NEUE MOBILITÄT Sonderausgabe Who is Who
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PDF-<strong>Sonderausgabe</strong><br />
<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Das Magazin vom Bundesverband eMobilität<br />
PDF-<strong>Sonderausgabe</strong> »<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong>«<br />
Santander eFinance<br />
Finanzierungslösungen für eMobilität<br />
BEM eMobile Ticker<br />
Jetzt im App Store.<br />
Messe Essen // vom 11. b<strong>is</strong> 13.02.2014<br />
Die Akteure des BEM<br />
Wer <strong>is</strong>t Ihr Ansprechpartner<br />
im Bundesverband eMobilität?<br />
Politik & eMobilität<br />
Statements und<br />
Handlungsempfehlungen<br />
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong><br />
Organ<strong>is</strong>ationen, Verbände &<br />
Initiativen, die Zeichen setzen<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den Akteuren<br />
der Neuen Mobilität<br />
Neue Mobilität<br />
1
SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GMBH<br />
SWARCO TRAFFIC SYSTEMS<br />
e-mobility - Ihr Einstieg in die Mobilität von morgen -<br />
Die individuelle Mobilität <strong>is</strong>t eines unserer höchsten Güter. Um die<br />
Mobilität unserer Gesellschaft auch in Zukunft aufrecht<br />
zu erhalten, braucht es Alternativen und grundlegende Veränderungen.<br />
Die Kapazität herkömmlicher fossiler Energieträger <strong>is</strong>t endlich.<br />
Elektromobilität, basierend auf umweltfreundlichen Antrieben und<br />
erneuerbaren Energieträgern <strong>is</strong>t ein vielversprechendes<br />
Konzept, insbesondere für den urbanen Bereich.<br />
Der Veränderung der Mobilität können wir nur durch rechtzeitiges<br />
Engagement entgegen treten. SWARCO TRAFFIC SYSTEMS <strong>is</strong>t<br />
daher Partner und Innovator von zukunftswe<strong>is</strong>enden Projekten.<br />
Gemeinsam mit Ihnen real<strong>is</strong>ieren wir individuelle Lösungen für die<br />
steigende Nachfrage an Ladestellen mit offenen oder<br />
geschlossenen Benutzerkre<strong>is</strong> sowie gerne auch in Kombination<br />
mit unseren Parkscheinautomaten.<br />
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SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GMBH | Bodenseestrasse 113 | 81243 München | parking@swarco.de<br />
BUSINESS UNIT PARKING
GRUSSWORT<br />
BEM-Präsident Kurt Sigl<br />
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der eMobilität<br />
In den letzten Monaten wurde eines immer deutlicher: die<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t bereit für den Endkunden. Die Produkt-<br />
Palette der deutschen Automobilhersteller sowie der zahlreichen<br />
Importeure und der weiterhin boomende Elektrozweirad-Bereich<br />
zeigen deutlich, dass nachhaltige Antriebskonzepte<br />
unser Mobilitätsverhalten zunehmend prägen<br />
werden. Neben den bereits vorhandenen Serien-Elektrofahrzeugen<br />
von u.a. Mitsub<strong>is</strong>hi, Renault, Tesla und Opel<br />
gibt es nun endlich auch die ersten deutschen Elektroautos<br />
beim Autohändler Ihres Vertrauens. Hinzu kommen fallende<br />
Kosten für Lithium-Ionen-Akkus und eine stetig wachsende<br />
Ladesäulen-Infrastruktur. Seit ein paar Wochen baut etwa<br />
das BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla sein Netz an Superchargern<br />
in Deutschland sukzessive aus und auch BMW installiert<br />
bundesweit Ladesäulen.<br />
Diese Entwicklung haben wir den engagierten Köpfen der<br />
Branche zu verdanken. Ihnen, uns und all den anderen, die<br />
sich tagtäglich aktiv für die Etablierung einer Neuen Mobilität<br />
einsetzen. Mit einer solchen Vielzahl an Akteuren entlang der<br />
gesamten Wertschöpfungskette erhält die Debatte über eine<br />
nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsbewältigung einen<br />
enormen Stellenwert in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.<br />
Vor diesem Hintergrund haben wir die aktuelle PDF-<strong>Sonderausgabe</strong><br />
der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> den Verbänden, Initiativen,<br />
Organ<strong>is</strong>ationen und Unternehmen gewidmet, die sich für nachhaltige<br />
und zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätslösungen einsetzen.<br />
Auf diese We<strong>is</strong>e wollen wir gemeinsame Standpunkte<br />
und Projekte aufzeigen, engagierte Akteure und Ideen in<br />
den Fokus stellen, konkrete Geschäftsmodelle im Bereich<br />
der Elektromobilität aufzeigen und erstmalig alle unsere Mitgliedsunternehmen<br />
samt Ansprechpartner in einem einmaligen<br />
Kompendium vorstellen und Ihnen damit ein umfassendes<br />
Nachschlagewerk des BEM-Netzwerkes an die Hand<br />
geben.<br />
Ich möchte mich ganz herzlich für die Unterstützung und das<br />
rege Interesse an einer Neuen Mobilität bedanken. Wir vom<br />
Bundesverband eMobilität werden uns auch 2014 gemeinsam<br />
mit Ihnen, unseren Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartnern<br />
in vielfältigen Projekten und Aktionen für<br />
die gesellschaftsübergreifende Sichtbarkeit em<strong>is</strong>sionsarmer<br />
Antriebskonzepte einsetzen. Bei diesem Engagement setzen<br />
wir auch weiterhin auf Ihre volle Unterstützung. Denn eines<br />
<strong>is</strong>t klar: Diesen Weg können wir auch weiterhin nur gemeinsam<br />
gehen.<br />
Kurt Sigl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V.<br />
Neue Mobilität<br />
3
INHALTS-<br />
ANGABE<br />
Cover<br />
Santander<br />
eFinance<br />
BEM<br />
3 GruSSwort<br />
Kurt Sigl, BEM-Präsident<br />
6 Reset..?<br />
Editorial, Chr<strong>is</strong>tian heep<br />
176 BEM-Mitgliedschaft<br />
178 Impressum<br />
POLITIK &<br />
e<strong>MOBILITÄT</strong><br />
162 Die Politik <strong>is</strong>t gefragt<br />
165 BEM / InnoZ<br />
166 VDMA / BUND / WWF / VZBZ<br />
167 BEE / ADAC / NABU / NIMO<br />
168 VDIK / Klima-bündn<strong>is</strong><br />
VKU / DLR<br />
169 ZIV / BCS / VDE / VCD<br />
170 BEM Positionspapier<br />
Akteure<br />
der branche<br />
10 der BEM-vorstand<br />
12 Das BEM-TEam<br />
stellt sich vor<br />
14 BEM-Landesvertretungen<br />
15 BEM-LV Hessen<br />
16 BEM-LV Norddeutschland<br />
17 BEM-LV Bayern<br />
18 BEM-LV Mitteldeutschland<br />
19 BEM-LV Baden-Württemberg<br />
20 BEM-LV Rheinland-Pfalz<br />
20 BEM-LV NRW<br />
22 Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />
BEM-Beirat<br />
30 Der Parlamentar<strong>is</strong>che<br />
BEM-Beirat<br />
36 Köpfe der branche<br />
51 Drei Fragen an<br />
Olaf Mußhoff<br />
Messe Frankfurt, Automechanika<br />
52 Vorstellung der<br />
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
53 A 86 H 98 N 122 U<br />
59 B 87 I 100 O 124 V<br />
63 C 89 J 101 P 126 W<br />
67 D 90 K 105 R 126 Y<br />
69 E 91 L 109 S 127 Z<br />
82 G 93 M 117 T<br />
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong><br />
der emobilität<br />
131 Acatech<br />
132 ACE<br />
133 ADAC<br />
134 AEE<br />
135 bcs<br />
136 BEE<br />
137 BEM<br />
138 Bitkom<br />
139 BSM<br />
140 BUND<br />
141 Deutscher STädtetag<br />
142 DLR<br />
143 DUH<br />
144 E-Motive<br />
145 Fraunhofer-Gesellschaft<br />
146 INNOZ<br />
147 Klima-Bündn<strong>is</strong><br />
148 NABU<br />
149 NiMo<br />
150 VCD<br />
151 VDA<br />
152 VDE<br />
153 VDIK<br />
154 VDV<br />
155 VKU<br />
156 vzbz<br />
157 WWF<br />
158 ZIV<br />
159 Zvei<br />
4 Neue Mobilität
<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> <strong>Sonderausgabe</strong> »<br />
DAS MAGAZIN VOM BUNDESVERBAND e<strong>MOBILITÄT</strong><br />
ausgabe zur E-world / Februar 2014<br />
Hallo & Viel Vergnügen beim Lesen der »Neuen Mobilität.<br />
Um den aktuellen Entwicklungen im Bereich Elektromobilität<br />
Rechnung zu tragen, werden wir unsere <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> in<br />
den nächsten Wochen und Monaten ein wenig umgestalten:<br />
vom reinen Fachmagazin hin zu einem Magazin, das sich vermehrt<br />
auch in Richtung Endkunde öffnet. Neben einer deutlich<br />
höheren Auflage und einem angepassten Anzeigenkonzept<br />
wird es vor allem inhaltliche Neuerungen geben. Dazu<br />
zählen u.a. ein ausführliches Glossar, interessante W<strong>is</strong>sensrubriken,<br />
persönliche Fahrberichte und Fahrzeug-Tests sowie<br />
prakt<strong>is</strong>che Alltags-Tipps rund um das Thema Elektromobilität.<br />
Um Ihnen die Wartezeit b<strong>is</strong> zum Erscheinungstermin der<br />
nächsten Print-Ausgabe ein wenig zu verkürzen, haben wir die<br />
vorliegende PDF-<strong>Sonderausgabe</strong> »<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektro-<br />
mobiltiät« für Sie zusammen gestellt. Die digitale Ausgabe<br />
befasst sich detailliert mit dem <strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität<br />
und beantwortet die Frage, welche Akteure sich aktuell<br />
aktiv für das Thema Elektromobilität engagieren und<br />
mit welchen Mitteln sie das tun. Die vorgestellten Experten,<br />
Organ<strong>is</strong>ationen, Verbände und Institutionen d<strong>is</strong>kutieren in<br />
verschiedenen Artikeln kontroverse Themenschwerpunkte,<br />
erläutern polit<strong>is</strong>che Maßnahmenpakete und geben Antworten<br />
auf aktuelle Fragen. Daneben finden Sie alle relevanten<br />
Akteure aus dem BEM-Netzwerk samt Kontaktdaten in einer<br />
Publikation vereint. Viel Spaß beim Lesen..!<br />
Juliane Girke<br />
Redaktionsleiterin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Neue Mobilität<br />
5
Editorial - Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
Reset..?<br />
Editorial von Chr<strong>is</strong>tian Heep, Vorstand Marketing im<br />
Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Als Reset wird ein Vorgang beschrieben, der ein zume<strong>is</strong>t<br />
elektron<strong>is</strong>ches System in einen vordefinierten Anfangszustand<br />
zurücksetzt. Dies kann erforderlich sein, wenn ein<br />
System nicht ordnungsgemäß funktioniert oder auf Eingaben<br />
nicht mehr reagiert.<br />
Die Idee einer philosoph<strong>is</strong>chen Verwendung dieses Zurücksetzens<br />
ergibt jedoch nur dann Sinn, wenn es einen Ausgangs-Zustand<br />
gibt, der besser geeignet erscheint unsere<br />
Zukunft in verschiedenen Systemen oder Bereichen zu lenken.<br />
Nun leben wir in einer sehr komplexen und systemübergreifend<br />
organ<strong>is</strong>ierten Welt und es würde wohl keinen Sinn machen,<br />
noch einmal ganz vorne anzufangen. Wohin wollten<br />
wir auch mit einer hypothet<strong>is</strong>chen Zeitmaschine springen<br />
und was würden wir nach diesem Neuanfang tatsächlich anders<br />
machen..? Ohne die Errungenschaften und das W<strong>is</strong>sen,<br />
das wir in den letzten Jahrhunderten angesammelt haben.<br />
Zudem hätten wir aus unseren vielen Fehlern auch keine<br />
lehrreichen Schlussfolgerungen ziehen können..<br />
Unter Reset <strong>is</strong>t vielmehr die Wiederherstellung eines Zustandes<br />
vor Eintritt von Störungen und Schädigungen gemeint.<br />
Ein Reset in zwei Richtungen, der bereits gelebte Erfahrungsmuster<br />
hinterfragt und in einer system<strong>is</strong>chen Evolution zu<br />
etwas besserem transformiert: Das Richtige machen.<br />
Ein Neustart, der sich heute bereits erkennen lässt: Die Neue<br />
Mobilität und die Neue Energie - um nur zwei Bereiche zu<br />
nennen, die wir als Energie- und Mobilitätswende kennen.<br />
Entscheidungen, die auf dem jeweiligen Stand von Forschung<br />
und W<strong>is</strong>senschaft in Bezug zu sozial-ökonom<strong>is</strong>chen<br />
Bedingungen und ökolog<strong>is</strong>chem Anspruch getroffen wurden<br />
und die zu einem Zeitpunkt richtig und nachvollziehbar waren,<br />
sind es zu einem späteren womöglich nicht mehr und<br />
sollten sich entsprechend anpassen. Die Verzögerung dieser<br />
Entwicklungsbereitschaft durch tradierte und in der Vergangenheit<br />
leider oftmals industriepolit<strong>is</strong>ch geprägte Interessen,<br />
widerspricht in zunehmendem Maße dem geforderten<br />
Prinzip eines sozialen, ökolog<strong>is</strong>chen und auch ökonom<strong>is</strong>chen<br />
Imperativs.<br />
Wir können uns nicht mehr wirklich lange Fehlentwicklungen<br />
le<strong>is</strong>ten. Die Fehler, die wir brauchten, um daraus zu lernen,<br />
haben wir alle schon gemacht, bzw. es bleibt zu hoffen, dass<br />
uns weitere Katastrophen möglichst erspart bleiben.<br />
6 Neue Mobilität
Editorial - Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
Der kategor<strong>is</strong>che Imperativ lautet in seiner Grundform «Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen<br />
kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.» Er <strong>is</strong>t im System Immanuel Kants das grundlegende Prinzip der Ethik. Er<br />
gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, ihre Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer<br />
für alle, jederzeit und ohne Ausnahme geltenden Maxime folgen und ob dabei das Recht aller betroffenen Menschen, auch<br />
als Selbstzweck, also nicht als bloßes Mittel zu einem anderen Zweck behandelt zu werden, berücksichtigt wird.<br />
Dieser Text will versuchen, ein Gefühl dafür zu vermitteln,<br />
dass wir tendenziell auf einem guten Weg sind. Dass Begriffe<br />
wie Ethik, Moral, Respekt und Nachhaltigkeit die hohen<br />
Wertvorstellungen definieren, mit denen wir in der Lage sind<br />
die Probleme unserer Welt in den Griff zu bekommen.<br />
Alle Probleme. Denn die Erkenntn<strong>is</strong> hinter diesem Verständn<strong>is</strong><br />
lässt sich auf alle Lebensbereiche und M<strong>is</strong>sstände anwenden.<br />
Und ich denke nicht, dass dieser Anspruch zu hoch<br />
gesteckt <strong>is</strong>t oder gar utop<strong>is</strong>ch. Er steht vielleicht im Widerspruch<br />
zu den Interessen einzelner Systeme und <strong>is</strong>t damit<br />
in Bezug auf das derzeitige Machtgefüge tatsächlich weltfremd,<br />
aber deswegen keineswegs nicht erstrebenswert.<br />
So liegt es also wieder bei jedem einzelnen, sich zu hinterfragen,<br />
Muster zu durchbrechen, neu zu denken und stets<br />
nach bestem W<strong>is</strong>sen und Gew<strong>is</strong>sen so zu handeln, dass subjektive<br />
und objektive Grundsätze in Einklang stehen.<br />
Da wir alle mehr oder weniger in verantwortlichen Positionen<br />
sind, sei es in der Verantwortung für ein Unternehmen, in der<br />
Politik oder in der Familie, gibt es vielfältige Möglichkeiten<br />
diesem Ausgleich zw<strong>is</strong>chen Imperativ und Maxime den gebührenden<br />
Raum zu geben.<br />
Dies gilt natürlich insbesondere der Verantwortung unseren<br />
Kindern gegenüber. In einer global<strong>is</strong>ierten Welt gilt es aber<br />
eben auch für die Menschen in anderen Ländern, deren<br />
Nachkommen und deren Umwelt. Eine private und berufliche<br />
Ausrichtung hin zu dieser intergenerativen Gerechtigkeit<br />
hat großes Potential Blickwinkel auf alle möglichen<br />
Lebens- und Wirtschaftsbereiche neu zu justieren und über<br />
vermeintlich Gegebenes erneut nachzudenken. Dieser Wille<br />
verhilft der Green Economy zum großen Durchbruch. Und<br />
genau dieser Wille wäre es auch, der viele weitere Systemfehler<br />
in unserer Gesellschaft aufzeigen könnte..<br />
Diese Selbstreflexion und die Erkenntn<strong>is</strong>, dass wir die Geschicke<br />
unserer Welt selbst lenken und eben auch zu verantworten<br />
haben, <strong>is</strong>t der Schlüssel in eine bessere Welt. Für die<br />
Zukunft der Energiewirtschaft bedeutet dies den Fokus in<br />
Richtung 100% Erneuerbare Energien. Eine ressourcenschonende,<br />
effiziente, klima- und umweltschonende Energieversorgung<br />
auf Bas<strong>is</strong> intelligenter Netze. Die Neue Mobilität<br />
wird mit diesem Energiesystem eng verbunden und in der<br />
Lage sein das globale Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong> nachfolgender<br />
Generationen sicher zu stellen. Sauber und le<strong>is</strong>e.<br />
Chr<strong>is</strong>tian Heep // chr<strong>is</strong>tian.heep@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
7
www.cymage-media.com<br />
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Organ<strong>is</strong>ation & Marketing EE-Kampagne / Social Media<br />
Chefredaktion, Layout, Grafik, Satz & Druck vom BEM-<br />
Fachmagazin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, SGready ® -Magazin<br />
Medien und Projektierung jährlicher Neujahrsempfang für den<br />
BEE Bundesverband Erneuerbare Energie, Sponsoring<br />
Marketingstrategie, PR- & Öffentlichkeitsarbeit für BEM<br />
Bundesverband eMobilität, TV / Film, eMobility Provider<br />
PR, Marketing & Medien für CONVIA Energie-, Ressourcenund<br />
Prozessoptimierung, INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Medien für die Agentur für Erneuerbare Energien & Organ<strong>is</strong>a<br />
Bundesländerranking Pre<strong>is</strong>verleihung Leitstern<br />
Messestände Automechanika Frankfurt & Shanghai,<br />
eCarTec, InterSolar, E-world, Hannover Messe, Michelin<br />
Challenge Bibendum, CCC, WAVLD, Messe Berlin<br />
EQ, ComBInation, SolarWorld, WindEnergie & Solar
Akteure<br />
DER<br />
BRANCHE<br />
Der BEM stellt sich und sein Netzwerk vor.<br />
Neue Mobilität<br />
9
BEM-vorstand<br />
Der BEM-Vorstand<br />
Michael Hofmann, Kurt Sigl & Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
Vorstand Finanzen Michael Hofmann<br />
Finanzvorstand Michael Hofmann betreut die finanziellen<br />
Angelegenheiten des Bundesverbands eMobilität und der<br />
Landesvertretungen. Dazu gehören sowohl Controlling und<br />
Buchhaltung als auch die Mitgliederbetreuung. Durch seine<br />
langjährige Erfahrung unter anderem in der Automobilbranche<br />
verfügt er über zahlreiche Kontakte, die es ihm ermöglichen,<br />
die BEM-Mitglieder erfolgreich mit anderen Akteuren<br />
der Branche zu vernetzen. Immer vor dem Hintergrund<br />
innovative Geschäftsmodelle zu generieren, um Elektromobilität<br />
wettbewerbsfähig zu machen.<br />
»Der Zukunftsmarkt Elektromobilität wird auch bei der Schaffung<br />
von Arbeitsplätzen zu den großen Wachstumsbranchen<br />
in Deutschland gehören. Deshalb <strong>is</strong>t es unverzichtbar, sich<br />
gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität<br />
zu stellen, um einen nachhaltigen Aufschwung in<br />
der gesamten Branche zu sichern. Für deutsche Unternehmen<br />
ergeben sich im Bereich der Elektromobilität ganz neue<br />
Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte<br />
marktfähig real<strong>is</strong>iert werden können. Dazu bedarf<br />
es insbesondere in der Anfangsphase innovativer Finanzkonzepte,<br />
um Elektroautos auf dem Markt zu positionieren<br />
und für potentielle Kunden pre<strong>is</strong>lich attraktiv zu machen.«<br />
10 Neue Mobilität
BEM-vorstand<br />
Präsident Kurt Sigl<br />
Als BEM-Präsident setzt sich Kurt Sigl dafür ein, die Mobilität<br />
in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf<br />
Elektromobilität umzustellen. Dabei liegt sein Hauptaugenmerk<br />
auf der Vernetzung aller relevanten Akteure. Ziel seiner<br />
Arbeit <strong>is</strong>t es tradierte Strukturen und Denkmuster aufzubrechen,<br />
damit innovative Konzepte zum Tragen kommen und<br />
die eMobilität einen nachhaltigen Beitrag zur Em<strong>is</strong>sionsreduktion<br />
und zum Klima- und Umweltschutz le<strong>is</strong>ten kann.<br />
Durch seine jahrelange berufliche Erfahrung im Bereich Fahrund<br />
Sicherheitstrainings fließen sowohl techn<strong>is</strong>che Kompetenz<br />
als auch zahlreiche Kontakte in die Arbeit des BEM ein.<br />
»Nur durch starke strateg<strong>is</strong>che Partnerschaften zw<strong>is</strong>chen<br />
Energieversorgern, Batterieherstellern, Herstellern und Entwicklern<br />
von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen,<br />
den Verbänden und der Politik,<br />
können die notwendigen techn<strong>is</strong>chen, rechtlichen und wirtschaftlichen<br />
Voraussetzungen geschaffen werden, um wettbewerbsfähig<br />
zu werden und zu bleiben. Das haben wir uns<br />
als Bundesverband zur Aufgabe gemacht.<br />
Man muss machen, nicht nur reden, es <strong>is</strong>t bereits fünf nach<br />
zwölf. Die Hemmschwelle muss überwunden werden, es <strong>is</strong>t<br />
jetzt Zeit zum Handeln.«<br />
Vorstand Marketing Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
Chr<strong>is</strong>tian Heep betreut und organ<strong>is</strong>iert beim BEM die Bereiche<br />
Marketing, Medien, PR, Kommunikation, Messen und<br />
Events. Seine persönliche Affinität zu den Erneuerbaren<br />
Energien und seine Bege<strong>is</strong>terung für die Neue Mobilität<br />
lassen ihn permanent an neuen Ideen und Projekten arbeiten,<br />
um Elektromobilität in der Gesellschaft zu verankern. So<br />
entstehen unter seiner Leitung unter anderem die verschiedenen<br />
BEM-Medien: von der Broschüre und der Internetseite<br />
über den Newsletter und den BEM eMobile Ticker als<br />
iPhone App b<strong>is</strong> hin zum BEM-Magazin «<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>»,<br />
das er als Chefredakteur verantwortet.<br />
»Auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien wird eMobilität in den<br />
nächsten Jahren nicht nur eine neue Form der Fortbewegung<br />
beschreiben, sondern vielmehr ein neues Lebensgefühl. Ein<br />
Lifestyle, der die Mobilität der Zukunft mit Freiheit, Leidenschaft,<br />
Faszination und Umweltbewusstsein verbindet und<br />
dies als Selbstverständlichkeit wahrnimmt. Lassen Sie uns<br />
gemeinsam zeigen, was möglich <strong>is</strong>t, wenn Innovation, Nachhaltigkeit<br />
und ein gesunder Menschenverstand zusammen<br />
treffen. Unterstützen Sie uns mit Ihren Ideen, Projekten und<br />
Ihrer Bege<strong>is</strong>terung und seien Sie dabei, wenn die Welt von<br />
morgen endlich sauber und le<strong>is</strong>e wird.«<br />
Neue Mobilität<br />
11
BEM-TEam<br />
Das BEM-Team<br />
Das Berliner Team stellt sich vor<br />
o.l. Alexander Böhm und Benjamin Carl Franke bei der emiglia 2012; o.r. Juliane Girke, Sandrine Frideres und Till Rumohr im eVelotaxi auf der E-World<br />
2011; u.l. Klaus Bergerfurt am BEM Gemeinschaftsstand auf der eCarTec 2011; u.r. das BEM-Team auf der Wies‘n in München 2013.<br />
Das BEM-Team stellt sich vor<br />
Klaus Bergerfurth<br />
Projektmanager<br />
Klaus Bergerfurth <strong>is</strong>t seit September 2010 für den BEM tätig.<br />
Zunächst unterstützte er als Vorstandsass<strong>is</strong>tent die Arbeit<br />
des BEM-Vorstandes, insbesondere bei der Planung<br />
und Durchführung von Terminen mit Vertretern aus Politik<br />
und Wirtschaft. Zu seinen Aufgaben zählte unter anderem<br />
der Aufbau des polit<strong>is</strong>chen und w<strong>is</strong>senschaftlichen Beirates.<br />
Seit 2012 koordiniert er als Projektmanager laufende Förderprojekte<br />
sowie Messebeteiligungen (u.a. Automechanika)<br />
des Verbandes. Als Kontakt zum INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
verantwortet er die Projektsteuerung im BEM-Netzwerk.<br />
030 3464 950 94<br />
klaus.bergerfurth@bem-ev.de<br />
Alexander Böhm<br />
Referent Politik<br />
Alexander Böhm unterstützt das BEM-Team seit Januar 2012<br />
und <strong>is</strong>t seither als Referent Politik verantwortlich für den Bereich<br />
Public Affairs und den guten Draht zur Politik. Zu seinen<br />
Aufgaben gehört vor diesem Hintergrund auch die Koordination<br />
der regelmäßigen Treffen des Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats<br />
des BEM. Daneben zeichnet er sich u.a. für die Organ<strong>is</strong>ation<br />
der BEM-Roundtable verantwortlich und unterstützt die<br />
Redaktion der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />
030 3464 950 93<br />
alexander.boehm@bem-ev.de<br />
12 Neue Mobilität
BEM-Team<br />
Benjamin Carl Franke<br />
Projektmanager<br />
Benjamin C. Franke arbeitet seit 2011 im Bereich Projektmanagement<br />
und Vorstandsass<strong>is</strong>tenz für den BEM. Seine Tätigkeit<br />
umfasst in erster Linie die Betreuung von Vorstandstätigkeiten,<br />
wie die Organ<strong>is</strong>ation von Mitgliederversammlungen,<br />
die Mitarbeit in w<strong>is</strong>senschaftlichen Beiräten und Fachjurys<br />
bei der Ausschreibung von Bundesförderprogrammen. Außerdem<br />
unterstützt er den Vorstand bei der Koordinierung<br />
der Landesvertretungen. Darüber hinaus <strong>is</strong>t Benjamin C.<br />
Franke Mitglied der Redaktion der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> und<br />
arbeitet projektbezogen für das BEM-nahe INSTITUT <strong>NEUE</strong><br />
<strong>MOBILITÄT</strong>.<br />
0921 1687 7041<br />
benjamin.franke@bem-ev.de<br />
Andrea Dewes<br />
Projekt- und Netzwerkmanagement<br />
Andrea Dewes unterstützt den BEM im Projekt- und Netzwerkmanagement.<br />
Sie <strong>is</strong>t ausgebildete Bankkauffrau und<br />
studierte Diplom-Betriebswirtin der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule<br />
Nürnberg. Außerdem <strong>is</strong>t sie Wirtschaftsmediatorin<br />
und System<strong>is</strong>cher Coach. Sie <strong>is</strong>t langjährig erfahren im<br />
Umgang und Aufbau von Organ<strong>is</strong>ationen, insbesondere in<br />
neuen Branchen. So bekleidete sie u.a. diverse Führungsund<br />
Projekttätigkeiten bei der debitel AG und als Leiterin<br />
Produktmanagement und Vertrieb Telekommunikation bei<br />
der Loyalty Partner GmbH. B<strong>is</strong> heute <strong>is</strong>t sie BayTech Associate<br />
im BayTech-ISM und dort Consultant, Trainerin und Coach.<br />
030 8638 1874<br />
andrea.dewes@bem-ev.de<br />
Sandrine Frideres<br />
Accounting, <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> und Mitgliederbetreuung<br />
Sandrine Frideres unterstützt seit September 2009 den Vorstand<br />
bei der täglichen Verbandsarbeit, koordiniert Arbeitsläufe<br />
und managt die Berliner Hauptgeschäftsstelle sowie<br />
die Mitgliedsbetreuung. Seit Oktober 2010 leitet sie die Anzeigenredaktion<br />
der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> und steht im direkten<br />
Dialog mit der Redaktionsleitung sowie des Grafikteams.<br />
Seit Mitte des Jahres 2013 betreut Sandrine Frideres außerdem<br />
das Rechnungs- und Mahnwesen des BEM.<br />
030 3464 950 91<br />
sandrine.frideres@bem-ev.de<br />
Juliane Girke<br />
PR-Referentin und Redaktionsleiterin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Seit Januar 2010 <strong>is</strong>t Juliane Girke als PR-Referentin verantwortlich<br />
für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes.<br />
Neben der Erstellung von Pressemitteilungen, Fachbeiträgen<br />
und Interviews, der Betreuung der Social Media<br />
Aktivitäten sowie der Koordination der Medienkooperation<br />
mit verschiedenen Veranstaltungsformaten in Deutschland<br />
und Europa fungiert sie außerdem als Redaktionsleiterin der<br />
<strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />
030 3464 950 92<br />
juliane.girke@bem-ev.de<br />
Till Rumohr<br />
Hauptstadt-Repräsentant<br />
Seit Januar 2014 unterstützt Till Rumohr den Bundesverband<br />
eMobilität als neuer Hauptstadt-Repräsentant auf Veranstaltungen<br />
und Events in Berlin. Er vertieft in dieser Funktion<br />
die Kontakte zur Bundespolitik sowie den in der Bundeshauptstadt<br />
ansässigen bzw. vertretenen Institutionen,<br />
Unternehmen und Verbänden. Als Produktmanager und Verantwortlicher<br />
für internationalen Vertrieb und Marketing<br />
beim BEM-Mitgliedsunternehmen Veloform Media hat er<br />
sich bereits seit 2011 regelmäßig auf Veranstaltungen und<br />
Messeauftritten des BEM eingebracht hat.<br />
030 8638 1874<br />
till.rumohr@bem-ev.de<br />
Thomas Teschner<br />
Netzwerkmanagement Technik<br />
Thomas Teschner koordiniert seit Oktober 2013 im BEM-<br />
Netzwerkprojekt »eMobil untertage« die Aktivitäten der<br />
beteiligten Partnerunternehmen mit dem Schwerpunkt Technologie.<br />
Neben seinem Engagement im BEM <strong>is</strong>t er als Consultant<br />
und techn<strong>is</strong>cher Berater in den Bereichen eMobilität,<br />
LED-Scheinwerfer und Qualitätsmanagement tätig. Der<br />
gebürtige Kölner unterstützt als Mitglied des Netzwerks E-<br />
Mobilität RLP die BEM-Landesvertretung Rheinland- Pfalz<br />
von seinem Büro in der Vulkaneifel aus.<br />
030 8638 1874<br />
thomas.teschner@bem-ev.de<br />
Sabine Heiß<br />
Buchhaltung<br />
030 8638 1874<br />
sabine.he<strong>is</strong>s@bem-ev.de<br />
Sandra Köhler<br />
Ass<strong>is</strong>tentin BEM-Finanzvorstand<br />
08406 91 99 667<br />
sandra.koehler@bem-ev.de<br />
Susanne Teufel<br />
Ass<strong>is</strong>tentin des Präsidiums<br />
0841 128 5578<br />
susanne.teufel@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
13
BEM-Landesvertretungen<br />
REGIONAL VERNETZT<br />
LV Norddeutschland<br />
Hauptgeschäftsstelle<br />
Berlin<br />
LV NRW<br />
LV Mitteldeutschland<br />
LV Hessen<br />
LV Rheinland-Pfalz<br />
LV Baden-Württemberg<br />
LV Bayern<br />
14 Neue Mobilität
BEM-Landesvertretung Hessen<br />
BEM-Landesvertretung<br />
Hessen<br />
Susanne Weiß setzt sich als Leiterin der BEM-Landesvertretung Hessen dafür ein, die dort ansässigen eMobilitäts-Akteure<br />
auf regionaler und lokaler Ebene aktiv miteinander zu vernetzen. Mit mehr als 13 Jahren beruflicher Erfahrung in den Bereichen<br />
Autobank, Autovermietung und Fahrzeuglog<strong>is</strong>tik liegt ihr Fokus unter anderem auf der Betrachtung der gesamten<br />
log<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen Prozesskette bei der Vermarktung von eFahrzeugen: vom Erstverkauf b<strong>is</strong> zur Wiedervermarktung.<br />
BEM-Landesvertreterin Susanne WeiSS<br />
Nach den BEM-Landesvertretungen in Bayern und NRW wurde<br />
in Hessen im März 2011 die dritte regionale Repräsentanz<br />
vom Bundesverband eMobilität initiiert. Mit dem Autobauer<br />
Opel, den europä<strong>is</strong>chen Forschungs- und Entwicklungszentren<br />
mehrerer ausländ<strong>is</strong>cher Fahrzeughersteller, zahlreichen<br />
Automobilzulieferern, internationalen Autovermietungen,<br />
der Tätigkeit innovativer Log<strong>is</strong>tikunternehmen sowie den<br />
insbesondere in Südhessen starken Chemieunternehmen<br />
verfügt Hessen dabei über optimale Ausgangsbedingungen<br />
zur Real<strong>is</strong>ierung eines nachhaltigen Wachstums im Bereich<br />
Elektromobilität.<br />
In enger Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle in<br />
Berlin wird Susanne Weiß als Leiterin der Landesvertretung<br />
die vorhandenen Potentiale bündeln und Elektromobilität<br />
in Hessen als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che und nachhaltige Mobilitätsalternative<br />
etablieren. In einem ersten Schritt werden nun engagierte<br />
Kooperationspartner für den weiteren Aufbau der<br />
Landesvertretung gesucht. Mittelfr<strong>is</strong>tig <strong>is</strong>t die Einrichtung<br />
einer Geschäftsstelle, eines Kompetenzzentrums und eines<br />
Showrooms in Fulda, der Heimat des Fahrzeug Komplettentwicklers<br />
und BEM-Mitglieds EDAG, geplant, um von diesem<br />
Standort aus das Interesse und die Bege<strong>is</strong>terung für Elektromobilität<br />
innerhalb der hess<strong>is</strong>chen Gesellschaft zu verankern.<br />
»Wir freuen uns, mit unserem Mitgliedsunternehmen EDAG<br />
einen so kompetenten und vielseitig vernetzten Partner in<br />
Hessen an unserer Seite zu haben«, erklärt BEM-Präsident<br />
Kurt Sigl.<br />
»Die Elektromobilität wird die herkömmliche Autolandschaft<br />
Schritt für Schritt verändern und damit ein vollkommen neues<br />
Verständn<strong>is</strong> von Mobilität schaffen. Weg vom Auto als<br />
Statussymbol, hin zu einem innovativen Mobilitätskonzept<br />
in dem Auto, CarSharing, Bahn und ÖPNV sowie Zweiräder<br />
miteinander verknüpft werden«, so Susanne Weiß. »Die<br />
Entwicklung dazu passender integrativer Geschäftsmodelle<br />
jenseits von b<strong>is</strong>herigen Branchengrenzen steht noch am Anfang.<br />
Lassen Sie uns im fortlaufenden Dialog Anknüpfungspunkte<br />
für eine Zusammenarbeit finden und gemeinsam<br />
spannende Ideen, Konzepte und Projekte entwickeln«, fasst<br />
Susanne Weiß die künftigen Ziele Ihrer Arbeit als Leiterin der<br />
BEM-Landesvertretung zusammen.<br />
Susanne Weiß<br />
BEM-Landesvertretung Hessen<br />
Fon 0170 1806057<br />
susanne.we<strong>is</strong>s@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
15
BEM-Landesvertretung Norddeutschland<br />
Bundesverband eMobilität<br />
Landesvertretung Norddeutschland<br />
BEM-Landesvertretung<br />
Norddeutschland<br />
Florian Hempel bei der eMobilen Runde in Berlin<br />
»Dank unserer Partner haben wir uns bereits erfolgreich in<br />
vielen Regionen Deutschlands mit einer Landesvertretung<br />
positionieren können. Ich freue mich sehr, dass wir mit Florian<br />
Hempel einen so engagierten Partner in Norddeutschland<br />
gefunden haben«, so BEM-Präsident Kurt Sigl.<br />
»Von Emden über Hannover und Lübeck b<strong>is</strong> hoch nach Flensburg<br />
passiert im Norden Deutschlands noch nicht genug im<br />
Bereich der Elektromobilität - das zu ändern <strong>is</strong>t mein Ziel«,<br />
so Florian Hempel, BEM-Landesvertreter Norddeutschland<br />
und Berlin/Brandenburg. »Die Verknüpfung der bestehenden<br />
Partner des BEM steht dabei im Fokus.« Nach Bayern,<br />
Baden-Württemberg, Nordhrein-Westfalen, Hessen und Mitteldeutschland<br />
organ<strong>is</strong>iert sich nun auch der Norden im<br />
Bundesverband eMobilität, um Elektromobilität auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer<br />
Energien regional zu etablieren.<br />
Seit Frühjahr 2012 <strong>is</strong>t Florian Hempel für die Landesvertretung<br />
Norddeutschland Verantwortlich. Seit Oktober 2013<br />
kümmert er sich außerdem vermehrt auch um die Hauptstadtregion<br />
und die Organ<strong>is</strong>ation der Hauptstadt Runde.<br />
Der BEM-Landesvertreter Florian Hempel setzt sich künftig<br />
nicht nur in Norddeutschland sondern auch in Berlin &<br />
Brandenburg für die aktive Vernetzung der Branche ein. Die<br />
von ihm organ<strong>is</strong>ierten eMobilen Runden finden regelmäßig<br />
in den Städten Berlin, Hamburg, Bremen und in Schleswig-<br />
Holstein statt.<br />
»Als BEM-Landesvertreter sorge ich in Norddeutschland und<br />
Berlin-Brandenburg aktiv für die Vernetzung unterschiedlicher<br />
Akteure, für nachhaltige D<strong>is</strong>kussionsrunden im Rahmen<br />
der eMobilen Runde und stehe selbstverständlich gerne für<br />
Vorträge zu den Themen Verkehrs- und Energiewende zur<br />
Verfügung«, so Hempel.<br />
Gerne sprechen wir auch über Ihre Wünsche und Vorschläge<br />
sowie über Ihr Angebot einmal eine eMobile Runde bei<br />
Ihnen im Unternehmen oder mit einem von Ihnen vorgetragenen<br />
Thema umzusetzen. Wir freuen uns über zahlreiches<br />
Erscheinen..!<br />
Florian Hempel<br />
BEM-Landesvertretung Norddeutschland<br />
florian.hempel@bem-ev.de<br />
16 Neue Mobilität
Bundesverband eMobilität<br />
Landesvertretung Bayern<br />
BEM-Landesvertretung Bayern<br />
BEM-Landesvertretung<br />
Bayern<br />
BEM-Landesvertretung Bayern, c/o e-mocom AG, MarsstraSSe 74 in 80335 München<br />
»Ich freue mich, dass wir nach dem Umzug von Ingolstadt<br />
nach München nun auch in der bayer<strong>is</strong>chen Hauptstadt<br />
vertreten sind und die hier vorhandenen Potenziale im<br />
Bereich Elektromobilität weiter ausbauen können. Mit unserem<br />
Mitgliedsunternehmen e-mocom haben wir einen<br />
innovativen Partner an unserer Seite, der in seinem Showroom<br />
bereits jetzt die gesamte Bandbreite der Neuen Mobilität<br />
präsentiert«, so BEM-Vorstand Michael Hofmann.<br />
Seit Mai 2012 leiten Chaya Chatterjee und Manfred Hiemer<br />
die BEM-Landesvertretung. »Es freut uns sehr, dass<br />
wir nun als Landesvertretung Bayern noch stärker mit dem<br />
BEM verbunden sind, als »nur« als Mitglied. Wir durften in<br />
der Vergangenheit selbst erfahren, wie sehr der BEM uns<br />
Unternehmer unterstützen kann und dass der BEM mehr<br />
<strong>is</strong>t, als ein normaler Verband. Einer, der wirklich bewegt.<br />
Gemeinsam mit dem Team in Berlin möchten wir uns künftig<br />
dafür einsetzen, dass das Umdenken in vielen Köpfen<br />
erfolgt und wir die Elektromobilität schneller auf die Straße<br />
bringen können«, erklärt Chaya Chatterjee.<br />
Und Manfred Hiemer ergänzt: »Unser Ziel <strong>is</strong>t es, uns für die<br />
Elektromobilität in Bayern weiter und stärker einzusetzen –<br />
über das Engagement unseres Showrooms hinaus. Elektromobilität<br />
<strong>is</strong>t keine Zukunftsv<strong>is</strong>ion - sie <strong>is</strong>t bereits Realität.<br />
Als Landesvertretung möchten wir dazu beitragen, dass<br />
auch auf unternehmer<strong>is</strong>cher und polit<strong>is</strong>cher Seite die Maßnahmen<br />
ergriffen und Rahmenstrukturen geschaffen werden,<br />
die den Systemwechsel hin zu einer Neuen Mobilität<br />
beschleunigen.«<br />
Die BEM-Landesvertretung Bayern unterstützt als regionales<br />
Kompetenzzentrum für Elektromobilität die Ziele<br />
des Bundesverbands auf Landesebene. Im Rahmen von<br />
eRoadshows, Messen und anderen Veranstaltungen im<br />
süddeutschen Raum werden die Köpfe der Branche miteinander<br />
vernetzt und zukunftswe<strong>is</strong>ende Kooperations- und<br />
Geschäftsmodelle entwickelt, um Elektromobilität langfr<strong>is</strong>tig<br />
im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern. »Nur gemeinsam<br />
schaffen wir es, Elektromobilität bundesweit auf<br />
die Straße zu bringen«, betonte Michael Hofmann.<br />
Chaya Chatterjee & Manfred Hiemer<br />
BEM-Landesvertretung Bayern<br />
chaya.chatterjee@bem-ev.de<br />
manfred.hiemer@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
17
BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland<br />
Landesvertretung Mitteldeutschland<br />
BEM-Landesvertretung<br />
Mitteldeutschland<br />
eCONTACT steht als Agentur mit Chr<strong>is</strong>tian Grötsch<br />
und Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz für Kompetenz in den<br />
Bereichen Stadtentwicklung, Eventmanagement und<br />
Medien. Mit unserem Know-how stellen wir uns der<br />
anspruchsvollen Aufgabe, die Landesvertretung Mitteldeutschland<br />
vom Bundesverband eMobilität zu<br />
übernehmen. Wir werden auf lokaler, regionaler und<br />
bundesweiter Ebene für eine Mobilitätswende werben<br />
und bege<strong>is</strong>tern.<br />
Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz<br />
Chr<strong>is</strong>tian Grötsch<br />
Chr<strong>is</strong>tian Grötsch und Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz<br />
Auf dem Weg in ein neues Zeitalter der Mobilität müssen alle<br />
Menschen mitgenommen werden. Der Startschuss dafür<br />
wurde in den Modellregionen gesetzt. In Sachsen zeigt sich<br />
an einer Reihe von Projekten, wie eine bewegte Gesellschaft<br />
zukünftig unterwegs sein kann. Aspekte wie die Integration<br />
der eMobilität in den ÖPNV, innovative Batterietechnik, die<br />
Verknüpfung zu den Erneuerbaren Energien und Kommunikation<br />
wurden im Rahmen von SaxMobility untersucht.<br />
Es gilt nun, über Zahlen und Daten hinaus, den Nutzen für<br />
jeden Einzelnen darzustellen. Die Politik kann und wird dafür<br />
die Rahmenbedingungen schaffen. Wir wollen vermitteln<br />
und emotional<strong>is</strong>ieren. Als BEM-Landesvertretung <strong>is</strong>t uns<br />
wichtig, Politik, Wirtschaft und die Menschen in der Region<br />
für Projekte zu bege<strong>is</strong>tern, welche die Le<strong>is</strong>tungsfähigkeit<br />
und Innovationskraft des Ostens in einem mitteldeutschen<br />
Schaufenster abbilden. Besonderes Augenmerk liegt dabei<br />
auf dem multimodalen Verkehrsansatz und der Verbindung<br />
zu den regenerativ erzeugten Energien.<br />
Dargestellt werden die Projekte unter anderem im Pavillon<br />
der EnergieCityLeipzig. Der im Plus-Energie-Standard mit<br />
innovativen Materialien gebaute Kubus in exponierter Lage<br />
am Leipziger Hauptbahnhof, wird als Ausstellungs- und<br />
Veranstaltungsort zum Forum für die Energie- und Mobilitätswende.<br />
An dieser Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen Mensch und<br />
Technik wird erfahrbar, wie CO2-freie, geräuscharme und anwenderfreundliche<br />
Mobilität funktioniert.<br />
Für die Herausforderungen, den Menschen in den Megacities<br />
des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, müssen Szenarien<br />
in kleineren, funktionierenden Ballungsräumen entwickelt<br />
werden. Auch hier kann und muss Deutschland zum Ideenexporteur<br />
werden. Die Zusammenführung von Elektrofahrzeugen<br />
mit v<strong>is</strong>ionären Stadtentwicklungskonzepten soll die<br />
Qualität eines Schaufensters für Mitteldeutschland prägen.<br />
Wichtig <strong>is</strong>t uns, die Menschen in der Region mitzunehmen.<br />
Wir wollen ein elektromobiles Schaufenster, durch welches<br />
man nicht nur von außen staunend hineinsieht, sondern bei<br />
dem man in die Auslagen greifen kann.<br />
Chr<strong>is</strong>tian Grötsch<br />
Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz<br />
BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland<br />
Georgiring 1-3<br />
04103 Leipzig<br />
Fon 0341 60 45 30 24<br />
chr<strong>is</strong>tian.groetsch@bem-ev.de<br />
18 Neue Mobilität
Landesvertretung Baden-Württemberg<br />
BEM-Landesvertretung Baden-Württemberg<br />
BEM-Landesvertretung<br />
Baden-Württemberg<br />
Monika Lauer und Reinhard Stück<br />
Nach den bereits erfolgreich etablierten BEM-Landesvertretungen<br />
in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und in<br />
Mitteldeutschland nimmt der Bundesverband eMobilität<br />
nun auch in Baden-Württemberg regionale Aufgaben wahr.<br />
Die neue BEM-Landesvertretung wird künftig unter der Leitung<br />
von Monika Lauer und Reinhard Stück das elektromobile<br />
Engagement der Region aktiv gestalten.<br />
»Baden-Württemberg lebt von und natürlich mit seiner Automobilindustrie<br />
und seinem innovativen Mittelstand. Seit<br />
jeher kommen Innovationen im Mobilitäts-Bereich von bad<strong>is</strong>chen<br />
und schwäb<strong>is</strong>chen Unternehmen - das soll auch in<br />
Sachen eMobilität nicht anders sein«, betonte der Leiter der<br />
BEM-Landesvertretung Reinhard Stück. »Daneben gibt es<br />
unzählige Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren<br />
Energien, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Großartige<br />
Voraussetzungen für nachhaltige und innovative Entwicklungen<br />
in unserem Bundesland«, so Stück weiter.<br />
»eMobilität <strong>is</strong>t für uns mehr als die Entwicklung eines neuen<br />
Antriebsstrangs oder einer Batterie. Es <strong>is</strong>t der Aufbruch in<br />
ein neues Zeitalter des Zusammenlebens und der Vernetzung<br />
der Menschen in Ausgewogenheit mit ihren natürlichen<br />
Ressourcen, dem verantwortungsvollem Umgang mit der<br />
Umwelt und der Möglichkeit, wirtschaftlich erfolgreich zu<br />
sein. Das wollen wir aktiv mit gestalten«, erläuterte Monika<br />
Lauer die Motivation für ihr Engagement.<br />
Der Bundesverband eMobilität wird sich vor diesem Hintergrund<br />
auch auf regionaler Ebene für starke, strateg<strong>is</strong>che<br />
Partnerschaften zw<strong>is</strong>chen Energieversorgern, Batterieherstellern,<br />
Herstellern und Entwicklern von Elektrofahrzeugen,<br />
Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen, den Verbänden<br />
und der Politik einsetzen, um Elektromobilität in Baden-<br />
Württemberg langfr<strong>is</strong>tig zu etablieren. »An erster Stelle<br />
steht hierbei die nachhaltige Vernetzung unserer Mitgliedsunternehmen,<br />
um gezielt wirtschaftliche Mehrwerte zu erzeugen«,<br />
so Michael Hofmann, BEM-Vorstand Finanzen.<br />
»Wir wollen die Menschen in unserer Region für die Neue<br />
Mobilität bege<strong>is</strong>tern. Deshalb werden wir vor allem die kleinen<br />
und mittleren Städte bei Ihren Projekten und Ambitionen<br />
im Bereich der Elektromobilität begleiten und unterstützen«,<br />
erklärte Stück und machte damit deutlich, in welche<br />
Richtung die Anstrengungen der BEM-Landesvertretung<br />
Baden-Württemberg künftig gehen werden.<br />
»Ich freue mich sehr über das Engagement unserer zwei<br />
neuen Partner. Nur wenn wir auch auf regionaler Ebene aktiv<br />
agieren, können wir unser gemeinsames Ziel erfolgreich verwirklichen«,<br />
so Hofmann abschließend.<br />
Monika Lauer, monika.lauer@bem-ev.de<br />
Reinhard Stück, reinhard.stueck@bem-ev.de<br />
BEM-Landesvertretung Baden-Württemberg<br />
Neue Mobilität<br />
19
BEM-Landesvertretung Rheinland-Pfalz<br />
BEM-Landesvertretung<br />
Rheinland-Pfalz<br />
Einweihung der BEM-Landesvertretung Rheinland-Pfalz<br />
Der Bundesverband eMobilität hat sein bundesweites Netz<br />
an Landesvertretungen weiter ausgebaut. »Dank unserer<br />
Partner haben wir uns bereits erfolgreich in vielen Regionen<br />
Deutschlands mit einer Landesvertretung positionieren können.<br />
Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem Mitgliedsunternehmen<br />
EFA Batt Consulting einen so engagierten Partner<br />
in Rheinland-Pfalz gefunden haben«, betont BEM-Präsident<br />
Kurt Sigl im Vorfeld der Einweihung der neuen BEM-Landesvertretung<br />
in Rheinland-Pfalz. Die bereits bestehenden<br />
eMobilitäts-Aktivitäten von Mainz über Ingelheim, Bingen<br />
und Bad Kreuznach b<strong>is</strong> nach Ka<strong>is</strong>erslautern sollen künftig<br />
mit Hilfe der BEM-Landesvertretung und dem Know-How<br />
des BEM weiter ausgebaut und regional weiter etabliert<br />
werden.<br />
Eckhard Fahlbusch<br />
BEM-Landesvertretung Rheinland-Pfalz<br />
c/o EFA Batt Consulting<br />
Backhausstraße 33<br />
55457 Horrweiler<br />
Fon 06727 8971977<br />
Seit August 2013 <strong>is</strong>t Eckhard Fahlbusch für die BEM-Landesvertretung<br />
in Rheinland-Pfalz verantwortlich. »Seit dem haben<br />
mehrere Gespräche mit Vertretern des rheinland-pfälz<strong>is</strong>chen<br />
Wirtschaftsmin<strong>is</strong>teriums, der Energieagentur RLP und<br />
der Universität Ka<strong>is</strong>erslautern sowie den im Netzwerk agierenden<br />
Unternehmen stattgefunden. Zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten<br />
wurden bereits ausgelotet und gemeinsame<br />
Aktivitäten vereinbart«, erklärt Eckhard Fahlbusch sein<br />
neues Wirkungsgebiet und ergänzt: »Herausforderungen<br />
und Chancen gibt es genug.«<br />
20 Neue Mobilität
BEM-Landesvertretung NRW<br />
BEM-Landesvertretung<br />
NRW<br />
Sabine Hannert setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich für Erneuerbare Energien und der damit verbundenen Ressourcenschonung<br />
fossiler Brennstoffe ein. Diese natürliche Partnerschaft führte sie 2010 zum Bundesverband eMobilität, den sie<br />
seit 2011 als Repräsentantin und Leiterin der BEM-Landesvertretung NRW regional verortet. Sie setzt sich für die Verbreitung<br />
sinnvoller Mobilitätskonzepte ein, um Elektromobilität als Baustein einer nachhaltigen Zukunft voran zu bringen.<br />
BEM-Landesvertreterin Sabine Hannert im e-WOLF CENTER KÖLN<br />
Der Bundesverband eMobilität hat sich im letzten Jahr erfolgreich<br />
auf Bundesebene positioniert, um Elektromobilität als<br />
real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Mobilitätsalternative auf die Straße zu bringen.<br />
Inzw<strong>is</strong>chen <strong>is</strong>t der BEM für Politik und Unternehmen erster<br />
Ansprechpartner, wenn es darum geht, das Thema Elektromobilität<br />
über alle Facetten und über alle involvierten Branchen<br />
hinweg im Dialog zu betrachten.<br />
»Gerade auch auf Landesebene werden innovative Foren<br />
und Plattformen für einen interd<strong>is</strong>ziplinären Austausch und<br />
Kooperationen immer wichtiger, daher wollen wir nun den<br />
konsequenten nächsten Schritt gehen und uns stärker regional<br />
aufstellen«, so BEM-Finanzvorstand Michael Hofmann.<br />
Mit der bereits im September 2010 im e-WOLF CENTER<br />
KÖLN, in Kooperation mit dem Stadtwerke-Verbund Trianel,<br />
gegründeten Landesvertretung NRW setzt der BEM im<br />
bevölkerungsreichsten Bundesland Zeichen. Hier kann die<br />
Bege<strong>is</strong>terung für Elektromobilität nicht nur in Gesprächen<br />
vermittelt, sondern direkt anhand marktreifer Fahrzeuge erfahrbar<br />
gemacht werden.<br />
Gemeinsam mit Sabine Hannert, der neuen Leiterin der Landesvertretung,<br />
will der Bundesverband künftig an die vielfältigen<br />
emobilen Aktivitäten in NRW anknüpfen und diese<br />
durch Vernetzung, Information und Engagement weiter beschleunigen.<br />
Es gilt, den zahlreichen Industrieunternehmen<br />
die wirtschaftlichen Chancen und heim<strong>is</strong>chen Wertschöpfungspotenziale<br />
im Bereich der Neuen Mobilität aufzuzeigen<br />
und andererseits auch um die Möglichkeit eine lebenswertere<br />
Zukunft für die Bevölkerung in diesem hochverdichteten<br />
Bundesland zu schaffen.<br />
»Durch die Elektromobilität ergibt sich die faszinierende<br />
Möglichkeit, die Erneuerbaren Energien auch im Verkehrssektor<br />
flächendeckend einzusetzen und so endlich den Energiebedarf<br />
unabhängig von fossilen Brennstoffen decken zu<br />
können«, erklärt Sabine Hannert und macht damit klar, warum<br />
sie sich für die Kooperation mit dem Bundesverband<br />
eMobilität entschlossen hat. »Zudem bietet Elektromobilität<br />
die Chance, über bestehende Mobilitätsstrukturen nachzudenken<br />
und neue, effiziente und nachhaltige Lösungen zu<br />
entwickeln«, so Hannert weiter.<br />
Sabine Hannert<br />
BEM-Landesvertretung im e-WOLF CENTER KÖLN<br />
Ernst-Heinrich-Ge<strong>is</strong>t-Strasse 5<br />
50226 Frechen<br />
Fon 0202 7017 10<br />
sabine.hannert@bem-ev.de<br />
In Kooperation mit<br />
Neue Mobilität<br />
21
BEM-BEIRat<br />
Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />
BEM-Beirat<br />
Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />
mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />
Dr.-Ing. Jan Traenckner <strong>is</strong>t Experte für<br />
Elektromobilität. Nach seinem Studium<br />
der Elektrotechnik an der TH Aachen<br />
mit anschließender Promotion<br />
in Maschinenbau hat Dr. Traenckner<br />
bei McKinsey & Company in München<br />
als Berater gearbeitet. Seit 1997 <strong>is</strong>t er<br />
selbständiger Investor und Strategieberater.<br />
Er <strong>is</strong>t Technologie- und Innovationsexperte<br />
und hat langjährige Erfahrung<br />
mit der strateg<strong>is</strong>chen Nutzung<br />
von technolog<strong>is</strong>ch getriebenen Megatrends.<br />
Seit mehreren Jahren arbeitet er<br />
intensiv an der Elektromobilität. Er hat<br />
in vielen Projekten mit der Industrie<br />
mitgeholfen, diesen neuen Trend besser<br />
zu verstehen und sich entsprechend<br />
zu positionieren. Als BEM-Beirat unterstützt<br />
er den Verband insbesondere in<br />
strateg<strong>is</strong>chen Angelegenheiten.<br />
Beiratsvorsitzender Dr.-Ing. Traenckner<br />
jan.traenckner@bem-ev.de<br />
Als Grenzgänger zw<strong>is</strong>chen Wirtschaft,<br />
W<strong>is</strong>senschaft und Politik hat der Physiker<br />
und Volkswirt langjährige Erfahrungen<br />
in der Daimler AG, in Behörden und<br />
Verbänden, so unter anderem im Bundesmin<strong>is</strong>terium<br />
für Bildung und Forschung<br />
sowie im Bundesverband der<br />
Deutschen Industrie, sowie in W<strong>is</strong>senschaft<br />
und Kommunikation gesammelt.<br />
Als Manager im Vorstandsbereich Forschung<br />
und Entwicklung der Daimler<br />
AG verfolgte Dr. Dr. Reinhard Löser die<br />
internationale Entwicklung alternativer<br />
Antriebe an vorderster Front.<br />
In seiner Funktion als w<strong>is</strong>senschaftlicher<br />
Beirat im Bundesverband eMobilität<br />
steht er vor allem für Fragen rund<br />
um das Thema Batterietechnologie zur<br />
Verfügung.<br />
reinhard.loeser@bem-ev.de<br />
Dr. Jan Peter Korthals <strong>is</strong>t Experte für<br />
Elektromobilität und alternative Antriebe.<br />
Er hat an der TU Berlin Wirtschaftsingenieurwesen<br />
studiert und<br />
an der Universität Zürich promoviert.<br />
Vom Jahr 2000 b<strong>is</strong> 2010 war er als Berater<br />
im Berliner Büro von McKinsey &<br />
Company tätig, zuletzt als Juniorpartner<br />
im Automobilsektor. Seit einigen<br />
Jahren beschäftigt er sich sehr intensiv<br />
mit der Elektromobilität sowie anderen<br />
alternativen Antrieben und hat wesentliche<br />
Forschungsprojekte bei McKinsey<br />
hierzu geleitet. Schwerpunkte seiner<br />
Arbeit waren die Entwicklung von Geschäftsmodellen,<br />
die Erforschung des<br />
Kundenverhaltens und der -präferenzen<br />
sowie die Gestaltung regulator<strong>is</strong>cher<br />
Rahmenbedingungen. Seit 2010<br />
<strong>is</strong>t er als selbständiger Berater tätig<br />
und unterstützt den BEM in inhaltlichen<br />
Fragen.<br />
jan.peter.korthals@bem-ev.de<br />
22 Neue Mobilität
BEM-Beirat<br />
Der BEM-Beirat setzt sich aus Experten der elektromobilen Branche zusammen und<br />
unterstützt den Bundesverband eMobilität durch spezif<strong>is</strong>che Fachkompetenzen. Die<br />
Expert<strong>is</strong>e der Beiräte reicht von techn<strong>is</strong>chem Know-how in den Bereichen Antriebselektronik,<br />
Fahrzeugbau und IT über Beratungskompetenzen in Bezug auf neue<br />
Geschäftsmodelle und -strategien b<strong>is</strong> hin zu Kenntn<strong>is</strong>sen der Energiewirtschaft.<br />
Der Maschinenbau-Ingenieur Eckhard<br />
Fahlbusch <strong>is</strong>t Experte für sämtliche<br />
Batterietechnologien und deren Anwendungen<br />
als Energiespeicher. Er<br />
<strong>is</strong>t unter anderem als Umweltschutzbeauftragter<br />
des Fachverbandes Batterien<br />
im Zentralverband Elektrotechnik-<br />
und Elektronikindustrie sowie als<br />
Berater des europä<strong>is</strong>chen Batterieverbandes<br />
EUROBAT tätig. Zw<strong>is</strong>chen 1992<br />
und 2003 war Fahlbusch als Direktor<br />
für Umweltschutz und Technik bei der<br />
VARTA Batterie AG für Batterie-Speichertechnologien<br />
zuständig. Seit 2003<br />
<strong>is</strong>t Fahlbusch freiberuflicher Berater für<br />
Umwelttechnologien und Umweltpolitik<br />
sowie für Förderprojekte mit dem<br />
Schwerpunkt Lithiumbatterien – diese<br />
Expert<strong>is</strong>e fließt auch in seine Arbeit als<br />
BEM-Beirat mit ein.<br />
eckhard.fahlbusch@bem-ev.de<br />
Dipl. Ing. M.S. Tim Baack <strong>is</strong>t Geschäftsführer<br />
der E-Mobility Partners GmbH<br />
und berät und begleitet Unternehmen<br />
bei der Entwicklung und Umsetzung<br />
von Strategien und Geschäftsmodellen<br />
zur eMobility. Herr Baack <strong>is</strong>t seit vielen<br />
Jahren in der Energiewirtschaft tätig<br />
und hat bei der E.ON AG, der Conergy<br />
Gruppe und AES Corporation umfangreiche<br />
Erfahrungen in den Bereichen<br />
Business Development, Projektmanagement,<br />
Finanzierung und Strategie<br />
gesammelt. Herr Baack <strong>is</strong>t Diplom-<br />
Wirtschaftsingenieur (TU Berlin) und<br />
hat einen Master of Science (SIT, USA)<br />
erworben. Herr Baack leitet den Kompetenzbereich<br />
Energieversorgung und<br />
Erneuerbare Energien für eMobility<br />
und steht Bundesverband eMobilität in<br />
seiner Beiratsfunktion als Experte für<br />
Kooperationen mit Unternehmen der<br />
Energiewirtschaft zur Verfügung.<br />
tim.baack@bem-ev.de<br />
Bei der Entstehung neuer Märkte <strong>is</strong>t<br />
der wesentliche Erfolgsfaktor, die dort<br />
neu entstehenden Unternehmen und<br />
die bereits etablierten Player der Branchen<br />
zu Erfolgspartnerschaften zusammenzubringen;<br />
daraus dann neue<br />
Geschäftsmodelle zu entwickeln, diese<br />
konkret umzusetzen und dabei immer<br />
die Vermarktung und den Kunden im<br />
Blick zu haben. Matthias Groher hat<br />
dies in verschiedenen Funktionen als<br />
Leiter von Produktmanagement und<br />
Vertrieb, Berater und Dozent in verschiedenen<br />
Branchen und Unternehmen<br />
erfolgreich umsetzen können.<br />
Schwerpunkt seiner Zusammenarbeit<br />
mit dem BEM <strong>is</strong>t die Vernetzung der<br />
einzelnen Akteure – von der Forschung<br />
b<strong>is</strong> hin zur erfolgreichen Vermarktung.<br />
Außerdem unterstützt er den BEM und<br />
seine Mitglieder bei der Entwicklung<br />
konkreter und umsetzbarer Vermarktungsstrategien.<br />
matthias.groher@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
23
BEM-BEIRat<br />
Fortsetzung von vorheriger Seite<br />
Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />
BEM-Beirat<br />
Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />
mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />
Markus Emmert entwickelt Lösungen<br />
für Erneuerbare Energien, die<br />
der Elektromobilität den notwendigen<br />
»grünen Strom« effektiver liefern<br />
können. Forschung und Entwicklung<br />
für eine Energie, die bewegt. Als Geschäftsführer<br />
der ComBInation GmbH<br />
legt er besonderen Wert auf fundiertes<br />
prakt<strong>is</strong>ches W<strong>is</strong>sen. Getreu dem Motto<br />
»Aus der Prax<strong>is</strong> für die Prax<strong>is</strong>« versucht<br />
er innovative Lösungen zu finden und<br />
verlässt dabei gern die vorgegebenen<br />
Pfade. Seine Erfahrungen im Aufbau<br />
von kleinen und mittelständ<strong>is</strong>chen Unternehmen,<br />
sein Innovationsge<strong>is</strong>t und<br />
seine Erfahrungen in der Finanzbranche<br />
fließen auch in sein Engagement<br />
als BEM-Beirat ein. Er unterstützt den<br />
Bundesverband vor diesem Hintergrund<br />
insbesondere in strateg<strong>is</strong>chen<br />
Fragen.<br />
markus.emmert@bem-ev.de<br />
Prof. Dr.-Ing. Chr<strong>is</strong>tian Voy <strong>is</strong>t seit über<br />
zehn Jahren einer der wichtigen Vordenker<br />
in der Automobilindustrie und hat<br />
während seiner Tätigkeiten im OEMund<br />
Zuliefererbereich der Automobilindustrie<br />
sowohl in der Serienentwicklung,<br />
der Forschung als auch der Vorentwicklung<br />
wichtige Akzente gesetzt. Seine<br />
Erfahrungen in den Bereichen Elektrochem<strong>is</strong>che<br />
Speichersysteme, Fahrzeugelektronik<br />
sowie Automobilrecycling<br />
und Verkehrstechnik konnte er<br />
während seiner langjährigen Lehrtätigkeit<br />
an den Universitäten in Kassel und<br />
Hannover weitergeben. Als Geschäftsführer<br />
der PROAUTOMOTIVE Consulting<br />
entwickelt er aktuell Produkt- und<br />
Kommunikationsstrategien in w<strong>is</strong>senschaftlichen,<br />
techn<strong>is</strong>chen und umweltrelevanten<br />
Bereichen und organ<strong>is</strong>iert<br />
verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte.<br />
chr<strong>is</strong>tian.voy@bem-ev.de<br />
Als Entwickler beschäftigt Josef Maier<br />
sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten<br />
und Herausforderungen in der<br />
Automobilindustrie. Er kennt mit seinen<br />
mehr als vier Jahrzehnten Berufserfahrung<br />
alle Seiten der Branche und<br />
hat sein Know-how sowohl bei OEMs<br />
als auch bei Zulieferern erfolgreich<br />
eingesetzt. Seine Entwicklungs- und<br />
Erprobungserfahrung in den Bereichen<br />
wie Leichtbau, Antrieb, Fahrwerk,<br />
Bremsen, Kraftstoffsysteme, Gesamtfahrzeug<br />
und neue Technologien bringt<br />
er nun sowohl als Niederlassungsleiter<br />
beim Entwicklungsdienstle<strong>is</strong>ter Benteler<br />
Engineering Services GmbH in Ingolstadt<br />
als auch als Bereitasmitglied<br />
im Bundesverband eMobilität ein. Dabei<br />
unterstützt er bei der Beratung von<br />
BEM-Mitgliedsunternehmen, die sich<br />
mit dem Thema Elektromobilität beschäftigen.<br />
josef.maier@bem-ev.de<br />
24 Neue Mobilität
BEM-BEIRat<br />
Die Zukunft denken! Das <strong>is</strong>t es, was<br />
wir tun müssen, um Energiewende und<br />
Elektromobilität als die großen Chancen<br />
zu begreifen, die sie sind. Und das<br />
tut BEM-Beirat Dr. Jan Fritz Rettberg gemeinsam<br />
mit seinen Kollegen am NRW<br />
Kompetenzzentrum Elektromobilität,<br />
Infrastruktur und Netze am Standort TU<br />
Dortmund. Hier verbinden sich dezentrale<br />
Energiespeicher, flexible Lasten,<br />
intelligente Verbraucher, fluktuierende<br />
und regenerative Erzeugung über den<br />
Einsatz modernster Informations- und<br />
Kommunikationstechnologie mit dem<br />
steigenden Mobilitätsanspruch der<br />
Menschen. Als BEM-Beirat unterstützt<br />
Dr. Rettberg den Verband insbesondere<br />
bei Fragestellungen rund um die Interoperabilität<br />
sämtlicher Komponenten<br />
der Elektromobilität mit der Energieversorgung<br />
der Zukunft.<br />
jan.fritz.rettberg@bem-ev.de<br />
Heiko Herchet war nach Stationen in<br />
der Automobilindustrie und Maschinenbau<br />
auch im Entwicklungsumfeld<br />
von intelligenten Energieversorgungsnetzen<br />
beschäftigt und bringt damit<br />
optimale Voraussetzung für die Einbindung<br />
von Elektrofahrzeugen in intelligente<br />
Netze mit. Aktuell leitet er das<br />
Kompetenzzentrum Elektromobilität<br />
der EDAG, dem weltweit größten Engineeringdienstle<strong>is</strong>ter<br />
der Mobilitätsindustrie.<br />
Schwerpunkthemen sind die<br />
Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen Infrastruktur<br />
und Fahrzeug, die sinnvolle Integration<br />
von mobilen Energiespeichern ins Netz<br />
und die zielgerichtete Nutzung von regenerativen<br />
Energiequellen in einem<br />
„Internet der Energie“. Im Bereich der<br />
Mobilität liegt das Potential mit neuen<br />
Geschäftsmodellen b<strong>is</strong> hin zur Mobilität<br />
als Dienstle<strong>is</strong>tung neue Wege der<br />
Finanzierung zu gehen.<br />
heiko.herchet@bem-ev.de<br />
Dipl.Ing. und Dipl.Wirtsch.Ing. Johann<br />
Georg Friedrich <strong>is</strong>t Experte für Operations<br />
Research im Verkehrs- und<br />
Energiebereich. Er studierte an der<br />
Techn<strong>is</strong>chen Universität München Maschinenbau<br />
und Wirtschaftsw<strong>is</strong>senschaften.<br />
Mit seiner langjährigen Erfahrung<br />
im Bereich der Optimierung von<br />
Betriebsabläufen mit Hilfe von Simulations-<br />
und Kosten-Modellen im Industrieund<br />
Verkehrsbereich wird er das Team<br />
des Bundesverbands eMobilität in seiner<br />
Arbeit unterstützen. Um Elektromobilität<br />
wettbewerbsfähig zu machen,<br />
<strong>is</strong>t es nötig, möglichst alle denkbaren<br />
Konzepte zur Erreichung dieses Zieles<br />
hinsichtlich ihrer Kosten-Effizienz und<br />
Real<strong>is</strong>ierbarkeit in einer Systemstudie<br />
zu untersuchen und die besten Konzepte<br />
für die Haupt-Einsatzbereiche von<br />
Elektromobilität zu ermitteln.<br />
johann.georg.friedrich@bem-ev.de<br />
Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler hat sich<br />
bereits zu Beginn seiner w<strong>is</strong>senschaftlichen<br />
Laufbahn mit Fragen der Nachhaltigkeit<br />
beschäftigt und dazu mehrere<br />
Arbeiten, hier insbesondere im Bereich<br />
des Klimaschutzes, durchgeführt.<br />
Durch seine Mitarbeit in verschiedenen<br />
w<strong>is</strong>senschaftlichen und polit<strong>is</strong>chen<br />
Gremien (u.a. im Deutschen Bundestag<br />
sowie im Bundesforschungsmin<strong>is</strong>terium)<br />
sowie seine Mitwirkung in lokalen<br />
Organ<strong>is</strong>ationen, verfügt er über<br />
große Erfahrungen auf dem Gebiet der<br />
Nachhaltigkeit. Zur Zeit <strong>is</strong>t er als Umweltbeauftragter<br />
tätig und koordiniert<br />
mehrere Vorhaben, so u.a. »Garm<strong>is</strong>ch<br />
Partenkirchen als Bayer<strong>is</strong>che Modellkommune<br />
Elektromobilität«, die unmittelbaren<br />
Bezug zur Nachhaltigkeit<br />
haben und als Vorzeigeprojekte für andere<br />
Kommunen dienen können.<br />
wolfgang.seiler@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
25
BEM-BEIRat<br />
Fortsetzung von vorheriger Seite<br />
Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />
BEM-Beirat<br />
Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />
mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />
Bereits 2010 gründete Tim Ruhoff die<br />
Next Generation Mobility (NGM) mit<br />
dem Ziel, dem Thema eMobilität mit<br />
einer smarten Lösung zum Durchbruch<br />
zu verhelfen. In der Prax<strong>is</strong> zeigte sich,<br />
dass ein Carsharing, das möglichst<br />
viele Kurzstreckenfahrten bündelt, der<br />
einzige sinnvolle Anwendungsfall <strong>is</strong>t.<br />
Nur so lässt sich eine maximale Auslastung<br />
der Fahrzeuge erreichen. So<br />
wurde Stück für Stück die Corporate<br />
Carsharing Software fleetster entwickelt.<br />
Diese zielt darauf ab die Firmenmobilität<br />
im Ganzen zu verändern und<br />
zu optimieren. Tim Ruhoff <strong>is</strong>t der Überzeugung,<br />
dass es eben nicht nur darum<br />
geht, den Antriebsstrang bestehender<br />
Fahrzeuge zu erneuern, sondern Mobilität<br />
von Grund auf neu zu gestalten.<br />
Diesen Umdenkprozess unterstützt<br />
Ruhoff auch in seiner Funktion als BEM-<br />
Beirat.<br />
tim.ruhoff@bem-ev.de<br />
Dr. Mark Steffen Walcher verfügt über<br />
langjährige Berufserfahrung als Projektleiter<br />
diverser interd<strong>is</strong>ziplinärer<br />
Veränderungsprojekte in der Energie-,<br />
Mobilitäts- und Automobilwirtschaft.<br />
Durch seine sehr guten Kenntn<strong>is</strong>se in<br />
den Bereichen nachhaltige Mobilitätskonzepte,<br />
neue Energien und -technologien<br />
sowie Elektromobilität war<br />
er von Anfang an den entscheidenden<br />
Projekten der Elektromobilität beteiligt.<br />
So war er Programmleiter bei der<br />
Idee und Implementierung der b<strong>is</strong><br />
heute größten eMobil-Flotte Europas<br />
in Stuttgart. Bei Dornier Consulting<br />
GmbH war er jahrelang für die Entwicklung<br />
und Erstellung von Produktkonzepten<br />
für Elektromobilitätsprodukte<br />
verantwortlich. Als Beirat unterstützt<br />
der Geschäftsführer der smartlab Innovationsgesellschaft<br />
mbH den BEM nun<br />
mit seiner Expert<strong>is</strong>e.<br />
mark.steffen.walcher@bem-ev.de<br />
Uwe Hahner, General Manager „Parking<br />
und E-Mobility“ der Swarco Traffic Systems<br />
GmbH, <strong>is</strong>t seit Jahren ausgewiesener<br />
Experte für alle Fragen der Verkehrstechnik<br />
und der Verkehrstelematik.<br />
Know-How, das auch in seine Tätigkeit<br />
als BEM-Beirat einfließt. Elektromobilität<br />
wird sich für ihn nur flächendeckend<br />
durchsetzen, wenn zum einen die entsprechende,<br />
intelligente Ladeinfrastruktur<br />
geschaffen wird und zum anderen<br />
deren Vernetzung in bestehende<br />
Verkehrsrechner / Beeinflussungssysteme<br />
gelingt. Zu dieser Überzeugung<br />
kam Hahner durch seine langjährigen<br />
Tätigkeiten bei den Dambach Werken,<br />
bei Signalbau Huber und bei Swarco.<br />
Den Aufbau des Bereichs E-Mobility<br />
bei Swarco Traffic Systems und die Entwicklung<br />
einer neuartigen Ladeanlage<br />
für Elektrofahrzeuge hat Hahner daher<br />
ganz bewusst forciert.<br />
uwe.hahner@bem-ev.de<br />
26 Neue Mobilität
BEM-BEIRat<br />
Wolfgang Tölsner <strong>is</strong>t Dipl.-Ing. der Elektrotechnik<br />
(TU Hannover) und blickt auf<br />
eine 35-jährige internationale operative<br />
Berufserfahrung im industriellen Anlagengeschäft<br />
in den Branchen elektr<strong>is</strong>che<br />
Energieerzeugung- und verteilung,<br />
elektr<strong>is</strong>che Schiffs- und Offshoreausrüstung,<br />
sowie Schienenverkehrstechnik,<br />
Schienenfahrzeugbau und Gesamtbahnanlagensysteme<br />
zurück. In<br />
seiner beruflichen Laufbahn bekleidete<br />
er zahlreiche Führungspositionen. Seit<br />
2009 arbeitet Wolfgang Tölsner als unabhängiger<br />
Unternehmensberater. Im<br />
Rahmen seiner Lehrtätigkeit organ<strong>is</strong>iert<br />
er unter Einbeziehung von Experten<br />
eine Vorlesungsreihe zur Elektromobiltät.<br />
Als BEM-Beirat will er versuchen,<br />
eine Brücke zu bauen zw<strong>is</strong>chen Lehre<br />
und Forschung und aktuellen Entwicklungen<br />
in der Elektromobilität.<br />
wolfgang.toelsner@bem-ev.de<br />
Andreas Serra <strong>is</strong>t Experte für Automobilvertrieb,<br />
automobile Servicele<strong>is</strong>tungen<br />
und Implementierung von alternativen<br />
Antrieben in nationalen und internationalen<br />
Handels- und Vertriebsorgan<strong>is</strong>ationen.<br />
Seit 1983 ununterbrochen<br />
in der Automobilindustrie tätig. Nach<br />
Lehre zum Automobilkaufmann und<br />
Erfahrungen in der Verkaufsleitung,<br />
Studium zum Marketing Betriebswirt.<br />
Danach Berater und Seniorberater bei<br />
promotor für unterschiedliche Automobilhersteller<br />
und Importeure. Seit 1998<br />
beschäftigt er sich mit der Implementierung<br />
und dem Vertrieb von alternativen<br />
Antrieben. Seit 2011 kümmert er<br />
sich bei promotor um den Aufbau von<br />
Händlernetzen für Elektrofahrzeuge.<br />
Seine Erfahrungen in unterschiedlichen<br />
Beratungsprojekten fließt in seine<br />
Arbeit als Beirat mit ein.<br />
andreas.serra@bem-ev.de<br />
Dr. Michael W. Müller <strong>is</strong>t Gesellschafter<br />
der Magility Unternehmensberatung.<br />
Er <strong>is</strong>t promovierter Ingenieur und hat in<br />
München, Hannover und Wien studiert.<br />
Er war 10 Jahre in der Pkw-Entwicklung<br />
von Mercedes-Benz Pkw tätig, 3 Jahre<br />
im Daimler Headquarter und 12 Jahre<br />
als Geschäftsführer der Mercedes-Benz<br />
Technology Consulting GmbH.<br />
Er beschäftigt sich seit 1985 mit dem<br />
Themenkomplex der automobilen Mobilität<br />
und seit 2008 auch mit dem Feld<br />
der eMobilität. Seine Schwerpunkte<br />
sind hierbei die Gestaltung neuer agiler<br />
internationaler Geschäftsmodelle,<br />
innovative Produkt- und Prozesstechnologien<br />
und deren Auswirkungen auf<br />
Entwicklungs- und Produktionsprozesse.<br />
Er unterrichtet an Hochschulen, <strong>is</strong>t<br />
Mitglied in mehreren Gremien und in<br />
verschiedenen Verbänden.<br />
michael.müller@bem-ev.de<br />
Pitt Moos war mehr als 40 Jahre bei<br />
Daimler tätig und hat über verschiedenste<br />
Vertriebsfunktionen in den<br />
Sparten Pkw, Vans und Trucks alle Facetten<br />
des Automobilmarktes kennen<br />
gelernt. Von 2006 an war er im Bereich<br />
Marketing & Vertrieb der Treiber des<br />
smart electric drive. Er hat alle 4 Generationen<br />
betreut und in mehr als 20<br />
Zielmärkten in Europa, Amerika und<br />
Asien begleitet. Dabei stand er in engem<br />
Kontakt zu zahlreichen internationalen<br />
Organ<strong>is</strong>ationen und Herstellen<br />
im Bereich der Elektromobilität.<br />
Nach dem anfänglichen Hype um<br />
Elektromobilität und dem aktuellen Tal<br />
der Tränen geht es ihm als Beirat beim<br />
Bundesverband eMobilität vor allem<br />
darum, pragmat<strong>is</strong>ch eine langfr<strong>is</strong>tig<br />
real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Perspektive aufbauen zu<br />
helfen.<br />
pitt.moos@bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
27
BEM-BEIRat<br />
Fortsetzung von vorheriger Seite<br />
Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />
BEM-Beirat<br />
Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />
mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />
Prof. Dr. Gunter Schweiger begann<br />
nach Maschinenbaustudium und Promotion<br />
seine berufliche Tätigkeit bei<br />
der Audi AG. Er nahm dann einen Ruf<br />
zunächst an die FH Regensburg und<br />
anschließend an die FH Ingolstadt an.<br />
Über 14 Jahre war er Präsident der Ingolstädter<br />
Hochschule und 4 Jahre lang<br />
Vorsitzender von Hochschule Bayern<br />
e.V.. Als Hochschulleiter förderte er<br />
die Integration der Elektromobilität in<br />
Lehre und Forschung. Er unterstützte<br />
die jährlichen Tage der Elektromobilität<br />
und den Aufbau des student<strong>is</strong>chen<br />
Formula Student Electric Teams. Mit Beginn<br />
seiner Lehrtätigkeit organ<strong>is</strong>iert er<br />
unter Einbeziehung von Experten eine<br />
Vorlesungsreihe zur Elektromobiltät.<br />
Als Beirat will er versuchen, eine Brücke<br />
zu bauen zw<strong>is</strong>chen Lehre und Forschung<br />
und aktuellen Entwicklungen in<br />
der Elektromobilität.<br />
gunter.schweiger@bem-ev.de<br />
Gunnar Balkow <strong>is</strong>t Experte rund um<br />
das Thema Elektrozweiräder – vom Pedelec<br />
über eBikes b<strong>is</strong> hin zu eRollern<br />
und eMotorrädern. Er <strong>is</strong>t seit mehreren<br />
Jahren im Bereich der zweirädrigen<br />
Elektromobilität für verschiedene<br />
Hersteller tätig. Unter anderem hat er<br />
mit Elmoto in Stuttgart eines der größten<br />
Modellprojekt der Elektromobilität<br />
mit konzipiert, begleitet und ausgewertet.<br />
Viele Rückmeldungen aus<br />
dem klass<strong>is</strong>chen, wie elektromobilen<br />
Einzelhandel, sowie diverse Gespräche<br />
mit End- und Fachkunden auf den<br />
Branchen- und Zweiradmessen bilden<br />
neben seinen eigenen Erfahrungen die<br />
Bas<strong>is</strong> für seine Arbeit beim BEM. Bei<br />
Vorträgen auf Fachtagungen und Kongressen<br />
hat er bereits viele Menschen<br />
von den Vorteilen der zweirädrigen –<br />
und bereits verfügbaren – Elektromobilität<br />
überzeugen können.<br />
gunnar.balkow@bem-ev.de<br />
Herr Dr. Gregor Matthies <strong>is</strong>t Partner<br />
und Director im Münchner Büro von<br />
Bain & Company. Er <strong>is</strong>t seit 1993 bei<br />
Bain und leitet die Prax<strong>is</strong>gruppe Automobil<br />
auf europä<strong>is</strong>cher Ebene. Dr.<br />
Matthies hat Luft- und Raumfahrttechnik<br />
in München studiert und zum Dr.-<br />
Ing. in Elektrotechnik promoviert. Vor<br />
Bain & Company war er mehrere Jahre<br />
im Daimlerkonzern tätig. Er beschäftigt<br />
sich seit mehreren Jahren mit dem Feld<br />
der Elektromobilität und deren Auswirkungen<br />
auf Automobilhersteller und<br />
Zulieferer und hat zu diesem Thema<br />
zwei Bain-Studien geleitet und publiziert.<br />
Seine beruflichen Erfahrungen in<br />
der Beratungsbrache sowie die w<strong>is</strong>senschaftlichen<br />
Erkenntn<strong>is</strong>se aus seinen<br />
eMobilitäts-Studien fließen in seine<br />
beratende Tätigkeit beim Bundesverband<br />
eMobilität mit ein.<br />
gregor.matthies@bem-ev.de<br />
28 Neue Mobilität
Prof. Dr. Roland Tiedemann <strong>is</strong>t Inhaber<br />
der Professur für Le<strong>is</strong>tungselektronik<br />
und Elektr<strong>is</strong>che Antriebe an der Fachhochschule<br />
Lübeck. Bevor Herr Tiedemann<br />
dem Ruf der Fachhochschule<br />
Lübeck folgte, war er für international<br />
agierende Unternehmen im Bereich der<br />
Automobilindustrie, Maschinenbau und<br />
Luftfahrt tätig. Infolgedessen legt er in<br />
der Entwicklungs- und Forschungstätigkeit<br />
Wert auf eine gewinnbringende<br />
Zusammenarbeit zw<strong>is</strong>chen Industrie<br />
und Hochschule.<br />
Das von ihm geleitete Forschungsteam<br />
„Erneuerbare Energien und Elektromobilität“<br />
betrachtet Systeme in ihrer Gesamtheit.<br />
Dabei sollen u. a. Resultate für<br />
unterschiedliche Fahrantriebe erforscht<br />
werden. Be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e das Zusammenwirken<br />
von Elektromotoren, Le<strong>is</strong>tungselektronik,<br />
Energiespeicher, Mikroprozessortechnik<br />
und Regelungstechnik.<br />
roland.tiedemann@bem-ev.de<br />
Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp studierte<br />
Maschinenbau an der TU Darmstadt<br />
und der Cornell University, USA.<br />
1992 promovierte er im Bereich Materialw<strong>is</strong>senschaft<br />
an der TU Darmstadt.<br />
B<strong>is</strong> 2009 war er in verschiedenen Positionen<br />
für die VW-Konzernforschung<br />
tätig; zuletzt als Hauptabteilungsleiter<br />
Elektronik und Fahrzeug.<br />
Seit November 2009 hat er die Leitung<br />
des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an<br />
der TU München inne. Ein Hauptthema,<br />
dem er und sein Lehrstuhl sich widmen,<br />
<strong>is</strong>t die Elektromobilität. So leitet er das<br />
W<strong>is</strong>senschaftszentrum Elektromobilität<br />
und engagiert sich in der Munich<br />
School of Engineering. Darüber hinaus<br />
<strong>is</strong>t Prof. Lienkamp w<strong>is</strong>senschaftlicher<br />
Berater des CREATE‐Forschungsprojekts<br />
„Electromobility in Megacities“ in<br />
Singapur.<br />
markus.lienkamp@bem-ev.de<br />
Prof. Dr. Andreas Knie <strong>is</strong>t Politikw<strong>is</strong>senschaftler<br />
am W<strong>is</strong>senschaftszentrum Berlin<br />
für Sozialforschung und Hochschullehrer<br />
an der TU Berlin. Seine Forschungsfelder<br />
sind die W<strong>is</strong>senschaftsforschung,<br />
Technikforschung und die<br />
Mobilitätsforschung. Am WZB leitete er<br />
die Projektgruppe Mobilität zusammen<br />
mit Dr. Weert Canzler und koordinierte<br />
mit Dr. Dagmar Simon die Forschungsgruppe<br />
W<strong>is</strong>senschaftspolitik. Seit 2001<br />
<strong>is</strong>t Andreas Knie Bereichsleiter für Intermodale<br />
Angebote und Geschäftsentwicklung<br />
der Deutschen Bahn AG<br />
und seit 2006 in der Geschäftsführung<br />
des Innovationszentrums für Mobilität<br />
und gesellschaftlichen Wandel GmbH<br />
(InnoZ), Gesellschafter sind die Deutsche<br />
Bahn AG, T-Systems, das Deutsche<br />
Zentrum für Luft und Raumfahrt,<br />
Siemens AG und das WZB.<br />
andreas.knie@bem-ev.de<br />
INSTITUT<br />
<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Letztlich geht es für die gesamte Branche darum,<br />
erfolgreiche Geschäftsmodelle in einem expansiven<br />
Marktumfeld zu positionieren.<br />
www.institut-nm.de<br />
Akademie &<br />
Consulting<br />
Neue Mobilität<br />
29
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
Der Parlamentar<strong>is</strong>che Beirat<br />
Der BEM begleitet und gestaltet den gesellschaftlichen D<strong>is</strong>kussionsprozess aktiv.<br />
Die uns heute bekannte Mobilität steht vor dem wohl größten Umbruch ihrer über 100-jährigen Geschichte. Dies <strong>is</strong>t nicht nur<br />
dem gestiegenen Umweltbewusstsein und den sich verändernden Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>sen in den Städten geschuldet. Auch die<br />
Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle stellt ein volkswirtschaftliches Dauerr<strong>is</strong>iko dar. Ziel sollte<br />
es deshalb sein, unseren Energiebedarf unabhängig von äußeren Einflüssen wie Kriegen, Umweltkatastrophen und Entscheidungen<br />
von Kartellen und Spekulanten sowohl klimaneutral als auch als Ergebn<strong>is</strong> heim<strong>is</strong>cher Wertschöpfung sicher zu stellen.<br />
Die Fahrzeughersteller- und Zuliefererindustrie, die Akteure<br />
in Verbänden und Parteien sowie in den Regierungen und<br />
Verwaltungen werden mit drängenden Zukunftsfragen konfrontiert.<br />
Wie kann der Einstieg in die saubere Energie organ<strong>is</strong>iert<br />
werden? Welche Veränderungen und Chancen bietet<br />
ein solcher Prozess? Aber auch: Wie verändern sich Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se?<br />
Welche Auswirkungen hat das auf die kommunale<br />
Daseinsvorsorge? Welche Veränderungsprozesse<br />
deuten sich für die Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie<br />
an? Welche Weichenstellungen sind notwendig, um<br />
eine nachhaltige und effiziente Mobilität zu ermöglichen?<br />
Wie kann die Akzeptanz für die notwendigen Prozesse erhöht<br />
werden? Wie kann die weit verbreitete Sympathie und<br />
Neugierde bei den potentiellen Kunden der Elektromobilität<br />
in reale Nachfrage gewandelt werden? Welche Änderungen<br />
ergeben sich durch die Neue Mobilität und wie kann diesen<br />
begegnet werden, um Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter<br />
für Elektromobilität zu etablieren?<br />
Der Bundesverband eMobilität begleitet und gestaltet den<br />
