09-2016_01-01_2010

anton090832

Österr. Post AG/Postentgelt bezahlt/07A037394K/1220 Wien

Nr. 9/2016


Auflage: 65.000 Exemplare

Beratung & Verkauf:

Montag: 9 - 18 Uhr

Dienstag: 13 - 18 Uhr

Mittwoch: 13 - 18 Uhr

Donnerstag: 13 - 18 Uhr

Freitag: 9 - 18 Uhr

Samstag: 9 - 13 Uhr

Hitzige Debatten

Lesen Sie

Seite 9

um Großbauprojekt

Bezirksparlament beschloss neuen Stadtteil in der Berresgasse

2 zum Preis von einem!

Burger im Doppelpack!


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2

Unsere Jubilare

Goldene Hochzeit

(50 Ehejahre)

Arndorfer Peter und Christa

Gföhler Eduard und Christine

Köfinger Josef und Margot

Lehner Helmut und Maria

Mari Roland und Christa

Meißl Franz und Gertrude

Müllner Hans und Gerhilde

Peisser Anton und Agnes

Schramböck Karl Heinz

und Johanna

Zenisek Ernst und Olga

Die dbz gratuliert herzlich!

Brünner Straße 9, 1210 Wien

Donaufelder Straße 248/Kagraner Platz; 1220 Wien

Rankgasse 27, 1160 Wien

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WIR SIND FÜR SIE DA!

Rufen Sie uns rund um die Uhr an:

Tel. 01/255 99 19

Impressum:

dbz

Eigentümer, Herausgeber und

Verleger: Claudia Rois

Anzeigenannahme:

282 71 34 od.

o680/ 317 85 01

Fax: 282 71 34-22

E-Mail: bz.donaustadt@aon.at

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

Redaktion:

Mag.a

Claudia Rois

Repro-Satz-Montage: Donaustädter Bezirkszeitung

Alle: 1220 Wien, Gemeindeaugasse 10

Tel. 282 71 34, Fax 282 71 34-22

E-Mail: bz.donaustadt@aon.at

Internet: www.dbz-donaustadt.at

Auflage: 65.000 Exemplare

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereiges.m.b.H. & Co KG,

1232 Wien, Richard Strauss-Straße 16

Redaktionell gestaltete, entgeltliche Veröffentlichungen sind mit

„Anzeige“, „Entgeltliche Einschaltung“, „Bezahlte Anzeige“, „Information“

oder „Werbung“ gekennzeichnet. Anzeigen können ohne Angabe

von Gründen abgelehnt werden.

Schlussredaktion: 19. September. Eventuell später eintreffende

Änderungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden.

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 9 bis 12 Uhr

Renate Gassler

Die nächste dbz

erscheint am 18. Oktober 2016



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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

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Jede Lücke wird geschlossen

Alte Häuser verschwinden

Oft geht es ganz schnell: Dort

wo noch vor ein paar Tagen ein

älteres Haus seit Jahrzehnten

gestanden hatte, klafft nun eine

Lücke in der Häuserreihe.

Zu beobachten sind die vermehrten

Bautätigkeiten im ganzen

Bezirk. Betroffen sind Gebiete

an der U-Bahn, wie etwa in

Stadlau. Sowohl an der Ecke Gemeindeaugasse/Aribogasse,

in

der Heinrich-Lefler-Gasse und

auch am ehemaligen Standort

des Gasthaus Völker - bekannt

als “Zur Sonnenuhr” - weisen

nur mehr Baugruben auf die

ehemaligen Gebäude hin.

Auch das Grundstück neben

dem Sikh-Tempel wird verbaut,

und auf der Stadlauer Straße

sind einige Gebäude im Gespräch.

Die Häuser neben dem

Das ehemalige Gasthaus “Zur Sonnenuhr” existiert

nur mehr auf Bildern, die Baugrube wird schon ausgehoben

alten Kino am Hausgrundweg

bis zur ehemaligen Parfumerie

Viktorin wurden bereits verkauft.

Wer mit offenen Augen

durch Stadlau geht, dem werden

öfter offensichtlich unbewohnte

alte Straßenhäuser auffallen,

nirgends Vorhänge, die

Vorgärten ungepflegt, mit über-

quellenden Postkästen. Auf

Nachfrage bestätigt der BV-

Stellvertreter Karl Gasta der

dbz, dass es in letzter Zeit zu einigen

Eigentümerwechseln gekommen

ist. Das sind wahrscheinlich

die “nächsten Kandidaten”.

Dieses Problem ist nicht auf

Stadlau begrenzt, überall in den

ehemaligen Marchfelddörfern

oder auch am Kagraner Anger

müssen alte Bauten weichen

und mit ihnen oft auch Bäume,

die dann durch große Neubauten

und pflegeleichtes Grün ersetzt

werden, natürlich nicht

zur Freude der Nachbarn.

Manchmal ermöglichen die entstehenden

Baulücken kurze Einblicke

in die Hinterhöfe der umgebenden

Gebäude, die man

sonst nicht und schon nach kurzer

Zeit auch nicht wieder sehen

kann. Leider ist die Revitalisierung

betagter Gebäude kein

großes Thema, ein Neubau

kommt oft billiger und die Nachfrage

nach zeitgemäßem Wohnraum

ist groß. Also schauen Sie

sich die Rückseiten der Häuser

an, solange noch Gelegenheit

dazu ist!

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

Lebensraum Barbenhäufel

Das „AgendaDonaustadt Plus“ Fenster

Am 24. September von

15-19 Uhr laden aktive BewohnerInnen

der Neuen

Lobau zum „Krautfunding-Fest“

ein! Denn in einem

Garten am Barbenweg,

nahe der U2-Station

Donaustadtbrücke, entsteht

eine neue Bildungswerkstatt

mit buntem

Programm: von gärtnern

und Kochkursen bis hin zu

Yogastunden soll hier

bald vieles möglich sein.

Kommen Sie zum Fest,

feiern Sie mit und informieren

Sie sich! Kosten

Sie von der Bio-Kraut-Suppe

und unterstützen Sie

die vielfältigen Bildungsinitiativen!

Der Garten am Barbenweg

liegt am Mühlwasser und hat

auch einen eigenen Steg. Er ist

groß genug für viele Projekt-

Ideen und wenn die U-Bahn vorbei

fährt spürt man, wie sich

hier die Urbanität Wiens mit

dem Grüngürtel der Donaustadt

treffen. Dieser Garten, das „Barbenhäufel“,

soll zukünftig zum

Gärtnern, Kochen, Spielen, und

vielem mehr, aber vor allem

zum voneinander Lernen dienen.

Die Agendagruppe Barbenhäufel

veranstaltet das Krautfunding-Fest,

um NachbarInnen,

DonaustädterInnen und Interessierten

aus der ganzen Stadt ihren

Garten, ihre Projekte und ihre

Bildungsangebote vorzustellen!

Kommen Sie am 24. September

zu buntem Programm &

Information am Barbenhäufel,

Barbenweg 1A:

•Informieren Sie sich über

das Projekt Bildungswerkstatt:

Vielleicht werden Sie hier bald

einen Kurs besuchen oder einen

anbieten ...?

•Genießen Sie das Ambiente

des wunderschönen Gartens mit

Steg am Mühlwasser – hier kann

und soll man die Seele baumeln

lassen!

•Lernen Sie noch weitere interessante

Initiativen der Gegend

kennen – die Donaustadt

bringt tolle Projekte hervor! Unterstützen

Sie nach Lust und

Laune jene Projekte, die Ihnen

besonders sympathisch sind,

mit Ihrer Spende.

•Lauschen Sie der Musik von

Alpine Dweller und Lions&Thieves

- Live-Musik unplugged.

•Kosten Sie die Krautsuppe

und verschiedene Hülsenfrüchte

sowie andere Köstlichkeiten

der Gartenküche.

Auch das Ökosoziale Forum

Wien und die Umweltberatung

Wien werden vor Ort sein und

die Vielfalt von „Linse, Bohne &

Co“ vorstellen. „Nachhaltige

Entwicklung beginnt auch am

Teller! Die Lebensmittelproduktion

verursacht viel an CO2, daher

ist es wichtig, regionale, biologische

und saisonale Lebensmittel

zu verwenden und Fleisch

hin wieder durch hochwertiges

Eiweiß aus Hülsenfrüchten zu

ersetzen. Die Bildungswerkstatt

Barbenhäufel ist hier sicher ein

wichtiges Instrument um zu lernen,

zu entwickeln und Neues

zu gestalten – für eine nachhaltige

Donaustadt!“, so Gemeinde-

rat Josef Taucher (Agendabeauftragter

Donaustadt).

Das Projekt Lebensraum Bar-

www.han-reich.at

benhäufel wird ein Ort

sein, an dem das Wissen

engagierter Laien und

Profis weitergegeben

wird, an dem sich Aktive

selbst weiterbilden und

voneinander lernen, miteinander

diskutieren

oder einfach nur mit der

Seele baumeln können.

Wie man sich abseits der

Supermärkte mit gesunden

Lebensmitteln versorgen

kann und wie viel

Spaß es macht, diese

auch selber zu verarbeiten

– das sind Themen,

die bei der Bildungswerkstatt

Barbenhäufel im Fokus

liegen.

