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LEKTÜRE: MOMO

CHECK! Lernmaterialien, passend zu CHECK! 11.053: „Ich kann längere Texte genau lesen. Und verstehen." Materialheft, 162 Seiten, A4, Farbe. Free download. Raup&Ritter Verlag, Mannheim Materialheft mit der Lektüre-Schrift „Momo“ nach Michael Ende (Kopiervorlagen) in zwei verschiedenen Niveaustufen und dazu passenden Leseverständnis-Testbogen. Zum Einsatz im Deutsch-Unterricht.

CHECK! Lernmaterialien, passend zu CHECK! 11.053:
„Ich kann längere Texte genau lesen.
Und verstehen."
Materialheft, 162 Seiten, A4, Farbe. Free download.
Raup&Ritter Verlag, Mannheim
Materialheft mit der Lektüre-Schrift „Momo“ nach Michael Ende (Kopiervorlagen)
in zwei verschiedenen Niveaustufen und dazu passenden Leseverständnis-Testbogen. Zum Einsatz im Deutsch-Unterricht.

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LESEN

Ich Ich kann in längere meiner Texte Umgebung genau lesen.

viele Und Mal-Aufgaben verstehen. sehen.

LEKTÜRE: MOMO

CHECK! LERNMATERIALIEN

Kompetenz 11.053

Raup&

Ritter

verlag


„Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.“

Materialheft mit der Lektüre-Schrift „Momo“

nach Michael Ende (Kopiervorlagen)

in zwei verschiedenen Niveaustufen

und dazu passenden Leseverständnis-Testbogen.

Zum Einsatz im Deutsch-Unterricht.


inhalt

Lektüre: „momo“

LESEheft

Kopiervorlagen, s/w

70 Seiten

Kopiervorlagen zur Erstellung eines Leseheftes (Format A4).

In diesem Heft wird die Geschichte des berühmten Kinderbuchklassikers

„Momo“ von Michael Ende in gekürzter Form

nacherzählt.

Die Handlung ist in 9 Teile und 50 Kapitel unterteilt.

Jedes Kapitel umfasst genau eine Leseseite.

Jedes der 9 Teile wird durch eine kreative Zeichenaufgabe

ergänzt.

Lektüre: „momo“

LESEkarten

Kopiervorlagen, s/w

42 Seiten

Kopiervorlagen zur Erstellung von Lesekarten (Format A5).

Auf den Lesekarten wird die Geschichte des berühmten

Kinderbuchklassikers „Momo“ von Michael Ende in gekürzter

Form und einfacher Sprache nacherzählt.

Die Handlung ist in 9 Teile und 50 Kapitel unterteilt.

Jedes Kapitel umfasst genau eine Lesekarte.

Die Lesekarten werden durch 10 kreative Zeichenaufgaben

(Format A4) ergänzt.

ARBEITSANWEISUNGEN

FARBE

Druckvorlagen, Farbe

8 Seiten

Farbige Aufgaben-Karten (Format A5) für die selbstständige

Arbeit mit Wochenplänen und/oder an Stationen.

Die Druckbögen können zur besseren Haltbarkeit laminiert

werden.


ARBEITSANWEISUNGEN

S/W

Kopiervorlagen, s/w

8 Seiten

Aufgaben-Karten (Format A5) für die selbstständige Arbeit

mit Wochenplänen und/oder an Stationen.

Die Druckbögen können zur besseren Haltbarkeit laminiert

werden.

LESEVERSTÄNDNIS

TESTBöGEN

Druck-/Kopiervorlagen, Farbe

9 Seiten

Farbige Aufgaben-Karten (Format A5) für die selbstständige

Arbeit mit Wochenplänen und/oder an Stationen.

Die Druckbögen können zur besseren Haltbarkeit laminiert

werden.

beWERTUNGSbogen

Kopiervorlage, s/w

1 Seite

Auswertungsbogen (Klassenübersicht) zur übersichtlichen

Bewertung des Leseverständnisses der Schülerinnen und

Schüler.


inhalt

LEseverständnis

Urkunde

Druck-/Kopiervorlage, Farbe

1 Seite

Druck- bzw. Kopiervorlage (Format A4) zur Erstellung von

Urkunden für die Schülerinnen und Schüler.

Kartei des Wissens

Karteikarten

Druckvorlagen, Farbe

8 Seiten

Karteikarten (Endformat A5) zum Sammeln mit kurzen

Informationen zum Thema.

Die Karten werden in der Mitte gefaltet und können dann im

dazugehörigen Karteikasten sortiert und gesammelt werden.

Karteikasten

Ausschneidebogen

Kopiervorlage, s/w

1 Seite

Ausschneidebogen zum Erstellen eines Karteikastens

(Endformat A5+).

In diesem Karteikasten können die Karteikarten der

Kartei des Wissens sortiert und gesammelt werden.

Die Kopiervorlage muss zuerst auf das Format A3

vergrössert werden und sollte dann auf einen festen (farbigen)

Tonkarton kopiert werden.


Kartei des wissens

Register

Druckvorlage, Farbe

2 Seiten

Register (Endformat A5+) zum Sortieren der Karteikarten.

Die Karten werden an der gepunkteten Linie gefaltet und

können dann in den dazugehörigen Karteikasten einsortiert

werden.

Kartei des wissens

Blanko-karten

Druckvorlage, Farbe

2 Seiten

Blanko-Karteikarte (Endformat A5) zum Ausfüllen.

Die Karten werden in der Mitte gefaltet und können dann im

dazugehörigen Karteikasten sortiert und gesammelt werden.


inhalt


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

name:

NACH DEM ROMAN VON MICHAEL ENDE

Momo

(Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind,

das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.)


Momo LESEN

Die Geschichte von MOMO ist in 9 Teile unterteilt:

Inhalt

ERSTER TEIL

Das alte Theater

ZWEITER TEIL

Das ist Momo

DRITTER TEIL

Keine Zeit!

VIERTER TEIL

Man stiehlt Euch Eure Zeit!

FÜNFTER TEIL

Komm mit!

SECHSTER TEIL

Meister Secundus Minutius Hora

SIEBTER TEIL

Alles anders!

ACHTER TEIL

Nur eine Stunde!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

NEUNTER TEIL

Es regnet Zeit


Momo LESEN

ERSTER TEIL

Das alte Theater

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

(Von einem alten Theater, einem etwas komischen Straßenkehrer und

einem geheimnisvollen Versteck.)


Momo LESEN

KAPITEL 1

Das Theater

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Diese Geschichte spielt in einem fremden Land.

Genauer: Diese Geschichte spielt in einem Land,

in dem besonders oft die Sonne scheint.

Noch genauer:

Sie spielt in einer kleinen Stadt in einem Land,

in dem besonders oft die Sonne scheint.

Die Stadt, in der diese Geschichte spielt, ist eine

ganz normale Stadt. Mit vielen kleinen, alten Häusern.

Mit Straßen und Plätzen.

Mit Autos und Straßenbahnen.

Doch in dieser Stadt gibt es etwas ganz Besonderes.

Es ist groß. Und es ist rund.

Und es hat viele Stufen und eine Bühne.

Es ist ein Theater.

Warst Du bereits in

einem fremden Land,

in dem besonders

oft die Sonne

scheint?

Weißt du,

was das ist,

ein Theater?

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Doch es ist kein normales Theater.

Es ist ein Theater, das bereits sehr alt ist.

Sehr, sehr alt. Das Theater ist nicht aus Beton,

sondern aus dicken Steinen gebaut. Das Theater

hat keine Stühle, sondern nur ganz viele Stufen.

Wie eine Treppe.

Und das beste ist: Das Theater hat kein Dach.

Einfach so. Ein Theater ohne Dach.

Am Tag sieht man den blauen Himmel.

Und in der Nacht sieht man die Sterne.

Toll, oder?


Momo LESEN

KAPITEL 2

Beppo Straßenkehrer

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In der kleinen Stadt wohnt ein alter Mann.

Er heißt Beppo.

Beppo ist von Beruf Straßenkehrer.

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Jeden Tag steht er sehr früh auf.

Er nimmt seinen alten Besen in die Hand. Und dann

kehrt er die Straßen der kleinen Stadt.

Er tut dies sehr sorgfältig:

Zuerst macht er einen Schritt.

Dann macht er einen Atemzug.

Und dann einen Besenstrich.

Schritt. Atemzug. Besenstrich.

Suche dir

einen Besen! Kannst

Du Beppo Straßenkehrer

nachspielen?

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Manchmal bleibt Beppo Straßenkehrer stehen und

überlegt. Dann kommen ihm die besten Ideen.

Wundervolle Ideen. Und dann geht es wieder weiter.

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Manche Leute sagen, Beppo Straßenkehrer ist nicht

ganz richtig im Kopf. Denn wenn man ihm eine Frage

stellt, lächelt er nur. Er antwortet nicht. Er lächelt.

Dann denkt Beppo nach. Manchmal zwei Stunden

lang. Manchmal auch einen ganzen Tag.

Wenn er dann den Leuten antwortet, wissen diese gar

nicht mehr, wovon er spricht. Und sie sagen:

„Beppo Straßenkehrer ist nicht ganz richtig im Kopf!“

Das ist unfair,

oder?


Momo LESEN

KAPITEL 3

Das Versteck

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Eines Tages passiert in der kleinen Stadt

etwas ganz Besonderes.

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Beppo Straßenkehrer steht wie immer früh morgens

auf. Er nimmt seinen Besen und beginnt, die Straßen

der kleinen Stadt zu kehren.

Schritt. Atemzug. Besenstrich.

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Er kehrt gerade den Weg vor dem alten Theater.

Da das Theater sehr, sehr alt ist, haben sich aus der

Mauer einige Steine gelöst.

Durch diese Löcher kann man in das Theater

einsteigen und sich dort verstecken.

Die Kinder der kleinen Stadt lieben diese Verstecke.

Hast Du auch ein

geheimes Versteck?

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Aus einem dieser Löcher sieht Beppo einen kleinen,

braunen Fuß herausragen. Er stößt ihn vorsichtig mit

seinem Besen an. Schnell verschwindet der kleine,

braune Fuß in dem dunklen Loch.

Wem gehört wohl dieser kleine, braune Fuß?

Beppo überlegt.

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„Wer bist Du?“ fragt Beppo Straßenkehrer vorsichtig.

Nichts. Gar nichts.

„Wer bist Du?“ fragt Beppo Straßenkehrer erneut.

„Momo.“ sagt eine leise Stimme.

Momo?

Wer ist das?


Momo LESEN

KAPITEL 4

„Komm heraus, Momo!“

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„Was machst Du hier?“ fragt Beppo Straßenkehrer

vorsichtig in das dunkle Loch hinein.

„Ich wohne“, antwortet die leise Stimme.

„Bist du ein Polizist?“ fragt die leise Stimme zurück.

Beppo lacht. „Hast Du Hunger?“ fragt er.

„Oh ja, sehr!“ sagt die Stimme schon etwas lauter.

ist Beppo Straßenkehrer

Polizist?

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Beppo packt seinen Besen. Dann geht er, so schnell er

kann, zum Restaurant von Nino. Er bittet Ninos Frau

um Essen für Momo.

Ninos Frau ist sehr neugierig. Und sie erzählt alles

sofort weiter. Bald weiß die ganze kleine Stadt, dass

sich ein Momo in dem alten Theater versteckt hat.

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Alle Leute der kleinen Stadt versammeln sich vor

Momos dunklem Versteck.

„Hey Beppo, wo ist denn jetzt dein Momo?“ fragen sie.

„Da drin!“ antwortet Beppo und zeigt auf das Loch in

der Mauer des Theaters.

„Wie alt ist es eigentlich?“ fragt ein Mädchen.

„Wie alt bist du eigentlich?“ fragt Beppo in das Loch

hinein.

„100?“ sagt die leise Stimme.

Alle lachen. „Komm heraus!“ rufen die Leute.

Da kommt Momo aus ihrem Versteck.

ist Momo

100 Jahre alt???


Momo LESEN

KAPITEL 5

Das ist Momo!

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Da kommt Momo aus ihrem dunklen Versteck.

Und die Leute der kleinen Stadt denken,

dass die Sonne aufgeht.

Wieso denken die

Leute, dass die

Sonne aufgeht?

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Zuerst sehen die Leute Momos Haare.

Wilde, braune Locken tanzen um ihr Gesicht.

Schöne Locken.

„Was für schöne Locken!“ denkt eine junge Frau.

Dann sehen die Leute Momos Augen.

Momo hat große und dunkle Augen.

Wunderschöne Augen.

„Oooh, was für schöne Augen!“ sagt die junge Frau.

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Momos Füße sind genauso braun wie ihre Augen.

Im Sommer geht sie immer barfuß. Nur im Winter zieht

sie manchmal Schuhe an.

Momo ist nicht sehr groß. Die Leute überlegen sich,

ob sie erst acht oder schon zwölf Jahre alt ist.

Sie trägt eine viel zu große, alte, Männerjacke.

Die Jacke hat viele große und kleine Taschen.

„Das ist sehr praktisch“, findet Momo.

Und sie trägt einen langen, bunten Rock.

Er ist aus vielen alten Stoffen zusammen genäht.

Momo mag es, dass ihr Rock so schön bunt ist.

„Du bist also Momo“, sagt Beppo.

Wieso trägt Momo

eine viel zu große,

alte Männerjacke?


Momo MALEN

Das Theater liegt mitten in einer kleinen, alten Stadt.

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des ersten Teils:

Zeichne eine kleine, alte Stadt mit vielen kleinen,

alten Häusern!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo LESEN

ZWEITER TEIL

Das ist Momo

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

(Von einem alten Streit, einem jungen Fremdenführer

und dem gefährlichen Schum-Schum-Gummilastikum.)


Momo LESEN

KAPITEL 6

So viele Fragen!

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Momo steht vor ihrem Versteck und blickt

die Leute der kleinen Stadt schüchtern an.

„Hier gefällt es dir also?“ fragt ein großer Mann.

„Ja“, sagt Momo.

„Willst du hier bleiben?“ fragt der große Mann weiter.

„Ja, gerne!“ sagt Momo.

Möchtest Du wie

Momo in einem alten

Theater wohnen?

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„Hast du denn kein Zuhause?“ fragt ein kleines,

dickes Mädchen.

„Ich bin hier zu Hause“, antwortet Momo schnell.

„...?“ Das kleine, dicke Mädchen sagt gar nichts mehr.

„Wo sind deine Eltern?“ fragt eine alte Frau besorgt.

„Ich bin hier zu Hause“, sagt Momo noch einmal.

Wieso ist Momo

nicht bei ihren

Eltern?

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Die Erwachsenen reden leise miteinander.

„Soll ich unseren Polizisten rufen, damit er dich in ein

Heim bringt, wo du essen und schlafen kannst?“

fragt ein kleiner Mann mit einem roten Bart.

Momo sieht ihn erschrocken an.

„Nein, nicht in ein Heim. Da war ich schon einmal.

Da will ich nicht mehr hin!“

„Willst du lieber bei uns wohnen?“ fragt Ninos Frau.

„Ich würde gerne hier wohnen“, antwortet Momo.

Warum möchte

Momo nicht ins Heim

zurück?


Momo LESEN

KAPITEL 7

Alle helfen mit!

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„Ich würde gerne hier im Theater wohnen!“

sagt Momo. Die Erwachsenen der kleinen Stadt sehen

sich erstaunt an.

Da sagt Nino: „Wieso eigentlich nicht?“

Und alle sind damit einverstanden: Momo kann in

ihrem Versteck im alten Theater bleiben.

Sofort beginnen die Leute der kleinen Stadt, Momos

neue Wohnung einzurichten.

Sogar die Kinder helfen.

Einer der Männer ist Maurer. Er baut Momo einen

kleinen Herd aus schweren Backsteinen.

Ein anderer Mann ist Schreiner. Er baut Momo aus

alten Brettern einen kleinen Tisch und zwei Stühle.

Eine Frau bringt Momo ein altes Eisenbett vorbei.

Eine andere Frau hat noch eine blaue Matratze und

zwei rote Decken übrig.

Und dann ist da noch ein Mann, der ist Maler.

Er malt Momo ein hübsches Blumenbild über ihr Bett!

Würdest Du auch

mithelfen?

Was würdest Du

Momo mitbringen?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Abends bringen alle Leute der kleinen Stadt etwas zu

essen mit und sie feiern zusammen mit Momo ein Fest.

Es ist ein sehr fröhliches Fest!

Denn Momo und die Leute der kleinen Stadt sind nun

Freunde.


Momo LESEN

KAPITEL 8

Momo kann gut...

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Momo hat immer sehr viel Besuch.

Ist Momo reich? Ist Momo besonders klug?

Oder kann sie besonders gute Ratschläge geben?

Nein.

Kann Momo schön singen? Kann sie ein Instrument

spielen? Kann Momo gut tanzen?

Nein.

Kann Momo zaubern?

Oder kann Momo die Zukunft vorhersagen?

Nein.

Was Momo besonders gut kann, das ist Zuhören.

Wenn Momo zuhört, dann sagt sie nichts.

Sie sitzt nur da und sieht den Anderen mit ihren

großen, dunklen Augen an. Und plötzlich hat der

Andere Gedanken, die er vorher noch nie gehabt hat.

Warum hat Momo

immer Besuch?

Zuhören? Kann das

nicht jeder?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Momo kann so gut zuhören, dass dummen Leuten

plötzlich sehr gescheite Gedanken kommen.

Momo kann so gut zuhören, dass Schüchterne sich

plötzlich mutig fühlen.

Momo kann so gut zuhören, dass Unglückliche

plötzlich froh sind.

So gut kann Momo zuhören.


Momo LESEN

KAPITEL 9

Streit!

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In der kleinen Stadt leben zwei Männer, die sich so

sehr gestritten haben, dass sie nicht mehr miteinander

reden. Sie heißen Nicola und Nino.

Nicola ist Maurer. Er hat Momos Herd gebaut.

Nino ist Restaurant-Besitzer. Seine Frau hat Momo

schon oft etwas zu essen gebracht.

„Du kannst doch keine einzige gerade Mauer bauen!“

sagt Nino, der Restaurantbesitzer. „Du bist nämlich

Tag und Nacht betrunken!“

Das findet Nicola gar nicht lustig. „Wer nichts wird,

wird Wirt!“ hat er deshalb an die Tür von Ninos

Restaurant geschrieben.

Die Leute der kleinen Stadt sagen deshalb zu den

beiden: „Geht doch zu Momo!“

Das tun sie dann auch.

„Ich bringe ihn um!“ ruft Nicola wütend.

