Sachwert Magazin Ausgabe 47

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Bonos Weg zum Milliardär, Michael Mross: Zurück an der Börse, Marcel Remus: Krisenfreies Mallorca

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Ausgabe 47 • GRATIS

Bonos Weg

zum Milliardär

Bild: Depositphotos, S_Bukley

Marcel Remus

Krisenfreies Mallorca

Bild: Remus

Michael Mross

Zurück an der Börse

Bild: WTV


TSO-DNL Active Property, LP

Bilder: TSO New Greensboro & Sterling Pointe, Atlanta- zwei Immobilien aus dem TSO-DNL Active Property, LP

Der DNL Real Invest AG ist es gelungen, seit November 2014 mit der Vermögensanlage TSO-DNL

Active Property, LP das beste Geschäftsergebnis ihrer fünfzehnjährigen Firmenhistorie erzielt zu

haben!

DNL Real Invest AG platzierte mit ihren Geschäftspartnern bis Beendigung des öffentlichen Angebotes

am 08.07.2016 gut 203 Millionen US Dollar. Allein im ersten Halbjahr 2016 platzierte die DNL

Real Invest AG davon 100 Millionen US Dollar.

Wir arbeiten mit Hochdruck am Nachfolgeprodukt.

DNL Real Invest wird in Zukunft auch US-Direktinvestments anbieten.

Unsere Erfolgsstory geht weiter!

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Martina Schäfer

Redakteurin bei

Sachwert Magazin

Editorial

BLM

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Editorial

Trends frühzeitig erkennen

und investieren

Bild: Schäfer

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Entgeltoptimierung

Versorgungswerke

Sachwertstrategien

Bono, der Sänger der irischen Band U2, ist als Musiker weltberühmt. Weniger

bekannt ist, dass er seine Milliarden nicht etwa mit der Musik, sondern mit vorausschauendem

Investment verdient hat. Seine Geschichte zeigt deutlich, wie

wichtig es ist, Trends im Entwicklungsstadium zu erkennen, um zum richtigen

Zeitpunkt investieren zu können.

Trends sind auch auf dem Immobilienmarkt der mediterranen Inseln erkennbar.

Marcel Remus erklärt, warum auf Mallorca von Krise keine Rede sein kann und

warum die Entwicklungskurve dort auch langfristig eher aufwärts zeigt.

Aufwärts geht es auch für Börsen-Moderator Michael Mross. Er genoss gerade

eine Pause, als ein Auto in das Café raste, in dem er saß, und ihn aufs schwerste

verletzte. Nach langer Genesungsphase ist er nun zurück auf dem Börsenparkett

und erzählt von seinen Erfahrungen.

So etwas wie „stabiles Geld“ oder ein Aufwärts ohne Abwärts gibt es nicht.

Wer einen Boom konservieren möchte, provoziert, die Abwärtsspirale in Gang

zu setzen. Dieser Überzeugung ist Ludwig von Mises.

Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Ihre Martina Schäfer

Redakteurin

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SACHWERT MAGAZIN 4/2015

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Investment

Wie Bono

zum

Milliardär

wurde

Bild: Depositphotos, 30bb

Der Sänger wurde durch seine Musik zum Millionär,

doch seine Investments brachten ihm Milliarden ein.

Von Tassia Brems

Bono erreichte seinen Reichtum unter anderem

durch sein früheres Investments in

das soziale Netzwerk Facebook. Er gehört

neben Fred Anderson, Bret Pearlman, Roger

McNamee und Avie Tevanian zu den

fünf Personen, die Elevation Partners

führen. Bono hatte mit Elevation Partners

für 210 Millionen Dollar Facebook-Aktien

gekauft, was einem Anteil von etwa 2,3

Prozent entsprach. Er wurde durch den

Börsengang zum Milliardär. Seine Facebook-Aktien

sind laut der britischen Zeitung

„Mirror“ inzwischen rund 1,3 Milliarden

Euro wert.

Rund 460 Millionen Dollar investierte Elevation

Partners auch in den Handyherstel­

ler Palm, was allerdings weniger erfolgreich

war. Als Palm von Hewlett-Packard

übernommen wurde, erhielt Elevation

„Vielleicht ziehe ich

Provokationen an, denn

ich mag Konflikte,

sie beleben mich.“

Partners 485 Millionen und konnte sich

so mit einem Plus von der Firma trennen.

In den kanadischen Spieleentwickler

Bioware und die amerikanische Pandemic

Studios investierte Elevation Partners 300

Millionen Dollar. Bono verkauft seine Anteile

wieder und verdoppelte damit seinen

Einsatz.

Schon seit den Neunzigerjahren macht

Bono Schlagzeilen als Aktivist für Bekämpfung

von Aids in Afrika und für

einen Schuldenerlass für Dritte-Welt-

Länder. Bono, der bekennender Christ ist,

nutzt seinen Erfolg für politische und soziale

Zwecke und sucht die Nähe zu den

Eliten: Er ist befreundet mit Bill Gates. Er

traf sich mit den früheren US-Präsidenten

Bill Clinton und George W. Bush, Bundeskanzlerin

Angela Merkel, Starinvestor


Investment

Warren Buffett und Papst Johannes Paul II.

Mit Bill und Melina Gates gründete Bono

2002 die Stiftung „Debt, Aids, Trade in

Africa“. Wenn sich die Mächtigen zu einer

Geberkonferenz getroffen haben, war

Bono überwiegend ebenfalls dabei.

Er wurde vielfach geehrt. Im Jahr 2005

ernannte ihn das Nachrichtenmagazine

„Time“ zur „Person des Jahres“ und 2013

wurde er auf die Liste der einflussreichsten

Prominenten gesetzt. Die britische Königin

schlug ihn zum Ritter und Frankreich

verlieh ihm einen Orden.

Alles nur vorgespielt?

Aber ist sein politisches und soziales Engagement

glaubwürdig? Kritiker ärgern

sich darüber, dass zum Beispiel Bill Gates

einen großen Teil von seinem Vermögen

spendet, zum Beispiel um bei der Bekämpfung

von Malaria zu helfen, aber

nichts darüber bekannt ist, ob Bono etwas

von seinem Vermögen gespendet hat. Er

versteuert einen Teil seines Einkommens

nicht in Irland, sondern in den Niederlanden,

wo er einen Bruchteil an Steuern abführen

muss, fordert aber gleichzeitig von

den Industriestaaten die Erhöhung ihrer

Entwicklungshilfen.

Im dem Buch „The Frontman“ rechnet

der irische Journalist Harry Browne mit

Bono ab. Er mutmaßte, dass Bono seine

Wohltätigkeit nur vorgibt, um den Kontakt

zu den Reichen und den Mächtigen

zu pflegen. Er täusche nur vor, sich für

politische und soziale Zwecke einzusetzen,

um das Leben der Reichen zu vervollständigen.

Der Weg ganz nach oben

Bono kam 1960 in einer Vorstadt vor

Dublin unter dem Namen Paul David Newson

auf die Welt. Seinen Künstlernamen

leitet er von seinem Spitznamen Bono Vox

(von lateinisch bona vox für „gute Stimme“)

ab, der von einem Hörgeräteladen

stammt. In seiner Schulzeit suchte einer

seiner Mitschüler Mitglieder für eine

Rockband. Bono meldet sich dafür. Nach

einem schweren Start folgten in den 80er-

Jahren große Erfolge in den USA. U2 ist

heute eine der erfolgreichsten Bands auf

der Welt. Mit 22 Grammys wurden die

Musiker ausgezeichnet. Auf ihren Tourneen

haben sie in den letzten zehn Jahren

laut „Forbes“ fast 500 Millionen Dollar

eingenommen.

Bono weiß, dass kaum eine andere Band

so angefeindet wird wie U2. In einem

Interview mit der „Zeit“ äußert er: „Vielleicht

ziehe ich Provokationen an, denn

ich mag Konflikte, sie beleben mich.“

Bild: Depositphotos, Buckley

Zu der 1976 gegründeten irischen Rockband

U2 gehören außer dem Leadsänger Bono der

Gitarrist The Edge, der Bassist Adam Clayton

und Schlagzeuger Larry Mullen junior.

+49(0)841 981601320


Interview

Bild: Backhaus

Marcel Remus:

Mallorca läuft immer

Der Luxusmakler führt aus, warum Terror und Brexit der Insel nichts anhaben können.

Das Interview führte Julien Backhaus.

Marcel, wie läuft der spanische Immobilienmarkt?

Der Immobilienmarkt hat ganz klar in diesem

Jahr richtig angezogen, gerade auf

Mallorca. Mallorca ist im Vergleich zum

spanischen Festland ein ganz anderer

Markt, hier steigen die Preise gerade. Das

Thema Terror, so schlimm es auch ist, ist

für den Immobilienmarkt an sich positiv.

Das hört sich schlimm an, aber es ist wirklich

so. Die Preise steigen. Warum? Weil

die Insel an sich gerade für die Superreichen

total sicher ist. Die Infrastruktur ist

perfekt, das heißt, die Kunden investieren

ihr Geld auf Mallorca, kaufen sich Häuser

und haben ein schönes Leben.

Gibt es noch andere Märkte, andere

Länder, die gerade so interessant sind?

Ich war gerade mit Kunden in Griechenland

auf Mykonos und Santorini und dort

ist es genauso. Es ist ein toller Hotspot, es

werden immer mehr Superreiche dort hingehen,

die auch investieren. Dort werden

,genau wie auf Mallorca, neue Häuser

in tollen Stilrichtungen gebaut. Qualität

zahlt sich aus.

Ist denn gerade die richtige Zeit um

zum Beispiel auf Mallorca Investment-

Immobilien zu kaufen?

Genau richtig, das mache ich auch selber.

Ich kaufe Wohnungen in einer guten

Lage, mit einem tollen Blick, zum Renovieren

und vermiete sie dann. Das machen

viele meiner Kunden auch. Sie kaufen alte

Häuser auf, teilweise für 3 bis 4 Millionen

Euro, im Südwesten von Mallorca, reißen

die Häuser komplett weg, bauen neue

dorthin und verkaufen sie dann für 6, 7, 8

oder 9 Millionen Euro. Das funktioniert.

Eigentlich gibt es hier gar keine Krise...

Bei mir kaufen die Leute, weil sie Geld haben.

