzige SUV,<br />

der sowohl die Sicherheit von vier angetriebenen Rädern bot<br />

und damit im Winter auch in den Bergen nicht deplatziert<br />

wirkt, sondern auch rein elektrisch fahren kann. Mit seiner<br />

12 kWh großen Batterie und dem 121 PS starken Benzinmotor<br />

baut der Outlander PHEV eine Brücke. Er verbindet die<br />

Vorteile des klassischen Antriebs wie Tankstellen-Infrastruktur<br />

und schiere Reichweite mit den Vorteilen der Elektromobilität.<br />

Lokal emissionsfrei fahren und den Komfort eines<br />

Antriebsstranges ohne Getriebe genießen. Der Fahrkomfort<br />

überzeugt auch auf langen Etappen.<br />

Am Ende unseres Reichweitentests waren es viele kurze Einzeletappen<br />

und 2.085 km, die wir fuhren, bevor wir unseren<br />

Tankwart wieder trafen. Eine beeindruckende Erfahrung.<br />

1,92 Liter Benzin auf 100 Kilometer - es geht!<br />

Bjoern Habegger<br />

Automobil-Blogger<br />

www.mein-auto-blog.de<br />

12 Neue Mobilität Neue Mobilität 13


INTERVIEW PETER SIEGERT<br />

INTERVIEW PETER SIEGERT<br />

Der eAuto-Akku<br />

als Pufferspeicher<br />

Die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende ist die Speicherung<br />

von Erneuerbarer Energie zu Produktionszeiten und die Rückführung ins Netz<br />

zu Lastspitzen. Einen wesentlichen Beitrag dazu leistet das BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

<strong>Mitsubishi</strong> Motors mit seinen bidirektional ladefähigen Serienelektrofahrzeugen.<br />

Mit Peter Siegert von MMD Automobile, dem Importeur von <strong>Mitsubishi</strong> Motors<br />

in Deutschland, haben wir über den Pufferspeicher auf vier Rädern gesprochen.<br />

Das Electric Vehicle als mobiler Pufferspeicher<br />

<strong>Mitsubishi</strong> hat das Potential von eAutos als Pufferspeicher<br />

bereits sehr früh erkannt. Sowohl das Electric Vehicle als auch<br />

der Plug-in Hybrid Outlander können bidirektional laden. Welche<br />

Motivation steckt hinter der serienreifen Entwicklung?<br />

In Japan bietet <strong>Mitsubishi</strong> Motors bereits seit April 2012 eine<br />

Power Box für die dortigen Energienetze an, mit dem die bidirektional<br />

ladefähigen <strong>Mitsubishi</strong> Fahrzeuge als Notstromaggregat<br />

genutzt werden können und bei Stromausfall - was in<br />

Japan häufig nach Unwettern oder Erdbeben vorkommt - den<br />

Energiebedarf eines Hauses für ein bis zwei Tage abdecken.<br />

<strong>Mitsubishi</strong> Motors bietet auch in Deutschland seine Elektrofahrzeuge,<br />

das Electric Vehicle als auch den Plug-in Hybrid<br />

Outlander, seit Frühjahr 2014 serienmäßig mit der Funktionalität<br />

des bidirektionalen Ladens an. Im Hinblick auf die Ziele<br />

der Bundesregierung zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende,<br />

aber auch der Entwicklung der Elektromobilität in<br />

Deutschland, werden bidirektionale Elektrofahrzeuge einen<br />

wesentlichen Beitrag zur dezentralen Nutzung/Speicherung<br />

von Energien aus erneuerbaren Quellen leisten. Diese intelligente<br />

Integration mobiler Speicherlösungen in das Smart-<br />

Grid stellt eine sinnvolle Verbindung zwischen Energie aus<br />

erneuerbaren Quellen und Mobilität her.<br />

Durch die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens können<br />

Ihre eFahrzeuge sowohl Strom aufnehmen als auch abgeben.<br />

Wie funktioniert das?<br />

Beim bidirektionalen Laden wird über die gleiche Schnittstelle<br />

das eFahrzeug bei überschüssiger Stromproduktion beladen,<br />

wie sie auch bei erhöhtem Stromverbrauch wieder die<br />

Fahrzeugbatterie entladen kann. Dafür verwenden wir die DC-<br />

Standard Schnittstelle des Fahrzeuges. Damit wird die bislang<br />

nur zum Fahren genutzte, aber nicht immer vollständig<br />

verbrauchte Energie aus der Fahrbatterie, zu einem lokalen<br />

Pufferspeicher für Energien aus erneuerbaren Quellen. Über<br />

eine sogenannte, bidirektionale Wallbox kann ich entscheiden,<br />

ob ich entladen oder beladen möchte. Über Tablet- oder<br />

Touchscreen-Steuerung kann ich in Sekunden zwischen den<br />

beiden Funktionen hin und her wechseln.<br />

Klappt das an allen gängigen Ladesäulen oder nur an einer<br />

dafür vorgesehenen Wallbox?<br />

Hierzu ist eine spezielle bidirektionale Wallbox erforderlich,<br />

die lastgesteuert entscheiden kann, welche Funktion der<br />

Speicher des Elektrofahrzeugs gerade einnehmen soll. Ist<br />

eine Fahrt geplant, betanke ich das Elektrofahrzeug mit dem<br />

Strom aus der Photovoltaik-Anlage. Benötigt dagegen der<br />

Haushalt Strom für die unterschiedlichen Geräte, schaltet<br />

die bidirektionale Wallbox zurück und nutzt den im Zwischenspeicher<br />

»geparkten« Strom. In einem intelligent vernetzten<br />

Haussystem, auch SmartHome genannt, werden zukünftig<br />

alle Verbraucher und Erzeuger miteinander kommunizieren<br />

und die jeweiligen Bedürfnisse oder Lasten signalisieren.<br />

Was empfehlen Sie Hausbesitzern, die nun hellhörig geworden<br />

sind. Was müssen diese beachten, wenn sie künftig ein<br />

Elektrofahrzeug von Ihnen als Zwischenspeicher für ihre eigene<br />

Photovoltaik-Anlage einsetzen möchten?<br />

Wer jetzt plant, sein Hausdach mit einer Photovoltaikanlage<br />

zu versehen, sollte direkt auch über einen externen Speicher<br />

und damit über ein bidirektionales Elektrofahrzeug von <strong>Mitsubishi</strong><br />

Motors nachdenken. Aber auch alle Haushalte, die<br />

aus der auf 20 Jahre gesicherten Förderung für die Netzeinspeisung<br />

herausfallen, gilt es mit dieser smarten Lösung anzusprechen<br />

und frühzeitig zu informieren. Eine einfache Wallbox<br />

kann »nur« mehr oder weniger intelligent gesteuert, das<br />

Elektrofahrzeug mit Strom betanken. Hier ist also die eben<br />

beschriebene spezielle bidirektionale Wallbox notwendig.<br />

Wie wird der Stromfluss reguliert? Muss der Fahrer vorher<br />

angeben, wann er sein Fahrzeug bewegen möchte, damit<br />

dann nicht gerade der Akku leer ist?<br />

Die Steuerung des Ladens und Entladens übernimmt die<br />

bidirektionale Wallbox nach Vorgaben des Nutzers. Zusätzlich<br />

ist aber abgesichert, dass über die Software des Batteriemanagementsystems<br />

keine Tiefenentladung des Fahrzeuges<br />

möglich wird. Es wird also immer genug Strom in der Traktionsbatterie<br />

verbleiben, um der ursprünglichen Funktion eines<br />

Elektrofahrzeugs gerecht zu werden: 4 Räder zum geräuschlosen<br />

und emissionsfreien Fahren. Außerdem könnte man die<br />

bidirektionale Wallbox so schalten, dass sie gerade so viel entlädt,<br />

dass man damit z.B. den Abendbedarf eines durchschnittlichen<br />

Einfamilienhauses in Deutschland abdecken kann, am<br />

nächsten Morgen aber auch wieder auf die Arbeit kommt.<br />

Ist die technologische Vorbereitung der Netzintegration von<br />

Elektrofahrzeugen in eine SmartGrid von morgen Ihrer Meinung<br />

nach eine sinnvolle Investition in die Zukunft?<br />

Aufgrund der Volatilität von Strom aus erneuerbaren Quellen<br />

fehlt die exakte Planbarkeit für einen Übertragungsnetzbetreiber<br />

in der Versorgung seines Netzzuständigkeitsbereiches<br />

- also der Unternehmen und Privathaushalte. Gleichzeitig<br />

reicht aber auch eine PV-Anlage nicht aus, um über ca.<br />

30% Anteil des Eigenverbrauchs in privaten Haushalten hinaus<br />

zu kommen. Pufferspeicher gelten allgemeinhin als die<br />

Lösung der Energiewende. Die Einbindung eines Pufferspeichers<br />

kann z.B. den Eigenverbrauch des oben erwähnten Privathauses<br />

auf ca. 60% steigern. Der zusätzliche Speicher ist<br />

allerdings wirtschaftlich nur sehr schwer darstellbar aufgrund<br />

der derzeit noch sehr hohen Kosten der stationären Batteriesysteme.<br />

Mit einem bidirektionalen Elektrofahrzeug spart sich<br />

der Besitzer einer PV-Anlage den zusätzlichen Speicher und<br />

nutzt den Mehrwert seines Produktes.<br />

Diese Art der Neuen Mobilität kann in Zukunft einen wichtigen<br />

Beitrag leisten, um den Umgang mit Energie und Umwelt<br />

nachhaltig zu verändern sowie das Bewusstsein für<br />

eine dynamische Energie-Ökonomie zu schärfen.<br />

14 Neue Mobilität Neue Mobilität 15


Interview Markus Emmert<br />

Interview Markus Emmert<br />

Eine industrielle Revolution<br />

ungeahnten Ausmaßes<br />

Mit Markus Emmert, BEM-Vorstand und Geschäftsführer der ComBInation GmbH,<br />

haben wir über den intelligenten Umgang mit Energie, technische Voraussetzungen<br />

für ein SmartGrid, die Einbindung von Elektrofahrzeugen als Zwischenspeicher und<br />