Mehr Infos zum Projekt und

zum Fest: facebook.com/Barbenhaeufel

Allergieberatungstag

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am Tag der Veranstaltung

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26. September in Groß-Enzersdorf

13.30 - 17.30 Uhr, Anmeldung unter: 02249/28 887

Dr. Anton-Krabichlerplatz 6, Groß-Enzersdorf www.luksche.at


Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

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Sicher ist sicher: Unsere neue Grätzelpolizei

Oberst Peter Filipsky, GrI. Petra Duschek, BV Nevrivy, Stadthauptmann

Mag. Klaus Schachner GrI. Bernhard Janku, GrI.

Thomas Roschitz, GrI. Gerhard Paier, GrI. Diethmar Ehringer,

Sicherheitskoordinator BzI. Markus Müller

Die Donaustadt wächst in allen

Bereichen. In den nächsten

zehn Jahren ist mit einem prognostizierten

Bevölkerungswachstum

von 27 Prozent zu

rechnen. Das macht uns zum am

schnellsten wachsenden Bezirk

in ganz Österreich. Während wir

im Wohnbau darauf achten, ein

adäquates aber ebenso schonendes

Wachstum zu erzielen,

so ist im Bereich von Schulen

beispielsweise ein schnelleres

Wachstum erwünscht: dem tragen

wir mit zwei neuen Schulcampussen

in der Berresgasse

und der Attemsgasse Rechnung.

Auch im Bereich der Sicherheit

hält die Donaustadt mit der Entwicklung

Schritt und erhält nun

acht eigene GrätzelpolizistInnen.

Dies sind BeamtInnen – eine

pro Polizeinspektion – die

speziell für die diversen Anliegen

der BewohnerInnen zur Verfügung

stehen. Sie sind eigens

dafür freigestellt, sich um die

Anliegen der Menschen zu kümmern,

ihnen zuzuhören, ihnen

Informationen zu geben und gemeinsam

mit den BürgerInnen

und den zuständigen Stellen der

Stadt und des Bezirks an Lösungen

zu arbeiten. Damit wird gewährleistet,

dass auch Themen

behandelt werden können, die

nicht in den unmittelbaren Polizeibereich

fallen. Dafür werden

junge wie erfahrene KollegIn-

nen eigens ausgebildet um aktiv

auf die Menschen zuzugehen.

Sie werden Schulen, Firmen und

Vereine, aber auch Wohnhausund

Parkanlagen besuchen und

engen Kontakt zu den Dienststellen

halten.

Erwähnen möchte ich aber der

Vollständigkeit halber auch,

dass die Kriminalstatistik im vergangenen

Jahr um zehn Prozent

gesunken ist – während die Bevölkerung

in der gesamten

Stadt um zwölf Prozent zugenommen

hat. Auch die Zahl der

Anzeigen ist dementsprechend

gesunken.

Doch nicht alles lässt sich in Zahlen

erfassen: Mehr Polizei ist unerlässlich

für das subjektive Sicherheitsempfinden.

Wo es

punktuelles Gefühl von Unwohlsein

gibt, wie bei zuwenig beleuchtetem

Grund oder einsamen

Bahnstationen etwa, wird

erhöhte Polizeipräsenz im unmittelbaren

Lebensumfeld positiv

wirken. Daher werden die

GrätzelpolizistInnen einfach erreichbar

sein, und stark in Zeitungen

und den sozialen Medien

propagiert werden. Selbstverständlich

gibt es auch direkt

in den Polizeiinspektionen die

Möglichkeit, mit ihnen persönlich

zu sprechen. Ist eine Beamtin

einmal nicht im Dienst, wird

laut Polizei auch nicht der Bürger

noch einmal anrufen müssen,

sondern es erfolgt ein Rückruf.

Diese bürgerfreundliche Verwaltung

können interessierte DonaustädterInnen

am 27. September

hautnah erleben und die

Menschen und BeamtInnen kennenlernen,

die für uns alle im Bezirk

Hilfe und Sicherheit garantieren.

Ein großes Danke dafür!

Am Sicherheitstag ermöglichen

alle Blaulichtorganisationen

(Rettung, Feuerwehr, Polizei)

von 9 bis 14 Uhr im Hannah-

Arendt-Park in der Seestadt Aspern

einen Blick hinter die Kulissen.

Aber auch die MA48 – Abfallberatung

oder die MA55 –

Bürgerdienst stehen Rede und

Antwort. Um 10:15 und 11:45 Uhr

gibt es darüber hinaus die Polizeihundeshow,

eine Sicherheitsrallye

und viel Spannendes mehr

für Kinder und Erwachsene. Es

würde mich freuen, Sie zu sehen!

Ihr

Ernst Nevrivy

Sicherheitstag, 27.9. von 9 bis 14

Uhr im Hannah-Arendt-Park,

Seestadt Aspern

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

Noch immer keinen „Schuldigen“ gefunden

DonaustädterInnen mussten diesen Sommer besonders unter Geruchsbelästigung leiden

Die Donaustädter sind es ja

schon fast gewohnt, dass es in

der heißen Jahreszeit allerorts

zum Himmel stinkt (die dbz berichtete).

Doch diesen Sommer

liefen in der dbz die Telefone

heiß. Zahlreiche LeserInnen beschwerten

sich über massive

Geruchsbelästigung. Trotz fieberhafter

Suche wurden bis dato

aber noch keine konkreten

Schuldigen gefunden.

Eines aber ist fix: Es gibt sicher

nicht nur einen Verursacher für

die massive Belästigung.

Laut dem Bezirksvorsteher werde

aber dann durchgespült,

wenn eine Geruchsbelästigung

auftritt. Die Stadt Wien habe zu

diesem Zweck Apparate zu Geruchsmessungen

im Kanal angebracht.

Mit einem ganz anderen Gestank

müssen sich BewohnerInnen

von Aspern und Essling, so

auch der Seestadt abfinden.

Hier steigt den AnrainerInnen

weniger ein chemischer als ein

fauliger Gestank in die Nase. Allerdings

gibt es auch hier Geruchüberlagerungen.

Dass einer der vermuteten Verursacher

die Kompostieranlage

in der Lobau sein könnte, weist

der Bezirksvorsteher aber zurück:

„Dann müsste die Geruchsbelästigung

ja ständig auftreten.“

Bleiben nur die Bauern,

die die umliegenden Felder düngen.

Den geplagten DonaustädterInnen

bleibt ein kleiner Trost: Der

Sommer ist vorbei und so sollte

auch demnächst der Gestank

verschwinden – bis zum nächsten

Sommer.

Mit beißendem, chemischen Gestank

mussten sich vor allem AnrainerInnen

von Neu Kagran,

Hirschstetten und Stadlau abfinden.

Hier soll der Kanal

schuld sein. „Die Donaustadt ist

ein sehr flacher Bezirk und der

Kanal hat deshalb stellenweise

ein zu geringes Gefälle“, sagt BV

Nevrivy auf Anfrage der dbz.

entgeltliche Einschaltung

23.–25.

September

2016

Ehrenschutz: Bürgermeister Dr. Michael Häupl

BV Ernst Nevrivy

Abg. NR Ruth Becher

Vergnügungspark

Verkaufsstände

Kulinarisches

Shows

Bühnenprogramm

Ein Fest

für die

ganze Familie

24. September

DIE

MIETER

VEREINIGUNG

. A T

W W W . E F F E N B E R G H C

Verein Donaustädter Sport- und Kulturwochen, 1220 Wien, Donaufelder Strasse


Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

7

Uns ist kein Schaden zu groß!

Die Autoklinik macht´s wieder gut

Das engagierte, kompetente und freundliche Team steht

Ihnen mit Rat und Tat zu Seite.

Egal ob ihr Fahrzeug alt, neu

oder ein liebevoll gehegter und

gepflegter Oldtimer ist. Wenn

einmal etwas passiert, sei es

(nur) ein kleiner Kratzer oder

ein größerer Schaden, will man

die Reparatur nur von den Besten

durchführen lassen. Und

wer ist da besser geeignet als

der seit Jahrzehnten bewährte

KFZ Betrieb Autoklinik in Großhofen?

Der familienfreundliche Betrieb

besteht seit 1987. Gegründet

von Vater Erich Müller, hat vor

fünf Jahren der Junior Mario

Müller den Betrieb übernommen

und seit drei Wochen steht

auch schon die dritte Generation

in den „Startlöchern“: Ein

strammer Stammhalter erblickte

das Licht der Welt.

Autos liegen der Familie Müller

im Blut: Bereits im zarten Alter

von sieben Jahren packte Erich

Müller die Sammelleidenschaft.

Diese hat ihn bis jetzt nicht losgelassen.

Heute nennt er ein

2.000 m2 großes privates Oldtimermuseum

sein Eigen.

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Betrieb auch an Bekannte

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erster Stelle. Georg Wichand,

Bgm. von Großhofen

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

KinderärztInnen dringend gesucht!

Offene Kassenstellen in Donaustadt und Groß-Enzersdorf

Eltern kennen das: Das Baby

oder das Kind hat Fieber, hustet,

ist krank. Der nächste Weg

führt zum Kinderarzt. Doch das

ist nicht so einfach: Es gibt zuwenig

KinderärztInnen. Sowohl

in der Donaustadt als auch im

angrenzenden Groß-Enzersdorf

sind Kassenstellen für FachärztInnen

für Kinder- und Jugendheilkunde

unbesetzt.

