Motocross Enduro Ausgabe 11/2016

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Die Outdoorsaison neigt sich mehr und mehr dem Ende entgegen, das zeigt sich an den zahlreichen bereits vergebenen Meistertiteln. Sowohl die Motocross- als auch die Enduroweltmeisterschaft haben ihre Top-Athleten gefunden. An dieser Stelle möchten wir unserer Kolumnistin Maria Franke (Foto) ganz herzlich zu ihrem Vizeweltmeistertitel in der Enduro- Damen-Weltmeisterschaft gratulieren! Maria bestritt dieses Jahr ihre erste WM-Saison überhaupt und konnte diese sensationell auf dem 2. Gesamtrang beenden – Glückwunsch...

NOVEMBER

2016


KTM SIXDAYS 2017

100 % NEU!

www.kiska.com

Foto: R. Schedl

FACTORY

LEVEL ENDURO

EXCEED YOUR LIMITS

KTM SIXDAYS 250 EXC | 300 EXC | 250 EXC-F | 350 EXC-F | 450 EXC-F | 500 EXC-F

Die KTM SIXDAYS-Modelle 2017 wurden von Grund auf neu entwickelt.

Factory-Level-Komponenten treiben diese Rennmaschinen in ungeahnte Höhen

und sorgen für professionelle Performance auf einem völlig neuen Niveau.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der

Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell

abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

KTM Group Partner


EDITORIAL

Ein Monat voller Highlights...

Die Outdoorsaison neigt sich mehr und mehr dem

Ende entgegen, das zeigt sich an den zahlreichen

bereits vergebenen Meistertiteln. Sowohl die Motocross-

als auch die Enduroweltmeisterschaft haben

ihre Top-Athleten gefunden. An dieser Stelle möchten

wir unserer Kolumnistin Maria Franke (Foto)

ganz herzlich zu ihrem Vizeweltmeistertitel in der

Enduro- Damen-Weltmeisterschaft gratulieren! Maria

bestritt dieses Jahr ihre erste WM-Saison überhaupt

und konnte diese sensationell auf dem 2. Gesamtrang

beenden – Glückwunsch!

Den wohl begehrtesten Titel der Motocrossszene

hat sich in diesem Jahr erneut Frankreich gesichert

– die Chamberlain Trophy. Beim Motocross of Nations

(MXoN) im italienischen Maggiora konnte sich

das Team um Romain Febvre, Gautier Paulin und Benoit

Paturel zum dritten Mal in Folge gegen die Weltelite

durchsetzen. Die seit 1947 ausgetragene Meisterschaft

ist das Jahreshighlight im Kalender jedes

Motocrossfans. Kaum ein anderer Event vereint so

viele Stars wie das MXoN, 38 teilnehmende Nationen

waren es in diesem Jahr. Davon konnten sich

20 Nationalmannschaften für das Finale am Sonntag

qualifizieren, um den Sieger in drei enorm spannenden

Wertungsläufen auszufahren. Am Ende des

Tages sollte ein Punkt darüber entscheiden, wer

ganz oben auf dem Treppchen stehen und sich in die

Geschichtsbücher als Weltmeisterteam einschreiben

durfte.

Wenn wir schon von Highlights sprechen, dann

möchten wir an dieser Stelle ein großes Dankeschön

aussprechen, und zwar an Husqvarna. Warum?

Nun, Cheftester Marko Barthel ist der Einladung

seitens Husqvarna gefolgt und durfte im

warmen Italien zahlreiche Werksmotorräder unter

die Lupe nehmen. So ein Test ist natürlich auch für

uns etwas Besonderes und nicht alltäglich. Die Vorfreude

war groß und um es vorwegzunehmen – wir

wurden nicht enttäuscht. Marko durfte sowohl die

Extremenduro-Bikes von Graham Jarvis und Mario

Roman testen als auch die in der Enduroweltmeisterschaft

eingesetzten Bikes von Mathias Bellino,

Daniel McCanney und Pascal Rauchenecker. Damit

diese Werksrenner auch standesgemäß bewegt

werden konnten, hatten die Jungs von Husky zwei

typisch italienische Sonderprüfungen präpariert.

Neben einem Wiesenhang, der als Crosstest deklariert

wurde, gab es einen anspruchsvollen Spezialtest

in einem teilweise trockenen Flussbett mit einigen

Extremenduro-Passagen. Dieses Areal war unter

anderem genau der richtige Spielplatz für die Arbeitsgeräte

von Graham Jarvis und Mario Roman,

die wir euch in dieser Ausgabe genauer vorstellen

möchten. Neben vielen Eindrücken rund um diese

Bikes konnte Marko auch mit Andreas Hoelzl, dem

Teammanager des Husqvarna Factory Racing

Teams, sprechen und ihm ein paar interessante Antworten

entlocken.

Doch nicht nur die Werksmotorräder sind ein Thema

in dieser Ausgabe. Ein eher verstecktes Highlight

verbirgt sich hinter dem Namen Asiawing. Zugegeben,

die Marke Asiawing ist hierzulande eher unbekannt

und auch wir wussten im ersten Moment recht

wenig mit diesem Begriff anzufangen. Das änderte

sich schlagartig, als eine 450er Enduro dieser Marke

auf unserem Hof stand und getestet werden wollte.

Der sportliche Look des in China gefertigten Motorrades

steht den modernen Sportenduros in

nichts nach. Und auch der Blick auf die verbaute

Technik stimmte uns sofort guter Dinge – doch wie

steht es um die Fahreigenschaften? Wer heute eine

Enduro unterhalb der 6000-Euro-Schallmauer

sucht, der sucht oft vergeblich. Dass preiswert nicht

gleich Verlust jeglicher Qualität sein muss, zeigt

Asiawing. Damit stieg die Neugier auf die Fahreigenschaften

immer weiter an und auch hier wurden

wir nicht enttäuscht!

Das Thema Fahreigenschaften greifen wir direkt auf

und nutzen es für die Überleitung zu einem weiteren

Highlight der vergangenen Wochen. Denn auch

WP Performance Systems hat uns eine Einladung

geschickt, die uns erneut ins wunderschöne Italien

brachte! Diesmal nicht um Werksmotorräder durch

die malerische Landschaft der Toskana zu prügeln,

sondern um die neusten Aftermarket-Produkte in

verschiedensten Serienmotorrädern zu testen. Die

Premiere der WP-Performance-Systems-Produkt-

Präsentation war eine hervorragende Gelegenheit,

um zahlreiche Neuentwicklungen unter realistischen

Bedingungen zu testen.

All diese Eindrücke wollen wir euch natürlich nicht

vorenthalten – das Redaktionsteam wünscht viel

Spaß beim Lesen.

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November '16


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November '16

SEITE 16

Husqvarna

Factory Bikes


INHALT

November 2016

TEST

16 Husqvarna Enduro Factory Bikes

22 Asiawing LX 450 Enduro

28 WP Performance Systems

INTERVIEW

34 Alexander Hornoff (Motul)

68 Harald Sturm

TOURBERICHT

36 Daniel Hänel

MOTOCROSS

40 WM: MXoN Maggiora/I

44 WM: Glen Helen/USA

46 ADAC MX Masters Holzgerlingen

50 Verbände

60 Rockstar Kiedrowski Racing Team

CROSS COUNTRY

54 Schefflenz

56 Bühlertann

ENDURO

62 WM: Cahors/F

64 DM: Tucheim

66 DM: Streitberg

71 Kolumne Maria Franke

RUBRIKEN

3 Editorial

8 Facts

12 Produkte

42 Poster: MXoN Maggiora/I

72 Bike and Parts

76 Notizen + Termine

78 Events

80 Standings

82 Vorschau Dezember 2016/ Impressum

Die digitale Ausgabe eurer MOTOCROSS ENDURO

könnt ihr als Abonnent uneingeschränkt nutzen,

wenn ihr eure Abonummer und das dazugehörige

Passwort vom Adressaufkleber nutzt

(www.mce-online.de)

Im MOTOCROSS-ENDURO-Webkiosk könnt ihr

ausgewählte Tests online nachlesen

(www.webkiosk.mce-online.de)


FACTS

Marvin Musquin, Jeffrey Herlings, Ryan Dungey und Roger de Coster (v.l.)

KTM-Dream-Team gewinnt

auf Schalke

Beim dieses Jahr erstmals ausgetragenen Monster Energy Riders’ Cup Gelsenkirchen

setzte sich in der Gesamtwertung das KTM-Team mit Ryan Dungey, Jeffrey

Herlings und Marvin Musquin vor der starken Konkurrenz durch. Die Laufsiege

sicherten sich Tim Gajser, Romain Febvre und Herlings. • Foto: KTM/Ray Archer

Einen ausführlichen Bericht lest ihr in Motocross Enduro 12/16.

Monster Energy Riders’ Cup Gelsenkirchen - 8.10.2016 - Gesamtergebnisse - Einzel: 1. Ryan Dungey, USA,

KTM; 2. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 3. Marvyn Musquin, F, KTM; 4. Romain Febvre, F, Yamaha; 5. Jordi Tixier,

F, Kawasaki; 6. Gautier Paulin, F, Honda; 7. Tim Gajser, SLO, Honda; 8. Tommy Searle, GB, Kawasaki;

9. Christophe Charlier, F, Husqvarna; 10. Jake Weimer, USA, Suzuki. Ferner: 19. Dennis Ullrich, D, KTM.

Teams: 1. KTM; 2. Honda; 3. Kawasaki; 4. Husqvarna; 5. Yamaha; 6. Suzuki.

Max Nagl wieder auf

dem Weg der Besserung

Als Dritter beendete Max Nagl die Motocross-Weltmeisterschaft

2016 und er wollte auch beim MXoN im italienischen

Maggiora für das Team Germany auftrumpfen.

Doch bereits im Qualifikationsrennen endete für den

Bayer das Rennwochenende. Nach einem Unfall musste

er aufgeben und wurde in Deutschland weiter ärztlich

behandelt. Ein Start beim SMX Supermotocross „Auf

Schalke“ ist leider nicht möglich. Die Saison 2016 verlief

für Max Nagl fast ohne Probleme. Der Deutsche etablierte

sich an der Spitze des MXGP und beendete die

Saison als hervorragender Dritter. Als großes Highlight

wartete am letzten September-Wochenende das Motocross

of Nations. Gemeinsam mit dem Team Germany

startete Max im italienischen Maggiora und war vor den

Rennen durchaus zuversichtlich: „Ich freue mich sehr

auf den Start. Die Strecke wurde neu präpariert und es

wird somit für alle eine kleine Premiere.“ Dass der Husqvarna-Pilot sich wohlfühlte,

zeigte sich bereits im freien Training, Max schloss das Klassement als

Zweiter ab. Doch im Qualifikationsrennen erwischte es den Oberbayer. Direkt

nach dem Start wurde er in einen Unfall verwickelt und musste das Wochenende

beenden. Eine erste Entwarnung gab es nach einem ersten ärztlichen Check in

Italien. Max trat aber sofort die Rückreise nach Deutschland an und wurde in

Würzburg weiter ärztlich behandelt. Am Dienstag konnte er das Krankenhaus

wieder verlassen. „Glücklicherweise haben die Untersuchungen keine weiteren

Verletzungen aufgezeigt. Das stimmt mich sehr zuversichtlich. Jetzt muss ich

mich weiter regenerieren, um topfit in die Vorbereitungen für 2017 zu starten“,

erklärte Max. Dadurch muss der Oberbayer leider auch auf seinen Start bei der

Premiere des SMX Supermotocross Riders’ and Manufacturers’ Cup in Gelsenkirchen

verzichten. „Das ist sehr traurig. Ich wäre gerne vor heimischem Publikum

bei diesem besonderen Event gestartet. Es wäre etwas ganz Besonderes

geworden, vor allem weil die Premiere in Deutschland und dann noch in solch einem

bekannten Fußballstadion stattfindet. Besonders für die Fans tut es mir

leid“, sagte der Fahrer aus dem Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing Team

enttäuscht. In den kommenden Wochen geht es für den 29-Jährigen nun darum,

sich zu erholen und den Fokus auf 2017 zu legen: „Ich möchte im neuen Jahr wieder

voll attackieren und dafür muss ich in einer guten Verfassung sein. Abschließend

möchte ich meinem Team sowie meinen Fans, Partnern, Sponsoren, meiner

Familie und vor allem meiner Freundin Sabrina für die einzigartige

Unterstützung im Saisonverlauf danken.“ • Text: Björn Niemann; Foto: Husqvarna

Mega-Deal:

Ken Roczen wechselt zu Honda

Alle Spekulationen um das Thüringer Ausnahmetalent dürfen beendet werden,

es ist Gewissheit. Ken Roczen wechselte nach einer äußerst erfolgreichen Outdoor-Saison

von Suzuki zu Honda. Dieser Mega-Deal wurde Ende September

von Honda offiziell bestätigt, als Beweis lieferten die Japaner auch die ersten

bewegten Bilder. Zu sehen ist Roczen auf seinem neuen Arbeitsgerät! Honda sicherte

sich den AMA Pro Motocross Champion für die kommenden drei Jahre (!).

An seiner Seite wird Cole Seely ebenfalls auf einer 2017er CRF 450 R in die bevorstehende

AMA Supercross- und Motocross-Saison starten. „Ich bin wirklich aufgeregt,

nun ein Teil des HRC Honda Teams zu sein”, sagte Roczen. „Ich versuche

immer, mich zu verbessern, das gilt

auch für mein Umfeld, mein Team und

das Material. Einige Dinge sind neu

für mich, aber die Atmosphäre im

Team und das Bike sind großartig.

Kein Fahrer weiß zu 100 Prozent, was

ihn bei einem Teamwechsel erwartet,

einen so smoothen Wechsel zu haben,

ist deshalb etwas Schönes. Große

Veränderungen, wie diese eine ist,

sind eine gute Möglichkeit, ein Statement

zu setzen”, sagte Roczen kurz

und bündig zu seinem Wechsel. Die

kommende Supercrosssaison dürfte

so äußerst spannend werden.

• Text: Marco Burkert

• Foto: Garth Milan/Red Bull Content Pool

Trey Canard

zu KTM

Ryan Dungey und Marvin Musquin bekommen

Verstärkung durch Trey Canard.

Der Rotschopf musste seinen

Platz bei der HRC-Truppe für Ken

Roczen freimachen und nimmt für

2017 auf einer KTM Platz. Der 26-Jährige

hatte in den letzten Jahren immer

wieder mit zahlreichen Verletzungen

zu kämpfen und konnte sein volles Talent

bisher noch nicht unter Beweis

stellen, das soll sich nun ändern. Die

Bestätigung dieses Deals kommt

nach Monaten voller Spekulationen

um den ehemaligen 250er Nationals

und 250er Supercross Champion.

• Text: Marco Burkert; Foto: Simon Cudby

Sales Day am 22.10. bei Kiedrowski

Am 22. Oktober könnt ihr bei der Firma Kiedrowski Racing Motorcycletrading in

Hetendorf in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr wieder super Schnäppchen machen,

denn ihr spart bei allen Zubehörund

Bekleidungsartikeln die 19%

Mehrwertsteuer (ausgenommen

hiervon ist bereits reduzierte Ware

– viele Artikel bis 30 % oder

Fox-Hosen teilweise sogar 50 %

reduziert!). Weiter warten viele

neue Fox-Artikel (Freizeitbekleidung/Jacken/MX-Bekleidung

...)

auf euch! Die 2017er Kollektion ist

da – die alten Sachen müssen

raus – holt euch die Schnäppchen!

Fox „3 für 2 Deal“ – zwei Fox-

Artikel kaufen und den dritten gibt

es kostenlos! Wer die neuen

2017er Bikes noch nicht aus der

Nähe gesehen hat – fast alle neuen

Modelle sind bereits am Lager!

Außerdem wartet ein gutes Angebot

an werkstattgeprüften Gebrauchtfahrzeugen

auf euch!

www.kiedrowski-racing.de

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MXoN 2017: England statt USA

Am Rande der Motocross-Mannschaftsweltmeisterschaft in Maggiora (Italien)

gab es Gespräche zwischen Promoter Youthstream und dem Streckenbetreiber

des Glenn Helen Racetrack, wo 2017 eigentlich die nächsten MXoN stattfinden

sollten. Dabei stellte sich heraus, dass seitens des amerikanischen Veranstalters

keine Möglichkeit besteht, die Meisterschaft im kommenden Jahr in Glen

Helen auszutragen. Hintergrund sollen stark rückläufige Zuschauerzahlen der

letzten Jahre sein. Daher könne man die finanziellen Mittel für ein derart hochklassiges

Event nicht bereitstellen. Dieser Paukenschlag sorgte allerdings nur

für kurzzeitige Aufregung, denn mit Matterley Basin (England) war ruck, zuck ein

neuer Austragungsort gefunden. Dies dürfte besonders europäische Fans freuen,

diese können nun auf eine aufwändige Anreise verzichten. Matterley Basin

ist im Gegensatz zu Glen Helen schließlich ein Katzensprung.

• Text: Marco Burkert; Foto: Youthstream

Hohes Leistungsniveau beim ADAC

MX Bundesendlauf in Grevenbroich

Gute Stimmung, viele Zuschauer, ausgezeichnete Wetterbedingungen: Der

ADAC MX Bundesendlauf, der am 1. und 2. Oktober auf der 1850 Meter langen

Sandbodenstrecke des MSC Grevenbroich e.V. in Nordrhein-Westfalen ausgetragen

wurde, wurde für rund 200 Jungs und Mädchen aus allen 18 ADAC-Regionalclubs

zwischen 6 und 18 Jahren zum Highlight-Event des Jahres. Denn nur an

diesem besagten Rennwochenende bot sich den meisten erstmals die Möglichkeit,

sich auf bundesweiter Ebene mit anderen Motocross-Piloten ihres Alters zu

messen. Nachdem sich die Kinder und Jugendlichen am Samstag im freien Training

und in der Qualifikation mit der anspruchsvollen Bodenbeschaffenheit vertraut

machen konnten, ging es am Rennsonntag um den Gewinn attraktiver

Sachpreise von KTM, Husqvarna, Leatt, Nolan, Ortema, Motul, Red Bull und

Goldfren. Zusätzlich bekamen die besten Piloten die Chance auf eine Einladung

von den jeweiligen MX-Teams Suzuki MXGP, Husqvarna IceOne, KTM sowie Kemea

Yamaha zu einem MXGP in der kommenden Saison.

In der 50-ccm-Klasse machte Julian Kayser (MC Prisannewitz/ADAC Hansa e.V.)

von sich reden. Der Nachwuchssportler setzte sich am schnellsten durch und gewann

das Rennen vor seinen beiden Konkurrenten Karl Udo von Glowacki (MC

Dreetz/ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Leif Silas Tabel (MC Malente/ADAC

Schleswig-Holstein e.V.). Der Lauf in Klasse 2 fand auf 65-ccm-Bikes statt und

ließ am Ende vor allem das Herz von Kenny Warmuth (MSC Thurm/ADAC Sachsen

e.V.) höherschlagen, der vor Nick-Danilo Barnetz (MSC Eberswalde/ADAC Berlin-Brandenburg

e.V.) und David Jost (AMC Kempten/Südbayern e.V.) ins Ziel

kam. In Klasse 3 freute sich David Zurloh (MC Norden/ADAC Weser-Ems e.V.)

über seinen Sieg, der sich mit seiner 85-ccm-Maschine vor Lasse Lorenz (MSC

Templin/ADAC Berlin-Brandenburg e.V.) und Paul Robin Wessel (MC Malente/

ADAC Schleswig-Holstein e.V.) positionierte. Damit sicherte er sich nicht nur einen

Pokal für seine Leistung, sondern auch einen Startplatz im ADAC MX Junior

Cup in der kommenden Saison. In Klasse 4 überzeugte Jan Horst (MSC Drabenderhöhe-Bielstein

e.V./ADAC Nordrhein e.V.) als Erster auf seinem 125-ccm-Motorrad.

Der Jugendliche platzierte sich somit vor Daniel Wewers (MC Norden/

ADAC Weser-Ems e.V.) und David Cherkasov (ZC Hoxberg/ADAC Saarland e.V.).

Genau wie in Klasse 3 ergatterte auch der Gewinner in Klasse 4 einen Startplatz

in der ADAC-MX-Masters-Rennserie. Der 125-ccm-Sieger kann sich 2017 im ADAC

MX Youngster Cup beweisen. Den Pokal für die beste Mannschaftswertung

heimste der ADAC Berlin-Brandenburg e.V. ein, der in jeder Klasse die erfolgreichsten

Fahrer an den Start schickte. Der ADAC MX Bundesendlauf wird seit

2009 von verschiedenen ADAC-Clubs ausgerichtet und dient der Förderung der

Nachwuchsarbeit im Motocrosssport. Jeder der 18 ADAC-Regionalclubs schickt

hierfür seine besten MX-Talente zu dem Event, um ihnen die Option zu bieten, in

ihrer Motocrosskarriere den nächsten Schritt zu wagen.

• Text: ADAC/Nina Schröder; Foto: ADAC

Kenny Warmuth holt sich den Holeshot und den Sieg in Klasse 2

Jeremy Seewer bis 2019

bei Suzuki unter Vertrag

Das Schweizer Motocrosstalent Jeremy Seewer hat in der vergangenen Saison

eine enorm starke Leistung geliefert und wurde dafür mit einem weiteren Werksvertrag

belohnt. 2016 konnte er zehn Podiumsplatzierungen einfahren und bewies

damit seine Konstanz. Teammanager Stefan Everts hat den Vertrag mit Seewer

bis zum Jahr 2019 verlängert. Dabei wird der 22-Jährige in der kommenden

Saison nochmals in der MX2-WM an den Start gehen, danach muss er wegen des

Alterslimits in die MXGP-Klasse aufsteigen. Das sichert ihm der Vertrag ebenfalls

zu, somit werden wir den Schweizer ab 2018 in der „großen“ Klasse bewundern

können. • Text: Marco Burkert; Foto: Suzuki

GEWINNSPIEL Supercross München

Auch dieses Jahr verlost MOTOCROSS ENDURO

wieder Tickets für das beliebte Supercross in München

Beantwortet nachstehende Frage und gewinnt 10 x 2 Tickets der Kategorie 1

für Freitag, 18.11.2016.

Wo findet das ADAC Supercross München statt?

a) Allianz Arena

b) Olympiahalle

Lösungen bitte unter Angabe der vollständigen Adresse an:

Ziegler Verlags GmbH, Redaktion Motocross Enduro,

Stichwort: SX München, Birkenweiherstraße 14, 63505 Langenselbold

oder per Mail an redaktion@ziegler-verlag.de

Einsendeschluss ist der 10. November 2016

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November '16


FACTS

Red Bull 111 Megawatt:

Walker mit starkem Comeback

Der britische Extrem-Enduro-Spezialist Jonny Walker zeigte sich nach seiner langen

Verletzungspause bei der dritten Auflage des Red Bull 111 Megawatt in Bestform.

Der etwas ungewöhnliche Event in einer Kohlemine in Kleszczów (Polen)

ist bei Fahrern wie auch Zuschauern wegen seines außergewöhnlichen Flairs beliebt.

Wie üblich umfasst der Rennmodus ein Qualifying und ein Hauptrennen.

In der Quali geht es darum, zu den 500 schnellsten Ridern zu gehören, um sich

für das Hauptrennen am Sonntag zu qualifizieren. Dieses ist vielleicht weniger

technisch als andere Events dieser Kategorie, aber wegen das sandigen Bodens

dennoch enorm anstrengend, wie Initiator Taddy Blazusiak die Schinderei

schmeichelnd umschreibt. Und genau so kam es, denn in der Nacht zum Sonntag

ließ einsetzender Regen den Boden tief und schwer werden. Nachdem der

Massenstart absolviert war, lag zunächst Taddy Blazusiak selbst an der Spitze

des Fahrerfeldes. Der Pole verlor durch einige Fahrfehler den Rhythmus und das

nutzten seine Konkurrenten eiskalt aus. Es bildete sich eine Spitzengruppe aus

Wade Young, Graham Jarvis, Mario Roman und Jonny Walker. Letzterem gelang

es schließlich, sich von seinem direkten Verfolger Mario Roman etwas abzusetzen.

Wenn auch knapp, schaffte es der Brite, das Ziel nach drei Runden auf dem

knackigen Kurs als Erster zu erreichen. Roman wurde Zweiter, Wade Young verbuchte

mit einem 3. Platz ebenfalls einen tollen Erfolg. Die Topfünf komplettierten

Graham Jarvis und Taddy Blazusiak.

• Text: Marco Burkert; Foto: KTM/Future7Media

AMA EnduroCross Phoenix:

Haaker gewinnt Premiere

Für Colton Haaker war es bereits der dritte Sieg beim vierten Lauf dieser Saison

zur AMA EnduroCross-Meisterschaft. Wie allen Top-Favoriten gelang es auch

Haaker über den Vorlauf direkt ins Main-Event des Abends einzuziehen. Dieses

Finale über 15 Runden begann mit einem Holeshot von Taylor Robert. Dem US-

Boy gelang es zwar die Führung zu übernehmen, allerdings nicht seinen

schärfsten Verfolger Colton Haaker im weiteren Rennverlauf abzuschütteln.

Husky-Werksfahrer Haaker studierte fünf Runden lang die Linien seines Landsmanns

und ging schließlich in einer schwierigen Felssektion vorbei. Einmal in

Führung, gab es für Haaker kein Halten mehr, er gewann diesen Lauf und war damit

Gesamtsieger in Phoenix. Pech hatte Cody Webb, der KTM-Star konnte ebenso

wie Haaker an Taylor Robert vorbeiziehen, in der letzten Runde riss ihm allerdings

die Kette und er schob sein Motorrad mithilfe einiger Streckenposten über

die Ziellinie. Robert nutzte diese Chance und überholte Webb noch bevor der die

Ziellinie erreichte. Damit war Robert Zweiter und Webb trotz dieses Fauxpas

Dritter. • Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Brian Hsu geht zu Husqvarna Maurer

Nach der erfolglosen Teamsuche in den USA unterschrieb Brian Hsu beim ungarischen

Husqvarna Maurer Racing Team für die Jahre 2017 und 2018. Auf einer

2017er Husqvarna FC 250 wird er sowohl bei der MX2-WM als auch bei einigen

ADAC-MX-Masters-Rennen starten. • Foto: Steve Bauerschmidt

Maria Franke auch 2016

in der WM

Die gebürtige Zeitzerin Maria Franke wird auch im

kommenden Jahr weiterhin für das Sturm Racing

Team fahren. Dabei wird die aktuelle Enduro-Vizeweltmeisterin

wie in diesem Jahr neben der internationalen

Deutschen Enduromeisterschaft auch

die komplette Saison in der Damen-Weltmeisterschaft

bestreiten.

Hinter der KTM-Pilotin liegt eine erfolgreiche Saison

– bei ihrer ersten WM-Teilnahme etablierte sie

sich unter den Top-Pilotinnen und fuhr zahlreiche

Podiumsplatzierungen ein. Das Highlight folgte

beim Saisonfinale in Frankreich, hier gelang ihr der

erste Tagessieg bei einem WM-Lauf!

• Text: Marco Burkert; Foto: Jonty Edmunds

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GetzenRodeo 2016:

Extreme-Enduro-Elite zu Gast im Erzgebirge

Am 29. Oktober ist es wieder soweit – im berühmtberüchtigten

„Getzenwald“ inmitten des Erzgebirges

ist die Weltelite der Extreme-Enduroszene zu

Gast. Das Spektakel erfreute sich bei der letzten

Ausgabe im Jahr 2014 größter Beliebtheit sowohl

bei Fans als auch bei Fahrern. Die enorm selektive

Strecke mit ihren brutalen Auf- und Abfahrten zählt

zum Härtesten, was Deutschland in Sachen Extreme-Enduro

zu bieten hat. Gerade diese verrückten

Streckenabschnitte begeisterten tausende Fans

bei der letzten Ausgabe. Nun haben bereits zahlreiche

Stars, darunter auch Titelverteidiger Graham

Jarvis, für 2016 zugesagt. Somit dürfte auch für das

Jahr 2016 Motorsport auf höchstem Niveau garantiert

sein. Los geht es am Freitag, 28. Oktober, mit

der Eröffnung des Fahrerlagers um 9:00 Uhr. Zwischen

12:00 und 17:00 Uhr findet die Maschinenabnahme

aller Piloten statt, bevor am Abend ab 20:00

Uhr die große Eröffnungsfeier stattfindet. Volle

Action gibt es dann am Samstag. Hier geht es mit einer

Autogrammstunde (10:30 Uhr) los. Das Getzen-

Rodeo selbst startet um 12:00 Uhr. Weitere Infos unter

www.getzenrodeo.net • Text u. Foto: Marco Burkert

Husqvarna verpasst 701 Update

Die beiden Modelle Enduro 701 und Supermoto 701 kommen im neuen Modelljahr mit einem Leistungsplus von 6 PS auf den

Markt. Optisch blieb die 701 sowohl in der Enduro- als auch in der Supermotovariante unangetastet. Damit dürften diese beiden

Modelle trotz oder gerade wegen der Anpassung an die Euro4-Norm höchst interessant für Fans großer Einzylindermotoren

sein. Laut Husqvarna soll die 701 ohne Sprit nur

145 Kilogramm wiegen, was an konsequentem

Leichtbau festzumachen ist. So wird beispielsweise

die Schwinge in einem Aluminium-Kokillengussverfahren

hergestellt, kommt ohne Schweißen aus und

besitzt damit ein niedriges Gewicht von nur 3,9 Kilogramm!

Die größten Änderungen gab es jedoch aufgrund

der schon erwähnten Euro4-Norm, welche ab

kommendem Jahr Pflicht ist. Der Viertaktmotor besitzt

einen Hubraum von 692,7 ccm (Bohrung 105

mm, Hub 80 mm) und entwickelt ein maximales

Drehmoment 71 Nm bei 6750 U/min. Zuverlässigkeit

ist ein Schlüsselfaktor, durch innovative Schmierung

des Kurbelgehäuses kommt die 701 mit einem

10.000-km-Wartungsintervall aus! Das freut vor allem

das Portemonnaie des Besitzers eines solch

starken Einzylinders. Alle aktuellen Motoroptimierungen

bieten einen extrem niedrigen Kraftstoffverbrauch,

was ebenfalls nicht zu verachten ist.

• Text: Marco Burkert; Foto: Husqvarna

Wheelie-Weltrekord:

Dougie Lampkin schafft 60 Kilometer

Wer den Briten nicht kennen sollte: Lampkin ist eine

lebende Trial-Bike-Legende und hat in seiner Karriere

12 (!) Trial-Weltmeistertitel eingefahren. Bereits

sein Vater war mit dem Virus Motorrad-Trial infiziert

und gewann 1975 den ersten Trial-Weltmeistertitel

überhaupt. In diesem Jahr hatte sich Lamkpin etwas

ganz Besonderes einfallen lassen, er wollte den berühmten

Kurs der Isle of Man umrunden – auf dem

Hinterrad fahrend! Das sind unglaubliche 59,5 Kilometer

bei teils starkem Wind und ordentlichen Höhenunterschieden,

die dieser Kurs zu bieten hat.

Auch der Verkehr spielte eine nicht unerhebliche

Rolle, denn die Straßen wurden für sein Vorhaben

nicht gesperrt! Lampkin schaffte es in der Tat, diese

irre Strecke in einer Zeit von einer Stunde und 35 Minuten

stehend auf dem Hinterrad zu fahren – Weltrekord!

„Ich bin sehr erleichtert. Sieben Monate Vorbereitung,

in denen eine Menge passiert ist, dann

der Albtraum mit dem Wetter gestern und der starke

Wind auf dem Berg heute und jetzt hab’ ich es wirklich

geschafft“, sagte der Brite kurz nach seinem Erfolg.

• Text: Marco Burkert; Foto: Red Bull Content Pool


PRODUKTE

MOTOXSTORE

Gibson MX 5.1

Zum Einsatz auf weichem Sandboden ist das Gibson MX 5.1 Hinterrad-Profil konzipiert

worden. Das ausgeprägte und eigenständige Schaufelprofil sorgt dabei

für außergewöhnliche Traktion und Vortrieb. Gerade beim Herausbeschleunigen

aus der Kurve in Schräglage sorgen die seitlich versetzten klassischen Stollenblöcke

für zusätzlichen Vortrieb. Die an den außenliegenden Stollen zur Anwendung

kommende Cross-Link-Technologie in Kombination mit einer verstärkten

Reifenschulter verbessert nochmals Seitenhalt, Kontrollierbarkeit und Stabilität

und verhindert gänzlich ein Abknicken der Stollen. Die optimale Anordnung

und Dimensionierung der Profilblöcke sorgt für die bestmögliche Reifenaufstandsfläche.

Die Form der Karkasse mit der ergänzenden Verstärkung im Schulterbereich erzeugt

zusätzliche Auflagefläche des Reifens und erhöht damit nochmals die

Traktion. Die ultra-leichte und sehr flexible Karkasse sorgt für die optimale Performance,

gleichzeitig aber auch für eine lange Haltbarkeit und Laufleistung des

MX-5.1-Sandreifens. Gerade beim harten Aufkommen nach einem Sprung absorbiert

die weiche Karkasse diese Schläge perfekt.

Die patentierte Gummimischung vereint ein hohes Griplevel mit ausgeprägter

Langlebigkeit, was wiederum dem Produkt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

attestiert.

Von 10“ bis 19“ Zoll lieferbar und ab sofort vorbestellbar bei motoXstore

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MOTOREX

Neu in der Motorex Racing Line:

Racing Pro 4T 10W/40 Cross

Motorex hält bekanntlich für jedes Motorrad die optimalen Schmierstoffe bereit.

Für den Renneinsatz empfehlen die Öl-Spezialisten aus der Schweiz die

Motorex Racing Line. Neueste Entwicklung in dieser Produktgruppe ist ein speziell

auf die jüngste Generation von Motocross-Viertaktern zugeschnittenes Motorenöl.

Motorex Racing Pro 4T Cross mit der Viskosität SAE 10W/40 ist ein synthetisch

angereichertes Mineralöl, das vom Motorex Racing Lab für den Einsatz auf

höchstem Rennsportniveau entwickelt wurde und vom Motorex Racing Support

in enger Zusammenarbeit mit namhaften Motocross- und Supercross-Teams unter

extremsten Rennbedingungen erprobt wurde. Dieses neue Rennöl zeichnet

sich durch außerordentlich hohe Temperaturstabilität

und Scherfestigkeit

aus, verringert wirksam die Reibung

im Motor und bietet bestmöglichen

Verschleißschutz. Es löst dank spezieller

Formulierung und Additive den Zielkonflikt

zwischen den immensen Anforderungen

an die Nasskupplung im

Motocross sowie an die Schmierung in

extrem hoch drehenden Viertaktern

und hält auf diese Weise Höchstbelastungen

im Renneinsatz stand.

Das Motorex Racing Pro 4T Cross erfüllt

alle Anforderungen, die Yamaha,

Suzuki, Kawasaki und Honda für den

Einsatz an ihre Werksmaschinen und

Motocrossmodelle stellen. „Aber man

muss kein Werksfahrer sein, um dieses

Motorex-Rennöl einzusetzen“, betont

Ronald Kabella, Director Powersports

des eidgenössischen Ölveredlers.

