Die Filmretrospektive KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI 75/20

LETSCEE

FOREVER ALIVE
IN MEMORIAM
KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI
(1941-1996)

Er starb vor über 20 Jahren, am 13. März 1996. An einem Herzinfarkt während einer Herzoperation. Heuer hätte er am 27. Juni seinen 75. Geburtstag gefeiert. In Erinnerung an sein großartiges Schaffen machte ihn daher die Polnische Filmakademie zum Patron des Jahres 2016: Krzysztof Kieślowski, einer der besten Filmregisseure des 20. Jahrhunderts.

Das LET‘S CEE Film Festival zusammen mit Cineplexx International, dem Polnischen Institut Wien und dem Polnischen Filminstitut (PISF) in Warschau erinnern an den großen Regisseur und zeigen die Filmretrospektive Krzysztof Kieślowski 75/20. Bei acht Filmen gibt es nach der Vorführung moderierte Publikumsgespräche mit dem legendären Bürgerrechtsanwalt und Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz, der gemeinsam mit Kieślowski für die meisten von dessen Spielfilmen die Vorlagen geliefert und damit Filmgeschichte geschrieben hat; bei der Doku Still Alive. Ein Film über Krzysztof Kieślowski wird der Buch- und Drehbuchautor Stanisław Zawiśliński für ein Q&A zur Verfügung stehen.

Information: http://www.letsceefilmfestival.com/news-detail/items/372.html

FOREVER ALIVE

IN MEMORIAM

KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI (1941-1996)

DIE FILMRETROSPEKTIVE

KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI 75/20

Fr., 30. September – Mi., 5. Oktober 2016

Urania Kino, Wien

Erstmals in Österreich: Kieślowskis zehn wichtigste Spielfilme digital perfekt restauriert • Acht Q&As

mit Krzysztof Piesiewicz, dem legendären Drehbuchautor • Plus zwei Dokus über Kieślowski (eine

davon inklusive Publikumsgespräch mit dem Drehbuchautor Stanisław Zawiśliński) • Alle Screenings

in Originalfassung mit englischen Untertiteln • Preis: nur 7,50 Euro pro Ticket • Jetzt kaufen oder

reservieren: im Urania Kino, auf www.cineplexx.at bzw. telefonisch unter +43 1 715 82 06


CINEPLEXX

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19 MAL IN ÖSTERREICH.

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ÜBER KIEŚLOWSKI... UND PIESIEWICZ

„Krzysztof Kieślowskis Kino gleicht einer Pilgerfahrt für Jungfrauen und Abstinenzler,

einem Kreuzgang des Geistes und einem Friedhof der Lust.“

Die Zeit, Deutschland

„He drank too much and smoked too much, he was proud, arrogant, entertainingly

cynical – in other words, my kind of guy. He was also one of the world‘s great diretors...,

a giant of the cinema and a crusader for humanity.“

Harvey Weinstein, Hollywood-Producer (Pulp Fiction, The English Patient, Gangs of

New York, Silver Linings Playbook, Django Unchained, etc.)

„Kieślowski is an incarnate pessimist in the most endearing way. A lovely man who

exudes irony, candour and sensitivity.”

Politiken, Dänemark

„I am always reluctant to single out some particular feature of the work of a major filmmaker

because it tends inevitably to simplify and reduce the work. But in this book of

screenplays by Krzysztof Kieślowski and his co-author, Krzysztof Piesiewicz, it should

not be out of place to observe that they have the very rare ability to dramatize their

ideas rather than just talking about them. By making their points through the dramatic

action of the story they gain the added power of allowing the audience to discover

what‘s really going on rather than being told. They do this with such dazzling skill, you

never see the ideas coming and don‘t realize until much later how profoundly they have

reached your heart.”

Stanley Kubrick, Regie-Genie (Spartacus, Dr. Seltsam, 2001: Odyssee im Weltraum,

Shining, Full Metal Jacket, Eyes Wide Shut, etc.)

Veranstalter:

Hauptförderer:

Unser besonderer Dank gilt insbesondere auch unseren Haupt- und Medienpartnern:

VORWORT

Krzysztof Kieślowski, der vor 20 Jahren verstorben ist, würde heuer seinen 75.

