aerokurier 10/2016
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<strong>10</strong>/<strong>2016</strong> Deutschland € 5,50 / Schweiz sfr <strong>10</strong> / Österreich € 6,30 / Benelux € 6,40 / Finnland € 8,30 www.<strong>aerokurier</strong>.de / 60. Jahrgang<br />
<strong>aerokurier</strong><br />
DAS MAGAZIN FÜR PILOTEN<br />
Hahnweide<br />
Oldtimer am<br />
Fuße der Teck<br />
de Havilland Dove<br />
Zeitreise in die<br />
50er Jahre<br />
plus 32 Seiten Special<br />
Business<br />
Aviation<br />
FAYENCE UND<br />
DIE „GRANDS VOLS“<br />
Red Bull Air Race<br />
RENNEN<br />
AM RING<br />
VGC Glider Rally<br />
Über Finnlands Weiten<br />
Class Rating Instructor<br />
Kein Fluglehrer<br />
zweiter Klasse<br />
TrixyFormer<br />
Tragschrauber<br />
und Motorrad
digital<br />
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[ EDITORIAL Oktober ]<br />
DIE VIELFALT ERLEBEN<br />
Ob Oldtimer-Fliegertreffen auf der Hahnweide oder Red Bull Air Race –<br />
die Luftfahrt bietet für jeden Geschmack etwas. Wenn wir solche Events als<br />
Eigenwerbung für die General Aviation verstehen, bieten sie große Chancen.<br />
Lars Reinhold,<br />
Redaktionsleiter <strong>aerokurier</strong><br />
Die Voraussetzungen könnten unterschiedlicher nicht sein: Hier eine professionelle Motorsportarena<br />
und der Milliardenkonzern Red Bull als Veranstalter, dort ein kleiner Sonderlandeplatz am Rande der<br />
Schwäbischen Alb und ein enthusiastischer Luftsportverein, der die Fäden in der Hand hält. Was die<br />
beiden Veranstaltungen allerdings gemein haben, ist die Tatsache, dass sie ihre Besucher bei der<br />
Leidenschaft für die Fliegerei packen. Mag es vielleicht beim Air Race mehr um die Action und das<br />
Drumherum gehen, und mag ein Oldtimertreffen wie das auf der Hahnweide mehr jene Freaks erreichen,<br />
die drei Sorten Luftfahrtöl am Verbrennungsgeruch erkennen können, so hat doch beides seine<br />
Berechtigung. Air Race und Oldtimertreffen zeigen als Enden einer Skala zwischen Historie und<br />
Hightech, dass die Luftfahrt für jeden etwas bietet. Flugschauen, egal wie groß, egal mit welchem<br />
Programm und egal, ob professionell oder ehrenamtlich organisiert, sind die beste Eigenwerbung für<br />
die Allgemeine Luftfahrt. Hier entstehen Dialoge zwischen den aktiven Fliegern und den Enthusiasten<br />
ohne Lizenz; und jene Besucher, die einmal einen tollen Flugtag erlebt haben, sind ganz sicher<br />
viel eher bereit, luftfahrtfreundliche Positionen zu unterstützen, wenn wieder einmal über Verbote<br />
diskutiert wird.<br />
Dass es der General Aviation in Deutschland alles andere als leicht gemacht wird, zeigen die<br />
Einschränkungen des Kunstfluges durch die Anwendung der Ruhezeiten aus der Landeplatz-Lärmschutzverordnung.<br />
Mit dem AIC 04/16 ist die DFS auf Anweisung des Verkehrsministeriums komplett<br />
übers Ziel hinausgeschossen. Mit einer Dehnung der Verordnungen bis an die Schmerzgrenze soll<br />
hier ein Problem beseitigt werden, das es in der Fläche so gar nicht geben dürfte. Vielerorts erlegen<br />
sich Kunstflieger selbst Einschränkungen auf, um die Nachbarschaft nicht unnötig zu stören. Sie<br />
aufgrund eines lokalen Rechtsstreits in Sippenhaft zu nehmen, ist absurd. Dass das Ministerium auf<br />
Anfrage in der Sache keine Antwort gibt, ist ein Armutszeugnis für Dobrindt und seine Mitarbeiter.<br />
Bleibt zu hoffen, dass die AOPA und der DAeC mit den in der Causa angestrebten Verfahren erfolgreich<br />
sind und die Gerichte klarstellen, dass Paragraf 1 des Luftverkehrsgesetzes, nach dem die<br />
Nutzung des Luftraums frei ist, nicht einfach ausgehebelt werden kann.<br />
Diskutieren Sie mit! Wir freuen uns über eine E-Mail (redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de), ein Fax (+49 711 182-1781)<br />
oder einen Brief (Redaktion <strong>aerokurier</strong>, Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart) für unser Leserforum. Bitte vergessen<br />
Sie nicht, Ihre Adresse und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen anzugeben.<br />
Fotos: Frank Martini, mps-Fotostudio, Stefan Schmoll<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 3
<strong>10</strong>4<br />
Vater<br />
des Kiebitz<br />
Michael Platzer über<br />
sein Lebenswerk<br />
Motorfliegen<br />
6 Red Bull Air Race<br />
Alte Hasen und junge Wilde<br />
kämpfen über dem Lausitzring<br />
um Sekunden und Punkte<br />
16 de Havilland Dove<br />
Luftreisen wie in den 50er<br />
Jahren – eine hübsch restaurierte<br />
Zweimot bietet genau<br />
dieses Gefühl<br />
26 Historie auf der Hahnweide<br />
Luftfahrtgeschichte zum<br />
Anfassen gab es beim<br />
18. Flieger-Oldtimertreffen<br />
am Fuße der Burg Teck<br />
Magazin<br />
22 Tipps für Trips<br />
Zwischen Barock und Moderne,<br />
bietet sich Donaueschingen für<br />
einen Besuch per Flugzeug an<br />
25 Buchtipp<br />
Waren die Wrights die ersten<br />
Flieger? Ein Buch äußert Zweifel<br />
UL/LSA<br />
30 Pilot Report TrixyFormer<br />
Tragschrauber und Elektromotorrad<br />
in einem – der <strong>aerokurier</strong><br />
testet den TrixyFormer<br />
Inhalt Nr. <strong>10</strong> <br />
Oktober <strong>2016</strong> I 60. Jahrgang<br />
16<br />
4 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong><br />
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<strong>10</strong>4 Porträt<br />
Michael Platzer hat mit seinem<br />
Kiebitz ein legendäres<br />
Selbstbau-Flugzeug geschaffen<br />
Praxis<br />
35 CRI statt Fluglehrer<br />
Der Class Rating Instructor<br />
ist nicht nur ein Fluglehrer<br />
zweiter Klasse<br />
38 Expertentipp<br />
Wie man sich vor Kohlenmonoxid<br />
im Cockpit schützen kann<br />
71 Recht zu Passagierflügen<br />
Was Privatpiloten mit welcher<br />
Lizenz dürfen<br />
Segelfliegen<br />
72 „Stage Grands Vols“<br />
in Fayence<br />
Mit Baptiste Innocent auf der<br />
Jagd nach den großen Strecken<br />
78 Weltmeisterschaften<br />
in Litauen<br />
Das deutsche Team holt bei<br />
schwierigen Bedingungen<br />
zwei Medaillen<br />
80 Vintage Glider Rally<br />
Mit historischem Geflügel über<br />
den Weiten Finnlands<br />
86 Grand Prix Germany<br />
Matthias Sturm gewinnt Startplatz<br />
für das Finalrennen<br />
Rubriken<br />
3 Editorial<br />
13 News<br />
14 Leserforum<br />
87 <strong>aerokurier</strong>-Markt<br />
96 Jobbörse<br />
<strong>10</strong>3 Termine<br />
<strong>10</strong>3 Impressum<br />
<strong>10</strong>6 Vorschau<br />
Titelthemen<br />
im Abo<br />
Coupons S. 21 und Special S. 31<br />
26<br />
30<br />
Business Aviation Special<br />
4 HondaJet<br />
Als erstes deutschsprachiges Magazin testet<br />
der <strong>aerokurier</strong> den Newcomer<br />
12 Kolumne<br />
Dr. Spornrad sieht in neuen EASA-Verordnungen<br />
den nächsten Sargnagel für die GA<br />
14 One Aviation Eclipse<br />
Mit Jet Lounge hat der kleine Jet jetzt einen<br />
weiteren Vertrieb in Europa<br />
20 Cessna Denali und das GE ATP<br />
GE baut ein völlig neues Turboprop-<br />
Triebwerk – Cessna liefert<br />
das Flugzeug dazu<br />
24 Branchenguide<br />
<strong>2016</strong>/17<br />
Die Executive-Charter-<br />
Unternehmen in Deutschland,<br />
Österreich und der<br />
Schweiz<br />
72<br />
Titelfotos: Jörg Mitter/Red Bull Content Pool, Toni Ganzmann, Alexander Gilles<br />
Fotos: Andrea Abt, Wilfried Birkholz, Toni Ganzmann, Philipp Prinzing, Textron Aviation, Lars Reinhold<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 5
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
6 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Red Bull Air Race<br />
HEIMSPIEL<br />
IN DER LAUSITZ<br />
Mit dem zweiten Platz in der Finalrunde<br />
am EuroSpeedway in Klettwitz ist Matthias<br />
Dolderer dem Weltmeistertitel in der Red<br />
Bull Master Class ein gutes Stück näher<br />
gekommen. Auch bei den Challengers<br />
gab’s einen deutschen Erfolg.<br />
AUTOR: Frank Martini<br />
Foto: Red Bull Content Pool (Marc Müller)<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 7
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
[ 1 ] Martin Sonka im Messerflug vor den<br />
Zuschauerrängen des EuroSpeedway.<br />
[ 2 ] Nigel Lamb kurz vor dem Start. [ 3 ] Blick<br />
aus Dolderers Parkposition auf den Parcours.<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
JEDE EINZELNE STATION DES RED BULL AIR RACE-ZIRKUS IST FÜR ÜBERRASCHU<br />
8 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
N GE N GUT<br />
[ 4 ]<br />
Dass jede einzelne der jährlich<br />
acht Stationen im Red<br />
Bull Air Race für Überraschungen<br />
gut ist, hat auch<br />
der sechste Lauf am ersten Septemberwochenende<br />
wieder gezeigt. In<br />
der Qualifikationsrunde, dem ersten<br />
der vier Läufe in der Master Class,<br />
ging der Engländer Nigel Lamb nach<br />
nur gut 53 Sekunden noch als Schnellster<br />
durch die Zielpylone. Matthias<br />
Dolderer, der in dieser Runde nur um<br />
etwa eine halbe Sekunde hinter ihm<br />
her flog, landete mit zwei Zeitstrafen<br />
aber um insgesamt dreieinhalb Sekunden<br />
hinter dem Briten, was gerade<br />
für einen siebten Rang reichte.<br />
Doch in der Finalrunde, vor der Lamb<br />
bereits ausgeschieden war, flog der<br />
Deutsche schnell und fehlerfrei hinter<br />
Matt Hall auf Platz zwei. Die zwölf<br />
WM-Punkte dafür reichten, seine<br />
Führung in der Gesamtwertung zu<br />
halten, der Australier arbeitete sich<br />
mit seinem Sieg auf Rang zwei im<br />
Gesamtklassement vor. Den dritten<br />
Platz in der Lausitz holte sich der<br />
Kanadier Pete McLeod, Martin Sonka<br />
aus Tschechien komplettierte das<br />
Führungsquartett.<br />
Dolderer geht im nächsten Rennen<br />
in Indianapolis, USA, mit 65,25 Gesamtpunkten<br />
an den Start, Hall mit<br />
48,75. Weit dahinter folgt Kirby Chambliss<br />
mit 30,25 WM-Punkten auf Platz<br />
vier. Auch wenn die beiden letzten<br />
Rennen ein Heimspiel für den Amerikaner<br />
werden, bleibt ihm höchstens<br />
noch die Chance auf einen Medaillenrang.<br />
Der Österreicher Hannes<br />
Arch hatte sich in der ganzen Saison<br />
mit soliden Leistungen in Schlagdistanz<br />
zur Spitze gehalten, nach dem<br />
Lausitzrennen hätte er mit Rang drei<br />
noch Chancen auf den Vize- oder gar<br />
Weltmeistertitel gehabt. Durch seinen<br />
tragischen Tod eine Woche nach dem<br />
Rennen bei einem Hubschrauberabsturz<br />
allerdings werden es wohl Dolderer<br />
und Hall unter sich ausmachen.<br />
Spannende Rennen gab es aber<br />
nicht nur in der Master Class. Denn<br />
in der Nachwuchsformel Challenger<br />
Class liegen sechs der acht Piloten<br />
mit 18 bis 29 Punkten so eng beieinander,<br />
dass jeder die Chance auf<br />
den Titel und damit zum Aufstieg in<br />
die Master Class hat. Erstmals ist in<br />
diesem Jahr auch eine Frau dabei.<br />
Mélanie Astles aus Frankreich hat<br />
vom Start weg gegenüber ihren sieben<br />
männlichen Mitstreitern die wohl<br />
konstanteste Entwicklung gezeigt.<br />
Hatte es in Abu Dhabi im März noch<br />
[ 4 ] Schattenspiel: zwei Pylone, ein Flugzeug und eine satte<br />
Rauchfahne. [ 5 ] Nigel Lamb durchquert mit seiner auffällig in<br />
Gelb und Schwarz lackierten Maschine das Start-Ziel-Tor. Bei der<br />
Bank sind nur <strong>10</strong> Grad Abweichung zur Horizontalen erlaubt.<br />
[ 5 ]<br />
[ 6 ]<br />
[ 7 ]<br />
[ 6 ] Das Flugzeug des Österreichers Hannes Arch wird durch die<br />
Hangargasse gerollt. Niemand ahnt, dass es sein letztes Air Race<br />
sein wird. [ 7 ] Der Lausitzring aus der Luft.<br />
Fotos: Frank Martini, Red Bull Content Pool (Daniel Grund, Pedrag Vuckovic, Andreas Schaad, Marc Müller, Jörg Mitter)<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 9
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
[ 1 ] Mélanie Astles, Frankreichs Air-Race-<br />
Hoffnung. [ 2 ] Stuntbiker im Rahmenprogramm.<br />
[ 3 ] Einsatzkommando: Ein<br />
angerissener Pylon muss geflickt werden.<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
ZU HOCH, ZU TIEF ODER NICHT HORIZONTAL – JEDER FEHLER BRINGT BITTERE<br />
[ 4 ]<br />
[ 5 ]<br />
[ 4 ] Blick ins Cockpit: Weniger ist manchmal<br />
mehr als genug. [ 5 ] Mit Tape bekommt die<br />
Aerodynamik den letzten Schliff.<br />
<strong>10</strong> <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
STRA FSEKUNDEN<br />
[ 6 ]<br />
nicht gereicht, sich unter die ersten<br />
sechs zu schieben, schaffte sie diesen<br />
Sprung bereits einen Monat später<br />
in Spielberg. Ihr sechster Platz dort<br />
brachte zwar noch keinen WM-Punkt,<br />
den dazu nötigen fünften Rang verfehlte<br />
sie aber nur um Haaresbreite<br />
aufgrund einer Strafsekunde zu viel<br />
gegenüber dem Brasilianer Francis<br />
Barros. Doch schon im Folgerennen<br />
in Chiba konnte die 34-Jährige den<br />
dort sechstplatzierten Brasilianer<br />
gleich um zwei Ränge überflügeln.<br />
Diesen vierten Platz konnte sie in<br />
Ascot halten, ehe sie am Lausitzring<br />
einen kleinen Rückschlag wegstecken<br />
musste.<br />
Wegen schlechten Wetters Mitte<br />
Juli in Ungarn hatte die Challenger<br />
Class in der Lausitz gleich zwei Rennen<br />
zu absolvieren: Am Samstag<br />
wurde der Budapester Wettstreit<br />
nachgeholt, ehe sie tags darauf um<br />
ihre Lausitz-Cup-Punkte kämpfte. War<br />
die junge Frau vor den Rennläufen<br />
noch optimistisch, sich mit jedem Flug<br />
weiter zu steigern, lief ihr Nachholrennen<br />
etwas aus dem Ruder. Mal<br />
war sie zu hoch durch ein Gate, mal<br />
nicht horizontal – mehr als zehn Grad<br />
Bank zwischen den Toren bringen<br />
eine Zeitstrafe –, mal riss sie gar einen<br />
der Pylone um. Mit insgesamt sieben<br />
Strafsekunden musste sie ihren aus<br />
Ascot mitgebrachten vierten Platz an<br />
Florian Berger abtreten. Doch auch<br />
ihm passierte in der Lausitz ein Fehler,<br />
der ihn von seiner Ascot-Platzierung<br />
zunächst gleich zwei Ränge nach<br />
unten rutschen ließ. Tags darauf<br />
konnten beide aber wieder triumphieren.<br />
Im Lausitz-Cup nutzte das deutsche<br />
Nachwuchstalent seinen Heimvorteil,<br />
um seinen nun vierten Platz<br />
mit Daniel Ryfa, dem Sieger des<br />
Vortag-Rennens aus Schweden, zu<br />
tauschen. Mélanie Astles bestätigte<br />
ihre Zeit vom Vortag bis auf wenige<br />
zehntel Sekunden genau – diesmal<br />
aber fehlerfrei. Zur Rückeroberung<br />
des vierten Platzes indes fehlten ihr<br />
nur wenige Zehntel auf Ryfa.<br />
Der könnte mit nur zwei Punkten<br />
Rückstand Berger noch gefährlich<br />
werden, aber auch die Französin<br />
Astles sollten Air-Race-Fans im Auge<br />
behalten. Zwar steht sie nach den<br />
Lausitzrennen auf Gesamtplatz sieben,<br />
aber sie ist ehrgeizig und gut genug,<br />
das Feld ihrer Konkurrenten nach und<br />
nach von hinten aufzurollen; auch<br />
wenn das in diesem Jahr für eine<br />
Medaille nicht mehr reichen wird. Auf<br />
die, wenn nicht auf mehr, hat Florian<br />
[ 6 ] Mélanie Astles auf der Jagd nach der Bestzeit. [ 7 ] Das<br />
fliegende Auge: Dank Kamera im Seitenleitwerk und „Oculus Rift“<br />
[ 8 ] können auch „Fußgänger“ die Hatz nach den Sekunden<br />
miterleben.<br />
[ 7 ]<br />
[ 8 ]<br />
[ 9 ]<br />
[ 9 ] Der tschechische Pilot Petr Kopfstein beim Start.<br />
Seine Zivko Edge 540 V3 hat die wohl auffälligste Bemalung<br />
aller teilnehmenden Flugzeuge.<br />
Fotos: Frank Martini, Red Bull Content Pool (Marc Müller, Daniel Grund)<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 11
Fotos: Frank Martini, Red Bull Content Pool (Andreas Schaad, Pedrag Vuckovic, Jörg Mitter, Markus Berger)<br />
[ MOTORFLIEGEN Reportage ]<br />
[ 1 ] Action im Pylonenparcours. [ 2 ] Werkstattarbeit: Oft optimieren<br />
die Techniker die Flugzeuge noch bis kurz vor dem Start, um<br />
ihren Piloten die beste Performance zu ermöglichen.<br />
Berger aber noch alle Chancen, da<br />
er knapp vor den punktgleichen Ryfa<br />
und Coleman liegt. Dem fällt zwar<br />
beim nächsten Rennen der Heimvorteil<br />
zu, sodass Indianapolis richtig<br />
spannend wird. Spätestens dort wird<br />
die Titelaussicht ein reines Rechenexempel,<br />
denn die Punktvergabe ist<br />
so einfach wie die Regeln selbst.<br />
Bei den Masters treten nach einer<br />
Qualifikationsrunde jeweils Sieger<br />
und Verlierer in zwei K.o.-Runden<br />
gegeneinander an, zunächst der Qualifikationssieger<br />
gegen den Letztplatzierten,<br />
der Zweite gegen den Vorletzten<br />
etc., bis am Ende die vier<br />
Besten im Finale um die Podestplätze<br />
streiten. Außerdem sammeln die<br />
besten Zehn WM-Punkte. Beginnend<br />
bei eins kommt für jeden Rang bis<br />
zum vierten Platz je ein Punkt hinzu.<br />
An der Spitze wird es progressiv: Der<br />
Drittplatzierte erhält zwei Punkte<br />
mehr gegenüber dem Vierten und<br />
kommt so auf neun Zähler. Für die<br />
beiden Bestplatzierten kommen je<br />
WIRD ES AM ENDE EIN DEUTSCHER DOPPELSIEG?<br />
[ 3 ] Gut gelaunter Zweitplatzierter: Im Finalduell musste sich<br />
Lokalmatador Matthias Dolderer dem Australier Matt Hall<br />
geschlagen geben. Im Gesamtklassement bleibt er aber vorn.<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
noch einmal drei Punkte obendrauf.<br />
Weltmeister wird, wer am Ende die<br />
höchste Punktzahl hat. Weil in der<br />
Challenger Class von den acht angetretenen<br />
Piloten nur fünf WM-Punkte<br />
erhalten, ist es da einfacher: Von<br />
zwei Rennläufen wird die jeweils<br />
bessere Zeit genommen, um die sechs<br />
Besten zu ermitteln. Der Letzte bleibt<br />
ohne Punkte, von da an bringt jeder<br />
Rang zwei Punkte ein, sodass der<br />
Sieger auf zehn WM-Zähler kommt.<br />
Auf die Zeiten der einzelnen Läufe<br />
werden für Fehler Strafsekunden<br />
aufgeschlagen. Tore müssen annähernd<br />
in Horizontallage passiert, Turns<br />
annähernd im Messerflug absolviert<br />
werden. Regelverstöße kosten Zeit<br />
– die Höchststrafe, das Umreißen<br />
eines Pylons, bringt drei Sekunden<br />
Aufschlag. Ärgerlich, aber ungefährlich:<br />
Die Teile bestehen aus konischen,<br />
aneinandergezippten Ringelementen<br />
aus dünner Kunstfaser. Schon eine<br />
leichte Berührung reicht zum Aufreißen<br />
der nächsten Verbindung aus – der<br />
von einem Gebläse am Basisrand<br />
aufgerichtete Kegel fällt in sich zusammen,<br />
ohne dass der eingerissene<br />
Teil vom Luftstrom aufgeweht werden<br />
könnte. Vor solchem Ungemach blieb<br />
Matthias Dolderer in der Lausitz gefeit,<br />
auch die vorangegangenen Rennen<br />
überstand er in fast allen Runden<br />
fehlerfrei. Lediglich in Abu Dhabi und<br />
in Budapest war er in der ersten Ausscheidungsrunde<br />
mal zu hoch oder<br />
mit zu viel Bank unterwegs. Und auch<br />
Florian Berger hat die Saison weitgehend<br />
fehlerfrei absolviert. Wie<br />
Dolderer war er schon mal mit zu viel<br />
Bank durch die Tore, einmal in Ascot<br />
und zuletzt im Nachholrennen in der<br />
Lausitz.<br />
Wenn also in den letzten beiden<br />
Läufen in den USA die Überraschungen<br />
ausnahmsweise ausbleiben, gibt<br />
es in diesem Jahr vielleicht sogar<br />
einen deutschen Doppelsieg. ae<br />
Masters Challengers (Nachholrennen Budapest) Challengers<br />
1. Matt Hall Daniel Ryfa Florian Berger<br />
2. Matthias Dolderer Ben Murphy Luke Czepiela<br />
3. Pete McLeod Luke Czepiela Ben Murphy<br />
4. Martin Sonka Florian Berger Daniel Ryfa<br />
5. - / - Mélanie Astles Mélanie Astles<br />
6. - / - Christian Bolton Kevin Coleman<br />
In memoriam Hannes Arch – Pilot, Extremsportler, Abenteurer, Unternehmer<br />
Geboren am 22. September 1967 in der Steiermark, absolviert Arch eine Drachenfliegerausbildung<br />
und fliegt sich im Alter von 15 Jahren frei. Ab 1995 ist er Mitglied des Red-Bull-Acro-<br />
Teams, den Pionieren der Free-Fly-Szene, und nimmt erfolgreich an Gleitschirm-Kunstflugwettbewerben<br />
teil. Im Jahr 2000 wagt Arch einen Base-Jump von der Eiger-Nordwand, drei<br />
Jahre später vom Matterhorn und schlägt damit die Brücke zu seiner zweiten Leidenschaft,<br />
dem Felsklettern – mehrere schwierige Routen, u.a. in den USA und Alaska, hat er bezwungen.<br />
Ebenfalls 2003 ist er an der Konzeption der Red Bull X-Alps beteiligt, dem härtesten Wettbewerb<br />
für Gleitschirmpiloten, die dabei von Salzburg bis nach Monaco kommen müssen – per<br />
Gleitschirm oder zu Fuß. Beim Red Bull Air Race ist der inzwischen erfolgreiche Kunstflugpilot<br />
zunächst Renndirektor und startet 2007 erstmals als Pilot, nur ein Jahr später wird er Weltmeister.<br />
Seine Air-Race-Bilanz: neun Siege, ein WM- und zwei Vize-WM-Titel.<br />
Hannes Arch starb am 8. September <strong>2016</strong> bei einem Hubschrauberabsturz in Kärnten.<br />
12 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Flight Design<br />
ZWEI NEUE INVESTOREN<br />
Ist das die Rettung für den Kamenzer UL-Hersteller? Laut Insolvenzverwalter sind die Lindig-<br />
Gruppe aus Eisenach und AeroJones aus dem Taiwanesischen Taichung eingestiegen. Die Aufhebung<br />
des seit Februar laufenden Insolvenzverfahrens ist für Herbst <strong>2016</strong> geplant. Die Lindig-Gruppe wird<br />
Flight Design im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens oder eines Asset-Deals übernehmen, Aero<br />
Jones im Rahmen eines Asset Deals das Projekt C4 und das Geschäft mit der CT, heißt es in einer<br />
Pressemitteilung. Die Ersatzteilversorgung und der Support für sämtliche Modelle seien somit sichergestellt.<br />
Flight Design hatte Mitte Februar <strong>2016</strong> Insolvenzantrag gestellt, nachdem ein internationaler<br />
Kunde bis heute eine Forderung im siebenstelligen Bereich nicht beglichen hatte. Dies hatte im<br />
Unternehmen zu einem Liquiditätsengpass geführt. Es war nicht gelungen, alternative Finanzierungswege<br />
aufzutun, um die Zeit bis zum Eingang der ausstehenden Zahlung zu überbrücken.<br />
Neue Messe<br />
AVIEUR HEBT AB<br />
Die erste Auflage der Gebrauchtflugzeugmesse<br />
in Eisenach am<br />
ersten Septemberwochenende<br />
wertet der Veranstalter Avieur als<br />
Erfolg. Tatsächlich konnten Besucher<br />
den Eindruck haben, Organisator<br />
Sven Schlothauer ist ein<br />
echtes Revival der einst so erfolgreichen<br />
Gebrauchtflugzeugmesse<br />
in Baden-Baden gelungen. Gut<br />
<strong>10</strong>0 Besucherflugzeuge kamen<br />
nach Eisenach, ein gutes Dutzend<br />
davon stand zum Verkauf. Piloten<br />
und Cos wurden vor Ort bestens<br />
hofiert und betreut. Die erste<br />
Maschine, eine C172SP Baujahr<br />
2000, wurde bereits am Tag vor<br />
der Messe verkauft. Neben gebrauchten<br />
Maschinen von Cessna,<br />
Cirrus, Beech und Luftsportgeräten<br />
waren auch fast alle namhaften<br />
Neuflugzeughersteller mit<br />
ihren aktuellen Modellen vertreten,<br />
sogar die europäischen Verkaufsleiter<br />
von Cessna und Cirrus<br />
gaben sich die Ehre.<br />
Neuauflage bei Gomolzig<br />
AS202 TRAINER<br />
Das Schweizer Schulflugzeug AS202 erlebt eine Renaissance.<br />
Gomolzig Flugzeug- und Maschinenbau bietet 19 aus der Insolvenzmasse<br />
des Schweizer Unternehmens FFA Bravo übernommene AS<br />
Bravo AS202 an. Den Vertrieb übernimmt FanJet Aviation in Schorndorf.<br />
Gomolzig hat die 19 Exemplare als Halbfertig- und Gebrauchtflugzeuge<br />
übernommen und kann daraus 14 Neuflugzeuge herstellen,<br />
die anderen als Gebrauchtflugzeuge anbieten. Die Anfänge des zweisitzigen,<br />
kunstflugtauglichen Ganzmetall-Tiefdeckers mit starrem<br />
Dreibeinfahrwerk gehen bis in die 1960er Jahre zurück. Das erste<br />
Serienflugzeug flog im Dezember 1971. Der Großteil der Flugzeuge<br />
wurde mit dem 180 PS starken O-360 von Lycoming motorisiert.<br />
[ NEWS ]<br />
Kunstflug<br />
RECHTSWEG MIT<br />
DAEC UND AOPA<br />
Das AIC VFR 04/16 sorgt seit<br />
Juni unter Kunstfliegern für<br />
Ärger. Mit der Veröffentlichung<br />
hat die Deutsche Flugsicherung<br />
die Ruhezeiten<br />
aus der Landeplatz-Lärmschutzverordnung<br />
auf genehmigungspflichtigen<br />
Kunstflug<br />
im kontrollierten Luftraum<br />
ausgedehnt und damit für<br />
viele Luftsportler und Flugschulen<br />
die Möglichkeit zum<br />
Trainieren und Ausbilden<br />
massiv eingeschränkt. Ausgangspunkt<br />
war ein Rechtsstreit,<br />
in dem das OVG Koblenz<br />
Kunstflug nur außerhalb<br />
der Ruhezeiten der Verordnung<br />
als rechtmäßig ansah.<br />
Auf eine Anfrage an das Bundesverkehrsministerium,<br />
in<br />
der der <strong>aerokurier</strong> unter anderem<br />
wissen wollte, warum<br />
auf Grundlage eines lokalen<br />
Urteils der Kunstflug in ganz<br />
Deutschland eingeschränkt<br />
wurde, gab es nur eine formale<br />
Antwort ohne inhaltliche<br />
Aussagen.<br />
DAeC und AOPA streben<br />
gemeinsam mit zwei Klägern<br />
Präzedenzverfahren an, um<br />
die Allgemeingültigkeit des<br />
AIC anzufechten. Beide Verbände<br />
hätten Gespräche mit<br />
den Behörden wie Ministerium,<br />
der DFS und dem<br />
Bundesaufsichtsamt für Flugsicherheit<br />
geführt, allerdings<br />
sei man zu keinem befriedigenden<br />
Ergebnis gekommen,<br />
hieß es. Eine Petition gegen<br />
das AIC hatte nur gut 2000<br />
Unterstützer gefunden.<br />
Fotos: Flight Design USA, Gomolzig, Erwino Nitz<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 13
Leserforum<br />
<strong>aerokurier</strong> 09/<strong>2016</strong><br />
Magazin: Rotax mit Hybrid<br />
Hybridantrieb ohne<br />
teure Flugmotoren<br />
Ihr Bericht zeigt einmal mehr die Innovationskraft<br />
der UL-Szene. Dennoch kann<br />
eine Erhöhung des Leergewichtes um<br />
43,9 kg nicht einfach hingenommen werden.<br />
Aber die Tendenz ist richtig. Der E-<br />
Flugmotor ist aufgrund seines konstanten<br />
Drehmomentes unabhängig von Dichtehöhe<br />
und Drehzahl ideal geeignet, um<br />
den erforderlichen Propellerschub konsequent<br />
zu erbringen. Also sollte die Hybrid-Entwicklung<br />
dahin gehen, einen rein<br />
elektrischen Propellerantrieb nebst Regler<br />
und Akkupack als Antriebseinheit zu verwirklichen<br />
und den klassischen Verbrenner<br />
nur noch als Baueinheit zum Nachladen<br />
der Akkus während des Fluges zu<br />
nutzen. Dies müsste dann kein Flugmotor<br />
mehr sein, sondern könnte von Herstellern<br />
außerhalb der Luftfahrt bezogen werden.<br />
Wenn Start und Landung mit dem<br />
Antrieb für vielleicht zehn Minuten rein<br />
elektrisch machbar sind, kommt es auf die<br />
Zuverlässigkeit und den Preis eines Flugmotors<br />
nicht mehr an und man könnte<br />
billigste Massenprodukte wählen.<br />
Bernd Juhrig, Langenhagen<br />
<strong>aerokurier</strong> 09/<strong>2016</strong><br />
Editorial<br />
Nur ein starker Verband<br />
kann die GA retten<br />
Einspruch, Herr Marzinzik! Ihre<br />
Schlussfolgerung, dass „getrenntes Vorgehen<br />
durchaus von Nutzen für alle sein<br />
kann“, gilt nicht. Kennen Sie den Spruch<br />
„Divide et impera – Teile und herrsche“<br />
nicht? Schon gar nicht gilt Ihre Erkenntnis<br />
für die aktuelle Situation des Luftsports<br />
und der GA in Deutschland. Seit Jahren<br />
stehen wir Luftfahrer unter Beschuss, von<br />
der Fluglärm-Bürgerinitiative vor Ort bis<br />
hin zur EASA, von der Windradlobby bis<br />
hin zu den Amazons, DHLs usw. Leider<br />
hat es der DAeC mit seiner verunglückten<br />
Reform und wegen interner Mängel nicht<br />
geschafft, sich hinreichend als Interessenverband<br />
zu etablieren und sich Gehör zu<br />
verschaffen. Unsere Gegner freuen sich.<br />
Selbst wenn es gelingt, zwischen den<br />
Sparten Positionen zu aktuellen Fragen<br />
abzustimmen: Wie lange dauert das<br />
denn? Bis dahin haben wir keine Einflussmöglichkeit<br />
mehr und die Argumente<br />
sind verloren. Retten kann den Luftsport<br />
und die Allgemeine Luftfahrt nur eine<br />
starke gemeinsame Vertretung aller Luftfahrer,<br />
vom Modellflieger über die Fallschirmspringer<br />
bis zu den Flächenfliegern!<br />
Unbestritten hat der DAeC in seiner<br />
Struktur gravierende Mängel. Die lassen<br />
sich aber nicht durch neue Einzelverbände<br />
beheben, die nur noch (vorrangig finanzielle)<br />
Einzelinteressen vertreten, wie<br />
der DSV, der DFSV, der DMV usw.! Und<br />
den Luftsportlern muss endlich klar werden,<br />
dass ohne ausreichende finanzielle<br />
Verbandsausstattung nichts zu schaffen<br />
ist. Schaut Euch mal die Finanzkraft anderer<br />
Interessenverbände an!<br />
Christian Schulz, Backnang<br />
<strong>aerokurier</strong> 07/<strong>2016</strong><br />
Recht: UL zu schwer<br />
Hersteller und Verbände<br />
sind in der Pflicht<br />
Schreiben lohnt sich!<br />
Unter allen Leserbrief-Autoren des vergangenen<br />
Monats hat die Redaktion das Buch „Piper Cub“ von<br />
Hellmut Penner und Frank Herzog verlost. Neben der<br />
Geschichte des Musters finden Fans hier praktische<br />
Tipps zum Flugbetrieb und allerlei Geschichten von<br />
Flugzeugen und ihren Piloten. Als Gewinner des<br />
Piper-Cub-Buchs wurde Armin Sendner aus<br />
Erlangen gezogen.<br />
Mit Erstaunen habe ich den Artikel<br />
gelesen, in dem der Flugzeugkäufer als<br />
Schuldiger hingestellt wird. ULs werden<br />
nach dem Regelwerk LTF-UL 2003 von<br />
einem der beiden Verbände zugelassen.<br />
In der LTF-UL 25 ist zu lesen, dass ein UL<br />
in Grundausstattung bei der Musterzulassung<br />
170 kg + 1/2 h Sprit bei Dauerleistung<br />
als Zuladung zur Verfügung haben<br />
muss, also rund 177 kg Zuladung und damit<br />
ein Leergewicht von knapp unter 300<br />
kg. Allein deswegen hinkt schon die Aussage,<br />
in der Grundversion mit einem Insassengewicht<br />
von 170 kg die 472,5 kg zu<br />
erfüllen – denn hier fehlt der Sprit, den<br />
man zum Fliegen benötigt. Jetzt soll das<br />
fertige UL ganze 44,5 kg (!) mehr gegenüber<br />
der Grundausstattung auf die Waage<br />
bringen. Das ist nicht nachvollziehbar.<br />
Ein großes EFIS geht mit 3 bis 4 kg in die<br />
Rechnung ein, ein Transponder oder ELT<br />
mit jeweils 1 kg, die Schleppklinke wiegt<br />
auch nur 2 bis 3 kg. Was aber kräftig zu<br />
Buche schlägt, sind strukturelle Änderungen<br />
wie ein Bugfahrwerk. Vielleicht gibt<br />
es auch bei der besagten Maschine Gewichtstreiber<br />
im Verborgenen? Bei vielen<br />
ULs ist die Hauptfahrwerksschwinge zu<br />
schwach ausgelegt und neigt bei häufigem<br />
Betrieb auf Gras zur Rissbildung.<br />
Mir stellt sich die Frage, wie sehr die<br />
Maschine aus dem Artikel – ich nehme an<br />
die TL96 auf dem Bild – in der Grundversion<br />
abgespeckt wird, um das LTF-Gewichtslimit<br />
für die Zulassung zu erfüllen.<br />
Eine Maschine muss gewisse Komponenten<br />
für den sicheren und praktikablen Betrieb<br />
haben. Wenn man bereits an einem<br />
Doppelsteuer und der Bremse spart, leichtere<br />
Sackkarrenreifen verbaut oder die<br />
Struktur derart reduziert, nur um die Zulassung<br />
zu bekommen und dann am Ende<br />
alles wieder als teure und schwere Zusatzausstattung<br />
zu verkaufen, dann ist<br />
nicht der Kunde der Schuldige, sondern<br />
Die in Leserbriefen geäußerte Meinung muss nicht mit der Redaktionsmeinung übereinstimmen.<br />
Wir behalten uns die Kürzung von Leserbriefen aus redaktionellen Gründen vor.<br />
Foto: Motor Buch Verlag<br />
14 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
der Hersteller. Und auch der Verband der<br />
hier seine Aufsichtspflicht nicht erfüllt.<br />
Von einem Fachmagazin hätte ich mir<br />
gewünscht, für die Piloten eine Lanze zu<br />
brechen, anstatt sie als Buhmann nach<br />
dem Motto „verrechnet“ als dumm hinzustellen.<br />
Der Halter und Eigentümer ist in<br />
meinen Augen nicht zur Verantwortung<br />
zu ziehen, wenn er sich rein aus dem Zubehörkatalog<br />
des Herstellers bedient und<br />
nicht etwa selbst gewichtige Installationen<br />
vornimmt, nur um einen halbwegs<br />
gangbaren und sicheren Flieger zu bekommen,<br />
der wohlgemerkt weder strukturell<br />
und auch nicht von der Flugleistung<br />
bei dem willkürlichen Limit von 472,5 kg<br />
seine Grenze findet.<br />
Christian Böhm, Wetzlar<br />
Antwort der Redaktion: Der Artikel ist keine<br />
Diffamierung der betroffenen Piloten bzw. Flugzeughalter.<br />
Der Autor, Rechtsanwalt Frank Peter Dörner, hat<br />
lediglich ein Gerichtsurteil in einem konkreten Fall<br />
dargestellt und kommentiert, um auf mögliche<br />
Rechtsstreitigkeiten in solchen Fällen hinzuweisen.<br />
Abschließend mahnt er an, dass Händler in Prospekten<br />
und Preislisten klarer auf Gewichtssteigerungen durch<br />
Zusatzausstattung hinweisen sollten.<br />
<strong>aerokurier</strong> 08/<strong>2016</strong><br />
Magazin: Extra 330 LE<br />
Elektroantrieb ist<br />
der richtige Weg<br />
Der Elektroantrieb für Verkehrsflugzeuge<br />
ist zwar noch Zukunftsmusik, aber<br />
deutsche Unternehmen sind gut beraten,<br />
sich frühzeitig mit den technischen Möglichkeiten<br />
auseinanderzusetzen, um nicht<br />
wieder innovativeren Wettbewerbern hinterherlaufen<br />
zu müssen. Als erstes Entwicklungsziel<br />
könnte man sich beispielsweise<br />
die Implementierung von E-Motor<br />
und Generator auf Turbinen- oder Prop-<br />
Welle zur (leiseren) Startunterstützung inklusive<br />
Bord-Stromversorgung vorstellen.<br />
Die Realisierung der E-Aero-Mobilität<br />
rückt schon etwas näher, wenn man nicht<br />
– wie im Leserbeitrag im September-<strong>aerokurier</strong><br />
– den Energieinhalt von Kerosin in<br />
Kilowattstunden mit den in einem Akku<br />
gespeicherten „echten“ Strom-Kilowattstunden<br />
gleichsetzt. Der Verbrennungs-<br />
Wärmeinhalt von Kerosin kann in Motor<br />
oder Turbine nur zu rund 25 Prozent in<br />
Arbeit und Vortrieb umgesetzt werden,<br />
der Rest ist Abwärme. Die im Akku gespeicherten<br />
Kilowattstunden sind praktisch<br />
voll nutzbar. Auch die gewichts- und<br />
volumenspezifische Energiedichte der Akkus<br />
wird laufend verbessert, so dass der<br />
zitierte Entwicklungschef von Siemens<br />
doch mit dem E-Motor nicht ganz falsch<br />
liegt. Dass Propellerflugzeuge langsamer<br />
fliegen hat den Vorteil des geringeren<br />
Energieverbrauchs, da der Luftwiderstand<br />
mit dem Quadrat der Geschwindigkeit<br />
und die erforderliche Antriebleistung<br />
mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit<br />
wächst, unterschiedliche Luftdichten<br />
einmal unberücksichtigt.<br />
Lothar Sesterhenn, Dormagen<br />
<strong>aerokurier</strong> 06/<strong>2016</strong><br />
Avionik-Special: 8,33 kHz<br />
CAA erwirkt Zuschuss<br />
für neue Geräte<br />
Das U.K. CAA (britisches Pendant zum<br />
LBA) hat mit der EU-Behörde eine Vereinbarung<br />
geschlossen, dass 4,3 Millionen<br />
Euro von der EU zur Verfügung gestellt<br />
werden, um die Betreiber und Eigentümer<br />
von GA-Flugzeugen mit 20 Prozent der<br />
Anschaffungskosten neuer Funkgeräte zu<br />
bezuschussen. Mir teilte der DAeC mit,<br />
dass die entsprechenden Verhandlungen<br />
im Frühjahr <strong>2016</strong> gescheitert seien mangels<br />
Beteiligung der Mitgliedsländer.<br />
Gunther H. Butterweck, Bornheim<br />
<strong>aerokurier</strong> 08/<strong>2016</strong><br />
Magazin: Drohnen<br />
Wichtige Infos<br />
auf den Beipackzettel!<br />
Seit 25 Jahren habe ich den PPL und<br />
seit knapp zwei Jahren eine Drohne, um<br />