In der Wagramer Straße ging

Dr. Minarik mit 1. Juli in Pension.

Ihre Praxis ist genauso verwaist

wie die der Groß-Enzersdorfer

Kinderärztin. In der Seestadt,

wo viele Familien mit Kindern

wohnen, wurde eine neue Planstelle

für eine/n KinderärztIn mit

Kassenvertrag geschaffen.

Doch diese konnte trotz dreimaliger

Ausschreibung – die erste

fand bereits Anfang 2015 statt –

bisher nicht besetzt werde. Die

letzte Bewerbungsfrist endete

am 31. August. Mittlerweile gibt

es eine private Kinderärztin in

der Seestadt.

In Großenzersdorf hat sich eine

Bürgerinitiative formiert, ein

Netzwerk von Menschen, die einen

neuen Weg beschreiten

wollen und versuchen, eine gemeinsame

Lösung mit der Gemeinde

und der Ärztekammer

zu finden. Es gibt 1.200 potentielle

PatientInnen unter 12 Jahren

alleine in der Großgemeinde

und zusätzlich das Einzugsgebiet

des Marchfelds und von

Essling. Potentiellen BewerberInnen

wird Unterstützung bei

der Suche nach Ordinationsräumlichkeiten

und Wohnmöglichkeiten

angeboten. Die bisherige

Ärztin und ihre Sprechstundenhilfe

würden mit Rat und Tat

zur Seite stehen, leider bis zum

jetzigen Zeitpunkt ergebnislos.

“Wohin soll ich mit meinem Baby

jetzt gehen, ich kann nicht

immer weit fahren und dann

stundenlang warten”, klagt eine

besorgte Mutter der dbz.

Die kleinen PatientInnen aus

dem Wiener Umland können

auch nicht einfach in die Donaustadt

ausweichen, da es auch

hier zuwenige Kassenärzte gibt,

die teilweise auch keine neuen

Dr. med.

Praxis wegen Pensionierung geschlossen!

Kinderarzt

Leider kein Einzelfall

PatientInnen mehr annehmen.

Und in der anderen Richtung

gibt es im ganzen Bezirk Bruck

an der Leitha bis Hainburg nur

einen Kinderarzt!

Wo liegen die Ursachen für dieses

Problem? Von den Kassenärzten

wird einerseits der hohe

bürokratische Aufwand und andererseits

das Honorar kritisiert.

Für eine normale Ordination bekommt

der Kassenarzt acht Euro

(nach Steuern), dafür macht

er eine normale Untersuchung,

stellt eine Diagnose und bespricht

eventuelle Therapien.

Die Ärzte fordern deshalb realistischere

Honorarpositionen in

den kassenärztlichen Verträgen.

Kein Wunder, dass es viele Ärzte

vorziehen, eine Wahlarzt- oder

Privatordination zu eröffnen,

wo die Verdienstmöglichkeiten

doch wesentlich besser sind.

Hier ist die Behandlung vom Patienten

zu bezahlen und kann

dann bei der Krankenkasse zur

Rückerstattung eingereicht

werden. Man erhält aber nur einen

Teil des bezahlten Honorars

zurück. Allerdings können sich

Familien mit mehreren Kindern

oder Alleinerziehende das oft finanziell

nicht leisten.

Laut Liste der Ärztekammer gibt

es im 22. Bezirk neun Kassenärzte

und vier Wahlärzte. Zwei Kassenstellen

sind unbesetzt. Er

schwerend kommt hinzu, dass

auch über eine Ausweitung der

Öffnungszeiten und verpflichtende

Wochenenddienste der

Kassenärzte diskutiert wird (abwechselnd,

ähnlich dem System

bei Apotheken).

Auch bei den geplanten Primärversorgungszentren

soll ein

Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde

dabei sein. Ein

solches Zentrum ist ja auch

schon seit längerem in der Donaustadt

geplant. Die dbz hat

bei der Wiener Ärztekammer

nachgefragt und die Auskunft

erhalten, dass derzeit Verhandlungen

mit dem Vermieter laufen,

Bewerber gibt es bereits. Es

bleibt also abzuwarten, ob sich

in nächster Zeit etwas an der angespannten

Ärztesituation ändern

wird.

FAHRSCHULE

Wir bringen Dich in Fahrt!

e-mobil mit Skarabela

Sind Verbrennungsmotoren

bald schon Geschichte? DI(FH)

Niko Skarabela von der Fahrschule

Skarabela hat gemeinsam

mit der Landesinitiative

von eco-plus (e-mobil in NÖ)

im Juni 80 SchülerInnen des

Gymnasiums Groß-Enzersdorf

die e-Mobilität in Theorie und

Praxis anschaulich präsentiert

und alle Vorteile nähergebracht;

Probefahrt inklusive.

Die Jugendlichen waren elektrisiert.

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

9

Hitzige Debatte um Berresgasse

Bezirksparlament beschließt Flächenwidmung für Großwohnprojekt

Da schlugen wieder die Wogen

im Donaustädter Bezirksparlament

hoch: Bei der Bezirksvertretungssitzung

am 14. September

stand diesmal der Flächenwidmung-

und Bebauungsplan

für das geplante neue Stadtviertel

an der Hirschstettner Berresgasse

auf der Tagesordnung.

ÖVP und FPÖ sprachen sich vehement

gegen das geplante

Projekt aus. Ihr Argument: Das

Projekt würde eine zu dichte

Verbauung vorsehen, es wären

zu wenig Sport- und Grünflächen

vorgesehen und es würde

vor allem an Infrastruktur mangeln.

Prinzipiell mit dem Projekt einverstanden

zeigten sich die Grünen.

Die Wiener Grünen vertreten

ja schon seit geraumer Zeit

den Standpunkt, besser in die

Höhe zu bauen, damit möglichst

wenig Grünfläche verloren geht.

Voraussetzung für sie ist allerdings

nur eine entsprechende

Anbindung an das Öffi-System.

Eine Anbindung, so etwa eine

Straßenbahn-Linie mit Niederflur

sei geplant, so der Vorsitzende

des Bauausschusses, BR

MMag. Josef Guttmann (SPÖ).

Infrastruktur sei ausreichend

vorgesehen. So soll in das neue

Stadtviertel ein Bildungscampus

einziehen.

Wie die dbz berichtete, soll

an der Berresgasse in Hirschstetten,

zwischen der Ziegelhofstraße

und Quadenstraße, ein

neues Stadtviertel entstehen.

Nach den letzten Plänen sind

hier neben 2.500 bis 3.000 Wohnungen

auch Büros, Nahversorger,

Freizeiteinrichtungen sowie

Einrichtungen sozialer Infrastruktur,

wie ein Bildungscampus

mit Schule und Kindergarten,

vorgesehen.

Nach Info-Veranstaltungen

für AnrainerInnen wurde das

Projekt 2015 überarbeitet. Auch

die Anzahl der Wohnungen wurde

reduziert.

Der Antrag wurde schließlich

mit den Stimmen der SPÖ und

der Grünen angenommen. Auf

Wunsch der FPÖ wurde die Abstimmung

namentlich durchgeführt.

Nun muss noch der Wiener

Gemeinderat das Projekt absegnen.

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Bezirksrundschau

der

dbz

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

Buch-

Tipp!

Kaisermühlen

Rettung in letzter Minute

Glück im Unglück hatte ein 39-Jähriger am 14. Sepember.

Praktisch im letzten Moment wurde er nach einem Badeunfall

auf der Donauinsel von Zeugen aus dem Wasser gezogen.

Der Unfall ereignete sich im Bereich der Sunken City nahe der

Reichsbrücke. Zeugen zufolge soll der Mann nicht ganz nüchtern

gewesen sein, als er sich ins Wasser wagte.

“Der Mann dürfte ein bis zwei Minuten unter Wasser gewesen

sein”, sagte die Sprecherin der Berufsrettung. Ein Rettungswagenteam

mit einem Notarzt behandelte den Verunglückten,

der intubiert und beatmet werden musste, an Ort

und Stelle, ehe er in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Die

Situation sei durchaus lebensbedrohlich gewesen, meinte

die Sprecherin. Der 39-Jährige wurde von der Berufsrettung

Wien notfallmedizinisch versorgt und anschließend in ein

Spital gebracht.

Kundenservice Donaustadt

22, Donauzentrum (Ärztezentrum)

Donaustadtstraße 1, 5. Stock

Telefon: (01) 501 95-28710

Kundenservice Stadlau

22, Langobardenstraße

U2 Station Donauspital

Telefon: (01) 501 95-28720

Rat und Hilfe

im Trauerfall

Rund um die Uhr erreichbar

Telefon: (01) 501 95-0

www.bestattungwien.at

Unterwegs zwischen

Wien und Bratislava

der dbz -Buchtipp von Silvia Kobsik

Reisen bildet und erweitert den Horizont,

das ist klar. Dass sich auch (Kurz-)Reisen

und Ausflüge vor die Haustüre lohnen,

zeigt das Buch verlockend auf. Schon das

Inhaltsverzeichnis zieht eine/n rein: Das

erste Kapitel heißt „Land der Felder und

Flüsse – Wahnsinn, wie viel Platz hier ist!“

Genau, denke ich, das ist das Marchfeld.

