AUSBILDUNGSPLÄTZE - FERTIG - LOS | Kreis Steinfurt | 4. Auflage | Ausgabe 2017/18
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AUSBILDUNGSPLATZ<br />
AUSGABE <strong>2017</strong>/<strong>18</strong><br />
KREIS<br />
STEINFURT<br />
<strong>4.</strong> AUFLAGE
EDITORIAL<br />
LIEBE SCHÜLERINNEN,<br />
LIEBE SCHÜLER,<br />
eure Schulzeit neigt sich langsam dem Ende zu und ihr<br />
steht vor einer großen und wichtigen Entscheidung; wie<br />
soll meine berufliche Zukunft aussehen? Doch damit nicht<br />
genug, es liegen noch weitere Hürden vor euch, die überwunden<br />
werden müssen. Da ist die Wahl des Berufes, in<br />
welchem Unternehmen dieser erlernt werden kann, wie<br />
eine attraktive Bewerbung geschrieben wird, wie Vorstellungsgespräche<br />
geführt und eventuelle Einstellungstests<br />
bewältigt werden.<br />
Wir vom Ausbildungsplätze-fertig-los Team lassen euch dabei nicht allein. Wir zeigen<br />
euch mit unserem Handbuch „Ausbildungsplätze-fertig-los“, welche Ausbildungsberufe<br />
und Weiterbildungsmöglichkeiten direkt in eurer Nähe angeboten werden. Es<br />
sind Unternehmen vertreten, die dringend Nachwuchskräfte benötigen und bereits<br />
auf eure Bewerbung warten. Im hinteren Teil dieses Handbuches geben wir Tipps für<br />
eure schriftliche Bewerbung mit allen wichtigen Dokumenten und Schreiben.<br />
Weitere Ausbildungsbetriebe sowie Ausbildungsberufe außerhalb eurer Region<br />
findet ihr im Internet unter www.ausbildung123.de.<br />
Das Team von Ausbildungsplätze-fertig-los wünscht euch viel Erfolg beim Bewerben<br />
und alles Gute für die Zukunft.<br />
3<br />
EDITORIAL<br />
Ausbildungsplätze, Fertig, Los!<br />
WOLFGANG STÖCKLING<br />
Geschäftsführer
WEGWEISER<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Altenpfleger/in.........................................................................................................................................9<br />
Anlagenmechaniker/in ........................................................................................................................10<br />
Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik .................................................. 11<br />
Bäcker/in ................................................................................................................................................. 12<br />
Bauzeichner/in....................................................................................................................................... 13<br />
Berufskraftfahrer/in ............................................................................................................................... 14<br />
Beton- und Stahlbetonbauer/in .......................................................................................................... 15<br />
Betriebswirt/in (Ausbildung) - allg. Betriebswirtschaft ................................................................. 16<br />
Chemielaborant/in................................................................................................................................ 17<br />
Elektroniker/in - Betriebstechnik........................................................................................................ <strong>18</strong><br />
Elektroniker/in - Energie- und Gebäudetechnik ............................................................................. 19<br />
Fachinformatiker/in - Systemintegration ..........................................................................................20<br />
Fachkraft - Lagerlogistik ...................................................................................................................... 21<br />
Fachkraft - Veranstaltungstechnik .....................................................................................................22<br />
Fachverkäufer/in - Lebensmittel handwerk (Bäckerei)...................................................................23<br />
Fahrzeuglackierer/in .............................................................................................................................24<br />
Handelsfachwirt/in (Ausbildung).......................................................................................................25<br />
Immobilienkaufmann/-frau ..................................................................................................................26<br />
Industriekaufmann/-frau ...................................................................................................................... 27<br />
Industriemechaniker/in ........................................................................................................................28<br />
Informatikkaufmann/-frau ....................................................................................................................29<br />
Kaufmann/-frau - Büromanagement ................................................................................................. 30<br />
Kaufmann/-frau - Einzelhandel ........................................................................................................... 31<br />
Kaufmann/-frau - Gesundheitswesen ...............................................................................................32<br />
Kaufmann/-frau - Groß- und Außenhandel (Großhandel) .............................................................33<br />
Kaufmann/-frau - Spedition und Logistikdienstleistung ...............................................................34<br />
Kfz-Mechatroniker/in - Nutzfahrzeugtechnik ...................................................................................35<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/in ....................................................................................36<br />
Maler/in und Lackierer/in Gestaltung und Instandhaltung .......................................................... 37<br />
Maschinen- und Anlagenführer/in .....................................................................................................38<br />
Maurer/in .................................................................................................................................................39<br />
Mechatroniker/in.................................................................................................................................. 40<br />
Mediengestalter/in Digital und Print ................................................................................................. 41<br />
Medientechnologe/-technologin Druck ..........................................................................................42<br />
Metallbauer/in - Konstruktionstechnik .............................................................................................43<br />
Packmitteltechnologe/-technologin .................................................................................................44<br />
Pharmakant/in.......................................................................................................................................45
WEGWEISER<br />
Produktionsfachkraft Chemie .............................................................................................................46<br />
Produktionsmechaniker/in - Textil ..................................................................................................... 47<br />
Techn. Produktdesigner/in - Ma schi nen- u. Anlagenkonstrukt. ..................................................48<br />
Technische/r Systemplaner/in - Elektrotechnische Systeme .......................................................49<br />
Textillaborant/in.....................................................................................................................................50<br />
Tischler/in ............................................................................................................................................... 51<br />
Verfahrensmechaniker Kunst stoff und Kautschuk - Formteile ..................................................... 52<br />
Verkäufer/in............................................................................................................................................53<br />
Zerspanungsmechaniker/in ................................................................................................................54<br />
BundesfreiwilligenDienst ....................................................................................................................55<br />
Duales Studium ......................................................................................................................................56<br />
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ........................................................................................................... 57<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE<br />
Wiewelhove GmbH ...............................................................................................................................59<br />
Windmöller & Hölscher Ausbildungs GmbH ...................................................................................60<br />
L & S GmbH & Co. KG ............................................................................................................................60<br />
Polyflies Franz Beyer GmbH ................................................................................................................ 61<br />
Malerbetrieb Albert Engbers .............................................................................................................. 61<br />
Caritasverband Rheine e.V. .................................................................................................................. 62<br />
Wagner & Co. GmbH ............................................................................................................................. 62<br />
Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH ...........................................................................................63<br />
OBI Bau- und Heimwerkermarkt Egberts GmbH .............................................................................63<br />
SLF Oberflächentechnik GmbH .........................................................................................................64<br />
Kiepenkerl Bäckerei GmbH & Co. KG ................................................................................................64<br />
Meesenburg Großhandel KG ..............................................................................................................65<br />
BNP Brinkmann GmbH & Co. KG ........................................................................................................65<br />
CEDS DURADRIVE GmbH ....................................................................................................................66<br />
Sanimed GmbH ......................................................................................................................................66<br />
Bischof + Klein SE & Co. KG ................................................................................................................ 67<br />
Theisen GmbH & Co. KG ......................................................................................................................68<br />
Greiwing logistics for you GmbH .......................................................................................................68<br />
Johannes Jelitto Tischlerei & Saunabau ...........................................................................................69<br />
MEDIA-PARK <strong>Steinfurt</strong> Wagner & Balzer oHG..................................................................................69<br />
Seniorenheim Baulmann GmbH .........................................................................................................70<br />
LPC Sickmann UG.................................................................................................................................70<br />
Elektro Albers GmbH & Co. KG ...........................................................................................................70
UNS FINDEST DU AUCH<br />
IM INTERNET<br />
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und finde deutschlandweit<br />
Ausbildungsplätze!
WEGWEISER<br />
Deitmar GmbH & Co. KG ......................................................................................................................70<br />
Bäumer GmbH converting machines ................................................................................................70<br />
SB Steiner GmbH ....................................................................................................................................71<br />
Jasper Land- u. Erntetechnik GmbH ..................................................................................................71<br />
Ingenieurbüro Stabenow ......................................................................................................................71<br />
Bauunternehmen Karl-Heinz Bode GmbH ........................................................................................71<br />
Metallbau Steingröver .......................................................................................................................... 72<br />
Elektro Baackmann GmbH & Co. KG ................................................................................................. 72<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Bewerbungsunterlagen ....................................................................................................................... 75<br />
Bewerbungsfristen ................................................................................................................................75<br />
Deckblatt ................................................................................................................................................. 77<br />
Anschreiben ........................................................................................................................................... 79<br />
Lebenslauf .............................................................................................................................................. 81<br />
3. Seite.....................................................................................................................................................82<br />
Bewerbungsmappe ..............................................................................................................................83<br />
KVW Kartographischer Verlag &<br />
Werbeagentur oHG<br />
Internatstraße 1<br />
49832 Freren<br />
Tel.: +49 (0) 59 02 / 940 625<br />
Fax: +49 (0) 59 02 / 940 627<br />
werbung@kvw-agentur.de<br />
www.kvw-agentur.de<br />
IDEE Wolfgang Stöckling (KVW-Agentur oHG)<br />
UMSETZUNG UND GESTALTUNG Verena Michels<br />
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.<br />
Der Gesamtumfang dieser Broschüre ist urheberrechtlich<br />
geschützt. Der Verlag ist um die Herausgabe qualitativ<br />
hochwertiger Erzeugnisse stets bemüht, kann<br />
jedoch für etwaige Fehler in seinen Erzeugnissen keine<br />
Haftung übernehmen.<br />
Quellenangabe Berufsbeschreibungen:<br />
Bundesagentur für Arbeit,<br />
www.berufenet.arbeitsagentur.de | Stand: 07-2016<br />
Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ):<br />
http://www.pro-fsj.de | Stand:02-2015<br />
Bildnachweise Fotolia: arturaliev, ifh85, pongsuwan, nikolam, orfeev, drubig-photo, Bernd Geller, Gina<br />
Sanders, Ljupco Smokovski, endostock, Kzenon, Thomas N., ra2 studio, Sebastian Rothe, michaeljung,<br />
Photographee.eu, Eisenhans, antbphotos, ikonoklast_hh, loraks, Picture-Factory, Gerhard Seybert,<br />
ehrenberg-bilder, goodluz, Minerva Studio, Dron, Jürgen Fälchle, Robert Kneschke, Ilan Amith, Visionsi,<br />
kenzo, Kadmy, shefkate, jackfrog, flashpics, Alfonso de Tomás, RGtimeline, Drpixel, Monkey Business,<br />
lightpoet, jörn buchheim, manaemedia, Sergey Nivens, itsmejust, Christian Schwier
AUFWÄRMPHASE<br />
DEINE BERUFSWAHL<br />
Auf den nächsten Seiten findest du Ausbildungsberufe<br />
aus deiner Region. Die passenden<br />
Ausbildungsunternehmen dazu findest<br />
du über die Seitenzahlen am unteren Rand der<br />
jeweiligen Berufsbeschreibung.<br />
Über den QR-Code erhälst du weitere Informationen<br />
zu den einzelnen Berufen. Außerdem<br />
findest du darüber auf www.ausbildung123.de<br />
weitere Ausbildungsplätze deutschlandweit.