schöne Bilder und Videos aus der Luft zu<br />
machen. Als Pilot habe ich den Vorteil,<br />
dass ich mich mit Lufträumen auskenne,<br />
und weiß, wo ich nach Bestimmungen suchen<br />
muss. Ein Unbedarfter kauft sich die<br />
Gerne veröffentlichen<br />
wir Ihre Meinung. Schicken<br />
Sie uns Ihren Leserbrief<br />
(für Rückfragen bitte<br />
unbedingt mit Adresse<br />
und Telefonnummer) an<br />
E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Fax: +49 711 182-1781<br />
Drohne und liest allerhöchstens den Satz,<br />
dass er die Gesetze einhalten muss. Näheres<br />
Wissen bekommt er beim Kauf nicht<br />
vermittelt. Jeder Hersteller sollte die für<br />
das jeweilige Land aktuellen Bestimmungen<br />
mit Links zum Internet beipacken<br />
müssen, denn viel ungesetzliches Handeln<br />
passiert nicht aus Absicht sondern<br />
aus Unwissenheit. Ein Bekannter kaufte<br />
sich eine Drohne und hatte keine Ahnung,<br />
was er damit darf. Nachdem ich ihm alles<br />
über Versicherungen, Lufträume, Aufstiegsgenehmigungen<br />
und Persönlichkeitsrechte<br />
erzählt hatte, war er dankbar,<br />
denn er hätte das nur schwer von sich<br />
aus in Erfahrung bringen können. Die vorhandenen<br />
gesetzlichen Bestimmungen<br />
reichen aus, dieses Wissen muss nur an<br />
den Drohnenpiloten gebracht werden.<br />
Armin Sendner, Erlangen<br />
Kleiner Pilotenschein<br />
für Drohnenflieger<br />
Wie beim Auto ist auch beim Betrieb<br />
von Drohnen ein Führerschein und ein Zulassungsschein<br />
erforderlich. Beim Fliegen<br />
mit unbemannten Luftfahrzeugen ist dies<br />
in Österreich der „kleine Pilotenschein“<br />
in Form einer Luftrechtsprüfung durch<br />
die Austro Control, sowie eine Kennzeichnung<br />
beziehungsweise Registrierung, in<br />
manchen Fällen eine Zulassung der Drohne.<br />
In kurzfristiger Vorbereitung durch<br />
die Austro Control sind künftig auch praktische<br />
Flugprüfungen angedacht. Das<br />
Auswendiglernen von irgendwelchen<br />
Prüfungsfragen ist sinnlos, da die rechtlichen<br />
Grundlagen für einen Laien schwer<br />
durchschaubar sind und im höchst eigenen<br />
Interesse verstanden werden müssen.<br />
Gustav Z. Holdosi, Motorflugunion<br />
Klosterneuburg, Österreich<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 15
[ MOTORFLIEGEN Flugzeugreport ]<br />
de Havilland D.H.<strong>10</strong>4 Dove<br />
DOVE<br />
IS IN THE AIR<br />
16 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Diese klassische Twin erregt auf jedem<br />
deutschen Flugplatz Aufsehen: Eine seltene<br />
de Havilland Dove dient einer Airline als<br />
nostalgischer Werbeträger – und erlaubt<br />
fliegerische Zeitreisen in die 1950er Jahre.<br />
AUTOR: Jürgen Schelling<br />
Foto: Wilfried Birkholz<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 17
[ MOTORFLIEGEN Flugzeugreport ]<br />
Die eigenwillige Optik<br />
zeigt die Dove auch<br />
von vorn und wirkt ein<br />
bisschen wie ein<br />
Mini-Jumbo.<br />
Die vier Stufen der<br />
Einstiegsleiter führen<br />
in eine andere Zeit der<br />
Verkehrsluftfahrt.<br />
Die de Havilland D.H.<strong>10</strong>4<br />
Dove hat ein Designmerkmal,<br />
das sie absolut unverwechselbar<br />
macht: ihre<br />
buckelförmige Cockpitausbuchtung<br />
auf dem Rumpf. Die beiden Piloten<br />
sitzen leicht versetzt oberhalb der<br />
gerade mal neun Passagiere. Von ihrer<br />
britisch-skurrilen Optik einmal<br />
abgesehen, ermöglicht die Dove (dt.:<br />
Taube) eine wunderbare aviatische<br />
Zeitreise, denn sie verspricht unverfälschtes<br />
Fünfzigerjahre-Feeling.<br />
So lässt die Kabine mit vielen verspielten<br />
Details die Wirtschaftswunderzeit<br />
wieder aufleben. Jeder Gast<br />
hat einen opulenten Blick durch riesige<br />
Panoramascheiben nach draußen,<br />
da hier noch keine Druckkabine die<br />
Fenstergröße limitiert hat. Für die<br />
Bordunterhaltung sorgen allein die<br />
Piloten: Es gibt keine Cockpittür,<br />
jeder ihrer Handgriffe kann von den<br />
Passagieren gut beobachtet werden.<br />
Das ist unterhaltsamer als jedes noch<br />
so aufwendige Filmangebot in modernen<br />
Airlinern.<br />
Der Erstflug des britischen Eindeckers<br />
fand im September 1945 statt.<br />
Seine Konstruktion war das Ergebnis<br />
einer Ausschreibung, die eine britische<br />
Kommission bereits zwei Jahre zuvor<br />
auf den Weg gebracht hatte: Ein ziviles<br />
Kurzstrecken-Zubringerflugzeug<br />
mit Kolbenmotoren wurde von der<br />
britischen Luftfahrtindustrie für die<br />
Zeit nach dem Krieg gefordert. Der<br />
einheimische Hersteller de Havilland<br />
traf mit dem fortschrittlichen Konzept<br />
der Dove genau ins Schwarze, zumal<br />
ihr Vorgänger der zu dieser Zeit bereits<br />
antiquierte Doppeldecker aus eigenem<br />
Hause war, die Dragon Rapide.<br />
So wurden von 1945 bis 1964 insgesamt<br />
528 Maschinen in acht unterschiedlichen<br />
Modellreihen gebaut,<br />
zunächst mit nur 330 PS starken<br />
Triebwerken, später wuchs die Leistung<br />
jedes Motors auf bis zu 400 PS.<br />
388 Doves gingen an private Betreiber,<br />
127 Militärversionen wurden<br />
unter der Bezeichnung Devon und<br />
weitere 13 als Sea Devon produziert.<br />
Heute fliegt noch etwa ein Dutzend<br />
Exemplare, zwei davon in Deutschland.<br />
Die am Flugplatz Essen-Mülheim<br />
stationierte Dove der deutschen Fluggesellschaft<br />
Luft Transport Union,<br />
kurz LTU, ist so etwas wie ein fliegender<br />
Sympathieträger. Ähnlich wie<br />
die Lufthansa mit ihrer Junkers Ju<br />
52 wies auch die 2009 in der Air Berlin<br />
aufgegangene LTU mit ihrer Dove<br />
stolz auf eine mehr als 50-jährige<br />
Tradition als Airline hin. Zwar flog<br />
das jetzt restaurierte Flugzeug damals<br />
nicht bei der LTU, zumindest war aber<br />
eine Maschine gleichen Typs Bestandteil<br />
ihrer Flotte. Die LTU hatte 1957<br />
eine DH <strong>10</strong>4 erworben und sie auf<br />
den Namen „Augsburg“ getauft.<br />
Diese Maschine flog als D-INKA gut<br />
ein Jahr für die Airline vor allem im<br />
Auftrag des Shell-Konzerns, bevor sie<br />
1958 an einen belgischen Kunden<br />
weiterverkauft wurde.<br />
George Michahelles ist einer von<br />
vier Piloten, die den Klassiker fliegen.<br />
In seinem beruflichen Alltag ist er in<br />
einem modernen Airliner einer deutschen<br />
Fluggesellschaft mit Steuerung<br />
per Sidestick, unzähligen elektronischen<br />
Helferlein und hochpräzisen<br />
Displays im Cockpit unterwegs. Die<br />
Dove ist im Vergleich dazu ein regelrechter<br />
aviatischer Kulturschock:<br />
Winzige „Uhren“, die typisch britisch<br />
relativ unkoordiniert quer über das<br />
Panel verteilt sind, erfordern einen<br />
aufmerksamen Blick beim Scannen<br />
18 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ 1 ]<br />
[ 1 ] Tag der offenen Tür – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Fluggäste genießen wahlweise den direkten<br />
Blick ins Cockpit oder durch die Panoramafenster nach draußen. [ 2 ] Die Piloten der Dove sitzen eine Ebene<br />
über den Passagieren. Die Ausbuchtung über dem Cockpit verschafft ihnen die notwendige Kopffreiheit.<br />
[2 ]<br />
der Instrumente. Immerhin ist mittlerweile<br />
moderne GPS-Technik an<br />
Bord. Am massiven Steuerhorn wird<br />
ausschließlich mit Muskelkraft gezogen<br />
oder gedrückt. Michahelles fühlt<br />
sich dennoch absolut wohl im Oldie-<br />
Cockpit und findet die Dove-Technik<br />
für ihre Zeit sogar vergleichsweise<br />
fortschrittlich – etwa weil bereits<br />
damals eine Umlenkung der Triebwerks-Ansaugluft<br />
speziell für staubige<br />
Wüstenpisten möglich war.<br />
Da der maximal 4140 Kilogramm<br />
schwere Klassiker keinen Autopiloten<br />
hat, darf er im Passagiertransport<br />
nicht von einem Flugzeugführer alleine,<br />
sondern muss von einer Zweier-Crew<br />
gesteuert werden, die mindestens<br />
über einen CPL verfügt. Im<br />
privaten Betrieb würde aber ein PPL<br />
mit Multi-Engine Rating reichen, und<br />
ohne Paxe an Bord darf man die Twin<br />
auch Single Hand fliegen. Die Dove<br />
wird normalerweise nicht IFR geflogen,<br />
ist aber dafür ausgerüstet. Das<br />
ist beruhigend bei grenzwertigen<br />
Wetterlagen.<br />
Michahelles fliegt nicht schneller<br />
als 140 Knoten, um die betagten Motoren<br />
zu schonen. Diese Geschwindigkeit<br />
liegt weit unter der V NE von<br />
206 Knoten. Im Landeanflug sollten<br />
etwa <strong>10</strong>0 Knoten anliegen, über der<br />
Schwelle dann knapp unter 90. Das<br />
ist etwas über der Blueline Speed.<br />
Die beträgt 84 Knoten und gilt beim<br />
Ausfall eines Triebwerks als die Geschwindigkeit<br />
für bestes Steigen oder<br />
wohl eher geringstes Sinken beim<br />
Single-Engine-Betrieb der Dove. Die<br />
V MC , unter der die Maschine im Einmotorenbetrieb<br />
nicht mehr kontrollierbar<br />
wäre, liegt deutlich darunter<br />
bei 65 Knoten.<br />
Setzt der Pilot im Final volle Klappen,<br />
fällt die Dove quasi wie ein Stein:<br />
Die Flaps können auf 60 Grad ausgefahren<br />
werden und reichen über zwei<br />
Drittel der Flügelspannweite. Allerdings<br />
sollte der Pilot dann auch etwas<br />
Gas stehen lassen, um den enormen<br />
Widerstand zu überwinden, falls er<br />
sich verschätzt. 700 Meter reichen<br />
für Start und Landung aus, selbst<br />
Graspisten sind zugelassen. George<br />
Michahelles empfindet das Flugverhalten<br />
der Dove jedenfalls als ziemlich<br />
gutmütig. Beim jährlichen Flugtraining<br />
werden deshalb auch mal echte Stalls<br />
geflogen, die clean bei etwa 55 Knoten<br />
passieren. Trainiert wird aber vor<br />
allem der Single-Engine-Betrieb. Das<br />
zweite Triebwerk wird dabei nicht<br />
abgestellt, sondern dreht im Leerlauf<br />
GEMÜTLICHES CRUISEN BEI 140 KNOTEN. DAS<br />
SCHONT VOR ALLEM DIE BETAGTEN MOTOREN<br />
Fotos: Wilfried Birkholz, Jürgen Schelling<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 19
[ MOTORFLIEGEN Flugzeugreport ]<br />
Daten de Havilland D.H.<strong>10</strong>4 Dove<br />
Hersteller: de Havilland Aircraft Company Zulassung: Passagierflugzeug Sitzplätze: 9+2 Piloten Bauweise: Metall<br />
Antrieb<br />
Hersteller<br />
de Havilland<br />
ArtSechszylinder-Reihenmotor<br />
Typ Gipsy Queen Mk 3<br />
maximale Leistung 400 PS/296 kW<br />
Propeller<br />
Hersteller<br />
de Havilland<br />
TypDreiblatt-Metall-Verstellpropeller<br />
Abmessungen<br />
Länge<br />
11,96 m<br />
Spannweite<br />
17,37 m<br />
Flügelfläche 31,20 m²<br />
Massen und Mengen<br />
Leermasse<br />
2700 kg<br />
Nutzlast<br />
1440 kg<br />
Maximalmasse<br />
4140 kg<br />
Flugleistungen<br />
bestes Steigen<br />
Reisegeschwindigkeit<br />
V NE <br />
1335 ft/min<br />
183 KIAS<br />
206 KIAS<br />
Fotos: Wilfried Birkholz, Jürgen Schelling<br />
In kaum einem anderen<br />
Flugzeug genießen die<br />
Passagiere einen so tollen<br />
Ausblick wie in der Dove.<br />
Passenger Experience:<br />
Stilechte rote Ledersessel<br />
sorgen für ein Feeling<br />
wie in den 50er Jahren.<br />
mit. Auch über den toten Motor zu<br />
kurven ist mit der Dove laut Michahelles<br />
problemlos möglich. Bei einer<br />
Single-Engine-Landung im Ernstfall<br />
dürften die Flaps anders als im Normalbetrieb<br />
nicht mehr als 20 Grad<br />
ausgefahren werden. Und um als<br />
Pilot das Flugzeug gewerblich fliegen<br />
zu dürfen, verlangt die Versicherung<br />
vom Kandidaten neben dem CPL als<br />
Minimum 3000 Flugstunden, davon<br />
müssen mindestens 500 Multi-Engine-Time<br />
sein.<br />
Die passend zum Jubiläum erworbene<br />
LTU-Dove wurde im Rahmen<br />
ihres Wiederaufbaus genau so lackiert<br />
wie ihr historisches Vorbild. Natürlich<br />
präsentierte die Fluggesellschaft ihr<br />
nostalgisches Aushängeschild voller<br />
Stolz zum 50. Geburtstag im Sommer<br />
2005 auf dem Airport Düsseldorf.<br />
Besonders glücklich war der ehemalige<br />
LTU-Flugkapitän und Initiator<br />
der Restaurierung, Ingo Presser. Er<br />
hatte bereits 1966 als junger Kapitän<br />
bei der arabischen Gulf Air eine derartige<br />
Maschine geflogen und sie<br />
sofort ins Herz geschlossen.<br />
Wie aber kam es zu diesem Comeback?<br />
Im Jahr 2000 veranstaltete die<br />
Gulf Air eine Jubiläumsfeier zum 50.<br />
Geburtstag der Airline, an der Presser<br />
teilnahm. Dabei lief ein Film mit<br />
Aufnahmen der Dove aus den 50er<br />
Jahren. Urplötzlich flammte bei ihm<br />
die alte Liebe zu diesem Flugzeug<br />
wieder auf. Presser entdeckte eine<br />
in Teilen zerlegte D.H. <strong>10</strong>4 in den<br />
Niederlanden. Obwohl die Maschine<br />
länger eingelagert war, hatte sie die<br />
Zeit dank guter Konservierung ohne<br />
Korrosion überstanden. Rasch einigten<br />
sich Presser und der Besitzer über<br />
einen Verkauf des 1949 gebauten<br />
Veteranen an die LTU.<br />
Beim LTB Gehling in Stadtlohn<br />
wurde das Flugzeug zuerst entlackt,<br />
gesäubert und alle wichtigen Komponenten<br />
restauriert. Parallel dazu<br />
überholte ein Spezialist die je 400 PS<br />
starken Sechszylinder-Reihenmotoren<br />
vom Typ Gipsy Queen 7 Mk 3.<br />
Passenderweise erhielt die so auferstandene<br />
Dove das gleiche Kennzeichen<br />
wie ihr Schwestermodell, das<br />
1957/58 für die LTU flog: D-INKA.<br />
Seither startet der Oldie zu Rund- und<br />
Nostalgieflügen. Betrieben wurde der<br />
Oldtimer die ersten Jahre nach seinem<br />
Comeback 2005 unter der Bezeichnung<br />
LTU-Classic von der deutschen Fluggesellschaft<br />
LTU.<br />
Im Jahr 20<strong>10</strong> kaufte die von Christian<br />
Käufer geführte TFC Flugbetrieb<br />
und -technik Beratungsgesellschaft<br />
am Flugplatz Essen-Mülheim den<br />
Klassiker und betreibt ihn seither.<br />
Auch Ex-Kapitän Ingo Presser unterstützt<br />
das TFC-Team beim Flugbetrieb<br />
und der Ausbildung der Dove-<br />
Piloten.<br />
Gerade das gemächliche Dahingleiten<br />
in relativ geringer Höhe bietet<br />
eine ungeheure Faszination: Beim<br />
Blick auf die langsam hinwegziehende<br />
Landschaft kommt zumindest bei<br />
älteren Gästen an Bord ein Déja-vu-<br />
Gefühl auf: Ja, genau so waren Flugreisen<br />
damals in den Fünfzigern. Dass<br />
dieses angenehme Ambiente einst<br />
auch gekrönte Häupter faszinierte,<br />
wundert nicht: Queen Elizabeth von<br />
England gönnte sich 1955 eine militärische<br />
Devon-Version der Dove für<br />
ihre Queen‘s-Flight-Flotte, der jordanische<br />
König besaß ebenfalls eine<br />
Maschine dieses Typs.<br />
Zwar taugt die Zweimot wegen<br />
ihrer überschaubaren Reichweite und<br />
der fehlenden Druckkabine nicht für<br />
20 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
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[ 1 ]<br />
[ 1 ] Alt und neu: Zu den klassischen Rundinstrumenten gesellt sich<br />
ein modernes GPS. [ 2 ] Selbst ist der Mann: Pilot George Michahelles<br />
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Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 70162 Stuttgart. Registergericht Stuttgart HRA 9302. Geschäftsführer: Dr. Volker Breid,<br />
Norbert Lehmann. Vertrieb: Belieferung, Betreuung und Inkasso erfolgen durch DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Nils Oberschelp<br />
(Vorsitz), Christina Dohmann, Dr. Michael Rathje, Am Sandtorkai 74, 20457 Hamburg, als leistender Unternehmer. AG Hamburg, HRB 95752.<br />
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längere Strecken, dafür gibt sie sich<br />
aber mit kurzen Runways auf winzigen<br />
Flugplätzen zufrieden.<br />
Das einzige Manko ist allenfalls<br />
die fehlende Enteisung der D-INKA.<br />
Deshalb sind Flüge im Winter eingeschränkt<br />
beziehungsweise in Vereisungsbedingungen<br />
nicht mehr möglich.<br />
Das lässt sich allerdings ganz<br />
gut verschmerzen, ist das Flugzeug<br />
heute doch vor allem auf Flugschauen<br />
und zu besonderen Anlässen unterwegs<br />
– und nicht mehr darauf<br />
angewiesen, dem engen Korsett<br />
kommerzieller Flugpläne im Liniendienst<br />
zu folgen.<br />
ae<br />
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Name, Vorname Geburtsdatum<br />
Straße, Nr.<br />
PLZ Wohnort<br />
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Telefon<br />
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mich Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG und ihr zur Verlagsgruppe gehörendes Unternehmen, Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG Verlagsgesellschaft<br />
mit ihren Titeln künftig auch per Telefon und E-Mail über weitere interessante Medienangebote informieren. Dieses Einverständnis<br />
kann ich jederzeit per E-Mail an widerruf@dpv.de widerrufen.<br />
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DE77ZZZ00000004985, wiederkehrende Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut<br />
an, die von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Die Mandatsreferenz wird mir<br />
separat mitgeteilt. – Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten<br />
Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen.<br />
Ich bezahle per Rechnung.<br />
Widerrufsrecht Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen. Die Frist beginnt an dem Tag, an dem<br />
Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2<br />
Nr. 1 EGBGB. Zur Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses, die Bestellung zu widerrufen.<br />
Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: <strong>aerokurier</strong> Aboservice, Postfach,<br />
70138 Stuttgart, Telefon: + 49 (0)711 3206-8899, Telefax: +49 (0)711 182-2550, E-Mail: <strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />
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[ MAGAZIN ]<br />
Neben regelmäßigen hochkarätigen<br />
Veranstaltungen bietet die<br />
Residenzstadt Donaueschingen<br />
auch viele bauliche Besonderheiten.<br />
Der stadtnahe Flugplatz mit<br />
dem Hotel Concorde<br />
gehört dazu.<br />
Tipps für Trips:<br />
Donaueschingen<br />
Donaueschingen<br />
(EDTD)<br />
Lage: etwa 2 km nordöstlich<br />
Donaueschingen<br />
Info: 124.250 MHz<br />
Pisten: 18/36, 1290 x 30 m<br />
Asphalt<br />
Treibstoff: Avgas <strong>10</strong>0LL,<br />
Jet Fuel A-1<br />
Öffnungszeiten: sommers<br />
06.00 – 18.30 UTC,<br />
winters 07.00 UTC – Sunset<br />
Telefon: 0771/2585<br />
Web: www.flugplatz-donaueschingen.de<br />
Hinweis: Abseits genannter<br />
Öffnungszeiten auch PPR für<br />
Geschäftsflüge nach IFR<br />
Zwischen Barock<br />
und Jugendstil<br />
Direkt aus dem Cockpit an<br />
die Hotelrezeption – es gibt<br />
nicht allzu viele lukrative<br />
fliegerische Reiseziele, die das bieten.<br />
Die Stadt Donaueschingen ist<br />
hier sicher mit an erster Stelle zu<br />
nennen. Durch ihre Lage zwischen<br />
Schwarzwald und Schwäbischer<br />
Alb eröffnen sich bereits beim Anflug<br />
imposante Eindrücke. Aber<br />
auch nach der Landung bietet die<br />
Stadt höchst vielfältige Freizeitangebote<br />
auf kürzesten Wegen,<br />
was sie für einen Kurztrip attraktiv<br />
macht.<br />
Das fängt schon bei der Unterbringung<br />
an. Wer hier aus dem<br />
Flugzeug steigt, um am Tower die<br />
Landegebühr zu entrichten, kommt<br />
direkt am Eingang zum Hotel Concorde<br />
vorbei. Das Hotel ist beileibe<br />
keine Notabsteige für verirrte<br />
Piloten, denn es wird dank seiner<br />
Nähe zum Zentrum und der guten<br />
Anbindung über die Bundesstraße<br />
27 und die Autobahn 864 an die<br />
A 81 auch von Nicht-Fliegern intensiv<br />
genutzt. Modern ausgestattete<br />
Tagungsräume sowie die<br />
exzellente Küche haben das Concorde<br />
auch für geschäftliche Zwecke<br />
zu einer gut frequentierten<br />
Adresse in der Region gemacht.<br />
Schließlich sind hier reichlich Parkplätze<br />
zu finden – für Kleinflugzeuge<br />
ebenso wie für Autos.<br />
Das stark von Jugendstil- und<br />
Barockbauten geprägte Zentrum<br />
der Fürstenbergischen Residenzstadt<br />
liegt nicht mal dreieinhalb<br />
Kilometer vom Flugplatz entfernt.<br />
Wer den Grünstreifen auf der Zubringerbrücke<br />
über die Bundes-<br />
Blick auf die Residenzstadt<br />
mit lärmsensiblen Gebieten<br />
nahe der Platzrunde.<br />
Zugang zur Hotelrezeption unmittelbar neben dem Turm. Bequemer<br />
können Aus-Flüge mit Übernachtung nicht sein.<br />
Fotos: Frank Martini<br />
22 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Gegenanflug auf die Piste 18<br />
des Platzes Donaueschingen.<br />
Mittig in der Gebäudereihe<br />
liegt das Hotel Concorde.<br />
setzen, und im Sinne der Lizenzsicherheit<br />
eine Besichtigung der<br />
historischen Fürstenberg-Brauerei<br />
vielleicht auf die Zeit nach Rückgabe<br />
des Zweirades terminieren.<br />
Radeln und<br />
Lustwandeln<br />
straße nicht scheut, kann in wenigen<br />
Minuten sogar zu Fuß vom<br />
Flugplatz in die Stadt gelangen<br />
– zum Beispiel, um sich an der<br />
Touristeninformation in der Karlstraße<br />
ein Elektrofahrrad auszuleihen.<br />
Das ergibt Sinn, denn die Stadt<br />
liegt direkt am Donau-Radwanderweg,<br />
der an das Radwegenetz der<br />
Landkreise Rottweil und Schwarzwald-Baar,<br />
auf dem mehr als 30<br />
Routen ausgewiesen sind, angebunden<br />
ist.<br />
Und wer die Gegend nicht nur<br />
aus der Luft, sondern auch zu Lande<br />
erkunden will, wird sich angesichts<br />
mancher Steigung über die<br />
motorunterstützten Drahtesel<br />
freuen. Damit der eigene Energiehaushalt<br />
derweil nicht in die Knie<br />
geht, versorgt das Concorde seine<br />
radfreudigen Gäste, denen es auch<br />
günstige Arrangements anbietet,<br />
mit Lunchpaketen für eine Tagestour.<br />
Auch wer in der Stadt bleiben<br />
und nicht alles auf Schusters Rappen<br />
erkunden will, wird bedient.<br />
Die E-Bikes werden sowohl tageals<br />
auch halbtagsweise zu Preisen<br />
von 15 und 25 Euro vermietet.<br />
Allerdings sollte sich, wer das in<br />
Anspruch nehmen will, zuvor mit<br />
dem Tourismusbüro in Verbindung<br />
Zuvor bietet sich eine Besichtigung<br />
des Residenzschlosses an.<br />
Das an den Barock angelehnte<br />
Palais liegt inmitten eines großen<br />
Parks, der in Teilen zum Donau-<br />
Radwanderweg gehört. Man darf<br />
also, muss aber keineswegs dort<br />
absteigen. Das bietet sich allerdings<br />
an, zum Beispiel am Zusammenfluss<br />
von Brigach und Breg, die sich<br />
mitten im Park zur jungen Donau<br />
vereinen.<br />
Nur unweit dieser Stelle zwischen<br />
Schloss und der im böhmischen<br />
Barock erbauten Stadtkirche<br />
St. Johann Baptist, befindet sich<br />
die Quelle des Donaubachs. Es<br />
handelt sich bei ihr um eine sogenannte<br />
Karstaufstoßquelle. Was<br />
es damit auf sich hat, kann man<br />
auf den Erlebnistouren erfahren,<br />
die von April bis Oktober während<br />
der Öffnungszeiten bis 21 Uhr an-<br />
VFRiCharts *<br />
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[ MAGAZIN ]<br />
Im Böhmischen Barock erbaut: die<br />
Stadtkirche St. Johann Baptist.<br />
Bei einer Führung am frisch restaurierten Quelltopf erfährt der Besucher<br />
interessantes Hintergrundwissen zur Donauquelle .<br />
Fotos: Stadt Donaueschingen/Tobias Raphel Ackermann/Roland Sigwart<br />
geboten werden. Spätestens dann<br />
wäre es ohnehin Zeit für ein gepflegtes<br />
Bierchen im „Bräustüble“,<br />
das direkt am Quelltopf vis-a-vis<br />
der Brauerei liegt.<br />
Die gibt es bereits seit dem 13.<br />
Jahrhundert, denn Bier brauen<br />
gehörte zu jenen Rechten, mit denen<br />
der habsburgische König Rudolf<br />
I. im Januar 1283 den Grafen<br />
Heinrich I. von Fürstenberg belehnte.<br />
Seither spielt das Adelsgeschlecht<br />
auch international die<br />
erste Geige bei den kulturellen<br />
Attraktionen der Stadt. Zeugnis<br />
dieses Mäzenatentums sind nicht<br />
nur die Fürstlich Fürstenbergischen<br />
Sammlungen, die vom Reiseurinal<br />
Napoleons bis zu naturkundlichen<br />
Sammlungen mit exotischen Tierpräparaten<br />
und selbst moderner<br />
Kunst ein weites Spektrum umfassen.<br />
Auch die Donaueschinger Kammermusikaufführungen<br />
zur Förderung<br />
zeitgenössischer Tonkunst<br />
– heute besser bekannt als Donaueschinger<br />
Musiktage – wurden<br />
unter der Protektion von Max Egon<br />
II. von Fürstenberg von dessen<br />
Musikdirektor Heinrich Burkhard<br />
1921 gegründet.<br />
Faustus, Pferde<br />
und Musik<br />
Welch internationale Bedeutung<br />
diese Veranstaltung bereits ein<br />
knappes Vierteljahrhundert später<br />
hatte, ist auch in einer literarischen<br />
Reminiszenz bezeugt. Dem tonsetzenden<br />
Protagonisten in Thomas<br />
Manns „Doktor Faustus“, Adrian<br />
Leverkühn, gelingt es, als Begründer<br />
der Zwölftonkunst seine Gesta<br />
mithilfe einer Gönnerin in Donaueschingen<br />
zur Aufführung zu<br />
bringen. Freilich nur in der Fiktion<br />
des Mann’schen Romans, der zum<br />
Zerwürfnis des Literaten mit dem<br />
wirklichen Urheber dieser Technik,<br />
Arnold Schönberg, führte. Dass<br />
außer dessen auch die Werke Hindemiths,<br />
Strawinskys oder auch<br />
jüngerer Komponisten wie Karlheinz<br />
Stockhausen dort Bekanntheit erlangten,<br />
zeigt, welche Stellung den<br />
Musiktagen bis heute zufällt.<br />
Wer aus musikalischem Interesse<br />
einen Ausflug in die Residenzstadt<br />
erwägt, muss allerdings<br />
auf das Flugwetter Mitte Oktober<br />
spekulieren. Vom 14. bis 16. Oktober<br />
finden sie in den Donauhallen<br />
und an anderen Orten statt.<br />
Auch für Pferdefreunde ist Donaueschingen<br />
durchaus einen Besuch<br />
wert, findet doch hier im September<br />
jährlich das „Fürst Joachim zu<br />
Fürstenberg Gedächtnisturnier“<br />
statt, bei dem sich internationale<br />
Größen im Springreiten, der Dressur<br />
sowie dem Gespannfahren ihr<br />
traditionelles Stelldichein geben.<br />
Zum Seele-baumeln-Lassen ist<br />
ein Ausflug nach Donaueschingen<br />
mit Check-in im Concorde eine<br />
Option. Für Paare bietet das Hotel<br />
ganzjährig ein All-Inclusive-Arrangement<br />
einschließlich Candlelight-<br />
Menü, Shuttleservice und Tickets<br />
für die Solemar-Therme im benachbarten<br />
Bad Dürrheim an. Wer allein<br />
fliegerischer Ambitionen wegen<br />
nach Donaueschingen reisen möchte,<br />
sollte das kommende Frühjahr<br />
vormerken – von Ende April bis<br />
Anfang Mai veranstaltet die Schweizer<br />
Präzisionsfliegervereinigung<br />
dort ihr alljährliches Training für<br />
exaktes Fliegen.<br />
ae<br />
<br />
Frank Martini<br />
Reminiszenz an die Baukunst des Barock: das<br />
Fürstenbergische Schloss.<br />
Auch die Hindernisgestaltung des fürstlichen<br />
Springreitturniers lehnt sich der Stadtarchitektur an.<br />
Beliebtes Ausflugsziel für Familien:<br />
der Donauradwanderweg.<br />
24 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ MAGAZIN ]<br />
Neues Buch mit Antworten<br />
Wer flog wirklich zuerst?<br />
Gemeinhin wird die Frage mit „Orville<br />
Wright“ beantwortet. Bis heute gelten er<br />
und sein Bruder Wilbur auch in Deutschland<br />
als die Pioniere des Motorflugs.<br />
Mit dem im Juli nach jahrelangen<br />
Recherchen veröffentlichten<br />
Buch des in<br />
Deutschland lebenden Australiers<br />
John Brown könnte sich das allmählich<br />
ändern. Schon öfter wurde<br />
die Leistung der Brüder aus Indiana<br />
in Frage gestellt, andere Namen<br />
ins Spiel gebracht: Samuel<br />
Pierpoint Langley etwa oder Clément<br />
Ader, Augustus M. Herring<br />
oder Gustav Weißkopf. Der Streit<br />
um den motorisierten Erstflug war<br />
immer auch einer um Definitionen,<br />
wie Brown in seinem Buch zu Beginn<br />
darlegt. Auch, wie die Wrights<br />
zur Zementierung ihres Anspruchs<br />
auf den ersten Motorflug der Welt<br />
Verhandlungen mit dem Smithsonian<br />
Institute über ihren Nachlass<br />
führten, schildert der Autor ausführlich<br />
– und wie die US-amerikanische<br />
Bildungs- und Forschungseinrichtung<br />
vor dem Ansinnen der<br />
Flugpioniere einknickte und deren<br />
Weltruhm damit festigte. Doch nicht<br />
nur in den USA sind längst Zweifel<br />
an der Geschichte von Orville<br />
und Wilbur Wright aufgekommen.<br />
Dazu haben, wie Brown ebenfalls<br />
darstellt, auch moderne Computersimulationen<br />
beigetragen.<br />
Mit dem Ergebnis, dass der US-<br />
Bundesstaat Connecticut bereits<br />
im Juni 2013 die Gebrüder Wright<br />
als erste Motorflieger ab- und den<br />
Exilfranken Gustav Weißkopf stattdessen<br />
anerkannte.<br />
Die Fakten zu dem Streit um<br />
den berechtigten Anspruch auf<br />
den ersten Motorflug hat John<br />
Brown nun erstmals in einem Buch<br />
in deutscher Sprache auf fast 600<br />
Seiten mit zahlreichen Dokumenten,<br />
Skizzen, Fotos und Zeugenberichten<br />
zusammengetragen.<br />
Darin werden sowohl die gescheiterten<br />
Versuche Weißkopfs im Jahr<br />
1899 als auch seine Erfolge in den<br />
Jahren 1901 bis 1903 mit umfang-<br />
Fotos: Frank Martini<br />
Info: John Brown<br />
Der gebürtige Australier wurde<br />
in Australien, Ostasien und<br />
den USA zum Berufspiloten<br />
ausgebildet, bevor er in den<br />
deutschsprachigen Raum zog.<br />
Heute hat er eine Führungsposition<br />
bei einem norddeutschen<br />
Flugzeughersteller inne<br />
und ist Mitglied des Verbandes<br />
der Luftfahrtsachverständigen.<br />
Seit 1996 ist er im<br />
Nebenberuf Luftfahrthistoriker.<br />
reichen Belegen dargestellt. Das<br />
Buch, das sich in Teilen wie ein<br />
Krimi liest, könnte auch in Deutschland<br />
zu einem Umdenken führen.<br />
Noch werden im Deutschen Museum<br />
in München die Amerikaner<br />
als erste Motorflieger gefeiert.<br />
Dank seiner Recherchen ist<br />
Brown inzwischen ein international<br />
gefragter Vortragsredner. Das<br />
Smithsonian Institute hat, im Interesse<br />
einer korrekten Geschichtsschreibung,<br />
den Luftfahrthistoriker<br />
kürzlich eingeladen, und auch in<br />
Bayern bewegt sich was. Im Oktober<br />
veranstaltet das Deutsche<br />
Museum ein Symposium über<br />
Gustav Weißkopf, zu dem neben<br />
dem Autor und anderen deutschen<br />
Luftfahrtexperten auch der Luftfahrtkurator<br />
des Smithsonian Institute<br />
anreisen soll. Wer am 19.<br />
Oktober in München dabei sein<br />
will, sollte das Buch bis dahin unbedingt<br />
gelesen haben.<br />
John Brown: Gustav Weißkopf<br />
und die Gebrüder Wright. Wer flog<br />
zuerst? Paperback-Einband, 547<br />
Seiten mit vielen SW-Abbildungen,<br />
ISBN 978-1533605689. Charleston,<br />
Create Space. 38,41 Euro ae<br />
Frank Martini<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 25
[ MOTORFLIEGEN Flying ]<br />
FLIEGER<br />
Fotos: Philipp Prinzing (1), Stefan Schmoll (5)<br />
26 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Oldtimertreffen Hahnweide<br />
FEST<br />
[<br />
Mit gut 300 Flugzeugen und rund<br />
30 000 Besuchern war das 18. Oldtimertreffen<br />
auf der Hahnweide eine gelungene<br />
Neuauflage. Der Generationswechsel bei<br />
den Organisatoren scheint geglückt.<br />
1 ]<br />
AUTOR: Lars Reinhold<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
[ 4 ]<br />
[ 1 ] Rundflüge mit der<br />
Schweizer Ju-Air entführten<br />
Besucher in die 30er Jahre.<br />
[ 2 ] Mustang und Jak-11 im<br />
Formationsflug. [ 3 ] Hightech<br />
im Propeller: Dank LEDs<br />
und Prozessorsteuerung<br />
prangte das BMW-Logo an<br />
dieser Klemm 25. [ 4 ] Toni<br />
Eichhorn putzt seine T-28.<br />
[ 5 ] Christoph Zahn zeigte<br />
mit seinem DFS Habicht<br />
mehrere tolle Kunstflugprogramme.<br />
[ 5 ]<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 27
[ MOTORFLIEGEN Flying ]<br />
[ 1 ]<br />
Zwei alte tschechische Segelflugzeuge<br />
schaffen das schier<br />
Unmögliche: Als das Blanix-<br />
Team mit rotem Rauch ein<br />
Herz in den Himmel malt, ist es dort,<br />
wo den ganzen Tag Motoren, Musik<br />
und Applaus um die Wette dröhnten,<br />
totenstill. Tausende Augenpaare<br />
folgen gebannt der Formation der<br />
Segler, einer im Normal-, einer im Rückenflug,<br />
vielleicht eine halbe Spannweite<br />
voneinander entfernt. Es ist ein<br />
würdiger Abschluss der ersten beiden<br />
Programmtage des 18. Oldtimer-<br />
Fliegertreffens auf der Hahnweide.<br />
Ursprünglich in jedem ungeraden<br />
Jahr ausgerichtet, hat sich die Fliegergruppe<br />
Wolf Hirth mit der 18.<br />
Auflage ein Jahr mehr Vorlauf gegeben<br />
und die Organisation neu aufgestellt.<br />
Im Laufe der Zeit waren die<br />
Ehrenamtler von ihrem eigenen Erfolg<br />
überrollt worden, kamen doch immer<br />
mehr Flugzeuge, Piloten und Besucher<br />
auf den Flugplatz unterhalb der Burg<br />
Teck. Von Treffen zu Treffen wurde<br />
Die heimlichen Stars:<br />
Als die Blanix am<br />
Himmel erscheinen,<br />
ist es totenstill auf der<br />
Hahnweide.<br />
[ 2 ]<br />
[ 1 ] Diese Klemm 35 Spezial<br />
wurde von Wolf Hirth auf<br />
einen Sechszylindermotor<br />
umgebaut. Im Hintergrund<br />
die Burg Teck. [ 2 ] Blick in<br />
die Flightline. [ 3 ] Mit Baujahr<br />
19<strong>10</strong> war diese Blériot XI das<br />
älteste Flugzeug am Platz.<br />
[ 4 ] Fachsimpelei gehört<br />
dazu. [ 5 ] Die Fouga Magister<br />
gab sich nur kurz die Ehre.<br />
[ 3 ]<br />
Fotos: Marion Hoffmann (1), Philipp Prinzing (3), Stefan Schmoll (4)<br />
[ 4 ]<br />
[ 5 ]<br />
28 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Kunstflug-Könner:<br />
Die Blanix, das Franken-<br />
Team und Christoph<br />
Zahn mit dem Habicht.<br />
es schwieriger, den Zustrom und die<br />
damit verbundene Logistik zu bewältigen.<br />
Im Kern sind sich die Kirchheimer<br />
treu geblieben: Den Hut hat nach<br />
wie vor die Fliegergruppe Wolf Hirth<br />
auf, unterstützt wird sie von den anderen<br />
Vereinen, der Motorflugschule<br />
des BWLV und externen Freiwilligen.<br />
In der Summe sorgen mehr als 300<br />
Helfer für eine reibungslose Organisation<br />
und ein tolles Event für Piloten<br />
und Flugzeugfans.<br />
Und natürlich gab es neben den<br />
„Blanix“ noch allerhand andere flie-<br />
gerische Leckerbissen. Ob Walter und<br />
Toni Eichhorn auf T-6 und T-28,<br />
Jagdflugzeug-Legenden wie Spitfire,<br />
Hurricane, Mustang, Jak-3 und Me<br />
262 oder Urahnen des ewigen Traums<br />
vom Fliegen wie eine originale Blériot<br />
XI und ein Nachbau der Fokker<br />
Dr I – an fliegender Historie hat es<br />
auf der Hahnweide ganz sicher nicht<br />
gemangelt. Mitunter kritisierte Längen<br />
und fehlende Action im Flugprogramm<br />
verblassen vor dem Hintergrund<br />
der rein ehrenamtlichen<br />
Organisation und den immer restriktiver<br />
werdenden rechtlichen Bestimmungen<br />
für Flugschauen. Der allergrößte<br />
Teil der Piloten und Zuschauer<br />
hat ganz offensichtlich einen<br />
Riesenspaß gehabt – nicht zuletzt der<br />
Airbus-Pilot, der sich am Sonntagabend<br />
in die Platzrunde einreihte und mit<br />
wackelnden Flächen im Überflug<br />
einen Gruß gen Boden schickte. Diese<br />
Lockerheit ist eben auch Hahnweide,<br />
und es bleibt zu hoffen, dass<br />
die Fliegergruppe Wolf Hirth in zwei<br />
Jahren wieder den Mut aufbringt, an<br />
die Teck einzuladen.<br />
ae<br />
Doppelte Turboprop-<br />
Power lieferte die<br />
Rockwell OV-<strong>10</strong> Bronco.