„Er ist ein Verbrecher!“ ruft Nino noch wütender.

Momo hört den beiden zu. Sehr, sehr lange.

Hast Du Dich auch

schon so sehr

mit jemandem

gestritten?

Warum sollen

Nicola und Nino

zu Momo gehen?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Viel, viel später, nachdem Nicola und Nino alles

erzählt haben, wissen sie gar nicht mehr genau,

weshalb sie sich eigentlich gestritten haben.

Und sie müssen lachen.

Und Momo lacht mit.


Momo LESEN

KAPITEL 10

Volle Kraft voraus!

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Momo kann aber nicht nur zuhören.

Mit Momo kann man auch die tollsten Geschichten

erfinden.

Kannst Du auch

Geschichten

erfinden?

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„Wenn Momo nicht da ist, macht das Spielen viel

weniger Spaß!“ sagen die Kinder der kleinen Stadt.

„Mir fällt nichts ein!“ sagen die Kinder dann.

Oder „Das ist doch langweilig!“.

Oder sie streiten sich.

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Doch wenn Momo dabei ist, dann verwandelt sich das

alte Theater plötzlich in ein verzaubertes Schloss.

Oder in die verrückte Werkstatt eines alten Erfinders.

Oder in ein riesiges Schiff auf hoher See.

Und ein wilder Wind weht durch das alte Theater.

Und die Luft riecht nach Salz. Und alle sind an Bord.

„Ich bin ein berühmter Professor!“ sagt ein Junge.

„Volle Kraft voraus!“ ruft ein anderer Junge.

Oder in ein

Raumschiff.

Oder in…?

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Da kommt ein starker Sturm auf.

Die Wellen schlagen hoch.

Blitze schlagen in den Mast des Schiffes ein.

„Rettet Frauen und Kinder!“ ruft der Kapitän.

Und dann passiert das Schreckliche!

„Dort ist ein Schum-Schum-Gummilastikum!“

schreit der Professor entsetzt.

Und jetzt?


Momo LESEN

KAPITEL 11

Gigi Fremdenführer

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Momo hat zwei allerbeste Freunde.

Der eine ist jung, der andere ist alt.

Der alte heißt Beppo Straßenkehrer.

Und der junge heißt Gigi.

Eigentlich heißt Gigi Girolamo.

Aber alle sagen Gigi. Oder Gigi Fremdenführer.

Gigi ist immer gut gelaunt. Wenn er lacht,

dann müssen alle anderen mitlachen.

Ob sie wollen oder nicht.

Gigi ist Fremdenführer.

Immer, wenn ein Fremder in die kleine Stadt kommt,

setzt er seine Mütze auf und sagt ernst:

„Kennen Sie die berühmte Kaiserin Strapazia

Augustina?“ Und wenn die Fremden den Kopf

schütteln, dann führt er sie in das alte Theater und

erzählt ihnen fantastische Geschichten.

Die Fremden lieben das.

Kannst Du Dir auch

eine unglaubliche

Geschichte

ausdenken?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Manche sagen, Gigis Geschichten seien einfach nur

ausgedacht.

„Woher willst du denn wissen, ob es nicht zufällig

genau so passiert ist?“ antwortet Gigi dann.

Wo er Recht hat, hat er Recht.


Momo MALEN

Momo kommt aus ihrem Versteck.

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des zweiten Teils:

Zeichne Momo!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo LESEN

DRITTER TEIL

Keine Zeit!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

(Von einem Friseur, einer merkwürdigen Zeit-Rechnung

und einem grauen Mann mit einer grauen, kalten Stimme.)


Momo LESEN

KAPITEL 12

Herr Fusi

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In der kleinen Stadt gibt es auch einen Friseur.

Der Friseur heißt Herr Fusi.

Herr Fusi ist nicht arm und nicht reich.

Die Leute mögen ihn gern.

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Herr Fusi ist heute allein in seinem Friseursalon.

Plötzlich klingelt die Tür. Ein Mann kommt herein.

Ein sehr eigenartiger Mann.

Der Mann hat einen runden, grauen Hut auf.

Der Mann hat eine elegante, graue Jacke an.

Der Mann hat eine gebügelte, graue Hose an.

Der Mann hat glänzende, graue Schuhe an.

Der Mann trägt einen Koffer aus grauem Leder.

Selbst das Gesicht des Mannes ist grau!

Und seine Socken?

Auch grau?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Plötzlich wird es ganz kalt.

Herr Fusi schließt die Tür.

Der Mann setzt sich.

Er raucht eine dicke, graue Zigarre.

„Womit kann ich dienen?“ fragt Herr Fusi.

„Rasieren oder Haare schneiden?“

„Keines von beiden“, sagt der Mann mit einer

kalten, grauen Stimme.

„Ich bin Agent Nummer XYQ 384 B.

Ich komme von der Zeit-Spar-Kasse.“

Was ist eine

Zeit-Spar-Kasse?


Momo LESEN

KAPITEL 13

Zeit ist Geld!

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„Was ist eine Zeit-Spar-Kasse?“ fragt Herr Fusi.

„Darf ich Sie bitten, Platz zu nehmen!“ sagt der Mann.

„Sie müssen wissen: Zeit ist Geld, Herr Fusi!“

sagt er dann mit seiner kalten, grauen Stimme.

Herr Fusi friert. Er setzt sich.

„Uns ist aufgefallen, dass Sie ihre Zeit vergeuden“,

fährt die kalte, graue Stimme fort. „Ich werde Ihnen das

durch eine Rechnung beweisen!“

Der Mann holt einen grauen Stift aus seinem grauen

Koffer und schreibt eine lange, lange Zahl an Herrn

Fusis Spiegel.

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Das ist sehr viel.

Oder?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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schreibt der Mann. Er zieht an seiner Zigarre.

„Eine Minute hat 60 Sekunden.

Eine Stunde hat 60 Minuten.

Ein Tag hat 24 Stunden.

Ein Jahr hat 365 Tage.

Wenn Sie siebzig Jahre alt werden, dann haben sie

also insgesamt 2 207 520 000 wertvolle Sekunden

auf Ihrem Zeit-Konto!“ erklärt er. Herr Fusi staunt.

Darüber hat er bisher noch nicht nachgedacht.

Doch der Mann blickt ihn streng an.

„Und wie viele von Ihren wertvollen Sekunden

haben Sie bereits ausgegeben?“

Wieviele Sekunden

hast Du bereits

ausgegeben?


Momo LESEN

KAPITEL 14

1 324 512 000

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„Wie lange schlafen Sie jede Nacht, Herr Fusi?“

fragt der Mann mit der kalten, grauen Stimme.

„Acht Stunden etwa“, antwortet Herr Fusi.

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schreibt der Mann an den Spiegel.

„Wie viele Stunden arbeiten Sie täglich, Herr Fusi?“

„Auch acht Stunden“, antwortet Herr Fusi leise.

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schreibt der Mann an den Spiegel.

„Wie viele Stunden essen Sie pro Tag, Herr Fusi?“

„Vielleicht zwei Stunden?“ Herr Fusi friert.

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schreibt der Mann. „Und dann noch die Zeit für

Ihre Mutter, Einkaufen und Ihre Freunde.

Macht zusammen:

441 504 000

+ 441 504 000

+ 110 376 000

+ Mutter

+ Einkaufen

+ Freunde

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Der Mann sieht Herrn Fusi ernst an.


Momo LESEN

KAPITEL 15

Zeit sparen

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„Sie haben bereits über die Hälfte ihres Zeit-

Guthabens ausgegeben, Herr Fusi!“ sagt der Mann

streng. „Wollen Sie nicht lieber zu sparen anfangen?“

Herr Fusi nickt. Er friert.

„Wenn Sie jeden Tag nur zwei lumpige Stunden

einsparen würden, könnten Sie ihre Lebens-Zeit

deutlich verlängern. Und bei uns, der Zeit-Spar-Kasse,

bekommen Sie sogar Zinsen!“

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„Das will ich!“ ruft Herr Fusi. „Was muss ich tun?“

„Sie wissen doch, wie man Zeit einspart“,

lächelt der Mann und zieht an seiner Zigarre.

„Sie schlafen nur noch sechs Stunden pro Nacht.

Sie arbeiten einfach etwas schneller.

Sie reden weniger mit Ihren Kunden.

Sie geben Ihre Mutter in ein Altenheim.

Sie verbringen weniger Zeit mit Ihren Freunden.“

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Der Mann packt seinen grauen Stift wieder ein und

geht zur Tür. „Leben Sie wohl, Herr Fusi!“ sagt er mit

seiner kalten, grauen Stimme und verschwindet.

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Merkwürdig: Nach kurzer Zeit hat Herr Fusi

den grauen Mann vergessen.

Doch trotzdem beginnt Herr Fusi, Zeit zu sparen.

Und wo geht die

gesparte Zeit hin?


Momo LESEN

KAPITEL 16

Keine Zeit!

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Doch nicht nur Herr Fusi beginnt, Zeit zu sparen.

Auch Nino. Und seine Frau.

Und Nicola. Und seine Frau.

Und fast die gesamte kleine Stadt.

Alle wollen Zeit sparen.

Doch keiner erinnert sich an die grauen Männer.

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Und das Schreckliche ist:

Je mehr die Leute Zeit sparen,

desto weniger Zeit haben sie!

Sie haben keine Zeit mehr, um miteinander zu reden.

Sie haben keine Zeit mehr, um miteinander zu spielen.

Sie haben keine Zeit mehr, um miteinander fröhliche

Feste zu feiern.

Und für ihre Kinder haben sie auch keine Zeit mehr!

Das ist schlimm,

oder?

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Die Leute haben auch keine Zeit mehr, um Momo in

dem alten Theater zu besuchen.

Nur die Kinder kommen jeden Tag.

Und es werden immer mehr Kinder!

Einige bringen sehr, sehr teure Spielsachen mit.

Einen ferngesteuerten Panzer. Oder eine elektrische

Weltraumrakete. Oder einen sprechenden Roboter mit

glühenden Augen.

Aber eigentlich macht es ihnen viel mehr Spaß, mit

Momo verrückte Geschichten zu erfinden!

Aber damit kann man

doch gar nicht

richtig spielen!


Momo MALEN

Herr Fusi bekommt merkwürdigen Besuch.

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des dritten Teils:

Zeichne den frierenden Herrn Fusi und

den grauen Mann mit der kalten Stimme!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo LESEN

VIERTER TEIL

Man stiehlt Euch Eure Zeit!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

(Von einer sprechenden Puppe, einem schrecklichen, grauen Geheimnis

und einer erfolglosen Kinder-Demonstration.)


Momo LESEN

KAPITEL 17

„Es werden immer mehr!“

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Die kleine Stadt verändert sich.

Es werden große Häuser aus Beton gebaut.

Sie sehen alle gleich aus.

Das geht schneller und spart Zeit.

Die kleine Stadt wird zu einer großen Stadt.

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Die Leute der Stadt verändern sich.

Sie arbeiten immer mehr. Sie arbeiten immer schneller.

Die Leute essen schnell. Die Leute trinken schnell.

Sie schlafen schnell. Sie reden schnell.

Sie kaufen schnell. Schnell! Schnell!! Schnell!!!

Die Leute sehen auf

einmal ganz grau

aus!

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Fast alle von Momos alten Freunden sparen nun Zeit.

Beppo Straßenkehrer, Gigi Fremdenführer und Momo

machen sich Sorgen.

„Es werden immer mehr!“ berichtet Gigi.

„Das ist wie eine ansteckende Krankheit...“, überlegt

Beppo traurig.

„Aber dann müssen wir unseren Freunden doch

helfen!“ sagt Momo.

Und das tut sie.

Sie besucht jeden Einzelnen. Jeden.

Nino. Und seine Frau. Und Nicola. Und seine Frau.

Und ganz langsam holt Momo alle ihre Freunde

wieder in das alte Theater zurück.

Wie hat Momo das

geschafft?


Momo LESEN

KAPITEL 18

„Ich gehöre dir!“

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Eines Tages findet Momo auf den Stufen ihres

Theaters eine Puppe. Eine ganz besondere Puppe!

Die Puppe ist fast so groß wie Momo und sie sieht

ganz besonders echt aus.

Und die Puppe kann sprechen!

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„Hallo! Ich bin Bibigirl, die perfekte Puppe!“

sagt die Puppe

Momo staunt.

„Hallo! Ich bin Momo!“ antwortet sie.

„Ich gehöre dir!“ sagt die Puppe. „Alle beneiden dich

um mich! Ich will mehr Sachen!“

„So?“ antwortet Momo und überlegt. Dann holt sie eine

alte Schachtel mit ihren kleinen Schätzen.

„Hier“, sagt sie, „du darfst dir etwas aussuchen!“

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„Hallo! Ich bin Bibigirl, die perfekte Puppe!“

sagt die Puppe wieder.

„Ja, das weiß ich schon“, antwortet Momo.

„Ich gehöre dir! Alle beneiden dich um mich!“

sagt die perfekte Puppe.

„Willst du etwas mit mir spielen?“ fragt Momo.

„Ich will mehr Sachen!“ sagt Bibigirl.

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„Du sagst ja immer das gleiche!“ sagt Momo traurig.

Kann man mit

Bibigirl ein

Schum-schum-

Gummilastikum

entdecken?


Momo LESEN

KAPITEL 19

„Mehr Sachen!“

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„So kann man doch nicht spielen!“

sagt Momo zu der perfekten Puppe und geht weg.

„Was für eine schöne Puppe du da hast!“

sagt eine kalte, graue Stimme.

Momo friert plötzlich. Sie dreht sich um.

In dem alten Theater steht ein elegantes, graues Auto.

Und neben dem eleganten, grauen Auto steht ein

eleganter, grauer Mann.

Grau. Grau. Alles an dem Mann ist grau:

Hut, Hemd, Jacke, Hose, Schuhe, Socken, Lederkoffer.

Selbst das Gesicht des Mannes ist grau!

Was will der graue

Mann von Momo?

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„Ich schenke dir ganz viele Sachen für deine Puppe“,

sagt der graue Mann und raucht eine graue Zigarre.

„Hier: Ein Pelzmantel. Und hier: Ein Badeanzug.

Und hier: Ein Ballkleid. Und hier: Ein Nachthemd.

Und hier: Ein anderes Kleid. Und noch eins.

Und noch eins. Noch eins. Noch eins. Noch. Noch.

Noch... Bist du jetzt glücklich?“

Momo friert. Sie schüttelt den Kopf.

Der graue Mann wird ungeduldig.

„Was fehlt denn dieser perfekten Puppe?“ fragt er.

„Ich glaube“, antwortet Momo leise, „man kann sie

nicht lieb haben.“

Da sagt der graue Mann nichts mehr.


Momo LESEN

KAPITEL 20

„Immer mehr!“

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„Hat dich denn niemand lieb?“

fragt Momo den grauen Mann.

Das Gesicht des Mannes wird noch grauer.

„Darauf kommt es überhaupt nicht an!“ zischt er

mit eiskalter Stimme.

Und plötzlich tut er, was er überhaupt nicht tun wollte:

Er verrät Momo das Geheimnis der grauen Herren:

„Wir grauen Herren von der Zeit-Spar-Kasse müssen

unsichtbar bleiben“, flüstert er. „Niemand darf wissen,

dass es uns gibt. Denn wir nehmen den Menschen ihre

Zeit weg. Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde.“

Momo erschrickt.

„Alle Zeit, die die Menschen einsparen, ist für sie

verloren, denn wir nehmen sie ihnen weg“, flüstert der

graue Herr. „Wir speichern sie. Wir verbrauchen sie.“

Der graue Herr zieht an seiner Zigarre.

„Wir brauchen eure Zeit. Wir brauchen immer mehr!

Denn auch wir werden mehr. Immer mehr!

Immer mehr!! Immer mehr!!!“

Der graue Herr zieht wieder an seiner Zigarre.

Plötzlich merkt der graue Herr, was er getan hat.

Er erschrickt.

Schnell steigt er in sein Auto und fährt weg.

Momo sitzt noch lange auf ihrem Platz und versucht,

alles zu verstehen. Sie hat nichts vergessen.

Hat den grauen

Herren denn niemand

lieb?

Dann sind die

grauen Herren

ja Betrüger?

Hast DU das alles

verstanden?


Momo LESEN

KAPITEL 21

„Eure Kinder rufen laut!“

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Am nächsten Tag erzählt Momo ihren besten

Freunden Beppo und Gigi von den grauen Herren.

„Wir müssen dafür sorgen, dass alle Leute von den

grauen Herren wissen!“ sagt Gigi aufgeregt.

„Dann können sie uns nichts mehr antun!“

Momo und Beppo sind einverstanden.

Sie wollen die Erwachsenen ins alte Theater einladen,

um ihnen die Wahrheit über die grauen Herren zu

erzählen.

Deshalb machen sie zusammen mit allen Kindern eine

große, bunte Demonstration durch die ganze Stadt.

Es ist eine großartige Demonstration!

Sie haben viele Plakate gemalt.

Sie verteilen Handzettel.

Und sie singen laut ihr neues Lied:

„Hört, ihr Leut, und lasst euch sagen:

Fünf vor zwölf hat es geschlagen.

Drum wacht auf und seid gescheit,

denn man stiehlt euch eure Zeit.

Kommt alle am

Sonntag um 6 Uhr

ins alte Theater!

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Hört, ihr Leut, und lasst euch sagen:

Lasst euch nicht mehr länger plagen!

Kommt am Sonntag so um drei,

hört uns zu, dann seid ihr frei!“


Momo LESEN

KAPITEL 22

Keine Versammlung...

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Doch obwohl Momo und ihre Freunde

eine großartige Demonstration gemacht haben,

kommt kein einziger Erwachsener zu der Versammlung

ins alte Theater.

Warum?

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Alle sind enttäuscht. Sehr, sehr enttäuscht.

Und nacheinander gehen alle nach Hause.

Auch Gigi muss gehen. Er muss noch arbeiten.

Als Nachtwächter.

Und sogar Beppo muss gehen.

Er muss auch noch arbeiten. Auf der Müllhalde.

„Aber es ist doch Sonntag!“ sagt Momo.

„Ausnahmsweise!“ sagt Beppo leise.

Momo ist traurig.

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Als Beppo mit seiner Arbeit auf der Müllhalde fertig

ist, tut sein altes Herz weh.

„Fahrt schon los!“ sagt er zu seinen Kollegen.

„Ich ruhe mich noch etwas aus!“

Beppo setzt sich in einen alten Sessel.

Es ist schon sehr spät und er ist sehr müde.

Und deshalb schläft Beppo einfach ein.