ALTENPFLEGER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Altenpfleger/innen pflegen, betreuen und<br />
beraten hilfsbedürftige ältere Menschen.<br />
Dabei unterstützen sie diese bei Verrichtungen<br />
des täglichen Lebens, etwa bei der Körperpflege,<br />
beim Essen oder beim Anziehen.<br />
Sie sprechen mit ihnen über persönliche<br />
Angelegenheiten, motivieren sie zu aktiver<br />
Freizeitgestaltung und begleiten sie bei<br />
Behördengängen oder Arztbesuchen. Vor<br />
allem bei der ambulanten Pflege arbeiten<br />
Altenpfleger/innen auch mit Angehörigen<br />
zusammen und unterweisen diese in<br />
Pflegetechniken. In der Behandlungspflege<br />
und Rehabilitation nehmen sie auch therapeutische<br />
und medizinisch pflegerische<br />
Aufgaben wahr, z.B. wechseln sie Verbände,<br />
führen Spülungen durch und verabreichen<br />
Medikamente nach ärztlicher Verordnung.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Altenpfleger/innen finden Beschäftigung<br />
• in Altenwohn und ‐pflegeheimen<br />
• bei ambulanten Altenpflege und Altenbetreuungsdiensten<br />
• in geriatrischen und gerontopsychiatrischen<br />
Abteilungen von Krankenhäusern<br />
• in Hospizen<br />
• in Pflege und Rehabilitationskliniken<br />
Arbeitsorte:<br />
Altenpfleger/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Patientenzimmern, Behandlungsräumen<br />
oder Sanitärräumen<br />
• in Gruppen und Aufenthaltsräumen<br />
• in Besprechungs und Büroräumen<br />
• ...<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
9<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 62, 70
ANLAGENMECHANIKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
10<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Anlagenmechaniker/innen stellen Anlagen<br />
her, die beispielsweise im Behälter- und<br />
Apparatebau, in der Prozessindustrie<br />
oder der Versorgungstechnik zum Einsatz<br />
kommen. Anhand technischer Zeichnungen<br />
und Arbeitsanweisungen bereiten sie ihre<br />
Arbeiten vor. Zuerst fertigen sie Einzelteile<br />
entweder von Hand oder mithilfe von<br />
CNC-Maschinen, ehe sie die Einzelkomponenten<br />
zu Baugruppen zusammenfügen.<br />
Diese montieren sie dann zu Maschinen,<br />
Apparaten und Geräten. Nach der Montage<br />
prüfen sie, ob die Erzeugnisse einwandfrei<br />
funktionieren. Sie übergeben die Anlagen<br />
an die Kunden, weisen sie in die Bedienung<br />
ein und nehmen die Anlagen in Betrieb. Darüber<br />
hinaus halten sie die Anlagen instand,<br />
erweitern deren Funktionalität oder bauen<br />
sie ggf. um.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Anlagenmechaniker/innen finden Beschäftigung<br />
in erster Linie<br />
• in Unternehmen der Metallindustrie<br />
• in Unternehmen des Anlagenbaus, des<br />
Apparate- und Behälterbaus<br />
• in Unternehmen für Erdöl- und Erdgasförderung<br />
• bei Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerken<br />
und Verkehrsbetrieben<br />
Arbeitsorte:<br />
Anlagenmechaniker/innen arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• in Fertigungshallen<br />
• auf Montagebaustellen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 68
ANLAGENMECHANIKER/IN - SANITÄR-,<br />
HEIZUNGS- UND KLIMATECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-,<br />
Heizungs- und Klimatechnik installieren<br />
Wasser- und Luftversorgungssysteme,<br />
bauen Badewannen, Duschkabinen und<br />
sonstige Sanitäranlagen ein und schließen<br />
diese an. Sie montieren Heizungssysteme,<br />
stellen Heizkessel auf und nehmen sie in<br />
Betrieb. Bei ihren Tätigkeiten bearbeiten sie<br />
Rohre, Bleche und Profile aus Metall oder<br />
Kunststoff mit Maschinen oder manuell. Vor<br />
allem bei der Inbetriebnahme von Heizungsanlagen<br />
richten sie elektrische Baugruppen<br />
und Komponenten für Steuerungs- und<br />
Regelungsvorgänge ein. Sie achten auf<br />
optimale Einstellwerte, um eine angemessene<br />
Wärmeleistung bei möglichst geringem<br />
Brennstoffverbrauch zu erreichen. Auch<br />
planen und installieren sie Solaranlagen zur<br />
Brauchwassererwärmung und binden sie in<br />
bestehende Anlagen ein. Nach der Montage<br />
prüfen sie, ob die Anlagen...<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-, Heizungs-<br />
und Klimatechnik finden Beschäftigung<br />
• in versorgungstechnischen Installationsbetrieben<br />
• bei Heizungs- und Klimaanlagenbauern<br />
Arbeitsorte:<br />
Anlagenmechaniker/innen für Sanitär-,<br />
Heizungs- und Klimatechnik arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• beim Kunden bzw. auf Baustellen<br />
• in Werkstätten<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
11<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 70
BÄCKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
12<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Bäcker/innen stellen Brot und Brötchen,<br />
Backwaren aus Blätter-, Mürbe- oder Hefeteig,<br />
Torten und Süßspeisen, Partygebäck<br />
und kleine Gerichte her. Dazu wiegen und<br />
messen sie die Zutaten, z.B. Mehl, Milch,<br />
Eier, Hefe, Gewürze und Zucker, ab und mischen<br />
sie nach Rezept zusammen. Sie überwachen<br />
die Teigbildungs- und Gärungsvorgänge<br />
und beschicken die Öfen. Schließlich<br />
glasieren oder garnieren sie die Waren, um<br />
sie zu verfeinern und sie noch appetitlicher<br />
aussehen zu lassen.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Bäcker/innen finden Beschäftigung<br />
• in handwerklichen Bäckereien<br />
• in industriellen Großbäckereien<br />
• in Fachgeschäften wie Spezial- und<br />
Diät-Bäckereien<br />
• in der Gastronomie und im Cateringbereich<br />
Arbeitsorte:<br />
Bäcker/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Backstuben<br />
• in Werkhallen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Verkaufsräumen (bei Beschäftigung in<br />
handwerklichen Bäckereien)<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 64
BAUZEICHNER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Bauzeichner/innen erstellen Zeichnungen<br />
und bautechnische Unterlagen für Häuser,<br />
Brücken, Stra ßen und andere Bauwerke.<br />
Dazu arbeiten sie in der Regel am Computer<br />
mit CAD Programmen. Nach den Entwurfsskizzen<br />
oder Anweisungen von Architekten<br />
und Architektinnen sowie Bauingenieuren<br />
und ‐ingenieurinnen fertigen sie Grundrisse,<br />
Bau und Ausführungszeichnungen, Bauansichten<br />
und Detailzeichnungen. Dabei<br />
beachten sie die einschlägigen technischen<br />
Vorschriften. Neben der zeichnerischen<br />
Arbeit stellen sie fachspezifische Berechnungen<br />
an. So ermitteln sie z.B. den Bedarf<br />
an Baustoffen, erstellen Stücklisten und<br />
fertigen Aufmaße. Sie beobachten Planungs<br />
und Bauprozesse der Bauvorhaben<br />
und sorgen dafür, dass die erforderlichen<br />
Unterlagen, Be und Abrechnungen jeweils<br />
rechtzeitig zur Verfügung stehen. Außerdem<br />
verwalten Bauzeichner/innen...<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Bauzeichner/innen finden Beschäftigung in<br />
erster Linie<br />
• bei Bauämtern<br />
• in Architektur und Ingenieurbüros<br />
• bei Baufirmen mit eigener Planungsabteilung<br />
Arbeitsorte:<br />
Bauzeichner/innen arbeiten in erster Linie<br />
im Büro.<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch auf<br />
der Baustelle.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
13<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 71
BERUFSKRAFTFAHRER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
14<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Berufskraftfahrer/innen sind im Personenverkehr<br />
beispielsweise als Busfahrer/innen<br />
im Linienverkehr oder im Reiseverkehr tätig.<br />
Im Güterverkehr sind sie hauptsächlich<br />
mit dem Lkw unterwegs. Sie verbringen<br />
viel Zeit hinter dem Steuer und kennen die<br />
Straßenverkehrsregeln im In und Ausland.<br />
Vor Fahrtantritt führen sie eine Übernahme<br />
und Abfahrtskontrolle am Fahrzeug<br />
durch. Dabei überprüfen sie z.B. die Räder,<br />
den Motor und die Funktionsfähigkeit der<br />
Bremsanlagen. Anschließend nehmen sie<br />
das Transportgut oder das Gepäck der<br />
Fahrgäste an. Sie sorgen dafür, dass das<br />
Gewicht der Ladung gleichmäßig verteilt ist,<br />
und kontrollieren die mitzuführenden Papiere<br />
und die je nach Fracht evtl. erforderliche<br />
Beschilderung des Fahrzeugs.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Berufskraftfahrer/innen finden Beschäftigung<br />
in erster Linie<br />
• in Transportunternehmen des Güterverkehrs,<br />
z.B. Speditionen<br />
• in Transportunternehmen des Personenverkehrs,<br />
z.B. kommunale Verkehrsbetriebe<br />
oder Bus Reiseunternehmen<br />
Arbeitsorte:<br />
Berufskraftfahrer/innen arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• am Steuer eines Fahrzeugs<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien<br />
• in Lagerhäusern<br />
• in Fahrzeughallen<br />
• in Werkstätten<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 68
BETON- UND STAHLBETONBAUER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beton- und Stahlbetonbauer/innen bauen<br />
Beton- und Stahlbetonkonstruktionen, z.B.<br />
für Brücken, Hallen und Hochhäuser. Sie<br />
montieren oder fertigen Schalungen und<br />
Stützgerüste an, biegen und flechten Stahlbewehrungen,<br />
die Betonbruch verhindern<br />
sollen, und bauen die Bewehrungen in die<br />
Schalungen ein. Sie stellen Betonmischungen<br />
her oder verarbeiten fertig gelieferten<br />
Transportbeton. Den frischen Beton bringen<br />
sie in die Schalungen ein und verdichten<br />
ihn durch Stampfen und Rütteln. Nach dem<br />
Erhärten entfernen sie die Schalungen und<br />
bearbeiten bei Bedarf die Betonoberflächen.<br />
Sie montieren Betonfertigteile und<br />
dichten Betonbauwerke ab, dämmen und<br />
isolieren diese. Außerdem sanieren sie<br />
Schäden an Betonbauteilen.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Beton- und Stahlbetonbauer/innen finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Betrieben des Hoch- oder Fertigteilbaus<br />
• in Brücken- und Tunnelbauunternehmen<br />
• in der Beton- und Betonfertigteilherstellung<br />
Arbeitsorte:<br />
Beton- und Stahlbetonbauer/innen arbeiten<br />
in erster Linie<br />
• auf Baustellen im Freien<br />
• in Rohbauten oder innerhalb von Gebäuden<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
15<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 71
BETRIEBSWIRT/IN (AUSBILDUNG) -<br />
ALLG. BETRIEBSWIRTSCHAFT<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
16<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Betriebswirte und Betriebswirtinnen sind in<br />
vielfältigen Unternehmensbereichen tätig.<br />
Sie gestalten die innerbetriebliche Organisation<br />
mit, optimieren Arbeitsabläufe und<br />
Informationsflüsse mithilfe von EDVAnwendungen<br />
und steuern den Betriebsablauf in<br />
ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich.<br />
Bei entsprechender Berufserfahrung können<br />
sie auch die Leitung von Abteilungen,<br />
Filialen oder Teams übernehmen. Im Finanz<br />
und Rechnungswesen beispielsweise werten<br />
sie Statistiken aus, erstellen Wirtschaftlichkeitsanalysen<br />
und erarbeiten damit<br />
Entscheidungshilfen für die Geschäftsleitung.<br />
Sie stellen Finanzierungspläne auf,<br />
kontrollieren die Geschäftsbuchhaltung<br />
und beschaffen Kredite für Investitionsvorhaben.<br />
Im Einkauf erwerben sie Rohstoffe,<br />
Fertigwaren und Betriebsmittel, analysieren<br />
Beschaffungsmärkte und handeln Lieferverträge<br />
aus. Im Personalwesen...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Betriebswirte und Betriebswirtinnen finden<br />
Beschäftigung in Industrie , Handels und<br />
Dienstleistungsunternehmen aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Betriebswirte und Betriebswirtinnen arbeiten<br />
in erster Linie<br />
• in Büroräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Außendienst beim Kunden oder auf<br />
Messen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 67
CHEMIELABORANT/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Chemielaboranten und ‐laborantinnen<br />
prüfen organische und anorganische Stoffe<br />
bzw. Produkte und untersuchen chemische<br />
Prozesse. Zudem stellen sie Stoffgemische<br />
her und entwickeln bzw. optimieren das<br />
Syntheseverfahren von Präparaten. Bei der<br />
Analyse von Stoffen wenden sie verschiedene<br />
chemische und physikalische Verfahren<br />
an. Immunologische, diagnostische oder<br />
biotechnische Untersuchungen zählen<br />
ebenfalls zu ihren Aufgaben. Die Messungen<br />
erledigen sie weitgehend selbstständig.<br />
Sie protokollieren Versuchsabläufe<br />
und werten diese am Computer aus. Da<br />
Chemielaboranten und ‐laborantinnen oft<br />
mit gefährlichen Stoffen arbeiten, halten sie<br />
die Sicherheits , Gesundheits und Umweltschutzvorschriften<br />
sorgfältig ein.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Chemielaboranten und Chemielaborantinnen<br />
finden Beschäftigung<br />
• in der chemischen und pharmazeutischen<br />
Industrie, der Farben und Lackindustrie,<br />
der Nahrungsmittel bzw.<br />
Kosmetikindustrie<br />
• in naturwissenschaftlichen und medizinischen<br />
Instituten von Hochschulen<br />
• in Firmen der chemischen Untersuchung<br />
und Beratung<br />
• bei Umweltämtern<br />
Arbeitsorte:<br />
Chemielaboranten/ laborantinnen arbeiten<br />
in erster Linie<br />
• in Labors<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
17<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 59, 62
ELEKTRONIKER/IN -<br />
BETRIEBSTECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
<strong>18</strong><br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Elektroniker/innen für Betriebstechnik installieren<br />
elektrische Bauteile und Anlagen<br />
in den Bereichen elektrische Energieversorgung,<br />
industrielle Betriebsanlagen oder<br />
moderne Gebäudesystem- und Automatisierungstechnik.<br />
Sie warten sie regelmäßig,<br />
erweitern bzw. modernisieren sie und<br />
reparieren sie im Falle einer Störung. Auch<br />
installieren sie Leitungsführungssysteme,<br />