gesellschaftlichen D<strong>is</strong>kussionsprozess aktiv.<br />
Um mit den polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsträgern sowie den<br />
Parteien unmittelbar in Kontakt zu treten und einen geregelten<br />
Gedanken- und Ideenaustausch zu organ<strong>is</strong>ieren, stellen<br />
wir aus dem Kre<strong>is</strong> der im Deutschen Bundestag vertretenen<br />
Parteien einen Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat zusammen.<br />
Zu den Aufgaben des Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats zählen:<br />
• der Ausbau und die Pflege von kontinuierlichen Kontakten<br />
zu den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien.<br />
• die Unterstützung des BEM durch im polit<strong>is</strong>chen Betrieb<br />
erfahrene Persönlichkeiten.<br />
• sowie die Erhöhung des W<strong>is</strong>senstransfers zw<strong>is</strong>chen Industrie<br />
und Politik im Bereich Elektromobilität.<br />
Um diese Aufgaben langfr<strong>is</strong>tig erfolgreich umzusetzen, benötigen<br />
wir das Know-how und Engagement aller beteiligten<br />
Akteure. In den halbjährlich stattfindenden Sitzungen des<br />
Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats erörtert der BEM gemeinsam mit<br />
den beteiligten Akteuren die polit<strong>is</strong>che Agenda und d<strong>is</strong>kutiert<br />
polit<strong>is</strong>che Initiativen.<br />
Der Anfang <strong>is</strong>t gemacht. Wir freuen uns sehr den Bundesmin<strong>is</strong>ter<br />
a.D. Wolfgang Tiefensee (SPD), die Bundestagsabgeordneten<br />
Werner Simmling (FDP) und Dr. Reinhard Brandl<br />
(CSU), den Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Berlin Volker<br />
Ratzmann sowie den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion<br />
in Bayern Markus Rinderspacher in unseren Reihen<br />
begrüßen zu dürfen. Die Zielgröße des Parlamentar<strong>is</strong>chen<br />
Beirats liegt bei 10 b<strong>is</strong> 15 Personen aus der aktiven Politik.<br />
Armin Henning, Polit<strong>is</strong>cher Berater BEM<br />
30 Neue Mobilität
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
Wolfgang Tiefensee, SPD<br />
Markus Rinderspacher, SPD<br />
Polit<strong>is</strong>che Fachkompetenz für die Neue Mobilität<br />
Wolfgang Tiefensee, SPD, MdB<br />
»In meiner Funktion als Bundestagsabgeordneter bin ich<br />
Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie<br />
und stellvertretendes Mitglied im Entwicklungshilfeausschuss.<br />
Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik bearbeite<br />
ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss<br />
Fragen rund um die Themenbereiche Energie, Technologie<br />
sowie Luft- und Raumfahrt und widme mich intensiv<br />
dem Thema Elektromobilität.<br />
Unter meiner Federführung als Bundesverkehrsmin<strong>is</strong>ter<br />
wurde das »Nationale Innovationsprogramm Wasserstoffund<br />
Brennstoffzellentechnologie« und der »Nationale<br />
Entwicklungsplan Elektromobilität« umgesetzt, in denen<br />
die umfassende Förderung von Elektromobilität angestoßen<br />
wurde.<br />
Darüber hinaus setze ich mich für eine europä<strong>is</strong>che Zusammenarbeit<br />
beim Thema Elektromobilität ein und versuche<br />
als Mitglied des Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats vom<br />
Bundesverband eMobilität die polit<strong>is</strong>che Sichtbarkeit der<br />
Neuen Mobilität zu verstärken.«<br />
Markus Rinderspacher, SPD, MdL<br />
»Als meine Großeltern so alt waren wie ich jetzt, begann das<br />
automobile Zeitalter. Im Laufe von 100 Jahren wurde die individuelle<br />
Mobilität mit dem Auto ein Mittelpunkt unseres<br />
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Anders als<br />
früher und heute wird die Mobilität der Zukunft neben Freiheit<br />
und Leidenschaft mit Umweltbewusstsein verbunden.<br />
In Zukunft soll das Auto le<strong>is</strong>e und sauber fahren. Auf Bas<strong>is</strong><br />
Erneuerbarer Energien <strong>is</strong>t Elektromobilität ein nachhaltiger<br />
Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Deshalb übt für mich<br />
die Elektromobilität als ein alternatives Antriebssystem der<br />
Zukunft eine besondere technolog<strong>is</strong>che Faszination aus.<br />
Deutschland und Bayern müssen sich zu einem »Leitmarkt<br />
für Elektromobilität« und zum »Leitanbieter für alternative<br />
Antriebe« entwickeln. Dazu sind finanzielle Anreizmaßnahmen<br />
notwendig. Das Autoland Bayern braucht einen Masterplan<br />
für eine nachhaltige, ressourcenschonende Mobilität<br />
mit innovativen Nutzungskonzepten. Für den Beschäftigungsstandort<br />
Bayern <strong>is</strong>t eine »Industrial<strong>is</strong>ierung der Elektromobilität«<br />
und eine Konzentration der Modellprojekte einzufordern<br />
sowie die ökolog<strong>is</strong>che Modern<strong>is</strong>ierung der öffentlichen<br />
Fahrzeugflotte voranzutreiben.<br />
Als Mitglied im parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat des BEM will ich<br />
auf allen polit<strong>is</strong>chen Ebenen dazu beitragen, die Förderung<br />
der Elektromobilität zu unterstützen. Elektromobilität <strong>is</strong>t<br />
für mich eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Dieser Innovationssektor<br />
braucht ein breites Bündn<strong>is</strong> für zukünftige<br />
Generationen.«<br />
Neue Mobilität<br />
31
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
Dr. Reinhard Brandl, CSU<br />
Polit<strong>is</strong>che Fachkompetenz für die Neue Mobilität<br />
Dr. Reinhard Brandl, CSU, MdB<br />
»Eine der zentralen Fragestellungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts<br />
<strong>is</strong>t, wie wir einer wachsenden Weltbevölkerung -<br />
angesichts von Klimawandel und schwindenden Ressourcen<br />
- zukünftig Mobilität ermöglichen wollen. Vor etwa 100 Jahren<br />
stand unter anderen Rahmenbedingungen die gleiche<br />
Frage im Raum. Damals wurde die Frage im wesentlichen<br />
mit Innovationen und Technologien aus Deutschland beantwortet.<br />
Daraus <strong>is</strong>t eine Automobilindustrie entstanden,<br />
die in den darauf folgenden Jahrzehnten zu einem wesentlichen<br />
Pfeiler unseres Wohlstands wurde. Unser Anspruch<br />
als Hochtechnologieland und Arbeitsplatzstandort muss<br />
sein, dass wir auch die Frage nach der Mobilität des 21.<br />
Jahrhunderts wieder aus Deutschland heraus beantworten.<br />
Elektromobilität wird absehbar ein Teil dieser Antwort sein.<br />
Die Herausforderung in diesem Bereich, eine internationale<br />
Spitzenposition zu erreichen, kann die Industrie nicht alleine<br />
bewältigen. Es <strong>is</strong>t eine nationale Kraftanstrengung erforderlich,<br />
bei der Wirtschaft, W<strong>is</strong>senschaft und Politik an einem<br />
Strang ziehen müssen.<br />
Der Bundesverband eMobilität le<strong>is</strong>tet einen wichtigen Beitrag<br />
dafür, indem er Akteure aus den verschiedensten Bereichen<br />
vernetzt und die Wahrnehmung des Themas in der<br />
Öffentlichkeit fördert. Im Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat möchte<br />
ich als Abgeordneter meinen Teil dazu beitragen.<br />
Die Bundesregierung und wir als chr<strong>is</strong>tlich-liberale Koalition<br />
haben der Förderung der Elektromobilität eine hohe Priorität<br />
in unserer Arbeit eingeräumt. Als Berichterstatter für<br />
Elektromobilität der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss<br />
für Bildung und Forschung begleite ich von Seiten<br />
des Parlaments die inhaltliche und budgetäre Ausgestaltung<br />
der Maßnahmen. Gemeinsam mit meinen Berichterstatter-<br />
Kollegen aus den Ausschüssen für Umwelt, Wirtschaft und<br />
Verkehr haben wir den fraktionsinternen Koordinationskre<strong>is</strong><br />
Elektromobilität gegründet und stimmen regelmäßig unsere<br />
Aktivitäten ab. Alle gemeinsam mit dem Ziel: Deutschland<br />
mittelfr<strong>is</strong>tig sowohl zum Leitmarkt als auch zum Leitanbieter<br />
von Elektromobilität zu machen.«<br />
32 Neue Mobilität
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
Volker Ratzmann<br />
Bündn<strong>is</strong> 90 / Die Grünen<br />
Ulrike Müller<br />
Freie Wähler<br />
Volker Ratzmann , Bündn<strong>is</strong> 90/Die Grünen, MdA<br />
»Um den Lebenswert dieser Stadt erhalten zu können und<br />
den sozialen Herausforderungen gewachsen zu sein, brauchen<br />
wir mehr Wirtschaftskraft, mehr Unternehmen und<br />
nicht zuletzt mehr Jobs für die Menschen, die hier leben. Ich<br />
bin davon überzeugt, dass die Elektromobilität zu den Zukunftsfeldern<br />
dieser Stadt gehört.<br />
Dabei <strong>is</strong>t Elektromobilität viel mehr als nur eine neue Antriebstechnologie.<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t eine doppelte Zukunftschance<br />
für Berlin, denn sie schafft neue zukunftsfähige<br />
Arbeitsplätze und stellt die Weichen für moderne und<br />
klimafreundliche Mobilität. Wir haben mehr vor uns, als nur<br />
den Motor auszutauschen, es geht um Gesamtlösungen.<br />
Das eAuto der Zukunft <strong>is</strong>t dreifach vernetzt: mit anderen Verkehrsmitteln,<br />
mit dem Stromnetz als Speicher für Erneuerbare<br />
Energien und mit dem Internet für die Abrechnung des<br />
Stroms. Nur wer diese Gesamtlösungen entwickelt und umsetzt,<br />
hat weltweit die Nase vorn - und Berlin hätte das Zeug<br />
dazu. Denn Berlin <strong>is</strong>t gerade in der Entwicklung vernetzter<br />
Mobilitätslösungen stark.«<br />
Ulrike Müller, FREIE WÄHLER, MdL<br />
»Die wachsende Weltbevölkerung stellt unsere Gesellschaft<br />
vor große Herausforderungen. Ernährungs- und Energieversorgung<br />
sind weltweite Themen, die in einem Hochtechnologiestandort<br />
wie Deutschland mit Nachdruck vorangetrieben<br />
werden müssen.<br />
Dabei spielt auch die Frage der Mobilität der Zukunft eine<br />
Schlüsselrolle. Hier müssen wir eine Vorreiterrolle übernehmen,<br />
um neue Antriebsarten marktfähig zu etablieren.<br />
Verknüpft mit der drängenden Frage nach Speichermöglichkeiten<br />
für regenerativ erzeugte Energie entsteht hier ein<br />
zukunftsträchtiges Betätigungsfeld für die Forschung und<br />
innovative Unternehmen.<br />
Mit meinem polit<strong>is</strong>chen Handeln möchte ich gerne dazu<br />
beitragen, die Rahmenbedingungen in unserem Land so zu<br />
gestalten, dass der Ideenreichtum und die Entwicklungsarbeit<br />
unserer hochqualifizierten Ingenieure im Bereich der<br />
Neuen Mobilität auch am Markt zum Erfolg geführt werden<br />
kann. Alle polit<strong>is</strong>chen Ebenen, besonders auch die Kommunen,<br />
können hier zum beiderseitigen Vorteil Zukunft positiv<br />
gestalten.«<br />
Neue Mobilität<br />
33
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
Andreas Jung, CDU<br />
Dr. Valerie Wilms<br />
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br />
Polit<strong>is</strong>che Fachkompetenz für die Neue Mobilität<br />
Andreas Jung, CDU<br />
“Elektromobilität <strong>is</strong>t das polit<strong>is</strong>che Querschnittsthema par<br />
excellence. Kein mir bekanntes polit<strong>is</strong>ches Thema vereint so<br />
viele unterschiedliche Akteure und Fachgebiete. Elektromobilität<br />
bringt das Windrad in die Verkehrspolitik, und schon<br />
macht sich die chem<strong>is</strong>che Industrie Gedanken über Parkgebühren.<br />
Wieder einmal verschwinden alte Widersprüche,<br />
Umwelt- und Wirtschaftspolitik ziehen an einem Strang.<br />
Für die Politik bedeutet dies, dass sie vor allem in ihrer koordinierenden<br />
Funktion gefragt <strong>is</strong>t. Und genau dies möchte<br />
ich le<strong>is</strong>ten. Als Beauftragter für Elektromobilität meiner<br />
Fraktion koordiniere ich die polit<strong>is</strong>che Facharbeit der Union<br />
im Bundestag. Mit von der Partie sind unsere vier Berichterstatter<br />
aus den Ausschüssen, meine Bundestagskollegen<br />
Steffen Bilger, Dr. Reinhard Brandl, Chr<strong>is</strong>tian Hirte und Franz<br />
Obermeier. Zusammen formulieren wir unsere polit<strong>is</strong>chen<br />
Positionen zur Elektromobilität und begleiten die Arbeit der<br />
Min<strong>is</strong>terien. Das tun wir wo nötig auch in krit<strong>is</strong>cher, antreibender<br />
Funktion.<br />
Dazu stehen wir in äußerst regem Kontakt mit gesellschaftlichen<br />
Akteuren: Allein im letzten Jahr haben wir dutzende<br />
Veranstaltungen und Koordinierungskre<strong>is</strong>e mit Umweltverbänden,<br />
Forschungseinrichtungen, Industrievertretern aller<br />
Bereiche und Umsatzgrößen, Rechts- und Marktexperten sowie<br />
Verkehrsexperten abgehalten. So manchen Aspekt des<br />
Regierungsprogramms Elektromobilität vom 18. Mai schreiben<br />
wir uns auf die Fahne, und wir werden weiter auf seine<br />
zügige Umsetzung achten!<br />
Als Umweltpolitiker <strong>is</strong>t mir vor allem die Verknüpfung mit<br />
Erneuerbaren Energien wichtig: Ökostrom muss das Benzin<br />
der Zukunft werden! Und wenn dabei noch hunderttausende<br />
deutsche Arbeitsplätze entstehen können, dann <strong>is</strong>t dies sicher<br />
den Schweiß der Edlen wert. Nicht zuletzt deshalb freue<br />
ich mich auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit dem<br />
BEM.”<br />
Dr. Valerie Wilms, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MdB<br />
»Schon 1900 präsentierte Ferdinand Porsche auf der Weltausstellung<br />
seinen elektr<strong>is</strong>chen Lohner-Porsche. In den<br />
1990ern gab es großangelegte Tests auf Rügen mit reinem<br />
Elektroantrieb und 1996 lieferte General Motors tausend<br />
EV1-Elektrofahrzeuge aus. Alle diese Projekte liefen ins Leere:<br />
Der Test auf Rügen wurde folgenlos beendet, alle EV1 verschrottet.<br />
Und jetzt soll mit einem Mal alles anders sein?<br />
Ja und nein. Ja, wenn wir mit Elektroautos eine Neue Mobilität<br />
begründen und konsequent auf Erneuerbare Energien<br />
setzen. Nein, wenn wir Elektromobilität nur als Austausch<br />
des Antriebs sehen. Wer diese Idee verfolgt, wird scheitern.<br />
Elektromobilität muss der Einstieg in eine neue Form flexibler<br />
Mobilität sein, bei der sich die Stärken der verschiedenen<br />
Verkehrsträger sinnvoll ergänzen. Soll sich Elektromobilität<br />
durchsetzen und ein echter Beitrag zum Klimaschutz sein,<br />
34 Neue Mobilität
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
Chr<strong>is</strong>tian Ude<br />
SPD<br />
brauchen wir viele unterschiedliche und vor allem gut abgestimmte<br />
Maßnahmen für ein intermodales Mobilitätssystem.<br />
Dafür will ich mich im Bundestag und im Parlamentar<strong>is</strong>chen<br />
Beirat des BEM einsetzen.«<br />
Chr<strong>is</strong>tian Ude, SPD, Oberbürgerme<strong>is</strong>ter der Stadt München<br />
»Als Oberbürgerme<strong>is</strong>ter der Landeshauptstadt München<br />
werde ich für eine nachhaltige, le<strong>is</strong>e und schadstoffarme<br />
Mobilität in unseren Städten eintreten, die für alle bezahlbar<br />
bleibt. In diesem Zusammenhang verspricht die breitenwirksame<br />
Einführung von Elektrofahrzeugen entscheidende<br />
Anreize für den erforderlichen Wandel der Antriebstechnologie,<br />
für die Marktdurchdringung des eAutos und für die Organ<strong>is</strong>ation<br />
eines nachhaltigen »postfossilen« Verkehrs der<br />
Zukunft. Mit Tram, S- und U-Bahnen sind bereits heute Fahrzeuge<br />
mit Elektroantrieb in den Städten im Einsatz und stehen<br />
als klimaneutrale Alternative zum Verbrennungsmotor<br />
zur Verfügung. Auch das Elektrofahrrad hat seinen Siegeszug<br />
bereits begonnen und wird in Städten mit Höhenunterschieden<br />
viel mehr Menschen für das Radfahren bege<strong>is</strong>tern<br />
und ihre Fahrzeiten verkürzen. Im Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat<br />
des Bundesverbands eMobilität e.V. trete ich daher dafür<br />
ein, dass die Städte die Entwicklung einer neuen Mobilitäts-<br />
und Kraftstoffstrategie aktiv begleiten, neue Konzepte<br />
für die städt<strong>is</strong>che Log<strong>is</strong>tik erstellen und planer<strong>is</strong>ch Vorsorge<br />
treffen, die notwendige Ladeinfrastruktur im Verkehrsraum<br />
sicherzustellen. Zudem werde ich dafür werben, dass<br />
die Städte durch Instrumente und gezielte Förderung des<br />
Bundes und der Länder in die Lage versetzt werden, diese<br />
Aufgaben zu erfüllen.«<br />
Neue Mobilität<br />
35
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Michael Hofmann<br />
Bundesverband eMobilität<br />
Chr<strong>is</strong>tian Guhl<br />
Dornier Consulting<br />
Ralph Strobel<br />
BER Marketing GmbH<br />
Michael Hofmann, Vorstand Finanzen<br />
Bundesverband eMobilität e.V.<br />
»Der Zukunftsmarkt eMobilität wird auch bei der Schaffung<br />
von Arbeitsplätzen zu den großen Wachstumsbranchen in<br />
Deutschland gehören. Deshalb <strong>is</strong>t es unverzichtbar, sich gemeinsam<br />
und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität<br />
zu stellen, um einen nachhaltigen Aufschwung in<br />
der gesamten Branche zu sichern. Für deutsche Unternehmen<br />
ergeben sich im Bereich der Elektromobilität ganz neue<br />
Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte<br />
marktfähig real<strong>is</strong>iert werden können. Dazu bedarf<br />
es insbesondere in der Anfangsphase innovativer Finanzkonzepte,<br />
um Elektroautos auf dem Markt zu positionieren<br />
und für potentielle Kunden pre<strong>is</strong>lich attraktiv zu machen.<br />
Ich sehe hier großes Potenzial: Aber nur dann, wenn die<br />
Akteure der Branche miteinander ins Gespräch kommen<br />
und zusammen arbeiten.«<br />
Chr<strong>is</strong>tian Guhl, Leiter Business Line Energy<br />
Dornier Consulting<br />
»Die eMobilität <strong>is</strong>t mittlerweile aus der Bastlerecke herausgekommen<br />
und muss nun bewe<strong>is</strong>en, als umweltfreundliche<br />
und wirtschaftliche Mobilitätsalternative Teil der Energiewende<br />
sein zu können. Mit der Entwicklung innovativer<br />
Verkehrskonzepte zielt die Dornier Consulting seit ihrer<br />
Gründung auf eine Neue Mobilität ab. Verbunden mit spezif<strong>is</strong>chem<br />
Know-how aus der Energiebranche unterstützen<br />
wir nun unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer eMobilitäts-<br />
Projekte. Gleichzeitig bringen wir unsere Erfahrungen aktiv<br />
in Verbände wie den BEM ein, um die eMobilität übergreifend<br />
voranzubringen.«<br />
www.dornier-consulting.com<br />
Ralph Strobel, Geschäftsführer BER Marketing GmbH<br />
»Es macht einfach Spaß, bei solch einem Mega-Thema von<br />
Beginn an dabei zu sein und mitzugestalten. Ich erlebe das<br />
BEM-Team als offen und leidenschaftlich. Das bege<strong>is</strong>tert<br />
mich und ich unterstütze die Arbeit aktiv z.B. bei lokalen<br />
eMobilitätszentren. Ich berate Unternehmen, um die letzte<br />
Meile raus aus Fachvorträgen und rein in die Herzen und<br />
Köpfe der Kunden frühzeitig und aktiv zu gestalten.<br />
Aufgrund meiner Erfahrung in der automobilen Wertschöpfungskette<br />
faszinieren mich Themen wie Innovationen und<br />
neue Geschäftsmodelle. Früher bewährte Konzepte werden<br />
nicht erfolgreich sein, wir müssen es schaffen, Kundenbedürfn<strong>is</strong>se<br />
auf andere Art zu wecken.«<br />
www.ber-marketing.de<br />
Tim Ruhoff, Geschäftsführer Next Generation Mobility<br />
BEM-Beirat<br />
»Die Kombination von Elektromobilität und Strom aus Erneuerbaren<br />
Energien erlaubt uns endlich mit der Ressource<br />
36 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Tim Ruhoff<br />
Next Generation Mobility<br />
Gerrit Leuchs<br />
arvato infoscore<br />
Edwin Belonje<br />
Zero Motorcycles<br />
Florian Fritsch<br />
FROSYS GmbH<br />
Öl sinnvoll zu haushalten. Langfr<strong>is</strong>tig <strong>is</strong>t die eMobilität der<br />
einzige Ausweg aus einem veralteten System, das kurz vor<br />
dem Zusammenbruch steht. Den BEM und mich verbindet<br />
eine Gemeinsamkeit besonders stark: Wir wollen etwas bewegen.<br />
Dabei schätze ich das unpolit<strong>is</strong>che und zielgerichtete<br />
Vorgehen des BEM. Die Neue Mobilität bringt für mich<br />
keine Einschränkungen mit sich. Ganz im Gegenteil - Elektroautos<br />
machen mehr Spaß und erzeugen Aufmerksamkeit.«<br />
www.nextgenerationmobility.de<br />
Gerrit Leuchs, Sales Director Energie-/Immobilienwirtschaft<br />
arvato infoscore, Geschäftsbereich R<strong>is</strong>k Management<br />
»Elektromobilität rückt immer mehr in den Fokus von deutschen<br />
Autofahrern, aber auch von Interessenvertretern aus<br />
Forschung, Politik und Technik. Dabei wird es zukünftig nicht<br />
mehr ausreichen, regionale Insellösungen zu schaffen, sondern<br />
es wird darauf ankommen, Akzeptanz durch zukunftswe<strong>is</strong>ende<br />
und konsensfähige Lösungen im Einklang von Endkunden,<br />
Herstellern, Energielieferanten und Netzbetreibern<br />
zu schaffen. Neue Dienstle<strong>is</strong>tungen sollten dabei bundesweite<br />
Einsatzmöglichkeiten erfahren. In diesem spannenden<br />
Kontext von Tatkraft und innovativen Ideen sehen wir uns als<br />
Bindeglied der unterschiedlichen Marktplayer. Dabei <strong>is</strong>t der<br />
BEM für uns eine wichtige Plattform und Möglichkeit, sich<br />
mit neuen Ideen einzubringen.«<br />
www.arvato-infoscore.de<br />
Edwin Belonje, Managing Director Europe Zero Motorcycles<br />
»eMobilität wird unsere Art der Fortbewegung verändern.<br />
Sie vereint ökolog<strong>is</strong>ches Bewusstsein mit der Bege<strong>is</strong>terung<br />
für das Fahren. Doch trotz stetig wachsenden Zuspruchs aus<br />
der Bevölkerung fehlt gerade in Deutschland noch die nötige<br />
polit<strong>is</strong>che Unterstützung. Hier schätzen wir das Engagement<br />
des BEM sehr, alle Akteure zu vernetzen und der<br />
Elektromobilität so endgültig zum Durchbruch zu verhelfen.<br />
Die passenden Produkte steuern wir bei: Unsere eMotorräder<br />
sind in Punkto Reichweite und Top-Speed auf Augenhöhe<br />
mit konventionellen Bikes.«<br />
www.zeromotorcycles.com<br />
Florian Fritsch, Geschäftsführer FROSYS GmbH<br />
»Elektromobilität <strong>is</strong>t die Zukunft. Ich bin unabhängig von<br />
Tankstellen, Ölfirmen - das <strong>is</strong>t für mich Freiheit. Ich kann<br />
beschleunigen wie mit einem Super-Sportwagen und gleichzeitig<br />
höre ich die Vögel zwitschern. Anders gesagt bedeutet<br />
das: Elektrofahrzeuge schaffen einfach mehr Lebensqualität,<br />
die man für alle erlebbar machen muss. Moderne Carsharing-Konzepte<br />
le<strong>is</strong>ten dazu einen erheblichen Beitrag.<br />
Sie fördern die Akzeptanz, erhöhen die Nutzungsquote und<br />
zeigen den Bürgern, wie einfach es <strong>is</strong>t, sich schnell, le<strong>is</strong>e<br />
und umweltfreundlich fortzubewegen. Unkomplizierter und<br />
komfortabler geht es kaum.«<br />
www.fg.de/frosys<br />
Neue Mobilität<br />
37
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Chr<strong>is</strong>toph Hofner<br />
juwi R&D GmbH<br />
Oliver Brinkhoff<br />
proEco <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> GmbH<br />
Chr<strong>is</strong>toph Hofner, Leiter Team Business Development &<br />
Sales E-Mobility, juwi R&D GmbH<br />
»Elektromobilität ergibt nur Sinn in Kombination mit Erneuerbaren<br />
Energien. Wir möchten mit unserer langjährigen Erfahrung,<br />
als Vollsortimentler in Sachen Erneuerbare Energien,<br />
unseren Teil dazu beitragen saubere Mobilität zu ermöglichen.<br />
Das Verfolgen unserer 100% Erneuerbare Energien V<strong>is</strong>ion<br />
<strong>is</strong>t hierbei Grundvorrausetzung. Elektromobilität schafft<br />
Lebensqualität, nicht nur für den Einzelnen, sondern für uns<br />
alle. Es gibt nichts was die Energiewende so sichtbar für Jedermann<br />
macht wie das Fahren mit sauberem Strom. Wir freuen<br />
uns, dass der BEM hier als engagierter, unabhängiger und<br />
ideen-offener Integrator einen großen Teil dazu beiträgt und<br />
unterstützen immer gerne mit neuen Konzepten und Ideen.«<br />
www.juwi.de<br />
Oliver Brinkhoff, stellvertretender Geschäftsführer<br />
proEco <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> GmbH<br />
»Nachhaltige, alternative Antriebsformen bewe<strong>is</strong>en immer<br />
mehr ihre Alltagstauglichkeit. Um der Problematik der urbanen<br />
Verkehrsentwicklung jedoch langfr<strong>is</strong>tig gerecht zu werden,<br />
bedarf es intelligenter, ineinandergreifender Konzepte. Fahrzeuge,<br />
sowie deren Kauf-, Miet- und Sharekonzepte, Park-<br />
Ladelösungen und Leitsysteme müssen auf der einen Seite<br />
komplexesten Anforderungen standhalten, auf der anderen<br />
Seite so kundenfreundlich wie möglich konzipiert werden.<br />
Die interaktive Kommunikation aller Einheiten und Teilnehmer<br />
lässt Raum für neue Produkte, Märkte und Chancen. Wollen<br />
wir im Zuge dieses Wandels den Standort Deutschland wettbewerbsfähig<br />
halten, Arbeitsplätze sichern und ausbauen,<br />
gleichzeitig Umwelt- und Verkehrsprobleme lösen, darf der<br />
Fokus nicht allein auf neuen Antriebs-, Material oder Energiespeicherlösungen<br />
liegen. Wollen wir all diese Ziele erreichen,<br />
müssen wir die Bas<strong>is</strong> auf der Bildungsseite schaffen.<br />
Uns muss es gelingen, die Chancen und Nutzen einer neuen<br />
Mobilität zu verdeutlichen und Kompetenzen auszubilden,<br />
um jene Produkte zu entwickeln und Märkte zu schaffen. Der<br />
erste Schritt in diese Richtung <strong>is</strong>t es, Kräfte zu bündeln und<br />
sich zu vernetzen. Diesen ersten Schritt geht der BEM mit<br />
seinen Mitgliedern - in eine nachhaltig mobil<strong>is</strong>ierte Zukunft.«<br />
www.proeco.de<br />
Frank Chojinski, Geschäftsleitung KLEINER GmbH<br />
»Mein persönlicher Einstieg in die Welt der Elektromobilität<br />
war ein Artikel über das Projekt Desertec, Stromerzeugung<br />
in der Wüste. In der Folge habe ich über das strateg<strong>is</strong>che<br />
Marketing das Gesamtthema Erneuerbare Energien in den<br />
Fokus meines Unternehmens gebracht. Die Idee, sich mit<br />
sauberer und dauerhaft verfügbarer Energie fortzubewegen,<br />
<strong>is</strong>t aus meiner Sicht der einzig zukunftssichere Weg.<br />
Diese V<strong>is</strong>ion in Einklang zu bringen mit der Gewinnung<br />
von Aufträgen und der Sicherung von Arbeitsplätzen <strong>is</strong>t<br />
38 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Frank Chojinski<br />
KLEINER GmbH<br />
Stefan Dittrich<br />
stadtraum GmbH<br />
Dr. Lilian Klewitz-Haas<br />
Taylor Wessing<br />
Lucas Birnhäupl,<br />
Process Management<br />
Consulting GmbH, a.D.<br />
die große Herausforderung, der sich jedes zukunftsorientierte<br />
Unternehmen stellen muss. Hierfür braucht es eine<br />
Stimme, die diese Ideen in die polit<strong>is</strong>chen Gremien trägt.<br />
Diese Stimme <strong>is</strong>t für mich der Bundesverband eMobilität.«<br />
www.kleiner-gmbh.de<br />
Stefan Dittrich, Geschäftsführer stadtraum GmbH<br />
»Elektromobilität <strong>is</strong>t sauber und le<strong>is</strong>e. Diese V<strong>is</strong>ion einer<br />
stadtverträglichen und bewohnerorientierten Verkehrsentwicklung<br />
treibt mich an, Kommunen bei der Erstellung neuer<br />
Mobilitätskonzepte und bei dem Aufbau einer öffentlichen<br />
Ladeinfrastruktur zu beraten.<br />
Stromtankstellen lassen sich einfach mit der Funktion des<br />
Parkscheinautomaten in einem Gerät kombinieren.<br />
Die Ingenieurgesellschaft stadtraum hat bereits im Frühjahr<br />
2011 gemeinsam mit dem BEM hierzu ein Pilotprojekt<br />
in Berlin-Mitte gestartet und seitdem bewiesen, dass dieses<br />
integrierte System aus Parken+Laden alltagstauglich<br />
<strong>is</strong>t und platzsparend eingesetzt werden kann.«<br />
www.stadtraum.com<br />
Dr. Lilian Klewitz-Haas, Rechtsanwältin Taylor Wessing<br />
»Mobilität <strong>is</strong>t eine Errungenschaft und hat wie kaum eine<br />
andere w<strong>is</strong>senschaftliche Le<strong>is</strong>tung zu unserer Gesellschaft<br />
beigetragen. Auch in Zukunft bleibt die Mobilität Treiber des<br />
Wohlstands. Mobilität und Nachhaltigkeit galten als unvereinbare<br />
Prinzipien. Die sich wandelnden Markterwartungen<br />
brechen die Architektur der Mobilitäts- und Energiebranche<br />
jedoch auf. Auch die Änderungen der rechtlichen Bedingungen<br />
stellen neue Herausforderungen.<br />
Als Berater von Unternehmen aus den Bereichen Mobilität,<br />
Energieerzeuger/Erneuerbare Energien und von Finanzinvestoren<br />
treibt uns die Frage um, wie mit den Herausforderungen<br />
von morgen umzugehen <strong>is</strong>t. Hierfür bietet der<br />
BEM eine ideale Plattform.«<br />
www.taylorwessing.com<br />
Lucas Birnhäupl, ehemaliger Berater bei<br />
Process Management Consulting GmbH<br />
»Die Elektromobilität wandelt sich zunehmend von einem<br />
technikgetriebenen Thema, zu der Frage nach der Vermarktung,<br />
wertschöpfenden Geschäftsmodellen, nach Zielgruppen,<br />
Produkten und Serviceangeboten. Wir verstehen uns<br />
dabei als Lotse durch das Spektrum der Elektromobilität und<br />
unterstützen unsere Kunden dabei, die Weichen für den Erfolg<br />
der Elektromobilität bereits heute zu legen. Unser Fokus<br />
liegt auf Vermarktungsstrukturen, Kooperationsmodellen,<br />
Pre<strong>is</strong>- und Angebotsgestaltung sowie der Implementierung<br />
von Prozessen.<br />
Der Bundesverband eMobilität bietet uns dabei eine interessante<br />
Plattform zum Erfahrungsaustausch mit Akteuren<br />
aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Medien.«<br />
Neue Mobilität<br />
39
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Chr<strong>is</strong>toph B. Rößner<br />
EIGHT GmbH & Co. KG<br />
Uwe Hahner<br />
Swarco Traffic Systems AG<br />
Chr<strong>is</strong>toph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter der<br />
EIGHT GmbH & Co. KG<br />
»Um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen <strong>is</strong>t<br />
eine Kombination aus Emotionen und rationalen Argumenten<br />
gefragt. Viele Vorbehalte lassen sich durch Zahlen und<br />
Fakten entkräften. Neben der Aufklärung geht es aber vor<br />
allem darum Bege<strong>is</strong>terung zu wecken, denn individuelle Mobilität<br />
<strong>is</strong>t eine hochemotionale Angelegenheit. Die Produkte<br />
und Services - Fahrzeuge, Nutzungskonzepte, Ladestationen<br />
- müssen eine positive Ausstrahlung haben, dem Zeitge<strong>is</strong>t<br />
entsprechen und als Imageträger fungieren.<br />
Es <strong>is</strong>t an der Zeit, dass Elektromobilität nicht mehr mit Verzicht<br />
sondern mit all den positiven Attributen gleichgesetzt<br />
wird und somit eine neue Form der sozialen Anerkennung<br />
ermöglicht.<br />
Um adäquate Lösungen zu entwickeln und einzuführen<br />
sind interd<strong>is</strong>ziplinäres Arbeiten und Networking gefragt.<br />
Hier le<strong>is</strong>tet der BEM großartige Arbeit, indem er zahlreiche<br />
Akteure immer wider erfolgreich zusammenführt.«<br />
www.eight.eu<br />
Uwe Hahner, General Manager Parking und E-Mobility<br />
Swarco Traffic Systems AG<br />
»Als Verkehrstelematik-Spezial<strong>is</strong>t denken wir darüber nach,<br />
wie sich eMobilität in bestehende und neue Verkehrs- und<br />
Infrastruktursysteme integrieren lässt. Wir sind überzeugt,<br />
dass wirklich nachhaltiger Verkehr nur im Zusammenspiel<br />
aus verschiedenen Verkehrsträgern, entsprechender Infrastruktur<br />
sowie innovativen Verkehrssteuerungssystemen<br />
entstehen kann. Wie das aussehen sollte, erörtern wir auch<br />
mit den Mitgliedern des Bundesverbands eMobilität: So<br />
gewinnen wir wertvolle Erkenntn<strong>is</strong>se für unsere Arbeit. Gemeinsam<br />
mit dem BEM lassen wir eMobilität und nachhaltigen<br />
Verkehr Wirklichkeit werden!«<br />
www.swarco.com/STS<br />
Manfred Hiemer, Gründer der e-mocom AG und<br />
BEM-Landesvertreter Bayern<br />
»Mir liegt am Herzen, Elektromobilität dort zu platzieren,<br />
wo sie hingehört: im modernen Lifestyle einer neuen Generation,<br />
die Nachhaltigkeit und Spaß an der Mobilität auf<br />
natürliche We<strong>is</strong>e vereinigt. Damit dies gelingt, und die entsprechenden<br />
Maßnahmen und Rahmenstrukturen für den<br />
erfolgreichen Wandel geschaffen werden, <strong>is</strong>t es unverzichtbar,<br />
dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen:<br />
Wirtschaft, Industrie, Politik. Und genau hier <strong>is</strong>t die Arbeit<br />
des BEM so enorm wichtig, der sich genau dafür einsetzt.<br />
Ich bin überzeugt: wer sich heute für Elektromobilität entscheidet,<br />
der entscheidet sich für einen Schritt zum Systemwechsel<br />
in eine nachhaltige Zukunft, in der der Spaß an<br />
Mobilität nicht zu kurz kommt.«<br />
www.e-mocom.com<br />
40 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Manfred Hiemer<br />
e-mocom AG<br />
Thomas Hanswillemenke<br />
Santander Consumer Bank AG<br />
Jörg Heynkes<br />
VillaMedia<br />
Mario Haas<br />
Energiebau Solarstromsysteme GmbH<br />
Thomas Hanswillemenke, Vorstand Kfz<br />
Santander Consumer Bank AG<br />
»Die Elektromobilität hält mehr und mehr Einzug auf deutschen<br />
Straßen. Neben den aktuell verfügbaren Modellen<br />
werden die für 2014 angekündigten Fahrzeuge sicherlich<br />
zusätzliche Aufmerksamkeit erzielen und die weitere Etablierung<br />
unterstützen. Die Santander Consumer Bank hat<br />
sich sehr frühzeitig mit dem Thema Elektromobilität auseinandergesetzt<br />
und entsprechend positioniert. Wir unterstützen<br />
unsere Handelspartner bereits seit 2011 mit innovativen<br />
Finanzdienstle<strong>is</strong>tungen speziell für eFahrzeuge und die dazu<br />
empfohlene Ladeinfrastruktur.<br />
Die Finanzierungs- und Leasingangebote richten sich an<br />
Handelsbetriebe, den Endverbraucher sowie an Städte und<br />
Kommunen, die »eFahrzeuge« in ihre Flotten aufnehmen<br />
möchten.<br />
Der BEM <strong>is</strong>t dabei ein idealer Partner, um den Austausch<br />
unter den Marktteilnehmern zu fördern und deren Interessen<br />
zielgerichtet darzustellen.«<br />
www.santander.de<br />
Jörg Heynkes, Geschäftsführer der VillaMedia -<br />
Eventlocation in Wuppertal<br />
»Mit unserem Projekt »W-EMOBIL 100« wollten wir zeigen,<br />
dass es an der Zeit <strong>is</strong>t, endlich keine Showrooms, Pilotprojekte<br />
oder sonstige Förderprojekte zu installieren, sondern<br />
Elektromobilität einfach täglich zu nutzen, indem man die<br />
bereits jetzt vorhandenen Elektrofahrzeuge kauft und fährt.<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t konkurrenzfähig, teilwe<strong>is</strong>e überlegen<br />
und vor allem sexy. Mit unserem Projekt wollten wir viele<br />
Akteure in unserer Region aufwecken und Wuppertal zur<br />
Hauptstadt der Elektromobilität machen. Das <strong>is</strong>t uns gelungen.<br />
Ausschließlich durch privates Engagement von Bürgern<br />
und Unternehmern in unserer Region. Das <strong>is</strong>t be<strong>is</strong>pielgebend<br />
und herausragend. Der BEM hat uns hierbei dankenswerter<br />
We<strong>is</strong>e begleitet und so manche Tür geöffnet.«<br />
www.w-emobil100.de<br />
Mario Haas, Leitung Produktmanagement & Einkauf<br />
Energiebau Solarstromsysteme GmbH<br />
»eMobilität <strong>is</strong>t ein bedeutsamer Schritt für moderne Mobilitätskonzepte:<br />
Allerdings erst dann, wenn ausschließlich<br />
nachhaltige Energieträger verwendet werden. Energiebau<br />
<strong>is</strong>t, als Solarstrom-Pionier, bei dieser Entwicklung frühzeitig<br />
dabei. Denn wir entwickeln Solare Mobilität, also eMobilität<br />
mit reiner Solarstrom-Versorgung.<br />
Dazu arbeiten wir mit vielen spannenden Kooperationspartnern<br />
aus anderen W<strong>is</strong>sensgebieten und Industriezweigen<br />
zusammen. Der BEM <strong>is</strong>t bei dieser Aufgabe eine wichtige<br />
Plattform für uns, welche aus den vielen Beteiligten eine<br />
gemeinsame Bewegung bündelt.«<br />
www.energiebau.de<br />
Neue Mobilität<br />
41
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Karsten Knechtel<br />
Process Management<br />
Consulting GmbH<br />
Thomas Teschner<br />
Ingenieurbüro TT-Emobility<br />
Karsten Knechtel,<br />
Geschäftsführer, Process Management Consulting GmbH<br />
»Die Markthochlaufphase der Elektromobilität hat begonnen.<br />
Entscheidende Erfolgsfaktoren werden, neben der ausgereiften<br />
Technologie und nutzerfreundlichen Anwendungen, die<br />
Erfüllung der Kundenbedürfn<strong>is</strong>se und -erwartungen sein.<br />
Durch das gemeinsame Engagement des BEM und seiner<br />
Mitgliedsunternehmen auf Messen, Veranstaltungen und<br />
Workshops sowie den daraus entstandenen Kooperationen,<br />
legen wir einen wichtigen Grundstein für den Erfolg<br />
der Elektromobilität in Deutschland.<br />
Als Unternehmensberatung und erfahrene rechte Hand u.a.<br />
im Geschäftsbereich der Elektromobilität, setzen wir gemeinsam<br />
mit unseren Kunden seit dem Jahr 1997 nachhaltig<br />
die Herausforderungen des Marktes von der Planung b<strong>is</strong> hin<br />
zu Markteinführung um.«<br />
www.process-consulting.de<br />
Thomas Teschner, Inhaber Ingenieurbüro TT-Emobility<br />
»Die Elektromobilität bietet kleineren Unternehmen vielfältige<br />
Möglichkeiten für innovative Entwicklungen. Gerade<br />
diese haben aber oft Schwierigkeiten, die geforderten rechtlichen<br />
und techn<strong>is</strong>chen Bestimmungen zu kennen und umzusetzen.<br />
Für den Erfolg maßgeblich <strong>is</strong>t jedoch eine genaue<br />
Kenntn<strong>is</strong> des Gesamtumfeldes. TT-Emobility setzt bei der Projektleitung<br />
daher den Fokus auf »angewandtes« Qualitäts-<br />
management. Die Berücksichtigung der Notwendigkeiten vor<br />
dem Hintergrund des Möglichen.<br />
Der BEM bietet Unternehmen und Verbrauchern neben einer<br />
professionellen Plattform unabhängige Informationen<br />
für eine fundierte Meinungsbildung.«<br />
www.tt-emobility.de<br />
Hans-Jürgen Esch,<br />
Inhaber der Esch Projekt Systementwicklung<br />
»Elektromobilität gilt als die Zukunft der Mobilität. Im Sinne<br />
einer besseren Zukunft <strong>is</strong>t der Elektroumbau üblicher Autos<br />
unsinnig - es bedarf vielmehr nutzungsangepasster Fahrzeuge,<br />
die wir mit Strom aus regenerativen Quellen betreiben.<br />
Diese neue Generation elektr<strong>is</strong>cher Fahrzeuge kann und<br />
muss ressourcensparender, leichter, effizienter und kompakter<br />
werden. Neue Fahrzeuge müssen eingebunden werden<br />
in einfach zu nutzende, multimodale Verkehrskonzepte.<br />
Individuelle Mobilität belastet so die Städte weniger, bleibt<br />
bezahlbar und darf wieder Freude bereiten.<br />
Als Erfinder und Konstrukteur <strong>is</strong>t mein Beitrag das Cityfahrzeug<br />
EQ: ultraleicht, allwettertauglich, mit Batteriekoffer<br />
und eingebauter Reservereichweite. Der EQ <strong>is</strong>t Bestandteil<br />
des internationalen Schaufensters Berlin/Brandenburg und<br />
dank der verschiedenen BEM-Medien im Print- und Online-<br />
Bereich bereits über die Berliner Grenzen hinaus bekannt.«<br />
www.esch-projekt.de<br />
42 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Hans-Jürgen Esch<br />
Esch Projekt<br />
Systementwicklung<br />
Volker Blandow<br />
TÜV SÜD<br />
Thomas Raffeiner<br />
The Mobility House<br />
Dr. Jan Fritz Rettberg<br />
TU Dortmund<br />
BEM-Beirat<br />
Volker Blandow, Leiter Elektromobilität, TÜV SÜD<br />
»Weltweit Bege<strong>is</strong>terung für die Elektromobilität zu wecken,<br />
das <strong>is</strong>t mein Job. In China sieht das ganz anders aus als hier.<br />
Dort steht der Klimaschutz nicht an erster Stelle, hier geht es<br />
um Wettbewerbsfähigkeit bei Zukunftstechnologien und um<br />
lokale Em<strong>is</strong>sionen. In Europa sind der Klimaschutz und die<br />
Em<strong>is</strong>sionsvorschriften wesentliche Treiber. In den USA <strong>is</strong>t es<br />
das Streben, die Importabhängigkeit von Energie zu reduzieren.<br />
Was immer der Motivationsfaktor <strong>is</strong>t, die Elektromobilität<br />
<strong>is</strong>t und bleibt ein wichtiger Baustein zur Lösung all dieser<br />
Herausforderungen.<br />
Am Ende geht es darum, individuelle Mobilität auf der Bas<strong>is</strong><br />
Erneuerbarer Energien zu ermöglichen. Der elektr<strong>is</strong>che<br />
Fahrzeugantrieb - mit Batterie oder Brennstoffzelle - <strong>is</strong>t die<br />
Zukunft! Wir bei TÜV SÜD unterstützen mit unserer Expert<strong>is</strong>e<br />
in Technologie- und Sicherheitsfragen und sorgen damit für<br />
Akzeptanz und Mehrwert.«<br />
www.tuev-sued.de<br />
Thomas Raffeiner, Gründer von The Mobility House<br />
»In einer Zeit, in der sich neue Technologien im Auto- und<br />
Energiesektor durchsetzen und Umbrüche etablierter Industrien<br />
vollziehen, übernehmen wir unternehmer<strong>is</strong>che Verantwortung.<br />
Mit einem engagierten Team Innovation zu fördern<br />
und den Weg in eine saubere Zukunft zu ebnen, <strong>is</strong>t für uns<br />
Inspiration, Motivation und Ziel zugleich. Als The Mobility<br />
House verankern wir Elektromobilität in einer smarten Energiewelt.<br />
Mit passenden Lösungen für sicheres, CO 2 neutrales<br />
Laden sowie Erneuerbare Energien als Kraftstoff erfährt der<br />
Kunde Elektromobilität. Die Faszination, wie sich dies schon<br />
heute im Leben der Menschen bemerkbar macht, teilen wir<br />
mit dem BEM. Wir freuen uns, diesen Markt mit ihm als aktiver<br />
Partner zu gestalten.«<br />
www.mobilityhouse.com<br />
Dr. Jan Fritz Rettberg, Kompetenzzentrum für interoperable<br />
Elektromobilität, Infrastruktur und Netze, Techn<strong>is</strong>che Universität<br />
Dortmund, BEM-Beirat<br />
»Die Elektromobilität <strong>is</strong>t die Querschnittstechnologie des<br />
Energiesystems der Zukunft. Hier verbinden sich dezentrale<br />
Energiespeicher, flexible Lasten, intelligente Verbraucher,<br />
fluktuierende und regenerative Erzeugung über den Einsatz<br />
modernster Informations- und Kommunikationstechnologie<br />
mit dem steigenden Mobilitätsanspruch der Menschen. Als<br />
One-Stop-Shop für alle systemtechn<strong>is</strong>chen Fragestellungen<br />
erforschen, entwickeln und prüfen wir am Kompetenzzentrum<br />
die Interoperabilität sämtlicher Komponenten der Elektromobilität<br />
mit der Energieversorgung der Zukunft. Wir bieten<br />
Herstellern eine Technologie- und Prüfplattform für interoperable<br />
Elektromobilität; und der BEM bietet uns eine Plattform<br />
für die Interaktion mit Politik, Wirtschaft und Medien.«<br />
www.kompetenzzentrum-elektromobilitaet.de<br />
Neue Mobilität<br />
43
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Roland Bent<br />
Phoenix Contact GmbH<br />
& Co. KG<br />
Edgar Meyer<br />
Bertha Benz Challenge<br />
Roland Bent, Geschäftsführer Marketing und Entwicklung,<br />
Phoenix Contact GmbH & Co. KG<br />
»Die Elektromobilität <strong>is</strong>t seit einigen Jahren ein strateg<strong>is</strong>cher<br />
Schwerpunkt in unserer Forschung und Entwicklung. Derzeit<br />
bieten wir neben Ladesteckern sowie Inlets für das Automobil<br />
auch Elektronik für die Ladeinfrastruktur an. Wir sind überzeugt,<br />
dass wir die Potenziale dieses Zukunftsmarkts besonders<br />
erfolgreich durch Kooperationen erschließen können.<br />
Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Marktbegleitern, Kunden<br />
und Gremien sowie Verbänden. Sie eröffnet Synergien<br />
und W<strong>is</strong>senstransfer. Die Mitgliedschaft im Bundesverband<br />
eMobilität bietet uns eine wertvolle Chance, mit anderen<br />
ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen und W<strong>is</strong>sen zu teilen<br />
und in der Vernetzung Kräfte zu bündeln.«<br />
www.phoenixcontact.com<br />
Edgar Meyer, Initiator der Bertha Benz Challenge<br />
»Wer vor kurzem die erschreckenden Bilder aus Beijing gesehen<br />
hat, der weiß, dass die chines<strong>is</strong>che Regierung radikal<br />
umdenken muss - sowohl hinsichtlich der Energie- als auch<br />
der Verkehrswende. Die parteiübergreifenden Anstrengungen<br />
Deutschlands in diesem Bereich können hier Vorbildcharakter<br />
haben. Daneben wird der chines<strong>is</strong>che Automobilmarkt<br />
zunehmend wichtiger für die deutsche Automobilindustrie.<br />
Vor diesem Hintergrund spielt ein intensiver Austausch zw<strong>is</strong>chen<br />
Deutschland und China eine immer wichtigere Rolle<br />
- für beide Länder. Auch wir beteiligen uns zusammen mit<br />
dem Bundesverband eMobilität aktiv an diesem Prozess,<br />
denn nur gemeinsam können wir langfr<strong>is</strong>tig, branchen- und<br />
länderübergreifend eine nachhaltige Mobilität etablieren.<br />
Mit der diesjährigen Bertha Benz Challenge Shanghai möchten<br />
wir einen wichtigen Schritt in Richtung International<strong>is</strong>ierung<br />
gehen und freuen uns auch auf eine rege deutsche Beteiligung.«<br />
www.bertha-benz-challenge.de<br />
Dr. Thomas Aubel,<br />
Bereichsvorstand Mobilität TÜV Rheinland<br />
»Modernste Lösungen für Industrie, Behörden und Anwender<br />
auf internationaler Ebene bereitzustellen, um die Elektromobilität<br />
auf die nächste Technologiestufe zu heben - das<br />
<strong>is</strong>t die M<strong>is</strong>sion von TÜV Rheinland. Hierzu bieten wir Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
wie Prüfung, Erprobung, Zertifizierung, Beratung<br />
und Training entlang der kompletten Prozesskette an: von<br />
der Energieerzeugung und- verteilung über die Fahrzeugtechnik<br />
inklusive Batterietechnologie b<strong>is</strong> hin zu allen Themen<br />
des tägliches Umgangs.«<br />
www.tuv.com<br />
44 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Dr. Thomas Aubel<br />
TÜV Rheinland<br />
Sven Schulz<br />
AKASOL GmbH<br />
Andreas Franke-Ewald<br />
arvato infoscore<br />
Fabian Krohn<br />
e-Wolf GmbH<br />
Sven Schulz, Geschäftsführer AKASOL GmbH<br />
»Als deutscher Hersteller von High Performance Batteriesystemen<br />
für Elektro- und Hybridfahrzeuge w<strong>is</strong>sen wir genau,<br />
worauf es ankommt: nicht nur von Le<strong>is</strong>tung reden, sondern<br />
auch in die Prax<strong>is</strong> umsetzen und gleichzeitig permanent auf<br />
Verbesserungsmöglichkeiten und neue Chancen hinarbeiten.<br />
Genau dieser dynam<strong>is</strong>che Pragmat<strong>is</strong>mus treibt auch<br />
den Bundesverband eMobilität an. Aus diesem Grund <strong>is</strong>t er<br />
nicht nur ein unverzichtbarer Schrittmacher in Sachen Erneuerbare<br />
Energien und Neue Mobilität, sondern auch eine<br />
wohltuend seriöse Stimme in der täglichen Informationsflut<br />
zum Thema Elektromobilität.«<br />
www.akasol.com<br />
Andreas Franke-Ewald,<br />
Geschäftsleitung Utilities, arvato infoscore<br />
»Ich muss gestehen, dass ich in der Frage, ob sich Elektromobilität<br />
auf breiter Front durchsetzt, zw<strong>is</strong>chen Skeps<strong>is</strong> und<br />
Zuversicht schwanke. Woran ich aber glaube, <strong>is</strong>t der eFaktor.<br />
Das »e« steht dabei für Emotion. Wenn es gelingt, mit eMobilität<br />
ein positives Lebensgefühl zu transportieren, wird der<br />
Funke überspringen. Dazu muss man den Nutzern das Leben<br />
so leicht wie möglich machen. Je einfacher der Umgang mit<br />
dem Medium Elektrofahrzeug, desto höher die Akzeptanz.<br />
Daran müssen wir arbeiten. Sei es bei der Kaufentscheidung<br />
oder beim Ladevorgang, beim Bezahlprozess oder bei der<br />
Nutzung als Firmenwagen. Das BEM-Team hat den eFaktor<br />
jedenfalls schon und treibt die Themen engagiert voran.«<br />
www.arvato-infoscore.de<br />
Fabian Krohn, Leiter Geschäftsentwicklung und Projekte,<br />
e-Wolf GmbH<br />
»Das Thema Elektromobilität gibt wichtige Impulse für neue<br />
Denkansätze: Energieeffizienz, neue Verkehrskonzepte und<br />
die Analyse unseres eigenen Mobilitätsverhaltens sind die<br />
Resultate. Elektr<strong>is</strong>che Mobilität <strong>is</strong>t in Verbindung mit Erneuerbaren<br />
Energien em<strong>is</strong>sionslos, extrem kraftvoll und zuverlässig.<br />
Wir sind mit unserem e-Wolf Delta 2 bei der E-Rallye<br />
WAVE im letzten Jahr 2.700km quer durch Europa gefahren<br />
und haben dabei Höhenunterschiede von b<strong>is</strong> zu 2.350m und<br />
Tagesfahrle<strong>is</strong>tungen von über 300km absolviert.<br />
Elektromobilität funktioniert - und das problemlos bereits<br />
heute im Alltag. Dafür, dass Elektromobilität Schritt für<br />
Schritt auch innerhalb der Gesellschaft ankommt, sorgt der<br />
Bundesverband eMobilität mit seinen verschiedenen Kommunikationskanälen<br />
und unterschiedlichen Veranstaltungen<br />
und Projekten.«<br />
www.ewolf-car.com<br />
Neue Mobilität<br />
45
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Andreas Serra<br />
promotor mbH<br />
Denn<strong>is</strong> Lindroth<br />
MITSUBISHI MOTORS<br />
Deutschland GmbH<br />
Andreas Serra, Geschäftsführender Gesellschafter promotor<br />
Gesellschaft für Absatzförderung mbH und BEM-Beirat<br />
»Gemeinsam mit dem BEM Fahrzeuge auf die Straße bringen,<br />
das treibt uns an. Um den Durchbruch für eFahrzeuge<br />
zu gestalten, gelten die Regeln der Automobilwirtschaft. Mit<br />
1% Marktanteil pro Jahr wird erst die sogenannte V<strong>is</strong>ibilitätsmarke<br />
erreicht. Die Verbraucher nehmen eFahrzeuge erst<br />
ab diesem Marktwert war. Dafür benötigen wir im aktuellen<br />
Fahrzeugmarkt ca. 35.000 neu zugelassene eFahrzeuge pro<br />
Jahr. Das muss das Ziel sein. Wir als promotor unterstützen<br />
Automobilhersteller, Importeure und automobile Dienstle<strong>is</strong>ter<br />
durch Training und Beratung um Absatzziele, die notwendige<br />
Kundenbindung und Kundenzufriedenheit zu erreichen.<br />
Dieses W<strong>is</strong>sen setzen wir pragmat<strong>is</strong>ch und mit real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen<br />
Ansätzen auch bei Elektromobilitäts-Themen ein.«<br />
www.promotor.de<br />
Denn<strong>is</strong> Lindroth, Manager Vertriebssteuerung & Green<br />
Mobility i-MiEV, MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH<br />
»Mitsub<strong>is</strong>hi Motors hat sich schon seit vielen Jahren dem<br />
Thema Elektromobilität gewidmet und nimmt mit dem ersten<br />
in Großserie gefertigten Elektroautomobil i-MiEV eine Vorreiterstellung<br />
ein. Daher <strong>is</strong>t die Mitgliedschaft im Bundesverband<br />
eMobilität ein wichtiger Schritt, um diesem Thema<br />
die notwendige Relevanz in Deutschland zu geben. In<br />
den nächsten Jahren werden weitere, neue Modelle mit<br />
Elektroantrieben entwickelt. Unter anderem auch Plug-in-<br />
Hybridfahrzeuge, wie der neue Outlander PHEV. B<strong>is</strong> 2020<br />
wird das Unternehmen den Anteil an Elektro- und Plug-in-<br />
Hybridmodellen auf 20% erhöhen und den CO 2 -Ausstoß der<br />
Gesamtflotte um 50% unter den des Jahres 2005 senken.«<br />
www.mitsub<strong>is</strong>hi-motors.de<br />
Wolfram Auer, Verkauf und Projektabwicklung,<br />
Doppelmayr Seilbahnen GmbH<br />
»Eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts<br />
<strong>is</strong>t die zunehmende Verstädterung und die damit verbundene<br />
Verknappung der Flächen bei einer gleichzeitig steigenden<br />
Nachfrage nach Mobilität. Viele Städte sind bereits<br />
heute dieser Herausforderung nicht mehr gewachsen und<br />
suchen nach neuen Verkehrskonzepten, die energieeffizient,<br />
kostengünstig und schnell real<strong>is</strong>ierbar sind. Es freut mich<br />
zu beobachten, dass immer mehr Städte auf das energieeffizenteste<br />
und zu 100% elektromobile Verkehrsmittel Seilbahn<br />
setzen und die erfolgreichen Seilbahnkonzepte aus<br />
Lateinamerika und Nordafrika auch in Europa und Nordamerika<br />
Nachahmer finden. Der BEM <strong>is</strong>t ein wichtiges Sprachrohr,<br />
das urbane Seilbahnen auch in Deutschland in das Bewusstsein<br />
der Entscheidungsträger rückt.«<br />
www.doppelmayr.com<br />
46 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Wolfram Auer<br />
Doppelmayr Seilbahnen<br />
GmbH<br />
Dr. Klaus Beetz<br />
Eberspächer Climate Control<br />
Systems GmbH & Co. KG<br />
Florian Hempel<br />
Evolte GmbH<br />
BEM-Landesvertretung Nord<br />
Hans Urban<br />
Schletter GmbH<br />
Dr. Klaus Beetz, Geschäftsführer Eberspächer Climate<br />
Control Systems GmbH & Co. KG<br />
»Entscheidend für die Marktfähigkeit von eMobilität sind<br />
Emotionalität, eine adäquate Reichweite und ein perfektes<br />
Thermomanagement. Diese Faktoren können für eine hohe<br />
Akzeptanz der eMobilität bei den zukünftigen Anforderungen<br />
an den Individualverkehr sprechen. Ausschlaggebend für<br />
die Zukunft der eMobilität sind daher Fortschritte bei der<br />
Batterietechnologie, beim Heiz- und Klimakomfort, der Infrastruktur<br />
an Ladestationen sowie der Produktion von klimaneutralem<br />
Strom. Mit seinem Engagement bietet der BEM<br />
Eberspächer das richtige Netzwerk - um gemeinsam mit<br />
den anderen Partnern an Lösungen für ein nachhaltiges Verkehrskonzept<br />
von morgen zu arbeiten.«<br />
www.eberspaecher.com<br />
Florian Hempel, Geschäftsführer Evolte GmbH und BEM-<br />
Landesvertreter Norddeutschland, Berlin und Brandenburg<br />
»Bei Evolte richten wir unseren Blick stets auf die Menschen<br />
- wie sie sich bewegen und was sie benötigen. Mit diesem<br />
W<strong>is</strong>sen beraten wir Unternehmen oder Immobilienträger<br />
zu elektromobilen Fuhrparklösungen - von der Bedarfsplanung<br />
über die Auswahl der Fahrzeuge b<strong>is</strong> hin zu Lade- und<br />
Schließlösungen. Mein Engagement als BEM-Landesvertretung<br />
Norddeutschland, Berlin und Brandenburg erweitert<br />
unseren Einsatz für die Verbreitung von eMobilität und verleiht<br />
uns eine zusätzliche Stimme«<br />
www.evolte.de<br />
Hans Urban, Stellvertretender Geschäftsführer<br />
Leitung Solar, Schletter GmbH<br />
»Elektromobilität <strong>is</strong>t nach wie vor mit einem sehr hohen<br />
Innovationswert besetzt. Das <strong>is</strong>t auch gut so, denn nur so<br />
kommt eine Branche aus der N<strong>is</strong>che in die breite Masse. Was<br />
wir aber in Zukunft mehr und mehr kommunizieren müssen<br />
<strong>is</strong>t, dass die eMobilität der einzig mögliche und sinnvolle<br />
Weg <strong>is</strong>t, die individuelle Mobilität erneuerbar zu machen!<br />
Die hohe Effektivität von Elektrofahrzeugen, die Möglichkeit<br />
intelligenter Steuer- und Speicherkonzepte bei der Nutzung<br />
müssen momentan noch vorhandene Nachteile bei der Reichweite<br />
und Flexibilität kompensieren. Aber spätestens die<br />
Nutzung von Energie aus PV-Anlagen, die in einigen Jahren<br />
aus der EEG-Förderung herausfallen, wird der Elektromobilität<br />
eine große Dynamik verleihen. Es bleibt zu hoffen, dass<br />
die Politik diese Entwicklung auch zulässt und nicht durch<br />
eine Besteuerung neue Hürden aufbaut. B<strong>is</strong> jetzt dürfen wir<br />
Äpfel vom eigenen Baum immer noch selber essen, es bleibt<br />
zu hoffen, dass wir Strom vom eigenen Dach dann später<br />
auch selber verwerten dürfen.«<br />
www.schletter.de<br />
Neue Mobilität<br />
47
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Markus Emmert<br />
ComBInation<br />
Matthias Groher<br />
INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
Markus Emmert, Geschäftsführer ComBInation GmbH<br />
»Die Themen SmartGrid und Elektromobilität passen perfekt<br />
zusammen. Vor dem Hintergrund intelligenter Netze, Energieeffizienz<br />
und erneuerbarer Energieerzeugung (Energiewende)<br />
kann die eMobilität einen wichtigen Beitrag zum Lastausgleich<br />
bzw. zur Steigerung des Eigenverbrauchs dezentraler Energieerzeugung<br />
le<strong>is</strong>ten. Unterstützt durch zusätzliche Speichermöglichkeiten,<br />
wie z.B. Heimspeichern, entstehen Mehrwerte<br />
für Verbraucher, Erzeuger und die Umwelt. Eine der<br />
Grundvoraussetzung <strong>is</strong>t die SGready ® -Eigenschaft, welche<br />
durch intelligente Kommunikation sowie Mess-, Steuerungsund<br />
Regelungstechniken definiert wird. Was für viele noch<br />
nach Zukunft aussieht, <strong>is</strong>t heute schon möglich, man muss es<br />
nur tun. Gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität setzen<br />
wir genau hier an.«<br />
www.com-bi-nation.de<br />
Matthias Groher, Geschäftsführer<br />
INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
»Seit über 20 Jahren haben meine Partner und ich das Glück,<br />
neue Branchen im Aufbau mitgestalten zu dürfen. Hierbei<br />
erlebe ich aber auch immer wieder das gleiche Schema:<br />
Phase 1: Desinteresse, Phase 2: Euphorie, Phase 3: Widerstände,<br />
Gegenargumente und Kritik; letztendlich aber die<br />
Phase 4: erfolgreiche Umsetzung. Um hier konsequent und<br />
vor allem prax<strong>is</strong>nah zu unterstützen, haben wir Dienstle<strong>is</strong>tungsbausteine<br />
für Akademie und Consulting etabliert und<br />
unterstützen unsere Partner konkret beim Aufbau einer Vermarktungsplattform<br />
für eMobilitäts-Lösungen. Nach wie vor<br />
gibt es viel zu viele Fehlinformationen - dem wollen wir gezielt<br />
entgegensteuern. Außerdem bedarf es einer strukturierten<br />
Marktbearbeitung. Es gilt jetzt den beginnenden Markt zu<br />
bearbeiten. Schließlich sind wir auf dem Sprung von Phase 3<br />
zu Phase 4. Die gerade gelaufene IAA hat dies eindrucksvoll<br />
gezeigt. Daher unterstützen wir auch den BEM auf vielfältige<br />
We<strong>is</strong>e - er <strong>is</strong>t die ideale Plattform für engagierte Unternehmer,<br />
Politiker und Bürger!«<br />
www.institut-nm.de<br />
Guido Riemann, Geschäftsführer Michael Hadad<br />
Autohandel GmbH<br />
»Als modernes zukunftsorientiertes Berliner Unternehmen<br />
hat die Michael Hadad Autohandel GmbH vor 3 Jahren mit<br />
der Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter im Bereich<br />
Elektromobilität und Hochvoltanlagen begonnen. Heute<br />
betreuen wir viele sehr zufriedene Elektromobilitätskunden<br />
u.a. die Berliner Polizei mit dem Mitsub<strong>is</strong>hi i-MiEV als Einsatzwagen.<br />
Als Partner der Berliner Agentur für Elektromobilität<br />
setzen wir uns für ein modernes und umweltbewusstes<br />
Berlin ein. Leider setzen uns als mittelständ<strong>is</strong>ches Unter-<br />
48 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Guido Riemann<br />
Michael Hadad Autohandel<br />
GmbH<br />
Michael Tschakert<br />
PP:AGENDA GmbH<br />
Eckhard Fahlbusch<br />
EFA Batt Consulting<br />
Dr. Achim Korten<br />
selbständiger Wirtschaftsprüfer<br />
nehmen Politik und Lobby oft Grenzen, um bereits bestehende<br />
Elektroautos in noch größerer Anzahl auf Berlins Straßen<br />
zu bringen. Dank dem BEM konnten wir aber auch Mitglieder<br />
des Bundestages Serien-Elektroautos testen lassen.<br />
Nochmals herzlichen Dank.«<br />
www.hadad.de<br />
Michael Tschakert, Direktor Consulting & Management<br />
PP:AGENDA GmbH<br />
»Trotz guter Testergebn<strong>is</strong>se <strong>is</strong>t ein Großteil der Gesellschaft<br />
noch zurückhaltend, wenn es darum geht, eMobilität persönlich<br />
zu nutzen. Als Kommunikationsagentur wollen wir das<br />
Thema daher näher an den Verbraucher rücken. Vor dem Hintergrund<br />
unserer Agenturphilosophie »Faktor Vier | Bildung-<br />
Green-Gesundheit-Politik«, profitieren wir von dem branchenübergreifendem<br />
W<strong>is</strong>sen aus erster Hand und binden es in<br />
Netzwerk und Corporate Communication ein. Die dadurch<br />
gewonnene inhaltliche Profilierung rund um das Thema<br />
eMobilität stärkt sowohl die BEM-Verbandsarbeit als auch<br />
die eigene Beratungskompetenz.«<br />
www.pp-agenda.de<br />
Eckhard Fahlbusch, Geschäftsführer EFA Batt Consulting<br />
und BEM-Beirat<br />
»Als Berater der deutschen und europä<strong>is</strong>chen Batterieindustrie<br />
bin ich für sämtliche Batterietechnologien und deren Anwendungen<br />
zuständig und damit auch für die Lithiumbatterie<br />
als derzeitige Schlüsselkomponente für die Elektromobilität.<br />
Ich arbeite mit den führenden Automobil- und Batterieherstellern<br />
zusammen und bin deshalb überzeugt, dass die Verfügbarkeit<br />
von sicheren, zuverlässigen und kosteneffizienten<br />
Lithiumbatterien der Elektromobilität kurzfr<strong>is</strong>tig den Durchbruch<br />
in Richtung Massenmarkt ermöglicht. Dies gilt insbesondere<br />
für den Markt von kleineren Voll-Elektrofahrzeugen<br />
(für den innerstädt<strong>is</strong>chen und stadtnahen Verkehr) und von<br />
Plug-In-Hybridfahrzeugen mit einer elektr<strong>is</strong>chen Reichweite<br />
von 50 b<strong>is</strong> 150 km.«<br />
www.efa-batt.de<br />
Dr. Achim Korten, selbständiger Wirtschaftsprüfer<br />
»Persönliche Eindrücke von verschiedenen eAutorallys und<br />
eigene Erfahrungen aus einem mehrmonatigen Test haben<br />
mich zu einem großen Fan des Themas werden lassen. Ich<br />
hoffe sehr, dass sich diese Antriebsform wenigstens innerstädt<strong>is</strong>ch<br />
schnell verbreitet - zu Gunsten des Lärms und der<br />
Luftqualität. Allerdings braucht das auch eine umfassende<br />
Kaufbereitschaft. Hier scheint mir noch einige Überzeugungsarbeit<br />
erforderlich, zu der der BEM einen wertvollen Beitrag<br />
le<strong>is</strong>ten kann.«<br />
www.wp-korten.de<br />
Neue Mobilität<br />
49
Köpfe der Branche<br />
Köpfe der Branche<br />
Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />
Rachid Ait Bouhou<br />
e8energy GmbH<br />
Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
CYMAGE MEDIA BERLIN &<br />
Bundesverband eMobilität e.V.<br />
Kurt Sigl<br />
Bundesverband eMobilität e.V.<br />
Rachid Ait Bouhou, Geschäftsführer e8energy GmbH<br />
»Ich freue mich auf das eMobile Jahr 2014! Alle aktuellen<br />
Elektrofahrzeuge der Serienhersteller sind ausgereift, weitere<br />
werden zeitnah präsentiert. Skaleneffekte reduzieren<br />
den Mehrpre<strong>is</strong> zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen.<br />
Privilegiertes Parken in Stadtzentren wird neben Steuererleichterungen<br />
einen Kaufanreiz bieten. Der Ausbau der DC-<br />
Schnellladeinfrastruktur für verkürzte Ladezeiten schreitet<br />
voran. e8energy bringt gemeinsam mit dem Bundesverband<br />
eMobilität eine Neue Mobilität auf die Straße, sowohl im Geschäfts-<br />
wie auch im Endkundenbereich. Eine Million Fahrzeuge<br />
b<strong>is</strong> 2020 werden real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>cher!«<br />
www.e8energy.de<br />
Chr<strong>is</strong>tian Heep,<br />
Vorstand Marketing Bundesverband eMobilität e.V.<br />
»Verbände arbeiten primär im Interesse ihrer Mitglieder. Unsere<br />
wesentliche Aufgabe besteht in der Moderation dieser<br />
Interessen gegenüber Dritten und damit allen relevanten<br />
Akteuren in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Hintergrundgesprächen<br />
und der Organ<strong>is</strong>ation und Durchführung<br />
von polit<strong>is</strong>chen Informationsveranstaltungen ermöglichen<br />
wir es, dass die Themen unserer Mitgliedsunternehmen<br />
Gehör auf dem polit<strong>is</strong>chen Parkett finden. Hierbei geht es<br />
nicht nur um eine bloße Informationsvermittlung, sondern<br />
primär um die Schaffung einer Vertrauensbas<strong>is</strong>, um langfr<strong>is</strong>tig<br />
einen nachhaltigen Dialog mit den relevanten Akteure zu<br />
initiieren. «<br />
www.bem-ev.de<br />
Kurt SIgl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V.<br />
»Wichtige polit<strong>is</strong>che Weichen müssen jetzt gestellt werden,<br />
um die Anzahl der im Markt befindlichen eFahrzeuge spürbar<br />
zu erhöhen, wichtige Skaleneffekte zu real<strong>is</strong>ieren und<br />
die Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu<br />
stärken. Entscheidend <strong>is</strong>t die Implementierung eines Pakets<br />
an monetären und nicht-monetären Maßnahmen, die sinnvoll<br />
ineinandergreifen und die in der Summe die notwendige<br />
Dynamik entfachen. Der Koalitionsvertrag bietet eine Reihe<br />
guter Absichtsbekundungen im Bereich Elektromobilität. Es<br />
kommt nun darauf an, in einem nächsten Schritt alle relevanten<br />
Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verbänden in die<br />
konkrete inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Beschlüsse<br />
mit einzubeziehen. Wir werden diese polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsprozesse<br />
weiterhin aktiv begleiten und uns aktiv für<br />
die Interessen unserer zahlreichen Mitgliedsunternehmen<br />
einsetzen. «<br />
www.bem-ev.de<br />
50 Neue Mobilität
Köpfe der Branche<br />
Drei Fragen an Olaf Mußhoff<br />
Director der Automechanika Frankfurt<br />
Fahrzeuge<br />
Reparatur &<br />
Service<br />
Speicher-<br />
Technologie<br />
Energiever-<br />
Sorgung<br />
(EE/Energieeff.)<br />
Aus- und<br />
Weiterbildung<br />
Lade-<br />
Infrastruktur<br />
Motoren/<br />
Elektronik/<br />
Leichtbau<br />
Mobilitätskonzepte<br />
Finanzierung/<br />
Consulting<br />
Bereits 2012 hat die Automechanika das Produktangebot im<br />
Bereich Elektromobilität besonders hervorgehoben. 2014<br />
soll das Thema weiter ausgebaut werden. Was erwartet die<br />
Besucher vom 16. b<strong>is</strong> 20. September?<br />
Wir geben dem Thema mehr Raum und beschränken uns<br />
dabei nicht allein auf den Bereich Elektromobilität. Die Halle<br />
10 wird ein Treffpunkt von Pionieren aus den unterschiedlichsten<br />
Branchen, die an dem Thema Mobilität von morgen<br />
arbeiten. Sie alle sind eingeladen, Ihre Lösungen, Produkte<br />
und Konzepte für nachhaltige Mobilität zu zeigen. Von<br />
Fahrzeugherstellern über Zulieferer und Anbietern von Infrastrukturlösungen<br />
b<strong>is</strong> hin zu Ausbildungseinrichtungen und<br />
Multiplikatoren aus Bund und Ländern. Natürlich werden<br />
Hybrid- und eFahrzeuge zu sehen sein, sowie Fahrzeuge mit<br />
anderen alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff und Gas,<br />
aber um sie geht es nicht in erster Linie. Vielmehr geht es<br />
um die Technik, denn das war schon immer der Kern der<br />
Automechanika. Wir möchten zeigen: Welche Formen von<br />
Ladeinfrastruktur gibt es? Von Wallboxen über Stecker b<strong>is</strong><br />
hin zu Induktionsbahnen und Oberleitungen für Nutzfahrzeuge.<br />
Oder: Welche aktuellen Entwicklungen gibt es im<br />
Bereich Komponentenentwicklung entlang der automobilen<br />
Entwicklungs- und Wertschöpfungskette? Wie müssen<br />
Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gewartet und repariert<br />
werden? Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es?<br />
Und vor welche Herausforderungen stellen uns die neuen<br />
Mobilitätskonzepte, wenn es um die Reparatur, die Wartung<br />
und den Service geht? Auch um die Veränderungen im Ausund<br />
Weiterbildungsbereich für Kfz-Berufe soll es in Vorträgen<br />
und Präsentationen gehen. Das <strong>is</strong>t vor allem wichtig für<br />
unsere Besucher aus dem Bereich Werkstatt und Handel.<br />
Wie dürfen wir uns die Halle 10 also genau vorstellen?<br />
Die Halle 10 <strong>is</strong>t eine große Themenwelt, die ähnlich wie ein<br />
Mosaik erst durch die Zusammensetzung ihrer Einzelteile<br />
das große und ganze Bild der »Mobilität der Zukunft« ergibt.<br />
Es <strong>is</strong>t keine rein deutsche Schau, vielmehr demonstriert<br />
die Halle internationales Colorit und eine Atmosphäre von<br />
»First Movern« aus aller Welt, beeinflusst von 12 weiteren<br />
Automechanika-Messen außerhalb Deutschlands. Eigens<br />
entwickelte Piktogramme erklären den jeweiligen Anwendungsbereich<br />
auf einen Blick, und der Besucher findet sich<br />
so in den Produktwelten zurecht: Speichertechnologien,<br />
Energieversorgung und Ladeinfrastruktur, Finanzierung, Mobilitätskonzepte,<br />
Motoren/Elektronik/Leichtbau, Aus- und<br />
Weiterbildung, Reparatur und Service. Begleitet wird das<br />
ganze durch eine Ausstellung von Fahrzeugen in der Hallenmitte<br />
(u.a. mit dem ersten eFahrzeug von 1888), die BEM-<br />
Lounge am Übergang zum Freigelände vor der Halle 10 und<br />
dem dortigen Parcours, wo der Besucher Fahrzeuge gleich<br />
live ausprobieren kann.<br />
Was sind Ihrer Meinung nach die Herausforderungen für die<br />
Automobilindustrie in den kommenden Jahren?<br />
Die Automobilindustrie muss auf Herausforderungen wie<br />
steigenden Energiepre<strong>is</strong>e, die CO 2 -D<strong>is</strong>kussion und die gestiegene<br />
Nachfrage nach pre<strong>is</strong>günstigen Fahrzeugmodellen<br />
reagieren. Dafür braucht es neue Konzepte. Wir als Messeveranstalter<br />
müssen ebenfalls umdenken - denn auch die<br />
Automechanika, die seit 1971 relativ beständig <strong>is</strong>t in ihrem<br />
Angebot, wird sich verändern.<br />
Es werden Branchen<br />
dazukommen, die mit der<br />
Automobilbranche b<strong>is</strong>lang<br />
wenig zu tun hatten, d.h.<br />
neue Aussteller- und Besuchergruppen,<br />
denen wir<br />
eine ideale Plattform bieten<br />
müssen.<br />
Olaf Mußhoff<br />
Director der Automechanika Frankfurt<br />
Neue Mobilität<br />
51
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Vorstellung der<br />
BEM Mitgliedsunternehmen<br />
Die Hauptaufgabe des Bundesverbands eMobilität <strong>is</strong>t die erfolgreichen Vernetzung seiner Mitgliedsunternehmen und Partner,<br />
um nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Bereich der Neuen Mobilität zu generieren und starke Netzwerke zur<br />
Durchsetzung polit<strong>is</strong>cher Forderungen zu etablieren. Wer zum stetig wachsenden Netzwerk des BEM gehört, können Sie auf<br />
den folgenden Seiten nachlesen.<br />
Kategorien<br />
Agentur<br />
Ingenieurbüro<br />
Beratung<br />
Automobilclub<br />
Automobilhersteller<br />
Zulieferer<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Finanzdienstle<strong>is</strong>ter<br />
Autohandel<br />
Elektrofahrradhersteller<br />
Elektromotorradhersteller<br />
IT und Elektronik<br />
Telediagnose und Smart Charging<br />
Kurierdienst<br />
Hersteller von Elektroantrieben<br />
Prüfung und Zertifizierung<br />
Entwicklung, Vertrieb von<br />
Elektrofahrzeugen<br />
Energieversorger<br />
Hersteller von Seilbahnen<br />
Aus- und Weiterbildung<br />
Metall<strong>is</strong>che Schichsysteme<br />
Versicherung<br />
elektroroller und Ladeinfrastruktur<br />
PR und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Jobportal<br />
Vertrieb von Zweiwegefahrzeugen<br />
Entwicklungspartner<br />
Projektmanagement und Service<br />
Engineering und Consulting<br />
Elektromobilitätslösungen<br />
Elektron<strong>is</strong>che Anlagen<br />
Beratungsinstitut<br />
Messeveranstalter<br />
eBike-Verleih und Ladeinfrastruktur<br />
Kanzlei<br />
Universität<br />
Chauffeurservice<br />
Training und beratung<br />
Kreditinstitut<br />
Modellstadt für emobilität<br />
Photovoltaik<br />
Fahrlehrerausbildungsstätte<br />
Informationsunternehmen<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
Vertrieb eZweiräder<br />
Fahrzeughersteller<br />
Versicherung<br />
52 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
12-05 Werbeagentur GmbH & Co. KG<br />
Marcus C. Aue, Geschäftsführer<br />
+49 212 23387 9633<br />
m.aue@12-05.de<br />
www.12-05.de<br />
Agentur<br />
Die 12-05 Werbeagentur GmbH & Co. KG mit Sitz in Solingen<br />
beschäftigt sich seit 2010 intensiv mit der Elektromobilität und<br />
<strong>is</strong>t seit 2011 Mitglied im BEM. Marketing für Mobilitätsanbieter<br />
und -hersteller hat sich zu einem Schwerpunkt der Agentur<br />
entwickelt und sie betreut unterschiedliche Unternehmen<br />
und Marken im eMobilitätsmarkt. Die Kompetenzen reichen<br />
von grundlegenden Marketing-Strategien, Marktzutritts- und<br />
Marktdurchdringungsmaßnahmen über Markenaufbau und<br />
Markeneintragung, Aufbau und Durchführung von Vertriebsund<br />
Werbekampagnen b<strong>is</strong> hin zu Motivations- und Informationslösungen<br />
für Vertriebsmitarbeiter und den Handel.<br />
Die Agentur setzt dabei auf hohe strateg<strong>is</strong>che Beratung, kreative<br />
Ideenfindung und crossmediale Kommunikation. Der<br />
Umgang mit Medien des digitalen Marketings wird erfolgreich<br />
praktiziert. Durch die gleichzeitigen Mitgliedschaften<br />
im Bundesverband Digitale Wirtschaft und im Deutschen<br />
Marketing-Verband <strong>is</strong>t die Agentur stets auf der Höhe aktueller<br />
Marketingmaßnahmen mit hoher Wirkung zur erfolgreichen<br />
Vermarktung.<br />
Die Emotional<strong>is</strong>ierung der Elektromobilität sieht 12-05 als<br />
eine der Herausforderungen des jungen Marktes an. Die Alleinstellung<br />
und Fokussierung auf die Stärken der Produkte<br />
betont 12-05 bei ihren erfolgreichen Werbemaßnahmen.<br />
Aktuell arbeitet die Agentur für zwei Hersteller von Elektrorollern<br />
und betreut im Fullservice die gesamte Kommunikation.<br />
Ferner betreut die Agentur Automobilmarken bei der<br />
Einführung der eModelle und zeigt neue Wege auf, wie die<br />
Vertriebsmannschaft für Elektromobilität fit gemacht werden<br />
kann. Geschäftsführer Marcus Aue vertritt die Agentur<br />
regelmäßig auf den BEM-Stammt<strong>is</strong>chen in NRW.<br />
2RPS Mechatronik GmbH<br />
Peter Steer, Geschäftsführer<br />
+49 89 857 93 9710<br />
peter.steer@2rps.de<br />
www.2rps.de<br />
Wir sind ein innovatives Ingenieurbüro für Mechatronik.<br />
Durch unsere langjährige Erfahrung bieten wir unseren<br />
Kunden maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Anlagenbau,<br />
Gerätebau und in der Herstellung von Spritzguß Sonderanfertigungen.<br />
Wir übernehmen Konstruktion, Muster-<br />
Serienproduktion sowie Projektkontrolle, - und all das nach<br />
unserem Motto: »Sonderlösungen sind unser Standard«!<br />
Vielseitigkeit <strong>is</strong>t der Schüssel zu qualitativ hochwertigen<br />
und kostenoptimalen Konstruktionen im Anlagen- sowie im<br />
Gerätebereich. Schwerpunkte sind dabei Gerätebau, Test-<br />
Equipment, Handlinssysteme, Steckverbinder und Verkabelung.<br />
In einem Netzwerk von starken Industriepartnern<br />
entwickelt das 2RPS-Team Produkte für SOLAR, AUTOMO-<br />
TIV, MIL, uvm. Die Projekte werden betreut von der Idee b<strong>is</strong><br />
zur Serie. Dabei steht am Anfang die Konzeption und Konstruktion,<br />
gefolgt vom Musterbau und der Serieneinführung.<br />
Ingenieurbüro<br />
Neue Mobilität<br />
53
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Beratung<br />
4L-Gruppe - Beratung für KMU<br />
Reinhard Stück, Geschäftsführer<br />
+49 7022 503 52 38<br />
r.stueck@4l-gruppe.de<br />
www.4l-gruppe.de<br />
4L unterstützt wachsende mittelständ<strong>is</strong>che Fertigungsbetriebe<br />
dabei, in Lieferzeit, Liefertreue, Lieferfähigkeit und<br />
Lieferflexibilität besser zu werden und damit Ihre Markposition<br />
auszubauen. Unser besonderer Ehrgeiz zielt dabei auf das<br />
Erhalten und Schaffen von Arbeitsplätzen in Deutschland.<br />
Beim Wachstum entstehen schleichend neue Engpässe,<br />
Schwachstellen, komplexe Abläufe und viele sonstige Verschwendungen<br />
in Produktion, Log<strong>is</strong>tik sowie der Büro-Bereiche.<br />
Diese sind sehr kostspielig, fallen aber nicht sofort<br />
ins Auge. Es gilt sie schnell zu erkennen und aufzulösen,<br />
um Wettbewerbsvorteile auszubauen und nachhaltig durch<br />
einfachere Strukturen zu sichern. Hierbei arbeiten wir mit<br />
den neusten Methoden der schlanken Produktion, welche<br />
wir fortlaufend weiterentwickeln.<br />
Über den Verein »Fördermittel-Cafe e.V.« unterstützen wir<br />
unsere Kunden bei der Erlangung von Fördermitteln und<br />
nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Unser großes Firmennetzwerk<br />
erleichtert und ermöglicht zudem interessante<br />
Geschäftskontakte wie auch eine Brückenbildung zw<strong>is</strong>chen<br />
Erfindern und Herstellern.<br />
Automobilclub<br />
ACE Auto Club Europa e.V.<br />
Matthias Knobloch, Abteilungsleiter Verkehrspolitik<br />
+49 30 278725 0<br />
matthias.knobloch@ace-online.de<br />
www.ace-online.de<br />
Der ACE Auto Club Europa <strong>is</strong>t mit mehr als 580.000 Mitgliedern<br />
einer der führenden Automobilclubs in Deutschland,<br />
seinen Sitz hat er in Stuttgart. Zu seinen Kernle<strong>is</strong>tungen gehört<br />
die Pannenhilfe. Mehr als 100.000 Mal im Jahr machen<br />
ACE-Helfer Fahrzeuge wieder flott, bergen Autos, schleppen<br />
ab und sorgen für die Rückholung kranker Menschen und<br />
havarierter Fahrzeuge. Über die von Kfz-Fachleuten ausgeübte<br />
Pannenhilfe hinaus engagieren sich rund 270 Mitarbeiterinnen<br />
und Mitarbeiter hauptberuflich für den ACE und<br />
kümmern sich um die Anliegen seiner Mitglieder. Der ACE<br />
le<strong>is</strong>tet aber nicht nur Pannenhilfe. Zu seinem Dienstle<strong>is</strong>tungsspektrum<br />
gehören auch tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Informationen,<br />
Re<strong>is</strong>ebuchungen, techn<strong>is</strong>cher Service, jur<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Unterstützung<br />
und medizin<strong>is</strong>che Hilfe sowie branchentyp<strong>is</strong>che<br />
Versicherungen.<br />
Bei der Elektromobilität sieht sich der ACE als Fürsprecher<br />
für einen Politikansatz, in dem neben der Entwicklung der<br />
Batterie- und Fahrzeugtechnik die Umsetzung der Elektromobilität<br />
als Baustein einer nachhaltigen (Stadt-)Mobilität<br />
verstärkt unterstützt wird. Den BEM-Mitgliedern bieten wir<br />
attraktive Konditionen durch unsere Mitgliederzeitung ACE<br />
LENKRAD und das Internetportal ace-online.de über 1,2<br />
Millionen Menschen zu erreichen, die an nachhaltigen Mobilitätslösungen<br />
interessiert sind und so Elektromobilitätslösungen<br />
direkt an den Endkunden zu bringen.<br />
54 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Adam Opel AG<br />
Gerrit Riemer, Director Future Mobility, Public Policy Europe<br />
+49 6142 771566<br />
Gerrit.Jan.Riemer@de.opel.com<br />
www.opel.com<br />
Opel <strong>is</strong>t einer der größten europä<strong>is</strong>chen Automobilhersteller.<br />
Das Unternehmen mit Zentrale in Rüsselsheim hat<br />
elf Werke und vier Entwicklungs- und Testzentren in sieben<br />
europä<strong>is</strong>chen Ländern. Opel beschäftigt europaweit<br />
rund 37.400 Mitarbeiter, davon mehr als als die Hälfte in<br />
Deutschland. Der Ampera, das revolutionäre und pre<strong>is</strong>gekrönte<br />
Elektroauto von Opel, war 2012 Auto des Jahres und<br />
das me<strong>is</strong>tverkaufte Elektroauto in Europa. Seit der Markteinführung<br />
2011 waren über 8.000 bege<strong>is</strong>terte Kunden über<br />
100 Millionen Kilometer rein elektr<strong>is</strong>ch unterwegs. Im Jahr<br />
2013 liegt der Opel Ampera auf dem dritten Platz der europä<strong>is</strong>chen<br />
Zulassungsstat<strong>is</strong>tik - mit einem Marktanteil von<br />
knapp zehn Prozent. In den Niederlanden - Europas größtem<br />
und wichtigsten Markt für Elektroautos - <strong>is</strong>t der Stromer<br />
mit einem überzeugenden Anteil von 40% unangefochtener<br />
Marktführer. In Deutschland, dem einzigen relevanten<br />
AKASOL GmbH<br />
Juliane Ehrich, Marketing und Kommunikation<br />
+49 6151 800500 140<br />
juliane.ehrich@akasol.com<br />
www.akasol.com<br />
Markt für Elektrofahrzeuge ohne Förderprogramme in Europa,<br />
sind es beachtliche zehn Prozent - Tendenz steigend. Die<br />
europä<strong>is</strong>chen Ampera-Fahrer konnten durch ihr umweltbewusstes<br />
Fahren in den vergangenen zwei Jahren die Atmosphäre<br />
um 13.000 Tonnen lokalen CO 2 -Ausstoßes entlastet<br />
- verglichen mit den Em<strong>is</strong>sionen herkömmlicher Autos.<br />
Der Opel Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Thomas Neumann<br />
unterstreicht Opels Bekenntn<strong>is</strong> zur Elektromobilität: »Der<br />
Opel Ampera war das erste Elektroauto eines europä<strong>is</strong>chen<br />
Herstellers im Handel. Auch zwei Jahre später zeigen wir Geradlinigkeit<br />