Plötzlich wird er von einem eisigen Windstoß geweckt.

Als Beppo seine Augen öffnet, kann er kaum glauben,

was er sieht:

Überall sind graue Herren!

ist Beppo in Gefahr?


Momo MALEN

Momo hat eine sprechende Puppe geschenkt bekommen.

Sie heisst Bibigirl.

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des vierten Teils:

Zeichne für Bibigirl viele Sachen!

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Momo LESEN

FÜNFTER TEIL

Komm mit!

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(Von einem grausamen Gericht, einer ganz besonderen Schildkröte

und einer merkwürdigen Gasse.)


Momo LESEN

KAPITEL 23

Das graue Gericht

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Auf der ganzen riesigen Müllhalde stehen Männer

in eleganten, grauen Anzügen!

Überall sind graue Herren!

Beppo hat Angst.

Was passiert,

wenn sie Beppo

entdecken?

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Doch die grauen Herren blicken zu einem hohen Tisch.

Und hinter dem hohen Tisch sitzen drei weitere graue

Herren. Und die sehen sehr, sehr verärgert aus!

„Der Agent BLW 553 soll vortreten!“ ruft der graue

Herr in der Mitte. Agent BLW 553 tritt nach vorne.

Die Zigarre in seinem Mund zittert.

„Stimmt es, dass Sie der kleinen Momo unser streng

geheimes Geheimnis verraten haben?“ fragt der graue

Herr in der Mitte mit kalter Stimme.

„Aber ich wollte nicht...“ erklärt Agent BLW 553.

„Wissen Sie eigentlich, dass die Kinder der kleinen

Stadt allen Erwachsenen von uns erzählen wollen?“

bellt der graue Herr auf der rechten Seite.

„Das Gericht befindet Sie für schuldig!“ zischt der

graue Herr auf der linken Seite. „Zur Strafe wird Ihnen

sofort die Zeit entzogen!“

„Gnade!“ schreit Agent BLW 553. Doch ein anderer

grauer Mann nimmt ihm sofort die Zigarre weg.

„Gnade!“ schreit Agent BLW 553 noch einmal.

Dann löst er sich in grauen Rauch auf.

Warum löst sich

der graue Mann

in Rauch auf,

wenn man ihm die

Zigarre wegnimmt?


Momo LESEN

KAPITEL 24

„Komm mit!“

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Nachdem sich Agent BLW 553 in Rauch aufgelöst

hat, verlassen die grauen Herren die Müllhalde.

Nur Beppo bleibt zurück. Er friert.

Was soll Beppo tun?

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Zur selben Zeit sitzt Momo immer noch auf den Stufen

des alten Theaters. Sie wartet.

Plötzlich berührt etwas ihren Fuß.

Momo freut sich: Es ist eine Schildkröte!

Momo streichelt die Schildkröte.

„Nett von dir, dass du mich besuchen kommst!“ sagt

Momo. „Was willst du denn hier?“

Plötzlich leuchten auf dem Rückenpanzer der Schildkröte

Buchstaben auf.

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KOMM MIT

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steht da. Momo ist überrascht.

„Meinst du mich?“ fragt sie die Schildkröte.

Doch die Schildkröte läuft einfach nur ganz, ganz

langsam aus dem Theater hinaus.

„Ich glaube, sie meint wirklich mich!“ sagt Momo zu

sich selbst. „Geh nur!“ sagt Momo leise.

„Ich folge dir!“

Und dann geht sie der Schildkröte hinterher.

Langsam. Ganz langsam.

Wo läuft die

Schildkröte hin?


Momo LESEN

KAPITEL 25

Gesucht: Momo

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Beppo denkt lange über die grauen Herren nach.

„Was wollen sie von den Leuten?“ fragt er sich.

„Wieso soll man sich nicht an sie erinnern?“ und

„Wieso sind sie so wütend, dass Momo ihr

Geheimnis kennt?“

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Plötzlich fällt Beppo etwas Schreckliches ein:

Momo ist in Gefahr!

Schnell steigt er auf sein Fahrrad und fährt

zum alten Theater. Doch er kommt zu spät!

Beppo sucht in dem alten Theater.

Beppo sucht vor dem alten Theater.

Beppo sucht hinter dem alten Theater.

Beppo sucht sogar in den Straßen um das alte

Theater herum. Keine Momo.

Doch auch die grauen Herren suchen nach Momo!

Sie suchen in dem alten Theater.

Sie suchen vor dem alten Theater.

Sie suchen hinter dem alten Theater.

Sie suchen sogar in den Straßen um das alte

Theater herum. Keine Momo.

Denn Momo läuft hinter der Schildkröte her.

Langsam, ganz langsam laufen sie durch die große

Stadt hindurch und aus der großen Stadt hinaus.

Warum ist Momo in

Gefahr?

Beppo sucht in

Ninos Restaurant...

Beppo sucht unter...

Beppo sucht vor...

Die grauen Herren

suchen in Herrn

Fusis Salon...

Sie suchen neben...

Sie suchen über...


Momo LESEN

KAPITEL 26

Die Niemals-Gasse

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„Du, Schildkröte“, fragt Momo,

„wo führst du mich eigentlich hin?“

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keine angst

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erscheint auf dem Rücken der Schildkröte.

Und ganz langsam läuft sie immer weiter.

Durch Gärten, über Brücken, durch Tunnel, durch Tore

und sogar durch einen Keller.

Plötzlich biegt die Schildkröte in eine kleine Straße ein.

Eine merkwürdige Straße.

Die Häuser dieser Straße sind ganz hell. Fast weiß.

Der Himmel über dieser Straße ist ganz hell. Fast

weiß. Keine Menschen. Keine Hunde. Keine Katzen.

Keine Vögel. Keine Autos. Keine Bahnen. Keine

Fahrräder. Kein Wind. Kein Geräusch.

„Niemals-Gasse“ liest Momo auf einem Schild.

Doch Momo kann nicht in die Gasse hinein laufen.

Es ist wie ganz starker Wind! Sie kommt nicht voran!

„Hilf mir, Schildkröte!“ ruft sie.

Wieso gibt es

keine Menschen und

keine Tiere in der

Niemals-Gasse?

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rückwärts laufen

steht auf dem Rücken der Schildkröte.


Momo LESEN

KAPITEL 27

Das Nirgend-Haus

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Momo macht es, wie ihr die Schildkröte gesagt hat:

Sie läuft rückwärts! Durch die gesamte Niemals-

Gasse! Es funktioniert!

Kannst Du auch

rückwärts laufen?

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Am Ende der Niemals-Gasse ist ein großes, grünes

Tor. Neben dem großen, grünen Tor hängt ein Schild.

Ein kleines, weißes Schild.

„Das Nirgend-Haus“ steht darauf.

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Plötzlich geht das Tor auf.

Die Schildkröte krabbelt in das Haus hinein.

Momo folgt ihr.

Es ist dunkel. Momo folgt der Schildkröte durch einen

langen, hohen Gang. Und am Ende des Ganges ist

nochmal eine Tür!

„Meister Secundus Minutius Hora“ steht auf der Tür.

Komischer Name,

oder?

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wir sind da

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steht auf dem Rücken der Schildkröte.

Momo holt tief Atem und tritt ein.

Und plötzlich steht sie in dem größten Saal, den sie je

gesehen hat. Größer als ein Bahnhof.

Sogar größer als eine Kirche!

Und das ist kein normaler Saal, das ist klar!

Hast Du schon

einmal einen

riesengroßen Saal

gesehen?


Momo MALEN

Die Schildkröte Kassiopeia will Momo etwas mitteilen!

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des fünften Teils:

Was steht auf Kassiopeias Rücken?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo LESEN

SECHSTER TEIL

Meister Secundus Minutius Hora

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

(Von einem Saal voller Uhren, einem merkwürdigen alten Mann

und dem Geheimnis der Zeit.)


Momo LESEN

KAPITEL 28

Meister Secundus

Minutius Hora

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Das ist kein normaler Saal, das ist klar!

In dem Saal tickt es! In dem Saal klingelt es! In dem

Saal piept es! Der ganze Saal ist voller Uhren!

Wieso ist der Saal

voller Uhren?

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Es gibt kleine Taschenuhren. Es gibt billige Blechwecker.

Es gibt bunte Sanduhren. Es gibt Spieluhren

mit tanzenden Figuren darauf.

Es gibt Kuckucksuhren. Es gibt Weltzeituhren. Es gibt

Standuhren. Es gibt Turmuhren.

Es gibt Uhren aus Stein. Es gibt Uhren aus Metall.

Es gibt Uhren aus Glas. Es gibt Uhren mit Edelsteinen

darauf.

Große Uhren. Kleine Uhren. Alte Uhren. Neue Uhren.

Schöne Uhren. Hässliche Uhren. Teure Uhren. Billige

Uhren. Uhren. Uhren. Überall Uhren!

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„Wo ist denn die kleine Momo?“ sagt eine Stimme.

Momo dreht sich um. Sie sieht einen alten Mann mit

einer runden, goldenen Brille und einer schönen,

goldenen Jacke. Er spricht mit der Schildkröte.

„Hier bin ich!“ ruft Momo.

Der alte Mann kommt auf Momo zu.

„Willkommen im Nirgend-Haus, kleine Momo!“

sagt er mit einem freundlichen Lächeln.

„Ich bin Meister Secundus Minutius Hora!“

Woher kennt

der alte Mann

Momos Namen?


Momo LESEN

KAPITEL 29

Die Allsicht-Brille

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„Warum hast du mich von der Schildkröte abholen

lassen?“ fragt Momo.

„Um dich vor den grauen Herren zu schützen“,

antwortet Meister Hora ernst.

„Wollen sie mir etwas tun?“ fragt Momo erschrocken.

„Du bist für sie gefährlich“, antwortet Meister Hora.

„Denn du hast ihr Geheimnis entdeckt. Und du erzählst

es den Leuten weiter. Das mögen sie nicht.“

Momo staunt.

„Ich habe eure Demonstration gesehen“,

fährt Meister Hora fort. „Sie hat mir gut gefallen!“

„Hast du unsere Plakate gelesen?“ fragt Momo.

„Ja, jedes Wort!“ lächelt Meister Hora.

„Warst du denn dort?“ fragt Momo.

„Nein“, antwortet Meister Hora und lächelt wieder.

„Ich verlasse das Nirgend-Haus niemals.“

Momo staunt.

„Aber...“ Momo versteht gar nichts mehr.

„Ich habe euch durch meine Allsicht-Brille beobachtet.

Willst du einmal durchgucken?“

Meister Hora setzt Momo seine goldene Brille auf.

Momo sieht viele sich drehende Lichter und Farben.

„Ich kann überhaupt nichts erkennen!“ sagt Momo.

„Das ist am Anfang immer so“, lächelt Meister Hora.

Momo staunt.

Wieso verlässt

Meister Hora niemals

das Nirgend-Haus?

Was ist eine

Allsicht-Brille?


Momo LESEN

KAPITEL 30

Wo die Zeit herkommt

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„Wer sind eigentlich die grauen Herren?“ fragt Momo.

Meister Hora runzelt die Stirn.

„Eigentlich sind sie nichts.

Sie können nur durch gestohlene Lebenszeit

der Menschen existieren. Deshalb versuchen sie,

den Leuten ihre Zeit zu entreißen.

Jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde.“

„Aha“, sagt Momo.

„Und wenn sie keine Zeit mehr stehlen können?“

fragt Momo neugierig.

„Dann verschwinden sie wieder. Ins Nichts. Sie lösen

sich einfach auf. Nichts bleibt übrig. Gar nichts.“

„Aha“, sagt Momo.

„Woher kommt eigentlich die Zeit der Menschen?“

fragt Momo. „Woher kommt meine Zeit?“

„Gute Frage!“ sagt Meister Hora.

Er zeigt auf die tausenden Uhren.

„Alle Zeit kommt hierher. Aus dem Nirgend-Haus“,

erklärt er.

„Oh“, sagt Momo leise. „Machst du sie selbst?“

Meister Hora lacht. „Nein, ich bin nur der Verwalter.

Ich teile den Menschen ihre Zeit zu. Jeder bekommt

von mir die Lebenszeit, die ihm zusteht.“

„Aha“, sagt Momo.

„Komm! Ich zeige Dir etwas!“ sagt Meister Hora.

Sind die

grauen Herren

echte Menschen?

Wieviel Zeit hast DU

von Meister Hora

bekommen?


Momo LESEN

KAPITEL 31

Die Stundenblumen

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Meister Hora nimmt Momo auf den Arm.

Er bringt sie in einen Raum, der noch größer ist als der

große Saal. Alles ist aus echtem Gold!

In der Mitte des Raumes befindet sich ein runder

Teich. Das Wasser in dem Teich bewegt sich nicht.

Es ist schwarz wie die Nacht.

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Aus dem schwarzen Wasser taucht plötzlich eine

Blütenknospe auf. Momo geht näher.

Langsam öffnet sich die Knospe.

Und heraus kommt eine wunderschöne Blume!

Die Blume leuchtet in den schönsten Farben.

Momo hat so etwas Schönes noch nie gesehen!

Momo ist glücklich.

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Doch langsam fallen die Blütenblätter ab und

versinken im Wasser! Bald ist von der Blume nichts

mehr übrig. Momo ist traurig.

„Wieso musste die schöne Blume verwelken?“

denkt sie.

Doch da kommt eine neue Knospe aus dem Wasser!

Und die aufgehende Blume ist noch viel schöner!

Es ist die schönste Blume aller Blumen!

Momo kann nicht aufhören, die Blume anzusehen.

Und sie ist wieder sehr glücklich.

Doch...

Wieso kommen immer

neue Blumen aus dem

Wasser?


Momo LESEN

KAPITEL 32

„Meine eigene...?“

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Stundenlang sieht Momo den Stundenblumen zu.

Jede neue Knospe erblüht.

Jede neue Blume verwelkt wieder.

Und jede neue Blume ist noch schöner als die andere!

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Als Momo und Meister Hora viel, viel später wieder

in dem großen Saal mit den tausenden Uhren

angekommen sind, weiß Momo erst einmal gar nicht,

was sie sagen soll.

„Was du gesehen hast, kleine Momo, war deine

eigene Zeit“, erklärt Meister Hora.

„Meine eigene...?“ flüstert Momo erstaunt.

„In jedem Menschen gibt es den Ort, an dem du eben

warst“, erklärt Meister Hora weiter.

„Aber wo war ich denn?“ fragt Momo leise.

„Du warst in deinem eigenen Herzen“,

antwortet Meister Hora.

„Darf ich meine Freunde zu dir bringen, damit sie

diesen Ort auch sehen können?“ fragt Momo.

„Nein, das geht leider nicht“, antwortet Meister Hora.

„Ich möchte zurück zu meinen Freunden!“ sagt Momo.

„Dann schlafe jetzt ein!“ sagt Meister Hora und streicht

über Momos Augen.

Sofort schläft Momo ein.

Sieht Deine Zeit

auch aus wie eine

wunderschöne

Blume?


Momo MALEN

In dem Saal tickt es! In dem Saal klingelt es!

In dem Saal piept es!

Der ganze Saal ist voller Uhren!

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des sechsten Teils:

Zeichne einen Saal voller verschiedener Uhren!

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Momo LESEN

SIEBTER TEIL

Alles anders!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

(Von einem Schnellrestaurant, einem traurigen Geschichtenerzähler

und einem Kinder-Depot)


Momo LESEN

KAPITEL 33

Ein ganzes Jahr

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Momo schläft lange. Sehr lange.

Genau ein Jahr lang.

Als Momo wieder aufwacht, liegt sie auf den Stufen

des alten Theaters. Sie kann sich noch genau an alles

erinnern: An Meister Hora. An den großen Saal mit

den tausenden Uhren. Und an den goldenen Raum mit

den Stundenblumen.

Momo reibt sich die Augen. Die Schildkröte ist

auch da! Sie frisst gerade ein Blatt Salat.

„Guten Morgen, Schildkröte!“ sagt Momo.

Doch auf dem Rückenpanzer: Nichts.

„Dann bist du gar nicht Meister Horas Schildkröte?“

fragt Momo enttäuscht.

Doch auf dem Rückenpanzer: Nichts.

„Wie war eigentlich ihr Name...?“ überlegt Momo.

Hat Momo alles

nur geträumt?

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kassiopeia

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erscheint da auf dem Rücken der Schildkröte.

Momo freut sich. „Warum hast du mir denn

nicht geantwortet?“ fragt Momo.

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ich frühstücke

steht auf Kassiopeias Rückenpanzer.

„Oh, Entschuldigung!“ sagt Momo.


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KAPITEL 34

Alles anders!

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„Wieso bist du nicht bei Meister Hora

geblieben?“ fragt Momo die Schildkröte Kassiopeia.

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mein wunsch

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erscheint auf Kassiopeias Rückenpanzer.

„Vielen Dank!“ sagt Momo. „Das ist lieb von dir!“

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bitte

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antwortet Kassiopeia. Momo sieht sich um.

Wo sind eigentlich die Kinder?

„Kinder!“ ruft Momo. „Wo seid ihr?“

Doch die Kinder antworten nicht.

Und wo ist Beppo?

„Beppo!“ ruft Momo. „Wo bist du?“

Doch Beppo antwortet nicht.

Und wo ist Gigi?

„Gigi!“ ruft Momo. „Wo bist du?“

Doch Gigi antwortet nicht.

„Was ist nur passiert?“ fragt sich Momo.

Sie beschließt, auf ihre Freunde zu warten.

Doch Momo weiß nicht, dass ihre Freunde nicht mehr

ins Theater kommen. Denn in der großen Stadt hat

sich alles verändert. Alles.

Wo sind die Kinder?

Wo ist Gigi?

Wo ist Beppo?


Momo LESEN

KAPITEL 35

Lösegeld:

100 000 Stunden!

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Gleich nachdem Momo verschwunden war,

ging Beppo Straßenkehrer zur Polizei.

Dort erzählte er dem Polizeichef von den grauen

Herren. Doch der Polizeichef glaubte ihm kein Wort.

Deshalb wurde Beppo eingesperrt.

Eines Tages kommt ein grauer Herr zu Beppo.

„Ich möchte Ihnen ein Angebot machen!“

sagt der graue Herr mit eiskalter Stimme.

„...“, antwortet Beppo. Er friert.

„Wir halten Momo bei uns fest“, fährt der graue Herr

fort. „Wir geben Ihnen das Kind zurück. Aber nur unter

einer Bedingung: Sie dürfen nie, nie wieder über uns,

die grauen Herren, reden.“

„...“, nickt Beppo.

