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NEUE MOBILITÄT Sonderausgabe Who is Who

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PDF-<strong>Sonderausgabe</strong><br />

<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Das Magazin vom Bundesverband eMobilität<br />

PDF-<strong>Sonderausgabe</strong> »<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong>«<br />

Santander eFinance<br />

Finanzierungslösungen für eMobilität<br />

BEM eMobile Ticker<br />

Jetzt im App Store.<br />

Messe Essen // vom 11. b<strong>is</strong> 13.02.2014<br />

Die Akteure des BEM<br />

Wer <strong>is</strong>t Ihr Ansprechpartner<br />

im Bundesverband eMobilität?<br />

Politik & eMobilität<br />

Statements und<br />

Handlungsempfehlungen<br />

<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong><br />

Organ<strong>is</strong>ationen, Verbände &<br />

Initiativen, die Zeichen setzen<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den Akteuren<br />

der Neuen Mobilität<br />

Neue Mobilität<br />

1


SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GMBH<br />

SWARCO TRAFFIC SYSTEMS<br />

e-mobility - Ihr Einstieg in die Mobilität von morgen -<br />

Die individuelle Mobilität <strong>is</strong>t eines unserer höchsten Güter. Um die<br />

Mobilität unserer Gesellschaft auch in Zukunft aufrecht<br />

zu erhalten, braucht es Alternativen und grundlegende Veränderungen.<br />

Die Kapazität herkömmlicher fossiler Energieträger <strong>is</strong>t endlich.<br />

Elektromobilität, basierend auf umweltfreundlichen Antrieben und<br />

erneuerbaren Energieträgern <strong>is</strong>t ein vielversprechendes<br />

Konzept, insbesondere für den urbanen Bereich.<br />

Der Veränderung der Mobilität können wir nur durch rechtzeitiges<br />

Engagement entgegen treten. SWARCO TRAFFIC SYSTEMS <strong>is</strong>t<br />

daher Partner und Innovator von zukunftswe<strong>is</strong>enden Projekten.<br />

Gemeinsam mit Ihnen real<strong>is</strong>ieren wir individuelle Lösungen für die<br />

steigende Nachfrage an Ladestellen mit offenen oder<br />

geschlossenen Benutzerkre<strong>is</strong> sowie gerne auch in Kombination<br />

mit unseren Parkscheinautomaten.<br />

<br />

SWARCO TRAFFIC SYSTEMS GMBH | Bodenseestrasse 113 | 81243 München | parking@swarco.de<br />

BUSINESS UNIT PARKING


GRUSSWORT<br />

BEM-Präsident Kurt Sigl<br />

<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der eMobilität<br />

In den letzten Monaten wurde eines immer deutlicher: die<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t bereit für den Endkunden. Die Produkt-<br />

Palette der deutschen Automobilhersteller sowie der zahlreichen<br />

Importeure und der weiterhin boomende Elektrozweirad-Bereich<br />

zeigen deutlich, dass nachhaltige Antriebskonzepte<br />

unser Mobilitätsverhalten zunehmend prägen<br />

werden. Neben den bereits vorhandenen Serien-Elektrofahrzeugen<br />

von u.a. Mitsub<strong>is</strong>hi, Renault, Tesla und Opel<br />

gibt es nun endlich auch die ersten deutschen Elektroautos<br />

beim Autohändler Ihres Vertrauens. Hinzu kommen fallende<br />

Kosten für Lithium-Ionen-Akkus und eine stetig wachsende<br />

Ladesäulen-Infrastruktur. Seit ein paar Wochen baut etwa<br />

das BEM-Mitgliedsunternehmen Tesla sein Netz an Superchargern<br />

in Deutschland sukzessive aus und auch BMW installiert<br />

bundesweit Ladesäulen.<br />

Diese Entwicklung haben wir den engagierten Köpfen der<br />

Branche zu verdanken. Ihnen, uns und all den anderen, die<br />

sich tagtäglich aktiv für die Etablierung einer Neuen Mobilität<br />

einsetzen. Mit einer solchen Vielzahl an Akteuren entlang der<br />

gesamten Wertschöpfungskette erhält die Debatte über eine<br />

nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsbewältigung einen<br />

enormen Stellenwert in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.<br />

Vor diesem Hintergrund haben wir die aktuelle PDF-<strong>Sonderausgabe</strong><br />

der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> den Verbänden, Initiativen,<br />

Organ<strong>is</strong>ationen und Unternehmen gewidmet, die sich für nachhaltige<br />

und zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätslösungen einsetzen.<br />

Auf diese We<strong>is</strong>e wollen wir gemeinsame Standpunkte<br />

und Projekte aufzeigen, engagierte Akteure und Ideen in<br />

den Fokus stellen, konkrete Geschäftsmodelle im Bereich<br />

der Elektromobilität aufzeigen und erstmalig alle unsere Mitgliedsunternehmen<br />

samt Ansprechpartner in einem einmaligen<br />

Kompendium vorstellen und Ihnen damit ein umfassendes<br />

Nachschlagewerk des BEM-Netzwerkes an die Hand<br />

geben.<br />

Ich möchte mich ganz herzlich für die Unterstützung und das<br />

rege Interesse an einer Neuen Mobilität bedanken. Wir vom<br />

Bundesverband eMobilität werden uns auch 2014 gemeinsam<br />

mit Ihnen, unseren Mitgliedsunternehmen und Kooperationspartnern<br />

in vielfältigen Projekten und Aktionen für<br />

die gesellschaftsübergreifende Sichtbarkeit em<strong>is</strong>sionsarmer<br />

Antriebskonzepte einsetzen. Bei diesem Engagement setzen<br />

wir auch weiterhin auf Ihre volle Unterstützung. Denn eines<br />

<strong>is</strong>t klar: Diesen Weg können wir auch weiterhin nur gemeinsam<br />

gehen.<br />

Kurt Sigl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V.<br />

Neue Mobilität<br />

3


INHALTS-<br />

ANGABE<br />

Cover<br />

Santander<br />

eFinance<br />

BEM<br />

3 GruSSwort<br />

Kurt Sigl, BEM-Präsident<br />

6 Reset..?<br />

Editorial, Chr<strong>is</strong>tian heep<br />

176 BEM-Mitgliedschaft<br />

178 Impressum<br />

POLITIK &<br />

e<strong>MOBILITÄT</strong><br />

162 Die Politik <strong>is</strong>t gefragt<br />

165 BEM / InnoZ<br />

166 VDMA / BUND / WWF / VZBZ<br />

167 BEE / ADAC / NABU / NIMO<br />

168 VDIK / Klima-bündn<strong>is</strong><br />

VKU / DLR<br />

169 ZIV / BCS / VDE / VCD<br />

170 BEM Positionspapier<br />

Akteure<br />

der branche<br />

10 der BEM-vorstand<br />

12 Das BEM-TEam<br />

stellt sich vor<br />

14 BEM-Landesvertretungen<br />

15 BEM-LV Hessen<br />

16 BEM-LV Norddeutschland<br />

17 BEM-LV Bayern<br />

18 BEM-LV Mitteldeutschland<br />

19 BEM-LV Baden-Württemberg<br />

20 BEM-LV Rheinland-Pfalz<br />

20 BEM-LV NRW<br />

22 Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />

BEM-Beirat<br />

30 Der Parlamentar<strong>is</strong>che<br />

BEM-Beirat<br />

36 Köpfe der branche<br />

51 Drei Fragen an<br />

Olaf Mußhoff<br />

Messe Frankfurt, Automechanika<br />

52 Vorstellung der<br />

BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

53 A 86 H 98 N 122 U<br />

59 B 87 I 100 O 124 V<br />

63 C 89 J 101 P 126 W<br />

67 D 90 K 105 R 126 Y<br />

69 E 91 L 109 S 127 Z<br />

82 G 93 M 117 T<br />

<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong><br />

der emobilität<br />

131 Acatech<br />

132 ACE<br />

133 ADAC<br />

134 AEE<br />

135 bcs<br />

136 BEE<br />

137 BEM<br />

138 Bitkom<br />

139 BSM<br />

140 BUND<br />

141 Deutscher STädtetag<br />

142 DLR<br />

143 DUH<br />

144 E-Motive<br />

145 Fraunhofer-Gesellschaft<br />

146 INNOZ<br />

147 Klima-Bündn<strong>is</strong><br />

148 NABU<br />

149 NiMo<br />

150 VCD<br />

151 VDA<br />

152 VDE<br />

153 VDIK<br />

154 VDV<br />

155 VKU<br />

156 vzbz<br />

157 WWF<br />

158 ZIV<br />

159 Zvei<br />

4 Neue Mobilität


<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> <strong>Sonderausgabe</strong> »<br />

DAS MAGAZIN VOM BUNDESVERBAND e<strong>MOBILITÄT</strong><br />

ausgabe zur E-world / Februar 2014<br />

Hallo & Viel Vergnügen beim Lesen der »Neuen Mobilität.<br />

Um den aktuellen Entwicklungen im Bereich Elektromobilität<br />

Rechnung zu tragen, werden wir unsere <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> in<br />

den nächsten Wochen und Monaten ein wenig umgestalten:<br />

vom reinen Fachmagazin hin zu einem Magazin, das sich vermehrt<br />

auch in Richtung Endkunde öffnet. Neben einer deutlich<br />

höheren Auflage und einem angepassten Anzeigenkonzept<br />

wird es vor allem inhaltliche Neuerungen geben. Dazu<br />

zählen u.a. ein ausführliches Glossar, interessante W<strong>is</strong>sensrubriken,<br />

persönliche Fahrberichte und Fahrzeug-Tests sowie<br />

prakt<strong>is</strong>che Alltags-Tipps rund um das Thema Elektromobilität.<br />

Um Ihnen die Wartezeit b<strong>is</strong> zum Erscheinungstermin der<br />

nächsten Print-Ausgabe ein wenig zu verkürzen, haben wir die<br />

vorliegende PDF-<strong>Sonderausgabe</strong> »<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektro-<br />

mobiltiät« für Sie zusammen gestellt. Die digitale Ausgabe<br />

befasst sich detailliert mit dem <strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität<br />

und beantwortet die Frage, welche Akteure sich aktuell<br />

aktiv für das Thema Elektromobilität engagieren und<br />

mit welchen Mitteln sie das tun. Die vorgestellten Experten,<br />

Organ<strong>is</strong>ationen, Verbände und Institutionen d<strong>is</strong>kutieren in<br />

verschiedenen Artikeln kontroverse Themenschwerpunkte,<br />

erläutern polit<strong>is</strong>che Maßnahmenpakete und geben Antworten<br />

auf aktuelle Fragen. Daneben finden Sie alle relevanten<br />

Akteure aus dem BEM-Netzwerk samt Kontaktdaten in einer<br />

Publikation vereint. Viel Spaß beim Lesen..!<br />

Juliane Girke<br />

Redaktionsleiterin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Neue Mobilität<br />

5


Editorial - Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

Reset..?<br />

Editorial von Chr<strong>is</strong>tian Heep, Vorstand Marketing im<br />

Bundesverband eMobilität und Chefredakteur der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Als Reset wird ein Vorgang beschrieben, der ein zume<strong>is</strong>t<br />

elektron<strong>is</strong>ches System in einen vordefinierten Anfangszustand<br />

zurücksetzt. Dies kann erforderlich sein, wenn ein<br />

System nicht ordnungsgemäß funktioniert oder auf Eingaben<br />

nicht mehr reagiert.<br />

Die Idee einer philosoph<strong>is</strong>chen Verwendung dieses Zurücksetzens<br />

ergibt jedoch nur dann Sinn, wenn es einen Ausgangs-Zustand<br />

gibt, der besser geeignet erscheint unsere<br />

Zukunft in verschiedenen Systemen oder Bereichen zu lenken.<br />

Nun leben wir in einer sehr komplexen und systemübergreifend<br />

organ<strong>is</strong>ierten Welt und es würde wohl keinen Sinn machen,<br />

noch einmal ganz vorne anzufangen. Wohin wollten<br />

wir auch mit einer hypothet<strong>is</strong>chen Zeitmaschine springen<br />

und was würden wir nach diesem Neuanfang tatsächlich anders<br />

machen..? Ohne die Errungenschaften und das W<strong>is</strong>sen,<br />

das wir in den letzten Jahrhunderten angesammelt haben.<br />

Zudem hätten wir aus unseren vielen Fehlern auch keine<br />

lehrreichen Schlussfolgerungen ziehen können..<br />

Unter Reset <strong>is</strong>t vielmehr die Wiederherstellung eines Zustandes<br />

vor Eintritt von Störungen und Schädigungen gemeint.<br />

Ein Reset in zwei Richtungen, der bereits gelebte Erfahrungsmuster<br />

hinterfragt und in einer system<strong>is</strong>chen Evolution zu<br />

etwas besserem transformiert: Das Richtige machen.<br />

Ein Neustart, der sich heute bereits erkennen lässt: Die Neue<br />

Mobilität und die Neue Energie - um nur zwei Bereiche zu<br />

nennen, die wir als Energie- und Mobilitätswende kennen.<br />

Entscheidungen, die auf dem jeweiligen Stand von Forschung<br />

und W<strong>is</strong>senschaft in Bezug zu sozial-ökonom<strong>is</strong>chen<br />

Bedingungen und ökolog<strong>is</strong>chem Anspruch getroffen wurden<br />

und die zu einem Zeitpunkt richtig und nachvollziehbar waren,<br />

sind es zu einem späteren womöglich nicht mehr und<br />

sollten sich entsprechend anpassen. Die Verzögerung dieser<br />

Entwicklungsbereitschaft durch tradierte und in der Vergangenheit<br />

leider oftmals industriepolit<strong>is</strong>ch geprägte Interessen,<br />

widerspricht in zunehmendem Maße dem geforderten<br />

Prinzip eines sozialen, ökolog<strong>is</strong>chen und auch ökonom<strong>is</strong>chen<br />

Imperativs.<br />

Wir können uns nicht mehr wirklich lange Fehlentwicklungen<br />

le<strong>is</strong>ten. Die Fehler, die wir brauchten, um daraus zu lernen,<br />

haben wir alle schon gemacht, bzw. es bleibt zu hoffen, dass<br />

uns weitere Katastrophen möglichst erspart bleiben.<br />

6 Neue Mobilität


Editorial - Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

Der kategor<strong>is</strong>che Imperativ lautet in seiner Grundform «Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen<br />

kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.» Er <strong>is</strong>t im System Immanuel Kants das grundlegende Prinzip der Ethik. Er<br />

gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, ihre Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer<br />

für alle, jederzeit und ohne Ausnahme geltenden Maxime folgen und ob dabei das Recht aller betroffenen Menschen, auch<br />

als Selbstzweck, also nicht als bloßes Mittel zu einem anderen Zweck behandelt zu werden, berücksichtigt wird.<br />

Dieser Text will versuchen, ein Gefühl dafür zu vermitteln,<br />

dass wir tendenziell auf einem guten Weg sind. Dass Begriffe<br />

wie Ethik, Moral, Respekt und Nachhaltigkeit die hohen<br />

Wertvorstellungen definieren, mit denen wir in der Lage sind<br />

die Probleme unserer Welt in den Griff zu bekommen.<br />

Alle Probleme. Denn die Erkenntn<strong>is</strong> hinter diesem Verständn<strong>is</strong><br />

lässt sich auf alle Lebensbereiche und M<strong>is</strong>sstände anwenden.<br />

Und ich denke nicht, dass dieser Anspruch zu hoch<br />

gesteckt <strong>is</strong>t oder gar utop<strong>is</strong>ch. Er steht vielleicht im Widerspruch<br />

zu den Interessen einzelner Systeme und <strong>is</strong>t damit<br />

in Bezug auf das derzeitige Machtgefüge tatsächlich weltfremd,<br />

aber deswegen keineswegs nicht erstrebenswert.<br />

So liegt es also wieder bei jedem einzelnen, sich zu hinterfragen,<br />

Muster zu durchbrechen, neu zu denken und stets<br />

nach bestem W<strong>is</strong>sen und Gew<strong>is</strong>sen so zu handeln, dass subjektive<br />

und objektive Grundsätze in Einklang stehen.<br />

Da wir alle mehr oder weniger in verantwortlichen Positionen<br />

sind, sei es in der Verantwortung für ein Unternehmen, in der<br />

Politik oder in der Familie, gibt es vielfältige Möglichkeiten<br />

diesem Ausgleich zw<strong>is</strong>chen Imperativ und Maxime den gebührenden<br />

Raum zu geben.<br />

Dies gilt natürlich insbesondere der Verantwortung unseren<br />

Kindern gegenüber. In einer global<strong>is</strong>ierten Welt gilt es aber<br />

eben auch für die Menschen in anderen Ländern, deren<br />

Nachkommen und deren Umwelt. Eine private und berufliche<br />

Ausrichtung hin zu dieser intergenerativen Gerechtigkeit<br />

hat großes Potential Blickwinkel auf alle möglichen<br />

Lebens- und Wirtschaftsbereiche neu zu justieren und über<br />

vermeintlich Gegebenes erneut nachzudenken. Dieser Wille<br />

verhilft der Green Economy zum großen Durchbruch. Und<br />

genau dieser Wille wäre es auch, der viele weitere Systemfehler<br />

in unserer Gesellschaft aufzeigen könnte..<br />

Diese Selbstreflexion und die Erkenntn<strong>is</strong>, dass wir die Geschicke<br />

unserer Welt selbst lenken und eben auch zu verantworten<br />

haben, <strong>is</strong>t der Schlüssel in eine bessere Welt. Für die<br />

Zukunft der Energiewirtschaft bedeutet dies den Fokus in<br />

Richtung 100% Erneuerbare Energien. Eine ressourcenschonende,<br />

effiziente, klima- und umweltschonende Energieversorgung<br />

auf Bas<strong>is</strong> intelligenter Netze. Die Neue Mobilität<br />

wird mit diesem Energiesystem eng verbunden und in der<br />

Lage sein das globale Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong> nachfolgender<br />

Generationen sicher zu stellen. Sauber und le<strong>is</strong>e.<br />

Chr<strong>is</strong>tian Heep // chr<strong>is</strong>tian.heep@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

7


www.cymage-media.com<br />

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Organ<strong>is</strong>ation & Marketing EE-Kampagne / Social Media<br />

Chefredaktion, Layout, Grafik, Satz & Druck vom BEM-<br />

Fachmagazin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, SGready ® -Magazin<br />

Medien und Projektierung jährlicher Neujahrsempfang für den<br />

BEE Bundesverband Erneuerbare Energie, Sponsoring<br />

Marketingstrategie, PR- & Öffentlichkeitsarbeit für BEM<br />

Bundesverband eMobilität, TV / Film, eMobility Provider<br />

PR, Marketing & Medien für CONVIA Energie-, Ressourcenund<br />

Prozessoptimierung, INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Medien für die Agentur für Erneuerbare Energien & Organ<strong>is</strong>a<br />

Bundesländerranking Pre<strong>is</strong>verleihung Leitstern<br />

Messestände Automechanika Frankfurt & Shanghai,<br />

eCarTec, InterSolar, E-world, Hannover Messe, Michelin<br />

Challenge Bibendum, CCC, WAVLD, Messe Berlin<br />

EQ, ComBInation, SolarWorld, WindEnergie & Solar


Akteure<br />

DER<br />

BRANCHE<br />

Der BEM stellt sich und sein Netzwerk vor.<br />

Neue Mobilität<br />

9


BEM-vorstand<br />

Der BEM-Vorstand<br />

Michael Hofmann, Kurt Sigl & Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

Vorstand Finanzen Michael Hofmann<br />

Finanzvorstand Michael Hofmann betreut die finanziellen<br />

Angelegenheiten des Bundesverbands eMobilität und der<br />

Landesvertretungen. Dazu gehören sowohl Controlling und<br />

Buchhaltung als auch die Mitgliederbetreuung. Durch seine<br />

langjährige Erfahrung unter anderem in der Automobilbranche<br />

verfügt er über zahlreiche Kontakte, die es ihm ermöglichen,<br />

die BEM-Mitglieder erfolgreich mit anderen Akteuren<br />

der Branche zu vernetzen. Immer vor dem Hintergrund<br />

innovative Geschäftsmodelle zu generieren, um Elektromobilität<br />

wettbewerbsfähig zu machen.<br />

»Der Zukunftsmarkt Elektromobilität wird auch bei der Schaffung<br />

von Arbeitsplätzen zu den großen Wachstumsbranchen<br />

in Deutschland gehören. Deshalb <strong>is</strong>t es unverzichtbar, sich<br />

gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität<br />

zu stellen, um einen nachhaltigen Aufschwung in<br />

der gesamten Branche zu sichern. Für deutsche Unternehmen<br />

ergeben sich im Bereich der Elektromobilität ganz neue<br />

Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte<br />

marktfähig real<strong>is</strong>iert werden können. Dazu bedarf<br />

es insbesondere in der Anfangsphase innovativer Finanzkonzepte,<br />

um Elektroautos auf dem Markt zu positionieren<br />

und für potentielle Kunden pre<strong>is</strong>lich attraktiv zu machen.«<br />

10 Neue Mobilität


BEM-vorstand<br />

Präsident Kurt Sigl<br />

Als BEM-Präsident setzt sich Kurt Sigl dafür ein, die Mobilität<br />

in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf<br />

Elektromobilität umzustellen. Dabei liegt sein Hauptaugenmerk<br />

auf der Vernetzung aller relevanten Akteure. Ziel seiner<br />

Arbeit <strong>is</strong>t es tradierte Strukturen und Denkmuster aufzubrechen,<br />

damit innovative Konzepte zum Tragen kommen und<br />

die eMobilität einen nachhaltigen Beitrag zur Em<strong>is</strong>sionsreduktion<br />

und zum Klima- und Umweltschutz le<strong>is</strong>ten kann.<br />

Durch seine jahrelange berufliche Erfahrung im Bereich Fahrund<br />

Sicherheitstrainings fließen sowohl techn<strong>is</strong>che Kompetenz<br />

als auch zahlreiche Kontakte in die Arbeit des BEM ein.<br />

»Nur durch starke strateg<strong>is</strong>che Partnerschaften zw<strong>is</strong>chen<br />

Energieversorgern, Batterieherstellern, Herstellern und Entwicklern<br />

von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen,<br />

den Verbänden und der Politik,<br />

können die notwendigen techn<strong>is</strong>chen, rechtlichen und wirtschaftlichen<br />

Voraussetzungen geschaffen werden, um wettbewerbsfähig<br />

zu werden und zu bleiben. Das haben wir uns<br />

als Bundesverband zur Aufgabe gemacht.<br />

Man muss machen, nicht nur reden, es <strong>is</strong>t bereits fünf nach<br />

zwölf. Die Hemmschwelle muss überwunden werden, es <strong>is</strong>t<br />

jetzt Zeit zum Handeln.«<br />

Vorstand Marketing Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

Chr<strong>is</strong>tian Heep betreut und organ<strong>is</strong>iert beim BEM die Bereiche<br />

Marketing, Medien, PR, Kommunikation, Messen und<br />

Events. Seine persönliche Affinität zu den Erneuerbaren<br />

Energien und seine Bege<strong>is</strong>terung für die Neue Mobilität<br />

lassen ihn permanent an neuen Ideen und Projekten arbeiten,<br />

um Elektromobilität in der Gesellschaft zu verankern. So<br />

entstehen unter seiner Leitung unter anderem die verschiedenen<br />

BEM-Medien: von der Broschüre und der Internetseite<br />

über den Newsletter und den BEM eMobile Ticker als<br />

iPhone App b<strong>is</strong> hin zum BEM-Magazin «<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>»,<br />

das er als Chefredakteur verantwortet.<br />

»Auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien wird eMobilität in den<br />

nächsten Jahren nicht nur eine neue Form der Fortbewegung<br />

beschreiben, sondern vielmehr ein neues Lebensgefühl. Ein<br />

Lifestyle, der die Mobilität der Zukunft mit Freiheit, Leidenschaft,<br />

Faszination und Umweltbewusstsein verbindet und<br />

dies als Selbstverständlichkeit wahrnimmt. Lassen Sie uns<br />

gemeinsam zeigen, was möglich <strong>is</strong>t, wenn Innovation, Nachhaltigkeit<br />

und ein gesunder Menschenverstand zusammen<br />

treffen. Unterstützen Sie uns mit Ihren Ideen, Projekten und<br />

Ihrer Bege<strong>is</strong>terung und seien Sie dabei, wenn die Welt von<br />

morgen endlich sauber und le<strong>is</strong>e wird.«<br />

Neue Mobilität<br />

11


BEM-TEam<br />

Das BEM-Team<br />

Das Berliner Team stellt sich vor<br />

o.l. Alexander Böhm und Benjamin Carl Franke bei der emiglia 2012; o.r. Juliane Girke, Sandrine Frideres und Till Rumohr im eVelotaxi auf der E-World<br />

2011; u.l. Klaus Bergerfurt am BEM Gemeinschaftsstand auf der eCarTec 2011; u.r. das BEM-Team auf der Wies‘n in München 2013.<br />

Das BEM-Team stellt sich vor<br />

Klaus Bergerfurth<br />

Projektmanager<br />

Klaus Bergerfurth <strong>is</strong>t seit September 2010 für den BEM tätig.<br />

Zunächst unterstützte er als Vorstandsass<strong>is</strong>tent die Arbeit<br />

des BEM-Vorstandes, insbesondere bei der Planung<br />

und Durchführung von Terminen mit Vertretern aus Politik<br />

und Wirtschaft. Zu seinen Aufgaben zählte unter anderem<br />

der Aufbau des polit<strong>is</strong>chen und w<strong>is</strong>senschaftlichen Beirates.<br />

Seit 2012 koordiniert er als Projektmanager laufende Förderprojekte<br />

sowie Messebeteiligungen (u.a. Automechanika)<br />

des Verbandes. Als Kontakt zum INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

verantwortet er die Projektsteuerung im BEM-Netzwerk.<br />

030 3464 950 94<br />

klaus.bergerfurth@bem-ev.de<br />

Alexander Böhm<br />

Referent Politik<br />

Alexander Böhm unterstützt das BEM-Team seit Januar 2012<br />

und <strong>is</strong>t seither als Referent Politik verantwortlich für den Bereich<br />

Public Affairs und den guten Draht zur Politik. Zu seinen<br />

Aufgaben gehört vor diesem Hintergrund auch die Koordination<br />

der regelmäßigen Treffen des Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats<br />

des BEM. Daneben zeichnet er sich u.a. für die Organ<strong>is</strong>ation<br />

der BEM-Roundtable verantwortlich und unterstützt die<br />

Redaktion der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />

030 3464 950 93<br />

alexander.boehm@bem-ev.de<br />

12 Neue Mobilität


BEM-Team<br />

Benjamin Carl Franke<br />

Projektmanager<br />

Benjamin C. Franke arbeitet seit 2011 im Bereich Projektmanagement<br />

und Vorstandsass<strong>is</strong>tenz für den BEM. Seine Tätigkeit<br />

umfasst in erster Linie die Betreuung von Vorstandstätigkeiten,<br />

wie die Organ<strong>is</strong>ation von Mitgliederversammlungen,<br />

die Mitarbeit in w<strong>is</strong>senschaftlichen Beiräten und Fachjurys<br />

bei der Ausschreibung von Bundesförderprogrammen. Außerdem<br />

unterstützt er den Vorstand bei der Koordinierung<br />

der Landesvertretungen. Darüber hinaus <strong>is</strong>t Benjamin C.<br />

Franke Mitglied der Redaktion der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> und<br />

arbeitet projektbezogen für das BEM-nahe INSTITUT <strong>NEUE</strong><br />

<strong>MOBILITÄT</strong>.<br />

0921 1687 7041<br />

benjamin.franke@bem-ev.de<br />

Andrea Dewes<br />

Projekt- und Netzwerkmanagement<br />

Andrea Dewes unterstützt den BEM im Projekt- und Netzwerkmanagement.<br />

Sie <strong>is</strong>t ausgebildete Bankkauffrau und<br />

studierte Diplom-Betriebswirtin der Georg-Simon-Ohm Fachhochschule<br />

Nürnberg. Außerdem <strong>is</strong>t sie Wirtschaftsmediatorin<br />

und System<strong>is</strong>cher Coach. Sie <strong>is</strong>t langjährig erfahren im<br />

Umgang und Aufbau von Organ<strong>is</strong>ationen, insbesondere in<br />

neuen Branchen. So bekleidete sie u.a. diverse Führungsund<br />

Projekttätigkeiten bei der debitel AG und als Leiterin<br />

Produktmanagement und Vertrieb Telekommunikation bei<br />

der Loyalty Partner GmbH. B<strong>is</strong> heute <strong>is</strong>t sie BayTech Associate<br />

im BayTech-ISM und dort Consultant, Trainerin und Coach.<br />

030 8638 1874<br />

andrea.dewes@bem-ev.de<br />

Sandrine Frideres<br />

Accounting, <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> und Mitgliederbetreuung<br />

Sandrine Frideres unterstützt seit September 2009 den Vorstand<br />

bei der täglichen Verbandsarbeit, koordiniert Arbeitsläufe<br />

und managt die Berliner Hauptgeschäftsstelle sowie<br />

die Mitgliedsbetreuung. Seit Oktober 2010 leitet sie die Anzeigenredaktion<br />

der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> und steht im direkten<br />

Dialog mit der Redaktionsleitung sowie des Grafikteams.<br />

Seit Mitte des Jahres 2013 betreut Sandrine Frideres außerdem<br />

das Rechnungs- und Mahnwesen des BEM.<br />

030 3464 950 91<br />

sandrine.frideres@bem-ev.de<br />

Juliane Girke<br />

PR-Referentin und Redaktionsleiterin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Seit Januar 2010 <strong>is</strong>t Juliane Girke als PR-Referentin verantwortlich<br />

für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes.<br />

Neben der Erstellung von Pressemitteilungen, Fachbeiträgen<br />

und Interviews, der Betreuung der Social Media<br />

Aktivitäten sowie der Koordination der Medienkooperation<br />

mit verschiedenen Veranstaltungsformaten in Deutschland<br />

und Europa fungiert sie außerdem als Redaktionsleiterin der<br />

<strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />

030 3464 950 92<br />

juliane.girke@bem-ev.de<br />

Till Rumohr<br />

Hauptstadt-Repräsentant<br />

Seit Januar 2014 unterstützt Till Rumohr den Bundesverband<br />

eMobilität als neuer Hauptstadt-Repräsentant auf Veranstaltungen<br />

und Events in Berlin. Er vertieft in dieser Funktion<br />

die Kontakte zur Bundespolitik sowie den in der Bundeshauptstadt<br />

ansässigen bzw. vertretenen Institutionen,<br />

Unternehmen und Verbänden. Als Produktmanager und Verantwortlicher<br />

für internationalen Vertrieb und Marketing<br />

beim BEM-Mitgliedsunternehmen Veloform Media hat er<br />

sich bereits seit 2011 regelmäßig auf Veranstaltungen und<br />

Messeauftritten des BEM eingebracht hat.<br />

030 8638 1874<br />

till.rumohr@bem-ev.de<br />

Thomas Teschner<br />

Netzwerkmanagement Technik<br />

Thomas Teschner koordiniert seit Oktober 2013 im BEM-<br />

Netzwerkprojekt »eMobil untertage« die Aktivitäten der<br />

beteiligten Partnerunternehmen mit dem Schwerpunkt Technologie.<br />

Neben seinem Engagement im BEM <strong>is</strong>t er als Consultant<br />

und techn<strong>is</strong>cher Berater in den Bereichen eMobilität,<br />

LED-Scheinwerfer und Qualitätsmanagement tätig. Der<br />

gebürtige Kölner unterstützt als Mitglied des Netzwerks E-<br />

Mobilität RLP die BEM-Landesvertretung Rheinland- Pfalz<br />

von seinem Büro in der Vulkaneifel aus.<br />

030 8638 1874<br />

thomas.teschner@bem-ev.de<br />

Sabine Heiß<br />

Buchhaltung<br />

030 8638 1874<br />

sabine.he<strong>is</strong>s@bem-ev.de<br />

Sandra Köhler<br />

Ass<strong>is</strong>tentin BEM-Finanzvorstand<br />

08406 91 99 667<br />

sandra.koehler@bem-ev.de<br />

Susanne Teufel<br />

Ass<strong>is</strong>tentin des Präsidiums<br />

0841 128 5578<br />

susanne.teufel@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

13


BEM-Landesvertretungen<br />

REGIONAL VERNETZT<br />

LV Norddeutschland<br />

Hauptgeschäftsstelle<br />

Berlin<br />

LV NRW<br />

LV Mitteldeutschland<br />

LV Hessen<br />

LV Rheinland-Pfalz<br />

LV Baden-Württemberg<br />

LV Bayern<br />

14 Neue Mobilität


BEM-Landesvertretung Hessen<br />

BEM-Landesvertretung<br />

Hessen<br />

Susanne Weiß setzt sich als Leiterin der BEM-Landesvertretung Hessen dafür ein, die dort ansässigen eMobilitäts-Akteure<br />

auf regionaler und lokaler Ebene aktiv miteinander zu vernetzen. Mit mehr als 13 Jahren beruflicher Erfahrung in den Bereichen<br />

Autobank, Autovermietung und Fahrzeuglog<strong>is</strong>tik liegt ihr Fokus unter anderem auf der Betrachtung der gesamten<br />

log<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen Prozesskette bei der Vermarktung von eFahrzeugen: vom Erstverkauf b<strong>is</strong> zur Wiedervermarktung.<br />

BEM-Landesvertreterin Susanne WeiSS<br />

Nach den BEM-Landesvertretungen in Bayern und NRW wurde<br />

in Hessen im März 2011 die dritte regionale Repräsentanz<br />

vom Bundesverband eMobilität initiiert. Mit dem Autobauer<br />

Opel, den europä<strong>is</strong>chen Forschungs- und Entwicklungszentren<br />

mehrerer ausländ<strong>is</strong>cher Fahrzeughersteller, zahlreichen<br />

Automobilzulieferern, internationalen Autovermietungen,<br />

der Tätigkeit innovativer Log<strong>is</strong>tikunternehmen sowie den<br />

insbesondere in Südhessen starken Chemieunternehmen<br />

verfügt Hessen dabei über optimale Ausgangsbedingungen<br />

zur Real<strong>is</strong>ierung eines nachhaltigen Wachstums im Bereich<br />

Elektromobilität.<br />

In enger Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle in<br />

Berlin wird Susanne Weiß als Leiterin der Landesvertretung<br />

die vorhandenen Potentiale bündeln und Elektromobilität<br />

in Hessen als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che und nachhaltige Mobilitätsalternative<br />

etablieren. In einem ersten Schritt werden nun engagierte<br />

Kooperationspartner für den weiteren Aufbau der<br />

Landesvertretung gesucht. Mittelfr<strong>is</strong>tig <strong>is</strong>t die Einrichtung<br />

einer Geschäftsstelle, eines Kompetenzzentrums und eines<br />

Showrooms in Fulda, der Heimat des Fahrzeug Komplettentwicklers<br />

und BEM-Mitglieds EDAG, geplant, um von diesem<br />

Standort aus das Interesse und die Bege<strong>is</strong>terung für Elektromobilität<br />

innerhalb der hess<strong>is</strong>chen Gesellschaft zu verankern.<br />

»Wir freuen uns, mit unserem Mitgliedsunternehmen EDAG<br />

einen so kompetenten und vielseitig vernetzten Partner in<br />

Hessen an unserer Seite zu haben«, erklärt BEM-Präsident<br />

Kurt Sigl.<br />

»Die Elektromobilität wird die herkömmliche Autolandschaft<br />

Schritt für Schritt verändern und damit ein vollkommen neues<br />

Verständn<strong>is</strong> von Mobilität schaffen. Weg vom Auto als<br />

Statussymbol, hin zu einem innovativen Mobilitätskonzept<br />

in dem Auto, CarSharing, Bahn und ÖPNV sowie Zweiräder<br />

miteinander verknüpft werden«, so Susanne Weiß. »Die<br />

Entwicklung dazu passender integrativer Geschäftsmodelle<br />

jenseits von b<strong>is</strong>herigen Branchengrenzen steht noch am Anfang.<br />

Lassen Sie uns im fortlaufenden Dialog Anknüpfungspunkte<br />

für eine Zusammenarbeit finden und gemeinsam<br />

spannende Ideen, Konzepte und Projekte entwickeln«, fasst<br />

Susanne Weiß die künftigen Ziele Ihrer Arbeit als Leiterin der<br />

BEM-Landesvertretung zusammen.<br />

Susanne Weiß<br />

BEM-Landesvertretung Hessen<br />

Fon 0170 1806057<br />

susanne.we<strong>is</strong>s@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

15


BEM-Landesvertretung Norddeutschland<br />

Bundesverband eMobilität<br />

Landesvertretung Norddeutschland<br />

BEM-Landesvertretung<br />

Norddeutschland<br />

Florian Hempel bei der eMobilen Runde in Berlin<br />

»Dank unserer Partner haben wir uns bereits erfolgreich in<br />

vielen Regionen Deutschlands mit einer Landesvertretung<br />

positionieren können. Ich freue mich sehr, dass wir mit Florian<br />

Hempel einen so engagierten Partner in Norddeutschland<br />

gefunden haben«, so BEM-Präsident Kurt Sigl.<br />

»Von Emden über Hannover und Lübeck b<strong>is</strong> hoch nach Flensburg<br />

passiert im Norden Deutschlands noch nicht genug im<br />

Bereich der Elektromobilität - das zu ändern <strong>is</strong>t mein Ziel«,<br />

so Florian Hempel, BEM-Landesvertreter Norddeutschland<br />

und Berlin/Brandenburg. »Die Verknüpfung der bestehenden<br />

Partner des BEM steht dabei im Fokus.« Nach Bayern,<br />

Baden-Württemberg, Nordhrein-Westfalen, Hessen und Mitteldeutschland<br />

organ<strong>is</strong>iert sich nun auch der Norden im<br />

Bundesverband eMobilität, um Elektromobilität auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer<br />

Energien regional zu etablieren.<br />

Seit Frühjahr 2012 <strong>is</strong>t Florian Hempel für die Landesvertretung<br />

Norddeutschland Verantwortlich. Seit Oktober 2013<br />

kümmert er sich außerdem vermehrt auch um die Hauptstadtregion<br />

und die Organ<strong>is</strong>ation der Hauptstadt Runde.<br />

Der BEM-Landesvertreter Florian Hempel setzt sich künftig<br />

nicht nur in Norddeutschland sondern auch in Berlin &<br />

Brandenburg für die aktive Vernetzung der Branche ein. Die<br />

von ihm organ<strong>is</strong>ierten eMobilen Runden finden regelmäßig<br />

in den Städten Berlin, Hamburg, Bremen und in Schleswig-<br />

Holstein statt.<br />

»Als BEM-Landesvertreter sorge ich in Norddeutschland und<br />

Berlin-Brandenburg aktiv für die Vernetzung unterschiedlicher<br />

Akteure, für nachhaltige D<strong>is</strong>kussionsrunden im Rahmen<br />

der eMobilen Runde und stehe selbstverständlich gerne für<br />

Vorträge zu den Themen Verkehrs- und Energiewende zur<br />

Verfügung«, so Hempel.<br />

Gerne sprechen wir auch über Ihre Wünsche und Vorschläge<br />

sowie über Ihr Angebot einmal eine eMobile Runde bei<br />

Ihnen im Unternehmen oder mit einem von Ihnen vorgetragenen<br />

Thema umzusetzen. Wir freuen uns über zahlreiches<br />

Erscheinen..!<br />

Florian Hempel<br />

BEM-Landesvertretung Norddeutschland<br />

florian.hempel@bem-ev.de<br />

16 Neue Mobilität


Bundesverband eMobilität<br />

Landesvertretung Bayern<br />

BEM-Landesvertretung Bayern<br />

BEM-Landesvertretung<br />

Bayern<br />

BEM-Landesvertretung Bayern, c/o e-mocom AG, MarsstraSSe 74 in 80335 München<br />

»Ich freue mich, dass wir nach dem Umzug von Ingolstadt<br />

nach München nun auch in der bayer<strong>is</strong>chen Hauptstadt<br />

vertreten sind und die hier vorhandenen Potenziale im<br />

Bereich Elektromobilität weiter ausbauen können. Mit unserem<br />

Mitgliedsunternehmen e-mocom haben wir einen<br />

innovativen Partner an unserer Seite, der in seinem Showroom<br />

bereits jetzt die gesamte Bandbreite der Neuen Mobilität<br />

präsentiert«, so BEM-Vorstand Michael Hofmann.<br />

Seit Mai 2012 leiten Chaya Chatterjee und Manfred Hiemer<br />

die BEM-Landesvertretung. »Es freut uns sehr, dass<br />

wir nun als Landesvertretung Bayern noch stärker mit dem<br />

BEM verbunden sind, als »nur« als Mitglied. Wir durften in<br />

der Vergangenheit selbst erfahren, wie sehr der BEM uns<br />

Unternehmer unterstützen kann und dass der BEM mehr<br />

<strong>is</strong>t, als ein normaler Verband. Einer, der wirklich bewegt.<br />

Gemeinsam mit dem Team in Berlin möchten wir uns künftig<br />

dafür einsetzen, dass das Umdenken in vielen Köpfen<br />

erfolgt und wir die Elektromobilität schneller auf die Straße<br />

bringen können«, erklärt Chaya Chatterjee.<br />

Und Manfred Hiemer ergänzt: »Unser Ziel <strong>is</strong>t es, uns für die<br />

Elektromobilität in Bayern weiter und stärker einzusetzen –<br />

über das Engagement unseres Showrooms hinaus. Elektromobilität<br />

<strong>is</strong>t keine Zukunftsv<strong>is</strong>ion - sie <strong>is</strong>t bereits Realität.<br />

Als Landesvertretung möchten wir dazu beitragen, dass<br />

auch auf unternehmer<strong>is</strong>cher und polit<strong>is</strong>cher Seite die Maßnahmen<br />

ergriffen und Rahmenstrukturen geschaffen werden,<br />

die den Systemwechsel hin zu einer Neuen Mobilität<br />

beschleunigen.«<br />

Die BEM-Landesvertretung Bayern unterstützt als regionales<br />

Kompetenzzentrum für Elektromobilität die Ziele<br />

des Bundesverbands auf Landesebene. Im Rahmen von<br />

eRoadshows, Messen und anderen Veranstaltungen im<br />

süddeutschen Raum werden die Köpfe der Branche miteinander<br />

vernetzt und zukunftswe<strong>is</strong>ende Kooperations- und<br />

Geschäftsmodelle entwickelt, um Elektromobilität langfr<strong>is</strong>tig<br />

im Bewusstsein der Gesellschaft zu verankern. »Nur gemeinsam<br />

schaffen wir es, Elektromobilität bundesweit auf<br />

die Straße zu bringen«, betonte Michael Hofmann.<br />

Chaya Chatterjee & Manfred Hiemer<br />

BEM-Landesvertretung Bayern<br />

chaya.chatterjee@bem-ev.de<br />

manfred.hiemer@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

17


BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland<br />

Landesvertretung Mitteldeutschland<br />

BEM-Landesvertretung<br />

Mitteldeutschland<br />

eCONTACT steht als Agentur mit Chr<strong>is</strong>tian Grötsch<br />

und Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz für Kompetenz in den<br />

Bereichen Stadtentwicklung, Eventmanagement und<br />

Medien. Mit unserem Know-how stellen wir uns der<br />

anspruchsvollen Aufgabe, die Landesvertretung Mitteldeutschland<br />

vom Bundesverband eMobilität zu<br />

übernehmen. Wir werden auf lokaler, regionaler und<br />

bundesweiter Ebene für eine Mobilitätswende werben<br />

und bege<strong>is</strong>tern.<br />

Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz<br />

Chr<strong>is</strong>tian Grötsch<br />

Chr<strong>is</strong>tian Grötsch und Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz<br />

Auf dem Weg in ein neues Zeitalter der Mobilität müssen alle<br />

Menschen mitgenommen werden. Der Startschuss dafür<br />

wurde in den Modellregionen gesetzt. In Sachsen zeigt sich<br />

an einer Reihe von Projekten, wie eine bewegte Gesellschaft<br />

zukünftig unterwegs sein kann. Aspekte wie die Integration<br />

der eMobilität in den ÖPNV, innovative Batterietechnik, die<br />

Verknüpfung zu den Erneuerbaren Energien und Kommunikation<br />

wurden im Rahmen von SaxMobility untersucht.<br />

Es gilt nun, über Zahlen und Daten hinaus, den Nutzen für<br />

jeden Einzelnen darzustellen. Die Politik kann und wird dafür<br />

die Rahmenbedingungen schaffen. Wir wollen vermitteln<br />

und emotional<strong>is</strong>ieren. Als BEM-Landesvertretung <strong>is</strong>t uns<br />

wichtig, Politik, Wirtschaft und die Menschen in der Region<br />

für Projekte zu bege<strong>is</strong>tern, welche die Le<strong>is</strong>tungsfähigkeit<br />

und Innovationskraft des Ostens in einem mitteldeutschen<br />

Schaufenster abbilden. Besonderes Augenmerk liegt dabei<br />

auf dem multimodalen Verkehrsansatz und der Verbindung<br />

zu den regenerativ erzeugten Energien.<br />

Dargestellt werden die Projekte unter anderem im Pavillon<br />

der EnergieCityLeipzig. Der im Plus-Energie-Standard mit<br />

innovativen Materialien gebaute Kubus in exponierter Lage<br />

am Leipziger Hauptbahnhof, wird als Ausstellungs- und<br />

Veranstaltungsort zum Forum für die Energie- und Mobilitätswende.<br />

An dieser Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen Mensch und<br />

Technik wird erfahrbar, wie CO2-freie, geräuscharme und anwenderfreundliche<br />

Mobilität funktioniert.<br />

Für die Herausforderungen, den Menschen in den Megacities<br />

des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden, müssen Szenarien<br />

in kleineren, funktionierenden Ballungsräumen entwickelt<br />

werden. Auch hier kann und muss Deutschland zum Ideenexporteur<br />

werden. Die Zusammenführung von Elektrofahrzeugen<br />

mit v<strong>is</strong>ionären Stadtentwicklungskonzepten soll die<br />

Qualität eines Schaufensters für Mitteldeutschland prägen.<br />

Wichtig <strong>is</strong>t uns, die Menschen in der Region mitzunehmen.<br />

Wir wollen ein elektromobiles Schaufenster, durch welches<br />

man nicht nur von außen staunend hineinsieht, sondern bei<br />

dem man in die Auslagen greifen kann.<br />

Chr<strong>is</strong>tian Grötsch<br />

Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz<br />

BEM-Landesvertretung Mitteldeutschland<br />

Georgiring 1-3<br />

04103 Leipzig<br />

Fon 0341 60 45 30 24<br />

chr<strong>is</strong>tian.groetsch@bem-ev.de<br />

18 Neue Mobilität


Landesvertretung Baden-Württemberg<br />

BEM-Landesvertretung Baden-Württemberg<br />

BEM-Landesvertretung<br />

Baden-Württemberg<br />

Monika Lauer und Reinhard Stück<br />

Nach den bereits erfolgreich etablierten BEM-Landesvertretungen<br />

in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Hessen und in<br />

Mitteldeutschland nimmt der Bundesverband eMobilität<br />

nun auch in Baden-Württemberg regionale Aufgaben wahr.<br />

Die neue BEM-Landesvertretung wird künftig unter der Leitung<br />

von Monika Lauer und Reinhard Stück das elektromobile<br />

Engagement der Region aktiv gestalten.<br />

»Baden-Württemberg lebt von und natürlich mit seiner Automobilindustrie<br />

und seinem innovativen Mittelstand. Seit<br />

jeher kommen Innovationen im Mobilitäts-Bereich von bad<strong>is</strong>chen<br />

und schwäb<strong>is</strong>chen Unternehmen - das soll auch in<br />

Sachen eMobilität nicht anders sein«, betonte der Leiter der<br />

BEM-Landesvertretung Reinhard Stück. »Daneben gibt es<br />

unzählige Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren<br />

Energien, die zunehmend an Bedeutung gewinnen. Großartige<br />

Voraussetzungen für nachhaltige und innovative Entwicklungen<br />

in unserem Bundesland«, so Stück weiter.<br />

»eMobilität <strong>is</strong>t für uns mehr als die Entwicklung eines neuen<br />

Antriebsstrangs oder einer Batterie. Es <strong>is</strong>t der Aufbruch in<br />

ein neues Zeitalter des Zusammenlebens und der Vernetzung<br />

der Menschen in Ausgewogenheit mit ihren natürlichen<br />

Ressourcen, dem verantwortungsvollem Umgang mit der<br />

Umwelt und der Möglichkeit, wirtschaftlich erfolgreich zu<br />

sein. Das wollen wir aktiv mit gestalten«, erläuterte Monika<br />

Lauer die Motivation für ihr Engagement.<br />

Der Bundesverband eMobilität wird sich vor diesem Hintergrund<br />

auch auf regionaler Ebene für starke, strateg<strong>is</strong>che<br />

Partnerschaften zw<strong>is</strong>chen Energieversorgern, Batterieherstellern,<br />

Herstellern und Entwicklern von Elektrofahrzeugen,<br />

Systemzulieferern, Forschungseinrichtungen, den Verbänden<br />

und der Politik einsetzen, um Elektromobilität in Baden-<br />

Württemberg langfr<strong>is</strong>tig zu etablieren. »An erster Stelle<br />

steht hierbei die nachhaltige Vernetzung unserer Mitgliedsunternehmen,<br />

um gezielt wirtschaftliche Mehrwerte zu erzeugen«,<br />

so Michael Hofmann, BEM-Vorstand Finanzen.<br />

»Wir wollen die Menschen in unserer Region für die Neue<br />

Mobilität bege<strong>is</strong>tern. Deshalb werden wir vor allem die kleinen<br />

und mittleren Städte bei Ihren Projekten und Ambitionen<br />

im Bereich der Elektromobilität begleiten und unterstützen«,<br />

erklärte Stück und machte damit deutlich, in welche<br />

Richtung die Anstrengungen der BEM-Landesvertretung<br />

Baden-Württemberg künftig gehen werden.<br />

»Ich freue mich sehr über das Engagement unserer zwei<br />

neuen Partner. Nur wenn wir auch auf regionaler Ebene aktiv<br />

agieren, können wir unser gemeinsames Ziel erfolgreich verwirklichen«,<br />

so Hofmann abschließend.<br />

Monika Lauer, monika.lauer@bem-ev.de<br />

Reinhard Stück, reinhard.stueck@bem-ev.de<br />

BEM-Landesvertretung Baden-Württemberg<br />

Neue Mobilität<br />

19


BEM-Landesvertretung Rheinland-Pfalz<br />

BEM-Landesvertretung<br />

Rheinland-Pfalz<br />

Einweihung der BEM-Landesvertretung Rheinland-Pfalz<br />

Der Bundesverband eMobilität hat sein bundesweites Netz<br />

an Landesvertretungen weiter ausgebaut. »Dank unserer<br />

Partner haben wir uns bereits erfolgreich in vielen Regionen<br />

Deutschlands mit einer Landesvertretung positionieren können.<br />

Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem Mitgliedsunternehmen<br />

EFA Batt Consulting einen so engagierten Partner<br />

in Rheinland-Pfalz gefunden haben«, betont BEM-Präsident<br />

Kurt Sigl im Vorfeld der Einweihung der neuen BEM-Landesvertretung<br />

in Rheinland-Pfalz. Die bereits bestehenden<br />

eMobilitäts-Aktivitäten von Mainz über Ingelheim, Bingen<br />

und Bad Kreuznach b<strong>is</strong> nach Ka<strong>is</strong>erslautern sollen künftig<br />

mit Hilfe der BEM-Landesvertretung und dem Know-How<br />

des BEM weiter ausgebaut und regional weiter etabliert<br />

werden.<br />

Eckhard Fahlbusch<br />

BEM-Landesvertretung Rheinland-Pfalz<br />

c/o EFA Batt Consulting<br />

Backhausstraße 33<br />

55457 Horrweiler<br />

Fon 06727 8971977<br />

Seit August 2013 <strong>is</strong>t Eckhard Fahlbusch für die BEM-Landesvertretung<br />

in Rheinland-Pfalz verantwortlich. »Seit dem haben<br />

mehrere Gespräche mit Vertretern des rheinland-pfälz<strong>is</strong>chen<br />

Wirtschaftsmin<strong>is</strong>teriums, der Energieagentur RLP und<br />

der Universität Ka<strong>is</strong>erslautern sowie den im Netzwerk agierenden<br />

Unternehmen stattgefunden. Zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten<br />

wurden bereits ausgelotet und gemeinsame<br />

Aktivitäten vereinbart«, erklärt Eckhard Fahlbusch sein<br />

neues Wirkungsgebiet und ergänzt: »Herausforderungen<br />

und Chancen gibt es genug.«<br />

20 Neue Mobilität


BEM-Landesvertretung NRW<br />

BEM-Landesvertretung<br />

NRW<br />

Sabine Hannert setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich für Erneuerbare Energien und der damit verbundenen Ressourcenschonung<br />

fossiler Brennstoffe ein. Diese natürliche Partnerschaft führte sie 2010 zum Bundesverband eMobilität, den sie<br />

seit 2011 als Repräsentantin und Leiterin der BEM-Landesvertretung NRW regional verortet. Sie setzt sich für die Verbreitung<br />

sinnvoller Mobilitätskonzepte ein, um Elektromobilität als Baustein einer nachhaltigen Zukunft voran zu bringen.<br />

BEM-Landesvertreterin Sabine Hannert im e-WOLF CENTER KÖLN<br />

Der Bundesverband eMobilität hat sich im letzten Jahr erfolgreich<br />

auf Bundesebene positioniert, um Elektromobilität als<br />

real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Mobilitätsalternative auf die Straße zu bringen.<br />

Inzw<strong>is</strong>chen <strong>is</strong>t der BEM für Politik und Unternehmen erster<br />

Ansprechpartner, wenn es darum geht, das Thema Elektromobilität<br />

über alle Facetten und über alle involvierten Branchen<br />

hinweg im Dialog zu betrachten.<br />

»Gerade auch auf Landesebene werden innovative Foren<br />

und Plattformen für einen interd<strong>is</strong>ziplinären Austausch und<br />

Kooperationen immer wichtiger, daher wollen wir nun den<br />

konsequenten nächsten Schritt gehen und uns stärker regional<br />

aufstellen«, so BEM-Finanzvorstand Michael Hofmann.<br />

Mit der bereits im September 2010 im e-WOLF CENTER<br />

KÖLN, in Kooperation mit dem Stadtwerke-Verbund Trianel,<br />

gegründeten Landesvertretung NRW setzt der BEM im<br />

bevölkerungsreichsten Bundesland Zeichen. Hier kann die<br />

Bege<strong>is</strong>terung für Elektromobilität nicht nur in Gesprächen<br />

vermittelt, sondern direkt anhand marktreifer Fahrzeuge erfahrbar<br />

gemacht werden.<br />

Gemeinsam mit Sabine Hannert, der neuen Leiterin der Landesvertretung,<br />

will der Bundesverband künftig an die vielfältigen<br />

emobilen Aktivitäten in NRW anknüpfen und diese<br />

durch Vernetzung, Information und Engagement weiter beschleunigen.<br />

Es gilt, den zahlreichen Industrieunternehmen<br />

die wirtschaftlichen Chancen und heim<strong>is</strong>chen Wertschöpfungspotenziale<br />

im Bereich der Neuen Mobilität aufzuzeigen<br />

und andererseits auch um die Möglichkeit eine lebenswertere<br />

Zukunft für die Bevölkerung in diesem hochverdichteten<br />

Bundesland zu schaffen.<br />

»Durch die Elektromobilität ergibt sich die faszinierende<br />

Möglichkeit, die Erneuerbaren Energien auch im Verkehrssektor<br />

flächendeckend einzusetzen und so endlich den Energiebedarf<br />

unabhängig von fossilen Brennstoffen decken zu<br />

können«, erklärt Sabine Hannert und macht damit klar, warum<br />

sie sich für die Kooperation mit dem Bundesverband<br />

eMobilität entschlossen hat. »Zudem bietet Elektromobilität<br />

die Chance, über bestehende Mobilitätsstrukturen nachzudenken<br />

und neue, effiziente und nachhaltige Lösungen zu<br />

entwickeln«, so Hannert weiter.<br />

Sabine Hannert<br />

BEM-Landesvertretung im e-WOLF CENTER KÖLN<br />

Ernst-Heinrich-Ge<strong>is</strong>t-Strasse 5<br />

50226 Frechen<br />

Fon 0202 7017 10<br />

sabine.hannert@bem-ev.de<br />

In Kooperation mit<br />

Neue Mobilität<br />

21


BEM-BEIRat<br />

Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />

BEM-Beirat<br />

Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />

mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />

Dr.-Ing. Jan Traenckner <strong>is</strong>t Experte für<br />

Elektromobilität. Nach seinem Studium<br />

der Elektrotechnik an der TH Aachen<br />

mit anschließender Promotion<br />

in Maschinenbau hat Dr. Traenckner<br />

bei McKinsey & Company in München<br />

als Berater gearbeitet. Seit 1997 <strong>is</strong>t er<br />

selbständiger Investor und Strategieberater.<br />

Er <strong>is</strong>t Technologie- und Innovationsexperte<br />

und hat langjährige Erfahrung<br />

mit der strateg<strong>is</strong>chen Nutzung<br />

von technolog<strong>is</strong>ch getriebenen Megatrends.<br />

Seit mehreren Jahren arbeitet er<br />

intensiv an der Elektromobilität. Er hat<br />

in vielen Projekten mit der Industrie<br />

mitgeholfen, diesen neuen Trend besser<br />

zu verstehen und sich entsprechend<br />

zu positionieren. Als BEM-Beirat unterstützt<br />

er den Verband insbesondere in<br />

strateg<strong>is</strong>chen Angelegenheiten.<br />

Beiratsvorsitzender Dr.-Ing. Traenckner<br />

jan.traenckner@bem-ev.de<br />

Als Grenzgänger zw<strong>is</strong>chen Wirtschaft,<br />

W<strong>is</strong>senschaft und Politik hat der Physiker<br />

und Volkswirt langjährige Erfahrungen<br />

in der Daimler AG, in Behörden und<br />

Verbänden, so unter anderem im Bundesmin<strong>is</strong>terium<br />

für Bildung und Forschung<br />

sowie im Bundesverband der<br />

Deutschen Industrie, sowie in W<strong>is</strong>senschaft<br />

und Kommunikation gesammelt.<br />

Als Manager im Vorstandsbereich Forschung<br />

und Entwicklung der Daimler<br />

AG verfolgte Dr. Dr. Reinhard Löser die<br />

internationale Entwicklung alternativer<br />

Antriebe an vorderster Front.<br />

In seiner Funktion als w<strong>is</strong>senschaftlicher<br />

Beirat im Bundesverband eMobilität<br />

steht er vor allem für Fragen rund<br />

um das Thema Batterietechnologie zur<br />

Verfügung.<br />

reinhard.loeser@bem-ev.de<br />

Dr. Jan Peter Korthals <strong>is</strong>t Experte für<br />

Elektromobilität und alternative Antriebe.<br />

Er hat an der TU Berlin Wirtschaftsingenieurwesen<br />

studiert und<br />

an der Universität Zürich promoviert.<br />

Vom Jahr 2000 b<strong>is</strong> 2010 war er als Berater<br />

im Berliner Büro von McKinsey &<br />

Company tätig, zuletzt als Juniorpartner<br />

im Automobilsektor. Seit einigen<br />

Jahren beschäftigt er sich sehr intensiv<br />

mit der Elektromobilität sowie anderen<br />

alternativen Antrieben und hat wesentliche<br />

Forschungsprojekte bei McKinsey<br />

hierzu geleitet. Schwerpunkte seiner<br />

Arbeit waren die Entwicklung von Geschäftsmodellen,<br />

die Erforschung des<br />

Kundenverhaltens und der -präferenzen<br />

sowie die Gestaltung regulator<strong>is</strong>cher<br />

Rahmenbedingungen. Seit 2010<br />

<strong>is</strong>t er als selbständiger Berater tätig<br />

und unterstützt den BEM in inhaltlichen<br />

Fragen.<br />

jan.peter.korthals@bem-ev.de<br />

22 Neue Mobilität


BEM-Beirat<br />

Der BEM-Beirat setzt sich aus Experten der elektromobilen Branche zusammen und<br />

unterstützt den Bundesverband eMobilität durch spezif<strong>is</strong>che Fachkompetenzen. Die<br />

Expert<strong>is</strong>e der Beiräte reicht von techn<strong>is</strong>chem Know-how in den Bereichen Antriebselektronik,<br />

Fahrzeugbau und IT über Beratungskompetenzen in Bezug auf neue<br />

Geschäftsmodelle und -strategien b<strong>is</strong> hin zu Kenntn<strong>is</strong>sen der Energiewirtschaft.<br />

Der Maschinenbau-Ingenieur Eckhard<br />

Fahlbusch <strong>is</strong>t Experte für sämtliche<br />

Batterietechnologien und deren Anwendungen<br />

als Energiespeicher. Er<br />

<strong>is</strong>t unter anderem als Umweltschutzbeauftragter<br />

des Fachverbandes Batterien<br />

im Zentralverband Elektrotechnik-<br />

und Elektronikindustrie sowie als<br />

Berater des europä<strong>is</strong>chen Batterieverbandes<br />

EUROBAT tätig. Zw<strong>is</strong>chen 1992<br />

und 2003 war Fahlbusch als Direktor<br />

für Umweltschutz und Technik bei der<br />

VARTA Batterie AG für Batterie-Speichertechnologien<br />

zuständig. Seit 2003<br />

<strong>is</strong>t Fahlbusch freiberuflicher Berater für<br />

Umwelttechnologien und Umweltpolitik<br />

sowie für Förderprojekte mit dem<br />

Schwerpunkt Lithiumbatterien – diese<br />

Expert<strong>is</strong>e fließt auch in seine Arbeit als<br />

BEM-Beirat mit ein.<br />

eckhard.fahlbusch@bem-ev.de<br />

Dipl. Ing. M.S. Tim Baack <strong>is</strong>t Geschäftsführer<br />

der E-Mobility Partners GmbH<br />

und berät und begleitet Unternehmen<br />

bei der Entwicklung und Umsetzung<br />

von Strategien und Geschäftsmodellen<br />

zur eMobility. Herr Baack <strong>is</strong>t seit vielen<br />

Jahren in der Energiewirtschaft tätig<br />

und hat bei der E.ON AG, der Conergy<br />

Gruppe und AES Corporation umfangreiche<br />

Erfahrungen in den Bereichen<br />

Business Development, Projektmanagement,<br />

Finanzierung und Strategie<br />

gesammelt. Herr Baack <strong>is</strong>t Diplom-<br />

Wirtschaftsingenieur (TU Berlin) und<br />

hat einen Master of Science (SIT, USA)<br />

erworben. Herr Baack leitet den Kompetenzbereich<br />

Energieversorgung und<br />

Erneuerbare Energien für eMobility<br />

und steht Bundesverband eMobilität in<br />

seiner Beiratsfunktion als Experte für<br />

Kooperationen mit Unternehmen der<br />

Energiewirtschaft zur Verfügung.<br />

tim.baack@bem-ev.de<br />

Bei der Entstehung neuer Märkte <strong>is</strong>t<br />

der wesentliche Erfolgsfaktor, die dort<br />

neu entstehenden Unternehmen und<br />

die bereits etablierten Player der Branchen<br />

zu Erfolgspartnerschaften zusammenzubringen;<br />

daraus dann neue<br />

Geschäftsmodelle zu entwickeln, diese<br />

konkret umzusetzen und dabei immer<br />

die Vermarktung und den Kunden im<br />

Blick zu haben. Matthias Groher hat<br />

dies in verschiedenen Funktionen als<br />

Leiter von Produktmanagement und<br />

Vertrieb, Berater und Dozent in verschiedenen<br />

Branchen und Unternehmen<br />

erfolgreich umsetzen können.<br />

Schwerpunkt seiner Zusammenarbeit<br />

mit dem BEM <strong>is</strong>t die Vernetzung der<br />

einzelnen Akteure – von der Forschung<br />

b<strong>is</strong> hin zur erfolgreichen Vermarktung.<br />

Außerdem unterstützt er den BEM und<br />

seine Mitglieder bei der Entwicklung<br />

konkreter und umsetzbarer Vermarktungsstrategien.<br />

matthias.groher@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

23


BEM-BEIRat<br />

Fortsetzung von vorheriger Seite<br />

Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />

BEM-Beirat<br />

Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />

mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />

Markus Emmert entwickelt Lösungen<br />

für Erneuerbare Energien, die<br />

der Elektromobilität den notwendigen<br />

»grünen Strom« effektiver liefern<br />

können. Forschung und Entwicklung<br />

für eine Energie, die bewegt. Als Geschäftsführer<br />

der ComBInation GmbH<br />

legt er besonderen Wert auf fundiertes<br />

prakt<strong>is</strong>ches W<strong>is</strong>sen. Getreu dem Motto<br />

»Aus der Prax<strong>is</strong> für die Prax<strong>is</strong>« versucht<br />

er innovative Lösungen zu finden und<br />

verlässt dabei gern die vorgegebenen<br />

Pfade. Seine Erfahrungen im Aufbau<br />

von kleinen und mittelständ<strong>is</strong>chen Unternehmen,<br />

sein Innovationsge<strong>is</strong>t und<br />

seine Erfahrungen in der Finanzbranche<br />

fließen auch in sein Engagement<br />

als BEM-Beirat ein. Er unterstützt den<br />

Bundesverband vor diesem Hintergrund<br />

insbesondere in strateg<strong>is</strong>chen<br />

Fragen.<br />

markus.emmert@bem-ev.de<br />

Prof. Dr.-Ing. Chr<strong>is</strong>tian Voy <strong>is</strong>t seit über<br />

zehn Jahren einer der wichtigen Vordenker<br />

in der Automobilindustrie und hat<br />

während seiner Tätigkeiten im OEMund<br />

Zuliefererbereich der Automobilindustrie<br />

sowohl in der Serienentwicklung,<br />

der Forschung als auch der Vorentwicklung<br />

wichtige Akzente gesetzt. Seine<br />

Erfahrungen in den Bereichen Elektrochem<strong>is</strong>che<br />

Speichersysteme, Fahrzeugelektronik<br />

sowie Automobilrecycling<br />

und Verkehrstechnik konnte er<br />

während seiner langjährigen Lehrtätigkeit<br />

an den Universitäten in Kassel und<br />

Hannover weitergeben. Als Geschäftsführer<br />

der PROAUTOMOTIVE Consulting<br />

entwickelt er aktuell Produkt- und<br />

Kommunikationsstrategien in w<strong>is</strong>senschaftlichen,<br />

techn<strong>is</strong>chen und umweltrelevanten<br />

Bereichen und organ<strong>is</strong>iert<br />

verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte.<br />

chr<strong>is</strong>tian.voy@bem-ev.de<br />

Als Entwickler beschäftigt Josef Maier<br />

sich seit vielen Jahren mit den Möglichkeiten<br />

und Herausforderungen in der<br />

Automobilindustrie. Er kennt mit seinen<br />

mehr als vier Jahrzehnten Berufserfahrung<br />

alle Seiten der Branche und<br />

hat sein Know-how sowohl bei OEMs<br />

als auch bei Zulieferern erfolgreich<br />

eingesetzt. Seine Entwicklungs- und<br />

Erprobungserfahrung in den Bereichen<br />

wie Leichtbau, Antrieb, Fahrwerk,<br />

Bremsen, Kraftstoffsysteme, Gesamtfahrzeug<br />

und neue Technologien bringt<br />

er nun sowohl als Niederlassungsleiter<br />

beim Entwicklungsdienstle<strong>is</strong>ter Benteler<br />

Engineering Services GmbH in Ingolstadt<br />

als auch als Bereitasmitglied<br />

im Bundesverband eMobilität ein. Dabei<br />

unterstützt er bei der Beratung von<br />

BEM-Mitgliedsunternehmen, die sich<br />

mit dem Thema Elektromobilität beschäftigen.<br />

josef.maier@bem-ev.de<br />

24 Neue Mobilität


BEM-BEIRat<br />

Die Zukunft denken! Das <strong>is</strong>t es, was<br />

wir tun müssen, um Energiewende und<br />

Elektromobilität als die großen Chancen<br />

zu begreifen, die sie sind. Und das<br />

tut BEM-Beirat Dr. Jan Fritz Rettberg gemeinsam<br />

mit seinen Kollegen am NRW<br />

Kompetenzzentrum Elektromobilität,<br />

Infrastruktur und Netze am Standort TU<br />

Dortmund. Hier verbinden sich dezentrale<br />

Energiespeicher, flexible Lasten,<br />

intelligente Verbraucher, fluktuierende<br />

und regenerative Erzeugung über den<br />

Einsatz modernster Informations- und<br />

Kommunikationstechnologie mit dem<br />

steigenden Mobilitätsanspruch der<br />

Menschen. Als BEM-Beirat unterstützt<br />

Dr. Rettberg den Verband insbesondere<br />

bei Fragestellungen rund um die Interoperabilität<br />

sämtlicher Komponenten<br />

der Elektromobilität mit der Energieversorgung<br />

der Zukunft.<br />

jan.fritz.rettberg@bem-ev.de<br />

Heiko Herchet war nach Stationen in<br />

der Automobilindustrie und Maschinenbau<br />

auch im Entwicklungsumfeld<br />

von intelligenten Energieversorgungsnetzen<br />

beschäftigt und bringt damit<br />

optimale Voraussetzung für die Einbindung<br />

von Elektrofahrzeugen in intelligente<br />

Netze mit. Aktuell leitet er das<br />

Kompetenzzentrum Elektromobilität<br />

der EDAG, dem weltweit größten Engineeringdienstle<strong>is</strong>ter<br />

der Mobilitätsindustrie.<br />

Schwerpunkthemen sind die<br />

Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen Infrastruktur<br />

und Fahrzeug, die sinnvolle Integration<br />

von mobilen Energiespeichern ins Netz<br />

und die zielgerichtete Nutzung von regenerativen<br />

Energiequellen in einem<br />

„Internet der Energie“. Im Bereich der<br />

Mobilität liegt das Potential mit neuen<br />

Geschäftsmodellen b<strong>is</strong> hin zur Mobilität<br />

als Dienstle<strong>is</strong>tung neue Wege der<br />

Finanzierung zu gehen.<br />

heiko.herchet@bem-ev.de<br />

Dipl.Ing. und Dipl.Wirtsch.Ing. Johann<br />

Georg Friedrich <strong>is</strong>t Experte für Operations<br />

Research im Verkehrs- und<br />

Energiebereich. Er studierte an der<br />

Techn<strong>is</strong>chen Universität München Maschinenbau<br />

und Wirtschaftsw<strong>is</strong>senschaften.<br />

Mit seiner langjährigen Erfahrung<br />

im Bereich der Optimierung von<br />

Betriebsabläufen mit Hilfe von Simulations-<br />

und Kosten-Modellen im Industrieund<br />

Verkehrsbereich wird er das Team<br />

des Bundesverbands eMobilität in seiner<br />

Arbeit unterstützen. Um Elektromobilität<br />

wettbewerbsfähig zu machen,<br />

<strong>is</strong>t es nötig, möglichst alle denkbaren<br />

Konzepte zur Erreichung dieses Zieles<br />

hinsichtlich ihrer Kosten-Effizienz und<br />

Real<strong>is</strong>ierbarkeit in einer Systemstudie<br />

zu untersuchen und die besten Konzepte<br />

für die Haupt-Einsatzbereiche von<br />

Elektromobilität zu ermitteln.<br />

johann.georg.friedrich@bem-ev.de<br />

Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler hat sich<br />

bereits zu Beginn seiner w<strong>is</strong>senschaftlichen<br />

Laufbahn mit Fragen der Nachhaltigkeit<br />

beschäftigt und dazu mehrere<br />

Arbeiten, hier insbesondere im Bereich<br />

des Klimaschutzes, durchgeführt.<br />

Durch seine Mitarbeit in verschiedenen<br />

w<strong>is</strong>senschaftlichen und polit<strong>is</strong>chen<br />

Gremien (u.a. im Deutschen Bundestag<br />

sowie im Bundesforschungsmin<strong>is</strong>terium)<br />

sowie seine Mitwirkung in lokalen<br />

Organ<strong>is</strong>ationen, verfügt er über<br />

große Erfahrungen auf dem Gebiet der<br />

Nachhaltigkeit. Zur Zeit <strong>is</strong>t er als Umweltbeauftragter<br />

tätig und koordiniert<br />

mehrere Vorhaben, so u.a. »Garm<strong>is</strong>ch<br />

Partenkirchen als Bayer<strong>is</strong>che Modellkommune<br />

Elektromobilität«, die unmittelbaren<br />

Bezug zur Nachhaltigkeit<br />

haben und als Vorzeigeprojekte für andere<br />

Kommunen dienen können.<br />

wolfgang.seiler@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

25


BEM-BEIRat<br />

Fortsetzung von vorheriger Seite<br />

Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />

BEM-Beirat<br />

Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />

mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />

Bereits 2010 gründete Tim Ruhoff die<br />

Next Generation Mobility (NGM) mit<br />

dem Ziel, dem Thema eMobilität mit<br />

einer smarten Lösung zum Durchbruch<br />

zu verhelfen. In der Prax<strong>is</strong> zeigte sich,<br />

dass ein Carsharing, das möglichst<br />

viele Kurzstreckenfahrten bündelt, der<br />

einzige sinnvolle Anwendungsfall <strong>is</strong>t.<br />

Nur so lässt sich eine maximale Auslastung<br />

der Fahrzeuge erreichen. So<br />

wurde Stück für Stück die Corporate<br />

Carsharing Software fleetster entwickelt.<br />

Diese zielt darauf ab die Firmenmobilität<br />

im Ganzen zu verändern und<br />

zu optimieren. Tim Ruhoff <strong>is</strong>t der Überzeugung,<br />

dass es eben nicht nur darum<br />

geht, den Antriebsstrang bestehender<br />

Fahrzeuge zu erneuern, sondern Mobilität<br />

von Grund auf neu zu gestalten.<br />

Diesen Umdenkprozess unterstützt<br />

Ruhoff auch in seiner Funktion als BEM-<br />

Beirat.<br />

tim.ruhoff@bem-ev.de<br />

Dr. Mark Steffen Walcher verfügt über<br />

langjährige Berufserfahrung als Projektleiter<br />

diverser interd<strong>is</strong>ziplinärer<br />

Veränderungsprojekte in der Energie-,<br />

Mobilitäts- und Automobilwirtschaft.<br />

Durch seine sehr guten Kenntn<strong>is</strong>se in<br />

den Bereichen nachhaltige Mobilitätskonzepte,<br />

neue Energien und -technologien<br />

sowie Elektromobilität war<br />

er von Anfang an den entscheidenden<br />

Projekten der Elektromobilität beteiligt.<br />

So war er Programmleiter bei der<br />

Idee und Implementierung der b<strong>is</strong><br />

heute größten eMobil-Flotte Europas<br />

in Stuttgart. Bei Dornier Consulting<br />

GmbH war er jahrelang für die Entwicklung<br />

und Erstellung von Produktkonzepten<br />

für Elektromobilitätsprodukte<br />

verantwortlich. Als Beirat unterstützt<br />

der Geschäftsführer der smartlab Innovationsgesellschaft<br />

mbH den BEM nun<br />

mit seiner Expert<strong>is</strong>e.<br />

mark.steffen.walcher@bem-ev.de<br />

Uwe Hahner, General Manager „Parking<br />

und E-Mobility“ der Swarco Traffic Systems<br />

GmbH, <strong>is</strong>t seit Jahren ausgewiesener<br />

Experte für alle Fragen der Verkehrstechnik<br />

und der Verkehrstelematik.<br />

Know-How, das auch in seine Tätigkeit<br />

als BEM-Beirat einfließt. Elektromobilität<br />

wird sich für ihn nur flächendeckend<br />

durchsetzen, wenn zum einen die entsprechende,<br />

intelligente Ladeinfrastruktur<br />

geschaffen wird und zum anderen<br />

deren Vernetzung in bestehende<br />

Verkehrsrechner / Beeinflussungssysteme<br />

gelingt. Zu dieser Überzeugung<br />

kam Hahner durch seine langjährigen<br />

Tätigkeiten bei den Dambach Werken,<br />

bei Signalbau Huber und bei Swarco.<br />

Den Aufbau des Bereichs E-Mobility<br />

bei Swarco Traffic Systems und die Entwicklung<br />

einer neuartigen Ladeanlage<br />

für Elektrofahrzeuge hat Hahner daher<br />

ganz bewusst forciert.<br />

uwe.hahner@bem-ev.de<br />

26 Neue Mobilität


BEM-BEIRat<br />

Wolfgang Tölsner <strong>is</strong>t Dipl.-Ing. der Elektrotechnik<br />

(TU Hannover) und blickt auf<br />

eine 35-jährige internationale operative<br />

Berufserfahrung im industriellen Anlagengeschäft<br />

in den Branchen elektr<strong>is</strong>che<br />

Energieerzeugung- und verteilung,<br />

elektr<strong>is</strong>che Schiffs- und Offshoreausrüstung,<br />

sowie Schienenverkehrstechnik,<br />

Schienenfahrzeugbau und Gesamtbahnanlagensysteme<br />

zurück. In<br />

seiner beruflichen Laufbahn bekleidete<br />

er zahlreiche Führungspositionen. Seit<br />

2009 arbeitet Wolfgang Tölsner als unabhängiger<br />

Unternehmensberater. Im<br />

Rahmen seiner Lehrtätigkeit organ<strong>is</strong>iert<br />

er unter Einbeziehung von Experten<br />

eine Vorlesungsreihe zur Elektromobiltät.<br />

Als BEM-Beirat will er versuchen,<br />

eine Brücke zu bauen zw<strong>is</strong>chen Lehre<br />

und Forschung und aktuellen Entwicklungen<br />

in der Elektromobilität.<br />

wolfgang.toelsner@bem-ev.de<br />

Andreas Serra <strong>is</strong>t Experte für Automobilvertrieb,<br />

automobile Servicele<strong>is</strong>tungen<br />

und Implementierung von alternativen<br />

Antrieben in nationalen und internationalen<br />

Handels- und Vertriebsorgan<strong>is</strong>ationen.<br />

Seit 1983 ununterbrochen<br />

in der Automobilindustrie tätig. Nach<br />

Lehre zum Automobilkaufmann und<br />

Erfahrungen in der Verkaufsleitung,<br />

Studium zum Marketing Betriebswirt.<br />

Danach Berater und Seniorberater bei<br />

promotor für unterschiedliche Automobilhersteller<br />

und Importeure. Seit 1998<br />

beschäftigt er sich mit der Implementierung<br />

und dem Vertrieb von alternativen<br />

Antrieben. Seit 2011 kümmert er<br />

sich bei promotor um den Aufbau von<br />

Händlernetzen für Elektrofahrzeuge.<br />

Seine Erfahrungen in unterschiedlichen<br />

Beratungsprojekten fließt in seine<br />

Arbeit als Beirat mit ein.<br />

andreas.serra@bem-ev.de<br />

Dr. Michael W. Müller <strong>is</strong>t Gesellschafter<br />

der Magility Unternehmensberatung.<br />

Er <strong>is</strong>t promovierter Ingenieur und hat in<br />

München, Hannover und Wien studiert.<br />

Er war 10 Jahre in der Pkw-Entwicklung<br />

von Mercedes-Benz Pkw tätig, 3 Jahre<br />

im Daimler Headquarter und 12 Jahre<br />

als Geschäftsführer der Mercedes-Benz<br />

Technology Consulting GmbH.<br />

Er beschäftigt sich seit 1985 mit dem<br />

Themenkomplex der automobilen Mobilität<br />

und seit 2008 auch mit dem Feld<br />

der eMobilität. Seine Schwerpunkte<br />

sind hierbei die Gestaltung neuer agiler<br />

internationaler Geschäftsmodelle,<br />

innovative Produkt- und Prozesstechnologien<br />

und deren Auswirkungen auf<br />

Entwicklungs- und Produktionsprozesse.<br />

Er unterrichtet an Hochschulen, <strong>is</strong>t<br />

Mitglied in mehreren Gremien und in<br />

verschiedenen Verbänden.<br />

michael.müller@bem-ev.de<br />

Pitt Moos war mehr als 40 Jahre bei<br />

Daimler tätig und hat über verschiedenste<br />

Vertriebsfunktionen in den<br />

Sparten Pkw, Vans und Trucks alle Facetten<br />

des Automobilmarktes kennen<br />

gelernt. Von 2006 an war er im Bereich<br />

Marketing & Vertrieb der Treiber des<br />

smart electric drive. Er hat alle 4 Generationen<br />

betreut und in mehr als 20<br />

Zielmärkten in Europa, Amerika und<br />

Asien begleitet. Dabei stand er in engem<br />

Kontakt zu zahlreichen internationalen<br />

Organ<strong>is</strong>ationen und Herstellen<br />

im Bereich der Elektromobilität.<br />

Nach dem anfänglichen Hype um<br />

Elektromobilität und dem aktuellen Tal<br />

der Tränen geht es ihm als Beirat beim<br />

Bundesverband eMobilität vor allem<br />

darum, pragmat<strong>is</strong>ch eine langfr<strong>is</strong>tig<br />

real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Perspektive aufbauen zu<br />

helfen.<br />

pitt.moos@bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

27


BEM-BEIRat<br />

Fortsetzung von vorheriger Seite<br />

Der w<strong>is</strong>senschaftliche<br />

BEM-Beirat<br />

Der Bundesverband eMobilität setzt sich langfr<strong>is</strong>tig dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />

mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen.<br />

Prof. Dr. Gunter Schweiger begann<br />

nach Maschinenbaustudium und Promotion<br />

seine berufliche Tätigkeit bei<br />

der Audi AG. Er nahm dann einen Ruf<br />

zunächst an die FH Regensburg und<br />

anschließend an die FH Ingolstadt an.<br />

Über 14 Jahre war er Präsident der Ingolstädter<br />

Hochschule und 4 Jahre lang<br />

Vorsitzender von Hochschule Bayern<br />

e.V.. Als Hochschulleiter förderte er<br />

die Integration der Elektromobilität in<br />

Lehre und Forschung. Er unterstützte<br />

die jährlichen Tage der Elektromobilität<br />

und den Aufbau des student<strong>is</strong>chen<br />

Formula Student Electric Teams. Mit Beginn<br />

seiner Lehrtätigkeit organ<strong>is</strong>iert er<br />

unter Einbeziehung von Experten eine<br />

Vorlesungsreihe zur Elektromobiltät.<br />

Als Beirat will er versuchen, eine Brücke<br />

zu bauen zw<strong>is</strong>chen Lehre und Forschung<br />

und aktuellen Entwicklungen in<br />

der Elektromobilität.<br />

gunter.schweiger@bem-ev.de<br />

Gunnar Balkow <strong>is</strong>t Experte rund um<br />

das Thema Elektrozweiräder – vom Pedelec<br />

über eBikes b<strong>is</strong> hin zu eRollern<br />

und eMotorrädern. Er <strong>is</strong>t seit mehreren<br />

Jahren im Bereich der zweirädrigen<br />

Elektromobilität für verschiedene<br />

Hersteller tätig. Unter anderem hat er<br />

mit Elmoto in Stuttgart eines der größten<br />

Modellprojekt der Elektromobilität<br />

mit konzipiert, begleitet und ausgewertet.<br />

Viele Rückmeldungen aus<br />

dem klass<strong>is</strong>chen, wie elektromobilen<br />

Einzelhandel, sowie diverse Gespräche<br />

mit End- und Fachkunden auf den<br />

Branchen- und Zweiradmessen bilden<br />

neben seinen eigenen Erfahrungen die<br />

Bas<strong>is</strong> für seine Arbeit beim BEM. Bei<br />

Vorträgen auf Fachtagungen und Kongressen<br />

hat er bereits viele Menschen<br />

von den Vorteilen der zweirädrigen –<br />

und bereits verfügbaren – Elektromobilität<br />

überzeugen können.<br />

gunnar.balkow@bem-ev.de<br />

Herr Dr. Gregor Matthies <strong>is</strong>t Partner<br />

und Director im Münchner Büro von<br />

Bain & Company. Er <strong>is</strong>t seit 1993 bei<br />

Bain und leitet die Prax<strong>is</strong>gruppe Automobil<br />

auf europä<strong>is</strong>cher Ebene. Dr.<br />

Matthies hat Luft- und Raumfahrttechnik<br />

in München studiert und zum Dr.-<br />

Ing. in Elektrotechnik promoviert. Vor<br />

Bain & Company war er mehrere Jahre<br />

im Daimlerkonzern tätig. Er beschäftigt<br />

sich seit mehreren Jahren mit dem Feld<br />

der Elektromobilität und deren Auswirkungen<br />

auf Automobilhersteller und<br />

Zulieferer und hat zu diesem Thema<br />

zwei Bain-Studien geleitet und publiziert.<br />

Seine beruflichen Erfahrungen in<br />

der Beratungsbrache sowie die w<strong>is</strong>senschaftlichen<br />

Erkenntn<strong>is</strong>se aus seinen<br />

eMobilitäts-Studien fließen in seine<br />

beratende Tätigkeit beim Bundesverband<br />

eMobilität mit ein.<br />

gregor.matthies@bem-ev.de<br />

28 Neue Mobilität


Prof. Dr. Roland Tiedemann <strong>is</strong>t Inhaber<br />

der Professur für Le<strong>is</strong>tungselektronik<br />

und Elektr<strong>is</strong>che Antriebe an der Fachhochschule<br />

Lübeck. Bevor Herr Tiedemann<br />

dem Ruf der Fachhochschule<br />

Lübeck folgte, war er für international<br />

agierende Unternehmen im Bereich der<br />

Automobilindustrie, Maschinenbau und<br />

Luftfahrt tätig. Infolgedessen legt er in<br />

der Entwicklungs- und Forschungstätigkeit<br />

Wert auf eine gewinnbringende<br />

Zusammenarbeit zw<strong>is</strong>chen Industrie<br />

und Hochschule.<br />

Das von ihm geleitete Forschungsteam<br />

„Erneuerbare Energien und Elektromobilität“<br />

betrachtet Systeme in ihrer Gesamtheit.<br />

Dabei sollen u. a. Resultate für<br />

unterschiedliche Fahrantriebe erforscht<br />

werden. Be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e das Zusammenwirken<br />

von Elektromotoren, Le<strong>is</strong>tungselektronik,<br />

Energiespeicher, Mikroprozessortechnik<br />

und Regelungstechnik.<br />

roland.tiedemann@bem-ev.de<br />

Prof. Dr.-Ing. Markus Lienkamp studierte<br />

Maschinenbau an der TU Darmstadt<br />

und der Cornell University, USA.<br />

1992 promovierte er im Bereich Materialw<strong>is</strong>senschaft<br />

an der TU Darmstadt.<br />

B<strong>is</strong> 2009 war er in verschiedenen Positionen<br />

für die VW-Konzernforschung<br />

tätig; zuletzt als Hauptabteilungsleiter<br />

Elektronik und Fahrzeug.<br />

Seit November 2009 hat er die Leitung<br />

des Lehrstuhls für Fahrzeugtechnik an<br />

der TU München inne. Ein Hauptthema,<br />

dem er und sein Lehrstuhl sich widmen,<br />

<strong>is</strong>t die Elektromobilität. So leitet er das<br />

W<strong>is</strong>senschaftszentrum Elektromobilität<br />

und engagiert sich in der Munich<br />

School of Engineering. Darüber hinaus<br />

<strong>is</strong>t Prof. Lienkamp w<strong>is</strong>senschaftlicher<br />

Berater des CREATE‐Forschungsprojekts<br />

„Electromobility in Megacities“ in<br />

Singapur.<br />

markus.lienkamp@bem-ev.de<br />

Prof. Dr. Andreas Knie <strong>is</strong>t Politikw<strong>is</strong>senschaftler<br />

am W<strong>is</strong>senschaftszentrum Berlin<br />

für Sozialforschung und Hochschullehrer<br />

an der TU Berlin. Seine Forschungsfelder<br />

sind die W<strong>is</strong>senschaftsforschung,<br />

Technikforschung und die<br />

Mobilitätsforschung. Am WZB leitete er<br />

die Projektgruppe Mobilität zusammen<br />

mit Dr. Weert Canzler und koordinierte<br />

mit Dr. Dagmar Simon die Forschungsgruppe<br />

W<strong>is</strong>senschaftspolitik. Seit 2001<br />

<strong>is</strong>t Andreas Knie Bereichsleiter für Intermodale<br />

Angebote und Geschäftsentwicklung<br />

der Deutschen Bahn AG<br />

und seit 2006 in der Geschäftsführung<br />

des Innovationszentrums für Mobilität<br />

und gesellschaftlichen Wandel GmbH<br />

(InnoZ), Gesellschafter sind die Deutsche<br />

Bahn AG, T-Systems, das Deutsche<br />

Zentrum für Luft und Raumfahrt,<br />

Siemens AG und das WZB.<br />

andreas.knie@bem-ev.de<br />

INSTITUT<br />

<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Letztlich geht es für die gesamte Branche darum,<br />

erfolgreiche Geschäftsmodelle in einem expansiven<br />

Marktumfeld zu positionieren.<br />

www.institut-nm.de<br />

Akademie &<br />

Consulting<br />

Neue Mobilität<br />

29


Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

Der Parlamentar<strong>is</strong>che Beirat<br />

Der BEM begleitet und gestaltet den gesellschaftlichen D<strong>is</strong>kussionsprozess aktiv.<br />

Die uns heute bekannte Mobilität steht vor dem wohl größten Umbruch ihrer über 100-jährigen Geschichte. Dies <strong>is</strong>t nicht nur<br />

dem gestiegenen Umweltbewusstsein und den sich verändernden Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>sen in den Städten geschuldet. Auch die<br />

Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas und Kohle stellt ein volkswirtschaftliches Dauerr<strong>is</strong>iko dar. Ziel sollte<br />

es deshalb sein, unseren Energiebedarf unabhängig von äußeren Einflüssen wie Kriegen, Umweltkatastrophen und Entscheidungen<br />

von Kartellen und Spekulanten sowohl klimaneutral als auch als Ergebn<strong>is</strong> heim<strong>is</strong>cher Wertschöpfung sicher zu stellen.<br />

Die Fahrzeughersteller- und Zuliefererindustrie, die Akteure<br />

in Verbänden und Parteien sowie in den Regierungen und<br />

Verwaltungen werden mit drängenden Zukunftsfragen konfrontiert.<br />

Wie kann der Einstieg in die saubere Energie organ<strong>is</strong>iert<br />

werden? Welche Veränderungen und Chancen bietet<br />

ein solcher Prozess? Aber auch: Wie verändern sich Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se?<br />

Welche Auswirkungen hat das auf die kommunale<br />

Daseinsvorsorge? Welche Veränderungsprozesse<br />

deuten sich für die Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie<br />

an? Welche Weichenstellungen sind notwendig, um<br />

eine nachhaltige und effiziente Mobilität zu ermöglichen?<br />

Wie kann die Akzeptanz für die notwendigen Prozesse erhöht<br />

werden? Wie kann die weit verbreitete Sympathie und<br />

Neugierde bei den potentiellen Kunden der Elektromobilität<br />

in reale Nachfrage gewandelt werden? Welche Änderungen<br />

ergeben sich durch die Neue Mobilität und wie kann diesen<br />

begegnet werden, um Deutschland als Leitmarkt und Leitanbieter<br />

für Elektromobilität zu etablieren?<br />

Der Bundesverband eMobilität begleitet und gestaltet den<br />

gesellschaftlichen D<strong>is</strong>kussionsprozess aktiv.<br />

Um mit den polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsträgern sowie den<br />

Parteien unmittelbar in Kontakt zu treten und einen geregelten<br />

Gedanken- und Ideenaustausch zu organ<strong>is</strong>ieren, stellen<br />

wir aus dem Kre<strong>is</strong> der im Deutschen Bundestag vertretenen<br />

Parteien einen Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat zusammen.<br />

Zu den Aufgaben des Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats zählen:<br />