und setzen unsere Strategie der nachhaltigen<br />
Mobilität konsequent fort. Wir bei Opel investieren weiter<br />
in Elektroantriebe und glauben an eine em<strong>is</strong>sionsfreie automobile<br />
Zukunft - nicht irgendwann, sondern bereits heute.«<br />
Automobilhersteller Zulieferer<br />
High Performance Batteriesysteme aus Deutschland mit<br />
über 20 Jahren Erfahrung: Das deutsche Unternehmen AKA-<br />
SOL mit Sitz in Darmstadt gehört zu den weltweit führenden<br />
Entwicklern und Produzenten von mobilen und stationären<br />
Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Einsatzgebiete der bereits<br />
mehrfach ausgezeichneten Speicherlösungen sind die Nutzfahrzeug-<br />
und Automobilindustrie, der Schiffbau sowie die<br />
Windenergie-, Wasserkraft und Solarwirtschaft. Batteriesysteme<br />
von AKASOL kennzeichnet die außergewöhnliche Kombination<br />
von sehr hoher Energie- und Le<strong>is</strong>tungsdichte mit<br />
einer extrem kompakten Bauwe<strong>is</strong>e, modularem Aufbau und<br />
maximaler Flexibilität. Dank langjähriger Projekterfahrung<br />
mit Sportwagen und Nutzfahrzeugen verfügt AKASOL über<br />
profundes W<strong>is</strong>sen auf allen Technologiefeldern der Elektromobilität<br />
- von der Batteriezelle b<strong>is</strong> hin zum kompletten Antriebsstrang.<br />
Das Resultat sind stabile, serienreife und wirtschaftliche<br />
Komplettlösungen, die alle Anforderungen der<br />
Automobilindustrie erfüllen.<br />
Li-Ion-Batterien für die Elektromobiliät: AKASYSTEM gehört<br />
zu den weltweit le<strong>is</strong>tungsstärksten Batterielösungen für<br />
Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Die Bas<strong>is</strong> dieses<br />
modular skalierbaren Lithium-Ionen-Batteriesystems bilden<br />
hochintegrierte Module vom Typ AKAMODULE. Trotz der extrem<br />
hohen Funktionsintegration auf Modulebene erreicht<br />
das AKAMODULE eine Energiedichte von mehr als 140 Wh/<br />
kg. Das sorgt für große Reichweiten bei einer gleichzeitig<br />
außergewöhnlichen Robustheit. Jedes AKAMODULE wird mit<br />
einer Wasser-Glykol-Flüssigkeit gekühlt. Das Resultat <strong>is</strong>t ein<br />
deutlich reduziertes Volumen und eine gesteigerte Lebensdauer.<br />
Neue Mobilität<br />
55
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Zulieferer Zulieferer<br />
ALCAR Deutschland GmbH<br />
Markus Roßbach<br />
+49 2241 120 21 08<br />
m.rossbach@alcar.de<br />
www.alcar.de<br />
Die ALCAR Deutschland GmbH mit Sitz in Siegburg/NRW,<br />
beliefert bereits seit 1995 in ihrem Kerngeschäft den Reifenfachhandel,<br />
zentrale Verbände und Handelsketten mit einem<br />
Vollsortiment an Pkw-Leichtmetallrädern und Stahlrädern.<br />
Dabei setzt ALCAR auf die Kraft starker, aus dem eigenen<br />
Hause stammender Marken. Anfang 2012 kam zum eigentlichen<br />
Betätigungsfeld nun der Geschäftsbereich eMobilität<br />
hinzu. Die Aktivitäten in diesem Bereich fassen sich seitdem<br />
unter der Sparte »ALCAR e-move« zusammen.<br />
AMK Automotive GmbH & Co. KG<br />
Doreen van Almsick, Projektmanager<br />
+49 7021 5005 0<br />
doreen.van.almsick@amk-antriebe.de<br />
www.amk-antriebe.de<br />
AMK zählt nunmehr seit fünf Jahrzehnten zu den Markt- und<br />
Technologieführern in den Bereichen Antriebs- und Steuerungstechnik<br />
und Automotive. Ob Servomotoren, intelligente<br />
Servoumrichter, Steuerungen für den Maschinenbau<br />
oder ePowertrain Lösungen für die Automobilindustrie - an<br />
den Innovationen aus Kirchheim/Teck kommt man weltweit<br />
nicht vorbei.<br />
Als Pionier der elektr<strong>is</strong>chen Antriebs- und Steuerungstechnik<br />
spielt das Thema Energieeffizienz bei AMK bereits seit<br />
der Firmengründung im Jahr 1963 eine wichtige Rolle. Schon<br />
damals entwickelte Arnold Müller drehzahlveränderbare<br />
Antriebe und meldete zahlreiche Patente an. Ziel aller Entwicklungen<br />
war und <strong>is</strong>t stets, Energieverluste zu reduzieren,<br />
Wirkungsgrade zu erhöhen und so die Effizienz der Produkte<br />
zu steigern.<br />
In Zusammenarbeit mit der, ebenfalls zur ALCAR-Gruppe gehörenden,<br />
iO Fahrzeuge - Produktions- und Handels GmbH<br />
mit Sitz in Brunn am Gebirge (Österreich), wird die ALCAR<br />
Deutschland ab 2013 ein deutschlandweites Handelspartnernetz<br />
mit eScootern und einer eigenen eBike Modellreihe<br />
beliefern. Ausgeprägte Kunden- und Marktorientierung, serviceorientierte<br />
Log<strong>is</strong>tik auf der einen Seite sowie jahrelange<br />
Erfahrung im Bereich der Entwicklung und Produktion von<br />
effizienten, le<strong>is</strong>tungsstarken und em<strong>is</strong>sionsfreien Antrieben<br />
auf der anderen Seite, zeichnen bereits jetzt die Partnerschaft<br />
der ALCAR und der iO Fahrzeuge aus.<br />
Auch im Bereich der Mobilität sind diese Punkte nunmehr<br />
ein großes Thema geworden: Eine nachhaltige Mobilität wird<br />
gefordert, um Mensch und Umwelt zu entlasten und Energie-<br />
Ressourcen, Em<strong>is</strong>sionen durch Abgase und Lärmbelastung<br />
zu reduzieren. Mit der jahrzehntelangen Erfahrung aus dem<br />
Maschinenbau kann AMK im Bereich nachhaltige Mobilität<br />
als Entwicklungspartner punkten. Repräsentative Projekte<br />
wurden in den letzten Jahren in den verschiedensten Bereichen<br />
der eMobility mit AMK Technologie umgesetzt. So<br />
wurden be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e in der Zusammenarbeit mit der EFA-S<br />
GmbH schon zahlreiche UPS-Lieferfahrzeugen auf Elektromotoren<br />
umgerüstet. Auch in der Formula Student Electric<br />
<strong>is</strong>t AMK bereits seit deren Gründung stark engagiert.<br />
56 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
aoty ®<br />
Mario Levenhagen, Geschäftsführer Strategy Consulting<br />
+49 69 3487 926 66<br />
levenhagen@aoty.de<br />
www.aoty.de<br />
Beratung<br />
Brandneue Marken, innovative Technologien, neue Geschäftsmodelle<br />
- die Elektromobilität gehört zu den spannendsten<br />
Themen unserer Zeit. Um den komplexen Aufgabenstellungen<br />
der Elektromobilität gerecht zu werden,<br />
arbeiten bei aoty ® kreative Köpfe aus allen relevanten D<strong>is</strong>ziplinen<br />
rund um Markt, Marketing und Medien eng zusammen,<br />
für die das Themenfeld schon lange kein Neuland mehr<br />
<strong>is</strong>t.<br />
So bietet aoty ® alle Le<strong>is</strong>tungen aus einer Hand: Von der<br />
Machbarkeitsstudie b<strong>is</strong> zur Vertriebsstrategie, vom PR-Event<br />
b<strong>is</strong> zur internationalen Kommunikationskampagne. Zudem<br />
setzen wir mit der aotygroup auf Partnerschaften mit weiteren<br />
Dienstle<strong>is</strong>tern, die nicht nur unsere Kompetenz, sondern<br />
auch unsere Bege<strong>is</strong>terung für solche Themen teilen.<br />
Grundsätzlich verstehen wir uns als Weiterentwicklung der<br />
360°-Full-Service-Agentur zu einem neuen Dienstle<strong>is</strong>tungsmodell:<br />
Wir kombinieren Unternehmensberatung und Markenkommunikation<br />
- unabhängig, d<strong>is</strong>ziplin- und medienübergreifend<br />
- immer im Sinne einer optimalen Lösung.<br />
So entwickeln wir ganze Geschäftsfelder oder Strategien,<br />
die Unternehmensziele sowie Vertriebsvorgaben sinnvoll<br />
verknüpfen b<strong>is</strong> hin zu Konzeption, Produktion und Monitoring<br />
von Kommunikationsmaßnahmen. Erfahren Sie mehr<br />
unter www.aoty.de.<br />
aretanaSolar GmbH<br />
Dirk Maus, Geschäftsführer<br />
+49 6831 9585611<br />
maus@aretana.eu<br />
www.aretana.de<br />
Die aretanaSolar <strong>is</strong>t ein Spezial<strong>is</strong>t im Bereich der Elektromobilität.<br />
Als Hersteller eines in der Branche als einzigartig<br />
geltenden SolarCarports hat es sich die aretanaSolar zum<br />
Kernziel gemacht, die CO 2 -neutrale Einführung der eMobilität<br />
voranzubringen.<br />
Dazu hat die aretanaSolar ein Gesamtkonzept entwickelt,<br />
dass alle sinnvollen Komponenten rund um die eMobilität<br />
vereint. Im Kern stehen dabei die SolarCarports, die in<br />
der Ausführung mit Betonfüßen gänzlich ohne Erdarbeiten<br />
auskommen. Das System <strong>is</strong>t flexibel und damit auch auf<br />
Großparkplätzen einsetzbar. Die Integration von Lade- und<br />
Speichermöglichkeiten <strong>is</strong>t im System verkapselt vorbereitet.<br />
Außerdem können Beleuchtungssysteme, elektron<strong>is</strong>che<br />
D<strong>is</strong>plays etc. zu den verschiedenen Dachsystemen kombiniert<br />
werden. Die Photovoltaik-Module können nach Kundenwunsch<br />
ausgesucht werden. Um die Elektromobilitätsbereiche<br />
voranzubringen, hat aretanaSolar überzeugende<br />
Bausteine zusammengestellt und kann damit Stromtankstellen<br />
vom Einzelplatz b<strong>is</strong> zum Großparkplatz erstellen und<br />
mit allen erdenklichen Elektrofahrzeugen ausstatten. Die<br />
überaus attraktiven Finanzierungs- und Spezial-Versicherungskonzepte<br />
runden das Angebot ab.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Neue Mobilität<br />
57
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Autohandel Finanzdienstle<strong>is</strong>ter<br />
arvato infoscore GmbH<br />
Andreas Franke Ewald, Geschäftsleitung Utilities<br />
+49 5241 8043506<br />
andreas.franke-ewald@bertelsmann.de<br />
www.arvato-infoscore.de<br />
arvato infoscore <strong>is</strong>t ein global tätiger Finanzdienstle<strong>is</strong>ter<br />
und als Tochterunternehmen der arvato AG zur Bertelsmann<br />
SE & Co. KGaA zugehörig. Rund 6.000 Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter bieten in 21 Ländern mit starker Präsenz in Europa,<br />
Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein<br />
wertorientiertes Management von Kundenbeziehungen und<br />
Zahlungsflüssen. arvato infoscore steht für professionelle<br />
Outsourcing-Dienstle<strong>is</strong>tungen (Finance BPO) rund um den<br />
Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus<br />
- vom R<strong>is</strong>ikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement,<br />
Verkauf von Forderungen und b<strong>is</strong> zum<br />
Inkasso.<br />
Autohaus Bücherl JO.-TEC. GmbH<br />
Daniel Artman<br />
+49 941 690990 14<br />
artmann@autohaus-buecherl.de<br />
www.autohaus-buecherl.de<br />
Für den Energiesektor übernimmt arvato infoscore zusammen<br />
mit seinen arvato-Partnern im Rahmen eines Business<br />
Process Outsourcings die Auslagerung der Geschäftsprozessbearbeitung<br />
für den regionalen b<strong>is</strong> deutschlandweiten<br />
Energievertrieb. Damit nutzen Sie Wertschöpfungspotenziale<br />
entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Prozesskette,<br />
von der Neukundengewinnung, Kundenbetreuung und<br />
-entwicklung b<strong>is</strong> zur Kundenbindung und -rückgewinnung<br />
sowie den zugehörigen IT-Services.<br />
Aus einem modular gestalteten Serviceportfolio können Sie<br />
die relevanten Servicebausteine zu Ihrer individuellen Kundenlösung<br />
zusammenstellen. Die komplette Dienstle<strong>is</strong>tung<br />
umfasst die Kundenanmeldung, den Lieferantenwechsel, die<br />
Rechnungsprüfung, die Abrechnung und das Forderungsmanagement.<br />
Somit unterstützt arvato infoscore Sie mit flexiblen<br />
und skalierbaren Abwicklungsdienstle<strong>is</strong>tungen einfach,<br />
kostengünstig und hochqualitativ in Ihrem Energievertrieb.<br />
Das Autohaus Bücherl mit seinen 6 Standorten in Bayern<br />
war einer der ersten NISSAN Händler die es sich mit Herzblut<br />
und Engagement zur Aufgabe gemacht haben, Elektromobilität<br />
in Bayern, vornehmlich in der Oberpfalz, den Menschen<br />
näher zu bringen. Mit dem NISSAN Leaf, <strong>is</strong>t bereits seit 2009<br />
ein Elektroauto in Großserie auf dem Markt. Seine Verkaufszahlen<br />
von über 70.000 Stück weltweit sprechen für sich.<br />
Ein hochmotiviertes und top ausgebildetes Team steht den<br />
zukünftigen Elektomobil<strong>is</strong>ten mit Rat und Tat zur Seite. Des<br />
Weiteren werden die Standorte mit Elektrotankstellen weiter<br />
ausgebaut, um die Elektromobilität weiter voran zu bringen.<br />
58 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
BBH Becker Büttner Held<br />
Dr. Chr<strong>is</strong>tian de Wyl<br />
+49 30 611 28 4020<br />
chr<strong>is</strong>tian.de.wyl@bbh-online.de<br />
www.bbh-online.de<br />
Beratung<br />
Die Sozietät Becker Büttner Held <strong>is</strong>t einer der führenden<br />
deutschen Berater in den Bereichen Energie- und Infrastrukturrecht<br />
mit europaweiter Verflechtung. Als integrierte Sozietät<br />
<strong>is</strong>t BBH mit über 300 Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern,<br />
Steuerberatern und Ingenieuren sowie insgesamt über<br />
550 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, München, Köln,<br />
Stuttgart, Brüssel und Hamburg vertreten. Becker Büttner<br />
Held versteht den interd<strong>is</strong>ziplinären Beratungsansatz einschließlich<br />
der techn<strong>is</strong>chen und wirtschaftlichen Analyse<br />
von Sachverhalten, quasi »Alles aus einer Hand«, als ein<br />
Markenzeichen der Kanzlei: Unser Ziel <strong>is</strong>t es nicht, <strong>is</strong>oliert<br />
Rechtsfragen zu bearbeiten. Wir möchten die dahinter liegenden<br />
techn<strong>is</strong>chen und wirtschaftlichen Zusammenhänge<br />
aufklären und langfr<strong>is</strong>tige Lösungen für die Prax<strong>is</strong> anbieten.<br />
Eine langjährige Verwurzelung und umfassende Kenntn<strong>is</strong><br />
der Branche sichern eine herausragende Qualität unserer<br />
Tätigkeit, von der unsere Mandanten profitieren.<br />
Beratungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Energie,<br />
Verkehr und Infrastruktur, Finanzierungen, Fördermittelberatung,<br />
Unternehmensgründung, steuerliche Gestaltung,<br />
Zivil- und Arbeitsrecht sowie Wettbewerbs- und Kartellrecht.<br />
Gerade im Bereich der Elektromobilität sind rechtliche, wirtschaftliche<br />
und (IT-)techn<strong>is</strong>che Gesichtspunkte eng miteinander<br />
verknüpft. Sowohl die Geschäftsprozesse als auch<br />
die Strategien werden von dieser Kombination geprägt und<br />
sollten ganzheitlich beraten werden. Gerne stehen wir auch<br />
Ihnen mit Rat und Tat erfolgreich zur Seite.<br />
BER Marketing GmbH<br />
Ralph Strobel, Geschäftsführer<br />
+49 7150 914500<br />
ralph.strobel@ber-marketing.de<br />
www.ber-marketing.de<br />
Beratung<br />
Die BER Marketing GmbH bietet kleinen und mittelständ<strong>is</strong>chen<br />
Unternehmen individuelle Dienstle<strong>is</strong>tungen und<br />
Lösungen für die Herausforderungen in Marketing und Vertrieb,<br />
Interim-Einsätze und Trainings. Wir beraten und unterstützen<br />
Sie professionell dabei, wie Sie Ihre Marke, Ihr Unternehmen<br />
und Ihre Produkte vom Wettbewerb abgrenzen,<br />
Ihre Produkte und Dienstle<strong>is</strong>tungen erfolgreich in den Markt<br />
einführen, Ihre Kunden zielgenau erreichen, neue Potentiale<br />
erschließen und am Ende einen wirtschaftlichen Erfolg verbuchen<br />
können - auch in international aufgestellten Unternehmen.<br />
Unser Angebot reicht von einem individuellen Innovations-<br />
Workshop, Markt-, Kunden- und Wettbewerbsrecherchen,<br />
einem wirksamen Vermarktungskonzept b<strong>is</strong> hin zur Umsetzung<br />
der Maßnahmen. Wir bieten Ihnen eine langjährige Erfahrung<br />
im Vertriebsmarketing, in wichtigen Branchen auf<br />
Unternehmens- und Beratungsseite, mit nachgewiesen Erfolgen<br />
und für unterschiedlichste Produkte, Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
und Technologien.<br />
Neue Mobilität<br />
59
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Beratung Beratung<br />
Bertha Benz Memorial Route e.V.<br />
Edgar Meyer, Initiator Bertha Benz Challenge<br />
+49 62 2187 4357<br />
info@bertha-benz-challenge.de<br />
www.bertha-benz-challenge.de<br />
Bertha Benz fuhr 1888 bei der ersten automobilen Fernfahrt<br />
keinen Oldtimer, sondern das innovativste Fahrzeug ihrer<br />
Zeit. Daher veranstalten wir jedes Jahr im September eine<br />
Fahrt mit den innovativsten Fahrzeugen unserer Zeit auf der<br />
ältesten Automobilstraße der Welt, jährlich abwechselnd<br />
startend von der Automechanika und der IAA Frankfurt. Auch<br />
die nunmehr dritte Bertha Benz Challenge war 2013 erfolgreich.<br />
U.a. auch bei den parteiübergreifenden Schirmherrschaften:<br />
Bundesumweltmin<strong>is</strong>ter Peter Altmaier, MP Volker<br />
Bouffier und MP Winfried Kretschmann.<br />
BEZ Berliner Energie Zentrum<br />
Thomas Schröter, Projektleiter<br />
+49 30 7579 7120<br />
emo@b-e-z.de<br />
www.berliner-energie-zentrum.de<br />
Da es aber wenig Sinn macht, nur in Deutschland die Umwelt<br />
schützen zu wollen, freuen sich die Veranstalter der Bertha<br />
Benz Challenge und der BEM sehr über das weltweite Kooperationsangebot<br />
der Automechanika (Messe Frankfurt).<br />
Denn es gibt nicht nur eine Automechanika in Frankfurt, sondern<br />
in 11 weiteren Städten weltweit. So wird es 2014 nicht<br />
nur die »Bertha Benz Challenge Automechanika Frankfurt«<br />
geben (19.-21.9.2014), sondern auch erstmalig die »Bertha<br />
Benz Challenge Shanghai« (7.-9.12.2014). Damit sind wir<br />
auf bestem Weg, die Bertha Benz Challenge als ökolog<strong>is</strong>che<br />
Fahrveranstaltung zu der weltweiten Leitveranstaltung für<br />
zukunftsgerechte Mobilität weiterzuentwickeln.<br />
Da passt es, dass Edgar Meyer soeben zum Präsidenten des<br />
Automobil-Club Tsingtau im AvD e.V. gewählt wurde, der als<br />
deutsch-chines<strong>is</strong>cher Freundschaftsclub Future Mobility sowohl<br />
in Deutschland, als auch in China promoten wird, indem<br />
er die Entscheider der beiden wichtigsten Automobilnationen<br />
zusammenführt: Deutschland mit seinem immensen<br />
Know-how, und China mit seinem ungeheuren Markt.<br />
Das Berliner Energie Zentrum <strong>is</strong>t ein Projekt zweier führender<br />
Großhändler im Raum Berlin/Brandenburg, OBETA Electro<br />
(Elektrofachgroßhandel) und Bergmann & Franz (Sanitär- &<br />
Heizungsfachgroßhandel), die im Ballungszentrum Berlin<br />
das Thema »regenerative Energien« seit 2010, als einer der<br />
Ersten, auf dem Weg gebracht haben. Wir verstehen uns als<br />
Beratungs- und Dienstle<strong>is</strong>tungszentrum, in dem sich Architekten,<br />
Planer, Handwerker und Endverbraucher in unserem<br />
400 m 2 großen Ausstellungsraum einen Überblick über bestehende,<br />
aber auch zukünftige Technologien verschaffen<br />
können. Hier kann man sich bei unseren Experten eine herstellerunabhängige<br />
Beratung in den Bereichen Wärme und<br />
Strom einholen. Das umfasst die Themen Solarthermie,<br />
Kraft-Wärme-Kopplung, Lüftung, Wärmepumpen, Brennwerttechnik,<br />
Lichttechnik, intelligente Gebäudesteuerung,<br />
Photovoltaik und Elektromobilität.<br />
Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten (Testbetrieb<br />
VW e-Golf/VW e-Caddy und Projekt eMerge, D<strong>is</strong>log) mit<br />
dem Fokus auf Einbindung der Elektromobilität in das Fuhrparkmanagement<br />
sowie diversen anderen Netzwerken und<br />
Arbeitskre<strong>is</strong>en, gestalten wir aktiv das Schaufensterprojekt<br />
Elektromobilität in Berlin mit. Mit unserem eMobilitätsbrunch,<br />
der in Kooperation mit OBETA und der Elektro-Innung<br />
Berlin/Brandenburg 2012 erstmalig ins Leben gerufen<br />
wurde und jährlich erfolgreich umgesetzt wird, bringen wir<br />
Industrie, Unternehmer, Handwerker und potentielle Käufer<br />
zueinander. Zusätzlich unterstützen wir den Ausbau der<br />
Ladeinfrastruktur mit Hilfe der BEZ Fachgemeinschaft für<br />
Elektromobilität (Handwerkerpool). Mit gutem Be<strong>is</strong>piel gehen<br />
wir voran und haben bereits die 10. OBETA Filiale mit<br />
einer Ladelösung ausgestattet.<br />
60 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Bittner + Krull Softwaresysteme GmbH<br />
Angelika Hohenberger, Marketing<br />
+49 89 458595 613<br />
angelika-hohenberger@bittner-krull.de<br />
www.bittner-krull.de<br />
Bittner+Krull Softwaresysteme GmbH (B+K) entwickelt eine<br />
Leitstelle für die zentrale Steuerung der Prozesse rund um<br />
die Ladesäuleninfrastruktur. Das Ladesäulenmanagement<br />
durch die Betreiber erfolgt dabei über ein angebundenes<br />
Web-Portal. Die Konsumenten an der Ladesäule erhalten<br />
über eine App Zugriff auf das System, um sich zu authentifizieren,<br />
die Ladevorgänge zu steuern und auch um aktuelle<br />
Informationen zum Status der Ladesäulen zu beziehen. In<br />
weiteren Ausbaustufen wird die Leitstelle zusätzlich an Systeme<br />
angebunden, die ebenfalls an den Prozessen beteiligt<br />
sind, wie zum Be<strong>is</strong>piel ERP-Systeme, Bezahlsysteme und<br />
Netzleitstellen.<br />
B+K gehört zu den führenden Anbietern von Beratungsle<strong>is</strong>tungen<br />
und Systemlösungen für Workforce Management<br />
und Prozessautomat<strong>is</strong>ierung (Zählerfernauslesung, Energiemanagement).<br />
Die Lösungen sind im Einsatz bei Energieversorgern<br />
und Wärmemessdiensten, in Industrie- und<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungsunternehmen. B+K versteht sich als strateg<strong>is</strong>cher<br />
Partner, der die Systeme optimal an die Geschäftsmodelle<br />
seiner Kunden anpasst und damit einen wichtigen<br />
Beitrag für Prozess- und auch Kosteneffizienz le<strong>is</strong>tet. Mit<br />
Firmensitz in München und Vertriebsbüros in Potsdam, Düsseldorf<br />
und in St. Gallen/Schweiz <strong>is</strong>t das Unternehmen seit<br />
1985 am Markt und verfügt über nachwe<strong>is</strong>lich langjährige<br />
Erfahrungen in großen und anspruchsvollen Projekten. Die<br />
rund 80 Mitarbeiter unterstützen die B+K-Kunden mit einem<br />
passgenauen Angebot aus Software, Professional Services,<br />
Support und mobiler Hardware. Darüber hinaus besitzt B+K<br />
ein umfassendes Know-how in der Integration von Außendienstprozessen,<br />
der Zählerfernauslesung und von Smart<br />
Metering in ERP-Systeme von SAP.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
BMC Switzerland AG<br />
Matt Heitmann, Head of Marketing<br />
+41 32 654 14 54<br />
matt.heitmann@bmc-switzerland.com<br />
www.stromer.ch<br />
Die MyStromer AG entwickelt und vermarktet innovative Mobilitätslösungen.<br />
Das Schweizer Unternehmen wurde 2009<br />
von Thomas Binggeli gegründet und hat seinen Firmensitz<br />
in Oberwangen bei Bern. Seit 2011 <strong>is</strong>t Stromer Teil der BMC-<br />
Gruppe und präsentierte sich in diesem Jahr erstmals auf der<br />
Eurobike. Seit Mai 2012 leitet Chr<strong>is</strong>tian Müller als CEO die MyStromer<br />
AG. Im März 2013 eröffnete das Unternehmen seinen<br />
energieautarken Hauptsitz in Oberwangen bei Bern. Hier befinden<br />
sich neben dem Management, die Entwicklungsabteilung,<br />
die Montage, die Log<strong>is</strong>tik, der Service und ein Stromer-<br />
Flagshipstore. Ein zweiter Montagestandort für den europä<strong>is</strong>chen<br />
Markt befindet sich in Riedstadt bei Darmstadt.<br />
Weltweit arbeiten rund 75 Mitarbeiter für die MyStromer AG.<br />
Elektrofahrradhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
61
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
IT und Elektronik Elektromotorradhersteller<br />
Brammo Europe<br />
Hans Eder, Vertrieb<br />
+49 8679 916700<br />
heder@brammo.com<br />
www.brammo.com<br />
Der Elektromotorrad-Hersteller aus Ashland im US-Bundesstaat<br />
Oregon <strong>is</strong>t eines der weltweit führenden Unternehmen<br />
auf dem Segment elektr<strong>is</strong>ch betriebener High-End-Motorräder.<br />
Brammo-Motorräder gibt es derzeit sowohl als Straßenwie<br />
auch Gelände-Versionen. Brammo-Motorräder sind die<br />
ersten elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Serien-Bikes weltweit, die<br />
über einen wassergekühltem Motor und 6-Gang-Schaltgetriebe<br />
verfügen. Die Produktion für den europä<strong>is</strong>chen Markt<br />
erfolgt seit kurzem unter anderem in einer eigenen Fabrikation<br />
im ungar<strong>is</strong>chen Sàrvàr. Sowohl bei den Reichweiten wie<br />
auch bei den anderen Le<strong>is</strong>tungsparametern rangieren die<br />
mehrfach ausgezeichneten Brammo-Motorräder derzeit an<br />
der Weltspitze. 2012 errang Brammo den Elektromotorrad-<br />
Weltme<strong>is</strong>tertitel im TTXGP.<br />
BridgingIT GmbH<br />
Klaus Baumgärtner, Geschäftsführer<br />
+49 621 3709020<br />
klaus.baumgaertner@bridging-it.de<br />
www.bridging-it.de<br />
Die BridgingIT GmbH wurde 2008 als unabhängiges IT-<br />
Beratungsunternehmen gegründet. Sie versteht sich als<br />
innovativer Dienstle<strong>is</strong>ter und verbindet die Anforderungen<br />
der unterschiedlichen Beteiligten der IKT. Unter der Maxime<br />
»360Grad IKT-Beratung« entwickeln und setzen die bridgingIT<br />
Experten gemeinsam mit namhaften Mittelstands- und<br />
Großkunden nachhaltige IKT-Lösungen um.<br />
bridgingIT arbeitet stets herstellerunabhängig, verfügt über<br />
ein flächendeckendes Partnernetzwerk und beteiligt sich aktiv<br />
an Forschungsprojekten und -Organ<strong>is</strong>ationen im Bereich<br />
Smart Energy und eMobilität: »Die IKT <strong>is</strong>t schon heute ein<br />
wichtiger Baustein in der Energie- und Mobilitätswelt und<br />
wird in Zukunft eine wettbewerbsentscheidende Rolle in<br />
diesem Markt einnehmen. Diese Zukunft möchten wir mitgestalten«,<br />
sagt Tayfun Hatipoglu, Business Development<br />
Manager und Branchenexperte.<br />
Die abgeleiteten Geschäftsmodelle und IKT-Lösungen sind<br />
dabei komplex und vielschichtig. bridgingIT unterstützt die<br />
Kunden im Rahmen der Kampagne »360Grad IKT-Beratung«<br />
die Komplexität von IKT-Lösungen bei Forschungs- und<br />
Real<strong>is</strong>ierungsprojekten via method<strong>is</strong>chem und katalysierten<br />
Vorgehen in tragfähige IT-Lösungen effektiv umzusetzen.<br />
bridgingIT versteht sich dabei als Dienstle<strong>is</strong>ter an der<br />
Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen IT und Fachseite.<br />
62 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
CarMedialab GmbH<br />
Heiko Bauer, Geschäftsführer<br />
+49 7251 3862 69<br />
heiko.bauer@carmedialab.de<br />
www.carmedialab.de<br />
CarMedialab <strong>is</strong>t führender Anbieter von Telediagnose und<br />
Smart Charging im Markt OEM Special Purpose Fleets. Das<br />
Produktspektrum reicht von Embedded Systemen für den<br />
Einsatz in Fahrzeugen b<strong>is</strong> hin zum Gesamtsystembetrieb von<br />
Telematiklösungen. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal<br />
zu Mitbewerbern <strong>is</strong>t, dass CarMedialab nicht nur Embedded<br />
Systeme liefert, sondern auch gewohnt <strong>is</strong>t, in Ihrem Markt<br />
als Telematik Service Provider aufzutreten. So werden seit<br />
vielen Jahren Systeme für die Automobilindustrie nicht nur<br />
entwickelt, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus<br />
verantwortlich betrieben.<br />
CarMedialab <strong>is</strong>t Integrationspartner der Daimler AG für das<br />
intelligente Lademanagement im neuen smart fortwo electric<br />
drive. Erstmalig eingesetzt wird die dafür speziell entwickelte<br />
Funktionalität beim smart fortwo electric drive bei eMobility<br />
in Berlin, einem Gemeinschaftsprojekt von Daimler und<br />
RWE. Strom laden funktioniert damit noch komfortabler als<br />
heute Kraftstoff tanken. Voraussetzungen sind die einfache<br />
techn<strong>is</strong>che Handhabung (»Plug & Charge«) und der automat<strong>is</strong>che<br />
Informationsaustausch zw<strong>is</strong>chen Fahrzeug und<br />
Ladestation während des Ladevorgangs - so einfach wie<br />
beim Mobiltelefon. Ist mittels Ladekabel der Kontakt zw<strong>is</strong>chen<br />
Fahrzeug und Ladestation hergestellt, ermöglicht die<br />
Elektronik an Bord des smart fortwo electric drive und des<br />
Ladepunkts, alle relevanten Informationen - wie etwa die<br />
Identifikationsdaten des Stromvertrags - mit dem Stromnetz<br />
auszutauschen. Der Ladevorgang wird nur durch die Erkennung<br />
der persönlichen ID automat<strong>is</strong>ch freigegeben. So lässt<br />
sich be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e die Abrechnung stets komfortabel, einfach<br />
und vor allem sicher gestalten. Gleichzeitig <strong>is</strong>t bei allen<br />
Vorgängen der Datenschutz durch die Verschlüsselung und<br />
Anonym<strong>is</strong>ierung der Kundendaten gewährle<strong>is</strong>tet.<br />
Telediagnose und Smart Charging<br />
Castellan AG<br />
Dr. Holger Friedrich, Vorstand<br />
+49 2732 55307 10<br />
h.friedrich@castellan-ag.com<br />
www.castellan-ag.com<br />
Die Castellan AG stellt intelligente Elektroladestationen für<br />
den kommerziellen Gebrauch rund um die eMobilität her.<br />
Alle Systeme können über den Unternehmensserver ferngewartet<br />
werden. Über diese Online-Schnittstelle können Daten<br />
zur Abrechnung zur Verfügung gestellt werden. Den Entwicklern<br />
<strong>is</strong>t es so gelungen, erfolgreich die Bezahlung der<br />
Ladung in bestehende Bezahlsysteme in öffentlichen Parkgaragen<br />
zu integrieren und somit ein »barrierefreies Parken«<br />
zu ermöglichen, bei dem der Pre<strong>is</strong> für die Ladung mit<br />
der Parkkarte abgerechnet wird. Die eigens entwickelte<br />
Castellan Software erlaubt auch die Abrechnung der Ladung<br />
über Dauerparkauswe<strong>is</strong>e oder z.B. Kantinenkarten.<br />
Castellan AG<br />
Innovation@Work<br />
Techn<strong>is</strong>ch sind Individuallösungen möglich, da die Castellan<br />
AG sowohl die Hardware als auch die Software selbst<br />
entwickelt. Kurze Entwicklungszeiten sind dabei selbstverständlich.<br />
Das Unternehmen <strong>is</strong>t ISO zertifiziert. Die Anlagen<br />
können auch in kleinen Stückzahlen individuell gestaltet werden.<br />
Allen Anlagen zu eigen <strong>is</strong>t die Herstellung nach höchsten<br />
Qualitätsstandards, natürlich alles »Made in Germany«.<br />
Um weiterhin an vorderster techn<strong>is</strong>cher Front anbieten zu<br />
können, <strong>is</strong>t die Castellan AG Systempartner in verschiedenen<br />
Forschungsprojekten rund um die eMobilität, unter anderem<br />
im Projekt NaNu, bei dem es um Wechselladung für<br />
mittelschwere Transportfahrzeuge geht.<br />
Die Castellan AG beschäftigt sich neben der Elektroladung<br />
außerdem noch mit der Entwicklung und Herstellung von<br />
Notfallkommunikationssystemen wie z.B. Notrufsäulen oder<br />
speziellen Gehäusen für Automat<strong>is</strong>che Defibrillatoren mit<br />
direkter Kommunikation zu den Rettungsleitstellen.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Neue Mobilität<br />
63
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Hersteller von Elektroantrieben Kurierdienst<br />
City Express Log<strong>is</strong>tik GmbH<br />
Peter Meyer<br />
+49 40 2540808<br />
p.meyer@cityexpress.de<br />
www.cityexpress.de<br />
City Express wurde am 30. Januar 1973 als regionaler Stadtkurierdienst<br />
gegründet und <strong>is</strong>t noch heute ein inhabergeführtes<br />
Unternehmen. Ca. 180 Kuriere sind mittlerweile im<br />
Einsatz und 20 Mitarbeiter kümmern sich im Büro um Kundenwünsche<br />
- auch nach Feierabend und am Wochenende<br />
sind wir für Sie erreichbar. Mehr als 1.500 Stammkunden<br />
vertrauen auf unseren Service. Mit über 60% Dauertouren<br />
sind wir der Spezial<strong>is</strong>t für diese Einsätze in Hamburg. Neben<br />
Kurierfahrten dominieren Mehrwertle<strong>is</strong>tungen, die unsere<br />
Log<strong>is</strong>tikpalette abrunden.<br />
classic eCars<br />
Broedersdorff & Koenzen GmbH<br />
Dr. Uwe Koenzen, Geschäftsführer<br />
+49 2103 908840<br />
info@classic-eCars.de<br />
www.classic-eCars.de<br />
Gegründet 1996 in Hilden als erster deutscher Hersteller<br />
und Anbieter von eAntrieben für automobile Youngtimer<br />
und Klassiker. Initialzündung: Ein Besuch in den USA in<br />
der Hochphase des zero em<strong>is</strong>sion acts in Kalifornien und<br />
der Wunsch zu bewe<strong>is</strong>en, dass Elektroautos nicht langsam,<br />
langweilig und hässlich sein müssen. Seither Entwicklung<br />
und Herstellung von Elektroautos (Einzelstücke auf Kundenbestellung)<br />
und Komponenten sowie Entwicklungsarbeit im<br />
Bereich Antrieb und Batterie-Integration.<br />
• eDevelopment - Entwicklung und Bau von Prototypen,<br />
Kleinserienfahrzeugen, Werbeträgern sowie Wettbewerbsfahrzeugen<br />
• eDevelopment - Entwicklung und Bau von Antriebs- und<br />
Energiespeicher-Komponenten für Straßenfahrzeuge und<br />
Arbeitsmaschinen<br />
Wir tun was für ein besseres Klima, denn wir werden unsere<br />
Luft, die wir alle atmen, künftig weniger belasten. Unsere<br />
Kurierautos werden von Jahr zu Jahr weniger CO 2 ausstoßen<br />
und weniger Sprit verbrauchen. Wir werden Elektroautos<br />
einsetzen und Naturstrom nutzen sowie Energiefresser gegen<br />
Energiesparer austauschen. Wir wollen mit gutem Be<strong>is</strong>piel<br />
vorangehen und unsere Umwelt weniger belasten als<br />
früher.<br />
• eConversion - Umrüstung von konventionell angetriebenen<br />
Fahrzeugen auf rein elektr<strong>is</strong>che Antriebe, insbesondere<br />
Elektrifizierung von Youngtimern und klass<strong>is</strong>chen<br />
Design-Ikonen mit der Antriebstechnik von morgen.<br />
• eResearch - Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben<br />
an der Schnittstelle Smart Grid – Smart Car<br />
- Smart Home<br />
• eResearch - Entwicklung von gekoppelten stationären und<br />
fahrzeuggebundenen Batteriepufferspeichern<br />
• eConsulting im Bereich eMobilität und nachhaltige Energiesysteme<br />
64 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
ComBInation GmbH<br />
Markus Emmert, Geschäftsführer<br />
+49 030 9700 4898<br />
markus.emmert@com-bi-nation.de<br />
www.com-bi-nation.de<br />
Das SmartGrid und somit die Energie- und Mobilitätswende<br />
neu zu gestalten, <strong>is</strong>t mehr als nur eine Aufgabe, es <strong>is</strong>t eine<br />
Unternehmung. Durch konkrete Maßnahmen und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
werden wir dieser Aufgabe gerecht. Unseren Fokus<br />
legen wir insbesondere darauf, unser Netzwerk kontinuierlich<br />
auszubauen, eigene Kompetenzen und Know-how einzubinden<br />
und somit Mehrwerte an allen Stellen entstehen<br />
zu lassen. Wir setzten uns für Energieeffizienz und ein intelligentes<br />
Stromnetz ein. Wir unterstützen dabei mit technolog<strong>is</strong>chem<br />
Know-how, Innovationskraft und Engagement für<br />
eine funktionierende Energie- und Mobilitätswende.<br />
Effizienz durch Intelligenz<br />
Die ComBInation GmbH zertifiziert Produkte, Projekte und<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungen nach SGready ® . Die Zukunft der Energiewende<br />
überzeugt durch saubere Energieerzeugung, Energieeffizienz<br />
und Pre<strong>is</strong>optimierung. Diese zusätzlichen Mehrwerte<br />
tragen zur Akzeptanz in der Gesellschaft bei. Hier gilt<br />
es, die unterschiedlichen Themenfelder, Projekte und Produkte<br />
inselübergreifend, unabhängig und neutral in einem<br />
moderativen Prozess zu einem funktionierenden, intelligenten<br />
Stromnetz zu verbinden sowie Produkte und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
nach SGready ® zu zertifizieren.<br />
Wir gehen gezielt auf Ihre spezif<strong>is</strong>chen Anforderungen ein.<br />
Unsere Beratungsthemen sind die strateg<strong>is</strong>che Entwicklung,<br />
Potenzialberatung, Unternehmensanalyse, Entwicklung von<br />
Organ<strong>is</strong>ations- und Ablaufstrukturen, Marketing- und Vertriebsmaßnahmen<br />
um Produkte und Prozesse innovativ,<br />
kostengünstig und flexibel zu gestalten.<br />
Beratung, Prüfung und Zertifizierung<br />
Come in Market GmbH & Co. KG<br />
Sonja Hans<br />
+49 481 82 866 110<br />
s.hans@beba-energie.de<br />
www.beba-energie.de<br />
Come In Market beschäftigt sich mit der Entwicklung, dem<br />
Bau und dem Vertrieb von Fahrzeugen unter Ausnutzung<br />
Erneuerbarer Energien. Gegründet wurde Come In Market<br />
im September 2010 von der BeBa-Unternehmensgruppe.<br />
Erstmalig war Come In Market auf der Hannovermesse vom<br />
04. b<strong>is</strong> 08. April 2011 vertreten. Dort präsentierte Come In<br />
Market den neuen Inno-Truck. Come In Market <strong>is</strong>t eine Tochtergesellschaft<br />
der BeBa-Unternehmensgruppe und <strong>is</strong>t auch<br />
im Hause der BeBa in Hemmingstedt angesiedelt.<br />
BeBa-Energie <strong>is</strong>t im Jahre 2004 aus dem Einzelhandelsunternehmen<br />
Elektro-Bartels hervorgegangen. Heute beschäftigt<br />
BeBa-Energie mehr als 150 hoch qualifizierte Mitarbeiter.<br />
Mit unserem Team aus Ingenieuren, Me<strong>is</strong>tern, Technikern<br />
und Monteuren real<strong>is</strong>ieren wir regenerative Energieprojekte<br />
in den Bereichen: Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie<br />
ComInMarket<br />
und eMobilität. Durch die Zusammenarbeit mit weltweit führenden<br />
Herstellern setzen wir auf zuverlässige und qualitativ<br />
hochwertige Komponenten und erstellen daraus sichere<br />
und langlebige Energiesysteme. Durch unsere hochmoderne<br />
Fernüberwachung sind wir in der Lage, die Systeme kontinuierlich<br />
zu überwachen und bieten mit unserem Sorglospaket<br />
einen störungsfreien Betrieb an - wir greifen ein, bevor es zu<br />
Ausfällen kommt.<br />
Entwicklung, Vertrieb von efahrzeugen<br />
Neue Mobilität<br />
65
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Hersteller von Elektroantrieben Beratung<br />
CONCILIUS Europe sprl<br />
Frédéric Maas, Senior Consultant<br />
+32 2 808 69 44<br />
maas@concilius.com<br />
www.concilius.com<br />
Die CONCILIUS Europe sprl <strong>is</strong>t ein im Brüsseler Europaviertel<br />
ansässiges Tochterunternehmen der Concilius AG aus<br />
München. CONCILIUS <strong>is</strong>t einer der führenden Dienstle<strong>is</strong>ter<br />
bei der Vertretung unternehmer<strong>is</strong>cher Interessen gegenüber<br />
Politik und Verwaltung. Als struktureller Partner unterstützt<br />
CONCILIUS seine Mandanten bei der Vertretung ihrer strateg<strong>is</strong>chen<br />
Interessen insbesondere im Public Sector, was<br />
unter anderem auch die Umsetzung öffentlich geförderter<br />
Projekte umfasst.<br />
CONCILIUS <strong>is</strong>t seit über drei Jahren im Bereich der Elektromobilität<br />
engagiert und hat mithilfe eines internen Kompetenzzentrums<br />
eine Schlüsselrolle bei der Koordinierung eines<br />
mehrfach ausgezeichneten EU-geförderten Elektromobilitätsprojekts<br />
im Rahmen der Transeuropä<strong>is</strong>chen Netze übernommen.<br />
CONCILIUS verfügt dadurch über ein solides Netzwerk<br />
CPM Compact Power Motors GmbH<br />
Nico Windecker, Geschäftsführer<br />
+49 89 28 72 468 55<br />
n.windecker@cpmotors.eu<br />
www.cpmotors.eu<br />
Die CPM Compact Power Motors GmbH bietet die effizientesten<br />
und kompaktesten elektr<strong>is</strong>chen Antriebe der Welt für<br />
alle Arten von Fahrzeugen, Le<strong>is</strong>tungsaggregaten und generator<strong>is</strong>chen<br />
Anwendungen an. Das Produktportfolio der CPM<br />
umfasst Antriebssysteme bestehend aus permanenterregten<br />
Synchron-Motoren mit integrierter Ansteuerung von 500<br />
W b<strong>is</strong> 100 kW. Durch neueste Technologien erreichen die<br />
»Power Packs« überlegene Wirkungsgrade von b<strong>is</strong> zu 97%<br />
und sind gleichzeitig sind extrem leicht und platzsparend<br />
(z.B. 6 kW bei nur 3,3 kg für Motor und Ansteuerung). Somit<br />
können Kunden neue Maßstäbe in Energieeffizienz, Leichtbau<br />
und Baugröße setzen und sparen erheblich Batterieund<br />
laufende Kosten. Außerdem steigert die hocheffiziente<br />
Motorsteuerung die Systemeffizienz und macht den Einsatz<br />
weiterer Controller überflüssig.<br />
von Elektromobilitätsakteuren in verschiedenen Mitgliedstaaten<br />
(u.a. Deutschland, Österreich, Slowakei, Niederlande,<br />
Luxemburg und Dänemark) und plant, EU-geförderte<br />
Projekte im Elektromobilitätsbereich anzustoßen und im<br />
Verbund mit Unternehmen, Verbänden und Forschungsinstituten<br />
umzusetzen.<br />
Im Rahmen der Transeuropä<strong>is</strong>chen Netze und Horizon 2020<br />
(Forschung und Innovation) wird die Elektromobilität eine<br />
wichtige Rolle spielen. Vor dem Hintergrund der aktuellen<br />
Projektaufrufe der Europä<strong>is</strong>chen Komm<strong>is</strong>sion ermöglicht<br />
CONCILIUS Konsortien oder einzelnen Organ<strong>is</strong>ationen eine<br />
erfolgreiche Antragstellung sowie ein erfolgreiches Projektmanagement.<br />
CPM<br />
Zu den Kunden der CPM zählen weltweit führende Hersteller<br />
von Fahrzeugen, insbesondere im Zweiradbereich,<br />
Hilfsaggregaten für Automotive-Anwendungen sowie innovative<br />
Technologieführer, wie z. B. der Gewinner des Deutschen<br />
Gründerpre<strong>is</strong>es, ein namhafter Hersteller elektr<strong>is</strong>cher<br />
Bootsmotoren. Sie alle vertrauen auf die starke Mannschaft<br />
aus erfahrenen Spezial<strong>is</strong>ten für Konstruktion und Regelung<br />
innovativer Motoren sowie höchste Qualität und Zuverlässigkeit<br />
der für Automotive-Anwendungen entwickelten und<br />
»Made in Germany« gefertigten Produkte.<br />
66 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
CYMAGE MEDIA BERLIN<br />
Chr<strong>is</strong>tian Heep, Geschäftsführer<br />
+49 30 616 58 511<br />
chr<strong>is</strong>tian.heep@cymage-media.com<br />
www.cymage-media.com<br />
Agentur<br />
CYMAGE MEDIA BERLIN beschäftigt sich schwerpunktmäßig<br />
mit strateg<strong>is</strong>chen und gestalter<strong>is</strong>chen Prozessen, der<br />
Markenführung, mit CI- und Corporate Design, Logo- und<br />
Konzeptentwicklungen, Imagebroschüren, Webseiten, Pressearbeit,<br />
Wording, Messe- und Eventplanung, sowie der<br />
Entwicklung und Real<strong>is</strong>ierung von Marketingstrategien und<br />
Kampagnen für Unternehmen, Institute und Verbände insbesondere<br />
aus dem Umfeld Erneuerbare Energien, Energieeffizienz,<br />
SmartGrid und Elektromobilität.<br />
Als Gründungsmitglied und Marketingvorstand im Bundesverband<br />
eMobilität setzt Agentur-Geschäftsführer Chr<strong>is</strong>tian<br />
Heep sich dafür ein, die Akteure aus Wirtschaft, W<strong>is</strong>senschaft,<br />
Politik und Medien miteinander zu vernetzen, die öffentliche<br />
Wahrnehmung für eMobilität zu fördern und die notwendigen<br />
infrastrukturellen Veränderungen zu begleiten.<br />
So wird die Neue Mobilität in den nächsten Jahren nicht nur<br />
eine neue Form der Fortbewegung beschreiben, sondern vielmehr<br />
ein neues Lebensgefühl. Ein Lifestyle, der die Mobilität<br />
der Zukunft mit Faszination und Umweltbewusstsein verbindet<br />
und dies als Selbstverständlichkeit wahrnimmt.<br />
Beim BEM kann Heep 20 Jahre Agenturerfahrung und seine<br />
Affinität zu Nachhaltigkeit und den Erneuerbaren sinnvoll<br />
und effektiv einbringen. So betreut und organ<strong>is</strong>iert er die<br />
Bereiche strateg<strong>is</strong>ches Marketing, Medien, Kommunikation,<br />
PR, Messen, Events und verantwortet als Chefredakteur das<br />
BEM-Magazin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />
DEKRA Automobil GmbH<br />
Marc Gounar<strong>is</strong>, Marketing im Bereich eMobilität<br />
+49 711 7861 1892<br />
marc.gounar<strong>is</strong>@dekra.com<br />
www.dekra.com<br />
Bereits seit über 80 Jahren le<strong>is</strong>ten wir mit unserem Expertenw<strong>is</strong>sen<br />
einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Wirtschaftlichkeit<br />
im Straßenverkehr. Damit das auch zukünftig<br />
so bleibt, arbeiten wir mit Hochdruck an einer sicheren<br />
Zukunft des Elektrofahrzeugs und seiner Insassen. Bei der<br />
Konzeption und Entwicklung von Elektrofahrzeugen sind<br />
Schutzmaßnahmen, insbesondere bei neuartigen Energiespeichertechnologien<br />
(Batterie) und der in Kraftfahrzeugen<br />
neuen Hochvolttechnik, zu treffen.<br />
Bei der Typprüfung von Komponenten, Systemen und ganzen<br />
Fahrzeugen hat DEKRA bereits seit Jahrzehnten Erfahrung<br />
mit Elektro- und Hybridfahrzeugen. Spezielle Prüfungen<br />
werden unter anderem durchgeführt zur elektr<strong>is</strong>chen<br />
Sicherheit der Hochvoltsysteme, zur funktionalen Sicherheit<br />
von sicherheitsrelevanten elektr<strong>is</strong>chen/elektron<strong>is</strong>chen<br />
Systemen, zur elektromagnet<strong>is</strong>chen Verträglichkeit (EMV)<br />
sowie zu elektr<strong>is</strong>cher Reichweite und Energieverbrauch. Dabei<br />
verfügt DEKRA über modernste Labore sowie Prüf- und<br />
Messstrecken.<br />
Das DEKRA Competence Center Elektromobilität koordiniert<br />
die DEKRA Kompetenzen rund um die Elektromobilität. Dabei<br />
setzt sich DEKRA aktiv an der Erstellung von Standards,<br />
Normen und Gesetzen im Rahmen der nationalen Plattform<br />
für Elektromobilität ein, um die Sicherheit unserer Kunden<br />
und des Straßenverkehrs auch über die Produkthaftung hinaus<br />
zu sichern. Bas<strong>is</strong> sind unsere umfangreichen Erfahrungen<br />
aus jährlich 12 Mio. Fahrzeugprüfungen in Deutschland<br />
und über 20 Mio. Prüfungen in Europa.<br />
Prüfung und Zertifizierung<br />
Neue Mobilität<br />
67
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Beratung Hersteller von Seilbahnen<br />
Doppelmayr Seilbahnen GmbH<br />
Wolfram Auer, Business Development<br />
+43 5574 604 218<br />
wolfram.auer@doppelmayr.com<br />
www.doppelmayr.com<br />
Dornier Consulting GmbH<br />
Michael Ertel, Leiter Business Line E-Mobility/Energy Infrastructure<br />
+49 30 2523 9159<br />
michael.ertel@dornier-consulting.com<br />
www.dornier-consulting.com<br />
Die Doppelmayr/Garaventa Gruppe <strong>is</strong>t Qualitäts- und Technologieführer<br />
im Seilbahnwesen. Die Unternehmensgruppe<br />
hat Produktionsstandorte sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen<br />
in über 33 Ländern der Welt und durfte b<strong>is</strong><br />
heute über 14.400 Seilbahnsysteme für Kunden in über 86<br />
Staaten real<strong>is</strong>ieren. Aus dem alpinen Bereich kommend,<br />
hat sich Doppelmayr b<strong>is</strong> heute zu einem global agierenden<br />
Hersteller und Dienstle<strong>is</strong>ter im Bereich innerstädt<strong>is</strong>cher Verkehrslösungen<br />
etablieren können.<br />
Seilbahnen brauchen keine Berge und keinen Schnee. Sie<br />
eignen sich hervorragend, um Verkehrsprobleme und Erschließungsdefizite<br />
im öffentlichen Verkehr zu bewältigen.<br />
Sie operieren auf einer eigenen, störungsfreien Verkehrsebene,<br />
was sie prädestiniert für hochverdichtete Bereiche mit<br />
Nutzungskonflikten am Boden. Seilbahnen werden schnell<br />
und minimalinvasiv errichtet, und sind die kostengünstigste,<br />
energieeffizienteste und sicherste Möglichkeit Menschen<br />
auf stark frequentierten Relationen zu befördern.<br />
Überall, wo sich folgende Voraussetzungen finden, sollten<br />
Seilbahnen als Verkehrsmittel in Erwägung gezogen werden:<br />
Eine Verbindung im öffentlichen Verkehrsnetz fehlt; Bestehende<br />
S-Bahn-Linien sollten erweitert werden, die Nachfrage<br />
rechtfertigt jedoch nicht einen hohen Investitionsaufwand;<br />
Buslinien sind am Kapazitätslimit, jedoch gibt es nicht<br />
genug Nachfrage oder Platz, um ein S-Bahn System zu bauen;<br />
Ein Zubringer zu einem Hochle<strong>is</strong>tungstransportsystem<br />
wird benötigt; Ein Park&Ride System am Stadtrand soll an<br />
das ÖPNV-Netz angebunden werden; Hindern<strong>is</strong>se wie dichte<br />
Besiedelung, Flüsse, Schluchten, Autobahnen, E<strong>is</strong>enbahnen<br />
oder andere Nutzungen machen bodengebundenen ÖPNV<br />
schwierig oder unmöglich.<br />
Die Dornier Consulting GmbH <strong>is</strong>t ein international anerkanntes<br />
Beratungs-, Engineering- und Projektmanagementunternehmen<br />
und bietet mit ca. 350 Mitarbeitern zukunftsorientierte<br />
Beratung für Mobilität, Energie und Umwelt. Kein<br />
Thema bringt die beiden Felder Energie- und Mobilitätswende<br />
so gut in Einklang wie die Elektromobilität. Sie entwickelt<br />
sich in einem sehr dynam<strong>is</strong>chen Umfeld: Fahrzeughersteller,<br />
Energieversorger, Industrieausrüster, Forschung<br />
und Kommunen arbeiten parallel an unterschiedlichen<br />
Konzepten. Wir verstehen unter Elektromobilität sowohl die<br />
batterieelektr<strong>is</strong>che als auch die wasserstoff-/ brennstoffzellenbasierte<br />
Ausprägung und achten auf eine system<strong>is</strong>che<br />
Gesamtbetrachtung der Aufgaben und Herausforderungen.<br />
Dornier Consulting hat seit 2008 verschiedenste Projekte<br />
bei großen Energieversorgern in Berlin, Hamburg und Stuttgart<br />
operativ geleitet und umgesetzt. Dazu gehören Le<strong>is</strong>tungen<br />
wie die Bewertung von Ladeinfrastrukturkonzepten,<br />
Übernahme von Genehmigungsprozessen und Roll-out-<br />
Verantwortung, das Testen von eFahrzeugen sowie die Einbindung<br />
von Erneuerbaren Energien und Speicheranlagen<br />
im energiewirtschaftlichen Gesamtkontext. Da wir energiewirtschatliche<br />
und elektromobile Managementberatung mit<br />
hauseigener Engineeringkompetenz kombinieren, denken<br />
wir einerseits innovations- und technologieorientiert und<br />
fokussieren uns andererseits auf die Entwicklung von neuen<br />
Geschäftsmodellen für unsere Kunden. Somit sorgen wir<br />
dafür, dass Mobilität und Energieversorgung von morgen<br />
auch finanziell nachhaltig sind. Unsere Beratung <strong>is</strong>t darauf<br />
ausgerichtet, die komplexen Abhängigkeiten mit anderen<br />
Branchen zu berücksichtigen und sich dabei stets auf das<br />
Kerngeschäft unserer Kunden zu konzentrieren.<br />
68 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Driving Concept GmbH<br />
Robert Sürth<br />
+49 8233 74425 28<br />
robert.suerth@driving-concept.de<br />
www.driving-concept.de<br />
Driving Concept <strong>is</strong>t Ihr Türöffner und Wegwe<strong>is</strong>er in die Zukunft<br />
der Mobilität. Bereits seit die Elektromobilität wieder<br />
an Aufmerksamkeit gewonnen hat, sind wir erfolgreicher<br />
Partner von Automobilherstellern und Kommunen und bieten<br />
kompetente Aufklärung für Sie und Ihre Mitarbeiter rund<br />
um das Thema Elektromobilität (Beratung, Seminare, Schulungen,<br />
Vergleichsfahrten, Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsanalysen<br />
mit Handlungsempfehlungen).<br />
Um den Anforderungen an die Zukunft auch weiterhin gerecht<br />
zu sein, haben wir als direkter Nachbar des Bosch Prüfund<br />
Testgeländes in Boxberg/BW ein großes Schulungsund<br />
Kompetenzzentrum für Elektromobilität erbaut, welches<br />
wir im Juli 2013 eröffnet haben. Die Driving Concept bietet<br />
Ihnen folgende Le<strong>is</strong>tungen: Marktübersicht, Fahrerlebn<strong>is</strong>,<br />
Ladetechnik und Infrastrukturen, techn<strong>is</strong>che Schulungen,<br />
produktspezif<strong>is</strong>che Einwe<strong>is</strong>ung, Sicherheit, wirtschaftliches<br />
Fahren mit Elektroantrieb, Instruktoren- und Trainerausbildung<br />
sowie Fahrzeug- und Produktpräsentationen.<br />
Wenn Sie darüber nachdenken, für Ihr Unternehmen oder<br />
Ihre Kommune ein oder mehrere Elektrofahrzeuge anzuschaffen,<br />
sich aber vorher mit der Gesamtthematik vertraut<br />
machen möchten, können wir ganz gezielt auf Ihre Wünsche<br />
eingehen. Sollten Sie bereits Elektrofahrzeuge im Einsatz<br />
haben und Ihren Mitarbeitern die notwendigen Anwenderkenntn<strong>is</strong>se<br />
vermitteln wollen, stehen wir mit unseren Seminaren<br />
gerne zur Verfügung. Immer wenn es darum geht das<br />
Gesamtspektrum Elektromobilität »auf Augenhöhe« mit den<br />
Teilnehmern zu vermitteln, <strong>is</strong>t die Driving Concept der richtige<br />
Partner für Sie. Wir bieten Ihnen professionellen Support<br />
in Theorie und Prax<strong>is</strong>.<br />
Aus- und Weiterbildung<br />
E-Charge – Power for the Future<br />
Timo Kock, Geschäftsführer<br />
+49 2568 96000<br />
info@elektro-tanken.com<br />
www.elektro-tanken.com<br />
Beratung<br />
Planung, Entwicklung, Projektierung und Real<strong>is</strong>ierung von<br />
zukunftsorientierten Energieprojekten. Die Zukunft beginnt,<br />
und wir erstellen Ihre Bauform. E-Charge mit Sitz in Heek,<br />
Nordrhein-Westfalen, <strong>is</strong>t eine im Jahr 2009 neu gegründete<br />
Fachabteilung des Unternehmens Elektro Kock GmbH & Co.<br />
KG. Das Führungsteam des Unternehmens beschäftigt sich<br />
seit einigen Jahren mit der Thematik Elektromobilität, intelligente<br />
Stromverteilung in Verbindung mit Erneuerbaren<br />
Energien sowie deren V<strong>is</strong>ual<strong>is</strong>ierung.<br />
ihrer Mitarbeiter benötigen, als auch Institutionen wie Energieversorger<br />
oder Städte und Kommunen.<br />
Beratung, Entwicklung, Planung, Installation von Elektromobilität,<br />
Vehicle to Grid, Intelligente Netztechnik (Smart Grid,<br />
Smart Metering und Smart Home), Lastmanagement und Erneuerbare<br />
Energien.<br />
Als herstellerunabhängiger Projektierer für Infrastrukturlösungen<br />
im Bereich der eMobilität erarbeitet die E-Charge<br />
ganzheitliche Konzepte für Ladesäulen und deren automat<strong>is</strong>ierte<br />
Abrechnung sowie die Nutzung von erneuerbar erzeugter<br />
Energie. Zu den Kunden zählen sowohl Unternehmen,<br />
die Ladeplätze für firmeneigene Fahrzeuge oder die<br />
Neue Mobilität<br />
69
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen Vertrieb von EFahrzeugen<br />
e-mocom AG<br />
Manfred Hiemer, Geschäftsführer<br />
+49 89 1392 6564<br />
m.hiemer@e-mocom.com<br />
www.e-mocom.com<br />
Nachhaltigkeit macht Spaß! Der beste Bewe<strong>is</strong> dafür sind<br />
elektr<strong>is</strong>ch betriebene Fahrzeuge. Wer schon einmal ein<br />
eBike, Pedelec oder eAuto gefahren hat, kann sich schwer<br />
wieder davon trennen. Wir wollen Brücken schlagen: zw<strong>is</strong>chen<br />
Herstellern von elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Fahrzeugen,<br />
den Kunden - ob gewerblich oder privat - und für die Zukunft<br />
unserer Generationen. Wer sich heute für Elektromobilität<br />
entscheidet, der entscheidet sich für einen Schritt zum Systemwechsel<br />
in eine nachhaltige Zukunft, in der der Spaß an<br />
Mobilität nicht zu kurz kommt.<br />
e-Motion Line GmbH<br />
Max Nastold, Geschäftsführer<br />
+49 721 66597138<br />
max.nastold@e-motion-line.de<br />
www.e-motion-line.de<br />
Die e-Motion Line (eML) <strong>is</strong>t eine Ausgründung aus dem<br />
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Sitz in Karlsruhe<br />
und Berlin. Die eML entwickelt individuell abgestimmte Mobilitätskonzepte<br />
für gewerblichen Kunden. Sie bietet als Full<br />
Electric Mobility Operator ganzheitliche Mobilitätskonzepte<br />
aus einer Hand. Dazu gehören Analyse und Konzeption des<br />
eFahrzeugbetriebes, Bereitstellung der eFahrzeuge und Infrastruktur,<br />
Betriebs- und Sicherheitsschulungen, Betrieb<br />
der Fahrzeuge und Mobilitätsgarantien, Optimierung und<br />
Metering des Betriebs sowie Wirtschaftlichkeitsanalysen<br />
von eBussen im ÖPNV.<br />
Wir vertreiben Produkte der eMobilität über die unterschiedlichen<br />
Produktsegmente - vom Zweirad über Auto b<strong>is</strong> zu<br />
Nutzfahrzeugen - hinweg und machen sie erfahrbar. Neben<br />
dem reinen Verkauf bieten wir auch Beratung und Plattformen<br />
für Veranstaltungen, Events, Communities und Probefahrten.<br />
Die e-mocom <strong>is</strong>t Ihr Dienstle<strong>is</strong>ter für alle Fragen<br />
rund um elektr<strong>is</strong>che Mobilität. Wir gehen die uns gestellten<br />
Aufgaben ganzheitlich, objektiv und herstellerunabhängig<br />
an und entwickeln auf Kundenbedürfn<strong>is</strong>se zugeschnittene<br />
Lösungen unter der Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette.<br />
Die Projektierung der gewerblichen Elektromobilität durch<br />
einen speziell entwickelten Einführungs- und Betriebsprozess<br />
gewährle<strong>is</strong>tet die komfortable Umstellung und sichert<br />
den nachhaltigen und sinnvollen Einsatz der Zukunftstechnologie.<br />
Dazu bietet die eML ein herstellerunabhängiges<br />
Portfolio von eFahrzeugen und Ladungsinfrastruktur an. In<br />
Berlin betreibt die eML mit der Marke e-City Cab (eCC) den<br />
deutschlandweit ersten Fahrdienst, der ausschließlich reine<br />
Elektrofahrzeuge einsetzt.<br />
70 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
e-motors – Events und Projekte UG<br />
Stephan Schnabelmaier, Geschäftsführer<br />
+49 89 5233114<br />
schnabelmaier@e-motors-online.de<br />
www.e-motors.de<br />
Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland hat e-<br />
motors bereits im Jahr 2007 begonnen, sich mit dem Thema<br />
Elektromobilität auseinanderzusetzen. Schon damals war<br />
klar, dass der Marktdurchbruch von Elektrofahrzeugen nur<br />
gelingen kann, wenn die künftigen Nutzer die Technologie<br />
hautnah erleben und erfahren können.<br />
Zielführendes Projekt von e-motors <strong>is</strong>t das Elektrodrom ® ,<br />
eine ganzheitlich ausgerichtete Modellstadt, die ein prax<strong>is</strong>nahes<br />
Schaufenster in die Zukunft darstellt und als Entwicklungs-<br />
und Vermarktungsplattform für Zukunftstechnologien<br />
internationalen Leuchtturmcharakter hat. In diesem Sinne<br />
bietet e-motors heute spektakuläre Events und Kampagnen<br />
rund um das Thema Elektromobilität in all seinen Facetten<br />
und arbeitet projektbezogen an Konzepten und Geschäftsmodellen<br />
für eine nachhaltige Zukunft. Seit 2013 stellt e-motors<br />
die Deutschlandvertretung von TTXGP, dem Promotor<br />
der offiziell anerkannten Weltme<strong>is</strong>terschaft für Elektromotorräder<br />
- »FIM eRoad Racing World Cup«.<br />
Le<strong>is</strong>tungsspektrum: Maßgeschneiderte Events für Kommunen<br />
und Unternehmen, Roadshows Elektromobilität mit<br />
Probefahrmöglichkeiten, Showprogramm mit Elektrofahrzeugen,<br />
Informationsveranstaltungen, reichweitenstarke Kampagnen,<br />
Elektro-Rennsport sowie kommunale Elektromobilitätskonzepte,<br />
Fuhrparklösungen, Entwicklung multimodaler<br />
Verkehrskonzepte, Potenzial- und Machbarkeitsstudien<br />
u.v.m.<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
e-Wolf GmbH<br />
Fabian Krohn, Leiter Geschäftsentwicklung und Projekte<br />
+49 2234 2777 57 84<br />
fk@ewolf-car.com<br />
www.ewolf-car.com<br />
Die e-Wolf GmbH mit Sitz in Frechen/NRW <strong>is</strong>t auf die Entwicklung<br />
und Produktion von High-Performance Elektrofahrzeugen<br />
und Lithium-Ionen Batteriesystemen spezial<strong>is</strong>iert.<br />
e-Wolf bietet in den zwei Produktlinien Delta und Omega<br />
alltagstaugliche Elektro-Pkw und Elektro-Nutzfahrzeuge für<br />
fast jeden Einsatzbereich.<br />
Darüber hinaus nutzt e-Wolf die Produktreihe Alpha E-Sportwagen<br />
als Technologieträger und Entwicklungsfahrzeuge.<br />
Seit der Gründung im Jahr 2009 haben e-Wolf Fahrzeuge ca.<br />
1 Million elektr<strong>is</strong>che Kilometer zurückgelegt und wurden u.a.<br />
2011 mit dem eCarTec Award ausgezeichnet. Möglich machte<br />
diese aufwendige Entwicklung eine Reihe von ausgewählten<br />
Fach- und Führungskräften, die hochspezial<strong>is</strong>iertes W<strong>is</strong>sen<br />
mit jahrelanger Entwicklungserfahrung im Formel-1-Umfeld<br />
erworben haben. Das Produktportfolio beinhaltet Lithium-<br />
Ionen Batterien, Hardware, Software und deren Integration.<br />
So deckt e-Wolf die komplette Elektrifizierung von unterschiedlichen<br />
Fahrzeugtypen ab.<br />
Zusätzlich entwickelt und produziert e-Wolf stationäre Lithium-Ionen<br />
Batteriesysteme inkl. Steuerungselektronik für<br />
internationale Business-to-Business Anwendungen. Bei allen<br />
Anwendungen wird höchster Wert auf die Sicherheit gelegt,<br />
so verfügen be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e alle Batterien über ein redundantes<br />
Systemkonzept und Einzelzellspannungs- und Temperaturüberwachung.<br />
Elektrofahrzeughersteller<br />
Neue Mobilität<br />
71
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen Elektrofahrzeughersteller<br />
E4you GmbH<br />
Sepp Essl, Geschäftsführer<br />
+43 1 581 2141<br />
essl@e4you.co.at<br />
www.e4you.co.at<br />
Die umfangreiche Fahrzeug-Palette der E4you GmbH umfasst<br />
Scooter, Motorräder, UTV, PKW und Busse. Die Firma<br />
E4you bietet kompetente Beratung für Privatpersonen, Unternehmen,<br />
sanften Tour<strong>is</strong>mus und kommunale Fuhrparks<br />
an. Geschäftsführer Sepp Essl zählt zu den Pionieren der<br />
eMobilität und war einer der ersten Unternehmer, die seriengefertigte<br />
Elektrofahrzeuge am Markt anboten.<br />
Elektrofahrzeuge sind im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen<br />
noch teuer. Der stark steigende Ölpre<strong>is</strong> relativiert<br />
die Mehrkosten jedoch beträchtlich und macht die Elektromobilität<br />
finanziell attraktiv. Es gibt viele Gründe für einen<br />
sofortigen Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Der wohl wichtigste<br />
<strong>is</strong>t die Umweltfreundlichkeit dieser effizienten Technologie.<br />
Das eFahrzeug verursacht kaum Em<strong>is</strong>sionen. Unsere<br />
Wirtschaft <strong>is</strong>t stark vom Ölpre<strong>is</strong> abhängig. Ein Ausstieg aus<br />
e8energy GmbH<br />
Rachid Ait Bouhou, Geschäftsführer<br />
+49 40 8080 1404<br />
info@e8energy.de<br />
www.e8energy.de<br />
dieser Abhängigkeit und damit ein Umstieg auf Elektromobilität<br />
<strong>is</strong>t daher erstrebenswert. Außerdem bereitet das Lenken<br />
eines ein- oder zwe<strong>is</strong>purigen Elektrofahrzeuges mächtig<br />
Spaß. Jeder, der ein Elektrofahrzeug getestet bzw. gekauft<br />
hat, kann dies bestätigen.<br />
Das Hamburger Unternehmen e8energy bietet ein segmentübergreifendes<br />
Produkt- und Le<strong>is</strong>tungsportfolio im Elektromobilitätsbereich,<br />
vor dem Hintergrund der ausschliefllichen<br />
Nutzung Erneuerbarer Energien und entwickelt ganzheitliche<br />
Elektromobilitätskonzepte, die von der Quelle b<strong>is</strong> zum<br />
Rad jeden Schritt begleiten und planen. Mit der Errichtung<br />
einer überregionalen Schnellladeinfrastruktur und dem Angebot<br />
aller derzeit verfügbaren Elektrofahrzeuge, wird so<br />
bereits heute die ganzheitliche und nachhaltige Funktionalität<br />
von Elektromobilität bewiesen. Durch die Einbindung<br />
lokaler und überregionaler regenerativer Energieversorger<br />
wie zum Be<strong>is</strong>piel Naturstrom und individuell konfigurierbarer<br />
Ladeprodukte wird so von der Energieerzeugung b<strong>is</strong> zum<br />
Verbrauch jeder Schritt abgebildet und umgesetzt.<br />
Seit 2009 begleitet e8energy seine Partner aus der Autoindustrie,<br />
Forschung und dem Hochschulwesen bei der Umsetzung<br />
und Entwicklung umfänglicher Mobilitätskonzepte. Zu<br />
den erfolgreich in der Umsetzung befindlichen Leuchtturm-<br />
Projekten gehören etwa: die Entwicklung einer d<strong>is</strong>kriminierungsfreien<br />
Ladesäule in Zusammenarbeit mit der Hochschule<br />
Deggendorf, die Unterstützung der Insel Sylt hin zu einer<br />
Elektromobilitäts-Modellregion oder die Projektausführung<br />
des Hamburger Förderprojektes »Wirtschaft am Strom«.<br />
Als Prozesspartner fungiert e8energy dabei als Bindeglied<br />
zw<strong>is</strong>chen den einzelnen Unternehmen und bietet den Projektpartnern<br />
die einmalige Chance, techn<strong>is</strong>che Innovationen<br />
und Dienstle<strong>is</strong>tungskonzepte auf Pilotmärkten zu betreiben<br />
und so wertvolle Erfahrungen für deren wirtschaftliche Nutzung<br />
zu sammeln. e8energy <strong>is</strong>t der Netzwerkmittelpunkt, in<br />
dem sich das Know-How aller Partner vereint und Kooperationen<br />
tatsächlich gelebt werden, um neue Ideen erfolgreich<br />
auf den Weg zu bringen.<br />
72 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Eberspächer Climate Control<br />
Systems GmbH & Co. KG<br />
Frank Barthel<br />
+49 711 939 0286<br />
frank.barthel@eberspeacher.com<br />
www.eberspeacher.com<br />
Beratung<br />
Ob Hybrid- oder reines Elektrofahrzeug: Eberspächer bietet<br />
maßgeschneiderte Heizsysteme für alle Antriebsformen.<br />
Damit begegnet der Thermomanagement-Spezial<strong>is</strong>t zwei<br />
Herausforderungen künftiger Fahrzeuggenerationen: der<br />
wirtschaftlichen Innenraumtemperierung sowie der Konditionierung<br />
empfindlicher Akkus.<br />
Als einziger Komplettanbieter offeriert Eberspächer für jeden<br />
Fahrzeugtyp und jede Antriebsart das passende System. Zum<br />
Portfolio gehören Luft- und Wasserheizungen auf Elektround<br />
Brennstoffbas<strong>is</strong>.<br />
Eberspächer catem, Spezial<strong>is</strong>t für elektr<strong>is</strong>che Zusatzheizungen,<br />
liefert bereits die zweite Generation kompakter<br />
Hochvolt-PTC-Heizer. Die innovativen Elemente kommen in<br />
nahezu allen bekannten eFahrzeugen zum Einsatz. Die eHeater<br />
eignen sich besonders für Kurzstreckenfahrzeuge - da<br />
die Zero-Em<strong>is</strong>sion-Geräte die Luftreinhaltung in Ballungsräumen<br />
unterstützen.<br />
Darüber hinaus bietet Eberspächer diverse Brennstoffheizungen<br />
an. Die Systeme schonen die Batterie, weshalb sie<br />
für längere Strecken die ideale Wahl sind. Die Heizgeräte<br />
vertragen alternative Kraftstoffe wie Biodiesel und sind auch<br />
als 100 Prozent Bioethanol-taugliche Variante erhältlich.<br />
Daneben liefert Eberspächer Lösungen zur Vorwärmung von<br />
Hochvolt-Batterien. Diese erzielen nur in einem bestimmten<br />
Temperaturbereich ihre optimale Le<strong>is</strong>tung. Für Elektrofahrzeuge<br />
mit Hybridantrieb hat Eberspächer catem Hochvolt-<br />
PTC-Wasserheizungen entwickelt, die bei Bedarf auch den<br />
Fahrzeug-Akku temperieren.<br />
ECOntact UG<br />
Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz, Geschäftsführer<br />
+49 341 6045 3024<br />
chr<strong>is</strong>toph.radowitz@ecolibro.de<br />
www.ecolibro.de<br />
Beratung<br />
Die ECOntact <strong>is</strong>t ein Lizenzpartner der EcoLibro GmbH, sie<br />
unterstützt innovative Unternehmen und öffentliche Einrichtungen<br />
bei der strateg<strong>is</strong>chen und operativen Neuausrichtung<br />
ihrer betrieblichen Mobilität mit maßgeschneiderten<br />
und intelligenten Mobilitätslösungen, die die Kosten senken,<br />
Prozesse optimieren und die Umwelt schonen. Dadurch<br />
steigern die Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber<br />
und heben ihr Reputationskapital gegenüber Kunden und<br />
Partnern.<br />
Das Beratungsportfolio der ECOntact umfasst die Themengebiete<br />
Fuhrpark, Dienstre<strong>is</strong>en, Service-, Produktions- und<br />
Lieferverkehr sowie die Fahrten der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz.<br />
Darüber hinaus verantwortet die ECOntact unter dem Dach<br />
des Leipziger Clusters »Energie- & Umwelttechnik« das<br />
Clusterteam »eMobilität«. Die Gründung erfolgte u.a. vor<br />
dem Hintergrund der Bewerbung von Sachsen und Bayern<br />
als Schaufenster für Elektromobilität. Eine Million Elektrofahrzeuge<br />
sollen b<strong>is</strong> 2020 auf Deutschlands Straßen fahren<br />
- heruntergebrochen auf die Bevölkerungszahl von Leipzig<br />
wären dies rund 20.000 Elektroautos.<br />
Zu den Zielen des Clusterteams gehören die Förderung innovativer<br />
Ideen, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der<br />
regionalen Unternehmen sowie die Weiterentwicklung von<br />
Angeboten zur umweltfreundlichen Mobilität im Rahmen<br />
des »Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes« der<br />
Stadt.<br />
Neue Mobilität<br />
73
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Metall<strong>is</strong>che Schichsysteme Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
EDAG Group<br />
Heiko Herchet, Leiter Kompetenzzentrum Elektromobilität<br />
+49 661 6000 9098<br />
heiko.herchet@edag.de<br />
www.edag.de<br />
Wir sind die Experten für die Entwicklung von Fahrzeugen,<br />
Produktionsanlagen und die Optimierung von Prozessen für<br />
unsere Kunden aus der internationalen Automobilindustrie.<br />
Wenn es um die automobile Entwicklung geht, sind wir das<br />
Team, das Mobilität als ganzheitlichen Ansatz versteht. Entwicklung<br />
mit Leidenschaft. Das sind wir.<br />
Die integrierte Entwicklung von Fahrzeugen und Produktionsanlagen,<br />
Derivaten, Modulen und deren Optimierung<br />
- das <strong>is</strong>t unsere Expert<strong>is</strong>e. Gemeinsam mit unserem Schwesterunternehmen<br />
FFT bieten wir additiv die Real<strong>is</strong>ierung kompletter<br />
Produktionsanlagen für den Karosserierohbau und<br />
der Fahrzeugmontage an.<br />
efc plasma GmbH<br />
Willy Speth, Geschäftsführer<br />
+49 841 6233 280<br />
w.speth@efc-plasma.com<br />
www.efc-plasma.com<br />
efc plasma GmbH <strong>is</strong>t Komplettanbieter funktionaler, metall<strong>is</strong>cher<br />
Schichtsysteme und betreut, vom ersten Schichtdesign,<br />
über Prototypenerstellung, Upscaling für Serienanwendungen<br />
sowie der Implementierung der Prozesse in den<br />
jeweiligen Produktionsablauf, seine Kunden umfassend.<br />
Speziell designte Beschichtungspulver, kombiniert mit intelligenten<br />
Pulvermanagementsystemen und neuester Atmosphärendruckplasmatechnologien,<br />
schaffen neue Dimensionen<br />
bei der nachhaltigen und Ressourcen schonenden Herstellung<br />
dünner, funktionaler Schichtsysteme für die Produkte<br />
der nächsten Generationen in der Solarindustrie, Halbleiterindustrie,<br />
Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektronik,<br />
Medizintechnik sowie Luftfahrt.<br />
Als Entwicklungsspezial<strong>is</strong>ten denken wir nach und vor.<br />
Elektromobilität hat sich als ein Zukunftsthema der Mobilitätsbranche<br />
etabliert. Unser eigens gegründetes Kompetenzzentrum<br />
versteht sich in diesem dynam<strong>is</strong>chen, neuen Markt<br />
als Bindeglied zw<strong>is</strong>chen der Automobilindustrie als Anbieter<br />
der Fahrzeuge und den Energieversorgern als Infrastrukturpartner.<br />
Auch die zunehmenden Mobilitätsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />
und die Vernetzung zw<strong>is</strong>chen Fahrzeugen und Infrastruktur<br />
sehen wir als bedeutende Aufgabe, die wir als Entwickler mit<br />
vorantreiben möchten. Hieraus entstehen neben neuen Geschäftsmodellen<br />
auch völlig neue Funktionen und Möglichkeiten<br />
für alle Marktteilnehmer. Weltweit sind wir an über 25<br />
Standorten mit unserem 4.300 köpfigen Team präsent und<br />
haben 2012 ca. 365 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet.<br />
Erste metall<strong>is</strong>che Schichtsysteme finden bereits ihre Einsätze<br />
für tribolog<strong>is</strong>che, leitfähige, <strong>is</strong>olierende, ableitende und<br />
fügetechn<strong>is</strong>che Anwendungen, gerade um die gesteigerten<br />
Anforderungen an neue Komponenten und Systemen für die<br />
Elektromobilität mit wirtschaftlichen Herstellungsprozessen<br />
zu ermöglichen.<br />
74 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
efw-suhl GmbH<br />
Daniel Schmid, Geschäftsführer<br />
+49 3681 8792 683<br />
info@e-schwalbe.de<br />
www.efw-suhl.de<br />
Die efw-suhl GmbH entwickelt und produziert innovative<br />
und hochwertige Elektrofahrzeuge. Mit der ENTEGA Vertrieb<br />
GmbH & Co. KG aus Darmstadt und der XTRONIC GmbH aus<br />
Magstadt stehen hinter der efw-suhl GmbH zwei erfolgreiche<br />
Unternehmen. Aus dem vom Energieversorger ENTEGA<br />
initiierten Projekt entwickelte sich ein eigenständiges Unternehmen,<br />
die efw-suhl GmbH. Der Entwicklungspartner<br />
XTRONIC nutzt seine Erfahrung in der Entwicklung und Projektsteuerung<br />
im Automotivebereich.<br />
Derzeit entwickelt die efw-Suhl die e-Schwalbe. Die Fahrzeugentwicklung<br />
und Produktion in Deutschland stellt höchste<br />
Qualitätsmaßstäbe sicher (Zertifiziert nach ISO 9001). Die<br />
e-Schwalbe <strong>is</strong>t ein Leichtkraftrad mit Elektroantrieb. Als h<strong>is</strong>tor<strong>is</strong>ches<br />
Vorbild dient die Simson Schwalbe, techn<strong>is</strong>ch <strong>is</strong>t<br />
die e-Schwalbe jedoch eine völlige Neuentwicklung. Die Verbindung<br />
der klass<strong>is</strong>chen Schwalbe, die mehr und mehr zum<br />
Kult avanciert und neuester Elektrotechnik sind Kern des<br />
Produkts. Ziel <strong>is</strong>t es ein dynam<strong>is</strong>ches und designorientiertes<br />
Zweirad anzubieten, denn Elektromobilität soll Spaß machen<br />
und das wird die e-Schwalbe ausstrahlen. Um diesem<br />
Anspruch zu genügen standen bei der Entwicklung und Produktion<br />
die Punkte le<strong>is</strong>tungsfähige Lithium-Batterietechnologie<br />
der neuesten Generation, überdurchschnittlich starker<br />
Antrieb, niedriges Gewicht und exzellente Qualität »made in<br />
Germany« ganz oben im Lastenheft.<br />
Elektrofahrzeug-Händler<br />
EIGHT GmbH & Co. KG<br />
Chr<strong>is</strong>toph Rößner, Geschäftsführer<br />
+49 7162 9619 10<br />
c.roessner@eight.eu<br />
www.eight.eu<br />
Acht Minuten benötigt das Sonnenlicht um auf unseren<br />
Planeten zu treffen. Diese Energie für eine tatsächlich em<strong>is</strong>sionsfreie<br />
Elektromobilität zur Verfügung zu stellen <strong>is</strong>t die<br />
Aufgabe von EIGHT. Mit der Solarstation Point.One - ein in<br />
Technik und Design faszinierendes Statement für Nachhaltigkeit<br />
- wird das einzigartige Potenzial von elektr<strong>is</strong>ch betriebener<br />
Mobilität sichtbar und erlebbar. Nicht nur der Betrieb<br />
von Point.One sondern auch die Umsetzung mithilfe eines<br />
revolutionären Fertigungsverfahrens, das sich von den b<strong>is</strong>lang<br />
bekannten Produktionsmitteln prägnant unterscheidet,<br />
steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Es ermöglicht eine<br />
intelligente, materialgerechte und energieeffiziente Real<strong>is</strong>ierung<br />
der komplexen Form. Darüber hinaus gewährle<strong>is</strong>tet<br />
die Produktion mit CO 2 -freiem Strom und die Verwendung<br />
von hochwertigen Materialien mit einer herausragenden<br />
Recycling-Effizienz eine umweltschonende Produktion.<br />
Inspiriert durch die Formenvielfalt der Natur ermöglicht eine<br />
neuartige digitale Prozesskette und das verwendete Fertigungsverfahren<br />
eine größtmögliche Individual<strong>is</strong>ierung und<br />
Anpassung von Point.One an den Einsatzort, so dass die Solarladestation<br />
als Corporate Design Element auf unterschiedliche<br />
Standorte übertragen werden kann. Das Know-how in<br />
Konstruktion und Produktionstechnologie für die Point.One<br />
Stationen entwickelt EIGHT gemeinsam mit dem inhabergeführten<br />
Maschinenbauunternehmen Kurt Prinzing. Partner<br />
für die architekton<strong>is</strong>che Umsetzung und das Produktdesign<br />
<strong>is</strong>t das international bekannte Stuttgarter Architekturbüro<br />
LAVA. Designtoproduction unterstützt EIGHT bei der Planung<br />
und Real<strong>is</strong>ation der komplexen Geometrie von Point.<br />
One sowie der Implementierung der digitalen Prozesskette<br />
zw<strong>is</strong>chen Design, Fabrikation, Log<strong>is</strong>tik und Montage.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Neue Mobilität<br />
75
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
elektroroller und Ladeinfrastruktur Versicherung<br />
elektro mobilitäts versicherung 24<br />
Fatih Kazanci, Prokur<strong>is</strong>t/Konzeptmanager<br />
+49 212 26 266 0<br />
service@emover24.de<br />
www.emover24.com<br />
Die Schmitz • Horn • Treber GmbH Assekuranzmakler (nachfolgend<br />
SHT genannt) wird seit 1998 erfolgreich von den<br />
Gründern und Geschäftsführern Bernd Schmitz, Torsten<br />
Horn und Chr<strong>is</strong>tian Treber geführt.<br />
Als Spezial<strong>is</strong>t für die Erfassung und Absicherung von industriellen<br />
und großgewerblichen R<strong>is</strong>iken kümmert sich SHT um<br />
deren qualifizierte und bedarfsgerechte Absicherung über<br />
die hierfür am besten geeigneten R<strong>is</strong>ikoträger (Versicherer).<br />
Im Bewusstsein für die ökolog<strong>is</strong>che Verantwortung hat<br />
SHT als Vorreiter und Marktmitgestalter im Bereich der anspruchsvollen<br />
Kfz-Flottenversicherung bereits im Jahr 2009<br />
ein Versicherungskonzept für Elektrofahrzeuge aller Art entwickelt.<br />
B<strong>is</strong> zu diesem Zeitpunkt gab es in diesem speziellen<br />
Segment keine r<strong>is</strong>ikoadäquate Lösung. Im Frühjahr 2010<br />
emco electroroller GmbH<br />
Andreas Friemel<br />
+49 591 9140 106<br />
a.friemel@emco.de<br />
www.emco.de<br />
Die emco electroroller GmbH <strong>is</strong>t seit 2011 am Markt und<br />
hat sich binnen kurzer Zeit zum Marktführer von Elektrorollern<br />
mit über 400 Vertragshändlern entwickelt. Das Unternehmen<br />
aus dem niedersächs<strong>is</strong>chen Lingen/Ems hat mit<br />
sechs alltagstauglichen Modellen von 1,5 b<strong>is</strong> 5 Kilowatt und<br />
Höchstgeschwindigkeiten von 20 b<strong>is</strong> 82 km/h das größte<br />
Elektroroller-Angebot in Deutschland. Die Produktlinien<br />
Classic, Retro und Sport garantieren große Vielfalt bei den<br />
Einsatzmöglichkeiten für den privaten Gebrauch und für die<br />
Nutzung als Liefer- und Transportroller etwa in Firmenflotten.<br />
Mit seinem Konzept für nachhaltige Mobilität möchte<br />
emco der Elektromobilität in Deutschland insgesamt einen<br />
Schub geben.<br />
wurde das Konzept erweitert und unter dem Markennamen<br />
emc24 vermarktet. Im Jahr 2013 wurde eine Anpassung des<br />
Markennamens vorgenommen. So wurde aus emc24 die<br />
neue Marke emover24.<br />
Auf der Homepage www.emover24.com finden gewerbliche<br />
und private Kunden einfache Lösungen und Informationen<br />
rund um die Versicherung für Elektrofahrzeuge. Auch Kunden,<br />
welche aufgrund der Branchenzugehörigkeit (Autovermieter,<br />
CarSharer) von vielen Versicherern ein Angebot<br />
verwehrt bekommen, finden über diese Marke eine einfache<br />
Lösung für Ihre Kfz-Versicherung.<br />
emco kontrolliert die Produktion nach strengsten Maßstäben<br />
und beteiligt sich an der Weiterentwicklung der techn<strong>is</strong>chen<br />
Komponenten. Das Unternehmen gibt zwei Jahre<br />
Gewährle<strong>is</strong>tung auf alle Modelle und schreibt den Servicegedanken<br />
besonders groß. Be<strong>is</strong>piele dafür sind eine Service-Card,<br />
ein einmaliges Firmen-Partnerprogramm (emco<br />
Work&Charge) und ein Service-Center in Lingen mit über<br />
400 qm Ausstellungsfläche sowie großer Werkstatt, Lager<br />
und einem Schulungszentrum für Händler. Zum Portfolio gehören<br />
nicht zuletzt am Firmensitz produzierte eTankstellen.<br />
emco Elektroroller hat neben Absätzen in Deutschland weitere<br />
Markterfolge u.a. in den Niederlanden, Italien und der<br />
Türkei. Als Tochter der Erwin Müller Gruppe Lingen hat die<br />
emco electroroller GmbH ein starkes Industrieunternehmen<br />
im Rücken. Die Gruppe mit weltweit über 1.200 Mitarbeitern<br />
nimmt seit über 65 Jahren in unterschiedlichen Branchen<br />
eine herausragende Position ein.<br />
76 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
EMH metering GmbH & Co. KG<br />
Michael Buckentin<br />
+49 38851 326 1169<br />
michael.buckentin@emh-metering.com<br />
www.emh-metering.com<br />
Seit der Gründung im Jahr 1991 <strong>is</strong>t die EMH metering GmbH<br />
& Co. KG ein innovatives, fest am Markt etabliertes Unternehmen,<br />
welches weltweit eine führende Rolle in der<br />
Entwicklung, Produktion und Vermarktung von digitalen<br />
Elektrizitätszählern sowie deren Umfeldprodukten und der<br />