Wenn Du von Kunden sprichst, wer

kauft denn?

Ich habe ja letztendlich hauptsächlich

deutschsprachige Kunden, das heißt, Österreicher,

Schweizer, Deutsche. Ein paar

Engländer sind dabei, obwohl es natürlich

nun auch interessant ist zu sehen, in welche

Richtung das Ganze nach dem Brexit

geht. Aber letztendlich, hat Mallorca

eigentlich immer Kunden, egal wie die

Wirtschaft zum Beispiel in Skandinavien,

Deutschland oder Österreich läuft - irgendjemand

in Europa hat immer Kohle,

die er hier auf der Insel investiert.

Zeigt sich auf dem Immobilienmarkt,

wenn irgendwo auf der Welt etwas,

wie zum Beispiel ein Brexit, passiert

oder reagiert der Markt sehr langsam

bis gar nicht?

Das kann ich jetzt noch gar nicht beurteilen.

Es wird jetzt spannend zu sehen,

wie die Engländer reagieren, ob vielleicht

sogar viel verkauft wird und viel auf den

Markt kommt.

Wie war das denn damals auf dem

Höhepunkt der Euro-Krise? Stand da

alles kurz vor der Pleite?

Eigentlich gab es hier gar keine Krise.

Natürlich gab es ein paar Fälle, in einem

Segment unter einer Million, da sind die

Preise ein bisschen gefallen. Je nachdem,

wo das Objekt auf der Insel liegt. Aber in

dem Segment, in dem ich tätig bin, kaufen

die Leute, weil sie Geld haben. Sie haben

auch Angst ums Geld und da ist Mallorca

zum Investieren eigentlich perfekt.

Welche Rolle spielen denn Systemmakler,

große Ketten, im Gegensatz

zu eigenständigen, wie zum Beispiel

Marcel Remus?

Ich glaube, der Riesennachteil bei den

großen Systemen ist einfach, dass Du

nie wirklich langfristig den gleichen Ansprechpartner

hast. Bei den großen Franchise-Unternehmen

auf Mallorca arbeiten

oft Makler, die die Insel und die Objekte

nicht so gut kennen. Und die Fluktuation

ist enorm. Im Vergleich dazu ist Marcel

Remus seit zehn Jahren auf Mallorca, der

kennt fast jeden Stein und jede Straße

und weiß, was funktioniert. Ich glaube,

das ist auch einer der Punkte, warum

ich diesen Erfolg habe. Die Leute wissen

einfach, wenn sie Marcel Remus anrufen,


dann ist auch Marcel Remus dran und in

diesem ganzen Paket gibt es mich persönlich

und nicht irgendeinen Mitarbeiter. Ich

bin dann auch langfristig und nach dem

Kauf noch der Ansprechpartner und ich

glaube, das macht es aus.

War das ein Faktor, den man gemerkt

hat, als du mit Marcel Remus Immobilien

versucht hast, auch mit Franchise-

Partnern zu arbeiten? Haben die Leute

dich vielleicht vermisst?

Das war ein Riesenproblem. Das Thema

Franchise ist interessant und spannend,

ich habe aber unterschätzt, dass die Leute

dann am Ende doch sehr oft mich da

haben wollen. Die Kunden sagen dann,

ich habe ein Haus für 8 Millionen Euro in

München zu verkaufen und jetzt möchte

ich ganz gerne, dass Sie sich persönlich von

Mallorca ins Flugzeug setzen und diesen

Termin wahrnehmen. Zudem sollte dann

direkt ein Käufer dabei sein, der auch zu

diesem Termin erscheint. Und das habe

ich wirklich unterschätzt, das gebe ich zu.

Wo ich vor ein paar Jahren die Aussage

getroffen habe, mit 40 Jahren 100 Büros

in der ganzen Welt haben zu wollen,

rudere ich heute lieber zurück

und belasse es bei einer Handvoll.

Die sind zu kontrollieren, das ist alles

machbar. Mein Hauptgeschäft,

ist natürlich Mallorca. Die Leute

kennen mich hier, ich kenne mich

sehr gut aus. 70 bis 80 Prozent des Umsatzes

im Jahr mache ich auf der Insel.

Viele große Maklerunternehmen versuchen

auch andere Geschäftsmodelle

zu entwickeln, indem sie zum Beispiel

Yachten verchartern oder verkaufen.

Wirst Du immer beim Kerngeschäft

bleiben oder könnte es sein, dass man

links und rechts auch noch andere Geschäftsmodelle

im Blick hat?

Ich sage, Schuster, bleib bei Deinen Leisten.

Ich finde, ein seriöses, gutes Immobilienunternehmen

sollte nicht plötzlich

damit anfangen, Autos zu vermieten und

Boote zu verchartern oder einem sogar

noch einen persischen Teppich anzudrehen,

das finde ich nicht gut.

Aber so ein Innenausstatter gehört

doch dazu, oder?

Ja genau, um einen Koikarpfenteich anlegen

und so weiter. Ich probiere mich

hier und da ein bisschen aus. Mit einer

eigenen Schuhkollektion zum Beispiel. Ich

mache ohnehin alles etwas anders als die

anderen. Aber ich mache das nicht, um

Geld zu verdienen, das ist auch ein Riesenunterschied.

Es gibt Firmen, die versuchen

sich breiter aufzustellen, weil sie in

ihrem Hauptsegment gar keine Kohle verdienen.

Das finde ich sehr schwierig. Du

machst dann zehn verschiedene Sachen

und eigentlich verdienst Du am Ende in

gar keinem Bereich Geld.

Aber was soll das mit der Schuhkollektion?

Das hat Folgendes auf sich. Ich habe beim

Einkaufen eigentlich nie Schuhe gefunden,

die ich zum Job anziehen, aber auch

irgendwie privat tragen kann. Das ging

mir irgendwie auf die Nerven. Ich hätte

einfach mal gerne einen geilen Schuh. Da

bin ich nach Neapel geflogen, habe zwei

Schuhdesigner getroffen und wir haben

zehn verschiedene Schuhe skizziert. Die

haben das dann dementsprechend gebaut

und gebastelt und genäht und produziert,

genau wie ich das haben wollte und jetzt

sind die Schuhe auf dem Weg hierher. Ich

habe sogar schon zwei Paar da und bin

total begeistert.

Das sind jetzt nur Deine eigenen, die

verkaufst Du nicht?

Ja doch, also die Getragenen natürlich

nicht, die Neuen werden auch verkauft.

Es ist so, dass die Schuhe dann auch langfristig

in Produktion gehen. Wir wollen

einen Online-Shop aufbauen, wir wollen

die Schuhe aber auch wirklich in die Hotspots,

in die besten Läden bringen und die

Idee dahinter ist einfach meine. Es ist ein

Just-for-Fun-Projekt, ich muss damit kein

Geld verdienen. Ich habe für das Thema

sehr viel Geld plattgemacht, aber es ist ein

Hobby und ich habe Spaß daran. Wenn

das Hauptgeschäft super gut läuft, warum

soll ich mir dann nicht den Spaß leisten,

noch ein bisschen mit den Schuhen

rumzuhampeln?

Was könntest du dir noch vorstellen?

Mit welchem Gedanken könntest Du

irgendwann mal spielen?

Ich habe alles, was ich im Moment

brauche. Ich habe ein eigenes Lifestyle-

Magazin, ich bin in den Medien und im

Fernsehen, was mir sehr viel Spaß macht.

Es ist auch toll, mit dem Team zu drehen,

ich lerne da sehr viel zum Thema Präsentation

einer Immobilie. Ich habe den Job

als Immobilienmakler, ich bin sehr viel

unterwegs, ich mache Lifestyle-Veranstaltungen,

manchmal bin ich auch noch

Psychologe für die Kunden. Es ist das Gesamtpaket,

was ich habe, und deswegen

bin ich rundum glücklich und zufrieden

und ich brauche nichts anderes mehr.

Perfekt, vielen Dank.

Danke schön.

Interview

Das Hauptgeschäft läuft super gut,

warum soll ich mir dann nicht den

Spaß leisten, noch ein bisschen mit

den Schuhen rumzuhampeln?

SACHWERT MAGAZIN 2/2016


Kommentar

Streit um das wertvollste

Schiffswrack aller Zeiten

Die „San José“, ist Objekt eines internationalen Tauziehens

um die Eigentumsrechte.

Von Tassia Brems

Das Wrack von dem Flaggschiff, die „San

José“, ist wohl das wertvollste Wrack aller

Zeiten. Die Ladung des Flaggschiffes,

das vor Kolumbien auf dem Meeresgrund

liegt, soll bis zu 17 Milliarden Dollar wert

sein. Kolumbien und Spanien streiten sich

darum, wem von beiden das Vermögen

zusteht.

Der Untergang der „San José“

In der Seeschlacht von 1708, die vor der

Halbinsel Barú südlich der kolumbianischen

Hafenstadt Cartagena stattfand,

sank die „San José“ mit ihrem Vermögen

auf den Meeresboden. Sie gehörte zu der

Silberflotte von Spanien. Obwohl Spanien

keine Großmacht mehr war, holte die

„San José“ noch viele Reichtümer aus

dem amerikanischen Kolonialreich nach

Europa.

In Jahr 1708 versammelten sich viele

Handelsschiffe in dem Hafen Portobelo

von Panama, so auch die „San José“. Die

Engländer wussten, was die Hafenstadt

zu bieten hat. Um einen Überfall der englischen

Flotte, die im Süden der Karibik

kreuzte, zu verhindern, beschloss der Kapitän

der „San José“ aufzubrechen.

Am 7. Mai 1708 wurden die Spanier von

den Engländern gestellt. Die Engländer

wussten von der wertvollen Ladung und

wollten deshalb das Schiff unbeschadet

in ihre Gewalt bekommen. Doch das Pulvermagazin

kam durch einen Treffer zur

Explosion und die „San José“ versank mit

der Ladung samt Seeleuten. Nur elf Seeleute

konnten gerettet werden.