„Außerdem fordern wir von Ihnen hunderttausend

Stunden eingesparter Zeit. Wenn Sie nicht

einverstanden sind, bleiben Sie für immer hier

eingesperrt und Momo bleibt für immer bei uns.“

„...“, nickt Beppo benommen.

Und schon ist der graue Herr verschwunden.

Einige Tage später wird Beppo entlassen.

Er redet nie wieder über die grauen Herren.

Und er kehrt wieder die Straßen. Er kehrt schnell.

Er kehrt ohne Pause. Tag und Nacht.

Um Zeit zu sparen.

Sagt der graue

Herr die Wahrheit?


Momo LESEN

KAPITEL 36

Gigi Superstar!

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Auch für Gigi hat sich alles verändert.

Kurz nachdem Momo verschwunden war, stand ein

großer Artikel in der Zeitung:

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Der grösste Geschichtenerzähler!

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stand da. Gigi war sehr glücklich.

Danach wurde Gigi sehr schnell sehr berühmt.

Zuerst kamen sehr viele Leute in das alte Theater,

um Gigis Geschichten zu hören.

Dann wurde Gigi ins Radio eingeladen, wo er vor noch

mehr Menschen seine Geschichten erzählte.

Und zuletzt holte ihn das Fernsehen.

Er hat nun eine eigene Show. Jede Woche erzählt er

vor Millionen von Zuschauern seine Geschichten.

Jetzt ist Gigi nicht nur sehr, sehr berühmt, sondern

auch sehr, sehr reich.

Und er heißt nun Girolamo!

Wer hat das

geschrieben?

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Aber sehr bald fallen Gigi Girolamo keine neuen

Geschichten mehr ein. Deshalb erzählt er seine

schönen Geschichten einfach noch einmal.

Und noch einmal.

Und noch einmal.

Und ... niemand merkt es!

Wieso fallen Gigi

keine Geschichten

mehr ein?


Momo LESEN

KAPITEL 37

Lass das lieber sein!

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Die Leute merken nicht, dass Gigi

Girolamo immer dieselben Geschichten erzählt.

Doch Gigi fühlt sich wie ein Betrüger.

Und er wird immer trauriger.

Er vermisst das alte Theater.

Er vermisst seine Freunde.

Er vermisst die kleine Momo.

Eines Tages beschließt Gigi, den Leuten von den

grauen Herren zu erzählen.

„Ich sage jetzt allen die Wahrheit!“ denkt er.

„In meiner nächsten Show werde ich einfach...“

Doch plötzlich klingelt das Telefon.

„Lass das lieber sein“, sagt eine kalte Stimme.

„Wer ist da?“ fragt Gigi.

„Was habt ihr mit Momo gemacht?“

„Wir haben dich berühmt gemacht.

Wir haben dich reich gemacht. Ist es nicht viel

angenehmer, reich und berühmt zu sein?“

sagt die kalte Stimme. Gigi nickt.

„Dann erzähl den Leuten einfach weiterhin, was sie

hören wollen: Deine kleinen, erfundenen Geschichten!

Für die Wahrheit bist du nicht zuständig.

Also lass uns lieber aus dem Spiel!“

Und dann legt die Stimme wieder auf.

Von da an wird Gigi noch trauriger.

Wer ist am Telefon?


Momo LESEN

KAPITEL 38

Schnell-Restaurant

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Momo hat den ganzen Tag im alten Theater

auf ihre Freunde gewartet. Aber niemand ist

gekommen. Am nächsten Tag beschließt Momo,

ihre Freunde zu suchen. Zuerst geht Momo zu Nino.

Doch Ninos Restaurant hat sich in ein Schnellrestaurant

verwandelt! Viele Autos stehen vor dem

Restaurant. Die Menschen stehen in einer langen,

langen Schlange vor großen, glänzenden Glaskästen,

die mit Brötchen, Salaten, Hamburgern, Pudding und

Kuchen gefüllt sind.

Momo drängt sich durch die Menschen hindurch.

Nino tippt ohne Pause Preise in seine Kasse.

„Momo!“ strahlt Nino. „Welche Überraschung!“

„Hinten anstellen!“ brüllt ein wütender Mann.

Momo stellt sich hinten an.

„Wo ist Gigi?“ fragt sie, als sie wieder vor Nino steht.

„Gigi ist jetzt berühmt!“ antwortet Nino. „Er arbeitet für

das Fernsehen! Und er wohnt in einem schönen ...“

„Weitergehen!“ ruft eine elegante Dame.

Momo stellt sich wieder hinten an.

„Wo ist Beppo?“ fragt sie, als sie wieder vor Nino

steht. „Man hat Beppo eingesperrt“, antwortet Nino

nervös. „Wo er jetzt ist, kann ich dir nicht sagen...“

„Und die Kinder?“ fragt Momo schnell.

„Ist das hier ein Familientreffen?“ ruft ein Mann.

Momo stellt sich wieder hinten an.

Warum hat sich

Ninos altes

Restaurant in ein

Schnellrestaurant

verwandelt?

Wieso ist der Mann

wütend?


Momo LESEN

KAPITEL 39

Beeil dich!

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Nach dem Besuch in Ninos Schnellrestaurant

beschließt Momo, ihren Freund Gigi zu suchen.

„Wo kann ich Gigi finden?“ fragt sie Kassiopeia.

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warte

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steht auf Kassiopeias Rücken.

Momo setzt sich auf den Gehweg und wartet.

Plötzlich kommt ein elegantes, graues Auto

angefahren. Die Türen öffnen sich. Zwei elegante,

blonde Frauen und ein elegant gekleideter Mann

steigen aus und stolpern über Momos Füße.

Der Mann dreht sich um.

„Gigi!“ ruft Momo erstaunt. „Momo!“ ruft Gigi erfreut.

„Beeil dich!“ rufen die blonden Frauen entsetzt.

„Wie geht es dir, meine kleine Momo?“ fragt Gigi.

„Wo warst Du? Entschuldige, aber ich bin mal wieder

viel zu spät dran, verstehst du? Ich bin jetzt berühmt!

Toll, oder? Warst du bei Nino? Du kannst dort essen,

soviel du möchtest, ich bezahle alles! Und Beppo?

Hast Du ihn wiedergesehen? Und die Kinder?

Weisst Du noch, wie wir im alten Theater...“

„Deine Show beginnt!“ ruften die blonden Frauen und

zerren Gigi in ein großes Gebäude.

„Bis bald, Momo!“ ruft Gigi noch.

„Bis bald, Gigi!“ sagt Momo leise.

Hat sich Gigi

verändert?


Momo LESEN

KAPITEL 40

Das Kinder-Depot

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Am nächsten Tag beschließt Momo,

ihren Freund Beppo zu suchen.

Sie sucht ihn beim alten Theater.

Sie sucht ihn in den kleinen Straßen der alten

Stadtviertel. Sie sucht ihn in den breiten Straßen der

neuen Stadtviertel. Kein Beppo.

Aber Momo trifft die Kinder! Sie tragen graue

Uniformen und dürfen nicht mit Momo reden!

„Kommt ihr heute Nachmittag zu mir?“ fragt Momo.

Die Kinder schütteln die Köpfe.

„Wohin geht ihr?“ fragt Momo weiter.

„Wir wohnen nun im Kinder-Depot“, flüstert ein

kleiner Junge. „Man passt dort auf uns auf.“

„Könnt ihr mich nicht mitnehmen?“ fragt Momo.

Doch die Kinder sind schon hinter einer großen,

grauen Tür verschwunden.

Momo versucht, den Kindern zu folgen.

Da steht plötzlich ein grauer Herr vor ihr!

Momo erschrickt. „Versuche es erst gar nicht!“ sagt

der graue Herr mit seiner kalten Stimme. „Wir möchten

nicht, dass du ins Kinder-Depot gehst.“

„Warum?“ fragt Momo. Sie friert. „Wir möchten, dass

du uns einen Gefallen tust“, antwortet der graue Herr.

„Wir treffen uns heute um Mitternacht.“

„Wo denn?“ fragt Momo.

Doch der graue Herr ist bereits verschwunden.

Wieso dürfen

die Kinder nicht mit

Momo reden?

Warum darf

Momo nicht ins

KinderDepot?


Momo MALEN

Aus der kleinen Stadt wird eine große Stadt.

Alles verändert sich. Alles.

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des siebten Teils:

Zeichne die große Stadt!

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Momo LESEN

ACHTER TEIL

Nur eine Stunde!

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(Von einem unheimlichen Treffen, gestohlener Zeit

und einer schwierigen Aufgabe.)


Momo LESEN

KAPITEL 41

Treffen um Mitternacht

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Momo hat Angst.

Sie versucht, vor den grauen Herren zu fliehen.

Sie rennt aus der Stadt hinaus. Sie rennt und rennt.

Es wird Nacht. Momo rennt immer noch.

Um Mitternacht ist Momo weit vom alten Theater und

der Stadt entfernt.

„Hier finden sie mich sicher nicht“, denkt sie.

Aber sie hat sich getäuscht! Plötzlich kommen von

allen Seiten graue, elegante Autos auf sie zu gefahren!

Und aus den Autos steigen viele graue Männer aus!

Momo wird es sehr, sehr kalt.

„Wir möchten Meister Hora kennen lernen!“ sagt ein

grauer Herr.

„Was wollt ihr von Meister Hora?“ fragt Momo.

„Das geht dich nichts an! Führe uns zu ihm!“ sagt ein

anderer grauer Herr mit wütender Stimme.

Momo schüttelt den Kopf. „Selbst wenn ich es könnte:

Niemals würde ich euch den Weg zeigen!“

Die grauen Männer flüstern aufgeregt. „Was soll das

heißen? Du kennst doch den Weg! Du warst doch

schon dort!“ Die grauen Herren kommen immer näher.

Momo hat Angst. „Nur Meister Horas Schildkröte

kennt den Weg“, flüstert Momo.

„Wir müssen diese Schildkröte finden!“ rufen die

grauen Herren und verschwinden.

Wie haben die

grauen Herren

Momo gefunden?

Die grauen Herren

dürfen Kassiopeia

nicht finden!


Momo LESEN

KAPITEL 42

Zu Hora!

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Noch lange nach dem Treffen mit den grauen Herren

bleibt Momo im Dunklen sitzen.

Sie fühlt sich allein und traurig.

Plötzlich spürt Momo etwas an ihrem Fuß.

Es ist die Schildkröte Kassiopeia!

„Kassiopeia! Ich freue mich so sehr, dass du wieder

da bist!“ sagt Momo. „Was machen wir jetzt?“

Wie hat die

Schildkröte

Momo gefunden?

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zu hora

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steht auf Kassiopeias Rückenpanzer.

Momo läuft langsam hinter der Schildkröte her.

In die Stadt zurück. Durch die Stadt hindurch.

Aus der Stadt hinaus. Ganz, ganz langsam.

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Was Momo nicht bemerkt:

Die grauen Herren folgen ihr!

In die Stadt zurück. Durch die Stadt hindurch.

Aus der Stadt hinaus. Ganz, ganz langsam.

Bis zum Beginn der Niemals-Gasse.

Dort dreht sich Momo um. Und sie sieht die grauen

Herren! Es sind viele! Sehr viele!

Momo erschrickt. Rückwärts geht Momo in die

Niemals-Gasse hinein. Die grauen Herren folgen ihr.

Doch kaum haben sie die Gasse betreten, lösen sie

sich in grauen Rauch auf!

Was wollen die

grauen Herren

von Meister Hora?


Momo LESEN

KAPITEL 43

Vergiftete Zeit

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Momo öffnet die Tür des Nirgend-Hauses und rennt

hinein. Und sie läuft direkt in Meister Horas Arme!

Momo weint.

„Du musst keine Angst haben“, sagt Meister Hora.

„Bei mir bist du in Sicherheit! Die grauen Herren

können die Niemals-Gasse nicht betreten.“

Meister Hora reicht Momo seine Allsicht-Brille.

„Allerdings können sie mich erpressen...“

Momo setzt sich Meister Horas Brille auf.

Sie sieht graue Herren. Hunderte von grauen Herren.

Sie haben die Niemals-Gasse komplett eingekreist.

„Wieso tun sie nichts?“ fragt Momo.

„Sie tun etwas: Sie rauchen“, sagt Meister Hora.

„Erinnerst du dich an die Stundenblumen? Die grauen

Herren rauben sie aus den Herzen der Menschen und

frieren sie mit der Kälte, die sie selbst ausstrahlen, ein.

Die Blütenblätter trocknen sie und drehen sich daraus

ihre Zigarren.“

„Warum?“ fragt Momo.

„Die Zigarren rauchen sie und ziehen daraus den Rest

Leben, der in den Blättern ist“, antwortet Meister Hora.

„Siehst du die grauen Rauchwolken, die um die

Niemals-Gasse aufsteigen?“ fragt Meister Hora.

„Damit vergiften sie gerade jede Stunde, die ich den

Menschen schicke. Wenn wir nichts unternehmen,

dann werden alle Menschen wie die grauen Herren.“

Warum können die

grauen Herren die

Niemals-Gasse nicht

betreten?

Also leben die

grauen Herren

von der toten

Zeit der Menschen?


Momo LESEN

KAPITEL 44

Nur eine Stunde!

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„Wir müssen etwas unternehmen, sonst werden bald

alle Menschen so wie die grauen Herren!“ ruft Momo.

„Aber was?“

„Die grauen Herren haben die gefrorenen Stundenblumen

unter der Erde in riesigen Speichern gelagert“,

erklärt Meister Hora.

„Wenn du es schaffst, diese Speicher zu öffnen,

kannst du die Zeit der Menschen befreien.“

„Aha“, sagt Momo leise und runzelt die Stirn.

„Ich werde die Zeit anhalten“, fährt Meister Hora fort.

„Dann wird die Zeit still stehen. Alles wird still stehen.“

„Alles?“ fragt Momo erstaunt.

„Ja, alles“, nickt Meister Hora.

„Die grauen Herren können dann keine neue Zeit mehr

stehlen. Wenn Du es schaffst, ihre Speicher zu öffnen,

kannst Du die Zeit der Menschen befreien. Und dann

verlieren die grauen Herren alle ihre Zeitvorräte.

Und sie werden sich in Rauch auflösen.“

„Aber werde ich nicht auch still stehen?“ fragt Momo.

„Ich werde Dir eine Stundenblume geben. Damit hast

Du genau eine Stunde Zeit. Nur eine Stunde lang.“

„Nur eine Stunde?“ flüstert Momo erschrocken.

„Nur eine Stunde. Wenn es dir nicht gelingt, dann werde

ich nicht mehr aufwachen. Nie wieder. Die ganze

Welt wird still stehen. Für immer.“

Und dann geht Meister Hora aus dem Zimmer.

Was passiert dann

mit der befreiten

Zeit?

Warum können die

grauen Herren dann

keine Zeit mehr

stehlen?


Momo LESEN

KAPITEL 45

Die Zeit steht still!

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„Nachdem Meister Hora aus dem Zimmer gegangen

ist, bleibt Momo einfach sitzen. Sie wartet ab.

Und plötzlich passiert es: Die Zeit steht still!

Alle Uhren in dem Saal stehen still. Kein Ticken.

Kein Klingeln. Kein Piepen. Kein einziger Ton!

Nichts bewegt sich. Kein Mensch. Kein Tier.

Keine Pflanze. Kein Wind. Auf der ganzen Welt nicht.

Bewegt sich Beppo

Straßenkehrer auch

nicht mehr?

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Nur Momo kann sich bewegen. Denn in ihren Händen

hält sie eine wunderschöne Stundenblume.

Die Blume ist so schön, dass Momo fast vergisst,

was sie tun soll.

Doch die Schildkröte bewegt sich auch noch!

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los gehts

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steht auf ihrem Rückenpanzer.

„Stimmt!“ erschrickt Momo. „Wir müssen los!“

Sie packt Kassiopeia unter ihren Arm.

„Aber wohin?“

Da hört Momo ein Flüstern.

Und plötzlich wird es kalt in dem großen Saal.

Die grauen Herren! Sie sind im Nirgend-Haus!

Überall graue Herren!

Was soll Momo tun?


Momo MALEN

Momo trifft sich um Mitternacht mit den grauen Herren.

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des achten Teils:

Zeichne die Versammlung der grauen Herren!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo LESEN

NEUNTER TEIL

Es regnet Zeit

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(Von einer wilden Verfolgungsjagd, dem letzten grauen Herren

und einem glücklichen Ende.)


Momo LESEN

KAPITEL 46

Den grauen Herren

hinterher!

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Die grauen Herren sind im Nirgend-Haus!

Momo versteckt sich schnell hinter einer großen

Standuhr. Ihr Herz klopft wild.

Die grauen Herren betreten den Saal.

Es sind viele. Sehr viele!

„He! Hier stimmt doch etwas nicht, meine Herren!“

sagt plötzlich ein grauer Herr aufgeregt.

„Schauen Sie sich nur die Uhren an!“

Die grauen Herren bleiben erschrocken stehen.

„Alles steht still! Sogar die Sanduhr steht still!“

„Meister Hora hat die Zeit abgestellt!“ ruft ein anderer.

„Das ist eine Katastrophe! Wir müssen zu unseren

Vorratsspeichern zurück! Schnell!“

Und alle grauen Herren rennen voller Panik aus dem

Nirgend-Haus hinaus. Durch die Niemands-Gasse

hindurch. In die Stadt hinein. Durch die Stadt hindurch.

Viele von ihnen verlieren ihre Zigarren. Und lösen sich

augenblicklich in Rauch auf.

„Sie zeigen mir den Weg zu ihren Vorratsspeichern!“

denkt Momo. „Ich muss ihnen schnell folgen!“

Sie rennt den grauen Herren hinterher. Aus dem

Nirgend-Haus hinaus. Durch die Niemands-Gasse

hindurch. In die Stadt hinein. Durch die Stadt hindurch.

Bis sie auf einer großen Baustelle steht.

Die grauen Herren sind verschwunden.

Warum rennen die

grauen Herren

schnell

zurück?

Was soll Momo tun?


Momo LESEN

KAPITEL 47

Immer weniger!

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Momo steht auf einer großen Baustelle.

Die grauen Herren sind verschwunden.

„Was soll ich nun tun?“ fragt sie sich verzweifelt.

Ein verwelktes Blatt fällt von ihrer Stundenblume.

Da sieht Momo ihren Freund Nicola, den Maurer.

Er steht wie eine Statue da. Er zeigt auf ein dickes

Rohr, das aus der Erde ragt.

Schnell klettert Momo in das Rohr hinein.

„Danke, Nicola!“ ruft sie und rutscht in die Tiefe.