Energie- und Informationsleitungen sowie<br />
die elektrische Ausrüstung von Maschinen<br />
mit den dazugehörigen Automatisierungssystemen.<br />
Die Elektroniker/innen<br />
programmieren, konfigurieren und prüfen<br />
Systeme und Sicherheitseinrichtungen. Sie<br />
organisieren die Montage von Anlagen und<br />
überwachen die Arbeit von Dienstleistern<br />
und anderen Gewerken. Bei der Übergabe<br />
der Anlagen weisen Elektroniker/innen für<br />
Betriebstechnik die zukünftigen Anwender<br />
in die Bedienung ein.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Elektroniker/innen für Betriebstechnik<br />
finden Beschäftigung überall dort, wo Produktions-<br />
und Betriebsanlagen eingesetzt<br />
und instand gehalten werden.<br />
Arbeitsorte:<br />
Elektroniker/innen für Betriebstechnik<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Werkstätten<br />
• in Werkhallen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 60, 61, 67
ELEKTRONIKER/IN - ENERGIE- UND<br />
GEBÄUDETECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />
und Gebäudetechnik planen und installieren<br />
elektrotechnische Anlagen, etwa Anlagen<br />
der elektrischen Energieversorgung<br />
in Gebäuden. Sie montieren z.B. Sicherungen<br />
und Anschlüsse für Waschmaschinen<br />
und Herde, Gebäudeleiteinrichtungen und<br />
Datennetze oder Steuerungs- und Regelungseinrichtungen<br />
für Heizungs-, Lüftungsund<br />
Klimaanlagen. Hierfür erstellen sie<br />
Steuerungsprogramme, definieren Parameter,<br />
messen elektrische Größen und testen<br />
die Systeme. Sie installieren Empfangs- und<br />
Breitbandkommunikationsanlagen sowie<br />
Fernmeldenetze. Bei Wartungsarbeiten<br />
prüfen sie die elektrischen Sicherheitseinrichtungen,<br />
ermitteln Störungsursachen und<br />
beseitigen Fehler.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />
und Gebäudetechnik finden Beschäftigung<br />
• in Betrieben des Elektrotechnikerhandwerks<br />
• bei Firmen der Immobilienwirtschaft (z.B.<br />
im Facility-Management oder bei Hausmeisterdiensten)<br />
Arbeitsorte:<br />
Elektroniker/innen der Fachrichtung Energie-<br />
und Gebäudetechnik arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• im Freien<br />
• in Werkhallen und Werkstätten<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />
Büroräumen.<br />
19<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 72
FACHINFORMATIKER/IN -<br />
SYSTEMINTEGRATION<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
20<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Systemintegration planen und konfigurieren<br />
IT Systeme. Als Dienstleister im eigenen<br />
Haus oder beim Kunden richten sie diese<br />
Systeme entsprechend den Kundenanforderungen<br />
ein und betreiben bzw. verwalten<br />
sie. Dazu gehört auch, dass sie bei auftretenden<br />
Störungen die Fehler systematisch<br />
und unter Einsatz von Experten und Diagnosesystemen<br />
eingrenzen und beheben. Sie<br />
beraten interne und externe Anwender bei<br />
Auswahl und Einsatz der Geräte und lösen<br />
Anwendungs und Systemprobleme. Daneben<br />
erstellen sie Systemdokumentationen<br />
und führen Schulungen für die Benutzer<br />
durch.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Systemintegration finden Beschäftigung in<br />
Unternehmen nahezu<br />
aller Wirtschaftsbereiche sowie in der<br />
öffentlichen Verwaltung.<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung<br />
Systemintegration arbeiten in erster Linie<br />
• in Büroräumen<br />
• im Außendienst bei Kunden vor Ort<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Besprechungsräumen<br />
• in Schulungs und Unterrichtsräumen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 59, 62
FACHKRAFT - LAGERLOGISTIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren<br />
aller Art an und prüfen anhand der Begleitpapiere<br />
deren Menge und Beschaffenheit.<br />
Sie organisieren die Entladung der Güter,<br />
sortieren diese und lagern sie sachgerecht<br />
an vorher bereits eingeplanten Plätzen.<br />
Dabei achten sie darauf, dass die Waren<br />
unter optimalen Bedingungen gelagert<br />
werden, und regulieren z.B. Temperatur und<br />
Luftfeuchtigkeit. Im Warenausgang planen<br />
sie Auslieferungstouren und ermitteln die<br />
günstigste Versandart. Sie stellen Lieferungen<br />
zusammen, verpacken die Ware und<br />
erstellen Begleitpapiere wie Lieferscheine<br />
oder Zollerklä rungen. Außerdem beladen<br />
sie Lkws, Container oder Eisenbahnwaggons,<br />
bedienen Gabelstapler und sichern<br />
die Fracht gegen Verrutschen oder Auslaufen.<br />
Darüber hinaus optimieren Fachkräfte<br />
für Lagerlogistik den innerbetrieblichen<br />
Informations ...<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik finden Beschäftigung<br />
in Unternehmen nahezu aller<br />
Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• in Lagerhallen<br />
• in Fabrikhallen<br />
• in Kühlhäusern<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• auf Lagerplätzen im Freien<br />
• im Büro<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
21<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 61, 62, 65, 68
FACHKRAFT -<br />
VERANSTALTUNGSTECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
22<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Fachkräfte für Veranstaltungstechnik<br />
planen die Ausstattung und den Ablauf von<br />
Veranstaltungen in technischer Hinsicht.<br />
Sie werten die technischen und inhaltlichen<br />
Anforderungen veranstaltungstechnischer<br />
Projekte aus, konzipieren veranstaltungstechnische<br />
Systeme und erstellen Ablaufpläne.<br />
Am Veranstaltungsort richten<br />
sie Bühnen , Szenen und Messeaufbauten<br />
ein, bauen Beleuchtungs , Projektions und<br />
Beschallungsanlagen sowie Steuerungs<br />
und IT Netzwerke auf, richten Medienserver<br />
ein und stellen die Energieversorgung<br />
bereit. Sie vernetzen die Anlagen, führen<br />
Prüfungen zur elektrischen Sicherheit durch<br />
und nehmen die Anlagen in Betrieb. Bei<br />
Proben und Veranstaltungen bedienen sie<br />
Lichtstellpulte, Tonmischpulte sowie bühnen<br />
und szenentechnische Einrichtungen<br />
und setzen Projektionen und Zuspielungen<br />
ein.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachkräfte für Veranstaltungstechnik finden<br />
Beschäftigung<br />
• bei Event bzw. Veranstaltungsagenturen,<br />
Messe oder Kongressveranstaltern<br />
• in Unternehmen der Rundfunk und<br />
Filmbranche<br />
• in großen Ferienhotels und auf Kreuzfahrtschiffen<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachkräfte für Veranstaltungstechnik<br />
arbeiten in erster Linie in Messe und<br />
Veranstaltungshallen, in Theaterräumen<br />
oder Studios sowie im Freien (bei Open Air-<br />
Veranstaltungen).<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />
Büroräumen.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 60
FACHVERKÄUFER/IN - LEBENSMITTEL-<br />
HANDWERK (BÄCKEREI)<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />
mit dem Schwerpunkt Bäckerei<br />
übernehmen den Verkauf von Brot und<br />
Backwaren, zum Teil auch kleiner Gerichte.<br />
Sie beraten und informieren ihre Kunden<br />
auch über Inhaltsstoffe und Bestandteile der<br />
Bäckereierzeugnisse. Zudem präsentieren<br />
und verpacken sie Backwaren, dekorieren<br />
Auslagen und sorgen für Ordnung und<br />
Sauberkeit im Verkaufsraum.<br />
Darüber hinaus schneiden sie Brote und Kuchen<br />
auf, belegen und garnieren Brötchen<br />
und bereiten Snacks oder kleine Mahlzeiten<br />
zu.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />
mit dem Schwerpunkt Bäckerei finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Bäckereien<br />
• in Einzelhandelsgeschäften<br />
Arbeitsorte:<br />
Fachverkäufer/innen im Lebensmittelhandwerk<br />
mit dem Schwerpunkt Bäckerei<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Lagerräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in der Backstube<br />
• im Büro<br />
23<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 64
FAHRZEUGLACKIERER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
24<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Fahrzeuglackierer/innen beschichten Fahrzeuge<br />
und Aufbauten aller Art mit Lacken<br />
und gestalten sie ggf. mit Beschriftungen<br />
oder Motiven. Sie beurteilen Karosserieund<br />
Lackschäden und bereiten Untergründe<br />
z.B. durch Schleifen und Grundieren für<br />
die Lackierung vor. Mit Spritzgeräten und<br />
‐pistolen tragen sie die einzelnen Lackschichten<br />
auf. Für spezielle Schriftzüge oder<br />
Ornamente verwenden sie Schablonen<br />
oder Folien. Sie versiegeln Hohlräume und<br />
konservieren Oberflächen mit Pflegemitteln<br />
wie Hochglanzpolituren und Hartwachsen.<br />
Sie demontieren und montieren Bauteile,<br />
messen und prüfen die Funktion elektrischer,<br />
elektronischer, pneumatischer und<br />
hydraulischer Bauteile bzw. Systeme und<br />
setzen Fahrzeugverglasungen ein. Teilweise<br />
arbeiten sie auch an vollautomatisierten,<br />
computergesteuerten Lackierstraßen, die<br />
sie einrichten, bedienen...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Fahrzeuglackierer/innen finden Beschäftigung<br />
in erster Linie<br />
• in Fachwerkstätten für Fahrzeuglackierung<br />
• in Unternehmen des Fahrzeugbaus<br />
• in Werkslackierereien des Maschinenund<br />
Anlagenbaus<br />
Arbeitsorte:<br />
Fahrzeuglackierer/innen arbeiten in erster<br />
Linie<br />
• in Werkstätten bzw. Werkhallen<br />
• in Lackier- und Trockenkabinen<br />
• in Lagerräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />
Büroräumen.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 70
HANDELSFACHWIRT/IN<br />
(AUSBILDUNG)<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />
planen, koordinieren, steuern und<br />
kontrollieren handelsspezifische<br />
Geschäftsprozesse, vor allem in den<br />
betrieblichen Funktionsbereichen Ein und<br />
Verkauf, Marketing und Vertrieb, Logistik<br />
oder Personal. Sie erledigen Aufgaben im<br />
Rechnungswesen und bereiten Entscheidungen<br />
für die Geschäftsleitung vor. In<br />
ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen<br />
führen sie Mitarbeiter/innen, fördern deren<br />
berufliche Entwicklung und Weiterbildung,<br />
organisieren die Berufsausbildung und<br />
führen sie durch. In der Beschaffung und<br />
Logistik führen sie beispielsweise Einkaufsverhandlungen<br />
mit Lieferanten und<br />
sorgen dafür, dass Waren sachgerecht und<br />
wirtschaftlich transportiert und gelagert<br />
werden. Im Marketing entwickeln sie Werbe<br />
und Marketingmaßnahmen, setzen sie um<br />
und kontrollieren...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />
finden Beschäftigung<br />
• in Einzel , Groß und Außenhandelsunternehmen<br />
• in Handel treibenden Unternehmen aller<br />
Wirtschaftsbereiche<br />
Arbeitsorte:<br />
Handelsfachwirte und Handelsfachwirtinnen<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Büro und Besprechungsräumen<br />
• im Außendienst, z.B. beim Kunden<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Lagerräumen<br />
Ausbildungsdauer: I.d.R. 3 Jahre<br />
25<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 71
IMMOBILIENKAUFMANN/-FRAU<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
26<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Immobilienkaufleute befassen sich mit der<br />
Bewirtschaftung von Grundstücken, Wohnhäusern,<br />
Wohnungen und Bürogebäuden.<br />
Für die Veräußerung oder Vermittlung von<br />
Objekten führen sie Objektbesichtigungen,<br />
Beratungsgespräche sowie Kauf- und<br />
Verkaufsverhandlungen durch. Außerdem<br />
planen und betreuen sie Neubau-, Sanierungs-<br />
oder Modernisierungsprojekte.<br />
Wenn sie in der Wohnungseigentumsverwaltung<br />
tätig sind, führen sie z.B. Eigentümerversammlungen<br />
durch, erstellen<br />
Betriebskostenabrechnungen oder erledigen<br />
Wohnungsübernahmen und ‐abgaben.<br />
Auch das technische Gebäudemanagement<br />
organisieren sie, z.B. bearbeiten sie Schadensmeldungen<br />
oder erteilen Instandsetzungsaufträge.<br />
Darüber hinaus setzen sie<br />
Marketingmaßnahmen um oder erledigen<br />
Aufgaben in der kaufmännischen Steuerung<br />
und Kontrolle.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Immobilienkaufleute finden Beschäftigung<br />
in erster Linie<br />
• in Wohnungsbauunternehmen<br />
• bei Immobilien- und Projektentwicklern<br />
• in Unternehmen aus dem Bereich Facility-Management<br />
• bei Immobilienmaklern und ‐verwaltern<br />
• in Immobilienabteilungen von Banken,<br />
Bausparkassen oder Versicherungen<br />
Arbeitsorte:<br />
Immobilienkaufleute arbeiten in erster Linie<br />
• im Büro<br />
• im Außendienst<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 63
INDUSTRIEKAUFMANN/-FRAU<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche<br />
Abläufe in Unternehmen. In der<br />
Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote,<br />
verhandeln mit Lieferanten und betreuen<br />
die Warenannahme und ‐lagerung. In der<br />
Produktionswirtschaft planen, steuern<br />
und überwachen sie die Herstellung von<br />
Waren oder Dienstleistungen und erstellen<br />
Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen<br />
und Preislisten zu erarbeiten und mit den<br />
Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen,<br />
gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich.<br />
Außerdem erarbeiten sie<br />
gezielte Marketingstrategien. Sind sie in<br />
den Bereichen Rechnungswesen bzw.<br />
Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen<br />
und kontrollieren Industriekaufleute die im<br />
Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im<br />
Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf,<br />
wirken bei der Personalbeschaffung<br />
bzw. ‐auswahl...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Industriekaufleute finden Beschäftigung in<br />
Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Industriekaufleute arbeiten in erster Linie<br />
• in Büroräumen bzw. Großraumbüros<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Besprechungsräumen<br />
• im Lager<br />