• der Ausbau und die Pflege von kontinuierlichen Kontakten<br />

zu den im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien.<br />

• die Unterstützung des BEM durch im polit<strong>is</strong>chen Betrieb<br />

erfahrene Persönlichkeiten.<br />

• sowie die Erhöhung des W<strong>is</strong>senstransfers zw<strong>is</strong>chen Industrie<br />

und Politik im Bereich Elektromobilität.<br />

Um diese Aufgaben langfr<strong>is</strong>tig erfolgreich umzusetzen, benötigen<br />

wir das Know-how und Engagement aller beteiligten<br />

Akteure. In den halbjährlich stattfindenden Sitzungen des<br />

Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats erörtert der BEM gemeinsam mit<br />

den beteiligten Akteuren die polit<strong>is</strong>che Agenda und d<strong>is</strong>kutiert<br />

polit<strong>is</strong>che Initiativen.<br />

Der Anfang <strong>is</strong>t gemacht. Wir freuen uns sehr den Bundesmin<strong>is</strong>ter<br />

a.D. Wolfgang Tiefensee (SPD), die Bundestagsabgeordneten<br />

Werner Simmling (FDP) und Dr. Reinhard Brandl<br />

(CSU), den Fraktionsvorsitzenden der Grünen in Berlin Volker<br />

Ratzmann sowie den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion<br />

in Bayern Markus Rinderspacher in unseren Reihen<br />

begrüßen zu dürfen. Die Zielgröße des Parlamentar<strong>is</strong>chen<br />

Beirats liegt bei 10 b<strong>is</strong> 15 Personen aus der aktiven Politik.<br />

Armin Henning, Polit<strong>is</strong>cher Berater BEM<br />

30 Neue Mobilität


Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

Wolfgang Tiefensee, SPD<br />

Markus Rinderspacher, SPD<br />

Polit<strong>is</strong>che Fachkompetenz für die Neue Mobilität<br />

Wolfgang Tiefensee, SPD, MdB<br />

»In meiner Funktion als Bundestagsabgeordneter bin ich<br />

Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie<br />

und stellvertretendes Mitglied im Entwicklungshilfeausschuss.<br />

Als Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik bearbeite<br />

ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Wirtschaftsausschuss<br />

Fragen rund um die Themenbereiche Energie, Technologie<br />

sowie Luft- und Raumfahrt und widme mich intensiv<br />

dem Thema Elektromobilität.<br />

Unter meiner Federführung als Bundesverkehrsmin<strong>is</strong>ter<br />

wurde das »Nationale Innovationsprogramm Wasserstoffund<br />

Brennstoffzellentechnologie« und der »Nationale<br />

Entwicklungsplan Elektromobilität« umgesetzt, in denen<br />

die umfassende Förderung von Elektromobilität angestoßen<br />

wurde.<br />

Darüber hinaus setze ich mich für eine europä<strong>is</strong>che Zusammenarbeit<br />

beim Thema Elektromobilität ein und versuche<br />

als Mitglied des Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirats vom<br />

Bundesverband eMobilität die polit<strong>is</strong>che Sichtbarkeit der<br />

Neuen Mobilität zu verstärken.«<br />

Markus Rinderspacher, SPD, MdL<br />

»Als meine Großeltern so alt waren wie ich jetzt, begann das<br />

automobile Zeitalter. Im Laufe von 100 Jahren wurde die individuelle<br />

Mobilität mit dem Auto ein Mittelpunkt unseres<br />

wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Anders als<br />

früher und heute wird die Mobilität der Zukunft neben Freiheit<br />

und Leidenschaft mit Umweltbewusstsein verbunden.<br />

In Zukunft soll das Auto le<strong>is</strong>e und sauber fahren. Auf Bas<strong>is</strong><br />

Erneuerbarer Energien <strong>is</strong>t Elektromobilität ein nachhaltiger<br />

Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Deshalb übt für mich<br />

die Elektromobilität als ein alternatives Antriebssystem der<br />

Zukunft eine besondere technolog<strong>is</strong>che Faszination aus.<br />

Deutschland und Bayern müssen sich zu einem »Leitmarkt<br />

für Elektromobilität« und zum »Leitanbieter für alternative<br />

Antriebe« entwickeln. Dazu sind finanzielle Anreizmaßnahmen<br />

notwendig. Das Autoland Bayern braucht einen Masterplan<br />

für eine nachhaltige, ressourcenschonende Mobilität<br />

mit innovativen Nutzungskonzepten. Für den Beschäftigungsstandort<br />

Bayern <strong>is</strong>t eine »Industrial<strong>is</strong>ierung der Elektromobilität«<br />

und eine Konzentration der Modellprojekte einzufordern<br />

sowie die ökolog<strong>is</strong>che Modern<strong>is</strong>ierung der öffentlichen<br />

Fahrzeugflotte voranzutreiben.<br />

Als Mitglied im parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat des BEM will ich<br />

auf allen polit<strong>is</strong>chen Ebenen dazu beitragen, die Förderung<br />

der Elektromobilität zu unterstützen. Elektromobilität <strong>is</strong>t<br />

für mich eine Schlüsseltechnologie der Zukunft. Dieser Innovationssektor<br />

braucht ein breites Bündn<strong>is</strong> für zukünftige<br />

Generationen.«<br />

Neue Mobilität<br />

31


Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

Dr. Reinhard Brandl, CSU<br />

Polit<strong>is</strong>che Fachkompetenz für die Neue Mobilität<br />

Dr. Reinhard Brandl, CSU, MdB<br />

»Eine der zentralen Fragestellungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts<br />

<strong>is</strong>t, wie wir einer wachsenden Weltbevölkerung -<br />

angesichts von Klimawandel und schwindenden Ressourcen<br />

- zukünftig Mobilität ermöglichen wollen. Vor etwa 100 Jahren<br />

stand unter anderen Rahmenbedingungen die gleiche<br />

Frage im Raum. Damals wurde die Frage im wesentlichen<br />

mit Innovationen und Technologien aus Deutschland beantwortet.<br />

Daraus <strong>is</strong>t eine Automobilindustrie entstanden,<br />

die in den darauf folgenden Jahrzehnten zu einem wesentlichen<br />

Pfeiler unseres Wohlstands wurde. Unser Anspruch<br />

als Hochtechnologieland und Arbeitsplatzstandort muss<br />

sein, dass wir auch die Frage nach der Mobilität des 21.<br />

Jahrhunderts wieder aus Deutschland heraus beantworten.<br />

Elektromobilität wird absehbar ein Teil dieser Antwort sein.<br />

Die Herausforderung in diesem Bereich, eine internationale<br />

Spitzenposition zu erreichen, kann die Industrie nicht alleine<br />

bewältigen. Es <strong>is</strong>t eine nationale Kraftanstrengung erforderlich,<br />

bei der Wirtschaft, W<strong>is</strong>senschaft und Politik an einem<br />

Strang ziehen müssen.<br />

Der Bundesverband eMobilität le<strong>is</strong>tet einen wichtigen Beitrag<br />

dafür, indem er Akteure aus den verschiedensten Bereichen<br />

vernetzt und die Wahrnehmung des Themas in der<br />

Öffentlichkeit fördert. Im Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat möchte<br />

ich als Abgeordneter meinen Teil dazu beitragen.<br />

Die Bundesregierung und wir als chr<strong>is</strong>tlich-liberale Koalition<br />

haben der Förderung der Elektromobilität eine hohe Priorität<br />

in unserer Arbeit eingeräumt. Als Berichterstatter für<br />

Elektromobilität der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Ausschuss<br />

für Bildung und Forschung begleite ich von Seiten<br />

des Parlaments die inhaltliche und budgetäre Ausgestaltung<br />

der Maßnahmen. Gemeinsam mit meinen Berichterstatter-<br />

Kollegen aus den Ausschüssen für Umwelt, Wirtschaft und<br />

Verkehr haben wir den fraktionsinternen Koordinationskre<strong>is</strong><br />

Elektromobilität gegründet und stimmen regelmäßig unsere<br />

Aktivitäten ab. Alle gemeinsam mit dem Ziel: Deutschland<br />

mittelfr<strong>is</strong>tig sowohl zum Leitmarkt als auch zum Leitanbieter<br />

von Elektromobilität zu machen.«<br />

32 Neue Mobilität


Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

Volker Ratzmann<br />

Bündn<strong>is</strong> 90 / Die Grünen<br />

Ulrike Müller<br />

Freie Wähler<br />

Volker Ratzmann , Bündn<strong>is</strong> 90/Die Grünen, MdA<br />

»Um den Lebenswert dieser Stadt erhalten zu können und<br />

den sozialen Herausforderungen gewachsen zu sein, brauchen<br />

wir mehr Wirtschaftskraft, mehr Unternehmen und<br />

nicht zuletzt mehr Jobs für die Menschen, die hier leben. Ich<br />

bin davon überzeugt, dass die Elektromobilität zu den Zukunftsfeldern<br />

dieser Stadt gehört.<br />

Dabei <strong>is</strong>t Elektromobilität viel mehr als nur eine neue Antriebstechnologie.<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t eine doppelte Zukunftschance<br />

für Berlin, denn sie schafft neue zukunftsfähige<br />

Arbeitsplätze und stellt die Weichen für moderne und<br />

klimafreundliche Mobilität. Wir haben mehr vor uns, als nur<br />

den Motor auszutauschen, es geht um Gesamtlösungen.<br />

Das eAuto der Zukunft <strong>is</strong>t dreifach vernetzt: mit anderen Verkehrsmitteln,<br />

mit dem Stromnetz als Speicher für Erneuerbare<br />

Energien und mit dem Internet für die Abrechnung des<br />

Stroms. Nur wer diese Gesamtlösungen entwickelt und umsetzt,<br />

hat weltweit die Nase vorn - und Berlin hätte das Zeug<br />

dazu. Denn Berlin <strong>is</strong>t gerade in der Entwicklung vernetzter<br />

Mobilitätslösungen stark.«<br />

Ulrike Müller, FREIE WÄHLER, MdL<br />

»Die wachsende Weltbevölkerung stellt unsere Gesellschaft<br />

vor große Herausforderungen. Ernährungs- und Energieversorgung<br />

sind weltweite Themen, die in einem Hochtechnologiestandort<br />

wie Deutschland mit Nachdruck vorangetrieben<br />

werden müssen.<br />

Dabei spielt auch die Frage der Mobilität der Zukunft eine<br />

Schlüsselrolle. Hier müssen wir eine Vorreiterrolle übernehmen,<br />

um neue Antriebsarten marktfähig zu etablieren.<br />

Verknüpft mit der drängenden Frage nach Speichermöglichkeiten<br />

für regenerativ erzeugte Energie entsteht hier ein<br />

zukunftsträchtiges Betätigungsfeld für die Forschung und<br />

innovative Unternehmen.<br />

Mit meinem polit<strong>is</strong>chen Handeln möchte ich gerne dazu<br />

beitragen, die Rahmenbedingungen in unserem Land so zu<br />

gestalten, dass der Ideenreichtum und die Entwicklungsarbeit<br />

unserer hochqualifizierten Ingenieure im Bereich der<br />

Neuen Mobilität auch am Markt zum Erfolg geführt werden<br />

kann. Alle polit<strong>is</strong>chen Ebenen, besonders auch die Kommunen,<br />

können hier zum beiderseitigen Vorteil Zukunft positiv<br />

gestalten.«<br />

Neue Mobilität<br />

33


Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

Andreas Jung, CDU<br />

Dr. Valerie Wilms<br />

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN<br />

Polit<strong>is</strong>che Fachkompetenz für die Neue Mobilität<br />

Andreas Jung, CDU<br />

“Elektromobilität <strong>is</strong>t das polit<strong>is</strong>che Querschnittsthema par<br />

excellence. Kein mir bekanntes polit<strong>is</strong>ches Thema vereint so<br />

viele unterschiedliche Akteure und Fachgebiete. Elektromobilität<br />

bringt das Windrad in die Verkehrspolitik, und schon<br />

macht sich die chem<strong>is</strong>che Industrie Gedanken über Parkgebühren.<br />

Wieder einmal verschwinden alte Widersprüche,<br />

Umwelt- und Wirtschaftspolitik ziehen an einem Strang.<br />

Für die Politik bedeutet dies, dass sie vor allem in ihrer koordinierenden<br />

Funktion gefragt <strong>is</strong>t. Und genau dies möchte<br />

ich le<strong>is</strong>ten. Als Beauftragter für Elektromobilität meiner<br />

Fraktion koordiniere ich die polit<strong>is</strong>che Facharbeit der Union<br />

im Bundestag. Mit von der Partie sind unsere vier Berichterstatter<br />

aus den Ausschüssen, meine Bundestagskollegen<br />

Steffen Bilger, Dr. Reinhard Brandl, Chr<strong>is</strong>tian Hirte und Franz<br />

Obermeier. Zusammen formulieren wir unsere polit<strong>is</strong>chen<br />

Positionen zur Elektromobilität und begleiten die Arbeit der<br />

Min<strong>is</strong>terien. Das tun wir wo nötig auch in krit<strong>is</strong>cher, antreibender<br />

Funktion.<br />

Dazu stehen wir in äußerst regem Kontakt mit gesellschaftlichen<br />

Akteuren: Allein im letzten Jahr haben wir dutzende<br />

Veranstaltungen und Koordinierungskre<strong>is</strong>e mit Umweltverbänden,<br />

Forschungseinrichtungen, Industrievertretern aller<br />

Bereiche und Umsatzgrößen, Rechts- und Marktexperten sowie<br />

Verkehrsexperten abgehalten. So manchen Aspekt des<br />

Regierungsprogramms Elektromobilität vom 18. Mai schreiben<br />

wir uns auf die Fahne, und wir werden weiter auf seine<br />

zügige Umsetzung achten!<br />

Als Umweltpolitiker <strong>is</strong>t mir vor allem die Verknüpfung mit<br />

Erneuerbaren Energien wichtig: Ökostrom muss das Benzin<br />

der Zukunft werden! Und wenn dabei noch hunderttausende<br />

deutsche Arbeitsplätze entstehen können, dann <strong>is</strong>t dies sicher<br />

den Schweiß der Edlen wert. Nicht zuletzt deshalb freue<br />

ich mich auf die weitere intensive Zusammenarbeit mit dem<br />

BEM.”<br />

Dr. Valerie Wilms, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, MdB<br />

»Schon 1900 präsentierte Ferdinand Porsche auf der Weltausstellung<br />

seinen elektr<strong>is</strong>chen Lohner-Porsche. In den<br />

1990ern gab es großangelegte Tests auf Rügen mit reinem<br />

Elektroantrieb und 1996 lieferte General Motors tausend<br />

EV1-Elektrofahrzeuge aus. Alle diese Projekte liefen ins Leere:<br />

Der Test auf Rügen wurde folgenlos beendet, alle EV1 verschrottet.<br />

Und jetzt soll mit einem Mal alles anders sein?<br />

Ja und nein. Ja, wenn wir mit Elektroautos eine Neue Mobilität<br />

begründen und konsequent auf Erneuerbare Energien<br />

setzen. Nein, wenn wir Elektromobilität nur als Austausch<br />

des Antriebs sehen. Wer diese Idee verfolgt, wird scheitern.<br />

Elektromobilität muss der Einstieg in eine neue Form flexibler<br />

Mobilität sein, bei der sich die Stärken der verschiedenen<br />

Verkehrsträger sinnvoll ergänzen. Soll sich Elektromobilität<br />

durchsetzen und ein echter Beitrag zum Klimaschutz sein,<br />

34 Neue Mobilität


Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

Chr<strong>is</strong>tian Ude<br />

SPD<br />

brauchen wir viele unterschiedliche und vor allem gut abgestimmte<br />

Maßnahmen für ein intermodales Mobilitätssystem.<br />

Dafür will ich mich im Bundestag und im Parlamentar<strong>is</strong>chen<br />

Beirat des BEM einsetzen.«<br />

Chr<strong>is</strong>tian Ude, SPD, Oberbürgerme<strong>is</strong>ter der Stadt München<br />

»Als Oberbürgerme<strong>is</strong>ter der Landeshauptstadt München<br />

werde ich für eine nachhaltige, le<strong>is</strong>e und schadstoffarme<br />

Mobilität in unseren Städten eintreten, die für alle bezahlbar<br />

bleibt. In diesem Zusammenhang verspricht die breitenwirksame<br />

Einführung von Elektrofahrzeugen entscheidende<br />

Anreize für den erforderlichen Wandel der Antriebstechnologie,<br />

für die Marktdurchdringung des eAutos und für die Organ<strong>is</strong>ation<br />

eines nachhaltigen »postfossilen« Verkehrs der<br />

Zukunft. Mit Tram, S- und U-Bahnen sind bereits heute Fahrzeuge<br />

mit Elektroantrieb in den Städten im Einsatz und stehen<br />

als klimaneutrale Alternative zum Verbrennungsmotor<br />

zur Verfügung. Auch das Elektrofahrrad hat seinen Siegeszug<br />

bereits begonnen und wird in Städten mit Höhenunterschieden<br />

viel mehr Menschen für das Radfahren bege<strong>is</strong>tern<br />

und ihre Fahrzeiten verkürzen. Im Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat<br />

des Bundesverbands eMobilität e.V. trete ich daher dafür<br />

ein, dass die Städte die Entwicklung einer neuen Mobilitäts-<br />

und Kraftstoffstrategie aktiv begleiten, neue Konzepte<br />

für die städt<strong>is</strong>che Log<strong>is</strong>tik erstellen und planer<strong>is</strong>ch Vorsorge<br />

treffen, die notwendige Ladeinfrastruktur im Verkehrsraum<br />

sicherzustellen. Zudem werde ich dafür werben, dass<br />

die Städte durch Instrumente und gezielte Förderung des<br />

Bundes und der Länder in die Lage versetzt werden, diese<br />

Aufgaben zu erfüllen.«<br />

Neue Mobilität<br />

35


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Michael Hofmann<br />

Bundesverband eMobilität<br />

Chr<strong>is</strong>tian Guhl<br />

Dornier Consulting<br />

Ralph Strobel<br />

BER Marketing GmbH<br />

Michael Hofmann, Vorstand Finanzen<br />

Bundesverband eMobilität e.V.<br />

»Der Zukunftsmarkt eMobilität wird auch bei der Schaffung<br />

von Arbeitsplätzen zu den großen Wachstumsbranchen in<br />

Deutschland gehören. Deshalb <strong>is</strong>t es unverzichtbar, sich gemeinsam<br />

und verstärkt den Herausforderungen der Elektromobilität<br />

zu stellen, um einen nachhaltigen Aufschwung in<br />

der gesamten Branche zu sichern. Für deutsche Unternehmen<br />

ergeben sich im Bereich der Elektromobilität ganz neue<br />

Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte<br />

marktfähig real<strong>is</strong>iert werden können. Dazu bedarf<br />

es insbesondere in der Anfangsphase innovativer Finanzkonzepte,<br />

um Elektroautos auf dem Markt zu positionieren<br />

und für potentielle Kunden pre<strong>is</strong>lich attraktiv zu machen.<br />

Ich sehe hier großes Potenzial: Aber nur dann, wenn die<br />

Akteure der Branche miteinander ins Gespräch kommen<br />

und zusammen arbeiten.«<br />

Chr<strong>is</strong>tian Guhl, Leiter Business Line Energy<br />

Dornier Consulting<br />

»Die eMobilität <strong>is</strong>t mittlerweile aus der Bastlerecke herausgekommen<br />

und muss nun bewe<strong>is</strong>en, als umweltfreundliche<br />

und wirtschaftliche Mobilitätsalternative Teil der Energiewende<br />

sein zu können. Mit der Entwicklung innovativer<br />

Verkehrskonzepte zielt die Dornier Consulting seit ihrer<br />

Gründung auf eine Neue Mobilität ab. Verbunden mit spezif<strong>is</strong>chem<br />

Know-how aus der Energiebranche unterstützen<br />

wir nun unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer eMobilitäts-<br />

Projekte. Gleichzeitig bringen wir unsere Erfahrungen aktiv<br />

in Verbände wie den BEM ein, um die eMobilität übergreifend<br />

voranzubringen.«<br />

www.dornier-consulting.com<br />

Ralph Strobel, Geschäftsführer BER Marketing GmbH<br />

»Es macht einfach Spaß, bei solch einem Mega-Thema von<br />

Beginn an dabei zu sein und mitzugestalten. Ich erlebe das<br />

BEM-Team als offen und leidenschaftlich. Das bege<strong>is</strong>tert<br />

mich und ich unterstütze die Arbeit aktiv z.B. bei lokalen<br />

eMobilitätszentren. Ich berate Unternehmen, um die letzte<br />

Meile raus aus Fachvorträgen und rein in die Herzen und<br />

Köpfe der Kunden frühzeitig und aktiv zu gestalten.<br />

Aufgrund meiner Erfahrung in der automobilen Wertschöpfungskette<br />

faszinieren mich Themen wie Innovationen und<br />

neue Geschäftsmodelle. Früher bewährte Konzepte werden<br />

nicht erfolgreich sein, wir müssen es schaffen, Kundenbedürfn<strong>is</strong>se<br />

auf andere Art zu wecken.«<br />

www.ber-marketing.de<br />

Tim Ruhoff, Geschäftsführer Next Generation Mobility<br />

BEM-Beirat<br />

»Die Kombination von Elektromobilität und Strom aus Erneuerbaren<br />

Energien erlaubt uns endlich mit der Ressource<br />

36 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Tim Ruhoff<br />

Next Generation Mobility<br />

Gerrit Leuchs<br />

arvato infoscore<br />

Edwin Belonje<br />

Zero Motorcycles<br />

Florian Fritsch<br />

FROSYS GmbH<br />

Öl sinnvoll zu haushalten. Langfr<strong>is</strong>tig <strong>is</strong>t die eMobilität der<br />

einzige Ausweg aus einem veralteten System, das kurz vor<br />

dem Zusammenbruch steht. Den BEM und mich verbindet<br />

eine Gemeinsamkeit besonders stark: Wir wollen etwas bewegen.<br />

Dabei schätze ich das unpolit<strong>is</strong>che und zielgerichtete<br />

Vorgehen des BEM. Die Neue Mobilität bringt für mich<br />

keine Einschränkungen mit sich. Ganz im Gegenteil - Elektroautos<br />

machen mehr Spaß und erzeugen Aufmerksamkeit.«<br />

www.nextgenerationmobility.de<br />

Gerrit Leuchs, Sales Director Energie-/Immobilienwirtschaft<br />

arvato infoscore, Geschäftsbereich R<strong>is</strong>k Management<br />

»Elektromobilität rückt immer mehr in den Fokus von deutschen<br />

Autofahrern, aber auch von Interessenvertretern aus<br />

Forschung, Politik und Technik. Dabei wird es zukünftig nicht<br />

mehr ausreichen, regionale Insellösungen zu schaffen, sondern<br />

es wird darauf ankommen, Akzeptanz durch zukunftswe<strong>is</strong>ende<br />

und konsensfähige Lösungen im Einklang von Endkunden,<br />

Herstellern, Energielieferanten und Netzbetreibern<br />

zu schaffen. Neue Dienstle<strong>is</strong>tungen sollten dabei bundesweite<br />

Einsatzmöglichkeiten erfahren. In diesem spannenden<br />

Kontext von Tatkraft und innovativen Ideen sehen wir uns als<br />

Bindeglied der unterschiedlichen Marktplayer. Dabei <strong>is</strong>t der<br />

BEM für uns eine wichtige Plattform und Möglichkeit, sich<br />

mit neuen Ideen einzubringen.«<br />

www.arvato-infoscore.de<br />

Edwin Belonje, Managing Director Europe Zero Motorcycles<br />

»eMobilität wird unsere Art der Fortbewegung verändern.<br />

Sie vereint ökolog<strong>is</strong>ches Bewusstsein mit der Bege<strong>is</strong>terung<br />

für das Fahren. Doch trotz stetig wachsenden Zuspruchs aus<br />

der Bevölkerung fehlt gerade in Deutschland noch die nötige<br />

polit<strong>is</strong>che Unterstützung. Hier schätzen wir das Engagement<br />

des BEM sehr, alle Akteure zu vernetzen und der<br />

Elektromobilität so endgültig zum Durchbruch zu verhelfen.<br />

Die passenden Produkte steuern wir bei: Unsere eMotorräder<br />

sind in Punkto Reichweite und Top-Speed auf Augenhöhe<br />

mit konventionellen Bikes.«<br />

www.zeromotorcycles.com<br />

Florian Fritsch, Geschäftsführer FROSYS GmbH<br />

»Elektromobilität <strong>is</strong>t die Zukunft. Ich bin unabhängig von<br />

Tankstellen, Ölfirmen - das <strong>is</strong>t für mich Freiheit. Ich kann<br />

beschleunigen wie mit einem Super-Sportwagen und gleichzeitig<br />

höre ich die Vögel zwitschern. Anders gesagt bedeutet<br />

das: Elektrofahrzeuge schaffen einfach mehr Lebensqualität,<br />

die man für alle erlebbar machen muss. Moderne Carsharing-Konzepte<br />

le<strong>is</strong>ten dazu einen erheblichen Beitrag.<br />

Sie fördern die Akzeptanz, erhöhen die Nutzungsquote und<br />

zeigen den Bürgern, wie einfach es <strong>is</strong>t, sich schnell, le<strong>is</strong>e<br />

und umweltfreundlich fortzubewegen. Unkomplizierter und<br />

komfortabler geht es kaum.«<br />

www.fg.de/frosys<br />

Neue Mobilität<br />

37


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Chr<strong>is</strong>toph Hofner<br />

juwi R&D GmbH<br />

Oliver Brinkhoff<br />

proEco <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> GmbH<br />

Chr<strong>is</strong>toph Hofner, Leiter Team Business Development &<br />

Sales E-Mobility, juwi R&D GmbH<br />

»Elektromobilität ergibt nur Sinn in Kombination mit Erneuerbaren<br />

Energien. Wir möchten mit unserer langjährigen Erfahrung,<br />

als Vollsortimentler in Sachen Erneuerbare Energien,<br />

unseren Teil dazu beitragen saubere Mobilität zu ermöglichen.<br />

Das Verfolgen unserer 100% Erneuerbare Energien V<strong>is</strong>ion<br />

<strong>is</strong>t hierbei Grundvorrausetzung. Elektromobilität schafft<br />

Lebensqualität, nicht nur für den Einzelnen, sondern für uns<br />

alle. Es gibt nichts was die Energiewende so sichtbar für Jedermann<br />

macht wie das Fahren mit sauberem Strom. Wir freuen<br />

uns, dass der BEM hier als engagierter, unabhängiger und<br />

ideen-offener Integrator einen großen Teil dazu beiträgt und<br />

unterstützen immer gerne mit neuen Konzepten und Ideen.«<br />

www.juwi.de<br />

Oliver Brinkhoff, stellvertretender Geschäftsführer<br />

proEco <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> GmbH<br />

»Nachhaltige, alternative Antriebsformen bewe<strong>is</strong>en immer<br />

mehr ihre Alltagstauglichkeit. Um der Problematik der urbanen<br />

Verkehrsentwicklung jedoch langfr<strong>is</strong>tig gerecht zu werden,<br />

bedarf es intelligenter, ineinandergreifender Konzepte. Fahrzeuge,<br />

sowie deren Kauf-, Miet- und Sharekonzepte, Park-<br />

Ladelösungen und Leitsysteme müssen auf der einen Seite<br />

komplexesten Anforderungen standhalten, auf der anderen<br />

Seite so kundenfreundlich wie möglich konzipiert werden.<br />

Die interaktive Kommunikation aller Einheiten und Teilnehmer<br />

lässt Raum für neue Produkte, Märkte und Chancen. Wollen<br />

wir im Zuge dieses Wandels den Standort Deutschland wettbewerbsfähig<br />

halten, Arbeitsplätze sichern und ausbauen,<br />

gleichzeitig Umwelt- und Verkehrsprobleme lösen, darf der<br />

Fokus nicht allein auf neuen Antriebs-, Material oder Energiespeicherlösungen<br />

liegen. Wollen wir all diese Ziele erreichen,<br />

müssen wir die Bas<strong>is</strong> auf der Bildungsseite schaffen.<br />

Uns muss es gelingen, die Chancen und Nutzen einer neuen<br />

Mobilität zu verdeutlichen und Kompetenzen auszubilden,<br />

um jene Produkte zu entwickeln und Märkte zu schaffen. Der<br />

erste Schritt in diese Richtung <strong>is</strong>t es, Kräfte zu bündeln und<br />

sich zu vernetzen. Diesen ersten Schritt geht der BEM mit<br />

seinen Mitgliedern - in eine nachhaltig mobil<strong>is</strong>ierte Zukunft.«<br />

www.proeco.de<br />

Frank Chojinski, Geschäftsleitung KLEINER GmbH<br />

»Mein persönlicher Einstieg in die Welt der Elektromobilität<br />

war ein Artikel über das Projekt Desertec, Stromerzeugung<br />

in der Wüste. In der Folge habe ich über das strateg<strong>is</strong>che<br />

Marketing das Gesamtthema Erneuerbare Energien in den<br />

Fokus meines Unternehmens gebracht. Die Idee, sich mit<br />

sauberer und dauerhaft verfügbarer Energie fortzubewegen,<br />

<strong>is</strong>t aus meiner Sicht der einzig zukunftssichere Weg.<br />

Diese V<strong>is</strong>ion in Einklang zu bringen mit der Gewinnung<br />

von Aufträgen und der Sicherung von Arbeitsplätzen <strong>is</strong>t<br />

38 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Frank Chojinski<br />

KLEINER GmbH<br />

Stefan Dittrich<br />

stadtraum GmbH<br />

Dr. Lilian Klewitz-Haas<br />

Taylor Wessing<br />

Lucas Birnhäupl,<br />

Process Management<br />

Consulting GmbH, a.D.<br />

die große Herausforderung, der sich jedes zukunftsorientierte<br />

Unternehmen stellen muss. Hierfür braucht es eine<br />

Stimme, die diese Ideen in die polit<strong>is</strong>chen Gremien trägt.<br />

Diese Stimme <strong>is</strong>t für mich der Bundesverband eMobilität.«<br />

www.kleiner-gmbh.de<br />

Stefan Dittrich, Geschäftsführer stadtraum GmbH<br />

»Elektromobilität <strong>is</strong>t sauber und le<strong>is</strong>e. Diese V<strong>is</strong>ion einer<br />

stadtverträglichen und bewohnerorientierten Verkehrsentwicklung<br />

treibt mich an, Kommunen bei der Erstellung neuer<br />

Mobilitätskonzepte und bei dem Aufbau einer öffentlichen<br />

Ladeinfrastruktur zu beraten.<br />

Stromtankstellen lassen sich einfach mit der Funktion des<br />

Parkscheinautomaten in einem Gerät kombinieren.<br />

Die Ingenieurgesellschaft stadtraum hat bereits im Frühjahr<br />

2011 gemeinsam mit dem BEM hierzu ein Pilotprojekt<br />

in Berlin-Mitte gestartet und seitdem bewiesen, dass dieses<br />

integrierte System aus Parken+Laden alltagstauglich<br />

<strong>is</strong>t und platzsparend eingesetzt werden kann.«<br />

www.stadtraum.com<br />

Dr. Lilian Klewitz-Haas, Rechtsanwältin Taylor Wessing<br />

»Mobilität <strong>is</strong>t eine Errungenschaft und hat wie kaum eine<br />

andere w<strong>is</strong>senschaftliche Le<strong>is</strong>tung zu unserer Gesellschaft<br />

beigetragen. Auch in Zukunft bleibt die Mobilität Treiber des<br />

Wohlstands. Mobilität und Nachhaltigkeit galten als unvereinbare<br />

Prinzipien. Die sich wandelnden Markterwartungen<br />

brechen die Architektur der Mobilitäts- und Energiebranche<br />

jedoch auf. Auch die Änderungen der rechtlichen Bedingungen<br />

stellen neue Herausforderungen.<br />

Als Berater von Unternehmen aus den Bereichen Mobilität,<br />

Energieerzeuger/Erneuerbare Energien und von Finanzinvestoren<br />

treibt uns die Frage um, wie mit den Herausforderungen<br />

von morgen umzugehen <strong>is</strong>t. Hierfür bietet der<br />

BEM eine ideale Plattform.«<br />

www.taylorwessing.com<br />

Lucas Birnhäupl, ehemaliger Berater bei<br />

Process Management Consulting GmbH<br />

»Die Elektromobilität wandelt sich zunehmend von einem<br />

technikgetriebenen Thema, zu der Frage nach der Vermarktung,<br />

wertschöpfenden Geschäftsmodellen, nach Zielgruppen,<br />

Produkten und Serviceangeboten. Wir verstehen uns<br />

dabei als Lotse durch das Spektrum der Elektromobilität und<br />

unterstützen unsere Kunden dabei, die Weichen für den Erfolg<br />

der Elektromobilität bereits heute zu legen. Unser Fokus<br />

liegt auf Vermarktungsstrukturen, Kooperationsmodellen,<br />

Pre<strong>is</strong>- und Angebotsgestaltung sowie der Implementierung<br />

von Prozessen.<br />

Der Bundesverband eMobilität bietet uns dabei eine interessante<br />

Plattform zum Erfahrungsaustausch mit Akteuren<br />

aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Medien.«<br />

Neue Mobilität<br />

39


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Chr<strong>is</strong>toph B. Rößner<br />

EIGHT GmbH & Co. KG<br />

Uwe Hahner<br />

Swarco Traffic Systems AG<br />

Chr<strong>is</strong>toph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter der<br />

EIGHT GmbH & Co. KG<br />

»Um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen <strong>is</strong>t<br />

eine Kombination aus Emotionen und rationalen Argumenten<br />

gefragt. Viele Vorbehalte lassen sich durch Zahlen und<br />

Fakten entkräften. Neben der Aufklärung geht es aber vor<br />

allem darum Bege<strong>is</strong>terung zu wecken, denn individuelle Mobilität<br />

<strong>is</strong>t eine hochemotionale Angelegenheit. Die Produkte<br />

und Services - Fahrzeuge, Nutzungskonzepte, Ladestationen<br />

- müssen eine positive Ausstrahlung haben, dem Zeitge<strong>is</strong>t<br />

entsprechen und als Imageträger fungieren.<br />

Es <strong>is</strong>t an der Zeit, dass Elektromobilität nicht mehr mit Verzicht<br />

sondern mit all den positiven Attributen gleichgesetzt<br />

wird und somit eine neue Form der sozialen Anerkennung<br />

ermöglicht.<br />

Um adäquate Lösungen zu entwickeln und einzuführen<br />

sind interd<strong>is</strong>ziplinäres Arbeiten und Networking gefragt.<br />

Hier le<strong>is</strong>tet der BEM großartige Arbeit, indem er zahlreiche<br />

Akteure immer wider erfolgreich zusammenführt.«<br />

www.eight.eu<br />

Uwe Hahner, General Manager Parking und E-Mobility<br />

Swarco Traffic Systems AG<br />

»Als Verkehrstelematik-Spezial<strong>is</strong>t denken wir darüber nach,<br />

wie sich eMobilität in bestehende und neue Verkehrs- und<br />

Infrastruktursysteme integrieren lässt. Wir sind überzeugt,<br />

dass wirklich nachhaltiger Verkehr nur im Zusammenspiel<br />

aus verschiedenen Verkehrsträgern, entsprechender Infrastruktur<br />

sowie innovativen Verkehrssteuerungssystemen<br />

entstehen kann. Wie das aussehen sollte, erörtern wir auch<br />

mit den Mitgliedern des Bundesverbands eMobilität: So<br />

gewinnen wir wertvolle Erkenntn<strong>is</strong>se für unsere Arbeit. Gemeinsam<br />

mit dem BEM lassen wir eMobilität und nachhaltigen<br />

Verkehr Wirklichkeit werden!«<br />

www.swarco.com/STS<br />

Manfred Hiemer, Gründer der e-mocom AG und<br />

BEM-Landesvertreter Bayern<br />

»Mir liegt am Herzen, Elektromobilität dort zu platzieren,<br />

wo sie hingehört: im modernen Lifestyle einer neuen Generation,<br />

die Nachhaltigkeit und Spaß an der Mobilität auf<br />

natürliche We<strong>is</strong>e vereinigt. Damit dies gelingt, und die entsprechenden<br />

Maßnahmen und Rahmenstrukturen für den<br />

erfolgreichen Wandel geschaffen werden, <strong>is</strong>t es unverzichtbar,<br />

dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen:<br />

Wirtschaft, Industrie, Politik. Und genau hier <strong>is</strong>t die Arbeit<br />

des BEM so enorm wichtig, der sich genau dafür einsetzt.<br />

Ich bin überzeugt: wer sich heute für Elektromobilität entscheidet,<br />

der entscheidet sich für einen Schritt zum Systemwechsel<br />

in eine nachhaltige Zukunft, in der der Spaß an<br />

Mobilität nicht zu kurz kommt.«<br />

www.e-mocom.com<br />

40 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Manfred Hiemer<br />

e-mocom AG<br />

Thomas Hanswillemenke<br />

Santander Consumer Bank AG<br />

Jörg Heynkes<br />

VillaMedia<br />

Mario Haas<br />

Energiebau Solarstromsysteme GmbH<br />

Thomas Hanswillemenke, Vorstand Kfz<br />

Santander Consumer Bank AG<br />

»Die Elektromobilität hält mehr und mehr Einzug auf deutschen<br />

Straßen. Neben den aktuell verfügbaren Modellen<br />

werden die für 2014 angekündigten Fahrzeuge sicherlich<br />

zusätzliche Aufmerksamkeit erzielen und die weitere Etablierung<br />

unterstützen. Die Santander Consumer Bank hat<br />

sich sehr frühzeitig mit dem Thema Elektromobilität auseinandergesetzt<br />

und entsprechend positioniert. Wir unterstützen<br />

unsere Handelspartner bereits seit 2011 mit innovativen<br />

Finanzdienstle<strong>is</strong>tungen speziell für eFahrzeuge und die dazu<br />

empfohlene Ladeinfrastruktur.<br />

Die Finanzierungs- und Leasingangebote richten sich an<br />

Handelsbetriebe, den Endverbraucher sowie an Städte und<br />

Kommunen, die »eFahrzeuge« in ihre Flotten aufnehmen<br />

möchten.<br />

Der BEM <strong>is</strong>t dabei ein idealer Partner, um den Austausch<br />

unter den Marktteilnehmern zu fördern und deren Interessen<br />

zielgerichtet darzustellen.«<br />

www.santander.de<br />

Jörg Heynkes, Geschäftsführer der VillaMedia -<br />

Eventlocation in Wuppertal<br />

»Mit unserem Projekt »W-EMOBIL 100« wollten wir zeigen,<br />

dass es an der Zeit <strong>is</strong>t, endlich keine Showrooms, Pilotprojekte<br />

oder sonstige Förderprojekte zu installieren, sondern<br />

Elektromobilität einfach täglich zu nutzen, indem man die<br />

bereits jetzt vorhandenen Elektrofahrzeuge kauft und fährt.<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t konkurrenzfähig, teilwe<strong>is</strong>e überlegen<br />

und vor allem sexy. Mit unserem Projekt wollten wir viele<br />

Akteure in unserer Region aufwecken und Wuppertal zur<br />

Hauptstadt der Elektromobilität machen. Das <strong>is</strong>t uns gelungen.<br />

Ausschließlich durch privates Engagement von Bürgern<br />

und Unternehmern in unserer Region. Das <strong>is</strong>t be<strong>is</strong>pielgebend<br />

und herausragend. Der BEM hat uns hierbei dankenswerter<br />

We<strong>is</strong>e begleitet und so manche Tür geöffnet.«<br />

www.w-emobil100.de<br />

Mario Haas, Leitung Produktmanagement & Einkauf<br />

Energiebau Solarstromsysteme GmbH<br />

»eMobilität <strong>is</strong>t ein bedeutsamer Schritt für moderne Mobilitätskonzepte:<br />

Allerdings erst dann, wenn ausschließlich<br />

nachhaltige Energieträger verwendet werden. Energiebau<br />

<strong>is</strong>t, als Solarstrom-Pionier, bei dieser Entwicklung frühzeitig<br />

dabei. Denn wir entwickeln Solare Mobilität, also eMobilität<br />

mit reiner Solarstrom-Versorgung.<br />

Dazu arbeiten wir mit vielen spannenden Kooperationspartnern<br />

aus anderen W<strong>is</strong>sensgebieten und Industriezweigen<br />

zusammen. Der BEM <strong>is</strong>t bei dieser Aufgabe eine wichtige<br />

Plattform für uns, welche aus den vielen Beteiligten eine<br />

gemeinsame Bewegung bündelt.«<br />

www.energiebau.de<br />

Neue Mobilität<br />

41


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Karsten Knechtel<br />

Process Management<br />

Consulting GmbH<br />

Thomas Teschner<br />

Ingenieurbüro TT-Emobility<br />

Karsten Knechtel,<br />

Geschäftsführer, Process Management Consulting GmbH<br />

»Die Markthochlaufphase der Elektromobilität hat begonnen.<br />

Entscheidende Erfolgsfaktoren werden, neben der ausgereiften<br />

Technologie und nutzerfreundlichen Anwendungen, die<br />

Erfüllung der Kundenbedürfn<strong>is</strong>se und -erwartungen sein.<br />

Durch das gemeinsame Engagement des BEM und seiner<br />

Mitgliedsunternehmen auf Messen, Veranstaltungen und<br />

Workshops sowie den daraus entstandenen Kooperationen,<br />

legen wir einen wichtigen Grundstein für den Erfolg<br />

der Elektromobilität in Deutschland.<br />

Als Unternehmensberatung und erfahrene rechte Hand u.a.<br />

im Geschäftsbereich der Elektromobilität, setzen wir gemeinsam<br />

mit unseren Kunden seit dem Jahr 1997 nachhaltig<br />

die Herausforderungen des Marktes von der Planung b<strong>is</strong> hin<br />

zu Markteinführung um.«<br />

www.process-consulting.de<br />

Thomas Teschner, Inhaber Ingenieurbüro TT-Emobility<br />

»Die Elektromobilität bietet kleineren Unternehmen vielfältige<br />

Möglichkeiten für innovative Entwicklungen. Gerade<br />

diese haben aber oft Schwierigkeiten, die geforderten rechtlichen<br />

und techn<strong>is</strong>chen Bestimmungen zu kennen und umzusetzen.<br />

Für den Erfolg maßgeblich <strong>is</strong>t jedoch eine genaue<br />

Kenntn<strong>is</strong> des Gesamtumfeldes. TT-Emobility setzt bei der Projektleitung<br />

daher den Fokus auf »angewandtes« Qualitäts-<br />

management. Die Berücksichtigung der Notwendigkeiten vor<br />

dem Hintergrund des Möglichen.<br />

Der BEM bietet Unternehmen und Verbrauchern neben einer<br />

professionellen Plattform unabhängige Informationen<br />

für eine fundierte Meinungsbildung.«<br />

www.tt-emobility.de<br />

Hans-Jürgen Esch,<br />

Inhaber der Esch Projekt Systementwicklung<br />

»Elektromobilität gilt als die Zukunft der Mobilität. Im Sinne<br />

einer besseren Zukunft <strong>is</strong>t der Elektroumbau üblicher Autos<br />

unsinnig - es bedarf vielmehr nutzungsangepasster Fahrzeuge,<br />

die wir mit Strom aus regenerativen Quellen betreiben.<br />

Diese neue Generation elektr<strong>is</strong>cher Fahrzeuge kann und<br />

muss ressourcensparender, leichter, effizienter und kompakter<br />

werden. Neue Fahrzeuge müssen eingebunden werden<br />

in einfach zu nutzende, multimodale Verkehrskonzepte.<br />

Individuelle Mobilität belastet so die Städte weniger, bleibt<br />

bezahlbar und darf wieder Freude bereiten.<br />

Als Erfinder und Konstrukteur <strong>is</strong>t mein Beitrag das Cityfahrzeug<br />

EQ: ultraleicht, allwettertauglich, mit Batteriekoffer<br />

und eingebauter Reservereichweite. Der EQ <strong>is</strong>t Bestandteil<br />

des internationalen Schaufensters Berlin/Brandenburg und<br />

dank der verschiedenen BEM-Medien im Print- und Online-<br />

Bereich bereits über die Berliner Grenzen hinaus bekannt.«<br />

www.esch-projekt.de<br />

42 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Hans-Jürgen Esch<br />

Esch Projekt<br />

Systementwicklung<br />

Volker Blandow<br />

TÜV SÜD<br />

Thomas Raffeiner<br />

The Mobility House<br />

Dr. Jan Fritz Rettberg<br />

TU Dortmund<br />

BEM-Beirat<br />

Volker Blandow, Leiter Elektromobilität, TÜV SÜD<br />

»Weltweit Bege<strong>is</strong>terung für die Elektromobilität zu wecken,<br />

das <strong>is</strong>t mein Job. In China sieht das ganz anders aus als hier.<br />

Dort steht der Klimaschutz nicht an erster Stelle, hier geht es<br />

um Wettbewerbsfähigkeit bei Zukunftstechnologien und um<br />

lokale Em<strong>is</strong>sionen. In Europa sind der Klimaschutz und die<br />

Em<strong>is</strong>sionsvorschriften wesentliche Treiber. In den USA <strong>is</strong>t es<br />

das Streben, die Importabhängigkeit von Energie zu reduzieren.<br />

Was immer der Motivationsfaktor <strong>is</strong>t, die Elektromobilität<br />

<strong>is</strong>t und bleibt ein wichtiger Baustein zur Lösung all dieser<br />

Herausforderungen.<br />

Am Ende geht es darum, individuelle Mobilität auf der Bas<strong>is</strong><br />

Erneuerbarer Energien zu ermöglichen. Der elektr<strong>is</strong>che<br />

Fahrzeugantrieb - mit Batterie oder Brennstoffzelle - <strong>is</strong>t die<br />

Zukunft! Wir bei TÜV SÜD unterstützen mit unserer Expert<strong>is</strong>e<br />

in Technologie- und Sicherheitsfragen und sorgen damit für<br />

Akzeptanz und Mehrwert.«<br />

www.tuev-sued.de<br />

Thomas Raffeiner, Gründer von The Mobility House<br />

»In einer Zeit, in der sich neue Technologien im Auto- und<br />

Energiesektor durchsetzen und Umbrüche etablierter Industrien<br />

vollziehen, übernehmen wir unternehmer<strong>is</strong>che Verantwortung.<br />

Mit einem engagierten Team Innovation zu fördern<br />

und den Weg in eine saubere Zukunft zu ebnen, <strong>is</strong>t für uns<br />

Inspiration, Motivation und Ziel zugleich. Als The Mobility<br />

House verankern wir Elektromobilität in einer smarten Energiewelt.<br />

Mit passenden Lösungen für sicheres, CO 2 neutrales<br />

Laden sowie Erneuerbare Energien als Kraftstoff erfährt der<br />

Kunde Elektromobilität. Die Faszination, wie sich dies schon<br />

heute im Leben der Menschen bemerkbar macht, teilen wir<br />

mit dem BEM. Wir freuen uns, diesen Markt mit ihm als aktiver<br />

Partner zu gestalten.«<br />

www.mobilityhouse.com<br />

Dr. Jan Fritz Rettberg, Kompetenzzentrum für interoperable<br />

Elektromobilität, Infrastruktur und Netze, Techn<strong>is</strong>che Universität<br />

Dortmund, BEM-Beirat<br />

»Die Elektromobilität <strong>is</strong>t die Querschnittstechnologie des<br />

Energiesystems der Zukunft. Hier verbinden sich dezentrale<br />

Energiespeicher, flexible Lasten, intelligente Verbraucher,<br />

fluktuierende und regenerative Erzeugung über den Einsatz<br />

modernster Informations- und Kommunikationstechnologie<br />

mit dem steigenden Mobilitätsanspruch der Menschen. Als<br />

One-Stop-Shop für alle systemtechn<strong>is</strong>chen Fragestellungen<br />

erforschen, entwickeln und prüfen wir am Kompetenzzentrum<br />

die Interoperabilität sämtlicher Komponenten der Elektromobilität<br />

mit der Energieversorgung der Zukunft. Wir bieten<br />

Herstellern eine Technologie- und Prüfplattform für interoperable<br />

Elektromobilität; und der BEM bietet uns eine Plattform<br />

für die Interaktion mit Politik, Wirtschaft und Medien.«<br />

www.kompetenzzentrum-elektromobilitaet.de<br />

Neue Mobilität<br />

43


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Roland Bent<br />

Phoenix Contact GmbH<br />

& Co. KG<br />

Edgar Meyer<br />

Bertha Benz Challenge<br />

Roland Bent, Geschäftsführer Marketing und Entwicklung,<br />

Phoenix Contact GmbH & Co. KG<br />

»Die Elektromobilität <strong>is</strong>t seit einigen Jahren ein strateg<strong>is</strong>cher<br />

Schwerpunkt in unserer Forschung und Entwicklung. Derzeit<br />

bieten wir neben Ladesteckern sowie Inlets für das Automobil<br />

auch Elektronik für die Ladeinfrastruktur an. Wir sind überzeugt,<br />

dass wir die Potenziale dieses Zukunftsmarkts besonders<br />

erfolgreich durch Kooperationen erschließen können.<br />

Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Marktbegleitern, Kunden<br />

und Gremien sowie Verbänden. Sie eröffnet Synergien<br />

und W<strong>is</strong>senstransfer. Die Mitgliedschaft im Bundesverband<br />

eMobilität bietet uns eine wertvolle Chance, mit anderen<br />

ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen und W<strong>is</strong>sen zu teilen<br />

und in der Vernetzung Kräfte zu bündeln.«<br />

www.phoenixcontact.com<br />

Edgar Meyer, Initiator der Bertha Benz Challenge<br />

»Wer vor kurzem die erschreckenden Bilder aus Beijing gesehen<br />

hat, der weiß, dass die chines<strong>is</strong>che Regierung radikal<br />

umdenken muss - sowohl hinsichtlich der Energie- als auch<br />

der Verkehrswende. Die parteiübergreifenden Anstrengungen<br />

Deutschlands in diesem Bereich können hier Vorbildcharakter<br />

haben. Daneben wird der chines<strong>is</strong>che Automobilmarkt<br />

zunehmend wichtiger für die deutsche Automobilindustrie.<br />

Vor diesem Hintergrund spielt ein intensiver Austausch zw<strong>is</strong>chen<br />

Deutschland und China eine immer wichtigere Rolle<br />

- für beide Länder. Auch wir beteiligen uns zusammen mit<br />

dem Bundesverband eMobilität aktiv an diesem Prozess,<br />

denn nur gemeinsam können wir langfr<strong>is</strong>tig, branchen- und<br />

länderübergreifend eine nachhaltige Mobilität etablieren.<br />

Mit der diesjährigen Bertha Benz Challenge Shanghai möchten<br />

wir einen wichtigen Schritt in Richtung International<strong>is</strong>ierung<br />

gehen und freuen uns auch auf eine rege deutsche Beteiligung.«<br />

www.bertha-benz-challenge.de<br />

Dr. Thomas Aubel,<br />

Bereichsvorstand Mobilität TÜV Rheinland<br />

»Modernste Lösungen für Industrie, Behörden und Anwender<br />

auf internationaler Ebene bereitzustellen, um die Elektromobilität<br />

auf die nächste Technologiestufe zu heben - das<br />

<strong>is</strong>t die M<strong>is</strong>sion von TÜV Rheinland. Hierzu bieten wir Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

wie Prüfung, Erprobung, Zertifizierung, Beratung<br />

und Training entlang der kompletten Prozesskette an: von<br />

der Energieerzeugung und- verteilung über die Fahrzeugtechnik<br />

inklusive Batterietechnologie b<strong>is</strong> hin zu allen Themen<br />

des tägliches Umgangs.«<br />

www.tuv.com<br />

44 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Dr. Thomas Aubel<br />

TÜV Rheinland<br />

Sven Schulz<br />

AKASOL GmbH<br />

Andreas Franke-Ewald<br />

arvato infoscore<br />

Fabian Krohn<br />

e-Wolf GmbH<br />

Sven Schulz, Geschäftsführer AKASOL GmbH<br />

»Als deutscher Hersteller von High Performance Batteriesystemen<br />

für Elektro- und Hybridfahrzeuge w<strong>is</strong>sen wir genau,<br />

worauf es ankommt: nicht nur von Le<strong>is</strong>tung reden, sondern<br />

auch in die Prax<strong>is</strong> umsetzen und gleichzeitig permanent auf<br />

Verbesserungsmöglichkeiten und neue Chancen hinarbeiten.<br />

Genau dieser dynam<strong>is</strong>che Pragmat<strong>is</strong>mus treibt auch<br />

den Bundesverband eMobilität an. Aus diesem Grund <strong>is</strong>t er<br />

nicht nur ein unverzichtbarer Schrittmacher in Sachen Erneuerbare<br />

Energien und Neue Mobilität, sondern auch eine<br />

wohltuend seriöse Stimme in der täglichen Informationsflut<br />

zum Thema Elektromobilität.«<br />

www.akasol.com<br />

Andreas Franke-Ewald,<br />

Geschäftsleitung Utilities, arvato infoscore<br />

»Ich muss gestehen, dass ich in der Frage, ob sich Elektromobilität<br />

auf breiter Front durchsetzt, zw<strong>is</strong>chen Skeps<strong>is</strong> und<br />

Zuversicht schwanke. Woran ich aber glaube, <strong>is</strong>t der eFaktor.<br />

Das »e« steht dabei für Emotion. Wenn es gelingt, mit eMobilität<br />

ein positives Lebensgefühl zu transportieren, wird der<br />

Funke überspringen. Dazu muss man den Nutzern das Leben<br />

so leicht wie möglich machen. Je einfacher der Umgang mit<br />

dem Medium Elektrofahrzeug, desto höher die Akzeptanz.<br />

Daran müssen wir arbeiten. Sei es bei der Kaufentscheidung<br />

oder beim Ladevorgang, beim Bezahlprozess oder bei der<br />

Nutzung als Firmenwagen. Das BEM-Team hat den eFaktor<br />

jedenfalls schon und treibt die Themen engagiert voran.«<br />

www.arvato-infoscore.de<br />

Fabian Krohn, Leiter Geschäftsentwicklung und Projekte,<br />

e-Wolf GmbH<br />

»Das Thema Elektromobilität gibt wichtige Impulse für neue<br />

Denkansätze: Energieeffizienz, neue Verkehrskonzepte und<br />

die Analyse unseres eigenen Mobilitätsverhaltens sind die<br />

Resultate. Elektr<strong>is</strong>che Mobilität <strong>is</strong>t in Verbindung mit Erneuerbaren<br />

Energien em<strong>is</strong>sionslos, extrem kraftvoll und zuverlässig.<br />

Wir sind mit unserem e-Wolf Delta 2 bei der E-Rallye<br />

WAVE im letzten Jahr 2.700km quer durch Europa gefahren<br />

und haben dabei Höhenunterschiede von b<strong>is</strong> zu 2.350m und<br />

Tagesfahrle<strong>is</strong>tungen von über 300km absolviert.<br />

Elektromobilität funktioniert - und das problemlos bereits<br />

heute im Alltag. Dafür, dass Elektromobilität Schritt für<br />

Schritt auch innerhalb der Gesellschaft ankommt, sorgt der<br />

Bundesverband eMobilität mit seinen verschiedenen Kommunikationskanälen<br />

und unterschiedlichen Veranstaltungen<br />

und Projekten.«<br />

www.ewolf-car.com<br />

Neue Mobilität<br />

45


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Andreas Serra<br />

promotor mbH<br />

Denn<strong>is</strong> Lindroth<br />

MITSUBISHI MOTORS<br />

Deutschland GmbH<br />

Andreas Serra, Geschäftsführender Gesellschafter promotor<br />

Gesellschaft für Absatzförderung mbH und BEM-Beirat<br />

»Gemeinsam mit dem BEM Fahrzeuge auf die Straße bringen,<br />

das treibt uns an. Um den Durchbruch für eFahrzeuge<br />

zu gestalten, gelten die Regeln der Automobilwirtschaft. Mit<br />

1% Marktanteil pro Jahr wird erst die sogenannte V<strong>is</strong>ibilitätsmarke<br />

erreicht. Die Verbraucher nehmen eFahrzeuge erst<br />

ab diesem Marktwert war. Dafür benötigen wir im aktuellen<br />

Fahrzeugmarkt ca. 35.000 neu zugelassene eFahrzeuge pro<br />

Jahr. Das muss das Ziel sein. Wir als promotor unterstützen<br />

Automobilhersteller, Importeure und automobile Dienstle<strong>is</strong>ter<br />

durch Training und Beratung um Absatzziele, die notwendige<br />

Kundenbindung und Kundenzufriedenheit zu erreichen.<br />

Dieses W<strong>is</strong>sen setzen wir pragmat<strong>is</strong>ch und mit real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen<br />

Ansätzen auch bei Elektromobilitäts-Themen ein.«<br />

www.promotor.de<br />

Denn<strong>is</strong> Lindroth, Manager Vertriebssteuerung & Green<br />

Mobility i-MiEV, MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH<br />

»Mitsub<strong>is</strong>hi Motors hat sich schon seit vielen Jahren dem<br />

Thema Elektromobilität gewidmet und nimmt mit dem ersten<br />

in Großserie gefertigten Elektroautomobil i-MiEV eine Vorreiterstellung<br />

ein. Daher <strong>is</strong>t die Mitgliedschaft im Bundesverband<br />

eMobilität ein wichtiger Schritt, um diesem Thema<br />

die notwendige Relevanz in Deutschland zu geben. In<br />

den nächsten Jahren werden weitere, neue Modelle mit<br />

Elektroantrieben entwickelt. Unter anderem auch Plug-in-<br />

Hybridfahrzeuge, wie der neue Outlander PHEV. B<strong>is</strong> 2020<br />

wird das Unternehmen den Anteil an Elektro- und Plug-in-<br />

Hybridmodellen auf 20% erhöhen und den CO 2 -Ausstoß der<br />

Gesamtflotte um 50% unter den des Jahres 2005 senken.«<br />

www.mitsub<strong>is</strong>hi-motors.de<br />

Wolfram Auer, Verkauf und Projektabwicklung,<br />

Doppelmayr Seilbahnen GmbH<br />

»Eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts<br />

<strong>is</strong>t die zunehmende Verstädterung und die damit verbundene<br />

Verknappung der Flächen bei einer gleichzeitig steigenden<br />

Nachfrage nach Mobilität. Viele Städte sind bereits<br />

heute dieser Herausforderung nicht mehr gewachsen und<br />

suchen nach neuen Verkehrskonzepten, die energieeffizient,<br />

kostengünstig und schnell real<strong>is</strong>ierbar sind. Es freut mich<br />

zu beobachten, dass immer mehr Städte auf das energieeffizenteste<br />

und zu 100% elektromobile Verkehrsmittel Seilbahn<br />

setzen und die erfolgreichen Seilbahnkonzepte aus<br />

Lateinamerika und Nordafrika auch in Europa und Nordamerika<br />

Nachahmer finden. Der BEM <strong>is</strong>t ein wichtiges Sprachrohr,<br />

das urbane Seilbahnen auch in Deutschland in das Bewusstsein<br />

der Entscheidungsträger rückt.«<br />

www.doppelmayr.com<br />

46 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Wolfram Auer<br />

Doppelmayr Seilbahnen<br />

GmbH<br />

Dr. Klaus Beetz<br />

Eberspächer Climate Control<br />

Systems GmbH & Co. KG<br />

Florian Hempel<br />

Evolte GmbH<br />

BEM-Landesvertretung Nord<br />

Hans Urban<br />

Schletter GmbH<br />

Dr. Klaus Beetz, Geschäftsführer Eberspächer Climate<br />

Control Systems GmbH & Co. KG<br />

»Entscheidend für die Marktfähigkeit von eMobilität sind<br />

Emotionalität, eine adäquate Reichweite und ein perfektes<br />

Thermomanagement. Diese Faktoren können für eine hohe<br />

Akzeptanz der eMobilität bei den zukünftigen Anforderungen<br />

an den Individualverkehr sprechen. Ausschlaggebend für<br />

die Zukunft der eMobilität sind daher Fortschritte bei der<br />

Batterietechnologie, beim Heiz- und Klimakomfort, der Infrastruktur<br />

an Ladestationen sowie der Produktion von klimaneutralem<br />

Strom. Mit seinem Engagement bietet der BEM<br />

Eberspächer das richtige Netzwerk - um gemeinsam mit<br />

den anderen Partnern an Lösungen für ein nachhaltiges Verkehrskonzept<br />

von morgen zu arbeiten.«<br />

www.eberspaecher.com<br />

Florian Hempel, Geschäftsführer Evolte GmbH und BEM-<br />

Landesvertreter Norddeutschland, Berlin und Brandenburg<br />

»Bei Evolte richten wir unseren Blick stets auf die Menschen<br />

- wie sie sich bewegen und was sie benötigen. Mit diesem<br />

W<strong>is</strong>sen beraten wir Unternehmen oder Immobilienträger<br />

zu elektromobilen Fuhrparklösungen - von der Bedarfsplanung<br />

über die Auswahl der Fahrzeuge b<strong>is</strong> hin zu Lade- und<br />

Schließlösungen. Mein Engagement als BEM-Landesvertretung<br />

Norddeutschland, Berlin und Brandenburg erweitert<br />

unseren Einsatz für die Verbreitung von eMobilität und verleiht<br />

uns eine zusätzliche Stimme«<br />

www.evolte.de<br />

Hans Urban, Stellvertretender Geschäftsführer<br />

Leitung Solar, Schletter GmbH<br />

»Elektromobilität <strong>is</strong>t nach wie vor mit einem sehr hohen<br />

Innovationswert besetzt. Das <strong>is</strong>t auch gut so, denn nur so<br />

kommt eine Branche aus der N<strong>is</strong>che in die breite Masse. Was<br />

wir aber in Zukunft mehr und mehr kommunizieren müssen<br />

<strong>is</strong>t, dass die eMobilität der einzig mögliche und sinnvolle<br />

Weg <strong>is</strong>t, die individuelle Mobilität erneuerbar zu machen!<br />

Die hohe Effektivität von Elektrofahrzeugen, die Möglichkeit<br />

intelligenter Steuer- und Speicherkonzepte bei der Nutzung<br />

müssen momentan noch vorhandene Nachteile bei der Reichweite<br />

und Flexibilität kompensieren. Aber spätestens die<br />

Nutzung von Energie aus PV-Anlagen, die in einigen Jahren<br />

aus der EEG-Förderung herausfallen, wird der Elektromobilität<br />

eine große Dynamik verleihen. Es bleibt zu hoffen, dass<br />

die Politik diese Entwicklung auch zulässt und nicht durch<br />

eine Besteuerung neue Hürden aufbaut. B<strong>is</strong> jetzt dürfen wir<br />

Äpfel vom eigenen Baum immer noch selber essen, es bleibt<br />

zu hoffen, dass wir Strom vom eigenen Dach dann später<br />

auch selber verwerten dürfen.«<br />

www.schletter.de<br />

Neue Mobilität<br />

47


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Markus Emmert<br />

ComBInation<br />

Matthias Groher<br />

INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

Markus Emmert, Geschäftsführer ComBInation GmbH<br />

»Die Themen SmartGrid und Elektromobilität passen perfekt<br />

zusammen. Vor dem Hintergrund intelligenter Netze, Energieeffizienz<br />

und erneuerbarer Energieerzeugung (Energiewende)<br />

kann die eMobilität einen wichtigen Beitrag zum Lastausgleich<br />

bzw. zur Steigerung des Eigenverbrauchs dezentraler Energieerzeugung<br />

le<strong>is</strong>ten. Unterstützt durch zusätzliche Speichermöglichkeiten,<br />

wie z.B. Heimspeichern, entstehen Mehrwerte<br />

für Verbraucher, Erzeuger und die Umwelt. Eine der<br />

Grundvoraussetzung <strong>is</strong>t die SGready ® -Eigenschaft, welche<br />

durch intelligente Kommunikation sowie Mess-, Steuerungsund<br />

Regelungstechniken definiert wird. Was für viele noch<br />

nach Zukunft aussieht, <strong>is</strong>t heute schon möglich, man muss es<br />

nur tun. Gemeinsam mit dem Bundesverband eMobilität setzen<br />

wir genau hier an.«<br />

www.com-bi-nation.de<br />

Matthias Groher, Geschäftsführer<br />

INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

»Seit über 20 Jahren haben meine Partner und ich das Glück,<br />

neue Branchen im Aufbau mitgestalten zu dürfen. Hierbei<br />

erlebe ich aber auch immer wieder das gleiche Schema:<br />

Phase 1: Desinteresse, Phase 2: Euphorie, Phase 3: Widerstände,<br />

Gegenargumente und Kritik; letztendlich aber die<br />

Phase 4: erfolgreiche Umsetzung. Um hier konsequent und<br />

vor allem prax<strong>is</strong>nah zu unterstützen, haben wir Dienstle<strong>is</strong>tungsbausteine<br />

für Akademie und Consulting etabliert und<br />

unterstützen unsere Partner konkret beim Aufbau einer Vermarktungsplattform<br />

für eMobilitäts-Lösungen. Nach wie vor<br />

gibt es viel zu viele Fehlinformationen - dem wollen wir gezielt<br />

entgegensteuern. Außerdem bedarf es einer strukturierten<br />

Marktbearbeitung. Es gilt jetzt den beginnenden Markt zu<br />

bearbeiten. Schließlich sind wir auf dem Sprung von Phase 3<br />

zu Phase 4. Die gerade gelaufene IAA hat dies eindrucksvoll<br />

gezeigt. Daher unterstützen wir auch den BEM auf vielfältige<br />

We<strong>is</strong>e - er <strong>is</strong>t die ideale Plattform für engagierte Unternehmer,<br />

Politiker und Bürger!«<br />

www.institut-nm.de<br />

Guido Riemann, Geschäftsführer Michael Hadad<br />

Autohandel GmbH<br />

»Als modernes zukunftsorientiertes Berliner Unternehmen<br />

hat die Michael Hadad Autohandel GmbH vor 3 Jahren mit<br />

der Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter im Bereich<br />

Elektromobilität und Hochvoltanlagen begonnen. Heute<br />

betreuen wir viele sehr zufriedene Elektromobilitätskunden<br />

u.a. die Berliner Polizei mit dem Mitsub<strong>is</strong>hi i-MiEV als Einsatzwagen.<br />

Als Partner der Berliner Agentur für Elektromobilität<br />

setzen wir uns für ein modernes und umweltbewusstes<br />

Berlin ein. Leider setzen uns als mittelständ<strong>is</strong>ches Unter-<br />

48 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Guido Riemann<br />

Michael Hadad Autohandel<br />

GmbH<br />

Michael Tschakert<br />

PP:AGENDA GmbH<br />

Eckhard Fahlbusch<br />

EFA Batt Consulting<br />

Dr. Achim Korten<br />

selbständiger Wirtschaftsprüfer<br />

nehmen Politik und Lobby oft Grenzen, um bereits bestehende<br />

Elektroautos in noch größerer Anzahl auf Berlins Straßen<br />

zu bringen. Dank dem BEM konnten wir aber auch Mitglieder<br />

des Bundestages Serien-Elektroautos testen lassen.<br />

Nochmals herzlichen Dank.«<br />

www.hadad.de<br />

Michael Tschakert, Direktor Consulting & Management<br />

PP:AGENDA GmbH<br />

»Trotz guter Testergebn<strong>is</strong>se <strong>is</strong>t ein Großteil der Gesellschaft<br />

noch zurückhaltend, wenn es darum geht, eMobilität persönlich<br />

zu nutzen. Als Kommunikationsagentur wollen wir das<br />

Thema daher näher an den Verbraucher rücken. Vor dem Hintergrund<br />

unserer Agenturphilosophie »Faktor Vier | Bildung-<br />

Green-Gesundheit-Politik«, profitieren wir von dem branchenübergreifendem<br />

W<strong>is</strong>sen aus erster Hand und binden es in<br />

Netzwerk und Corporate Communication ein. Die dadurch<br />

gewonnene inhaltliche Profilierung rund um das Thema<br />

eMobilität stärkt sowohl die BEM-Verbandsarbeit als auch<br />

die eigene Beratungskompetenz.«<br />

www.pp-agenda.de<br />

Eckhard Fahlbusch, Geschäftsführer EFA Batt Consulting<br />

und BEM-Beirat<br />

»Als Berater der deutschen und europä<strong>is</strong>chen Batterieindustrie<br />

bin ich für sämtliche Batterietechnologien und deren Anwendungen<br />

zuständig und damit auch für die Lithiumbatterie<br />

als derzeitige Schlüsselkomponente für die Elektromobilität.<br />

Ich arbeite mit den führenden Automobil- und Batterieherstellern<br />

zusammen und bin deshalb überzeugt, dass die Verfügbarkeit<br />

von sicheren, zuverlässigen und kosteneffizienten<br />

Lithiumbatterien der Elektromobilität kurzfr<strong>is</strong>tig den Durchbruch<br />

in Richtung Massenmarkt ermöglicht. Dies gilt insbesondere<br />

für den Markt von kleineren Voll-Elektrofahrzeugen<br />

(für den innerstädt<strong>is</strong>chen und stadtnahen Verkehr) und von<br />

Plug-In-Hybridfahrzeugen mit einer elektr<strong>is</strong>chen Reichweite<br />

von 50 b<strong>is</strong> 150 km.«<br />

www.efa-batt.de<br />

Dr. Achim Korten, selbständiger Wirtschaftsprüfer<br />

»Persönliche Eindrücke von verschiedenen eAutorallys und<br />

eigene Erfahrungen aus einem mehrmonatigen Test haben<br />

mich zu einem großen Fan des Themas werden lassen. Ich<br />

hoffe sehr, dass sich diese Antriebsform wenigstens innerstädt<strong>is</strong>ch<br />

schnell verbreitet - zu Gunsten des Lärms und der<br />

Luftqualität. Allerdings braucht das auch eine umfassende<br />

Kaufbereitschaft. Hier scheint mir noch einige Überzeugungsarbeit<br />

erforderlich, zu der der BEM einen wertvollen Beitrag<br />

le<strong>is</strong>ten kann.«<br />

www.wp-korten.de<br />

Neue Mobilität<br />

49


Köpfe der Branche<br />

Köpfe der Branche<br />

Auf ein Wort mit den relevanten Akteuren im Bereich der Neuen Mobilität<br />

Rachid Ait Bouhou<br />

e8energy GmbH<br />

Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

CYMAGE MEDIA BERLIN &<br />

Bundesverband eMobilität e.V.<br />

Kurt Sigl<br />

Bundesverband eMobilität e.V.<br />

Rachid Ait Bouhou, Geschäftsführer e8energy GmbH<br />

»Ich freue mich auf das eMobile Jahr 2014! Alle aktuellen<br />

Elektrofahrzeuge der Serienhersteller sind ausgereift, weitere<br />

werden zeitnah präsentiert. Skaleneffekte reduzieren<br />

den Mehrpre<strong>is</strong> zu konventionell angetriebenen Fahrzeugen.<br />

Privilegiertes Parken in Stadtzentren wird neben Steuererleichterungen<br />

einen Kaufanreiz bieten. Der Ausbau der DC-<br />

Schnellladeinfrastruktur für verkürzte Ladezeiten schreitet<br />

voran. e8energy bringt gemeinsam mit dem Bundesverband<br />

eMobilität eine Neue Mobilität auf die Straße, sowohl im Geschäfts-<br />

wie auch im Endkundenbereich. Eine Million Fahrzeuge<br />

b<strong>is</strong> 2020 werden real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>cher!«<br />

www.e8energy.de<br />

Chr<strong>is</strong>tian Heep,<br />

Vorstand Marketing Bundesverband eMobilität e.V.<br />

»Verbände arbeiten primär im Interesse ihrer Mitglieder. Unsere<br />

wesentliche Aufgabe besteht in der Moderation dieser<br />

Interessen gegenüber Dritten und damit allen relevanten<br />

Akteuren in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Hintergrundgesprächen<br />

und der Organ<strong>is</strong>ation und Durchführung<br />

von polit<strong>is</strong>chen Informationsveranstaltungen ermöglichen<br />

wir es, dass die Themen unserer Mitgliedsunternehmen<br />

Gehör auf dem polit<strong>is</strong>chen Parkett finden. Hierbei geht es<br />

nicht nur um eine bloße Informationsvermittlung, sondern<br />

primär um die Schaffung einer Vertrauensbas<strong>is</strong>, um langfr<strong>is</strong>tig<br />

einen nachhaltigen Dialog mit den relevanten Akteure zu<br />

initiieren. «<br />

www.bem-ev.de<br />

Kurt SIgl, Präsident Bundesverband eMobilität e.V.<br />

»Wichtige polit<strong>is</strong>che Weichen müssen jetzt gestellt werden,<br />

um die Anzahl der im Markt befindlichen eFahrzeuge spürbar<br />

zu erhöhen, wichtige Skaleneffekte zu real<strong>is</strong>ieren und<br />

die Zukunftsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie zu<br />

stärken. Entscheidend <strong>is</strong>t die Implementierung eines Pakets<br />

an monetären und nicht-monetären Maßnahmen, die sinnvoll<br />

ineinandergreifen und die in der Summe die notwendige<br />

Dynamik entfachen. Der Koalitionsvertrag bietet eine Reihe<br />

guter Absichtsbekundungen im Bereich Elektromobilität. Es<br />

kommt nun darauf an, in einem nächsten Schritt alle relevanten<br />

Akteure aus Wirtschaft, Politik und Verbänden in die<br />

konkrete inhaltliche Ausgestaltung der einzelnen Beschlüsse<br />

mit einzubeziehen. Wir werden diese polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsprozesse<br />

weiterhin aktiv begleiten und uns aktiv für<br />

die Interessen unserer zahlreichen Mitgliedsunternehmen<br />

einsetzen. «<br />

www.bem-ev.de<br />

50 Neue Mobilität


Köpfe der Branche<br />

Drei Fragen an Olaf Mußhoff<br />

Director der Automechanika Frankfurt<br />

Fahrzeuge<br />

Reparatur &<br />

Service<br />

Speicher-<br />

Technologie<br />

Energiever-<br />

Sorgung<br />

(EE/Energieeff.)<br />

Aus- und<br />

Weiterbildung<br />

Lade-<br />

Infrastruktur<br />

Motoren/<br />

Elektronik/<br />

Leichtbau<br />

Mobilitätskonzepte<br />

Finanzierung/<br />

Consulting<br />

Bereits 2012 hat die Automechanika das Produktangebot im<br />

Bereich Elektromobilität besonders hervorgehoben. 2014<br />

soll das Thema weiter ausgebaut werden. Was erwartet die<br />

Besucher vom 16. b<strong>is</strong> 20. September?<br />

Wir geben dem Thema mehr Raum und beschränken uns<br />

dabei nicht allein auf den Bereich Elektromobilität. Die Halle<br />

10 wird ein Treffpunkt von Pionieren aus den unterschiedlichsten<br />

Branchen, die an dem Thema Mobilität von morgen<br />

arbeiten. Sie alle sind eingeladen, Ihre Lösungen, Produkte<br />

und Konzepte für nachhaltige Mobilität zu zeigen. Von<br />

Fahrzeugherstellern über Zulieferer und Anbietern von Infrastrukturlösungen<br />

b<strong>is</strong> hin zu Ausbildungseinrichtungen und<br />

Multiplikatoren aus Bund und Ländern. Natürlich werden<br />

Hybrid- und eFahrzeuge zu sehen sein, sowie Fahrzeuge mit<br />

anderen alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff und Gas,<br />

aber um sie geht es nicht in erster Linie. Vielmehr geht es<br />

um die Technik, denn das war schon immer der Kern der<br />

Automechanika. Wir möchten zeigen: Welche Formen von<br />

Ladeinfrastruktur gibt es? Von Wallboxen über Stecker b<strong>is</strong><br />

hin zu Induktionsbahnen und Oberleitungen für Nutzfahrzeuge.<br />

Oder: Welche aktuellen Entwicklungen gibt es im<br />

Bereich Komponentenentwicklung entlang der automobilen<br />

Entwicklungs- und Wertschöpfungskette? Wie müssen<br />

Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gewartet und repariert<br />

werden? Welche Möglichkeiten der Finanzierung gibt es?<br />

Und vor welche Herausforderungen stellen uns die neuen<br />

Mobilitätskonzepte, wenn es um die Reparatur, die Wartung<br />

und den Service geht? Auch um die Veränderungen im Ausund<br />

Weiterbildungsbereich für Kfz-Berufe soll es in Vorträgen<br />

und Präsentationen gehen. Das <strong>is</strong>t vor allem wichtig für<br />

unsere Besucher aus dem Bereich Werkstatt und Handel.<br />

Wie dürfen wir uns die Halle 10 also genau vorstellen?<br />

Die Halle 10 <strong>is</strong>t eine große Themenwelt, die ähnlich wie ein<br />

Mosaik erst durch die Zusammensetzung ihrer Einzelteile<br />

das große und ganze Bild der »Mobilität der Zukunft« ergibt.<br />

Es <strong>is</strong>t keine rein deutsche Schau, vielmehr demonstriert<br />

die Halle internationales Colorit und eine Atmosphäre von<br />

»First Movern« aus aller Welt, beeinflusst von 12 weiteren<br />

Automechanika-Messen außerhalb Deutschlands. Eigens<br />

entwickelte Piktogramme erklären den jeweiligen Anwendungsbereich<br />

auf einen Blick, und der Besucher findet sich<br />

so in den Produktwelten zurecht: Speichertechnologien,<br />

Energieversorgung und Ladeinfrastruktur, Finanzierung, Mobilitätskonzepte,<br />

Motoren/Elektronik/Leichtbau, Aus- und<br />

Weiterbildung, Reparatur und Service. Begleitet wird das<br />

ganze durch eine Ausstellung von Fahrzeugen in der Hallenmitte<br />

(u.a. mit dem ersten eFahrzeug von 1888), die BEM-<br />

Lounge am Übergang zum Freigelände vor der Halle 10 und<br />

dem dortigen Parcours, wo der Besucher Fahrzeuge gleich<br />

live ausprobieren kann.<br />

Was sind Ihrer Meinung nach die Herausforderungen für die<br />

Automobilindustrie in den kommenden Jahren?<br />

Die Automobilindustrie muss auf Herausforderungen wie<br />

steigenden Energiepre<strong>is</strong>e, die CO 2 -D<strong>is</strong>kussion und die gestiegene<br />

Nachfrage nach pre<strong>is</strong>günstigen Fahrzeugmodellen<br />

reagieren. Dafür braucht es neue Konzepte. Wir als Messeveranstalter<br />

müssen ebenfalls umdenken - denn auch die<br />

Automechanika, die seit 1971 relativ beständig <strong>is</strong>t in ihrem<br />

Angebot, wird sich verändern.<br />

Es werden Branchen<br />

dazukommen, die mit der<br />

Automobilbranche b<strong>is</strong>lang<br />

wenig zu tun hatten, d.h.<br />

neue Aussteller- und Besuchergruppen,<br />

denen wir<br />

eine ideale Plattform bieten<br />

müssen.<br />

Olaf Mußhoff<br />

Director der Automechanika Frankfurt<br />

Neue Mobilität<br />

51


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Vorstellung der<br />

BEM Mitgliedsunternehmen<br />

Die Hauptaufgabe des Bundesverbands eMobilität <strong>is</strong>t die erfolgreichen Vernetzung seiner Mitgliedsunternehmen und Partner,<br />

um nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Bereich der Neuen Mobilität zu generieren und starke Netzwerke zur<br />

Durchsetzung polit<strong>is</strong>cher Forderungen zu etablieren. Wer zum stetig wachsenden Netzwerk des BEM gehört, können Sie auf<br />

den folgenden Seiten nachlesen.<br />

Kategorien<br />

Agentur<br />

Ingenieurbüro<br />

Beratung<br />

Automobilclub<br />

Automobilhersteller<br />

Zulieferer<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Finanzdienstle<strong>is</strong>ter<br />

Autohandel<br />

Elektrofahrradhersteller<br />

Elektromotorradhersteller<br />

IT und Elektronik<br />

Telediagnose und Smart Charging<br />

Kurierdienst<br />

Hersteller von Elektroantrieben<br />

Prüfung und Zertifizierung<br />

Entwicklung, Vertrieb von<br />

Elektrofahrzeugen<br />

Energieversorger<br />

Hersteller von Seilbahnen<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Metall<strong>is</strong>che Schichsysteme<br />

Versicherung<br />

elektroroller und Ladeinfrastruktur<br />

PR und Öffentlichkeitsarbeit<br />

Jobportal<br />

Vertrieb von Zweiwegefahrzeugen<br />

Entwicklungspartner<br />

Projektmanagement und Service<br />

Engineering und Consulting<br />

Elektromobilitätslösungen<br />

Elektron<strong>is</strong>che Anlagen<br />

Beratungsinstitut<br />

Messeveranstalter<br />

eBike-Verleih und Ladeinfrastruktur<br />

Kanzlei<br />

Universität<br />

Chauffeurservice<br />

Training und beratung<br />

Kreditinstitut<br />

Modellstadt für emobilität<br />

Photovoltaik<br />

Fahrlehrerausbildungsstätte<br />

Informationsunternehmen<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

Vertrieb eZweiräder<br />

Fahrzeughersteller<br />

Versicherung<br />

52 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

12-05 Werbeagentur GmbH & Co. KG<br />

Marcus C. Aue, Geschäftsführer<br />

+49 212 23387 9633<br />

m.aue@12-05.de<br />

www.12-05.de<br />

Agentur<br />

Die 12-05 Werbeagentur GmbH & Co. KG mit Sitz in Solingen<br />

beschäftigt sich seit 2010 intensiv mit der Elektromobilität und<br />

<strong>is</strong>t seit 2011 Mitglied im BEM. Marketing für Mobilitätsanbieter<br />

und -hersteller hat sich zu einem Schwerpunkt der Agentur<br />

entwickelt und sie betreut unterschiedliche Unternehmen<br />

und Marken im eMobilitätsmarkt. Die Kompetenzen reichen<br />

von grundlegenden Marketing-Strategien, Marktzutritts- und<br />

Marktdurchdringungsmaßnahmen über Markenaufbau und<br />

Markeneintragung, Aufbau und Durchführung von Vertriebsund<br />

Werbekampagnen b<strong>is</strong> hin zu Motivations- und Informationslösungen<br />

für Vertriebsmitarbeiter und den Handel.<br />

Die Agentur setzt dabei auf hohe strateg<strong>is</strong>che Beratung, kreative<br />

Ideenfindung und crossmediale Kommunikation. Der<br />

Umgang mit Medien des digitalen Marketings wird erfolgreich<br />

praktiziert. Durch die gleichzeitigen Mitgliedschaften<br />

im Bundesverband Digitale Wirtschaft und im Deutschen<br />

Marketing-Verband <strong>is</strong>t die Agentur stets auf der Höhe aktueller<br />

Marketingmaßnahmen mit hoher Wirkung zur erfolgreichen<br />

Vermarktung.<br />

Die Emotional<strong>is</strong>ierung der Elektromobilität sieht 12-05 als<br />

eine der Herausforderungen des jungen Marktes an. Die Alleinstellung<br />

und Fokussierung auf die Stärken der Produkte<br />

betont 12-05 bei ihren erfolgreichen Werbemaßnahmen.<br />

Aktuell arbeitet die Agentur für zwei Hersteller von Elektrorollern<br />

und betreut im Fullservice die gesamte Kommunikation.<br />

Ferner betreut die Agentur Automobilmarken bei der<br />

Einführung der eModelle und zeigt neue Wege auf, wie die<br />

Vertriebsmannschaft für Elektromobilität fit gemacht werden<br />

kann. Geschäftsführer Marcus Aue vertritt die Agentur<br />

regelmäßig auf den BEM-Stammt<strong>is</strong>chen in NRW.<br />

2RPS Mechatronik GmbH<br />

Peter Steer, Geschäftsführer<br />

+49 89 857 93 9710<br />

peter.steer@2rps.de<br />

www.2rps.de<br />

Wir sind ein innovatives Ingenieurbüro für Mechatronik.<br />

Durch unsere langjährige Erfahrung bieten wir unseren<br />

Kunden maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Anlagenbau,<br />

Gerätebau und in der Herstellung von Spritzguß Sonderanfertigungen.<br />

Wir übernehmen Konstruktion, Muster-<br />

Serienproduktion sowie Projektkontrolle, - und all das nach<br />

unserem Motto: »Sonderlösungen sind unser Standard«!<br />

Vielseitigkeit <strong>is</strong>t der Schüssel zu qualitativ hochwertigen<br />

und kostenoptimalen Konstruktionen im Anlagen- sowie im<br />

Gerätebereich. Schwerpunkte sind dabei Gerätebau, Test-<br />

Equipment, Handlinssysteme, Steckverbinder und Verkabelung.<br />

In einem Netzwerk von starken Industriepartnern<br />

entwickelt das 2RPS-Team Produkte für SOLAR, AUTOMO-<br />

TIV, MIL, uvm. Die Projekte werden betreut von der Idee b<strong>is</strong><br />

zur Serie. Dabei steht am Anfang die Konzeption und Konstruktion,<br />

gefolgt vom Musterbau und der Serieneinführung.<br />

Ingenieurbüro<br />

Neue Mobilität<br />

53


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Beratung<br />

4L-Gruppe - Beratung für KMU<br />

Reinhard Stück, Geschäftsführer<br />

+49 7022 503 52 38<br />

r.stueck@4l-gruppe.de<br />

www.4l-gruppe.de<br />

4L unterstützt wachsende mittelständ<strong>is</strong>che Fertigungsbetriebe<br />

dabei, in Lieferzeit, Liefertreue, Lieferfähigkeit und<br />

Lieferflexibilität besser zu werden und damit Ihre Markposition<br />

auszubauen. Unser besonderer Ehrgeiz zielt dabei auf das<br />

Erhalten und Schaffen von Arbeitsplätzen in Deutschland.<br />

Beim Wachstum entstehen schleichend neue Engpässe,<br />

Schwachstellen, komplexe Abläufe und viele sonstige Verschwendungen<br />

in Produktion, Log<strong>is</strong>tik sowie der Büro-Bereiche.<br />

Diese sind sehr kostspielig, fallen aber nicht sofort<br />

ins Auge. Es gilt sie schnell zu erkennen und aufzulösen,<br />

um Wettbewerbsvorteile auszubauen und nachhaltig durch<br />

einfachere Strukturen zu sichern. Hierbei arbeiten wir mit<br />

den neusten Methoden der schlanken Produktion, welche<br />

wir fortlaufend weiterentwickeln.<br />

Über den Verein »Fördermittel-Cafe e.V.« unterstützen wir<br />

unsere Kunden bei der Erlangung von Fördermitteln und<br />

nicht rückzahlbaren Zuschüssen. Unser großes Firmennetzwerk<br />

erleichtert und ermöglicht zudem interessante<br />

Geschäftskontakte wie auch eine Brückenbildung zw<strong>is</strong>chen<br />

Erfindern und Herstellern.<br />

Automobilclub<br />

ACE Auto Club Europa e.V.<br />

Matthias Knobloch, Abteilungsleiter Verkehrspolitik<br />

+49 30 278725 0<br />

matthias.knobloch@ace-online.de<br />

www.ace-online.de<br />

Der ACE Auto Club Europa <strong>is</strong>t mit mehr als 580.000 Mitgliedern<br />

einer der führenden Automobilclubs in Deutschland,<br />

seinen Sitz hat er in Stuttgart. Zu seinen Kernle<strong>is</strong>tungen gehört<br />

die Pannenhilfe. Mehr als 100.000 Mal im Jahr machen<br />

ACE-Helfer Fahrzeuge wieder flott, bergen Autos, schleppen<br />

ab und sorgen für die Rückholung kranker Menschen und<br />

havarierter Fahrzeuge. Über die von Kfz-Fachleuten ausgeübte<br />

Pannenhilfe hinaus engagieren sich rund 270 Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter hauptberuflich für den ACE und<br />

kümmern sich um die Anliegen seiner Mitglieder. Der ACE<br />

le<strong>is</strong>tet aber nicht nur Pannenhilfe. Zu seinem Dienstle<strong>is</strong>tungsspektrum<br />

gehören auch tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Informationen,<br />

Re<strong>is</strong>ebuchungen, techn<strong>is</strong>cher Service, jur<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Unterstützung<br />

und medizin<strong>is</strong>che Hilfe sowie branchentyp<strong>is</strong>che<br />

Versicherungen.<br />

Bei der Elektromobilität sieht sich der ACE als Fürsprecher<br />

für einen Politikansatz, in dem neben der Entwicklung der<br />

Batterie- und Fahrzeugtechnik die Umsetzung der Elektromobilität<br />

als Baustein einer nachhaltigen (Stadt-)Mobilität<br />

verstärkt unterstützt wird. Den BEM-Mitgliedern bieten wir<br />

attraktive Konditionen durch unsere Mitgliederzeitung ACE<br />

LENKRAD und das Internetportal ace-online.de über 1,2<br />

Millionen Menschen zu erreichen, die an nachhaltigen Mobilitätslösungen<br />

interessiert sind und so Elektromobilitätslösungen<br />

direkt an den Endkunden zu bringen.<br />

54 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Adam Opel AG<br />

Gerrit Riemer, Director Future Mobility, Public Policy Europe<br />

+49 6142 771566<br />

Gerrit.Jan.Riemer@de.opel.com<br />

www.opel.com<br />

Opel <strong>is</strong>t einer der größten europä<strong>is</strong>chen Automobilhersteller.<br />

Das Unternehmen mit Zentrale in Rüsselsheim hat<br />

elf Werke und vier Entwicklungs- und Testzentren in sieben<br />

europä<strong>is</strong>chen Ländern. Opel beschäftigt europaweit<br />

rund 37.400 Mitarbeiter, davon mehr als als die Hälfte in<br />

Deutschland. Der Ampera, das revolutionäre und pre<strong>is</strong>gekrönte<br />

Elektroauto von Opel, war 2012 Auto des Jahres und<br />

das me<strong>is</strong>tverkaufte Elektroauto in Europa. Seit der Markteinführung<br />

2011 waren über 8.000 bege<strong>is</strong>terte Kunden über<br />

100 Millionen Kilometer rein elektr<strong>is</strong>ch unterwegs. Im Jahr<br />

2013 liegt der Opel Ampera auf dem dritten Platz der europä<strong>is</strong>chen<br />

Zulassungsstat<strong>is</strong>tik - mit einem Marktanteil von<br />

knapp zehn Prozent. In den Niederlanden - Europas größtem<br />

und wichtigsten Markt für Elektroautos - <strong>is</strong>t der Stromer<br />

mit einem überzeugenden Anteil von 40% unangefochtener<br />

Marktführer. In Deutschland, dem einzigen relevanten<br />

AKASOL GmbH<br />

Juliane Ehrich, Marketing und Kommunikation<br />

+49 6151 800500 140<br />

juliane.ehrich@akasol.com<br />

www.akasol.com<br />

Markt für Elektrofahrzeuge ohne Förderprogramme in Europa,<br />

sind es beachtliche zehn Prozent - Tendenz steigend. Die<br />

europä<strong>is</strong>chen Ampera-Fahrer konnten durch ihr umweltbewusstes<br />

Fahren in den vergangenen zwei Jahren die Atmosphäre<br />

um 13.000 Tonnen lokalen CO 2 -Ausstoßes entlastet<br />

- verglichen mit den Em<strong>is</strong>sionen herkömmlicher Autos.<br />

Der Opel Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Thomas Neumann<br />

unterstreicht Opels Bekenntn<strong>is</strong> zur Elektromobilität: »Der<br />

Opel Ampera war das erste Elektroauto eines europä<strong>is</strong>chen<br />

Herstellers im Handel. Auch zwei Jahre später zeigen wir Geradlinigkeit<br />

und setzen unsere Strategie der nachhaltigen<br />

Mobilität konsequent fort. Wir bei Opel investieren weiter<br />

in Elektroantriebe und glauben an eine em<strong>is</strong>sionsfreie automobile<br />

Zukunft - nicht irgendwann, sondern bereits heute.«<br />

Automobilhersteller Zulieferer<br />

High Performance Batteriesysteme aus Deutschland mit<br />

über 20 Jahren Erfahrung: Das deutsche Unternehmen AKA-<br />

SOL mit Sitz in Darmstadt gehört zu den weltweit führenden<br />

Entwicklern und Produzenten von mobilen und stationären<br />

Lithium-Ionen-Batteriesystemen. Einsatzgebiete der bereits<br />

mehrfach ausgezeichneten Speicherlösungen sind die Nutzfahrzeug-<br />

und Automobilindustrie, der Schiffbau sowie die<br />

Windenergie-, Wasserkraft und Solarwirtschaft. Batteriesysteme<br />

von AKASOL kennzeichnet die außergewöhnliche Kombination<br />

von sehr hoher Energie- und Le<strong>is</strong>tungsdichte mit<br />

einer extrem kompakten Bauwe<strong>is</strong>e, modularem Aufbau und<br />

maximaler Flexibilität. Dank langjähriger Projekterfahrung<br />

mit Sportwagen und Nutzfahrzeugen verfügt AKASOL über<br />

profundes W<strong>is</strong>sen auf allen Technologiefeldern der Elektromobilität<br />