mögliche Zukunftsszenarien gesprochen.<br />

Energie- und Verkehrswende müssen künftig gemeinsam<br />

gedacht werden. Wie stellen Sie sich die Interaktion vor?<br />

Zunächst würde ich hier gerne etwas ausholen und den Begriff<br />

bzw. die Definition der Energie- und Verkehrswende näher<br />

beschreiben bzw. korrigieren.<br />

Hier handelt es sich um einen gewaltigen Umbruch bezugnehmend<br />

auf die komplette Energielandschaft. Das betrifft<br />

sowohl die elektrische, die thermische als auch die Energie<br />

für die Mobilität. Hierbei handelt es sich keinesfalls nur<br />

um den Ausbau von Erneuerbaren Energien und die damit<br />

verbundene Reduktion bzw. Abschaffung von fossilen Kraftwerken,<br />

sondern vielmehr um eine Strom-, Wärme-(Kälte-),<br />

Mobilitäts- und Kommunikationswende, welche sowohl die<br />

Erzeugung, die Versorgung und die Netze als auch die Verbraucher<br />

betrifft. Das ist eine industrielle Revolution ungeahnten<br />

Ausmaßes, welche bereits begonnen hat und nicht<br />

mehr zu stoppen ist.<br />

Was bedeutet das konkret?<br />

Zunächst müssen wir uns bewusst machen und uns dafür<br />

sensibilisieren, was Energie ist und für was wir diese verwenden<br />

und wie wir uns diese zu Nutzen machen können. Wichtig<br />

ist dabei die Frage, welche Energiequelle und Ressource<br />

am geeignetsten für unsere jeweiligen Zwecke ist. Mit dem<br />

intelligenten Umgang mit Energie und der einhergehenden<br />

Energieeffizienz lässt sich Energie im gewaltigen Umfang<br />

sinnvoll einsparen bzw. ein unnötiger Energieverbrauch vermeiden.<br />

Allein damit schonen wir unsere Ressourcen dauerhaft<br />

und nachhaltig. Damit geht es um weit mehr, als vieler<br />

Orts diskutiert wird.<br />

Um auf Ihre Frage vom Anfang zurück zu kommen, bedeutet<br />

das, dass die Themen Energie- und Verkehrswende ganzheitlich<br />

betrachtet und umgesetzt werden müssen, da sie<br />

sich gegenseitig bedingen und voneinander abhängig sind.<br />

Dazu braucht es eine gemeinsame Kommunikations- und<br />

Schaltzentrale und die Möglichkeit einer gemeinsamen Ebene<br />

der Kommunikation.<br />

Was muss ein intelligentes Stromnetz können, damit es seinem<br />

Namen gerecht wird?<br />

Der Begriff SmartGrid steht nicht nur für ein intelligentes<br />

Stromnetz, sondern für intelligente Netze im Allgemeinen.<br />

Das umfasst die Strom-, Wärme-, Mobilitäts- und Datennetze<br />

gleichermaßen.<br />

Intelligent ist ein System dann, wenn es alle Sprachen - auch<br />

künftige - versteht. Sich also mit jedem und zu jeder Zeit unterhalten<br />

kann, lernfähig ist und Fehler erkennt, korrigiert<br />

und bestenfalls Fehler bzw. Optimierungsmöglichkeiten vorhersehen<br />

kann und damit Fehler bzw. Unstimmigkeiten vermieden<br />

werden können.<br />

Wie kann etwa das eAuto hier sinnvoll integriert werde?<br />

Welche Grundvoraussetzungen müssen dafür bereits heute<br />

geschaffen werden?<br />

Das Elektroauto bzw. die Mobilität im Allgemeinen spielt<br />

hier eine wesentliche Rolle, denn immerhin werden derzeit<br />

über 20% des gesamten Energiebedarfs für die Mobilität benötigt.<br />

Damit nimmt das Thema einen wichtigen Platz in der<br />

Ressourcen-Bindung ein und bietet große Möglichkeiten des<br />

Einsparpotentials. Mobilität in der Zukunft muss effizienter,<br />

planbar und mindestens so flexibel und individuell wie heute<br />

sein. Um dies umsetzen zu können, muss die Mobilität von<br />

morgen interaktiv und kommunikativ sein. Das Auf- bzw. Umrüsten<br />

der Fahrzeuge mit Kommunikationsmodulen ist dabei<br />

nur der erste Schritt. Elektrofahrzeuge müssen künftig in<br />

einem zweiten Schritt mit den anderen Energiesystemen verbunden<br />

werden, damit eine interaktive Kommunikation stattfinden<br />

kann - und das bidirektional. Elektrofahrzeuge müssen<br />

also - genau wie der Kühlschrank oder die Waschmaschine -<br />

SmartGrid-fähig gemacht werden.<br />

Verliert der Fahrzeugbesitzer mit der Einbindung in ein Smart-<br />

Grid die Kontrolle über die Lade- und Entladevorgänge?<br />

Wer daran teilnimmt, kann damit rechnen. Aber nur in einem<br />

vorab definierten Maß. Schließlich kann sich jeder Teilnehmer<br />

des SmarGrid auch individuell ausklinken. Das ist vergleichbar<br />

mit einem Handy: so lange Sie es anschalten sind<br />

Sie erreichbar, mit allen Vor- und Nachteilen. Die Hoheit über<br />

das eigene Eigentum muss jedoch auf jeden Fall gewährleistet<br />

bleiben und damit auch die Entscheidungsfähigkeit, wer<br />

wann, wo und wie darüber verfügen darf.<br />

Was ist aber, wenn wir für bestimmte Fremdzugriffe entlohnt<br />

werden? Die meisten unserer Fahrzeuge sind eher »Stehzeuge«.<br />

Was spricht also dagegen, während der Standzeit des<br />

Elektroautos mit der Zwischenspeicherung von Strom quasi<br />

nebenbei Geld zu verdienen?<br />

Wo stehen wir aktuell hinsichtlich der von Ihnen erläuterten<br />

Entwicklung? Welche Hausaufgaben müssen noch gemacht<br />

werden?<br />

Leider ist es zumeist immer noch so, dass viel zu kleinteilig<br />

und im geschlossenen System gedacht und gehandelt wird,<br />

was zu Insellösungen führt, welche schnell an die Grenzen<br />

des Machbaren stoßen. In einem ersten Schritt, ist es jetzt<br />

an der Zeit die bereits gemachten Fehler zu korrigieren und<br />

das Fundament für ein funktionierendes System zu schaffen.<br />

Die technischen Voraussetzungen können aber nur die Basis<br />

darstellen. In einem zweiten sehr wichtigen Schritt müssen<br />

wir das Verständnis für die Notwendigkeit und die Funktionsweise<br />

eines SmartGrids innerhalb der Bevölkerung verankern.<br />

Nur, wenn wir die Menschen abholen, können wir langfristig<br />

mit dieser Idee erfolgreich sein. Dazu brauchen wir übersichtliche,<br />

transparente und bezahlbare Lösungen. Dies wird uns<br />

gelingen, davon bin ich überzeugt, aber nur, wenn wir die<br />

Schritte alle konsequent, ganzheitlich und zielgerichtet gehen.<br />

Markus Emmert beschäftigt sich schon lange intensiv mit dem<br />

Bereich SmartGrid, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien<br />

Zum Abschluss noch ein Blick in die Zauberkugel: Wann sehen<br />

Sie das SmartGrid Realität werden?<br />

Die berühmte Zauberkugel. Gerne würde ich diese weglassen<br />

und Fakten nennen. Fakt ist, dass die beschlossene und<br />

unaufhaltbare Energie- und Mobilitätswende von intelligenten<br />

Netzen abhängig ist. Fakt ist, dass wir bereits begonnen<br />

haben diese Systeme, wenn auch noch in Inseln und noch<br />

lange nicht ganzheitlich, einzusetzen. Fakt ist, dass jeden Tag<br />

neue Teilnehmer dazu stoßen, welche früher oder später ohne<br />

intelligente Netze nicht auskommen. Das SmartGrid wächst<br />

kontinuierlich mit seinen Aufgaben und Teilnehmern - wie<br />

beispielsweise das Internet wird es sich so stetig verändern<br />

und selbst verbessern.<br />

Markus Emmert<br />

Vorstand Bundesverband eMobilität<br />

Geschäftsführer ComBInation<br />

www.bem-ev.de<br />

www.com-bi-nation.de<br />

16 Neue Mobilität Neue Mobilität 17


TESTFAMILIE IM LICHTAKTIV HAUS<br />

TESTFAMILIE IM LICHTAKTIV HAUS<br />

Forschung mit dem Plug-in<br />

Hybrid Outlander<br />

Happy End: Testfamilie kauft das modernisierte Siedlerhaus<br />

Als Familie Oldendorf vor fast drei Jahren von Hamburg-<br />

Ottensen nach Hamburg-Wilhelmsburg zogen, um das Velux<br />

LichtAktiv Haus auf Herz und Nieren zu testen, waren sie sich<br />

sicher, im Anschluss an das wissenschaftlich begleitete Wohnexperiment<br />

wieder in ihre alte Wohnung zurückzukehren.<br />

Doch während des Zukunfts-Wohn-Experiments haben sich<br />

die vier Oldendorfs in ihrem tageslichtdurchfluteten Eigenheim<br />

auf Zeit so wohlgefühlt, dass sie das Nullenergiehaus<br />

gekauft haben und dort wohnen bleiben.<br />

Besondere hier ist das Tageslicht, das überall hereinkommt.<br />

Selbst an trüben Tagen ist es hier immer hell genug.«<br />

»Der Kauf des LichtAktiv Hauses durch unsere Testfamilie<br />

war von Beginn unsere Wunschvorstellung für ein glückliches<br />

Ende unseres Wohnexperiments, und ich freue mich<br />

außerordentlich darüber, dass aus Wunsch nun Wirklichkeit<br />

geworden ist«, erklärt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer<br />

Velux Deutschland GmbH.<br />

Forschung mit Plug-in Hybrid Outlander<br />

Auch wenn das Velux Model Home 2020 Projekt nun beendet<br />

ist, bleibt das LichtAktiv Haus sowohl als offizielles Projekt<br />

der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg als<br />

auch als Mitglied des Netzwerks »Effizienzhaus Plus« der<br />

Forschung rund um das Bauen und Wohnen der Zukunft des<br />

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit<br />

(BMUB) erhalten.<br />

»Da meine Frau und ich ungefähr 20 Kilometer<br />

zu unserer Arbeitsstelle fahren müssen, sind<br />

wir unter der Woche überwiegend rein elektrisch<br />

unterwegs«, erklärt Christian Oldendorf.<br />

»Aber auch Ausflüge am Wochenende, Besuche<br />

bei den Großeltern oder Urlaubsfahrten<br />

nach Dänemark sind durch die Verbindung von<br />

Elektro- und Benzinmotor für uns kein Problem.<br />

Damit ist der Plug-in Hybrid Outlander für uns<br />

das ideale Fahrzeug.«<br />

Die Energie für den Elektroantrieb beziehen die Oldendorfs<br />

aus den Solarzellen ihres Hauses und optimieren so ihre Eigenverbrauchsquote.<br />

