download - Niels-Stensen-Kliniken

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„Ich gestehe: wir alle sind schwach.

Aber Gott, der Herr, hat uns Mittel gegeben,

die uns helfen können, wenn wir nur wollen.“

Hl. Karl Borromäus, 1538–1584


Inhalt

Vorwort 6

Qualitätsmanagement im Krankenhaus 8

Der Pflegedienst 10

Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin, 16

Notfallmedizin und Schmerztherapie

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie 18

Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Chirurgie 20

Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie 22

Klinik für Neurochirurgie und Wirbelsäulenchirurgie 24

Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie 26

Klinik für Augenheilkunde 28

Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie, 30

Onkologie, Diabetologie, Akutgeriatrie

Klinik für Innere Medizin und Kardiologie, Angiologie, Pulmologie und 32

Nephrologie

Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde 34

Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie, 38

Hämostaseologie und Transfusionsmedizin

Klinik für Radiologie 42

MVZ - Medizinisches Versorgungszentrum 44

Die Krankenhausküche 46

Niels-Stensen-Kliniken: Stärker im Verbund 48

Seelsorge im Krankenhaus 50

Geschichte des MHO 54

Bildungszentrum St. Hildegard 56

Partner des MHO 58

Impressum 75

3


Der neue Gebäudekomplex

mit dem Haupteingang wurde

im April 2006 eröffnet


Bestens versorgt zu werden,

bedeutet auch bestens umsorgt zu sein.

Ein Krankenhaus

in Bewegung

Mitten im Herzen der

Stadt Osnabrück liegt das

Marienhospital – ein modernes

und leistungsfähiges

Krankenhaus mit katholischer

Tradition. Gegründet

wurde es im Jahre

1859 aufgrund einer

über Osnabrück hereinbrechendenCholera-Epidemie.

Das damalige Angebot

an Krankenbetten

reichte für die erkrankte

Osnabrücker Bevölkerung

bei weitem nicht aus. Kurz

entschlossen setzte sich Bischof Paulus Melchers für

die Errichtung eines weiteren Krankenhauses in Osnabrück

ein. So entstand unter der Leitung von Dr.

med. Hermann Vezin das Marienhospital Osnabrück.

Die pflegerische Arbeit lag in den Händen von drei

Barmherzigen Schwestern aus der Kongregation der

Borromäerinnen, Namensgeberin war Königin Marie

von Hannover.

Krankenhausleitung von links nach rechts:

Werner Lullmann, Rudolf Fissmann,

Dieter Torbrügge, Prof. Dr. med. Christoph Nies

6

Seitdem hat sich das MHO, wie es heute genannt wird,

wesentlich verändert. Ständige Erweiterungen und die

rasche Entwicklung der Medizin haben Architektur

und Infrastruktur nachhaltig geprägt – und werden

sie weiterhin prägen. Denn nur durch kontinuierliche

bauliche wie medizinische Verbesserungen können

wir das hohe Niveau unserer Patientenversorgung

auch in Zukunft sicherstellen und verbessern.

Das MHO ist eine Einrichtung der medizinischen

Zentralversorgung. Beste Medizin und modernste

technische Ausstattung sind für uns selbstverständlich.

Eine enge Vernetzung aller Kliniken und Institute

untereinander ermöglicht zudem eine umfassende

interdisziplinäre Behandlung.

Mit zurzeit 555 Betten sowie rund 1500 Mitarbeitern

ist das Marienhospital für die medizinische

Vollversorgung von fast 600 000 Menschen in Stadt

und Landkreis Osnabrück sowie im angrenzenden

Nordrhein-Westfalen zuständig. Rund 26 000 stationäre

Patienten im Jahr vertrauen unseren 13 chefärztlich

geleiteten Bereichen. Hinzu kommen noch

einmal über 57000 Patienten, die wir ambulant versorgen.


Viel Zeit für Ihre Gesundheit.

Der christlichen Tradition unseres Hauses folgend,

verbinden wir mit dem Wohl unserer Patienten

aber nicht nur höchste Qualität in Medizin und

Pflege. Genauso wichtig sind für uns ein menschlicher

Umgang, Zuwendung und eine positive Atmosphäre

– einfach da zu sein für die Menschen,

ihre Sorgen, Fragen und Wünsche. Denn für viele

Patienten kommen Krankheit und Krankenhausaufenthalt

völlig überraschend und ohne Vorbereitung.

Sie sind herausgerissen aus dem Alltag und

den gewohnten täglichen Beziehungen, sie fühlen

sich ausgeliefert. Jetzt ist es für viele Patienten

wichtig, mit jemandem zu reden, sich mitzuteilen.

Deshalb stehen den Patienten und auch Angehörigen

unsere Ärzte, Pflegekräfte und natürlich die Seelsorger

auch „nur mal so“ für ein Gespräch zur Seite

und nehmen sich Zeit. Denn nach unserer Meinung

gehört zum Gesundwerden in besonderer Weise

auch das seelische Wohlbefinden.

Wir versprechen unseren Patienten, dass wir alles

tun werden, damit sie sich in unserem Hause wohl

fühlen und sich stets in guten Händen wissen.