Geburtstag feiern. Der Verein LET’S CEE Filmfestival zeigt anlässlich dieser Jahrestage

in Zusammenarbeit mit Cineplexx International, dem Polnischen Institut Wien

und dem Polnischen Filminstitut in Warschau (PISF) sowie mit Unterstützung aller

unten genannten weiteren Sponsoren und Medienpartnern die zehn wohl wichtigsten

Spielfilme des Kult-Regisseurs, und zwar erstmals in Österreich in Originalfassung mit

englischen Untertiteln und in einer erst jüngst perfekt restaurierten digitalen Fassung.

Für Cineasten fast schon ein Muss: Krzysztof Piesiewicz, der bekannte Bürgerrechtsanwalt

und zugleich legendäre Drehbuchautor der meisten Kieślowski-Filme, wird bei

acht Spielfilmen nach der Vorführung im Rahmen von moderierten Gesprächen Fragen

aus dem Publikum beantworten. Und wer sich für einen Überblick über Leben und

Werk eines der wohl wichtigsten Autorenfilmers des 20. Jahrhunderts interessiert,

ist bei dieser Retrospektive gleichermaßen bestens aufgehoben: Es stehen nämlich

auch zwei herausragend gute Dokumentarfilme über Leben und Werk des berühmten

polnischen Filmemachers auf dem Programm. Bei einem davon wird es übrigens

ebenfalls ein Q&A geben, und zwar mit dem renommierten Kieślowski-Experten sowie

Buch- und Drehbuchautoren Stanisław Zawiśliński. Wir wünschen Ihnen spannende

Kinoabende!

GRUSSWORT:

Ich bin sehr froh, dass die Organisatoren der Retrospektive

dem österreichischen Publikum die Spielfilme von Krzysztof

Kieślowski erstmals in der neuen, digital restaurierten Fassung

präsentieren werden. Trotz des bereits 20. Todestages eines

der wichtigsten polnischen Regisseure, ist Kieślowski nach

wie vor ein kreativer Schöpfer, der das europäische Kino

zutiefst beeinflusst hat. Sein großartiges Werk, das ein bedeutendes

Element der gemeinsamen europäischen Kultur

bildet, soll nicht vergessen werden. Es lohnt sich in jedem

Fall, sich sowohl daran zu erinnern als es auch immer wieder

neu zu entdecken.

Magdalena Sroka

Direktorin des Polnischen Filminstituts in Warschau

Fot. Marcin Kułakowski / PISF

Ebenfalls herzlichen Dank an weitere Unterstützer und Kooperationspartner, allen voran an die Botschaft der Republik Polen in Wien, die VHS Wiener Urania, New Ground Productions, Liliac – The Wine of

Transylvania, XXV Polnische Kulturtage in Österreich, das Lichtspiele Magazin, das Magazin für Studenten UNIMAG, das Magazin METROPOLE - Vienna in English sowie die Monatszeitschrift „Polonika“.

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SAMSTAG | 1. OKTOBER 2016 | 19:00 UHR

EIN KURZER FILM ÜBER DIE LIEBE

A SHORT FILM ABOUT LOVE | KRÓTKI FILM O MIŁOŚCI

SAMSTAG | 1. OKTOBER 2016 | 21:15 UHR

EIN KURZER FILM ÜBER DAS TÖTEN

A SHORT FILM ABOUT KILLING | KRÓTKI FILM O ZABIJANIU

Der 19-jährige Tomek träumt von der Liebe... und beobachtet Abend für Abend mit

einem gestohlenen Teleskop die um einige Jahre ältere Künstlerin Magda, die im

Hochhaus gegenüber lebt. Die wiederum misstraut großen Gefühlen, fanden doch

alle ihre Affären immer wieder ein unglückliches Ende. Tomek nimmt sogar einen

Job als Milchmann an, nur um Magda näher zu kommen. Eines Tages lockt er die

attraktive Frau unter falschem Vorwand zur Poststation, bei der er arbeitet. Als der

junge Voyeur ihr endlich gesteht, dass er sich in sie verliebt hat, lädt Magda ihn in

ihre Wohnung ein. Ein ungleiches Spiel mit ungewissem Ausgang beginnt. Ein kurzer

Film über die Liebe ist zugleich auch eine spannende Auseinandersetzung mit dem

Thema Einsamkeit und hat rund 30 Jahre nach seiner Entstehung nichts von seiner

Aktualität eingebüßt.

