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Lorenz Dental - Zahnseite 04/2016

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S6 Implantatprothetische

Rehabilitation

.

Newsletter der Lorenz Dental-Gruppe Ausgabe 04/2016


Ihr PartnerNetzwerk

Frischer Wind

Liebe Leserinnen, liebe Leser

neue und besondere Herausforderungen

sind reizvoll und

zugleich mit ein wenig Unsicherheit

verbunden. Einerseits

kann man sich auf die

Editorial

eigenen – in vielen Jahren

der bisherigen beruflichen Laufbahn erworbenen – Erfahrungen,

Kenntnisse und Kompetenzen stützen, andererseits

stellt man sich die Frage, ob die vielfältigen zahntechnischen

Voraussetzungen der Vergangenheit den

Ansprüchen in Gegenwart und Zukunft genügen.

Seit Juni kann ich mich selbst davon überzeugen, denn

ich habe die Betriebsleitung von Lorenz Dental München

mit Sitz in Germering übernommen und möchte die Gelegenheit

nutzen, mich Ihnen kurz vorzustellen: Mein Name

ist Andrea Rothe, ich bin 43 Jahre alt, schon länger verheiratet

und lebe in München. Ich habe den

Beruf der Zahntechnikerin in Ottobrunn bei

München erlernt und diesen auch für mehrere

Jahre erfolgreich ausgeübt. Doch dann zog es

mich in den administrativen Bereich der Zahntechnik,

in dem ich in den vergangenen zwölf

Jahren tätig war – zuletzt im Labormanagement.

Die neue Aufgabe als Betriebsleiterin des

Münchener Standortes ist eine solch interessante

Herausforderung, in die ich mich mit all

meinen Kenntnissen, Erfahrungen und Fähigkeiten

einbringen werde.

In den ersten Wochen meiner neuen Tätigkeit

habe ich bereits viele frische Eindrücke gewonnen

und eine wunderbare „Willkommenskultur“

erlebt. Besonders positiv finde ich die

Strukturen der Unternehmens-Gruppe sowie

die technischen Möglichkeiten des Labors.

Und natürlich fallen einem mit dem „Blick von

außen“ auch Veränderungspotentiale auf,

welche ich zukünftig mit einigen Vorschlägen

zur Weiterentwicklung der internen Abläufe

umsetzen möchte. Zudem liegt mir die Personalführung

besonders am Herzen.

Weiterhin ist mir der persönliche Kontakt zu

unseren Kunden sowie deren individuelle Betreuung

ein besonderes Anliegen.

Daher freue ich mich schon jetzt auf ein baldiges

Kennenlernen, auf gute Zusammenarbeit

sowie unseren fachlichen Diskurs und bin

ebenso auf Ihre Anregungen, Ideen und Vorschläge

gespannt.

Andrea Rothe, LD München

Sächsischer Familientag

Mimamo e.V. präsentiert sich auch bei der 20. Auflage

von ZTM Silke Seebacher (LD Leipzig)

Der diesjährige Sächsische Familientag war

wirklich ein Fest der Generationen. Bei Sonnenschein

und Wohlfühltemperaturen trafen sich

durchweg gut gelaunte Menschen, um gemeinsam

einen wunderschönen Tag zu verbringen.

Das Festgelände befand sich direkt am Kulkwitzer See in

Markranstädt bei Leipzig. Mit seinem kristallklaren Wasser

und den entsprechenden Wassersportangeboten

kam sofort Urlaubsstimmung auf.

Die Angebote an den zahlreichen Ständen ließen keine

Wünsche offen. Kinder konnten sich auf alle erdenkliche

Weise beschäftigten, basteln, raten, spielen, Wissensdurst

stillen, sportlich sein, ihr Glück und ihren Mut herausfordern

und vieles, vieles mehr.

Eltern und Großeltern genossen die entspannte Atmosphäre

und nahmen sich Zeit für ihre Kinder und Enkel. Es

war schön anzuschauen, wie sich einige Erwachsene von

der unbefangenen Freude der Kinder anstecken ließen

und selbst zu glücklichen „Kindern“ wurden.

Der Mimamo „Milchzähne machen mobil“ e.V. präsentierte

sich – unterstützt durch das Team von Lorenz Dental

Leipzig – mit einem Stand zum Thema Zahngesundheit.

Die, durch das Team der Zahnarztpraxis Andreas

Bauer durchgeführte, professionelle Zahnputzschule

kam bei Kindern und Erwachsenen überaus gut an, denn

die beiden Prophylaxehelferinnen erklärten den Kindern

liebevoll, anhand von übergroßen Gebissmodellen und

Zahnbürsten, wie man am besten Zähne putzt. Das nette

Zahnputzkrokodil half dabei.

Eltern und Großeltern nutzten die Chance, sich

detaillierte Informationen zu allen Aspekten

der Zahngesundheit geben zu lassen.

Darüber hinaus vermittelten ein Wissensquiz,

Puzzles und Malvorlagen zum Thema, spielerisch

und interaktiv wichtige Lerninhalte.

Die Zahntechnikermeister von Lorenz Dental

Leipzig Uwe Seebacher, Annett Menz und

Silke Seebacher betreuten die gelungenen

Aktionen.

Am Glücksrad herrschte den ganzen Tag riesiger

Andrang, denn alle wollten ihr Glück versuchen

und letztlich gab es ohnehin nur Gewinner.

Auch die Mimamo-Hüpfburg wirkte wie ein

Magnet und sorgte bei den Kindern für reines

Vergnügen und bei den Eltern für eine wohlverdiente

Pause.

Bei so viel guter Laune und glücklichen Menschen

blieb uns selbst nach über neun Stunden

erklären, rätseln, basteln, puzzeln, ...

nicht die Spucke weg.

Sie möchten Ihre Praxis einmal gemeinsam

mit den Angeboten des Mimamo e.V. der Öffentlichkeit

präsentieren?

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Zahnputzschule mit Zahnarzthelferin S. Kretschmann

ZTM Silke Seebacher betreute das Glücksrad

Kontakt

Mimamo „Milchzähne machen mobil“ e.V.

.