Dabei erkennt das HomeEnergy-Management-System<br />

(HEMS) automatisch, ob noch ausreichend<br />

Strom für den Tagesbedarf zur Verfügung steht, bevor überschüssige<br />

Energie in die Autobatterie geleitet wird. Damit<br />

fallen weder beim Laden noch beim elektrischen Fahren CO 2<br />

-<br />

Emissionen an.<br />

BEM-Kalender 2016<br />

»Da eine Solaranlage an den meisten Tagen mehr Energie<br />

produziert, als im Haus verbraucht werden kann, ist es sinnvoll<br />

die überschüssige Energie für die Mobilität zu nutzen.<br />

Somit sind Eigenverbrauchsquoten von bis zu 95% möglich«,<br />

erklärt Dirk Kleinschmidt von ComBInation.<br />

Bei Bedarf kann die Batterie des Outlanders aber auch an<br />

jeder normalen Haushaltssteckdose oder über den eingebauten<br />

Benzin-Motor geladen werden. Das sorgt für Unabhängigkeit<br />

von der eigenen Stromtankstelle. Ein weiterer<br />

Vorteil ist das bidirektionale Fahrzeugkonzeptes des Plug-in<br />

Hybrids. Dadurch kann der Elektro-SUV die in das Fahrzeug<br />

eingespeicherte Energie im Bedarfsfall - zum Beispiel nachts,<br />

wenn die Solarzellen keinen Strom erzeugen - wieder in das<br />

Velux LichtAktiv Haus zurückspeisen. Er dient so als mobiler<br />

Pufferspeicher und erfüllt damit die wesentliche Voraussetzung<br />

für eine erfolgreiche Energiewende.<br />

»Demnächst soll bei uns außerdem noch eine Hausbatterie<br />

installiert werden, die den Strom vom Dach speichern kann<br />

und so unsere Eigenstromnutzung weiter verbessern soll«,<br />

so Christian Oldendorf. »Dies ist effektiver und günstiger,<br />

als den Solarstrom erst in das Stromnetz einzuspeisen und<br />

dann wieder zu entnehmen.«<br />

In den kommenden Monaten werden die Oldendorfs in ihrem<br />

Online-Tagebuch unter www.lichtaktivhaus.de auch über<br />

ihre Erfahrungen mit dem Outlander berichten.<br />

Die Testfamilie mit ihrem <strong>Mitsubishi</strong> Plug-In Hybrid Outlander<br />

quelle: Velux Deutschland GmbH<br />

»Das LichtAktiv Haus hat uns sofort fasziniert - insbesondere<br />

die hellen, von Tageslicht durchfluteten Räume und das<br />

Zusammenspiel von Tradition und Moderne haben uns vom<br />

ersten Moment an überzeugt. Deshalb sind wir unglaublich<br />

glücklich, dass wir es geschafft haben, das Haus zu kaufen<br />

und nun hierbleiben können«, erklärt Irina Oldendorf und<br />

Christian Oldendorf ergänzt: »Das Wohnexperiment hat unser<br />

Leben komplett verändert und ehrlich gesagt, konnten<br />

wir uns schon nach wenigen Monaten hier im LichtAktiv<br />

Haus kaum noch vorstellen, wieder in unsere kleine, dunkle<br />

3-Zimmer-Wohnung zurück zu ziehen. Dort mussten wir sogar<br />

im Sommer zum Mittagessen das Licht anmachen. Das<br />

Zu dem sollen mit dem von <strong>Mitsubishi</strong> zur Verfügung gestellten<br />

Plug-In Hybrid Outlander neue Erkenntnisse über eine<br />

wirtschaftliche Nutzung von selbst erzeugtem Strom in Verbindung<br />

mit Elektromobilität gewonnen werden. Dank seines<br />

Plug-in Hybrid-Motors verbindet das neue Familienauto die<br />

Umweltfreundlichkeit eines Elektrofahrzeugs mit der Funktionalität<br />

eines großen Kombis und den besten Fahreigenschaften<br />

eines allradgetriebenen SUV. Ziel der auf ein Jahr<br />

angelegten Untersuchung ist es, die Alltagstauglichkeit eines<br />

bidirektionalen Elektrofahrzeugs unter anderem als Pufferspeicher<br />

zu testen, der das Haus mit Energie versorgen kann.<br />

Begleitet wird der Langzeittest durch die ComBInation<br />

GmbH. Das Unternehmen setzt sich für den Auf- und Ausbau<br />

intelligenter Stromnetze ein und plant das Kooperationsprojekt<br />

von Velux und <strong>Mitsubishi</strong> mit dem SmartGrid Zertifikat<br />

»SGready ® « zu zertifizieren.<br />

Das neue Familienauto der Oldendorfs bietet reichlich Platz<br />

und hat bei voll aufgeladenem Akku eine rein elektrische<br />

Reichweite von gut 50 km - vollkommen ausreichend, um alle<br />

täglichen Stadtfahrten bequem zu erledigen.<br />

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18 Neue Mobilität Neue Mobilität 19


mitsubishi und BEM<br />

Engagement auf vielen Ebenen<br />

<strong>Mitsubishi</strong> und der BEM - eine Erfolgsgeschichte<br />

»Der Bundesverband eMobilität hat es in den letzten 5<br />

Jahren geschafft ein branchenübergreifendes Spektrum von<br />

unterschiedlichen Playern, aber natürlich auch Wettbewerbern<br />

innerhalb der Elektromobilität zu bündeln und zu repräsentieren.<br />

Darunter sind auch zahlreiche, wichtige Kontakte<br />

mit anderen BEM-Mitgliedsunternehmen für unser Unternehmen,<br />

die MMD Automobile GmbH (MMDA), entstanden,<br />

die mittlerweile in Kooperationen übergegangen sind. Dazu<br />

zählen u.a. The New Motion, e8energy, smartlab und auch<br />

ComBInation - diese Kooperationen bündeln wir unter dem<br />

Begriff »GREEN MOBILITY«.<br />

So wie der BEM, hat es auch <strong>Mitsubishi</strong> Motors verstanden,<br />

Elektromobilität als ganzheitlichen Ansatz zu sehen, um seine<br />

Strategie auch im deutschen Markt umzusetzen und die<br />

Elektrofahrzeuge interessierten Kunden näher zu bringen.<br />

Damit führt in Deutschland im Bereich Elektromobilität kein<br />

Weg an <strong>Mitsubishi</strong> Motors, seinen starken Partnern und natürlich<br />

nicht zuletzt dem Bundesverband eMobilität vorbei.<br />

BEM-Präsident Kurt Sigl gemeinsam mit Werner Frey,<br />

Geschäftsführer, MMD Automobile GmbH<br />

Erster<br />

Dank des BEM konnten wir nicht nur unsere starke Allianz<br />

und die nationale »GREEN MOBILITY« Strategie aufbauen,<br />

sondern der BEM hat uns auch partnerschaftlich mit medienwirksamen<br />

Veranstaltungen und Messeauftritten gestärkt.<br />

So konnten wir dieses Jahr bereits zum dritten Mal an der<br />

vom BEM-Mitgliedsunternehmen PP:AGENDA und dem BEM<br />

organisierten Aktion ePendler mit unseren Fahrzeugen teilnehmen.<br />

Darüber hinaus bietet der BEM über seine lokalen emobilen<br />

Runden jedem seiner Mitglieder Präsentationsflächen für die<br />

jeweiligen aktuellen Themen. Bremen, Hamburg, Berlin und<br />

Frankfurt sind nur einige Standorte an denen wir uns in den<br />

letzten Jahren mit Vorträgen und Probefahrten präsentieren<br />

konnten. Zuletzt konnten wir eine eMobile Runde bei einem<br />

unserer Hamburger Händler selbst ausrichten.<br />

Höhepunkt der Lobbyarbeit, die der BEM für seine Mitglieder<br />

tagtäglich umsetzt, war aber der Vortrag im Rahmen der parlamentarischen<br />

Beiratssitzung, in deren Rahmen Peter Siegert,<br />

Key Account Green Mobility, seine Worte an ausgewählte<br />

Mitglieder des deutschen Bundestages richten durfte.<br />

Sei es nun beim GreenTec Media Award, auf der Automechanika,<br />

auf Elektro-Rallyes oder auf zahlreichen lokalen Umweltund<br />

Branchenmessen - immer wieder trifft man auf den BEM,<br />

seinen engagierten Präsidenten Kurt Sigl sowie das zuverlässige<br />

BEM-Team. An all diesen Standorten und Events trifft<br />

man aber auch immer einen Mitarbeiter von MMDA. Engagiert,<br />

informiert und interessiert an der gemeinsamen Energieund<br />

Verkehrswende. Seit 5 Jahren!«<br />

Werner Frey, Geschäftsführer, MMD Automobile GmbH<br />

Eine gelungene Kooperation im BEM-Netzwerk<br />

Die BEM-Mitgliedsunternehmen <strong>Mitsubishi</strong>, e8energy und<br />

Michael Hadad Autohandel haben am 27. Mai 2014 am<br />

Potsdamer Platz in Berlin gemeinsam eine 3-in-1 Schnellladestation<br />

errichtet. Die Ladesäule bietet die Möglichkeit,<br />

dass herstellerunabhängig alle gängigen Elektrofahrzeuge<br />

geladen werden können. Sie unterstützt die Ladestandards<br />

CHAdeMO, CCS und Typ2.<br />

Bis zu 160 km rein elektrisch. 1<br />

Das <strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle. Das erste Elektro-Großserienfahrzeug<br />

der Welt. Schon ab 23.790 EUR. 2 Mehr auf www.greenmobility-mitsubishi.de<br />

Veröffentlichung der MMD Automobile GmbH, 65428 Rüsselsheim.<br />

Einweihung des Multichargers am Potsdamer Platz in Berlin<br />

20 Neue Mobilität<br />

»Die Kooperation unserer Mitgliedsunternehmen zeigt<br />

deutlich, welches Potential wir innerhalb des Verbandes<br />

bündeln. Der Multicharger am Potsdamer Platz ist ein klares<br />

Zeichen an die Politik, dass diskriminierungsfreies Schnellladen<br />

bereits heute problemlos machbar ist«, so BEM-Vize-<br />

Präsident Christian Heep.<br />

Das <strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle ist ein rein elektrischer Stadtfl itzer. Seine 49 kW (67 PS) und seine kompakten Abmessungen sorgen für vorbildliche<br />

Wendigkeit. Und sein Platz für 4 Personen bzw. sein Kofferraumvolumen von bis zu 860 l bringen Ihnen volle Alltagstauglichkeit. Aufl aden können<br />

Sie ihn übrigens an jeder gesondert abgesicherten Haushaltssteckdose oder innerhalb von ca. 30 Minuten an speziellen Schnellladestationen.<br />

* 5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km, Details unter www.mitsubishi-motors.de/garantie<br />

1 | NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) Messverfahren ECE R101, Gesamtverbrauch Electric Vehicle: Strom verbrauch<br />

(kombi niert) 12,5 kWh / 100 km; CO 2 . Die tatsächlichen Werte zum<br />

Verbrauch elektrischer Energie bzw. zur Reichweite hängen ab von individueller Fahrweise, Straßen- und Verkehrs bedingungen,<br />

Außentempe ratur, Klimaanlageneinsatz etc., dadurch kann sich die Reichweite reduzieren.<br />

2 | Unverbindliche Preisempfehlung (UPE) der MMD Automobile GmbH ab Importlager, zuzüglich Über führungskosten.