- von der Batteriezelle b<strong>is</strong> hin zum kompletten Antriebsstrang.<br />

Das Resultat sind stabile, serienreife und wirtschaftliche<br />

Komplettlösungen, die alle Anforderungen der<br />

Automobilindustrie erfüllen.<br />

Li-Ion-Batterien für die Elektromobiliät: AKASYSTEM gehört<br />

zu den weltweit le<strong>is</strong>tungsstärksten Batterielösungen für<br />

Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Die Bas<strong>is</strong> dieses<br />

modular skalierbaren Lithium-Ionen-Batteriesystems bilden<br />

hochintegrierte Module vom Typ AKAMODULE. Trotz der extrem<br />

hohen Funktionsintegration auf Modulebene erreicht<br />

das AKAMODULE eine Energiedichte von mehr als 140 Wh/<br />

kg. Das sorgt für große Reichweiten bei einer gleichzeitig<br />

außergewöhnlichen Robustheit. Jedes AKAMODULE wird mit<br />

einer Wasser-Glykol-Flüssigkeit gekühlt. Das Resultat <strong>is</strong>t ein<br />

deutlich reduziertes Volumen und eine gesteigerte Lebensdauer.<br />

Neue Mobilität<br />

55


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Zulieferer Zulieferer<br />

ALCAR Deutschland GmbH<br />

Markus Roßbach<br />

+49 2241 120 21 08<br />

m.rossbach@alcar.de<br />

www.alcar.de<br />

Die ALCAR Deutschland GmbH mit Sitz in Siegburg/NRW,<br />

beliefert bereits seit 1995 in ihrem Kerngeschäft den Reifenfachhandel,<br />

zentrale Verbände und Handelsketten mit einem<br />

Vollsortiment an Pkw-Leichtmetallrädern und Stahlrädern.<br />

Dabei setzt ALCAR auf die Kraft starker, aus dem eigenen<br />

Hause stammender Marken. Anfang 2012 kam zum eigentlichen<br />

Betätigungsfeld nun der Geschäftsbereich eMobilität<br />

hinzu. Die Aktivitäten in diesem Bereich fassen sich seitdem<br />

unter der Sparte »ALCAR e-move« zusammen.<br />

AMK Automotive GmbH & Co. KG<br />

Doreen van Almsick, Projektmanager<br />

+49 7021 5005 0<br />

doreen.van.almsick@amk-antriebe.de<br />

www.amk-antriebe.de<br />

AMK zählt nunmehr seit fünf Jahrzehnten zu den Markt- und<br />

Technologieführern in den Bereichen Antriebs- und Steuerungstechnik<br />

und Automotive. Ob Servomotoren, intelligente<br />

Servoumrichter, Steuerungen für den Maschinenbau<br />

oder ePowertrain Lösungen für die Automobilindustrie - an<br />

den Innovationen aus Kirchheim/Teck kommt man weltweit<br />

nicht vorbei.<br />

Als Pionier der elektr<strong>is</strong>chen Antriebs- und Steuerungstechnik<br />

spielt das Thema Energieeffizienz bei AMK bereits seit<br />

der Firmengründung im Jahr 1963 eine wichtige Rolle. Schon<br />

damals entwickelte Arnold Müller drehzahlveränderbare<br />

Antriebe und meldete zahlreiche Patente an. Ziel aller Entwicklungen<br />

war und <strong>is</strong>t stets, Energieverluste zu reduzieren,<br />

Wirkungsgrade zu erhöhen und so die Effizienz der Produkte<br />

zu steigern.<br />

In Zusammenarbeit mit der, ebenfalls zur ALCAR-Gruppe gehörenden,<br />

iO Fahrzeuge - Produktions- und Handels GmbH<br />

mit Sitz in Brunn am Gebirge (Österreich), wird die ALCAR<br />

Deutschland ab 2013 ein deutschlandweites Handelspartnernetz<br />

mit eScootern und einer eigenen eBike Modellreihe<br />

beliefern. Ausgeprägte Kunden- und Marktorientierung, serviceorientierte<br />

Log<strong>is</strong>tik auf der einen Seite sowie jahrelange<br />

Erfahrung im Bereich der Entwicklung und Produktion von<br />

effizienten, le<strong>is</strong>tungsstarken und em<strong>is</strong>sionsfreien Antrieben<br />

auf der anderen Seite, zeichnen bereits jetzt die Partnerschaft<br />

der ALCAR und der iO Fahrzeuge aus.<br />

Auch im Bereich der Mobilität sind diese Punkte nunmehr<br />

ein großes Thema geworden: Eine nachhaltige Mobilität wird<br />

gefordert, um Mensch und Umwelt zu entlasten und Energie-<br />

Ressourcen, Em<strong>is</strong>sionen durch Abgase und Lärmbelastung<br />

zu reduzieren. Mit der jahrzehntelangen Erfahrung aus dem<br />

Maschinenbau kann AMK im Bereich nachhaltige Mobilität<br />

als Entwicklungspartner punkten. Repräsentative Projekte<br />

wurden in den letzten Jahren in den verschiedensten Bereichen<br />

der eMobility mit AMK Technologie umgesetzt. So<br />

wurden be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e in der Zusammenarbeit mit der EFA-S<br />

GmbH schon zahlreiche UPS-Lieferfahrzeugen auf Elektromotoren<br />

umgerüstet. Auch in der Formula Student Electric<br />

<strong>is</strong>t AMK bereits seit deren Gründung stark engagiert.<br />

56 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

aoty ®<br />

Mario Levenhagen, Geschäftsführer Strategy Consulting<br />

+49 69 3487 926 66<br />

levenhagen@aoty.de<br />

www.aoty.de<br />

Beratung<br />

Brandneue Marken, innovative Technologien, neue Geschäftsmodelle<br />

- die Elektromobilität gehört zu den spannendsten<br />

Themen unserer Zeit. Um den komplexen Aufgabenstellungen<br />

der Elektromobilität gerecht zu werden,<br />

arbeiten bei aoty ® kreative Köpfe aus allen relevanten D<strong>is</strong>ziplinen<br />

rund um Markt, Marketing und Medien eng zusammen,<br />

für die das Themenfeld schon lange kein Neuland mehr<br />

<strong>is</strong>t.<br />

So bietet aoty ® alle Le<strong>is</strong>tungen aus einer Hand: Von der<br />

Machbarkeitsstudie b<strong>is</strong> zur Vertriebsstrategie, vom PR-Event<br />

b<strong>is</strong> zur internationalen Kommunikationskampagne. Zudem<br />

setzen wir mit der aotygroup auf Partnerschaften mit weiteren<br />

Dienstle<strong>is</strong>tern, die nicht nur unsere Kompetenz, sondern<br />

auch unsere Bege<strong>is</strong>terung für solche Themen teilen.<br />

Grundsätzlich verstehen wir uns als Weiterentwicklung der<br />

360°-Full-Service-Agentur zu einem neuen Dienstle<strong>is</strong>tungsmodell:<br />

Wir kombinieren Unternehmensberatung und Markenkommunikation<br />

- unabhängig, d<strong>is</strong>ziplin- und medienübergreifend<br />

- immer im Sinne einer optimalen Lösung.<br />

So entwickeln wir ganze Geschäftsfelder oder Strategien,<br />

die Unternehmensziele sowie Vertriebsvorgaben sinnvoll<br />

verknüpfen b<strong>is</strong> hin zu Konzeption, Produktion und Monitoring<br />

von Kommunikationsmaßnahmen. Erfahren Sie mehr<br />

unter www.aoty.de.<br />

aretanaSolar GmbH<br />

Dirk Maus, Geschäftsführer<br />

+49 6831 9585611<br />

maus@aretana.eu<br />

www.aretana.de<br />

Die aretanaSolar <strong>is</strong>t ein Spezial<strong>is</strong>t im Bereich der Elektromobilität.<br />

Als Hersteller eines in der Branche als einzigartig<br />

geltenden SolarCarports hat es sich die aretanaSolar zum<br />

Kernziel gemacht, die CO 2 -neutrale Einführung der eMobilität<br />

voranzubringen.<br />

Dazu hat die aretanaSolar ein Gesamtkonzept entwickelt,<br />

dass alle sinnvollen Komponenten rund um die eMobilität<br />

vereint. Im Kern stehen dabei die SolarCarports, die in<br />

der Ausführung mit Betonfüßen gänzlich ohne Erdarbeiten<br />

auskommen. Das System <strong>is</strong>t flexibel und damit auch auf<br />

Großparkplätzen einsetzbar. Die Integration von Lade- und<br />

Speichermöglichkeiten <strong>is</strong>t im System verkapselt vorbereitet.<br />

Außerdem können Beleuchtungssysteme, elektron<strong>is</strong>che<br />

D<strong>is</strong>plays etc. zu den verschiedenen Dachsystemen kombiniert<br />

werden. Die Photovoltaik-Module können nach Kundenwunsch<br />

ausgesucht werden. Um die Elektromobilitätsbereiche<br />

voranzubringen, hat aretanaSolar überzeugende<br />

Bausteine zusammengestellt und kann damit Stromtankstellen<br />

vom Einzelplatz b<strong>is</strong> zum Großparkplatz erstellen und<br />

mit allen erdenklichen Elektrofahrzeugen ausstatten. Die<br />

überaus attraktiven Finanzierungs- und Spezial-Versicherungskonzepte<br />

runden das Angebot ab.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Neue Mobilität<br />

57


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Autohandel Finanzdienstle<strong>is</strong>ter<br />

arvato infoscore GmbH<br />

Andreas Franke Ewald, Geschäftsleitung Utilities<br />

+49 5241 8043506<br />

andreas.franke-ewald@bertelsmann.de<br />

www.arvato-infoscore.de<br />

arvato infoscore <strong>is</strong>t ein global tätiger Finanzdienstle<strong>is</strong>ter<br />

und als Tochterunternehmen der arvato AG zur Bertelsmann<br />

SE & Co. KGaA zugehörig. Rund 6.000 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter bieten in 21 Ländern mit starker Präsenz in Europa,<br />

Amerika und Asien flexible Komplettlösungen für ein<br />

wertorientiertes Management von Kundenbeziehungen und<br />

Zahlungsflüssen. arvato infoscore steht für professionelle<br />

Outsourcing-Dienstle<strong>is</strong>tungen (Finance BPO) rund um den<br />

Zahlungsfluss in allen Phasen des Kundenlebenszyklus<br />

- vom R<strong>is</strong>ikomanagement über Rechnungsstellung, Debitorenmanagement,<br />

Verkauf von Forderungen und b<strong>is</strong> zum<br />

Inkasso.<br />

Autohaus Bücherl JO.-TEC. GmbH<br />

Daniel Artman<br />

+49 941 690990 14<br />

artmann@autohaus-buecherl.de<br />

www.autohaus-buecherl.de<br />

Für den Energiesektor übernimmt arvato infoscore zusammen<br />

mit seinen arvato-Partnern im Rahmen eines Business<br />

Process Outsourcings die Auslagerung der Geschäftsprozessbearbeitung<br />

für den regionalen b<strong>is</strong> deutschlandweiten<br />

Energievertrieb. Damit nutzen Sie Wertschöpfungspotenziale<br />

entlang der gesamten energiewirtschaftlichen Prozesskette,<br />

von der Neukundengewinnung, Kundenbetreuung und<br />

-entwicklung b<strong>is</strong> zur Kundenbindung und -rückgewinnung<br />

sowie den zugehörigen IT-Services.<br />

Aus einem modular gestalteten Serviceportfolio können Sie<br />

die relevanten Servicebausteine zu Ihrer individuellen Kundenlösung<br />

zusammenstellen. Die komplette Dienstle<strong>is</strong>tung<br />

umfasst die Kundenanmeldung, den Lieferantenwechsel, die<br />

Rechnungsprüfung, die Abrechnung und das Forderungsmanagement.<br />

Somit unterstützt arvato infoscore Sie mit flexiblen<br />

und skalierbaren Abwicklungsdienstle<strong>is</strong>tungen einfach,<br />

kostengünstig und hochqualitativ in Ihrem Energievertrieb.<br />

Das Autohaus Bücherl mit seinen 6 Standorten in Bayern<br />

war einer der ersten NISSAN Händler die es sich mit Herzblut<br />

und Engagement zur Aufgabe gemacht haben, Elektromobilität<br />

in Bayern, vornehmlich in der Oberpfalz, den Menschen<br />

näher zu bringen. Mit dem NISSAN Leaf, <strong>is</strong>t bereits seit 2009<br />

ein Elektroauto in Großserie auf dem Markt. Seine Verkaufszahlen<br />

von über 70.000 Stück weltweit sprechen für sich.<br />

Ein hochmotiviertes und top ausgebildetes Team steht den<br />

zukünftigen Elektomobil<strong>is</strong>ten mit Rat und Tat zur Seite. Des<br />

Weiteren werden die Standorte mit Elektrotankstellen weiter<br />

ausgebaut, um die Elektromobilität weiter voran zu bringen.<br />

58 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

BBH Becker Büttner Held<br />

Dr. Chr<strong>is</strong>tian de Wyl<br />

+49 30 611 28 4020<br />

chr<strong>is</strong>tian.de.wyl@bbh-online.de<br />

www.bbh-online.de<br />

Beratung<br />

Die Sozietät Becker Büttner Held <strong>is</strong>t einer der führenden<br />

deutschen Berater in den Bereichen Energie- und Infrastrukturrecht<br />

mit europaweiter Verflechtung. Als integrierte Sozietät<br />

<strong>is</strong>t BBH mit über 300 Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern,<br />

Steuerberatern und Ingenieuren sowie insgesamt über<br />

550 Mitarbeitern an den Standorten Berlin, München, Köln,<br />

Stuttgart, Brüssel und Hamburg vertreten. Becker Büttner<br />

Held versteht den interd<strong>is</strong>ziplinären Beratungsansatz einschließlich<br />

der techn<strong>is</strong>chen und wirtschaftlichen Analyse<br />

von Sachverhalten, quasi »Alles aus einer Hand«, als ein<br />

Markenzeichen der Kanzlei: Unser Ziel <strong>is</strong>t es nicht, <strong>is</strong>oliert<br />

Rechtsfragen zu bearbeiten. Wir möchten die dahinter liegenden<br />

techn<strong>is</strong>chen und wirtschaftlichen Zusammenhänge<br />

aufklären und langfr<strong>is</strong>tige Lösungen für die Prax<strong>is</strong> anbieten.<br />

Eine langjährige Verwurzelung und umfassende Kenntn<strong>is</strong><br />

der Branche sichern eine herausragende Qualität unserer<br />

Tätigkeit, von der unsere Mandanten profitieren.<br />

Beratungsschwerpunkte liegen u.a. in den Bereichen Energie,<br />

Verkehr und Infrastruktur, Finanzierungen, Fördermittelberatung,<br />

Unternehmensgründung, steuerliche Gestaltung,<br />

Zivil- und Arbeitsrecht sowie Wettbewerbs- und Kartellrecht.<br />

Gerade im Bereich der Elektromobilität sind rechtliche, wirtschaftliche<br />

und (IT-)techn<strong>is</strong>che Gesichtspunkte eng miteinander<br />

verknüpft. Sowohl die Geschäftsprozesse als auch<br />

die Strategien werden von dieser Kombination geprägt und<br />

sollten ganzheitlich beraten werden. Gerne stehen wir auch<br />

Ihnen mit Rat und Tat erfolgreich zur Seite.<br />

BER Marketing GmbH<br />

Ralph Strobel, Geschäftsführer<br />

+49 7150 914500<br />

ralph.strobel@ber-marketing.de<br />

www.ber-marketing.de<br />

Beratung<br />

Die BER Marketing GmbH bietet kleinen und mittelständ<strong>is</strong>chen<br />

Unternehmen individuelle Dienstle<strong>is</strong>tungen und<br />

Lösungen für die Herausforderungen in Marketing und Vertrieb,<br />

Interim-Einsätze und Trainings. Wir beraten und unterstützen<br />

Sie professionell dabei, wie Sie Ihre Marke, Ihr Unternehmen<br />

und Ihre Produkte vom Wettbewerb abgrenzen,<br />

Ihre Produkte und Dienstle<strong>is</strong>tungen erfolgreich in den Markt<br />

einführen, Ihre Kunden zielgenau erreichen, neue Potentiale<br />

erschließen und am Ende einen wirtschaftlichen Erfolg verbuchen<br />

können - auch in international aufgestellten Unternehmen.<br />

Unser Angebot reicht von einem individuellen Innovations-<br />

Workshop, Markt-, Kunden- und Wettbewerbsrecherchen,<br />

einem wirksamen Vermarktungskonzept b<strong>is</strong> hin zur Umsetzung<br />

der Maßnahmen. Wir bieten Ihnen eine langjährige Erfahrung<br />

im Vertriebsmarketing, in wichtigen Branchen auf<br />

Unternehmens- und Beratungsseite, mit nachgewiesen Erfolgen<br />

und für unterschiedlichste Produkte, Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

und Technologien.<br />

Neue Mobilität<br />

59


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Beratung Beratung<br />

Bertha Benz Memorial Route e.V.<br />

Edgar Meyer, Initiator Bertha Benz Challenge<br />

+49 62 2187 4357<br />

info@bertha-benz-challenge.de<br />

www.bertha-benz-challenge.de<br />

Bertha Benz fuhr 1888 bei der ersten automobilen Fernfahrt<br />

keinen Oldtimer, sondern das innovativste Fahrzeug ihrer<br />

Zeit. Daher veranstalten wir jedes Jahr im September eine<br />

Fahrt mit den innovativsten Fahrzeugen unserer Zeit auf der<br />

ältesten Automobilstraße der Welt, jährlich abwechselnd<br />

startend von der Automechanika und der IAA Frankfurt. Auch<br />

die nunmehr dritte Bertha Benz Challenge war 2013 erfolgreich.<br />

U.a. auch bei den parteiübergreifenden Schirmherrschaften:<br />

Bundesumweltmin<strong>is</strong>ter Peter Altmaier, MP Volker<br />

Bouffier und MP Winfried Kretschmann.<br />

BEZ Berliner Energie Zentrum<br />

Thomas Schröter, Projektleiter<br />

+49 30 7579 7120<br />

emo@b-e-z.de<br />

www.berliner-energie-zentrum.de<br />

Da es aber wenig Sinn macht, nur in Deutschland die Umwelt<br />

schützen zu wollen, freuen sich die Veranstalter der Bertha<br />

Benz Challenge und der BEM sehr über das weltweite Kooperationsangebot<br />

der Automechanika (Messe Frankfurt).<br />

Denn es gibt nicht nur eine Automechanika in Frankfurt, sondern<br />

in 11 weiteren Städten weltweit. So wird es 2014 nicht<br />

nur die »Bertha Benz Challenge Automechanika Frankfurt«<br />

geben (19.-21.9.2014), sondern auch erstmalig die »Bertha<br />

Benz Challenge Shanghai« (7.-9.12.2014). Damit sind wir<br />

auf bestem Weg, die Bertha Benz Challenge als ökolog<strong>is</strong>che<br />

Fahrveranstaltung zu der weltweiten Leitveranstaltung für<br />

zukunftsgerechte Mobilität weiterzuentwickeln.<br />

Da passt es, dass Edgar Meyer soeben zum Präsidenten des<br />

Automobil-Club Tsingtau im AvD e.V. gewählt wurde, der als<br />

deutsch-chines<strong>is</strong>cher Freundschaftsclub Future Mobility sowohl<br />

in Deutschland, als auch in China promoten wird, indem<br />

er die Entscheider der beiden wichtigsten Automobilnationen<br />

zusammenführt: Deutschland mit seinem immensen<br />

Know-how, und China mit seinem ungeheuren Markt.<br />

Das Berliner Energie Zentrum <strong>is</strong>t ein Projekt zweier führender<br />

Großhändler im Raum Berlin/Brandenburg, OBETA Electro<br />

(Elektrofachgroßhandel) und Bergmann & Franz (Sanitär- &<br />

Heizungsfachgroßhandel), die im Ballungszentrum Berlin<br />

das Thema »regenerative Energien« seit 2010, als einer der<br />

Ersten, auf dem Weg gebracht haben. Wir verstehen uns als<br />

Beratungs- und Dienstle<strong>is</strong>tungszentrum, in dem sich Architekten,<br />

Planer, Handwerker und Endverbraucher in unserem<br />

400 m 2 großen Ausstellungsraum einen Überblick über bestehende,<br />

aber auch zukünftige Technologien verschaffen<br />

können. Hier kann man sich bei unseren Experten eine herstellerunabhängige<br />

Beratung in den Bereichen Wärme und<br />

Strom einholen. Das umfasst die Themen Solarthermie,<br />

Kraft-Wärme-Kopplung, Lüftung, Wärmepumpen, Brennwerttechnik,<br />

Lichttechnik, intelligente Gebäudesteuerung,<br />

Photovoltaik und Elektromobilität.<br />

Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten (Testbetrieb<br />

VW e-Golf/VW e-Caddy und Projekt eMerge, D<strong>is</strong>log) mit<br />

dem Fokus auf Einbindung der Elektromobilität in das Fuhrparkmanagement<br />

sowie diversen anderen Netzwerken und<br />

Arbeitskre<strong>is</strong>en, gestalten wir aktiv das Schaufensterprojekt<br />

Elektromobilität in Berlin mit. Mit unserem eMobilitätsbrunch,<br />

der in Kooperation mit OBETA und der Elektro-Innung<br />

Berlin/Brandenburg 2012 erstmalig ins Leben gerufen<br />

wurde und jährlich erfolgreich umgesetzt wird, bringen wir<br />

Industrie, Unternehmer, Handwerker und potentielle Käufer<br />

zueinander. Zusätzlich unterstützen wir den Ausbau der<br />

Ladeinfrastruktur mit Hilfe der BEZ Fachgemeinschaft für<br />

Elektromobilität (Handwerkerpool). Mit gutem Be<strong>is</strong>piel gehen<br />

wir voran und haben bereits die 10. OBETA Filiale mit<br />

einer Ladelösung ausgestattet.<br />

60 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Bittner + Krull Softwaresysteme GmbH<br />

Angelika Hohenberger, Marketing<br />

+49 89 458595 613<br />

angelika-hohenberger@bittner-krull.de<br />

www.bittner-krull.de<br />

Bittner+Krull Softwaresysteme GmbH (B+K) entwickelt eine<br />

Leitstelle für die zentrale Steuerung der Prozesse rund um<br />

die Ladesäuleninfrastruktur. Das Ladesäulenmanagement<br />

durch die Betreiber erfolgt dabei über ein angebundenes<br />

Web-Portal. Die Konsumenten an der Ladesäule erhalten<br />

über eine App Zugriff auf das System, um sich zu authentifizieren,<br />

die Ladevorgänge zu steuern und auch um aktuelle<br />

Informationen zum Status der Ladesäulen zu beziehen. In<br />

weiteren Ausbaustufen wird die Leitstelle zusätzlich an Systeme<br />

angebunden, die ebenfalls an den Prozessen beteiligt<br />

sind, wie zum Be<strong>is</strong>piel ERP-Systeme, Bezahlsysteme und<br />

Netzleitstellen.<br />

B+K gehört zu den führenden Anbietern von Beratungsle<strong>is</strong>tungen<br />

und Systemlösungen für Workforce Management<br />

und Prozessautomat<strong>is</strong>ierung (Zählerfernauslesung, Energiemanagement).<br />

Die Lösungen sind im Einsatz bei Energieversorgern<br />

und Wärmemessdiensten, in Industrie- und<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungsunternehmen. B+K versteht sich als strateg<strong>is</strong>cher<br />

Partner, der die Systeme optimal an die Geschäftsmodelle<br />

seiner Kunden anpasst und damit einen wichtigen<br />

Beitrag für Prozess- und auch Kosteneffizienz le<strong>is</strong>tet. Mit<br />

Firmensitz in München und Vertriebsbüros in Potsdam, Düsseldorf<br />

und in St. Gallen/Schweiz <strong>is</strong>t das Unternehmen seit<br />

1985 am Markt und verfügt über nachwe<strong>is</strong>lich langjährige<br />

Erfahrungen in großen und anspruchsvollen Projekten. Die<br />

rund 80 Mitarbeiter unterstützen die B+K-Kunden mit einem<br />

passgenauen Angebot aus Software, Professional Services,<br />

Support und mobiler Hardware. Darüber hinaus besitzt B+K<br />

ein umfassendes Know-how in der Integration von Außendienstprozessen,<br />

der Zählerfernauslesung und von Smart<br />

Metering in ERP-Systeme von SAP.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

BMC Switzerland AG<br />

Matt Heitmann, Head of Marketing<br />

+41 32 654 14 54<br />

matt.heitmann@bmc-switzerland.com<br />

www.stromer.ch<br />

Die MyStromer AG entwickelt und vermarktet innovative Mobilitätslösungen.<br />

Das Schweizer Unternehmen wurde 2009<br />

von Thomas Binggeli gegründet und hat seinen Firmensitz<br />

in Oberwangen bei Bern. Seit 2011 <strong>is</strong>t Stromer Teil der BMC-<br />

Gruppe und präsentierte sich in diesem Jahr erstmals auf der<br />

Eurobike. Seit Mai 2012 leitet Chr<strong>is</strong>tian Müller als CEO die MyStromer<br />

AG. Im März 2013 eröffnete das Unternehmen seinen<br />

energieautarken Hauptsitz in Oberwangen bei Bern. Hier befinden<br />

sich neben dem Management, die Entwicklungsabteilung,<br />

die Montage, die Log<strong>is</strong>tik, der Service und ein Stromer-<br />

Flagshipstore. Ein zweiter Montagestandort für den europä<strong>is</strong>chen<br />

Markt befindet sich in Riedstadt bei Darmstadt.<br />

Weltweit arbeiten rund 75 Mitarbeiter für die MyStromer AG.<br />

Elektrofahrradhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

61


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

IT und Elektronik Elektromotorradhersteller<br />

Brammo Europe<br />

Hans Eder, Vertrieb<br />

+49 8679 916700<br />

heder@brammo.com<br />

www.brammo.com<br />

Der Elektromotorrad-Hersteller aus Ashland im US-Bundesstaat<br />

Oregon <strong>is</strong>t eines der weltweit führenden Unternehmen<br />

auf dem Segment elektr<strong>is</strong>ch betriebener High-End-Motorräder.<br />

Brammo-Motorräder gibt es derzeit sowohl als Straßenwie<br />

auch Gelände-Versionen. Brammo-Motorräder sind die<br />

ersten elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Serien-Bikes weltweit, die<br />

über einen wassergekühltem Motor und 6-Gang-Schaltgetriebe<br />

verfügen. Die Produktion für den europä<strong>is</strong>chen Markt<br />

erfolgt seit kurzem unter anderem in einer eigenen Fabrikation<br />

im ungar<strong>is</strong>chen Sàrvàr. Sowohl bei den Reichweiten wie<br />

auch bei den anderen Le<strong>is</strong>tungsparametern rangieren die<br />

mehrfach ausgezeichneten Brammo-Motorräder derzeit an<br />

der Weltspitze. 2012 errang Brammo den Elektromotorrad-<br />

Weltme<strong>is</strong>tertitel im TTXGP.<br />

BridgingIT GmbH<br />

Klaus Baumgärtner, Geschäftsführer<br />

+49 621 3709020<br />

klaus.baumgaertner@bridging-it.de<br />

www.bridging-it.de<br />

Die BridgingIT GmbH wurde 2008 als unabhängiges IT-<br />

Beratungsunternehmen gegründet. Sie versteht sich als<br />

innovativer Dienstle<strong>is</strong>ter und verbindet die Anforderungen<br />

der unterschiedlichen Beteiligten der IKT. Unter der Maxime<br />

»360Grad IKT-Beratung« entwickeln und setzen die bridgingIT<br />

Experten gemeinsam mit namhaften Mittelstands- und<br />

Großkunden nachhaltige IKT-Lösungen um.<br />

bridgingIT arbeitet stets herstellerunabhängig, verfügt über<br />

ein flächendeckendes Partnernetzwerk und beteiligt sich aktiv<br />

an Forschungsprojekten und -Organ<strong>is</strong>ationen im Bereich<br />

Smart Energy und eMobilität: »Die IKT <strong>is</strong>t schon heute ein<br />

wichtiger Baustein in der Energie- und Mobilitätswelt und<br />

wird in Zukunft eine wettbewerbsentscheidende Rolle in<br />

diesem Markt einnehmen. Diese Zukunft möchten wir mitgestalten«,<br />

sagt Tayfun Hatipoglu, Business Development<br />

Manager und Branchenexperte.<br />

Die abgeleiteten Geschäftsmodelle und IKT-Lösungen sind<br />

dabei komplex und vielschichtig. bridgingIT unterstützt die<br />

Kunden im Rahmen der Kampagne »360Grad IKT-Beratung«<br />

die Komplexität von IKT-Lösungen bei Forschungs- und<br />

Real<strong>is</strong>ierungsprojekten via method<strong>is</strong>chem und katalysierten<br />

Vorgehen in tragfähige IT-Lösungen effektiv umzusetzen.<br />

bridgingIT versteht sich dabei als Dienstle<strong>is</strong>ter an der<br />

Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen IT und Fachseite.<br />

62 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

CarMedialab GmbH<br />

Heiko Bauer, Geschäftsführer<br />

+49 7251 3862 69<br />

heiko.bauer@carmedialab.de<br />

www.carmedialab.de<br />

CarMedialab <strong>is</strong>t führender Anbieter von Telediagnose und<br />

Smart Charging im Markt OEM Special Purpose Fleets. Das<br />

Produktspektrum reicht von Embedded Systemen für den<br />

Einsatz in Fahrzeugen b<strong>is</strong> hin zum Gesamtsystembetrieb von<br />

Telematiklösungen. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal<br />

zu Mitbewerbern <strong>is</strong>t, dass CarMedialab nicht nur Embedded<br />

Systeme liefert, sondern auch gewohnt <strong>is</strong>t, in Ihrem Markt<br />

als Telematik Service Provider aufzutreten. So werden seit<br />

vielen Jahren Systeme für die Automobilindustrie nicht nur<br />

entwickelt, sondern auch über den gesamten Lebenszyklus<br />

verantwortlich betrieben.<br />

CarMedialab <strong>is</strong>t Integrationspartner der Daimler AG für das<br />

intelligente Lademanagement im neuen smart fortwo electric<br />

drive. Erstmalig eingesetzt wird die dafür speziell entwickelte<br />

Funktionalität beim smart fortwo electric drive bei eMobility<br />

in Berlin, einem Gemeinschaftsprojekt von Daimler und<br />

RWE. Strom laden funktioniert damit noch komfortabler als<br />

heute Kraftstoff tanken. Voraussetzungen sind die einfache<br />

techn<strong>is</strong>che Handhabung (»Plug & Charge«) und der automat<strong>is</strong>che<br />

Informationsaustausch zw<strong>is</strong>chen Fahrzeug und<br />

Ladestation während des Ladevorgangs - so einfach wie<br />

beim Mobiltelefon. Ist mittels Ladekabel der Kontakt zw<strong>is</strong>chen<br />

Fahrzeug und Ladestation hergestellt, ermöglicht die<br />

Elektronik an Bord des smart fortwo electric drive und des<br />

Ladepunkts, alle relevanten Informationen - wie etwa die<br />

Identifikationsdaten des Stromvertrags - mit dem Stromnetz<br />

auszutauschen. Der Ladevorgang wird nur durch die Erkennung<br />

der persönlichen ID automat<strong>is</strong>ch freigegeben. So lässt<br />

sich be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e die Abrechnung stets komfortabel, einfach<br />

und vor allem sicher gestalten. Gleichzeitig <strong>is</strong>t bei allen<br />

Vorgängen der Datenschutz durch die Verschlüsselung und<br />

Anonym<strong>is</strong>ierung der Kundendaten gewährle<strong>is</strong>tet.<br />

Telediagnose und Smart Charging<br />

Castellan AG<br />

Dr. Holger Friedrich, Vorstand<br />

+49 2732 55307 10<br />

h.friedrich@castellan-ag.com<br />

www.castellan-ag.com<br />

Die Castellan AG stellt intelligente Elektroladestationen für<br />

den kommerziellen Gebrauch rund um die eMobilität her.<br />

Alle Systeme können über den Unternehmensserver ferngewartet<br />

werden. Über diese Online-Schnittstelle können Daten<br />

zur Abrechnung zur Verfügung gestellt werden. Den Entwicklern<br />

<strong>is</strong>t es so gelungen, erfolgreich die Bezahlung der<br />

Ladung in bestehende Bezahlsysteme in öffentlichen Parkgaragen<br />

zu integrieren und somit ein »barrierefreies Parken«<br />

zu ermöglichen, bei dem der Pre<strong>is</strong> für die Ladung mit<br />

der Parkkarte abgerechnet wird. Die eigens entwickelte<br />

Castellan Software erlaubt auch die Abrechnung der Ladung<br />

über Dauerparkauswe<strong>is</strong>e oder z.B. Kantinenkarten.<br />

Castellan AG<br />

Innovation@Work<br />

Techn<strong>is</strong>ch sind Individuallösungen möglich, da die Castellan<br />

AG sowohl die Hardware als auch die Software selbst<br />

entwickelt. Kurze Entwicklungszeiten sind dabei selbstverständlich.<br />

Das Unternehmen <strong>is</strong>t ISO zertifiziert. Die Anlagen<br />

können auch in kleinen Stückzahlen individuell gestaltet werden.<br />

Allen Anlagen zu eigen <strong>is</strong>t die Herstellung nach höchsten<br />

Qualitätsstandards, natürlich alles »Made in Germany«.<br />

Um weiterhin an vorderster techn<strong>is</strong>cher Front anbieten zu<br />

können, <strong>is</strong>t die Castellan AG Systempartner in verschiedenen<br />

Forschungsprojekten rund um die eMobilität, unter anderem<br />

im Projekt NaNu, bei dem es um Wechselladung für<br />

mittelschwere Transportfahrzeuge geht.<br />

Die Castellan AG beschäftigt sich neben der Elektroladung<br />

außerdem noch mit der Entwicklung und Herstellung von<br />

Notfallkommunikationssystemen wie z.B. Notrufsäulen oder<br />

speziellen Gehäusen für Automat<strong>is</strong>che Defibrillatoren mit<br />

direkter Kommunikation zu den Rettungsleitstellen.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Neue Mobilität<br />

63


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Hersteller von Elektroantrieben Kurierdienst<br />

City Express Log<strong>is</strong>tik GmbH<br />

Peter Meyer<br />

+49 40 2540808<br />

p.meyer@cityexpress.de<br />

www.cityexpress.de<br />

City Express wurde am 30. Januar 1973 als regionaler Stadtkurierdienst<br />

gegründet und <strong>is</strong>t noch heute ein inhabergeführtes<br />

Unternehmen. Ca. 180 Kuriere sind mittlerweile im<br />

Einsatz und 20 Mitarbeiter kümmern sich im Büro um Kundenwünsche<br />

- auch nach Feierabend und am Wochenende<br />

sind wir für Sie erreichbar. Mehr als 1.500 Stammkunden<br />

vertrauen auf unseren Service. Mit über 60% Dauertouren<br />

sind wir der Spezial<strong>is</strong>t für diese Einsätze in Hamburg. Neben<br />

Kurierfahrten dominieren Mehrwertle<strong>is</strong>tungen, die unsere<br />

Log<strong>is</strong>tikpalette abrunden.<br />

classic eCars<br />

Broedersdorff & Koenzen GmbH<br />

Dr. Uwe Koenzen, Geschäftsführer<br />

+49 2103 908840<br />

info@classic-eCars.de<br />

www.classic-eCars.de<br />

Gegründet 1996 in Hilden als erster deutscher Hersteller<br />

und Anbieter von eAntrieben für automobile Youngtimer<br />

und Klassiker. Initialzündung: Ein Besuch in den USA in<br />

der Hochphase des zero em<strong>is</strong>sion acts in Kalifornien und<br />

der Wunsch zu bewe<strong>is</strong>en, dass Elektroautos nicht langsam,<br />

langweilig und hässlich sein müssen. Seither Entwicklung<br />

und Herstellung von Elektroautos (Einzelstücke auf Kundenbestellung)<br />

und Komponenten sowie Entwicklungsarbeit im<br />

Bereich Antrieb und Batterie-Integration.<br />

• eDevelopment - Entwicklung und Bau von Prototypen,<br />

Kleinserienfahrzeugen, Werbeträgern sowie Wettbewerbsfahrzeugen<br />

• eDevelopment - Entwicklung und Bau von Antriebs- und<br />

Energiespeicher-Komponenten für Straßenfahrzeuge und<br />

Arbeitsmaschinen<br />

Wir tun was für ein besseres Klima, denn wir werden unsere<br />

Luft, die wir alle atmen, künftig weniger belasten. Unsere<br />

Kurierautos werden von Jahr zu Jahr weniger CO 2 ausstoßen<br />

und weniger Sprit verbrauchen. Wir werden Elektroautos<br />

einsetzen und Naturstrom nutzen sowie Energiefresser gegen<br />

Energiesparer austauschen. Wir wollen mit gutem Be<strong>is</strong>piel<br />

vorangehen und unsere Umwelt weniger belasten als<br />

früher.<br />

• eConversion - Umrüstung von konventionell angetriebenen<br />

Fahrzeugen auf rein elektr<strong>is</strong>che Antriebe, insbesondere<br />

Elektrifizierung von Youngtimern und klass<strong>is</strong>chen<br />

Design-Ikonen mit der Antriebstechnik von morgen.<br />

• eResearch - Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben<br />

an der Schnittstelle Smart Grid – Smart Car<br />

- Smart Home<br />

• eResearch - Entwicklung von gekoppelten stationären und<br />

fahrzeuggebundenen Batteriepufferspeichern<br />

• eConsulting im Bereich eMobilität und nachhaltige Energiesysteme<br />

64 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

ComBInation GmbH<br />

Markus Emmert, Geschäftsführer<br />

+49 030 9700 4898<br />

markus.emmert@com-bi-nation.de<br />

www.com-bi-nation.de<br />

Das SmartGrid und somit die Energie- und Mobilitätswende<br />

neu zu gestalten, <strong>is</strong>t mehr als nur eine Aufgabe, es <strong>is</strong>t eine<br />

Unternehmung. Durch konkrete Maßnahmen und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

werden wir dieser Aufgabe gerecht. Unseren Fokus<br />

legen wir insbesondere darauf, unser Netzwerk kontinuierlich<br />

auszubauen, eigene Kompetenzen und Know-how einzubinden<br />

und somit Mehrwerte an allen Stellen entstehen<br />

zu lassen. Wir setzten uns für Energieeffizienz und ein intelligentes<br />

Stromnetz ein. Wir unterstützen dabei mit technolog<strong>is</strong>chem<br />

Know-how, Innovationskraft und Engagement für<br />

eine funktionierende Energie- und Mobilitätswende.<br />

Effizienz durch Intelligenz<br />

Die ComBInation GmbH zertifiziert Produkte, Projekte und<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungen nach SGready ® . Die Zukunft der Energiewende<br />

überzeugt durch saubere Energieerzeugung, Energieeffizienz<br />

und Pre<strong>is</strong>optimierung. Diese zusätzlichen Mehrwerte<br />

tragen zur Akzeptanz in der Gesellschaft bei. Hier gilt<br />

es, die unterschiedlichen Themenfelder, Projekte und Produkte<br />

inselübergreifend, unabhängig und neutral in einem<br />

moderativen Prozess zu einem funktionierenden, intelligenten<br />

Stromnetz zu verbinden sowie Produkte und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

nach SGready ® zu zertifizieren.<br />

Wir gehen gezielt auf Ihre spezif<strong>is</strong>chen Anforderungen ein.<br />

Unsere Beratungsthemen sind die strateg<strong>is</strong>che Entwicklung,<br />

Potenzialberatung, Unternehmensanalyse, Entwicklung von<br />

Organ<strong>is</strong>ations- und Ablaufstrukturen, Marketing- und Vertriebsmaßnahmen<br />

um Produkte und Prozesse innovativ,<br />

kostengünstig und flexibel zu gestalten.<br />

Beratung, Prüfung und Zertifizierung<br />

Come in Market GmbH & Co. KG<br />

Sonja Hans<br />

+49 481 82 866 110<br />

s.hans@beba-energie.de<br />

www.beba-energie.de<br />

Come In Market beschäftigt sich mit der Entwicklung, dem<br />

Bau und dem Vertrieb von Fahrzeugen unter Ausnutzung<br />

Erneuerbarer Energien. Gegründet wurde Come In Market<br />

im September 2010 von der BeBa-Unternehmensgruppe.<br />

Erstmalig war Come In Market auf der Hannovermesse vom<br />

04. b<strong>is</strong> 08. April 2011 vertreten. Dort präsentierte Come In<br />

Market den neuen Inno-Truck. Come In Market <strong>is</strong>t eine Tochtergesellschaft<br />

der BeBa-Unternehmensgruppe und <strong>is</strong>t auch<br />

im Hause der BeBa in Hemmingstedt angesiedelt.<br />

BeBa-Energie <strong>is</strong>t im Jahre 2004 aus dem Einzelhandelsunternehmen<br />

Elektro-Bartels hervorgegangen. Heute beschäftigt<br />

BeBa-Energie mehr als 150 hoch qualifizierte Mitarbeiter.<br />

Mit unserem Team aus Ingenieuren, Me<strong>is</strong>tern, Technikern<br />

und Monteuren real<strong>is</strong>ieren wir regenerative Energieprojekte<br />

in den Bereichen: Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie<br />

ComInMarket<br />

und eMobilität. Durch die Zusammenarbeit mit weltweit führenden<br />

Herstellern setzen wir auf zuverlässige und qualitativ<br />

hochwertige Komponenten und erstellen daraus sichere<br />

und langlebige Energiesysteme. Durch unsere hochmoderne<br />

Fernüberwachung sind wir in der Lage, die Systeme kontinuierlich<br />

zu überwachen und bieten mit unserem Sorglospaket<br />

einen störungsfreien Betrieb an - wir greifen ein, bevor es zu<br />

Ausfällen kommt.<br />

Entwicklung, Vertrieb von efahrzeugen<br />

Neue Mobilität<br />

65


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Hersteller von Elektroantrieben Beratung<br />

CONCILIUS Europe sprl<br />

Frédéric Maas, Senior Consultant<br />

+32 2 808 69 44<br />

maas@concilius.com<br />

www.concilius.com<br />

Die CONCILIUS Europe sprl <strong>is</strong>t ein im Brüsseler Europaviertel<br />

ansässiges Tochterunternehmen der Concilius AG aus<br />

München. CONCILIUS <strong>is</strong>t einer der führenden Dienstle<strong>is</strong>ter<br />

bei der Vertretung unternehmer<strong>is</strong>cher Interessen gegenüber<br />

Politik und Verwaltung. Als struktureller Partner unterstützt<br />

CONCILIUS seine Mandanten bei der Vertretung ihrer strateg<strong>is</strong>chen<br />

Interessen insbesondere im Public Sector, was<br />

unter anderem auch die Umsetzung öffentlich geförderter<br />

Projekte umfasst.<br />

CONCILIUS <strong>is</strong>t seit über drei Jahren im Bereich der Elektromobilität<br />

engagiert und hat mithilfe eines internen Kompetenzzentrums<br />

eine Schlüsselrolle bei der Koordinierung eines<br />

mehrfach ausgezeichneten EU-geförderten Elektromobilitätsprojekts<br />

im Rahmen der Transeuropä<strong>is</strong>chen Netze übernommen.<br />

CONCILIUS verfügt dadurch über ein solides Netzwerk<br />

CPM Compact Power Motors GmbH<br />

Nico Windecker, Geschäftsführer<br />

+49 89 28 72 468 55<br />

n.windecker@cpmotors.eu<br />

www.cpmotors.eu<br />

Die CPM Compact Power Motors GmbH bietet die effizientesten<br />

und kompaktesten elektr<strong>is</strong>chen Antriebe der Welt für<br />

alle Arten von Fahrzeugen, Le<strong>is</strong>tungsaggregaten und generator<strong>is</strong>chen<br />

Anwendungen an. Das Produktportfolio der CPM<br />

umfasst Antriebssysteme bestehend aus permanenterregten<br />

Synchron-Motoren mit integrierter Ansteuerung von 500<br />

W b<strong>is</strong> 100 kW. Durch neueste Technologien erreichen die<br />

»Power Packs« überlegene Wirkungsgrade von b<strong>is</strong> zu 97%<br />

und sind gleichzeitig sind extrem leicht und platzsparend<br />

(z.B. 6 kW bei nur 3,3 kg für Motor und Ansteuerung). Somit<br />

können Kunden neue Maßstäbe in Energieeffizienz, Leichtbau<br />

und Baugröße setzen und sparen erheblich Batterieund<br />

laufende Kosten. Außerdem steigert die hocheffiziente<br />

Motorsteuerung die Systemeffizienz und macht den Einsatz<br />

weiterer Controller überflüssig.<br />

von Elektromobilitätsakteuren in verschiedenen Mitgliedstaaten<br />

(u.a. Deutschland, Österreich, Slowakei, Niederlande,<br />

Luxemburg und Dänemark) und plant, EU-geförderte<br />

Projekte im Elektromobilitätsbereich anzustoßen und im<br />

Verbund mit Unternehmen, Verbänden und Forschungsinstituten<br />

umzusetzen.<br />

Im Rahmen der Transeuropä<strong>is</strong>chen Netze und Horizon 2020<br />

(Forschung und Innovation) wird die Elektromobilität eine<br />

wichtige Rolle spielen. Vor dem Hintergrund der aktuellen<br />

Projektaufrufe der Europä<strong>is</strong>chen Komm<strong>is</strong>sion ermöglicht<br />

CONCILIUS Konsortien oder einzelnen Organ<strong>is</strong>ationen eine<br />

erfolgreiche Antragstellung sowie ein erfolgreiches Projektmanagement.<br />

CPM<br />

Zu den Kunden der CPM zählen weltweit führende Hersteller<br />

von Fahrzeugen, insbesondere im Zweiradbereich,<br />

Hilfsaggregaten für Automotive-Anwendungen sowie innovative<br />

Technologieführer, wie z. B. der Gewinner des Deutschen<br />

Gründerpre<strong>is</strong>es, ein namhafter Hersteller elektr<strong>is</strong>cher<br />

Bootsmotoren. Sie alle vertrauen auf die starke Mannschaft<br />

aus erfahrenen Spezial<strong>is</strong>ten für Konstruktion und Regelung<br />

innovativer Motoren sowie höchste Qualität und Zuverlässigkeit<br />

der für Automotive-Anwendungen entwickelten und<br />

»Made in Germany« gefertigten Produkte.<br />

66 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

CYMAGE MEDIA BERLIN<br />

Chr<strong>is</strong>tian Heep, Geschäftsführer<br />

+49 30 616 58 511<br />

chr<strong>is</strong>tian.heep@cymage-media.com<br />

www.cymage-media.com<br />

Agentur<br />

CYMAGE MEDIA BERLIN beschäftigt sich schwerpunktmäßig<br />

mit strateg<strong>is</strong>chen und gestalter<strong>is</strong>chen Prozessen, der<br />

Markenführung, mit CI- und Corporate Design, Logo- und<br />

Konzeptentwicklungen, Imagebroschüren, Webseiten, Pressearbeit,<br />

Wording, Messe- und Eventplanung, sowie der<br />

Entwicklung und Real<strong>is</strong>ierung von Marketingstrategien und<br />

Kampagnen für Unternehmen, Institute und Verbände insbesondere<br />

aus dem Umfeld Erneuerbare Energien, Energieeffizienz,<br />

SmartGrid und Elektromobilität.<br />

Als Gründungsmitglied und Marketingvorstand im Bundesverband<br />

eMobilität setzt Agentur-Geschäftsführer Chr<strong>is</strong>tian<br />

Heep sich dafür ein, die Akteure aus Wirtschaft, W<strong>is</strong>senschaft,<br />

Politik und Medien miteinander zu vernetzen, die öffentliche<br />

Wahrnehmung für eMobilität zu fördern und die notwendigen<br />

infrastrukturellen Veränderungen zu begleiten.<br />

So wird die Neue Mobilität in den nächsten Jahren nicht nur<br />

eine neue Form der Fortbewegung beschreiben, sondern vielmehr<br />

ein neues Lebensgefühl. Ein Lifestyle, der die Mobilität<br />

der Zukunft mit Faszination und Umweltbewusstsein verbindet<br />

und dies als Selbstverständlichkeit wahrnimmt.<br />

Beim BEM kann Heep 20 Jahre Agenturerfahrung und seine<br />

Affinität zu Nachhaltigkeit und den Erneuerbaren sinnvoll<br />

und effektiv einbringen. So betreut und organ<strong>is</strong>iert er die<br />

Bereiche strateg<strong>is</strong>ches Marketing, Medien, Kommunikation,<br />

PR, Messen, Events und verantwortet als Chefredakteur das<br />

BEM-Magazin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />

DEKRA Automobil GmbH<br />

Marc Gounar<strong>is</strong>, Marketing im Bereich eMobilität<br />

+49 711 7861 1892<br />

marc.gounar<strong>is</strong>@dekra.com<br />

www.dekra.com<br />

Bereits seit über 80 Jahren le<strong>is</strong>ten wir mit unserem Expertenw<strong>is</strong>sen<br />

einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Wirtschaftlichkeit<br />

im Straßenverkehr. Damit das auch zukünftig<br />

so bleibt, arbeiten wir mit Hochdruck an einer sicheren<br />

Zukunft des Elektrofahrzeugs und seiner Insassen. Bei der<br />

Konzeption und Entwicklung von Elektrofahrzeugen sind<br />

Schutzmaßnahmen, insbesondere bei neuartigen Energiespeichertechnologien<br />

(Batterie) und der in Kraftfahrzeugen<br />

neuen Hochvolttechnik, zu treffen.<br />

Bei der Typprüfung von Komponenten, Systemen und ganzen<br />

Fahrzeugen hat DEKRA bereits seit Jahrzehnten Erfahrung<br />

mit Elektro- und Hybridfahrzeugen. Spezielle Prüfungen<br />

werden unter anderem durchgeführt zur elektr<strong>is</strong>chen<br />

Sicherheit der Hochvoltsysteme, zur funktionalen Sicherheit<br />

von sicherheitsrelevanten elektr<strong>is</strong>chen/elektron<strong>is</strong>chen<br />

Systemen, zur elektromagnet<strong>is</strong>chen Verträglichkeit (EMV)<br />

sowie zu elektr<strong>is</strong>cher Reichweite und Energieverbrauch. Dabei<br />

verfügt DEKRA über modernste Labore sowie Prüf- und<br />

Messstrecken.<br />

Das DEKRA Competence Center Elektromobilität koordiniert<br />

die DEKRA Kompetenzen rund um die Elektromobilität. Dabei<br />

setzt sich DEKRA aktiv an der Erstellung von Standards,<br />

Normen und Gesetzen im Rahmen der nationalen Plattform<br />

für Elektromobilität ein, um die Sicherheit unserer Kunden<br />

und des Straßenverkehrs auch über die Produkthaftung hinaus<br />

zu sichern. Bas<strong>is</strong> sind unsere umfangreichen Erfahrungen<br />

aus jährlich 12 Mio. Fahrzeugprüfungen in Deutschland<br />

und über 20 Mio. Prüfungen in Europa.<br />

Prüfung und Zertifizierung<br />

Neue Mobilität<br />

67


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Beratung Hersteller von Seilbahnen<br />

Doppelmayr Seilbahnen GmbH<br />

Wolfram Auer, Business Development<br />

+43 5574 604 218<br />

wolfram.auer@doppelmayr.com<br />

www.doppelmayr.com<br />

Dornier Consulting GmbH<br />

Michael Ertel, Leiter Business Line E-Mobility/Energy Infrastructure<br />

+49 30 2523 9159<br />

michael.ertel@dornier-consulting.com<br />

www.dornier-consulting.com<br />

Die Doppelmayr/Garaventa Gruppe <strong>is</strong>t Qualitäts- und Technologieführer<br />

im Seilbahnwesen. Die Unternehmensgruppe<br />

hat Produktionsstandorte sowie Vertriebs- und Serviceniederlassungen<br />

in über 33 Ländern der Welt und durfte b<strong>is</strong><br />

heute über 14.400 Seilbahnsysteme für Kunden in über 86<br />

Staaten real<strong>is</strong>ieren. Aus dem alpinen Bereich kommend,<br />

hat sich Doppelmayr b<strong>is</strong> heute zu einem global agierenden<br />

Hersteller und Dienstle<strong>is</strong>ter im Bereich innerstädt<strong>is</strong>cher Verkehrslösungen<br />

etablieren können.<br />

Seilbahnen brauchen keine Berge und keinen Schnee. Sie<br />

eignen sich hervorragend, um Verkehrsprobleme und Erschließungsdefizite<br />

im öffentlichen Verkehr zu bewältigen.<br />

Sie operieren auf einer eigenen, störungsfreien Verkehrsebene,<br />

was sie prädestiniert für hochverdichtete Bereiche mit<br />

Nutzungskonflikten am Boden. Seilbahnen werden schnell<br />

und minimalinvasiv errichtet, und sind die kostengünstigste,<br />

energieeffizienteste und sicherste Möglichkeit Menschen<br />

auf stark frequentierten Relationen zu befördern.<br />

Überall, wo sich folgende Voraussetzungen finden, sollten<br />

Seilbahnen als Verkehrsmittel in Erwägung gezogen werden:<br />

Eine Verbindung im öffentlichen Verkehrsnetz fehlt; Bestehende<br />

S-Bahn-Linien sollten erweitert werden, die Nachfrage<br />

rechtfertigt jedoch nicht einen hohen Investitionsaufwand;<br />

Buslinien sind am Kapazitätslimit, jedoch gibt es nicht<br />

genug Nachfrage oder Platz, um ein S-Bahn System zu bauen;<br />

Ein Zubringer zu einem Hochle<strong>is</strong>tungstransportsystem<br />

wird benötigt; Ein Park&Ride System am Stadtrand soll an<br />

das ÖPNV-Netz angebunden werden; Hindern<strong>is</strong>se wie dichte<br />

Besiedelung, Flüsse, Schluchten, Autobahnen, E<strong>is</strong>enbahnen<br />

oder andere Nutzungen machen bodengebundenen ÖPNV<br />

schwierig oder unmöglich.<br />

Die Dornier Consulting GmbH <strong>is</strong>t ein international anerkanntes<br />

Beratungs-, Engineering- und Projektmanagementunternehmen<br />

und bietet mit ca. 350 Mitarbeitern zukunftsorientierte<br />

Beratung für Mobilität, Energie und Umwelt. Kein<br />

Thema bringt die beiden Felder Energie- und Mobilitätswende<br />

so gut in Einklang wie die Elektromobilität. Sie entwickelt<br />

sich in einem sehr dynam<strong>is</strong>chen Umfeld: Fahrzeughersteller,<br />

Energieversorger, Industrieausrüster, Forschung<br />

und Kommunen arbeiten parallel an unterschiedlichen<br />

Konzepten. Wir verstehen unter Elektromobilität sowohl die<br />

batterieelektr<strong>is</strong>che als auch die wasserstoff-/ brennstoffzellenbasierte<br />

Ausprägung und achten auf eine system<strong>is</strong>che<br />

Gesamtbetrachtung der Aufgaben und Herausforderungen.<br />

Dornier Consulting hat seit 2008 verschiedenste Projekte<br />

bei großen Energieversorgern in Berlin, Hamburg und Stuttgart<br />

operativ geleitet und umgesetzt. Dazu gehören Le<strong>is</strong>tungen<br />

wie die Bewertung von Ladeinfrastrukturkonzepten,<br />

Übernahme von Genehmigungsprozessen und Roll-out-<br />

Verantwortung, das Testen von eFahrzeugen sowie die Einbindung<br />

von Erneuerbaren Energien und Speicheranlagen<br />

im energiewirtschaftlichen Gesamtkontext. Da wir energiewirtschatliche<br />

und elektromobile Managementberatung mit<br />

hauseigener Engineeringkompetenz kombinieren, denken<br />

wir einerseits innovations- und technologieorientiert und<br />

fokussieren uns andererseits auf die Entwicklung von neuen<br />

Geschäftsmodellen für unsere Kunden. Somit sorgen wir<br />

dafür, dass Mobilität und Energieversorgung von morgen<br />

auch finanziell nachhaltig sind. Unsere Beratung <strong>is</strong>t darauf<br />

ausgerichtet, die komplexen Abhängigkeiten mit anderen<br />

Branchen zu berücksichtigen und sich dabei stets auf das<br />

Kerngeschäft unserer Kunden zu konzentrieren.<br />

68 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Driving Concept GmbH<br />

Robert Sürth<br />

+49 8233 74425 28<br />

robert.suerth@driving-concept.de<br />

www.driving-concept.de<br />

Driving Concept <strong>is</strong>t Ihr Türöffner und Wegwe<strong>is</strong>er in die Zukunft<br />

der Mobilität. Bereits seit die Elektromobilität wieder<br />

an Aufmerksamkeit gewonnen hat, sind wir erfolgreicher<br />

Partner von Automobilherstellern und Kommunen und bieten<br />

kompetente Aufklärung für Sie und Ihre Mitarbeiter rund<br />

um das Thema Elektromobilität (Beratung, Seminare, Schulungen,<br />

Vergleichsfahrten, Bedarfs- und Wirtschaftlichkeitsanalysen<br />

mit Handlungsempfehlungen).<br />

Um den Anforderungen an die Zukunft auch weiterhin gerecht<br />

zu sein, haben wir als direkter Nachbar des Bosch Prüfund<br />

Testgeländes in Boxberg/BW ein großes Schulungsund<br />

Kompetenzzentrum für Elektromobilität erbaut, welches<br />

wir im Juli 2013 eröffnet haben. Die Driving Concept bietet<br />

Ihnen folgende Le<strong>is</strong>tungen: Marktübersicht, Fahrerlebn<strong>is</strong>,<br />

Ladetechnik und Infrastrukturen, techn<strong>is</strong>che Schulungen,<br />

produktspezif<strong>is</strong>che Einwe<strong>is</strong>ung, Sicherheit, wirtschaftliches<br />

Fahren mit Elektroantrieb, Instruktoren- und Trainerausbildung<br />

sowie Fahrzeug- und Produktpräsentationen.<br />

Wenn Sie darüber nachdenken, für Ihr Unternehmen oder<br />

Ihre Kommune ein oder mehrere Elektrofahrzeuge anzuschaffen,<br />

sich aber vorher mit der Gesamtthematik vertraut<br />

machen möchten, können wir ganz gezielt auf Ihre Wünsche<br />

eingehen. Sollten Sie bereits Elektrofahrzeuge im Einsatz<br />

haben und Ihren Mitarbeitern die notwendigen Anwenderkenntn<strong>is</strong>se<br />

vermitteln wollen, stehen wir mit unseren Seminaren<br />

gerne zur Verfügung. Immer wenn es darum geht das<br />

Gesamtspektrum Elektromobilität »auf Augenhöhe« mit den<br />

Teilnehmern zu vermitteln, <strong>is</strong>t die Driving Concept der richtige<br />

Partner für Sie. Wir bieten Ihnen professionellen Support<br />

in Theorie und Prax<strong>is</strong>.<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

E-Charge – Power for the Future<br />

Timo Kock, Geschäftsführer<br />

+49 2568 96000<br />

info@elektro-tanken.com<br />

www.elektro-tanken.com<br />

Beratung<br />

Planung, Entwicklung, Projektierung und Real<strong>is</strong>ierung von<br />

zukunftsorientierten Energieprojekten. Die Zukunft beginnt,<br />

und wir erstellen Ihre Bauform. E-Charge mit Sitz in Heek,<br />

Nordrhein-Westfalen, <strong>is</strong>t eine im Jahr 2009 neu gegründete<br />

Fachabteilung des Unternehmens Elektro Kock GmbH & Co.<br />

KG. Das Führungsteam des Unternehmens beschäftigt sich<br />

seit einigen Jahren mit der Thematik Elektromobilität, intelligente<br />

Stromverteilung in Verbindung mit Erneuerbaren<br />

Energien sowie deren V<strong>is</strong>ual<strong>is</strong>ierung.<br />

ihrer Mitarbeiter benötigen, als auch Institutionen wie Energieversorger<br />

oder Städte und Kommunen.<br />

Beratung, Entwicklung, Planung, Installation von Elektromobilität,<br />

Vehicle to Grid, Intelligente Netztechnik (Smart Grid,<br />

Smart Metering und Smart Home), Lastmanagement und Erneuerbare<br />

Energien.<br />

Als herstellerunabhängiger Projektierer für Infrastrukturlösungen<br />

im Bereich der eMobilität erarbeitet die E-Charge<br />

ganzheitliche Konzepte für Ladesäulen und deren automat<strong>is</strong>ierte<br />

Abrechnung sowie die Nutzung von erneuerbar erzeugter<br />

Energie. Zu den Kunden zählen sowohl Unternehmen,<br />

die Ladeplätze für firmeneigene Fahrzeuge oder die<br />

Neue Mobilität<br />

69


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen Vertrieb von EFahrzeugen<br />

e-mocom AG<br />

Manfred Hiemer, Geschäftsführer<br />

+49 89 1392 6564<br />

m.hiemer@e-mocom.com<br />

www.e-mocom.com<br />

Nachhaltigkeit macht Spaß! Der beste Bewe<strong>is</strong> dafür sind<br />

elektr<strong>is</strong>ch betriebene Fahrzeuge. Wer schon einmal ein<br />

eBike, Pedelec oder eAuto gefahren hat, kann sich schwer<br />

wieder davon trennen. Wir wollen Brücken schlagen: zw<strong>is</strong>chen<br />

Herstellern von elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Fahrzeugen,<br />

den Kunden - ob gewerblich oder privat - und für die Zukunft<br />

unserer Generationen. Wer sich heute für Elektromobilität<br />

entscheidet, der entscheidet sich für einen Schritt zum Systemwechsel<br />

in eine nachhaltige Zukunft, in der der Spaß an<br />

Mobilität nicht zu kurz kommt.<br />

e-Motion Line GmbH<br />

Max Nastold, Geschäftsführer<br />

+49 721 66597138<br />

max.nastold@e-motion-line.de<br />

www.e-motion-line.de<br />

Die e-Motion Line (eML) <strong>is</strong>t eine Ausgründung aus dem<br />

Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mit Sitz in Karlsruhe<br />

und Berlin. Die eML entwickelt individuell abgestimmte Mobilitätskonzepte<br />

für gewerblichen Kunden. Sie bietet als Full<br />

Electric Mobility Operator ganzheitliche Mobilitätskonzepte<br />

aus einer Hand. Dazu gehören Analyse und Konzeption des<br />

eFahrzeugbetriebes, Bereitstellung der eFahrzeuge und Infrastruktur,<br />

Betriebs- und Sicherheitsschulungen, Betrieb<br />

der Fahrzeuge und Mobilitätsgarantien, Optimierung und<br />

Metering des Betriebs sowie Wirtschaftlichkeitsanalysen<br />

von eBussen im ÖPNV.<br />

Wir vertreiben Produkte der eMobilität über die unterschiedlichen<br />

Produktsegmente - vom Zweirad über Auto b<strong>is</strong> zu<br />

Nutzfahrzeugen - hinweg und machen sie erfahrbar. Neben<br />

dem reinen Verkauf bieten wir auch Beratung und Plattformen<br />

für Veranstaltungen, Events, Communities und Probefahrten.<br />

Die e-mocom <strong>is</strong>t Ihr Dienstle<strong>is</strong>ter für alle Fragen<br />

rund um elektr<strong>is</strong>che Mobilität. Wir gehen die uns gestellten<br />

Aufgaben ganzheitlich, objektiv und herstellerunabhängig<br />

an und entwickeln auf Kundenbedürfn<strong>is</strong>se zugeschnittene<br />

Lösungen unter der Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette.<br />

Die Projektierung der gewerblichen Elektromobilität durch<br />

einen speziell entwickelten Einführungs- und Betriebsprozess<br />

gewährle<strong>is</strong>tet die komfortable Umstellung und sichert<br />

den nachhaltigen und sinnvollen Einsatz der Zukunftstechnologie.<br />

Dazu bietet die eML ein herstellerunabhängiges<br />

Portfolio von eFahrzeugen und Ladungsinfrastruktur an. In<br />

Berlin betreibt die eML mit der Marke e-City Cab (eCC) den<br />

deutschlandweit ersten Fahrdienst, der ausschließlich reine<br />

Elektrofahrzeuge einsetzt.<br />

70 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

e-motors – Events und Projekte UG<br />

Stephan Schnabelmaier, Geschäftsführer<br />

+49 89 5233114<br />

schnabelmaier@e-motors-online.de<br />

www.e-motors.de<br />

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland hat e-<br />

motors bereits im Jahr 2007 begonnen, sich mit dem Thema<br />

Elektromobilität auseinanderzusetzen. Schon damals war<br />

klar, dass der Marktdurchbruch von Elektrofahrzeugen nur<br />

gelingen kann, wenn die künftigen Nutzer die Technologie<br />

hautnah erleben und erfahren können.<br />

Zielführendes Projekt von e-motors <strong>is</strong>t das Elektrodrom ® ,<br />

eine ganzheitlich ausgerichtete Modellstadt, die ein prax<strong>is</strong>nahes<br />

Schaufenster in die Zukunft darstellt und als Entwicklungs-<br />

und Vermarktungsplattform für Zukunftstechnologien<br />

internationalen Leuchtturmcharakter hat. In diesem Sinne<br />

bietet e-motors heute spektakuläre Events und Kampagnen<br />

rund um das Thema Elektromobilität in all seinen Facetten<br />

und arbeitet projektbezogen an Konzepten und Geschäftsmodellen<br />

für eine nachhaltige Zukunft. Seit 2013 stellt e-motors<br />

die Deutschlandvertretung von TTXGP, dem Promotor<br />

der offiziell anerkannten Weltme<strong>is</strong>terschaft für Elektromotorräder<br />

- »FIM eRoad Racing World Cup«.<br />

Le<strong>is</strong>tungsspektrum: Maßgeschneiderte Events für Kommunen<br />

und Unternehmen, Roadshows Elektromobilität mit<br />

Probefahrmöglichkeiten, Showprogramm mit Elektrofahrzeugen,<br />

Informationsveranstaltungen, reichweitenstarke Kampagnen,<br />

Elektro-Rennsport sowie kommunale Elektromobilitätskonzepte,<br />

Fuhrparklösungen, Entwicklung multimodaler<br />

Verkehrskonzepte, Potenzial- und Machbarkeitsstudien<br />

u.v.m.<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

e-Wolf GmbH<br />

Fabian Krohn, Leiter Geschäftsentwicklung und Projekte<br />

+49 2234 2777 57 84<br />

fk@ewolf-car.com<br />

www.ewolf-car.com<br />

Die e-Wolf GmbH mit Sitz in Frechen/NRW <strong>is</strong>t auf die Entwicklung<br />

und Produktion von High-Performance Elektrofahrzeugen<br />

und Lithium-Ionen Batteriesystemen spezial<strong>is</strong>iert.<br />

e-Wolf bietet in den zwei Produktlinien Delta und Omega<br />

alltagstaugliche Elektro-Pkw und Elektro-Nutzfahrzeuge für<br />

fast jeden Einsatzbereich.<br />

Darüber hinaus nutzt e-Wolf die Produktreihe Alpha E-Sportwagen<br />

als Technologieträger und Entwicklungsfahrzeuge.<br />

Seit der Gründung im Jahr 2009 haben e-Wolf Fahrzeuge ca.<br />

1 Million elektr<strong>is</strong>che Kilometer zurückgelegt und wurden u.a.<br />

2011 mit dem eCarTec Award ausgezeichnet. Möglich machte<br />

diese aufwendige Entwicklung eine Reihe von ausgewählten<br />

Fach- und Führungskräften, die hochspezial<strong>is</strong>iertes W<strong>is</strong>sen<br />

mit jahrelanger Entwicklungserfahrung im Formel-1-Umfeld<br />

erworben haben. Das Produktportfolio beinhaltet Lithium-<br />

Ionen Batterien, Hardware, Software und deren Integration.<br />

So deckt e-Wolf die komplette Elektrifizierung von unterschiedlichen<br />

Fahrzeugtypen ab.<br />

Zusätzlich entwickelt und produziert e-Wolf stationäre Lithium-Ionen<br />

Batteriesysteme inkl. Steuerungselektronik für<br />

internationale Business-to-Business Anwendungen. Bei allen<br />

Anwendungen wird höchster Wert auf die Sicherheit gelegt,<br />

so verfügen be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e alle Batterien über ein redundantes<br />

Systemkonzept und Einzelzellspannungs- und Temperaturüberwachung.<br />

Elektrofahrzeughersteller<br />

Neue Mobilität<br />

71


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen Elektrofahrzeughersteller<br />

E4you GmbH<br />

Sepp Essl, Geschäftsführer<br />

+43 1 581 2141<br />

essl@e4you.co.at<br />

www.e4you.co.at<br />

Die umfangreiche Fahrzeug-Palette der E4you GmbH umfasst<br />

Scooter, Motorräder, UTV, PKW und Busse. Die Firma<br />

E4you bietet kompetente Beratung für Privatpersonen, Unternehmen,<br />

sanften Tour<strong>is</strong>mus und kommunale Fuhrparks<br />

an. Geschäftsführer Sepp Essl zählt zu den Pionieren der<br />

eMobilität und war einer der ersten Unternehmer, die seriengefertigte<br />

Elektrofahrzeuge am Markt anboten.<br />

Elektrofahrzeuge sind im Vergleich zu herkömmlichen Fahrzeugen<br />

noch teuer. Der stark steigende Ölpre<strong>is</strong> relativiert<br />

die Mehrkosten jedoch beträchtlich und macht die Elektromobilität<br />

finanziell attraktiv. Es gibt viele Gründe für einen<br />

sofortigen Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Der wohl wichtigste<br />

<strong>is</strong>t die Umweltfreundlichkeit dieser effizienten Technologie.<br />

Das eFahrzeug verursacht kaum Em<strong>is</strong>sionen. Unsere<br />

Wirtschaft <strong>is</strong>t stark vom Ölpre<strong>is</strong> abhängig. Ein Ausstieg aus<br />

e8energy GmbH<br />

Rachid Ait Bouhou, Geschäftsführer<br />

+49 40 8080 1404<br />

info@e8energy.de<br />

www.e8energy.de<br />

dieser Abhängigkeit und damit ein Umstieg auf Elektromobilität<br />

<strong>is</strong>t daher erstrebenswert. Außerdem bereitet das Lenken<br />

eines ein- oder zwe<strong>is</strong>purigen Elektrofahrzeuges mächtig<br />

Spaß. Jeder, der ein Elektrofahrzeug getestet bzw. gekauft<br />

hat, kann dies bestätigen.<br />

Das Hamburger Unternehmen e8energy bietet ein segmentübergreifendes<br />

Produkt- und Le<strong>is</strong>tungsportfolio im Elektromobilitätsbereich,<br />

vor dem Hintergrund der ausschliefllichen<br />

Nutzung Erneuerbarer Energien und entwickelt ganzheitliche<br />

Elektromobilitätskonzepte, die von der Quelle b<strong>is</strong> zum<br />

Rad jeden Schritt begleiten und planen. Mit der Errichtung<br />

einer überregionalen Schnellladeinfrastruktur und dem Angebot<br />

aller derzeit verfügbaren Elektrofahrzeuge, wird so<br />

bereits heute die ganzheitliche und nachhaltige Funktionalität<br />

von Elektromobilität bewiesen. Durch die Einbindung<br />

lokaler und überregionaler regenerativer Energieversorger<br />

wie zum Be<strong>is</strong>piel Naturstrom und individuell konfigurierbarer<br />

Ladeprodukte wird so von der Energieerzeugung b<strong>is</strong> zum<br />

Verbrauch jeder Schritt abgebildet und umgesetzt.<br />

Seit 2009 begleitet e8energy seine Partner aus der Autoindustrie,<br />

Forschung und dem Hochschulwesen bei der Umsetzung<br />

und Entwicklung umfänglicher Mobilitätskonzepte. Zu<br />

den erfolgreich in der Umsetzung befindlichen Leuchtturm-<br />

Projekten gehören etwa: die Entwicklung einer d<strong>is</strong>kriminierungsfreien<br />

Ladesäule in Zusammenarbeit mit der Hochschule<br />

Deggendorf, die Unterstützung der Insel Sylt hin zu einer<br />

Elektromobilitäts-Modellregion oder die Projektausführung<br />

des Hamburger Förderprojektes »Wirtschaft am Strom«.<br />

Als Prozesspartner fungiert e8energy dabei als Bindeglied<br />

zw<strong>is</strong>chen den einzelnen Unternehmen und bietet den Projektpartnern<br />

die einmalige Chance, techn<strong>is</strong>che Innovationen<br />

und Dienstle<strong>is</strong>tungskonzepte auf Pilotmärkten zu betreiben<br />

und so wertvolle Erfahrungen für deren wirtschaftliche Nutzung<br />

zu sammeln. e8energy <strong>is</strong>t der Netzwerkmittelpunkt, in<br />

dem sich das Know-How aller Partner vereint und Kooperationen<br />

tatsächlich gelebt werden, um neue Ideen erfolgreich<br />

auf den Weg zu bringen.<br />

72 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Eberspächer Climate Control<br />

Systems GmbH & Co. KG<br />

Frank Barthel<br />

+49 711 939 0286<br />

frank.barthel@eberspeacher.com<br />

www.eberspeacher.com<br />

Beratung<br />

Ob Hybrid- oder reines Elektrofahrzeug: Eberspächer bietet<br />

maßgeschneiderte Heizsysteme für alle Antriebsformen.<br />

Damit begegnet der Thermomanagement-Spezial<strong>is</strong>t zwei<br />

Herausforderungen künftiger Fahrzeuggenerationen: der<br />

wirtschaftlichen Innenraumtemperierung sowie der Konditionierung<br />

empfindlicher Akkus.<br />

Als einziger Komplettanbieter offeriert Eberspächer für jeden<br />

Fahrzeugtyp und jede Antriebsart das passende System. Zum<br />

Portfolio gehören Luft- und Wasserheizungen auf Elektround<br />

Brennstoffbas<strong>is</strong>.<br />

Eberspächer catem, Spezial<strong>is</strong>t für elektr<strong>is</strong>che Zusatzheizungen,<br />

liefert bereits die zweite Generation kompakter<br />

Hochvolt-PTC-Heizer. Die innovativen Elemente kommen in<br />

nahezu allen bekannten eFahrzeugen zum Einsatz. Die eHeater<br />

eignen sich besonders für Kurzstreckenfahrzeuge - da<br />

die Zero-Em<strong>is</strong>sion-Geräte die Luftreinhaltung in Ballungsräumen<br />

unterstützen.<br />

Darüber hinaus bietet Eberspächer diverse Brennstoffheizungen<br />

an. Die Systeme schonen die Batterie, weshalb sie<br />

für längere Strecken die ideale Wahl sind. Die Heizgeräte<br />

vertragen alternative Kraftstoffe wie Biodiesel und sind auch<br />

als 100 Prozent Bioethanol-taugliche Variante erhältlich.<br />

Daneben liefert Eberspächer Lösungen zur Vorwärmung von<br />

Hochvolt-Batterien. Diese erzielen nur in einem bestimmten<br />

Temperaturbereich ihre optimale Le<strong>is</strong>tung. Für Elektrofahrzeuge<br />

mit Hybridantrieb hat Eberspächer catem Hochvolt-<br />

PTC-Wasserheizungen entwickelt, die bei Bedarf auch den<br />

Fahrzeug-Akku temperieren.<br />

ECOntact UG<br />

Chr<strong>is</strong>toph von Radowitz, Geschäftsführer<br />

+49 341 6045 3024<br />

chr<strong>is</strong>toph.radowitz@ecolibro.de<br />

www.ecolibro.de<br />

Beratung<br />

Die ECOntact <strong>is</strong>t ein Lizenzpartner der EcoLibro GmbH, sie<br />

unterstützt innovative Unternehmen und öffentliche Einrichtungen<br />

bei der strateg<strong>is</strong>chen und operativen Neuausrichtung<br />

ihrer betrieblichen Mobilität mit maßgeschneiderten<br />

und intelligenten Mobilitätslösungen, die die Kosten senken,<br />

Prozesse optimieren und die Umwelt schonen. Dadurch<br />

steigern die Unternehmen ihre Attraktivität als Arbeitgeber<br />

und heben ihr Reputationskapital gegenüber Kunden und<br />

Partnern.<br />

Das Beratungsportfolio der ECOntact umfasst die Themengebiete<br />

Fuhrpark, Dienstre<strong>is</strong>en, Service-, Produktions- und<br />

Lieferverkehr sowie die Fahrten der Mitarbeiter zum Arbeitsplatz.<br />

Darüber hinaus verantwortet die ECOntact unter dem Dach<br />

des Leipziger Clusters »Energie- & Umwelttechnik« das<br />

Clusterteam »eMobilität«. Die Gründung erfolgte u.a. vor<br />

dem Hintergrund der Bewerbung von Sachsen und Bayern<br />

als Schaufenster für Elektromobilität. Eine Million Elektrofahrzeuge<br />

sollen b<strong>is</strong> 2020 auf Deutschlands Straßen fahren<br />

- heruntergebrochen auf die Bevölkerungszahl von Leipzig<br />

wären dies rund 20.000 Elektroautos.<br />

Zu den Zielen des Clusterteams gehören die Förderung innovativer<br />

Ideen, die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der<br />

regionalen Unternehmen sowie die Weiterentwicklung von<br />

Angeboten zur umweltfreundlichen Mobilität im Rahmen<br />

des »Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes« der<br />

Stadt.<br />

Neue Mobilität<br />

73


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Metall<strong>is</strong>che Schichsysteme Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

EDAG Group<br />

Heiko Herchet, Leiter Kompetenzzentrum Elektromobilität<br />

+49 661 6000 9098<br />

heiko.herchet@edag.de<br />

www.edag.de<br />

Wir sind die Experten für die Entwicklung von Fahrzeugen,<br />

Produktionsanlagen und die Optimierung von Prozessen für<br />

unsere Kunden aus der internationalen Automobilindustrie.<br />

Wenn es um die automobile Entwicklung geht, sind wir das<br />

Team, das Mobilität als ganzheitlichen Ansatz versteht. Entwicklung<br />

mit Leidenschaft. Das sind wir.<br />

Die integrierte Entwicklung von Fahrzeugen und Produktionsanlagen,<br />

Derivaten, Modulen und deren Optimierung<br />

- das <strong>is</strong>t unsere Expert<strong>is</strong>e. Gemeinsam mit unserem Schwesterunternehmen<br />

FFT bieten wir additiv die Real<strong>is</strong>ierung kompletter<br />

Produktionsanlagen für den Karosserierohbau und<br />

der Fahrzeugmontage an.<br />

efc plasma GmbH<br />

Willy Speth, Geschäftsführer<br />

+49 841 6233 280<br />

w.speth@efc-plasma.com<br />

www.efc-plasma.com<br />

efc plasma GmbH <strong>is</strong>t Komplettanbieter funktionaler, metall<strong>is</strong>cher<br />

Schichtsysteme und betreut, vom ersten Schichtdesign,<br />

über Prototypenerstellung, Upscaling für Serienanwendungen<br />

sowie der Implementierung der Prozesse in den<br />

jeweiligen Produktionsablauf, seine Kunden umfassend.<br />

Speziell designte Beschichtungspulver, kombiniert mit intelligenten<br />

Pulvermanagementsystemen und neuester Atmosphärendruckplasmatechnologien,<br />

schaffen neue Dimensionen<br />

bei der nachhaltigen und Ressourcen schonenden Herstellung<br />

dünner, funktionaler Schichtsysteme für die Produkte<br />

der nächsten Generationen in der Solarindustrie, Halbleiterindustrie,<br />

Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektronik,<br />

Medizintechnik sowie Luftfahrt.<br />

Als Entwicklungsspezial<strong>is</strong>ten denken wir nach und vor.<br />

Elektromobilität hat sich als ein Zukunftsthema der Mobilitätsbranche<br />

etabliert. Unser eigens gegründetes Kompetenzzentrum<br />

versteht sich in diesem dynam<strong>is</strong>chen, neuen Markt<br />

als Bindeglied zw<strong>is</strong>chen der Automobilindustrie als Anbieter<br />

der Fahrzeuge und den Energieversorgern als Infrastrukturpartner.<br />

Auch die zunehmenden Mobilitätsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />

und die Vernetzung zw<strong>is</strong>chen Fahrzeugen und Infrastruktur<br />

sehen wir als bedeutende Aufgabe, die wir als Entwickler mit<br />

vorantreiben möchten. Hieraus entstehen neben neuen Geschäftsmodellen<br />

auch völlig neue Funktionen und Möglichkeiten<br />

für alle Marktteilnehmer. Weltweit sind wir an über 25<br />

Standorten mit unserem 4.300 köpfigen Team präsent und<br />

haben 2012 ca. 365 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftet.<br />

Erste metall<strong>is</strong>che Schichtsysteme finden bereits ihre Einsätze<br />

für tribolog<strong>is</strong>che, leitfähige, <strong>is</strong>olierende, ableitende und<br />

fügetechn<strong>is</strong>che Anwendungen, gerade um die gesteigerten<br />

Anforderungen an neue Komponenten und Systemen für die<br />

Elektromobilität mit wirtschaftlichen Herstellungsprozessen<br />

zu ermöglichen.<br />

74 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

efw-suhl GmbH<br />

Daniel Schmid, Geschäftsführer<br />

+49 3681 8792 683<br />

info@e-schwalbe.de<br />

www.efw-suhl.de<br />

Die efw-suhl GmbH entwickelt und produziert innovative<br />

und hochwertige Elektrofahrzeuge. Mit der ENTEGA Vertrieb<br />

GmbH & Co. KG aus Darmstadt und der XTRONIC GmbH aus<br />

Magstadt stehen hinter der efw-suhl GmbH zwei erfolgreiche<br />

Unternehmen. Aus dem vom Energieversorger ENTEGA<br />

initiierten Projekt entwickelte sich ein eigenständiges Unternehmen,<br />

die efw-suhl GmbH. Der Entwicklungspartner<br />

XTRONIC nutzt seine Erfahrung in der Entwicklung und Projektsteuerung<br />

im Automotivebereich.<br />

Derzeit entwickelt die efw-Suhl die e-Schwalbe. Die Fahrzeugentwicklung<br />

und Produktion in Deutschland stellt höchste<br />

Qualitätsmaßstäbe sicher (Zertifiziert nach ISO 9001). Die<br />

e-Schwalbe <strong>is</strong>t ein Leichtkraftrad mit Elektroantrieb. Als h<strong>is</strong>tor<strong>is</strong>ches<br />

Vorbild dient die Simson Schwalbe, techn<strong>is</strong>ch <strong>is</strong>t<br />

die e-Schwalbe jedoch eine völlige Neuentwicklung. Die Verbindung<br />

der klass<strong>is</strong>chen Schwalbe, die mehr und mehr zum<br />

Kult avanciert und neuester Elektrotechnik sind Kern des<br />

Produkts. Ziel <strong>is</strong>t es ein dynam<strong>is</strong>ches und designorientiertes<br />

Zweirad anzubieten, denn Elektromobilität soll Spaß machen<br />

und das wird die e-Schwalbe ausstrahlen. Um diesem<br />

Anspruch zu genügen standen bei der Entwicklung und Produktion<br />

die Punkte le<strong>is</strong>tungsfähige Lithium-Batterietechnologie<br />

der neuesten Generation, überdurchschnittlich starker<br />

Antrieb, niedriges Gewicht und exzellente Qualität »made in<br />

Germany« ganz oben im Lastenheft.<br />

Elektrofahrzeug-Händler<br />

EIGHT GmbH & Co. KG<br />

Chr<strong>is</strong>toph Rößner, Geschäftsführer<br />

+49 7162 9619 10<br />

c.roessner@eight.eu<br />

www.eight.eu<br />

Acht Minuten benötigt das Sonnenlicht um auf unseren<br />

Planeten zu treffen. Diese Energie für eine tatsächlich em<strong>is</strong>sionsfreie<br />

Elektromobilität zur Verfügung zu stellen <strong>is</strong>t die<br />

Aufgabe von EIGHT. Mit der Solarstation Point.One - ein in<br />

Technik und Design faszinierendes Statement für Nachhaltigkeit<br />

- wird das einzigartige Potenzial von elektr<strong>is</strong>ch betriebener<br />

Mobilität sichtbar und erlebbar. Nicht nur der Betrieb<br />

von Point.One sondern auch die Umsetzung mithilfe eines<br />

revolutionären Fertigungsverfahrens, das sich von den b<strong>is</strong>lang<br />

bekannten Produktionsmitteln prägnant unterscheidet,<br />

steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Es ermöglicht eine<br />

intelligente, materialgerechte und energieeffiziente Real<strong>is</strong>ierung<br />

der komplexen Form. Darüber hinaus gewährle<strong>is</strong>tet<br />

die Produktion mit CO 2 -freiem Strom und die Verwendung<br />

von hochwertigen Materialien mit einer herausragenden<br />

Recycling-Effizienz eine umweltschonende Produktion.<br />

Inspiriert durch die Formenvielfalt der Natur ermöglicht eine<br />

neuartige digitale Prozesskette und das verwendete Fertigungsverfahren<br />

eine größtmögliche Individual<strong>is</strong>ierung und<br />

Anpassung von Point.One an den Einsatzort, so dass die Solarladestation<br />

als Corporate Design Element auf unterschiedliche<br />

Standorte übertragen werden kann. Das Know-how in<br />

Konstruktion und Produktionstechnologie für die Point.One<br />

Stationen entwickelt EIGHT gemeinsam mit dem inhabergeführten<br />

Maschinenbauunternehmen Kurt Prinzing. Partner<br />

für die architekton<strong>is</strong>che Umsetzung und das Produktdesign<br />

<strong>is</strong>t das international bekannte Stuttgarter Architekturbüro<br />

LAVA. Designtoproduction unterstützt EIGHT bei der Planung<br />

und Real<strong>is</strong>ation der komplexen Geometrie von Point.<br />

One sowie der Implementierung der digitalen Prozesskette<br />

zw<strong>is</strong>chen Design, Fabrikation, Log<strong>is</strong>tik und Montage.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Neue Mobilität<br />

75


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

elektroroller und Ladeinfrastruktur Versicherung<br />

elektro mobilitäts versicherung 24<br />

Fatih Kazanci, Prokur<strong>is</strong>t/Konzeptmanager<br />

+49 212 26 266 0<br />

service@emover24.de<br />

www.emover24.com<br />

Die Schmitz • Horn • Treber GmbH Assekuranzmakler (nachfolgend<br />

SHT genannt) wird seit 1998 erfolgreich von den<br />

Gründern und Geschäftsführern Bernd Schmitz, Torsten<br />

Horn und Chr<strong>is</strong>tian Treber geführt.<br />

Als Spezial<strong>is</strong>t für die Erfassung und Absicherung von industriellen<br />

und großgewerblichen R<strong>is</strong>iken kümmert sich SHT um<br />

deren qualifizierte und bedarfsgerechte Absicherung über<br />

die hierfür am besten geeigneten R<strong>is</strong>ikoträger (Versicherer).<br />

Im Bewusstsein für die ökolog<strong>is</strong>che Verantwortung hat<br />

SHT als Vorreiter und Marktmitgestalter im Bereich der anspruchsvollen<br />

Kfz-Flottenversicherung bereits im Jahr 2009<br />

ein Versicherungskonzept für Elektrofahrzeuge aller Art entwickelt.<br />

B<strong>is</strong> zu diesem Zeitpunkt gab es in diesem speziellen<br />

Segment keine r<strong>is</strong>ikoadäquate Lösung. Im Frühjahr 2010<br />

emco electroroller GmbH<br />

Andreas Friemel<br />

+49 591 9140 106<br />

a.friemel@emco.de<br />

www.emco.de<br />

Die emco electroroller GmbH <strong>is</strong>t seit 2011 am Markt und<br />

hat sich binnen kurzer Zeit zum Marktführer von Elektrorollern<br />

mit über 400 Vertragshändlern entwickelt. Das Unternehmen<br />

aus dem niedersächs<strong>is</strong>chen Lingen/Ems hat mit<br />

sechs alltagstauglichen Modellen von 1,5 b<strong>is</strong> 5 Kilowatt und<br />

Höchstgeschwindigkeiten von 20 b<strong>is</strong> 82 km/h das größte<br />

Elektroroller-Angebot in Deutschland. Die Produktlinien<br />

Classic, Retro und Sport garantieren große Vielfalt bei den<br />

Einsatzmöglichkeiten für den privaten Gebrauch und für die<br />

Nutzung als Liefer- und Transportroller etwa in Firmenflotten.<br />

Mit seinem Konzept für nachhaltige Mobilität möchte<br />

emco der Elektromobilität in Deutschland insgesamt einen<br />

Schub geben.<br />

wurde das Konzept erweitert und unter dem Markennamen<br />

emc24 vermarktet. Im Jahr 2013 wurde eine Anpassung des<br />

Markennamens vorgenommen. So wurde aus emc24 die<br />

neue Marke emover24.<br />

Auf der Homepage www.emover24.com finden gewerbliche<br />

und private Kunden einfache Lösungen und Informationen<br />

rund um die Versicherung für Elektrofahrzeuge. Auch Kunden,<br />

welche aufgrund der Branchenzugehörigkeit (Autovermieter,<br />

CarSharer) von vielen Versicherern ein Angebot<br />

verwehrt bekommen, finden über diese Marke eine einfache<br />

Lösung für Ihre Kfz-Versicherung.<br />

emco kontrolliert die Produktion nach strengsten Maßstäben<br />

und beteiligt sich an der Weiterentwicklung der techn<strong>is</strong>chen<br />

Komponenten. Das Unternehmen gibt zwei Jahre<br />

Gewährle<strong>is</strong>tung auf alle Modelle und schreibt den Servicegedanken<br />

besonders groß. Be<strong>is</strong>piele dafür sind eine Service-Card,<br />

ein einmaliges Firmen-Partnerprogramm (emco<br />

Work&Charge) und ein Service-Center in Lingen mit über<br />

400 qm Ausstellungsfläche sowie großer Werkstatt, Lager<br />

und einem Schulungszentrum für Händler. Zum Portfolio gehören<br />

nicht zuletzt am Firmensitz produzierte eTankstellen.<br />

emco Elektroroller hat neben Absätzen in Deutschland weitere<br />

Markterfolge u.a. in den Niederlanden, Italien und der<br />

Türkei. Als Tochter der Erwin Müller Gruppe Lingen hat die<br />

emco electroroller GmbH ein starkes Industrieunternehmen<br />

im Rücken. Die Gruppe mit weltweit über 1.200 Mitarbeitern<br />

nimmt seit über 65 Jahren in unterschiedlichen Branchen<br />

eine herausragende Position ein.<br />

76 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

EMH metering GmbH & Co. KG<br />

Michael Buckentin<br />

+49 38851 326 1169<br />

michael.buckentin@emh-metering.com<br />

www.emh-metering.com<br />

Seit der Gründung im Jahr 1991 <strong>is</strong>t die EMH metering GmbH<br />

& Co. KG ein innovatives, fest am Markt etabliertes Unternehmen,<br />

welches weltweit eine führende Rolle in der<br />

Entwicklung, Produktion und Vermarktung von digitalen<br />

Elektrizitätszählern sowie deren Umfeldprodukten und der<br />

zugehörigen Kommunikationstechnologie einnimmt.<br />

Präz<strong>is</strong>ionszähler für den Einsatz in der Übertragung und Erzeugung,<br />

Lösungen für Spezialanwendungen gehören genauso<br />

zum Portfolio wie Hutschienenzähler für einfache und<br />

auch industriellen Anwendungen.<br />

Zähler zur direkten und indirekten Messung von elektr<strong>is</strong>cher<br />