[ UL/LSA Pilot Report ]<br />
Trixy Aviation TrixyFormer<br />
DER TRANSFOR<br />
Ein Tragschrauber, der seinen Piloten nach der Landung bis in die<br />
Innenstadt bringt – das klingt schwer nach einem Werk Daniel<br />
Düsentriebs. Rainer Farrag hat diese Vision mit dem<br />
TrixyFormer Wirklichkeit werden lassen.<br />
TEXT UND FOTOS: Toni Ganzmann<br />
Auf den ersten Blick<br />
könnte man den<br />
TrixyFormer für einen<br />
ganz normalen<br />
Tragschrauber halten.<br />
Dieser Tragschrauber sieht<br />
ungewöhnlich aus, sein Name<br />
ist ungewöhnlich, er ist<br />
ungewöhnlich: der Trixy-<br />
Former. Rainer Farrag, Chef des österreichischen<br />
Unternehmens Trixy<br />
Aviation und begeisterter Pilot, erklärt<br />
mir das so: „Mein Traum war<br />
schon immer ein fliegendes Motorrad,<br />
denn es ist einfach nervig, an<br />
Flugplätzen nach Fahrgelegenheiten<br />
suchen zu müssen, wenn man zum<br />
Beispiel in die Stadt möchte.“ Vor<br />
sechs Jahren gründete Farrag Trixy<br />
Aviation mit dem Ziel, Tragschrauber<br />
zu entwickeln, die nicht nur fliegen,<br />
sondern auch zu Land und auf dem<br />
Wasser eingesetzt werden können.<br />
Die fliegerische Komponente des Gerätes<br />
sollte mit einem Motorrad oder<br />
einem Boot verbunden sein und von<br />
einer Person schnell und ohne fremde<br />
Hilfe an- oder abgekoppelt werden<br />
können. Im August <strong>2016</strong> steht<br />
30 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Firmenporträt Trixy Aviation<br />
MER<br />
Visionen realisieren. Er ist 62 Jahre alt, hat Luftund<br />
Raumfahrt studiert, war Militär- und Linienpilot<br />
und ist seit 25 Jahren ein erfolgreicher Unternehmer,<br />
der Maschinen für die Kunststoffindustrie entwickelt<br />
und mittlerweile Niederlassungen auf drei Kontinenten<br />
unterhält: Rainer Farrag, Inhaber von Trixy Aviation.<br />
Der begeisterte Privatpilot mit eigener Zweimot erklärt<br />
die Gründung seines neuen Firmenzweiges Ende<br />
20<strong>10</strong> so: „Fliegen ist schon immer ein wichtiger Teil<br />
meines Lebens, und mein Jugendtraum war, ein Motorrad<br />
zu bauen, das auch fliegen kann.“<br />
Detaillierte Pläne dazu hatte er natürlich schon lange in<br />
der Schublade liegen. „Du kannst noch so tolle Ideen<br />
haben“, resümiert er, „aber ohne ein eingeschworenes<br />
Mitarbeiterteam geht gar nichts.“ In Slowenien, am<br />
Flugplatz Slovenske Konjice, fand er die idealen Voraussetzungen:<br />
25 hochmotivierte und qualifizierte<br />
Fachkräfte und eine positive Einstellung in der Region<br />
gegenüber einem Luftfahrtbetrieb.<br />
In fünf Monaten zum ersten Trixy<br />
Begonnen hat alles mit der Entwicklung und Erprobung<br />
von tragschraubertypischen Komponenten. Um<br />
einen besonders hohen Sicherheitsstandard zu erreichen,<br />
sollten überall luftfahrtzertifizierte Materialien und<br />
Baugruppen zum Einsatz kommen, die Zelle als energieabsorbierendes<br />
Monocoque komplett aus Karbon<br />
aufgebaut und der Tank explosionssicher sein. Es<br />
dauerte nur unglaubliche fünf Monate, bis der Trixy<br />
G 4-2 R für die AERO 2011 ausstellungsreif war, und<br />
schon im Januar 2012 bekam er seine Musterzulassung.<br />
Während die ersten Geräte in Einzelfertigung<br />
hergestellt wurden, arbeitete man bei Trixy Aviation<br />
bereits an einer robusteren Ausführung für den kommerziellen<br />
Einsatz. Verstärkungen an der Zelle und am<br />
Rahmen und als Antrieb der hauseigene Motor mit<br />
154 PS kennzeichnen den TrixyEye, einen Gyrokopter<br />
konzipiert als Plattform für Kamera- und Überwachungssysteme.<br />
Obwohl bisher 120 Trixys verkauft worden sind, legt<br />
Rainer Farrag Wert auf den Hinweis, dass nicht die<br />
Serienproduktion das Unternehmensziel ist, sondern<br />
die Entwicklung. Nach Erreichen eines definierten<br />
der TrixyFormer <strong>aerokurier</strong>-Autor<br />
Toni Ganzmann für Testflüge und –<br />
ungewöhnlich für ein Pilotenmagazin<br />
– für Testfahrten zur Verfügung.<br />
Gespannt besuche ich den Betrieb<br />
am Flugplatz Slovenske Konjice in<br />
Slowenien. Mein Testobjekt mit der<br />
Kennung D-MBTR steht schon auf der<br />
Platte vor der Halle und wartet auf<br />
einen ersten Rundgang. Aus der Ferne<br />
sieht er wie ein offener Tragschrauber<br />
mit Tandemsitzanordnung aus,<br />
bei dem die Steuerelemente außerhalb<br />
liegen. Näher betrachtet, fällt der<br />
Lenker mit den beiden Hebeln für die<br />
hydraulischen Scheibenbremsen,<br />
Der TrixyEye ist als kostengünstige Plattform für<br />
Kamerasysteme konzipiert.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 31
[ UL/LSA Pilot Report ]<br />
[ 1 ]<br />
Blinker, Lichtschalter und dem großen<br />
Display in der Mitte auf. Vom restlichen<br />
Motorrad ist kaum etwas zu<br />
sehen, denn das Hinterrad liegt mittig<br />
unter dem hinteren Sitz und wird<br />
von Hauptfahrwerk und Tank der<br />
Tragschraubereinheit verdeckt. Die<br />
Antriebseinheit, ein wassergekühlter<br />
Vierzylinder Boxermotor mit 130 PS<br />
Dauerleistung, das 8,60 Meter lange<br />
Rotorsystem aus Luftfahrtaluminium<br />
und das Leitwerk aus Carbonwerkstoff<br />
sind bekannte Komponenten der<br />
Trixy-Tragschrauberentwicklung.<br />
Ich nehme also vorne Platz und<br />
stelle eine erstaunlich bequeme, leicht<br />
nach hinten geneigte Sitzposition fest,<br />
von der aus der Lenker, aber auch<br />
alle fliegerischen Steuerorgane wie<br />
Steuerknüppel, Seitenruderpedale<br />
und Gashebel problemlos zu erreichen<br />
sind. Im großen Zentraldisplay können<br />
unter anderem Flugbetriebsanzeigen<br />
und Luftfahrtkarten dargestellt werden,<br />
im Fahrmodus dient es hauptsächlich<br />
als Navi und Tacho. Links<br />
außerhalb liegt noch ein weiteres<br />
Panel für Funkgeräte, Schalter und<br />
Sicherungen.<br />
Vor dem ersten Flug erhalte ich<br />
ein ausführliches Briefing von Dr.<br />
Michael Ullrich, dem Werkspiloten.<br />
Dann – der Motor hat seine Betriebstemperatur<br />
erreicht – rolle ich zum<br />
Start. Dabei stelle ich fest, dass das<br />
RICHTIG INTERESSANT WIRD ES NACH DER LANDUNG,<br />
JETZT STEHT DIE VERWANDLUNG ZUM MOTORRAD AN<br />
Lenken des Vorderrades über die<br />
relativ hoch liegenden Pedale präzise<br />
und ohne großen Kraftaufwand<br />
möglich ist. Da ich die linke Hand am<br />
Kombihebel für Gas und Bremse habe<br />
und die rechte am Steuerknüppel,<br />
bewegt sich der Lenker vor mir beim<br />
Rollen zwar mit, aber ich benötige<br />
ihn nicht – auch später in der Luft<br />
nicht. Das ist anfangs ein wenig irritierend.<br />
Am Startpunkt wird der Rotor bis<br />
auf ungefähr 200 U/min vorrotiert,<br />
dann die Bremse des Hauptfahrwerks<br />
gelöst und Vollgas gegeben. Beim<br />
Startlauf auf der Grasbahn fällt das<br />
gefederte Vorderrad angenehm auf.<br />
Weiterhin ist trotz Volllast nur sehr<br />
wenig Drehmoment auszugleichen.<br />
Nach 180 Metern ist der TrixyFormer<br />
– betankt mit 60 Litern Sprit und mit<br />
zwei Piloten besetzt – bereits mit 3,5<br />
m/s im Steigflug. Der Motor dreht mit<br />
5800 Touren und schiebt uns bei 95<br />
km/h mit dem besten Steigen in den<br />
Himmel. Für den Reiseflug mit 120<br />
km/h kann die Drehzahl um 600<br />
U/min reduziert werden.<br />
Jetzt ist es Zeit, das Verhalten des<br />
Geräts in Kurven zu testen. Ich fliege<br />
einige Vollkreise mit unterschiedlichen<br />
Schräglagen und stelle fest,<br />
dass der TrixyFormer sehr stabil um<br />
die Hochachse ist und mit ganz wenig<br />
Seitenrudereingabe auskommt,<br />
um koordiniert zu bleiben. Beim Fliegen<br />
von Achten ist allerdings etwas<br />
mehr Kraftaufwand am Steuerknüppel<br />
erforderlich – wie immer, wenn<br />
Push-Pull-Kabel statt Steuerstangen<br />
eingesetzt werden. Der große Sidestick<br />
gleicht diesen Nachteil aber fast<br />
wieder aus. Wichtig ist jedoch in<br />
jeder Fluglage, dass der Tragschrauber<br />
optimal ausgetrimmt ist. Die<br />
elektrische Trimmung per Steuerknüppel<br />
wirkt direkt auf den Rotorkopf<br />
und ist sehr effektiv. Die Rundumsicht<br />
32 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ 1 ] Die Verwandlung: Nach dem Abkoppeln<br />
der Tragschraubereinheit bleibt ein Elektromotorrad<br />
mit einer Reichweite von maximal<br />
150 Kilometern. [ 2 ] Ungewohnt für Tragschrauberpiloten<br />
mag der Blick auf den<br />
Motorradlenker sein. Der Steuerknüppel liegt<br />
recht weit außen, was etwas Gewöhnung<br />
erfordert. [ 3 ] Ein kleines Display gibt Aus -<br />
kunft über den Zustand des Akkus, wenn der<br />
TrixyFormer als E-Motorrad unterwegs ist.<br />
ist hervorragend und erzeugt tatsächlich<br />
eine Art Motorradfeeling. Die<br />
Frontscheibe, die über den Kopf bis<br />
nach hinten reicht, hält den Fahrtwind<br />
inklusive Kleinteilen gut ab. Der Seitenwind<br />
kann natürlich voll durchblasen,<br />
und man merkt sofort, wenn<br />
der rote Faden nicht in der Mitte steht.<br />
Der Landeanflug unterscheidet sich<br />
nicht von dem mit geschlossenen<br />
Tragschraubern. Das von Trixy-Geräten<br />
bekannte gute Flareverhalten<br />
im bodennahen Bereich zeigt auch<br />
der TrixyFormer. Lediglich an die<br />
etwas größeren Steuerwege des relativ<br />
weit rechts außen liegenden<br />
Knüppels muss man sich in dieser<br />
Phase gewöhnen.<br />
Im Gegensatz zu vielen anderen<br />
Gyro-Testflügen kommt für mich das<br />
wirklich Interessante nach der Landung:<br />
die Trennung von TrixyGyro<br />
und TrixyCycle. „Die Bestzeit liegt<br />
bei 35 Sekunden“, sagt Produktmanager<br />
Mitja Mastnak und erklärt mir<br />
die einzelnen Schritte: elektrische<br />
Steckverbindung lösen, beidseitige<br />
Halterung am Rahmen öffnen, zwei<br />
Bolzen unter dem hinteren Sitz herausdrehen<br />
und den Verbindungshaken<br />
im Dachbereich öffnen. Und schon<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
steht die Flugeinheit alleine auf ihren<br />
beiden Rädern, und das E-Bike ist<br />
fahrbereit, sobald der Hauptschalter<br />
eingeschaltet ist. Das Strommanagement<br />
zwischen Batterie und Elektromotor,<br />
bei dem mehr als <strong>10</strong>0 Ampere<br />
fließen können, übernimmt ein elektronisches<br />
Steuergerät. In Verbindung<br />
mit verschiedenen Sensoren zeigt ein<br />
Kombiinstrument wichtige Daten wie<br />
Ladezustand, Leistungsaufnahme,<br />
Temperaturen und Motordrehzahl an.<br />
Der 17 Kilogramm schwere Akku der<br />
Firma LZ-Design aus Slowenien besitzt<br />
14 Zellen und eine Betriebsspannung<br />
von 57 Volt. Seine Kapazität reicht<br />
für ungefähr 150 Kilometer im kombinierten<br />
Stadt-/Überlandverkehr, bei<br />
dem man mit bis zu 70 km/h recht<br />
zügig unterwegs sein kann. Ein integrierter<br />
Mikroprozessor mit Kühlsystem<br />
sorgt dafür, dass jede Zelle<br />
optimal ent- und geladen wird.<br />
Während ich aufsitze und das<br />
Zweirad vom Hauptständer nehme,<br />
weist mich Mitja eindringlich darauf<br />
hin, dass das Gas derzeit noch sehr<br />
sensibel eingestellt sei. Also drehe<br />
ich nur einen gefühlten Millimeter<br />
auf, aber das reicht schon, die Maschine<br />
losschießen zu lassen, sodass<br />
Endzustandes soll das investierte Kapital durch den<br />
Verkauf von Produktionslizenzen wieder zurückfließen.<br />
Ein solches Geschäft mit einem chinesischen Hersteller<br />
ist bereits besiegelt, Verhandlungen auf anderen<br />
Kontinenten laufen.<br />
„Das fliegende<br />
Motorrad haben<br />
wir natürlich nicht<br />
aus den Augen<br />
verloren“, sagt<br />
Farrag und verweist<br />
auf den Zero.<br />
Das war ein Projekt,<br />
mit dem<br />
überprüft werden<br />
sollte, ob man in<br />
einer Motorradsitzanordnung<br />
einen<br />
Tragschrauber<br />
Der Zero war ein Erprobungsträger,<br />
der Erkenntnisse für den<br />
TrixyFormer liefern sollte.<br />
sicher beherrschen kann. 35 Stunden flog der Zero<br />
mit vorläufiger Verkehrszulassung, angetrieben von<br />
einem 1,2-Liter-Boxermotor, basierend auf BMW-<br />
Technik. Dann waren ausreichend Erkenntnisse gesammelt<br />
für den TrixyFormer.<br />
Zu Wasser, zu Lande und natürlich in der Luft<br />
Schon bei der Namenswahl für seine Firma hatte<br />
Rainer Farrag das große Ziel vor Augen. Der Name<br />
Trixy leitet sich von der Zahl drei ab, und damit wollte<br />
er seine Vision von der Mobilität zu Wasser, an Land<br />
und in der Luft unterstreichen. Soll heißen: ein Gerät,<br />
das fliegen kann, straßentauglich ist und auch über<br />
Amphibieneigenschaften verfügt. Nach Farrags Vision<br />
sollte ein Motorrad oder ein Boot mit einer autarken<br />
fliegerischen Tragschraubereinheit koppelbar sein. Mit<br />
dem TrixyFormer scheint sein großes Ziel erreicht.<br />
Patente für so ein „einspuriges Landfahrzeug, das mit<br />
einem beliebigen Fluggerät gekoppelt ist“, wie es im<br />
offiziellen Text heißt, sind schon in Europa, den USA<br />
und Australien erteilt, und die Fahrzeugindustrie hat<br />
bereits Interesse an Produktionslizenzen signalisiert.<br />
Doch Rainer Farrag wäre nicht Rainer Farrag, stünden<br />
nicht schon weitere innovative Ideen vor der Realisierung.<br />
„Der Markt verlangt nach einem in Anschaffung<br />
Der Flexible: Das Modell TrixyLiberty kann mit offener<br />
und geschlossener Kabine geflogen werden.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 33
[ UL/LSA Pilot Report ]<br />
und Unterhalt preiswerten Spaßflieger“, stellt er fest.<br />
Da sich mittlerweile alle auf dem Markt befindlichen<br />
Tragschrauber sehr stark ähneln, war für den Tüftler<br />
von vornherein klar, dass Trixy Aviation sich hier nicht<br />
einfach einreiht. „Der Neue wird ein offener Zweisitzer<br />
in Side-by-Side-Anordnung sein, den ein 1,2-Liter-<br />
Boxermotor antreibt“, gibt Farrag preis. Diese Weltneuheit<br />
soll noch in diesem Herbst in die Erprobung<br />
gehen, und der<br />
<strong>aerokurier</strong> wird<br />
exklusiv darüber<br />
berichten.<br />
Auf die Frage, ob<br />
es denn auch<br />
Projekte für die<br />
fernere Zukunft<br />
gibt, nickt der<br />
Trixys nächster Streich: Die<br />
Form des offenen Side-by-Side-<br />
Zweisitzers ist schon fertig.<br />
Visionär und sagt:<br />
„Nicht fernere<br />
Zukunft. Wir haben<br />
bereits den<br />
Antrag auf Musterzulassung<br />
für einen senkrechtstartfähigen Tragschrauber<br />
gestellt.“ Da das Entwicklungsteam mittlerweile<br />
viele erprobte Baugruppen wie Rotorsystem,<br />
Steuerung und Antriebseinheit im Regal liegen hat,<br />
kann es jederzeit darauf zurückgreifen und bei neuen<br />
Projekten außergewöhnlich schnell vorankommen.<br />
Geheimnisvoll lächelnd verrät der Chef eine weitere<br />
Vision: „Zum Hubschrauber ist es jetzt nur noch ein<br />
kleiner Schritt ...“<br />
Die durchgehende Frontscheibe und das Tandemcockpit mit erhöhtem hinteren<br />
Sitzplatz vermitteln ein ganz kleines bisschen Kampfhubschrauber-Feeling.<br />
ich sofort die Bremsen ausprobieren<br />
muss. Mit beiden Beinen am Boden<br />
versuche ich es erneut. Auf der langen<br />
Startbahn bekomme ich langsam<br />
Gefühl für das Motorrad und nehme<br />
schließlich beide Füße auf die Rasten.<br />
Da diese aber am Vorderrad montiert<br />
sind, spürt man jede Lenkerbewegung<br />
auch in den Beinen, und das ist anfangs<br />
erst einmal gewöhnungsbedürftig.<br />
Ähnlich wie auf einem Chopper<br />
sitze ich in leichter Rückenlage,<br />
habe aber die Füße auf Höhe der<br />
Sitzfläche. Das erfordert mehr Balance.<br />
Da sich aber das gesamte Gerät<br />
noch in der Erprobungsphase<br />
befindet, werden sicherlich auch hier<br />
noch Änderungen einfließen. ae<br />
Auf sein Team lässt<br />
Rainer Farrag (im roten<br />
T-Shirt) nichts kommen.<br />
„Es geht nur mit hochmotivierten<br />
Mitarbeitern“,<br />
stellt er klar.<br />
34 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Praxis<br />
Know-how<br />
Oktober <strong>2016</strong><br />
für<br />
Einsteiger und<br />
Fortgeschrittene<br />
Trockenschulung am Boden: Der CRI kann seinem Schüler<br />
die wichtigsten Eigenheiten neuer Muster vermitteln.<br />
Foto: Philipp Prinzing<br />
Class Rating Instructor: Ausbilden mit wenig Aufwand<br />
Kein Fluglehrer zweiter Klasse<br />
Das eigene Wissen weiterzugeben ist das Ziel nicht weniger Piloten, doch um Flug lehrer (FI) zu<br />
werden, muss man einiges auf sich nehmen. Wer mit weniger Aufwand lehren will, kann sich zum<br />
Class Rating Instructor (CRI) ausbilden lassen.<br />
Eines gleich vorweg: Der CRI ist entgegen<br />
vieler Vorbehalte kein Fluglehrer<br />
zweiter Klasse. In den einschlägigen<br />
Gesetzestexten wird er als Lehrberechtigter<br />
oder Fluglehrer synonym mit dem Flight Instructor<br />
(FI) genannt. Der größte Unterschied<br />
besteht, einfach formuliert, darin, dass der<br />
CRI keine „Fußgänger“ ausbilden darf – die<br />
Schulung für den Ersterwerb einer Lizenz<br />
bleibt dem FI vorbehalten. Deshalb sind die<br />
Hürden auf dem Weg zum Fluglehrer entsprechend<br />
hoch: CPL-Kenntnisse, Präsenzlehrgang,<br />
etliche Flugstunden und nicht zuletzt ein ordentlicher<br />
Batzen Geld werden verlangt.<br />
Die Voraussetzungen für den CRI sind deutlich<br />
geringer, die Tätigkeit eignet sich deshalb<br />
bestens zum Einstieg in die Welt der Ausbildung.<br />
Für Vereine oder Flugschulen, denen<br />
der Fluglehrernachwuchs fehlt, ist der CRI<br />
eine Bereicherung, denn er kann einen Großteil<br />
des Tagesgeschäfts wie Stundenflüge oder<br />
Differenzschulungen übernehmen.<br />
In Zeiten nationaler Luftfahrtgesetzgebung<br />
gab es den Einweisungsberechtigten, die-<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 35
[ PRAXIS Oktober <strong>2016</strong> ]<br />
Unterschiede zwischen CRI(A) SEP und FI(A) SEP<br />
Class Rating Instructor (A) SEP<br />
Flight Instructor (A) SEP<br />
Mindestvoraussetzungen<br />
• PPL(A)<br />
• 300 h als Pilot auf Flugzeugen,<br />
30 h als PIC auf SEP<br />
• CPL(A) oder<br />
• PPL(A) mit CPL-Theorie kenntnissen<br />
und 200 h als Pilot auf Flugzeugen<br />
oder TMG, davon 150 h als PIC<br />
• 30 h als PIC auf SEP<br />
• <strong>10</strong> h Instrumentenflugausbildung<br />
• 20 h VFR-Überlandflug als PIC<br />
• 300-NM-Überlandflug<br />
• Vorprüfung<br />
Ausbildung<br />
• 35 h Theorie<br />
• 3 h Praxis<br />
• Kompetenzbeurteilung<br />
• 125 h Theorie<br />
• 30 h Praxis<br />
• Kompetenzbeurteilung<br />
Befugnisse<br />
• Ausbildung zur Klassenberechtigung<br />
SEP<br />
• Auffrischungsschulung<br />
• Differenzschulung<br />
• Ausbildung zur Schlepp-/<br />
Kunstflugberechtigung<br />
• wie CRI, zusätzlich:<br />
• Grundausbildung zum PPL/LAPL(A)<br />
• Ausbildung zu weiteren Berechtigungen<br />
(Nachtflug, Gebirgsflug,<br />
Instrumentenflug, CPL, etc.)<br />
Auch Auffrischungsflüge<br />
kann der CRI<br />
übernehmen.<br />
Vorschriften unterschiedlich auslegen; im<br />
Zweifelsfall empfiehlt sich eine vorherige<br />
Rücksprache, damit die Schulungsflüge nicht<br />
vergeblich sind.<br />
Die Voraussetzungen, um Class Rating<br />
Instructor zu werden, sind überschaubar: 300<br />
Stunden Flugerfahrung als Pilot (nicht PIC)<br />
auf Flugzeugen, davon 30 Stunden PIC-Zeit<br />
auf der Flugzeugkategorie, auf der ausgebildet<br />
werden soll. Im Gegensatz zum FI, dessen<br />
Ausbildung CPL-Theoriekenntnisse verlangt,<br />
ist für den CRI nichts dergleichen vorgeschrieben.<br />
Wer CRI auf mehrmotorigen Flugzeugen<br />
werden will, muss 500 Gesamtflugstunden<br />
mitbringen.<br />
Mit überschaubarem Aufwand<br />
zur Ausbilderlizenz<br />
ser wurde mit Einführung der JAR-FCL zum<br />
CRI und darf mittlerweile weit mehr als einweisen.<br />
Als Class Rating Instructor ist man<br />
befugt, lizenzierte Piloten zum Erwerb von<br />
Klassenberechtigungen in den Klassen zu<br />
schulen, die man selbst besitzt. Man dürfte<br />
also beispielsweise als CRI(A) SEP einen<br />
ATPL-Piloten, der in seiner Freizeit eine Einmot<br />
fliegen will, für die SEP-Klassenberechtigung<br />
ausbilden. Auch einen LAPL(A)-Piloten<br />
mit TMG-Rating dürfte man zum Erwerb der<br />
Einmot-Klassenberechtigung bringen.<br />
Darüber hinaus darf der CRI die regelmäßigen<br />
einstündigen Schulungsflüge beziehungsweise<br />
Auffrischungsschulungen abhalten und<br />
seit kurzem auch wieder handschriftlich das<br />
entsprechende Rating verlängern. Dafür ist<br />
übrigens keine Ausbildungseinrichtung (ATO)<br />
notwendig. Für Überprüfungsflüge im Verein,<br />
Differenztraining und natürlich immer dann,<br />
wenn ein Pilot auf den Beistand eines Ausbilders<br />
nicht verzichten will, ist der CRI genauso<br />
einsetzbar wie ein FI.<br />
Auch für den Erwerb zusätzlicher Berechtigungen<br />
kann man auf einen CRI zurückgreifen,<br />
denn er darf auch (allerdings nur mit<br />
einer ATO) die Ausbildung zur Schlepp- und<br />
Kunstflugberechtigung durchführen. Seit<br />
Inkrafttreten der EU-Verordnung 1178/2011<br />
haben sich hierfür allerdings die Voraussetzungen<br />
für den Ausbilder geändert: Es genügt<br />
jetzt nicht einfach der Besitz einer<br />
Kunstflug- oder Schleppberechtigung, sondern<br />
die Befähigung zur entsprechenden Ausbildung<br />
muss einem Fluglehrer-Prüfer nachgewiesen<br />
und explizit in die Lizenz eingetragen<br />
werden.<br />
Wie in vielen Bereichen des Lizenzwesens<br />
gilt jedoch auch im Bereich der Ausbildung,<br />
dass manche Landesluftfahrtbehörden die<br />
Während der Aufwand zum Erwerb der vollständigen<br />
Lehrberechtigung mit 125 Stunden<br />
ziemlich aufwendig ist, muss der CRI vergleichsweise<br />
wenig ausgebildet werden: 35<br />
Stunden Theorie, unterteilt in die Fächer<br />
„Lehren und Lernen“ (25 Stunden) und Fachunterricht<br />
(<strong>10</strong> Stunden) sowie drei Stunden<br />
Flugausbildung (5 Stunden für mehrmotorige<br />
Flugzeuge) zuzüglich Prüfung werden gefordert.<br />
In der Theorie geht es dabei vor allem<br />
um das erfolgreiche Vermitteln von Lerninhalten<br />
und das Erarbeiten von Übungen und<br />
Trainingsprogrammen. In der Praxisausbildung<br />
muss der CRI-Anwärter zeigen, dass er ein<br />
Flugzeug auch vom Sitz des Ausbilders aus<br />
beherrscht und in der Lage ist, dem Flugschüler<br />
Übungen zu erklären, zu demonstrieren,<br />
notfalls auch einzugreifen und die Kontrolle<br />
zu übernehmen. Dies wird im abschließenden<br />
Checkflug geprüft.<br />
36 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Welche Handgriffe beim Check eines neuen<br />
Musters nötig sind, auch das weiß der CRI.<br />
Dank seiner Ausbildung kann der CRI<br />
meist auch bei Theoriefragen helfen.<br />
Fotos: Patrick Holland-Moritz, Philipp Prinzing, Lars Reinhold, Helge Zembold<br />
Das Angebot an Lehrgängen für potenzielle<br />
Class-Rating-Instruktoren ist in Deutschland<br />
relativ übersichtlich, viele Flugschulen bieten<br />
Kurse nur auf Anfrage an. In Österreich gibt<br />
es mehr Möglichkeiten. Dabei ist die CRI-<br />
Berechtigung der einfachste und vor allem<br />
ein günstiger Weg in die Welt der Pilotenausbildung<br />
im Motorflug: Die Lehrgänge, die<br />
in Kompakt- oder Modulform angeboten werden<br />
und in der Regel nicht mehr als sieben<br />
Tage beanspruchen, schlagen in etwa mit 1500<br />
Euro bis 2500 Euro zu Buche.<br />
Verlängert wird die Lehrberechtigung alle drei<br />
Jahre. Dazu müssen zwei der folgenden drei<br />
Bedingungen erfüllt sein: zehn Stunden Ausbildungszeit<br />
in den vergangenen zwölf Mo-<br />
naten, Teilnahme an einem Refresherlehrgang<br />
an einer Ausbildungseinrichtung, Bestehen<br />
einer Kompetenzbeurteilung.<br />
Das Einsatzspektrum des CRI lässt sich allerdings<br />
nur bedingt erweitern, denn bereits für<br />
die Tätigkeit des Prüfers (Class Rating Examiner)<br />
wird mindestens CPL-Erfahrung vorausgesetzt.<br />
Immerhin kann man die CRI-<br />
Berechtigung auf weitere Flugzeugklassen<br />
erweitern: Wer etwa zusätzlich zur Einmot<br />
auch auf Reisemotorseglern ausbilden will,<br />
benötigt 15 Stunden PIC-Zeit auf TMG in den<br />
letzten zwölf Monaten. Bei einem Schulungsflug<br />
auf dem rechten Sitz unter der Aufsicht<br />
eines anderen CRI oder FI, der für diese Klasse<br />
qualifiziert ist, werden dann die Lehrfähigkeiten<br />
demonstriert. Alle weiterführenden<br />
Ausbildungsbereiche bleiben letztlich den FIs<br />
vorbehalten, aber wer später den Schritt vom<br />
CRI zum FI wagt, kann sich immerhin die<br />
theoretische Ausbildung anrechnen lassen.<br />
[ Autor Helge Zembold<br />
... fliegt hauptberuflich<br />
als Copilot im Airbus<br />
A320 durch Europa. In<br />
seiner Freizeit ist er zumeist<br />
als Segelflieger<br />
oder im Schleppflugzeug<br />
unterwegs. Weiterhin ist<br />
er Autor des Buches<br />
„IFR-Sprechfunk“.<br />
Praxis-Quiz Testen Sie Ihr Wissen!<br />
1. 2. 3.<br />
Wer ist der verantwortliche Pilot,<br />
wenn mehrere zur Führung des<br />
Luftfahrzeugs berechtigte Personen<br />
an Bord sind?<br />
a) wer die höherwertige Lizenz besitzt<br />
b) wer vom Halter dazu bestimmt wurde<br />
c) wer das Luftfahrzeug tatsächlich führt<br />
d) der Charterer<br />
Der Inhaber eines gültigen PPL(A)<br />
führt nach der Winterpause einen<br />
Flug zur Inübunghaltung mit einem<br />
erfahrenen Piloten durch. Wer ist der<br />
verantwortliche Pilot?<br />
a) der erfahrene Pilot<br />
b) der Inhaber der gültigen Lizenz<br />
c) keiner<br />
d) beide<br />
Ein Pilot führt einen Gastflug durch,<br />
bei dem die reinen Betriebskosten<br />
umgelegt werden. Mit dem Fluggast<br />
vereinbart er, dass Haftungsansprüche<br />
ausgeschlossen werden.<br />
Diese Vereinbarung ...<br />
a) bedarf einer Genehmigung durch<br />
die Luftfahrtbehörde<br />
b) kann nur ein Luftfahrtunternehmen<br />
abschließen<br />
c) ist nichtig<br />
Die Lösungen finden Sie auf Seite 94.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 37
[ PRAXIS Oktober <strong>2016</strong> ]<br />
Ein Riss im Schalldämpfer reicht aus, und Kohlenmonoxid<br />
kann über die Lüftung ins Cockpit strömen.<br />
DER<br />
EXPERTEN-<br />
TIPP<br />
CO im Cockpit<br />
Ingo Fuhrmeister<br />
Der Kolbenmotor ist nach wie vor die<br />
wichtigste Antriebsquelle in Flugzeugen<br />
der General Aviation. Allerdings<br />
birgt dieser Antrieb vor allem bei älteren und<br />
schlecht gewarteten Flugzeugen eine tödliche<br />
Gefahr – über die Heizung der Flugzeugkabinenluft.<br />
Diese erfolgt zumeist nicht wie bei<br />
Autos über einen Kühlwasser-Wärmetauscher,<br />
sondern einen Abgas-Wärmetauscher. Dieser<br />
ist so aufgebaut, dass die zu erwärmende<br />
Luft in einer Art Manschette um den heißen<br />
Auspuff herumgeführt und dort aufgeheizt<br />
wird. Entstehen durch mechanische oder<br />
thermische Belastung Risse in der Auspuffanlage,<br />
so besteht die Gefahr, dass sich Abgase<br />
in die Kabinenluft mischen. So steigt<br />
der Gehalt an Schadstoffen im Cockpit an.<br />
Die größte Gefahr geht dabei von Kohlenmonoxid<br />
aus, kurz CO. Dieses farb- und geruchlose<br />
Gas entsteht bei der unvollständigen<br />
Verbrennung von Kraftstoffen und führt innerhalb<br />
kürzester Zeit zu Vergiftungen, da es<br />
sich, über die Lunge aufgenommen, ans Hämoglobin<br />
bindet und den Sauerstofftransport<br />
im Blut behindert. Der maximale Arbeitsplatzgrenzwert<br />
für Kohlenmonoxid liegt bei 30 ppm<br />
(parts per million), das entspricht einem CO-<br />
Gehalt von 0,0035 Prozent in der Atemluft.<br />
Ab <strong>10</strong>0 ppm (0,01 Prozent) kommt es innerhalb<br />
weniger Stunden zu Kopfschmerzen, die doppelte<br />
Dosis kann bereits zum Verlust des<br />
Urteilsvermögens führen. Ab einer CO-Konzentration<br />
von 0,6 Prozent in der Atemluft<br />
wirkt das Gas bereits nach weniger als 20<br />
Minuten tödlich.<br />
Einfacher<br />
Helfer: eine<br />
Plakette als<br />
CO-Detektor,<br />
die die<br />
Konzentration<br />
durch<br />
Verfärbung<br />
kenntlich<br />
macht.<br />
<strong>10</strong><br />
Eine defekte Auspuffanlage kann länger<br />
unbemerkt bleiben und damit CO ins Cockpit<br />
gelangen, wenn kein Detektor (oben) warnt.<br />
Als der bekannte deutsche Kunstflieger und<br />
Flugzeugkonstrukteur Wolfgang Dallach im<br />
Januar 2015 abstürzte, war mutmaßlich eine<br />
CO-Vergiftung die Ursache. Bei Dallach und<br />
seiner Mitfliegerin stellten Rechtsmediziner<br />
eine hohe Konzentration von Kohlenmonoxid<br />
im Blut fest, die Unfallermittler der BFU fanden<br />
im Bereich des Wärmetauschers für die<br />
Kabinenheizung einen Riss im Schalldämpfer.<br />
Tückisches Gift: CO-Nachweis<br />
nur mit Detektoren möglich<br />
Hätte das Unglück verhindert werden können?<br />
Tatsächlich ist es ohne Hilfsmittel für Menschen<br />
unmöglich, Kohlenmonoxid zu erkennen.<br />
Allerdings gibt es Warneinrichtungen, die<br />
einen zu hohen CO-Wert in der Luft anzeigen.<br />
Einfachstes Hilfsmittel ist eine CO-Detektorplakette,<br />
die es in den gängigen Luftfahrtshops<br />
für fünf bis zehn Euro gibt. Steigt der Wert in<br />
der Luft an, verfärbt sich der Indikatorpunkt.<br />
Allerdings muss die Plakette regelmäßig ersetzt<br />
werden, außerdem besteht die Gefahr, dass<br />
eine Verfärbung übersehen wird. Letzteres<br />
gilt für elektronische Messgeräte, die einen<br />
Anstieg des CO-Wertes lediglich über eine<br />
Displayanzeige oder Warnlampen signalisieren.<br />
Denn eine Kohlenmonoxidvergiftung sorgt<br />
unter anderem für verzögerte Wahrnehmung.<br />
Auch eine akustische Warnung über einen<br />
Summer oder Piepton ist fragwürdig – herrschen<br />
in Cockpits von Motorflugzeugen doch<br />
häufig hohe Lärmpegel. Zudem tragen die<br />
meisten Piloten ein Headset, um ihr Gehör<br />
vor dem Triebwerksgeräusch zu schützen.<br />
Dadurch sind aber auch eventuelle Warntöne<br />
schwerer wahrzunehmen. GasAlert oder RAE<br />
Systems bieten CO-Detektoren als Handgeräte<br />
an; sie sind im Pilotenbedarf ab etwa<br />
150 Euro zu haben. Für den Festeinbau ins<br />
Panel haben Guardian Avionics oder Aircraft<br />
Spruce entsprechende Geräte im Sortiment,<br />
die ab etwa 280 Euro den Besitzer wechseln.<br />
Bei Handgeräten ist es allerdings wichtig, sie<br />
nicht im Pilotenkoffer liegen zu lassen, sondern<br />
in Griff- und Hörweite zu haben. Festeinbauten<br />
sollten gut sichtbar installiert werden.<br />
Der Autor hat sich mit der Causa CO im Cockpit<br />
intensiv auseinandergesetzt und hat drei<br />
Lösungen für die Problematik der möglichen<br />
Nicht-Wahrnehmung von Warntönen entwickelt.<br />
Seine Firma BAC bietet mit dem BAC<br />
CO-Patrol ein EASA-zugelassenes Einbaugerät,<br />
das auf die Audiosysteme des Flugzeugs<br />
und die Headset-Buchsen direkt aufgeschaltet<br />
werden kann. Wer den Einbau scheut,<br />
findet ein mobiles Messgerät, das einfach<br />
zwischen Buchse und Headset gesteckt wird<br />
und in etwa so groß ist wie das Bedienteil<br />
eines Aktiv-Headsets. Schließlich hat BAC ein<br />
ANR-Headset im Programm, in dem neben<br />
den Komponenten zur aktiven Geräuschreduktion<br />
auch die Messtechnik des CO-<br />
Detektors integriert ist. Alle drei Geräte bringen<br />
den Warnton im Fall der Fälle direkt ans<br />
Ohr des Piloten.<br />
Für welches Gerät auch immer man sich entscheidet:<br />
Wichtig ist, dass man während des<br />
Fluges stets darauf achtet. Denn ein Riss im<br />
Auspuff kann jederzeit entstehen – auch bei<br />
gut gewarteten Maschinen.<br />
[ Autor Ingo Fuhrmeister ...<br />
... ist Inhaber der Firma<br />
BAC Digital Avionics,<br />
die seit 25 Jahren mit<br />
Motorüberwachungsgeräten<br />
von JPI und<br />
eigenen Entwicklungen<br />
wie Timescannern,<br />
Durchflussmessern<br />
und seit einiger Zeit auch CO-Warngeräten<br />
am Markt ist.<br />
38 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong><br />
Fotos: BFU, Design4Pilots, Ingo Fuhrmeister
Das Original seit 1993<br />
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[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
DIE JUNGEN WILDEN<br />
Es geht rund in der Welt der Business Aviation. Die Zeiten, in<br />
denen Platzhirsche wie Bombardier, Learjet und Gulfstream sich<br />
ihrer Marktanteile sicher sein konnten, dürften vorbei sein. Mit<br />
HondaJet, Eclipse und Cessna Denali wächst Konkurrenz nach.<br />
Lars Reinhold,<br />
Redaktionsleiter<br />
<strong>aerokurier</strong><br />
Den größten Paukenschlag liefert aber nicht ein Flugzeughersteller,<br />
sondern General Electric. Die US-Triebwerksschmiede<br />
will mit dem Advanced Turboprop, einer neuen Propellerturbine,<br />
Pratt & Whitneys Klassiker PT6 im Segment der Geschäftsreiseflugzeuge<br />
vom Thron stoßen. Mehr Leistung, mehr Komfort,<br />
weniger Verbrauch sind angestrebt. Und Cessna baut mit der<br />
Denali gleich das passende Flugzeug dazu. Ob der Coup aufgeht<br />
und die Kunden das Paket annehmen, bleibt abzuwarten.<br />
Auch bei den leichten Jets ist der Markt in Bewegung. Honda<br />
Aircraft hat mit seinem HondaJet gezeigt, dass man es in Japan<br />
versteht, konzentriert auf ein Ziel hinzuarbeiten und die Vision<br />
des leichten Jets zu verwirklichen, ohne dabei einfach bei der<br />
Konkurrenz abzukupfern. Technische Finessen, ungewöhnliche<br />
Triebwerksanordnung und überzeugende Leistung sind ein<br />
Beleg für die Fähigkeiten der Honda-Ingenieure. Der <strong>aerokurier</strong><br />
hatte das Privileg, als erstes deutschsprachiges Magazin den<br />
HondaJet zu testen. Steffen Gemsa, Test pilot beim DLR, war<br />
dann auch ganz angetan von dem, was der Japaner so zeigte.<br />
Die Eclipse 550 – nur unwesentlich kleiner als der HondaJet –<br />
fliegt bereits seit 2013, und mit Jet Lounge kümmert sich seit<br />
gut einem Jahr ein deutsches Unternehmen um den Vertrieb in<br />