7

Krankenhausleitung:

Rudolf Fissmann

(Geschäftsführer und

Verwaltungsdirektor MHO)

Werner Lullmann

(Geschäftsführer

Niels-Stensen-Kliniken

und MHO)

Stefan Trautmann

(Prokurist)

Prof. Dr. Christoph Nies

(ärztlicher Direktor)

Priv.-Doz.

Dr. med. Christoph Greiner

(stellv. ärztlicher Direktor)

Dieter Torbrügge

(Pflegedirektor)

Heiner Hehemann

(stellv. Pflegedirektor)

Jenny Hartwig (oben) und Andreas

Spieker (rechts) sind zwei von rund 800

Mitarbeitern aus dem Pflegebereich


Gutes noch besser machen.

Unser Verständnis von Qualität.

Um die hohe Qualität unserer Leistungen zu garantieren,

beschäftigen wir bereits seit 1999 ein hauptamtliches

Qualitätsmanagement in allen Bereichen

und Abteilungen. Im Rahmen dieser unabhängigen

Prüfung wurde das Marienhospital im Juli 2002 als

erstes deutsches Krankenhaus mit dem kombinierten

Zertifikat der konfessionellen Zertifizierungsgesellschaft

proCum Cert und der KTQ® (Kooperation für

Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen)

ausgezeichnet.

Besonders stolz macht es uns, dass wir nicht nur

die Ersten waren, die dieses Zertifikat erhalten haben,

sondern dass diese Auszeichnung seither ununterbrochen

gilt, da sie alle drei Jahre erneuert

werden konnte. Diese Tatsache bedeutet für uns

nicht nur eine Bestätigung unserer langfristigen

Arbeit. Sie ist für uns zugleich ein Ansporn, den

9

Qualitätsprozess auch in Zukunft

als festen Bestandteil des Marienhospitals

Osnabrück zu betrachten

und weiter voranzutreiben.

Das kombinierte Zertifikat der

proCum Cert und der KTQ® heißt

für uns keinesfalls, dass es nichts

mehr zu verbessern gibt. Weil das

so ist, zielt unser Qualitätsmana- Das MHO wurde als erstes deutsches

gement darauf ab, die Anforde- Krankenhaus mit dem kombinierten

rungen und Erwartungen an alle Zertifikat der proCum Cert und

Abteilungen und Bereiche des der KTQ® ausgezeichnet – zum Wohle

Marienhospitals in Zukunft noch aller Patienten.

besser zu erfüllen. Dafür unterziehen

wir sowohl unsere Strukturen und Prozesse als

auch die persönlichen Wünsche und Erfahrungen

aller Beteiligten einer ständigen Kontrolle.


Setzen einer Kanüle zur

medikamentösen Versorgung


„Kein Mensch ist wie der andere.

Wir bieten daher jeder Patientin

und jedem Patienten

die jeweils bestmögliche Pflege.“

Matthias Ludmann, Pflegedienst, Station A2


Wie ein kleines Stück Zuhause.

Der Pflegedienst im MHO.

Unsere Pflegerinnen

und Pfleger haben

für jeden Patienten

auch mal ein

„offenes Ohr“.

Das Pflegepersonal bildet die größte

Berufsgruppe des Marienhospitals

Osnabrück. Über 850 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter kümmern

sich rund um die Uhr um das

Wohl der ihnen anvertrauten Patienten

und bieten dabei eine moderne

und umfassende Krankenpflege.

Die Pflege basiert auf pflegewissenschaftlichen

Kenntnissen

und ist geprägt von einem christlichen

Menschenbild, das sowohl körperliche als

auch seelische Aspekte berücksichtigt. Alle Patienten

sollen während ihres Krankenhausaufenthaltes spüren,

dass immer jemand für sie da ist und dass sie

nicht allein sind.

Deshalb legen wir bei unseren Pflegenden großen

Wert sowohl auf hohe pflegefachliche Kompetenz

wie auch auf Verantwortungsbewusstsein, Eigeninitiative

und Einfühlungsvermögen. Dieses unterstützen

wir durch fachliche und persönlichkeitsbildende

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.

Die Hälfte der Pflegenden verfügt über Zusatzqualifikationen

oder Spezialausbildungen, beispielsweise im

Bereich der Intensivpflege, der Wund- und Stomathe-

12

rapie oder der Diabetesberatung. Neben weiteren Pflegeberatungsbereichen

wie der Kinästhetik, der Basalen

Stimulation, der Stillberatung und der Hygiene

bieten wir unseren Patienten und auch deren Angehörigen

eine kontinuierliche und qualifizierte Pflege,

Beratung und Betreuung auf hohem Niveau.

Neben der direkten Pflege am Patienten übernehmen

Pflegende die Organisation der Station und stehen

Patienten und Angehörigen neben dem Arzt bei

allen Fragen zur Erkrankung und natürlich auch

anderen persönlichen Anliegen zur Seite. Auch

„hinter den Kulissen“ erledigen sie eine Vielzahl

von Aufgaben im Rahmen einer ganzheitlichen Patientenbetreuung.

