Was glauben Osnabrücker? – Osnabrücker Wissen

tom.herter

„Religion bedeutet für

mich Gemeinschaft.“

Julia, 21, Studentin aus Osnabrück

„Religion spielt schon eine große

Rolle aber nicht für mich.“

Renate aus Osnabrück

TOPTHEMA

„Ich erwarte von allen Gläubigen

und Religionsgemeinschaften

gerade heute Respekt, Toleranz sowie

ein friedliches Miteinander.“

Orhan,32 aus Melle

„Der Glaube hat mir in einer

schweren Trauerphase auch

Trost und Zuversicht gespendet.“

Wolfgang, 63 aus Bramsche

„Religion wird völlig

überbewertet.“

Oliver aus Osnabrück

„Glaube gibt mir die

Hoffnung, dass es mehr gibt

als das, was ich sehe.“

Chiara, 21, Auszubildende zur

Tierarzthelferin aus Osnabrück

„Without religion we cannot live.“

(Ohne Religion können wir nicht leben.)

Zooba, 25, aus Syrien, studiert in Osnabrück

„Spiritualität ist für mich

Grundnahrung für das Herz

und die Seele. Sie stärkt mein

inneres Gleichgewicht.“

Cornelius aus Osnabrück

WAS GLAUBEN OSNABRÜCKER ?

2017 feiert die Reformation um Martin Luther ihren 500. Geburtstag. Grund genug, auch in Osnabrück

einmal nachzuforschen, welche Bedeutung Religion trotz steigender Kirchenaustritte, zunehmender

Radikalisierung religiös motivierter Gruppierungen und diverser Skandale heute hat.

Lichteffekte © Floydine, fotolia.de

WO KANN MAN RELIGION „SEHEN“?

Es fällt nicht schwer, Religion bzw.

Gebäude unterschiedlicher Religionsgemeinschaften

in der Stadt wahrzunehmen.

Beim Spaziergang durch die

Innenstadt wird man sofort auf den

Dom und den Bischofssitz des Bistums

Osnabrück, die evangelischen Kirchen

St. Marien oder St. Katharinen stoßen.

An die alte jüdische Synagoge, die am

9. November während des Novemberpogroms

in Brand gesetzt wurde,

erinnert heute noch ein Mahnmal und

der Straßenname im Katharinenviertel.

Die neue Synagoge wurde

1969 in der Weststadt eingeweiht. Seit

2001 prägt auch eine Moschee mit

zwei Minaretten und einem typischen

Kuppeldach in der Atterstraße das

Stadtbild. Weitere Moscheen, aber auch

kleinere evangelische Freikirchen,

befinden sich über die ganze Stadt verteilt

in umgenutzten Wohnhäusern

oder Ladenlokalen. Das buddhistische

Zentrum liegt in der Gutenbergstraße

am Westerberg, die Serbisch-

Orthodoxe Kirche findet man in der

Wersener Straße. Bei einem Blick auf

die Städte und Dörfer im Osnabrücker

Land(kreis) entdeckt man vor allem

katholische und evangelische Kirchen.

Doch vereinzelt findet man auch dort

Moscheen, wie etwa in Bad Essen.

WER IST WO MITGLIED?

Rund zwei Drittel der Osnabrücker

Bevölkerung sind Mitglied in der evangelischen

(lutherisch und reformiert)

oder katholischen Kirche. Die Zahlen

sind sowohl auf evangelischer als auch

auf katholischer Seite seit Jahren rückläufig.

Mitglieder in diesen Kirchen

lassen sich genau erfassen, da die

Registrierung immer noch über das

Standesamt läuft.

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TOPTHEMA

Anders sieht das beim letzten Drittel

der Bevölkerung aus. Hierzu gehören

Mitglieder aus anderen Religionsgemeinschaften,

wie dem Islam oder der

jüdischen Gemeinde, von denen keine

offiziellen Zahlen vorliegen.