Casparistr. 3 08056 Zwickau

Telefon: (03 75) 27 41 045

Email:

info@mi-ma-mo.de

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Der dentale Newsletter Ausgabe 04/2016

Hospitationsserie

LD Zwickau als Teil einer Weiterbildungsneuheit

von ZTM Sven Petermann, LD Zwickau

Die bundesweit erste – durch Straumann veranstaltete

– Weiterbildungsreihe ihrer Art, fand in

drei Modulen von Januar bis Juni diesen Jahres in

den Räumlichkeiten der Kieferchirurgischen Praxis

Hentschel & Herrmann sowie im Labor von Lorenz

Dental Zwickau statt.

Am 21.01.2016 fiel in den „Kieferchirurgischen Praxen

am Schwanenteich“ in Zwickau der Startschuss zu der

von Straumann ins Leben gerufenen „Hospitationsserie“

– der ersten ihrer Art in Deutschland.

Durch die Aufteilung der Serie in drei Module von je zwei

Weiterbildungstagen und mit maximal sechs Teilnehmern

erhielt diese Kursreihe einen sehr individuellen und

persönlichen Charakter. Angesprochen wurden dabei vor

allem Assistenz-Zahnärzte/innen, angestellte und in

eigener Praxis tätige Zahnärzte/innen sowie Neulinge

auf dem Gebiet der Chirurgie und all jene die Ihre Erfahrungen

und Ihr Wissen vertiefen wollten.

Im ersten Modul mit der Überschrift: „Dentoalveoläre

Chirurgie“ wurde theoretisches Basiswissen in der Chirurgie

wie beispielsweise verschiedene Schnitt-, Lappen-

und Nahttechniken und deren praxisnahe Umsetzung

in der dentoalveolären und implantologischen Chirurgie

vermittelt und praktische Übungen der Schnittund

Nahttechniken am Schweineohr durchgeführt.

„Prothetische Konzepte in der Implantologie“ war der

Titel des mittleren Moduls, welches Themen zum theoretischen

Basiswissen in der Prothetik wie z.B. prothetischen

Komponenten und deren Einsatz in der Implantologie,

Gingivamanagement in ästhetisch relevanten Kieferregionen

sowie Kommunikation mit dem Patienten,

aber auch zwischen der zuweisenden Praxis, dem Operateur

und dem Labor beinhaltete.

Der zweite – bei LD Zwickau durchgeführte – Modultag

widmete sich individuellen Gingivaformern und innovativen

Laborprozessen, der Herstellung von Provisorien,

individuellen Abutments, implantatprothetischen Planungen

und sinnvollen Planungsalternativen

sowie dem Hands-on: Der perfekte Abdruck.

Während meines Vortrags zu den genannten

Themen stellten die Kursteilnehmer immer

wieder ganz gezielt Zwischenfragen, wodurch

alle die Möglichkeit erhielten, von den Erfahrungen

jedes Einzelnen zu profitieren.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei

der Kieferchirurgischen Praxis Hentschel &

Herrmann sowie bei Herrn Frank Nowak von

der Firma Straumann bedanken, dass ich diese

Kursreihe mitgestalten durfte.

Im abschließenden Modul „Chirurgische Konzepte

in der Implantologie“ erwartete die Teilnehmer

theoretisches Basiswissen in der Implantologie

sowie betriebswirtschaftliche

Aspekte einer Zahnarztpraxis. Dabei erhielten

sie 100% Einsicht in den hauseigenen Hentschel-Herrmann-Workflow

und konnten die

Möglichkeit nutzen, Operationen live zu erleben.

Nach Abschluss der Weiterbildungspremiere

waren die Einschätzungen der Teilnehmer

grundweg positiv:

„Diese Art der Fortbildung, der kleine Teilnehmerkreis

und die praxisnahe Hospitation ist

für mich einzigartig; Gespräche waren jederzeit

möglich und der praktische Nutzen ist

enorm!“ (ZA Detlef Boehlke, Hohenleipisch)

„Praxisnahes und effektives Lernen auf Augenhöhe;

professionelle und individuelle Betreuung;

beste technische Standards. In zwei

Jahren Fortbildungsmarathon für mich die

beste Hospitationsreihe, unbedingt empfehlenswert!“

(Dr. Caroline Kunz, Leipzig)

Praktische Übungen am Schweineohr

ZTM Sven Petermann beim Hands-on-Kurs

„Dieser Kurs war eine sensationelle Bereicherung;

ein „Lichtblick“ im Praxisalltag! Unbedingt

weiterzuempfehlen!“

(Dr. Christiane Lüdtke, Pirna)

Auf Grund des großen Erfolges wird es im

nächsten Jahr eine weitere Weiterbildungsreihe

geben. Start ist am 26.01.2017.

Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß an

dieser besonderen Weiterbildung und freue

mich schon jetzt wieder dabei sein zu dürfen.

Kontakt

ZTM Sven Petermann

Lorenz Dental Zwickau GmbH & Co. KG

.

Casparistr. 3 08056 Zwickau

Telefon: (01 73) 39 70 926

Email: s.petermann@lorenzdental .de

Umzug

Betriebsstätte Mühlhausen bezieht neues Wirkungsfeld

von Andrea Beck, LD Erfurt - BS Mühlhausen

Mühlhausen, neuntgrößte Stadt Thüringens; geprägt

von einer Historie in der Thomas Münzer und

Johann Sebastian Bach eine große Rolle spielten.

Und nicht zu vergessen: das bekannte Mühlhäuser

Pflaumenmus.

Mit Blick auf die Zukunft wollen wir – ausgehend von

unserem neuen Domizil – neue zahntechnische Impulse

für Stadt und Umland geben, die sich neben dem Einsatz

modernster Technik zur Herstellung anspruchsvoller

Dentalarbeiten in der Umsetzung

unserer Firmenphilosophie „Bei weitem

näher dran“ ausdrücken. Denn uns ist Kundennähe

und der direkte Kontakt zwischen Zahnarztpraxis,

Patient und Zahntechnik wichtig.

Wenn Ihnen diese Philosophie auch zusagt,

dann sind wir für Sie da!

Einen Vorgeschmack auf dieses Miteinander

erlebten wir zu unserer Eröffnungsfeier im

Juni, zu der wir Kunden, Mitarbeiter, Partner

und die neue Nachbarschaft begrüßen durften.