• in Produktionshallen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
27<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 59, 60, 61, 62, 63, 64, 65, 66, 67
INDUSTRIEMECHANIKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
28<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Industriemechaniker/innen sorgen dafür,<br />
dass Maschinen und Fertigungsanlagen<br />
betriebsbereit sind. Sie stellen Geräteteile,<br />
Maschinenbauteile und ‐gruppen her und<br />
montieren diese zu Maschinen und technischen<br />
Systemen. Anschließend richten sie<br />
diese ein, nehmen sie in Betrieb und prüfen<br />
ihre Funktionen. Zu ihren Aufgaben gehören<br />
zudem die Wartung und die Instandhaltung<br />
der Anlagen. Sie ermitteln Störungsursachen,<br />
bestellen passende Ersatzteile oder<br />
fertigen diese selbst an und führen Reparaturen<br />
aus. Nach Abschluss von Montage<br />
und Prüfarbeiten weisen sie Kollegen oder<br />
Kunden in die Bedienung und Handhabung<br />
ein.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Industriemechaniker/innen finden Beschäftigung<br />
in Unternehmen nahezu aller<br />
industriellen Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Industriemechaniker/innen arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• in Werk bzw. Fabrikhallen<br />
• in Werkstätten<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• bei Kunden vor Ort<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 60, 61, 65, 66, 67, 70
INFORMATIKKAUFMANN/-FRAU<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Informatikkaufleute analysieren Problemund<br />
Aufgabenstellungen, die innerhalb<br />
eines Unternehmens durch den Einsatz<br />
von informations- und telekommunikationstechnischen<br />
Systemen (IT-Systemen)<br />
gelöst werden sollen. Hierfür ermitteln sie<br />
den Bedarf an IT-Systemen, beschaffen die<br />
benötigte Hardund Software und führen<br />
diese im Unternehmen ein. Sie beraten und<br />
unterstützen die einzelnen Fachabteilungen<br />
beim Einsatz von Anwendungssystemen<br />
und sind Ansprechpartner gegenüber<br />
Herstellern und Anbietern von IT-Systemen.<br />
Gibt es keine geeigneten Standardanwendungen,<br />
beteiligen sie sich am Entwurf und<br />
an der Realisation individueller Lösungen.<br />
Anwendungssysteme implementieren,<br />
prüfen und verwalten sie. Zudem stellen sie<br />
eine hohe Nutzerfreundlichkeit sicher und<br />
beschaffen oder erstellen z.B. Schulungsunterlagen...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Informatikkaufleute finden Beschäftigung<br />
in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Informatikkaufleute arbeiten in erster Linie<br />
in Büroräumen am Computer<br />
• direkt beim Kunden<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Besprechungsräumen<br />
• in Schulungs- und Unterrichtsräumen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
29<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 62
KAUFMANN/-FRAU -<br />
BÜROMANAGEMENT<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
30<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Kaufleute für Büromanagement führen organisatorische<br />
und kaufmännisch verwaltende<br />
Tätigkeiten aus. Sie erledigen beispielsweise<br />
den internen und externen Schriftverkehr,<br />
entwerfen Präsentationen, beschaffen Büromaterial,<br />
planen und überwachen Termine,<br />
bereiten Sitzungen vor und organisieren<br />
Dienstreisen. Auch unterstützen sie die<br />
Personaleinsatzplanung, bestellen Material<br />
und kaufen externe Dienstleistungen<br />
ein. Zudem betreuen sie Kunden, wirken<br />
an der Auftragsabwicklung mit, schreiben<br />
Rechnungen und überwachen Zahlungseingänge.<br />
Kaufleute für Büromanagement<br />
übernehmen ggf. auch Aufgaben in Marketing<br />
und Vertrieb, in der Öffentlichkeitsarbeit<br />
und im Veranstaltungsmanagement sowie<br />
in der Personal und in der Lagerwirtschaft.<br />
Im öffentlichen Dienst unterstützen sie Bürger/innen<br />
im Umgang mit der Verwaltung<br />
z.B. bei der Antragstellung...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute für Büromanagement finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche<br />
• in der öffentlichen Verwaltung<br />
• bei Verbänden, Organisationen und<br />
Interessenvertretungen<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute für Büromanagement arbeiten in<br />
erster Linie in Büro und Besprechungsräumen,<br />
am Empfang oder Serviceschalter.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 62, 63, 68, 69
KAUFMANN/-FRAU - EINZELHANDEL<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Kaufleute im Einzelhandel verkaufen<br />
Konsumgüter wie Bekleidung, Spielwaren,<br />
Nahrungsmittel, Unterhaltungselektronik<br />
oder Einrichtungsgegenstände an Endkunden.<br />
Sie führen Beratungsgespräche mit<br />
Kunden, verkaufen Waren und bearbeiten<br />
Reklamationen. Außerdem planen sie den<br />
Einkauf, bestellen Waren und nehmen Lieferungen<br />
entgegen. Anschließend prüfen<br />
sie die Qualität der gelieferten Ware und<br />
sorgen für eine fachgerechte Lagerung. Sie<br />
zeichnen die Ware aus und helfen beim Auffüllen<br />
der Verkaufsregale und ‐theken sowie<br />
bei der Gestaltung der Verkaufsräume.<br />
Auch bei der Planung und Umsetzung von<br />
werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />
wirken Kaufleute im Einzelhandel mit. Dazu<br />
beobachten sie den Markt und planen die<br />
Sortimentsgestaltung.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute im Einzelhandel finden Beschäftigung<br />
• in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in Modehäusern,<br />
Baumärkten, Supermärkten,<br />
Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />
Tankstellen oder im Versandhandel<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute im Einzelhandel arbeiten<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Lager und Kühlräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />
auf Freiflächen<br />
• in Büroräumen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
31<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 63, 69, 70
KAUFMANN/-FRAU -<br />
GESUNDHEITSWESEN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
32<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Kaufleute im Gesundheitswesen planen<br />
und organisieren Verwaltungsvorgänge,<br />
Geschäftsprozesse und Dienstleistungen<br />
im Gesundheitswesen. Hierfür wenden sie<br />
sozial- und gesundheitsrechtliche Regelungen<br />
an, informieren und betreuen Kunden<br />
und beobachten das Marktgeschehen im<br />
Gesundheitssektor. Sie erfassen Patientendaten<br />
und rechnen Leistungen mit Krankenkassen<br />
und sonstigen Kostenträgern ab.<br />
Zudem kalkulieren sie Preise und beschaffen<br />
bzw. verwalten Materialien und Produkte.<br />
Sie entwickeln Marketingstrategien<br />
und wirken beim betrieblichen Qualitätsmanagement<br />
mit. Daneben üben sie im<br />
Finanz- und Rechnungswesen und in der<br />
Personalwirtschaft allgemeine kaufmännische<br />
Tätigkeiten aus, wenn sie z.B. den<br />
Jahresabschluss erstellen oder Personalstatistiken<br />
führen.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute im Gesundheitswesen finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Krankenhäusern<br />
• in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen<br />
• in medizinischen Labors oder Arztpraxen<br />
• bei Krankenversicherungen und Rettungsdiensten<br />
• in Altenpflegeheimen oder in der ambulanten<br />
Alten- und Krankenpflege<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute im Gesundheitswesen arbeiten<br />
• in Büros<br />
• in der Registratur<br />
• in Archiven<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 66
KAUFMANN/-FRAU - GROSS- UND<br />
AUSSENHANDEL (GROSSHANDEL)<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Kaufleute im Groß- und Außenhandel der<br />
Fachrichtung Großhandel kaufen Waren<br />
und Dienstleistungen bei Herstellern ein<br />
und verkaufen diese an Handels-, Handwerks-<br />
und Industrieunternehmen weiter.<br />
Sie beraten ihre Kunden umfassend über<br />
die Eigenschaften der Güter und sorgen für<br />
eine termingerechte Lieferung an den richtigen<br />
Ort. Für den Wareneinkauf ermitteln sie<br />
Bezugsquellen und den Bedarf an Waren.<br />
Sie holen Angebote ein, vergleichen Konditionen<br />
und führen Einkaufsverhandlungen<br />
mit Lieferanten. Nach dem Wareneingang<br />
kontrollieren Kaufleute im Groß- und Außenhandel<br />
der Fachrichtung Großhandel<br />
Rechnungen und Lieferpapiere und sorgen<br />
für eine fachgerechte Lagerung. Im Warenausgang<br />
planen sie die Auslieferung, indem<br />
sie z.B. die Waren versandfertig machen. Sie<br />
kalkulieren Preise, bearbeiten Verkaufsaufträge<br />
und stellen...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute im Groß- und Außenhandel der<br />
Fachrichtung Großhandel finden Beschäftigung<br />
in Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche.<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute im Groß- und Außenhandel<br />
der Fachrichtung Großhandel arbeiten in<br />
Büroräumen.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
33<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 65, 66
KAUFMANN/-FRAU - SPEDITION UND<br />
LOGISTIKDIENSTLEISTUNG<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
34<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung<br />
organisieren den Versand,<br />
Umschlag und ggf. die Lagerung von Gütern<br />
und überwachen das Zusammenwirken der<br />
an einer Logistikkette Beteiligten: Versender,<br />
Fracht- bzw. Verkehrs- und Umschlagsunternehmen,<br />
Lagerbetreiber, Versicherungsunternehmen,<br />
Endkunden. Sie beraten<br />
und betreuen Kunden, z.B. in der Wahl des<br />
geeigneten Transportmittels und ‐verfahrens<br />
oder in Fragen der Verpackung. Sie<br />
kalkulieren Preise, arbeiten Angebote aus,<br />
bereiten Verträge vor und kümmern sich um<br />
den Versicherungsschutz. Ist ein Auftrag<br />
erteilt, beauftragen sie Transportunternehmen<br />
mit der Durchführung, fertigen<br />
Warenbegleit-, Fracht- und Zollpapiere aus<br />
und überwachen die Abwicklung des Auftrags.<br />
Sie bearbeiten Kundenreklamationen,<br />
nehmen Schadensmeldungen entgegen<br />
und kümmern sich um die ...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung<br />
finden Beschäftigung bei<br />
Speditionen und Unternehmen im Bereich<br />
Umschlag/Lagerwirtschaft.<br />
Arbeitsorte:<br />
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Büroräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Lager- bzw. Umschlaghallen<br />
• in Betriebshöfen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 68
KFZ-MECHATRONIKER/IN -<br />
NUTZFAHRZEUGTECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem<br />
Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik halten<br />
Nutzfahrzeuge aller Art, z.B. Sattelschlepper<br />
und Unimogs, instand. Sie testen z.B. die<br />
Beleuchtung, führen Fahrwerksvermessungen<br />
durch, prüfen die Befestigungspunkte<br />
von An oder Aufbauten und kontrollieren<br />
bewegliche Einrichtungen wie Greifarme<br />
oder Feuerwehrleitern. Mithilfe elektronischer<br />
Mess bzw. Diagnosegeräte prüfen sie<br />
Bremsanlagen, Antriebsaggregate, Motormanagement<br />
oder Fahrerassistenzsysteme.<br />
Sie schmieren Teile, tauschen defekte Bauteile<br />
aus, beheben Schäden an der Karosserie<br />
und wechseln Schmierstoffe, Brems<br />
und Hydraulikflüssigkeiten. Auf Wunsch<br />
bauen sie auch Zusatzeinrichtungen ein,<br />
z.B. Abstandsmesser, Navigationsgeräte,<br />
Funkoder Freisprechanlagen. Kraftfahrzeugmechatroniker/innen,<br />
die in der Herstellung<br />
von Nutzfahrzeugen beschäftigt,,,<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem<br />
Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Reparaturwerkstätten<br />
• bei Herstellern und Ausrüstern von Nutzkraftwagen<br />
• bei Speditions oder Busunternehmen mit<br />
angeschlossener Werkstatt<br />
Arbeitsorte:<br />
Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem<br />
Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik arbeiten<br />
in erster Linie in Werkstätten und Fertigungshallen.<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
35<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 68
LAND- UND<br />
BAUMASCHINENMECHATRONIKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
36<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/<br />
innen halten Fahrzeuge, Maschinen und<br />
Anlagen instand, die in der Land- und Forstwirtschaft<br />
und auf Baustellen zum Einsatz<br />
kommen. Sie erstellen Fehler- und Störungsdiagnosen<br />
in mechanischen, hydraulischen,<br />
elektrischen und elektronischen Systemen,<br />
ermitteln Störungsursachen und beheben<br />
Mängel, indem sie die entsprechenden Teile<br />
reparieren oder austauschen. Sie demontieren<br />
bzw. montieren Bauteile und Baugruppen,<br />
bearbeiten Werkstücke manuell<br />
und maschinell und führen auch Schweißarbeiten<br />
aus. Darüber hinaus führen sie<br />
Abgasuntersuchungen durch und stellen<br />
fahrzeugelektrische Stromanschlüsse<br />
her. Sie installieren Anlagen (z.B. Melkanlagen),<br />
nehmen sie in Betrieb, testen sie und<br />
weisen die Betreiber ein. Außerdem rüsten<br />
sie land- und bauwirtschaftliche Fahrzeuge<br />
oder Maschinen mit Zubehör...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/<br />
innen finden Beschäftigung<br />
• bei Herstellern von land- und forstwirtschaftlichen<br />
Maschinen sowie von<br />
Baumaschinen<br />
• in Reparaturwerkstätten<br />
• in Betrieben, die land- und forstwirtschaftliche<br />
bzw. bautechnische Maschinen<br />
vertreiben oder verleihen<br />
Arbeitsorte:<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/<br />
innen arbeiten in erster Linie in Werkhallen<br />
und Werkstätten.<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch vor<br />
Ort beim Kunden.<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 71
MALER/IN UND LACKIERER/IN<br />
GESTALTUNG UND INSTANDHALTUNG<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung<br />
Gestaltung und Instandhaltung<br />