Vollgeladen von A nach B - Ladesäulenfinder für eAutos<br />

Vollgeladen von A nach B - Ladesäulenfinder für eAutos<br />

Online-Ladesäulenfinder für<br />

eAutos<br />

In der Regel tanken die meisten Elektroautofahrer in der heimischen Garage oder<br />

aber am Arbeitsplatz. Muss aber beispielsweise auf einer Urlaubsreise an einem<br />

unbekannten Ort einmal nachgeladen werden, helfen eine Reihe von Apps fürs<br />

Smartphone beim Finden der nächsten freien Ladesäule. Wir haben sechs aktuelle<br />

Online-Angebote für Sie rausgesucht.<br />

E-Tankstellenfinder<br />

LEMnet<br />

GoingElectric<br />

Plugfinder<br />

www.e-tankstellen-finder.com<br />

www.lemnet.org<br />

www.goingelectric.de<br />

www.plugfinder.de<br />

Mit dem E-Tankstellenfinder können Elektroautofahrer via<br />

iPhone, iPad, iPod touch oder Android Smartphone ihre Suche<br />

gezielt mit Hilfe der Kategorien Steckertyp, Stromstärke,<br />

Öffnungszeiten und Kosten eingrenzen.<br />

Außerdem bietet die App einen cleveren Service: Nutzer<br />

können das Verzeichnis der Ladesäulen auf ihr eigenes Navigationssystem<br />

exportieren.<br />

Die Android-App von LEMnet zeigt durch Eingabe des gewünschten<br />

Ortes alle öffentlichen Ladesäulen an. Verschiedene<br />

Filter erleichtern das Finden der gewünschten Energiequelle.<br />

User haben zudem die Möglichkeit, neue Ladestationen zu<br />

melden. Besitzer eines Navigationsgeräts können sich die<br />

Standorte der Ladestationen in zehn europäischen Ländern<br />

downloaden.<br />

GoingElectric ist ein Portal rund um das Thema Elektromobilität.<br />

Unter anderem finden Fahrer eines Elektroautos hier<br />

einen speziellen Routenplaner, der alle Ladesäulen entlang<br />

der gewünschten Route anzeigt - inklusive aller relevanten<br />

technischen Angaben. Die Datenbank umfasst derzeit rund<br />

3.100 Ladesäulen in 14 europäischen Ländern.<br />

Auch hier können User neue Ladesäulen eintragen. Leider ist<br />

das Online-Angebot nur über die Webseite erreichbar. Eine<br />

Smartphone-App gibt es bis dato noch nicht.<br />

Das Online-Portal von Plugfinder bietet eine umfassende<br />

Datenbank zu Ladesäulen in ganz Europa. Nach Eingabe<br />

der gewünschten Adresse zeigt Plugfinder alle verfügbaren<br />

Stromtankstellen in der Umgebung. Per Kartenzoom kann<br />

der gewünschte Umkreis weiter eingegrenzt werden.<br />

Die Angaben zu jeder Ladesäule enthalten unter anderem<br />

Informationen zur Stecker-Kompatibilität sowie die genaue<br />

Adresse der ausgewählten Ladestation. Die App gibt es sowohl<br />

für iPhone, iPad als auch Windows Phone.<br />

Plugsurfing<br />

SmartTanken<br />

www.plugsurfing.com/de<br />

www.smarttanken.de<br />

Mit Plugsurfing finden Fahrer von eAutos kinderleicht die<br />

nächste freie Ladesäule - egal ob mit dem iPhone, iPad, iPod<br />

Touch oder einem Android Smartphone. Nach der Angabe<br />

von Ort bzw. Postleitzahl werden augenblicklich alle Ladestationen<br />

in der Umgebung angezeigt, inklusive Informationen<br />

zu Steckertyp, Stromstärke und Anbieter.<br />

Die iPhone-App von SmartTanken zeigt dem Fahrer eines<br />

Elektroautos mehr als 7.000 Ladesäulen in 21 europäischen<br />

Ländern an - sowohl Zapfsäulen großer Energieversorger<br />

als auch von privaten Anbietern. Die Anwendung informiert<br />

über wichtige Merkmale der Ladestationen, z.B. die unterschiedlichen<br />

Anschlussmöglichkeiten.<br />

Außerdem informiert die App darüber, ob die Säule gerade<br />

belegt oder frei ist und wie lange dies bereits der Fall ist.<br />

Mit dem online bestellbaren Schlüsselanhänger können Fahrer<br />

von Elektroautos an zahlreichen Ladepunkten bezahlen,<br />

ohne dass sie eine spezielle Ladekarte des jeweiligen Betreibers<br />

besitzen.<br />

Nutzer können neue Stationen hinzufügen und Änderungen<br />

melden. Mit der iPhone-App kann man auch unterwegs Ladesäulen<br />

finden und neue Stationen eintragen. Die Smart-<br />

Tanken-Community rundet das Angebot ab.<br />

E-Tankstellenfinder lemnet Plugsurfing SmartTanken GoingElectric plugfinder<br />