Kontakt

Lorenz Dental Erfu GmbH & Co. KG

Betriebsstä e Mühlhausen

Hauptmannstr. 1a . 99974 Mühlhausen

Telefon: (0 36 01) 42 66 45

Email:

muehlhausen@lorenzdental .de

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Ihr PartnerNetzwerk

Fallstudie

Teleskopierende Brücke

von Janine Taube und Kathrin Hoffmann, LD Schwedt

Bei der vorliegenden Fallbeschreibung handelt

es sich um eine 71-jährige Patientin die vor 25 Jahren

mit einer kompletten Brückenkonstuktion versorgt

wurde.

Aufgrund des Verlustes der Brückenpfeiler 33, 43

und 45 war es für Zahnarzt M. Svarovsky notwendig,

gemeinsam mit Lorenz Dental Schwedt eine

umfangreiche Therapieplanung zur Rekonstruktion

vorzunehmen.

Dabei fanden die speziellen Anforderungen der Patientin

bezüglich der Wiederherstellung von Ästhetik und Phonetik

verbunden mit dem Wunsch nach festsitzendem

Zahnersatz, welcher ausreichende Zungenfreiheit bietet

und auf rosa Kunststoff verzichtet, sehr große Beachtung.

Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden, fiel nach

ausführlicher Beratung die Entscheidung für eine sehr

hochwertige Versorgung in Form einer kombinierten Implantat-

und zahngetragenen teleskopierenden Brücke.

Bild 1: Status des UK

Der Status der Patientin stellte sich dabei wie

folgt dar: Oberkiefer bezahnt mit Kronen- und

Brückenversorgung;

Unterkiefer 47 - 45i - - 42i - - - 33i,34,35 - 37

(Bild 1)

Die Innenteleskope wurden aus Realloy C,

einer universellen Aufbrennlegierung, die

Außenteleskope aus Galvano-Gold mit Verklebung

in die Tertiärkonstruktion aus NEM

Remanium 800 gefertigt. Für die Verblendungen

verwendeten wir das Compositverblendmaterial

„Signum“ der Firma Heraeus.

Im September 2015 wurden der Patientin im

Bereich 33, 42 und 45 Straumann-Implantate

RC Bone Level gesetzt. Während der Einheilungsphase

schützte eine Kunststoffprothese

den Implantationsbereich, welche jedoch

erhebliche Schwierigkeiten bei der phonetischen

Funktion mit sich brachte. (Bild 2)

Der erste Schritt nach der Einheilung war ein

anatomischer Abdruck über die Gesamtsituation.

In dieser Sitzung wurde zudem das Bissregistrat

vorgenommen, woraufhin ein individueller

Abformlöffel mit integriertem Abformpfosten

hergestellt wurde.

Darauf folgte die anatomische Nachpräparation

der Stümpfe sowie die Abdrucknahme mit

Lastic Medium der Firma Kettenbach (Bild 3).

Zudem war eine Zahnfleischmaske im Implantatbereich

unablässig, um den Gingivaverlauf

optimal darzustellen (Bild 4).

Nach erfolgter Modellherstellung und Positionierung

im Vollwertartikulator wurden die

Abutments ausgewählt.

Die Kriterien für deren Auswahl sind die Gingivahöhe

und -breite, die Divergenz der Implantate

und der vorhandene okklusale Abstand.

Wie in Bild 3 ersichtlich, weist das Implantat

42 eine große Divergenz auf. Aus diesem

Grund fanden bei 42 ein 15° abgewinkeltes

und bei 45, 33 zwei gerade Abutments Anwendung.

Die anatomisch konfektionierten

Abutments wurden individualisiert um einen

optimalen Gingivaverlauf zu erreichen (Bild 5).

Unter Verwendung einer Einsetzhilfe für die

Abutments und der Einprobe der Innenteleskope

wurde die individuelle Abdrucknahme

vorgenommen.

Der Fertigung des Meistermodells, folgte das

Fräsmodell auf dem die Innenteleskope einheitlich

auf 0° gefräst wurden (Bild 6).

Nach der Herstellung der Galvano-Außenteleskopkappen

erfolgte die Vorbereitung des

Meistermodells für die Tertiärkonstruktion

(Bild 7).

Eine Verklebung der Galvanokappen mit der

Tertiärkonstruktion im Mund ist zu bevorzugen,

um einen spannungsfreien Sitz zu gewährleisten.

Bild 8 zeigt die verklebte Tertiärkonstruktion

mit den Galvanoteilen.

Die Einprobe der Überkonstruktion im Mund

erfolgte problemlos.

Bild 2: Kunststoffprothese zum Schutz des Implantationsbereichs

Bild 4: Abformung mit eingebrachter Zahnfleischmaske Bild 6: auf 0° gefräste Innenteleskope

Bild 3: anatomische Nachpräparation der Stümpfe

Bild 5: individuelle Abutments Bild 7

Bild 8: verklebte Tertiärkonstruktion

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Der dentale Newsletter Ausgabe 04/2016

Sister Act No. 2

Helferinnen-Abend bei Schiller Zahntechnik

von ZTM Kathleen Fernschild-Trapp und ZTM Sabine Lauenstein, Schiller Zahntechnik

Die Patientin entschied sich bei der Farbe der

Compositverblendung – wie im Oberkiefer –

für die A1.

Nach der Rohverblendeinprobe mit minimaler

Bisskorrektur erfolgte das abschließende Finish.

Die Patientin wurde mit einer teleskopierenden

Brücke versorgt (Bild 9), durch die das orofaziale

System, mit der ästhetischen, okklusalen,

phonetischen und mastikatorischen Funktionen

wieder hergestellt werden konnte

(Bild 10).

An dieser Stelle bedanken wir uns bei der

Zahnarztpraxis Svarovsky für die Möglichkeit

der Dokumentation dieser umfangreichen

Arbeit und der Patientin für die von Ihr aufgebrachte

Geduld.

Kontakt

Lorenz Dental Schwedt GmbH & Co. KG

.

Berliner Str. 127b 16303 Schwedt

Telefon: (0 33 32) 41 36 83

Email: schwedt@lorenzdental .de

Nach unserer letztjährigen Premiere, fand Anfang

Juni die zweite Auflage unserer Veranstaltung

für die Helferinnen unserer Kundenpraxen

statt. Dabei erwarteten die Damen viele tolle Aktionen

zum Mitmachen und Genießen.

Mit professionellen Beauty-Schmink-Tricks für jeden

Anlass weckte Visagistin Conny Gluth unsere Neugier.