Um eine individuelle Zuwendung

zum Patienten zu ermöglichen, betreut die einzelne

Pflegeperson eine möglichst geringe Anzahl von

Patienten. Zu diesem Zweck sind alle Stationen in

Bereichspflege organisiert.

Auf vielen Station haben wir mit dem Pflegesystem

der „Primären Pflege“ begonnen. Die Pflegenden

sind dabei während des gesamten Aufenthaltes für

ihre Patienten und deren Angehörigen verantwortliche

Ansprechpartner und sorgen so für eine vertrauensvolle

und kontinuierliche Pflege. Grundlage

unseres Handelns ist das Leitbild der Niels-Stensen-Kli-


niken. Im Marienhospital fühlen wir uns daher unseren

Patienten gegenüber in diesem Sinne verpflichtet.

Wir werden daher alles tun, um ihr Wohlbefinden zu

fördern und sie in ihrem Genesungsprozess zu begleiten.

Pflegedirektion

Bischofsstraße 1

49074 Osnabrück

Fax: 0541 326-2520

E-Mail: pflegedirektion@mho.de

Sekretariat

Claudia Stein

Telefon: 0541 326-2501

Pflegedirektor

Dieter Torbrügge

Telefon: 0541 326-2500

E-Mail: dieter.torbruegge@mho.de

Stellvertretender Pflegedirektor

Heiner Hehemann

Telefon: 0541 326-2502

E-Mail: heiner.hehemann@mho.de

13

Um eine individuelle und persönliche

Zuwendung zu ermöglichen, betreut jede

einzelne Pflegeperson nur eine geringe

Anzahl von Patienten.

Stefan Middelberg, seit vielen Jahren

Pfleger auf der Intensivstation.


„Einem schwer kranken Patienten

zu helfen und ihn dann gesund

wieder nach Hause zu entlassen ist das,

was diesen Beruf so befriedigend macht.“

Prof. Dr. med. Christoph Nies,

Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie


Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin,

Notfallmedizin und Schmerztherapie

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med.

Martin Beiderlinden

Viele Patienten verbinden mit dem Begriff

Anästhesiologie vor allem die sogenannte

Narkose bei operativen Eingriffen.

Moderne Anästhesiologie geht

aber weit darüber hinaus, denn sie umfasst

auch die Intensivmedizin, die Patienten

mit schweren Organfunktionsstörungen

behandelt, die Schmerztherapie,

die sich die Schmerzfreiheit zum

Ziel gemacht hat und zwar während,

als auch nach den Operationen und außerdem

auch bei Patienten mit chronischen

Schmerzen. Des Weiteren ist auch

die Notfallmedizin ein ganz wichtiger

Behandlungsschwerpunkt. Die moderne

Anästhesiologie versteht sich aber

auch als ein wichtiger Bestandteil für

die interdisziplinäre Zusammenarbeit

zwischen den operativen und nicht operativen

Disziplinen eines Krankenhauses,

um für den Patienten die jeweils

optimale Behandlung und einen möglichst reibungslosen

Ablauf während des stationären Aufenthaltes

zu gewährleisten. Insgesamt werden am

Marienhospital etwa 14 000 Anästhesien pro Jahr

durchgeführt. Geleitet wird die Klinik von Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med. Martin Beiderlinden. Seinem

16

Team gehören sieben Oberärzte und 32 Assistenzärzte

an.

Anästhesie

In der Klink für Anästhesiologie werden alle modernen

Verfahren der Allgemeinanästhesie – sowohl mit

oder auch in alleiniger Teilnarkose – durchgeführt.

Darüber hinaus kommen alle rückenmarksnahen

Verfahren zum Einsatz. Um eine möglichst individuelle

Narkoseführung für den Patienten zu ermöglichen,

erfolgt spätestens am Tag vor der Operation

ein Gespräch mit dem Anästhesisten, bei dem über

alle Probleme und Ängste gesprochen werden kann.

Intensivmedizin

Schwerstkranke, Mehrfachverletzte und Patienten

nach langen und umfangreichen Eingriffen werden

auf einer modernen Intensivtherapieeinheit behandelt.

Hauptaugenmerk liegt hierbei in der Wiederherstellung

der beeinträchtigten Organfunktionen.

Neben der apparativen intensivmedizinischen Therapie

spielt insbesondere hier die persönliche Zuwendung

zum Patienten und dessen Angehörigen

eine entscheidende Rolle.

Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin

ist Mitglied des Deutschen Netzwerkes zur Behand-


lung des akuten Lungenversagens und damit ein

übergeordnetes Zentrum in der Behandlung dieses

Krankheitsbildes.

Schmerztherapie

Das oberste Ziel der anästhesiologischen Schmerztherapie

ist bei allen Patienten während und nach

der Operation Schmerzfreiheit zu erzielen. Für dieses

Ziel stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung,

wie z.B. Schmerzpumpen, rückenmarksnahe

Schmerzkatheter, aber auch Teilbetreuungen von

Extremitäten. Über einen Akutschmerzdienst wird

eine individuelle Therapie und die Zufriedenheit des

Patienten sicher gestellt.