„Auch der Hobby-Racer profitiert

von der Performance dieses High-

Tech-Schmierstoffs, denn er steigert

die Motorleistung und optimiert die

Standfestigkeit des Triebwerks.“

Das Motorex Racing Pro 4T 10W/40 Cross-Rennöl kostet in der praktischen 1-Liter-Flasche

mit dem integrierten Einfüllrüssel knapp über 20,- Euro (UVP) und ist

darüber hinaus in den Gebindegrößen 4 Liter und 25 Liter erhältlich.

Bezugsquelle:

Fachhandel

www.motorex.com

MULTI-TECH

Scalvini-Auspuffanlagen

Bei Multi-Tec-Vertrieb.de läuft bereits die Auslieferung der handgefertigten

Scalvini-Auspuffanlagen für die neuen KTM SX und EXC 250 Bj. 2017!

Die Birne bietet einen enormen Leistungszuwachs von satten 4 PS bei hohen

Drehzahlen.

UVP Krümmer 429,- €, passende Dämpfer (je nach Ausführung) ab 160,- €.

Bezugsquelle:

Mult-Tec Vertrieb, Zur Wippenharth 10, 53809 Ruppichteroth,

Tel. 02247 756965, Fax 02247 756966, info@multi-tec-vertrieb.de

www.multi-tec-vertrieb.de

12

MCE

November '16


JOPA

Crosshelm Just1 J32 Moto X

Die J32-Serie steht für leichte, praktische Helme mit guter Belüftung.

Der Helm verfügt über eine weiche Polsterung, die sich selbstverständlich herausnehmen

und mit warmem Wasser waschen lässt. Durch diverse Belüftungsöffnungen

strömt an den Seiten und oben Luft ein, was die Fahrt gleich angenehmer

macht.

Am Kinn finden sich zwei Quick-Release-Handgriffe, dank denen man ganz

leicht die Wangenpolster entfernen und den Helm schnell abnehmen kann.

Bezugsquelle:

www.jopa.nl

MOTUL

MC CARE C3 Chain Lube Off Road

Hochleistungs-Kettenspray für Geländemotorräder und Quads. Ideal für Ketten

mit oder ohne Ringabdichtung. Verhindert durch verringerte Haftung Sand-,

Schlamm- und Erdablagerungen, dadurch perfekter Schutz.

• Optimale Einsatzmöglichkeit im Geländebereich, da Schmutz aufgrund

der verminderten Haftung leicht abgeschleudert wird

• Verhindert Sand-, Schlamm- und Erdablagerungen, bietet perfekten Schutz

• Wasserabweisend

• Wirksamer Schutz vor Verschleiß und Korrosion

Bezugsquelle:

www.motul.com


PRODUKTE

SM-SPORT

UFO-Kollektion 2017

Ab September ist die neue UFO-Kollektion 2017 bei SM-Sport erhältlich! Die

brandneue Race-Wear-Kollektion Anniversary 40th in Premium-Qualität wird direkt

in Italien hergestellt und ist höchsten Ansprüchen gerecht. In brandneuen

Farben und Designs präsentieren sich auch die komplett neu aufgelegten Bekleidungs-Linien

Element und Revolt sowie die Top-Helmmodelle Interceptor

und Onyx. Die Endurojacken und die Trace-Handschuhe sowie die brandneuen

Handschuh-Modelle Blaze und Element wurden farblich auf die neue Fahrerbekleidung

abgestimmt. Alle rennsportbegeisterten Kids bekommen mit der neuen

Revolt-Kollektion ebenfalls eine komplett neue Bekleidungslinie in angesagten

Farb-Kombis. Einen Überblick mit allen Infos und Neuheiten erhalten Sie

zudem im SM-Sport-Shop.

ORTEMA

Bezugsquelle:

SM-Sport Online-Shop: www.sm-sport.de

Tel. 06621 72346, info@sm-sport.de

facebook.com/SMOffroadSport

ORTHO-MAX Enduro Protektorenjacke

Die Protektorenjacke ist extrem leicht und besteht

aus strapazierfähigem sowie besonders atmungsaktivem

Trägermaterial. Herzstück ist der Rückenprotektor

aus einem neuartigen Memoryschaum,

der für perfekte Schlagdämpfungswerte sorgt. Ein

spezieller Durchschlagschutz schützt die Wirbelsäule

zusätzlich vor spitzen und scharfen Gegenständen.

Schulter-, Brust- und Rückenprotektor

sind herausnehmbar. Weitere, maximal luftdurchlässige

und herausnehmbare Pads im Brust- und

Schulterbereich sowie ein fest integrierter Rippenschutz

sorgen für einen Rundumschutz des

Oberkörpers. Der höhenverstellbare, integrierte

Nierengurt lässt sich über einen Klettverschluss

individuell anpassen und körpernah fixieren. Drei

Taschen bieten Platz für Handy, Riegel & Co.

Größen: M, L, XL / Preis: 259,00 Euro

Bezugsquelle:

www.ortema-shop.com

KLIM

Arsenal Vest

Die Arsenal-Weste von KLIM ist die praktischste und vielseitigste Offroad-Weste

auf dem Markt. Durch die Vielzahl der geschickt platzierten, großen Cargo-Taschen

wird das Gewicht der transportierten Gegenstände optimal verteilt und

somit ein hoher Tragekomfort garantiert. Eine umfangreiche Belüftung, vielfache

Einstellmöglichkeiten und ausgeklügelte Funktionalität runden das Angebot

an praktikablen Eigenschaften ab.

Ausstattungsdetails

Vielfach verstellbare Gurte im Schulter-, Seiten- und Frontbereich. Kann über

Panzer/Jacke getragen werden. Drei Brusttaschen, zwei große Hüfttaschen.

Beidhändig erreichbares Pistolenfach mit eingearbeitetem Halfter. Integrierte,

herausnehmbare KLIM-Werkzeugtasche. Mesh-Einsätze für umfangreiche Ventilation

und erhöhten Tragekomfort. Inklusive 3-Liter-Trinkblase von KLIM, Trinkschlauchführung

aus modularem Netzgewebe, integrierte Mundstückhalterung.

MAXXIS

Maxxcross SI M7311 / M7312

Rennerprobte Reifenmischung mit stabilem Geradeauslauf

und dynamischen Kurvenfahrten

• Rennerprobtes Reifenprofil

Bezugsquelle:

www.klim.com

• Exzellente Traktion auf mittelharten,

lehmigen und matschigen Untergründen

• Die angebrachten Seitenstollen garantieren

einen festen, stabilen Geradeauslauf und

sorgen für verbesserten Grip bei

dynamischen Kurvenfahrten

• Erfolgreich in Deutschland: Matt Goerke

gewann die Gesamtwertung des ADAC SX Cup

Bezugsquelle:

www.maxxis.de

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November '16


4ARM STRONG

Nie wieder harte Arme !

4Arm Strong ist die weltweit einzige Therapie gegen Unterarm-Probleme, die

ohne fremde Hilfe angewendet werden kann.

Mehr Flexibilität in den Muskel- und Bindegewebsfaserzügen reduziert „Arm-

Pump”, erhöht die Handkraft und die Ausdauerleistung. 4Arm Strong ist die perfekte

Lösung für jeden Profi- und Amateursportler, der unter „harten“ Unterarmen

leidet. Operative Eingriffe bzw. permanente physiotherapeutische Behandlungen

sind nicht mehr notwendig.

Ryan Dungey, Ken Roczen, Marvin Musquin und viele andere US-Athleten haben

4Arm Strong getestet und sind überzeugte Anwender dieser revolutionären Innovation.

Aldon Baker, der erfolgreichste Motocrosstrainer der letzten Jahre, im Originalzitat:

„4Arm Strong wirkt einzigartig gegen „Arm-Pump“ und die daraus resultierenden

Vorteile sind für jeden Athleten offensichtlich. Noch beeindruckender

für mich ist aber die gesteigerte Kraft in den Händen (grip strength) und das ohne

zusätzliches Krafttraining“, und dann weiter, „alle meine Fahrer haben die

positive Wirkung des 4Arm Strong bereits nach kürzester Zeit bestätigt!“

Wie funktioniert 4Arm Strong?

Durch die regelmäßige Anwendung des 4Arm Strong werden die Unterarmmuskeln

und das die Muskel umschließende Bindegewebe, die sogenannten Faszien,

gedehnt. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass „Arm-Pump“ in erster Linie

ein Problem eingeengter Muskeln ist, das durch zu geringe Flexibilität der

Faszien entsteht! Die permanente Belastung durch Gasgeben und Kuppeln führt

primär zu einem erhöhten Blutdurchfluss, der die Unterarmmuskeln anschwellen

lässt. Wenn jedoch die Faszien, die die Muskeln umschließen, nicht ausreichend

flexibel sind, wird der Blutzufluss dann wieder gedrosselt und die Sauerstoff-

und Nährstoffzufuhr sinkt ab. Es kommt zu Unterarm-Krämpfen bzw.

„Arm-Pump“ und zu einem eklatanten Verlust der Handkraft. 4Arm Strong ermöglicht

es, die Faszien zu dehnen und zu erweitern, sodass sich die Muskeln

stärker ausdehnen können und die benötigte Blutmenge besser aufgenommen

werden kann. Gleichzeitig kommt es bei der Anwendung von 4Arm Strong zu einer

effektiven Dehnung der Unterarm-Muskulatur, das führt zur Verbesserung

der Balance zwischen Muskeln und dem umgebenden Fasziengewebe und steigert

damit noch den gewünschten Effekt.

MULTI-DIRECTIONAL IMPACT PROTECTION SYSTEM

Bezugsquelle:

www.4armstrong.eu, E-Mail: info@sevengmbh.com

Tel. +43 4242 29192

WWW.ZUPIN.DE / INFO@ZUPIN.DE

PHONE +49 8669 848 110


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

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MCE

November '16


Die Extremenduros

von

Jarvis

und

Roman

Unser Jahreshighlight in Sachen Präsentation

war diesmal der Husqvarna-Factory-Testtag

in Italien. Hier durften wir die Werksmotorräder

von Jarvis & Co. einen ganzen Tag

lang fahren. Es ist nicht nur etwas ganz Besonderes,

so ein Motorrad zu fahren, nein,

wir hatten sogar die Möglichkeit, mit Graham

zusammen über sein Motorrad zu sprechen

und mit ihm über den Parcours zu düsen.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Campelli

Auf geht die Reise

Für uns ging die Reise Montagmorgen mit dem Flieger

Richtung Milano los. Anschließend fuhren wir

mit einer kleinen Gruppe internationaler Presseleute

in die Region rund um Varzi. Der Ort liegt in

der landschaftlich sehr reizvollen Lombardei.

Hier angekommen, checkten wir ins Agriturismo

„La Sorgente“ ein und ließen den Tag mit einem

Abendessen sowie einigen interessanten Gesprächen

mit Graham und den anderen Werksfahrern

ausklingen. Am nächsten Morgen ging es bei

schönstem Sonnenschein auf das nur zirka zehn

Minuten entfernt liegende Testareal. Auf uns warteten

zwei typisch italienische Sonderprüfungen,

einmal ein Crosstest auf einem Wiesenhang und

ein Spezialtest in einem teilweise trockenen Flussbett.

In dem Flussbett gab es einige Extremenduro-

Passagen, in denen wir speziell die Extremenduros

fahren durften.

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MCE

November '16


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

Porträt Graham Jarvis

Geburtsdatum: 21. April 1975

Nationalität: Britisch

Größe: 180 cm

Gewicht: 76,2 kg

Größte Erfolge: 3x Erzberggewinner

Motorrad: Husqvarna TE 300

Mechaniker: Damian Butler

Sponsoren: GoldenTyre, Bel-Ray Oils,

Shot Clothing, TCX Boots, Blackbird seats,

Airoh Helmets, FMF Exhausts, 100% Goggles

und Adventure-spec

Im Gespräch mit Graham

erfahren wir, dass er

auch gern mit dem Standard-Stoßdämpfer

fährt

und nur bei bestimmten

Rennen auf den WP-

Factory-Trax-Stoßdämpfer

ausweicht

Mehr Grip mit den Raptor-Fußrasten

aus Titanium

Vorn arbeitet eine sehr

weich abgestimmte WP-

Cone-Valve-Telegabel

Ein Neken-Lenker im Carbon-Look;

bei der Kupplungsarmatur

vertraut

Graham auf Brembo

statt Magura

... und wie fährt sich das Motorrad?

HUSQVARNA TE 400 GRAHAM JARVIS

TECHNISCHE DATEN

Telegabel WP Factory 48

Stoßdämpfer

Durchhang

Rahmen

Umlenkung

Gabelbrücke

Lenker

Kühler

Sitzbank

Bremsscheibe

Bremsen

Kupplungsarmatur

(Cone Valve)

WP Factory (Trax)

38 mm

Husqvarna Factory

Standard

Neken

Neken

Standard

Blackbird

Brembo

Brembo

Brembo

Kupplungsdeckel

Kette

Ritzel und Kettenblatt

Reifen

Felgen

Luftfilterkasten

Hinson

Regina

Supersprox

GoldenTyre

Excel

Standard mit

TwinAir-Luftfilter

Auspuffendschalldämpfer

FMF-Factory

Fußrasten

Raptor Titanium

Kolben

Pankl

Pleuel

Pankl

Zylinder

Standard

Vergaser Mikuni (Abstimmung s.

Interview Andreas Hoelzl)

Im Flusslauf nahe Varzi dürfen wir mit dem Graham-Bike

im nassen Geläuf auf Spurensuche gehen :-)

Maximale Traktion dank sanfter Motorcharakteristik und

weichem Fahrwerk

Grahams Werksrenner ist mit einem FMF-Titanium-Endschalldämpfer

ausgestattet

Stabiler als der Standarddeckel ist der Hinson-Kupplungsdeckel.

Der Auspuffkrümmer ist Standard

Supersprox-Kettenblatt und T.M.-Designworks-Kettenführung.

Über der Kettenführung ist ein stabiler Steg aus Aluminium

eingesetzt. Damit wird verhindert, dass die Aufnahmen

beschädigt werden

Der ZIP-TY-Bremsscheibenschutz gewährleistet einen guten

Schutz

Danke Graham, dass ich dein Factory-Bike fahren durfte!

Ganz anders als erwartet, lässt sich das Motorrad

fahren. Im Vorfeld dachten wir, da ist sicher einiges

am Motor, an der Mappingkurve oder gar an der

Auslasssteuerung gemacht worden. Falsch gedacht,

denn das Werksmotorrad von Graham ist

ziemlich nahe am Serienmodell, egal in welcher


Hinsicht. Die Vergaserabstimmung ist so gewählt,

dass sich die TE 300 Zweitakt äußerst sanft fahren

lässt, also keine „magere“, sondern eher „fette“ Abstimmung

verleiht dem Bike eine sanfte Note. In Sachen

Fahrwerkselemente und Abstimmung ist alles

auf Traktion getrimmt, nur so kann Graham auch genug

Grip aufbauen. Die WP-Cone-Valve-Factory-Telegabel

ist sehr weich und schluckt so gut wie jede Unebenheit

weg, ohne dabei den Kontakt zum Boden zu

verlieren. Der WP-Stoßdämpfer ist fast schon identisch

zum Seriendämpfer und ebenfalls weich abgestimmt.

Auf Anfrage bei Graham bestätigt er, dass er

oft den Serien-Stoßdämpfer einsetzt und nur bei bestimmten

Veranstaltungen auf das WP-Trax-System

wechselt. Hier entscheidet er je nach Geschwindigkeit.

Das bedeutet: Bei langsamer und technisch anspruchsvoller

Streckenführung kommt der Seriendämpfer

und bei Highspeed-Passagen und Sprüngen

das WP-Trax-System zum Einsatz. Eine Besonderheit

finden wir noch an seinem Bike, und zwar verwendet

er nicht die Serienarmatur von Magura, sondern die

Brembo-Kupplungsarmatur. Einen direkten Unterschied

können wir jedoch beim Fahren nicht feststellen.

Letztendlich können wir sagen, dass Grahams

Bike kein Überflieger, sondern der Fahrer hier das Besondere

ist. Graham würde wohl mit einem kompletten

Standardmotorrad genauso gut fahren können :-)

Porträt Mario Roman

Geburtsdatum: 17. Januar 1990

Nationalität: Spanisch

Größe: 178 cm

Gewicht: 76 kg

Größter Erfolg: 2015 2. Platz Erzberg Red Bull Hare

Scramble

Motorrad: Husqvarna TE 300, Husqvarna FE 250

Mechaniker: Alex Sanz

Sponsoren: Red Sand MX-Park, Airoh, GoldenTyre,

Bel-Ray Oils, TCX Boots, Specialized, Donjoy,

100% Goggles

HUSQVARNA TE 300 MARIO ROMAN

TECHNISCHE DATEN

Telegabel WP Factory 48

Stoßdämpfer

Durchhang

Rahmen

Umlenkung

(Cone Valve)

WP Factory (Trax)

38 mm

Husqvarna Factory

Standard

Gabelbrücke

Lenker

Kühler

Sitzbank

Bremsscheibe

Bremsen

Kupplungsdeckel

Kette

Ritzel und Kettenblatt

Reifen

Felgen

Luftfilterkasten

Neken

Neken

Standard

Blackbird

Brembo

Brembo

Hinson

Regina

Supersprox

GoldenTyre

Excel

Standard mit

TwinAir-Luftfilter

Auspuffendschalldämpfer

FMF-Factory

Fußrasten

Raptor Titanium

Kolben

Pankl

Pleuel

Pankl

Zylinder

Standard

Vergaser Mikuni (Abstimmung s.

Interview Andreas Hoelzl)

MOTORRAD

REIFEN

REIFEN

MAXXCROSS EN

Optimaler Grip

bei höchsten

Belastungen

www.maxxis.de


TEST: HUSQVARNA FACTORY BIKES

Auch hier kommen Titan-

Raptor-Fußrasten zum

Einsatz

WP-Cone-Valve-Telegabel

mit etwas härterem Setting

als bei Graham

Die „Mario-Version“ ist

etwas straffer abgestimmt

und bietet bei höheren

Geschwindigkeiten mehr

Sicherheit

Der Blackbird-Sitzbankbezug bietet hervorragenden Grip

und Halt

Eine komplette Neken-Gabelbrücke ist bei beiden Factory-

Modellen verbaut

... und wie fährt sich das Motorrad?

Wir waren parallel mit beiden Motorrädern auf den

unterschiedlichen Strecken unterwegs. Genauer

gesagt, haben wir die Motorräder innerhalb kürzester

Zeit gewechselt und konnten somit ein paar Unterschiede

feststellen. Im Bereich der Motorcharakteristik

sind beide Husqvarna TE 300 gleichauf.

Beide sind eher auf die „fett“ abgestimmte Variante

eingestellt und bieten damit eine sanfte Leistungsentfaltung.

Damit ist ein Fahren im Extremendurobereich

einfacher möglich, da sich am Hinterrad

eine bessere Traktion entwickelt. Dagegen sind ein

paar Unterschiede am Fahrwerk zu spüren. Mario

fährt mit der WP-Cone-Valve-Telgabel und mit dem

WP-Trax-Stoßdämpfer. Beide sind etwas straffer abgestimmt

als bei Grahams Motorrad. Ich hatte sogar

das Gefühl, dass der Stoßdämpfer in der Kompressionsstufe

etwas härter als die Telegabel ist. Ansonsten

ist auch dieses Factory-Bike relativ nahe

am Serienbike.

Auch Mario ist mit dem Serien-Krümmer unterwegs

Auch mit der Husqvarna TE 300 von Mario haben wir

sichtlich Spaß :-)

Eine breitere Factory-Bremsscheibe

wird verwendet und

bietet weniger Verschleiß

20

MCE

November '16

Das Factory-Dekor

ist für jedermann

erhältlich

Auf dem Crosstest zeigt uns die 300er, dass es auch zügig

gehen kann

Dank des strafferen Fahrwerks sind schnelle Sonderprüfungen

kein Problem


Interview mit Andreas Hoelzl

Teammanager Enduro Husqvarna Factory Racing

MCE: Hi Andreas, wir haben ein paar kurze Fragen

an dich.

Andreas Hoelzl: Hi Marko, gerne doch ;-)

Jeder Factory-Rider hat seinen eigenen Mechaniker,

ist das korrekt so?

Ja, damit individuell auf den jeweiligen Fahrer eingegangen

werden kann, ist es notwendig, dass jeder

Fahrer seinen eigenen Mechaniker hat.

Wieviel wird am Motorrad nach der Veranstaltung

gemacht?

Es ist fast immer notwendig, besonders nach einem

Extremenduro, dass die Motorräder so gut wie

komplett ausgetauscht werden.

Demnach ist der Verschleiß an Motorrädern ziemlich

hoch ;-)

(lacht) Nun ja, um die höchst möglichste Performance

abzuliefern, ist es notwendig, dass die Motorräder

komplett ausgetauscht werden. Wir benötigen

bei Graham und Mario pro Saison zirka

12 Motorräder.

Werden die Motorräder ganz normal aus der Produktion

genommen oder verwendet ihr Spezialteile?

Die Motorräder kommen ganz normal aus der Produktion,

nur dass wir sämtliche Teile nochmals

überprüfen, um gegebenenfalls Toleranzen auszugleichen.

Ansonsten sind sie bis auf ein paar wenige

Factory-Zubehörprodukte und ein paar Teile

(siehe technische Daten) identisch zum Serien-Motorrad.

Kommen bestimmte Factory-Teile später auch in

die Serie, also kann der „Normalo“ auch davon

profitieren?

Genau so ist es, wir haben einen direkten Draht zur

Entwicklungsabteilung und können verschiedene

Produkte für die Serie testen und dahingehend optimieren.

Somit kommen unsere Factory-Teile auch

den „Normalos“ zugute.

Wir haben gehört, dass es nicht so einfach mit der

neuen Vergaserabstimmung sei, könntest du mir

einen Tipp geben, wie die TE 250 und TE 300 besser

abgestimmt werden kann?

Hier unsere Einstellung:

Vergaserabstimmung Husqvarna TE 300

Höhe: 300 bis 800 m

Lufttemperatur: 20 bis 35°C

Vergaser: Mikuni

Hauptdüse: 450

Leerlaufdüse: 37,5

Nadel: 44 bis 75

Nadelposition: 2.

Luftschraube: 2 Umdrehungen

Kann man auch verhindern, dass der Spritverbrauch

bei der TE 250 oder TE 300 unnötig hoch

ist?

Das war in der Tat ein Thema bei uns und wir haben

da eine Lösung bei dem Mikuni-Vergaser gefunden:

Weniger Spritverbrauch mit folgender Option: Um

zu verhindern, dass zu viel Benzin über den Überlauf

wegläuft, kann der Vergaser um 10°, das entspricht

4 mm, verdreht, eingebaut werden. Dazu

muss die rechte Führungsnase abgeschnitten werden

(diese Möglichkeit wurde vom Husqvarna

Factory Team für die TE 250 und TE 300 empfohlen).

Wo ist der nächste Einsatz für eure beiden Extremenduro-Factory-Piloten?

Unser nächster Einsatz ist beim GetzenRodeo, nahe

Zschopau.

Vielen Dank für das Interview sowie für den erlebnisreichen

Testtag und wir wünschen euch weiterhin

viel Erfolg bei den Veranstaltungen.

Gerne doch ;-)


TEST: ASIAWING LX 450 ENDURO

22

MCE

November '16


Ein guter Einstieg für den Offroader

Die Marke Asiawing ist hierzulande eher unbekannt, umso mehr haben wir uns mit den neuen Sportenduros beschäftigt. Die Motorräder

werden seit 2007 in Tai’an/Provinz Shandong/China gefertigt und sind jetzt auch in Deutschland erhältlich. Asiawing produziert neben der

450 Enduro (LX 450 Enduro) auch eine Supermoto-Edition (LX 450 Supermoto) und eine 250 Enduro (NC 250 Enduro).

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Angetestet und als Preis-Leistungsschnäppchen deklariert

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MCE

November '16


TEST: ASIAWING LX 450 ENDURO

Die Asiawing 450 Enduro ähnelt ein wenig den Honda-Modellen

Nicht die aktuellste,

aber dafür bewährte

Technik. Asiawing

verbaut einen

Vergaser statt Einspritzanlage

Die straßenzugelassenen Modelle sehen sportlich aus und bieten ab dem Modelljahr 2016 für Europa eine

einheitliche Ausstattung. So gehört neben Felgen mit eloxierten CNC-gefrästen Naben auch ein voll einstellbares

„FastAce“-Fahrwerk dazu. Auch mit an Bord sind eloxierte Gabelbrücken und ein hochwertiger

Lenker aus 7075-Aluminium. Ein hochfester Rahmen und eine Schwinge aus Flugzeugaluminium bieten eine

gute Balance bei gutem Leistungsgewicht. Zusätzlich gibt es die Asiawing-Performance-Parts, um das

Motorrad noch individueller an die Wünsche und Ansprüche für jeden Fahrer anzupassen.

Die Asiawing 450 Enduro wurde in verschiedenen Ländern unter härtesten Bedingungen getestet und kam

bei vielen Enduroveranstaltungen zum Einsatz. Das zeigt uns, dass diese Modelle nicht nur sportlich aussehen,

sondern auch den Namen „Sportenduro“ verdient tragen. Wir waren mit der 450 Enduro unterwegs

und möchten unsere Erfahrung preisgeben. Aber zuerst noch ein paar Details zum Motorrad.

Eine komfortable Sitzbank mit rutschfestem Bezug

CNC-gefräste Gabelbrücken,

die sonst

meistens nur im Zubehör

zu finden sind

Eine FastAce-Telegabel

kommt zum

Einsatz

Die Standard-Bedieneinheit für Licht, Blinker und Hupe

Ein kleiner, aber ausreichender Tacho ziert das Cockpit.

Ebenso vorhanden ist ein Zündschloss, um ungewolltes

Starten zu verhindern

Der Kunststoff-Bremsscheibenschutz schützt die Bremsscheibe

vor Steinschlägen und Schmutz

Auf der rechten Lenkerseite befindet sich der E-Starter mit

dem Killschalter

Die Kupplungsarmatur in Verbindung mit dem Choke-Hebel

Ein Einzylinder-

Viertakt-SOHC-

Motor mit Vierventiltechnik

und

Wasserkühlung

Vor dem Starten sollte man den Benzinhahn öffnen, sonst

geht die Fahrt nicht los :-)

Mehr Farbe bringt das rot eloxierte Kettenrad und die rote

Kettenführung


Als Federbein kommt ebenfalls

ein Produkt aus dem

Hause FastAce zum Einsatz,

das gut mit der Umlenkung

harmoniert. Außerdem lässt

es sich in Druck- und Zugstufe

einstellen

Ein cooles Dekor für das 2016er Modell

Kleine unscheinbare LED-Blinker

Die Wave-Bremsscheibe wird

von einem Plastikschutz geschützt

Eine Lampenmaske sorgt für das nötige Licht im Dunkeln

und die beiden Handprotektoren mit integriertem Aluminiumbügel

schützen die Hände

CNC-gefräste, rot eloxierte Naben lassen die Asiawing

edler wirken

Auch hinten

kommt ein LED-

Rücklicht mit

LED-Blinkern

zum Einsatz

Richtig! An einer Enduro darf ein Motorschutz nicht fehlen

Auch an einen Auspuffkrümmerschutz wurde gedacht.

Klasse!

Stabile und griffige Fußrasten

Die neuen Fahrmaschinen 2017

enDuro unD supermoto

Die sportmotorräDer

zum attraktiven preis

• 450 ENDURO & SUPERMOTO und 250 ENDURO

• Homologierte Leistung bis 22 kW

• Alle Modelle mit Straßenzulassung

• Performance-Kits bis 34 kW erhältlich

• Hochfeste Aluminium-Rahmen

• Eloxierte Aluminiumkomponenten

• Digitaltacho, E- und Kickstarter

• CNC-gefräste Naben,

Gabelbrücke und

Kettenritzel

• 3 Dekors

Fachhändler

gesucht!

© TRC Racing

www.asiawing.at

www.asia-wing.de

Importeur für Deutschland und Österreich:

Karcher AG · Gewerbestr. 19 · 75217 Birkenfeld

info@karcher-products.de · www.asia-wing.de


TEST: ASIAWING LX 450 ENDURO

Eine gute Fahrbalance und Stabilität auf jeden Untergrund

Wirklich eine Sportenduro oder mehr Schein als Sein?

Aber was kann die Asiawing 450 Enduro?

Gut eingestellt ist die Grundlage jedes Sportmotorrades

und bei der Asiawing sitzt alles am rechten

Platz und eine Anpassung der Bedienelemente ist

nicht notwendig. Wir kommen auf Anhieb mit den

Lenkerarmaturen (Kupplungshebel und Bremshebel)

sowie der Lenkerposition gut zurecht. Auch

der Schalthebel ist passend montiert und auch der

Fußbremshebel lässt sich in der Anbremsposition

gut bedienen. Gestartet wird über den elektrischen

Anlasser oder über den vorhandenen Kickstarter.

Da das Motorrad einen Vergaser besitzt, ist beim

Kaltstart die Benutzung des Chokes notwendig.

Dieser sitzt mit an der linken Kupplungsarmatur

und ist damit einfach zu erreichen. Benzinhahn öffnen

und und schon kann es losgehen mit unserer

ersten Ausfahrt auf einer Asiawing.

Das Startverhalten ist in Ordnung und im Stand

spürt man ein wenig die Motorvibration. Das ist

aber, sobald man losgefahren ist, kaum noch nennenswert

und los geht unsere erste Ausfahrt. Die

Sitzposition ist komfortabel und damit angenehm,

falls man auch mal einen längeren Straßenabschnitt

bewältigen möchte. Aufgrund der langen

Übersetzung (13:48) sind Straßenfahrten kein Problem

und selbst mit dem groben Stollenprofil unproblematisch.

Ab geht’s auf eine Schotterpiste

und hier nehmen wir die Stehposition ein. Das Motorrad

bietet eine gute Balance und lässt sich einfach

über die Gewichtsverlagerung auf die Fußrasten

steuern bzw. lenken. Auch die allgemeine Fahrstabilität

ist sehr gut und vermittelt ein sicheres

Fahrgefühl. Das FastAce-Fahrwerk ist auf jeden Fall

Offroad-tauglich und bügelt über die kleinen Unebenheiten

hinweg.

Auch in schneller Fahrweise überzeugte uns dieses

Modell. Anbremsdrift → unproblematisch

Die Bremsen lassen sich gut dosieren und sind nicht aggressiv

Selbst mit erhöhtem Tempo vermittelt die Enduroversion

ein sicheres und stabiles Gefühl. Die Motorperformance

des 450-ccm-Motors ist sanft und

völlig ausreichend, um auf der Straße und im Gelände

seinen Spaß zu haben. Aggressive Leistungsentfaltung

ist hier nicht spürbar und eher

traktionsbewusst und fahrbar geht es über die gewählte

Strecke. Auf der Straße ist bei zirka 125

km/h Schluss und selbst das ist für eine Sportenduro

schon hoch, zumal das Fahren auch noch angenehm

ist. Jetzt wollen wir es wissen und erweitern

unsere Ausfahrt auf ein paar schmale Pfade,

die mit einigen Auf- und Abfahrten gespickt sind.

Hier im engen Geläuf ist die Übersetzung weniger

geeignet und wir würden da 13:50 bevorzugen. Ansonsten

lässt sich die 450 gut manövrieren und gut

kontrolliert in den engen Passagen mit dem Kupplungsschleifpunkt

fahren. Für die Auffahrten ist genug

Power vorhanden, sodass auch im unteren

Drehzahlbereich mit Drehmoment gefahren werden

kann. Bergab zeigen die Bremsen hinten sowie

auch vorne eine gute Dosierbarkeit und verzögern

ordentlich, ohne dabei aggressiv zu wirken. Klasse

... und wir sind deutlich überrascht, was dieses

günstige Motorrad doch für eine Gesamtperformance

abliefert. Egal, wo wir mit der LX 450 unterwegs

waren, sie hat stets ein gutes, sicheres sowie

angenehmes Fahrgefühl vermittelt. Einzig im anspruchsvollen

Gelände wäre eine kürzere Übersetzung

angebracht, was aber ziemlich einfach zu realisieren

wäre. Schlussendlich können wir sagen:

Die Asiawing ist eine günstige Sportenduro mit einem

sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

26

MCE

November '16


Ein Abschnitt à la Endurosonderprüfung hat es uns angetan

und auch hier überzeugt das Motorrad

Unsere Ausfahrt mit der Asiawing im schönen Erzgebirge

war eine positive Überraschung

Es steckt genug

Leistung

in der 450er,

um den Tag

mit einem

Wheelie zu

versüßen

Auch hier auf dem schmalen Weg gibt es genug Traktion

und wir meistern den Abschnitt mit Bravour

TECHNISCHE DATEN

ABMESSUNGEN

L x B x H

2320 x 830 x 1300 mm

Radstand

1500 mm

Min. Bodenfreiheit 330 mm

Trockengewicht 119 kg (fahrfertig 124)

Sitzhöhe

950 mm

MOTOR

Typ

Einzylinder-Viertakt SOHC

Kühlung

Wasser

Ventile 4

Bohrung x Hub 96 x 62,1 mm

Hubraum

449,4 ccm

Verdichtung 11:1

Vergaser

Unterdruck

Max. Leistung 22/32/38kw /7500

U/min, je nach Vergaser/

Abgasanlage

Max. Drehmoment 42,5 NM/6500 U/min

Vmax

ca. 125 km/h

Zündung

CDI

Anlasser

E-Starter/Kick

Getriebe 5 Gang; 1: 22.551, 2: 16.433

3: 12.489, 4: 10.112, 5: 8353

Antrieb

KMC Kette 520; 13Z/48Z

Tank

8,0 l

CHASSIS

Rahmen u. Felgen vo. Aluminium

Scheibenbremse 240 mm Einkolbensattel

hinten

240 mm Zweikolbensattel

Vorder-/Hinterreifen 3.00-21“/4.60-18“

Aufhängung vorne 48-mm-Upsidedown-

Gabel in Zug- u. Druckstufe

einstellbar

Aufhängung hinten Aluschwinge, in Zug- u.

Druckstufe einstellbares

Federbein

Federweg vorne/hinten 315 mm/270 mm

PREIS

Asiawing LX 450 Enduro 5598,00 Euro

Bezugsadresse

Karcher AG

Gewerbestr. 19

75217 Birkenfeld

info@karcherproducts.de

www.asia-wing.de

Motocross und Enduro FIM Reifen

C-19 EF-07 C-21 C-18

C-25 C-24 C-27 C-26

Mitas Motorcycle Business Unit, Savatech d.o.o., Škofjeloška cesta 6, 4502 Kranj, Slovenia

www.mitas-moto.com

Mitas Moto


TEST: WP OFFROADFAHRWERKE

WP Launch 2017 – WP Performance Systems präsentiert

die neuen Offroad-Fahrwerke

WP setzt neue Maßstäbe in Sachen Aftermarket-Produkte. Mit den neuen Produkten, speziell für den Offroadbereich, setzt das Unternehmen einen

neuen Meilenstein in der Szene. Wir hatten die Möglichkeit bei der ersten WP Performance Systems Produkt Präsentation dabei zu sein. Geladen

wurde nach Italien zur „Crossodromo Città di Castello“. Ein perfektes Gelände mit einer Meisterschafts-MX-Strecke, einer extra präparierten

Enduro-Sonderprüfung und einer zirka zehn Kilometer langen Endurorunde mit typischen Enduropassagen.