Ansprüche mehrerer Länder

Im Jahre 1981 erklärte sich eine amerikanische

Firma bereit, den Rest der „San

José“ zu bergen. Aber bevor es dazu

kommen konnte, blockierten Prozesse

über Eigentumsfragen die Bergung. Das

US-Gericht gab 2011 die Ansprüche aus

der Bergung des Schatze nicht an das

US-Unternehmen Sea Search Armada

sondern an Kolumbien ab. Ein Team des

Archäologischen Instituts von Kolumbien

meldete sich 2015, das es den Standort

des Wracks der „San José“ bestimmen

konnte. Der Präsident Kolumbiens sprach

schon davon, ein großes Museum erbauen

zu lassen, um den großen Fund dort

auszustellen. Aber bevor es so weit ist,

müssen noch weitere Prozesse durchgestanden

werden. Spanien meldete gleich

nach der Entdeckung des Schiffes seine

Ansprüche an. Madrid besteht auf eine

Konvention der UNESCO über den Schutz

von Gütern auf den Meeresgrund. Dieses

Abkommen beschreibt, dass gesunkene

Kriegsschiffe dem Staat ihrer Herkunft gehören.

Kolumbien hat dieses Abkommen

nicht unterschrieben, weshalb sich Madrid

wahrscheinlich kompromissbereiter

zeigen wird. Im Juli besuchte der Leiter

des spanischen Kultur-Instituts Acción

Cultural Española Mexiko und erklärte

dabei, dass man weiterhin im Gespräch

sei und dass Kolumbien und Spanien sich

austauschen wollen, wenn die Arbeiten

voranschreiten. Die privaten Schatzsucher

der US-Firma Sea Search Armada wollen

in der Zwischenzeit weitere rechtliche

Schritte in Erwägung ziehen. Kolumbiens

Regierung lässt sich davon nicht beirren.

Sie will die „San José“ bergen und dafür

sorgen, dass die ganze Welt diesen wertvollen

Fund sehen kann und nicht nur einige

Schatzsucher davon profitieren.

Auch der Leiter des archäologischen Programms

an der Univerisdad Externado

de Colombia, José Luis Socarrás, macht

sich für die Bergung stark. Er erhofft sich

durch den Fund neue Erkenntnisse zu den

Handelsrouten zwischen Spanien und seinen

amerikanischen Kolonien sowie den

Menschen und der Schiffstechnik jener

Zeit. Das Wrack gehört damit auch zum

kulturellen Erbe der Kolumbianer.

Komplizierte Bergung

Die Bergung des Wracks ist allerdings

sehr kompliziert. Das Schiff liegt weit

unterhalb der von Menschen tauchbaren

Tiefe in 600 Meter auf Grund. Somit

müssen hoch entwickelte Sensoren und

Roboter zum Einsatz kommen. Eine weitere

Herausforderung wird die Konservierung

der Materialen sein. Bis diese beiden

Punkte geklärt sind, wird die „San José“

wohl weiter auf dem Meeresgrund ruhen,

egal wie die Eigentumsverhältnisse

am Ende geregelt werden.

Bild: Depositphotos, Ajalbert


Anzeige Immobilien

Vorsprung im

Immobilienvertrieb

Durch qualifizierte Leads sparen sich Vermittler die Kaltakquise

Viele Vermittler von Kapitalanlagen in

Deutschland haben gute Angebote im

Portfolio. Der Kunde ist meist dankbar,

denn im Gegensatz zur Bank hat er beim

Makler beziehungsweise freien Vermittler

sehr viel mehr Auswahl.

Dass aber längst nicht alle

Interessenten optimal mit

Beratung versorgt sind,

zeigen Statistiken.

„Es gibt derzeit eine große

Anzahl an Menschen, die

sich zum Beispiel für die

Kapitalanlage Immobilie

interessieren. Das ist ein

Thema, was die Deutschen

im Moment nicht

loslässt. Die Interessenten

jedoch stapeln sich förmlich,

denn die Termine

wollen auch abgearbeitet werden“, sagt

„metere Capital“-Vertriebsleiter Markus

Riemann. Das Unternehmen hat seinen

Schwerpunkt seit vielen Jahren in der Immobilienvermittlung.

Aus der Not ließ sich dann eine Tugend

machen. Das Unternehmen teilt die Kontakte

zu den potenziellen Anleger-Kunden

mit anderen Vermittlern und Maklern.

Gegen eine fixe Gebühr erhalten

Markus Riemann,

Vertriebsleiter

bei metere Capital

Kapitalanlagenvermittler die

Namen, Adressen und Kontaktdaten

der Interessenten

– dazu hat der Interessent

natürlich zuvor eingewilligt.

Mehr noch: Er hat den ersten

Schritt getan und hat sich bei

„metere Capital“ eingetragen,

um zum Thema Kapitalanlagen

beraten zu werden.

Ein klassisches Lead-Geschäft,

wie es unter Brancheninsidern

bekannt ist. Oft geschieht die

Eintragung durch

den Wunsch des

Kunden, den eigenen

Nettolohn

zu verbessern. Das

lässt sich nämlich

mit intelligenten Immobilienkäufen hervorragend

erzielen.

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Für Vermittler bietet sich hier also eine lohnende

Chance. „Über die Plattform www.

immoleads-kaufen.de lässt sich schnell

feststellen, wie viele potenzielle Kunden

im gewünschten PLZ-Gebiet zu generieren

sind und welcher Preis für die „Leads“

– also die Adressen – gefordert wird“, erklärt

Vertriebsleiter Riemann weiter. Hat

der Vermittler den Lead erst einmal in der

Tasche, gehören alle daraus entstehenden

Geschäfte ihm. Ganz gleich, wie hoch seine

Provision am getätigten Geschäft sein

mag, für die Adresse hat er nur eine einmalige

Gebühr bezahlt. Und hat der Vermittler

seinen Job gut gemacht, bleibt der

Kunde – ein Leben lang.

Bild: Metere Capital

Bild:iStock


Gastbeitrag

Ludwig von Mises und

die Krise des Geldes

Warum der Wunsch, einen

ewigen Boom konservieren zu

wollen, in die Abwärtsspirale

führt.

Bild: iolab, Depositphotos

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SACHWERT MAGAZIN 2/2016


Gastbeitrag

Von Michael Ladwig

Mises ist das Zentralgestirn der Österreichischen

Schule der Nationalökonomie

und mithin ein Großmeister der Geld- und

Konjunkturtheorie. Die Geldtheorie nahm

immer einen Schwerpunkt in seinen Untersuchungen

ein, weil aus ihr heraus die

meisten aller gesellschaftlichen Verwerfungen

erklärt werden konnten und erklärt

werden können.

Geld ist das Schmiermittel der arbeitsteiligen

Wirtschaft. Ohne Geld gibt es diese

arbeitsteilige Wirtschaft nicht. Ohne Arbeitsteilung

kein Fortschritt.

Ohne Fortschritt nur Rückschritt.

Weiter will ich das gar

nicht denken.

Was Geld ist, oder was es sein

sollte; darüber gibt es viele

Ansichten und Meinungen.

Für alle Vertreter der Österreichischen

Schule ist Geld ganz

einfach das liquideste Tauschmittel

im Markt. Es wird am

häufigsten gegen andere Dinge

oder Dienstleistungen hergegeben

respektive empfangen.

Allein sein Besitz macht

niemanden vermögend, obwohl

dies gängige Meinung

ist. Geld ist nicht essbar (wenn

wir davon absehen wollen,

dass Geld auch eine essbare

Ware sein könnte), es stiftet

keinen weiteren Nutzen als die

Kaufkraft, die ihn ihm steckt.

Deshalb wird es wertgeschätzt und jederzeit

akzeptiert. Geld ist ein Konzept zur

Erleichterung des menschlichen Lebens, es

ist weder stabil, noch neutral, es ist auch

nicht schuld an den unterschiedlichsten

Katastrophen dieser und vergangener

Zeiten, es sei denn . . . Politik schwingt sich

zum Hegemon des Geldes auf.

Das Gesetz der Interventionsspirale

Eine vom Markt entkoppelte Entität kann

unter Umständen den lebenserleichternden

Charakter des Geldes derart verändern,

dass die Nutzwirkung des Geldes

in Teilen oder in Gänze verloren geht.

Die Antwort des Marktes (die Summe aller

menschlichen Handlungen) lässt nicht

lange auf sich warten. Es erfolgen Korrekturen,

die entweder sich ausleben dürfen

(als kurze Bereinigungskrise) oder aber der

politische Vormund verhindert diese Korrektur

durch unterschiedlichste Eingriffe.

Ludwig von Mises entwickelte dafür den

Begriff der Interventionsspirale. Sie besagt,

dass ein marktfremder Eingriff immer

einen weiteren provoziert und am Ende

dieser Interventionskette findet man sich

im Sozialismus wieder. Der vollständigen

Verstaatlichung aller Produktionsmittel.

Politiker unterscheiden sich in diesem

Ein marktfremder Eingriff

provoziert immer einen

weiteren und am Ende

dieser Interventionskette

findet man sich im

Sozialismus wieder . . .

Politiker unterscheiden sich

in diesem Punkt in keiner

Weise von einem Junkie.

Punkt in keiner Weise von einem Junkie.

Sie können nicht aufhören die Spirale weiterzudrehen,

bis zum bitteren Ende, dem

Ende der Arbeitsteilung.

Profiteure der Geldvermehrung

Ein vernunftbegabter Mensch würde

wohl niemals ernsthaft behaupten, dass

die Ausweitung der Geldmenge eine

Volkswirtschaft reicher mache. Dennoch

geschieht es. Und das, obwohl die weisesten

Geldversteher in den Banketagen

und der EZB sitzen. Wenn die Geldvermehrung

aber schädlich ist, warum gibt

es so viele Befürworter unter Politikern

und Beamten?

Die Frage dürfte vielmehr lauten, wer

wohl die Profiteure der Geldmengenaus­

weitung sind. Sie, meine lieben Leser,

gehören wahrscheinlich nicht dazu. Sie

finden die Nutznießer jedoch schmatzend

am fiskalischen Stehimbiss, direkt neben

dem Futtertrog der Macht. Es sind diejenigen,

die dem Geldhahn am nächsten sind,

also niemand, den Sie wahrscheinlich persönlich

kennen, weil es schlichtweg sehr

wenige Menschen und Unternehmen

sind. Die Lasten freilich tragen wir alle,

auch die Profiteure (aber die nur zu einem

winzigen Bruchteil).