Land POLEN | Jahr 1988 | Farbe | Dauer 86 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENGLISCHEN

UNTERTITELN | Genre DRAMA, LOVESTORY | Regie KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Drehbuch

KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Kamera WITOLD ADAMEK | Musik

ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller GRAŻYNA SZAPOŁOWSKA, OLAF LUBASZENKO, STEFANIA

IWIŃSKA | Auszeichnungen (Auswahl) SAN SEBASTIAN IFF 1988: Spezialpreis der Jury,

FIPRESCI Preis, OCIC Preis | POLNISCHES FF GDAŃSK 1988: Großer Preis für den besten Film,

Preise für das beste Drehbuch, die beste Kamera, die beste Hauptdarstellerin und die beste

Nebendarstellerin

Ein trostloses Wohnviertel in Warschau in den 1980ern. Ein mürrischer Taxifahrer

geht seiner Arbeit nach, der idealistische Piotr hat gerade seine Abschlussprüfung

als Rechtsanwalt bestanden und der junge, haltlose Jacek streunt ziellos durch

die Stadt. Die drei haben miteinander nichts zu tun – bis der Zufall ihre Leben auf

verhängnisvolle Weise verbindet. Jacek ermordet den Taxifahrer, grundlos und brutal.

Wenig später wird er verhaftet und Piotr, ein Gegner der Todesstrafe, zu seinem Verteidiger

bestellt. Dass Jacek gehängt wird, kann er trotzdem nicht verhindern. In der

Kinoversion des fünften Teils der Dekalog-Reihe geht es um das Gebot „Du sollst nicht

töten”. Dass es nicht nur für jeden Menschen, sondern auch für jede Gemeinschaft

gelten sollte, führt Kieślowski dem Betrachter mit seinem verstörenden, nicht nur farblich

ungewöhnlichen Opus eindrucksvoll vor Augen.

Land POLEN | Jahr 1988 | Farbe | Dauer 84 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENGLISCHEN

UNTERTITELN | Genre DRAMA, KRIMINALGESCHICHTE | Regie KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI

Drehbuch KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Kamera SŁAWOMIR IDZIAK

Musik ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller MIROSŁAW BAKA, KRZYSZTOF GLOBISZ, JAN TESARZ

Auszeichnungen (Auswahl) CANNES FF 1988: Jurypreis für die beste Regie, FIPRESCI Preis,

Nominierung für die Goldene Palme | EUROPÄISCHER FILMPREIS 1988: Felix für den besten

europäischen Spielfilm | POLNISCHES FF GDAŃSK 1988: Großer Preis – Goldener Löwe (Krzysztof

Kieślowski)

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FREITAG | 30. SEPTEMBER 2016 | 21:15 UHR

DIE ZWEI LEBEN DER VERONIKA

THE DOUBLE LIFE OF VÉRONIQUE | PODWÓJNE ŻYCIE WERONIKI

SONNTAG | 2. OKTOBER 2016 | 19:00 UHR

DREI FARBEN: BLAU

THREE COLORS: BLUE | TRZY KOLORY: NIEBIESKI

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Weronika lebt in Polen und ist eine begnadete Sängerin. Sie leidet an einer schweren

Herzerkrankung. Véronique, die in Frankreich zu Hause ist und ihr zum Verwechseln

ähnlich sieht, ist ebenfalls der Musik verfallen. Und auch sie leidet an einer Herzschwäche.

Beide sind zudem am gleichen Tag geboren und Linkshänderinnen. Und

das sind noch lange nicht alle Gemeinsamkeiten. Als Weronika bei ihrem ersten

großen Konzert stirbt, spürt Véronique, das etwas Schreckliches passiert ist. Das

symbolreiche und poetische Filmmärchen ist ein Liebeslied auf den Zufall und das

Schicksal, das Übersinnliche und die Sensibilität, auf die Gefühle und auf die Kraft der

Ahnung. Kieślowski ist – unter anderem mit fein komponierten (und oft gelbstichigen)

Bildern und bezaubernder ätherischer Musik – mit diesem Film zweifellos ein filmhistorisch

bedeutendes Meisterwerk gelungen.