zugehörigen Kommunikationstechnologie einnimmt.<br />
Präz<strong>is</strong>ionszähler für den Einsatz in der Übertragung und Erzeugung,<br />
Lösungen für Spezialanwendungen gehören genauso<br />
zum Portfolio wie Hutschienenzähler für einfache und<br />
auch industriellen Anwendungen.<br />
Zähler zur direkten und indirekten Messung von elektr<strong>is</strong>cher<br />
Energie am Hausanschluss werden in enger Zusammenarbeit<br />
mit unseren Kunden und der aktiven Mitwirkung in Normungsgremien<br />
formuliert und standard<strong>is</strong>iert entwickelt. Mit<br />
unserer Entwicklung und Fertigung in Deutschland sind wir<br />
in der Lage schnell auf besondere Anforderungen, auch in<br />
diesen Produkten zu reagieren.Neuen Märkten sowie geänderten<br />
Marktanforderungen sind wir jederzeit mit einem aktuellen<br />
und erweiterten Produktportfolio begegnet. Für die<br />
Elektromobilität sind wir Zulieferer von speziellen Zählern<br />
(emoc), z. B. von EDL-Zählern mit Funktionen zur signaturgestützten<br />
Abrechnung von elektromobilen Energie-Bezügen<br />
als auch zur Nutzung des Zählerd<strong>is</strong>plays für Informationsanzeigen<br />
zum Ladestatus.<br />
Den kontinuierlichen Erfolg ermöglichen unsere hochmotivierten<br />
und kompetenten Mitarbeiter an unseren drei deutschen<br />
Standorten. Unser Firmenhauptsitz mit Produktion befindet<br />
sich seit 2012 in Gallin in der Nähe von Schwerin. Die<br />
weiteren Standorte unseres Unternehmens sind in Brackel<br />
in der Nähe Hamburgs sowie unsere süddeutsche Niederlassung<br />
in Mannheim.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
eMobilitätOnline<br />
Chr<strong>is</strong>tian Milan, Geschäftsführer<br />
+49 172 9387 445<br />
milan@emobilitaetonline.de<br />
www.emobilitaetonline.de<br />
eMobilitätOnline <strong>is</strong>t das Portal für angewandte eMobilität.<br />
Tagesaktuell berichten wir über die neuesten Entwicklungen<br />
der Branche in Wirtschaft, Politik und Forschung. Mit<br />
zahlreichen Zusatzangeboten wie Experteninterviews, Literaturvorstellungen<br />
oder prakt<strong>is</strong>chen Tools wie dem Versicherungsrechner<br />
möchten wir private Interessierte und<br />
Unternehmen rundum informieren. Durch unsere hohe<br />
Reichweite, spezif<strong>is</strong>che Leserschaft und verschiedenen Themenkategorien<br />
ermöglichen wir Unternehmen, Produkte<br />
und Dienstle<strong>is</strong>tungen gezielt über unser Portal zu bewerben.<br />
Unser bundesweiter Kompetenzatlas zur Elektromobilität<br />
gibt Firmen die Möglichkeit sich einem Fachpublikum zu<br />
präsentieren und gezielt von potenziellen Kunden und Kooperationspartnern<br />
gefunden zu werden. Der Atlas <strong>is</strong>t direkt<br />
unter www.kompetenzatlas.info zu erreichen und bequem<br />
nach Stichworten und Kategorien durchsuchbar.<br />
Mit unserer medialen Erfahrung, themat<strong>is</strong>chen Spezial<strong>is</strong>ierung<br />
und hohen Reichweite unterstützen wir Unternehmen<br />
bei der Öffentlichkeits- und Pressearbeit. Ob Nachrichtentexte<br />
für den Firmenblog, Aufbau und Betreuung von Social-<br />
Media-Kanälen oder die Erstellung und Verbreitung von<br />
Pressetexten - wir unterstützen Sie im inhaltlich anspruchsvollen<br />
Themengebiet der Elektromobilität.<br />
Mit eMobilitätOnline Print bieten wir darüber hinaus einen<br />
Fachverlag für Elektromobilität. Ziel des Verlages <strong>is</strong>t es,<br />
neueste w<strong>is</strong>senschaftliche Erkenntn<strong>is</strong>se und techn<strong>is</strong>che Entwicklungen<br />
aus Forschung und Wirtschaft einem möglichst<br />
breiten Fachpublikum zugänglich zu machen und Experten<br />
eine Plattform zu bieten. Alle Veröffentlichungen sind im<br />
verlagseigenen Shop, bei stationären Buchhandlungen sowie<br />
den großen Online-Buchhändlern erhältlich.<br />
PR und Öffentlichkeitsarbeit<br />
Neue Mobilität<br />
77
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Energieversorger Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
eMobility Provider UG<br />
Chr<strong>is</strong>tian Heep, Geschäftsführer<br />
+49 30 616 58 794<br />
chr<strong>is</strong>tian.heep@emobility-provider.de<br />
www.emobility-provider.de<br />
Als Wegbereiter einer Neuen Mobilität versteht sich das Unternehmen<br />
als Partner für nachhaltige Kampagnenfahrzeuge.<br />
eMobility Provider konzeptioniert, vermittelt und organ<strong>is</strong>iert<br />
elektromobile Fuhrparkerweiterungen und nachhaltige Kampagnenfahrzeuge<br />
und bietet dabei maßgeschneiderte Konzepte<br />
für Roadshows und Auftritte vor Ort an. Ziel <strong>is</strong>t, Kampagnen-Pakete<br />
zu real<strong>is</strong>ieren, mit dem Kunden-Botschaften<br />
im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig transportiert werden<br />
können. eMobility Provider <strong>is</strong>t dabei kein Hersteller sondern<br />
Vermittler verschiedener Dienstle<strong>is</strong>tungen im Bereich<br />
Branding, Fahrzeug- und Zubehörbeschaffung jeglicher Art<br />
im Bereich der Elektromobilität.<br />
Die innovativen Möglichkeiten sympath<strong>is</strong>cher Transportlösungen<br />
im eigenen Fuhrpark und als Kampagnenmobil.<br />
EnBW Energie Baden-Württemberg AG<br />
Stephan Wunnerlich, Senior Manager Strategie & Geschäftsentwicklung<br />
+49 721 63 14476<br />
s.wunnerlich@enbw.com<br />
www.enbw.com<br />
Die Energiewelt verändert sich - und wir, die EnBW Energie<br />
Baden-Württemberg AG, wollen diesen Wandel aktiv<br />
mitgestalten. Elektromobilität <strong>is</strong>t dabei für uns ein wichtiger<br />
Baustein. Neben dezentraler Erzeugung, Speicherung,<br />
Energieeffizienz und intelligenten Netzen arbeitet die EnBW<br />
deshalb an nachhaltigen Lösungen rund um die Themen<br />
Ladeinfrastruktur und Mobilität. Darüber hinaus sehen wir<br />
die Chance, E-Fahrzeuge zukünftig auch als Energiespeicher<br />
einzusetzen und mit weiteren Energie- und Mobilitätsanwendungen<br />
intelligent zu vernetzen.<br />
Auf der Grundlage verschiedener Forschungsprojekte hat die<br />
EnBW gemeinsam mit Partnern eine interoperable Ladeinfrastruktur<br />
mit über 700 öffentlich zugänglichen Ladepunkten<br />
in Baden-Württemberg aufgebaut. Diese Ladepunkte werden<br />
mit Ökostrom aus 100% Wasserkraft aus überwiegend<br />
• Nachhaltiger und damit zeitgemäßer Auftritt<br />
• Hohe Aufmerksamkeit durch individuelles Branding<br />
• Prakt<strong>is</strong>ches Transportmittel für Personen und Material<br />
• Ihre V<strong>is</strong>itenkarte: Einfaches & kostengünstiges Branding<br />
• Sympath<strong>is</strong>cher und interessanter medialer Auftritt<br />
• Cleveres und nachhaltiges Transportkonzept<br />
• 100% abgasfrei & em<strong>is</strong>sionsfrei<br />
Ihre Kampagnen-Unterstützung: prakt<strong>is</strong>ch, modern, elektromobil<br />
und nachhaltig.<br />
süddeutschen Energieerzeugungsanlagen versorgt und u.a.<br />
von der eFahrzeug-Flotte des Carsharing-Anbieters car2go<br />
intensiv in Stuttgart genutzt. Um zukünftig auch ein bundesweites<br />
Laden von eFahrzeugen ermöglichen zu können,<br />
beteiligt sich die EnBW an der Entwicklung der nationalen<br />
Roaming-Plattform »Hubject«.<br />
Die Forschungserkenntn<strong>is</strong>se ließen bereits heute in Produkte<br />
wie die EnBW Elektronauten-Ladekarte u.a. auch mit Prepaid<br />
Funktion und die EnBW Elektronauten-Ladebox ein. Daneben<br />
bietet EnBW intelligente Ladeinfrastrukturlösungen<br />
für Unternehmen, Fahrzeugflotten, Städte und Gemeinden<br />
an. Auf dieser Bas<strong>is</strong> gestaltet EnBW die nachhaltige Mobilität<br />
von morgen.<br />
78 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Energiebau Solarstromsysteme GmbH<br />
Mario Haas, Leiter Business Development<br />
+49 221 98966 1818<br />
m.haas@energiebau.de<br />
www.energiebau.de<br />
Entstanden und gewachsen <strong>is</strong>t die Energiebau Solarstromsysteme<br />
GmbH aus dem Wunsch nach einer lebenswerten<br />
Gegenwart und Zukunft. Dieser Wunsch <strong>is</strong>t heute aktueller<br />
denn je. Mit einer Erfahrung von fast drei Jahrzehnten <strong>is</strong>t<br />
Energiebau heute ein professioneller Ansprechpartner in<br />
allen Belangen der solaren Stromversorgung. Das Kölner<br />
Unternehmen liefert nicht nur die Komponenten, sondern<br />
erarbeitet gemeinsam mit seinen Kunden die besten techn<strong>is</strong>chen<br />
und wirtschaftlichen Lösungen - auch für anspruchsvolle<br />
Vorhaben.<br />
Bereits 2010 unterstützte Energiebau die e-miglia als Sponsor<br />
mit eigenem Team. Als einer von drei Tesla Elektro-Rennwagen<br />
gewann das Team Energiebau mit Pilot Tim Ruhoff<br />
die Premiere der ersten em<strong>is</strong>sionsfreien Rallye über die Alpen.<br />
Auch 2011 war das Team »Energiebau drives e-miglia«<br />
wieder am Start - diesmal als Titelverteidiger und mit zwei<br />
Tesla Roadster. Pilot des ersten Teams war Vorjahressieger<br />
Tim Ruhoff. Das zweite Team wurde im Rahmen eines<br />
Gewinnspiels im Kundenkre<strong>is</strong> des Kölner Unternehmens zusammengestellt.<br />
Die Entwicklung Energiebaus vom Solarstrompionier zu einem<br />
der führenden Anbieter für Solarstromsysteme zeigt, dass<br />
Werteorientierung und wirtschaftlicher Erfolg sich nicht ausschließen.<br />
Diesen erfolgreichen Weg des Pioniers setzt das<br />
Unternehmen auch auf dem Gebiet der Elektromobilität fort.<br />
Energieversorger<br />
ERO Edelstahl-Rohrtechnik GmbH<br />
Dr. Peter Westerbarkey<br />
+49 39 035 950 0<br />
ero@westa.net<br />
www.edelstahltechnik.com/stromtanksaeulen<br />
Von der Bierdeckel-Skizze b<strong>is</strong> zum fertigen Produkt werden<br />
Kundenwünsche umfänglich begleitet. Ein moderner<br />
Maschinenpark ergänzt ingenieurtechn<strong>is</strong>ches W<strong>is</strong>sen und<br />
handwerkliche Fähigkeiten. Besondere Zertifikate zum<br />
Schweißen und Kleben von Metallen sind vorliegend.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Zusammen mit einem Elektronikpartner wurden mehrere<br />
Stromladesäulen entwickelt, die europaweit verkauft werden.<br />
Geschütztes Design und modularer Aufbau sind wesentliche<br />
Bestandteile dieser Produktreihe. Ein Online-Konfigurator<br />
erleichtert die kundenspezif<strong>is</strong>che Auslegung. Für diese Ladesäulen<br />
bieten wir vom Fertigfundament b<strong>is</strong> zur Gestaltung<br />
alle begleitenden Dienstle<strong>is</strong>tungen.<br />
Neue Mobilität<br />
79
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Vertrieb eZweiräder Jobportal<br />
etecmo GmbH<br />
Johannes Rechholz<br />
+49 911 766 110 99<br />
rechholz@etecmo.com<br />
www.etecmo.com<br />
Die etecmo GmbH mit Sitz in Fürth betreibt die erste Online-<br />
Jobbörse in Europa, die sich ausschließlich auf das Thema<br />
Elektromobilität spezial<strong>is</strong>iert hat. etecmo bietet seinen Partnern<br />
und Kunden eine professionelle Unterstützung bei der<br />
Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften in diesem<br />
zukunftsträchtigen Spezialgebiet.<br />
Das etecmo-Team setzt sich aus erfahrenen Marketing- und<br />
Personalspezial<strong>is</strong>ten im Bereich »Personalvermittlung von<br />
Ingenieuren« zusammen. Durch die jahrelange Berufserfahrung<br />
der Mitarbeiter im Ingenieursbereich <strong>is</strong>t etecmo bestens<br />
vernetzt und arbeitet eng mit den relevanten Bildungsträgern<br />
im Sektor eMobility zusammen. Dies bedeutet für<br />
unsere Kunden einen schnellen Zugang zu schwer erreichbaren<br />
Facharbeitern, Technikern und Ingenieuren.<br />
etropol<strong>is</strong><br />
Tobias Chr<strong>is</strong>tiansen<br />
+49 421 17200 110<br />
t.chr<strong>is</strong>tiansen@e-tropol<strong>is</strong>.de<br />
www.e-tropol<strong>is</strong>.de<br />
etropol<strong>is</strong> <strong>is</strong>t europaweit eine der führenden Marken für elektr<strong>is</strong>ch<br />
betriebene Zweiräder. Vom Pedelec über klass<strong>is</strong>che<br />
eScooter b<strong>is</strong> hin zum hochtourigen Elektromotorrad bietet<br />
etropol<strong>is</strong> ein breites Portfolio mit hohem Qualitäts- und Le<strong>is</strong>tungsanspruch.<br />
Fahrzeuge der Marke etropol<strong>is</strong> bewe<strong>is</strong>en,<br />
dass eMobilität nicht nur Klimaschutz und Unabhängigkeit<br />
von schwankenden Spritpre<strong>is</strong>en bedeutet, sondern auch<br />
eine gehörige Portion Spaß mit sich bringt.<br />
2010 gegründet, hat sich etecmo inzw<strong>is</strong>chen zu einer effektiven<br />
Kommunikationsplattform für Elektromobilität entwickelt,<br />
in dem Arbeitnehmer und -geber der Branche erfolgreich<br />
miteinander in Kontakt treten. Erstere können gezielt<br />
nach passenden Unternehmen sowie Angeboten zur Ausund<br />
Weiterbildung suchen. Letzteren steht ein großer Pool<br />
an qualifizierten Fach- und Führungskräften zur Verfügung.<br />
eBikes von etropol<strong>is</strong> sind flexibel in der Freizeit und in Unternehmensflotten<br />
einsetzbar und verbinden sportliche Mobilität<br />
mit dem spritzigen Schub eines elektr<strong>is</strong>chen Antriebs.<br />
Anstrengendes Anfahren und schweißtreibende Steigungen<br />
gehören damit der Vergangenheit an. »Mit unseren hochwertigen<br />
Trekking-, City-, Mountain- und Cross-Bikes decken<br />
wir sowohl für Damen als auch für Herren alle relevanten<br />
Segmente des Fahrradmarktes ab«, erklärt Jan-Chr<strong>is</strong>tian<br />
Schröder, Geschäftsführer der SiG Solar Group, zu der die<br />
Marke etropol<strong>is</strong> gehört. Auch ein Faltrad gehört seit 2013<br />
zum Portfolio.<br />
Schneller, aber genauso umweltschonend sind die etropol<strong>is</strong><br />
eScooter. Ob im Retro-Look, sportlichem Design, individuellen<br />
Farbkombinationen oder Unternehmensbranding<br />
- etropol<strong>is</strong> Elektro-Scooter stehen für Qualität und Lifestyle.<br />
Bereits ein Jahr nach der Markeneinführung im Jahr 2010 hat<br />
etropol<strong>is</strong> das Roller-Land Italien erobert und <strong>is</strong>t dort seit<br />
2011 die Nummer eins im Markt für eScooter. Alle etropol<strong>is</strong><br />
Modelle sind sowohl in einer Silizium- als auch in einer<br />
Lithium-Variante verfügbar. Ob zu Hause oder im Büro - die<br />
herausnehmbaren Akkus der Lithium-Modelle können einfach<br />
an jeder Haushaltssteckdose geladen werden.<br />
80 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
EUKUTEC Elektround<br />
Kunststofftechnik GmbH<br />
Sven Höppner, Geschäftsführer<br />
+49 40 7524 6433<br />
shoeppner@eukutec.de<br />
www.eukutec.de<br />
Zulieferer<br />
Ihr Systemlieferant für Baugruppenmontagen, Kabelkonfektion,<br />
Schaltschrank- und Steuerungsbau. Die Senkung der<br />
Produktionskosten in der Montage, kürzere Lieferzeiten und<br />
flexiblere Produktionskapazitäten sind aktuelle Forderungen<br />
des Marktes. Die Anforderungen steigen in globalen Märkten<br />
weiter, praktikable Lösungen sowie geeignete Partner sind<br />
jedoch schwer zu finden. Aus diesem Grund bietet EUKUTEC<br />
nicht nur die Produktionsübernahme von Einzelleitungen<br />
und Kabelbäumen, sondern übernimmt auch die Entwicklung<br />
und Produktion von kompletten Kabelsystemen, Geräten<br />
und Baugruppen in Klein- b<strong>is</strong> Großserien. Unser Konzept<br />
sieht vor, dass Sie in jede Ebene unserer Fertigung einsteigen<br />
oder aussteigen können. Profitieren Sie von unserem<br />
Know-How als Dienstle<strong>is</strong>ter verschiedenster Branchen wie<br />
Automobil, Bahn, Schiffbau oder Luftfahrt.<br />
EVOLTE GmbH<br />
Florian Hempel, Geschäftsführer<br />
+49 40 300 34 666<br />
florian.hempel@evolte.de<br />
www.evolte.de<br />
Wir sind die EVOLTE! Wir vermieten, vertreiben, projektieren<br />
und verbessern Produkte des nachhaltigen Lebens. Gegründet<br />
2012 in Hamburg bieten wir Ihnen alles rund um das Thema<br />
der Elektromobilität. Wir beraten ihr Unternehmen in den<br />
Bereichen Flottenmangement, 1%-Dienstwagenregelung für<br />
Elektrofahrzeuge, Infrastruktur und vielem mehr. Lassen Sie<br />
sich positiv überraschen.<br />
Unsere Le<strong>is</strong>tungen im Überblick: Beratung und Verkauf zum<br />
Thema Elektromobilität, Elektrofahrzeuge vom Bike b<strong>is</strong> zum<br />
Auto, Ladeinfrastrukur, Finanzierungs- und Leasingangebote,<br />
Firmenflottenmanagement, Vermietfahrzeuge, Service<br />
und Dienstle<strong>is</strong>tungen, Vermarktung und Grafikentwicklung<br />
für Projekte sowie Pop-Up Stores. Haben Sie Fragen an uns?<br />
Wir freuen uns auf ihre Ideen.<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
Neue Mobilität<br />
81
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Vertrieb von Zweiwegefahrzeugen Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
expert automotive GmbH<br />
Dipl.-Ing. Benno Aul, Leiter Technik, Vertrieb und Produktentwicklung<br />
+49 6051 97117 700<br />
b.aul@expert-automotive.com<br />
www.expert-automotive.com<br />
Wir betreuen gem<strong>is</strong>chte Fuhrparks mit 50.000 Pkw, 7.000<br />
Lkw und Spezialfahrzeugen. Mit unseren IT-gestützten Lösungen<br />
beherrschen Sie sämtliche Prozesse im Fuhrparkmanagement<br />
und reduzieren Kosten. Wir verbinden unsere<br />
Kompetenzen in den Bereichen Kfz-Technik, Prozesse, IT und<br />
Controlling und liefern eine individuelle Lösung. Dadurch ermöglichen<br />
wir Ihnen eine umfassende Kontrolle und aktive<br />
Steuerung Ihres Fuhrparks. Auf diese We<strong>is</strong>e tragen wir im<br />
Prozess und im Detail zu einer stetigen Verbesserung bei.<br />
Me<strong>is</strong>t besteht wenig Transparenz über die einzelnen Kostenfaktoren<br />
im Detail. Gerade diese Transparenz <strong>is</strong>t allerdings<br />
notwendig, um die Kosten für Benzin- oder Diesel Modelle<br />
mit den Kosten für Elektrofahrzeuge während des gesamten<br />
Lebenszyklus eines Fahrzeuges vergleichen zu können und<br />
nicht nur die Beschaffungskosten. Elektroautos bieten aus<br />
G. Zwiehoff GmbH<br />
Stephan Zwiehoff, Produktmanager<br />
+49 8031 23285 24<br />
stephan.zwiehoff@zwiehoff.com<br />
www.zwiehoff.com<br />
Zwiehoff <strong>is</strong>t eines der weltweit führenden Unternehmen<br />
bei der Entwicklung und Vermarktung innovativer Zweiwegefahrzeuge.<br />
Die multifunktionalen Fahrzeuge für Straßenund<br />
Schieneneinsatz bieten effiziente, sichere und langlebige<br />
Lösungen im Rangierbetrieb.<br />
Die 100% elektr<strong>is</strong>ch angetriebenen Zweiwege-Rangiergeräte<br />
ROTRAC E2 und E4 mit b<strong>is</strong> zu 500 t Zugkraft haben sich<br />
bereits nach kurzer Zeit im Markt als eine innovative und<br />
zuverlässige Alternative zu konventionellen Rangiergeräten<br />
etabliert. Die kompakten und effizienten Rangiergeräte<br />
werden bei der Deutschen Bahn und Siemens Mobility sowie<br />
bei Bahnunternehmen in Australien, Brasilien, Malaysia, Kasachstan,<br />
Peru und Europa genutzt.<br />
Kostengesichtspunkten auch Vorteile, wenn die Total Cost<br />
of Ownership betrachtet werden. Die Ausgaben für Kraftstoff,<br />
Wartung und Reparaturen sinken, weil der Verbrennungsmotor<br />
als sehr komplexes Antriebsaggregat entfällt.<br />
Der Einstieg in die eMobilität bietet zudem große Chancen<br />
zur weiteren Professional<strong>is</strong>ierung des Fuhrparkmanagements.<br />
Dabei können Elektro-Pkw-Flotten die gängigen Methoden<br />
aus dem Lkw-Segment adaptieren. Dort sind Telematiklösungen<br />
bereits Standard. Mit Hilfe solcher Lösungen<br />
können unter anderem die jeweiligen Ladezustände der Batterien<br />
für eine zentrale Einsatzplanung jederzeit verfügbar<br />
werden. Das ermöglicht auch eine aktive Reparatursteuerung.<br />
Die Notwendigkeit eines Werkstattaufenthaltes wird<br />
proaktiv erkannt. Wartung und Reparatur können zusammengelegt<br />
werden und mit Ladezeiten verbunden werden.<br />
In den letzten 2 Jahren haben die Elektrorangiergeräte zahlreiche<br />
Auszeichnungen erhalten. Die ökolog<strong>is</strong>chen ROTRAC-<br />
Rangierfahrzeuge und deren Technologie haben die Jury bei<br />
allen gestellten Anforderungen überzeugt: Hoher techn<strong>is</strong>cher,<br />
wirtschaftlicher, ökolog<strong>is</strong>cher und gesellschaftlicher<br />
Nutzwert.<br />
Und obwohl wir uns durch die verschiedenen Auszeichnungen<br />
sehr geschmeichelt fühlen, sind es die elektr<strong>is</strong>ch getriebenen<br />
ROTRACs im täglichen Rangierbetrieb, die wir als eigentliche<br />
Richter unseres Erfolges sehen. Das <strong>is</strong>t auch der<br />
Grund, warum wir ständig damit beschäftigt sind, innovative<br />
und ökolog<strong>is</strong>ch wertvolle Produkte zu entwickeln.<br />
82 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
German E-Cars GmbH<br />
Katja Degenhardt, Marketing<br />
+49 5674 9983 300<br />
k.degenhardt@german-e-cars.de<br />
www.german-e-cars.de<br />
Die German E-Cars GmbH <strong>is</strong>t gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen<br />
German E-Cars Research & Development im<br />
brandenburg<strong>is</strong>chen Cottbus seit vielen Jahren ein kompetenter<br />
Entwicklungspartner zahlreicher internationaler Kunden<br />
im Bereich der Elektromobilität. Unter Berücksichtigung<br />
individueller Ansprüche bietet German E-Cars sein techn<strong>is</strong>ches<br />
Know-How zur Unterstützung in der Konzeptions- oder<br />
Konstruktionsphase, bei der Integration bestehender oder<br />
neuentwickelter Komponenten und begleitet in der Projektoder<br />
Prototypenphase.<br />
Seit 2009 wurden drei rein elektr<strong>is</strong>che Fahrzeugmodelle<br />
entwickelt und in Serienreife produziert. Neben den beiden<br />
Pkw-Modellen STROMOS und CETOS offenbarte vor allem<br />
das leichte Nutzkraftfahrzeug PLANTOS, welche Möglichkeiten<br />
rein elektr<strong>is</strong>che Mobilität heute bietet und wie leicht sie<br />
in den Alltag integriert werden kann. Ein weiterer Schritt hin zu<br />
einer em<strong>is</strong>sionsfreien Zukunft wurde 2013 gemacht. Im Oktober<br />
präsentierte die German E-Cars GmbH ein rein elektr<strong>is</strong>ches<br />
Nutzfahrzeug der Klasse über 12 Tonnen, welches in<br />
den Prax<strong>is</strong>einsatz entlassen wurde.<br />
Die von German E-Cars auf den Markt gebrachten Fahrzeuge<br />
finden ihren Platz nicht nur in Firmenflotten, sondern sind<br />
Bestandteile zahlreicher Projekte. Dazu zählt ein gemeinsames<br />
Projekt mit der BTU Cottbus und Vattenfall Europe, in<br />
dem die Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen erforscht werden,<br />
durch gesteuertes Laden als mobile Speicher zu agieren.<br />
Fahrzeuge entnehmen nicht nur Strom aus dem Netz,<br />
sondern gleichen Schwankungen desselben aus indem sie<br />
Energie zurückspe<strong>is</strong>en. Neben dieser Auseinandersetzung<br />
mit der mobilen Speicherung von elektr<strong>is</strong>cher Energie entwickelt<br />
die German E-Cars GmbH stationäre Speicher die zum<br />
Be<strong>is</strong>piel der Speicherung selbst erzeugter Energie dienen.<br />
Entwicklungspartner<br />
Gespa GmbH<br />
Jörg Ewald, Bereichsleitung eMobilität<br />
+49 69 6339 0 404<br />
joerg.ewald@gespa-energy.de<br />
www.gespa-energy.de<br />
Die GESPA GmbH <strong>is</strong>t Lösungsanbieter von kompletten Systemen<br />
im Bereich der Erneuerbaren Energien und Elektromobilität.<br />
Dies basiert auf der internen Kompetenz in den<br />
Bereichen Elektromobilität, Projektentwicklung, Projektmanagement<br />
und After-Sales-Service. Dabei stützt sich<br />
GESPA auf ein Netzwerk mit Partnern für Vertrieb, Planung,<br />
Finanzierung/Leasing und Montagen. Diese Partnerschaften<br />
sind schriftlich fixiert oder durch Beteiligungen verankert.<br />
Zentrales Element sind innovative Produkte, um die herum<br />
die ganzheitlichen Systemlösungen entwickelt und angeboten<br />
werden. Durch das bestehende Netzwerk können auch<br />
zeitnah andere Märkte in Europa bedient werden. GESPA arbeitet<br />
aktiv in dem von der EU geförderten Projekt SWARM<br />
(»Demonstration of Small 4-Wheel fuel cell passenger vehicle<br />
Applications in Regional and Municipal transport«) mit.<br />
Während des vierjährigen Projektes werden drei Hersteller<br />
über 90 Leichtfahrzeug-Pkw in drei Regionen in Europas -<br />
den West Midlands in England, der Region Brüssel in Belgien<br />
sowie in Weser-Ems - eingesetzt. Die Fahrzeuge sind<br />
mit elektr<strong>is</strong>chen Antrieben und Brennstoffzellen ausgestattet,<br />
welche mit Wasserstoff betrieben werden. Mit einem<br />
Kilogramm Wasserstoff können die Fahrzeuge eine Strecke<br />
von rund 100 Kilometern zurücklegen. Zudem werden<br />
an den verschiedenen Standorten Wasserstofftankstellen<br />
errichtet. Während der dreijährigen Demonstrationsphase<br />
(2014-2016) werden die Fahrzeuge von GESPA an Endnutzer<br />
vermietet und unter realen Bedingungen getestet. Alle<br />
Informationen bzgl. der Zuverlässigkeit, des Kraftstoffverbrauches<br />
und der Fahrzeugle<strong>is</strong>tung werden ausgewertet,<br />
um bereits während des Projektes Verbesserungen an den<br />
Fahrzeugen vornehmen zu können.<br />
Projektmanagement und Service<br />
Neue Mobilität<br />
83
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Elektrofahrradhersteller Engineering und Consulting<br />
GFi Gesellschaft für techn<strong>is</strong>che<br />
Ingenieurle<strong>is</strong>tungen mbH<br />
Chr<strong>is</strong>tian J. We<strong>is</strong>s, Geschäftsführer<br />
+49 841 886 86 00<br />
chr<strong>is</strong>tian.we<strong>is</strong>s@gfi-group.net<br />
www.gfi-group.net<br />
Die GFi <strong>is</strong>t seit 1996 ein führender unabhängiger Engineering-Partner,<br />
der serienreife Leichtbaulösungen für die internationale<br />
Automobilindustrie entwickelt. Wir erarbeiten<br />
zukunftsorientierte Lösungen für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie<br />
und wirken als Experte in Sachen Leichtbau an bedeutenden<br />
Fahrzeugprojekten mit. Gemeinsam mit unseren<br />
Kunden definieren wir die Mobilität von morgen.<br />
Wir bieten Le<strong>is</strong>tungen in den Fachbereichen Leichtbau, Karosseriebau,<br />
Ausstattung, Anbauteile, Exterieur, Betriebsmittel<br />
sowie entwicklungsbegleitende Dienstle<strong>is</strong>tungen an.<br />
Eingebunden in die Konstruktionsprozesse unserer Kunden<br />
entwickeln wir an Fahrzeugen, Derivaten und Modulen ab<br />
der Konzeptphase b<strong>is</strong> zur Serienreife und darüber hinaus.<br />
Wir erleben das Pulsieren der Märkte und die Faszination der<br />
GRACE E-Motorbike<br />
Michael Hecken, Geschäftsführer<br />
+49 3337 450376<br />
hecken@grace.de<br />
www.grace.de<br />
Keine Komprom<strong>is</strong>se in Design und Technik. Mit diesem Anspruch<br />
<strong>is</strong>t die im Jahr 2009 von Michael Hecken und Karlheinz<br />
Nicolai gegründete Grace Gmbh auf den eBike-Markt<br />
gestürmt und hat seither für Aufsehen gesorgt.<br />
Die aus dem Berliner Raum stammende eBike Schmiede <strong>is</strong>t<br />
dabei längst kein Geheimtipp mehr. Aus dem schon legendären<br />
Grace Pro, dem in Einzelanfertigung für Enthusiasten<br />
mit High-Tech-Anspruch angefertigten eMotorbike, entstehen<br />
pur<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che und zweckmäßige Serien-Fahrzeuge für<br />
Stadt und Gelände, die selbstbewusst neue Standards definieren<br />
und für eine neue Mobilitätsgeneration stehen.<br />
automobilen Zukunft hautnah. Unsere Entwicklungsteams<br />
arbeiten immer gemeinsam mit unseren Kunden an mehreren<br />
langfr<strong>is</strong>tigen, internationalen Projekten. Unser Leitsatz:<br />
Höchstle<strong>is</strong>tung <strong>is</strong>t kein Zufall, sondern das Ergebn<strong>is</strong> von<br />
Motivation, Sachkenntn<strong>is</strong> und Innovationsbereitschaft. Wir<br />
übernehmen die an uns delegierte Verantwortung!<br />
eBikes nach automotiven Standards anzufertigen, welche<br />
in unabhängigen Test stets hervorragende Ergebn<strong>is</strong>se erzielen.<br />
Grace eBikes sind mittlerweile bei über 100 deutschen<br />
Händlern und in 9 europä<strong>is</strong>chen Ländern vertreten.<br />
Um diese Ziele optimal zu erreichen, arbeitet Grace erfolgreich<br />
mit starken Partnern zusammen. So <strong>is</strong>t es möglich<br />
84 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
GreenPack GmbH<br />
Manfred Schwarze, Geschäftsführer<br />
+49 160 9930 0684<br />
m.schwarze@greenpack.de<br />
www.greenpack.de<br />
Die GreenPack GmbH hat sich auf Entwicklung, Produktion<br />
und Vertrieb von elektr<strong>is</strong>ch angetriebenen Mobilitätslösungen<br />
für den Transport von Mensch und Lasten im gewerblichen<br />
Bereich sowie für die private Nutzung in den urbanen<br />
Zentren spezial<strong>is</strong>iert. Mit dem kickTrike präsentiert die<br />
GreenPack GmbH ihr erstes Fahrzeug. Als Energiespeicher<br />
dient dabei ein neu entwickeltes Akku-Wechsel-System<br />
(GreenPack), das auch in anderen Anwendungen problemlos<br />
eingesetzt werden kann.<br />
Das kickTrike <strong>is</strong>t eine Neukonstruktion und als dreirädriges<br />
Elektrofahrzeug für den kombinierten Lasten- und Personentransport<br />
(b<strong>is</strong> zu 170kg) bestimmt <strong>is</strong>t. Der Antrieb erfolgt auf<br />
der Hinterachse über einen Nabenmotor, die Energie wird<br />
durch neu entwickelte Lithium-Ionen-Batteriepakete bereitgestellt,<br />
die eine Reichweite b<strong>is</strong> über 45km garantieren.<br />
Der niedrige Schwerpunkt in Verbindung mit dem ständig im<br />
Sichtbereich befindlichen Transportgut schafft eine hohe Sicherheit.<br />
Durch sein klappbares Trittbrett besteht die Möglichkeit<br />
der Mitnahme im ÖPNV bei anschließender, individueller<br />
Fortsetzung der Re<strong>is</strong>e an den jeweiligen Zielort.<br />
Das Trittbrett neigt sich mit dem Lenkereinschlag und vermittelt<br />
dem Benutzer einen beeindruckenden dynam<strong>is</strong>chen<br />
Fahreindruck.<br />
Das Produkt richtet sich an die jung gebliebenen Bewohner<br />
von Großstädten, die kurze Wege umweltschonend zurücklegen<br />
wollen, ohne auf den dabei selbstverständlichen Transportkomfort<br />
(z.B. Getränkek<strong>is</strong>ten) verzichten zu müssen.<br />
Elektromobilitätslösungen<br />
Greenway<br />
Rast<strong>is</strong>lav Lauto, Geschäftsführer<br />
00421 911 908 538<br />
rast<strong>is</strong>lav.lauko@greenway.sk<br />
www.greenway.sk<br />
GreenWay Operator a.s. (GW) <strong>is</strong>t ein Konsortium aus 10 slowak<strong>is</strong>chen<br />
Unternehmen, die Elektromobilität voran bringen<br />
möchten. GW bietet Elektrofahrzeuge (derzeit Kleintransporter<br />
b<strong>is</strong> zu 3,5 t) zum langfr<strong>is</strong>tigen Leasing für Geschäftskunden<br />
an, die regelmäßig und täglich Lieferdienste in einem<br />
mittleren Umfang anbieten. Bei den Fahrzeugen kann die<br />
Batterie gewechselt werden, was eine sehr lange Nutzung<br />
ermöglicht, die nicht durch ein längeres Laden unterbrochen<br />
wird. Fahrzeuge, Batterien und Tauschstationen werden ständig<br />
durch ein Online-System überwacht. Der Service beinhaltet<br />
die langfr<strong>is</strong>tige Miete von eFahrzeugen, wobei die Miete<br />
die Amort<strong>is</strong>ation des Fahrzeugs und die Kosten für die Elektrizität,<br />
die für das Laden der Batterie benötigt wird, abdeckt.<br />
Sie umfasst ebenfalls die Nutzung der nötigen Infrastruktur,<br />
das Online-Monitoring, die Wartung, Versicherung und<br />
alle sonstigen damit zusammenhängenden Komponenten.<br />
GW entwickelt derzeit strateg<strong>is</strong>che Partnerschaften mit Finanzpartnern<br />
für Leasing- und Infrastrukturfinanzierungen,<br />
um das Angebot kontinuierlich zu optimieren. Das Unternehmen<br />
bereitet sich momentan darauf vor, seine Elektrofahrzeug-Flotte<br />
und sein Netzwerk an Batterie-Tauschstationen<br />
zu erweitern, um der wachsenden Nachfrage nachzukommen.<br />
Mit dem Ende des 1. Quartals 2014 plant GW, die regionale<br />
Abdeckung und den Kundenstamm zu erweitern, um die<br />
Wachstumsdynamik zu fördern. In einem nächsten Schritt<br />
soll die Einführung des Services in Österreich, Deutschland<br />
und in anderen EU-Ländern folgen.<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
Neue Mobilität<br />
85
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Elektrofahrradhersteller Ladeinfrastruktur<br />
Heldele GmbH<br />
Georg Thomas<br />
+49 7162 4002 351<br />
georg-thomas@heldele.de<br />
www.die-stromtankstelle.de<br />
Die Heldele GmbH <strong>is</strong>t einer der führenden Dienstle<strong>is</strong>ter im<br />
Bereich der Elektro- und Kommunikationstechnik. Seit über<br />
40 Jahren können Kunden sicher sein, auf höchste Qualitätsstandards<br />
zu setzen und modernste Technik zu erhalten.<br />
500 hochqualifizierte Mitarbeiter stehen Ihnen an den<br />
Standorten Salach, Stuttgart, München, Singen, Eltville und<br />
Karlsruhe zur Verfügung.<br />
Im Bereich eMobilität <strong>is</strong>t Heldele kompetenter Ansprechpartner<br />
für Ladeinfrastruktur-Lösungen. Vier verschiedene<br />
Stromtankstellen-Modelle ermöglichen größtmögliche Anpassungsvielfalt:<br />
Neben dem Grundmodell »Wallbox« zur<br />
Wandmontage sind verschiedene fre<strong>is</strong>tehende Ladesäulen<br />
erhältlich. B<strong>is</strong> zu 128 Ladepunkte können so gleichzeitig<br />
zur Verfügung gestellt werden. Die D<strong>is</strong>playvariante verfügt<br />
über einen integrierten Bildschirm und <strong>is</strong>t somit moderner<br />
Werbeträger und Ladesäule zugleich. Neben Informationen<br />
Hero Eco Ltd.<br />
Horst Schuster, Country Manager Germany, Austria & Switzerland<br />
+49 30 69 0040 70 22<br />
horst.schuster@heroeco.com<br />
www.wearea2b.com<br />
A2B entwickelt seit 2003 eBikes und Pedelecs mit außergewöhnlichem<br />
Design. Im Jahr 2008 revolutionierte A2B den<br />
Markt für elektr<strong>is</strong>ch angetriebene Zweiräder mit dem Modell<br />
»Metro«, das von Anfang an konsequent als eMobilitätsfahrzeug<br />
entwickelt wurde und viel mehr war, als ein herkömmliches<br />
Fahrrad mit eingebauter Batterie.<br />
A2B bietet derzeit elf Modelle im Premium-Lifestyle-Segment<br />
an. Seit 2012 gehört A2B zur HERO Eco Group. A2B sitzt in<br />
London mit Tochtergesellschaften in Deutschland und den<br />
USA und <strong>is</strong>t mit einem Händlernetzwerk in über 30 Ländern<br />
in Europa, Asien, Amerika und Afrika vertreten.<br />
über Ladezustand, Vorreservierungen etc. können via Monitor<br />
Werbespots, Kundeninformationen oder sogar aktuelle<br />
Fernsehprogramme gezeigt werden.<br />
Alle Modelle können individuell farblich gestaltet und mit<br />
einem Firmenlogo oder Stadtwappen versehen werden. Daneben<br />
sind alle Modelle in verschiedenen Ausstattungsvarianten<br />
erhältlich. So kann zum Be<strong>is</strong>piel auf Wunsch eine<br />
automat<strong>is</strong>che Zugangsbeschränkung via RFID oder App integriert<br />
werden, um die Stromtankstelle vor unbefugter Nutzung<br />
zu schützen.<br />
Die komplexe Technik muss von einer Elektrofachkraft installiert<br />
und regelmäßig gewartet werden. Unser spezial<strong>is</strong>ierten<br />
Fachkräfte verfügen über umfassendes techn<strong>is</strong>ches<br />
Know-How. Eine Service-Hotline rund um die Uhr an 365 Tagen<br />
im Jahr bringt zusätzliche Sicherheit.<br />
86 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
IBT.InfraBioTech GmbH<br />
Dipl.-Ing. Marian Ullrich, Sales Manager<br />
+49 3731 16 83 22<br />
m.ullrich@infrabiotech.de<br />
www.infrabiotech.de<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t eines der wichtigsten Zukunftsthemen<br />
der Automobilbranche. Auch die InfraBioTech GmbH in Freiberg,<br />
Sachsen hat seit über einem Jahrzehnt ihre Kernkompetenz<br />
im Bereich energieeffizienter Emitter. Mit der Mitgliedschaft<br />
im BEM wird das Konzept der IBT abgerundet.<br />
Der klimat<strong>is</strong>che Komfort in Fahrgasträumen aller Art (Pkw,<br />
Nutzfahrzeuge, Busse, Bahnen, Flugzeuge) spielt heute eine<br />
wichtige Rolle in der Kundenzufriedenheit und somit für den<br />
Verkauf der Fahrzeuge. Neben der Möglichkeit, mit neuartigen<br />
Klimaanlagen eine schnelle Allgemeinbeheizung real<strong>is</strong>ieren<br />
zu können, verbleiben jedoch oft örtlich begrenzte<br />
Komfortdefizite. Diese Bereiche können durch angemessene<br />
Infrarotstrahlung zeitlich begrenzt kompensiert werden.<br />
Die Betriebszeit dieser Infrarotstrahler richtet sich nach der<br />
zur Verfügung stehenden Spannungsversorgung: Batterie,<br />
Bordgenerator, Bremsgeneratoren. Die STIR ® -Technologie<br />
bietet auf dem Gebiet der schnellen kontaktlosen Wärmeübertragung<br />
wichtige Vorteile bei der Erwärmung von Oberflächen<br />
insbesondere beim Erwärmen von wasserhaltigen<br />
Substanzen. Dazu kann die menschliche Haut gezählt werden.<br />
Diese Wärmeübertragung im mittelwelligen IR-C-Wellenlängenspektrum<br />
<strong>is</strong>t vergleichbar mit der natürlichen Hauterwärmung<br />
durch die Sonne oder anderen traditionellen Strahlungsheizkörpern.<br />
Wichtige Vorteile unseres Produkt- und Le<strong>is</strong>tungsportfolios<br />
liegen in der Maßanfertigung nach Kundenvorgabe, Ausbildung<br />
von 3-D-Geometrien und Anpassung der Nennspannung<br />
an Kleinspannungen b<strong>is</strong> 48V. Durch die Energieeinsparungen,<br />
die wir mit unserer speziellen STIR ® -Technologie<br />
bewirken können, le<strong>is</strong>ten wir einen wichtigen Beitrag zum<br />
Klimaschutz.<br />
Elektron<strong>is</strong>che Anlagen<br />
ID-Bike GmbH<br />
Stefan Lippert, Geschäftsführender Gesellschafter<br />
+49 711 32 654 85<br />
stefan.lippert@elmoto.com<br />
www.elmoto.com<br />
Aus der Idee heraus dem motor<strong>is</strong>ierten Zweiradmarkt einen<br />
neuen, elektr<strong>is</strong>chen Impuls zu geben, hat sich ein kleines<br />
Team von Zweiradbege<strong>is</strong>terten der Herausforderung gestellt<br />
und sich mit der ID-Bike GmbH unter die Fahrzeughersteller<br />
begeben. Die Stuttgarter »Macher« und Initiatoren des<br />
Designbüros ipdd, erfolgreich unter anderem in Design und<br />
Entwicklung von Fahrrädern, Rollern und Elektrorollstühlen,<br />
hatten eine Idee: Warum nicht dem aus dem Straßenbild<br />
verschwundenen »Moped« neues und elektromobiles Leben<br />
einhauchen? Als Fahrzeugklasse bot sich die Kleinkraftradklasse<br />
(L1E) an, so dass jeder mit Autoführerschein das<br />
Bike fahren kann. Beim Design ging es um eine filigrane und<br />
trotzdem sportliche Erscheinung. Techn<strong>is</strong>che Bauteile wurden<br />
entwickelt, Anbauteile gesucht und im Spätjahr 2008<br />
zum ersten fahrbaren Prototypen zusammengefügt.<br />
Nachdem man Investoren für das ELMOTO bege<strong>is</strong>tern konnte,<br />
zeigte sich aber schnell, dass das Design und der Aufbau<br />
der ersten Prototypen nur ein kleiner Teil der Arbeit war.<br />
Die Zulassung der einzelnen Komponenten und die aufwendigen<br />
Fahrzeugtests waren langwieriger als gedacht. Nach<br />
knapp 18 Monaten Entwicklung stand ein einzigartiges Fahrzeug<br />
mit elektr<strong>is</strong>chem Antrieb, 45km/h Höchstgeschwindigkeit<br />
und nur 47kg Fahrzeuggewicht auf 24 Zoll großen<br />
Rädern. Seit April 2010 <strong>is</strong>t die ID-Bike GmbH eingetragener<br />
Fahrzeughersteller und das Modell ELMOTO HR-2 hat die uneingeschränkte<br />
Zulassung für ganz Europa.<br />
Elektrofahrradhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
87
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Fahrzeughersteller Beratung<br />
Initiative Zukunftsmobilität<br />
Chr<strong>is</strong>tian Klaiber, Leiter<br />
+49 7425 940079 15<br />
info@zukunftsmobilitaet.de<br />
www.zukunftsmobilitaet.de<br />
Die Initiative Zukunftsmobilität <strong>is</strong>t ein Kompetenz- und Beratungsnetzwerk,<br />
in dem nachhaltige Mobilitätskonzepte entwickelt<br />
und umgesetzt werden. Sie bündelt Know-how und<br />
Partner, mit denen gemeinsam Projekte konzipiert und auch<br />
real<strong>is</strong>iert werden, die den Mobilitätsbedarf der Menschen<br />
einer Region in den Vordergrund rücken und durch zielgruppenorientierte<br />
Angebote bedienen. Zukunftsmobilitätsprojekte<br />
setzen dabei einen ganzheitlichen Ansatz um und<br />
verbinden unterschiedliche technolog<strong>is</strong>che Ausrichtungen<br />
miteinander, um lokal und regional passende Angebote umzusetzen.<br />
Das Le<strong>is</strong>tungsspektrum der Zukunftsmobilitäts-Projekte<br />
reicht dabei von der strateg<strong>is</strong>chen Beratung hinsichtlich<br />
Positionierung und Ausrichtung eigener Le<strong>is</strong>tungen etwa im<br />
Bereich Elektromobilität für Energieversorger und andere<br />
Innovative Mobility Automobile GmbH<br />
Juliane Beyer, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin<br />
+49 3641 675277<br />
j.beyer@innovative-mobility.com<br />
www.innovative-mobility.com<br />
Die Innovative Mobility Automobile GmbH, kurz IMA, hat zusammen<br />
mit mittelständ<strong>is</strong>chen Industriepartnern und einer<br />
Forschungseinrichtung das Einpersonen-Elektroleichtfahrzeug<br />
COLIBRI real<strong>is</strong>iert. Ein geringes Fahrzeuggewicht sorgt<br />
für einen niedrigen Verbrauch, eine große Reichweite sowie<br />
die beste Ökobilanz, ohne dass auf den Fahrspaß verzichtet<br />
werden muss. Für eine autobahntaugliche Höchstgeschwindigkeit<br />
von 120 km/h genügt eine Motorle<strong>is</strong>tung von 15 kW.<br />
Diese beschleunigen den Colibri in unter zehn Sekunden auf<br />
100 km/h, während der kleine Akku in nur 2 Stunden an der<br />
Haushaltssteckdose geladen werden kann. Ein patentiertes<br />
und crashoptimiertes Rahmenkonzept sorgt für höchste<br />
Sicherheitsstandards: als erster seiner Klasse L7e hat der<br />
Einsitzer den NCAP Crashtest bestanden. Gleichzeitig kann<br />
ein hohes Komfortniveau erwartet werden, denn der Stadtflitzer<br />
<strong>is</strong>t wetterfest, klimat<strong>is</strong>iert, ergonom<strong>is</strong>ch optimiert und<br />
Unternehmen, über die konzeptionellen Beratung von Kommunen,<br />
Kre<strong>is</strong>en, anderen öffentlichen Verwaltungen oder<br />
Tour<strong>is</strong>musorgan<strong>is</strong>ationen b<strong>is</strong> zur Koordination der Umsetzungsprojekte.<br />
Neben dem aktuellen Technologieansatz im<br />
Bereich individueller Elektromobilität beziehen Zukunftsmobilitäts-Projekte<br />
wo immer möglich multimodale Mobilitätsketten<br />
sowie andere Technologieansätze in die Erarbeitung<br />
der spezif<strong>is</strong>chen Lösungen ein. Zur Abdeckung des gesamten<br />
erforderlichen Le<strong>is</strong>tungsspektrums werden Partner aus dem<br />
Zukunftsmobilitäts-Netzwerk in die Projekte eingebunden.<br />
bietet im Kofferraum Platz für zwei Getränkek<strong>is</strong>ten und eine<br />
Tasche. Die Steuerung über ein Tablet PC <strong>is</strong>t nicht nur intuitiv,<br />
sondern ermöglicht auch die intelligente Vernetzung mit<br />
anderen Verkehrsträgern und so entfaltet der COLIBRI seine<br />
ganzen Vorteile als system<strong>is</strong>cher Mobilitätsbaustein. Er wird<br />
ab Ende 2015 zu einem Pre<strong>is</strong> von unter 10.000 Euro zzgl. monatlicher<br />
Akkumiete erhältlich sein und verspricht ein Einsparpotential<br />
in den Unterhaltskosten von durchschnittlich<br />
30% gegenüber einem heutigen Kleinstwagen.<br />
88 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> UG<br />
Matthias Groher, Geschäftsführer<br />
+49 30 9660 0047<br />
info@institut-nm.de<br />
www.institut-nm.de<br />
Der Bundesverband eMobilität möchte seine Mitglieder<br />
künftig über die reine Verbandsarbeit hinaus in konkrete<br />
Projekte und Geschäftsmodelle integrieren. Vor diesem Hintergrund<br />
hat das INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> in Kooperation<br />
und enger Partnerschaft mit dem BEM ab Januar 2013 seine<br />
Arbeit aufgenommen. Ziel <strong>is</strong>t es, insbesondere den Mittelstand<br />
in der aktuellen Phase der Neuorientierung zu begleiten,<br />
um im Wachstumsbereich Elektromobilität erfolgreich<br />
Geschäfte zu generieren. Der duale Netzwerkcharakter des<br />
Instituts bietet die Möglichkeit, branchenübergreifend auf<br />
das vielfältige Know-how der BEM-Mitgliedsunternehmen,<br />
der w<strong>is</strong>senschaftlichen Beiräte und dem vorhandenen Expertennetzwerk<br />
zurück zu greifen - vom Großkonzern b<strong>is</strong> hin<br />
zu den innovativen klein- und mittelständ<strong>is</strong>chen Unternehmen.<br />
Die Tätigkeitsschwerpunkte des Instituts liegen sowohl in<br />
der Durchführung qualitativ hochwertiger Schulungen, Seminare<br />
und Workshops im Bereich eMobilität, als auch in<br />
der strateg<strong>is</strong>chen Beratung und Konzeption bei der Entwicklung<br />
neuer Geschäftsfelder. Das Institut berät Unternehmen<br />
entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Neuen Mobilität<br />
und setzt auf eine ganzheitliche Beratung, die die<br />
Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden steigert und die Wirtschaftlichkeit<br />
der Unternehmen optimiert.<br />
Beratungsinstitut<br />
Johammer e-mobility GmbH<br />
Lukas Geymayer<br />
+43 7213 8204<br />
info@johammer.com<br />
www.johammer.com<br />
Die Kernkompetenz der Johammer e-mobility GmbH liegt<br />
in der Fahrzeugproduktionstechnik, welche die Grundlage<br />
für die Fahrzeugentwicklung bildet. Das Unternehmen<br />
mit Sitz in Bad Leonfelden/Oberösterreich, hat es sich zur<br />
Aufgabe gemacht, neue Mobilität durch innovative Ansätze<br />
zu entwickeln. Aktuellste Produktentwicklung, welche<br />
aus der Forschung in der Kunststofftechnik und der Anwendung<br />
neuester Batterietechnologien entstanden <strong>is</strong>t, <strong>is</strong>t das<br />
Elektromotorrad Johammer. Ziel <strong>is</strong>t nun die Weiterentwicklung<br />
des komprom<strong>is</strong>slos auf Elektromobilität konstruierten<br />
Johammer und das Vorantreiben des Fortschritts in der Batterieforschung.<br />
Ziel im Mobilitätsbereich <strong>is</strong>t es, Lärm- und<br />
CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen zu senken, sowie Energieverbrauch und Wartungskosten<br />
zu reduzieren und restliche noch nötige Energiemengen<br />
aus erneuerbaren Energiequellen herzustellen.<br />
Die Mobilität befindet sich im Wandel - in den kommenden<br />
Jahren werden auf Europas Straßen immer mehr Fahrzeuge<br />
»unter Strom stehen«. Vor allem im Bereich des einspurigen<br />
Re<strong>is</strong>ens war die Auswahl an elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Modellen<br />
b<strong>is</strong> dato jedoch eher unbefriedigend. Die Sehnsucht in<br />
diesem Bereich tätig zu werden wurde von der Johammer e-<br />
mobility GmbH durch eine neue Form der Mobilität gestillt:<br />
ein Elektromotorrad, konsequent um die Antriebseinheit<br />
herum entwickelt, in Leichtbauwe<strong>is</strong>e, 100% recyclingfähig,<br />
em<strong>is</strong>sionsfrei zu fahren, in kleinen Losgrößen wirtschaftlich<br />
herstellbar, dessen neuartige Formensprache das log<strong>is</strong>che<br />
Ergebn<strong>is</strong> dieser klaren Herangehenswe<strong>is</strong>e <strong>is</strong>t.<br />
Elektromotorradhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
89
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Zulieferer Beratung<br />
Joy of Drive AG<br />
Franz Fabian, Senior Project Manager<br />
+43 6764807029<br />
franz.fabian@joyofdrive.com<br />
www.joyofdrive.com<br />
Erfahrung <strong>is</strong>t in der Mobilitätsbranche das um und auf.<br />
Und in Joy of Drive steckt jede Menge Erfahrung, mehr als<br />
zweieinhalb Jahrzehnte am Puls der automotiven Mobilität,<br />
zigtausende Ideen, die zu Konzepten und letztendlich zu erfolgreich<br />
umgesetzten Projekten wurden. An der Elektromobilität<br />
führt kein Weg vorbei, das <strong>is</strong>t unsere Überzeugung.<br />
Erfolgreich wird die Neue Mobilität nur dann, wenn mit viel<br />
Herz, Hirn und Erfahrung daran gearbeitet wird. Ganzheitliche<br />
Konzepte, ganzheitlich umgesetzt. Dafür steht Joy of<br />
Drive. Ziele präz<strong>is</strong>ieren, Strategien entwickeln, Maßnahmen<br />
umsetzen. Von der Fahrzeugpräsentation für das Händlerund<br />
Vertriebsnetz b<strong>is</strong> zur Verkäuferschulung, auch als Personal<br />
Coaching. Inklusive unvergesslichen Events für und<br />
mit Kunden. Joy of Drive - Ihre Full Service Agentur im Bereich<br />
Elektromobilität. Lassen Sie uns gemeinsam »Strom geben«!<br />
KLEINER GmbH<br />
Sonja Wiedmann, Strateg<strong>is</strong>ches Marketing<br />
+49 7231 60720<br />
sonja.wiedmann@kleiner-gmbh.de<br />
www.kleiner-gmbh.de<br />
KLEINER<br />
Wir denken Lösungen<br />
Die KLEINER GmbH Stanztechnik entwickelt und produziert<br />
seit über 25 Jahren Werkzeuge und Stanzteile für die Automobil-,<br />
Kunststoff-, Elektro-, Medizintechnik und Elektronikindustrie.<br />
Bereits frühzeitig hat man sich in der hauseigenen<br />
Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Themen<br />
Elektromobilität und regenerative Energien angenommen.<br />
So wurden z.B. Lösungen für Hochstromkontaktierung bei<br />
Photovoltaikanlagen, Hybrid- oder Elektrofahrzeugen entwickelt<br />
und bereits in Serie umgesetzt.<br />
Bei der Fertigung der Stromschienen für Elektrofahrzeuge<br />
(dicke Kupferteile für die in einem Elektrofahrzeug anfallenden<br />
hohen Ströme) <strong>is</strong>t es wichtig, dass die Teile effektiv<br />
verbaut werden können. Das bedeutete, dass bereits bei der<br />
Konstruktion darauf geachtet werden musste, dass die Teile<br />
im Fahrzeug möglichst wenig Raum beanspruchen. Eine<br />
weitere Entwicklung im Rahmen der Elektromobilität sind<br />
Baugruppen mit spezieller Folientechnik. Das Besondere an<br />
dieser Technik <strong>is</strong>t die Kombination der drei Kriterien mechan<strong>is</strong>che<br />
Fixierung, elektr<strong>is</strong>che Isolation und Wärmeleitung in<br />
einem System. Neben der Stabilität der Baugruppe <strong>is</strong>t ein<br />
weiterer Vorteil, dass durch Wegfall weiterer Zukaufteile<br />
eine Kostenersparn<strong>is</strong> erzielt werden konnte.<br />
Die Elektromobilität hat mittlerweile auch in den Fuhrpark<br />
Einzug gehalten. Seit 2012 <strong>is</strong>t die KLEINER GmbH im Besitz<br />
eines Opel Ampera, der sowohl für Dienstfahrten genutzt als<br />
auch den Mitarbeitern zu Testfahrten zur Verfügung gestellt<br />
wird.<br />
90 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Kompetenzzentrum Sport<br />
Gesundheit Technologie GmbH<br />
Günther Forster, Bereichsleiter Technologie<br />
+49 8821 966 977 10<br />
g.forster@sport-gesundheit-technologie.de<br />
www.sport-gesundheit-technologie.de<br />
Beratung<br />
Die Kompetenzzentrum Sport Gesundheit Technologie GmbH<br />
unterstützt die Zusammenarbeit zw<strong>is</strong>chen Unternehmen,<br />
Forschungseinrichtungen, Organ<strong>is</strong>ationen und Verbänden/<br />
Vereinen aus dem Bereich Sport, Gesundheit und Technologie.<br />
Der Bereich Technologie <strong>is</strong>t vor allem mit dem Thema<br />
eMobilität verknüpft. Hier beschäftigt sich das Kompetenzzentrum<br />
mit neuen Formen der Mobilität im ländlichen Raum<br />
- sowohl mit einspurigen Mobilitätsprodukten als auch mit<br />
zwe<strong>is</strong>purigen Fahrzeugen.<br />
Entwicklung innovativer Ansätze zum Ausrollen der Elektromobilität<br />
in Bayern, Deutschland sowie länderübergreifend<br />
in der Alpenregion.<br />
Besonderes Augenmerk legt das Kompetenzzentrum mit Sitz<br />
in Garm<strong>is</strong>ch-Partenkirchen dabei auf Elektromobilität als Facette<br />
einer nachhaltigen Entwicklung der Region zw<strong>is</strong>chen<br />
München und Südtirol.<br />
Mit der Übernahme der Koordination des Forschungs- und<br />
Entwicklungsprojekts »Modellkommune Elektromobilität<br />
Garm<strong>is</strong>ch Partenkirchen (e-gap.de)« führt das Kompetenzzentrum<br />
seither ein bedeutendes Mobilitätsprojekt für die<br />
Region und die Branche. Mehr als 20 namhafte Unternehmen<br />
beteiligen sich in verschiedenen F&E-Projekten an der<br />
LA-umwelt gemeinnützige GmbH<br />
Rudolf Schnur, Geschäftsführender Gesellschafter<br />
+49 172 8905283<br />
rs@la-umwelt.de<br />
www.la-umwelt.de<br />
BeratUNG<br />
Aufgabe der Gesellschaft <strong>is</strong>t die Förderung des Natur- und<br />
Umweltschutzes, sowie des Verbraucherschutzes, die Information<br />
und W<strong>is</strong>sensvermittlung an die Verbraucher in den<br />
Kompetenzfeldern Klimaschutz, Energie und Umwelt durch<br />
Veranstaltungen aller Art, insbesondere durch Umweltmessen<br />
sowie die Setzung von Impulsen für nachhaltiges und<br />
regionales Wirtschaften und die Ressourcenschonung durch<br />
Vermeidung oder zumindest Senkung des Energiebedarfs,<br />
Herbeiführung von Energieeffizienz, Nutzung von regenerativen<br />
Energieträgern und vorhandenen Potentialen.<br />
Dies wird u.a. verwirklicht durch:<br />
• Durchführung von Umweltmessen und anderen Veranstaltungen,<br />
die zur Umweltbildung beitragen<br />
• Initiierung und Durchführung zukunftswe<strong>is</strong>ender Projekte<br />
des rationalen Umgangs mit Energie, sowie Stärkung<br />
bereits vorhandener Aktivitäten (z.B. Umrüstung von Kfz<br />
auf innovative Antriebstechniken und Gebäude auf zukunftswe<strong>is</strong>ende<br />
Energieversorgung)<br />
• Initiierung, Durchführung und Unterstützung von Maßnahmen<br />
zur Aus-, Fort- und Weiterbildung<br />
• Sammlung, Auswertung und Weitergabe von Informationen<br />
über baubiolog<strong>is</strong>che Erkenntn<strong>is</strong>se sowie zur Verringerung<br />
von Energiebedarfen, Herbeiführung von Energieeffizienz,<br />
Nutzung von regenerativen Energien und vorhandener<br />
Potentiale<br />
• Beratung, Vermittlung und Verkauf von umweltfreundlichen<br />
Produkten, sowie Akqu<strong>is</strong>ition von Partnern und Fördermitteln<br />
sowie polit<strong>is</strong>che Unterstützung<br />
Neue Mobilität<br />
91
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Beratung und Dienstle<strong>is</strong>tungen Finanzdienstle<strong>is</strong>ter und Beratung<br />
LeaseRad GmbH<br />
Alexandros Molphetas<br />
+49 761 205 515 30<br />
alexandros.molphetas@leaserad.de<br />
www.leaserad.de<br />
LeaseRad macht mit dem Fahrradleasing-Konzept JobRad<br />
aus Fahrrädern, eBikes und Pedelecs Geschäftsfahrzeuge,<br />
die Mitarbeiter auch privat nutzen können. Statt Dienstwagen<br />
haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern<br />
ein Dienstfahrrad zur Verfügung zu stellen, ohne dafür die<br />
Kosten tragen zu müssen. Über die Finanzierung von Fahrrädern<br />
auf Leasingbas<strong>is</strong> fungiert LeaseRad als Katalysator zw<strong>is</strong>chen<br />
Hersteller, Fachhandel und Kunden, um Fahrräder/<br />
Pedelecs auch im betrieblichen Umfeld als echte Mobilitätsalternativen<br />
zu etablieren.<br />
In Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Verbänden<br />
wie dem BEM, dem ADFC, dem B.A.U.M e.V. und dem VCD<br />
hat sich die LeaseRad GmbH über vier Jahre für die steuerliche<br />
Gleichbehandlung von Fahrrädern und Dienstwagen<br />
eingesetzt - mit Erfolg: Die obersten Finanzbehörden der<br />
Länder haben in einem Erlass rückwirkend für das Jahr 2012<br />
Leasing eBike - ein Geschäftsbereich der<br />
Baron Trademarketing Sales Gesellschaft mbH<br />
Natalie Drawert<br />
+49 421 69697 672<br />
natalie.drawert@leasing-ebike.de<br />
www.leasing-ebike.de<br />
Mit einer großen Auswahl an eBike-Modellen und den passenden<br />
Leasingangeboten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer<br />
unterstützen wir die Entwicklung hin zu einer Neuen Mobilität.<br />
Leasing eBike schneidert ein Angebot, genau nach den<br />
Kundenwünschen. Alles aus einer Hand als Gesamtpaket:<br />
Das Angebot umfasst neben der Erstellung individueller Leasingverträge,<br />
Pedelecmodelle namhafter Hersteller, umfassenden<br />
Versicherungsschutz auch komplette Service- und<br />
Wartungspakete. Die örtlichen Händler werden durch Auslieferung,<br />
Wartungspauschalen und daraus resultierende<br />
Zusatzgeschäfte direkt in den finanziellen Prozess eingebunden.<br />
Leasing eBike <strong>is</strong>t Kooperationspartner des stationären<br />
Fachhandels und bietet parallel zur eigenen Kundenakqu<strong>is</strong>e<br />
den Leasing-Service auf umgekehrtem Wege auch für regionale<br />
Fachhändler an. Kommunen, Behörden und die Tour<strong>is</strong>musbranche<br />
finden in Leasing eBike den richtigen Partner<br />
das Dienstwagenprivileg, nach der bewährten 1% Regelung,<br />
auch auf Fahrräder, Pedelecs und eBikes ausgeweitet. Mit<br />
dem daraus abgeleiteten JobRad-Modell gibt es nun eine<br />
Dienstle<strong>is</strong>tung, die mit ihrem Gesamtkonzept einzigartig auf<br />
dem deutschen Markt <strong>is</strong>t. Bei LeaseRad erhält der Kunde alle<br />
notwendigen Dienstle<strong>is</strong>tungen aus einer Hand: Beratung zu<br />
Steuer- und Tarifthemen, Finanzierung, Vertragsmanagement,<br />
Abwicklung beim Fachhändler, Unterstützung beim<br />
internen Marketing und geregelte Rücknahmeprozesse.<br />
Die Geschäftsidee von LeaseRad wurde bereits mehrfach<br />
ausgezeichnet - u.a. mit dem Utopia- und dem KarmaKonsum<br />
Gründer- sowie dem nawi-Award. Zum LeaseRad-Kundenstamm<br />
gehören die Deutsche Telekom, DHL, Allianz,<br />
EnBW, GLS Bank, UniCredit und auch Kommunen wie be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e<br />
Stuttgart, Erlangen und Offenburg.<br />
für nachhaltige Mobilität und moderne Komplettlösungen.<br />
Im urbanen Leben, insbesondere in den Innenstädten, <strong>is</strong>t<br />
das Fahrrad eine echte Alternative zu jedem Automodell.<br />
Die Menschen sind schon heute bereit, ihren Beitrag zur<br />
Verwirklichung neuer Mobilitätskonzepte zu le<strong>is</strong>ten, umweltbewusste<br />
Wege zu gehen und fortschrittlich zu agieren.<br />
Statt ausschließlich in die Automobilindustrie sollte in Ladestationen,<br />
Parkhäuser, Fahrradwege investiert werden.<br />
Unsere Zukunftsv<strong>is</strong>ion. Gegründet im Dezember 2012 als<br />
Unternehmenszweig der Baron Trademarketing Sales GmbH<br />
aus Bremen, <strong>is</strong>t Leasing eBike mittlerweile einer der größten<br />
herstellerunabhängigen Anbieter von eBikes und Pedelecs<br />
in Deutschland.<br />
92 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
m+p consulting Süd GmbH<br />
Arthur Dornburg, Geschäftsführer<br />
+49 89 129989 00<br />
Arthur.Dornburg@mp-gruppe.de<br />
www.mp-emobility.de<br />
Beratung<br />
Die m+p e-mobility <strong>is</strong>t ein Teil der m+p gruppe. Diese <strong>is</strong>t eine<br />
hochqualifizierte techn<strong>is</strong>che Unternehmensberatung mit<br />
professionellen Lösungen für mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen<br />
und Konzernen in der Schweiz und Europa. Wir unterstützen<br />
Eigentümer, Betreiber und Nutzer von Immobilien in<br />
allen Projektphasen - von der Beratung über die Planung b<strong>is</strong><br />
zur Umsetzung. Über 200 Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftsfachleute<br />
sind an 12 Standorten für die m+p gruppe<br />
in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig.<br />
Unsere Kernkompetenz Energie wird erweitert durch ein<br />
breit aufgestelltes Know-how der m+p gruppe in den Bereichen<br />
Engineering, Consulting, IT und Contracting-Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
und natürlich der Elektromobilität.<br />
Seit nunmehr 25 Jahren steht die m+p gruppe für Fortschritt<br />
und Innovation. Frei nach unserem Motto »zuhören.beraten.<br />
umsetzen.« fiel 2010 schließlich die Entscheidung, auch frühzeitig<br />
Lösungen im Rahmen der Elektromobilität anzubieten.<br />
In unserem Operatormodell bieten wir Kunden Komplettlösungen<br />
im Bereich der elektr<strong>is</strong>chen Mobilität, entwickeln<br />
zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätskonzepte und vermieten in unserem<br />
Shop elektr<strong>is</strong>che Fahrzeuge aller Art: vom Segway b<strong>is</strong><br />
zum Tesla. Außerdem bieten wir Ihnen Eventlösungen rund<br />
um Elektromobilität sowie maßgeschneiderte Ideen für Ihr<br />
nachhaltiges Energiekonzept.<br />
Elektromobilität - eine neue Herausforderung für Verbraucher,<br />
Fahrzeughersteller und Energieversorgungsunternehmen.<br />
Die m+p gruppe bietet bereits heute marktfähige Produkte.<br />
Mattro Mobility Revolutions GmbH<br />
Alo<strong>is</strong> Bauer, geschäftsführender Gesellschafter<br />
+43 676 630 59 07<br />
alo<strong>is</strong>.bauer@mattro.eu<br />
www.mattro.eu<br />
Die Prototypenschmiede Mattro Mobility Revolutions GmbH<br />
hat sich auf die Entwicklung von zukünftigen Fahrzeugkonzepten<br />
mit alternativen Antriebstechnologien spezial<strong>is</strong>iert. Die<br />
Kombination aus Ingenieurbüro und Karosseriebaume<strong>is</strong>ter<br />
deckt den kompletten Entwicklungszyklus ab, vom Industrial<br />
Design über CAD Konstruktion und Antriebssimulation b<strong>is</strong><br />
zur Fertigung von Prototypen. Effizient und kostenoptimiert in<br />
einem sozialen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensmodell.<br />
Aktuellste Kreation von Mattro <strong>is</strong>t der kompakte Offroad Einsitzer<br />
»Der Ziesel«, der elektr<strong>is</strong>ch betrieben wird und auf beinahe<br />
jedem Untergrund zum Einsatz kommt. Der Ziesel <strong>is</strong>t Pionier<br />
für Mobilität, durch die Verbindung von nachhaltiger, umweltfreundlicher<br />
Technologie mit purem Outdoor-Fahrerlebn<strong>is</strong>. Es<br />
<strong>is</strong>t das einzige barrierefreie Sportgerät mit elektr<strong>is</strong>chem Hochle<strong>is</strong>tungs-Antrieb<br />
für Spaß und Freiheitsgefühl in der Natur.<br />
Der Ziesel wurde speziell für den ganzjährigen Einsatz im Gelände<br />
entwickelt. Hochwertige Handarbeit und nur die besten<br />
Komponenten.<br />
Nach der erfolgreichen Erstpräsentation vom Prototyp auf der<br />
Interalpin Messe im Frühjahr 2013 wurde die elektr<strong>is</strong>che Off-<br />
Road Fahrmaschine »Der Ziesel« grundlegend überarbeitet.<br />
Die erste Kleinserie von 20 Stück <strong>is</strong>t fertig für die Auslieferung.<br />
Die Serienvariante verfügt nicht nur über ein vollkommen<br />
überarbeitetes Design sondern auch über techn<strong>is</strong>che Neuerungen.<br />
So wird zum Be<strong>is</strong>piel ein Doppelquerlenkerfahrwerk<br />
für mehr Komfort und Fahrspaß sorgen und eine optional erhältliche<br />
LED-Beleuchtung auch den Einsatz in der Nacht ermöglichen.<br />
Drei Varianten stehen zur Auswahl: Batteriekapazitäten<br />
von 6,3 b<strong>is</strong> 10,8 kwH, Spitzenle<strong>is</strong>tungen von 12 b<strong>is</strong> 18<br />
kW und Höchstgeschwindigkeiten von 30 b<strong>is</strong> 35 km/h, je nach<br />
Anwendungsbereich.<br />
Ingenieurbüro<br />
Neue Mobilität<br />
93
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Messeveranstalter Zulieferer und Ladeinfrastruktur<br />
MENNEKES Stecker GmbH & Co. KG<br />
Dipl.-Ing. Volker Lazzaro, Geschäftsführer<br />
+49 2723 41 352<br />
volker.lazzaro@mennekes.de<br />
www.mennekes.de<br />
Die MENNEKES Stecker GmbH & Co. KG wurde Anfang 2010<br />
gegründet. Das Unternehmen entwickelt kundenspezif<strong>is</strong>che<br />
Lösungen für Automobilhersteller und deren Zulieferanten<br />
im Zukunftsmarkt Elektromobilität. Organ<strong>is</strong>ation und Prozesse<br />
sind auf die Belange der Automobilindustrie abgestimmt<br />
und erfüllen die Anforderungen des Automobilstandards<br />
TS16949. Die MENNEKES Stecker GmbH & Co. KG wurde<br />
im 1. Halbjahr 2012 nach ISO/TS 16949 zertifiziert und<br />
hat somit den Nachwe<strong>is</strong> erbracht, dass sie alle Anforderungen<br />
der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagement-<br />
System erfüllt.<br />
MENNEKES <strong>is</strong>t Entwickler der weltweit genormten Typ 2<br />
Ladesteckvorrichtungen, welche von der EU-Komm<strong>is</strong>sion<br />
als gemeinsamer Standard für ganz Europa vorgeschlagen<br />
wurden.<br />
Messe Frankfurt Exhibition GmbH -<br />
Automechanika<br />
Olaf Mußhoff, Director<br />
+49 69 75 75 52 25<br />
olaf.musshoff@messefrankfurt.com<br />
www.automechanika-frankfurt.com<br />
Die Automechanika <strong>is</strong>t die internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft<br />
und bietet ein einzigartiges Produktangebot<br />
in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung,<br />
IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör<br />
und Tuning. Die nächste Messe findet vom 16. b<strong>is</strong> 20. September<br />
2014 in Frankfurt statt.<br />
Mobilität der Zukunft auf der Automechanika Frankfurt 2014:<br />
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung wird das Thema Mobilität<br />
der Zukunft in der Halle 10 sein. Sie wird der Treffpunkt<br />
von Pionieren aus den unterschiedlichsten Bereichen und<br />
Branchen sein, die an dem Thema Mobilität von morgen arbeiten.<br />
Hier zeigen Fahrzeughersteller, Zulieferer, Anbieter<br />
von Infrastrukurlösungen, Ausbildungseinrichtungen und<br />
Multiplikatoren aus Bund und Ländern ihre Ideen und innovativen<br />
Lösungen. Neben Mobilitätskonzepten (z. Bsp. von<br />
Auf der Bas<strong>is</strong> der umfassenden Projekterfahrungen hat das<br />
Unternehmen innovative Lösungen b<strong>is</strong> zur Serienreife entwickelt<br />
und umgesetzt. MENNEKES betrachtet das Thema<br />
Elektromobilität ganzheitlich und kann alle Felder von der<br />
Fahrzeugsteckvorrichtung über das Ladekabel b<strong>is</strong> hin zu<br />
kompletten Ladesystemen bedienen:<br />
als anschlussfertige Ladestation für den privaten Bereich<br />
sowie als vernetzte und zentral steuerbare Infrastrukturanlagen<br />
mit hunderten Ladepunkten für den öffentlichen<br />
Bereich. Die Lösungen entsprechen somit optimal den Anforderungen<br />
der Automobilhersteller, Energieversorger und<br />
Verbraucher.<br />
Karabag) werden Themenwelten präsentiert rund um neueste<br />
Speichertechnologien, Antriebstechniken, Energieversorgung,<br />
Ladeinfrastruktur, Reparatur und Service, Finanzierung<br />
und auch moderner Leichtbau. Natürlich werden auch<br />
Hybrid- und eFahrzeuge zu sehen sein, sowie Fahrzeuge mit<br />
alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff und Gas. Auf dem<br />
benachbarten Freigelände können Fachbesucher die Fahrzeuge<br />
mit zukunftwe<strong>is</strong>enden Antriebstechniken live ausprobieren.<br />
Die Messe findet mittlerweile neben Frankfurt an 12<br />
weiteren Standorten auf vier Kontinenten statt.<br />
Besuchen Sie die Automechanika auch auf:<br />
Facebook: www.facebook.com/automechanika<br />
Twitter: www.twitter.com/automechanika_<br />
Google +: www.gplus.to/automechanika<br />
94 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Michael Hadad Autohandel GmbH<br />
Guido Riemann, Geschäftsführer<br />
+49 30 7671 1176<br />
guido.riemann@hadad.de<br />
www.hadad.de<br />
Autohandel<br />
Als modernes zukunftsorientiertes Berliner Unternehmen<br />
hat die Michael Hadad Autohandel GmbH im Jahr 2010 mit<br />
der Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter im Bereich<br />
Elektromobilität und Hochvoltanlagen begonnen. Heute<br />
betreuen wir viele sehr zufriedene Elektromobilitätskunden<br />
u.a. die Berliner Polizei mit dem Mitsub<strong>is</strong>hi i-MiEV als<br />
Einsatzwagen. Als Partner der Berliner Agentur für Elektromobilität<br />
setzen wir uns für ein modernes und umweltbewusstes<br />
Berlin-Brandenburg ein.<br />
Wir beraten, verkaufen und finanzieren rein elektr<strong>is</strong>ch betriebene<br />
Fahrzeuge (EV) sowie Hybride und Plug-In Hybride<br />
(PHEV). Für Flottenbetreiber, Behörden und Großunternehmen<br />
arbeiten wir eng mit dem Hersteller zusammen und besitzen<br />
Erfahrung sowie eine hohe Kompetenz. Für uns steht<br />
im Verkauf und nach dem Verkauf die Qualität an erster Stelle.<br />
Als autor<strong>is</strong>ierter Servicepartner für Mitsub<strong>is</strong>hi, Peugeot<br />
und Honda bieten wir Ihnen einen Full-Service, um an Fahrzeugen<br />
mit Hochvoltanlagen sicher zu arbeiten.<br />
Wir arbeiten und laden mit 100% Ökostrom. Damit stellen<br />
wir sicher, dass unsere Fahrzeuge aber auch die unserer<br />
Kunden im rein elektr<strong>is</strong>chen Fahrbetrieb CO 2 -neutral auf<br />
Berlins Straßen unterwegs sind. Testen Sie uns und unsere<br />
Fahrzeuge. Wir freuen uns auf Ihre Herausforderung und die<br />
Möglichkeit den Flottenverbrauch Ihres Unternehmens zu<br />
senken.<br />
mileworks automotive systems GmbH<br />
Steffen Borngräber,<br />
+49 611 20 57 097<br />
borngraeber.s@mileworks.com<br />
www.mileworks.de<br />
mileworks erarbeitet und real<strong>is</strong>iert anwenderorientiert Fahrzeug-,<br />
Antriebs- und Mobilitätskonzepte in den Bereichen<br />
Zero Em<strong>is</strong>sion, eMobility und Non Fossile Mobility, unter Berücksichtigung<br />
der gegebenenfalls notwendigen Infrastruktur<br />
für Tanken und Laden.<br />
Besonders hervor zu heben <strong>is</strong>t hierbei der ganzheitliche Ansatz,<br />
denn Stückwerk verursacht nicht kalkulierbare Kosten<br />
und verstellt den Blick auf Wesentliches.<br />
mileworks bewegt sich im b2b Segment. Schwerpunkte liegen<br />
in Personentransport, Liefer-, Zustell- und Werksverkehr<br />
b<strong>is</strong> 20t max. Gesamtgewicht, sowie im Motorsport und in<br />
flottenspezif<strong>is</strong>chen Lösungen. Die Le<strong>is</strong>tungsgrenzen sind vorab<br />
individuell wählbar. Von Reichweite, Ladezeit und Außentemperatur<br />
unbeeinträchtigt erreichen Fahrzeuge von<br />
mileworks jedes gewünschte Ziel sicher und zuverlässig.<br />
mileworks automotive systems arbeitet weltweit und liefert<br />
jede nachgefragte Stückzahl.<br />
Dem Motto »Summer in the City« folgend stellt mileworks<br />
2014, wie bereits angekündigt, Innovationen für die Taxi<br />
Branche vor. Neue Fahrzeuge verbunden mit signifikant<br />
geringeren Kosten versprechen Impulse für den innerstädt<strong>is</strong>chen<br />
Personentransport.<br />
Sitz des Unternehmens sind Hessen und Vorpommern.<br />
Fahrzeughersteller<br />
Neue Mobilität<br />
95
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Automobilhersteller Automobilhersteller<br />
MMD Automobile GmbH<br />
Denn<strong>is</strong> Lindroth, Manager Vertriebssteuerung & Green Mobility<br />
+49 6142 9204 210<br />
denn<strong>is</strong>.lindroth@mitsub<strong>is</strong>hi-motors.de<br />
www.mitsub<strong>is</strong>hi-motors.de<br />
MMD Automobile GmbH (MMDA) <strong>is</strong>t zuständig für den<br />
Vertrieb von Mitsub<strong>is</strong>hi Fahrzeugen in Deutschland. Das<br />
Unternehmen hat seinen Sitz im hess<strong>is</strong>chen Rüsselsheim.<br />
Mit dem Kleinwagen i-MiEV brachte die Mitsub<strong>is</strong>hi Motors<br />
Corporation (MMC) im Jahr 2009 das erste in Großserie gefertigte<br />
Elektrofahrzeug auf den Markt und setzte die langjährigen<br />
Erfahrung in der Entwicklung von Elektroantrieben<br />
erfolgreich um. Es folgten Elektro-Kleintransporter in der<br />
»K-Car«-Klasse für den japan<strong>is</strong>chen Markt. Als nächsten<br />
Schritt richtet MMC nun den Fokus auf Elektrofahrzeuge mit<br />
großen Reichweiten und uneingeschränkter Personen- und<br />
Ladekapazität. Als konkretes Ziel des MMC-Businessplans<br />
»New Stage 2016« in dem die deutliche Vergrößerung der<br />
Modellpalette mit Elektro- und Plug-in Hybridantrieben b<strong>is</strong><br />
zum Jahr 2016 verbindlich festgeschrieben wurde - sollen<br />
diese besonders ambitionierten Modelle dazu beitragen,<br />
mk-group Holding GmbH<br />
Timo Heinemann, Leiter Marketing<br />
+49 40 414 314 858 0<br />
timo.heinemann@care-energy.de<br />
www.care-energy.de<br />
Die Care Mobility, Handelsmarke der mk-group, bietet Elektromobilität<br />
auf höchstem Niveau. Die industrielle Fertigung des<br />
CARe 500 steht hierbei im Vordergrund. Auf Bas<strong>is</strong> des FIAT<br />
500 wird dieser Wagen von uns produziert und vertrieben.<br />
Auch die Ladesäuleninfrastruktur gehört mit zum Kerngeschäft<br />
und bildet eine wichtige Sparte im Elektromobilitätssegment.<br />
Hier setzt die mk-group nicht nur auf den Ausbau<br />
sondern auch auf kostengünstigen, grünen Strom sowie auf<br />
intelligente Ladesäulentechnik. Diese wird von unseren Ingenieuren<br />
entwickelt und von uns d<strong>is</strong>kriminierungsfrei und<br />
ohne zusätzliche Stromverträge abgewickelt.<br />
Elektrofahrzeuge zu einem Volumensegment zu machen.<br />
Erstes Ergebn<strong>is</strong> <strong>is</strong>t jetzt der elektrobasierte, allradgetriebene<br />
Plug-in-Hybrid Outlander. Er verbindet die Umweltperformance<br />
eines Elektrofahrzeugs mit der Funktionalität<br />
und den Fahreigenschaften eines allradgetriebenen SUVs.<br />
Außerdem verfügt er mit über 800 km (gemessen im NEFZ)<br />
über die Reichweite eines Fahrzeugs mit konventionellem<br />
Verbrennungsmotor.<br />
Mit Energytv24 bieten wir spannende und professionell erstellte<br />
Filmbeiträge rund um das Thema Elektromobilität sowie<br />
Energiewesen allgemein.<br />
96 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
movelo GmbH<br />
Andreas Senger<br />
+49 8651 7629 9720<br />
a. senger@movelo.com<br />
www.movelo.com<br />
movelo - Urlaub mit dem Elektrofahrrad.<br />
movelo <strong>is</strong>t ein tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>ches Verleih-Konzept für Elektrofahrräder<br />
in Europa. In den movelo Urlaubsregionen wird auf Bas<strong>is</strong><br />
der bestehenden Radinfrastruktur ein flächendeckendes<br />
Netz aus Verleih- und Akkuwechselstationen inklusive Service<br />
und Marketing aufgebaut. Mit diesem tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen<br />
Angebot wird durch sanfte Mobilität die Attraktivität beliebter<br />
Urlaubsregionen nachhaltig gesteigert und die Gäste<br />
erfahren ein neues Urlaubserlebn<strong>is</strong>. movelo schafft eine<br />
neue Dimension im Megatrend Fahrradfahren.<br />
Neue Zielgruppen werden erschlossen: Nichtfahrradfahrer<br />
werden wieder zu Fahrradfahren, Le<strong>is</strong>tungsunterschiede in<br />
Gruppen durch die elektr<strong>is</strong>che Unterstützung ausgeglichen<br />
(Familien, Paare, Gruppen, etc.). Partnerbetriebe erhalten<br />
nicht nur Elektrofahrräder, sondern ein tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>ches »all<br />
inklusive« Paket mit einem innovativen Finanzierungskonzept<br />
auf Bas<strong>is</strong> einer Leasing-Flatrate (inkl. Miete, Service,<br />
Versicherung, Mobilitäts- und Qualitätsgarantie, etc.). movelo<br />
bietet ein Marketingkonzept aus Pre-Trip und On-Trip<br />
Werbemaßnahmen (Print, Internet, App., etc.)<br />
eBike-Verleih und Ladeinfrastruktur<br />
Münch Racing GmbH<br />
Matthias Himmelmann, Technical Support<br />
+49 561 506 27 480<br />
himmelmann@muench-racing.com<br />
www.muench-racing.com<br />
Techn<strong>is</strong>che Meilensteine setzten MÜNCH Motorräder schon<br />
vor 45 Jahren. Im Jahr 1997 erwarb Thomas Petsch alle Rechte<br />
am Markennamen MÜNCH. Er bewies dann, dass man<br />
auch mit einem kleinen Team im Bereich Motorrad-Technik<br />
Spitzenle<strong>is</strong>tungen vollbringen kann. Mit der MÜNCH-MAM-<br />
MUT-2000 baute er das stärkste Serienmotorrad der Welt.<br />
Heute <strong>is</strong>t der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen<br />
Ressourcen definiertes Ziel der Münch Racing GmbH.<br />
Mit einem neu entwickelten Rennmotorrad mit neuester Antriebs-<br />
und Speichertechnologie nimmt die MÜNCH-Racing-<br />
GmbH erfolgreich an der neuen Motorsportklasse »e-grandprix«<br />
teil. Die gewonnenen Erkenntn<strong>is</strong>se werden mittelfr<strong>is</strong>tig<br />
als Bas<strong>is</strong> für die Entwicklung eines Serienmotorrads für den<br />
energiebewussten Motorradfahrer genutzt werden.<br />
Elektromotorradhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
97
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
IT und Elektronik Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
Next Generation Mobility<br />
Tim Ruhoff, Geschäftsführer<br />
+49 89 74 98 26 832<br />
tim.ruhoff@fleetster.de<br />
www.fleetster.de<br />
Seit 2010 verfolgt die Next Generation Mobility GmbH & Co.<br />
KG das Ziel dem Thema eMobilität mit einer smarten Lösung<br />
zum Durchbruch zu verhelfen. Und wurde so ein Vorreiter<br />
was die Optimierung von Firmenmobilität und Fuhrparks angeht.<br />
NGTS Next Generation<br />
Telecommunication Service Ltd.<br />
Richard Siebert<br />
+49 160 9090 8401<br />
richard.siebert@ngts-it.com<br />
www.ngts-it.com<br />
NGTS gehört zu einer mittelständ<strong>is</strong>chen Unternehmensgruppe<br />
die weltweit die namhaften Telekommunikationsanbieter<br />
als auch Lieferanten mit ihren IT Lösungen und Sonderentwicklungen<br />
seit über eine Dekade erfolgreich beliefert. Unsere<br />
Ingenieure sind Querdenker, die aus den mobilen IT<br />
Technologien der Telekommunikation die Anwendungen der<br />
eMobiltät - Generationen von Morgen entwickeln können.<br />
In den vergangenen Jahren wurde die Rolle der Fuhrparks<br />
von Unternehmen für die Elektromobilität immer deutlicher.<br />
Denn aufgrund der Reichweitenbeschränkung der Elektrofahrzeuge<br />
können diese nur dann maximal ausgelastet werden,<br />
wenn möglichst viele Kurzstreckenfahrten auf diese<br />
gebündelt werden. Und genau solche Kurzstreckenfahrten<br />
findet man in Unternehmen.<br />
So wurde, gemeinsam mit mantro.net, die Corporate Carsharing<br />
Software fleetster entwickelt. Damit können Unternehmen<br />
ihre gesamte Mobility, also den bereits vorhandenen<br />
Fuhrpark, optimieren - und die Vorteile von Carsharing<br />
auch für sich nutzen. Die Poolfahrzeuge des Unternehmens<br />
können mit fleetster für Dienstfahrten oder nach Feierabend<br />
und am Wochenende auch für Privatfahrten gebucht werden.<br />
Dabei wird automat<strong>is</strong>ch die Nutzung aller Fahrzeuge<br />
optimiert, Mitfahrgelegenheiten werden angezeigt und<br />
Elektrofahrzeuge werden in den Fuhrpark integriert.<br />
Zusätzlich können auch noch Schlüsselschränke oder Telematik-Boxen<br />
für alle Fahrzeuge die Software integriert werden<br />
- und so die Verwaltung aller Fahrzeuge noch einfacher<br />
machen.<br />
fleetster kann ohne Installation sofort genutzt werden.<br />
Die NGTS folgt dem Entwicklungsparadigma der Zeit mit off<br />
the shelf IT Lösungen und offenen Betriebssystemen wie<br />
ANDROID für mobile Clients wie Smart Phone, Tablet PC<br />
und Car Infotainment. Wer kennt noch die Tankanzeige in<br />
einem Volkswagen Baujahr 1965? Damals reichte noch ein<br />
Schwimmer im Treibstofftank. Heute sind es GPS, location<br />
based Services und Smart Phone Apps Logiken die die Fahrerass<strong>is</strong>tenz<br />
für die eCars der nächsten Generation bilden.<br />
98 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Noerr LLP<br />
Chr<strong>is</strong>tian A. Mayer, Rechtsanwalt<br />
+49 89 286 28 233<br />
chr<strong>is</strong>tian.mayer@noerr.com<br />
www.noerr.com<br />
Kanzlei<br />
Noerr <strong>is</strong>t eine führende europä<strong>is</strong>che Wirtschaftskanzlei mit<br />
470 Professionals in Deutschland, Europa und den USA.<br />
Unser Kerngeschäft <strong>is</strong>t exzellente, partnergeführte und<br />
interd<strong>is</strong>ziplinäre Rechts- und Steuerberatung, die w<strong>is</strong>senschaftlich<br />
fundiert, innovativ und ergebn<strong>is</strong>orientiert <strong>is</strong>t. Auf<br />
unseren Rat vertrauen börsennotierte Konzerne und mittelständ<strong>is</strong>che<br />
Familienunternehmen ebenso wie die Öffentliche<br />
Hand, Finanzinstitute und Investoren.<br />