22 Neue Mobilität<br />

Neue Mobilität<br />

23


KURT SIGL & CHRISTIAN HEEP<br />

KURT SIGL & CHRISTIAN HEEP<br />

eMobilität im Gesetzbuch<br />

Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander<br />

Wir haben mit BEM-Präsident Kurt Sigl und BEM-Vize-Präsident<br />

Christian Heep über die politische Arbeit des Bundesverbands<br />

eMobilität, das Elektromobilitätsgesetz und<br />

ihre konkreten Handlungsempfehlungen gesprochen.<br />

Als Verband begleiten und gestalten Sie den gesellschaftlichen<br />

Diskussionsprozess rund um das Thema Neue Mobilität<br />

aktiv mit. Wie sieht das ganz praktisch aus?<br />

Kurt Sigl: Wir greifen in regelmäßigen Abständen politisch<br />

relevante Themen auf und nehmen dazu dezidiert Stellung -<br />

und das sowohl medienwirksam in Form von Pressemeldungen<br />

und Positionspapieren sowie bei parlamentarischen<br />

Hintergrundgesprächen. Oft erreichen uns von unseren Mitgliedsunternehmen<br />

eingaben zu im Arbeitsalltag auftretenden<br />

Problemen, die wir dann entsprechend aufgreifen.<br />

Christian Heep: Um mit den politischen Entscheidungsträgern<br />

sowie den Parteien unmittelbar in Kontakt zu treten und<br />

einen geregelten Gedanken- und Ideenaustausch zu organisieren,<br />

haben wir aus dem Kreis der im Deutschen Bundestag<br />

vertretenden Parteien einen Parlamentarischen Beirat aufgebaut.<br />

Die engagierten Damen und Herren helfen uns wesentlich<br />

dabei, den Wissenstransfer zwischen Industrie und Politik<br />

im Bereich Elektromobilität zu intensivieren. In den halbjährlich<br />

stattfindenden Sitzungen des Parlamentarischen Beirats<br />

und im bilateralen Austausch mit den beteiligten Akteuren<br />

erörtern wir gemeinsam die politische Agenda und diskutieren<br />

politische Initiativen.<br />

Über das Elektromobilitätsgesetz wurde bereits viel diskutiert.<br />

Wie schätzen Sie den aktuellen Entwurf ein?<br />

Kurt Sigl: Die im Gesetzesentwurf formulierten Anreize sind<br />

zwar grundsätzlich zu begrüßen, aber insgesamt nicht ausreichend<br />

und zu wenig ambitioniert, um der eMobilität in<br />

Deutschland einen entscheidenden Schub zu verleihen. Die<br />

Maßnahmen kommen viel zu spät und hätten als ordnungsrechtlicher<br />

Rahmen bereits zu Beginn der Markthochlaufphase<br />

vor einigen Jahren verabschiedet werden müssen.<br />

In der offiziellen BEM-Stellungnahme zum Gesetzesentwurf<br />

finden sich eine Reihe kritischer Punkte. Dazu zählt u.a.<br />

auch die mögliche Nutzung der Busspuren. Warum?<br />

Christian Heep: Die Öffnung der Busspuren für eFahrzeuge<br />

lehnen wir ab, da dies zu Lasten des Öffentlichen Personennahverkehrs<br />

erfolgen würde. Eine Förderung der Individualmobilität<br />

zu Ungunsten des ÖPNV stellt unserer Meinung nach<br />

keine geeignete Maßnahme dar, die Bevölkerung von den<br />

Vorteilen der Elektromobilität zu überzeugen. Im schlimmsten<br />

Fall kann die Behinderung des öffentlichen Verkehrs in den<br />

kommenden Jahren durch immer mehr eAuto-Fahrer auf der<br />

Busspur sogar negative Auswirkungen für das Image der<br />

eMobilität haben. Entwickelt sich der Elektroauto-Markt entsprechend<br />

der Prognosen, kommt es dort künftig bald zu einem<br />

Verkehrsstau. Busspuren sollten daher auch in Zukunft<br />

lediglich dem ÖPNV vorbehalten sein. Ein viel effektiverer<br />

Ansatz wäre die sukzessive Einführung elektrischer Busse.<br />

In der Kritik steht außerdem der Paragraph rund um Plug-In<br />

Hybrid Fahrzeuge (PHEV). Sollten diese Ihrer Meinung nach<br />

nicht privilegiert werden?<br />

Kurt Sigl: Selbstverständlich sollten auch PHEV in den Genuss<br />

von Privilegien kommen, jedoch nur wenn eine elektrische<br />

Mindestreichweite von 50 km und ein maximaler Emissions-Wert<br />

von 50g CO 2<br />

/km erreicht wird. Diese Grenze ist<br />

bereits seit geraumer Zeit in Branchenkreisen etabliert und<br />

allgemein akzeptiert. Nur ab einer signifikanten elektrischen<br />

Reichweite, mit der ein Großteil der täglichen Fahrten tatsächlich<br />

elektrisch zurückgelegt werden kann, können PHEV als<br />

sinnvolle Brückentechnologie dienen und einen spürbaren<br />

Beitrag zur Lärm-und Abgasreduktion leisten. Bereits heute<br />

gibt es PHEV auf dem deutschen Markt, die diese Kriterien<br />

problemlos erfüllen.<br />

Die aufgeführten Privilegien sind sehr stark auf den Automobilbereich<br />

fokussiert, Regelungen für elektrische Zweiräder<br />

und Leichtkraftfahrzeuge zur Förderung multimodaler<br />

Verkehrsketten fehlen im Gesetzesentwurf gänzlich. Was<br />

sagen Sie dazu?<br />

Christian Heep: Ich bin es leid, dass sich die Diskussionen<br />

und Gespräche immer wieder nur um das Automobil drehen.<br />

Verstehen Sie mich nicht falsch, auch ich fahre begeistert<br />

eAuto, aber eine zukunftsweisende Mobilität umfasst mehr<br />

als nur ein einziges Transportmittel. Neben der Förderung der<br />

Elektromobilität im Pkw-Bereich und dem ÖPNV ist insbesondere<br />

auch der Zweirad-Bereich von großer Bedeutung.<br />

Elektrische Zweiräder können das Sprungbrett für den automobilen<br />

Elektromarkt sein, die Verkehrsprobleme der Innenstädte<br />

verringern und Vertrauen in die »neue« Technologie<br />

schaffen. Insbesondere für Berufspendler kann dies eine attraktive<br />

und klimafreundliche Alternative zum Pendeln mit<br />

dem Pkw darstellen. Vorausgesetzt die Politik versteht es,<br />

rechtzeitig die rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen<br />

zu schaffen.<br />

Kurt Sigl: Versicherungspflichtige elektrische Zweiräder<br />

wie eBikes, eRoller oder S-Pedelecs werden im Elektromobilitätsgesetz<br />

leider überhaupt nicht berücksichtig. Auch<br />

vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h - wie etwa der<br />

Renault Twizy - bleiben unberücksichtigt. Vielmehr handelt<br />

es sich ganz wesentlich um ein reines Automobilgesetz. Hier<br />

sollten noch einige Anpassungen vorgenommen werden.<br />

Was sollte denn ihrer Meinung nach neben dem Zweirad-<br />

Bereich außerdem ergänzt werden?<br />

Kurt Sigl: Aktuell wirklich bedeutsame Themen, wie etwa<br />

der Aufbau einer flächendeckenden Schnell-Ladeinfrastruktur<br />

entlang wichtiger Verkehrsachsen, der Aufbau einer öffentlichen<br />

Ladeinfrastruktur für Laternenparker und eine Beschaffungsinitiative<br />

der öffentlichen Hand.<br />

Können Sie das näher erklären?<br />

Kurt Sigl: Der Aufbau einer flächendeckenden und diskriminierungsfreien<br />

Schnell-Ladeinfrastruktur ist ein deutlich<br />

wirksamerer Anreiz und würde für eine größere Nutzerakzeptanz<br />

und einen schnelleren Markthochlauf führen, als die im<br />

Gesetzesentwurf formulierten Privilegien. Der Aufbau muss<br />

bedarfsgerecht, geordnet und standardisiert erfolgen. Was<br />

momentan - u.a. als Ergebnis der vielen Modell- und Schaufensterregionen<br />

- zu beobachten ist, sind Insellösungen, die häufig<br />

nicht miteinander kompatibel sind. Es bedarf daher so schnell<br />

wie möglich eines ordnungspolitischen Rahmens, der einen<br />

zügigen Ausbau einer öffentlichen Schnell-Ladeinfrastruktur<br />

regelt und privatwirtschaftliches Engagement in diesem<br />

Bereich unbürokratisch ermöglicht. Zudem muss ein diskriminierungsfreier<br />

Zugang - d.h. zugänglich für alle aktuell<br />

auf dem Markt befindlichen eFahrzeuge - zu öffentlichen<br />

Schnell-Ladepunkten gewährleistet werden. Dies ist z.B. mittels<br />

sogenannter Multicharger, die sowohl CCS-, CHAdeMO -<br />

und Typ2-Ladung ermöglichen, bereits heute technisch<br />

möglich.<br />

Christian Heep: Darüber hinaus ist die Lösung des Laternenparker-Problems<br />

von größter Bedeutung für den erfolgreichen<br />

Markthochlauf. Elektroautos spielen ihre Stärken<br />

neben dem urbanen Pendelverkehr insbesondere auch im<br />

rein innerstädtischen Betrieb aus. Gerade in Großstädten<br />

leben die meisten Menschen in Mehrfamilienhäusern ohne<br />

festen Stellplatz. Ohne die Sicherheit, an den Orten laden zu<br />

können, an denen das eigene Auto länger steht - also zuhause<br />

und am Arbeitsplatz - werden sich viele potentielle Kunden<br />

gegen ein Elektroauto entscheiden. Daher muss sichergestellt<br />

werden, dass diese Laternenparker sich nicht um die<br />

Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten sorgen müssen. Ein<br />

bedarfsorientierter Aufbau von Ladeinfrastruktur sollte sich<br />

auf jeden Fall an den Elektrofahrzeugnutzern orientieren.<br />

So sollte bei der Standortplanung von Ladepunkten sowohl<br />

das Nutzerverhalten als auch der Wohnort respektive der Arbeitsplatz<br />

von Elektrofahrzeughaltern und Kaufinteressierten<br />

mit einbezogen werden. Damit lassen sich Akzeptanz<br />

und Kaufbereitschaft signifikant erhöhen. Die Anzahl der<br />

Ladesäulen sollte sich dann sukzessive an der Anzahl der<br />

tatsächlich zugelassenen Fahrzeuge orientieren.<br />

Kurt Sigl: Geeignete Lösungen gibt es bereits in vielfältigen<br />

Varianten, beispielsweise einfach nachzurüstende Ladepunkte<br />

für Straßenlaternen, bei denen die notwendige IKT im<br />

Kabel enthalten ist. Der Umsetzung stehen allerdings ordnungsrechtliche<br />

Lücken im Weg, allen voran die unterschiedlichen<br />

behördlichen Zuständigkeiten für Hoch- und Tiefbau,<br />

Grünflächen etc., die den Bau einer Ladesäule im öffentlichen<br />

Raum sehr stark verzögern können. Hier müssen kurzfristig<br />

schnellere und unbürokratischere Lösungen gefunden werden.<br />

Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung ein?<br />

Kurt Sigl: Der erfolgreiche Start der Markthochlaufphase,<br />

die mit dem Jahr 2014 eingeleitet werden sollte, ist wesentlich<br />

abhängig von der Beantwortung der noch offenen Fragen.<br />

Dass diese voraussichtlich erst im Rahmen des EmoG II<br />

adressiert werden sollen, bedeutet einen weiteren unnötigen<br />

Zeitverlust und wird Deutschland im internationalen Vergleich<br />

weiter zurückwerfen. Im Hinblick auf die Bundestagswahl<br />

2017 sehen wir bereits heute die Gefahr einer weiteren<br />

Verzögerung des EmoG II, da erfahrungsgemäß aus einem Gesetzgebungsverfahren<br />

2016 schnell 2017 werden kann und<br />

im Vorfeld von Wahlen nicht mit der zielstrebigen Verfolgung<br />

der Verabschiedung gerechnet werden kann. Jede weitere<br />

Verzögerung bedroht den Markthochlauf und damit auch die<br />

anvisierten Ziele der Bundesregierung, bis 2020 eine Million<br />

Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben und<br />

darüber hinaus internationaler Leitmarkt und Leitanbieter im<br />

Bereich Elektromobilität zu werden.<br />

24 Neue Mobilität Neue Mobilität 25


Kurz<br />

&<br />

knapp<br />

eMobilität & Caravaning<br />

eTour Europe<br />

mitsubishi plug-in-hybrid outlander quelle: combination GmbH<br />

Mit seiner 1.500 kg Anhängelast und bis zu 1.472 l Gepäckraumvolumen<br />

zeigt der <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid Outlander,<br />

dass ein Hybridfahrzeug sich auch als Zug- und Nutzfahrzeug<br />

eignet und insbesondere beim Thema Caravaning ideal zum<br />

Einsatz kommen kann. Die leistungsstarke 12-kWh-Fahrbatterie<br />

kann einen Caravan bis zu vier Tage mit Energie versorgen.<br />

Sollte dies nicht ausreichen, kann an der nächsten<br />

Steckdose oder an öffentlichen Ladesäulen geladen werden.<br />

Ist das nicht möglich, kann das Laden der Traktionsbatterie<br />

auch durch den Benzin-Motor erfolgen. Durch den Einsatz<br />

der Traktionsbatterie des <strong>Mitsubishi</strong> PHEV Outlanders beim<br />

Wohnwagen können fast 30 kg Gewicht eingespart werden,<br />

da in dieser Verbindung auf die eigene Batterie im Caravan<br />

verzichtet werden kann.<br />

Die eTourEurope - 9 Capitals - 9 Days, ist Europas längste<br />

und anspruchsvollste Elektromobilrallye. Sie hat vom 8.-17.<br />

Mai 2015 europaweit gut 1000 Elektrofahrzeuge (Electric Vehicles,<br />

EVs) in Bewegung gebracht. Dabei fuhren 15 Teams<br />

in 9 Tagen durch 9 europäische Länder. Bei den »1000 EVs<br />

in motion!« eMeetingpoints trafen die Rallye-Teams andere<br />

Elektrofahrer mit ihren Fahrzeugen und regten den internationalen<br />

Austausch und Ausbau der Ladeinfrastruktur an.<br />

Jeder eFahrer, der zu diesem Treffen kam, erhielt kostenlos<br />

eine fortlaufende 1000 EVs in motion- Nummer und sein Bild<br />

mit Fahrzeug wurde im Internet veröffentlicht. Manche Elektrofahrer<br />

begleiteten die Ralley auch einige km oder Etappen.<br />

Außerdem standen an diesem Tag auch aktuelle eFahrzeuge<br />

zur Probefahrt in Erkheim bereit.<br />

eTour europe 2015<br />

quelle: baufritz<br />

<strong>Mitsubishi</strong> Outlander PHEV:<br />

Fahrbatterie mit 8 Jahren Garantie<br />

<strong>Mitsubishi</strong> in Deutschland erspart<br />

rund 180 Tonnen CO 2<br />

pro Jahr<br />

Der neue Plug-in Hybrid Outlander<br />

Quelle: <strong>Mitsubishi</strong> Motors<br />

Der neue Plug-in Hybrid Outlander des BEM-Mitgliedsunternehmens<br />

<strong>Mitsubishi</strong> erhält ab dem Modelljahr 16 zusätzlich<br />

zur bestehenden 5-Jahres-Neuwagen-Garantie (einschließlich<br />

kostenloser Mobilitätsgarantie) eine erweiterte Herstellergarantie<br />

auf die Fahrbatterie von 8 Jahren beziehungsweise<br />

160.000 km Laufleistung. Kunden erhalten damit nicht<br />

nur ein technologisches Premiumprodukt, sie sind auch im<br />

Hinblick auf Wartung, Reparaturen und Wirtschaftlichkeit<br />

auf der sicheren Seite. Die leistungsstarke Lithium-Ionen-<br />

Fahrbatterie des Plug-in Hybrid Outlander bietet eine Kapazität<br />

von 12 Kilowattstunden (kWh) und deckt mit einem<br />

Aktionsradius von bis zu 52 km im elektrischen Fahrmodus<br />

viele Anforderungen des Alltags ab.<br />

Durch den konsequenten Einsatz von Ökostrom in der Firmenzentrale<br />

von MMD Automobile, sowie die verstärkte<br />

Nutzung von Elektrofahrzeugen wie dem Electric Vehicle und<br />

dem Plug-in Hybrid Outlander als Dienstwagen und Flottenfahrzeuge<br />

erspart der deutsche Importeur von <strong>Mitsubishi</strong><br />

Fahrzeugen der Umwelt im Jahr rund 180 Tonnen CO 2<br />

pro Jahr<br />

im Vergleich zum bundesdeutschen Strommix. Allein der<br />

Stromverbrauch in der Deutschlandzentrale entspricht etwa<br />

einem Klimaschutzeffekt von 755 Bäumen. Rechnet man die<br />

Elektrofahrzeuge hinzu, die als Dienstwagen und im Flottenbetrieb<br />

eingesetzt werden und die ebenfalls mit Strom aus<br />

Erneuerbaren Energien betrieben werden, kommt man auf<br />

weitere 95 Tonnen CO 2<br />

-Einsparung - oder noch einmal 824<br />

Bäume.<br />

Pionier in Deutschland: <strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle bereits<br />