Die Mär vom „stabilen Geld“

Der politische Eingriff sucht nicht

den Ausgleich im Marktverkehr,

er ist schlichtweg ein Befehl. Die

Politik strebt offiziell „stabiles

Geld“ an. Wie das allerdings bei

Geldmengenausweitung gehen

soll, wird wohl das Geheimnis

der Geldversteher bleiben. „Stabil“

lautet dabei die Parole und

produziert einen extremen Konservatismus.

Um auf unser Geldbeispiel

zurückzukommen, kann

man konstatieren, dass Geld

nicht mehr seine Dynamik ausleben

darf – so dynamisch wie

auch die menschlichen Bedürfnisse

sind –, es soll, ja es muss

„stabiles Geld“ bleiben oder

werden. Diese Geldstabilität ist

eine Chimäre. Eine Illusion, die

nicht nur Bundesbank- und EZB-

Präsidenten für möglich halten.

Eigentlich schon peinlich, diese Tatsachen

hier kurz anführen zu müssen, aber

scheinbar ist es unumgänglich allen Stabilitäts-

und Sicherheitsfreunden zuzurufen:

Niemand von uns macht jeden Tag,

ja stündlich das gleiche, kauft die gleichen

Dinge, hilft der Oma über die Straße, ist

immer gutgelaunt, verhält sich im Straßenverkehr

der StVO entsprechend, fährt

jedes Jahr zur gleichen Zeit zum immergleichen

Urlaubsort etc. pp. Aber uns

möchte man erklären, dass Geld anhand

eines Warenkorbes messbar sei, so wie

man eine Sekunde messen kann. Geld

mit unveränderlicher Kaufkraft existiert

nicht, weil es keine unveränderlichen

Menschen gibt!


Gastbeitrag

Bild: Ladwig, Cover: FBV

Michael Ladwig ist

Finanzbuchhalter, Controller

und »Misesianer«.

Er hat sich bereits

seit dem Crashjahr 2008

mit den Ursachen großer

Verwerfungen im

Finanzsystem beschäftigt.

Für sein Ludwig

von Mises Lexikon hat

er fast fünf Jahre intensiv

die Werke von Mises

studiert.

Konservierung des ewigen Booms

Die Anpassungsfähigkeit des Geldes an die

Bedürfnisse der Menschen ist in der unbehinderten

Marktwirtschaft von existentieller

Bedeutung. Das Geld zu „stabilisieren“

heißt das Ökosystem des Menschen

in die Erstarrung zu führen. Der Keynesianismus

ist die folgerichtige geldpolitische

Ausformung dieser Ansicht. Er will keine

Korrektur des Marktes zulassen und ist

bemüht das „allgemeine“ Preisniveau

hochzuhalten um einen ewigen Boom

zu erzeugen, den es jedoch nicht geben

kann. Dieser fiskalische Konservatismus

entspringt offensichtlich dem Wunsch die

momentane Wirtschaftswelt in die Ewigkeit

zu überführen. Alle Regelungen die

darauf abzielen, einen einmal eingerichteten

Lebensstandard auf Dauer zu konservieren,

können nur mit ungeheurem

Aufwand und unter massiver Verschwendung

menschlicher Kräfte vorangetrieben

werden. Veränderung ist Leben!

Die Krise des Geldes ist somit ganz klar

als eine geistige Krise zu identifizieren, die

keine Entsprechung in der Natur des Menschen

findet. Sie ist ein künstliches – außerökonomisches

– Konstrukt, kurz: eine

schlechte Idee. Ihre realen Auswirkungen

spüren wir in Stabilitätspolitiken, Nullund

Minuszinsen, in Kaufkraftschwund

und damit einhergehend mit steigenden

Preisen. Diese schlechten Ideen zu überwinden,

hat uns Mises seine umfassenden

wissenschaftlichen Werke hinterlassen,

die es sich zu studieren lohnt.

Der Nullzins ist keine Lösung

In einem Umfeld konservatorischer fehlerbehafteter

Ideen, haben Ansichten, die

für die Abschaffung des Zinses eine Lanze

brechen, leider Hochkonjunktur. Also

wenn Geld zum Nulltarif zu bekommen

ist, so würden all unsere Probleme gelöst,

so heißt es. Wenn der Nullzins (oder

bald gar der Minuszins) allen Menschen

zugute kommen soll, dann folgt daraus,

dass auch mietlose Wohnungen allen

Menschen nutzen. Nur; wie viele Häuser

müsste man wohl bauen, um die Mieten

durch das Überangebot auf Null sinken

lassen zu können?

Die nicht bedürfnisgeleiteten Eingriffe ersetzen

ein Stück des Marktes durch politische

Wunschträume und Machtzuwachs.

Ludwig von Mises hat den Fortgang dieser

Ursache-und-Wirkung-Kette vor langer

Zeit vorausgesagt. Seine Thesen sind aktueller

denn je. Seine Werke ein Vademecum

für eine bessere Welt.

Bilder: Hackman, Depositphotos

Im März 2015 gingen in

Frankfurt 30.000 Demonstranten

gegen die EZB und

den Kapitalismus auf die

Straße.


Investment Anzeige

Bilder: Depositphotos, PhanuwatNandee, anclave

Orangenplantagen

in Paraguay

Konservative Investition mit hohen jährlichen Erträgen

In für Anleger schwierigen Zeiten

suchen Investoren weltweit nach

renditeträchtigen aber dennoch

sicheren Anlageformen. Einige innovative

Firmen halten originelle,

überraschend überzeugende

Lösungen bereit.

Wenn Banken keine Zinsen mehr

auf Einlagen zahlen wollen, die

Renditen von Staatsanleihen und

Obligationen gegen Null tendieren

und Aktien- wie Immobilienmärkte

überhitzt und teuer werden, dann bleibt

Anlegern nur noch, über den Tellerrand

hinauszuschauen. Sie müssen jenseits der

Landesgrenzen nach lukrativen, aber dennoch

sicheren Investitionsmöglichkeiten

Ausschau halten.

„Einem Ankaufspreis von 15.200 USD stehen

jährliche Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

in der Hochphase gegenüber“

Carsten Pfau

Plantagenprojekte bieten seit jeher ausgesprochen

hohe Ertragsmöglichkeiten. Dies

ist jedoch nur der Fall, sofern das Umfeld

und die Begleitumstände stimmen, und

vor allem, wenn die richtigen Partner involviert

sind.

Die deutsche Agri Terra Gruppe kann

uneingeschränkt als erfahrener

Agro-Investor bezeichnet werden,

schließlich ist das Familienunternehmen

seit über zwanzig

Jahren erfolgreich

in der südamerikanischen Landwirtschaft

tätig. Das Unternehmen

gehört inzwischen zu den

1 % der größten Rinderzüchter Paraguays.

Paraguay ist weltweit der sechstgrößte

Exporteur von Rindfleisch. Außerdem ist


Anzeige Investment

Agri Terra auf dem Sprung in die Top-5 der

dortigen Produzenten von Zitrusfrüchten.

Besonders hervorzuheben ist, dass Agri

Terra seit einigen Jahren ausgesuchte

Investoren einlädt, sich am lukrativen und

vor allem zukunftsträchtigen Agrarsektor

zu beteiligen.

Paraguay – ideales Umfeld für

Orangenplantagen

Der Bedarf an Orangen ist in Paraguay

enorm und exponentiell wachsend. Supermärkte

schießen landesweit wie Pilze

aus dem Boden, der Neubau von Hotelprojekten

boomt, und große Saft- und

Limonadenhersteller erschließen sich laufend

neue Exportmärkte. Die heimische

Zitrusproduktion kann kaum Schritt halten

und der große Nachbar Brasilien, der

weltgrößte Orangenproduzent, gibt kaum

etwas ab. Denn dort wird nahezu die gesamte

Orangenproduktion für die Herstellung

von Saftkonzentrat verbraucht.

Der Import von qualitativ hochwertigen

Zitrusfrüchten aus Argentinien ist die

einzige verbleibende Alternative, jedoch

für paraguayische Unternehmen teuer,

zudem langwierig und umständlich. Dennoch

importiert Paraguay über 85 % seines

Orangenbedarfs aus dem westlichen

Nachbarland.

Konservative Investition mit

dynamischer Komponente

Anleger der Agri Terra Gruppe erwerben

in Paraguay eigene, im Grundbuch auf den

Namen des Investors registrierte, Landflächen.

Das Landeigentum gehört weltweit,

so auch in Paraguay, zu den tendenziell

eher konservativen Anlageformen, mit

der ein Anleger eine nachhaltige Werterhaltung

sowie kontinuierlichen Wertzuwachs

erreichen möchte.

Jedoch kommt bei dem Angebot des deutschen

Agraranbieters eine dynamische

Komponente hinzu. Das Unternehmen

bewirtschaftet die von Investoren erworbenen

Flächen gemeinsam mit den eigenen

Ländereien im Rahmen einer großen,

professionell entwickelten

Ein Orangenbaum trägt 25 Jahre

und länger Früchte. Ist die fruchtbare

Lebensphase vorbei, bringt

sein Holz eine satte Schlusszahlung.

Orangenplantage. Durch den

Verkauf der geernteten Früchte,

der per Abnahmegarantie

gesichert ist, werden sehr stattliche

Einnahmen erzielt. Diese

führen nach Abzug der zugehörigen

Kostenkomponenten zu ebenso

stattlichen Renditen. Dabei produzieren

die gepflanzten Orangenbäume für mindestens

25 Jahre Früchte. Im Anschluss

kann der Baumbestand veräußert werden,

was nochmals zu einem außerordentlichen

Ertrag aus dem Holzverkauf

führt. Später ist eine erneute Bepflanzung

ebenso möglich wie eine Nutzung der zugehörigen

Flächen als Bauland.

Mindestens 4.000 Einzelparzellen möchte

Agri Terra im Rahmen des bereits begonnen

Orangen-Projekts veräußern. Ein

Anleger darf in der Spitze mit jährlichen

Rückflüssen zwischen 4.600 USD und

5.200 USD rechnen. Basierend auf Ankaufkosten

zwischen 15.200 USD und

18.800 USD pro Einzelparzelle ist dies

eine ausgesprochen lukrative Investition.

Vor dem Hintergrund des im Grundbuch

abgesicherten Landbesitzes im

stabilen, wirtschaftlich immer stärker werdenden

Paraguay, darf diese Anlage als

konservativ-sicher angesehen werden.

Auch die Umwelt freut sich bei diesem

Projekt über viele neue Bäume und die

Ansiedelung von Bienenpopulationen.