Notfallmedizin

Die Notarztwagen der Stadt Osnabrück werden

durch ausgebildete Notärzte der Klinik für Anästhesiologie

besetzt. In Zusammenarbeit mit den

Kollegen der Inneren Medizin und dem Klinikum

Osnabrück stellt dieses Team kompetent eine

schnelle Versorgung lebensbedrohlich erkrankter

und schwer verletzter Menschen sicher. Darüber

hinaus wird das Marienhospital als Zentrum für

Schwerverletztenversorgung regelmäßig von Rettungshubschraubern

mit verunfallten Patienten

überregional angeflogen.

17

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med.

Martin Beiderlinden

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-45 01

Fax 05 41 3 26-45 05

E-Mail:

anaesthesiologie@mho.de

Behandlungsspektrum

Operative Anästhesie

Prämedikationsambulanz

Postoperative

Schmerztherapie

mit Akutschmerzdienst

Intensivmedizin

Mitglied des Deutschen

ARDS Netzwerkes

Notfallmedizin

Chronische

Schmerztherapie

OP-Organisation

Gerade Patienten auf der

Intensivstation benötigen eine

besondere Pflege –

oben links:

Schwester Rita Johanning,

oben rechts:

Schwester Gudrun Swafing

Mit dem Rettungshubschrauber

können Notfallpatienten

aus einem großen Einzugsbereich

ins MHO geflogen werden.


Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med.

Christoph Nies

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

wird geleitet von Prof. Dr. med.

Christoph Nies. Zu seinem Team gehören

vier Oberärzte und zehn Assistenzärzte.

Als Allgemein- und Viszeralchirurgie

bezeichnet man die Chirurgie der inneren

Organe und des Bauchraumes. Besondere

Schwerpunkte der Arbeit sind

die endokrine Chirurgie (Drüsenchirurgie),

die Behandlung entzündlicher

Darmerkrankungen, die Chirurgie an

Kindern und die onkologische Chirurgie

(Behandlung von Tumorleiden).

Das Marienhospital wurde als Darmkrebszentrum

zertifiziert.

Dabei gehören fortschrittliche Operationsmethoden

und eine sehr gute OP-Ausstattung zum Standard.

Wann immer die Möglichkeit besteht, werden alle

Eingriffe so behutsam wie möglich in der so ge-

18

nannten minimal-invasiven Technik (Schlüssellochchirurgie)

durchgeführt. Diese hat sich in vielen

Bereichen als hervorragende Alternative zur konventionellen

Schnittoperation etabliert.

Prof. Dr. med. Nies ist ein international anerkannter

Experte auf dem Gebiet der Chirurgie von hormonbildenden

Drüsen (Schilddrüse, Nebenschilddrüse,

Nebenniere, Bauchspeicheldrüse). In diesem Bereich

genießt die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

bundesweit einen ausgezeichneten

Ruf.

Die Behandlung von Tumorpatienten erfolgt entsprechend

den derzeit gültigen Leitlinien der Fachgesellschaften.

Dabei wird die Operation in vielen

Fällen durch Chemotherapie und Bestrahlung ergänzt.

Deshalb besteht eine sehr enge Kooperation

mit der Klinik für Innere Medizin des Marienhospitals

und der Paracelsus-Strahlenklinik.


Chefarzt Prof. Dr. med. Christoph Nies

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-42 52

Fax 05 41 3 26-42 56

E-Mail: allgemeinchirurgie@mho.de

Behandlungsspektrum

Allgemein- und Viszeralchirurgie

Endokrine Chirurgie

Onkologische Chirurgie

Operationen der Speiseröhre

Antirefluxoperationen

Magenchirurgie

Dünn- und Dickdarmchirurgie,

Mastdarmoperationen

Proktologische Operationen

Chirurgie der Gallenblase

und der Gallengänge, der Leber

und der Bauchspeicheldrüse

Kinderchirurgie

Sämtliche allgemeinchirurgische

Operationen bei Kindern und

Neugeborenen (mit Ausnahme

der großen Missbildungschirurgie

und der Kindertumorchirurgie)

Kinderurologische Operationen

19

Bilder oben: Oberarzt Dr. med. Heinrich Vallo

bei einer endoskopischen Leistenbruchoperation


Klinik für Gefäßchirurgie und

endovaskuläre Chirurgie

Chefarzt

Priv.-Doz.

Dr. med. Jörg

Heckenkamp

Die Funktion der Blutgefäße im menschlichen

Körper lässt sich gut mit der

Funktion von Straßenverbindungen beschreiben.

Sie transportieren das sauerstoffreiche

Blut in Organe, Muskeln und

das Gehirn (Arterien) und das verbrauchte

Blut wieder zurück zu Herz und

Lunge (Venen). Intakte Blutgefäße sind

ebenso wie staufreie Strassen eine wesentliche

Bedingung für den adäquaten

und zügigen Transport. Kommt es zu

Verengungen der Gefäße, ist der Transport

des Blutes gestört. Das kann klinisch

zu einer Einschränkung der Gehstrecke

führen, zu belastungsabhängigen

Schmerzen in den Armen, zu Bauchschmerzen

nach dem Essen oder aber auch zu einem

deutlich erhöhten Schlaganfallrisiko bei einer Verengung

der Halsschlagadern. Eine weitere Gefäßerkrankung,

die häufig lange ohne Symptome bleibt,

ist die Erweiterung der Bauchschlagader. Im

schlimmsten Fall kann dieses Blutgefäß dann platzen

und zu schweren innerlichen Blutungen führen.