In unserer Beratung entwickeln wir nachhaltige Lösungen<br />
die wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Das gilt auch für<br />
den Bereich der neuen Mobilitätsformen. Gemeinsam mit<br />
unseren Mandanten arbeiten wir an einer zukunftsfähigen,<br />
umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobilität. Wir begreifen<br />
die Elektromobilität als Branche, weniger als Rechtsgebiet.<br />
Deshalb haben wir uns bereits früh in einem fachbereichsübergreifenden<br />
Team »New Mobility« formiert,<br />
welches die zahlreichen unterschiedlichen rechtlichen Aspekte<br />
im Zusammenhang mit Elektromobilität abbildet. Die<br />
Expert<strong>is</strong>e der beteiligten Rechtsanwälte umfasst Genehmigungsfragen<br />
beim Aufbau der Ladeinfrastruktur ebenso wie<br />
das Energiewirtschaftsrecht, produktbezogene Vorgaben,<br />
Datenschutz, Patent- und Markenrecht, Technikrecht, Produktsicherheit<br />
sowie die vergaberechtliche Beratung.<br />
Zusätzlich zu unserer Arbeit in den Mandaten bringen wir<br />
uns durch zahlreiche Veröffentlichungen und Referate regelmäßig<br />
in die aktuellen D<strong>is</strong>kussionen der noch jungen<br />
Branche ein. Auch hierbei bilden wir die große Bandbreite<br />
der Themenbereich ab und engagieren uns aktiv in diversen<br />
Forschungsnetzwerken. Die hiermit einhergehende tiefe<br />
Branchenkenntn<strong>is</strong> sowie zahlreiche gute Netzwerkkontakte<br />
verstehen wir als weiteren wichtigen Mehrwert unserer Beratungsle<strong>is</strong>tungen.<br />
NRW Kompetenzzentrum Elektromobilität,<br />
Infrastruktur und Netze – Standort TU Dortmund<br />
Dr. Fritz Rettberg, Leiter<br />
+49 0231 9742 4131<br />
fritz.rettberg@tu-dortmund.de<br />
www.kompetenzzentrum-elektromobilitaet.de<br />
Universität<br />
Gemeinsam mit Partnern bildet die TU Dortmund ein Kompetenzzentrum<br />
für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur<br />
und Netze. Ziel des zentralen Projekts TIE-IN <strong>is</strong>t es, Herstellern<br />
von Ladestationen, Lade- und Abrechnungssyste-men<br />
oder Funk- und Kommunikationseinrichtungen eine systemtechn<strong>is</strong>che<br />
Technologie- und Innovationsplattform zu bieten.<br />
Neben Tests auf elektr<strong>is</strong>che und kommunikationstechn<strong>is</strong>che<br />
Anforderungen können auch Umweltprüfungen sowie Prüfungen<br />
zu Personensicherheit, funktionaler Sicherheit und<br />
Elektromagnet<strong>is</strong>cher Verträglichkeit durchgeführt werden.<br />
Ebenfalls wird eine Modellbibliothek für x-in-the-loop-Tests,<br />
die eine Entwurfsplattform für Komponenten und Systeme<br />
bildet, entwickelt.<br />
Das Kompetenzzentrum <strong>is</strong>t ein One-stop-shop für alle systemtechn<strong>is</strong>chen<br />
Fragestellungen im Zusammenhang mit Elektro-<br />
mobilität: Energieversorgungsnetz, Le<strong>is</strong>tungselektronik,<br />
Kommunikation, elektromagnet<strong>is</strong>che Verträglichkeit und<br />
Umwelteinflüsse. Die Federführung liegt beim ie 3 - Institut<br />
für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft.<br />
Partner sind: AKUVIB GmbH, EMC Test NRW GmbH, LTi DRi-<br />
VES GmbH, RWE AG, TechnologieZentrumDortmund GmbH<br />
und TÜV Informationstechnik GmbH.<br />
Weitere Projekte bewegen sich in den Bereichen der zuverlässigen<br />
Anbindung von Elektromobilität an zukünftige<br />
Smart Home Infrastrukturen oder der Integration von elektr<strong>is</strong>chen<br />
Flotten in intelligente Produktionsstätten. Daneben<br />
werden elektromobile Anwendungen für kommunale und<br />
gewerbliche Fuhrparks ebenso entwickelt wie Maßnahmen<br />
zur Qualifizierung und Akzeptanzsteigerung hinsichtlich<br />
Elektromobilität und Energiewende.<br />
Neue Mobilität<br />
99
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Kanzlei Beratung<br />
NW Assekuranzmakler<br />
Hamburg GmbH & Co. KG<br />
Jan-Chr<strong>is</strong>toph Hinrichs, Geschäftsführer<br />
+49 40 23888 910<br />
Jc.hinrichs@nw-assekuranz.de<br />
www.nw-assekuranz.de<br />
Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG <strong>is</strong>t ein internationaler<br />
und inhabergeführter Versicherungsmakler mit umfassender<br />
Expert<strong>is</strong>e im Bereich Erneuerbare Energien und<br />
eMobilität. Die Gruppe blickt auf über 155 Jahre Erfahrung im<br />
Versicherungsmanagement zurück. Mit unserem Partnernetzwerk<br />
sind wir in mehr als 170 Ländern der Welt für Sie aktiv.<br />
Zu unseren Mandaten zählen Endverbraucher, Zulieferer sowie<br />
Hersteller aus den Bereichen der Elektromobilität, Solar-<br />
und Biogaswirtschaft. Unser erheblicher Marktanteil, in<br />
dieser Industrie sorgt für günstige Prämien und umfassende<br />
Bedingungswerke.<br />
Zu unsere Dienstle<strong>is</strong>tungen zählen: R<strong>is</strong>ikoanalyse und Entwurf<br />
individueller Versicherungsprogramme -Sonderdeck-ungen<br />
für Planungsr<strong>is</strong>iken, Serienschäden und Wetter - Schadens-<br />
Osborne Clarke<br />
Dr. Martin Sundermann, Partner<br />
+49 89 5434 8036<br />
martin.sundermann@osborneclarke.de<br />
www.osborneclarke.de<br />
abwicklung - Insurance Adv<strong>is</strong>or für Banken und Investoren.<br />
Nordwest Assekuranzmakler <strong>is</strong>t in allen Bereichen der R<strong>is</strong>ikoabsicherung<br />
von anspruchsvollen gewerblichen und industriellen<br />
Kunden tätig und deren zuverlässiger Partner<br />
weltweit und vor Ort.<br />
Osborne Clarke <strong>is</strong>t eine internationale Anwaltskanzlei mit<br />
besonderer Expert<strong>is</strong>e in der Automobil- und Energiewirtschaft.<br />
Unsere Anwälte beraten regelmäßig zu Fragen der<br />
Elektromobilität, der Fahrzeugvernetzung oder Telematik.<br />
Wir begleiten unsere Mandanten bei Forschungs- und Entwicklungskooperationen,<br />
Vergabeverfahren und Unternehmenskäufen<br />
ebenso wie beim Schutz ge<strong>is</strong>tigen Eigentums,<br />
im Fahrzeugvertrieb und Werkstattgeschäft. Das »JUVE<br />
Handbuch für Wirtschaftskanzleien« hat uns dafür jüngst<br />
ausgezeichnet als »Kanzlei des Jahres« und unsere Expert<strong>is</strong>e<br />
in der Automobilwirtschaft und Informationstechnologie<br />
hervorgehoben.<br />
Osborne Clarke blickt auf eine 250-jährige Tradition zurück<br />
und bietet Unternehmen und Verbänden heute über 600<br />
Rechtsanwälte und Steuerberater in 17 Büros in Großbritannien,<br />
Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich und<br />
den USA. Mit mehr als 115 Anwälten und Steuerberatern an<br />
den Standorten Köln, München, Hamburg und Berlin zählt<br />
Osborne Clarke zu den großen Anwaltskanzleien in Deutschland.<br />
100 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
ParkPod GmbH<br />
Ralf Schneiderat, Geschäftsführender Gesellschafter<br />
+49 721 570 38 32<br />
ralf.schneiderat@parkpod.com<br />
www.parkpod.com<br />
Unsere ParkPods dienen dem Laden von allen Arten von<br />
Elektromobilen. Um die Ladeinfrastruktur kostengünstig umzusetzen<br />
sehen wir die me<strong>is</strong>ten Ladepunkte im Home- und<br />
halböffentlichen Bereich. Unter dem halböffentlichen Bereich<br />
verstehen wir alle Parkplätze, die zu Geschäften, Shopping-Malls,<br />
Hotels, Kino‘s und Restaurants usw. gehören.<br />
Diese Betriebe benötigen Parkplätze um Ihr Geschäft betreiben<br />
zu können. Zukünftig werden diese Unternehmungen<br />
unsere ParkPods als ein Marketing-Werkzeug zur Kundenbindung<br />
und Umsatzsteigerung einsetzen. Genau auf diese<br />
Fälle haben wir unsere ParkPods optimiert. Die Abrechnung<br />
erfolgt zw<strong>is</strong>chen Betreiber und Endkunde z.B. über Loyaltyprogramme.<br />
So <strong>is</strong>t Ladeinfrastruktur kostengünstig schnell und vor allem<br />
wirtschaftlich umsetzbar. ParkPod <strong>is</strong>t der Systemanbieter im<br />
Umfeld der Ladeinfrastruktur, der mit Ihnen die richtige Lösung<br />
erarbeitet und auch kundenspezif<strong>is</strong>che Lösungen wirtschaftlich<br />
umsetzt. Mit unserem System sind auch Lösungen<br />
für Pedelec und Roller ideal umzusetzen.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Phoenix Contact Electronics GmbH<br />
Wolfgang Stöcker<br />
+49 7032 320 992<br />
wstoecker@phoenixcontact.com<br />
www.phoenixcontact.de<br />
Phoenix Contact gehört zu den Weltmarktführern für Komponenten,<br />
Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik,<br />
Elektronik und Automation. Das Familien-Unternehmen<br />
beschäftigt 12.300 Mitarbeiter weltweit und hat in 2011 einen<br />
Umsatz von 1,52 Mrd. Euro erwirtschaftet. Sein Stammsitz<br />
befindet sich in Blomberg (NRW) und Bad Pyrmont (Niedersachsen).<br />
Die Anwender in Süddeutschland werden durch<br />
das Vertriebsbüro in Herrenberg betreut. Als mittelständ<strong>is</strong>ch<br />
geprägter Global Player beliefert Phoenix Contact alle wichtigen<br />
industriellen Branchen.<br />
Aufgrund der hohen Kompetenz im Bereich Verbindungsund<br />
Automat<strong>is</strong>ierungstechnik bietet Phoenix Contact vielfältige<br />
Produkte für die Elektromobilität. Das Portfolio reicht<br />
von allgemein einsetzbaren b<strong>is</strong> speziell für die Elektromobilität<br />
entwickelten Geräten, be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e Standardkonforme<br />
Ladestecker und -steuerungen sowie Komponentensätze<br />
für den Aufbau einfacher Wallboxen, anspruchsvoller<br />
Ladesäulen sowie großer Ladeinfrastruktur-Lösungen für<br />
Fahrzeugflotten. Dabei werden sowohl Wechselstrom- als<br />
auch schnelles Gleitstrom-Laden unterstützt.<br />
Alle Komponenten und Lösungen profitieren von der aktiven<br />
Mitarbeit der Phoenix-Contact-Experten in den relevanten<br />
nationalen und internationalen Standard<strong>is</strong>ierungs-Gremien.<br />
So <strong>is</strong>t sichergestellt, dass Anwender stets Produkte und Lösungen<br />
erhalten, die der aktuellen Normenlage entsprechen<br />
und die Anforderungen an die Interoperabilität der Gesamtinfrastruktur<br />
erfüllen. Darüber hinaus werden bereits heute<br />
zukunftwe<strong>is</strong>ende Funktionen und IT-Schnittstellen in die<br />
Geräte implementiert, sodass sie auch zukünftige Anforderungen<br />
- zum Be<strong>is</strong>piel hinsichtlich des Lastmanagements<br />
von Ladevorgängen - umsetzen. Der Anwender erhält also<br />
Investitionssicherheit und einen deutlichen Mehrwert.<br />
Zulieferer und Ladeinfrastruktur<br />
Neue Mobilität<br />
101
®<br />
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Agentur Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
planet ebikes GmbH<br />
Derk Möller, Geschäftsführer<br />
+49 89 207040264<br />
d.moeller@planetebikes.com<br />
www.planetebikes.com<br />
Erfolgreiche Unternehmen bewegen sich zukunftsorientiert,<br />
kosteneffizient, umweltbewusst und aktiv. Immer häufiger<br />
kommt hier die planet ebikes GmbH ins Spiel. Wir sind der<br />
perfekte Partner, wenn Sie in Ihrem Unternehmen Diensträder<br />
für Ihre Mitarbeiter anbieten oder Ihren Fuhrpark durch<br />
eine eFlotte erweitern möchten. Fahrräder, Pedelecs, Speed-<br />
Pedelecs und eRoller eröffnen eine neue Welt an Möglichkeiten<br />
für alle Unternehmen. Sie bringen neben Spaß, Fitness<br />
und Gesundheit auch hohe Kosteneinsparungen und Gutes<br />
für die Umwelt. planet ebikes begleitet Sie von der Analyse<br />
über die Beratung b<strong>is</strong> hin zur Umsetzung. Ganzheitlich und<br />
individuell.<br />
Vorteile für Unternehmen: Starkes Tool zur Mitarbeitermotivation<br />
und -bindung, Steigerung der Mitarbeitergesundheit<br />
und -fitness, hohe Kosteneinsparungen auf vielen Ebenen<br />
PP:AGENDA GmbH<br />
Michael Tschakert, Direktor Consulting & Management<br />
+49 69 2400 880<br />
m.tschakert@pp-agenda.de<br />
www.pp-agenda.de<br />
sowie nachhaltiges und umweltbewusstes Image.<br />
Vorteile für Mitarbeiter: Günstig zum Traumrad durch die neue<br />
1% Dienstrad-Steuer-Regelung, bequeme Zahlung durch<br />
Gehaltsumwandlung, Gesundheit und Fitness auf dem Arbeitsweg<br />
oder bei der Arbeit sowie Beitrag zum Umweltschutz.<br />
Übrigens: (e) steht bei planet ebikes sowohl für electric, als<br />
auch für economic, ecologic und energetic. Wir verwenden<br />
den Begriff (e)Bikes daher als Überbegriff für alle fortschrittlichen,<br />
wirtschaftlichen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden<br />
Mobilitätsansätze. In unserem Showroom in München<br />
oder bei Ihnen im Unternehmen vor Ort stellen wir<br />
unsere individuellen Lösungen sehr gerne persönlich vor.<br />
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf - wir freuen uns auf Sie.<br />
Sozio-ökonom<strong>is</strong>che Faktoren rund um Mobilitätsverhalten<br />
sowie die grundsätzliche Einstellung zum Auto der Zukunft<br />
und dem demograf<strong>is</strong>chen Wandel haben Einfluss auf die<br />
techn<strong>is</strong>che Entwicklung als auch auf die Erwartungshaltungen<br />
der Anwender. Dementsprechend steht die Elektromobilität<br />
nicht nur vor techn<strong>is</strong>chen, sondern vor allem vor kommunikativen<br />
Herausforderungen. Wir bieten deshalb eine<br />
neue Art des Markendialoges mit gesellschaftlichen Gruppen<br />
und Multiplikatoren an. So haben wir mit der Kampagne<br />
»ePendler - elektromobil unterwegs« - im Auftrag der<br />
Hess<strong>is</strong>chen Landesregierung - gemeinsam mit dem BEM<br />
eine in Deutschland b<strong>is</strong> heute einmalige Aktion entwickelt<br />
und umgesetzt. Eine Woche lang konnten Berufspendler als<br />
Fahrgemeinschaft herstellerübergreifend ein Elektroauto für<br />
ihren täglichen Weg zur Arbeit testen. Mit ePendler setzten<br />
wir auf eine direkte Einbindung und Nutzung der alltäglichen<br />
Arbeits- und Lebensbereiche der Menschen. In Kooperation<br />
mit BILD und dem Hess<strong>is</strong>chen Rundfunk erstellten wir einen<br />
speziellen Kommunikationsmix aus Website, Blog, Radiowerbung<br />
sowie PR-Maßnahmen.<br />
Mit unserer Agenturphilosophie »FAKTOR VIER | Bildung-<br />
Green-Gesundheit-Politik« setzen wir differenzierte Beratungs-<br />
und Kommunikationslösungen für Kunden aus Politik,<br />
öffentlicher Hand, Unternehmen, Verbänden und Gesellschaft<br />
um. Dabei sind Strategie, Kreativität, Innovation,<br />
Effizienz und Nachhaltigkeit unsere Stärken. Unter FAK-<br />
TOR GREEN bieten wir maßgeschneiderte Beratungs- und<br />
Kommunikationslösungen im Bereich neuer Mobilität. Wir<br />
verbinden Corporate- und Markenkommunikation mit verbrauchernahen<br />
Lösungen und bringen gesellschaftliche Bedürfn<strong>is</strong>se<br />
und Marketingziele in Balance.<br />
102 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Premium-Drive GmbH<br />
Mark Schüler, Geschäftsführender Gesellschafter<br />
+49 228 6088 4772<br />
schueler@premium-drive.de<br />
www.premium-drive.de<br />
Die Premium-Drive GmbH <strong>is</strong>t der Anbieter für gehobene<br />
Personenbeförderung in Deutschland. Als erster deutscher<br />
Chauffeur-und Limousinenservice führen wir seit 2010 unsere<br />
Fahrten CO 2 -neutral (in Zusammenarbeit mit atmosfair)<br />
durch. Seit 2013 sind wir Mitglied im BEM und freuen uns,<br />
ab Januar 2014 exklusiv Fahrten im Tesla Model S anbieten<br />
zu dürfen. Hiermit haben wir das perfekte Fahrzeug für Präsentationen<br />
auf Veranstaltungen oder zur Beförderung Ihrer<br />
Gäste. Fahren Sie mit uns em<strong>is</strong>sionsfrei und genießen Sie<br />
die unglaubliche Kraft und Beschleunigung. Wir sind der<br />
Hoffnung, in Zukunft die Flotte auch durch Elektrofahrzeuge<br />
anderer Hersteller ergänzen zu können.<br />
B<strong>is</strong> es so weit <strong>is</strong>t, genießen Sie unseren persönlichen Service<br />
in den luxuriösen Limousinen deutscher Premiumhersteller.<br />
Unseren Service bieten wir deutschlandweit an. Spezial<strong>is</strong>iert<br />
sind wir auf anspruchsvolle Log<strong>is</strong>tiklösungen für Firmen und<br />
Behörden. Auch Dax-Konzerne gehören zu den Rahmenvertragskunden.<br />
Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet sind Veranstaltungen<br />
mit einer Kapazität von b<strong>is</strong> zu 120 Fahrzeugen.<br />
Selbstverständlich sind wir aber auch für Sie da, wenn es um<br />
einen Kurztransfer oder ein kleines Event geht.<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungen und Chauffeurservice<br />
Process Management Consulting GmbH<br />
Karsten Knechtel, Geschäftsführer<br />
+49 89 444396 60<br />
knechtel@process-consulting.de<br />
www.process-consulting.de<br />
Beratung<br />
Nachhaltige, alternative Antriebsformen bewe<strong>is</strong>en immer<br />
mehr ihre Alltagstauglichkeit. Die Elektromobilität wandelt<br />
sich zunehmend von einem technikgetriebenen Thema, zu<br />
der Frage nach der Vermarktung, nach Zielgruppen, Produkten<br />
und Serviceangeboten. Die Elektromobilität als ein<br />
großes internationales Zukunftsthema lässt Raum für neue,<br />
intelligente und ineinandergreifende Geschäftsmodelle auf<br />
neuen Märkten.<br />
Strom, Fahrzeuge, Kauf-, Leasing- und Sharingkonzepte<br />
sowie Ladelösungen für den privaten und öffentlichen Sektor<br />
müssen den komplexen techn<strong>is</strong>chen Anforderungen als<br />
auch der Benutzerfreundlichkeit standhalten. Erfolgsfaktoren<br />
werden neben der ausgereiften Technologie und nutzerfreundlichen<br />
Anwendungen, die Erfüllung der Kundenbedürfn<strong>is</strong>se<br />
und -erwartungen sein.<br />
Wir verstehen uns dabei als Lotse durch das Spektrum der<br />
Elektromobilität und unterstützen unsere Kunden dabei, die<br />
Weichen für den Erfolg der Elektromobilität bereits heute zu<br />
legen. Unser Fokus liegt auf Vermarktungsstrukturen, Kooperationsmodellen,<br />
Pre<strong>is</strong>- und Angebotsgestaltung sowie<br />
der Implementierung von Prozessen für die Auftragsabwicklung<br />
und Abrechnung. Durch unser Engagement bei unseren<br />
Kunden und in verschiedenen Netzwerken legen wir einen<br />
wichtigen Grundstein für den Erfolg der Elektromobilität.<br />
Prozesse verbessern, Investitionen effizient einsetzen und<br />
Wettbewerbsvorteile schaffen - um das Beste für unsere<br />
Kunden zu erreichen, vertritt Process Consulting das Prinzip<br />
der ganzheitlichen Beratung, das effektivste Mittel, Ihr Unternehmen<br />
zu stärken.<br />
Neue Mobilität<br />
103
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Training und beratung Agentur<br />
ProEvent GmbH Kommunikation & Marketing<br />
Axel Zens, Geschäftsführer<br />
+49 2131 159 840<br />
azens@proevent.de<br />
www.proevent.de<br />
In einer Zeit der Informationsflut wird es immer schwieriger,<br />
Zielgruppen wirkungsvoll zu erreichen. Unsere Antwort auf<br />
die veränderten Rahmenbedingungen in der Kommunikationswelt:<br />
Klare Botschaften emotional vermitteln, intelligent<br />
und abwechslungsreich. Seit 1994 kennen wir den Automobilbereich<br />
und haben seit dieser Zeit mit unseren Kunden<br />
und für unsere Kunden klare Botschaften umgesetzt. Dazu<br />
zählen neben Verkaufsförderungsprogrammen auch nachhaltig<br />
konzipierte Events und Promotion.<br />
Nehmen wir den NISSAN LEAF; das erste 100% elektr<strong>is</strong>che<br />
Serienfahrzeuge der Welt! Seit 2 Jahren begleiten wir unseren<br />
Kunden NISSAN von der Markteinführung in Deutschland<br />
b<strong>is</strong> zur heutigen 2. Generation des LEAF. Neben Messen<br />
und Promotion, wo abwechslungsreich die verschiedenen<br />
Zielgruppen erreicht werden, stehen auch Meinungsbildner<br />
promotor Gesellschaft<br />
für Absatzförderung mbH<br />
Andreas Serra<br />
+49 6105 409 814<br />
andreas.serra@promotor.de<br />
www.promotor.de<br />
und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Handel im<br />
Fokus.<br />
Wir setzen auf Qualität und nachhaltige Erlebn<strong>is</strong>se in der<br />
Event-Kommunikation oder Live-Kommunikation. Jedes unserer<br />
Events <strong>is</strong>t ein überraschendes Ereign<strong>is</strong>. Events sind Teil<br />
des Marketing-Kommunikationsmix. Nutzen Sie die Chance,<br />
sich phantasievoll zu profilieren, unterhaltsam zu informieren<br />
und spieler<strong>is</strong>ch zu motivieren. Botschaften brauchen<br />
eine Dramaturgie und Überraschungsmomente. Lassen Sie<br />
sich inspirieren! Zeigen Sie Mut, und elektr<strong>is</strong>ieren Sie!<br />
promotor <strong>is</strong>t seit über 30 Jahren im Trainings- und Beratungsgeschäft<br />
zuhause. Das Automobilgeschäft und dazugehörige<br />
Geschäftsfelder sind unsere Kernkompetenz. Ob<br />
Training, Coaching, Beratung oder Händlernetzentwicklung,<br />
wir legen den Fokus auf prax<strong>is</strong>orientierte Lösungen, immer<br />
mit dem Blick auf innovative, nachhaltige und zum Kunden<br />
passende Ansätze. Das zeichnet uns aus! Zudem bieten wir<br />
professionelle Vertriebs- und Trainingslösungen auch für<br />
Geschäftsfelder wie Finanzdienstle<strong>is</strong>tungen, Versicherungen<br />
oder andere Servicele<strong>is</strong>tungen an und entwickeln qualifizierte<br />
Konzepte für Vertrieb und Mitarbeiterentwicklung.<br />
Als zukunftsorientiertes Unternehmen beschäftigen wir uns<br />
seit 2008 mit dem Thema Elektromobilität und sind bestrebt<br />
dieses nachhaltig zu fördern und voranzubringen. Dabei<br />
konzentrieren wir uns auf Beratungsle<strong>is</strong>tungen in den Bereichen<br />
Händlernetzentwicklung und eMobility Vertriebstraining<br />
sowie Consulting. Im Fokus unserer Lösungen stehen<br />
der langfr<strong>is</strong>tige Vertriebserfolg unserer Kunden und eine<br />
nachhaltige Implementierung der eMobility Produkte in sein<br />
Produktportfolio. Dabei konnten wir Kunden aus der Automobilbranche<br />
für uns gewinnen. Auch im Zweiradbereich<br />
sind wir unterstützend bei der Vermarktung von Pedelecs,<br />
eBikes und eScootern tätig. Wir sind davon überzeugt, dass<br />
sich die Elektromobilität in den kommenden Jahren weiter<br />
positiv entwickeln wird.<br />
Eine besondere Herausforderung sehen wir in der notwendigen<br />
Anpassung der Vertriebsprozesse im Autohaus. Hier sind<br />
Wiederstände gegenüber eFahrzeugen zu überwinden. Dies<br />
sowohl bei den Verkäufern selbst als auch bei den Gesamtverantwortlichen.<br />
Mit Produkten wie »eCar sales excellence« haben<br />
wir Lösungen für nachhaltigen Vertriebserfolg entwickelt.<br />
104 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
ProSystems GmbH<br />
Dietmar Nikolaj, Geschäftsführer<br />
+49 7265 9112 39<br />
d.nikolaj@prosystems.de<br />
www.prosystems.de<br />
Seit 1990 entwickeln die Ingenieure der ProSystems Software<br />
Lösungen für techn<strong>is</strong>che Anwendungsbereiche. Das<br />
Spektrum umfasst be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e: Log<strong>is</strong>tik-Lösungen für<br />
Versand- und Verladung-Steuerung von über 17 Millionen<br />
Tonnen Mineralölprodukten jährlich, Montageführung und<br />
Fertigungsüberwachung, Lösungen für die Gebäudeleittechnik<br />
und Energiemanagement sowie umfangreiche Lösungen<br />
für die Ladeinfrastruktur. Mit der Hard-/Softwarelösung<br />
goOCPP können auch einfachste Ladesäulen nachgerüstet<br />
und damit OCPP-fähig gemacht werden.<br />
Wesentliches Merkmal unserer Software <strong>is</strong>t die Zuverlässigkeit.<br />
Dies war bereits die herausragende Eigenschaft der<br />
Verladesteuerung und gilt genauso für die Ladesäulen. Derartige<br />
Anwendungen müssen 24 Stunden am Tag und 365<br />
Tage im Jahr ohne Störung laufen, ob unter Windows, Linux<br />
oder anderen Betriebssystemen. Um dies Ziel zu erreichen,<br />
setzt man die Technik des »Application weaving« ein, kurz,<br />
die Verknüpfung bestehender Software zur Gestaltung neuer<br />
Anwendungen.<br />
Das ProSystems Personal unterstützt auch Kunden direkt<br />
in deren Entwicklungs- und Forschungsabteilungen, zum<br />
Be<strong>is</strong>piel im Automotive Sektor bei der Entwicklung von Software<br />
für Getriebe-Steuergeräte (ECU) oder im Maschinenbau<br />
für sicherheitsgerichtete (SIL) Steuerungen von Druckmaschinen.<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungen und IT<br />
Raleigh<br />
Alexander Hülsmann<br />
+49 4471 9234 230<br />
a.huelsmann@raleigh-univega.de<br />
www.raleigh-bikes.de<br />
Als eine der großen Fahrrad-Marken bege<strong>is</strong>tert Raleigh Radfahrer<br />
seit mehr als 125 Jahren und genießt vor allem im<br />
deutschsprachigen Raum große Beliebtheit. Unter dem Motto<br />
»Best of Britain - Made in Germany« vereint Raleigh dabei<br />
das Beste aus zwei Welten: Stilvolles und gleichzeitig modernes<br />
engl<strong>is</strong>ches Design und Fahrradtechnik Made in Germany<br />
auf dem neuesten Stand. Mit dieser M<strong>is</strong>chung aus urbanem<br />
Lifestyle und deutscher Ingenieurskunst bege<strong>is</strong>tert Raleigh<br />
Menschen, die das Besondere lieben und Fahrradkultur auf<br />
höchstem Niveau zu schätzen w<strong>is</strong>sen. So heben sich die Räder<br />
durch eine ganze Reihe sorgfältig durchdachter Details<br />
und attraktiver Gestaltungsmerkmale deutlich von anderen<br />
Fahrrädern und eBikes ab. Besonders im Bereich eBike <strong>is</strong>t<br />
Raleigh mit seiner Vielzahl an Innovationen und Modellen<br />
heute eine der führenden Marken.<br />
Raleigh Deutschland <strong>is</strong>t Teil der Raleigh Univega GmbH, die<br />
wiederum zu dem nach Umsatz größten deutschen Fahrradhersteller<br />
und Marktführer im eBike Segment - der Derby<br />
Cycle Holding GmbH - gehört.<br />
Die Derby Cycle Holding GmbH <strong>is</strong>t der nach Umsatz größte<br />
deutsche Fahrradhersteller und mit seinen Marken Kalkhoff,<br />
FOCUS, Raleigh, Univega, Rixe und Cervélo einer der führenden<br />
Hersteller in Europa.<br />
Elektrofahrradhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
105
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Energieversorger Automobilhersteller<br />
Renault Deutschland AG<br />
Béatrice Degand, Projektleiterin Elektrofahrzeuge<br />
+49 2232 737070<br />
beatrice.degand@renault.de<br />
www.renault.de<br />
Die Marke Renault kann in Deutschland auf eine über 100-<br />
jährige Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1907 wurde<br />
mit der Renault Frères Automobil AG in Berlin die erste deutsche<br />
Vertriebsniederlassung gegründet. Heute firmiert das<br />
Unternehmen als Renault Deutschland AG mit Sitz in Brühl<br />
bei Köln.<br />
Renault verfügt über ein komplettes, alle Fahrzeugklassen<br />
abdeckendes Fahrzeugangebot und <strong>is</strong>t auf dem anspruchsvollen<br />
deutschen Markt fest etabliert. Träger dieses Erfolgs<br />
sind heute vor allem die Modelle Twingo, Clio, Captur, die<br />
Mégane Familie sowie die überaus erfolgreichen Modelle<br />
der Renault Tochtergesellschaft Dacia, die ebenfalls von<br />
Renault vertrieben werden.<br />
Repower AG<br />
Simon Bieri, Leiter Handel Erneuerbare Energien<br />
+41 81 839 70 05<br />
simon.bieri@repower.com<br />
www.repower.com<br />
Repower AG <strong>is</strong>t ein international tätiges Energieunternehmen<br />
mit Hauptsitz in Poschiavo (Graubünden, Schweiz) und<br />
ein Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energien. An der<br />
Grenze zu Italien baute sie vor über hundert Jahren ihr erstes<br />
Wasserkraftwerk, die Centrale Campocologno, die dazumal<br />
das weltweit höchste genutzte Gefälle aufwies. Sie <strong>is</strong>t auf<br />
der gesamten Wertschöpfungskette aktiv: Stromproduktion,<br />
Handel, Vertrieb, Übertragung und Verteilung. Die Repower-<br />
Schlüsselmärkte sind die Schweiz, Italien, Deutschland und<br />
Rumänien.<br />
In Deutschland hat Repower den Handel und als Stromversorger<br />
die KMU im Fokus und kann sich als Lieferant Erneuerbarer<br />
Energie in Deutschland als Pionier bezeichnen. So<br />
belieferte sie Stadtwerke und Grünstromversorger allein in<br />
2013 mit 2.0 TWh Erneuerbarer Energie unterschiedlichster<br />
Seit über zwei Jahren erobert Renault zudem den Markt für<br />
Elektromobilität. Seit November 2011 hat Renault verschiedene<br />
Fahrzeuge im Rahmen der »Zero Em<strong>is</strong>sion«-Modellpalette<br />
auf den Markt gebracht: den Elektrotransporter Kangoo<br />
Z.E., den Cityflitzer Twizy und die Kompaktlimousine<br />
ZOE. Durch das Batteriemietkonzept kann Renault die Fahrzeuge<br />
zu erschwinglichen Pre<strong>is</strong>en anbieten und nimmt dem<br />
Kunden jegliches R<strong>is</strong>iko. Kooperationen mit verschiedenen<br />
Energieversorgern ermöglichen es zudem, dem Kunden eine<br />
optimale Ladeinfrastruktur zu gewährle<strong>is</strong>ten, die speziell auf<br />
die Anforderungen der Elektromodelle abgestimmt <strong>is</strong>t. Die<br />
im Fahrbetrieb vollkommen em<strong>is</strong>sionsfreien Renault Z.E.-<br />
Modelle le<strong>is</strong>ten einen täglichen Beitrag, das mobile Leben<br />
über die Grenzen von Metropolen hinaus umweltfreundlich<br />
und nachhaltig zu gestalten. Renault gehört aktuell zu den<br />
erfolgreichsten Volumenherstellern von Elektrofahrzeugen.<br />
Unsere Energie für Sie.<br />
Technologien für deren Ökostromlabels und Grünstromprodukte.<br />
Elektromobilität steigert die Energieeffizienz und hat das Potenzial,<br />
den Verkehr von der Abhängigkeit der fossilen Treibstoffe<br />
zu befreien. Sie <strong>is</strong>t aber nur dann wirklich nachhaltig,<br />
wenn der für den Antrieb eingesetzte Strom aus erneuerbaren<br />
Energiequellen stammt. Und damit dieser nicht doppelt<br />
vermarktet wird, darf er nicht aus den von Endverbrauchern<br />
finanzierten und geförderten Anlagen (z.B. nach dem EEG)<br />
stammen.<br />
106 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
RhönEnergie Fulda GmbH<br />
Chr<strong>is</strong>toph Hau<br />
+49 661 12 100<br />
chr<strong>is</strong>toph.hau@re-fd.de<br />
www.re-fd.de<br />
Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) und<br />
die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH (GWV) sind im<br />
Sommer 2013 zur RhönEnergie Fulda GmbH fusioniert. Damit<br />
<strong>is</strong>t ein le<strong>is</strong>tungsfähiger, regionaler Versorger entstanden,<br />
der rund 300.000 Menschen sowie zahlreiche Unternehmen<br />
in Osthessen und ganz Deutschland mit Strom, Gas und<br />
Trinkwasser versorgt. Außerdem baut das Unternehmen<br />
im Landkre<strong>is</strong> Fulda eine regionale Breitband-Infrastruktur<br />
auf. Das umfassende Dienstle<strong>is</strong>tungsangebot der Unternehmensgruppe<br />
reicht vom Contracting b<strong>is</strong> zum öffentlichen<br />
Personennahverkehr.<br />
Die RhönEnergie Fulda engagiert sich für den Ausbau der<br />
Elektro- und Erdgasmobilität in der Region und erweitert stetig<br />
das Netz der Elektro- und Erdgastankstellen. Mittlerweile<br />
stehen in der Stadt und im Landkre<strong>is</strong> Fulda zehn Zapfsäulen<br />
bereit, an denen Fahrzeuge mit umweltfreundlichem, TÜV-<br />
SÜD-zertifiziertem Ökostrom aufgeladen werden können.<br />
Das fusionierte Unternehmen hat - gemeinsam mit seinen<br />
Tochterunternehmen - über 1.000 Mitarbeiterinnen und<br />
Mitarbeiter und av<strong>is</strong>iert einen Jahresumsatz von rund 620<br />
Mio. Euro. Das Unternehmen gehört unter den Energie- und<br />
Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland zu den Top<br />
50.<br />
Die RhönEnergie Fulda GmbH bleibt dabei in kommunalem<br />
Eigentum: Die Gesellschafter sind die Stadt und der Landkre<strong>is</strong><br />
Fulda, der Landkre<strong>is</strong> Hersfeld-Rotenburg sowie das<br />
Stadtwerke-Netzwerk Thüga AG.<br />
Energieversorger<br />
Riedel & Ka<strong>is</strong>er Mobil Marketing OHG<br />
Karl-Heinz Ka<strong>is</strong>er<br />
+49 991 37 1110<br />
ka<strong>is</strong>er@mobil-marketing.com<br />
www.mobil-marketing.com<br />
Als eines der führenden Unternehmen in dieser Branche<br />
bietet Riedel & Ka<strong>is</strong>er alternative Beschaffungsmaßnahmen<br />
für Elektrofahrzeuge an - schwerpunktmäßig für den kommunalen<br />
Sektor. Seit 20 Jahren statten wir Institutionen<br />
der öffentlichen Hand mit kostenlosen Fahrzeugen aus, deren<br />
Anschaffung regionale Firmen finanzieren, die mit ihrer<br />
opt<strong>is</strong>chen Präsenz auf der Außenhaut des Fahrzeuges ihre<br />
Verbundenheit mit dem Klimaschutzprojekt unterstreichen.<br />
Das Ergebn<strong>is</strong>: Die Institution wird sofortiger Eigentümer und<br />
trägt lediglich die Betriebskosten. Riedel & Ka<strong>is</strong>er verfügt<br />
zudem über zahlreiche qualifizierte Kontakte auf dem Sektor<br />
Kliniken, Schulen, Schlösser, Universitäten, Wohnungsbaugesellschaften<br />
und Tour<strong>is</strong>musverbände.<br />
Der kommunale Sektor spielt erfahrungsgemäß eine Schlüsselrolle<br />
bei der Umsetzung der Elektromobilität in Deutschland.<br />
Mit unserem Konzept möchten wir den Institutionen<br />
die Möglichkeit geben, auch mit einem begrenzten Budget<br />
ihren Fuhrpark nachhaltig umzurüsten. Wir unterstützen<br />
Sie, Ihre Kompetenz zum Thema Erneuerbarer Energien zu<br />
erhöhen und als Vorreiter im Bereich Elektromobilität und<br />
Klimaschutz zu fungieren. Unser neues Layout der grünen<br />
Welle lässt das Fahrzeug als Eyecatcher fungieren und spiegelt<br />
seine Umweltfreundlichkeit wider. Als BEM-Mitglied<br />
möchten wir Netzwerke schaffen, neue Geschäftsfelder erschließen<br />
und Herstellern der Green Economy alternative<br />
Vertriebswege bieten. Durch unser Refinanzierungsmodell<br />
konnten bereits zahlreiche Kommunen innerhalb der letzten<br />
beiden Jahre den Bewe<strong>is</strong> antreten, dass Elektromobilität keine<br />
Zukunftsmusik <strong>is</strong>t. Nur Lenken müssen Sie selbst.<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
Neue Mobilität<br />
107
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Beratung Zulieferer<br />
Röchling Automotive SE & Co. KG<br />
Ernst Platten, Manager Marketing<br />
+49 621 440 55 339<br />
ernst.platten@roechling-automotive.de<br />
www.roechling.com<br />
Konzepte für wirtschaftlichen Leichtbau, Batteriesysteme,<br />
nachhaltige Biowerkstoffe sowie mehrkre<strong>is</strong>ige Fluidsysteme<br />
sind nur einige Kompetenzfelder, auf denen Röchling<br />
Automotive entwickelt. Röchling Automotive zählt zu den<br />
Pionieren auf dem Gebiet akust<strong>is</strong>ch und therm<strong>is</strong>ch wirksamer<br />
LWRT-Anwendungen (Lightweight Reinforced Thermoplastics).<br />
Ziel <strong>is</strong>t es heute, den Komfort für die Passagiere<br />
weiter zu steigern und gleichzeitig Gewicht zu sparen. Ein<br />
hohes Potenzial bietet be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e der Stratura ® -Ansatz,<br />
bei dem Unterbodenverkleidungen, Karosserie und Teppich<br />
in einem einzigen Bauteil verschmelzen.<br />
Einen weiteren Themenkern bildet die Elektrifizierung des<br />
Antriebstrangs. Im Fokus stehen Lösungen für Batterie- und<br />
Brennstoffzellensysteme, zu denen be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e der Schutz<br />
der elektr<strong>is</strong>chen Energiespeicher insgesamt, der Schutz der<br />
einzelnen Zellen und das induktive Laden gehören.<br />
RPLAN<br />
Mia Stifel, Marketing<br />
+49 30 77 90 787 30<br />
mia.stifel@actano.de<br />
www.actano.de<br />
Bei der Entwicklung von Fluidsystemen für Hoch- und Niedertemperatur-Kühlkre<strong>is</strong>läufe<br />
profitiert Röchling Automotive<br />
von seiner langjährigen Erfahrung. Mit zuverlässiger Sensorik<br />
ausgestattete Mehrkammerbehälter, Ionentauscher, Medienleitungen<br />
und weitere Kre<strong>is</strong>laufbestandteile bieten Vorteile<br />
bei engen Bauraumsituationen, Gewicht und Qualität.<br />
Des weiteren nutzt Röchling Automotive seine Kompetenz<br />
in Kunststoff bei Plantura ® , einer nachhaltigen Lösung aus<br />
einem speziell für Automobilanwendungen optimiertem Polylactic<br />
Acid (PLA). Plantura ® hat einen gewichtsbezogenen<br />
Bio-Anteil von b<strong>is</strong> zu 95%, besitzt die höchstmöglichste Zertifizierung<br />
nach Vincotte und kann über Modifikationen temperaturstabil<br />
b<strong>is</strong> 140°C sowie besonders stoß- und kratzfest<br />
ausgelegt werden. Plantura ® zeichnet sich außerdem durch<br />
hohe Hydrolyse- und UV-Beständigkeit aus.<br />
Über RPLAN - ein Produkt der Actano GmbH<br />
Actano <strong>is</strong>t Deutschlands größter Anbieter von Lösungen zur<br />
Steigerung der Agilität und Effektivität in Produktentstehungs-,<br />
Infrastruktur- und IT-Projekten.<br />
Mit der Projektsteuerungssoftware RPLAN und der Methodik<br />
des kollaborativen Projektmanagements planen und<br />
steuern Unternehmen die Entwicklung anspruchsvoller Projekte.<br />
RPLAN integriert Zulieferer und Entwicklungspartner<br />
in durchgängige Wertschöpfungsnetzwerke mit einer einheitlichen<br />
Datenbas<strong>is</strong> und gewährle<strong>is</strong>tet so hochproduktive<br />
Zusammenarbeit in der Projektorgan<strong>is</strong>ation.<br />
Über 100 namhafte Unternehmen und mehr als 120.000 Anwender<br />
weltweit me<strong>is</strong>tern gegenwärtig mit RPLAN die Herausforderungen<br />
von verteilten Projekten und Multiprojektmanagement.<br />
Zu den Kunden von Actano gehören Airbus,<br />
Audi, BMW, Daimler, EPI Europrop International, General<br />
Motors, GETRAG, Leobersdorfer Maschinenfabrik LMF, Magna<br />
Steyr Fahrzeugtechnik, Manz, Mini, Mitsub<strong>is</strong>hi Fuso, Motorenfabrik<br />
Hatz, MTU Aero Engines, Rolls-Royce Deutschland,<br />
smart, ThyssenKrupp Presta, VW, ZF Getriebe und viele<br />
mehr. Actano pflegt Partnerschaften mit führenden Lösungsanbietern<br />
und Beratungshäusern, darunter PTC, Mieschke<br />
Hofmann & Partner, MI-GSO, MBtech, Tiba Software Center.<br />
Das in München ansässige Unternehmen unterhält Niederlassungen<br />
in Berlin und Detroit/USA.<br />
108 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
RWTH International Academy gGmbH<br />
Frank Sygor, Programm-Manager<br />
+49 241 802761<br />
f.sygor@academy.rwth-aachen.de<br />
www.academy.rwth-aachen.de<br />
Als offizielle Weiterbildungsakademie der Rhein<strong>is</strong>ch-Westfäl<strong>is</strong>chen<br />
Techn<strong>is</strong>chen Hochschule (RWTH) Aachen kann<br />
die RWTH International Academy auf das breit gefächerte<br />
W<strong>is</strong>sen der Institute und Forschungsgebiete der Hochschule<br />
zurückgreifen. So werden angewandte und prax<strong>is</strong>orientierte<br />
Weiterbildungsangebote professionell konzipiert, organ<strong>is</strong>iert<br />
und extern vermarktet. Die fachliche und inhaltliche<br />
Verantwortung liegt bei den Instituten der RWTH.<br />
den Kunden kann zudem gewährle<strong>is</strong>tet werden, dass alle<br />
Angebote besonders aktuell, prax<strong>is</strong>nah und anwendungsorientiert<br />
auf die Anforderungen jeweiligen Branche angestimmt<br />
sind.<br />
Aus- und Weiterbildung<br />
Fast alle Fachbereiche der Aachener Hochschule bieten ihr<br />
Know-how für Unternehmen in offenen Programmen oder Inhouse-Seminaren<br />
an. Es wird also nahezu zu jedem Bereich<br />
das lebenslange Lernen ermöglicht - sei es in den natur- und<br />
ingenieurw<strong>is</strong>senschaftlichen Feldern, in der Betriebswirtschaftslehre,<br />
in der Medizin, im Bauingenieurwesen oder in<br />
der Architektur. Durch die konstante Qualitätsabfrage bei<br />
Santander Consumer Bank AG<br />
Gerd Hoffmann, Abteilungsdirektor, Vertrieb Importeure<br />
+49 0 2161 690 5472<br />
gerd.hoffmann@santander.de<br />
www.santander.de<br />
Die Santander Consumer Bank AG <strong>is</strong>t ein profilierter Anbieter<br />
von Finanzdienstle<strong>is</strong>tungen im Privatkundengeschäft.<br />
Darüber hinaus <strong>is</strong>t sie der größte herstellerunabhängige<br />
Finanzierer in den Bereichen Auto, Motorrad und (Motor-)<br />
Caravan in Deutschland. Auch bei der Finanzierung von Konsumgütern<br />
<strong>is</strong>t das Institut führend. Über ihre bundesweit<br />
mehr als 300 Filialen, ihr TeleCenter sowie via Internet bietet<br />
sie eine umfassende Palette klass<strong>is</strong>cher Bankprodukte an.<br />
Sie <strong>is</strong>t eine hundertprozentige Tochter der span<strong>is</strong>chen Banco<br />
Santander und in Deutschland mit den Marken Santander<br />
Consumer Bank, Santander Bank und Santander Direkt Bank<br />
vertreten.<br />
Die Santander Consumer Bank <strong>is</strong>t als erstes Kreditinstitut<br />
Mitglied im Bundesverband eMobilität. Damit beginnt eine<br />
zukunftswe<strong>is</strong>ende Zusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität.<br />
Ziel dieser Kooperation <strong>is</strong>t, die Entwicklung der<br />
Elektromobilität entscheidend voranzutreiben und den Anteil<br />
elektr<strong>is</strong>ch betriebener Fahrzeuge in Deutschland zu erhöhen.<br />
Mit ihrer Produktlinie »Santander eFinance« hat die Santander<br />
Consumer Bank schon früh speziell auf Elektromobilität<br />
zugeschnittene Finanzierungslösungen auf den Weg gebracht.<br />
Santander bietet darüber hinaus eMobilitäts-Komplettpakete<br />
für den Kfz-Handel an, die Autohäusern ermöglichen,<br />
ihren Kunden die Finanzierung eines Elektrofahrzeugs<br />
nebst der dazugehörigen Ladelösung anzubieten. Die Finanzierungs-<br />
und Leasingangebote für Elektroautos richten sich<br />
an Handelsbetriebe, den Endverbraucher sowie an Städte<br />
und Kommunen, die Elektrofahrzeuge in ihre Flotten aufnehmen<br />
möchten.<br />
Kreditinstitut<br />
Neue Mobilität<br />
109
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Agentur Photovoltaik und Ladeinfrastruktur<br />
Schletter GmbH<br />
Ludwig Schletter, Geschäftsführer,<br />
+49 8072 9191-191,<br />
ludwig.schletter@schletter.de<br />
www.schletter.de<br />
Als umweltbewusst und nachhaltig geführtes Unternehmen<br />
beziehen wir b<strong>is</strong> zu 70% der benötigten Fertigungsenergie<br />
über die Sonne. Um die Infrastruktur der Elektromobilität<br />
weiter auszubauen, haben wir eine sinnvolle Kombination<br />
aus Parken und Laden entwickelt: Die Elektroladesäule P-<br />
CHARGE in Verbindung mit unserem Solar-Carportsystem<br />
Park@Sol. P-CHARGE umfasst eine komplette Baureihe von<br />
Ladestationen für Elektrofahrzeuge und erfüllt die unterschiedlichsten<br />
Anforderungen im privaten und öffentlichen<br />
Bereich. Sie <strong>is</strong>t nicht nur eine einfache Ladesäule für Elektrofahrräder,<br />
E-Roller und Elektroautos, sondern sie eignet sich<br />
ebenso hervorragend für komplette Parkplatzsysteme, wie<br />
z.B. für Kaufhausketten und kommunale Parkhäuser. Die<br />
Ladesäule <strong>is</strong>t mit verschiedenen Lade- und Abrechnungssystemen<br />
erweiterbar. Sie kann je nach Wunsch konfiguriert<br />
werden. In Ergänzung mit unserem Carport-System Park@<br />
SEBOcom GmbH<br />
Michael Huppertz, Geschäftsführer<br />
+49 89 60 66 52 40<br />
m.huppertz@sebocom.de<br />
www.sebocom.de<br />
Sol als Energielieferant, wird aus der einfachen Stand-Alone-Version<br />
ein Konzept für die Fahrzeugflotten der Zukunft.<br />
In Verbindung mit dem Ladeverfahren SmartPvCharge lässt<br />
sich die Eigenverbrauchsquote einer Photovoltaik-Anlage<br />
optimieren. Hier wird der Akku eines Elektrofahrzeugs genutzt,<br />
um das Auto mit Solarstrom zu laden, der nicht im<br />
Haus verbraucht wird. Es können so auch über einen längeren<br />
Zeitraum PV-Eigenverbrauchsquoten über 80% erzielt<br />
werden. Unser Ziel <strong>is</strong>t es, die eMobilität voranzutreiben. Machen<br />
Sie sich auf unserem Firmenparkplatz ein eigenes Bild<br />
von unseren innovativen Produkten - wir laden Sie herzlich<br />
ein, uns zu besuchen!<br />
Erfolgreiche Marketingstrategien sind unsere Stärke. Das<br />
stellen wir seit vielen Jahren als Partner im professionellen<br />
Marketing u.a. in der Energiewirtschaft unter Bewe<strong>is</strong>. Vor 2<br />
Jahren haben wir angefangen, die Möglichkeiten des Internetfernsehens<br />
unter die Lupe zu nehmen und haben sehr<br />
schnell erkannt: in Verbindung mit u.a. Dialogmarketing <strong>is</strong>t<br />
Internetfernsehen ein äußerst wirksames Marketinginstrument.<br />
Mit Internetfernsehen, Dialogmarketing, Presse Clipping<br />
sowie Social Networking erreichen Sie in kürzester Zeit<br />
optimale Aufmerksamkeit und W<strong>is</strong>senstransfer.<br />
Mit einem 30-köpfigen jungen, engagierten Team, ausgestattet<br />
mit umfangreichen Equipment u.a. auch Spezialkameras,<br />
produzieren wir Ihren Filmbeitrag in den Studios in<br />
Baierbrunn bei München oder bei Ihnen vor Ort. Konzeption,<br />
Text, Drehbuch, Vertonung, Animation, Grafik, virtuelle und<br />
reale Studios. Wir stellen alles zur Verfügung. Um nachhaltige<br />
Ergebn<strong>is</strong>se zu erzielen, hinterfragen wir Etabliertes, denken<br />
um Ecken, vergrößern unseren Horizont, re<strong>is</strong>en in die Vergangenheit<br />
und in die Zukunft, begeben uns auf neue Wege<br />
und suchen nach Antworten auf Fragen, die vor uns noch<br />
keiner so gestellt hatte.<br />
Um reizvolle Lösungen zu finden, schöpfen wir aus:<br />
• Kreativität und Hintergrundw<strong>is</strong>sen<br />
• V<strong>is</strong>ionen und Mut<br />
• Erfahrung und Ausdauer<br />
• Lebendige Netzwerke<br />
• Unkonventionelle Ideen<br />
• Freude an der Arbeit<br />
• Engagierte Mitarbeiter und -streiter<br />
• Phantasie und Kombinationsgabe<br />
• Offene Augen und vor allem Ohren<br />
• Einfühlungsvermögen<br />
110 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
SEW EURODRIVE<br />
Andreas Zühlcke<br />
+49 7251 75 58020<br />
andreas.zuehlcke@sew-eurodrive.de<br />
www.sew-eurodrive.de<br />
SEW-EURODRIVE, das <strong>is</strong>t Bewegung, Tradition, Innovation,<br />
Qualität und Service - das bewe<strong>is</strong>en wir unseren Kunden seit<br />
über 80 Jahren jeden Tag. Denn wir bewegen nicht nur unzählige<br />
Förderbänder, Getränkeabfüllanlagen, Dächer von<br />
Sportstadien, Kieswerke, Montagelinien, Prozesse in der<br />
chem<strong>is</strong>chen Industrie, Ihr Gepäck in Flughäfen oder Sie selbst<br />
auf Rolltreppen; nein wir bewegen auch uns selbst - Stillstand<br />
gibt es nicht! Jeden Tag sind fast 550 Forscher und<br />
Entwickler dabei die Zukunft der Antriebsautomat<strong>is</strong>ierung<br />
zu erfinden und dabei noch ein b<strong>is</strong>schen besser zu machen.<br />
Insgesamt bewegen sich weltweit ca. 15.000 Mitarbeiter, um<br />
Ihre Aufgaben zu lösen. So hat sich SEW-EURODRIVE in seiner<br />
Geschichte zu einem der Marktführer in der Branche der<br />
Antriebsautomat<strong>is</strong>ierung entwickelt.<br />
Elektromobilität »made by SEW-EURODRIVE«<br />
Auch in dem neuen Marktsegment Elektromobilität <strong>is</strong>t SEW-<br />
EURODRIVE ein starker Partner. Mit unseren Produkten aus<br />
dem Bereich der induktiven Ladetechnik und der Traktionsantriebssysteme<br />
le<strong>is</strong>ten wir einen entscheidenden Beitrag,<br />
die derzeitigen und kommenden Herausforderungen der<br />
Elektromobilität sicher, komfortabel und kosteneffizient mitzugestalten.<br />
Auch hier stehen wir branchenübergreifend -<br />
von Anwendungen aus der Intralog<strong>is</strong>tik über Urbane Log<strong>is</strong>tik<br />
b<strong>is</strong> hin zu Automotive Antriebslösungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge-<br />
unseren Kunden bereit.<br />
Elektron<strong>is</strong>che Anlagen<br />
SGS Germany GmbH<br />
Detlef Hoffmann, Business Development Manager<br />
+49 89 787475 400<br />
detlef.hoffmann@sgs.com<br />
www.sgsgroup.de/bth<br />
Prüfung<br />
Die SGS <strong>is</strong>t mit weltweit über 75.000 Mitarbeitern das führende<br />
Unternehmen beim Prüfen, Testen, Zertifizieren und<br />
Verifizieren. Die Prüfgesellschaft <strong>is</strong>t seit Jahren akkreditierter<br />
sowie unabhängiger Laborpartner von Herstellern und<br />
Anbietern im Bereich der eMobilität.<br />
Mit hochspezial<strong>is</strong>ierten Testanlagen und modernsten Geräten<br />
ermöglicht die SGS im Münchner eMobilitäts-Prüfzentrum<br />
detaillierte Analysen an Fahrzeugen, Komponenten,<br />
Ladestationen sowie an der zugehörigen Anschlusstechnik.<br />
So durchlaufen etwa im Battery Testhouse die Lithium-Ionen-Akkus<br />
von Elektrofahrzeugen umfangreiche Härtetests.<br />
Auf rund 2.000 m 2 testen die Experten Traktionsbatterien an<br />
mehr als 30 Prüfstationen auf Sicherheit und Le<strong>is</strong>tungsfähigkeit.<br />
Dabei simulieren sie real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Fahrzeugbedingungen<br />
und können sogar Unfälle nachstellen. Der Service umfasst<br />
dabei u.a. Lebensdauerprüfungen, Umweltsimulationen sowie<br />
Sicherheitstests von der einzelnen Zelle b<strong>is</strong> zum kompletten<br />
Energiespeicher (z.B. nach OEM-Spezifikationen,<br />
ISO 12405, UN 38.3).<br />
Das multid<strong>is</strong>ziplinäre Expertenteam begleitet darüber hinaus<br />
die Entwicklung von Elektromobiltätsprodukten und unterstützt<br />
bei der Fehlerprävention sowie bei der Schadensanalytik<br />
bei Feldausfällen. Auch bei der R<strong>is</strong>ikoanalyse und<br />
Betrachtung der funktionalen Sicherheit nach ISO 26262 <strong>is</strong>t<br />
die SGS mit ihrem Joint Venture SGS-TÜV Saar kompetenter<br />
Ansprechpartner. Zudem führt die Prüfgesellschaft als<br />
techn<strong>is</strong>cher Dienst die Homologation von Elektrofahrzeugen<br />
sowie Komponenten nach allen relevanten Richtlinien (z.B.<br />
UN ECE R10, UN ECE R100) durch. Mit diesem umfangreichen<br />
Le<strong>is</strong>tungsangebot <strong>is</strong>t die SGS anerkannter Partner der Automobilindustrie.<br />
Weltweit und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.<br />
Neue Mobilität<br />
111
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Agentur Ladeinfrastruktur<br />
smartlab Innovationsgesellschaft mbH<br />
Joachim Funken, Vertriebsleiter<br />
+49 241 181 1941<br />
funken@smartlab-gmbh.de<br />
www.smartlab-gmbh.de<br />
Ideen teilen, Kräfte bündeln, die Zukunft erfahren: Die smartlab<br />
Innovationsgesellschaft, ein Unternehmen der Stadtwerke<br />
Aachen, Du<strong>is</strong>burg und Osnabrück, bringt mit ihrer Initiative<br />
ladenetz.de grünen Strom auf die Straße. »ladenetz.de - erfahre<br />
die Zukunft« <strong>is</strong>t eine Kooperation von Stadtwerken zur<br />
Einführung, Weiterentwicklung und Förderung von Elektromobilität.<br />
Regionale Energieversorger können der stark wachsenden<br />
Initiative ladenetz.de als Partner beitreten und auf diese<br />
We<strong>is</strong>e unkompliziert, kostengünstig und zukunftsorientiert<br />
in das Geschäftsfeld Elektromobilität einsteigen. Bereits über<br />
30 Stadtwerke, unter anderem die Stadtwerke München, die<br />
Energieversorgung Sylt und die Stadtwerke Erfurt, haben<br />
sich der Dachmarke ladenetz.de angeschlossen.<br />
Smiling Drivers GmbH Essen / S.D.G.E.<br />
Mark Ebbeken<br />
+49 201 54 37 9524<br />
m.ebbeken@smilingdrivers.de<br />
www.smilingdrivers.de<br />
ladenetz.de bietet eine einfache und kundenfreundliche Nutzung<br />
sämtlicher Ladestationen der Partner-Stadtwerke auf<br />
Bas<strong>is</strong> einer gemeinsamen IT-Lösung. Egal, wo Stadtwerke-<br />
Kunden ihr Elektrofahrzeug mit Strom versorgen: Ansprechpartner<br />
und Stromlieferant bleibt ihr Heimat-Stadtwerk.<br />
Auf europä<strong>is</strong>cher Ebene baut die smartlab mit der Initiative<br />
e-clearing.net die grenzüberschreitende Elektromobilität<br />
kontinuierlich aus. So ex<strong>is</strong>tieren bereits Roaming-Kooperationen<br />
mit zwölf europä<strong>is</strong>chen Partnern u.a. in den Niederlanden,<br />
Belgien, Portugal, Irland, Luxemburg und Österreich.<br />
Damit ermöglichen alle Stadtwerke, die ladenetz.de-Partner<br />
sind, ihren Kunden, auch im jeweils anderen Land ihr<br />
Elektrofahrzeug zuverlässig und unkompliziert mit Strom zu<br />
betanken.<br />
Seit 2003 <strong>is</strong>t Smiling Drivers der Full-Service Anbieter für<br />
automobile Werbekampagnen. Durch die Verrechnung Ihrer<br />
(Marketing-)Budgets in private (oder geschäftliche) Leasingverträge<br />
verbinden Sie mit uns sinnvoll Außenwerbung<br />
mit der gezielten Incentivierung von Personen aus Ihrer Zielgruppe<br />
und machen diese so zu Ihren Markenbotschaftern.<br />
Durch die Belegung der Werbeflächen analog zu anderen<br />
Außenwerbeträgern wie etwa Plakaten kann so jedes beliebige<br />
Elektromobil (vom eBike b<strong>is</strong> zum eAuto) zu einer monatlichen<br />
Leasingrate ab 1,00 EUR angeboten werden.<br />
Das gesamte Fahrer-, Fahrzeug- und Vertragsmanagement<br />
übernehmen wir für Sie. Mit uns wird Elektromobilität aufgrund<br />
erschwinglicher Kosten damit für eine breitere Nutzerschicht<br />
erlebbar, Ihre Werbebotschaft wird zudem in das<br />
persönliche Umfeld Ihrer Zielgruppe getragen. Mit uns binden<br />
Sie Ihre Kunden bzw. Mitarbeiter oder motivieren Ihre<br />
Vertriebspartner (z.B. im Rahmen eines Umsatzvergütungsmodells).<br />
Auch im Rahmen von Forschungsprojekten können<br />
wir einen Mehrwert liefern, da mit unserem Vertragskonstrukt<br />
für die Projektpartner stets sämtliche Haftungs- und<br />
Bonitätsr<strong>is</strong>iken gelöst sind. Damit bieten wir allen Unternehmen,<br />
die Elektromobilität vorantreiben wollen, innovative<br />
Lösungsansatze - bspw. auch für Corporate Carsharing-<br />
Konzepte.<br />
Ihre Vorteile kurz zusammengefasst: hohe Außenwerbewirkung<br />
inmitten Ihrer Zielgruppe, authent<strong>is</strong>che Markenbotschafter<br />
durch gezielte Fahrerauswahl, skalierbare Kosten,<br />
geringer Handlingaufwand (Fahrer- und Fahrzeugmanagement<br />
werden durch uns übernommen) und keine direkte Einbindung<br />
Ihres Unternehmens in das Leasinggeschäft (keine<br />
Halterhaftung, keine Bilanzierung).<br />
112 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
SolarAllianz Network SAN GmbH<br />
Andreas Muntinga, Geschäftsführer<br />
+49 171 1776173<br />
andreas.muntinga@solarallianz.com<br />
www.solarallianz.com<br />
Agentur<br />
Die SolarAllianz Network SAN GmbH mit Sitz in Berlin verfügt<br />
über ein jahrelang organ<strong>is</strong>ch gewachsenes Netzwerk im<br />
Bereich Erneuerbare Energie. Dazu gehören besonders enge<br />
Kontakte zu Unternehmen der Energiegewinnungs-, Energiespeicherungs-<br />
und Energieeffizienztechnologie, desweiteren<br />
zu entsprechenden Verbänden, Dachorgan<strong>is</strong>ationen<br />
sowie der Energiepolitik.<br />
Vor diesem Hintergrund bietet die SolarAllianz als neutraler<br />
Dienstle<strong>is</strong>ter eine Reihe unterschiedlicher Veranstaltungskonzepte,<br />
deren Organ<strong>is</strong>ation, Durchführung und begleitender<br />
Kommunikation. Dazu zählen insbesondere die<br />
B2B-Veranstaltungen StorageDay, EnergyNetworkDay und<br />
Energiestammt<strong>is</strong>ch sowie das B2C-Format Energieabend.<br />
Das erklärte Ziel der SolarAllianz <strong>is</strong>t die Schaffung struktureller<br />
und kommunikativer Grundlagen einer dezentralen, ökolog<strong>is</strong>ch<br />
nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland.<br />
Im direkten Unterschied zu zeitaufwändigen Einzelterminen<br />
durch den Außendienst und kostspielige Messeauftritte<br />
mit hohem Streuverlust bieten die Veranstaltungen der<br />
SolarAllianz den Referenten die Möglichkeit, ihre Produkte/Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
effizient einem aktiven, interessierten<br />
Fachpublikum zu präsentieren sowie auf dieser Grundlage<br />
einen unmittelbaren Erstkontakt mit potentiellen Kunden/<br />
Partnern herzustellen.<br />
Stadt Bad Neustadt a. d. Saale<br />
Sebastian Martin, Projektmanager<br />
+49 9771 6356 2730<br />
sebastian.martin@m-e-nes.de<br />
www.m-e-nes.de<br />
Die erste bayer<strong>is</strong>che Modellstadt für Elektromobilität Bad<br />
Neustadt a.d. Saale betreibt verschiedenste Forschungsund<br />
Entwicklungsprojekte. Exemplar<strong>is</strong>che Be<strong>is</strong>piele aus<br />
dem Themenbereich Smart Grid sind das bi-direktionale<br />
Laden von Elektroautos im Werksverkehr mit dem Ziel Lastspitzen<br />
zu glätten und die intelligente Verknüpfung von Photovoltaik,<br />
Speicher-Batterie und bi-direktionalem Laden von<br />
Elektroautos zur Optimierung des Eigenverbrauchs. Darüber<br />
hinaus sind die Projekte der Modellstadt in den Bereichen<br />
elektromobile Aus-, Fort- und Weiterbildung, Batteriemanagement,<br />
Batteriealterung und Log<strong>is</strong>tik angesiedelt.<br />
Als industriell-techn<strong>is</strong>ch geprägter Standort verfügt Bad<br />
Neustadt über sehr gute Eigenschaften, um das Themenfeld<br />
der Elektromobilität modellhaft mit passgenauen Projekten<br />
abbilden zu können. Zum einen bietet Bad Neustadt eine<br />
relativ hohe Anzahl von Unternehmen, welche sich aktiv im<br />
Thema Elektromobilität betätigen, zum Anderen, besteht ein<br />
starkes mainfränk<strong>is</strong>ches Netzwerk, welches die Ansiedelung<br />
des Technologie Transfer Zentrums Elektromobilität, einem<br />
Institut der FHWS Würzburg-Schweinfurt in Bad Neustadt ermöglicht<br />
hat. Dieses gewachsene Netzwerk aus Forschung,<br />
Produktion und Entwicklung wird ergänzt durch das reichhaltige<br />
Bildungsangebot für alle Bildungsebenen.<br />
Modellstadt für emobilität<br />
Neue Mobilität<br />
113
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Energieversorger Ingenieurbüro<br />
stadtraum - Gesellschaft für Raumplanung,<br />
Städtebau & Verkehrstechnik mbH<br />
Thomas F<strong>is</strong>cher<br />
+49 30 556 75 111<br />
emobility@stadtraum.com<br />
www.stadtraum.com<br />
Mobilität im urbanen Raum steht im Fokus unserer Arbeit.<br />
Verkehrsabläufe und Stadtgestaltung unterliegen einem<br />
fortwährenden Veränderungsprozess. Diesen Wandel zu initiieren,<br />
zu begleiten und eine Orientierung zu geben <strong>is</strong>t das<br />
Ziel der Arbeit von stadtraum.<br />
Die Mobilität der Zukunft im urbanen Raum verlangt nach einem<br />
stadtverträglichen Individualverkehr. Die Reduzierung<br />
von Lärm und Verkehrsem<strong>is</strong>sionen schafft mehr Lebensqualität<br />
und <strong>is</strong>t eine wesentliche Voraussetzung zur Neuorientierung<br />
zukünftiger Nutzungsstrukturen in Wohnquartieren<br />
als auch entlang innerstädt<strong>is</strong>cher Hauptverkehrsstraßen.<br />
Stadtwerke Ingolstadt<br />
Raphaela Meile, Elektromobilität<br />
+49 841 80 4312<br />
raphaela.meile@sw-i.de<br />
www.sw-i.de<br />
Die Stadtwerke Ingolstadt (SWI) versorgen Ingolstadt und<br />
die Region mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Sie beliefern<br />
sowohl Privat- als auch Geschäftskunden und bieten<br />
innovative Energiekonzepte für jeden Anspruch an. Daneben<br />
engagiert sich der Versorger auf dem Zukunftsfeld der<br />
Elektromobilität. Um das Thema als ernsthafte Option in das<br />
Bewusstsein der Menschen zu bringen, investieren die SWI<br />
vor allem in Ladeinfrastruktur in zentraler Lage. So haben die<br />
Stadtwerke im Stadtgebiet von Ingolstadt mittlerweile bereits<br />
vier Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet. Zusätzlich<br />
bietet der Energieversorger an drei Standorten insgesamt<br />
14 Ladepunkte für Elektrofahrräder an und fördert den<br />
Kauf von Elektrorädern mit einem Zuschuss in Kooperation<br />
mit lokalen Fahrradhändlern.<br />
Elektroautos und Pedelecs gehören heute bereits ganz selbstverständlich<br />
zum Stadtbild einer modernen Metropole. Allerdings<br />
fehlt vielerorts eine flächendeckende Ladeinfrastruktur.<br />
Im Fokus der Arbeit von stadtraum steht neben der<br />
geeigneten Standortwahl die Koordinierung mit den zuständigen<br />
kommunalen Ämtern und Leitungsträgern.<br />
stadtraum bietet innovative Ladeeinrichtungen für eine<br />
umweltfreundliche Mobilität, moderne Elektroladesäulen in<br />
modularer Bauwe<strong>is</strong>e für geschlossene Nutzerkre<strong>is</strong>e oder als<br />
Bezahlterminal im öffentlichen Straßenraum. stadtraum projektiert<br />
die Standorte und führt alle erforderlichen Abstimmungsgespräche<br />
mit den an der Planung beteiligten Fachbehörden<br />
und Leitungsträgern. Darüber hinaus erstellt<br />
stadtraum komplexe Mobilitätskonzepte zum Aufbau einer<br />
kommunalen Ladeinfrastruktur für Stromtankstellen unter<br />
Beachtung von planer<strong>is</strong>chen, stadtgestalter<strong>is</strong>chen und techn<strong>is</strong>chen<br />
Anforderungen.<br />
Sowohl das Laden für Elektroautos als auch für Elektrofahrräder<br />
<strong>is</strong>t kostenlos. Und ein weiterer Aspekt <strong>is</strong>t den<br />
Stadtwerken besonders wichtig: Durch alle Ladesäulen fließt<br />
ausschließlich CO 2 -neutraler Ökostrom, produziert aus Wasserkraft.<br />
Damit <strong>is</strong>t sichergestellt, dass der Ausbau der Elektromobilität<br />
auch garantiert der Umwelt zu Gute kommt.<br />
Neben den öffentlichen Angeboten setzt der Energieversorger<br />
auch selbst voll auf die Elektromobilität: Im SWI-Fuhrpark<br />
stehen den Mitarbeitern zwei Elektroautos, mehrere<br />
Elektrofahrräder und sogar zwei Segways für Dienstfahrten<br />
zur Verfügung.<br />
114 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Stadtwerke Pfarrkirchen<br />
Alexandra Seidinger-Brunn<br />
+49 8561 970 204<br />
alexandra.seidinger-brunn@swpan.de<br />
www.swpan.de<br />
Die Regelung der leitungsgebundenen Ver- und Entsorgung<br />
(Strom, Wasser, Gas, Fernwärme und Abwasser) gehört im<br />
Sinne von Art. 28 GG zum Kern der kommunalen Selbstverwaltung.<br />
Der Gemeinde obliegt es also, die Versorgung in ihrem<br />
örtlichen Zuständigkeitsbereich im Rahmen der Gesetze eigenverantwortlich<br />
zu regeln. Dabei können die Versorgungsaufgaben<br />
von der Gemeinde selbst durchgeführt oder über einen<br />
»Konzessionsvertrag« auf ein fremdes Unternehmen übertragen<br />
werden. Die Stadt Pfarrkirchen hat sich entschieden, die<br />
Aufgaben größtenteils selbst zu erfüllen. Was 1891 als kommunaler<br />
Regiebetrieb mit kameral<strong>is</strong>t<strong>is</strong>cher, nicht getrennter Rechnungsregelung<br />
begann, wurde in den 30er Jahren in die Form<br />
des kommunalen Eigenbetriebes mit kaufmänn<strong>is</strong>chem Rechnungswesen<br />
(Bilanz, Verlust- und Gewinnrechnung etc.) überführt.<br />
Die »Eigenbetriebsverordnung« des Fre<strong>is</strong>taates Bayern<br />
zusammen mit der »Eigenbetriebssatzung« der Stadt Pfarrkirchen<br />
für die Stadtwerke regeln den Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich<br />
des Eigenbetriebes und seiner Organe (Stadtrat,<br />
Werkausschuss, Werkleitung, Bürgerme<strong>is</strong>ter). Neben der Form<br />
des Eigenbetriebes gibt es auch die Form der Eigengesellschaft<br />
(100% in kommunaler Hand) sowie gem<strong>is</strong>chtwirtschaftliche<br />
Unternehmen - GmbH oder AG mit öffentlicher und privater<br />
Beteiligung. Die Stadt Pfarrkirchen steht zu Ihrem Eigenbetrieb.<br />
Sie sieht durch diese Organ<strong>is</strong>ationsform die Versorgung,<br />
Bürgernähe, Wahrung der Bürgerinteressen und Bürgerfreundlichkeit<br />
besonders gewährle<strong>is</strong>tet. Durch die enge<br />
organschaftliche Verbindung zw<strong>is</strong>chen Stadt und Eigenbetrieb<br />
(über Stadtrat, Werkausschuss, Bürgerme<strong>is</strong>ter, Werkleiter<br />
und die Verwaltungen) können die Anliegen und Bedürfn<strong>is</strong>se<br />
der Stadt und ihrer Bürger optimal bedient werden. Ziel<br />
der Stadtwerke <strong>is</strong>t die pre<strong>is</strong>werte, sichere und umweltverträgliche<br />
Energieversorgung.<br />
Energieversorger<br />
StreetScooter GmbH<br />
Prof. Dr-Ing. Achim Kampker<br />
+49 241 9900 2300<br />
kampker@streetscooter.eu<br />
www.streetscooter.eu<br />
Die Fahrzeuge der StreetScooter GmbH sind als pre<strong>is</strong>günstige<br />
Lösungen für den innerstädt<strong>is</strong>chen Verkehr gedacht. Die<br />
Entwickler verfolgen den Ansatz, interessierten Menschen<br />
einen bezahlbaren Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen.<br />
Das Besondere: Der Wagen <strong>is</strong>t um den Elektroantrieb<br />
herum konzipiert, also von Grund auf neu. Dieses<br />
Vorgehen ermöglicht die Vermeidung teurer Ineffizienzen,<br />
wie sie beim derzeit üblichen Ansatz der Umrüstung marktgängiger<br />
Modelle mit Verbrennungs motor auf Elektroantrieb<br />
zwangsläufig auftreten. Der StreetScooter <strong>is</strong>t zudem in ein<br />
Geschäfts system eingebettet, welches die notwendige Infrastruktur<br />
zur Aufladung der Batterien mit zusätzlichen<br />
Servicele<strong>is</strong>tungen kombiniert. Somit lassen sich auch neuartige<br />
sowie individuelle Betreibermodelle im Bereich Flottenmanagement<br />
und Carpooling umsetzen. Im Fahrbetrieb<br />
anfallende Daten werden im StreetScooter so aufbereitet,<br />
dass sie über standard<strong>is</strong>ierte Schnitt stellen an mobile Geräte<br />
übergeben und dort in relevante Anwendungen eingebunden<br />
werden.<br />
Die StreetScooter GmbH arbeitet mit einem großen Netzwerk<br />
renommierter und erfahrener Partnerfirmen aus dem<br />
Automotive-Bereich zusammen. Durch die Nähe zur RWTH<br />
Aachen - das Unternehmen <strong>is</strong>t eine Ausgründung der Universität<br />
- <strong>is</strong>t der Hersteller in der Lage, rasch auf neue Forschungsergebn<strong>is</strong>se<br />
zu reagieren. So lassen sich letztlich<br />
bessere Komponenten einbauen.<br />
Automobilhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
115
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Ladeinfrastruktur IT und Elektronik<br />
sunhill technologies GmbH<br />
Matthias Mandelkow, Geschäftsführer<br />
+49 9131 625 99 13<br />
matthias.mandelkow@sunhill-technologies.com<br />
www.sunhill-technologies.com<br />
Die sunhill technologies GmbH <strong>is</strong>t Deutschlands führender<br />
Mobile Payment Anbieter und arbeitet mit deutschen und<br />
europä<strong>is</strong>chen Mobilfunkanbietern zusammen. Für die innovative<br />
Bezahlmethode kann jedes SMS-fähige Handy, aber<br />
auch das Smartphone genutzt werden. Im Bereich Parken <strong>is</strong>t<br />
das mobile Bezahlen mit den sunhill-Applikationen bereits<br />
an über 100 Standorten in Deutschland, Österreich und den<br />
Niederlanden möglich. Unter anderem in Berlin, Düsseldorf<br />
und Amsterdam.<br />
Im Rahmen des Förderprojektes »sms&charge« hat sunhill<br />
technologies für das Thema Elektromobilität ein mobiles<br />
Bezahlverfahren entwickelt, mit dem per SMS oder Smartphone-App<br />
ein Ladevorgang an der Ladesäule gestartet und<br />
bezahlt werden kann. Die Abrechnung erfolgt automat<strong>is</strong>ch<br />
über die Mobilfunkrechnung oder das Prepaid-Guthaben.<br />
Swarco Traffic Systems GmbH<br />
Uwe Hahner, General Manager Parking und E-Mobility<br />
+49 30 924039 11<br />
parking@swarco.de<br />
www.swarco.com/sts<br />
Die Swarco Traffic Systems, ein Unternehmen der Swarco<br />
Group, gehört zu den führenden Anbietern von Systemlösungen<br />
zur Verkehrssteuerung mit umfassendem Know-how<br />
im Bereich von Elektrofahrzeug-Ladesäulen. Die Business<br />
Unit »Parking und E-Mobility« bietet maßgeschneiderte, integrierte<br />
Lösungen für Parkverkehrssteuerung, Parkraumbewirtschaftung<br />
und Elektrofahrzeug-Ladeinfrastrukturen an.<br />
Das Angebot umfasst Systeme zur Fahrzeug- und Einzelparkplatzerfassung,<br />
intelligente Parkleitsysteme, Systeme<br />
zur Bewirtschaftung von On- und Off-Street-Parkplätzen sowie<br />
Elektrofahrzeug-Ladeanschlüsse, Ladestationen und Batteriewechsel-Anlagen.<br />
Über die einzelnen Systemlösungen hinaus bietet die Business<br />
Unit kompetente Unterstützung in allen Phasen eines<br />
Projekts, von der Planung b<strong>is</strong> zur Umsetzung, einschließlich<br />
Der Service steht jedem Nutzer sofort zur Verfügung - eine<br />
Reg<strong>is</strong>trierung oder Kundenkarte <strong>is</strong>t daher nicht notwendig<br />
und ermöglicht so einen barrierefreien Zugang zur Ladeinfrastruktur,<br />
unabhängig vom Stromversorger oder Betreiber.<br />
sunhill bietet mit der mobilen Bezahlmethode ein Verfahren<br />
an, das für den Nutzer leicht und spontan zu handhaben<br />
<strong>is</strong>t. Für den Betreiber hat das mobile Bezahlverfahren den<br />
Vorteil, dass es mit geringem Aufwand in die Infrastruktur<br />
integriert werden kann und ein hohes Maß an Sicherheit bietet.<br />
Zudem <strong>is</strong>t es flächendeckend, auch länderübergreifend,<br />
einsetzbar. Das System <strong>is</strong>t bereits im Echtbetrieb im Einsatz,<br />
u.a. mit den Stadtwerken Düsseldorf, den Allgäuer Überlandwerken,<br />
den Stadtwerken Schweinfurt und E.ON.<br />
Beratung, Service und Wartung. Aufgrund seiner langjährigen<br />
Erfahrung und vielen richtungwe<strong>is</strong>enden Entwicklungen<br />
im Bereich der Elektrofahrzeug-Infrastruktur <strong>is</strong>t das Unternehmen<br />
zu einem wertvollen Dienstle<strong>is</strong>ter für Städte, Gemeinden<br />
und gewerblichen Parkraumbewirtschafter geworden.<br />
Als Verkehrstelematik-Spezial<strong>is</strong>t denken wir stets darüber<br />
nach, wie sich Elektromobilität in bestehende und neue<br />
Verkehrs- und Infrastruktursysteme optimal integrieren lässt.<br />
Wir sind überzeugt, dass wirklich nachhaltiger Verkehr nur<br />
im Zusammenspiel aus verschiedenen Verkehrsträgern, entsprechender<br />
Infrastruktur sowie innovativen Verkehrssteuerungssystemen<br />
entstehen kann. Techn<strong>is</strong>che Bas<strong>is</strong> für die<br />
neuen Verkehrskonzepte <strong>is</strong>t die Swarco Ladesäule; das integrierte<br />
System ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb einer<br />
effizienten Elektrofahrzeug-Infrastruktur unmittelbar »am<br />
Bordstein«.<br />
116 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Taxi Center Ostbahnhof GmbH<br />
Peter Köhl, Geschäftsführer<br />
+49 89 448 44 44<br />
p.koehl@taxi-ostbahnhof.de<br />
www.taxi-ostbahnhof.de<br />
Taxi Center Ostbahnhof GmbH <strong>is</strong>t mit 50 Hybridfahrzeugen<br />
und 2 Elektrofahrzeugen eines der modernsten und umweltfreundlichsten<br />
Taxiunternehmen Deutschlands. Der seit<br />
März 2012 integrierte Opel Ampera, vor allem aber die<br />
elektr<strong>is</strong>che Luxus-Limousine Tesla Model S, beide als Taxi<br />
b<strong>is</strong>her einzigartig in Deutschland, vermitteln unseren Kunden<br />
vielfach das faszinierende Fahrerlebn<strong>is</strong> des elektr<strong>is</strong>chen<br />
Antriebs.<br />
Bereits 2008 haben wir mit dem Austausch der Dieselfahrzeuge<br />
durch Hybride begonnen. Für die Initiative »UMWELT<br />
TAXI MÜNCHEN.DE« wurde Taxi Center Ostbahnhof mehrfach<br />
ausgezeichnet - unter anderem mit dem renommierten<br />
»Energy Globe National Award 2013«. Gewürdigt wurde vor<br />
allem die Einsparung von nahezu 50% CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen sowie<br />
die Verbreitungsmöglichkeiten für die Elektromobilität.<br />
Mit ca. 10 Millionen gefahrenen Hybridkilometern sind unsere<br />
Mitarbeiter kompetente Multiplikatoren für die mehreren<br />
Hundert Fahrgäste, die tagtäglich in unseren Autos das erste<br />
Mal spontan mit der neuen Technik in Berührung kommen.<br />
Neben dem geräuscharmen Fahrerlebn<strong>is</strong> wird vor allem die<br />
enorme Wirtschaftlichkeit und Haltbarkeit transportiert, beides<br />
gewichtige Faktoren für Kaufentscheidungen und somit<br />
treibende Momente für die Akzeptanz der Elektromobilität.<br />
Neben dem üblichen Taxiverkehr bieten wir durch zertifizierte<br />
Stadtführer hochinteressante Stadt- und Schlössertouren<br />
in unserer elektr<strong>is</strong>chen Luxuslimousine Tesla Model S an.<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungen und Taxiunternehmen<br />
Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft<br />
Carsten Bartholl, Leiter der Industry Group Energy & Environment<br />
+49 40 3 68 03 104<br />
c.bartholl@taylorwessing.com<br />
www.taylorwessing.com<br />
Kanzlei<br />
Taylor Wessing <strong>is</strong>t eine der führenden europä<strong>is</strong>chen Full-<br />
Service Kanzleien. Wir setzen auf Erneuerbare Energien und<br />
Nachhaltigkeit und beraten namhafte internationale Unternehmen<br />
aus den Bereichen Mobilität (Automobilhersteller<br />
und -zulieferer), Energieerzeugung/regenerative Energien<br />
sowie Finanzierung umfassend und prax<strong>is</strong>nah in allen Fragen<br />
des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts.<br />
Unser Experten-Team unterstützt sowohl bei strateg<strong>is</strong>chen<br />
Überlegungen als auch bei allen Rechtsfragen des Tagesgeschäfts.<br />
Dazu gehören insbesondere Fragestellungen in den<br />
Bereichen Handel, Log<strong>is</strong>tik und Vertrieb, Know-how-Schutz,<br />
Informationstechnologie, Arbeitsrecht, Produkthaftung und<br />
Versicherung, Wettbewerbsrecht, EU-Recht und Regulierungsfragen,<br />
Streitbeilegung, Gesellschaftsrecht/M&A, Steuern,<br />
Finanzierung, Immobilienrecht und Energierecht.<br />
Wir beschäftigen uns mit Zukunftsthemen wie Elektromobilität<br />
und entwickeln Lösungen für die daraus entstehenden<br />
rechtlichen Herausforderungen.<br />
Unter anderem hat Taylor Wessing einen internationalen<br />
Dienstle<strong>is</strong>ter im Elektromobilitätsmarkt in der Finanzierungsrunde<br />
beraten, sowie eine große, deutsche Universität bei<br />
der Verhandlung eines Konsortialvertrages für ein vom BMBF<br />
gefördertes Verbundprojet mit ca. 20 Partnern, dessen Ziel die<br />
Entwicklung und Konstruktion eines Elektro-Stadtautos <strong>is</strong>t.<br />
Neue Mobilität<br />
117
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Automobilhersteller IT und Elektronik<br />
TELEFUNKEN Licences GmbH<br />
Peter Alze, Marketing<br />
+49 172 6925 987<br />
pa@telefunken.com<br />
www.telefunken.com<br />
Die TELEFUNKEN Licenses mit Sitz in Frankfurt <strong>is</strong>t ein Tochterunternehmen<br />
der TELEFUNKEN SE. In der TELEFUNKEN<br />
Licenses liegen die Marken- und Lizenzrechte der TELEFUNKEN<br />
Gruppe, die von der Gesellschaft weltweit an Partner in verschiedenen<br />
Produkt- und Marktsegmenten lizenziert werden.<br />
Die Partner haben sich in dem Netzwerk der TELEFUNKEN<br />
Partner Allianz zusammengeschlossen. Über diese Plattform<br />
können sich die Lizenznehmer austauschen und vernetzen<br />
um zusätzliche Marktsynergien zu nutzen. TELEFUNKEN ermöglicht<br />
ihnen mit der Markennutzung und zahlreichen unterstützenden<br />
Services einen schnellen Markteintritt, ein<br />
profitables Wachstum, eine klare Differenzierung von Wettbewerbern<br />
und stellt die Einzigartigkeit und Qualität der<br />
Produkte sicher.<br />
TESLA MOTORS GmbH<br />
Jochen Drueberg<br />
+49 89 550520217<br />
jdrueberg@teslamotors.com<br />
www.teslamotors.com<br />
Produziert und vertrieben werden heute unter der Marke<br />
TELEFUNKEN unter anderem Produkte aus den Bereichen Unterhaltungselektronik,<br />
HiFi, Elektrogroßgeräte, Healthcare,<br />
Smart Building/Home Control, Home Security, IT und Kommunikationselektronik.<br />
Seit der Firmengründung im Jahr 1903 steht TELEFUNKEN für<br />
die Grundprinzipien des deutschen Ingenieurwesens: hochwertige<br />
Qualität und Innovationen. und gilt damit als eine<br />
der bedeutendsten Industriemarken der Welt.<br />
Tesla Motors hat es sich zum Ziel gesetzt, den Übergang zur<br />
Elektromobilität zu beschleunigen. Das im kaliforn<strong>is</strong>chen<br />
Palo Alto beheimatete Unternehmen entwickelt und produziert<br />
Elektrofahrzeuge sowie elektr<strong>is</strong>che Antriebskomponenten<br />
für Partner wie Toyota und Daimler. Tesla hat bereits<br />
über 15.000 Model S an Kunden in 31 Länder ausgeliefert.<br />
Die Auslieferung des Model S in Europa hat im August 2013<br />
begonnen.<br />
Das Model S <strong>is</strong>t die weltweit erste elektr<strong>is</strong>che Premium Limousine,<br />
die von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert<br />
und gebaut wurde. Mit der festen Absicht, die Erwartungshaltung<br />
und Ansprüche an eine Premium Limousine zu steigern,<br />
hat Tesla mit dem Model S zum ersten Mal überhaupt<br />
ein Auto dieser Art von Grund auf als Elektrofahrzeug konstruiert<br />
und gebaut. Das Herzstück des Model S bildet unser<br />
bewährter Elektroantrieb. Er steht für be<strong>is</strong>piellose Reichweite<br />
und ein unglaubliches Fahrgefühl. Mit klaren Konturen<br />
und beinahe perfekt ausbalancierter Gewichtsverteilung<br />
bege<strong>is</strong>tert das Model S durch hohe Reaktionsfähigkeit<br />
und Agilität - für ein Fahrerlebn<strong>is</strong>, welches die Eigenschaften<br />
der besten Sportwagen der Welt mit dem Komfort einer<br />
Limousine in sich zu vereinen vermag.<br />
Die Elektrolimousine wird mit einer 60 kWh oder 85 kWh<br />
Batterie angeboten und bietet die größte Reichweite aller<br />
auf dem Markt erhältlichen Elektrofahrzeuge. So ermöglicht<br />
das 85 kWh Lithium-Ionen-Batterie-Paket beglaubigte<br />
Reichweiten von b<strong>is</strong> zu 502 km (gemessen mit dem NEDC<br />
Testverfahren). Ohne Verbrennungsmotor oder sperrigen<br />
Mitteltunnel verfügt das Model S im Innenraum über mehr<br />
Platz als jede Limousine dieser Klasse. Hinzu kommt ein zweiter<br />
großzügiger Kofferraum, wo sonst die Motorhaube liegt.<br />
118 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
The Mobility House GmbH Deutschland<br />
Dr. Eva-Maria Ritter<br />
+49 89 4161430 90<br />
eva-maria.ritter@mobilityhouse.com<br />
www.mobilityhouse.com<br />
The Mobility House (TMH) <strong>is</strong>t seit 2009 als führender Dienstle<strong>is</strong>ter<br />
für Elektromobilität in Europa aktiv. Das Unternehmen<br />
mit Sitz in München hat sich auf das Laden von Elektroautos<br />
und die zukünftige Nutzung der Autobatterie als<br />
Stromspeicher spezial<strong>is</strong>iert. Das Elektromobilitäts-Angebot<br />
umfasst Dienstle<strong>is</strong>tungen rund um Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur,<br />
Erneuerbare Energien als Kraftstoff, Zugang zu<br />
öffentlichen Ladestationen sowie weitere Services. TMH bietet<br />
maßgeschneiderte Lösungen für die Automobilindustrie,<br />
damit Elektroautos le<strong>is</strong>tungsfähig geladen und mit umweltfreundlicher<br />
Energie versorgt werden. Das Unternehmen<br />
arbeitet mit elf Automobilherstellern zusammen und hat über<br />
1.000 Verkaufsberater in über 800 Handelsbetrieben geschult.<br />
Das Angebot von Installationsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />
für Elektrofahrzeuge steht in 15 Ländern zur Verfügung.<br />
Rund 1.500 Wallboxen für Elektroautos sind mittlerweile<br />
installiert. Die Endkundenmarke von The Mobility House <strong>is</strong>t<br />
ElectroDrive Europe.<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t mehr als ein Auto. Welche Ladelösungen<br />
wird mit dem Auto angeboten? Welche Bedürfn<strong>is</strong>se hat der<br />
Kunde? Wie sehen die Anforderungen in unterschiedlichen<br />
Ländern aus? The Mobility House steht als Dienstle<strong>is</strong>ter zur<br />
Seite, um diese Fragen zu klären. In Kooperation mit Autoherstellern<br />
bietet das Unternehmen den »sicheren Anschluss«<br />
mit Ladestation und Installations-Check an. Dieser Anschluss<br />
mit einer le<strong>is</strong>tungsfähigen Ladestation ermöglicht auch den<br />
Einsatz der Auto-Batterie als Energiespeicher. Durch gesteuertes<br />
Laden und Vehicle2Grid kann der Kunde zukünftig seine<br />
Stromkosten für das eAuto b<strong>is</strong> auf null senken.<br />
Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
THE NEW MOTION GmbH<br />
Nicklas Monte<br />
+49 30 215 02 848<br />
n.monte@thenewmotion.de<br />
www.thenewmotion.de<br />
The New Motion möchte für jeden in Europa grenzenlose<br />
Mobilität auf der Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien ermöglichen.<br />