den nicht-französischsprachigen Ländern Europas. Grund genug<br />
für einen Besuch in Schönhagen.<br />
Schließlich bietet unser Special wie gewohnt mit dem Branchenspiegel<br />
einen Überblick über die Unternehmen, die in der Business<br />
Aviation als Air Operator zertifiziert sind.<br />
Inhalt<br />
Mit dem Advanced<br />
Turboprop greift General<br />
Electric das PT6 an.<br />
4 HondaJet<br />
Der <strong>aerokurier</strong> testet den<br />
Newcomer<br />
12 Kolumne<br />
Dr. Spornrad über den<br />
nächsten Sargnagel der GA<br />
14 Eclipse und Jet Lounge<br />
Mit Jet Lounge hat die Eclipse<br />
von One Aviation jetzt einen<br />
Vertrieb in Europa.<br />
20 Eine Cessna für das ATP<br />
GE ent wickelt mit dem<br />
Advanced Turboprop ein<br />
komplett neues Triebwerk.<br />
Cessna baut mit der Denali<br />
das passende Flugzeug.<br />
24 Branchenguide <strong>2016</strong>/17<br />
Die Executive-Charter-Unternehmen<br />
in Deutschland,<br />
Österreich und der Schweiz<br />
Titelfotos: Jet Lounge, Honda Aircraft<br />
Fotos: GE Aviation, mps-Fotostudio<br />
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[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Die sehr glatte<br />
Außenhaut mindert<br />
den Widerstand.<br />
4 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
HondaJet HA-420<br />
SCHNELL UND SICHER<br />
Markante Optik, die Triebwerke auf den Tragflächen und reichlich technische<br />
Finessen unterm Blechkleid: Der HondaJet soll die Szene der leichten Business<br />
Jets aufmischen. Aber wie fliegt sich der Newcomer? DLR-Testpilot Steffen<br />
Gemsa hat den HondaJet für den <strong>aerokurier</strong> getestet.<br />
AUTOR: Steffen Gemsa<br />
Foto: Honda Aircraft<br />
Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 5
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Die Triebwerksanordnung<br />
reduziert den Einfluss des<br />
Schubs auf die Lastigkeit.<br />
Fotos: Honda Aircraft, Steffen Gemsa<br />
Die Schubhebel verfügen<br />
über die Rasten TO (Start),<br />
MCT (maximale Dauerleistung)<br />
und Idle (Leerlauf).<br />
Ein kleiner und in jeder Hinsicht<br />
ungewöhnlicher Jet<br />
absolvierte im Jahr 2003 seinen<br />
Erstflug und überraschte<br />
damit sogar die Fachwelt: der HondaJet,<br />
ein knapp fünf Tonnen schwerer<br />
Geschäftsreiseflieger, dessen markantestes<br />
Merkmal die auf der<br />
Oberseite der Tragfläche montierten<br />
Triebwerke sind. Hinter dem Projekt<br />
steht kein Geringerer als der Technologieriese<br />
Honda, vor allem bekannt<br />
für Motorräder und Automobile. Doch<br />
haben die Japaner nicht nur aus dem<br />
Stand ein Flugzeug konstruiert, auch<br />
das Triebwerk wird von Honda selbst<br />
entwickelt und gebaut und soll dem<br />
Jet dazu verhelfen, bei der Wirtschaftlichkeit<br />
Meilensteine zu setzen.<br />
Honda hat in den Jahren seit dem<br />
Erstflug ein zugelassenes Flugzeug<br />
und die dazugehörige Infrastruktur<br />
geschaffen. Dabei sei die eigens aufgebaute<br />
Fertigungslinie samt Schulungseinrichtung<br />
der Flight Safety in<br />
Greensboro im US-Bundesstaat South<br />
Carolina erwähnt. Kurzfristige<br />
Gewinne scheinen hier ganz offensichtlich<br />
nicht die treibende Kraft<br />
gewesen zu sein, sondern eher langfristiges<br />
Denken und nachhaltiges<br />
Handeln.<br />
Um die hochgesteckten Ziele zu<br />
erreichen, hat Honda tief in die Innovationskiste<br />
gegriffen. Die beiden<br />
Triebwerkspylonen auf den Tragflächen<br />
sind stark nach hinten gepfeilt.<br />
Von dieser eigenwilligen Anordnung<br />
verspricht man sich zum einen eine<br />
Gewichtsersparnis durch weniger<br />
Strukturelemente im Heck des Flugzeuges,<br />
zum anderen soll der Interferenzwiderstand<br />
reduziert sein.<br />
Weiterhin konnte der Innenraum laut<br />
Honda um 36 Zentimeter großzügiger<br />
gestaltet werden als bei einem Flugzeug<br />
gleicher Abmessungen im konventionellen<br />
Design.<br />
Im Cockpit fühlt man<br />
sich auf Anhieb wohl<br />
Für den Flug stellt mir Honda den<br />
16. Serienflieger mit dem Kennzeichen<br />
N420EA zur Verfügung. Der Ölstand<br />
der Triebwerke darf legal über die<br />
Cockpitanzeigen geprüft werden –<br />
das verkürzt die Vorflugkontrolle.<br />
Beim Walkaround fällt die hervorragende<br />
Oberflächengüte des gesamten<br />
Flugzeuges ins Auge – nicht nur des<br />
Kohlefaserrumpfs. Die Tragflügelschalen<br />
wurden jeweils aus einem<br />
Block Aluminium herausgefräst. Dadurch<br />
sind laut Aussage der Ingenieure<br />
nahezu die Hälfte der Tragfläche<br />
sowie die Cockpitsektion widerstandsarm<br />
laminar umströmt. Der Einstieg<br />
in den Pilotensitz des kompakten<br />
Cockpits ist angenehm, solide Haltegriffe<br />
an der Decke helfen. Hat man<br />
einmal Platz genommen, so findet<br />
man durch zahlreiche Einstellmöglichkeiten<br />
schnell seine Wohlfühlposition,<br />
eine Anzeige für die Augenreferenz<br />
ist aber nicht vorhanden. Die<br />
Cockpitscheiben bieten eine gute<br />
Sicht nach draußen. Es gibt kein Overhead<br />
Panel, wodurch das Cockpit sehr<br />
aufgeräumt und konzentriert wirkt.<br />
Das bewährte Garmin G3000 gibt<br />
Aufschluss über die relevanten Parameter<br />
und Systeme. Praktisch alle<br />
benötigen im Normalbetrieb keinerlei<br />
Aufmerksamkeit. Honda hat viel<br />
Zeit darauf verwendet, das Cockpit<br />
möglichst einfach und intuitiv zu<br />
gestalten. Zeigt ein Schalter das Label<br />
NORM, so kümmert sich das<br />
zugehörige System um sich selbst,<br />
der Pilot muss nicht aktiv werden.<br />
Selbst im Notbetrieb laufen viele<br />
Prozesse automatisch ab, damit sich<br />
der Pilot auf das Wichtigste konzentrieren<br />
kann: das Flugzeug zu fliegen<br />
und sicher zu landen.<br />
6 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ 1 ]<br />
[ 1 ] Die Kabine ist ausreichend geräumig und wirkt durch die großen Fenster und<br />
die Beleuchtungsanlage luftig und hell. Die Beinfreiheit in der Clubanordnung ist<br />
ebenfalls über jeden Zweifel erhaben. Im Heck des Flugzeugs befindet sich eine<br />
abgetrennte Toilette, die durch „Skylight Windows“ in der Decke mit Licht geflutet ist.<br />
[ 2 ] Die eigenwillige Triebwerksanordnung reduziert das Biegemoment der Tragflächen,<br />
wodurch sich deren Strukturelemente reduzieren lassen.<br />
[ 2 ]<br />
Die Schubhebel besitzen die Rasten<br />
TO (Startschub), MCT (Maximum<br />
Continuous Thrust, also maximaler<br />
Dauerschub) und einen Anschlag bei<br />
Leerlaufschub. Hinter der Leerlaufstellung<br />
kann man durch eine Sicherung<br />
am Gashebel eine weitere<br />
Raste anwählen, die das Triebwerk<br />
abstellt. Die Flugsteuerung ist konventionell<br />
ausgeführt. Stangen und<br />
Kabel übertragen die Eingaben am<br />
Steuerhorn an die entsprechenden<br />
Ruderflächen. Die elektrisch betriebenen<br />
Flügelklappen verfügen über<br />
die drei Stufen Up, Takeoff/Approach<br />
und Landing.<br />
Der Batterieschalter erweckt das<br />
Flugzeug zum Leben. Die Touchscreen<br />
Controller sind, der Garmin-Logik<br />
folgend, intuitiv zu bedienen, und<br />
mit nur sehr wenig Unterstützung<br />
programmiere ich den Flugplan, der<br />
uns etwa 1<strong>10</strong> Meilen nach Westen<br />
und auf FL 330 führen wird. Mit einer<br />
Abflugmasse von 4413 Kilogramm<br />
ergeben sich sich laut Handbuch<br />
eine Abhebegeschwindigkeit von 120<br />
Knoten und eine Startstrecke von<br />
1250 Metern. Die Checklisten wirken<br />
sehr gut auf die jeweilige Flugphase<br />
abgestimmt.<br />
Zunächst stehen Rollversuche auf<br />
dem Honda-Vorfeld an. In Vollkreisen<br />
taste ich mich an das in dieser Klasse<br />
einzigartige Steer-by-Wire heran.<br />
Anfangs wirkt das System etwas zu<br />
empfindlich, aber nach erstaunlich<br />
kurzer Zeit ist jede Tendenz zum<br />
Übersteuern verschwunden. Die
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Die unteren Displays des<br />
Garmin G3000 verfügen<br />
über eine Touch-Funktion.<br />
Fotos: Honda Aircraft, Steffen Gemsa<br />
Daten HondaJet HA-420<br />
Hersteller: Honda Aircraft Zulassung: FAR Part 23 Sitzplätze: 7 Bau -<br />
weise: Verbundwerkstoff Verwendung: zweimotoriges Geschäftsreiseflugzeug<br />
Antrieb<br />
Hersteller<br />
GE Honda<br />
ArtTurbofan<br />
TypHF120<br />
maximale Leistung 2 x 9,1 kN<br />
Durchmesser <br />
54 cm<br />
Nebenstromverhältnis 2,9<br />
Abmessungen<br />
Länge<br />
Spannweite<br />
Höhe<br />
Innenlänge<br />
Innenbreite<br />
Innenhöhe<br />
12,99 m<br />
12,12 m<br />
4,54 m<br />
5,43 m<br />
1,52 m<br />
1,47 m<br />
Massen und Mengen<br />
Leermasse<br />
Zuladung mit vollen Tanks<br />
maximale Startmasse<br />
Tankinhalt<br />
3267 kg<br />
251 kg<br />
4808 kg<br />
1290 kg<br />
Flugleistungen<br />
Startstrecke<br />
1220 m<br />
Landestrecke<br />
930 m<br />
maximale Steigrate 3990 ft/min<br />
Reisegeschwindigkeit 368 kts<br />
Höchstgeschwindigkeit 422 kt s<br />
Dienstgipfelhöhe 43 000 ft<br />
Kabinenhöhe<br />
8000 ft<br />
Reichweite 1206 NM (2234 km)<br />
Bremsen sind zudem sehr angenehm<br />
zu dosieren, packen aber auch kräftig<br />
zu. Das Flugzeug lässt sich nach der<br />
kurzen Eingewöhnung sehr präzise<br />
und sicher zur Startbahn 23L bewegen.<br />
Dort angekommen, fühle ich mich<br />
bereits wohl und vertraut im Cockpit.<br />
Auf der Piste halte ich die HA-420<br />
in den Bremsen, schiebe die Gashebel<br />
in die Raste TO. Zügig beschleunigen<br />
wir und heben mit erstaunlich<br />
wenig Steuereingabe im Höhenruder<br />
ab. Mit eingefahrenem Fahrwerk und<br />
Klappen erreichen wir 2<strong>10</strong> Knoten,<br />
die geplante Steiggeschwindigkeit.<br />
Mit Hilfe des Flight Director fliege<br />
ich die Abflugroute ab, und schon<br />
nach der ersten Kurve ist die Eingewöhnungszeit<br />
auf die Eigenheiten<br />
des Flugzeuges vorbei: Der HondaJet<br />
fliegt sich wie die „Großen“, ist aber<br />
dennoch präzise und beweglich. 5000<br />
Fuß passieren wir mit einer Steigrate<br />
von 3450 ft/min, in 20 000 Fuß lese<br />
ich noch über 2000 ft/min am Variometer<br />
ab. So dauert der Steigflug auf<br />
FL 330 keine 20 Minuten.<br />
Laut unserem Performance Manual<br />
müsste jetzt bei den vorherrschenden<br />
Bedingungen die Leistungseinstellung<br />
Long Range Cruise, also<br />
Langstrecken-Reiseflug, eine Geschwindigkeit<br />
von 337 Knoten TAS<br />
und einen Verbrauch von 288 kg/h<br />
liefern. Wir lesen 339 Knoten TAS und<br />
272 kg/h Fuel Flow ab. Einen weiteren<br />
Datenpunkt erfliegen wir im<br />
Hochgeschwindigkeits-Reiseflug, der<br />
High Speed Cruise. Wir notieren 4<strong>10</strong><br />
Knoten TAS und 408 kg/h. Vor allem<br />
der Wert für die Long Range Cruise<br />
ist eine Zahl, für die sich der Honda-<br />
Jet vor der Konkurrenz nicht zu verstecken<br />
braucht.<br />
Die Systeme halten sich<br />
im Hintergrund<br />
In FL 330 untersuchen wir eine<br />
interessante Besonderheit: Hat man<br />
eine passende Reiseflugeinstellung<br />
gefunden und drückt am Autopiloten-<br />
Panel die Taste CSC (Cruise Speed<br />
Control), so hält das Flugzeug die<br />
Geschwindigkeit mithilfe der dem<br />
FADEC zur Verfügung stehenden<br />
Leistungsänderungen zur Synchronisierung<br />
der Triebwerke. Das reicht<br />
aus, um von einer Art Auto Throttle<br />
sprechen zu können, wenn auch nur<br />
im stabilisierten Reiseflug. Alle anderen<br />
Funktionen des Autopiloten<br />
sind einem modernen Flugzeug angemessen.<br />
8 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ 3 ]<br />
[ 1 ]<br />
[ 2 ]<br />
[ 1 ] Auf das Primary Flight Display lassen sich diverse<br />
ergänzende Elemente einspielen, von Triebwerksparametern<br />
bis hin zu eingespeicherten Jeppesen-Karten. [ 2 ] Die<br />
Cockpitsitze verfügen über zahlreiche Einstellfunktionen,<br />
die teilweise elektrisch gesteuert werden. [ 3 ] Der vordere<br />
Gepäckraum bietet 250 Liter Stauraum, kleinere Taschen<br />
finden hier Platz. [ 4 ] Aufgrund der fehlenden Triebwerksauf<br />
nahme bietet der hintere Gepäckraum mit 1600 Litern<br />
deutlich mehr Volumen als vergleichbare Muster.<br />
[ 4 ]<br />
Aber wie verhält sich der Honda-<br />
Jet bei Ausfall eines Triebwerks? Der<br />
geringe Restschub in FL 330 und das<br />
unterstützende Rudder-Bias-System<br />
machen diese Übung zum Kinderspiel.<br />
Das Flugzeug fliegt minimal schiebend<br />
weiter. Fast schon nebenher<br />
schalten wir einen Generator aus,<br />
um zu sehen, wie das System darauf<br />
reagiert: Kein Flackern eines Bildschirms,<br />
nur eine Meldung weist<br />
eindeutig aber unspektakulär auf<br />
den Verlust des Generators hin.<br />
Den Sinkflug fliegen wir mit 260<br />
Knoten und ausgefahrener Luftbremse.<br />
9000 ft/min Sinkrate lese ich ab,<br />
die Luftbremsen im Heck des Flugzeuges<br />
arbeiten praktisch vibrationsfrei,<br />
eine Lastigkeitsänderung bei<br />
Ausfahren ist nur mit viel Aufmerksamkeit<br />
zu erkennen.<br />
Steilkurven mit 45 Grad Querneigung<br />
fliegen sich mit 200 Knoten sehr<br />
präzise, ich muss aber bei 1,4 g deutlich<br />
am Höhenruder ziehen, um die<br />
Höhe zu halten. Hat man sich daran<br />
tost_anz_dt_allgemein_215x78_0415_Layout 1 09.04.15 16:15 Seite 1<br />
gewöhnt, fliegt sich das Manöver sehr<br />
stabil, und erneut bekommt man das<br />
Gefühl in einem größeren Flugzeug<br />
zu sitzen. In Reiseflugkonfiguration<br />
provozieren wir einen Strömungsabriss.<br />
Bei <strong>10</strong>9 Knoten setzt der Stick<br />
Shaker ein. Wir wiederholen die Übung<br />
in Landekonfiguration und lesen 96<br />
Knoten ab. Die Recovery ist denkbar<br />
einfach: Vollgas und die Nase leicht<br />
unter den Horizont, um den Anstellwinkel<br />
zu reduzieren, das Flugzeug<br />
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[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
In Greensboro werden die<br />
HondaJets auf einer<br />
Endmontagelinie gefertigt.<br />
Fotos: Honda Aircraft, Steffen Gemsa<br />
Firmenhistorie Honda Aircraft<br />
1986 begann Honda erstmals mit den Arbeiten an einem<br />
kleinen Business Jet, der durch laminar umströmte Flügel und<br />
seine Auslegung sehr effizient sein sollte.<br />
1993 absolvierte das Testflugzeug MH02 mit auf dem Rumpf<br />
montierten Triebwerken seinen Erstflug.<br />
Von 1997 bis 1999 entstand bei Honda in Japan das<br />
Design des heutigen HondaJets.<br />
2003 flog ein Versuchsflugzeug des HondaJets erstmals.<br />
2005 stellte Honda den Jet der Öffentlichkeit vor.<br />
2015 erhielt der HondaJet die Zulassung durch die FAA.<br />
<strong>2016</strong> folgte die europäische Zulassung durch die EASA.<br />
onen schnell in den sicheren Bereich.<br />
Die Triebwerksanordnung scheint<br />
die Schubänderung ohne Lastigkeitsänderung<br />
ins Flugzeug zu übertragen.<br />
Die Rückkehr planen wir als ILS-<br />
Anflug auf die Piste 23L in Greensboro.<br />
Die Referenzgeschwindigkeit<br />
berechnen wir mit <strong>10</strong>8 Knoten, daraus<br />
ergibt sich die Anfluggeschwindigkeit<br />
von 113 Knoten. Die Wetterbedingungen<br />
sind gut, der Wind weht<br />
mit drei Knoten direkt in Landerichtung.<br />
Bei 180 Knoten fahren wir die<br />
Klappen in die Anflugposition, Fahrwerk<br />
und die nächste Klappenstellung<br />
folgen auf dem Gleitweg. Gewohnt<br />
präzise folgt das Flugzeug dem ILS.<br />
Lediglich das Einhalten der Anfluggeschwindigkeit<br />
gelingt mir zu Beginn<br />
nicht so genau. Die kleinen<br />
Triebwerke mit minimaler Massenträgheit<br />
reagieren auf jede Veränderung<br />
der Gashebelstellung mit<br />
einer schnellen Schubänderung. Der<br />
zweite Teil des Anfluges ist dann<br />
stabiler und erfolgt mit konstanter<br />
Geschwindigkeit.<br />
In 50 Fuß gehen die Gashebel in<br />
den Leerlauf, und mit wenig Steuereingabe<br />
wird der HondaJet abgefangen.<br />
Der niedrige Flügel produziert<br />
einen ausgeprägten Bodeneffekt.<br />
Außerdem muss man sich die niedrige<br />
Sitzposition vor Augen halten,<br />
um nicht zu hoch mit dem Abfangen<br />
zu beginnen. So gelingt die Landung<br />
problemlos. Das geschleppte Fahrwerk<br />
verzeiht meine minimale Tendenz<br />
zum zu frühen Abfangen, das Abbremsen<br />
auf der Bahn gelingt auf der<br />
Mittellinie und mit wunderbar dosierbarer<br />
Verzögerung. Daran, dass ich<br />
den Flieger gerade erst zum zweiten<br />
Mal rolle, verschwende ich keinen<br />
Gedanken, so einfach und intuitiv<br />
erscheint mir der Umgang mit dem<br />
Flugzeug nach diesem ersten Flug.<br />
Eine Flugzeit von 59 Minuten hat fast<br />
genau 362 Kilogramm Kerosin gekostet.<br />
Kein schlechter Wert für unser<br />
ungewöhnliches Flugprofil.<br />
Das Fazit ist durchweg positiv:<br />
Der HondaJet ist ein ideales Reiseflugzeug<br />
für Kunden, die keinen<br />
großen Wert auf Kurzstarteigenschaften<br />
legen. Er ist schnell, sparsam,<br />
überraschend geräumig, beeindruckend<br />
einfach zu bedienen und deshalb<br />
sehr sicher. Die HA-420 beweist,<br />
dass ein ungewöhnliches Design,<br />
konsequent zu Ende entwickelt, selbst<br />
gegen starke Konkurrenz bestehen<br />
kann.<br />
ae<br />
[<br />
Autor Steffen Gemsa<br />
... ist Testpilot<br />
beim Deutschen<br />
Zentrum für Luftund<br />
Raumfahrt.<br />
Regelmäßig<br />
startet er zu Forschungsflügen<br />
mit verschiedensten Flugzeugmustern.<br />
Gemeinsam mit Roland Welser flog er<br />
20<strong>10</strong> für Analysen in die Aschewolken<br />
des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island.<br />
<strong>10</strong> Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Anzeige<br />
Komplettlösung für Business Jets<br />
Maximaler Service, minimale Standzeit<br />
Zuverlässige Flugzeugwartung, zertifiziertes Know-how, ein individueller Service und ein<br />
breites Spektrum an zusätzlichen Dienstleistungen – alles aus einer Hand und während<br />
einer einzigen Standzeit: Das ist der RUAG-One-Stop-Shop für Business Jets.<br />
Die maximale Verfügbarkeit<br />
seines Jets ist die<br />
oberste Prämisse für jeden<br />
Eigentümer oder Betreiber.<br />
Standzeiten aufgrund von Wartungsarbeiten<br />
lassen sich nicht<br />
vermeiden. Aber sie lassen sich<br />
effektiv nutzen – zum Vorteil des<br />
Kunden. RUAG Aviation weiss<br />
um die Bedeutung der Verfügbarkeit<br />
von Business Jets. Das<br />
zeigt sich im One-Stop-Shop-<br />
Konzept: Geplante Wartungsarbeiten<br />
werden mit zusätzlichen<br />
Leistungen kombiniert, um das<br />
Maximum aus einer einzigen<br />
Standzeit herauszuholen.<br />
Mehr als Flugzeugwartung:<br />
massgeschneiderte<br />
Komplettlösungen<br />
Als erfahrener und auf den perfekten<br />
Service ausgerichte ter<br />
Part ner richtet RUAG Aviation<br />
seine Dienstleistungen ganz auf<br />
die Bedürfnisse und Anforderungen<br />
der Kunden aus. Die One-<br />
Stop-Shop-Lösungen von RUAG<br />
Aviation erlauben dem Kun -<br />
den, alle gewünschten Arbeiten<br />
wäh rend derselben Standzeit<br />
durchzuführen. Diese werden<br />
jeweils der individuellen Terminplanung<br />
des Kunden angepasst.<br />
Dazu gehören Leistungen<br />
wie Flugzeugwartung und eine<br />
breite Palette an komplementären<br />
Dienstleistungen: vom in -<br />
di viduellen Kabinendesign und<br />
der Kompletterneuerung von<br />
Innenausstattungen über Inflight-Entertainment-Systeme<br />
und Satcom-Installationen bis<br />
hin zu umfassenden Systemerneuerungen.<br />
Zu unserem One-<br />
Stop-Service gehören zudem<br />
VIP- Flugzeuglackierungen und<br />
FBO-Dienste. Ziel dieser ergänzenden<br />
Services ist die Wertsteigerung<br />
des Flugzeuges und die<br />
Erhöhung des Komforts für die<br />
Passagiere.<br />
Die Zufriedenheit der Kunden<br />
hat bei der Ausführung aller Services<br />
oberste Priorität. Deshalb<br />
werden die Leistungen im One-<br />
Stop-Shop nicht nur während<br />
einer einzigen Standzeit ausgeführt,<br />
sondern nach einem exakt<br />
auf den persönlichen Terminkalender<br />
des Kunden abgestimmten<br />
Zeitplan. Die Einhaltung vereinbarter<br />
Fristen bei höchster<br />
Qualität ist selbstverständlich.<br />
„Unser One-Stop-Shop-<br />
Konzept ermöglicht es<br />
die Wartungsarbeiten<br />
und alle zusätzlichen<br />
gewünschten Services<br />
innerhalb derselben<br />
Standzeit durchzuführen.“<br />
André Ebach, General Manager<br />
Business Jets, RUAG Aviation.<br />
über die Zulassung als Entwicklungsbetrieb<br />
(DOA) wie auch<br />
ein starkes Lieferantennetzwerk.<br />
Jahr zehntelange Erfahrung<br />
und enge Partnerschaften<br />
mit den Herstellern (OEM) bilden<br />
die Basis für das umfassende<br />
Serviceangebot. RUAG<br />
Aviation feiert gerade sein<br />
35-jähriges Jubiläum als führendes<br />
autorisiertes Service Center<br />
(ASC) von Bombardier in Europa.<br />
Das Unternehmen ist zudem<br />
authorisiertes Service Center<br />
für Business Jets von Dassault,<br />
Embraer sowie Pilatus und für<br />
Triebwerke von Rolls-Royce und<br />
General Electric sowie Service<br />
Center für Gulfstream Jets.<br />
„Die Flugzeugwartung ist<br />
eine unserer Kernkompeten<br />
zen. Wir wissen, wie<br />
wichtig es ist, jederzeit<br />
zuverlässige, termingerechte<br />
und qualitativ hoch<br />
stehende Dienstleistungen<br />
zu erbringen – im Interesse<br />
unserer Kunden und der<br />
OEM‘s.“<br />
Grosse Erfahrung,<br />
zertifiziertes Know-how<br />
RUAG Aviation ist von namhaften<br />
OEM zertifiziert und verfügt<br />
Volker Wallrodt, Senior Vice<br />
President Business Jets,<br />
Dornier 228 & Components,<br />
RUAG Aviation
[ KOLUMNE ]<br />
Als Dr. Spornrad beleuchtet ein Kenner der Szene exklusiv für den <strong>aerokurier</strong> die großen und kleinen Geheimnisse der GA<br />
Business as usual<br />
Die Geschäftsfliegerei – oder cooler: Business Aviation – gehört entgegen vieler Vorurteile<br />
zur Allgemeinen Luftfahrt. Umso erstaunlicher findet es unser Kolumnist, dass Politik und EASA<br />
darauf nun Standards wie in der kommerziellen Luftfahrt anwenden wollen.<br />
Illustrationen: Ralf Athen, Harald Hornig<br />
Wenn ich Business Aviation höre, dann<br />
denke ich sofort an Anzeigen in<br />
Hochglanzmagazinen: Im Vordergrund<br />
der gelackte Manager mit einer langbeinigen<br />
Blondine, daneben die Limousine<br />
und im Hintergrund der Learjet. Die Business<br />
Aviation wirkt nicht nur auf Außenstehende,<br />
sondern auch auf viele Piloten kommerziell.<br />
Dennoch gehört sie ebenso zur Allgemeinen<br />
Luftfahrt wie 172er, UL und Segelflugzeug.<br />
Überhaupt ist das Flugzeug für den Geschäftsmann<br />
viel früher als für den gemeinen<br />
Touristen interessant geworden, gleich nach<br />
dem Ersten Weltkrieg, spätestens aber mit<br />
Einführung der geschlossenen Kabine, in der<br />
Mann und Frau im feinen Zwirn große Entfernungen<br />
viel schneller als an Land zurücklegen<br />
konnten. Und individueller Geschäftsreiseverkehr<br />
mit Flugzeugen hat bis heute nicht an<br />
Charme verloren. Betrieben im eigenen Unternehmen<br />
im Werkverkehr, via Vercharterer<br />
als Anteilseigner oder wie auch immer, fliegt<br />
der moderne Manager heute um die ganze<br />
Welt. Und das ist gut so, sagt die<br />
Branche, spart man doch Zeit.<br />
Und Zeit ist Geld, der Fiskus<br />
sieht das ja auch so.<br />
Alles könnte ganz<br />
einfach funktionieren,<br />
gäbe es nicht<br />
die EASA. Erst die<br />
Umwandlungsorgie im<br />
Bereich FCL, dem Lizenzund<br />
Ausbildungswesen:<br />
Hier rudert sie mit der GA<br />
Roadmap jetzt wieder zurück<br />
und versucht, die Fliegerei<br />
wieder fliegbarer zu machen.<br />
Kaum dass mal endlich jeder<br />
wusste, wie was geht, gibt<br />
es bald eine neue Basic Regulation,<br />
ganz zu schweigen von<br />
der x-ten Änderung der Durchführungsverordnung<br />
1178.<br />
Gleiches Ungemach droht im EU-OPS-Bereich<br />
und damit auch der Business Aviation. Neue<br />
Strukturen braucht man, Begriffe werden erfunden,<br />
und man muss NCOs und Part NCCs<br />
genauso inhalieren wie das zugehörige AMC-<br />
Material. Und es trifft jeden, vom Aviator über<br />
den Behördenmitarbeiter und Flugzeugbetreiber<br />
bis hin zum Zollbeamten. Nicht zu<br />
vergessen auch der Fallschirmspringerabsetzpilot<br />
(uff, was für<br />
ein Wort!) und sogar der eine<br />
oder andere geschäftstüchtige<br />
Vereinskassier.<br />
Warum? Es muss ja auch<br />
wieder an die nationalen<br />
Gesetze gedacht werden<br />
und an so Vieles mehr.<br />
Jeder, der einen Taler verdienen<br />
könnte, muss sich<br />
erklären und die richtige Pappe<br />
dafür haben, natürlich auch<br />
diejenigen, die es bislang gar nicht<br />
interessiert hat. Ein Beispiel: Jemand betreibt<br />
ein Flugzeug, eine King Air, im Werkverkehr.<br />
Bislang hat alles funktioniert; man wusste,<br />
was zu tun war. Nun wird das (eigentlich eindeutig)<br />
komplexe Gerät mal eben schnell per<br />
11. Änderungsverordnung als nicht komplex<br />
deklariert, und der Betreiber muss sich gegenüber<br />
den Landesbehörden via Deklaration<br />
erklären. Egal ob VFR oder IFR. Hmmmm – wie<br />
war das noch mit der competent authority?<br />
„Competent“ bedeutet nicht zwangsläufig<br />
„kompetent“, sondern manchmal einfach nur<br />
„zuständig“. Und wird der Flugbetrieb siche-<br />
rer, wenn ein Behördenmitarbeiter<br />
in den Unterlagen des<br />
Unternehmers rumschnüffelt?<br />
Ach ja, natürlich muss jetzt<br />
auch noch der Business-<br />
Segelflieger erfasst werden.<br />
Dieser braucht nämlich<br />
eine Quasi-Berufspilotenlizenz,<br />
sprich einen Com-<br />
Ops-Eintrag. Nur damit<br />
darf er – so die Aussage<br />
mancher competent authorities<br />
– gegen Entgelt Leute<br />
fliegen. Und die ganzen TMGler,<br />
aufgepasst! Wenn der Motor läuft,<br />
unterliegt man automatisch dem Part NCO,<br />
wenn als Segelflugzeug unterwegs, dann nicht.<br />
Ach herrje – das ist mal ein Ding.<br />
Wie komme ich denn nun drumherum?<br />
Ausflaggen? Nein – geht gar nicht mehr, und<br />
selbst manche Konzernriesen, deren „Düsenjäger“<br />
auf den Cayman Islands registriert sind,<br />
müssen künftig bei der Nutzung des europäischen<br />
Himmels erklären, wie sie<br />
ihre Fliegerchen betreiben. Selbstverständlich<br />
darf dann der EU-<br />
Bürger keine andere ICAO-Lizenz<br />
als die der EASA in der Tasche haben.<br />
Das Ganze fällt ja unter die Standardisierung<br />
des europäischen<br />
Himmels. Also Lilienthal hat<br />
sich das sicherlich so nicht<br />
gedacht, und die ganze notwendige<br />
Standardisierung<br />
für den weltweiten gewerblichen<br />
Linienverkehr jetzt mit<br />
der gleichen Konsequenz über<br />
die Business Aviation in Europa<br />
zu stülpen, entbehrt<br />
wirklich jeder Vernunft.<br />
Mir bleibt der Eindruck, dass<br />
die Herren aus Köln, äh, ich meine<br />
eigentlich mehr die Kommission – und<br />
damit die Politik – der Luftfahrt einen weiteren<br />
Sargnagel setzen wollen. Wo bleibt ein<br />
Lobbyist, der bei der Politik endlich mal diesem<br />
Wahnsinn ein Ende setzt und den Verantwortlichen<br />
klarmacht, dass über hundert Jahre<br />
Luftfahrterfahrung mehr wert sind als<br />
<strong>10</strong>000 von EU-Bürokraten und Schreibtischhengsten<br />
bedruckte Seiten Papier? ae<br />
12 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
NOVEMBER 1–3, <strong>2016</strong><br />
ORLANDO, FL<br />
ATTEND THE WORLD’S LARGEST<br />
BUSINESS AVIATION EVENT<br />
Join 27,000 industry professionals for the most<br />
important three days of business aviation, with over<br />
1,<strong>10</strong>0 exhibitors, 2 static displays of aircraft – one<br />
inside the exhibit hall and the other outside at Orlando<br />
Executive Airport, and over 50 education sessions.<br />
Visit the NBAA-BACE website to learn more and<br />
register today.<br />
REGISTER TODAY: www.nbaa.org/<strong>2016</strong>/<strong>aerokurier</strong>
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Die Tanks in den Tragflächenspitzen<br />
tragen<br />
zur ruhigen Fluglage<br />
der Eclipse bei.<br />
Damit ein Siegeszug gelingt,<br />
braucht es mindestens drei<br />
Dinge. Erstens: ein Produkt,<br />
das das Zeug zum Sieger<br />
hat, zweitens: enthusiastische Menschen,<br />
die dafür einstehen, drittens:<br />
eine gute Basis. Für Letzteres ist der<br />
Verkehrslandeplatz Schönhagen südlich<br />
von Berlin mit seiner Infrastruktur<br />
sicher keine schlechte Adresse.<br />
Dass es auch an Enthusiasmus nicht<br />
fehlt, wird jedem Interessenten klar,<br />
der mit Alexandra Knorr oder Dirk<br />
Fabarius spricht. Bliebe noch das Produkt,<br />
und das hat sicher das Zeug<br />
zum Sieger: die Eclipse 550, ein kleiner<br />
Jet, der in der Welt der Großen<br />
seine Nische finden will.<br />
Mit ihrer Firma Jet Lounge möchte<br />
Alexandra Knorr der Eclipse zum<br />
Durchstarten in Europa verhelfen.<br />
Gegründet im Herbst 2015, hält Jet<br />
Lounge die Vertriebslizenz der beiden<br />
aktuellen Eclipse-Modelle 550 und SE<br />
für 17 Länder in Europa. Knorr war<br />
zuvor bei General Enterprises tätig,<br />
der Europavertretung von Cirrus.<br />
Nach dem Zusammenschluss der<br />
Eclipse Aerospace und Kestrel Aircraft<br />
samt deren Projekt einer High-Per-<br />
14 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
One Aviation Eclipse 550<br />
KLEIN<br />
UND FEIN<br />
Nachdem die Eclipse 550 im vergangenen Jahr<br />
die Zulassung durch die EASA erhalten hat, gibt es<br />
nun auch einen neuen Europavertrieb. Wir haben<br />
uns die Eclipse und Jet Lounge vor Ort angesehen.<br />
AUTOR: Max Kühnl<br />
Foto: Jet Lounge<br />
formance-Turboprop zur One Aviation<br />
stieg das Interesse der Amerikaner<br />
am europäischen Markt, sodass<br />
sich hier für Knorr die Chance ergab,<br />
sich selbstständig zu machen und<br />
einen Vertrieb aufzubauen. Mit Dirk<br />
Fabarius, der selbst eine Eclipse fliegt,<br />
fand sie den passenden Partner für<br />
das Marketing. Im eigens eingerichteten<br />
Showroom am Flugplatz im<br />
niederländischen Groningen wird<br />
dem potenziellen Käufer Autohaus-<br />
Feeling geboten: Umrahmt von Plakaten<br />
und Informationsbroschüren<br />
steht eine auf Hochglanz polierte<br />
Eclipse 550, die auf Wunsch auch zu<br />
Demonstrationsflügen abhebt.<br />
Die Eclipse ist über die Jahre zu<br />
einem modernen Jet gereift: Die<br />
Grundversion 500 kam bereits 2006<br />
auf den Markt und verfügte über ein<br />
Garmin-400-System, die charakteristischen<br />
Wingtip-Tanks fehlten allerdings<br />
noch. Bis 2009 wurden weltweit<br />
260 Flugzeuge ausgeliefert. Im Jahr<br />
20<strong>10</strong> ging Eclipse Aviation nach einem<br />
Insolvenzverfahren in die Eclipse<br />
Aerospace über; für die Bestandsflotte<br />
gab es ein Upgrade-Angebot<br />
zur „Total Eclipse“, das Verbesserun-<br />
Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 15
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Der Showroom von Jet Lounge am Flughafen von Groningen<br />
grenzt direkt an das Vorfeld. Geschäftsführerin Alexandra Knorr<br />
gründete das Unternehmen im vergangenen Jahr.<br />
sonen über Distanzen um die 300<br />
Meilen, also gut 500 Kilometer, transportieren,<br />
sei die Eclipse das passende<br />
Flugzeug. Hier kämen häufig Jets<br />
in der Größe einer Cessna Citation<br />
zum Einsatz, die mit dieser Zahl an<br />
Passagieren unwirtschaftlich operierten,<br />
da sie typischerweise für sechs<br />
oder mehr Personen ausgelegt sind.<br />
Im Kleinen spiele die Eclipse mit ihrem<br />
flexiblen Kabinenlayout für bis<br />
zu sechs Passagiere ihre Vorteile aus.<br />
One Aviation bewirbt sie als den „effizientesten<br />
Jet der Welt“. Mit gut 50<br />
Gallonen Fuel Flow in der Stunde<br />
liege sie auf dem Niveau eines Single-Turboprops<br />
vom Typ Daher<br />
TBM900, kann dabei aber mit 375<br />
Knoten Höchstgeschwindigkeit 45<br />
Knoten schneller fliegen und überflügelt<br />
die TBM auch in der Flughöhe<br />
mit 41 000 zu 31 000 Fuß. Hier sehen<br />
die Jet-Lounge-Gründer eine weitere<br />
Nische für die Eclipse: „Neben den<br />
geschäftlichen Nutzern sprechen wir<br />
auch Privatpiloten an, die beispielsweise<br />
von einer Cirrus upgraden<br />
wollen“, sagt Dirk Fabarius. Er geht<br />
langfristig von einem Kundenstamm<br />
aus, der sich zu gleichen Teilen aus<br />
privaten und gewerblichen Nutzern<br />
zusammensetzen wird. Denn in diegen<br />
an Avionik, Klimaanlage und<br />
Fahrwerk umfasste. 2013 kam schließlich<br />
die Eclipse 550 auf den Markt,<br />
deren entscheidende Neuerung das<br />
voll integrierte Avio-FMS-Glascockpit<br />
von IS&S ist.<br />
Heute haben die Kunden die Wahl<br />
zwischen zwei Eclipse-Versionen:<br />
Die fabrikneue 550 kostet in der<br />
Grundversion 2,9 Millionen US-Dollar<br />
(knapp 2,6 Mio. Euro). Sie kann mit<br />
vielen Optionen wie Autothrust, Wetterradar,<br />
ADF/DME und Satellitentelefon<br />
ausgerüstet werden, der Hersteller<br />
gibt fünf Jahre Garantie. Die<br />
Version SE, die im Einstand rund<br />
800 000 Dollar unter ihrer Schwester<br />
liegt, ist ein gebrauchtes Flugzeug<br />
der 500er-Reihe, das vom Hersteller<br />
zurückgekauft und auf den 550er-<br />
Standard gebracht wurde. Die Spezifikationen<br />
sind gleich, auf die SE gibt<br />
es allerdings nur drei Jahre Garantie.<br />
Die Eclipse positioniert<br />
sich auch als Lufttaxi<br />
„Wir sind überzeugt, dass es in<br />
Europa einen großen Bedarf für die<br />
Eclipse gibt“, sagt Alexandra Knorr.<br />
Gerade für Lufttaxi-Unternehmen,<br />
die typischerweise zwei bis drei Per-<br />
16 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Fotos: Max Kühnl<br />
<strong>aerokurier</strong>-Mitarbeiter Max Kühnl (r.) – selbst ausgebildeter Airliner-Pilot – entdeckt im Cockpit der Eclipse viele<br />