gestalten und behandeln Innenwände, Decken,<br />
Böden und Fassaden von Gebäuden<br />
sowie die Oberflächen von Objekten aus<br />
verschiedenen Materialien. Sie sind im Neubau,<br />
bei der Sanierung und Modernisierung<br />
tä tig. Bevor sie Flächen beschichten, bereiten<br />
sie die Untergründe vor und bessern<br />
Putzschäden an Wänden und Decken aus.<br />
Innenräume gestalten sie mit unterschiedlichen<br />
Maltechniken, aber auch mit Tapeten<br />
und Dekorputzen. Durch den Einbau von<br />
Dämmstoffen oder das Aufbringen von<br />
Wärmedämm Verbundsystemen leisten sie<br />
einen wesentlichen Beitrag zur Energieeinsparung.<br />
Holz und Holzwerkstoffe, z.B.<br />
Fenster, Türen und Zäune, schützen sie mit<br />
geeigneten Lasuren, Farben oder Lacken.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung<br />
Gestaltung und Instandhaltung<br />
finden Beschäftigung z.B.<br />
• in Betrieben des Maler und Lackierer-<br />
Handwerks<br />
• im Stuckateurgewerbe<br />
• bei Hochbaufirmen<br />
Arbeitsorte:<br />
Maler/innen und Lackierer/innen der Fachrichtung<br />
Gestaltung und Instandhaltung<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• auf Baustellen in Gebäuden<br />
• an Fassaden im Freien<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
37<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 61
MASCHINEN- UND ANLAGEN-<br />
FÜHRER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
38<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Maschinen und Anlagenführer/innen<br />
bereiten Arbeitsabläufe vor, überprüfen<br />
Maschinenfunktionen an Prüfständen und<br />
nehmen Maschinen in Betrieb. Das können<br />
beispielsweise Werkzeug , Textil , Druckmaschinen<br />
oder Anlagen für die Nahrungs und<br />
Genussmittelherstellung sein. Sie überwachen<br />
den Produktionsprozess und steuern<br />
bzw. überwachen den Materialfluss. Zudem<br />
inspizieren oder warten sie Maschinen in<br />
regelmäßigen Abständen, um deren Betriebsbereitschaft<br />
sicherzustellen. Sie füllen<br />
beispielsweise Öle oder Kühl und Schmierstoffe<br />
nach. Verschleißteile wie Dichtungen,<br />
Filter oder Schläuche tauschen sie aus.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Maschinen und Anlagenführer/innen finden<br />
Beschäftigung in Produktionsbetrieben<br />
nahezu aller Branchen.<br />
Arbeitsorte:<br />
Maschinen und Anlagenführer/innen arbeiten<br />
in erster Linie<br />
• in Werkstätten<br />
• in Montage und Fertigungshallen<br />
Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 61, 62
MAURER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Maurer/innen stellen Rohbauten für Wohnund<br />
Geschäftsgebäude her. Zunächst<br />
betonieren sie das Fundament, dann<br />
mauern bzw. betonieren sie Außen- und<br />
Innenwände sowie Geschossdecken<br />
oder montieren diese aus Fertigteilen. Für<br />
Betonarbeiten fertigen sie Schalungen oder<br />
montieren Schalungssysteme. Sie setzen<br />
Bewehrungen ein, die sie aus Betonstahl z.T.<br />
selbst anfertigen. Sie mischen Beton oder<br />
verarbeiten fertig gelieferten Transportbeton.<br />
Den frischen Beton bringen sie in die<br />
Schalungen ein und verdichten ihn.<br />
Teilweise verputzen sie auch Wände,<br />
verlegen Estriche oder bauen Dämm- und<br />
Isoliermaterialien ein. Darüber hinaus führen<br />
sie Abbruch- und Umbauarbeiten durch. Bei<br />
Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten<br />
stellen sie Bauschäden und deren Ursachen<br />
fest und beheben diese.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Maurer/innen finden Beschäftigung<br />
• bei Hochbauunternehmen, Betonbaufirmen<br />
• in Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen<br />
• im Fertighausbau<br />
Arbeitsorte:<br />
Maurer/innen arbeiten in erster Linie<br />
• auf Baustellen im Freien<br />
• in Rohbauten<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
39<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 71
MECHATRONIKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
40<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Mechatroniker/innen bauen aus mechanischen,<br />
elektrischen und elektronischen<br />
Bestandteilen komplexe mechatronische<br />
Systeme, z.B. Roboter für die industrielle<br />
Produktion. Sie stellen die einzelnen<br />
Komponenten her und montieren sie zu<br />
Systemen und Anlagen. Die fertigen Anlagen<br />
nehmen sie in Betrieb, programmieren<br />
sie oder installieren zugehörige Software.<br />
Dabei richten sie sich nach Schaltplänen<br />
und Konstruktionszeichnungen und prüfen<br />
die Anlagen sorgfältig, bevor sie diese an<br />
ihre Kunden übergeben. Außerdem halten<br />
sie mechatronische Systeme instand<br />
und reparieren sie.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Mechatroniker/innen finden Beschäftigung<br />
• im Maschinen und Anlagenbau<br />
• in der Automatisierungstechnik<br />
• in Betrieben des Fahrzeug , Luft oder<br />
Raumfahrzeugbaus<br />
• in der Informations und Kommunikations<br />
oder der Medizintechnik<br />
Arbeitsorte:<br />
Mechatroniker/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Werkstätten und Werkhallen<br />
• beim Kunden vor Ort<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 59, 62, 64
MEDIENGESTALTER/IN DIGITAL UND<br />
PRINT - GESTALTUNG UND TECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Mediengestalter/innen Digital und Print<br />
der Fachrichtung Gestaltung und Technik<br />
erstellen das Layout für Printmedien und<br />
kombinieren Text-, Bild- und Videodateien<br />
zu multimedialen Beiträgen, etwa<br />
für Netzwerke und Social-Media-Kanäle.<br />
Zudem gestalten sie Stempel und Schilder.<br />
Sie bearbeiten Fotografien, programmieren<br />
Websites, pflegen Onlineanwendungen und<br />
erstellen 3-D-Inszenierungen. Elemente, die<br />
in verschiedenen Medien genutzt werden<br />
(Cross Media Publishing) bereiten sie unterschiedlich<br />
auf. So stellen sie z.B. Fotografien<br />
für einen Print-Katalog bereit und die<br />
gleichen Aufnahmen, jedoch in geringerer<br />
Auflösung, für eine Online-Datenbank.<br />
Sie setzen Druckvorlagen in Druckformen,<br />
Stempel- oder Flexodruckplatten um, führen<br />
Testdrucke durch, lesen Texte Korrektur,<br />
prüfen Farbwerte und testen, ob digitale<br />
Erzeugnisse fehlerfrei ...<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Mediengestalter/innen Digital und Print<br />
der Fachrichtung Gestaltung und Technik<br />
finden Beschäftigung in Unternehmen der<br />
Druck- und Medienwirtschaft, in Werbeagenturen<br />
bzw. Werbeabteilungen größerer<br />
Unternehmen sowie bei Herstellern flexografischer<br />
Produkte.<br />
Arbeitsorte:<br />
Mediengestalter/innen Digital und Print<br />
der Fachrichtung Gestaltung und Technik<br />
arbeiten in erster Linie in Büro- und Besprechungsräumen,<br />
in grafischen Ateliers sowie<br />
in Werkstätten für Flexografie. Darüber<br />
hinaus arbeiten sie ggf. auch in Werkhallen<br />
und Fotolabors.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
41<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 67
MEDIENTECHNOLOGE/-TECHNOLOGIN<br />
DRUCK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
42<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Medientechnologen und ‐technologinnen<br />
Druck stellen mit verschiedenen Maschinen<br />
und Verfahren Druckerzeugnisse her, beispielsweise<br />
Werbedrucksachen, Zeitungen,<br />
Magazine, Bücher, Verpackungen oder<br />
Tapeten. Sie analysieren die Druckaufträge<br />
auf technische Machbarkeit und prüfen, ob<br />
die Druckdaten vollständig und verwendbar<br />
sind. Weiter planen sie den Arbeitsablauf,<br />
überprüfen Druckformen, die sie zum Teil<br />
auch selbst herstellen, oder bereiten Daten<br />
für digitale Druckverfahren vor. Wenn die<br />
Druckmaschinen eingerichtet und Farbe<br />
und Bedruckstoff aufeinander abgestimmt<br />
sind, erstellen die Medientechnologen und<br />
‐technologinnen Probedrucke, die den<br />
Kunden zur Freigabe vorgelegt werden.<br />
Während des weitgehend automatisierten<br />
Druckvorganges überwachen sie die<br />
Genauigkeit des Drucks und die Farbdosierung,<br />
um eine gleichbleibend...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Medientechnologen und ‐technologinnen<br />
Druck finden Beschäftigung in erster Linie<br />
in Druckereien.<br />
Arbeitsorte:<br />
Medientechnologen und ‐technologinnen<br />
Druck arbeiten in erster Linie in Produktionshallen.<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in<br />
Lagerräumen.<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 67
METALLBAUER/IN -<br />
KONSTRUKTIONSTECHNIK<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />
fertigen und montieren<br />
Überdachungen, Fassadenelemente, Tore,<br />
Fensterrahmen oder Schutzgitter aus Stahl<br />
oder anderen Metallen. Häufig stellen sie<br />
Einzelstücke speziell nach Kundenwunsch<br />
her. Sie richten sich nach technischen<br />
Zeichnungen, wenn sie von Hand oder<br />
maschinell Leichtmetalle oder Stahl be<br />
und verarbeiten. Sie reißen Metallplatten,<br />
‐rohre oder ‐profile an, schneiden sie zu<br />
und formen sie. Dann schweißen, nieten<br />
oder schrauben sie die einzelnen Bauteile<br />
zusammen. Bei der Montage vor Ort bauen<br />
sie auch Schließ und Sicherheitsanlagen ein<br />
und installieren z.B. mechanische, hydraulische<br />
und elektrische Antriebe für Tor oder<br />
Sonnenschutzanlagen. Außerdem warten<br />
sie ihre Produkte und halten sie instand.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />
finden Beschäftigung<br />
• in Handwerksbetrieben des Metallbaus<br />
• in Betrieben, die sich auf die Verarbeitung<br />
von Metall im Aus oder Hochbau<br />
spezialisiert haben (z.B. Dachdeckerbetriebe<br />
oder Fassadenbauunternehmen)<br />
Arbeitsorte:<br />
Metallbauer/innen der Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Werkstätten<br />
• in Werkhallen<br />
• auf Baustellen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien<br />
• bei Montageeinsätzen bundesweit oder<br />
im Ausland<br />
43<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 72
PACKMITTELTECHNOLOGE/-<br />
TECHNOLOGIN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
44<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Packmitteltechnologen und ‐technologinnen<br />
gestalten und fertigen Packmittel, die<br />
den Produktinhalt optimal schützen und<br />
gleichzeitig für das Produkt werben. Bei<br />
der Entwicklung berücksichtigen sie daher<br />
sowohl die praktische Funktion als auch<br />
ästhetische und werbende Aspekte. Gleichermaßen<br />
beziehen sie Kundenvorgaben,<br />
Verpackungsmittelkosten und ökologische<br />
Überlegungen in die Gestaltung ein.<br />
Am Computer erstellen sie die Kontur für<br />
die Stanzformen, stellen maschinell oder<br />
manuell Muster her und prüfen diese, bevor<br />
die Muster mit dem Kunden abgesprochen<br />
werden. In der Packmittelfertigung planen<br />
sie den Materialbedarf sowie die Produktionsprozesse,<br />
rüsten die Fertigungsanlagen<br />
und stellen Prozesskontrollsysteme ein. Sie<br />
überwachen den Herstellungsprozess und<br />
nutzen dabei die Möglichkeiten von Systemlösungen,<br />
Steuerungs ...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Packmitteltechnologen/ technologinnen<br />
finden Beschäftigung in erster Linie<br />
• bei Herstellern von Kartonagen und Umschlägen<br />
aus Papier und Pappe<br />
• bei Herstellen von Packmitteln aus<br />
Kunststoff<br />
Arbeitsorte:<br />
Packmitteltechnologen/ technologinnen<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• in Produktionshallen an Leitständen vollautomatischer<br />
Produktionsanlagen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Büroräumen am Computer<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 67
PHARMAKANT/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Pharmakanten und Pharmakantinnen<br />
produzieren mithilfe von Maschinen und<br />
Anlagen Arzneimittel in verschiedenen<br />
Darreichungsformen, z.B. Pulver, Tabletten<br />
oder Ampullen. Dazu mischen sie zu den<br />
Wirkstoffen noch Hilfsstoffe, z.B. Stärke,<br />
Zucker sowie Farb- und Geschmacksstoffe.<br />
Sie steuern und überwachen auch die<br />
Verpackung der fertigen Produkte nach<br />
besonderen hygienischen Vorschriften in<br />
Abfüll- und Verpackungsanlagen. Darüber<br />
hinaus warten und reparieren sie die<br />
Produktionsanlagen und führen Qualitätsanalysen<br />
der fertigen Produkte sowie der<br />
Roh- und Hilfsstoffe durch.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Pharmakanten und Pharmakantinnen finden<br />
Beschäftigung<br />
• in der pharmazeutischen Industrie<br />
• in Chemieunternehmen<br />
Arbeitsorte:<br />
Pharmakanten und Pharmakantinnen arbeiten<br />
in erster Linie<br />
• in Produktionshallen<br />
• in Laboren<br />
• in Reinräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in klimatisierten Lagerräumen<br />
45<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 59, 62
PRODUKTIONSFACHKRAFT CHEMIE<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
46<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Produktionsfachkräfte Chemie bereiten<br />
nach Rezepturen Mischungen z.B. für Düngemittel,<br />
Mineralölprodukte oder Farben zu.<br />
Sie stellen die Apparaturen für den Produktionsprozess<br />
ein, bedienen die größtenteils<br />
automatisierten Anlagen und beobachten<br />
gleichzeitig die Messinstrumente, um<br />
Abweichungen von den vorgegebenen<br />
Sollwerten erkennen und ggf. eingreifen zu<br />
können. Der laufenden Produktion entnehmen<br />
sie Proben und führen Laborprüfungen<br />
durch. Ferner wirken sie bei der Verpackung<br />
und Lagerung der Endprodukte mit und<br />
warten die Anlagen.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Produktionsfachkräfte Chemie finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Unternehmen der chemischen Industrie<br />
• in Betrieben der pharmazeutischen<br />
Industrie<br />
• bei Herstellern von Farben und Lacken<br />
Arbeitsorte:<br />
Produktionsfachkräfte Chemie arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• in Werk und Produktionshallen<br />