Da jede von uns einzigartig ist, waren diese ganz individuell

auf den jeweiligen Typ abgestimmt: Von eckig bis

hin zu rund, oval oder herzförmig – die Gesichtsformen

lassen sich ganz einfach kategorisieren. Doch wie

schminkt man ein rundes Gesicht schmaler und hebt dessen

Vorzüge hervor? Diese und andere Fragen fanden mit

den professionellen Tipps und Tricks endlich ihre Antwort.

Die überwältigende Nachfrage der Helferinnen und

Mitarbeiterinnen zeugte von großem Interesse für dieses

Angebot.

Mmmh lecker ... raunte es durch den Raum, denn unsere

weiteren Aktionen hatten enormes Schlemmerpotential.

Wer möchte das nicht? Seine eigene personalisierte

Schokolade gießen, verzieren und „verputzen“?!

Nele Marike Eble, von pralinenwahnsinn.de, hatte leckere

Zutaten, wie karamellisierte Haselnüsse, getrocknete

Bananenscheiben, Schoko-Crunchies, Blüten, Chiliflocken

und noch vieles mehr dabei. Ganz nach dem Motto

erst probieren dann verzieren, konnte jeder seiner eigenen

Kreativität freien Lauf lassen und die flüssige, duftende,

lecker riechende Joghurt-Erdbeer-Schokolade

verzieren. Mit dem eigens – für jeden Anwesenden –

hergestellten Namensplättchen war auch die Personalisierung

der eigenen Schokolade ein Kinderspiel.

Doch das war noch nicht die einzige „süße Aktion“, denn

das formvollendete verzieren von Petit Fours –

dieser kleinen Gebäck-Kunstwerke aus der

französischen Küche – stand ebenfalls auf

dem Programm. Birgit Schmidt zeigte uns, wie

man die einzelnen Blütenblätter einer Rose

modelliert und kunstvoll zusammensetzt, um

diese Miniaturkunstwerke, zierend auf die mit

Zuckerguss glasierten Petit Fours zu platzieren

und „festzukleben“. Gar nicht so einfach!

Da brauchte es eine ruhige Hand und Geduld.

Auch hier freuten wir uns über die sehr gute

Resonanz und jeder einzelne war stolz auf sein

eigenes kleines Glanzstück.

Tosenden Applaus erhielt unser Tanzpaar Luis

und Jacky, durch dessen Darbietung lateinamerikanische

Musik gepaart mit Rhythmus

und Leidenschaft in der Luft lag. Temperamentvoll

und mit vollkommener Hingabe tanzten

sie für uns ihren Salsa und Bachata – ein

absolutes Highlight … alle waren begeistert.

Mit einer tollen Vielfalt an selbst gemixten

Cocktails, einem reichhaltigen Buffet und toller

Musik entwickelte sich der Abend erfolgversprechend

weiter.

Vielen lieben Dank an alle, die uns bei der Umsetzung

und Durchführung unterstützt haben.

Kontakt

Schiller Zahntechnik GmbH & Co. KG

.

Dieselstr. 5 38259 Salzgi er-Bad

Telefon: (0 53 41) 80 011

Email: kontakt@schillerzahntechnik.de

Bild 9: teleskopierende Brücke für den UK

Conny Gluth verriet ihre Beautytricks

Genau „mein“ Geschmack ...

Bild 10: die UK-Brücke am Modell

Rhytmisch, leidenschaftlich, temperamentvoll

Petit Fours wurden kunstvoll verziert

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Ihr PartnerNetzwerk

Implantatprothetische Rehabilitation

Frontzahnverlust im Jugendalter – Teil 1 einer Fallstudie

von ZTM Sven Köhler (LD Glauchau) und Zahnarzt Dr. Gerhard Götze (Glauchau)

Es ist ein Albtraum für viele Menschen: Der Verlust

von Frontzähnen durch einen Unfall. Neben

den medizinischen Folgen bedeutet dies eine erhebliche

Beeinträchtigung der Ästhetik.

Insbesondere für Kinder und Jugendliche haben

unfallbedingte Zahnverluste weitreichende Folgen,

da sinnvolle Zahnersatzbehandlungen wie

Implantate erst nach Abschluss der Wachstumsphase

möglich sind.

Das ästhetische Ergebnis implantatgetragener Kronen

und Brücken im anterioren Bereich hängt in erster Linie

von der Ausgangssituation und dem chirurgischen Vorgehen

ab. Eine geplante Extraktion nicht erhaltungswürdiger

Zähne erlaubt nach möglichst schonender Zahnentfernung

eine Vorbereitung des zukünftigen Implantatbetts.

Unfallbedingte Zahnverluste gestalten eine optimale

Versorgung meist besonders schwierig.

Die Implantatinsertion selbst sollte dann nach konventioneller

Planung oder computernavigiert in optimaler dreidimensionaler

Position mit ausreichend Abstand zu den

Nachbarzähnen erfolgen. Auch die Implantatauswahl

sowie das prothetische Vorgehen sind für das kosmetische

Ergebnis relevant.

Auf Basis der neuen Modelle wurden daraufhin

CAD/CAM-gefertigte, provisorische verschraubte

Kronen angefertigt.

Hierbei bestand die Aufgabe darin, die fehlende

Papille 11/21 auszuformen, was sich hinsichtlich

des ästhetischen Anspruches als

eine große Herausforderung darstellte.

Bei dieser „Königsdisziplin“ kommt es auf den

Abstand von Knochengrenze und Zahnzwischenkontakt

an. Beträgt dieser fünf Millimeter

oder weniger, bildet sich die Papille zu hundert

Prozent aus. Ist der Abstand größer sinkt

die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Ausbildung;

ab sieben Millimetern ist keine Regeneration

zu erwarten. Dieser Ausbildungsprozess

kann über einen Zeitraum von drei bis

fünf Monaten andauern.

Aufgrund dessen wurde die Patientin zunächst

mit ihrer provisorischen Versorgung

und der prognostizierten guten Papillenbildung

zwischen den beiden Kronen bis zur abschließenden

Behandlung entlassen.

Die 11/21-Situation im März 2003

Resorption am mittleren Wurzeldrittel von Zahn 11

Im folgenden Fall handelt es sich um eine – zum damaligen

Zeitpunkt – vierzehnjährige Patientin, die bei einem

Fahrradunfall im Jahr 2003 eine Totalluxation der Zähne

11 und 21 erlitt.