2009 in den Niederlanden gegründet <strong>is</strong>t das Unternehmen<br />
mittlerweile führender Ladeinfrastruktur- und Service-Anbieter<br />
für Elektrofahrzeuge. Seit 2012 <strong>is</strong>t The New Motion auch<br />
in Belgien und Deutschland vertreten. Das Ladenetzwerk von<br />
The New Motion <strong>is</strong>t mit über 10.000 Ladepunkten das größte<br />
europä<strong>is</strong>che Ladenetz mit der höchsten Nutzungsrate.<br />
Um das elektr<strong>is</strong>che Fahren so einfach wie möglich zu gestalten,<br />
bietet The New Motion seinen Kunden umfassende Ladedienste<br />
an. Mit dem Ladenetzwerk baut The New Motion<br />
mit Kooperationspartnern kontinuierlich an einer flächendeckenden<br />
Ladeinfrastruktur aus intelligenten Schnellladesystemen<br />
und intelligenten Standardladern, die alle mit einem<br />
einzigen Ladepass zugänglich sind.<br />
Neben dem Aufbau und der Expansion des Netzwerkes bietet<br />
The New Motion spezielle Services wie z.B. einen Einblick in<br />
Ladestat<strong>is</strong>tiken durch ein Online-Portal, die Fernsteuerung<br />
der Ladepunkte, was ein Laden zum gewünschten Zeitpunkt<br />
ermöglicht sowie eine automat<strong>is</strong>che Zahlungsabwicklung<br />
die besonders für Dienstwagen und Standortbesitzer wesentliche<br />
Vorteile mit sich bringt. Mit diesen Services <strong>is</strong>t The<br />
New Motion Europas führender Anbieter von Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
rund um das Thema Laden für zu Hause, bei der Arbeit<br />
und unterwegs. The New Motion sorgt dafür, dass jeder, der<br />
elektr<strong>is</strong>ch fahren möchte, die passende Ladeinfrastruktur<br />
vorfindet, damit er überall sicher und unkompliziert elektr<strong>is</strong>ch<br />
laden kann. So wird eMobilität einfach, attraktiv und<br />
macht Spaß.<br />
Ladeinfrastruktur<br />
Neue Mobilität<br />
119
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Energieversorger Zulieferer<br />
Toyota Tsusho Europe S.A.<br />
Oxana Udovichenkow<br />
+49 211 88252 303<br />
oxana.udovichenko@de.ttesa.net<br />
ww.ttesa.de<br />
Das Wort »TSUSHO« ( 通 商 ) bedeutet »HANDEL« und/oder<br />
»GESCHÄFT« und umschreibt die dazugehörigen Aktivitäten.<br />
Toyota Tsusho <strong>is</strong>t die Verkaufsgesellschaft der Toyota<br />
Gruppe und bietet eine große Auswahl an Produkten und<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungen in der ganzen Welt an.<br />
Die TOYOTA TSUSHO CORPORATION mit Hauptsitz in Nagoya<br />
(Japan) wurde 1936 gegründet. Die TOYOTA TSUSHO EURO-<br />
PE S.A. wurde 1968 als einhundertprozentige Tochtergesellschaft<br />
der Toyota Tsusho Corporation in Belgien gegründet<br />
und 1990 wurde die deutsche Niederlassung in Düsseldorf<br />
gegründet.<br />
Folgende Bereiche sind die Hauptgeschäftsfelder von Toyota<br />
Tsusho: Automotive, Machinery & Electronics, Metals,<br />
Energy & Chemicals, Produce & Food Stuff sowie Consumer<br />
Trianel GmbH<br />
Thomas Spinnen, Bereichsleiter Vertriebslösungen für Stadtwerke<br />
+ 49 241 413 20 278<br />
t.spinnen@trianel.com<br />
www.trianel.com<br />
Der liberal<strong>is</strong>ierte Energiemarkt bietet Stadtwerken vielfältige<br />
Chancen. Mit über 100 Partnern und Gesellschaftern aus<br />
dem kommunalen Bereich <strong>is</strong>t Trianel die führende Stadtwerke-Kooperation<br />
in Europa. Trianel bündelt die Interessen<br />
von Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern und<br />
stärkt so deren Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit<br />
im Energiemarkt. Die Trianel Gruppe bietet ihren Partnern<br />
eine breite Dienstle<strong>is</strong>tungspalette entlang der gesamten<br />
energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette von der Erzeugung<br />
über Handel und Beschaffung b<strong>is</strong> hin zur Entwicklung<br />
neuer Geschäftsmodelle für Stadtwerke. Im Trianel Netzwerk<br />
»Neue Technologien« entwickelt Trianel gemeinsam<br />
mit Stadtwerken Lösungen für Smart Metering, dezentrale<br />
Erzeugung, Elektromobilität sowie verschiedene Energieeffizienz-Dienstle<strong>is</strong>tungen.<br />
Products, Services & Materials. Die Elektrofahrzeug-Sparte<br />
wird im Laufe der nächsten Jahre erheblich an Bedeutung<br />
gewinnen. Die ersten in Serie gefertigten Modelle stehen in<br />
den Startlöchern. Aus diesem Grund freuen wir uns über das<br />
Engagement und die Zusammenarbeit mit dem BEM.<br />
120 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
TÜV Rheinland Group<br />
Frank Ramowsky, Globaler Leiter Elektromobilität<br />
+49 221 806 2306<br />
Frank.Ramowsky@de.tuv.com<br />
www.tuv.com<br />
Beratung<br />
Das Ziel von TÜV Rheinland im Bereich Elektromobilität <strong>is</strong>t<br />
es, dass diese Art der Fortbewegung mindestens so sicher,<br />
attraktiv und vielfältig <strong>is</strong>t wie die konventionellen Formen<br />
der Mobilität. Wir begleiten dieses innovative Thema entlang<br />
der gesamten Wertschöpfungskette. Zum Be<strong>is</strong>piel mit<br />
Fahrzeug- und Komponententests, -prüfungen und deren<br />
Zertifizierung. Darüber hinaus kümmern wir uns beratend<br />
um alle Fragen bezüglich der Ladeinfrastruktur und deren<br />
Netzintegration.<br />
TÜV Rheinland <strong>is</strong>t ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstle<strong>is</strong>ter<br />
mit 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten<br />
17.500 Menschen an 500 Standorten in 65 Ländern. Sie erwirtschaften<br />
einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro. Die<br />
unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit<br />
von Mensch, Umwelt und Technik in fast allen Lebensbereichen.<br />
TÜV Rheinland prüft techn<strong>is</strong>che Anlagen, Produkte<br />
und Dienstle<strong>is</strong>tungen, begleitet Projekte und gestaltet Prozesse<br />
für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in<br />
zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland<br />
über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und<br />
Ausbildungszentren. Seit 2006 <strong>is</strong>t TÜV Rheinland Mitglied<br />
im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit<br />
und gegen Korruption.<br />
TÜV SÜD AG<br />
Volker Blandow, Leiter Elektromobilität (weltweit)<br />
+49 89 32950711<br />
e-mobility@tuev-sued.de<br />
www.tuev-sued.com/e-mobility<br />
Elektromobilität wird automobile Wertschöpfungsketten erheblich<br />
verändern, neue Kompetenzen und innovative Produktionsprozesse<br />
sind gefragt. Der Wandel im Automobilbau<br />
wird tiefgreifend sein und nahezu jede Komponente sowohl<br />
im Fahrzeug als auch in der Infrastruktur betreffen. Qualität<br />
und Sicherheit sind daher gerade in Zeiten des Wandels eine<br />
große Herausforderung.<br />
Elektr<strong>is</strong>che Sicherheit von Fahrzeug und Infrastruktur, Batteriesicherheit<br />
und funktionale Sicherheit bilden den Kern<br />
der TÜV SÜD-Dienstle<strong>is</strong>tungen in der Elektromobilität. Aber<br />
auch die Themen Arbeitsschutz, Hochvoltsicherheit (im Bereich<br />
Aus- und Weiterbildung), Flottenmanagement und die<br />
Grünstromzertifizierung sind wichtige Bausteine. Auch rund<br />
um Wasserstoff verfügt TÜV SÜD über langjährige Erfahrungen<br />
bei der Zulassung von Wasserstoff-Tankstellen sowie<br />
bei der Prüfung von Speichersystemen und Brennstoffzellen.<br />
TÜV SÜD betrachtet und testet nicht nur Einzelkomponenten,<br />
sondern richtet den Blick insbesondere auf die Systemsicherheit<br />
und die Interoperabilität. Das sichere und zuverlässige<br />
Zusammenspiel der Komponenten <strong>is</strong>t nicht nur ein<br />
Sicherheitskriterium, es wird vom Kunden als Qualitätsmerkmal<br />
vorausgesetzt. Die TÜV SÜD-Experten engagieren<br />
sich daher auch in den Bereichen der Normung und der<br />
internationalen Standard<strong>is</strong>ierung. Beim Elektrofahrzeug<br />
laufen diese Kompetenzen ideal und global zusammen. Damit<br />
deckt TÜV SÜD als internationaler Dienstle<strong>is</strong>ter mit ca.<br />
20.000 Mitarbeitern die Sicherheitsaspekte in der Elektromobilität<br />
ganzheitlich ab.<br />
Prüfung und Zertifizierung<br />
Neue Mobilität<br />
121
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Ladeinfrastruktur Photovoltaik und Ladeinfrastruktur<br />
U.P. Schmidt / PV-PORT<br />
Pr<strong>is</strong>ka Schmidt, Geschäftsführerin<br />
+49 7564 933 88 07<br />
info@up-schmidt.de<br />
www.pv-port.de<br />
Die Firma PV-PORT <strong>is</strong>t ein Unternehmen das seit sieben Jahren<br />
in der Photovoltaik-Branche tätig <strong>is</strong>t. Seit zwei Jahren<br />
produziert PV-PORT Carports, die mit einer PV-Anlage und<br />
einer Elektrotankstelle den Kunden die Möglichkeit bietet,<br />
ihr Elektroauto mit regenerativer Energie zu betanken. Kein<br />
Mix aus der Steckdose, sondern eigen produzierter Strom.<br />
Für Kunden fertigt PV-PORT repräsentative Carports aus Holz<br />
mit traditioneller Zimmermannskunst an, in Standard und<br />
Individueller Ausführung. Ebenso werden Parkplatzüberdachungen<br />
aus Stahl, die modular unbegrenzt erweiterbar sind<br />
und sich somit für kleine sowie große Kunden- und Mitarbeiterparkplätze<br />
eignen, angeboten. PV-PORT plant mit und für<br />
Kunden die Überdachung, die PV-Anlagen und den Bedarf<br />
an Elektrotankstellen und kümmert sich von der Planung b<strong>is</strong><br />
zur Fertigstellung um alles. Die Kunden-Vorteile liegen in der<br />
ubitricity Gesellschaft für verteilte<br />
Energiesysteme mbH<br />
Dr. Frank Pawlitschek und Knut Hechtf<strong>is</strong>cher, Geschäftsführer<br />
+49 30 398 371 690<br />
contact@ubitricity.com<br />
www.ubitricity.com<br />
Einfach überall Strom laden. Das Berliner Unternehmen<br />
ubitricity hat mit der Mobile Metering Technologie eine Lösung<br />
entwickelt, um die Kosten für Ladeinfrastruktur und Abrechnungssysteme<br />
für eFahrzeuge um b<strong>is</strong> zu 90 % zu senken.<br />
Ladepunkte werden durch den Einsatz mobiler Smart Meter<br />
im Ladekabel oder im Fahrzeug auf identifizierbare und<br />
schaltbare Steckdosen reduziert. Diese Systemsteckdosen<br />
sind so kompakt, dass sie nahezu überall installiert werden<br />
können. Eine kostengünstige Wandmontage <strong>is</strong>t ebenso wie<br />
die Integration in einem Beleuchtungsmast möglich. Fahrer<br />
von Elektrofahrzeugen bringen ihr intelligentes Ladekabel<br />
von ubitricity einfach zu jedem Ladepunkt mit. Sie können<br />
so Ladestrom überall, wo sie parken, zum Be<strong>is</strong>piel am Arbeitsplatz<br />
oder aus Straßenlaternen, beziehen - und zwar<br />
sicher, zuverlässig und mit nur einer Rechnung.<br />
Unabhängigkeit, der Rentabilität, dem Wettbewerbsvorteil<br />
und im Beitrag zu einer gesunden Umwelt.<br />
Die Systemsteckdosen kosten deutlich weniger als stationäre<br />
Ladeinfrastruktur und verursachen keine laufenden Kosten<br />
für Kommunikation oder Messstellenbetrieb. Zusammen<br />
mit der Elektronik im Ladekabel entsteht so ein vollfunktionsfähiger<br />
Ladepunkt mit Kommunikationsanbindung und<br />
Messtechnik. Das ermöglicht den kostengünstigen Ausbau<br />
von Ladepunkten, insbesondere auch im öffentlichen und<br />
halböffentlichen Raum.<br />
ubitricity wurde 2008 von Knut Hechtf<strong>is</strong>cher und Frank<br />
Pawlitschek in Berlin gegründet. In Zusammenarbeit mit<br />
führenden Partnern und auch gefördert durch das Bundesmin<strong>is</strong>terium<br />
für Wirtschaft und Technologie macht ubitricity<br />
Ladeinfrastruktur flächendeckend bezahlbar. Seit 2012 läuft<br />
das System in nationalen und internationalen Feldtests, um<br />
den kommerziellen Start Ende 2014 vorzubereiten.<br />
122 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
UL International Germany GmbH<br />
www.ul.com<br />
Prüfung<br />
Mit aller Kraft arbeitet UL daran Endverbraucher zu schützen<br />
und sicheren, vorschriftenkonformen Produkten den Weg auf<br />
die globalen Märkte zu ebnen. Sicherheit <strong>is</strong>t unser Auftrag.<br />
Und diese erfüllen wir bei UL jeden Tag mit unseren umfangreichen<br />
Inspektions-, Prüf-, Trainings-, Zertifizierungs- und<br />
Beratungsdienstle<strong>is</strong>tungen.<br />
Dies <strong>is</strong>t in der Elektromobilität nicht anders - seit mehr als 10<br />
Jahren prüft und zertifiziert UL Elektrofahrzeugtechnologien<br />
und entwickelt neue Normen entsprechend den Marktanforderungen.<br />
UL unterstützt Hersteller von der Entwicklung und<br />
Prüfung elektr<strong>is</strong>cher Komponenten der Ladeinfrastruktur sowie<br />
Elektrofahrzeugen b<strong>is</strong> hin zur funktionalen Sicherheit -<br />
weltweit nach internationalen Normen.<br />
UL <strong>is</strong>t ein führendes weltweites Unternehmen für Sicherheitstechnik<br />
mit einer Erfolgsgeschichte von über 100 Jahren.<br />
UL beschäftigt fast 9.000 Fachleute in 46 Ländern und<br />
entwickelt die Zukunft der Sicherheit mit fünf verschiedenen<br />
Geschäftsbereichen - Product Safety, Environment, Life &<br />
Health, Verification und Knowledge Services - um die ständig<br />
steigenden Anforderungen von Kunden und der weltweiten<br />
Öffentlichkeit zu erfüllen.<br />
UNIQUE1 GmbH<br />
Denn<strong>is</strong> Petry, Geschäftsführer<br />
+49 69 9494 334 0<br />
d.petry@unique1.eu<br />
www.unique1.eu<br />
Beratung<br />
UNIQUE1 <strong>is</strong>t eine inhabergeführte Agentur mit Sitz in Frankfurt<br />
und Berlin, deren Le<strong>is</strong>tungsspektrum von der Konzeption<br />
strateg<strong>is</strong>cher Markenpositionierungen b<strong>is</strong> zur Real<strong>is</strong>ierung<br />
markt- und zielgruppenspezif<strong>is</strong>cher Marketingkommunikations-<br />
und Vertriebsmaßnahmen reicht. UNIQUE1 »Think<br />
Mobility« versteht sich als Spezial<strong>is</strong>t für branchen- und verkehrsmittelübergreifende<br />
Marketing- und Vertriebsberatung<br />
für zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätskonzepte auf dem nationalen<br />
wie auch internationalen Mobilitätsmarkt.<br />
terd<strong>is</strong>ziplinären Prozess, die unterschiedlichen für das jeweilige<br />
Mobilitätsprojekt relevanten Parteien aus Wirtschaft,<br />
W<strong>is</strong>senschaft und Politik zusammenzubringen. Die Kernkompetenz<br />
von UNIQUE1 auf dem Gebiet der Neuen Mobilität<br />
liegt in der Entwicklung von Geschäftsmodellen und<br />
Business Plänen sowie der Ausgestaltung des Marketing-<br />
Mix (Produkt, Pre<strong>is</strong>, D<strong>is</strong>tribution und Kommunikation) und<br />
der operativen Vermarktungsarbeit im Privat- wie auch Geschäftskundensegment.<br />
Damit bietet UNIQUE1 Unternehmen, die sich auf dem Zukunftsmarkt<br />
Mobilität positionieren wollen, ein ganzheitliches<br />
Le<strong>is</strong>tungsangebot. UNIQUE1 unterstützt in den frühen<br />
Phasen der Marktforschung, Potenzialanalyse und<br />
Konzeptentwicklung. Als fachlich übergreifender, koordinierender<br />
Dienstle<strong>is</strong>ter hilft UNIQUE1 bei dem komplexen, in-<br />
Neue Mobilität<br />
123
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Prüfung und Zertifizierung Elektrofahrradhersteller<br />
Urban-e GmbH & Co. KG<br />
Frank Müller, Geschäftsführer<br />
+49 30 7889 0780<br />
fm@urban-e.com<br />
www.urban-e.com<br />
Urban-e <strong>is</strong>t ein junges, innovatives Unternehmen im Bereich<br />
der Elektromobilität, welches elektrifizierte Lastenfahrräder<br />
produziert und vertreibt. 2009 begann die Erfolgsgeschichte<br />
des Unternehmens mit der Ansiedlung auf dem EUREF Campus<br />
in Berlin. Anfang 2013 wurde die Produktionsstätte in<br />
Glashütte eröffnet. Urban-e möchte eine Neue Mobilität mit<br />
gestalten, die wesentlich durch den Elektroantrieb geprägt<br />
sein wird. Mobilität soll ein faszinierendes Medium sein, mit<br />
dem wir uns über Design, Nachhaltigkeit und Lebensfreude<br />
definieren können und dabei andere Menschen in der Umgebung<br />
nicht durch Lärm oder Abgase einschränken.<br />
Noch haben die me<strong>is</strong>ten Kurierdienste kein geeignetes eFahrzeug<br />
um die steigende Nachfrage zu bewältigen. Solch ein<br />
eFahrzeug muss zuverlässig, schnell und flexibel sein, mehr<br />
Ladekapazität als ein Fahrrad haben und effizienter bzw.<br />
VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH<br />
Dr. Günter Schipper<br />
+49 69 8306 226<br />
guenter.schipper@vde.com<br />
www.vde.com<br />
Funktionale und elektr<strong>is</strong>che Sicherheit sind krit<strong>is</strong>che Erfolgsfaktoren<br />
der Elektromobilität. Dies gilt für das Fahrzeug im<br />
Betriebsfall, bei einem Unfall und in der Reparatur ebenso<br />
wie für den Ladevorgang, z.B. werden im Umweltsimulationsverfahren<br />
daher die Kfz-Komponenten beim VDE Prüf- und<br />
Zertifizierungsinstitut auf die Probe gestellt. (Li-Ionen)-<br />
Batterien werden auf ihre Produkt- und Transportsicherheit<br />
sowie ihre Performance getestet und auch das Gesamtverhalten<br />
des Fahrzeuges hinsichtlich seiner elektromagnet<strong>is</strong>chen<br />
Verträglichkeit wird überprüft.<br />
kostengünstiger als ein Auto sein. Urban-e schließt diese<br />
Lücke zw<strong>is</strong>chen Auto und Fahrrad und bietet das Lasten-<br />
Elektrorad »iBullitt« als Serienfahrzeug an. Bas<strong>is</strong> <strong>is</strong>t ein eingeführtes<br />
hochqualitatives Lastenrad aus Dänemark (»Bullitt«),<br />
das von Urban-e elektrifiziert und ggf. mit Solarpanels<br />
ausgestattet wird. Die Ausstattung des iBullitts <strong>is</strong>t modular,<br />
d.h. es kann nach Ihren Vorstellungen zusammengestellt<br />
werden. Dabei wählen Sie zw<strong>is</strong>chen drei verschiedenen<br />
Grundmodellen und können diese mit unterschiedlichen<br />
Komponenten ausstatten, z.B. Ihrer Lieblingsfarbe, einem<br />
zusätzlichen Wechsel- und/oder festen Akku, unterschiedlichen<br />
Transportboxen und vielem mehr. Unsere Produkte<br />
kombinieren dabei Innovation, Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein,<br />
Werbung und Kostenersparn<strong>is</strong>.<br />
Hierfür bietet das VDE-Institut seine Kompetenz in den Prüfungen<br />
nach der Kfz-Richtlinie und nach Normen und Herstellerspezifikationen<br />
an. Auch die Produktentwicklungsphase<br />
begleitet das VDE-Institut mit umfangreichen Prüfmöglichkeiten.<br />
Durch die Benennung des VDE-Instituts als Techn<strong>is</strong>cher<br />
Dienst der Kategorie A und D durch das Kraftfahrt-Bundesamt<br />
(KBA) können Prüfungen an Elektrofahrzeugen zur<br />
Vergabe der e1-Kennzeichnung durchgeführt werden.<br />
Seit 1920 steht das VDE-Zeichen für Sicherheit und Qualität<br />
in der Elektro- und Informationstechnik. Kooperationsvereinbarungen<br />
in mehr als 50 Ländern stellen sicher, dass die<br />
vom VDE durchgeführten Inspektionen international anerkannt<br />
werden. Die Zertifikate und Zeichen des VDE dienen<br />
Herstellern und Handel als Zugang zu den Weltmärkten.<br />
124 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Veloform Media GmbH<br />
Dr. Anselm Franz<br />
+49 30 400 562 0<br />
franz@veloform.com<br />
www.veloform.com<br />
Veloform Media GmbH entwickelt, produziert und vermarktet<br />
weltweit außergewöhnliche Fahrzeuge und Bauwerke.<br />
Die Out-of-Home Medien bboxx ® , xBob ® , velotaxi ® und eVelotaxi<br />
® sind ultimative Werkzeuge für Werbekampagnen, die<br />
in Erinnerung bleiben sollen, sowohl für Events, Incentives,<br />
als auch für Messe-Shuttles.<br />
Innovativ, nachhaltig und europaweit einzigartig wird in Berlin<br />
seit 1997 eine umweltfreundliche Verkehrsidee von der<br />
Veloform Media GmbH praktiziert. Ein internationales Netzwerk<br />
mit rund 1.800 Fahrzeugen und zahlreichen Lizenznehmern<br />
<strong>is</strong>t entstanden, das kontinuierlich wächst. Heute <strong>is</strong>t<br />
Velotaxi in Deutschland und weltweit in 53 Ländern an mehr<br />
als 120 Standorten aktiv.<br />
Agentur und Elektrofahrradhersteller<br />
vpa Verkehrsfachschule GmbH<br />
Rolf Dautel-Haußmann, Geschäftsführer<br />
+49 7021 920 8023<br />
r.haussmann@vpa.de<br />
www.vpa.de<br />
Die vpa Verkehrsfachschule GmbH <strong>is</strong>t eine Fahrlehrerausbildungsstätte,<br />
die sich im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität<br />
in Baden-Württemberg mit ihrem Projekt e-Fahrschule<br />
engagiert hat. Unter dem Motto »Elektrofahrzeuge<br />
brauchen Elektrofahrer« vermitteln wir Fahrlehrerinnen und<br />
Fahrlehrern in unseren Fortbildungsveranstaltungen den Zugang<br />
zu Elektrofahrzeugen im Pkw- und Zweiradbereich. Wir<br />
unterstützen sie bei der Ausbildung ihrer Fahrschülerinnen<br />
und Fahrschüler sowohl mit den notwendigen Ausbildungskonzeptionen<br />
als auch ganz konkret mit der Bereitstellung<br />
geeigneter Ausbildungsfahrzeuge. Dafür haben wir zusammen<br />
mit unserem Projektpartner, dem Weiterbildungszentrum<br />
Ulm für innovative Energietechnologien e.V. (WBZU),<br />
Unterrichtspläne und Medien für den Fahrschulunterricht erstellt.<br />
Ziel des Projektes <strong>is</strong>t es, Fahrschulen als Multiplikatoren<br />
für die verbreitete Nutzung von Elektrofahrzeugen zu gewinnen<br />
und Fahranfänger für Elektromobilität zu bege<strong>is</strong>tern.<br />
Über unsere Ausbildungserfahrungen informieren wir regelmäßig<br />
sowohl die einschlägigen Berufsverbände wie auch<br />
die verantwortlichen Verwaltungsebenen. Wir wollen die<br />
Nutzung von Elektrofahrzeugen in der Fahrausbildung vor<br />
allem im innerstädt<strong>is</strong>chen Bereich zu einer Selbstverständlichkeit<br />
werden lassen und Fahranfängern einen kompetenten<br />
Einstieg in die Nutzung von Elektrofahrzeugen ermöglichen,<br />
denn »Elektrofahrzeuge brauchen Elektrofahrer«.<br />
Fahrlehrerausbildungsstätte<br />
Neue Mobilität<br />
125
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Prüfung und Zertifizierung Informationsunternehmen<br />
WTI-Frankfurt eG<br />
Manfred Jaksch, Vorstand<br />
+49 69 4308 263<br />
m.jaksch@wti-frankfurt.de<br />
www.wti-frankfurt.de<br />
WTI-Frankfurt eG befasst sich mit den Themen W<strong>is</strong>sensbeschaffung,<br />
W<strong>is</strong>senserschließung und W<strong>is</strong>senstransfer. Dazu<br />
bündelt das Unternehmen das weltweit veröffentlichte Ingenieurw<strong>is</strong>sen<br />
in seinen Datenbanken, erschließt es mit semant<strong>is</strong>chen<br />
Technologien unter Einsatz eines deutsch-engl<strong>is</strong>chen<br />
Thesaurus und bereitet es für zielgenaues Auffinden<br />
in einem eigenen, modernen Suchsystem auf.<br />
Die Datenbank TEMA ® (Technik und Management) mit über<br />
4,4 Millionen Literaturnachwe<strong>is</strong>en gehört zu den führenden<br />
Angeboten von techn<strong>is</strong>ch-w<strong>is</strong>senschaftlichen Fachinformationen.<br />
WTI bietet mit der Datenbank TEMotive Elektromobilität<br />
mit zurzeit etwa 350.000 Nachwe<strong>is</strong>en, dem monatlichen<br />
Journal »Elektromobilität« sowie einer Alert-Möglichkeit<br />
wichtige techn<strong>is</strong>ch-w<strong>is</strong>senschaftliche Literaturnachwe<strong>is</strong>e an,<br />
die sich neuesten Fragestellungen aus dem breiten Spektrum<br />
yoove Mobility GmbH<br />
Hendrik Schneider, Geschäftsführer<br />
+49 30 652 157 310<br />
hendrik.schneider@yoove.com<br />
www.yoove.com<br />
Die yoove Mobility GmbH <strong>is</strong>t ein inhabergeführtes Dienstle<strong>is</strong>tungsunternehmen.<br />
Yoove entwickelt, erarbeitet und bietet<br />
neue Formen der Mobilität und Kommunikation an. Dabei<br />
gliedert sich das Unternehmen in zwei Geschäftsbereiche.<br />
Der Geschäftsbereich yoove FUN bietet für Privatkunden<br />
Segwaymiet- und Segwaytourangebote in Berlin und<br />
Potsdam. Mit über 100 SEGWAYS hat yoove FUN im März<br />
2011 das Tourengeschäft gestartet. Die geführten SEGWAY-<br />
Touren beginnen und enden in Berlin am Potsdamer Platz<br />
und in Potsdam beim dortigen yoove FUN Standort im Holländ<strong>is</strong>chen<br />
Viertel. Der Geschäftsbereich yoove PRO bietet für<br />
Geschäftskunden Management-, Kommunikations-, Incentive-<br />
und Beratungsle<strong>is</strong>tungen rund um die neuen Mobilitätsund<br />
Kommunikationsformen.<br />
F r a n k f u r t<br />
der Elektromobilität annehmen und Lösungen aufzeigen.<br />
Mit Hilfe der von WTI speziell entwickelten Suchmaschine<br />
TecFinder <strong>is</strong>t das Auffinden von Literaturnachwe<strong>is</strong>en selbst<br />
in dem sehr umfangreichen Datenbestand sehr einfach.<br />
Le<strong>is</strong>tungsstarke Analysewerkzeuge führen schnell und präz<strong>is</strong>e<br />
zu den richtigen Informationen.<br />
Yoove PRO greift rund um fahraktive Events auf einen großen<br />
Erfahrungsschatz zurück. Vom klass<strong>is</strong>chen Fahrservice<br />
über kundenspezif<strong>is</strong>che Touren b<strong>is</strong> hin zur kompletten Fahrzeuglog<strong>is</strong>tik<br />
im Rahmen einer fahraktiven Veranstaltung<br />
real<strong>is</strong>iert yoove PRO mit Elektrofahrzeugen europaweit die<br />
Vorstellungen und Wünsche ihrer Geschäftskunden. Raffinierte<br />
und modulare Parcours runden das Angebot ab und<br />
verleihen den Elektrofahrzeugen als trendiges Event-Tool<br />
eine neue Bedeutung. Das qualifizierte und geschulte Team<br />
steht dem Kunden sowohl in der Planung und Vorbereitung<br />
als auch in der Durchführung kompetent zur Seite. Yoove<br />
PRO macht die Elektromobilität für jedermann erlebbar und<br />
garantiert fahraktiven Spaß, der in positiver Erinnerung eines<br />
jeden Teilnehmers bleibt. Sämtliche Gewerke wie Organ<strong>is</strong>ation,<br />
Gestaltung, Log<strong>is</strong>tik, Personal und Controlling sind im<br />
Dienstle<strong>is</strong>tungsumfang von yoove PRO enthalten.<br />
126 Neue Mobilität
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Zentrum für erneuerbare<br />
Energien und Nachhaltigkeit e.V.<br />
Gerhard Kopf<br />
+49 9624 903646<br />
zen@zen-ensdorf.de<br />
www.zen-ensdorf.de<br />
Beratung<br />
Die Region verfügt über ein großes Know-how im Bereich<br />
Erneuerbare Energien. Es gilt nicht nur das vorhandene<br />
W<strong>is</strong>sen an die Öffentlichkeit zu vermitteln, sondern auch<br />
sämtliche Akteure in der Region über die Aktivitäten und<br />
Möglichkeiten, die potenzielle Partner in der Region bieten<br />
können, zu informieren. Dadurch sollen Möglichkeiten zur<br />
klimaschonenden und kostengünstigen Energieeinsparung<br />
und -erzeugung wahrgenommen werden. Eine folgerichtige<br />
Entscheidung war deshalb die Einrichtung des in Ensdorf<br />
angesiedelten Zentrums für Erneuerbare Energien und<br />
Nachhaltigkeit (ZEN) in der ehemaligen Kloster-Gaststätte,<br />
seit dem Start am 1. Oktober 2008 geleitet von Geschäftsführer<br />
Gerhard Kopf. ZEN versteht sich als Info-Stelle, als<br />
Instrument für Erstkontakte, Beratung, Information und<br />
Vernetzung. Aufgabenbereiche sind hier die Vernetzung von<br />
Akteuren, die Förderung des Erfahrungsaustausches, Hilfe<br />
beim Aufbau von nachhaltigen Strukturen, Information und<br />
Beratung, auch im Sinne der Herstellung von Erstkontakten<br />
zw<strong>is</strong>chen Handwerksbetrieben und Endkunden sowie vor allem<br />
Öffentlichkeitsarbeit.Zu dem Thema Erneuerbare Energien<br />
gehört natürlich auch die Mobilität. Das ZEN <strong>is</strong>t selber<br />
im Besitz zweier Elektrofahrzeuge. Zum Fuhrpark gehören<br />
ein Mitsub<strong>is</strong>hi i-MiEV und ein N<strong>is</strong>san Leaf. Diese stehen für<br />
Bürger des Landkre<strong>is</strong>es Amberg-Sulzbach auch für Probefahrten<br />
bereit. Des Weiteren veranstaltet das Zentrum für<br />
Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit einen Tag der eMobilität.<br />
Dieser findet am 20. September 2014 auf dem Dultplatz<br />
in Sulzbach-Rosenberg statt. Es werden zahlreiche<br />
eAutos präsentiert und zusätzlich werden Probefahrten angeboten.<br />
Abgerundet wird diese Informationsveranstaltung<br />
mit einem Vortrag von Herrn Sigl (Präsident des BEM) zum<br />
Thema Elektromobilität.<br />
Zero Motorcycles<br />
Martin Driehaus, Marketing Director Europe<br />
+31 725112014<br />
martin.driehaus@zeromotorcycles.com<br />
www.zeromotorcycles.com.<br />
Zero Motorcycles <strong>is</strong>t ein US-amerikan<strong>is</strong>cher Hersteller von<br />
Elektromotorrädern. Hauptsitz des Unternehmens <strong>is</strong>t Santa<br />
Cruz, das kaliforn<strong>is</strong>che Mekka für Trendsportarten. Zero produzierte<br />
bereits seine ersten Prototypen mit dem Ziel, traditionelle<br />
Motorradeigenschaften mit Hightech-Entwicklungen<br />
aus der Lithium-Ionen-Forschung und dem nahegelegenen<br />
Silicon Valley zu vereinen. 2009 brachte das Unternehmen<br />
als erster Anbieter überhaupt eine vollständige Modellreihe<br />
mit elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Motorrädern für die Straße und<br />
das Gelände auf den Markt.<br />
Mit techn<strong>is</strong>chem Know-how, tatkräftiger Unterstützung von<br />
ausgewiesenen Motorrad-Experten und viel Innovationskraft<br />
stieg Zero Motorcycles so innerhalb weniger Jahre<br />
von einem Start-Up zu einem der Branchenführer in seinem<br />
Marktsegment auf. Mit dem Launch der ersten Modellreihe<br />
trat das Unternehmen auch in den europä<strong>is</strong>chen Markt ein<br />
und vertreibt seine Produkte seitdem vom Europastandort<br />
Alkmaar in den Niederlanden aus.<br />
Aktuell umfasst die Produktpalette von Zero Motorcycles vier<br />
Motorräder. Die Zero S, Zero SR und Zero FX sind vor allem<br />
auf den Straßen- und Stadtverkehr ausgerichtet, während<br />
die Zero DS gleichwohl auch spielend Schotterstraßen und<br />
staubige P<strong>is</strong>ten unter die Räder nimmt. Die neuen 2014er<br />
Modelle überzeugen durch ein weiterentwickeltes Design<br />
und noch mehr Le<strong>is</strong>tung, Reichweite, Höchstgeschwindigkeit<br />
und Akkulebensdauer. Alle Modelle können über Händler<br />
in Deutschland, Österreich und der Schweiz Probe gefahren<br />
und bestellt werden.<br />
Elektromotorradhersteller<br />
Neue Mobilität<br />
127
BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Versicherung Zulieferer<br />
ZIEHL-ABEGG Automotive GmbH<br />
Harald Ludescher, Vertriebsleiter<br />
+49 794016 95002<br />
Harald.Ludescher@ziehl-abegg.de<br />
www.ziehl-abegg.de<br />
Zurich Versicherung -<br />
Bezirksdirektion Detlev Knoll<br />
Detlev Knoll<br />
+49 8652 94 85 38<br />
knoll@zuerich.de<br />
www.zurich.de/knoll<br />
Die Zurich Bezirksdirektion Detlev Knoll bietet Versicherungslösungen<br />
für jede Art der elektr<strong>is</strong>chen Fortbewegung<br />
im Privat- und Firmenbereich. Vor etwa 5 Jahren fiel der Startschuss<br />
zu unserem Versicherungspaket in Zusammenarbeit<br />
mit Reinhold Eder, dem Geschäftsführer der Firma Segway<br />
Deutschland. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit der<br />
Zurich Gruppe Deutschland konnte ein deutschlandweit einmaliges,<br />
flexibles und le<strong>is</strong>tungsstarkes Versicherungspaket<br />
entwickelt werden.<br />
Spezial<strong>is</strong>iert haben wir uns unter anderem auf Versicherungslösungen<br />
für jede Art der elektron<strong>is</strong>chen Fortbewegung<br />
im Privat und Firmenbereich. Mein Team und ich begleiten<br />
die deutsche eMobilität seit der ersten Stunde und konnten<br />
ein deutschlandweit einmaliges, flexibles und le<strong>is</strong>tungsstarkes<br />
Versicherungspaket entwickeln. Auf Grund des großen<br />
Weltweit kommen Menschen täglich mit Produkten von<br />
ZIEHL-ABEGG in Berührung. Aufzüge werden mit ZIEHL-<br />
ABEGG-Motoren betrieben, U-Bahnen werden mit ZIEHL-<br />
ABEGG-Ventilatoren belüftet und Hybridbusse fahren mit<br />
Generatoren von ZIEHL-ABEGG. Innovative Lufttechnik, Antriebstechnik<br />
und Regeltechnik von ZIEHL-ABEGG findet sich<br />
in Industrieanlagen, in Wind- und anderen Kraftwerken. Das<br />
Familienunternehmen <strong>is</strong>t der weltgrößte Zulieferer von Motoren<br />
und Elektronik für mittelständ<strong>is</strong>che Aufzugshersteller<br />
sowie Technologieführer bei großen Industrieventilatoren.<br />
Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen alleine im Jahr<br />
2013 die Bedeutung des zukunftsträchtigen Radnabenantriebs<br />
ZAwheel von ZIEHL-ABEGG: darunter von der Energy<br />
Globe Foundation, dem Umweltbundesamt und dem Bundesumweltmin<strong>is</strong>terium.<br />
Beim internationalen Plus X Award<br />
verlieh die Jury dem ZAwheel das Prädikat »Bester Elektromotor<br />
des Jahres«.<br />
Am Hauptsitz in Künzelsau arbeiten 300 Techniker und Ingenieure<br />
an Innovationen für die Antriebstechnik, die Lufttechnik<br />
und Regeltechnik von morgen. In den weltweit 15<br />
Produktionsstätten und 86 Vertriebsstandorten sind 3.300<br />
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das alles begann<br />
vor mehr als 100 Jahren mit der Entwicklung und dem<br />
Bau von Elektromotoren. Seit 2004 fließt das Know-how in<br />
den Bereich Automotive ein. Um der Bedeutung der eMobilität<br />
gerecht zu werden, hat ZIEHL-ABEGG Ende 2011 das Unternehmen<br />
ZIEHL-ABEGG Automotive mit Sitz in Künzelsau<br />
gegründet. ZIEHL-ABEGG fokussiert so seine Kernkompetenzen<br />
im Bereich Radnabenmotoren, Achsenantriebe und Generatoren,<br />
um der Nutzfahrzeugbranche zukunftswe<strong>is</strong>ende<br />
Lösungen anzubieten<br />
Erfolgs in diesem Bereich erhielten wir eine Nominierung für<br />
den bayer<strong>is</strong>chen Staatspre<strong>is</strong> beim eCarTec Award 2011 in<br />
München. Auch im Bereich CarSharing sind wir mittlerweile<br />
ein fester Bestandteil.<br />
Die Philosophie nach der wir arbeiten <strong>is</strong>t es, jederzeit für<br />
unsere Kunden da zu sein, wenn es darauf ankommt. Dies<br />
nennen wir das »Zurich Help Point Versprechen«. Dabei stehen<br />
wir stets an Ihrer Seite bei allen Veränderungen, die das<br />
Leben mit sich bringt.<br />
128 Neue Mobilität
WHO<br />
IS<br />
<strong>Who</strong><br />
DER<br />
ELEKTRO-<br />
<strong>MOBILITÄT</strong><br />
Verbände, Initiativen, Organ<strong>is</strong>ationen, die aktiv Zeichen setzen.<br />
Neue Mobilität<br />
129
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der elektromobilität<br />
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der<br />
Elektromobilität<br />
Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, b<strong>is</strong> 2020 eine Million<br />
Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen. Klar <strong>is</strong>t,<br />
dass dieses Ziel nur branchenübergreifend und gesamtgesellschaftlich<br />
erreicht werden kann. Nur durch aktive Zeichen<br />
und nachhaltiges Engagement aller beteiligten Akteure<br />
von der Politik über die industrie, Wirtschaft und Forschung<br />
b<strong>is</strong> hin zu den verschiedenen Branchenverbänden<br />
kann Deutschland tatsächlich wie gewünscht Leitmarkt und<br />
Leitanbieter für eine Neue Mobilität werden.<br />
Doch was wird zur Erreichung dieses Ziels konkret unternommen?<br />
Und vor allem von wem? Denn am Ende des Tages<br />
geht es nicht nur um fachliche Kompetenz, eloquente Reden<br />
und große Pläne, sondern um prakt<strong>is</strong>che Lösungen, zielführende<br />
Initiativen und konkrete Maßnahmen, die innerhalb<br />
der Gesellschaft deutlich sichtbar werden.<br />
Je mehr Player sich an der D<strong>is</strong>kussion über eine em<strong>is</strong>sionsarme<br />
Mobilität der Zukunft beteiligen, desto mehr Dynamik<br />
entsteht in diesem Zukunftsbereich. Mit einer Vielzahl an<br />
Akteuren, die sich aus den verschiedenen involvierten Branchen<br />
einbringen, erhält die gesamte D<strong>is</strong>kussion über eine<br />
nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsbewältigung einen<br />
enormen Stellenwert in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.<br />
Denn je häufiger die Vor- und Nachteile, Hintergründe, Herausforderungen<br />
und die Bedeutung der Neuen Mobilität<br />
für Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, Wertschöpfung,<br />
Arbeitsplätze und die mit all dem verbundenen<br />
Chancen für unseren Wirtschaftsstandort themat<strong>is</strong>iert werden,<br />
desto größer wird die öffentliche Wahrnehmung, die Akzeptanz<br />
und das Verständn<strong>is</strong> für den notwendigen Systemwechsel.<br />
Diese Aufgabe kann nur eine gesamtgesellschaftliche sein<br />
und erfordert die aktive Teilnahme der innovativsten Netzwerke<br />
Deutschlands, vorausschauender Persönlichkeiten und das<br />
kooperative Zusammenwirken aller beteiligten Akteure, b<strong>is</strong><br />
hin zum Engagement eines jeden Bürgers.<br />
Es <strong>is</strong>t schön zu sehen, dass das Bewusstsein für eMobilität,<br />
Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit mit zunehmender<br />
Häufigkeit und aus vielen verschiedenen Richtungen in den<br />
Medien und damit im Alltag der Menschen ankommt. Diese<br />
Tatsache <strong>is</strong>t all jenen zu verdanken, die erkannt haben, dass<br />
die W<strong>is</strong>sensvermittlung, Aufklärung und konstruktive Auseinandersetzung<br />
für ihre Mitglieder und Interessenten eine<br />
entsprechende themat<strong>is</strong>che Relevanz darstellt.<br />
Vor diesem Hintergrund haben wir uns die Frage gestellt,<br />
welche NGOs sich bereits heute aktiv mit dieser Zielsetzung<br />
beschäftigen. In der Rubrik »<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität«<br />
haben wir deshalb in den letzten vier Ausgaben die Verbände,<br />
Initiativen und Organ<strong>is</strong>ationen vorgestellt, die sich<br />
für nachhaltige und zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätslösungen<br />
einsetzen. Auf je einer Seite haben wir diesen Unterstützern<br />
eine Plattform geben, um unserem Fachpublikum ihr Engagement<br />
für eine Neue Mobilität vorzustellen. Auf diese We<strong>is</strong>e<br />
wollten wir Gemeinsamkeiten und Standpunkte darstellen<br />
und verdeutlichen, welchen unterschiedlichen Fokus sie<br />
in diesem Bereich setzen und welche konkreten Positionen<br />
sie dabei vertreten.<br />
Diese unterschiedlichen Branchenakteure engagieren sich<br />
in ergänzenden und miteinander verbundenen Themenschwerpunkten.<br />
Und nur durch die Vielzahl aktiver Stimmen<br />
können wir langfr<strong>is</strong>tig die Schlüsseltechnologien Elektromobilität<br />
und Erneuerbare Energie international sichtbar an<br />
eine europä<strong>is</strong>che Führungsposition setzen. So steht zum<br />
Be<strong>is</strong>piel im Bundesverband eMobilität die Förderung em<strong>is</strong>sionsarmer<br />
Antriebstechnologien und die Schaffung eines<br />
polit<strong>is</strong>chen Durchsetzungsinteresses im Sinne einer Neuen<br />
Mobilität an erster Stelle. In diesem Kontext schwingen natürlich<br />
verwandte Themen wie Nachhaltigkeit, Erneuerbare<br />
Energien, SmartGrid, der Klima- und Umweltschutz sowie<br />
die Förderung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen mit.<br />
130 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - acatech<br />
acatech<br />
Deutsche Akademie<br />
der Technikw<strong>is</strong>senschaften e.V.<br />
acatech berät Politik und Öffentlichkeit in technikbezogenen Zukunftsfragen.<br />
Wie genau sehen diese Beratungsle<strong>is</strong>tungen im Bereich der<br />
Elektromobilität aus? Wo sehen Sie dort derzeit den höchsten Beratungs-<br />
und Handlungsbedarf?<br />
acatech bringt bei solchen übergreifenden technologiepolit<strong>is</strong>chen Themen<br />
die Experten aus W<strong>is</strong>senschaft und Wirtschaft zusammen. Dafür<br />
kann die Akademie auf das Fachw<strong>is</strong>sen ihrer Mitglieder - herausragende<br />
W<strong>is</strong>senschaftler aus dem In- und Ausland und Persönlichkeiten aus<br />
technologieorientierten Unternehmen und Vereinigungen - zurückgreifen.<br />
Binnen weniger Monate erarbeitete die Akademie auf dieser Bas<strong>is</strong><br />
die an Politik und Gesellschaft gerichtete Stellungnahme »Wie Deutschland<br />
zum Leitanbieter für Elektromobilität werden kann«. Diese markierte<br />
Anfang 2010 einen Wendepunkt: Neben dem Ziel eines deutschen<br />
Leitmarkts zeigte acatech Wege zu einer Leitanbieterschaft deutscher<br />
Unternehmen in elektromobilen Technologien auf - dieses Ziel floss in die<br />
weiteren innovationspolit<strong>is</strong>chen Programme der Bundesregierung ein.<br />
Im Mai 2010 übernahm acatech Präsident Henning Kagermann den Vorsitz<br />
der Nationalen Plattform Elektromobilität, die den gemeinsamen<br />
Aufbruch der rund 140 Partner über acht unterschiedlichen Branchen<br />
hinweg koordiniert.<br />
Für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland <strong>is</strong>t zentral,<br />
dass Elektromobilität als Gesamtsystem wahrgenommen wird. An den<br />
Schnittstellen der unterschiedlichen Branchen entstehen zahlreiche<br />
neue Potenziale und Anforderungen: Besonderer Beratungs- und Handlungsbedarf<br />
besteht im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie<br />
(IKT) und in den Dienstle<strong>is</strong>tungen rund um die Elektromobilität.<br />
Durch moderne, le<strong>is</strong>tungsfähige IKT werden intelligente Produkte<br />
geschaffen, die eigenständig Informationen austauschen und<br />
sich gegenseitig steuern. Elektrofahrzeuge können mit intelligenten<br />
Verkehrs- und Energiesystemen vernetzt werden. Die Entwicklung des<br />
Fahrzeuges zu einem Knotenpunkt im Internet eröffnet zugleich Potenziale<br />
für neue webbasierte Dienstle<strong>is</strong>tungen. Zu diesen Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
zählen technologiebegleitende Services und Infrastrukturdienstle<strong>is</strong>tungen<br />
wie auch neue Nutzungsmodelle. Dabei müssen wir verschiedene<br />
Herausforderungen annehmen und lösen: Die Sicherheit<br />
von Kommunikation und die Gewährle<strong>is</strong>tung von Privatheit sind nur<br />
zwei von acatech kürzlich in der Stellungnahme »Menschen und Güter<br />
bewegen« identifizierte und nun zu bearbeitende Handlungsfelder.<br />
Präsident<br />
Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl<br />
Prof. Dr. Henning Kagermann<br />
Gründungsjahr 2008<br />
Schwerpunkt<br />
acatech le<strong>is</strong>tet als nationale Akademie<br />
der Technikw<strong>is</strong>senschaften unabhängige,<br />
gemeinwohlorientierte und w<strong>is</strong>senschaftsbasierte<br />
Politik- und Gesellschaftsberatung<br />
und tritt ein für nachhaltiges<br />
Wachstum durch Innovation.<br />
Die Akademie bildet eine Plattform zum<br />
Austausch zw<strong>is</strong>chen W<strong>is</strong>senschaft und<br />
Wirtschaft. Schwerpunkte der Tätigkeit<br />
sind die Themen Bildung und Technikkommunikation,<br />
Energie, Ressourcen<br />
und Nachhaltigkeit sowie Technologien.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
acatech setzt sich in Projekten, Stellungnahmen<br />
und Empfehlungen dafür ein,<br />
Deutschland zum Leitanbieter und Leitmarkt<br />
für Elektromobilität zu entwickeln.<br />
Außerdem koordiniert acatech die inhaltliche<br />
und redaktionelle Arbeit der von<br />
acatech Präsident Henning Kagermann<br />
geleiteten NPE.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Michael Püschner, Referent<br />
pueschner@acatech.de<br />
www.acatech.de<br />
Neue Mobilität<br />
131
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ACE Auto Club Europa e.V.<br />
ACE<br />
ACE Auto Club Europa e.V.<br />
1. Vorsitzender Wolfgang Rose<br />
stellv. Vorsitzender Erwin Braun<br />
Gründungsjahr 1965<br />
Schwerpunkt<br />
Der ACE <strong>is</strong>t Dienstle<strong>is</strong>ter für seine Mitglieder<br />
und ihre Familien. Damit haben<br />
über 1,2 Mio. Menschen Anspruch auf<br />
die Dienstle<strong>is</strong>tungen des Clubs.<br />
Der ACE hilft, Mobilität umfassend zu<br />
sichern und zu fördern.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der ACE hilft seinen Mitgliedern zielgerichtet,<br />
kundenorientiert und wirtschaftlich<br />
rund um die persönliche Mobilität, dazu<br />
gehört auch sich für neue Mobilitätskonzepte<br />
zu engagieren, die den Mitgliedern<br />
Nutzen bringen werden. Darüber hinaus<br />
<strong>is</strong>t der Einsatz für eine zukunftsorientierte<br />
Verkehrspolitik, die sich am Prinzip der<br />
Nachhaltigkeit orientiert, auch Satzungsziel<br />
des ACE. Im Bereich der eMobilität<br />
möchte der ACE sein großes Netzwerk<br />
in Industrie, Verbände und Verwaltungen<br />
nutzen, um im Sinne der Menschen<br />
schnell pragmat<strong>is</strong>che Lösungen umzusetzen,<br />
dabei gilt es Interessen von Kommunen<br />
und Endkunden einzubeziehen.<br />
Ansprechpartner eMobilität<br />
Matthias Knobloch,<br />
Abteilungsleiter Verkehrspolitik<br />
www.ace-online.de<br />
Der ACE <strong>is</strong>t als erster Automobilclub Mitglied im BEM geworden. Inwieweit<br />
engagieren Sie sich darüber hinaus für eine em<strong>is</strong>sionsarme<br />
Mobilität und was bedeutet der Systemwechsel hin zu einer nachhaltigen<br />
Neuen Mobilität für Ihre Mitglieder?<br />
Die Elektromobilität steht bei den klass<strong>is</strong>chen Autoclubmitgliedern<br />
noch selten im Zentrum ihrer Mobilität. Trotzdem stellt sie uns als Autoclub<br />
natürlich vor Herausforderungen. Zum einen müssen wir uns mit<br />
der neuen Technik beschäftigen, um Mitgliedern auch bei einem neuen<br />
Antrieb den gewohnten guten Service bieten zu können. Zum anderen<br />
- und dies <strong>is</strong>t in der nächsten Zeit vielleicht dringender - sieht der<br />
ACE in der eMobilität einen Baustein für ein nachhaltiges Mobilitätssystem,<br />
das starker Unterstützer bedarf.<br />
Die eMobilität <strong>is</strong>t in den letzten Jahren weit vorangekommen, aber wie<br />
bei vielen Hypes wurden Erwartungen geweckt, die nicht so schnell<br />
oder vielleicht auch gar nicht zu erfüllen sind. Wichtig <strong>is</strong>t uns, die Menschen<br />
auf dem Weg in die Elektromobilität mitzunehmen, dazu gehören<br />
real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Informationen und ein Ansatz, der auch den Menschen in<br />
Mietshäusern ohne eigene Garage zeigt, welche alltäglichen Vorteile<br />
Elektromobilität bieten kann.<br />
Darüber hinaus wäre es deutlich zu kurz gedacht, lediglich den Verbrennungsmotor<br />
durch einen Elektromotor zu ersetzen. Wir sehen das<br />
Potenzial der eMobilität besonders in vernetzten Systemen: Pedelecs,<br />
der ÖPNV und das eAuto als em<strong>is</strong>sionsarmes Stadtverkehrsfahrzeug<br />
wirken zusammen und sind nicht nur Bausteine eines Mobilitätssystems,<br />
sondern auch eines regenerativ orientierten Energiesystems.<br />
Gerade in diesem Systemansatz sehen wir als gewerkschaftsnaher Club<br />
auch große Exportchancen für die deutsche Mobilitätsindustrie. Dabei<br />
geht es nicht darum, den Verzicht zu predigen. Auch die eMobilität<br />
bietet Fahrspaß und Raum für die exzellente Autotechnik »Made in Germany«.<br />
Aber sie bietet darüber hinaus Mobilitätslösungen für die großen<br />
Metropolregionen der Welt ohne Lärm und lokale Schadstoffe. Der<br />
Bundesverband eMobilität <strong>is</strong>t für uns ein Verband, der sich vielseitig<br />
mit allen Aspekten der Elektromobilität beschäftigt. Deswegen sind wir<br />
als erster Autoclub gerne Mitglied beim BEM geworden und freuen uns<br />
auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Verband aber auch direkt mit<br />
den vielen Mitgliedern.<br />
132 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ADAC<br />
ADAC<br />
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.<br />
Der ADAC <strong>is</strong>t mit über 18 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub<br />
in Deutschland und erreicht damit einen großen Teil der deutschen<br />
Autofahrer. Wie bereiten Sie Ihre Mitglieder auf den Systemwechsel<br />
hin zu einer Neuen Mobilität vor und wie positioniert sich der ADAC in<br />
Bezug auf eine mögliche CO 2 -abhängige Anpassung der Kfz-Steuer?<br />
Was muss getan werden, um eine Neue Mobilität als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che<br />
Mobilitätsalternative in der Gesellschaft zu integrieren?<br />
Vor dem Hintergrund der weltweiten Problematik der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen<br />
kann eine entsprechend ausgestaltete Kfz-Steuer als sehr wirksames<br />
umweltpolit<strong>is</strong>ches Lenkungsinstrument eingesetzt werden, da sie Anreize<br />
zur Anschaffung verbrauchsreduzierter Fahrzeuge setzt. Bereits<br />
im Jahre 2004 hat der ADAC ein detailliertes Konzept vorgestellt, wie<br />
die Kfz-Steuer auf Bas<strong>is</strong> der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen neu ausgerichtet werden<br />
kann. Vor drei Jahren <strong>is</strong>t schließlich eine Reform der Kfz-Steuer in Kraft<br />
getreten, die in zentralen Punkten dem Konzept des ADAC folgt.<br />
Die im Mai ausgeweitete Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge auf<br />
zehn Jahre unterstützt der ADAC, allerdings setzt er sich im Sinne der<br />
Verbraucher nicht nur für eine bestimmte Technologie bei alternativen<br />
Antrieben ein. Daher sieht der ADAC die von der Automobilindustrie<br />
geforderten hohen Fördersummen für den Kauf von Elektrofahrzeugen<br />
krit<strong>is</strong>ch. Es zeigt sich z.B. in Frankreich, dass auch ein hoher - mittlerweile<br />
nochmals auf 7.000 Euro pro Fahrzeug aufgestockter - Förderbetrag<br />
die Kaufentscheidungen nicht ausreichend stimulieren kann. In<br />
die richtige Richtung gehen die von der Bundesregierung geförderten<br />
Schaufenster für Elektromobilität. Der ADAC hat sich im Rahmen seiner<br />
Mitwirkung an der Nationalen Plattform Elektromobilität dafür eingesetzt,<br />
dass diese Schaufenster die Elektromobilität für den Verbraucher<br />
konkret erfahrbar machen: Nur wenn er bereits in der ersten Lebensphase<br />
der Elektromobilität mitgenommen wird, kann diese Technologie<br />
sich positiv entwickeln und in der Gesellschaft grundlegend Fuß fassen.<br />
Die individuelle Mobilität zu sichern und gleichzeitig den CO 2 -Ausstoß<br />
zu begrenzen, die fossilen Energieressourcen zu schonen sowie Luftschadstoffem<strong>is</strong>sionen<br />
zu reduzieren sind zentrale Herausforderungen<br />
unserer Zeit. Elektromobilität - in Form von Batterie-, Hybrid- oder<br />
Brennstoffzellenfahrzeugen - hat nach Ansicht des ADAC das Potenzial,<br />
einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser Aufgaben zu le<strong>is</strong>ten.<br />
Präsident<br />
Peter Meyer<br />
Gründungsjahr<br />
1903<br />
Schwerpunkt<br />
Pannenhilfe, Luftrettung, Verbraucherschutz,<br />
Versicherungen, etc.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
B<strong>is</strong> Ende 2012 stellt der ADAC kostenfrei<br />
Strom für Elektromobil<strong>is</strong>ten zur Verfügung<br />
(an Geschäftsstellen und teilwe<strong>is</strong>e<br />
Fahrsicherheitszentren etc.).<br />
Erster Crashtest eines Elektrofahrzeugs<br />
in Deutschland, das auch käuflich zu erwerben<br />
<strong>is</strong>t (iMiEV von Mitsub<strong>is</strong>hi).<br />
Informationsvermittlung von Vor- und<br />
Nachteilen der eMobilität an die Mitglieder<br />
über die ADAC Motorwelt.<br />
Tests von eRollern und Pedelecs, diverse<br />
Roadshows sowie Messebeteiligung und<br />
Redetätigkeiten zur eMobilität, Reichweitentests,<br />
ADAC eRallye Südtirol 2012.<br />
Verschärfung des ADAC EcoTest, um auch<br />
eAutos nach Energieverbrauch messen<br />
zu können.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
ADAC Technik Zentrum<br />
Landsberg am Lech<br />
www.adac.de<br />
Neue Mobilität<br />
133
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - AEE<br />
AEE<br />
Agentur für Erneuerbare Energien e.V.<br />
Geschäftsführer<br />
Philipp Vohrer<br />
Gründungsjahr 2005<br />
Schwerpunkt<br />
Aufgabe der AEE <strong>is</strong>t es, über die Chancen<br />
und Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung<br />
auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien<br />
aufzuklären - vom Klimaschutz über<br />
eine sichere Energieversorgung b<strong>is</strong> zu<br />
Arbeitsplätzen, wirtschaftlicher Entwicklung<br />
und Innovationen. Die AEE wird getragen<br />
von Unternehmen und Verbänden<br />
der Erneuerbaren Energien und gefördert<br />
durch die Bundesmin<strong>is</strong>terien für Umwelt<br />
und für Landwirtschaft. Sie arbeitet partei-<br />
und gesellschaftsübergreifend.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Die AEE setzt sich dafür ein, dass Elektromobilität<br />
von Anfang an nur mit Erneuerbaren<br />
Energien gedacht wird. Die AEE<br />
unterstützt mit innovativer Presse- und<br />
Öffentlichkeitsarbeit diese Gleichzeitigkeit<br />
von Energie- und Verkehrswende,<br />
bspw. über Veranstaltungen, Erarbeitung<br />
von Hintergrundinformationen oder die<br />
Erstellung von Infografiken.<br />
Ansprechpartner<br />
Sven Kirrmann, Pressereferent<br />
www.unendlich-viel-energie.de<br />
Nur im Einklang mit Erneuerbaren Energien <strong>is</strong>t Elektromobilität sinnvoll<br />
und nachhaltig und le<strong>is</strong>tet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.<br />
Welche Aktivitäten unternimmt die AEE im Bereich nachhaltiger<br />
Verkehr? Welche Rolle spielt die Elektromobilität für den Verkehr<br />
der Zukunft?<br />
Die AEE setzt sich für eine Energiewende ein, die alle Sektoren umfasst<br />
- neben der erfolgreichen Stromwende muss daher auch die Wärmeund<br />
eine Verkehrswende angegangen bzw. beschleunigt werden. Im<br />
Mobilitätsbereich bedeutet das neben einer deutlichen Steigerung der<br />
Effizienz vor allem den Umstieg auf regenerative Kraftstoffe bei Verbrennungsmotoren<br />
sowie den zunehmenden Wechsel zu alternativen<br />
Antriebstechnologien wie Elektro- oder Wasserstoffmobilität.<br />
Elektromobilität wird einer der Hauptbestandteile der zukünftigen Verkehrswelt<br />
sein, insbesondere die individuelle Mobilität auf kurzen und<br />
mittellangen Strecken wird vorrangig elektr<strong>is</strong>ch und so deutlich effizienter<br />
als heute betrieben werden. Dabei wird auch eine zunehmende<br />
Vielfalt der Fahrzeuggattungen zu sehen sein - oft wird bei der D<strong>is</strong>kussion<br />
um das Elektroauto be<strong>is</strong>pielwe<strong>is</strong>e die Erfolgsgeschichte beim<br />
Absatz von Pedelecs vergessen. Da zudem Sharing-Modelle den Besitz<br />
von Fahrzeugen immer stärker ablösen, wird auch eine stärkere Flexibilität<br />
und Intermodalität bei der Verkehrsmittelwahl eintreten, wovon<br />
die Elektromobilität nur profitieren kann.<br />
Neben den Vorteilen, die eFahrzeuge für die persönliche Lebensqualität<br />
bedeuten, können sie als mobile Stromspeicher auch entscheidend<br />
zum Gelingen der Energiewende insgesamt beitragen. Mit zunehmenden<br />
Anteilen fluktuierender Erneuerbarer Energien wird es auch immer<br />
wieder Zeiten geben, in denen Stromüberschüsse im Netz vorhanden<br />
sind - oder aber auch Momente, in denen nachts und bei Flaute ein<br />
Mangel an Energie herrscht. Mit rückspe<strong>is</strong>efähigen Akkus können<br />
eFahrzeuge geladen werden, wenn viel und billiger Strom im Netz <strong>is</strong>t,<br />
und dienen auch zur Überbrückung kurzfr<strong>is</strong>tiger Versorgungsengpässe.<br />
Aber nicht nur für die reine Energiespeicherung, sondern auch für Netzdienstle<strong>is</strong>tungen<br />
wie Frequenz- und Spannungshaltung, die b<strong>is</strong>lang<br />
noch überwiegend von großen konventionellen Kraftwerken gele<strong>is</strong>tet<br />
werden, können die vielen kleinen Speicher bei entsprechender Steuerung<br />
genutzt werden.<br />
134 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - bcs<br />
bcs<br />
Bundesverband CarSharing e.V.<br />
Carsharing boomt in den deutschen Metropolen. Insbesondere die<br />
Drive-On-Demand-Angebote der großen Fahrzeughersteller erfreuen<br />
sich in vielen Großstädten zunehmender Beliebtheit. Welchen Stellenwert<br />
nimmt die Elektromobilität im Kre<strong>is</strong>e Ihrer Mitgliedsunternehmen<br />
heute ein und welche Schritte unternehmen Sie, um Ihre Flotten im<br />
Sinne einer klimafreundlichen Mobilität umzustellen?<br />
Carsharing boomt nicht nur in den wenigen großen Großstädten, die<br />
die Autohersteller für ihre neuen Angebote entdeckt haben, sondern<br />
in allen 343 deutschen Städten und Gemeinden mit einem Carsharing-<br />
Angebot. Wir verfolgen als Verband einen ganzheitlichen Ansatz von<br />
Umwelt- und Verkehrsentlastung. Dabei geht es nicht darum, lediglich<br />
herkömmlich angetriebene Pkw durch eFahrzeuge zu ersetzen, sondern<br />
um eine Änderung des Verkehrsverhaltens der Autobesitzer. Bei einer<br />
Befragung von Carsharing-Neukunden aus dem Jahr 2011 haben ein<br />
Viertel der Befragten in ihrem eigenen Haushalt das Auto abgeschafft,<br />
übrigens ohne gravierende Komforteinbußen der Nutzer und mit hohen<br />
Zufriedenheitsbekundungen.<br />
Die Kombination dieser erwünschten Verhaltensumstellung mit umweltfreundlichen<br />
Fahrzeugen in den CarSharing-Flotten <strong>is</strong>t das Optimum.<br />
eFahrzeuge in Carsharing-Flotten sind dazu ein gutes Mittel, außerhalb<br />
von Förderprogrammen sind sie jedoch sehr teuer und können nur<br />
schlecht in die bestehenden Tarife integriert werden. Deshalb gibt es<br />
zurzeit nur dort größere Anteile von eFahrzeugen in Carsharing-Flotten,<br />
wo Förderungen dies finanziell ermöglichen oder in den Carsharing-<br />
Flotten großer Konzerne, die eine fehlende Betriebswirtschaftlichkeit<br />
durch Quersubventionierung aus Marketingbudgets ausgleichen. Die<br />
ausschließlich aus dem eigenen Wachstum heraus finanzierten stationsbasierten<br />
Carsharing-Angebote stehen jedoch vor der Frage, ob sie<br />
bei gleichem Investitionsvolumen durch zwei oder drei herkömmlich<br />
motor<strong>is</strong>ierte, schadstoffarme Carsharing-Fahrzeuge oder ein eFahrzeug<br />
die größeren Entlastungseffekte real<strong>is</strong>ieren. Die Carsharing-Anbieter<br />
bereiten sich auf den Zuwachs der Elektroanteile in ihren Flotten vor.<br />
Sobald die Kosten der eFahrzeuge und des noch einmal besonderen<br />
Handlings im Carsharing deutlich nachlassen, werden mehr und mehr<br />
Elektroanteile dort zu finden sein. Der Verband unterstützt seine Mitglieder<br />
dabei, auch indem er versucht, eFahrzeuge zu günstigeren Bezugskonditionen<br />
in seine Rahmenabkommen zu integrieren.<br />
Geschäftsführer<br />
Willi Loose<br />
Gründungsjahr<br />
1998<br />
Schwerpunkt<br />
Wir fördern das Carsharing als moderne<br />
Mobilitätsdienstle<strong>is</strong>tung und streben<br />
die Vernetzung mit dem öffentlichen Verkehr<br />
und anderen Verkehrsangeboten des<br />
Umweltverbundes an. Unser Ziel <strong>is</strong>t, den<br />
Autobestand und -verkehr zu vermindern<br />
und die Umweltbelastung durch den Individualverkehr<br />
zu verringern.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Das dezidiert umweltfreundliche Image,<br />
das die Carsharing-Angebote auszeichnet,<br />
kann durch den Einsatz von eFahrzeugen<br />
noch weiter verstärkt werden.<br />
Voraussetzung hierfür <strong>is</strong>t, dass eFahrzeuge<br />
ausschließlich mit Ökostrom aus<br />
zusätzlichen regenerativen Energiequellen<br />
aufgeladen werden. Ein Reichweitenproblem<br />
gibt es für eFahrzeuge in Carsharing-Flotten<br />
nicht, da gleichzeitig<br />
Fahrzeuge mit herkömmlichen Antrieben<br />
zur Verfügung stehen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Willi Loose, Geschäftsführer<br />
willi.loose@carsharing.de<br />
www.carsharing.de<br />
Neue Mobilität<br />
135
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BEE<br />
BEE<br />
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br />
Präsident Fritz Brickwedde<br />
Gründungsjahr 1991<br />
Schwerpunkt<br />
Der BEE <strong>is</strong>t der Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche.<br />
Seine Aufgabe<br />
<strong>is</strong>t die polit<strong>is</strong>che Interessenvertretung.<br />
Langfr<strong>is</strong>tiges Ziel <strong>is</strong>t es, die Energieversorgung<br />
in Deutschland vollständig auf<br />
Erneuerbare Energien umzustellen. Deshalb<br />
setzt der BEE sich auf allen polit<strong>is</strong>chen<br />
Ebenen für bessere Rahmenbedingungen<br />
für die Erneuerbaren im Strom-,<br />
Wärme- und Verkehrssektor ein. Er organ<strong>is</strong>iert<br />
Beratungen mit Politik, Behörden,<br />
Instituten und Verbänden, beauftragt Gutachten<br />
und erarbeitet Stellungnahmen zu<br />
Gesetzgebungsvorhaben.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Erneuerbare Energien und eMobilität<br />
sind natürliche Partner. Daher setzt sich<br />
der BEE auf polit<strong>is</strong>cher Ebene sowie in<br />
w<strong>is</strong>senschaftlich-techn<strong>is</strong>chen Gremien<br />
und auf Veranstaltungen für das Fortkommen<br />
von Elektrofahrzeugen sowie<br />
der notwendigen Infrastruktur ein. Der<br />
Verband wirkt u.a. in der NPE mit.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Robert Brandt, Projektleiter Systemtransformation<br />
www.bee-ev.de<br />
Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche <strong>is</strong>t der BEE einer<br />
der wichtigsten Akteure in diesem Umfeld. Welchen Beitrag le<strong>is</strong>ten<br />
Ihre Mitglieder für die Elektromobilität und was kann umgekehrt die<br />
Elektromobilität zur Energiewende be<strong>is</strong>teuern?<br />
Das Thema Elektromobilität <strong>is</strong>t zunehmend ein Querschnittsthema in der<br />
Mitgliedschaft des BEE. Während sich Verbände wie der Bundesverband<br />
Solare Mobilität (bsm) ganz konkret der Einführung von Elektrofahrzeugen<br />
widmen, nehmen Verbände wie der Bundesverband Solarwirtschaft<br />
oder der Bundesverband WindEnergie die Verknüpfung regenerativer<br />
Stromerzeugung mit der Nutzung in Elektrofahrzeugen in den Blick.<br />
So wie der Ausbau Erneuerbarer Energien eine neue mittelständ<strong>is</strong>ch<br />
geprägte Branche auf die Energiemärkte gebracht hat, wird der Ausbau<br />
Erneuerbarer Elektromobilität verfestigte Strukturen im Mobilitäts- und<br />
Automobilsektor beleben. Der Mittelstand des Erneuerbaren-Sektors<br />
kann so die Markteinführung von Elektrofahrzeugen beschleunigen.<br />
Daran hat die Branche der Erneuerbaren ein originäres Interesse. Denn<br />
je mehr Elektrofahrzeuge am Netz sind, desto größer wird ihr Beitrag zu<br />
einer besseren Netzintegration Erneuerbarer Energien.<br />
Übersteigt das regenerative Stromangebot die aktuelle Stromnachfrage,<br />
können die Batterien von Elektrofahrzeugen dieses zeitweilige Überangebot<br />
aufnehmen. Die Bundesregierung will eine Million Elektrofahrzeuge<br />
b<strong>is</strong> zum Jahre 2020 auf der Straße sehen. Allein diese könnten<br />
eine kumulierte Speicherle<strong>is</strong>tung von mehr als 10.000 MW ans Netz<br />
bringen. Um die Stabilität der Stromversorgung nicht zu gefährden und<br />
überhöhte Ausbaukosten für die Infrastruktur zu vermeiden, sollten<br />
Elektrofahrzeuge unbedingt mit intelligenter Ladetechnik ausgestattet<br />
werden. Nur dann können sie auf den Zustand der Verteilnetze und die<br />
fluktuierende Einspe<strong>is</strong>ung aus Solar- und Windkraftwerken reagieren.<br />
Die Weiterentwicklung und Markteinführung geeigneter Elektrofahrzeuge<br />
muss insbesondere wegen derzeit noch hoher Batteriekosten<br />
vorerst gefördert werden. Dafür sind unterschiedliche Ansätze denkbar.<br />
Aus Sicht der Branche sollte ein gezieltes Marktanreizprogramm<br />
der Bundesregierung d<strong>is</strong>kutiert werden, das eine Differenzierung nach<br />
Batterie- und Fahrzeuggröße bzw. nach der Energieeffizienz des Fahrzeugs<br />
ermöglicht. So könnten Mitnahmeeffekte ebenso wie zu geringe<br />
Förderanreize verhindert werden.<br />
136 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BEM<br />
BEM<br />
Bundesverband eMobilität e.V.<br />
Der Bundesverband eMobilität fördert einen branchenübergreifenden<br />
Austausch, um Elektromobilität auch langfr<strong>is</strong>tig als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che<br />
Mobilitätsalternative zu etablieren. Wie unterstützen Sie Ihre Mitglieder<br />
dabei? Welche Maßnahmen müssen zeitnah initiiert werden, um<br />
dem Ziel Leitmarkt Elektromobilität näher zu kommen?<br />
Der Kern der täglichen Bemühungen des Bundesverbands eMobilität<br />
liegt in der erfolgreichen Vernetzung seiner Mitglieder und Partner, um<br />
nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Bereich der Neuen Mobilität<br />
zu generieren und starke Netzwerke zur Durchsetzung polit<strong>is</strong>cher<br />
Forderungen zu etablieren. Auf diesem Wachstumsmarkt agieren zahlreiche<br />
Akteure aus sehr unterschiedlichen Branchen, die b<strong>is</strong> dato keine<br />
oder nur sehr wenige gemeinsame Anknüpfungspunkte haben und<br />
deshalb die Hilfestellung bei der Initiierung gemeinsamer Projekte gern<br />
annehmen. Als Sprachrohr der Branche kommuniziert der BEM mit und<br />
für seine Mitglieder.<br />
Gemeinsam mit seinen Mitgliedern setzt der BEM aktiv Zeichen für eine<br />
Neue Mobilität, um eine repräsentative Anzahl an elektr<strong>is</strong>chen Fahrzeugen<br />
auf unsere Straßen zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei prakt<strong>is</strong>che<br />
Lösungen, die im Alltag großflächig zum Einsatz kommen. Und das<br />
nicht erst 2020 sonder bestmöglich morgen. In einem ersten Schritt bedeutet<br />
das, die Flotten öffentlicher Körperschaften und kommunalnaher<br />
Unternehmen sukzessive mit Elektrofahrzeugen zu bestücken, um<br />
die Sichtbarkeit der Neuen Mobilität innerhalb der Gesellschaft deutlich<br />
zu erhöhen. Nur wenn wir die Menschen mitnehmen, kann sich ein<br />
entsprechender Markt für Elektrofahrzeuge aller Art etablieren.<br />
Die gewünschte Leitanbieterposition werden wir nur im globalen Kontext<br />
erlangen. Wir müssen jetzt auch international Zeichen setzen.<br />
Und glauben Sie mir, wir haben etwas zu zeigen. Deutsche Ingenieure,<br />
innovative Mittelständler und engagierte Unternehmen mit eigenen<br />
Forschungsabteilungen le<strong>is</strong>ten Großartiges auf dem Gebiet der Neuen<br />
Mobilität. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern zeigen wir<br />
deshalb auch auf internationalen Messen, wie der diesjährigen Automechanika<br />
in Frankfurt und Shanghai, was bereits heute im Bereich der<br />
Neuen Mobilität in Deutschland real<strong>is</strong>iert wird und welche techn<strong>is</strong>chen<br />
Innovationen künftig aus unseren Reihen zu erwarten sind.<br />
Präsident Kurt Sigl<br />
Vorstand Finanzen Michael Hofmann<br />
Vorstand Marketing Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
Gründungsjahr<br />
2009<br />
Schwerpunkt<br />
Elektromobilität, Neue Mobilität<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der Bundesverband eMobilität setzt sich<br />
dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />
mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien<br />
auf Elektromobilität umzustellen. Zu den<br />
Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung<br />
der gesetzlichen Rahmenbedingungen<br />
für den Ausbau der eMobilität<br />
als nachhaltiges und zukunftswe<strong>is</strong>endes<br />
Mobilitätskonzept und die Durchsetzung<br />
einer Chancengleichheit bei der Umstellung<br />
auf Elektromobilität. Um diese<br />
Ziele zu erreichen, vernetzt der BEM die<br />
Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien<br />
miteinander, fördert die öffentliche<br />
Wahrnehmung für eine Neue Mobilität<br />
und setzt sich für die notwendigen infrastrukturellen<br />
Veränderungen ein.<br />
Ansprechpartner eMobilität & Politik<br />
Klaus Bergerfurth<br />
klaus.bergerfurth@bem-ev.de<br />
www.bem-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
137
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BITKOM<br />
BITKOM<br />
Bundesverband Informationswirtschaft,<br />
Telekommunikation und neue Medien e.V.<br />
Präsident<br />
Prof. Dieter Kempf<br />
Gründungsjahr<br />
1999<br />
Schwerpunkt<br />
Informationswirtschaft,<br />
Telekommunikation und neue Medien<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
BITKOM entwickelt in enger Kooperation<br />
mit den verschiedenen Akteuren der<br />
Energiewirtschaft, Automobilherstellern<br />
und IT-Unternehmen eine gemeinsame<br />
Systemarchitektur für Elektromobilität.<br />
Dafür werden Verbands- und fachübergreifend<br />
Plattformen zur Vernetzung<br />
bereitgestellt, die von BITKOM eigenen<br />
Koordinierungskre<strong>is</strong>en, über internationale<br />
Kongresse b<strong>is</strong> hin zu lokalen Projektpartnerschaften<br />
reichen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Bernd Klusmann<br />
b.klusmann@bitkom.org<br />
www.bitkom.org<br />
Als Verband vertritt BITKOM die IT-, Telekommunikations- und Neue-<br />
Medien-Branche. Inwiefern betrifft der Systemwechsel hin zu einer<br />
CO 2 -freien Mobilität auch Ihre Mitglieder? Auf welche We<strong>is</strong>e unterstützen<br />
Sie Ihre Mitglieder?<br />
BITKOM begrüßt grundsätzlich die Förderung von Elektromobilität in<br />
Deutschland, fordert allerdings einen ganzheitlicheren Ansatz. Im Fokus<br />
der Entwicklung sollte nicht nur das Elektroauto stehen, sondern das<br />
System Elektromobilität als Kern eines künftigen intelligenten Verkehrssystems<br />
sowie als möglicher wichtiger Bestandteil eines intelligenten<br />
Energiesystems der Zukunft. Dieses umweltfreundliche, dezentrale und<br />
intelligente Stromnetz besteht aus vielen einspe<strong>is</strong>enden Energiequellen<br />
mit steigendem Anteil Erneuerbarer Energien. Um das neue Netz zu<br />
steuern, bedarf es moderner IT-Technologie. Die ITK-Branche hat also<br />
- ähnlich wie der Motor im Auto der Zukunft - eine Schlüsselstellung.<br />
Im Rahmen der Neuen Mobilität stellt sich diese wie folgt dar: Die IT-<br />
Technik regelt den Informationsaustausch zw<strong>is</strong>chen den einzelnen<br />
Netzelementen wie Fahrzeug, Ladestation und Netzbetreiber. So lässt<br />
sich be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e die Ladeinfrastruktur kommunikativ an die Abrechnungsprozesse<br />
der Energieproduzenten anbinden. Der einzelne Kunde<br />
kann analog zur SIM-Karte im Handy nicht nur den Pre<strong>is</strong>, sondern auch<br />
die Herkunft des Stroms nachvollziehen. Zudem besteht ein Informationsaustausch<br />
des Fahrzeugs mit der Umgebung. Die Frage, wann und<br />
wo die richtigen Tank- bzw. Ladestellen zu finden sind, <strong>is</strong>t dann nur<br />
noch eine Frage des Knopfdrucks.<br />
Um diese Ziele zu erreichen, <strong>is</strong>t es notwendig, dass die verschiedenen<br />
Akteure aus Energiewirtschaft, Automobilherstellern und IT-Unternehmen<br />
gemeinsam eine Systemarchitektur für Elektromobilität<br />
entwickeln. Dafür stellt BITKOM eine Plattform zur fachlichen Vernetzung<br />
sowie den Kontakt mit wichtigen Kunden und Systemlieferanten<br />
bereit. Im BITKOM-Koordinierungskre<strong>is</strong> Telematik und Navigation<br />
wird entsprechend branchenübergreifend auch mit BITKOM-Nichtmitgliedern<br />
der w<strong>is</strong>senschaftliche und techn<strong>is</strong>che Austausch gepflegt.<br />
Über die Verbandsgrenzen hinweg kooperiert BITKOM mit BDI, VDA,<br />
regionalen und internationalen ITS-Verbänden (ITS - Intelligente Transport<br />
Systeme). Gemeinsam mit diesen organ<strong>is</strong>iert BITKOM jährlich verschiedene<br />
Fachkongresse, die die Leitanbieter aller beteiligten Industrien<br />
zusammenbringen. Außerdem <strong>is</strong>t BITKOM Netzwerk-Partner von<br />
Projekten wie der Berliner Agentur für Elektromobilität.<br />
138 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BSM<br />
BSM<br />
Bundesverband Solare Mobilität e.V.<br />
Der BSM hat im vergangenen Jahr bereits sein 23-jähriges Bestehen<br />
gefeiert. Was haben Sie gemeinsam mit Ihren Mitgliedern in dieser<br />
Zeit erreicht und welche Aktivitäten sind für die Zukunft geplant, um<br />
dazu beizutragen, Elektromobilität auf die Straße zu bringen?<br />
Eine zukunftsfähige und postfossile Mobilität kann nur auf solarer<br />
Bas<strong>is</strong> geschaffen werden - ihre Kennzeichen sind geringer Energieverbrauch,<br />
keine Schadstoffe, keine Lärmbelästigung und der Einsatz<br />
Erneuerbarer Energien. Der BSM entwickelt hierzu Strategien, die in<br />
Fachforen d<strong>is</strong>kutiert und mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft<br />
konkret<strong>is</strong>iert werden. Besonders über die Vertretung in der AG<br />
»Netzintegration« der NPE nimmt der Verband Einfluss auf polit<strong>is</strong>che<br />
Entscheidungen.<br />
In zwei Schaufensterprojekten des Bundes <strong>is</strong>t der BSM beteiligt. In<br />
Berlin erarbeitet er ein Curriculum für die Fahrschul-Ausbildung mit<br />
und bei einem niedersächs<strong>is</strong>chen Projekt unterstützt er die Entwicklung<br />
netzfreundlicher Ladetechnik. Hierzu hat der BSM gemeinsam mit<br />
anderen Verbänden das Konzept »I.D.E.E.« entwickelt und in den NPE-<br />
Prozess eingebracht, mit dem intelligente Ladesysteme gefördert und<br />
Anforderungen von Nutzer, Batterie und Netz berücksichtigt werden.<br />
Weiterhin sollte eine einheitliche »Zero-Em<strong>is</strong>sion«-Plakette Fahrzeuge<br />
verbindlich kennzeichnen, die per Nachwe<strong>is</strong> über eine eigene Schadstoffgruppe<br />
in die »Feinstaubplaketten« - Verordnung aufgenommen<br />
werden. So lassen sich auch Nutzervorteile wie »kostenfrei parken«<br />
umsetzen. In Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Großparkplätzen können<br />
verbindlich und einheitlich gekennzeichnete und reservierte Parkplätze<br />
mit eigener Ladeinfrastruktur installiert werden.<br />
Der Aufbau von Stromtankstellen sollte als Netzausbau im Energiewirtschaftsgesetz<br />
(EnWG) verankert werden, auch um abgestimmte<br />
kommunale Bedarfsplanung zu sichern. Außerdem müsste eine individuelle<br />
CO 2 -Kfz-Steuer diejenigen Autobesitzer begünstigen, die z.B.<br />
nachwe<strong>is</strong>lich mit zertifiziertem Ökostrom fahren. Mit diesen Maßnahmen<br />
besteht eine Chance auf nachhaltige Mobilität.<br />
Die Mitglieder des BSM bewe<strong>is</strong>en seit etlichen Jahren und jeden Tag<br />
in ganz Deutschland, dass Elektromobilität praktikabel <strong>is</strong>t und Spaß<br />
macht. Sie fahren also mit gutem Be<strong>is</strong>piel voran.<br />
Präsident<br />
Thomic Ruschmeyer<br />
Gründungsjahr<br />
1989<br />
Schwerpunkt<br />
Nachhaltige, solare Mobilität ohne Öl in<br />
allen Verkehrsarten<br />
Engagement<br />
Der BSM setzt sich seit 1989 für nachhaltige,<br />
umweltverträgliche Verkehrssysteme<br />
und die Nutzung Erneuerbarer<br />
Energien ein. Seine Mitglieder sind mehrheitlich<br />
eMobil<strong>is</strong>ten. Diesen immensen<br />
Pool an Erfahrungen und Fachw<strong>is</strong>sen<br />
bringt der BSM in ein umfangreiches<br />
Netzwerk aus Umwelt- und Fachverbänden<br />
ein. So konnte der BSM wichtige Impulse<br />
nicht nur für die eMobilität setzen.<br />
Mit dem Hauptstadtbüro im CEE Center<br />
Erneuerbare Elektromobilität und als<br />
deutscher Vertreter im europä<strong>is</strong>chen<br />
eMobilitätsverband AVERE agiert der<br />
BSM auf nationaler und internationaler<br />
Ebene.<br />
Ansprechpartner im CEE<br />
Matthias Breust<br />
www.bsm-ev.de<br />
Neue Mobilität<br />
139
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BUND<br />
BUND<br />
Bund für Umwelt und Naturschutz<br />
Deutschland e.V.<br />
Präsident<br />
Prof. Dr. Hubert Weiger<br />
Gründungsjahr<br />
1975<br />
Schwerpunkt<br />
Natur- und Umweltschutz<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Die Verbesserung der Luftqualität und<br />
die Verringerung von Lärm, Flächenverbrauch<br />
und des CO 2 -Ausstoßes sind bereits<br />
seit vielen Jahren Anliegen des<br />
BUND. Im Focus steht dabei unter anderem<br />
der Verkehr und dort insbesondere<br />
der städt<strong>is</strong>che Verkehr. Elektromobilität<br />
in all ihren Facetten kann ein Weg hin<br />
zu lebenswerteren Städten sein. Der<br />
BUND zeigt immer wieder die Vorteile<br />
des elektr<strong>is</strong>ch betriebenen, öffentlichen<br />
Verkehrs auf und begrüßt Projekte zur<br />
Ausweitung des elektr<strong>is</strong>ch betriebenen<br />
Lieferverkehrs. 2009 wurde im Verband<br />
eine Position zur Elektromobilität verabschiedet,<br />
in der er klar macht, dass neue<br />
Formen der Elektromobilität an zugebauten,<br />
Erneuerbaren Energien gekoppelt<br />
sein müssen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Jens Hilgenberg, Bereich Verkehrspolitik<br />
des BUND Bundesverbandes<br />
www.bund.net<br />
Auf seiner Website beschreibt sich der BUND als treibende gesellschaftliche<br />
Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Inwieweit<br />
setzt sich der BUND in diesem Zusammenhang auch für eine<br />
nachhaltige Mobilität ein und welche Rolle schreibt er der Elektromobilität<br />
zu?<br />
Für uns heißt Mobilität nicht, dass alle mehr fahren. Dies <strong>is</strong>t jedoch leider<br />
der Trend. Bei annähernd gleicher Anzahl der in den letzten Jahren<br />
täglich zurückgelegten Wege, werden - unterstützt durch eine verfehlte<br />
Steuerpolitik - immer weitere Strecken zurückgelegt, ob zur Arbeit, zum<br />
Einkaufen oder in der Freizeit. Diesem Trend nicht zu folgen und ihn<br />
sogar umzukehren, <strong>is</strong>t eines unserer Ziele. Deshalb setzen wir uns<br />
für eine nachhaltige Verkehrs- und Stadtplanung ein, die nicht viele<br />
Millionen Euro für neue und unseres Erachtens unnötige Straßen verschwendet,<br />
sondern die lokale Mobilität der Bürger verbessert und sie<br />
gleichzeitig von Lärm und Abgasen befreit.<br />
Als wichtigen Baustein einer nachhaltigen Mobilität sehen wir die<br />
Elektromobilität, die besonders im Bereich des öffentlichen Verkehrs<br />
bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Verbesserungspotenzial<br />
sehen wir aber auch hier. So bietet eine bessere Vernetzung<br />
verschiedener Verkehrsträger enorme Vorteile. Das größte Potenzial<br />
für vierrädrige Elektromobilität in der Stadt sehen wir im öffentlichen<br />
Verkehr, bei Tax<strong>is</strong> und Carsharing-Autos sowie in allen Formen<br />
der häuslichen Dienstle<strong>is</strong>tungen, seien es Handwerker, Paketdienste<br />
oder Ähnliches. Diese Möglichkeiten optimal auszuschöpfen, sehen wir<br />
als wichtig an, um Menschen und Natur zu schützen. Krit<strong>is</strong>ch begleiten<br />
wir aber in jedem Fall die Gewinnung von Rohstoffen, die zur Produktion<br />
von Batterien benötigt werden, sowie deren Recycling.<br />
Noch krit<strong>is</strong>cher begleiten wir die Entwicklungen im Bereich Wasserstofftechnologie,<br />
wo unseres Erachtens zu hohe Umwandlungsverluste<br />
vorliegen und auch die Infrastruktur zu enormen Investitionen führen<br />
würde, die in keinem Fall den Steuerzahler belasten dürfen. Einfach<br />
eine neue Antriebsart in immer größere, schwerere und le<strong>is</strong>tungsstärkere<br />
Fahrzeuge einzubauen, <strong>is</strong>t nicht zielführend - Leichtbau und Downsizing<br />
sind hier gefragt. Auch für die Schönrechnung der CO 2 -Flottengrenzwerte<br />
der Hersteller dürfen Elektroautos nicht eingesetzt werden,<br />
das sorgt nur dafür, dass Autos mit Verbrennungsmotoren weiter zuviel<br />
CO 2 emittieren dürfen.<br />
140 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - Deutscher Städtetag<br />
Deutscher<br />
Städtetag<br />
Kommunalen Flotten kommt nach Ansicht vieler Experten beim Systemwechsel<br />