Energie am Hausanschluss werden in enger Zusammenarbeit<br />

mit unseren Kunden und der aktiven Mitwirkung in Normungsgremien<br />

formuliert und standard<strong>is</strong>iert entwickelt. Mit<br />

unserer Entwicklung und Fertigung in Deutschland sind wir<br />

in der Lage schnell auf besondere Anforderungen, auch in<br />

diesen Produkten zu reagieren.Neuen Märkten sowie geänderten<br />

Marktanforderungen sind wir jederzeit mit einem aktuellen<br />

und erweiterten Produktportfolio begegnet. Für die<br />

Elektromobilität sind wir Zulieferer von speziellen Zählern<br />

(emoc), z. B. von EDL-Zählern mit Funktionen zur signaturgestützten<br />

Abrechnung von elektromobilen Energie-Bezügen<br />

als auch zur Nutzung des Zählerd<strong>is</strong>plays für Informationsanzeigen<br />

zum Ladestatus.<br />

Den kontinuierlichen Erfolg ermöglichen unsere hochmotivierten<br />

und kompetenten Mitarbeiter an unseren drei deutschen<br />

Standorten. Unser Firmenhauptsitz mit Produktion befindet<br />

sich seit 2012 in Gallin in der Nähe von Schwerin. Die<br />

weiteren Standorte unseres Unternehmens sind in Brackel<br />

in der Nähe Hamburgs sowie unsere süddeutsche Niederlassung<br />

in Mannheim.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

eMobilitätOnline<br />

Chr<strong>is</strong>tian Milan, Geschäftsführer<br />

+49 172 9387 445<br />

milan@emobilitaetonline.de<br />

www.emobilitaetonline.de<br />

eMobilitätOnline <strong>is</strong>t das Portal für angewandte eMobilität.<br />

Tagesaktuell berichten wir über die neuesten Entwicklungen<br />

der Branche in Wirtschaft, Politik und Forschung. Mit<br />

zahlreichen Zusatzangeboten wie Experteninterviews, Literaturvorstellungen<br />

oder prakt<strong>is</strong>chen Tools wie dem Versicherungsrechner<br />

möchten wir private Interessierte und<br />

Unternehmen rundum informieren. Durch unsere hohe<br />

Reichweite, spezif<strong>is</strong>che Leserschaft und verschiedenen Themenkategorien<br />

ermöglichen wir Unternehmen, Produkte<br />

und Dienstle<strong>is</strong>tungen gezielt über unser Portal zu bewerben.<br />

Unser bundesweiter Kompetenzatlas zur Elektromobilität<br />

gibt Firmen die Möglichkeit sich einem Fachpublikum zu<br />

präsentieren und gezielt von potenziellen Kunden und Kooperationspartnern<br />

gefunden zu werden. Der Atlas <strong>is</strong>t direkt<br />

unter www.kompetenzatlas.info zu erreichen und bequem<br />

nach Stichworten und Kategorien durchsuchbar.<br />

Mit unserer medialen Erfahrung, themat<strong>is</strong>chen Spezial<strong>is</strong>ierung<br />

und hohen Reichweite unterstützen wir Unternehmen<br />

bei der Öffentlichkeits- und Pressearbeit. Ob Nachrichtentexte<br />

für den Firmenblog, Aufbau und Betreuung von Social-<br />

Media-Kanälen oder die Erstellung und Verbreitung von<br />

Pressetexten - wir unterstützen Sie im inhaltlich anspruchsvollen<br />

Themengebiet der Elektromobilität.<br />

Mit eMobilitätOnline Print bieten wir darüber hinaus einen<br />

Fachverlag für Elektromobilität. Ziel des Verlages <strong>is</strong>t es,<br />

neueste w<strong>is</strong>senschaftliche Erkenntn<strong>is</strong>se und techn<strong>is</strong>che Entwicklungen<br />

aus Forschung und Wirtschaft einem möglichst<br />

breiten Fachpublikum zugänglich zu machen und Experten<br />

eine Plattform zu bieten. Alle Veröffentlichungen sind im<br />

verlagseigenen Shop, bei stationären Buchhandlungen sowie<br />

den großen Online-Buchhändlern erhältlich.<br />

PR und Öffentlichkeitsarbeit<br />

Neue Mobilität<br />

77


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Energieversorger Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

eMobility Provider UG<br />

Chr<strong>is</strong>tian Heep, Geschäftsführer<br />

+49 30 616 58 794<br />

chr<strong>is</strong>tian.heep@emobility-provider.de<br />

www.emobility-provider.de<br />

Als Wegbereiter einer Neuen Mobilität versteht sich das Unternehmen<br />

als Partner für nachhaltige Kampagnenfahrzeuge.<br />

eMobility Provider konzeptioniert, vermittelt und organ<strong>is</strong>iert<br />

elektromobile Fuhrparkerweiterungen und nachhaltige Kampagnenfahrzeuge<br />

und bietet dabei maßgeschneiderte Konzepte<br />

für Roadshows und Auftritte vor Ort an. Ziel <strong>is</strong>t, Kampagnen-Pakete<br />

zu real<strong>is</strong>ieren, mit dem Kunden-Botschaften<br />

im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig transportiert werden<br />

können. eMobility Provider <strong>is</strong>t dabei kein Hersteller sondern<br />

Vermittler verschiedener Dienstle<strong>is</strong>tungen im Bereich<br />

Branding, Fahrzeug- und Zubehörbeschaffung jeglicher Art<br />

im Bereich der Elektromobilität.<br />

Die innovativen Möglichkeiten sympath<strong>is</strong>cher Transportlösungen<br />

im eigenen Fuhrpark und als Kampagnenmobil.<br />

EnBW Energie Baden-Württemberg AG<br />

Stephan Wunnerlich, Senior Manager Strategie & Geschäftsentwicklung<br />

+49 721 63 14476<br />

s.wunnerlich@enbw.com<br />

www.enbw.com<br />

Die Energiewelt verändert sich - und wir, die EnBW Energie<br />

Baden-Württemberg AG, wollen diesen Wandel aktiv<br />

mitgestalten. Elektromobilität <strong>is</strong>t dabei für uns ein wichtiger<br />

Baustein. Neben dezentraler Erzeugung, Speicherung,<br />

Energieeffizienz und intelligenten Netzen arbeitet die EnBW<br />

deshalb an nachhaltigen Lösungen rund um die Themen<br />

Ladeinfrastruktur und Mobilität. Darüber hinaus sehen wir<br />

die Chance, E-Fahrzeuge zukünftig auch als Energiespeicher<br />

einzusetzen und mit weiteren Energie- und Mobilitätsanwendungen<br />

intelligent zu vernetzen.<br />

Auf der Grundlage verschiedener Forschungsprojekte hat die<br />

EnBW gemeinsam mit Partnern eine interoperable Ladeinfrastruktur<br />

mit über 700 öffentlich zugänglichen Ladepunkten<br />

in Baden-Württemberg aufgebaut. Diese Ladepunkte werden<br />

mit Ökostrom aus 100% Wasserkraft aus überwiegend<br />

• Nachhaltiger und damit zeitgemäßer Auftritt<br />

• Hohe Aufmerksamkeit durch individuelles Branding<br />

• Prakt<strong>is</strong>ches Transportmittel für Personen und Material<br />

• Ihre V<strong>is</strong>itenkarte: Einfaches & kostengünstiges Branding<br />

• Sympath<strong>is</strong>cher und interessanter medialer Auftritt<br />

• Cleveres und nachhaltiges Transportkonzept<br />

• 100% abgasfrei & em<strong>is</strong>sionsfrei<br />

Ihre Kampagnen-Unterstützung: prakt<strong>is</strong>ch, modern, elektromobil<br />

und nachhaltig.<br />

süddeutschen Energieerzeugungsanlagen versorgt und u.a.<br />

von der eFahrzeug-Flotte des Carsharing-Anbieters car2go<br />

intensiv in Stuttgart genutzt. Um zukünftig auch ein bundesweites<br />

Laden von eFahrzeugen ermöglichen zu können,<br />

beteiligt sich die EnBW an der Entwicklung der nationalen<br />

Roaming-Plattform »Hubject«.<br />

Die Forschungserkenntn<strong>is</strong>se ließen bereits heute in Produkte<br />

wie die EnBW Elektronauten-Ladekarte u.a. auch mit Prepaid<br />

Funktion und die EnBW Elektronauten-Ladebox ein. Daneben<br />

bietet EnBW intelligente Ladeinfrastrukturlösungen<br />

für Unternehmen, Fahrzeugflotten, Städte und Gemeinden<br />

an. Auf dieser Bas<strong>is</strong> gestaltet EnBW die nachhaltige Mobilität<br />

von morgen.<br />

78 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Energiebau Solarstromsysteme GmbH<br />

Mario Haas, Leiter Business Development<br />

+49 221 98966 1818<br />

m.haas@energiebau.de<br />

www.energiebau.de<br />

Entstanden und gewachsen <strong>is</strong>t die Energiebau Solarstromsysteme<br />

GmbH aus dem Wunsch nach einer lebenswerten<br />

Gegenwart und Zukunft. Dieser Wunsch <strong>is</strong>t heute aktueller<br />

denn je. Mit einer Erfahrung von fast drei Jahrzehnten <strong>is</strong>t<br />

Energiebau heute ein professioneller Ansprechpartner in<br />

allen Belangen der solaren Stromversorgung. Das Kölner<br />

Unternehmen liefert nicht nur die Komponenten, sondern<br />

erarbeitet gemeinsam mit seinen Kunden die besten techn<strong>is</strong>chen<br />

und wirtschaftlichen Lösungen - auch für anspruchsvolle<br />

Vorhaben.<br />

Bereits 2010 unterstützte Energiebau die e-miglia als Sponsor<br />

mit eigenem Team. Als einer von drei Tesla Elektro-Rennwagen<br />

gewann das Team Energiebau mit Pilot Tim Ruhoff<br />

die Premiere der ersten em<strong>is</strong>sionsfreien Rallye über die Alpen.<br />

Auch 2011 war das Team »Energiebau drives e-miglia«<br />

wieder am Start - diesmal als Titelverteidiger und mit zwei<br />

Tesla Roadster. Pilot des ersten Teams war Vorjahressieger<br />

Tim Ruhoff. Das zweite Team wurde im Rahmen eines<br />

Gewinnspiels im Kundenkre<strong>is</strong> des Kölner Unternehmens zusammengestellt.<br />

Die Entwicklung Energiebaus vom Solarstrompionier zu einem<br />

der führenden Anbieter für Solarstromsysteme zeigt, dass<br />

Werteorientierung und wirtschaftlicher Erfolg sich nicht ausschließen.<br />

Diesen erfolgreichen Weg des Pioniers setzt das<br />

Unternehmen auch auf dem Gebiet der Elektromobilität fort.<br />

Energieversorger<br />

ERO Edelstahl-Rohrtechnik GmbH<br />

Dr. Peter Westerbarkey<br />

+49 39 035 950 0<br />

ero@westa.net<br />

www.edelstahltechnik.com/stromtanksaeulen<br />

Von der Bierdeckel-Skizze b<strong>is</strong> zum fertigen Produkt werden<br />

Kundenwünsche umfänglich begleitet. Ein moderner<br />

Maschinenpark ergänzt ingenieurtechn<strong>is</strong>ches W<strong>is</strong>sen und<br />

handwerkliche Fähigkeiten. Besondere Zertifikate zum<br />

Schweißen und Kleben von Metallen sind vorliegend.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Zusammen mit einem Elektronikpartner wurden mehrere<br />

Stromladesäulen entwickelt, die europaweit verkauft werden.<br />

Geschütztes Design und modularer Aufbau sind wesentliche<br />

Bestandteile dieser Produktreihe. Ein Online-Konfigurator<br />

erleichtert die kundenspezif<strong>is</strong>che Auslegung. Für diese Ladesäulen<br />

bieten wir vom Fertigfundament b<strong>is</strong> zur Gestaltung<br />

alle begleitenden Dienstle<strong>is</strong>tungen.<br />

Neue Mobilität<br />

79


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Vertrieb eZweiräder Jobportal<br />

etecmo GmbH<br />

Johannes Rechholz<br />

+49 911 766 110 99<br />

rechholz@etecmo.com<br />

www.etecmo.com<br />

Die etecmo GmbH mit Sitz in Fürth betreibt die erste Online-<br />

Jobbörse in Europa, die sich ausschließlich auf das Thema<br />

Elektromobilität spezial<strong>is</strong>iert hat. etecmo bietet seinen Partnern<br />

und Kunden eine professionelle Unterstützung bei der<br />

Suche nach qualifizierten Fach- und Führungskräften in diesem<br />

zukunftsträchtigen Spezialgebiet.<br />

Das etecmo-Team setzt sich aus erfahrenen Marketing- und<br />

Personalspezial<strong>is</strong>ten im Bereich »Personalvermittlung von<br />

Ingenieuren« zusammen. Durch die jahrelange Berufserfahrung<br />

der Mitarbeiter im Ingenieursbereich <strong>is</strong>t etecmo bestens<br />

vernetzt und arbeitet eng mit den relevanten Bildungsträgern<br />

im Sektor eMobility zusammen. Dies bedeutet für<br />

unsere Kunden einen schnellen Zugang zu schwer erreichbaren<br />

Facharbeitern, Technikern und Ingenieuren.<br />

etropol<strong>is</strong><br />

Tobias Chr<strong>is</strong>tiansen<br />

+49 421 17200 110<br />

t.chr<strong>is</strong>tiansen@e-tropol<strong>is</strong>.de<br />

www.e-tropol<strong>is</strong>.de<br />

etropol<strong>is</strong> <strong>is</strong>t europaweit eine der führenden Marken für elektr<strong>is</strong>ch<br />

betriebene Zweiräder. Vom Pedelec über klass<strong>is</strong>che<br />

eScooter b<strong>is</strong> hin zum hochtourigen Elektromotorrad bietet<br />

etropol<strong>is</strong> ein breites Portfolio mit hohem Qualitäts- und Le<strong>is</strong>tungsanspruch.<br />

Fahrzeuge der Marke etropol<strong>is</strong> bewe<strong>is</strong>en,<br />

dass eMobilität nicht nur Klimaschutz und Unabhängigkeit<br />

von schwankenden Spritpre<strong>is</strong>en bedeutet, sondern auch<br />

eine gehörige Portion Spaß mit sich bringt.<br />

2010 gegründet, hat sich etecmo inzw<strong>is</strong>chen zu einer effektiven<br />

Kommunikationsplattform für Elektromobilität entwickelt,<br />

in dem Arbeitnehmer und -geber der Branche erfolgreich<br />

miteinander in Kontakt treten. Erstere können gezielt<br />

nach passenden Unternehmen sowie Angeboten zur Ausund<br />

Weiterbildung suchen. Letzteren steht ein großer Pool<br />

an qualifizierten Fach- und Führungskräften zur Verfügung.<br />

eBikes von etropol<strong>is</strong> sind flexibel in der Freizeit und in Unternehmensflotten<br />

einsetzbar und verbinden sportliche Mobilität<br />

mit dem spritzigen Schub eines elektr<strong>is</strong>chen Antriebs.<br />

Anstrengendes Anfahren und schweißtreibende Steigungen<br />

gehören damit der Vergangenheit an. »Mit unseren hochwertigen<br />

Trekking-, City-, Mountain- und Cross-Bikes decken<br />

wir sowohl für Damen als auch für Herren alle relevanten<br />

Segmente des Fahrradmarktes ab«, erklärt Jan-Chr<strong>is</strong>tian<br />

Schröder, Geschäftsführer der SiG Solar Group, zu der die<br />

Marke etropol<strong>is</strong> gehört. Auch ein Faltrad gehört seit 2013<br />

zum Portfolio.<br />

Schneller, aber genauso umweltschonend sind die etropol<strong>is</strong><br />

eScooter. Ob im Retro-Look, sportlichem Design, individuellen<br />

Farbkombinationen oder Unternehmensbranding<br />

- etropol<strong>is</strong> Elektro-Scooter stehen für Qualität und Lifestyle.<br />

Bereits ein Jahr nach der Markeneinführung im Jahr 2010 hat<br />

etropol<strong>is</strong> das Roller-Land Italien erobert und <strong>is</strong>t dort seit<br />

2011 die Nummer eins im Markt für eScooter. Alle etropol<strong>is</strong><br />

Modelle sind sowohl in einer Silizium- als auch in einer<br />

Lithium-Variante verfügbar. Ob zu Hause oder im Büro - die<br />

herausnehmbaren Akkus der Lithium-Modelle können einfach<br />

an jeder Haushaltssteckdose geladen werden.<br />

80 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

EUKUTEC Elektround<br />

Kunststofftechnik GmbH<br />

Sven Höppner, Geschäftsführer<br />

+49 40 7524 6433<br />

shoeppner@eukutec.de<br />

www.eukutec.de<br />

Zulieferer<br />

Ihr Systemlieferant für Baugruppenmontagen, Kabelkonfektion,<br />

Schaltschrank- und Steuerungsbau. Die Senkung der<br />

Produktionskosten in der Montage, kürzere Lieferzeiten und<br />

flexiblere Produktionskapazitäten sind aktuelle Forderungen<br />

des Marktes. Die Anforderungen steigen in globalen Märkten<br />

weiter, praktikable Lösungen sowie geeignete Partner sind<br />

jedoch schwer zu finden. Aus diesem Grund bietet EUKUTEC<br />

nicht nur die Produktionsübernahme von Einzelleitungen<br />

und Kabelbäumen, sondern übernimmt auch die Entwicklung<br />

und Produktion von kompletten Kabelsystemen, Geräten<br />

und Baugruppen in Klein- b<strong>is</strong> Großserien. Unser Konzept<br />

sieht vor, dass Sie in jede Ebene unserer Fertigung einsteigen<br />

oder aussteigen können. Profitieren Sie von unserem<br />

Know-How als Dienstle<strong>is</strong>ter verschiedenster Branchen wie<br />

Automobil, Bahn, Schiffbau oder Luftfahrt.<br />

EVOLTE GmbH<br />

Florian Hempel, Geschäftsführer<br />

+49 40 300 34 666<br />

florian.hempel@evolte.de<br />

www.evolte.de<br />

Wir sind die EVOLTE! Wir vermieten, vertreiben, projektieren<br />

und verbessern Produkte des nachhaltigen Lebens. Gegründet<br />

2012 in Hamburg bieten wir Ihnen alles rund um das Thema<br />

der Elektromobilität. Wir beraten ihr Unternehmen in den<br />

Bereichen Flottenmangement, 1%-Dienstwagenregelung für<br />

Elektrofahrzeuge, Infrastruktur und vielem mehr. Lassen Sie<br />

sich positiv überraschen.<br />

Unsere Le<strong>is</strong>tungen im Überblick: Beratung und Verkauf zum<br />

Thema Elektromobilität, Elektrofahrzeuge vom Bike b<strong>is</strong> zum<br />

Auto, Ladeinfrastrukur, Finanzierungs- und Leasingangebote,<br />

Firmenflottenmanagement, Vermietfahrzeuge, Service<br />

und Dienstle<strong>is</strong>tungen, Vermarktung und Grafikentwicklung<br />

für Projekte sowie Pop-Up Stores. Haben Sie Fragen an uns?<br />

Wir freuen uns auf ihre Ideen.<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

Neue Mobilität<br />

81


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Vertrieb von Zweiwegefahrzeugen Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

expert automotive GmbH<br />

Dipl.-Ing. Benno Aul, Leiter Technik, Vertrieb und Produktentwicklung<br />

+49 6051 97117 700<br />

b.aul@expert-automotive.com<br />

www.expert-automotive.com<br />

Wir betreuen gem<strong>is</strong>chte Fuhrparks mit 50.000 Pkw, 7.000<br />

Lkw und Spezialfahrzeugen. Mit unseren IT-gestützten Lösungen<br />

beherrschen Sie sämtliche Prozesse im Fuhrparkmanagement<br />

und reduzieren Kosten. Wir verbinden unsere<br />

Kompetenzen in den Bereichen Kfz-Technik, Prozesse, IT und<br />

Controlling und liefern eine individuelle Lösung. Dadurch ermöglichen<br />

wir Ihnen eine umfassende Kontrolle und aktive<br />

Steuerung Ihres Fuhrparks. Auf diese We<strong>is</strong>e tragen wir im<br />

Prozess und im Detail zu einer stetigen Verbesserung bei.<br />

Me<strong>is</strong>t besteht wenig Transparenz über die einzelnen Kostenfaktoren<br />

im Detail. Gerade diese Transparenz <strong>is</strong>t allerdings<br />

notwendig, um die Kosten für Benzin- oder Diesel Modelle<br />

mit den Kosten für Elektrofahrzeuge während des gesamten<br />

Lebenszyklus eines Fahrzeuges vergleichen zu können und<br />

nicht nur die Beschaffungskosten. Elektroautos bieten aus<br />

G. Zwiehoff GmbH<br />

Stephan Zwiehoff, Produktmanager<br />

+49 8031 23285 24<br />

stephan.zwiehoff@zwiehoff.com<br />

www.zwiehoff.com<br />

Zwiehoff <strong>is</strong>t eines der weltweit führenden Unternehmen<br />

bei der Entwicklung und Vermarktung innovativer Zweiwegefahrzeuge.<br />

Die multifunktionalen Fahrzeuge für Straßenund<br />

Schieneneinsatz bieten effiziente, sichere und langlebige<br />

Lösungen im Rangierbetrieb.<br />

Die 100% elektr<strong>is</strong>ch angetriebenen Zweiwege-Rangiergeräte<br />

ROTRAC E2 und E4 mit b<strong>is</strong> zu 500 t Zugkraft haben sich<br />

bereits nach kurzer Zeit im Markt als eine innovative und<br />

zuverlässige Alternative zu konventionellen Rangiergeräten<br />

etabliert. Die kompakten und effizienten Rangiergeräte<br />

werden bei der Deutschen Bahn und Siemens Mobility sowie<br />

bei Bahnunternehmen in Australien, Brasilien, Malaysia, Kasachstan,<br />

Peru und Europa genutzt.<br />

Kostengesichtspunkten auch Vorteile, wenn die Total Cost<br />

of Ownership betrachtet werden. Die Ausgaben für Kraftstoff,<br />

Wartung und Reparaturen sinken, weil der Verbrennungsmotor<br />

als sehr komplexes Antriebsaggregat entfällt.<br />

Der Einstieg in die eMobilität bietet zudem große Chancen<br />

zur weiteren Professional<strong>is</strong>ierung des Fuhrparkmanagements.<br />

Dabei können Elektro-Pkw-Flotten die gängigen Methoden<br />

aus dem Lkw-Segment adaptieren. Dort sind Telematiklösungen<br />

bereits Standard. Mit Hilfe solcher Lösungen<br />

können unter anderem die jeweiligen Ladezustände der Batterien<br />

für eine zentrale Einsatzplanung jederzeit verfügbar<br />

werden. Das ermöglicht auch eine aktive Reparatursteuerung.<br />

Die Notwendigkeit eines Werkstattaufenthaltes wird<br />

proaktiv erkannt. Wartung und Reparatur können zusammengelegt<br />

werden und mit Ladezeiten verbunden werden.<br />

In den letzten 2 Jahren haben die Elektrorangiergeräte zahlreiche<br />

Auszeichnungen erhalten. Die ökolog<strong>is</strong>chen ROTRAC-<br />

Rangierfahrzeuge und deren Technologie haben die Jury bei<br />

allen gestellten Anforderungen überzeugt: Hoher techn<strong>is</strong>cher,<br />

wirtschaftlicher, ökolog<strong>is</strong>cher und gesellschaftlicher<br />

Nutzwert.<br />

Und obwohl wir uns durch die verschiedenen Auszeichnungen<br />

sehr geschmeichelt fühlen, sind es die elektr<strong>is</strong>ch getriebenen<br />

ROTRACs im täglichen Rangierbetrieb, die wir als eigentliche<br />

Richter unseres Erfolges sehen. Das <strong>is</strong>t auch der<br />

Grund, warum wir ständig damit beschäftigt sind, innovative<br />

und ökolog<strong>is</strong>ch wertvolle Produkte zu entwickeln.<br />

82 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

German E-Cars GmbH<br />

Katja Degenhardt, Marketing<br />

+49 5674 9983 300<br />

k.degenhardt@german-e-cars.de<br />

www.german-e-cars.de<br />

Die German E-Cars GmbH <strong>is</strong>t gemeinsam mit ihrem Tochterunternehmen<br />

German E-Cars Research & Development im<br />

brandenburg<strong>is</strong>chen Cottbus seit vielen Jahren ein kompetenter<br />

Entwicklungspartner zahlreicher internationaler Kunden<br />

im Bereich der Elektromobilität. Unter Berücksichtigung<br />

individueller Ansprüche bietet German E-Cars sein techn<strong>is</strong>ches<br />

Know-How zur Unterstützung in der Konzeptions- oder<br />

Konstruktionsphase, bei der Integration bestehender oder<br />

neuentwickelter Komponenten und begleitet in der Projektoder<br />

Prototypenphase.<br />

Seit 2009 wurden drei rein elektr<strong>is</strong>che Fahrzeugmodelle<br />

entwickelt und in Serienreife produziert. Neben den beiden<br />

Pkw-Modellen STROMOS und CETOS offenbarte vor allem<br />

das leichte Nutzkraftfahrzeug PLANTOS, welche Möglichkeiten<br />

rein elektr<strong>is</strong>che Mobilität heute bietet und wie leicht sie<br />

in den Alltag integriert werden kann. Ein weiterer Schritt hin zu<br />

einer em<strong>is</strong>sionsfreien Zukunft wurde 2013 gemacht. Im Oktober<br />

präsentierte die German E-Cars GmbH ein rein elektr<strong>is</strong>ches<br />

Nutzfahrzeug der Klasse über 12 Tonnen, welches in<br />

den Prax<strong>is</strong>einsatz entlassen wurde.<br />

Die von German E-Cars auf den Markt gebrachten Fahrzeuge<br />

finden ihren Platz nicht nur in Firmenflotten, sondern sind<br />

Bestandteile zahlreicher Projekte. Dazu zählt ein gemeinsames<br />

Projekt mit der BTU Cottbus und Vattenfall Europe, in<br />

dem die Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen erforscht werden,<br />

durch gesteuertes Laden als mobile Speicher zu agieren.<br />

Fahrzeuge entnehmen nicht nur Strom aus dem Netz,<br />

sondern gleichen Schwankungen desselben aus indem sie<br />

Energie zurückspe<strong>is</strong>en. Neben dieser Auseinandersetzung<br />

mit der mobilen Speicherung von elektr<strong>is</strong>cher Energie entwickelt<br />

die German E-Cars GmbH stationäre Speicher die zum<br />

Be<strong>is</strong>piel der Speicherung selbst erzeugter Energie dienen.<br />

Entwicklungspartner<br />

Gespa GmbH<br />

Jörg Ewald, Bereichsleitung eMobilität<br />

+49 69 6339 0 404<br />

joerg.ewald@gespa-energy.de<br />

www.gespa-energy.de<br />

Die GESPA GmbH <strong>is</strong>t Lösungsanbieter von kompletten Systemen<br />

im Bereich der Erneuerbaren Energien und Elektromobilität.<br />

Dies basiert auf der internen Kompetenz in den<br />

Bereichen Elektromobilität, Projektentwicklung, Projektmanagement<br />

und After-Sales-Service. Dabei stützt sich<br />

GESPA auf ein Netzwerk mit Partnern für Vertrieb, Planung,<br />

Finanzierung/Leasing und Montagen. Diese Partnerschaften<br />

sind schriftlich fixiert oder durch Beteiligungen verankert.<br />

Zentrales Element sind innovative Produkte, um die herum<br />

die ganzheitlichen Systemlösungen entwickelt und angeboten<br />

werden. Durch das bestehende Netzwerk können auch<br />

zeitnah andere Märkte in Europa bedient werden. GESPA arbeitet<br />

aktiv in dem von der EU geförderten Projekt SWARM<br />

(»Demonstration of Small 4-Wheel fuel cell passenger vehicle<br />

Applications in Regional and Municipal transport«) mit.<br />

Während des vierjährigen Projektes werden drei Hersteller<br />

über 90 Leichtfahrzeug-Pkw in drei Regionen in Europas -<br />

den West Midlands in England, der Region Brüssel in Belgien<br />

sowie in Weser-Ems - eingesetzt. Die Fahrzeuge sind<br />

mit elektr<strong>is</strong>chen Antrieben und Brennstoffzellen ausgestattet,<br />

welche mit Wasserstoff betrieben werden. Mit einem<br />

Kilogramm Wasserstoff können die Fahrzeuge eine Strecke<br />

von rund 100 Kilometern zurücklegen. Zudem werden<br />

an den verschiedenen Standorten Wasserstofftankstellen<br />

errichtet. Während der dreijährigen Demonstrationsphase<br />

(2014-2016) werden die Fahrzeuge von GESPA an Endnutzer<br />

vermietet und unter realen Bedingungen getestet. Alle<br />

Informationen bzgl. der Zuverlässigkeit, des Kraftstoffverbrauches<br />

und der Fahrzeugle<strong>is</strong>tung werden ausgewertet,<br />

um bereits während des Projektes Verbesserungen an den<br />

Fahrzeugen vornehmen zu können.<br />

Projektmanagement und Service<br />

Neue Mobilität<br />

83


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Elektrofahrradhersteller Engineering und Consulting<br />

GFi Gesellschaft für techn<strong>is</strong>che<br />

Ingenieurle<strong>is</strong>tungen mbH<br />

Chr<strong>is</strong>tian J. We<strong>is</strong>s, Geschäftsführer<br />

+49 841 886 86 00<br />

chr<strong>is</strong>tian.we<strong>is</strong>s@gfi-group.net<br />

www.gfi-group.net<br />

Die GFi <strong>is</strong>t seit 1996 ein führender unabhängiger Engineering-Partner,<br />

der serienreife Leichtbaulösungen für die internationale<br />

Automobilindustrie entwickelt. Wir erarbeiten<br />

zukunftsorientierte Lösungen für die Fahrzeug- und Zulieferindustrie<br />

und wirken als Experte in Sachen Leichtbau an bedeutenden<br />

Fahrzeugprojekten mit. Gemeinsam mit unseren<br />

Kunden definieren wir die Mobilität von morgen.<br />

Wir bieten Le<strong>is</strong>tungen in den Fachbereichen Leichtbau, Karosseriebau,<br />

Ausstattung, Anbauteile, Exterieur, Betriebsmittel<br />

sowie entwicklungsbegleitende Dienstle<strong>is</strong>tungen an.<br />

Eingebunden in die Konstruktionsprozesse unserer Kunden<br />

entwickeln wir an Fahrzeugen, Derivaten und Modulen ab<br />

der Konzeptphase b<strong>is</strong> zur Serienreife und darüber hinaus.<br />

Wir erleben das Pulsieren der Märkte und die Faszination der<br />

GRACE E-Motorbike<br />

Michael Hecken, Geschäftsführer<br />

+49 3337 450376<br />

hecken@grace.de<br />

www.grace.de<br />

Keine Komprom<strong>is</strong>se in Design und Technik. Mit diesem Anspruch<br />

<strong>is</strong>t die im Jahr 2009 von Michael Hecken und Karlheinz<br />

Nicolai gegründete Grace Gmbh auf den eBike-Markt<br />

gestürmt und hat seither für Aufsehen gesorgt.<br />

Die aus dem Berliner Raum stammende eBike Schmiede <strong>is</strong>t<br />

dabei längst kein Geheimtipp mehr. Aus dem schon legendären<br />

Grace Pro, dem in Einzelanfertigung für Enthusiasten<br />

mit High-Tech-Anspruch angefertigten eMotorbike, entstehen<br />

pur<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che und zweckmäßige Serien-Fahrzeuge für<br />

Stadt und Gelände, die selbstbewusst neue Standards definieren<br />

und für eine neue Mobilitätsgeneration stehen.<br />

automobilen Zukunft hautnah. Unsere Entwicklungsteams<br />

arbeiten immer gemeinsam mit unseren Kunden an mehreren<br />

langfr<strong>is</strong>tigen, internationalen Projekten. Unser Leitsatz:<br />

Höchstle<strong>is</strong>tung <strong>is</strong>t kein Zufall, sondern das Ergebn<strong>is</strong> von<br />

Motivation, Sachkenntn<strong>is</strong> und Innovationsbereitschaft. Wir<br />

übernehmen die an uns delegierte Verantwortung!<br />

eBikes nach automotiven Standards anzufertigen, welche<br />

in unabhängigen Test stets hervorragende Ergebn<strong>is</strong>se erzielen.<br />

Grace eBikes sind mittlerweile bei über 100 deutschen<br />

Händlern und in 9 europä<strong>is</strong>chen Ländern vertreten.<br />

Um diese Ziele optimal zu erreichen, arbeitet Grace erfolgreich<br />

mit starken Partnern zusammen. So <strong>is</strong>t es möglich<br />

84 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

GreenPack GmbH<br />

Manfred Schwarze, Geschäftsführer<br />

+49 160 9930 0684<br />

m.schwarze@greenpack.de<br />

www.greenpack.de<br />

Die GreenPack GmbH hat sich auf Entwicklung, Produktion<br />

und Vertrieb von elektr<strong>is</strong>ch angetriebenen Mobilitätslösungen<br />

für den Transport von Mensch und Lasten im gewerblichen<br />

Bereich sowie für die private Nutzung in den urbanen<br />

Zentren spezial<strong>is</strong>iert. Mit dem kickTrike präsentiert die<br />

GreenPack GmbH ihr erstes Fahrzeug. Als Energiespeicher<br />

dient dabei ein neu entwickeltes Akku-Wechsel-System<br />

(GreenPack), das auch in anderen Anwendungen problemlos<br />

eingesetzt werden kann.<br />

Das kickTrike <strong>is</strong>t eine Neukonstruktion und als dreirädriges<br />

Elektrofahrzeug für den kombinierten Lasten- und Personentransport<br />

(b<strong>is</strong> zu 170kg) bestimmt <strong>is</strong>t. Der Antrieb erfolgt auf<br />

der Hinterachse über einen Nabenmotor, die Energie wird<br />

durch neu entwickelte Lithium-Ionen-Batteriepakete bereitgestellt,<br />

die eine Reichweite b<strong>is</strong> über 45km garantieren.<br />

Der niedrige Schwerpunkt in Verbindung mit dem ständig im<br />

Sichtbereich befindlichen Transportgut schafft eine hohe Sicherheit.<br />

Durch sein klappbares Trittbrett besteht die Möglichkeit<br />

der Mitnahme im ÖPNV bei anschließender, individueller<br />

Fortsetzung der Re<strong>is</strong>e an den jeweiligen Zielort.<br />

Das Trittbrett neigt sich mit dem Lenkereinschlag und vermittelt<br />

dem Benutzer einen beeindruckenden dynam<strong>is</strong>chen<br />

Fahreindruck.<br />

Das Produkt richtet sich an die jung gebliebenen Bewohner<br />

von Großstädten, die kurze Wege umweltschonend zurücklegen<br />

wollen, ohne auf den dabei selbstverständlichen Transportkomfort<br />

(z.B. Getränkek<strong>is</strong>ten) verzichten zu müssen.<br />

Elektromobilitätslösungen<br />

Greenway<br />

Rast<strong>is</strong>lav Lauto, Geschäftsführer<br />

00421 911 908 538<br />

rast<strong>is</strong>lav.lauko@greenway.sk<br />

www.greenway.sk<br />

GreenWay Operator a.s. (GW) <strong>is</strong>t ein Konsortium aus 10 slowak<strong>is</strong>chen<br />

Unternehmen, die Elektromobilität voran bringen<br />

möchten. GW bietet Elektrofahrzeuge (derzeit Kleintransporter<br />

b<strong>is</strong> zu 3,5 t) zum langfr<strong>is</strong>tigen Leasing für Geschäftskunden<br />

an, die regelmäßig und täglich Lieferdienste in einem<br />

mittleren Umfang anbieten. Bei den Fahrzeugen kann die<br />

Batterie gewechselt werden, was eine sehr lange Nutzung<br />

ermöglicht, die nicht durch ein längeres Laden unterbrochen<br />

wird. Fahrzeuge, Batterien und Tauschstationen werden ständig<br />

durch ein Online-System überwacht. Der Service beinhaltet<br />

die langfr<strong>is</strong>tige Miete von eFahrzeugen, wobei die Miete<br />

die Amort<strong>is</strong>ation des Fahrzeugs und die Kosten für die Elektrizität,<br />

die für das Laden der Batterie benötigt wird, abdeckt.<br />

Sie umfasst ebenfalls die Nutzung der nötigen Infrastruktur,<br />

das Online-Monitoring, die Wartung, Versicherung und<br />

alle sonstigen damit zusammenhängenden Komponenten.<br />

GW entwickelt derzeit strateg<strong>is</strong>che Partnerschaften mit Finanzpartnern<br />

für Leasing- und Infrastrukturfinanzierungen,<br />

um das Angebot kontinuierlich zu optimieren. Das Unternehmen<br />

bereitet sich momentan darauf vor, seine Elektrofahrzeug-Flotte<br />

und sein Netzwerk an Batterie-Tauschstationen<br />

zu erweitern, um der wachsenden Nachfrage nachzukommen.<br />

Mit dem Ende des 1. Quartals 2014 plant GW, die regionale<br />

Abdeckung und den Kundenstamm zu erweitern, um die<br />

Wachstumsdynamik zu fördern. In einem nächsten Schritt<br />

soll die Einführung des Services in Österreich, Deutschland<br />

und in anderen EU-Ländern folgen.<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

Neue Mobilität<br />

85


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Elektrofahrradhersteller Ladeinfrastruktur<br />

Heldele GmbH<br />

Georg Thomas<br />

+49 7162 4002 351<br />

georg-thomas@heldele.de<br />

www.die-stromtankstelle.de<br />

Die Heldele GmbH <strong>is</strong>t einer der führenden Dienstle<strong>is</strong>ter im<br />

Bereich der Elektro- und Kommunikationstechnik. Seit über<br />

40 Jahren können Kunden sicher sein, auf höchste Qualitätsstandards<br />

zu setzen und modernste Technik zu erhalten.<br />

500 hochqualifizierte Mitarbeiter stehen Ihnen an den<br />

Standorten Salach, Stuttgart, München, Singen, Eltville und<br />

Karlsruhe zur Verfügung.<br />

Im Bereich eMobilität <strong>is</strong>t Heldele kompetenter Ansprechpartner<br />

für Ladeinfrastruktur-Lösungen. Vier verschiedene<br />

Stromtankstellen-Modelle ermöglichen größtmögliche Anpassungsvielfalt:<br />

Neben dem Grundmodell »Wallbox« zur<br />

Wandmontage sind verschiedene fre<strong>is</strong>tehende Ladesäulen<br />

erhältlich. B<strong>is</strong> zu 128 Ladepunkte können so gleichzeitig<br />

zur Verfügung gestellt werden. Die D<strong>is</strong>playvariante verfügt<br />

über einen integrierten Bildschirm und <strong>is</strong>t somit moderner<br />

Werbeträger und Ladesäule zugleich. Neben Informationen<br />

Hero Eco Ltd.<br />

Horst Schuster, Country Manager Germany, Austria & Switzerland<br />

+49 30 69 0040 70 22<br />

horst.schuster@heroeco.com<br />

www.wearea2b.com<br />

A2B entwickelt seit 2003 eBikes und Pedelecs mit außergewöhnlichem<br />

Design. Im Jahr 2008 revolutionierte A2B den<br />

Markt für elektr<strong>is</strong>ch angetriebene Zweiräder mit dem Modell<br />

»Metro«, das von Anfang an konsequent als eMobilitätsfahrzeug<br />

entwickelt wurde und viel mehr war, als ein herkömmliches<br />

Fahrrad mit eingebauter Batterie.<br />

A2B bietet derzeit elf Modelle im Premium-Lifestyle-Segment<br />

an. Seit 2012 gehört A2B zur HERO Eco Group. A2B sitzt in<br />

London mit Tochtergesellschaften in Deutschland und den<br />

USA und <strong>is</strong>t mit einem Händlernetzwerk in über 30 Ländern<br />

in Europa, Asien, Amerika und Afrika vertreten.<br />

über Ladezustand, Vorreservierungen etc. können via Monitor<br />

Werbespots, Kundeninformationen oder sogar aktuelle<br />

Fernsehprogramme gezeigt werden.<br />

Alle Modelle können individuell farblich gestaltet und mit<br />

einem Firmenlogo oder Stadtwappen versehen werden. Daneben<br />

sind alle Modelle in verschiedenen Ausstattungsvarianten<br />

erhältlich. So kann zum Be<strong>is</strong>piel auf Wunsch eine<br />

automat<strong>is</strong>che Zugangsbeschränkung via RFID oder App integriert<br />

werden, um die Stromtankstelle vor unbefugter Nutzung<br />

zu schützen.<br />

Die komplexe Technik muss von einer Elektrofachkraft installiert<br />

und regelmäßig gewartet werden. Unser spezial<strong>is</strong>ierten<br />

Fachkräfte verfügen über umfassendes techn<strong>is</strong>ches<br />

Know-How. Eine Service-Hotline rund um die Uhr an 365 Tagen<br />

im Jahr bringt zusätzliche Sicherheit.<br />

86 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

IBT.InfraBioTech GmbH<br />

Dipl.-Ing. Marian Ullrich, Sales Manager<br />

+49 3731 16 83 22<br />

m.ullrich@infrabiotech.de<br />

www.infrabiotech.de<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t eines der wichtigsten Zukunftsthemen<br />

der Automobilbranche. Auch die InfraBioTech GmbH in Freiberg,<br />

Sachsen hat seit über einem Jahrzehnt ihre Kernkompetenz<br />

im Bereich energieeffizienter Emitter. Mit der Mitgliedschaft<br />

im BEM wird das Konzept der IBT abgerundet.<br />

Der klimat<strong>is</strong>che Komfort in Fahrgasträumen aller Art (Pkw,<br />

Nutzfahrzeuge, Busse, Bahnen, Flugzeuge) spielt heute eine<br />

wichtige Rolle in der Kundenzufriedenheit und somit für den<br />

Verkauf der Fahrzeuge. Neben der Möglichkeit, mit neuartigen<br />

Klimaanlagen eine schnelle Allgemeinbeheizung real<strong>is</strong>ieren<br />

zu können, verbleiben jedoch oft örtlich begrenzte<br />

Komfortdefizite. Diese Bereiche können durch angemessene<br />

Infrarotstrahlung zeitlich begrenzt kompensiert werden.<br />

Die Betriebszeit dieser Infrarotstrahler richtet sich nach der<br />

zur Verfügung stehenden Spannungsversorgung: Batterie,<br />

Bordgenerator, Bremsgeneratoren. Die STIR ® -Technologie<br />

bietet auf dem Gebiet der schnellen kontaktlosen Wärmeübertragung<br />

wichtige Vorteile bei der Erwärmung von Oberflächen<br />

insbesondere beim Erwärmen von wasserhaltigen<br />

Substanzen. Dazu kann die menschliche Haut gezählt werden.<br />

Diese Wärmeübertragung im mittelwelligen IR-C-Wellenlängenspektrum<br />

<strong>is</strong>t vergleichbar mit der natürlichen Hauterwärmung<br />

durch die Sonne oder anderen traditionellen Strahlungsheizkörpern.<br />

Wichtige Vorteile unseres Produkt- und Le<strong>is</strong>tungsportfolios<br />

liegen in der Maßanfertigung nach Kundenvorgabe, Ausbildung<br />

von 3-D-Geometrien und Anpassung der Nennspannung<br />

an Kleinspannungen b<strong>is</strong> 48V. Durch die Energieeinsparungen,<br />

die wir mit unserer speziellen STIR ® -Technologie<br />

bewirken können, le<strong>is</strong>ten wir einen wichtigen Beitrag zum<br />

Klimaschutz.<br />

Elektron<strong>is</strong>che Anlagen<br />

ID-Bike GmbH<br />

Stefan Lippert, Geschäftsführender Gesellschafter<br />

+49 711 32 654 85<br />

stefan.lippert@elmoto.com<br />

www.elmoto.com<br />

Aus der Idee heraus dem motor<strong>is</strong>ierten Zweiradmarkt einen<br />

neuen, elektr<strong>is</strong>chen Impuls zu geben, hat sich ein kleines<br />

Team von Zweiradbege<strong>is</strong>terten der Herausforderung gestellt<br />

und sich mit der ID-Bike GmbH unter die Fahrzeughersteller<br />

begeben. Die Stuttgarter »Macher« und Initiatoren des<br />

Designbüros ipdd, erfolgreich unter anderem in Design und<br />

Entwicklung von Fahrrädern, Rollern und Elektrorollstühlen,<br />

hatten eine Idee: Warum nicht dem aus dem Straßenbild<br />

verschwundenen »Moped« neues und elektromobiles Leben<br />

einhauchen? Als Fahrzeugklasse bot sich die Kleinkraftradklasse<br />

(L1E) an, so dass jeder mit Autoführerschein das<br />

Bike fahren kann. Beim Design ging es um eine filigrane und<br />

trotzdem sportliche Erscheinung. Techn<strong>is</strong>che Bauteile wurden<br />

entwickelt, Anbauteile gesucht und im Spätjahr 2008<br />

zum ersten fahrbaren Prototypen zusammengefügt.<br />

Nachdem man Investoren für das ELMOTO bege<strong>is</strong>tern konnte,<br />

zeigte sich aber schnell, dass das Design und der Aufbau<br />

der ersten Prototypen nur ein kleiner Teil der Arbeit war.<br />

Die Zulassung der einzelnen Komponenten und die aufwendigen<br />

Fahrzeugtests waren langwieriger als gedacht. Nach<br />

knapp 18 Monaten Entwicklung stand ein einzigartiges Fahrzeug<br />

mit elektr<strong>is</strong>chem Antrieb, 45km/h Höchstgeschwindigkeit<br />

und nur 47kg Fahrzeuggewicht auf 24 Zoll großen<br />

Rädern. Seit April 2010 <strong>is</strong>t die ID-Bike GmbH eingetragener<br />

Fahrzeughersteller und das Modell ELMOTO HR-2 hat die uneingeschränkte<br />

Zulassung für ganz Europa.<br />

Elektrofahrradhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

87


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Fahrzeughersteller Beratung<br />

Initiative Zukunftsmobilität<br />

Chr<strong>is</strong>tian Klaiber, Leiter<br />

+49 7425 940079 15<br />

info@zukunftsmobilitaet.de<br />

www.zukunftsmobilitaet.de<br />

Die Initiative Zukunftsmobilität <strong>is</strong>t ein Kompetenz- und Beratungsnetzwerk,<br />

in dem nachhaltige Mobilitätskonzepte entwickelt<br />

und umgesetzt werden. Sie bündelt Know-how und<br />

Partner, mit denen gemeinsam Projekte konzipiert und auch<br />

real<strong>is</strong>iert werden, die den Mobilitätsbedarf der Menschen<br />

einer Region in den Vordergrund rücken und durch zielgruppenorientierte<br />

Angebote bedienen. Zukunftsmobilitätsprojekte<br />

setzen dabei einen ganzheitlichen Ansatz um und<br />

verbinden unterschiedliche technolog<strong>is</strong>che Ausrichtungen<br />

miteinander, um lokal und regional passende Angebote umzusetzen.<br />

Das Le<strong>is</strong>tungsspektrum der Zukunftsmobilitäts-Projekte<br />

reicht dabei von der strateg<strong>is</strong>chen Beratung hinsichtlich<br />

Positionierung und Ausrichtung eigener Le<strong>is</strong>tungen etwa im<br />

Bereich Elektromobilität für Energieversorger und andere<br />

Innovative Mobility Automobile GmbH<br />

Juliane Beyer, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin<br />

+49 3641 675277<br />

j.beyer@innovative-mobility.com<br />

www.innovative-mobility.com<br />

Die Innovative Mobility Automobile GmbH, kurz IMA, hat zusammen<br />

mit mittelständ<strong>is</strong>chen Industriepartnern und einer<br />

Forschungseinrichtung das Einpersonen-Elektroleichtfahrzeug<br />

COLIBRI real<strong>is</strong>iert. Ein geringes Fahrzeuggewicht sorgt<br />

für einen niedrigen Verbrauch, eine große Reichweite sowie<br />

die beste Ökobilanz, ohne dass auf den Fahrspaß verzichtet<br />

werden muss. Für eine autobahntaugliche Höchstgeschwindigkeit<br />

von 120 km/h genügt eine Motorle<strong>is</strong>tung von 15 kW.<br />

Diese beschleunigen den Colibri in unter zehn Sekunden auf<br />

100 km/h, während der kleine Akku in nur 2 Stunden an der<br />

Haushaltssteckdose geladen werden kann. Ein patentiertes<br />

und crashoptimiertes Rahmenkonzept sorgt für höchste<br />

Sicherheitsstandards: als erster seiner Klasse L7e hat der<br />

Einsitzer den NCAP Crashtest bestanden. Gleichzeitig kann<br />

ein hohes Komfortniveau erwartet werden, denn der Stadtflitzer<br />

<strong>is</strong>t wetterfest, klimat<strong>is</strong>iert, ergonom<strong>is</strong>ch optimiert und<br />

Unternehmen, über die konzeptionellen Beratung von Kommunen,<br />

Kre<strong>is</strong>en, anderen öffentlichen Verwaltungen oder<br />

Tour<strong>is</strong>musorgan<strong>is</strong>ationen b<strong>is</strong> zur Koordination der Umsetzungsprojekte.<br />

Neben dem aktuellen Technologieansatz im<br />

Bereich individueller Elektromobilität beziehen Zukunftsmobilitäts-Projekte<br />

wo immer möglich multimodale Mobilitätsketten<br />

sowie andere Technologieansätze in die Erarbeitung<br />

der spezif<strong>is</strong>chen Lösungen ein. Zur Abdeckung des gesamten<br />

erforderlichen Le<strong>is</strong>tungsspektrums werden Partner aus dem<br />

Zukunftsmobilitäts-Netzwerk in die Projekte eingebunden.<br />

bietet im Kofferraum Platz für zwei Getränkek<strong>is</strong>ten und eine<br />

Tasche. Die Steuerung über ein Tablet PC <strong>is</strong>t nicht nur intuitiv,<br />

sondern ermöglicht auch die intelligente Vernetzung mit<br />

anderen Verkehrsträgern und so entfaltet der COLIBRI seine<br />

ganzen Vorteile als system<strong>is</strong>cher Mobilitätsbaustein. Er wird<br />

ab Ende 2015 zu einem Pre<strong>is</strong> von unter 10.000 Euro zzgl. monatlicher<br />

Akkumiete erhältlich sein und verspricht ein Einsparpotential<br />

in den Unterhaltskosten von durchschnittlich<br />

30% gegenüber einem heutigen Kleinstwagen.<br />

88 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> UG<br />

Matthias Groher, Geschäftsführer<br />

+49 30 9660 0047<br />

info@institut-nm.de<br />

www.institut-nm.de<br />

Der Bundesverband eMobilität möchte seine Mitglieder<br />

künftig über die reine Verbandsarbeit hinaus in konkrete<br />

Projekte und Geschäftsmodelle integrieren. Vor diesem Hintergrund<br />

hat das INSTITUT <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> in Kooperation<br />

und enger Partnerschaft mit dem BEM ab Januar 2013 seine<br />

Arbeit aufgenommen. Ziel <strong>is</strong>t es, insbesondere den Mittelstand<br />

in der aktuellen Phase der Neuorientierung zu begleiten,<br />

um im Wachstumsbereich Elektromobilität erfolgreich<br />

Geschäfte zu generieren. Der duale Netzwerkcharakter des<br />

Instituts bietet die Möglichkeit, branchenübergreifend auf<br />

das vielfältige Know-how der BEM-Mitgliedsunternehmen,<br />

der w<strong>is</strong>senschaftlichen Beiräte und dem vorhandenen Expertennetzwerk<br />

zurück zu greifen - vom Großkonzern b<strong>is</strong> hin<br />

zu den innovativen klein- und mittelständ<strong>is</strong>chen Unternehmen.<br />

Die Tätigkeitsschwerpunkte des Instituts liegen sowohl in<br />

der Durchführung qualitativ hochwertiger Schulungen, Seminare<br />

und Workshops im Bereich eMobilität, als auch in<br />

der strateg<strong>is</strong>chen Beratung und Konzeption bei der Entwicklung<br />

neuer Geschäftsfelder. Das Institut berät Unternehmen<br />

entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Neuen Mobilität<br />

und setzt auf eine ganzheitliche Beratung, die die<br />

Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden steigert und die Wirtschaftlichkeit<br />

der Unternehmen optimiert.<br />

Beratungsinstitut<br />

Johammer e-mobility GmbH<br />

Lukas Geymayer<br />

+43 7213 8204<br />

info@johammer.com<br />

www.johammer.com<br />

Die Kernkompetenz der Johammer e-mobility GmbH liegt<br />

in der Fahrzeugproduktionstechnik, welche die Grundlage<br />

für die Fahrzeugentwicklung bildet. Das Unternehmen<br />

mit Sitz in Bad Leonfelden/Oberösterreich, hat es sich zur<br />

Aufgabe gemacht, neue Mobilität durch innovative Ansätze<br />

zu entwickeln. Aktuellste Produktentwicklung, welche<br />

aus der Forschung in der Kunststofftechnik und der Anwendung<br />

neuester Batterietechnologien entstanden <strong>is</strong>t, <strong>is</strong>t das<br />

Elektromotorrad Johammer. Ziel <strong>is</strong>t nun die Weiterentwicklung<br />

des komprom<strong>is</strong>slos auf Elektromobilität konstruierten<br />

Johammer und das Vorantreiben des Fortschritts in der Batterieforschung.<br />

Ziel im Mobilitätsbereich <strong>is</strong>t es, Lärm- und<br />

CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen zu senken, sowie Energieverbrauch und Wartungskosten<br />

zu reduzieren und restliche noch nötige Energiemengen<br />

aus erneuerbaren Energiequellen herzustellen.<br />

Die Mobilität befindet sich im Wandel - in den kommenden<br />

Jahren werden auf Europas Straßen immer mehr Fahrzeuge<br />

»unter Strom stehen«. Vor allem im Bereich des einspurigen<br />

Re<strong>is</strong>ens war die Auswahl an elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Modellen<br />

b<strong>is</strong> dato jedoch eher unbefriedigend. Die Sehnsucht in<br />

diesem Bereich tätig zu werden wurde von der Johammer e-<br />

mobility GmbH durch eine neue Form der Mobilität gestillt:<br />

ein Elektromotorrad, konsequent um die Antriebseinheit<br />

herum entwickelt, in Leichtbauwe<strong>is</strong>e, 100% recyclingfähig,<br />

em<strong>is</strong>sionsfrei zu fahren, in kleinen Losgrößen wirtschaftlich<br />

herstellbar, dessen neuartige Formensprache das log<strong>is</strong>che<br />

Ergebn<strong>is</strong> dieser klaren Herangehenswe<strong>is</strong>e <strong>is</strong>t.<br />

Elektromotorradhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

89


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Zulieferer Beratung<br />

Joy of Drive AG<br />

Franz Fabian, Senior Project Manager<br />

+43 6764807029<br />

franz.fabian@joyofdrive.com<br />

www.joyofdrive.com<br />

Erfahrung <strong>is</strong>t in der Mobilitätsbranche das um und auf.<br />

Und in Joy of Drive steckt jede Menge Erfahrung, mehr als<br />

zweieinhalb Jahrzehnte am Puls der automotiven Mobilität,<br />

zigtausende Ideen, die zu Konzepten und letztendlich zu erfolgreich<br />

umgesetzten Projekten wurden. An der Elektromobilität<br />

führt kein Weg vorbei, das <strong>is</strong>t unsere Überzeugung.<br />

Erfolgreich wird die Neue Mobilität nur dann, wenn mit viel<br />

Herz, Hirn und Erfahrung daran gearbeitet wird. Ganzheitliche<br />

Konzepte, ganzheitlich umgesetzt. Dafür steht Joy of<br />

Drive. Ziele präz<strong>is</strong>ieren, Strategien entwickeln, Maßnahmen<br />

umsetzen. Von der Fahrzeugpräsentation für das Händlerund<br />

Vertriebsnetz b<strong>is</strong> zur Verkäuferschulung, auch als Personal<br />

Coaching. Inklusive unvergesslichen Events für und<br />

mit Kunden. Joy of Drive - Ihre Full Service Agentur im Bereich<br />

Elektromobilität. Lassen Sie uns gemeinsam »Strom geben«!<br />

KLEINER GmbH<br />

Sonja Wiedmann, Strateg<strong>is</strong>ches Marketing<br />

+49 7231 60720<br />

sonja.wiedmann@kleiner-gmbh.de<br />

www.kleiner-gmbh.de<br />

KLEINER<br />

Wir denken Lösungen<br />

Die KLEINER GmbH Stanztechnik entwickelt und produziert<br />

seit über 25 Jahren Werkzeuge und Stanzteile für die Automobil-,<br />

Kunststoff-, Elektro-, Medizintechnik und Elektronikindustrie.<br />

Bereits frühzeitig hat man sich in der hauseigenen<br />

Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Themen<br />

Elektromobilität und regenerative Energien angenommen.<br />

So wurden z.B. Lösungen für Hochstromkontaktierung bei<br />

Photovoltaikanlagen, Hybrid- oder Elektrofahrzeugen entwickelt<br />

und bereits in Serie umgesetzt.<br />

Bei der Fertigung der Stromschienen für Elektrofahrzeuge<br />

(dicke Kupferteile für die in einem Elektrofahrzeug anfallenden<br />

hohen Ströme) <strong>is</strong>t es wichtig, dass die Teile effektiv<br />

verbaut werden können. Das bedeutete, dass bereits bei der<br />

Konstruktion darauf geachtet werden musste, dass die Teile<br />

im Fahrzeug möglichst wenig Raum beanspruchen. Eine<br />

weitere Entwicklung im Rahmen der Elektromobilität sind<br />

Baugruppen mit spezieller Folientechnik. Das Besondere an<br />

dieser Technik <strong>is</strong>t die Kombination der drei Kriterien mechan<strong>is</strong>che<br />

Fixierung, elektr<strong>is</strong>che Isolation und Wärmeleitung in<br />

einem System. Neben der Stabilität der Baugruppe <strong>is</strong>t ein<br />

weiterer Vorteil, dass durch Wegfall weiterer Zukaufteile<br />

eine Kostenersparn<strong>is</strong> erzielt werden konnte.<br />

Die Elektromobilität hat mittlerweile auch in den Fuhrpark<br />

Einzug gehalten. Seit 2012 <strong>is</strong>t die KLEINER GmbH im Besitz<br />

eines Opel Ampera, der sowohl für Dienstfahrten genutzt als<br />

auch den Mitarbeitern zu Testfahrten zur Verfügung gestellt<br />

wird.<br />

90 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Kompetenzzentrum Sport<br />

Gesundheit Technologie GmbH<br />

Günther Forster, Bereichsleiter Technologie<br />

+49 8821 966 977 10<br />

g.forster@sport-gesundheit-technologie.de<br />

www.sport-gesundheit-technologie.de<br />

Beratung<br />

Die Kompetenzzentrum Sport Gesundheit Technologie GmbH<br />

unterstützt die Zusammenarbeit zw<strong>is</strong>chen Unternehmen,<br />

Forschungseinrichtungen, Organ<strong>is</strong>ationen und Verbänden/<br />

Vereinen aus dem Bereich Sport, Gesundheit und Technologie.<br />

Der Bereich Technologie <strong>is</strong>t vor allem mit dem Thema<br />

eMobilität verknüpft. Hier beschäftigt sich das Kompetenzzentrum<br />

mit neuen Formen der Mobilität im ländlichen Raum<br />

- sowohl mit einspurigen Mobilitätsprodukten als auch mit<br />

zwe<strong>is</strong>purigen Fahrzeugen.<br />

Entwicklung innovativer Ansätze zum Ausrollen der Elektromobilität<br />

in Bayern, Deutschland sowie länderübergreifend<br />

in der Alpenregion.<br />

Besonderes Augenmerk legt das Kompetenzzentrum mit Sitz<br />

in Garm<strong>is</strong>ch-Partenkirchen dabei auf Elektromobilität als Facette<br />

einer nachhaltigen Entwicklung der Region zw<strong>is</strong>chen<br />

München und Südtirol.<br />

Mit der Übernahme der Koordination des Forschungs- und<br />

Entwicklungsprojekts »Modellkommune Elektromobilität<br />

Garm<strong>is</strong>ch Partenkirchen (e-gap.de)« führt das Kompetenzzentrum<br />

seither ein bedeutendes Mobilitätsprojekt für die<br />

Region und die Branche. Mehr als 20 namhafte Unternehmen<br />

beteiligen sich in verschiedenen F&E-Projekten an der<br />

LA-umwelt gemeinnützige GmbH<br />

Rudolf Schnur, Geschäftsführender Gesellschafter<br />

+49 172 8905283<br />

rs@la-umwelt.de<br />

www.la-umwelt.de<br />

BeratUNG<br />

Aufgabe der Gesellschaft <strong>is</strong>t die Förderung des Natur- und<br />

Umweltschutzes, sowie des Verbraucherschutzes, die Information<br />

und W<strong>is</strong>sensvermittlung an die Verbraucher in den<br />

Kompetenzfeldern Klimaschutz, Energie und Umwelt durch<br />

Veranstaltungen aller Art, insbesondere durch Umweltmessen<br />

sowie die Setzung von Impulsen für nachhaltiges und<br />

regionales Wirtschaften und die Ressourcenschonung durch<br />

Vermeidung oder zumindest Senkung des Energiebedarfs,<br />

Herbeiführung von Energieeffizienz, Nutzung von regenerativen<br />

Energieträgern und vorhandenen Potentialen.<br />

Dies wird u.a. verwirklicht durch:<br />

• Durchführung von Umweltmessen und anderen Veranstaltungen,<br />

die zur Umweltbildung beitragen<br />

• Initiierung und Durchführung zukunftswe<strong>is</strong>ender Projekte<br />

des rationalen Umgangs mit Energie, sowie Stärkung<br />

bereits vorhandener Aktivitäten (z.B. Umrüstung von Kfz<br />

auf innovative Antriebstechniken und Gebäude auf zukunftswe<strong>is</strong>ende<br />

Energieversorgung)<br />

• Initiierung, Durchführung und Unterstützung von Maßnahmen<br />

zur Aus-, Fort- und Weiterbildung<br />

• Sammlung, Auswertung und Weitergabe von Informationen<br />

über baubiolog<strong>is</strong>che Erkenntn<strong>is</strong>se sowie zur Verringerung<br />

von Energiebedarfen, Herbeiführung von Energieeffizienz,<br />

Nutzung von regenerativen Energien und vorhandener<br />

Potentiale<br />

• Beratung, Vermittlung und Verkauf von umweltfreundlichen<br />

Produkten, sowie Akqu<strong>is</strong>ition von Partnern und Fördermitteln<br />

sowie polit<strong>is</strong>che Unterstützung<br />

Neue Mobilität<br />

91


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Beratung und Dienstle<strong>is</strong>tungen Finanzdienstle<strong>is</strong>ter und Beratung<br />

LeaseRad GmbH<br />

Alexandros Molphetas<br />

+49 761 205 515 30<br />

alexandros.molphetas@leaserad.de<br />

www.leaserad.de<br />

LeaseRad macht mit dem Fahrradleasing-Konzept JobRad<br />

aus Fahrrädern, eBikes und Pedelecs Geschäftsfahrzeuge,<br />

die Mitarbeiter auch privat nutzen können. Statt Dienstwagen<br />

haben Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern<br />

ein Dienstfahrrad zur Verfügung zu stellen, ohne dafür die<br />

Kosten tragen zu müssen. Über die Finanzierung von Fahrrädern<br />

auf Leasingbas<strong>is</strong> fungiert LeaseRad als Katalysator zw<strong>is</strong>chen<br />

Hersteller, Fachhandel und Kunden, um Fahrräder/<br />

Pedelecs auch im betrieblichen Umfeld als echte Mobilitätsalternativen<br />

zu etablieren.<br />

In Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Verbänden<br />

wie dem BEM, dem ADFC, dem B.A.U.M e.V. und dem VCD<br />

hat sich die LeaseRad GmbH über vier Jahre für die steuerliche<br />

Gleichbehandlung von Fahrrädern und Dienstwagen<br />

eingesetzt - mit Erfolg: Die obersten Finanzbehörden der<br />

Länder haben in einem Erlass rückwirkend für das Jahr 2012<br />

Leasing eBike - ein Geschäftsbereich der<br />

Baron Trademarketing Sales Gesellschaft mbH<br />

Natalie Drawert<br />

+49 421 69697 672<br />

natalie.drawert@leasing-ebike.de<br />

www.leasing-ebike.de<br />

Mit einer großen Auswahl an eBike-Modellen und den passenden<br />

Leasingangeboten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer<br />

unterstützen wir die Entwicklung hin zu einer Neuen Mobilität.<br />

Leasing eBike schneidert ein Angebot, genau nach den<br />

Kundenwünschen. Alles aus einer Hand als Gesamtpaket:<br />

Das Angebot umfasst neben der Erstellung individueller Leasingverträge,<br />

Pedelecmodelle namhafter Hersteller, umfassenden<br />

Versicherungsschutz auch komplette Service- und<br />

Wartungspakete. Die örtlichen Händler werden durch Auslieferung,<br />

Wartungspauschalen und daraus resultierende<br />

Zusatzgeschäfte direkt in den finanziellen Prozess eingebunden.<br />

Leasing eBike <strong>is</strong>t Kooperationspartner des stationären<br />

Fachhandels und bietet parallel zur eigenen Kundenakqu<strong>is</strong>e<br />

den Leasing-Service auf umgekehrtem Wege auch für regionale<br />

Fachhändler an. Kommunen, Behörden und die Tour<strong>is</strong>musbranche<br />

finden in Leasing eBike den richtigen Partner<br />

das Dienstwagenprivileg, nach der bewährten 1% Regelung,<br />

auch auf Fahrräder, Pedelecs und eBikes ausgeweitet. Mit<br />

dem daraus abgeleiteten JobRad-Modell gibt es nun eine<br />

Dienstle<strong>is</strong>tung, die mit ihrem Gesamtkonzept einzigartig auf<br />

dem deutschen Markt <strong>is</strong>t. Bei LeaseRad erhält der Kunde alle<br />

notwendigen Dienstle<strong>is</strong>tungen aus einer Hand: Beratung zu<br />

Steuer- und Tarifthemen, Finanzierung, Vertragsmanagement,<br />

Abwicklung beim Fachhändler, Unterstützung beim<br />

internen Marketing und geregelte Rücknahmeprozesse.<br />

Die Geschäftsidee von LeaseRad wurde bereits mehrfach<br />

ausgezeichnet - u.a. mit dem Utopia- und dem KarmaKonsum<br />

Gründer- sowie dem nawi-Award. Zum LeaseRad-Kundenstamm<br />

gehören die Deutsche Telekom, DHL, Allianz,<br />

EnBW, GLS Bank, UniCredit und auch Kommunen wie be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e<br />

Stuttgart, Erlangen und Offenburg.<br />

für nachhaltige Mobilität und moderne Komplettlösungen.<br />

Im urbanen Leben, insbesondere in den Innenstädten, <strong>is</strong>t<br />

das Fahrrad eine echte Alternative zu jedem Automodell.<br />

Die Menschen sind schon heute bereit, ihren Beitrag zur<br />

Verwirklichung neuer Mobilitätskonzepte zu le<strong>is</strong>ten, umweltbewusste<br />

Wege zu gehen und fortschrittlich zu agieren.<br />

Statt ausschließlich in die Automobilindustrie sollte in Ladestationen,<br />

Parkhäuser, Fahrradwege investiert werden.<br />

Unsere Zukunftsv<strong>is</strong>ion. Gegründet im Dezember 2012 als<br />

Unternehmenszweig der Baron Trademarketing Sales GmbH<br />

aus Bremen, <strong>is</strong>t Leasing eBike mittlerweile einer der größten<br />

herstellerunabhängigen Anbieter von eBikes und Pedelecs<br />

in Deutschland.<br />

92 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

m+p consulting Süd GmbH<br />

Arthur Dornburg, Geschäftsführer<br />

+49 89 129989 00<br />

Arthur.Dornburg@mp-gruppe.de<br />

www.mp-emobility.de<br />

Beratung<br />

Die m+p e-mobility <strong>is</strong>t ein Teil der m+p gruppe. Diese <strong>is</strong>t eine<br />

hochqualifizierte techn<strong>is</strong>che Unternehmensberatung mit<br />

professionellen Lösungen für mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen<br />

und Konzernen in der Schweiz und Europa. Wir unterstützen<br />

Eigentümer, Betreiber und Nutzer von Immobilien in<br />

allen Projektphasen - von der Beratung über die Planung b<strong>is</strong><br />

zur Umsetzung. Über 200 Ingenieure, Informatiker und Wirtschaftsfachleute<br />

sind an 12 Standorten für die m+p gruppe<br />

in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig.<br />

Unsere Kernkompetenz Energie wird erweitert durch ein<br />

breit aufgestelltes Know-how der m+p gruppe in den Bereichen<br />

Engineering, Consulting, IT und Contracting-Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

und natürlich der Elektromobilität.<br />

Seit nunmehr 25 Jahren steht die m+p gruppe für Fortschritt<br />

und Innovation. Frei nach unserem Motto »zuhören.beraten.<br />

umsetzen.« fiel 2010 schließlich die Entscheidung, auch frühzeitig<br />

Lösungen im Rahmen der Elektromobilität anzubieten.<br />

In unserem Operatormodell bieten wir Kunden Komplettlösungen<br />

im Bereich der elektr<strong>is</strong>chen Mobilität, entwickeln<br />

zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätskonzepte und vermieten in unserem<br />

Shop elektr<strong>is</strong>che Fahrzeuge aller Art: vom Segway b<strong>is</strong><br />

zum Tesla. Außerdem bieten wir Ihnen Eventlösungen rund<br />

um Elektromobilität sowie maßgeschneiderte Ideen für Ihr<br />

nachhaltiges Energiekonzept.<br />

Elektromobilität - eine neue Herausforderung für Verbraucher,<br />

Fahrzeughersteller und Energieversorgungsunternehmen.<br />

Die m+p gruppe bietet bereits heute marktfähige Produkte.<br />

Mattro Mobility Revolutions GmbH<br />

Alo<strong>is</strong> Bauer, geschäftsführender Gesellschafter<br />

+43 676 630 59 07<br />

alo<strong>is</strong>.bauer@mattro.eu<br />

www.mattro.eu<br />

Die Prototypenschmiede Mattro Mobility Revolutions GmbH<br />

hat sich auf die Entwicklung von zukünftigen Fahrzeugkonzepten<br />

mit alternativen Antriebstechnologien spezial<strong>is</strong>iert. Die<br />

Kombination aus Ingenieurbüro und Karosseriebaume<strong>is</strong>ter<br />

deckt den kompletten Entwicklungszyklus ab, vom Industrial<br />

Design über CAD Konstruktion und Antriebssimulation b<strong>is</strong><br />

zur Fertigung von Prototypen. Effizient und kostenoptimiert in<br />

einem sozialen, auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensmodell.<br />

Aktuellste Kreation von Mattro <strong>is</strong>t der kompakte Offroad Einsitzer<br />

»Der Ziesel«, der elektr<strong>is</strong>ch betrieben wird und auf beinahe<br />

jedem Untergrund zum Einsatz kommt. Der Ziesel <strong>is</strong>t Pionier<br />

für Mobilität, durch die Verbindung von nachhaltiger, umweltfreundlicher<br />

Technologie mit purem Outdoor-Fahrerlebn<strong>is</strong>. Es<br />

<strong>is</strong>t das einzige barrierefreie Sportgerät mit elektr<strong>is</strong>chem Hochle<strong>is</strong>tungs-Antrieb<br />

für Spaß und Freiheitsgefühl in der Natur.<br />

Der Ziesel wurde speziell für den ganzjährigen Einsatz im Gelände<br />

entwickelt. Hochwertige Handarbeit und nur die besten<br />

Komponenten.<br />

Nach der erfolgreichen Erstpräsentation vom Prototyp auf der<br />

Interalpin Messe im Frühjahr 2013 wurde die elektr<strong>is</strong>che Off-<br />

Road Fahrmaschine »Der Ziesel« grundlegend überarbeitet.<br />

Die erste Kleinserie von 20 Stück <strong>is</strong>t fertig für die Auslieferung.<br />

Die Serienvariante verfügt nicht nur über ein vollkommen<br />

überarbeitetes Design sondern auch über techn<strong>is</strong>che Neuerungen.<br />

So wird zum Be<strong>is</strong>piel ein Doppelquerlenkerfahrwerk<br />

für mehr Komfort und Fahrspaß sorgen und eine optional erhältliche<br />

LED-Beleuchtung auch den Einsatz in der Nacht ermöglichen.<br />

Drei Varianten stehen zur Auswahl: Batteriekapazitäten<br />

von 6,3 b<strong>is</strong> 10,8 kwH, Spitzenle<strong>is</strong>tungen von 12 b<strong>is</strong> 18<br />

kW und Höchstgeschwindigkeiten von 30 b<strong>is</strong> 35 km/h, je nach<br />

Anwendungsbereich.<br />

Ingenieurbüro<br />

Neue Mobilität<br />

93


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Messeveranstalter Zulieferer und Ladeinfrastruktur<br />

MENNEKES Stecker GmbH & Co. KG<br />

Dipl.-Ing. Volker Lazzaro, Geschäftsführer<br />

+49 2723 41 352<br />

volker.lazzaro@mennekes.de<br />

www.mennekes.de<br />

Die MENNEKES Stecker GmbH & Co. KG wurde Anfang 2010<br />

gegründet. Das Unternehmen entwickelt kundenspezif<strong>is</strong>che<br />

Lösungen für Automobilhersteller und deren Zulieferanten<br />

im Zukunftsmarkt Elektromobilität. Organ<strong>is</strong>ation und Prozesse<br />

sind auf die Belange der Automobilindustrie abgestimmt<br />

und erfüllen die Anforderungen des Automobilstandards<br />

TS16949. Die MENNEKES Stecker GmbH & Co. KG wurde<br />

im 1. Halbjahr 2012 nach ISO/TS 16949 zertifiziert und<br />

hat somit den Nachwe<strong>is</strong> erbracht, dass sie alle Anforderungen<br />

der Automobilindustrie an ein Qualitätsmanagement-<br />

System erfüllt.<br />

MENNEKES <strong>is</strong>t Entwickler der weltweit genormten Typ 2<br />

Ladesteckvorrichtungen, welche von der EU-Komm<strong>is</strong>sion<br />

als gemeinsamer Standard für ganz Europa vorgeschlagen<br />

wurden.<br />

Messe Frankfurt Exhibition GmbH -<br />

Automechanika<br />

Olaf Mußhoff, Director<br />

+49 69 75 75 52 25<br />

olaf.musshoff@messefrankfurt.com<br />

www.automechanika-frankfurt.com<br />

Die Automechanika <strong>is</strong>t die internationale Leitmesse der Automobilwirtschaft<br />

und bietet ein einzigartiges Produktangebot<br />

in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung,<br />

IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör<br />

und Tuning. Die nächste Messe findet vom 16. b<strong>is</strong> 20. September<br />

2014 in Frankfurt statt.<br />

Mobilität der Zukunft auf der Automechanika Frankfurt 2014:<br />

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung wird das Thema Mobilität<br />

der Zukunft in der Halle 10 sein. Sie wird der Treffpunkt<br />

von Pionieren aus den unterschiedlichsten Bereichen und<br />

Branchen sein, die an dem Thema Mobilität von morgen arbeiten.<br />

Hier zeigen Fahrzeughersteller, Zulieferer, Anbieter<br />

von Infrastrukurlösungen, Ausbildungseinrichtungen und<br />

Multiplikatoren aus Bund und Ländern ihre Ideen und innovativen<br />

Lösungen. Neben Mobilitätskonzepten (z. Bsp. von<br />

Auf der Bas<strong>is</strong> der umfassenden Projekterfahrungen hat das<br />

Unternehmen innovative Lösungen b<strong>is</strong> zur Serienreife entwickelt<br />

und umgesetzt. MENNEKES betrachtet das Thema<br />

Elektromobilität ganzheitlich und kann alle Felder von der<br />

Fahrzeugsteckvorrichtung über das Ladekabel b<strong>is</strong> hin zu<br />

kompletten Ladesystemen bedienen:<br />

als anschlussfertige Ladestation für den privaten Bereich<br />

sowie als vernetzte und zentral steuerbare Infrastrukturanlagen<br />

mit hunderten Ladepunkten für den öffentlichen<br />

Bereich. Die Lösungen entsprechen somit optimal den Anforderungen<br />

der Automobilhersteller, Energieversorger und<br />

Verbraucher.<br />

Karabag) werden Themenwelten präsentiert rund um neueste<br />

Speichertechnologien, Antriebstechniken, Energieversorgung,<br />

Ladeinfrastruktur, Reparatur und Service, Finanzierung<br />

und auch moderner Leichtbau. Natürlich werden auch<br />

Hybrid- und eFahrzeuge zu sehen sein, sowie Fahrzeuge mit<br />

alternativen Kraftstoffen wie Wasserstoff und Gas. Auf dem<br />

benachbarten Freigelände können Fachbesucher die Fahrzeuge<br />

mit zukunftwe<strong>is</strong>enden Antriebstechniken live ausprobieren.<br />

Die Messe findet mittlerweile neben Frankfurt an 12<br />

weiteren Standorten auf vier Kontinenten statt.<br />

Besuchen Sie die Automechanika auch auf:<br />

Facebook: www.facebook.com/automechanika<br />

Twitter: www.twitter.com/automechanika_<br />

Google +: www.gplus.to/automechanika<br />

94 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Michael Hadad Autohandel GmbH<br />

Guido Riemann, Geschäftsführer<br />

+49 30 7671 1176<br />

guido.riemann@hadad.de<br />

www.hadad.de<br />

Autohandel<br />

Als modernes zukunftsorientiertes Berliner Unternehmen<br />

hat die Michael Hadad Autohandel GmbH im Jahr 2010 mit<br />

der Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiter im Bereich<br />

Elektromobilität und Hochvoltanlagen begonnen. Heute<br />

betreuen wir viele sehr zufriedene Elektromobilitätskunden<br />

u.a. die Berliner Polizei mit dem Mitsub<strong>is</strong>hi i-MiEV als<br />

Einsatzwagen. Als Partner der Berliner Agentur für Elektromobilität<br />

setzen wir uns für ein modernes und umweltbewusstes<br />

Berlin-Brandenburg ein.<br />

Wir beraten, verkaufen und finanzieren rein elektr<strong>is</strong>ch betriebene<br />

Fahrzeuge (EV) sowie Hybride und Plug-In Hybride<br />

(PHEV). Für Flottenbetreiber, Behörden und Großunternehmen<br />

arbeiten wir eng mit dem Hersteller zusammen und besitzen<br />

Erfahrung sowie eine hohe Kompetenz. Für uns steht<br />

im Verkauf und nach dem Verkauf die Qualität an erster Stelle.<br />

Als autor<strong>is</strong>ierter Servicepartner für Mitsub<strong>is</strong>hi, Peugeot<br />

und Honda bieten wir Ihnen einen Full-Service, um an Fahrzeugen<br />

mit Hochvoltanlagen sicher zu arbeiten.<br />

Wir arbeiten und laden mit 100% Ökostrom. Damit stellen<br />

wir sicher, dass unsere Fahrzeuge aber auch die unserer<br />

Kunden im rein elektr<strong>is</strong>chen Fahrbetrieb CO 2 -neutral auf<br />

Berlins Straßen unterwegs sind. Testen Sie uns und unsere<br />

Fahrzeuge. Wir freuen uns auf Ihre Herausforderung und die<br />

Möglichkeit den Flottenverbrauch Ihres Unternehmens zu<br />

senken.<br />

mileworks automotive systems GmbH<br />

Steffen Borngräber,<br />

+49 611 20 57 097<br />

borngraeber.s@mileworks.com<br />

www.mileworks.de<br />

mileworks erarbeitet und real<strong>is</strong>iert anwenderorientiert Fahrzeug-,<br />

Antriebs- und Mobilitätskonzepte in den Bereichen<br />

Zero Em<strong>is</strong>sion, eMobility und Non Fossile Mobility, unter Berücksichtigung<br />

der gegebenenfalls notwendigen Infrastruktur<br />

für Tanken und Laden.<br />

Besonders hervor zu heben <strong>is</strong>t hierbei der ganzheitliche Ansatz,<br />

denn Stückwerk verursacht nicht kalkulierbare Kosten<br />

und verstellt den Blick auf Wesentliches.<br />

mileworks bewegt sich im b2b Segment. Schwerpunkte liegen<br />

in Personentransport, Liefer-, Zustell- und Werksverkehr<br />

b<strong>is</strong> 20t max. Gesamtgewicht, sowie im Motorsport und in<br />

flottenspezif<strong>is</strong>chen Lösungen. Die Le<strong>is</strong>tungsgrenzen sind vorab<br />

individuell wählbar. Von Reichweite, Ladezeit und Außentemperatur<br />

unbeeinträchtigt erreichen Fahrzeuge von<br />

mileworks jedes gewünschte Ziel sicher und zuverlässig.<br />

mileworks automotive systems arbeitet weltweit und liefert<br />

jede nachgefragte Stückzahl.<br />

Dem Motto »Summer in the City« folgend stellt mileworks<br />

2014, wie bereits angekündigt, Innovationen für die Taxi<br />

Branche vor. Neue Fahrzeuge verbunden mit signifikant<br />

geringeren Kosten versprechen Impulse für den innerstädt<strong>is</strong>chen<br />

Personentransport.<br />

Sitz des Unternehmens sind Hessen und Vorpommern.<br />

Fahrzeughersteller<br />

Neue Mobilität<br />

95


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Automobilhersteller Automobilhersteller<br />

MMD Automobile GmbH<br />

Denn<strong>is</strong> Lindroth, Manager Vertriebssteuerung & Green Mobility<br />

+49 6142 9204 210<br />

denn<strong>is</strong>.lindroth@mitsub<strong>is</strong>hi-motors.de<br />

www.mitsub<strong>is</strong>hi-motors.de<br />

MMD Automobile GmbH (MMDA) <strong>is</strong>t zuständig für den<br />

Vertrieb von Mitsub<strong>is</strong>hi Fahrzeugen in Deutschland. Das<br />

Unternehmen hat seinen Sitz im hess<strong>is</strong>chen Rüsselsheim.<br />

Mit dem Kleinwagen i-MiEV brachte die Mitsub<strong>is</strong>hi Motors<br />

Corporation (MMC) im Jahr 2009 das erste in Großserie gefertigte<br />

Elektrofahrzeug auf den Markt und setzte die langjährigen<br />

Erfahrung in der Entwicklung von Elektroantrieben<br />

erfolgreich um. Es folgten Elektro-Kleintransporter in der<br />

»K-Car«-Klasse für den japan<strong>is</strong>chen Markt. Als nächsten<br />

Schritt richtet MMC nun den Fokus auf Elektrofahrzeuge mit<br />

großen Reichweiten und uneingeschränkter Personen- und<br />

Ladekapazität. Als konkretes Ziel des MMC-Businessplans<br />

»New Stage 2016« in dem die deutliche Vergrößerung der<br />

Modellpalette mit Elektro- und Plug-in Hybridantrieben b<strong>is</strong><br />

zum Jahr 2016 verbindlich festgeschrieben wurde - sollen<br />

diese besonders ambitionierten Modelle dazu beitragen,<br />

mk-group Holding GmbH<br />

Timo Heinemann, Leiter Marketing<br />

+49 40 414 314 858 0<br />

timo.heinemann@care-energy.de<br />

www.care-energy.de<br />

Die Care Mobility, Handelsmarke der mk-group, bietet Elektromobilität<br />

auf höchstem Niveau. Die industrielle Fertigung des<br />

CARe 500 steht hierbei im Vordergrund. Auf Bas<strong>is</strong> des FIAT<br />

500 wird dieser Wagen von uns produziert und vertrieben.<br />

Auch die Ladesäuleninfrastruktur gehört mit zum Kerngeschäft<br />

und bildet eine wichtige Sparte im Elektromobilitätssegment.<br />

Hier setzt die mk-group nicht nur auf den Ausbau<br />

sondern auch auf kostengünstigen, grünen Strom sowie auf<br />

intelligente Ladesäulentechnik. Diese wird von unseren Ingenieuren<br />

entwickelt und von uns d<strong>is</strong>kriminierungsfrei und<br />

ohne zusätzliche Stromverträge abgewickelt.<br />

Elektrofahrzeuge zu einem Volumensegment zu machen.<br />

Erstes Ergebn<strong>is</strong> <strong>is</strong>t jetzt der elektrobasierte, allradgetriebene<br />

Plug-in-Hybrid Outlander. Er verbindet die Umweltperformance<br />

eines Elektrofahrzeugs mit der Funktionalität<br />

und den Fahreigenschaften eines allradgetriebenen SUVs.<br />

Außerdem verfügt er mit über 800 km (gemessen im NEFZ)<br />

über die Reichweite eines Fahrzeugs mit konventionellem<br />

Verbrennungsmotor.<br />

Mit Energytv24 bieten wir spannende und professionell erstellte<br />

Filmbeiträge rund um das Thema Elektromobilität sowie<br />

Energiewesen allgemein.<br />

96 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

movelo GmbH<br />

Andreas Senger<br />

+49 8651 7629 9720<br />

a. senger@movelo.com<br />

www.movelo.com<br />

movelo - Urlaub mit dem Elektrofahrrad.<br />

movelo <strong>is</strong>t ein tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>ches Verleih-Konzept für Elektrofahrräder<br />

in Europa. In den movelo Urlaubsregionen wird auf Bas<strong>is</strong><br />

der bestehenden Radinfrastruktur ein flächendeckendes<br />

Netz aus Verleih- und Akkuwechselstationen inklusive Service<br />

und Marketing aufgebaut. Mit diesem tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen<br />

Angebot wird durch sanfte Mobilität die Attraktivität beliebter<br />

Urlaubsregionen nachhaltig gesteigert und die Gäste<br />

erfahren ein neues Urlaubserlebn<strong>is</strong>. movelo schafft eine<br />

neue Dimension im Megatrend Fahrradfahren.<br />

Neue Zielgruppen werden erschlossen: Nichtfahrradfahrer<br />

werden wieder zu Fahrradfahren, Le<strong>is</strong>tungsunterschiede in<br />

Gruppen durch die elektr<strong>is</strong>che Unterstützung ausgeglichen<br />

(Familien, Paare, Gruppen, etc.). Partnerbetriebe erhalten<br />

nicht nur Elektrofahrräder, sondern ein tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>ches »all<br />

inklusive« Paket mit einem innovativen Finanzierungskonzept<br />

auf Bas<strong>is</strong> einer Leasing-Flatrate (inkl. Miete, Service,<br />

Versicherung, Mobilitäts- und Qualitätsgarantie, etc.). movelo<br />

bietet ein Marketingkonzept aus Pre-Trip und On-Trip<br />

Werbemaßnahmen (Print, Internet, App., etc.)<br />

eBike-Verleih und Ladeinfrastruktur<br />

Münch Racing GmbH<br />

Matthias Himmelmann, Technical Support<br />

+49 561 506 27 480<br />

himmelmann@muench-racing.com<br />

www.muench-racing.com<br />

Techn<strong>is</strong>che Meilensteine setzten MÜNCH Motorräder schon<br />

vor 45 Jahren. Im Jahr 1997 erwarb Thomas Petsch alle Rechte<br />

am Markennamen MÜNCH. Er bewies dann, dass man<br />

auch mit einem kleinen Team im Bereich Motorrad-Technik<br />

Spitzenle<strong>is</strong>tungen vollbringen kann. Mit der MÜNCH-MAM-<br />

MUT-2000 baute er das stärkste Serienmotorrad der Welt.<br />

Heute <strong>is</strong>t der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen<br />

Ressourcen definiertes Ziel der Münch Racing GmbH.<br />

Mit einem neu entwickelten Rennmotorrad mit neuester Antriebs-<br />

und Speichertechnologie nimmt die MÜNCH-Racing-<br />

GmbH erfolgreich an der neuen Motorsportklasse »e-grandprix«<br />

teil. Die gewonnenen Erkenntn<strong>is</strong>se werden mittelfr<strong>is</strong>tig<br />

als Bas<strong>is</strong> für die Entwicklung eines Serienmotorrads für den<br />

energiebewussten Motorradfahrer genutzt werden.<br />

Elektromotorradhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

97


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

IT und Elektronik Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

Next Generation Mobility<br />

Tim Ruhoff, Geschäftsführer<br />

+49 89 74 98 26 832<br />

tim.ruhoff@fleetster.de<br />

www.fleetster.de<br />

Seit 2010 verfolgt die Next Generation Mobility GmbH & Co.<br />

KG das Ziel dem Thema eMobilität mit einer smarten Lösung<br />

zum Durchbruch zu verhelfen. Und wurde so ein Vorreiter<br />

was die Optimierung von Firmenmobilität und Fuhrparks angeht.<br />

NGTS Next Generation<br />

Telecommunication Service Ltd.<br />

Richard Siebert<br />

+49 160 9090 8401<br />

richard.siebert@ngts-it.com<br />

www.ngts-it.com<br />

NGTS gehört zu einer mittelständ<strong>is</strong>chen Unternehmensgruppe<br />

die weltweit die namhaften Telekommunikationsanbieter<br />

als auch Lieferanten mit ihren IT Lösungen und Sonderentwicklungen<br />

seit über eine Dekade erfolgreich beliefert. Unsere<br />

Ingenieure sind Querdenker, die aus den mobilen IT<br />

Technologien der Telekommunikation die Anwendungen der<br />

eMobiltät - Generationen von Morgen entwickeln können.<br />

In den vergangenen Jahren wurde die Rolle der Fuhrparks<br />

von Unternehmen für die Elektromobilität immer deutlicher.<br />

Denn aufgrund der Reichweitenbeschränkung der Elektrofahrzeuge<br />

können diese nur dann maximal ausgelastet werden,<br />

wenn möglichst viele Kurzstreckenfahrten auf diese<br />

gebündelt werden. Und genau solche Kurzstreckenfahrten<br />

findet man in Unternehmen.<br />

So wurde, gemeinsam mit mantro.net, die Corporate Carsharing<br />

Software fleetster entwickelt. Damit können Unternehmen<br />

ihre gesamte Mobility, also den bereits vorhandenen<br />

Fuhrpark, optimieren - und die Vorteile von Carsharing<br />

auch für sich nutzen. Die Poolfahrzeuge des Unternehmens<br />

können mit fleetster für Dienstfahrten oder nach Feierabend<br />

und am Wochenende auch für Privatfahrten gebucht werden.<br />

Dabei wird automat<strong>is</strong>ch die Nutzung aller Fahrzeuge<br />

optimiert, Mitfahrgelegenheiten werden angezeigt und<br />

Elektrofahrzeuge werden in den Fuhrpark integriert.<br />

Zusätzlich können auch noch Schlüsselschränke oder Telematik-Boxen<br />

für alle Fahrzeuge die Software integriert werden<br />

- und so die Verwaltung aller Fahrzeuge noch einfacher<br />

machen.<br />

fleetster kann ohne Installation sofort genutzt werden.<br />

Die NGTS folgt dem Entwicklungsparadigma der Zeit mit off<br />

the shelf IT Lösungen und offenen Betriebssystemen wie<br />

ANDROID für mobile Clients wie Smart Phone, Tablet PC<br />

und Car Infotainment. Wer kennt noch die Tankanzeige in<br />

einem Volkswagen Baujahr 1965? Damals reichte noch ein<br />

Schwimmer im Treibstofftank. Heute sind es GPS, location<br />

based Services und Smart Phone Apps Logiken die die Fahrerass<strong>is</strong>tenz<br />

für die eCars der nächsten Generation bilden.<br />

98 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Noerr LLP<br />

Chr<strong>is</strong>tian A. Mayer, Rechtsanwalt<br />

+49 89 286 28 233<br />

chr<strong>is</strong>tian.mayer@noerr.com<br />

www.noerr.com<br />

Kanzlei<br />

Noerr <strong>is</strong>t eine führende europä<strong>is</strong>che Wirtschaftskanzlei mit<br />