Parallelen zu Verkehrsflugzeugen. Das macht den kleinen Jet auch für kommerzielle Nutzer interessant.<br />
Im Eclipse-Showroom<br />
in Schönhagen sollen<br />
sich Kunden von der<br />
Eclipse überzeugen.<br />
sem Segment habe man nicht zwingend<br />
einen eigenen Piloten. Die<br />
Eclipse soll daher auch für Jet-Neulinge<br />
gut zu handhaben sein.<br />
Gut ein Dreivierteljahr nach der<br />
Gründung konnte Jet Lounge auch<br />
schon einen ersten Erfolg feiern: Am<br />
15. März wurde mit der OE-FMO das<br />
erste EASA-registrierte Flugzeug des<br />
Typs an den österreichischen Charteranbieter<br />
Maliair übergeben. Es ist<br />
zugleich die erste rein gewerblich<br />
genutzte Eclipse in Europa. Die restlichen<br />
25 derzeit in Europa beheimateten<br />
Jets, die größtenteils mit November-Registrierung<br />
fliegen, befinden<br />
sich entweder in Privat- oder<br />
Firmenbesitz. So fliegt Liebherr beispielsweise<br />
zwei dieser Business Jets.<br />
Jet Lounge vermarktet das Flugzeug<br />
dabei nicht nur, sondern ist den<br />
Kunden auch bei der Zulassung und<br />
weiteren Modalitäten behilflich: Für<br />
FAA-registrierte Flugzeuge wird das<br />
Type Rating bei SimCom in Orlando<br />
in den USA vermittelt. Da seit der<br />
EASA-Zulassung auch ein europäisches<br />
Type Rating möglich ist, arbeitet<br />
Jet Lounge mit der Ausbildungsorganisation<br />
Yourplane aus Köln zusammen.<br />
Hier beginnen in diesem Jahr<br />
die ersten Initial-Type-Rating-Kurse.<br />
Bei den Wartungspaketen, die Jet<br />
Lounge seinen Kunden beim Kauf mit<br />
anbietet, arbeitet man mit der ebenfalls<br />
in Groningen ansässigen General<br />
Enterprises zusammen. Der ursprünglich<br />
auf Cirrus spezialisierte<br />
Dienstleister bietet nahezu das gesamte<br />
Portfolio an Wartungsarbeiten<br />
für die Eclipse an – bis hin zur Vier-
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Das mittlere Display<br />
bietet zahlreiche<br />
Konfigurationsmöglichkeiten<br />
für die Anzeige.<br />
Daten One Aviation Eclipse<br />
Hersteller: One Aviation Bauweise: Metall Sitzplätze: bis zu 6<br />
Besatzung: 1 - 2 Verwendung: zweistrahliger Business Jet<br />
Antrieb<br />
Hersteller Pratt & Whitney Canada<br />
Art<br />
Turbofan<br />
TypPW6<strong>10</strong>F<br />
Leistung<br />
2 x 4 kN<br />
Fandurchmesser 36,83 cm<br />
Nebenstromverhältnis 1,83<br />
Abmessungen<br />
Länge<br />
Spannweite<br />
Höhe<br />
Innenlänge<br />
Innenhöhe<br />
Innenbreite<br />
<strong>10</strong>,20 m<br />
11,60 m<br />
3,40 m<br />
3,76 m<br />
1,27 m<br />
1,42 m<br />
Massen und Mengen<br />
Leermasse<br />
Nutzlast<br />
maximale Startmasse<br />
maximale Landemasse<br />
Tankinhalt<br />
1648 kg<br />
<strong>10</strong>89 kg<br />
2722 kg<br />
2540 kg<br />
770 kg<br />
Flugleistungen<br />
Startstrecke<br />
742 m<br />
Steigrate<br />
3424 ft/min<br />
max. Reisegeschwindigkeit 375 kts<br />
Höchstgeschwindigkeit Mach 0.64<br />
Dienstgipfelhöhe 41 000 ft<br />
max. Höhe (single engine) 35 000 ft<br />
Reichweite 1300 NM (2408 km)<br />
Jahres-Inspektion. Über Europa verteilt<br />
gibt es noch drei weitere Vertragspartner,<br />
die mit der Wartung der<br />
Eclipse betraut sind.<br />
Auf einem Ferry Flight von Groningen<br />
nach Schönhagen hatte der<br />
<strong>aerokurier</strong> die Chance, die Eclipse<br />
selbst in Aktion zu erleben.<br />
Eine iPad-App erleichtert<br />
die Flugvorbereitung<br />
Bereits beim Einsteigen fällt die<br />
hochwertige Inneneinrichtung ins<br />
Auge: Die weißen Ledersitze sind<br />
sauber verarbeitet, an der Seite schöne<br />
Holzapplikationen. In der Kabine<br />
finden bis zu vier Passagiere Platz,<br />
ein weiterer kann neben dem Piloten<br />
im Cockpit sitzen. Die Passagiersitze<br />
können ähnlich wie bei einem VW-<br />
Bus einzeln ausgebaut und verschoben<br />
werden. Dadurch lässt sich die<br />
Beinfreiheit individuell einstellen.<br />
Sind nur zwei Sitze in der Kabine<br />
montiert, ergibt sich ein großzügiges<br />
Raumgefühl. Im hinteren Bereich ist<br />
genug Platz für Gepäck, die Zuladung<br />
fällt mit 288 Kilogramm allerdings<br />
etwas knapp aus.<br />
Im Cockpit setzt sich der hochwertige<br />
Eindruck fort. Alles ist sauber<br />
verarbeitet, die Sitze lassen sich<br />
großzügig einstellen. Bei den Startvorbereitungen<br />
fällt auf, dass One<br />
Aviation bei der Auslegung der Eclipse<br />
auch auf kommerzielle Betreiber<br />
zielt: So steht mit der QRA-App für<br />
das iPad ein interaktives Tool bereit,<br />
das den Electronic Flight Bags auf<br />
Linienmaschinen schon sehr nahe<br />
kommt. Hier ist beispielsweise das<br />
Flughandbuch inklusive temporären<br />
Revisionen integriert, darüber hinaus<br />
stehen Anwendungen zur Mass-and-<br />
Balance- sowie Performance-Berechnung<br />
zur Verfügung.<br />
Die Avio-Avionik ist übersichtlich<br />
und gut integriert, erinnert dabei an<br />
den Standard in modernen Airlinern<br />
und wirkt ganz und gar nicht wie der<br />
Typ „aufgesetztes Garmin“ in anderen<br />
kleinen Flugzeugen. Über eine<br />
vor dem Piloten ausfahrbare Tastatur<br />
können Wegpunkte und Frequenzen<br />
eingetippt werden. Das Display im<br />
Blickfeld ist ein kombiniertes PFD/<br />
ND, der große Monitor in der Mitte<br />
kann individuell genutzt werden. Im<br />
geviertelten Layout können Triebwerksparameter,<br />
Flugplan, Systeme<br />
wie Zapfluft oder Elektrik, Jeppesen-<br />
Karten oder Moving Map nach Belieben<br />
eingespielt werden.<br />
18 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Fotos: Max Kühnl<br />
Variabel wie ein Multivan: Die bequemen Ledersitze lassen sich verschieben und<br />
ausbauen. Bis zu vier Passagiere können es sich gemütlich machen.<br />
In der klassischen Viererkonfiguration findet das Reisegepäck für<br />
eine Woche Platz im Abteil hinter den Sitzen.<br />
Beim Start macht die Eclipse mit<br />
ihren Pratt & Whitney Canada PW6<strong>10</strong>F-<br />
A ordentlich Druck und steigt zunächst<br />
mit knapp 2000 Fuß pro Minute. Der<br />
Geräuschpegel an Bord ist klassenüblich,<br />
mit Headsets durchaus angenehm.<br />
Das Handling über die mechanischen<br />
Sidesticks ist sehr agil und<br />
dennoch stabil. Ein Stickpusher warnt<br />
vor gefährlichen Fluglagen. Der Autopilot<br />
ist komplett an die Avionik<br />
8066183-83-<strong>10</strong>.QXD_Layout 1 25.08.16 14:04 Seite 1<br />
gekoppelt und verfügt über laterale<br />
und vertikale Navigationsmodi, die<br />
man sonst nur von deutlich größeren<br />
Flugzeugen kennt. Der Autothrust<br />
hält darüber hinaus zuverlässig die<br />
eingestellte Geschwindigkeit. Gerade<br />
im Reiseflug mit etwas mehr als<br />
der Hälfte der Schallgeschwindigkeit<br />
ist es schon beeindruckend, wie ruhig<br />
die Eclipse in der Luft liegt. Keine<br />
Vibrationen, kaum Ansprechen<br />
auf Turbulenzen oder gar Nick- und<br />
Gierbewegungen. Dieser Eindruck<br />
festigt sich noch beim Anflug auf<br />
Schönhagen bei Windböen bis 28<br />
Knoten – auch hier hat man das Gefühl,<br />
in einem deutlich größeren Flugzeug<br />
zu sitzen. So wird man im täglichen<br />
Betrieb selten durchstarten<br />
müssen – auf dem Markt stehen die<br />
Chancen dafür hingegen nicht<br />
schlecht.<br />
ae
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Cessna Denali<br />
Angriff<br />
auf die<br />
PC-12<br />
Fotos: GE Aviation, Textron Aviation<br />
Um seine Vorzüge voll ausspielen zu<br />
können, wurde der neue Turboprop-Antrieb<br />
von GE nicht in<br />
ein bestehendes Flugzeug<br />
hineinadaptiert. Textron liefert<br />
ihm eine maßgeschneiderte Hülle<br />
und will mit dem Paket hoch hinaus.<br />
Cessna setzt gerne auf Bewährtes.<br />
Die viersitzigen<br />
Einmots der 172er-Baureihe<br />
basieren noch immer auf einem<br />
mittlerweile sechzig Jahre alten<br />
Entwurf. Auch bei den Business<br />
Jets lautet die Devise „Evolution<br />
statt Revolution“. Die ursprünglich<br />
als Minijet gestartete Citation-<br />
Familie umfasst mittlerweile unzählige<br />
Modelle, von denen einige<br />
immer noch auf die Citation aus<br />
den 1960er Jahren zurückgehen.<br />
Trotz gleichem Gerüst wurde die<br />
Technik in Cockpit und Kabine<br />
freilich immer wieder aktualisiert.<br />
Daher war die Ankündigung der<br />
Cessna Denali auf der diesjährigen<br />
Business-Aviation-Messe EBACE<br />
in Genf der heimliche Höhepunkt<br />
der Veranstaltung.<br />
Die Muttergesellschaft Textron<br />
Aviation, der neben Cessna noch<br />
Beechcraft und Hawker angehören,<br />
erklärte dem Fachpublikum, dass<br />
man bis 2018 das Programm eines<br />
einmotorigen Flugzeugs mit<br />
Turbinenantrieb lancieren werde,<br />
bis auf Weiteres SETP (Single Engine<br />
Turboprop) genannt. Es ist<br />
ein von Grund auf neu entwickeltes<br />
Flugzeug – nach langen Jahren<br />
der Evolution immerhin die zweite<br />
Neuentwicklung seit der Indienststellung<br />
der TTx vergangenes<br />
Jahr.<br />
Um das neue Triebwerk<br />
herumgebaut<br />
Inzwischen hat das Flugzeug<br />
einen gefälligeren Namen bekommen:<br />
Denali wird Cessnas jüngster<br />
Spross heißen, wie der mit 6190<br />
Metern höchste Berg Alaskas. Hoch<br />
hinaus will auch Cessna mit dem<br />
Geschäftsflieger. Die Amerikaner<br />
versprechen eine der Konkurrenz<br />
in jeder Kategorie überlegene Performance.<br />
Auch wenn Textron-Chef<br />
Dank des hohen<br />
Verdichtungsverhältnisses<br />
läuft das Advanced<br />
Turboprop effizient bei<br />
kompakten Abmessungen.<br />
Scott Ernest Umsteiger<br />
von den kleineren<br />
Kolbenmaschinen des Hauses<br />
im Cockpit der Denali sieht: Die<br />
Außenlänge von gut 14 Metern<br />
und die Kabine mit Platz für acht<br />
in Einzelsitzen untergebrachte<br />
Passagiere lassen erkennen, dass<br />
man die PC-12 von Pilatus im Visier<br />
hat. Von ihr konnten die Schweizer<br />
in den letzten 25 Jahren 1400 Einheiten<br />
verkaufen. Auch das große<br />
Frachttor im Heck der Denali lässt<br />
erahnen, dass wohl nicht jede<br />
Maschine mit einer komfortablen<br />
VIP-Innenausstattung über den<br />
Ladentisch gehen wird. Mit den<br />
sogenannten „Special Mission<br />
Capabilities“ wildert man ebenfalls<br />
im Revier der PC-12.<br />
Im Cockpit kommt moderne<br />
Avionik zum Einsatz: Die 3000er<br />
Reihe von Garmin mit Touchscreens<br />
und integriertem FMS kennt man<br />
auch aus kleinen Jets. Mitgeliefert<br />
20 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Der verstellbare Verdichter<br />
soll auch in dünner Höhenluft<br />
mehr Leistung zur Verfügung<br />
stellen als die Konkurrenz.<br />
werden Wetterradar, Geländekollisionswarner<br />
(TWAS) sowie ADS-<br />
B-Fähigkeit.<br />
Derweil liegt die Dienstgipfelhöhe<br />
mit 31 000 Fuß um <strong>10</strong>00 Fuß<br />
über jener der Schweizer Konkur-<br />
renz, bei der Zuladung versprechen<br />
die Amerikaner mit 499 Kilogramm<br />
ein Plus von fast 50 Kilogramm.<br />
Bei der Topspeed herrscht mit 285<br />
Knoten ein Patt. In Sachen Reichweite<br />
konnte sich Pilatus mit dem<br />
Update zur PC-12NG vor zwei<br />
Jahren an die Spitze retten: Dem<br />
Plus von 550 Kilometern auf 3400<br />
Kilometer kann die Denali mit knapp<br />
3000 Kilometer nicht ganz folgen.<br />
Cessna redet aber auch von<br />
einer gegenüber der Konkurrenz<br />
höheren Effizienz. Möglich wird<br />
dies durch das komplett neue Herz<br />
der Denali, dem Advanced Turboprop<br />
(ATP) von GE Aviation. Damit<br />
will der US-Triebwerkshersteller<br />
seinerseits das PT6 von Pratt &<br />
Whitney Canada vom Thron stoßen,<br />
das bislang den Markt der leichten<br />
Turboprop-Flugzeuge dominiert<br />
und unter anderem auch in der<br />
PC-12 zum Einsatz kommt. „Das<br />
PT6 ist eine legendäre Errungenschaft<br />
für Pratt. Pratt hat es geschafft,<br />
ein großes Portfolio daraus<br />
hervorzubringen. Und wir möchten<br />
das Gleiche tun“, so Brad Mottier,<br />
Vize President Business Aviation
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Daten Cessna Denali<br />
Hersteller: Textron Aviation Sitzplätze: 8 - 11 Bauweise: Metall<br />
Verwendung: Turboprop-Mehrzweckflugzeug<br />
Antrieb<br />
Hersteller<br />
GE Aviation<br />
Art<br />
Turbine<br />
Typ<br />
Advanced Turboprop<br />
maximale Leistung 1240 PS<br />
Propeller<br />
HerstellerMcCauley<br />
Art<br />
Constant Speed<br />
Blätter5<br />
Durchmesser <br />
2,67 m<br />
von GE Aviation, ganz unbescheiden.<br />
Und tatsächlich klingen die<br />
Charakteristika des ATP ziemlich<br />
beeindruckend: Während vergleichbare<br />
Triebwerke ein Gesamtdruckverhältnis<br />
von 8:1 bis <strong>10</strong>:1 haben,<br />
liegt es beim ATP bei 16:1. Dadurch<br />
ist die Leistung auch in Höhen mit<br />
geringerer Luftdichte etwa zehn<br />
Prozent höher. Je nach Anwendung<br />
wird das ATP zwischen 850 und<br />
1650 Wellen-PS liefern, für die Denali<br />
liegt es bei 1300 WPS. Der<br />
spezifische Treibstoffverbrauch<br />
soll 20 Prozent geringer sein als<br />
bei den Wettbewerbern. Gleichzeitig<br />
sollen die Überholungsintervalle<br />
um 30 Prozent auf 4000 bis<br />
6000 Stunden verlängert werden,<br />
was Kosten spart.<br />
Eine FADEC sorgt<br />
für mehr Effizienz<br />
Um das zu erreichen, investiert<br />
GE rund eine Milliarde Dollar (894<br />
Mio. Euro) und greift auf zahlreiche<br />
Technologien zurück, die sich bereits<br />
in den zivilen und militärischen<br />
Sparten bewährt haben. Dazu<br />
zählen verstellbare Leitschaufeln<br />
im Verdichter, mit deren Hilfe die<br />
Abmessungen<br />
Länge<br />
Spannweite<br />
Höhe<br />
14,86 m<br />
16,54 m<br />
4,62 m<br />
Leistungen<br />
Nutzlast <br />
499 kg<br />
Höchstgeschwindigkeit<br />
285kt<br />
(519 km/h)<br />
Reichweite 1600 NM (2963 km)<br />
Dienstgipfelhöhe 31 000 ft (9449 m)<br />
Leistung an die Betriebsbedingungen<br />
angepasst werden kann. „Um<br />
verstellbare Leitschaufeln nutzen<br />
zu können, bedarf es einer digitalen<br />
Triebwerkskontrolle“, erklärt<br />
Paul Corkery, der das ATP-Programm<br />
leitet, gleich die nächste<br />
Neuerung. Das ATP erhält wie<br />
seine großen Brüder aus der kommerziellen<br />
Luftfahrt ein FADEC<br />
(Full Authority Digital Engine Control),<br />
eine digitale Triebwerks- und<br />
Propellerregelung.<br />
Deshalb wird die Denali im<br />
Cockpit nur über einen Gashebel<br />
verfügen, was das Fliegen vereinfacht.<br />
Die Motoren anderer<br />
leichter Turboprops werden über<br />
drei Hebel für Gas, Propellerverstellung<br />
und Gemisch gesteuert.<br />
Außerdem ist hier die individuelle<br />
Anpassung der Verdichterschaufeln<br />
nicht möglich. Von der Analyse<br />
der von der FADEC gesammelten<br />
Daten erhofft sich GE<br />
langfristig zusätzliche Vorteile für<br />
die Wartung. „Im Markt der leichten<br />
Turboprops werden bislang<br />
nur sehr wenige Daten gesammelt.<br />
Wir können damit letztlich die<br />
Maintenance motorspezifisch<br />
steuern“, sagt Mottier. Eine weitere<br />
Neuheit in dieser Turboprop-<br />
Klasse sind gekühlte Schaufeln in<br />
der zweistufigen Hochdruckturbine.<br />
„Das ermöglicht uns höhere<br />
Temperaturen im Triebwerk“,<br />
sagt Corkery.<br />
Bei der Entwicklung des ATP<br />
setzt GE voll auf seine Standorte<br />
in Europa, hauptsächlich in Polen,<br />
Italien und der Tschechischen Republik.<br />
„Es ist das erste rein europäische<br />
GE-Triebwerk“, sagt<br />
Mottier. In Turin kümmert sich Avio<br />
Aero um Leistungsturbinen, Brennkammern<br />
und Getriebe. In Warschau<br />
befindet sich das Engineering<br />
Design Center, wo sich die<br />
Ingenieure besonders auf rotierende<br />
Maschinen spezialisiert haben.<br />
Und in Prag geht es um finale Tests,<br />
Zulassung und Montage. Die Serienproduktion<br />
des ATP wird vermutlich<br />
in einem neuen Werk in<br />
Prag stattfinden. Rund 400 Ingenieure<br />
arbeiten derzeit in Europa<br />
am ATP, denn der Zeitplan für das<br />
neue Turboprop-Triebwerk ist straff.<br />
Die ersten Brennkammertests sind<br />
beendet, Ende 2017 soll ein Testtriebwerk<br />
zum Erstlauf am Boden<br />
starten. „Wir wollen das Triebwerk<br />
bis 2020 zur Zulassung bringen“,<br />
sagt Corkery.<br />
Den Erstflug der Denali plant<br />
Cessna für 2018. Dann wird sich<br />
auch die französische Daher TBM<br />
22 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Update Cessna Citation Longitude<br />
Das große Frachttor liefert<br />
den Beweis: Mit der Denali<br />
hat es Cessna auf die<br />
Pilatus PC-12 abgesehen.<br />
Fotos: GE Aviation, Textron Aviation<br />
Nach dem ersten Triebwerkslauf am Boden befindet<br />
sich die Cessna Citation Longitude auf dem Weg zu ihrem<br />
ersten Flug, der noch in diesem Sommer stattfinden soll.<br />
Der erste Hochlauf der Snecma-Silvercrest-Triebwerke und<br />
der zugehörigen Systeme sei erfolgreich verlaufen. In Dienst<br />
gestellt werden soll das erste Flugzeug Ende 2017. Das<br />
jüngste Mitglied der Citation-Familie ist speziell für Langstrecken<br />
ausgelegt; so soll die Reichweite bei 4000 Meilen<br />
(7408 Kilometer) liegen. Das ermöglicht Direktflüge von<br />
New York nach Paris. Zum Wohlgefühl der acht bis zwölf<br />
Passagiere sollen ein hoher Kabinendruck und moderne<br />
Connectivity-Features beitragen.<br />
900 warm anziehen müssen. Sie<br />
rangiert mit einem um vier Meter<br />
kürzeren Rumpf zwar eine<br />
Klasse darunter, strebt mit Glascockpit<br />
und Einhebel-Schubsteuerung<br />
aber ebenfalls nach<br />
einer zahlungsbereiten Kundschaft.<br />
Mit der PT-6 verfügt sie<br />
allerdings ebenfalls nicht über<br />
den neuesten Antrieb. Deshalb<br />
kann die TBM 900 auch nicht<br />
leugnen, dass sie im Grunde<br />
eine aktualisierte Version der<br />
TBM 700 von 1985 ist. Damit<br />
folgt sie eigentlich dem bisherigen<br />
Erfolgsrezept des Konkurrenten<br />
Cessna.<br />
ae<br />
Ulrike Ebner/Max Kühnl<br />
Die Kabine lässt sich an die unterschiedlichsten Bedürfnisse anpassen. Hier eine komfortable<br />
VIP-Ausführung, die mit weißem Leder und Holzapplikationen den Eindruck eines Minijets suggeriert.
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
BRANCHENGUIDE<br />
<strong>2016</strong>/2017<br />
Die nachfolgend aufgelisteten Unternehmen<br />
verfügen über eine aktive<br />
Betriebsgenehmigung (Air Operator<br />
Certificate/AOC) der entsprechenden<br />
nationalen Institutionen. Stand: August <strong>2016</strong><br />
Deutschland<br />
PLZ 0<br />
OOFlugservice Bautzen<br />
Kornmarkt 34, 02625 Bautzen<br />
Tel.: 03591 211<strong>10</strong>5<br />
E-Mail: flugservice@bautzen.de<br />
www.flugservice-bautzen.de<br />
OOAeroheli International<br />
Am Flugplatz 3<br />
03058 Neuhausen/Spree<br />
Tel.: 035605 429800<br />
E-Mail: info@aeroheli.de<br />
www.aeroheli.de<br />
OOASS Air Service Sachsen<br />
Am Bahndamm 1, 04316 Leipzig<br />
Tel.: 0341 6586648<br />
E-Mail: info@air-service-sachsen.de<br />
www.air-service-sachsen.de<br />
PLZ 1<br />
OOAir Tempelhof<br />
Werner-Voss-Damm 52a,<br />
12<strong>10</strong>1 Berlin<br />
Tel.: 030 7864085<br />
E-Mail: info@airtempelhof.de<br />
www.airtempelhof.de<br />
OOAir Service Berlin<br />
Flughafen Schönefeld,<br />
12529 Schönefeld<br />
Tel.: 030 53215321<br />
E-Mail: info@air-service-berlin.de<br />
www.air-service-berlin.de<br />
OOPeak Air<br />
Flughafen Schönefeld,<br />
Gebäude X013, 12529 Berlin<br />
Tel.: 030 63499-453<br />
E-Mail: info@peakair.de<br />
www.peakair.de<br />
OOPrivate Wings Flugcharter<br />
Georg-Wulf-Str. 2,<br />
12529 Schönefeld<br />
Tel.: 0700 03280328<br />
E-Mail: info@private-wings.de<br />
www.private-wings.de<br />
OOWindrose Air Jetcharter<br />
Georg-Wulf-Str. 3<br />
12529 Schönefeld<br />
Tel.: 030 643170-<strong>10</strong>0<br />
E-Mail: info@windroseair.de<br />
www.windroseair.de<br />
OODHD Heliservice<br />
Am Bahnhof, 14550 Groß Kreutz<br />
Tel.: 033207 32457<br />
E-Mail: dhd-heliservice@t-online.de<br />
www.dhd-heliservice.de<br />
OOSky Heli<br />
Flugplatz, Haus 3,<br />
14959 Trebbin OT Schönhagen<br />
Tel.: 033731 70299-0<br />
E-Mail: info@skyheli.de<br />
www.skyheli.de<br />
OOAerotours<br />
Flugplatz F2, Haus 12,<br />
15344 Strausberg<br />
Tel.: 03341 250008<br />
E-Mail: office@aerotours.de<br />
www.aerotours.de<br />
OOLTS Berlin - Brandenburg,<br />
MiniHansa<br />
Flugplatzstr. F1/20,<br />
24 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
15344 Strausberg<br />
Tel.: 03341 312277<br />
E-Mail: mail@classic-antonow.de<br />
www.lts-lufttaxi.de<br />
OOSpree Flug Luftfahrt<br />
Eisenbahnstr. 12,<br />
15517 Fürstenwalde/Spree<br />
Tel.: 03361 345577<br />
E-Mail: info@spreeeflug.de<br />
www.spreeflug.de<br />
OOFinow Air Service<br />
Am Flugplatz 1, 16227 Eberswalde<br />
Tel.: 03334 352506<br />
E-Mail: info@finow-air-service.de<br />
www.finow-air-service.de<br />
PLZ 2<br />
Foto: Embraer<br />
OOOhlair Charterflug<br />
Am Sandtorkai 77, 20457 Hamburg<br />
Tel.: 040 300959-66<br />
E-Mail: info@ohlair.de<br />
www.ohlair.de<br />
OOHHS Hanseatic,<br />
Helicopter Service<br />
Flughafenstr. 1-3, Gebäude 347A,<br />
22335 Hamburg<br />
Tel.: 040 54802997<br />
E-Mail: office@hanseatic-helicopter.de<br />
www.hanseatic-helicopter.de<br />
OOOne Two Aviation<br />
Willhoop 1, 22453 Hamburg<br />
Tel.: 040 67958270<br />
E-Mail: fly@helitranshamburg.com<br />
www.helitranshamburg.com<br />
OOAir Hamburg<br />
Leverkusenstraße 54,<br />
22761 Hamburg<br />
Tel.: 040 70708890<br />
E-Mail: info@air-hamburg.de<br />
www.hamburg-jets.com<br />
OOAAA Aviation & Aircraft<br />
Assets<br />
Van-der-Smissen-Str. 9,<br />
22767 Hamburg<br />
Tel.: 040 808053588<br />
E-Mail: info@aircraftassets.com<br />
www.aircraftassets.com<br />
OOGFD Gesellschaft für<br />
Flugzieldarstellung<br />
Flugplatz Hohn, 24806 Hohn<br />
Tel.: 04335 9202-0<br />
E-Mail: mail@gfd.de<br />
www.gfd-hohn.de<br />
OOKMN<br />
Koopmann Helicopter<br />
Kamerland 14, 25358 Sommerland<br />
Tel.: 04126 3890-3<br />
E-Mail: info@kmn-helicopter.de<br />
www.kmn-helicopter.de<br />
OOJK Jetkontor<br />
Pinneberger Str. 243,<br />
25488 Hamburg-Holm<br />
Tel.: 040 5075 3321<br />
E-Mail: info@jetkontor.de<br />
www.jetkontor.de<br />
OONordcopters<br />
Bültenkoppel, Flugplatz,<br />
25492 Heist<br />
Tel.: 04122 976178<br />
E-Mail: Info@Nordcopters.com<br />
www.nordcopters.de<br />
OOSylt Air<br />
Flughafen Terminal 2, Zum Fliegerhorst<br />
<strong>10</strong>1, 25980 Sylt/Tinnum<br />
Tel.: 04651 7877<br />
E-Mail: service@syltair.de<br />
www.syltair.eu<br />
OOLuftverkehr<br />
Friesland Harle<br />
Flugplatz Harle 1, 26409 Wittmund<br />
Tel.: 04464 9481-0<br />
E-Mail: info@inselflieger.de<br />
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OOWiking Helikopter Service<br />
JadeWeserAirport,<br />
26452 Sande-Mariensiel<br />
Tel.: 04421 2990<br />
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Tel.: 04921 8992-0<br />
E-Mail: info@fliegofd.de<br />
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OOHeli Service International<br />
Am Luneort 15,<br />
27572 Bremerhaven<br />
Tel.: 0471 95211-0<br />
E-Mail: info@heliservice.de<br />
www.heliservice.de<br />
OOAtlas Air Service<br />
Otto-Lilienthal-Str. 23,<br />
27777 Ganderkesee<br />
Tel.: 04222 45-0<br />
E-Mail: ganderkesee@aas.ag<br />
www.atlas-air-service.de<br />
PLZ 3<br />
OOAerowest<br />
Nordstraße 18, GAT II<br />
30855 Langenhagen<br />
Tel.: 0511 737000<br />
E-Mail: ops@aerowest.aero<br />
www.aerowest.aero<br />
OOBertelsmann Aviation<br />
Carl-Bertelsmann-Str. 270<br />
33335 Gütersloh<br />
Tel.: 05241 802438<br />
E-Mail: info@bertelsmann-aviation.de<br />
www.bertelsmann-aviation.de<br />
OOBusinesswings<br />
Am Kammerberg 90,<br />
34292 Ahnatal<br />
Tel.: 05609 80500<br />
E-Mail: info@businesswings.de<br />
www.businesswings.de<br />
PLZ 4<br />
OOPrivatAir<br />
Peter-Müller-Str. 26,<br />
40468 Düsseldorf (Airport City)<br />
Tel.: 0211 54230300<br />
www.privatair.com<br />
OOJet Executive<br />
Mündelheimer Weg 50<br />
40472 Düsseldorf<br />
Tel.: 0211 6027775<br />
E-Mail: sales@jetexecutive.com<br />
www.jetexecutive.com<br />
OOClassic Wings<br />
Flughafenstr. 48, Hangar 1,<br />
40474 Düsseldorf<br />
Tel.: 0211 45<strong>10</strong>31<br />
E-Mail: info@classicwings.de<br />
www.classicwings.de<br />
OOGerman Private Jet Group<br />
Flugplatz 7-9, 44319 Dortmund<br />
Tel.: 0231 7009900<br />
E-Mail: info@GPJG.ag<br />
www.jetshare.de<br />
OORWL<br />
German Flight Academy<br />
Am Flughafen 20,<br />
4<strong>10</strong>66 Mönchengladbach<br />
Tel.: 02161 68900<br />
E-Mail: info@rwl-flight.de<br />
www.rwl-flight.de<br />
OOHeliJet Charter<br />
Flugplatz 21, 44319 Dortmund<br />
Tel.: 0231 6<strong>10</strong>62<strong>10</strong><br />
E-Mail: info@helijet-charter.de<br />
www.helijet-charter.de<br />
OOStar Wings<br />
Flugplatz 21, 44319 Dortmund<br />
Tel.: 0231 927773<strong>10</strong><br />
E-Mail: sales@star-wings.com<br />
www.star-wings.com<br />
OOAveo Air Service<br />
Brunshofstr. 3,<br />
45470 Mülheim a. d. Ruhr<br />
Tel.: 0208 82142470<br />
E-Mail: info@aveoair.com<br />
www.aveoair.com<br />
OOGer-Pol Air Taxi<br />
Flugplatzstr. 56, 48531 Nordhorn<br />
Tel.: 05921 32203<br />
E-Mail: info@gerpol-air-taxi.de<br />
www.gerpol-air-taxi.de<br />
OOFJS-Helicopter<br />
Benediktstr. 17, 49401 Damme<br />
Tel.: 05491 <strong>10</strong>49<br />
E-Mail: fjs-helicopter@t-online.de<br />
www.fjs-helicopter.de<br />
PLZ 5<br />
OOLifeFlight<br />
Marienburger Str. 44, 50968 Köln<br />
Tel.: 0700 54333544<br />
E-Mail: operations@lifeflight.de<br />
www.lifeflight.de<br />
OOCCF manager airline<br />
Flughafen Köln/Bonn, Hangar 3,<br />
51147 Köln<br />
Tel.: 02203 9528-0<br />
E-Mail: fly@jetcharter.de<br />
www.jetcharter.de<br />
OOJet Aviation Business Jets<br />
Flughafen Köln/Bonn, Hangar 3,<br />
51147 Köln<br />
Tel.: 02203 955555<br />
E-Mail: charter.germany@jetaviation.de<br />
www.jetaviation.com<br />
OOQuick Air Jet Charter<br />
Flughafen Köln/Bonn, Hangar 3,<br />
51147 Köln<br />
Tel.: 0700 95570700<br />
E-Mail: ops@quickair.de<br />
www.quickair.de<br />
OOChallenge Air<br />
Christian-Esch-Str. 2-4,<br />
53844 Troisdorf<br />
Tel.: 02241 987222<br />
E-Mail: operations@challenge-air.de<br />
www.challenge-air.de<br />
OOAirGO Flugservice<br />
Am Finther Wald 5833, 55126 Mainz<br />
Tel.: 06131 696707<br />
E-Mail: sales@airgo.de<br />
www.airgo.de<br />
OOAir Alliance Flight Center<br />
Flughafen Siegerland,<br />
Werfthalle G1, 56479 Liebenscheid<br />
Tel.: 02736 442860<br />
E-Mail: flightcenter@air-alliance.de<br />
www.air-alliance.de<br />
OOAir Alliance Express<br />
Flughafen Siegerland,<br />
Werfthalle G1, 57299 Burbach<br />
Tel.: 02736 4428-0<br />
E-Mail: info@air-alliance.de<br />
www.Air-Alliance.de<br />
OOAvanti Air<br />
Flughafen Siegerland, Flughafenstraße,<br />
57299 Burbach<br />
Tel.: 02736 4443-0<br />
E-Mail: fly@avantiair.com<br />
www.avantiair.com<br />
PLZ 6<br />
OONightexpress<br />
Gebäude 511, Raum 3056,<br />
60549 Frankfurt<br />
Tel.: 069 697179-0<br />
E-Mail: info@nightexpress.de<br />
www.nightexpress.de<br />
OOHeli-Flight<br />
Am Flugplatz,<br />
61203 Reichelsheim<br />
Tel.: 06035 9<strong>10</strong>00<br />
E-Mail: info@heli-flight.de<br />
www.heli-flight.de<br />
OORotorflug<br />
Peter-Geibel-Straße 24,<br />
61381 Friedrichsdorf<br />
Tel.: 06007 914<strong>10</strong><br />
E-Mail: info@rotorflug.de<br />
www.rotorflug.de<br />
OOAir-Taxi Europe<br />
Petzvalstr. 43a,<br />
38<strong>10</strong>4 Braunschweig<br />
Tel.: 0180 2478294<br />
E-Mail: info@air-taxi.aero<br />
www.air-taxi.aero<br />
OOTFC<br />
Flugbetrieb und -technik<br />
Rehmannshof 45, 45257 Essen<br />
Tel.: 0201 848402<br />
E-Mail: avi@tfc-kaeufer.de<br />
www.tfc-kaeufer.de<br />
OOWDL Aviation<br />
Flughafen Köln/Bonn, Hangar 6,<br />
51147 Köln<br />
Tel.: 02203 967<strong>10</strong>0<br />
E-Mail: management@wdl-aviation.de<br />
www.wdl-aviation.de<br />
OOMach Operation<br />
Ludwig-Erhard-Str. 16a,<br />
61440 Oberursel<br />
Tel.: 06171 8980<br />
E-Mail: info@mach.aero<br />
www.mach.aero<br />
26 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
OOKayfly<br />
Jaminstr. 3a,<br />
61476 Kronberg im Taunus<br />
Tel.: 0173 9277722<br />
E-Mail: fliegen@kayfly.aero<br />
www.kayfly.aero<br />
OOHahn Air Lines<br />
An der Trift 65, 63303 Dreieich<br />
Tel.: 06<strong>10</strong>3 7331-169<br />
E-Mail: service@hahnair.com<br />
www.hahnair.com<br />
OOHeli Transair European<br />
Air Services<br />
Flugplatz, 63329 Egelsbach<br />
Tel.: 06<strong>10</strong>3 9415-0<br />
E-Mail: info@helitransair.com<br />
www.helitransair.com<br />
OOArcus Air Logistic<br />
Berliner Allee 11-21,<br />
66482 Zweibrücken<br />
Tel.: 06332 48230<br />
E-Mail: ups@arcus-air.com<br />
www.arcus-air.de<br />
OOSilver Cloud Air<br />
Joachim-Becher-Str. 2,<br />
67346 Speyer<br />
Tel.: 06232 77237<br />
E-Mail: info@silver-cloud-air.com<br />
www.silver-cloud-air.com<br />
OOTransavia<br />
Am Flugplatz, Rheinhäuser Weide,<br />
67346 Speyer<br />
Tel.: 06232 24242<br />
E-Mail: info@transavia.cc<br />
www.transaviaflug.de<br />
OOEagle Aviation<br />
Seckenheimer Landstr. 174,<br />
68163 Mannheim<br />
Tel.: 0621 400470-70<br />
E-Mail: sales@eagle-aviation.de<br />
www.eagle-aviation.de<br />
PLZ 7<br />
OOProAir Aviation<br />
Echterdinger Str. 111,<br />
70794 Filderstadt<br />
Tel.: 0711 70839-0<br />
E-Mail: info@proair.de<br />
www.proair.de<br />
OOMeravo-Luftreederei<br />
Flugplatz, 74229 Oedheim<br />
Tel.: 07136 6051<br />
E-Mail: info@meravo.de<br />
www.meravo.de<br />
OOHelix Fluggesellschaft<br />
Öhringer Str. 12, 74632 Neuenstein<br />
Tel.: 07942 4481<br />
E-Mail: info@helixcopter.de<br />
www.helixcopter.de<br />
OOACM Air Charter<br />
Montreal Avenue D 415,<br />
77836 Rheinmünster<br />
Tel.: 07229 30220<br />
E-Mail: info@acm-air-charter.de<br />
www.acm-air-charter.de<br />
OOBaden Aircraft Operations<br />
Montreal Avenue D 423,<br />
77836 Rheinmünster<br />
Tel.: 07229 18699-0<br />
E-Mail: administration@bao.aero<br />
www.bao.aero<br />
OOReibel Air Service<br />
Montreal Avenue D 425,<br />
77836 Rheinmünster<br />
Tel.: 07229 69900-0<br />
E-Mail: heli@reibelair.de<br />
www.reibelair.de<br />
OOHTC Helicopter Charter<br />
Dürrheimer Str. 80c,<br />
78166 Donaueschingen<br />
Tel.: 0771 162474<br />
E-Mail: info@htc-helicopter.de<br />
www.htc-helicopter.de<br />
OOEuroflug Frenzel<br />
Flughafenstr. 9, 79<strong>10</strong>8 Freiburg<br />
Tel.: 0761 508686<br />
E-Mail: info@euroflug-frenzel.de<br />
www.euroflug-frenzel.de<br />
OOHeron Aviation<br />
Riedstraße 1, 79787 Lauchringen<br />
Tel.: 07741 965695-0<br />
E-Mail: info@heronaviation.de<br />
www.heronaviation.de<br />
PLZ 8<br />
OOaeroways<br />
Clemensstr. 49, 80803 München<br />
Tel.: 0700 404040-02<br />
E-Mail: info@aeroways.com<br />
www.aeroways.com<br />
OOBinAir Aero Service<br />
Maria-Probst-Str. 22,<br />
80939 München<br />
Tel.: 089 3189090<br />
E-Mail: info@binair.eu<br />
www.binair.eu<br />
OOEuro Link<br />
Allgemeine Luftfahrt,<br />
85356 München<br />
Tel.: 089 61372<strong>10</strong>3<br />
E-Mail: info@flyeurolink.de<br />
www.flyeurolink.de<br />
OOMHS Aviation<br />
Raiffeisenallee 5,<br />
82041 Oberhaching<br />
Tel.: 089 9733333<br />
E-Mail: sales@mhs-aviation.com<br />
www.mhs-aviation.com<br />
OOHeliteam Süd<br />
Bürgermeister-Graf-Ring <strong>10</strong>,<br />
82538 Geretsried-Gelting<br />
Tel.: 08171 4199-0<br />
E-Mail: heliteam@heliteam.de<br />
www.heliteam.de<br />
OOFlying Emotions<br />
Südliche Hauptstr. 44,<br />
83708 Kreuth<br />
Tel.: 08029 <strong>10</strong>00<br />
E-Mail: info@flyingemotions.de<br />
www.flyingemotions.de<br />
OOPTL Luftfahrt<br />
Flugplatzstr. 3, 84034 Landshut<br />
Tel.: 08765 920<strong>10</strong>0<br />
E-Mail: info@ptl-luftfahrt.de<br />
www.ptl-luftfahrt.de<br />
OOAir Independence<br />
Allgemeine Luftfahrt 6,<br />
85356 München Airport<br />
Tel.: 089 97597590<br />
E-Mail: office@airindependence.com<br />
www.airindependence.com<br />
OOImperialJet Europe<br />
Lilienthalstr. 17a,<br />
85399 Hallbergmoos<br />
Tel.: 0811 998860<br />
E-Mail: sales@imperial-jet.com<br />
www.imperial-jet.com<br />
OOK5-Aviation<br />
Katharinazell 5,<br />
85408 Gammelsdorf<br />
Tel.: 08754 96999-34<br />
E-Mail: aviation@k5-group.com<br />
www.k5-aviation.com<br />
OOHTM<br />
Helicopter Travel Munich<br />
Willy-Messerschmitt-Str. 1,<br />
85521 Ottobrunn/Taufkirchen<br />
Tel.: 089 60733350<br />
E-Mail: office-muenchen@helitravel.de<br />
www.helitravel.de<br />
OOChallengeLine LS<br />
Business Jets, Flughafenstr. 6,<br />
86169 Augsburg<br />
Tel.: 0821 7476600<br />
E-Mail: info@challengeline.de<br />
www.challengeline.de<br />
OOHeli Aviation<br />
Flughafenstr. 19, 86169 Augsburg<br />
OODC Aviation<br />
Flughafen Stuttgart, 70629 Stuttgart<br />
Tel.: 0711 93306-0<br />
E-Mail: sales@dc-aviation.com<br />
www.dc-aviation.com<br />
OOEisele Flugdienst<br />
General Aviation Terminal,<br />
70629 Stuttgart<br />
Tel.: 0711 997788-0<br />
E-Mail: info@e-aviation.de<br />
www.e-aviation.de<br />
OOHeliSeven<br />
General Aviation Terminal,<br />
70629 Stuttgart<br />
Tel.: 0711 7944777<br />
E-Mail: info@HeliSeven.de<br />
www.heliseven.de<br />
OOStuttgarter Flugdienst<br />
General Aviation Terminal,<br />
70629 Stuttgart<br />
Tel.: 0711 490022-22<br />
E-Mail: info@sfd.eu<br />
www.sfd.eu<br />
Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 27
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
Tel.: 0821 747965-0<br />
E-Mail: info@heli-aviation.de<br />
www.heli-aviation.de<br />
OOBHF Bodensee-Helicopter<br />