28

MCE

November '16


29

MCE

November '16


TEST: WP OFFROADFAHRWERKE

Bevor wir aber die neuen WP Produkte an verschiedenen

Offroad-Modellen testen durften, gab es am

Vorabend eine detailreiche Erläuterung zu den einzelnen

Aftermarket-Produkten. Jetzt also erst einmal

die Details zu den Produkten und anschließend

folgt der Erfahrungsbericht zu den einzelnen Modellen

mit WP-Fahrwerkselementen.

WP AER 48 Cone Valve – Neuentwicklung

Die AER-48-Cone-Valve-Gabel kombiniert zwei der

wichtigsten Technologien von WP: das Cone-Valve-

Dämpfungssystem und das AER-Federungssystem.

Diese Gabel mit gepaarter Technologie wurde in Kooperation

mit aktuellen Weltmeisterschaftsfahrern

von verschiedenen Motorradherstellern entwickelt.

Die Cone-Valve-Dämpfungsseite ist eine Weiterentwicklung

der ursprünglichen Cone-Valve-Gabel mit

optimierter Dämpfung für die Kombination mit der

AER-Federungsseite. Die AER-Federungsseite wurde

entwickelt um die beste Leistung, möglichst viele

Einstellungsmöglichkeiten und bestmögliches

Handling zu gewährleisten. Das einzigartige Ventilsystem

der WP-Motorsports-Cone-Valve-Technologie

sorgt für nahezu uneingeschränkte Leistung.

Das Setup eines herkömmlichen Federungssystems

war immer ein Kompromiss zwischen Komfort und

Durchschlagsreserven. Die Cone-Valve-Technologie

kombiniert nun diese beiden Faktoren und das Resultat

ist ein außergewöhnliches Ansprechverhalten

in allen Fahrsituationen. Die AER-Federung erlaubt

dem Fahrer ein individuelles Setup für seine

persönlichen und Anforderungen der Strecke zu erstellen,

ohne das Innere der Gabel zu verändern.

Die beiden Kammern können individuell eingestellt

werden, um den Komfort während des ganzen Federwegs

zu optimieren und um ein möglichst gutes

Ansprechverhalten zu gewährleisten. Die Fahrbalance

und die Durchschlagsreserven können unabhängig

voneinander angepasst werden. Die AER-

Technologie spart außerdem bis zu einem Kilogramm

Gewicht im Vergleich zu anderen Wettbewerbsgabeln.

Highlights der WP AER 48 Cone Valve

• Cone-Valve-Technologie kombiniert

mit AER-Technologie

• Optimales Setup für das Ansprechverhalten

der AER-Federung aufgrund von zwei Kammern

• Verbesserte Fahrbalance und höhere

Durchschlagsreserven

• Erlaubt individuelles Setup und mehr Komfort

während der Dämpfung

• Mehr Komfort auch bei aggressiven Setups

• Minimaler Druckabfall durch Reduzierung

der Dichtungsfläche

• Die uneingeschränkte Öffnungsfähigkeit der WP

Cone Valve verringert das abrupte Härtegefühl

• Keine Scheiben (Shims), daher kein

Federungsverlust bei verbogenen Scheiben

• Alle Einstellungen können extern gemacht

werden

30

MCE

November '16

• Qualitativ hochwertige Beschichtung

• Die AER-Technologie spart außerdem bis zu 1 kg

Gewicht im Vergleich zu anderen

Wettbewerbsgabeln

Technische Daten

• Kolben 34 mm

• Kolbenstange 12 mm

• Innenrohr 48 mm

Einstellungsmöglichkeiten

• AER-Zwei-Kammernsystem

• Druckstufendämpfung

• Zugstufendämpfung

Preis

2500,00 Euro (netto VKP)

aktuell nur für KTM- und Husqvarna-Modelle

verfügbar

MXMA 4800 Cone Valve Fork – mit neuem Design

Das einzigartige Ventilsystem der WP-Motorsports-

Cone-Valve-Technologie sorgt für nahezu grenzenlose

Leistung. Das Setup eines herkömmlichen Federungssystems

war immer ein Kompromiss zwischen

Komfort und Durchschlagsreserven. Die

Cone-Valve-Technologie kombiniert nun diese beiden

Faktoren und das Resultat ist ein außergewöhnliches

Ansprechverhalten in allen Fahrsituationen.

Die WP-Cone-Valve-Gabel wird maßgeschneidert

für jeden Kunden hergestellt. Sie besteht aus hochwertigen

Materialien und Beschichtungen, welche

in enger Kooperation mit aktuellen Weltmeisterschaftsfahrern

von KTM, Husqvarna und vielen anderen

entwickelt wurden.

Highlights der MXMA 4800 Cone Valve Fork

• Leichtbauweise

• Mehr Komfort bei härteren Setups

• Alle Einstellungen können extern gemacht werden

• Keine Oberflächenversiegelung,

daher minimaler Druckabfall bei Ventilöffnung

• Die uneingeschränkte Öffnungsfähigkeit der WP

Cone Valve verringert das abrupte Härtegefühl

• Keine Scheiben (Shims), daher kein

Federungsverlust bei verbogenen Scheiben

• Qualitativ hochwertige Beschichtung

Technische Daten

• Kolben 23 mm

• Kolbenstange 12 mm

• Innenrohr 48 mm

Einstellungsmöglichkeiten

• Federvorspannung

• Druckstufendämpfung

• Zugstufendämpfung

Preis

2370,00 Euro (netto VKP)

für alle Modelle erhältlich

Link-System

WP BAVP 5018 TRAX

Shock

WP-TRAX-Federbeine

sind die mit innovativsten

Federbeine auf

dem Markt. Die TRAX-

Einheit ist ein sehr

kompaktes mechanisches

System, das im

unteren Teil des Federbeins

integriert ist und

die Bodenhaftung des

Hinterrades deutlich

verbessert. Diese Innovation

wurde von

WPs Rennservice erfolgreich

eingeführt und zahlreiche Weltmeistertitel

belegen, wie effektiv es ist. Das TRAX-System

wurde entwickelt, um das Ausfedern des Hinterrades

nach einer Bodenwelle zu verkürzen. In dieser

Zeit ist, aufgrund des mangelnden Bodenkontakts,

keine Beschleunigung möglich. Das TRAX-System

erkennt nun, wenn das Hinterrad keinen Bodenkontakt

hat und öffnet unverzüglich einen Öl-Bypass,

das schneller ausfedern lässt, als dies ein konventionelles

System tun könnte.

Highlights des BAVP 5018 TRAX Shock

• Ein sichereres und komfortableres Fahrgefühl

• Mehr Bodenhaftung und Traktion des

Hinterrades und dadurch mehr Beschleunigung

• Das Motorrad fährt aufrechter, auch nach wiederholten

Bodenwellen (kein Zusammenstauchen)

• Die TRAX-Technologie wird von Werksteams

in Enduro, MX und Rallye verwendet

• Physische Entlastung des Fahrers

Technische Daten

• Kolben 50 mm

• Kolbenstange 18 mm

Einstellungsmöglichkeiten

• Federvorspannung (Preload Adjuster kann

vormontiert oder separat bestellt werden)

• Highspeed-Druckstufe

• Lowspeed-Druckstufe

• Zugstufendämpfung

Preis

1455,00 Euro (netto VKP)

PDS-System

WP BAVP 4618 TRAX

Shock

Das komplett neue WP-

TRAX-Federbein ist mit

der TRAX-Technologie

ausgestattet und verbessert

das Fahrverhalten

und das Handling

des Motorrades

signifikant. WP-TRAX-

Federbeine sind die

mit innovativsten Federbeine

am Markt.

Die TRAX-Einheit ist ein

sehr kompaktes mechanisches

System,

das im unteren Teil des

Federbeins integriert

ist und die Bodenhaftung

des Hinterrades

deutlich verbessert.

Diese Innovation wurde von WPs Rennservice erfolgreich

eingeführt und zahlreiche Weltmeistertitel

belegen, wie effektiv es ist. Das TRAX-System

wurde entwickelt um das Ausfedern des Hinterrades

nach einer Bodenwelle zu verkürzen. In dieser

Zeit ist, aufgrund des mangelnden Bodenkontakts,

keine Beschleunigung möglich. Das TRAX-System


erkennt nun, wenn das Hinterrad keinen Bodenkontakt hat

und öffnet unverzüglich einen Öl-Bypass, der schnelleres

Ausfedern ermöglicht, als dies ein konventionelles System

tun könnte.

Highlights des BAVP 4618 TRAX Shock

• Einzigartige TRAX-Technologie

wie bei den Werksteams

• Ein sichereres und komfortableres Fahrgefühl

• Mehr Bodenhaftung und Traktion des

Hinterrades und ergo mehr Beschleunigung

• Das Motorrad fährt aufrechter, auch nach wiederholten

Bodenwellen (kein Zusammenstauchen)

• Die TRAX-Technologie wird von Werksteams

in Enduro, MX und Rallye verwendet

• Der Fahrer wird physisch weit weniger

angestrengt

• Qualitativ hochwertige, reibungsoptimierte

Komponenten

Technische Daten

• Kolben 46 mm

• Kolbenstange 18 mm

Einstellungsmöglichkeiten

• Federvorspannung (Preload Adjuster kann

vormontiert oder separat bestellt werden)

• Highspeed-Druckstufe

• Lowspeed-Druckstufe

• Zugstufendämpfung

Preis

1740,00 Euro (netto VKP)

PDS-System inkl. Preload Adjuster und TI-System

Über acht verschiedene Modelle konnten wir mit WP-Fahrwerken

testen

Fahrbericht

WP hat keine Kosten und Mühen gescheut und einen großen

Fuhrpark an Motorrädern aus dem Bereich Enduro und

Motocross zum Testen zur Verfügung gestellt. Bei den MX-

Bikes hatten wir sogar die Möglichkeit, erst das Serienfahrwerk

und anschließend die WP-Aftermarket-Produkte

zu fahren. Insgesamt standen acht verschiedene Marken,

darunter Beta, Sherco, KTM, Husqvarna, Kawasaki, Yamaha

und Honda, zum Fahren bereit.

Einfache Montage

Die WP-Aftermarket-Produkte ersetzen die Original-Serienfahrwerke.

Sie wurden so entworfen, dass sie in die seriengefertigte

Gabelbrücke passen und mit der Originalachse

verwendet werden können. Die Gabel kann auch für

Motorräder des gleichen Typs wiederverwendet werden.

WP-Cone-Valve-Gabeln werden entworfen und getestet,

um optimale Leistung in Kombination mit WP-TRAX-Federbeinen

zu erzielen. Aufgrund der Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten

kann die Gabel in verschiedensten Gebieten

zum Einsatz gebracht werden, wie z.B. MX, Enduro und

Cross-Country.

Enduromotorräder

Insgesamt kann man hier sagen, dass bei jeder Marke und

bei jedem Modell der Spagat zwischen komfortablem Ansprechverhalten

und genug Reserven im Grenzbereich

sehr gut gelungen ist. Der Vorteil ist auch darin zu spüren,

dass mit wenigen Klicks ein deutlich anderes Fahrverhalten

möglich ist. Das macht die WP-Fahrwerke individueller

und bietet ein breites Einsatzgebiet, was gerade im Endurobereich

äußerst wichtig ist.


TEST: WP OFFROADFAHRWERKE

Vorderrad bleibt auch hier sehr stabil und lässt sehr

hohe Geschwindigkeiten zu. Insgesamt ein progressives

Fahrwerk mit guten Ansprechverhalten,

besonders für das Hinterrad.

Kawasaki KX-F 450, Modelljahr 2016

Auch bei der KX-F 450 macht sich das TRAX-System

bemerkbar und bringt der Kawasaki einen Traktionsschub.

Die Telegabel hält das Vorderrad stabil

und ruhig und glänzt mit top Ansprechverhalten.

Ebenfalls positiv ist die hohe Progressivität, was eine

hohe Sicherheit beim schnellen Fahren bietet.

Husqvarna FE 350, Modelljahr 2017

Die Husqvarna fährt sehr stabil und bietet dennoch

ein enorm gutes Ansprechverhalten, besonders auf

der Endurostrecke war sie sehr angenehm zu fahren.

Auf der Sonderprüfung sind genug Reserven

vorhanden, was sich auf einer sehr ausgefahrenen

Strecke positiv bemerkbar macht.

Sherco SEF-R 300, Modelljahr 2017

Auch bei der Sherco habe ich ein wenig an der Einstellung

optimiert. Ähnlich wie bei der Beta half hier

ein wenig Veränderung an der Highspeed-Einstellung,

um das Motorrad noch stabiler und ruhiger

über den schnellen Sonderprüfungskurs zu bewegen.

Enorm viel Traktion baut das Hinterrad auf und

es bleibt ordentlich stabil über die vielen Anbremswellen.

Hier kann man auch mal etwas früher sitzen

und dennoch fühlt man kein Kicken. Das Vorderrad

bleibt auch hier spurtreu und allgemein bietet die

Sherco in Zusammenhang mit dem Fahrwerk mehr

Stabilität und ist direkter zu fahren.

KTM EXC 250, Modelljahr 2017

Bei der KTM spürt man kein Kicken am Hinterrad,

trotz PDS-System. Die Zweitakter bleibt spurtreu

und bietet ein gelungenes Ansprechverhalten. Insgesamt

auch hier mehr Stabilität und Sicherheit bei

schnellen Streckenpassagen.

KTM EXC-F 350, Modelljahr 2017

Hier passt das Fahrwerk sehr harmonisch, die Telegabel

in Kombination mit dem TRAX-Dämpfer für

das PDS-System erlaubt ein sehr hohes Tempo, ohne

dabei die Stabilität zu verlieren. Auch wie schon

bei der Zweitakt-KTM gibt es kein spürbares Kicken

am Hinterrad. Hier passt die Einstellung von den

WP-Mechanikern optimal.

Motocrossmotorräder

Hier macht sich deutlich, wie kraftsparend und dennoch

kontrollierbar ein Motorrad mit einem guten

Fahrwerk sein kann. Im Gegensatz zu den Serienfahrwerken

bringt das WP-Fahrwerk mehr Stabilität

und eine hohe Sicherheit bei intensiven Streckenpassagen.

Durchschlagen ist hier kein Thema und

ein Traktionsgewinn ist dank TRAX-System ein sehr

positiver Effekt.

Honda CR-F 450, Modelljahr 2016

Die Honda ist mit dem WP-Fahrwerk ein sehr harmonisches

Motorrad, was zwar schon in der Serie eine

gute Traktion aufbaut, aber mit dem TRAX noch mal

eine Steigerung erhält. Für mich war die Honda der

Favorit auf der Crosspiste in Città di Castello. Top

abgestimmtes Fahrwerk mit direktem, aber dennoch

komfortablem Fahrgefühl.

Beta RR 300, Modelljahr 2017

Bei der Beta habe ich ein wenig am Setting herumprobiert

und bin mit wenigen Änderungen an der

Highspeed-Einstellung zu einem sehr guten Ergebnis

gekommen. Dank des TRAX-Systems am Stoßdämpfer

baut das Motorrad noch mal mehr Traktion

beim Beschleunigen auf und bleibt ruhig in jeder Situation.

Das Vorderrad mit der MXMA-4800-Cone-

Valve-Telegabel findet zielsicher die gewünschte

Spur und vermittelt ein angenehmes sowie sicheres

Fahrgefühl. Insgesamt ein harmonisches Gesamtpaket,

was die Beta fahrwerkstechnisch positiv optimiert.

32

MCE

November '16

Yamaha YZ 250, Modelljahr 2016

Die Zweitakt-Yamaha ist mit dem Serienfahrwerk etwas

nervös und die Spurtreue am Hinterrad weniger

optimal. Mit den WP-Federelementen bleibt das

Hinterrad dort, wo es hin soll und baut auch dank

des TRAX-Systems eine sehr gute Traktion auf. Das

KTM SX 250, Modelljahr 2017

Das letzte Modell, das ich noch erläutern möchte,

ist die 2017er KTM SX 250. Motorleistung hat sie genug

und jetzt kommt mit der neuen WP AER 48 Cone

Valve noch mal eine Steigerung in Sachen Performance

hinzu. Das Vorderrad ist dank der leichteren

Telegabel schnell zu manövrieren, aber bietet dennoch

ein direktes und stabiles Fahren. Die Gabel

war passend auf mein Gewicht abgestimmt und

zeigte durchweg einen positiven Fahreindruck. Weder

beim Ansprechverhalten noch in Sachen Sicher-


heit vor Durchschlagen muss man Abstriche machen. Die

neue WP AER 48 Cone Valve ist eine Steigerung zur bisherigen

WP-Cone-Valve-Gabel, besonderer Vorteil ist das geringere

Gesamtgewicht vom Motorrad. Der TRAX-Stoßdämpfer

baut auch hier wieder eine sehr gute Traktion auf

und der Zweitakter lässt sich kontrollierter über den Parcours

bewegen.

Über WP

Seit über 30 Jahren ist WP Systemlieferant leistungsbestimmender

Komponenten für die namhaftesten Motorradhersteller

im Offroad- und Street-Bereich. Nahezu alle

europäischen Hersteller beziehen Komponenten – für

mehr Performance, Leistungsdichte, Effizienz. Auch in den

USA und Asien liefert WP direkt ans Werk. Alle Teile für Motorräder

und Autos werden inhouse entwickelt und fast

ausschließlich selbst gefertigt. Über eine Million Stück pro

Jahr, mit 100 Prozent Perfektion. Just-in-time, direkt ans

Band. Dazu gehören unter anderem folgende Produkte:

Kühler, Rahmen, Auspuffsysteme, Fahrwerke und Dämpfungssysteme.

Bezugsadresse

Auf der neuen WP-Webseite unter http://www.wp-group.

com/ ist ein Konfigurator, wo man fahrzeugspezifische

Fahrwerkselemente auswählen kann. Die Fahrwerke können

dann direkt über die Webseite angefragt werden. Außerdem

erhält man direkt einen Kontakt zu einem autorisierten

WP-Händler, der zudem als Ansprechpartner zur

Verfügung steht. Jedes WP-Fahrwerk erhält eine individuelle

Abstimmung, die nach Fahrergewicht, Fahrertyp, Art

des Einsatzgebietes (Enduro, Motocross, Supercross) und

nach Terrain eingestellt wird.

• Testfahrer: Marko Barthel; Fotos: Clemens Pierer


Motorenöl: Nachgefragt beim

Ein Interview mit

Alexander Hornoff

Motul ist ein international agierendes, französisches Traditionsunternehmen. Die 1980 gegründete

Motul Deutschland GmbH vertreibt ihre Produkte über Autohäuser, Werkstätten und

den Fachhandel und ist dort kompetenter Ansprechpartner. Motul ist weltweit führend in der

Entwicklung, Herstellung und Vermarktung hochwertiger Schmierstoffe für Automobile, Motorräder

und viele weitere Anwendungsgebiete. Mit MotulTech bietet der Schmierstoffhersteller

auch Produkte für industrielle Anwendungen. Gerade im Bereich synthetische Schmierstoffe

gilt Motul als der Spezialist schlechthin. Bereits 1971 brachte Motul als erster Schmierstoffhersteller

das erste vollsynthetische Motorenöl auf Ester-Basis auf den Markt, Motul

300V – eine Technologie, die ursprünglich in der Luftfahrt eingesetzt wurde. Heute gilt Motul

dank seiner langjährigen Erfahrung im Rennsport als anerkannter Partner in der Motorsportszene

und arbeitet auch hier stets an den neuesten technologischen Entwicklungen. Mit seinem

einzigartigen Knowhow und seiner Innovationskraft unterstützt Motul zahlreiche Teams

im nationalen und internationalen Rennsport.

Das Thema Motorenöl ist dabei ein enorm wichtiges

und oft unterschätztes Thema, gerade wenn es

um Rennsport geht. Oft werden Produkte mit tollen

Slogans beworben, die für den Laien aber oft nur

wie Fachchinesisch klingen. Motorenöl ist aber

nicht gleich Motorenöl, wie der Fachmann weiß.

Was gilt es also zu beachten? Welches Öl eignet

sich eigentlich für welchen Anwendungsbereich?

Wir haben mit Alexander Hornoff, dem technischen

Leiter von Motul Deutschland, gesprochen und

wollen euch diese wichtigen Infos natürlich nicht

vorenthalten.

MCE: Worin besteht bzw. was bildet eigentlich die

Basis eines modernen Motorenöls und wie kann

man sich den Herstellungsprozess vorstellen?

Alexander Hornoff: Schmierstoffe im Allgemeinen

und Motorenöle im Besonderen bestehen aus dem

Basisöl und einem Additivpaket. Die Auswahl des

Basisöls und des Additivpakets wird maßgeblich

von der Einsatzart und dem Motorendesign bestimmt.

Basisöle sind in verschiedenen Qualitäten

verfügbar. Hier wird generell in mineralische und

synthetische Basisölqualitäten unterschieden.

Synthetische Basisöle werden, wie der Name schon

sagt, künstlich hergestellt, bestehen also aus

gleichartigen gesättigten Kohlenwasserstoffen,

sind deutlich höher mechanisch und thermisch belastbar

als mineralische Basisöle, die über Destillation

und Raffination aus dem Rohöl gewonnen werden.

Mit dem eigentlichen Schmierstoffherstellungsprozess,

auch Blending genannt, werden Basisöle und

Additive konditioniert und anschließend in einer

genau vorgegebenen Abfolge und einem genau

vorgegebenem Zeitraum in Mischbehältern mit entsprechenden

Rührwerken in eine stabile Formulierung

überführt. Je nach Schmierstoffart variiert die

Menge, Art und Anzahl der einzelnen Komponenten

für eine Formulierung. So fällt z.B. der Additivanteil

bei Zweitakt-Motorenölen deutlich niedriger aus

als bei einem Viertakt-Motorenöl. Ebenso unterscheiden

sich Formulierungen für Straßen- bzw.

Offroad-Anwendungen. Nach der Fertigstellung erfolgt

die Abfüllung in die jeweiligen Gebindearten.

Warum ist es notwendig, Motorenöl in regelmäßigen

Intervallen zu wechseln?

Im Betrieb erfüllt das Motorenöl eine Vielzahl an

Aufgaben im Ölkreislauf und verändert sich über

das Intervall durch thermische (Alterung) und mechanische

(Scherverlust) Beanspruchung sowie

Verunreinigungen (Staub, unverbrannter Kraftstoff,

Wasser, saure Komponenten usw.), die betriebsbedingt

in den Ölkreislauf gelangen. Die Reinigungsadditive

im Öl entfernen betriebsbedingte Verunreinigungen.

Diese werden durch die Wirkung der

Dispergentien in Schwebe gehalten und letztendlich

durch den Ölfilter separiert. Das funktioniert

jedoch nur mit festen Verunreinigungen. Flüssige

Verunreinigungen wie zum Beispiel Kondenswasser

oder unverbrannter Kraftstoff lassen sich durch

den Ölfilter nicht separieren. Wasser beschleunigt

die Korrosion und kann zudem Kavitation verursachen.

Unverbrannter Kraftstoff führt zu einem Viskositätsabfall,

dies wiederum hat einen direkten

Einfluss auf den Öldruck und das Verschleißverhalten

im Bereich der Lagerung von Kurbelwelle und

der Pleuel. Saure Komponenten können in Verbindung

mit Kondensat Säuren bilden und Korrosion

beschleunigen. Die alkalische Reserve oder auch

Basenzahl (BN) neutralisiert saure Bestandteile

und schützt vor korrosivem Verschleiß. Verunreinigungen

und betriebsbedingte Veränderungen sind

heutzutage ein wesentlicher Faktor in Bezug auf die

Lebensdauer eines Motors. Des Weiteren verringert

sich mit dem Betrieb die Additivreserve. Basierend

auf den konstruktions- und betriebsbedingten Faktoren

legen die Fahrzeughersteller Ölwechselintervalle

fest, die entweder auf eine bestimmte Laufleistung

und/oder ein bestimmtes Zeitintervall ausgelegt

sind – je nach dem, was zuerst eintritt. In der

Regel werden hierfür normale Betriebsbedingungen

und Serienzustand zugrundegelegt. Bei erschwerten

Betriebsbedingungen bzw. bei Abweichungen

vom Serienzustand ist das Ölwechselintervall

entsprechend angepasst an die jeweilige

Einsatzart zu verkürzen.

Eine wichtige Leitzahl ist die Angabe der Viskosität

(5W40, 10W40), worum handelt es sich bei dieser

Bezeichnung genau und warum ist es so wichtig,

diese zu beachten?

Die Viskosität beschreibt die innere Reibung von

Flüssigkeiten. Ist die innere Reibung hoch, ist auch

die Viskosität hoch und die Fließgeschwindigkeit

dementsprechend niedrig. Ist die innere Reibung

dagegen niedrig, ist die Viskosität niedrig und somit

die Fließgeschwindigkeit entsprechend hoch.

Zusätzlich hat auch die Temperatur Einfluss auf die

Viskosität. Mit steigender Temperatur nimmt die

Viskosität ab.

Die SAE-Viskositätsgrade geben Auskunft über das

Fließverhalten des Motorenöles bei niedrigen bzw.

hohen Temperaturen. Die Zahl vor dem „W“ beschreibt

das Fließverhalten bei niedrigen Temperaturen.

Je kleiner der Wert, desto niedriger die Viskosität

bei niedrigen Temperaturen, umso schneller

kann das Öl in der verschleißintensiven Kaltstartphase

von der Ölpumpe in Umlauf gebracht

werden und die wichtigen Stellen mit Öl versorgen.

Die Zahl nach dem „W“ gibt Auskunft über die Belastbarkeit

bei hohen Temperaturen. Je höher der

Wert, desto höher die Viskosität und somit auch

der Schutz bei hoher thermischer Belastung.

Motorradhersteller berücksichtigen heute bei der

Auslegung neuer Motoren konstruktionsbedingt

verstärkt die Viskositätsklasse, mit der der Motor in

Verbindung mit der Nasskupplung und dem integriertem

Getriebe im optimalen Bereich läuft. Im

extremsten Fall ist dann auch mal nur eine Viskositätsklasse

zulässig, z.B. SAE 10W60.

Nun gibt es zahlreiche Begriffe, die den Anwender

vielleicht auf die eine oder andere Art verwirren.

Stichwort: synthetisch, teilsynthetisch, halbsynthetisch,

vollsynthetisch – was hat es damit auf

sich?

Ja, in der Tat ist das für den Endverbraucher etwas

verwirrend, zumal es für diesen Anwendungsbereich

auch keine einheitliche Definition gibt. Man

versucht, mit diesen Begrifflichkeiten dem Anwender

eine Orientierung zu geben.

34

MCE

November '16


chmierstoffspezialisten Motul

Der Begriff „synthetisch“ beschreibt etwas, das

künstlich hergestellt wurde, was in dieser homogenen

Form in der Natur nicht wiederkehrend vorkommt.

Mit dem Begriff „teilsynthetisch“ werden

oft Produkte mit einem relativ geringen Syntheseanteil

gekennzeichnet. Also besteht das Produkt

noch aus überwiegend mineralischen Bestandteilen,

infolgedessen kann der Anwender gar nicht

von den Vorteilen der synthetisch hergestellten

Komponenten profitieren. Die „vollsynthetischen“

Schmierstoffe sind in der Herstellung aufwändiger

und somit auch teurer, bieten jedoch gegenüber

teilsynthetischen Produkten signifikante Vorteile

im Hinblick auf mechanische und thermische Belastbarkeit.

Das heißt, vollsynthetische Motorradmotorenöle

sind deutlich scherstabiler und somit

ist über den gesamten Anwendungsbereich ein stabiler

Öldruck sichergestellt. Im Hinblick auf die

thermische Belastbarkeit altern vollsynthetische

Schmierstoffe deutlich langsamer und können in

einem deutlich höheren Temperaturbereich eingesetzt

werden als teilsynthetische bzw. mineralische

Produkte. Infolge der Ölalterung/Oxidation steigt

die Viskosität an und das Schmiervermögen nimmt

ab.

Also geht die Empfehlung ganz klar in Richtung

vollsynthetisch, jedoch angepasst an die jeweilige

Anwendung.

Worin liegt der Unterschied zwischen Synthetikund

Mineralölen – was ist die Empfehlung speziell

im Offroadbereich?

Synthetische Motorradmotorenöle bestehen wie

bereits erwähnt aus gleichartigen gesättigten Kohlenwasserstoffverbindungen.

Diese sind deutlich

höher mechanisch und thermisch belastbar als mineralische

Motorradmotorenöle. An der Stelle sollte

man vielleicht mal erwähnen, dass es sich bei einem

Motorradmotor um einen Hochleistungsbenzinmotor

mit integrierter Nasskupplung und Getriebe

handelt, die vom gleichen Schmierstoff versorgt

werden. Die hohe Leistungsdichte moderner Offroadmotoren

und die extremen Betriebsbedingungen

erfordern eine optimale und zuverlässige

Schmierung. Auch hier geht die Empfehlung ganz

klar in Richtung vollsynthetisch, angepasst an die

Einsatzart und das Motorendesign.

Im Motocross- oder Endurosport kommen sowohl

Zwei- als auch Viertaktmotor zum Einsatz. Wie unterscheiden

sich hier die Ölvarianten?

Bei Zweitaktmotoren kommt eine sogenannte Verlustschmierung

zum Einsatz. In der Regel wird hier

das Mischöl mit dem Kraftstoff vorgemischt und gelangt

so in das Kurbelgehäuse, in den Brennraum

und wird im Betrieb kontinuierlich mit verbrannt.

Zweitakt-Öle für Gemischschmierung müssen jeweils

vorgemischt werden und dürfen nicht in Fahrzeugen

mit Getrenntschmierung verwendet werden.

Zweitakt-Öle für Getrenntschmierung sind vorgelöst

und werden jeweils über eine separate

Frischöldosierpumpe dem Kraftstoff im entsprechenden

Verhältnis zugemischt. An diese Schmierungsart

ist die Zusammensetzung und der Mengenanteil

des Additivpaketes von 2T-Ölen angepasst.

Das Öl sollte möglichst raucharm und rückstandsfrei

verbrannt werden, damit keine Ablagerungen

oder Verkokungen zu Klemmern und vorzeitigen

Ausfällen führen.

Bei Viertaktmotoren kommt entweder eine Nasssumpf-

oder Trockensumpfschmierung oder eine

Kombination aus beidem zum Einsatz. Das Öl wird

mit Ölpumpen an die Schmierstellen gefördert. Im

Betrieb verbrennt nur ein ganz geringer Anteil. In

vielen Fällen versorgt das Motorenöl auch das

Schaltgetriebe und eine Nasskupplung. Dementsprechend

ist ein 4T-Motorenöl auf diese konstruktiven

Besonderheiten angepasst und unterscheidet

sich grundsätzlich in der Art und Menge der verwendeten

Additive.

Wie ist das korrekte Mischungsverhältnis für Zweitakt-Öle?

Sollte man sich da ganz auf die Empfehlungen

aus der Betriebsanleitung des Motorradherstellers

verlassen oder gibt es bei Motul gesonderte

Empfehlungen?

Das Mischungsverhältnis gibt in der Regel der

Fahrzeughersteller vor. Das kann je nach Einsatzart

und Umgebungsbedingungen optimiert werden. Je

weniger Öl zugemischt wird, desto mehr Kraftstoff-

Luftgemisch kann in den Brennraum gebracht und

über die Verbrennung in mechanische Energie umgewandelt

werden.

Beeinträchtigt ein höherwertiges Benzin mit einer

höheren Oktanzahl die Verbrennung des Motul-

Zweitakt-Öls? Bzw. verbrennt ein über 100 Oktan

Super Plus nahezu rückstandsfrei gegenüber eines

normalen Super-Benzins?

Dazu können wir keine detaillierten Aussagen treffen.

Entscheidend sind hier die Schmierstoffart und

auch das Mischungsverhältnis Kraftstoff/Öl und

die Betriebsbedingungen.

Das umfangreiche Produktsortiment von Motul

umfasst neben zahlreichen Onroadmotorenölen

auch eine Serie, die speziell für den Offroadeinsatz

entwickelt wurde. Warum ist es nötig, hier zu

differenzieren? Was ist der Vorteil eines rein für

Offroadbikes konzipierten Motorenöls?

Motorenkonzepte sowie Betriebsbedingungen für

Straßen- und Offroadmotorräder unterscheiden

sich grundsätzlich, wie z.B. in der Anzahl und Anordnung

der Zylinder, Hubraum je Zylinder als auch

Art der Lagerung der Kurbelwelle bzw. Pleuel. So

kommen im Offroadbereich in der Regel großvolumige

Einzylindermotoren mit erhöhter Kompression

zum Einsatz. Um hier eine klopffreie Verbrennung

zu gewährleisten, übernimmt der in den

Brennraum gebrachte Kraftstoff auch eine Kühlfunktion.

Gleichzeitig gelangt unverbrannter Kraftstoff

ins Öl, was wiederum zu einem Viskositätsabfall

und Öldruckabfall führt. Im Betrieb mit ständigen

Lastwechseln bzw. Beschleunigen in losem

Sand aus einem niedrigen Drehzahlbereich treten

hier teilweise hohe Drehmomentspitzen auf. Die

Kurbelwelle und Pleuel sind z.B. zylinderrollengelagert.

Wenn hier keine zuverlässige Schmierung

gewährleistet ist, schlagen die Zylinderrollen auf

den Hubzapfen und die gehärtete Oberfläche des

Hubzapfens wird nach und nach herausgeschlagen.

Im weiteren Verlauf verursachen diese Verschleißpartikel

zusätzlichen Abrieb und Verschleiß

im Ölkreislauf (Ölpumpe, Kolben, Zylinderlaufbahn),

wer hier zu lange mit dem Ölwechsel wartet,

riskiert einen kapitalen Motorschaden. Nicht zuletzt

kann man mit entsprechenden Reibwertmodifizierern

die Traktion an der Kupplung beeinflussen

und dem Fahrer somit ein besseres Kupplungsgefühl

geben.

Motul ist mit dem Bereich Rennsport fest verbunden.

Welche speziellen Eigenschaften zeichnen

Rennsportmotorenöle von Motul aus? Oft ist hier

von „ESTER Core® Technologie“ die Rede, was bedeutet

das im Detail?

Als weltweit anerkannter Technologie-Partner in

der internationalen Motorsportszene hat Motul mit

der 300V Factory Line ein spezielles Rennsportproduktsortiment

für noch mehr Power und Performance

entwickelt. Die vollsynthetischen Viertakt-

Hochleistungsschmierstoffe der Produktserie 300V

4T FL sind mit der von Motul entwickelten Ester

Core®-Technologie formuliert. Ausgangsbasis

hierfür ist ein vollsynthetisches Basisöl aus synthetischen

Estern sowie einem exklusiv für diesen Anwendungsbereich

formuliertes Additivpaket. Die

aktuelle Entwicklungsstufe ermöglicht eine herausragende

Performance und somit eine maximale

Leistungsabgabe des Motors ohne Kompromisse

bei Zuverlässigkeit und Verschleiß. Darüber hinaus

haben wir zwei weitere kritische Bereiche im Fokus:

das Getriebe und die Nasskupplung. Mit den

300V-Formulierungen Off Road garantieren wir ein

sehr hohes Druckaufnahmevermögen zum Schutz

des Getriebes auch unter extrem harten Belastungen.