Das nächste Kapitel ist „Schlachtenlärm

und Funkenflug“. Wieder schießt mir

durch den Kopf: Wie passend zur Schlacht um Napoleon. Dann

sorgt „Schlaraffenland für Gemüsefans“ für sofortige Assoziationen.

Das waren bis jetzt nur drei Kapitelüberschriften und

schon lässt mich das Buch nicht mehr los. Beim Durchblättern

fallen mir die vielen grünen Infokästchen mit Adressen positiv

auf. Beim Schmökern im Text merke ich schnell: Sehr interessant

und lesenswert! Detaillierte Routenbeschreibungen von

Rad- und Wanderwegen vervollständigen die Informationen

und machen Lust aufs Fortfahren.

Einiges, was im Buch beschrieben ist, kennt man, manches wird

in Erinnerung gerufen, vieles ist neu. Der Untertitel des Buches

„Genussvoll durch Marchfeld und Donauauen“ trifft nicht nur

auf das Unterwegssein zu. Genussvoll ist auch die Lektüre des

Buches!

Christina Rademacher

Unterwegs zwischen Wien und Bratislava

Pichler Verlag, 2016, 160 Seiten, € 19,90

ISBN: 978-3-85431-721-0

Die dbz verlost fünf Exemplare dieses Buches! Schicken Sie

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Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

11

Kurven, die unter die Haut gehen

Die neuen Modelle, Mercedes GLC Coupé und C-Cabrio bei Mercedes Winterleitner

Anlässlich ihres Oktoberfestes

am 16. und 17. September präsentierte

das Team von Mercedes

Winterleitner mit Firmenchef

Ing. Johann Winterleitner

den zahlreich erschienenen BesucherInnen

das neue GLC Coupé

und das C-Cabrio. Der neue

GLC ist ein zuverlässiger und kultivierter

Begleiter in allen Situationen

des Lebens: zeitlos, modern,

progressiv. Als erstes Midsize-Sport-Utility-Coupé

von

Mercedes Benz fasziniert der

GLC mit einer Kombination von

SUV und Coupé-Elementen.

Bei den Cabrio-Fans sorgte das

neue C-Cabrio für großes Interesse.

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Firmenchef Ing. Johann Winterleitner mit Gattin (Mitte)

und Mitarbeiter Gerhard Kupfer (li.) und Claus Glück

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Zahlreiche BesucherInnen kamen, um das C-Cabrio und das

neue GLC Coupé zu bewundern.

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dbz-Veranstaltungskalender

Tag der offenen Tür in der Tamariske

am 13. Oktober von 14-18 Uhr erwartet Sie ein informativer

Nachmittag inklusive Hausführung und genügend Zeit, um

alle Ihre Fragen zu beantworten.

Zschokkegasse 89, 1220 Wien

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Matineen im Gartenbaumuseum

Am 9. Oktober um 10.30 Uhr und um 12 Uhr hören sie die

Donaustädter Künstlerin und Muse Momo Mosso. Voranmeldung

unter Tel. 01 4000-8042 ist erforderlich, der Eintritt

ist frei!

Österr. Gartenbaumuseum, Siebeckstr. 14

Stadlauer Bauernmarkt

jeden Freitag von 8-13 Uhr abwechselnd im Stadlauer Park

zwischen altem Bahnhof und Post und auf der Piazza

Star22, dem Innenhof vor dem Merkur. Die nächsten Termine

im Stadlauer Park sind der 23. September und der 7. und

21. Oktober. Die Termine auf der Piazza sind der 30. September

und der 14. und 28. Oktober.

Lange Nacht der Museen

am 1. Oktober 2016. Aus der Donaustadt beteiligen sich das

Bezirksmuseum Donaustadt (Kagraner Platz 53+54), das

Elektronikmuseum (Donaustadtstraße 45), das Erste Wiener

Schulmuseum (Breitenleer Straße 263), das Museum

Aspern-Essling 1809 (Asperner Heldenplatz 9) und das

Gartenbaumuseum (Siebeckstr. 14)

Flohmarkt Pfarre Aspern

am 8. Okt. von 8-17 Uhr und am 9. Okt. von 9-12 Uhr.

Asperner Heldenplatz

Flohmarkt Pfarre Essling

Samstag, 15. Oktober 2016, 9-17 Uhr

Sonntag, 16. Oktober 2016, 9-12 Uhr

Herbstflohmarkt der Pfarre Stadlau

am 15. Oktober von 8-17 Uhr und am 16. Oktober von 9-16

Uhr. Die große Auswahl auf über 600m2 und die gute Verpflegung

haben sich schon lange herumgesprochen! Hier

finden Sie getrennte Abteilungen für Damen-, Herren- und

Kinderbekleidung, Spielwaren, Porzellan und Küchenutensilien,

Elektrowaren, Bücher und vieles mehr! Bestimmt ist

auch etwas für Sie dabei!

Pfarre Stadlau, Gemeindeaugasse 5

Stadlauer Kirtag

vom 23. bis 25. September. Musikprogramm Freitag: Omega

Music, Flo`s Bros, DJ-Line; Samstag: Red Biker Corso, Omega

Music, Omega Music – ABBA Show, Wiener Wahnsinn

Sonntag: 16er Buam, Omega Music, DJ-Line.

Herbstfest am Bauernhof

am 2. Oktober von 11-22 Uhr Veganes - Steckerlfisch -

Fleischiges - Herbstmarkt - Ponyreiten - Bauerngolf - Livemusik

- Stallführungen im Ökozentrum Lobau & Kleine Stadtfarm,

Naufahrtweg 14 + 14A

Grenzwanderung: Wo die Donaustadt beginnt

am Samstag, 8. Oktober 14 Uhr. Noch wie war es so leicht,

an die Grenzen zu gehen: an die Grenzen der Donaustadt

nämlich. Am 8. Oktober führt Wolfgang Freitag die Wiener

Stadtgrenzen entlang von Süßenbrunn zur Invalidensiedlung

– und erzählt davon, was sich dort findet: wo die Nordbahn

in den Osten führt und die Ostbahn in den Norden;

was eine Beschussanlage ist; oder was es mit dem Wienerwald

Nordost auf sich hat. Treffpunkt: die Schnellbahnstation

Süßenbrunn. Beginn 14 Uhr. Länge: etwa 12 Kilometer.

Gutes Schuhwerk und Mitnahme von Verpflegung dringend

empfohlen, da es entlang der Strecke keinerlei Versorgungsmöglichkeit

gibt. Die Wege sind gut begehbar, aber nicht

durchgängig kinderwagen- oder rollstuhlgerecht. Anmeldung

bis 5. Oktober unter wolfgang.freitag@diepresse.com

Kontroverse im Kotter

am 30. September um 19.30 Uhr: „Wie viel DIREKT verträgt

Demokratie?“ Hierzu diskutieren je ein Vertreter der politischen

Parteien des Gemeinderates von Groß-Enzersdorf untereinander

und mit dem Publikum. Gerade die jüngsten Ereignisse

in Europa und der Welt werfen die Frage auf: Wo

steht Groß-Enzersdorf? Diskutieren Sie mit! Moderation:

Christian Stadler.

Kaiser-Franz-Josef Straße 2, Groß-Enzersdorf


dbz-Veranstaltungskalender

Kulturfleckerl Essling

Calypso, Latin. Swing am 23. September um 19 Uhr mit

The Hep Giants

Irish Funk am 30. September um 19 Uhr mit ZUND

Junge Talente der Musikschulen Alt Erlaa und Liesing am

7. Oktober um 19 Uhr

Die Beatles – im neuen Kleid!; am 15. Oktober um 19 Uhr

mit The Fools on the Hill

Jazz/Hardpop am 22. Oktober um 19 Uhr mit dem Andi

Weiss Quintett

Zählkarten für diese Veranstaltungen bestellen Sie per Mail

an reservierung@kulturfleckerl.at oder Tel. 01/774 80 72

Esslinger hauptstraße 96

Kleintierschau in den Blumengärten

Wiener Donaustadtschau am 8. und 9. Oktober jeweils von

8-17 Uhr im Glashaus der Blumengärten. Gezeigt werden Kaninchen,

Geflügel, Tauben, Meerschweinchen und Chinchilla,

es finden auch Sonderschauen statt. Auf die kleinen BesucherInnen

wartet ein Streichelzoo. Für Kinder ist der Eintritt

frei!

Quadenstraße 15

Für unsere kleinen LeserInnen

Der Kasperl ist wieder da!

am 15. Oktober um 10 Uhr

in der Erzherzog Karlstraße 169

am 16. Oktober um 10.30 Uhr

in der Donaufelder Str. 259

Vortrag demenzielle Erkrankungen

Information für (pflegende) Angehörige, am 6. Oktober um

16 Uhr im Pensionistenwohnhaus Tamariske zum Thema

“Umgang mit demenziell beeinträchtigten Menschen”. Information

aus der pflegerischen Praxis mit anschließender

Diskussionsrunde. Zschokkegasse 89,

Ausstellung bei Wohnpartner Wien

ab 20. Oktober finden Sie von Musik inspirierte Acrylbilder,

Skulpturen und Arbeiten von Ulrike Schuschnig.

Rennbahnweg 27/3/R2












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Veranstaltungen im Kotter

Studenten der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, zeigen

an vier Abenden die Entwicklungsgeschichte Hollywoods

(Alle Filme in englischer Originalsprache!)