Die Mitgliederzahlen der zahlreichen

evangelischen Freikirchen lassen sich

nur annäherungsweise bestimmen. Laut

eigener Auskunft besuchen rund 1.500

2.000 EinwohnerInnen die Gottesdienste

der Freikirchen und nehmen

am Gemeindeleben teil. Damit gehören

55.000 bis 60.000 EinwohnerInnen zu

keiner Religionsgemeinschaft. Für sie

spielt Religion damit entweder keine

Rolle oder nur in institutionsloser Form.

WIE BEEINFLUSSTE DER

„WESTFÄLISCHE FRIEDEN“ DAS

RELIGIÖSE MITEINANDER?

Der Dreißigjährige Krieg (1618-48) war

nicht zuletzt ein Glaubenskrieg. Dass

der Westfälische Frieden und damit das

Ende des Krieges 1648 in Münster und

Osnabrück beschlossen wurde, wirkt

sich bis heute auf das religiöse Miteinander

aus.

Katholische und evangelische Kirche

setzten seinerzeit ein folgenreiches

Zeichen des Friedens: Nach dem Tode

Franz Wilhelm von Wartenbergs im

Jahr 1661 trat die „immerwährende

Kapitulation“ in Kraft, nach der abwechselnd

ein katholischer und ein

evangelischer Bischof zum Fürstbischof

gewählt und die Geschicke der Stadt

lenken sollte.

Reinhold Mokrosch, emeritierter Religionspädagoge

an der Universität Osnabrück

und Sprecher des Runden Tisches

der Religionen, hält fest: „Die Geschichte

unserer Stadt prägt das Miteinander der

christlichen Konfessionen, aber auch

der Religionen insgesamt - bis heute.“

Günter Baum, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft

Christlicher Kirchen in

Osnabrück, sieht umgekehrt auch einen

bedeutenden Einfluss der Religionsgemeinschaften

auf das Selbstverständnis

unserer Stadt: „Viele Menschen empfinden

aus ihrem Glauben heraus egal,

ob sie Christen, Juden oder Muslime

sind - eine Verpflichtung, aktiv für die

Friedenskultur in Osnabrück einzutreten.“

WANN WURDE IM NAMEN

DER RELIGION GEMORDET?

Aber auch die Geschichte der Friedensstadt

ist nicht frei von Hass, Gewalt und

Todesstrafen aufgrund religiöser Überzeugungen.

Bis in die 30er Jahre des

17. Jahrhunderts wurden in Osnabrück

etwa 250 Frauen und Männer hingerichtet,

weil sie als Hexen oder Zauberer

einen Pakt mit dem Teufel geschlossen

haben sollten. Man warf ihnen vor,

die Ernte zerstört oder Nachbarn mit

Krankheiten infiziert zu haben. Auch

wenn die Todesstrafen durch Ertränken,

Verbrennen oder Erhängen nicht von

der Kirche, sondern durch die Autorität

des Bürgermeisters vollstreckt wurden,

wirken die religiösen Motive aus heuti-

ger Sicht absurd.

Religionsgemeinschaften

Zahlen und Fakten

für Osnabrück (gerundet):

evangelisch-lutherisch:

evangelisch-reformiert:

katholisch:

ev. Freikirchen:

Sonstiges / ohne Angabe:

Wechsel an der Macht:

Evangelische und katholische

Bischöfe in Osnabrück

von 1662-1802

16621698

Ernst August I.,

Herzog zu Braunschweig und

Lüneburg (lutherischer Fürstbischof)

16981715

Karl Joseph von Lothringen

(katholischer Fürstbischof)

17161728

Ernst August II.,

Herzog zu Braunschweig und

Lüneburg (lutherischer Fürstbischof)

17281761

Clemens August I. von Bayern

(katholischer Fürstbischof)

46.000

3.500

54.000

1.500-2.000

60.000

17641802

Friedrich,

Herzog zu Braunschweig und

Lüneburg, Prinz von Großbritannien

(Lutheraner, letzter Fürstbischof)

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Offene Moschee Bilder © Angela von Brill // Synagoge © JensLintel // Interreligiöse Begegnungen © DITIB-Moschee // Lichteffekte © Floydine, fotolia.de

WAS BEDEUTET EIGENTLICH „RELIGIÖS“?

Reinhold Mokrosch nennt gegenüber „Osnabrücker Wissen

drei Kriterien für Religiosität.