Nach einer Erstversorgung der Weichteilwunden im Krankenhaus

stellte sie sich in meiner Praxis vor. Zunächst

erfolgte eine Vitalexstirpation und eine extraorale Wurzelfüllung,

die Wurzeloberfläche wurde schonend gereinigt

und die Zähne in die Alveole zurückgesetzt.

Eine Schiene diente zur Stabilisierung. Weiterhin war

eine Schleimhauttransplantation im Bereich des oberen

Lippenbändchens notwendig. Daraus resultierend konnte

die Schiene nach fünf Monaten entfernt werden, da

die Zähne wieder fest und beschwerdefrei waren.

Im August 2015 wurde bei einer Röntgenkontrolle am

Zahn 11 eine Resorption am mittleren Wurzeldrittel festgestellt.

Es bestand Bruchgefahr. Daraufhin fiel die Entscheidung

beide Schneidezähne zu entfernen. Im Januar

2016 wurde die Implantation mit Knochenaufbau durchgeführt,

bevor nach mehrmonatiger Einheilphase die

weitere Behandlung folgte.

Mithilfe eines individuellen Löffels erfolgte eine offene

Abformung der Straumann-Implantate, auf deren Basis

im Dentallabor eine ausführliche Modellanalyse stattfand.

Das Ergebnis zeigte, dass das vorliegende Emergenzprofil

der Implantate für eine ästhetische Versorgung

nicht ausreichend war. Zur optimalen Formgebung

der Gingiva wurden seitens der Zahntechnik individuelle

Gingivaformer aus PMMA hergestellt, welche für einige

Zeit die konfektionierten Gingivaformer ersetzten.

Kontakt

Lorenz Dental Glauchau GmbH & Co. KG

.

Bayernweg 3 08371 Glauchau

Telefon: (0 37 63) 27 79

Email:

glauchau@lorenzdental .de

Zahnarztpraxis Dr. med. Gerhard Götze

.

Kopernikusstraße 34 08371 Glauchau

Telefon: (0 37 63) 54 08

Web:

www.zahnarzt-goetze.de

ZTM Sven Köhler und Dr. Gerhard Götze

Wax-Up-Modell

individuelle Gingivaformer

provisorische Kronen mit fehlender Papille

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Der dentale Newsletter Ausgabe 04/2016

Die Praxis als Marke

Dynamische Veränderungen fordern Positionierung …

von ZTM Sabine Lauenstein, Schiller Zahntechnik

Mehr Erfolg durch Positionierung und professionelle

Kommunikation in der Zahnarztpraxis war

unser Motto, als sich Ende Mai 14 Zahnärztinnen,

Zahnärzte und Zahnarzthelferinnen zu unserem

Labor-Stammtisch in Salzgitter-Bad trafen.

Unser Referent Dr. Bernd Hartmann (Fa. ieQ-health)

brachte – unterstützt durch Frau Ellen Hofmann (Fa. Camlog)

– den Teilnehmern anhand interessanter Beispiele

ins Bewusstsein, wie wichtig der Gedanke an eine Positionierung

der Zahnarztpraxis am Markt sei. Dabei zeigte

er auf, welche Möglichkeiten der Patientengewinnung

und einer langfristigen Bindung von Stammpatienten zur

Verfügung stünden.

Die Veränderungen am Gesundheitsmarkt seien in den

letzten Jahren deutlich sichtbar gewesen und würden

auch zukünftig mit großen Schritten voranschreiten; die

Dynamik des Wandels ließe sich nicht mehr aufhalten.

Die Kriterien anhand derer Patienten heute

eine Zahnarztpraxis auswählen hätte sich

komplett verändert. Nicht nur junge Leute

wählen über die Website aus, auch die reifere

Generation nutze das Medium des Internets

zunehmend.

Beispiel gefällig?:

„Ein potenzieller Patient fragt drei Freunde

nach einer guten Zahnarztpraxis und bekommt

drei verschiedene Antworten. In Folge dessen

geht er ins Internet und sucht auf der Homepage

der empfohlenen Praxen – sofern überhaupt

vorhanden – nach dem, was er haben

will. Sind also passend zu seinen Wünschen

genügend Informationen, idealerweise auch

aussagefähig bebildert und für den Laien kurz

und verständlich beschrieben, „beißt“ bzw.

ruft er an.“

Eine weitere interessante Frage, sorgte ebenfalls

für gespannte und zustimmende Reaktionen

unter den Teilnehmern: Wie sollen Patienten

die Zahnarztpraxis nach der Behandlung

wieder verlassen? Mit welchen Eindrücken,

Emotionen und Gefühlen? Und aus welchen

Gründen sollten sie wiederkommen oder sogar

Weiterempfehlungen aussprechen?:

„Qualität werde von Patienten ohnehin vorausgesetzt!“

Kontakt

Schiller Zahntechnik GmbH & Co. KG

.

Dieselstr. 5 38259 Salzgi er-Bad

Telefon: (0 53 41) 80 011

Email: kontakt@schillerzahntechnik.de

Weiterbildungs-Review

Von der Schiene zur definitiven Versorgung

von Zahnarzt Frank Bias M.Sc., Berlin

Anfang Juni trafen sich, auf Initiative von Lorenz

Dental Erfurt, mehr als vierzig Zahnärzte/innen und

Zahntechniker/innen in der Ärztekammer Weimar,

um sich zur Thematik „Von der Schiene zur definitiven

Versorgung“ weiterzubilden.

Da eine Versorgung funktionell vorbehandelter Patienten

für den Behandler eine nicht zu unterschätzende Herausforderung

darstellt, kann es ohne eine entsprechende

Planung der prothetischen Versorgung zu einem Rezidiv

und somit zu einem Misserfolg kommen.

Voraussetzung für eine solche Versorgung ist eine erfolgreiche

Kontrolluntersuchung sowie eine ausreichend lange

Prätherapie, welche nicht deutlich kürzer als ein halbes

Jahr betragen sollte.

Sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung sollte

darauf geachtet werden, dass die mit der Schiene eingestellte

dreidimensionale Lage des Unterkiefers erhalten

bleibt. Dazu muss das Unterkiefermodell mit der Schiene

einartikuliert werden. Auch der Bissträger zur Sicherung

und Übertragung des Bisses bei der Präparation muss auf

Modellen gefertigt werden, die mit der Schiene einartikuliert

wurden.