auf eine CO 2 -neutrale Mobilität eine große Bedeutung<br />
zu. Welche Maßnahmen unternimmt der Deutsche Städtetag, um eine<br />
nachhaltige Mobilität zu fördern? Welche polit<strong>is</strong>chen Rahmenbedingungen<br />
sind notwendig, um kommunale Flotten sichtbar auf die Straße<br />
zu bringen?<br />
Der Deutsche Städtetag setzt sich zusammen mit seinen Mitgliedsstädten<br />
für eine nachhaltige Mobilität und eine zukunftsgerechte Verkehrspolitik<br />
ein. Neben der Unterstützung der Bürger bei der Wahl umweltfreundlicher<br />
Verkehrsmittel kommt dem weiteren Ausbau und der<br />
Förderung der Elektromobilität eine wichtige Rolle zu. Schienengebundene<br />
Verkehre im ÖPNV sind schon heute gelungene Umsetzungsbe<strong>is</strong>piele<br />
für Elektromobilität. Die eigenwirtschaftliche Verbreitung von eBikes<br />
unterstützt die Zielsetzungen der städt<strong>is</strong>chen Nahmobilität. Städt<strong>is</strong>che<br />
Verkehrsunternehmen erproben darüber hinaus neue Hybridtechnologien<br />
in der Busflotte. In den Städten gibt es Einsatzmöglichkeiten, für<br />
die sich eFahrzeuge besonders eignen: Dazu zählen der eKleintransporter<br />
auf Friedhofs- und Grünflächen ebenso wie speziell für Kontroll- und<br />
Prüftätigkeit im Stadtgebiet vorgesehene eFahrzeuge. Die fortlaufende<br />
Umrüstung von großen kommunalen Fahrzeugsparks, z.B. bei der Müllabfuhr,<br />
stellt heute bereits eine besondere Herausforderung dar, um<br />
den aktuellen Anforderungen an Technik und Umweltschutz Rechnung<br />
zu tragen. Zusammen mit den Energieversorgern halten die Städte an<br />
prominenten Standorten Ladeinfrastruktur für eFahrzeuge vor. Mit dem<br />
pilothaften Einsatz von Elektrofahrzeugen nehmen sie darüber hinaus<br />
engagiert eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wahr. Die Städte<br />
sind dabei nicht zuletzt entscheidende Player in den Projekten zum<br />
Nationalen Schaufenster Elektromobilität und den verschiedenen Länderprogrammen.<br />
Der deutsche Städtetag unterstützt ferner die Bestrebungen<br />
der Bundesregierung, durch eine engagierte Mobilitäts- und<br />
Kraftstoffstrategie auf die zügige Umrüstung der Fahrzeugflotten in ein<br />
postfossiles Zeitalter hinzuwirken. Dabei stellt sich angesichts knapper<br />
kommunaler Haushaltsmittel auch die Frage, wie die Ersteinführung<br />
von Elektrofahrzeugen staatlich gefördert und das pre<strong>is</strong>liche Delta b<strong>is</strong><br />
zur vollständigen Marktdurchdringung überbrückt werden kann, damit<br />
die Anforderungen an die Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit bei der<br />
kommunalen Beschaffung nicht zum Hemmschuh für die eingeleitete<br />
und vorgezeichnete Entwicklung werden.<br />
Präsident<br />
Dr. Ulrich Maly<br />
Gründungsjahr<br />
1905<br />
Schwerpunkt<br />
Kommunaler Spitzenverband dt. Städte<br />
Engagement<br />
Der Deutsche Städtetag <strong>is</strong>t die Stimme<br />
der Städte und der kommunale Spitzenverband<br />
der kre<strong>is</strong>freien sowie der me<strong>is</strong>ten<br />
kre<strong>is</strong>angehörigen Städte in Deutschland.<br />
Als Solidargemeinschaft der Städte vertritt<br />
er die Idee der kommunalen Selbstverwaltung<br />
gegenüber Bund, Ländern,<br />
Europä<strong>is</strong>cher Union, staatlichen und<br />
nichtstaatlichen Institutionen sowie Verbänden.<br />
Seine Arbeit und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
orientiert der Deutsche Städtetag<br />
vor allem an den Anforderungen und<br />
Interessen der unmittelbaren Mitgliedsstädte<br />
sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger.<br />
Der Deutsche Städtetag berät seine<br />
Mitgliedsstädte und informiert sie über<br />
alle kommunal bedeutsamen Vorgänge<br />
und Entwicklungen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Thomas Kiel, Dezernat für Stadtentwicklung,<br />
Bauen, Wohnen und Verkehr<br />
post@staedtetag.de<br />
www.staedtetag.de<br />
Neue Mobilität<br />
141
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - DLR<br />
DLR<br />
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.<br />
Vorstandsvorsitzender<br />
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner<br />
Gründungsjahr<br />
1907<br />
Schwerpunkt<br />
Grundlagenforschung b<strong>is</strong> hin zur Anwendung<br />
in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt,<br />
Energie, Verkehr und Sicherheit<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Die DLR-Verkehrs- und Energieforscher<br />
arbeiten in der Elektromobilität mit einem<br />
system<strong>is</strong>chen Ansatz. Sie spannen<br />
dabei einen Bogen von energiewirtschaftlichen<br />
Fragen über Anforderungsanalysen<br />
des Verkehrssystems b<strong>is</strong> hin zur realen<br />
Umsetzung der Elektromobilität in unserem<br />
Verkehrsnetz. Zugleich werden bestehende<br />
Fahrzeugtechnologien weiter<br />
entwickelt und Übergangstechnologien<br />
zur elektromobilen Gesellschaft identifiziert.<br />
DLR-W<strong>is</strong>senschaftler arbeiten an<br />
der Energieerzeugung und Energiespeicherung,<br />
sie erforschen Nutzerbedürfn<strong>is</strong>se<br />
und neuartige Mobilitätskonzepte<br />
und entwickeln tragfähige Geschäftsmodelle.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dr.-Ing. Chr<strong>is</strong>tian Piehler<br />
Programmdirektor Verkehr beim DLR<br />
www.dlr.de<br />
Viele unserer Mitgliedsunternehmen beklagen sich darüber, dass die<br />
bürokrat<strong>is</strong>chen Hürden für die Bewerbung für Förderprojekte insbesondere<br />
für KMU zu hoch sind und schrecken daher oft vor der Bewerbung<br />
zurück. Wo sehen Sie hier Verbesserungspotenziale, um die Ausschreibungsmodalitäten<br />
einfacher und besser zu gestalten? Welche<br />
eigenen Aktivitäten unternimmt das DLR darüber hinaus im Bereich<br />
Neue Mobilität?<br />
Die bürokrat<strong>is</strong>chen Hürden für die Bewerbung um Forschungsgelder<br />
werden von Antragstellern häufig überschätzt - die Anforderungen an<br />
einen Projektantrag gleichen grundsätzlich denen, die von Unternehmen<br />
oder R<strong>is</strong>ikokapitalgebern bei der Genehmigung von internen Projekten<br />
gestellt werden. Für eine erste Bewertung reicht üblicherwe<strong>is</strong>e<br />
eine Projektskizze von 10-20 Seiten, in der die Arbeiten und Kosten grob<br />
abgeschätzt werden müssen. Bei erfolgversprechenden Skizzen wird der<br />
Antragsteller zur förmlichen Antragstellung aufgefordert. Für den Antrag<br />
muss er einen nachvollziehbaren Arbeits- und Verwertungsplan aufstellen<br />
sowie die für das Projekt erforderlichen Investitionen quantifizieren<br />
und durch Angebote belegen. Anschließend <strong>is</strong>t die Umsetzung in einen<br />
Antrag, der den admin<strong>is</strong>trativen Anforderungen des Bundes entspricht,<br />
in einem Tag zu schaffen. Unerfahrene Antragssteller werden dabei<br />
vom Projektträger intensiv beraten. Dass diese Hürde auch für Mittelständler<br />
nicht zu hoch <strong>is</strong>t, zeigt sich in den vom Projektträger im DLR<br />
betreuten Fördermaßnahmen für Elektromobilität:<br />
Von insgesamt 125 Unternehmen zählen 81 zu den klein- und mittelständ<strong>is</strong>chen<br />
Unternehmen, davon sind 45 Kleinunternehmen mit weniger<br />
als 100 Mitarbeitern. Das DLR engagiert sich seit ca. 15 Jahren<br />
erfolgreich mit einem eigenen Schwerpunkt in der Verkehrsforschung.<br />
DLR-W<strong>is</strong>senschaftler arbeiten an drei großen Herausforderungen:<br />
Mobilität für Personen und Güter sichern, Umwelt und Ressourcen<br />
schonen sowie Sicherheit und Komfort im Verkehr verbessern. Bei den<br />
bodengebundenen Fahrzeugen wie Autos, Nutzfahrzeugen und Zügen<br />
der nächsten Generation stehen ein geringerer Energieverbrauch, leichtere<br />
Strukturen, optimierte Aerodynamik, besserer Komfort und weniger<br />
Lärm im Fokus. Durch ein intelligentes Management von Straßen-,<br />
Schienen- und Seeverkehr sowie Flughäfen arbeiten wir an einer effektiveren<br />
und effizienteren Infrastrukturnutzung. Die Lösungsbeiträge des<br />
DLR zum Verkehrsmanagement bei Großereign<strong>is</strong>sen und Katastrophen<br />
unterstützen die Einsatzkräfte.<br />
142 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - DUH<br />
DUH<br />
Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />
Als Umweltverband haben Sie in der Vergangenheit das Regierungsprogramm<br />
Elektromobilität krit<strong>is</strong>iert. Was konkret sind Ihre Kritikpunkte?<br />
Welche Maßnahmen müssten umgesetzt werden, um eine<br />
zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität zu gewährle<strong>is</strong>ten?<br />
Wir sind der Überzeugung, dass die zunehmende Elektrifizierung der<br />
Antriebe auch im Straßenverkehr langfr<strong>is</strong>tig einen Beitrag zum Klimaschutz<br />
liefern wird. Wir glauben aber auch, dass die Elektromobilität<br />
nur ein möglicher Weg zur Minderung von CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen und zur<br />
Verbesserung der Luftqualität <strong>is</strong>t. Übergreifendes Ziel muss es sein,<br />
die Abgaswerte im Straßenverkehr insgesamt zu senken und zwar<br />
unabhängig von der verwendeten Technologie. Um das zu erreichen,<br />
brauchen wir ambitionierte CO 2 -Grenzwerte für neue Pkw. Genau das<br />
verhindert die Bundesregierung jedoch gegenwärtig. Elektromobilität<br />
zu fördern, halten wir grundsätzlich für richtig. Deutschland setzt hier<br />
aber falsche Schwerpunkte. Dringend notwendig und kurzfr<strong>is</strong>tig wirksam<br />
<strong>is</strong>t be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e die vollständige Elektrifizierung der Schieneninfrastruktur<br />
sowie die Förderung der kommunalen Elektromobilität in<br />
Gestalt von Straßenbahn oder Oberleitungsbussen. Auch die Batterieforschung<br />
muss weiter vorangetrieben werden. Statt aber diesen naheliegenden<br />
Weg einzuschlagen, werden in Deutschland Segmente der<br />
Elektromobilität opulent gefördert, die CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen und Ressourcenverbrauch<br />
erst in ferner Zukunft zu mindern vermögen.<br />
Teuer subventionierte Elektroautos, die so schwer und so PS-stark sind,<br />
wie die aktuellen Pkw mit Verbrennungsmotoren, können das Problem<br />
auch langfr<strong>is</strong>tig nicht lösen. Deshalb plädieren wir für eine schrittwe<strong>is</strong>e<br />
Elektrifizierung des Antriebsstrangs in Pkw. Teilelektr<strong>is</strong>che (Hybrid-)<br />
Antriebe sind heute bereits marktreif und haben bei konsequenter Ausrichtung<br />
auf Effizienz ein CO 2 -Einsparpotenzial von 30% auf vergleichbare<br />
reine Verbrennungsmotoren.<br />
Außerdem muss die Kfz-Besteuerung aufkommensneutral so umgestaltet<br />
werden, dass sie Anreize für besonders effiziente, saubere und<br />
klimaschonende Fahrzeuge setzt - und zwar unabhängig von ihrer Antriebstechnologie.<br />
Darunter fielen dann auch Elektrofahrzeuge. Bei aller<br />
zur Schau gestellten Bege<strong>is</strong>terung für die Elektromobilität dürfen<br />
wir nicht vergessen, vor allem die Verbrennungsmotoren sauberer zu<br />
machen. Hier liegt viel Potenzial, das durch die entsprechenden Rahmenbedingungen<br />
gehoben werden muss.<br />
Geschäftsführer<br />
Jürgen Resch<br />
Michael Spielmann<br />
Gründungsjahr<br />
1975<br />
Schwerpunkt<br />
Verbraucherschutz, Kre<strong>is</strong>laufwirtschaft,<br />
Energie, Verkehr, Naturschutz. Die DUH<br />
<strong>is</strong>t ein Umwelt- und Verbraucherschutzverein.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Diverse Beiträge und Veranstaltungen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Jürgen Resch<br />
resch@duh.de<br />
www.duh.de<br />
Neue Mobilität<br />
143
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - E-Motive<br />
E-MOTIVE<br />
VDMA-Forum Elektromobilität<br />
Mitglied der Hauptgeschäftsführung<br />
Hartmut Rauen<br />
Gründungsjahr<br />
2007<br />
Schwerpunkt<br />
Interessensvertretung des Maschinenbaus<br />
und insbesondere der Antriebstechnik<br />
gegenüber Kunden, Forschung und<br />
W<strong>is</strong>senschaft sowie der Öffentlichkeit,<br />
Politik und Wirtschaftskre<strong>is</strong>en. Zudem<br />
Arbeitskre<strong>is</strong>e und Expertenausschüsse<br />
für Mitgliedsfirmen sowie Organ<strong>is</strong>ation<br />
und Real<strong>is</strong>ierung von branchenweiten<br />
Forschungsprojekten.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
E-MOTIVE, das VDMA-Forum Elektromobilität,<br />
bündelt über 20 Fachverbände,<br />
Foren und Forschungsvereinigungen (insbesondere<br />
FVA und FVV) mit ihren Kompetenzen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Bernhard Hagemann<br />
Leiter Forum E-MOTIVE<br />
www.vdma.org<br />
Welche Chancen und Herausforderungen birgt der Systemwechsel<br />
hin zur Elektromobilität für den Maschinen- und Anlagenbau und wie<br />
bereiten Sie Ihre Mitglieder darauf vor? Welche Aufgaben und Ziele<br />
verfolgt in diesem Zusammenhang das »E-Motive Forum Elektromobilität«,<br />
das der VDMA ins Leben gerufen hat?<br />
Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs spielt bereits heute eine wichtige<br />
Rolle im Maschinen- und Anlagenbau, be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e bei Gabelstaplern<br />
und mobilen Maschinen. Elektromobilität <strong>is</strong>t also kein neues oder<br />
unbekanntes Thema für die deutsche Industrie. Das wird häufig bei der<br />
Fokussierung auf das Elektroauto ausgeblendet. Vor diesem Hintergrund<br />
bietet die Elektromobilität bereits heute viele Möglichkeiten für<br />
Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, sich mit Produkten<br />
und Fertigungsverfahren am Markt zu positionieren. Damit verbunden<br />
sind jedoch auch Herausforderungen, die sich insbesondere in den Bereichen<br />
Materialien und Fertigungstechniken zeigen.<br />
Eine zentrale Aufgabe des VDMA <strong>is</strong>t es, die relevanten Akteure zu vernetzen.<br />
Hierzu gibt es zahlreiche Instrumente und Maßnahmen, von<br />
Fachpublikationen b<strong>is</strong> hin zu Arbeitsgruppen, Seminaren und Expertentreffen.<br />
Zudem spielen der W<strong>is</strong>senstransfer und der Aufbau von Know-how eine<br />
entscheidende Rolle. Daher engagiert sich der VDMA für die vorwettbewerbliche<br />
Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF). Be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e<br />
geht es darum, zu den Themenfeldern Batterie, Le<strong>is</strong>tungselektronik sowie<br />
Elektromotor und Leichtbau zu forschen, damit Deutschland Leitmarkt<br />
und Leitanbieter der Elektromobilität wird. Hierzu werden Forschung<br />
und Industrie erfolgreich zusammengebracht.<br />
In diesem Zusammenhang <strong>is</strong>t das VDMA-Forum Elektromobilität von<br />
zentraler Bedeutung, denn es bündelt die Kompetenz aus über 20 Fachverbänden,<br />
Foren und Forschungsvereinigungen des VDMA und stellt<br />
für Industrie, W<strong>is</strong>senschaft und Politik eine Dialog- und W<strong>is</strong>sensplattform<br />
zum Thema Elektromobilität dar. E-MOTIVE steht somit für erfolgreiches<br />
Forschen im Netzwerk der Besten, mit über 3.000 engagierten<br />
Experten aus 400 Unternehmen und mehr als 200 Forschungsstellen.<br />
All dies vor dem Hintergrund, dass der Maschinen- und Anlagenbau<br />
die Technologien für die Elektromobilität liefert und somit zentraler<br />
Lösungsgeber <strong>is</strong>t.<br />
144 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - Fraunhofer-Gesellschaft<br />
Fraunhofer-<br />
Gesellschaft<br />
Die Fraunhofer-Gesellschaft <strong>is</strong>t die größte Organ<strong>is</strong>ation für anwendungsorientierte<br />
Forschung in Europa. Sie sind im Bereich der Elektromobilität<br />
gut aufgestellt und le<strong>is</strong>ten mit dem Forum Elektromobilität<br />
auch einen wertvollen polit<strong>is</strong>chen Beitrag für eine Neue Mobilität.<br />
Welche polit<strong>is</strong>chen Maßnahmen müssen von Seiten der Bundesregierung<br />
umgesetzt werden, um Deutschland zukünftig als Leitmarkt zu<br />
positionieren?<br />
Die Bundesregierung hat mit dem Nationalen Entwicklungsplan, den<br />
Aktivitäten im Umfeld der Nationalen Plattform Elektromobilität, mit<br />
den Modellregionen, den Schaufenstern und den Leuchttürmen ein<br />
ganzes Bündel von Maßnahmen umgesetzt. Eine dieser Maßnahmen<br />
war die Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität. Mit den gesammelten<br />
Erfahrungen w<strong>is</strong>sen wir bei Fraunhofer heute, wo die Potenziale<br />
liegen und wie diese erschlossen werden können.<br />
Elektroautos können einen großen Teil der individuellen Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se<br />
auch in zukünftigen Dekaden nachhaltig und bezahlbar befriedigen.<br />
Zwar werden sie nicht alle Mobilitätsprobleme lösen, aber sie<br />
werden integraler Bestandteil der zukünftigen Mobilität sein. Die wesentliche<br />
Frage <strong>is</strong>t nicht nur, wie Deutschland Leitmarkt wird, sondern<br />
wie das Produkt Elektromobilität den deutschen und die internationalen<br />
Märkte erobert. Dazu sind Produkte und Dienstle<strong>is</strong>tungen nötig, die den<br />
Wünschen des Kunden entsprechen. Im Bereich der Mobilität sind das<br />
vor allem Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort und natürlich müssen<br />
sich die Kosten daran orientieren, was der Kunde bereit <strong>is</strong>t zu zahlen.<br />
In der Markthochlaufphase können staatliche Anreize monetärer und<br />
nichtmonetärer Art Elektromobilität im Allgemeinen befördern. Hier<br />
sind neben der Bundesregierung vor allem die Landesregierungen<br />
und die Kommunen gefordert, kreativ den Rechtsrahmen auszuschöpfen<br />
und mögliche Hemmn<strong>is</strong>se zu beseitigen. Bei der Entwicklung und<br />
Durchsetzung international einheitlicher Standards und Vorschriften<br />
muss die Bundesregierung auf Technologieoffenheit achten, damit der<br />
technolog<strong>is</strong>che Fortschritt nicht ausgebremst wird. Wir müssen uns<br />
aber dessen bewusst sein, dass Elektromobilität nur dann am freien<br />
Markt bestehen wird, wenn es das bessere Produkt <strong>is</strong>t.<br />
Der interd<strong>is</strong>ziplinäre Dialog zw<strong>is</strong>chen Branchen, die b<strong>is</strong>her nur geringe<br />
Schnittmengen hatten, muss fortgesetzt und intensiviert werden.<br />
Durch die Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität haben wir gelernt,<br />
genau diese Schnittstellen zu bedienen.<br />
Präsident<br />
Prof. Reimund Neugebauer<br />
Gründungsjahr<br />
1949<br />
Schwerpunkt<br />
angewandte Forschung<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Mit der »Systemforschung Elektromobilität«<br />
verfolgt die Fraunhofer-Gesellschaft<br />
das Ziel, den Wandel zu einer nachhaltigen<br />
»All-electric Economy« wirkungsvoll<br />
zu unterstützen. Die Besonderheit des<br />
Ansatzes <strong>is</strong>t es, alle Wertschöpfungsstufen<br />
der Elektromobilität zu betrachten<br />
und aufeinander abgestimmt zu<br />
erforschen - von der Energieerzeugung,<br />
über den Transport und die Verteilung<br />
der Energie durch die Stromnetze, die<br />
Schnittstellen zw<strong>is</strong>chen Stromnetz und<br />
Fahrzeug, die Energiespeicherung b<strong>is</strong><br />
hin zu neuen Fahrzeugkonzepten mit einer<br />
neuen Infrastruktur sowie Nutzungsund<br />
Abrechnungskonzepten.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Prof. Holger Hanselka<br />
Hauptkoordinator Systemforschung<br />
Elektromobilität und Leiter des Fraunhofer-Instituts<br />
für Betriebsfestigkeit<br />
und Systemzuverlässigkeit LBF<br />
www.fraunhofer.de<br />
Neue Mobilität<br />
145
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - INNOZ<br />
INNOZ<br />
Innovationszentrum für Mobilität und<br />
gesellschaftlichen Wandel<br />
Geschäftsführer<br />
Prof. Dr. Andreas Knie<br />
Dr. Jürgen Peters<br />
Gründungsjahr<br />
2006<br />
Schwerpunkt<br />
Angewandte Forschung und Erprobung<br />
im Hinblick auf mobilitätsrelevante<br />
Handlungsfelder<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Das InnoZ sieht eMobilität als Katalysator<br />
für innovative inter- und multimodale<br />
Mobilitätskonzepte und -dienstle<strong>is</strong>tungen.<br />
Diese werden unter Realbedingungen<br />
getestet. Dabei zeigt sich, dass<br />
eFahrzeuge aufgrund von vergleichswe<strong>is</strong>e<br />
kurzen Reichweiten und höheren Kosten<br />
in neuen, system<strong>is</strong>chen Nutzungskonzepten<br />
erfolgversprechend sind. Zur<br />
Hinterlegung der eMobilität mit passenden<br />
Verwendungsformen entwickelt<br />
das InnoZ nutzerorientierte Lösungen.<br />
Das Ziel <strong>is</strong>t die Entwicklung nachhaltiger<br />
Anwendungsfelder für vernetzte Mobilitäts-<br />
und Energiedienstle<strong>is</strong>tungen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dr. Frank Wolter<br />
www.innoz.de<br />
Die Abkürzung InnoZ steht für »Innovationszentrum für Mobilität und<br />
gesellschaftlichen Wandel«. Bitte erläutern Sie uns kurz den Zusammenhang<br />
zw<strong>is</strong>chen gesellschaftlichem Wandel und dessen Auswirkungen<br />
auf das individuelle Mobilitätsverhalten. Welche Rolle spielt<br />
Elektromobilität Ihrer Meinung nach für die Mobilität der Zukunft und<br />
welchen Beitrag le<strong>is</strong>tet das InnoZ, um das Thema Elektromobilität in<br />
der Gesellschaft zu etablieren?<br />
Mobilität <strong>is</strong>t ein Kernthema bei der Ermöglichung offener und demokrat<strong>is</strong>cher<br />
Gesellschaften unter Sicherung der natürlichen Ressourcen. Die<br />
Differenzierung und Plural<strong>is</strong>ierung der Lebenswe<strong>is</strong>en manifestieren sich<br />
dabei in einem hohen Bedarf an Selbstbeweglichkeit sowie individueller<br />
Raum- und Zeitkoordination des Nutzers. Gleichzeitig zwingt die Umweltund<br />
Ressourcenlage dazu, über neue Lösungen in den Bereichen Mobilitätsverhalten<br />
und Energieverteilung nachzudenken. Dem Individualverkehr<br />
auf Grundlage fossiler Energien sind jedoch ökolog<strong>is</strong>ch und polit<strong>is</strong>ch<br />
immer engere Grenzen gesetzt. Dies gilt in besonderem Maße für die<br />
hochverdichteten Metropolregionen der Welt, wobei durch nachholende<br />
Motor<strong>is</strong>ierung zum Teil große Engpässe zu bewältigen sind. In dem Spannungsverhältn<strong>is</strong><br />
zw<strong>is</strong>chen Ressourcensicherung und Bewegungsbedürfn<strong>is</strong><br />
werden Städte gleichsam zu »Laboren« postfossiler Energienutzung<br />
und alternativer Verkehrssysteme. Durch die effiziente Verknüpfung vorhandener<br />
Verkehrssysteme und kollektiver Anwendungen sind Angebote<br />
zu entwickeln, die Mobilität nachhaltig und nutzerfreundlich sicherstellen.<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t dabei nicht nur eine techn<strong>is</strong>che Antriebsalternative,<br />
sondern führt als Teil von Bike- und Carsharing in Verbindung mit dem<br />
öffentlichen Verkehr zu neuen Anwendungsformen. Durch den Einsatz in<br />
entleihbaren Fahrzeugflotten, ergänzt durch eine Energieinfrastruktur im<br />
öffentlichen Raum und Smartphone-basierte Auskunftssysteme entstehen<br />
neue, nachhaltige Geschäftsmodelle.<br />
Das InnoZ entwickelt und erprobt gemeinsam mit seinen Partnern die<br />
Komponenten, die für eine solche dreifache Vernetzung zw<strong>is</strong>chen Verkehr,<br />
Energie und Telekommunikation notwendig sind. Hierzu zählen u.a. die<br />
Befragung der Carsharing-Nutzer mit Elektroautos als Teil multimodaler<br />
Angebote, die Erhöhung der Gebrauchstauglichkeit von Smartphone-Anwendungen<br />
und der Aufbau eines intelligenten Energienetzes zum Lastmanagement<br />
mit Elektroautos. Diese Komponenten testen und präsentieren<br />
wir mit Partnern in der Plattform elektroMobilität in Berlin-Schöneberg.<br />
146 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - Klima-bündn<strong>is</strong><br />
Klima-Bündn<strong>is</strong><br />
der europä<strong>is</strong>chen Städte mit<br />
indigenen Völkern der Regenwälder e.V.<br />
Das Klima-Bündn<strong>is</strong> <strong>is</strong>t ein europä<strong>is</strong>ches Netzwerk von Städten, Gemeinden<br />
und Landkre<strong>is</strong>en, die sich verpflichtet haben, das Weltklima<br />
zu schützen. Unter anderem sind Sie mit einem Vertreter in der Nationalen<br />
Plattform Elektromobilität (NPE) vertreten. Wie sehen Sie Ihre<br />
Rolle in der NPE und für welche konkreten Forderungen im Bereich<br />
Nachhaltige Mobilität setzen Sie sich ein?<br />
In die NPE bringt das Klima-Bündn<strong>is</strong> die Sicht der eMobilität aus dem<br />
Blickwinkel des kommunalen Klimaschutzes ein. Da wir keinem Geschäftsfeld<br />
oder gar Geschäftsmodell verpflichtet sind, können wir den<br />
gesamten Bereich vom Energieversorgungs- b<strong>is</strong> zum Mobilitätssystem<br />
ganzheitlich und langfr<strong>is</strong>tig betrachten. Aus unserer Sicht kann der<br />
Straßen- und Schienenverkehr im Jahr 2050 vollständig ohne Em<strong>is</strong>sionen<br />
von Kohlendioxid betrieben werden. Hierbei spielt die eMobilität<br />
die zentrale Rolle.<br />
Im Energieversorgungssystem der Zukunft, das spätestens 2050 komplett<br />
aus Erneuerbaren Energien gespe<strong>is</strong>t wird, <strong>is</strong>t im Gegensatz zu<br />
heute nicht Wärme sondern Strom die dominante Sekundärenergie. Nur<br />
durch die Verbindung mit einem Transportsystem, das im Wesentlichen<br />
auf der eMobilität basiert, können die großen Energieeffizienzpotenziale<br />
genutzt werden. Dafür muss die Fahrzeugindustrie netzintelligente<br />
Fahrzeuge auf den Markt bringen, die selbständig erkennen können,<br />
wann wie viel Strom im Netz <strong>is</strong>t und die ihre Ladele<strong>is</strong>tung dementsprechend<br />
anpassen. Die Nutzer müssen ihre abgestellten eFahrzeuge<br />
möglichst immer mit dem Stromnetz verbinden.<br />
eMobilität bietet aber auch ein großes Potenzial zur Umstellung auf<br />
einen deutlich energieeffizienteren Fahrzeugpark. Kleine und leichte<br />
Fahrzeuge lassen sich einfacher und kostengünstiger elektrifizieren als<br />
große und schwere. Hierfür sind aber polit<strong>is</strong>ch die richtigen Rahmenbedingungen<br />
zu setzen. Auf europä<strong>is</strong>cher Ebene muss etwa der CO 2 -<br />
Em<strong>is</strong>sionsgrenzwert für Kraftfahrzeuge deutlich gesenkt werden und<br />
auf Landes- und Kommunalebene muss die Fahrradinfrastruktur massiv<br />
ausgebaut werden. Nicht zuletzt kann auch der öffentliche Verkehr von<br />
der eMobilität im Sinne des Klimaschutzes profitieren: Von kostengünstigen,<br />
oberleitungslosen Straßenbahnsystemen für Mittelstädte über<br />
Elektrobusse b<strong>is</strong> hin zu neuen Mobilitätskonzepten, die eine Verbindung<br />
zu elektr<strong>is</strong>chen Individualfahrzeugen schaffen.<br />
Vorsitzender<br />
Joachim Lorenz<br />
Gründungsjahr<br />
1990<br />
Schwerpunkt<br />
Das Klima-Bündn<strong>is</strong> und seine 1.600 Mitgliedskommunen<br />
in 20 europä<strong>is</strong>chen<br />
Ländern setzen sich für Klimaschutz<br />
und den Erhalt der Tropenwälder ein.<br />
Die Mitglieder verpflichten sich den CO 2 -<br />
Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent<br />
zu senken.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Wir setzen uns auf kommunaler, nationaler<br />
und europä<strong>is</strong>cher Ebene dafür<br />
ein, dass die Chancen der eMobilität für<br />
den Klimaschutz genutzt werden. Wir<br />
motivieren Kommunen, geeignete Rahmenbedingungen<br />
für den Einsatz von<br />
eFahrzeugen zu schaffen. Eine zentrale<br />
Zielsetzung <strong>is</strong>t die Einbindung einer energie-<br />
und flächeneffizienten eMobilität in<br />
ein vollständig aus Erneuerbaren Energien<br />
gespe<strong>is</strong>tes Versorgungssystem.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dr. Dag Schulze, Bereichsleiter Energie,<br />
d.schulze@klimabuendn<strong>is</strong>.org<br />
www.klimabuendn<strong>is</strong>.org<br />
Neue Mobilität<br />
147
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - NABU<br />
NABU<br />
Naturschutzbund Deutschland e.V.<br />
Geschäftsführer<br />
Leif Miller<br />
Gründungsjahr<br />
1899<br />
Schwerpunkt<br />
Umweltschutz, Natur- und Artenschutz<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der NABU <strong>is</strong>t Mitglied der am 3. Mai<br />
2010 gegründeten »Nationalen Plattform<br />
Elektromobiltät«, einem Beratungsgremium<br />
der Bundesregierung. Sie beobachtet<br />
und analysiert die Entwicklungen<br />
im Bereich der Elektromobiltät und gibt<br />
Empfehlungen, wie die Ziele des Nationalen<br />
Entwicklungsplanes Elektromobiltät<br />
erreicht werden können. Darüber<br />
hinaus informiert der NABU in regelmäßigen<br />
Veranstaltungen über das Thema<br />
Elektromobilität und fördert den Ausbau<br />
der Erneuerbaren Energien sowie deren<br />
Netzintegration.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dietmar Oeliger<br />
Leiter Verkehrspolitik beim<br />
NABU Bundesverband<br />
www.nabu.de<br />
Der NABU unterstützt die Arbeit der Nationalen Plattform Elektromobilität<br />
mit einem Vertreter. Trotzdem haben Sie sich gemeinsam mit anderen<br />
Umweltverbänden sehr krit<strong>is</strong>ch über den 3. Fortschrittsbericht<br />
vom Mai 2012 geäußert. Wo liegen dort die Defizite und welche polit<strong>is</strong>chen<br />
Maßnahmen verm<strong>is</strong>sen Sie, um eine Neue Mobilität auf Bas<strong>is</strong><br />
Erneuerbarer Energien nachhaltig zu etablieren?<br />
Elektromobilität kann unter bestimmten Umständen einen Beitrag zur<br />
umweltverträglichen Fortbewegung der Zukunft le<strong>is</strong>ten. Dafür müssen<br />
allerdings die Weichen auch in der Nationalen Plattform Elektromobilität<br />
(NPE) richtig gestellt werden. Aus Sicht des NABU mangelt es bei der<br />
NPE b<strong>is</strong>her zum einen an der plattforminternen Abstimmung, zum anderen<br />
an einer gegenüber der Öffentlichkeit transparenten Arbeitswe<strong>is</strong>e.<br />
Zudem sollte die intelligente Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel<br />
stärker in den Mittelpunkt rücken. Denn erst wenn eFahrrad und eAuto<br />
b<strong>is</strong> hin zu elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Bussen und Bahnen miteinander vernetzt<br />
sind, können eFahrzeuge ihre Stärken voll ausspielen.<br />
Parallel dazu muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien zügig vorangehen<br />
und für einen immer »grüneren« Antrieb der Fahrzeuge sorgen. Damit<br />
eFahrzeuge flexibel auf den jeweiligen Zustand des Stromnetzes reagieren<br />
können, sollte eine netzfreundliche Ladetechnik gefördert werden.<br />
Werden diese Punkte berücksichtigt, kann eMobilität in einem zunehmend<br />
von Wind- und Solarenergie dominierten Energiesystem einen<br />
Beitrag zur Netzstabilität le<strong>is</strong>ten. Diesen Zusammenhang hat die NPE<br />
in der Vergangenheit vernachlässigt und Fahrzeuge und Infrastruktur<br />
weitgehend getrennt voneinander d<strong>is</strong>kutiert.<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t mehr als ein alternativer Pkw-Antrieb, wie wir ihn<br />
heute kennen. Um die Reichweite der eFahrzeuge deutlich zu erhöhen,<br />
müssen allerdings die Stromspeicher deutlich billiger und kompakter<br />
werden. Ansonsten wird das eAuto ein nettes Zweit- oder Drittfahrzeug<br />
werden, jedoch keinesfalls das Erstfahrzeug ersetzen. Um einen<br />
wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu le<strong>is</strong>ten, muss das eAuto also<br />
nicht nur innerstädt<strong>is</strong>ch oder auf kürzeren Strecken funktionieren, sondern<br />
auch weitere Strecken abdecken können. Sollten solche Quantensprünge<br />
in der Batterietechnik ferne Zukunftsmusik bleiben, muss das<br />
eAuto eben anders gedacht werden: Wesentlich leichter und kleiner,<br />
um mit deutlich weniger Batteriele<strong>is</strong>tung eine akzeptable Reichweite<br />
zu erzielen. Ob die Autoindustrie in der Lage <strong>is</strong>t, diesen Prozess zu<br />
durchlaufen, <strong>is</strong>t zumindest fraglich.<br />
148 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - NiMo<br />
NiMo<br />
Netzwerk intelligente Mobilität e.V.<br />
NiMo, das Netzwerk für intelligente Mobilität, wurde 2011 ins Leben<br />
gerufen und <strong>is</strong>t seither Partner des BEM. Welche Schwerpunkte setzt<br />
NiMo in seiner Arbeit? Was zeichnet die intelligente Mobilität von<br />
morgen aus, warum <strong>is</strong>t sie zukünftig notwendig und welche Rolle kann<br />
die Elektromobilität in diesem Zusammenhang spielen?<br />
NiMo <strong>is</strong>t das einzige interd<strong>is</strong>ziplinäre Mobilitätsnetzwerk in Deutschland.<br />
Es bildet quasi eine Klammer um die Verbände und Vereine, die<br />
sich ansonsten me<strong>is</strong>t einzelnen Aspekten im vielfältigen Spektrum der<br />
Mobilität widmen. Unternehmen aus den Branchen Verkehr, Fuhrpark und<br />
Log<strong>is</strong>tik sind ebenso vertreten, wie Mobilitätsberatungen, Carsharing-<br />
Anbieter und dynam<strong>is</strong>che Mitfahrportale. Von ehemals 7 Gründungsmitgliedern<br />
<strong>is</strong>t die Mitgliederzahl inzw<strong>is</strong>chen auf knapp 40 gestiegen,<br />
darunter sowohl etablierte internationale Unternehmen als auch vielversprechende<br />
Start-Ups. Ziel des stetig wachsenden, interd<strong>is</strong>ziplinären<br />
Netzwerks <strong>is</strong>t die Weiterentwicklung, Verbreitung und Förderung von prax<strong>is</strong>gerechten<br />
Lösungen für intelligente und zukunftsorientierte Mobilität.<br />
Mobilität <strong>is</strong>t dann intelligent, wenn sie wirtschaftlich <strong>is</strong>t, die Umwelt nur<br />
in dem notwendigen, unvermeidbaren Maße beeinträchtigt und möglichst<br />
gleichzeitig die Belange der Re<strong>is</strong>enden sowie der Gesellschaft<br />
erfüllt. Sie basiert auf einem optimalen Mobilitätsmix, der sinnvollen<br />
Ausgestaltung mobilitätsrelevanter Prozesse und Richtlinien, der effizienten<br />
Prozessunterstützung durch Software und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />
sowie dem zielgerichteten Veränderungsmanagement zur Erreichung<br />
eines intelligenten Mobilitätsverhaltens. Elektromobilität stellt darin<br />
einen wichtigen Baustein in der effizienten Weiterentwicklung unseres<br />
Mobilitätsverhaltens dar und wird eingebunden in den Gesamtkontext<br />
der betrieblichen Mobilität.<br />
Der Arbeitskre<strong>is</strong> »intelligente Mobilität« widmet sich der Organ<strong>is</strong>ation<br />
betrieblicher Fuhrparks und bearbeitet dabei unter anderem die Fragestellung,<br />
wie Elektrofahrzeuge optimal in die Fuhrpark- und D<strong>is</strong>positionsprozesse<br />
integriert werden können, um ihre volle Kosten- und CO 2 -<br />
reduzierende Wirkung zu entfalten. Der Arbeitskre<strong>is</strong> »Multimodales<br />
urbanes Mobilitätsmanagement« beschäftigt sich mit der optimalen<br />
Ausgestaltung öffentlicher und betrieblicher Mobilitätsangebote im<br />
urbanen bzw. lokalen Umfeld, um die Voraussetzungen für ein intelligentes,<br />
multimodales Mobilitätsverhalten zu schaffen. Zwei- b<strong>is</strong> vierrädrige<br />
Elektromobilität mit ihren begrenzten Reichweiten stellt darin<br />
ein wichtiges, neues Element dar.<br />
Vorsitzender<br />
Michael Schramek<br />
Gründungsjahr<br />
2011<br />
Schwerpunkt / Engagement<br />
Zweck des Vereins <strong>is</strong>t die Weiterentwicklung,<br />
Förderung und Verbreitung intelligenter<br />
Mobilität und Förderung ihrer<br />
öffentlichen Akzeptanz. Die Vielfalt der<br />
Mitgliedsunternehmen mit verschiedensten<br />
Geschäftsmodellen aus nahezu allen<br />
Bereichen der Mobilität verschafft<br />
dem Netzwerk und seinen Arbeitskre<strong>is</strong>en<br />
eine ganzheitliche Sicht auf das Thema<br />
Mobilität. Die Mitgliedsunternehmen profitieren<br />
davon in mehrfacher We<strong>is</strong>e:<br />
Sie erkennen die Rolle der eigenen Produkte<br />
im Gesamtkontext, sie erkennen<br />
Schnittstellen zu anderen Produkten und<br />
entwickeln diese im Dialog mit den Netzwerkpartnern<br />
weiter, zum Nutzen der gewerblichen<br />
und privaten Kunden. Dadurch<br />
machen sie gemeinsam intelligente Mobilität<br />
handhabbar.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dirk Tost (Telematik)<br />
Rüdiger Wiele (Zweirädrige eMobilität)<br />
Volker Gillessen (Konzepte)<br />
www.nimo.eu<br />
Neue Mobilität<br />
149
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VCD<br />
VCD<br />
Verkehrsclub Deutschland e.V.<br />
Bundesvorsitzender<br />
Michael Ziesak<br />
Gründungsjahr<br />
1986<br />
Schwerpunkt<br />
Verkehrs- und Umweltpolitik<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Als gemeinnützige Organ<strong>is</strong>ation setzt<br />
sich der VCD für eine zukunftsfähige<br />
Verkehrspolitik ein. Der VCD macht sich<br />
stark für eine umwelt- u. sozialverträgliche,<br />
sichere und gesunde Mobilität.<br />
Zukunftsfähige Verkehrspolitik setzt auf<br />
eine intelligente Kombination aller Arten<br />
von Mobilität. Elektromobilität bedeutet<br />
mehr als die Förderung von eAutos.<br />
Elektr<strong>is</strong>ch mobil sein - auch mit Rad und<br />
Bahn. Neben der krit<strong>is</strong>chen Betrachtung<br />
von eAutos in der VCD Auto-Umweltl<strong>is</strong>te<br />
berät der VCD im Projekt »Besser E-Rad<br />
kaufen« zu Kauf u. Nutzung von Elektrorädern.<br />
Um die Bahn attraktiver zu machen,<br />
werden u.a. jährlich Qualität und<br />
Service getestet und konkrete Verbesserungshinwe<strong>is</strong>e<br />
gegeben.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Gerd Lottsiepen<br />
gerd.lottsiepen@vcd.org<br />
www.vcd.org<br />
Wie sieht aus Sicht des VCD die Mobilität der Zukunft aus und welche<br />
Maßnahmen sind geeignet, um eine zunehmende intermodale Mobilität<br />
zu fördern?<br />
Die Mobilität der Zukunft wird sich gravierend verändern. Die Dominanz<br />
des Autos wird abnehmen, alternative Verkehrsmittel werden an<br />
Attraktivität gewinnen. Der Verkehr wird multimodal, d.h. mehr Wege<br />
werden mit Rad, Bahn oder zu Fuß zurückgelegt. Schon heute <strong>is</strong>t diese<br />
Veränderung in Städten zu beobachten. Die Landbewohner werden<br />
folgen, wenn ihre Problemwahrnehmung durch dauerhaft steigende<br />
Spritpre<strong>is</strong>e zunimmt.<br />
Das Auto verliert seinen Stellenwert, besonders bei jungen Menschen.<br />
Die jungen Eliten sind zwar extrem mobil, doch: Nutzen statt besitzen,<br />
das <strong>is</strong>t die Zukunft des Automobils. Seine Bedeutung steigert das Auto<br />
als öffentliches Fahrzeug, als Taxi sowie Carsharing-Auto. In solchen<br />
Flotten spielt auch das Elektroauto eine große Rolle. Hier kann es ausprobiert<br />
und effektiv genutzt werden.<br />
Doch während die Politik recht einseitig auf die Elektromobilität des<br />
Autos setzt, besteht die Gefahr, dass sie den Anschluss bei anderen<br />
Entwicklungen, zum Be<strong>is</strong>piel im Radverkehr verpasst. Immer mehr<br />
Menschen steigen auf zwei Räder um, das gilt für das klass<strong>is</strong>che Fahrrad<br />
genauso wie für das Elektrofahrrad. Auf Strecken b<strong>is</strong> zu zehn Kilometer<br />
werden Elektrofahrräder weiter an Bedeutung gewinnen und die<br />
Mobilität von Morgen maßgeblich mitbestimmen. Dafür gilt es heute<br />
das Radverkehrsnetz auszubauen, Verleihangebote zu schaffen sowie<br />
in Aufklärungskampagnen zur Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu<br />
investieren.<br />
Auch für den öffentlichen Verkehr wächst die Akzeptanz. Aufgrund steigender<br />
Benzinpre<strong>is</strong>e werden Bus und Bahn zukünftig immer mehr eine<br />
Alternative zum Pkw. Wie im Fahrradbereich, müssen auch hier entsprechend<br />
gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu gehört ein gut<br />
durchschaubares Tarifsystem, faire Pre<strong>is</strong>e und hohe Qualität. Nur dann<br />
werden die Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.<br />
Generell gilt, der öffentliche Raum wird zurückerobert. Menschen wollen<br />
nicht länger abgeschottet sein in einem Pkw, sondern mit Rad, S-Bahn<br />
oder zu Fuß ihre Umgebung erleben. Dafür nutzen sie die Verkehrsmittel<br />
situativer, die Qualität der Ortsveränderung rückt mehr in den Fokus.<br />
Die Abhängigkeit vom eigenen Auto nimmt ab, die Freiheit nimmt zu.<br />
150 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDA<br />
VDA<br />
Verband der Autobmobilindustrie e.V.<br />
Der VDA vertritt die Interessen der deutschen Automobilhersteller,<br />
die im Bereich konventioneller Verbrennungsmotoren weltweit Spitzenreiter<br />
sind und mit dieser Kernkompetenz hohe Gewinne erzielen.<br />
Kritiker werfen dem VDA und seinen Mitgliedsunternehmen daher vor,<br />
den Systemwandel hin zu einer neuen, post-fossilen Mobilität zu verzögern.<br />
Wie stehen Sie zu diesen Vorwürfen und welche Maßnahmen<br />
ergreifen Sie, um den Systemwechsel hin zu einer nachhaltigen Mobilität<br />
mitzugestalten?<br />
Der Vorwurf <strong>is</strong>t völlig unangebracht. Im Gegenteil: Die deutsche Automobilindustrie<br />
hat sich auf einen system<strong>is</strong>chen, marktorientierten und<br />
technologieoffenen Ansatz verständigt, um sich b<strong>is</strong> 2020 zum Leitanbieter<br />
und Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln.<br />
Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der NPE hat sich die deutsche<br />
Automobilindustrie auf einen system<strong>is</strong>chen, marktorientierten und<br />
technologieoffenen Ansatz verständigt, um sich b<strong>is</strong> 2020 zum Leitanbieter<br />
und Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln.<br />
In den kommenden drei b<strong>is</strong> vier Jahren investieren unsere Unternehmen<br />
rund 12 Milliarden Euro in die Entwicklung alternativer Antriebe.<br />
Das entspricht 40% der Investitionen in den gesamten Antriebsstrang.<br />
Noch bewegt sich der Markt für Elektrofahrzeuge auf einem niedrigen<br />
Niveau, verzeichnet aber hohe Zuwachsraten. Die Verkäufe von<br />
elektr<strong>is</strong>ch angetriebenen Fahrzeugen haben sich seit 2007 jährlich<br />
verdoppelt. Mit den richtigen Rahmenbedingungen könnte die Zahl der<br />
verkauften eFahrzeuge in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden.<br />
Deswegen kommt es entscheidend darauf an, die beschlossenen<br />
Maßnahmen konsequent einzuführen. Dazu <strong>is</strong>t ein einheitliches europä<strong>is</strong>ches<br />
Wettbewerbsumfeld ebenso nötig wie ein Fahrplan für die<br />
kommenden Jahre.<br />
Das Firmenwagensegment umfasst rund 30% der Pkw-Neuzulassungen;<br />
hier erwarten wir als Erstes einen Anstieg der Nachfrage nach<br />
eFahrzeugen. Damit sowohl Bund, Länder und Gemeinden als auch die<br />
Privatwirtschaft mit einer erheblichen Zahl in die Beschaffung gehen<br />
können, sollte der auf den Weg gebrachte Nachteilsausgleich bei der Firmenwagenbesteuerung<br />
für eFahrzeuge nun schnell umgesetzt werden.<br />
Außerdem plädiert der VDA dafür, nicht nur dem Nutzer, sondern auch<br />
den Unternehmen, die Elektroautos ordern, einen Nachteilsausgleich<br />
angesichts der b<strong>is</strong>lang noch sehr hohen Batteriekosten zu geben. Hier<br />
wären bessere Abschreibungsmöglichkeiten der richtige Weg.<br />
Präsident<br />
Matthias W<strong>is</strong>smann<br />
Gründungsjahr<br />
1901<br />
Schwerpunkt<br />
Im VDA haben sich über 600 Unternehmen<br />
der Automobilindustrie in Deutschland<br />
zusammengeschlossen, um gemeinsam<br />
für eine saubere und sichere<br />
Mobilität der Zukunft zu forschen und<br />
zu produzieren. Der VDA vertritt seine<br />
Mitglieder, damit sie ihre Erfahrung und<br />
Kompetenz weiterhin wettbewerbsführend<br />
einsetzen können.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Die deutsche Automobilindustrie treibt<br />
die Entwicklung der eMobilität mit großem<br />
Engagement voran, denn Klimaschutz<br />
und knapper werdende fossile<br />
Brennstoffe sowie der zunehmende,<br />
globale Mobilitätsbedarf erfordern neue<br />
Lösungen und alternative Antriebe.<br />
eFahrzeuge können einen wesentlichen<br />
Beitrag zum Umweltschutz und zur Em<strong>is</strong>sionsvermeidung<br />
le<strong>is</strong>ten.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Eckehart Rotter<br />
rotter@vda.de<br />
www.vda.de<br />
Neue Mobilität<br />
151
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDE<br />
VDE<br />
Verband der Elektrotechnik Elektronik<br />
Informationstechnik e.V.<br />
Präsident Dr.-Ing. Joachim Schneider<br />
Gründungsjahr 1893<br />
Schwerpunkt<br />
Der VDE vereint W<strong>is</strong>senschaft, Normung<br />
und Produktprüfung unter einem Dach.<br />
Wichtige Tätigkeitsfelder sind der Technikw<strong>is</strong>senstransfer,<br />
die Forschungs- und<br />
Nachwuchsförderung sowie Normung,<br />
Sicherheit, Prüfung und Zertifizierung<br />
im Bereich der Informations-, Energie-,<br />
Medizin- und Automationstechnik sowie<br />
der Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der VDE unterstützt systemübergreifende<br />
Konvergenzprozesse in der Fahrzeugtechnik,<br />
Ladeinfrastruktur und Verkehrstelematik,<br />
engagiert sich in der NPE und<br />
zahlreichen Initiativen, <strong>is</strong>t federführend<br />
bei der Deutschen Normungs-Roadmap<br />
Elektromobilität und deckt mit dem Batterie-<br />
und Umwelttestzentrum sowie weiteren<br />
Prüfeinrichtungen des VDE Prüf- und<br />
Zertifizierungsinstituts in Offenbach die<br />
gesamte Prüfkette der eMobilität ab.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dr. Thomas Becks, Leiter Technik und<br />
Innovation, thomas.becks@vde.com<br />
www.vde.com<br />
Der VDE vertritt die Interessen der Elektro- und Informationstechnik<br />
und bündelt damit Fachw<strong>is</strong>sen in Schlüsselsektoren für die Entwicklung<br />
der Elektromobilität. Welchen Beitrag le<strong>is</strong>ten Sie als Verband für<br />
eine erfolgreiche Verbreitung der Elektromobilität und wie bereiten Sie<br />
Ihre Mitglieder auf den Systemwechsel zu einer Neuen Mobilität vor?<br />
Elektr<strong>is</strong>ch angetriebene Fahrzeuge ermöglichen weniger Em<strong>is</strong>sionen,<br />
mehr Energieeffizienz und innovative Komfortfunktionen. Darüber hinaus<br />
sind sie wichtige Bausteine für ein individuelles Verkehrsmanagement.<br />
Große Chancen für den Standort Deutschland liegen außerdem in<br />
dem Zusammenwachsen von Elektroauto, Verkehrs-, Strom- und Kommunikationsnetz<br />
zu einem neuen System aus Smart Car, Smart Grid<br />
und Smart Traffic. So vielfältig die Chancen, so komplex sind die Herausforderungen<br />
in den Bereichen Technologien, Systemkonvergenz,<br />
Normung, Sicherheit und Qualifikation. Der VDE trägt in allen genannten<br />
Aspekten zur Förderung der Elektromobilität bei und bietet eine<br />
interd<strong>is</strong>ziplinäre und branchenübergreifende Plattform zur Netzwerkund<br />
Konsensbildung.<br />
VDE-Experten bündeln das Fachw<strong>is</strong>sen in vielen Schlüsselsektoren der<br />
elektr<strong>is</strong>chen Fahrzeugtechnik und bringen ihre Systemkompetenz aus<br />
anderen Bereichen ein. Unter Federführung von VDE | DKE wurde und<br />
wird im Auftrag der NPE die Deutsche Normungs-Roadmap Elektromobilität<br />
erstellt, deren Ergebn<strong>is</strong>se in die internationale Normung einfließen.<br />
Ein Be<strong>is</strong>piel für die erfolgreiche Verzahnung von Entwicklung,<br />
Normung und Prüfung <strong>is</strong>t der einheitliche Typ-2-Ladestecker für<br />
Elektroautos in Europa, der in Deutschland entwickelt, von VDE|DKE<br />
genormt und vom VDE-Institut zertifiziert wurde. In dem neuen Batterie-<br />
und Umwelttestzentrum sowie weiteren Prüfeinrichtungen des VDE<br />
Prüf- und Zertifizierungsinstituts in Offenbach deckt der VDE die komplette<br />
Wertschöpfungskette der Elektromobilität ab. Darüber hinaus<br />
arbeitet er in zahlreichen Projekten mit, so zum Be<strong>is</strong>piel in der Innovationsallianz<br />
»Lithium Ionen Batterie LIB 2015« des BMBF, als Berater der<br />
UN-Wirtschaftskomm<strong>is</strong>sion für Europa, im Programm »IKT für Elektromobilität<br />
II« und in der »VDE MINT Akademie Mobilität der Zukunft«.<br />
Mit Symposien, Managementforen, Workshops und Seminaren sowie<br />
Publikationen bietet der VDE auch ein breites Angebot zur Information<br />
und zur Qualifikation. Außerdem baut der VDE seine E-Mobility-Plattform<br />
kontinuierlich weiter aus.<br />
152 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDIK<br />
VDIK<br />
Verband der Internationalen<br />
Kraftfahrzeughersteller e.V.<br />
Als VDIK vertreten Sie die ausländ<strong>is</strong>chen Automobilhersteller und haben<br />
damit einen guten Überblick über die weltweiten Entwicklungen<br />
in diesem Bereich. Wie schätzen Sie vor diesem Hintergrund die Chancen<br />
Deutschlands ein, Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität<br />
zu werden? In welchen Bereichen <strong>is</strong>t Deutschland bereits führend und<br />
wo hinkt es hinterher?<br />
Die internationalen Kraftfahrzeughersteller verkaufen bereits seit<br />
Herbst 2010 serienmäßig hergestellte Elektrofahrzeuge, die sich in verschiedenen<br />
Verbrauchertests bewährt haben. Im Jahr 2012 wurden rund<br />
2.800 reine Elektro-Pkw in Deutschland zugelassen, über die Hälfte<br />
davon von den vom VDIK vertretenen internationalen Marken.<br />
Die eMobilität <strong>is</strong>t ein Thema von strateg<strong>is</strong>cher Bedeutung, das in Verbindung<br />
mit der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen eine<br />
mittel- b<strong>is</strong> langfr<strong>is</strong>tige Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellt.<br />
Die Elektrifizierung der Antriebe <strong>is</strong>t kein Selbstzweck, sondern dient<br />
vor allem dazu, die Mobilität langfr<strong>is</strong>tig zukunftsfähig und bezahlbar<br />
zu machen. Insbesondere mit Blick auf die hohen Kraftstoffpre<strong>is</strong>e müssen<br />
künftig alle Antriebstechnologien dazu genutzt werden, die Abhängigkeit<br />
vom Erdöl zu reduzieren und selbstverständlich auch einen<br />
deutlichen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele zu le<strong>is</strong>ten. Die<br />
beschlossene Verlängerung der Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge<br />
von 5 auf 10 Jahre und die angestrebten Entlastungen bei der Dienstwagenbesteuerung<br />
sind ein erster Schritt, aber auch noch lange kein<br />
adäquater Ausgleich für die Mehrkosten. Um zumindest in der Anlaufphase<br />
die vorwiegend durch die verwendeten Batterien verursachten<br />
Mehrkosten zu kompensieren, <strong>is</strong>t ein Marktanreizprogramm unabdingbar,<br />
das mit Förderbeträgen oder vergleichbaren Maßnahmen in<br />
der Größenordnung von 5.000 b<strong>is</strong> 10.000 Euro pro Elektrofahrzeug gewährle<strong>is</strong>tet,<br />
dass diese Fahrzeuge für die Kunden bezahlbar sind.<br />
Ohne eine solche Anschubförderung wird das ambitionierte Vorhaben<br />
der Bundesregierung keinen Erfolg haben. Europä<strong>is</strong>che Länder, in denen<br />
die Regierungen frühzeitig individuelle Förderungen eingeführt haben,<br />
sind Deutschland bei der Zulassungsquote von Elektrofahrzeugen weit<br />
voraus und bauen ihre Märkte stetig aus. Durch die aktive Beteiligung<br />
in den Modellregionen zur Elektromobilität haben die VDIK-Mitgliedsfirmen<br />
ihr Know-how und ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet eingebracht.<br />
Präsident<br />
Senator a.D. Volker Lange<br />
Gründungsjahr<br />
1952<br />
Schwerpunkt<br />
Die Interessenvertretung der Mitglieder<br />
gegenüber Gesetzgeber, Behörden, Institutionen,<br />
Organ<strong>is</strong>ationen und der Öffentlichkeit<br />
in Deutschland. Der VDIK pflegt<br />
enge Kontakte zur Politik, um in Deutschland<br />
fabrikatsübergreifende Themen der<br />
Automobilbranche sowie die Umsetzung<br />
europä<strong>is</strong>cher Aktivitäten im deutschen<br />
Markt im Sinne der Verbandsmitglieder<br />
zu begleiten.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Die internationalen Fahrzeughersteller<br />
haben die Bedeutung dieses Themas<br />
schon sehr frühzeitig erkannt und haben<br />
Hybrid- und Elektrofahrzeuge seit<br />
mehreren Jahren in der Serienproduktion.<br />
Die internationalen Fahrzeughersteller<br />
werden auch weiterhin im<br />
Bereich Elektromobilität ihren aktiven<br />
Beitrag bei der Weiterentwicklung der<br />
Elektrofahrzeuge le<strong>is</strong>ten.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dipl.-Ing. Bernd Mayer, Leiter Referat<br />
Technik/Kundendienst/Umwelt<br />
www.vdik.de<br />
Neue Mobilität<br />
153
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDV<br />
VDV<br />
Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V.<br />
Hauptgeschäftsführer<br />
Oliver Wolff<br />
Gründungsjahr<br />
1990<br />
Schwerpunkt<br />
Der VDV berät rd. 600 Mitgliedsunternehmen<br />
aus dem ÖPNV und dem Schienengüterverkehr.<br />
Zu den Aufgaben des<br />
VDV gehört es, die Interessen seiner<br />
Mitglieder gegenüber der Politik zu<br />
vertreten, europaweit den Erfahrungsaustausch<br />
zw<strong>is</strong>chen den Mitgliedsunternehmen<br />
zu fördern sowie Öffentlichkeitsarbeit<br />
für die Branche zu betreiben.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der Nahverkehr <strong>is</strong>t zu großen Teilen,<br />
nämlich auf der Schiene, seit über 100<br />
Jahren elektromobil. Diesen Vorsprung<br />
gilt es aus Sicht der Branche weiterzuentwickeln.<br />
Gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen<br />
und in Zusammenarbeit<br />
mit Forschungseinrichtungen begleitet<br />
und forciert der VDV zudem seit Jahren<br />
die Entwicklung neuer Technologien für<br />
elektr<strong>is</strong>che Antriebe, vor allem bei ÖPNV-<br />
Linienbussen.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Martin Schmitz,<br />
Geschäftsführer Technik<br />
www.vdv.de<br />
Die Bedeutung eines eigenen Pkw insbesondere in Ballungsräumen<br />
nimmt ab, stattdessen wird Mobilität als Dienstle<strong>is</strong>tung nachgefragt.<br />
Der ÖPNV könnte bei einer bevorstehenden Verkehrswende eine wich<br />
tige Rolle spielen. Vorausgesetzt, es gelingt den Verkehrsunternehmen,<br />
innovative und integrative Mobilitätskonzepte anzubieten, die<br />
sich den verändernden Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>sen der Nutzer anpassen<br />
und einen umkomplizierten Wechsel zw<strong>is</strong>chen verschiedenen Verkehrsmitteln<br />
erlauben. Welchen Maßnahmen ergreifen Ihre Mitgliedsunternehmen,<br />
um diese Verkehrswende aktiv mit zu gestalten?<br />
Die ÖPNV-Branche stellt sich den Herausforderungen der Mobilitätswende<br />
in Ballungsräumen und reagiert mit immer neuen Mobilitäts<br />
kooperationen und -angeboten. Vor dem Hintergrund der stark wachsenden<br />
Verkehrsnachfrage in Ballungsräumen kann nur eine effektive<br />
Kombination von Verkehrsmitteln die veränderten Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se<br />
der großstädt<strong>is</strong>chen Bevölkerung bedienen. Dabei <strong>is</strong>t der ÖPNV die<br />
Bas<strong>is</strong> für eine vernetzte Mobilität in Städten, denn nur so können Umwelt-,<br />
Lärm- und Flächenprobleme im Verkehrssektor nachhaltig gelöst<br />
werden. Viele Verkehrsunternehmen bieten bereits integrierte Mobilitätspakete<br />
an - z.B. »HANNOVERmobil« (üstra) und »Mobil in Düsseldorf«<br />
(Rheinbahn). Der VDV sieht hier noch Entwicklungsmöglichkeiten.<br />
So sollen weitere Verkehrsträger wie das Fahrrad oder auch Carsharing<br />
noch stärker in das Le<strong>is</strong>tungsangebot der Verkehrsunternehmen und<br />
Verbünde integriert werden - mit dem Ziel der Weiterentwicklung des<br />
Verkehrsverbundes zu einem umfassenden Mobilitätsverbund.<br />
Die Verknüpfung von Mobilitätsangeboten in Städten <strong>is</strong>t nur mit umweltfreundlichen<br />
Verkehrsmitteln effizient. Elektromobilität <strong>is</strong>t daher<br />
die Lösung für eine nachhaltige Mobilität. Der ÖPNV <strong>is</strong>t mit seinen<br />
Straßenbahnen in den Städten seit 130 Jahren elektromobil unterwegs<br />
und bereits heute werden 86% der Le<strong>is</strong>tungen im E<strong>is</strong>enbahnpersonenverkehr<br />
elektr<strong>is</strong>ch erbracht. Der öffentliche Verkehr kann grundsätzlich<br />
eine entscheidende Rolle bei der Senkung der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen spielen<br />
und <strong>is</strong>t prädestiniert für den Einsatz von eFahrzeugen, da z. B. die<br />
Fahrstrecken planbar und bekannt sind und die Tram-Infrastruktur zur<br />
Ladung genutzt werden kann. Die Branche wird die Verknüpfung von<br />
Mobilitätsangeboten und damit die nachhaltige Mobilität weiter ausbauen.<br />
Doch dafür muss die Politik auch geeignete Rahmenbedingungen<br />
schaffen.<br />
154 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VKU<br />
VKU<br />
Verband kommunaler Unternehmen e.V.<br />
Bildquelle: VKU/regentaucher.com<br />
Kommunale Unternehmen spielen eine wichtige Vorreiterrolle bei der<br />
Verbreitung der Elektromobilität. B<strong>is</strong> auf wenige Ausnahmen läuft die<br />
Elektromobil<strong>is</strong>ierung kommunaler Fuhrparks b<strong>is</strong>her jedoch nur zögerlich.<br />
Wie lässt sich dies erklären und wo sehen Sie polit<strong>is</strong>chen Handlungsbedarf,<br />
um in den Kommunen flächendeckend die Weichen für<br />
Elektromobilität zu stellen?<br />
Schon heute sind ein Drittel aller Stadtwerke im Bereich Elektromobilität<br />
vor Ort engagiert, das ergab 2012 eine Umfrage des VKU. Mit<br />
innovativen Förderprogrammen unterstützen Stadtwerke zudem den<br />
Kauf von Elektrofahrzeugen wahlwe<strong>is</strong>e mit einer Einmalzahlung oder<br />
einem ÖPNV-Ticket für Schlechtwettertage. Geladen wird natürlich mit<br />
Ökostrom. Viele Stadtwerke rüsten ihre Fuhrparks mit Elektrofahrzeugen<br />
auf, auch zur gemeinsamen Nutzung mit der Stadtverwaltung. Die<br />
Fahrzeuge werden für Demonstrationszwecke auf Veranstaltungen,<br />
Probefahrten und im täglichen Gebrauch für Dienstfahrten genutzt.<br />
Das Bewusstsein, sich für CO 2 -freie und damit klimafreundliche Elektrofahrzeuge<br />
einzusetzen, <strong>is</strong>t bei unseren kommunalen Unternehmen sehr<br />
ausgeprägt. Jedoch sind die Anschaffungen für Elektrofahrzeuge, wie<br />
für andere Fahrzeuge übrigens auch, an Investitionsbudgets und -zyklen<br />
geknüpft. Neben der Anschaffung im Rahmen von Forschungsprojekten<br />
werden Elektrofahrzeuge für den Fuhrpark me<strong>is</strong>t dann gekauft,<br />
wenn der Erwerb oder Ersatz von Fahrzeugen ansteht.<br />
Zahlreiche Stadtwerke engagieren sich außerdem für den Aufbau einer<br />
bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur. So werden Lademöglichkeiten im<br />
öffentlichen Raum, in Parkhäusern und Parkflächen von Wohnungsbaugesellschaften,<br />
beim Einzelhandel sowie bei Elektrofahrern zu Hause<br />
aufgebaut. Laut der VKU-Umfrage haben Stadtwerke bereits 900 öffentlich<br />
zugängliche Ladepunkte errichtet. B<strong>is</strong> 2014 soll die Anzahl noch<br />
verdoppelt werden.<br />
Um eine flächendeckende Elektromobil<strong>is</strong>ierung zu erreichen, muss<br />
die Politik die Rahmenbedingungen und Förderung weiter verbessern<br />
- auch mit Blick auf europä<strong>is</strong>che Initiativen vor allem im Bereich der Ladeinfrastruktur.<br />
Ebenso wichtig <strong>is</strong>t die Nutzung Erneuerbarer Energie, mit<br />
denen die Elektrofahrzeuge geladen werden können. Mit Blick auf die<br />
Energiewende wird die Nutzung nachhaltiger und erneuerbarer Energiequellen<br />
besonders im Bereich der Mobilität zunehmend wichtiger.<br />
Hauptgeschäftsführer<br />
Hans-Joachim Reck<br />
Gründungsjahr<br />
1949<br />
Schwerpunkt<br />
Energie-, Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft<br />
sowie neue Technologien:<br />
Elektromobilität, Smart Meter / Smart<br />
Grids, Breitband<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der VKU setzt sich für die Erreichung der<br />
Ziele der Bundesregierung im Bereich<br />
eMobilität ein. Schon heute engagieren<br />
sich über 60 Stadtwerke für eine elektromobile<br />
Zukunft.<br />
Erprobt wird die Integration der eMobilität<br />
in die lokale Stromversorgung, aber<br />
auch die Kundenfreundlichkeit und -akzeptanz<br />
verschiedener Angebote. Zudem<br />
werden neue Mobilitätskonzepte zw<strong>is</strong>chen<br />
eFahrzeugen und dem öffentlichen<br />
Nahverkehr getestet und beim Aufbau<br />
der Ladeinfrastruktur über die Stadt- und<br />
Gemeindegrenzen hinweg kooperiert.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dr. Barbara Praetorius, Bereichsleiterin<br />
Grundsatz, Strategie, Innovation<br />
Nadine Gerks, stellvertretende Bereichsleiterin<br />
Grundsatz, Strategie, Innovation<br />
www.vku.de<br />
Neue Mobilität<br />
155
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - vzbv<br />
vzbv<br />
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.<br />
Vorstand<br />
Gerd Billen<br />
Gründungsjahr<br />
2000<br />
Schwerpunkt<br />
Der vzbv setzt Verbraucherinteressen<br />
polit<strong>is</strong>ch durch. Er bearbeitet ein breites<br />
Themenspektrum - von Finanz- und<br />
Telekommunikationsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />
über Ernährung und Gesundheit b<strong>is</strong> hin<br />
zu Energieversorgung und Verkehr.<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der vzbv setzt sich dafür ein, bei der<br />
Markteinführung von Elektromobilität<br />
möglichst ohne marktverzerrende Subventionen<br />
auszukommen und sukzessive<br />
die Anwendungen auszubauen,<br />
die bereits heute marktreif sind. Große<br />
Potenziale sieht der vzbv in einer schrittwe<strong>is</strong>en<br />
Elektrifizierung des Antriebsstrangs<br />
durch Hybridtechnologien, weil<br />
hier Ladedauer und Reichweite keine<br />
einschränkenden Faktoren sind. In der<br />
polit<strong>is</strong>chen Arbeit macht sich der vzbv<br />
für den Ausbau dieser Anwendungsmöglichkeiten<br />
stark.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Dr. Otmar Lell, Referent Nachhaltigkeit<br />
und Verkehr, otmar.lell@vzbv.de<br />
www.vzbv.de<br />
Als Verband sind Sie unter anderem Mitglied in der Nationalen Plattform<br />
Elektromobilität und vertreten die Interessen der Verbraucher.<br />
Bitte erklären Sie uns, warum und inwieweit Verbraucherschutz im<br />
Kontext der Elektromobilität nötig <strong>is</strong>t? Welche konkreten Schritte sind<br />
erforderlich, um eine verbrauchergerechte Elektromobilität zu gewährle<strong>is</strong>ten?<br />
Angesichts von Klimawandel und knapper werdenden Ölvorräten führt<br />
an Elektromobilität kein Weg vorbei, wenn Verbraucher auch in Zukunft<br />
noch mobil sein wollen. Unserer Überzeugung nach wird sie aber nur<br />
dann auf Akzeptanz stoßen, wenn sie einen glaubwürdigen Beitrag zu<br />
einer nachhaltigen, CO 2 -freien Mobilität le<strong>is</strong>tet. Zugleich dürfen bei der<br />
Markteinführung von Elektroautos soziale Ungleichgewichte nicht verstärkt<br />
werden. Wir setzen uns daher für folgende Rahmenbedingungen<br />
ein:<br />
1. Elektromobilität sollte über dauerhafte, sich selbst tragende, gesamtgesellschaftlich<br />
vorteilhafte Geschäftsmodelle eingeführt werden.<br />
Ein schneller Markterfolg darf nicht erkauft werden, indem der Erwerb<br />
von Elektroautos subventioniert oder eine Ladeinfrastruktur geschaffen<br />
wird, die auf eine öffentliche Finanzierung angewiesen <strong>is</strong>t. 2. Elektromobilität<br />
macht im Prinzip eine CO 2 -freie Mobilität ohne fossile Ressourcen<br />
möglich. Annähernd CO 2 -frei <strong>is</strong>t eMobilität nur dann, wenn der notwendige<br />
Strom zu 100% aus Erneuerbaren Energien stammt. Wenn eAutos<br />
einen für den Gesamtstromverbrauch relevanten Marktanteil erreicht<br />
haben, müssen die Ausbauziele für Erneuerbare Energien um den durch<br />
eMobilität verbrauchten Strom erhöht werden. 3. Verbraucher benötigen<br />
korrekte und differenzierte Informationen zum Stromverbrauch<br />
und zum CO 2 -Ausstoß von eAutos. Mittelfr<strong>is</strong>tig sind Verbrauchs- und<br />
CO 2 -Grenzwerte für eAutos erforderlich. 4. eMobilität ergänzt den Fußgänger-<br />
und Fahrradverkehr sowie den ÖPNV. Dazu trägt der Einsatz<br />
von Elektroautos im Rahmen von Carsharing-Modellen bei. Skept<strong>is</strong>ch<br />
sehen wir verkehrsrechtliche Privilegien für Elektroautos wie das Recht,<br />
Busspuren zu nutzen. Hierdurch würde der Straßenraum auf Kosten<br />
umweltschonender Verkehrsmittel wie Fahrrädern und Bussen weiter<br />
mit Sondernutzungsrechten belastet. 5. Strenge CO 2 -Grenzwerte für<br />
alle Pkw erleichtern die Markteinführung von Elektroautos auch ohne<br />
öffentliche Förderung. Die verschiedenen Fahrzeugtypen nähern sich<br />
dadurch in der Kostenstruktur an: Die Anschaffungskosten steigen, die<br />
Nutzungskosten aber sinken.<br />
156 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - WWF<br />
WWF<br />
World Wide Fund For Nature Germany<br />
Bildquelle: VKU/regentaucher.com<br />
Der WWF Deutschland hat sich im Rahmen der Nationalen Plattform<br />
Elektromobilität mehrfach krit<strong>is</strong>ch gegenüber den Subventionsforderungen<br />
der deutschen Automobilindustrie geäußert. Welche Maßnahmen<br />
schlägt der WWF stattdessen vor, um b<strong>is</strong> 2020 die Zielmarke der<br />
Bundesregierung zu erreichen, eine Millionen Elektrofahrzeuge auf<br />
Deutschlands Straßen zu bringen?<br />
Der WWF Deutschland unterstützt grundsätzlich das 1-Million-Ziel der<br />
Bundesregierung. Aber wir wollen eine nachhaltige Marktentwicklung,<br />
die mit der Energiewende einhergeht und die Stärken der Elektromobilität<br />
betont. Eine finanzielle Förderung von Elektroautos muss transparent<br />
hergeleitet sein und die Einbindung ins Energienetz fördern. Eine<br />
reine Kaufprämie erfüllt diese Kriterien nicht. Im Gegenteil: sie <strong>is</strong>t kontraproduktiv.<br />
Der Ansatz vieler Hersteller, Verbrennungsmotoren eins<br />
zu eins durch Elektroantriebe zu ersetzen, leitet langfr<strong>is</strong>tig in die Irre.<br />
Elektroautos sind geeignet, das Auto auch aus Klimaschutzsicht neu zu<br />
erfinden. Sie sind die ideale Ergänzung für intermodale Mobilitätsketten.<br />
Hohe Reichweiten sind dafür nicht nötig. Elektrofahrzeuge können<br />
Energie speichern und so die Energiewende unterstützen. Sie bieten<br />
die Möglichkeit für neue Autokonzepte und effizienteres Design und<br />
sparen so zusätzlich Energie und Platz in den Städten. Solche Autos<br />
wollen wir unterstützen.<br />
Der WWF hat dazu gemeinsam mit anderen Mitgliedern der NPE ein<br />
eigenes Förderkonzept entwickelt: »Innovationsförderung in Deutschland<br />
für Erneuerbare Elektromobilität: I.D.E.E.«. Das Prinzip <strong>is</strong>t einfach:<br />
Geld bekommt, wer ein Auto mit einem intelligenten Zähler an Bord<br />
kauft und dieses so oft wie möglich ans Stromnetz anschließt. Je länger<br />
an der Steckdose, desto mehr Förderung. So können wir intelligente<br />
Elektroautos fördern, die ihre wichtige Energiespeicher und -pufferfunktion<br />
ausnutzen und gleichzeitig die Netze schützen.<br />
Darüber hinaus wollen wir Elektroautos durch eine grundlegende Reform<br />
der Dienst- und Firmenwagenbesteuerung fördern, welche die<br />
steuerliche Absetzbarkeit am CO 2 -Ausstoß ausrichtet. Dadurch bekämen<br />
Elektroautos automat<strong>is</strong>ch am me<strong>is</strong>ten steuerliche Förderung und<br />
würden für Firmenflotten besonders attraktiv. Das wichtigste Instrument<br />
für die Förderung von Elektroautos <strong>is</strong>t ein strenger CO 2 -Grenzwert<br />
für in der EU verkaufte Pkw von 80g CO 2 /km in 2020 und 60g CO 2 /km<br />
in 2025. Damit würden wesentlich mehr Elektroautos auf die Straßen<br />
kommen als durch die derzeit vorgeschlagene Mehrfachanrechnung.<br />
Präsident<br />
Prof. Dr. Detlev Drenckhahn<br />
Gründungsjahr<br />
1963<br />
Schwerpunkt<br />
Nichtregierungsorgan<strong>is</strong>ation<br />
Engagement<br />
Stopp der weltweiten Naturzerstörung<br />
und Senkung des ökolog<strong>is</strong>chen Fußabdrucks<br />
der Menschheit. Zu den Arbeitsschwerpunkten<br />
zählen Natur und<br />
Artenschutz, Klima-, Energie- und Agrarpolitik.<br />
Mitglied im Redaktionsteam der<br />
Nationalen Plattform Elektromobilität.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Viviane Raddatz<br />
viviane.raddatz@wwf.de<br />
www.wwf.de<br />
Neue Mobilität<br />
157
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ZIV<br />
ZIV<br />
Zweirad-Industrie-Verband<br />
Vorstand Geschäftsführer<br />
Gerd Siegfried Billen Neuberger<br />
Gründungsjahr<br />
2000<br />
Schwerpunkt<br />
Der Als nationale vzbv setzt Interessenvertretung Verbraucherinteressen und<br />
polit<strong>is</strong>ch Dienstle<strong>is</strong>ter durch. für die Er bearbeitet deutsche und ein internationale<br />
Themenspektrum Fahrradindustrie - von Finanz- fördert und<br />
Telekommunikationsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />
pflegt der ZIV den Austausch wirtschaft-<br />
breites<br />
über licher, Ernährung rechtlicher und und Gesundheit techn<strong>is</strong>cher b<strong>is</strong> hin Informationen<br />
Energieversorgung zw<strong>is</strong>chen und den Verkehr. Mitgliedern.<br />
zu<br />
Nach außen vertritt der ZIV seine Mitglieder<br />
gegenüber im Bereich Gesetzgeber, eMobilität Regie-<br />
Engagement<br />
Der rung, vzbv Behörden, setzt sich Medien, dafür Institutionen<br />
ein, bei der<br />
Markteinführung und Organ<strong>is</strong>ationen. von Elektromobilität<br />
möglichst ohne marktverzerrende Subventionen<br />
Engagement auszukommen im Bereich eMobilität und sukzessive<br />
Als einzige die Anwendungen Branche verfügt auszubauen,<br />
die deutsche<br />
die Fahrradindustrie bereits heute aktuell marktreif über sind. eine Große ausgereifte,<br />
am sieht Markt der vzbv erhältliche in einer Elektro-<br />
schritt-<br />
Potenziale<br />
we<strong>is</strong>en mobilität Elektrifizierung in Form von eBikes. des Antriebsstrangs<br />
Der ZIV berät durch daher Hybridtechnologien, federführend seine weil<br />
hier Mitgliedsunternehmen Ladedauer und Reichweite in vielerlei keine Geeinschränkenden<br />
sichtspunkten rund Faktoren um das sind. Thema In der<br />
polit<strong>is</strong>chen »eBike«, egal Arbeit ob im macht techn<strong>is</strong>chen sich der oder vzbv<br />
für rechtlichen den Ausbau Bereich. dieser Anwendungsmöglichkeiten<br />
stark.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Ansprechpartner Siegfried Neuberger Elektromobilität<br />
Dr. Geschäftsführer Otmar Lell, Referent des ZIVNachhaltigkeit<br />
und Verkehr, otmar.lell@vzbv.de<br />
www.ziv-zweirad.de<br />
Der Markt für elektrifizierte Zweiräder boomt. Besonders Pedelecs erfreuen<br />
sich wachsender Beliebtheit. Welche Rolle werden elektr<strong>is</strong>che<br />
Zweiräder Ihrer Meinung nach zukünftig im Individualverkehr einnehmen?<br />
Wie bewerten Sie die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen<br />
und wo besteht noch Handlungsbedarf?<br />
Mobilität <strong>is</strong>t einer der Schlüsselfaktoren unserer heutigen und zukünftigen<br />
Gesellschaft. Egal ob zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit:<br />
Wer von Mobilität ausgeschlossen <strong>is</strong>t, <strong>is</strong>t auch sozial ausgeschlossen.<br />
Sicher <strong>is</strong>t, Erdöl <strong>is</strong>t endlich. Es <strong>is</strong>t also nur eine Frage der Zeit, b<strong>is</strong> eine<br />
Mobilität, die allein auf Erdöl basiert, nicht mehr bezahlbar <strong>is</strong>t. Verschärft<br />
wird diese Tatsache durch die steigende Nachfrage in Ländern<br />
wie China und Indien.<br />
Vor diesem Hintergrund brauchen wir schnellstmöglich Mobilitätsformen<br />
die klimaverträglich, erschwinglich, leicht verfügbar, flexibel, individuell<br />
und umweltfreundlich sind. Punkte, die Fahrräder problemlos<br />
erfüllen. Auf Kurzstrecken b<strong>is</strong> zu 6 Kilometern, die den Großteil der<br />
alltäglichen Mobilität ausmachen, sind das Fahrrad und das eBike<br />
unschlagbar. Und noch ein weiterer Faktor kommt hinzu: Fahren mit<br />
dem Fahrrad und dem eBike fördert die Gesundheit. Zugegeben, bei<br />
schlechtem Wetter kommen auch die Zweiräder an ihre Grenzen. Hier<br />
kommt Intermodalität - die Kombination verschiedener Verkehrsmittel<br />
- ins Spiel, um schnell, flexibel, individuell und pre<strong>is</strong>günstig von A nach B<br />
zu kommen, gerade in urbanen Räumen.<br />
Die Chancen für das Fahrrad und das eBike als »Teil der Mobilität von<br />
morgen« könnten besser nicht sein. Innerhalb der Bevölkerung findet ein<br />
Wandel in puncto Mobilität statt. Bestes Be<strong>is</strong>piel hierfür: Immer weniger<br />
junge Menschen machen einen Führerschein bzw. die Zahl der jährlich<br />
neu zugelassenen Autos sinkt. Anderswo <strong>is</strong>t Elektromobilität noch Zukunftsmusik<br />
- in der deutschen Fahrradindustrie hingegen wird Elektromobilität<br />
bereits täglich gelebt. Seit April 2012 fahren über 1 Million<br />
Elektrofahrräder auf deutschen Straßen, und das mit ausgereifter<br />
Technik und in Serie - Tendenz steigend!<br />
Das hat auch die Bundesregierung erkannt. Im Dezember 2012 hat sie<br />
Fahrräder und Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Die rechtlichen<br />
Rahmenbedingungen im Bereich der Elektromobilität müssen hinsichtlich<br />
der neuesten Entwicklungen kontinuierlich angepasst werden. Der<br />
Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) <strong>is</strong>t diesbezüglich in alle relevanten<br />
Entscheidungsprozesse eingebunden.<br />
158 Neue Mobilität
<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ZVEI<br />
ZVEI<br />
Zentralverband Elektrotechnik- und<br />
Elektronikindustrie e. V.<br />
Bildquelle: VKU/regentaucher.com<br />
Der ZVEI fordert einen industrieübergreifenden Ansatz zum Aufbau<br />
eines Leitmarktes Elektromobilität. Wie unterstützen Sie Ihre Mitglieder<br />
bei der großen Herausforderung des Systemwechsels hin zu einer<br />
CO 2 -neutralen Mobilität? Welche unterstützenden Maßnahmen müssen<br />
von Seiten der Bundesregierung initiiert werden, um Wertschöpfung<br />
und Wohlstand im deutschen Mittelstand zu sichern?<br />
Mitglieder des ZVEI arbeiten mit in der Nationalen Plattform Elektromobilität.<br />
In den b<strong>is</strong>herigen Fortschrittsberichten hat sie deutlich<br />
gemacht, in welcher b<strong>is</strong>her nicht bekannten Breite interd<strong>is</strong>ziplinäre<br />
Zusammenarbeit erforderlich <strong>is</strong>t. So spielt Elektromobilität ihren Vorteil<br />
als abgasfreier, klimaneutraler Mobilitätsfaktor nur auf der Bas<strong>is</strong><br />
Erneuerbarer Energien aus. Volatile dezentrale Energieeinspe<strong>is</strong>ung auf<br />
der einen und hunderttausende Ladevorgänge auf der anderen Seite<br />
brauchen jedoch ein intelligentes Stromnetz - das Smart Grid. Wer also<br />
nur das Auto und die Automobilindustrie im Blick hat, springt zu kurz.<br />
Das Smart Grid und eMobilität als Symbiose zu real<strong>is</strong>ieren, <strong>is</strong>t eine gesellschaftliche<br />
Herausforderung für die Bürger, die Wirtschaft, die W<strong>is</strong>senschaft<br />
und die Politik. Der ZVEI verlangt daher einen Masterplan für<br />
die nächsten Jahrzehnte - jenseits mancher tradierter Vorstellungen.<br />
Als fachkundiger Ansprechpartner für Entscheidungsträger in Politik,<br />
W<strong>is</strong>senschaft und Wirtschaft steht der ZVEI mit seinem Kompetenzzentrum<br />
Elektromobilität zur Verfügung. In sieben Arbeitsgruppen wird<br />
hier definiert, was erforderlich <strong>is</strong>t, um tragfähige Konzepte für die Mobilität<br />
der Zukunft zu entwickeln, um Deutschland zu einem Leitmarkt und<br />
international zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen.<br />
Aus Sicht des ZVEI soll staatliches Geld vornehmlich in die Forschung<br />
und Entwicklung fließen - mit einem Schwerpunkt auf der Batterietechnologie,<br />
um verlorenes Terrain wieder gut zu machen und einen technolog<strong>is</strong>chen<br />
Vorsprung zu gewinnen. Subventionen beim Fahrzeugkauf<br />
stehen für den ZVEI nicht im Vordergrund. Jedoch würden steuerliche<br />
Begünstigungen dienstlicher eAutos den Absatz fördern. Der ZVEI<br />
schlägt vor, auch mit nicht-monetären Anreizen Elektroautos attraktiv<br />
zu machen, z.B. durch Bevorzugung bei innerstädt<strong>is</strong>chem Parkraum<br />
oder das Mitbenutzen von Busspuren. Eine Aufgabe der Politik sieht er<br />
in der Sicherung des Zugangs zu Rohstoffen, z.B. Lithium für Batterien.<br />
Präsident<br />
Friedhelm Loh<br />
Vorsitzender der Geschäftsführung<br />
Dr. Klaus Mittelbach<br />
Gründungsjahr<br />
1918<br />
Schwerpunkt<br />
Elektrotechnik- und Elektronikindustrie<br />
Engagement im Bereich eMobilität<br />
Der ZVEI fördert die Einführung von<br />
Fahrzeugen mit elektr<strong>is</strong>chen Antrieben.<br />
Im Kompetenzzentrum Elektromobilität<br />
bündelt er das W<strong>is</strong>sen und die Erfahrung<br />
des Verbands und seiner Mitgliedsunternehmen.<br />
Insbesondere tritt der ZVEI für<br />
einen ganzheitlichen Ansatz ein: Elektroauto<br />
und Energie-Infrastruktur müssen<br />
jeweils Teil eines neuen Energiesystems<br />
sein. Die Elektromobilität als Initiator<br />
neuer Lösungen und Geschäftsmodelle<br />
bei Speicher- und Fahrzeugtechnik, Infrastruktur<br />
und Fertigungsindustrie sichert<br />
so die weltweite Führungsrolle des Innovationsstandortes<br />
Deutschland.<br />
Ansprechpartner Elektromobilität<br />
Herbert Zimmermann<br />
zimmermann@zvei.org<br />
www.zvei.org<br />
Neue Mobilität<br />
159
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Bundesverband eMobilität<br />
Wir setzen uns dafür ein, die Mobilität langfr<strong>is</strong>tig mit dem Einsatz<br />
Erneuerbarer Energien auf elektr<strong>is</strong>che Antriebsarten umzustellen, um<br />
so den Weg in eine postfossile Gesellschaft aktiv zu begleiten.<br />
www.bem-ev.de
POLITIK<br />
UND<br />
ELEKTRO-<br />
<strong>MOBILITÄT</strong><br />
BEM-Positionspapier und Statements der Köpfe der Branche
Politik & Elektromobilität<br />
Die Politik <strong>is</strong>t gefragt<br />
Meinungen, Statements & Forderungen der BEM-Mitgliedsunternehmen<br />
Ronald Bankowsky, Geschäftsführer der Baron Trademarketing<br />
Sales GmbH Leasing eBike<br />
Im urbanen Leben, insbesondere in den Innenstädten <strong>is</strong>t das<br />
Fahrrad eine echte Alternative zu jedem Automodell. Menschen<br />
in diesem Land sind schon heute bereit, ihren Beitrag<br />
zur Verwirklichung neuer Mobilitätskonzepte zu le<strong>is</strong>ten,<br />
umweltbewusste Wege zu gehen und fortschrittlich zu agieren.<br />
Wir wünschen uns, dass mit Hilfe von Fördermitteln für<br />
die notwendige Infrastruktur gesorgt wird, die ein sicheres<br />
Fahrradfahren möglich macht. Statt ausschließlich in die<br />
Automobilindustrie sollte in Ladestationen, Parkhäuser und<br />
Fahrradwege investiert werden. Unsere Zukunftsv<strong>is</strong>ion.<br />
Hans Constin, Geschäftsführer minimove GmbH<br />
Der Bedarf an eMobilität für den privaten und kleinen Wirtschaftsverkehr<br />
wächst stetig. Innovative umweltfreundliche<br />
Lösungen haben es jedoch nicht leicht, neue Märkte zu erschließen.<br />
Deshalb muss die Politik zur Beschleunigung dringend<br />
benötigter neuartiger Fahrzeuge für den gem<strong>is</strong>chten<br />