Dies wird mit der FZG-Prüfung (Forschungsstelle

für Zahnräder und Getriebebau) getestet und

zeigt, wie gut der Schmierstoff das Getriebe unter

Last schmiert und vor Verschleiß schützt. Mit diesem

Test lässt sich also feststellen, ob eine angemessene

Schmierfilmdicke zwischen den Zahnrädern

eine zuverlässige Funktion des Getriebes gewährleistet.

Das heißt zum Beispiel, mit einem

Hochleistungs-Motorradmotorenöl mit einer Schadenslaststufe

>14, kann ein bis zu vierfach höheres

Drehmoment übertragen werden, als es aktuelle

Vierzylinder-Motorradmotoren in Serienmotorrädern

zur Verfügung stellen. Die Reibwert-Indizes

wurden optimiert und verbessern somit Lebensdauer

und Dosierbarkeit der Kupplung.

Wie werden sich Öle im Rennsport in Zukunft weiterentwickeln?

In den nächsten Jahren werden wir es vermutlich

noch sehr viel mehr mit leistungs- und reibungsoptimierten

Motorenkonzepten zu tun haben. Ziel ist

es, im Hinblick auf die Schmierung die Reibungsverluste

an den richtigen Komponenten im Ölkreislauf

zu minimieren und dadurch mechanische Energie

zurückzugewinnen. Wobei auch hier der Einsatz

von Motorradmotorenölen in Leichtlaufviskositäten,

z.B. SAE 0W30 bzw. 5W30, eine wichtige Rolle

spielen wird.

• Das Interview führte

unser Redakteur Marco Burkert

• Fotos: Motul Deutschland

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ENDURO: TOURBERICHT

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... ein Erlebnisbericht von Daniel Hänel

DANIEL BEI

MD ADVENTURES

IN SPANIEN

Wer von euch kennt es nicht: Man sitzt im

Winter daheim und möchte Motorrad fahren,

aber das Wetter spielt nicht mit? Wir sind für

euch nach Spanien zu Marcel Davids geflogen,

um da die Lösung eures Problems zu finden.

Marcel bietet da unter „MD Adventures”

Endurotouren für Anfänger bis Fortgeschrittene

an.

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MCE

November '16


ENDURO: TOURBERICHT

Die Basis von MD Adventures

Angekommen in Barcelona auf dem Flughafen, wartet

Marcel von MD Adventures schon auf mich, von

da an ging es direkt in seine Villa am Stadtrand von

Lloret de Mar. Sie ist gut ausgestattet mit vier Zweibettzimmern,

Dusche, Küche, Wohnraum, Pool, Terrasse,

gut gefülltem Getränkekühlschrank und für

den, der es im Urlaub braucht, gibt es auch WLAN.

Ein Blick in die Garage und man sieht, es fehlt an

nichts, als Mietbikes stehen sechs 350-4T-KTMs

aus der Modellreihe 2016 zur Verfügung und für

Leute, die noch keine Ausrüstung haben, hält Marcel

genügend Bekleidung und Schutzausrüstung in

vielen Größen bereit. Natürlich kann man auch mit

dem eigenen Motorrad bei Marcel eine Tour buchen

und für den, der gern in Lloret ein Hotel beziehen

möchte, ist das auch kein Problem, da Marcel alles

im Vorfeld organisiert. Nachdem Unterkunft und

Motorrad gecheckt waren, ging es auch schon in die

katalanischen Berge, worauf ich mich schon riesig

gefreut habe. Nicht umsonst bietet die Costa Brava

für die meisten Größen aus MX, Enduro, Extremenduro

und Trial die besten Trainingsmöglichkeiten.

Am ersten Fahrtag sind wir in den Bergen rund um

Lloret de Mar unterwegs gewesen. Es war phänomenal,

was man als Endurofahrer da für Möglichkeiten

hat. Ein kompletter Anfänger kann beglückt werden,

aber auch der versierte Sportfahrer kann an

seine Grenzen kommen. Marcel fuhr mit uns Aufund

Abfahrten, Wasserdurchfahrten, Steinfelder,

Singletrails, breite Schotterpisten und auch ein

paar MX-Tracks an. Einen Golfplatz, der von Motorradfahrern

erobert wurde, steuerten wir auch an (so

etwas habe ich noch nie gesehen). Wir nutzten in

den täglichen fünf bis sechs Stunden Fahrzeit nur

zum Tanken und Mittagessen die befestigten Straßen,

ansonsten „only offroad”. Für den zweiten

Fahrtag hielt Marcel eine Überraschung für uns bereit.

Wir fuhren ins katalanische Hinterland, das uns

mit sagenhaften Gebirgszügen und tollen Ausblicken

begeisterte. Der Fahrtag endete in einem kleinen

Bergdorf namens Rupit, ich habe so etwas noch

nie vorher gesehen. Man hat im ersten Augenblick

gedacht, dass da die Zeit stehengeblieben ist. Es

war superschön, das zu sehen.

Eine geniale Gegend zum Endurofahren

DIE TOUR

Der Tag ist vorüber und die Mopeds und wir ruhen in Rupit

Wir bezogen mitten in Rupit ein Hotel, das allen

Standards entsprach und wo wir den Tag noch gemütlich

haben ausklingen lassen, um uns dann für

den dritten Fahrtag auszuruhen. Der dritte Fahrtag

führte uns dann nach zahlreichen Offroadkilometern

wieder zurück nach Lloret de Mar, wo für mich

dann auch der Trip nach drei unvergesslichen Tagen

endete.

MEIN FAZIT

Eine unvergessliche Endurotour in Spanien

Wer schon immer mal nach Herzenslust in einem

tollen Umfeld Enduro fahren wollte und vielleicht

noch ein Auge für tolle Landschaften hat, der ist

bei Marcel Davids von md-enduro.nl genau an der

richtigen Stelle.

• Bericht: Daniel Hänel; Fotos: Marcel Davids

MD ADVENTURES KONTAKT

Tourenanbieter: Marcel Davids – MD Adventures

Webseite: http://www.md-enduro.nl/

E-Mail: marcel010@icloud.com

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SPEZIELL FÜR DEN HARTEN OFFROAD-EINSATZ ENTWICKELT!

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MOTOCROSS OF NATIONS: MAGGIORA/I

Die Kulisse im italienischen

Maggiora

war atemberaubend

Frankreich holt Triple

Volles Haus auf dem Maggiora Race Track in Italien – tausende Zuschauer wollten sich dieses

Motocross-Spektakel keinesfalls entgehen lassen. In drei Hauptrennen, bei denen jeweils zwei

Klassen (MXGP + MX2, MX2 + MX Open, MXGP + MX Open) zusammen einen Heat bestreiten,

gewinnt die Nationalmannschaft, die am Ende des Tages die wenigsten Punkte gesammelt hat

(alle Fahrer-Platzierungen werden addiert, die schlechteste gestrichen). Vor allem die zahlreichen

französischen Fans hofften auf den dritten Sieg in Folge ihrer Nationalmannschaft. Und sie

wurden nicht enttäuscht!

Team Frankreich gewann bei

den MXoN zum dritten Mal in

Folge, knapp geschlagen landeten

die Niederländer auf

Platz 2, allerdings noch vor

der Motocrossnation USA

Romain Febvre trug entscheidend

zum Erfolg seiner Mannschaft

bei

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MCE

November '16


Jason Anderson war ohne jeden Zweifel der Pechvogel des gesamten Wochenendes

Das deutsche Nationalteam um Max Nagl, Dennis Ullrich und Henry Jacobi musste einen Rückschlag verkraften

Doch der Weg bis zum Sieg war eine reine Zitterpartie,

denn lange Zeit sahen die Niederländer wie die

sicheren Sieger aus. Aber auch die US-Boys mischten

in der hart umkämpften Mannschaftsweltmeisterschaft

mit. Es ist schon eine ganze Weile her,

dass ein Rennen um die begehrte Chamberlain Trophy

derart hart umkämpft war. Noch vor dem finalen

Wertungslauf des Tages kristallisierte sich ein Kopfan-Kopf-Rennen

zwischen den US-Boys, Team

Frankreich und den Niederländern heraus.

Im ersten Durchgang mussten die Akteure der Klassen

MXGP und MX2 ran. Hier hatte Exweltmeister

Romain Febvre (Frankreich) das beste Händchen, er

gewann vor Tony Cairoli (Italien) und Kevin Strijbos

(Belgien). In der Nationenwertung übernahm Belgien

zunächst die Führung, denn mit dem 5. Platz

des zweiten Teamfahrers Jeremy van Horebeek platzierten

sich die Belgier insgesamt besser als die

Konkurrenten. Die US-Boys erwischten mit dem

4. Platz von Cooper Webb und dem 9. von Alex Martin

ebenfalls nicht den allerschlechtesten Start und

positionierten sich damit auf Gesamtrang 2. Siegeschancen

konnten sich die Amerikaner mit dem

Anbruch des zweiten Wertungslaufes (MX2 + Open)

ausrechnen, denn hier gewann Husky-Werksfahrer

Jason Anderson vor Jeffrey Herlings (Niederlande)

und Gautier Paulin (Frankreich). Damit verdrängten

die US-Amerikaner Belgien von Platz 1 und führten

die Nationenwertung ein Rennen vor Schluss an.

Der Sieg von Husky-Werksfahrer Anderson hatte allerdings

einen bitteren Beigeschmack. Vor dem nun

alles entscheidenden dritten Wertungslauf musste

das Team USA geschwächt ins Rennen gehen, denn

Open-Pilot Jason Anderson konnte nach einem kuriosen

Crash, kurz nach der Zieldurchfahrt des zweiten

Laufes, im dritten nicht mehr starten. Was war

geschehen? Anderson gewann den Holeshot und

lieferte sich einen Zweikampf mit Jeffrey Herlings;

als der Niederländer stürzte, konnte sich Anderson

an der Spitze absetzen und gewann den Lauf (MX2

+ Open). Bei der Zieldurchfahrt fuhr der US-Amerikaner

bereits im ’Cruisemode’ so langsam über den

Zieltable, dass ihn ein nachfolgender Fahrer, der

diesen Table komplett nahm, am Kopf traf. Husqvarna-Werksfahrer

Anderson lag nun benommen neben

der Strecke und wurde nach kurzer Erstversorgung

zum Check ins Krankenhaus gebracht. Dort

stellte sich zum Glück heraus, dass er unverletzt davongekommen

war.

Mit Anbruch des alles entscheidenden dritten

Durchgangs, in dem die Klassen MXGP und Open

ans Startgatter mussten, war Cooper Webb nun der

Hoffnungsträger der US-Boys. Das Streichresultat,

das jedes Team besitzt, wurde für den ausgeschiedenen

Jason Anderson verwendet. Damit musste

Webb eine Spitzenplatzierung abliefern, um sein

Team auf Siegeskurs zu halten. Diesem unheimlichen

Druck war der Yamaha-Pilot nicht gewachsen,

zwar gelang es ihm, einige Zeit auf der für den Sieg

nötigen Position zu fahren, aber im Duell mit Romain

Febvre unterlief ihm ein Fahrfehler, der mit

Sturz endete – und damit auch alle Hoffnungen der

Amerikaner auf den Titel. Spannend wurde es nun

plötzlich zwischen den Niederländern und den

Franzosen, denn im Rennverlauf hatte sich Jeffrey

Herlings an die Spitze des Fahrerfeldes geschoben,

Teamkamerad Glenn Coldenhoff lag auf Position 7.

Entscheidend bei dieser Konstellation nun das Abschneiden

von Romain Febvre, der zu diesem Zeitpunkt

auf Position 5 lag, aber unbedingt auf Position

4 durchs Ziel fahren musste. Als er dies durch

seine Boxencrew signalisiert bekam, legte Febvre

nochmals eine Schippe drauf und schaffte es tatsächlich,

am viertplatzierten Tommy Searle vorbeizugehen.

In der Endabrechnung hatten die Franzosen

(Romain Febvre, Gautier Paulin und Benoit

Paturel) nun einen Punkt Vorsprung gegenüber den

Niederländern und gewannen damit zum dritten

Mal in Folge die Chamberlain Trophy!

Aus Sicht der deutschen Nationalmannschaft um

Max Nagl (29), Dennis Ullrich (23) und Henry Jacobi

(19) verlief dieses Wochenende eher enttäuschend.

Schon die Qualifikation am Samstag sollte sich mit

einem Crash von Max Nagl zum Drama entwickeln.

Der gebürtige Oberbayer zog sich dabei nach ersten

Untersuchungen eine Rückenverletzung zu, die es

ihm unmöglich machte, am Sonntag zu starten. Der

Husky-Werksfahrer begab sich noch am Samstagabend

zurück nach Deutschland, um sich in Würzburg

genauer untersuchen zu lassen. „Ich bin schon

ziemlich enttäuscht, weil wir bis dato hier als Team

eine super Zeit hatten und ich mit Henry und Dennis

sehr gern ein gutes Resultat abgeliefert hätte. Aber

ich bin in Gedanken bei meinen Mannschaftskollegen,

schließlich sind sie echte Fighter und das wollen

sie hier morgen noch mal beweisen“, sagte der

29-Jährige kurz vor seiner Heimreise. Leider verpasste

das Team den direkten Einzug in die drei

Hauptrennen am Sonntag und musste sich nun über

das sogenannte B-Finale am Sonntag qualifizieren.

Fast hätten Dennis Ullrich und Henry Jacobi diese

schwere Aufgabe auch gemeistert. Ullrich, der für

die Klasse MX Open eingeteilt war, legte einen furiosen

Start hin, fuhr sich danach einen großen Vorsprung

auf seine Mitstreiter heraus und gewann

das B-Finale. Doch nicht nur die Platzierung von „Ulle“,

sondern auch die von Henry Jacobi war entscheidend.

Der 19-jährige Nachwuchspilot (MX2)

lag aussichtsreich im Mittelfeld, rein rechnerisch

wären die beiden mit ihren Platzierungen sogar ins

A-Finale eingezogen, doch Jacobi stürzte wenige

Sekunden vor Rennende und damit versiegten auch

alle Hoffnungen, das A-Finale zu erreichen. Sichtlich

enttäuscht kommentierte Jacobi: „Ich wusste,

dass es beim B-Finale nur ein Ja oder ein Nein gibt,

daher habe ich 120 Prozent und permanent Gas gegeben.

Leider ist diese Strategie, volles Risiko zu

fahren, schiefgegangen. Aber wenigstens muss ich

mir jetzt nicht vorwerfen, dass ich nicht genügend

Einsatz oder Kampfgeist gezeigt hätte.“ Ähnlich sah

es Ullrich. „Wir haben hier heute bewiesen, dass wir

die Favoriten im B-Finale waren, aber an diesem Wochenende

war leider so einiges ziemlich verkorkst,

sodass unser Pech im B-Finale das Ganze nur komplettierte.

Nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden

von Max Nagl haben wir nicht aufgegeben

und trotzdem versucht, als Team eine gute Leistung

abzuliefern. Ich denke, das ist das Wichtigste“, so

der KTM-Pilot.

• Text: Marco Burkert/ADAC; Fotos: Youthstream, ADAC

Motocross of Nations - MXoN - Maggiora/I - 24./25.9.2016

Ergebnisse:

1. Lauf (MXGP + MX2): 1. Romain Febvre, F, Yamaha; 2. Antonio Cairoli,

I, KTM; 3. Kevin Strijbos, B, Suzuki; 4. Cooper Webb, USA, Yamaha;

5. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha; 6. Glenn Coldenhoff, NL, KTM;

7. Todd Waters, AUS, Suzuki; 8. Kaven Benoit, CDN, KTM; 9. Alex Martin,

USA, Yamaha; 10. Cody Cooper, NZ, Honda; 11. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 12. Jose Butron, E, KTM; 13. Valentin Guillod, CH, Yamaha;

14. Benoit Paturel, F, Yamaha; 15. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna.

Ferner: 23. Lukas Neurauter, A, KTM; 36. Michael Sandner, A, KTM.

2. Lauf (MX2 + Open): 1. Jason Anderson, USA, Husqvarna; 2. Jeffrey

Herlings, NL, KTM; 3. Gautier Paulin, F, Honda; 4. Arnaud Tonus, CH,

Kawasaki; 5. Dean Ferris, AUS, Yamaha; 6. Shaun Simpson, GB, KTM;

7. van Horebeek; 8. Seewer; 9. Martin; 10. Paturel; 11. Fredrik Noren,

S, Honda; 12. Michele Cervellin, I, Honda; 13. Tanel Leok, EST, KTM;

14. Brian Bogers, NL, KTM; 15. Samuele Bernardini, I, TM.

Ferner: 23. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna; 36. Sandner.

2. Lauf (MXGP + Open): 1. Herlings; 2. Cairoli; 3. Strijbos; 4. Febvre;

5. Tommy Searle, GB, Kawasaki; 6. Evgeny Bobryshev, RUS/LUX, Honda;

7. Coldenhoff; 8. Tonus; 9. Butron; 10. Webb; 11. Paulin; 12. Benoit;

13. Cervellin; 14. Waters; 15. Ferris.

Ferner: 16. Guillod; 19. Rauchenecker; 36. Neurauter.

Gesamt: 1. Frankreich, 29 Punkte; 2. Niederlande, 30; 3. USA, 33;

4. Belgien, 36; 5. Italien, 44; 6. Schweiz, 44; 7. Großbritannien, 73;

8. Australien, 76; 9. Estland, 93; 10. Kanada, 95 (siehe auch Standings,

Seite 80/81).

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November '16


Gigantische Stimmung bei der Motocross-

Mannschaftsweltmeisterschaft in Italien

• Foto: Husqvarna


MOTOCROSS-WM: GLEN HELEN/USA

Tim Gajser war nicht ganz so souverän wie in den vorangegangenen Rennen

Only Eli

Max Nagl WM-Dritter

Der Weltmeister stand mit Tim Gajser zwar

schon fest, dennoch ein Highlight im Kalender

der Motocross-Weltmeisterschaft: Glen

Helen. Die US-Rennstrecke hat schon viel Historisches

erlebt und dieses Flair wollte man

nun auch auf den MXGP-Lauf ummünzen. Leider

ist dieser Plan nicht ganz aufgegangen,

denn aus dem oft angekündigten Duell US-

Stars gegen MXGP-Stars wurde aufgrund stagnierender

Beteiligung seitens der US-Boys

nichts. Einzig Eli Tomac sah sich im Stande,

diesen WM-Lauf unter die Stollen zu nehmen.

Doch dieser Eli Tomac sollte die Flagge der

Amerikaner hochhalten.

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MCE

November '16

Jeffrey Herlings (1) konnte sich gegen die hohe Präsenz der US-Boys in der MX2-Klasse durchsetzen


Im Qualifying bestimmte der Franzose

Romain Febvre das Geschehen. Sowohl

der frischgebackene Weltmeister

Tim Gajser als auch KTM-Star Tony

Cairoli standen sich eher selbst im

Weg und stürzten beide. Exweltmeister

Febvre zeigte sich von der anspruchsvollen

Strecke eher unbeeindruckt

und gewann, nachdem er sich

den Holeshot gesichert hatte. Dahinter

überquerte Max Nagl die Ziellinie

auf Platz 2 liegend vor dem Briten

Dean Wilson. Somit hatte dieses Trio

wohl die beste Ausgangsposition für

den folgenden Renntag.

Doch US-Boy Tomac wollte hier vor

heimischer Kulisse auch ein Wörtchen

mitreden. Nachdem Tony Cairoli

im ersten Lauf den besten Start erwischte,

war es Tomac, der sich nach

mäßigem Start an die Spitze setzen

konnte. Einmal auf Position 1 angelangt,

gab der US-Amerikaner alles,

um diesen Platz bis ins Ziel zu halten

– mit Erfolg. Hinter ihm ging es zwischen

Tony Cairoli und dem Niederländer

Glenn Coldenhoff um Platz 2.

Coldenhoff konnte speziell im letzten

Renndrittel nicht mehr die nötigen

Reserven abrufen und fiel nach einer

starken Anfangsphase letztendlich

bis Platz 6 zurück. Während Cairoli sicher

auf Position 2 fuhr, gelang es

Max Nagl nach kurzzeitigem Verlust

der 3. Position, diese wieder zu erobern

und ins Ziel zu bringen. Damit

endete der Lauf mit dem Sieg von Tomac

vor Cairoli und Nagl. Max konnte

sich mit dieser Platzierung den

3. WM-Rang sichern.

Der letzte Lauf zur WM-Saison startete

äußerst spannend mit einem Holeshot

von Max Nagl. Der gebürtige

Oberbayer konnte die Führungsrolle

bis in die zweite Runde hinein halten,

bevor wieder Tony Cairoli das Zepter

übernahm. Kurze Zeit später folgte

auch Tim Gajser, der ebenfalls am

Deutschen vorbeigehen konnte. Doch

wo blieb Eli Tomac? Der Laufsieger

des ersten Durchgangs hatte einen

denkbar schlechten Start und musste

sich mühsam von Position 8 aus vorarbeiten.

Für den US-Star zwar keine

leichte, aber eben auch keine unmögliche

Aufgabe, wie sich im weiteren

Rennverlauf zeigen sollte. Tomac hatte

in der achten Runde bis auf Tony

Cairoli alle vor ihm liegenden Fahrer

überholt und befand sich am Hinterrad

des Italieners. Mit einem geschickten

Schachzug ging er wenige

Runden vor Rennende an Cairoli vorbei

und nahm so die letzte Hürde dieses

Laufes. Tomac gewann das WM-Finale

mit einem sensationellen Doppelsieg.

Doch auch Tony Cairoli und

insbesondere Max Nagl präsentierten

sich zum Saisonabschluss in hervorragender

Form. Weltmeister Tim

Gajser war hier zwar nicht ganz so dominant

wie in einigen vorangegangenen

WM-Rennen, wurde aber mit einem

4/3-Resultat Gesamtdritter dieses

Grand Prix hinter Tony Cairoli und

Gesamtsieger Tomac.

In der MX2-Klasse bekam es Überflieger

Jeffrey Herlings mit einigen Young

Eli Tomac rockt das Saisonfinale in Glen Helen vor Tony Cairoli und Tim Gajser

Guns der US-Szene zu tun. Allesamt

wollten nur eines, dem derzeit wohl

schnellsten MX2-Piloten zeigen, wo

der sprichwörtliche Hammer hängt.

Herlings wusste sich aber gegen die

US-Boys Jeremy Martin, Austin Forkner,

Thomas Covington und Mitchell

Harrison zu verteidigen. Getreu dem

Motto Angriff ist die beste Verteidigung,

gab Herlings seiner KTM die

Sporen und gewann beide Wertungsläufe

vor Honda-Pilot Jeremy Martin

und Mitchell Harrison. Damit bewies

der Niederländer seine einzigartige

Schlagkraft zum Saisonfinale abermals

und ist berechtigt MX2-Weltmeister.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Youthstream

Motocross-WM - 18. + letzter Lauf - Glen Helen/

USA - 10./11.9.2016

Ergebnisse:

MXGP: 1. Eli Tomac, USA, Kawasaki; 2. Antonio

Cairoli, I, KTM; 3. Tim Gajser, SLO, Honda; 4. Maximilian

Nagl, D, Husqvarna; 5. Gautier Paulin, F,

Honda; 6. Glenn Coldenhoff, NL, KTM; 7. Evgeny

Bobryshev, RUS, Honda; 8. Jeremy van Horebeek,

B, Yamaha; 9. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki;

10. Shaun Simpson, GB, KTM.

Ferner: 14. Valentin Guillod, CH, Yamaha.

MX2: 1. Jeffrey Herlings, NL, KTM; 2. Jeremy Martin,

USA, Honda; 3. Mitchell Harrison, USA, Yamaha;

4. Max Anstie, GB, Husqvarna; 5. Jeremy Seewer,

CH, Suzuki; 6. Benoit Paturel, F, Yamaha;

7. Brian Bogers, NL, KTM; 8. Thomas Covington,

USA, Husqvarna; 9. Chris Alldredge, USA, Kawasaki;

10. Austin Forkner, USA, Kawasaki.

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MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS HOLZGERLINGEN

Der 23-jährige Dennis Ullrich hat das Triple voll

und ist damit unangefochtener König der MX

Masters

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Dennis Ullrich

zum dritten Mal Champion

Das ADAC-MX-Masters-Finalwochenende im baden-württembergischen Holzgerlingen startete am

Samstag bei nahezu perfekten Bedingungen. Der angekündigte Regen blieb aus, stattdessen freuten

sich Fahrer und Zuschauer bei zum Teil sonnigen 18 Grad über spannende Rad-an-Rad-Duelle auf dem

1800 Meter langen „Schützenbühlring“.

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MCE

November '16


MOTOCROSS: ADAC MX MASTERS HOLZGERLINGEN

Allen voran der Titelfavorit Dennis Ullrich, der in der

Qualifikation als Schnellster von sich reden machte

und sich für die beiden Wertungsläufe am Sonntag

die Poleposition sicherte. „Ich fühle mich super und

hatte hier heute richtig viel Spaß. Die Strecke ist für

meinen Geschmack noch etwas zu trocken und noch

nicht genug ausgefahren, aber das hat mich nicht

davon abgehalten, hier trotzdem Gas zu geben und

eine super Zeit einzufahren. Dafür dass hier gerade

das Finale stattfindet, bin ich auch noch relativ entspannt.

Klar verspüre ich einen gewissen Druck,

aber ich denke, damit kann ich ganz gut umgehen“,

berichtete der KTM-Pilot. Ohnehin bot die 1800 Meter

lange Lehmboden-Strecke in Holzgerlingen die

optimalen Voraussetzungen für den Kämpfelbacher,

ist es doch dem Clubmitglied des Ausrichters

KFV Kalteneck dort in der Vergangenheit schon

zweimal gelungen, das ADAC MX Masters für sich zu

entscheiden. WM-Pilot Max Nagl war im Qualifying

knapp eine Sekunde langsamer als Ullrich, der

Oberbayer wurde Zweiter und durfte somit am

Rennsonntag als Zweiter ans Startgatter fahren. Die

drittschnellste Zeit fuhr der Belgier Jeremy Delince.

Die beiden weiteren Titelanwärter Thomas Kjer Olsen

und Harri Kullas erreichten in der Qualifikation

die Plätze 7 und 9.

Rene Hofer, seines Zeichens Junioren-

Welt- und Europameister, konnte den

Junior-Cup zu seinen Gunsten entscheiden

Blitzten am Qualifikationstag noch einige Sonnenstrahlen

durch die Wolkendecke, glich der Rennsonntag

einem nasskalten Herbsttag. Keine optimalen

Bedingungen also für den Tag des großen

ADAC-MX-Masters-Finales, aber die Protagonisten

waren allesamt guter Dinge und wollten den zahlreichen

Fans besten Rennsport präsentieren. Der Nieselregen

war mit dem Start zum ersten Durchgang

schnell vergessen und alle Blicke konzentrierten

sich auf das Renngeschehen inmitten des Schützenbühlrings

der Kraftfahrervereinigung Kalteneck

e.V. in Holzgerlingen. Dennis Ullrich war der Mann,

den es auf dieser Strecke zu schlagen galt, schließlich

kennt er das Terrain seines Heimatclubs wie

kein anderer und das mussten seine Konkurrenten

neidlos anerkennen. Der 23-jährige KTM-Pilot konnte

sich in beiden Durchgängen direkt an die Spitze

setzen und bestimmte das Geschehen. Als erster

dreifacher Champion von Europas beliebtester Motocross-Rennserie

schrieb „Ulle“ vor 7200 Besuchern

am Wochenende nun Geschichte.

Mit drei ADAC-MX-Masters-Titeln hat der KTM-Fahrer

nun die Oberhand über Max Nagl, Marcus Schiffer

und Ken Roczen, die in der Vergangenheit jeweils

zweimal die Serie gewinnen konnten. „Ich bin

einfach nur überglücklich und kann es noch gar

nicht richtig fassen. Vor den Starts war ich wahnsinnig

aufgeregt, aber sobald das Startgatter dann gefallen

war, war ich in meinem Element. Das Finale

hier in Holzgerlingen hatte es aber wirklich noch

mal in sich, da die Strecke superschwierig zu bestreiten

war. Die weniger geübten Fahrer standen

zum Teil kreuz und quer, sodass das Überrunden zur

echten Aufgabe wurde. Aber am Ende hat es jetzt

gereicht und nun werde ich erst einmal alle Fünfe

gerade sein lassen“, meinte der neue ADAC-MX-

Masters-Champion, der sich vom ganzen Team, seiner

Freundin Vanessa, seinem Mechaniker Robbie,

seinem Fahrwerkstechniker Rüdi, seiner Mutter Brigitte

und seinem Bruder Sven feiern ließ.

Im Hinblick auf die Tageswertung siegte Dennis Ullrich

vor seinem Teamkollegen Harri Kullas und dem

Dänen Thomas Kjer Olsen. Christian Brockel punktete

als zweitbester Deutscher und schaffte es mit

einem 5. Platz beim Finale in die Topfünf der Meisterschaftswertung.

ADAC MX Youngster Cup

Der neue Champion im ADAC MX Youngster Cup

heißt Bas Vaessen. Der Niederländer, der beim vergangenen

ADAC-MX-Masters-Event in Gaildorf die

Führung in der Meisterschaft übernommen hatte,

zeigte sich sichtlich erleichtert und entgegnete:

„Jetzt wird erst einmal nur noch gefeiert. Ich freue

mich riesig. Diesen Titel hier zu gewinnen, bedeutet

mir sehr viel, da er sehr wichtig ist für meine Karriere.

Die letzten zwei Runden im Rennen waren wirklich

die längsten meines Lebens, das hat mich einiges

an Nerven gekostet. Ich bin ein bisschen

vorsichtiger gefahren, damit ja nichts mehr schiefgeht“,

so der 18-Jährige, der 2012 bereits den ADAC

MX Junior Cup gewonnen hatte. Bei der Siegerehrung

ließ sich der neue ADAC-MX-Youngster-Cupsieger

in extra für ihn angefertigten Champion-T-Shirts

von Teamchef Thomas Hannecke, seinen Eltern Anki

und Har, seinem Mechaniker Ito sowie von MX-Legende

Harry Everts feiern, der extra zur Unterstützung

seines Suzuki-Schützlings Bas nach Holzgerlingen

gereist war. 2017 will Vaessen dann als Pilot

bei den „Big Boys“ in der Masters-Klasse starten,

zudem wird er die gesamte MX2-Weltmeisterschaft

mitfahren.

Gesamtzweiter wurde der Finne Miro Sihvonen , als

Meisterschaftsdritter stand Stefan Ekerold auf dem

Podest. Der 21-Jährige wurde zudem als Tagessieger

geehrt. „Das ist mein erster Tagessieg in dieser

Saison, das genieße ich natürlich sehr. Allerdings

waren die Rennen heute extrem tough. Das hatte

kaum noch was mit Motorradfahren zu tun, sondern

war eigentlich eher ein Endurorennen“, kommentierte

der Saarländer aus Weiskirchen sein Ergebnis.

Tageszweiter wurde am Rennsonntag Bas Vaessen,

als Dritter räumte der Belgier Cedric Grobben

ab.

ADAC MX Junior Cup

Im ADAC MX Junior Cup freute sich Favorit Rene Hofer,

dass sein Traum vom Titel tatsächlich in Erfüllung

ging. Nachdem die jüngsten Teilnehmer der

ADAC-MX-Masters-Rennserie aufgrund der schwierigen

Streckenbedingungen nur einmal starten

konnten und das Rennen vorzeitig abgebrochen

werden musste, wurden nur die Hälfte der Punkte

vergeben. Das reichte im Fall des 14-Jährigen jedoch

aus, um die Saison mit einem obersten Platz auf

dem Siegerpodest abzuschließen. „Eigentlich ist

heute der sogenannte Worst Case eingetreten. Es

hat geregnet und ich musste mich extrem konzentrieren.

Ich bin aber sehr stolz, dass ich nach meinem

Weltmeister- und Europameistertitel nun auch

noch ADAC-MX-Junior-Cup-Champion bin“, freute

sich das von MX-Legende Heinz Kinigadner (56) geförderte

Talent. Pläne für das kommende Jahr hat

Hofer ebenfalls schon. Neben seiner geplanten Teilnahme

am ADAC MX Youngster Cup will sich der Österreicher

auch auf die Europa- und Weltmeisterschaft

in der 125-ccm-Klasse fokussieren. Den Pokal

für den Vize-Sieg ließ sich am Sonntag der Este Meico

Vettik überreichen. Über einen 3. Platz bei der

Jahressiegerehrung freute sich der Russe Maksim

Kraev. Die Tageswertung gewann der Ungar Adam

Kovacs vor dem Südafrikaner Cameron Dürow und

Rene Hofer.

• Text: ADAC/Marco Burkert; Fotos: Steve Bauerschmidt

ADAC MX Masters - 7. + letzter Lauf - Holzgerlingen - 17./18.9.2016

Ergebnisse:

ADAC MX Masters: 1. Dennis Ullrich, D, KTM; 2. Harri Kullas, FIN, KTM;

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna; 4. Petr Smitka, CZ, KTM;

5. Christian Brockel, D, KTM; 6. Jeremy Delince, B, Honda; 7. Maximilian

Nagl, D, Husqvarna; 8. Vaclav Kovar, CZ, KTM; 9. Klemen Gercar,

SLO, Husqvarna; 10. Kevin Fors, B, Honda.

MX Youngster Cup: 1. Stefan Ekerold, D, Husqvarna; 2. Bas Vaessen,

NL, Suzuki; 3. Cedric Grobben, B, KTM; 4. Richard Sikyna, SK, KTM;

5. Tomas Kohut, SK, KTM; 6. Miro Sihvonen, FIN, KTM; 7. Nathan Renkens,

B, KTM; 8. Manuel Perkhofer, A, KTM; 9. Tom Koch, D, Suzuki;

10. Marco Hummel, D, Honda.

MX Junior Cup: 1. Adam Kovacs, H, KTM; 2. Cameron Durow, ZA, KTM;

3. René Hofer, A, KTM; 4. Ruben Schmid, D, KTM; 5. Rob van de Veerdonk,

NL, Kawasaki; 6. Jan Wagenknecht, CZ, Kawasaki; 7. Maks

Mausser, SLO, KTM; 8. Maximilian Spies, D, Husqvarna; 9. Nikita Kucherov,

RUS, Kawasaki; 10. Laurenz Falke, D, Husqvarna.