1.) Religiöse Menschen beten. Jede Religion habe unterschiedliche

Formen von Gebet, die die Kommunikation mit Gott

ausdrückten. „Wer glaubt, der betet“, so Mokrosch.

2.) Religiöse Menschen nehmen an Veranstaltungen der jeweiligen

Religion teil. So gehe ein Christ in den Gottesdienst, ein

Muslim in die Moschee und ein Jude in die Synagoge. Auch

wenn sich die jeweiligen Formen und Arten der Veranstaltungen

unterscheiden, vereint die Religionen, dass man sich versammelt

und begegnet, um miteinander den Glauben an Gott

zu leben und zu teilen.

3.) Religiöse Menschen haben ein Grundwissen über ihre

Heilige Schrift. Christen lesen die Bibel, Muslime den Koran

und Juden die Torah, aus denen sich die Grundüberzeugungen

der Religionen speisen. Nach Mokroschs Einschätzung trifft

diese Definition auf 10 15 Prozent der OsnabrückerInnen zu.

WELCHE FORMEN VON RELIGION GIBT ES NOCH?

Diese Definition von Religiosität bezieht sich in erster Linie

auf drei der fünf großen Weltreligionen. Doch ein Blick auf die

religiösen und spirituellen Angebote in der Stadt zeigt, dass

hier eine größere Vielfalt herrscht.

Cornelius Hennings, Autor des Buches „Qi Gong für

Dummies“ und Qi Gong-Lehrer aus Osnabrück, sieht eine

wachsende spirituelle Suche bei Menschen, die hier leben: „Die

Leute, die zu mir kommen, suchen aber keine Religion oder ein

Glaubenssystem, sondern einfach nach sich selbst.“ Er führt

dies auf ein größeres Bedürfnis nach Entspannung, innerem

Gleichgewicht und auch Wellness zurück. „Leute kommen zu

mir, um sich selbst zu finden. Das ist ein Phänomen der Zeit,

das darauf hindeutet, dass es uns als Gesellschaft eigentlich

sehr gut geht“, so Hennings. Eine Gemeinsamkeit zu anderen

religiösen Gruppen sieht er in der Suche nach spiritueller Erfahrung

in der Gemeinschaft und dem gemeinsamen Austausch.

WIE WIRD DER DIALOG GEFÜHRT?

Wenn unterschiedliche Religionen und Kulturen miteinander

leben, sind Dialog und Begegnung zentral. Das geschieht in

Osnabrück auf unterschiedlichen Plattformen. Am „Runden

Tisch der Religionen“ treffen sich Vertreter des Christentums,

des Judentum und des Islams, um sich besser kennenzulernen,

sich über ethische und seelsorgerliche Fragen auszutauschen

und sich über konkrete Herausforderungen in Osnabrück

zu beraten. In der „Arbeitsgemeinschaft der Religionen“

tauscht man sich über grundsätzliche theologische Fragen

aus und gestaltet multireligiöse

Gebete. Auch auf privater Ebene

wird der Dialog geführt. So

treffen sich einmal im Monat

Interessierte beim „Dialog der

Kulturen Dialog der Religionen“

zum Austausch in der Lagerhalle.

Imam Sami Sipahi von der DiTiB-Moschee berichtet gegenüber

Osnabrücker Wissen“, dass das Miteinander unter den

meisten islamischen Religionsgemeinschaften sehr positiv ist.

Der Dialog wird hauptsächlich im persönlichen Austausch

geführt. „So gut organisiert wie die Kirchen, sind wir leider

noch nicht“ so Sipahi. Mokrosch bewertet das Verhältnis der

Religionen in Osnabrück positiv, es sei „stabiler als in Deutschland

insgesamt“.

WIE DIENEN RELIGIONEN DEN OSNABRÜCKERN?

