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Ausbildungs-Navi 2017 für WE_WL-SOEM

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Ausbildungs-Navi 2017

Landkreis Sömmerda

Landkreis Weimarer Land

kreisfreie Stadt Weimar

Mit über 200 Ausbildungsstellen!

Ausbildungs-Navi

Landkreis Sömmerda

Landkreis Weimarer Land

kreisfreie Stadt Weimar

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Ausbildungs-Navi 2017

Landkreis Sömmerda

Landkreis Weimarer Land

kreisfreie Stadt Weimar

Mit über 200 Ausbildungs- und dualen

Studienangeboten in Unternehmen der Region


Inhalt

Vorwort des Präsidenten des Thüringer Landtags Christian Carius 3

Vorwort des Hauptgeschäftsführers der IHK Erfurt Prof. Gerald Grusser 4

Wie funktioniert das Ausbildungs-Navi? 5

Ausbildungsunternehmen des Landkreises Sömmerda, Landkreises Weimarer Land 6

und der kreisfreien Stadt Weimar

Was kann ich und was will ich? 10

Was Unternehmer von den Schulabgängern erwarten 13

4

Wie könnte deine Bewerbung aussehen? 14

Checkliste zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages 22

Gewerblich-technische Berufe/Berufe im Bereich Bau 24

Kaufmännische und kaufmännisch-verwandte Berufe/Berufe im Handel 44

Berufe im Lebensmittelbereich 50

Berufe im sozialen Bereich 54

Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen 58

Annoncen der Unternehmen im Landkreis Sömmerda 64

Annoncen der Unternehmen im Landkreis Weimarer Land 72

und in der kreisfreien Stadt Weimar

Literaturverzeichnis/Fotoverweis 88

Impressum

Herausgeber

Bewerber Service UG

Schulstraße 4

36433 Bad Salzungen

Auftraggeber

IHK Erfurt

Arnstädter Str. 34

99096 Erfurt

Bildungsverbund Thüringer

Unternehmen e. V.

Witterdaer Weg 3

99092 Erfurt

Redaktion

Bernhard Schuchert

Mandy Stub

Michael Kunde

Gestaltung/Layout

Werbeagentur ideenwert

Karlstraße 51, 99817 Eisenach

www.ideenwert.de

Fotos

Titelbild: www.fotografie-robertwolf.de

Fotos: www.thinkstock.de

Druck

Druckhaus Gera GmbH

Jacob-A.-Morand-Straße 16, 07552 Gera

www.druckhaus-gera.de

Urheberrechtshinweis

Die vorliegende Publikation ist urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte bleiben beim Herausgeber. Die

Verwendung, auch von Teilen der Publikation, ist nur

nach ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des

Herausgeber gestattet. Dies gilt insbesondere für die

Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung

in elektronischen Systemen.


5

Ihre Ausbildungschancen in der Region Weimar,

Weimarer Land und Sömmerda

Liebe Schülerinnen und Schüler,

die letzten Schuljahre sind aufregend und anstrengend

zugleich: das Lernpensum für die bevorstehenden

Abschlussprüfungen nimmt zu, neue Freundschaften

entstehen und Fragen zur Berufswahl

kommen auf. Was will ich werden? Wo will ich leben

und arbeiten? Soll ich eine Ausbildung beginnen

oder doch lieber studieren?

Das Ausbildungs-Navi für die Region Weimar, Weimarer

Land und Sömmerda soll Ihnen dabei ein

Ratgeber sein. Ein Ratgeber, der informiert und die

Perspektiven hier vor Ort aufzeigt, denn die Region

bietet viele Chancen.

In der Region hat sich in den letzten Jahren viel

getan: Die Wirtschaft wächst, zahlreiche Arbeitsund

Ausbildungsplätze entstehen. Viele Unternehmen

haben sich erfolgreich angesiedelt und ziehen

Menschen aus ganz Thüringen an. Mittlerweile

herrscht ein Überangebot an Ausbildungsplätzen –

dem steht eine stetig zurückgehende Zahl potenzieller

Azubis gegenüber.

Das Ausbildungs-Navi enthält Informationen zu Berufen

und angebotenen Ausbildungsplätzen von

Unternehmen, Handwerkern und Institutionen der

Region. Es soll Sie dabei unterstützen einen Ausbildungsplatz

zu finden und die offenen Ausbildungsstellen

mit Bewerbern aus der Region zu besetzen.

Darüber hinaus finden Sie in dem Buch viele wertvolle

Tipps zur richtigen Bewerbung und zur Selbsteinschätzung.

Nutzen Sie das Ausbildungs-Navi zur Orientierung

auf dem Weg in Ihre berufliche Zukunft. Hierfür

wünsche ich Ihnen alles Gute und viel Erfolg.

Ihr

Christian Carius

Präsident des Thüringer Landtags

Nicht nur Abitur und Universitätsdiplom führen zu

einem erfüllten Leben. Die duale Ausbildung ist gefragt

wie nie zuvor. Deutschland braucht gut ausgebildete

Fachkräfte und Handwerker. Aufgrund des

demographischen Wandels ist auch in Thüringen

ein Mangel an Fachkräften zu verzeichnen. Sie werden

also in Ihrer Heimat gebraucht.


6

„Gut zu wissen, wie die Praxis aussieht.“

Liebe Schülerinnen und Schüler,

noch nie war die Auswahl an Berufen so vielfältig –

noch nie waren die Chancen für Auszubildende so

groß.

Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt

bleibt jedoch eine der weitreichendsten Entscheidungen

der Jugendlichen. Von einem Tag auf den

anderen wird sich alles verändern. Die Bewerbung

und anschließende Ausbildung sind das Ergebnis einer

intensiven Vorbereitung und Suche nach dem

richtigen Beruf.

Bei knapp 330 Ausbildungsberufen stellen sich viele

Fragen: Welcher Beruf entspricht den eigenen Stärken,

wird er auch nach einigen Jahren noch Freude

bereiten, kann dies der Anfang in ein erfolgreiches

berufliches Leben sein?

Deshalb ist es ganz besonders wichtig, sich frühzeitig

mit der Berufswelt auseinanderzusetzen und

weitere entscheidende Fragen im Vorfeld zu klären:

Was erwartet mich in einem Unternehmen? Wie läuft

die Ausbildung genau ab?

Gemeinsam mit regional engagierten Unternehmen

gewährt die Industrie- und Handelskammer Erfurt in

dem vorliegenden Ausbildungs-Navi zahlreiche Einblicke

in die Praxis. Die vorgestellten Betriebe sind

ein Spiegelbild der Ausbildungsmöglichkeiten in

den Landkreisen Sömmerda und Weimarer Land sowie

der kreisfreien Stadt Weimar. Für Schüler und

ihre Eltern eröffnet dies eine neuartige und interessante

Betrachtungsweise. Zusätzlich geben wir wertvolle

Tipps für den anstehenden Bewerbungs- und

Auswahlprozess.

Sollten dennoch Fragen offen bleiben, stehen die

IHK-Bildungsexperten bereit und beraten Sie gern.

Prof. Gerald Grusser

Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt


Wie funktioniert das Ausbildungs-Navi?

Du planst deine berufl iche Zukunft und bist kurz vor dem Abschluss der Hauptbzw.

Realschule oder des Gymnasiums, dann ist dieses Buch genau richtig für dich!

Die Entscheidung für die Ausbildung und für den Beruf ist eine der wichtigsten im

Leben. Eine Berufsausbildung ist abwechslungsreich, interessant und vermittelt fundiert

praktisches und theoretisches Wissen und Fertigkeiten. Sie ist Voraussetzung für

Karriere, Einkommen, sozialen Status und berufl iche Zufriedenheit.

Welche Informationen erhalte ich?

1. Kapitel

7

Im ersten Kapitel des Buches findest du:

Einen Leitfaden zur Berufsauswahl,

der dir hilft, deine Stärken und Schwächen zu analysieren und dir somit die

Entscheidung für den richtigen Beruf erleichtert.

„Wie könnte meine Bewerbung aussehen?“

Die Bewerbung ist der erste Schritt in eine erfolgreiche Berufsausbildung.

Wir geben dir Anhaltspunkte, wie du dich richtig bewirbst und was in eine

Bewerbungsmappe gehört.

2. Kapitel

Im 2. Kapitel lotst dich der Schnellfinder durch das Buch. Damit findest du

immer den richtigen Weg! 5 Farben stehen für 5 Ausbildungsbereiche:

Gewerblich-technische Berufe/Berufe im Bereich Bau

Kaufmännische und kaufmännisch verwandte Berufe/Berufe im Handel

Berufe im Lebensmittelbereich

Berufe im sozialen Bereich

Studium und Ausbildung für Abiturienten/-innen

Innerhalb der Branche findest du

die Ausbildungsberufe alphabetisch

sortiert. Du erhälst einen Überblick

über die Tätigkeiten, die Anforderungen

und Zugangsvoraussetzungen,

sowie die Aufstiegsmöglichkeiten,

die mit dem jeweiligen Beruf in

Zusammenhang stehen.

Auf den folgenden zwei

Seiten findest du die

Unternehmen, die direkt

in deiner Region Ausbildungsplätze

anbieten.


Weißensee

Kölleda

Sömmerda

8

Gebesee

Walschleben

Nohra

Mönchenholzhausen

Landkreis Sömmerda

Landkreis Weimarer Land

kreisfreie Stadt Weimar

Klettbach


Buttstädt

Großheringen

Umpferstedt

Apolda

Weimar

Bad Berka

OT Tannroda

Blankenhain


10


Perspektiven für junge Menschen und Ausbildungsbetriebe

Die Grone-Bildungszentren Thüringen GmbH –gemeinnützig- ist als Tochter der traditionsreichen Stiftung

Grone-Schulen in Hamburg seit 1991 ein verlässlicher Partner für Unternehmen und junge Menschen auf

der Suche nach beruflichen Perspektiven. Unsere Angebote reichen von Berufsorientierung, Berufsvorberei-

tung über Ausbildung bis zur Unterstützung von betrieblicher Ausbildung.

11

Aktuell bieten wir im Auftrag der Agenturen für Arbeit und der Jobcenter, Ausbildungsbetrieben und junfolgende

gen Menschen, auf dem Weg in den Beruf, Unterstützungsmöglichkeiten:

Unsere Angebote

• Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen

Standorte

kooperatives Modell:

Die Auszubildenden schließen mit Grone einen Ausbildungsvertrag und absolvieren

ihre praktische Ausbildung im Betrieb. Wir unterstützen die jungen Menschen

Weimar

Erfurt

beim Erwerb der beruflichen Kenntnisse und bei der Bewältigung von persönli-

chen Herausforderungen.

Ausbildungsbegleitende Hilfen:

Betriebliche Auszubildende mit Lernschwierigkeiten erhalten Unterstützung von

erfahrenen Lehrkräften beim Erarbeiten und Festigen beruflicher Kenntnisse und

Gotha

im Bedarfsfall sozialpädagogische Begleitung.

• Assistierte Ausbildung:

Erfahrene Ausbildungsbegleiter/innen coachen Auszubildende und bei Bedarf

Ausbildungsverantwortliche im Betrieb. Lehrkräfte unterstützen die Auszubilden-

den beim Erwerb der beruflichen Kenntnisse und Sozialpädagogen/-

Gotha

Weimar

Jena

pädagoginnen helfen bei der Lösung verschiedener Probleme.

Mit Unterstützung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds bieten wir in unserer Schweißtechnischen

Kursstätte und in unserer Metallwerkstatt Ergänzungslehrgänge für Metallberufe am Standort Weimar an.

Bitte sprechen Sie uns an:

Otto-Schott-Str. 2,

Franckestr. 4,

Südstraße 15

Otto-Schott-Str. 41;

99427 Weimar

99089 Erfurt

99867 Gotha

07745 Jena

Tel: 03643 4800-0

Tel: 0361 77820-0,

Tel: 03621 3982-110

Tel: 03641 31073-92

Mail: weimar@grone.de

Mail: erfurt@grone.de

Mail: gotha@grone.de

Mail: jena@grone.de


Was kann ich und was will ich?

Für welche Ausbildung du dich entscheidest ist richtungweisend für die nächsten Jahre deines Lebens.

Daher solltest du sorgfältig abwägen, welcher Beruf zu dir passt bzw. bei welcher Tätigkeit du die eigenen

Interessen und Stärken am besten einbringen kannst.

Mache dir rechtzeitig darüber Gedanken, denn du möchtest dich ja in deiner späteren Arbeitswelt wohlfühlen.

Nutze dieses Arbeitsblatt als kleine Entscheidungshilfe.

Meine Vorstellungen an meine zukünftige Ausbildung:

12

Wie soll mein Arbeitsort aussehen? (im Freien, Werkstatt, Büro, Verkaufsraum oder Labor)

Welche Arbeitszeiten möchte ich haben? (Schichtarbeit, Wochenendarbeit, Gleitzeit, usw.)

Bin ich bereit, meinen Wohnort zu wechseln?

Wie kann ich die Anfahrt zum Ausbildungsort organisieren?

Womit möchte ich arbeiten?

In welcher Branche möchte ich arbeiten? (Kaufmännischen Bereich, Gewerblich-technischer Bereich)

Welche Fächer und Aufgabenstellungen haben mir in der Schule am meisten Spaß gemacht?

Habe ich spezielle Fachkenntnisse, z. B. Computerkenntnisse, Praxiserfahrungen, Sprachen?

Wenn du diese Fragen für dich

beantwortet hast, bitte doch auch

einmal deine Eltern oder Freunde

dich in diesen Punkten einzuschätzen.

Vielleicht entdeckst du ganz neue

Seiten an dir, die du in deine Berufswünsche

mit einbeziehen kannst.


Möchte ich mit Menschen zusammenarbeiten oder lieber allein?

Bin ich kommunikativ und kooperativ?

Liegt mir Teamarbeit und kann ich mich mit anderen produktiv auseinandersetzen?

13

Kann ich Stress und Belastung aushalten und bewältigen?

Bin ich kreativ und/oder habe ich räumliches Vorstellungsvermögen?

Bin ich technisch erfahren oder habe ich handwerkliches Geschick und arbeite exakt?

Können sich andere auf mich verlassen?

Bin ich bereit, Verantwortung zu übernehmen?

Bin ich bereit, weiter zu lernen?

Will ich mich auf Neues einstellen, weiterbilden oder z. B. eine Fremdsprache lernen?


Welche Anforderungen stellt der Ausbildungsberuf und das

Unternehmen an mich?

14

Sei bei der Wahl deines Ausbildungsberufes auch kritisch mit dir selbst. Setze dich auch mit den Anforderungen

auseinander, die der Ausbildungsberuf und das Unternehmen an dich stellen.

Wenn du beispielsweise eine Ausbildung in der Gastronomie beginnen willst, musst du dich neben allen

Vorzügen dieses interessanten Berufsbildes auch mit Feiertags- und Wochenendarbeit auseinandersetzen.

Frage dich, ob du arbeiten kannst, wenn deine Freunde zum Beispiel auf einer Silvesterparty sind. Auch

solltest du deine Noten im Auge behalten und versuchen, dich in den letzten Schuljahren noch einmal zu

verbessern.

Der Traumberuf vieler junger Männer als Mechatroniker oder Kfz-Mechatroniker lässt sich aufgrund der

Anforderungen in Berufsschule und Unternehmen oft nur mit guten Mathenoten und technischem Verständnis

verwirklichen.

Schätze deine Möglichkeiten realistisch ein und versuche frühzeitig, dich auf die Anforderungen deines

Wunschberufes einzustellen, um mit Praktika und entsprechenden schulischen Leistungen optimal vorbereitet

zu sein.

In der folgenden Abbildung findest du beispielhaft einige Erwartungen, die Unternehmer an ihre zukünftigen

Auszubildenden stellen.

Das erwartet

dein zukünftiger

Arbeitgeber

von dir.


Was Unternehmen von den Schulabgängern erwarten:

Wichtige fachliche

Kompetenzen

Wichtige persönliche

Kompetenzen

Wichtige soziale

Kompetenzen

» Grundlegende

Beherrschung der

deutschen Sprache in

Wort und Schrift

» Beherrschung einfacher

Rechentechniken

» Grundlegende

naturwissenschaftliche

Kenntnisse

» Zuverlässigkeit

» Lern- und

Leistungsbereitschaft

» Ausdauer

» Durchhaltevermögen

» Belastbarkeit

» Sorgfalt

» Kooperationsbereitschaft

» Teamfähigkeit

» Höflichkeit

» Freundlichkeit

» Konfliktfähigkeit

» Toleranz

15

» Grundkenntnisse

wirtschaftlicher

Zusammenhänge

» Gewissenhaftigkeit

» Konzentrationsfähigkeit

» Grundkenntnisse Englisch

» Verantwortungsbereitschaft

» Grundkenntnisse im

IT-Bereich

» Kenntnisse und

Verständnis über die

Grundlagen unserer Kultur

» Selbstständigkeit

» Fähigkeit zu Kritik

und Selbstkritik

» Kreativität und Flexibilität

Wichtige Voraussetzungen für bestimmte Berufsgruppen:

Büroberufe

Industrielle Metallund

Elektroberufe

Hotelberufe/Berufe

in der Gastronomie

» Gute Leistungen in

Deutsch und Mathe,

oft auch in Fremdsprachen

» Genauigkeit und

Konzentrationsfähigkeit

» Freundlichkeit, besonders

im Umgang mit Kunden

» Gute Leistungen in

Mathe und Naturwissenschaften

» Technisches

Verständnis

» Handwerkliches

Geschick

» Teamfähigkeit

» Kontaktfreudigkeit

und kommunikative

Fähigkeiten

» Flexibilität

» Bereitschaft zur Schichtund

Wochenendarbeit

» Freundlichkeit

» Sicheres Auftreten und

gepflegtes Äußeres

(1)


Wie könnte deine Bewerbung aussehen?

Du hast dich für einen Ausbildungsplatz entschieden und musst nun die Firma davon überzeugen, dass

du die/der Beste für diese Stelle bist. Die Grundlage dafür ist eine schriftliche Bewerbung, in der du

argumentierst, warum man ausgerechnet dich berücksichtigen sollte.

Zu einer Bewerbung gehört: ein persönliches Bewerbungsschreiben, ein Lebenslauf (mit aktuellem Lichtbild),

Kopien der letzten beiden Zeugnisse und wenn vorhanden Praktikumszeugnisse oder andere Nachweise,

etwa über Sprach- bzw. Computerkenntnisse.

16

1. Das Deckblatt

Das Deckblatt ist ein möglicher, aber kein zwingender Bestandteil

einer Bewerbungsmappe. Es gibt eine erste Auskunft über

deinen Ausbildungswunsch, deine Adressdaten und soll das

Unternehmen auf Dich als Bewerber/-in aufmerksam machen.

Du kannst auch dein Bewerberfoto auf das Deckblatt kleben.

» Auf der rechten Seite findest du ein Muster!

Nicht vergessen!

Diese Unterlagen gehören

mindestens in deine

Bewerbungsmappe.

Aufgepasst!

Achte immer auf fehlerfreie,

korrekte und saubere Unterlagen!