Hohe Renditen mit Sicherheit und gutem

Gewissen sorgen dafür, dass das Geschäft

der Agri Terra boomt.

bereits ab 15.200 US-Dollar

LANDEIGENTUM in Paraguay (Südamerika)

& OrangenRENTE

Starke Argumente für Ihr attraktives jährliches Zusatzeinkommen

• Eigentum an Landparzelle

im Grundbuch eingetragen

• voraussichtliche jährliche

Auszahlungen von bis zu 4.600 USD

pro Parzelle (ab dem 4. Jahr)

über 22 Jahre hinweg

• Prognostiziert zusätzliche

Schlusszahlung (Holzverkauf)

iHv. 4.000 USD (25. Jahr)

• Nachpflanzgarantie (bis zu 10 %)

• Vertrag nach deutschem Recht,

Deutsche Leitung,

Deutscher Ansprechpartner

• Versicherung gegen Hauptrisiken,

keine Nachschusspflicht

• Externe Zertifizierung

durch international

anerkannten Wirtschaftsprüfer

• Eigener Market Place

für Parzellenhandel

…und viele mehr! Informieren Sie sich unter www.Agri-Terra.de/Info@Agri-Terra.de /Telefon 05 21-9596 2301


Investment

EZB und Fed enttäuschen

die Anleger

Unsicherheiten über die Zukunft der Zinsen führt zu „goldenen“

Zeiten bei den Edelmetallen

Von Uwe Fraust

Der September ist traditionell einer der

schwächeren Monate an der Börse - doch

zu Beginn des Monats sah es noch so aus,

als hätten die Notenbanken mal wieder

alle Börsenregeln außer Kraft gesetzt. Der

DAX nahm einen Widerstand nach dem

nächsten und kletterte zwischenzeitlich

auf bis zu 10.800 Zähler. Der Jubel der

Analysten war grenzenlos, neue Kursziele

von 11.000 oder 11.500 Punkten wurden

genannt.

Doch dann kam Mario Draghi. Und

der Mann, der sonst mit vollmundigen

Ankündigungen den Börsen aus den

schlimmsten Schwächephasen heraus

half, hatte zum ersten Mal seit Jahren

nicht die geldpolitischen Spendierhosen

an. Eine Verlängerung der geldpolitischen

Lockerungen über 2017 hinaus, so stellte

Draghi klar, wurde während der Ratssitzung

am 9. September nicht diskutiert.

Die ergriffenen Maßnahmen machten

sich immer stärker bei der Kreditvergabe

bemerkbar - ein wichtiges Ziel der EZB

wird also allmählich erreicht.

Europas Börsen reagierten enttäuscht

Die Börsen in Europa reagierten enttäuscht

- und inzwischen geht die Sorge

um, dass die Zinswende früher als gedacht

die Spekulanten aus ihren Zockerträumen

reißt. Denn wenn die Zinsen steigen, gibt

es weniger billiges Geld für riskante Aktiengeschäfte.

Nun blicken die Investoren

gebannt in die USA, wo am 21. September

die Notenbank Fed zur nächsten

Sitzung ihres Offenmarktausschusses zusammenkommt.

Die große Frage lautet:

Wagt die Fed bereits vor der US-Wahl den

nächsten Zinsschritt? Die Datenlage ist erdrückend,

die Fed müsste dringend tätig

werden. Doch die Märkte vertrauen auf

den bisherigen Eiertanz von Fed-Präsidentin

Janet Yellen und erwarten eine weitere

Zinserhöhung, wenn überhaupt, erst bei

der Dezember-Sitzung der Fed.

Doch was passiert, wenn es anders

kommt? Nicht wenige Marktbeobachter

mahnen zur Vorsicht und halten es für

durchaus wahrscheinlich, dass die Fed

bereits vor der US-Präsidentschaftswahl

für klare Fronten sorgen wird. Immerhin

hat Fed-Präsidentin Janet Yellen gesagt,

die Argumente für eine Zinsanhebung

seien in den vergangenen Monaten „stärker

geworden“. Und Fed-Vizepräsident

Stanley Fischer legte mit seinen jüngsten

Aussagen nahe, dass es sogar noch zwei

Zinsanhebungen in diesem Jahr geben

könnte. Die Fed ist dafür bekannt, dass

ihre Vorsicht bei Zinsanhebungen unterschätzt

wird.

Die Folgen der Unsicherheit an den Finanzmärkten

sind derzeit besonders deutlich

an der Nachfrage nach Edelmetallen

ablesbar: Es hat ein neuerlicher Run auf

Gold und Silber eingesetzt. Die Edelmetalle

befinden sich nach der sensationellen

Hausse infolge des Brexit derzeit in eher

ruhigem Fahrwasser und konsolidieren

die jüngsten Gewinne - eine absolute gesunde

Entwicklung, welche die Grundlage

für weitere Wertzuwächse bildet.

Klassischer Vermögensschutz: Gold- und

Silber-Anleger sollten sich von den Störgeräuschen,

die derzeit wieder verstärkt

im Hinblick auf Gold und Silber an den

Märkten zu vernehmen sind, nicht irritieren

lassen. Es stimmt, dass die Edelmetalle

bei weiteren Zinserhöhungen - wie auch

Aktien - unter Druck geraten könnten.

Doch der historische Vergleich zeigt: Zinserhöhungs-Phasen

waren fast immer auch

Goldhausse-Phasen. Denn die Notenbanken

werden die Zinsen nur erhöhen,

wenn sich die Inflation in Richtung ihrer

Zielwerte entwickelt. Und Inflation ist der

natürliche Feind der Vermögensbesitzer,

die sich dann mit dem klassischen Vermögensschutz

„Gold“ ausstatten müssen.

Abschließend ein Investment-Tipp: Die

begehrten Anlagemünzen aus der australischen

„Lunar“-Serie aus Gold und

Silber sind streng limitiert und haben in

den vergangenen Jahren deutliche Wertzuwächse,

auch über den eigentlichen

Metallwert hinaus, erzielt. Denn sie haben

sich zu gesuchten Sammlerstücken entwickelt.

Die Münzen sind üblicherweise

schnell ausverkauft, sodass es sich lohnt,

jetzt zuzugreifen, bevor die Notenbanken

die Märkte wieder auf Talfahrt schicken

und die Edelmetallpreise zum nächsten

Rallyeschub ansetzen.

Uwe Fraust ist

Edelmetallhändler

bei Emporium in

Hamburg.

Bilder: Emporium


Michael Mross:

Zurück an der Börse

Interview

Nach seinem schlimmen Verkehrsunfall kehrt der Börsen-Moderator zurück aufs Parkett.

Von Tassia Brems

Bei einem schlimmen Verkehrsunfall verlor

der langjährige Börsen-Moderator Michael

Mross seinen rechten Arm und das

rechte Bein. Nach langer Genesungszeit

ist er nun zurück an der

Börse und erzählt, wie er

mit der großen Umstellung

zurechtkommt.

Während der zwei Monate

im Krankenhaus hat

er durch die Zuwendung

von für ihn wichtigen

Menschen Mut bekommen,

sein Leben neu anzupacken.

Das ist schwer

für einen Menschen, der

früher sehr selbständig

war und nun für viele

scheinbar selbstverständliche

Alltagssituationen

auf Hilfe angewiesen ist.

Erschwerend kommt hinzu,

dass er in Deutschland

nicht versichert ist.

So wird es auf einen Gerichtsprozess

gegen den

Versicherer des Autohalters

in Sri Lanka hinauslaufen,

um die Ansprüche

auf Schadensersatz und

Schmerzensgeld geltend

zu machen.

Das Leben geht weiter,

die Börse auch

Wenn das Thema auf die

Börsen kommt, ist Mross

in seinem Element. Seiner Meinung nach

ist es beim derzeitigen Verlauf möglich,

dass sich der DAX verdoppelt oder gar

verdreifacht. Realistische Anlagealternativen

sieht er derzeit nicht. Natürlich lässt

sich ein Crash nicht ausschließen, doch

Mross rät trotz der Krise zu Mut bei der Investition.

Er vertraut darauf, dass die Notenbanken

es nicht zum Crash kommen

lassen werden. Die Krisensituation ist real

und durch die Verschleierungstaktik einiger

Banken sind einige Überraschungen

und Verwerfungen möglich. Um möglichst

wenige böse Überraschungen zu erleben

ist es wichtig, sich die Kurse der Banken

gezielt unter die Lupe zu nehmen.

Der Drittelmix für Anlagen ist für ihn persönlich

noch eine gute Lösung. Dieser

Drittelmix besteht aus einem Drittel Aktien,

ein Drittel Immobilien und ein Drittel

Cash für Notfälle.

Verstehe, in was du investierst

Für Mross gilt die Devise, dass man die

Dinge, die man sich kauft, auch verstehen

können sollte. Dazu gehört, sich mit diesen

Dingen auseinander zu setzen. Man

sollte nicht wahllos irgendetwas kaufen,

was man im Nachhinein nicht versteht. Es

ist kein Fehler, wenn man in das investiert,

was man auch kennt.Er persönlich gehört

auch mit zu den Telekomaktionären.

Wie geht es weiter?

In der Zukunft möchte Mross seine Erfahrungen

mit der Öffentlichkeit teilen und

plant, darüber ein Buch zu schreiben.

Zuerst wird ihn jedoch der Streit mit den

Versicherungen viel Energie kosten. Die

Erfahrungen, die er in dieser Zeit sammeln

wird, sollen auch in seine Autobiografie

einfließen. Dennoch blickt er der Zukunft

positiv entgegen, denn wie er richtig bemerkt:

„Das Leben geht definitiv irgendwie

weiter.“

Bild: WTV


Gastbeitrag

Sanierungsbeschluss

ohne wenn und aber?

Wohnungseigentum: Ein Sanierungsbeschluss ist ohne Alternativangebote rechtswidrig

Bild: monkeybusiness

von Henning Lindhoff

Ein oft wiederkehrendes Streitthema zwischen

Wohnungseigentümern und Hausverwalter:

die Sanierung.