Am Flugplatz 64,<br />
88074 Meckenbeuren<br />
Tel.: 07541 304985<br />
E-Mail: info@bodensee-helicopter.de<br />
www.bodensee-helicopter.de<br />
OOAdvanced Aviation<br />
Logistic<br />
Glockeneichweg 135,<br />
88348 Bad Saulgau<br />
Tel.: 0173 3566655<br />
E-Mail: aal-ops@aal-operations.org<br />
www.aal-operations.org<br />
OODonau Air Service<br />
Am Flugplatz, 88512 Mengen<br />
Tel.: 07572 78089<br />
E-Mail: info@donauair.de<br />
www.donauair.de<br />
PLZ 9<br />
OOAero-Dienst<br />
Flughafenstraße <strong>10</strong>0,<br />
90411 Nürnberg<br />
Tel.: 0911 93560<br />
E-Mail: info@aero-dienst.de<br />
www.aero-dienst.de<br />
OOFAI rent-a-jet<br />
Flughafenstr. 124, 90411 Nürnberg<br />
Tel.: 0911 36009-0<br />
E-Mail: info@fai.ag<br />
www.rentajet.de<br />
OOEuroheli<br />
Helicopterdienste<br />
In der Alting 7,<br />
90596 Schwanstetten<br />
Tel.: 09170 97250-0<br />
E-Mail: info@euroheli.de<br />
www.euroheli.de<br />
OOFlair Aviation<br />
Hirschenau 5a,<br />
90607 Rückersdorf<br />
Tel.: 0911 597273-0<br />
E-Mail: mail@flair-aviation.de<br />
www.flair-aviation.de<br />
OOFly Alpha<br />
Flughafenstraße 124,<br />
90411 Nürnberg<br />
Tel.: 0911 9551259-0<br />
E-Mail: info@fly-alpha.de<br />
www.fly-alpha.de<br />
OOFair Air<br />
Flugplatzstr. 1, 95463 Bindlach<br />
Tel.: 09208 657944<br />
E-Mail: info@fair-air-de<br />
www.fair-air.de<br />
OOHelicopter Service<br />
Thüringen<br />
Buttstädter Str. 207a,<br />
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E-Mail: info@heli-thueringen.de<br />
www.heli-thueringen.de<br />
PLZ 1<br />
Österreich<br />
OOART Aviation<br />
Esslinggasse 2, <strong>10</strong><strong>10</strong> Wien<br />
Tel.: +43 1 5322169<br />
E-Mail: info@artaviation.com<br />
www.artaviation.com<br />
OOBraunegg Lufttaxi<br />
Naglergasse 11, <strong>10</strong><strong>10</strong> Wien<br />
Tel.: +43 1 52642830<br />
E-Mail: peterschmautzer@compuserve.com<br />
OOGlobal Jet Austria<br />
Wasagasse 6, TOP 8,<br />
<strong>10</strong>90 Wien<br />
Tel.: +43 1 306888906<br />
E-Mail: office@globaljetaustria.com<br />
OOTransair Bedarfsflug<br />
Kärntner Ring 4, <strong>10</strong><strong>10</strong> Wien<br />
Tel.: +43 1 5055150<br />
E-Mail: transair@gmx.at<br />
OOX-Jet<br />
Walfischgasse 8/13, <strong>10</strong><strong>10</strong> Wien<br />
Tel.: +43 1 8905734<br />
E-Mail: office@x-jet.at<br />
www.x-jet.at<br />
OOAvcon Jet<br />
Argentinierstr. 29, <strong>10</strong>40 Wien<br />
Tel.: +43 1 5054747-539<br />
E-Mail: office@avconjet.at<br />
www.avconjet.at<br />
OOMagna Air<br />
Technologiestr. 8, 1120 Wien<br />
Tel.: +43 1 8125565 3301<br />
E-Mail: office@magna-air.com<br />
www.magna.com<br />
OOEuro Flight Helicopter<br />
Services<br />
Hermann-Gebauer-Straße 22a,<br />
1220 Wien<br />
Tel.: +43 1 25038-1<strong>10</strong><br />
E-Mail: pm@euro-flight.at<br />
www.euro-flight.at<br />
OOLFU – Peter Gabriel<br />
Firmiangasse 23, 1130 Wien<br />
Tel.: +43 1 8765266<br />
E-Mail: lfu.gabriel@aon.at<br />
www.classicwings.at<br />
OOB.A.C.H. Flugbetrieb<br />
Bachgasse 21/13, 1160 Wien<br />
Tel.: +43 699 12115420<br />
E-Mail: office@bachflug.at<br />
www.bachflug.at<br />
OOPink Aviation Services<br />
Endresstraße 79/4, 1230 Wien<br />
Tel.: +43 1 8898222<br />
E-Mail: office@pink.at<br />
www.pink.at<br />
OOJetpool Network<br />
Office Park 3, Objekt 682,<br />
1300 Wien-Flughafen<br />
Tel.: +43 1 7007 35943<br />
E-Mail: office@jetpool.net<br />
www.jetpool.net<br />
OOSpeedwings Executive Jet<br />
Office Park 3, Top 315,<br />
1300 Wien-Flughafen<br />
Tel.: +43 1 7007 3<strong>10</strong>25<br />
E-Mail: rhelies@speedwings.eu<br />
PLZ 2<br />
OOReidinger Helicopter<br />
Diepolz 45, 2034 Diepolz<br />
Tel.: +43 2526 7381<br />
E-Mail: office@iaerial.at<br />
www.aerial.at<br />
OOInternational<br />
Jet Management<br />
Concorde Business Park 2/F14,<br />
2320 Schwechat<br />
Tel.: +43 1 707 8250-<strong>10</strong><br />
E-Mail: contact@ijm.at<br />
www.ijm.at<br />
OOMJet<br />
Concorde Business Park 1/C3/12,<br />
2320 Schwechat<br />
Tel.: +43 1 7062700<br />
E-Mail: office@mjet.at<br />
www.mjet.eu<br />
OOLaudaMotion<br />
Concorde Business Park 2/F/<strong>10</strong>,<br />
2320 Schwechat<br />
Tel.: +43 1 7007 3<strong>10</strong>16<br />
OOMagna Air<br />
Technologiestr. 8, 1120 Wien<br />
Tel.: +43 1 8125565<br />
E-Mail: office@magna-air.com<br />
www.magna.com<br />
OOHubi Fly<br />
Flugplatzstraße, 2540 Bad Vöslau<br />
Tel.: +43 2252 73555<br />
E-Mail: office@hubifly.at<br />
www.hubifly.at<br />
PLZ 3<br />
OOHeli Line<br />
In den Lehen 2, 3233 Kilb<br />
Tel.: +43 2748 7806<br />
E-Mail: office@heliline.at<br />
www.heliline.at<br />
PLZ 4<br />
OOHubschraubAir<br />
True Colors<br />
Orionstraße 35, 4030 Linz<br />
Tel.: +43 732 77<strong>10</strong>80<br />
E-Mail: office@hubschraub-air.at<br />
www.Hubschraub-air.at<br />
OOCommon Sky A & N<br />
Luftfahrt<br />
Binderlandweg 7, 4030 Linz<br />
Tel.: +43 1 7061570-12<br />
E-Mail: office@commonsky.eu<br />
www.commonsky.eu<br />
28 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
OOGlobeAir<br />
Polytec Straße 1, 4063 Hörsching<br />
Tel.: +43 7221 72740-0<br />
E-Mail: customercare@globeair.com<br />
www.globeair.com<br />
OOJet Fly Airline<br />
Flughafenstr. 1, 4063 Hörsching<br />
Tel.: +43 7221 64746<br />
E-Mail: office@jetfly.at<br />
www.jetfly.at<br />
PLZ 5<br />
OOAir Independence<br />
Innsbrucker Bundesstr. 95,<br />
5020 Salzburg Airport<br />
Tel.: +43 662 85809090<br />
E-Mail: office@airindependence.com<br />
www.airindependence.com<br />
OOAirlink<br />
Innsbrucker Bundesstr. 95,<br />
5020 Salzburg Airport<br />
Tel.: +43 662 850863-0<br />
E-Mail: office@airlink.at<br />
www.airlink.at<br />
OOAvag Air<br />
Innsbrucker Bundesstr. 111,<br />
5020 Salzburg<br />
Tel.: +43 662 852084<br />
E-Mail: office@avagair.at<br />
www.avagair.at<br />
OOBairline<br />
Innsbrucker Bundesstr. 95,<br />
5020 Salzburg<br />
Tel.: +43 662 878335 70<br />
E-Mail: info@bairline.at<br />
www.bairline.at<br />
OOHTM Niederlassung<br />
Österreich<br />
Kröbenfeldstraße 12g,<br />
5020 Salzburg<br />
Tel.: +43 662 829296<br />
E-Mail: ioffice-salzburg@helitravel.at<br />
www.helitravel.at<br />
OOSalzburg Jet Aviation<br />
Innsbrucker Bundesstr. 95,<br />
5020 Salzburg<br />
Tel.: +43 662 85809090<br />
E-Mail: office@sja.at<br />
www.salzburgjetaviation.com<br />
OOVista Jet<br />
Sterneckstr. 35, 5020 Salzburg<br />
Tel.: +43 662 640200-0<br />
E-Mail: office@vistajet.com<br />
www.vistajet.com<br />
OOHeli Austria<br />
Heliport, 5600 St. Johann<br />
Tel.: +43 6462 4200<br />
E-Mail: fly@heli-austria.at<br />
www.heli-austria.at<br />
PLZ 6<br />
OOABC Bedarfsflug<br />
Fürstenweg 176, 6020 Innsbruck<br />
Tel.: +43 512 263040<br />
E-Mail: info@flytyrol.com<br />
www.flytyrol.com<br />
OOWelcome Air<br />
Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck<br />
Tel.: +43 512 295296<br />
E-Mail: info@welcomeair.com<br />
www.welcomeair.com<br />
OOTyrol Air Ambulance<br />
Fürstenweg 180, 6026 Innsbruck<br />
Tel.: +43 512 22422<br />
E-Mail: taa@taa.at<br />
www.taa.at<br />
OOTyrolean Jet Service<br />
Fürstenweg 180, 6026 Innsbruck<br />
Tel.: +43 512 22577<br />
E-Mail: tjs@tjs.at<br />
www.tjs.at<br />
OORedair Luftfahrt<br />
Brunnholzstr. 12 a, 6068 Mils<br />
Tel.: +43 5223 52200<br />
E-Mail: info@redair.eu<br />
www.redair.eu<br />
OOWucher Helicopter<br />
Hans-Wucher-Platz 1,<br />
6713 Ludesch<br />
Tel.: +43 5550 38800<br />
E-Mail: helicopter@wucher.at<br />
www.wucher.at<br />
OOSchenk Air<br />
Montafonerstr. 29, 6780 Schruns<br />
Tel.: +43 5522 7<strong>10</strong>03<br />
E-Mail: office@schenkair.at<br />
www.schenkair.com<br />
OOSmartline Luftfahrt<br />
St.-Gebhard-Str. 5a, 6900 Bregenz<br />
Tel.: +43 664 88786223<br />
E-Mail: wolfgang.folie@smartline.aero<br />
www.smartline.aero<br />
OOSkytaxi Luftfahrt<br />
Bahnhofstr. <strong>10</strong>, 6900 Bregenz<br />
Tel.: +43 5574 20722<br />
E-Mail: office@skytaxi.at<br />
www.skytaxi.at<br />
PLZ 8<br />
OOMaliAir Luftverkehr<br />
Reitbach 22, 8763 Möderbrugg<br />
Tel.: +43 664 2065040<br />
E-Mail: info@maliair.com<br />
www.maliair.com<br />
PLZ 9<br />
OOEurop Star Aircraft<br />
Flughafenstr. 60-64,<br />
9020 Klagenfurt<br />
Tel.: +43 463 420268<br />
E-Mail: office@europ-star.com<br />
www.europ-star.com<br />
OOGoldeck Flug<br />
Flughafenstr. 60, 9020 Klagenfurt<br />
Tel.: +43 463 45975<br />
E-Mail: office@goldeckflug.at<br />
www.goldeckflug.at<br />
Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 29
[ BUSINESS AVIATION SPECIAL ]<br />
PLZ 1<br />
Schweiz<br />
OODasnair<br />
Cargo Building 1, P.O. Box <strong>10</strong>23,<br />
1211 Genf<br />
Tel.: +41 22 7178200<br />
E-Mail: contact@dasnair.ch<br />
www.dasnair.ch<br />
OOGAMA Aviation<br />
Chemin des Papillons 18,<br />
1215 Genf Aéroport<br />
Tel.: +41 22 7614443<br />
E-Mail: marketing@gamaaviation.com<br />
www.gamaaviation.com<br />
OOGlobal Jet Concept<br />
Chemin des Papillons 4,<br />
1216 Genf<br />
Tel.: +41 22 9393020<br />
E-Mail: gjc@globaljetconcept.com<br />
www.globaljetconcept.com<br />
OOHeli-Lausanne<br />
Avenue du Grey 119,<br />
<strong>10</strong>18 Lausanne<br />
Tel.: +41 21 6363535<br />
E-Mail: info@heli-lausanne.ch<br />
www.heli-lausanne.ch<br />
OOSwift Copters<br />
Aéroport 15, Case postale 168,<br />
1215 Genf<br />
Tel.: +41 22 7178383<br />
E-Mail: info@swiftcopters.ch<br />
www.swiftcopters.net<br />
OOAir Glaciers<br />
Case postale 27, 1950 Sion<br />
Tel.: +41 27 3291415<br />
E-Mail: info@air-glaciers.ch<br />
www.air-glaciers.ch<br />
OOHéli-Alpes<br />
Route de l’Aéroport, 1950 Sion<br />
Tel.: +41 27 4524000<br />
E-Mail: info@helialps.ch<br />
www.helialps.ch<br />
OOPrivatAir<br />
Chemin des Papillons 18, Case<br />
IMPRESSUM<br />
postale 572, 1215 Genf 15 Aéroport<br />
Tel.: +41 22 9296700<br />
E-Mail: info@privatair.com<br />
www.privatair.com<br />
OOTAG Aviation<br />
Case postale 36, 1215 Genf<br />
Tel.: +41 22 7170000<br />
E-Mail: info@tagaviation.com<br />
www.tagaviation.com<br />
OOAlbinati Aeronautics<br />
Chemin de Riantbosson <strong>10</strong>,<br />
1217 Meyrin<br />
Tel.: +41 22 306<strong>10</strong>60<br />
E-Mail: info@albinati.aero<br />
www.albinati.aero<br />
OOAir-Glacier<br />
Route de l’Aéroport 60, Case<br />
postale 27, 1950 Sion<br />
Tel.: +41 27 3291415<br />
E-Mail: info@air-glacier.ch<br />
www.air-glacier.ch<br />
PLZ 3<br />
OOMountain Flyers 80<br />
Flugplatz, Hangar 7, 3123 Belp<br />
Tel.: +41 31 8196030<br />
E-Mail: info@mountainflyers.ch<br />
www.mountainflyers.ch<br />
OOSkyWork Airlines<br />
Aemmenmattstr. 43, 3123 Belp<br />
Tel.: +41 31 8<strong>10</strong>1818<br />
E-Mail: service@flyskywork.com<br />
www.flyskywork.com<br />
OOAir Zermatt<br />
Heliport Zermatt<br />
3920 Zermatt<br />
Tel.: +41 27 9668686<br />
E-Mail: zermatt@air-zermatt.ch<br />
www.air-zermatt.ch<br />
PLZ 4<br />
ASL Airlines<br />
Baslerstrasse <strong>10</strong>1, 4123 Allschwil<br />
Tel.: +41 61 5603333<br />
E-Mail: commercialch@aslairlines.com<br />
www.aslaviationgroup.com<br />
Das Business Aviation Special ist eine Sonderpublikation von <strong>aerokurier</strong> und FLUG REVUE. Es<br />
liegt der <strong>aerokurier</strong>-Gesamtauflage <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> sowie der Abo-Auflage der FLUG REVUE 11/<strong>2016</strong> bei.<br />
REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Telefon: +49 (0)711 182-2800, Fax: +49 (0)711 182-1781,<br />
E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de, Internet: www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung (verantw. i. S. d. Presserechts): Lars Reinhold<br />
Stellv. Chefredakteur: Gerhard Marzinzik Redaktion: Maximilian Kühnl, Oliver Schenk (Praktikant)<br />
Produktionsleitung: Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta Clever Grafische Konzeption: Harald<br />
Hornig Grafik und Layout: MOTORRAD-Grafik, Tobias Rall, Katrin Sdun Repro: MOTORRAD-<br />
Medienproduktion, Stefan Widmann (Ltg.), Catherine Pröschild (i.V.), Iris Heer, Sabine Heilig-<br />
Schweikert Herstellung: Rainer Jüttner<br />
VERLAG: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG Leitung Geschäftsbereich Luft- und Raumfahrt:<br />
Peter-Paul Pietsch Stellvertretende Verlagsleitung: Eva-Maria Gerst Brandmanagement:<br />
Natalie Lehn<br />
ANZEIGEN: Anzeigenleitung: Reinhard Wittstamm Verantwortlich für den Anzeigenteil: Julia<br />
Ruprecht<br />
DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen<br />
Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der fotomechanischen, elektronischen<br />
oder digitalen Wiedergabe von Teilen dieser Publikation oder im Ganzen, sind vorbehalten.<br />
OOHelitrans AG<br />
Postfach, 4030 Basel<br />
Tel.: +41 61 3253933<br />
E-Mail: info@helitrans.ch<br />
www.helitrans.ch<br />
PLZ 5<br />
OOFlugschule Eichenberger<br />
Flugplatz, 5632 Buttwil<br />
Tel.: +41 56 6755050<br />
E-Mail: info@flugschule-eichenberger.ch<br />
www.flugschule-eichenberger.ch<br />
OORose Helicopter<br />
Bändlistrasse 6, 5043 Holziken<br />
Tel.: +41 62 7214444<br />
E-Mail: info@roseheli.ch<br />
www.roseheli.ch<br />
PLZ 6<br />
OOAirport Helicopter AHB<br />
Moos 3, 6025 Neudorf<br />
Tel.: +41 41 9300140<br />
E-Mail: bero@airportheli.ch<br />
www.airportheli.ch<br />
OOCHS Central Helicopter<br />
Services<br />
Sentibühlstr. 63, 6045 Meggen<br />
Tel.: +41 41 3780051<br />
E-Mail: mail@centralheli.ch<br />
www.centralheli.ch<br />
OOAlpinlift Helikopter<br />
Baumgarten 3, 6374 Buochs<br />
Tel.: +41 41 6204949<br />
E-Mail: info@alpinlift.ch<br />
www.alpinlift.ch<br />
OOHeliswiss International<br />
Heliport Haltikon,<br />
6403 Küssnacht am Rigi<br />
Tel.: +41 41 8543223<br />
E-Mail: info@heliswiss.com<br />
www.heliswissinternational.com<br />
OOHeli-TV<br />
Centro Aeronautico, 6527 Lodrino<br />
Tel.: +41 91 8734040<br />
E-Mail: info@heli-tv.ch<br />
www.heli-tv.ch<br />
OOKaren<br />
Aeroporto Cantonale di Locarno,<br />
6596 Gordola<br />
Tel.: +41 91 7450918<br />
E-Mail: info@karen-sa.com<br />
www.karen-sa.com<br />
OOHeli Rezia<br />
c.p. 144, 6533 Lumino<br />
Tel.: +41 91 8736666<br />
E-Mail: info@helirezia.ch<br />
www.helirezia.ch<br />
OOTarmac Aviation<br />
Via Aeroporto, 6982 Agno<br />
Tel: +41 91 6053077<br />
E-Mail: info@tarmac-aviation.ch<br />
www.tarmac-aviation.ch<br />
PLZ 7<br />
OOSwiss Helicopter<br />
Hartbertstrasse 11, 7000 Chur<br />
Tel.: +41 81 2526344<br />
E-Mail: chur@swisshelicopter.ch<br />
www.swisshelicopter.ch<br />
OOHeli Bernina<br />
Engadin Airport, 7503 Samedan<br />
Tel.: +41 81 8511818<br />
E-Mail: info@helibernina.ch<br />
www.helibernina.ch<br />
PLZ 8<br />
OOCat Aviation<br />
Postfach 2223, 8060 Zürich<br />
Tel.: +41 44 8140066<br />
E-Mail: info@cat-aviation.com<br />
www.cat-aviation.com<br />
OOExecuJet Europe<br />
Bimenzaeltenstr. 75, 8058 Zürich<br />
Tel.: +41 44 8041616<br />
E-Mail: enquiries@execujet.eu<br />
www.execujet.com<br />
OOHelvetic Airways<br />
Postfach 250, 8058 Zürich<br />
Tel.: +41 44 2708500<br />
www.helvetic.com<br />
OOLions Air<br />
P. O. Box 223, 8058 Zürich<br />
Tel.: +41 44 8288888<br />
E-Mail: info@lionsairgroup.ch<br />
www.lionsairgroup.com<br />
OOPremium Jet<br />
Hagenholzstr. 83b, P. O. Box 6442,<br />
8050 Zürich<br />
Tel.: +41 44 3075060<br />
E-Mail: charter@premiumjet.eu<br />
www.premiumjet.eu<br />
OOSwiss-Jet<br />
Postfach 303, 8058 Zürich<br />
Tel.: +41 44 8169000<br />
E-Mail: operation@swiss-jet.ch<br />
www.swiss-jet.ch<br />
OOskymedia<br />
Postfach 233, 8058 Zürich<br />
Tel.: +41 44/8288888<br />
E-Mail: info@skymedia.ch<br />
www.skymedia.ch<br />
OODC Aviation<br />
Switzerland<br />
Flughofstr. 54, 8152 Glattbrugg<br />
Tel.: +41 44 5554420<br />
E-Mail: sales@dc-aviation.ch<br />
www.dc-aviation.ch<br />
OOZimex Aviation<br />
Cherstr. 4, Postfach<br />
8152 Glattbrugg<br />
Tel.: +41 44 8155353<br />
E-Mail: welcome@zimex.com<br />
www.zimex.com<br />
PLZ 9<br />
OOAltenrhein Luftfahrt<br />
„People‘s Viennaline“<br />
Flughafenstrasse 11,<br />
9423 Altenrhein<br />
Tel.: +41 71 8585160<br />
E-Mail: info@peoples.at<br />
www.peoples.at<br />
30 Business Aviation Special <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Piloten landen hier<br />
Ein Jahr <strong>aerokurier</strong><br />
lesen oder verschenken<br />
und Gratis-Extra sichern!<br />
gratis<br />
zur Wahl<br />
2. FRIEBE Gutschein, Wert: 35 €<br />
Bei friebe.aero finden Piloten eine riesige<br />
Auswahl an Fliegerbedarf. Der Gutschein<br />
ist in Deutschland und Österreich<br />
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1. DESIGN 4 PILOTS Portemonnaie-Set<br />
3 elegante Begleiter: eine Leder-Geldbörse<br />
(ca. <strong>10</strong> x 8,5 cm) mit Fächern für Kreditkarten,<br />
Scheine und Kleingeld, eine Leder-Schlüsseltasche<br />
(ca. <strong>10</strong> x 6 cm ) für 6 Schlüssel sowie<br />
ein Kugelschreiber mit Lederummantelung.<br />
Design: schwarz mit silbernen Nähten und<br />
Metallschwinge, inkl. Geschenkbox.<br />
3. OPINEL Messer No. 09 DIY<br />
Dieses vielseitige Multifunktionsmesser mit<br />
robustem, glasfaserverstärktem Polyamid-Griff<br />
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hochwertiger Klinge aus modifiziertem<br />
Sandvik 12C27 Stahl ist der perfekte Helfer im<br />
Alltag. Klappmesser, Schraubendreher, Abisolierer,<br />
Kabel- und Seilschneider, inkl. 2 magnetische<br />
Schrauberbits. Heftlänge ca. 12 cm,<br />
Klinge ca. 8 cm, Gewicht ca. 60 g.<br />
Ihre Vorteile im Abo: • jede Ausgabe pünktlich frei Haus • Online-Kundenservice<br />
• 2 GRATIS-Ausgaben zusätzlich bei Bankeinzug* • exklusiv für Abonnenten: aktuelle Informationen des DAeC<br />
Heftabo einfach digital erweitern: www.<strong>aerokurier</strong>.de/upgrade<br />
www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />
digital<br />
99<br />
nur ct<br />
pro Ausgabe zusätzlich<br />
Coupon einsenden an:<br />
<strong>aerokurier</strong> Aboservice<br />
70138 Stuttgart<br />
DIREKTBESTELLUNG:<br />
<strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />
Tel. +49 (0)711 3206-8899<br />
Fax +49 (0)711 182-2550<br />
Bitte Bestell-Nr. angeben<br />
Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, 70162 Stuttgart.<br />
Registergericht Stuttgart HRA 9302. Geschäftsführer:<br />
Dr. Volker Breid, Norbert Lehmann. Vertrieb: Belieferung, Betreuung<br />
und Inkasso erfolgen durch DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH,<br />
Nils Oberschelp (Vorsitz), Christina Dohmann, Dr. Michael Rathje,<br />
Am Sandtorkai 74, 20457 Hamburg,<br />
als leistender Unternehmer. AG Hamburg, HRB 95752.<br />
Diese und viele weitere<br />
attraktive Aboangebote:<br />
Ja, ich möchte <strong>aerokurier</strong> frei Haus<br />
selbst lesen. Best.-Nr. 1548665 verschenken. Best.-Nr. 1548666<br />
Ich bestelle das Jahresabo (12 Ausgaben) für zzt. nur 66,– € (A: 72,90 €; CH: 115.00 SFr.;<br />
weitere Auslandspreise auf Anfrage) inkl. MwSt. und Versand. Das Gratis-Extra meiner<br />
Wahl erhalte ich nach Zahlungseingang und solange der Vorrat reicht, Ersatzlieferungen<br />
sind vorbehalten. Nach Ablauf des ersten Bezugsjahres kann ich jederzeit kündigen,<br />
Geschenkabos enden automatisch.<br />
Meine persönlichen Angaben: (bitte unbedingt ausfüllen)<br />
Name, Vorname<br />
Straße, Nr.<br />
PLZ<br />
Telefon<br />
Wohnort<br />
E-Mail<br />
Geburtsdatum<br />
Ja, ich möchte auch von weiteren Inhalten, Vorabnachrichten, Themen und Vorteilen profitieren.<br />
Deshalb bin ich damit einverstanden, dass mich Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG und ihr zur<br />
Verlagsgruppe gehörendes Unternehmen, Rodale-Motor-Presse GmbH & Co. KG Verlagsgesellschaft<br />
mit ihren Titeln künftig auch per Telefon und E-Mail über weitere interessante Medienangebote informieren.<br />
Dieses Einverständnis kann ich jederzeit per E-Mail an widerruf@dpv.de widerrufen.<br />
Ich bezahle per Bankeinzug und erhalte 2 GRATIS-Ausgaben* zusätzlich:<br />
(*die Gratis-Ausgaben bei Bankeinzug gibt es nur beim Abo zum Selbstlesen dazu)<br />
IBAN<br />
BIC<br />
Geldinstitut<br />
SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige die DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH, Am Sandtorkai 74,<br />
20457 Hamburg, Gläubiger-Identifikationsnummer DE77ZZZ00000004985, wiederkehrende Zahlungen<br />
von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die<br />
von der DPV Deutscher Pressevertrieb GmbH auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.<br />
Die Mandatsreferenz wird mir separat mitgeteilt. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen,<br />
beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten<br />
dabei die mit meinem Kredit institut vereinbarten Bedingungen. Ich bezahle per Rechnung.<br />
Ich verschenke <strong>aerokurier</strong> an: (nur bei Geschenkabo ausfüllen)<br />
Name, Vorname<br />
Straße, Nr.<br />
Geburtsdatum<br />
Die Belieferung soll frühestens beginnen am: (optional)<br />
Als Extra wähle ich: (bitte nur ein Kreuz machen)<br />
1. DESIGN 4 PILOTS Portemonnaie-Set 3. OPINEL Messer No. 09 DIY<br />
2. FRIEBE Gutschein, Wert: 35 €<br />
Widerrufsrecht: Sie können die Bestellung binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen formlos widerrufen.<br />
Die Frist beginnt an dem Tag, an dem Sie die erste bestellte Aus gabe erhalten, nicht jedoch vor<br />
Erhalt einer Widerrufsbelehrung gemäß den Anfor derungen von Art. 246a § 1 Abs. 2 Nr. 1 EGBGB. Zur<br />
Wahrung der Frist genügt bereits das rechtzeitige Absenden Ihres eindeutig erklärten Entschlusses,<br />
die Bestellung zu widerrufen. Sie können hierzu das Widerrufs-Muster aus Anlage 2 zu Art. 246a<br />
EGBGB nutzen. Der Widerruf ist zu richten an: <strong>aerokurier</strong> Aboservice, Postfach, 70138 Stuttgart,<br />
Telefon: + 49 (0)711 3206-8899, Telefax: +49 (0)711 182-2550, E-Mail: <strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />
Datum<br />
Unterschrift<br />
www.<strong>aerokurier</strong>.de/abo<br />
PLZ<br />
Wohnort
THE GLOBAL SHOW<br />
FOR GENERAL AVIATION<br />
Friedrichshafen | Germany | April 05 – 08, 2017<br />
www.aero-expo.com<br />
EDNY: N 47 40.3 E 009 30.7<br />
Supported by
[ PRAXIS Oktober <strong>2016</strong> ]<br />
Fotos: Frank Dörner, Lars Reinhold<br />
Passagierflüge mit Motor- und Segelflugzeugen<br />
Wer darf fliegen?<br />
Welche Lizenz braucht man<br />
für Passagierflüge mit Segelund<br />
Motorflugzeugen?<br />
Anwalt Frank Dörner erklärt<br />
die Rechtslage.<br />
Gastflüge sind eine perfekte Möglichkeit,<br />
Interessierten die Faszination des Fliegens<br />
nahezubringen. Viele Vereine sind<br />
jedoch verunsichert, unter welchen Voraussetzungen<br />
sie durchgeführt werden dürfen.<br />
In Süddeutschland wurden im vergangenen<br />
Jahr sogar Passagierflüge auf Segelflugzeugen<br />
untersagt, weil die Vereinspiloten keinen COM-<br />
OPS-Eintrag in ihrer Lizenz hatten.<br />
Als Pendant zum CPL für den Motorflug verlangt<br />
die VO(EU) 1178/2011 in FCL.205.S SPL,<br />
dass Flüge mit Segelflugzeugen nur ohne<br />
Vergütung im nichtgewerblichen Betrieb<br />
durchgeführt werden dürfen, solange der Pilot<br />
nicht das Alter von 18 Jahren erreicht, nach<br />
Lizenzerteilung 75 Stunden Flugzeit oder 200<br />
Starts als PIC auf Segelflugzeugen oder Motorseglern<br />
und eine Befähigungsüberprüfung<br />
absolviert hat. Dann erhalten sie einen Eintrag<br />
in ihre Lizenz zur Durchführung kommerzieller<br />
Flüge (COM-OPS). Heißt: nur der CPL-<br />
Pilot im Motorflug oder der COM-OPS-lizenzierte<br />
Segelflieger darf Geld mit dem Fliegen<br />
verdienen (Ausnahme: Fluglehrer und Prüfer).<br />
An den typischen Gastflügen eines gemeinnützigen<br />
Luftsportvereins verdient der Pilot<br />
jedoch kein Geld. In der Lizenzverordnung<br />
VO(EU) 1178/2011, Art. 3 wird ausdrücklich<br />
darauf hingewiesen, dass die 2014 in die OPS-<br />
Verordnung VO(EG) 965/2012 aufgenommene<br />
Ausnahmeregelung auch für die lizenzrechtliche<br />
Frage gilt: Inhaber von FCL-Pilotenlizenzen<br />
dürfen, soweit die lizenzrechtlichen<br />
Voraussetzungen für Passagierflüge erfüllt<br />
sind, die in Artikel 6 Absatz 4 Buchstabe a<br />
der Verordnung (EG) Nr. 965/2012 genannten<br />
Flüge durchführen. Artikel 6 VO(EG) 965/2012<br />
„Ausnahmen“ (4a) besagt: Abweichend von<br />
Artikel 5 Absätze 1 und 6 darf folgender Flugbetrieb<br />
mit anderen als technisch komplizierten<br />
motorgetriebenen Flugzeugen und Hubschraubern,<br />
Ballonen und Segelflugzeugen<br />
gemäß Anhang VII durchgeführt werden:<br />
a) Flüge auf Kostenteilungsbasis, bei denen<br />
die direkten Kosten von allen Insassen des<br />
Luftfahrzeugs einschließlich Pilot geteilt werden<br />
und die Anzahl dieser Personen auf sechs<br />
begrenzt ist; b) Wettbewerbsflüge oder Schauflüge<br />
unter der Bedingung, dass das Entgelt<br />
oder geldwerte Gegenleistungen für solche<br />
Flüge beschränkt sind auf die Deckung der<br />
direkten Kosten und einen angemessenen<br />
Beitrag zu den jährlichen Kosten sowie von<br />
Preisen, deren Wert den von der zuständigen<br />
Behörde festgelegten nicht übersteigen darf;<br />
c) Einführungsflüge, Flüge zum Zwecke des<br />
Absetzens von Fallschirmspringern, Flüge<br />
zum Schleppen von Segelflugzeugen oder<br />
Kunstflüge, die entweder von einer Ausbildungsorganisation<br />
mit Hauptgeschäftssitz in<br />
einem Mitgliedstaat und mit einer gemäß der<br />
Verordnung (EU) Nr. 1178/2011 erteilten Genehmigung<br />
durchgeführt werden oder die von<br />
einer mit dem Ziel der Förderung des Flugsports<br />
oder der Freizeitluftfahrt errichteten Organisation<br />
durchgeführt werden, unter der Bedingung,<br />
dass das Luftfahrzeug von der Organisation<br />
auf der Grundlage von Eigentumsrechten<br />
oder einer Anmietung ohne Besatzung<br />
(Dry Lease) betrieben wird, der Flug keinen<br />
außerhalb der Organisation verteilten Gewinn<br />
erwirtschaftet und solche Flüge bei Beteiligung<br />
von Nichtmitgliedern der Organisation nur<br />
eine unbedeutende Tätigkeit der Organisation<br />
darstellen.<br />
So lange ein Tag der offenen Tür nicht zum<br />
gewerbsmäßigen Rundflugtag mutiert, an dem<br />
auch noch Piloten Geld verdienen (Vorsicht:<br />
auch der geldwerte Vorteil beispielsweise in<br />
der Anrechnung von Arbeitsstunden könnte<br />
Anlass zu Rückfragen bieten!), können Flüge<br />
auf Motormaschinen von PPL-Piloten und auf<br />
Segelflugzeugen ohne COM-OPS-Eintrag<br />
durchgeführt werden. Das gilt auch für LAPL-<br />
Inhaber. Es ist natürlich sinnvoll, erfahrene<br />
Piloten mit viel Flugpraxis einzusetzen. Auch<br />
die 90-Tage-Regel ist unbedingt zu beachten!<br />
Verwiesen sei zudem auf den Leitfaden „Fliegen<br />
gegen Entgelt“. Weiterhin empfehle ich,<br />
die Genehmigungsbehörde vor einer Veranstaltung<br />
über die beabsichtigten Flüge und<br />
die Piloten zu informieren, um die rechtlichen<br />
Grundlagen für die „Einführungsflüge gegen<br />
Entgelt eines Piloten ohne CPL/COM-OPS<br />
innerhalb einer Organisation mit dem Ziel der<br />
Förderung des Flugsports oder der Freizeitluftfahrt“<br />
zu diskutieren.<br />
[ Autor Frank Dörner ...<br />
ist Rechtsanwalt, Fluglehrer<br />
und Luftfahrtsachverständiger.<br />
Seine<br />
Kanzlei air-law.de hat<br />
ihren Schwerpunkt im<br />
Luftverkehrsrecht.<br />
Privat startet Frank<br />
Dörner regelmäßig von den Flugplätzen in<br />
Ohlstadt und Tannheim.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 71
[ SEGELFLIEGEN Streckenflug ]<br />
Gebirgsflugtraining<br />
ALPEN<br />
AUTORIN: Andrea Abt<br />
72 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
ZAUBER<br />
Streckenfliegen in den französischen<br />
Alpen – das ist für viele eine Herausforderung,<br />
der sie sich nur zögerlich annähern. Aber<br />
es gibt ja Alpenflug-Trainingskurse für jeden<br />
Aus bildungsstand. Andrea Abt hat im Juli das<br />
Angebot in Fayence ausprobiert.<br />
Foto: Holger Weitzel<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 73
[ SEGELFLIEGEN Streckenflug ]<br />
[ 1 ]<br />
Die hoch reichende gute<br />
Luftmasse in den Alpen<br />
ermöglicht den Blick auf<br />
Wolken über der Poebene.<br />
Begehrt sind die Trainingslager<br />
„Grands Vols“ („Große<br />
Flüge“) im südfranzösischen<br />
Fayence mit Baptiste<br />
Innocent. Seit sich herumgesprochen<br />
hat, dass die Flüge selten vor der<br />
600-km-Marke enden, sind die Tage<br />
mit ihm meistens schnell ausgebucht.<br />
Baptiste, der als Linienpilot in der Air-<br />
France-Gruppe immer mal wieder<br />
mehrere Tage hintereinander frei hat,<br />
sagt seine Zeiten mit rund vier Wochen<br />
Vorlauf an, und wer sich zuerst<br />
meldet, ist in der Regel mit dabei.<br />
Schon im April hatte ich mir vorgenommen,<br />
Fayence einmal aus der<br />
Sicht von Baptiste kennenzulernen,<br />
fallen seine Flüge über 600, 700, 800<br />
und bis über <strong>10</strong>00 Kilometer doch aus<br />
dem Rahmen, den man generell für<br />
DAS LOCKT: IM LEHRGANG<br />
„GRANDS VOLS“ MAL AN<br />
DER <strong>10</strong>00-KM-MARKE KRATZEN<br />
Fayence steckt. Auch Piloten wie Jean<br />
Pierre Laget, Pierre-Marie d’Auvergne,<br />
Pierre Crozatier, Chefpilot Régis Kuntz<br />
oder die Pilotin Laurence Viard zeigen,<br />
was von Fayence aus möglich ist, aber<br />
Baptistes Flüge sind länger, führen<br />
weiter und sind oft ambitionierter.<br />
Der 30-Jährige ist ein Ziehkind von<br />
Fayence und als Mitglied der franzö-<br />
sischen Junioren-Segelflug-Nationalmannschaft<br />
oft im Trainingslager in<br />
St. Auban geflogen. Er kennt das<br />
Gebiet wie seine Westentasche.<br />
Mitte Juni schickte Régis den Termin,<br />
und glücklicherweise passte er<br />
auch in meinen Kalender: Fünf Tage<br />
„Grands Vols“ – ich war wirklich<br />
gespannt. Nun, zunächst erwartete<br />
mich ganz entgegen der Wettervorhersage<br />
eine Abschirmung. Den ersten<br />
Tag haben wir schnell neutralisiert.<br />
Und dann: drei tolle Tage – es ging<br />
Schlag auf Schlag. „Heute fliegen wir<br />
in die Schweiz“, sagt Baptiste am<br />
Morgen des ersten Tages, als wir um<br />
8:30 Uhr die ASH 25 aus dem Hangar<br />
räumen, „und wir sind um <strong>10</strong>:15 Uhr<br />
abflugbereit.“ Schon oft hatte ich die<br />
F-CHAP um diese Zeit oder auch früher<br />
starten sehen und mich so manches<br />
Mal gefragt, was sie eigentlich<br />
vorhat. Nun, jetzt konnte ich es erleben.<br />
Abflug <strong>10</strong>:15 Uhr, die Pawnee<br />
schleppt uns an den Col de Valferrière,<br />
direkt vor der Barre de Seranon.<br />
Unter Cumulusfetzen steigen wir auf<br />
knapp 1800 Meter, und auf geht’s<br />
nach Norden.<br />
Richtung Barcelonnette stehen<br />
schon Wolken, davor ist es blau. Doch<br />
die Barre de la Foux trägt gut, wir<br />
können direkt Richtung Cordeuil fliegen<br />
und vom Val d’Allos aus weit<br />
östlich in Richtung Bardoneccia. „Alle<br />
fliegen im Tal von Saint-Crépin“,<br />
sagt Baptiste, „doch das ist oft gar<br />
nicht so gut.“ Und tatsächlich: Die<br />
meisten Flüge an diesem Tag gehen<br />
über Saint-Crépin nicht hinaus. Für<br />
mich sehen die Wolken auf Kurs tief<br />
und damit nicht gerade einladend<br />
aus, doch Baptiste meint nur: „Wir<br />
werden sehen, es wird sicher gut!“<br />
Diese Worte sollte ich noch oft hören:<br />
Baptiste, der Optimist bis in die Haarspitzen,<br />
geht an alles mit der Einstellung:<br />
Lass es uns probieren, und dann<br />
sehen wir weiter!<br />
Ruckzuck queren wir das Aostatal<br />
und fliegen am Matterhorn vorbei<br />
Richtung Brig: Höher als 3500 Meter<br />
tragen die Wolken nicht, viel niedriger<br />
ginge es auch nicht. Baptiste warnt<br />
mich vor: „Das wird jetzt ein langer<br />
Ritt bis Brig.“ Wir fliegen über Müns-<br />
74 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ 1 ] Am ersten Tag gleich mal bis unter den Furkapass.<br />
Bei 3500 Meter Basis im Wallis muss dann aber der<br />
Weg zurück nach Süden erkämpft werden. [ 2 ] Tag<br />
zwei: Wenn es im Gebirge gewittert, wird eben außen<br />
herum geflogen. [ 3 ] Tag drei: Schauen, was möglich ist.<br />
Ins niedrigere Relief im Südwesten kann immer abge -<br />
glitten werden. [ 4 ] Abendstimmung. Meist ist die Basis<br />
so hoch, dass weite Endanflüge nach Fayence möglich<br />
sind. [ 5 ] In Tuchfühlung mit dem Aletschgletscher.<br />
Wer es von der Côte d‘Azur bis hierher geschafft hat,<br />
hinter dem liegt eine Reihe hoher Pässe.<br />
[ 2 ] [ 3 ]<br />
[ 4 ]<br />
[ 5 ]<br />
Fotos: Andrea Abt<br />
ter hinweg auf eine Wolkenstraße zu,<br />
die bis 3<strong>10</strong>0 Meter trägt; wir passieren<br />
bei grandioser Sicht den Aletschgletscher<br />
und wollen eigentlich bis<br />
zum Furkapass, der liegt jedoch in<br />
einer sichtbar schlechteren Luftmasse.<br />
Wir kehren also um und machen<br />
uns auf den Heimweg. „Wir liegen<br />
gut in der Zeit“, meint Baptiste. Doch<br />
dann brauchen wir gefühlte Ewigkeiten,<br />
um wieder die Höhe für den<br />
Rückflug zu bekommen.<br />
In solchen Momenten zeigt Baptiste<br />
sein wahres Können: Unermüdlich<br />
gräbt er uns aus noch so aussichtslosen<br />
Tiefen heraus. Ich hatte<br />
mich bereits geistig auf eine Übernachtung<br />
in der Schweiz eingerichtet.<br />
So ganz konsequent war ich da nicht:<br />
Während der unerschütterliche Optimist<br />
Baptiste im Gepäck selbst eine<br />
Zahnbürste mitführte, hatte ich mich<br />
nur mit dem Notwendigsten, also<br />
etwas Bargeld, Papieren und Kreditkarte<br />
munitioniert.<br />
Wir fliegen westlich des Matterhorns<br />
zurück und erreichen vor der<br />
Querung des Aostatals mit 3700 Metern<br />
die größte Höhe des Tages. Über<br />
den Lac de Serre-Ponçon sollte es zum<br />
Lac de Sainte-Croix gehen, zurück<br />