Bewerbung

als:

Auszubildender zum

Industriemechaniker

17

Anlagen:

Lebenslauf mit Foto

Zeugniskopien

Praktikumsbeurteilungen

Zertifikate

Jens Müller

Hauptstraße 1

99423 Weimar

Telefon: (0 36 43) 20 00 11

Mobil: (0160) 200 300 400

jensmueller@gmx.com


Jens Müller

Hauptstraße 1

99423 Weimar

Mobil: (0160) 200 300 400

18

Ospelt Food GmbH

Herr Herrmann

Über dem Dieterstedter Bache 14

99510 Apolda 15. September 2016

Ihre Anzeige im Ausbildungs-Navi

Ausbildung zum Industriemechaniker

Sehr geehrter Herr Herrmann,

mit großem Interesse habe ich Ihre Annonce im Ausbildungs-Navi 2017 gelesen und

bewerbe mich um einen Ausbildungsplatz zum Industriemechaniker.

Zurzeit besuche ich die 10. Klasse der Staatlichen Regelschule "Parkschule" in Weimar und

werde im Sommer meinen Realschulabschluss mit voraussichtlich gutem Erfolg absolvieren.

Ich habe gute Leistungen in Mathematik und es macht mir Spaß, in Physik mit technischen

Bauteilen zu experimentieren. Während meines Praktikums in Ihrem Haus

habe ich einen Einblick in die Ausbildung des Industriemechanikers bekommen.

Besonders interessierte mich das Einrüsten und Warten der Maschinen.

Ich habe mich für Ihr Unternehmen entschieden, weil mir das Praktikum großen Spaß

gemacht hat und sie zusätzlich gute Übernahmechancen nach der Ausbildung bieten.

In meiner Freizeit engagiere ich mich im FC Empor Weimar 06 e. V., wo ich meine

Teamfähigkeit unter Beweis stelle.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Müller

Anlagen


2. Das Anschreiben

Das Bewerbungsanschreiben ist der wichtigste Informationsträger. Es kommt darauf an, dass du Aufmerksamkeit

und Interesse weckst. Hier stellst du alle wichtigen Argumente auf einen Blick dar. Du zeigst deine

Kenntnisse und Fähigkeiten.

Mit dem Anschreiben kannst du den bestmöglichen ersten Eindruck und den Leser neugierig auf dich

machen.

Darum sollte es mindestens enthalten, warum du dich bei dem Unternehmen bewirbst und wie du auf die

Stelle aufmerksam geworden bist. Auch solltest du darstellen, warum du gerade diesen Beruf erlernen

willst und weshalb diese Stelle interessant ist. In diesem Zusammenhang sollten die Qualifikationen mit

eingebracht werden.

19

Zum Schluss kannst du noch angeben, wann du mit der Ausbildung beginnen möchtest. Die Grußzeile und

die Unterschrift schließen das Anschreiben ab. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite

sein.

Nicht vergessen!

Begründe, warum du diesen Ausbildungsberuf erlernen willst. Das zeigt dem

Unternehmen, dass du dich bereits mit dem Berufsbild auseinandergesetzt hast.

Häufiger Fehler!

Vergiss nicht deine persönliche

Unterschrift im Anschreiben.


3. Der Lebenslauf

Der Lebenslauf muss lückenlos sein und gibt somit die bisherige Schulausbildung sowie absolvierte Praktika

wieder.

Alle Daten, die für die Ausbildungsfirma von Bedeutung sind, werden übersichtlich geordnet, damit der

Leser alles schnell erfassen und wiederfinden kann. Beginne mit den persönlichen Daten, Vor- und Nachname,

Geburtsdatum und Geburtsort sowie der Nationalität.

Danach folgt die Ausbildung, wobei die Abschlüsse chronologisch geordnet werden. Abschließend sind die

Praktika und eventuelle Sprachkenntnisse aufzuführen.

20

Wenn du ein Lichtbild beifügst, sollte es in der oberen rechten Ecke aufgeklebt werden (nicht mit einer

Büroklammer befestigt). Ort, Datum sowie die Unterschrift gehören an das Ende des Lebenslaufes.

» Auf der rechten Seite findest du ein Beispiel.

4. Die Zeugnisse

Deine schulischen Leistungen sind für das Unternehmen interessant. Du solltest an eine Bewerbung deine

letzten beiden Schulzeugnisse anhängen, damit das Unternehmen auch erkennen kann, ob du dich in deinen

Leistungen verbessert hast, wie es mit unentschuldigten Fehlzeiten und deinem Verhalten aussieht.

5. Die Praktikumsbeurteilung

Um genauere Informationen über deinen Traumberuf zu erhalten

bietet sich auch ein Betriebspraktikum oder Ferienarbeit an.

Hast du schon ein Praktikum absolviert oder Ferienarbeit gemacht,

dann lass dir eine Bescheinigung ausstellen. Diese zeigt dem Unternehmen,

dass du schon einmal in den Beruf hineingeschnuppert

hast und wie deine Leistungen bewertet wurden.

Wichtig!

Achte darauf, dass alle

Angaben in deinem Lebenslauf

lückenlos sind.

Hinweis!

Gib deine absolvierten

Praktika im Lebenslauf

an und hefte deine

Bescheinigungen in die

Bewerbungsmappe.

Häufiger Fehler!

Auch Datum und

persönliche Unterschrift

gehören unter den

Lebenslauf.


LEBENSLAUF

Persönliche Daten

Name:

Jens Müller

Geburtsdatum: 12. 11. 2000

21

Geburtsort:

Berufswunsch:

Weimar

Industriemechaniker

Schulbildung

Realschule:

Grundschule:

seit 2011 (Staatliche Regelschule "Parkschule", Weimar)

2007 – 2011 (Staatliche Grundschule "Louis Fürnberg", Weimar)

Voraussichtlicher

Schulabschluss:

Lieblingsfächer:

Absolvierte Praktika:

Sommer 2017, Realschulabschluss

Mathe und Sport

11. 4. – 22. 4. 2016 (Ospelt food GmbH, Apolda)

Hobbies:

Snowboard fahren

Fussball spielen beim FC Empor Weimar 06 e. V.

Weimar, 15. September 2016


Deine Bewerbungen – behalte den Überblick!

Ich habe mich beworben bei:

Bewerbung

abgeschickt am:

Bestätigung

des Eingangs

erhalten am:

22

Um einen Überblick über deinen

Bewerbungsprozess zu behalten, ist es

wichtig darüber bescheid zu wissen, wann

und wo du dich beworben hast. Wenn

du alle versendeten Bewerbungen und

nachfolgenden Gespräche oder Briefwechsel

in die oben stehende Tabelle einträgst, weißt

du immer, welche Bewerbungen noch offen

sind, wo du gegebenenfalls anrufen solltest

oder du eine Absage erhalten hast.


Vorstellungsgespräch

am:

Nach dem Stand

der Bewerbung

telefonisch

erkundigt am:

Absage am:

Einstellung am:

23


Du bist zur Unterzeichnung deines Ausbildungsvertrages

eingeladen worden! Herzlichen Glückwunsch!

Was ist nun zu besorgen und zu beachten?

Ärztliche Bescheinigung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (§ 32 Abs. 1) für deinen Ausbildungsbetrieb

24

Was ist die ärztliche Bescheinigung?

Ein Attest, in dem der Arzt bescheinigt, dass du für den Ausbildungsberuf aus medizinischer Sicht geeignet

bist bzw. welche Einschränkungen bestehen. Die Untersuchung kann von einem Arzt deiner Wahl oder dem

Hausarzt durchgeführt werden.

Wer benötigt diese ärztliche Bescheinigung?

Auszubildende, die zum Ausbildungsbeginn noch keine 18 Jahre alt sind, müssen die Bescheinigung

ihrem Ausbildungsunternehmen zwingend vorlegen, um als Auszubildende/r aufgenommen zu

werden!

Was ist zum Termin beim Arzt mitzubringen?

Untersuchungsschein und Fragebogen.

Wo bekommst du diese Unterlagen?

Bei deinem zuständigen Einwohnermeldeamt.


Wann sollte/muss die Abgabe beim zukünftigen Arbeitgeber erfolgen?

Wenn bereits vorhanden, kann eine Kopie bereits den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Die Untersuchung

darf am ersten Arbeitstag nicht länger als 14 Monate her sein. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben, und

die Kosten werden vom Land bzw. der Gemeinde übernommen. Eine Nachuntersuchung innerhalb von 12 Monaten

nach Beginn der Ausbildung ist für minderjährige Auszubildende ebenfalls verpflichtend.

Ärztliche Bescheinigung für den Arbeitgeber

Erstuntersuchung nach § 32 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz

25

JArbSchG § 32 (1) Ein Jugendlicher, der in das Berufsleben eintritt, darf nur beschäftigt werden, wenn er innerhalb

der letzten vierzehn Monaten von einem Arzt untersucht worden ist (Erstuntersuchung) und dem

Arbeitgeber eine von diesem Arzt ausgestellte Bescheinigung vorliegt.

Weitere Dokumente:

Mitgliedsbescheinigung einer Krankenkasse deiner Wahl.

Sozialversicherungsausweis – wird dir automatisch von der Deutschen Rentenversicherung zugesandt.

Eigene Bankverbindung bei einer Bank deiner Wahl – zur Zahlung der Ausbildungsvergütung

Steuer-Identifikations-Nummer– wurde dir vom Bundesamt für Steuern schriftlich mitgeteilt


Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Sömmerda –

gewerblich-technische Berufe und Berufe im Bereich Bau

Unternehmen

Seite

Δ audifon GmbH & Co. KG, Kölleda 66

Δ Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 66

Δ cab Produkttechnik Sömmerda GmbH, Sömmerda 68

Δ Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 67

Δ Günther Spelsberg GmbH & Co. KG, Buttstädt 68

Δ M-Back GmbH, Gebesee 69

Δ Modell Technik Formenbau GmbH, Sömmerda 70

Δ PHÖNIX Metallbau GmbH, Weißensee 71


Ausbildungsberufe im gewerblichtechnischen

Bereich und im Bereich Bau

Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Weimarer Land und in der kreisfreien Stadt Weimar –

gewerblich-technische Berufe und Berufe im Bereich Bau

Unternehmen

Seite

Δ Bayer Weimar GmbH & Co. KG, Weimar 75

Δ Bennert GmbH Betrieb für Bauwerkssicherung, Klettbach 76

Δ Coca-Cola European Partners, Weimar 77

Δ Dr. Schär Deutschland GmbH, Apolda 78

Δ Edelstahlbau Tannroda GmbH, Bad Berka/OT Tannroda 77

Δ EUROVIA Verkehrsbau und Union GmbH – NL Weimar, Umpferstedt 79

Δ Gebrüder Becker GmbH, Apolda 79

Δ Möbel Rieger GmbH, Mönchenholzhausen 80

Δ ORAFOL Fresnel Optics GmbH, Apolda 80

Δ Ospelt food GmbH, Apolda 81

Δ Popp Fahrzeugbau GmbH, Nohra 82

Δ TEKPRO Präzisionsdrehteile GmbH, Apolda 85

Δ TKW Molding GmbH, Blankenhain 85

Δ Viega GmbH & Co. KG, Großheringen 84

Δ Weimar-Werk GmbH Stahl- und Maschinenbau, Weimar 86


Baugeräteführer/-in

Berufskraftfahrer/-in

28

Tätigkeit:

Baugeräteführer/-innen bedienen Baugeräte

und Maschinen im Hoch -, Straßen- und Tiefbau.

Sie transportieren z. B. Kräne, Planierraupen,

Walzen, Bagger oder Betonmischgeräte vor Beginn

der Bauarbeiten zur Baustelle und

sorgen für die Betriebsbereitschaft. Außerdem

sichern sie die Baustelle. Sie führen und bedienen

Baumaschinen, beispielsweise führen

sie Erdbewegungsarbeiten mit Baggern durch,

transportieren Bauteile mit Kränen oder bedienen

Geräte für den Straßenbau. Zudem warten

und pflegen sie die Baugeräte, erledigen

kleinere Reparaturen und rüsten die Baumaschinen

bei Bedarf um, z. B. wechseln sie

mobile Zusatzgeräte aus. Baugeräteführer/-innen

arbeiten hauptsächlich in Betrieben und Unternehmen

des Hoch - und Tiefbaus und in Betrieben

und Unternehmen des Straßen- und

Spezialtiefbaus. Sie sind meistens auf wechselnden

Baustellen im Freien tätig, ggf. auch

im Ausland. Baugeräte und -fahrzeuge warten

sie meist in Werkstätten.

Anforderungen:

Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein sind

bei der Arbeit auf Baustellen von besonderer

Bedeutung. Wartungs- und Schmierdienste an

Baugeräten sind beispielsweise genauestens

auszuführen, beim Führen von Baggern ist

z. B. auf Gas , Wasser oder Stromleitungen zu

achten, um Beschädigungen und Unfälle zu

vermeiden. Kenntnisse in Werken und Technik

sind für die Bedienung und Wartung von Baugeräten

erforderlich. Mathematik ist wichtig,

etwa um auf Baustellen Längen zu vermessen

oder Flächenaufteilungen zu berechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Baugeräteführer/-innen können nach entsprechender

Berufspraxis und Weiterbildung eine

Reihe betrieblicher Aufstiegsmöglichkeiten nutzen.

Sie können z. B. als Vorarbeiter/-in, Werkpolier/-in,

Geprüfter Polier/-in oder Baumaschinenmeister/-in

ausgebildet und eingesetzt werden.

Tätigkeit:

Berufskraftfahrer/-innen transportieren Güter

in Lastkraftwagen oder befördern Personen in

Bussen im Reise- und Personennahverkehr, dabei

achten sie auf Sicherheit sowie wirtschaftliche

und umweltschonende Aspekte. Sie wenden

nationale und internationale Rechtsvorschriften

und Sozialvorschriften des Straßenverkehrs

an. Sie bereiten die Fahrzeuge für den

Transport von Gütern oder die Beförderung von

Personen vor, nehmen das Transportgut oder

Gepäck an, sichern die Ladung und prüfen die

mitzuführenden Papiere. Außerdem beseitigen

sie Störungen an Fahrzeugen, wissen, wie sie

sich bei Unfällen und Zwischenfällen verhalten

müssen.

Anforderungen:

Die Bewerber/-innen sollen wissen, dass sie

einen Beruf mit viel Verantwortung übernehmen,

sich für technische Zusammenhänge interessieren,

bereit sein auch nachts oder am

Wochenende zu arbeiten sowie kontaktfreudig

sein und kundenorientiert arbeiten. Aufgrund

der Führerscheinregelungen kann eine Ausbildung

erst mit dem 16. (Lastkraftwagen) bzw.

18. Lebensjahr (Omnibusse) begonnen werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine Spezialisierung in Richtung Gefahrgutverladung,

Tiertransporte, Sicherheitstechnik ist

möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich,

u. a.: Kraftverkehrsmeister/-in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Chemielaborant/-in

Dachdecker/-in

Tätigkeit:

Chemielaboranten und Chemielaborantinnen

analysieren Stoffe nach verschiedenen chemischen

Verfahren, stellen chemische Präparate

her, reinigen und identifizieren chemische

Stoffe, trennen Stoffgemische, optimieren gemeinsam

mit Naturwissenschaftlern Herstellungsverfahren,

führen physikalische Untersuchungen

durch, nutzen laborbezogene Informationstechnik

und installieren z. B. Computer-

Programme, führen umweltbezogene Arbeitstechniken

durch und messen z. B. Emissionen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gute Kenntnisse in Chemie

und Mathematik haben, gerne mit moderner

Technik (auch Computer) umgehen, genau und

sorgfältig arbeiten, gute Beobachtungsgabe

haben sowie sich gut konzentrieren können.

Nicht geeignet ist die Ausbildung für diejenigen,

die empfindlich oder allergisch gegenüber

Lösungsmitteln oder anderen chemischen oder

biologischen Stoffen sind. An die Arbeit mit

den teilweise gesundheits- und umweltgefährdenden

Chemikalien müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung:

Schutzbrille, Laborkittel und Handschuhe sind

im Labor unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Chemielaborant/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

analytische Chemie oder Labortechniken, als

auch den berufl ichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Chemietechnik oder zum/zur Industriemeister/-in

der Fachrichtung Chemie ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Chemie oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

Tätigkeit:

Dachdecker/-innen sorgen im wahrsten Sinne

des Wortes dafür, dass „alle unter einem Dach“

im Trockenen sitzen. Sie bekleiden Dächer und

Wandflächen mit unterschiedlichen Materialien,

wie z. B. Ziegeln, Schiefer, Platten und Dachsteinen,

dichten Flächen gegen Feuchtigkeit ab

und stellen Isolierungen gegen Kälte und Wärme

her. Selbstverständlich erledigen sie auch

einen Großteil der notwendigen Vorarbeiten.

Dachdecker/-innen decken das Dach mit Dachziegeln

oder Dachpfannen ein, kümmern sich

um die Dachdämmung, setzen auch Dachfenster

ein oder bringen Schneefanggitter an. Die Arbeit

ist vielseitig, denn Dachdecker/-innen arbeiten

immer auf unterschiedlichen Baustellen und bekommen

immer wieder neue Aufgaben, bei denen

persönliches Können gefragt ist – den einen

Tag kann es ein Flachdach sein, den nächsten

schon der Ausbau eines Dachgeschosses. Die

Ausbildung zum/zur Dachdecker/-in wird in 2

Spezialisierungen angeboten – entweder „Dach-,

Wand- und Abdichtungstechnik“ oder „Reetdachtechnik“

(v. a. in Norddeutschland).

Anforderungen:

Zukünftige Dachdecker/-innen sollten vor allem

eines sein: absolut schwindelfrei! Aber auch

Körperkraft ist hier gefragt, denn Dachdecker

arbeiten in allen Bereichen auf dem Dach und

Heben oder Tragen verschiedene Baumaterialien.

Dachdecker/-innen arbeiten ausschließlich

draußen und sind dort Hitze, Kälte, Nässe

oder Wind ausgesetzt. Auf wechselnden Baustellen

in großer Höhe ist nicht nur unter den

Kollegen, sondern auch in der Zusammenarbeit

mit anderen Gewerken Teamarbeit erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Dachdecker/-innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Solarthermie,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Dachdeckermeister/-in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

z. B. einen Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben. Auch der Schritt

in die Selbstständigkeit ist möglich, z. B. mit

einem Betrieb des Dachdecker-Handwerks oder

des verwandten Klempner-Handwerks.

29


Elektroniker/-in

30

Tätigkeit:

Elektroniker/-innen übernehmen je nach Fachrichtung

vielfältige Aufgabe rund um die Elektrik.

Sie planen elektrische Anlagen nach den

Wünschen ihrer Kunden, installieren sie und

nehmen sie in Betrieb. Elektrische Systeme

werden von ihnen gewartet und jede Störung

so schnell wie möglich beseitigt.