Die Präparation der Zähne sollte dann nach einem zuvor

festgelegtem Präparationsprotokoll erfolgen. Nach der

Präparation der einzelnen Zähne muss der Bissträger jeweils

abgestoppt werden. Die Präparation endständiger

Zähne ohne entsprechendes Abstoppen führt unweigerlich

zu Kompressionen im Gelenk.

Vor der Präparation sollte man wissen an welcher

Stelle und in welchem Maße präpariert

werden muss. Muss eventuell aufgebaut werden?

Welche vertikale Relation ist die Richtige?

Kann die Vertikale Relation der Schienen

übernommen werden?

Daher muss vorher eine präparationsbezogene

Planung erfolgen. Hierzu müssen die Kompensationskurven

(Spee-Kurve, Wilson-Kurve), die

sich subsummiert in der Okklusionsebene wiederfinden

und deren Neigung zu den entsprechenden

Referenzebenen, berücksichtigt werden.

Dies ist allerdings nur mit mindestens

schädelbezüglich einartikulierten Modellen

möglich. Gelegentlich wird eine gelenkbezügliche

Montage des Oberkiefermodells notwendig.

Dies ist insbesondere der Fall, wenn der

Biss deutlich abgesenkt werden muss, da

sonst Absenkfehler entstehen können, deren

Ausmaß u.a. davon abhängig ist, wie weit die

auf den Artikulator übertragene Scharnierachse

von der wahren Bewegungsachse abweicht.

Sowohl die Schiene als auch der Bissträger

stellen im Verhältnis zur habituellen

Bisssituation eine gesperrte Situation dar.

Für die Entscheidung Schädel-, Gelenkbezügliche

Montage kann die Achsiographie hilfreich

sein, durch welche sich Gelenkbahnneigungen,

Bennettwinkel, Bennettbewegung und

Immediate Sideshift bestimmen lassen.

Kauflächen, die unter Berücksichtigung dieser

funktionellen Parameter konstruiert werden,

haben deutlich geringere okklusale Fehler zur

Folge und erfordern somit deutlich weniger

Einschleifzeit als mittelwertig gestaltete

Kauflächen.

Bei einer mittelwertigen Programmierung ist

in 25% der Fälle mit okklusalen Abweichungen

von >200 µm zu rechnen. Okklusale Fehler bis

zu 0,2 mm sollen zwar in der Regel noch problemlos

im Mund korrigiert werden können,

jedoch ist dann kein optimales Ergebnis mehr

zu erwarten.

Das Team von Lorenz Dental Erfurt bedankt

sich herzlich bei Referent Herrn

Zahnarzt Frank Bias M.Sc. und dessen

Gattin.

Fragen zur patientenindividuellen Umsetzung

erläutern wir Ihnen gern bei einem

persönlichen Gespräch.

Kontakt

Lorenz Dental Erfu GmbH & Co. KG

.

Riethstr. 1a 99089 Erfu

Telefon: (03 61) 73 49 88

Email: erfu @lorenzdental .de

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Betriebsstätte Gardelegen

Wussten Sie schon ...

von Manuela Schubert

Seit Oktober 2015 gehört das ehemalige Zahntechniklabor

Primadent zur Lorenz Dental-Gruppe.

Als Betriebsstätte von Lorenz Dental Hettstedt wurde

das 13-köpfige Mitarbeiterteam seit dem um

einen Zahntechnikermeister und eine Kundenbetreuerin

ergänzt.

Unter Leitung von ZTM Denis Fokin, erbringt unser Team

mithilfe hochwertiger Materialien und moderner Technik

zahntechnische Leistungen auf höchstem qualitativen

Niveau und bietet darüber hinaus überzeugende Serviceleistungen.

In seiner Funktion als Kundenbetreuer steht Ihnen Denis

Fokin jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Hierzu zählen

insbesondere die Auftragskoordination und -verantwortung

für einen definierten Kundenstamm.

Dies beinhaltet unter anderem die Überwachung des

gesamten Herstellungsprozesses – von der Klärung und

Definition der Aufträge und der damit verbundenen Kundenwünsche

bis hin zur Endkontrolle und Freigabe des

gefertigten Produktes.

Zudem gehören die technische Kundenbetreuung in den

Praxen, aber auch die Sicherung der Termintreue sowie

die Einhaltung der Qualitätsstandards zu seinem Aufgabenbereich.

Die Zielsetzung dabei ist es, die Prozessabläufe kontinuierlich

zu optimieren und weiter zu entwickeln.

Als weiterer Ansprechpartner in der Kundenbetreuung

vor Ort stehe ich Ihnen zur Verfügung. Mein Name ist Manuela

Schubert und als gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte

kenne ich auch die „Praxis-Seite“.

In meiner Verantwortlichkeit für zentrale Fragen

und als Sammelpunkt für Informationen,

besitze ich den generellen Überblick auf unsere

Kundenbeziehungen.

Überdies suche ich den regelmäßigen aktiven

Kontakt zu den Zahnarztpraxen, informiere

über aktuelle Produktneuheiten oder begleite

die Annahme und Abwicklung von Aufträgen.

Kurzum, unser Team hat alles im Blick und wir

sind bei weitem näher dran.

Außerdem möchte ich die Gelegenheit nutzen

Ihnen unsere Weiterbildung „Der Abrechnungsprofi“

ans Herz zu legen.

Nachdem wir bereits im ersten Halbjahr eine

Veranstaltung mit Referentin Barbara Tretter

mit sehr guter Resonanz durchgeführt hatten,

werden wir im November einen weiteren Termin

zur „Optimierung Ihres Honorarpotentials“

anbieten.

Die Teilnehmerinnen des Junitermins empfehlen

es Ihnen:

„Ein Seminar aus der Praxis! Uns wurden wirklich

gut umsetzbare Tipps und Tricks vermittelt,

die einfach realisierbar sind!“

„Der Nachmittag mit der Seminarleiterin war

sehr abwechslungsreich, lebendig, beeindruckend

und informativ.“

„Sehr informativ und praxisnah vermittelt …

Einfach nur sehr gut!“

„Das Seminar mit Frau Tretter war herrlich

erfrischend, gepaart mit Witz und viel Charme.