Die Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre

Chirurgie am MHO ist auf die Diagnostik, die Therapie

sowie die Nachsorge von Erkrankungen des

arteriellen und venösen Gefäßsystems spezialisiert.

20

Dem ärztlichen Team von Chefarzt Priv.-Doz. Dr.

med. Jörg Heckenkamp gehören vier Oberärzte und

fünf Assistenzärzte an.

Gemäß den aktuellen medizinischen Standards und

wissenschaftlich begründeten Leitlinien der Fachgesellschaften

werden jährlich ca. 1800 Patienten

ambulant und stationär in der Klinik untersucht und

behandelt. Hierzu steht in den Bereichen Diagnostik

und Nachsorge neben der allgemeinen beschwerdeorientierten

Untersuchung der Patienten eine hochmoderne

apparative Ausstattung mit Laufband-ergometrie,

Doppler und Duplexsonographie (Farbultraschall

sämtlicher Gefäßregionen) zur Verfügung.

Im Bedarfsfall werden weitere bildgebende Verfahren

in Kooperation mit der Klinik für Radiologie

wenn möglich ambulant durchgeführt (z. B. Angiographie,

Computertomographie (CT), Kernspintomographie

(MRT)). Zudem besteht eine enge Zusammenarbeit

mit der Klinik für Kardiologie zur Beurteilung

der Herzfunktion vor größeren Operationen,

um das operative Risiko so gering wie möglich zu

halten.

Behandlungsschwerpunkte der gefäßchirurgischen

Klinik am MHO sind die Therapie von verengten

Halsschlagadern (Schlaganfallprophylaxe) und Aor-


tenaneurysmen sowie gliedmaßenerhaltende Eingriffe

bei fortgeschrittenen Durchblutungsstörungen

(Wiederherstellung der Durchblutung bei arterieller

Verschlusskrankheit zur Vermeidung von

Amputationen). Zudem führen wir Shuntoperationen

durch, die für die erfolgreiche Hämodialysetherapie

erforderlich sind.

Die Behandlung von Krampfadern (Varizen) gehört

ebenfalls zum Spektrum der Klinik. Diese Behandlung

dient neben kosmetischen Gründen oft auch

der Vermeidung von Komplikationen wie Venenentzündungen,

Varizenblutungen, tiefen Beinvenenthrombosen

und „offener Beine“ (ulcera cruris).

Der gefäßchirurgische Operationssaal verfügt über

Carbonfasertische und eine hochmoderne Röntgenanlage,

die jederzeit während der Operation eine

exakte Gefäßdarstellung ermöglicht. Dies ist insbesondere

bei endovaskulären Operationen (Ballonaufdehnung,

Stentimplantation) sehr wichtig. Als

weiteres modernes Instrument der intraoperativen

Qualitätskontrolle wird routinemäßig die ultraschallbasierte

Blutflussmessung nach Rekonstruktionen

von Gefäßen eingesetzt. Dies erlaubt eine

Funktionskontrolle und gegebenenfalls eine sofortige

Korrektur der Rekonstruktion ohne erneute

Operation und Strahlenbelastung.

21

oben links: Ballonkatheter

zum Aufdehnen eines Gefäßes

Chefarzt

Priv.-Doz. Dr. med.

Jörg Heckenkamp

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-42 58

Fax 05 41 3 26-42 67

E-Mail: gefaesschirurgie@mho.de

Behandlungsspektrum

Arterielle Gefäßchirurgie

sämtlicher Gefäßabschnitte

Endovaskuläre Aneurysmaausschaltung

durch

Stentsysteme

Endovaskuläre Behandlung von

Gefäßengstellungen mit

Ballonkatheter

Shuntchirurgie zur Dialyse

Venenchirurgie bei Krampfadern

oder Thrombose

Versorgung gefäßbedingter

chronischer Wunden


Klinik für Unfall-, Hand-

und Orthopädische Chirurgie

Zertifiziertes, überregionales Traumazentrum

Chefarzt

Prof. Dr. med.

Uwe Joosten

Bei schweren Unfällen und Verletzungen

zählt oft jede Minute. In der Klinik für

Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie

steht daher rund um die Uhr ein

hochqualifiziertes Behandlungsteam aus

speziell ausgebildeten Ärzten und Pflegern

für eine schnelle und effiziente Versorgung

dieser schwerstverletzten Patienten

bereit. In den speziell dafür ausgestatteten

Schockräumen der zentralen

Notaufnahme können so unmittelbar lebensrettende

Maßnahmen sofort eingeleitet

werden. Etwa 350 Mal im Jahr gibt

der Notfallpieper Alarm und „trommelt“

so das Schockraumteam zusammen. Für

seine besonderen Fähigkeiten in der Versorgung

schwerstverletzter Patienten wurde die Klinik

von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie

als überregionales Traumazentrum zertifiziert.