• in Labors<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Lagerräumen<br />
Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 62
PRODUKTIONSMECHANIKER/IN -<br />
TEXTIL<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Produktionsmechaniker/innen ‐ Textil<br />
sorgen bei der Herstellung von Garnen,<br />
gewebten Stoffen oder Verbundstoffen für<br />
einwandfrei funktionierende Produktionsanlagen<br />
sowie störungsfreie und wirtschaftliche<br />
Arbeitsabläufe in ihren Arbeitsbereichen.<br />
Vor Beginn der Produktion richten sie<br />
voll und teilautomatisierte Produktionsmaschinen<br />
und ‐anlagen ein. Hierfür bauen sie<br />
z.B. Maschinenbauteile und Werkzeuge ein<br />
oder aus. Sie analysieren Mustervorlagen,<br />
bestimmen Konstruktionstechniken und<br />
Produktmerkmale und erstellen Datenträger.<br />
Über steuer und regelungstechnische<br />
Einrichtungen an Maschinen oder<br />
an Leitständen geben sie erforderliche<br />
Produktionsdaten ein, z.B. für die Maschinengeschwindigkeit.<br />
Schließlich fahren sie<br />
Maschinen an, überwachen Prozessabläufe<br />
und kontrollieren textile Erzeugnisse. Außerdem<br />
halten sie Produktionsanlagen...<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Produktionsmechaniker/innen ‐ Textil finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Webereien, Strickereien, Wirkereien<br />
und Spinnereien<br />
• bei Bekleidungsherstellern<br />
Arbeitsorte:<br />
Produktionsmechaniker/innen ‐ Textil<br />
arbeiten<br />
• in Werkhallen<br />
• in Werkstätten<br />
• in Lagerräumen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
47<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 65
TECHN. PRODUKTDESIGNER/IN -<br />
MASCHI NEN- U. ANLAGENKONSTRUKT.<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
48<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Technische Produktdesigner/innen der<br />
Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />
entwerfen und konstruieren<br />
Bauteile, Baugruppen oder Gesamtanlagen<br />
nach Kundenwunsch. In Zusammenarbeit<br />
mit der Entwicklungsabteilung fertigen sie<br />
an CAD-Systemen detaillierte Modelle, z.B.<br />
für die Modernisierung von Werkzeugmaschinen.<br />
Dabei beachten sie die jeweils<br />
einschlägigen Normen und tragen eine fertigungsgerechte<br />
Bemaßung ein. Sie berücksichtigen<br />
elektrotechnische Komponenten,<br />
wählen geeignete Normteile und den Anforderungen<br />
entsprechende Werkstoffe aus.<br />
Änderungsvorschläge, z.B. aus Fehler- und<br />
Prüfberichten, setzen sie konstruktiv um.<br />
Sie achten darauf, dass sich Entwicklungen<br />
wirtschaftlich umsetzen lassen. Außerdem<br />
erstellen sie Montagepläne und Stücklisten<br />
für die Fertigung. Sie pflegen Produktdokumentationen,<br />
verwalten...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Technische Produktdesigner/innen der<br />
Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />
finden Beschäftigung<br />
• in Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen<br />
insbesondere von Industrieunternehmen,<br />
z.B. des Maschinen-,<br />
Anlagen-, Fahrzeug- und Apparatebaus,<br />
der Verpackungsindustrie<br />
• in Konstruktionsbüros und bei Industriedienstleistern<br />
Arbeitsorte:<br />
Technische Produktdesigner/innen der<br />
Fachrichtung Maschinen- und Anlagenkonstruktion<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• im Büro<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 60, 64, 68, 70
TECHNISCHE/R SYSTEMPLANER/IN -<br />
ELEKTROTECHNISCHE SYSTEME<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Technische Systemplaner/innen der<br />
Fachrichtung Elektrotechnische Systeme<br />
fertigen Zeichnungen und technische<br />
Unterlagen für gebäude- und anlagentechnische<br />
Einrichtungen sowie Elektroinstallationen.<br />
Dazu arbeiten sie in der Regel<br />
am Computer mit CAD-Systemen. Auf der<br />
Basis von Vorgaben und Kundenwünschen<br />
fertigen sie Entwürfe und Detailpläne sowie<br />
Schalt-, Stromlauf- und Verkabelungspläne.<br />
Dabei beachten sie die jeweils einschlägigen<br />
Zeichnungsnormen und tragen eine für<br />
die Fertigung zweckmäßige Bemaßung ein.<br />
Außerdem erstellen sie Arbeitsvorgaben,<br />
Bedienungsanleitungen, Bestückungspläne<br />
und Stücklisten für die Montage.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Technische Systemplaner/innen der Fachrichtung<br />
Elektrotechnische Systeme finden<br />
Beschäftigung in erster Linie<br />
• in Ingenieur- und Planungsbüros<br />
• in Konstruktionsbüros von Betrieben der<br />
Energieversorgung, Informations- und<br />
Kommunikationstechnik und des Maschinen-<br />
und Anlagenbaus<br />
Arbeitsorte:<br />
Technische Systemplaner/innen der<br />
Fachrichtung Elektrotechnische Systeme<br />
arbeiten in erster Linie<br />
• im Büro<br />
• in Besprechungsräumen<br />
49<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch auf<br />
Baustellen.<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 60
TEXTILLABORANT/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
50<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Textillaboranten und ‐laborantinnen stellen<br />
in der Prozessüberwachung z.B. durch Eingangskontrollen<br />
sicher, dass nur einwandfreie<br />
Werk- und Arbeitsstoffe verarbeitet<br />
werden, und tragen dazu bei, dass die gesetzlichen<br />
und betrieblichen Qualitätsrichtlinien<br />
eingehalten werden. Mit modernen,<br />
häufig computergestützten Prüfgeräten untersuchen<br />
sie Stichproben, die sie während<br />
der Fertigung oder von den Endprodukten<br />
entnehmen. Zeigen die Prüfergebnisse<br />
Abweichungen von den Normen oder<br />
Kennzahlen, ist im Fertigungsprozess eine<br />
Störung oder Unregelmäßigkeit aufgetreten.<br />
Zudem prüfen Textillaboranten und<br />
‐laborantinnen Reklamationen und stellen<br />
die Ursachen von Qualitätsmängeln<br />
fest. Im betrieblichen Umweltschutz untersuchen<br />
sie Brauch- bzw. Abwässer und<br />
prüfen, ob eine Wiederverwertung möglich<br />
ist. Sie führen...<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Textillaboranten und ‐laborantinnen finden<br />
Beschäftigung<br />
• in Betrieben der Textil- und Bekleidungsindustrie<br />
• in Forschungsinstituten<br />
• in Materialprüfungsabteilungen der Chemiefaser-<br />
und Chemieindustrie<br />
• in der Automobil- und Luftfahrtindustrie<br />
Arbeitsorte:<br />
Textillaboranten und ‐laborantinnen arbeiten<br />
in erster Linie<br />
• in Betriebslaboren und Produktionshallen<br />
• im Büro (z.B. Untersuchungsergebnisse<br />
dokumentieren)<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 61, 65
TISCHLER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Tischler/innen stellen Schränke, Sitzmöbel,<br />
Tische, Fenster und Türen, aber auch Innenausbauten<br />
sowie Messe und Ladeneinrichtungen<br />
meist in Einzelanfertigung her.<br />
Zunächst beraten sie ihre Kunden über Einrichtungslösungen,<br />
u.U. nehmen sie dabei<br />
Skizzen oder den Computer zu Hilfe. Nach<br />
der Auftragserteilung be und verarbeiten sie<br />
Holz und Holzwerkstoffe mit einer Vielzahl<br />
unterschiedlicher, auch computergesteuerter<br />
Techniken. Tischler/innen sägen, hobeln<br />
und schleifen, verarbeiten Furniere und behandeln<br />
die Holzoberflächen. Einzeln angefertigte<br />
Teile verschrauben oder verleimen<br />
sie zu fertigen Holzprodukten. Auf Baustellen<br />
setzen sie Fenster, Treppen und Türen<br />
ein; in Wohn oder Büroräumen verlegen sie<br />
Parkettböden und montieren Einbaumöbel,<br />
Raumteiler oder Wandverkleidungen. Außerdem<br />
reparieren sie beschädigte Möbel<br />
oder gestalten Musterstücke.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Tischler/innen finden Beschäftigung<br />
• bei Herstellern von Möbeln, Holzwaren<br />
oder Holzkonstruktionsteilen<br />
• im Tischlerhandwerk, z.B. in Bautischlereien<br />
Arbeitsorte:<br />
Tischler/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Bank , Lackier und Maschinen räumen<br />
• in Lagerräumen<br />
• auf Baustellen<br />
• in Fertigungshallen<br />
• beim Kunden vor Ort<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
51<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 69
VERFAHRENSMECHANIKER KUNST-<br />
STOFF UND KAUTSCHUK - FORMTEILE<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
52<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />
Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />
Formteile planen die Fertigung von Formteilen<br />
anhand von Auftragsdaten oder speziellen<br />
Kundenanforderungen. Hierzu wählen<br />
sie geeignete Verarbeitungsverfahren wie<br />
Spritzgießen, Blasformen, Schäumen und<br />
Thermoformen sowie Werk-, Zuschlagsund<br />
Hilfsstoffe aus. Sie bestimmen Verarbeitungsparameter<br />
wie Temperatur, Zeit und<br />
Druck, richten die Produktionsmaschinen<br />
und ‐anlagen entsprechend ein und überwachen<br />
den gesamten Produktionsablauf.<br />
In der Be- oder Nachbearbeitung der Formteile<br />
wenden sie spanlose oder spanende<br />
Verfahren an, tempern und konditionieren<br />
Formteile und behandeln Oberflächen nach.<br />
Außerdem verpacken, transportieren und<br />
lagern sie Formteile fachgerecht.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />
Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />
Formteile finden Beschäftigung<br />
• in Betrieben der Kunststoff und Kautschuk<br />
verarbeitenden Industrie<br />
• in der chemischen Industrie<br />
Arbeitsorte:<br />
Verfahrensmechaniker/innen für Kunststoffund<br />
Kautschuktechnik der Fachrichtung<br />
Formteile arbeiten in erster Linie<br />
• in Werk- und Produktionshallen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• in Messlabors<br />
• in Lagerräumen<br />
Ausbildungsdauer: 3 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 67
VERKÄUFER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
Verkäufer/innen haben je nach Betrieb oder<br />
Abteilung z.B. mit Bekleidung, Nahrungsmitteln<br />
oder Unterhaltungselektronik zu tun.<br />
Sie nehmen Warenlieferungen an, sortieren<br />
Waren, räumen sie in Regale ein und<br />
zeichnen Preise aus. Regelmäßig führen<br />
sie Qualitätskontrollen durch, prüfen den<br />
Lagerbestand und bestellen Waren nach.<br />
Ihre Hauptaufgabe besteht in Verkaufs und<br />
Beratungsgesprächen mit Kunden.<br />
Beim Kassieren prüfen Verkäufer/innen die<br />
Echtheit der Geldscheine, achten auf die<br />
richtige <strong>Ausgabe</strong> des Wechselgeldes oder<br />
wickeln Zahlungen bargeldlos mit Kredit<br />
oder Geldkarten ab. Darüber hinaus wirken<br />
sie bei der Planung und Umsetzung von<br />
werbe und verkaufsfördernden Maßnahmen<br />
mit.<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Verkäufer/innen finden Beschäftigung<br />
• • in Einzelhandelsunternehmen, z.B. in<br />
Modehäusern, Baumärkten, Supermärkten,<br />
Kaufhäusern, Lebensmittelfachgeschäften,<br />
Tankstellen oder im Versandhandel<br />
Arbeitsorte:<br />
Verkäufer/innen arbeiten in erster Linie<br />
• in Verkaufsräumen<br />
• in Lager und Kühlräumen<br />
Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auch<br />
• im Freien, z.B. an Verkaufsständen und<br />
auf Freiflächen<br />
• in Büroräumen<br />
Ausbildungsdauer: 2 Jahre<br />
53<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 71
ZERSPANUNGSMECHANIKER/IN<br />
WAS MACHT MAN IN DIESEM BERUF?<br />
WO ARBEITET MAN?<br />
54<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Zerspanungsmechaniker/innen stellen<br />
metallene Präzisionsbauteile für technische<br />
Produkte aller Art her. Dies können<br />
etwa Radnaben, Zahnräder, Motoren- und<br />
Turbinenteile sein. Sie richten Dreh-, Fräsund<br />
Schleifmaschinen ein und modifizieren<br />
hierfür CNC-Maschinenprogramme. Dann<br />
spannen sie Metallteile und Werkzeuge in<br />
Maschinen ein, richten sie aus und setzen<br />
den Arbeitsprozess in Gang. Immer wieder<br />
prüfen sie, ob Maße und Oberflächenqualität<br />
der gefertigten Werkstücke den Vorgaben<br />
entsprechen. Treten Störungen auf, stellen<br />
sie deren Ursachen mithilfe geeigneter<br />
Prüfverfahren und Prüfmittel fest und sorgen<br />
umgehend für Abhilfe. Sie übernehmen außerdem<br />
Wartungsund Inspektionsaufgaben<br />
an den Maschinen und überprüfen dabei<br />
vor allem mechanische Bauteile.<br />
Beschäftigungsbetriebe:<br />
Zerspanungsmechaniker/innen finden<br />
Beschäftigung<br />
• im Maschinenbau<br />
• im Stahl- oder Leichtmetallbau<br />
• im Fahrzeugbau<br />
• in Gießereien<br />
Arbeitsorte:<br />
Zerspanungsmechaniker/innen arbeiten in<br />
erster Linie<br />
• in Werkhallen<br />
• in Werkstätten<br />
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE ZU DIESEM BERUF<br />
SEITE 60
BUNDESFREIWILLIGENDIENST<br />
Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot<br />
an Frauen und Männer jeden Alters, sich<br />
außerhalb von Beruf und Schule für das<br />
Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen,<br />
ökologischen und kulturellen Bereich oder<br />
im Bereich des Sports, der Integration sowie<br />
im Zivil- und Katastrophenschutz. Freiwilliges<br />
Engagement lohnt sich: Als Freiwillige<br />
oder Freiwilliger sammeln Sie wertvolle Lebenserfahrung.<br />
Als Einsatzstelle profitieren<br />
Sie von engagierter Unterstützung, die Ihrer<br />
Arbeit zusätzliche Inspiration verleiht.<br />
ZIELE<br />
Der Bundesfreiwilligendienst ist ein engagementpolitisches<br />
Projekt: Er soll eine<br />
neue Kultur der Freiwilligkeit in Deutschland<br />
schaffen und möglichst vielen Menschen ein<br />
Engagement für die Allgemeinheit möglich<br />
machen.<br />
Die Aussetzung des Wehrdienstes und<br />
damit auch des Zivildienstes zum 1. Juli 2011<br />
war eine große gesellschaftliche Herausforderung.<br />
Der Bundesfreiwilligendienst<br />
sollte helfen, die Folgen der Aussetzung<br />
des Zivildienstes zumindest teilweise zu<br />
kompensieren. Alle nach dem Zivildienstgesetz<br />
anerkannten Dienststellen und -plätze<br />
wurden daher automatisch als Einsatzstellen<br />
und Plätze des Bundesfreiwilligendienstes<br />
anerkannt.<br />
VORAUSSETZUNGEN<br />
Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder<br />