Elektroniker/-innen für

Energie- und Gebäudetechnik:

» installieren und betreiben Gebäude- und

Infrastruktursysteme nach rechtlichen

Bestimmungen, Betreibervorgaben und

Nutzerwünschen

» konzipieren Anlagen- und Nutzungsveränderungen

von technischen

Systemen und stimmen Änderungen

mit den Nutzern ab

» überwachen technische Gebäudesysteme

mit Hilfe von Automatisierungs- und

Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den

Betrieb der technischen Gebäudesysteme

» führen systematische Fehlersuchen durch

und setzen Systeme instand

Elektroniker/-innen für

Maschinen-und Antriebstechnik

» richten Produktionsanlagen ein

» stellen unterschiedliche Wicklungen

(Anordnung von elektrischen Leitern)

her und isolieren Wicklungen in

elektrischen Maschinen

» demontieren oder montieren elektrische

Maschinen, prüfen und reparieren sie

» installieren, programmieren Steuer-, Regelund

Überwachungsgeräte der Antriebsund

Versorgungstechnik und halten sie

Instand

» bestücken Leiterplatten (Platten, auf

denen kleinste elektronische Bauelemente

montiert werden)

» halten explosionsgeschützte Schaltgeräte

und elektrische Geräte Instand

Elektroniker/-innen für Betriebstechnik:

» übernehmen elektrische Anlagen

» ändern Anlagen und erweitern sie

» richten Baustellen ein und räumen sie ab

» organisieren die Anlagenerrichtungen, überwachen

die Arbeit von Dienstleistern und

anderen Handwerkern

» montieren und installieren Leitungsführungssysteme

Informationsleitungen

und

Energieleitungen einschließlich allgemeiner

Versorgungsleitungen

» installieren Maschinen und Arbeitssysteme

einschließlich pneumatischer/hydraulischer

Komponenten und richten sie ein

» bauen Schaltgeräte und Automatisierungssysteme

zusammen und verdrahten sie

» programmieren und konfigurieren Systeme

prüfen deren Funktion und Sicherheit

» überwachen und warten Anlagen

analysieren Störungen und setzen Anlagen

instand

» weisen Nutzer in die Bedienung der

Anlagen ein

Elektroniker/-innen der Fachrichtung

Automatisierungstechnik:

» konzipieren Automatisierungsanlagen

montieren sie und nehmen sie in Betrieb

» installieren Sensoren, Leiteinrichtungen

und Steuerungen sowie pneumatische,

hydraulische und elektrische Antriebe

» optimieren Regelkreise

» programmieren Automatisierungssysteme

» prüfen automatisierte Systeme und halten

sie Instand

Elektroniker/-innen für Geräte und Systeme:

» erstellen Layouts und Fertigungsunterlagen

für elektronische Geräte und Systeme und

dokumentieren diese

» konzipieren Schaltungen und passen sie

den technischen Umgebungsbedingungen

an, wobei sie eng mit den technischen

Entwicklern zusammenarbeiten

» fertigen Muster und Einzelstücke an und

montieren die gewünschten Geräte bzw.

Systeme nach den Vorgaben, wobei sie

mechanische, elektrische und elektronische

Bauteile kombinieren

» sind Spezialisten für Fertigungs- und

Prüftechnik

» sie richten die entsprechende Maschinen

ein, programmieren, warten und reparieren

sie im Falle einer Havarie

» installieren Programme, stellen diese ein,

überwachen deren Betrieb und prüfen diese

gegebenenfalls.


» sind verantwortlich für ein reibungsloses

Funktionieren aller elektrischen und

elektronischen Geräte wie auch von

Informations-, Kommunikations- oder

medizinischen Hilfsmitteln und Sensoren

in den verschiedensten Unternehmen und

Einrichtungen

Elektroniker/-innen der Fachrichtung

Informations- & Telekommunikationstechnik:

» konzipieren Datenübertragungssysteme,

analysieren Gefahrenpotenziale und

konzipieren sicherheitstechnische Anlagen

wie Brand- und Einbruchmelder, Videoüberwachung,

elektronische Zutrittskontrollen

» installieren Kommunikations- und Sicherheitssysteme

und nehmen sie in Betrieb

» installieren und programmieren Gebäudeleit-

und Fernwirkeinrichtungen

» prüfen Sicherheits-, Informations- und

Telekommunikationssysteme und halten

sie Instand

Elektroniker/-innen für Gebäude- und

Infrastruktursysteme:

» installieren und betreiben Gebäude- und

Infrastruktursysteme nach rechtlichen

Bestimmungen, Betreibervorgaben und

Nutzerwünschen

» analysieren Anforderungen und Nutzen und

erfassen Gefährdungspotentiale

» konzipieren Anlagen- und

Nutzungsveränderungen von technischen

Systemen und stimmen Änderungen mit den

Nutzern ab und beraten sie

» kalkulieren Kosten und nehmen die

Leistungen Dritter ab

» führen Umbauten durch oder veranlassen

sie

» konfigurieren die Leiteinrichtungen

von technischen Systemen, prüfen

die Funktion der Systeme sowie von

Sicherheitseinrichtungen

» überwachen technische Gebäudesysteme

mit Hilfe von Automatisierungs- und

Leitsystemen

» erkennen Störungen und optimieren den

Betrieb der technische Gebäudesysteme

Elektroniker/-innen für Informationsund

Systemtechnik:

» entwickeln industrielle

informationstechnische Systeme

(Automatisierungssysteme, Signal- und

Sicherheitssysteme, Informations- und

Kommunikationssysteme, funktechnische

Systeme) und setzen sie um

» montieren Hardwarekomponenten,

elektronische Bauteile und Geräte,

installieren sie und passen sie an

» installieren Betriebssysteme und Netzwerke

konfigurieren sie

» erstellen Bedienoberflächen und

Benutzerdialoge

» erstellen Softwarekomponenten und

passen sie an, programmieren

Schnittstellen, Programme in bestehende

Systeme einbinden, auftretende

Kompatibilitätsprobleme lösen

» erfassen Messwerte und werten sie

aus, führen Testläufe an Systemen

und Systemkomponenten durch, prüfen

elektrische Schutzmaßnahmen

» analysieren Störfälle, passen die Software

an oder tauschen defekte Komponenten und

Baugruppen aus

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisch interessiert

sein, räumliches Vorstellungsvermögen haben,

um Geräte und Anlagen nach Konstruktionszeichnungen

und Schaltplänen herzustellen

und zu montieren, gute Noten in Mathe, Physik

und Englisch mitbringen, gut sehen und hören,

um z. B. mit verschiedenfarbigen Leitungen

und akustischen Hörsignalen zu arbeiten, sowie

gerne im Team arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Elektroniker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Elektrotechnik-Elektronik, Mess-, Steuerungsund

Regelungstechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum

Industriemeister/-in Fachrichtung Elektrotechnik

oder Techniker/-in Fachrichtung Elektrooder

Medizintechnik, Techniker/-in Betriebswissenschaft

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Informationsund

Kommunikationstechnik zu erwerben.

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Fachinformatiker/-in

Fachkraft für Lagerlogistik

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Tätigkeit:

Fachinformatiker/-innen können bis ins kleinste

Bit auf die High-Tech-Bedürfnisse ihrer Kunden

eingehen und werden in einer der beiden Fachrichtungen

Systemintegration oder Anwendungsentwicklung

ausgebildet.

In der Fachrichtung „Systemintegration“ entwerfen

und installieren sie Netzwerke und erweitern

Festnetze. Sie bieten den Benutzern

Service und Information, helfen ihnen bei Anwendungsproblemen,

erklären neue Systeme,

beantworten alle Fragen zur EDV.

In der zweiten Fachrichtung „Anwendungsentwicklung“

entwickeln sie passgenaue Softwarelösungen

für Kunden, installieren diese Systeme

und führen die Betriebsmitarbeiter/-innen

in der Nutzung ein.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten mathematisch und logisch

denken können, sich für technische Zusammenhänge

interessieren, eine gute Allgemeinbildung

haben, planen und organisieren

können, kontaktfreudig sein, Ideen verständlich

präsentieren können, anderen gerne als

Ansprechpartner/-in zur Verfügung stehen sowie

eigenverantwortlich arbeiten können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachinformatiker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

spezielle Programmiersprachen oder Datenbankentwicklung,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Softwareentwickler/-in

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Informatik

zu erwerben.

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lagerlogistik wissen genau, was

zum Beispiel bei der Lagerung leicht verderblicher

Waren zu beachten ist und wie sie zerbrechliche

Waren oder Gefahrgüter, wie zum

Beispiel explosive Stoffe, für den Transport

vorbereiten. Sie nehmen die Ware entgegen,

kontrollieren sie und bringen die Container und

Paletten zum Beispiel mit dem Gabelstapler

an den richtigen Platz. Dabei verlieren sie nie

die Übersicht, ganz egal wie voll das Lager ist.

Für ausgehende Waren planen sie Touren, erstellen

Begleitpapiere, bearbeiten Versandpapiere,

ermitteln Verpackungskosten und stellen

Ladeeinheiten zusammen. Sie haben eine

vielfältige Tätigkeit und Einsatzbereiche, körperliche

Bewegung sowie eigenverantwortliches

Arbeiten.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten flexibel sein und gerne

organisieren sowie zupacken können. An

die Arbeit unter Zeitdruck müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an das

sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf

Lkws verladen. In Lagerhallen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, die sowohl Muskelkraft

als auch Konzentration erfordern. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf

Leitern – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder

Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B. Disponent/-in,

Lager- und Transportplanung, Versandlogistik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. Meister/-in

für Lagerlogistik, Betriebswirt/-in der

Fachrichtung Absatzwirtschaft oder Logistik.


Fachkraft für

Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren

Nahrungsmittelerzeugnisse wie Fertiggerichte,

Konserven oder Backwaren nach festgelegten

Rezepturen und Prozessabläufen. Sie stellen

mithilfe von Maschinen und Anlagen die verschiedensten

Lebensmittel her. Sie kennen

die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis

hin zum fertig verpackten Produkt. Zunächst

nehmen sie Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte

entgegen und prüfen sie. Dann leiten

sie diese weiter ans Lager oder an die Verarbeitung.

Sie sorgen dafür, dass die für die jeweilige

Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen

und Anlagen ein. Außerdem kontrollieren

sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,

selbstständige Arbeitsweise, Kritikfähigkeit

sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten

lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein

entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur Verhütung

und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. in Bereichen wie der Eingangskontrolle,

der Bedienung der Anlagen oder der

Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/-in

der Fachrichtung Lebensmitteloder

zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie

zu erwerben.

Fachkraft für Metalltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Metalltechnik stellen Bauteile,

Baugruppen oder Konstruktionen aus Metall her.

Sie bearbeiten Metallteile mit unterschiedlichen

Verfahren und montieren sie. Sie sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von

technischen Systemen eingesetzt. Fachkräfte für

Metalltechnik beherrschen verschiedenste Fügeund

Montagetechniken. Sie richten Produktionsanlagen

ein, rüsten sie um und nehmen sie in

Betrieb. Sie sichern die Qualität ihrer Produkte

und halten die Fertigungsanlagen in Schuss und

immer einsatzbereit. Die Ausbildung erfolgt ineiner

der folgenden Fachrichtungen: Konstruktionstechnik,

Montagetechnik, Umform- und

Drahttechnik oder Zerspanungstechnik.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Interesse an Technik

zeigen, genau und sorgfältig arbeiten,

gerne im Team produzieren und ein gutes Hörund

Sehvermögen mitbringen. In den Werkstätten

und Werkhallen herrscht Maschinenlärm.

Daran müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an den Kontakt mit

Staub und Metallspänen sowie Schmiermitteln.

Auf den Baustellen arbeiten sie auch im

Freien und sind wechselnden Witterungsbedingungen

ausgesetzt. Das Tragen von Arbeitsschutzkleidung

ist unerlässlich zur Vermeidung

von Unfällen.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Naheliegend ist es, die Ausbildung um ein Jahr

fortzusetzen und je nach Fachrichtung folgende

Prüfungen abzulegen: In der Fachrichtung Montagetechnik

als Fertigungsmechaniker/-in oder

Industriemechaniker/-in in der Fachrichtung

Konstruktionstechnik als Anlagenmechaniker/

-in, Konstruktionsmechaniker/-in oder Metallbauer/-in

Fachrichtung Konstruktionstechnik;

in der Fachrichtung Umform- und Drahttechnik

als Stanzund Umformmechaniker/-in und

in der Fachrichtung Zerspanungstechnik als

Zerspanungsmechaniker/-in oder Feinwerkmechaniker/-in

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik.

Fachkräfte für Metalltechnik können

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall planen.

33


34

Fachkraft für Möbel-,

Küchen- und Umzugsservice

Tätigkeit:

Ob man umzieht, eine Wohnung neu einrichtet

oder auch nur einzelne Möbel ersetzt, überall

kommt die Fachkraft für Möbel-, Küchen- und

Umzugsservice zum Einsatz. Sie montieren und

bauen Küchen und sonstige Möbel auf und ab.

Hierbei führen sie auch die notwendigen Anschluss-

und sonstigen Nebenarbeiten durch.

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

kontrollieren und sichern Warenbestände,

bearbeiten Küchen- und Möbelteile und

führen die notwendigen Montagearbeiten zum

Auf- und Abbau von Küchen und sonstigen Möbeln

durch. Sie führen Elektro-, Wasser- und

Lüftungsinstallationsarbeiten an vorhandenen

Anschlüssen und Leitungen durch, verpacken,

lagern und transportieren Küchen-, Möbel und

sonstige Elemente, holen dies beim Kunden

ab und liefern sie aus und behandeln Reklamationen

unter Anwendung kundenorientierter

Maßnahmen.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisches Interesse

haben, zupacken können und gerne im Team arbeiten.

Die Auszubildenden sind häufig in Transportfahrzeugen

zu Privat- und Firmenkunden

unterwegs. Um Möbel und Küchen termingerecht

auszuliefern oder die Zeitplanung für einen Umzug

einzuhalten, müssen die Auszubildenden

teilweise sehr früh, in den Abendstunden oder

samstags tätig sein. An die Arbeit mit Kleb- und

Dichtstoffen müssen sich die Auszubildenden

gewöhnen. Wenn sie Küchen oder Möbel in Privat-

oder Geschäftsräumen auf- bzw. abbauen,

treten sie gegenüber den Kunden freundlich und

geduldig auf.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Möbelmontage,

Holzbearbeitung oder Elektroinstallationstechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Betriebswirt/-in für Möbelhandel

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Holztechnik zu erwerben.

Fachlagerist/-in

Tätigkeit:

Fachlageristen/-innen sind Organisationstalente.

Sie wissen genau, wo was steht. Auch in Hochregallagern,

die groß wie Fußballfelder sind, behalten

Fachlageristen/-innen den Überblick. Ihr

Arbeitsplatz sind die Lagerhallen insbesondere

von Handelsbetrieben. Dort nehmen sie Waren,

die mit dem LKW angeliefert werden, entgegen.

Sie prüfen anhand der Begleitpapiere Art,

Menge und Qualität der Lieferung, sortieren,

registrieren und lagern sie. Ausgehende Waren

werden von ihnen verpackt und zu versandfertigen

Ladeeinheiten zusammengestellt. Sie

fertigen die Begleitpapiere und kennzeichnen

und beschriften die Sendungen. Dabei wenden

sie betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme

sowie arbeitsplatzbezogene Software

an.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten flexibel sein und gerne

organisieren sowie zupacken können. An

die Arbeit unter Zeitdruck müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an das

sorgsame Lagern von Gefahrstoffen. Auch zupacken

müssen sie, wenn sie z. B. Güter auf

Lkws verladen. In Lagerhallen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, die sowohl Muskelkraft

als auch Konzentration erfordern. Nur so können

Arbeitsaufträge zufriedenstellend ausgeführt

und – beispielsweise bei der Arbeit auf

Leitern – Unfälle vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Die Ausbildung als Fachlagerist/-in kann ggf.

durch die darauf aufbauende Ausbildung zur

Fachkraft für Lagerlogistik um ein Jahr ergänzt

werden. Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare

oder Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B. Lagerung

gefährlicher Stoffe, Material- und Lagerwirtschaft,

Speditionslogistik. Unter bestimmten

Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a. Fachkaufmann/-frau für

Vorratswirtschaft u. Meister/-in Lagerwirtschaft.


Fertigungsmechaniker/-in

Tätigkeit:

Fertigungsmechaniker und Fertigungsmechanikerinnen

sind Allroundkräfte in der industriellen

Produktion. Sie montieren Bauteile und

Baugruppen zu fertigen Produkten und achten

darauf, dass die einzelnen Bestandteile auch

funktionieren. Dabei sorgen sie dafür, dass immer

ausreichend Material und Ersatzteile vorhanden

sind, damit kein Leerlauf in der Produktion

entsteht. Ihr Arbeitsplatz ist in Produktionshallen

und an Fertigungsstraßen der Industrie.

Fertigungsmechaniker/-innen arbeiten anhand

von schriftlichen Vorlagen, wie z. B. Montageund

Wartungsplänen, verlegen, befestigen und

schließen elektrische Leitungen an und stellen

die Funktionen an Baugruppen oder am fertigen

Produkt ein und überprüfen sie. Des Weiteren

stellen sie die von ihnen benutzten Maschinen

und Werkzeuge ein, pflegen und warten sie.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Interesse an Technik

haben, handwerkliches Geschick besitzen, gerne

im Team arbeiten, flexibel sein und sorgfältig

und verantwortungsbewusst arbeiten. An

Maschinenlärm müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Lötrauch, Dämpfe

von Klebstoffen und Metallstaub. Vor allem

wenn sie automatisierte Anlagen überwachen,

ist es nötig, auch über einen längeren Zeitraum

aufmerksam und konzentriert zu bleiben. Um

Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung. Da in vielen Betrieben

Schichtarbeit üblich ist, ist man auch in

der Ausbildung zum Teil in Wechselschicht tätig,

soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz es

erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fertigungsmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Metallbearbeitung, Schweißtechnik

oder Qualitätssicherung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister-/in der Fachrichtung

Metall oder zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt

Fertigungstechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Produktionstechnik oder Maschinenbau

zu erwerben.

Gärtner/-in –

Garten- und Landschaftsbau

Tätigkeit:

Mit Bäumen, Obst, Gemüse und natürlich auch

mit Stauden und Blumen kennen sich Gärtner

bestens aus. Sie wissen genau, wie man die

verschiedenen Pflanzen vermehrt, pflegt und

vermarktet. Die Profis für das Grüne können

natürlich auch Gärten, Parks und Spielplätze

anlegen. Dabei arbeiten sie mit Naturstein, Holz

oder Beton und gestalten z. B. Wege und Plätze.

Gärtner/-innen der Fachrichtung Garten- und

Landschaftsbau lernen wie man Beete anlegt,

Gehölze pflegt oder Teiche, Becken und Wasserläufe

herstellt und sind gefragte Fachkräfte,

wenn es darum geht Mauern und Treppen zu

bauen, Wege und Plätze zu pflastern und Zäune

zu errichten. Kurzum, sie erstellen und pflegen

Traumgärten, Parks, Sport- und Spielplätze oder

auch grüne Dächer und Fassaden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Freude am Umgang

mit Pflanzen haben. Sie erledigen viele Aufgaben

mit Handwerkzeugen, bedienen jedoch

auch Maschinen und Fahrzeuge, beispielweise

Traktoren mit Zubehör. Bei vielen Tätigkeiten

tragen sie wetterfeste Kleidung, Handschuhe

sowie ggf. Schutzbrillen, Gehör- und Atemschutz.

Sie sind in feuchtwarmen Gewächshäusern

tätig, in kühlen Verkaufsräumen und

im Freien. Draußen sind sie der Witterung ausgesetzt.