Dieses ist die höchste Versorgungsstufe.

In der zentralen Notaufnahme werden aber nicht nur

schwere Unfälle, sondern alle Verletzungen behan-

22

delt. Insgesamt erfolgen hier jährlich über 20 000

Erstbehandlungen von akuten Verletzungen.

Die Klinik steht unter der Leitung von Chefarzt Prof.

Dr. med. Uwe Joosten. Sein Team besteht aus fünf

Oberärzten und zwölf Assistenzärzten, allesamt erfahrene

Spezialisten, die wie die Pflegekräfte regelmäßig

spezielle unfallchirurgische Ausbildungen

und Trainingsprogramme absolvieren.

Behandlungsschwerpunkte der Klinik sind neben

der allgemeinen Unfallchirurgie, die spezielle Kinder-

und Sportverletztenheilkunde, die Hand-, Fußund

Schulterchirurgie sowie die Endoprothetik. Ein

besonderer Schwerpunkt unserer Arbeit besteht in

der orthopädischen Chirurgie.

So führen wir eine hohe Anzahl von Gelenkersatzoperationen,

wie zum Beispiel das Einsetzen von

Hüftgelenksendoprothesen durch. Aber auch an der

Hand, am Fuß, dem Ellenbogen und der Schulter

können heute mit guten Erfolgen künstliche Gelenke

eingesetzt werden.


Ob kleine Eingriffe oder große Operationen, wir

sind immer bemüht, jeden Patienten, so schnell wie

möglich wieder „auf die Beine zu bringen“. Deshalb

legen wir bei allen Behandlungsmethoden großen

Wert auf schonende Verfahren. Die minimalinvasive

Chirurgie (auch Schlüssellochchirurgie genannt)

hat bei uns einen hohen Stellenwert. Es werden

Hüftgelenke beispielsweise über einen nur 4-6 cm

großen Hautschnitt eingebracht. Dabei werden keinerlei

Muskeln verletzt. Auch die arthroskopischen

Operationen (Gelenkspiegelung) an Schulter-, Ellenbogen-,

Hand- und Sprunggelenk sind mittlerweile

zu einem Standardverfahren in der Klinik geworden

und werden mit großer Routine erledigt.

Seit etwa einem Jahr führen wir auch arthroskopische

Operationen an den Hüftgelenken durch.

Schließlich wird in unserer Klinik die chirurgische

Behandlung durch eine umfassende Begleit- und

Nachbehandlung abgerundet. Hierfür steht allen

Patienten eine große krankengymnastische Abteilung

mit besonders geschulten Therapeuten zur

Verfügung.

23

Chefarzt Prof.

Dr. med. Uwe Joosten

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-41 52

Fax 05 41 3 26-41 55

E-Mail: unfallchirurgie@mho.de

Behandlungsspektrum

Unfallchirurgie

Kindertraumatologie

Sporttraumatologie

Hand- und Fußchirurgie

Schulterchirurgie

Endoprothetik

Jährlich werden

über 20 000

Erstbehandlungen

nach akuten

Verletzungen

durchgeführt.


Klinik für Neurochirurgie und

Wirbelsäulenchirurgie

Chefarzt

Prof. Dr. med.

Christoph Greiner

Unfallbedingte Verletzungen des Gehirns

und des Rückenmarkes bedürfen

zur Vermeidung weiter fortschreitender

Schäden häufig einer sofortigen neurochirurgischen

Operation. In der Klinik

für Neurochirurgie werden diese Eingriffe

von einem Team hochspezialisierter

Neurochirurgen durchgeführt, die einen

integrativen Bestandteil des interdisziplinären

Traumazentrums des Marienhospitals

darstellen.

Hirntumore werden nach neuesten Erkenntnissen

und schonensten Verfahren

operiert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist

die mikrochirurgische operative Therapie

von degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen.

Wichtigstes Ziel ist dabei

die Stabilität der Wirbelsäule zu erhalten ohne die

Beweglichkeit maßgeblich einzuschränken.

Die Klinik steht unter der Leitung von Herrn Chefarzt

Prof. Dr. med. Christoph Greiner. Sein Team

besteht aus vier Oberärzten und drei Assistenzärzten.

24

Da bei Erkrankungen des Gehirns und der Wirbelsäule

die Ängste der Betroffenen vor bleibenden

postoperativen Schäden besonders hoch sind, hat die

umfassende Aufklärung der Patienten einen wichtigen

Stellenwert in der Klinik. Die Behandlung der

Patienten wird nach den neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen durchgeführt und umfasst auch

die Planung der poststationären Weiterbehandlung.

Die Klinik verfügt in den Operationssälen über die

modernsten technischen Hilfsmittel. Dazu gehören

unter anderem:

Operationsmikroskope der neuesten Generation

Intraoperative Färbetechnik von Hirntumoren

zur sicheren Tumorentfernung (5-Ala-Methode)

Rahmenlose navigationsgestützte Entnahme

von Gewebeproben

Infrarot- und elektromagnetisch-gestützte

Computer-Navigationseinheit

Intraoperatives Monitoring durch elektrophysiologische

Untersuchungseinheiten (EMG,

NLG, evozierte Potentiale, etc.)