Wir Teilnehmerinnen durften einen sehr

informativen, spannenden Tag mit ihr erleben

und dabei viel über die richtige Dokumentation

und die daraus folgende korrekte Abrechnung

lernen.“

„Sehr anschaulich und praxisbezogen in einem

sehr guten Stimmungsambiente!“

„Kurzum: Alles Top!“

Kontakt

Lorenz Dental He stedt GmbH & Co. KG

Betriebsstä e Gardelegen

An der breiten Gehre 17 . 39638 Gardelegen

Telefon: (0 39 07) 77 92 58

Email:

Seminar-Termin

gardelegen@lorenzdental .de

Der Abrechnungsprofi

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9. November 2016 14:00-19:00 Uhr

Wi shaus Gardelegen

Ernst-von-Bergmann-Str. 7a

39638 Gardelegen

Informationen zur Anmeldung erhalten Sie auf der letzten Seite.

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Optimale Implantatprothetik

Zusammenarbeit ist das A und O

von Juana Mende, LD Chemnitz

Anfang Juni folgten 16 Teilnehmer/innen unserer

Einladung, um sich – in der atemberaubenden

Kulisse von Burg Scharfenstein – im Bereich der

navigierten Implantion und individueller Abutments

weiterzubilden.

Zu Beginn thematisierte Dr. Michael Krebs das spannende

Frage: Was passiert wenn man von einer Wunde immer

wieder den Schorf entfernt?

Anhand aufwändiger Live-OP Video´s unterstrich er in

seinem Vortrag, welche Vorteile die Sofortimplantation

bietet und welche Indikationen gegeben sein müssen,

um auf diesem Wege beeindruckende ästhetische Ergebnisse

zu erzielen.

Nach einer kleinen Stärkung nahm Dr. Carolin Pudwell

Bezug auf die Wichtigkeit der parodontalen Vorbehandlung

sowie die Beseitigung von Rezidividen vor der geplanten

Implantation.

Der renommierte Annaberger Oralchirurg Dr.

Roberto Städler brachte dem Auditorium während

seines Vortrages die Beckenbodentransplantation

sowie die Vorteile navigierter Implantationen

näher.

Auf die notwendigen prothetischen Voraussetzungen

für eine erfolgreiche Umsetzung

ging ZTM Simone Agsten ein.

Die Kernaussage unserer interdisziplinären

Weiterbildung lässt sich auf einen Nenner

bringen:

Das wichtigste Kriterium, um einen höchst

zufriedenen Patienten aus der Praxis gehen zu

sehen, ist eine enge Zusammenarbeit und

Abstimmung zwischen Oralchirurg, Zahnarzt

und Zahntechniker zu allen wichtigen Behandlungsparametern:

Wie viel Knochen ist vorhanden?

Wo soll das Implantat gesetzt werden

und was ist prothetisch möglich?

Die im Nachgang geführten Gespräche ergaben

ein durchweg positives Bild zu den Kursinhalten.

Und der/die Eine oder Andere fühlte

sich durch die aufgezeigten Möglichkeiten

einer ästhetischen Sofortversorgung dazu

animiert, dies zukünftig direkt in der Praxis

umzusetzen.

Kontakt

Lorenz Dental Chemnitz GmbH & Co. KG

Heinrich-Lorenz-Str. 40 . 09120 Chemnitz

Telefon: (03 71) 49 57 97 00

Email:

chemnitz@lorenzdental .de

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.

Der dentale Newsletter Ausgabe 04/2016

Zahnärztliche MVZ´s und ihre praktische Umsetzung

Step by Step zum Zahnärzte-MVZ

von Christine Götz, sbu Zwickau

Nachdem wir von den steuerlichen, buchhalterischen

und gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten

und Folgen der Gründung eines MVZ berichtet

haben, stellen wir heute in kleinen Teilschritten

– auch unter Einbezug des Zeitrahmens – den

Weg ins MVZ dar. Diese unterscheiden sich zwischen

gewählter Rechtform und angestrebter zeitgleicher

Veränderungsbreite (z. B. gleichzeitige

Anstellung weiterer Ärzte, Erweiterung Praxisräumlichkeiten

etc.).

Schritt 1: Motivlage und Planung (1-2 Monate)

Zunächst sind die Motive, die zu der Überlegung der Gründung

eines MVZ geführt haben, abzuwägen. Diesbezüglich

verweisen auf unseren Artikel der Ausgabe 03/2015

(Vorteile/Nachteile des MVZ). Ist die Gründung des MVZ

für die zugrundeliegende Motivation geeignet? Hier sollten

ggf. auch Alternativen geprüft werden.

Im Rahmen der Gründung eines MVZ ist auch die finanzwirtschaftliche

Planung sinnvoll, um den wirtschaftlichen

Nutzen abwägen zu können. Im Rahmen dessen

sollte eine Branchenanalyse erfolgen, bei der geprüft

wird, wie sich die Konkurrenz im Markt positioniert und

welche strategische Ausrichtung das MVZ im Markt anstreben

sollte. Auch die für die strategische Ausrichtung

anfallenden Kosten sollten in der finanzwirtschaftlichen

Planung berücksichtigt werden. Sollen weitere Veränderungen

wie z. B. die Ausweitung des Personals oder die

Ausweitung der Räumlichkeiten mit der MVZ-Gründung

einhergehen, sind diese ebenfalls unter finanzwirtschaftlichen

Gesichtspunkten zu beleuchten. Auch

grundsätzliche Überlegungen zur Aufbau- (Verantwortlichkeiten)

und Ablauforganisation (wie ist der Weg des

Patienten durch das MVZ) sollten noch einmal auf den

Prüfstand gestellt werden, um die Wirtschaftlichkeit des

MVZ zu gewährleisten. Zur finanzwirtschaftlichen Planung

berichten wir detailliert in der nächsten Ausgabe.

Auch ein Vergleich mit anderen Praxen (Benchmarking)

gibt unter bilanzierenden Praxen ein konkreteres und

aussagekräftigeres Bild ab.

Schritt 2: Prüfung der rechtlichen Gegebenheiten

(1-2 Monate)

Im zweiten Schritt sollten die rechtlichen Gegebenheiten

geprüft werden hinsichtlich

• Gründungsberechtigung

• Rechtsformwahl (siehe Ausgabe 02/16)

sowie der Gesellschaftsvertrag aufgesetzt

und unterzeichnet werden.