Verkehr schnelle Regularien finden. Es fehlen Zulassungskategorien<br />
für innovative Lösungen, die in keine bekannte<br />
Schublade passen. Zum Be<strong>is</strong>piel gibt es nichts dergleichen<br />
für die sogenannten »Stehmobile«. Wir brauchen jedoch für<br />
unseren multifunktionalen Elektro-Tretroller mit neuartigem<br />
Wechsel-Akkusystem Testszenarien, um das kickTrike bekannt<br />
zu machen. Nur so können wir eine erste Versuchsreihe<br />
finanzieren und die Serienproduktion planen.<br />
Matthias Knobloch, Abteilungsleiter Verkehrspolitik, ACE<br />
Auto Club Europa e.V.<br />
Noch <strong>is</strong>t Elektromobilität in Deutschland ein Projekt, das zwar<br />
die Autoindustrie fit für den Zukunftsmarkt »Elektrofahrzeuge«<br />
macht, das aber wenig Bezug zu einer integrierten nachhaltigen<br />
Mobilität hat. Ein Be<strong>is</strong>piel dafür war der doch recht<br />
abwegige Gedanke, Busspuren für Elektrofahrzeuge freizugeben<br />
und damit plötzlich den - wenn auch schadstoffarmen<br />
- Individualverkehr in den Innenstädten gegenüber dem Umweltverbund<br />
zu bevorzugen. Ziel für Deutschland und Europa<br />
muss es sein, ein CO 2 -armes Verkehrssystem zu etablieren,<br />
dazu gehört aber mehr als nur die Förderung von Elektroautos.<br />
Wichtig <strong>is</strong>t es, das Ziel der nachhaltigen Mobilität vom<br />
Ende her zu denken und die Förderung so aufzusetzen, dass<br />
maximale CO 2 -Reduktion erreicht wird. Das heißt, dass neben<br />
der Industrie auch Kommunen und Initiativen gestützt<br />
werden müssen, die für dieses Ziel eintreten. Elektromobilität<br />
- auch die auf zwei Rädern - <strong>is</strong>t ein wichtiger Baustein der<br />
nachhaltigen Stadtmobilität und muss weiter unterstützt<br />
werden. Allerdings nützt be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e das Elektrofahrrad<br />
wenig, wenn die Fahrradinfrastruktur nicht stimmt. Das<br />
Elektroauto <strong>is</strong>t für Privathaushalte in vielen Stadtgebieten<br />
uninteressant, wenn es kein kommunal abgestimmtes Parkraummanagement<br />
gibt. Die Forderung also: Abgestimmte<br />
Systemförderung und Vernetzung mit anderen Politikfeldern,<br />
statt reiner Unterstützung der Industrie.<br />
Robert Wetzel, Produktmanager, Innovative Mobility Automobile<br />
GmbH<br />
Ein Wunsch von uns <strong>is</strong>t eine direkte Bezuschussung des<br />
Kaufpre<strong>is</strong>es von Elektrofahrzeugen, idealerwe<strong>is</strong>e mit einem<br />
fixen Betrag. Dies wäre eine bedeutende Vitalitätsspritze für<br />
den Markt und erschließt mit geringem volkswirtschaftlichen<br />
R<strong>is</strong>iko neue Käuferschichten. Norwegen <strong>is</strong>t ein gutes Be<strong>is</strong>piel<br />
dafür, wie Elektrofahrzeuge bei Kaufpre<strong>is</strong>parität ohne<br />
Weiteres erfolgreich sein können. Ebenfalls möchten wir auf<br />
das mitunter schwer nachvollziehbare Ausschreibungsrecht<br />
hinwe<strong>is</strong>en. Etablierte Großserienhersteller werden durch die<br />
Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen klar bevorzugt und<br />
blockieren damit indirekt kleine und neue Akteure. Transparentere<br />
Ausschreibungsverfahren können ein entscheidender<br />
Bestandteil für den Durchbruch der Elektromobilität sein.<br />
Hans-Jürgen Esch, Inhaber Esch Projekt Berlin<br />
Die Mobilitätswende erfordert fundamental andere Fahrzeuge.<br />
Kleine, leichte, sparsame Elektro-Cityautos sind jedoch<br />
von den hiesigen OEM kaum zu erwarten. Trotzdem<br />
fördert die Regierung diese Industrie beim Umbau bestehender<br />
Produkte auf Elektroantrieb. So erhalten Konzerne,<br />
die satte Gewinne machen, »Stütze vom Staat«: Industriesubventionierung<br />
statt Innovationsförderung! Das Ergebn<strong>is</strong>:<br />
teure Elektroautos, die niemand wirklich haben will. Derweil<br />
boomen eBikes und zeigen die Innovationskraft kleiner Unternehmen,<br />
die me<strong>is</strong>t ohne Förderung rasch attraktive neue<br />
Produkte liefern. Bei kleinen und mittleren Unternehmen<br />
wären Fördergelder sinnvoll und effektiv eingesetzt und<br />
würden helfen, die Lücke zw<strong>is</strong>chen Zweirädern und Kleinwagen<br />
zu schließen.<br />
162 Neue Mobilität
Politik & Elektromobilität<br />
Anlässlich der Bundestagswahl im September 2013 haben wir unsere Mitgliedsunternehmen gefragt, auf welchen Gebieten<br />
aus ihrer Sicht dringender polit<strong>is</strong>cher Handlungsbedarf hinsichtlich der erfolgreichen Etablierung einer Neuen Mobilität<br />
herrscht und was sie von der nächsten Regierung erwarten. Auf den nächsten Seiten finden Sie die interessanten und vielschichtigen<br />
Antworten und Forderungen einiger Unternehmensverantwortlicher.<br />
Karsten Knechtel, Geschäftsführer, Process Management<br />
Consulting GmbH<br />
Ein sinnvoller Ansatz <strong>is</strong>t, zunächst Anreize für Unternehmen<br />
und öffentliche Träger zu schaffen. Wenn diese Zielgruppen<br />
eigene Infrastrukturen aufbauen und dadurch Image-Verbesserungen<br />
und kurzfr<strong>is</strong>tige Kosteneinsparungen erzielen können,<br />
wird ein deutliches Potenzial sichtbar, das dann auch<br />
im privaten Bereich genutzt werden kann. In diese Projekte<br />
von Unternehmen und öffentlichen Trägern sind weitere Akteure<br />
wie ÖPNV, Stadtplaner sowie Kommunen mit einzubeziehen.<br />
Damit dieses schrittwe<strong>is</strong>e Vorgehen gelingt, sollten<br />
die Anreize für gewerbliche und öffentliche Organ<strong>is</strong>ationen<br />
weiter ausgebaut werden.<br />
Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer BROSE-SEW ELEKTRO-<br />
<strong>MOBILITÄT</strong>S GmbH & Co. KG<br />
Der Markt der Elektromobilität hat sich in den letzten Jahren<br />
nicht so entwickelt wie ursprünglich geplant. Gründe dafür<br />
sind hauptsächlich in den hohen Kosten zu sehen - insbesondere<br />
für reine BEV. Die Kaufentscheidung der Kunden <strong>is</strong>t<br />
jedoch maßgeblich für den Markterfolg der neuen Antriebssysteme.<br />
Vorbehalte innerhalb der Gesellschaft müssen abgebaut<br />
und der Spaß am »Erfahren« muss weiter gefördert<br />
werden.<br />
Der Blick in den Markt zeigt, wie wichtig die Infrastruktur für<br />
eine verlässliche Elektromobilität <strong>is</strong>t. Unter diesen Bedingungen<br />
müssen schnellstens Industriestandards getroffen<br />
werden, die eine Interoperabilität, zum Be<strong>is</strong>piel eines induktiven<br />
Ladevorganges, sicher stellen.<br />
Hier <strong>is</strong>t die Bundesregierung gefordert, mehr zu tun, um<br />
einen schnellen Erfolg zu gewährle<strong>is</strong>ten. Die Zusammenarbeit<br />
zw<strong>is</strong>chen Industrie und Politik <strong>is</strong>t zu verstärken, um<br />
den Wandel zu neuen Antriebssystemen zu beschleunigen.<br />
Es <strong>is</strong>t sicher zu stellen, dass alle Formen alternativer Antriebe<br />
eine Chance zur Durchsetzung haben. Industrial<strong>is</strong>ierungsprozesse<br />
sind zu entwickeln und durch die Regierung<br />
zu unterstützen, so dass jederzeit eine sichere Fahrt mit<br />
diesen Fahrzeugen gewährle<strong>is</strong>tet werden kann. In Hinblick<br />
auf den weiteren Markthochlauf <strong>is</strong>t eine permanente Überprüfung<br />
notwendig, welche Anreize greifen und welche neu<br />
zu schaffen sind.<br />
Felix von Borck, Geschäftsführer, Akasol GmbH<br />
Die Politik hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Rahmenbedingungen<br />
zu sorgen, die dazu führen, daß die neuen<br />
Technologien der Gesellschaft auch zum gewünschten Zeitpunkt<br />
zur Verfügung stehen. Ein erfolgreiches Be<strong>is</strong>piel <strong>is</strong>t<br />
die Förderung von innovativen Technologien im Bereich der<br />
Erneuerbaren Energien. Hier wurde erreicht, innerhalb von<br />
einer relativ kurzen Zeit zu relativ geringen Kosten, die Entwicklung<br />
und die Markteinführung so zu fördern, dass heute<br />
keine Förderung mehr notwendig <strong>is</strong>t. Im Bereich der Elektromobilität<br />
gilt es jetzt ebenfalls ein Instrument zu finden, das<br />
dazu führt, dass die Mehrkosten einer neuen Technologie für<br />
Entwicklung und Markteinführung so getragen werden, dass<br />
die neuen Produkte zu wirtschaftlich vergleichbaren Bedingungen<br />
eingesetzt werden können. Die Erfolge der b<strong>is</strong>herigen<br />
Fördermaßnahmen sind stark hinter den Erwartungen<br />
zurückgeblieben, was zu einer grundsätzlichen Prüfung und<br />
Neuorientierung der Instrumente führen muss, wenn an den<br />
Zielen festgehalten werden soll. Inhaltlich <strong>is</strong>t vor allem die<br />
geringe Anzahl von hochwertigen und serientauglichen Fahrzeugen<br />
in der Felderprobung, die für den Entwicklungsprozess<br />
notwendig sind, berechtigterwe<strong>is</strong>e krit<strong>is</strong>iert worden.<br />
Eine konkrete Maßnahme zur Entwicklung eines Marktes für<br />
Elektrobusse könnte die Förderung der elektr<strong>is</strong>ch zurückgelegten<br />
Kilometer sein. So wäre sichergestellt dass keine<br />
teuren Prototypen für Ausstellungszwecke gefördert würden<br />
und die in der Anschaffung günstigeren Produkte geringerer<br />
Qualität wegen höherer Ausfallzeiten und geringerer<br />
Lebensdauer auch nur geringere Förderungen erhalten. Die<br />
Entwicklung und Herstellung von qualitativ hochwertigen<br />
und nachhaltigen Technologien und Produkten würde somit<br />
ergebn<strong>is</strong>orientiert unterstützt. Für die ersten 100 Busse<br />
könnte 1 Euro pro km als Zuschuss gewährt werden. Für die<br />
nächsten 500 Busse nur noch 0,5 Euro und für die letzten<br />
1.000 Busse noch 0,2 Euro. Bei 400.000 gefahrenen km pro<br />
Bus entspricht das einer Summe von nur 220 Mio. Euro für<br />
die ersten 1.700 Busse und einen dann im Anschluss ohne<br />
Subventionen funktionierenden Markt. Die Höhe der Aufwendungen<br />
im Vergleich zu b<strong>is</strong>herigen Maßnahmen wäre<br />
ähnlich, der Effekt allerdings unvergleichbar größer.<br />
Fortsetzung auf der nächsten Seite..<br />
Neue Mobilität<br />
163
Politik & Elektromobilität<br />
Fortsetzung von vorheriger Seite<br />
Die Politik <strong>is</strong>t gefragt<br />
Rachid Ait Bouhou, Geschäftsführer, e8energy GmbH<br />
Die bereits heute bestehende Tauglichkeit von Elektrofahrzeugen<br />
wird nur über eine wahrnehmbare Masse von den<br />
Verkehrsteilnehmern akzeptiert werden. Nicht-monetäre Faktoren,<br />
wie z.B. privilegierte Parkplätze in Stadtzentren oder<br />
die Nutzung von Busspuren müssen als Kaufanreize eingeführt<br />
werden. Andere Länder wie Norwegen und Holland<br />
sind hier beste Vorbilder. Unerlässlich <strong>is</strong>t zudem der Ausbau<br />
einer DC-Ladeinfrastruktur. Sie verschafft dem Fahrer, neben<br />
der Sicherheit mit einem kurzen Stopp sein gewünschtes<br />
Ziel zu erreichen, eine erhebliche Reichweitenverlängerung!<br />
Dr. Achim Korten, Wirtschaftsprüfer, BEM-Einzelmitglied<br />
Das Thema private Ladeinfrastruktur <strong>is</strong>t selten Gegenstand<br />
der D<strong>is</strong>kussionen über Ansätze zur Förderung der Markteinführung<br />
von Elektromobilität. Laut aktueller Angebote kostet<br />
die Installation einer Wallbox als private Lademöglichkeit<br />
mitunter um die 1.000 Euro, vorausgesetzt, der Stellplatz hat<br />
bereits eine Stromversorgung. Wer zu Hause eine Schnellladeeinrichtung<br />
nutzen möchte, muss zudem noch den Hausanschluss<br />
verstärken. Bereits beim Markthochlauf könnte<br />
die Förderung von privater Ladeinfrastruktur mehr bewirken,<br />
als die Förderung der Fahrzeuganschaffung.<br />
Thomas Kaltofen, InfraBioTech GmbH<br />
Die Entwicklungskosten von Prototypenbauteilen für Elektrofahrzeuge<br />
werden von den Auftraggebern hinreichend finanziert.<br />
Die Investitionskosten für die Überführung in die<br />
automat<strong>is</strong>ierte Fertigung stellen für ein mittelständ<strong>is</strong>ches Unternehmen<br />
oft eine zu große Hürde dar. Wir sehen vor diesem<br />
Hintergrund das R<strong>is</strong>iko, dass unsere Entwicklungsergebn<strong>is</strong>se<br />
ins Ausland abwandern und dort die Serienproduktion stattfindet.<br />
Es muss die Einführung innovativer Fertigungsverfahren<br />
gefördert werden, um einen Produktivitätsvorteil im internationalen<br />
Wettbewerb zu generieren. Summa summarum<br />
muss die Modellierung (Fertigungskonzept) und der Aufbau<br />
von innovativen Fertigungstechnologien (-anlagen) für den<br />
Mittelstand (b<strong>is</strong> 50 Mitarbeiter) gezielt gefördert werden.<br />
Volker Blandow, Leiter Elektromobilität, TÜV SÜD AG<br />
Grundsätzlich begrüßen wir die Förderanstrengungen der<br />
Bundesregierung zur Elektromobilität. Die etwas unkoordinierte<br />
Förderung der Modellregionen hatte in meinen Augen<br />
auch etwas Gutes, denn so konnten viele Dinge unkonventionell<br />
ausprobiert werden. Das war wichtig, denn wir sind in<br />
Deutschland durchaus später gestartet als andere und da wir<br />
uns als »Leitanbieter« verstehen, sollten wir mit innovativen<br />
Produkten punkten - dafür braucht es Spielraum. Es <strong>is</strong>t aber<br />
richtig in den Schaufenstern jetzt gezielter zu fördern. Der<br />
Förderschwerpunkt Batterietechnologie <strong>is</strong>t wichtig, denn mit<br />
dem Wegfall des Verbrennungsmotors geht uns in der Wertschöpfungskette<br />
eine entscheidende Komponente verloren,<br />
diese müssen wir mittelfr<strong>is</strong>tig mit Batterien (auch Zellen)<br />
aus deutscher Produktion kompensieren. Dies <strong>is</strong>t teilwe<strong>is</strong>e<br />
Grundlagenforschung und daher wenig spektakulär nach<br />
außen, für den Gesamtprozess aber extrem wichtig.<br />
Stefan Ritter, Managing Director, The Mobility House GmbH<br />
Aufgabe der Politik <strong>is</strong>t es, Rahmenbedingungen für den Shift<br />
der Industrie Richtung Elektromobilität zu setzen, so dass<br />
sich die Investitionen lohnen. Über die Akzeptanz beim Verbraucher<br />
entscheiden aber letztlich attraktive Modelle und<br />
die Verknüpfung mit neuen Mobilitätsangeboten. Darüber<br />
hinaus können durch die Einbindung einer wachsende Zahl<br />
von eAutos ins Stromnetz zusätzliche Werte geschaffen werden.<br />
Hier bestimmen das neue Spiel längst nicht mehr nur<br />
etablierte Player aus Automobilwirtschaft und Energie. Innovative<br />
Geschäftsmodelle sind entstanden, welche die Vermarktbarkeit<br />
fördern und Arbeitsplätze schaffen. Entwicklung<br />
und Wachstum dieser Unternehmen muss die Politik<br />
ebenfalls stärken. Und die Politik muss Role Model werden:<br />
Wann fahren Sie Elektroauto, Frau Merkel?<br />
Dr. Jan Peter Korthals, BEM-Beirat<br />
Der am 06. Juni 2013 beschlossene Nachteilsausgleich für<br />
elektr<strong>is</strong>che Dienstwagen <strong>is</strong>t ein erster Schritt in die richtige<br />
Richtung. Mehr aber auch nicht. Denn seine Anreizwirkung<br />
<strong>is</strong>t selbst für Dienstwagenfahrer überschaubar: So kostet ein<br />
Opel Ampera in der Grundversion derzeit 46.000Euro, wovon<br />
38.000 Euro vom Arbeitnehmer über die 1%-Regel versteuert<br />
werden müssten. Damit <strong>is</strong>t der Ampera im Vergleich zu<br />
konventionellen Modellen immer noch kein Schnäppchen,<br />
zumal ja der Arbeitgeber bei der Anschaffung nicht vom<br />
Nachteilsausgleich profitiert. Und Berufspendler, die nicht<br />
das Privileg eines Dienstfahrzeuges genießen, gehen komplett<br />
leer aus. Hier gibt es eindeutig noch Ausbaupotenzial.<br />
164 Neue Mobilität
Politik & Elektromobilität<br />
Statements der<br />
»<strong>Who</strong>-<strong>is</strong>-<strong>Who</strong>« Akteure<br />
Anlässlich der Bundestagswahl im September 2013 haben wir die »<strong>Who</strong>-<strong>is</strong>-<strong>Who</strong>-<br />
Akteure« gefragt, auf welchen Gebieten aus ihrer Sicht dringender polit<strong>is</strong>cher<br />
Handlungsbedarf hinsichtlich der erfolgreichen Etablierung einer Neuen Mobilität<br />
herrscht und was sie von der neuen Regierungskoalition erwarten.<br />
Michael Hofmann, Finanzvorstand<br />
Bundesverband eMobilität e.V.<br />
»Wir vertreten inzw<strong>is</strong>chen die Interessen von knapp 200 Mitgliedsunternehmen<br />
entlang der elektromobilen Wertschöpfungskette<br />
mit einem Umsatzvolumen von mehr als 50 Milliarden<br />
Euro und 550.000 Mitarbeitern weltweit. Gemeinsam<br />
mit diesen innovativen Akteuren gestalten wir aktiv das polit<strong>is</strong>che<br />
und mediale Stimmungsbild. Im Interesse der BEM-<br />
Mitglieder und der gesamten eMobilitäts-Branche sollte die<br />
neue Bundesregierung endlich ein stimmiges Gesamtkonzept<br />
vorlegen, dass die Energie- und Mobilitätswende ganzheitlich<br />
betrachtet. Neben dem zügigen Ausbau Erneuerbarer<br />
Energien und intelligenter Stromnetze muss auch die Entwicklung<br />
neuer Mobilitätskonzepte weiter zunehmend gefördert<br />
werden, damit künftig die verschiedenen em<strong>is</strong>sionsarmen<br />
Verkehrsträger sinnvoll miteinander verbunden werden<br />
können. So sollten etwa Elektrofahrräder verstärkt unterstützt<br />
werden; bilden diese doch für viele Wege eine sinnvolle und<br />
umweltschonende Alternative zum Pkw.<br />
www.bem-ev.de<br />
Die Vielzahl an bereits bestehenden Einzelmaßnahmen muss<br />
besser untereinander abgestimmt und miteinander verknüpft<br />
werden, damit die Neue Mobilität tatsächlich für die breite<br />
Gesellschaft sichtbar wird. Die europä<strong>is</strong>chen CO 2 -Grenzwerte<br />
für Automobilhersteller, die die vergangene Regierung<br />
im Juni 2013 im letzten Moment verhindern konnte, sollten<br />
nun nach der erfolgreichen Regierungsbildung schleunigst<br />
unterschrieben werden. Sie sind nicht nur ein wirksames<br />
Instrument zur CO 2 -Reduktion im Straßenverkehr, sondern<br />
bieten den Fahrzeugherstellern auch die nötige Planungssicherheit.<br />
Unumgänglich <strong>is</strong>t es zudem, kluge Kauf-Anreize für<br />
die Endverbraucher zu schaffen. So sollten em<strong>is</strong>sionsarme<br />
Antriebe durch die konsequente Umstellung der Kfz-Steuer<br />
im Sinne eines CO 2 -basierten Bonus-Malus-Systems gefördert<br />
werden. Nicht zu letzt müssen Fördergelder künftig<br />
auch zunehmend klein- und mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen<br />
erreichen und nicht nur die Großkonzerne. Denn innovative<br />
Ideen, wie die Entwicklung neuer Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte,<br />
kommt häufig genau aus diesen Reihen.«<br />
Prof. Dr. Andreas Knie, Geschäftsführer, Innovationszentrum<br />
für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel<br />
»Die neue Bundesregierung wird deutlich mehr tun müssen<br />
als die b<strong>is</strong>herige, wenn sie ihr eMobilitäts-Ziel erreichen will.<br />
Ganz wichtig wäre es, die Nutzer von eFahrzeugen von den<br />
Parkgebühren freizustellen. Auch eine City-Maut für alle Autos<br />
mit Verbrennungsmotoren würde der Elektromobilität<br />
einen Schub geben und die Städte von Abgasen entlasten.<br />
Weil die Durchdringung des Marktes zunächst von Carsharing-<br />
und Flottenfahrzeugen erreicht wird, wäre es sinnvoll,<br />
den Betreibern dieser Autos eine staatliche Kompensation<br />
www.innoz.de<br />
ihrer Mehrkosten in Höhe von 5.000 b<strong>is</strong> 7.000 Euro pro Wagen<br />
zu zahlen. Die Abschreibungsfr<strong>is</strong>t für eAutos sollte nur<br />
drei Jahre betragen, damit Unternehmen die hohen Kosten<br />
schnell steuerlich geltend machen können. Die Vorschläge<br />
der NPE sollten schnell umgesetzt werden. So müssen die<br />
FuE-Anstrengungen mindestens auf dem b<strong>is</strong>herigen Niveau<br />
bleiben, aber die Förderregeln müssen deutlich vereinfacht<br />
werden. Dann wäre es auch für Mittelständler leichter, sich<br />
an der Energie- und Verkehrswende zu beteiligen.«<br />
Neue Mobilität<br />
165
Politik & Elektromobilität<br />
Hartmut Rauen, Mitglied der Hauptgeschäftsführung<br />
VDMA<br />
»Deutschland kann nur dann Leitanbieter für Elektromobilität<br />
werden, wenn sich die Kosten für die Mobilität von morgen<br />
senken lassen. Die Produktionstechnik <strong>is</strong>t dabei entscheidend,<br />
denn von produktionstechn<strong>is</strong>chen Innovationen und Investitionen<br />
hängt ab, wer das globale Rennen um die Elektromobilität<br />
gewinnt. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau<br />
le<strong>is</strong>tet mit seinem Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette<br />
einen gewichtigen Beitrag für beste Produktionstechnologie<br />
und somit für den Erfolg der Elektromobi-<br />
www.vdma.org<br />
lität. Um die Exzellenz in der Herstellung zu halten, muss bereits<br />
zu Beginn der Wertschöpfungskette angesetzt und in<br />
die Forschung investiert werden. Das <strong>is</strong>t die Botschaft des<br />
VDMA an die Politik. Daher gilt es, die Produktionsforschung<br />
und die industrielle Gemeinschaftsforschung zu stärken sowie<br />
eine steuerliche Forschungsförderung einzuführen. Dies<br />
würde helfen, Investitionen rund um die Elektromobilität in<br />
Deutschland zu real<strong>is</strong>ieren. «<br />
Jens Hilgenberg, Mobilitätsexperte<br />
Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND)<br />
»Die Bundesregierung muss erkennen, dass eine zukunftsfähige<br />
Mobilität sich nicht auf Elektroautos beschränkt. Deshalb<br />
erwartet der BUND, dass sie sich für den Ausbau moderner,<br />
umweltfreundlicher öffentlicher Verkehrssysteme einsetzt,<br />
die nach ökolog<strong>is</strong>chen Kriterien zertifizierten Ökostrom<br />
nutzen. Ergänzt werden muss dies durch Ausleihstationen<br />
für Fahrräder, Pedelecs und kleinen, sparsamen Elektroautos,<br />
die ebenfalls mit echtem Ökostrom betrieben werden.<br />
Nicht zielführend <strong>is</strong>t es, dass sich die Bundesregierung auf<br />
www.bund.net<br />
EU-Ebene für eine Verwässerung der CO 2 -Grenzwerte für<br />
Pkw mittels Elektroautos einsetzt. Das <strong>is</strong>t zu kurzfr<strong>is</strong>tig gedacht.<br />
Besser sind Steuerbegünstigungen für die sparsamsten<br />
Fahrzeuge und Steuererhöhungen für spritfressende<br />
Autos. Darüber hinaus muss die Bundesregierung mehr in<br />
die unabhängige Forschung alternativer Mobilitätskonzepte<br />
investieren und darf nicht - wie im Falle von Porsche - Fördermittel<br />
an Großkonzerne geben, die damit Sportwagen<br />
entwickeln.«<br />
Regine Günther, Leiterin Klimaschutz- und Energiepolitik<br />
WWF Deutschland<br />
»Der WWF erwartet von der neuen Bundesregierung, dass<br />
sie sich für eine konsequente Verkehrswende als Teil der<br />
Energiewende einsetzt. Dies gelingt durch Maßnahmen, die<br />
der Elektromobilität und hocheffizienten Fahrzeugen in den<br />
Markt verhelfen und Fahrzeuge mit hohem CO 2 -Ausstoß zurückdrängen.<br />
In diesem Sinne sollte die Bundesregierung<br />
ihre Blockadehaltung gegen strengere CO 2 -Grenzwerte für<br />
Pkw auf EU-Ebene aufgeben sowie eine umfassende Reform<br />
der deutschen Dienstwagenbesteuerung ermöglichen,<br />
www.wwf.de<br />
welche die steuerliche Absetzbarkeit am CO 2 -Ausstoß ausrichtet.<br />
Mit Maßnahmen wie einer Sonderabschreibung für<br />
Elektrofahrzeuge in gewerblichen Flotten oder einer temporären<br />
Privilegierung gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen<br />
kann die Bundesregierung den Markthochlauf der Elektromobilität<br />
gezielt unterstützen. Zudem muss sie dafür Sorge<br />
tragen, dass Elektrofahrzeuge als flexible Energiespeicher<br />
und -puffer Teil der Energiewende werden und sie zusätzlich<br />
befördern.«<br />
Otmar Lell, Verkehrsexperte<br />
Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)<br />
»Elektromobilität <strong>is</strong>t ein wichtiger Baustein der Mobilität von<br />
morgen. Wie auch in der Stromerzeugung brauchen wir im Verkehr<br />
eine nachhaltige, CO 2 -freie Energieversorgung. eMobilität<br />
macht das möglich - wenn die Stromerzeugung auf Erneuerbare<br />
Energien umgestellt wird. Wir erwarten von der<br />
neuen Bundesregierung deshalb, dass sie die Energiewende<br />
vorantreibt. Und: Elektromobilität wird nur erfolgreich sein,<br />
wenn sie auch die Verbraucher überzeugt. B<strong>is</strong>lang kommen<br />
Elektroautos nicht gut an, weil sie erheblich teurer sind als<br />
www.vzbv.de<br />
benzin- oder dieselgetriebene Autos. Die neue Bundesregierung<br />
sollte aber nicht der Versuchung erliegen, die Kostenlücke<br />
durch eine Subvention zulasten der Staatskasse zu schließen.<br />
Den Vorteil daraus hätten wenige vermögende Verbraucher,<br />
die Lasten müssten alle tragen. Denkbar wäre ein<br />
aufkommensneutrales Bonus-Malus-System ähnlich wie in<br />
Frankreich, das Autos mit hohem CO 2 -Ausstoß teurer und<br />
Autos mit niedrigem CO 2 -Ausstoß günstiger macht.«<br />
166 Neue Mobilität
Politik & Elektromobilität<br />
Dietmar Schütz, Präsident<br />
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)<br />
»Die kommende Bundesregierung muss die Energiewende<br />
aktiv auf den Verkehrssektor ausweiten. Dafür stehen mit<br />
der Elektromobilität und verschiedenen Biokraftstoffen innovative<br />
Technologien zur Verfügung, die sich hervorragend<br />
ergänzen. Gemeinsam können sie alle Anforderungen im Mobilitätssektor<br />
zunehmend regenerativ decken - von der Personenbeförderung<br />
auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken über<br />
den Fahrzeugbetrieb in der Landwirtschaft b<strong>is</strong> hin zum Gütertransport.<br />
Die Politik muss allerdings dafür sorgen, dass<br />
www.bee-ev.de<br />
sich diese Alternativen zu den klima- und umweltschädlichen<br />
Kraftstoffen aus Erdöl am Markt durchsetzen können. Dafür<br />
bedarf es weiterhin des zügigen Ausbaus der Erneuerbaren<br />
Energien im Stromsektor, gezielter Forschungsförderung bei<br />
der Elektromobilität sowie wirksamer steuerlicher Anreize<br />
für Anschaffung und Nutzung entsprechender Fahrzeuge.«<br />
Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr<br />
ADAC<br />
»Die Nutzung alternativer Kraftstoffe im Straßenverkehr kann<br />
die Abhängigkeit von derzeit bestimmenden Ressourcen<br />
(insbesondere Erdöl) verringern und den Einsatz regenerativer<br />
Energieträger ermöglichen. Der ADAC erwartet als Interessenvertreter<br />
der Autofahrer und Verbraucher in Deutschland<br />
von der neuen Bundesregierung eine technologieneutrale<br />
Förderung alternativer Antriebe und Kraftstoffe. Dazu zählen<br />
z.B. Erdgas, aus regenerativen Quellen erzeugte Elektrizität<br />
und auch Biokraftstoffe, die effektiv und glaubwürdig<br />
www.adac.de<br />
strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Zur Förderung der<br />
Alternativen sind angemessene und langfr<strong>is</strong>tig verlässliche<br />
Rahmenbedingungen notwendig, um sowohl Anbietern und<br />
insbesondere auch Nutzern Planungssicherheit für die notwendigen<br />
Investitionen zu geben. Diese Grundlagen sind seitens<br />
der Politik zu schaffen und sollten sich an den mit der<br />
Nutzung von alternativen Kraftstoffen jeweils verbundenen<br />
tatsächlichen Umweltvorteilen orientieren.«<br />
Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik<br />
NABU-Bundesverband<br />
»eAutos fr<strong>is</strong>ten derzeit noch ein Schattendasein. Dies könnte<br />
sich ändern, wenn BMW, VW und andere deutsche Hersteller<br />
im Herbst erste eigene Modelle auf den Markt bringen.<br />
Entscheidend <strong>is</strong>t, dass die neue Bundesregierung nicht Politik<br />
macht für den i3 oder den eUp! , sondern für effizientere<br />
Autos insgesamt. Profitieren würde der Verbraucher durch<br />
niedrigere Spritverbräuche. Entscheidender Hebel dafür <strong>is</strong>t<br />
ein ambitionierter CO 2 -Grenzwert, den die EU unter deutscher<br />
Beteiligung quasi schon ausverhandelt hatte, als Bun-<br />
www.nabu.de<br />
deskanzlerin Merkel das Gesetz im letzten Moment stoppte,<br />
mutmaßlich auf Drängen deutscher OEMs. Dies <strong>is</strong>t äußerst<br />
kurzsichtig gedacht, denn nur schärfere Grenzwerte führen<br />
zu Innovationen im Automobilbau und stellen die Hersteller<br />
vor die alternativlose Situation, zunehmend verbrauchsoptimierte<br />
Karossen und auch eAutos zu entwickeln. Daher muss<br />
eine neue Regierung gleich nach der Wahl die Unterschrift<br />
unter dieses wohl wichtigste Klimagesetz im Verkehr der<br />
nächsten 10 Jahre setzen.«<br />
Michael Schramek, Vorsitzender<br />
Netzwerk intelligente Mobilität (NiMo) e.V.<br />
»Das NiMo steht für die intelligente Verknüpfung der verschiedenen<br />
Mobilitätsarten. Die mit eFahrzeugen verbundenen<br />
Nachteile, also die geringere Reichweite sowie die längeren<br />
Ladezeiten, werden sich auf absehbare Zeit allein über<br />
techn<strong>is</strong>che Ansätze nicht lösen lassen. Damit eMobilität<br />
trotzdem zum Erfolgsmodell wird, <strong>is</strong>t die flächendeckende<br />
Verfügbarkeit eines multimodalen, strukturiert aufeinander<br />
abgestimmten Mobilitätsangebots zwingend erforderlich. Nur<br />
so können Wege, die die Reichweiten von eFahrzeugen über-<br />
www.nimo.eu<br />
schreiten, in einem Mix aus Bahn, ÖPNV, Taxi, Carsharing,<br />
Verleihrädern/-pedelecs sowie Fahrradgaragen/-abstellanlagen<br />
ohne erheblichen Mehraufwand bewältigt werden. Das<br />
Entstehen eines integrierten multimodalen Mobilitätsangebotes<br />
erfordert das Zusammenwirken verschiedenster Player.<br />
Um diesen Prozess zu beschleunigen, <strong>is</strong>t es erforderlich,<br />
zeitnah Leuchtturmprojekte zu initiieren und ggfs. zu fördern,<br />
in denen eine optimale Abstimmung der Komponenten<br />
entwickelt und erprobt wird.«<br />
Neue Mobilität<br />
167
Politik & Elektromobilität<br />
Dipl.-Ing. Bernd Mayer, Leiter Referat Technik / Kundendienst<br />
/ Umwelt beim VDIK<br />
»Der VDIK tritt grundsätzlich für technologieneutrale Lösungen<br />
bei alternativen Antrieben ein. eMobilität <strong>is</strong>t für die internationalen<br />
Kraftfahrzeughersteller ein Thema von strateg<strong>is</strong>cher<br />
Bedeutung. Eine Energieversorgung aus erneuerbaren<br />
Quellen <strong>is</strong>t zwingend erforderlich, um mittel- b<strong>is</strong> langfr<strong>is</strong>tig<br />
eine Alternative zu fossilen Brennstoffen zu erhalten. Die<br />
VDIK-Mitglieder bieten bereits seit 2010 erfolgreich eine breite<br />
Palette an marktreifen eFahrzeugen an. Daher begrüßt der<br />
VDIK die Entscheidungen der Bundesregierung, endlich die<br />
www.vdik.de<br />
Steuerbefreiung für eFahrzeuge auf 10 Jahre zu verlängern<br />
und bei der Dienstwagenbesteuerung einen Nachteilsausgleich<br />
für batteriebedingte Mehrkosten zu gewähren. Es bedarf<br />
jedoch noch weiterer Anstrengungen. Wichtigste Maßnahmen<br />
der Bundesregierung hierzu wären eine direkte Kaufprämie<br />
in Höhe von 5.000 b<strong>is</strong> 7.000 Euro sowie die klare Definition<br />
von Nutzervorteilen für eFahrzeuge. Nach der Bundestagswahl<br />
sollten hier schnellstmöglich entsprechende Impulse<br />
gesetzt werden.«<br />
Dr. Dag Schulze, Bereichsleiter Energie<br />
Europä<strong>is</strong>che Geschäftsstelle Klima-Bündn<strong>is</strong><br />
»Das Klima-Bündn<strong>is</strong> erwartet von der neuen Bundesregierung<br />
eine ganzheitliche Betrachtung und Förderung der<br />
Elektromobilität, um die Zielsetzung einer an den langfr<strong>is</strong>tigen<br />
Klimaschutzzielen ausgerichteten Verkehrs- und Energiewende<br />
zu erreichen. Eine alleinige Forschungs- und Entwicklungsförderung<br />
von Elektroautos <strong>is</strong>t dafür nicht ausreichend.<br />
Die Elektromobilität muss verkehrsträgerübergreifend<br />
vorangebracht und in die Energiewende integriert werden.<br />
Das Leitbild dafür sollte ein energie- und flächeneffizientes<br />
www.klimabuendn<strong>is</strong>.org<br />
Mobilitätssystem sein, das vollständig aus verbrauchsnahen<br />
erneuerbaren Energiequellen gespe<strong>is</strong>t wird. Dies kann<br />
nur mit einem breiten Instrumentenmix erfolgen, mit dem<br />
sowohl Akku-Schienenfahrzeuge, der Straßenbahnausbau<br />
(Nachfolgeregelung Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz),<br />
Elektrostadtbussysteme, die Markteinführung netzintelligenter<br />
eAutos wie auch der Ausbau der Radwegeinfrastruktur<br />
für Pedelecs gefördert wird.«<br />
Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer<br />
Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)<br />
»Kommunale Unternehmen übernehmen bei der passenden<br />
Infrastruktur für Elektromobilität eine Schlüsselrolle. Bereits<br />
jetzt sind sie in einer Vielzahl von Projekten, von Modellregionen<br />
über Schaufenster b<strong>is</strong> hin zu Einzelinitiativen, vom<br />
Ladenetz über Kooperationen b<strong>is</strong> hin zu tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen Konzepten,<br />
aktiv. Als Infrastrukturdienstle<strong>is</strong>ter haben sie eine<br />
bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur aufgebaut, um den Ausbau<br />
der Elektromobilität, orientiert an Wirtschaftlichkeit und<br />
Nachfrage, weiter voranzutreiben. Von der nächsten Bun-<br />
www.vku.de<br />
desregierung erwarten wir weitere Anreize zur Entwicklung<br />
der Elektromobilität. Diese sollten das b<strong>is</strong>herige Spektrum<br />
von der Technologie- und Forschungsförderung über Steuervorteile<br />
und nicht-monetäre Anreize wie die Kennzeichnung<br />
von Elektrofahrzeugen und damit verbundenen Privilegien<br />
im Straßenverkehr sowie die Förderung beim Aufbau von öffentlicher<br />
Ladeinfrastruktur umfassen. Die Vorstellung weiterer<br />
Pkw-Modelle mit Elektroantrieb auf der IAA wird weitere<br />
Impulse für den Markt bringen.«<br />
Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender,<br />
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br />
»Die W<strong>is</strong>senschaftler des DLR untersuchen die eMobilität<br />
system<strong>is</strong>ch und bündeln hierzu Kompetenzen aus den Forschungsbereichen<br />
Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie.<br />
Mehr als ein Dutzend DLR-Institute arbeiten an systemübergreifenden<br />
Lösungen. Ein Ziel <strong>is</strong>t die grundlegende Steigerung<br />
von Akzeptanz und Nutzung der eMobilität. Dabei geht<br />
es nicht nur um das Weiterentwickeln der Fahrzeugtechnik<br />
und ihrer Komponenten, sondern auch um die Anforderungen<br />
und Auswirkungen der eMobilität auf das Verkehrs- und<br />
www.dlr.de<br />
Energiesystem. eMobilität soll dabei nicht nur DLR-intern<br />
erforscht werden. Vielmehr geht es darum, die DLR-spezif<strong>is</strong>chen<br />
Kompetenzen und das system<strong>is</strong>che Verständn<strong>is</strong> zusammen<br />
mit Partnern in W<strong>is</strong>senschaft und Wirtschaft für die<br />
eMobilität einzusetzen. In der Zukunft wird es wichtig sein,<br />
die in Deutschland vorhandenen Kompetenzen in Forschung<br />
und Entwicklung interd<strong>is</strong>ziplinär zu bündeln. Gleichzeitig<br />
müssen Forschungsergebn<strong>is</strong>se schneller den Weg in eine industrielle<br />
Anwendung finden.«<br />
168 Neue Mobilität
Politik & Elektromobilität<br />
Siegfried Neuberger, Geschäftsführer<br />
Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV)<br />
»Nachhaltige, individuelle, gesunde und ökonom<strong>is</strong>che Mobilität<br />
sind Schlüsselthemen der Zukunft. Vor allem vor dem<br />
Hintergrund knapper werdender Ressourcen. Besonders verschärft<br />
wird dies durch die Tatsache, dass z.B. knapp die Hälfte<br />
aller Pkw Fahrten b<strong>is</strong> 5 Kilometer sind, obwohl es für diese<br />
Strecke weitaus »bessere« Verkehrsmittel gibt. Nämlich das<br />
Fahrrad und das eBike. Kein anderes Verkehrsmittel vereint<br />
all die positiven Aspekte auf einer Strecke b<strong>is</strong> 5 Kilometer.<br />
Die Bedeutung des Fahrrades und des eBikes nehmen zu,<br />
www.ziv-zweirad.de<br />
das bewe<strong>is</strong>t auch der Besuch der Bundeskanzlerin auf der<br />
EUROBIKE 2103, der weltweiten Leitmesse rund um das Thema<br />
Fahrrad. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) wünscht<br />
sich von einer zukünftigen Bundesregierung, dass das Fahrrad<br />
und das eBike noch stärker als selbstverständlicher Teil<br />
der Alltagsmobilität der Zukunft wahrgenommen und gefördert<br />
werden als b<strong>is</strong>her.«<br />
Willie Loose, Geschäftsführer<br />
Bundesverband Carsharing e.V. (bcs)<br />
»Der Bundesverband CarSharing fordert seit Jahren eine bundesweit<br />
umsetzbare rechtliche Grundlage für die Genehmigung<br />
von Carsharing-Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum.<br />
Wir erwarten von der zukünftigen Bundesregierung,<br />
dass sie endlich eine solche Grundlage schafft, die auch den<br />
stationsbasierten Carsharing-Angeboten Rechnung trägt.<br />
Dazu müssen die Stellplätze einzelnen Anbietern zugeordnet<br />
und im Bedarfsfall gegenüber Fremdparkern geschützt<br />
werden können. Damit mehr Elektrofahrzeuge in Carsharing-<br />
www.carsharing.de<br />
Flotten eingestellt und wirtschaftlich betrieben werden, müssen<br />
deren Kosten sinken. Welche staatlichen Maßnahmen<br />
dazu beitragen sollten, darauf sind wir nicht festgelegt. Wir<br />
wünschen uns verkehrsplaner<strong>is</strong>che Konzepte und Förderprojekte,<br />
die im Unterschied zur Nutzung von herkömmlichen<br />
Autos Vorbild für einen anderen Einsatz von Elektrofahrzeugen<br />
darstellen und damit zu einer größeren Multimodalität<br />
beitragen.«<br />
Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, Vorstandsvorsitzender<br />
VDE<br />
»Die Verknüpfung der Bereiche Fahrzeugtechnik (Smart Car),<br />
Ladeinfrastruktur (Smart Grid) und Verkehrstelematik (Smart<br />
Traffic) sowie weiterer Querschnittsbereiche wie zum Be<strong>is</strong>piel<br />
Heimvernetzung (Smart Home) zu einem neuen, informationsund<br />
kommunikationstechn<strong>is</strong>ch basierten System bedeutet<br />
eine große Herausforderung und Chance für den Standort<br />
Deutschland. Damit die deutsche W<strong>is</strong>senschaft und Industrie<br />
innovative Lösungen für Zukunftsaufgaben wie Klimaschutz,<br />
Ressourceneffizienz und nachhaltige Mobilität bereitstellen<br />
www.vde.com<br />
und Deutschland auf seinem Weg zum Leitanbieter und Leitmarkt<br />
für Elektromobilität und neue Mobilitätskonzepte erfolgreich<br />
unterstützen können, sollte die künftige Bundesregierung<br />
die Forschung und Entwicklung, Pilot- und Infrastrukturprojekte,<br />
Vernetzung und Synergien entschlossen<br />
fördern, sinnvolle wirtschaftliche Anreize setzen und - wo<br />
nötig - rechtliche und regulative Rahmenbedingungen novellieren.«<br />
Gerd Lottsiepen, verkehrspolit<strong>is</strong>cher Sprecher<br />
Ökolog<strong>is</strong>cher Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)<br />
»Nachhaltige Mobilität <strong>is</strong>t sicher, umweltverträglich und<br />
bezahlbar. Dabei darf Mobilität nicht allein an zurückgelegten<br />
Kilometern gemessen werden, nach dem Motto: wer<br />
viel unterwegs <strong>is</strong>t, <strong>is</strong>t mobil. Das wäre falsch. Damit wird<br />
klar, eAutos allein erhöhen die Mobilität nicht. Das eAuto<br />
kann einen Beitrag zum Klimaschutz le<strong>is</strong>ten, <strong>is</strong>t aber teuer.<br />
Das eFahrrad hingegen öffnet für viele Menschen neue Wege,<br />
umweltverträglich unterwegs zu sein. Die neue Bundesregierung<br />
darf ihre Politik nicht mehr einseitig auf die Interes-<br />
www.vcd.org<br />
sen der Autohersteller ausrichten. Wenn sie eAutos fördern<br />
will, dann soll sie es ehrlich tun, mit Kaufprämien, die durch<br />
hochemittierende Autos finanziert werden. Sogenannte Supercredits,<br />
bei denen Elektroautos mit großen Spritschluckern<br />
verrechnet werden, sind faule Kredite. Eine Bundesregierung,<br />
die auf nachhaltige Mobilität setzt, führt zudem<br />
Tempo 30 als Bas<strong>is</strong>geschwindigkeit innerorts und ein Tempolimit<br />
auf Autobahnen ein. Sie fördert konsequent Bahn<br />
und Bus, das Fahrrad sowie den Fußverkehr.«<br />
Neue Mobilität<br />
169
Politik & Elektromobilität<br />
BEM - Positionspapier<br />
Elektromobilität - Die Weichen müssen jetzt gestellt werden<br />
Warum Deutschland noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen<br />
hat<br />
Die bevorstehende Leg<strong>is</strong>laturperiode wird darüber entscheiden,<br />
ob Deutschland sein selbstgestecktes Ziel erreichen<br />
kann, sich b<strong>is</strong> zum Jahr 2020 als Leitmarkt und Leitanbieter<br />
für Elektromobilität zu positionieren. Eine Million Elek-trofahrzeuge<br />
sollen laut Bundesregierung b<strong>is</strong> dahin auf deutschen<br />
Straßen rollen. B<strong>is</strong> Oktober 2013 waren hierzulande jedoch<br />
lediglich etwa 11.000 ePKW zugelassen. Bei circa 43 Millionen<br />
reg<strong>is</strong>trierten PKW entspricht dies einem Marktanteil von 0,02<br />
Prozent. Zum Vergleich: In den USA hat im laufenden Jahr ein<br />
US-Fahrzeughersteller bereits 14.000 Exemplare allein eines<br />
Fahrzeugmodells verkauft. Auf Norwegens Straßen fahren<br />
aktuell bereits 14.500 Elektroautos. Dort führten im September<br />
und Oktober 2013 mit einem Marktanteil von 5,1 Prozent<br />
bzw. 5,6 Prozent ein US-amerikan<strong>is</strong>ches bzw. ein japan<strong>is</strong>ches<br />
Elektroauto die Verkaufscharts an und verdrängten den VW<br />
Golf von der Spitze.<br />
Wie wird Deutschland doch noch Leitmarkt?<br />
Die Zahlen machen deutlich: Deutschland droht im Vergleich<br />
zu anderen Ländern den Anschluss zu verlieren, wenn die<br />
Anstrengungen nicht verstärkt und die polit<strong>is</strong>chen Willensbekundungen<br />
zur Förderung der Elektromobilität nicht endlich<br />
in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Wichtige<br />
polit<strong>is</strong>che Weichen müssen in den kommenden vier Jahren<br />
gestellt werden, um die Anzahl der im Markt befindlichen<br />
Elektrofahrzeuge spürbar zu erhöhen, wichtige Skaleneffekte<br />
zu real<strong>is</strong>ieren und die Zukunftsfähigkeit der deutschen<br />
Automobilindustrie zu stärken. Entscheidend <strong>is</strong>t die Implementierung<br />
eines Pakets an monetären und nicht-monetären<br />
Maßnahmen, die sinnvoll ineinandergreifen und die in<br />
der Summe die notwendige Dynamik entfachen.<br />
Vor diesem Hintergrund haben wir im Dialog mit unseren<br />
Mitgliedsunternehmen ein BEM-Positionspapier erarbeitet,<br />
in dem wir konkrete Maßnahmen aufzeigen, die in der<br />
kommenden Leg<strong>is</strong>laturperiode dringend umgesetzt werden<br />
170 Neue Mobilität<br />
sollte, um Elektromobilität als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Mobilitätsalternative<br />
auf die Straße zu bringen. Das Papier wurde an die<br />
verantwortlichen Arbeitsgruppen der Koalitionsverhandlungen<br />
sowie an die SPD- und CDU/CSU-Parteizentralen und<br />
die entsprechenden Fraktionen gesendet.<br />
Erste Teilerfolge<br />
Im jüngst veröffentlichten Koalitionsvertrag für die 18. Leg<strong>is</strong>laturperiode<br />
wurde nun vereinbart, dass die kommende<br />
Bundesregierung an ihrem Ziel der eine Million Elektroautos<br />
b<strong>is</strong> 2020 festhalten will und Deutschland weiterhin als<br />
Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität positionieren<br />
möchte. Der Elektromobilität wird in dem gemeinschaftlich<br />
ausgearbeiteten Dokument wirtschaftspolit<strong>is</strong>ch eine hohe<br />
strateg<strong>is</strong>che Bedeutung zugesprochen. Dass der Neuen Mobilität<br />
ein so hoher Stellenwert innerhalb der Koalitionsverhandlungen<br />
eingeräumt wurde, <strong>is</strong>t definitiv ein erster Teilerfolg<br />
für die gesamte Branche.<br />
Viele unserer konkreten Forderungen finden sich zumindest<br />
in Ansätzen im Koalitionsvertrag wieder - auch das verbuchen<br />
wir positiv. So sollen endlich eine einheitliche Kennzeichnung<br />
von Elektrofahrzeugen eingeführt und Rechtssicherheit<br />
beim Parken an öffentlichen Ladesäulen geschaffen<br />
werden. Auch das Thema Intermodalität findet sich wieder:<br />
Projekte an der Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen ÖPNV, Carsharing und<br />
Elektrofahrrad sollen zukünftig stärker gefördert werden.<br />
Außerdem will der Bund, wie von uns vorgeschlagen, sukzessive<br />
seinen Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umrüsten und<br />
sendet damit ein wichtiges Signal an die Öffentlichkeit.<br />
Bei der Unterstützung des Markthochlaufs der Elektromobilität<br />
soll entgegen vieler Erwartungen nicht auf Kaufprämien<br />
gesetzt werden, sondern auf nutzerorientierte Anreize.<br />
Geplant <strong>is</strong>t die Einführung eines KfW-Kreditprogramms, das<br />
künftig mit zinsgünstigen Krediten zur Anschaffung besonders<br />
umweltfreundlicher Fahrzeuge beitragen soll.<br />
1
Politik & Elektromobilität<br />
Was noch zu tun <strong>is</strong>t<br />
Der Koalitionsvertrag bietet eine Reihe guter Absichtsbekundungen<br />
im Bereich Elektromobilität. Es kommt nun darauf<br />
an, in einem nächsten Schritt alle relevanten Akteure aus<br />
Wirtschaft, Politik und Verbänden in die konkrete inhaltliche<br />
Ausgestaltung der einzelnen Beschlüsse mit einzubeziehen.<br />
Dringend erforderlich <strong>is</strong>t aus unserer Sicht außerdem eine<br />
künftige Bündelung der Verantwortlichkeiten im Bereich<br />
Elektromobilität in nur einem Min<strong>is</strong>terium, um Prozesse<br />
zu optimieren und Reibungsverluste zu minimieren. Da die<br />
Neue Mobilität ein integraler Bestandteil der Energiewende<br />
<strong>is</strong>t, sollte die Zuständigkeit auch in dem Min<strong>is</strong>terium gebündelt<br />
werden, welches zukünftig die Energiewende koordiniert.<br />
Wir werden diese polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsprozesse<br />
weiterhin aktiv begleiten und uns aktiv für die Interessen<br />
unserer zahlreichen Mitgliedsunternehmen einsetzen.<br />
Verschiedene ausländ<strong>is</strong>che Fahrzeughersteller liefern bereits<br />
seit dem Jahr 2010 Elektrofahrzeuge aus und haben aktuell<br />
17 Modelle im Angebot. Auch die deutschen Automobilhersteller<br />
kommen endlich in Fahrt und haben für das Jahr 2014<br />
sechzehn neue eFahrzeuge angekündigt. Der Pedelec-Markt<br />
boomt, Klein- und Mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen feilen an<br />
neuen, innovativen Fahrzeugkonzepten, Energiewirtschaft<br />
und IKT arbeiten an intelligenten Stromnetzen und suchen<br />
nach profitablen Geschäftsmodellen für eine anwenderfreundliche<br />
Ladeinfrastruktur.<br />
Nun <strong>is</strong>t die Politik gefragt, die notwendigen Rahmenbedingungen<br />
zu schaffen und kluge Impulse zu setzen, die die<br />
Nachfrage stimulieren. Entscheidend <strong>is</strong>t die Implementierung<br />
eines Pakets an monetären und nicht-monetären Maßnahmen,<br />
die sinnvoll ineinandergreifen und die in der Summe<br />
die notwendige Dynamik entfachen.<br />
Exemplar<strong>is</strong>ch möchten wir mit diesem Papier wichtige Maßnahmen<br />
aufzeigen, die in der kommenden Leg<strong>is</strong>laturperiode<br />
dringend umgesetzt werden sollten.<br />
Erste Flotten - Öffentliche Hand als Marktaktivator<br />
Gegenwärtig sind in Deutschland etwa drei Millionen Fahrzeuge<br />
in öffentlichen Flotten und Fuhrparks unterwegs. Die<br />
öffentliche Hand kann durch die Umstellung ihrer Fuhrparks<br />
auf Elektromobilität wichtige Nachfrageimpulse setzen und<br />
gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für eine nachhaltige, bereits<br />
heute alltagstaugliche Neue Mobilität setzen. Die Verbreitung<br />
der Elektromobilität <strong>is</strong>t polit<strong>is</strong>ch ausdrücklich gewollt.<br />
Bund, Länder und Kommunen sollten hier mit gutem<br />
Be<strong>is</strong>piel voran gehen. Die Politik <strong>is</strong>t aufgefordert, hier übergeordnet<br />
anzusetzen und für öffentliche Verwaltungen Anreize<br />
zu schaffen, ihre Flotten auf saubere Antriebe umzustellen:<br />
• Bei der öffentlichen Ausschreibung von Fahrzeugen sollten<br />
Umweltaspekte künftig noch stärker Berücksichtigung<br />
finden, um öffentlichen Einrichtungen die Anschaffung<br />
umweltschonender Fahrzeuge mit alternativen Antrieben<br />
zu erleichtern. Die Einführung einer Begründungsklausel,<br />
in welcher dargelegt werden muss, warum statt eines<br />
Fahrzeuges mit alternativem Antrieb ein herkömmlich motor<strong>is</strong>iertes<br />
Fahrzeug angeschafft werden soll, wäre ein<br />
wichtiger Schritt für die Elektromobiltät.<br />
2<br />
• Die Einrichtung einer nationalen Servicestelle für Elektromobilität<br />
sollte angedacht werden, die als zentrale Anlaufstelle<br />
für öffentliche Verwaltungen fungiert und Beschaffungsmanager<br />
bei der Umstellung der Fuhrparks berät. Sinnvoll <strong>is</strong>t<br />
ein Dialog mit Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen,<br />
um deren Bedürfn<strong>is</strong>se und Interessen zu erfahren<br />
und das komplexe Thema Elektromobilität in verständliche<br />
und für die Adressaten relevante Teilaspekte zu zerlegen.<br />
Bedarfsgerechter Ausbau und Standard<strong>is</strong>ierung<br />
der Ladeinfrastruktur<br />
Für den Erfolg der Elektromobilität <strong>is</strong>t die wirtschaftliche Verfügbarkeit<br />
einer Ladeinfrastruktur entscheidend. Der Ausbau<br />
der Ladeinfrastruktur sollte bedarfsgerecht und mit Augenmaß<br />
erfolgen und mit der Anzahl an eFahrzeugen steigen.<br />
Da vor allem zu Hause und am Arbeitsplatz geladen wird,<br />
wäre es wünschenswert, wenn im ersten Schritt vor allem<br />
auf unternehmenseigenen Parkplätzen Lademöglichkeiten<br />
geschaffen würden. Auch für Stadtbewohner ohne eigenen<br />
Stellplatz sollten ausreichend Lademöglichkeiten geschaffen<br />
werden. Durch den bedarfsgerechten Ausbau können<br />
psycholog<strong>is</strong>che Hemmn<strong>is</strong>se bei den Bürgern abgebaut und<br />
die Akzeptanz für Elektromobilität in der Bevölkerung signifikant<br />
erhöht werden. Die Anstrengungen in diesem Bereich<br />
sollten deshalb dringend verstärkt werden.<br />
Einheitlicher ordnungspolit<strong>is</strong>cher Rahmen<br />
Im urbanen Raum <strong>is</strong>t die Politik gefragt, um gezielt die entsprechenden<br />
Rahmenbedingungen für Autofahrer ohne eigenen<br />
Stellplatz zu schaffen. Die öffentlichen Ladesäulen<br />
in den Städten sind aufgrund von Fremdparkern oft nicht<br />
nutzbar. Selbst bei den Energieversorgern herrscht Unsicherheit,<br />
wie damit umzugehen <strong>is</strong>t. Ordnungsamt und Ladesäulenbetreiber<br />
schieben sich die Zuständigkeit für das<br />
Problem gegenseitig zu. Privatwirtschaftliche Investitionen<br />
in die öffentliche Ladeinfrastruktur werden durch derartige<br />
Unsicherheiten gehemmt. Es bedarf daher unbedingt klarer<br />
ordnungspolit<strong>is</strong>cher Rahmenbedingungen in der StVO, wie<br />
mit Parkplätzen vor Ladesäulen umzugehen <strong>is</strong>t. Ein bundesweites<br />
Parkvorrecht für Elektroautos an Ladepunkten inklusive<br />
durchsetzbarer Abschleppoption sollte zügig umgesetzt<br />
werden.<br />
• Die »Blaue Plakette« als einheitliche Kennzeichnung für<br />
eFahrzeuge sollte endlich eingeführt werden<br />
• Bei größeren Bauvorhaben (Wohnanlagen, Einkaufszentren,<br />
usw.) sollte das Verlegen elektr<strong>is</strong>cher Anschlüsse für<br />
Neue Mobilität<br />
171
Politik & Elektromobilität<br />
BEM - Positionspapier<br />
Elektromobilität - Die Weichen müssen jetzt gestellt werden<br />
Ladeinfrastruktur z.B. in Tiefgaragen oder auf (Anwohner-)<br />
Parkplätzen zukünftig obligator<strong>is</strong>ch sein, um Kosten und<br />
Aufwand für die nachträgliche Installation von Lademöglichkeiten<br />
so gering wie möglich zu halten. Auch Abschreibungsmöglichkeiten<br />
für die Installation von Ladeinfrastruktur<br />
in Privathaushalten sollten geprüft werden.<br />
Zügiger Ausbau der Schnellladeinfrastruktur<br />
Entlang der Autobahnen und in Ballungsräumen sollte zügig<br />
ein flächendeckendes Netz an Schnellladesäulen installiert<br />
werden, um die Langstreckentauglichkeit von Elektroautos<br />
zu gewährle<strong>is</strong>ten und die Reichweitenangst zu reduzieren.<br />
Ein US-Autohersteller hat bereits angekündigt, Schnellladesäulen<br />
entlang der wichtigsten deutschen Strecken zu installieren<br />
und b<strong>is</strong> Ende 2014 eine flächendeckende Versorgung<br />
zu real<strong>is</strong>ieren. Bund, Ländern und Kommunen wird geraten,<br />
derlei privatwirtschaftliches Engagement aktiv zu fördern<br />
und Herstellern und Raststättenbetreibern eine zügige und<br />
unbürokrat<strong>is</strong>che Umsetzung zu ermöglichen. Der Zugang zu<br />
den Ladepunkten sollte aber d<strong>is</strong>kriminierungsfrei sein.<br />
Public-Private-Partnerships<br />
Der Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur lässt<br />
sich derzeit und auch auf mittlere Sicht hin rein privatwirtschaftlich<br />
finanziell nicht darstellen. Es bedarf hier gemeinsamer<br />
Anstrengungen von privater und öffentlicher Hand in<br />
Form intelligenter, langfr<strong>is</strong>tig angelegter Public Private Partnership<br />
(PPP) Konzepte.<br />
Erhöhung der Nutzerfreundlichkeit: D<strong>is</strong>kriminierungsfreiheit,<br />
Standard<strong>is</strong>ierung und Interoperabilität<br />
Bezahl- und Abrechnungssysteme für Lademöglichkeiten<br />
müssen d<strong>is</strong>kriminierungsfrei angeboten werden. Abhängig<br />
vom Hersteller ex<strong>is</strong>tieren verschiedene Systeme nebeneinander,<br />
die häufig nicht miteinander kompatibel sind. Für<br />
Lademöglichkeiten verschiedener Hersteller werden unterschiedliche<br />
Ladekarten oder -kabel benötigt. Dies <strong>is</strong>t ein<br />
Hemmn<strong>is</strong> für die gesellschaftliche Akzeptanz von Elektromobilität,<br />
da es für Anwender oft umständlich <strong>is</strong>t, den für sie<br />
passenden Ladepunkt anzusteuern. Ein standard<strong>is</strong>ierter Ansatz,<br />
der die Kompatibilität verschiedener Systeme ermöglicht<br />
und nutzerfreundliches eRoaming gewährle<strong>is</strong>tet, sollte<br />
daher dringend geschaffen werden. Der gewählte Ansatz<br />
sollte dabei so technologieoffen gestaltet sein, dass er nicht<br />
zum Hemmn<strong>is</strong> für neue Innovationen wird und neue Lösungen<br />
zu Gunsten älterer Konzepte ausschließt.<br />
3<br />
4<br />
Koordinierung und Aufbau durch eine nationale Leitstelle<br />
für Ladeinfrastruktur<br />
Auf Bundesebene sollte eine Leitstelle für Ladeinfrastruktur<br />
eingerichtet werden, die den tatsächlichen Bedarf an öffentlicher<br />
Ladeinfrastruktur ermittelt, den Aufbau koordiniert<br />
und als Ansprechpartner für Bürger sowie Bund, Länder und<br />
Kommunen zur Verfügung steht.<br />
Projektförderung - Mehr für Klein- und Mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen<br />
Ein Erfolg der Elektromobilität wird einen technolog<strong>is</strong>chen<br />
Paradigmenwechsel markieren. Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs<br />
auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien eröffnet die<br />
Option auf eine saubere Mobilität unabhängig von fossilen<br />
Brennstoffen. Elektromobilität wird eine wesentliche Säule<br />
der Energie- und Verkehrswende werden. Wichtige Grundlagenforschung<br />
in Bereichen wie Batteriesysteme, intermodale<br />
Verkehrsketten, Nutzerverhalten, intelligente Ladeinfrastruktur<br />
und Abrechnungsysteme sowie die Nutzung von<br />
Elektroautos als intelligente Energiespeicher wurde in den<br />
letzten Jahren gele<strong>is</strong>tet. Weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten<br />
sind erforderlich, aber auch die Förderung von<br />
Demonstrationsvorhaben, um Elektromobilität endlich auf<br />
die Straße zu bringen. Im Dialog mit unseren Mitgliedsunternehmen<br />
stellen wir immer wieder fest, dass die Beantragung<br />
von Projektmitteln und die tatsächliche Ausschüttung der<br />
Fördermittel zu lange dauern und insbesondere für Kleinund<br />
Mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen eine harte Belastungsprobe<br />
darstellen.<br />
• Eine verlässliche Finanzierung von F+E-Vorhaben und Demonstrationsprojekten<br />
muss auch zukünftig sichergestellt<br />
werden. Der Energie- und Klimafonds <strong>is</strong>t aufgrund<br />
seiner volatilen Einnahmen nicht geeignet, um die verlässliche<br />
Finanzierung von Projekten im Bereich Elektromobilität<br />
zu gewährle<strong>is</strong>ten. Das Elektromobilitäts-Budget muss<br />
dringend wieder in den Bundeshaushalt überführt werden,<br />
um für Zuwendungsempfänger die notwendige Finanzierungs-<br />
und Planungssicherheit zu gewährle<strong>is</strong>ten.<br />
• Fördergelder sollten verstärkt auch in das produzierende<br />
Gewerbe fließen, um die deutschen Wertschöpfungsketten<br />
nachhaltig in Deutschland zu etablieren.<br />
• Die großen Fahrzeughersteller sind für den Erfolg der<br />
Elektromobilität wichtig. Sie verfügen über wertvolles<br />
technolog<strong>is</strong>ches Know-how und die entsprechenden<br />
Strukturen, um Elektrofahrzeuge in großen Stückzahlen<br />
auf die Straße zu bringen. Es <strong>is</strong>t allerdings nur wenig nach<br />
172 Neue Mobilität
vollziehbar und zielführend, wenn hohe Fördersummen an<br />
etablierte Fahrzeughersteller fließen, um damit ohnehin<br />
geplante Fahrzeugmodelle zu subventionieren.<br />
• Der wachsende Zukunftsmarkt Elektromobilität besitzt<br />
insbesondere für Klein- und Mittelständ<strong>is</strong>che Unterneh<br />
men (KMU) ein hohes inländ<strong>is</strong>ches Wertschöpfungspotential.<br />
KMU sind eine wichtige Quelle neuer Ideen und echter<br />
Innovation. Hier liegen zahlreiche Chancen und Möglichkeiten,<br />
die durch unkonventionelle Kooperationskonzep<br />
te, Cluster-Bildung und Synergien marktfähig real<strong>is</strong>iert<br />
werden können.<br />
• Die Zuständigkeit für das Thema Elektromobilität sollte<br />
zukünftig bei nur einem Min<strong>is</strong>terium angesiedelt werden.<br />
Auf diese We<strong>is</strong>e könnten einerseits Reibungsverluste, ungeklärte<br />
Zuständigkeiten und »Kompetenzgerangel« redu<br />
ziert und andererseits Klarheit und Transparenz erhöht<br />
und Verfahren beschleunigt werden.<br />
• Transparentere, innovativere und vereinfachte - d.h. weniger<br />
bürokrat<strong>is</strong>che - Ausschreibungsverfahren können einen<br />
entscheidenden Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität<br />
le<strong>is</strong>ten. Ein größerer Spielraum für neue Konzepte<br />
und Marktakteure muss geschaffen werden. Verschiedene<br />
Be<strong>is</strong>piele aus dem Ausland zeigen, dass auch neue Akteure<br />
das Potential haben, durch unkonventionelle Ideen und<br />
pragmat<strong>is</strong>che Ansätze etablierte Strukturen der Automobilindustrie<br />
zu durchbrechen und zu relevanten Playern<br />
aufzusteigen. Auch in Deutschland sollten vielverspre<br />
chende Start-Ups im Elektromobilitäts-Sektor stärker gefördert<br />
werden. Auf diese We<strong>is</strong>e kann gewährle<strong>is</strong>tet werden,<br />
dass Innovation und Wertschöpfung im eigenen Land<br />
stattfinden.<br />
Intermodale Vekehrsketten<br />
Elektromobilität <strong>is</strong>t mehr als nur Autos<br />
Die Neue Mobilität umfasst mehr als einen Technologiewechsel<br />
vom Verbrennungs- zum Elektromotor. Elektromobilität<br />
sollte als ein Baustein in einer intermodalen Mobilitätskette<br />
verstanden werden, die verschiedene Verkehrsträger sinnvoll<br />
miteinander verknüpft und Nutzern eine komfortable<br />
Kombinierung mehrerer Verkehrsmitteln ermöglicht. Neben<br />
der Förderung der Elektromobilität im PKW- und Zweiradbereich<br />
sind hier neben Carsharing-Konzepten auch der Bahnverkehr<br />
und der ÖPNV entscheidend.<br />
• Es gilt nun, die notwendigen Voraussetzungen für kunden<br />
freundliche, einheitliche Abrechnungssysteme zu schaffen,<br />
um Barrieren für die Nutzung intermodaler Verkehrsketten<br />
für den Kunden so gering wie möglich zu halten.<br />
• Große ökonom<strong>is</strong>che und ökolog<strong>is</strong>che Potentiale liegen in<br />
der Elektrifizierung des Busverkehrs. Dies spart nicht nur<br />
Kraftstoff und damit auch CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen, sondern gerade<br />
im Haltestellenbereich sinkt die Belastung durch<br />
Luftschadstoffe und Lärm erheblich. Die Bundesregierung<br />
sollte die Beschaffung von em<strong>is</strong>sionsarmen Antrieben für<br />
den ÖPNV durch Kommunen und Verkehrsgesellschaften<br />
künftig stärker fördern.<br />
5<br />
Führerscheinneuregelung für Elektro-Transporter<br />
Im Bereich der City-Log<strong>is</strong>tik steckt großes Potential für die<br />
Elektromobilität. In einer Schicht werden nur wenige Tourenkilometer<br />
und viele Stopps zurückgelegt. Das häufige<br />
Anfahren <strong>is</strong>t mit Elektromotoren wesentlich energiesparender<br />
sowie em<strong>is</strong>sions- und geräuschärmer möglich, als mit<br />
konventionellen Antrieben. Luft- und Lebensqualität in unseren<br />
Städten können durch eine konsequente Integration<br />
von eTransportern in Log<strong>is</strong>tik-Fuhrparks deutlich verbessert<br />
werden. Flottenmanager, die Elektrofahrzeuge einsetzen<br />
möchten, sind aktuell jedoch einem wesentlichen Nachteil<br />
ausgesetzt:<br />
• eFahrzeuge sind aufgrund des Batteriegewichts schwerer<br />
als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.<br />
Werden - wie in der City-Log<strong>is</strong>tik üblich - Kleintransporter<br />
mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von max.<br />
• 3,5t (Führerscheinklasse B) eingesetzt, ergibt sich daraus<br />
eine oftmals nicht akzeptable Beschränkung der Nutzlast.<br />
Höhere Lasten, die ein Fahrzeug mit 5t oder sogar 7,5t<br />
zGG erfordern, können aber nur mit der Führerscheinklasse<br />
C (bzw. C1) bewegt werden.<br />
• Da die Personalkosten für »Klasse-C-Fahrer« deutlich<br />
höher liegen, als für »Klasse-B-Fahrer«, ergibt sich hier ein<br />
dringender rechtlicher Handlungsbedarf, sofern in absehbarer<br />
Zeit signifikante Mengen an elektr<strong>is</strong>ch betriebenen<br />
Fahrzeugen in deutschen Städten fahren sollen.<br />
Politik & Elektromobilität<br />
Wir schlagen vor, im Rahmen einer Ausnahmeregelung für<br />
voll-elektr<strong>is</strong>che Kleintransporter mit 3,5t zGG das Batteriegewicht<br />
zu addieren. Bei einem Batteriegewicht von 500kg<br />
würde das zGG des Fahrzeugs folglich auf 4t erhöht und<br />
könnte trotzdem mit Führerscheinklasse B bewegt werden.<br />
Auf diese We<strong>is</strong>e ließe sich mit wenig Aufwand und geringen<br />
Kosten die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Firmenflotten<br />
fördern.<br />
Die Bundesregierung sollte sich für eine europä<strong>is</strong>che Lösung<br />
in Brüssel stark machen und b<strong>is</strong> zu deren Umsetzung die<br />
Möglichkeiten einer nationalen Ausnahmeregelung ausloten.<br />
In den Niederlanden besteht bereits seit dem Jahr 2010<br />
eine derartige Ausnahmeregelung im Rahmen eines fünfjährigen<br />
Modellprojektes.<br />
eBikes - Infrastruktur ausbauen<br />
eBikes und Pedelecs sind eine neue Art von Verkehrsmittel,<br />
dem zukünftig im Straßenverkehr eine große Bedeutung<br />
zukommen kann. Sie können das Sprungbrett für den automobilen<br />
Elektromarkt sein, die Verkehrsprobleme der Innenstädte<br />
verringern und Vertrauen in die »neue« Technologie<br />
schaffen. Insbesondere für Berufspendler kann es eine attraktive<br />
und klimafreundliche Alternative zum Pendeln mit<br />
dem Pkw darstellen. Vorausgesetzt die Politik versteht es,<br />
rechtzeitig die rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen<br />
zu schaffen.<br />
Neue Mobilität<br />
173
Politik & Elektromobilität<br />
BEM - Positionspapier<br />
Elektromobilität - Die Weichen müssen jetzt gestellt werden<br />
Nach geltendem Recht müssen alle Zweiräder mit einer<br />
Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h (z.B. Mofas, Roller,<br />
S-Pedelecs) die Fahrbahn benutzen. Zweiräder mit Höchstgeschwindigkeiten<br />
von b<strong>is</strong> zu 25 km/h (normale Pedelecs)<br />
dürfen Radwege nutzen.<br />
• Diese Regelung <strong>is</strong>t grundsätzlich angemessen, jedoch sollte<br />
die zulässige Höchstgeschwindigkeit für S-Pedelecs<br />
und eRoller von 45 auf 50 km/h erhöht werden, damit diese<br />
im Straßenverkehr besser mithalten können.<br />
• Dem S-Pedelec sollte in der zukünftigen Verkehrswegeplanung<br />
eine größere Bedeutung zukommen, z.B. durch den<br />
verstärkten Ausbau von Radschnellwegen. Dies sind außeroder<br />
innerorts besonders gut ausgebaute Radwege, auf<br />
denen dann aufgrund ihrer vergleichswe<strong>is</strong>e breiten Fahrspur<br />
auch S-Pedelecs zugelassen werden sollten. Die Auszeichnung<br />
von Radschnellwegen kann durch einen besonderen<br />
Hinwe<strong>is</strong> oder ein neues Verkehrsschild erfolgen.<br />
Auf diese We<strong>is</strong>e wird das S-Pedelec als Alternative zum<br />
Auto noch attraktiver. Gleichzeitig profitiert auch der normale<br />
Radverkehr.<br />
• In den Innenstädten kann die Freigabe der Busspuren für<br />
S-Pedelec und eRoller die Attraktivität dieser Fahrzeuge<br />
weiter steigern und mehr Menschen zum Umsteigen vom<br />
PKW auf das Zweirad bewegen.<br />
Besteuerung von eFahrzeugen<br />
Die 10-jährige Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektroautos<br />
<strong>is</strong>t ein wichtiges Signal hinsichtlich der Förderung einer CO 2 -<br />
neutralen Mobilität. Allerdings hat die Befreiung überwiegend<br />
symbol<strong>is</strong>chen Wert, so sparen eKleinwagen mit einem<br />
Gewicht von b<strong>is</strong> zu 1.000 kg nur 28,13 Euro pro Jahr. Insbesondere<br />
unter Berücksichtigung des aktuell noch höheren<br />
Kaufpre<strong>is</strong>es von Elektroautos im Vergleich zu konventionellen<br />
Autos <strong>is</strong>t die finanzielle Dimension der Steuerbefreiung<br />
äußerst bescheiden. Von der Bundesregierung müssen deshalb<br />
dringend stärkere Anreize geschaffen werden:<br />
CO2-basierte Kfz-Steuer<br />
Wir halten eine Reform der Kfz-Steuer grundsätzlich für notwendig.<br />
Circa 20 Prozent der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen in Deutschland<br />
entstammen dem Verkehrssektor. Eine CO 2 -neutrale Mobilität<br />
<strong>is</strong>t daher keine Option, sondern die einzige Möglichkeit,<br />
die wachsenden globalen Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se überhaupt<br />
noch zu gewährle<strong>is</strong>ten und gleichzeitig die europä<strong>is</strong>chen<br />
Klimaschutzziele einzuhalten. Es wäre daher nur log<strong>is</strong>ch<br />
und konsequent, die Kfz-Steuer künftig ausschließlich am<br />
CO 2 -Ausstoß eines PKW zu orientieren und dadurch ihre<br />
Lenkungswirkung hinsichtlich einer umweltschonenden Mobilität<br />
zu erhöhen. PKW mit niedrigem CO 2 -Ausstoß sollten<br />
mit einem niedrigen Steuersatz belohnt, »Spritschlucker«<br />
mit hohen CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen entsprechend höher belastet<br />
werden. eFahrzeuge sollten zusätzlich weiterhin von der<br />
Kfz-Steuer befreit werden. Auf diese We<strong>is</strong>e ließe sich das<br />
Käuferverhalten im Sinne einer nachhaltigen Mobilität wirkungsvoll<br />
unterstützen.<br />
Aktuell steht die Einführung einer PKW-Maut zur Debatte.<br />
Sollte diese tatsächlich für Einwohner der Bundesrepublik<br />
über die Kfz-Steuer verrechnet werden, würde dies eine klare<br />
Benachteiligung von eFahrzeugen bedeuten. Es <strong>is</strong>t wichtig,<br />
dass die steuerlichen Vorteile für Elektrofahrzeuge auch im<br />
Rahmen eines möglichen neuen Modells weiterhin berücksichtigt<br />
werden.<br />
CO2-abhängige Zulassungsgebühr<br />
Ein ähnliches Prinzip <strong>is</strong>t auch bei der Fahrzeug-Zulassung<br />
sinnvoll. In Deutschland beträgt die Zulassungsgebühr eines<br />
PKW derzeit unabhängig von Größe, Spritverbrauch und CO 2 -<br />
Em<strong>is</strong>sionen 30 Euro. In Ländern wie Frankreich, Niederlande,<br />
Belgien, Dänemark oder Irland <strong>is</strong>t die Gebühr für die Fahrzeugzulassung<br />
bereits heute abhängig vom CO 2 -Ausstoß.<br />
Eine nach C02-Ausstoß gestaffelte Zulassungsgebühr kann<br />
je nach tatsächlicher Ausgestaltung ein erhebliches Steuerungspotential<br />
entfalten und sollte daher von der Bundesregierung<br />
in Betracht gezogen werden.<br />
0-Prozent-Regelung für elektr<strong>is</strong>che Dienstfahrzeuge<br />
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Jahressteuergesetzes<br />
2013 den Nachteilsausgleich für elektr<strong>is</strong>che Dienstfahrzeuge<br />
beschlossen. Demnach <strong>is</strong>t die private Nutzung des<br />
Fahrzeugs mit 1 Prozent des Bruttol<strong>is</strong>tenpre<strong>is</strong>es des Fahrzeugs<br />
abzüglich der Batteriekosten (derzeit 500 Euro/kWh;<br />
maximal 10.000 Euro) als geldwerter Vorteil zu versteuern.<br />
Die Regelung <strong>is</strong>t ein erster wichtiger Schritt für den Markthochlauf,<br />
geht aber nicht weit genug.<br />
• Solange Elektroautos in der Anschaffung teurer sind, als<br />
konventionelle Fahrzeuge, wäre mit der Einführung einer<br />
0-Prozent-Regelung für elektr<strong>is</strong>che Dienstwagen ein temporärer<br />
Marktanreiz für Firmenflotten geschaffen.<br />
• Auch Pedelecs und eBikes im betrieblichen Einsatz sollten<br />
komplett von einer Besteuerung des geldwerten Vorteils<br />
befreit werden. Auf diese We<strong>is</strong>e könnten mehr Arbeitgeber<br />
dazu bewegt werden, ihren Mitarbeitern kostengünstige,<br />
gesundheitsfördernde und nachhaltige Dienstzweiräder<br />
anzubieten.<br />
174 Neue Mobilität
Politik & Elektromobilität<br />
Insgesamt bietet das deutsche Vorgehen für Privatpersonen<br />
und Unternehmen aktuell nur wenige finanzielle Anreize,<br />
sich für den Kauf eines CO 2 -sparenden Fahrzeugs zu entscheiden.<br />
Kfz-Steuer, Zulassungsgebühr und Dienstwagenbesteuerung<br />
sollten daher im Sinne einer in sich schlüssigen<br />
Klimaschutzpolitik umgestaltet werden.<br />
Elektromobilität - Gemeinsam für eine saubere Sache<br />
Das Ziel der Bundesregierung, b<strong>is</strong> zum Jahr 2020 eine Million<br />
Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, kann<br />
nur branchenübergreifend und gesamtgesellschaftlich erreicht<br />
werden. Nur durch aktive Zeichen und nachhaltiges<br />
Engagement aller beteiligten Akteure aus Politik, Wirtschaft<br />
und Forschung kann Deutschland tatsächlich Leitmarkt und<br />
Leitanbieter für eine Neue Mobilität werden.<br />
Die Weichen dafür müssen jetzt gestellt werden..!<br />
Neue Mobilität<br />
175
ENERGY | LiGHTiNG | MOBiLiTY<br />
Wir denken Lösungen<br />
BEM-<br />
MITGLIEDER<br />
Der Bundesverband eMobilität e.V. vernetzt die Akteure aus<br />
W<strong>is</strong>senschaft, Forschung, Wirtschaft, Politik und Medien<br />
miteinander, fördert die öffentliche Wahrnehmung der<br />
Neuen Mobilität und unterstützt bei der Verbesserung der<br />
gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der<br />
Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftswe<strong>is</strong>endes<br />
Mobilitätskonzept. »Die Einbindung unserer Mitglieder in<br />
die verschiedensten Aktionen, Veranstaltungen, Publikationen<br />
und Projekte <strong>is</strong>t deshalb eine unserer wichtigsten<br />
Aufgaben im tagespolit<strong>is</strong>chen Geschäft. Darüber hinaus<br />
sorgen wir dafür, dass sich unsere Mitglieder optimal untereinander<br />
vernetzen, um über Branchengrenzen hinaus<br />
neue Kooperations- und Geschaftsmodelle für eine zeitnahe,<br />
sichtbare Neue Mobilität zu entwickeln«, so Kurt Sigl,<br />
BEM-Präsident.<br />
www.bem-ev.de // www.eMobileTicker.de<br />
Die Branche der Elektromobilität wird nicht nur bei der<br />
Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen zu den<br />
starken Wachstumsbranchen gehören. Es <strong>is</strong>t unverzichtbar,<br />
sich gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen<br />
der Elektromobilität zu stellen, um einen nachhaltigen<br />
Aufschwung im gesamten Marktumfeld zu sichern. Diese<br />
Aufgabe erfordert eine aktive Teilnahme der innovativsten<br />
Unternehmen Deutschlands, starker Persönlichkeiten und<br />
das kooperative Zusammenwirken aller beteiligten Akteure,<br />
sowie das Engagement jedes einzelnen Bürgers. Eine<br />
BEM-Mitgliedschaft verbindet die soziale, ökonom<strong>is</strong>che und<br />
ökolog<strong>is</strong>che Herausforderung mit den Chancen der eMobilität<br />
und des Sustainability Developments und verankert diese<br />
nachhaltig in der Gesellschaft.<br />
Dafür <strong>is</strong>t Ihr Engagement und Ihre<br />
Unterstützung notwendig..!<br />
Castellan AG<br />
Innovation@Work<br />
ComInMarket<br />
CPM<br />
TECHNISCHE LÖSUNGEN<br />
KLEINER<br />
Unsere Energie für Sie.<br />
+ - W l a<br />
F r a n k f u r t<br />
Wir danken unseren Mitgliedern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für eine Neue Mobilität.<br />
176 Neue Mobilität
Bitte Unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihren Ideen,<br />
Projekten und Ihrer Bege<strong>is</strong>terung. Zeigen Sie sich und Ihr<br />
Engagement für EINE <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />
Vorteile einer Mitgliedschaft im Bundesverband eMobilität e.V.<br />
Allgemein<br />
• Möglichkeit der aktiven Teilnahme an einem ständig wachsenden<br />
Netzwerkpool emobilitätsbege<strong>is</strong>terter Unternehmer<br />
• Branchenübergreifender und interd<strong>is</strong>ziplinärer Austausch<br />
mit den relevanten Playern der Branche<br />
• Vernetzung mit Politik, Wirtschaft, Medien, anderen Verbänden,<br />
Forschungseinrichtungen und Instituten<br />
• Teilnahme an verschiedenen BEM-Veranstaltungen: BEM-<br />
Roundtable, BEM eStammt<strong>is</strong>ch, Galaveranstaltungen, Konferenzen,<br />
Symposien u.a.<br />
• Imagefördernde Positionierung als Vorreiter, Innovationsträger<br />
und aktiver eMobilitätsplayer<br />
• BEM-Gemeinschaftsstand auf Messen und Veranstaltungen<br />
• Präsentation auf Veranstaltungen und Konferenzen<br />
• Zugang zu Fachkompetenz im Bereich Elektromobilität:<br />
kompetente Einführung in die Thematik der Neuen Mobilität<br />
für Ihre Kunden und Mitarbeiter<br />
• Zugang zu Partnerverbänden und Kooperationspartnern<br />
• Regionale Vernetzung über unsere Landesvertretungen in<br />
Bayern, Hessen, Mitteldeutschland, Baden-Württemberg,<br />
NRW und Norddeutschland<br />
• Professionelle Beratung, Unterstützung und wertvolle Netzwerkkontakte<br />
beim Aufbau Erster Elektrofahrzeug-Flotten<br />
• Sichtbare Einbindung in BEM eRoadshow und »Wir elektromobil<strong>is</strong>ieren<br />
den Bundestag«<br />
Mediale Einbindung<br />
• Nutzung des Partnerlogos »Mitglied im BEM«<br />
• Unternehmensdarstellung und Verlinkung auf BEM-Webseite<br />
und der XING-Gruppe <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
• Bezug der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> - das BEM-Fachmagazin<br />
• Sonderkonditionen bei Anzeigenschaltung bundesweiter<br />
Printmedien im Rahmen zahlreicher Medienkooperationen<br />
• Einbindung in die vom BEM versandten Pressemitteilungen<br />
• Regelmäßige Einbindung Ihrer Pressemitteilungen in den<br />
BEM-Medien und bundesweite mediale Aufmerksamkeit:<br />
eNewsletter, BEM eMobile-Ticker als iPhone App, BEM-<br />
Homepage, XING-Gruppe <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, Fachmagazin<br />
<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
• Kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen und Kongressen<br />
über die Medienkooperationen vom BEM<br />
Polit<strong>is</strong>ches Netzwerk<br />
• Aktive Gestaltung & Förderung der Branchenziele auf polit<strong>is</strong>cher<br />
Ebene für eine nachhaltige Neue Mobilität<br />
• Vernetzung mit polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsträgern auf<br />
Regional-, Bundes- und EU-Ebene / Brüssel / International<br />
• Zugang zu den Experten im Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat<br />
• Gemeinsame Stellungnahmen zu polit<strong>is</strong>chen Entscheidungen,<br />
Projekten und Gesetzgebungsverfahren<br />
• Nähe zu Min<strong>is</strong>terien auf Landes- und Bundesebene<br />
Polit<strong>is</strong>che Kernarbeit im BEM: Bundesparteitage, Min<strong>is</strong>terien, polit<strong>is</strong>che Hintergrundgespräche, Jury IKT II, Lenkungs- und<br />
Arbeitskre<strong>is</strong>e, eMobile Talk, Frühstück bei Tiefensee, Europa-Sektion, EU-Repräsentanz in Brüssel mit Dr. Ingo Friedrich,<br />
Lebenswelt Elektromobilität, int. Delegationen, China-Repräsentant Dr. Huang in Shanghai, Automechanika, elektromobiles<br />
Spezial<strong>is</strong>tennetzwerk, Institut <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, Legal Corner, Schaufenster, Ausstellungsschiff, ePendler, etc.<br />
Mitgliedsbetreuung<br />
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Neue Mobilität<br />
177
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Stand 12/2013<br />
www.neue-mobilitaet.info<br />
ISSN 2191-5636<br />
<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />
PDF-<strong>Sonderausgabe</strong> <strong>Who</strong>-<strong>is</strong>-<strong>Who</strong><br />
BEM-Präsident Kurt Sigl<br />
Finanzvorstand Michael Hofmann<br />
Marketingvorstand Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />
Politik-Berater Armin Henning<br />
Strategie-Berater Sven Hertel<br />
Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />
MdB Wolfgang Tiefensee, SPD,<br />
Beiratsvorsitzender<br />
MdL Markus Rinderspacher, SPD<br />
Chr<strong>is</strong>tian Ude, SPD<br />
MdB Andreas Jung, CDU/CSU<br />
MdB Dr. Reinhard Brandl, CSU<br />
MdB Dr. Valerie Wilms,<br />
Bündn<strong>is</strong> 90/Die Grünen<br />
ehem. MdA Volker Ratzmann<br />
MdL Ulrike Müller, FREIE WÄHLER<br />
W<strong>is</strong>senschaftlicher Beirat<br />
Dr. Jan Traenckner, Vorsitzender<br />
Matthias Groher<br />
Andreas Serra<br />
Dr. Jan Fritz Rettberg<br />
Markus Emmert<br />
Tim Ruhoff<br />
Dr. Gregor Matthies<br />
Uwe Hahner<br />
Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler<br />
Heiko Herchet<br />
Dr. Mark Steffen Walcher<br />
Dipl.-Ing. Eckhard Fahlbusch<br />
Josef Maier<br />
Dr. Dr. Reinhard Löser<br />
Dipl.-Ing. M.S. Tim Baack<br />
Dr. Jan Peter Korthals<br />
Prof. Dr.-Ing. Chr<strong>is</strong>tian Voy<br />
Gunnar Balkow<br />
Dipl.-Wirtsch.-Ing. J. G. Friedrich<br />
Prof. Dr.-Ing. Gunter Schweiger<br />
Pitt Moss<br />
Wolfgang Tölser<br />
Dr. Michael W. Müller<br />
Prof. Dr. Roland Tiedemann<br />
Prof. Dr.-Ing. Lienkamp<br />
Prof Dr. Andreas Knie<br />
Das BEM-Fachmagazin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> erscheint alle drei Monate und publiziert Artikel, Beiträge, Informationen, Interviews, Termine und Kommentare zum<br />
Themenspektrum Elektromobilität & Erneuerbare Energien in den Bereichen W<strong>is</strong>senschaft, Forschung, Umwelt, Wirtschaft, Politik, Medien und Lifestyle.<br />
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Angaben, Daten, Behauptungen etc. in den Autorenbeiträgen kann der Herausgeber, bzw. die Redaktion keine Haftung und Gewährle<strong>is</strong>tung übernehmen.<br />
Eine kommerzielle, entgeltliche Weiterverwertung, direkt oder indirekt, <strong>is</strong>t ausdrücklich untersagt. Nachdruck, auch auszugswe<strong>is</strong>e, nur mit ausdrücklicher,<br />
schriftlicher Genehmigung vom BEM. Honorare nur nach Vereinbarung. Alle Rechte vorbehalten.<br />
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