Beim Düngen und beim chemischen

Pflanzenschutz kommen sie ggf. mit Dämpfen

und Gerüchen in Kontakt. Die Arbeit kann

körperlich anstrengend sein, besonders wenn

schwere Säcke mit Erde oder Dünger gehoben

oder Zwangshaltungen eingenommen werden

müssen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gärtner/-innen der Fachrichtung Garten- und

Landschaftsbau können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Pflanzenschutz,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Gärtnermeister/-in

der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

z. B. einen Abschluss im Studienfach Garten-,

Landschaftsbau zu erwerben. Auch der

Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z. B.

mit einem eigenen Betrieb des Garten- und

Landschaftsbaus oder durch Übernahme eines

Betriebes für gärtnerische Dienstleistungen.

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36

Gestalter/-in für

Visuelles Marketing

Tätigkeit:

Gestalter/-innen für visuelles Marketing sind

kreative Profis wenn es um die Dekoration und

Gestaltung von Ausstellungs-, Präsentationsoder

Verkaufsräumen, wie z. B. Schaufenstern

geht. Sie kümmern sich darum, die Produkte

verkaufsfördernd zu präsentieren und perfekt

in Szene zu setzen. Sie haben jede Menge Ideen

und entwerfen und konstruieren die passende

Deko unter Einsatz von Papier, Holz, Stoffen,

Kunststoff, Metall oder Styropor. Aber auch hinter

den „Kulissen“ erfordert die Ausbildung viel

Einsatz. Zukünftige Gestalter/-innen für visuelles

Marketing lernen Licht, Formen und Farben

richtig einzusetzen oder andere Gestaltungselemente

effektvoll zu nutzen. Dabei arbeiten sie

mit Layout- und Grafikbearbeitungsprogrammen

und erstellen Konzeptentwürfe, aber auch dazugehörige

Kostenkalkulationen um stets das

Budget im Blick zu haben.

Anforderungen:

Zukünftige Gestalter/-innen für visuelles Marketing

sollten kreativ und kommunikationsfähig,

sein und ein gutes Gespür für Farben und

Formen besitzen. Sie entwerfen in der Regel

am Computer ihre Gestaltungskonzepte, setzen

sie mit Maschinen und Handwerkzeugen in der

Werkstatt um und bauen sie dann in Verkaufs-,

Präsentations- oder Ausstellungsräumen auf.

Beim Aufbau der Dekorationen, z. B. in einem

Verkaufsraum, arbeiten Gestalter/-innen für visuelles

Marketing vor den Augen von Kunden

und zum Teil auf Leitern oder Gerüsten, zum

Teil auf Knien, über Kopf oder in gebückter Haltung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Gestalter/-innen für visuelles Marketing können

sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Raumgestaltung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Gestalter/-in der Fachrichtung Produktdesign

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit z. B. einen Abschluss

im Studienfach Kommunikationsdesign

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. mit einem eigenen Betrieb

für Schauwerbeartikel und -beratung.

Industriemechaniker/-in

Tätigkeit:

Industriemechaniker/-innen sind in der Herstellung,

Instandhaltung und Überwachung von

technischen Systemen eingesetzt.

Sie richten Produktionsanlagen ein, rüsten sie

um und nehmen sie in Betrieb. Sie übergeben

technische Systeme und Produkte und weisen

Benutzer in die Anlagen ein. Angebotene Fachrichtungen

sind: Automatisierungstechnik, Instandhaltung,

Maschinen- und Anlagenbau, Produktionstechnik

und Feingerätebau.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten an Technik interessiert

sein, genau und sorgfältig arbeiten, gerne

im Team arbeiten sowie gutes Hör- und Sehvermögen

haben. An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Staub, der beim Fräsen, Bohren oder Schleifen

in der Luft liegt und die Atemwege reizen

kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln kommen

sie in Kontakt. Schwindelfrei sollten sie

sein, denn große Maschinenanlagen sind oft

nur über Leitern und Gerüste erreichbar. Beim

Einrichten oder Umrüsten von Produktionsanlagen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei

denen nicht nur technisches Geschick gefragt

ist, sondern auch Sorgfalt und Konzentration

gefordert sind. Oft arbeiten sie schon in der

Ausbildung im Schichtdienst, soweit das Jugendarbeitsschutzgesetz

es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriemechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Schweißtechnik oder CNC-Technik, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Industriemeister/-in der Fachrichtung Metall

oder Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Betriebstechnik

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Maschinenbau

oder Produktionstechnik zu erwerben.


IT-Systemelektroniker/-in

Konstruktionsmechaniker/-in

Tätigkeit:

IT- Systemelektroniker/-innen sind mit verschiedenen

Informations- und Telekommunikationssystemen

(IT-Systemen) vertraut und können ihre

Leistungsfähigkeit, Funktionalität, Wirtschaftlichkeit

und Erweiterungsmöglichkeit bewerten,

wählen Komponenten (Bestandteil eines Gesamtsystems)

aus und bauen sie zusammen, kennen

Produkte, Prozesse und Verfahren sowie Anforderungen

an IT-Systeme. Sie stellen fest, welche

Hard- und Softwareausstattung ein Arbeitsplatz

benötigt, können Betriebssysteme für Netzwerke

und Software und Hardwarekomponenten installieren,

in bestehende Systeme einpassen

und in Betrieb nehmen. Zu ihren weiteren

Tätigkeiten gehören die Instandhaltung und

Wartung an Komponenten von IT-Systemen sowie

das kundengerechte Ausführen von Tätigkeiten.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge und Arbeitsabläufe interessieren,

Spaß an Computern und Elektrotechnik

haben, mathematisches Verständnis, logisches

Denkvermögen besitzen, sich regelmäßig über

Multimedia, Computer und Software informieren,

Ausdauer haben und sich immer wieder

auf neue Situationen einstellen können, gerne

im Team arbeiten sowie anderen gerne als Ansprechpartner

zur Verfügung stehen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT Systemelektroniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Automatisierungstechnik, Elektronik, Mechatronik

oder Nachrichtentechnik, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/-in der Fachrichtung Elektrotechnik

oder zum/zur IT-Sicherheitstechniker/-in

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Elektrotechnik zu erwerben.

Tätigkeit:

Überall dort, wo große Metallkonstruktionen wie

Container, Schiffsteile oder Aufzüge hergestellt

werden, sind Konstruktionsmechaniker/-innen

am richtigen Platz. Sie fertigen und montieren

Stahlbauteile, Aufzüge, Transport- und Verladeanlagen,

Schutzgitter, Verkleidungen und Abdeckungen,

Stahltreppen und Stahltüren, Behälter,

Blechrohre und Blechkanäle, Aggregate

und Karosserien. Sie schneiden, biegen und

schweißen Stahl und Bleche und sind je nach

Einsatzgebiet auf bestimmte Arbeitsbereiche

spezialisiert.

Es gibt folgende Einsatzgebiete: Ausrüstungstechnik,

Feinblechbau, Schiffbau, Schweißtechnik,

Stahl- und Metallbau.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an körperlicher

Arbeit haben und fit sein, handwerklich geschickt

sein sowie räumliches Vorstellungsvermögen

haben, um nach Modellen, Zeichnungen

oder Skizzen zu arbeiten. Konstruktionsmechaniker/-innen

müssen sie sich nicht nur

an Maschinenlärm, sondern auch an den Staub

gewöhnen, der beim Brennschneiden, Bohren

oder Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege

reizen kann. Auch mit Schmier- und

Kühlmitteln kommen sie in Kontakt. Schwindelfrei

sollten sie sein, denn bei der Montage

müssen sie auch auf Gerüste steigen. Beim

Herstellen von Metallbaukonstruktionen sind

vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

sowohl Körpereinsatz als auch Konzentration

gefragt sind. Um Verletzungen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Konstruktionsmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Schweißtechnik oder CNC-Technik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Industriemeister/-in der Fachrichtung

Metall, Techniker/-in der Fachrichtung

Metallbautechnik oder Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt

Konstruktion ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsbe-rechtigung haben die

Möglichkeit (je nach Ausbildungsfachrichtung)

einen Abschluss im Fach Konstruktionstechnik

zu erwerben.

37


38

Kraftfahrzeugmechatroniker/-in

Tätigkeit:

Im Berufsfeld des Kraftfahrzeugmechatronikers

stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Um-, Nachrüst-

und Ausbauarbeiten im Mittelpunkt, zusätzlich

dazu kommen noch die Codierung von

Steuergeräten, das Anpassen an verknüpfte

Fahrzeugsysteme und die Kommunikation mit

den Kunden. Bei der Ausbildung zum Mechatroniker/-in

gibt es vier verschiedene Schwerpunkte,

von denen einer vor Beginn der Ausbildung

gewählt werden muss. Die vier Fachrichtungen

sind: Personenkraftwagentechnik,

Nutzfahrzeugtechnik, Motorradtechnik, Karosserietechnik

und System- und Hochvolttechnik.

Anforderungen:

Wer KFZ-Mechatroniker/-in werden möchte, sollte

vor allem ein hervorragendes technisch-physikalisches

Verständnis mitbringen, im Idealfall in

den Bereichen Elektronik, Hydraulik und Pneumatik,

außerdem sind gute Mathematikkenntnisse

angebracht.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kraftfahrzeugmechatroniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Schweißtechnik oder Pyrotechnik,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Meister/-in oder Techniker/-in in

den verschiedenen Ausbildungsfachrichtungen

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit (je nach

Ausbildungsfachrichtung) einen Abschluss im

Fach Fahrzeugtechnik oder Elektromobilität zu

erwerben.

Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in

Tätigkeit:

Wenn bei Heuwetter die Presse nicht läuft, ist

schnelle Hilfe angesagt: Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

messen, installieren

und reparieren nicht nur in der Werkstatt, sondern

auch auf Wiesen und Acker oder im Stall

an „schwerem Gerät“. Sie warten, prüfen, installieren

und setzen Fahrzeuge, Maschinen,

Anlagen und Geräte instand, bearbeiten und

fügen Werkstücke und Bauteile manuell und

maschinell. Sie diagnostizieren Fehler und Störungen

und deren Ursachen in mechanischen,

hydraulischen, elektrischen und elektronischen

Systemen, beraten Kundinnen und Kunden,

bedienen Fahrzeuge und deren Systeme und

nehmen sie in Betrieb, prüfen Abgase und Einrichtungen

zur Emissionsminderung und stellen

elektrische Stromanschlüsse her und prüfen sie.

Anforderungen:

Bewerber/innen sollten technisches Verständnis

haben, räumliches Vorstellungsvermögen

haben, genau und sorgfältig arbeiten – auch

unter Zeitdruck, verantwortungsbewusst arbeiten

sowie Interesse an Mathe und Physik haben.

Zum Teil arbeiten Land- und Baumaschinenmechatroniker/innen

unter freiem Himmel.

An wechselnde Witterungseinflüsse wie Regen,

Kälte und sommerliche Hitze müssen sich die

Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an Zugluft,

die in vielen Werkhallen herrscht. Bei der

Wartung und Instandsetzung von Land- und

Baumaschinen sind neben technischem Wissen

und Geschick auch Sorgfalt und Konzentration

gefragt. Um Unfällen vorzubeugen, tragen die

Auszubildenden Schutzkleidung: Je nach Arbeit

sind Handschuhe und Sicherheitsschuhe oder

auch Schürze und Schweißschutzschild unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 ∞ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Land- und Baumaschinenmechatroniker/-innen

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Maschinen- und Kraftfahrzeuginstandhaltung,

Schweißtechniken oder

Kunststoffbe- und -verarbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/ zur Baumaschinenmeister/in oder eine

Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung

Kraftfahrzeugtechnik ablegen. Absolventen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Fahrzeugtechnik

zu erwerben.


Maler/-in und

Lackierer/-in

Tätigkeit:

Maler/-innen und Lackierer/-innen schwingen

täglich den Pinsel und holen das Beste aus Häusern

und Fassaden heraus. Ob Beton, Stahl, Holz

oder Metall, sie wissen, welche Farbe die jeweils

richtige ist und welches Verfahren angewendet

wird. Die Ausbildung wird in 3 Fachrichtungen

angeboten: Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung

und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei

und Denkmalpflege. Maler und Lackierer

der Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz

schützen Fassaden und Wände vor schädlichen

Einflüssen, wie Rost, Verwitterung und Bränden.

Dazu reinigen sie die Oberflächen, bessern

sie aus und tragen spezielle Schutzmittel und

Anstriche auf. In der Fachrichtung Gestaltung

und Instandhaltung sind sie eher dekorativ tätig.

Sie erneuern und verschönern Innen- und

Außenwände von Gebäuden mithilfe verschiedener

Maltechniken, Tapeten und Farben. In der

Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

kümmern sie sich speziell um alte, historische

Gebäude. Sie sanieren und erhalten die

alten Oberflächen und Gegenstände, bringen

aber auch neue Verzierungen und Malereien an.

Anforderungen:

Zukünftige Maler/-innen und Lackierer/-innen

sollten ein gutes Farbsehvermögen haben,

möglichst schwindelfrei sein, zupacken können

und gerne mit Menschen zu tun haben.

Sie sind oft auf wechselnden Baustellen tätig,

im Freien und in Gebäuden, und arbeiten

auf Gerüsten und Arbeitsbühnen mitunter in

großen Höhen. Auf den Baustellen sind sie der

Witterung ausgesetzt, oft herrscht Lärm, und

Staub liegt in der Luft. Der Umgang mit Lacken

und Korrosionsschutzmitteln kann die Atemwege

belasten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Maler/-innen und Lackierer/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Korrosionsschutz oder Dämmung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Maler- und Lackierermeister/-in

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

z. B. einen Abschluss im Studienfach Baustoffingenieurwissenschaft

zu erwerben. Auch

der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich,

z. B. mit einem Maler- und Lackiererbetrieb.

Maschinen- und

Anlagenführer/-in

Tätigkeit:

Sie richten Maschinen und Produktionsanlagen

ein, bedienen diese und rüsten sie um.

Sie steuern und überwachen die Maschinenbelegung

und optimieren den Materialfluss, planen

Arbeitsabläufe, stimmen sich mit vorund

nachgelagerten Bereichen ab und legen

Auftragsziele fest, wählen Prüfverfahren und

Prüfmittel aus, stellen Störungen fest und beseitigen

sie, suchen Werkstoffe aus und bearbeiten

diese nach technischen Unterlagen.

Sie führen Inprozesskontrollen durch und bedienen

Steuerungs- und Regelungseinrichtungen

zur Qualitätssicherung. Die Ausbildung

wird in folgenden Schwerpunkten angeboten:

Metall- und Kunststofftechnik, Textiltechnik,

Textilveredelung, Lebensmitteltechnik, Druckweiter-

und Papierverarbeitung.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten technisch interessiert

sein, insbesondere an modernen Maschinen-,

Anlagen- und Steuerungssystemen und verantwortungsbewusst

arbeiten.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in

dem entsprechenden Branchenberuf fortzusetzen,

wobei dann einen Anspruch auf die

volle Anrechnung der Maschinen- und Anlagenführerausbildung

von 2 Jahren besteht.

Außerdem gibt es jede Menge Lehrgänge, Kurse

oder Seminare, um sich zu spezialisieren,

z. B. Werkstofftechnik, Technisches Zeichnen,

Pneumatik.

Unter bestimmten Voraussetzungen, z. B. mehrjähriger

Berufserfahrung, sind verschiedene

Fort- und Weiterbildungen möglich, u. a. Maschinenbaumeister/-in,

Industriemeister/-in Fachrichtung

Metall, Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik.

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Maurer/-in

Mechatroniker/-in

40

Tätigkeit:

Nach den Entwürfen und Plänen von Architekten/-innen

stellen Maurer/-innen Wände aus

unterschiedlichen Materialien her. Zunächst

betonieren sie das Fundament, mauern Außenund

Innenwände bzw. montieren Wände aus

Fertigteilen und setzen Decken sowie Dämmund

Isolierungs-materialien ein. Teilweise verputzen

sie die Wände auch. Daneben verlegen

sie Estriche und Platten oder montieren Treppen.

Bei Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten

stellen sie Bauschäden und deren Ursachen

fest und beheben diese. Darüber hinaus

führen sie Abbrucharbeiten durch.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig.

Tüchtig mitarbeiten müssen sie von Anfang an:

Sie tragen Baumaterialien, heben Gräben aus

und bedienen den Presslufthammer. Meist arbeiten

sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an die Zugluft

in den Rohbauten. Auf Baustellen sind vielfältige

Arbeiten zu erledigen, bei denen nicht nur

Muskelkraft gefragt, sondern auch Konzentration

erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und – beispielsweise

bei der Arbeit auf Gerüsten – Unfälle

vermieden werden. Um diesen vorzubeugen,

tragen die Auszubildenden Schutzkleidung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Baufacharbeiter/-in

(hier Maurer/-in) ist der erste

Schritt ins Berufsleben. Danach geht's weiter,

beispielsweise als Polier/-in, Bauleiter/-in oder

auch Diplom-Ingenieur/-in. Ziel kann natürlich

auch die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Mechatroniker/-innen sind eine Mischung

aus Mechaniker/-in und Elektroniker/-in.

Sie montieren Anlagen und Maschinen aus

mechanischen und elektronischen Teilen,

nehmen sie in Betrieb und bedienen sie. Mechatroniker

spanen, trennen und formen per

Hand und mit Maschinen Metalle und Kunststoffe.

Sie verbinden verschiedene Werkstoffe

durch Schrauben, Löten, Kleben oder

Schweißen und installieren elektrische Baugruppen

und Komponenten. Weiterhin bauen

und prüfen sie elektrische, pneumatische

und hydraulische Steuerungen für Anlagen

und setzen Baugruppen und Einzelteile zu

Maschinen und Systemen zusammen. Sie

montieren und demontieren Maschinen, Systeme

und Anlagen und programmieren mechatronische

Systeme wie z. B. Flaschenabfüllanlagen,

Produktionsstraßen zur Herstellung

von Autos.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten ein gutes räumliches

Vorstellungsvermögen haben, gut rechnen können

und gerne mit technischen und elektronischen

Geräten umgehen. In vielen Fällen

sind Englischkenntnisse wichtig, um die Unterlagen

lesen zu können, die sie für ihre Arbeit

benötigen. Bei der Montage und Wartung

von mechatronischen Systemen sind nicht

nur technisches Verständnis und geschickte

Hände gefordert. Auch Sicherheitsbestimmungen

müssen genau beachtet werden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Mechatroniker/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Instandhaltung, Qualitätssicherung oder Endmontage,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Industriemeister/

-in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Industriemeister/-in

der Fachrichtung Mechatronik/-in

oder Techniker/-in der Fachrichtung

Maschinentechnik ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit je nach Ausbildungsfachrichtung

einen Abschluss im Fach Mechatronik zu

erwerben.


Pharmakant/-in

Tätigkeit:

Pharmakanten lernen gegen viele Krankheiten

Gegenmittel herzustellen, z. B. bei Grippe, Entzündungen

oder Kinderlähmung. Sie produzieren

in der pharmazeutischen Industrie aus chemischen

und pflanzlichen Wirkstoffen Tabletten,

Salben oder Impfstoffe. Jedes Milligramm

zu viel oder zu wenig, beeinflusst die Wirkung

des Medikaments. Pharmakanten achten daher

sehr genau darauf, dass die Produktion genau

nach Vorschrift abläuft. Dazu müssen sie wissen,

auf was es bei der Herstellung der festen,

halbfesten und flüssigen Arzneimittel ankommt.

Sie kennen also „ihre“ Produktionsanlage ganz

genau und prüfen regelmäßig z. B. Mess-, Dosier-

und Zähleinrichtungen, beherrschen Computer-

und Prozessleittechnik. Pharmakanten

produzieren nicht nur – sie wissen auch, wie

die verschiedenen Tabletten, Salben und flüssigen

Wirkstoffe verpackt und gelagert werden

müssen.