Land FRANKREICH, POLEN, NORWEGEN | Jahr 1991 | Farbe | Dauer 98 MIN. | Sprache

FRANZÖSISCH MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN | Genre DRAMA, FANTASY, MUSIK | Regie

KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Drehbuch KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI

Kamera SŁAWOMIR IDZIAK | Musik ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller IRÈNE JACOB, HALINA

GRYGLASZEWSKA, KALINA JĘDRUSIK | Auszeichnungen (Auswahl) CANNES FF 1991: Preis

für die beste Schauspielerin, FIPRESCI Preis, Preis der ökumenischen Jury | WARSCHAU FF 1991:

Publikumspreis | GOLDEN GLOBE 1992: Nominierung für den besten ausländischen Film

Julia verliert bei einem Autounfall ihre Tochter und ihren Mann, einen berühmten

Komponisten. Nach einer Zeit der emotionalen Lähmung versucht sie, ihr Leben wieder

in den Griff zu kriegen. Sie beschließt, mit ihrem alten Leben zu brechen und weg von

zu Hause und von alten Freunden einen Neustart zu versuchen. Sie geht nach Paris,

sucht die Anonymität der Großstadt. Tatsächlich lernt sie aber ebendort die Geliebte

ihres Mannes kennen... und auch, dass sie nur die Aufarbeitung der Vergangenheit

von ihrem Schmerz befreien kann. Drei Farben: Blau ist der erste Teil einer Trilogie, in

der die drei Farben der französischen Revolution und der heutigen Trikolore für Freiheit,

Gleichheit und Brüderlichkeit stehen. Audiovisuell überaus fesselnd, emotional stark

nachhallend, vielfach preisgekrönt und somit ein Pflichtfilm, nicht nur für eingefleischte

Kieślowski-Fans.

Land FRANKREICH, POLEN, SCHWEIZ | Jahr 1993 | Farbe | Dauer 100 MIN. | Sprache FRAN-

ZÖSISCH MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN | Genre DRAMA, MYSTERY | Regie KRZYSZTOF

KIEŚLOWSKI Drehbuch KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Kamera

SŁAWOMIR IDZIAK | Musik ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller JULIETTE BINOCHE, BENOÎT

RÉGENT, EMMANUELLE RIVA | Auszeichnungen (Auswahl) VENEDIG FF 1993: Preise für den

besten Film, die beste Kamera und die beste Schauspielerin | GOLDEN GLOBES 1994: Nominierungen

für den besten ausländischen Film | CÉSARS 1994: Preise für die beste Schauspielerin

und den besten Schnitt


SONNTAG | 2. OKTOBER 2016 | 21:15 UHR

DREI FARBEN: WEISS

THREE COLORS: WHITE | TRZY KOLORY: BIAŁY

MONTAG | 3. OKTOBER 2016 | 19:00 UHR

DREI FARBEN: ROT

THREE COLORS: RED | TRZY KOLORY: CZERWONY

Dominique, eine attraktive Französin, lässt sich von Karol, einem polnischen Friseur,

scheiden, weil der seit der Hochzeit ihrer sexuellen Leidenschaft nicht gerecht wird.

Karol verliert seinen Laden und landet ohne Geld und Pass auf der Straße. Alles

scheint verloren, da trifft er einen Landsmann, der ihn in einem Koffer zurück nach

Warschau schmuggelt. Dort beginnt er, erfolgreich mit Grundstücken zu spekulieren

sowie Rachepläne gegen seine Exfrau zu schmieden; er will ihr Gleiches mit

Gleichem vergelten. In der Tat wird er schnell wohlhabend und schließlich gelingt es

ihm auch, Dominique mit seinem fingierten Tod nach Warschau zu locken. Sein Plan

scheint aufzugehen, wenn da die Liebe nicht wäre... Im zweiten Teil der Drei-Farben-Trilogie

betrachtet Kieślowski die Gleichheit mit wenig Ernst und viel Ironie. Eine bittersüße,

witzige Komödie!

Land FRANKREICH, POLEN, SCHWEIZ | Jahr 1994 | Farbe | Dauer 91 MIN. | Sprache FRAN-

ZÖSISCH MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN | Genre DRAMA, LOVESTORY | Regie KRZYSZTOF

KIEŚLOWSKI | Drehbuch KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Kamera

EDWARD KŁOSIŃSKI | Musik ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller JULIE DELPY, ZBIGNIEW

ZAMACHOWSKI, JANUSZ GAJOS, JERZY STUHR | Auszeichnungen (Auswahl) BERLIN IFF

1994: Silberner Bär für die beste Regie, Nominierung für den Goldenen Bären | HUESCA FF 1994:

Preis für den besten Film

Valerie, Studentin und Model, bringt nach einem Autounfall einen Hund zu seinem

Besitzer zurück. Der, ein verbitterter pensionierter Richter, wirkt nicht gerade wirklich

um das Tier besorgt und möchte eigentlich am liebsten nicht gestört werden. Er

verbringt seine Tage damit, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und

diese zu überwachen, stets neugierig, was sie als nächstes tun werden. Nach einem

Leben voller Urteile will er nur mehr ein distanzierter Beobachter sein. Von der Liebe

enttäuscht, hat er noch dazu viele Jahre in einer Art emotionaler Warteschleife gelebt

und seine Wunden geleckt. Valerie begegnet er anfangs auch unfreundlich, dann

aber beginnt er ihr von sich zu erzählen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein

immer enger werdendes Verhältnis. Und dann ist da auch noch Auguste, ein junger

Nachbar, der ebenfalls Richter werden will.