Momo landet in einem hell erleuchteten, riesigen,

grauen Raum. Alles ist aus glänzendem Stahl.

Es ist kalt dort. Am Ende des Raumes befindet sich

eine riesige, geöffnete Metalltür. In der Mitte steht ein

großer, glänzender Tisch. Und um diesen Tisch herum

sitzen die übrig gebliebenen grauen Herren!

Momo versteckt sich hinter einer glänzenden Säule.

Die Stundenblume

verwelkt! Momo hat

fast keine Zeit mehr!

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„Ich bitte die Herren mit den geraden Zahlen

aufzustehen!“ bellt eine kalte Stimme.

„Sie müssen sich unverzüglich auflösen!“

Die Hälfte der grauen Herren steht auf. Dann werden

ihnen von den anderen grauen Herren die Zigarren

weggenommen. Sie lösen sich augenblicklich in grauen

Rauch auf. „Und nun“, bellt der Vorsitzende, „dasselbe

noch einmal!“

„Es werden immer weniger!“ denkt Momo.

Warum tun die

grauen Herren das?


Momo LESEN

KAPITEL 48

Mach die Tür zu!

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Die grauen Herren werden immer weniger.

„Unsere Vorräte sind begrenzt“, sagt die kalte Stimme

des Vorsitzenden. „Wir müssen sparen, sonst werden

wir uns alle auflösen!“

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Jetzt sind es nur noch sechs. Momo überlegt.

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mach die tür zu

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steht auf Kassiopeias Rückenpanzer.

„Wie soll ich das machen?“ fragt Momo.

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mit der blume

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antwortet Kassiopeia.

Die Stundenblume ist schon fast ganz verwelkt.

„Ich muss mich beeilen“, denkt Momo.

Leise verschwindet sie unter dem glänzenden Tisch

und kriecht an den grauen Herren vorbei bis zu der

großen Metalltür. Ihr Herz pocht.

Dann rennt Momo los. Sie berührt die schwere

Metalltür mit den restlichen Blütenblättern der

Stundenblume. Und tatsächlich:

Die Tür schließt sich mit einem lauten Knall!

Die grauen Herren blicken Momo entsetzt an.

Was passiert jetzt

mit den restlichen

grauen Herren?


Momo LESEN

KAPITEL 49

„Es... ist... vorbei!“

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„Das ist doch diese kleine Momo!“

Die grauen Herren blicken Momo erschrocken an.

„Sie hat eine Stundenblume! Wir müssen die Blume

kriegen!“ ruft der Vorsitzende.

„Nur noch die Blume kann uns retten!“

Die grauen Herren kommen mit wütenden Gesichtern

auf Momo zu. Momo presst die Blume an sich

und läuft davon. Die grauen Herren folgen ihr.

Doch jeder von ihnen will die Blume haben. Deshalb

zerren die grauen Herren aneinander. Sie reißen sich

die Zigarren aus dem Mund. Sie kämpfen miteinander.

Sie schlagen sich. Sie stolpern. Sie verlieren ihre

Zigarren. Sie lösen sich in grauen Rauch auf.

Warum wollen

die grauen Herren

die Stundenblume

haben?

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Zuletzt bleibt nur noch ein einziger grauer Herr übrig.

In seinem Mund qualmt noch ein winziger Zigarrenrest.

„Bitte“, flüstert er Momo zu, „bitte, liebes Kind, gib mir

die Blume!“ Doch Momo schüttelt den Kopf und presst

die Stundenblume fest an sich.

Da fällt dem letzten grauen Herren der Zigarrenrest

aus dem Mund. „Es... ist... vorbei...“, murmelt er.

Und dann löst er sich in grauen Rauch auf.

Momo atmet auf.

In ihrer Hand ist nur noch ein einziges Blütenblatt.


Momo LESEN

KAPITEL 50

Es regnet Zeit

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Momo hat es geschafft!

Die grauen Herren haben sich alle aufgelöst.

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mach die tür auf

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steht auf Kassiopeias Rückenpanzer.

Momo berührt mit dem letzten Blütenblatt der

Stundenblume die große Metalltür. Die Tür öffnet sich.

Momo geht hinein.

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Tausende und abertausende von gefrorenen Stundenblumen

stehen hier in endlosen Regalen aufbewahrt.

Und da die letzten grauen Herren verschwunden sind,

verschwindet auch die Kälte.

Und die gefrorenen Blumen tauen auf.

Und dann fliegen sie aus dem grauen Saal hinaus und

steigen in den blauen Himmel hinauf und verteilen sich

in riesigen Blumenwolken über der erstarrten Welt

und regnen auf die erstarrten Menschen hinab und

bringen ihnen ihre Zeit wieder zurück.

So viel gestohlene

Zeit!

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Und Momo? Sie fliegt zurück in ihr altes Theater.

Alle ihre Freunde sind wieder da! Und sie freuen sich.

Und sie weinen auch ein bisschen vor Freude.

Und vor allem haben sie jetzt wieder ganz, ganz viel

Zeit füreinander!

Ende!


Momo MALEN

Momo bringt den Menschen die gestohlene Zeit zurück.

Es regnet Zeit!

Aufgabe:

Gestalte das Titelblatt des ersten Teils:

Zeichne Momo und ihre Freunde im alten Theater!

Hat dir die

geschichte von

momo gefallen?

Hast Du lust

auf eine andere,

phantastische

abenteuergeschichte?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

dann solltest du

Dir unbedingt

das Buch

“die unendliche

geschichte“

in Deiner Bibliothek

ausleihen!

Das buch

wurde auch von

Michael ende

geschrieben!


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

name:

NACH DEM ROMAN VON MICHAEL ENDE

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053 CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Momo

(Die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind,

das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte.)

Die Geschichte von MOMO ist in 9 Teile unterteilt:

Inhalt

ERSTER TEIL

Das alte Theater

ZWEITER TEIL

Das ist Momo

DRITTER TEIL

Keine Zeit!

VIERTER TEIL

Man stiehlt Euch Eure Zeit!

Momo LESEN


Momo LESEN

INHALT

FÜNFTER TEIL

Komm mit!

SECHSTER TEIL

Meister Secundus Minutius Hora

SIEBTER TEIL

Alles anders!

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ACHTER TEIL

Nur eine Stunde!

NEUNTER TEIL

Es regnet Zeit

KAPITEL 1-5

Momo LESEN

ERSTER TEIL

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Das alte Theater

(Von einem alten Theater, einem etwas komischen Straßenkehrer

und einem geheimnisvollen Versteck.)


KAPITEL 1

Momo LESEN

Das Theater

1

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4

Die Geschichte spielt in einem fremden Land.

Die Geschichte spielt in einem Land, in dem oft die Sonne

scheint. Sie spielt in einer kleinen Stadt.

In einem Land, in dem oft die Sonne scheint.

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In der Stadt gibt es etwas Besonderes. Es ist ein Theater.

Es ist ein sehr, sehr altes Theater.

Es ist aus dicken Steinen gebaut. Es hat keine Stühle.

Es hat ganz viele Stufen. Wie eine Treppe.

Und das Theater hat kein Dach!

Am Tag sieht man den Himmel.

Und in der Nacht sieht man die Sterne.

Weißt du,

was das ist,

ein Theater?

Toll, oder?

KAPITEL 2

Momo LESEN

Beppo Straßenkehrer

1

2

In der kleinen Stadt wohnt ein alter Mann.

Er heißt Beppo.

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4

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6

Beppo ist von Beruf Straßenkehrer.

Er steht jeden Tag früh auf.

Er nimmt seinen alten Besen in die Hand.

Und dann kehrt er die alten Straßen der Stadt.

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Er tut das sorgfältig.

Zuerst macht er einen Schritt.

Dann macht er einen Atemzug.

Und dann einen Besenstrich.

Schritt. Atemzug. Besenstrich.

Suche Dir

einen Besen.

Kannst Du

Beppo

Straßenkehrer

nachspielen?


KAPITEL 3

Momo LESEN

1

2

3

4

5

Das Versteck

Eines Tages passiert etwas.

Beppo kehrt die Straßen.

Er kehrt vor dem Theater.

In der Mauer fehlen Steine.

Diese Löcher sind tolle Verstecke.

Hast Du auch

ein Versteck?

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Aus einem Loch guckt ein Fuß heraus.

Ein brauner Fuß.

Beppo stößt ihn mit dem Besen an.

Der kleine braune Fuß verschwindet schnell in dem Loch.

Wem gehört der Fuß?

„Wer bist du?“ fragt Beppo?

„Momo“, sagt eine leise Stimme.

KAPITEL 4

Momo LESEN

Momo

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„Was machst du hier?“ fragt Beppo.

„Ich wohne“, antwortet es leise.

„Hast du Hunger?“ fragt Beppo.

„Oh ja, sehr“, sagt es etwas lauter.

Beppo nimmt seinen Besen. Dann geht er zum Restaurant

von Nino. Er bittet um Essen für Momo.

„Was ist ein Momo?“ fragt Ninos Frau.

Beppo weiß es nicht.

Alle Leute der Stadt kommen zum Theater.

„Beppo, wo ist dein Momo?“ fragen sie.

„Da drin.“ Beppo zeigt auf das Loch in der Mauer.

„Wie alt ist dein Momo?“ fragt ein Kind.

„100?“ sagt eine leise Stimme. Alle lachen.

„Komm heraus!“ rufen sie. Da kommt Momo heraus.

100?


KAPITEL 5

Momo LESEN

Das ist Momo!

1

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Momo kommt aus dem Loch.

Und für die Leute der kleinen Stadt geht die Sonne auf.

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Sie hat wilde braune Locken. Schöne Locken!

Sie hat große dunkle Augen. Schöne Augen!

Sie hat auch braune Füße. Sie geht immer barfuß.

Im Winter zieht sie machmal Schuhe an.

Momo ist nicht groß. Sie ist 8 oder 10 oder 12 Jahre alt.

Sie trägt eine viel zu große Männerjacke.

Die Jacke hat viele Taschen. Das findet Momo toll.

Sie trägt einen langen Rock. Er ist aus bunten Stoffen

gemacht. Momo mag den bunten Rock.

„Du bist also Momo“, sagt Beppo.

Wieso trägt sie

eine viel zu große

Männerjacke?

KAPITEL 6-11

Momo LESEN

ZWEITER TEIL

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Das ist Momo

(Von einem alten Streit, einem jungen Fremdenführer

und dem gefährlichen Schum-Schum-Gummilastikum.)


KAPITEL 6

Momo LESEN

So viele Fragen!

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Momo schaut die Leute schüchtern an.

„Gefällt es dir hier?“ fragt ein Mann.

„Ja“, sagt Momo.

„Hast du kein Zuhause?“ fragt ein Mädchen.

„Ich bin hier zuhause“, sagt Momo.

„Wo sind deine Eltern?“ fragt eine Frau.

„Ich bin hier zuhause“, sagt Momo.

„Soll ich die Polizei rufen? Die bringen dich in ein Heim.

Dort bekommst du Essen und ein Bett“, fragt ein Mann.

Momo schaut ihn mit großen Augen an.

„Nein! Kein Heim! Da war ich schon einmal.

Da will ich nicht hin.“

„Willst du bei uns wohnen?“ fragt Ninos Frau.

„Ich will hier wohnen“, sagt Momo.

Wieso ist Momo

nicht bei ihren

Eltern?

Wieso möchte

Momo nicht

ins Heim?

KAPITEL 7

Momo LESEN

Alle helfen mit!

1

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Alle Leute sehen sich an.

Nino sagt: „Wieso nicht?“

Die Leute sagen: „Ja!“

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Alle helfen Momo, ihre Wohnung einzurichten.

Auch die Kinder helfen.

Ein Mann ist Maurer. Er baut Momo einen Herd.

Ein Mann ist Schreiner. Er baut Momo einen Tisch und Stühle.

Eine Frau schenkt Momo ein altes Bett.

Ein Mann ist Maler. Er malt ein Bild für Momo.

Am Abend bringen die Leute Essen.

Alle feiern ein Fest mit Momo.

Momo und die Leute sind Freunde geworden.

Was hättest Du für

Momo übrig?


KAPITEL 8

Momo LESEN

Momo kann gut...

1

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5

Momo hat viel Besuch. Warum?

Ist sie besonders klug? Nein.

Kann Momo tanzen? Nein.

Kann Momo zaubern? Nein.

Kann Momo singen? Nein.

6

Momo kann besonders gut zuhören.

Zuhören?

Kann das

nicht Jeder?

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Momo kann so gut zuhören, dass dumme Leute kluge

Ideen haben.

Sie kann so gut zuhören, dass Schüchterne mutig werden.

Sie kann so gut zuhören, dass Traurige froh werden.

So gut kann Momo zuhören.

KAPITEL 9

Momo LESEN

Streit!

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In der kleinen Stadt leben zwei Männer.

Sie heißen Nicola und Nino.

Sie haben schlimmen Streit.

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Nicola ist Maurer. Er hat Momos Herd gebaut.

Nino hat ein Restaurant. Die beiden ärgern sich immer.

Die Leute sagen: „Geht doch zu Momo!“

Momo hört den beiden zu. Sehr, sehr lange.

Viel später wissen sie nicht mehr, warum sie streiten.

Und sie müssen lachen.

Und Momo lacht mit.

Hast Du auch

schon einmal so

sehr Streit gehabt?


KAPITEL 10

Momo LESEN

Volle Kraft voraus!

1

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4

Momo kann auch tolle Geschichten erfinden.

„Wenn Momo nicht da ist, macht das Spielen

keinen Spaß“, sagen die Kinder.

„Mir fällt nichts ein“, sagen sie dann.

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Aber wenn Momo da ist, dann wird das Theater zum

Schloss. Oder zu einem Schiff im Meer.

Ein wilder Wind weht durch das Theater. Und alle sind an

Bord. „Volle Kraft voraus!“ ruft ein Junge.

Da kommt ein Sturm. Die Wellen schlagen hoch.

„Rettet Frauen und Kinder!“ ruft der Kapitän.

Dann passiert das Schreckliche!

„Dort ist ein Schum-Schum-Gummilastikum!“

schreit der Kapitän.

Kannst Du auch

Geschichten

erfinden?

KAPITEL 11

Momo LESEN

Gigi Fremdenführer

1

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4

Momo hat zwei beste Freunde.

Der eine ist jung, der andere ist alt.

Der eine ist Beppo Straßenkehrer.

Der andere ist Gigi. Gigi Fremdenführer.

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Gigi ist immer gut gelaunt.

Wenn er lacht, dann müssen alle mitlachen.

Gigi ist Fremdenführer. Er führt die Fremden in das alte

Theater und erzählt ihnen unglaubliche Geschichten.

Die Fremden lieben das.

Manche sagen, Gigi denkt sich seine Geschichten aus.

„Woher willst du wissen, dass es nicht genau so

passiert ist?“ antwortet Gigi dann.

Wo er Recht hat, hat er Recht.

Kannst Du Dir auch

eine unglaubliche

Geschichte

ausdenken?


KAPITEL 12-17

Momo LESEN

DRITTER TEIL

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Keine Zeit!

(Von einem Friseur, einer merkwürdigen Zeit-Rechnung

und einem grauen Mann mit einer grauen, kalten Stimme.)

KAPITEL 12

Momo LESEN

Herr Fusi

1

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In der Stadt gibt es einen Friseur. Er heißt Herr Fusi.

Herr Fusi ist nicht arm und nicht reich. Alle mögen ihn.

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Herr Fusi ist in seinem Salon.

Es klingelt.

Ein Mann kommt herein. Ein seltsamer Mann.

Er hat einen grauen Hut auf. Er hat eine graue Jacke an.

Er hat eine graue Hose an. Er hat graue Schuhe an.

Er trägt einen Koffer aus grauem Leder.

Auch das Gesicht ist grau!

Es wird eiskalt.

Der Mann raucht eine graue Zigarre.

„Ich bin Agent Nummer XYQ 384 B.

Ich komme von der Zeit-Spar-Kasse“, sagt er.

Was ist eine Zeit-

Spar-Kasse?


KAPITEL 13

Momo LESEN

„Zeit ist Geld!“

1

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3

„Was ist eine Zeit-Spar-Kasse?“ fragt Herr Fusi.

„Zeit ist Geld!“ sagt der Mann mit kalter Stimme.

Herr Fusi friert.

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„Sie verschwenden ihre Zeit. Ich beweise es ihnen.“

Der Mann holt einen grauen Stift.

Er schreibt eine lange Zahl an den Spiegel.

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2 207 520 000 Sekunden

„So viel Zeit haben sie, wenn sie 70 Jahre alt werden“,

sagt er.

„Und wie viel haben sie schon ausgegeben?“

Der Mann schaut Herrn Fusi streng an.

Das ist sehr viel.

Oder?

KAPITEL 14

Momo LESEN

1 432 512 000 Sekunden

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„Wie lange schlafen sie?“ fragt der Mann.

„Acht Stunden“, sagt Herr Fusi.

„441 504 000 Sekunden“, schreibt der Mann an den Spiegel.

„Wie viele Stunden arbeiten sie am Tag?“

„Acht Stunden“ antwortet Herr Fusi leise.

„441 504 000 Sekunden“, schreibt der Mann an den Spiegel.

„Wie viele Stunden essen sie?“

„Zwei Stunden.“ Herr Fusi friert.

„110 376 000 Sekunden“, schreibt der Mann an den Spiegel.

„Und noch die Zeit für ihre Mutter und für Freunde.

Das macht zusammen: 1 324 512 000 Sekunden.

Das haben sie alles schon ausgegeben.“

Der Mann sieht Herrn Fusi streng an.

Und Du?

Was tust Du

am Tag?


KAPITEL 15

Momo LESEN

Zeit sparen

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„Sie sollten Zeit sparen“, sagt der Mann.

Herr Fusi nickt. Er friert. Sehr.

„Wenn sie jeden Tag 2 Stunden sparen,

dann können sie länger leben.“

„Das will ich!“ ruft Herr Fusi. „Was muss ich tun?“

„Sie wissen, wie man Zeit spart.

Sie schlafen in der Nacht nur noch 6 Stunden.

Sie arbeiten schneller.

Sie gehen nicht mehr zu ihrer Mutter.

Sie sehen ihre Freunde weniger.“

Der Mann nimmt seinen grauen Stift und geht.

„Leben Sie wohl“, sagt er und verschwindet.

Herr Fusi vergisst den grauen Mann.

Aber er spart jetzt Zeit.

Und wo geht die

gesparte Zeit hin?

KAPITEL 16

Momo LESEN

Keine Zeit!

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Auch Nino spart Zeit. Und seine Frau.