engagieren, der die Vollzeitschulpflicht<br />
erfüllt hat: Menschen jeden Alters nach<br />
Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (je nach<br />
Bundesland mit 16, manchmal auch schon<br />
mit 15 Jahren), Männer und Frauen. Jüngere<br />
Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen<br />
und sozialen Kompetenzen, ältere<br />
Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und<br />
Berufserfahrung ein. Eine Altersgrenze nach<br />
oben gibt es nicht.<br />
DAUER UND EINSATZSTELLEN<br />
In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst<br />
zwölf Monate, mindestens jedoch<br />
sechs und höchstens <strong>18</strong> Monate. In Ausnahmefällen<br />
kann er bis zu 24 Monate geleistet<br />
werden.<br />
WEITERE INFORMATIONEN<br />
www.bundesfreiwilligendienst.de<br />
55<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR DEN BUNDESFREIWILLIGENDIENST<br />
SEITE 62
DUALES STUDIUM<br />
56<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
Ein Duales Studium verbindet das Hochschulstudium<br />
mit einer Berufsausbildung in<br />
einem Unternehmen. Hier kooperieren die<br />
Unternehmen bei der Ausbildung nicht mit<br />
privaten Akademien und Bildungsträgern,<br />
sondern mit staatlichen und privaten Hochschulen<br />
und Universitäten. Die Bewerber/<br />
innen müssen deshalb ebenfalls – je nach<br />
Hochschule – die Fachhochschulreife,<br />
die fachgebundene oder die allgemeine<br />
Hochschulreife besitzen, um sich beim<br />
Unternehmen für solch eine Ausbildungsstelle<br />
bewerben zu können. Haben sie mit<br />
ihrer Bewerbung Erfolg, werden sie an der<br />
kooperierenden Hochschule immatrikuliert.<br />
Theoriesemester an der Hochschule<br />
wechseln sich mit Praxisphasen im Betrieb<br />
ab. Die Studierenden haben keine langen<br />
vorlesungsfreien Zeiten wie ihre regulären<br />
Kommilitonen, sondern einen Urlaubsanspruch<br />
wie Auszubildende. Ihren Urlaub<br />
dürfen sie gewöhnlich aber nur während der<br />
Praxisphasen nehmen.<br />
Zu diesen dualen Studien gehört auch das<br />
Berufsakademie-Studium. Angeboten wird<br />
es vorwiegend für betriebswirtschaftliche, ingenieurwissenschaftliche<br />
und sozialwissenschaftliche<br />
Studiengänge. Die Abschlüsse<br />
sind als „an einer Berufsakademie erworben“<br />
gekennzeichnet.<br />
Ein Sonderfall ist das Land Baden-Württemberg:<br />
Die Berufsakademien wurden hier zu<br />
sogenannten Dualen Hochschulen mit Hochschulstatus,<br />
die den Bachelor-Abschluss<br />
und seit kurzem auch den Master-Abschluss<br />
verleihen, umgebaut.<br />
Aber auch an den Berufsakademien in den<br />
anderen Bundesländern wird mittlerweile<br />
das Duale Studium mit dem Bachelor abgeschlossen<br />
und so einem Fachhochschulabschluss<br />
gleichgestellt.<br />
An den Fachhochschulen und Universitäten<br />
gibt es eigene Veranstaltungen und Prüfungen<br />
für die dual Studierenden, teilweise<br />
sitzen sie aber auch neben ihren nicht<br />
dual studierenden Kommilitonen/innen im<br />
Hörsaal. Am Ende des Studiums erwerben<br />
sie den Bachelor-Abschluss der jeweiligen<br />
Hochschule. Die Länge des Studiums kann<br />
jedoch variieren, weil in manche Modelle<br />
eine Berufsausbildung mit Kammerprüfung<br />
integriert ist.<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR EIN DUALES STUDIUM<br />
SEITE 60, 62, 66, 67
FREIWILLIGES SOZIALES JAHR (FSJ)<br />
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet<br />
jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren<br />
die Chance, etwas für sich und andere Menschen<br />
zu tun.<br />
DAS FSJ BIETET<br />
• eine Chance seine Persönlichkeit und<br />
Kompetenzen weiterzuentwickeln,<br />
• die Begegnung mit Menschen und das<br />
Erfahren von Gemeinschaft,<br />
• die Möglichkeit, unsere Gesellschaft<br />
mitzugestalten,<br />
• berufliche Orientierung und das Kennenlernen<br />
von Berufsfeldern im sozialen,<br />
sportlichen, politischen und kulturellen<br />
Bereich,<br />
• eine Chance, die persönliche Eignung für<br />
einen solchen Beruf zu prüfen.<br />
Das FSJ dauert in der Regel 12 Monate und<br />
beginnt zumeist am 1. August oder am 1.<br />
September eines Jahres. Die Mindestdauer<br />
beträgt 6 Monate, die Höchstdauer beträgt<br />
<strong>18</strong> Monate.<br />
Das FSJ wird ganztägig als überwiegend<br />
praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten<br />
Einrichtungen, insbesondere<br />
in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, in<br />
Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe,<br />
einschließlich der Einrichtungen für außerschulische<br />
Jugendbildung und Einrichtungen<br />
für Jugendarbeit oder in Einrichtungen<br />
der Gesundheitspflege und kulturelle<br />
Einrichtungen (Einsatzstellen) geleistet.<br />
WÄHREND DES FSJ ERHALTEN DIE<br />
FREIWILLIGEN<br />
• Taschengeld,<br />
• ggf. Unterkunft und Verpflegung oder<br />
Sachleistungen,<br />
• eine beitragsfreie Versicherung in der<br />
gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-,<br />
Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.<br />
Außerdem besteht für die Eltern Anspruch<br />
auf Kindergeld.<br />
Die Mitglieder des Bundesarbeitskreis FSJ<br />
bzw. ihre Untergliederungen bieten zur Zeit<br />
über 40.000 Plätze im FSJ an.<br />
57<br />
BERUFSBESCHREIBUNGEN<br />
WEITERE INFORMATIONEN AUF<br />
www.pro-fsj.de<br />
AUSBILDUNGSBETRIEBE FÜR EIN DUALES STUDIUM<br />
SEITE 62
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />
REGIONALE UNTERNEHMEN<br />
Deine Wahl ist getroffen. Du weißt nun, wo<br />
die Reise hingehen soll und was du werden<br />
möchtest?<br />
Die nächsten Seiten zeigen dir Unternehmen<br />
aus deiner Region, die diesen Beruf ausbilden.<br />
Die Unternehmen, die hier vertreten sind,<br />
warten auf eine interessierte Auszubildende<br />
oder einen interessierten Auszubildenden für<br />
die angegebenen Berufe.
59<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
60<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
61<br />
Wir bilden aus:<br />
MALER & LACKIERER<br />
Fachrichtung: Gestaltung und<br />
Instandhaltung (m/w)<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
62<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
63<br />
Bewerbungen für<br />
Rheine oder Lingen<br />
bitte an:<br />
OBI<br />
Bau- und Heimwerkermarkt<br />
Egberts GmbH<br />
z. Hd. Herrn Storm<br />
Paulstraße 37-47<br />
48429 Rheine<br />
oder per E-Mail:<br />
rheine@obi.de oder<br />
lingen@obi.de <br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
64<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
65<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
66<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
67<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
BEGEISTERND<br />
Wir bilden aus:<br />
Anlagenmechaniker/-in<br />
Fachrichtung: Rohrsystemtechnik<br />
Bürokauffrau/-mann<br />
MITREISSEND<br />
Technischer Produktdesigner /-in<br />
Fachrichtung: Apparate- u. Anlagenbau<br />
Bitte senden Sie uns Ihre aussagekräftige<br />
Bewerbung bis zum 01.10.2016.<br />
68<br />
FASZINIEREND<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
Seit 1983 ist die Firma Tischlerei & Saunabau Jelitto ein Garant für exclusiven<br />
Saunabau und individuelle Möbelfertigung. Dabei hat der Bereich Saunabau stets<br />
an Bedeutung gewonnen und sorgt heute für ca. 80%-90% des Umsatzes.<br />
Die Saunaanlagen, Infrarotkabinen und Dampfbäder werden in der Recker Werkstatt<br />
individuell nach Kundenwünschen hergestellt und anschließend deutschlandweit<br />
aufgebaut. Bei der Herstellung wird hauptsächlich Holz verarbeitet und das in vielen<br />
unterschiedlichen Arten. Weitere wichtige Materialien sind, Glas und Natursteine sowie<br />
Bauplatten bei der Dampfbadfertigung. Unsere Tischlerei ist mit modernen Maschinen<br />
ausgestattet, die die Handwerksarbeit unterstützen aber nicht ersetzen. Zu unseren<br />
Kunden zählen Hotels, Fitnessstudios, öffentliche Schwimm- und Saunaeinrichtungen<br />
sowie private Saunagenießer.<br />
Für die Ausbildung in unserer Tischlerei ist der Spaß an handwerklicher<br />
Arbeit die wichtigste Voraussetzung.<br />
Wir suchen eine/n motivierte/n und zuverlässige/n Auszubildende/n,<br />
die/der sich gut in unser Team einfügt.<br />
Wir bieten eine sehr gute und vielseitige Ausbildung in einem<br />
interessanten Beruf sowie Übernahmemöglichkeiten bei guter<br />
Zusammenarbeit.<br />
69<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
WIR BILDEN AUS<br />
Kauffrau/-mann im Einzelhandel<br />
70<br />
SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />
expert Ochtrup<br />
Laurenzstr. 49 • 48607 Ochtrup<br />
Tel. 02553-7222-0 • www.expert-ochtrup.de<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />
www.deitmar.com<br />
Am Schultenhof 1<br />
48432 Rheine<br />
Tel. 05975 / 92970<br />
WIR BILDEN AUS<br />
Anlagenmechaniker/-in<br />
für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik<br />
SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />
Deitmar GmbH & Co. KG<br />
Am Schultenhof 1 • 48432 Rheine-Mesum<br />
Tel. 05975-92970 • deitmar@deitmar.com<br />
WIR BILDEN AUS<br />
Industriemechaniker/-in<br />
techn. Produktdesigner/-in<br />
FR: Maschinen und Anlagenkonstruktion<br />
SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />
Bäumer GmbH converting machines<br />
Hauernweg 5 • 48496 Hopsten<br />
Tel. 05458-93661-0 • info@b-ft.de
WIR BILDEN AUS<br />
Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in<br />
Land- & Erntetechnik<br />
Garten- & Forsttechnik · Werkstatt<br />
Ersatzteile · Mietservice<br />
SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />
Jasper Land- u. Erntetechnik GmbH • z.Hd. Martin Jasper<br />
Ibbenbürener Str. 1-3 • 48496 Hopsten<br />
mj@jasper-landtechnik.de<br />
71<br />
WIR BILDEN AUS<br />
Bauzeichner/-in<br />
BEWERBUNG PER EMAIL AN:<br />
Ingenieurbüro Stabenow • Villa Kerstiens<br />
Hauptstr. 13 • 48485 Neuenkirchen<br />
Tel. 05973-9342110 • bewerbung@ib-stabenow.de<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong>
WIR BILDEN AUS<br />
Elektroniker/-in<br />
Energie- und Gebäudetechnik<br />
72<br />
SCHRIFTLICHE BEWERBUNG AN:<br />
Elektro Baackmann GmbH & Co. KG<br />
Gartenstiege 3 • 48161 Münster<br />
Tel. 02533-1265 • info@baackmann.de<br />
<strong>AUSBILDUNGSPLÄTZE</strong><br />
IHRE STELLENANZEIGE<br />
im Handbuch Ihrer Region<br />
auf www.ausbildung123.de<br />
unternehmen.ausbildung123.de<br />
Lassen Sie sich für Ihre Region vormerken!<br />
Weitere Informationen finden Sie unter<br />
unternehmen.ausbildung123.de
<strong>FERTIG</strong> - <strong>LOS</strong><br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Wie du auf dich aufmerksam machst und wie<br />
du deine Bewerbungsmappe richtig zusammen<br />
stellst, erfährst du auf den nächsten<br />
Seiten.<br />
Hier wird Schritt für Schritt alles rund um deine<br />
Bewerbung erklärt. Musterschreiben und wichtige<br />
Tipps helfen dir bei deiner Bewerbung zu<br />
deinem Wunschausbildungsplatz.
BEWERBUNGSUNTERLAGEN<br />
Nachdem du herausgefunden hast, in welchem Bereich du eine Ausbildung beginnen<br />
möchtest und welche Unternehmen für dich interessant sind, geht es an das Schreiben<br />
deiner Bewerbung.<br />
In der Regel werden schriftliche Bewerbungen erwartet. Du solltest dich jedoch vorher beim<br />
jeweiligen Unternehmen informieren, ob dieses eine Online-Bewerbung erwartet und ein<br />
Bewerbungsformular anbietet, über welches du deine Bewerbungsunterlagen elektronisch<br />
übermitteln kannst.<br />
Egal ob du letztlich deine Bewerbungsunterlagen per Post, E-Mail oder Bewerbungsformular<br />
einreichst, wichtig ist, dass deine Unterlagen ordentlich und vollständig sind. Der erste<br />
Eindruck zählt und der beginnt nicht etwa beim Bewerbungsgespräch, sondern mit deinen<br />
Bewerbungsunterlagen.<br />
DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />
• Bewerbungsanschreiben<br />
• Tabellarischer Lebenslauf<br />
• Kopie des letzten Schulzeugnisses<br />
• Bescheinigungen von Praktika oder Kursen (Kopien)<br />
BEWERBUNGSFRISTEN<br />
Um Zeitdruck zu vermeiden und die Chancen auf deinen Traumjob mit der nötigen<br />
Ruhe und Gelassenheit nutzen zu können, beachte unbedingt die Bewerbungsfristen<br />
der jeweiligen Berufsbranche. Sie können teilweise über ein Jahr betragen.<br />
75<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
Monate vor Ausbildungsbeginn<br />
Banken, Versicherungen 15 - <strong>18</strong><br />
Großbetriebe, Behörden,<br />
12<br />
Verwaltungen<br />
Handwerk, Kleinbetriebe 6 - 12
BEWERBUNG<br />
um eine Ausbildungsstelle als<br />
Industriekauffrau<br />
MARIA MUSTERMANN<br />
Musterstr. 01<br />
12345 Musterstadt<br />
Telefon 01234 56789<br />
E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />
Anlagen<br />
- Anschreiben<br />
- Lebenslauf<br />
-Zeugnisse
DECKBLATT<br />
Das Deckblatt ist die erste Kurzinformation über dich. Zwar ist das Deckblatt keine Pflicht,<br />
trotzdem kann es von Vorteil sein. Du hast damit gleich zu Beginn die Möglichkeit, mit<br />
einem netten Foto und den wesentlichen Informationen auf dich neugierig zu machen.<br />
Auch wenn du ein ziemlich durchgeknallter Vogel bist, sollte das Deckblatt trotzdem<br />
schlicht und ordentlich gestaltet sein. Es bietet sich an, die gleiche Schrift wie in deinem<br />
Anschreiben und nicht zu viele Farben zu verwenden. Das Deckblatt wird nach deinem<br />
Anschreiben und vor deinem Lebenslauf einsortiert.<br />
DAS SOLLTE DRIN STEHEN<br />
ÜBERSCHRIFT<br />
z.B. „Bewerbung“<br />
AUSBILDUNGSBERUF<br />
z.B. „Bewerbung um eine Ausbildungsstelle als ...“<br />
77<br />
BEWERBUNGSFOTO<br />
Achte darauf, dass du auf dem Bewerbungsfoto ordentliche, saubere Kleidung<br />
trägst. Der Hintergrund des Fotos sollte möglichst schlicht sein. Wähle eher ein<br />
dezenteres Make-up und lächle freundlich in die Kamera.<br />
KONTAKTDATEN<br />
• Vollständiger Name<br />
• Wohnanschrift<br />
• Kontaktmöglichkeiten wie Telefonnummer und E-Mail-Adresse<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
INHALTSVERZEICHNIS<br />
• Lebenslauf<br />
• Verweis auf die Anlagen (Zeugnisse, Praktika usw.)