Land FRANKREICH, SCHWEIZ, POLEN | Jahr 1994 | Farbe | Dauer 99 MIN. | Sprache FRAN-

ZÖSISCH MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN | Genre DRAMA, LOVESTORY | Regie KRZYSZTOF

KIEŚLOWSKI | Drehbuch KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Kamera

PIOTR SOBOCIŃSKI | Musik ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller IRÈNE JACOB, JEAN-LOUIS

TRINTIGNANT, FRÉDÉRIQUE FEDER | Auszeichnungen (Auswahl) VENEDIG FF 1993: Preise

für den besten Film, die beste Kamera und die beste Schauspielerin | GOLDEN GLOBES 1994:

Nominierung für den besten ausländischen Film | CÉSARS 1994: Preis für den besten Soundtrack

| BAFTA AWARDS 1994: mehrere Nominierungen

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www.polnisches-institut.at


MONTAG | 3. OKTOBER 2016 | 21:15 UHR

OHNE ENDE

NO END | BEZ KOŃCA

DIENSTAG | 4. OKTOBER 2016 | 20:30 UHR

DER ZUFALL MÖGLICHERWEISE

BLIND CHANCE | PRZYPADEK

Polen 1982. Es herrscht das Kriegsrecht. Antek, ein junger Rechtsanwalt, stirbt.

Seine Witwe Ula ist von ihrer Trauer überwältigt. Sie versucht sich abzulenken, durch

Arbeit, durch Sex und sogar durch Hypnose. Aber es gelingt ihr nicht und nicht, sich

von Antek zu lösen – zumal der Tote nach wie vor Einfluss auf das Leben seiner Frau

und seines Sohnes sowie auf den Verlauf eines Prozesses nimmt. Ohne Ende ist ein

melancholisches, komplex erzähltes Meisterwerk. Kieślowskis radikalste Absage an

die Politik ist zugleich auch ein Loblied auf das tiefste aller Gefühle: „Die Liebe“, so

der Regisseur, „ist die einzige Lösung für die menschliche Existenz.” Der Film, bei

dem erstmals der Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz und der Komponist Zbigniew

Preisner mit im Team waren, wurde seinerzeit sowohl von der Regierung als auch

von der Kirche und der Opposition verurteilt.

Land POLEN | Jahr 1985 | Farbe | Dauer 109 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENGLISCHEN

UNTERTITELN | Genre DRAMA, LOVESTORY | Regie KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Drehbuch

KRZYSZTOF PIESIEWICZ, KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Kamera JACEK PETRYCKI

Musik ZBIGNIEW PREISNER | Darsteller GRAŻYNA SZAPOŁOWSKA, MARIA PAKULNIS,

ALEKSANDER BARDINI, JERZY RADZIWIŁOWICZ | Auszeichnungen (Auswahl) LUBUSKIE

LATO FILMOWE (LLF) 1985 Awards für den besten Film und die beste Schauspielerin (Grażyna

Szapołowska)

Witek läuft einem Zug nach. Was danach passiert, hängt ganz vom Zufall ab – und

der führt das Leben bekanntlich in ganz unterschiedliche Richtungen. Im ersten

Szenario trifft er im Abteil einen überzeugten Kommunisten, der ihn überredet, der

Jugendorganisation der Partei beizutreten. In der zweiten Version versäumt der junge

Mann den Zug, weil sich ihm ein Kontroller in den Weg stellt. Er leistet Widerstand

und landet im Arbeitslager, wo er einen militanten Oppositionellen trifft, der ihn auf

seine Seite zieht. Im dritten Szenario fährt Witek der Zug schließlich ebenfalls vor der

Nase davon, freilich trifft er genau deswegen auf die Frau seiner Träume. Ein formal

herausragender Film, dessen Grundidee oftmals kopiert wurde und der sechs Jahre

lang in Polen nicht gezeigt werden durfte. Der Zufall möglicherweise gilt in der Fachwelt

als eines von Kieślowskis besten und originellsten Werken.