470 Professionals in Deutschland, Europa und den USA.<br />

Unser Kerngeschäft <strong>is</strong>t exzellente, partnergeführte und<br />

interd<strong>is</strong>ziplinäre Rechts- und Steuerberatung, die w<strong>is</strong>senschaftlich<br />

fundiert, innovativ und ergebn<strong>is</strong>orientiert <strong>is</strong>t. Auf<br />

unseren Rat vertrauen börsennotierte Konzerne und mittelständ<strong>is</strong>che<br />

Familienunternehmen ebenso wie die Öffentliche<br />

Hand, Finanzinstitute und Investoren.<br />

In unserer Beratung entwickeln wir nachhaltige Lösungen<br />

die wirtschaftlichen Mehrwert schaffen. Das gilt auch für<br />

den Bereich der neuen Mobilitätsformen. Gemeinsam mit<br />

unseren Mandanten arbeiten wir an einer zukunftsfähigen,<br />

umweltfreundlichen und nachhaltigen Mobilität. Wir begreifen<br />

die Elektromobilität als Branche, weniger als Rechtsgebiet.<br />

Deshalb haben wir uns bereits früh in einem fachbereichsübergreifenden<br />

Team »New Mobility« formiert,<br />

welches die zahlreichen unterschiedlichen rechtlichen Aspekte<br />

im Zusammenhang mit Elektromobilität abbildet. Die<br />

Expert<strong>is</strong>e der beteiligten Rechtsanwälte umfasst Genehmigungsfragen<br />

beim Aufbau der Ladeinfrastruktur ebenso wie<br />

das Energiewirtschaftsrecht, produktbezogene Vorgaben,<br />

Datenschutz, Patent- und Markenrecht, Technikrecht, Produktsicherheit<br />

sowie die vergaberechtliche Beratung.<br />

Zusätzlich zu unserer Arbeit in den Mandaten bringen wir<br />

uns durch zahlreiche Veröffentlichungen und Referate regelmäßig<br />

in die aktuellen D<strong>is</strong>kussionen der noch jungen<br />

Branche ein. Auch hierbei bilden wir die große Bandbreite<br />

der Themenbereich ab und engagieren uns aktiv in diversen<br />

Forschungsnetzwerken. Die hiermit einhergehende tiefe<br />

Branchenkenntn<strong>is</strong> sowie zahlreiche gute Netzwerkkontakte<br />

verstehen wir als weiteren wichtigen Mehrwert unserer Beratungsle<strong>is</strong>tungen.<br />

NRW Kompetenzzentrum Elektromobilität,<br />

Infrastruktur und Netze – Standort TU Dortmund<br />

Dr. Fritz Rettberg, Leiter<br />

+49 0231 9742 4131<br />

fritz.rettberg@tu-dortmund.de<br />

www.kompetenzzentrum-elektromobilitaet.de<br />

Universität<br />

Gemeinsam mit Partnern bildet die TU Dortmund ein Kompetenzzentrum<br />

für interoperable Elektromobilität, Infrastruktur<br />

und Netze. Ziel des zentralen Projekts TIE-IN <strong>is</strong>t es, Herstellern<br />

von Ladestationen, Lade- und Abrechnungssyste-men<br />

oder Funk- und Kommunikationseinrichtungen eine systemtechn<strong>is</strong>che<br />

Technologie- und Innovationsplattform zu bieten.<br />

Neben Tests auf elektr<strong>is</strong>che und kommunikationstechn<strong>is</strong>che<br />

Anforderungen können auch Umweltprüfungen sowie Prüfungen<br />

zu Personensicherheit, funktionaler Sicherheit und<br />

Elektromagnet<strong>is</strong>cher Verträglichkeit durchgeführt werden.<br />

Ebenfalls wird eine Modellbibliothek für x-in-the-loop-Tests,<br />

die eine Entwurfsplattform für Komponenten und Systeme<br />

bildet, entwickelt.<br />

Das Kompetenzzentrum <strong>is</strong>t ein One-stop-shop für alle systemtechn<strong>is</strong>chen<br />

Fragestellungen im Zusammenhang mit Elektro-<br />

mobilität: Energieversorgungsnetz, Le<strong>is</strong>tungselektronik,<br />

Kommunikation, elektromagnet<strong>is</strong>che Verträglichkeit und<br />

Umwelteinflüsse. Die Federführung liegt beim ie 3 - Institut<br />

für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft.<br />

Partner sind: AKUVIB GmbH, EMC Test NRW GmbH, LTi DRi-<br />

VES GmbH, RWE AG, TechnologieZentrumDortmund GmbH<br />

und TÜV Informationstechnik GmbH.<br />

Weitere Projekte bewegen sich in den Bereichen der zuverlässigen<br />

Anbindung von Elektromobilität an zukünftige<br />

Smart Home Infrastrukturen oder der Integration von elektr<strong>is</strong>chen<br />

Flotten in intelligente Produktionsstätten. Daneben<br />

werden elektromobile Anwendungen für kommunale und<br />

gewerbliche Fuhrparks ebenso entwickelt wie Maßnahmen<br />

zur Qualifizierung und Akzeptanzsteigerung hinsichtlich<br />

Elektromobilität und Energiewende.<br />

Neue Mobilität<br />

99


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Kanzlei Beratung<br />

NW Assekuranzmakler<br />

Hamburg GmbH & Co. KG<br />

Jan-Chr<strong>is</strong>toph Hinrichs, Geschäftsführer<br />

+49 40 23888 910<br />

Jc.hinrichs@nw-assekuranz.de<br />

www.nw-assekuranz.de<br />

Nordwest Assekuranzmakler GmbH & Co. KG <strong>is</strong>t ein internationaler<br />

und inhabergeführter Versicherungsmakler mit umfassender<br />

Expert<strong>is</strong>e im Bereich Erneuerbare Energien und<br />

eMobilität. Die Gruppe blickt auf über 155 Jahre Erfahrung im<br />

Versicherungsmanagement zurück. Mit unserem Partnernetzwerk<br />

sind wir in mehr als 170 Ländern der Welt für Sie aktiv.<br />

Zu unseren Mandaten zählen Endverbraucher, Zulieferer sowie<br />

Hersteller aus den Bereichen der Elektromobilität, Solar-<br />

und Biogaswirtschaft. Unser erheblicher Marktanteil, in<br />

dieser Industrie sorgt für günstige Prämien und umfassende<br />

Bedingungswerke.<br />

Zu unsere Dienstle<strong>is</strong>tungen zählen: R<strong>is</strong>ikoanalyse und Entwurf<br />

individueller Versicherungsprogramme -Sonderdeck-ungen<br />

für Planungsr<strong>is</strong>iken, Serienschäden und Wetter - Schadens-<br />

Osborne Clarke<br />

Dr. Martin Sundermann, Partner<br />

+49 89 5434 8036<br />

martin.sundermann@osborneclarke.de<br />

www.osborneclarke.de<br />

abwicklung - Insurance Adv<strong>is</strong>or für Banken und Investoren.<br />

Nordwest Assekuranzmakler <strong>is</strong>t in allen Bereichen der R<strong>is</strong>ikoabsicherung<br />

von anspruchsvollen gewerblichen und industriellen<br />

Kunden tätig und deren zuverlässiger Partner<br />

weltweit und vor Ort.<br />

Osborne Clarke <strong>is</strong>t eine internationale Anwaltskanzlei mit<br />

besonderer Expert<strong>is</strong>e in der Automobil- und Energiewirtschaft.<br />

Unsere Anwälte beraten regelmäßig zu Fragen der<br />

Elektromobilität, der Fahrzeugvernetzung oder Telematik.<br />

Wir begleiten unsere Mandanten bei Forschungs- und Entwicklungskooperationen,<br />

Vergabeverfahren und Unternehmenskäufen<br />

ebenso wie beim Schutz ge<strong>is</strong>tigen Eigentums,<br />

im Fahrzeugvertrieb und Werkstattgeschäft. Das »JUVE<br />

Handbuch für Wirtschaftskanzleien« hat uns dafür jüngst<br />

ausgezeichnet als »Kanzlei des Jahres« und unsere Expert<strong>is</strong>e<br />

in der Automobilwirtschaft und Informationstechnologie<br />

hervorgehoben.<br />

Osborne Clarke blickt auf eine 250-jährige Tradition zurück<br />

und bietet Unternehmen und Verbänden heute über 600<br />

Rechtsanwälte und Steuerberater in 17 Büros in Großbritannien,<br />

Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Frankreich und<br />

den USA. Mit mehr als 115 Anwälten und Steuerberatern an<br />

den Standorten Köln, München, Hamburg und Berlin zählt<br />

Osborne Clarke zu den großen Anwaltskanzleien in Deutschland.<br />

100 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

ParkPod GmbH<br />

Ralf Schneiderat, Geschäftsführender Gesellschafter<br />

+49 721 570 38 32<br />

ralf.schneiderat@parkpod.com<br />

www.parkpod.com<br />

Unsere ParkPods dienen dem Laden von allen Arten von<br />

Elektromobilen. Um die Ladeinfrastruktur kostengünstig umzusetzen<br />

sehen wir die me<strong>is</strong>ten Ladepunkte im Home- und<br />

halböffentlichen Bereich. Unter dem halböffentlichen Bereich<br />

verstehen wir alle Parkplätze, die zu Geschäften, Shopping-Malls,<br />

Hotels, Kino‘s und Restaurants usw. gehören.<br />

Diese Betriebe benötigen Parkplätze um Ihr Geschäft betreiben<br />

zu können. Zukünftig werden diese Unternehmungen<br />

unsere ParkPods als ein Marketing-Werkzeug zur Kundenbindung<br />

und Umsatzsteigerung einsetzen. Genau auf diese<br />

Fälle haben wir unsere ParkPods optimiert. Die Abrechnung<br />

erfolgt zw<strong>is</strong>chen Betreiber und Endkunde z.B. über Loyaltyprogramme.<br />

So <strong>is</strong>t Ladeinfrastruktur kostengünstig schnell und vor allem<br />

wirtschaftlich umsetzbar. ParkPod <strong>is</strong>t der Systemanbieter im<br />

Umfeld der Ladeinfrastruktur, der mit Ihnen die richtige Lösung<br />

erarbeitet und auch kundenspezif<strong>is</strong>che Lösungen wirtschaftlich<br />

umsetzt. Mit unserem System sind auch Lösungen<br />

für Pedelec und Roller ideal umzusetzen.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Phoenix Contact Electronics GmbH<br />

Wolfgang Stöcker<br />

+49 7032 320 992<br />

wstoecker@phoenixcontact.com<br />

www.phoenixcontact.de<br />

Phoenix Contact gehört zu den Weltmarktführern für Komponenten,<br />

Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik,<br />

Elektronik und Automation. Das Familien-Unternehmen<br />

beschäftigt 12.300 Mitarbeiter weltweit und hat in 2011 einen<br />

Umsatz von 1,52 Mrd. Euro erwirtschaftet. Sein Stammsitz<br />

befindet sich in Blomberg (NRW) und Bad Pyrmont (Niedersachsen).<br />

Die Anwender in Süddeutschland werden durch<br />

das Vertriebsbüro in Herrenberg betreut. Als mittelständ<strong>is</strong>ch<br />

geprägter Global Player beliefert Phoenix Contact alle wichtigen<br />

industriellen Branchen.<br />

Aufgrund der hohen Kompetenz im Bereich Verbindungsund<br />

Automat<strong>is</strong>ierungstechnik bietet Phoenix Contact vielfältige<br />

Produkte für die Elektromobilität. Das Portfolio reicht<br />

von allgemein einsetzbaren b<strong>is</strong> speziell für die Elektromobilität<br />

entwickelten Geräten, be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e Standardkonforme<br />

Ladestecker und -steuerungen sowie Komponentensätze<br />

für den Aufbau einfacher Wallboxen, anspruchsvoller<br />

Ladesäulen sowie großer Ladeinfrastruktur-Lösungen für<br />

Fahrzeugflotten. Dabei werden sowohl Wechselstrom- als<br />

auch schnelles Gleitstrom-Laden unterstützt.<br />

Alle Komponenten und Lösungen profitieren von der aktiven<br />

Mitarbeit der Phoenix-Contact-Experten in den relevanten<br />

nationalen und internationalen Standard<strong>is</strong>ierungs-Gremien.<br />

So <strong>is</strong>t sichergestellt, dass Anwender stets Produkte und Lösungen<br />

erhalten, die der aktuellen Normenlage entsprechen<br />

und die Anforderungen an die Interoperabilität der Gesamtinfrastruktur<br />

erfüllen. Darüber hinaus werden bereits heute<br />

zukunftwe<strong>is</strong>ende Funktionen und IT-Schnittstellen in die<br />

Geräte implementiert, sodass sie auch zukünftige Anforderungen<br />

- zum Be<strong>is</strong>piel hinsichtlich des Lastmanagements<br />

von Ladevorgängen - umsetzen. Der Anwender erhält also<br />

Investitionssicherheit und einen deutlichen Mehrwert.<br />

Zulieferer und Ladeinfrastruktur<br />

Neue Mobilität<br />

101


®<br />

BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Agentur Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

planet ebikes GmbH<br />

Derk Möller, Geschäftsführer<br />

+49 89 207040264<br />

d.moeller@planetebikes.com<br />

www.planetebikes.com<br />

Erfolgreiche Unternehmen bewegen sich zukunftsorientiert,<br />

kosteneffizient, umweltbewusst und aktiv. Immer häufiger<br />

kommt hier die planet ebikes GmbH ins Spiel. Wir sind der<br />

perfekte Partner, wenn Sie in Ihrem Unternehmen Diensträder<br />

für Ihre Mitarbeiter anbieten oder Ihren Fuhrpark durch<br />

eine eFlotte erweitern möchten. Fahrräder, Pedelecs, Speed-<br />

Pedelecs und eRoller eröffnen eine neue Welt an Möglichkeiten<br />

für alle Unternehmen. Sie bringen neben Spaß, Fitness<br />

und Gesundheit auch hohe Kosteneinsparungen und Gutes<br />

für die Umwelt. planet ebikes begleitet Sie von der Analyse<br />

über die Beratung b<strong>is</strong> hin zur Umsetzung. Ganzheitlich und<br />

individuell.<br />

Vorteile für Unternehmen: Starkes Tool zur Mitarbeitermotivation<br />

und -bindung, Steigerung der Mitarbeitergesundheit<br />

und -fitness, hohe Kosteneinsparungen auf vielen Ebenen<br />

PP:AGENDA GmbH<br />

Michael Tschakert, Direktor Consulting & Management<br />

+49 69 2400 880<br />

m.tschakert@pp-agenda.de<br />

www.pp-agenda.de<br />

sowie nachhaltiges und umweltbewusstes Image.<br />

Vorteile für Mitarbeiter: Günstig zum Traumrad durch die neue<br />

1% Dienstrad-Steuer-Regelung, bequeme Zahlung durch<br />

Gehaltsumwandlung, Gesundheit und Fitness auf dem Arbeitsweg<br />

oder bei der Arbeit sowie Beitrag zum Umweltschutz.<br />

Übrigens: (e) steht bei planet ebikes sowohl für electric, als<br />

auch für economic, ecologic und energetic. Wir verwenden<br />

den Begriff (e)Bikes daher als Überbegriff für alle fortschrittlichen,<br />

wirtschaftlichen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden<br />

Mobilitätsansätze. In unserem Showroom in München<br />

oder bei Ihnen im Unternehmen vor Ort stellen wir<br />

unsere individuellen Lösungen sehr gerne persönlich vor.<br />

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf - wir freuen uns auf Sie.<br />

Sozio-ökonom<strong>is</strong>che Faktoren rund um Mobilitätsverhalten<br />

sowie die grundsätzliche Einstellung zum Auto der Zukunft<br />

und dem demograf<strong>is</strong>chen Wandel haben Einfluss auf die<br />

techn<strong>is</strong>che Entwicklung als auch auf die Erwartungshaltungen<br />

der Anwender. Dementsprechend steht die Elektromobilität<br />

nicht nur vor techn<strong>is</strong>chen, sondern vor allem vor kommunikativen<br />

Herausforderungen. Wir bieten deshalb eine<br />

neue Art des Markendialoges mit gesellschaftlichen Gruppen<br />

und Multiplikatoren an. So haben wir mit der Kampagne<br />

»ePendler - elektromobil unterwegs« - im Auftrag der<br />

Hess<strong>is</strong>chen Landesregierung - gemeinsam mit dem BEM<br />

eine in Deutschland b<strong>is</strong> heute einmalige Aktion entwickelt<br />

und umgesetzt. Eine Woche lang konnten Berufspendler als<br />

Fahrgemeinschaft herstellerübergreifend ein Elektroauto für<br />

ihren täglichen Weg zur Arbeit testen. Mit ePendler setzten<br />

wir auf eine direkte Einbindung und Nutzung der alltäglichen<br />

Arbeits- und Lebensbereiche der Menschen. In Kooperation<br />

mit BILD und dem Hess<strong>is</strong>chen Rundfunk erstellten wir einen<br />

speziellen Kommunikationsmix aus Website, Blog, Radiowerbung<br />

sowie PR-Maßnahmen.<br />

Mit unserer Agenturphilosophie »FAKTOR VIER | Bildung-<br />

Green-Gesundheit-Politik« setzen wir differenzierte Beratungs-<br />

und Kommunikationslösungen für Kunden aus Politik,<br />

öffentlicher Hand, Unternehmen, Verbänden und Gesellschaft<br />

um. Dabei sind Strategie, Kreativität, Innovation,<br />

Effizienz und Nachhaltigkeit unsere Stärken. Unter FAK-<br />

TOR GREEN bieten wir maßgeschneiderte Beratungs- und<br />

Kommunikationslösungen im Bereich neuer Mobilität. Wir<br />

verbinden Corporate- und Markenkommunikation mit verbrauchernahen<br />

Lösungen und bringen gesellschaftliche Bedürfn<strong>is</strong>se<br />

und Marketingziele in Balance.<br />

102 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Premium-Drive GmbH<br />

Mark Schüler, Geschäftsführender Gesellschafter<br />

+49 228 6088 4772<br />

schueler@premium-drive.de<br />

www.premium-drive.de<br />

Die Premium-Drive GmbH <strong>is</strong>t der Anbieter für gehobene<br />

Personenbeförderung in Deutschland. Als erster deutscher<br />

Chauffeur-und Limousinenservice führen wir seit 2010 unsere<br />

Fahrten CO 2 -neutral (in Zusammenarbeit mit atmosfair)<br />

durch. Seit 2013 sind wir Mitglied im BEM und freuen uns,<br />

ab Januar 2014 exklusiv Fahrten im Tesla Model S anbieten<br />

zu dürfen. Hiermit haben wir das perfekte Fahrzeug für Präsentationen<br />

auf Veranstaltungen oder zur Beförderung Ihrer<br />

Gäste. Fahren Sie mit uns em<strong>is</strong>sionsfrei und genießen Sie<br />

die unglaubliche Kraft und Beschleunigung. Wir sind der<br />

Hoffnung, in Zukunft die Flotte auch durch Elektrofahrzeuge<br />

anderer Hersteller ergänzen zu können.<br />

B<strong>is</strong> es so weit <strong>is</strong>t, genießen Sie unseren persönlichen Service<br />

in den luxuriösen Limousinen deutscher Premiumhersteller.<br />

Unseren Service bieten wir deutschlandweit an. Spezial<strong>is</strong>iert<br />

sind wir auf anspruchsvolle Log<strong>is</strong>tiklösungen für Firmen und<br />

Behörden. Auch Dax-Konzerne gehören zu den Rahmenvertragskunden.<br />

Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet sind Veranstaltungen<br />

mit einer Kapazität von b<strong>is</strong> zu 120 Fahrzeugen.<br />

Selbstverständlich sind wir aber auch für Sie da, wenn es um<br />

einen Kurztransfer oder ein kleines Event geht.<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungen und Chauffeurservice<br />

Process Management Consulting GmbH<br />

Karsten Knechtel, Geschäftsführer<br />

+49 89 444396 60<br />

knechtel@process-consulting.de<br />

www.process-consulting.de<br />

Beratung<br />

Nachhaltige, alternative Antriebsformen bewe<strong>is</strong>en immer<br />

mehr ihre Alltagstauglichkeit. Die Elektromobilität wandelt<br />

sich zunehmend von einem technikgetriebenen Thema, zu<br />

der Frage nach der Vermarktung, nach Zielgruppen, Produkten<br />

und Serviceangeboten. Die Elektromobilität als ein<br />

großes internationales Zukunftsthema lässt Raum für neue,<br />

intelligente und ineinandergreifende Geschäftsmodelle auf<br />

neuen Märkten.<br />

Strom, Fahrzeuge, Kauf-, Leasing- und Sharingkonzepte<br />

sowie Ladelösungen für den privaten und öffentlichen Sektor<br />

müssen den komplexen techn<strong>is</strong>chen Anforderungen als<br />

auch der Benutzerfreundlichkeit standhalten. Erfolgsfaktoren<br />

werden neben der ausgereiften Technologie und nutzerfreundlichen<br />

Anwendungen, die Erfüllung der Kundenbedürfn<strong>is</strong>se<br />

und -erwartungen sein.<br />

Wir verstehen uns dabei als Lotse durch das Spektrum der<br />

Elektromobilität und unterstützen unsere Kunden dabei, die<br />

Weichen für den Erfolg der Elektromobilität bereits heute zu<br />

legen. Unser Fokus liegt auf Vermarktungsstrukturen, Kooperationsmodellen,<br />

Pre<strong>is</strong>- und Angebotsgestaltung sowie<br />

der Implementierung von Prozessen für die Auftragsabwicklung<br />

und Abrechnung. Durch unser Engagement bei unseren<br />

Kunden und in verschiedenen Netzwerken legen wir einen<br />

wichtigen Grundstein für den Erfolg der Elektromobilität.<br />

Prozesse verbessern, Investitionen effizient einsetzen und<br />

Wettbewerbsvorteile schaffen - um das Beste für unsere<br />

Kunden zu erreichen, vertritt Process Consulting das Prinzip<br />

der ganzheitlichen Beratung, das effektivste Mittel, Ihr Unternehmen<br />

zu stärken.<br />

Neue Mobilität<br />

103


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Training und beratung Agentur<br />

ProEvent GmbH Kommunikation & Marketing<br />

Axel Zens, Geschäftsführer<br />

+49 2131 159 840<br />

azens@proevent.de<br />

www.proevent.de<br />

In einer Zeit der Informationsflut wird es immer schwieriger,<br />

Zielgruppen wirkungsvoll zu erreichen. Unsere Antwort auf<br />

die veränderten Rahmenbedingungen in der Kommunikationswelt:<br />

Klare Botschaften emotional vermitteln, intelligent<br />

und abwechslungsreich. Seit 1994 kennen wir den Automobilbereich<br />

und haben seit dieser Zeit mit unseren Kunden<br />

und für unsere Kunden klare Botschaften umgesetzt. Dazu<br />

zählen neben Verkaufsförderungsprogrammen auch nachhaltig<br />

konzipierte Events und Promotion.<br />

Nehmen wir den NISSAN LEAF; das erste 100% elektr<strong>is</strong>che<br />

Serienfahrzeuge der Welt! Seit 2 Jahren begleiten wir unseren<br />

Kunden NISSAN von der Markteinführung in Deutschland<br />

b<strong>is</strong> zur heutigen 2. Generation des LEAF. Neben Messen<br />

und Promotion, wo abwechslungsreich die verschiedenen<br />

Zielgruppen erreicht werden, stehen auch Meinungsbildner<br />

promotor Gesellschaft<br />

für Absatzförderung mbH<br />

Andreas Serra<br />

+49 6105 409 814<br />

andreas.serra@promotor.de<br />

www.promotor.de<br />

und Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Handel im<br />

Fokus.<br />

Wir setzen auf Qualität und nachhaltige Erlebn<strong>is</strong>se in der<br />

Event-Kommunikation oder Live-Kommunikation. Jedes unserer<br />

Events <strong>is</strong>t ein überraschendes Ereign<strong>is</strong>. Events sind Teil<br />

des Marketing-Kommunikationsmix. Nutzen Sie die Chance,<br />

sich phantasievoll zu profilieren, unterhaltsam zu informieren<br />

und spieler<strong>is</strong>ch zu motivieren. Botschaften brauchen<br />

eine Dramaturgie und Überraschungsmomente. Lassen Sie<br />

sich inspirieren! Zeigen Sie Mut, und elektr<strong>is</strong>ieren Sie!<br />

promotor <strong>is</strong>t seit über 30 Jahren im Trainings- und Beratungsgeschäft<br />

zuhause. Das Automobilgeschäft und dazugehörige<br />

Geschäftsfelder sind unsere Kernkompetenz. Ob<br />

Training, Coaching, Beratung oder Händlernetzentwicklung,<br />

wir legen den Fokus auf prax<strong>is</strong>orientierte Lösungen, immer<br />

mit dem Blick auf innovative, nachhaltige und zum Kunden<br />

passende Ansätze. Das zeichnet uns aus! Zudem bieten wir<br />

professionelle Vertriebs- und Trainingslösungen auch für<br />

Geschäftsfelder wie Finanzdienstle<strong>is</strong>tungen, Versicherungen<br />

oder andere Servicele<strong>is</strong>tungen an und entwickeln qualifizierte<br />

Konzepte für Vertrieb und Mitarbeiterentwicklung.<br />

Als zukunftsorientiertes Unternehmen beschäftigen wir uns<br />

seit 2008 mit dem Thema Elektromobilität und sind bestrebt<br />

dieses nachhaltig zu fördern und voranzubringen. Dabei<br />

konzentrieren wir uns auf Beratungsle<strong>is</strong>tungen in den Bereichen<br />

Händlernetzentwicklung und eMobility Vertriebstraining<br />

sowie Consulting. Im Fokus unserer Lösungen stehen<br />

der langfr<strong>is</strong>tige Vertriebserfolg unserer Kunden und eine<br />

nachhaltige Implementierung der eMobility Produkte in sein<br />

Produktportfolio. Dabei konnten wir Kunden aus der Automobilbranche<br />

für uns gewinnen. Auch im Zweiradbereich<br />

sind wir unterstützend bei der Vermarktung von Pedelecs,<br />

eBikes und eScootern tätig. Wir sind davon überzeugt, dass<br />

sich die Elektromobilität in den kommenden Jahren weiter<br />

positiv entwickeln wird.<br />

Eine besondere Herausforderung sehen wir in der notwendigen<br />

Anpassung der Vertriebsprozesse im Autohaus. Hier sind<br />

Wiederstände gegenüber eFahrzeugen zu überwinden. Dies<br />

sowohl bei den Verkäufern selbst als auch bei den Gesamtverantwortlichen.<br />

Mit Produkten wie »eCar sales excellence« haben<br />

wir Lösungen für nachhaltigen Vertriebserfolg entwickelt.<br />

104 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

ProSystems GmbH<br />

Dietmar Nikolaj, Geschäftsführer<br />

+49 7265 9112 39<br />

d.nikolaj@prosystems.de<br />

www.prosystems.de<br />

Seit 1990 entwickeln die Ingenieure der ProSystems Software<br />

Lösungen für techn<strong>is</strong>che Anwendungsbereiche. Das<br />

Spektrum umfasst be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e: Log<strong>is</strong>tik-Lösungen für<br />

Versand- und Verladung-Steuerung von über 17 Millionen<br />

Tonnen Mineralölprodukten jährlich, Montageführung und<br />

Fertigungsüberwachung, Lösungen für die Gebäudeleittechnik<br />

und Energiemanagement sowie umfangreiche Lösungen<br />

für die Ladeinfrastruktur. Mit der Hard-/Softwarelösung<br />

goOCPP können auch einfachste Ladesäulen nachgerüstet<br />

und damit OCPP-fähig gemacht werden.<br />

Wesentliches Merkmal unserer Software <strong>is</strong>t die Zuverlässigkeit.<br />

Dies war bereits die herausragende Eigenschaft der<br />

Verladesteuerung und gilt genauso für die Ladesäulen. Derartige<br />

Anwendungen müssen 24 Stunden am Tag und 365<br />

Tage im Jahr ohne Störung laufen, ob unter Windows, Linux<br />

oder anderen Betriebssystemen. Um dies Ziel zu erreichen,<br />

setzt man die Technik des »Application weaving« ein, kurz,<br />

die Verknüpfung bestehender Software zur Gestaltung neuer<br />

Anwendungen.<br />

Das ProSystems Personal unterstützt auch Kunden direkt<br />

in deren Entwicklungs- und Forschungsabteilungen, zum<br />

Be<strong>is</strong>piel im Automotive Sektor bei der Entwicklung von Software<br />

für Getriebe-Steuergeräte (ECU) oder im Maschinenbau<br />

für sicherheitsgerichtete (SIL) Steuerungen von Druckmaschinen.<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungen und IT<br />

Raleigh<br />

Alexander Hülsmann<br />

+49 4471 9234 230<br />

a.huelsmann@raleigh-univega.de<br />

www.raleigh-bikes.de<br />

Als eine der großen Fahrrad-Marken bege<strong>is</strong>tert Raleigh Radfahrer<br />

seit mehr als 125 Jahren und genießt vor allem im<br />

deutschsprachigen Raum große Beliebtheit. Unter dem Motto<br />

»Best of Britain - Made in Germany« vereint Raleigh dabei<br />

das Beste aus zwei Welten: Stilvolles und gleichzeitig modernes<br />

engl<strong>is</strong>ches Design und Fahrradtechnik Made in Germany<br />

auf dem neuesten Stand. Mit dieser M<strong>is</strong>chung aus urbanem<br />

Lifestyle und deutscher Ingenieurskunst bege<strong>is</strong>tert Raleigh<br />

Menschen, die das Besondere lieben und Fahrradkultur auf<br />

höchstem Niveau zu schätzen w<strong>is</strong>sen. So heben sich die Räder<br />

durch eine ganze Reihe sorgfältig durchdachter Details<br />

und attraktiver Gestaltungsmerkmale deutlich von anderen<br />

Fahrrädern und eBikes ab. Besonders im Bereich eBike <strong>is</strong>t<br />

Raleigh mit seiner Vielzahl an Innovationen und Modellen<br />

heute eine der führenden Marken.<br />

Raleigh Deutschland <strong>is</strong>t Teil der Raleigh Univega GmbH, die<br />

wiederum zu dem nach Umsatz größten deutschen Fahrradhersteller<br />

und Marktführer im eBike Segment - der Derby<br />

Cycle Holding GmbH - gehört.<br />

Die Derby Cycle Holding GmbH <strong>is</strong>t der nach Umsatz größte<br />

deutsche Fahrradhersteller und mit seinen Marken Kalkhoff,<br />

FOCUS, Raleigh, Univega, Rixe und Cervélo einer der führenden<br />

Hersteller in Europa.<br />

Elektrofahrradhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

105


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Energieversorger Automobilhersteller<br />

Renault Deutschland AG<br />

Béatrice Degand, Projektleiterin Elektrofahrzeuge<br />

+49 2232 737070<br />

beatrice.degand@renault.de<br />

www.renault.de<br />

Die Marke Renault kann in Deutschland auf eine über 100-<br />

jährige Tradition zurückblicken. Bereits im Jahr 1907 wurde<br />

mit der Renault Frères Automobil AG in Berlin die erste deutsche<br />

Vertriebsniederlassung gegründet. Heute firmiert das<br />

Unternehmen als Renault Deutschland AG mit Sitz in Brühl<br />

bei Köln.<br />

Renault verfügt über ein komplettes, alle Fahrzeugklassen<br />

abdeckendes Fahrzeugangebot und <strong>is</strong>t auf dem anspruchsvollen<br />

deutschen Markt fest etabliert. Träger dieses Erfolgs<br />

sind heute vor allem die Modelle Twingo, Clio, Captur, die<br />

Mégane Familie sowie die überaus erfolgreichen Modelle<br />

der Renault Tochtergesellschaft Dacia, die ebenfalls von<br />

Renault vertrieben werden.<br />

Repower AG<br />

Simon Bieri, Leiter Handel Erneuerbare Energien<br />

+41 81 839 70 05<br />

simon.bieri@repower.com<br />

www.repower.com<br />

Repower AG <strong>is</strong>t ein international tätiges Energieunternehmen<br />

mit Hauptsitz in Poschiavo (Graubünden, Schweiz) und<br />

ein Vorreiter im Bereich der Erneuerbaren Energien. An der<br />

Grenze zu Italien baute sie vor über hundert Jahren ihr erstes<br />

Wasserkraftwerk, die Centrale Campocologno, die dazumal<br />

das weltweit höchste genutzte Gefälle aufwies. Sie <strong>is</strong>t auf<br />

der gesamten Wertschöpfungskette aktiv: Stromproduktion,<br />

Handel, Vertrieb, Übertragung und Verteilung. Die Repower-<br />

Schlüsselmärkte sind die Schweiz, Italien, Deutschland und<br />

Rumänien.<br />

In Deutschland hat Repower den Handel und als Stromversorger<br />

die KMU im Fokus und kann sich als Lieferant Erneuerbarer<br />

Energie in Deutschland als Pionier bezeichnen. So<br />

belieferte sie Stadtwerke und Grünstromversorger allein in<br />

2013 mit 2.0 TWh Erneuerbarer Energie unterschiedlichster<br />

Seit über zwei Jahren erobert Renault zudem den Markt für<br />

Elektromobilität. Seit November 2011 hat Renault verschiedene<br />

Fahrzeuge im Rahmen der »Zero Em<strong>is</strong>sion«-Modellpalette<br />

auf den Markt gebracht: den Elektrotransporter Kangoo<br />

Z.E., den Cityflitzer Twizy und die Kompaktlimousine<br />

ZOE. Durch das Batteriemietkonzept kann Renault die Fahrzeuge<br />

zu erschwinglichen Pre<strong>is</strong>en anbieten und nimmt dem<br />

Kunden jegliches R<strong>is</strong>iko. Kooperationen mit verschiedenen<br />

Energieversorgern ermöglichen es zudem, dem Kunden eine<br />

optimale Ladeinfrastruktur zu gewährle<strong>is</strong>ten, die speziell auf<br />

die Anforderungen der Elektromodelle abgestimmt <strong>is</strong>t. Die<br />

im Fahrbetrieb vollkommen em<strong>is</strong>sionsfreien Renault Z.E.-<br />

Modelle le<strong>is</strong>ten einen täglichen Beitrag, das mobile Leben<br />

über die Grenzen von Metropolen hinaus umweltfreundlich<br />

und nachhaltig zu gestalten. Renault gehört aktuell zu den<br />

erfolgreichsten Volumenherstellern von Elektrofahrzeugen.<br />

Unsere Energie für Sie.<br />

Technologien für deren Ökostromlabels und Grünstromprodukte.<br />

Elektromobilität steigert die Energieeffizienz und hat das Potenzial,<br />

den Verkehr von der Abhängigkeit der fossilen Treibstoffe<br />

zu befreien. Sie <strong>is</strong>t aber nur dann wirklich nachhaltig,<br />

wenn der für den Antrieb eingesetzte Strom aus erneuerbaren<br />

Energiequellen stammt. Und damit dieser nicht doppelt<br />

vermarktet wird, darf er nicht aus den von Endverbrauchern<br />

finanzierten und geförderten Anlagen (z.B. nach dem EEG)<br />

stammen.<br />

106 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

RhönEnergie Fulda GmbH<br />

Chr<strong>is</strong>toph Hau<br />

+49 661 12 100<br />

chr<strong>is</strong>toph.hau@re-fd.de<br />

www.re-fd.de<br />

Die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft (ÜWAG) und<br />

die Gas- und Wasserversorgung Fulda GmbH (GWV) sind im<br />

Sommer 2013 zur RhönEnergie Fulda GmbH fusioniert. Damit<br />

<strong>is</strong>t ein le<strong>is</strong>tungsfähiger, regionaler Versorger entstanden,<br />

der rund 300.000 Menschen sowie zahlreiche Unternehmen<br />

in Osthessen und ganz Deutschland mit Strom, Gas und<br />

Trinkwasser versorgt. Außerdem baut das Unternehmen<br />

im Landkre<strong>is</strong> Fulda eine regionale Breitband-Infrastruktur<br />

auf. Das umfassende Dienstle<strong>is</strong>tungsangebot der Unternehmensgruppe<br />

reicht vom Contracting b<strong>is</strong> zum öffentlichen<br />

Personennahverkehr.<br />

Die RhönEnergie Fulda engagiert sich für den Ausbau der<br />

Elektro- und Erdgasmobilität in der Region und erweitert stetig<br />

das Netz der Elektro- und Erdgastankstellen. Mittlerweile<br />

stehen in der Stadt und im Landkre<strong>is</strong> Fulda zehn Zapfsäulen<br />

bereit, an denen Fahrzeuge mit umweltfreundlichem, TÜV-<br />

SÜD-zertifiziertem Ökostrom aufgeladen werden können.<br />

Das fusionierte Unternehmen hat - gemeinsam mit seinen<br />

Tochterunternehmen - über 1.000 Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter und av<strong>is</strong>iert einen Jahresumsatz von rund 620<br />

Mio. Euro. Das Unternehmen gehört unter den Energie- und<br />

Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland zu den Top<br />

50.<br />

Die RhönEnergie Fulda GmbH bleibt dabei in kommunalem<br />

Eigentum: Die Gesellschafter sind die Stadt und der Landkre<strong>is</strong><br />

Fulda, der Landkre<strong>is</strong> Hersfeld-Rotenburg sowie das<br />

Stadtwerke-Netzwerk Thüga AG.<br />

Energieversorger<br />

Riedel & Ka<strong>is</strong>er Mobil Marketing OHG<br />

Karl-Heinz Ka<strong>is</strong>er<br />

+49 991 37 1110<br />

ka<strong>is</strong>er@mobil-marketing.com<br />

www.mobil-marketing.com<br />

Als eines der führenden Unternehmen in dieser Branche<br />

bietet Riedel & Ka<strong>is</strong>er alternative Beschaffungsmaßnahmen<br />

für Elektrofahrzeuge an - schwerpunktmäßig für den kommunalen<br />

Sektor. Seit 20 Jahren statten wir Institutionen<br />

der öffentlichen Hand mit kostenlosen Fahrzeugen aus, deren<br />

Anschaffung regionale Firmen finanzieren, die mit ihrer<br />

opt<strong>is</strong>chen Präsenz auf der Außenhaut des Fahrzeuges ihre<br />

Verbundenheit mit dem Klimaschutzprojekt unterstreichen.<br />

Das Ergebn<strong>is</strong>: Die Institution wird sofortiger Eigentümer und<br />

trägt lediglich die Betriebskosten. Riedel & Ka<strong>is</strong>er verfügt<br />

zudem über zahlreiche qualifizierte Kontakte auf dem Sektor<br />

Kliniken, Schulen, Schlösser, Universitäten, Wohnungsbaugesellschaften<br />

und Tour<strong>is</strong>musverbände.<br />

Der kommunale Sektor spielt erfahrungsgemäß eine Schlüsselrolle<br />

bei der Umsetzung der Elektromobilität in Deutschland.<br />

Mit unserem Konzept möchten wir den Institutionen<br />

die Möglichkeit geben, auch mit einem begrenzten Budget<br />

ihren Fuhrpark nachhaltig umzurüsten. Wir unterstützen<br />

Sie, Ihre Kompetenz zum Thema Erneuerbarer Energien zu<br />

erhöhen und als Vorreiter im Bereich Elektromobilität und<br />

Klimaschutz zu fungieren. Unser neues Layout der grünen<br />

Welle lässt das Fahrzeug als Eyecatcher fungieren und spiegelt<br />

seine Umweltfreundlichkeit wider. Als BEM-Mitglied<br />

möchten wir Netzwerke schaffen, neue Geschäftsfelder erschließen<br />

und Herstellern der Green Economy alternative<br />

Vertriebswege bieten. Durch unser Refinanzierungsmodell<br />

konnten bereits zahlreiche Kommunen innerhalb der letzten<br />

beiden Jahre den Bewe<strong>is</strong> antreten, dass Elektromobilität keine<br />

Zukunftsmusik <strong>is</strong>t. Nur Lenken müssen Sie selbst.<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

Neue Mobilität<br />

107


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Beratung Zulieferer<br />

Röchling Automotive SE & Co. KG<br />

Ernst Platten, Manager Marketing<br />

+49 621 440 55 339<br />

ernst.platten@roechling-automotive.de<br />

www.roechling.com<br />

Konzepte für wirtschaftlichen Leichtbau, Batteriesysteme,<br />

nachhaltige Biowerkstoffe sowie mehrkre<strong>is</strong>ige Fluidsysteme<br />

sind nur einige Kompetenzfelder, auf denen Röchling<br />

Automotive entwickelt. Röchling Automotive zählt zu den<br />

Pionieren auf dem Gebiet akust<strong>is</strong>ch und therm<strong>is</strong>ch wirksamer<br />

LWRT-Anwendungen (Lightweight Reinforced Thermoplastics).<br />

Ziel <strong>is</strong>t es heute, den Komfort für die Passagiere<br />

weiter zu steigern und gleichzeitig Gewicht zu sparen. Ein<br />

hohes Potenzial bietet be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e der Stratura ® -Ansatz,<br />

bei dem Unterbodenverkleidungen, Karosserie und Teppich<br />

in einem einzigen Bauteil verschmelzen.<br />

Einen weiteren Themenkern bildet die Elektrifizierung des<br />

Antriebstrangs. Im Fokus stehen Lösungen für Batterie- und<br />

Brennstoffzellensysteme, zu denen be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e der Schutz<br />

der elektr<strong>is</strong>chen Energiespeicher insgesamt, der Schutz der<br />

einzelnen Zellen und das induktive Laden gehören.<br />

RPLAN<br />

Mia Stifel, Marketing<br />

+49 30 77 90 787 30<br />

mia.stifel@actano.de<br />

www.actano.de<br />

Bei der Entwicklung von Fluidsystemen für Hoch- und Niedertemperatur-Kühlkre<strong>is</strong>läufe<br />

profitiert Röchling Automotive<br />

von seiner langjährigen Erfahrung. Mit zuverlässiger Sensorik<br />

ausgestattete Mehrkammerbehälter, Ionentauscher, Medienleitungen<br />

und weitere Kre<strong>is</strong>laufbestandteile bieten Vorteile<br />

bei engen Bauraumsituationen, Gewicht und Qualität.<br />

Des weiteren nutzt Röchling Automotive seine Kompetenz<br />

in Kunststoff bei Plantura ® , einer nachhaltigen Lösung aus<br />

einem speziell für Automobilanwendungen optimiertem Polylactic<br />

Acid (PLA). Plantura ® hat einen gewichtsbezogenen<br />

Bio-Anteil von b<strong>is</strong> zu 95%, besitzt die höchstmöglichste Zertifizierung<br />

nach Vincotte und kann über Modifikationen temperaturstabil<br />

b<strong>is</strong> 140°C sowie besonders stoß- und kratzfest<br />

ausgelegt werden. Plantura ® zeichnet sich außerdem durch<br />

hohe Hydrolyse- und UV-Beständigkeit aus.<br />

Über RPLAN - ein Produkt der Actano GmbH<br />

Actano <strong>is</strong>t Deutschlands größter Anbieter von Lösungen zur<br />

Steigerung der Agilität und Effektivität in Produktentstehungs-,<br />

Infrastruktur- und IT-Projekten.<br />

Mit der Projektsteuerungssoftware RPLAN und der Methodik<br />

des kollaborativen Projektmanagements planen und<br />

steuern Unternehmen die Entwicklung anspruchsvoller Projekte.<br />

RPLAN integriert Zulieferer und Entwicklungspartner<br />

in durchgängige Wertschöpfungsnetzwerke mit einer einheitlichen<br />

Datenbas<strong>is</strong> und gewährle<strong>is</strong>tet so hochproduktive<br />

Zusammenarbeit in der Projektorgan<strong>is</strong>ation.<br />

Über 100 namhafte Unternehmen und mehr als 120.000 Anwender<br />

weltweit me<strong>is</strong>tern gegenwärtig mit RPLAN die Herausforderungen<br />

von verteilten Projekten und Multiprojektmanagement.<br />

Zu den Kunden von Actano gehören Airbus,<br />

Audi, BMW, Daimler, EPI Europrop International, General<br />

Motors, GETRAG, Leobersdorfer Maschinenfabrik LMF, Magna<br />

Steyr Fahrzeugtechnik, Manz, Mini, Mitsub<strong>is</strong>hi Fuso, Motorenfabrik<br />

Hatz, MTU Aero Engines, Rolls-Royce Deutschland,<br />

smart, ThyssenKrupp Presta, VW, ZF Getriebe und viele<br />

mehr. Actano pflegt Partnerschaften mit führenden Lösungsanbietern<br />

und Beratungshäusern, darunter PTC, Mieschke<br />

Hofmann & Partner, MI-GSO, MBtech, Tiba Software Center.<br />

Das in München ansässige Unternehmen unterhält Niederlassungen<br />

in Berlin und Detroit/USA.<br />

108 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

RWTH International Academy gGmbH<br />

Frank Sygor, Programm-Manager<br />

+49 241 802761<br />

f.sygor@academy.rwth-aachen.de<br />

www.academy.rwth-aachen.de<br />

Als offizielle Weiterbildungsakademie der Rhein<strong>is</strong>ch-Westfäl<strong>is</strong>chen<br />

Techn<strong>is</strong>chen Hochschule (RWTH) Aachen kann<br />

die RWTH International Academy auf das breit gefächerte<br />

W<strong>is</strong>sen der Institute und Forschungsgebiete der Hochschule<br />

zurückgreifen. So werden angewandte und prax<strong>is</strong>orientierte<br />

Weiterbildungsangebote professionell konzipiert, organ<strong>is</strong>iert<br />

und extern vermarktet. Die fachliche und inhaltliche<br />

Verantwortung liegt bei den Instituten der RWTH.<br />

den Kunden kann zudem gewährle<strong>is</strong>tet werden, dass alle<br />

Angebote besonders aktuell, prax<strong>is</strong>nah und anwendungsorientiert<br />

auf die Anforderungen jeweiligen Branche angestimmt<br />

sind.<br />

Aus- und Weiterbildung<br />

Fast alle Fachbereiche der Aachener Hochschule bieten ihr<br />

Know-how für Unternehmen in offenen Programmen oder Inhouse-Seminaren<br />

an. Es wird also nahezu zu jedem Bereich<br />

das lebenslange Lernen ermöglicht - sei es in den natur- und<br />

ingenieurw<strong>is</strong>senschaftlichen Feldern, in der Betriebswirtschaftslehre,<br />

in der Medizin, im Bauingenieurwesen oder in<br />

der Architektur. Durch die konstante Qualitätsabfrage bei<br />

Santander Consumer Bank AG<br />

Gerd Hoffmann, Abteilungsdirektor, Vertrieb Importeure<br />

+49 0 2161 690 5472<br />

gerd.hoffmann@santander.de<br />

www.santander.de<br />

Die Santander Consumer Bank AG <strong>is</strong>t ein profilierter Anbieter<br />

von Finanzdienstle<strong>is</strong>tungen im Privatkundengeschäft.<br />

Darüber hinaus <strong>is</strong>t sie der größte herstellerunabhängige<br />

Finanzierer in den Bereichen Auto, Motorrad und (Motor-)<br />

Caravan in Deutschland. Auch bei der Finanzierung von Konsumgütern<br />

<strong>is</strong>t das Institut führend. Über ihre bundesweit<br />

mehr als 300 Filialen, ihr TeleCenter sowie via Internet bietet<br />

sie eine umfassende Palette klass<strong>is</strong>cher Bankprodukte an.<br />

Sie <strong>is</strong>t eine hundertprozentige Tochter der span<strong>is</strong>chen Banco<br />

Santander und in Deutschland mit den Marken Santander<br />

Consumer Bank, Santander Bank und Santander Direkt Bank<br />

vertreten.<br />

Die Santander Consumer Bank <strong>is</strong>t als erstes Kreditinstitut<br />

Mitglied im Bundesverband eMobilität. Damit beginnt eine<br />

zukunftswe<strong>is</strong>ende Zusammenarbeit im Bereich der Elektromobilität.<br />

Ziel dieser Kooperation <strong>is</strong>t, die Entwicklung der<br />

Elektromobilität entscheidend voranzutreiben und den Anteil<br />

elektr<strong>is</strong>ch betriebener Fahrzeuge in Deutschland zu erhöhen.<br />

Mit ihrer Produktlinie »Santander eFinance« hat die Santander<br />

Consumer Bank schon früh speziell auf Elektromobilität<br />

zugeschnittene Finanzierungslösungen auf den Weg gebracht.<br />

Santander bietet darüber hinaus eMobilitäts-Komplettpakete<br />

für den Kfz-Handel an, die Autohäusern ermöglichen,<br />

ihren Kunden die Finanzierung eines Elektrofahrzeugs<br />

nebst der dazugehörigen Ladelösung anzubieten. Die Finanzierungs-<br />

und Leasingangebote für Elektroautos richten sich<br />

an Handelsbetriebe, den Endverbraucher sowie an Städte<br />

und Kommunen, die Elektrofahrzeuge in ihre Flotten aufnehmen<br />

möchten.<br />

Kreditinstitut<br />

Neue Mobilität<br />

109


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Agentur Photovoltaik und Ladeinfrastruktur<br />

Schletter GmbH<br />

Ludwig Schletter, Geschäftsführer,<br />

+49 8072 9191-191,<br />

ludwig.schletter@schletter.de<br />

www.schletter.de<br />

Als umweltbewusst und nachhaltig geführtes Unternehmen<br />

beziehen wir b<strong>is</strong> zu 70% der benötigten Fertigungsenergie<br />

über die Sonne. Um die Infrastruktur der Elektromobilität<br />

weiter auszubauen, haben wir eine sinnvolle Kombination<br />

aus Parken und Laden entwickelt: Die Elektroladesäule P-<br />

CHARGE in Verbindung mit unserem Solar-Carportsystem<br />

Park@Sol. P-CHARGE umfasst eine komplette Baureihe von<br />

Ladestationen für Elektrofahrzeuge und erfüllt die unterschiedlichsten<br />

Anforderungen im privaten und öffentlichen<br />

Bereich. Sie <strong>is</strong>t nicht nur eine einfache Ladesäule für Elektrofahrräder,<br />

E-Roller und Elektroautos, sondern sie eignet sich<br />

ebenso hervorragend für komplette Parkplatzsysteme, wie<br />

z.B. für Kaufhausketten und kommunale Parkhäuser. Die<br />

Ladesäule <strong>is</strong>t mit verschiedenen Lade- und Abrechnungssystemen<br />

erweiterbar. Sie kann je nach Wunsch konfiguriert<br />

werden. In Ergänzung mit unserem Carport-System Park@<br />

SEBOcom GmbH<br />

Michael Huppertz, Geschäftsführer<br />

+49 89 60 66 52 40<br />

m.huppertz@sebocom.de<br />

www.sebocom.de<br />

Sol als Energielieferant, wird aus der einfachen Stand-Alone-Version<br />

ein Konzept für die Fahrzeugflotten der Zukunft.<br />

In Verbindung mit dem Ladeverfahren SmartPvCharge lässt<br />

sich die Eigenverbrauchsquote einer Photovoltaik-Anlage<br />

optimieren. Hier wird der Akku eines Elektrofahrzeugs genutzt,<br />

um das Auto mit Solarstrom zu laden, der nicht im<br />

Haus verbraucht wird. Es können so auch über einen längeren<br />

Zeitraum PV-Eigenverbrauchsquoten über 80% erzielt<br />

werden. Unser Ziel <strong>is</strong>t es, die eMobilität voranzutreiben. Machen<br />

Sie sich auf unserem Firmenparkplatz ein eigenes Bild<br />

von unseren innovativen Produkten - wir laden Sie herzlich<br />

ein, uns zu besuchen!<br />

Erfolgreiche Marketingstrategien sind unsere Stärke. Das<br />

stellen wir seit vielen Jahren als Partner im professionellen<br />

Marketing u.a. in der Energiewirtschaft unter Bewe<strong>is</strong>. Vor 2<br />

Jahren haben wir angefangen, die Möglichkeiten des Internetfernsehens<br />

unter die Lupe zu nehmen und haben sehr<br />

schnell erkannt: in Verbindung mit u.a. Dialogmarketing <strong>is</strong>t<br />

Internetfernsehen ein äußerst wirksames Marketinginstrument.<br />

Mit Internetfernsehen, Dialogmarketing, Presse Clipping<br />

sowie Social Networking erreichen Sie in kürzester Zeit<br />

optimale Aufmerksamkeit und W<strong>is</strong>senstransfer.<br />

Mit einem 30-köpfigen jungen, engagierten Team, ausgestattet<br />

mit umfangreichen Equipment u.a. auch Spezialkameras,<br />

produzieren wir Ihren Filmbeitrag in den Studios in<br />

Baierbrunn bei München oder bei Ihnen vor Ort. Konzeption,<br />

Text, Drehbuch, Vertonung, Animation, Grafik, virtuelle und<br />

reale Studios. Wir stellen alles zur Verfügung. Um nachhaltige<br />

Ergebn<strong>is</strong>se zu erzielen, hinterfragen wir Etabliertes, denken<br />

um Ecken, vergrößern unseren Horizont, re<strong>is</strong>en in die Vergangenheit<br />

und in die Zukunft, begeben uns auf neue Wege<br />

und suchen nach Antworten auf Fragen, die vor uns noch<br />

keiner so gestellt hatte.<br />

Um reizvolle Lösungen zu finden, schöpfen wir aus:<br />

• Kreativität und Hintergrundw<strong>is</strong>sen<br />

• V<strong>is</strong>ionen und Mut<br />

• Erfahrung und Ausdauer<br />

• Lebendige Netzwerke<br />

• Unkonventionelle Ideen<br />

• Freude an der Arbeit<br />

• Engagierte Mitarbeiter und -streiter<br />

• Phantasie und Kombinationsgabe<br />

• Offene Augen und vor allem Ohren<br />

• Einfühlungsvermögen<br />

110 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

SEW EURODRIVE<br />

Andreas Zühlcke<br />

+49 7251 75 58020<br />

andreas.zuehlcke@sew-eurodrive.de<br />

www.sew-eurodrive.de<br />

SEW-EURODRIVE, das <strong>is</strong>t Bewegung, Tradition, Innovation,<br />

Qualität und Service - das bewe<strong>is</strong>en wir unseren Kunden seit<br />

über 80 Jahren jeden Tag. Denn wir bewegen nicht nur unzählige<br />

Förderbänder, Getränkeabfüllanlagen, Dächer von<br />

Sportstadien, Kieswerke, Montagelinien, Prozesse in der<br />

chem<strong>is</strong>chen Industrie, Ihr Gepäck in Flughäfen oder Sie selbst<br />

auf Rolltreppen; nein wir bewegen auch uns selbst - Stillstand<br />

gibt es nicht! Jeden Tag sind fast 550 Forscher und<br />

Entwickler dabei die Zukunft der Antriebsautomat<strong>is</strong>ierung<br />

zu erfinden und dabei noch ein b<strong>is</strong>schen besser zu machen.<br />

Insgesamt bewegen sich weltweit ca. 15.000 Mitarbeiter, um<br />

Ihre Aufgaben zu lösen. So hat sich SEW-EURODRIVE in seiner<br />

Geschichte zu einem der Marktführer in der Branche der<br />

Antriebsautomat<strong>is</strong>ierung entwickelt.<br />

Elektromobilität »made by SEW-EURODRIVE«<br />

Auch in dem neuen Marktsegment Elektromobilität <strong>is</strong>t SEW-<br />

EURODRIVE ein starker Partner. Mit unseren Produkten aus<br />

dem Bereich der induktiven Ladetechnik und der Traktionsantriebssysteme<br />

le<strong>is</strong>ten wir einen entscheidenden Beitrag,<br />

die derzeitigen und kommenden Herausforderungen der<br />

Elektromobilität sicher, komfortabel und kosteneffizient mitzugestalten.<br />

Auch hier stehen wir branchenübergreifend -<br />

von Anwendungen aus der Intralog<strong>is</strong>tik über Urbane Log<strong>is</strong>tik<br />

b<strong>is</strong> hin zu Automotive Antriebslösungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge-<br />

unseren Kunden bereit.<br />

Elektron<strong>is</strong>che Anlagen<br />

SGS Germany GmbH<br />

Detlef Hoffmann, Business Development Manager<br />

+49 89 787475 400<br />

detlef.hoffmann@sgs.com<br />

www.sgsgroup.de/bth<br />

Prüfung<br />

Die SGS <strong>is</strong>t mit weltweit über 75.000 Mitarbeitern das führende<br />

Unternehmen beim Prüfen, Testen, Zertifizieren und<br />

Verifizieren. Die Prüfgesellschaft <strong>is</strong>t seit Jahren akkreditierter<br />

sowie unabhängiger Laborpartner von Herstellern und<br />

Anbietern im Bereich der eMobilität.<br />

Mit hochspezial<strong>is</strong>ierten Testanlagen und modernsten Geräten<br />

ermöglicht die SGS im Münchner eMobilitäts-Prüfzentrum<br />

detaillierte Analysen an Fahrzeugen, Komponenten,<br />

Ladestationen sowie an der zugehörigen Anschlusstechnik.<br />

So durchlaufen etwa im Battery Testhouse die Lithium-Ionen-Akkus<br />

von Elektrofahrzeugen umfangreiche Härtetests.<br />

Auf rund 2.000 m 2 testen die Experten Traktionsbatterien an<br />

mehr als 30 Prüfstationen auf Sicherheit und Le<strong>is</strong>tungsfähigkeit.<br />

Dabei simulieren sie real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Fahrzeugbedingungen<br />

und können sogar Unfälle nachstellen. Der Service umfasst<br />

dabei u.a. Lebensdauerprüfungen, Umweltsimulationen sowie<br />

Sicherheitstests von der einzelnen Zelle b<strong>is</strong> zum kompletten<br />

Energiespeicher (z.B. nach OEM-Spezifikationen,<br />

ISO 12405, UN 38.3).<br />

Das multid<strong>is</strong>ziplinäre Expertenteam begleitet darüber hinaus<br />

die Entwicklung von Elektromobiltätsprodukten und unterstützt<br />

bei der Fehlerprävention sowie bei der Schadensanalytik<br />

bei Feldausfällen. Auch bei der R<strong>is</strong>ikoanalyse und<br />

Betrachtung der funktionalen Sicherheit nach ISO 26262 <strong>is</strong>t<br />

die SGS mit ihrem Joint Venture SGS-TÜV Saar kompetenter<br />

Ansprechpartner. Zudem führt die Prüfgesellschaft als<br />

techn<strong>is</strong>cher Dienst die Homologation von Elektrofahrzeugen<br />

sowie Komponenten nach allen relevanten Richtlinien (z.B.<br />

UN ECE R10, UN ECE R100) durch. Mit diesem umfangreichen<br />

Le<strong>is</strong>tungsangebot <strong>is</strong>t die SGS anerkannter Partner der Automobilindustrie.<br />

Weltweit und entlang der gesamten Wertschöpfungskette.<br />

Neue Mobilität<br />

111


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Agentur Ladeinfrastruktur<br />

smartlab Innovationsgesellschaft mbH<br />

Joachim Funken, Vertriebsleiter<br />

+49 241 181 1941<br />

funken@smartlab-gmbh.de<br />

www.smartlab-gmbh.de<br />

Ideen teilen, Kräfte bündeln, die Zukunft erfahren: Die smartlab<br />

Innovationsgesellschaft, ein Unternehmen der Stadtwerke<br />

Aachen, Du<strong>is</strong>burg und Osnabrück, bringt mit ihrer Initiative<br />

ladenetz.de grünen Strom auf die Straße. »ladenetz.de - erfahre<br />

die Zukunft« <strong>is</strong>t eine Kooperation von Stadtwerken zur<br />

Einführung, Weiterentwicklung und Förderung von Elektromobilität.<br />

Regionale Energieversorger können der stark wachsenden<br />

Initiative ladenetz.de als Partner beitreten und auf diese<br />

We<strong>is</strong>e unkompliziert, kostengünstig und zukunftsorientiert<br />

in das Geschäftsfeld Elektromobilität einsteigen. Bereits über<br />

30 Stadtwerke, unter anderem die Stadtwerke München, die<br />

Energieversorgung Sylt und die Stadtwerke Erfurt, haben<br />

sich der Dachmarke ladenetz.de angeschlossen.<br />

Smiling Drivers GmbH Essen / S.D.G.E.<br />

Mark Ebbeken<br />

+49 201 54 37 9524<br />

m.ebbeken@smilingdrivers.de<br />

www.smilingdrivers.de<br />

ladenetz.de bietet eine einfache und kundenfreundliche Nutzung<br />

sämtlicher Ladestationen der Partner-Stadtwerke auf<br />

Bas<strong>is</strong> einer gemeinsamen IT-Lösung. Egal, wo Stadtwerke-<br />

Kunden ihr Elektrofahrzeug mit Strom versorgen: Ansprechpartner<br />

und Stromlieferant bleibt ihr Heimat-Stadtwerk.<br />

Auf europä<strong>is</strong>cher Ebene baut die smartlab mit der Initiative<br />

e-clearing.net die grenzüberschreitende Elektromobilität<br />

kontinuierlich aus. So ex<strong>is</strong>tieren bereits Roaming-Kooperationen<br />

mit zwölf europä<strong>is</strong>chen Partnern u.a. in den Niederlanden,<br />

Belgien, Portugal, Irland, Luxemburg und Österreich.<br />

Damit ermöglichen alle Stadtwerke, die ladenetz.de-Partner<br />

sind, ihren Kunden, auch im jeweils anderen Land ihr<br />

Elektrofahrzeug zuverlässig und unkompliziert mit Strom zu<br />

betanken.<br />

Seit 2003 <strong>is</strong>t Smiling Drivers der Full-Service Anbieter für<br />

automobile Werbekampagnen. Durch die Verrechnung Ihrer<br />

(Marketing-)Budgets in private (oder geschäftliche) Leasingverträge<br />

verbinden Sie mit uns sinnvoll Außenwerbung<br />

mit der gezielten Incentivierung von Personen aus Ihrer Zielgruppe<br />

und machen diese so zu Ihren Markenbotschaftern.<br />

Durch die Belegung der Werbeflächen analog zu anderen<br />

Außenwerbeträgern wie etwa Plakaten kann so jedes beliebige<br />

Elektromobil (vom eBike b<strong>is</strong> zum eAuto) zu einer monatlichen<br />

Leasingrate ab 1,00 EUR angeboten werden.<br />

Das gesamte Fahrer-, Fahrzeug- und Vertragsmanagement<br />

übernehmen wir für Sie. Mit uns wird Elektromobilität aufgrund<br />

erschwinglicher Kosten damit für eine breitere Nutzerschicht<br />

erlebbar, Ihre Werbebotschaft wird zudem in das<br />

persönliche Umfeld Ihrer Zielgruppe getragen. Mit uns binden<br />

Sie Ihre Kunden bzw. Mitarbeiter oder motivieren Ihre<br />

Vertriebspartner (z.B. im Rahmen eines Umsatzvergütungsmodells).<br />

Auch im Rahmen von Forschungsprojekten können<br />

wir einen Mehrwert liefern, da mit unserem Vertragskonstrukt<br />

für die Projektpartner stets sämtliche Haftungs- und<br />

Bonitätsr<strong>is</strong>iken gelöst sind. Damit bieten wir allen Unternehmen,<br />

die Elektromobilität vorantreiben wollen, innovative<br />

Lösungsansatze - bspw. auch für Corporate Carsharing-<br />

Konzepte.<br />

Ihre Vorteile kurz zusammengefasst: hohe Außenwerbewirkung<br />

inmitten Ihrer Zielgruppe, authent<strong>is</strong>che Markenbotschafter<br />

durch gezielte Fahrerauswahl, skalierbare Kosten,<br />

geringer Handlingaufwand (Fahrer- und Fahrzeugmanagement<br />

werden durch uns übernommen) und keine direkte Einbindung<br />

Ihres Unternehmens in das Leasinggeschäft (keine<br />

Halterhaftung, keine Bilanzierung).<br />

112 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

SolarAllianz Network SAN GmbH<br />

Andreas Muntinga, Geschäftsführer<br />

+49 171 1776173<br />

andreas.muntinga@solarallianz.com<br />

www.solarallianz.com<br />

Agentur<br />

Die SolarAllianz Network SAN GmbH mit Sitz in Berlin verfügt<br />

über ein jahrelang organ<strong>is</strong>ch gewachsenes Netzwerk im<br />

Bereich Erneuerbare Energie. Dazu gehören besonders enge<br />

Kontakte zu Unternehmen der Energiegewinnungs-, Energiespeicherungs-<br />

und Energieeffizienztechnologie, desweiteren<br />

zu entsprechenden Verbänden, Dachorgan<strong>is</strong>ationen<br />

sowie der Energiepolitik.<br />

Vor diesem Hintergrund bietet die SolarAllianz als neutraler<br />

Dienstle<strong>is</strong>ter eine Reihe unterschiedlicher Veranstaltungskonzepte,<br />

deren Organ<strong>is</strong>ation, Durchführung und begleitender<br />

Kommunikation. Dazu zählen insbesondere die<br />

B2B-Veranstaltungen StorageDay, EnergyNetworkDay und<br />

Energiestammt<strong>is</strong>ch sowie das B2C-Format Energieabend.<br />

Das erklärte Ziel der SolarAllianz <strong>is</strong>t die Schaffung struktureller<br />

und kommunikativer Grundlagen einer dezentralen, ökolog<strong>is</strong>ch<br />

nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland.<br />

Im direkten Unterschied zu zeitaufwändigen Einzelterminen<br />

durch den Außendienst und kostspielige Messeauftritte<br />

mit hohem Streuverlust bieten die Veranstaltungen der<br />

SolarAllianz den Referenten die Möglichkeit, ihre Produkte/Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

effizient einem aktiven, interessierten<br />

Fachpublikum zu präsentieren sowie auf dieser Grundlage<br />

einen unmittelbaren Erstkontakt mit potentiellen Kunden/<br />

Partnern herzustellen.<br />

Stadt Bad Neustadt a. d. Saale<br />

Sebastian Martin, Projektmanager<br />

+49 9771 6356 2730<br />

sebastian.martin@m-e-nes.de<br />

www.m-e-nes.de<br />

Die erste bayer<strong>is</strong>che Modellstadt für Elektromobilität Bad<br />

Neustadt a.d. Saale betreibt verschiedenste Forschungsund<br />

Entwicklungsprojekte. Exemplar<strong>is</strong>che Be<strong>is</strong>piele aus<br />

dem Themenbereich Smart Grid sind das bi-direktionale<br />

Laden von Elektroautos im Werksverkehr mit dem Ziel Lastspitzen<br />

zu glätten und die intelligente Verknüpfung von Photovoltaik,<br />

Speicher-Batterie und bi-direktionalem Laden von<br />

Elektroautos zur Optimierung des Eigenverbrauchs. Darüber<br />

hinaus sind die Projekte der Modellstadt in den Bereichen<br />

elektromobile Aus-, Fort- und Weiterbildung, Batteriemanagement,<br />

Batteriealterung und Log<strong>is</strong>tik angesiedelt.<br />

Als industriell-techn<strong>is</strong>ch geprägter Standort verfügt Bad<br />

Neustadt über sehr gute Eigenschaften, um das Themenfeld<br />

der Elektromobilität modellhaft mit passgenauen Projekten<br />

abbilden zu können. Zum einen bietet Bad Neustadt eine<br />

relativ hohe Anzahl von Unternehmen, welche sich aktiv im<br />

Thema Elektromobilität betätigen, zum Anderen, besteht ein<br />

starkes mainfränk<strong>is</strong>ches Netzwerk, welches die Ansiedelung<br />

des Technologie Transfer Zentrums Elektromobilität, einem<br />

Institut der FHWS Würzburg-Schweinfurt in Bad Neustadt ermöglicht<br />

hat. Dieses gewachsene Netzwerk aus Forschung,<br />

Produktion und Entwicklung wird ergänzt durch das reichhaltige<br />

Bildungsangebot für alle Bildungsebenen.<br />

Modellstadt für emobilität<br />

Neue Mobilität<br />

113


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Energieversorger Ingenieurbüro<br />

stadtraum - Gesellschaft für Raumplanung,<br />

Städtebau & Verkehrstechnik mbH<br />

Thomas F<strong>is</strong>cher<br />

+49 30 556 75 111<br />

emobility@stadtraum.com<br />

www.stadtraum.com<br />

Mobilität im urbanen Raum steht im Fokus unserer Arbeit.<br />

Verkehrsabläufe und Stadtgestaltung unterliegen einem<br />

fortwährenden Veränderungsprozess. Diesen Wandel zu initiieren,<br />

zu begleiten und eine Orientierung zu geben <strong>is</strong>t das<br />

Ziel der Arbeit von stadtraum.<br />

Die Mobilität der Zukunft im urbanen Raum verlangt nach einem<br />

stadtverträglichen Individualverkehr. Die Reduzierung<br />

von Lärm und Verkehrsem<strong>is</strong>sionen schafft mehr Lebensqualität<br />

und <strong>is</strong>t eine wesentliche Voraussetzung zur Neuorientierung<br />

zukünftiger Nutzungsstrukturen in Wohnquartieren<br />

als auch entlang innerstädt<strong>is</strong>cher Hauptverkehrsstraßen.<br />

Stadtwerke Ingolstadt<br />

Raphaela Meile, Elektromobilität<br />

+49 841 80 4312<br />

raphaela.meile@sw-i.de<br />

www.sw-i.de<br />

Die Stadtwerke Ingolstadt (SWI) versorgen Ingolstadt und<br />

die Region mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Sie beliefern<br />

sowohl Privat- als auch Geschäftskunden und bieten<br />

innovative Energiekonzepte für jeden Anspruch an. Daneben<br />

engagiert sich der Versorger auf dem Zukunftsfeld der<br />

Elektromobilität. Um das Thema als ernsthafte Option in das<br />

Bewusstsein der Menschen zu bringen, investieren die SWI<br />

vor allem in Ladeinfrastruktur in zentraler Lage. So haben die<br />

Stadtwerke im Stadtgebiet von Ingolstadt mittlerweile bereits<br />

vier Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichtet. Zusätzlich<br />

bietet der Energieversorger an drei Standorten insgesamt<br />

14 Ladepunkte für Elektrofahrräder an und fördert den<br />

Kauf von Elektrorädern mit einem Zuschuss in Kooperation<br />

mit lokalen Fahrradhändlern.<br />

Elektroautos und Pedelecs gehören heute bereits ganz selbstverständlich<br />

zum Stadtbild einer modernen Metropole. Allerdings<br />

fehlt vielerorts eine flächendeckende Ladeinfrastruktur.<br />

Im Fokus der Arbeit von stadtraum steht neben der<br />

geeigneten Standortwahl die Koordinierung mit den zuständigen<br />

kommunalen Ämtern und Leitungsträgern.<br />

stadtraum bietet innovative Ladeeinrichtungen für eine<br />

umweltfreundliche Mobilität, moderne Elektroladesäulen in<br />

modularer Bauwe<strong>is</strong>e für geschlossene Nutzerkre<strong>is</strong>e oder als<br />

Bezahlterminal im öffentlichen Straßenraum. stadtraum projektiert<br />

die Standorte und führt alle erforderlichen Abstimmungsgespräche<br />

mit den an der Planung beteiligten Fachbehörden<br />

und Leitungsträgern. Darüber hinaus erstellt<br />

stadtraum komplexe Mobilitätskonzepte zum Aufbau einer<br />

kommunalen Ladeinfrastruktur für Stromtankstellen unter<br />

Beachtung von planer<strong>is</strong>chen, stadtgestalter<strong>is</strong>chen und techn<strong>is</strong>chen<br />

Anforderungen.<br />

Sowohl das Laden für Elektroautos als auch für Elektrofahrräder<br />

<strong>is</strong>t kostenlos. Und ein weiterer Aspekt <strong>is</strong>t den<br />

Stadtwerken besonders wichtig: Durch alle Ladesäulen fließt<br />

ausschließlich CO 2 -neutraler Ökostrom, produziert aus Wasserkraft.<br />

Damit <strong>is</strong>t sichergestellt, dass der Ausbau der Elektromobilität<br />

auch garantiert der Umwelt zu Gute kommt.<br />

Neben den öffentlichen Angeboten setzt der Energieversorger<br />

auch selbst voll auf die Elektromobilität: Im SWI-Fuhrpark<br />

stehen den Mitarbeitern zwei Elektroautos, mehrere<br />

Elektrofahrräder und sogar zwei Segways für Dienstfahrten<br />

zur Verfügung.<br />

114 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Stadtwerke Pfarrkirchen<br />

Alexandra Seidinger-Brunn<br />

+49 8561 970 204<br />

alexandra.seidinger-brunn@swpan.de<br />

www.swpan.de<br />

Die Regelung der leitungsgebundenen Ver- und Entsorgung<br />

(Strom, Wasser, Gas, Fernwärme und Abwasser) gehört im<br />

Sinne von Art. 28 GG zum Kern der kommunalen Selbstverwaltung.<br />

Der Gemeinde obliegt es also, die Versorgung in ihrem<br />

örtlichen Zuständigkeitsbereich im Rahmen der Gesetze eigenverantwortlich<br />

zu regeln. Dabei können die Versorgungsaufgaben<br />

von der Gemeinde selbst durchgeführt oder über einen<br />

»Konzessionsvertrag« auf ein fremdes Unternehmen übertragen<br />

werden. Die Stadt Pfarrkirchen hat sich entschieden, die<br />

Aufgaben größtenteils selbst zu erfüllen. Was 1891 als kommunaler<br />

Regiebetrieb mit kameral<strong>is</strong>t<strong>is</strong>cher, nicht getrennter Rechnungsregelung<br />

begann, wurde in den 30er Jahren in die Form<br />

des kommunalen Eigenbetriebes mit kaufmänn<strong>is</strong>chem Rechnungswesen<br />

(Bilanz, Verlust- und Gewinnrechnung etc.) überführt.<br />

Die »Eigenbetriebsverordnung« des Fre<strong>is</strong>taates Bayern<br />

zusammen mit der »Eigenbetriebssatzung« der Stadt Pfarrkirchen<br />

für die Stadtwerke regeln den Aufgaben- und Zuständigkeitsbereich<br />

des Eigenbetriebes und seiner Organe (Stadtrat,<br />

Werkausschuss, Werkleitung, Bürgerme<strong>is</strong>ter). Neben der Form<br />

des Eigenbetriebes gibt es auch die Form der Eigengesellschaft<br />

(100% in kommunaler Hand) sowie gem<strong>is</strong>chtwirtschaftliche<br />

Unternehmen - GmbH oder AG mit öffentlicher und privater<br />

Beteiligung. Die Stadt Pfarrkirchen steht zu Ihrem Eigenbetrieb.<br />

Sie sieht durch diese Organ<strong>is</strong>ationsform die Versorgung,<br />

Bürgernähe, Wahrung der Bürgerinteressen und Bürgerfreundlichkeit<br />

besonders gewährle<strong>is</strong>tet. Durch die enge<br />

organschaftliche Verbindung zw<strong>is</strong>chen Stadt und Eigenbetrieb<br />

(über Stadtrat, Werkausschuss, Bürgerme<strong>is</strong>ter, Werkleiter<br />

und die Verwaltungen) können die Anliegen und Bedürfn<strong>is</strong>se<br />

der Stadt und ihrer Bürger optimal bedient werden. Ziel<br />

der Stadtwerke <strong>is</strong>t die pre<strong>is</strong>werte, sichere und umweltverträgliche<br />

Energieversorgung.<br />

Energieversorger<br />

StreetScooter GmbH<br />

Prof. Dr-Ing. Achim Kampker<br />

+49 241 9900 2300<br />

kampker@streetscooter.eu<br />

www.streetscooter.eu<br />

Die Fahrzeuge der StreetScooter GmbH sind als pre<strong>is</strong>günstige<br />

Lösungen für den innerstädt<strong>is</strong>chen Verkehr gedacht. Die<br />

Entwickler verfolgen den Ansatz, interessierten Menschen<br />

einen bezahlbaren Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen.<br />

Das Besondere: Der Wagen <strong>is</strong>t um den Elektroantrieb<br />

herum konzipiert, also von Grund auf neu. Dieses<br />

Vorgehen ermöglicht die Vermeidung teurer Ineffizienzen,<br />

wie sie beim derzeit üblichen Ansatz der Umrüstung marktgängiger<br />

Modelle mit Verbrennungs motor auf Elektroantrieb<br />

zwangsläufig auftreten. Der StreetScooter <strong>is</strong>t zudem in ein<br />

Geschäfts system eingebettet, welches die notwendige Infrastruktur<br />

zur Aufladung der Batterien mit zusätzlichen<br />

Servicele<strong>is</strong>tungen kombiniert. Somit lassen sich auch neuartige<br />

sowie individuelle Betreibermodelle im Bereich Flottenmanagement<br />

und Carpooling umsetzen. Im Fahrbetrieb<br />

anfallende Daten werden im StreetScooter so aufbereitet,<br />

dass sie über standard<strong>is</strong>ierte Schnitt stellen an mobile Geräte<br />

übergeben und dort in relevante Anwendungen eingebunden<br />

werden.<br />

Die StreetScooter GmbH arbeitet mit einem großen Netzwerk<br />

renommierter und erfahrener Partnerfirmen aus dem<br />

Automotive-Bereich zusammen. Durch die Nähe zur RWTH<br />

Aachen - das Unternehmen <strong>is</strong>t eine Ausgründung der Universität<br />

- <strong>is</strong>t der Hersteller in der Lage, rasch auf neue Forschungsergebn<strong>is</strong>se<br />

zu reagieren. So lassen sich letztlich<br />

bessere Komponenten einbauen.<br />

Automobilhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

115


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Ladeinfrastruktur IT und Elektronik<br />

sunhill technologies GmbH<br />

Matthias Mandelkow, Geschäftsführer<br />

+49 9131 625 99 13<br />

matthias.mandelkow@sunhill-technologies.com<br />

www.sunhill-technologies.com<br />

Die sunhill technologies GmbH <strong>is</strong>t Deutschlands führender<br />

Mobile Payment Anbieter und arbeitet mit deutschen und<br />

europä<strong>is</strong>chen Mobilfunkanbietern zusammen. Für die innovative<br />

Bezahlmethode kann jedes SMS-fähige Handy, aber<br />

auch das Smartphone genutzt werden. Im Bereich Parken <strong>is</strong>t<br />

das mobile Bezahlen mit den sunhill-Applikationen bereits<br />

an über 100 Standorten in Deutschland, Österreich und den<br />

Niederlanden möglich. Unter anderem in Berlin, Düsseldorf<br />

und Amsterdam.<br />

Im Rahmen des Förderprojektes »sms&charge« hat sunhill<br />

technologies für das Thema Elektromobilität ein mobiles<br />

Bezahlverfahren entwickelt, mit dem per SMS oder Smartphone-App<br />

ein Ladevorgang an der Ladesäule gestartet und<br />

bezahlt werden kann. Die Abrechnung erfolgt automat<strong>is</strong>ch<br />

über die Mobilfunkrechnung oder das Prepaid-Guthaben.<br />

Swarco Traffic Systems GmbH<br />

Uwe Hahner, General Manager Parking und E-Mobility<br />

+49 30 924039 11<br />

parking@swarco.de<br />

www.swarco.com/sts<br />

Die Swarco Traffic Systems, ein Unternehmen der Swarco<br />

Group, gehört zu den führenden Anbietern von Systemlösungen<br />

zur Verkehrssteuerung mit umfassendem Know-how<br />

im Bereich von Elektrofahrzeug-Ladesäulen. Die Business<br />

Unit »Parking und E-Mobility« bietet maßgeschneiderte, integrierte<br />

Lösungen für Parkverkehrssteuerung, Parkraumbewirtschaftung<br />

und Elektrofahrzeug-Ladeinfrastrukturen an.<br />

Das Angebot umfasst Systeme zur Fahrzeug- und Einzelparkplatzerfassung,<br />

intelligente Parkleitsysteme, Systeme<br />

zur Bewirtschaftung von On- und Off-Street-Parkplätzen sowie<br />

Elektrofahrzeug-Ladeanschlüsse, Ladestationen und Batteriewechsel-Anlagen.<br />

Über die einzelnen Systemlösungen hinaus bietet die Business<br />

Unit kompetente Unterstützung in allen Phasen eines<br />

Projekts, von der Planung b<strong>is</strong> zur Umsetzung, einschließlich<br />

Der Service steht jedem Nutzer sofort zur Verfügung - eine<br />

Reg<strong>is</strong>trierung oder Kundenkarte <strong>is</strong>t daher nicht notwendig<br />

und ermöglicht so einen barrierefreien Zugang zur Ladeinfrastruktur,<br />

unabhängig vom Stromversorger oder Betreiber.<br />

sunhill bietet mit der mobilen Bezahlmethode ein Verfahren<br />

an, das für den Nutzer leicht und spontan zu handhaben<br />

<strong>is</strong>t. Für den Betreiber hat das mobile Bezahlverfahren den<br />

Vorteil, dass es mit geringem Aufwand in die Infrastruktur<br />

integriert werden kann und ein hohes Maß an Sicherheit bietet.<br />

Zudem <strong>is</strong>t es flächendeckend, auch länderübergreifend,<br />

einsetzbar. Das System <strong>is</strong>t bereits im Echtbetrieb im Einsatz,<br />

u.a. mit den Stadtwerken Düsseldorf, den Allgäuer Überlandwerken,<br />

den Stadtwerken Schweinfurt und E.ON.<br />

Beratung, Service und Wartung. Aufgrund seiner langjährigen<br />

Erfahrung und vielen richtungwe<strong>is</strong>enden Entwicklungen<br />

im Bereich der Elektrofahrzeug-Infrastruktur <strong>is</strong>t das Unternehmen<br />

zu einem wertvollen Dienstle<strong>is</strong>ter für Städte, Gemeinden<br />

und gewerblichen Parkraumbewirtschafter geworden.<br />

Als Verkehrstelematik-Spezial<strong>is</strong>t denken wir stets darüber<br />

nach, wie sich Elektromobilität in bestehende und neue<br />

Verkehrs- und Infrastruktursysteme optimal integrieren lässt.<br />

Wir sind überzeugt, dass wirklich nachhaltiger Verkehr nur<br />

im Zusammenspiel aus verschiedenen Verkehrsträgern, entsprechender<br />

Infrastruktur sowie innovativen Verkehrssteuerungssystemen<br />

entstehen kann. Techn<strong>is</strong>che Bas<strong>is</strong> für die<br />

neuen Verkehrskonzepte <strong>is</strong>t die Swarco Ladesäule; das integrierte<br />

System ermöglicht den wirtschaftlichen Betrieb einer<br />

effizienten Elektrofahrzeug-Infrastruktur unmittelbar »am<br />

Bordstein«.<br />

116 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Taxi Center Ostbahnhof GmbH<br />

Peter Köhl, Geschäftsführer<br />

+49 89 448 44 44<br />

p.koehl@taxi-ostbahnhof.de<br />

www.taxi-ostbahnhof.de<br />

Taxi Center Ostbahnhof GmbH <strong>is</strong>t mit 50 Hybridfahrzeugen<br />

und 2 Elektrofahrzeugen eines der modernsten und umweltfreundlichsten<br />

Taxiunternehmen Deutschlands. Der seit<br />

März 2012 integrierte Opel Ampera, vor allem aber die<br />

elektr<strong>is</strong>che Luxus-Limousine Tesla Model S, beide als Taxi<br />

b<strong>is</strong>her einzigartig in Deutschland, vermitteln unseren Kunden<br />

vielfach das faszinierende Fahrerlebn<strong>is</strong> des elektr<strong>is</strong>chen<br />

Antriebs.<br />

Bereits 2008 haben wir mit dem Austausch der Dieselfahrzeuge<br />

durch Hybride begonnen. Für die Initiative »UMWELT<br />

TAXI MÜNCHEN.DE« wurde Taxi Center Ostbahnhof mehrfach<br />

ausgezeichnet - unter anderem mit dem renommierten<br />

»Energy Globe National Award 2013«. Gewürdigt wurde vor<br />

allem die Einsparung von nahezu 50% CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen sowie<br />

die Verbreitungsmöglichkeiten für die Elektromobilität.<br />

Mit ca. 10 Millionen gefahrenen Hybridkilometern sind unsere<br />

Mitarbeiter kompetente Multiplikatoren für die mehreren<br />

Hundert Fahrgäste, die tagtäglich in unseren Autos das erste<br />

Mal spontan mit der neuen Technik in Berührung kommen.<br />

Neben dem geräuscharmen Fahrerlebn<strong>is</strong> wird vor allem die<br />

enorme Wirtschaftlichkeit und Haltbarkeit transportiert, beides<br />

gewichtige Faktoren für Kaufentscheidungen und somit<br />

treibende Momente für die Akzeptanz der Elektromobilität.<br />

Neben dem üblichen Taxiverkehr bieten wir durch zertifizierte<br />

Stadtführer hochinteressante Stadt- und Schlössertouren<br />

in unserer elektr<strong>is</strong>chen Luxuslimousine Tesla Model S an.<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungen und Taxiunternehmen<br />

Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft<br />

Carsten Bartholl, Leiter der Industry Group Energy & Environment<br />

+49 40 3 68 03 104<br />

c.bartholl@taylorwessing.com<br />

www.taylorwessing.com<br />

Kanzlei<br />

Taylor Wessing <strong>is</strong>t eine der führenden europä<strong>is</strong>chen Full-<br />

Service Kanzleien. Wir setzen auf Erneuerbare Energien und<br />

Nachhaltigkeit und beraten namhafte internationale Unternehmen<br />

aus den Bereichen Mobilität (Automobilhersteller<br />

und -zulieferer), Energieerzeugung/regenerative Energien<br />

sowie Finanzierung umfassend und prax<strong>is</strong>nah in allen Fragen<br />

des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts.<br />

Unser Experten-Team unterstützt sowohl bei strateg<strong>is</strong>chen<br />

Überlegungen als auch bei allen Rechtsfragen des Tagesgeschäfts.<br />

Dazu gehören insbesondere Fragestellungen in den<br />

Bereichen Handel, Log<strong>is</strong>tik und Vertrieb, Know-how-Schutz,<br />

Informationstechnologie, Arbeitsrecht, Produkthaftung und<br />

Versicherung, Wettbewerbsrecht, EU-Recht und Regulierungsfragen,<br />

Streitbeilegung, Gesellschaftsrecht/M&A, Steuern,<br />

Finanzierung, Immobilienrecht und Energierecht.<br />

Wir beschäftigen uns mit Zukunftsthemen wie Elektromobilität<br />

und entwickeln Lösungen für die daraus entstehenden<br />

rechtlichen Herausforderungen.<br />

Unter anderem hat Taylor Wessing einen internationalen<br />

Dienstle<strong>is</strong>ter im Elektromobilitätsmarkt in der Finanzierungsrunde<br />

beraten, sowie eine große, deutsche Universität bei<br />

der Verhandlung eines Konsortialvertrages für ein vom BMBF<br />

gefördertes Verbundprojet mit ca. 20 Partnern, dessen Ziel die<br />

Entwicklung und Konstruktion eines Elektro-Stadtautos <strong>is</strong>t.<br />

Neue Mobilität<br />

117


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Automobilhersteller IT und Elektronik<br />

TELEFUNKEN Licences GmbH<br />

Peter Alze, Marketing<br />

+49 172 6925 987<br />

pa@telefunken.com<br />

www.telefunken.com<br />

Die TELEFUNKEN Licenses mit Sitz in Frankfurt <strong>is</strong>t ein Tochterunternehmen<br />

der TELEFUNKEN SE. In der TELEFUNKEN<br />

Licenses liegen die Marken- und Lizenzrechte der TELEFUNKEN<br />

Gruppe, die von der Gesellschaft weltweit an Partner in verschiedenen<br />

Produkt- und Marktsegmenten lizenziert werden.<br />

Die Partner haben sich in dem Netzwerk der TELEFUNKEN<br />

Partner Allianz zusammengeschlossen. Über diese Plattform<br />

können sich die Lizenznehmer austauschen und vernetzen<br />

um zusätzliche Marktsynergien zu nutzen. TELEFUNKEN ermöglicht<br />

ihnen mit der Markennutzung und zahlreichen unterstützenden<br />

Services einen schnellen Markteintritt, ein<br />

profitables Wachstum, eine klare Differenzierung von Wettbewerbern<br />

und stellt die Einzigartigkeit und Qualität der<br />

Produkte sicher.<br />

TESLA MOTORS GmbH<br />

Jochen Drueberg<br />

+49 89 550520217<br />

jdrueberg@teslamotors.com<br />

www.teslamotors.com<br />

Produziert und vertrieben werden heute unter der Marke<br />

TELEFUNKEN unter anderem Produkte aus den Bereichen Unterhaltungselektronik,<br />

HiFi, Elektrogroßgeräte, Healthcare,<br />

Smart Building/Home Control, Home Security, IT und Kommunikationselektronik.<br />

Seit der Firmengründung im Jahr 1903 steht TELEFUNKEN für<br />

die Grundprinzipien des deutschen Ingenieurwesens: hochwertige<br />

Qualität und Innovationen. und gilt damit als eine<br />

der bedeutendsten Industriemarken der Welt.<br />

Tesla Motors hat es sich zum Ziel gesetzt, den Übergang zur<br />

Elektromobilität zu beschleunigen. Das im kaliforn<strong>is</strong>chen<br />

Palo Alto beheimatete Unternehmen entwickelt und produziert<br />

Elektrofahrzeuge sowie elektr<strong>is</strong>che Antriebskomponenten<br />

für Partner wie Toyota und Daimler. Tesla hat bereits<br />

über 15.000 Model S an Kunden in 31 Länder ausgeliefert.<br />

Die Auslieferung des Model S in Europa hat im August 2013<br />

begonnen.<br />

Das Model S <strong>is</strong>t die weltweit erste elektr<strong>is</strong>che Premium Limousine,<br />

die von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert<br />

und gebaut wurde. Mit der festen Absicht, die Erwartungshaltung<br />

und Ansprüche an eine Premium Limousine zu steigern,<br />

hat Tesla mit dem Model S zum ersten Mal überhaupt<br />

ein Auto dieser Art von Grund auf als Elektrofahrzeug konstruiert<br />

und gebaut. Das Herzstück des Model S bildet unser<br />

bewährter Elektroantrieb. Er steht für be<strong>is</strong>piellose Reichweite<br />

und ein unglaubliches Fahrgefühl. Mit klaren Konturen<br />

und beinahe perfekt ausbalancierter Gewichtsverteilung<br />

bege<strong>is</strong>tert das Model S durch hohe Reaktionsfähigkeit<br />

und Agilität - für ein Fahrerlebn<strong>is</strong>, welches die Eigenschaften<br />

der besten Sportwagen der Welt mit dem Komfort einer<br />

Limousine in sich zu vereinen vermag.<br />

Die Elektrolimousine wird mit einer 60 kWh oder 85 kWh<br />

Batterie angeboten und bietet die größte Reichweite aller<br />

auf dem Markt erhältlichen Elektrofahrzeuge. So ermöglicht<br />

das 85 kWh Lithium-Ionen-Batterie-Paket beglaubigte<br />

Reichweiten von b<strong>is</strong> zu 502 km (gemessen mit dem NEDC<br />

Testverfahren). Ohne Verbrennungsmotor oder sperrigen<br />

Mitteltunnel verfügt das Model S im Innenraum über mehr<br />

Platz als jede Limousine dieser Klasse. Hinzu kommt ein zweiter<br />

großzügiger Kofferraum, wo sonst die Motorhaube liegt.<br />

118 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

The Mobility House GmbH Deutschland<br />

Dr. Eva-Maria Ritter<br />

+49 89 4161430 90<br />

eva-maria.ritter@mobilityhouse.com<br />

www.mobilityhouse.com<br />

The Mobility House (TMH) <strong>is</strong>t seit 2009 als führender Dienstle<strong>is</strong>ter<br />

für Elektromobilität in Europa aktiv. Das Unternehmen<br />

mit Sitz in München hat sich auf das Laden von Elektroautos<br />

und die zukünftige Nutzung der Autobatterie als<br />

Stromspeicher spezial<strong>is</strong>iert. Das Elektromobilitäts-Angebot<br />

umfasst Dienstle<strong>is</strong>tungen rund um Elektrofahrzeuge, Ladeinfrastruktur,<br />