1. Abend am 5. Oktober um 19.30 Uhr: Einführung mit Filmausschnitten

2. Abend am 19. Oktober um 19.30 Uhr: Thema „der Gangsterfilm“

mit „Scarface“ (1932).

Otto Steffl liest Heinrich Heine im Kotter mit Musikbegleitung

am 7. Oktober um 19.30 Uhr, Unkostenbeitrag 10,- €

FILMKLUB am 13. Oktober um 19.30 Uhr: Die Glücksjäger

(1989) in memoriam Gene Wilder;

A Tribute to Georg Danzer: Das Trio Peter Dollack erweist

dem großen Musiker die Ehre, am 21. Oktober um 19.30 Uhr,

Unkostenbeitrag 10,- € .Reservierung und Auskunft:

kultur-im-kotter@gmx.at oderTel. 0664 365 9117

Kaiser-Franz-Josef Straße 2, Groß-Enzersdorf




Monat der SeniorInnen in der Donaustadt

Freitag, 30. September 11-17 Uhr, Tag der offenen Tür in der

Casa Kagran, Rennbahnweg 52

Freitag, 7. Oktober 10-17 Uhr,Tag der offenen Tür im Caritas

Plegewohnheim St. Teresa, Erzherzog-Karl-Str. 129b

Freitag, 7. Oktober 2016, 14-16 Uhr, Leben in einer betreuten

Seniorenwohngemeinschaft, eingebettet in eine Hausgemeinschaft,

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im dbz-Blitz lichtgewitter


Buntes Treiben am 17. September in der Seestadt: Auch wenn der Wettergott nicht so wirlkich mitspielen wollte, ließen sich

zahlreiche SeestadbewohnerInnen und Gäste ihr Straßenfest in dem neuen Stadtteil nicht entgehen.

Ab 13 Uhr verwandelten lokale UnternehmerInnen, Seestadtinitiativen und Talente in Kooperation mit aspern shopping die Maria

tusch-Straße nicht nur in einen Marktplatz, sondern auch in eine Bühne, Atelier, Werkstadt und Spielplatz. Die Palette reichte von Kunst

und Kultur über Shopping bis hin zu Gesundheit.

Aber auch die kleinen BesucherInnen kamen nicht zu kurz. Für sie gab´s ein eigenes Kinderprogramm. Den abschluss des tollen Programmes

bildete ab 16 Uhr 30 der Donaustädter Jazz und Genusstag mit großartiken Jazzacts am Hanna Arendt Platz.

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im dbz-Blitz lichtgewitter


Von Bisamberg nach Stockerau: Am 5. September übersiedelte das Team des Landgasthauses Bisamberg mit den Wirtsleuten,

der Familie Gasthuber, an der Spitze in ein neues Lokal in Stockerau. In gewohnter Gastlichkeit und mit hervorragender Küche

servieren nun die „Gasthuber´s“ – so auch der Name des neuen Restaurants – ihre Spezialitäten auf den Bahnhofsplatz 9 in Stockerau.

Neben exzellenten Speisen „servieren“ die „Gasthuber´s“ auch kulturelle Schmankerln. Auf der hauseigenen Bühne im großen

Veranstaltungssaal werden heimische Größen der Musik- und Kabarettszene, wie die Stehaufmandln, Gernot Rudle, Nina Hartmann

und viele andere für Unterhaltung sorgen. (Lesen Sie dazu auch unsere Veranstaltungsseite s.12)

Der Veranstaltungssaal ist auch bestens geeignet für Ihr persönliches Fest, wie Hochzeiten, Geburtstage und Ähnliches. Aber

auch an Weihnachts- und Betriebsfeiern kann man nicht früh genug denken! Fotos: Familie Gasthuber (links), das Team der Küche

mit Chefkoch Joachim Gasthuber.


im dbz-Blitz lichtgewitter


Bereits zum 6. Mal öffneten am Sonntag, 11. September zahlreiche gewerbliche und private BesitzerInnen ihre Höfe innerhalb der

historischen Stadtmauer in Groß Enzersdorf. KünstlerInnen aus Groß Enzersdorf und Umgebung boten ein abwechslungsreiches

Programm aus allen Bereichen der Musik, bildenden Kunst und Literatur. Aber nicht nur für Unterhaltung der großen BesucherInnen

war gesorgt. Auch die Kleinen hatten ihren Spaß. Und zu dem kulturellen Ohren- und Augenschmaus gab´s auch kulinarische

Köstlichkeiten.

Der Tag des Kindes war ein großartiges Fest auf dem Sparefroh

Spielplatz im Donaupark – mit Stadträtin Ulli Sima und Stadtrat

Michael Ludwig! Großer Dank den Kinderfreunden für die tolle

Veranstaltung!

Wie jedes Jahr veranstalteten die Kinderfreunde – heuer am 11.

September – in allen Bezirken Feste mit viel Spiel und Spaß für

die ganze Familie. In der Donaustadt fand das Spielefest wieder

im Donaupark beim Sparefroh-Spielplatz statt. Gleich im Anschluss

gab´s wieder einen Donauparklauf, an dem zahlreiche

Kinder und Jugendliche teilnahmen.

Foto: Abg.z.NR Ruth Becher, BV Ernst Nevrivy, Stadtrat Michael

Ludwig und Staatssekretärin Muna Duzdar.

Im Rahmen der schon traditionellen Donaustädter Weintage

Anfang September wurden auch wieder einige Liebhaber des

gegorenen Rebensaftes zum Weinritter geschlagen. Heuer unter

den frisch gebackenen Weinrittern: Der Seniorchef des beliebten

Stadlauer Vorstadtbeisels „zum Selitsch“ Ecke Konstanziagasse

/ Gemeindaugasse, Leopold Selitsch.

Den Weinritter-Schlag erhielt auch der Geschäftsführer des

Donaustädter Unternehmes da-ka Hausbetreuung, Sebastian

Wilken.

Foto: „Weinritter“ Leopold Selitsch.


im dbz-Blitz lichtgewitter


Zahlreiche wunderschön geschmückte Fahrzeuge zogen heuer wieder beim traditionellen Erntedankfest am Sonntag, dem 18. September

durch die Straßen Asperns. Der Festumzug startete um 14 Uhr und wie immer verteilten die Asperner Kaufleute Süßigkeiten

an die begeisterten kleinen Zaungäste. Aber auch die großen Gäste kamen nicht zu kurz. Für sie gab´s Bier und frischen Sturm, letzterer

ausgeschenkt vom Team von ÖEins, das Restaurant für Genießer in der Seestadt (Foto: re.).

Mit dabei auch wieder ein festlich geschmückter Wagen von Blumen Matous am Siegesplatz 9, am Steuer Inhaberin Tatjana Matous,

die mit ihrem Team Blumen an die Zaungäste verteilte (Foto li.) und natürlich Grabsteine Schwarzer, die diesmal mit einem originellen

Schmuck aus Erdäpfel und Zwiebeln zum Blickfang wurden.

Foto: Auf dem Wagen der Firma Grabsteine Schwarzer: BV Ernst Nevrivy, GR Josef Taucher, Geschäftsführerin Christa Stachowitz,

Hans Freiherr von Wimpffen und Seniorenbeauftrage und Präsidentin des Museumsvereins Aspern Essling Margarete Pelikan (von

li.nach re.) und Pfarrer Georg Stockert (im Vordergrund).

Am Donnerstag, dem 1. September feierte die Pizzeria Portobello in der Seestadt, Maria Tusch-Straße 14 ihren ersten Geburtstag.

Zu dem Fest kamen zahlreiche geladene Gäste, unter ihnen BV-Stv. Karl Gasta und der bekannte Moderator Erich Götzinger (Foto re.

mit Chef Charly Novak). Für die Gäste gab´s Schmankerln vom Feinsten aus der italienischen Küche.

Charly Novak zeigte soziales Engagement und stellte eine Spendenbox für eine in Not geratene Familie auf und ging selbst mit gutem

Beispiel voran.

Foto li.: Pizzeria-Chef Charly Novak mit Gattin und Sohn Andre sowie seinem Team.


18 Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 2/2011 9/2016

Kuriose Ideen, G´schicht´ln und Geschichte

„Wo Wien beginnt“ Teil 1

Serie von Robert Eichert

Der Donaustädter Autor und „Presse“-Redakteur Wolfgang Freitag ist die Wiener Stadtgrenze abgegangen: insgesamt 136 Kilometer.

Was es dabei zu erleben gab, hat er mit herausragender Beobachtungsgabe und hohem Einfühlungsvermögen zu Papier

gebracht. In den nächsten dbz-Serienteilen können Sie nun einige Buchkapitel seiner „Grenzgänge“ (leicht gekürzt) nachlesen,

die den 22. Bezirk betreffen!

„Wo Wien beginnt“ – Eine Erkundung

der Stadt vom Rand

her. Von Wolfgang Freitag:

„Mit Grenzen ist es so eine Sache.

An Grenzen wagt man sich.

An Grenzen geht man. An Grenzen

tastet man sich heran. Und

wenn man endlich dort ist, an

den Grenzen, so richtig direkt

dran? Dann überschreitet man

sie, man bricht sie, man überwindet

sie. Kurz: Grenzen nähert

man sich, um sie im Idealfall

rasch hinter sich zu lassen. Und

auf der Grenze bleiben? Das will

niemand. Ich bin auf der Grenze

geblieben. So gut es eben ging.