Land POLEN | Jahr 1981 | Farbe | Dauer 114 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENGLISCHEN

UNTERTITELN | Genre DRAMA | Regie KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Drehbuch KRZYSZTOF

KIEŚLOWSKI | Kamera KRZYSZTOF PAKULSKI | Musik WOJCIECH KILAR | Darsteller

BOGUSŁAW LINDA, TADEUSZ ŁOMNICKI, ZBIGNIEW ZAPASIEWICZ | Auszeichnungen

(Auswahl) POLNISCHES FF GDAŃSK 1987: Silberner Löwe, Preise für das beste Drehbuch und

den besten Darsteller, MOSKAU IFF 1987: Preis des Russischen Filmverbands

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MITTWOCH | 5. OKTOBER 2016 | 21:15 UHR

DIE NARBE

THE SCAR | BLIZNA

MITTWOCH | 5. OKTOBER 2016 | 19:00 UHR

DER FILMAMATEUR

CAMERA BUFF | AMATOR

Nach langem Hin und Her wird endlich eine Entscheidung getroffen, und Stefan

Bednarz soll sie als Direktor umsetzen: Die Stadt bekommt eine neue Chemiefabrik.

Der angesehene Parteigenosse und idealistische Ingenieur hat schon früher mit

seiner Frau in der Stadt gelebt, allein er verbindet keine guten Erinnerungen an diese

Zeit. Trotz diverser Bedenken ist Bednarz überzeugt, dass das neue Werk ein Segen

für die Bewohner und vor allem auch für die Arbeiter sein wird. Die leisten freilich

bald Widerstand, und eine Lösung des Konflikts scheint unmöglich. Ein wunderbar

unaufgeregter, wenngleich auch komplex inszenierter Film, der visionär und mit sensiblen

Bildern das Aufeinanderprallen von Systeminteressen mit denen der lokalen

Bevölkerung zeigt. Ein wichtiger Etappenpunkt auf Kieślowskis Weg „vom Dokumentaristen

zum Metaphysiker der Sinnsuche“ (Ray Filmmagazin).

Land POLEN | Jahr 1976 | Farbe | Dauer 112 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENGLISCHEN

UNTERTITELN | Genre DRAMA | Regie KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Drehbuch KRZYSZTOF

KIEŚLOWSKI, ROMUALD KARAŚ | Kamera SŁAWOMIR IDZIAK | Musik STANISŁAW RADWAN

Darsteller FRANCISZEK PIECZKA, JERZY STUHR, JERZY DMOCHOWSKI | Auszeichnungen

(Auswahl) POLNISCHES FF GDAŃSK 1976: Preis für den besten Schauspieler, Spezialpreis der

Jury für Krzysztof Kieślowski | CHICAGO FF 1978: Nominierung für den besten Spielfilm

Filip kauft sich eine 8-mm-Filmkamera, weil er die Geburt seiner Tochter filmen will.

Da er nun die erste Kamera in der ganzen Stadt hat, wird er kurzerhand zum offiziellen

Fotografen der Gemeinde ernannt. Zudem erhält er das Angebot, einen Film über

den 20. Jahrestag der Gründung seines Unternehmens zu machen. Der Angestellte

beschäftigt sich intensiv mit seinem neuen Hobby und entwickelt sich zunehmend

vom introvertierten Privatmann zum künstlerisch ambitionierten Filmemacher und

sozialen Aktivisten. Seine Leidenschaft stößt nicht überall auf Zustimmung: Schon

bald hängt daheim der Haussegen schief und auch in der Firma gibt es Probleme.

Der Filmamateur ist ein mehr oder weniger unverhohlenes Selbstporträt, in dem sich

der Titelheld mehr und mehr von der realen Welt abwendet, um den Fokus auf sich

selbst zu lenken.