Sollte das MVZ in der Rechtsform einer GmbH

gegründet werden, ist zu bedenken, dass die

GmbH-Gründung im Vorfeld vollumfänglich

abgeschlossen sein muss, bevor die Beantragung

bei der KZV auf Zulassung des MVZ gestellt

wird. Hintergrund hierfür ist, dass die

GmbH als juristische Person erst mit Eintragung

ins Handelsregister entsteht. Im Falle

der Personengesellschaft können Abschluss

des Gesellschaftsvertrags und die Beantragung

bei der KZV parallel ablaufen.

Schritt 3: Beantragung auf Zulassung des

MVZ bei der zuständigen KZV (½ Monat)

Schließlich muss das MVZ von der KZV zugelassen

werden. Dies erfolgt über den Zulassungsausschuss,

der mehrmals jährlich tagt

und dessen Beantragungsfristen beachtet

werden sollten, um nicht ungewollt die zeitliche

Planung der MVZ-Gründung zu gefährden.

Die zuständigen KZVen stellen die entsprechenden

Formulare zur Verfügung.

Schritt 4: ggf. Anpassung von Verträgen

(1-2 Monate)

Nach Einreichen des Antrags bei der KZV können

bereits folgende Verträge angepasst werden:

• Arbeitsverträge

• Mietverträge

• Sonstige Verträge

Die Verträge müssen immer dann angepasst

werden, wenn mit der MVZ-Gründung zivilrechtlich/gesellschaftsrechtlich

eine neue

Gesellschaft entsteht. Der Abschluss der Verträge

erfolgt jedoch erst nach erfolgter Zulassung

des MVZ durch die KZV.

Schritt 5: Zulassungsausschusssitzung

In der Zulassungsausschusssitzung muss

auch der zahnärztliche Leiter des ZMVZ benannt

werden, der mindestens halbtags im

MVZ tätig wird und die Tätigkeit der Angestellten

sowie die Einhaltung der vertragszahnärztlichen

Pflichten überwacht. Bei einem

MVZ in der Rechtsform der GmbH ist in

der Regel auch eine selbstschuldnerische

Bürgschaft abzugeben.

Schritt 6: Abschluss der Verträge nach Zulassung

MVZ (1 Monat)

Nach Zulassung des MZV durch die KVZ können

die bereits vorbereiteten angepassten

Verträge abgeschlossen werden und somit

ihre Rechtswirksamkeit erlangen.

Insgesamt dauert eine MVZ-Gründung mindestens

sechs Monate und sollte gründlich und

unter Zuhilfenahme eines mit MVZ-Gründungen

erfahrenen Rechtsanwalts oder Steuerberaters

geplant werden.

Kontakt

sbu | BLUM UND STEUER Steuerberatungsgesellscha

mbH & Co. KG

.

Dr.-Friedrichs-Ring 5 08056 Zwickau

Telefon: (03 75) 27 21 10

Email:

zwickau@sbu-blum-steuer.de

.

Haydnstraße 27 01309 Dresden

Telefon: (03 51) 45 26 990

Email:

Web:

dresden@sbu-blum-steuer.de

www.sbu-steuer.de

Schritt 1 Schritt 2 Schritt 3 Schritt 4 Schritt 5 Schritt 6

Prüfung der

Motivlage

Aufsetzen und

Unterzeichnung

des Gesellschaftsvertrags

Einreichung des Antrages

auf Zulassung des MZV

beim Zulassungsausschuss

Sitzung Zulassungsausschuss

und

Benennung des

ärztlichen Leiters

SCHRITTE ZUM ZAHNÄRZTE-MVZ

Branchenanalyse und

finanzwirtschaftliche

Planung

Rechtliche und

steuerliche Prüfung

der Möglichkeiten

hinsichtlich der:

- Gründungsberechtigung

- Rechtsformwahl

nur bei GmbH´s

Gründung der

Gesellschaft einschließlich:

- Anmeldung Handelsregister

- Einzahlung Stammkapital

- Eintragung im Handelsregister

Ggf. Anpassung von

Verträgen an die neue

Gesellschaft

Abschluss der

vorab angepassten

Verträge

1-2 Monate 1-2 Monate ½ Monat 1-2 Monate 1 Monat

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Ihr Feedback

per Fax: (03 75) 27 41 044 oder Email: zahnseite@lorenzdental.de

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Weiterbildungsplaner 2016/17

Veranstaltung Datum Veranstaltungsort

Praxisabgabe rechtzeitig planen – Strategie 55plus 09.09.16 Prenzlau

Die Praxis systemisch führen 21.09.16 Weimar

Der Abrechnungsprofi 21.09.16 Dresden

PROFI-laxe Starterkurs 28.09.16 Neubrandenburg

Zeit ist Geld – optimale Organisation in der Zahnarztpraxis 19.10.16 Glauchau

„lunch & learn“ Vollkeramiken und ihre Befestigungsmöglichkeiten 19.10.16 Salzgitter

Oft vergessene Positionen der GOZ 26.10.16 Riesa

Individuelle Abutments und Gingivaformer 26.10.16 Hettstedt

Hygienemanagement und Hautschutz 04.11.16 Leipzig

Der Abrechnungsprofi 09.11.16 Gardelegen

Hygienemanagement 18.11.16 Suhl

„lunch & learn“ Vollkeramiken und ihre Befestigungsmöglichkeiten 23.11.16 Dresden

Nur wer handelt macht Wissen zu Erfolg! Betriebswirtschaft und Steuern im Unternehmen Zahnarztpraxis 14.03.17 Erfurt

PROFI-laxe „Implantatprophylaxe“ 22.03.17 Neubrandenburg

PROFI-laxe „Risikofaktoren“ 27.09.17 Neubrandenburg

Weiterführende Informationen sowie Anmeldeformulare

zu diesen und sonstigen Weiterbildungen finden Sie tagesaktuell

unter lorenzdental.de/seminare.

© Lorenz Dental Management GmbH & Co. KG . 2016

Telefon (03 75) 27 41 049 . Fax 27 41 044 . zahnseite@lorenzdental.de

Fotos: Lorenz Dental Gruppe und Gastautoren

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