Denn die Wiener Stadtgrenze

hält sich nicht immer an Fußläufigkeiten.

136 Kilometer auf der

Grenze heißt oftmals wirklich

„auf“, mitunter jedoch bloß so

nah wie eben möglich. Wobei es

sich viel öfter in die Tat umsetzen

lässt, als ich am Anfang aller

Grenzgang-Dinge gefühlsmäßig

gedacht hätte. Weite Grenzstrecken

im Wienerwald oder auch

im transdanubischen Nordosten

folgen nämlich brav Fuß- oder

Fahrwegen, was die Passion, der

Wiener Grenzgängerei zu frönen,

durchaus breitentauglich

macht. Entsprechend genaues

Kartenmaterial oder, einfacher

noch, GPS-Gerät in die Hand genommen,

und es kann schon losgehen.

Und was ist dann dort zu finden?

Wie kein anderer Raum der Metropole

ist das Grenzland einem

steten und derzeit noch beschleunigten

Wandel unterworfen

sind. Die Folge: Hier kommt

zusammen, was so nicht zusammengehört.

Die Mülldeponie,

einst in einem Weitdraußen an-

gesiedelt, sieht sich plötzlich

von Wohnbauten umringt, die

Schießstätte von neuen Anrainern

angefeindet. Ungeliebte,

laute, stinkende oder sonst wie

unangenehm auffällige Funktionen,

aus gutem Grund ins städtische

Off ausgelagert, rücken mit

einem Mal in eine Art periphere

Mitte, neue Bedürfnisse geraten

mit alten Rechten in Konflikt.

Und es ist nur scheinbar Willkür,

wie da an den Wiener Stadtgrenzen

Modernität und Ruin,

Aufstieg und Untergang, Hochtechnologie

und Natur durcheinandergewirbelt

werden. Das ist

kein Zufall, das ist die ewige Geschichte

vom Werden und Vergehen

an den Rändern der

Stadt. Wer etwas über die Zentren

erfahren will, muss an die

Ränder gehen. Dieses Buch ist

eine Einladung an seine Leser,

ein Stück Weges mitzugehen,

einmal länger zu verweilen,

dann wieder nur kurz haltzumachen,

um dann wieder umso

schneller auszuschreiten.

Ein Schuss kommt selten allein -

Schießstätte Süßenbrunn: von

Nazi-Erbe und beschussamtlicher

Gegenwart

Der Wielandweg, 1220 Wien?

„Keine Beschreibung vorhanden“,

meldet das Online-Lexikon

der Wiener Straßennamen.

So unauffällig allerdings, dass

man ihn übersehen könnte, ist

er gar nicht, der Wielandweg,

wie er da hinter dem Eisenbahnkreuz

von Nordbahn und Laaer

Ostbahn durch die Felder biegt;

und dass die Laaer Ostbahn an

dieser Stelle ziemlich genau

nach Norden führt, die Nordbahn

dagegen stracks nach Osten,

trägt auch nichts zur Entwirrung

bei. Plötzlich: ein erster

Schuss. Dann ein zweiter, dritter,

vierter. Denn: Ein Schuss

kommt hier selten allein. Die

Schießstätte Süßenbrunn nämlich,

am Ende des Wielandwegs

gelegen, bedeutet Schießen mal

drei: einmal auf einem Sportschießplatz,

einmal auf den

Schießständen des Beschussamtes,

nicht zu vergessen der

Schießplatz des Landespolizeikommandos

Niederösterreich.

Was sie an diesem Ort vereint?

Ein brutal das flache Land durchschneidender

Betonwall, der die

gesamte Schießstätte der Stadtgrenze

zu abschließt, fast 200

Meter lang: der sogenannte Kugelfang,

und eben deshalb so

genannt, weil er die Kugeln fangen

soll, eh sie womöglich unerlaubt

das Schießstättengelände

verlassen können. Was ohne Kugelfang

passiert, weiß Alfred

Mayer ganz genau: „Damit Sie

sich vorstellen können: Wenn

man mit einem Jagdgewehr in

die Luft schießt, wir haben da in

der Ballistik nachgeschaut, dann

fliegt das Geschoss fünf Kilome-

Wolfgang Freitag (mit weißem Hut) erklärt die Schießstätte


Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016 19

Pistolenschießständen,

einem Maschi-

den willst du ja nicht gleich umbringen,

nur verletzen. Und

nengewehrschieß-

stand, zwölf Ge-

dann kommt das zustande, was

man in der Zeitung liest: Neunmal

geschossen haben sie und

wehrschießstän-

den, einem Kanzlei-

haben ihn nicht getroffen.“

kommandanturge-

bäude sowie mehreren

Unterkunfts-

Im Laufe der Geschichte ist dem „Kugelkreuz“

sein Kreuz abhanden gekommen

ter weit.“ Mayer ist Platzwart

auf den Schießständen, die Niederösterreichs

Polizisten regelmäßig

nach Wien zum Üben führen.

Bis zum Nazi-Groß-Wien des Jahres

1938 gehörte das ganze Gebiet

dem damals niederösterreichischen

Süßenbrunn an. Und

auch der Kugelfang, der sich wie

eine monumentale Warnung

dem Wien-niederösterreichischen

Grenzwanderer entgegenstellt,

hat seinen Ursprung in

der Nazizeit. Der Schießplatz

wurde während des Zweiten

Weltkrieges errichtet. Und als

Ende der 2000er ein Antrag auf

Restitution einer Teilfläche jenes

Gebiets gestellt wird, auf dem

sich die Schießstätte heute befindet,

vormals im Eigentum eines

„aus Gründen der Abstammung

und Religion“ Verfolgten

stehend, erhebt die zuständige

Schiedsinstanz auch den gebauten

Inhalt der Anlage zu Wehrmachtszeiten:

Die bestand „aus

einem Munitionsbunker, zwei

„Grenzlandwanderer“

baracken“. Dem

Antrag übrigens

wurde stattgegeben

mit der Empfehlung,

den Nachkommen

des Verfolgten

„einen vergleichbaren

Vermögenswert

zuzusprechen“.

Zwischen löchrigen Zielscheiben

und leeren Patronenhülsen

führt mich Alfred Mayer in eine

Welt, die ich nur aus den Lokalnachrichten

kenne. „Ich zeig Ihnen

etwas“, sagt er und lässt die

Zielscheibe zehn Meter von mir

wegfahren. „So, und jetzt

kommt sie wieder auf Sie zu, in

der Geschwindigkeit eines Menschen,

der sich rasch bewegt.

Sehen Sie? Wenn Sie da die Waffen

nicht schon heraußen haben,

dann haben Sie keine Chance.“

Und für mich reicht die Zeit

nicht einmal, den Fotoapparat,

den ich ohnehin in der Hand halte,

in Position zu bringen. „Und

das sind immerhin zehn Meter!

Von der Statistik weiß man, dass

sich Waffengebrauch meist auf

Distanzen von ein bis vier Metern

abspielen. Und wenn Sie

dann nicht treffen, dann liegt

das entweder an der Stresssituation

oder – und das ist das

Wichtigste: Sie haben es ja womöglich

nur mit einer verwirrten

Person zu tun oder mit einem,

der gerade einmal durchdreht,

Ein Haus weiter, im Beschussamt,

geht es nüchterner zu.

„Früher waren wir sehr gefährdet“,

erzählt Gerhard Hallusch,

einer von fünf Beschussbeamten.

„Damals haben wir die Waffen

noch in der Hand gehalten

beim Beschießen, mir hat es drei

in der Hand zerrissen, aber Gott

sei Dank ist das alles nach vorn

und seitlich weggeflogen.“ Mittlerweile

erledigen Beschussapparate

den gefährlichen Teil der

Arbeit: also Pistolen hie, Gewehre

da einspannen, Deckel zu,

von außen abziehen – „und uns

passiert nix“.

Aber was ist das überhaupt,

Beschuss? Ein

Blick ins Beschussgesetz

klärt auf: „Handfeuerwaffen

sind, bevor

sie in den Verkehr

gebracht werden, auf

ihre Sicherheit zu erproben.“

Und was Beschuss

konkret bedeutet,

erklärt mir

Helmut Alge, Wiener

Dienststellenleiter,

gleich zur Begrüßung

im Foyer des Baus,

dem unverkennbar

der strenge Charme

der 1970er eignet:

„Zuerst wird die Waffe

einer Sichtkontrolle

unterzogen, es wird geprüft, ob

sie überhaupt richtig zusammengebaut

ist, ob sie für den

Schützen handhabbar und bediensicher

ist. Es soll nicht so

sein, dass man die Waffe lädt,

und der Schuss geht los.“ Was

auch dem Nichtwaffenenthusiasten

einleuchten wird. „Dann

wird sie mit einer Überpatrone

beschossen; die ist 20, 25 Prozent

über dem höchstzulässigen

Gasdruck einer Normalpatrone.“

Wenn sie das schadlos

überstanden hat, „wird sie noch

einmal angeschaut, vermessen,

und dann ist sie fertig“.

Letzter Akt: das Beschusszeichen.