Fangen wir vorne an: Was heißt der

Begriff „Sanierung“ ganz genau? Er

stammt vom lateinischen Begriff „sanare“

ab, der auf Deutsch „heilen“ oder

„gesund machen“ bedeutet. Das lateinische

„sanus“ wird im Deutschen mit

„gesund“ und „heil“ übersetzt. Im Immobilienbereich

umschreibt „Sanierung“

eine umfassende Modernisierung, einen

Umbau beziehungsweise einen Teilabriss

oder eine umfangreiche Umgestaltung

von Räumlichkeiten. Beispielsweise werden

hierbei Versorgungsleitungen, wie

Strom-, Wasser- und Abwasserleitung

erneuert.

Entscheidungsumfang des

Hausverwalters

Gemäß Paragraph 27 Absatz 1 Nummer 2

WEG fällt dem Hausverwalter die Aufgabe

zu, die für die ordnungsmäßige Instandhaltung

des Gemeinschaftseigentums

erforderlichen Sanierungsmaßnahmen

zu treffen. Dies bedeutet allerdings keinesfalls,

dass er alleine entscheidet, wel­


Gastbeitrag

che Reparaturmaßnahmen durchgeführt

werden. Nur in geringem finanziellem

Umfang darf der Hausverwalter kleinere

Instandhaltungsmaßnahmen in Auftrag

geben.

Größere Sanierungsmaßnahmen bedürfen

immer eines Beschlusses der Eigentümerversammlung.

Andernfalls besteht für den

Verwalter das Risiko, entstandene Kosten

der Sanierung selbst tragen zu müssen.

Zudem muss er darauf achten, der Eigentümergemeinschaft

vor der Beschlussfassung

mindestens drei Alternativangebote

vorzulegen, damit eine wirtschaftlich

sinnvolle Auftragsvergabe gewährleistet

werden kann. Ansonsten verstößt der

spätere Sanierungsbeschluss gegen den

Grundsatz ordnungsgemäßer Verwaltung.

Alternativangebote notwendig

Dies stellte zuletzt auch das Landgericht

Dortmund am 21. Oktober 2014 (Aktenzeichen

1 S 371/13) klar. Im konkreten

Fall hatte ein Wohnungseigentümer den

Sanierungsbeschluss seiner Eigentümergemeinschaft

angefochten. Die Klage

begründete er unter anderem damit, dass

vor der Beschlussfassung weniger als drei

Alternativangebote vorlagen und dass ein

für die Gemeinschaft bereits tätiges Unternehmen

den Zuschlag erhalten hatte.

Der Richter des LG Dortmund gab ihm

Recht und bestätigte, dass dieser Beschluss

nicht dem Grundsatz ordnungsgemäßer

Verwaltung entsprochen hatte,

denn es waren zu wenige vergleichbare

Alternativangebote eingeholt worden.

Mein Tipp für Verwalter:

Auch wenn sich ein Handwerksunternehmen

bereits bewährt, darf diese Verlässlichkeit

nicht das einzige Kriterium für den

Auswahlprozess bezüglich einer weiteren

Sanierungsmaßnahme sein. Es gilt stets,

der Eigentümerversammlung mehrere

Angebote vorzulegen, die sich auf vergleichbare

Arbeiten beziehen.

Viele weitere Antworten auf aktuelle Fragen

zum Thema Wohnungseigentum finden

Sie im Ratgeber Wohnungseigentum

2016: http://bit.ly/weg2016

Dieses Buch wird Ihnen helfen, die aktuelle

Rechtsprechung zum Wohnungseigentum

und seiner Verwaltung nachzuvollziehen

und Konsequenzen für Ihre eigene Praxis

zu ziehen. Dieses Buch wird Ihnen die

Trends für das Jahr 2016 verdeutlichen,

so dass Sie und Ihre Wohnungseigentümergemeinschaft

bereits frühzeitig eigene

Chancen und Möglichkeiten erkennen

werden. Nicht zuletzt bietet Ihnen dieses

Buch eine Fülle aktuellen Praxiswissens für

Ihre ganz konkrete Arbeit in der Eigentümergemeinschaft.

Henning Lindhoff ist stellvertretender Chefredakteur

des Monatsmagazins „eigentümlich

frei“ und Autor zahlreicher Sachbücher.

+49(0)841 981601320

Bild: Lindhoff


Investment

8,9 % p. a. Rendite, unabhängig

von den Kapitalmärkten

German Real Estate ETI geht mit positivem Ausblick ins dritte Jahr

Das German Real Estate ETI ist seit über

zwei Jahren zum Handel an der Börse

Frankfurt zugelassen. Mit einem durchschnittlichen

Kurszuwachs von 8,4 %

p. a. wurde nicht nur die Zielrendite

übertroffen - aufgrund seiner kapitalmarktunabhängigen

Anlagestrategie

zeigt sich das immobilienbesicherte

Wertpapier vollkommen unbeeindruckt

von den Schwankungen an den

Aktien- und Rentenmärkten.

Die Manager hinter dem German Real

Estate ETI sind erfahrene Kapitalmarktund

Immobilienspezialisten mit langjähriger

Expertise bei namhaften deutschen

Unternehmen. Aus eigener Erfahrung

weiß Matthias Schmidt, geschäftsführender

Gesellschafter der Sachwert Capital

Management GmbH: „Die Unabhängigkeit

von Finanzkonzernen und Private

Equity Investoren sowie flache Unternehmenshierachien

bieten die Grundlage, sich

ausschließlich auf die Anlegerinteressen

auszurichten.“ Die Sachwert Capital Management,

ein inhabergeführtes Family

Office aus dem oberfränkischen Bayreuth,

ist Investmentberaterin des German Real

Estate ETI, das seinen Wertzuwachs aus

den Mietrenditen deutscher Renditeimmobilien

mit Schwerpunkt Wohnen

generiert. Anleger profitieren somit von

einer attraktiven jährlichen Zielrendite

von 5,00 % bis 7,00 %, und das im konservativsten

Segment der Anlageklasse

Immobilien. Groß- und Gewerbeimmobilien

sind von der Strategie ebenso ausgeschlossen

wie Projektentwicklungen

und Spezialimmobilien. Der monatliche

Wertzuwachs des German Real Estate ETI

beruht auf dem tatsächlichen Cash Flow

und nicht auf Bewertungsannahmen in

der Zukunft. Während Institutionelle und

Großanbieter aufgrund der sehr hohen zu

investierenden Gelder de facto oftmals

nur in nicht marktgängige Groß- und Gewerbeobjekte

investieren können, kann

das Management des German Real Estate

ETI dagegen wesentlich qualitätsorientierter

und flexibler agieren.

Bild: Sachwert Capital

Matthias Schmidt

Geschäftsführer der

Sachwert Capital

Management GmbH

Das German Real Estate ETI bildet ein reguliertes

Sondervermögen, dessen Rückzahlung

an die Anleger nicht von der Bonität

des Emittenten abhängig ist. Es ist

flexibler als ein Fonds und aufgrund des

Gläubigerschutzes sicherer als ein Zertifikat.

Das Wertpapier ist als Renteninvestment

strukturiert, so dass die Liquidität

und Flexibilität deutlich höher als bei

einem herkömmlichen Immobilienfonds

ist. Die Zinskupons der Zielinvestments

sind an Mietrenditen gekoppelt, so dass

diese eine deutlich höhere Rendite gegenüber

herkömmlichen Anleihen bieten und

noch dazu keinen kapitalmarktbedingten

Zinsänderungsrisiken unterliegen. Mit

der Besicherung durch werthaltige Wohnimmobilien

kommt beim German Real Estate

ETI das Pfandbrief-Prinzip zum Tragen,

das sich schon seit über 100 Jahren in

Deutschland bewährt hat.

Das German Real Estate ETI richtet sich an

Privatanleger sowie an langfristig ausgerichtete

Anlegergruppen wie Stiftungen

und kleine Pensionseinrichtungen. Darüber

hinaus handelt es sich um ein Wertpapier

gemäß § 193 Abs. 1 Nr. 1 KAGB, so

dass es als UCITS-Zielinvestment geeignet

ist. Durch die Unabhängigkeit von Finanzvertrieben

und die hohe Diversifikation in

der Anlegerstruktur bestehen keine Klumpenrisiken.

Gehandelt werden kann es

börsentäglich in Frankfurt zwischen 09:00

Uhr und 17:30 Uhr. Anteilrückgaben werden

durch die Verwaltungsgesellschaft

bedient.

German Real Estate ETI (WKN: A13 FRL)

+ 17,90% Kurszuwachs seit Auflage

+ 9,93 % Kurszuwachs seit 1 Jahr

Börse Frankfurt

täglich handelbar von 9.00 bis 17.30 Uhr

German Real Estate ETI

WKN: A13 FRL

Verwaltungsgesellschaft:

Argentarius ETI Management Ltd.

Berater:

Sachwert Capital Management GmbH

Wirtschaftsprüfer:

PricewaterhouseCoopers

Handel:

Börse Frankfurt, 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr,

kleinste handelbare Einheit: 1 Anteil

Infos: www.german-real-estate-eti.de

Quelle: Börse Frankfurt, Geldkurse zum Monatsultimo


PROMOTION IN EIGENER SACHE

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Jens Goerlich/Lufthansa


20

SACHWERT MAGAZIN 2/2016


Anzeige Immobilien

Ostseebad Heiligenhafen

Wohnen, wo der Charme des Ostseehafens

noch zu spüren ist

Feiner Ostseestrand, eine einzigartige Dünenlandschaft

und frischer Fisch direkt

vom Kutter – das ist Heiligenhafen. Die

„Stadt am Meer“ ist ein sehr beliebtes

Urlaubsparadies an der schleswig-holsteinischen

Ostseeküste.

Das staatlich anerkannte Ostseeheilbad

Heiligenhafen investiert seit 2002 mehr

als 35 Mio. Euro in die öffentliche, touristische

Infrastruktur. Mit privaten Investitionen

belaufen sich diese inzwischen

schon auf gut 55 Mio. Euro. Zu den bedeutendsten

Maßnahmen der Stadt gehört

die Entwicklung des städtebaulichen

Konzeptes. Dieses beinhaltet neben dem

Bau neuer Hotels auch die Neugestaltung

der Seebrücke (abgeschlossen in 2012).

Erst im Frühjahr 2015 eröffnete das Hotel

Meereszeiten direkt am Yacht- und

Fischereihafen die Türen für seine Gäste.