Anforderungen:

Zukünftige Pharmakanten sollten sich für Naturwissenschaften

und Technik interessieren

und sehr genau und verantwortungsvoll arbeiten.

Denn beim Wiegen und Dosieren der pharmazeutischen

Wirk- und Hilfsstoffe ist Sorgfalt

nötig, um niemanden zu gefährden. Pharmakanten

halten Sicherheits- und Umweltbestimmungen

verantwortungsbewusst ein und tragen

Schutzkleidung, z. B. Arbeitskittel, Schutzbrille,

Einweghandschuhe und Mundschutz.

Wegen der besonderen Empfindlichkeit einiger

Medikamente führen sie einige Aufgaben auch

in Reinräumen aus. Treten an den Anlagen Störungen

auf, sind Entscheidungsfähigkeit, Reaktionsgeschwindigkeit

und technisches Verständnis

gefragt. In den Unternehmen der pharmazeutischen

Industrie arbeiten Pharmakanten

häufig in Wechselschicht, auch nachts und an

Wochenenden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Pharmakanten können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z.B. Mess-, Steuerungs-

und Regelungstechnik, als auch den berufl

ichen Aufstieg durch Weiterbildungen zum/

zur Industriemeister/in der Fach-richtung Pharmazie

ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit z.B.

einen Abschluss im Studienfach Pharmazie zu

erwerben.

Steinmetz/-in

Steinbildhauer/-in

Tätigkeit:

Steinmetze/-innen und Steinbildhauer/-innen sind

gefragt, wenn es um die Restaurierung von Fassaden

und Skulpturen aus Marmor, Granit, Kalkoder

Sandstein an z. B. Kirchen oder Schlössern

mit zum Teil jahrhundertealten Ornamenten

und Profilen geht. Die Schwerpunkte liegen bei

der Anfertigung von Böden, der Restaurierung

von Denkmälern und Fassaden und der Tätigkeit

im Baugewerbe. Ebenso bedeutend im Steinmetzgewerbe

ist die Anfertigung hochwertiger

Grabsteine. Dabei orientieren sie sich an den

Wünschen ihrer Kunden und behauen mit viel

handwerklichem und künstlerischem Können

die verschiedenen Natursteine. Anschließend

wird z. B. der schwarze Marmor fein abgeschliffen,

damit er so richtig glänzt. Mit speziellen

Maschinen lassen sich Schriften in jeden Stein

gravieren. Da Steinmetze eher Gebäude restaurieren

und Steinbildhauer eher Plastiken herstellen,

erfolgt die Ausbildung in einer der bei

den Fachrichtungen: Steinmetzarbeiten oder Steinbildhauerarbeiten.

Anforderungen:

Zukünftige Steinmetze/-innen und Steinbildhauer/-innen

sollten. handwerklich geschickt

und künstlerisch begabt bist. Denn sie müssen

nicht nur mit Hammer, Meißel und den Maschinen

umgehen können, sondern auch mit Stift

und Zeichenblog. Das Bearbeiten und die Montage

von Steinen sind körperlich anstrengend

und werden teilweise unter Zwangshaltungen

verrichtet. Das Behauen von Steinen erfordert

Sorgfalt, Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination.

Insgesamt braucht es Flexibilität, um

sich auf wechselnde Arbeitsorte und Arbeitsbedingungen,

auch unter freiem Himmel, einstellen

zu können.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Steinmetze/-innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Natur-

und Kunststeinverarbeitung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Steinmetz- und Steinbildhauermeister/-

in ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit z. B. einen

Abschluss im Studienfach Bauingenieurwesen

zu erwerben. Auch der Schritt in die Selbstständigkeit

ist möglich, z. B. mit einen Steinmetzoder

Steinbildhauerbetrieb.

41


Straßenbauer/-in

Tiefbaufacharbeiter/-in

42

Tätigkeit:

Straßenbauer/-innen stellen Untergründe und

Oberflächen von Straßen, Wegen, Plätzen und

anderen Verkehrsflächen her, halten sie Instand

und reparieren sie. Sie sorgen also für ein sicheres

und dichtes Straßennetz, damit der Güter-

und Personenverkehr freie Fahrt hat. Sie arbeiten

in Tiefbauunternehmen, vor allem im Straßen-,

Rollbahnen- und Sportanlagenbau. Auch

im Schachtbau sowie im Rohrleitungs- und Kabelleitungstiefbau

können sie tätig sein. Darüber

hinaus bieten kommunale Bauämter oder

Straßen- und Autobahnmeistereien Beschäftigungsmöglichkeiten.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken

müssen sie von Anfang an: Sie tragen

Baumaterialien, heben Gräben aus und bedienen

Straßenfertiger und Walzen. Meist arbeiten

sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte und

sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen, wie an Staub oder

chemische Gase und Dämpfe. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch

Konzentration erforderlich ist. Nur so können Arbeitsaufträge

zufriedenstellend ausgeführt und –

Beispielsweise bei der Arbeit mit schweren Maschinen

– Unfälle vermieden werden. Schutzkleidung,

beispielsweise Schutzhelm, Sicherheitsschuhe

und Gehörschutz gegen den Maschinenlärm

ist auf der Baustelle unverzichtbar.

In der Regel wird der Nachweis der gesundheitlichen

Eignung in Form eines ärztlichen Attests

gefordert.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Eine berufliche Ausbildung zum/zur Straßenbauer/-

in ist der erste Schritt ins Berufsleben.

Danach geht es weiter, beispielsweise

als Polier/-in, Techniker/-in oder auch Diplom-Ingenieur/-in.

Ziel kann natürlich auch

die berufliche Selbstständigkeit sein.

Tätigkeit:

Tiefbaufacharbeiter/-innen führen je nach Ausbildungsschwerpunkt

Straßen-, Rohrleitungs-,

Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten

aus. Sie arbeiten sowohl im Neubau als

auch in der Sanierung und Instandsetzung auf

unterschiedlichen Baustellen. Sie führen Erdarbeiten

durch, stellen Baugruben, Gräben sowie

Verkehrswege und Verkehrsflächen her und

bauen Ver- und Entsorgungssysteme ein. Sie

führen diese Arbeiten auf der Grundlage von

technischen Unterlagen und von Arbeitsaufträgen

allein und in Kooperation mit anderen

selbständig durch. Sie planen und koordinieren

ihre Arbeit, richten Baustellen ein, legen die Arbeitsschritte

fest und ergreifen Maßnahmen zur

Sicherheit und zum Gesundheitsschutz bei der

Arbeit sowie zum Umweltschutz auf der Baustelle.

Sie prüfen ihre Arbeiten auf fehlerfreie

Aus-führung, dokumentieren sie und räumen

ihren Arbeitsplatz.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sind zusammen mit ihrem

Bautrupp auf wechselnden Baustellen tätig. Zupacken

müssen sie von Anfang an. Meist arbeiten

sie unter freiem Himmel. An Regen, Kälte

und sommerliche Hitze müssen sich die Auszubildenden

ebenso gewöhnen wie an Staub oder

chemische Dämpfe und Gase. Auf Baustellen

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

nicht nur Muskelkraft gefragt, sondern auch

Konzentration erforderlich ist. Arbeitsschutzkleidung

ist unerlässlich.

Ausbildungsdauer:

2 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung können

Tiefbaufacharbeiter/-innen unter bestimmten

Voraussetzungen ihre Ausbildung um

ein Jahr fortsetzen und die Prüfung zum/zur

Straßenbauer/-in, zum/zur Gleisbauer/-in,

zum/zur Rohrleitungsbauer/-in oder zum/zur

Spezialtiefbauer/-in ablegen. Wer beruflich

vorankommen will und eine leitende Position

anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine Weiterbildung

als Meister/-in sein.


Verfahrensmechaniker/-in

für Beschichtungstechnik

Tätigkeit:

Der Lack an Autos, Mopeds oder Fahrrädern

muss ganz schön was aushalten: Hitze, Kälte,

Hagel, Steinschlag usw. Damit er hält und

das darunter liegende Material schützt, wählen

Verfahrensmechaniker/-innen für Beschichtungstechnik

die unterschiedlichsten Farbtöne, Glanzund

Härtegrade der Lacke aus. Sie legen fest,

wie die Oberflächen vorbehandelt werden,

wählen das richtige Beschichtungsmaterial aus

und lackieren per Hand oder in einer Anlage.

Sie überwachen und prüfen die Ausführung,

beachten den Umweltschutz, fertigen Gestelle

oder Vorrichtungen, um größere Objekte, z. B.

Brückenelemente zu lackieren, dokumen-tieren

ihre Arbeit und beheben Lackschäden.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten handwerklich geschickt

sein, „mit Köpfchen“ arbeiten, gute Noten in

Physik und Chemie haben, unempfindlich gegen

Werkstattlärm und chemische Gerüche sein.

Nicht geeignet ist die Ausbildung bei Allergieanfälligkeit,

bei Erkrankungen der Atemwege,

bei Schwierigkeiten, Farben zu unterscheiden.

An Maschinenlärm müssen sich

die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie an

den Geruch von Lacken und Lösungsmitteln.

Um Verletzungen vorzubeugen, tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung: Schutzkittel, -handschuhe,

Sicherheitsschuhe, Gehörschutz gegen

den Maschinenlärm und Atemschutz sind in

der Werkstatt unverzichtbar.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/-innen für Beschichtungstechnik

können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Beschichtung mit bestimmten Verfahren, etwa

Tauch-, Spritz- oder Pulverlackierung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in in der Fachrichtung

Lack oder zum/zur Techniker/-in der

Fachrichtung Farb- und Lacktechnik ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Verfahrenstechnik oder Chemieingenieurwesen

zu erwerben.

Verfahrensmechaniker/-in für

Kunststoff- & Kautschuktechnik

Tätigkeit:

Die Verfahrensmechaniker/-innen stellen mit

Hilfe von Spezialmaschinen verschiedenen Produkte,

z. B. Folien, Platten, Kunststofffenster,

Faserverbundwerkstoffe oder Gehäuse her.

Sie kennen und bearbeiten die verschiedenen

Kunststoffe, Kautschuke und Hilfsstoffe, setzen

verschiedene Energieträger (z. B. Erdgas,

Erdöl) je nach Bedarf ein, ordnen die Formmassen

oder Halbzeuge (noch nicht fertig gestellte

Erzeugnisse) verschiedenen Verfahren

zu und bereiten die Verfahren vor, be- und verarbeiten

polymere Werkstoffe (bestehen aus

Makromolekülen) nach verschiedenen Verfahren.

Sie bauen Pneumatik- und Hydraulikschaltungen

auf und prüfen sie sowie messen, steuern

und regeln mit Hilfe spezieller Instrumente und

Einrichtungen. Die Ausbildung erfolgt in einer

der folgenden Fachrichtungen: Bauteile,

Compound- und Masterbatchherstellung, Faserverbundtechnologie,

Formteile, Halbzeuge,

Kunststofffenster und Mehrschichtkautschukteile.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß an Mathe, Physik

und Chemie haben, gerne im Team arbeiten,

Interesse an Technik haben, sorgfältig und

verantwortungsbewusst arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Verfahrensmechaniker/-innen für Kunststoffund

Kautschuktechnik können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Qualitätskontrolle, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum Industriemeister/zur

Industriemeisterin der Fachrichtung

Kunststoff und Kautschuk oder

Techniker/-in der Fachrichtung Kunststoff- und

Kautschuktechnik ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Kunststofftechnik oder Verfahrenstechnik zu

erwerben.

43


Werkzeugmechaniker/-in

Zerspanungsmechaniker/-in

44

Tätigkeit:

Maßarbeit und Sorgfalt ist das Geschäft der

Werkzeugmechaniker/-innen. Sie planen und

steuern mittels technischer Unterlagen Arbeitsabläufe,

fertigen mechanische Bauteile mit

Werkzeugen und Maschinen an, programmieren

Werkzeugmaschinen und montieren Bauteile

zu Werkzeugen, Instrumenten oder Formen.

Werkzeugmechaniker/-innen prüfen die

Funktion von Werkzeugen und Instrumenten

und setzen diese instand, stellen Formflächen

mit Feinbearbeitungsverfahren her und

kontrollieren und beurteilen Arbeitsergebnisse

und stellen die Qualität ihrer Arbeit sicher.

Während ihrer Berufsausbildung erwerben die

Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb Fertigkeiten

und Kenntnisse in mindestens einem

der folgenden Einsatzgebiete: Formentechnik,

Instrumententechnik, Stanztechnik, Vorrichtungstechnik.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß am Umgang mit

komplizierter Technik haben, handwerklich geschickt

sein und genau arbeiten sowie räumliches

Vorstellungsvermögen haben. An den

Metallstaub, der z. B. beim Schleifen oder Fräsen

entsteht und die Atemwege reizen kann,

müssen sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen

wie daran, oft den ganzen Tag an der

Werkbank zu stehen. Nur durch präzises und

konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

exakt nach Vorgabe ausgeführt und – z. B.

beim Arbeiten mit scharfkantigen Metallteilen

oder beim Schweißen, wo man sich leicht verbrennen

oder die Augen verletzen kann – Unfälle

vermieden werden.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Werkzeugmechaniker/-innen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Fertigung oder Instandsetzung,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Industriemeister/-in der

Fachrichtung Metall oder Techniker/-in der

Fachrichtung Maschinentechnik im Bereich

Betriebsmittel und Werkzeugbau ablegen.

Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen

Abschluss im Fach Konstruktionstechnik zu

erwerben.

Tätigkeit:

Zerspanungsmechaniker/-innen planen und

organisieren Zerspanungsprozesse, richten spanende

Fertigungssysteme ein, erstellen Programme

für numerisch gesteuerte Fertigungssysteme,

fertigen Bauteile und organisieren

Arbeitsabläufe unter Beachtung terminlicher

und wirtschaftlicher Vorgaben.

Sie warten und inspizieren Fertigungssysteme

und dokumentieren die Ergebnisse, überprüfen

ihre Arbeit und stellen die Qualität ihrer

Produkte sicher und dokumentieren Arbeitsund

Prüfergebnisse. Während ihrer Berufsausbildung

erwerben die Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb

Fähigkeiten und Kenntnisse in

mindestens einem der folgenden Einsatzgebiete:

Drehautomatensysteme, Drehmaschinensysteme,

Fräsmaschinensysteme, Schleifmaschinensysteme.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten sich für technische

Zusammenhänge interessieren, sehr genau

und sorgfältig arbeiten, über räumliches Vorstellungsvermögen

verfügen sowie gute Noten

in Mathe haben. An Maschinenlärm müssen

sich die Auszubildenden ebenso gewöhnen wie

an den Staub, der beim Drehen, Fräsen oder

Schleifen in der Luft liegt und die Atemwege

reizen kann. Auch mit Schmier- und Kühlmitteln

kommen sie in Kontakt. Nur durch präzises

und konzentriertes Arbeiten können Arbeitsaufträge

genau nach Vorgabe ausgeführt

und Unfälle durch scharfe und heiße Metallspäne

oder scharfkantige Metallteile vermieden

werden. Zudem tragen die Auszubildenden

Schutzkleidung. Oft arbeiten sie schon während

der Ausbildung im Schichtdienst, soweit

das Jugendarbeitsschutzgesetz es erlaubt.

Ausbildungsdauer:

3 ½ Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zerspanungsmechaniker/-innen können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Betriebsmittel- und Werkzeugbau

oder Instandhaltung und Wartung, als auch den

beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/r Techniker/-in der Fachrichtung Maschinentechnik

mit dem Schwerpunkt Zerspanungstechnik

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Produktionstechnik

zu erwerben.


Zimmerer/-in

Tätigkeit:

Wenn der Rohbau fertiggestellt ist, kommen

Zimmerer und Zimmerinnen auf die Baustelle.

Sie bauen Dachstühle oder nehmen Innenausbauten

vor. Sie errichten Fachwerkkonstruktionen,

passen Fenster, Türen, Treppen

und Holzdecken ein, die sie ggf. auch selbst

gefertigt haben. Sie stellen Betonschalungen

aus Holz her, montieren Wandverkleidungen

und Trennwände oder ganze Fertighäuser.

Zudem modernisieren und sanieren sie Altbauten

und restaurieren historische Holzarbeiten.

Dabei arbeiten sie in Abstimmung mit

der Bauleitung, nach Bauplänen und sonstigen

technischen Vorgaben. Für ihre handwerkliche

Maßarbeit setzen sie moderne technische Geräte

ein.

45

Anforderungen:

Eine gute körperliche Konstitution ist z. B. zum

Heben und Tragen schwerer Holzbalken und

Bauteile wie Treppen oder Fenster notwendig.

Das Herstellen von Verschalungen und Verkleidungen

oder das Bedienen von Greif- und Flaschenzügen

erfordert Geschicklichkeit und ein

gutes Auge. Umsicht, Bewegungskoordination

und Schwindelfreiheit sind beim Aufrichten

von Dachstühlen oder bei der Arbeit auf Leitern

und Gerüsten bzw. auf dem Dach erforderlich.

Um sich vor Verletzungen zu schützen,

tragen sie Schutzkleidung, z.B. Arbeitshandschuhe

und Schutzhelm sowie bei Bedarf Gehörschutz,

Mundschutz und Schutzbrille. Sie

arbeiten auf wechselnden Baustellen, nicht

selten in großen Höhen. In Rohbauten sind sie

dabei der Witterung, dem Baustaub und Dämpfen

und Gerüchen von Imprägniermitteln oder

Leimen ausgesetzt. In der Werkstatt, wo sie

die Konstruktionen vormontieren, herrscht oft

Maschinenlärm.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Zimmerer und Zimmerinnen können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z.B. Trockenbau oder Bausanierung, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

als Zimmerermeister/-in oder Techniker/-in der

Fachrichtung Holztechnik absolvieren. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss im

Fach Holztechnik oder Architektur zu erwerben.


Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Sömmerda –

kaufmännisch/kaufmännisch-verwandte Berufe und Berufe im Handel

Unternehmen

Seite

Δ audifon GmbH & Co. KG, Kölleda 66

Δ Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 66

Δ Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 67

Δ M-Back GmbH, Gebesee 69


Ausbildungsberufe im kaufmännischen/

kaufmännisch-verwandten Bereich und im Handel

Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Weimarer Land und in der kreisfreien Stadt Weimar –

kaufmännisch/kaufmännisch-verwandte Berufe und Berufe im Handel

Unternehmen

Seite

Δ AWO Kreisverband Jena-Weimar e. V., Weimar 74

Δ Bayer Weimar GmbH & Co. KG, Weimar 75

Δ Möbel Rieger GmbH, Mönchenholzhausen 80

Δ Ospelt food GmbH, Apolda 81

Δ Popp Fahrzeugbau GmbH, Nohra 82

Δ Thüfleiwa Thüringer Fleischwaren Produktions- und Vertriebs AG, Apolda 83

Δ TKW Molding GmbH, Blankenhain 85

Δ VR Bank Weimar eG, Weimar 86


Automobilkaufmann/-frau

Bankkaufmann/-frau

48

Tätigkeit:

Automobilkaufleute übernehmen hauptsächlich

organisatorische und kaufmännische

Aufgaben in Kfz-Betrieben und bei Automobilherstellern.