Und Nicola. Und seine Frau.

Keiner erinnert sich an die grauen Männer.

Aber alle wollen Zeit sparen.

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Je mehr Zeit sie sparen, desto weniger Zeit haben sie!

Keine Zeit, um miteinander zu reden.

Keine Zeit, um miteinander zu spielen.

Für ihre Kinder haben sie auch keine Zeit mehr.

Und sie haben keine Zeit mehr für Momo.

Nur die Kinder kommen. Es werden immer mehr Kinder.

Sie bringen teure Spielsachen mit.

Sprechende Roboter. Elektrische Panzer.

Aber damit kann man nicht richtig spielen.

Das ist schlimm,

findest Du nicht?


KAPITEL 17-22

Momo LESEN

VIERTER TEIL

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Man stiehlt Euch Eure Zeit!

(Von einer sprechenden Puppe, einem schrecklichen, grauen Geheimnis

und einer erfolglosen Kinder-Demonstration.)

KAPITEL 17

Momo LESEN

„Es werden immer mehr!“

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Alles wird anders.

Die kleine Stadt wird eine große Stadt.

Die Leute werden anders. Sie arbeiten immer mehr.

Sie arbeiten immer schneller. Sie essen schnell.

Sie trinken schnell. Sie kaufen schnell.

Schnell! Schnell!! Schnell!!!

Fast alle Freunde von Momo sparen Zeit.

Beppo, Gigi und Momo machen sich Sorgen.

„Es werden immer mehr!“ sagt Gigi.

„Wie bei einer Krankheit“, sagt Beppo.

„Wir müssen unseren Freunden helfen“, sagt Momo.

Und das tut sie. Sie besucht ihre Freunde. Jeden.

Nino und seine Frau. Nicola und seine Frau.

Momo holt ihre Freunde in das Theater zurück.

Wie hat Momo das

gemacht?


KAPITEL 18

Momo LESEN

„Ich gehöre Dir!“

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Eines Tages findet Momo eine Puppe.

Eine besondere Puppe.

Die Puppe ist sehr groß. Die Puppe sieht sehr echt aus.

Und die Puppe kann sprechen.

„Hallo. Ich bin Bibigirl. Die perfekte Puppe!“ sagt sie.

„Hallo. Ich bin Momo“, sagt Momo.

„Ich gehöre Dir!“ sagt die Puppe.

„Alle beneiden Dich um mich. Ich will mehr Sachen.“

Momo zeigt ihr eine alte Kiste mit ihren Schätzen darin.

„Hallo. Ich bin Bibigirl. Die perfekte Puppe.“

„Ja, das weiß ich schon“, sagt Momo.

„Alle beneiden dich um mich. Ich will mehr Sachen.“

„Du sagst ja immer nur das Gleiche“, sagt Momo traurig.

Kann man

mit Bibigirl

Geschichten

erfinden?

KAPITEL 19

Momo LESEN

„Mehr Sachen!“

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„So kann man doch nicht spielen!“

sagt Momo zu der Puppe. Sie geht weg.

„Was für eine schöne Puppe du da hast“,

sagt eine kalte, graue Stimme.

Momo friert. Sie dreht sich um.

Da steht ein graues Auto im Theater.

Neben dem grauen Auto steht ein grauer Mann. Alles grau.

„Ich schenke dir Sachen für deine Puppe“, sagt er.

„Einen Mantel. Einen Bikini. Eine Kette. Ein Kleid.

Und noch eins. Und noch. Noch! Noch!! Noch!!!

Bist du nun glücklich?“

Momo friert. Sie schüttelt den Kopf.

„Ich glaube, man kann die Puppe nicht lieb haben“, sagt sie.

Was will

der graue Mann

von Momo?


KAPITEL 20

Momo LESEN

„Immer mehr!“

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„Hat Dich denn niemand lieb?“ fragt Momo den grauen

Mann. Der graue Mann wird noch grauer.

„Das ist egal!“ sagt er kalt.

Und er tut, was er nicht tun wollte.

Er verrät Momo das Geheimnis der grauen Herren.

„Wir müssen unsichtbar bleiben.

Niemand weiß, dass es uns gibt.

Wir nehmen den Menschen die Zeit weg.

Jede Stunde. Jede Minute. Jede Sekunde.

Wir sammeln die Zeit. Wir brauchen eure Zeit.

Wir brauchen immer mehr! Denn wir werden immer mehr!“

Der graue Herr zieht an seiner Zigarre.

Er merkt, was er getan hat. Er bekommt Angst.

Er steigt in sein Auto und fährt weg. Schnell.

Dann sind die

grauen Herren

ja Diebe!

KAPITEL 21

Momo LESEN

„Eure Kinder rufen laut!“

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Momo erzählt Beppo und Gigi von den grauen Herren.

„Wir müssen Allen von den grauen Herren erzählen!

Dann können sie uns nichts mehr tun!“ sagt Gigi.

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Momo und Beppo sind einverstanden.

Sie wollen alle Menschen in das Theater einladen.

Darum machen sie eine Demonstration durch die Stadt.

Eine bunte, große Demonstration.

Zusammen mit allen Kindern.

Eine Kinder-Demonstration.

Sie haben Plakate gemalt. Sie verteilen Zettel.

Und sie singen laut ein Lied über die grauen Herren.

"Eure Kinder

rufen laut!

Eure Zeit

wird euch

geklaut!“

Kommt alle am

Sonntag um 6 Uhr

ins alte Theater!


KAPITEL 22

Momo LESEN

Keine Versammlung...

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Aber es kommt kein einziger Erwachsener ins Theater.

Keiner.

Alle sind enttäuscht. Alle gehen nach Hause.

Auch Gigi muss gehen. Er muss noch arbeiten.

Sogar Beppo muss gehen. Er muss auch noch arbeiten.

Auf der Müllhalde.

„Aber es ist doch Sonntag!“ sagt Momo.

„Ausnahmsweise“, sagt Beppo leise. Momo ist traurig.

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Als Beppo mit der Arbeit fertig ist, tut sein altes Herz

weh. Er will ausruhen. Es ist schon spät. Beppo schläft ein.

Da! Ein eisiger Wind!

Beppo wird wach. Er macht die Augen auf.

Und er sieht graue Herren! Überall graue Herren!

ist Beppo

in Gefahr?

KAPITEL 23-27

Momo LESEN

FÜNFTER TEIL

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Komm mit!

(Von einem grausamen Gericht, einer ganz besonderen Schildkröte

und einer merkwürdigen Gasse.)


KAPITEL 23

Momo LESEN

Das graue Gericht

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Beppo hat Angst.

Doch die grauen Herren schauen zu einem großen Tisch.

Hinter dem Tisch sitzen noch drei graue Herren.

Das graue Gericht.

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„Agent BLW 553!“ ruft der graue Herr in der Mitte.

„Stimmt es, dass sie uns verraten haben?“ fragt er.

„Aber das Kind hat mich verzaubert!“ sagt Agent BLW

553. Er zittert.

„Sie sind schuldig!“ sagt der graue Herr links.

„Ihnen wird die Zeit entzogen.“

„Gnade!“ ruft Agent BLW 553.

Doch ein grauer Herr nimmt ihm die Zigarre weg.

Da löst sich Agent BLW 553 in grauen Rauch auf.

Warum löst sich

Agent BLW 553

auf, wenn man

ihm die Zigarre

wegnimmt?

KAPITEL 24

Momo LESEN

„Komm mit!“

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Die grauen Herrn gehen weg.

Beppo sitzt noch da. Er friert.

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Momo sitzt auf den Stufen im Theater. Sie wartet noch.

Da spürt sie etwas an ihrem Fuß! Es ist eine Schildkröte!

Momo streichelt die Schildkröte.

„Nett, dass du mich besuchst“, sagt Momo. „Was willst du denn?“

Da leuchten auf dem Panzer Wörter auf.

„KOMM MIT“

steht da. Momo staunt.

„Meinst du mich?“ fragt sie. Die Schildkröte läuft

langsam aus dem Theater hinaus.

„Ich glaube, sie meint mich!“ sagt Momo

und folgt der Schildkröte. Langsam. Ganz langsam.

Wohin läuft die

Schildkröte?


KAPITEL 25

Momo LESEN

Gesucht: Momo

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Beppo denkt lange nach.

„Wieso sind die grauen Herren wütend, dass Momo

ihr Geheimnis kennt?“

Da fällt Beppo etwas Schlimmes ein: Momo ist in Gefahr!

Schnell fährt er mit seinem Fahrrad zum Theater.

Aber er kommt zu spät.

Beppo sucht im Theater. Beppo sucht vor dem Theater.

Beppo sucht hinter dem Theater. Momo ist weg.

Aber auch die grauen Herren suchen nach Momo.

Sie suchen im Theater. Sie suchen vor dem Theater.

Sie suchen in der ganzen Stadt! Momo ist weg.

Denn Momo folgt der Schildkröte.

Langsam, ganz langsam laufen sie durch die große Stadt

und aus der Stadt hinaus.

Warum ist Momo

in Gefahr?

KAPITEL 26

Momo LESEN

Die Niemals-Gasse

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„Du Schildkröte? Wo führst du mich hin?“ fragt Momo.

„KEINE ANGST“

steht auf dem Rücken der Schildkröte.

Und langsam läuft sie weiter.

Sie biegt in eine kleine Straße ein.

Die Häuser hier sind weiß. Der Himmel hier ist weiß.

Keine Menschen. Keine Hunde. Keine Autos.

Kein Wind. Kein Geräusch.

„Niemals-Gasse“ liest Momo auf einem Schild.

Aber Momo kann nicht hinein laufen. Es wie ein ganz

starker Wind. Sie kann nicht laufen.

„Hilf mir!“ ruft sie.

„RÜCKWÄRTS LAUFEN“

steht auf dem Rücken der Schildkröte.

Warum finden

die grauen Herren

Momo nicht?


KAPITEL 27

Momo LESEN

Das Nirgend-Haus

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Momo läuft rückwärts. Es klappt!

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Am Ende der Niemals-Gasse ist ein riesiges, grünes Tor.

„Das Nirgend-Haus“ steht auf einem Schild.

Das Tor geht auf. Die Schildkröte krabbelt hinein.

Momo folgt ihr. Es ist dunkel.

Dann kommt nochmal eine Tür.

„Meister Secundus Minutius Hora“ steht auf einem Schild.

„WIR SIND DA“

steht auf dem Rücken der Schildkröte.

Momo holt Luft. Sie tritt ein.

Sie steht in einem riesigen Saal. Größer als eine Kirche.

Größer als ein Bahnhof. Und es ist kein normaler Saal.

Komischer Name,

oder?

KAPITEL 28-32

Momo LESEN

SECHSTER TEIL

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Meister Secundus Minutius Hora

(Von einem Saal voller Uhren, einem merkwürdigen alten Mann

und dem Geheimnis der Zeit.)


KAPITEL 28

Momo LESEN

Secundus Minutius Hora

1

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In dem Saal tickt es. In dem Saal klingelt es.

Der ganze Saal ist voller Uhren!

Es gibt kleine Uhren. Es gibt große Uhren. Es gibt Turm-Uhren.

Es gibt Uhren aus Stein. Es gibt neue Uhren. Es gibt alte Uhren.

Uhren! Uhren!! Uhren!!!

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„Wo ist denn die kleine Momo?“ fragt ein Stimme.

Momo dreht sich um. Sie sieht einen alten Mann.

Der Mann hat eine runde, goldene Brille auf.

Er redet mit der Schildkröte.

„Hier bin ich!“ ruft Momo.

Der alte Mann kommt zu Momo.

„Willkommen im Nirgend-Haus.

Ich bin Meister Secundus Minutius Hora“, sagt er freundlich.

Woher kennt

der alte Mann

Momos Namen?

KAPITEL 29

Momo LESEN

Die Allsicht-Brille

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„Warum hast Du mich holen lassen?“ fragt Momo.

„Um dich vor den grauen Herren zu schützen“,

sagt Meister Hora. „Du bist eine Gefahr für sie.

Du kennst ihr Geheimnis und du willst es allen erzählen.“

Momo staunt.

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„Ich habe eure tolle Demonstration gesehen“, sagt Meister Hora.

„Warst Du dort?“ fragt Momo.

„Nein. Ich gehe hier nie weg“, sagt Meister Hora.

„Aber...“ Momo staunt wieder.

„Ich habe eine Allsicht-Brille. Damit kann ich alles, alles sehen.“

Meister Hora lächelt.

Auch Momo darf einmal durch die goldene Brille gucken.

Was ist eine

Allsicht-Brille?


KAPITEL 30

Momo LESEN

Wo die Zeit herkommt

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„Wer sind die grauen Herren?“ fragt Momo.

„Sie sind nichts. Sie leben von der Zeit der Menschen.

Sie nehmen den Leuten die Zeit weg“, sagt Meister Hora.

„Aha“, sagt Momo.

„Und wenn sie keine Zeit mehr stehlen können?“ fragt sie.

„Dann verschwinden sie wieder.

Dann lösen sie sich in grauen Rauch auf“, sagt Meister Hora.

„Aha“, sagt Momo.

„Woher kommt die Zeit der Menschen?“ fragt Momo.

Meister Hora zeigt auf die vielen Uhren.

„Alle Zeit kommt von hier. Ich teile den Menschen ihre Zeit zu.

Jeder bekommt von mir seine Lebenszeit.“

„Aha“, sagt Momo.

Sind die

grauen Herren

echte Menschen?

KAPITEL 31

Momo LESEN

Die Stundenblumen

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„Komm. Ich muss dir etwas zeigen!“

Meister Hora nimmt Momo auf seinen Arm.

Er bringt sie in einen riesigen Raum. Alles hier ist aus Gold.

In der Mitte ist ein Teich. Das Wasser ist schwarz wie die Nacht.

Aus dem Wasser taucht eine Knospe auf.

Die Knospe öffnet sich.

Es kommt eine wunderschöne Blüte heraus.

Momo ist glücklich.

Doch dann fallen die Blüten-Blätter herab und die Blume verwelkt.

Momo ist traurig.

Doch da kommt eine neue Knospe aus dem Wasser.

Und die Blume wird noch viel schöner!

Momo ist wieder glücklich.

Doch ...

Wieso kommen

immer neue

Blumen aus dem

Wasser?


KAPITEL 32

Momo LESEN

„Meine eigene...?“

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Stundenlang sieht Momo den Stundenblumen zu.

Später gehen sie wieder in den Raum mit den vielen Uhren.

„Was du gesehen hast, war deine eigene Zeit“,

erklärt Meister Hora.

„Meine eigene...?“ flüstert Momo erstaunt.

„Aber wo war ich denn?“ fragt Momo leise.

„In deinem eigenen Herzen“, antwortet Meister Hora.

Sieht Deine Zeit

auch so

wunderschön aus?

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„Darf ich meinen Freunden von dir erzählen?“ fragt Momo.

„Ja“, sagt Meister Hora.

„Aber zuerst musst Du schlafen.“

Sofort schläft Momo ein.

KAPITEL 33-40

Momo LESEN

SIEBTER TEIL

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Alles anders!

(Von einem Schnellrestaurant, einem traurigen Geschichtenerzähler

und einem Kinder-Depot)


KAPITEL 33

Momo LESEN

Ein ganzes Jahr

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Momo schläft lange. Sie schläft ein Jahr lang.

Als sie wieder aufwacht, liegt sie auf den Stufen

des alten Theaters.

Sie kann sich an alles erinnern. An die Uhren.

An Meister Hora. An die Stundenblumen.

Die Schildkröte ist auch da. Sie frisst ein Blatt Salat.

„Guten Morgen!“ sagt Momo.

Aber auf dem Rücken der Schildkröte steht nichts.

„Wie heißt sie?“ überlegt Momo.

„KASSIOPEIA“

steht auf dem Rücken der Schildkröte. Momo freut sich.

„Warum hast du mir denn nicht geantwortet?“ fragt Momo.

„ICH FRÜHSTÜCKE“ steht auf dem Rücken von Kassiopeia.

„Entschuldigung!“ sagt Momo.

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KAPITEL 34

Momo LESEN

„Was ist passiert?“

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„Wieso bist du nicht bei Meister Hora geblieben?“

fragt Momo die Schildkröte.

„MEIN WUNSCH“

steht auf Kassiopeias Rücken.

„Vielen Dank!“ sagt Momo. „Das ist lieb von Dir!“

„BITTE“

antwortet Kassiopeia.

Momo sieht sich um.

Wo sind denn die Kinder? Und wo ist Beppo? Und wo ist Gigi?

Sie ruft die Kinder. Sie ruft Beppo. Sie ruft Gigi.

Keiner antwortet.

„Was ist nur passiert?“ fragt sich Momo.

Sie will auf ihre Freunde warten.

Aber Momo weiß nicht, dass alles anders geworden ist. Alles.

Wo sind die Kinder?

Wo ist Beppo?

Wo ist Gigi?


KAPITEL 35

Momo LESEN

Lösegeld

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Als Momo weg war, ging Beppo zur Polizei.

Er erzählte dem Polizei-Chef von den grauen Herren.

Doch der Polizei-Chef glaubte ihm kein Wort.

Beppo wurde eingesperrt.

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Eines Tages kam ein grauer Herr zu Beppo.

„Wir haben Momo“, sagte er. „Wir geben Ihnen das Kind,

wenn Sie nie, nie wieder über die grauen Herren reden.“

„Ja.“ Beppo nickt.

„Und Sie müssen als Lösegeld hunderttausend Stunden sparen.“

„Ja.“ Beppo nickt. Schon ist der graue Herr wieder weg.

Beppo wird entlassen. Er redet nie wieder über die grauen Herren.

Und er kehrt. Er kehrt schnell. Er kehrt ohne Pause.

Tag und Nacht. Um Zeit für Momo zu sparen.

Stimmt das,

was der graue Herr

sagt?

KAPITEL 36

Momo LESEN

Gigi Superstar

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Auch für Gigi ist alles anders.

Als Momo weg war stand in der Zeitung:

Der größte Geschichtenerzähler

Gigi war glücklich.

Gigi ist jetzt berühmt. Er ist im Fernsehen. Jede Woche

erzählt er vor Millionen von Zuschauern seine Geschichten.

Er ist jetzt auch sehr reich. Und er heißt jetzt nicht mehr Gigi.

Er heißt jetzt Girolamo.

Aber bald fallen Gigi keine neuen Geschichten mehr ein.

Deshalb erzählt er seine alten Geschichten noch einmal.

Und noch einmal.

Und...

... niemand merkt es!

Wer hat das

geschrieben?