Erneuerbare Energien als Kraftstoff, Zugang zu<br />

öffentlichen Ladestationen sowie weitere Services. TMH bietet<br />

maßgeschneiderte Lösungen für die Automobilindustrie,<br />

damit Elektroautos le<strong>is</strong>tungsfähig geladen und mit umweltfreundlicher<br />

Energie versorgt werden. Das Unternehmen<br />

arbeitet mit elf Automobilherstellern zusammen und hat über<br />

1.000 Verkaufsberater in über 800 Handelsbetrieben geschult.<br />

Das Angebot von Installationsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />

für Elektrofahrzeuge steht in 15 Ländern zur Verfügung.<br />

Rund 1.500 Wallboxen für Elektroautos sind mittlerweile<br />

installiert. Die Endkundenmarke von The Mobility House <strong>is</strong>t<br />

ElectroDrive Europe.<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t mehr als ein Auto. Welche Ladelösungen<br />

wird mit dem Auto angeboten? Welche Bedürfn<strong>is</strong>se hat der<br />

Kunde? Wie sehen die Anforderungen in unterschiedlichen<br />

Ländern aus? The Mobility House steht als Dienstle<strong>is</strong>ter zur<br />

Seite, um diese Fragen zu klären. In Kooperation mit Autoherstellern<br />

bietet das Unternehmen den »sicheren Anschluss«<br />

mit Ladestation und Installations-Check an. Dieser Anschluss<br />

mit einer le<strong>is</strong>tungsfähigen Ladestation ermöglicht auch den<br />

Einsatz der Auto-Batterie als Energiespeicher. Durch gesteuertes<br />

Laden und Vehicle2Grid kann der Kunde zukünftig seine<br />

Stromkosten für das eAuto b<strong>is</strong> auf null senken.<br />

Service und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

THE NEW MOTION GmbH<br />

Nicklas Monte<br />

+49 30 215 02 848<br />

n.monte@thenewmotion.de<br />

www.thenewmotion.de<br />

The New Motion möchte für jeden in Europa grenzenlose<br />

Mobilität auf der Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien ermöglichen.<br />

2009 in den Niederlanden gegründet <strong>is</strong>t das Unternehmen<br />

mittlerweile führender Ladeinfrastruktur- und Service-Anbieter<br />

für Elektrofahrzeuge. Seit 2012 <strong>is</strong>t The New Motion auch<br />

in Belgien und Deutschland vertreten. Das Ladenetzwerk von<br />

The New Motion <strong>is</strong>t mit über 10.000 Ladepunkten das größte<br />

europä<strong>is</strong>che Ladenetz mit der höchsten Nutzungsrate.<br />

Um das elektr<strong>is</strong>che Fahren so einfach wie möglich zu gestalten,<br />

bietet The New Motion seinen Kunden umfassende Ladedienste<br />

an. Mit dem Ladenetzwerk baut The New Motion<br />

mit Kooperationspartnern kontinuierlich an einer flächendeckenden<br />

Ladeinfrastruktur aus intelligenten Schnellladesystemen<br />

und intelligenten Standardladern, die alle mit einem<br />

einzigen Ladepass zugänglich sind.<br />

Neben dem Aufbau und der Expansion des Netzwerkes bietet<br />

The New Motion spezielle Services wie z.B. einen Einblick in<br />

Ladestat<strong>is</strong>tiken durch ein Online-Portal, die Fernsteuerung<br />

der Ladepunkte, was ein Laden zum gewünschten Zeitpunkt<br />

ermöglicht sowie eine automat<strong>is</strong>che Zahlungsabwicklung<br />

die besonders für Dienstwagen und Standortbesitzer wesentliche<br />

Vorteile mit sich bringt. Mit diesen Services <strong>is</strong>t The<br />

New Motion Europas führender Anbieter von Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

rund um das Thema Laden für zu Hause, bei der Arbeit<br />

und unterwegs. The New Motion sorgt dafür, dass jeder, der<br />

elektr<strong>is</strong>ch fahren möchte, die passende Ladeinfrastruktur<br />

vorfindet, damit er überall sicher und unkompliziert elektr<strong>is</strong>ch<br />

laden kann. So wird eMobilität einfach, attraktiv und<br />

macht Spaß.<br />

Ladeinfrastruktur<br />

Neue Mobilität<br />

119


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Energieversorger Zulieferer<br />

Toyota Tsusho Europe S.A.<br />

Oxana Udovichenkow<br />

+49 211 88252 303<br />

oxana.udovichenko@de.ttesa.net<br />

ww.ttesa.de<br />

Das Wort »TSUSHO« ( 通 商 ) bedeutet »HANDEL« und/oder<br />

»GESCHÄFT« und umschreibt die dazugehörigen Aktivitäten.<br />

Toyota Tsusho <strong>is</strong>t die Verkaufsgesellschaft der Toyota<br />

Gruppe und bietet eine große Auswahl an Produkten und<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungen in der ganzen Welt an.<br />

Die TOYOTA TSUSHO CORPORATION mit Hauptsitz in Nagoya<br />

(Japan) wurde 1936 gegründet. Die TOYOTA TSUSHO EURO-<br />

PE S.A. wurde 1968 als einhundertprozentige Tochtergesellschaft<br />

der Toyota Tsusho Corporation in Belgien gegründet<br />

und 1990 wurde die deutsche Niederlassung in Düsseldorf<br />

gegründet.<br />

Folgende Bereiche sind die Hauptgeschäftsfelder von Toyota<br />

Tsusho: Automotive, Machinery & Electronics, Metals,<br />

Energy & Chemicals, Produce & Food Stuff sowie Consumer<br />

Trianel GmbH<br />

Thomas Spinnen, Bereichsleiter Vertriebslösungen für Stadtwerke<br />

+ 49 241 413 20 278<br />

t.spinnen@trianel.com<br />

www.trianel.com<br />

Der liberal<strong>is</strong>ierte Energiemarkt bietet Stadtwerken vielfältige<br />

Chancen. Mit über 100 Partnern und Gesellschaftern aus<br />

dem kommunalen Bereich <strong>is</strong>t Trianel die führende Stadtwerke-Kooperation<br />

in Europa. Trianel bündelt die Interessen<br />

von Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern und<br />

stärkt so deren Unabhängigkeit und Wettbewerbsfähigkeit<br />

im Energiemarkt. Die Trianel Gruppe bietet ihren Partnern<br />

eine breite Dienstle<strong>is</strong>tungspalette entlang der gesamten<br />

energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette von der Erzeugung<br />

über Handel und Beschaffung b<strong>is</strong> hin zur Entwicklung<br />

neuer Geschäftsmodelle für Stadtwerke. Im Trianel Netzwerk<br />

»Neue Technologien« entwickelt Trianel gemeinsam<br />

mit Stadtwerken Lösungen für Smart Metering, dezentrale<br />

Erzeugung, Elektromobilität sowie verschiedene Energieeffizienz-Dienstle<strong>is</strong>tungen.<br />

Products, Services & Materials. Die Elektrofahrzeug-Sparte<br />

wird im Laufe der nächsten Jahre erheblich an Bedeutung<br />

gewinnen. Die ersten in Serie gefertigten Modelle stehen in<br />

den Startlöchern. Aus diesem Grund freuen wir uns über das<br />

Engagement und die Zusammenarbeit mit dem BEM.<br />

120 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

TÜV Rheinland Group<br />

Frank Ramowsky, Globaler Leiter Elektromobilität<br />

+49 221 806 2306<br />

Frank.Ramowsky@de.tuv.com<br />

www.tuv.com<br />

Beratung<br />

Das Ziel von TÜV Rheinland im Bereich Elektromobilität <strong>is</strong>t<br />

es, dass diese Art der Fortbewegung mindestens so sicher,<br />

attraktiv und vielfältig <strong>is</strong>t wie die konventionellen Formen<br />

der Mobilität. Wir begleiten dieses innovative Thema entlang<br />

der gesamten Wertschöpfungskette. Zum Be<strong>is</strong>piel mit<br />

Fahrzeug- und Komponententests, -prüfungen und deren<br />

Zertifizierung. Darüber hinaus kümmern wir uns beratend<br />

um alle Fragen bezüglich der Ladeinfrastruktur und deren<br />

Netzintegration.<br />

TÜV Rheinland <strong>is</strong>t ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstle<strong>is</strong>ter<br />

mit 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten<br />

17.500 Menschen an 500 Standorten in 65 Ländern. Sie erwirtschaften<br />

einen Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro. Die<br />

unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit<br />

von Mensch, Umwelt und Technik in fast allen Lebensbereichen.<br />

TÜV Rheinland prüft techn<strong>is</strong>che Anlagen, Produkte<br />

und Dienstle<strong>is</strong>tungen, begleitet Projekte und gestaltet Prozesse<br />

für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in<br />

zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland<br />

über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und<br />

Ausbildungszentren. Seit 2006 <strong>is</strong>t TÜV Rheinland Mitglied<br />

im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit<br />

und gegen Korruption.<br />

TÜV SÜD AG<br />

Volker Blandow, Leiter Elektromobilität (weltweit)<br />

+49 89 32950711<br />

e-mobility@tuev-sued.de<br />

www.tuev-sued.com/e-mobility<br />

Elektromobilität wird automobile Wertschöpfungsketten erheblich<br />

verändern, neue Kompetenzen und innovative Produktionsprozesse<br />

sind gefragt. Der Wandel im Automobilbau<br />

wird tiefgreifend sein und nahezu jede Komponente sowohl<br />

im Fahrzeug als auch in der Infrastruktur betreffen. Qualität<br />

und Sicherheit sind daher gerade in Zeiten des Wandels eine<br />

große Herausforderung.<br />

Elektr<strong>is</strong>che Sicherheit von Fahrzeug und Infrastruktur, Batteriesicherheit<br />

und funktionale Sicherheit bilden den Kern<br />

der TÜV SÜD-Dienstle<strong>is</strong>tungen in der Elektromobilität. Aber<br />

auch die Themen Arbeitsschutz, Hochvoltsicherheit (im Bereich<br />

Aus- und Weiterbildung), Flottenmanagement und die<br />

Grünstromzertifizierung sind wichtige Bausteine. Auch rund<br />

um Wasserstoff verfügt TÜV SÜD über langjährige Erfahrungen<br />

bei der Zulassung von Wasserstoff-Tankstellen sowie<br />

bei der Prüfung von Speichersystemen und Brennstoffzellen.<br />

TÜV SÜD betrachtet und testet nicht nur Einzelkomponenten,<br />

sondern richtet den Blick insbesondere auf die Systemsicherheit<br />

und die Interoperabilität. Das sichere und zuverlässige<br />

Zusammenspiel der Komponenten <strong>is</strong>t nicht nur ein<br />

Sicherheitskriterium, es wird vom Kunden als Qualitätsmerkmal<br />

vorausgesetzt. Die TÜV SÜD-Experten engagieren<br />

sich daher auch in den Bereichen der Normung und der<br />

internationalen Standard<strong>is</strong>ierung. Beim Elektrofahrzeug<br />

laufen diese Kompetenzen ideal und global zusammen. Damit<br />

deckt TÜV SÜD als internationaler Dienstle<strong>is</strong>ter mit ca.<br />

20.000 Mitarbeitern die Sicherheitsaspekte in der Elektromobilität<br />

ganzheitlich ab.<br />

Prüfung und Zertifizierung<br />

Neue Mobilität<br />

121


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Ladeinfrastruktur Photovoltaik und Ladeinfrastruktur<br />

U.P. Schmidt / PV-PORT<br />

Pr<strong>is</strong>ka Schmidt, Geschäftsführerin<br />

+49 7564 933 88 07<br />

info@up-schmidt.de<br />

www.pv-port.de<br />

Die Firma PV-PORT <strong>is</strong>t ein Unternehmen das seit sieben Jahren<br />

in der Photovoltaik-Branche tätig <strong>is</strong>t. Seit zwei Jahren<br />

produziert PV-PORT Carports, die mit einer PV-Anlage und<br />

einer Elektrotankstelle den Kunden die Möglichkeit bietet,<br />

ihr Elektroauto mit regenerativer Energie zu betanken. Kein<br />

Mix aus der Steckdose, sondern eigen produzierter Strom.<br />

Für Kunden fertigt PV-PORT repräsentative Carports aus Holz<br />

mit traditioneller Zimmermannskunst an, in Standard und<br />

Individueller Ausführung. Ebenso werden Parkplatzüberdachungen<br />

aus Stahl, die modular unbegrenzt erweiterbar sind<br />

und sich somit für kleine sowie große Kunden- und Mitarbeiterparkplätze<br />

eignen, angeboten. PV-PORT plant mit und für<br />

Kunden die Überdachung, die PV-Anlagen und den Bedarf<br />

an Elektrotankstellen und kümmert sich von der Planung b<strong>is</strong><br />

zur Fertigstellung um alles. Die Kunden-Vorteile liegen in der<br />

ubitricity Gesellschaft für verteilte<br />

Energiesysteme mbH<br />

Dr. Frank Pawlitschek und Knut Hechtf<strong>is</strong>cher, Geschäftsführer<br />

+49 30 398 371 690<br />

contact@ubitricity.com<br />

www.ubitricity.com<br />

Einfach überall Strom laden. Das Berliner Unternehmen<br />

ubitricity hat mit der Mobile Metering Technologie eine Lösung<br />

entwickelt, um die Kosten für Ladeinfrastruktur und Abrechnungssysteme<br />

für eFahrzeuge um b<strong>is</strong> zu 90 % zu senken.<br />

Ladepunkte werden durch den Einsatz mobiler Smart Meter<br />

im Ladekabel oder im Fahrzeug auf identifizierbare und<br />

schaltbare Steckdosen reduziert. Diese Systemsteckdosen<br />

sind so kompakt, dass sie nahezu überall installiert werden<br />

können. Eine kostengünstige Wandmontage <strong>is</strong>t ebenso wie<br />

die Integration in einem Beleuchtungsmast möglich. Fahrer<br />

von Elektrofahrzeugen bringen ihr intelligentes Ladekabel<br />

von ubitricity einfach zu jedem Ladepunkt mit. Sie können<br />

so Ladestrom überall, wo sie parken, zum Be<strong>is</strong>piel am Arbeitsplatz<br />

oder aus Straßenlaternen, beziehen - und zwar<br />

sicher, zuverlässig und mit nur einer Rechnung.<br />

Unabhängigkeit, der Rentabilität, dem Wettbewerbsvorteil<br />

und im Beitrag zu einer gesunden Umwelt.<br />

Die Systemsteckdosen kosten deutlich weniger als stationäre<br />

Ladeinfrastruktur und verursachen keine laufenden Kosten<br />

für Kommunikation oder Messstellenbetrieb. Zusammen<br />

mit der Elektronik im Ladekabel entsteht so ein vollfunktionsfähiger<br />

Ladepunkt mit Kommunikationsanbindung und<br />

Messtechnik. Das ermöglicht den kostengünstigen Ausbau<br />

von Ladepunkten, insbesondere auch im öffentlichen und<br />

halböffentlichen Raum.<br />

ubitricity wurde 2008 von Knut Hechtf<strong>is</strong>cher und Frank<br />

Pawlitschek in Berlin gegründet. In Zusammenarbeit mit<br />

führenden Partnern und auch gefördert durch das Bundesmin<strong>is</strong>terium<br />

für Wirtschaft und Technologie macht ubitricity<br />

Ladeinfrastruktur flächendeckend bezahlbar. Seit 2012 läuft<br />

das System in nationalen und internationalen Feldtests, um<br />

den kommerziellen Start Ende 2014 vorzubereiten.<br />

122 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

UL International Germany GmbH<br />

www.ul.com<br />

Prüfung<br />

Mit aller Kraft arbeitet UL daran Endverbraucher zu schützen<br />

und sicheren, vorschriftenkonformen Produkten den Weg auf<br />

die globalen Märkte zu ebnen. Sicherheit <strong>is</strong>t unser Auftrag.<br />

Und diese erfüllen wir bei UL jeden Tag mit unseren umfangreichen<br />

Inspektions-, Prüf-, Trainings-, Zertifizierungs- und<br />

Beratungsdienstle<strong>is</strong>tungen.<br />

Dies <strong>is</strong>t in der Elektromobilität nicht anders - seit mehr als 10<br />

Jahren prüft und zertifiziert UL Elektrofahrzeugtechnologien<br />

und entwickelt neue Normen entsprechend den Marktanforderungen.<br />

UL unterstützt Hersteller von der Entwicklung und<br />

Prüfung elektr<strong>is</strong>cher Komponenten der Ladeinfrastruktur sowie<br />

Elektrofahrzeugen b<strong>is</strong> hin zur funktionalen Sicherheit -<br />

weltweit nach internationalen Normen.<br />

UL <strong>is</strong>t ein führendes weltweites Unternehmen für Sicherheitstechnik<br />

mit einer Erfolgsgeschichte von über 100 Jahren.<br />

UL beschäftigt fast 9.000 Fachleute in 46 Ländern und<br />

entwickelt die Zukunft der Sicherheit mit fünf verschiedenen<br />

Geschäftsbereichen - Product Safety, Environment, Life &<br />

Health, Verification und Knowledge Services - um die ständig<br />

steigenden Anforderungen von Kunden und der weltweiten<br />

Öffentlichkeit zu erfüllen.<br />

UNIQUE1 GmbH<br />

Denn<strong>is</strong> Petry, Geschäftsführer<br />

+49 69 9494 334 0<br />

d.petry@unique1.eu<br />

www.unique1.eu<br />

Beratung<br />

UNIQUE1 <strong>is</strong>t eine inhabergeführte Agentur mit Sitz in Frankfurt<br />

und Berlin, deren Le<strong>is</strong>tungsspektrum von der Konzeption<br />

strateg<strong>is</strong>cher Markenpositionierungen b<strong>is</strong> zur Real<strong>is</strong>ierung<br />

markt- und zielgruppenspezif<strong>is</strong>cher Marketingkommunikations-<br />

und Vertriebsmaßnahmen reicht. UNIQUE1 »Think<br />

Mobility« versteht sich als Spezial<strong>is</strong>t für branchen- und verkehrsmittelübergreifende<br />

Marketing- und Vertriebsberatung<br />

für zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätskonzepte auf dem nationalen<br />

wie auch internationalen Mobilitätsmarkt.<br />

terd<strong>is</strong>ziplinären Prozess, die unterschiedlichen für das jeweilige<br />

Mobilitätsprojekt relevanten Parteien aus Wirtschaft,<br />

W<strong>is</strong>senschaft und Politik zusammenzubringen. Die Kernkompetenz<br />

von UNIQUE1 auf dem Gebiet der Neuen Mobilität<br />

liegt in der Entwicklung von Geschäftsmodellen und<br />

Business Plänen sowie der Ausgestaltung des Marketing-<br />

Mix (Produkt, Pre<strong>is</strong>, D<strong>is</strong>tribution und Kommunikation) und<br />

der operativen Vermarktungsarbeit im Privat- wie auch Geschäftskundensegment.<br />

Damit bietet UNIQUE1 Unternehmen, die sich auf dem Zukunftsmarkt<br />

Mobilität positionieren wollen, ein ganzheitliches<br />

Le<strong>is</strong>tungsangebot. UNIQUE1 unterstützt in den frühen<br />

Phasen der Marktforschung, Potenzialanalyse und<br />

Konzeptentwicklung. Als fachlich übergreifender, koordinierender<br />

Dienstle<strong>is</strong>ter hilft UNIQUE1 bei dem komplexen, in-<br />

Neue Mobilität<br />

123


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Prüfung und Zertifizierung Elektrofahrradhersteller<br />

Urban-e GmbH & Co. KG<br />

Frank Müller, Geschäftsführer<br />

+49 30 7889 0780<br />

fm@urban-e.com<br />

www.urban-e.com<br />

Urban-e <strong>is</strong>t ein junges, innovatives Unternehmen im Bereich<br />

der Elektromobilität, welches elektrifizierte Lastenfahrräder<br />

produziert und vertreibt. 2009 begann die Erfolgsgeschichte<br />

des Unternehmens mit der Ansiedlung auf dem EUREF Campus<br />

in Berlin. Anfang 2013 wurde die Produktionsstätte in<br />

Glashütte eröffnet. Urban-e möchte eine Neue Mobilität mit<br />

gestalten, die wesentlich durch den Elektroantrieb geprägt<br />

sein wird. Mobilität soll ein faszinierendes Medium sein, mit<br />

dem wir uns über Design, Nachhaltigkeit und Lebensfreude<br />

definieren können und dabei andere Menschen in der Umgebung<br />

nicht durch Lärm oder Abgase einschränken.<br />

Noch haben die me<strong>is</strong>ten Kurierdienste kein geeignetes eFahrzeug<br />

um die steigende Nachfrage zu bewältigen. Solch ein<br />

eFahrzeug muss zuverlässig, schnell und flexibel sein, mehr<br />

Ladekapazität als ein Fahrrad haben und effizienter bzw.<br />

VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut GmbH<br />

Dr. Günter Schipper<br />

+49 69 8306 226<br />

guenter.schipper@vde.com<br />

www.vde.com<br />

Funktionale und elektr<strong>is</strong>che Sicherheit sind krit<strong>is</strong>che Erfolgsfaktoren<br />

der Elektromobilität. Dies gilt für das Fahrzeug im<br />

Betriebsfall, bei einem Unfall und in der Reparatur ebenso<br />

wie für den Ladevorgang, z.B. werden im Umweltsimulationsverfahren<br />

daher die Kfz-Komponenten beim VDE Prüf- und<br />

Zertifizierungsinstitut auf die Probe gestellt. (Li-Ionen)-<br />

Batterien werden auf ihre Produkt- und Transportsicherheit<br />

sowie ihre Performance getestet und auch das Gesamtverhalten<br />

des Fahrzeuges hinsichtlich seiner elektromagnet<strong>is</strong>chen<br />

Verträglichkeit wird überprüft.<br />

kostengünstiger als ein Auto sein. Urban-e schließt diese<br />

Lücke zw<strong>is</strong>chen Auto und Fahrrad und bietet das Lasten-<br />

Elektrorad »iBullitt« als Serienfahrzeug an. Bas<strong>is</strong> <strong>is</strong>t ein eingeführtes<br />

hochqualitatives Lastenrad aus Dänemark (»Bullitt«),<br />

das von Urban-e elektrifiziert und ggf. mit Solarpanels<br />

ausgestattet wird. Die Ausstattung des iBullitts <strong>is</strong>t modular,<br />

d.h. es kann nach Ihren Vorstellungen zusammengestellt<br />

werden. Dabei wählen Sie zw<strong>is</strong>chen drei verschiedenen<br />

Grundmodellen und können diese mit unterschiedlichen<br />

Komponenten ausstatten, z.B. Ihrer Lieblingsfarbe, einem<br />

zusätzlichen Wechsel- und/oder festen Akku, unterschiedlichen<br />

Transportboxen und vielem mehr. Unsere Produkte<br />

kombinieren dabei Innovation, Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein,<br />

Werbung und Kostenersparn<strong>is</strong>.<br />

Hierfür bietet das VDE-Institut seine Kompetenz in den Prüfungen<br />

nach der Kfz-Richtlinie und nach Normen und Herstellerspezifikationen<br />

an. Auch die Produktentwicklungsphase<br />

begleitet das VDE-Institut mit umfangreichen Prüfmöglichkeiten.<br />

Durch die Benennung des VDE-Instituts als Techn<strong>is</strong>cher<br />

Dienst der Kategorie A und D durch das Kraftfahrt-Bundesamt<br />

(KBA) können Prüfungen an Elektrofahrzeugen zur<br />

Vergabe der e1-Kennzeichnung durchgeführt werden.<br />

Seit 1920 steht das VDE-Zeichen für Sicherheit und Qualität<br />

in der Elektro- und Informationstechnik. Kooperationsvereinbarungen<br />

in mehr als 50 Ländern stellen sicher, dass die<br />

vom VDE durchgeführten Inspektionen international anerkannt<br />

werden. Die Zertifikate und Zeichen des VDE dienen<br />

Herstellern und Handel als Zugang zu den Weltmärkten.<br />

124 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Veloform Media GmbH<br />

Dr. Anselm Franz<br />

+49 30 400 562 0<br />

franz@veloform.com<br />

www.veloform.com<br />

Veloform Media GmbH entwickelt, produziert und vermarktet<br />

weltweit außergewöhnliche Fahrzeuge und Bauwerke.<br />

Die Out-of-Home Medien bboxx ® , xBob ® , velotaxi ® und eVelotaxi<br />

® sind ultimative Werkzeuge für Werbekampagnen, die<br />

in Erinnerung bleiben sollen, sowohl für Events, Incentives,<br />

als auch für Messe-Shuttles.<br />

Innovativ, nachhaltig und europaweit einzigartig wird in Berlin<br />

seit 1997 eine umweltfreundliche Verkehrsidee von der<br />

Veloform Media GmbH praktiziert. Ein internationales Netzwerk<br />

mit rund 1.800 Fahrzeugen und zahlreichen Lizenznehmern<br />

<strong>is</strong>t entstanden, das kontinuierlich wächst. Heute <strong>is</strong>t<br />

Velotaxi in Deutschland und weltweit in 53 Ländern an mehr<br />

als 120 Standorten aktiv.<br />

Agentur und Elektrofahrradhersteller<br />

vpa Verkehrsfachschule GmbH<br />

Rolf Dautel-Haußmann, Geschäftsführer<br />

+49 7021 920 8023<br />

r.haussmann@vpa.de<br />

www.vpa.de<br />

Die vpa Verkehrsfachschule GmbH <strong>is</strong>t eine Fahrlehrerausbildungsstätte,<br />

die sich im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität<br />

in Baden-Württemberg mit ihrem Projekt e-Fahrschule<br />

engagiert hat. Unter dem Motto »Elektrofahrzeuge<br />

brauchen Elektrofahrer« vermitteln wir Fahrlehrerinnen und<br />

Fahrlehrern in unseren Fortbildungsveranstaltungen den Zugang<br />

zu Elektrofahrzeugen im Pkw- und Zweiradbereich. Wir<br />

unterstützen sie bei der Ausbildung ihrer Fahrschülerinnen<br />

und Fahrschüler sowohl mit den notwendigen Ausbildungskonzeptionen<br />

als auch ganz konkret mit der Bereitstellung<br />

geeigneter Ausbildungsfahrzeuge. Dafür haben wir zusammen<br />

mit unserem Projektpartner, dem Weiterbildungszentrum<br />

Ulm für innovative Energietechnologien e.V. (WBZU),<br />

Unterrichtspläne und Medien für den Fahrschulunterricht erstellt.<br />

Ziel des Projektes <strong>is</strong>t es, Fahrschulen als Multiplikatoren<br />

für die verbreitete Nutzung von Elektrofahrzeugen zu gewinnen<br />

und Fahranfänger für Elektromobilität zu bege<strong>is</strong>tern.<br />

Über unsere Ausbildungserfahrungen informieren wir regelmäßig<br />

sowohl die einschlägigen Berufsverbände wie auch<br />

die verantwortlichen Verwaltungsebenen. Wir wollen die<br />

Nutzung von Elektrofahrzeugen in der Fahrausbildung vor<br />

allem im innerstädt<strong>is</strong>chen Bereich zu einer Selbstverständlichkeit<br />

werden lassen und Fahranfängern einen kompetenten<br />

Einstieg in die Nutzung von Elektrofahrzeugen ermöglichen,<br />

denn »Elektrofahrzeuge brauchen Elektrofahrer«.<br />

Fahrlehrerausbildungsstätte<br />

Neue Mobilität<br />

125


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Prüfung und Zertifizierung Informationsunternehmen<br />

WTI-Frankfurt eG<br />

Manfred Jaksch, Vorstand<br />

+49 69 4308 263<br />

m.jaksch@wti-frankfurt.de<br />

www.wti-frankfurt.de<br />

WTI-Frankfurt eG befasst sich mit den Themen W<strong>is</strong>sensbeschaffung,<br />

W<strong>is</strong>senserschließung und W<strong>is</strong>senstransfer. Dazu<br />

bündelt das Unternehmen das weltweit veröffentlichte Ingenieurw<strong>is</strong>sen<br />

in seinen Datenbanken, erschließt es mit semant<strong>is</strong>chen<br />

Technologien unter Einsatz eines deutsch-engl<strong>is</strong>chen<br />

Thesaurus und bereitet es für zielgenaues Auffinden<br />

in einem eigenen, modernen Suchsystem auf.<br />

Die Datenbank TEMA ® (Technik und Management) mit über<br />

4,4 Millionen Literaturnachwe<strong>is</strong>en gehört zu den führenden<br />

Angeboten von techn<strong>is</strong>ch-w<strong>is</strong>senschaftlichen Fachinformationen.<br />

WTI bietet mit der Datenbank TEMotive Elektromobilität<br />

mit zurzeit etwa 350.000 Nachwe<strong>is</strong>en, dem monatlichen<br />

Journal »Elektromobilität« sowie einer Alert-Möglichkeit<br />

wichtige techn<strong>is</strong>ch-w<strong>is</strong>senschaftliche Literaturnachwe<strong>is</strong>e an,<br />

die sich neuesten Fragestellungen aus dem breiten Spektrum<br />

yoove Mobility GmbH<br />

Hendrik Schneider, Geschäftsführer<br />

+49 30 652 157 310<br />

hendrik.schneider@yoove.com<br />

www.yoove.com<br />

Die yoove Mobility GmbH <strong>is</strong>t ein inhabergeführtes Dienstle<strong>is</strong>tungsunternehmen.<br />

Yoove entwickelt, erarbeitet und bietet<br />

neue Formen der Mobilität und Kommunikation an. Dabei<br />

gliedert sich das Unternehmen in zwei Geschäftsbereiche.<br />

Der Geschäftsbereich yoove FUN bietet für Privatkunden<br />

Segwaymiet- und Segwaytourangebote in Berlin und<br />

Potsdam. Mit über 100 SEGWAYS hat yoove FUN im März<br />

2011 das Tourengeschäft gestartet. Die geführten SEGWAY-<br />

Touren beginnen und enden in Berlin am Potsdamer Platz<br />

und in Potsdam beim dortigen yoove FUN Standort im Holländ<strong>is</strong>chen<br />

Viertel. Der Geschäftsbereich yoove PRO bietet für<br />

Geschäftskunden Management-, Kommunikations-, Incentive-<br />

und Beratungsle<strong>is</strong>tungen rund um die neuen Mobilitätsund<br />

Kommunikationsformen.<br />

F r a n k f u r t<br />

der Elektromobilität annehmen und Lösungen aufzeigen.<br />

Mit Hilfe der von WTI speziell entwickelten Suchmaschine<br />

TecFinder <strong>is</strong>t das Auffinden von Literaturnachwe<strong>is</strong>en selbst<br />

in dem sehr umfangreichen Datenbestand sehr einfach.<br />

Le<strong>is</strong>tungsstarke Analysewerkzeuge führen schnell und präz<strong>is</strong>e<br />

zu den richtigen Informationen.<br />

Yoove PRO greift rund um fahraktive Events auf einen großen<br />

Erfahrungsschatz zurück. Vom klass<strong>is</strong>chen Fahrservice<br />

über kundenspezif<strong>is</strong>che Touren b<strong>is</strong> hin zur kompletten Fahrzeuglog<strong>is</strong>tik<br />

im Rahmen einer fahraktiven Veranstaltung<br />

real<strong>is</strong>iert yoove PRO mit Elektrofahrzeugen europaweit die<br />

Vorstellungen und Wünsche ihrer Geschäftskunden. Raffinierte<br />

und modulare Parcours runden das Angebot ab und<br />

verleihen den Elektrofahrzeugen als trendiges Event-Tool<br />

eine neue Bedeutung. Das qualifizierte und geschulte Team<br />

steht dem Kunden sowohl in der Planung und Vorbereitung<br />

als auch in der Durchführung kompetent zur Seite. Yoove<br />

PRO macht die Elektromobilität für jedermann erlebbar und<br />

garantiert fahraktiven Spaß, der in positiver Erinnerung eines<br />

jeden Teilnehmers bleibt. Sämtliche Gewerke wie Organ<strong>is</strong>ation,<br />

Gestaltung, Log<strong>is</strong>tik, Personal und Controlling sind im<br />

Dienstle<strong>is</strong>tungsumfang von yoove PRO enthalten.<br />

126 Neue Mobilität


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Zentrum für erneuerbare<br />

Energien und Nachhaltigkeit e.V.<br />

Gerhard Kopf<br />

+49 9624 903646<br />

zen@zen-ensdorf.de<br />

www.zen-ensdorf.de<br />

Beratung<br />

Die Region verfügt über ein großes Know-how im Bereich<br />

Erneuerbare Energien. Es gilt nicht nur das vorhandene<br />

W<strong>is</strong>sen an die Öffentlichkeit zu vermitteln, sondern auch<br />

sämtliche Akteure in der Region über die Aktivitäten und<br />

Möglichkeiten, die potenzielle Partner in der Region bieten<br />

können, zu informieren. Dadurch sollen Möglichkeiten zur<br />

klimaschonenden und kostengünstigen Energieeinsparung<br />

und -erzeugung wahrgenommen werden. Eine folgerichtige<br />

Entscheidung war deshalb die Einrichtung des in Ensdorf<br />

angesiedelten Zentrums für Erneuerbare Energien und<br />

Nachhaltigkeit (ZEN) in der ehemaligen Kloster-Gaststätte,<br />

seit dem Start am 1. Oktober 2008 geleitet von Geschäftsführer<br />

Gerhard Kopf. ZEN versteht sich als Info-Stelle, als<br />

Instrument für Erstkontakte, Beratung, Information und<br />

Vernetzung. Aufgabenbereiche sind hier die Vernetzung von<br />

Akteuren, die Förderung des Erfahrungsaustausches, Hilfe<br />

beim Aufbau von nachhaltigen Strukturen, Information und<br />

Beratung, auch im Sinne der Herstellung von Erstkontakten<br />

zw<strong>is</strong>chen Handwerksbetrieben und Endkunden sowie vor allem<br />

Öffentlichkeitsarbeit.Zu dem Thema Erneuerbare Energien<br />

gehört natürlich auch die Mobilität. Das ZEN <strong>is</strong>t selber<br />

im Besitz zweier Elektrofahrzeuge. Zum Fuhrpark gehören<br />

ein Mitsub<strong>is</strong>hi i-MiEV und ein N<strong>is</strong>san Leaf. Diese stehen für<br />

Bürger des Landkre<strong>is</strong>es Amberg-Sulzbach auch für Probefahrten<br />

bereit. Des Weiteren veranstaltet das Zentrum für<br />

Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit einen Tag der eMobilität.<br />

Dieser findet am 20. September 2014 auf dem Dultplatz<br />

in Sulzbach-Rosenberg statt. Es werden zahlreiche<br />

eAutos präsentiert und zusätzlich werden Probefahrten angeboten.<br />

Abgerundet wird diese Informationsveranstaltung<br />

mit einem Vortrag von Herrn Sigl (Präsident des BEM) zum<br />

Thema Elektromobilität.<br />

Zero Motorcycles<br />

Martin Driehaus, Marketing Director Europe<br />

+31 725112014<br />

martin.driehaus@zeromotorcycles.com<br />

www.zeromotorcycles.com.<br />

Zero Motorcycles <strong>is</strong>t ein US-amerikan<strong>is</strong>cher Hersteller von<br />

Elektromotorrädern. Hauptsitz des Unternehmens <strong>is</strong>t Santa<br />

Cruz, das kaliforn<strong>is</strong>che Mekka für Trendsportarten. Zero produzierte<br />

bereits seine ersten Prototypen mit dem Ziel, traditionelle<br />

Motorradeigenschaften mit Hightech-Entwicklungen<br />

aus der Lithium-Ionen-Forschung und dem nahegelegenen<br />

Silicon Valley zu vereinen. 2009 brachte das Unternehmen<br />

als erster Anbieter überhaupt eine vollständige Modellreihe<br />

mit elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Motorrädern für die Straße und<br />

das Gelände auf den Markt.<br />

Mit techn<strong>is</strong>chem Know-how, tatkräftiger Unterstützung von<br />

ausgewiesenen Motorrad-Experten und viel Innovationskraft<br />

stieg Zero Motorcycles so innerhalb weniger Jahre<br />

von einem Start-Up zu einem der Branchenführer in seinem<br />

Marktsegment auf. Mit dem Launch der ersten Modellreihe<br />

trat das Unternehmen auch in den europä<strong>is</strong>chen Markt ein<br />

und vertreibt seine Produkte seitdem vom Europastandort<br />

Alkmaar in den Niederlanden aus.<br />

Aktuell umfasst die Produktpalette von Zero Motorcycles vier<br />

Motorräder. Die Zero S, Zero SR und Zero FX sind vor allem<br />

auf den Straßen- und Stadtverkehr ausgerichtet, während<br />

die Zero DS gleichwohl auch spielend Schotterstraßen und<br />

staubige P<strong>is</strong>ten unter die Räder nimmt. Die neuen 2014er<br />

Modelle überzeugen durch ein weiterentwickeltes Design<br />

und noch mehr Le<strong>is</strong>tung, Reichweite, Höchstgeschwindigkeit<br />

und Akkulebensdauer. Alle Modelle können über Händler<br />

in Deutschland, Österreich und der Schweiz Probe gefahren<br />

und bestellt werden.<br />

Elektromotorradhersteller<br />

Neue Mobilität<br />

127


BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Versicherung Zulieferer<br />

ZIEHL-ABEGG Automotive GmbH<br />

Harald Ludescher, Vertriebsleiter<br />

+49 794016 95002<br />

Harald.Ludescher@ziehl-abegg.de<br />

www.ziehl-abegg.de<br />

Zurich Versicherung -<br />

Bezirksdirektion Detlev Knoll<br />

Detlev Knoll<br />

+49 8652 94 85 38<br />

knoll@zuerich.de<br />

www.zurich.de/knoll<br />

Die Zurich Bezirksdirektion Detlev Knoll bietet Versicherungslösungen<br />

für jede Art der elektr<strong>is</strong>chen Fortbewegung<br />

im Privat- und Firmenbereich. Vor etwa 5 Jahren fiel der Startschuss<br />

zu unserem Versicherungspaket in Zusammenarbeit<br />

mit Reinhold Eder, dem Geschäftsführer der Firma Segway<br />

Deutschland. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit der<br />

Zurich Gruppe Deutschland konnte ein deutschlandweit einmaliges,<br />

flexibles und le<strong>is</strong>tungsstarkes Versicherungspaket<br />

entwickelt werden.<br />

Spezial<strong>is</strong>iert haben wir uns unter anderem auf Versicherungslösungen<br />

für jede Art der elektron<strong>is</strong>chen Fortbewegung<br />

im Privat und Firmenbereich. Mein Team und ich begleiten<br />

die deutsche eMobilität seit der ersten Stunde und konnten<br />

ein deutschlandweit einmaliges, flexibles und le<strong>is</strong>tungsstarkes<br />

Versicherungspaket entwickeln. Auf Grund des großen<br />

Weltweit kommen Menschen täglich mit Produkten von<br />

ZIEHL-ABEGG in Berührung. Aufzüge werden mit ZIEHL-<br />

ABEGG-Motoren betrieben, U-Bahnen werden mit ZIEHL-<br />

ABEGG-Ventilatoren belüftet und Hybridbusse fahren mit<br />

Generatoren von ZIEHL-ABEGG. Innovative Lufttechnik, Antriebstechnik<br />

und Regeltechnik von ZIEHL-ABEGG findet sich<br />

in Industrieanlagen, in Wind- und anderen Kraftwerken. Das<br />

Familienunternehmen <strong>is</strong>t der weltgrößte Zulieferer von Motoren<br />

und Elektronik für mittelständ<strong>is</strong>che Aufzugshersteller<br />

sowie Technologieführer bei großen Industrieventilatoren.<br />

Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen alleine im Jahr<br />

2013 die Bedeutung des zukunftsträchtigen Radnabenantriebs<br />

ZAwheel von ZIEHL-ABEGG: darunter von der Energy<br />

Globe Foundation, dem Umweltbundesamt und dem Bundesumweltmin<strong>is</strong>terium.<br />

Beim internationalen Plus X Award<br />

verlieh die Jury dem ZAwheel das Prädikat »Bester Elektromotor<br />

des Jahres«.<br />

Am Hauptsitz in Künzelsau arbeiten 300 Techniker und Ingenieure<br />

an Innovationen für die Antriebstechnik, die Lufttechnik<br />

und Regeltechnik von morgen. In den weltweit 15<br />

Produktionsstätten und 86 Vertriebsstandorten sind 3.300<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Das alles begann<br />

vor mehr als 100 Jahren mit der Entwicklung und dem<br />

Bau von Elektromotoren. Seit 2004 fließt das Know-how in<br />

den Bereich Automotive ein. Um der Bedeutung der eMobilität<br />

gerecht zu werden, hat ZIEHL-ABEGG Ende 2011 das Unternehmen<br />

ZIEHL-ABEGG Automotive mit Sitz in Künzelsau<br />

gegründet. ZIEHL-ABEGG fokussiert so seine Kernkompetenzen<br />

im Bereich Radnabenmotoren, Achsenantriebe und Generatoren,<br />

um der Nutzfahrzeugbranche zukunftswe<strong>is</strong>ende<br />

Lösungen anzubieten<br />

Erfolgs in diesem Bereich erhielten wir eine Nominierung für<br />

den bayer<strong>is</strong>chen Staatspre<strong>is</strong> beim eCarTec Award 2011 in<br />

München. Auch im Bereich CarSharing sind wir mittlerweile<br />

ein fester Bestandteil.<br />

Die Philosophie nach der wir arbeiten <strong>is</strong>t es, jederzeit für<br />

unsere Kunden da zu sein, wenn es darauf ankommt. Dies<br />

nennen wir das »Zurich Help Point Versprechen«. Dabei stehen<br />

wir stets an Ihrer Seite bei allen Veränderungen, die das<br />

Leben mit sich bringt.<br />

128 Neue Mobilität


WHO<br />

IS<br />

<strong>Who</strong><br />

DER<br />

ELEKTRO-<br />

<strong>MOBILITÄT</strong><br />

Verbände, Initiativen, Organ<strong>is</strong>ationen, die aktiv Zeichen setzen.<br />

Neue Mobilität<br />

129


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der elektromobilität<br />

<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der<br />

Elektromobilität<br />

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, b<strong>is</strong> 2020 eine Million<br />

Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen. Klar <strong>is</strong>t,<br />

dass dieses Ziel nur branchenübergreifend und gesamtgesellschaftlich<br />

erreicht werden kann. Nur durch aktive Zeichen<br />

und nachhaltiges Engagement aller beteiligten Akteure<br />

von der Politik über die industrie, Wirtschaft und Forschung<br />

b<strong>is</strong> hin zu den verschiedenen Branchenverbänden<br />

kann Deutschland tatsächlich wie gewünscht Leitmarkt und<br />

Leitanbieter für eine Neue Mobilität werden.<br />

Doch was wird zur Erreichung dieses Ziels konkret unternommen?<br />

Und vor allem von wem? Denn am Ende des Tages<br />

geht es nicht nur um fachliche Kompetenz, eloquente Reden<br />

und große Pläne, sondern um prakt<strong>is</strong>che Lösungen, zielführende<br />

Initiativen und konkrete Maßnahmen, die innerhalb<br />

der Gesellschaft deutlich sichtbar werden.<br />

Je mehr Player sich an der D<strong>is</strong>kussion über eine em<strong>is</strong>sionsarme<br />

Mobilität der Zukunft beteiligen, desto mehr Dynamik<br />

entsteht in diesem Zukunftsbereich. Mit einer Vielzahl an<br />

Akteuren, die sich aus den verschiedenen involvierten Branchen<br />

einbringen, erhält die gesamte D<strong>is</strong>kussion über eine<br />

nachhaltige und zukunftsfähige Verkehrsbewältigung einen<br />

enormen Stellenwert in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.<br />

Denn je häufiger die Vor- und Nachteile, Hintergründe, Herausforderungen<br />

und die Bedeutung der Neuen Mobilität<br />

für Klima- und Umweltschutz, Ressourcenschonung, Wertschöpfung,<br />

Arbeitsplätze und die mit all dem verbundenen<br />

Chancen für unseren Wirtschaftsstandort themat<strong>is</strong>iert werden,<br />

desto größer wird die öffentliche Wahrnehmung, die Akzeptanz<br />

und das Verständn<strong>is</strong> für den notwendigen Systemwechsel.<br />

Diese Aufgabe kann nur eine gesamtgesellschaftliche sein<br />

und erfordert die aktive Teilnahme der innovativsten Netzwerke<br />

Deutschlands, vorausschauender Persönlichkeiten und das<br />

kooperative Zusammenwirken aller beteiligten Akteure, b<strong>is</strong><br />

hin zum Engagement eines jeden Bürgers.<br />

Es <strong>is</strong>t schön zu sehen, dass das Bewusstsein für eMobilität,<br />

Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit mit zunehmender<br />

Häufigkeit und aus vielen verschiedenen Richtungen in den<br />

Medien und damit im Alltag der Menschen ankommt. Diese<br />

Tatsache <strong>is</strong>t all jenen zu verdanken, die erkannt haben, dass<br />

die W<strong>is</strong>sensvermittlung, Aufklärung und konstruktive Auseinandersetzung<br />

für ihre Mitglieder und Interessenten eine<br />

entsprechende themat<strong>is</strong>che Relevanz darstellt.<br />

Vor diesem Hintergrund haben wir uns die Frage gestellt,<br />

welche NGOs sich bereits heute aktiv mit dieser Zielsetzung<br />

beschäftigen. In der Rubrik »<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität«<br />

haben wir deshalb in den letzten vier Ausgaben die Verbände,<br />

Initiativen und Organ<strong>is</strong>ationen vorgestellt, die sich<br />

für nachhaltige und zukunftswe<strong>is</strong>ende Mobilitätslösungen<br />

einsetzen. Auf je einer Seite haben wir diesen Unterstützern<br />

eine Plattform geben, um unserem Fachpublikum ihr Engagement<br />

für eine Neue Mobilität vorzustellen. Auf diese We<strong>is</strong>e<br />

wollten wir Gemeinsamkeiten und Standpunkte darstellen<br />

und verdeutlichen, welchen unterschiedlichen Fokus sie<br />

in diesem Bereich setzen und welche konkreten Positionen<br />

sie dabei vertreten.<br />

Diese unterschiedlichen Branchenakteure engagieren sich<br />

in ergänzenden und miteinander verbundenen Themenschwerpunkten.<br />

Und nur durch die Vielzahl aktiver Stimmen<br />

können wir langfr<strong>is</strong>tig die Schlüsseltechnologien Elektromobilität<br />

und Erneuerbare Energie international sichtbar an<br />

eine europä<strong>is</strong>che Führungsposition setzen. So steht zum<br />

Be<strong>is</strong>piel im Bundesverband eMobilität die Förderung em<strong>is</strong>sionsarmer<br />

Antriebstechnologien und die Schaffung eines<br />

polit<strong>is</strong>chen Durchsetzungsinteresses im Sinne einer Neuen<br />

Mobilität an erster Stelle. In diesem Kontext schwingen natürlich<br />

verwandte Themen wie Nachhaltigkeit, Erneuerbare<br />

Energien, SmartGrid, der Klima- und Umweltschutz sowie<br />

die Förderung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen mit.<br />

130 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - acatech<br />

acatech<br />

Deutsche Akademie<br />

der Technikw<strong>is</strong>senschaften e.V.<br />

acatech berät Politik und Öffentlichkeit in technikbezogenen Zukunftsfragen.<br />

Wie genau sehen diese Beratungsle<strong>is</strong>tungen im Bereich der<br />

Elektromobilität aus? Wo sehen Sie dort derzeit den höchsten Beratungs-<br />

und Handlungsbedarf?<br />

acatech bringt bei solchen übergreifenden technologiepolit<strong>is</strong>chen Themen<br />

die Experten aus W<strong>is</strong>senschaft und Wirtschaft zusammen. Dafür<br />

kann die Akademie auf das Fachw<strong>is</strong>sen ihrer Mitglieder - herausragende<br />

W<strong>is</strong>senschaftler aus dem In- und Ausland und Persönlichkeiten aus<br />

technologieorientierten Unternehmen und Vereinigungen - zurückgreifen.<br />

Binnen weniger Monate erarbeitete die Akademie auf dieser Bas<strong>is</strong><br />

die an Politik und Gesellschaft gerichtete Stellungnahme »Wie Deutschland<br />

zum Leitanbieter für Elektromobilität werden kann«. Diese markierte<br />

Anfang 2010 einen Wendepunkt: Neben dem Ziel eines deutschen<br />

Leitmarkts zeigte acatech Wege zu einer Leitanbieterschaft deutscher<br />

Unternehmen in elektromobilen Technologien auf - dieses Ziel floss in die<br />

weiteren innovationspolit<strong>is</strong>chen Programme der Bundesregierung ein.<br />

Im Mai 2010 übernahm acatech Präsident Henning Kagermann den Vorsitz<br />

der Nationalen Plattform Elektromobilität, die den gemeinsamen<br />

Aufbruch der rund 140 Partner über acht unterschiedlichen Branchen<br />

hinweg koordiniert.<br />

Für den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland <strong>is</strong>t zentral,<br />

dass Elektromobilität als Gesamtsystem wahrgenommen wird. An den<br />

Schnittstellen der unterschiedlichen Branchen entstehen zahlreiche<br />

neue Potenziale und Anforderungen: Besonderer Beratungs- und Handlungsbedarf<br />

besteht im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie<br />

(IKT) und in den Dienstle<strong>is</strong>tungen rund um die Elektromobilität.<br />

Durch moderne, le<strong>is</strong>tungsfähige IKT werden intelligente Produkte<br />

geschaffen, die eigenständig Informationen austauschen und<br />

sich gegenseitig steuern. Elektrofahrzeuge können mit intelligenten<br />

Verkehrs- und Energiesystemen vernetzt werden. Die Entwicklung des<br />

Fahrzeuges zu einem Knotenpunkt im Internet eröffnet zugleich Potenziale<br />

für neue webbasierte Dienstle<strong>is</strong>tungen. Zu diesen Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

zählen technologiebegleitende Services und Infrastrukturdienstle<strong>is</strong>tungen<br />

wie auch neue Nutzungsmodelle. Dabei müssen wir verschiedene<br />

Herausforderungen annehmen und lösen: Die Sicherheit<br />

von Kommunikation und die Gewährle<strong>is</strong>tung von Privatheit sind nur<br />

zwei von acatech kürzlich in der Stellungnahme »Menschen und Güter<br />

bewegen« identifizierte und nun zu bearbeitende Handlungsfelder.<br />

Präsident<br />

Prof. Dr. Reinhard F. Hüttl<br />

Prof. Dr. Henning Kagermann<br />

Gründungsjahr 2008<br />

Schwerpunkt<br />

acatech le<strong>is</strong>tet als nationale Akademie<br />

der Technikw<strong>is</strong>senschaften unabhängige,<br />

gemeinwohlorientierte und w<strong>is</strong>senschaftsbasierte<br />

Politik- und Gesellschaftsberatung<br />

und tritt ein für nachhaltiges<br />

Wachstum durch Innovation.<br />

Die Akademie bildet eine Plattform zum<br />

Austausch zw<strong>is</strong>chen W<strong>is</strong>senschaft und<br />

Wirtschaft. Schwerpunkte der Tätigkeit<br />

sind die Themen Bildung und Technikkommunikation,<br />

Energie, Ressourcen<br />

und Nachhaltigkeit sowie Technologien.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

acatech setzt sich in Projekten, Stellungnahmen<br />

und Empfehlungen dafür ein,<br />

Deutschland zum Leitanbieter und Leitmarkt<br />

für Elektromobilität zu entwickeln.<br />

Außerdem koordiniert acatech die inhaltliche<br />

und redaktionelle Arbeit der von<br />

acatech Präsident Henning Kagermann<br />

geleiteten NPE.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Michael Püschner, Referent<br />

pueschner@acatech.de<br />

www.acatech.de<br />

Neue Mobilität<br />

131


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ACE Auto Club Europa e.V.<br />

ACE<br />

ACE Auto Club Europa e.V.<br />

1. Vorsitzender Wolfgang Rose<br />

stellv. Vorsitzender Erwin Braun<br />

Gründungsjahr 1965<br />

Schwerpunkt<br />

Der ACE <strong>is</strong>t Dienstle<strong>is</strong>ter für seine Mitglieder<br />

und ihre Familien. Damit haben<br />

über 1,2 Mio. Menschen Anspruch auf<br />

die Dienstle<strong>is</strong>tungen des Clubs.<br />

Der ACE hilft, Mobilität umfassend zu<br />

sichern und zu fördern.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der ACE hilft seinen Mitgliedern zielgerichtet,<br />

kundenorientiert und wirtschaftlich<br />

rund um die persönliche Mobilität, dazu<br />

gehört auch sich für neue Mobilitätskonzepte<br />

zu engagieren, die den Mitgliedern<br />

Nutzen bringen werden. Darüber hinaus<br />

<strong>is</strong>t der Einsatz für eine zukunftsorientierte<br />

Verkehrspolitik, die sich am Prinzip der<br />

Nachhaltigkeit orientiert, auch Satzungsziel<br />

des ACE. Im Bereich der eMobilität<br />

möchte der ACE sein großes Netzwerk<br />

in Industrie, Verbände und Verwaltungen<br />

nutzen, um im Sinne der Menschen<br />

schnell pragmat<strong>is</strong>che Lösungen umzusetzen,<br />

dabei gilt es Interessen von Kommunen<br />

und Endkunden einzubeziehen.<br />

Ansprechpartner eMobilität<br />

Matthias Knobloch,<br />

Abteilungsleiter Verkehrspolitik<br />

www.ace-online.de<br />

Der ACE <strong>is</strong>t als erster Automobilclub Mitglied im BEM geworden. Inwieweit<br />

engagieren Sie sich darüber hinaus für eine em<strong>is</strong>sionsarme<br />

Mobilität und was bedeutet der Systemwechsel hin zu einer nachhaltigen<br />

Neuen Mobilität für Ihre Mitglieder?<br />

Die Elektromobilität steht bei den klass<strong>is</strong>chen Autoclubmitgliedern<br />

noch selten im Zentrum ihrer Mobilität. Trotzdem stellt sie uns als Autoclub<br />

natürlich vor Herausforderungen. Zum einen müssen wir uns mit<br />

der neuen Technik beschäftigen, um Mitgliedern auch bei einem neuen<br />

Antrieb den gewohnten guten Service bieten zu können. Zum anderen<br />

- und dies <strong>is</strong>t in der nächsten Zeit vielleicht dringender - sieht der<br />

ACE in der eMobilität einen Baustein für ein nachhaltiges Mobilitätssystem,<br />

das starker Unterstützer bedarf.<br />

Die eMobilität <strong>is</strong>t in den letzten Jahren weit vorangekommen, aber wie<br />

bei vielen Hypes wurden Erwartungen geweckt, die nicht so schnell<br />

oder vielleicht auch gar nicht zu erfüllen sind. Wichtig <strong>is</strong>t uns, die Menschen<br />

auf dem Weg in die Elektromobilität mitzunehmen, dazu gehören<br />

real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Informationen und ein Ansatz, der auch den Menschen in<br />

Mietshäusern ohne eigene Garage zeigt, welche alltäglichen Vorteile<br />

Elektromobilität bieten kann.<br />

Darüber hinaus wäre es deutlich zu kurz gedacht, lediglich den Verbrennungsmotor<br />

durch einen Elektromotor zu ersetzen. Wir sehen das<br />

Potenzial der eMobilität besonders in vernetzten Systemen: Pedelecs,<br />

der ÖPNV und das eAuto als em<strong>is</strong>sionsarmes Stadtverkehrsfahrzeug<br />

wirken zusammen und sind nicht nur Bausteine eines Mobilitätssystems,<br />

sondern auch eines regenerativ orientierten Energiesystems.<br />

Gerade in diesem Systemansatz sehen wir als gewerkschaftsnaher Club<br />

auch große Exportchancen für die deutsche Mobilitätsindustrie. Dabei<br />

geht es nicht darum, den Verzicht zu predigen. Auch die eMobilität<br />

bietet Fahrspaß und Raum für die exzellente Autotechnik »Made in Germany«.<br />

Aber sie bietet darüber hinaus Mobilitätslösungen für die großen<br />

Metropolregionen der Welt ohne Lärm und lokale Schadstoffe. Der<br />

Bundesverband eMobilität <strong>is</strong>t für uns ein Verband, der sich vielseitig<br />

mit allen Aspekten der Elektromobilität beschäftigt. Deswegen sind wir<br />

als erster Autoclub gerne Mitglied beim BEM geworden und freuen uns<br />

auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Verband aber auch direkt mit<br />

den vielen Mitgliedern.<br />

132 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ADAC<br />

ADAC<br />

Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.<br />

Der ADAC <strong>is</strong>t mit über 18 Millionen Mitgliedern der größte Automobilclub<br />

in Deutschland und erreicht damit einen großen Teil der deutschen<br />

Autofahrer. Wie bereiten Sie Ihre Mitglieder auf den Systemwechsel<br />

hin zu einer Neuen Mobilität vor und wie positioniert sich der ADAC in<br />

Bezug auf eine mögliche CO 2 -abhängige Anpassung der Kfz-Steuer?<br />

Was muss getan werden, um eine Neue Mobilität als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che<br />

Mobilitätsalternative in der Gesellschaft zu integrieren?<br />

Vor dem Hintergrund der weltweiten Problematik der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen<br />

kann eine entsprechend ausgestaltete Kfz-Steuer als sehr wirksames<br />

umweltpolit<strong>is</strong>ches Lenkungsinstrument eingesetzt werden, da sie Anreize<br />

zur Anschaffung verbrauchsreduzierter Fahrzeuge setzt. Bereits<br />

im Jahre 2004 hat der ADAC ein detailliertes Konzept vorgestellt, wie<br />

die Kfz-Steuer auf Bas<strong>is</strong> der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen neu ausgerichtet werden<br />

kann. Vor drei Jahren <strong>is</strong>t schließlich eine Reform der Kfz-Steuer in Kraft<br />

getreten, die in zentralen Punkten dem Konzept des ADAC folgt.<br />

Die im Mai ausgeweitete Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge auf<br />

zehn Jahre unterstützt der ADAC, allerdings setzt er sich im Sinne der<br />

Verbraucher nicht nur für eine bestimmte Technologie bei alternativen<br />

Antrieben ein. Daher sieht der ADAC die von der Automobilindustrie<br />

geforderten hohen Fördersummen für den Kauf von Elektrofahrzeugen<br />

krit<strong>is</strong>ch. Es zeigt sich z.B. in Frankreich, dass auch ein hoher - mittlerweile<br />

nochmals auf 7.000 Euro pro Fahrzeug aufgestockter - Förderbetrag<br />

die Kaufentscheidungen nicht ausreichend stimulieren kann. In<br />

die richtige Richtung gehen die von der Bundesregierung geförderten<br />

Schaufenster für Elektromobilität. Der ADAC hat sich im Rahmen seiner<br />

Mitwirkung an der Nationalen Plattform Elektromobilität dafür eingesetzt,<br />

dass diese Schaufenster die Elektromobilität für den Verbraucher<br />

konkret erfahrbar machen: Nur wenn er bereits in der ersten Lebensphase<br />

der Elektromobilität mitgenommen wird, kann diese Technologie<br />

sich positiv entwickeln und in der Gesellschaft grundlegend Fuß fassen.<br />

Die individuelle Mobilität zu sichern und gleichzeitig den CO 2 -Ausstoß<br />

zu begrenzen, die fossilen Energieressourcen zu schonen sowie Luftschadstoffem<strong>is</strong>sionen<br />

zu reduzieren sind zentrale Herausforderungen<br />

unserer Zeit. Elektromobilität - in Form von Batterie-, Hybrid- oder<br />

Brennstoffzellenfahrzeugen - hat nach Ansicht des ADAC das Potenzial,<br />

einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung dieser Aufgaben zu le<strong>is</strong>ten.<br />

Präsident<br />

Peter Meyer<br />

Gründungsjahr<br />

1903<br />

Schwerpunkt<br />

Pannenhilfe, Luftrettung, Verbraucherschutz,<br />

Versicherungen, etc.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

B<strong>is</strong> Ende 2012 stellt der ADAC kostenfrei<br />

Strom für Elektromobil<strong>is</strong>ten zur Verfügung<br />

(an Geschäftsstellen und teilwe<strong>is</strong>e<br />

Fahrsicherheitszentren etc.).<br />

Erster Crashtest eines Elektrofahrzeugs<br />

in Deutschland, das auch käuflich zu erwerben<br />

<strong>is</strong>t (iMiEV von Mitsub<strong>is</strong>hi).<br />

Informationsvermittlung von Vor- und<br />

Nachteilen der eMobilität an die Mitglieder<br />

über die ADAC Motorwelt.<br />

Tests von eRollern und Pedelecs, diverse<br />

Roadshows sowie Messebeteiligung und<br />

Redetätigkeiten zur eMobilität, Reichweitentests,<br />

ADAC eRallye Südtirol 2012.<br />

Verschärfung des ADAC EcoTest, um auch<br />

eAutos nach Energieverbrauch messen<br />

zu können.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

ADAC Technik Zentrum<br />

Landsberg am Lech<br />

www.adac.de<br />

Neue Mobilität<br />

133


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - AEE<br />

AEE<br />

Agentur für Erneuerbare Energien e.V.<br />

Geschäftsführer<br />

Philipp Vohrer<br />

Gründungsjahr 2005<br />

Schwerpunkt<br />

Aufgabe der AEE <strong>is</strong>t es, über die Chancen<br />

und Vorteile einer nachhaltigen Energieversorgung<br />

auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien<br />

aufzuklären - vom Klimaschutz über<br />

eine sichere Energieversorgung b<strong>is</strong> zu<br />

Arbeitsplätzen, wirtschaftlicher Entwicklung<br />

und Innovationen. Die AEE wird getragen<br />

von Unternehmen und Verbänden<br />

der Erneuerbaren Energien und gefördert<br />

durch die Bundesmin<strong>is</strong>terien für Umwelt<br />

und für Landwirtschaft. Sie arbeitet partei-<br />

und gesellschaftsübergreifend.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Die AEE setzt sich dafür ein, dass Elektromobilität<br />

von Anfang an nur mit Erneuerbaren<br />

Energien gedacht wird. Die AEE<br />

unterstützt mit innovativer Presse- und<br />

Öffentlichkeitsarbeit diese Gleichzeitigkeit<br />

von Energie- und Verkehrswende,<br />

bspw. über Veranstaltungen, Erarbeitung<br />

von Hintergrundinformationen oder die<br />

Erstellung von Infografiken.<br />

Ansprechpartner<br />

Sven Kirrmann, Pressereferent<br />

www.unendlich-viel-energie.de<br />

Nur im Einklang mit Erneuerbaren Energien <strong>is</strong>t Elektromobilität sinnvoll<br />

und nachhaltig und le<strong>is</strong>tet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz.<br />

Welche Aktivitäten unternimmt die AEE im Bereich nachhaltiger<br />

Verkehr? Welche Rolle spielt die Elektromobilität für den Verkehr<br />

der Zukunft?<br />

Die AEE setzt sich für eine Energiewende ein, die alle Sektoren umfasst<br />

- neben der erfolgreichen Stromwende muss daher auch die Wärmeund<br />

eine Verkehrswende angegangen bzw. beschleunigt werden. Im<br />

Mobilitätsbereich bedeutet das neben einer deutlichen Steigerung der<br />

Effizienz vor allem den Umstieg auf regenerative Kraftstoffe bei Verbrennungsmotoren<br />

sowie den zunehmenden Wechsel zu alternativen<br />

Antriebstechnologien wie Elektro- oder Wasserstoffmobilität.<br />

Elektromobilität wird einer der Hauptbestandteile der zukünftigen Verkehrswelt<br />

sein, insbesondere die individuelle Mobilität auf kurzen und<br />

mittellangen Strecken wird vorrangig elektr<strong>is</strong>ch und so deutlich effizienter<br />

als heute betrieben werden. Dabei wird auch eine zunehmende<br />

Vielfalt der Fahrzeuggattungen zu sehen sein - oft wird bei der D<strong>is</strong>kussion<br />

um das Elektroauto be<strong>is</strong>pielwe<strong>is</strong>e die Erfolgsgeschichte beim<br />

Absatz von Pedelecs vergessen. Da zudem Sharing-Modelle den Besitz<br />

von Fahrzeugen immer stärker ablösen, wird auch eine stärkere Flexibilität<br />

und Intermodalität bei der Verkehrsmittelwahl eintreten, wovon<br />

die Elektromobilität nur profitieren kann.<br />

Neben den Vorteilen, die eFahrzeuge für die persönliche Lebensqualität<br />

bedeuten, können sie als mobile Stromspeicher auch entscheidend<br />

zum Gelingen der Energiewende insgesamt beitragen. Mit zunehmenden<br />

Anteilen fluktuierender Erneuerbarer Energien wird es auch immer<br />

wieder Zeiten geben, in denen Stromüberschüsse im Netz vorhanden<br />

sind - oder aber auch Momente, in denen nachts und bei Flaute ein<br />

Mangel an Energie herrscht. Mit rückspe<strong>is</strong>efähigen Akkus können<br />

eFahrzeuge geladen werden, wenn viel und billiger Strom im Netz <strong>is</strong>t,<br />

und dienen auch zur Überbrückung kurzfr<strong>is</strong>tiger Versorgungsengpässe.<br />

Aber nicht nur für die reine Energiespeicherung, sondern auch für Netzdienstle<strong>is</strong>tungen<br />

wie Frequenz- und Spannungshaltung, die b<strong>is</strong>lang<br />

noch überwiegend von großen konventionellen Kraftwerken gele<strong>is</strong>tet<br />

werden, können die vielen kleinen Speicher bei entsprechender Steuerung<br />

genutzt werden.<br />

134 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - bcs<br />

bcs<br />

Bundesverband CarSharing e.V.<br />

Carsharing boomt in den deutschen Metropolen. Insbesondere die<br />

Drive-On-Demand-Angebote der großen Fahrzeughersteller erfreuen<br />

sich in vielen Großstädten zunehmender Beliebtheit. Welchen Stellenwert<br />

nimmt die Elektromobilität im Kre<strong>is</strong>e Ihrer Mitgliedsunternehmen<br />

heute ein und welche Schritte unternehmen Sie, um Ihre Flotten im<br />

Sinne einer klimafreundlichen Mobilität umzustellen?<br />

Carsharing boomt nicht nur in den wenigen großen Großstädten, die<br />

die Autohersteller für ihre neuen Angebote entdeckt haben, sondern<br />

in allen 343 deutschen Städten und Gemeinden mit einem Carsharing-<br />

Angebot. Wir verfolgen als Verband einen ganzheitlichen Ansatz von<br />

Umwelt- und Verkehrsentlastung. Dabei geht es nicht darum, lediglich<br />

herkömmlich angetriebene Pkw durch eFahrzeuge zu ersetzen, sondern<br />

um eine Änderung des Verkehrsverhaltens der Autobesitzer. Bei einer<br />

Befragung von Carsharing-Neukunden aus dem Jahr 2011 haben ein<br />

Viertel der Befragten in ihrem eigenen Haushalt das Auto abgeschafft,<br />

übrigens ohne gravierende Komforteinbußen der Nutzer und mit hohen<br />

Zufriedenheitsbekundungen.<br />

Die Kombination dieser erwünschten Verhaltensumstellung mit umweltfreundlichen<br />

Fahrzeugen in den CarSharing-Flotten <strong>is</strong>t das Optimum.<br />

eFahrzeuge in Carsharing-Flotten sind dazu ein gutes Mittel, außerhalb<br />

von Förderprogrammen sind sie jedoch sehr teuer und können nur<br />

schlecht in die bestehenden Tarife integriert werden. Deshalb gibt es<br />

zurzeit nur dort größere Anteile von eFahrzeugen in Carsharing-Flotten,<br />

wo Förderungen dies finanziell ermöglichen oder in den Carsharing-<br />

Flotten großer Konzerne, die eine fehlende Betriebswirtschaftlichkeit<br />

durch Quersubventionierung aus Marketingbudgets ausgleichen. Die<br />

ausschließlich aus dem eigenen Wachstum heraus finanzierten stationsbasierten<br />

Carsharing-Angebote stehen jedoch vor der Frage, ob sie<br />

bei gleichem Investitionsvolumen durch zwei oder drei herkömmlich<br />

motor<strong>is</strong>ierte, schadstoffarme Carsharing-Fahrzeuge oder ein eFahrzeug<br />

die größeren Entlastungseffekte real<strong>is</strong>ieren. Die Carsharing-Anbieter<br />

bereiten sich auf den Zuwachs der Elektroanteile in ihren Flotten vor.<br />

Sobald die Kosten der eFahrzeuge und des noch einmal besonderen<br />

Handlings im Carsharing deutlich nachlassen, werden mehr und mehr<br />

Elektroanteile dort zu finden sein. Der Verband unterstützt seine Mitglieder<br />

dabei, auch indem er versucht, eFahrzeuge zu günstigeren Bezugskonditionen<br />

in seine Rahmenabkommen zu integrieren.<br />

Geschäftsführer<br />

Willi Loose<br />

Gründungsjahr<br />

1998<br />

Schwerpunkt<br />

Wir fördern das Carsharing als moderne<br />

Mobilitätsdienstle<strong>is</strong>tung und streben<br />

die Vernetzung mit dem öffentlichen Verkehr<br />

und anderen Verkehrsangeboten des<br />

Umweltverbundes an. Unser Ziel <strong>is</strong>t, den<br />

Autobestand und -verkehr zu vermindern<br />

und die Umweltbelastung durch den Individualverkehr<br />

zu verringern.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Das dezidiert umweltfreundliche Image,<br />

das die Carsharing-Angebote auszeichnet,<br />

kann durch den Einsatz von eFahrzeugen<br />

noch weiter verstärkt werden.<br />

Voraussetzung hierfür <strong>is</strong>t, dass eFahrzeuge<br />

ausschließlich mit Ökostrom aus<br />

zusätzlichen regenerativen Energiequellen<br />

aufgeladen werden. Ein Reichweitenproblem<br />

gibt es für eFahrzeuge in Carsharing-Flotten<br />

nicht, da gleichzeitig<br />

Fahrzeuge mit herkömmlichen Antrieben<br />

zur Verfügung stehen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Willi Loose, Geschäftsführer<br />

willi.loose@carsharing.de<br />

www.carsharing.de<br />

Neue Mobilität<br />

135


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BEE<br />

BEE<br />

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V.<br />

Präsident Fritz Brickwedde<br />

Gründungsjahr 1991<br />

Schwerpunkt<br />

Der BEE <strong>is</strong>t der Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche.<br />

Seine Aufgabe<br />

<strong>is</strong>t die polit<strong>is</strong>che Interessenvertretung.<br />

Langfr<strong>is</strong>tiges Ziel <strong>is</strong>t es, die Energieversorgung<br />

in Deutschland vollständig auf<br />

Erneuerbare Energien umzustellen. Deshalb<br />

setzt der BEE sich auf allen polit<strong>is</strong>chen<br />

Ebenen für bessere Rahmenbedingungen<br />

für die Erneuerbaren im Strom-,<br />

Wärme- und Verkehrssektor ein. Er organ<strong>is</strong>iert<br />

Beratungen mit Politik, Behörden,<br />

Instituten und Verbänden, beauftragt Gutachten<br />

und erarbeitet Stellungnahmen zu<br />

Gesetzgebungsvorhaben.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Erneuerbare Energien und eMobilität<br />

sind natürliche Partner. Daher setzt sich<br />

der BEE auf polit<strong>is</strong>cher Ebene sowie in<br />

w<strong>is</strong>senschaftlich-techn<strong>is</strong>chen Gremien<br />

und auf Veranstaltungen für das Fortkommen<br />

von Elektrofahrzeugen sowie<br />

der notwendigen Infrastruktur ein. Der<br />

Verband wirkt u.a. in der NPE mit.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Robert Brandt, Projektleiter Systemtransformation<br />

www.bee-ev.de<br />

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche <strong>is</strong>t der BEE einer<br />

der wichtigsten Akteure in diesem Umfeld. Welchen Beitrag le<strong>is</strong>ten<br />

Ihre Mitglieder für die Elektromobilität und was kann umgekehrt die<br />

Elektromobilität zur Energiewende be<strong>is</strong>teuern?<br />

Das Thema Elektromobilität <strong>is</strong>t zunehmend ein Querschnittsthema in der<br />

Mitgliedschaft des BEE. Während sich Verbände wie der Bundesverband<br />

Solare Mobilität (bsm) ganz konkret der Einführung von Elektrofahrzeugen<br />

widmen, nehmen Verbände wie der Bundesverband Solarwirtschaft<br />

oder der Bundesverband WindEnergie die Verknüpfung regenerativer<br />

Stromerzeugung mit der Nutzung in Elektrofahrzeugen in den Blick.<br />

So wie der Ausbau Erneuerbarer Energien eine neue mittelständ<strong>is</strong>ch<br />

geprägte Branche auf die Energiemärkte gebracht hat, wird der Ausbau<br />

Erneuerbarer Elektromobilität verfestigte Strukturen im Mobilitäts- und<br />

Automobilsektor beleben. Der Mittelstand des Erneuerbaren-Sektors<br />

kann so die Markteinführung von Elektrofahrzeugen beschleunigen.<br />

Daran hat die Branche der Erneuerbaren ein originäres Interesse. Denn<br />

je mehr Elektrofahrzeuge am Netz sind, desto größer wird ihr Beitrag zu<br />

einer besseren Netzintegration Erneuerbarer Energien.<br />

Übersteigt das regenerative Stromangebot die aktuelle Stromnachfrage,<br />

können die Batterien von Elektrofahrzeugen dieses zeitweilige Überangebot<br />

aufnehmen. Die Bundesregierung will eine Million Elektrofahrzeuge<br />

b<strong>is</strong> zum Jahre 2020 auf der Straße sehen. Allein diese könnten<br />

eine kumulierte Speicherle<strong>is</strong>tung von mehr als 10.000 MW ans Netz<br />

bringen. Um die Stabilität der Stromversorgung nicht zu gefährden und<br />

überhöhte Ausbaukosten für die Infrastruktur zu vermeiden, sollten<br />

Elektrofahrzeuge unbedingt mit intelligenter Ladetechnik ausgestattet<br />

werden. Nur dann können sie auf den Zustand der Verteilnetze und die<br />

fluktuierende Einspe<strong>is</strong>ung aus Solar- und Windkraftwerken reagieren.<br />

Die Weiterentwicklung und Markteinführung geeigneter Elektrofahrzeuge<br />

muss insbesondere wegen derzeit noch hoher Batteriekosten<br />

vorerst gefördert werden. Dafür sind unterschiedliche Ansätze denkbar.<br />

Aus Sicht der Branche sollte ein gezieltes Marktanreizprogramm<br />

der Bundesregierung d<strong>is</strong>kutiert werden, das eine Differenzierung nach<br />

Batterie- und Fahrzeuggröße bzw. nach der Energieeffizienz des Fahrzeugs<br />

ermöglicht. So könnten Mitnahmeeffekte ebenso wie zu geringe<br />

Förderanreize verhindert werden.<br />

136 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BEM<br />

BEM<br />

Bundesverband eMobilität e.V.<br />

Der Bundesverband eMobilität fördert einen branchenübergreifenden<br />

Austausch, um Elektromobilität auch langfr<strong>is</strong>tig als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che<br />

Mobilitätsalternative zu etablieren. Wie unterstützen Sie Ihre Mitglieder<br />

dabei? Welche Maßnahmen müssen zeitnah initiiert werden, um<br />

dem Ziel Leitmarkt Elektromobilität näher zu kommen?<br />

Der Kern der täglichen Bemühungen des Bundesverbands eMobilität<br />

liegt in der erfolgreichen Vernetzung seiner Mitglieder und Partner, um<br />

nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle im Bereich der Neuen Mobilität<br />

zu generieren und starke Netzwerke zur Durchsetzung polit<strong>is</strong>cher<br />

Forderungen zu etablieren. Auf diesem Wachstumsmarkt agieren zahlreiche<br />

Akteure aus sehr unterschiedlichen Branchen, die b<strong>is</strong> dato keine<br />

oder nur sehr wenige gemeinsame Anknüpfungspunkte haben und<br />

deshalb die Hilfestellung bei der Initiierung gemeinsamer Projekte gern<br />

annehmen. Als Sprachrohr der Branche kommuniziert der BEM mit und<br />

für seine Mitglieder.<br />

Gemeinsam mit seinen Mitgliedern setzt der BEM aktiv Zeichen für eine<br />

Neue Mobilität, um eine repräsentative Anzahl an elektr<strong>is</strong>chen Fahrzeugen<br />

auf unsere Straßen zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei prakt<strong>is</strong>che<br />

Lösungen, die im Alltag großflächig zum Einsatz kommen. Und das<br />

nicht erst 2020 sonder bestmöglich morgen. In einem ersten Schritt bedeutet<br />

das, die Flotten öffentlicher Körperschaften und kommunalnaher<br />

Unternehmen sukzessive mit Elektrofahrzeugen zu bestücken, um<br />

die Sichtbarkeit der Neuen Mobilität innerhalb der Gesellschaft deutlich<br />

zu erhöhen. Nur wenn wir die Menschen mitnehmen, kann sich ein<br />

entsprechender Markt für Elektrofahrzeuge aller Art etablieren.<br />

Die gewünschte Leitanbieterposition werden wir nur im globalen Kontext<br />

erlangen. Wir müssen jetzt auch international Zeichen setzen.<br />

Und glauben Sie mir, wir haben etwas zu zeigen. Deutsche Ingenieure,<br />

innovative Mittelständler und engagierte Unternehmen mit eigenen<br />

Forschungsabteilungen le<strong>is</strong>ten Großartiges auf dem Gebiet der Neuen<br />

Mobilität. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Partnern zeigen wir<br />

deshalb auch auf internationalen Messen, wie der diesjährigen Automechanika<br />

in Frankfurt und Shanghai, was bereits heute im Bereich der<br />

Neuen Mobilität in Deutschland real<strong>is</strong>iert wird und welche techn<strong>is</strong>chen<br />

Innovationen künftig aus unseren Reihen zu erwarten sind.<br />

Präsident Kurt Sigl<br />

Vorstand Finanzen Michael Hofmann<br />

Vorstand Marketing Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

Gründungsjahr<br />

2009<br />

Schwerpunkt<br />

Elektromobilität, Neue Mobilität<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der Bundesverband eMobilität setzt sich<br />

dafür ein, die Mobilität in Deutschland<br />

mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien<br />

auf Elektromobilität umzustellen. Zu den<br />

Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung<br />

der gesetzlichen Rahmenbedingungen<br />

für den Ausbau der eMobilität<br />

als nachhaltiges und zukunftswe<strong>is</strong>endes<br />

Mobilitätskonzept und die Durchsetzung<br />

einer Chancengleichheit bei der Umstellung<br />

auf Elektromobilität. Um diese<br />

Ziele zu erreichen, vernetzt der BEM die<br />

Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien<br />

miteinander, fördert die öffentliche<br />

Wahrnehmung für eine Neue Mobilität<br />

und setzt sich für die notwendigen infrastrukturellen<br />

Veränderungen ein.<br />

Ansprechpartner eMobilität & Politik<br />

Klaus Bergerfurth<br />

klaus.bergerfurth@bem-ev.de<br />

www.bem-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

137


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BITKOM<br />

BITKOM<br />

Bundesverband Informationswirtschaft,<br />

Telekommunikation und neue Medien e.V.<br />

Präsident<br />

Prof. Dieter Kempf<br />

Gründungsjahr<br />

1999<br />

Schwerpunkt<br />

Informationswirtschaft,<br />

Telekommunikation und neue Medien<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

BITKOM entwickelt in enger Kooperation<br />

mit den verschiedenen Akteuren der<br />

Energiewirtschaft, Automobilherstellern<br />

und IT-Unternehmen eine gemeinsame<br />

Systemarchitektur für Elektromobilität.<br />

Dafür werden Verbands- und fachübergreifend<br />

Plattformen zur Vernetzung<br />

bereitgestellt, die von BITKOM eigenen<br />

Koordinierungskre<strong>is</strong>en, über internationale<br />

Kongresse b<strong>is</strong> hin zu lokalen Projektpartnerschaften<br />

reichen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Bernd Klusmann<br />

b.klusmann@bitkom.org<br />

www.bitkom.org<br />

Als Verband vertritt BITKOM die IT-, Telekommunikations- und Neue-<br />

Medien-Branche. Inwiefern betrifft der Systemwechsel hin zu einer<br />

CO 2 -freien Mobilität auch Ihre Mitglieder? Auf welche We<strong>is</strong>e unterstützen<br />

Sie Ihre Mitglieder?<br />

BITKOM begrüßt grundsätzlich die Förderung von Elektromobilität in<br />

Deutschland, fordert allerdings einen ganzheitlicheren Ansatz. Im Fokus<br />

der Entwicklung sollte nicht nur das Elektroauto stehen, sondern das<br />

System Elektromobilität als Kern eines künftigen intelligenten Verkehrssystems<br />

sowie als möglicher wichtiger Bestandteil eines intelligenten<br />

Energiesystems der Zukunft. Dieses umweltfreundliche, dezentrale und<br />

intelligente Stromnetz besteht aus vielen einspe<strong>is</strong>enden Energiequellen<br />

mit steigendem Anteil Erneuerbarer Energien. Um das neue Netz zu<br />

steuern, bedarf es moderner IT-Technologie. Die ITK-Branche hat also<br />

- ähnlich wie der Motor im Auto der Zukunft - eine Schlüsselstellung.<br />

Im Rahmen der Neuen Mobilität stellt sich diese wie folgt dar: Die IT-<br />

Technik regelt den Informationsaustausch zw<strong>is</strong>chen den einzelnen<br />

Netzelementen wie Fahrzeug, Ladestation und Netzbetreiber. So lässt<br />

sich be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e die Ladeinfrastruktur kommunikativ an die Abrechnungsprozesse<br />

der Energieproduzenten anbinden. Der einzelne Kunde<br />

kann analog zur SIM-Karte im Handy nicht nur den Pre<strong>is</strong>, sondern auch<br />

die Herkunft des Stroms nachvollziehen. Zudem besteht ein Informationsaustausch<br />

des Fahrzeugs mit der Umgebung. Die Frage, wann und<br />

wo die richtigen Tank- bzw. Ladestellen zu finden sind, <strong>is</strong>t dann nur<br />

noch eine Frage des Knopfdrucks.<br />

Um diese Ziele zu erreichen, <strong>is</strong>t es notwendig, dass die verschiedenen<br />

Akteure aus Energiewirtschaft, Automobilherstellern und IT-Unternehmen<br />

gemeinsam eine Systemarchitektur für Elektromobilität<br />

entwickeln. Dafür stellt BITKOM eine Plattform zur fachlichen Vernetzung<br />

sowie den Kontakt mit wichtigen Kunden und Systemlieferanten<br />

bereit. Im BITKOM-Koordinierungskre<strong>is</strong> Telematik und Navigation<br />

wird entsprechend branchenübergreifend auch mit BITKOM-Nichtmitgliedern<br />

der w<strong>is</strong>senschaftliche und techn<strong>is</strong>che Austausch gepflegt.<br />

Über die Verbandsgrenzen hinweg kooperiert BITKOM mit BDI, VDA,<br />

regionalen und internationalen ITS-Verbänden (ITS - Intelligente Transport<br />

Systeme). Gemeinsam mit diesen organ<strong>is</strong>iert BITKOM jährlich verschiedene<br />

Fachkongresse, die die Leitanbieter aller beteiligten Industrien<br />

zusammenbringen. Außerdem <strong>is</strong>t BITKOM Netzwerk-Partner von<br />

Projekten wie der Berliner Agentur für Elektromobilität.<br />

138 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BSM<br />

BSM<br />

Bundesverband Solare Mobilität e.V.<br />

Der BSM hat im vergangenen Jahr bereits sein 23-jähriges Bestehen<br />

gefeiert. Was haben Sie gemeinsam mit Ihren Mitgliedern in dieser<br />

Zeit erreicht und welche Aktivitäten sind für die Zukunft geplant, um<br />

dazu beizutragen, Elektromobilität auf die Straße zu bringen?<br />

Eine zukunftsfähige und postfossile Mobilität kann nur auf solarer<br />

Bas<strong>is</strong> geschaffen werden - ihre Kennzeichen sind geringer Energieverbrauch,<br />

keine Schadstoffe, keine Lärmbelästigung und der Einsatz<br />

Erneuerbarer Energien. Der BSM entwickelt hierzu Strategien, die in<br />

Fachforen d<strong>is</strong>kutiert und mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft<br />

konkret<strong>is</strong>iert werden. Besonders über die Vertretung in der AG<br />

»Netzintegration« der NPE nimmt der Verband Einfluss auf polit<strong>is</strong>che<br />

Entscheidungen.<br />

In zwei Schaufensterprojekten des Bundes <strong>is</strong>t der BSM beteiligt. In<br />

Berlin erarbeitet er ein Curriculum für die Fahrschul-Ausbildung mit<br />

und bei einem niedersächs<strong>is</strong>chen Projekt unterstützt er die Entwicklung<br />

netzfreundlicher Ladetechnik. Hierzu hat der BSM gemeinsam mit<br />

anderen Verbänden das Konzept »I.D.E.E.« entwickelt und in den NPE-<br />

Prozess eingebracht, mit dem intelligente Ladesysteme gefördert und<br />

Anforderungen von Nutzer, Batterie und Netz berücksichtigt werden.<br />

Weiterhin sollte eine einheitliche »Zero-Em<strong>is</strong>sion«-Plakette Fahrzeuge<br />

verbindlich kennzeichnen, die per Nachwe<strong>is</strong> über eine eigene Schadstoffgruppe<br />

in die »Feinstaubplaketten« - Verordnung aufgenommen<br />

werden. So lassen sich auch Nutzervorteile wie »kostenfrei parken«<br />

umsetzen. In Parkhäusern, Tiefgaragen und auf Großparkplätzen können<br />

verbindlich und einheitlich gekennzeichnete und reservierte Parkplätze<br />

mit eigener Ladeinfrastruktur installiert werden.<br />

Der Aufbau von Stromtankstellen sollte als Netzausbau im Energiewirtschaftsgesetz<br />

(EnWG) verankert werden, auch um abgestimmte<br />

kommunale Bedarfsplanung zu sichern. Außerdem müsste eine individuelle<br />

CO 2 -Kfz-Steuer diejenigen Autobesitzer begünstigen, die z.B.<br />

nachwe<strong>is</strong>lich mit zertifiziertem Ökostrom fahren. Mit diesen Maßnahmen<br />

besteht eine Chance auf nachhaltige Mobilität.<br />

Die Mitglieder des BSM bewe<strong>is</strong>en seit etlichen Jahren und jeden Tag<br />

in ganz Deutschland, dass Elektromobilität praktikabel <strong>is</strong>t und Spaß<br />

macht. Sie fahren also mit gutem Be<strong>is</strong>piel voran.<br />

Präsident<br />

Thomic Ruschmeyer<br />

Gründungsjahr<br />

1989<br />

Schwerpunkt<br />

Nachhaltige, solare Mobilität ohne Öl in<br />

allen Verkehrsarten<br />

Engagement<br />

Der BSM setzt sich seit 1989 für nachhaltige,<br />

umweltverträgliche Verkehrssysteme<br />

und die Nutzung Erneuerbarer<br />

Energien ein. Seine Mitglieder sind mehrheitlich<br />

eMobil<strong>is</strong>ten. Diesen immensen<br />

Pool an Erfahrungen und Fachw<strong>is</strong>sen<br />

bringt der BSM in ein umfangreiches<br />

Netzwerk aus Umwelt- und Fachverbänden<br />

ein. So konnte der BSM wichtige Impulse<br />

nicht nur für die eMobilität setzen.<br />

Mit dem Hauptstadtbüro im CEE Center<br />

Erneuerbare Elektromobilität und als<br />

deutscher Vertreter im europä<strong>is</strong>chen<br />

eMobilitätsverband AVERE agiert der<br />

BSM auf nationaler und internationaler<br />

Ebene.<br />

Ansprechpartner im CEE<br />

Matthias Breust<br />

www.bsm-ev.de<br />

Neue Mobilität<br />

139


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - BUND<br />

BUND<br />

Bund für Umwelt und Naturschutz<br />

Deutschland e.V.<br />

Präsident<br />

Prof. Dr. Hubert Weiger<br />

Gründungsjahr<br />

1975<br />

Schwerpunkt<br />

Natur- und Umweltschutz<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Die Verbesserung der Luftqualität und<br />

die Verringerung von Lärm, Flächenverbrauch<br />

und des CO 2 -Ausstoßes sind bereits<br />

seit vielen Jahren Anliegen des<br />

BUND. Im Focus steht dabei unter anderem<br />

der Verkehr und dort insbesondere<br />

der städt<strong>is</strong>che Verkehr. Elektromobilität<br />

in all ihren Facetten kann ein Weg hin<br />

zu lebenswerteren Städten sein. Der<br />

BUND zeigt immer wieder die Vorteile<br />

des elektr<strong>is</strong>ch betriebenen, öffentlichen<br />

Verkehrs auf und begrüßt Projekte zur<br />

Ausweitung des elektr<strong>is</strong>ch betriebenen<br />

Lieferverkehrs. 2009 wurde im Verband<br />

eine Position zur Elektromobilität verabschiedet,<br />

in der er klar macht, dass neue<br />

Formen der Elektromobilität an zugebauten,<br />

Erneuerbaren Energien gekoppelt<br />

sein müssen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Jens Hilgenberg, Bereich Verkehrspolitik<br />

des BUND Bundesverbandes<br />

www.bund.net<br />

Auf seiner Website beschreibt sich der BUND als treibende gesellschaftliche<br />

Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Inwieweit<br />

setzt sich der BUND in diesem Zusammenhang auch für eine<br />

nachhaltige Mobilität ein und welche Rolle schreibt er der Elektromobilität<br />

zu?<br />

Für uns heißt Mobilität nicht, dass alle mehr fahren. Dies <strong>is</strong>t jedoch leider<br />

der Trend. Bei annähernd gleicher Anzahl der in den letzten Jahren<br />

täglich zurückgelegten Wege, werden - unterstützt durch eine verfehlte<br />

Steuerpolitik - immer weitere Strecken zurückgelegt, ob zur Arbeit, zum<br />

Einkaufen oder in der Freizeit. Diesem Trend nicht zu folgen und ihn<br />

sogar umzukehren, <strong>is</strong>t eines unserer Ziele. Deshalb setzen wir uns<br />

für eine nachhaltige Verkehrs- und Stadtplanung ein, die nicht viele<br />

Millionen Euro für neue und unseres Erachtens unnötige Straßen verschwendet,<br />

sondern die lokale Mobilität der Bürger verbessert und sie<br />

gleichzeitig von Lärm und Abgasen befreit.<br />

Als wichtigen Baustein einer nachhaltigen Mobilität sehen wir die<br />

Elektromobilität, die besonders im Bereich des öffentlichen Verkehrs<br />

bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Verbesserungspotenzial<br />

sehen wir aber auch hier. So bietet eine bessere Vernetzung<br />

verschiedener Verkehrsträger enorme Vorteile. Das größte Potenzial<br />

für vierrädrige Elektromobilität in der Stadt sehen wir im öffentlichen<br />

Verkehr, bei Tax<strong>is</strong> und Carsharing-Autos sowie in allen Formen<br />

der häuslichen Dienstle<strong>is</strong>tungen, seien es Handwerker, Paketdienste<br />

oder Ähnliches. Diese Möglichkeiten optimal auszuschöpfen, sehen wir<br />

als wichtig an, um Menschen und Natur zu schützen. Krit<strong>is</strong>ch begleiten<br />

wir aber in jedem Fall die Gewinnung von Rohstoffen, die zur Produktion<br />

von Batterien benötigt werden, sowie deren Recycling.<br />

Noch krit<strong>is</strong>cher begleiten wir die Entwicklungen im Bereich Wasserstofftechnologie,<br />

wo unseres Erachtens zu hohe Umwandlungsverluste<br />

vorliegen und auch die Infrastruktur zu enormen Investitionen führen<br />

würde, die in keinem Fall den Steuerzahler belasten dürfen. Einfach<br />

eine neue Antriebsart in immer größere, schwerere und le<strong>is</strong>tungsstärkere<br />