Sie bearbeiten Rechnungen

und Aufträge, bereiten Unterlagen für den

Verkauf vor, erstellen Abschlüsse sowie Kosten-Leistungs-Rechnungen

und wirken bei

Marketingmaßnahmen mit. Weiterhin beraten

sie Kunden und disponieren sowie verkaufen

Kfz-Teile und -Zubehör. Überwiegend sind Automobilkaufleute

in Autohäusern, bei Autound

Motorradimporteuren und bei Automobilherstellern

tätig. Darüber hinaus arbeiten

sie auch bei Auto- oder bei Lkw-Verleihern.

Anforderungen:

Ein guter Automobilkaufmann bzw. eine gute

Automobilkauffrau überzeugt durch ein freundliches,

sicheres und vertrauenswürdiges Auftreten.

Außerdem sollten Automobilkaufleute

kommunikationsstark und kontaktfreudig sein,

um potentielle Käufer von verschiedenen Modellen

zu überzeugen. Da Fahrzeuge vielfach

im Ausland produziert werden, sind für die

Einkaufsgespräche und Verhandlungen Kenntnisse

in mindestens einer Fremdsprache erforderlich.

Außerdem kennen sie die entsprechenden

Zollbestimmungen und überprüfen

Einfuhrpapiere auf ihre Vollständigkeit. Ferner

ist es wichtig, über ein gutes technisches Verständnis

zu verfügen und bei der Anwendung

von mathematischen Formeln sicher zu sein,

damit sie sich bei Finanzierungsverträgen

nicht zu Ungunsten des Kunden verrechnen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Automobilkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Einkauf oder Kalkulation, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Betriebswirt/-in im Kraftfahrzeuggewerbe ablegen.

Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss

im Fach Automobilwirtschaft zu erwerben.

Tätigkeit:

Bankkaufleute wickeln z. B. den täglichen

Zahlungsverkehr ab und kennen die verschiedenen

Möglichkeiten der Geldanlage. Wer ein

Haus kaufen oder bauen will, erfährt vom/von

der Bankkaufmann/-frau, wie er sein Vorhaben

am besten finanzieren kann. Dabei kennen

sie die verschiedenen Kreditarten für Privatkunden

und Unternehmen. Auch mit ausländischen

Währungen und Kursen sind die Geldprofis

vertraut. Sie sind das „Aushängeschild“

einer Bank und bemühen sich daher, ihre Kunden

zufriedenzustellen, indem sie ihnen mit

Rat und Tat zur Seite stehen.

Anforderungen:

Bankkaufleute sollten kommunikatives und

kaufmännisches Geschick sowie gute Umgangsformen

beherrschen. Sie müssen sich an

häufig wechselnde Aufgaben und den regen

Publikumsverkehr ebenso gewöhnen wie an

die Arbeit unter Zeitdruck. In Kreditinstituten

sind vielfältige Arbeiten zu erledigen, bei denen

ein hohes Maß an Konzentration und eine

eigenverantwortliche Arbeitsweise erforderlich

sind. Nur so können Arbeitsaufträge zufriedenstellend

ausgeführt werden. Da sie bei ihrer

späteren, in erster Linie beratenden und informierenden

Tätigkeit über ein profundes Fachwissen

verfügen müssen, müssen sich die Auszubildenden,

auch in ihrer Freizeit, regelmäßig

weiterbilden.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach dem erfolgreichen Besuch von Kursen,

Lehrgängen und Seminaren können sie die Karriereleiter

nach oben klettern, z. B. als: Gruppenleiter/-in,

Abteilungsleiter/-in, Zweigstellenund

Filialleiter/-in. Unter bestimmten Voraussetzungen,

z. B. mehrjähriger Berufserfahrung,

sind verschiedene Fort- und Weiterbildungen

möglich, u. a.: Bankfachwirt/-in (IHK-Prüfung),

Bankbetriebswirt/-in.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Fachverkäufer/-in

Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch?

Was ist in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker

geeignet? Welches Brot hat die meisten

Kohlenhydrate? Beim Kauf von Lebensmitteln

möchten Kunden fachlich informiert werden.

Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen

ihre Kunden freundlich, kompetent und

zuvorkommend. Neben der Qualität der Ware,

entscheiden Sauberkeit, Höflichkeit und Kompetenz

der Verkäuferin maßgeblich darüber, ob

der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/-innen

im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang

mit Menschen haben und im Umgang mit Ihren

Kunden gewandt, höflich und zuvorkommend

sein. Stets beachten sie die Hygienevorschriften

für den Umgang mit Lebensmitteln und kennen

deren Zusammensetzung, um Kunden beraten

zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit

mehreren Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem

Raum. Arbeit an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk

können sich sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete

spezialisieren, z. B. Handel oder Verkaufsförderung,

als auch den beruflichen Aufstieg

durch Weiterbildungen zum/zur Verkaufsleiter/-

in im Nahrungsmittelhandwerk oder als Handelsfachwirt/-in

ablegen. Absolventen/-innen mit

Hochschulzugangsberechtigung haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Handelsbetriebswirtschaft

zu erwerben.

Industriekaufmann/-frau

Tätigkeit:

Industriekaufleute befassen sich in Unternehmen

aller Branchen mit kaufmännischbetriebswirtschaftlichen

Aufgabenbereichen

wie Materialwirtschaft, Vertrieb und Marketing,

Personal- sowie Finanz- und Rechnungswesen.

Industriekaufleute stellen fest, was

bestellt werden muss und wickeln den gesamten

Einkauf ab. Natürlich sind sie auch für den

Verkauf der hergestellten Produkte zuständig.

Sie verhandeln mit Kunden und Lieferanten

und helfen bei Werbemaßnahmen mit.

Sie ermitteln und planen den Personalbedarf

und -einsatz, kalkulieren Preise, erstellen Angebote

und bearbeiten Kundenbestellungen und

übernehmen Aufgaben im Rechnungswesen,

wie z. B. Buchführung, Zahlungsbelege prüfen

oder Mahnungen schreiben.

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Spaß am Rechnen haben,

gut organisieren können, genau und konzentriert

arbeiten, gern im Team zusammen

arbeiten sowie freundlich und selbstbewusst

auftreten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Industriekaufleute können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Einkauf,

Materialwirtschaft oder Vertrieb, als auch

den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachkaufmann/-frau für Einkauf

und Logistik oder Fachkaufmann/-frau für Vertrieb

ablegen. Absolventen/-innen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Industriebetriebswirtschaft

zu erwerben.

49


50

IT-Systemkaufmann/-frau

Tätigkeit:

Welches Computersystem oder welche Telefonanlage

soll es sein? Informations- und

Telekommunikations-System-Kaufleute (IT-System-Kaufleute)

haben die Aufgabe, diese

Fragen von Kunden zu beantworten. Und

die Antwort wird immer eine andere sein, je

nachdem, um welche Art von Kunden es sich

handelt und wie viel Geld zur Verfügung steht.

Als IT-System-Kaufmann/-frau informieren und

beraten Sie Kunden über die verschiedenen

Computer- und Telekommunikationsanlagen

und bieten Ihnen „maßgeschneiderte“ Lösungen

an. Egal ob der Kunde ein neues System

möchte oder sein altes erweitert: Vom ersten

Gespräch bis zur Installation in der Firma sind

Sie sein Ansprechpartner.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten sich für betriebliche

Zusammenhänge und Arbeitsabläufe

interessieren Beim Ausarbeiten von Angeboten

für kundenspezifische Systemlösungen

der IT-Technik sind kaufmännisches Denken

und Verhandlungsgeschick erforderlich. Wenn

IT-System-Kaufleute Anwender in der Bedienung

neuer Programme schulen, ist neben

Kommunikationsfähigkeit und Kunden- und

Serviceorientierung auch Flexibilität wichtig,

um sich an die unterschiedlichen Arbeitsorte

und wechselnden Arbeitsbedingungen vor Ort

anzupassen. IT-System-Kaufleute sind immer

über neueste technische Entwicklungen im Bereich

der IT-Technologien informiert und benötigen

demzufolge ein hohes mathematisches

Verständnis und logisches Denkvermögen.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

IT-Systemkaufleute können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z.B.

IT-Anwendungsberatung, Softwareentwicklung

oder Technischer Vertrieb, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

IT-Kundenbetreuer/-in Betriebswirt/-in für Informationsverarbeitung

ablegen. Absolventen/

-innen mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Informatik zu erwerben.

Kaufmann/-frau

für Büromanagement

Tätigkeit:

Dieser neue 3-jährige Ausbildungsberuf löst

die drei Berufe Bürokaufmann/-frau, Fachangestellte/-r

für Bürokommunikation und

Kaufmann/-frau für Bürokommunikation ab.

Kaufleute für Büro management sind richtige

Allround-Profis. Selbst in der größten Hektik

behalten sie einen kühlen Kopf und wissen

genau: Organisation ist alles! Sie bearbeiten

Aufträge, prüfen Rechnungen, überwachen Personalunterlagen

und bearbeiten Aufgaben des

betrieblichen Rechnungswesens mit modernen

Techniken der Bürokommunikation und Textverarbeitung

am PC.

Das neue Berufsprofil ist gekennzeichnet durch

Büro- und Geschäftsprozesse, die kaufmännische

und bürowirtschaftliche Pflichtqualifikationen

abdecken. Die große Aufgabenvielfalt in

einzelnen Unternehmen und Behörden bilden

zehn unterschiedliche Wahlqualifikationen von

jeweils fünf Monaten ab. Die Auszubildenden

wählen gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb

zwei davon passgenau aus. Eine nicht gewählte

Wahlqualifikation kann als Zusatzqualifikation

vermittelt werden. In einer Erprobungsphase

bis 2020 soll auch das übliche Prüfungsverfahren,

bestehend aus Zwischen- und Abschlussprüfung,

durch die Abschlussprüfung in zwei

zeitlich auseinander fallenden Teilen ersetzt

werden.

Anforderungen:

Die Auszubildenden in diesem Beruf sollten

die deutsche Rechtschreibung beherrschen,

freundlich und kommunikativ sein, genau und

konzentriert arbeiten können, flexibel auf die

vielfältigen Büroaufgaben reagieren und gern

im Team sowie mit Kunden arbeiten.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Kaufleute für Büromanagement können sich sowohl

auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. Einkauf, Personalwesen, Marketing, als

auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Fachkaufmann/-frau für Büround

Projektorganisation oder beispielsweise

Bürofachwirt/-in ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Betriebswirtschaftslehre

oder Business Administration

zu erwerben.


Kaufmann/-frau

im Einzelhandel

Tätigkeit:

Kaufleute im Einzelhandel sind die „Visitenkarte“

des Unternehmens. Sie planen Einkäufe und

wickeln sie ab, nehmen Waren an und organisieren

die sachgerechte Lagerung. Kaufleute im

Einzelhandel beraten ihre Kundinnen und Kunden,

stellen sich auf deren Wünsche ein und nehmen

z. B. Reklamationen (Beschwerden) entgegen

und bearbeiten sie, kennen die gesetzlichen

Bestimmungen z. B. aus dem Kaufvertragsrecht,

Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb,

Ladenschlussgesetz u. s. w., kalkulieren

Verkaufspreise, kassieren, stellen Quittungen

und Rechnungen aus, erstellen Kassenberichte

und wirken bei Werbemaßnahmen mit und gestalten

z. B. Verkaufsräume, platzieren die Waren,

organisieren Sonderaktionen.

51

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten gern mit Menschen

zu tun haben, freundlich und hilfsbereit sein,

gut rechnen können und kaufmännisch interessiert

sein. Ebenso sollten sich Auszubildende

auf den ständig wechselnden Publikumsverkehr

mit unterschiedlichen Anforderungen

einstellen. Die Ausbildung erfolgt zum einen

in Form einer allgemeinen beruflichen Fachbildung

und zum anderen in der vom Lehrbetrieb

angebotenen Spezialisierung.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Es gibt jede Menge Lehrgänge, Seminare oder

Kurse, um sich zu spezialisieren, z. B.: Akquisition

(Kundenwerbung) und Verkauf, Kundenservice,

Werbung und Verkaufsförderung, Mitarbeiterführung.

Es sind verschiedene Fortund Weiterbildungen

möglich, u. a.: Handelsfachwirt/-in

oder bei Vorliegen einer Hochschulzugangsberechtigung

ein Studium im Fach Handelsbetriebswirtschaft.


Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Sömmerda –

im Lebensmittelbereich

Unternehmen

Seite

Δ M-Back GmbH, Gebesee 69


Ausbildungsberufe im Lebensmittelbereich

Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Weimarer Land und in der kreisfreien Stadt Weimar –

im Lebensmittelbereich

Unternehmen

Seite

Δ Coca-Cola European Partners, Weimar 77

Δ Dr. Schär Deutschland GmbH, Apolda 78

Δ Ospelt food GmbH, Apolda 81

Δ Thüfleiwa Thüringer Fleischwaren Produktions- und Vertrieb AG, Apolda 83


54

Fleischer/-in

Tätigkeit:

Fleischer/-innen beurteilen die Fleischqualität,

zerlegen das Fleisch und bereiten es verkaufsgerecht

vor oder verarbeiten es zu Fleisch- und

Wurstwaren weiter. Beispielsweise zerkleinern,

kochen, brühen oder räuchern Fleischer/-innen

das Fleisch und geben je nach Rezept weitere

Zutaten, Würzmittel und Konservierungsstoffe

hinzu. Neben Wurst stellen sie z. B. auch Feinkosterzeugnisse,

Fertiggerichte, Salate oder Konserven

her und verpacken die Produkte sachgerecht.

Bei all ihren Tätigkeiten setzen Fleischer/-

innen die gesetzlichen Vorgaben, wie das Lebensmittelrecht

und die Hygienevorschriften,

genau um, auch wenn sie die in der Fleischerei

verwendeten Maschinen und Geräte reinigen.

Anforderungen:

Für die Ausbildung zum Fleischer bzw. zur

Fleischerin sollten sie folgende Neigungen

mitbringen: Vorliebe für Umgang mit Nahrungsmitteln,

Lebensmitteln, Getränken (z. B.

Fleischerzeugnisse herstellen, Feinkost und

Imbisse zubereiten und verkaufen), Neigung

zu handwerklicher Tätigkeit (Fleisch- und

Wurstwaren herstellen), Neigung zu Tätigkeit

mit körperlichem Einsatz (z. B. große Fleischstücke

zerlegen), Neigung zum Umgang mit

technischen Geräten, Maschinen und Anlagen

(z. B. Kutter, Fleischwolf, Wurstfüller, Schneidemaschinen),

Interesse an Ernährungs- und

Gesundheitsfragen. Gemäß § 42 und 43 des Gesetzes

zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen sind beim

Umgang mit Lebensmitteln eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes erforderlich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende

Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung

ins Auge fassen. Dies kann eine

Weiterbildung als Meister/-in oder Techniker/-in

sein. Darüber hinaus haben Personen mit einer

Hochschulzugangsberechtigung die Möglichkeit,

ein Studium in Betracht zu ziehen. Auch der

Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich.

Fachverkäufer/-in

Lebensmittelhandwerk

Tätigkeit:

Aus welcher Tierhaltung kommt das Fleisch?

Was ist in der Wurst? Ist der Kuchen für Diabetiker

geeignet? Welches Brot hat die meisten

Kohlenhydrate? Beim Kauf von Lebensmitteln

möchten Kunden fachlich informiert werden.

Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk

sind das „Aushängeschild“ jeder Fleischerei, Bäckerei

oder Konditorei. Sie informieren und bedienen

ihre Kunden freundlich, kompetent und

zuvorkommend. Neben der Qualität der Ware,

entscheiden Sauberkeit, Höflichkeit und Kompetenz

der Verkäuferin maßgeblich darüber, ob

der Kunde wiederkommt. Fachverkäufer/-innen

im Lebensmittelhandwerk werden in einem der

drei Schwerpunkte ausgebildet: Bäckerei, Konditorei

oder Fleischerei.

Anforderungen:

Die Auszubildenden sollten Spaß am Umgang

mit Menschen haben und im Umgang mit Ihren

Kunden gewandt, höflich und zuvorkommend

sein. Stets beachten sie die Hygienevorschriften

für den Umgang mit Lebensmitteln und kennen

deren Zusammensetzung, um Kunden beraten

zu können. Vorwiegend stehen sie hinter dem

Verkaufstresen und arbeiten dort meist mit

mehreren Kollegen bzw. Kolleginnen auf beengtem

Raum. Arbeit an Samstagen ist üblich.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachverkäufer/-innen im Lebensmittelhandwerk

können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B. Handel oder

Verkaufsförderung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur

Verkaufsleiter/-in im Nahrungsmittelhandwerk

oder als Handelsfachwirt/-in

ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben

die Möglichkeit einen Abschluss im Fach

Handelsbetriebswirtschaft zu erwerben.


Fachkraft für

Lebensmitteltechnik

Tätigkeit:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik produzieren

Nahrungsmittelerzeugnisse wie Fertiggerichte,

Konserven oder Backwaren nach festgelegten

Rezepturen und Prozessabläufen. Sie stellen

mithilfe von Maschinen und Anlagen die verschiedensten

Lebensmittel her. Sie kennen

die Abläufe vom Eingang der Rohwaren bis

hin zum fertig verpackten Produkt. Zunächst

nehmen sie Rohstoffe, Halbfertig- und Fertigprodukte

entgegen und prüfen sie. Dann leiten

sie diese weiter ans Lager oder an die Verarbeitung.

Sie sorgen dafür, dass die für die jeweilige

Produktion nötigen Zutaten bereitgestellt

werden, bereiten sie vor und richten die Maschinen

und Anlagen ein. Außerdem kontrollieren

sie regelmäßig die Qualität ihrer Produkte.

55

Anforderungen:

Bewerber/-innen sollten Leistungs- und Einsatzbereitschaft,

Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit,

selbstständige Arbeitsweise, Kritikfähigkeit

sowie angemessene Umgangsformen

mitbringen. Zusätzlich ist bei der Arbeit mit

Lebensmitteln größte Sorgfalt und das Einhalten

lebensmittelrechtlicher Vorschriften wichtig.

Dazu benötigen die Auszubildenden ein

entsprechendes Verantwortungsbewusstsein

und gemäß § 42 und 43 des Gesetzes zur Verhütung

und Bekämpfung von Infektionskrankheiten

beim Menschen eine Belehrung und

eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Fachkräfte für Lebensmitteltechnik können sich

sowohl auf bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren,

z. B. in Bereichen wie der Eingangskontrolle,

der Bedienung der Anlagen oder der

Qualitätssicherung, als auch den beruflichen

Aufstieg durch Weiterbildungen zum/zur Industriemeister/-in

der Fachrichtung Lebensmitteloder

zum/zur Techniker/-in der Fachrichtung

Lebensmitteltechnik mit dem Schwerpunkt Verarbeitungstechnik

ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung haben die

Möglichkeit einen Abschluss im Fach Lebensmitteltechnologie

zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)


Ausbildung im sozialen Bereich

Ausbildungsplätze 2017 im Landkreis Weimarer Land und in der kreisfreien Stadt Weimar –

im sozialen Bereich

Unternehmen

Seite

Δ AWO Kreisverband Jena-Weimar e. V., Weimar 74


Altenpfleger/-in

Erzieher/-in

58

Tätigkeit:

Altenpfleger/-in ist eine bundesweit einheitlich

geregelte Ausbildung, deren schulischer

Teil an Berufsfachschulen für Altenpflege und

deren praktischer Teil in Altenpflegeeinrichtungen

durchgeführt wird. Altenpfleger/-innen

betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere

Menschen. Sie unterstützen diese bei der Alltagsbewältigung,

beraten sie, motivieren sie

zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung

und nehmen pflegerischmedizinische

Aufgaben wahr. Altenpfleger/-innen arbeiten

hauptsächlich in geriatrischen und gerontopsychiatrischen

Abteilungen von Krankenhäusern,

in Pflege- und Rehabilitationskliniken,

bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer

Betreuung oder bei Tages- und Hauskrankenpflegediensten.