Land POLEN | Jahr 1979 | Farbe | Dauer 117 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENGLISCHEN

UNTERTITELN | Genre DRAMA | Regie KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI | Drehbuch KRZYSZTOF

KIEŚLOWSKI, JERZY STUHR (DIALOGE) | Kamera JACEK PETRYCKI | Musik WOJCIECH

KILAR | Darsteller JERZY STUHR, MAŁGORZATA ZĄBKOWSKA, EWA POKAS | Auszeichnungen

(Auswahl) POLNISCHES FF GDAŃSK 1979: Großer Preis für den besten Film, Preis für den besten

Hauptdarsteller | MOSKAU IFF 1979: Preis für den besten Film, FIPRESCI Preis | BERLIN IFF 1979:

Otto Dibelis Filmpreis | CHICAGO IFF 1980: Gold Hugo für den besten Spielfilm

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DIENSTAG | 4. OKTOBER 2016 | 19:00 UHR

KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI: I‘M SO-SO…

FREITAG | 30. SEPTEMBER 2016 | 19:00 UHR

STILL ALIVE. A FILM ABOUT

KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI

Krzysztof Kieślowski, den weltweit gefeierten Regisseur von Meisterwerken wie

der Dekalog-Serie oder der Drei-Farben-Trilogie, findet man in diesem Porträt ausnahmsweise

nicht hinter, sondern vor der Kamera. Er erzählt von seinen Anfängen in

den 70er Jahren, von seiner internationalen Karriere, von seiner Beziehung zu Polen

und von seiner Sicht des Lebens. Das Porträt wurde von seinem ehemaligen Assistenten

Krzysztof Wierzbicki gedreht, der auch eine Reihe anderer Menschen zu Wort

kommen lässt, die Kieślowski gekannt haben. Unter anderem verraten ein Priester

und ein Psychologe, wer und wie er ihrer Meinung nach wirklich war. Der große Filmemacher

starb nur wenige Monate, nachdem diese Aufnahmen gedreht wurden, aber er

hat es noch geschafft, das Endergebnis zu sehen. Seiner Meinung nach war es gut.

Nicht sehr gut, nicht fantastisch – einfach gut. Von einem Mann, der seinen eigenen

Film Drei Farben: Rot als nur zu 35 Prozent perfekt bezeichnete, ist das freilich schon

ein ganz besonderes Lob.

Land DÄNEMARK, POLEN | Jahr 1995 | Farbe | Dauer 56 MIN. | Sprache POLNISCH MIT ENG-

LISCHEN UNTERTITELN | Genre Dokumentarfilm | Regie Jacek Petrycki | Drehbuch Krzysztof

Wierzbicki | Musik Michał Żarnecki | Redaktion Milenia Fiedler | Produzentin Karen Hjort

Auszeichnungen (Auswahl) SUNNY SIDE OF THE DOC 1996: Großer Preis | KARLOVY VARY

IFF 1996: Bester Dokumentarfilm

In dieser Doku wird Krzysztof Kieślowski vor allem auch mittels Erinnerungen seiner

Freunde, seiner Kollegen, seiner Stars, seiner Mitarbeiter, seiner Schüler und seiner

Bewunderer lebendig. Wim Wenders kommt ebenso zu Wort wie Agnieszka Holland,

oder Sławomir Idziak, Jacek Petrycki, Irène Jacob, Zbigniew Preisner, Juliette Binoche

und natürlich, mit Interview-Ausschnitten, Kieślowski selbst. Ergänzend finden auch

zahlreiche Fragmente aus Kieślowskis Produktionen breiten Raum. Von seinen Anfängen

als Student in der Filmschule von Łódź folgt der Film der Karriere des großen

Drehbuchautors und Regisseurs bis hin zu seinen großen internationalen Erfolgen.

Maria Zmarz-Koczanowicz, ehemalige Schülerin Kieślowskis und eine der profiliertesten

Dokumentarfilmerinnen Polens, ist mit Still Alive zehn Jahre nach dessen Tod

ein ebenso spannendes wie informatives Porträt gelungen.

Land POLEN | Jahr 2005 | Farbe | Dauer 81 MIN. | Sprache POLNISCH, FRANZÖSISCH UND

DEUTSCH MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN | Genre Dokumentarfilm | Regie Maria Zmarz-

Koczanowicz | Drehbuch Stanisław Zawiśliński | Kamera Marco Maria Dresen | Musik Wojciech

Pluciński | Redaktion Grażyna Gradoń | Produzenten Sławomir Salamon, Jerzy Jakutowicz

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PROGRAMM IM URANIA KINO

Fr, 30. September

Sa, 1. Oktober

So, 2. Oktober

Mo, 3. Oktober

Di, 4. Oktober

19:00 Uhr | Still Alive. A Film about Krzysztof Kieślowski

Dokumentarfilm, POL 2005, M. Zmarz-Koczanowicz, 81 Min.,

anschl. Q&A mit S. Zawiśliński

21:15 Uhr | Die zwei Leben der Veronika

Spielfilm, POL/FRA/NOR 1991, K. Kieślowski, 98 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