Fahrzeuge einzubauen, <strong>is</strong>t nicht zielführend - Leichtbau und Downsizing<br />

sind hier gefragt. Auch für die Schönrechnung der CO 2 -Flottengrenzwerte<br />

der Hersteller dürfen Elektroautos nicht eingesetzt werden,<br />

das sorgt nur dafür, dass Autos mit Verbrennungsmotoren weiter zuviel<br />

CO 2 emittieren dürfen.<br />

140 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - Deutscher Städtetag<br />

Deutscher<br />

Städtetag<br />

Kommunalen Flotten kommt nach Ansicht vieler Experten beim Systemwechsel<br />

auf eine CO 2 -neutrale Mobilität eine große Bedeutung<br />

zu. Welche Maßnahmen unternimmt der Deutsche Städtetag, um eine<br />

nachhaltige Mobilität zu fördern? Welche polit<strong>is</strong>chen Rahmenbedingungen<br />

sind notwendig, um kommunale Flotten sichtbar auf die Straße<br />

zu bringen?<br />

Der Deutsche Städtetag setzt sich zusammen mit seinen Mitgliedsstädten<br />

für eine nachhaltige Mobilität und eine zukunftsgerechte Verkehrspolitik<br />

ein. Neben der Unterstützung der Bürger bei der Wahl umweltfreundlicher<br />

Verkehrsmittel kommt dem weiteren Ausbau und der<br />

Förderung der Elektromobilität eine wichtige Rolle zu. Schienengebundene<br />

Verkehre im ÖPNV sind schon heute gelungene Umsetzungsbe<strong>is</strong>piele<br />

für Elektromobilität. Die eigenwirtschaftliche Verbreitung von eBikes<br />

unterstützt die Zielsetzungen der städt<strong>is</strong>chen Nahmobilität. Städt<strong>is</strong>che<br />

Verkehrsunternehmen erproben darüber hinaus neue Hybridtechnologien<br />

in der Busflotte. In den Städten gibt es Einsatzmöglichkeiten, für<br />

die sich eFahrzeuge besonders eignen: Dazu zählen der eKleintransporter<br />

auf Friedhofs- und Grünflächen ebenso wie speziell für Kontroll- und<br />

Prüftätigkeit im Stadtgebiet vorgesehene eFahrzeuge. Die fortlaufende<br />

Umrüstung von großen kommunalen Fahrzeugsparks, z.B. bei der Müllabfuhr,<br />

stellt heute bereits eine besondere Herausforderung dar, um<br />

den aktuellen Anforderungen an Technik und Umweltschutz Rechnung<br />

zu tragen. Zusammen mit den Energieversorgern halten die Städte an<br />

prominenten Standorten Ladeinfrastruktur für eFahrzeuge vor. Mit dem<br />

pilothaften Einsatz von Elektrofahrzeugen nehmen sie darüber hinaus<br />

engagiert eine Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wahr. Die Städte<br />

sind dabei nicht zuletzt entscheidende Player in den Projekten zum<br />

Nationalen Schaufenster Elektromobilität und den verschiedenen Länderprogrammen.<br />

Der deutsche Städtetag unterstützt ferner die Bestrebungen<br />

der Bundesregierung, durch eine engagierte Mobilitäts- und<br />

Kraftstoffstrategie auf die zügige Umrüstung der Fahrzeugflotten in ein<br />

postfossiles Zeitalter hinzuwirken. Dabei stellt sich angesichts knapper<br />

kommunaler Haushaltsmittel auch die Frage, wie die Ersteinführung<br />

von Elektrofahrzeugen staatlich gefördert und das pre<strong>is</strong>liche Delta b<strong>is</strong><br />

zur vollständigen Marktdurchdringung überbrückt werden kann, damit<br />

die Anforderungen an die Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit bei der<br />

kommunalen Beschaffung nicht zum Hemmschuh für die eingeleitete<br />

und vorgezeichnete Entwicklung werden.<br />

Präsident<br />

Dr. Ulrich Maly<br />

Gründungsjahr<br />

1905<br />

Schwerpunkt<br />

Kommunaler Spitzenverband dt. Städte<br />

Engagement<br />

Der Deutsche Städtetag <strong>is</strong>t die Stimme<br />

der Städte und der kommunale Spitzenverband<br />

der kre<strong>is</strong>freien sowie der me<strong>is</strong>ten<br />

kre<strong>is</strong>angehörigen Städte in Deutschland.<br />

Als Solidargemeinschaft der Städte vertritt<br />

er die Idee der kommunalen Selbstverwaltung<br />

gegenüber Bund, Ländern,<br />

Europä<strong>is</strong>cher Union, staatlichen und<br />

nichtstaatlichen Institutionen sowie Verbänden.<br />

Seine Arbeit und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

orientiert der Deutsche Städtetag<br />

vor allem an den Anforderungen und<br />

Interessen der unmittelbaren Mitgliedsstädte<br />

sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger.<br />

Der Deutsche Städtetag berät seine<br />

Mitgliedsstädte und informiert sie über<br />

alle kommunal bedeutsamen Vorgänge<br />

und Entwicklungen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Thomas Kiel, Dezernat für Stadtentwicklung,<br />

Bauen, Wohnen und Verkehr<br />

post@staedtetag.de<br />

www.staedtetag.de<br />

Neue Mobilität<br />

141


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - DLR<br />

DLR<br />

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.<br />

Vorstandsvorsitzender<br />

Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner<br />

Gründungsjahr<br />

1907<br />

Schwerpunkt<br />

Grundlagenforschung b<strong>is</strong> hin zur Anwendung<br />

in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt,<br />

Energie, Verkehr und Sicherheit<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Die DLR-Verkehrs- und Energieforscher<br />

arbeiten in der Elektromobilität mit einem<br />

system<strong>is</strong>chen Ansatz. Sie spannen<br />

dabei einen Bogen von energiewirtschaftlichen<br />

Fragen über Anforderungsanalysen<br />

des Verkehrssystems b<strong>is</strong> hin zur realen<br />

Umsetzung der Elektromobilität in unserem<br />

Verkehrsnetz. Zugleich werden bestehende<br />

Fahrzeugtechnologien weiter<br />

entwickelt und Übergangstechnologien<br />

zur elektromobilen Gesellschaft identifiziert.<br />

DLR-W<strong>is</strong>senschaftler arbeiten an<br />

der Energieerzeugung und Energiespeicherung,<br />

sie erforschen Nutzerbedürfn<strong>is</strong>se<br />

und neuartige Mobilitätskonzepte<br />

und entwickeln tragfähige Geschäftsmodelle.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dr.-Ing. Chr<strong>is</strong>tian Piehler<br />

Programmdirektor Verkehr beim DLR<br />

www.dlr.de<br />

Viele unserer Mitgliedsunternehmen beklagen sich darüber, dass die<br />

bürokrat<strong>is</strong>chen Hürden für die Bewerbung für Förderprojekte insbesondere<br />

für KMU zu hoch sind und schrecken daher oft vor der Bewerbung<br />

zurück. Wo sehen Sie hier Verbesserungspotenziale, um die Ausschreibungsmodalitäten<br />

einfacher und besser zu gestalten? Welche<br />

eigenen Aktivitäten unternimmt das DLR darüber hinaus im Bereich<br />

Neue Mobilität?<br />

Die bürokrat<strong>is</strong>chen Hürden für die Bewerbung um Forschungsgelder<br />

werden von Antragstellern häufig überschätzt - die Anforderungen an<br />

einen Projektantrag gleichen grundsätzlich denen, die von Unternehmen<br />

oder R<strong>is</strong>ikokapitalgebern bei der Genehmigung von internen Projekten<br />

gestellt werden. Für eine erste Bewertung reicht üblicherwe<strong>is</strong>e<br />

eine Projektskizze von 10-20 Seiten, in der die Arbeiten und Kosten grob<br />

abgeschätzt werden müssen. Bei erfolgversprechenden Skizzen wird der<br />

Antragsteller zur förmlichen Antragstellung aufgefordert. Für den Antrag<br />

muss er einen nachvollziehbaren Arbeits- und Verwertungsplan aufstellen<br />

sowie die für das Projekt erforderlichen Investitionen quantifizieren<br />

und durch Angebote belegen. Anschließend <strong>is</strong>t die Umsetzung in einen<br />

Antrag, der den admin<strong>is</strong>trativen Anforderungen des Bundes entspricht,<br />

in einem Tag zu schaffen. Unerfahrene Antragssteller werden dabei<br />

vom Projektträger intensiv beraten. Dass diese Hürde auch für Mittelständler<br />

nicht zu hoch <strong>is</strong>t, zeigt sich in den vom Projektträger im DLR<br />

betreuten Fördermaßnahmen für Elektromobilität:<br />

Von insgesamt 125 Unternehmen zählen 81 zu den klein- und mittelständ<strong>is</strong>chen<br />

Unternehmen, davon sind 45 Kleinunternehmen mit weniger<br />

als 100 Mitarbeitern. Das DLR engagiert sich seit ca. 15 Jahren<br />

erfolgreich mit einem eigenen Schwerpunkt in der Verkehrsforschung.<br />

DLR-W<strong>is</strong>senschaftler arbeiten an drei großen Herausforderungen:<br />

Mobilität für Personen und Güter sichern, Umwelt und Ressourcen<br />

schonen sowie Sicherheit und Komfort im Verkehr verbessern. Bei den<br />

bodengebundenen Fahrzeugen wie Autos, Nutzfahrzeugen und Zügen<br />

der nächsten Generation stehen ein geringerer Energieverbrauch, leichtere<br />

Strukturen, optimierte Aerodynamik, besserer Komfort und weniger<br />

Lärm im Fokus. Durch ein intelligentes Management von Straßen-,<br />

Schienen- und Seeverkehr sowie Flughäfen arbeiten wir an einer effektiveren<br />

und effizienteren Infrastrukturnutzung. Die Lösungsbeiträge des<br />

DLR zum Verkehrsmanagement bei Großereign<strong>is</strong>sen und Katastrophen<br />

unterstützen die Einsatzkräfte.<br />

142 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - DUH<br />

DUH<br />

Deutsche Umwelthilfe e.V.<br />

Als Umweltverband haben Sie in der Vergangenheit das Regierungsprogramm<br />

Elektromobilität krit<strong>is</strong>iert. Was konkret sind Ihre Kritikpunkte?<br />

Welche Maßnahmen müssten umgesetzt werden, um eine<br />

zukunftsfähige, klimafreundliche Mobilität zu gewährle<strong>is</strong>ten?<br />

Wir sind der Überzeugung, dass die zunehmende Elektrifizierung der<br />

Antriebe auch im Straßenverkehr langfr<strong>is</strong>tig einen Beitrag zum Klimaschutz<br />

liefern wird. Wir glauben aber auch, dass die Elektromobilität<br />

nur ein möglicher Weg zur Minderung von CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen und zur<br />

Verbesserung der Luftqualität <strong>is</strong>t. Übergreifendes Ziel muss es sein,<br />

die Abgaswerte im Straßenverkehr insgesamt zu senken und zwar<br />

unabhängig von der verwendeten Technologie. Um das zu erreichen,<br />

brauchen wir ambitionierte CO 2 -Grenzwerte für neue Pkw. Genau das<br />

verhindert die Bundesregierung jedoch gegenwärtig. Elektromobilität<br />

zu fördern, halten wir grundsätzlich für richtig. Deutschland setzt hier<br />

aber falsche Schwerpunkte. Dringend notwendig und kurzfr<strong>is</strong>tig wirksam<br />

<strong>is</strong>t be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e die vollständige Elektrifizierung der Schieneninfrastruktur<br />

sowie die Förderung der kommunalen Elektromobilität in<br />

Gestalt von Straßenbahn oder Oberleitungsbussen. Auch die Batterieforschung<br />

muss weiter vorangetrieben werden. Statt aber diesen naheliegenden<br />

Weg einzuschlagen, werden in Deutschland Segmente der<br />

Elektromobilität opulent gefördert, die CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen und Ressourcenverbrauch<br />

erst in ferner Zukunft zu mindern vermögen.<br />

Teuer subventionierte Elektroautos, die so schwer und so PS-stark sind,<br />

wie die aktuellen Pkw mit Verbrennungsmotoren, können das Problem<br />

auch langfr<strong>is</strong>tig nicht lösen. Deshalb plädieren wir für eine schrittwe<strong>is</strong>e<br />

Elektrifizierung des Antriebsstrangs in Pkw. Teilelektr<strong>is</strong>che (Hybrid-)<br />

Antriebe sind heute bereits marktreif und haben bei konsequenter Ausrichtung<br />

auf Effizienz ein CO 2 -Einsparpotenzial von 30% auf vergleichbare<br />

reine Verbrennungsmotoren.<br />

Außerdem muss die Kfz-Besteuerung aufkommensneutral so umgestaltet<br />

werden, dass sie Anreize für besonders effiziente, saubere und<br />

klimaschonende Fahrzeuge setzt - und zwar unabhängig von ihrer Antriebstechnologie.<br />

Darunter fielen dann auch Elektrofahrzeuge. Bei aller<br />

zur Schau gestellten Bege<strong>is</strong>terung für die Elektromobilität dürfen<br />

wir nicht vergessen, vor allem die Verbrennungsmotoren sauberer zu<br />

machen. Hier liegt viel Potenzial, das durch die entsprechenden Rahmenbedingungen<br />

gehoben werden muss.<br />

Geschäftsführer<br />

Jürgen Resch<br />

Michael Spielmann<br />

Gründungsjahr<br />

1975<br />

Schwerpunkt<br />

Verbraucherschutz, Kre<strong>is</strong>laufwirtschaft,<br />

Energie, Verkehr, Naturschutz. Die DUH<br />

<strong>is</strong>t ein Umwelt- und Verbraucherschutzverein.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Diverse Beiträge und Veranstaltungen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Jürgen Resch<br />

resch@duh.de<br />

www.duh.de<br />

Neue Mobilität<br />

143


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - E-Motive<br />

E-MOTIVE<br />

VDMA-Forum Elektromobilität<br />

Mitglied der Hauptgeschäftsführung<br />

Hartmut Rauen<br />

Gründungsjahr<br />

2007<br />

Schwerpunkt<br />

Interessensvertretung des Maschinenbaus<br />

und insbesondere der Antriebstechnik<br />

gegenüber Kunden, Forschung und<br />

W<strong>is</strong>senschaft sowie der Öffentlichkeit,<br />

Politik und Wirtschaftskre<strong>is</strong>en. Zudem<br />

Arbeitskre<strong>is</strong>e und Expertenausschüsse<br />

für Mitgliedsfirmen sowie Organ<strong>is</strong>ation<br />

und Real<strong>is</strong>ierung von branchenweiten<br />

Forschungsprojekten.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

E-MOTIVE, das VDMA-Forum Elektromobilität,<br />

bündelt über 20 Fachverbände,<br />

Foren und Forschungsvereinigungen (insbesondere<br />

FVA und FVV) mit ihren Kompetenzen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Bernhard Hagemann<br />

Leiter Forum E-MOTIVE<br />

www.vdma.org<br />

Welche Chancen und Herausforderungen birgt der Systemwechsel<br />

hin zur Elektromobilität für den Maschinen- und Anlagenbau und wie<br />

bereiten Sie Ihre Mitglieder darauf vor? Welche Aufgaben und Ziele<br />

verfolgt in diesem Zusammenhang das »E-Motive Forum Elektromobilität«,<br />

das der VDMA ins Leben gerufen hat?<br />

Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs spielt bereits heute eine wichtige<br />

Rolle im Maschinen- und Anlagenbau, be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e bei Gabelstaplern<br />

und mobilen Maschinen. Elektromobilität <strong>is</strong>t also kein neues oder<br />

unbekanntes Thema für die deutsche Industrie. Das wird häufig bei der<br />

Fokussierung auf das Elektroauto ausgeblendet. Vor diesem Hintergrund<br />

bietet die Elektromobilität bereits heute viele Möglichkeiten für<br />

Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus, sich mit Produkten<br />

und Fertigungsverfahren am Markt zu positionieren. Damit verbunden<br />

sind jedoch auch Herausforderungen, die sich insbesondere in den Bereichen<br />

Materialien und Fertigungstechniken zeigen.<br />

Eine zentrale Aufgabe des VDMA <strong>is</strong>t es, die relevanten Akteure zu vernetzen.<br />

Hierzu gibt es zahlreiche Instrumente und Maßnahmen, von<br />

Fachpublikationen b<strong>is</strong> hin zu Arbeitsgruppen, Seminaren und Expertentreffen.<br />

Zudem spielen der W<strong>is</strong>senstransfer und der Aufbau von Know-how eine<br />

entscheidende Rolle. Daher engagiert sich der VDMA für die vorwettbewerbliche<br />

Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF). Be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e<br />

geht es darum, zu den Themenfeldern Batterie, Le<strong>is</strong>tungselektronik sowie<br />

Elektromotor und Leichtbau zu forschen, damit Deutschland Leitmarkt<br />

und Leitanbieter der Elektromobilität wird. Hierzu werden Forschung<br />

und Industrie erfolgreich zusammengebracht.<br />

In diesem Zusammenhang <strong>is</strong>t das VDMA-Forum Elektromobilität von<br />

zentraler Bedeutung, denn es bündelt die Kompetenz aus über 20 Fachverbänden,<br />

Foren und Forschungsvereinigungen des VDMA und stellt<br />

für Industrie, W<strong>is</strong>senschaft und Politik eine Dialog- und W<strong>is</strong>sensplattform<br />

zum Thema Elektromobilität dar. E-MOTIVE steht somit für erfolgreiches<br />

Forschen im Netzwerk der Besten, mit über 3.000 engagierten<br />

Experten aus 400 Unternehmen und mehr als 200 Forschungsstellen.<br />

All dies vor dem Hintergrund, dass der Maschinen- und Anlagenbau<br />

die Technologien für die Elektromobilität liefert und somit zentraler<br />

Lösungsgeber <strong>is</strong>t.<br />

144 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - Fraunhofer-Gesellschaft<br />

Fraunhofer-<br />

Gesellschaft<br />

Die Fraunhofer-Gesellschaft <strong>is</strong>t die größte Organ<strong>is</strong>ation für anwendungsorientierte<br />

Forschung in Europa. Sie sind im Bereich der Elektromobilität<br />

gut aufgestellt und le<strong>is</strong>ten mit dem Forum Elektromobilität<br />

auch einen wertvollen polit<strong>is</strong>chen Beitrag für eine Neue Mobilität.<br />

Welche polit<strong>is</strong>chen Maßnahmen müssen von Seiten der Bundesregierung<br />

umgesetzt werden, um Deutschland zukünftig als Leitmarkt zu<br />

positionieren?<br />

Die Bundesregierung hat mit dem Nationalen Entwicklungsplan, den<br />

Aktivitäten im Umfeld der Nationalen Plattform Elektromobilität, mit<br />

den Modellregionen, den Schaufenstern und den Leuchttürmen ein<br />

ganzes Bündel von Maßnahmen umgesetzt. Eine dieser Maßnahmen<br />

war die Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität. Mit den gesammelten<br />

Erfahrungen w<strong>is</strong>sen wir bei Fraunhofer heute, wo die Potenziale<br />

liegen und wie diese erschlossen werden können.<br />

Elektroautos können einen großen Teil der individuellen Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se<br />

auch in zukünftigen Dekaden nachhaltig und bezahlbar befriedigen.<br />

Zwar werden sie nicht alle Mobilitätsprobleme lösen, aber sie<br />

werden integraler Bestandteil der zukünftigen Mobilität sein. Die wesentliche<br />

Frage <strong>is</strong>t nicht nur, wie Deutschland Leitmarkt wird, sondern<br />

wie das Produkt Elektromobilität den deutschen und die internationalen<br />

Märkte erobert. Dazu sind Produkte und Dienstle<strong>is</strong>tungen nötig, die den<br />

Wünschen des Kunden entsprechen. Im Bereich der Mobilität sind das<br />

vor allem Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort und natürlich müssen<br />

sich die Kosten daran orientieren, was der Kunde bereit <strong>is</strong>t zu zahlen.<br />

In der Markthochlaufphase können staatliche Anreize monetärer und<br />

nichtmonetärer Art Elektromobilität im Allgemeinen befördern. Hier<br />

sind neben der Bundesregierung vor allem die Landesregierungen<br />

und die Kommunen gefordert, kreativ den Rechtsrahmen auszuschöpfen<br />

und mögliche Hemmn<strong>is</strong>se zu beseitigen. Bei der Entwicklung und<br />

Durchsetzung international einheitlicher Standards und Vorschriften<br />

muss die Bundesregierung auf Technologieoffenheit achten, damit der<br />

technolog<strong>is</strong>che Fortschritt nicht ausgebremst wird. Wir müssen uns<br />

aber dessen bewusst sein, dass Elektromobilität nur dann am freien<br />

Markt bestehen wird, wenn es das bessere Produkt <strong>is</strong>t.<br />

Der interd<strong>is</strong>ziplinäre Dialog zw<strong>is</strong>chen Branchen, die b<strong>is</strong>her nur geringe<br />

Schnittmengen hatten, muss fortgesetzt und intensiviert werden.<br />

Durch die Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität haben wir gelernt,<br />

genau diese Schnittstellen zu bedienen.<br />

Präsident<br />

Prof. Reimund Neugebauer<br />

Gründungsjahr<br />

1949<br />

Schwerpunkt<br />

angewandte Forschung<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Mit der »Systemforschung Elektromobilität«<br />

verfolgt die Fraunhofer-Gesellschaft<br />

das Ziel, den Wandel zu einer nachhaltigen<br />

»All-electric Economy« wirkungsvoll<br />

zu unterstützen. Die Besonderheit des<br />

Ansatzes <strong>is</strong>t es, alle Wertschöpfungsstufen<br />

der Elektromobilität zu betrachten<br />

und aufeinander abgestimmt zu<br />

erforschen - von der Energieerzeugung,<br />

über den Transport und die Verteilung<br />

der Energie durch die Stromnetze, die<br />

Schnittstellen zw<strong>is</strong>chen Stromnetz und<br />

Fahrzeug, die Energiespeicherung b<strong>is</strong><br />

hin zu neuen Fahrzeugkonzepten mit einer<br />

neuen Infrastruktur sowie Nutzungsund<br />

Abrechnungskonzepten.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Prof. Holger Hanselka<br />

Hauptkoordinator Systemforschung<br />

Elektromobilität und Leiter des Fraunhofer-Instituts<br />

für Betriebsfestigkeit<br />

und Systemzuverlässigkeit LBF<br />

www.fraunhofer.de<br />

Neue Mobilität<br />

145


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - INNOZ<br />

INNOZ<br />

Innovationszentrum für Mobilität und<br />

gesellschaftlichen Wandel<br />

Geschäftsführer<br />

Prof. Dr. Andreas Knie<br />

Dr. Jürgen Peters<br />

Gründungsjahr<br />

2006<br />

Schwerpunkt<br />

Angewandte Forschung und Erprobung<br />

im Hinblick auf mobilitätsrelevante<br />

Handlungsfelder<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Das InnoZ sieht eMobilität als Katalysator<br />

für innovative inter- und multimodale<br />

Mobilitätskonzepte und -dienstle<strong>is</strong>tungen.<br />

Diese werden unter Realbedingungen<br />

getestet. Dabei zeigt sich, dass<br />

eFahrzeuge aufgrund von vergleichswe<strong>is</strong>e<br />

kurzen Reichweiten und höheren Kosten<br />

in neuen, system<strong>is</strong>chen Nutzungskonzepten<br />

erfolgversprechend sind. Zur<br />

Hinterlegung der eMobilität mit passenden<br />

Verwendungsformen entwickelt<br />

das InnoZ nutzerorientierte Lösungen.<br />

Das Ziel <strong>is</strong>t die Entwicklung nachhaltiger<br />

Anwendungsfelder für vernetzte Mobilitäts-<br />

und Energiedienstle<strong>is</strong>tungen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dr. Frank Wolter<br />

www.innoz.de<br />

Die Abkürzung InnoZ steht für »Innovationszentrum für Mobilität und<br />

gesellschaftlichen Wandel«. Bitte erläutern Sie uns kurz den Zusammenhang<br />

zw<strong>is</strong>chen gesellschaftlichem Wandel und dessen Auswirkungen<br />

auf das individuelle Mobilitätsverhalten. Welche Rolle spielt<br />

Elektromobilität Ihrer Meinung nach für die Mobilität der Zukunft und<br />

welchen Beitrag le<strong>is</strong>tet das InnoZ, um das Thema Elektromobilität in<br />

der Gesellschaft zu etablieren?<br />

Mobilität <strong>is</strong>t ein Kernthema bei der Ermöglichung offener und demokrat<strong>is</strong>cher<br />

Gesellschaften unter Sicherung der natürlichen Ressourcen. Die<br />

Differenzierung und Plural<strong>is</strong>ierung der Lebenswe<strong>is</strong>en manifestieren sich<br />

dabei in einem hohen Bedarf an Selbstbeweglichkeit sowie individueller<br />

Raum- und Zeitkoordination des Nutzers. Gleichzeitig zwingt die Umweltund<br />

Ressourcenlage dazu, über neue Lösungen in den Bereichen Mobilitätsverhalten<br />

und Energieverteilung nachzudenken. Dem Individualverkehr<br />

auf Grundlage fossiler Energien sind jedoch ökolog<strong>is</strong>ch und polit<strong>is</strong>ch<br />

immer engere Grenzen gesetzt. Dies gilt in besonderem Maße für die<br />

hochverdichteten Metropolregionen der Welt, wobei durch nachholende<br />

Motor<strong>is</strong>ierung zum Teil große Engpässe zu bewältigen sind. In dem Spannungsverhältn<strong>is</strong><br />

zw<strong>is</strong>chen Ressourcensicherung und Bewegungsbedürfn<strong>is</strong><br />

werden Städte gleichsam zu »Laboren« postfossiler Energienutzung<br />

und alternativer Verkehrssysteme. Durch die effiziente Verknüpfung vorhandener<br />

Verkehrssysteme und kollektiver Anwendungen sind Angebote<br />

zu entwickeln, die Mobilität nachhaltig und nutzerfreundlich sicherstellen.<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t dabei nicht nur eine techn<strong>is</strong>che Antriebsalternative,<br />

sondern führt als Teil von Bike- und Carsharing in Verbindung mit dem<br />

öffentlichen Verkehr zu neuen Anwendungsformen. Durch den Einsatz in<br />

entleihbaren Fahrzeugflotten, ergänzt durch eine Energieinfrastruktur im<br />

öffentlichen Raum und Smartphone-basierte Auskunftssysteme entstehen<br />

neue, nachhaltige Geschäftsmodelle.<br />

Das InnoZ entwickelt und erprobt gemeinsam mit seinen Partnern die<br />

Komponenten, die für eine solche dreifache Vernetzung zw<strong>is</strong>chen Verkehr,<br />

Energie und Telekommunikation notwendig sind. Hierzu zählen u.a. die<br />

Befragung der Carsharing-Nutzer mit Elektroautos als Teil multimodaler<br />

Angebote, die Erhöhung der Gebrauchstauglichkeit von Smartphone-Anwendungen<br />

und der Aufbau eines intelligenten Energienetzes zum Lastmanagement<br />

mit Elektroautos. Diese Komponenten testen und präsentieren<br />

wir mit Partnern in der Plattform elektroMobilität in Berlin-Schöneberg.<br />

146 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - Klima-bündn<strong>is</strong><br />

Klima-Bündn<strong>is</strong><br />

der europä<strong>is</strong>chen Städte mit<br />

indigenen Völkern der Regenwälder e.V.<br />

Das Klima-Bündn<strong>is</strong> <strong>is</strong>t ein europä<strong>is</strong>ches Netzwerk von Städten, Gemeinden<br />

und Landkre<strong>is</strong>en, die sich verpflichtet haben, das Weltklima<br />

zu schützen. Unter anderem sind Sie mit einem Vertreter in der Nationalen<br />

Plattform Elektromobilität (NPE) vertreten. Wie sehen Sie Ihre<br />

Rolle in der NPE und für welche konkreten Forderungen im Bereich<br />

Nachhaltige Mobilität setzen Sie sich ein?<br />

In die NPE bringt das Klima-Bündn<strong>is</strong> die Sicht der eMobilität aus dem<br />

Blickwinkel des kommunalen Klimaschutzes ein. Da wir keinem Geschäftsfeld<br />

oder gar Geschäftsmodell verpflichtet sind, können wir den<br />

gesamten Bereich vom Energieversorgungs- b<strong>is</strong> zum Mobilitätssystem<br />

ganzheitlich und langfr<strong>is</strong>tig betrachten. Aus unserer Sicht kann der<br />

Straßen- und Schienenverkehr im Jahr 2050 vollständig ohne Em<strong>is</strong>sionen<br />

von Kohlendioxid betrieben werden. Hierbei spielt die eMobilität<br />

die zentrale Rolle.<br />

Im Energieversorgungssystem der Zukunft, das spätestens 2050 komplett<br />

aus Erneuerbaren Energien gespe<strong>is</strong>t wird, <strong>is</strong>t im Gegensatz zu<br />

heute nicht Wärme sondern Strom die dominante Sekundärenergie. Nur<br />

durch die Verbindung mit einem Transportsystem, das im Wesentlichen<br />

auf der eMobilität basiert, können die großen Energieeffizienzpotenziale<br />

genutzt werden. Dafür muss die Fahrzeugindustrie netzintelligente<br />

Fahrzeuge auf den Markt bringen, die selbständig erkennen können,<br />

wann wie viel Strom im Netz <strong>is</strong>t und die ihre Ladele<strong>is</strong>tung dementsprechend<br />

anpassen. Die Nutzer müssen ihre abgestellten eFahrzeuge<br />

möglichst immer mit dem Stromnetz verbinden.<br />

eMobilität bietet aber auch ein großes Potenzial zur Umstellung auf<br />

einen deutlich energieeffizienteren Fahrzeugpark. Kleine und leichte<br />

Fahrzeuge lassen sich einfacher und kostengünstiger elektrifizieren als<br />

große und schwere. Hierfür sind aber polit<strong>is</strong>ch die richtigen Rahmenbedingungen<br />

zu setzen. Auf europä<strong>is</strong>cher Ebene muss etwa der CO 2 -<br />

Em<strong>is</strong>sionsgrenzwert für Kraftfahrzeuge deutlich gesenkt werden und<br />

auf Landes- und Kommunalebene muss die Fahrradinfrastruktur massiv<br />

ausgebaut werden. Nicht zuletzt kann auch der öffentliche Verkehr von<br />

der eMobilität im Sinne des Klimaschutzes profitieren: Von kostengünstigen,<br />

oberleitungslosen Straßenbahnsystemen für Mittelstädte über<br />

Elektrobusse b<strong>is</strong> hin zu neuen Mobilitätskonzepten, die eine Verbindung<br />

zu elektr<strong>is</strong>chen Individualfahrzeugen schaffen.<br />

Vorsitzender<br />

Joachim Lorenz<br />

Gründungsjahr<br />

1990<br />

Schwerpunkt<br />

Das Klima-Bündn<strong>is</strong> und seine 1.600 Mitgliedskommunen<br />

in 20 europä<strong>is</strong>chen<br />

Ländern setzen sich für Klimaschutz<br />

und den Erhalt der Tropenwälder ein.<br />

Die Mitglieder verpflichten sich den CO 2 -<br />

Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent<br />

zu senken.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Wir setzen uns auf kommunaler, nationaler<br />

und europä<strong>is</strong>cher Ebene dafür<br />

ein, dass die Chancen der eMobilität für<br />

den Klimaschutz genutzt werden. Wir<br />

motivieren Kommunen, geeignete Rahmenbedingungen<br />

für den Einsatz von<br />

eFahrzeugen zu schaffen. Eine zentrale<br />

Zielsetzung <strong>is</strong>t die Einbindung einer energie-<br />

und flächeneffizienten eMobilität in<br />

ein vollständig aus Erneuerbaren Energien<br />

gespe<strong>is</strong>tes Versorgungssystem.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dr. Dag Schulze, Bereichsleiter Energie,<br />

d.schulze@klimabuendn<strong>is</strong>.org<br />

www.klimabuendn<strong>is</strong>.org<br />

Neue Mobilität<br />

147


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - NABU<br />

NABU<br />

Naturschutzbund Deutschland e.V.<br />

Geschäftsführer<br />

Leif Miller<br />

Gründungsjahr<br />

1899<br />

Schwerpunkt<br />

Umweltschutz, Natur- und Artenschutz<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der NABU <strong>is</strong>t Mitglied der am 3. Mai<br />

2010 gegründeten »Nationalen Plattform<br />

Elektromobiltät«, einem Beratungsgremium<br />

der Bundesregierung. Sie beobachtet<br />

und analysiert die Entwicklungen<br />

im Bereich der Elektromobiltät und gibt<br />

Empfehlungen, wie die Ziele des Nationalen<br />

Entwicklungsplanes Elektromobiltät<br />

erreicht werden können. Darüber<br />

hinaus informiert der NABU in regelmäßigen<br />

Veranstaltungen über das Thema<br />

Elektromobilität und fördert den Ausbau<br />

der Erneuerbaren Energien sowie deren<br />

Netzintegration.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dietmar Oeliger<br />

Leiter Verkehrspolitik beim<br />

NABU Bundesverband<br />

www.nabu.de<br />

Der NABU unterstützt die Arbeit der Nationalen Plattform Elektromobilität<br />

mit einem Vertreter. Trotzdem haben Sie sich gemeinsam mit anderen<br />

Umweltverbänden sehr krit<strong>is</strong>ch über den 3. Fortschrittsbericht<br />

vom Mai 2012 geäußert. Wo liegen dort die Defizite und welche polit<strong>is</strong>chen<br />

Maßnahmen verm<strong>is</strong>sen Sie, um eine Neue Mobilität auf Bas<strong>is</strong><br />

Erneuerbarer Energien nachhaltig zu etablieren?<br />

Elektromobilität kann unter bestimmten Umständen einen Beitrag zur<br />

umweltverträglichen Fortbewegung der Zukunft le<strong>is</strong>ten. Dafür müssen<br />

allerdings die Weichen auch in der Nationalen Plattform Elektromobilität<br />

(NPE) richtig gestellt werden. Aus Sicht des NABU mangelt es bei der<br />

NPE b<strong>is</strong>her zum einen an der plattforminternen Abstimmung, zum anderen<br />

an einer gegenüber der Öffentlichkeit transparenten Arbeitswe<strong>is</strong>e.<br />

Zudem sollte die intelligente Vernetzung verschiedener Verkehrsmittel<br />

stärker in den Mittelpunkt rücken. Denn erst wenn eFahrrad und eAuto<br />

b<strong>is</strong> hin zu elektr<strong>is</strong>ch betriebenen Bussen und Bahnen miteinander vernetzt<br />

sind, können eFahrzeuge ihre Stärken voll ausspielen.<br />

Parallel dazu muss der Ausbau der Erneuerbaren Energien zügig vorangehen<br />

und für einen immer »grüneren« Antrieb der Fahrzeuge sorgen. Damit<br />

eFahrzeuge flexibel auf den jeweiligen Zustand des Stromnetzes reagieren<br />

können, sollte eine netzfreundliche Ladetechnik gefördert werden.<br />

Werden diese Punkte berücksichtigt, kann eMobilität in einem zunehmend<br />

von Wind- und Solarenergie dominierten Energiesystem einen<br />

Beitrag zur Netzstabilität le<strong>is</strong>ten. Diesen Zusammenhang hat die NPE<br />

in der Vergangenheit vernachlässigt und Fahrzeuge und Infrastruktur<br />

weitgehend getrennt voneinander d<strong>is</strong>kutiert.<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t mehr als ein alternativer Pkw-Antrieb, wie wir ihn<br />

heute kennen. Um die Reichweite der eFahrzeuge deutlich zu erhöhen,<br />

müssen allerdings die Stromspeicher deutlich billiger und kompakter<br />

werden. Ansonsten wird das eAuto ein nettes Zweit- oder Drittfahrzeug<br />

werden, jedoch keinesfalls das Erstfahrzeug ersetzen. Um einen<br />

wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu le<strong>is</strong>ten, muss das eAuto also<br />

nicht nur innerstädt<strong>is</strong>ch oder auf kürzeren Strecken funktionieren, sondern<br />

auch weitere Strecken abdecken können. Sollten solche Quantensprünge<br />

in der Batterietechnik ferne Zukunftsmusik bleiben, muss das<br />

eAuto eben anders gedacht werden: Wesentlich leichter und kleiner,<br />

um mit deutlich weniger Batteriele<strong>is</strong>tung eine akzeptable Reichweite<br />

zu erzielen. Ob die Autoindustrie in der Lage <strong>is</strong>t, diesen Prozess zu<br />

durchlaufen, <strong>is</strong>t zumindest fraglich.<br />

148 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - NiMo<br />

NiMo<br />

Netzwerk intelligente Mobilität e.V.<br />

NiMo, das Netzwerk für intelligente Mobilität, wurde 2011 ins Leben<br />

gerufen und <strong>is</strong>t seither Partner des BEM. Welche Schwerpunkte setzt<br />

NiMo in seiner Arbeit? Was zeichnet die intelligente Mobilität von<br />

morgen aus, warum <strong>is</strong>t sie zukünftig notwendig und welche Rolle kann<br />

die Elektromobilität in diesem Zusammenhang spielen?<br />

NiMo <strong>is</strong>t das einzige interd<strong>is</strong>ziplinäre Mobilitätsnetzwerk in Deutschland.<br />

Es bildet quasi eine Klammer um die Verbände und Vereine, die<br />

sich ansonsten me<strong>is</strong>t einzelnen Aspekten im vielfältigen Spektrum der<br />

Mobilität widmen. Unternehmen aus den Branchen Verkehr, Fuhrpark und<br />

Log<strong>is</strong>tik sind ebenso vertreten, wie Mobilitätsberatungen, Carsharing-<br />

Anbieter und dynam<strong>is</strong>che Mitfahrportale. Von ehemals 7 Gründungsmitgliedern<br />

<strong>is</strong>t die Mitgliederzahl inzw<strong>is</strong>chen auf knapp 40 gestiegen,<br />

darunter sowohl etablierte internationale Unternehmen als auch vielversprechende<br />

Start-Ups. Ziel des stetig wachsenden, interd<strong>is</strong>ziplinären<br />

Netzwerks <strong>is</strong>t die Weiterentwicklung, Verbreitung und Förderung von prax<strong>is</strong>gerechten<br />

Lösungen für intelligente und zukunftsorientierte Mobilität.<br />

Mobilität <strong>is</strong>t dann intelligent, wenn sie wirtschaftlich <strong>is</strong>t, die Umwelt nur<br />

in dem notwendigen, unvermeidbaren Maße beeinträchtigt und möglichst<br />

gleichzeitig die Belange der Re<strong>is</strong>enden sowie der Gesellschaft<br />

erfüllt. Sie basiert auf einem optimalen Mobilitätsmix, der sinnvollen<br />

Ausgestaltung mobilitätsrelevanter Prozesse und Richtlinien, der effizienten<br />

Prozessunterstützung durch Software und Dienstle<strong>is</strong>tungen<br />

sowie dem zielgerichteten Veränderungsmanagement zur Erreichung<br />

eines intelligenten Mobilitätsverhaltens. Elektromobilität stellt darin<br />

einen wichtigen Baustein in der effizienten Weiterentwicklung unseres<br />

Mobilitätsverhaltens dar und wird eingebunden in den Gesamtkontext<br />

der betrieblichen Mobilität.<br />

Der Arbeitskre<strong>is</strong> »intelligente Mobilität« widmet sich der Organ<strong>is</strong>ation<br />

betrieblicher Fuhrparks und bearbeitet dabei unter anderem die Fragestellung,<br />

wie Elektrofahrzeuge optimal in die Fuhrpark- und D<strong>is</strong>positionsprozesse<br />

integriert werden können, um ihre volle Kosten- und CO 2 -<br />

reduzierende Wirkung zu entfalten. Der Arbeitskre<strong>is</strong> »Multimodales<br />

urbanes Mobilitätsmanagement« beschäftigt sich mit der optimalen<br />

Ausgestaltung öffentlicher und betrieblicher Mobilitätsangebote im<br />

urbanen bzw. lokalen Umfeld, um die Voraussetzungen für ein intelligentes,<br />

multimodales Mobilitätsverhalten zu schaffen. Zwei- b<strong>is</strong> vierrädrige<br />

Elektromobilität mit ihren begrenzten Reichweiten stellt darin<br />

ein wichtiges, neues Element dar.<br />

Vorsitzender<br />

Michael Schramek<br />

Gründungsjahr<br />

2011<br />

Schwerpunkt / Engagement<br />

Zweck des Vereins <strong>is</strong>t die Weiterentwicklung,<br />

Förderung und Verbreitung intelligenter<br />

Mobilität und Förderung ihrer<br />

öffentlichen Akzeptanz. Die Vielfalt der<br />

Mitgliedsunternehmen mit verschiedensten<br />

Geschäftsmodellen aus nahezu allen<br />

Bereichen der Mobilität verschafft<br />

dem Netzwerk und seinen Arbeitskre<strong>is</strong>en<br />

eine ganzheitliche Sicht auf das Thema<br />

Mobilität. Die Mitgliedsunternehmen profitieren<br />

davon in mehrfacher We<strong>is</strong>e:<br />

Sie erkennen die Rolle der eigenen Produkte<br />

im Gesamtkontext, sie erkennen<br />

Schnittstellen zu anderen Produkten und<br />

entwickeln diese im Dialog mit den Netzwerkpartnern<br />

weiter, zum Nutzen der gewerblichen<br />

und privaten Kunden. Dadurch<br />

machen sie gemeinsam intelligente Mobilität<br />

handhabbar.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dirk Tost (Telematik)<br />

Rüdiger Wiele (Zweirädrige eMobilität)<br />

Volker Gillessen (Konzepte)<br />

www.nimo.eu<br />

Neue Mobilität<br />

149


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VCD<br />

VCD<br />

Verkehrsclub Deutschland e.V.<br />

Bundesvorsitzender<br />

Michael Ziesak<br />

Gründungsjahr<br />

1986<br />

Schwerpunkt<br />

Verkehrs- und Umweltpolitik<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Als gemeinnützige Organ<strong>is</strong>ation setzt<br />

sich der VCD für eine zukunftsfähige<br />

Verkehrspolitik ein. Der VCD macht sich<br />

stark für eine umwelt- u. sozialverträgliche,<br />

sichere und gesunde Mobilität.<br />

Zukunftsfähige Verkehrspolitik setzt auf<br />

eine intelligente Kombination aller Arten<br />

von Mobilität. Elektromobilität bedeutet<br />

mehr als die Förderung von eAutos.<br />

Elektr<strong>is</strong>ch mobil sein - auch mit Rad und<br />

Bahn. Neben der krit<strong>is</strong>chen Betrachtung<br />

von eAutos in der VCD Auto-Umweltl<strong>is</strong>te<br />

berät der VCD im Projekt »Besser E-Rad<br />

kaufen« zu Kauf u. Nutzung von Elektrorädern.<br />

Um die Bahn attraktiver zu machen,<br />

werden u.a. jährlich Qualität und<br />

Service getestet und konkrete Verbesserungshinwe<strong>is</strong>e<br />

gegeben.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Gerd Lottsiepen<br />

gerd.lottsiepen@vcd.org<br />

www.vcd.org<br />

Wie sieht aus Sicht des VCD die Mobilität der Zukunft aus und welche<br />

Maßnahmen sind geeignet, um eine zunehmende intermodale Mobilität<br />

zu fördern?<br />

Die Mobilität der Zukunft wird sich gravierend verändern. Die Dominanz<br />

des Autos wird abnehmen, alternative Verkehrsmittel werden an<br />

Attraktivität gewinnen. Der Verkehr wird multimodal, d.h. mehr Wege<br />

werden mit Rad, Bahn oder zu Fuß zurückgelegt. Schon heute <strong>is</strong>t diese<br />

Veränderung in Städten zu beobachten. Die Landbewohner werden<br />

folgen, wenn ihre Problemwahrnehmung durch dauerhaft steigende<br />

Spritpre<strong>is</strong>e zunimmt.<br />

Das Auto verliert seinen Stellenwert, besonders bei jungen Menschen.<br />

Die jungen Eliten sind zwar extrem mobil, doch: Nutzen statt besitzen,<br />

das <strong>is</strong>t die Zukunft des Automobils. Seine Bedeutung steigert das Auto<br />

als öffentliches Fahrzeug, als Taxi sowie Carsharing-Auto. In solchen<br />

Flotten spielt auch das Elektroauto eine große Rolle. Hier kann es ausprobiert<br />

und effektiv genutzt werden.<br />

Doch während die Politik recht einseitig auf die Elektromobilität des<br />

Autos setzt, besteht die Gefahr, dass sie den Anschluss bei anderen<br />

Entwicklungen, zum Be<strong>is</strong>piel im Radverkehr verpasst. Immer mehr<br />

Menschen steigen auf zwei Räder um, das gilt für das klass<strong>is</strong>che Fahrrad<br />

genauso wie für das Elektrofahrrad. Auf Strecken b<strong>is</strong> zu zehn Kilometer<br />

werden Elektrofahrräder weiter an Bedeutung gewinnen und die<br />

Mobilität von Morgen maßgeblich mitbestimmen. Dafür gilt es heute<br />

das Radverkehrsnetz auszubauen, Verleihangebote zu schaffen sowie<br />

in Aufklärungskampagnen zur Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu<br />

investieren.<br />

Auch für den öffentlichen Verkehr wächst die Akzeptanz. Aufgrund steigender<br />

Benzinpre<strong>is</strong>e werden Bus und Bahn zukünftig immer mehr eine<br />

Alternative zum Pkw. Wie im Fahrradbereich, müssen auch hier entsprechend<br />

gute Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dazu gehört ein gut<br />

durchschaubares Tarifsystem, faire Pre<strong>is</strong>e und hohe Qualität. Nur dann<br />

werden die Menschen auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.<br />

Generell gilt, der öffentliche Raum wird zurückerobert. Menschen wollen<br />

nicht länger abgeschottet sein in einem Pkw, sondern mit Rad, S-Bahn<br />

oder zu Fuß ihre Umgebung erleben. Dafür nutzen sie die Verkehrsmittel<br />

situativer, die Qualität der Ortsveränderung rückt mehr in den Fokus.<br />

Die Abhängigkeit vom eigenen Auto nimmt ab, die Freiheit nimmt zu.<br />

150 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDA<br />

VDA<br />

Verband der Autobmobilindustrie e.V.<br />

Der VDA vertritt die Interessen der deutschen Automobilhersteller,<br />

die im Bereich konventioneller Verbrennungsmotoren weltweit Spitzenreiter<br />

sind und mit dieser Kernkompetenz hohe Gewinne erzielen.<br />

Kritiker werfen dem VDA und seinen Mitgliedsunternehmen daher vor,<br />

den Systemwandel hin zu einer neuen, post-fossilen Mobilität zu verzögern.<br />

Wie stehen Sie zu diesen Vorwürfen und welche Maßnahmen<br />

ergreifen Sie, um den Systemwechsel hin zu einer nachhaltigen Mobilität<br />

mitzugestalten?<br />

Der Vorwurf <strong>is</strong>t völlig unangebracht. Im Gegenteil: Die deutsche Automobilindustrie<br />

hat sich auf einen system<strong>is</strong>chen, marktorientierten und<br />

technologieoffenen Ansatz verständigt, um sich b<strong>is</strong> 2020 zum Leitanbieter<br />

und Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln.<br />

Gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der NPE hat sich die deutsche<br />

Automobilindustrie auf einen system<strong>is</strong>chen, marktorientierten und<br />

technologieoffenen Ansatz verständigt, um sich b<strong>is</strong> 2020 zum Leitanbieter<br />

und Deutschland zu einem Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln.<br />

In den kommenden drei b<strong>is</strong> vier Jahren investieren unsere Unternehmen<br />

rund 12 Milliarden Euro in die Entwicklung alternativer Antriebe.<br />

Das entspricht 40% der Investitionen in den gesamten Antriebsstrang.<br />

Noch bewegt sich der Markt für Elektrofahrzeuge auf einem niedrigen<br />

Niveau, verzeichnet aber hohe Zuwachsraten. Die Verkäufe von<br />

elektr<strong>is</strong>ch angetriebenen Fahrzeugen haben sich seit 2007 jährlich<br />

verdoppelt. Mit den richtigen Rahmenbedingungen könnte die Zahl der<br />

verkauften eFahrzeuge in den kommenden Jahren deutlich erhöht werden.<br />

Deswegen kommt es entscheidend darauf an, die beschlossenen<br />

Maßnahmen konsequent einzuführen. Dazu <strong>is</strong>t ein einheitliches europä<strong>is</strong>ches<br />

Wettbewerbsumfeld ebenso nötig wie ein Fahrplan für die<br />

kommenden Jahre.<br />

Das Firmenwagensegment umfasst rund 30% der Pkw-Neuzulassungen;<br />

hier erwarten wir als Erstes einen Anstieg der Nachfrage nach<br />

eFahrzeugen. Damit sowohl Bund, Länder und Gemeinden als auch die<br />

Privatwirtschaft mit einer erheblichen Zahl in die Beschaffung gehen<br />

können, sollte der auf den Weg gebrachte Nachteilsausgleich bei der Firmenwagenbesteuerung<br />

für eFahrzeuge nun schnell umgesetzt werden.<br />

Außerdem plädiert der VDA dafür, nicht nur dem Nutzer, sondern auch<br />

den Unternehmen, die Elektroautos ordern, einen Nachteilsausgleich<br />

angesichts der b<strong>is</strong>lang noch sehr hohen Batteriekosten zu geben. Hier<br />

wären bessere Abschreibungsmöglichkeiten der richtige Weg.<br />

Präsident<br />

Matthias W<strong>is</strong>smann<br />

Gründungsjahr<br />

1901<br />

Schwerpunkt<br />

Im VDA haben sich über 600 Unternehmen<br />

der Automobilindustrie in Deutschland<br />

zusammengeschlossen, um gemeinsam<br />

für eine saubere und sichere<br />

Mobilität der Zukunft zu forschen und<br />

zu produzieren. Der VDA vertritt seine<br />

Mitglieder, damit sie ihre Erfahrung und<br />

Kompetenz weiterhin wettbewerbsführend<br />

einsetzen können.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Die deutsche Automobilindustrie treibt<br />

die Entwicklung der eMobilität mit großem<br />

Engagement voran, denn Klimaschutz<br />

und knapper werdende fossile<br />

Brennstoffe sowie der zunehmende,<br />

globale Mobilitätsbedarf erfordern neue<br />

Lösungen und alternative Antriebe.<br />

eFahrzeuge können einen wesentlichen<br />

Beitrag zum Umweltschutz und zur Em<strong>is</strong>sionsvermeidung<br />

le<strong>is</strong>ten.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Eckehart Rotter<br />

rotter@vda.de<br />

www.vda.de<br />

Neue Mobilität<br />

151


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDE<br />

VDE<br />

Verband der Elektrotechnik Elektronik<br />

Informationstechnik e.V.<br />

Präsident Dr.-Ing. Joachim Schneider<br />

Gründungsjahr 1893<br />

Schwerpunkt<br />

Der VDE vereint W<strong>is</strong>senschaft, Normung<br />

und Produktprüfung unter einem Dach.<br />

Wichtige Tätigkeitsfelder sind der Technikw<strong>is</strong>senstransfer,<br />

die Forschungs- und<br />

Nachwuchsförderung sowie Normung,<br />

Sicherheit, Prüfung und Zertifizierung<br />

im Bereich der Informations-, Energie-,<br />

Medizin- und Automationstechnik sowie<br />

der Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der VDE unterstützt systemübergreifende<br />

Konvergenzprozesse in der Fahrzeugtechnik,<br />

Ladeinfrastruktur und Verkehrstelematik,<br />

engagiert sich in der NPE und<br />

zahlreichen Initiativen, <strong>is</strong>t federführend<br />

bei der Deutschen Normungs-Roadmap<br />

Elektromobilität und deckt mit dem Batterie-<br />

und Umwelttestzentrum sowie weiteren<br />

Prüfeinrichtungen des VDE Prüf- und<br />

Zertifizierungsinstituts in Offenbach die<br />

gesamte Prüfkette der eMobilität ab.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dr. Thomas Becks, Leiter Technik und<br />

Innovation, thomas.becks@vde.com<br />

www.vde.com<br />

Der VDE vertritt die Interessen der Elektro- und Informationstechnik<br />

und bündelt damit Fachw<strong>is</strong>sen in Schlüsselsektoren für die Entwicklung<br />

der Elektromobilität. Welchen Beitrag le<strong>is</strong>ten Sie als Verband für<br />

eine erfolgreiche Verbreitung der Elektromobilität und wie bereiten Sie<br />

Ihre Mitglieder auf den Systemwechsel zu einer Neuen Mobilität vor?<br />

Elektr<strong>is</strong>ch angetriebene Fahrzeuge ermöglichen weniger Em<strong>is</strong>sionen,<br />

mehr Energieeffizienz und innovative Komfortfunktionen. Darüber hinaus<br />

sind sie wichtige Bausteine für ein individuelles Verkehrsmanagement.<br />

Große Chancen für den Standort Deutschland liegen außerdem in<br />

dem Zusammenwachsen von Elektroauto, Verkehrs-, Strom- und Kommunikationsnetz<br />

zu einem neuen System aus Smart Car, Smart Grid<br />

und Smart Traffic. So vielfältig die Chancen, so komplex sind die Herausforderungen<br />

in den Bereichen Technologien, Systemkonvergenz,<br />

Normung, Sicherheit und Qualifikation. Der VDE trägt in allen genannten<br />

Aspekten zur Förderung der Elektromobilität bei und bietet eine<br />

interd<strong>is</strong>ziplinäre und branchenübergreifende Plattform zur Netzwerkund<br />

Konsensbildung.<br />

VDE-Experten bündeln das Fachw<strong>is</strong>sen in vielen Schlüsselsektoren der<br />

elektr<strong>is</strong>chen Fahrzeugtechnik und bringen ihre Systemkompetenz aus<br />

anderen Bereichen ein. Unter Federführung von VDE | DKE wurde und<br />

wird im Auftrag der NPE die Deutsche Normungs-Roadmap Elektromobilität<br />

erstellt, deren Ergebn<strong>is</strong>se in die internationale Normung einfließen.<br />

Ein Be<strong>is</strong>piel für die erfolgreiche Verzahnung von Entwicklung,<br />

Normung und Prüfung <strong>is</strong>t der einheitliche Typ-2-Ladestecker für<br />

Elektroautos in Europa, der in Deutschland entwickelt, von VDE|DKE<br />

genormt und vom VDE-Institut zertifiziert wurde. In dem neuen Batterie-<br />

und Umwelttestzentrum sowie weiteren Prüfeinrichtungen des VDE<br />

Prüf- und Zertifizierungsinstituts in Offenbach deckt der VDE die komplette<br />

Wertschöpfungskette der Elektromobilität ab. Darüber hinaus<br />

arbeitet er in zahlreichen Projekten mit, so zum Be<strong>is</strong>piel in der Innovationsallianz<br />

»Lithium Ionen Batterie LIB 2015« des BMBF, als Berater der<br />

UN-Wirtschaftskomm<strong>is</strong>sion für Europa, im Programm »IKT für Elektromobilität<br />

II« und in der »VDE MINT Akademie Mobilität der Zukunft«.<br />

Mit Symposien, Managementforen, Workshops und Seminaren sowie<br />

Publikationen bietet der VDE auch ein breites Angebot zur Information<br />

und zur Qualifikation. Außerdem baut der VDE seine E-Mobility-Plattform<br />

kontinuierlich weiter aus.<br />

152 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDIK<br />

VDIK<br />

Verband der Internationalen<br />

Kraftfahrzeughersteller e.V.<br />

Als VDIK vertreten Sie die ausländ<strong>is</strong>chen Automobilhersteller und haben<br />

damit einen guten Überblick über die weltweiten Entwicklungen<br />

in diesem Bereich. Wie schätzen Sie vor diesem Hintergrund die Chancen<br />

Deutschlands ein, Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität<br />

zu werden? In welchen Bereichen <strong>is</strong>t Deutschland bereits führend und<br />

wo hinkt es hinterher?<br />

Die internationalen Kraftfahrzeughersteller verkaufen bereits seit<br />

Herbst 2010 serienmäßig hergestellte Elektrofahrzeuge, die sich in verschiedenen<br />

Verbrauchertests bewährt haben. Im Jahr 2012 wurden rund<br />

2.800 reine Elektro-Pkw in Deutschland zugelassen, über die Hälfte<br />

davon von den vom VDIK vertretenen internationalen Marken.<br />

Die eMobilität <strong>is</strong>t ein Thema von strateg<strong>is</strong>cher Bedeutung, das in Verbindung<br />

mit der Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen eine<br />

mittel- b<strong>is</strong> langfr<strong>is</strong>tige Alternative zu fossilen Brennstoffen darstellt.<br />

Die Elektrifizierung der Antriebe <strong>is</strong>t kein Selbstzweck, sondern dient<br />

vor allem dazu, die Mobilität langfr<strong>is</strong>tig zukunftsfähig und bezahlbar<br />

zu machen. Insbesondere mit Blick auf die hohen Kraftstoffpre<strong>is</strong>e müssen<br />

künftig alle Antriebstechnologien dazu genutzt werden, die Abhängigkeit<br />

vom Erdöl zu reduzieren und selbstverständlich auch einen<br />

deutlichen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele zu le<strong>is</strong>ten. Die<br />

beschlossene Verlängerung der Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge<br />

von 5 auf 10 Jahre und die angestrebten Entlastungen bei der Dienstwagenbesteuerung<br />

sind ein erster Schritt, aber auch noch lange kein<br />

adäquater Ausgleich für die Mehrkosten. Um zumindest in der Anlaufphase<br />

die vorwiegend durch die verwendeten Batterien verursachten<br />

Mehrkosten zu kompensieren, <strong>is</strong>t ein Marktanreizprogramm unabdingbar,<br />

das mit Förderbeträgen oder vergleichbaren Maßnahmen in<br />

der Größenordnung von 5.000 b<strong>is</strong> 10.000 Euro pro Elektrofahrzeug gewährle<strong>is</strong>tet,<br />

dass diese Fahrzeuge für die Kunden bezahlbar sind.<br />

Ohne eine solche Anschubförderung wird das ambitionierte Vorhaben<br />

der Bundesregierung keinen Erfolg haben. Europä<strong>is</strong>che Länder, in denen<br />

die Regierungen frühzeitig individuelle Förderungen eingeführt haben,<br />

sind Deutschland bei der Zulassungsquote von Elektrofahrzeugen weit<br />

voraus und bauen ihre Märkte stetig aus. Durch die aktive Beteiligung<br />

in den Modellregionen zur Elektromobilität haben die VDIK-Mitgliedsfirmen<br />

ihr Know-how und ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet eingebracht.<br />

Präsident<br />

Senator a.D. Volker Lange<br />

Gründungsjahr<br />

1952<br />

Schwerpunkt<br />

Die Interessenvertretung der Mitglieder<br />

gegenüber Gesetzgeber, Behörden, Institutionen,<br />

Organ<strong>is</strong>ationen und der Öffentlichkeit<br />

in Deutschland. Der VDIK pflegt<br />

enge Kontakte zur Politik, um in Deutschland<br />

fabrikatsübergreifende Themen der<br />

Automobilbranche sowie die Umsetzung<br />

europä<strong>is</strong>cher Aktivitäten im deutschen<br />

Markt im Sinne der Verbandsmitglieder<br />

zu begleiten.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Die internationalen Fahrzeughersteller<br />

haben die Bedeutung dieses Themas<br />

schon sehr frühzeitig erkannt und haben<br />

Hybrid- und Elektrofahrzeuge seit<br />

mehreren Jahren in der Serienproduktion.<br />

Die internationalen Fahrzeughersteller<br />

werden auch weiterhin im<br />

Bereich Elektromobilität ihren aktiven<br />

Beitrag bei der Weiterentwicklung der<br />

Elektrofahrzeuge le<strong>is</strong>ten.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dipl.-Ing. Bernd Mayer, Leiter Referat<br />

Technik/Kundendienst/Umwelt<br />

www.vdik.de<br />

Neue Mobilität<br />

153


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VDV<br />

VDV<br />

Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V.<br />

Hauptgeschäftsführer<br />

Oliver Wolff<br />

Gründungsjahr<br />

1990<br />

Schwerpunkt<br />

Der VDV berät rd. 600 Mitgliedsunternehmen<br />

aus dem ÖPNV und dem Schienengüterverkehr.<br />

Zu den Aufgaben des<br />

VDV gehört es, die Interessen seiner<br />

Mitglieder gegenüber der Politik zu<br />

vertreten, europaweit den Erfahrungsaustausch<br />

zw<strong>is</strong>chen den Mitgliedsunternehmen<br />

zu fördern sowie Öffentlichkeitsarbeit<br />

für die Branche zu betreiben.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der Nahverkehr <strong>is</strong>t zu großen Teilen,<br />

nämlich auf der Schiene, seit über 100<br />

Jahren elektromobil. Diesen Vorsprung<br />

gilt es aus Sicht der Branche weiterzuentwickeln.<br />

Gemeinsam mit den Mitgliedsunternehmen<br />

und in Zusammenarbeit<br />

mit Forschungseinrichtungen begleitet<br />

und forciert der VDV zudem seit Jahren<br />

die Entwicklung neuer Technologien für<br />

elektr<strong>is</strong>che Antriebe, vor allem bei ÖPNV-<br />

Linienbussen.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Martin Schmitz,<br />

Geschäftsführer Technik<br />

www.vdv.de<br />

Die Bedeutung eines eigenen Pkw insbesondere in Ballungsräumen<br />

nimmt ab, stattdessen wird Mobilität als Dienstle<strong>is</strong>tung nachgefragt.<br />

Der ÖPNV könnte bei einer bevorstehenden Verkehrswende eine wich<br />

tige Rolle spielen. Vorausgesetzt, es gelingt den Verkehrsunternehmen,<br />

innovative und integrative Mobilitätskonzepte anzubieten, die<br />

sich den verändernden Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>sen der Nutzer anpassen<br />

und einen umkomplizierten Wechsel zw<strong>is</strong>chen verschiedenen Verkehrsmitteln<br />

erlauben. Welchen Maßnahmen ergreifen Ihre Mitgliedsunternehmen,<br />

um diese Verkehrswende aktiv mit zu gestalten?<br />

Die ÖPNV-Branche stellt sich den Herausforderungen der Mobilitätswende<br />

in Ballungsräumen und reagiert mit immer neuen Mobilitäts<br />

kooperationen und -angeboten. Vor dem Hintergrund der stark wachsenden<br />

Verkehrsnachfrage in Ballungsräumen kann nur eine effektive<br />

Kombination von Verkehrsmitteln die veränderten Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se<br />

der großstädt<strong>is</strong>chen Bevölkerung bedienen. Dabei <strong>is</strong>t der ÖPNV die<br />

Bas<strong>is</strong> für eine vernetzte Mobilität in Städten, denn nur so können Umwelt-,<br />

Lärm- und Flächenprobleme im Verkehrssektor nachhaltig gelöst<br />

werden. Viele Verkehrsunternehmen bieten bereits integrierte Mobilitätspakete<br />

an - z.B. »HANNOVERmobil« (üstra) und »Mobil in Düsseldorf«<br />

(Rheinbahn). Der VDV sieht hier noch Entwicklungsmöglichkeiten.<br />

So sollen weitere Verkehrsträger wie das Fahrrad oder auch Carsharing<br />

noch stärker in das Le<strong>is</strong>tungsangebot der Verkehrsunternehmen und<br />

Verbünde integriert werden - mit dem Ziel der Weiterentwicklung des<br />

Verkehrsverbundes zu einem umfassenden Mobilitätsverbund.<br />

Die Verknüpfung von Mobilitätsangeboten in Städten <strong>is</strong>t nur mit umweltfreundlichen<br />

Verkehrsmitteln effizient. Elektromobilität <strong>is</strong>t daher<br />

die Lösung für eine nachhaltige Mobilität. Der ÖPNV <strong>is</strong>t mit seinen<br />

Straßenbahnen in den Städten seit 130 Jahren elektromobil unterwegs<br />

und bereits heute werden 86% der Le<strong>is</strong>tungen im E<strong>is</strong>enbahnpersonenverkehr<br />

elektr<strong>is</strong>ch erbracht. Der öffentliche Verkehr kann grundsätzlich<br />

eine entscheidende Rolle bei der Senkung der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen spielen<br />

und <strong>is</strong>t prädestiniert für den Einsatz von eFahrzeugen, da z. B. die<br />

Fahrstrecken planbar und bekannt sind und die Tram-Infrastruktur zur<br />

Ladung genutzt werden kann. Die Branche wird die Verknüpfung von<br />

Mobilitätsangeboten und damit die nachhaltige Mobilität weiter ausbauen.<br />

Doch dafür muss die Politik auch geeignete Rahmenbedingungen<br />

schaffen.<br />

154 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - VKU<br />

VKU<br />

Verband kommunaler Unternehmen e.V.<br />

Bildquelle: VKU/regentaucher.com<br />

Kommunale Unternehmen spielen eine wichtige Vorreiterrolle bei der<br />

Verbreitung der Elektromobilität. B<strong>is</strong> auf wenige Ausnahmen läuft die<br />

Elektromobil<strong>is</strong>ierung kommunaler Fuhrparks b<strong>is</strong>her jedoch nur zögerlich.<br />

Wie lässt sich dies erklären und wo sehen Sie polit<strong>is</strong>chen Handlungsbedarf,<br />

um in den Kommunen flächendeckend die Weichen für<br />

Elektromobilität zu stellen?<br />

Schon heute sind ein Drittel aller Stadtwerke im Bereich Elektromobilität<br />

vor Ort engagiert, das ergab 2012 eine Umfrage des VKU. Mit<br />

innovativen Förderprogrammen unterstützen Stadtwerke zudem den<br />

Kauf von Elektrofahrzeugen wahlwe<strong>is</strong>e mit einer Einmalzahlung oder<br />

einem ÖPNV-Ticket für Schlechtwettertage. Geladen wird natürlich mit<br />

Ökostrom. Viele Stadtwerke rüsten ihre Fuhrparks mit Elektrofahrzeugen<br />

auf, auch zur gemeinsamen Nutzung mit der Stadtverwaltung. Die<br />

Fahrzeuge werden für Demonstrationszwecke auf Veranstaltungen,<br />

Probefahrten und im täglichen Gebrauch für Dienstfahrten genutzt.<br />

Das Bewusstsein, sich für CO 2 -freie und damit klimafreundliche Elektrofahrzeuge<br />

einzusetzen, <strong>is</strong>t bei unseren kommunalen Unternehmen sehr<br />

ausgeprägt. Jedoch sind die Anschaffungen für Elektrofahrzeuge, wie<br />

für andere Fahrzeuge übrigens auch, an Investitionsbudgets und -zyklen<br />

geknüpft. Neben der Anschaffung im Rahmen von Forschungsprojekten<br />

werden Elektrofahrzeuge für den Fuhrpark me<strong>is</strong>t dann gekauft,<br />

wenn der Erwerb oder Ersatz von Fahrzeugen ansteht.<br />

Zahlreiche Stadtwerke engagieren sich außerdem für den Aufbau einer<br />

bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur. So werden Lademöglichkeiten im<br />

öffentlichen Raum, in Parkhäusern und Parkflächen von Wohnungsbaugesellschaften,<br />

beim Einzelhandel sowie bei Elektrofahrern zu Hause<br />

aufgebaut. Laut der VKU-Umfrage haben Stadtwerke bereits 900 öffentlich<br />

zugängliche Ladepunkte errichtet. B<strong>is</strong> 2014 soll die Anzahl noch<br />

verdoppelt werden.<br />

Um eine flächendeckende Elektromobil<strong>is</strong>ierung zu erreichen, muss<br />

die Politik die Rahmenbedingungen und Förderung weiter verbessern<br />

- auch mit Blick auf europä<strong>is</strong>che Initiativen vor allem im Bereich der Ladeinfrastruktur.<br />

Ebenso wichtig <strong>is</strong>t die Nutzung Erneuerbarer Energie, mit<br />

denen die Elektrofahrzeuge geladen werden können. Mit Blick auf die<br />

Energiewende wird die Nutzung nachhaltiger und erneuerbarer Energiequellen<br />

besonders im Bereich der Mobilität zunehmend wichtiger.<br />

Hauptgeschäftsführer<br />

Hans-Joachim Reck<br />

Gründungsjahr<br />

1949<br />

Schwerpunkt<br />

Energie-, Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft<br />

sowie neue Technologien:<br />

Elektromobilität, Smart Meter / Smart<br />

Grids, Breitband<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der VKU setzt sich für die Erreichung der<br />

Ziele der Bundesregierung im Bereich<br />

eMobilität ein. Schon heute engagieren<br />

sich über 60 Stadtwerke für eine elektromobile<br />

Zukunft.<br />

Erprobt wird die Integration der eMobilität<br />

in die lokale Stromversorgung, aber<br />

auch die Kundenfreundlichkeit und -akzeptanz<br />

verschiedener Angebote. Zudem<br />

werden neue Mobilitätskonzepte zw<strong>is</strong>chen<br />

eFahrzeugen und dem öffentlichen<br />

Nahverkehr getestet und beim Aufbau<br />

der Ladeinfrastruktur über die Stadt- und<br />

Gemeindegrenzen hinweg kooperiert.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dr. Barbara Praetorius, Bereichsleiterin<br />

Grundsatz, Strategie, Innovation<br />

Nadine Gerks, stellvertretende Bereichsleiterin<br />

Grundsatz, Strategie, Innovation<br />

www.vku.de<br />

Neue Mobilität<br />

155


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - vzbv<br />

vzbv<br />

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.<br />

Vorstand<br />

Gerd Billen<br />

Gründungsjahr<br />

2000<br />

Schwerpunkt<br />

Der vzbv setzt Verbraucherinteressen<br />

polit<strong>is</strong>ch durch. Er bearbeitet ein breites<br />

Themenspektrum - von Finanz- und<br />

Telekommunikationsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />

über Ernährung und Gesundheit b<strong>is</strong> hin<br />

zu Energieversorgung und Verkehr.<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der vzbv setzt sich dafür ein, bei der<br />

Markteinführung von Elektromobilität<br />

möglichst ohne marktverzerrende Subventionen<br />

auszukommen und sukzessive<br />

die Anwendungen auszubauen,<br />

die bereits heute marktreif sind. Große<br />

Potenziale sieht der vzbv in einer schrittwe<strong>is</strong>en<br />

Elektrifizierung des Antriebsstrangs<br />

durch Hybridtechnologien, weil<br />

hier Ladedauer und Reichweite keine<br />

einschränkenden Faktoren sind. In der<br />

polit<strong>is</strong>chen Arbeit macht sich der vzbv<br />

für den Ausbau dieser Anwendungsmöglichkeiten<br />

stark.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Dr. Otmar Lell, Referent Nachhaltigkeit<br />

und Verkehr, otmar.lell@vzbv.de<br />

www.vzbv.de<br />

Als Verband sind Sie unter anderem Mitglied in der Nationalen Plattform<br />

Elektromobilität und vertreten die Interessen der Verbraucher.<br />

Bitte erklären Sie uns, warum und inwieweit Verbraucherschutz im<br />

Kontext der Elektromobilität nötig <strong>is</strong>t? Welche konkreten Schritte sind<br />

erforderlich, um eine verbrauchergerechte Elektromobilität zu gewährle<strong>is</strong>ten?<br />

Angesichts von Klimawandel und knapper werdenden Ölvorräten führt<br />

an Elektromobilität kein Weg vorbei, wenn Verbraucher auch in Zukunft<br />

noch mobil sein wollen. Unserer Überzeugung nach wird sie aber nur<br />

dann auf Akzeptanz stoßen, wenn sie einen glaubwürdigen Beitrag zu<br />

einer nachhaltigen, CO 2 -freien Mobilität le<strong>is</strong>tet. Zugleich dürfen bei der<br />

Markteinführung von Elektroautos soziale Ungleichgewichte nicht verstärkt<br />

werden. Wir setzen uns daher für folgende Rahmenbedingungen<br />

ein:<br />

1. Elektromobilität sollte über dauerhafte, sich selbst tragende, gesamtgesellschaftlich<br />

vorteilhafte Geschäftsmodelle eingeführt werden.<br />

Ein schneller Markterfolg darf nicht erkauft werden, indem der Erwerb<br />

von Elektroautos subventioniert oder eine Ladeinfrastruktur geschaffen<br />

wird, die auf eine öffentliche Finanzierung angewiesen <strong>is</strong>t. 2. Elektromobilität<br />

macht im Prinzip eine CO 2 -freie Mobilität ohne fossile Ressourcen<br />

möglich. Annähernd CO 2 -frei <strong>is</strong>t eMobilität nur dann, wenn der notwendige<br />

Strom zu 100% aus Erneuerbaren Energien stammt. Wenn eAutos<br />

einen für den Gesamtstromverbrauch relevanten Marktanteil erreicht<br />

haben, müssen die Ausbauziele für Erneuerbare Energien um den durch<br />

eMobilität verbrauchten Strom erhöht werden. 3. Verbraucher benötigen<br />

korrekte und differenzierte Informationen zum Stromverbrauch<br />

und zum CO 2 -Ausstoß von eAutos. Mittelfr<strong>is</strong>tig sind Verbrauchs- und<br />

CO 2 -Grenzwerte für eAutos erforderlich. 4. eMobilität ergänzt den Fußgänger-<br />

und Fahrradverkehr sowie den ÖPNV. Dazu trägt der Einsatz<br />

von Elektroautos im Rahmen von Carsharing-Modellen bei. Skept<strong>is</strong>ch<br />

sehen wir verkehrsrechtliche Privilegien für Elektroautos wie das Recht,<br />

Busspuren zu nutzen. Hierdurch würde der Straßenraum auf Kosten<br />

umweltschonender Verkehrsmittel wie Fahrrädern und Bussen weiter<br />

mit Sondernutzungsrechten belastet. 5. Strenge CO 2 -Grenzwerte für<br />

alle Pkw erleichtern die Markteinführung von Elektroautos auch ohne<br />

öffentliche Förderung. Die verschiedenen Fahrzeugtypen nähern sich<br />

dadurch in der Kostenstruktur an: Die Anschaffungskosten steigen, die<br />

Nutzungskosten aber sinken.<br />

156 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - WWF<br />

WWF<br />

World Wide Fund For Nature Germany<br />

Bildquelle: VKU/regentaucher.com<br />

Der WWF Deutschland hat sich im Rahmen der Nationalen Plattform<br />

Elektromobilität mehrfach krit<strong>is</strong>ch gegenüber den Subventionsforderungen<br />

der deutschen Automobilindustrie geäußert. Welche Maßnahmen<br />

schlägt der WWF stattdessen vor, um b<strong>is</strong> 2020 die Zielmarke der<br />

Bundesregierung zu erreichen, eine Millionen Elektrofahrzeuge auf<br />

Deutschlands Straßen zu bringen?<br />

Der WWF Deutschland unterstützt grundsätzlich das 1-Million-Ziel der<br />

Bundesregierung. Aber wir wollen eine nachhaltige Marktentwicklung,<br />

die mit der Energiewende einhergeht und die Stärken der Elektromobilität<br />

betont. Eine finanzielle Förderung von Elektroautos muss transparent<br />

hergeleitet sein und die Einbindung ins Energienetz fördern. Eine<br />

reine Kaufprämie erfüllt diese Kriterien nicht. Im Gegenteil: sie <strong>is</strong>t kontraproduktiv.<br />

Der Ansatz vieler Hersteller, Verbrennungsmotoren eins<br />

zu eins durch Elektroantriebe zu ersetzen, leitet langfr<strong>is</strong>tig in die Irre.<br />

Elektroautos sind geeignet, das Auto auch aus Klimaschutzsicht neu zu<br />

erfinden. Sie sind die ideale Ergänzung für intermodale Mobilitätsketten.<br />

Hohe Reichweiten sind dafür nicht nötig. Elektrofahrzeuge können<br />

Energie speichern und so die Energiewende unterstützen. Sie bieten<br />

die Möglichkeit für neue Autokonzepte und effizienteres Design und<br />

sparen so zusätzlich Energie und Platz in den Städten. Solche Autos<br />

wollen wir unterstützen.<br />

Der WWF hat dazu gemeinsam mit anderen Mitgliedern der NPE ein<br />

eigenes Förderkonzept entwickelt: »Innovationsförderung in Deutschland<br />

für Erneuerbare Elektromobilität: I.D.E.E.«. Das Prinzip <strong>is</strong>t einfach:<br />

Geld bekommt, wer ein Auto mit einem intelligenten Zähler an Bord<br />

kauft und dieses so oft wie möglich ans Stromnetz anschließt. Je länger<br />

an der Steckdose, desto mehr Förderung. So können wir intelligente<br />

Elektroautos fördern, die ihre wichtige Energiespeicher und -pufferfunktion<br />

ausnutzen und gleichzeitig die Netze schützen.<br />

Darüber hinaus wollen wir Elektroautos durch eine grundlegende Reform<br />

der Dienst- und Firmenwagenbesteuerung fördern, welche die<br />

steuerliche Absetzbarkeit am CO 2 -Ausstoß ausrichtet. Dadurch bekämen<br />

Elektroautos automat<strong>is</strong>ch am me<strong>is</strong>ten steuerliche Förderung und<br />

würden für Firmenflotten besonders attraktiv. Das wichtigste Instrument<br />

für die Förderung von Elektroautos <strong>is</strong>t ein strenger CO 2 -Grenzwert<br />

für in der EU verkaufte Pkw von 80g CO 2 /km in 2020 und 60g CO 2 /km<br />

in 2025. Damit würden wesentlich mehr Elektroautos auf die Straßen<br />

kommen als durch die derzeit vorgeschlagene Mehrfachanrechnung.<br />

Präsident<br />

Prof. Dr. Detlev Drenckhahn<br />

Gründungsjahr<br />

1963<br />

Schwerpunkt<br />

Nichtregierungsorgan<strong>is</strong>ation<br />

Engagement<br />

Stopp der weltweiten Naturzerstörung<br />

und Senkung des ökolog<strong>is</strong>chen Fußabdrucks<br />

der Menschheit. Zu den Arbeitsschwerpunkten<br />

zählen Natur und<br />

Artenschutz, Klima-, Energie- und Agrarpolitik.<br />

Mitglied im Redaktionsteam der<br />

Nationalen Plattform Elektromobilität.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Viviane Raddatz<br />

viviane.raddatz@wwf.de<br />

www.wwf.de<br />

Neue Mobilität<br />

157


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ZIV<br />

ZIV<br />

Zweirad-Industrie-Verband<br />

Vorstand Geschäftsführer<br />

Gerd Siegfried Billen Neuberger<br />

Gründungsjahr<br />

2000<br />

Schwerpunkt<br />

Der Als nationale vzbv setzt Interessenvertretung Verbraucherinteressen und<br />

polit<strong>is</strong>ch Dienstle<strong>is</strong>ter durch. für die Er bearbeitet deutsche und ein internationale<br />

Themenspektrum Fahrradindustrie - von Finanz- fördert und<br />

Telekommunikationsdienstle<strong>is</strong>tungen<br />

pflegt der ZIV den Austausch wirtschaft-<br />

breites<br />

über licher, Ernährung rechtlicher und und Gesundheit techn<strong>is</strong>cher b<strong>is</strong> hin Informationen<br />

Energieversorgung zw<strong>is</strong>chen und den Verkehr. Mitgliedern.<br />

zu<br />

Nach außen vertritt der ZIV seine Mitglieder<br />

gegenüber im Bereich Gesetzgeber, eMobilität Regie-<br />

Engagement<br />

Der rung, vzbv Behörden, setzt sich Medien, dafür Institutionen<br />

ein, bei der<br />

Markteinführung und Organ<strong>is</strong>ationen. von Elektromobilität<br />

möglichst ohne marktverzerrende Subventionen<br />

Engagement auszukommen im Bereich eMobilität und sukzessive<br />

Als einzige die Anwendungen Branche verfügt auszubauen,<br />

die deutsche<br />

die Fahrradindustrie bereits heute aktuell marktreif über sind. eine Große ausgereifte,<br />

am sieht Markt der vzbv erhältliche in einer Elektro-<br />

schritt-<br />

Potenziale<br />

we<strong>is</strong>en mobilität Elektrifizierung in Form von eBikes. des Antriebsstrangs<br />

Der ZIV berät durch daher Hybridtechnologien, federführend seine weil<br />

hier Mitgliedsunternehmen Ladedauer und Reichweite in vielerlei keine Geeinschränkenden<br />

sichtspunkten rund Faktoren um das sind. Thema In der<br />

polit<strong>is</strong>chen »eBike«, egal Arbeit ob im macht techn<strong>is</strong>chen sich der oder vzbv<br />

für rechtlichen den Ausbau Bereich. dieser Anwendungsmöglichkeiten<br />

stark.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Ansprechpartner Siegfried Neuberger Elektromobilität<br />

Dr. Geschäftsführer Otmar Lell, Referent des ZIVNachhaltigkeit<br />

und Verkehr, otmar.lell@vzbv.de<br />

www.ziv-zweirad.de<br />

Der Markt für elektrifizierte Zweiräder boomt. Besonders Pedelecs erfreuen<br />

sich wachsender Beliebtheit. Welche Rolle werden elektr<strong>is</strong>che<br />

Zweiräder Ihrer Meinung nach zukünftig im Individualverkehr einnehmen?<br />

Wie bewerten Sie die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen<br />

und wo besteht noch Handlungsbedarf?<br />

Mobilität <strong>is</strong>t einer der Schlüsselfaktoren unserer heutigen und zukünftigen<br />

Gesellschaft. Egal ob zur Arbeit, in die Schule oder in der Freizeit:<br />

Wer von Mobilität ausgeschlossen <strong>is</strong>t, <strong>is</strong>t auch sozial ausgeschlossen.<br />

Sicher <strong>is</strong>t, Erdöl <strong>is</strong>t endlich. Es <strong>is</strong>t also nur eine Frage der Zeit, b<strong>is</strong> eine<br />

Mobilität, die allein auf Erdöl basiert, nicht mehr bezahlbar <strong>is</strong>t. Verschärft<br />

wird diese Tatsache durch die steigende Nachfrage in Ländern<br />

wie China und Indien.<br />

Vor diesem Hintergrund brauchen wir schnellstmöglich Mobilitätsformen<br />

die klimaverträglich, erschwinglich, leicht verfügbar, flexibel, individuell<br />

und umweltfreundlich sind. Punkte, die Fahrräder problemlos<br />

erfüllen. Auf Kurzstrecken b<strong>is</strong> zu 6 Kilometern, die den Großteil der<br />

alltäglichen Mobilität ausmachen, sind das Fahrrad und das eBike<br />

unschlagbar. Und noch ein weiterer Faktor kommt hinzu: Fahren mit<br />

dem Fahrrad und dem eBike fördert die Gesundheit. Zugegeben, bei<br />

schlechtem Wetter kommen auch die Zweiräder an ihre Grenzen. Hier<br />

kommt Intermodalität - die Kombination verschiedener Verkehrsmittel<br />

- ins Spiel, um schnell, flexibel, individuell und pre<strong>is</strong>günstig von A nach B<br />

zu kommen, gerade in urbanen Räumen.<br />

Die Chancen für das Fahrrad und das eBike als »Teil der Mobilität von<br />

morgen« könnten besser nicht sein. Innerhalb der Bevölkerung findet ein<br />

Wandel in puncto Mobilität statt. Bestes Be<strong>is</strong>piel hierfür: Immer weniger<br />

junge Menschen machen einen Führerschein bzw. die Zahl der jährlich<br />

neu zugelassenen Autos sinkt. Anderswo <strong>is</strong>t Elektromobilität noch Zukunftsmusik<br />

- in der deutschen Fahrradindustrie hingegen wird Elektromobilität<br />

bereits täglich gelebt. Seit April 2012 fahren über 1 Million<br />

Elektrofahrräder auf deutschen Straßen, und das mit ausgereifter<br />

Technik und in Serie - Tendenz steigend!<br />

Das hat auch die Bundesregierung erkannt. Im Dezember 2012 hat sie<br />

Fahrräder und Dienstwagen steuerlich gleichgestellt. Die rechtlichen<br />

Rahmenbedingungen im Bereich der Elektromobilität müssen hinsichtlich<br />

der neuesten Entwicklungen kontinuierlich angepasst werden. Der<br />

Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) <strong>is</strong>t diesbezüglich in alle relevanten<br />

Entscheidungsprozesse eingebunden.<br />

158 Neue Mobilität


<strong>Who</strong> <strong>is</strong> <strong>Who</strong> der Elektromobilität - ZVEI<br />

ZVEI<br />

Zentralverband Elektrotechnik- und<br />

Elektronikindustrie e. V.<br />

Bildquelle: VKU/regentaucher.com<br />

Der ZVEI fordert einen industrieübergreifenden Ansatz zum Aufbau<br />

eines Leitmarktes Elektromobilität. Wie unterstützen Sie Ihre Mitglieder<br />

bei der großen Herausforderung des Systemwechsels hin zu einer<br />

CO 2 -neutralen Mobilität? Welche unterstützenden Maßnahmen müssen<br />

von Seiten der Bundesregierung initiiert werden, um Wertschöpfung<br />

und Wohlstand im deutschen Mittelstand zu sichern?<br />

Mitglieder des ZVEI arbeiten mit in der Nationalen Plattform Elektromobilität.<br />

In den b<strong>is</strong>herigen Fortschrittsberichten hat sie deutlich<br />

gemacht, in welcher b<strong>is</strong>her nicht bekannten Breite interd<strong>is</strong>ziplinäre<br />

Zusammenarbeit erforderlich <strong>is</strong>t. So spielt Elektromobilität ihren Vorteil<br />

als abgasfreier, klimaneutraler Mobilitätsfaktor nur auf der Bas<strong>is</strong><br />

Erneuerbarer Energien aus. Volatile dezentrale Energieeinspe<strong>is</strong>ung auf<br />

der einen und hunderttausende Ladevorgänge auf der anderen Seite<br />

brauchen jedoch ein intelligentes Stromnetz - das Smart Grid. Wer also<br />

nur das Auto und die Automobilindustrie im Blick hat, springt zu kurz.<br />

Das Smart Grid und eMobilität als Symbiose zu real<strong>is</strong>ieren, <strong>is</strong>t eine gesellschaftliche<br />

Herausforderung für die Bürger, die Wirtschaft, die W<strong>is</strong>senschaft<br />

und die Politik. Der ZVEI verlangt daher einen Masterplan für<br />

die nächsten Jahrzehnte - jenseits mancher tradierter Vorstellungen.<br />

Als fachkundiger Ansprechpartner für Entscheidungsträger in Politik,<br />

W<strong>is</strong>senschaft und Wirtschaft steht der ZVEI mit seinem Kompetenzzentrum<br />

Elektromobilität zur Verfügung. In sieben Arbeitsgruppen wird<br />

hier definiert, was erforderlich <strong>is</strong>t, um tragfähige Konzepte für die Mobilität<br />

der Zukunft zu entwickeln, um Deutschland zu einem Leitmarkt und<br />

international zum Leitanbieter für Elektromobilität zu machen.<br />

Aus Sicht des ZVEI soll staatliches Geld vornehmlich in die Forschung<br />

und Entwicklung fließen - mit einem Schwerpunkt auf der Batterietechnologie,<br />

um verlorenes Terrain wieder gut zu machen und einen technolog<strong>is</strong>chen<br />

Vorsprung zu gewinnen. Subventionen beim Fahrzeugkauf<br />

stehen für den ZVEI nicht im Vordergrund. Jedoch würden steuerliche<br />

Begünstigungen dienstlicher eAutos den Absatz fördern. Der ZVEI<br />

schlägt vor, auch mit nicht-monetären Anreizen Elektroautos attraktiv<br />

zu machen, z.B. durch Bevorzugung bei innerstädt<strong>is</strong>chem Parkraum<br />

oder das Mitbenutzen von Busspuren. Eine Aufgabe der Politik sieht er<br />

in der Sicherung des Zugangs zu Rohstoffen, z.B. Lithium für Batterien.<br />

Präsident<br />

Friedhelm Loh<br />

Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

Dr. Klaus Mittelbach<br />

Gründungsjahr<br />

1918<br />

Schwerpunkt<br />

Elektrotechnik- und Elektronikindustrie<br />

Engagement im Bereich eMobilität<br />

Der ZVEI fördert die Einführung von<br />

Fahrzeugen mit elektr<strong>is</strong>chen Antrieben.<br />

Im Kompetenzzentrum Elektromobilität<br />

bündelt er das W<strong>is</strong>sen und die Erfahrung<br />

des Verbands und seiner Mitgliedsunternehmen.<br />

Insbesondere tritt der ZVEI für<br />

einen ganzheitlichen Ansatz ein: Elektroauto<br />

und Energie-Infrastruktur müssen<br />

jeweils Teil eines neuen Energiesystems<br />

sein. Die Elektromobilität als Initiator<br />

neuer Lösungen und Geschäftsmodelle<br />

bei Speicher- und Fahrzeugtechnik, Infrastruktur<br />

und Fertigungsindustrie sichert<br />

so die weltweite Führungsrolle des Innovationsstandortes<br />

Deutschland.<br />

Ansprechpartner Elektromobilität<br />

Herbert Zimmermann<br />

zimmermann@zvei.org<br />

www.zvei.org<br />

Neue Mobilität<br />

159


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Bundesverband eMobilität<br />

Wir setzen uns dafür ein, die Mobilität langfr<strong>is</strong>tig mit dem Einsatz<br />

Erneuerbarer Energien auf elektr<strong>is</strong>che Antriebsarten umzustellen, um<br />

so den Weg in eine postfossile Gesellschaft aktiv zu begleiten.<br />

www.bem-ev.de


POLITIK<br />

UND<br />

ELEKTRO-<br />

<strong>MOBILITÄT</strong><br />

BEM-Positionspapier und Statements der Köpfe der Branche


Politik & Elektromobilität<br />

Die Politik <strong>is</strong>t gefragt<br />

Meinungen, Statements & Forderungen der BEM-Mitgliedsunternehmen<br />

Ronald Bankowsky, Geschäftsführer der Baron Trademarketing<br />

Sales GmbH Leasing eBike<br />

Im urbanen Leben, insbesondere in den Innenstädten <strong>is</strong>t das<br />