Ein katholisches Krankenhaus, eine jüdische Kindertagesstätte

und ein Flüchtlingshaus der Diakonie Osnabrück und das

Osnabrücker Land profitieren von den sozialen Einrichtungen

der Religionsgemeinschaften. „Viele soziale Aktivitäten, die

professionelle Strukturen brauchen - wie Flüchtlingsarbeit,

Kindertagesstätten, Drogenhilfe, Nichtsesshaften-Arbeit

und vieles mehr -, sind an die Kirchen delegiert worden“, so

„Glauben wagen

Vielfalt leben“

16. Regionale

Bücherbörse

für das Osnabrücker Land

Samstag

29. Oktober 2016

10 bis 15 Uhr

Kreishaus-Restaurant

Am Schölerberg 1

49082 Osnabrück

Eintritt frei

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Die Basharat Moschee in der Atterstraße

Evangelische Kirche St. Katharinen

Römisch-katholischer Dom St. Peter in Osnabrück

Evangelische Kirche St. Marien

Serbisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Georg

Synagoge der Jüdischen Gemeinde in Osnabrück


TOPTHEMA

Offene Moschee © DITIB-Moschee Bücher, Sami Sipahi © Tom Herter // Kirchen © Sebastian Buchholz // Basharat-Moschee © ahmadiyya Gemeinde // Koran; Offene MNoschee © Angela von Brill // Bücher ©

Günter Baum. Er wünscht sich, dass

die jüdische und islamische Gemeinde

noch stärker mit einbezogen würden.

Neben den sozialen Institutionen gibt es

auch immer wieder kleinere Aktionen

von Kirchengemeinden oder anderen

Religionsgemeinschaften, um den Menschen

in Osnabrück zu dienen. So öffnet

das Christus-Zentrum in der

Anna-Gastvogel-Straße

seit 15 Jahren wöchentlich die Türen

ihrer „Fundgrube“, in der Not leidende

Menschen schnell und unbürokratisch

z.B. Kleidung erhalten können. Die

Basharat-Moschee in der Atterstraße

hat am 1. Januar 2016 der Stadt mit einer

Putzaktion geholfen, bei der Raketenreste

und leere Flaschen aus der Silvesternacht

beseitigt wurden. Die Reihe der

Beispiele ließe sich lange fortsetzen ...

WELCHE ROLLE SPIELT RELIGION

FÜR GEFLÜCHTETE?

Menschen, die ihre Heimat verlassen

müssen, haben oft nicht mehr dabei als

die Kleidung, die sie am Körper tragen.

„Seinen Glauben lässt man jedoch

nicht zurück“, so Reinhold Mokrosch.

Osnabrücker Religionsgemeinschaften

sehen es daher als ihre Aufgabe, den

Menschen auch in religiöser Hinsicht

Heimat zu geben.

„Alle Religionsgemeinschaften kümmern

sich um Flüchtlinge. Sie nehmen

am Gottesdienst teil und werden

auch sozial betreut. In der jüdischen

Gemeinde waren das vor einigen

Jahren vor allem die russischen Juden,

bei den Muslimen geht es in erster

Linie um orientalische und afrikanische

Migranten, die Christen kümmern sich

um orientalische, west- und nordafrikanische

Flüchtlinge“, so Günter Baum.

Besonders während des Ramadans

waren die Moscheen Anlaufstelle

für viele Geflüchtete. „Viele kamen

schon tagsüber zu uns, hatten

Gemeinschaft mit uns

und abends hat unsere

Gemeinde für die Flüchtlinge

gekocht“, erinnert sich Sipahi.

Innerhalb der Arbeits-

gemeinschaft der Christlichen

Kirchen in Osnabrück wurde in

den evangelischen und katholischen

Kirchen für Projekte zur Flüchtlingshilfe

in kleineren Gemeinden

gesammelt, die nicht so finanzstark

sind. Auf diese Weise kann

schnell und unbürokratisch Geld für

Engagement in der Flüchtlingshilfe

zur Verfügung gestellt werden.

WAS LESEN GLÄUBIGE?

Gemeinsam veranstalten der Landschaftsverband

Osnabrücker Land, der

Heimatbund Osnabrücker Land, der

Kreisheimatbund Bersenbrück und der

Landkreis Osnabrück am 29. Oktober

zwischen 10.00 und 15.00 Uhr die

16. regionale Bücherbörse mit dem

Schwerpunktthema „Glauben wagen

Vielfalt leben“. Im Kreishaus-Restaurant

in Nahne werden an diesem Tag unterschiedliche

Religionsgemeinschaften

Lesestoff mitbringen, in denen die

Leserinnen und Leser beim Schmökern

mehr über die jeweilige Religion und

deren Glauben erfahren können.