Max Mustermann<br />
Musterstr. 01<br />
12345 Musterstadt<br />
Max Mustermann, Musterstr. 01, 12345 Musterstadt<br />
Beispielfirma GmbH<br />
Herr/Frau Ansprechpartner<br />
Beispielstraße 1<br />
PLZ Beispielstadt<br />
Telefon 01234 56789<br />
E-Mail m.mustermann@gmx.de<br />
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Elektroniker für Betriebstechnik<br />
Sehr geehrte(r) Herr/Frau Ansprechpartner,<br />
Musterstadt, 07. April 2016<br />
in dem Ausbildungshandbuch „Ausbildungsplätze, Fertig, Los“ habe ich interessiert Ihre<br />
Stellenanzeige gelesen. Auf Ihrer Internetseite habe ich mich anschließend über Ihren<br />
Betrieb und Ihr Ausbildungskonzept informiert. Dies hat mich überzeugt, mich bei Ihnen zu<br />
bewerben.<br />
Ich besuche zurzeit die Hauptschule X in Musterstadt, die ich im Juli nächsten Jahres mit der<br />
Mittleren Reife abschließen werde.<br />
Während eines vierwöchigen Betriebspraktikums im Juni 2014 bei der Firma XY habe ich<br />
einen ersten Einblick in die Arbeit von Elektronikern für Betriebstechnik gewonnen. Zu<br />
meinem Aufgabenbereich gehörte die Wartung von Anlagen, die Konfigurierung von Systemen<br />
sowie die Organisation der Montage. Nach diesem Praktikum stand mein Entschluss<br />
für eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik fest, so dass ich mich im Berufsinformationszentrum<br />
ausführlicher über diesen Beruf informiert habe.<br />
Gern möchte ich Sie in einem Vorstellungsgespräch persönlich von meinen Stärken<br />
überzeugen. Über eine Einladung von Ihnen freue ich mich daher ganz besonders.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Max Mustermann
ANSCHREIBEN<br />
Aus deinem Anschreiben sollte hervorgehen, warum du der/die Richtige für den Ausbildungsplatz<br />
bist. Du hast genau eine Seite zur Verfügung, auf der du erklärst, was du willst,<br />
was du kannst und wer du bist. Folgende Fragen sollten innerhalb deines Anschreibens<br />
beantwortet werden.<br />
WARUM HAST DU DICH FÜR DIESE AUSBILDUNG ENTSCHIEDEN?<br />
Informiere dich im Vorfeld über den Ausbildungsberuf. Infos erhälst du in diesem Handbuch,<br />
auf www.ausbildung123.de oder auf berufenet.arbeitsagentur.de.<br />
Dort findest du Ausbildungsberufe und die entsprechenden Beschreibungen.<br />
• Was wird an Fähigkeiten und Kenntnissen vorausgesetzt?<br />
• Warum hast du dich für diese Ausbildung entschieden?<br />
• Was findest du an diesem Beruf so interessant?<br />
WARUM BEWIRBST DU DICH FÜR DIESES UNTERNEHMEN?<br />
Informiere dich über das Unternehmen, bei dem du dich bewerben möchtest. Infos erhälst<br />
du auf der Unternehmens-Internetseite, bei Bekannten oder vielleicht kennst du ja sogar<br />
Mitarbeiter aus dem Unternehmen.<br />
Du solltest mindestens folgende Fragen über das Unternehmen beantworten können:<br />
• Was wird in dem Unternehmen hergestellt? Wie viele Mitarbeiter gibt es in dem Unternehmen?<br />
Seit wann gibt es das Unternehmen?<br />
• Warum möchtest du dich gerade bei diesem Unternehmen bewerben?<br />
WARUM BIST DU FÜR DIESE AUSBILDUNG DER/DIE RICHTIGE?<br />
Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse lassen sich mit diesem Ausbildungsplatz<br />
verbinden? (z.B. Lieblingsfächer, Hobbys, Interessen, Betriebspraktika, Ferienjob, Ehrenamt,<br />
Schulnoten) Rücke deine Stärken in den Vordergrund. Suche für all deine Fähigkeiten und<br />
Kenntnisse Beispiele, die diese belegen. Erwähne z.B. ruhig deine Leistungen im Fußballverein,<br />
der im letzten Jahr mit dir aufgestiegen ist. Oder dass du aufgrund deines Kochkurses<br />
in deiner Freizeit für deine Eltern kochst.<br />
79<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
TIPPS ZUM ERSTELLEN DES ANSCHREIBENS<br />
• Erstelle vorab einen Entwurf deines Anschreibens und sammle die Inhalte in<br />
Form von Stichpunkten.<br />
• Fasse dich kurz: Das Anschreiben darf nur eine DIN-A4-Seite lang sein.<br />
• Formuliere selbstbewusst: „Ich kann ...“, „Ich will ...“<br />
• Vermeide Fehler:<br />
Rechtschreib- und Tippfehler machen immer einen schlechten Eindruck.
LEBENSLAUF<br />
PERSÖNLICHE DATEN<br />
Name<br />
Max Mustermann<br />
Anschrift Musterstr. 01<br />
12345 Musterstadt<br />
Telefon 01234 56789<br />
E-Mail<br />
m.mustermann@gmx.de<br />
Geburtsdatum 01.01.2000<br />
Geburtsort Musterstadt<br />
BILDUNGSWEG<br />
07/2016<br />
voraussichtlich: Realschulabschluss mit<br />
gutem Erfolg<br />
09/2010 – 07/2016<br />
Willy-Brandt-Schule in Musterstadt<br />
Lieblingsfächer: Englisch, Deutsch, Kunst<br />
KENNTNISSE UND FÄHIGKEITEN<br />
Sprachkenntnisse<br />
Englisch<br />
gute Kenntnisse<br />
Computerkenntnisse<br />
MS-Office<br />
gute Kenntnisse in<br />
Word, Excel, Outlook<br />
Internet<br />
gute Kenntnisse<br />
09/2006 – 08/2010<br />
Grundschule „Amsdorfstraße“ in Musterstadt<br />
Sonstiges<br />
seit 01/2016 Führerschein der Klasse AM<br />
PRAXISERFAHRUNG<br />
03/2015 – 12/2015<br />
Beschäftigung als Aushilfe bei der Firma XY<br />
(Hersteller für Freizeit- und Sportartikel)<br />
Aufgaben: Warenverräumung von Freizeitartikeln<br />
Hobbys/ Interessen<br />
Reiten, Nachhilfeunterricht für Englisch und<br />
Deutsch in den Klassen 6 und 7<br />
10/2014<br />
Praktikantin im Einzelhandel bei der Aldi<br />
Warenhandel GmbH & Co. KG in Musterstadt<br />
Aufgaben: Einsatz am Kassensystem, Beratung<br />
von Kunden zu Produkten und Preisen,<br />
Warenverräumung und -verprobung
LEBENSLAUF<br />
Im Lebenslauf machst du klare Angaben zu deinem Leben und zeigst, was du deinem zukünftigen<br />
Ausbildungsbetrieb bieten kannst.<br />
DARAUF MUSST DU ACHTEN<br />
ÜBERSICHTLICH<br />
Gestalte den Lebenslauf in Form einer Tabelle.<br />
KURZ UND KNACKIG<br />
Halte dich an die Fakten und verwende Stichpunkte.<br />
FOKUS<br />
Stelle die Erfahrungen und Interessen in den Vordergrund, die zeigen, warum du für<br />
den Ausbildungsplatz geeignet bist.<br />
ANGABEN ZU DEINER PERSON<br />
Persönliche Daten: Name, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum<br />
Hinweis: Die Angabe einer E-Mail-Adresse wird auch bei Bewerbungen, die per Post verschickt<br />
werden, immer üblicher. Bei Online-Bewerbungen muss sie rein. Angaben zu deinem<br />
Geburtsort, deiner Familie und deiner Staatsangehörigkeit sind freiwillig. Deine Religionszugehörigkeit<br />
musst du nur erwähnen, wenn es von der Firma ausdrücklich gewünscht wird.<br />
Berufserfahrung: Praktika, Ehrenämter<br />
Schulbildung: Schulabschluss, besuchte Schulen<br />
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BEWERBUNGSTIPPS<br />
Kenntnisse und Fähigkeiten: Genaue Angabe der Computer- und Sprachkenntnisse (z.B.<br />
Grundkenntnisse in Word), persönliche Stärken und Fähigkeiten<br />
Hobbys/Interessen<br />
Ort, Datum und Unterschrift: In deinem Lebenslauf muss das gleiche Datum stehen wie in<br />
deinem Anschreiben. Beide Dokumente müssen von dir unterschrieben werden.<br />
Bewerbungsfoto: Wenn du kein Deckblatt verwenden möchtest, klebst du dein Foto rechts<br />
oben auf den Lebenslauf. Ein Foto ist zwar keine Pflicht, kann aber von Vorteil sein, wenn du<br />
dich von deiner besten Seite zeigst.
3. SEITE<br />
Die „3. Seite“ soll dich als Bewerber/in noch einmal hervorheben und deine Persönlichkeit<br />
herausstellen. Alles Wichtige sollte allerdings schon in deinem Anschreiben und deinem<br />
Lebenslauf stehen. Die „3. Seite“ dient also nur als Ergänzung und Schlusswort.<br />
DAS SOLLTE DRIN SEIN<br />
• Fasse die wichtigsten Aussagen aus deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf<br />
zusammen.<br />
• Hebe deine persönlichen Stärken und Eigenschaften hervor!<br />
• Wecke das Interesse an dir als Person und zeige, dass du sympathisch bist!<br />
• Bringe deine Motivation und deine Eignung für den Ausbildungsplatz auf den<br />
Punkt!<br />
• Formuliere kurz und knackig.<br />
• Unterschreibe dein Motivationsschreiben.<br />
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BEISPIELE FÜR INHALTE DEINER 3. SEITE<br />
BEWERBUNGSTIPPS<br />
• Der Besuch Ihres Info-Standes auf der Ausbildungsmesse und das sehr informative<br />
Gespräch mit Herrn Travolta hat mich überzeugt, dass ich meine Ausbildung gerne bei<br />
Ihnen absolvieren möchte.<br />
• Ich kenne die Anforderungen und Tätigkeiten des Berufes durch meine absolvierten<br />
Praktika.<br />
• Ich verfüge über gutes Organisationstalent und kann gut im Team arbeiten. Das zeigen<br />
meine ehrenamtliche Tätigkeiten im Vereinsvorstand.<br />
ACHTUNG<br />
Natürlich musst du die „3. Seite“ im Anschreiben unter „Anlagen“ aufführen - nimm dazu am<br />
besten deine gewählte Überschrift z.B. „Meine Motivation“ oder „Was Sie noch über mich<br />
wissen sollten“. Die „3. Seite“ kommt in der Reihenfolge deiner Unterlagen hinter deinen<br />
Lebenslauf.
BEWERBUNGSMAPPE<br />
DAS GEHÖRT IN DIE BEWERBUNGSMAPPE<br />
• Das Abschlusszeugnis oder das aktuelle Zwischenzeugnis der Schule<br />
• Bescheinigungen über dein Betriebspraktikum<br />
• Bescheinigungen über besuchte Kurse, die nicht im Zeugnis vermerkt sind<br />
• Bescheinigungen über besuchte Kurse in deiner Freizeit, Hobbys, Ehrenämter<br />
oder über einen Nebenjob<br />
Wichtig: Immer Kopien verschicken - nie Originale!<br />
DIE RICHTIGE REIHENFOLGE<br />
Das Anschreiben liegt lose auf der Mappe. Alle anderen Unterlagen werden in dieser Reihenfolge<br />
in die Mappe sortiert:<br />
Deckblatt mit Foto (falls du ein Foto verwenden möchtest)<br />
Lebenslauf (mit Foto, falls du kein Deckblatt mit Foto verwenden möchtest)<br />
Die „3. Seite“ (falls du eine verwendest)<br />
Anlagen<br />
• Zeugniskopie(n)<br />
• Praktikumsbescheinigung(en)<br />
• Bescheinigungen über Kurse und/oder Nebenjob(s)<br />
• Sonstige Anlagen<br />
DARAUF SOLLTEST DU VORM ABSENDEN ACHTEN<br />
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BEWERBUNGSTIPPS<br />
• Die Bewerbung gehört in einen DIN-A4-Umschlag, am besten mit einem<br />
Papprücken, damit die Mappe nicht geknickt ankommt.<br />
• Anschrift und Absender schreibst du entweder mit sorgfältiger Handschrift<br />
direkt auf den Umschlag oder du druckst ein Adressetikett. Die Adresse im<br />
Anschreiben und auf dem Umschlag muss identisch sein!<br />
• Achte auf eine ausreichende Frankierung des Umschlages.
KREIS STEINFURT<br />
Hopsten<br />
Recke<br />
Hörstel<br />
Mettingen<br />
Westerkappeln<br />
Lotte<br />
Rheine<br />
Ibbenbüren<br />
Wettringen<br />
Neuenkirchen<br />
Tecklenburg<br />
Ochtrup<br />
Saerbeck<br />
Lengerich<br />
Metelen<br />
<strong>Steinfurt</strong><br />
Emsdetten<br />
Ladbergen<br />
Lienen<br />
Nordwalde<br />
Horstmar<br />
Greven<br />
Laer<br />
Altenberge<br />
Ein Projekt von<br />
Mit Unterstützung von<br />
Bundesagentur für Arbeit<br />
Agentur für Arbeit<br />
Ahlen - Münster