48

MCE

November '16


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MOTOCROSS: DAMCV

Oberkail

Cross auf dem Stoppelfeld

Immer wieder faszinierend, wie das Team des MCV

Oberkail um den Vorsitzenden Uwe Steines es

schafft, im „Nirgendwo“ auf einem riesigen Acker in

der tiefsten Eifel eine anspruchsvolle Strecke und

die komplette Infrastruktur für ein Stoppelfeldrennen

aus dem Boden zu stampfen. „Da geht auch bei

mir und einigen Helfern ein großer Teil unseres Jahresurlaubs

für drauf“, sagt Steines, der mit dem Verlauf

des Rennwochenendes sehr zufrieden ist.

Begeistert auch die Fahrer, die der perfekt aufgegrubberte

„Werksboden“ mit jeder Menge Grip und

abwechslungsreichen Sprung- und Kurvenkombinationen

erwartete.

Die ersten Meister stehen auch schon fest. So sicherte

sich schon in Oberkail Altmeister „Lucky

Luke“ Luc Perdieus den Titel in der Veteranen-Klasse.

Bisher hat er alle Rennläufe gewonnen, natürlich

auch in Oberkail. Und da sein härtester Verfolger

Hubert Heck in der Eifel nicht antreten konnte,

reichte Perdieus‘ Vorsprung schon, um die Meisterschaft

zu feiern. Hinter ihm kann es aber noch einmal

spannend werden zwischen Hubert Heck, Michael

Knappmann, Hans Peter Vonester, Thomas

Beuer und Berthold Kamps.

Sehr spannend blieb es in der Meisterschaft auch

bei den 85er Senioren. Jan Krug und Robin Knuf lagen

in der Meisterschaft nur einen Punkt auseinander,

dahinter Carl Ostermann, Fabian Trossen und

Tim Schulte. Die Fahrer lieferten sich in Oberkail

spannende Duelle in den Läufen um die Jugend-Europameisterschaft.

Der Tagessieg in der IMBA-Klasse

ging an Niels van Duijn aus den Niederlanden vor

und Robin Knuf und Jan Krug. Robin blieb im 3. Lauf

sogar bis zur vorletzten Runde in Führung, dann

ging der zu diesem Zeitpunkt schon als Europameister

feststehende Niederländer vorbei und

krönte so seine Meisterschaft mit einem zweiten

Laufsieg. Robin Knuf wurde Zweiter vor Jan Krug und

Carl Ostermann. Auch die weiteren deutschen Fahrer

zeigten Top-Leistungen, Aaron Steinbusch wurde

Achter, Fabian Trossen auf Rang 9, Danny Grommes,

Falk Winterscheidt, Robin Weranek, Joe

Radermacher und Jannis Mertins sicherte sich die

Ränge 12 bis 16. • Text und Foto: Guido Barth

50

MCE

November '16

Zum Foto oben - IMBA 85 ccm:

Carl Ostermann (25) vor Jan Krug (23),

Robin Knuf (29), Damien Scheffers (102)

und dem späteren Tagessieger

Niels van der Duijn (7)

DAMCV-Motocross - 7. Lauf - Oberkail - 17./18.9.2016

Gesamtergebnisse:

17.8. - Junioren MX2: 1. Theunis Quinten; 2. Manuel Kwarski; 3. Benjamin

Hamm; 4. Lukas Weber; 5. Marco Guhlke.

National MX2: 1. Tim Scholtes; 2. Steven Hartwig; 3. Kevin Herwix;

4. Nikolas Elmose; 5. Nico Wester.

Junioren Open: 1. Jens Heinisch; 2. André Lehnert; 3. Adrian Bormes;

4. Dirk Freudendahl; 5. Domenic Stroeks.

National Open: 1. Lasse Jache; 2. Luc Perdieus; 3. Yvan Thilmany;

4. Thorsten Pehl; 5. Mario Follon.

50/85 ccm: 1. Falk Winterscheidt; 2. Konrad Fuchs; 3. Arne Berscheid;

4. Danny Grommes; 5. Joe Radermacher.

85 ccm Senioren: 1. Damien Scheffers; 2. Jan Krug; 3. Robin Knuf;

4. Carl Ostermann; 5. Aaron Steinbusch.

50 ccm Mini - 1. Lauf: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Oliver Jüngling; 3. Johonnes

Moll; 4. Leon Patrick Niga; 5. Jamiro Peters.

2. Lauf: 1. Romberg; 2. Moll; 3. Niga; 4. Jüngling; 5. Jona Aljoscha

Fassbender.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Stephan Thiel; 3. Peter Werner; 4. Wilhelm

Lutz; 5. Werner Fassbender.

Youngtimer: 1. Philipp Platte; 2. Fabian Fischer; 3. Oliver Geisler;

4. Thomas Beuer; 5. Christoph Schweitzer.

Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Tim Knübben; 2. André Knübben/Mario

Ilten; 3. Robin Ohl/Patrick Reinert; 4. Hendrik Hartmann/Till Bodtländer;

5. Jochen Matzak/Johan Klumpers.

18.9. - Senioren: 1. Mario Follon; 2. Uwe Jordine; 3. Michael Förster;

4. Thorsten Pehl; 5. Berthold Bongartz.

Damen: 1. Britt van der Werff; 2. Fiona Hoppe; 3. Jessica Steiniger;

4. Maren Ruiter; 5. Katrin Herff.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Michael Knappmann; 3. Berthold

Kamps; 4. Thomas Beuer; 5. Peter Patzer.

50/65 ccm: 1. Leopold Lichey; 2. Arne Berscheid; 3. Morris Molitor;

4. Benedikt Romankiewitz; 5. Finn Rossbroich.

Inter MX2: 1. Lukas Platt; 2. Tim Wirtz; 3. Jan Horst; 4. Kevin Kern;

5. Sandro Lorsbach.

Inter Open: 1. Steve Dosquet; 2. Pascal Proenen; 3. Tim Münchhofen;

4. Kevin Kaut; 5. Dustin Fleck.

IMBA 85 ccm: 1. Niels van der Duijn; 2. Robin Knuf; 3. Jan Krug; 4. Carl

Ostermann; 5. Damien Scheffers.

IMBA Jugend MX2: 1. Paul Diederich; 2. Steven Hartwig; 3. Kevin Herwix;

4. Nikolaj Elemose; 5. Fynn Schwab.

Hof

Vorzeitige Sektkorken

Gleich dreimal reiste der DAMCV-Tross in dieser Saison nach

Hof im Westerwald, wo der MSC Hof und der MCC Windeck-

Hurst gemeinsam auf der „Stadioncross“-Strecke inmitten

der Speedway-Sandbahn ihre Rennläufe ausrichteten. Das

erste Rennen ein voller Erfolg auf der umgebauten Strecke,

aber die zweite Veranstaltung dort fiel buchstäblich ins Wasser.

Wegen unvorstellbarer Regenmengen in der Nacht vor

dem Rennen musste das komplette Wochenende im Juni

kurzfristig abgesagt werden und konnte jetzt nachgeholt

werden.

Beim vorletzten DAMCV-Rennwochenende der Saison in Hof

konnten einige Fahrer schon die Sektkorken knallen lassen

und ihren Meistertitel feiern. „Lucky Luke“ Luc Perdieus hatte

in der Veteranen-Klasse bis dahin alle Rennläufe gewonnen

und hatte seinen Meistertitel schon vor dem Hof-Wochenende

sicher. In der Damenklasse hatte die erst 15-jährige

Fiona Hoppe allen Grund zum Feiern: Sie sicherte sich den

Titel. In Hof stand sie zweimal ganz oben auf dem Treppchen.

Auf Rang 2 fuhr einmal die Belgierin Emmy Schepmans (startet

für den MSC Kleinhau) und einmal Katrin Herff, den

3. Platz sicherte sich zweimal Claudia Perdieus.

Ihr Gatte Luc Perdieus hielt auch in Hof auf jeden Fall eine absolut

lupenreine Bilanz in der Veteranen-Liga sauber: 15-mal

fuhr der Altmeister an den Start und 15-mal stand er ganz

oben auf dem Treppchen. Besser geht nicht! In der Meisterschaft

dahinter geht es noch knapp zu zwischen Michael

Knappmann und Hans Peter Vonester. Der Vierte, Hubert

Heck, wird wahrscheinlich nicht mehr ins Renngeschehen

eingreifen können.

Ebenso lupenrein auch die Bilanz von Oskar Luis Romberg

bei den kleinsten Fahrern auf ihren 50er-Maschinen. Er hat

bisher alle Rennläufe gewonnen und freute sich so über einen

riesigen Konfettiregen bei der Siegerehrung. Dahinter in

der Meisterschaft Johannes Moll und Oliver Jüngling.

Und ganz souverän zum Meistertitel bei den MX2 Inters fuhr

Lukas Platt, er führt auch deutlich die gemeinsame Inter-

DAM-Wertung (MX2 und Open) an vor Pascal Proenen, Hendrik

Nassheuer und Steve Dosquet.

Den Titel fest in Händen hatte in Hof auch schon bei den

Nachwuchs-Piloten Morris Molitor in der 50/65er-Liga mit

souveränem Vorsprung uneinholbar vor Finn Rossbroich, Jan

Schulte und Arne Berscheid.

Bei den Senioren ging Routinier Uwe Jordine mit uneinholbarem

Vorsprung ins letzte Saisonrennen und er konnte sich

schon in Hof über seinen Meistertitel freuen. Gefeiert wird in

diesem Fall aber sicher bei seinem Heimrennen in Kleinhau.

Er führt in der Meisterschaft vor Thorsten Pehl und Sebastian

Bauten. Als sicherer Meister reiste auch Kevin Herwix zum

Saisonfinale nach Kleinhau, in der Klasse National MX2 führ-

Veteranen: Berthold Kamps (711)

vor Luc Perdieus (1), Jürgen Kexel (56),

Peter Patzer (34) und Richard Brenner (129)


Vorzeitige

Krönung für

MX2-Inter-

Meister

Lukas Platt

te er mit sicherem Vorsprung vor Jannik Schmitz, seinem Bruder

Luca Herwix und Steven Hartwig. Vorzeitiger Meister bei

den National-Open-Fahrern wurde Lasse Jache, dahinter

Alexander Schoeller und Thorsten Pehl.

• Text und Fotos: Guido Barth

Kleinhau

Spannendes Saisonfinale

Das spannende Saisonfinale beim DAMCV durfte

der MSC Kleinhau ausrichten. Und weil der Club in

der Eifel auch mit seiner 101. Rennveranstaltung

sein 50-jähriges Jubiläum feierte, gab es nicht nur

aus „historischer“ Sicht einige bemerkenswerte

Begebenheiten, sondern man richtete auch das Finale

um die IMBA-Europameisterschaft in der

MX2-Klasse aus.

Bei den Veteranen stand zum Beispiel „gelebte Geschichte“

auf der Strecke und dann auch auf dem

Podest. Richard Main war extra aus Großbritannien

angereist. Er wurde in Kleinhau im Jahr 1985 IMBA-

Europameister und fuhr 31 Jahre später an gleicher

Stelle auf Rang 3 bei den Veteranen. Ganz oben auf

Junioren MX2: André Colger (7),

Tobias Wollgarten (60), William Reinertz (245),

Björn Niessen (931), David Nippa (17),

Daniel Bongartz (177), Brian Fröhlich (6)

und Jonas Hoever (194)

dem Treppchen, dahinter Jannik Schmitz und Kevin

Herwix, der schon als Meister feststand, und auf

Rang 4 Roman Göhlich vor Max Lausch. Der ein oder

andere dieser ambitionierten Nachwuchsfahrer

wird sicher in der nächsten Saison auch in der Inter-

Klasse aufhorchen lassen.

Alle Ergebnisse wie immer auf damcv.de

• Text u. Fotos: Guido Barth

DAMCV-Motocross - 9. Lauf - Kleinhau - 1./2.10.2016

Gesamtergebnisse:

1.10. - Junioren MX2: 1. Daniel Bongartz; 2. William Reinertz; 3. Nijs

Luka; 4. Manuel Skwarski; 5. Dennis Vanclee.

DAMCV-Motocross - 8. Lauf - Hof (Windeck-Hurst) - 24./25.9.2016

Gesamtergebnisse:

24.9. - 85 ccm Senioren: 1. Fabian Trossen; 2. Jan Krug; 3. Robin Knuf; 4. Aaron

Steinbusch; 5. Leonard Frenker.

50/65 ccm: 1. Morris Molitor; 2. Arne Berscheid; 3. Finn Rossbroich; 4. Timo Rose;

5. Max Börner.

50 ccm Mini: 1. Oskar Luis Romberg; 2. Leon Patrick Niga; 3. Oliver Jüngling; 4. Johannes

Moll; 5. Jamiro Peters.

Jugend MX2: 1. Sandro Lorsbach; 2. Nico Wester; 3. Kevin Herwix; 4. Paul Diederich;

5. Steven Hartwig.

Junioren Open: 1. Oliver Klein; 2. Fillipos Papazogloo; 3. Jens Heinisch; 4. Adrian

Bormes; 5. Kevin Emunds.

Senioren: 1. Marko Arnhold; 2. Thorsten Pehl; 3. Uwe Jordine; 4. Sebastian Bauten;

5. Wilfried Cosler.

Veteranen: 1. Luc Perdieus; 2. Gerhard Arnhold; 3. Berthold Kamps; 4. Michael

Knappmann; 5. Hans Peter Vonester.

Damen: 1. Fiona Hoppe; 2. Katrin Herff; 3. Claudia Perdieus; 4. Emmy Schepmans;

5. Julia Blatter.

25.9. - Junioren MX2: 1. Benjamin Hamm; 2. Manuel Skwarski; 3. Niko Blankenheim;

4. Justin Nehring; 5. Johanna Göhlich.

50/85 ccm Junioren: 1. Justin Heimann; 2. Leopold Lichey; 3. Danny Grommes;

4. Falk Winterscheidt; 5. Joe Radermacher.

Twinshock: 1. Uwe Jordine; 2. Peter Werner; 3. Stephan Thiel; 4. Wilhelm Lutz;

5. Werner Fassbender.

Youngtimer: 1. Marko Arnhold; 2. Wolfgang Fischer; 3. Gerhard Arnhold; 4. Fabian

Fischer; 5. Christoph Schweitzer.

National MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Kevin Herwix; 3. Roman Göhlich; 4. Jonathan

Frorath; 5. Jannik Schmitz.

National Open - 1. Lauf: 1. Luc Perdieus; 2. Patrick Stöcker; 3. Thorsten Pehl;

4. Lasse Jache; 5. Tim Undorf.

2. Lauf: 1. Perdieus; 2. Stöcker; 3. Jache; 4. Frorath; 5. Pehl.

DAM Inter MX 2/Open: 1. Lukas Platt; 2. Jan Horst; 3. Tim Wirtz; 4. Nico Wester;

5. Kevin Kern.

2. Lauf: 1. Platz; 2. Wester; 3. Horst; 4. Kern; 5. Wirtz.

dem Treppchen Heinz Schmitz-Horsch. „Der Lange“

startete zum Jubiläum beim Club in seiner alten Heimat,

sein Vater war einer der Gründer des MSC

Kleinhau. Und auf Platz 2 bei den Veteranen kam

Thomas Lutz, mehrfacher deutscher Amateur-Meister

längst vergangener Zeiten.

Im MX2-Finale der IMBA-Europameisterschaft war

der frischgebackene DAMCV-Meister Lukas Platt der

Mann des Tages. Der junge Mönchengladbacher gewann

klar alle drei Wertungsläufe. Aber auch der

erst 15-jährige Pit Rickert ließ mit seiner Leistung in

dieser Klasse aufhorchen. Er fuhr in Lauf 1 auf den

2. Rang und sicherte sich den 4. Rang in der Tageswertung.

Routinier Christoph Selent fuhr mit den

Rängen 3, 7 und 2 in den Läufen auf den 3. Platz in

der Tageswertung. Alter und neuer Europameister

wurde der Niederländer John Cuppen. Pit Rickert

hatte schon samstags in der Klasse Jugend MX2 beide

Läufe souverän gewonnen. Mit Platz 2 sicherte

sich Nico Wetser in dieser Klasse den Meistertitel,

auf Rang 3 Kevin Kern.

Mit der Startnummer 1 ging Steven Hartwig bei den

„jungen Wilden“ in der Klasse National MX2 an den

Start und er zeigte eine saubere Leistung in den beiden

Läufen in Kleinhau. Einmal Erster, einmal Zweiter,

damit sicherte er sich den Platz ganz oben auf

Junioren Open: 1. Marc Viby; 2. Adrian Bormes; 3. Kevin Emunds;

4. Stefan Knein; 5. Frank Baumunk.

85 ccm Senioren: 1. Winston Heberer; 2. Robin Knuf; 3. Aaron Steinbusch;

4. Fabian Trossen; 5. Björn Feyen.

50/65 ccm: 1. Leopold Lichey; 2. Arne Berscheid; 3. Morris Molitor;

4. Finn Rossbroich.

50 ccm Mini: 1. Oliver Jüngling; 2. Leon Patrick Niga; 3. Jona Aljoscha

Fassbender; 4. Johannes Moll; 5. Jamiro Peters.

Jugend MX2: 1. Pit Rickert; 2. Nico Wester; 3. Kevin Kern; 4. Steven

Hartwig; 5. Kevin Herwix.

Senioren: 1. Michael Förster; 2. Uwe Jordine; 3. Mario Fallon; 4. Sebastian

Bauten; 5. Wilfried Cosler.

Veteranen: 1. Heinz Schmitz-Horsch; 2. Thomas Lutz; 3. Richard

Main; 4. Michael Knappmann; 5. Thomas Beuer.

Damen: 1. Britt van der Werff; 2. Maren Ruiters; 3. Johanna Göhlich;

4. Emmy Schepmans; 5. Sanne Vouncks.

2.10. - National MX2: 1. Steven Hartwig; 2. Jannik Schmitz; 3. Kevin

Herwix; 4. Roman Göhlich; 5. Max Lausch.

50/85 ccm Junioren: 1. Björn Feyen; 2. Leopold Lichey; 3. Danny

Grommes; 4. Falk Winterscheidt; 5. Robin Weranek.

Twinshock/Youngtimer: 1. Christoph Schweitzer; 2. Fabian Fischer;

3. Uwe Jordine; 4. Oliver Geisler; 5. Wolfgang Fischer.

National Open: 1. Mario Follon; 2. Lasse Jache; 3. Daniel Holst; 4. Thomas

Lutz; 5. Berry Dillema.

DAM Inter MX2/Open Pokal: 1. Gianluca Ecca; 2. Mike Adrian Braun;

3. Noud van Kraaij; 4. Steve Dosquet; 5. Pascal Proenen.

Seitenwagen: 1. Tim Prümmer/Pascal Knübben; 2. André Knübben/

Mario Ilten; 3. Robin Ohl/Patrick Reinert; 4. Jochen Matzak/Johan

Klumpers; 5. Georg Müller/Martin Pieper.

IMBA MX2: 1. Lukas Platt; 2. Pit Rickert; 3. Christoph Selent; 4. Jacky

Trausch; 5. John Cuppen.

51

MCE

November '16


MOTOCROSS: DJMV

xxx

MX 65: Start-Ziel-Sieg für Noel Schmitt

Am 24. und 25. September trafen sich die Crosser des DJMV

zum letzten Mal in dieser Saison. Das große Saisonfinale

fand wieder beim MSC Astoria Walldorf statt.

Grandioses Saisonfinale

Noch hat Henry Schönburg

bei den MX2 Junioren

die Nase vorne ...

... aber Paul Nuoffer nutzt die Chance!

Der Tagessieger

in der MX-50-Klasse:

Aaron Kowatsch

• Fotos: Dieter Lichtblau

Marco Fleissig, der DJMV-Meister

2016 in der MX2-Klasse

• Foto: Jürgen Kaiser

52

MCE

November '16


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Die Fahrer trafen dort auf eine interessante und abwechslungsreiche

zirka 1005 Meter lange Sandstrecke

mit vielen Sprüngen (alles Tables). Durch den

Stadioncharakter war diese Strecke besonders für

die Zuschauer interessant.

In der kleinsten Klasse bei den 50ern ging Max-Werner

Breuer diesmal nicht an den Start. Da er sich

beim letzten Rennen in Gablingen schon vorzeitig

die Meisterschaft holen konnte, wollte er schon mal

im letzten Rennen 65er-Rennluft schnuppern.

Aaron Kowatsch konnte sich in beiden Läufen den

1. Platz sichern und somit den Tagessieg einfahren.

Rocco Sessler und Marco Stradinger folgten auf den

Plätzen 2 und 3.

Paul Metz verletzte sich im Pflichttraining und konnte

nicht in den 65er-Rennläufen starten. Auch für

ihn war dies kein Drama, da er sich schon zwei Wochen

vorher in Gablingen den Meistertitel sichern

konnte. Noel Schmitt, DJMV-Neueinsteiger, dominierte

beide Läufe. Dahinter kam es aber zu spannenden

Kämpfen im ersten Lauf zwischen Felix

Schwartze und Gastfahrer Luca Röhner, bei dem Felix

als Sieger hervorging. Im zweiten Lauf gab es

dann wieder einen spannenden Zweikampf um Position

2, diesmal zwischen Philip Telzerow und Felix

Schwartze. Allerdings zog diesmal Felix den Kürzeren

und musste Philip den 2. Platz überlassen. Bis

zum Schluss kämpften Justin Roll und Jonas Wahl

um Position 6. Jonas konnte diesen Kampf für sich

entscheiden, was ihm schlussendlich auch den Vizemeistertitel

brachte.

Bei den 85er-Junioren setzte sich im ersten Lauf

Gastfahrer Noah Lieber beim Start durch. Viele Fahrer,

darunter auch der vorzeitige Meister Colin

Wohnhas, waren von einem Startcrash betroffen.

Alle Fahrer konnten aber unverletzt das Rennen und

die Verfolgung wieder aufnehmen. Colin kämpfte

sich stetig nach vorne und konnte auf Noah aufschließen.

Dritter wurde Nick Wiegand. Den zweiten

Lauf entschied Nick Wiegand vor Cevin Kröner und

Nico Schmitt für sich.

Lukas Riedißer holte sich den Meistertitel in der

85-ccm-Klasse. Aber seine Konkurrenten Nico

Baumgärtner, Malik Schoch und Loris Zimmermann

sorgten dafür, dass er noch im letzten Rennen der

Saison kämpfen musste. Zimmermann konnte sich

durch einen perfekten zweiten Lauf den Tagessieg

holen. Riedißer erklomm als Zweiter das Podest, gefolgt

von Baumgärtner.

Auch bei den Ladies war die Familie Baumgärtner

vertreten. Nina, die Zwillingsschwester von Nico

Baumgärtner, konnte sich ebenfalls den 3. Platz in

der Tageswertung holen – und das mit einer 85er. Gewonnen

hat beide Läufe und damit den Tagessieg

Gaststarterin Lisa Guerber, gefolgt von Anna-Lena

Weinmann, die sich auch den Meistertitel 2016 holte.

Obwohl Paul Nuoffer beide Läufe der MX2 Junioren

für sich verbuchen konnte, hatte dies keinen Einfluss

auf die Meisterschaft. Henry Schönburg, der

DJMV-Meister 2016, und Nuoffer kämpften hart an

der Spitze. Nuoffer konnte aber einen Sturz von

Schönburg zu seinen Gunsten nutzen. Im zweiten

Lauf kämpften Paul Nuoffer, Denis Widmayer, Ruben

Schmid, Henry Schönburg und Lukas Frey um

die Führungspositionen. Fahrfehler von Henry

Schönburg und Lukas Frey sorgten dafür, dass der

zweite Lauf wieder an Paul Nuoffer, gefolgt von Denis

Widmayer und Ruben Schmid, ging.

Keine Überraschung gab es in der MX2-Klasse. Der

Meistertitel ging klar an Marco Fleissig, gefolgt von

Marco König und Elias Stapel.

MX1 Meister wurde Roland Diepold, der sich auch in

Walldorf den Tagessieg holte. Aber einfach hatte er

es definitiv nicht. Obwohl sein großer Widersacher

in dieser Saison, Benedikt Hauck, wegen beruflicher

Weiterbildung nicht an den Start gehen konnte,

wurde Diepold der Tagessieg nicht geschenkt.

Kevin Winkle, nach langer Verletzungszeit wieder

am Start, sorgte dafür, dass es zu atemberaubenden

Zweikämpfen kam.

Mit diesem grandiosen Rennwochenende geht die

Saison 2016 zu Ende. Die DJMVler werden sich am

5. November 2016 aber noch einmal treffen, um die

diesjährigen Meister zu feiern.

• Text: Silke Weiß/Johanna Fuchs

DJMV Meister 2016

MX 50: Max-Werner Breuer

MX 65: Paul Metz

MX 85 Junioren: Collin Wohnhas

MX 85: Lukas Riedißer

MX 2 Junioren: Henry Schönburg

MX 2: Marco Fleissig

MX 1: Roland Diepold

MX Senioren 1: Günter Schönburg

MX Senioren 2: Christian Lehmann

MX Ladies: Anna-Lena Weinmann

53

MCE

November '16


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: SCHEFFLENZ

Chris Gundermann ist in der

Meisterschaft ganz dicht dran

Gundermann greift nach dem Titel

Zum vorletzten Lauf der MAXXIS Deutsche Cross Country Meisterschaft traf sich der GCC-Tourzirkus traditionell in Schefflenz. Über 600 Teilnehmer

sahen ereignisreiche Rennen, abwechslungsreiche Streckenbedingungen und ein Programm, das dem Regen erfolgreich trotzte.

Nachdem sich die erste Septemberhälfte wärmer

gab als die Hochsommermonate Juli und August,

kam erst die Abkühlung und dann der Regen. Für

das Samstagprogramm musste die Strecke des

MSC Schefflenz bei freundlichem Rennwetter noch

gewässert werden. Die Fahrer der Klassen Twinshock,

Youngtimer, Senior, Gäste, Beginner, Junior

und Youngster sowie die Mädels der XC Woman

freuten sich über beste Piste. Bei Rundenzeiten um

die sieben Minuten präsentierte sich die Kurssetzung

anspruchsvoll, aber nicht zu technisch.

Um dem Organisationsteam mehr Zeit für die Bewässerung

zu geben, wurde das Programm nur einmal

leicht modifiziert. Insgesamt bot der erste

Fahrtag Cross-Country-Breitensport, wie er sein

soll: viel Action auf der Strecke, keine Unfälle und

jede Menge grinsende Gesichter unterm Helm. Dass

mit Jörg Albrecht ein Lokalmatador die Klasse XC Pre

Senior für sich entschied, freute die Einheimischen

und Clubmitglieder.

Dann kam die Regenfront. Nachdem es fast die ganze

Nacht auf die Wohnmobile und Renntransporter

geprasselt hatte, nahmen die Vierrad-Protagonisten

der Quads und ATVs ein ordentliches Schlammbad.

Die Jungs drehten ordentlich am Gas und

räumten einiges an Streckenbegrenzung zur Seite.

Das Rennen wurde auf 60 Minuten verkürzt, was

dem Spaß aber keinen Abbruch tat. Die Wild Childs

im Anschluss gingen über die volle Distanz. Hier

siegten Robbie Dworschak (WCS 1) und Jonathan Ott

(WCS 2).

Um die Mittagszeit ließ der Regen nach. Jetzt wurde

es klebrig und es war klar, dass die Starter der noch

zu fahrenden Klassen eine gewichtige Schlammpackung

erwartete. Aus 110 Kilo Motorrad werden bei

solchen Verhältnissen schnell 130 Kilo und mehr.

Die Rennleitung traf die einzig richtige Entscheidung:

Verkürzung aller ausstehenden Läufe auf eine

Stunde. Auf die Minute pünktlich wurden die

Starter der XC Sport 1 bis 3 auf die verkürzte Strecke

geschickt. Auf dem schmierseifenähnlichen Untergrund

musste man ganz, ganz sanft am Kabel ziehen

und hoffen, dass man mit der Reifenwahl richtig

lag. Marvin Röder (XC Sport 1), André Saal (XC Sport

2) und André Garstecki (XC Sport 3) waren hier die

Besten.

Es fehlte nur noch der sportliche Höhepunkt mit den

Klassen XC Pro und XC Advanced. Und es wurde die

Stunde des Chris Gundermann. Der 23-jährige Yamaha-Pilot

fuhr an diesem Tag in einer eigenen Liga.

Weder Chrissi Weiß noch Tabellenführer Kornel

Nemeth konnten mithalten. Gundermann hatte

nach zwölf Runden fast anderthalb Minuten Vorsprung

auf Weiß, machte Saisonsieg Nummer 2 klar

und die Verbesserung auf Meisterschaftsrang 3. An

der Spitze blieb Nemeth vor Weiß. Aber Gundermann

hatte unter Berücksichtigung des Streichresultats

die besten Karten für das Meisterschaftsfinale.

Der Straufhainer könnte in Bühlertann aus

eigener Kraft Meister werden (siehe Bericht auf den

folgenden Seiten).

In der XC Advanced kam es zu einem Sekundenkrimi

zwischen Tim Pleyer und Tobias Balzer. Pleyer hatte

das bessere Ende für sich. Mirco Rether wurde Dritter.

Jörg Albrecht hatte noch nicht genug von seiner

Heimstrecke. Rang 4 für den Altmeister. Tabellenleader

Domenico Felici war vor Ort, aber nach einer

Knie-OP nicht im Einsatz.

• Fotos: Rudolf Schuler

Alle Ergebnisse auf: XCC-Racing.com

54

MCE

November '16


Christian Weiß erwischte

diesmal einen guten Start

Optimales ATV-Wetter

Tim Pleyer (XC Advanced) mit dem zweiten Sieg in Folge

chwierige Bedingungen am Sonntag in Schefflenz

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MCE

November '16


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: BÜHLERTANN

Nemeth sichert sich erneut den Titel

Die GCC-Familie feierte ihre Meister

Zum letzten Mal in diesem Jahr stoppte die MAXXIS Cross-Country Meisterschaft mit rund 700

Startern auf der nur einmal im Jahr befahrbaren MX-Strecke des MSV Bühlertann. Traditionell

hatte der dortige MSV eine in jeder Hinsicht respektable Veranstaltung auf den Kurs gezaubert.

Für Spannung war in vielen Klassen bis zum Schluss gesorgt – bis die GCC-Family im

Festzelt ausgelassen sich und ihre Besten feierte.

Trotz schlechter Wetterprognosen verliefen die

Rennen an beiden Tagen absolut reibungslos. Der

Rennsonntag bot wettertechnisch dann sogar Idealbedingungen.

Gestartet wurde wie immer in den

bekannten Cross-Country-Wertungsklassen.

Bei den XC Youngtimern lag Sandro Lemuth nach

gefahrenen sechs Runden mit etwas mehr als

50 Sekunden vor Swen Schiller und Jens Zimmer.

Die Twinshock-Klasse dominierte einmal mehr

nach Belieben Konrad Schneider vor Jens Zimmer

und Walter Bühl. Für die Meisterschaft bedeutete

dies den 1. Platz für Swen Schiller bei den Youngtimern

und Konrad Schneider holte bei allen gewonnenen

Rennen der Saison mit Maximalpunktzahl

den Titel in der Twinshock-Klasse. In gleicher

Manier ging der E-Bike-Titel an Thomas Pravda.

Nahtlos ging es weiter mit den Super-Senioren und

der Gästeklasse. Lange Zeit konnte sich der

Schweizer Arnold Irniger an der 1. Position des Feldes

behaupten. Favorit Matthias Gaug forcierte jedoch

gegen Ende des Rennens das Tempo und gewann

vor Irniger und Jörg Steenbock sowohl das

Rennen als auch den Titel. Bei den Gästen mischte

Lokalmatador Daniel Köder den Rest des Feldes

auf.

In der Damenklasse lief alles auf ein Duell zwischen

Lena Schneider und Sally Böde hinaus. Doch

Bödes Bike zickte an diesem Tag, wodurch Schneider

am Ende mit mehr als fünf Minuten Vorsprung

vor Kerstin Schmidt und Jenny Naser gewann.

Bei den Beginners übernahm nach gut der Hälfte

des Rennens Michael Weißkopf die Spitze und hielt

die bis zum Zieleinlauf vor Ingo Trefflich und Jens

Silbermann.

Jörg Albrecht, der eigentlich in der Super-Seniorenklasse

antreten dürfte, dominierte bei den Pre Senioren

einmal mehr. Den Titel hatte er schon in

Schefflenz klargemacht. Marco Langbein und Mario

Dölz erreichten das Ziel auf den Plätzen 2 und 3.

56

MCE

November '16

Heiß her ging es auch bei den Senioren. Stephan

Weigand hatte bis dahin alle Rennen dieser Klasse

gewonnen. In Bühlertann gab es allerdings keinen

Weg an Frank Wiedemann vorbei, der vor Weigand

und Marko Steffens siegte. Der Meistertitel ging allerdings

auch so verdient an Stephan Weigand.

Bei den Youngsters setzte Mike Kunzelmann im

letzten Rennen alles auf eine Karte. Nur ein einziger

Punkt trennte ihn in der Meisterschaft von Norbert

Zsigovits. Letzterer allerdings sicherte sich an

diesem Tag Platz 2, was in der Gesamtabrechnung

nach Abzug des Streichergebnisses für Zsigovits

den Titel bedeutete.

In der Juniorenklasse hatten gleich noch drei Fahrer

Hoffnungen auf den Meistertitel. Maxi Hahn,

der am Anfang des Rennens vorne lag, musste

schließlich Tim Apolle den Vortritt überlassen. Der

holte letztlich souverän die Meisterschaft.

Pünktlich zum Start der Quads hatte der Sonntag

schlechteres Wetter aufgefahren. Die Strecke wurde

zunehmend zur Eislaufarena. Unter diesen

schwierigen Bedingungen holte sich mit einer geringfügig

verkürzten Rennzeit Richart Schmidt den

Sieg vor Marius Kernchen und Damian Rajczyk.

Den Meistertitel hatte Kevin Ristenbieter schon in

der Tasche.

Bei den Quads ging der Sieg nach der Schlitterpartie

an Daniel Marr vor Marcus Wagner und dem

sichtlich enttäuschten André Sitzler, der den Meistertitel

praktisch auf der Ziellinie verlor. Bei den alten

Herren der Quadklasse demonstrierte Igor Fabiani

auch in Bühlertann noch einmal seine Klasse.

Mit siegreicher Beendigung aller Läufe der Saison

hatte er schon vor Bühlertann als Meister festgestanden.

Ralf Pabst und Jürgen Mohr blieben in

Bühlertann nur die Plätze 2 und 3.

Bei den ATVs ging‘s dagegen noch um den Titel.

Den ließ sich Marco Sturm mit einem klaren Sieg

vor dem Österreicher Jürgen Gröpl und Peter Koppe

am Ende nicht nehmen.

Das verkürzte Rennen der Wild-Childs-Klassen

WCS2 und WCS 1 entschied unter schwierigsten Bedingungen

in der größeren Klasse Carlos Fahrbach

vor Pascal Sadecki und Maximilian Langbein und in


der kleinen Klasse Franz Hohenlohe vor Robbie

Dworschak und Clemens Voigt. Fahrbach und Hohenlohe

heißen auch die Meister.

Bei den Sportfahrern riss der Himmel wieder auf.