seit 2010 erhältlich<br />

Quelle: <strong>Mitsubishi</strong> Motors<br />

26 Neue Mobilität<br />

Neue Mobilität<br />

27


eAutos in Deutschland - Neue Generation: <strong>Mitsubishi</strong> PHEV Outlander<br />

eAutos in Deutschland - Neue Generation: <strong>Mitsubishi</strong> PHEV Outlander<br />

In voller Fahrt zur<br />

ganzheitlichen Nachhaltigkeit<br />

Nachhaltig und vielfach kompatibel: der neue Plug-in Hybrid Outlander<br />

Japan ist in Sachen Elektromobilität bekanntlich weiter als<br />

Europa. <strong>Mitsubishi</strong> in Deutschland versucht folgerichtig das<br />

Know-how des Mutterkonzerns aus Fernost auf die hiesigen<br />

Bedingungen zu übertragen. Zur Einführung des neuen <strong>Mitsubishi</strong><br />

Plug-in Hybrid Outlander betont man erneut, dass<br />

der Plug-in-SUV als Baustein eines rundum nachhaltigen<br />

Alltagkonzepts verstanden werden soll. Doch wie alltagstauglich<br />

ist das Fahrzeug wirklich?<br />

Schon als der <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid Outlander vor zwei<br />

Jahren seine Deutschlandpremiere feierte, wurden die vielseitigen<br />

Möglichkeiten des Modells herausgehoben, das damals<br />

als weltweit erster SUV-Hybrid mit Plug-in-Technologie<br />

auf den Markt kam. Und tatsächlich, Geräumigkeit, Komfort,<br />

sowie eine Gesamtreichweite von über 800 km sprechen für<br />

eine Empfehlung als flexibles Familienauto mit Allradantrieb.<br />

Dagegen werfen andere Features nach wie vor Fragen<br />

auf. Welchen konkreten Vorteil etwa bietet die Nutzung des<br />

Autos als Stromspeicher?<br />

Bidirektionales Laden eröffnet Sparpotenzial<br />

Das Fahrzeug wird zum Pufferspeicher. Gut, aber abgesehen<br />

von der Kaffeemaschine, die beim Picknick auf der Waldwiese<br />

mit Strom aus dem Auto versorgt wird, scheint diese Einsatzmöglichkeit<br />

nicht herausragend zu sein. MMD Automobile<br />

(MMDA) argumentiert dagegen. Das bidirektionale Laden sei<br />

beispielsweise für Hausbesitzer mit Photovoltaik-Anlage äußerst<br />

lukrativ. Diese können den Plug-in Hybrid Outlander<br />

mit überschüssigem Strom aus der Anlage im Grunde ohne<br />

Stromkosten betreiben und zudem im Bedarfsfall eingespeicherte<br />

Energie zurück ins Hausstromnetz speisen. Auch wer<br />

auf Kraft-Wärme-Kopplung setzt, hat die Möglichkeit von diesen<br />

Einsparpotenzialen umfangreich zu profitieren, erzeugt<br />

doch die Wärmegewinnung jede Menge Energie. Die Schnittstelle<br />

zur Umwandlung des Gleichstroms aus dem Fahrzeug<br />

in Wechselstrom ist eine bidirektionale Ladestation, die erstmals<br />

die Einbindung von Serienfahrzeugen in SmartGrids,<br />

also in intelligente Stromnetze ermöglicht.<br />

Durchschnittlich gibt ein deutscher Privathaushalt<br />

monatlich über 400 Euro für Energie aus,<br />

inklusive Autofahrten. Wer im eigenen Haushalt<br />

Erneuerbare Energien nutzt, spart unter Umständen<br />

enorme Summen. Das Aufladen eines<br />

Elektroautos mit selbst erzeugtem Strom, potenziert<br />

die Effizienz der eigenen Anlage um ein<br />

Vielfaches.<br />

Diese Argumentation verdeutlicht, wie man bei <strong>Mitsubishi</strong><br />

in Deutschland das smarte Vorzeigeauto einordnet: Als wirkungsvollen<br />

Beschleuniger einer Entwicklung, die ausgesuchte<br />

Technologien miteinander vernetzt - mit dem Ziel, eine ganzheitlich-nachhaltige<br />

Lebensgestaltung zu ermöglichen. Man<br />

vermarktet den neuen Plug-in Hybrid Outlander daher auch<br />

nicht einfach als <strong>Mitsubishi</strong> Modell, sondern als <strong>Mitsubishi</strong><br />

Green Mobility Modell.<br />

Kooperationen, die Mehrwerte schaffen<br />

Unter dem Dach Green Mobility bietet MMDA neben dem<br />

hybriden SUV noch das Electric Vehicle an, ein reines Stromauto.<br />

Weitere Modelle werden in den kommenden Jahren folgen.<br />

2020 sollen 20% der Gesamtproduktion in das Segment<br />

Elektromobilität fallen. Doch wie bereits angedeutet, steht<br />

Green Mobility für mehr: Gezielt geht <strong>Mitsubishi</strong> in Deutschland<br />

Kooperationen mit Unternehmen ein, die ebenfalls nachhaltige<br />

Produkte und/oder Dienstleistungen anbieten, die auch<br />

als Ergänzung oder Erweiterung der Green Mobility Modell-<br />

Vorzüge begriffen werden können. Das klingt zunächst ein wenig<br />

theoretisch, aber wie schon das Beispiel bidirektionales<br />

Laden zeigt, handelt es sich bei diesen Ergänzungen und Erweiterungen<br />

um greifbare Mehrwerte, die herkömmliche Autos<br />

eben nicht bieten und die weit über eine konventionelle<br />

Alltagstauglichkeit hinausreichen. So gesehen ist der neue<br />

Plug-in Hybrid Outlander vor allem eins: alltagstauglich! Zumal<br />

die Bedienung des Wagens völlig unkompliziert ist und<br />

im Grunde der eines reinen Benzin- oder Dieselfahrzeugs entspricht.<br />

Wobei viele der besonderen Funktionen über eine<br />

spezielle App gesteuert werden. Wer z. B. morgens in ein<br />

vorgewärmtes Fahrzeug steigen will, kann über die App eine<br />

entsprechende Uhrzeit zur Aktivierung der Standheizung bestimmen.<br />

Das neue Modell bietet zahlreiche Optimierungen<br />

Entsprechend stolz präsentiert MMDA die neue Generation<br />

des Plug-in Hybrid Outlander. Der Wagen wird 2016 laut<br />

Hersteller mit über 130 Änderungen und Neuerungen aufwarten.<br />

Das klingt viel, doch ein solcher Zahlenwert ist nicht<br />

ungewöhnlich, zumal es sich in diesem Fall um die erste Neuauflage<br />

des Modells handelt. Optimiert wurde unter anderem<br />

das Design. Cockpit und Interieur sind eine Spur ergonomischer<br />

ausgefallen - vom Vierspeicherlenkrad bis zur<br />

übersichtlicheren Mittelkonsole. Mithilfe eines 40-Punkte-<br />

Maßnahmenpakets konnten die Schwingungsübertragung<br />

sowie Geräuscheinflüsse durch Reifen, Antrieb, Fahrtwind und<br />

Karosserie nochmals deutlich minimiert werden. Auch die<br />

elektrischen Antriebskomponenten wurden bearbeitet und<br />

sorgen im Zusammenspiel mit einer neu abgestimmten Motorsteuerung<br />

für eine verbesserte Gesamteffizienz. Der CO 2<br />

-<br />

Ausstoß im kombinierten Zyklus konnte zudem leicht gesenkt<br />

und die Aktiv-Sicherheitsausstattung um zwei weitere Assistenzfunktionen<br />

ergänzt werden. Es sind aber nicht nur diese<br />

und weitere Neuerungen, die die Aufmerksamkeit auf den<br />

neuen Plug-in Hybrid Outlander lenken.<br />

Die Plug-in Technologie wird mitunter kritisch gesehen.<br />

Die Ladezeit ist mit rund 5 Stunden tatsächlich<br />

eher lang. Wer die Fahrbatterie allerdings zu Hause<br />

im Eigenheim auflädt, kann dies bequem über Nacht<br />

tun. Zudem stehen deutschlandweit über 3.000 Ladestationen<br />

bereit und das Netz wird stetig ausgebaut.<br />

Schnellladestationen benötigen zudem für 80% der<br />

Batteriekapazität nur rund 30 Minuten Ladezeit.<br />

Zwei Elektromotoren und ein Benzinmotor<br />

Die Kombination aus permanentem Allradantrieb, unabhängiger<br />

Energieerzeugung und umweltfreundlichem Elektroantrieb<br />

mit der Reichweite konventioneller Motorisierungen<br />

beeindruckt. Die Lithium-Ionen-Fahrbatterie wird einfach an<br />

einer regulären Haushaltssteckdose oder einer öffentlichen<br />

Ladestation aufgeladen. Zusätzlich generieren der Schubbetrieb<br />

sowie Bremsvorgänge elektrische Energie. Das regenerative<br />

Bremssystem ist über sechs Stufen einstellbar.<br />

In Sachen Effizienz überzeugt die Plug-in-Hybrid-<br />

Technologie auf ganzer Strecke. Mit Benzin und<br />

Strom in Kombination fährt man mit dem neuen<br />

Plug-in Hybrid Outlander locker nonstop von Hamburg<br />

nach München.<br />

Zwei unabhängige Elektromotoren ergänzen die Arbeit eines<br />

2,0-l-Benziner-Frontmotors. Den Fahrmodus wählt das Auto<br />

situativ aus und setzt die einzelnen Antriebskomponenten entsprechend<br />

ein. Das elektronische Betriebssystem registriert<br />

hierfür die jeweils angeforderte Leistung. Vor allem im Stadtverkehr<br />

wird rein elektrisch gefahren. Bis zu 52 km* schafft<br />

der Plug-in Hybrid Outlander ohne Benzin - d. h. emissionsfrei<br />

und ohne Motorgeräusch. Wird mehr Kraft beansprucht, etwa<br />

auf Autobahnen, kommt auch der Verbrennungsmotor zum<br />

Einsatz, der zudem als zusätzlicher Generator zur Energieerzeugung<br />

genutzt werden kann. Die Gesamtreichweite liegt<br />

dann bei über 800 km*. Eine Zahl, die als weiterer Beleg der<br />

von <strong>Mitsubishi</strong> behaupteten Alltagstauglichkeit gewertet<br />

werden kann.<br />

* NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) Messverfahren ECE R101:<br />