KAPITEL 37

Momo LESEN

„Lass das lieber sein!“

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Gigi fühlt sich wie ein Betrüger.

Er wird immer trauriger. Er vermisst das Theater.

Er vermisst seine Freunde. Er vermisst Momo.

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Gigi will den Leuten von den grauen Herren erzählen.

„Ich sage allen die Wahrheit!“ Da klingelt das Telefon.

„Lass das lieber sein“, sagt eine kalte Stimme.

„Wer ist da? Was habt ihr mit Momo gemacht?“ fragt Gigi.

„Wir haben dich berühmt gemacht. Und reich.

Willst du nicht lieber berühmt bleiben? Willst Du reich bleiben?“

Gigi nickt. Gigi weint.

„Dann erzähl weiter deine kleinen Geschichten.

Lass uns aus dem Spiel.“ Und die Stimme legt auf.

Von da an wird Gigi immer trauriger.

Wer ist am

Telefon?

KAPITEL 38

Momo LESEN

Ninos Schnellrestaurant

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Momo hat auf ihre Freunde gewartet.

Aber niemand ist gekommen.

Jetzt geht Momo zu Nino.

Das Restaurant hat sich in ein Schnellrestaurant

verwandelt! Die Menschen stehen in einer langen Schlange

vor Glaskästen mit Essen drin an.

Momo drängt sich zu Nino an der Kasse vor.

„Momo!“ strahlt Nino.

„Hinten anstellen!“ brüllt ein Mann. Momo stellt sich hinten an.

„Wo ist Gigi?“ fragt Momo, als sie wieder dran ist.

„Gigi ist jetzt berühmt“, sagt Nino schnell.

„Hinten anstellen!“ ruft eine Dame. Momo stellt sich hinten an.

„Wo ist Beppo?“ fragt Momo, als sie wieder dran ist.

„Hinten anstellen!“ ruft ein Mann. Momo stellt sich hinten an.

Warum können

Momo und Nino

nicht in Ruhe

reden?


KAPITEL 39

Momo LESEN

Beeil dich!

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Momo will jetzt Gigi suchen.

„Wo kann ich ihn finden?“ überlegt Momo.

„WARTE“

steht auf Kassiopeias Rücken. Momo wartet.

Da kommt ein großes Auto. Zwei blonde Frauen und

ein schöner Mann steigen aus. Der Mann dreht sich um.

„Gigi!“ ruft Momo. „Momo!“ ruft Gigi.

„Beeil dich!“ rufen die blonden Frauen.

„Wie geht es dir, Momo? Du musst mir alles erzählen!

Aber nicht jetzt. Ich bin in Eile. Ich bin jetzt berühmt!“ sagt Gigi.

„Sie kommen zu spät zur Show!“ rufen die Frauen.

„Bis bald!“ ruft Gigi schnell und fährt weg.

„Bis bald“, sagt Momo leise.

Und dann erschrickt sie: Kassiopeia ist weg!

Warum hat Gigi

keine Zeit für

Momo?

KAPITEL 40

Momo LESEN

Das Kinder-Depot

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Momo will Beppo suchen.

Sie sucht überall. Kein Beppo.

Aber Momo trifft die Kinder! Sie tragen alle

die gleiche graue Kleidung. Sie laufen alle

im Gleichschritt. Sie dürfen nicht mit Momo reden.

„Wohin geht ihr?“ fragt Momo.

„Wir wohnen im Kinder-Depot“, flüstert ein kleiner Junge.

„Nehmt mich mit! Ich bin so allein!“ ruft Momo.

Sie läuft den Kindern nach.

Da steht ein grauer Herr vor ihr.

„Du darfst nicht ins Kinder-Depot.“

„Warum?“ fragt Momo.

„Wir treffen uns heute um Mitternacht.“

„Wo denn?“ fragt Momo. Aber der graue Herr ist schon weg.

Warum dürfen die

Kinder nicht mit

Momo reden?


KAPITEL 41-45

Momo LESEN

ACHTER TEIL

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Nur eine Stunde!

(Von einem unheimlichen Treffen, gestohlener Zeit

und einer schwierigen Aufgabe.)

KAPITEL 41

Momo LESEN

Treffen um Mitternacht

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Momo hat Angst. Sie rennt weg. Sie rennt und rennt.

Es wird Nacht.

Da kommen von allen Seiten graue Autos gefahren.

Und aus den Autos steigen viele graue Männer.

Momo wird es sehr, sehr kalt.

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„Führe uns zu Meister Hora!“ sagen die grauen Herren.

Momo schüttelt den Kopf.

„Ich will es nicht! Und ich kann es nicht.“

„Aber du warst doch schon dort! Du musst den Weg kennen!“

sagen die grauen Herren.

„Nur Meister Horas Schildkröte kennt den Weg.“

„Wir müssen diese Schildkröte finden!“ rufen die grauen Herren

und fahren weg.

Die grauen Herren

dürfen Kassiopeia

nicht finden!


KAPITEL 42

Momo LESEN

Zu Hora!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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Momo sitzt noch lange allein im Dunklen.

Sie fühlt sich allein und traurig.

Da spürt Momo etwas an ihrem Fuß. Es ist die Schildkröte!

„Kassiopeia!“ ruft Momo glücklich.

„Was machen wir jetzt?“ fragt sie.

„ZU HORA“

steht auf Kassiopeias Rücken.

Momo läuft langsam hinter der Schildkröte her.

Bis zur Niemals-Gasse.

Dort dreht sich Momo um. Sie erschrickt.

Sie sieht viele grauen Herren!

Sie sind ihr gefolgt!

Rückwärts geht Momo in die Niemals-Gasse hinein.

Doch die grauen Herren lösen sich in der Gasse in Luft auf.

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Was wollen die

grauen Herren von

Hora?

KAPITEL 43

Momo LESEN

Vergiftete Zeit!

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Momo öffnet die Tür zum Nirgend-Haus.

Sie weint. Sie rennt in Meister Horas Arme.

„Hab keine Angst. Hier bist du sicher“, sagt er ruhig.

„Was wollen die grauen Herren von dir?“ fragt Momo.

„Sie wollen mich erpressen. Erinnerst du dich an die

Stundenblumen? Die grauen Herren rauben sie aus den Herzen

der Menschen. Sie frieren sie mit ihrer Kälte ein. Sie trocknen die

Blüten und machen daraus ihre Zigarren. Sie rauchen die Zigarren

und holen den Rest Leben aus ihnen hinaus.“

„Aha“, sagt Momo erstaunt.

„Siehst Du den Rauch, der um die Niemals-Gasse aufsteigt?

Damit vergiften sie alle Zeit, die ich den Menschen schicke.

Wenn wir nichts tun, werden alle Menschen zu grauen Herren.“

Warum können

die grauen Herren

nicht zu Hora?


KAPITEL 44

Momo LESEN

Nur eine Stunde!

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„Was sollen wir tun?“ ruft Momo.

„Die grauen Herren haben die gefrorenen Stundenblumen

unter der Erde gelagert.“ erklärt Meister Hora.

„Du musst diese Speicher finden und öffnen.

So kannst du die Zeit der Menschen befreien.“

„Aha“, sagt Momo.

„Ich werde schlafen gehen. Damit werde ich die Zeit anhalten.

Alles wird still stehen. Die grauen Herren können dann keine Zeit

mehr stehlen“, sagt Meister Hora.

„Werde ich dann nicht auch still stehen?“ fragt Momo.

„Ich werde dir eine Stundenblume geben. Damit hast Du eine

Stunde Zeit. Wenn es dir nicht gelingt, dann werde ich

nicht mehr aufwachen. Dann wird die ganze Welt still stehen.

Für immer.“ Und dann geht Meister Hora aus dem Zimmer.

Warum können

die grauen Herren

dann keine Zeit

mehr stehlen?

KAPITEL 45

Momo LESEN

Die Zeit steht still.

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Da passiert es: Die Zeit steht still.

Alle Uhren stehen still. Kein Ticken. Kein Klingeln. Nichts.

Nichts bewegt sich. Auf der ganzen Welt nicht.

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Nur Momo kann sich bewegen.

In der Hand hat sie eine schöne Stundenblume.

Doch auch Kassiopeia bewegt sich noch.

„LOS GEHT‘S“

steht auf ihrem Rücken.

„Stimmt! Wir müssen los! Aber wohin?“

Momo nimmt Kassiopeia auf ihren den Arm.

Da hört Momo ein Flüstern. Es wird kalt.

Die grauen Herren! Sie sind im Nirgend-Haus!

Was soll Momo

tun?


KAPITEL 46-50

Momo LESEN

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NEUNTER TEIL

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Es regnet Zeit

(Von einer wilden Verfolgungsjagd, dem letzten grauen Herren

und einem glücklichen Ende.)

KAPITEL 46

Momo LESEN

Den grauen Herren hinterher!

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Momo versteckt sich hinter einer Uhr. Ihr Herz klopft.

Die grauen Herren kommen in den Saal. Es sind sehr viele.

„He! Hier stimmt etwas nicht!“ flüstern sie.

„Sehen Sie sich die Uhren an. Alles steht still!

Meister Hora hat die Zeit abgestellt!

Das ist schlimm! Wir müssen schnell zurück!“

Und alle grauen Herren rennen aus dem Haus.

Sie wollen zu ihrem Zeit-Speicher.

Viele von ihnen verlieren die Zigarren.

Und lösen sich in Rauch auf.

„Ich muss ihnen zu den Speichern folgen!“ denkt Momo.

Sie rennt den grauen Herren nach. Bis zu einer Baustelle.

Die grauen Herren sind verschwunden.

Warum rennen die

grauen Herren

schnell zurück?


KAPITEL 47

Momo LESEN

Es werden immer weniger!

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„Was soll ich tun?“ denkt Momo.

Ein Blatt fällt von ihrer Stundenblume.

Da sieht Momo ihren Freund Nicola.

Seine Hände zeigen auf ein dickes Rohr. Es kommt aus der Erde.

Momo klettert in das Rohr hinein.

„Danke!“ ruft sie und rutscht in die Tiefe.

Momo landet in einem hellen Saal. Es ist sehr kalt dort.

In der Mitte steht ein großer Tisch. Um den Tisch sitzen

die letzten grauen Herren. Momo versteckt sich.

„Die Herren mit den geraden Zahlen sollen aufstehen!

Sie müssen sich auflösen!“ sagt eine kalte Stimme.

Die Hälfte der grauen Herren steht auf.

Ihnen werden die Zigarren weggenommen. Sie lösen sich auf.

„Es werden immer weniger!“ denkt Momo.

Warum tun die

grauen Herren

das?

KAPITEL 48

Momo LESEN

„Mach die Tür zu!“

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„Wir haben zu wenig Vorräte. Wir müssen sparen.

Sonst werden wir uns alle auflösen.“ sagt der Chef

der grauen Herren.

Jetzt sind es nur noch sechs. Momo überlegt.

„MACH DIE TÜR ZU“

steht auf Kassiopeias Rücken.

„Wie? Die Tür steht still!“ fragt Momo.

„MIT DER BLUME“

Die Stundenblume ist schon fast verwelkt.

Momo krabbelt unter den Tisch.

Sie krabbelt zu der Tür des Speichers. Ihr Herz klopft.

Momo berührt die Tür mit der Blume.

Die Tür schließt sich mit einem lauten Knall.

Die grauen Herren schauen Momo wild an.

Was passiert

jetzt mit den

letzten grauen

Herren?


KAPITEL 49

Momo LESEN

„Es... ist... vorbei...“

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„Das ist doch Momo! Sie hat die Tür zugemacht!

Wir kommen nicht mehr an unsere Vorräte!“ sagt ein grauer Herr.

„Sie hat eine Stundenblume!“ sagt ein anderer.

„Wir müssen diese Blume haben!“

Jeder der grauen Herren will die Blume haben.

Sie kämpfen miteinander.

Sie schlagen sich die Zigarren aus dem Mund.

Zum Schluss ist nur noch einer übrig.

In seinem Mund qualmt ein winziger Zigarrenrest.

„Bitte, liebes Kind. Gib mir die Blume!“ flüstert er.

Doch Momo hält die Blume fest.

„Es... ist... vorbei...“, murmelt der letzte graue Herr

und löst sich auf.

In Momos Hand ist nur noch ein letztes Blütenblatt.

Warum wollen die

grauen Herren die

Stundenblume

haben?

KAPITEL 50

Momo LESEN

Es regnet Zeit

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Momo hat es geschafft. Die grauen Herren sind alle weg.

„MACH DIE TÜR AUF“

steht auf Kassiopeias Rücken.

Momo berührt mit dem letzten Blatt die große Tür.

Die Tür öffnet sich. Tausende Blumen liegen gefroren

in den Regalen. Und weil die grauen Herren weg sind,

ist es nicht mehr kalt. Die Blumen tauen auf.

All die tausend und abertausend Blumen fliegen aus dem

Saal hinaus. In den Himmel hinein. Sie regnen auf die

Menschen hinab und bringen ihnen ihre Zeit zurück.

Und Momo? Sie fliegt mit den Blumen in ihr altes Theater.

Ihre Freunde sind wieder da!

Sie weinen vor Freude und vor Glück.

Und alle haben wieder ganz ganz viel Zeit füreinander!

Ende.


Momo LESEN

Hat dir die

geschichte von

momo gefallen?

Hast Du lust

auf eine andere,

lustige

abenteuergeschichte?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

dann solltest du

Dir unbedingt

das Buch

“jim knopf

und lukas, der

lokomotivführer“

in Deiner Bibliothek

ausleihen!

Das Buch

wurde auch von

Michael ende

geschrieben!

Momo LESEN

Hat dir die

geschichte von

momo gefallen?

Hast Du lust

auf eine andere,

phantastische

abenteuergeschichte?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

dann solltest du

Dir unbedingt

das Buch

“die unendliche

geschichte“

in Deiner Bibliothek

ausleihen!

Das buch

wurde auch von

Michael ende

geschrieben!


Momo MALEN

Das Theater liegt mitten in einer kleinen, alten Stadt.

Aufgabe:

Zeichne eine kleine, alte Stadt mit vielen kleinen,

alten Häusern!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Momo kommt aus ihrem Versteck.

Aufgabe:

Zeichne Momo!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Und dann passiert das Schreckliche!

„Dort ist ein Schum-Schum-Gummilastikum!“ schreit der Professor entsetzt.

Aufgabe:

Schneide aus buntem Papier ein Schum-Schum-Gummilastikum aus

und klebe es hier auf!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Herr Fusi bekommt merkwürdigen Besuch.

Aufgabe:

Zeichne den frierenden Herrn Fusi und

den grauen Mann mit der kalten Stimme!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Momo hat eine sprechende Puppe geschenkt bekommen.

Sie heisst Bibigirl.

Aufgabe:

Zeichne für Bibigirl viele Sachen!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Die Schildkröte Kassiopeia will Momo etwas mitteilen!

Aufgabe:

Was steht auf Kassiopeias Rücken?

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

In dem Saal tickt es! In dem Saal klingelt es!

In dem Saal piept es! Der ganze Saal ist voller Uhren!

Aufgabe:

Zeichne einen Saal voller verschiedener Uhren!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Aus der kleinen Stadt wird eine große Stadt.

Alles verändert sich. Alles.

Aufgabe:

Zeichne die große Stadt!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Momo trifft sich um Mitternacht mit den grauen Herren.

Aufgabe:

Zeichne die Versammlung der grauen Herren!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Momo MALEN

Momo bringt den Menschen die gestohlene Zeit zurück.

Es regnet Zeit!

Aufgabe:

Zeichne Momo und ihre Freunde im alten Theater!

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Suche Dir eine Partnerin oder einen Partner.

Lest Euch das neue Kapitel laut vor.

Erst liest der eine,

dann der andere.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Suche Dir eine Partnerin oder einen Partner.

Einer von Euch ist „Leser“, einer ist „Versteher“.

Der „Leser“ liest deutlich vor.

Der „Versteher“ hört zu.

Dann erzählt der

„Versteher“ die

Geschichte nach.

Und der „Leser“

hört zu.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lest das neue Kapitel in der Gruppe!

Jeder liest eine Rolle:

Ein Kind liest alles, was Momo sagt.

Ein Kind liest Gigi.

Ein Kind liest Beppo.

Ein Kind ist der Erzähler

und liest den Rest.

Dann wird getauscht.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel genau durch.

Drehe dann den Lesetext um.

Lies Dir die Fragen und Antworten

auf dem Fragebogen

genau durch.

Kreuze die richtigen

Antworten an.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lest das neue Kapitel in der Gruppe!

Verkleidet Euch zuerst als Momo,

als Gigi oder als Schildkröte!

Spielt dann zusammen

die Handlung nach!

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Male ein Bild.

Erzähle in Deinem Bild,

was in dem Kapitel

passiert ist.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen blauen Stift.

Streiche die Namen

aller Personen, die in

dem Kapitel vorkommen,

farbig an.

Diese Wörter nennt

man Namenwörter

oder Nomen.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen grünen Stift.

Streiche farbig an,

wann und wo die

Handlung des Kapitels

spielt.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen roten Stift.

Streiche farbig an, was

die Personen in dem

Kapitel tun.

Diese Wörter nennt

man Tunwörter

oder Verben.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen gelben Stift.

Streiche farbig an, wie

die Personen, Tiere,

Pflanzen und Dinge

in dem Kapitel sind.

Diese Wörter nennt

man Wiewörter

oder Adjektive.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen blauen Stift.

Streiche die Namenwörter

oder Nomen an.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen roten Stift.

Streiche die Tunwörter

oder Verben an.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen gelben Stift.

Streiche die Wiewörter

oder Adjektive an.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Streiche die Nomen blau an.

Streiche die Verben blau an.

Streiche die Adjektive

gelb an.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen orangenen Stift.

Streiche die Teile des

Textes farbig an, die

besonders wichtig sind.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Schreibe eine Zusammenfassung.

In einer Zusammenfassung

sollte das Wichtigste aus

dem Kapitel drinstehen.

Schreibe maximal

5 Sätze.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Suche Dir eine Partnerin oder einen Partner.

Lest Euch das neue Kapitel laut vor.

Erst liest der eine,

dann der andere.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Suche Dir eine Partnerin oder einen Partner.

Einer von Euch ist „Leser“, einer ist „Versteher“.

Der „Leser“ liest deutlich vor.

Der „Versteher“ hört zu.

Dann erzählt der

„Versteher“ die

Geschichte nach.

Und der „Leser“

hört zu.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lest das neue Kapitel in der Gruppe!

Jeder liest eine Rolle:

Ein Kind liest alles, was Momo sagt.

Ein Kind liest Gigi.