Anforderungen:

Zulassungsvorraussetzung ist ein Vertrag über

die praktische Ausbildung mit einer Einrrichtung

der Altenpflege. Vor Beginn der Ausbildung

ist die gesundheitliche Eignung zur Ausübung

des Berufs in Form eines ärztlichen Attests

nachzuweisen, das nicht älter als 3 Monate

sein darf. Abhängig von landesrechtlichen

Bestimmungen oder den Aufnahmeregelungen

der Bildungseinrichtungen, ist auch ein amtliches

Führungszeugnis vorzulegen (nicht älter

als 3 Monate).

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Aufstiegsmöglichkeiten:

Altenpfleger/-innen können sich sowohl auf

bestimmte Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Pflege älterer Menschen mit Behinderung,

Pflege von Stomapatienten, Wundversorgung

bei Diabetes-Patienten oder Ambulanter Dienst,

als auch den beruflichen Aufstieg durch Weiterbildungen

zum/zur Stationsleiter/-in in der

Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege oder

als Pflegedienstleiter/-in ablegen. Absolventen/-innen

mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit einen Abschluss im

Fach Gerontologie zu erwerben.

Quellen:

Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe auf den

folgenden Seiten wurden teilweise aus den Angaben des

Bundesmininsteriums für Wirtschaft und Technologie –

Ausbildungsberufe, dem Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe und BERUFENET – ein Angebot der

Bundesagentur für Arbeit, entnommen. (2)

Tätigkeit:

Erzieher/-in ist eine landesrechtlich geregelte

schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen,

Berufsfachschulen, Berufskollegs und

anderen Bildungseinrichtungen. Erzieher/-

innen betreuen und fördern Kinder und Jugendliche.

Sie sind vor allem in der vorschulischen

Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit

sowie in der Heimerziehung tätig. Sie

arbeiten hauptsächlich in Kinderbetreuungseinrichtungen,

zum Beispiel in kommunalen

und kirchlichen Kindergärten, Kinderkrippen,

Schul- und Betriebskindergärten sowie Horten

oder Heimen für Kinder und Jugendliche. Sie

sind auch in Erziehungs- oder Jugendwohnheimen,

Jugendzentren, Familien- oder Suchtberatungsstellen,

Tagesstätten, Wohnheimen

für Menschen mit Behinderung oder in ambulanten

sozialen Diensten tätig.

Anforderungen:

Die beruflichen Voraussetzungen sind von Bundesland

zu Bundesland unterschiedlich geregelt.

In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss

vorausgesetzt auch Hauptschüler mit

abgeschlossener Berufsausbildung können aufgenommen

werden. Gegebenenfalls, abhängig

von landesrechtlichen Bestimmungen oder

den Aufnahmeregelungen der Bildungseinrichtungen,

wird auch ein polizeiliches Führungszeugnis

oder ein Erste-Hilfe-Kurs verlangt. Zulassungsvoraussetzung

kann auch der Nachweis

einer Praktikumsstelle für die praktische

Ausbildung sein. Die gesundheitliche Eignung

für den Beruf muss i. d. R. vorliegen.

Ausbildungsdauer:

Die Aus- bzw. Weiterbildung dauert 2 bis 4 Jahre

und ist bundesweit bisher noch nicht einheitlich

geregelt.

Aufstiegsmöglichkeiten:

Erzieher/-innen können sich sowohl auf bestimmte

Einsatzgebiete spezialisieren, z. B.

Frühpädagogik für Kinder bis zu einem Alter

von drei Jahren, Kindergartenerziehung oder

Jugendarbeit als auch den berufl ichen Aufstieg

durch Weiterbildungen als Fachwirt/in

für Erziehungswesen oder Betriebswirt/in für

Sozialwesen ablegen. Absolventen mit Hochschulzugangsberechtigung

haben die Möglichkeit

einen Abschluss im Fach Erziehungsund

Bildungswissenschaft zu erwerben.


59


(Duale) Studienangebote 2017 im Landkreis Sömmerda

Unternehmen

Seite

Δ Bauer Bauunternehmen GmbH, Walschleben 66

Δ cab Produkttechnik Sömmerda GmbH, Sömmerda 68

Δ Funkwerk Systems GmbH, Kölleda 67


(Duales) Studium

(Duale) Studienangebote 2017 im Landkreis Weimarer Land und in der kreisfreien Stadt Weimar

Unternehmen

Seite

Δ Bayer Weimar GmbH & Co. KG, Weimar 75


62

Bachelor of Arts

Betriebswirtschaft Industrie

(DHGE Gera) (3)

Studieninhalte:

Die Studienrichtung Industrie vermittelt alle klassischen

betriebswirtschaftlichen Schwerpunktthemen,

wie z. B. Marketing, Vertrieb, Produktionswirtschaft,

Projektmanagement und Controlling.

Hinzu kommen Rechnungswesen, Wirtschaftsmathematik,

VWL u. a. Die Erlangung von

Kenntnissen im interkulturellen Management

ist ebenso Bestandteil des Studiums wie das Erwerben

von Qualifikationen in IT-Anwendungen

und E-Commerce. Hinzu kommen Lehrinhalte

in Wirtschaftsenglisch, Präsentations- und Verhandlungstechniken

sowie Rhetorik. In den

Praxisphasen wenden die Studierenden ihr theoretisches

Wissen an, machen sich mit dem Leistungsspektrum

und den betrieblichen Prozessen

ihres Praxispartners vertraut und arbeiten

an konkreten Projekten mit.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und ein Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierenden

Unternehmen der BA). In kurzer Zeit

sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert wird deshalb eine gute theoretische

Vorbildung in Mathematik, Deutsch und

Englisch, Interesse an unternehmerischen und

gesamtwirtschaftlichen Sachverhalten sowie

eine schnelle Auffassungsgabe, hohe Motivation

und Durchhaltevermögen, um den Anforderungen

in Theorie und Praxis gleichermaßen

gerecht zu werden.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Engineering

Bauingenieurwesen

(Duales Studium FH Erfurt) (4)

Studieninhalte:

Das Bachelorstudium beginnt mit einem naturwissenschaftlich-technischen

Grundlagenstudium.

Darauf bauen die anwendungsorientierten

Fächergruppen auf. Im 6. Semester erfolgt eine

fachliche Vertiefung in drei Fächergruppen: Baubetrieb

und Projektmanagement; Konstruktiver

Ingenieurbau und Sanierung; Verkehr, Wasser

und Umwelt. Ausbildungsschwerpunkt im 7. Semester

ist das 12-wöchige Ingenieurpraktikum.

Hier gewinnen die Studierenden Einblicke in die

Tätigkeitsfelder des/der Bauingienieurs/in und

erwerben fachspezifische praktische Fähigkeiten.

Das Studium schließt mit einer Bachelorarbeit

ab. Neben der fachlichen Ausbildung legt die

Fachrichtung großen Wert auf den Erwerb der

folgenden Kompetenzen: Der Fähigkeit, die

fachlichen Probleme und Aufgaben in ihrer

Komplexität zu erkennen, die fachspezifischen

und gesellschaftlichen Folgewirkungen zu bedenken

und zu berücksichtigen. Der Fähigkeit,

mit Fachkollegen und anderen am Bau Tätigen

zu kooperieren und im Team zu arbeiten sowie

die Arbeit nach außen überzeugend zu vertreten

und mit Betroffenen zu diskutieren. Der

Kreativität und Fantasie bei der Suche nach Problemlösungen.

Der Entscheidungsfreudigkeit,

Durchsetzungsvermögen und Flexibilität sowie

gesellschaftlich verantwortliches und umweltbewusstes

Handeln.

Anforderungen:

Für die Immatrikulation an der FH Erfurt müssen

die Studierenden die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen

erfüllen. Dies sind die

Allgemeine Hochschulreife, die Fachhochschulreife,

die fachgebundene Hochschulreife bzw.

besondere Eignung (siehe Studiengangspezifische

Bestimmungen). Außerdem müssen sie

einen Arbeitsvertrag bzw. eine entsprechende

Bescheinigung des Ausbildungsbetriebes vorlegen

und ein 6-wöchiges Vorpraktikum („Kennenlernen“)

im Praxisbetrieb begonnen haben.

). In kurzer Zeit sollen ein qualifizierter

Studienabschluss und vertiefte Praxiskenntnisse

erworben werden. Dies bedeutet ein

besonders intensives Studium. Gefordert wird

deshalb eine schnelle Auffassungsgabe, hohe

Motivation und Durchhaltevermögen, um den

Anforderungen in Theorie und Praxis gleichermaßen

gerecht zu werden.

Ausbildungsdauer:

In der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.


Bachelor of Engineering

Informations- & Kommunikationstechnologienmanagement

(DHGE Gera) (5)

Studieninhalte:

Das duale Bachelorstudium Informations- und

Kommunikationstechnologien vermittelt die

Angewandte und die Praktische Informatik,

eingebettet in ihren natürlichen Rahmen aus

der Theoretischen und Technischen Informatik.

Den Studierenden werden deshalb sowohl

Kenntnisse in der Softwareentwicklung als

auch in der vernetzten Systemtechnik vermittelt.

Sie werden befähigt, konzeptionell

zu denken, technische Problemstellungen zu

analysieren, Lösungskonzepte zu entwickeln

sowie damit verbundene betriebswirtschaftliche

Zusammenhänge zu erkennen. Interdisziplinäres

Wissen sowohl in den technischen

Grundlagenfächern, der angewandten Informatik,

der Programmierung und im System-

und Softwareengineering als auch in

angrenzenden Gebieten der optischen Datenübertragung,

der Simulation und dem

Projektmanagement ergänzen das Studium.

Absolventen der Studienrichtung arbeiten auf

wissenschaftlichem Niveau mit komplexen

Software- und Hardwaresystemen. Als praxisorientierte

Ingenieure sind sie in der Lage,

als Fachund Führungskräfte im Unternehmen

Verantwortung zu übernehmen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende Unternehmen/Institutionen/Träger).

In kurzer Zeit

sollen ein qualifizierter Studienabschluss und

vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives Studium.

Gefordert wird deshalb eine gute theoretische

Vorbildung in Mathematik, Physik,

Deutsch, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die Anforderungen

aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein, Durchhalte

vermögen.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.

Bachelor of Engineering

Mechatronik und Automation

(DHGE Eisenach) (6)

Studieninhalte:

Im Mittelpunkt von Mechatronik und Automation

steht die Verbindung klassischer Mechanik

mit Elektronik und Datenverarbeitung. Das

duale Bachelorstudium Mechatronik und Automation

vermittelt fundiertes mathematischnaturwissenschaftliches

Wissen, Grundlagen

konstruktiver Maschinenelemente und der Fertigungstechnik

wie auch Kenntnisse in der

rechnergestützten Konstruktion (CAE) und spezifischen

Simulationsprogrammen. Im Vertiefungsstudium

folgt eine Spezialisierung in den

informationstechnischen Fächern. Betriebswirtschaftliche

Fächer, Lehrinhalte zu mechatronischen

Systemen und Fremdsprachen ergänzen

das Studium. Die Absolventen der Studienrichtung

sind mit einer hohen Methoden- und

Sozialkompetenz ausgestattet und als Fach- und

Führungskräftenachwuchs sofort in der Praxis

einsetzbar.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierende

Unternehmen/Institutionen/Träger). In kurzer

Zeit sollen ein qualifizierter Studienabschluss

und vertiefte Praxiskenntnisse erworben werden.

Dies bedeutet ein besonders intensives

Studium. Gefordert wird deshalb eine gute

theoretische Vorbildung in Mathematik, Physik,

Chemie, Fremdsprachen sowie eine schnelle Auffassungsgabe

und hohe Motivation für die

Anforderungen aus der Praxis nach Zuverlässigkeit,

Verantwortungsbewusstsein und

Durchhaltevermögen.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit

wechselnden Theorie- und Praxisphasen.

63


64

Bachelor of Science

Wirtschaftsinformatik

(DHGE Gera) (7)

Studieninhalte:

Das Studium umfasst Inhalte in allgemeiner und

spezieller Betriebswirtschaftslehre, etwa Unternehmensplanung

und -organisation, Finanzwirtschaft,

Rechnungswesen, Marketing, Wirtschaftsinformatik

und -mathematik. Der Studiengang

Wirtschaftsinformatik ist ein interdisziplinärer

Studiengang, in dem Kenntnisse aus den Gebieten

Betriebswirtschaftslehre und Informatik vermittelt

werden. Schwerpunkte der Informatikausbildung

bilden die Fachgebiete Informationssysteme,

Softwareentwicklung und Rechnersysteme.

Hierin sind Themenstellungen wie das

Management von IT-Projekten ebenso enthalten

wie Softwareentwicklung, Datenbanktechnologien

und Datenmodellierung. Das Gebiet der

Betriebswirtschaftslehre umfasst neben Modulen

zur branchenunabhängigen Basisausbildung

auch branchenspezifische Elemente aus

dem industriellen und dem Consulting-Bereich.

Kenntnisse auf dem Gebiet der Rechtswissenschaften

werden ebenso vermittelt, wie Kenntnisse

aus den Themengebieten der mathematischen

Logik, Wirtschaftsmathematik, Statistik

und Operations Research. Eine Fremdsprachenausbildung

sowie die Vermittlung von Methodiken

des wissenschaftlichen Arbeitens runden

das Ausbildungsspektrum ab. Im Rahmen des

Studiums sollen die Studierenden die Fähigkeit

zum abstrakten und algorithmischen Denken

entwickeln. Diese Fähigkeiten sind sowohl

für das Fachgebiet der Informatik als auch für

große Teile des kaufmännischen Bereichs unverzichtbar.

Sie bilden die Grundlage zur Erkennung

von Problemen und für die Entwicklung

von Lösungswegen.

Anforderungen:

Studienvoraussetzung ist die Allgemeine Hochschulreife

oder Fachhhochschulreife oder fachgebundene

Hochschulreife und ein Ausbildungsvertrag

mit einem Praxispartner (kooperierenden

Unternehmen der BA). In kurzer Zeit sollen ein

qualifizierter Studienabschluss und vertiefte

Praxiskenntnisse erworben werden. Dies bedeutet

ein besonders intensives Studium. Gefordert

wird deshalb eine sehr gute theoretische Vorbildung

in Mathematik, Deutsch und Informatik,

gute Englischkenntnisse sowie eine schnelle

Auffassungsgabe, hohe Motivation und Durchhaltevermögen,

um den Anforderungen in Theorie

und Praxis gleichermaßen gerecht zu werden.

Ausbildungszeit:

In der Regel 3 Jahre bzw. 6 Semester mit wechselnden

Theorie- und Praxisphasen.


65


Annoncen der

Ausbildungsunternehmen

mit über 50 Ausbildungsstellen 2017

im Landkreis Sömmerda


68

Ausbildung bei audifon

audifon ist ein international tätiges Unternehmen

der Hörgeräteindustrie mit einer

langjährigen Tradition in der Entwicklung

und Fertigung von leistungsstarken Hörsystemen.

Mit einem dynamischen Team

erschaffen wir innovative Hörlösungen, die

es Menschen auf der ganzen Welt ermöglichen,

besser zu hören und wieder am Leben

teilzunehmen.

Für den Ausbildungsstart zum 1.September

2017 suchen wir:

n Auszubildende zum Industriekaufmann

(m/w)

n Auszubildende zum Elektroniker (m/w)

für Geräte und Systeme

Für nähere Informationen besuchen Sie uns

unter www.audifon.com und senden Ihre

aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an

jobs@audifon.com.

audifon GmbH & Co. KG

Personalwesen

Werner­von­Siemens­Straße 2

99625 Kölleda

www.audifon.com

Anzeige Azubi 30-05-16.indd 1 01.06.16 09:59

Bauer

Bauunternehmen GmbH

Wir sind ein mittelständisches, überregional tätiges Bauunternehmen

mit Schwerpunkt im Straßen- und Tiefbau sowie im Hochbau. Unsere

Firmengruppe steht für eine solide Marktstellung und qualitativ hochwertige

Arbeit mit einem motivierten Mitarbeiterteam.

Wir bieten eine fachlich interessante und abwechslungsreiche

Ausbildung in einem erfolgreichen Unternehmen mit kurzen Entscheidungswegen.

Neben einer attraktiven Ausbildungsvergütung,

überbetrieblichen Lehrgängen, aktiver Prüfungsvorbereitung und

Sonderprämien bei guter Leistung dürfen Sie sich auf ein offenes

Arbeitsklima freuen.

Wir suchen Auszubildende (m/w):

Tief- sowie Straßenbauer

Maurer

Land- und Baumaschinenmechatroniker

Industriekaufmann

Duales Studium Bauingenieurwesen

Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie

bitte per E-Mail oder schriftlich an:

Bauer Bauunternehmen GmbH

99189 Walschleben, In der Aue 2

Telefon: 036201/642-0

personal@bauer-walschleben.de

Detaillierte Informationen zu allen Ausbildungsangeboten

finden Sie auf unserer Homepage unter

www.bauer-walschleben.de


Stell die Weichen auf Zukunft!

69

Unsere Ausbildungsberufe

Industriekaufmann/-frau

Fachinformatiker(in)

Fachkraft für Lagerlogistik

Elektroniker(in) für Geräte und Systeme

IT-System-Kaufmann/-frau

IT-System-Elektroniker(in)

Bachelor Informations- & Kommunikationstechnik (BA)

Bewerbungen bitte an:

Funkwerk Systems GmbH

Frau Wenkel

Im Funkwerk 5 • 99625 Kölleda / Thür.

Tel. (03635) 458 341 • www.funkwerk.com


Arbeiten in einem international tätigen Unternehmen!

Technologische Spitze im Bereich der Produktkennzeichnung.

Entwicklung und Fertigung mit 250 Mitarbeitern in Deutschland.

Wir liefern unsere Geräte und Systeme in mehr als 80 Ländern.

Unser Maschinenpark ist auf dem neuesten Stand und Weltniveau.

Ausbildung mit Zukunft

• Zerspanungsmechaniker /-in

• Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

• Duales Studium (Bachelor)

der Fachrichtung Mechatronik und Automation

70

Ansprechpartner

Doreen Fascher

Tel.: 03634 6860-130

d.fascher@cab.de

Adresse

cab Produkttechnik Sömmerda GmbH

Am Unterwege 18-20

99610 Sömmerda

www.cab.de

Wir bilden aus - in Buttstädt. Bewerben Sie sich jetzt!

Fachkraft für Lagerlogistik

Verfahrensmechaniker / -in

Fachrichtung Kunststoff- u.

Kautschuktechnik

Mechatroniker / -in

Wir sind ein wachsendes, international

tätiges, mittelständisches Familienunternehmen

der Elektroindustrie. Wir

entwickeln, produzieren und vermarkten

seit 112 Jahren mit über 450 Mitarbeitern

an verschiedenen Standorten

im In- und Ausland moderne Elektroinstallations-

und Gehäusesysteme.