Dopplersonographie der hirnversorgenden

Blutgefäße (TCD)

Digitale Video- und Fotoeinheiten zur Überwachung

und Dokumentation von Operationen

Thermische Denervation der kleinen Wirbelgelenke


Die Klinik arbeitet eng mit dem Fachbereich Neurochirurgie

des Medizinischen Versorgungszentrums

des Marienhospitals zusammen. Das medizinische

Versorgungszentrum behandelt ambulant und berät

über das gesamte Spektrum neurochirurgischer Erkrankungen,

u.a. Hirntumorerkrankungen, Hirngefäßmissbildungen

und Kinderneurochirurgie.

Chefarzt

Prof. Dr. med. Christoph Greiner

Sekreteriat

Tel.: 05 41 3 26-42 91

Fax: 05 41 3 26-42 93

E-Mail: neuro@mho.de

Behandlungsspektrum:

Mikrochirugische Wirbelsäulenchirurgie

(einschl. Prothetik)

Schädel-/Hirnverletzungen

Hirntumorchirurgie

Neurochirurgische Notfälle

Interdisziplinäre Schmerzbehandlung

25


Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde,

Kopf- und Hals-Chirurgie

Chefarzt Priv.-Doz.

Dr. med.

Konrad Sommer

Die Aufnahme von

Sauerstoff und Nahrung

des menschlichen

Körpers, das Schlucken,

Sprechen, Hören,

Riechen- und Schmecken

werden im Wesentlichen

durch Organe

des Hals-Nasen-Ohren-Bereichesermöglicht.

Für die Lebensqualität

des Menschen

ist deshalb die Unversehrtheit dieser Organe von entscheidender

Bedeutung.

Chefarzt der Klinik ist Priv.-Doz. Dr. med. Konrad

Sommer. Er wird von drei Oberärzten und neun

Assistenzärzten auf der Station bzw. im ambulanten

und Funktionsbereich unterstützt.

In der Klinik bieten wir den Patienten alle modernen

Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

sowie der Kopf- und Hals-

Chirurgie. Es werden jährlich über 3 000 Patienten

stationär betreut. Dafür stehen 48 Betten zur Verfügung.

Ambulante Operationen werden an zwei

Tagen in der Woche durchgeführt.

26

Besonders spezialisiert ist die Klinik auf die endoskopische

Behandlung sämtlicher HNO-ärztlicher

Erkrankungen. Eine herausragende Stellung nimmt

sie bei der endoskopischen Laser-Mikrochirurgie

des Kehlkopfkrebses ein. Vielen Patienten konnte

trotz der Schwere ihrer Krankheit die natürliche

Sprech- und Schluckfähigkeit erhalten werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die klassische Tumorchirurgie

von Mundhöhle, Zunge, Gaumen und

Schlund einschließlich der unterschiedlichen Rekonstruktionsverfahren.

Um eine dem neuesten Kenntnisstand

entsprechende Tumorbehandlung aus einer

Hand anzubieten, wird die weitere Therapie wie Bestrahlung

oder Chemotherapie der einzelnen Patienten

von einem Tumor-Board, bestehend aus einem

HNO-Chirurgen, einem Onkologen und Strahlentherapeuten

besprochen und festgelegt. Tumoren im

Bereich der Ohrspeicheldrüse und des Gesichtsnerven

werden unter Neuromonitoring und OP-Mikroskop

operiert.

Eine besondere Bedeutung besitzt die hörverbessernde

Mikrochirurgie des Ohres inklusive des Einsatzes

implantierbarer Hörgeräte, sowie der lateralen

Schädelbasis. Operationen von chronischen Entzündungen

oder anderer Erkrankungen des Nasenne-


enhöhlensystems und der Rhinobasis werden in der

Regel endonasal und endoskopisch durchgeführt.

Für Eingriffe in diesem Bereich steht ein

modernes Navigationssystem zur Verfügung. Die

HNO-Klinik ist Bestandteil eines operativen Schädelbasiszentrums,

das zusätzlich aus den Kliniken

für Neurochirurgie, Augenheilkunde, Radiologie

und dem MVZ für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

besteht.

Ein Spezialgebiet der HNO-Klinik ist die plastischrekonstrutive

Chirurgie bei Nasen- und Ohrmuscheldeformitäten

sowie die Behandlung von Gesichtstumoren.

Weiterhin befasst sich die Klinik mit

Patienten, die akut oder chronisch unter Tinnitus

(Ohrgeräusch), einer Hörminderung oder Erkrankungen

des Gleichgewichtsorgans leiden.

Ein großes Gewicht nimmt die Behandlung von Kindern

mit HNO-Erkrankungen ein. Es besteht eine enge

Kooperation mit dem Christlichen Kinderhospital

(CKO).

Im Rahmen der ambulanten Betreuung steht unseren

Patienten eine allgemeine HNO-ärztliche Sprechstunde

und eine Tumornachsorge-Sprechstunde auf

Überweisung durch Fachärzte zur Verfügung. Es

kann das gesamte Spektrum der Hör- und Gleichgewichtsdiagnostik

sowie der Kinderaudiometrie angeboten

werden.