Das 5 Sterne Primus Strand Resort Marina

Heiligenhafen direkt am Yachthafen,

Binnensee und Naturschutzgebiet „Graswarder“

wird in der Sommersaison 2016

fertiggestellt sein. Jüngst wurde zudem

mit dem Bau des Beach und

Sport Motels an der Seebrücke

begonnen, welches ab

Ende 2016 seine Gäste empfangen

wird. Die Umsetzung

des städtebaulichen Konzeptes

stellte auch den Startschuss für

weitere Entwicklungsmaßnahmen

in Heiligenhafen dar.

Das Vorhaben – Neue Bauten, alte

Strukturen

Eingebettet in die malerische Altstadt

Heiligenhafens und nur wenige Meter

vom kilometerlangen feinsandigen Ostseestrand

mit seiner einzigartigen Erlebnis-Seebrücke,

dem Binnensee und dem

unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiet

Graswarder entfernt, wird das Fischerdorf

Heiligenhafen zu neuem Leben

erweckt. Dabei werden neben der Sanierung

der beiden Bestandsgebäude – dem

herrschaftlichen Gutshaus und der Remise

– 11 Fischerhäuser in herausragender

Architektur als Einzel-, Doppel- und Rei-

henhäuser sowie ein Mehrfamilienhaus

(Torhaus) komplett neu und schlüsselfertig

errichtet. An diesem einmaligen

Standort entstehen auf einer Gesamtfläche

von 3.600 qm qualitativ hochwertige

Ferienimmobilien mit Eigennutzung

und Wohnungen zum Dauerwohnen,

untergliedert in 42 Wohneinheiten nebst

36 Tiefgaragenstellplätzen und Kellerräumen.

Unser Anspruch ist es, modern

und in einer herausragenden Qualität mit

hochwertiger Ausstattung zu bauen und

den städtebaulichen Voraussetzungen

des Standortes Heiligenhafen, insbesondere

unter Berücksichtigung der Lage in

der gewachsenen Heiligenhafener Altstadt,

gerecht zu werden. Den Charakter

des Fischerdorfs Heiligenhafen wird eine

außergewöhnliche Architektur bestimmen.

Die gereihten Häuser verspringen

zueinander, um den Einzelhauscharakter

und die Kleinteiligkeit zu unterstützen.

Der Einsatz ausgewählter Materialien ist

wesentlicher Bestandteil dieses schlüsselfertigen

Gesamtkonzeptes.

Bild: Pixabay

Ferienimmobilien

Fertigstellung: frühestens: 1.Juli 2017

spätestens: 31.Dezember 2017

Objektbeschreibung: Bis zu 3 Etagen

Anzahl der WE:

17 Wohneinheiten

Wohnungsgrößen: 61,06 m² - 99,74 m²

Kaufpreis*:

Annahmen:

Einnahmen:

251.320 € - 415.090 € pro Wohneinheit

150 Vermietungstage im Jahr

(die restlichen Tage besteht die

Möglichkeit zur Eigennutzung),

1,80 € pro m² pro Tag

Musterkalkulation: 99,74 m² x 1,80 € x

150 Vermietungstage

= 26.929,80 € Einnahmen/Jahr

(vor Abzug von Kosten und Steuern)

* zzgl. 3 % Maklercourtage

Dauerwohnen

Fertigstellung: frühestens: 1.Juli 2017

spätestens: 31.Dezember 2017

Objektbeschreibung: 4 Etagen

Anzahl der WE:

24 Wohneinheiten

Wohnungsgrößen: 39,08 m² - 104,89 m²

Kaufpreis*:

Annahmen:

Musterkalkulation:

* zzgl. 3 % Maklercourtage

126.247 € - 365.794 € pro Wohneinheit

10 € pro m² pro Monat

104,89 m² x 10,00 € x 12 Monate

= 12.586,80 € Mieteinahmen/Jahr

(vor Abzug von Kosten und Steuern)

SACHWERT MAGAZIN 2/2016 21


Gastbeitrag

Einsprüche gegen

Steuerbescheide

Lange Verfahren sind eher die Norm als die Ausnahme. Die Verzögerungen

belasten sowohl Finanzämter als auch Steuerzahler unnötig.

von Gotthilf Steuerzahler

Wenn Steuerzahler sich gegen Steuerbescheide

wehren, lassen sich die Finanzämter

oftmals viel Zeit bei der Bearbeitung.

Hier muss sich etwas ändern, damit

die steuerzahlenden Bürger schneller zu

ihrem Recht kommen. Im Übrigen sind

überlange Verfahren auch für die Finanzverwaltung

aufwendig und müssen vermieden

werden.

Hält ein Steuerpflichtiger einen Steuerbescheid

für fehlerhaft, kann er Einspruch

einlegen und damit eine Überprüfung

des Bescheides durch das Finanzamt herbeiführen.

Schließt sich das Finanzamt

der Argumentation des Steuerpflichtigen

nicht oder nicht vollständig an, steht diesem

der Weg zum Finanzgericht offen.

Die im Finanzamt eingehenden Einsprüche

werden zunächst von der

Stelle bearbeitet, die den

angefochtenen Steuerbescheid

erlassen hat. Hält

diese an ihrer Entscheidung

fest, übernimmt gewöhnlich

die Rechtsbehelfsstelle des Finanzamts die

weitere Bearbeitung.

Erfahrungsgemäß werden durchschnittlich

zwei Drittel der Verfahren dadurch

erledigt, dass die Finanzämter dem Einspruch

stattgeben. In den verbleibenden

Fällen werden je zur Hälfte die Einsprüche

zurückgenommen oder es kommt zu

Entscheidungen der Rechtsbehelfsstellen.

Dabei wäre häufig ein Einspruch gar nicht

nötig, wenn die Finanzämter die Steuerpflichtigen

anhören würden,

bevor sie eine belastende

Entscheidung

treffen.

Eine Anhörung der Steuerpflichtigen

findet häufig nicht statt

Nach geltendem Steuerrecht haben die

Steuerpflichtigen

in diesen

Bild: Depositphotos, Andrey Popov


Gastbeitrag

Fällen nämlich Anspruch auf rechtliches

Gehör. Dies gilt insbesondere dann, wenn

von dem Sachverhalt, der in der Steuererklärung

mitgeteilt wurde, zuungunsten

der Steuerpflichtigen abgewichen werden

soll. Bei einer nur geringen steuerlichen

Auswirkung der Abweichung reicht eine

Erläuterung im Steuerbescheid aus. In

vielen Fällen setzen sich die Finanzämter

jedoch über den Anspruch auf rechtliches

Gehör hinweg.

Untersuchungen haben ergeben, dass

bei rund einem Viertel der Einspruchsverfahren

im Vorfeld kein rechtliches Gehör

gegeben wurde. Oftmals haben die Finanzämter

in diesen Fällen die Abweichungen

auch nicht im Steuerbescheid erläutert.

Dabei wäre es ausgesprochen sinnvoll,

beabsichtigte Abweichungen von dem

in der Steuererklärung mitgeteilten Sachverhalt

bereits frühzeitig mit dem Steuerpflichtigen

zu klären. Viele Einsprüche, die

alle Beteiligten nur Zeit, Geld und Nerven

kosten, würden dadurch vermieden!

Jedes dritte Einspruchsverfahren dauert

länger als sechs Monate

Nach den für die Finanzverwaltung geltenden

Vorschriften sind Einspruchsverfahren

grundsätzlich zügig durchzuführen.

Die Verwaltungspraxis sieht allerdings

anders aus. Bei rund einem Drittel der

Verfahren betrug die Bearbeitungsdauer

mehr als sechs Monate, wie in mehreren

Untersuchungen festgestellt wurde. Oft

geht die lange Verfahrensdauer allerdings

darauf zurück, dass die Verfahren kraft

Gesetzes ruhen. Das ist dann der Fall,

wenn wegen einer Rechtsfrage ein Prozess

vor dem Bundesverfassungsgericht oder

einem obersten Bundesgericht anhängig

ist und es bei dem Einspruch genau um

diese Rechtsfrage geht. Weiterhin sind die

Verzögerungen häufig darauf zurückzuführen,

dass umfangreiche Sachverhaltsermittlungen

notwendig sind

oder die Steuerpflichtigen nicht

ausreichend an dem Verfahren

mitwirken, zum Beispiel

auf Schreiben der Finanzämter

nicht oder nur

zeitverzögert antworten.

Vielfach beruht die

lange Verfahrensdauer

auf säumiger Bearbeitung

In rund drei Fünfteln der

länger als sechs Monate

dauernden Einspruchsverfahren

lagen die vorstehend genannten

Gründe vor. Insofern ist gegen die

lange Verfahrensdauer zunächst einmal

nichts einzuwenden. Jedoch ist bereits

wiederholt festgestellt worden, dass die

Gründe für das Ruhen der Verfahren in

vielen Fällen schon seit Jahren entfallen

waren. Häufig entsprach auch das für

das Ruhen des Verfahrens angeführte

Musterverfahren nicht dem zu entscheidenden

Einzelfall. Bei den verbleibenden

rund zwei Fünfteln der über sechs Monate

dauernden Einspruchsverfahren lag keiner

der genannten Gründe vor, die eine längere

Verfahrensdauer hätten rechtfertigen

können. Es handelte sich schlicht um

Fälle, bei denen es die Finanzämter mit

der Bearbeitung nicht eilig hatten.

Lange Verfahren belasten die Steuerpflichtigen

und die Finanzämter

Aus der Sicht der Steuerpflichtigen sind

viele Monate dauernde Einspruchsverfahren,

die durch schleppende Bearbeitung

verursacht werden, in höchstem Maße

unerfreulich. Zunächst einmal müssen die

festgesetzten Steuern in aller Regel trotz

des Einspruchs bezahlt werden. Die Höhe

der endgültigen Steuerlast bleibt dann für

längere Zeit in der Schwebe, auf eventuelle

Steuererstattungen müssen die Steuerpflichtigen

lange warten.

Auch aus Sicht der Finanzverwaltung

sind längerdauernde Verfahren unerfreulich.

Häufig müssen sich wechselnde

Mitarbeiter mit diesen Fällen beschäftigen,

gegebenenfalls neu in die Zusammenhänge

einarbeiten. Auch kommt es

vor, dass sich die wirtschaftliche Lage

der Steuerpflichtigen zwischenzeitlich

verschlechtert hat oder diese verstorben

sind und die Rechtsnachfolger aufwendig

ermittelt werden müssen. Es spricht

also alles für eine kurze Verfahrensdauer

bei Einsprüchen.