Fahrrad eine echte Alternative zu jedem Automodell. Menschen<br />

in diesem Land sind schon heute bereit, ihren Beitrag<br />

zur Verwirklichung neuer Mobilitätskonzepte zu le<strong>is</strong>ten,<br />

umweltbewusste Wege zu gehen und fortschrittlich zu agieren.<br />

Wir wünschen uns, dass mit Hilfe von Fördermitteln für<br />

die notwendige Infrastruktur gesorgt wird, die ein sicheres<br />

Fahrradfahren möglich macht. Statt ausschließlich in die<br />

Automobilindustrie sollte in Ladestationen, Parkhäuser und<br />

Fahrradwege investiert werden. Unsere Zukunftsv<strong>is</strong>ion.<br />

Hans Constin, Geschäftsführer minimove GmbH<br />

Der Bedarf an eMobilität für den privaten und kleinen Wirtschaftsverkehr<br />

wächst stetig. Innovative umweltfreundliche<br />

Lösungen haben es jedoch nicht leicht, neue Märkte zu erschließen.<br />

Deshalb muss die Politik zur Beschleunigung dringend<br />

benötigter neuartiger Fahrzeuge für den gem<strong>is</strong>chten<br />

Verkehr schnelle Regularien finden. Es fehlen Zulassungskategorien<br />

für innovative Lösungen, die in keine bekannte<br />

Schublade passen. Zum Be<strong>is</strong>piel gibt es nichts dergleichen<br />

für die sogenannten »Stehmobile«. Wir brauchen jedoch für<br />

unseren multifunktionalen Elektro-Tretroller mit neuartigem<br />

Wechsel-Akkusystem Testszenarien, um das kickTrike bekannt<br />

zu machen. Nur so können wir eine erste Versuchsreihe<br />

finanzieren und die Serienproduktion planen.<br />

Matthias Knobloch, Abteilungsleiter Verkehrspolitik, ACE<br />

Auto Club Europa e.V.<br />

Noch <strong>is</strong>t Elektromobilität in Deutschland ein Projekt, das zwar<br />

die Autoindustrie fit für den Zukunftsmarkt »Elektrofahrzeuge«<br />

macht, das aber wenig Bezug zu einer integrierten nachhaltigen<br />

Mobilität hat. Ein Be<strong>is</strong>piel dafür war der doch recht<br />

abwegige Gedanke, Busspuren für Elektrofahrzeuge freizugeben<br />

und damit plötzlich den - wenn auch schadstoffarmen<br />

- Individualverkehr in den Innenstädten gegenüber dem Umweltverbund<br />

zu bevorzugen. Ziel für Deutschland und Europa<br />

muss es sein, ein CO 2 -armes Verkehrssystem zu etablieren,<br />

dazu gehört aber mehr als nur die Förderung von Elektroautos.<br />

Wichtig <strong>is</strong>t es, das Ziel der nachhaltigen Mobilität vom<br />

Ende her zu denken und die Förderung so aufzusetzen, dass<br />

maximale CO 2 -Reduktion erreicht wird. Das heißt, dass neben<br />

der Industrie auch Kommunen und Initiativen gestützt<br />

werden müssen, die für dieses Ziel eintreten. Elektromobilität<br />

- auch die auf zwei Rädern - <strong>is</strong>t ein wichtiger Baustein der<br />

nachhaltigen Stadtmobilität und muss weiter unterstützt<br />

werden. Allerdings nützt be<strong>is</strong>pielswe<strong>is</strong>e das Elektrofahrrad<br />

wenig, wenn die Fahrradinfrastruktur nicht stimmt. Das<br />

Elektroauto <strong>is</strong>t für Privathaushalte in vielen Stadtgebieten<br />

uninteressant, wenn es kein kommunal abgestimmtes Parkraummanagement<br />

gibt. Die Forderung also: Abgestimmte<br />

Systemförderung und Vernetzung mit anderen Politikfeldern,<br />

statt reiner Unterstützung der Industrie.<br />

Robert Wetzel, Produktmanager, Innovative Mobility Automobile<br />

GmbH<br />

Ein Wunsch von uns <strong>is</strong>t eine direkte Bezuschussung des<br />

Kaufpre<strong>is</strong>es von Elektrofahrzeugen, idealerwe<strong>is</strong>e mit einem<br />

fixen Betrag. Dies wäre eine bedeutende Vitalitätsspritze für<br />

den Markt und erschließt mit geringem volkswirtschaftlichen<br />

R<strong>is</strong>iko neue Käuferschichten. Norwegen <strong>is</strong>t ein gutes Be<strong>is</strong>piel<br />

dafür, wie Elektrofahrzeuge bei Kaufpre<strong>is</strong>parität ohne<br />

Weiteres erfolgreich sein können. Ebenfalls möchten wir auf<br />

das mitunter schwer nachvollziehbare Ausschreibungsrecht<br />

hinwe<strong>is</strong>en. Etablierte Großserienhersteller werden durch die<br />

Ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen klar bevorzugt und<br />

blockieren damit indirekt kleine und neue Akteure. Transparentere<br />

Ausschreibungsverfahren können ein entscheidender<br />

Bestandteil für den Durchbruch der Elektromobilität sein.<br />

Hans-Jürgen Esch, Inhaber Esch Projekt Berlin<br />

Die Mobilitätswende erfordert fundamental andere Fahrzeuge.<br />

Kleine, leichte, sparsame Elektro-Cityautos sind jedoch<br />

von den hiesigen OEM kaum zu erwarten. Trotzdem<br />

fördert die Regierung diese Industrie beim Umbau bestehender<br />

Produkte auf Elektroantrieb. So erhalten Konzerne,<br />

die satte Gewinne machen, »Stütze vom Staat«: Industriesubventionierung<br />

statt Innovationsförderung! Das Ergebn<strong>is</strong>:<br />

teure Elektroautos, die niemand wirklich haben will. Derweil<br />

boomen eBikes und zeigen die Innovationskraft kleiner Unternehmen,<br />

die me<strong>is</strong>t ohne Förderung rasch attraktive neue<br />

Produkte liefern. Bei kleinen und mittleren Unternehmen<br />

wären Fördergelder sinnvoll und effektiv eingesetzt und<br />

würden helfen, die Lücke zw<strong>is</strong>chen Zweirädern und Kleinwagen<br />

zu schließen.<br />

162 Neue Mobilität


Politik & Elektromobilität<br />

Anlässlich der Bundestagswahl im September 2013 haben wir unsere Mitgliedsunternehmen gefragt, auf welchen Gebieten<br />

aus ihrer Sicht dringender polit<strong>is</strong>cher Handlungsbedarf hinsichtlich der erfolgreichen Etablierung einer Neuen Mobilität<br />

herrscht und was sie von der nächsten Regierung erwarten. Auf den nächsten Seiten finden Sie die interessanten und vielschichtigen<br />

Antworten und Forderungen einiger Unternehmensverantwortlicher.<br />

Karsten Knechtel, Geschäftsführer, Process Management<br />

Consulting GmbH<br />

Ein sinnvoller Ansatz <strong>is</strong>t, zunächst Anreize für Unternehmen<br />

und öffentliche Träger zu schaffen. Wenn diese Zielgruppen<br />

eigene Infrastrukturen aufbauen und dadurch Image-Verbesserungen<br />

und kurzfr<strong>is</strong>tige Kosteneinsparungen erzielen können,<br />

wird ein deutliches Potenzial sichtbar, das dann auch<br />

im privaten Bereich genutzt werden kann. In diese Projekte<br />

von Unternehmen und öffentlichen Trägern sind weitere Akteure<br />

wie ÖPNV, Stadtplaner sowie Kommunen mit einzubeziehen.<br />

Damit dieses schrittwe<strong>is</strong>e Vorgehen gelingt, sollten<br />

die Anreize für gewerbliche und öffentliche Organ<strong>is</strong>ationen<br />

weiter ausgebaut werden.<br />

Wolfgang Sczygiol, Geschäftsführer BROSE-SEW ELEKTRO-<br />

<strong>MOBILITÄT</strong>S GmbH & Co. KG<br />

Der Markt der Elektromobilität hat sich in den letzten Jahren<br />

nicht so entwickelt wie ursprünglich geplant. Gründe dafür<br />

sind hauptsächlich in den hohen Kosten zu sehen - insbesondere<br />

für reine BEV. Die Kaufentscheidung der Kunden <strong>is</strong>t<br />

jedoch maßgeblich für den Markterfolg der neuen Antriebssysteme.<br />

Vorbehalte innerhalb der Gesellschaft müssen abgebaut<br />

und der Spaß am »Erfahren« muss weiter gefördert<br />

werden.<br />

Der Blick in den Markt zeigt, wie wichtig die Infrastruktur für<br />

eine verlässliche Elektromobilität <strong>is</strong>t. Unter diesen Bedingungen<br />

müssen schnellstens Industriestandards getroffen<br />

werden, die eine Interoperabilität, zum Be<strong>is</strong>piel eines induktiven<br />

Ladevorganges, sicher stellen.<br />

Hier <strong>is</strong>t die Bundesregierung gefordert, mehr zu tun, um<br />

einen schnellen Erfolg zu gewährle<strong>is</strong>ten. Die Zusammenarbeit<br />

zw<strong>is</strong>chen Industrie und Politik <strong>is</strong>t zu verstärken, um<br />

den Wandel zu neuen Antriebssystemen zu beschleunigen.<br />

Es <strong>is</strong>t sicher zu stellen, dass alle Formen alternativer Antriebe<br />

eine Chance zur Durchsetzung haben. Industrial<strong>is</strong>ierungsprozesse<br />

sind zu entwickeln und durch die Regierung<br />

zu unterstützen, so dass jederzeit eine sichere Fahrt mit<br />

diesen Fahrzeugen gewährle<strong>is</strong>tet werden kann. In Hinblick<br />

auf den weiteren Markthochlauf <strong>is</strong>t eine permanente Überprüfung<br />

notwendig, welche Anreize greifen und welche neu<br />

zu schaffen sind.<br />

Felix von Borck, Geschäftsführer, Akasol GmbH<br />

Die Politik hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Rahmenbedingungen<br />

zu sorgen, die dazu führen, daß die neuen<br />

Technologien der Gesellschaft auch zum gewünschten Zeitpunkt<br />

zur Verfügung stehen. Ein erfolgreiches Be<strong>is</strong>piel <strong>is</strong>t<br />

die Förderung von innovativen Technologien im Bereich der<br />

Erneuerbaren Energien. Hier wurde erreicht, innerhalb von<br />

einer relativ kurzen Zeit zu relativ geringen Kosten, die Entwicklung<br />

und die Markteinführung so zu fördern, dass heute<br />

keine Förderung mehr notwendig <strong>is</strong>t. Im Bereich der Elektromobilität<br />

gilt es jetzt ebenfalls ein Instrument zu finden, das<br />

dazu führt, dass die Mehrkosten einer neuen Technologie für<br />

Entwicklung und Markteinführung so getragen werden, dass<br />

die neuen Produkte zu wirtschaftlich vergleichbaren Bedingungen<br />

eingesetzt werden können. Die Erfolge der b<strong>is</strong>herigen<br />

Fördermaßnahmen sind stark hinter den Erwartungen<br />

zurückgeblieben, was zu einer grundsätzlichen Prüfung und<br />

Neuorientierung der Instrumente führen muss, wenn an den<br />

Zielen festgehalten werden soll. Inhaltlich <strong>is</strong>t vor allem die<br />

geringe Anzahl von hochwertigen und serientauglichen Fahrzeugen<br />

in der Felderprobung, die für den Entwicklungsprozess<br />

notwendig sind, berechtigterwe<strong>is</strong>e krit<strong>is</strong>iert worden.<br />

Eine konkrete Maßnahme zur Entwicklung eines Marktes für<br />

Elektrobusse könnte die Förderung der elektr<strong>is</strong>ch zurückgelegten<br />

Kilometer sein. So wäre sichergestellt dass keine<br />

teuren Prototypen für Ausstellungszwecke gefördert würden<br />

und die in der Anschaffung günstigeren Produkte geringerer<br />

Qualität wegen höherer Ausfallzeiten und geringerer<br />

Lebensdauer auch nur geringere Förderungen erhalten. Die<br />

Entwicklung und Herstellung von qualitativ hochwertigen<br />

und nachhaltigen Technologien und Produkten würde somit<br />

ergebn<strong>is</strong>orientiert unterstützt. Für die ersten 100 Busse<br />

könnte 1 Euro pro km als Zuschuss gewährt werden. Für die<br />

nächsten 500 Busse nur noch 0,5 Euro und für die letzten<br />

1.000 Busse noch 0,2 Euro. Bei 400.000 gefahrenen km pro<br />

Bus entspricht das einer Summe von nur 220 Mio. Euro für<br />

die ersten 1.700 Busse und einen dann im Anschluss ohne<br />

Subventionen funktionierenden Markt. Die Höhe der Aufwendungen<br />

im Vergleich zu b<strong>is</strong>herigen Maßnahmen wäre<br />

ähnlich, der Effekt allerdings unvergleichbar größer.<br />

Fortsetzung auf der nächsten Seite..<br />

Neue Mobilität<br />

163


Politik & Elektromobilität<br />

Fortsetzung von vorheriger Seite<br />

Die Politik <strong>is</strong>t gefragt<br />

Rachid Ait Bouhou, Geschäftsführer, e8energy GmbH<br />

Die bereits heute bestehende Tauglichkeit von Elektrofahrzeugen<br />

wird nur über eine wahrnehmbare Masse von den<br />

Verkehrsteilnehmern akzeptiert werden. Nicht-monetäre Faktoren,<br />

wie z.B. privilegierte Parkplätze in Stadtzentren oder<br />

die Nutzung von Busspuren müssen als Kaufanreize eingeführt<br />

werden. Andere Länder wie Norwegen und Holland<br />

sind hier beste Vorbilder. Unerlässlich <strong>is</strong>t zudem der Ausbau<br />

einer DC-Ladeinfrastruktur. Sie verschafft dem Fahrer, neben<br />

der Sicherheit mit einem kurzen Stopp sein gewünschtes<br />

Ziel zu erreichen, eine erhebliche Reichweitenverlängerung!<br />

Dr. Achim Korten, Wirtschaftsprüfer, BEM-Einzelmitglied<br />

Das Thema private Ladeinfrastruktur <strong>is</strong>t selten Gegenstand<br />

der D<strong>is</strong>kussionen über Ansätze zur Förderung der Markteinführung<br />

von Elektromobilität. Laut aktueller Angebote kostet<br />

die Installation einer Wallbox als private Lademöglichkeit<br />

mitunter um die 1.000 Euro, vorausgesetzt, der Stellplatz hat<br />

bereits eine Stromversorgung. Wer zu Hause eine Schnellladeeinrichtung<br />

nutzen möchte, muss zudem noch den Hausanschluss<br />

verstärken. Bereits beim Markthochlauf könnte<br />

die Förderung von privater Ladeinfrastruktur mehr bewirken,<br />

als die Förderung der Fahrzeuganschaffung.<br />

Thomas Kaltofen, InfraBioTech GmbH<br />

Die Entwicklungskosten von Prototypenbauteilen für Elektrofahrzeuge<br />

werden von den Auftraggebern hinreichend finanziert.<br />

Die Investitionskosten für die Überführung in die<br />

automat<strong>is</strong>ierte Fertigung stellen für ein mittelständ<strong>is</strong>ches Unternehmen<br />

oft eine zu große Hürde dar. Wir sehen vor diesem<br />

Hintergrund das R<strong>is</strong>iko, dass unsere Entwicklungsergebn<strong>is</strong>se<br />

ins Ausland abwandern und dort die Serienproduktion stattfindet.<br />

Es muss die Einführung innovativer Fertigungsverfahren<br />

gefördert werden, um einen Produktivitätsvorteil im internationalen<br />

Wettbewerb zu generieren. Summa summarum<br />

muss die Modellierung (Fertigungskonzept) und der Aufbau<br />

von innovativen Fertigungstechnologien (-anlagen) für den<br />

Mittelstand (b<strong>is</strong> 50 Mitarbeiter) gezielt gefördert werden.<br />

Volker Blandow, Leiter Elektromobilität, TÜV SÜD AG<br />

Grundsätzlich begrüßen wir die Förderanstrengungen der<br />

Bundesregierung zur Elektromobilität. Die etwas unkoordinierte<br />

Förderung der Modellregionen hatte in meinen Augen<br />

auch etwas Gutes, denn so konnten viele Dinge unkonventionell<br />

ausprobiert werden. Das war wichtig, denn wir sind in<br />

Deutschland durchaus später gestartet als andere und da wir<br />

uns als »Leitanbieter« verstehen, sollten wir mit innovativen<br />

Produkten punkten - dafür braucht es Spielraum. Es <strong>is</strong>t aber<br />

richtig in den Schaufenstern jetzt gezielter zu fördern. Der<br />

Förderschwerpunkt Batterietechnologie <strong>is</strong>t wichtig, denn mit<br />

dem Wegfall des Verbrennungsmotors geht uns in der Wertschöpfungskette<br />

eine entscheidende Komponente verloren,<br />

diese müssen wir mittelfr<strong>is</strong>tig mit Batterien (auch Zellen)<br />

aus deutscher Produktion kompensieren. Dies <strong>is</strong>t teilwe<strong>is</strong>e<br />

Grundlagenforschung und daher wenig spektakulär nach<br />

außen, für den Gesamtprozess aber extrem wichtig.<br />

Stefan Ritter, Managing Director, The Mobility House GmbH<br />

Aufgabe der Politik <strong>is</strong>t es, Rahmenbedingungen für den Shift<br />

der Industrie Richtung Elektromobilität zu setzen, so dass<br />

sich die Investitionen lohnen. Über die Akzeptanz beim Verbraucher<br />

entscheiden aber letztlich attraktive Modelle und<br />

die Verknüpfung mit neuen Mobilitätsangeboten. Darüber<br />

hinaus können durch die Einbindung einer wachsende Zahl<br />

von eAutos ins Stromnetz zusätzliche Werte geschaffen werden.<br />

Hier bestimmen das neue Spiel längst nicht mehr nur<br />

etablierte Player aus Automobilwirtschaft und Energie. Innovative<br />

Geschäftsmodelle sind entstanden, welche die Vermarktbarkeit<br />

fördern und Arbeitsplätze schaffen. Entwicklung<br />

und Wachstum dieser Unternehmen muss die Politik<br />

ebenfalls stärken. Und die Politik muss Role Model werden:<br />

Wann fahren Sie Elektroauto, Frau Merkel?<br />

Dr. Jan Peter Korthals, BEM-Beirat<br />

Der am 06. Juni 2013 beschlossene Nachteilsausgleich für<br />

elektr<strong>is</strong>che Dienstwagen <strong>is</strong>t ein erster Schritt in die richtige<br />

Richtung. Mehr aber auch nicht. Denn seine Anreizwirkung<br />

<strong>is</strong>t selbst für Dienstwagenfahrer überschaubar: So kostet ein<br />

Opel Ampera in der Grundversion derzeit 46.000Euro, wovon<br />

38.000 Euro vom Arbeitnehmer über die 1%-Regel versteuert<br />

werden müssten. Damit <strong>is</strong>t der Ampera im Vergleich zu<br />

konventionellen Modellen immer noch kein Schnäppchen,<br />

zumal ja der Arbeitgeber bei der Anschaffung nicht vom<br />

Nachteilsausgleich profitiert. Und Berufspendler, die nicht<br />

das Privileg eines Dienstfahrzeuges genießen, gehen komplett<br />

leer aus. Hier gibt es eindeutig noch Ausbaupotenzial.<br />

164 Neue Mobilität


Politik & Elektromobilität<br />

Statements der<br />

»<strong>Who</strong>-<strong>is</strong>-<strong>Who</strong>« Akteure<br />

Anlässlich der Bundestagswahl im September 2013 haben wir die »<strong>Who</strong>-<strong>is</strong>-<strong>Who</strong>-<br />

Akteure« gefragt, auf welchen Gebieten aus ihrer Sicht dringender polit<strong>is</strong>cher<br />

Handlungsbedarf hinsichtlich der erfolgreichen Etablierung einer Neuen Mobilität<br />

herrscht und was sie von der neuen Regierungskoalition erwarten.<br />

Michael Hofmann, Finanzvorstand<br />

Bundesverband eMobilität e.V.<br />

»Wir vertreten inzw<strong>is</strong>chen die Interessen von knapp 200 Mitgliedsunternehmen<br />

entlang der elektromobilen Wertschöpfungskette<br />

mit einem Umsatzvolumen von mehr als 50 Milliarden<br />

Euro und 550.000 Mitarbeitern weltweit. Gemeinsam<br />

mit diesen innovativen Akteuren gestalten wir aktiv das polit<strong>is</strong>che<br />

und mediale Stimmungsbild. Im Interesse der BEM-<br />

Mitglieder und der gesamten eMobilitäts-Branche sollte die<br />

neue Bundesregierung endlich ein stimmiges Gesamtkonzept<br />

vorlegen, dass die Energie- und Mobilitätswende ganzheitlich<br />

betrachtet. Neben dem zügigen Ausbau Erneuerbarer<br />

Energien und intelligenter Stromnetze muss auch die Entwicklung<br />

neuer Mobilitätskonzepte weiter zunehmend gefördert<br />

werden, damit künftig die verschiedenen em<strong>is</strong>sionsarmen<br />

Verkehrsträger sinnvoll miteinander verbunden werden<br />

können. So sollten etwa Elektrofahrräder verstärkt unterstützt<br />

werden; bilden diese doch für viele Wege eine sinnvolle und<br />

umweltschonende Alternative zum Pkw.<br />

www.bem-ev.de<br />

Die Vielzahl an bereits bestehenden Einzelmaßnahmen muss<br />

besser untereinander abgestimmt und miteinander verknüpft<br />

werden, damit die Neue Mobilität tatsächlich für die breite<br />

Gesellschaft sichtbar wird. Die europä<strong>is</strong>chen CO 2 -Grenzwerte<br />

für Automobilhersteller, die die vergangene Regierung<br />

im Juni 2013 im letzten Moment verhindern konnte, sollten<br />

nun nach der erfolgreichen Regierungsbildung schleunigst<br />

unterschrieben werden. Sie sind nicht nur ein wirksames<br />

Instrument zur CO 2 -Reduktion im Straßenverkehr, sondern<br />

bieten den Fahrzeugherstellern auch die nötige Planungssicherheit.<br />

Unumgänglich <strong>is</strong>t es zudem, kluge Kauf-Anreize für<br />

die Endverbraucher zu schaffen. So sollten em<strong>is</strong>sionsarme<br />

Antriebe durch die konsequente Umstellung der Kfz-Steuer<br />

im Sinne eines CO 2 -basierten Bonus-Malus-Systems gefördert<br />

werden. Nicht zu letzt müssen Fördergelder künftig<br />

auch zunehmend klein- und mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen<br />

erreichen und nicht nur die Großkonzerne. Denn innovative<br />

Ideen, wie die Entwicklung neuer Fahrzeug- und Mobilitätskonzepte,<br />

kommt häufig genau aus diesen Reihen.«<br />

Prof. Dr. Andreas Knie, Geschäftsführer, Innovationszentrum<br />

für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel<br />

»Die neue Bundesregierung wird deutlich mehr tun müssen<br />

als die b<strong>is</strong>herige, wenn sie ihr eMobilitäts-Ziel erreichen will.<br />

Ganz wichtig wäre es, die Nutzer von eFahrzeugen von den<br />

Parkgebühren freizustellen. Auch eine City-Maut für alle Autos<br />

mit Verbrennungsmotoren würde der Elektromobilität<br />

einen Schub geben und die Städte von Abgasen entlasten.<br />

Weil die Durchdringung des Marktes zunächst von Carsharing-<br />

und Flottenfahrzeugen erreicht wird, wäre es sinnvoll,<br />

den Betreibern dieser Autos eine staatliche Kompensation<br />

www.innoz.de<br />

ihrer Mehrkosten in Höhe von 5.000 b<strong>is</strong> 7.000 Euro pro Wagen<br />

zu zahlen. Die Abschreibungsfr<strong>is</strong>t für eAutos sollte nur<br />

drei Jahre betragen, damit Unternehmen die hohen Kosten<br />

schnell steuerlich geltend machen können. Die Vorschläge<br />

der NPE sollten schnell umgesetzt werden. So müssen die<br />

FuE-Anstrengungen mindestens auf dem b<strong>is</strong>herigen Niveau<br />

bleiben, aber die Förderregeln müssen deutlich vereinfacht<br />

werden. Dann wäre es auch für Mittelständler leichter, sich<br />

an der Energie- und Verkehrswende zu beteiligen.«<br />

Neue Mobilität<br />

165


Politik & Elektromobilität<br />

Hartmut Rauen, Mitglied der Hauptgeschäftsführung<br />

VDMA<br />

»Deutschland kann nur dann Leitanbieter für Elektromobilität<br />

werden, wenn sich die Kosten für die Mobilität von morgen<br />

senken lassen. Die Produktionstechnik <strong>is</strong>t dabei entscheidend,<br />

denn von produktionstechn<strong>is</strong>chen Innovationen und Investitionen<br />

hängt ab, wer das globale Rennen um die Elektromobilität<br />

gewinnt. Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau<br />

le<strong>is</strong>tet mit seinem Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette<br />

einen gewichtigen Beitrag für beste Produktionstechnologie<br />

und somit für den Erfolg der Elektromobi-<br />

www.vdma.org<br />

lität. Um die Exzellenz in der Herstellung zu halten, muss bereits<br />

zu Beginn der Wertschöpfungskette angesetzt und in<br />

die Forschung investiert werden. Das <strong>is</strong>t die Botschaft des<br />

VDMA an die Politik. Daher gilt es, die Produktionsforschung<br />

und die industrielle Gemeinschaftsforschung zu stärken sowie<br />

eine steuerliche Forschungsförderung einzuführen. Dies<br />

würde helfen, Investitionen rund um die Elektromobilität in<br />

Deutschland zu real<strong>is</strong>ieren. «<br />

Jens Hilgenberg, Mobilitätsexperte<br />

Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND)<br />

»Die Bundesregierung muss erkennen, dass eine zukunftsfähige<br />

Mobilität sich nicht auf Elektroautos beschränkt. Deshalb<br />

erwartet der BUND, dass sie sich für den Ausbau moderner,<br />

umweltfreundlicher öffentlicher Verkehrssysteme einsetzt,<br />

die nach ökolog<strong>is</strong>chen Kriterien zertifizierten Ökostrom<br />

nutzen. Ergänzt werden muss dies durch Ausleihstationen<br />

für Fahrräder, Pedelecs und kleinen, sparsamen Elektroautos,<br />

die ebenfalls mit echtem Ökostrom betrieben werden.<br />

Nicht zielführend <strong>is</strong>t es, dass sich die Bundesregierung auf<br />

www.bund.net<br />

EU-Ebene für eine Verwässerung der CO 2 -Grenzwerte für<br />

Pkw mittels Elektroautos einsetzt. Das <strong>is</strong>t zu kurzfr<strong>is</strong>tig gedacht.<br />

Besser sind Steuerbegünstigungen für die sparsamsten<br />

Fahrzeuge und Steuererhöhungen für spritfressende<br />

Autos. Darüber hinaus muss die Bundesregierung mehr in<br />

die unabhängige Forschung alternativer Mobilitätskonzepte<br />

investieren und darf nicht - wie im Falle von Porsche - Fördermittel<br />

an Großkonzerne geben, die damit Sportwagen<br />

entwickeln.«<br />

Regine Günther, Leiterin Klimaschutz- und Energiepolitik<br />

WWF Deutschland<br />

»Der WWF erwartet von der neuen Bundesregierung, dass<br />

sie sich für eine konsequente Verkehrswende als Teil der<br />

Energiewende einsetzt. Dies gelingt durch Maßnahmen, die<br />

der Elektromobilität und hocheffizienten Fahrzeugen in den<br />

Markt verhelfen und Fahrzeuge mit hohem CO 2 -Ausstoß zurückdrängen.<br />

In diesem Sinne sollte die Bundesregierung<br />

ihre Blockadehaltung gegen strengere CO 2 -Grenzwerte für<br />

Pkw auf EU-Ebene aufgeben sowie eine umfassende Reform<br />

der deutschen Dienstwagenbesteuerung ermöglichen,<br />

www.wwf.de<br />

welche die steuerliche Absetzbarkeit am CO 2 -Ausstoß ausrichtet.<br />

Mit Maßnahmen wie einer Sonderabschreibung für<br />

Elektrofahrzeuge in gewerblichen Flotten oder einer temporären<br />

Privilegierung gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen<br />

kann die Bundesregierung den Markthochlauf der Elektromobilität<br />

gezielt unterstützen. Zudem muss sie dafür Sorge<br />

tragen, dass Elektrofahrzeuge als flexible Energiespeicher<br />

und -puffer Teil der Energiewende werden und sie zusätzlich<br />

befördern.«<br />

Otmar Lell, Verkehrsexperte<br />

Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)<br />

»Elektromobilität <strong>is</strong>t ein wichtiger Baustein der Mobilität von<br />

morgen. Wie auch in der Stromerzeugung brauchen wir im Verkehr<br />

eine nachhaltige, CO 2 -freie Energieversorgung. eMobilität<br />

macht das möglich - wenn die Stromerzeugung auf Erneuerbare<br />

Energien umgestellt wird. Wir erwarten von der<br />

neuen Bundesregierung deshalb, dass sie die Energiewende<br />

vorantreibt. Und: Elektromobilität wird nur erfolgreich sein,<br />

wenn sie auch die Verbraucher überzeugt. B<strong>is</strong>lang kommen<br />

Elektroautos nicht gut an, weil sie erheblich teurer sind als<br />

www.vzbv.de<br />

benzin- oder dieselgetriebene Autos. Die neue Bundesregierung<br />

sollte aber nicht der Versuchung erliegen, die Kostenlücke<br />

durch eine Subvention zulasten der Staatskasse zu schließen.<br />

Den Vorteil daraus hätten wenige vermögende Verbraucher,<br />

die Lasten müssten alle tragen. Denkbar wäre ein<br />

aufkommensneutrales Bonus-Malus-System ähnlich wie in<br />

Frankreich, das Autos mit hohem CO 2 -Ausstoß teurer und<br />

Autos mit niedrigem CO 2 -Ausstoß günstiger macht.«<br />

166 Neue Mobilität


Politik & Elektromobilität<br />

Dietmar Schütz, Präsident<br />

Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE)<br />

»Die kommende Bundesregierung muss die Energiewende<br />

aktiv auf den Verkehrssektor ausweiten. Dafür stehen mit<br />

der Elektromobilität und verschiedenen Biokraftstoffen innovative<br />

Technologien zur Verfügung, die sich hervorragend<br />

ergänzen. Gemeinsam können sie alle Anforderungen im Mobilitätssektor<br />

zunehmend regenerativ decken - von der Personenbeförderung<br />

auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken über<br />

den Fahrzeugbetrieb in der Landwirtschaft b<strong>is</strong> hin zum Gütertransport.<br />

Die Politik muss allerdings dafür sorgen, dass<br />

www.bee-ev.de<br />

sich diese Alternativen zu den klima- und umweltschädlichen<br />

Kraftstoffen aus Erdöl am Markt durchsetzen können. Dafür<br />

bedarf es weiterhin des zügigen Ausbaus der Erneuerbaren<br />

Energien im Stromsektor, gezielter Forschungsförderung bei<br />

der Elektromobilität sowie wirksamer steuerlicher Anreize<br />

für Anschaffung und Nutzung entsprechender Fahrzeuge.«<br />

Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr<br />

ADAC<br />

»Die Nutzung alternativer Kraftstoffe im Straßenverkehr kann<br />

die Abhängigkeit von derzeit bestimmenden Ressourcen<br />

(insbesondere Erdöl) verringern und den Einsatz regenerativer<br />

Energieträger ermöglichen. Der ADAC erwartet als Interessenvertreter<br />

der Autofahrer und Verbraucher in Deutschland<br />

von der neuen Bundesregierung eine technologieneutrale<br />

Förderung alternativer Antriebe und Kraftstoffe. Dazu zählen<br />

z.B. Erdgas, aus regenerativen Quellen erzeugte Elektrizität<br />

und auch Biokraftstoffe, die effektiv und glaubwürdig<br />

www.adac.de<br />

strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Zur Förderung der<br />

Alternativen sind angemessene und langfr<strong>is</strong>tig verlässliche<br />

Rahmenbedingungen notwendig, um sowohl Anbietern und<br />

insbesondere auch Nutzern Planungssicherheit für die notwendigen<br />

Investitionen zu geben. Diese Grundlagen sind seitens<br />

der Politik zu schaffen und sollten sich an den mit der<br />

Nutzung von alternativen Kraftstoffen jeweils verbundenen<br />

tatsächlichen Umweltvorteilen orientieren.«<br />

Dietmar Oeliger, Leiter Verkehrspolitik<br />

NABU-Bundesverband<br />

»eAutos fr<strong>is</strong>ten derzeit noch ein Schattendasein. Dies könnte<br />

sich ändern, wenn BMW, VW und andere deutsche Hersteller<br />

im Herbst erste eigene Modelle auf den Markt bringen.<br />

Entscheidend <strong>is</strong>t, dass die neue Bundesregierung nicht Politik<br />

macht für den i3 oder den eUp! , sondern für effizientere<br />

Autos insgesamt. Profitieren würde der Verbraucher durch<br />

niedrigere Spritverbräuche. Entscheidender Hebel dafür <strong>is</strong>t<br />

ein ambitionierter CO 2 -Grenzwert, den die EU unter deutscher<br />

Beteiligung quasi schon ausverhandelt hatte, als Bun-<br />

www.nabu.de<br />

deskanzlerin Merkel das Gesetz im letzten Moment stoppte,<br />

mutmaßlich auf Drängen deutscher OEMs. Dies <strong>is</strong>t äußerst<br />

kurzsichtig gedacht, denn nur schärfere Grenzwerte führen<br />

zu Innovationen im Automobilbau und stellen die Hersteller<br />

vor die alternativlose Situation, zunehmend verbrauchsoptimierte<br />

Karossen und auch eAutos zu entwickeln. Daher muss<br />

eine neue Regierung gleich nach der Wahl die Unterschrift<br />

unter dieses wohl wichtigste Klimagesetz im Verkehr der<br />

nächsten 10 Jahre setzen.«<br />

Michael Schramek, Vorsitzender<br />

Netzwerk intelligente Mobilität (NiMo) e.V.<br />

»Das NiMo steht für die intelligente Verknüpfung der verschiedenen<br />

Mobilitätsarten. Die mit eFahrzeugen verbundenen<br />

Nachteile, also die geringere Reichweite sowie die längeren<br />

Ladezeiten, werden sich auf absehbare Zeit allein über<br />

techn<strong>is</strong>che Ansätze nicht lösen lassen. Damit eMobilität<br />

trotzdem zum Erfolgsmodell wird, <strong>is</strong>t die flächendeckende<br />

Verfügbarkeit eines multimodalen, strukturiert aufeinander<br />

abgestimmten Mobilitätsangebots zwingend erforderlich. Nur<br />

so können Wege, die die Reichweiten von eFahrzeugen über-<br />

www.nimo.eu<br />

schreiten, in einem Mix aus Bahn, ÖPNV, Taxi, Carsharing,<br />

Verleihrädern/-pedelecs sowie Fahrradgaragen/-abstellanlagen<br />

ohne erheblichen Mehraufwand bewältigt werden. Das<br />

Entstehen eines integrierten multimodalen Mobilitätsangebotes<br />

erfordert das Zusammenwirken verschiedenster Player.<br />

Um diesen Prozess zu beschleunigen, <strong>is</strong>t es erforderlich,<br />

zeitnah Leuchtturmprojekte zu initiieren und ggfs. zu fördern,<br />

in denen eine optimale Abstimmung der Komponenten<br />

entwickelt und erprobt wird.«<br />

Neue Mobilität<br />

167


Politik & Elektromobilität<br />

Dipl.-Ing. Bernd Mayer, Leiter Referat Technik / Kundendienst<br />

/ Umwelt beim VDIK<br />

»Der VDIK tritt grundsätzlich für technologieneutrale Lösungen<br />

bei alternativen Antrieben ein. eMobilität <strong>is</strong>t für die internationalen<br />

Kraftfahrzeughersteller ein Thema von strateg<strong>is</strong>cher<br />

Bedeutung. Eine Energieversorgung aus erneuerbaren<br />

Quellen <strong>is</strong>t zwingend erforderlich, um mittel- b<strong>is</strong> langfr<strong>is</strong>tig<br />

eine Alternative zu fossilen Brennstoffen zu erhalten. Die<br />

VDIK-Mitglieder bieten bereits seit 2010 erfolgreich eine breite<br />

Palette an marktreifen eFahrzeugen an. Daher begrüßt der<br />

VDIK die Entscheidungen der Bundesregierung, endlich die<br />

www.vdik.de<br />

Steuerbefreiung für eFahrzeuge auf 10 Jahre zu verlängern<br />

und bei der Dienstwagenbesteuerung einen Nachteilsausgleich<br />

für batteriebedingte Mehrkosten zu gewähren. Es bedarf<br />

jedoch noch weiterer Anstrengungen. Wichtigste Maßnahmen<br />

der Bundesregierung hierzu wären eine direkte Kaufprämie<br />

in Höhe von 5.000 b<strong>is</strong> 7.000 Euro sowie die klare Definition<br />

von Nutzervorteilen für eFahrzeuge. Nach der Bundestagswahl<br />

sollten hier schnellstmöglich entsprechende Impulse<br />

gesetzt werden.«<br />

Dr. Dag Schulze, Bereichsleiter Energie<br />

Europä<strong>is</strong>che Geschäftsstelle Klima-Bündn<strong>is</strong><br />

»Das Klima-Bündn<strong>is</strong> erwartet von der neuen Bundesregierung<br />

eine ganzheitliche Betrachtung und Förderung der<br />

Elektromobilität, um die Zielsetzung einer an den langfr<strong>is</strong>tigen<br />

Klimaschutzzielen ausgerichteten Verkehrs- und Energiewende<br />

zu erreichen. Eine alleinige Forschungs- und Entwicklungsförderung<br />

von Elektroautos <strong>is</strong>t dafür nicht ausreichend.<br />

Die Elektromobilität muss verkehrsträgerübergreifend<br />

vorangebracht und in die Energiewende integriert werden.<br />

Das Leitbild dafür sollte ein energie- und flächeneffizientes<br />

www.klimabuendn<strong>is</strong>.org<br />

Mobilitätssystem sein, das vollständig aus verbrauchsnahen<br />

erneuerbaren Energiequellen gespe<strong>is</strong>t wird. Dies kann<br />

nur mit einem breiten Instrumentenmix erfolgen, mit dem<br />

sowohl Akku-Schienenfahrzeuge, der Straßenbahnausbau<br />

(Nachfolgeregelung Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz),<br />

Elektrostadtbussysteme, die Markteinführung netzintelligenter<br />

eAutos wie auch der Ausbau der Radwegeinfrastruktur<br />

für Pedelecs gefördert wird.«<br />

Hans-Joachim Reck, Hauptgeschäftsführer<br />

Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU)<br />

»Kommunale Unternehmen übernehmen bei der passenden<br />

Infrastruktur für Elektromobilität eine Schlüsselrolle. Bereits<br />

jetzt sind sie in einer Vielzahl von Projekten, von Modellregionen<br />

über Schaufenster b<strong>is</strong> hin zu Einzelinitiativen, vom<br />

Ladenetz über Kooperationen b<strong>is</strong> hin zu tour<strong>is</strong>t<strong>is</strong>chen Konzepten,<br />

aktiv. Als Infrastrukturdienstle<strong>is</strong>ter haben sie eine<br />

bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur aufgebaut, um den Ausbau<br />

der Elektromobilität, orientiert an Wirtschaftlichkeit und<br />

Nachfrage, weiter voranzutreiben. Von der nächsten Bun-<br />

www.vku.de<br />

desregierung erwarten wir weitere Anreize zur Entwicklung<br />

der Elektromobilität. Diese sollten das b<strong>is</strong>herige Spektrum<br />

von der Technologie- und Forschungsförderung über Steuervorteile<br />

und nicht-monetäre Anreize wie die Kennzeichnung<br />

von Elektrofahrzeugen und damit verbundenen Privilegien<br />

im Straßenverkehr sowie die Förderung beim Aufbau von öffentlicher<br />

Ladeinfrastruktur umfassen. Die Vorstellung weiterer<br />

Pkw-Modelle mit Elektroantrieb auf der IAA wird weitere<br />

Impulse für den Markt bringen.«<br />

Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender,<br />

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)<br />

»Die W<strong>is</strong>senschaftler des DLR untersuchen die eMobilität<br />

system<strong>is</strong>ch und bündeln hierzu Kompetenzen aus den Forschungsbereichen<br />

Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr und Energie.<br />

Mehr als ein Dutzend DLR-Institute arbeiten an systemübergreifenden<br />

Lösungen. Ein Ziel <strong>is</strong>t die grundlegende Steigerung<br />

von Akzeptanz und Nutzung der eMobilität. Dabei geht<br />

es nicht nur um das Weiterentwickeln der Fahrzeugtechnik<br />

und ihrer Komponenten, sondern auch um die Anforderungen<br />

und Auswirkungen der eMobilität auf das Verkehrs- und<br />

www.dlr.de<br />

Energiesystem. eMobilität soll dabei nicht nur DLR-intern<br />

erforscht werden. Vielmehr geht es darum, die DLR-spezif<strong>is</strong>chen<br />

Kompetenzen und das system<strong>is</strong>che Verständn<strong>is</strong> zusammen<br />

mit Partnern in W<strong>is</strong>senschaft und Wirtschaft für die<br />

eMobilität einzusetzen. In der Zukunft wird es wichtig sein,<br />

die in Deutschland vorhandenen Kompetenzen in Forschung<br />

und Entwicklung interd<strong>is</strong>ziplinär zu bündeln. Gleichzeitig<br />

müssen Forschungsergebn<strong>is</strong>se schneller den Weg in eine industrielle<br />

Anwendung finden.«<br />

168 Neue Mobilität


Politik & Elektromobilität<br />

Siegfried Neuberger, Geschäftsführer<br />

Zweirad-Industrie-Verband e.V. (ZIV)<br />

»Nachhaltige, individuelle, gesunde und ökonom<strong>is</strong>che Mobilität<br />

sind Schlüsselthemen der Zukunft. Vor allem vor dem<br />

Hintergrund knapper werdender Ressourcen. Besonders verschärft<br />

wird dies durch die Tatsache, dass z.B. knapp die Hälfte<br />

aller Pkw Fahrten b<strong>is</strong> 5 Kilometer sind, obwohl es für diese<br />

Strecke weitaus »bessere« Verkehrsmittel gibt. Nämlich das<br />

Fahrrad und das eBike. Kein anderes Verkehrsmittel vereint<br />

all die positiven Aspekte auf einer Strecke b<strong>is</strong> 5 Kilometer.<br />

Die Bedeutung des Fahrrades und des eBikes nehmen zu,<br />

www.ziv-zweirad.de<br />

das bewe<strong>is</strong>t auch der Besuch der Bundeskanzlerin auf der<br />

EUROBIKE 2103, der weltweiten Leitmesse rund um das Thema<br />

Fahrrad. Der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) wünscht<br />

sich von einer zukünftigen Bundesregierung, dass das Fahrrad<br />

und das eBike noch stärker als selbstverständlicher Teil<br />

der Alltagsmobilität der Zukunft wahrgenommen und gefördert<br />

werden als b<strong>is</strong>her.«<br />

Willie Loose, Geschäftsführer<br />

Bundesverband Carsharing e.V. (bcs)<br />

»Der Bundesverband CarSharing fordert seit Jahren eine bundesweit<br />

umsetzbare rechtliche Grundlage für die Genehmigung<br />

von Carsharing-Stellplätzen im öffentlichen Straßenraum.<br />

Wir erwarten von der zukünftigen Bundesregierung,<br />

dass sie endlich eine solche Grundlage schafft, die auch den<br />

stationsbasierten Carsharing-Angeboten Rechnung trägt.<br />

Dazu müssen die Stellplätze einzelnen Anbietern zugeordnet<br />

und im Bedarfsfall gegenüber Fremdparkern geschützt<br />

werden können. Damit mehr Elektrofahrzeuge in Carsharing-<br />

www.carsharing.de<br />

Flotten eingestellt und wirtschaftlich betrieben werden, müssen<br />

deren Kosten sinken. Welche staatlichen Maßnahmen<br />

dazu beitragen sollten, darauf sind wir nicht festgelegt. Wir<br />

wünschen uns verkehrsplaner<strong>is</strong>che Konzepte und Förderprojekte,<br />

die im Unterschied zur Nutzung von herkömmlichen<br />

Autos Vorbild für einen anderen Einsatz von Elektrofahrzeugen<br />

darstellen und damit zu einer größeren Multimodalität<br />

beitragen.«<br />

Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer, Vorstandsvorsitzender<br />

VDE<br />

»Die Verknüpfung der Bereiche Fahrzeugtechnik (Smart Car),<br />

Ladeinfrastruktur (Smart Grid) und Verkehrstelematik (Smart<br />

Traffic) sowie weiterer Querschnittsbereiche wie zum Be<strong>is</strong>piel<br />

Heimvernetzung (Smart Home) zu einem neuen, informationsund<br />

kommunikationstechn<strong>is</strong>ch basierten System bedeutet<br />

eine große Herausforderung und Chance für den Standort<br />

Deutschland. Damit die deutsche W<strong>is</strong>senschaft und Industrie<br />

innovative Lösungen für Zukunftsaufgaben wie Klimaschutz,<br />

Ressourceneffizienz und nachhaltige Mobilität bereitstellen<br />

www.vde.com<br />

und Deutschland auf seinem Weg zum Leitanbieter und Leitmarkt<br />

für Elektromobilität und neue Mobilitätskonzepte erfolgreich<br />

unterstützen können, sollte die künftige Bundesregierung<br />

die Forschung und Entwicklung, Pilot- und Infrastrukturprojekte,<br />

Vernetzung und Synergien entschlossen<br />

fördern, sinnvolle wirtschaftliche Anreize setzen und - wo<br />

nötig - rechtliche und regulative Rahmenbedingungen novellieren.«<br />

Gerd Lottsiepen, verkehrspolit<strong>is</strong>cher Sprecher<br />

Ökolog<strong>is</strong>cher Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD)<br />

»Nachhaltige Mobilität <strong>is</strong>t sicher, umweltverträglich und<br />

bezahlbar. Dabei darf Mobilität nicht allein an zurückgelegten<br />

Kilometern gemessen werden, nach dem Motto: wer<br />

viel unterwegs <strong>is</strong>t, <strong>is</strong>t mobil. Das wäre falsch. Damit wird<br />

klar, eAutos allein erhöhen die Mobilität nicht. Das eAuto<br />

kann einen Beitrag zum Klimaschutz le<strong>is</strong>ten, <strong>is</strong>t aber teuer.<br />

Das eFahrrad hingegen öffnet für viele Menschen neue Wege,<br />

umweltverträglich unterwegs zu sein. Die neue Bundesregierung<br />

darf ihre Politik nicht mehr einseitig auf die Interes-<br />

www.vcd.org<br />

sen der Autohersteller ausrichten. Wenn sie eAutos fördern<br />

will, dann soll sie es ehrlich tun, mit Kaufprämien, die durch<br />

hochemittierende Autos finanziert werden. Sogenannte Supercredits,<br />

bei denen Elektroautos mit großen Spritschluckern<br />

verrechnet werden, sind faule Kredite. Eine Bundesregierung,<br />

die auf nachhaltige Mobilität setzt, führt zudem<br />

Tempo 30 als Bas<strong>is</strong>geschwindigkeit innerorts und ein Tempolimit<br />

auf Autobahnen ein. Sie fördert konsequent Bahn<br />

und Bus, das Fahrrad sowie den Fußverkehr.«<br />

Neue Mobilität<br />

169


Politik & Elektromobilität<br />

BEM - Positionspapier<br />

Elektromobilität - Die Weichen müssen jetzt gestellt werden<br />

Warum Deutschland noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen<br />

hat<br />

Die bevorstehende Leg<strong>is</strong>laturperiode wird darüber entscheiden,<br />

ob Deutschland sein selbstgestecktes Ziel erreichen<br />

kann, sich b<strong>is</strong> zum Jahr 2020 als Leitmarkt und Leitanbieter<br />

für Elektromobilität zu positionieren. Eine Million Elek-trofahrzeuge<br />

sollen laut Bundesregierung b<strong>is</strong> dahin auf deutschen<br />

Straßen rollen. B<strong>is</strong> Oktober 2013 waren hierzulande jedoch<br />

lediglich etwa 11.000 ePKW zugelassen. Bei circa 43 Millionen<br />

reg<strong>is</strong>trierten PKW entspricht dies einem Marktanteil von 0,02<br />

Prozent. Zum Vergleich: In den USA hat im laufenden Jahr ein<br />

US-Fahrzeughersteller bereits 14.000 Exemplare allein eines<br />

Fahrzeugmodells verkauft. Auf Norwegens Straßen fahren<br />

aktuell bereits 14.500 Elektroautos. Dort führten im September<br />

und Oktober 2013 mit einem Marktanteil von 5,1 Prozent<br />

bzw. 5,6 Prozent ein US-amerikan<strong>is</strong>ches bzw. ein japan<strong>is</strong>ches<br />

Elektroauto die Verkaufscharts an und verdrängten den VW<br />

Golf von der Spitze.<br />

Wie wird Deutschland doch noch Leitmarkt?<br />

Die Zahlen machen deutlich: Deutschland droht im Vergleich<br />

zu anderen Ländern den Anschluss zu verlieren, wenn die<br />

Anstrengungen nicht verstärkt und die polit<strong>is</strong>chen Willensbekundungen<br />

zur Förderung der Elektromobilität nicht endlich<br />

in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Wichtige<br />

polit<strong>is</strong>che Weichen müssen in den kommenden vier Jahren<br />

gestellt werden, um die Anzahl der im Markt befindlichen<br />

Elektrofahrzeuge spürbar zu erhöhen, wichtige Skaleneffekte<br />

zu real<strong>is</strong>ieren und die Zukunftsfähigkeit der deutschen<br />

Automobilindustrie zu stärken. Entscheidend <strong>is</strong>t die Implementierung<br />

eines Pakets an monetären und nicht-monetären<br />

Maßnahmen, die sinnvoll ineinandergreifen und die in<br />

der Summe die notwendige Dynamik entfachen.<br />

Vor diesem Hintergrund haben wir im Dialog mit unseren<br />

Mitgliedsunternehmen ein BEM-Positionspapier erarbeitet,<br />

in dem wir konkrete Maßnahmen aufzeigen, die in der<br />

kommenden Leg<strong>is</strong>laturperiode dringend umgesetzt werden<br />

170 Neue Mobilität<br />

sollte, um Elektromobilität als real<strong>is</strong>t<strong>is</strong>che Mobilitätsalternative<br />

auf die Straße zu bringen. Das Papier wurde an die<br />

verantwortlichen Arbeitsgruppen der Koalitionsverhandlungen<br />

sowie an die SPD- und CDU/CSU-Parteizentralen und<br />

die entsprechenden Fraktionen gesendet.<br />

Erste Teilerfolge<br />

Im jüngst veröffentlichten Koalitionsvertrag für die 18. Leg<strong>is</strong>laturperiode<br />

wurde nun vereinbart, dass die kommende<br />

Bundesregierung an ihrem Ziel der eine Million Elektroautos<br />

b<strong>is</strong> 2020 festhalten will und Deutschland weiterhin als<br />

Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität positionieren<br />

möchte. Der Elektromobilität wird in dem gemeinschaftlich<br />

ausgearbeiteten Dokument wirtschaftspolit<strong>is</strong>ch eine hohe<br />

strateg<strong>is</strong>che Bedeutung zugesprochen. Dass der Neuen Mobilität<br />

ein so hoher Stellenwert innerhalb der Koalitionsverhandlungen<br />

eingeräumt wurde, <strong>is</strong>t definitiv ein erster Teilerfolg<br />

für die gesamte Branche.<br />

Viele unserer konkreten Forderungen finden sich zumindest<br />

in Ansätzen im Koalitionsvertrag wieder - auch das verbuchen<br />

wir positiv. So sollen endlich eine einheitliche Kennzeichnung<br />

von Elektrofahrzeugen eingeführt und Rechtssicherheit<br />

beim Parken an öffentlichen Ladesäulen geschaffen<br />

werden. Auch das Thema Intermodalität findet sich wieder:<br />

Projekte an der Schnittstelle zw<strong>is</strong>chen ÖPNV, Carsharing und<br />

Elektrofahrrad sollen zukünftig stärker gefördert werden.<br />

Außerdem will der Bund, wie von uns vorgeschlagen, sukzessive<br />

seinen Fuhrpark auf Elektrofahrzeuge umrüsten und<br />

sendet damit ein wichtiges Signal an die Öffentlichkeit.<br />

Bei der Unterstützung des Markthochlaufs der Elektromobilität<br />

soll entgegen vieler Erwartungen nicht auf Kaufprämien<br />

gesetzt werden, sondern auf nutzerorientierte Anreize.<br />

Geplant <strong>is</strong>t die Einführung eines KfW-Kreditprogramms, das<br />

künftig mit zinsgünstigen Krediten zur Anschaffung besonders<br />

umweltfreundlicher Fahrzeuge beitragen soll.<br />

1


Politik & Elektromobilität<br />

Was noch zu tun <strong>is</strong>t<br />

Der Koalitionsvertrag bietet eine Reihe guter Absichtsbekundungen<br />

im Bereich Elektromobilität. Es kommt nun darauf<br />

an, in einem nächsten Schritt alle relevanten Akteure aus<br />

Wirtschaft, Politik und Verbänden in die konkrete inhaltliche<br />

Ausgestaltung der einzelnen Beschlüsse mit einzubeziehen.<br />

Dringend erforderlich <strong>is</strong>t aus unserer Sicht außerdem eine<br />

künftige Bündelung der Verantwortlichkeiten im Bereich<br />

Elektromobilität in nur einem Min<strong>is</strong>terium, um Prozesse<br />

zu optimieren und Reibungsverluste zu minimieren. Da die<br />

Neue Mobilität ein integraler Bestandteil der Energiewende<br />

<strong>is</strong>t, sollte die Zuständigkeit auch in dem Min<strong>is</strong>terium gebündelt<br />

werden, welches zukünftig die Energiewende koordiniert.<br />

Wir werden diese polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsprozesse<br />

weiterhin aktiv begleiten und uns aktiv für die Interessen<br />

unserer zahlreichen Mitgliedsunternehmen einsetzen.<br />

Verschiedene ausländ<strong>is</strong>che Fahrzeughersteller liefern bereits<br />

seit dem Jahr 2010 Elektrofahrzeuge aus und haben aktuell<br />

17 Modelle im Angebot. Auch die deutschen Automobilhersteller<br />

kommen endlich in Fahrt und haben für das Jahr 2014<br />

sechzehn neue eFahrzeuge angekündigt. Der Pedelec-Markt<br />

boomt, Klein- und Mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen feilen an<br />

neuen, innovativen Fahrzeugkonzepten, Energiewirtschaft<br />

und IKT arbeiten an intelligenten Stromnetzen und suchen<br />

nach profitablen Geschäftsmodellen für eine anwenderfreundliche<br />

Ladeinfrastruktur.<br />

Nun <strong>is</strong>t die Politik gefragt, die notwendigen Rahmenbedingungen<br />

zu schaffen und kluge Impulse zu setzen, die die<br />

Nachfrage stimulieren. Entscheidend <strong>is</strong>t die Implementierung<br />

eines Pakets an monetären und nicht-monetären Maßnahmen,<br />

die sinnvoll ineinandergreifen und die in der Summe<br />

die notwendige Dynamik entfachen.<br />

Exemplar<strong>is</strong>ch möchten wir mit diesem Papier wichtige Maßnahmen<br />

aufzeigen, die in der kommenden Leg<strong>is</strong>laturperiode<br />

dringend umgesetzt werden sollten.<br />

Erste Flotten - Öffentliche Hand als Marktaktivator<br />

Gegenwärtig sind in Deutschland etwa drei Millionen Fahrzeuge<br />

in öffentlichen Flotten und Fuhrparks unterwegs. Die<br />

öffentliche Hand kann durch die Umstellung ihrer Fuhrparks<br />

auf Elektromobilität wichtige Nachfrageimpulse setzen und<br />

gleichzeitig ein sichtbares Zeichen für eine nachhaltige, bereits<br />

heute alltagstaugliche Neue Mobilität setzen. Die Verbreitung<br />

der Elektromobilität <strong>is</strong>t polit<strong>is</strong>ch ausdrücklich gewollt.<br />

Bund, Länder und Kommunen sollten hier mit gutem<br />

Be<strong>is</strong>piel voran gehen. Die Politik <strong>is</strong>t aufgefordert, hier übergeordnet<br />

anzusetzen und für öffentliche Verwaltungen Anreize<br />

zu schaffen, ihre Flotten auf saubere Antriebe umzustellen:<br />

• Bei der öffentlichen Ausschreibung von Fahrzeugen sollten<br />

Umweltaspekte künftig noch stärker Berücksichtigung<br />

finden, um öffentlichen Einrichtungen die Anschaffung<br />

umweltschonender Fahrzeuge mit alternativen Antrieben<br />

zu erleichtern. Die Einführung einer Begründungsklausel,<br />

in welcher dargelegt werden muss, warum statt eines<br />

Fahrzeuges mit alternativem Antrieb ein herkömmlich motor<strong>is</strong>iertes<br />

Fahrzeug angeschafft werden soll, wäre ein<br />

wichtiger Schritt für die Elektromobiltät.<br />

2<br />

• Die Einrichtung einer nationalen Servicestelle für Elektromobilität<br />

sollte angedacht werden, die als zentrale Anlaufstelle<br />

für öffentliche Verwaltungen fungiert und Beschaffungsmanager<br />

bei der Umstellung der Fuhrparks berät. Sinnvoll <strong>is</strong>t<br />

ein Dialog mit Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen,<br />

um deren Bedürfn<strong>is</strong>se und Interessen zu erfahren<br />

und das komplexe Thema Elektromobilität in verständliche<br />

und für die Adressaten relevante Teilaspekte zu zerlegen.<br />

Bedarfsgerechter Ausbau und Standard<strong>is</strong>ierung<br />

der Ladeinfrastruktur<br />

Für den Erfolg der Elektromobilität <strong>is</strong>t die wirtschaftliche Verfügbarkeit<br />

einer Ladeinfrastruktur entscheidend. Der Ausbau<br />

der Ladeinfrastruktur sollte bedarfsgerecht und mit Augenmaß<br />

erfolgen und mit der Anzahl an eFahrzeugen steigen.<br />

Da vor allem zu Hause und am Arbeitsplatz geladen wird,<br />

wäre es wünschenswert, wenn im ersten Schritt vor allem<br />

auf unternehmenseigenen Parkplätzen Lademöglichkeiten<br />

geschaffen würden. Auch für Stadtbewohner ohne eigenen<br />

Stellplatz sollten ausreichend Lademöglichkeiten geschaffen<br />

werden. Durch den bedarfsgerechten Ausbau können<br />

psycholog<strong>is</strong>che Hemmn<strong>is</strong>se bei den Bürgern abgebaut und<br />

die Akzeptanz für Elektromobilität in der Bevölkerung signifikant<br />

erhöht werden. Die Anstrengungen in diesem Bereich<br />

sollten deshalb dringend verstärkt werden.<br />

Einheitlicher ordnungspolit<strong>is</strong>cher Rahmen<br />

Im urbanen Raum <strong>is</strong>t die Politik gefragt, um gezielt die entsprechenden<br />

Rahmenbedingungen für Autofahrer ohne eigenen<br />

Stellplatz zu schaffen. Die öffentlichen Ladesäulen<br />

in den Städten sind aufgrund von Fremdparkern oft nicht<br />

nutzbar. Selbst bei den Energieversorgern herrscht Unsicherheit,<br />

wie damit umzugehen <strong>is</strong>t. Ordnungsamt und Ladesäulenbetreiber<br />

schieben sich die Zuständigkeit für das<br />

Problem gegenseitig zu. Privatwirtschaftliche Investitionen<br />

in die öffentliche Ladeinfrastruktur werden durch derartige<br />

Unsicherheiten gehemmt. Es bedarf daher unbedingt klarer<br />

ordnungspolit<strong>is</strong>cher Rahmenbedingungen in der StVO, wie<br />

mit Parkplätzen vor Ladesäulen umzugehen <strong>is</strong>t. Ein bundesweites<br />

Parkvorrecht für Elektroautos an Ladepunkten inklusive<br />

durchsetzbarer Abschleppoption sollte zügig umgesetzt<br />

werden.<br />

• Die »Blaue Plakette« als einheitliche Kennzeichnung für<br />

eFahrzeuge sollte endlich eingeführt werden<br />

• Bei größeren Bauvorhaben (Wohnanlagen, Einkaufszentren,<br />

usw.) sollte das Verlegen elektr<strong>is</strong>cher Anschlüsse für<br />

Neue Mobilität<br />

171


Politik & Elektromobilität<br />

BEM - Positionspapier<br />

Elektromobilität - Die Weichen müssen jetzt gestellt werden<br />

Ladeinfrastruktur z.B. in Tiefgaragen oder auf (Anwohner-)<br />

Parkplätzen zukünftig obligator<strong>is</strong>ch sein, um Kosten und<br />

Aufwand für die nachträgliche Installation von Lademöglichkeiten<br />

so gering wie möglich zu halten. Auch Abschreibungsmöglichkeiten<br />

für die Installation von Ladeinfrastruktur<br />

in Privathaushalten sollten geprüft werden.<br />

Zügiger Ausbau der Schnellladeinfrastruktur<br />

Entlang der Autobahnen und in Ballungsräumen sollte zügig<br />

ein flächendeckendes Netz an Schnellladesäulen installiert<br />

werden, um die Langstreckentauglichkeit von Elektroautos<br />

zu gewährle<strong>is</strong>ten und die Reichweitenangst zu reduzieren.<br />

Ein US-Autohersteller hat bereits angekündigt, Schnellladesäulen<br />

entlang der wichtigsten deutschen Strecken zu installieren<br />

und b<strong>is</strong> Ende 2014 eine flächendeckende Versorgung<br />

zu real<strong>is</strong>ieren. Bund, Ländern und Kommunen wird geraten,<br />

derlei privatwirtschaftliches Engagement aktiv zu fördern<br />

und Herstellern und Raststättenbetreibern eine zügige und<br />

unbürokrat<strong>is</strong>che Umsetzung zu ermöglichen. Der Zugang zu<br />

den Ladepunkten sollte aber d<strong>is</strong>kriminierungsfrei sein.<br />

Public-Private-Partnerships<br />

Der Ausbau öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur lässt<br />

sich derzeit und auch auf mittlere Sicht hin rein privatwirtschaftlich<br />

finanziell nicht darstellen. Es bedarf hier gemeinsamer<br />

Anstrengungen von privater und öffentlicher Hand in<br />

Form intelligenter, langfr<strong>is</strong>tig angelegter Public Private Partnership<br />

(PPP) Konzepte.<br />

Erhöhung der Nutzerfreundlichkeit: D<strong>is</strong>kriminierungsfreiheit,<br />

Standard<strong>is</strong>ierung und Interoperabilität<br />

Bezahl- und Abrechnungssysteme für Lademöglichkeiten<br />

müssen d<strong>is</strong>kriminierungsfrei angeboten werden. Abhängig<br />

vom Hersteller ex<strong>is</strong>tieren verschiedene Systeme nebeneinander,<br />

die häufig nicht miteinander kompatibel sind. Für<br />

Lademöglichkeiten verschiedener Hersteller werden unterschiedliche<br />

Ladekarten oder -kabel benötigt. Dies <strong>is</strong>t ein<br />

Hemmn<strong>is</strong> für die gesellschaftliche Akzeptanz von Elektromobilität,<br />

da es für Anwender oft umständlich <strong>is</strong>t, den für sie<br />

passenden Ladepunkt anzusteuern. Ein standard<strong>is</strong>ierter Ansatz,<br />

der die Kompatibilität verschiedener Systeme ermöglicht<br />

und nutzerfreundliches eRoaming gewährle<strong>is</strong>tet, sollte<br />

daher dringend geschaffen werden. Der gewählte Ansatz<br />

sollte dabei so technologieoffen gestaltet sein, dass er nicht<br />

zum Hemmn<strong>is</strong> für neue Innovationen wird und neue Lösungen<br />

zu Gunsten älterer Konzepte ausschließt.<br />

3<br />

4<br />

Koordinierung und Aufbau durch eine nationale Leitstelle<br />

für Ladeinfrastruktur<br />

Auf Bundesebene sollte eine Leitstelle für Ladeinfrastruktur<br />

eingerichtet werden, die den tatsächlichen Bedarf an öffentlicher<br />

Ladeinfrastruktur ermittelt, den Aufbau koordiniert<br />

und als Ansprechpartner für Bürger sowie Bund, Länder und<br />

Kommunen zur Verfügung steht.<br />

Projektförderung - Mehr für Klein- und Mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen<br />

Ein Erfolg der Elektromobilität wird einen technolog<strong>is</strong>chen<br />

Paradigmenwechsel markieren. Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs<br />

auf Bas<strong>is</strong> Erneuerbarer Energien eröffnet die<br />

Option auf eine saubere Mobilität unabhängig von fossilen<br />

Brennstoffen. Elektromobilität wird eine wesentliche Säule<br />

der Energie- und Verkehrswende werden. Wichtige Grundlagenforschung<br />

in Bereichen wie Batteriesysteme, intermodale<br />

Verkehrsketten, Nutzerverhalten, intelligente Ladeinfrastruktur<br />

und Abrechnungsysteme sowie die Nutzung von<br />

Elektroautos als intelligente Energiespeicher wurde in den<br />

letzten Jahren gele<strong>is</strong>tet. Weitere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten<br />

sind erforderlich, aber auch die Förderung von<br />

Demonstrationsvorhaben, um Elektromobilität endlich auf<br />

die Straße zu bringen. Im Dialog mit unseren Mitgliedsunternehmen<br />

stellen wir immer wieder fest, dass die Beantragung<br />

von Projektmitteln und die tatsächliche Ausschüttung der<br />

Fördermittel zu lange dauern und insbesondere für Kleinund<br />

Mittelständ<strong>is</strong>che Unternehmen eine harte Belastungsprobe<br />

darstellen.<br />

• Eine verlässliche Finanzierung von F+E-Vorhaben und Demonstrationsprojekten<br />

muss auch zukünftig sichergestellt<br />

werden. Der Energie- und Klimafonds <strong>is</strong>t aufgrund<br />

seiner volatilen Einnahmen nicht geeignet, um die verlässliche<br />

Finanzierung von Projekten im Bereich Elektromobilität<br />

zu gewährle<strong>is</strong>ten. Das Elektromobilitäts-Budget muss<br />

dringend wieder in den Bundeshaushalt überführt werden,<br />

um für Zuwendungsempfänger die notwendige Finanzierungs-<br />

und Planungssicherheit zu gewährle<strong>is</strong>ten.<br />

• Fördergelder sollten verstärkt auch in das produzierende<br />

Gewerbe fließen, um die deutschen Wertschöpfungsketten<br />

nachhaltig in Deutschland zu etablieren.<br />

• Die großen Fahrzeughersteller sind für den Erfolg der<br />

Elektromobilität wichtig. Sie verfügen über wertvolles<br />

technolog<strong>is</strong>ches Know-how und die entsprechenden<br />

Strukturen, um Elektrofahrzeuge in großen Stückzahlen<br />

auf die Straße zu bringen. Es <strong>is</strong>t allerdings nur wenig nach<br />

172 Neue Mobilität


vollziehbar und zielführend, wenn hohe Fördersummen an<br />

etablierte Fahrzeughersteller fließen, um damit ohnehin<br />

geplante Fahrzeugmodelle zu subventionieren.<br />

• Der wachsende Zukunftsmarkt Elektromobilität besitzt<br />

insbesondere für Klein- und Mittelständ<strong>is</strong>che Unterneh<br />

men (KMU) ein hohes inländ<strong>is</strong>ches Wertschöpfungspotential.<br />

KMU sind eine wichtige Quelle neuer Ideen und echter<br />

Innovation. Hier liegen zahlreiche Chancen und Möglichkeiten,<br />

die durch unkonventionelle Kooperationskonzep<br />

te, Cluster-Bildung und Synergien marktfähig real<strong>is</strong>iert<br />

werden können.<br />

• Die Zuständigkeit für das Thema Elektromobilität sollte<br />

zukünftig bei nur einem Min<strong>is</strong>terium angesiedelt werden.<br />

Auf diese We<strong>is</strong>e könnten einerseits Reibungsverluste, ungeklärte<br />

Zuständigkeiten und »Kompetenzgerangel« redu<br />

ziert und andererseits Klarheit und Transparenz erhöht<br />

und Verfahren beschleunigt werden.<br />

• Transparentere, innovativere und vereinfachte - d.h. weniger<br />

bürokrat<strong>is</strong>che - Ausschreibungsverfahren können einen<br />

entscheidenden Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität<br />

le<strong>is</strong>ten. Ein größerer Spielraum für neue Konzepte<br />

und Marktakteure muss geschaffen werden. Verschiedene<br />

Be<strong>is</strong>piele aus dem Ausland zeigen, dass auch neue Akteure<br />

das Potential haben, durch unkonventionelle Ideen und<br />

pragmat<strong>is</strong>che Ansätze etablierte Strukturen der Automobilindustrie<br />

zu durchbrechen und zu relevanten Playern<br />

aufzusteigen. Auch in Deutschland sollten vielverspre<br />

chende Start-Ups im Elektromobilitäts-Sektor stärker gefördert<br />

werden. Auf diese We<strong>is</strong>e kann gewährle<strong>is</strong>tet werden,<br />

dass Innovation und Wertschöpfung im eigenen Land<br />

stattfinden.<br />

Intermodale Vekehrsketten<br />

Elektromobilität <strong>is</strong>t mehr als nur Autos<br />

Die Neue Mobilität umfasst mehr als einen Technologiewechsel<br />

vom Verbrennungs- zum Elektromotor. Elektromobilität<br />

sollte als ein Baustein in einer intermodalen Mobilitätskette<br />

verstanden werden, die verschiedene Verkehrsträger sinnvoll<br />

miteinander verknüpft und Nutzern eine komfortable<br />

Kombinierung mehrerer Verkehrsmitteln ermöglicht. Neben<br />

der Förderung der Elektromobilität im PKW- und Zweiradbereich<br />

sind hier neben Carsharing-Konzepten auch der Bahnverkehr<br />

und der ÖPNV entscheidend.<br />

• Es gilt nun, die notwendigen Voraussetzungen für kunden<br />

freundliche, einheitliche Abrechnungssysteme zu schaffen,<br />

um Barrieren für die Nutzung intermodaler Verkehrsketten<br />

für den Kunden so gering wie möglich zu halten.<br />

• Große ökonom<strong>is</strong>che und ökolog<strong>is</strong>che Potentiale liegen in<br />

der Elektrifizierung des Busverkehrs. Dies spart nicht nur<br />

Kraftstoff und damit auch CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen, sondern gerade<br />

im Haltestellenbereich sinkt die Belastung durch<br />

Luftschadstoffe und Lärm erheblich. Die Bundesregierung<br />

sollte die Beschaffung von em<strong>is</strong>sionsarmen Antrieben für<br />

den ÖPNV durch Kommunen und Verkehrsgesellschaften<br />

künftig stärker fördern.<br />

5<br />

Führerscheinneuregelung für Elektro-Transporter<br />

Im Bereich der City-Log<strong>is</strong>tik steckt großes Potential für die<br />

Elektromobilität. In einer Schicht werden nur wenige Tourenkilometer<br />

und viele Stopps zurückgelegt. Das häufige<br />

Anfahren <strong>is</strong>t mit Elektromotoren wesentlich energiesparender<br />

sowie em<strong>is</strong>sions- und geräuschärmer möglich, als mit<br />

konventionellen Antrieben. Luft- und Lebensqualität in unseren<br />

Städten können durch eine konsequente Integration<br />

von eTransportern in Log<strong>is</strong>tik-Fuhrparks deutlich verbessert<br />

werden. Flottenmanager, die Elektrofahrzeuge einsetzen<br />

möchten, sind aktuell jedoch einem wesentlichen Nachteil<br />

ausgesetzt:<br />

• eFahrzeuge sind aufgrund des Batteriegewichts schwerer<br />

als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.<br />

Werden - wie in der City-Log<strong>is</strong>tik üblich - Kleintransporter<br />

mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von max.<br />

• 3,5t (Führerscheinklasse B) eingesetzt, ergibt sich daraus<br />

eine oftmals nicht akzeptable Beschränkung der Nutzlast.<br />

Höhere Lasten, die ein Fahrzeug mit 5t oder sogar 7,5t<br />

zGG erfordern, können aber nur mit der Führerscheinklasse<br />

C (bzw. C1) bewegt werden.<br />

• Da die Personalkosten für »Klasse-C-Fahrer« deutlich<br />

höher liegen, als für »Klasse-B-Fahrer«, ergibt sich hier ein<br />

dringender rechtlicher Handlungsbedarf, sofern in absehbarer<br />

Zeit signifikante Mengen an elektr<strong>is</strong>ch betriebenen<br />

Fahrzeugen in deutschen Städten fahren sollen.<br />

Politik & Elektromobilität<br />

Wir schlagen vor, im Rahmen einer Ausnahmeregelung für<br />

voll-elektr<strong>is</strong>che Kleintransporter mit 3,5t zGG das Batteriegewicht<br />

zu addieren. Bei einem Batteriegewicht von 500kg<br />

würde das zGG des Fahrzeugs folglich auf 4t erhöht und<br />

könnte trotzdem mit Führerscheinklasse B bewegt werden.<br />

Auf diese We<strong>is</strong>e ließe sich mit wenig Aufwand und geringen<br />

Kosten die Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Firmenflotten<br />

fördern.<br />

Die Bundesregierung sollte sich für eine europä<strong>is</strong>che Lösung<br />

in Brüssel stark machen und b<strong>is</strong> zu deren Umsetzung die<br />

Möglichkeiten einer nationalen Ausnahmeregelung ausloten.<br />

In den Niederlanden besteht bereits seit dem Jahr 2010<br />

eine derartige Ausnahmeregelung im Rahmen eines fünfjährigen<br />

Modellprojektes.<br />

eBikes - Infrastruktur ausbauen<br />

eBikes und Pedelecs sind eine neue Art von Verkehrsmittel,<br />

dem zukünftig im Straßenverkehr eine große Bedeutung<br />

zukommen kann. Sie können das Sprungbrett für den automobilen<br />

Elektromarkt sein, die Verkehrsprobleme der Innenstädte<br />

verringern und Vertrauen in die »neue« Technologie<br />

schaffen. Insbesondere für Berufspendler kann es eine attraktive<br />

und klimafreundliche Alternative zum Pendeln mit<br />

dem Pkw darstellen. Vorausgesetzt die Politik versteht es,<br />

rechtzeitig die rechtlichen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen<br />

zu schaffen.<br />

Neue Mobilität<br />

173


Politik & Elektromobilität<br />

BEM - Positionspapier<br />

Elektromobilität - Die Weichen müssen jetzt gestellt werden<br />

Nach geltendem Recht müssen alle Zweiräder mit einer<br />

Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h (z.B. Mofas, Roller,<br />

S-Pedelecs) die Fahrbahn benutzen. Zweiräder mit Höchstgeschwindigkeiten<br />

von b<strong>is</strong> zu 25 km/h (normale Pedelecs)<br />

dürfen Radwege nutzen.<br />

• Diese Regelung <strong>is</strong>t grundsätzlich angemessen, jedoch sollte<br />

die zulässige Höchstgeschwindigkeit für S-Pedelecs<br />

und eRoller von 45 auf 50 km/h erhöht werden, damit diese<br />

im Straßenverkehr besser mithalten können.<br />

• Dem S-Pedelec sollte in der zukünftigen Verkehrswegeplanung<br />

eine größere Bedeutung zukommen, z.B. durch den<br />

verstärkten Ausbau von Radschnellwegen. Dies sind außeroder<br />

innerorts besonders gut ausgebaute Radwege, auf<br />

denen dann aufgrund ihrer vergleichswe<strong>is</strong>e breiten Fahrspur<br />

auch S-Pedelecs zugelassen werden sollten. Die Auszeichnung<br />

von Radschnellwegen kann durch einen besonderen<br />

Hinwe<strong>is</strong> oder ein neues Verkehrsschild erfolgen.<br />

Auf diese We<strong>is</strong>e wird das S-Pedelec als Alternative zum<br />

Auto noch attraktiver. Gleichzeitig profitiert auch der normale<br />

Radverkehr.<br />

• In den Innenstädten kann die Freigabe der Busspuren für<br />

S-Pedelec und eRoller die Attraktivität dieser Fahrzeuge<br />

weiter steigern und mehr Menschen zum Umsteigen vom<br />

PKW auf das Zweirad bewegen.<br />

Besteuerung von eFahrzeugen<br />

Die 10-jährige Befreiung von der Kfz-Steuer für Elektroautos<br />

<strong>is</strong>t ein wichtiges Signal hinsichtlich der Förderung einer CO 2 -<br />

neutralen Mobilität. Allerdings hat die Befreiung überwiegend<br />

symbol<strong>is</strong>chen Wert, so sparen eKleinwagen mit einem<br />

Gewicht von b<strong>is</strong> zu 1.000 kg nur 28,13 Euro pro Jahr. Insbesondere<br />

unter Berücksichtigung des aktuell noch höheren<br />

Kaufpre<strong>is</strong>es von Elektroautos im Vergleich zu konventionellen<br />

Autos <strong>is</strong>t die finanzielle Dimension der Steuerbefreiung<br />

äußerst bescheiden. Von der Bundesregierung müssen deshalb<br />

dringend stärkere Anreize geschaffen werden:<br />

CO2-basierte Kfz-Steuer<br />

Wir halten eine Reform der Kfz-Steuer grundsätzlich für notwendig.<br />

Circa 20 Prozent der CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen in Deutschland<br />

entstammen dem Verkehrssektor. Eine CO 2 -neutrale Mobilität<br />

<strong>is</strong>t daher keine Option, sondern die einzige Möglichkeit,<br />

die wachsenden globalen Mobilitätsbedürfn<strong>is</strong>se überhaupt<br />

noch zu gewährle<strong>is</strong>ten und gleichzeitig die europä<strong>is</strong>chen<br />

Klimaschutzziele einzuhalten. Es wäre daher nur log<strong>is</strong>ch<br />

und konsequent, die Kfz-Steuer künftig ausschließlich am<br />

CO 2 -Ausstoß eines PKW zu orientieren und dadurch ihre<br />

Lenkungswirkung hinsichtlich einer umweltschonenden Mobilität<br />

zu erhöhen. PKW mit niedrigem CO 2 -Ausstoß sollten<br />

mit einem niedrigen Steuersatz belohnt, »Spritschlucker«<br />

mit hohen CO 2 -Em<strong>is</strong>sionen entsprechend höher belastet<br />

werden. eFahrzeuge sollten zusätzlich weiterhin von der<br />

Kfz-Steuer befreit werden. Auf diese We<strong>is</strong>e ließe sich das<br />

Käuferverhalten im Sinne einer nachhaltigen Mobilität wirkungsvoll<br />

unterstützen.<br />

Aktuell steht die Einführung einer PKW-Maut zur Debatte.<br />

Sollte diese tatsächlich für Einwohner der Bundesrepublik<br />

über die Kfz-Steuer verrechnet werden, würde dies eine klare<br />

Benachteiligung von eFahrzeugen bedeuten. Es <strong>is</strong>t wichtig,<br />

dass die steuerlichen Vorteile für Elektrofahrzeuge auch im<br />

Rahmen eines möglichen neuen Modells weiterhin berücksichtigt<br />

werden.<br />

CO2-abhängige Zulassungsgebühr<br />

Ein ähnliches Prinzip <strong>is</strong>t auch bei der Fahrzeug-Zulassung<br />

sinnvoll. In Deutschland beträgt die Zulassungsgebühr eines<br />

PKW derzeit unabhängig von Größe, Spritverbrauch und CO 2 -<br />

Em<strong>is</strong>sionen 30 Euro. In Ländern wie Frankreich, Niederlande,<br />

Belgien, Dänemark oder Irland <strong>is</strong>t die Gebühr für die Fahrzeugzulassung<br />

bereits heute abhängig vom CO 2 -Ausstoß.<br />

Eine nach C02-Ausstoß gestaffelte Zulassungsgebühr kann<br />

je nach tatsächlicher Ausgestaltung ein erhebliches Steuerungspotential<br />

entfalten und sollte daher von der Bundesregierung<br />

in Betracht gezogen werden.<br />

0-Prozent-Regelung für elektr<strong>is</strong>che Dienstfahrzeuge<br />

Die Bundesregierung hat im Rahmen des Jahressteuergesetzes<br />

2013 den Nachteilsausgleich für elektr<strong>is</strong>che Dienstfahrzeuge<br />

beschlossen. Demnach <strong>is</strong>t die private Nutzung des<br />

Fahrzeugs mit 1 Prozent des Bruttol<strong>is</strong>tenpre<strong>is</strong>es des Fahrzeugs<br />

abzüglich der Batteriekosten (derzeit 500 Euro/kWh;<br />

maximal 10.000 Euro) als geldwerter Vorteil zu versteuern.<br />

Die Regelung <strong>is</strong>t ein erster wichtiger Schritt für den Markthochlauf,<br />

geht aber nicht weit genug.<br />

• Solange Elektroautos in der Anschaffung teurer sind, als<br />

konventionelle Fahrzeuge, wäre mit der Einführung einer<br />

0-Prozent-Regelung für elektr<strong>is</strong>che Dienstwagen ein temporärer<br />

Marktanreiz für Firmenflotten geschaffen.<br />

• Auch Pedelecs und eBikes im betrieblichen Einsatz sollten<br />

komplett von einer Besteuerung des geldwerten Vorteils<br />

befreit werden. Auf diese We<strong>is</strong>e könnten mehr Arbeitgeber<br />

dazu bewegt werden, ihren Mitarbeitern kostengünstige,<br />

gesundheitsfördernde und nachhaltige Dienstzweiräder<br />

anzubieten.<br />

174 Neue Mobilität


Politik & Elektromobilität<br />

Insgesamt bietet das deutsche Vorgehen für Privatpersonen<br />

und Unternehmen aktuell nur wenige finanzielle Anreize,<br />

sich für den Kauf eines CO 2 -sparenden Fahrzeugs zu entscheiden.<br />

Kfz-Steuer, Zulassungsgebühr und Dienstwagenbesteuerung<br />

sollten daher im Sinne einer in sich schlüssigen<br />

Klimaschutzpolitik umgestaltet werden.<br />

Elektromobilität - Gemeinsam für eine saubere Sache<br />

Das Ziel der Bundesregierung, b<strong>is</strong> zum Jahr 2020 eine Million<br />

Elektrofahrzeuge auf deutsche Straßen zu bringen, kann<br />

nur branchenübergreifend und gesamtgesellschaftlich erreicht<br />

werden. Nur durch aktive Zeichen und nachhaltiges<br />

Engagement aller beteiligten Akteure aus Politik, Wirtschaft<br />

und Forschung kann Deutschland tatsächlich Leitmarkt und<br />

Leitanbieter für eine Neue Mobilität werden.<br />

Die Weichen dafür müssen jetzt gestellt werden..!<br />

Neue Mobilität<br />

175


ENERGY | LiGHTiNG | MOBiLiTY<br />

Wir denken Lösungen<br />

BEM-<br />

MITGLIEDER<br />

Der Bundesverband eMobilität e.V. vernetzt die Akteure aus<br />

W<strong>is</strong>senschaft, Forschung, Wirtschaft, Politik und Medien<br />

miteinander, fördert die öffentliche Wahrnehmung der<br />

Neuen Mobilität und unterstützt bei der Verbesserung der<br />

gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der<br />

Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftswe<strong>is</strong>endes<br />

Mobilitätskonzept. »Die Einbindung unserer Mitglieder in<br />

die verschiedensten Aktionen, Veranstaltungen, Publikationen<br />

und Projekte <strong>is</strong>t deshalb eine unserer wichtigsten<br />

Aufgaben im tagespolit<strong>is</strong>chen Geschäft. Darüber hinaus<br />

sorgen wir dafür, dass sich unsere Mitglieder optimal untereinander<br />

vernetzen, um über Branchengrenzen hinaus<br />

neue Kooperations- und Geschaftsmodelle für eine zeitnahe,<br />

sichtbare Neue Mobilität zu entwickeln«, so Kurt Sigl,<br />

BEM-Präsident.<br />

www.bem-ev.de // www.eMobileTicker.de<br />

Die Branche der Elektromobilität wird nicht nur bei der<br />

Schaffung und dem Erhalt von Arbeitsplätzen zu den<br />

starken Wachstumsbranchen gehören. Es <strong>is</strong>t unverzichtbar,<br />

sich gemeinsam und verstärkt den Herausforderungen<br />

der Elektromobilität zu stellen, um einen nachhaltigen<br />

Aufschwung im gesamten Marktumfeld zu sichern. Diese<br />

Aufgabe erfordert eine aktive Teilnahme der innovativsten<br />

Unternehmen Deutschlands, starker Persönlichkeiten und<br />

das kooperative Zusammenwirken aller beteiligten Akteure,<br />

sowie das Engagement jedes einzelnen Bürgers. Eine<br />

BEM-Mitgliedschaft verbindet die soziale, ökonom<strong>is</strong>che und<br />

ökolog<strong>is</strong>che Herausforderung mit den Chancen der eMobilität<br />

und des Sustainability Developments und verankert diese<br />

nachhaltig in der Gesellschaft.<br />

Dafür <strong>is</strong>t Ihr Engagement und Ihre<br />

Unterstützung notwendig..!<br />

Castellan AG<br />

Innovation@Work<br />

ComInMarket<br />

CPM<br />

TECHNISCHE LÖSUNGEN<br />

KLEINER<br />

Unsere Energie für Sie.<br />

+ - W l a<br />

F r a n k f u r t<br />

Wir danken unseren Mitgliedern für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für eine Neue Mobilität.<br />

176 Neue Mobilität


Bitte Unterstützen Sie uns auch weiterhin mit Ihren Ideen,<br />

Projekten und Ihrer Bege<strong>is</strong>terung. Zeigen Sie sich und Ihr<br />

Engagement für EINE <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>.<br />

Vorteile einer Mitgliedschaft im Bundesverband eMobilität e.V.<br />

Allgemein<br />

• Möglichkeit der aktiven Teilnahme an einem ständig wachsenden<br />

Netzwerkpool emobilitätsbege<strong>is</strong>terter Unternehmer<br />

• Branchenübergreifender und interd<strong>is</strong>ziplinärer Austausch<br />

mit den relevanten Playern der Branche<br />

• Vernetzung mit Politik, Wirtschaft, Medien, anderen Verbänden,<br />

Forschungseinrichtungen und Instituten<br />

• Teilnahme an verschiedenen BEM-Veranstaltungen: BEM-<br />

Roundtable, BEM eStammt<strong>is</strong>ch, Galaveranstaltungen, Konferenzen,<br />

Symposien u.a.<br />

• Imagefördernde Positionierung als Vorreiter, Innovationsträger<br />

und aktiver eMobilitätsplayer<br />

• BEM-Gemeinschaftsstand auf Messen und Veranstaltungen<br />

• Präsentation auf Veranstaltungen und Konferenzen<br />

• Zugang zu Fachkompetenz im Bereich Elektromobilität:<br />

kompetente Einführung in die Thematik der Neuen Mobilität<br />

für Ihre Kunden und Mitarbeiter<br />

• Zugang zu Partnerverbänden und Kooperationspartnern<br />

• Regionale Vernetzung über unsere Landesvertretungen in<br />

Bayern, Hessen, Mitteldeutschland, Baden-Württemberg,<br />

NRW und Norddeutschland<br />

• Professionelle Beratung, Unterstützung und wertvolle Netzwerkkontakte<br />

beim Aufbau Erster Elektrofahrzeug-Flotten<br />

• Sichtbare Einbindung in BEM eRoadshow und »Wir elektromobil<strong>is</strong>ieren<br />

den Bundestag«<br />

Mediale Einbindung<br />

• Nutzung des Partnerlogos »Mitglied im BEM«<br />

• Unternehmensdarstellung und Verlinkung auf BEM-Webseite<br />

und der XING-Gruppe <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

• Bezug der <strong>NEUE</strong>N <strong>MOBILITÄT</strong> - das BEM-Fachmagazin<br />

• Sonderkonditionen bei Anzeigenschaltung bundesweiter<br />

Printmedien im Rahmen zahlreicher Medienkooperationen<br />

• Einbindung in die vom BEM versandten Pressemitteilungen<br />

• Regelmäßige Einbindung Ihrer Pressemitteilungen in den<br />

BEM-Medien und bundesweite mediale Aufmerksamkeit:<br />

eNewsletter, BEM eMobile-Ticker als iPhone App, BEM-<br />

Homepage, XING-Gruppe <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, Fachmagazin<br />

<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

• Kostenlose Teilnahme an Veranstaltungen und Kongressen<br />

über die Medienkooperationen vom BEM<br />

Polit<strong>is</strong>ches Netzwerk<br />

• Aktive Gestaltung & Förderung der Branchenziele auf polit<strong>is</strong>cher<br />

Ebene für eine nachhaltige Neue Mobilität<br />

• Vernetzung mit polit<strong>is</strong>chen Entscheidungsträgern auf<br />

Regional-, Bundes- und EU-Ebene / Brüssel / International<br />

• Zugang zu den Experten im Parlamentar<strong>is</strong>chen Beirat<br />

• Gemeinsame Stellungnahmen zu polit<strong>is</strong>chen Entscheidungen,<br />

Projekten und Gesetzgebungsverfahren<br />

• Nähe zu Min<strong>is</strong>terien auf Landes- und Bundesebene<br />

Polit<strong>is</strong>che Kernarbeit im BEM: Bundesparteitage, Min<strong>is</strong>terien, polit<strong>is</strong>che Hintergrundgespräche, Jury IKT II, Lenkungs- und<br />

Arbeitskre<strong>is</strong>e, eMobile Talk, Frühstück bei Tiefensee, Europa-Sektion, EU-Repräsentanz in Brüssel mit Dr. Ingo Friedrich,<br />

Lebenswelt Elektromobilität, int. Delegationen, China-Repräsentant Dr. Huang in Shanghai, Automechanika, elektromobiles<br />

Spezial<strong>is</strong>tennetzwerk, Institut <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong>, Legal Corner, Schaufenster, Ausstellungsschiff, ePendler, etc.<br />

Mitgliedsbetreuung<br />

BEM eMobile Sandrine Ticker Frideres<br />

Jetzt im App-Store.<br />

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Neue Mobilität<br />

177


<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

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Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

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Stand 12/2013<br />

www.neue-mobilitaet.info<br />

ISSN 2191-5636<br />

<strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong><br />

PDF-<strong>Sonderausgabe</strong> <strong>Who</strong>-<strong>is</strong>-<strong>Who</strong><br />

BEM-Präsident Kurt Sigl<br />

Finanzvorstand Michael Hofmann<br />

Marketingvorstand Chr<strong>is</strong>tian Heep<br />

Politik-Berater Armin Henning<br />

Strategie-Berater Sven Hertel<br />

Parlamentar<strong>is</strong>cher Beirat<br />

MdB Wolfgang Tiefensee, SPD,<br />

Beiratsvorsitzender<br />

MdL Markus Rinderspacher, SPD<br />

Chr<strong>is</strong>tian Ude, SPD<br />

MdB Andreas Jung, CDU/CSU<br />

MdB Dr. Reinhard Brandl, CSU<br />

MdB Dr. Valerie Wilms,<br />

Bündn<strong>is</strong> 90/Die Grünen<br />

ehem. MdA Volker Ratzmann<br />

MdL Ulrike Müller, FREIE WÄHLER<br />

W<strong>is</strong>senschaftlicher Beirat<br />

Dr. Jan Traenckner, Vorsitzender<br />

Matthias Groher<br />

Andreas Serra<br />

Dr. Jan Fritz Rettberg<br />

Markus Emmert<br />

Tim Ruhoff<br />

Dr. Gregor Matthies<br />

Uwe Hahner<br />

Prof. Dr. habil. Wolfgang Seiler<br />

Heiko Herchet<br />

Dr. Mark Steffen Walcher<br />

Dipl.-Ing. Eckhard Fahlbusch<br />

Josef Maier<br />

Dr. Dr. Reinhard Löser<br />

Dipl.-Ing. M.S. Tim Baack<br />

Dr. Jan Peter Korthals<br />

Prof. Dr.-Ing. Chr<strong>is</strong>tian Voy<br />

Gunnar Balkow<br />

Dipl.-Wirtsch.-Ing. J. G. Friedrich<br />

Prof. Dr.-Ing. Gunter Schweiger<br />

Pitt Moss<br />

Wolfgang Tölser<br />

Dr. Michael W. Müller<br />

Prof. Dr. Roland Tiedemann<br />

Prof. Dr.-Ing. Lienkamp<br />

Prof Dr. Andreas Knie<br />

Das BEM-Fachmagazin <strong>NEUE</strong> <strong>MOBILITÄT</strong> erscheint alle drei Monate und publiziert Artikel, Beiträge, Informationen, Interviews, Termine und Kommentare zum<br />

Themenspektrum Elektromobilität & Erneuerbare Energien in den Bereichen W<strong>is</strong>senschaft, Forschung, Umwelt, Wirtschaft, Politik, Medien und Lifestyle.<br />

© 2009-2013 Bundesverband eMobilität e.V. / BEM. Alle veröffentlichten Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Urheberrechte bei namentlichen Beiträgen<br />

liegen ausschließlich bei den Autoren. Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers, bzw. der Redaktion wieder. Für die Richtigkeit von<br />

Angaben, Daten, Behauptungen etc. in den Autorenbeiträgen kann der Herausgeber, bzw. die Redaktion keine Haftung und Gewährle<strong>is</strong>tung übernehmen.<br />

Eine kommerzielle, entgeltliche Weiterverwertung, direkt oder indirekt, <strong>is</strong>t ausdrücklich untersagt. Nachdruck, auch auszugswe<strong>is</strong>e, nur mit ausdrücklicher,<br />

schriftlicher Genehmigung vom BEM. Honorare nur nach Vereinbarung. Alle Rechte vorbehalten.<br />

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