Spelsberg fördert die Entwicklung der Nachwuchskräfte aktiv.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Günther Spelsberg GmbH + Co. KG Im Gewerbepark 1, 58579 Schalksmühle, Tel.: 02355 892-0, E-Mail: ausbildung@spelsberg.de

Vor dem Lohe 3, 99628 Buttstädt, Tel.: 036373 98-400, E-Mail: ausbildung@spelsberg.de

www.spelsberg.de


71


72


Viel Erfolg

bei deiner Ausbildungssuche!

73


Annoncen der

Ausbildungsunternehmen

mit über 150 Ausbildungsstellen 2017

im Landkreis Weimarer Land und

in der kreisfreien Stadt Weimar


Der Ausbilder mit Herz

Wer wir sind:

76

Bei der Arbeiterwohlfahrt zu arbeiten heißt, sich als moderner

Sozialdienstleister mit Rat und Tat für Andere einzusetzen. Wir

kümmern uns um hilfsbedürftige Menschen und sorgen dafür,

dass es ihnen an nichts fehlt. Arbeiten bei der AWO bedeutet

aber auch, in einer sich rasant entwickelnden Branche beschäftigt

zu sein, sich ständig weiterzuqualifizieren und weiterzuentwickeln.

Der Mensch kommt bei uns an erster Stelle:

werde auch du Teil unserer starken Gemeinschaft!

Wir bilden aus zum/zur:

• staatlich anerkannten Erzieher/in

• Altenpfleger/in

• Kaufmann/-frau für Büromanagement

Was wir bieten:

• zukunftsträchtige Ausbildung mit großen

Übernahme- und Karrierechancen

• abwechslungsreiche Tätigkeiten

• ein strukturiertes, individuelles Einarbeitungsprogramm

• eine umfassende und persönliche Betreuung

• regelmäßige Fort- und Weiterbildungen

• Auszubildendenvergütung nach AWO-DHV-Tarifvertrag

Wir freuen uns auf deine Bewerbung:

AWO Kreisverband Jena-Weimar e.V.

Soproner Str. 1b

99427 Weimar

www.awo-jena-weimar.de

personal@awo-jena-weimar.de


Interessant

Vielseitig

Verantwortungsvoll

Die Bayer Weimar GmbH und Co. KG

ist ein modernes Unternehmen mit Sitz

in Weimar.

Unsere Hauptaufgabe ist die Herstellung

und Verpackung von hormonhaltigen

festen Arzneiformen für die Bayer

Gruppe.

In unserem Unternehmen sind ca. 500

Mitarbeiter/-innen mit verschiedenen

Qualifikationen, vom Facharbeiter- bis

zum akademischen Abschluss, beschäftigt.

Die hohe Qualität unserer Ausbildung

wurde 2011 von der IHK Erfurt mit der

Auszeichnung „Hervorragender Ausbildungsbetrieb“

anerkannt.

Wir bieten verschiedene Einsatz und

Entwicklungsmöglichkeiten in unseren

Produktions-, Technik- und administrativen

Bereichen.

Wir sind tarifgebunden und gewähren

unseren Mitarbeitern und Auszubildenden

eine Vielzahl von sehr guten sozialen

Leistungen.

Ausbildung:

Chemielaborant/-in

Elektroniker/-in für

Automatisierungstechnik

Fachkraft für Lagerlogistik

Industriekaufmann/-frau

Mechatroniker/-in

Maschinen- und

Anlagenführer/-in

Pharmakant/-in

Duales Studium:

Betriebswirtschaft (B.A.)

Wirtschaftsinformatik (B.SC.)

Praktika: JA

Bayer Weimar GmbH und Co. KG

Döbereinerstraße 20

99427 Weimar

Tel.: (03643) 43 31 375

Internet: www.bayer-weimar.de

Ansprechpartner:

Frau Rödiger

Mail: carmen.roediger@bayer.com

77

Passion to innovate Power to Change


78


Mit einer Ausbildung bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH bieten wir Dir die Möglichkeit für einen tatkräftigen Start ins

Berufsleben. Bist Du offen für Neues, leidenschaftlich und hast den Wunsch, große Ziele zu erreichen? Dann werde Teil der

Coca-Cola Familie und entscheide Dich für eine Ausbildung als Fachkraft (m/w) für Lebensmitteltechnik in Weimar.

WIR BIETEN DIR WIR SUCHEN DICH, WENN DU

» Ein spannendes Arbeitsumfeld mit vielfältigen Tätigkeiten

» Ein überdurchschnittlich attraktives Ausbildungsgehalt,

Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie weitere Sozialleistungen

» Ein respektvolles Miteinander und Austausch in den

Teams und mit den Führungskräften

» Kostenfreie Getränke aus unserem Produktportfolio

auch zu Hause

» Eine geregelte Arbeitszeit gemäß Tarifvertrag

» Eine tariflich garantierte unbefristete Übernahme, wenn Du

zu den besten 50% Deines Ausbildungsjahrgangs gehörst,

alternativ übernehmen wir Dich für mindestens 12 Monate.

» Für uns, Deutschlands größtes Getränkeunternehmen,

arbeiten möchtest

» Einen guten Schulabschluss hast

» Freude am Umgang mit Menschen hast

» Lernen möchtest, wie die Herstellung von Lebensmitteln

funktioniert und mechanisch-technisches

Verständnis mitbringst

» Aufgeschlossen, ehrgeizig und lernbereit bist

» Zuverlässig, sorgfältig und gern im Team arbeitest

» Gute Englisch- und PC-Kenntnisse mitbringst

79

Wir haben Dein Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Deine Online-Bewerbung: www.cceag.de/jobs-karriere

Coca-Cola European Partners | Schwanseestr. 143 | 99427 Weimar


Das wird Dir schmecken:

Eine glutenfreie Ausbildung bei Dr. Schär in Apolda.

80

Wir sind ein international ausgerichtetes Unternehmen

mit kurzen und schnellen Entscheidungswegen

und besitzen eine Unternehmenskultur, die

durch Offenheit, Innovationsbereitschaft und

Motivation geprägt ist. Wir ermöglichen Dir gute

Entwicklungsmöglichkeiten in einem erfolgreichen

und dynamischen Team, sowie abwechslungsreiche

und herausfordernde Aufgaben mit viel Gestaltungsspielraum

in einem gesunden und stetig

wachsenden Unternehmen.

Am Standort Apolda suchen wir Auszubildende für

die Berufe:

Fachkraft für Lebensmitteltechnik (m/w)

Maschinen- und Anlagenführer (m/w)

Fachrichtung Lebensmitteltechnik

Elektroniker für Betriebstechnik (m/w)

Hast Du noch Fragen?

Möchtest Du mehr wissen? Oder hast Du irgendwas

nicht ganz verstanden? Dann trau Dich und ruf uns

an. Julia Garbers, +49 3644 5151 80

Ansonsten bewirb Dich einfach unter

www.drschaer.com

Was Dich bei uns erwartet:

• Ausbilder am Standort, wöchentliche

Austauschrunde

• Austausch mit anderen Werken innerhalb

unserer internationalen Gruppe

• Garantierte Übernahme bei Eignung

Ausbildungsvergütung: 725 – 840 EUR brutto/

Monat, je nach Ausbildungsjahr

• Kostenerstattung für Lehrbücher

• Kostenübernahme von überbetrieblichen Lehrgängen

• Fahrtkostenerstattung zur Schule und überbetrieblichen

Lehrgängen

• Erstattung Internatskosten bei auswertigem

Berufsschulbesuch

• Fachbezogene Zusatzqualifi zierungen

• Online Sprachkurse

• Azubitreffen, Betriebsfeste

• Regelmäßige Betriebsärztliche Vorsorgeuntersuchung

• Bereitstellung und Reinigung der Arbeitskleidung

• Individuelle Entwicklungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten

nach der Ausbildung


81


AUSZUBILDENDE GESUCHT!

Starte bei Möbel Rieger in eine erfolgreiche Zukunft.

An unserem Standort in Mönchenholzhausen bei Erfurt

bieten wir folgende Ausbildungsberufe an:

Schülerpraktikum

möglich!

BEWIRB

DICH

JETZT!

82

Kaufmann

(w/m)

im Einzelhandel

Kaufmann/-frau

für Büromanagement

Gestalter

für visuelles

Marketing

(w/m)

Fachkraft

für Lagerlogistik

(w/m)

Fachkraft

für Möbel-,

Küchen- und

Umzugsservice

(w/m)

Was spricht für eine Ausbildung bei der Rieger Gruppe?

• sehr abwechslungsreiche und kreative Tätigkeit • sicherer Arbeitsplatz • zuverlässiger

Arbeitgeber • sehr gutes Betriebsklima • motiviertes Team • tariforientierte Entlohnung

• Mitarbeiterentwicklung wird groß geschrieben • Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens

• Führungskräfte aus den eigenen Reihen • Unternehmen mit Rang und Namen

• Übernahme in feste Anstellung

Einstellungsvoraussetzungen:

• Realschulabschluss / Abitur

• Dienstleistungsbereitschaft

• Umgang mit Menschen als Leidenschaft

• Kontaktfreudigkeit / Freundlichkeit

• Einsatzbereitschaft und Eigenmotivation

Bewerbungen an:

Informationen zum Unternehmen

findest Du auch im Internet:

www.moebel-rieger.de

Möbel Rieger GmbH

z. Hd. Personalabteilung|Im Erfurter Tale 1

99198 Mönchenholzhausen |erfurt@moebel-rieger.de

RIE-0916-1382-RiegerAZ-Azubi-EF-16-180x130.indd 1 02.09.16 10:31

Ausbildung als

Verfahrensmechaniker/-in für

Kunststoff- und Kautschuktechnik

Fachrichtung Formteile

Über uns:

Die ORAFOL Fresnel Optics GmbH entwickelt

und fertigt Optikbauteile aus Kunststoff

für Kunden weltweit. Egal ob Handy,

Auto, Leergutautomat oder Designerlampe –

diese und viele andere Produkte würden

ohne den Einsatz unserer Kunststoffoptiken

nicht funktionieren.

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir

dich!

Wir bieten dir:

Eine qualifizierte Ausbildung in einem

zukunftsorientierten Unternehmen mit guten

Übernahmechancen.

Wir suchen:

Technisch interessierte und handwerklich

geschickte Bewerber mit einem guten

Haupt- oder Realschulabschluß.

Interesse?

Dann sende deine Bewerbung per E-Mail

oder Post an:

ORAFOL Fresnel Optics GmbH

Flurstedter Marktweg 13

99510 Apolda

bewerbung@fresnel-optics.de

Übrigens bieten wir dir auch die Möglichkeit,

uns und unser Unternehmen während eines

Praktikums genauer kennenzulernen.

Weitere Informationen erhältst du unter

www.fresnel-optics.de oder per Telefon

unter 03644/5011-0.


83


84


Wir, die Thüringer Fleischwaren Produktionsund

Vertriebs AG Apolda- oder kurz Thüfleiwasind

ein modernes mittelständisches

Unternehmen, das sich der Herstellung von Fleischund

Wurstwaren nach Original Thüringer Rezeptur

verschrieben hat: Aus guter Tradition, vielfach

ausgezeichnet im Geschmack und stets in höchster

Qualität.

85

Haben wir Euer Interesse geweckt?

Wir suchen Auszubildende in folgenden Bereichen:

Fleischer M/W

Fleischfachverkäufer M/W

Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Bei Interesse schickt bitte Eure Bewerbung an:

Thüfleiwa Apolda

z.H. Frau Koch

Buttstädter Str. 26

99510 Apolda

Tel.:03644/5189-0

verwaltung@thuefleiwa.de


Du willst nach dem Abschluss gleich

Vollgas geben? Dann mach doch eine

AUSBILDUNG BEI VIEGA.

86

Seit über 110 Jahren zählt Viega zu den bedeutendsten Technologieführern

der Installationstechnik. Obwohl unsere Firma

in diesem Zeitraum rasant gewachsen ist, sind wir immer ein

bodenständiges, grundsolides Familienunternehmen geblieben.

So kennt man uns.

Viega denkt immer ein bisschen weiter als andere – auch wenn

es um die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

geht. Eine fundierte Ausbildung ist für uns genauso selbstverständlich

wie die Aussicht auf langfristige persönliche

Entwicklungsperspektiven und ein fairer, menschlicher Umgang

miteinander.

Um unseren Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs zu sichern,

bilden wir zum Ausbildungsbeginn 2017 in unserem

Zweigwerk in Großheringen/Thüringen in folgenden Berufsbildern

aus:

Industriemechaniker (m/w)

Zerspanungsmechaniker (m/w)

Wir bilden ständig ca. 200 junge Menschen aus. Gehörst auch

Du bald dazu? Dann freuen wir uns über Deine Bewerbung,

die Du uns bevorzugt online über unser Karriereportal unter

www.viega-schueler.de zukommen lässt.

Doch das ist noch längst nicht alles. Viele weitere Informationen

zu unseren Ausbildungsberufen haben wir für Dich im

Internet zusammengestellt.

1608_Azubi_Ausbildungsmagazin_Ausbildung_Navi_GH_180x264_neuesDesign.indd 1 01.09.16 10:02


WIR BILDEN AUS (ab 01.08.2017):

ZERSPANUNGSMECHANIKER (m/w),

FACHGEBIET FÜR AUTOMATISIERTE DREHTECHNIK

Als Hersteller von filigranen Präzisionsdrehteilen bietet dir TEKPRO eine abwechslungsreiche

Ausbildung: Dich erwarten spannende Aufgaben wie der Umgang mit

vielseitigen Werkstoffen. Du hast Interesse an einer Ausbildung oder an einem

Praktikum? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung.

87

Beim Weidige 4 | 99510 Apolda | T +49.3644.53369.0 | info@tekpro.de | www.tekpro.de

AZUBIS GESUCHT

TKW Molding GmbH

Waldecker Str. 10

99444 Blankenhain

036459 / 49711

info@tkw-net.de

www.tkw-net.de

Interessiert ihr euch für Autos? Wollt ihr wissen, wo und wie z.B. Lenkräder hergestellt werden?

Dann kommt zu uns - wir zeigen's euch!

Wir, die TKW Molding GmbH mit ihrem Sitz in Blankenhain bei Weimar bieten für das Jahr 2017

Ausbildungsplätze in den Berufsbildern Industriekaufmann/ -frau

Verfahrensmechaniker/in

Werkzeugmechaniker/in

Unser Ausbilder-Team begleitet euch durch 3 spannende Ausbildungsjahre, um euch fit für einen

der Berufe zu machen. Nach der Ausbildung geben wir euch nicht mehr her!

Dich erwarteten technisch wie kaufmännisch anspruchsvolle Tätigkeiten und nach Ausbildungsende

ein vielseitig einsetzbarer, nachgefragter Beruf mit guten Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns dich kennenzulernen und über deine

Bewerbung - in Papierform oder per E-Mail.


88

WEIMAR-WERK GmbH

Die Weimar-Werk GmbH ist ein mit moderner Technologie ausgerüstetes Stahl- und Maschinenbauunternehmen.

Mit

WEIMAR-WERK GmbH

WEIMAR-WERK

rund 100 Mitarbeitern fertigen

GmbH

wir an zwei Standorten in Weimar

und Mechelroda. Mit hoher Fertigungstiefe haben wir uns als zuverlässiger und überregionaler

Zulieferer einen Namen gemacht.

Die Weimar-Werk GmbH ist ein mit moderner Technologie ausgerüstetes Stahl- und Maschinenbauunternehmen.

Unser Spektrum umfasst Mit die rund Fördertechnik 100 Mitarbeitern für die fertigen Automobilindustrie, wir an zwei Standorten Komponenten in Weimar für die

und Sieb- Mechelroda. und Brechtechnik, Mit hoher den Fertigungstiefe Mobilfunk, den haben individuellen wir uns als Stahl- zuverlässiger und Maschinenbau und überregionaler

Fertigung Zulieferer voneinen Edelstahlbaugruppen Namen gemacht. für die Getränke- und

mit der

Lebensmittelindustrie.

Unser Zur weiteren Spektrum Entwicklung umfasst die desFördertechnik Unternehmens für suchen die Automobilindustrie, wir eine(n) Komponenten für die

Sieb- und Brechtechnik, den Mobilfunk, den individuellen Stahl- und Maschinenbau mit der

Fertigung von Edelstahlbaugruppen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie.

Zur weiteren Entwicklung des Unternehmens suchen wir eine(n)

Auszubildende (m/w)

Fachkraft für Metalltechnik, Fachrichtung Konstruktionstechnik und Zerspanungstechnik

Konstruktionsmechaniker und Zerspanungsmechaniker (m/w)

Auszubildende (m/w)

Interessenten senden Ihre Unterlagen bitte an:

Fachkraft Weimar-Werk für Metalltechnik, GmbH, Geschäftsführung, Fachrichtung Thüringenweg Konstruktionstechnik 2, 99427 undWeimar

Zerspanungstechnik

oder Konstruktionsmechaniker per email thorsten.maywald@weimar-werk.com

und Zerspanungsmechaniker (m/w)

(www.weimar-werk.com)

Interessenten senden Ihre Unterlagen bitte an:

Weimar-Werk GmbH, Geschäftsführung, Thüringenweg 2, 99427 Weimar

oder per email an thorsten.maywald@weimar-werk.com

(www.weimar-werk.com)


Viel Erfolg

bei deiner Ausbildungssuche!

89


Literaturverzeichnis

90

(1) http://www.ihk-praktikumsportal.de/

linkableblob/da_praktikumsportal/

Downloads/2377352/.4./data/Was_erwartet_

die_Wirtschaft_von_Schulabgaengern-data.pdf,

Stand: 27.02.2014

(2) Alle Beschreibungen der Ausbildungsberufe,

wurden teilweise entnommen aus

den Angaben:

Bundesministerium für Wirtschaft und

Technologie – Ausbildungsberufe:

http://bmwi.de/BMWi/Navigation/

AusbildungundBeruf/ausbildungsberufe.html

Stand: 27.02.2014

BERUFENET ein Angebot der Agentur für Arbeit:

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/

Stand: 27.02.2014

Bundesinstitut für Berufsbildung –

Ausbildungsberufe:

http://www.bibb.de/de/26171.htm

Stand: 27.02.2014

(3) B. A. Betriebswirtschaftslehre Industrie (DHGE Gera)

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/

Wirtschaft/Industrie.html

Stand: 12.09.2016

(4) B. Eng. Bauingenieurwesen (THM Bad Hersfeld)

http://www.fh-erfurt.de/bau/fileadmin/

BAU/Dokumente/09_Studieninfo_allgemein/flyer_

bauingenieurwesen_ba_ma.pdf

Stand 12.09.2016

(5) B. Eng. Informations- und

Kommunikationstechnologien (DHGE Gera)

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Informations_und_Kommunikationstechnologien.

html, Stand: 12.09.2016;

(6) B. Eng. Mechatronik und Automation ( DHGE Eisenach)

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Mechatronik.html

Stand: 12.09.2016

(7) B. Sc. Wirtschaftsinformatik (DHGE Gera)

https://www.dhge.de/DHGE/Studiengaenge/Technik/

Wirtschaftsinformatik.html

Stand: 12.09.2016


91

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