Plug-in Hybrid Outlander Stromverbrauch (kWh/100 km) kombiniert<br />

13,4. Gesamtverbrauch (l/100 km) kombiniert 1,8. CO 2<br />

-Emission<br />

kombiniert 42 g/km. Effizienzklasse A+.<br />

** Electric Vehicle Stromverbrauch (kWh/100km) kombiniert 12,5.<br />

CO 2<br />

-Emission (kombiniert) 0 g/km. Effizienzklasse A+. Die tatsächlichen<br />

Werte zum Verbrauch elektrischer Energie bzw. zur Reichweite<br />

hängen ab von individueller Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen,<br />

Außentemperatur, Klimaanlageneinsatz etc., dadurch<br />

kann sich die Reichweite reduzieren.<br />

28 Neue Mobilität Neue Mobilität 29


Green Mobility Partner<br />

green mobility<br />

Ein starkes Team für<br />

eine starke Idee<br />

<strong>Mitsubishi</strong> Green Mobility<br />

Die Green Mobility Partner von <strong>Mitsubishi</strong><br />

www.senertec.de<br />

www.e8energy.de www.e8energy.de<br />

Der Dachs von SenerTec ist Europas meistverkaufte Kraft-<br />

Wärme-Kopplung und die perfekte Ergänzung zu unseren<br />

beiden Green Mobility Modellen. Sie erzeugen damit beim<br />

Heizen günstigen Strom, mit dem Sie den Plug-In-Hybrid<br />

Outlander oder das Electric Vehicle aufladen können. Zu diesem<br />

Zweck hat der Dachs eigens eine Steckdose eingebaut.<br />

www.ssl.wirsol.de<br />

Sie interessieren sich für die Möglichkeiten, eine eigene Solaranlage<br />

auf dem Hausdach in Verbindung mit dem Electric Vehicle<br />

zu nutzen? Dann ist WIRSOL Ihr Ansprechpartner - mit<br />

einem Expertenwissen aus über 10 Jahren Erfahrung und über<br />

8.000 installierten Photovoltaik-Anlagen. Das Angebot von<br />

WIRSOL umfasst Photovoltaik- und Wind-Großprojekte, Photovoltaik-Kleindachanlagen<br />

für Privatkunden, Photovoltaik-<br />

Großdachanlagen für vorwiegend gewerbliche Kunden sowie<br />

die nachhaltige Betriebsführung von Erneuerbare Energieanlagen.<br />

www.greenmobility-mitsubishi.de/<br />

greenmobility<br />

Unser Green Mobility Partner The New Motion verfügt über<br />

das größte europäische Ladenetz mit der höchsten Nutzungsrate.<br />

Über 13.000 öffentliche Ladepunkte stehen Fahrern<br />

des Electric Vehicle europaweit zur Verfügung. Mittels<br />

der schnell bestellten Ladekarte können Sie sofort »lostanken«.<br />

Die Abrechnung erfolgt nach Verbrauch am Anfang des<br />

Folgemonats. Möglich ist außerdem die Installation einer Ladestation<br />

bei Ihnen zu Haus oder an Ihrem Arbeitsplatz.<br />

Unser Kooperationspartner e8energy kümmert sich um die<br />

Markteinführung von Schnellladestationen mit DC-Hochleistungsladestationen<br />

für den mobilen und den stationären<br />

Einsatz. Gemeinsam mit e8energy arbeiten wir daran, die<br />

Akzeptanz von Elektrofahrzeugen durch kurze Ladezeiten<br />

weiter zu steigern.<br />

www.com-bi-nation.de<br />

Mit unserem Kooperationspartner ComBInation unterstützen<br />

wir Sie sowohl bei der Nutzung von Erneuerbaren Energien<br />

als auch bei der von SmartGrids, den intelligenten Netzen.<br />

Erfahren Sie durch ComBInation, wie einfach und sinnvoll es<br />

ist, das Electric Vehicle als mobilen Heimspeicher zu nutzen.<br />

Neben Consulting-Leistungen, Entwicklungen und Öffentlichkeitsarbeit<br />

bietet ComBInation auch Zertifizierungen von<br />

Produkten, Projekten und Dienstleistungen mit dem Smart-<br />

Grid Zertifikat SGready ® .<br />

www.naturstrom.de/mitsubishi<br />

NATURSTROM ist völlig unabhängig von der Kohle- und Atomindustrie<br />

und bietet Strom an, der überwiegend aus deutschen<br />

Wasser-, Sonnen- und Windkraftwerken stammt. Auf<br />

diesem Weg stärkt NATURSTROM auch die regionale Wirtschaft<br />

vor Ort. Zudem fördert das Unternehmen mit 1 Cent<br />

(netto) pro kWh den Ausbau regenerativer Energien - so viel<br />

wie kein anderer unabhängiger Stromanbieter.<br />

<strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle auf Platz 2 der VCD-Umweltliste<br />

Das <strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle hat in der jetzt veröffentlichten<br />

VCD-Umweltliste den zweiten Platz erreicht und nimmt<br />

so eine Spitzenposition unter den in Deutschland angebotenen<br />

Elektrofahrzeugen ein. Vom Erstplatzierten der Liste, die<br />

der Verkehrsclub Deutschland separat von den Wertungen<br />

für Hybrid- und konventionell angetriebenen Automobilen<br />

erstellt hat, trennen den <strong>Mitsubishi</strong> EV lediglich 0,8 kWh<br />

beim Verbrauch.<br />

Insgesamt erlaubt die 16 kWh speichernde Lithium-Ionen-<br />

Batterie eine Reichweite von 160 km. Das <strong>Mitsubishi</strong> Electric<br />

Vehicle hat vier Türen und bietet fünf Sitzplätze. Auch für ihn<br />

gilt die bei <strong>Mitsubishi</strong> Motors gewährte Herstellergarantie<br />

von fünf Jahren.<br />

Erfolge bei der »Asia Cross Country Rallye« 2015<br />

Zum dritten Mal in Folge bestritt ein werksseitig unterstützter,<br />

vom Team Two&Four Motor Sports eingesetzter <strong>Mitsubishi</strong><br />

Plug-in Hybrid Outlander die Asia Cross Country Rallye<br />

»AXCR« (8. bis 14. August 2015). Pilot Takatsugu Aoki und<br />

Beifahrer Wuttichai Trithara absolvierten die 2.400 km lange<br />

Härtetour im Norden Thailands in nur 40 Stunden, einer Minute<br />

und 51 Sekunden. Damit siegten sie in der Klasse T1-3<br />

für Elektrofahrzeuge und belegten einen ausgezeichneten<br />

20. Rang im Gesamtklassement.<br />

Beim zwanzigjährigen Jubiläum der FIA-zertifizierten »AXCR«<br />

bewies der Plug-in Hybrid Outlander damit einmal mehr unter<br />

schwierigsten Bedingungen seine exzellente Straßen- und<br />

Geländeperformance und die Zuverlässigkeit von Hybridsystem<br />

und elektrischem Allradantrieb.<br />

Top-Platzierung für <strong>Mitsubishi</strong> Electric Vehicle<br />

Durch den Rallye-Einsatz werden wertvolle Daten für die Serienentwicklung<br />

von eFahrzeugen gewonnen<br />

30 Neue Mobilität Neue Mobilität 31


Energie- und Mobilitätswende im Kontext SmartGrid - BERLINER MODELL<br />

BEM-<br />

MITGLIEDER<br />

Bitte Unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihren Ideen,<br />

Projekten und Ihrer Begeisterung. Zeigen Sie sich und Ihr<br />

Engagement für EINE <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />

Vorteile einer Mitgliedschaft im Bundesverband eMobilität e.V.<br />

Castellan AG<br />

Innovation@Work<br />

FAMILY OF POWER<br />

MEDIA UG<br />

Allgemein<br />

• Möglichkeit der aktiven Teilnahme an einem ständig wachsenden<br />

Netzwerkpool emobilitätsbegeisterter Unternehmer<br />

• Branchenübergreifender und interdisziplinärer Austausch<br />

mit den relevanten Playern der Branche<br />

• Vernetzung mit Politik, Wirtschaft, Medien, anderen Verbänden,<br />

Forschungseinrichtungen und Instituten<br />

• Teilnahme an verschiedenen BEM-Veranstaltungen: BEM-<br />

Roundtable, BEM eMobile Runde, Galaveranstaltungen, Konferenzen,<br />

Symposien u.a.<br />

• Imagefördernde Positionierung als Vorreiter, Innovationsträger<br />

und aktiver eMobilitätsplayer<br />

• BEM-Gemeinschaftsstand auf Messen und Veranstaltungen<br />

• Präsentation auf Veranstaltungen und Konferenzen<br />

• Zugang zu Fachkompetenz im Bereich Elektromobilität:<br />

kompetente Einführung in die Thematik der Neuen Mobilität<br />

für Ihre Kunden und Mitarbeiter<br />

• Zugang zu Partnerverbänden und Kooperationspartnern<br />

• Regionale Vernetzung über unsere Landesvertretungen in<br />

Bayern, Hessen, Mitteldeutschland, Baden-Württemberg,<br />

NRW, Norddeutschland, Rheinland-Pfalz und Saarland<br />

• Professionelle Beratung, Unterstützung und wertvolle Netzwerkkontakte<br />

beim Aufbau Erster Elektrofahrzeug-Flotten<br />

• Sichtbare Einbindung in BEM eRoadshow und »Wir elektromobilisieren<br />

den Bundestag«<br />

Mediale Einbindung<br />

• Nutzung des Partnerlogos »Mitglied im BEM«<br />

• Unternehmensdarstellung und Verlinkung auf BEM-Webseite<br />

und auf der XING-Gruppe <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> mit über<br />