Nur eine halbe Sekunde trennte in der Sport1 am

Ende Noah Wenz von Marvin Röder, deutlich dahinter

Martin Werz. In der Klasse Sport2 ging der Sieg

nur über Chris Achtelstetter vor Björn Hoffmann

und René Bornschein. Blieb noch die Sport3, die

von André Garstecki vor Stefan Groß und Heiko

Schmidt gewonnen wurde. Die Meistertitel in den

Sportklassen gingen an Noah Wenz, Björn Hoffman

und André Garsteki.

Das heiß erwartete Finale im letzten Lauf der Pro

und Advanced lief auf das Duell zwischen Chris

Gundermann und dem GCC-Routinier und Titelverteidiger

Kornel Nemeth hinaus. Doch der Kampf,

den Gundermann zunächst anführte, dauerte nur

wenige Runden. Dann musste Chris Gundermann

mit einer defekten Zündspule die Waffen strecken.

Tageszweiter wurde Benjamin Hererra vor Marcel

Reuther. Nemeth holte damit erneut den Titel.

Die Klasse Advanced gewann Mirco Rether vor Tim

Pleyer und Altmeister Jörg Albrecht, der einmal

mehr auch in dieser heiß umkämpften Klasse bewies,

dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört.

Meister in der Klasse Advanced wurde Domenico

Felici.

Bei der Meisterschaftsehrung am späteren Abend

wurden alle Titelträger im voll besetzten Festzelt in

überaus würdigem Rahmen gefeiert. Wer den Zusammenhalt

in der GCC-Gemeinde nicht kennt –

hier wurde er einmal mehr deutlich.

Erstmals ausgeschrieben waren in diesem Jahr

auch zwei Teamwertungen. Zum einen eine allgemeine

Teamwertung sowie eine gesonderte Wertung

in der Klasse Pro/Advanced. Die allgemeine

Teamwertung gewann Diller Powerparts vor Lowo

TM Racing Germany und dem Bel-Ray MSR-Racing

Team. Die Teamwertung der Klasse Pro/Advanced

ging an das Monster Engery Kawasaki ELF Team

Pfeil vor dem MXM-Motorsports/BvZ Racing

Team/1. AMC Zirndorf und Lowo TM Racing Germany.

Den Treffer auf den Breitensport-Hauptpreis, ein

nigelnagelneues Auto, zog der nach dem morgendlichen

Rennen noch schwer enttäuschte André Sitzler,

der damit von einer Sekunde auf die andere alle

Enttäuschung vergaß.

Für die kommende Saison stehen eine ganze Menge

an Neuerungen an, die im Rahmen der Siegerehrung

bereits unters Offroad-Volk gestreut wurden.

Alle Ergebnisse und Infos unter xcc-racing.com

• Fotos: Rudolf Schuler

LOWO TM Racing Germany feiert die Meisterschaft

Chris Gundermann musste sich am Ende mit Platz 3

in der Meisterschaft begnügen

Eine wahnsinnige Gemeinschaft

Top-Verhältnisse beim

MSV Bühlertann

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MCE

November '16


MAXXIS CROSS-COUNTRY MEISTERSCHAFT: BÜHLERTANN

Chrissi Weiß war beim

Rennen verhindert, holte

sich aber bei der Siegerehrung

noch das verdiente

Preisgeld ab

Megaspektakel bei den Quads und ATVs

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MCE

November '16


MANI LETTENBICHLER 2016 SUPERENDURO JUNIOR WORLD CHAMPION

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ENDURO

FOTO: S. WOLTER

KLIM’s Premium Enduro-Racing Serie. Robust, strapazierfähig

und höchster Komfort für die ganze Renn-Saison. Designed und

entwickelt mit dem Ziel die Erwartungen der weltbesten Off-Road

Athleten zu übertreffen.

KLIM.COM


ROCKSTAR KIEDROWSKI RACING TEAM

Tom Bahlke – Top-Fahrer in der Klasse 1 beim Offroadscramble

GOOD JOB ...

Schnellster Fahrer aller Klassen – Sven Kiedrowski mit

der neuen WR 450 F

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer haben bei den

letzten Events wieder einen richtig guten Job gemacht

... hier die Topfünf-Ergebnisse vom Motocross:

Beim Norddeutschen ADAC Motocross Cup in

der Vellahner Heide zeigte Jannes Wittig auf seiner

65er zwei superstarke Läufe und erkämpfte sich

verdient den Tagessieg. Ebenso stark unterwegs

war Jens Zeidler, der auf seiner Yamaha YZ 250 F

zwei klare Doppelsiege bei den Oldies holte. Maik

Ladwig finishte bei den Senioren auf Platz 4, während

Sven Kiedrowski und Mathias Linke sich die

Plätze 2 und 3 in der Nordcup-Wertung der

MX1-Klasse holten.

Teamchef Sven Kiedrowski freute sich zugleich über

seinen vorzeitigen Vize-Meistertitel in der Klasse

MX1 – sein Vorsprung ist so groß, dass er beim Saisonfinale

nicht mehr eingeholt werden kann.

Beim Niedersachsen-Cup in Elstorf ging Jens Zeidler

gleich zweimal an den Start und zeigte selbst bei

den jungen Senioren noch, wie man die schwarze

Rolle so richtig auf „LAUT“ dreht. Samstag Podium

Senioren 1 und Sonntag Doppelsieg Senioren 2 ...

Hut ab! Aber auch Maik Ladwig war mit Platz 4 bei

den Senioren wieder stark unterwegs und Nieke Rudolf

belegte Platz 5 bei den Mädels.

Die Endurofahrer der Offroadscramble-Meisterschaft

waren in Lägerdorf am Start – hier die Topzehn-Ergebnisse

in Kurzform:

Klasse 1, Tom Bahlke, Platz 4; Marvin Goll, Platz 9;

Klasse 2, Karsten Brockmann, Platz 10; Klasse 3,

Mathis Becker, Platz 8; Senioren, Lars Baumgartner,

Platz 3; Mirko Luckhaus, Platz 10; Oldies, Michael

Konrad, Platz 8; Andreas Wunram, Platz 9. In

der Jugendklasse holte Lennart Marwede auf seiner

125er Husqvarna wieder einen klaren Tagessieg, Lorenz

König wurde Achter. Sven Kiedrowski war auf

der Yamaha WR 450 F wieder klar schnellster Fahrer

aller Klassen und holte den Gesamtsieg bei den Profis.

In der Teamwertung liegt das Team Kiedrowski Racing

nach wie vor auf Platz 1. Hier sind auch konstant

gute Ergebnisse von Fahrern wie Jan-Hendrik

Lessen in der Klasse 1 dafür verantwortlich, dass

das Team ganz oben in der Liste zu finden ist ...

Drückt die Daumen für das Saisonfinale in Plate!

Damit auch du in Zukunft den richtigen Support

hast, solltest du die Vorteile nutzen, die man als

Teamfahrer bei der Firma Kiedrowski Racing hat!

Nicht nur die Race-Performance, auch der Bike-Support

des Teams kann sich sehen lassen – so gibt es

bei der Firma Kiedrowski Racing reichlich Sportfahrerprogramme

verschiedener Hersteller – und das

nicht nur für Teamfahrer – einfach nachfragen!

Beim Kauf einer neuen Suzuki RM-Z 250/450, Yamaha

YZ/YZ-F/WR oder Honda CRF 250/450 beispielsweise

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erhalten je nach Meisterschaftsniveau neben

Ersatzteilbudget und Fahrershirt das Bike zu absoluten

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Jahren offizieller Honda- und Suzuki-MX-Stützpunkt

für Norddeutschland, Husqvarna Center sowie

seit mehr als zehn Jahren auch Beta- und Gas-

Gas-Händler. Für die Saison 2016 ist mit dem offiziellen

Yamaha-MX-Stützpunkt für Norddeutschland

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Technix • Silentsport • Ron und Dave vom Foliencenter

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November '16


Mathias Linke ist nicht mehr oft am Start – aber wenn, dann mischt er ganz vorne mit ...

Jan-Hendrik Lessen – der konstante Punktegarant für die Mannschaftswertung

Bei den Senioren immer vorne dabei – Maik Ladwig


ENDURO-WM: CAHORS/F

EnduroGP- + E2-Weltmeister: Matt Phillips

hat sich und seinem Sherco-Team einen Traum erfüllt,

er geht als erster EnduroGP-Weltmeister in die

Geschichte ein und ist gleichzeitig E2-Weltmeister

Matt Phillips

zusammen mit

Teamchef

Fabrizio Azzalin

Grand Finale: Phillips erster EnduroGP-Weltmeister

Die diesjährige Saison in der Enduro-Weltmeisterschaft garantierte bei nahezu jedem Grand Prix ein Höchstmaß an Spannung. Neben dem in diesem

Jahr unberechenbaren Wetterfaktor, sorgten gleich mehrere Duelle der Spitzenathleten für ordentlich Zündstoff und brachten die Akteure

oftmals an die Leistungsgrenze. Die neugeschaffene EnduroGP-Klasse kann und darf trotz aller Kritik im Vorfeld als gelungene Neuschöpfung bezeichnet

werden. Die Saison hat gezeigt, dass je nach Streckenbegebenheit selbst Piloten auf den leistungsschwächeren 250er-Bikes einen

Overall-Sieg einfahren konnten. Damit ist es den Veranstaltern gelungen, Fans und Fahrern aufsehenerregende WM-Läufe zu präsentieren. Die

Frage, wer sich am Saisonende die Krone in der EnduroGP-Klasse aufsetzen darf, blieb spannend bis zum Schluss. Erst das Finale im französischen

Cahors brachte Aufschluss, wer denn nun der schnellste aller Enduro-Piloten ist.

Bei noch maximal 40 zu vergebenden WM-Zählern

hatten neben dem bis dato WM-Führenden Matt

Phillips (Sherco) auch Steve Holcombe (Beta), Eero

Remes (TM) und Mathias Bellino (Husqvarna) mathematische

Chancen auf den Titel. Die besten Karten

hielt mit 198 Punkten jedoch Phillips in der

Hand. Der Brite Holcombe ging mit 183 Zählern ins

Saisonfinale, Remes folgte auf der 250er mit 181

und Bellino hätte mit 172 Punkten ebenfalls noch

Meister werden können. Doch keiner von diesen

Herren bestimmte das Geschehen beim obligatorischen

Super Test am Freitagabend. Der liebevoll

hergerichtete Prolog wurde vom ortsansässigen

Trialclub unter Leitung von Didier Valade geplant und

gebaut. Vor 8000 Zuschauern stahl hier Junioren-Pilot

Jérémy Carpentier (Honda) den alteingesessenen

Haudegen die Show und gewann mit einer Sensationszeit

von 1:48:94 Minuten. Der Franzose ließ damit

seine beiden Landsmänner Bellino (1:49:10) und

Loïc Larrieu (Yamaha, 1:49:11) hinter sich.

Am Samstag folgte der nächste (wichtigere) Schlagabtausch,

bei dem schon der erste Weltmeister gekürt

werden durfte, denn neben der EnduroGP tobte

natürlich auch der Kampf in den jeweiligen Hubraumklassen.

Der Brite Steve Holcombe ging als

Führender der Klasse E3 an den Start und musste

nur noch diesen einen Tag ohne nennenswerte Fehler

überstehen, um E3-Meister zu werden. Dabei

musste er allerdings eine Entscheidung treffen: Angriff

auf Biegen und Brechen, dabei die Titelchance

in der EnduroGP-Wertung bewahren oder auf Sicherheit

fahren und den E3-Titel nach Hause bringen.

Holcombe entschied sich für die letztere Variante

und legte den Fokus auf den E3-Klassensieg.

Ohne viel Risiko einzugehen, gewann Holcombe am

Samstag mit 9 Sekunden vor dem Italiener Manuel

Monni (TM) und seinem Teamkollegen Johnny Aubert.

Mit dem elften Tagessieg in dieser Saison war

ihm sein erster WM-Titel nicht mehr zu nehmen und

dementsprechend groß war die Freude: „Den E3-Titel

zu gewinnen, ist ein großartiges Gefühl. Das perfekte

Ende einer unglaublichen Saison“, sagte Holcombe

im Ziel. „Es war eine kleine Zitterpartie

heute. Ich habe mich zwar gut gefühlt, war aber

nicht auf dem gleichen Level unterwegs wie so oft in

dieser Saison. Zwischen mir, Manuel (Monni) und

Johnny (Aubert) war es sehr knapp heute. Die beiden

blieben mir immer auf den Fersen, aber ich habe

genug gepusht, um Weltmeister zu werden, das

ist ein überwältigendes Gefühl!“, so Holcombe weiter.

Keine Vorentscheidung gab es hingegen in der EnduroGP-Kategorie.

Der Samstag wirbelte die WM-

Wertung allerdings kräftig durcheinander. Die Taktik

von WM-Leader Matt Phillips war klar: Sicherheit

geht vor Risiko! Einen etwaigen Ausfall hätte sich

der Australier nämlich keinesfalls leisten können.

So begnügte sich Phillips mit dem 5. Platz an diesem

Tag. Der WM-Titel rückte damit in greifbare Nähe.

Mathias Bellino wusste diese Situation zu nutzen

und setzte sich bei seinem Heim-Grand-Prix

eindrucksvoll in Szene. Von den heimischen Fans

angetrieben, war Bellino am Samstag nicht zu

schlagen. Speziell in der Anfangsphase des Tages

war der Franzose in den Sonderprüfungen verdammt

schnell unterwegs und sicherte sich die jeweiligen

Bestzeiten. Trotz einiger Fehler in der letzten

Runde konnte er seinen Vorsprung ins Ziel

retten und gewann die Overall-Wertung mit etwas

mehr als 4 Sekunden Vorsprung auf Taylor Robert

(KTM). „Ein perfekter Tag für mich, nachdem ich gestern

im Super Test die GP-Klasse gewonnen habe“,

sagte Bellino. „Ich konnte mich nach den ersten beiden

Sonderprüfungen gleich an die Spitze des Feldes

setzen und meinen Vorsprung etwas ausbauen.

Diesen habe ich den gesamten Tag über versucht,

bestmöglich zu verwalten und geschaut, dass ich an

erster Stelle bleibe. Ich bin wirklich glücklich über

diesen Tagessieg und danke den verrückten französischen

Fans an der Strecke“, fuhr Bellino fort. US-

Boy Taylor Robert drehte gegen Tagesende noch

einmal richtig auf und schrammte nur knapp am

Sieg vorbei, dennoch eine hervorragende Leistung

des KTM-Werkspiloten. Dritter wurde Loïc Larrieu,

der schon im Super Test seine ganze Klasse gezeigt

hatte und diese am Samstag bestätigte.

Taylor Robert knüpfte an seine gute Leistung an,

trotzte Staub und Hitze am Sonntag, indem er sich

den verdienten Tagessieg vor Loïc Larrieu (Yamaha)

und Nathan Watson (KTM) in der EnduroGP holte.

62

MCE

November '16


E3-Weltmeister: Steve Holcombe holte sich auf

seiner Beta den Weltmeistertitel in der E3-Klasse

Women: Laia Sanz holte sich den Titel bei den Ladys

E1-Weltmeister:

Eero Remes hat der

E1 in diesem Jahr

seinen Stempel aufgedrückt

und auch

für einige sensationelle

Erfolge in der

GP-Klasse gesorgt

Angesichts der zu vergebenden Meistertitel rückte

dieser Erfolg des US-Amerikaners etwas in den Hintergrund,

denn im Titelkampf spielte Robert keine

Rolle. Matt Phillips dagegen schon, der Australier

blieb trotz seiner angriffslustigen Konkurrenten

cool und fuhr weiterhin im ’Sicherheitsmodus’.

Denn der Sherco-Pilot wusste, dass er am Sonntag

nur heil durchkommen muss, um als erster EnduroGP-Weltmeister

in die Geschichtsbücher einzugehen.

Und genau das setzte er in die Tat um. Dem

Sherco-Werksfahrer genügte ein 4. Platz, um den

langersehnten EnduroGP-Titel und auch den E2-Titel

in der Hand zu halten. Mathias Bellino rundete

die Topfünf an diesem Tag ab und hat damit eine beeindruckende

Aufholjagd in der Gesamtwertung

hingelegt. Vor dem Frankreich-Grand-Prix lag der

Husqvarna-Pilot auf Rang 4 und beendete die Saison

nun mit dem Vizeweltmeistertitel. Dabei verdrängte

er Steve Holcombe in allerletzter Sekunde

auf Gesamtrang 3.

In der Klasse E1 bekam der klare Favorit Eero Remes

noch einmal ordentlich Konkurrenz. Rookie Nathan

Watson setzte in Frankreich alles auf eine Karte und

wollte dem Finnen ein klares Statement in Richtung

2017 senden. Der Brite dominierte an beiden Fahrtagen

und bewies eindrucksvoll, dass er zu den

schnellsten Enduro-Piloten zählt. Nichtsdestotrotz,

Eero Remes behielt die Nerven und ließ sich in keinen

unnötigen Zweikampf ein. Er hatte die Saison in

der Klasse E1 diktiert und begnügte sich mit zwei

3. Plätzen, in dem Wissen, er würde damit sicher

Weltmeister werden. Remes schnappte sich den

WM-Titel mit 9 Zählern Vorsprung auf Watson und

hatte damit sein erklärtes Ziel erreicht.

Bei den Damen bahnte sich in Frankreich eine kleine

Sensation an. Am Freitagabend inmitten des Super

Tests wirkte noch alles wie immer – Laia Sanz

gewann den Auftakt vor Jane Daniels und Maria

Franke. Am Samstag drehte Maria Franke den Spieß

jedoch um und zeigte ihren Konkurrentinnen, aus

welchem Holz sie geschnitzt ist. Von den zahlreichen

deutschen Fans angefeuert, gelang es der

KTM-Sturm-Pilotin zum ersten Mal in ihrer Karriere,

die Tageswertung eines WM-Laufs zu gewinnen! Mit

drei gewonnenen Sonderprüfungen legte sie den

Grundstein für ihren Erfolg. Das mussten auch Sanz

und Daniels anerkennen, die an diesem Tag keine

Chance gegen die schnelle Zeitzerin hatten. Am

Sonntag ging die Spanierin Sanz schließlich komplett

an ihr Limit, um einen weiteren Tagessieg von

Maria Franke zu verhindern. Mit Erfolg, die erfahrene

KTM-Werkspilotin gewann am Sonntag knapp

vor Franke und sicherte sich damit auch den WM-Titel

in der Damenklasse. Für Maria Franke waren die

Resultate in Frankreich allerdings enorm wichtig, da

sie mit ihrem 1/2-Resultat in der WM-Wertung den

Sprung auf Gesamtrang 2 schaffte und damit Vizeweltmeisertin

ist!

• Text: Marco Burkert; Fotos: EnduroABC

Enduro-WM - 8. + letzter Lauf - 10./11.9.2016

Ergebnisse:

Enduro GP - Tag 1: 1. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 2. Taylor Robert,

USA, KTM; 3. Loїc Larrieu, F, Yamaha; 4. Nathan Watson, GB,

KTM; 5. Matthew Phillips, AUS, Sherco; 6. Eero Remes, FIN, TM;

7. Steve Holcombe, GB, Beta; 8. Alex Salvini, I, Beta; 9. Davide Guarneri,

I, Honda; 10. Manuel Monni, I, TM.

Tag 2: 1. Robert; 2. Larrieu; 3. Watson; 4. Phillips; 5. Bellino; 6. Holcombe;

7. Guarneri; 8. Daniel McCanney, GB, Husqvarna; 9. Salvini;

10. Remes.

E1 - Tag 1: 1. Nathan Watson, GB, KTM; 2. Eero Remes, FIN, TM; 3. Jamie

McCanney, GB, Yamaha; 4. Oscar Balletti, I, Honda; 5. Ivan Cervantes,

E, KTM; 6. Pascal Rauchenecker, A, Husqvarna; 7. Daniel

McCanney, GB, Husqvarna; 8. Rudy Moroni, I, KTM; 9. Victor Guerrero,

E, KTM; 10. Alessandro Battig, I, Honda.

Tag 2: 1. Watson; 2. D.McCanney; 3. Remes; 4. Rauchenecker;

5. J.McCanney; 6. Balletti; 7. Guerrero; 8. Moroni; 9. Cervantes;

10. Jonathan Manzi, I, Husqvarna.

E2 - Tag 1: 1. Mathias Bellino, F, Husqvarna; 2. Taylor Robert, USA,

KTM; 3. Loїc Larrieu, F, Yamaha; 4. Matthew Phillips, AUS, Sherco;

5. Alex Salvini, I, Beta; 6. Davide Guarneri, I, Honda; 7. Yohan Lafont,

F, Yamaha; 8. Deny Philippaerts, I, Beta; 9. Tommaso Montanari,

I, Kawasaki; 10. Vincent Gautie, F, Husqvarna.

Tag 2: 1. Robert; 2. Larrieu; 3. Phillips; 4. Bellino; 5. Guarneri;

6. Salvini; 7. Philippaerts; 8. Montanari; 9. Lafont; 10. Gautie.

E3 - Tag 1: 1. Steve Holcombe, GB, Beta; 2. Manuel Monni, I, TM;

3. Johnny Aubert, F, Beta; 4. Antoine Basset, F, KTM; 5. Jérémy Joly,

F, KTM; 6. Romain Dumontier, F, Yamaha; 7. Jonathan Barragan, E,

GasGas; 8. Thomas Oldrati, I, Husqvarna; 9. Mirko Gritti, I,

Husqvarna; 10. Ramon Quer Molgo, E, Husqvarna.

Tag 2: 1. Holcombe; 2. Basset; 3. Joly; 4. Monni; 5. Oldrati; 6. Gritti;

7. Barragan; 8. Dumontier; 9. Jaume Betriu, E, KTM; 10. Luis Correia,

P, Beta.

EJ - Tag 1: 1. Giacomo Redondi, I, Honda; 2. Josep Garcia, E,

Husqvarna; 3. Albin Elowson, S, Husqvarna; 4. Brad Freeman, GB,

KTM; 5. Davide Soreca, I, Honda; 6. Jérémy Carpentier, F, Honda;

7. Anthony Geslin, F, Yamaha; 8. Matteo Cavallo, I, Beta; 9. Jérémy

Miroir, F, Hus- qvarna; 10. Diogo Ventura, P, GasGas.

Tag 2: 1. Garcia; 2. Redondi; 3. Elowson; 4. Freeman; 5. Soreca;

6. Henric Stigell, FIN, TM; 7. Cavallo; 8. Oliver Nelson, S, TM;

9. Théophile Espinasse, F, Sherco; 10. Jérémy Carpentier, F, Honda.

EY - Tag 1: 1. Valérian Debaud, F, Yamaha; 2. Thomas Dubost, F;

3. Isaac Devoulx, F, Husqvarna; 4. Jack Edmondson, GB, KTM; 5. Enric

Francisco, E, KTM; 6. Alexis Beaud, F, Husqvarna; 7. Antoine Magain,

B; 8. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna; 9. Leo Le Quere, F, TM;

10. Lee Sealey, GB, Yamaha.

Tag 2: 1. Francisco; 2. Dubost; 3. Devoulx; 4. Edmondson; 5. Debaud;

6. Le Quere; 7. Beaud; 8. Sealey; 9. Barbosa; 10. Neels Theric,

F, KTM.

Women - Tag 1: 1. Maria Franke, D, KTM; 2. Laia Sanz, E, KTM;

3. Jane Daniels GB, Husqvarna; 4. Sanna Karkkainen, FIN, KTM;

5. Mireia Badia, E, Husqvarna; 6. Valérie Roche, F, Sherco.

Tag 2: 1. Sanz; 2. Franke; 3. Daniels; 4. Karkkainen; 5. Badia;

6. Roche.

63

MCE

November '16


ENDURO-DM: TUCHEIM

Schröter siegt bei teils verrückten Bedingungen

Die 47. Auflage der Tucheimer Geländefahrt war keine einfache, weder für die Protagonisten selbst noch für den Veranstalter.

64

MCE

November '16

Dennis Schröter ließ sich von den widrigen Umständen

nicht beeindrucken und gewann eindrucksvoll


Eine lange Trockenperiode sorgte in Kombination mit heißen

Temperaturen für die in Deutschland höchste Waldbrandstufe

5! Damit sind betroffene Waldgebiete gesperrt

und jegliches Betreten sowie Befahren untersagt. Genau

diese Lage trat am Freitag unmittelbar vor dem DEM-Lauf in

Tucheim in Kraft. Damit konnten bestimmte Teile der geplanten

Strecke, zu denen auch die zweite Sonderprüfung

zählte, nicht befahren werden. Keine optimalen Voraussetzungen

für eine Enduroveranstaltung also. Lösungen

mussten also schnellstmöglich gefunden werden, um einer

Absage der Veranstaltung aus dem Weg zu gehen.

Leichter gesagt als getan, denn zusätzlich monierten einige

Fahrer den Zustand der ersten Sonderprüfung und äußerten

Sicherheitsbedenken wegen einer zu hohen Staubentwicklung

und der damit verbundenen Sichtbehinderung.

Die Lösung des Problems kam schließlich in der

Nacht zum Samstag – Dauerregen! Zwar war die Strecke

bereits von einstmals geplanten 50 Kilometern auf etwa

20 gekürzt und die Sonderprüfungen auf einen einzigen

Enduro-Test reduziert worden, die starken Regenfälle

machten diese Notlösung jedoch zu einer durchaus anspruchsvollen

Partie.

Dennis Schröter nahm den Rückenwind seines Tagessieges

in Waldkappel mit nach Tucheim und ließ sich am

Samstag von den dort herrschenden Bedingungen wenig

beeindrucken. Vom Start bis zur Zieldurchfahrt gab es

kaum einen Zweifel an Schröters Überlegenheit. Sandiger

Boden ist seit eh und je sein Metier und das bewies der Crinitzer

schon bei der ersten Sonderprüfungsdurchfahrt eindrucksvoll.

Mit einer Zeit von 8:13:75 Minuten war Schröter

der schnellste Mann auf dem Rundkurs und immerhin fast

7 Sekunden schneller als sein Hauptkonkurrent Davide von

Zitzewitz (8:20:22). An dieser Situation sollte sich im Tagesverlauf

nichts ändern, außer dass Dennis Schröter immer

schneller zu werden schien. Die absolut schnellste

Umrundung der einzig verbleibenden Prüfung folgte in der

zweiten Runde, hier blieb der Sandspezialist mit einer Fabelzeit

von 7:56:93 Minuten als einziger aller Piloten unter

der 8-Minuten-Schallmauer. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten

Davide von Zitzewitz wuchs bis zum Tagesziel

auf knapp über 42 Sekunden an. Damit ging der Tagessieg

verdient an Dennis Schröter. Von Zitzewitz musste ohnehin

eher den Blick über die Schulter suchen, denn Marco Neubert

und auch Jan Schäfer wären nur zu gern am norddeutschen

KTM-Piloten vorbeigegangen. Das Trio trennten

stets nur wenige Sekunden, so kam es erst in der letzten

Sonderprüfungsdurchfahrt zur Entscheidung. Von Zitzewitz

versuchte ebenso wie seine beiden Konkurrenten alles,

aus sich und seinem Bike herauszuholen. Mit Erfolg, er

konnte sich speziell gegen Marco Neubert, der in der Endabrechnung

Platz 3 belegte, behaupten. Jan Schäfer beendete

den Fahrtag auf einem starken 4. Rang noch vor Björn

Feldt und Andi Beier.

Letzterer konnte in der klassenübergreifenden Wertung

heuer nicht unter die Topfünf fahren, diktierte das Geschehen

allerdings einmal mehr in der E1. Dabei sah es zunächst

nicht danach aus, denn der stets gutgelaunte

Schweizer Jonathan Rossé tauchte auf seiner Yamaha anfangs

an der E1-Tabellenspitze auf. Das war für Andi Beier

scheinbar wie ein Weckruf, von diesem Moment an setzte

der bis dato ungeschlagene Husqvarna-Haudegen alles

daran, den Tagessieg einzufahren. Ihm gelang es im Rennverlauf,

Rossé von der Spitze zu verdrängen und einen weiteren

Klassensieg einzufahren. Rossé zeigte sich mit seinem

2. Platz aber durchaus zufrieden, in dem Wissen, dass

Sand in der Vergangenheit eher nicht zu seinem bevorzugten

Terrain zählte. Die Topdrei komplettierte in dieser Klasse

Tim Apolle.

War es in der Klasse E2 beim vorangegangenen DEM-Lauf

noch Marco Neubert, der sich den Tagessieg schnappte, revanchierte

sich nun Davide von Zitzewitz. Das Duell dieser

beiden KTM-Piloten könnte kaum spannender sein. In Tucheim

war es erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das von Zitzewitz

mit 7:38 Sekunden Vorsprung gewinnen sollte. Marco

Neubert hätte durchaus die Chance auf einen Klassensieg

gehabt, handelte sich in den ersten beiden Runden jedoch

einen zu großen Rückstand ein und musste diesen

mit viel Aufwand verkürzen. Während sich Zitzewitz und

Neubert mit ihren Tagessiegen abwechseln, hat Nick Emmrich

den 3. Platz fast schon gepachtet. Zum vierten Mal in

Folge fuhr Emmrich die 3. Platzierung ein und freute sich

angesichts des eher ungeliebten Sands über diesen persönlichen

Erfolg.

Die Klasse E3 hatte mit dem Gesamtsieger Denis Schröter

natürlich auch ihren Sieger gefunden. Souverän gewann er

hier und war über 55 Sekunden schneller als der zweitplatzierte

Jan Schäfer. Schäfer gelang es dabei, seinen schnellen

Markenkollegen Björn Feldt in Schach zu halten und

diesen auf Platz 3 zu verweisen. Feldt war zunächst schneller

unterwegs als Schäfer, erst mit zunehmend ausgefahrener

Strecke konnte Schäfer auftrumpfen und sich schließlich

durchsetzen.

• Text: Marco Burkert; Fotos: Denis Günther

Enduro-Inter-DM - 5. Lauf - Tucheim - 17.9.2016

Ergebnisse:

Championat: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz, KTM;

3. Marco Neubert, KTM; 4. Jan Schäfer, KTM; 5. Björn Feldt, KTM; 6. Andreas

Beier, Husqvarna; 7. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 8. Nick Emmrich, Husqvarna;

9. Tim Apolle, Husqvarna; 10. Nico Rambow, KTM.

E1: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 3. Tim Apolle,

Husqvarna; 4. Tilman Krause, KTM; 5. Maria Franke, KTM; 6. Yanik Spachmüller,

KTM; 7. Patrick Strelow, Husqvarna; 8. Eddie Findling, Sherco; 9. Maik

Schubert, KTM; 10. Kai Bräutigam, KTM.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Nick Emmrich,

Husqvarna; 4. Paul Roßbach, KTM; 5. Kenny Lötzsch, KTM; 6. Kai-Arne Petruck,

Husaberg; 7. Bruno Wächtler, KTM; 8. Martin Kradorf, KTM; 9. Vincent Rikhof,

NL, TM; 10. Jens Pester, Honda.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Jan Schäfer, KTM; 3. Björn Feldt, KTM;

4. Nico Rambow, KTM; 5. Mark Risse, Beta; 6. Gerrit Helbig, KTM; 7. Daniel Hänel,

KTM; 8. André Decker, KTM; 9. Marc Neumann, KTM; 10. Andy Pitsch,

Husqvarna.

EJ: 1. Jan Allers, KTM; 2. Lukas Streichsbier, Husqvarna; 3. Yannik Mosch, KTM;

4. Tom Kölbach, Beta; 5. Jan Taube, Husqvarna; 6. Max Bindemann, Husqvarna;

7. Alexander Gehlert, Husaberg.

Marco Neubert komplettierte

das Podium in der

Championatswertung


ENDURO-DM: STREITBERG

Davide von Zitzewitz, Tagessieger in der Overall- und Klassenwertung, konnte sich vorzeitig den Meistertitel in der E2 sichern

Klassensieger stehen fest

Andi Beier, Dennis Schröter, Davide von Zitzewitz und Jan Allers –

diese vier Herren haben eines gemeinsam, sie konnten beim vorletzten

Lauf der Internationalen Deutschen Enduromeisterschaft

bereits vorzeitig Meister werden. Schauplatz war die Internationale

ADAC-Zuverlässigkeitsfahrt Streitberg „Fränkische Schweiz“, die

bei Fahrern und Zuschauern äußerst beliebt ist. Der knapp 65 Kilometer

lange Rundkurs bot den Akteuren feinstes Endurogelände mit

facettenreichen Sonderprüfungen.

66

MCE

November '16

Andi Beier hatte die E1 fest im Griff und kürte sich mit einem Tagessieg zum Champion


Die Klasse E1 hat in Streitberg mit Andi Beier ihren verdienten

Meister gefunden. Der Husqvarnafahrer gewann ein

weiteres Mal die Klassenwertung vor dem Schweizer Jonathan

Rossé und Tilman Krause. Dabei war der Tagesverlauf

alles andere als einfach für Beier, der schon in der ersten

Sonderprüfung Feindkontakt mit einem Baum zu verbuchen

hatte. Zwar konnte er einen Sturz vermeiden, musste

das restliche Rennen allerdings mit Schmerzen in der

Schulter bestreiten. Trotz dieses Umstandes gelang es Beier,

sieben von zehn Sonderprüfungen in der E1 für sich zu

entscheiden. Im Ziel kam er somit auf eine Gesamtprüfungszeit

von 47:50:98 Minuten, das war immerhin

29,89 Sekunden schneller als Jonathan Rossé. Der Schweizer

Yamaha-Pilot lag von Beginn an auf 2. Position und wurde

zum Ende hin immer schneller, der Rückstand war aber

bereits zu groß. Das eigentlich spannendere Duell in der

E1 lieferten sich Tim Apolle und Tilman Krause im Kampf um

den verbleibenden 3. Platz. Apolle ging als frischgebackener

GCC-Junioren-Champion ins Rennen und war dementsprechend

hochmotiviert, auch in Streitberg aufs Podium

zu fahren. Von der ersten Minute an schenkten sich die beiden

nichts, sodass es auf eine ziemlich knappe Entscheidung

am Ende des Rennens hinauslaufen sollte. Krause

konnte Apolle in der abschließenden Sonderprüfung noch

sieben Sekunden abnehmen – damit war er Dritter in der

Tageswertung! Trotz einer konstanten Leistung und wenigen

Fehlern, war Apolle im entscheidenden Moment

schlichtweg zu zaghaft unterwegs. Patrick Strelow komplettierte

an diesem Tag die Topfünf und zeigte eine starke

Leistung.

Spannend ging es auch in der E2 zu, die Hauptakteure hier

– Davide von Zitzewitz und Marco Neubert. Von Zitzewitz

kam als Tabellenführer nach Streitberg und konnte den

Meistertitel mit einem Tagessieg vorzeitig sichern. Markenkollege

Neubert wollte das verhindern und natürlich

selbst die maximale Punktzahl aus diesen Rennen mitnehmen.

Von Zitzewitz war jedoch einen Ticken schneller unterwegs

und sicherte sechs der zehn Sonderprüfungen zu

seinen Gunsten. Mit 8,07 Sekunden Vorsprung gegenüber

seinem schärfsten Konkurrenten beendete er den Tag als

Sieger und hatte den Titel in der E2 sicher in der Tasche! Etwas

zähneknirschend musste Neubert dieses Ergebnis

hinnehmen, auch wenn er stellenweise schneller war und

in Führung lag. Der ewige Dritte dieser Saison – Nick Emmrich

– bekam mit Marcus Kehr einen Überraschungsgegner.