WAS ALSO GLAUBEN OSNABRÜCKER?

Befragt man jeden Bürger der Stadt, erhält

man vermutlich so viele Antworten

wie es Einwohner gibt. Der Blick auf

die Geschichte der Stadt, ihre religiösen

Angebote und sozialen Aktivitäten zeigt

allerdings, dass Religion und Glaube immer

noch präsent sind. Die evangelische

und katholische Kirche verzeichnen in

Osnabrück (aber auch in Deutschland)

insgesamt seit Jahren sinkende Mitglie-

derzahlen. Gleichzeitig wächst die Zahl

an spirituellen Angeboten,

die fernab der traditionellen

Kirchen liegen. Auch

sind in den vergangenen

Jahren in Osnabrück neue

Freikirchen sehr unterschiedlicher

Couleur entstanden.

Für die Zukunft

von Kirchen und Religions-

gemeinschaften wird entscheidend

sein, ob und wie es ihnen gelingt, ihre

Botschaft zeitgemäß und menschennah

zu kommunizieren und ihren Worten

Taten folgen lassen. So dürfen wir beispielsweise

durchaus gespannt sein,

was uns zum 500. Geburtstag der

Reformation im nächsten Jahr

erwartet. Erste Highlights aus dem

Programm-Auftakt in der Region

Osnabrück erfahren Sie bereits auf der

nächsten Seite.

| Tom Herter

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Wie laufen die Vorbereitungen

auf das Reformations-Jubiläum?

Mitmach-Aktion „95 Thesen von 95 Menschen“

Welche Erneuerung braucht unsere Gesellschaft heute? Was sind Ihre

Forderungen an Kirche, Politik, Gesellschaft? Gesammelt werden auf

http://www.2017osnabrueck.de/thesen.html Thesen von Menschen

aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen. Eine Auswahl der

Thesen wird zum Reformationstag 2016 sowohl an die Kirchenwand

von St. Marien als auch an den Dom projiziert. Die Lichtinstallation von

Nikola Dicke endet am 23. November 2016

Gratis-

Zustellservice!

Unter dem Motto „Glauben wagen Vielfalt leben“ hat sich in Osnabrück

und der Region ein in der Landeskirche einmaliger Kooperationsverbund

zusammengeschlossen: Die Evangelische Kirche in Stadt und Land, das

Bistum Osnabrück, Stadt und Landkreis, Universität und Landschaftsverband

Osnabrücker Land bereiten gemeinsam das Reformationsjubiläum

vor. Begegnung und Dialog der Konfessionen und Religionen

bilden 2017 einen Schwerpunkt der Veranstaltungen.

Auftakt-Höhepunkte im Herbst:

31. Oktober 2016

Eröffnung des Reformationsjahres

mit Gottesdienst und Lichtkunst „95 Thesen“ an St. Marien und Dom

23. / 24. November 2016

Der Europäische Stationenweg mit

Reformationstruck zu Gast in Osnabrück

23. November 2016

„Wir erzählen Konfession“

Landessuperintendentin Birgit Klostermeier und Bischof Franz Josef

Bode laden ein. 19:00 Uhr, Schlossaula, Eintritt frei.

24. November 2016

„Kein Frieden ohne Religionsfrieden“

Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft.

17:30 Uhr, Marienkirche, Eintritt frei

Infos & Termine zum Reformationsjahr :

www.2017osnabrueck.de

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Die nächste Ausgabe von

Osnabrücker Wissen“ erscheint

im Dezember 2016.

Um zukünftig keine Ausgabe mehr zu verpassen,

einfach für unseren kostenlosen Zustellservice

und unverbindlich online anmelden unter:

www.os-wissen.de

Redaktions- und Anzeigenschluss:

11. November 2016

redaktion@osnabruecker-wissen.de

Telefon: 05405/8083216

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