2.800 Teilnehmern<br />

• Sonderkonditionen bei Anzeigenschaltung bundesweiter<br />

Printmedien im Rahmen zahlreicher Medienkooperationen<br />

• Einbindung in die vom BEM versandten Pressemitteilungen<br />

• Regelmäßige Einbindung Ihrer Pressemitteilungen in den<br />

BEM-Medien und bundesweite mediale Aufmerksamkeit:<br />

eNewsletter, BEM eMobile-Ticker, BEM-Webseite, XING-<br />

Gruppe <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, Facebook, Twitter, Google & Co.<br />

• Kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen und Kongressen<br />

über die Medienkooperationen vom BEM<br />

Politisches Netzwerk<br />

• Aktive Gestaltung & Förderung der Branchenziele auf politischer<br />

Ebene für eine nachhaltige Neue Mobilität<br />

• Vernetzung mit politischen Entscheidungsträgern auf<br />

Regional-, Bundes- und EU-Ebene / Brüssel / International<br />

• Zugang zu den Experten im Parlamentarischen Beirat<br />

• Gemeinsame Stellungnahmen zu politischen Entscheidungen,<br />

Projekten und Gesetzgebungsverfahren<br />

• Nähe zu Ministerien auf Landes- und Bundesebene<br />

Politische Kernarbeit im BEM: Parlamentarischer Beirat, politische Hintergrundgespräche, Jury IKT II, Lenkungs- und Arbeitskreise,<br />

eMobile Talk, Europa-Sektion, EU-Repräsentanz in Brüssel mit Dr. Ingo Friedrich, Lebenswelt Elektromobilität,<br />

int. Delegationen, China-Repräsentant Dr. Huang in Shanghai, Automechanika, elektromobiles Spezialistennetzwerk,<br />

Legal Corner, ePendler, eFlotte, eMobility Nights, etc.<br />

+ - W a l<br />

Bundesverband eMobilität e.V.<br />

BEM eMobile Oranienplatz Ticker 5<br />

Jetzt im 10999 App-Store. Berlin<br />

www.bem-ev.de<br />

32 Neue Mobilität Neue Mobilität 33<br />

Wir danken unseren Mitgliedern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für eine Neue Mobilität.


<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

IMPRESSUM<br />

<strong>Sonderausgabe</strong> Herbst 2015<br />

Der uns bevorstehende Systemwechsel birgt enorme Chancen.<br />

Diese können wir langfristig aber nur dann erfolgreich nutzen, wenn<br />

wir jetzt aktiv agieren.<br />

Herausgeber<br />

CYMAGE MEDIA VERLAG UG<br />

(haftungsbeschränkt)<br />

Oranienplatz 5<br />

10999 Berlin<br />

Fon 030 616 58 511<br />

Fax 030 616 58 526<br />

www.cymage-media-verlag.de<br />

magazin@cymage.com<br />

Chefredaktion V.i.S.d.P.<br />

Christian Heep<br />

christian.heep@cymage.com<br />

Redaktionsleitung<br />

Juliane Ahrens, ehem. Girke<br />

juliane.girke@cymage.com<br />

Fon 030 3464 950 92<br />

Anzeigenredaktion/Abo-Service<br />

Sandrine Frideres<br />

sandrine.frideres@cymage.com<br />

Fon 030 3464 950 91<br />

Marketing & Sales<br />

sales@cymage.com<br />

Konzept, Layout & Druck<br />

CYMAGE MEDIA UG<br />

Oranienplatz 5<br />

10999 Berlin<br />

www.cymage-media.com<br />

agentur@cymage.com<br />

Mediadaten Stand 06/2015<br />

www.neue-mobilitaet.info<br />

Layout, Satz, DTP, Grafik<br />

Joanna Wojciechowska<br />

Christian Heep<br />

Falk Bege<br />

Josephine Fechtner<br />

Druckerei<br />

primeline.print Berlin<br />

Auflage <strong>Sonderausgabe</strong><br />

10.000 Stück<br />

Erscheinung Oktober 2015<br />

<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> / ISSN 2191-5636<br />

Titelbild /Cover <strong>Mitsubishi</strong><br />

Die <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> erscheint in<br />

Kooperation mit dem Bundesverband<br />

eMobilität e.V. (BEM)<br />

www.bem-ev.de<br />

BEM-Vorstand / Präsidium<br />

Kurt Sigl / Präsident<br />

Christian Heep / Vize-Präsident<br />

Michael Hofmann / Finanzvorstand<br />

Markus Emmert / Vorstand<br />

EU-Repräsentant<br />

Dr. Ingo Friedrich<br />

China-Repräsentant<br />

Dr. Huang Zhiming<br />

Parlamentarischer Beirat<br />

MdB Wolfgang Tiefensee, SPD<br />

MdL Markus Rinderspacher, SPD<br />

MdB Dr. Reinhard Brandl, CSU<br />

ehem. MdA Volker Ratzmann, GRÜNE<br />

MdB Dr. Valerie Wilms, GRÜNE<br />

MdEP Ulrike Müller, FREIE WÄHLER<br />

MdB Dr. Hans.-J. Schabedoth, SPD<br />

MdB Andreas Rimkus, SPD<br />

Wissenschaftlicher Beirat<br />

Dr.-Ing. Jan Traenckner<br />

Prof. Dr. Andreas Knie<br />

Matthias Groher<br />

Prof. Dr.-Ing. Christian Voy<br />

Andreas Serra<br />

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Heiko Herchet<br />

Dipl. Ing. M.S. Tim Baack<br />

Dr. Gregor Matthies<br />

Dr. Dr. Reinhard Löser<br />

Josef Maier<br />

Dipl.-Wirtsch.-Ing. J. G. Friedrich<br />

Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler<br />

Dipl. Ing. Eckhard Fahlbusch<br />

Tim Ruhoff<br />

Dr. Mark Steffen Walcher<br />

Prof. Dr.-Ing. Gunter Schweiger<br />

Dr. Jan Fritz Rettberg<br />

Uwe Hahner<br />

Dr. Jan Peter Korthals<br />

Gunnar Balkow<br />

Dr. Michael W. Müller<br />

Dipl.-Ing. Wolfgang Tölsner<br />

Prof. Dr. Roland Tiedemann<br />

Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp<br />

Christian J. Weiss<br />

Dipl.-Ing. Andreas Pfeffer<br />

Die <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> publiziert Artikel, Beiträge, Informationen, Interviews, Termine und Kommentare zum Themenspektrum Elektromobilität & Erneuerbare<br />

Energien in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Umwelt, Wirtschaft, Politik, Medien und Lifestyle.<br />

©2009-2015 CYMAGE MEDIA VERLAG UG. Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Urheberrechte bei namentlichen Beiträgen<br />

liegen ausschließlich bei den Autoren. Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers, bzw. der Redaktion oder des BEM wieder. Für die<br />

Richtigkeit von Angaben, Daten, Behauptungen, etc. in den Autorenbeiträgen kann der Herausgeber, bzw. die Redaktion keine Haftung und Gewährleistung<br />

übernehmen. Eine kommerzielle, entgeltliche Weiterverwertung, direkt oder indirekt, ist ausdrücklich untersagt. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit<br />

ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung vom Verlag. Honorare nur nach Vereinbarung. Alle Rechte vorbehalten.<br />

Der Bundesverband eMobilität e.V. vernetzt die Akteure aus Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Politik und Medien miteinander,<br />

fördert die öffentliche Wahrnehmung der Neuen Mobilität und unterstützt bei der Verbesserung der gesetzlichen<br />

Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept.<br />

Bundesverband eMobilität<br />

Es ist unverzichtbar, sich gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität zu stellen, um einen nachhaltigen<br />

Aufschwung im gesamten Marktumfeld zu sichern. Diese Aufgabe erfordert eine aktive Teilnahme der innovativsten<br />

Unternehmen Deutschlands, starker Persönlichkeiten und das kooperative Zusammenwirken aller beteiligten Akteure,<br />

sowie das Engagement jedes einzelnen Bürgers.<br />

Dafür ist Ihr Engagement und Ihre Unterstützung notwendig..!<br />

Wir setzen uns dafür ein, die Mobilität langfristig mit dem Einsatz<br />

Erneuerbarer Energien auf elektrische Antriebsarten umzustellen, um<br />

so den Weg in eine postfossile Gesellschaft aktiv zu begleiten.<br />

www.bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

35


Neuester<br />

Der hat über 130<br />

Verbesserungen<br />

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SOFORT: BIS ZU <br />

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Er ist der erste Plug-in Hybrid SUV der Welt und der meistverkaufte<br />

Plug-in Hybrid in Europa 2 . Erleben Sie im neuen Plug-in Hybrid Outlander die<br />

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Veröffentlichung der MMD Automobile GmbH, 65428 Rüsselsheim.<br />

Mit dem neuen <strong>Mitsubishi</strong> Plug-in Hybrid Outlander fahren Sie bis zu 52 km rein elektrisch und bis zu 800 km insgesamt3. Aufl aden lässt er<br />

sich ganz einfach an jeder herkömmlichen, gesondert abgesicherten Haushaltssteckdose. Schon ab 39.990 EUR4. Jetzt bei Ihrem <strong>Mitsubishi</strong><br />

Green Mobility Center testen. www.greenmobility-mitsubishi.de<br />

* 5 Jahre Herstellergarantie bis 100.000 km bzw. 8 Jahre Herstellergarantie auf die Fahrbatterie bis 160.000 km.<br />

Details unter www.mitsubishi-motors.de/garantie<br />

1 | Nur im teilnehmenden <strong>Mitsubishi</strong> Green Mobility Center bei Kauf eines Plug-in Hybrid Outlander, Modelljahr 2016. Gültig bis 31.12.2015.<br />

2 | Quellen: www.automobile-propre.com/europe-vente-vehicules-electriques-premier-trimestre-2015; AID Newsletter 15 05, 20.03.2015.<br />

3 | Mit einer Tankfüllung und voller Ladung der Batterie. NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) Messverfahren ECE R101, Gesamt verbrauch<br />

Plug-in Hybrid Outlander: Stromverbrauch (kombiniert) 13,4 kWh / 100 km; Kraftstoffverbrauch<br />

(kom bi niert) 1,8 l / 100 km; CO 2 Die tatsächlichen<br />

Werte zum Verbrauch elektrischer Energie / Kraftstoff bzw. zur Reichweite hängen ab von individueller<br />

Fahrweise, Straßen- und Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Klimaanlageneinsatz etc., dadurch<br />

kann sich die Reich weite reduzieren.<br />

4 | Unverbindliche Preisempfehlung (UPE) der MMD Automobile GmbH ab Importlager, zuzüglich<br />

Überführungskosten.<br />

8 Jahre<br />

Fahrbatterie-<br />

Garantie*

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