Die Finanzämter müssen ihre Arbeitsweise

ändern

Die Finanzverwaltung sollte sich also bemühen,

für kürzere Erledigungszeiten

zu sorgen Dafür muss unter Umständen

auch zusätzliches Personal zur Verfügung

gestellt werden. Die Vorgesetzten in den

Finanzämtern müssen die Dauer der Einspruchsverfahren

verstärkt überwachen,

um eine schleppende Bearbeitung zu

vermeiden. Und nicht zuletzt müssen die

Finanzämter einsehen, dass es im eigenen

Interesse liegt, den Steuerpflichtigen

bei wesentlichen Abweichungen von der

Steuererklärung frühzeitig rechtliches Gehör

zu gewähren.


Absicherung

Das Drei-Säulen-Konzept

für Unternehmer

Wenn Unternehmer die betriebliche Altersvorsorge in die eigenen Hände

nehmen, profitieren alle.

Wer in Zukunft ein wettbewerbsfähiges

Unternehmen führen will, benötigt hierfür

motivierte und loyale Mitarbeiter, sowie

qualifizierte Fachkräfte. Arbeitgeber

suchen mittlerweile erfolgreiche Anreize

im Umfeld des Arbeitsplatzes und in der

Vergütungspolitik. In der Vergangenheit

suchten Arbeitgeber unter anderem ihr

Glück in der versicherungskonformen betrieblichen

Altersversorgung (bAV), um

somit Mitarbeiter besser zu motivieren.

Das Verbessern der Mitarbeitervorsorge

über diesen Weg ist unter fundamentalen

Gesichtspunkten mittlerweile seit Jahren

schlichtweg zu vergessen!

Bild: Depositphotos, GinaSanders, Hennings: Hennings

Bisherige bAV ist nicht mehr lukrativ

Warum? Die Versicherungsbranche

„gaukelt“ den Unternehmern und Arbeitnehmern

weiterhin vor, dies sei ein

lukrativer Baustein zur Altersvorsorge und

rechne sich für alle Parteien. Nur für wen

rechnet sich das denn wirklich? Nun, die

klassischen Lebensversicherungen zur

Ausfinanzierungen von versicherungskonformen

bAV-Lösungen sind in einem

Korsett an gesetzliche Anlagekriterien gehalten,

somit sind die dauerhaften Niedrigzinsen

regelrecht Gift für solche Verträge.

Garantiezinsen aus der Vergangenheit

sind kaum noch zu erwirtschaften, diese

Garantien sinken im Sturzflug in den letzten

Jahren. Die sogenannten Überschussbeteiligungen,

die sich eh nur auf den

Sparbeitrag beziehen (im Durchschnitt

gerade mal nur 65 bis 70 Prozent des gezahlten

Beitrags), sind so gut wie gar nicht

mehr realisierbar. Dazu schlägt beim normalen

bAV - Sparer am Ende auch noch

die Sozialversicherung zu, dieses weiß

kaum ein Sparer. Der Aufschrei wird noch

vielerorts groß sein, wenn es zu den heißersehnten

bAV-Auszahlungen kommt.

Erstens ist Ernüchterung durch die stets

sinkenden Überschüsse abzusehen, da

die Auszahlungshöhen enorm niedriger

sein werden als erwartet. Zweitens wird

der Auszahlungsbetrag noch drastisch um

Krankenversicherungsbeiträge gekürzt.

Vorbei ist mit der hohen betrieblichen

Altersversorgung. Gibt es denn überhaupt

Alternativen zur „Versicherungs-bAV“?

Ja, aber sicher!


Absicherung

von Versorgungswerken sind die Regel,

da nahezu überall in den Firmen Lücken

bis hin zu desaströsen Haftungsfallen in

den Versorgungszusagen zu finden sind.

Auf die erheblichen Finanzierungslücken,

also weitaus geringere Ablaufsummen

aus Lebensversicherungsverträgen, ist bereits

im obigen Textabschnitt hingewiesen

worden.

Die Implementierung einer eigenen Unternehmenskasse,

auch pauschal dotierte

Unterstützungskasse genannt, ist endlich

Das Drei-Säulen-Konzept

Ein nachhaltig durchdachtes und bisher

einzigartiges Konzept für Unternehmer

und deren Arbeitnehmer revolutioniert

den Markt. Ebenfalls ist diese am Markt

einzigartige Strategie für Finanzberater

neu und bietet zahlreiche neue berufliche

Perspektiven. Das Drei-Säulen-Konzept

für Unternehmer. Man gibt dem Unternehmer

Möglichkeiten an die Hand, seine

bestehenden Mitarbeiter viel effizienter

zu motivieren und enger an das Unternehmer

zu binden. Darüber hinaus sind

Personalgespräche und Verhandlungen

mit neuen Fachkräften auch erfolgreicher

umzusetzen. Säule eins: Der Unternehmer

schafft über die sog. Entgeltoptimierung/

Entgeltbausteine seinen Arbeitnehmern

ein sofortiges höheres Nettoeinkommen

pro Monat, das heißt mehr „Netto vom

Brutto“. Das höhere Nettogehalt liegt im

Durchschnitt bei etwa 60 bis 90 € (kann

aber auch höher sein) bei einem Durchschnittsbruttoverdiener

im Monat. Der

Unternehmer hat nach Gegenrechnung

tatsächlich keinen eigenen finanziellen

Aufwand für das „Mehr an Netto“ für seine

Mitarbeiter. Der Unternehmer hat also

im ersten Schritt emotional und finanziell

erhebliche Verbesserungen für seine Mitarbeiter

durch das Umsetzen von legalen

Entgeltbausteinen (z. B. Einkaufsgutscheine,

Werbeflächenpauschale, private

Handykosten und vieles mehr) immer in

Anlehnung an das Einkommensteuergesetz,

durchgeführt. Diese Art des Entgeltoptimierung

existiert

bereits seit über fünf

Jahrzehnten, gerade

einmal zehn Prozent

der deutschen

Unternehmen habe

diese enormen Vorteile

für sich genutzt.

Die erste überaus

lukrative Säule für

Erfahrungsgemäß

werden zwischen

1.500 € und 2.500 €

an liquiden Mitteln pro

Mitarbeiter pro Jahr für

Investitionen frei.

Unternehmer und

deren Arbeitnehmer

steht somit. Säule

zwei: Man lasse die bestehenden bAV-

Lösungen von professionellen Rechtsanwälten,

Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern

überprüfen. Die Neuinstallierung

Der Autor Thomas Hennings ist

Experte für Sachwertlösungen

und Makroökönomie.

Er ist zudem der COO der BLM

Consult GmbH.

auch für kleine mittelständische Unternehmen

möglich. Es handelt sich hierbei um

die älteste Form (NICHT-versicherungskonform)

der betriebswirtschaftlichen

Altersversorgung in Deutschland. Der Unternehmer

führt hierbei die bAV-Beiträge

nun nicht mehr an die Versicherungsbeziehungsweise

Bankwirtschaft ab wie

vielleicht bisher, sondern er lässt die Beiträge

zwischen seinem Unternehmen und

seiner eigenen Unterstützungskasse quasi

zirkulieren. Die neu geschaffene Liquidität

verbleibt in seinem Unternehmen und

wandert nicht an Lebensversicherungskonzerne!

Der Geld bleibt nutzbar

Der Unternehmer ist für die Auszahlung

der vereinbarten Zusagen an die Mitarbeiter

in den nächsten Jahren

und Jahrzehnten

zwar verantwortlich,

aber er kann selber

über die Anlageformen

frei, zum Beispiel

aber auch mit

seinem Anlageberater

entscheiden. Der Unternehmer

ist hat das

Steuer in der Hand,

nicht irgendein Versicherungskonzern.

Er

nutzt nun erstmals sein Mitarbeiterkollektiv

und dazu sehr effektiv Steuer- und

Sozialversicherungsvorteile. Die Mitarbeiter

erhalten nun einen garantierten Darle­

henszins vom Arbeitgeber, etwa in Höhe

von attraktiven 1,5 bis 2,0 Prozent auf die

eingezahlten Beiträge. Die neue Liquidität

aus dem legalen System der pauschal

dotierten Unterstützungskasse nutzt der

Unternehmer zusätzlich nun auch beispielsweise

zur Reduktion von Kreditverpflichtungen

gegenüber seiner Bank, er

verbessert nebenbei seine eigene Bonität.

Er macht sich bankenunabhängiger. Die

eigene Unternehmenskasse ist ein überragendes

Steuerungsinstrument für den Unternehmer,

wenn es juristisch und steuerlich

korrekt eingesetzt und durch echte

Spezialisten begleitet wird. Säule drei: Die

Ausfinanzierung der Mitarbeiterzusagen

des Versorgungswerks, hier die pauschal

dotierte Unterstützungskasse, sollte zwischen

Unternehmer und professionellen

Beratern erfolgen. Die „neue“ jährliche

Liquidität, erfahrungsgemäß zwischen

1.500 € und 2.500 € pro Mitarbeiter pro

Jahr, sollte unbedingt anteilig oder gänzlich

in ein ausgewogenes Anlagekonzept

investiert werden. Hierbei ist insbesondere

auf Kurz-Mittel-und Langfristigkeit zu

achten. Abgerundet wird diese dritte Säule

des Konzeptes dadurch, dass der Unternehmer

hierbei in den Genuss kommt,

wie ein institutioneller Investor zu agieren

und zu investieren. Er erhält also hier keine

Massenprodukte von der Stange. Die

Anlageausrichtung liegt innerhalb des

Portfolios auf deutsche und internationale

Sachwertanlagen. Diese beinhalten in der

gesamten Mischung Fungibilität, Stabilität

und Wertzuwachschancen. Klumpenrisiken

gilt es selbstverständlich auszuschließen.

Zu guter Letzt gilt hier sogar für den Unternehmer:

Die Anlagebeträge beziehungsweise

Gewinne, die oberhalb der zu leistenden

Mitarbeiterversorgungssummen

aus den Kapitalanlagen erwirtschaftet

werden (Arbitragegeschäfte) erfreuen

vollends den Unternehmer, er kann diese

für seinen eigenen Altersruhestand oder

ähnliches nutzen.


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