zum Caduc und nach Bagnols-en-Forêt.<br />
Zwischendurch am Grand Morgon<br />
von 1750 auf 2300 Meter gestiegen,<br />
die Coupe unterhalb der Hangkante<br />
geschrubbt und den letzten Bart zum<br />
Heimflug mit knapp 2 m/s um 19:30<br />
Uhr mitgenommen. Nach neuneinhalb<br />
Stunden waren es dann angemeldete<br />
850 Kilometer. Was für ein Flug!<br />
Am nächsten Morgen, wieder um<br />
8:30 Uhr, steht quietschfidel der<br />
30-Jährige vor mir, während ich, fast<br />
doppelt so alt und heute gefühlt noch<br />
viel älter, leichte Abnutzungserscheinungen<br />
zeige. „Heute fliegen wir zum<br />
Mont Blanc!“, verkündet Baptiste mit<br />
strahlenden Augen. Für die Berge<br />
sind Gewitter vorhergesagt. Abflugbereit,<br />
wie gehabt, um <strong>10</strong>:15 Uhr, in<br />
die Luft kommen wir um <strong>10</strong>:45 Uhr.<br />
Ausgeklinkt am Valferrière. Die Barre<br />
de Séranon trägt uns im zweiten<br />
Anlauf auf 1700 Meter, wir arbeiten<br />
uns in Richtung Barre de la Foux voran,<br />
die Thermik ist durch Wolken<br />
gezeichnet. Über 2200 bis 2500 Meter<br />
geht es nicht. „C’est bon“, sagt Baptiste.<br />
Ganz so „bon“ hätte ich das<br />
allein nun nicht gefunden, aber ich<br />
Vor dem Frühstart in<br />
Fayence: Andrea Abt und<br />
Baptiste Innocent in der<br />
ASH 25 der Schule.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 75
[ SEGELFLIEGEN Streckenflug ]<br />
[ 1 ]<br />
bin in dieses Abenteuer mit einer<br />
guten Portion Gottvertrauen gestartet:<br />
Bisher hat sich Baptiste nicht<br />
umgebracht, warum soll er es jetzt<br />
ausgerechnet mit mir im Flieger tun.<br />
Schließlich sagt selbst Fliegerkollege<br />
Jean-Pierre Laget, dass Baptiste wie<br />
ein Motor sei – und der springt in der<br />
Regel ja auch an.<br />
Also weiter, Richtung Nordwesten.<br />
Die Wolken tragen gut, wir machen<br />
fast keinen Kreis. Schnell sind wir in<br />
Gap, wo wir nicht direkt queren können,<br />
da Fallschirmspringer in der Luft<br />
sind. Ab geht’s – vorbei am Pic de<br />
Bure in Richtung Hauts-Plâteaux du<br />
Vercors, für die mir Baptiste schon<br />
seit einiger Zeit grandiose Bedingungen<br />
vorhersagt. Und sie treten dann<br />
auch ein: Steigwerte von 2 bis 3 m/s<br />
BAPTISTE WARNT MICH VOR:<br />
„DAS WIRD JETZT EIN LANGER<br />
RITT BIS BRIG IM WALLIS.“<br />
integriert und wunderbare Wolkenstraßen,<br />
unter denen wir einfach nur<br />
entlangbrettern.<br />
Schnell sind wir in Grenoble. „Und<br />
jetzt“, sagt Baptiste, „jetzt wird es<br />
schwierig.“ Challes-les-Eaux im Blick,<br />
arbeiten wir uns Richtung Albertville<br />
vor, den Mont Blanc in Wolken<br />
immer vor Augen. Doch es soll heute<br />
nicht sein, wir schaffen einfach keine<br />
vernünftige Höhe für den Weiterflug,<br />
richten uns gar geistig in 1300 Metern<br />
auf eine Landung in Albertville ein<br />
– und beschließen, auch angesichts<br />
des Europameisterschafts-Endspiels,<br />
am Abend den Rückflug anzutreten<br />
– nicht direkt natürlich, sondern über<br />
Saint-Auban bis fast nach Vinon.<br />
Auf dem Weg dorthin muss Baptiste<br />
mir mal eben zeigen, wie gut<br />
die Glandasse bei diesen Verhältnissen<br />
geht. Nachdem wir mit 2800<br />
Metern die größte Höhe dieses Flugs<br />
erreicht haben, fragt er mich, ob er<br />
die Klappen ziehen darf. Fast reflexhaft<br />
murmele ich ein ergebenes Okay,<br />
und schon geht’s abwärts bis auf 1600<br />
Meter, und ich darf die Glandasse<br />
horizontal neben mir genießen. Glücklicherweise<br />
geht es wie der Teufel.<br />
„Ist das nicht ein toller Berg!“,<br />
schwärmt Baptiste, „und das kann<br />
man noch viel tiefer machen!“ Nun<br />
ja, er vielleicht, ich fürs Erste nicht,<br />
denke ich mir, und weiter geht‘s.<br />
Vor Vinon haben wir in 2400 Metern<br />
dann abgedreht nach Osten schon<br />
„local de Fayence“ und damit also<br />
eine sichere Höhe für den Endanflug<br />
südlich des Sperrgebiets Canjuers.<br />
„Local de“ ist ein Konzept, das<br />
jeder, der in den französischen Alpen<br />
fliegt, beherrschen muss. Immer in<br />
sicherer Gleitflughöhe zu einem der<br />
katalogisierten Außenlandefelder zu<br />
sein, ist hier die Conditio sine qua<br />
non und wird von allen Piloten befolgt.<br />
Gleitzahl 25 ist da auch für eine ASH<br />
25 anzunehmen, das haben sie mir<br />
schon vor 25 Jahren in St. Auban<br />
eingebläut, und das hat sich auch<br />
nicht geändert.<br />
Die Felder am Boden zu besichtigen,<br />
hat auch noch niemandem geschadet.<br />
Da sieht man mit eigenen<br />
Augen, dass präzises, sicheres Ziellanden<br />
zu den überlebenswichtigen<br />
Fertigkeiten in dieser Umgebung zählt.<br />
Und das gilt auch für das scheinbar<br />
sympathischere, weil insgesamt weniger<br />
bergige, nichtsdestotrotz aber<br />
genauso unlandbare Gelände südlich<br />
des Canjuers. Fayence bietet übrigens<br />
regelmäßig an schlechten Tagen an,<br />
die Felder in 50 Kilometer Entfernung<br />
zusammen mit Régis Kuntz mit dem<br />
Auto zu besichtigen.<br />
Landung in Fayence nach siebeneinhalb<br />
Stunden um 18:11 Uhr, rechtzeitig<br />
zum Finale. Nach dem Tag<br />
zuvor kommt einem das schon fast<br />
kurz vor, und doch haben wir mit 615<br />
Kilometern doppelt so viele Kilometer<br />
zurückgelegt wie ich bisher alleine.<br />
Dritter Tag: So langsam gewöhnt<br />
man sich daran: 8:30 Uhr Halle öffnen<br />
und <strong>10</strong>:30 Uhr Startbereitschaft. Top-<br />
Meteo verspricht einen Tag wie den<br />
zuvor, immer noch Südsüdwest-Wind<br />
und stabil südlich des Lachens. Für<br />
uns heißt das wie an den vorigen<br />
76 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
[ 1 ] Blick aus der Maurienne auf den Lac du Mont Cenis<br />
mit dem nach Turin hin auslaufenden Susatal. Hier, im<br />
Einflussbereich der Poebene, beginnt die Wolkenbildung<br />
gleich ein Stockwerk tiefer. [ 2 ] Ritt entlang der<br />
Konvergenz. Im Grenzbereich von Frankreich und<br />
Italien stoßen zwei Wetterwelten aneinander. Die gute<br />
Alpenthermik ermöglicht imposante Ausblicke auf die<br />
Wolkenberge der Poebene. [ 3 ] Auch das Plateau de<br />
Valensole spendet reichlich Thermik. Es erleichtert den<br />
Piloten der Segelflugzentren Vinon und Puimoisson<br />
über den Parcours den Einstieg ins Hochgebirge.<br />
Für die Segelflieger von Fayence geht’s von hier zurück.<br />
[ 2 ]<br />
[ 3 ]<br />
Fotos: Holger Weitzel<br />
Tagen: Schlepp an den Col de Valferrière.<br />
„Es wird wie gestern“, sagt<br />
Baptiste, „wir machen das gleiche.“<br />
Doch zunächst ist erst einmal alles<br />
blau. Ausgeklinkt und an die Barre<br />
de Seranon: nichts. Okay, wir sind<br />
1500 Meter hoch und fliegen in Richtung<br />
Barre de la Foux, da geht’s dann<br />
ein bisschen, aber nicht besonders<br />
hoch. Und die Wolke steht leider dahinter,<br />
nicht davor.<br />
„Local de Soleilhas“, sagt Baptiste<br />
zu mir. Ich hatte das Feld zwar im<br />
April besichtigt, hätte dort aber nicht<br />
unbedingt landen wollen, schon gar<br />
nicht mit einer ASH 25.<br />
Selbst Baptiste gibt zu, dass 1800<br />
Meter hier nicht gerade hoch sind.<br />
Und dass „‚Geht nicht‘ gibt’s nicht“<br />
manchmal halt auch nicht funktioniert,<br />
hatte er gerade eine Woche vorher<br />
bei einer Außenlandung ganz in der<br />
Nähe in Entrevaux gesehen.<br />
An diesem Tag aber geht es – zwar<br />
nicht wie vorhergesagt in Richtung<br />
Westen, sondern nach Norden zum<br />
Col d’Allos.<br />
Für mich scheint die Basis rundum<br />
mit 2400 Metern ziemlich niedrig,<br />
doch Baptiste entdeckt immer wieder<br />
irgendeine Wolke mit höherer Basis,<br />
und so fliegen wir von Barcelonnette<br />
aus ganz ungewöhnlich nach Osten<br />
und halten uns nördlich. Es geht durch<br />
wirklich unwirtliche Gegenden. „Hier<br />
gibt es nichts zum Landen“, sagt<br />
Baptiste, „du musst im Gleitbereich<br />
von Barcelonnette bleiben.“ Es geht<br />
aber auf 3400 Meter. Vorsichtig tasten<br />
wir uns in Richtung Monte Viso vor,<br />
immer an der Konvergenz entlang.<br />
Geradeaus vor uns die schönen Cumuli<br />
auf der französischen Seite, rechts<br />
von uns die tiefen Wolken auf der<br />
italienischen. Am Monte Viso geht<br />
es Richtung Norden nicht mehr weiter.<br />
Im großen Bogen über den Pic de<br />
Rochebrune fliegen wir dann nach<br />
Saint-Crépin, wo eine Abschirmung<br />
auf uns zu zieht.<br />
Die Vorhersage war denn doch zu<br />
optimistisch gewesen. Also nach<br />
Saint-Auban und am Montagne de la<br />
Lure etwas gestiegen, dann können<br />
wir im Osten an den Wolken wieder<br />
Höhe machen. Über Seyne folgen wir<br />
schönen Wolken zurück zum Caduc<br />
auf 2600 Meter und damit wieder<br />
Richtung Fayence. Nach Norden hat<br />
die Abschirmung alle Thermikansätze<br />
vernichtet. „Aus dieser Höhe<br />
kommst du normalerweise ohne Kreis<br />
nach Fayence“, meint Baptiste. „Okay“,<br />
sage ich, „dann lass es uns versuchen!“<br />
So langsam hat er mich angesteckt.<br />
Wir fliegen über den Pic de<br />
Chamatte längs der Crête de Crémon,<br />
springen zum Teillon, schleichen an<br />
seiner Ostflanke entlang und folgen<br />
der Barre de la Foux bis zur Mitte,<br />
um dann über die Barre de Séranon<br />
nach Fayence abzugleiten.<br />
DAS SAHNEHÄUBCHEN:<br />
GEBIRGSEINWEISUNG MIT EINEM<br />
MEISTER DES ALPENFLUGS<br />
1850 Kilometer in den Alpen in 23<br />
Stunden mit drei Flügen, die Bilanz<br />
kann sich sehen lassen – insbesondere<br />
angesichts der nicht herausragenden<br />
Wettervorhersage. Alpenfliegen<br />
aus dieser Perspektive gemeinsam<br />
mit einem Meister seines Fachs<br />
– das ist das Sahnehäubchen!<br />
Werde ich in Zukunft auch so fliegen,<br />
allein, ohne Baptiste, dafür mit<br />
einem Klappmotor an Bord? Unwahrscheinlich.<br />
Werde ich anders fliegen<br />
als bisher? Ich denke ja, denn nur,<br />
wenn man seine Komfortzone ausdehnt,<br />
wird man besser. Und je besser<br />
man ist, desto intensiver ist der<br />
Genuss.<br />
ae<br />
Lehrgänge „Grands Vols“<br />
Die „Grands Vols“-Trainingslager finden in Fayence für jeweils rund eine<br />
Woche in den Monaten März bis August statt. Die Anmeldung erfolgt über<br />
Régis Kuntz. Interessenten sollten eine gewisse Flugerfahrung in den<br />
Bergen haben, körperlich fit sein und mit einem Offene-Klasse-Flugzeug<br />
umgehen können. Die ASH 25 kostet mit Lehrer rund 260 Euro am Tag,<br />
dazu kommt der morgendliche Schlepp für 60 bis <strong>10</strong>0 Euro. Es werden<br />
auch andere Lehr gänge im Duo Discus angeboten. Kommunikation in<br />
Englisch sollte kein Problem sein. Weitere Infos zu Tarifen und Zeiten findet<br />
man auf der Website www.aapca.net.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 77
[ SEGELFLIEGEN Wettbewerb ]<br />
Segelflug-Weltmeisterschaften<br />
Jan Rothhardt holt den Titel<br />
Einmal Gold und einmal Silber, das ist die stolze Bilanz des deutschen Teams bei<br />
den Segelflug-Weltmeisterschaften im August in Litauen. Jan Rothhardt setzte sich in<br />
der Clubklasse durch, Felipe Levin wurde Vizeweltmeister in der Standard-Klasse.<br />
Auch in der Teamwertung<br />
fand das gute Abschneiden<br />
seinen Niederschlag. Nach<br />
der gewohnt starken französischen<br />
Equipe nahm Bundestrainer Wolfgang<br />
Beyer in Pociunai den Preis<br />
in der Nationenwertung entgegen.<br />
Mit zu dieser guten Platzierung<br />
beigetragen haben Robert Schröder<br />
in der Standard-Klasse mit<br />
seinem fünften Platz, noch vor dem<br />
bisherigen Weltmeister Bert Schmelzer,<br />
und in der Clubklasse die<br />
Weltmeisterin im Frauensegelflug,<br />
Sabrina Vogt (7.) . Nicht so gut lief<br />
es in der 49 Piloten starken Clubklasse<br />
für Stefan Delfs, er wurde<br />
27. Als 14. von 22 platzierten sich<br />
Serena und Claus Triebel in der<br />
Doppelsitzerklasse.<br />
So stark die Franzosen sich mit<br />
ihren Teams in allen drei Klassen<br />
zeigten, der Titelverteidiger in der<br />
Clubklasse, Eric Bernard, musste<br />
am Ende doch Jan Rothhardt Platz<br />
eins überlassen. Fast wäre es am<br />
Relaxen vor dem Start:<br />
Serena und Claus Triebel<br />
in der Doppelsitzerklasse.<br />
letzten Tag noch schiefgegangen.<br />
Mit einem 23. Platz zeigte Rothhardt<br />
seine schwächste Leistung dieser<br />
WM, auch wenn er damit noch fast<br />
90 Prozent der maximalen Tagespunkte<br />
erreichte. Nur 42 Punkte<br />
hatte Eric Bernard im Finale auf<br />
Jan Rothhardt aufzuholen, es war<br />
also äußerst knapp. Als Jan Rothhardt<br />
an der vorletzten Wende mit<br />
Bernard zusammentraf, wusste er,<br />
dass der Franzose fünf Minuten<br />
nach ihm abgeflogen war. Nachdem<br />
die beiden Piloten dann fast zeitgleich<br />
die Ziellinie überflogen<br />
hatten, begann das bange Warten<br />
aufs Ergebnis. Letztlich hatte es<br />
Bernard nicht geschafft, an Rothhardt<br />
vorbeizuziehen, er hätte an<br />
diesem Tag noch einmal fünf Minuten<br />
schneller sein müssen.<br />
Mit kontinuierlich guten Leistungen<br />
hat Rothhardt die Tabellenspitze<br />
erobert. Hier hat auch<br />
die Vorbereitung mit Hermann<br />
Trimmel Früchte getragen, der die<br />
Piloten des deutschen Teams darauf<br />
eingestimmt hatte, sich vorzunehmen,<br />
möglichst optimal zu<br />
fliegen – ohne Druck auf eine Platzierung.<br />
Jan Rothhardt, bei der<br />
Junioren-Weltmeisterschaft 2005<br />
in Husband Bosworth Vizeweltmeister:<br />
„Es tut nicht gut, sich<br />
selbst mit Platzierungsvorstellungen<br />
unter Druck zu setzen. Besser<br />
ist es, eher unbefangen in die<br />
Rennen zu gehen.“<br />
Verloren im<br />
Frontenfriedhof<br />
Das Konzept hat getragen, auch<br />
für Sabrina Vogt, die schon im<br />
Vorfeld mit Jan Rothhardt einige<br />
Teamflugerfahrung hatte sammeln<br />
können. Im Infoteam war mitunter<br />
die ganze deutsche Mannschaft<br />
unterwegs. Das kleinräumige Wetter<br />
hatte dazu geführt, dass sich<br />
an vielen Tagen die Streckenführungen<br />
überdeckten. Der Sommer<br />
zeigte sich den WM-Piloten von<br />
einer ganz anderen Seite als während<br />
der ersten Weltmeisterschaft<br />
für die 13,5-m-Klasse im vergangenen<br />
Jahr. Während die Minisegler<br />
2015 bei sehr guten, homogenen<br />
Bedingungen mit irren Schnitten<br />
über durchaus große Distanzen<br />
fegten, galt es in diesem Jahr in<br />
einem Frontenfriedhof zu überleben.<br />
Es gab keinen störungsfreien<br />
Tag. Jan Rothhardt: „Feuchte<br />
Luftschichten in der Nähe der vielen<br />
Fronten machten das Leben<br />
schwer. Regelmäßig galt es, abschirmenden<br />
Wolkenfeldern auszuweichen,<br />
ihre Zugrichtung und<br />
Geschwindigkeit zu bewerten und<br />
etwaige Auflösungs- und Verdichtungstendenzen<br />
abzuschätzen.“<br />
Bundestrainer Wolfgang Beyer<br />
unterstützte vom Boden aus und<br />
war dafür auch als Außenposten<br />
bis nach Polen unterwegs. Bezüglich<br />
der besten Abflugstrategien<br />
coachte Holger Back die Piloten.<br />
Ein suboptimaler Abflug verhagelte<br />
Felipe Levin gleich den ersten<br />
Tag. Mit Robert Schröder hatte<br />
er in der Startgruppe gestanden,<br />
deren Ausklinkraum weit südlich<br />
des Platzes unter einer Abschirmung<br />
lag. Robert Schröder wagte<br />
Ganz oben: Jan Rothhardt<br />
vor dem bisherigen<br />
Weltmeister Bernard (li.).<br />
78 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
es, das Steigen noch weiter südlich<br />
zu suchen – mit dem Risiko, aufwindlos<br />
zu bleiben und dann auch<br />
nicht mehr den Flugplatz für einen<br />
Wiederstart erreichen zu können.<br />
Sein Mut wurde belohnt, er holte<br />
sich gleich den ersten Tagessieg<br />
mit <strong>10</strong>3 km/h Schnittgeschwindigkeit.<br />
Bei Abonnement-Weltmeister<br />
Sebastian Kawa ging diese Rechnung<br />
nicht auf. Bitter die Außenlandung<br />
für den erfolgsgewohnten<br />
Polen: Er blieb punktlos und hatte<br />
damit gleich am ersten Tag<br />
jede Chance auf einen Medaillenplatz<br />
verloren.<br />
Felipe Levin agierte defensiv,<br />
flog zum Platz zurück, rettete sich<br />
dort mühsam vor dem Absaufen<br />
und ging erst mit einer Stunde<br />
Verspätung und dazu noch recht<br />
tief über die Abfluglinie. Mit einer<br />
Schnittgeschwindigkeit von 79 km/h<br />
wurde er 14. Mit sein Glück: Für<br />
die Assigned Area Task über 2,5<br />
Stunden gab es gerade 872 Punkte<br />
für den Tagessieger. Umso besser<br />
lief es dann am zweiten Wertungstag<br />
über die 364 Kilometer<br />
große Racing Task. Mit <strong>10</strong>4 km/h<br />
platzierte sich Felipe Levin mit 53<br />
Punkten Abstand als Fünfter hinter<br />
dem späteren Weltmeister Louis<br />
Bouderlique, der sich mit seinem<br />
Tagessieg (<strong>10</strong>6,9 km/h) in der Gesamtwertung<br />
hinter dem führenden<br />
Robert Schröder einordnete.<br />
Am dritten Tag zeigte Felipe<br />
Levin, dass er auch AATs beherrscht,<br />
er flog in der Zwei-<br />
Stunden-Aufgabe mit 81,26 km/h<br />
zum Tagessieg. Krass erwischte<br />
es Robert Schröder: Er kam mit<br />
Mühe auf 65,45 km/h und Tagesplatz<br />
26. Bouderlique nahm ihm<br />
die Gesamtführung ab und behielt<br />
sie bis zum Schluss. An jenem Tag<br />
verloren sich die beiden deutschen<br />
Standard-Klasse-Piloten, die sich<br />
ohnehin aufgrund ihrer unterschiedlichen<br />
Charaktere, Flug stile<br />
und Flugzeuge (Discus 2a und LS8<br />
neo mit ihren neuen Winglets)<br />
nicht für einen allzu engen Teamflug<br />
verabredet hatten, in einer<br />
schwierigen Situation in einer<br />
größeren Höhendifferenz. Felipe<br />
Levin: „Es war ein Tag mit wenig<br />
Optionen.“<br />
„Schlecht waren wir beide an<br />
dem Außenlandetag“, wertet er<br />
das Abschneiden am vierten Wertungstag,<br />
der fast die Spitzenplatzierungen<br />
gekostet hatte. Dabei<br />
war das deutsche Standard-Klasse-Team<br />
noch mit am weitetesten<br />
gekommen mit 243 und 240 Kilometern.<br />
Das Ziel der 314 Kilometer<br />
großen Racing Task hatte nur der<br />
Belgier Dennis Huybreckx erreicht.<br />
Da der Tagessieg mit <strong>10</strong>00 Punkten<br />
vergütet wurde, brachte ihm das<br />
ein sattes Plus von 240 Punkten<br />
vor dem Tageszweiten Felipe Levin.<br />
In der Gesamtwertung katapultierte<br />
das Huybreckx von Platz<br />
13 auf den vierten noch vor Levin.<br />
Mit seinen weiteren Leistungen,<br />
im Bereich von zehn bis zwölf Prozent<br />
der Maximalwertung, konnte<br />
er den Platz aber nicht halten.<br />
Europarekord<br />
MIT 137 KM/H ÜBER <strong>10</strong>00 KILOMETER<br />
Dem Luxemburger Guy Bechtold ist erneut ein Europarekord gelungen:<br />
Am 26. Juli umrundete er mit seinem Quintus vom Segelflugzentrum<br />
Fuentemilanos aus mit einem <strong>10</strong>00-km-FAI-Dreieck Madrid. Mit der<br />
er zielten Durchschnittsgeschwindigkeit von 137 km/h überbot Guy<br />
Bechtold den im vergangenen Jahr von Alain François Mazalerat mit<br />
einer ASG 29 in Frankreich aufgestellten Rekord gleich um 17 km/h.<br />
Tiefpunkte hatte Guy Bechtold auf seinem Flug keine, und am Ende<br />
blieb noch viel Thermikzeit. Der Rekordpilot der Offenen Klasse:<br />
„Da habe ich noch 200 Kilometer an das Tausender drangehängt!“<br />
Der Außenlandetag war eigentlich<br />
nicht ungewöhnlich, eher<br />
typisch für die Bedingungen während<br />
dieser Weltmeisterschaft. Es<br />
hatten sich immer wieder Wolkenfelder<br />
ausgebreitet, wobei sich die<br />
Schattenflächen und Sonnenflecken<br />
sehr schnell veränderten. So richtig<br />
versteht Felipe Levin im Nachhinein<br />
nicht, dass er und Robert<br />
Schröder vorzeitig zur Landung<br />
gezwungen wurden: „Die Perspektive<br />
war gut, wir waren rund<br />
800 Meter hoch und hatten viele<br />
Optionen in Reichweite.“<br />
In 0,3 m/s Steigen<br />
festgekrallt<br />
Später konnte Dennis Huybreckx<br />
über ihnen wieder steigen. In 380<br />
Metern krallte er sich trotz starkem<br />
Gegenwind in 0,3 m/s Steigen fest.<br />
Das Wichtigste war in der Situation,<br />
oben zu bleiben. Für den<br />
Belgier zahlte es sich aus: Seine<br />
Durchschnittsgeschwindigkeit von<br />
66 km/h ist ein Beleg für diesen<br />
Kampf.<br />
Im Gegensatz zu Huybreckx und<br />
Robert Schröder gelang es Felipe<br />
Levin, sich kontinuierlich zu verbessern.<br />
Vor dem letzten Rennen<br />
lag er bereits seit Tagen hinter dem<br />
gut eingespielten französischen<br />
Team Louis Bouderlique/Guillaume<br />
Girard auf Platz drei. Das Überholmanöver<br />
zum Silbermedaillenplatz<br />
gelang bei der letzten Racing<br />
Task (460 km) – 33 Punkte waren<br />
gutzumachen. Gab es auch Überlegungen<br />
für ein Überholmanöver<br />
zum WM-Titel? Felipe Levin ganz<br />
realistisch: „Louis Bouderlique war<br />
dafür einfach zu weit weg.“<br />
Sukzessive nach oben gearbeitet<br />
hatte sich auch das Gold-Team<br />
der Doppelsitzerklasse, Laurent<br />
Aboulin und Julien Duboc. Am<br />
ersten Tag verloren die Franzosen<br />
auf den Tagessieger 50 Prozent.<br />
Die 400 Punkte verkürzten sie Flug<br />
für Flug und setzten sich mit gutem<br />
Vorsprung als neue Weltmeister<br />
von den Italienern Stefano Ghiorzo<br />
und Federico Mangano ab. Die<br />
Titelverteidiger Steve und Howard<br />
Jones wurden Dritte.<br />
ae<br />
Gerhard Marzinzik<br />
Fotos: Carolin Rothhardt, Holger Weitzel<br />
Das deutsche<br />
WM-Team mit<br />
ihren Medaillenträgern,<br />
vorn<br />
Wolfgang Beyer.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 79
[SEGELFLIEGEN Oldtimertreffen ]<br />
SPERRHOLZ<br />
VGC-Rally in Finnland<br />
80 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
ÜBER SEEN<br />
UND SAUNEN<br />
Zum 44. Treffen des<br />
Vintage Glider Club ging<br />
es an den Rand Europas,<br />
nach Räyskälä in Finnland.<br />
Die lange Anreise<br />
hielt viele ab – sie haben<br />
etwas verpasst.<br />
AUTOR: Peter Ocker<br />
FOTOS: Alexander Gilles<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 81
[SEGELFLIEGEN Oldtimertreffen ]<br />
Die PIK-5b hat – ebenso wie<br />
der Bocian (vorherige Seite)<br />
viel Flugspaß zu bieten.<br />
Für viele Oldtimerfans muss<br />
das Cockpit offen sein.<br />
Bringt Farbe in<br />
die Landschaft: die<br />
PIK-16c Vasama.<br />
PIK-16c Vasama,<br />
finnisches Design vor<br />
Schleicher-Mustern.<br />
82 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Seit vielen Jahren kommen die<br />
finnischen Oldtimerfreunde<br />
mit mindestens einem historischen<br />
Segelflugzeug zum<br />
großen Sommertreffen des Vintage<br />
Glider Club. Grund genug, zum zweiten<br />
Mal in der Geschichte der weltweiten<br />
Vereinigung von Fans alter<br />
Segelflugzeuge das Treffen im europäischen<br />
Norden auszurichten.<br />
Die Finnen waren erst im Jahr 1934<br />
nach einem Besuch von deutschen<br />
Segelfliegern zum motorlosen Flug<br />
gekommen. An den langen Sommertagen<br />
bietet die Landschaft ausgeprägte<br />
Thermik, die früh beginnt und<br />
spät endet – für lange und weite<br />
Flüge natürlich ideal. Nicht umsonst<br />
haben zahlreiche internationale Meisterschaften<br />
schon dort stattgefunden.<br />
Den Organisatoren war klar, dass<br />
nur besonders eingefleischte Oldtimerfreunde<br />
die lange Reise auf sich<br />
nehmen würden. Die Fährlinien rechnen<br />
nach Gespannlänge ab, und die<br />
ist bei Segelflugzeuganhängern enorm.<br />
Einfallsreich, wie Finnen sind, haben<br />
sie daher viele ihrer landesweit verstreuten<br />
Oldtimer-Segelflugzeuge<br />
zusammengezogen und gegen eine<br />
geringe Chartergebühr den VGC-<br />
Piloten angeboten, die ohne eigenes<br />
Flugzeug angereist waren. So standen<br />
mehrere Ein- und Doppelsitzer aus<br />
polnischer, deutscher und finnischer<br />
Produktion zum Fliegen bereit. Eine<br />
tolle Idee – viele Teilnehmer konnten<br />
somit schnell und günstig mit der<br />
Airline anreisen.<br />
Während das Vortreffen, das Rendezvous<br />
in Oripää, nur sehr wenige<br />
Oldtimerfans wahrnahmen, erschienen<br />
zum Haupttreffen in Räyskälä 60<br />
Piloten mit Anhang, und immerhin<br />
waren 16 nicht in Finnland beheimatete<br />
Flugzeuge dabei. Die Trophäe<br />
für die weiteste Anreise mit<br />
Flugzeug(anhänger) wurde Teilnehmern<br />
aus dem Schweizer Jura und<br />
dem fast kilometergleich entfernten<br />
schottischen Hochland zugesprochen.<br />
Ein Teilnehmer aus Dänemark hatte<br />
eine frisch grundüberholte PIK-16<br />
Vasama in ihr Geburtsland zurückgebracht<br />
– wenn auch nur für die<br />
Dauer der Veranstaltung.<br />
Der Flugplatz von Räyskälä ist<br />
ursprünglich vom Militär angelegt,<br />
aber nie genutzt worden. Dort, zwei<br />
Autostunden nordwestlich von Helsinki,<br />
stehen heute für den Luftsport<br />
zwei Asphaltbahnen und genügend<br />
Grasflächen zur Verfügung – mit einem<br />
Luftraum ohne störende Beschränkungen<br />
für den ein oder anderen<br />
loggerlos streckenfliegenden<br />
Oldtimerpiloten.<br />
Nicht zuletzt wegen der geringen<br />
Teilnehmerzahl stellte sich eine entspannte<br />
Atmosphäre ein, denn fast<br />
alle Piloten hingen schnell in der<br />
Sommerthermik, ob mittels Winde<br />
oder Flugzeugschlepp. Gelandet wurde<br />
eigentlich nur zum Pilotenwechsel.<br />
Am Start kam es zu einer interessanten<br />
Vermischung der Oldtimer mit<br />
den neuesten Flugzeugen aus deutscher<br />
Produktion. So reihte sich hinter<br />
einem Bergfalken eine moderne<br />
ASG 32 ein, und neben der Ka 6E im<br />
Flugzeugschlepp erhob sich eine ASH<br />
31Mi im Eigenstart in den Himmel.<br />
Es war ein harmonisches Miteinander<br />
historischer und zeitgemäßer Flugzeugtechnologie.<br />
Nicht minder schön war das Miteinander<br />
der Pilotengenerationen:<br />
Das Alter der Teilnehmer spannte<br />
sich von 13 bis 82 Jahre.<br />
Als Tagesbesucher fiel ein Uniformierter<br />
mit hohem Goldanteil auf der<br />
Schulter auf: der Kommandeur der<br />
finnischen Luftwaffe. Er ließ es sich<br />
nicht nehmen, seinen Segelflugwurzeln<br />
nachzugehen und flog in einer<br />
Schleicher Ka 7 mit.<br />
VIELE THERMIKTAGE. GELANDET WURDE IN<br />
RÄYSKÄLÄ NUR ZUM PILOTENWECHSEL<br />
Dass das Miteinander noch weiter<br />
geht, zeigte ein Samstag: Auf der<br />
Startbahn organisierten US-Autofreunde<br />
ein Beschleunigungsrennen, auf<br />
der anderen Piste fand der Flugbetrieb<br />
statt.<br />
Doch zurück in die Luft: Schon auf<br />
Winden-Ausklinkhöhe von 400 Metern<br />
konnte man den Blick über Wälder<br />
und Seen schweifen lassen. Die Landschaft<br />
beeindruckt. Allerdings gibt<br />
es in dem vielen Grün nur wenige<br />
Außenlandemöglichkeiten, also war<br />
Vorsicht geboten. Aber alle Piloten<br />
fanden immer wieder genügend Aufwind,<br />
sodass es nicht zu einer Außenlandung<br />
mit einem der nicht<br />
gerade mit großen Gleitzahlen gesegneten<br />
Veteranen kam.<br />
Irgendwann fiel auf, dass die finnischen<br />
Gastgeber ab spätestens 20<br />
Uhr verschwunden waren und erst<br />
Segelflugzeuge made in Finnland<br />
Am 26. März 1931 gründeten Studenten der Technischen<br />
Universität Helsinki eine akademische Fliegergruppe, die den<br />
Namen Polyteknikkojen Ilmailukerho (PIK) erhielt. Anhand<br />
von Zeichnungen aus Deutschland und Polen wurde der<br />
Segelflugzeugbau studiert und erste Überlegungen angestellt.<br />
Es kam zu Entwürfen, die nicht über das Reißbrettstadium<br />
hinausgingen, zu Einzelstücken, Kleinserien, Amateurbauten<br />
und Serienproduktionen durch Lizenznehmer. Es entstanden<br />
neben ein- und zweisitzigen Segelflugzeugen auch Leichtflugzeug-Entwürfe<br />
bis hin zur optimalen Schleppmaschine. Die<br />
aktive Zeit von PIK endete in den 1980er Jahren, nachdem der<br />
Studienzweig an eine andere Universität in Finnland abgegeben<br />
worden war.<br />
Bei der VGC-Rally waren einige PIK-Flugzeuge mit dabei:<br />
PIK-3c Kajava: Die Holzkonstruktion wurde zuerst mit 13,<br />
später mit 15 Meter Spannweite in 20 Exemplaren gebaut. In<br />
der Auslegung und ihren angenehmen Flugeigenschaften<br />
gleicht sie der Meise. Das Leichtbau-Flugzeug wiegt nur 135<br />
Kilogramm, macht aber einen sehr stabilen Eindruck. 1958<br />
gab es für die Kajava den OSTIV-Preis.<br />
PIK-5c Vitonen: Immerhin drei der noch fünf in Finnland<br />
fliegenden Schmuckstücke waren in Räyskälä zu bewundern.<br />
Dieses einfache Übungssegelflugzeug war für den Eigenbau in<br />
Vereinen gedacht. Insgesamt entstanden 34 Exemplare. Sie<br />
ähneln dem Cumulus mit Tragflächen vom Grunau Baby und<br />
einem Stahlrohrrumpf.<br />
PIK-16 Vasama: Die Vasama war eines der besten Standard-Klasse-Segelflugzeuge<br />
ihrer Zeit. Der Erstflug erfolgte<br />
1961, damals noch mit V-Leitwerk, später erhielt sie ein klassisches<br />
Kreuzleitwerk. Im Folgejahr wurde sie von der OSTIV<br />
ausgezeichnet. Mehr als 50 Exemplare entstanden von der<br />
PIK-16. In Deutschland fliegen noch zwei. In Räyskälä waren<br />
drei Vasama vertreten. Vergleichen lässt sich die elegante Holzkonstruktion<br />
mit der Siebert Sie-3. Der Aeroclub in Vasama,<br />
daher auch ihr Zuname, hatte die hauptsächliche Konstruktionsarbeit<br />
geleistet.<br />
PIK-20: Die Faserverbundkonstruktion mit 15 Metern Spannweite<br />
wurde in verschiedenen Baureihen produziert und ist<br />
auch heute noch weltweit anzutreffen. Bei der Weltmeisterschaft<br />
1976 in Räyskälä gab es alle drei Medaillenplätze für<br />
PIK-20-Muster. Bis 1981 wurden in Finnland und Frankreich<br />
425 Exemplare gebaut. Eine gelbe PIK-20 ist fest in Räy skälä<br />
stationiert.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 83
[SEGELFLIEGEN Oldtimer-Teffen ]<br />
Vorn eine PIK-3c Kajava,<br />
links eine Ka 6E, dahinter<br />
die rote PIK-16c Vasama<br />
und eine Rhönlerche.<br />
Vintage Glider Club<br />
Seit 1974 gibt es die weltweit aktive Gemeinschaft<br />
der Freunde alter Segelflugzeuge. Sie zählt 868 Mitglieder<br />
in 30 Ländern, davon ist der Löwenanteil mittlerweile in<br />
Deutschland. Sie tauschen sich über eine offene Facebook-<br />
Seite und mit einem dreimal im Jahr erscheinenden Clubmagazin<br />
aus. Neben vielen nationalen Treffen ist der Saisonhöhepunkt<br />
das Sommertreffen, aufgeteilt auf eine<br />
Vorveranstaltung, das Rendezvous, das sich auch an Nichtmitglieder<br />
richtet, und die Rally, die den VGC-Mitgliedern<br />
vorbehalten ist. Nächstes Jahr trifft man sich vom 24. bis<br />
29. Juli in Raná, Tschechien, zum Rendezvous; anschließend,<br />
vom 31. Juli bis <strong>10</strong>. August, geht es zur Rally ins ungarische<br />
Dunaújváros.<br />
Wer den VGC kennenlernen möchte, sollte bei der<br />
AERO in Friedrichshafen die illustre Truppe auf ihrem Stand<br />
besuchen. Weitere Infos gibt es unter vintagegliderclub.org.<br />
Kontakt kann man auch via Facebook aufnehmen.<br />
Aber Vorsicht: Oldtimerfliegen ist virusbehaftet, und die<br />
VGCler gestehen sich selbst ein, dass man ihn fast nicht<br />
mehr losbekommt.<br />
gegen 22 Uhr wieder auftauchten. Sie<br />
hatten ihre kurzfristige Abwesenheit<br />
zuvor zwar den Gästen erklärt, aber<br />
verstanden wurde der Grund erst,<br />
wenn man ihnen nicht von der Seite<br />
wich. Es war der tägliche Pflicht-Gang<br />
in die Sauna. Der ist selbst im Hochsommer<br />
ein absolutes Muss. Der<br />
Leiter des F-Schlepp-Starts entpuppte<br />
sich als passionierter Aufgießer,<br />
der Meteorologe sorgte für den Nachschub<br />
von „Sauna-Bier“.<br />
Während der Rally kam wegen der<br />
bevorstehenden Olympiade in Brasilien<br />
auch das Gespräch über den<br />
Segelflug als olympische Disziplin auf.<br />
Vor 76 Jahren hätte die Olympiade<br />
in Finnland stattfinden sollen, und<br />
der Segelflug wäre am Austragungsort<br />
Jämijärvi erstmals olympisch<br />
gewesen. Beim Besuch des finnischen<br />
Luftfahrtmuseums nahe dem internationalen<br />
Flughafen Helsinki-Vantaa<br />
werden wir daran erinnert. Es ist ein<br />
toller Ort für Freunde alter deutscher<br />
Flugzeuge, denn die ausgestellten<br />
Exemplare sind meist nicht restauriert<br />
und stellen wahre Zeitkapseln dar.<br />
Eine Klemm 25 zeigt neben der finnischen<br />
Bemalung noch immer unberührte<br />
deutsche Beschriftungen<br />
aus dem Klemm-Werk. Neben so<br />
seltenen Segelflugzeugen wie dem<br />
Gleiter Kassel 12 hängt dort eine<br />
Meise, eine Konstruktion von Hans<br />
Jacobs. Dieses Flugzeug mit 15 Metern<br />
Spannweite war einmal als olympisches<br />
Einheitsmuster konstruiert<br />
worden und sollte – weltweit einfach<br />
herzustellen – die Grundlage der<br />
späteren Standard-Klasse bilden.<br />
Schade, dass es nicht mehr geklappt<br />
hat mit Olympia-Medaillen für Segelflieger.<br />
Der Grand-Prix-Gedanke der<br />
heutigen Zeit ist in Anbetracht der<br />
Olympiade da nur ein kleiner Trost.<br />
Eher dem olympischen Gedanken<br />
folgend zeigte sich zur VGC-Rally,<br />
dass man auch mit einem Touring-<br />
Motorsegler weit reisen kann. Werner<br />
Brombacher, der mit seinen 82 Jahren<br />
deutlich älter ist als sein Scheibe-<br />
Falke, besucht jedes Jahr mit diesem<br />
Motorsegler die Rally. Jetzt flog er<br />
bis in den hohen Norden nach Räyskälä.<br />
Die stilechte Anreise gehört<br />
genauso zu seiner Persönlichkeit wie<br />
sein Bodensee-Dialekt.<br />
Nach vielen schönen Flugstunden,<br />
echt finnischen Saunaaufgüssen und<br />
lustigen Abenden ging es wieder<br />
zurück. Wir haben ein Land im Segelflug<br />
kennengelernt, in das wir<br />
ohne die Rally wohl eher nicht gekommen<br />
wären. Ach, und die Stechmücken<br />
haben uns auch nicht allzu<br />
sehr belästigt.<br />
ae<br />
An der Winde wurde während<br />
der Rally auch gestartet, hier<br />
eine Slingsby T.50 Skylark 4.<br />
84 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