Kehr nahm als Gaststarter erstmals seit Zschopau

2014 wieder an einem DEM-Lauf teil. Im vergangenen Jahr

laborierte der erfolgreichste Endurosportler der letzten

zehn Jahre mit einer komplizierten Verletzung (Radius-

köpfchenfraktur) am Ellenbogen. Heuer wollte der Sachse

quasi unter reellen Bedingungen testen, ob er für „Rund

um Zschopau 2016“ fit ist. Aus diesem Test entwickelte

sich ein Duell im Kampf um Platz 3 der Klasse E2. Kehr lag

bis zur letzten Sonderprüfung aussichtsreich auf Rang 3,

als er einen für ihn untypischen Fahrfehler beging und zu

viel Zeit liegen ließ. Diesen Fauxpas wusste Nick Emmrich

zu nutzen. Der Huskyfahrer blieb hier fehlerfrei, zog in letzter

Minute an Kehr vorbei und schnappte sich den 3. Platz.

Kehr verpasste das Podest mit 3,95 Sekunden Rückstand

schließlich knapp.

Alles andere als knapp ging es in der Klasse E3 zu, denn

hier war es eine klare Angelegenheit für Dennis Schröter.

Auch wenn er den ersten Test des Tages an Jan Schäfer abgab,

auf den verbleibenden neun Sonderprüfungen war

Schröter nicht zu schlagen. In der Summe hieß das, Tagessieg

für Schröter und damit auch Meister in der E3 2016.

Höchst motiviert ging Christian Weiß zu Werke und wurde

für seinen Einsatz belohnt. Mit etwas über 38 Sekunden

Rückstand finishte er auf Platz 2 hinter Schröter – sein bis

dato bestes Saisonergebnis! Jan Schäfer versuchte alles in

seiner Macht stehende, um Weiß diesen 2. Platz streitigzumachen.

Schäfers Zeiten gestalteten sich jedoch nicht konstant

genug, sodass ihm am Ende 4,5 Sekunden zu Weiß

fehlten und er sich mit Platz 3 zufriedengeben musste.

Bei den Junioren hatte Jan Allers allen Grund zur Freude.

Mit seinem fünften Tagessieg in dieser Saison machte der

BvZ-Racing-Pilot alles richtig und gewann den Titel in der

Nachwuchsklasse. Er verwies Lukas Streichsbier und Felix

Martin auf die Plätze 2 und 3.

Noch keinerlei Vorentscheidung gab es in der klassenübergreifenden

Wertung. Den Tagessieg hier konnte sich Davide

von Zitzewitz nach einem wahrhaftigen Husarenritt sichern.

Der norddeutsche KTM-Pilot musste sich diesmal

weniger Sorgen um Dauerkonkurrent Dennis Schröter machen,

sondern bekam es auch hier mit Marco Neubert zu

tun. Schröter kam trotz einiger Bestzeiten nicht in den richtigen

Rhythmus, um sich mit von Zitzewitz und Neubert zu

messen. Stattdessen musste sich der Huskyfahrer letztendlich

mit Rang 3 zufriedengeben. Trotz seines 2. Platzes

konnte sich Neubert nicht zu 100 Prozent über dieses Ergebnis

freuen, verständlich, denn so oft hatte der Sachse

schon den Sieg in greifbarer Nähe. Die Entscheidung wird

also erst beim Saisonfinale in Zschopau fallen. Die besten

Karten dürfte Davide von Zitzewitz haben. Vielleicht zieht

aber auch Dennis Schröter ein Ass aus dem Ärmel und

krönt sich in Zschopau zum Gesamtsieger.

• Text: Marco Burkert; Fotos: DGDesign

Dennis Schröter konnte nach einem durchwachsenen Tag im Championat „nur“ den 3. Platz holen, gewann aber in der E3 und ist damit

ebenfalls vorzeitig Meister

Enduro-Inter-DM - 5. Lauf - Streitberg - 2.10.2016

Ergebnisse:

Championat: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Dennis

Schröter, Husqvarna; 4. Andreas Beier, Husqvarna; 5. Christian Weiß, KTM;

6. Jan Schäfer, KTM; 7. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 8. Björn Feldt, KTM;

9. Nick Emmrich, Husqvarna; 10. Marcus Kehr, Sherco.

E1: 1. Andreas Beier, Husqvarna; 2. Jonathan Rossé, CH, Yamaha; 3. Tilman

Krause, KTM; 4. Tim Apolle, Husqvarna; 5. Patrick Strelow, Husqvarna; 6. Yanik

Spachmüller, KTM; 7. Maria Franke, KTM; 8. Maik Schubert, KTM; 9. Eddie Findling,

Sherco; 10. Robin Graube, GasGas.

E2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Marco Neubert, KTM; 3. Nick Emmrich,

Husqvarna; 4. Marcus Kehr, Sherco; 5. Paul Roßbach, KTM; 6. Bruno Wächtler,

KTM; 7. Kenny Lötzsch, KTM; 8. Pascal Springmann, Beta; 9. Kai-Arne Petruck,

Husaberg; 10. Martin Kradorf, KTM.

E3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Christian Weiß, KTM; 3. Jan Schäfer, KTM;

4. Björn Feldt, KTM; 5. Mark Risse, Beta; 6. Nico Rambow, KTM; 7. Gerrit Helbig,

KTM; 8. Daniel Hänel, KTM; 9. Marko Siedel, KTM; 10. Andy Pitsch, Husqvarna.

EJ: 1. Jan Allers, KTM; 2. Lukas Streichsbier, Husqvarna; 3. Martin Felix, KTM;

4. Florian Badstuber, KTM; 5. Yannik Mosch, KTM; 6. Jan Taube, Husqvarna;

7. Max Bindemann, Husqvarna; 8. Alexander Gehlert, Husaberg; 9. Tom Kölbach,

Beta.

67

MCE

November '16


INTERVIEW: TEAMCHEF HARALD STURM

Harald Sturm hat eine

beeindruckende sportliche Karriere

hinter sich und ist heute immer noch

mit Leib und Seele dabei

68

MCE

November '16


Vom Profisportler zum

Teamchef ...

eine Erfolgsstory

KTM Team Sturm – für jeden Endurosportbegeisterten

ist dieses Team ein Begriff. Egal ob Profi- oder

Hobbysportler, im Team von Harald Sturm ist alles

vertreten und genau hier liegt die Herausforderung

für den Teamchef, der in seiner aktiven Zeit selbst

als Profi unterwegs war.

69

MCE

November '16


INTERVIEW: TEAMCHEF HARALD STURM

Zur Classicveranstaltung „Rund um

Zschopau“ sitzt der Haudegen jährlich

auf seiner damaligen Werks-MZ und

zeigt, dass er nichts verlernt hat

Mit dem Beginn seiner Motorsportkarriere im Jahre

1974 wurde er auf Anhieb DDR-Juniorenmeister in

der Ausweisklasse über 250 ccm. Ein Jahr später

wurde der damals 19-Jährige ins MZ-Werksteam berufen

und nahm fortan erfolgreich an der Enduro-

Europameisterschaft teil. Was folgte, war eine Karriere

die seinesgleichen sucht. Besonders die Jahre

von 1982 bis 1986, in der er viermal hintereinander

die Europameisterschaft gewann, blieben vielen

Konkurrenten und Fans in Erinnerung. Mit zahlreichen

nationalen und internationalen Titeln ausgezeichnet,

gehörte der viermalige Europameister

auch zum Kader der siegreichen Six-Days-Trophy-

Mannschaft von 1987. Zweifelsohne das Highlight

seiner Laufbahn als Profi, aber auch ein Ereignis,

über das heute noch regelmäßig gesprochen wird,

da es bisher keiner deutschen Mannschaft mehr gelungen

ist, diesen Titel einzufahren. Auch die „Wendezeit“

konnte Harald Sturm nicht stoppen. Seit

1990 zwar nicht mehr im Auftrag der MZ-Sportabteilung

unterwegs, brachte der Wechsel zu KTM ungeahnte

Möglichkeiten mit sich. Bis 1995 nahm der Enduro-Haudegen

noch erfolgreich an nationalen

Wettbewerben teil und beendete in selbigem Jahr

seine Karriere als Profisportler und widmete sich

seinem Zweiradgeschäft. Die Aufgabe nun eine völlig

andere ... KTM, wie wir die Marke heute kennen,

existierte damals noch nicht. Zwar befand sich der

Mattighofener Motorradkonzern nach der Insolvenz

und einer Umstrukturierung im Aufschwung, es war

aber noch ein langer Weg bis zur heutigen Größe

des Unternehmens. Das betraf auch Harald Sturm,

der Mitte der 90er Jahre beschloss, sein eigenes

Zweiradgeschäft zu gründen und alle damit verbundenen

Hürden zu nehmen. Heute ist nicht nur das

Zweiradgeschäft im Erzgebirgsraum Anlaufstelle

Nummer 1 in Sachen Offroadsport, sondern auch

das Racing Team gehört zu den erfolgreichsten und

bekanntesten Teams in ganz Deutschland. Wir haben

mit Harald Sturm gesprochen und nachgefragt,

wie alles begann und wie es heute läuft.

MCE: Hallo Harald, hinter dir liegt eine beeindruckende

Motorsportkarriere, in der du zahlreiche Titel

sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung

gewonnen hast. Wie kam es zur

Entscheidung nach deiner aktiven Laufbahn als

Sportler, ein Zweiradgeschäft zu gründen?

Harald Sturm: Nun, zu meiner aktiven Zeit bei MZ

war ich quasi rund um die Uhr unterwegs. An 36 Wochenenden

im Jahr bestritt ich für die damalige

Sportabteilung verschiedenste Rennen. Auch wenn

es eine unvergessliche und schöne Zeit war, familienfreundlich

kann ich diese Zeit nicht bezeichnen.

Mit Anbruch der „Wende“ Anfang 1990 wollte ich

das ändern und beschloss nur noch in der Deutschen

Enduromeisterschaft zu fahren, um mehr Zeit

für die Familie zu haben. Mit MZ war dies so leider

nicht zu vereinbaren, da sich die Sportabteilung

weiterhin auf den internationalen Rennzirkus fokussieren

wollte. Nach all diesen Jahren – ich bin von

1974 bis 1990 durchweg ohne Verletzungspause

oder dergleichen Rennen gefahren – war mir das jedoch

zu viel. Was ich damals nicht wusste, war, dass

für die meisten Importeure der deutsche Markt und

demzufolge auch die Deutsche Enduromeisterschaft

enorm wichtig war. Viele andere Herstellen

bekamen im Jahr 1990 von meinen Plänen Wind und

sprachen mich an, ob ich nicht für sie die nationalen

Rennen bestreiten wolle. Unter anderem auch KTM.

Die Marke hatte damals zwar noch nicht den heutigen

Stellenwert, aber ich kannte Toni Stöcklmeier,

der für den deutschen Markt zuständig war, bereits

viele Jahre und das schenkte mir Vertrauen. So kam

es, dass ich von 1990 an für KTM Deutschland startete.

Daraus entstand letztendlich die Idee, mittelfristig

ein Zweiradgeschäft zu eröffnen. Toni (Stöcklmeier)

war auch hier ein guter Berater, was mein

späteres Zweiradgeschäft angeht, er sagte damals

zu mir: ’Harald, fang klein an, du kannst nebenher

noch Rennen bestreiten, aber es muss mit der Zeit

mehr werden!’ Und genau so war es – meine Garage

wurde zur Werkstatt, was heute nicht mehr vorstellbar

ist und so kam eins zum anderen. Bis 1995 lief

die Geschichte Zweiradgeschäft aber eher nebenher,

im Vordergrund stand immer noch das Renngeschehen.

Erst als die Doppelbelastung – Geschäft

und Sport – zu groß wurde, entschied ich mich für

das Ende meiner aktiven Laufbahn, um mich 1996

dem Thema Zweiradgeschäft zu widmen. Seitens

KTM kam der Vorschlag, zusammen mit Bernd Körber

das Team KTM Deutschland zu leiten. Damals

war es ja noch so, dass Motorradmarken auch national

ihre eigenen offiziellen Rennteams stellten. Ab

1996 durfte ich also zusammen mit Bernd das Team

KTM Deutschland leiten und betreuen. Mein Zweiradgeschäft

wuchs parallel zu dieser Aufgabe, sodass

ich in der Zschopauer Innenstadt mein eigenes

Ladengeschäft eröffnen konnte.

Man sagt, aller Anfang ist schwer – wie gestalteten

sich die ersten Jahre als Motorradhändler und was

hat sich in dieser Zeit verändert?

Das kann man so sagen! In den 90er Jahren hatte es

die Marke KTM nicht leicht. Insofern war es auch für

mich eine heiße und turbulente Zeit. Doch ich blieb

KTM immer treu, auch wenn man zu jener Zeit dafür

oft belächelt wurde. Letztendlich hat der Konzern alle

Hürden überwunden, die sich ihm bisher in den

Weg stellten, somit war es die richtige Entscheidung,

immer dabei zu bleiben. Das mag heute einfach

klingen, war es aber keinesfalls. Mit der Umstrukturierung

des Konzerns und zahlreicher innovativer

Entwicklungen ging es glücklicherweise stetig

voran und die Motorräder wurden immer besser.

Da waren schon pfiffige Jungs am Drücker. Dass KTM

einmal so groß werden würde, konnte damals allerdings

keiner von uns erahnen. Mittlerweile kann

man jeden potenziellen Kunden bedienen – egal ob

er Motocross-, Enduro- oder Straßenmotorrad fahren

möchte. Aus der Sicht eines Motorradhändlers

ist das natürlich optimal. Verändert hat sich über

die Jahre hinweg vieles. Früher habe ich Toni Stöcklmeier

angerufen und gesagt: ’Toni, ich brauche das

und das’. Heute ist so etwas nicht mehr möglich. Je

größer und professioneller eine Marke wird, umso

mehr Dinge gilt es für die Händler in der Praxis einzuhalten.

Auch wenn das mitunter schon einmal

nervig werden kann, ich glaube, das braucht es, um

in dieser Größenordnung arbeiten zu können. Es

funktioniert heutzutage nicht mehr, ein Motorrad,

das 8000 Euro und mehr kostet, aus einer Garage

heraus zu verkaufen. Da gehört ein ordentliches

Zweiradgeschäft dazu und das finde ich auch gut so.

Inzwischen blickst du auf eine 20-jährige Firmengeschichte

deines Zweiradgeschäfts. Würdest du

sagen, deine sportlichen Erfolge waren ein Segen

für diesen Erfolg?

Definitiv, das denke ich schon. Über den Sport hat

man nicht nur eine gewisse Bekanntheit erreicht,

sondern auch sehr viel Erfahrung gesammelt. All

dies kommt mir heute natürlich zugute. Die Zeit in

der Sportabteilung bei MZ hat uns alle geprägt.

Trotz aller Erfolge, wir waren sehr bescheiden und

für die Fans immer greifbar und das sollte gerade

den Endurosport auszeichnen – auch heute.

Du hast den Ruf – egal welches Bauteil einer KTM

man braucht, bei Harald bekommst du alles –

stimmt das? Zeichnet das ein gutes Zweiradgeschäft

aus?

Puh, jedes Bauteil habe ich sicher nicht da (lacht).

Aber ich glaube, mein Vorteil ist, dass ich mich mein

Leben lang in diesem Sport bewegt habe und das

nach wie vor noch tue. Dadurch weiß ich, welche

Verschleiß- oder Ersatzteile ein beispielsweise

Sportfahrer benötigt, wenn er am Wochenende ein

Rennen bestreiten möchte. Und diese Teile sind eigentlich

zu 100 Prozent bei mir im Lager. Sollten es

dennoch Teile sein, die ich nicht auf Lager habe,

lässt sich das trotzdem binnen kürzester Zeit ordern.

Ich sage jedem Kunden, ein Anruf oder eine Mail genügt

und ich kann dir sagen, ob ich es im Lager habe.

Ansonsten gilt, wer bist 10.00 Uhr eines Werktages

bestellt, hat sein Teil einen Tag später. Weiterhin

setze ich auf Original-KTM-Teile. Auch wenn ich

weiß, hier herrschen ziemliche Preisunterschiede

zu Zweitanbietern, bin ich mir sicher, der Kunde

weiß die Qualitätsunterschiede zu schätzen. Das

gilt auch für meine Gebrauchtmotorräder, die mögen

vielleicht etwas teurer sein als anderswo, sind

dafür aber in tadellosem Zustand. Diese Philosophie

hat sich über die Jahre hinweg durchgesetzt

und dahinter stehe ich nach wie vor.

Doch nicht nur dein Zweiradgeschäft, sondern auch

dein Racing Team ist über die Landesgrenzen Sachsens

bekannt. Seit Jahren betreust du zusammen

mit deinem Team ein riesiges Aufgebot aktiver Fahrer

in der Deutschen Enduromeisterschaft. Ist es

wichtig, als KTM-Händler ein Racing Team zu haben

und was bedeutet dieses Team für dich?

Ob es wichtig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden,

denke ich. Ich sage immer, das ist meine

ganz persönliche Macke (lacht)! Wobei das wohl

nicht nur für mich, sondern auch für alle aktiven Betreuer

meines Teams zutrifft. Der ursprüngliche Gedanke

hinter diesem Racing Team war die Nachwuchsförderung,

ich wollte etwas weitergeben.

Daraus sind später Meistertitel entstanden und das

macht mich schon stolz. Über die Jahre hinweg hat

sich dieses Team schon sehr vergrößert, das

stimmt. Gerade bei Veranstaltungen wie „Rund um

Zschopau“ ist es schon verrückt, wie viele Fahrer unter

unserem Zelt stehen.

Wie bewältigt ihr diese schwierige Aufgabe, regelmäßig

bis zu 30, in Zschopau bis zu 60 Fahrer zu betreuen?

Ja, das frage ich mich ehrlich gesagt selbst. Da gehört

viel Leidenschaft der Betreuer, allen voran Jens

Horn, dazu. Jens koordiniert alles rund um das

Team, bucht Unterkünfte, teilt Betreuer für die anfal-

70

MCE

November '16


lenden Aufgaben ein oder löst Probleme der Fahrer.

Als Privatteam, solch eine Aufgabe zu stemmen, ist

kein leichtes Unterfangen. Wir haben das Glück, einige

hervorragende Sponsoren an unserer Seite zu

haben. So lässt sich beispielsweise die Versorgung

unserer Fahrer bei den Rennen bewerkstelligen. Unsere

Betreuer agieren wie ein eingespieltes Team,

damit können sich alle von uns betreuten Fahrer auf

ihr Rennen konzentrieren und müssen sich sonst um

nichts kümmern.

Stichwort Spitzensport in Deutschland: Neben

zahlreichen Hobbypiloten hast du natürlich auch

die ganz schnellen Jungs und Mädels in deinem Kader.

Wo liegt hier die Herausforderung?

Ich denke, alles in einer vernünftigen und professionellen

Form unter einen Hut zu bekommen. Das wiederum

funktioniert nur mit Teamarbeit und viel

Spaß, jedoch auch mit einer gewissen Disziplin jedes

einzelnen. Natürlich kommt es aufgrund der vielen

verschiedenen Charaktere schon mal zu Unstimmigkeiten,

aber das wird in Ruhe besprochen und

dann ist die Welt wieder in Ordnung.

Ganz aktuell stellt dein Team die Vizeweltmeisterin

im Enduro, Maria Franke. Maria wechselte zu dir ins

Team und bestritt heuer ihre erste WM-Saison, die

sie sensationell stark beenden konnte. Wie viel

Teamarbeit steckt hinter solch einem Projekt und

was bedeutet es für dich, eine Vizeweltmeisterin im

Team zu haben?

Als feststand, dass Maria zu uns ins Team wechseln

möchte, war mein Gedanke: Ja, klar, können wir machen.

Dass die Saison so gut verlaufen würde, hat

uns alle, insbesondere auch mich überrascht! Die

Enduro-WM ist kein Zuckerschlecken, selbst bei den

Damen gibt es mittlerweile einen harten Konkurrenzkampf

und in diesem zu bestehen, ist eine herausragende

Leistung. Sie ist sehr ehrgeizig und hat

den Willen, sich stetig zu verbessern. Maria hat keinerlei

Ansprüche gestellt, als sie zu uns gekommen

ist, wir haben ihr ein Motorrad gegeben und sie damit

fahren lassen. Was viele vielleicht überrascht,

Maria bestreitet all ihre Rennen – egal ob Deutsche

Meisterschaft, Weltmeisterschaft oder Motocrossrennen

– mit dem gleichen Motorrad. Das würden

andere Fahrer niemals akzeptieren. Ich bin froh,

dass sie ein Teil unseres Teams ist. Dennoch bin ich

etwas enttäuscht, dass kaum jemand diesen tollen

Erfolg von Maria wahrnimmt.

„Rund um Zschopau“, quasi das Heimspiel deines

Teams, steht kurz bevor. Gerade in der Vergangenheit

gastierte hier immer mal wieder der ein oder

andere WM-Star wie Christophe Nambotin, der von

deinem Team betreut wurde. Im kommenden Jahr

findet hier sogar ein Lauf zur Enduro-WM statt! Ist

es nach so vielen Jahren auch für dich etwas Besonderes,

wenn solche Haudegen hier zu Gast sind,

und wie wichtig ist dieses Rennen für dich?

Für eine besondere Überraschung sorgte

Teamfahrerin Maria Franke, sie holte bei

ihrer ersten WM-Teilnahme den Vizetitel

bei den Damen! • Foto: Future7Media

Ich habe vor jedem großen Respekt, der heutzutage

an der Weltspitze fährt. Natürlich ist es da immer etwas

Besonderes, wenn internationale Spitzensportler

bei „Rund um Zschopau“ antreten und von uns

betreut werden. Egal ob Juha Salminen, Samuli Aro,

Christophe Nambotin, Eero Remes oder auch Joakim

Ljunggren – Sie alle waren schon bei mir im Laden

und es war eine Freude, diese Jungs kennenzulernen.

Ähnlich wie früher zu meiner aktiven Zeit, sind

diese Charaktere bodenständig und auch für jeden

Fan greifbar. Keinesfalls zeigen sie irgendeine Arroganz

oder haben Extrawünsche, ganz im Gegenteil.

Doch nicht nur für mich, sondern auch für die Betreuer

unseres Teams sind das immer besondere

Momente, wenn ein WM-Fahrer zu „Rund um Zschopau“

startet. Die WM 2017 hier auszutragen, ist eine

schöne Sache, wenngleich ich die Starterzahlen in

der WM etwas kritisch betrachte. Was „Rund um

Zschopau“ selbst angeht, so hoffe ich, dass diese

Traditionsveranstaltung noch lange Zeit hier ausgetragen

werden kann. Leider gibt es auch hier in der

Region Probleme mit Leuten, die meinen, überall

durch den Wald fahren zu müssen und dabei keine

Rücksicht auf Umwelt oder bestehende Gesetze zu

nehmen. Ich finde das absolut unvernünftig und

kurzsichtig. Das führte beispielsweise dazu, dass

die berühmte Auffahrt am ’Teufelsberg’ in diesem

Jahr nicht Bestandteil von „Rund um Zschopau“ ist.

Hier muss ein Umdenken stattfinden.

Abschließend die Frage: Wie geht es in der kommenden

Saison weiter? Husqvarna ist neu dazugekommen,

wird es hier eine Verstärkung der Teamstruktur

geben?

Ich hoffe natürlich weiterhin auf die tolle Unterstützung

durch all unsere vielen Betreuer, denn ohne

diese Hilfe wäre es nicht möglich, das Racing Team

auf dem derzeitigen Level zu halten. Darüber hinaus

bin ich guter Dinge, dass uns alle Sponsoren treubleiben

und uns auch KTM im kommenden Jahr Unterstützung

gewährt. Auch hier gilt: Ohne die vielen

Sponsoren könnten wir das Team in dieser Form

nicht halten! Schade ist die momentane Nachwuchssituation,

im Optimalfall versuchen wir als

Team natürlich in jeder Klasse einen Fahrer auf den

vorderen Positionen zu platzieren, das wird uns in

diesem Jahr nicht gelingen. Wir befinden uns gerade

dabei, ein paar schnelle Fahrer zu fördern, so wie

wir es früher schon getan haben, jedoch braucht es

eine gewisse Zeit, bis diese Jungs in die Fußstapfen

anderer Rennfahrer treten können. Zum Thema

Husqvarna: Wir unterstützen hier bereits Fahrer, zu

denen beispielsweise auch Tim Apolle gehört. Inwiefern

in naher Zukunft Erfolge erzielt werden, wird

sich zeigen.

Harald, vielen Dank für deine Zeit. Wir wünschen dir

weiterhin viel Erfolg.

• Text u. Fotos (2): Marco Burkert

Kolumne Maria Franke

Vizeweltmeisterin

Hi Leute,

die Mannschaftsweltmeisterschaft, auch Six Days genannt,

steht unmittelbar bevor und ich reise zusammen mit der deutschen

Nationalmannschaft in wenigen Stunden nach Spanien.

Per Flugzeug geht es erst einmal nach Bilbao und von dort aus

weiter zur Mannschaftsunterkunft. Wenn ihr diese Zeilen lest,

dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit schon feststehen, welche

Nation das Rennen gemacht hat – von meinen Erlebnissen

rund um die Six Days dann aber mehr in der kommenden Ausgabe.

Die verbleibende Zeit bis zur Abreise möchte ich nutzen, um

euch ein paar Zeilen zu den vergangenen Wochen zu schreiben.

Zum einen stand das Enduro-WM-Finale in Frankreich auf

meinem Programm, zum anderen gab es in der deutschen Enduromeisterschaft

die Fortsetzung in Tucheim und Streitberg.

Im Vorfeld des WM-Finales hatte ich einiges über Veranstaltungen

in Frankreich gehört: Diese seien ziemlich schwer und

das Gelände sehr selektiv. Bei meiner Ankunft in Cahors stellte

sich allerdings das Gegenteil heraus. Sowohl die Etappe als

auch die Sonderprüfungen gestalteten sich weniger technisch,

sondern eher schnell gesteckt. Hier wollte der Veranstalter

scheinbar auf zu selektive Hindernisse verzichten und

setzte stattdessen mehr auf Racing, aus meiner Sicht eine gute

Lösung. Nichtsdestotrotz, in der WM-Gesamtwertung konnte

ich mich bei diesem Lauf noch um einen Platz verbessern – von

Rang 3 auf Rang 2. Dazu musste ich allerdings mindestens einen

Tagessieg einfahren. Der Auftakt am Freitagabend verlief

mit Rang 3 hinter Laia Sanz und Jane Daniels schon einmal

nicht schlecht. Am Samstag schlug die Stunde der Wahrheit

und es galt, den erhofften Tagessieg anzupeilen. Mit zunehmendem

Rennverlauf kristallisierte sich tatsächlich die Chance

auf dieses Ziel heraus. Ich konnte sowohl im Enduro- als

auch im Crosstest die schnellsten Zeiten fahren und mir somit

ein wichtiges Zeitpolster gegenüber der Zweitplatzierten an

diesem Tag – Laia Sanz – herausfahren. Im Ziel trennten uns

2,18 Sekunden und ich realisierte im ersten Moment nicht so

richtig, dass ich diesen Tag gewonnen habe! Im Nachhinein

schon ein cooles Feeling, abends auf dem Podium ganz oben

zu stehen, die eigene Nationalhymne zu hören und sich von

den verrückten Endurofans feiern zu lassen. Allgemein war die

Stimmung in Frankreich gigantisch – kein Vergleich zu den anderen

WM-Läufen. In der WM-Gesamtwertung ergab sich nun

folgendes Bild: Ich lag gleichauf mit der Britin Jane Daniels

und hatte am Sonntag die Möglichkeit, den 2. WM-Rang zu erreichen.

Also lautete die Devise sicher fahren und trotzdem

möglichst vor Daniels ankommen. Ich hätte zwar schon gern

um einen weiteren Tagessieg gekämpft, das Risiko, den Vizeweltmeister

aber in letzter Minute zu verschenken, war mir

dann doch zu hoch. Mit einem 2. Platz am Sonntag war mir am

Ende des Tages der Vizetitel nicht mehr zu nehmen – ein wichtiger

Erfolg in meiner ersten WM-Saison! Hier gilt mein Dank

nochmals allen Sponsoren, Helfern und dem Team von Harald

Sturm – ihr alle habt mich bestens unterstützt!

Doch nicht nur die WM, auch die DM fand ihre Fortsetzung mit

den Wertungsläufen in Tucheim und Streitberg. In Tucheim angekommen,

gab es am Freitagabend zunächst einmal Diskussionen

über die Verfahrensweise wegen einer zu hohen Waldbrandgefahr.

Hintergrund war der tagelang ausbleibende

Regen und heiße Temperaturen, somit war der Veranstalter

quasi von Amts wegen gezwungen, weite Teile der geplanten

Strecke aus dem Rennen zu nehmen. Ich habe im Prinzip schon

mit der Absage des Rennens gerechnet. Doch es kam alles anders,

denn als es in der Nacht zum Samstag zu regnen begann,

konnte keiner ahnen, dass es doch noch eine überaus anspruchsvolle

Veranstaltung werden sollte. Das Streckenlayout

musste trotzdem stark gekürzt werden, sodass wir zwischen

den jeweiligen Runden zirka 45 Minuten Wartezeit hatten, das

Gelände hatte es aber in sich. Mein Bauchgefühl sagte: Am Ende

des Tages wird es hier wohl kein gutes Ergebnis. Aber weit

gefehlt, denn in Tucheim konnte ich mit Platz 15 im Championat

mein bisher bestes Saisonergebnis einfahren! In Streitberg

lief es hingegen genau umgekehrt, ich hatte von der ersten

bis zur letzten Minute ein hervorragendes Gefühl. Der

Rhythmus und das Feeling zum Motorrad haben super gepasst

und ich blieb ohne nennenswerte Fehler. Das Ergebnis allerdings

war mein bis dato magerstes in der DEM-Saison. Da hilft

nur weiter nach vorn schauen, was in meinem Fall wie eingangs

erwähnt die erfolgreiche Six-Days-Teilnahme ist und

wenn ich etwas weiter nach vorn schaue, das DEM-Finale in

Zschopau sein wird. Vielleicht sehen wir uns ja dort im Fahrerlager

oder an der Strecke.

In diesem Sinne, bis zur nächsten Ausgabe.

Eure Maria


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Inhalte: MOTOCROSS und ENDURO Tests der neuen 2016er Offroad - Motorräder -

Produktvorstellungen – Regionale Rennserien –

Kolumnen führender Spitzenpiloten – Spezial und Rubriken – Standings

– Renntermine – Produktvorstellungen


NOTIZEN

Gesehen auf der Intermot ... und die Suche geht weiter ...

Die neue Suzuki V-Strom 1000 XT

Suzuki zeigte die neue V-Strom 1000 XT in einer Weltpremiere zum ersten Mal

auf der Motorradmesse Intermot in Köln. Die neue V-Strom 1000 XT erscheint mit

neu gezeichnetem Design, einem überarbeiteten Motor mit Euro-4-Zulassung

und dem Kurven-ABS-Suzuki-Motion-Track-Brake-System. Zusätzlich wurden

viele Details verbessert und der Sports Adventure Tourer wird mit vielen neuen

Ausstattungen zusätzlich aufgewertet. Das neue Design greift das Schnabel-

Konzept der Rallyemaschine DR-Z noch konsequenter auf als bisher und verleiht

dem Adventure-Charakter der Suzuki V-Strom 1000 XT noch mehr Gewicht. Die

gesamte Frontpartie wurde neu gestaltet und gibt der V-Strom 1000 nicht nur ein

neues Gesicht, sondern erhöht in Verbindung mit einer neuen, 49 mm höheren

Scheibe auch den Komfort für den Fahrer. Die neue Scheibe wurde im Windkanal

getestet und verringert die störenden Windwirbel im Bereich des Kopfes deutlich.

Ein Motorschutz aus Kunststoff und Griffschalen sind serienmäßig an Bord.

Auf technischer Seite kommt neben der bekannten Traktionskontrolle in der

neuen V-Strom 1000 XT zum ersten Mal das Suzuki Motion Track Brake System in

Verbindung mit dem Combination Brake System zum Einsatz. Das hochentwickelte

Antiblockiersystem funktioniert auch beim Bremsen in Schräglage zuverlässig

und ermöglicht somit das sichere Ausweichen vor einem Hindernis selbst

in der Situation einer „Panikbremsung“. Das Combination Brake System appliziert

selbstständig einen Bremsdruck an der Hinterradbremse, sobald der vordere

Bremsdruck einen bestimmten Wert übersteigt. Auf diese Weise wird das

Fahrzeug beim starken Abbremsen zusätzlich stabilisiert. Der überarbeitete

Motor begeistert auch in der Euro-4-Abstimmung mit einem überaus kräftigen

Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen und gleicher Leistung wie in der

Vorgängerversion. Das Suzuki Easy Start System und der Low RPM Assist sorgen

für hohen Komfort beim Anlassen des Motors und beim Losfahren. Ebenso unterstützt

das System den Fahrer bei sehr langsamen Fahrten zum Beispiel im

Stop-and-go-Verkehr in Innenstädten. Die neue Suzuki V-Strom 1000 XT kommt

serienmäßig mit Drahtspeichenrädern von D.I.D, die durch ihre höhere Flexibilität

vor allem auf schlechten Fahrbahnen für einen erhöhten Komfort sorgen. In

der Farbvariante Champion Yellow No. 2 werden die Felgen der Drahtspeichenräder

in Gold anodisiert verbaut und wecken zusammen mit der gelben Farbe

von Tank und Sitzbank Assoziationen zu den erfolgreichen Offroadmotorrädern

von Suzuki. Zusätzlich ist die V-Strom 1000 XT mit einem konifizierten Lenker

ausgestattet. Die neue Suzuki V-Strom 1000 XT wird in den Farben Champion

Yellow No. 2, Pearl Glacier White und Glass Sparkle Black angeboten.