„Früher wurde das mit einem

Schlagstempel geprägt“,

erzählt Alge, „heute haben wir

einen Laser zum Markieren.“ –

„Leider 25 Jahre zu spät“, ergänzt

Gerhard Hallusch lakonisch.

Er hat nämlich einen Hörschaden

davongetragen. Nicht

vom Schießen, sondern vom

Punzieren, denn es ist nicht unbedingt

sehr laut, was unseren

Ohren bleibend Schaden macht:

„Das ist ein Hochfrequenzton

von 125 Dezibel aufwärts ...“

„Früher“, sagt Helmut Alge, wir

stehen wieder draußen, „gab es

hier keine Anrainer, die Schrebergärten

da drüben sind erst

später gekommen. Deshalb hat

man ja auch das Amt hier gebaut,

weil keiner da war, am

Rand der Stadt.“ Und jetzt,

„jetzt wächst alles zu: Die Häuser

kommen immer näher, und

allmählich kommen auch die Beschwerden“.

Die Stadt holt ihre

Ränder ein und findet, was sie

am liebsten nie wieder gefunden

hätte: eine Wirklichkeit, die

sie ins Periphere abgeschoben

hat.“

Wolfgang Freitag: „Wo Wien

beginnt“ - Eine Erkundung der

Stadt vom Rand her (180 Seiten,

zahlreiche Abbildungen, Metro

Verlag 2015, € 19,90)

Wollen Sie den Autor am 8. Oktober

vielleicht auf einem Donaustädter

„Bezirks-Grenzgang“

begleiten? Infos im dbz-Veranstaltungkalender

auf s. 12!

Alle Fotos dieses Serienteils: Robert

Eichert


20

dbz-Diskussionsrunde

Themenvorgabe: FPÖ

Die Donaustadt wächst und

wächst, doch die medizinische

Versorgung nimmt ab. Die Augenabteilung

ist kein Einzelfall.

BR Thomas Hüttner (FPÖ)

Per 1. Jänner 2016 lebten (lt. Statistik Austria) in

der Donaustadt 180.245 Menschen und somit

mehr als in der Landeshauptstadt Salzburg, was

aber die zuständigen Personen in der Wiener

Stadtregierung nicht weiter zu kümmern scheint:

Die Augenabteilung im Donauspital wird geschlossen und in den

dritten Bezirk verlegt. Damit gibt es in ganz Transdanubien keine

Augenklink mehr, da auch im Krankenhaus Nord – wann immer

auch das fertiggestellt sein wird – keine geplant ist.

Und so wird trotz massiver Bautätigkeiten und entsprechendem

Zuzug die medizinische Versorgung im 22. Bezirk immer weiter

ausgedünnt. Die Auswirkung der Schließung auf die zwölf ansässigen

Augenärzte (darunter acht Kassenärzte) ist noch gar

nicht absehbar, immerhin wird jetzt schon von Wartezeiten von

bis zu drei Monaten berichtet. Auch die direkte Anbindung an die

U-Bahn spräche für die Beibehaltung der Augenabteilung im Donauspital!

Hier sind alle Parteien im Bezirk und ganz besonders Bezirkvorsteher

Ernst Nevrivy gefordert, sich für Erhaltung der Augenabteilung

im Donauspital einzusetzen und diese absurde Entscheidung

rückgängig zu machen. Eine ambulante Versorgung,

wie vom Bezirksvorsteher angekündigt, ist da zu wenig. Die Augenabteilung

muss im Donauspital bleiben!

Ein weiterer Fachärztemangel besteht etwa bei den Kinderärzten,

von den sich ganze 18 (darunter 7 Wahlärzte) in der Donaustadt

niedergelassen haben; in Essling gibt es keinen einzigen und

in Groß-Enzersdorf ist die Kinderärztin in Pension gegangen, was

die Situation zusätzlich verschärft, da sich bis dato kein Interessent

für die ausgeschriebene Stelle gefunden hat. Hier müssen

jetzt durch die Stadt und den Bezirk Anreize geschaffen werden,

um mehr Ärzte dazu zu bewegen, sich in unserem schönen Bezirk

anzusiedeln, auch um den drohenden Ärztemangel bei den praktischen

Ärzten abzufangen.

GRin

Ingrid Schubert

(SPÖ)

Natürlich hält die medizinische

Versorgung mit dem Wachstum

Schritt. Mehr noch: Das bald eröffnende

Primärversorgungszentrum

gegenüber dem SMZO und

flankierende Kliniken wie der Danube

Med, sowie Einrichtungen

wie das med 22 Gesundheitszentrum

und die Spezialeinrichtungen

der Seestadt verkürzen die

Wege der meisten DonaustädterInnen.

Wien bietet außerdem

Spitzenmedizin für alle. Das ist

keine Selbstverständlichkeit. Damit

neue, immer teurer werdende

Behandlungsmethoden verfügbar

werden, braucht es Spezialisierung.

Dafür gibt es das

Wiener Spitalskonzept 2030, von

dem Floridsdorf und Donaustadt

durch das Doppelkrankenhauskonzept

SMZO-KH Nord besonders

profitieren. Onkologie, Interne,

zentrale Notaufnahme, Eltern-Kind-Zentrum,

Nervenleiden,

Kinder-Kieferorthopädie

und vieles mehr sind künftig im

22. Bezirk konzentriert. Und zum

Thema Augen: Hier wird die Rudolfsstiftung

hinsichtlich komplizierter

Eingriffe aufgewertet.

Und das augenfachärztliche Personal

im SMZO? Steht weiterhin

für eine umfassende Erstversorgung

zur Verfügung! Also: Die

Wege für die medizinische Grundversorgung

im Bezirk werden

kürzer. Insgesamt kommen neue

Spezialabteilungen her und es

verlagern sich (nach heutigem

Stand) deutlich weniger in andere,

gut erreichbare Krankenhäuser.

Das hat Qualität. Keine

menschliche Qualität hat es, die

Leute bei dem heiklen Thema Gesundheit

zu verunsichern. DAS ist

bei Donaustadts Blauen kein Einzelfall

– obwohl sogar deren Vorsitzender

Strache im ORF-Sommergespräch

die SPÖ-Gesundheitspolitik

positiv hervorhob.

Daher sollten sich möglichst viele

die Abstinenz von dieser unseriösen

FPÖ22-Politik verordnen, bevor

man deswegen noch das vermutlich

modernste Herz-Gefäß-

Zentrum Mitteleuropas aufsuchen

muss (demnächst auch in

der Donaustadt).

Klubobfrau Mag.a

Heidi Sequenz

(Grüne)

Woher rührt der Eindruck einer

mangelnden Versorgung in einem

Land mit der höchsten Ärztedichte

europaweit? In einem Land, das

weltweit an 5. Stelle bei der Dichte

an Spitalsbetten rangiert? Erstens,

von manchen Fachärzten

gibt es einfach zu wenige, in der

Donaustadt sind dies unter anderem

Kinderpsychologen, Orthopäden

und Neurologen. Zweitens,

die Vertragspolitik der Sozialversicherungen

ist sehr restriktiv.

Sie vergeben nur eine bestimmte

Anzahl von Verträgen

und zwingen die Kassenärzte zu

bestimmten Öffnungs- und Urlaubszeiten.

Viele tun sich das

nicht mehr an. Daraus resultiert

eine fatale Entwicklung: Es

wächst die Zahl der WahlärztInnen,

während die Zahl der KassenärztInnen

sinkt. Letztere tragen

einerseits das Risiko der Selbstständigen,

unterliegen aber

gleichzeitig diesen strengen Auflagen

der Kassen. Es gibt auch

strukturelle Probleme: In keinem

anderen Land lassen sich so viele

Patienten sofort im Spital behandeln,

ohne davor einen niedergelassenen

Arzt aufgesucht zu haben.

Die Folge: überfüllte Ambulanzen

- die teuerste Variante medizinischer

Versorgung. Was läuft

hier schief? Die Öffnungszeiten

der Ordinationen? Ein ausgezeichneter

Kinderarzt in Kaisermühlen

wurde auch deshalb berühmt,

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

weil er am Wochenende behandelt.

Was ist zu tun? Den Ausbau

von Tageskliniken vorantreiben,

wo verschiedene Fachärzte gemeinsam

arbeiten. Gleichzeitig

müssen die Ärzte und Pfleger im

niedergelassenen Bereich gestärkt

werden. Das kostet gutes

Geld. Wenn aber Steuervermeider

geschützt und ÖVP/FPÖ permanent

gegen eine Vermögenssteuer

trommeln, dann kann sich das

finanziell nicht ausgehen. Das

Lieblingsprojekt von SPÖ/ÖVP/

FPÖ eine vollkommen sinnlose

Autobahn unter einem Nationalpark

kostet Milliarden, die fehlen

in den Spitälern und den Schulen.

Das Geld wird immer an die lautere

und stärkere Lobby verteilt.

Klubobmann BR

Mag. Wolfgang

Vosko (ÖVP)

Die Donaustadt ist uns allen ein

wichtiges Anliegen. Ständig werden

neue Flächen erschlossen

und verbaut. Es ziehen viele Menschen

zu, die verschiedene Bedürfnisse

und Anliegen haben –

Kleinkinder, Jugendliche, Eltern

und Großeltern. Was ist los in der

Donaustadt? Abteilungen im Donauspital

werden geschlossen

und wir Donaustädter warten

stundenlang auf einen Arzt! Fachärzte

siedeln ab und Ordinationen

werden geschlossen und nicht

wieder nachbesetzt (z.B. Kinderfachärzte).

