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10.09.16 Lindauer Bürgerzeitung

10.09.16 Lindauer

LINDAUER Bürgerzeitung mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B) 10. September 2016 · Ausgabe KW 36/16 · an alle Haushalte ANSICHTEN Hans-Jörg Apfelbacher, Geschäftsführer Lindauer Bürgerzeitung Noch haben wir Sommerwetter. Auch ich bin derzeit noch sehr gerne mit dem Rad unterwegs. Aber die Tage werden kürzer: Morgens ist es um 6 Uhr noch dunkel, abends verabschiedet sich das Tageslicht bereits ab 20 Uhr. Also sollte man daran denken, wenn man sich aufs Radl schwingt, dass man auch bei Dunkelheit gut gesehen werden kann, wie z.B. morgens im Berufsverkehr in der Stadt. Ist die Strecke auch noch so kurz: Sie bringen sich mit dunkler Kleidung auf einem unbeleuchteten Fahrrad in Gefahr! Spielen Sie bitte nicht mit Ihrer Gesundheit und Ihrem Leben und bringen Sie Fahrzeuglenker nicht in die Situation, mit einem Radler zu kollidieren, nur weil der im Dunkeln kaum zu sehen war! Licht gehört ans Auto, Licht gehört auch ans Rad! Sehen und gesehen werden lautet die Devise im Straßenverkehr. So können wir alle sicherer in die nächste Jahreszeit starten. Erscheinungstermine Ihre nächste BZ erscheint Samstag, 24.09.2016 Samstag, 08.10.2016 Einkaufen: 130. Kunstauktion Exponate können ab 15. September besichtigt werden S. 6 Wissenswertes: Schule Reutin Vierjähriges Sanierungsprojekt abgeschlossen S. 9-11 Essen und Trinken: Apfelernte Apfel- und Birnenernte fällt besser aus, als zunächst befürchtet S. 13 Gesund leben: Jubiläumsfest Die Paracelsus Heilpraktiker Schule in Lindau feiert Jubiläum. Am 17. September wird zur Feier eingeladen. S. 30 „Die Warteliste ist nur eine Momentaufnahme“ Zum Start ins Kindergartenjahr haben die meisten Kinder in Lindau einen Betreuungsplatz Immer im April heißt es in der Abteilung für Kinder, Jugend, Sport der Stadt Lindau: „Einmal tief durchatmen“. Dann nämlich werden die Zahlen der angemeldeten Kinder für die insgesamt 19 Kinder-Betreuungseinrichtungen gemeldet. Und auf den ersten Blick können da auch mal einige Betreuungsplätze fehlen. Für Beate Zanker und Christiane Geiser, die bei der Stadt Lindau für die Kindergärten zuständig sind, beginnt dann ein wahres Puzzlespiel. Bei einem gemeinsamen Treffen mit den Leitern der Betreuungseinrichtungen werden die Listen mit den angemeldeten Kindern abgeglichen. „Viele Eltern melden ihre Kinder in mehreren Kindergärten an“, erklärt Christiane Geiser. Deshalb hat die Zahl der ein- Die Städtischen Kindertageseinrichtungen „Am Hoyerberg“, „Villa Engel“ und „Arche Noah“ sind drei von insgesamt 19 Betreuungseinrichtungen in Lindau. BZ-Fotos: Stadt Lindau gehenden A nmeldungen nichts mit dem tatsächlichen Bedarf zu tun. Bei der Vergabe der Plätze wird in der Regel nach dem Alter der Kinder und nach dem sozialen Bedarf entschieden. Das heißt, Kinder mit berufstätigen und alleinerziehenden Elternteilen haben Vorrang. Grundsätzlich haben Kinder vom ersten Geburtstag bis zur Einschulung einen Rechtsanspruch auf einen Platz in einer Tagesbetreuungseinrichtung. „Allerdings besteht kein Rechtsanspruch auf einen Platz in der Wunscheinrichtung“, erklärt Beate Zanker, die Leiterin der Abteilung Kinder, Jugend, Sport. Wer also sein Kind in einer bestimmten Einrichtung unterbringen möchte und dort keinen Platz bekommt, muss eventuell ▶ Dankeschön-Aktion Die Geschäftsleute der Rickenbacher Straße bedanken sich bei allen Unterstützern S. 20-21 warten. So kann es auch passieren, dass Kindergarten- und Krippenplätze frei bleiben, obwohl Kinder auf der Warteliste stehen. Diese Warteliste ist so lebendig wie das Leben. Familien ziehen weg, Familien ziehen zu, Kinder werden doch daheim versorgt oder ganz plötzlich wird wegen einer beruflichen Veränderung der Eltern ein Betreuungsplatz gebraucht. „Die Warteliste ist immer nur eine Momentaufnahme“, sagt Beate Zanker. Und im Moment stehen nur wenige wirklich dringende Fälle auf der Liste. „Die können wir ab Januar auch unterbringen“, fügt Christiane Geiser an. „Aber nicht unbedingt in der Wunscheinrichtung der Eltern.“ Das liegt vor allem daran, dass die Johanniter, die im ehemaligen Schachener Schulgebäude die Kinderkrippe „Seezwerge“ mit drei Krippengruppen betreiben, ab Januar eine Kindergartengruppe anbieten. Nach den Sommerferien werden die Räumlichkeiten von der Stadt Lindau kindgerecht gestaltet. Die Stadt Lindau selber unterhält die drei Kindertageseinrichtungen „Am Hoyerberg“, „Villa Engel“ und die „Arche Noah“. „Wir sind hier personell sehr gut aufgestellt“, sagt Christiane Geiser. Eine weitere Möglichkeit, Krippenkinder betreuen zu lassen, ist die Großtagespflege, bei der zwei Tagesmütter Kinder in Kleingruppen betreuen. Im Stadtgebiet gibt es die „Bärenkinder“ in Zech und das „Schneckenhäusle“ seit September im Hospital auf der Insel. Organisiert wird diese Art von Betreuung vom Landratsamt und dem Kinderschutzbund. Aufgrund der Zahlen, der neuen Bebauungsgebiete, den damit verbundenen Zuzügen und der unsicheren Entwicklung der Flüchtlingszahlen muss davon ausgegangen werden, dass in Zukunft die Anzahl der Plätze erhöht werden muss. So ist im Oberen Rothenmoos und auf dem ehemaligen Cofely Gelände jeweils der Bau einer Kindertagesstätte vorgesehen. Je nach Betreiber könnten hier zusätzliche Betreuungsplätze entstehen. pat ▶ BZ-Gewinnspiel Auf der Insel wurde das Geschäft „Gustiös“ eröffnet. Die BZ verlost Einkaufsgutscheine. S. 14