Fürs Museum viel<br />
zu schade: Flugzeuge<br />
müssen fliegen!<br />
Im Anflug: die PIK-5b<br />
mit offenem Cockpit.<br />
Zu zweit auf Strecke<br />
über Finnlands<br />
Seenlandschaft.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> 85
[ SEGELFLIEGEN Wettbewerb ]<br />
FAI Grand Prix Germany<br />
Matthias Sturm macht das Rennen<br />
Für den verregneten Sommer <strong>2016</strong> ist das ein Rekord: Sechs spannende Wertungsflüge<br />
lieferten sich die 19 Piloten des Segelflug-Grand-Prix-Germany Mitte August in Musbach.<br />
Piloten aus Frankreich, den<br />
Niederlanden, Tschechien,<br />
Polen, Schweden, Südafrika<br />
und Deutschland standen am Start.<br />
Aber nach den sechs Wertungstagen<br />
war das Siegerpodest fest in<br />
deutscher Hand. Matthias Sturm<br />
(ASG 29) vom LSV Schwarzwald<br />
flog sich mit 50 Gesamtpunkten<br />
an die Spitze. Holger Karow (JS1)<br />
von der Fliegergruppe Wolf Hirth<br />
brachten 49 Punkte Gesamtplatz<br />
zwei ein. Mit 39 Punkten folgte<br />
Mario Kießling, ebenfalls von der<br />
FG Wolf Hirth, mit dem neuen<br />
Ventus 3T auf Platz drei. Die ersten<br />
zwei qualifizierten sich für das<br />
Grand-Prix-Finale in Potchefstroom,<br />
Südafrika, Anfang November.<br />
Nur eine Woche vor dem Grand<br />
Prix hatte Mario Kießling das neue<br />
Flaggschiff von Schempp-Hirth<br />
(allerdings noch ohne Motor) übernommen.<br />
Am Schlusstag holte sich<br />
der mehrfache Vizeweltmeister<br />
und Europameister damit den Tagessieg.<br />
Matthias Sturm beeindruckte<br />
mit zwei Tagessiegen, drei zweiten<br />
Plätzen und einem Tagesplatz<br />
vier. Holger Karow flog nach Tagesplatz<br />
vier und zwei drei Tagessiege<br />
ein und hatte Sturm sogar<br />
zwischenzeitlich überholt.<br />
Die größte Flugstrecke schrieb<br />
Sportleiter Axel Reich für den ersten<br />
Wertungsflug mit 334 Kilometer<br />
aus. Die kürzeste Distanz und<br />
die spannendste Wertung wurde<br />
am dritten Wertungstag über 144<br />
Kilometer geflogen. Erst um 16 Uhr<br />
(Ortszeit) erfolgte der Start in den<br />
Kraichgau mit den Wenden Bretten<br />
und Mühlacker. Viele Piloten wählten<br />
den Weg durchs Murgtal, das<br />
manchem bei geringer Arbeitshöhe<br />
richtig Respekt einflößte.<br />
„Es war ein cooler<br />
Wettbewerb“<br />
Die Strecken der Wettbewerbsflüge<br />
führten an den anderen<br />
Tagen über den Schwarzwald,<br />
die Schwäbische Alb und einmal<br />
rund um Stuttgart herum. Den<br />
schnellsten Schnitt des Grand<br />
Prix erflog Sturm am zweiten Wertungstag<br />
mit 122,3 km/h über 255<br />
Kilometer. „Es war ein cooler Wettbewerb“,<br />
sagte Michael Schlaich<br />
vom LSV Schwarzwald. Für ihn<br />
war sein erster Wettbewerb mit<br />
Regattastart eine tolle Erfahrung.<br />
„Es hat unheimlich Spaß gemacht,<br />
und ich habe manches dazugelernt“,<br />
erklärte der Langstreckenspezialist.<br />
Für Laurens Goudriaan (JS1)<br />
aus Südafrika war der Schwarzwald<br />
fliegerisches Neuland, obgleich er<br />
wohl der erfahrenste Pilot im Teilnehmerfeld<br />
war. Im Januar nimmt<br />
er in Australien an seiner 17. Segelflug-Weltmeisterschaft<br />
teil. Mit<br />
dem besten IGC-Ranking (14. Platz)<br />
war der Tscheche Roman Mracek<br />
(ASG 29E) dabei. Wie sein Landsmann<br />
Petr Svoboda (ASG 29) landete<br />
er zweimal auf Tagesplatz<br />
drei. Auch Laurens Goudriaan<br />
erflog einmal Tagesplatz drei. 17<br />
Piloten hatten zum Ende zumindest<br />
zwei Punkte erreicht.<br />
Geflogen wurde mit Flugzeugen<br />
der 18-m-Klasse. Neun ASG 29<br />
waren dabei, zwei ASH 31Mi, zwei<br />
Ventus 2cT neben dem neuen Ventus<br />
3T und eine Antares 18T.<br />
Die regionale Presse berichtete<br />
ausführlich über den Qualifikations-<br />
Grand-Prix in Freudenstadt/Musbach.<br />
Radio SWR 4 aus Tübingen<br />
berichtete live. Der Landtagsabgeordnete<br />
Norbert Beck, sportpolitischer<br />
Sprecher der CDU, schaute<br />
vorbei und lobte die FG Freudenstadt<br />
für die Organisation und<br />
Außendarstellung.<br />
ae<br />
Lothar Schwark<br />
Matthias Sturm und Holger Karow (li.) sind als Erster und Zweiter für das<br />
Finale qualifiziert. Mario Kießling wurde Dritter.<br />
Fotos: Lothar Schwark<br />
86 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
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Raum EDME oder EDML. Gerne<br />
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Haltergemeinschaft oder Charter.<br />
Tel. 0170/1864640,<br />
jp-blauwal@web.de<br />
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Praxis-Quiz<br />
Lösungen von Seite 37<br />
1.<br />
Frage 1: c) Verantwortlich ist der, der<br />
das Flugzeug tatsächlich führt.<br />
D-INSP Beechcraft Duke B-60,<br />
mit Sicherheitspilot zu vermieten.<br />
Standort des Flugzeuges ist EDSB.<br />
Auf Wunsch kann es auf jeden anderen<br />
Flugplatz gebracht werden.<br />
Das Flugzeug ist top gewartet, hat<br />
IFR-Zulassung, Known Icing Approved,<br />
Druckkabine, 4 Pax + 2<br />
Piloten. Anfragen bitte telefonisch<br />
unter Tel. 0174/2322800<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 667004<br />
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Fax 0711/182-1783<br />
2.<br />
3.<br />
Frage 2: b) Der Inhaber der gültigen<br />
Lizenz ist hier der verantwortliche Pilot.<br />
Frage 3: c) Die Haftung kann nicht<br />
ausgeschlossen werden. Solche Vereinbarungen<br />
sind nichtig.<br />
94 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de
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Avionik<br />
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Faible für Reisen und Kultur<br />
sucht sportlichen und dynamischen<br />
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Panel-mounted 4ch Intercom PM<br />
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A-30 30750ft, € <strong>10</strong>0,-; Magneto<br />
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Ladegerät VB € 500.-.<br />
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Anschluss: PJ 055-068, Dämpfung<br />
passiv: -32 dB, Mikrofondämpfung<br />
aktiv: 8:1, Audiowiedergabe:<br />
Mono, Regelung: Volumenregler<br />
links, Mikrofon: Elektret<br />
Lärmkompensierend, Mikrofonarm:<br />
flexibler Metallschlauch,<br />
Schallwandler: mit 1<strong>10</strong> dB max.,<br />
Fequenzgang: 2502-6000 Hz,<br />
Gewicht: 376 g unbenutzt, KP<br />
200,- EUR. Tel. 04542/5560,<br />
radio-hartmut@t-online.de<br />
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Horizont, voll funktionsfähig und<br />
gut erhalten, Bj. 2005, VB 1250,- €.<br />
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HC82VX20, gebraucht oder überholt.<br />
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Getriebe für GO480 B1A6 etc.Tel.<br />
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Email: p.v.z@t-online.de<br />
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Motor Lycoming IO-360-A2B. Tel.<br />
01575/3114038<br />
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Reise/<br />
Veranstaltungen<br />
Tagesflug mit Oldtimer de Havilland<br />
119 Devon nach Duxford/<br />
England, zu "flying legends", 9/7,<br />
ex Mühlheim/Ruhr, 899,- €, inkl.<br />
Eintritt zur Show. Infos bei Alex<br />
Grimburg, Mail: office@hainke.com<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 668655<br />
Bekanntschaften<br />
Pilotin gesucht. Pensionär, ungebunden,<br />
hat seinen Industriebetrieb<br />
verkauft, Resident in Monaco<br />
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Turbinenprop oder VLJ kaufen,<br />
und sucht schlanke, gutaussehende<br />
Pilotin um zusammen zu<br />
reisen. Bitte E-Mail mit Foto an:<br />
priv@monaco.mc<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 669896<br />
Welcher Berufspilot fliegt mit mir<br />
zu den Sternen? Charmante Dozentin<br />
und Autorin, Ende 40, ledig,<br />
blond, sehr jugendlich und attraktiv,<br />
wünscht eine harmonische Beziehung<br />
mit einem verantwortungsbewussten<br />
Berufspiloten. Gerne<br />
möchte ich meine Freizeit und meine<br />
Hobbies wie Kultur, Fliegen und<br />
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starke Frau auch mal schwach<br />
werden lassen kannst, freue mich<br />
auf Deine Nachricht mit Bild. Raum<br />
Nürnberg und Frankfurt/Main. Chiffre<br />
AE<strong>10</strong>/1120529<br />
Privatpilot in Berlin, 59 Jahre,<br />
guterhalten, präsentabel und<br />
agil, interessiert an der Welt und<br />
am Entdecken neuer Flugziele.<br />
Welche "Sie" mag mitfliegen und<br />
miterleben? Interessiert? Dann<br />
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Hargmatt2@gmail.com<br />
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Aero, Fliegerfrau 63, schlank, mit<br />
PPL (A), ungebunden, möchte<br />
mit Dir in die neue Flugsaison<br />
starten. Sollte ich Dich neugierig<br />
gemacht haben, freue ich mich<br />
über Deine E-Mail mit Foto.<br />
notam@t-online.de<br />
more: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé No. 666658<br />
Aufgeschlossene, reisefreudige<br />
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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 667221<br />
Flugbegeisterte gesucht. pilotin@<br />
ich.ms<br />
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Clubs, Segelflieger etc.Tel. +49 172<br />
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von 14 bis 79 Jahren und<br />
Clubheim inklusive. Nähere Informationen<br />
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<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong><br />
95
JOBBÖRSE<br />
Zuschriften auf Chiffreanzeigen richten Sie bitte an: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG, <strong>aerokurier</strong>markt, Chiffre-Nr..., 70162 Stuttgart<br />
TQ steht für Technologie in Qualität. Wir sind einer der führenden Lösungsanbieter<br />
für innovative Technologien. Von der Idee bis zur Serienreife entwickeln<br />
und produzieren wir elektronische Baugruppen und Systeme.<br />
Als expandierendes mittelständisches Dienstleistungsunternehmen (E2MS)<br />
der Elektronikbranche mit rund 1.400 Mitarbeitern an 13 Standorten im<br />
In- und Ausland begeistern wir durch innovative kundenorientierte Lösungen,<br />
ressourcenschonende Technologien und ein attraktives Arbeitsumfeld.<br />
Der Geschäftsbereich TQ-Aviation der TQ-Systems GmbH verzeichnet seit<br />
Jahren ein starkes Wachstum. Um den stetig neuen Herausforderungen<br />
gerecht zu werden, wird zurzeit intensiv die Zulassung als Herstellungsbetrieb<br />
nach EASA Teil 21G sowie Instandhaltungsbetrieb nach EASA Teil 145 betrieben.<br />
Parallel dazu werden ständig neue Produkte sowohl für unsere Luftfahrt<br />
OEM Kunden als auch im Bereich Eigenprodukte entwickelt.<br />
Des Weiteren haben wir zum 01.06.<strong>2016</strong> die Flugfunksparte der Dittel Avionik<br />
übernommen. TQ setzt dadurch einen weiteren Meilenstein in der Umsetzung<br />
der Strategie, seinen Kunden neben umfassenden Elektronik-Dienstleistungen<br />
auch hochwertige, praxisgerechte Lösungsbausteine und Produkte anzubieten.<br />
Für unseren Standort in Seefeld/Oberbayern suchen wir zum nächstmöglichen<br />
Termin einen<br />
Freigabeberechtigten Prüfer Luftfahrt<br />
(Klasse IV) / Certified Staff (m/w)<br />
(Referenznummer 50005250)<br />
Ihre Aufgaben:<br />
■ Certifying Staff für Elektrik- bzw. Avionik-Komponenten<br />
■ Durchführung von Stück- und Nachprüfungen<br />
■ Durchführung von Fehlersuche sowie von Reparaturen im Bereich<br />
elektrischer Systeme/Avionik<br />
■ Wareneingangsprüfung und Ausgangsprüfung<br />
■ Erstellung u. Abzeichnung von Freigabebescheinigungen (EASA Form 1)<br />
■ Aufzeichnung der erforderlichen Reports und Bestätigung der durchgeführten<br />
Arbeiten<br />
Ihr Profil:<br />
■ Abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich Elektrotechnik oder eine<br />
vergleichbare Qualifikation<br />
■ Zusätzlich abgeschlossene Fachausbildung im Bereich der Elektrotechnik<br />
oder ersatzweise eine langjährige Berufserfahrung<br />
■ Nachgewiesene LBA/EASA Prüflizenz oder eine behördlich<br />
anerkannte, firmeninterne Freigabeberechtigung ist erforderlich<br />
■ Gute Kenntnisse in MS-Office, Kenntnisse im ERP-Systemen<br />
(bevorzugt SAP) sind wünschenswert<br />
■ Gute technische Englischkenntnisse<br />
■ Zu Ihren persönlichen Stärken zählen Qualitätsbewusstsein sowie eine<br />
teamorientierte Arbeitsweise<br />
Bereitschaft zur Schichtarbeit und zum Bereitschaftsdienst dürfen wir<br />
voraussetzen.<br />
Unser Angebot:<br />
Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche Aufgabe mit zahlreichen<br />
Entwicklungsperspektiven. Es erwarten Sie ein angenehmer Arbeitsplatz<br />
mit modernster Ausstattung, ein partnerschaftliches Betriebsklima, leistungsgerechte<br />
Bezahlung, individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten und jede Menge<br />
attraktiver Zusatzleistungen, wie z.B. die betriebliche Altersversorgung oder<br />
die hauseigene Kantine.<br />
Das Thema Work-Life-Balance wird bei TQ groß geschrieben: Durch unser<br />
Gleitzeitsystem ermöglichen wir unseren Mitarbeitern größtmöglichen Gestaltungsfreiraum<br />
Ihres Arbeitstages. Zudem stehen unseren Mitarbeitern ein<br />
unternehmenseigener Badeplatz am Wörthsee und eine Skihütte am Spitzingsee<br />
zur Verfügung. Damit Sie Familie und Beruf optimal vereinbaren können,<br />
gibt es am Standort Seefeld das TQ-Kinderhaus Hirschkäfer.<br />
Neugierig? Für mehr Informationen zu TQ und unseren attraktiven Rahmenbedingungen<br />
besuchen Sie unsere Website und bewerben Sie sich direkt online.<br />
Wir freuen uns darauf, Sie in unserem Team willkommen zu heißen.<br />
TQ-Systems GmbH | Caroline Clement | Mühlstraße 2 | 82229 Seefeld<br />
Tel.: 08153 / 9308 - 625 | bewerbung@tq-group.com | www.tq-group.com<br />
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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 666287<br />
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Einsatz als Pilot auf Rundflügen<br />
(Erfahrung vorhanden), Bedarfs-,<br />
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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 667411<br />
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im Datenschutz- und IT-<br />
Recht vorhanden. Bei Bedarf<br />
Anwaltszulassung in Dtl. möglich.<br />
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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 669850<br />
Techniker (Luftfahrt), 39 J, Alter<br />
Hase aus dem Strukturflugzeugbau,<br />
ehem. Fluggerätmechaniker,<br />
sucht neue administrative Technikeraufgabe<br />
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(<strong>10</strong>0h), AZF, Präsentationsstärke<br />
und spreche fließend Englisch.<br />
Wünschenswert ist eine Tätigkeit<br />
als techn. Trainer, techn. Redakteur<br />
oder in der techn. Dokumentation.<br />
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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 670859<br />
Fluglehrer PPL, CPL, IR, Kapitän<br />
i. R. B737 sucht Freelance<br />
Tätigkeit bei Flugschule im Süddeutschen/Schweizer<br />
Raum. Stehe<br />
gerne auch als Safety zur Verfügung.<br />
Zuschriften bitte an<br />
Al-kapune@gmx.de<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 666624<br />
96 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> Firmenanzeigen sind mit "F" gekennzeichnet www.<strong>aerokurier</strong>.de
JOBBÖRSE<br />
Avionik Experte B2/C, diverse<br />
Mustereinträge, Prüfer Kl. 4 Avionik<br />
sucht für 2017 Teilzeit Tätigkeit<br />
als Prüfer und/oder Avionik<br />
Trainer. Umfangreiches Avionik<br />
Fachwissen und Lehrerfahrung<br />
ist vorhanden. Chiffre 3616439<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 666709<br />
Kapitän Citation Jet C525, EASA-<br />
ATPL, 8000 Stunden Jet mit Werkverkehr-,<br />
Businesscharter- und Linienerfahrung<br />
B737. Biete sichere<br />
und professionelle Flüge. Als Freelancer<br />
oder in Festanstellung sofort<br />
verfügbar (auch single hand). Tel.<br />
0177/3020444, jetflieger@arcor.de<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 665242<br />
Ski für Husky, Piper u.a. Typen, top<br />
Zustand, 4500,- €.Tel. 0173/8537513,<br />
Email: p.v.z@t-online.de<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 665750<br />
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vergeben, Stellplatz in Rundhalle<br />
mit Drehteller zu vergeben, mit<br />
Anschluss an sehr aktiven Aero-<br />
Club. 150,00 € monatl. 0171/2434168<br />
mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673752<br />
Quereinstieg in die Luftfahrtbranche.<br />
Motivierter und dynamischer<br />
Unternehmensberater (28 J.)<br />
mit PPL-A, GPL und UL-Schein<br />
sucht Quereinstieg in die Luftfahrtbranche.<br />
Bringe Erfahrung im Vertrieb,<br />
als Projektleiter und Werkstattleitererfahrung<br />
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meine Begeisterung für die Luftfahrt<br />
voll und ganz ausleben kann.<br />
Flexibilität, Zuverlässigkeit und<br />
Selbstständigkeit in hohem Maße<br />
vorhanden. Wünschenswert wäre<br />
eine Tätigkeit im Vertrieb, Produktmanagement,<br />
Marketing o. ä.<br />
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mehr: www.<strong>aerokurier</strong>-markt.de Exposé-Nr 673367<br />
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das im Bereich Ambulanz- und Rettungsdienst,<br />
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Helicopters Typ AS365 und Robinson R22, R44 und R66 gewartet und instandgehalten,<br />
sowie Flächenflugzeuge vom Typ Cessna 414. Wir suchen:<br />
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1. Oktober<br />
37. Flugtag Hausen,<br />
Modellflugspektakel, Flugplatz<br />
Hausen am Albis, Schweiz<br />
Christian Ewald, Chüeweid,<br />
8906 Bonstetten, Schweiz,<br />
Tel.: +41 79 7025084<br />
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3. Oktober<br />
19. Oldtimertreffen, Jesenwang<br />
Pro Luftfahrt e.V., Am Flugplatz,<br />
82287 Jesenwang, Tel.: +49 8146<br />
1444, E-Mail: Veranstaltung@<br />
proluftfahrt-jesenwang.de,<br />
www.proluftfahrt-jesenwang.de<br />
OO<br />
8. Oktober<br />
5. Open Acro Cup,<br />
Offener Motorkunstflug-Wettbewerb<br />
(Sportsman/Advanced)<br />
in Hosin, Tschechien<br />
Spins & More, Tel.: +43 664 1900186,<br />
www.spinsandmore.at<br />
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14./15. Oktober<br />
AOPA Sea Survival Training,<br />
Elsfleth<br />
AOPA-Germany, Verband der<br />
Allgemeinen Luftfahrt, Flugplatz<br />
Außerhalb 27, 63329 Egelsbach,<br />
Tel.: +49 6<strong>10</strong>3 42081, E-Mail:<br />
info@aopa.de, www.aopa.de<br />
AOPA Fluglehrerfortbildung<br />
VFR/IFR, Egelsbach<br />
AOPA-Germany, Verband der<br />
Allgemeinen Luftfahrt e.V., Flugplatz<br />
Außerhalb 27, 63329 Egelsbach,<br />
Tel.: +49 6<strong>10</strong>3 42081<br />
OO<br />
22./23. Oktober<br />
PC-Flugtage, Schleißheim<br />
Deutsches Museum, München, Flugwerft<br />
Schleißheim, Ferdinand-Schulz-<br />
Allee, 85764 Oberschleißheim,<br />
Rainer Pecksen, Flugsimulatorclub,<br />
rainer.pecksen@fsc-ev.de<br />
✘✘1.-3. November<br />
NBAA <strong>2016</strong>, Business Aviation<br />
Convention & Exhibition,<br />
Orlando, Florida, USA<br />
National Business Aviation Association<br />
(NBAA), 1200 G Street NW,<br />
Suite 1<strong>10</strong>0, Washington D.C. 20005,<br />
USA, Tel.: +1 202 783 9000<br />
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7. November<br />
Helishow Dubai <strong>2016</strong>,<br />
International Civil and Military<br />
Helicopter Technology &<br />
Operations Exhibitions,<br />
Dubai, Vereinigte Arabische<br />
Emirate<br />
Julia Cuthbert, Tel.: +64 211664822<br />
E-Mail: juliacuthbert@outlook.com<br />
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12. November<br />
41. Internationale Flugzeug-<br />
Veteranen-Teile-Börse,<br />
Technik-Museum Speyer<br />
Flugzeug-Veteranen-Teile-Börse,<br />
Peter Seelinger, Tel.: +49 6341<br />
80906, Mobil: +49 175 5854343,<br />
E-Mail: pseelinger@t-online.de<br />
www.technik-museum.de<br />
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3. Dezember<br />
QUAX-Winterzauber,<br />
Flughafen Paderborn<br />
QUAX, Verein zur Förderung von<br />
historischem Fluggerät e.V.,<br />
Tel.: +49 2381 488842,<br />
E-Mail: info@quax-flieger.de<br />
Termine 2017<br />
✘✘<br />
5. – 8. April 2017<br />
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Messe Friedrichshafen, Neue<br />
Messe 1, 88046 Friedrichshafen,<br />
Tel.: +49 7541 708404,<br />
E-Mail: info@messe-fn.de,<br />
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✘✘<br />
Terminankündigungen<br />
Weitere Termine finden Sie bei uns auf der Website<br />
www.<strong>aerokurier</strong>.de. Bitte schicken Sie Ihre Ankündigungen für<br />
den Termin-Service an redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Veranstaltungen mit <strong>aerokurier</strong>-Stand<br />
✘ 22. – 24. Mai<br />
17. EBACE, Genf, Schweiz<br />
European Business Aviation Association,<br />
Avenue de Tervuren 13 a-b/<br />
Box 5, <strong>10</strong>40 Brüssel, Belgien,<br />
Tel.: +32 2 7660070, E-Mail: infoeu@ebace.aero,<br />
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gibt es allerhand zu entdecken.<br />
Foto: Technik-Museum Speyer<br />
IMPRESSUM<br />
REDAKTION: Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Telefon: +49 711<br />
182-2800, Fax: +49 711 182-1781, E-Mail: redaktion@<strong>aerokurier</strong>.de,<br />
Internet: www.<strong>aerokurier</strong>.de<br />
Herausgeber: Michael Pfeiffer Redaktionsleitung: Lars Reinhold<br />
(verantw. i. S. d. Presserechts) Stellv. Chefredakteur: Gerhard<br />
Marzinzik Redaktion: Maximilian Kühnl, Oliver Schenk (Praktikant)<br />
Produktionsleitung: Marion Hyna Schlussredaktion: Jutta<br />
Clever Grafische Konzeption: Harald Hornig Grafik und Layout:<br />
MOTORRAD-Grafik, Ralf Athen, Tobias Rall, Katrin Sdun Repro:<br />
MOTORRAD-Medienproduktion, Stefan Widmann (Ltg.), Catherine<br />
Pröschild (i.V.), Iris Heer, Sabine Heilig-Schweikert Sekretariat: Iris<br />
Schaber Ständige freie Mitarbeiter: Jörg Adam, Bernd Fischer,<br />
Toni Ganzmann, Frank Herzog, Mark Juhrig, Frank Martini, Egon-<br />
Manfred Paech, Holger Weitzel, Helge Zembold<br />
VERLAG: Motor Presse Stuttgart GmbH & Co. KG Leitung Geschäftsbereich<br />
Motorrad/Luft- und Raumfahrt: Peter-Paul<br />
Pietsch Stellv. Verlagsleitung und Leitung Digitale Medien: Eva-<br />
Maria Gerst Brandmanagement: Natalie Lehn<br />
Anzeigenleitung: Reinhard Wittstamm, Tel.: +49 711 182-2814,<br />
E-Mail: rwittstamm@motorpresse.de Verantwortlich für den<br />
Anzeigenteil: Julia Ruprecht, Tel.: +49 711 182-1548, Fax: -<strong>10</strong>27,<br />
E-Mail: jruprecht@motorpresse.de Vertrieb/Einzelverkauf:<br />
DPV Deutscher Pressevertrieb Vertriebsleitung: Dirk Geschke<br />
Herstellung: Rainer Jüttner<br />
DRUCK: Neef + Stumme GmbH & Co. KG, 29378 Wittingen.<br />
Printed in Germany.<br />
Fotoservice/Syndication/Lizenzen:<br />
Motor-Presse International, Tel.: +49 711 182-01<br />
ABO-SERVICE, 70138 Stuttgart<br />
Telefon +49 711 320 688 99, Telefax +49 711 182-25 50<br />
E-Mail: <strong>aerokurier</strong>@dpv.de<br />
ANSCHRIFTEN: Verlag: Motor Presse Stuttg art GmbH & Co. KG,<br />
Leuschnerstr. 1, 70174 Stuttgart, Postfach, 70162 Stuttgart, Telefon:<br />
+49 711 182-01, Fax: +49 711 182-1349 Ideeller Herausgeber:<br />
Deutscher Aero Club e.V., Hermann-Blenk-Str. 28, 38<strong>10</strong>8<br />
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<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> <strong>10</strong>3
[ UL/LSA Porträt ]<br />
Der Kiebitz<br />
und sein Vater<br />
Mit dem Kiebitz schuf Michael<br />
Platzer eine kleine Legende<br />
der Ultraleichtszene. Auch<br />
gut 30 Jahre nach dem Erstflug<br />
kann er nicht von seinem<br />
Kind lassen und nimmt noch<br />
immer jedes Exemplar<br />
persönlich ab.<br />
Das Interview führte Oliver Schenk<br />
Herr Platzer, sehen Sie den<br />
Kiebitz als Lebenswerk?<br />
Ja, das kann man so sagen.<br />
In Deutschland sind aktuell<br />
175 Kiebitze zugelassen, weitere 30<br />
sind im Bau oder im Ausland registriert.<br />
Das macht schon stolz. Andererseits<br />
habe ich auch viel geopfert für den<br />
Flieger. Er ist immer das Thema, egal<br />
wo man hinkommt. Das macht nicht<br />
jeder mit.<br />
Was ist das Besondere an der<br />
Konstruktion des Flugzeugs?<br />
Einen Doppeldecker zu bauen ist<br />
schwierig, da aerodynamisch fünf<br />
verschiedene Strömungen beachtet<br />
werden müssen. Es gab aber kein<br />
Vorbild für das Flugzeug, das über<br />
einen Zeitraum von fünf Jahren entstanden<br />
ist. Es dürfte zudem den<br />
Rekord halten, als einziges Muster für<br />
mehr als 15 verschiedene Motoren<br />
zugelassen zu sein. Interessant ist<br />
auch, wie sich das Modell entwickelt<br />
hat. Bei den ersten Kiebitzen wog<br />
die Zelle samt Motor unter 150 Kilogramm.<br />
Sie beraten alle Interessenten,<br />
die einen Kiebitz bauen wollen,<br />
von Anfang an. Welche Voraussetzungen<br />
muss man erfüllen,<br />
um das Projekt zu vollenden?<br />
Ich rate denjenigen vom Bau ab, bei<br />
denen ich den Eindruck habe, dass<br />
sie es nicht durchziehen. Die Hälfte<br />
springt frühzeitig ab. Man kann einen<br />
Kiebitz in 1700 Stunden bauen, es kann<br />
aber auch ein Vielfaches an Zeit kosten.<br />
Die Eigenbauer kommen aus allen<br />
Berufsgruppen, es ist also nicht unbedingt<br />
Voraussetzung, ein Handwerk<br />
gelernt zu haben.<br />
Warum der Name Kiebitz?<br />
Ich wollte meinem Flugzeug keinen<br />
reißerischen Namen geben. In einem<br />
Vogelkundebuch fiel mir ein Vogel auf,<br />
der runde Flügelenden hat, so wie<br />
mein Entwurf. So wurde der Kiebitz<br />
zum Namenspaten.<br />
Fotos: Michael Platzer, Lars Reinhold<br />
Wie halten sie Kontakt zur Kiebitz-<br />
Fangemeinde, die als treu und<br />
verschworen gilt?<br />
Es gibt die Kiebitztreffen, und ich betreue<br />
ja alle Selbstbauer. Dazu nehme<br />
ich jedes Flugzeug persönlich ab,<br />
derzeit etwa fünf bis zehn pro Jahr.<br />
Meine Lebensgefährtin hilft mir dabei.<br />
In Zusammenarbeit mit der „alten<br />
Garde“ gibt es auch einen Mitteilungsdienst.<br />
Der größte und vielleicht wich-<br />
<strong>10</strong>4 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
tigste Effekt des Fliegers ist die Gemeinschaft<br />
derer, die ihn fliegen.<br />
Warum wurde der Kiebitz trotz<br />
des Erfolges nie in Serie gefertigt?<br />
Von Beginn der Konstruktion an war<br />
mir wichtig, dass es ein Selbstbauflugzeug<br />
ist. Denn es sollte kein Flugzeug<br />
sein, das sich nur Wohlhabende<br />
zulegen können. Der Kunde hat eine<br />
gewisse Freiheit beim Bau und der<br />
Individualisierung und wächst so mit<br />
seinem Flugzeug zusammen. Die Sicherheit<br />
ist mir nach wie vor sehr<br />
wichtig, daher der enge Kontakt und<br />
die persönlichen Abnahmen.<br />
Viele Kiebitzbauer passen ihr<br />
Flugzeug individuell an. Was<br />
halten Sie davon?<br />
Alle Abweichungen bedeuten einen<br />
Arbeitsaufwand für mich, da ich mich<br />
um die Zulassung kümmern und das<br />
Handbuch ändern muss. Bisher habe<br />
ich viel nachgegeben ...<br />
Vor dem Kiebitz haben Sie die<br />
Motte konstruiert. War damit der<br />
Weg zum Kiebitz vorgezeichnet?<br />
Bei der ursprünglichen Motte ging es<br />
um Einfachstbau und eine leichte<br />
Konstruktion. Man kann sie als Prototyp<br />
für den Kiebitz sehen. Sie war<br />
wie ihr Nachfolger ein genuiner<br />
Eigenentwurf. Für den Prototyp ging<br />
ich in ein Pflanzengeschäft und kaufte<br />
alle Bambusstangen auf. In das<br />
Gestell baute ich den König-Motor mit<br />
drei Zylindern und 27 PS ein. Der flog<br />
aber zuerst nicht richtig. Erst als das<br />
Gerät mal im Nieselregen stand, bemerkte<br />
ich, wie das einfache Tuch<br />
endlich Spannung bekam. Ich flog<br />
enthusiastisch los, aber der Fahrtwind<br />
trocknete den Flügel und ich plumpste<br />
in den Acker, der labbrige Stoff war<br />
wirkungslos. Mk. II war dann aus<br />
Aluminiumrohr und mit vernünftiger<br />
Bespannung. Insgesamt wurden etwa<br />
60 Motten nach Bauanleitung unter<br />
meiner Überwachung hergestellt.<br />
Sie haben also den Aufschwung<br />
der Ultraleichtszene maßgeblich<br />
mitgestaltet ...<br />
Es war eine internationale Wiedergeburt<br />
der kleinen Fliegerei und eine<br />
ähnliche Pionierstimmung wie Anfang<br />
des 20. Jahrhunderts. Alles wurde<br />
ausprobiert. Zur Zeit der Entstehung<br />
der Motte war fundiertes Wissen Mangelware.<br />
Ich baute sie, um Unfälle zu<br />
vermeiden, da damals noch der Laufstart<br />
in Verbindung mit unzuverlässigen<br />
Motoren üblich war.<br />
Apropos Laufstart: Sie flogen für<br />
die ARD-Sendung „Die Grashüpfer“<br />
einen Lilienthalgleiter, den<br />
Sie selber gebaut haben. Wie kam<br />
das zustande?<br />
Ich habe den Gleiter mit meiner Familie<br />
als Dekoration für einen Fliegerball<br />
gebaut. Der war aber aerodynamisch<br />
nicht zum Fliegen gemacht,<br />
deshalb musste ich für die Produktionsfirma,<br />
die davon erfahren hatte,<br />
einen neuen bauen und sollte den dann<br />
auch fliegen. Deren Angebot war<br />
großzügig, aber man bestand darauf,<br />
dass ich aus zehn Metern Höhe abstürzen<br />
sollte, um Lilienthals Unglücksflug<br />
nachzustellen. Nachdem ich mich<br />
lange genug geweigert hatte, war man<br />
dann einverstanden, stattdessen ein<br />
Dreiviertel-Modell mit Puppe zu opfern.<br />
Haben Sie derzeit außer dem<br />
Kiebitz ein weiteres Projekt?<br />
Ich hatte angefangen, einen Extremflieger<br />
zu entwickeln. Er sollte aerodynamisch<br />
ausgefeilt und sparsam<br />
sein. Die Betreuung der Kiebitze ist<br />
aber sehr zeitaufwendig, und ich<br />
musste mich fragen, wofür so ein Extremflieger<br />
überhaupt gut ist. Wir sind<br />
Luftwanderer, die gerne in der Luft<br />
sind. Wem ist also geholfen, schneller<br />
irgendwo anzukommen? Ich habe<br />
nichts gegen solche Flugzeuge, aber<br />
es ist nicht meine Philosophie. Außerdem<br />
ist so ein Flugzeug in den Händen<br />
unerfahrener Leute nicht ungefährlich,<br />
ihm fehlen nämlich die guten Langsamflugeigenschaften<br />
des Kiebitz. Mit<br />
dem bin ich schon im Regen quer zum<br />
durchweichten Acker gelandet und<br />
wieder gestartet. Wir sollten die Küken<br />
der Fliegerei nicht als Raubvögel<br />
bauen.<br />
ae<br />
Mit Lederhaube und<br />
Fliegerjacke: Bis zu acht<br />
Stunden am Stück ist<br />
Platzer schon im Kiebitz<br />
geflogen.<br />
Alle Pläne sind vom<br />
Konstrukteur selbst<br />
gezeichnet und verlangen<br />
ein Mindestmaß an<br />
technischem Verständnis.<br />
In dieser Serie stellt<br />
der <strong>aerokurier</strong><br />
außergewöhnliche<br />
Persönlichkeiten<br />
aus der Luftfahrt<br />
im Interview vor.<br />
Ein Tüftler und seine Werke<br />
Das Fliegen hat den Maschinenbauingenieur schon immer fasziniert.<br />
Nach der Segelflug- und Motorseglerausbildung konstruiert<br />
Platzer den Eindecker Motte, das erste dreiachsig gesteuerte<br />
Ultraleichtflugzeug Deutschlands. Mit einer Leermasse von 90 Kilogramm<br />
und ebenso viel Zuladung war sie immerhin 125 km/h<br />
schnell. Dafür reichte ein Rotax 462. Einen Bausatz gab es nicht,<br />
nur die Pläne. Spätere Motten erhielten eine Verkleidung. Sein<br />
Lebensprojekt, der Kiebitz, wurde ebenfalls ein reines Selbstbauflugzeug.<br />
Bis heute hat Platzer am Kiebitz immer weiter getüftelt,<br />
brachte eine Version mit Schwimmern in die Luft und konstruierte<br />
eine spezielle Rad-Ski-Kombination, mit der man aus tiefem Schnee starten und auf<br />
einer befestigten Piste landen kann. Sogar ein Tandem, das man zusammengeklappt<br />
im Kiebitzrumpf verstauen kann, hat der Tüftler gebaut. „Es nervt halt, wenn man<br />
irgendwo landet und dann nicht vom Flugplatz weg kommt“, kommentiert er lapidar.<br />
<strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong> <strong>10</strong>5
[ VORSCHAU ]<br />
Das lesen Sie im November<br />
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Detailverliebter Hobby-Historiker<br />
Bird Dog mit Vietnam-Feeling<br />
Aus einer verlebten Cessna Bird Dog hat der italienische<br />
Sammler und Restaurator Andrea Rossetto in fünf Jahren<br />
mühevoller Arbeit einen absoluten Hingucker gezaubert.<br />
Er ging sogar so weit, dass er Beschriftungen wie beim Vorbild<br />
schief aufbrachte. In Wershofen wurde er dafür ausgezeichnet.<br />
Wir bitten um Verständnis, wenn angekündigte Beiträge aus aktuellen Gründen in eine andere Ausgabe verschoben werden.<br />
Fotos: Frank Herzog, Philipp Prinzing, Lars Reinhold, Christian Winter<br />
Kunstflug mal anders<br />
Malen mit dem Flugzeug<br />
Ilka Armitter nutzt ihre Ka 6E nicht nur für<br />
entspannte Segelflüge, sondern auch als<br />
Werkzeug beim Malen. Kunst und Fliegerei<br />
bringt sie auf vielfältige Weise zusammen.<br />
Ed Force One<br />
Eddie hebt ab<br />
Wenn der Bandleader ATPLer ist, reicht ein<br />
Tourbus freilich nicht. Iron Maiden pflegt mit<br />
einer 747 zu reisen, am Steuer sitzt dann<br />
Frontmann Bruce Dickinson persönlich.<br />
Fliegende Sparbüchse<br />
Vier Liter auf <strong>10</strong>0 Kilometer<br />
Mit der MC 30 Luciole hat sich Heinz<br />
Thoma im Eigenbau einen Traum erfüllt.<br />
Zwischenzeitlich drohte das Projekt an<br />
Zulassungsvorschriften zu scheitern.<br />
<strong>10</strong>6 <strong>aerokurier</strong> <strong>10</strong>/<strong>2016</strong>
BOEING 747<br />
Die ungewisse Zukunft<br />
des Jumbos<br />
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