19:00 Uhr | Ein kurzer Film über die Liebe

Spielfilm, POL 1988, K. Kieślowski, 90 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

21:15 Uhr | Ein kurzer Film über das Töten

Spielfilm, POL 1988, K. Kieślowski, 85 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

19:00 Uhr | Drei Farben: Blau

Spielfilm, POL/SUI/FRA 1993, K. Kieślowski, 100 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

21:15 Uhr | Drei Farben: Weiß

Spielfilm, POL/SUI/FRA 1994, K. Kieślowski, 92 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

19:00 Uhr | Drei Farben: Rot

Spielfilm, POL/SUI/FRA 1994, K. Kieślowski, 99 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

21:15 Uhr | Ohne Ende

Spielfilm, POL 1985, K. Kieślowski, 103 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

19:00 Uhr | Krzysztof Kieślowski: I‘m So-So...

Dokumentarfilm, POL/DEN 1996, K. Wierzbicki, 56 Min.

20:30 Uhr | Der Zufall möglicherweise

Spielfilm, POL 1987, K. Kieślowski, 124 Min.,

anschl. Q&A mit K. Piesiewicz

Karten zu allen Screenings sind ab

1. September zum Sonderpreis von

nur 7,50 Euro an der Abendkasse im

Urania Kino, telefonisch unter

+43 1 715 82 06 sowie auf

www.cineplexx.at erhältlich.

KRZYSZTOF KIEŚLOWSKI. SPUREN UND ERINNERUNG

AUSTELLUNG IM POLNISCHEN INSTITUT WIEN

nur € 7,50

pro Karte!

Anlässlich des 75. Geburtstages und 20. Todestages des großen polnischen Regisseurs

Krzysztof Kieślowski (1941-1996) laden das Polnische Institut Wien und das Museum der

Kinematographie in Łódź zur Ausstellung Krzysztof Kieślowski – Spuren und Erinnerung

und zum Gespräch mit Stanisław Zawiśliński, dem Biographen des Regisseurs, ein.

Einige Tage vor seinem Tod sagte Krzysztof Kieślowski, dass er das Geheimnis, wie viel

von ihm selbst in seinen Werken steckt, niemals verraten werde. Die aus vielen Fotos,

Presseausschnitten, Plakaten, Rezensionen und Publikationen bestehende Ausstellung

gibt Cineasten Einblick in das private und berufliche Leben des Regisseurs. Das Material

für die Ausstellung haben u.a. Maria Kieślowska, Marta Kieślowska, Zbigniew Preisner,

Krzysztof Piesiewicz, Irena Strzałkowska, die Europäische Filmakademie, die polnische

Nationalfilmothek, Film Polski - Agencja Promocji, die Filmschule in Łodź und das Museum

für Kinematographie zur Verfügung gestellt.

Do., 29. September 18:30 Uhr

Eröffnung der Ausstellung Krzysztof Kieślowski. Spuren und Erinnerung, anschließend

Gespräch mit dem Buch- und Drehbuchautor Stanisław Zawiśliński. Anmeldung zur

Vernissage erforderlich: 01/533 89 61.

Fr., 30. September – Fr., 14. Oktober zwischen 10:00 und 16:00 Uhr

Die Ausstellung kann täglich außer Samstag und Sonntag im Polnischen Institut Wien

bei freiem Eintritt besichtigt werden

Mi, 5. Oktober

19:00 Uhr | Der Filmamateur

Spielfilm, POL 1980, K. Kieślowski, 117 Min.

21:15 Uhr | Die Narbe

Spielfilm, POL 1976, K. Kieślowski, 112 Min.

IMPRESSUM Herausgeber Verein LET’S CEE Filmfestival, Mommsengasse 6/17, 1040 Wien

Festivalbüro TREIBHAUS, Eschenbachgasse 11, 1010 Wien Für den Inhalt verantwortlich

Dr. Magdalena Żelasko Art Art Direktion Anna Anna Suchenko Lektorat Gloria Gloria Dimmel Dimmel Druck Druck Wograndl- Wograndl-Druck-GmbH,

Druckweg Druckweg 1, 7210 1, Mattersburg 7210 Mattersburg Änderungen Änderungen und Druckfehler und Druckfehler vorbehalten. vorbehalten.

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