• Text u. Foto: Suzuki

TERMINE

OKTOBER

22.10. Arnhem Supercross, Arnhem Stadium Gelredome

Supercross-EM, www.arnhemsupercross.com

NOVEMBER

5.11. DJMV-Motocross-Mitgliederversammlung und Meisterfeier

in Horb-Betra

DJMV Geschäftsstelle, Regina Schäffer, Im Schulfeld 9

72290 Loßburg, Tel. 07446 9556413, Fax 07446 9506854

Mail: info@DJMV.de , www.djmv.de

5.11. Südwestcup-Motocross-Meisterschaftsfeier Winningen

MSF Winningen e.V. im ADAC, Klaus Mölich, Bachstr. 37,

56333 Winningen, Tel. 02606 1939, Mobil 0160 6332359

E-M: klaus.moelich@msf-winningen.de, www.msf-winningen.de

Infos: Andreas Wack, Tel. 06843 1476

E-Mail: andreaswack@handshake.de, www.südwest-cup.de

18./19.11. Int. ADAC Supercross München 2016 Olympiahalle

ADAC Südbayern e.V., Ridlerstr. 35, 80339 München

Ticket-Hotline 089 31888581, tickets@supercrossmuenchen.de

www.muenchenticket.de, www.eventim.de

www.supercrossmuenchen.de

25./26.11. 14. Int. ADAC Sachsen Supercross Chemnitz

MSC Lugau e.V. im ADAC, Ole Stark, Postfach 1123, 09382 Lugau

Tickethotline 0371 38038380 (Mo.-Fr. 9:00-17:00 Uhr)

DEZEMBER

3.12. DAMCV Meisterfeier 2016, MCS Rheindahlen

Kath. Hauptschule Rheindahlen (Ganztagsschule),

Geusenstraße 29, 41179 Mönchengladbach

Koordinaten: 51.1502800, 6.3649913, www.damcv.de

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EVENTS

Packender Motorsport erwartet die Zuschauer in der Münchener Olympiahalle

22. Oktober

SX-EM in Arnhem/NL

Am 22. Oktober, 19:00 Uhr, findet im Gelredome im holländischen Arnhem der

einzige Lauf und damit das Finale zur Supercross-EM statt. Promoter Off Road

Pro Racing verspricht ein „Supercross No Limits“ in der 30.000 Zuschauer fassenden

Arena, deren Dach in 25 Minuten geöffnet bzw. geschlossen werden

kann.

Am Start sind sowohl amerikanische (z.B. Jason „El Hombre“ Anderson, Malcolm

J. Stewart, Ricky Renner, Steve Mages, Bryan Spencer, Joe Clayton) als

auch europäische Topfahrer (z.B. Exweltmeister Romain Febvre), die die im US-

SX-Stil gebaute Strecke stürmen wollen. Gestartet wird in den Klassen Supercross,

SX 250, SX 125 und SX 85.

Weitere Infos auf: www.arnhemsupercross.com

Termin: 22. Oktober 2016 - Supercross Arnhem/NL

18./19. November

Supercross München

Vollgas-Show für Motorsport-Fans

Packender Motorsport erwartet die Zuschauer nach einem fulminanten Opening

mit Lightshow und Pyrotechnik bei der Supercross-Action am 18. und 19. November

in der Münchner Olympiahalle. Wenn sich die über 60 Crosser spannende

Positionskämpfe in den Klassen SX1 und SX2 liefern, wird die Halle beben. Es

geht nicht nur um die Titel „König von München“ und „Prinz von München“, sondern

auch um wichtige Punkte im ADAC SX-Cup 2016/2017, bei dem jedes Jahr

die besten Fahrer auf deutschem Boden ermittelt werden. Einen Leckerbissen

gibt es zudem für Freestyle-Liebhaber: Namhafte Fahrer werden spektakuläre

Tricks in über zwölf Metern Höhe zeigen und die Fans im wahrsten Sinne des

Wortes vom Hocker reißen. Mit einem zusätzlichen Ticket kann das Fahrerlager

in der Kleinen Olympiahalle besucht werden. Einige Profis stehen auch bei der

Autogrammstunde um jeweils 18:15 Uhr Rede und Antwort. Darüber hinaus gibt

es eine große Verkaufsausstellung: Hier präsentieren die größten Motorradhersteller

ihre aktuelle Modellpalette. Abgerundet wird das Angebot von Merchandising-Ständen,

an denen man sich mit Fanartikeln eindecken kann. Samstagnacht

nach der Siegerehrung geht das ADAC Supercross München in die

ultimative Runde: Auf der Party-Bühne wird mit Fans, Fahrern und Teams bis in

die frühen Morgenstunden gefeiert.

Tickets ab 43 Euro

Tickets gibt’s ab 43 Euro unter Telefon 089 31 88 85 81, unter www.supercross

muenchen.de, www.eventim.de, bei allen an München Ticket angeschlossenen

Vorverkaufsstellen sowie in allen ADAC Geschäftsstellen. Für Kinder von sechs

bis 14 Jahren kostet der Eintritt in den Kategorien 1 bis 3 am Freitag nur 25 Euro,

am Samstag 29 Euro. Aktuelle Informationen gibt es auch auf facebook unter

www.facebook.com/SupercrossMuenchen.

Zeitplan

Einlass jeweils 17:00 Uhr; Autogrammstunde jeweils 18:15 Uhr; Opening jeweils

19:30 Uhr; Ende jeweils ab 22:45 Uhr; Race Party Samstag ab 23:00 Uhr.

Termin: 18./19. November 2016 - ADAC-Supercross München

25./26. November

Supercross Chemnitz

Für die kalte Jahreszeit wird heiße Rennaction empfohlen

Das diesjährige Int. ADAC-Sachsen-Supercross Chemnitz steigt am 25. und 26.

November. Mit kurzen knackigen Rennen, knallharter Action, einem Rahmenprogramm

mit Licht- und Laser-Shows sowie atemberaubenden Freestyle-Darbietungen

wird auch die nun schon 14. Ausgabe ein Event für Jung und Alt sowie

für die ganze Familie sein. Im einzigen Austragungsort in den neuen Bundesländern

gewann im vorigen Jahr in der Top-Klasse SX1 der US-Amerikaner Austin

Politelli am Freitagabend und tags darauf der Franzose Gregory Aranda. Mit zwei

2. Finalplätzen holte sich jedoch Jace Wayne Owen, ebenfalls aus den USA, den

supercrossigen Adelstitel „König von Chemnitz“. Am Saisonende wurde Greg

Aranda seiner Favoritenstellung dennoch gerecht und verteidigte seinen Meistertitel.

Die direkte Nachwuchsklasse SX2 dominierte der spätere Gesamtsieger

Iker Larranaga aus Spanien, er wurde somit „Prinz von Chemnitz“.

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MCE

November '16


Heiße Race-Action verspricht auch das Supercross in Chemnitz

Mit dem Bad Schlemaer Dominique Thury und Stephan Büttner aus Schkölen

waren in beiden Klassen zwei schlagkräftige Lokalmatadore am Start. Allerdings

hatten sie ausgerechnet bei ihrem Heimspiel viel Rennpech, doch mit zwei

Podestplätzen beim Finale in Dortmund und damit Endrang 6 stellte „Nique“

Thury seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis. Bei Stephan Büttner sprang am

Ende sogar der Bronzerang im Cup heraus. Beide werden auch Ende November

2016 die Chemnitz Arena wieder rocken. In der SX3 der 11- bis 14-Jährigen war

der Chemnitzer Justin Trache mit einem Sieg und einem 2. Tagesrang der Beste.

Nachdem Chemnitz vor zwei Jahren mit dem Novum einer Tunneldurchfahrt aufwarten

konnte und damit die längste Strecke im SX-Kalender zu bieten hatte

und sich diese auch 2015 bewährt hat, wird man den Fans diesen Extrakick auch

in diesem Jahr wieder bieten.

Tickets für das 14. Int. ADAC-Sachsen-Supercross Chemnitz am 25. und 26. November

2016 gibt es direkt bei der Messe Chemnitz (Messeplatz 1, 09116 Chemnitz),

dem Ticketservice der C³ Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH (Markt

1, 09111 Chemnitz), in allen anderen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über

die Ticket-Hotline 0371 38038380 (Ortstarif).

Weitere Informationen unter www.supercross-chemnitz.de

Termin: 25./26. November 2016 - Int. ADAC-Sachsen-Supercross

Chemnitz


STANDINGS

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

Maggiora/I - 24./25.9.)

MXoN:

(Schlechteste Platzierung=Streichresultat)

1. Frankreich 29

Romain Febvre, Yamaha, 1/4

Gautier Paulin, Honda, 3/11

Benoit Paturel, Yamaha, 10/14

2. Niederlande 30

Jeffrey Herlings, KTM, 1/2

Glenn Coldenhoff, KTM, 6/7

Brian Bogers, KTM, 14/20

3. USA 33

Jason Anderson, Husqvarna, 1/-

Cooper Webb, Yamaha, 4/10

Alex Martin, Yamaha, 9/9

4. Belgien 36

Kevin Strijbos, Suzuki, 3/3

Jeremy van Horebeek, Yamaha, 5/7

Brent van Doninck, Yamaha, 18/39

5. Italien 44

Antonio Cairoli, KTM, 2/2

Michele Cervellin, Honda, 12/13

Samuele Bernardini, TM, 15/16

6. Schweiz 44

Arnaud Tonus, Kawasaki, 4/8

Jeremy Seewer, Suzuki, 8/11

Valentin Guillod, Yamaha, 13/16

7. Großbritannien 73

Tommy Searle, Kawasaki, 5/22

Shaun Simpson, KTM, 6/38

Max Anstie, Husqvarna, 18/22

8. Australien 76

Dean Ferris, Yamaha, 5/15

Todd Waters, Suzuki, 7/14

Mitchell Evans, Yamaha, 35/37

9. Estland 93

Tanel Leok, KTM, 13/19

Harri Kullas, KTM, 16/23

Priit Ratsep, Honda, 22/25

10. Kanada 95

Kaven Benoit, KTM, 8/12

Tyler Medaglia, Husqvarna, 18/35

Shawn Maffenbeirer, KTM, 25/32

Ferner:

15. Österreich 137

Pascal Rauchenecker, Husky, 19/23

Lukas Neurauter, KTM, 23/36

Michael Sandner, KTM, 36/36

22. Deutschland 14

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Glen Helen/USA - 11.9.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 731

2. Antonio Cairoli, I, KTM 647

3. Max Nagl, D, Husqvarna 603

4. Romain Febvre, F, Yamaha 564

5. Evgeny Bobryshev, RUS, Honda 545

6. Jeremy van Horebeek, B, Yamaha 536

7. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 406

8. Clément Desalle, B, Kawasaki 372

9. Valentin Guillod, CH, Yamaha 352

10. Shaun Simpson, GB, KTM 343

Ferner:

26. Dennis Ullrich, D, KTM 41

32. Arnaud Tonus, CH, Kawasaki 22

38. Angus Heidecke, D, KTM 10

MX2:

1. Jeffrey Herlings, NL, KTM 739

2. Jeremy Seewer, CH, Suzuki 625

3. Benoit Paturel, F, Yamaha 512

4. Max Anstie, GB, Husqvarna 504

5. Pauls Jonass, LV, KTM 403

6. Brian Bogers, NL, KTM 398

7. Dylan Ferrandis, F, Kawasaki 378

8. Samuele Bernardini, I, TM 377

9. Petar Petrov, BG, Kawasaki 351

10. Aleksandr Tonkov, RUS, Yamaha 320

Ferner:

23. Henry Jacobi, D, Honda 94

37. Brian Hsu, D, Suzuki 43

43. Pascal Rauchenecker, A, Husky 24

49. Christopher Valente, CH, KTM 20

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 28.8.)

WMX:

1. Livia Lancelot, F, Kawasaki 302

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 278

3. Larissa Papenmeier, D, Suzuki 220

4. Kiara Fontanesi, I, Honda 214

5. Courtney Duncan, NZ, Yamaha 196

6. Amandine Verstappen, B, KTM 188

7. Anne Borchers, D, Suzuki 164

8. Shana van der Vlist, NL, Yamaha 125

9. Natalie Kane, IRL, KTM 108

10. Britt van der Werff, NL, Suzuki 99

Ferner:

12. Kim Irmgartz, D, Suzuki 79

16. Stephanie Laier, D, KTM 69

17. Virginie Germond, CH, Suzuki 61

38. Janina Lehmann, D, KTM 8

39. Carmen Allinger, D, Kawasaki 8

(Endstand nach 1 Veranstaltung

inkl. Assen/NL - 28.8.)

VMX:

1. Mats Nilsson, S, Yamaha 50

2. Ton van Grinsven, NL, TM 44

3. Robert Forsell, S, Kawasaki 38

4. Martin Zerava, CZ, Suzuki 34

5. Klaas Hofstede, NL, Husqvarna 31

6. Ronny van Hove, B, KTM 30

7. Danny Langenberg, NL, KTM 26

8. Phil Mercer, GB, KTM 26

9. Leons Kozlovskis, LV, Suzuki 23

10. Paul Woldendorp, NL, Honda 21

Ferner:

14. Christoph Lackner, A, KTM 12

(Endstand nach 11 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 18.9.

Seitenwagen:

1. Hendrickx/van den Bogaart, B,

WSP-Husqvarna 424

2. Adriaensssen/Daiders, B,

WSP-AMS 381

3. Brown/Chamberlain, GB, WSP 377

4. Bax/Bax, NL, WSP-Yamaha 335

5. Cermak/Cermak, CZ, WSP-Mega 326

6. D.Willemsen/Beunk, NL, WSP 266

7. Wilkinson/Chamberlain, GB, WSP 248

8. Hermans/van Gaalen, NL, VMC 243

9. Giraud/Musset, F, WHT-KTM 215

10. Jarvis/Nilson, GB, WSP-Husky 211

Ferner:

12. Bürgler/Betschart, CH, WSP-KTM 201

25. Weiss/Schneider, A, VMC 39

26. Blank/Klooz, D, VMC 36

32. Inderbitzin/Forster, CH, Yamaha 18

33. Cuche/Cuche, CH, VMC-KTM 18

34. Battaglia/Furrer, CH, VMC--KTM 16

35. Boller/Strauss, CH, WSP-KTM 15

40. Heinzer/Betschart, CH, VMC-KTM 7

51. Senz/Meulenbroek, D, VMC 2

53. Garhammer/Nicke, D, VMC 1

54. Peter/Schlinnertz, D, WSP 1

EM

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

125 ccm 2-Takt:

1. Jago Geerts, B, KTM 357

2. Stephen Rubini, F, KTM 248

3. Pierre Goupillon, F, KTM 242

4. Gianluca Facchetti, I, KTM 221

5. Roan van de Moosdijk, NL, Yam. 215

6. Kim Savaste, FIN, Kawasaki 184

7. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 175

8. Zachary Pichon, F, Yamaha 168

9. Brian Strubhart Moreau, F, Kawa 155

10. Andrea Zanotti, RSM, KTM 143

Ferner:

30. Jeremy Sydow, D, KTM 29

34. Marcel Stauffer, A, KTM 21

36. Maurice Chanton, CH, KTM 13

39. René Hofer, A, KTM 14

40. Maurice Chanton, CH, KTM 13

46. Martin Winter, D, KTM 5

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Assen/NL - 27./28.8.)

150 ccm 4-Takt (Honda):

1. Emil Weckman, FIN, Honda 222

2. Hakon Fredriksen, N, Honda 209

3. Leopold Ambjörnson, S, Honda 149

4. Luis Outeiro, P, Honda 137

5. Rasmus Moen, S, Honda 136

6. Yago Martinez, E, Honda 132

7. Henry Vesilind, EST, Honda 126

8. Anton Nordström Graaf, S, Honda 105

9. Carl Jorgensen, S, Honda 84

10. Andrea Adamo, I, Honda 78

Ferner:

13. Pascal Jungmann, D, Honda 64

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Frauenfeld/CH - 6./7.8.)

250 ccm:

1. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 404

2. Darian Sanayei, USA, Kawasaki 373

3. Bas Vaessen, NL, Suzuki 324

4. Anton Gole, S, Husqvarna 265

5. Kevin Wouts, B, KTM 244

6. Miro Sihvonen, FIN, KTM 223

7. Jorge Prado Garcia, E, KTM 210

8. Nicolas Dercourt, F, Kawasaki 207

9. Hunter Lawrence, AUS, Kawasaki 167

10. Mike Stender, D, Yamaha 145

Ferner:

35. Michael Kratzer, A, KTM 23

41. Kilian Auberson, CH, KTM 16

52. Stephan Büttner, D, Kawasaki 8

54. Kevin Auberson, CH, KTM 7

55. Enzo Steffen, CH, Honda 7

56. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 6

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lommel/B - 30./31.7.)

300 ccm:

1. Mike Kras, NL, KTM 264

2. Yentel Martens, B, Husqvarna 257

3. Brad Anderson, GB, Yamaha 203

4. Matthew Moffat, GB, KTM 150

5. Dietger Damiaens, B, KTM 135

6. Patrick Vos, NL, KTM 113

7. Francisco Utrilla Antonio, E, Yam. 110

8. Mathias Plessers, B, KTM 107

9. Lewis Gregory, GB, Yamaha 104

10. Joshua van der Linden, NL, Yam. 101

Ferner:

25. Nicolas Bender, CH, Husqvarna 30

39. Patrik Bender D, KTM 9

41. Dennis Schröter, D, Husqvarna 7

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. St. Petersburg/RUS - 2./3.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 289

2. Petr Bartos, CZ, KTM 243

3. Dmytro Asmanov, UKR, Kawasaki 189

4. Ondrej Brendl, CZ, Suzuki 173

5. Petr Michalec, CZ, Honda 163

6. Matija Kelava, KRO, KTM 145

7. Theo Urbas, SLO, Kawasaki 143

8. Hrvoje Karas, KRO, Yamaha 130

9. Jakub Hruska, SK, Suzuki 125

10. Jaka Zavrsan, SLO, Kawasaki 78

Ferner:

45. Andreas Schmidinger, A, Honda 21

47. Patrik Schrattenecker, A, KTM 18

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Cieszyn/PL - 21./22.5.)

Women’s European Cup:

1. Sara Andersen, DK, Yamaha 64

2. Julie Dalgaard, DK, Honda 63

3. Emelie Dahl, S, Yamaha 56

4. Natalie Kane, IRL, KTM 52

5. Joanna Miller, PL, KTM 45

6. Britt van der Werff, NL, Suzuki 43

7. Caroline Berglund, S, Husqvarna 36

8. Gabriela Seisdedos, E, Kawasaki 36

9. Barbora Lankova, CZ, Suzuki 30

10. Jana Antosova, CZ, KTM 29

Ferner:

12. Anne Borchers, D, Suzuki 27

16. Laura Soller, D, Husqvarna 19

19. Nina Kaas, D, Honda 10

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 17./18.9.)

ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, KTM 240

2. Harri Kullas, FIN, KTM 228

3. Thomas Kjer Olsen, DK, Husky 222

4. Arminas Jasikonis, LT, Suzuki 143

5. Christian Brockel, D, KTM 139

6. Dominique Thury, D, KTM 105

7. Mike Stender, Suzuki 104

8. Petr Smitka, CZ, KTM 102

9. Vaclav Kovar, CZ, KTM 84

10. Angus Heidecke, D, KTM 80

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 17./18.9.)

ADAC MX Youngster Cup:

1. Bas Vaessen, NL, Suzuki 230,0

2. Miro Sihvonen, FIN, KTM 220,0

3. Stefan Ekerold, D, Husqvarna 208,0

4. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 147,0

5. Cedric Grobben, B, KTM 123,5

6. Nathan Renkens, B, KTM 122,5

7. Tomas Kohut, SK, KTM 114,0

8. Martin Krc, CZ, KTM 112,0

9. Richard Sikyna, SK, KTM 108,0

10. Glen Meier, DK, KTM 96,5

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 17./18.9.)

ADAC MX Junior Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 175,0

2. Meico Vettik, EST, KT M 148,0

3. Maksim Kraev, RUS, KTM 137,0

4. Cameron Durow, ZA, KTM 118,0

5. Maks Mausser, SLO, KTM 107,0

6. Adam Kovacs, H, KTM 106,5

7. Mike Gwerder, CH, Husqvarna 95,5

8. Maximilian Spies, D, Husqvarna 92,5

9. Jett Lawrence, AUS, Kawasaki 75

10. Egert Pihlak, EST, KTM 69

Endstand (nach 7 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 11.9.)

MX Open:

1. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki 296

2. Dominique Thury, KTM 274

3. Christian Brockel, KTM 232

4. Tim Koch, Suzuki 230

5. Lars Reuther, KTM 154

6. Nils Gehrke, Suzuki 152

7. Chris Gundermann, Yamaha 144

8. Arminas Jasikonis, LT, Kawasaki 138

9. Stephan Büttner, Kawasaki 134

10. Moritz Schittenhelm, KTM 130

Endstand (nach 5 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 9.10.)

Junior MX2:

1. Luca Nijenhuis, NL, Kawasaki 232

2. Stephan Büttner, Yamaha 215

3. Ron Noffz, Yamaha 194

4. Tim Koch, Suzuki 186

5. Jan Jakobson, EST, Kawasaki 140

6. Tobias Linke, Kawasaki 133

7. Nico Koch, KTM 108

8. Leon Ast, Yamaha 102

9. Marek Krejci, CZ, KTM 88

10. Robert Riedel, KTM 70

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 4.9.)

Seitenwagen:

1. Clohse/Verhagen, B/NL, WSP 285

2. Faustmann/Haller, VMC 223

3. Santermans/Mucenieks, B/LV,

WSP 221

4. Weiss/Schneider, A, VMC 219

5. Blank/Klooz, VMC 194

6. Interbitzin/Forster, VMC-Yamaha 191

7. Garhammer/Kälin, D/CH, VMC 171

8. Engelbrecht/Hegewald, WHT-KTM 166

9. Reimann/Reimann, WSP 161

10. Wilkinson/Kirwin, GB, WSP 160

Endstand (nach 9 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg - 17./18.9.)

Quad:

1. Joe Maessen, NL, Yamaha 362,0

2. Julian Haas, KTM 253,0

3. Joris Kersten, NL, Yamaha 217,0

4. Oliver Vandendijk, B, Honda 192,5

5. Casper Holm, DK, Yamaha 189,0

6. Nick van Hout, NL, Yamaha 171,0

7. Alexander Norskov, DK, Yamaha 167,0

8. Sandy Schulze, Honda 166,0

9. Robin Grieven, B, Yamaha 153,0

10. David Freidinger, A, Suzuki 144,0

POKAL

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 24.7.)

Open:

1. Franziskus Wünsche, KTM 134,5

2. Dario Dapor, Yamaha 92,0

3. Christian Hoßfeld, Honda 70,5

4. Maximilian von Heuß-Blößt,

Honda 54,5

5. Stefan Badstuber, Yamaha 54,5

6. Florian Badstuber, Yamaha 53,0

7. Jan Uhlig, Kawasaki 50,0

80

MCE

November '16


8. Jonas Wolf, Husqvarna 42,0

9. Marcel Kaltenbach, Husqvarna 42,0

10. Lutz Beste, Honda 41,5

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Jauer - 9.10.)

MX2:

1. Jascha Berg, Husqvarna 118,0

2. Luca Lier, Kawasaki 110,5

3. Fabian Pries, Yamaha 93,5

4. Oliver Jacques Sczeponek, KTM 73,0

5. André Stumpf, Suzuki 63,5

6. Nils Viertel, Kawasaki 55,5

7. Nico Koch, KTM 47,0

8. Dominik Bretschneider, Kawa 45,5

9. Jasper Dempewolf, Kawasaki 37,5

10. Mathias Linke, Suzuki 37,0

Endstand (nach 8 Veranstaltungen

inkl. Schenkenhorst - 4.9.)

Seitenwagen:

1. Ohl/Reinert, WSP 234

2. Hartmann/Bodtländer, WSP 212

3. Hannuschke/Friedrisszyk, VMC 187

4. Müller/Ritzmann, VMC-Husaberg 144

5. Hey/Friedrisszyk, WHT 139

6. Kutschke/Schmidt, VMC 124

7. Kuhr/Ebert, WSP 88

8. Knübben/Godau, WSP 80

9. Pietzer/Schödl, VMC 79

10. Winkler/Buschmann, Bastech-KTM 61

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 2.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 65 ccm:

1. Sebastian Meckl, KTM 134,5

2. Maximilian Werner, KTM 125,0

3. Kevin Geiger, KTM 114,0

4. Colin Sarre, KTM 104,0

5. Dominic Bilau, KTM 73,0

6. Eddy Frech, KTM 71,5

7. Tom Landgraf, KTM 68,0

8. Lucas Schwarz, KTM 67,5

9. Kimi Schmitt, KTM 65,0

10. Noel Schmitt, KTM 56,0

Endstand (nach 6 Veranstaltungen

inkl. Lugau - 2.10.)

dmsj Deutsche Jugend „Kids“

MX-Meisterschaft 85 ccm:

1. Maximilian Spies, Husqvarna 143,0

2. Paul Bloy, Suzuki 99,0

3. Noah Ludwig, KTM 89,0

4. Constantin Piller, KTM 88,0

5. Laurenz Falke, Husqvarna 84,5

6. Eric Jette, Kawasaki 77,0

7. Nick Domann, KTM 60,5

8. Justin Trache, KTM 58,0

9. Simon Längenfelder, Husqvarna 57,5

10. Robin Konrad, D, KTM 56,0

ENDURO

WM

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Cahors/F - 11.9.)

E1:

1. Eero Remes, FIN, TM 284

2. Nathan Watson, GB, KTM 275

3. Daniel McCanney, GB, Yamaha 192

4. Ivan Cervantes, E, KTM 158

5. Pascal Rauchenecker, A, Husky 153

6. Rudy Moroni, I, KTM 139

7. Gianluca Martini, I, Kawasaki 136

8. Victor Guerrero, E, KTM 119

9. Mikael Persson, S, Yamaha 109

10. Jamie McCanney, GB, Yamaha 88

Ferner:

12. Edward Hübner, D, Yamaha 67

E2:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 262

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 249

3. Loïc Larrieu, F, Yamaha 230

4. Taylor Robert, USA, KTM 214

5. Alex Salvini, I, Beta 197

6. Cristobal Guerrero, E, Yamaha 136

7. Davide Guarneri, I, Honda 126

8. Deny Philippaerts, I, Beta 107

9. Oriol Mena, E, Honda 106

10. Christophe Nambotin, F, KTM 67

Ferner:

15. Marco Neubert, D, KTM 12

18. Bernhard Schöpf, A, KTM 10

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 284

2. Johnny Aubert, F, Beta 242

3. Manuel Monni, I, TM 225

4. Antoine Basset, F, KTM 221

5. Jaume Betriu, E, KTM 163

6. Romain Dumontier, F, Yamaha 143

7. Luis Correia, P, Beta 139

8. Jonathan Barragan, E, Gas Gas 121

9. Thomas Oldrati, I, Husqvarna 96

10. Lorenzo Santolino, E, Sherco 79

Ferner:

18. Nico Rambow, D, KTM 6

EnduroGP:

1. Matthew Phillips, AUS, Sherco 222

2. Mathias Bellino, F, Husqvarna 203

3. Steve Holcombe, GB, Beta 202

4. Eero Remes, FIN, TM 197

5. Nathan Watson, GB, KTM 179

6. Loïc Larrieu, F, Yamaha 167

7. Taylor Robert, USA, KTM 160

8. Johnny Aubert, F, Beta 134

9. Alex Salvini, I, Beta 133

10. Manuel Monni, I, TM 87

Ferner:

18. Pascal Rauchenecker, A, Husky 22

Junioren

1. Giacomo Redondi, I, Honda 317

2. Albin Elowson, S, Husqvarna 224

3. Josep Garcia, E, Husqvarna 192

4. Henric Stigell, FIN, TM 157

5. Diogo Ventura, P, Gas Gas 153

6. Davide Soreca, I, Honda 148

7. Kirian Mirabet, E, Sherco 102

8. Oliver Nelson, S, TM 91

9. Matteo Cavallo, I, Beta 76

10. David Abgrall, F, Yamaha 75

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Cahors/F - 11.9.)

Women:

1. Laia Sanz, E, KTM 144

2. Maria Franke, D, KTM 137

3. Jane Daniels, GB, Husqvarna 135

4. Sanna Kärkkäinen, FIN, KTM 102

5. Jemma Wilson, AUS, Yamaha 62

6. Mireia Badia Camprubi, E, Husky 61

7. Emelie Karlsson, S, Yamaha 57

8. Martina Reimander, S, KTM 38

9. Valérie Roche, F, Beta 20

10. Katrine Rye Holmboe, N, KTM 19

INTER-DM

(Stand nach 6 von 7 Veranstaltungen

inkl. Streitberg - 2.10.)

Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 475

2. Davide von Zitzewitz, KTM 472

3. Andreas Beier, Husqvarna 434

4. Björn Feldt, KTM 399

5. Jan Schäfer, KTM 397

6. Marco Neubert, KTM 376

7. Nick Emmrich, Husqvarna 370

8. Paul Roßbach, KTM 342

9. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 311

10. Mark Risse, Beta 310

Enduro1:

1. Andreas Beier, Husqvarna 150

2. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 106

3. Tilman Krause, KTM 105

4. Tim Apolle, Husqvarna 98

5. Maria Franke, KTM 89

6. Yanik Spachmüller, KTM 81

7. Maik Schubert, KTM 73

8. Eddie Findling, Sherco 73

9. Patrick Strelow, Husqvarna 72

10. Robin Graube, GasGas 61

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 147

2. Nick Emmrich, Husqvarna 116

3. Marco Neubert, KTM 113

4. Paul Roßbach, KTM 90

5. Kenny Lötzsch, KTM 71

6. Kai-Arne Petruck, Sherco 70

7. Bruno Wächtler, KTM 68

8. Pascal Springmann, Beta 66

9. Martin Kradorf, KTM 63

10. Edward Hübner, Sherco 54

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 150

2. Björn Feldt, KTM 124

3. Jan Schäfer, KTM 124

4. Nico Rambow, KTM 96

5. Mark Risse, Beta 95

6. Christian Weiß, KTM 86

7. Daniel Hänel, KTM 73

8. Gerrit Helbig, KTM 66

9. Marc Neumann, KTM 60

10. André Decker, KTM 57

Junioren:

1. Jan Allers, KTM 147

2. Lukas Streichsbier, Husqvarna 135

3. Jan Taube, Husqvarna 95

4. Yannik Mosch, Sherco 86

5. Felix Martin, KTM 76

6. Tom Kölbach, Beta 74

7. Alexander Gehlert, Husaberg 54

8. Max Bindemann, Husqvarna 54

9. Florian Badstuber, KTM 38

10. Ole Soltwedel, KTM 30

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Castelletto di Branduzzo/I - 18.9.)

S1:

1. Thomas Chareyre, F, TM 285

2. Marc-Reiner Schmidt, D, TM 265

3. Pavel Kejmar, CZ, KTM 234

4. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 217

5. David Gimenez, E, Suzuki 181

6. Jose Luis Hernandez, E, Suzuki 150

7. Marius Lita, RO, Suzuki 108

8. Gabriele Gianola, I, Yamaha 99

9. Sorin Traistaru, RO, Suzuki 96

10. Lionel Deridder, B, KTM 59

Ferner:

14. Andreas Buschberger, A, Husqv. 31

17. Manuel Stehrer, A, Husqvarna 26

18. Robert Gattinger, A, KTM 26

19. Bernhard Hitzenberger, A, Yamaha 26

23. Kevin Maurer, A, TM 22

EM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Castelletto di Branduzzo/I - 18.9.)

ES2:

1. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 252

2. Milan Sitniansky, CZ, Honda 239

3. Giovanni Bussei, I, TM 205

4. Diego Monticelli, I, TM 186

5. Romain Kaivers, B, KTM 173

6. Joan Llados, E, TM 172

7. Kevin Fagre, S, Yamaha 167

8. Luca Ciaglia, I, Honda 154

9. Lorenzo Promutico, I, Honda 115

10. Alessandro Asnicar, I, Yamaha 104

INTER-DM

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Harzring - 24./25.9)

S1:

1. André Plogmann, Suzuki 254

2. Manuel Hagleitner, A, KTM 187

3. Markus Class, Husqvarna 175

4. Jan Dominik Deitenbach, Suzuki 163

5. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 160

6. Peter Banholzer, Yamaha 159

7. Lukas Höllbacher, A, Husqvarna 156

8. Steffen Albrecht, Husqvarna 150

9. Markus Volz, Husqvarna 144

10. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 143

N2:

1. Max Banholzer, Yamaha 269

2. Maximilian Kofler, A, Husqvarna 264

3. Bernhard Hitzenberger, A, Yam. 233

4. Till Goldenstein, Suzuki 174

5. Markus Larcher, A, KTM 165

6. Nick Seeger, Husqvarna 145

7. Joshua Das, NL, Suzuki 140

8. Alexander Köckritz, Kawasaki 137

9. Steffen Hiemer, Yamaha 130

10. Sebastian Dechent, Husqvarna 113

Pokal - P3:

1. Christian Pacher, KTM 205

2. Rasmus Priergaard, DK, TM 179

3. Jan Philipp Berges, TM 164

4. Sven Kromer, Honda 154

5. Kim Adlhart, A, KTM 142

6. Dominic Lehner, A, TM 133

7. Ralf Ebert, Kawasaki 131

8. Martin Haase, KTM 115

9. Sascha Pätzold, Husqvarna 90

10. Alex Breuker, Suzuki 89

(Endstand nach 3 Veranstaltungen ALT

inkl. Schaafheim - 16./17.7.)

Trophy - T4-Süd:

1. Christian Reiß, Honda 128

2. Kevin Szalai, F, KTM 117

3. Christopher Robert, Husqvarna 106

4. Kevin Labenski, KTM 103

5. Niko Haubensack, Husqvarna 98

6. Tim Lukas Schröder, Suzuki 95

7. Tibor Zieres, KTM 94

8. Tobias Wirtherle, Suzuki 82

9. Wolfgang Deml, Husqvarna 74

10. Steven Prediger, KTM 56

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. CHE - x./x.6.)

Trophy - T4-Nord:

1. Patrick Pady, KTM 117

2. André Möhlmann, Yamaha 111

3. Thomas Sasse, KTM 87

4. Andrej Willms, Suzuki 53

5. Sven Friedrich, KTM 50

6. Heiko Stieber, KTM 50

7. Christian Strothmann, TM 49

8. Uwe Truskowski, KTM 48

9. Toni Dabow, Husaberg 46

10. Kevin Meyer, KTM 43

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Harzring - 24./25.9)

Ü40 - Cup:

1. Steffen Jung, Suzuki 278

2. Eike Moes, TM 229

3. Phil Gee, GB, TM 227

4. Harald Wirtz, Suzuki 194

5. Ingo Ruh, Husqvarna 169

6. Christian Klipfel, KTM 168

7. Paul Wijgaerts, B, KTM 155

8. Jochen Hahn, KTM 136

9. Karsten Zimmermann, Husqvarna 128

10. Welf Ernst, Kawasaki 125

Das

Online-Mag:

www.mce-online.de

81

MCE

November '16


VORSCHAU

MOTOCROSS ENDURO 12/2016

MX-Test:

Husqvarna TC 250

Husqvarna Factory Bike Test

- Teil II:

Die Racebikes

von Mathias Bellino,

Daniel McCanney

und Pascal Rauchenecker

SUPERCROSS EM Arnheim/NL

Monster Energy Riders’ Cup Gelsenkirchen/D

ENDURO DM-Finale Zschopau

VERBÄNDE Regionale MX- und Enduro-Serien

XCC Finale Ried/A

MOTOCROSS ENDURO 12/2016 - DEZEMBER - ERSCHEINT AM 17.11. AN EUREM KIOSK

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82

MCE

November '16


We are Champion...

und

gratulieren zum Deutschen Meistertitel

Dennis Schröter

Deutscher Meister Enduro E3

Andi Beier

Deutscher Meister Enduro E1

Filip Neugebauer

Deutscher MX-Meister Open

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Foto: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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Auf den völlig neu designten Enduros von Husqvarna Motorcycles kann man sich

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