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CAMORI der Weihnachts-Esel

Mehrseitige Weihnachtsgrußkarte CAMORI, der Weihnachts-Esel kam als Lastenträger mit den Weisen aus Babylon, blieb im Stall, gesellte sich zum Ochsen. Daher spricht man seither von Ochs und Esel an der Krippe. Das war aber auch genau richtig für die Flucht nach Ägypten. Er beobachtete dreißig Jahre später, wie seine Enkelin, das Eselsfohlen, Jesus nach Jerusalem hineintrug. Und nach dessen Kreuzestod sah er den Auferstandenen. Aber man muss nicht unbedingt ein Esel sein, um diese Geschichte zu verstehen … Helfen Sie Ihren Freunden mit so einem Weihnachtsgruß die eigentliche Bedeutung von weihnachten besser zu verstehen.

Mehrseitige Weihnachtsgrußkarte
CAMORI, der Weihnachts-Esel kam als Lastenträger mit den Weisen aus Babylon, blieb im Stall, gesellte sich zum Ochsen. Daher spricht man seither von Ochs und Esel an der Krippe. Das war aber auch genau richtig für die Flucht nach Ägypten. Er beobachtete dreißig Jahre später, wie seine Enkelin, das Eselsfohlen, Jesus nach
Jerusalem hineintrug. Und nach dessen Kreuzestod sah er den Auferstandenen.
Aber man muss nicht unbedingt ein Esel sein, um diese Geschichte zu verstehen …

Helfen Sie Ihren Freunden mit so einem Weihnachtsgruß die eigentliche Bedeutung von weihnachten besser zu verstehen.

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E r v e r s t e h t d i e g a n z e G e s c h i c h t e . . .


Der Esel ist eines der ältesten Haustiere überhaupt. Abstammend vom

nubischen Wildesel, dient der Hausesel (Equus asinus asinus; hebr. רֹומֲח ‘ chǎmôr; die

Eselin heißt ןֹותָע ‘ ātôn, der Eselshengst ריִע ‘ajir) seit über vier Jahrtausenden, also

schon lange vor dem Kamel, zum Transport von Lasten und Menschen. Im Vorderen

Orient ist er bis heute zum Pflügen und Dreschen, aber auch als Reittier im Einsatz,

dazu eignet er sich selbst in schwierigem Gelände bestens. Der Einsatz von Eseln

ermöglichte erstmals ausgedehnten Handel.

ISBN 978-3944764-09-2

© 2016 Agentur PJI UG Grabenweg 20 73099 Adelberg

Tel. 07166-91930 • info@agentur-pji.com • http://shop.agentur-pji.com

Text: Peter Ischka • Fotos: Agentur PJI, Ghetu Oana Raluca/123RF, videowokart/123RF,

umbertoleporini/123RF • Screenshots aus den Filmen: Es begab sich aber zu der Zeit,

Das Leben Jesu Christi – Der Film

Zitate aus der Bibel wurden frei wiedergegeben.


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Mit den drei Weisen

durch die Wüste

Weil sie den „Stern“ gesehen haben, sind sie

losgezogen, um den neu angekommenen König

zu ehren. Von Babylon bis Bethlehem – das ist

kein Spaziergang! Sie hatten so viel Gold,

Weihrauch und Myrrhe dabei, dass sie

unbedingt mich, Camori, als Lastesel brauchten.

Ich habe die Karawane meist nur von hinten

gesehen – auf dem ausgetrampelten Pfad konnte

ich mich gerade noch einigermaßen halten.

Vierzig Tage unter voller Last unterwegs – ich

war am Ende meiner Kräfte. Die drei Magier

hatten nur Augen für den Stern und gönnten

sich und mir kaum eine Pause. Das muss wohl

ein ganz besonderer König sein!


Das soll nun der

König sein?

Im ersten Moment war ich geschockt:

Ein Stall, passend für mich, aber doch nicht für

einen König!

Plötzlich wurde es hell und eine Stimme erklang:

„Ein Sohn ist uns geboren. Die Herrschaft ruht

auf seiner Schulter; man nennt ihn wunderbarer

Ratgeber, starker Gott, Friedensfürst. Groß ist

seine Herrschaft, und sein Friede wird

kein Ende haben.“

Da verstand ich: Das ist es also, worauf wir alle

schon immer gehofft haben, ich Esel und alle

anderen Geschöpfe: das Offenbarwerden des

Sohnes Gottes!

Und weil ich so k.o. war, ließen die drei Weisen

mich im Stall zurück. Deshalb erzählt man sich

seitdem von Ochs und Esel an der Krippe.


Der Ausflug nach ägypten

Gut, dass ich da war, denn bald wurde es turbulent: Der amtierende

König Herodes hatte keinerlei Interesse an Konkurrenz. Aus Angst um seine

Macht ließ er alle kleinen Jungen unter zwei Jahren umbringen. Wieder eine

himmlische Meldung: „Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und fliehe mit

dem Esel nach Ägypten, und bleibe, bis ich es dir sage!“ Es sollten vier Jahre

werden, und eine Nil-Kreuzfahrt war auch dabei.

Zurück ging es dann nach Nazareth, und damit erfüllte sich wieder

eine von den vielen alten Prophezeiungen.


Etwa dreißig Jahre später

Inzwischen war ich alt an Tagen. Da drang der Lärm der Menge an mein Ohr:

„Hosanna der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna, Hosanna in der Höhe!“

Derselbe Jesus, einst auf meinem Rücken „einmal Ägypten und zurück“,

reitet nun nach Jerusalem – auf meiner Enkelin! „Der König kommt sanftmütig und

auf einer Eselin, auf einem Fohlen.“ – Meine Enkelin, welche Ehre!

Aber der Jubel war nur kurz: „Kreuzigt ihn!“ riefen sie nur ein paar Tage später.

Aber nach zehn Tagen sah ich ihn bereits wieder. –

Jesus Christus blieb nicht tot. Er lebt!

Schon an der Krippe hatte ich geahnt, welcher König hier geboren worden war:

der, der über Sünde und Tod herrscht und die Tür zum Leben ist –

für jeden, der an ihn glaubt.


D e r W e i h n a c h t s - E s e l

... kam mit den drei Weisen aus Babylon, blieb im Stall, gesellte sich zum Ochsen,

war genau richtig für die Flucht nach Ägypten. Beobachtete dreißig Jahre später,

wie seine Enkelin, das Eselsfohlen, Jesus nach

Jerusalem hineintrug. Und nach dessen

Kreuzestod sah er den Auferstandenen.

Aber man muss nicht unbedingt ein Esel sein, um diese Geschichte zu verstehen …

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