Aber belassen wir das

Problem nicht nur bei der medizinischen

Versorgung (so wichtig

diese auch ist) – die gesamte Versorgung

hinkt hinterher. Wir haben

zu wenige Ärzte, unsere

Schulkinder müssen auspendeln

und zum Einkaufen brauchen wir

ein Auto. Der Verkehr wird aber

ständig behindert. Wir müssen

auf viel zu engen Straßen Bussen

hinterherzuckeln. Wir fordern

statt noch mehr Radwege endlich

die Nordostumfahrung, den Lobautunnel

und die Stadtstraße.

Wir haben zwar immer mehr Einwohner,

aber weniger Sicherheit!

In der Seestadt wird eine neue Polizeistation

eröffnet, dafür wird eine

andere geschlossen. Das ist

schlichtweg unverständlich! Wir

bauen, bauen und bauen und im

Gegenzug kommen die medizinische

Versorgung, Postämter und

Nahversorger weg. Der Verkehr

wird behindert. Kinder und Jugendliche

brauchen Schulen, Eltern

brauchen einen Arbeitsplatz


Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

21

Der “narrische” Kastanienbaum

in ihrer näheren Umgebung.

Durch das Zusperren von Einrichtungen

werden nicht nur die Donaustädter

verunsichert, sondern

auch deren Arbeitsplätze vernichtet.

Wir wollen keine neuen Immobilien,

sondern mehr Infrastruktur

und eine ausreichende

Versorgung für alle Donaustädter!

Klubobmann BR

Ferdinand Maier

(NEOS)

Die Donaustadt wächst, gleichzeitig

wird bei der Zahl der Kassenplätze

für Praktische und

Fachärzte nicht nachgezogen.

Das heißt, dass immer mehr Patienten

auf die stagnierende Zahl

von niedergelassenen Ärzten treffen.

Das Resultat sind längere

Wartezeiten für Patienten und

mehr Arbeitsbelastung für die

Ärzte. Das ist für beide Seiten

schlecht. Das Abwandern der Augenabteilung

im SMZ Ost ist eine

empfindliche Einschränkung der

Versorgung. In Transdanubien

wird es dann gar keine Augenabteilung

mehr geben, weil auch das

im Bau befindliche KH Nord keine

haben wird. Patientinnen müssen

dann ins AKH oder ins KH Rudolfsstiftung

fahren. Wenngleich die

Ambulanz vor Ort bleibt, so wird

es bei operativen Eingriffen notwendig

sein, eine längere Reise in

einen anderen Bezirk anzutreten.

Die Augenambulanz arbeitet mit

vielen Abteilungen zusammen.

Besonders die Entbindungsabteilung

würde unter einer Schließung

leiden, da hier u.a. auch Risikoschwangerschaften

betreut

werden. Bis jetzt konnten bei

Frühchen häufig auftretende

Netzhauterkrankungen durch die

ausgezeichnete und nahtlose Zusammenarbeit

mit den Ärzten beider

Abteilungen behandelt werden.

Diese Babys müssen dann

durch die ganze Stadt transportiert

werden oder unbehandelt

bleiben.Unser Vorschlag dazu: In

Stadtentwicklungsgebieten muss

ein Primärversorgungszentrum

gebaut werden. Das sind diese

Gruppenpraxen mit Fachärzten,

praktischen Ärzten, Sozialarbeitern

und anderen Gesundheitsexperten,

die neben den Allgemeinmediziner-Praxen

die grundsätzliche

Versorgung übernehmen sollen.

Das heißt: In der Seestadt

oder dann im Forum Donaustadt

könnte so ein Primärversorgungszentrum

eingerichtet werden.

Eine Laune der

Natur oder eine

Folge des Klimawandels?

Eine

aufmerksame Leserin

entdeckte in

Aspern vis-a-vis

des Restaurants

Lahodny einen

Kastanienbaum in

voller Blüte. Und

das im September,

wo eigentlich

die stacheligen

Früchte gesammelt

werden, die

beliebtes Bastelmaterial

für Kinder

und begehrtes

Futter bei

Wildtieren sind. Die dbz hat

sich erkundigt und folgendes

herausgefunden: Nicht wegen

des sommerlichen Wetters reagieren

die Bäume so, sondern

weil sie von Millionen Miniermotten

befallen sind. Experten

sprechen von einer “Notreaktion",

mit der die Kastanien überleben

wollen. Weil die Mottenlarven

bereits die Blätter aufgefressen

haben, versuchen die

Bäume eine zweite Vegetationsperiode

nachzuschieben. Statt

im Frühling blühen sie dann im

Herbst, und das schwächt den

Baum. So gesehen sind die Blüten

eher ein trauriges Zeichen

für das langsame Sterben des

Baumes.

Übersiedelt das Amtshaus

ins Forum Donaustadt?

Gebäude am Schrödingerplatz müsste generalsaniert werden

Ein schöner Anblick ist es schon

lange nicht mehr, das Amtshaus

der Donaustadt am Schrödinger

Platz. Das in den siebziger Jahren

errichtete Gebäude vor dem

Donauzentrum, in dem u.a. die

Bezirksvorstehung und das Magistratische

Bezirksamt untergebracht

ist, ist schon lange in

die Jahre gekommen. Und

schon lange wird über einen

neuen Standort spekuliert. Ganz

vorne: Das neue Forum Donaustadt,

das ja nun doch in absehbarer

Zeit errichtet werden soll.

Wie die dbz in ihrer letzten

Ausgabe berichtete, wird ja auf

dem Areal des Parkplatzes vor

der U1 Station Kagran ein neues

Stadtviertel mit einem 145 Meter

hohen Büroturm, drei kleineren

Bürogebäuden sowie einem

Wohnturm und einem Hotel entstehen.

Da liegt es auf der Hand, hier– in

unmittelbarer Nähe des „alten“

Amtshauses – seine Zelte aufzuschlagen.

Das Forum Donaustadt ist auch

Das Amtshaus ist in die Jahre gekommen.

die „Wunschadresse“ von Bezirksvorsteher

Ernst Nevrivy:

„Ich hätte gerne eine Übersiedlung

ins Forum Donaustadt, allerdings

kommt das auf den

Mietvertrag an.“ Dieser muss

leistbar sein.

Eines stellt der Bezirksvorsteher

aber klar: „Hierbleiben können

wir auf Dauer nicht.“

Soll es nach dem Bezirksparlament

gehen, sollten auch die

Volkshochschule und die Bücherei

in das Forum Donaustadt einziehen.

Zumindest wurde dieser

Vorschlag schon im Frühjahr

2015 nach einem entsprechenden

Antrag der Grünen einstimmig

im Bezirksparlament angenommen.


22

Donaustädter Bezirkszeitung Nr. 9/2016

Mehr Platz für Taferlklassler

Zusätzliche Schulplätze durch Erweiterungen und Neubauten

Der September brachte für hunderte

Taferlklassler des 22. Bezirks

den (fast immer) heiß ersehnten

ersten Schultag.

Die VS Wulzendorfstraße wurde erweitert.

Und seit neuestem befindet sich

eine der größten Volksschulen

Österreichs bei uns in der Donaustadt.

Mit dem heurigen Schuljahr

konnte der neu gebaute Erweiterungsteil

in Betrieb genommen

werden. Nun wird sie von

474 SchülerInnen besucht, die in

22 Klassen die Schulbank drücken.

Auch wenn die Außenanlagen

noch nicht ganz fertig sind, im

Inneren herrscht bereits reger

Betrieb. Der Zubau bietet Platz

für acht Klassenräume und vier

Zusatzräume.

Obwohl sechs erste Klassen eröffnet

wurden, mussten SchülerInnen

abgewiesen werden.

Was ein deutliches Zeichen dafür

ist, dass neue Schulen in unserem

Bezirk dringend benötigt

werden. Einige zusätzliche Angebote

werden bereits verwirklicht:

Im September öffnete die neugebaute

Ganztagsvolksschule in

der Pirquetgasse ihre Pforten.

Auch der Erweiterungsbau der

Volksschule in der Esslinger

Hauptstraße, die weiterhin als

offene Volksschule (Vormittag-

unterricht plus Nachmittagsbetreuung)

geführt wird, konnte

termingerecht in Betrieb genommen

werden, obwohl noch

ein paar Abschlussarbeiten notwendig

sind.

Für das nächste Schuljahr sind

weitere Schuleröffnungen geplant:

Der Schulcampus in der

Attemsgasse ist in Bau und soll

im Herbst 2017 seinen Betrieb

aufnehmen. In der Seestadt soll

2017 die WMS (Wiener Mittelschule

in der AHS) starten.

Ein weiterer Schulcampus, der

neben Kindergarten und Volksschule

auch eine Mittelschule

umfassen soll, ist in der Berresgasse

geplant. Die nicht unumstrittene

Verbauung dieses Gebietes

wurde erst vor wenigen

Tagen im Bezirksparlament beschlossen.

Aber schon wird der Ruf nach

weiteren, vor allem höheren,

Schulen laut. Nicht nur Familien

mit kleinen Kindern ziehen in

die Donaustadt. Hier ist die Politik

gefordert.

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