Ein Kind liest Beppo.

Ein Kind ist der Erzähler

und liest den Rest.

Dann wird getauscht.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel genau durch.

Drehe dann den Lesetext um.

Lies Dir die Fragen und Antworten

auf dem Fragebogen

genau durch.

Kreuze die richtigen

Antworten an.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lest das neue Kapitel in der Gruppe!

Verkleidet Euch zuerst als Momo,

als Gigi oder als Schildkröte!

Spielt dann zusammen

die Handlung nach!

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Male ein Bild.

Erzähle in Deinem Bild,

was in dem Kapitel

passiert ist.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen blauen Stift.

Streiche die Namen

aller Personen, die in

dem Kapitel vorkommen,

farbig an.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen grünen Stift.

Streiche farbig an,

wann und wo die

Handlung des Kapitels

spielt.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen roten Stift.

Streiche farbig an, was

die Personen in dem

Kapitel tun.

Diese Wörter nennt

man Tunwörter

oder Verben.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen gelben Stift.

Streiche farbig an, wie

die Personen, Tiere,

Pflanzen und Dinge

in dem Kapitel sind.

Diese Wörter nennt

man Wiewörter

oder Adjektive.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen blauen Stift.

Streiche die Namenwörter

oder Nomen an.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen roten Stift.

Streiche die Tunwörter

oder Verben an.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen gelben Stift.

Streiche die Wiewörter

oder Adjektive an.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Streiche die Nomen blau an.

Streiche die Verben blau an.

Streiche die Adjektive

gelb an.


Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Nimm dann einen orangenen Stift.

Streiche die Teile des

Textes farbig an, die

besonders wichtig sind.

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Mit dieser Aufgabe kannst Du

das Lesen und Verstehen längerer Texte üben!

AUFGABE:

Lies das neue Kapitel.

Schreibe eine Zusammenfassung.

In einer Zusammenfassung

sollte das Wichtigste aus

dem Kapitel drinstehen.

Schreibe maximal

5 Sätze.


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

ERSTER TEIL

Das alte Theater

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Wo spielt die Geschichte von Momo?

Die Geschichte spielt in einem freundlichen Land.

Die Geschichte spielt in einem fremden Land.

Die Geschichte spielt in einem reichen Land.

Wie heißt der Straßenkehrer?

Beppo Wegsäuberer.

Beppo Straßenputzer.

Beppo Straßenkehrer.

Wie fegt Beppo die Straßen?

Schritt - Atemzug - Besenstrich.

Schnell wie der Wind.

Nur wenn er Lust hat.

Wo hat sich Momo versteckt?

In einem alten Kino.

In einer alten Fabrik.

In einem alten Theater.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

ZWEITER TEIL

Das ist Momo

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Wie sieht Momo aus?

Momo trägt einen langen Rock und eine Männerjacke.

Momo trägt einen langen Rock und ein T-Shirt.

Momo trägt eine kaputte Jeans und eine Männerjacke.

Wo möchte Momo wohnen?

Im Heim.

Bei Ninos Frau.

Im Theater.

Die Leute der kleinen Stadt helfen ihr, indem sie ...

... Momos Wohnung einrichten.

... Momos Wohnung einreißen.

... Momos Wohnung anmalen.

Momo kann besonders gut...

... reden.

... singen.

... zuhören.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

DRITTER TEIL

Keine Zeit!

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Herr Fusi...

... ist Maurer und streitet gerne.

... ist Fremdenführer und erzählt gerne Geschichten.

... ist Friseur und redet gerne mit seinen Kunden.

Der graue Mann trägt...

... rote Socken.

... einen grünen Hut.

... eine graue Hose.

Was will der graue Mann von Herrn Fusi?

Herr Fusi soll Zeit sparen.

Herr Fusi soll Geld sparen.

Herr Fusi soll ihm die Haare schneiden.

Was soll Herr Fusi tun?

Herr Fusi soll weniger mit Momo reden.

Herr Fusi soll weniger mit seinen Kunden reden.

Herr Fusi soll mit seiner Mutter reden.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

VIERTER TEIL

Man stiehlt Euch Eure Zeit!

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Was passiert mit den Leuten der kleinen Stadt?

Sie verlaufen sich.

Sie verändern sich.

Sie verlieben sich.

Was findet Momo auf den Stufen ihres Theaters?

Einen grauen Hut.

Eine perfekte Puppe.

Einen sprechenden Roboter.

Momo mag das Geschenk nicht? Warum?

Man kann die Puppe nicht lieb haben.

Sie braucht mehr Sachen!

Momo mag keine Puppen.

Was tut der graue Herr, obwohl er es nicht darf?

Er verrät Momo ein Gedicht.

Er verrät Momo das Geheimnis der perfekten Puppe.

Er verrät Momo das Geheimnis der grauen Herren.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

FÜNFTER TEIL

Komm mit!

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Momo macht mit den Kindern eine...

... Demolition.

... Demonstration.

... Dummheit.

Was beobachtet Beppo nachts auf der Müllhalde?

Den Müll.

Eine Versammlung der grauen Herren.

Den Mond.

Warum wird dem Agenten BLW 553 die Zeit entzogen?

Er hat Momo eine perfekte Puppe geschenkt.

Er hat Momo einen Roboter geschenkt.

Er hat Momo das Geheimnis der grauen Herren verraten.

Was steht auf dem Rückenpanzer der Schildkröte?

KOMM MIT

KOMM HERAUS

BLEIB HIER

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


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DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

SECHSTER TEIL

Meister Sekundus Minutius Hora

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Die Schildkröte Kassiopeia bringt Momo zu...

Meister Millimetrus Zentimetrus Metrus.

Meister Secundus Minutius Stundus.

Meister Secundus Minutius Hora.

Warum klauen die grauen Herren die Zeit der Menschen?

Sie arbeiten bei der Zeit-Spar-Kasse.

Sie können nur durch die gestohlene Lebenszeit existieren.

Sie lösen sich sonst in Nichts auf.

Was tut Meister Hora?

Meister Hora schickt den Menschen Schildkröten.

Meister Hora schickt den Menschen Stundenblumen.

Meister Hora schickt den Menschen ihre Zeit.

Meister Hora zeigt Momo...

... eine Butterblume.

... eine Stundenblüte.

... eine Stundenblume.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

SIEBTER TEIL

Alles anders!

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

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3

4

Alles ist anders! Was macht Beppo?

Beppo kehrt die Straßen.

Beppo sitzt im Gefängnis.

Beppo spart Zeit.

Alles ist anders! Was macht Gigi?

Gigi erzählt Geschichten im Fernsehen.

Gigi erzählt Geschichten im Radio.

Gigi erzählt Geschichten im alten Theater.

Alles ist anders! Was macht Nino?

Nino streitet mit dem Maurer Nicola.

Nino arbeitet in einem Schnell-Restaurant.

Nino arbeitet in einem Nudel-Restaurant.

Alles ist anders! Was machen die Kinder?

Die Kinder gehen in den Kinder-Garten.

Die Kinder gehen ins Kinder-Dorf.

Die Kinder gehen ins Kinder-Depot.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

ACHTER TEIL

Nur eine Stunde!

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Die grauen Herren möchten, ...

... dass Momo mehr Zeit spart.

... dass Momo verrät, wo Meister Hora wohnt.

... dass Momo verrät, wo Beppo wohnt..

Die grauen Herren stehen vor der Niemals-Gasse.

Sie wollen Meister Hora erpressen.

Sie wollen die Schildkröte Kassiopeia.

Mit ihrem Rauch vergiften sie die Zeit.

Wo machen die grauen Herren mit den Stundenblumen?

Sie frieren sie ein.

Sie trocknen sie.

Sie lagern sie unter der Erde in riesigen Speichern.

Was soll Momo tun, um die Zeit der Menschen zu befreien?

Momo soll die Speicher suchen.

Momo soll die Speicher schließen.

Momo soll die Speicher öffnen.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


NAME:

DATUM:

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

NEUNTER TEIL

Es regnet Zeit

AUFGABE:

Kreuze die richtigen Antworten an!

es sind

mehrere

antworten

möglich!

1

2

3

4

Wie findet Momo die Vorratsspeicher?

Momo rennt den grauen Herren hinterher.

Meister Hora sagt Momo den Weg.

Nicola zeigt Momo den Weg.

Warum müssen sich einige der grauen Herren auflösen?

Die Vorratsspeicher sind leer.

Die Zeit steht still. Sie können keine neue Zeit klauen.

Sie müssen Zeit sparen.

Jetzt sind nur noch sechs graue Herren übrig.

Momo öffnet die Tür der Vorratsspeichers.

Momo nimmt den Herren die Zigarren weg.

Momo schließt die Tür der Vorratsspeichers.

Alle grauen Herren haben sich aufgelöst.

Die Zeit fliegt zu den Menschen zurück.

Momo fliegt in ihr Theater zurück.

Momo feiert mit ihren Freunden ein Fest.

Unterschrift lehrer*in

Unterschrift erziehungsberechtigte


lerngruppe:

schuljahr:

/

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Lese-Verständnis „Momo“

Bewertungsbogen

Das alte Theater

Das ist Momo

Keine Zeit!

CHECK! LERNMATERIALIEN 02.040

Man stiehlt Euch Eure Zeit!

Komm mit!

Meister Secundus Minutius H.

Alles anders!

Nur eine Stunde!

Es regnet Zeit

Gesamtpunkte


NAME:

DATUM:

LESen

Ich Ich kann in längere meiner Texte Umgebung genau lesen.

viele Und Mal-Aufgaben verstehen. sehen.

Kreuze an:

ich kANn das!

ich muss noch üben!

Das füllt Deine Lehrerin/Dein Lehrer aus:

Du kANnst das!

Du musst noch üben:


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Zeit Michael

Ende

Jim

Knopf

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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DIE KARTEI DES WISSENS

Momo

LESEN

Momo

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

„Momo“ ist ein Kinderbuch.

Der vollständige Titel lautet „Momo. Die seltsame Geschichte von den

Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit

zurückbrachte“. Es wurde von dem deutschen Schriftsteller Michael Ende

geschrieben und erschien im Jahr 1973.

„Momo“ ist eines der erfolgreichsten deutschen Kinderbücher.

Michael Ende gewann damit den Deutschen Jugendbuchpreis.

Das Buch erzählt die Geschichte des kleinen Mädchens Momo.

Momo beobachtet, wie die unheimlichen „Grauen Herren“ ihren Freunden

die Zeit stehlen. Doch Momo lässt ihre Freunde nicht allein!


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Momo Die unendliche

Geschichte

Jim

Knopf

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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DIE KARTEI DES WISSENS

Michael Ende

LESEN

Michael Ende

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Michael Ende war ein deutscher Schriftsteller.

Er gehört zu den erfolgreichsten deutschen Kinder- und

Jugendbuchautoren. Michael Ende lebte von ca. 1929 bis 1995.

Michael Ende hat die Bücher „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“,

„Momo“ und „Die unendliche Geschichte“ geschrieben.

Michael Endes Vater war ein Maler. Als Jugendlicher erlebte Michael

Ende den Zweiten Weltkrieg. Danach wollte er Geschichten fürs Theater

schreiben. Er hatte damit wenig Erfolg. Erst mit seinen Kinder- und

Jugendbüchern wurde Michael Ende weltweit berühmt.


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Michael

Ende

Momo Jim

Knopf

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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DIE KARTEI DES WISSENS

Die unendliche Geschichte

LESEN

Die unendliche Geschichte

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

„Die unendliche Geschichte“ ist ein Kinder- und Jugendbuch.

Es wurde von dem deutschen Schriftsteller Michael Ende geschrieben

und erschien im Jahr 1979.

„Die unendliche Geschichte“ ist ein Klassiker der deutschen Kinder- und

Jugendbuchliteratur. Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.

Das Buch erzählt die Geschichte des Jungen Bastian.

Bastian liest sehr gerne. Als er das Buch „Die unendliche Geschichte“

liest, wird Bastian in die Geschichte des Buches hineingezogen.

Er reist zusammen mit seinem Freund Atréju und Fuchur, dem Glücksdrachen,

durch das Land „Phantásien“ und erlebt aufregende Abenteuer.


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Michael

Ende

Momo Die unendliche

Geschichte

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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DIE KARTEI DES WISSENS

Jim Knopf

LESEN

Jim Knopf

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

„Jim Knopf“ ist ein Kinderbuch.

Der ganze Titel lautet „ Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“.

Es wurde von dem deutschen Schriftsteller Michael geschrieben

und erschien im Jahr 1960.

„Jim Knopf“ ist eines der erfolgreichsten deutschen Kinderbücher.

Michael Ende gewann dafür den Deutschen Jugendbuchpreis.

Das Buch erzählt die Geschichte des kleinen Jungen Jim.

Jim kommt als Baby in einem Postpaket auf die Insel Lummerland.

Als Jim grösser geworden ist, reist er mit seinem Freund Lukas, dem

Lokomotivfüher, und Emma, der Lokomotive, nach China.


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Stunden Minuten Sekunden

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

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DIE KARTEI DES WISSENS

Zeit

MESSEN

Zeit

1

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4

5

6

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8

9

10

Jeder Mensch hat Zeit.

Zeit kann man nicht sehen oder anfassen.

Aber man kann beobachten, wie sie vergeht:

Wenn es Nacht wird, ist der Tag vergangen.

Wenn wir Geburtstag haben, ist ein Jahr vergangen.

Die Zeit, die bereits vergangen ist, nennt man Vergangenheit

Die Zeit, die man gerade eben verbringt, nennt man Gegenwart.

Und die Zeit, die man später erst haben wird, nennt man Zukunft.

Um die Zeit einteilen und messen zu können, haben die Menschen den

Tag in Stunden, Minuten und Sekunden unterteilt.


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Minuten Sekunden Zeit

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Hier ist Platz für ein Bild:

DIE KARTEI DES WISSENS

Stunden

MESSEN

Stunden

1

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5

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8

9

Um die Zeit einteilen und messen zu können, haben die Menschen den

Tag und die Nacht in Stunden, Minuten und Sekunden unterteilt.

Ein Tag hat 12 Stunden. Eine Nacht hat auch 12 Stunden.

Zusammen sind das 24 Stunden:

In dieser Zeit dreht sich die Erde einmal um sich selbst.

Eine Stunde kann lange dauern oder sehr schnell vergehen:

Wenn Du im Restaurant eine Stunde auf Dein Essen warten musst,

dann dauert das sehr lange.

Wenn Du ein spannendes Buch liest, vergeht eine Stunde sehr schnell.


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Stunden Sekunden Zeit

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Hier ist Platz für ein Bild:

DIE KARTEI DES WISSENS

Minuten

MESSEN

Minuten

1

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9

Um die Zeit einteilen und messen zu können, haben die Menschen den

Tag und die Nacht in Stunden, Minuten und Sekunden unterteilt.

Eine Stunde ist in 60 Minuten unterteilt.

Ein Tag und eine Nacht dauern zusammen 1 440 Minuten!

Eine Minute kann lange dauern oder sehr schnell vergehen:

Wenn Du unter Wasser die Luft anhalten musst,

dann dauert eine Minute sehr lange.

Wenn Du mit Deinen Freundinnen und Freunden spielst,

vergeht eine Minute sehr schnell.


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Stunden Minuten Zeit

CHECK! LERNMATERIALIEN 11.053

Hier ist Platz für ein Bild:

DIE KARTEI DES WISSENS

Sekunden

MESSEN

Sekunden

1

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5

6

7

8

Um die Zeit einteilen und messen zu können, haben die Menschen den

Tag und die Nacht in Stunden, Minuten und Sekunden unterteilt.

Eine Minute ist in 60 Sekunden unterteilt.

Eine Stunde dauert also 3 600 Sekunden!

Eine Sekunde vergeht sehr schnell:

Einmal einatmen dauert etwa eine Sekunde.

Einmal niesen dauert auch etwa eine Sekunde.

Oder eine Sternschnuppe: Sie ist etwa eine Sekunde sichtbar.


AUFGABE:

Baue einen Karteikasten für Deine Kartei des Wissens!

So geht‘s:

1.schneide den

Kartei-kasten entlang

der gestrichelten linie

sorgfältig aus.

2. falte entlang der

Punkte nach innen.

3. klebe die Seitenteile

zusammen.

Fertig!


CHECK! LERNMATERIALIEN 11.000

DIE KARTEI DES WISSENS

Lesen


CHECK! LERNMATERIALIEN 13.000

DIE KARTEI DES WISSENS

Messen


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CHECK! LERNMATERIALIEN 11.000

Hier ist Platz für ein Bild:

DIE KARTEI DES WISSENS

LESEN


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CHECK! LERNMATERIALIEN 13.000

Hier ist Platz für ein Bild:

DIE KARTEI DES WISSENS

MESSEN


Zu diesem Heft passen auch:

„Es ist 7 Uhr morgens.“

Ich kann die vollen Stunden lesen.

Die volle Stunde

CHECK! LERNMATERIALIEN

Kompetenz 13.028

„Es ist 20 Uhr.“

Ich kann die 24 Stunden lesen.“

Die 24 Stunden

CHECK! LERNMATERIALIEN

Kompetenz 13.029

„Es ist halb 9.“

Ich kann die halben Stunden lesen.“

Die halbe Stunde

CHECK! LERNMATERIALIEN

Kompetenz 13.031

„Es ist Viertel vor 8.“

Ich kann die Viertelstunden lesen.“

Die Viertelstunde

CHECK! LERNMATERIALIEN

Kompetenz 13.032


CHECK! LERNMATERIALIEN

Ich kann längere Texte genau lesen.

Und verstehen.

Diese Lernmaterialien sind abgestimmt auf

CHECK! SPRECHEN, LESEN, SCHREIBEN

Kapitel LESEN

Kompetenz 11.053

erarbeitet von:

Illustrationen:

Konzept:

CHECK! LERNMATERIALIEN sind konzipiert

als Ergänzung zu den ebenfalls im Raup&Ritter Verlag

erschienenen CHECK! Schülerheften

und der Online-Plattform

Philippe Zwick Eby

Betie Pankoke, Bremen

Valerie Wildenmann & Philippe Zwick Eby

CHECK! ICH UND DIE WELT UM MICH HERUM

CHECK! LERNEN, GESTALTEN UND SICH BEWEGEN

CHECK! SPRECHEN, LESEN, SCHREIBEN

CHECK! MESSEN, ZÄHLEN, RECHNEN

CHECK! LEHRERZIMMER

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Das Werk und seine Teile sind urheberrechtlich geschützt.

Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen

bedarf der vorherigen schriftlichen Einwilligung des Verlages.

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