27

Chefarzt Priv.-Doz.

Dr. med. Konrad Sommer

Ambulanz Sekretariat

Tel. 0541 326-4601 Tel. 0541 326-4600

Fax 0541 326-4610 Fax 0541 326-4624

E-Mail: hno@mho.de

Behandlungsspektrum

Allgemeine Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Kopf- und Hals-Chirurgie

Kehlkopf- und Luftröhrenerkrankungen

(Lasersysteme)

Tumorchirurgie im Bereich der Mundhöhle,

des Schlundes und des Kehlkopfes einschließlich

der Rekonstruktion mit Lappenplastiken

Hörverbessernde Mikrochirurgie des Ohres,

inklusive implantierbarer Hörgeräte

Endonasale Nasennebenhöhlenchirurgie

(Navigationssystem)

Chirurgie der Ohrspeicheldrüse und des

Gesichtsnervs

Traumatologie des Nasennebenhöhlenbereichs

Plastisch rekonstruktive Chirurgie bei Gesichtstumoren,

Nasen- und Ohrmuscheldeformitäten

Kinder-HNO-Heilkunde

Therapie und Diagnostik bei Hörminderung,

Tinnitus und Erkrankung des Gleichgewichtsorgans


Klinik für Augenheilkunde

Klinik für

Augenheilkunde:

Chefarzt

Prof. Dr. med.

Volker Seiberth

Das Auge ist ein Sinnesorgan

von herausragender

Bedeutung.

Aus diesem Grund

werden Krankheiten

der Augen sowie Beeinträchtigungen

des

Sehens als besonders

belastend empfunden.

In vielen Krankheitsfällen

kann die Klinik

für Augenheilkunde

durch ihr sehr breites Spektrum an diagnostischen

und therapeutischen Möglichkeiten Hilfe bieten.

Alle Erkrankungen im Bereich des Augapfels, der

Lider und Tränenwege, der Augenhöhle sowie Augenfehlstellungen

bei Kindern und Erwachsenen

können diagnostiziert und therapiert werden.

Die Augenklinik wird von Chefarzt Prof. Dr. med.

Volker Seiberth geleitet. Sie verfügt über 26 Betten

für stationäre Patienten sowie eine Tagesklinik für

Patienten, die ambulant operiert werden. Die große

Ambulanz bietet neben einer poliklinischen Sprechstunde

verschiedene Spezialsprechstunden. Eine

Sehschule ergänzt das Angebot.

28

Drei hervorragend ausgestattete Operationssäle stehen

für chirurgische Eingriffe zur Verfügung. Neben

der stationären Versorgung gewinnt das ambulante

Operieren zunehmend an Bedeutung. Viele komplizierte,

mikrochirurgische Eingriffe werden heute

ambulant durchgeführt. Die Ausstattung der Klinik

mit unterschiedlichen Lasergeräten ermöglicht ein

weites Angebot an modernster Laserchirurgie.

Die Augenklinik des Marienhospitals ist eng in die

Gemeinschaft der Kliniken des Marienhospitals Osnabrück

eingebunden. Die Zusammenarbeit mit den

Kliniken anderer Fachrichtungen ermöglicht eine

optimale interdisziplinäre Betreuung von vielfältig

oder schwer kranken Patienten.

Schwerpunkte der Klinik sind die Behandlung von

Grauem Star (Linsentrübung), Grünem Star (Glaukom,

erhöhter Augeninnendruck), Netzhaut- und

Glaskörpererkrankungen (Netzhautablösung, Makuladegeneration,

diabetische Netzhaut- und Glaskörpererkrankung,

Durchblutungsstörungen von

Netz- und Aderhaut u.a.) und Hornhauterkrankungen

(Hornhautverpflanzung u.a.). Ein weiterer

Schwerpunkt ist die Therapie der Neugeborenen-

Netzhauterkrankung.


Chefarzt Prof. Dr. med. Volker Seiberth

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-44 02

Fax 05 41 3 26-4412

E-Mail: augenheilkunde@mho.de

Behandlungsspektrum

Gesamtes diagnostisches Spektrum

der Augenheilkunde

Gesamtes Spektrum der Augenchirurgie

Grauer Star (Katarakt)

Grüner Star (Glaukom)

Netzhaut- und Glaskörpererkrankungen

Hornhauterkrankungen

Liderkrankungen

Erkrankungen der Augenhöhle

Tränenwegserkrankungen

Augenfehlstellungen und Schielen

29

Mikrochirurgische Operationen

erfordern ein Operationsmikroskop.

Prof. Dr. med. Seiberth benutzt es

bei jeder Augenoperation.

Viele Augenoperationen werden

mittlerweile ambulant durchgeführt.

Millimeterarbeit – mit kleinsten Scheren

und Zangen lassen sich hochpräzise

Eingriffe am Auge durchführen.


Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Gastroenterologie,

Onkologie, Diabetologie, Akutgeriatrie

In unserer Klinik werden Patienten

auf allen Gebieten der Inneren

Medizin behandelt. Die Schwerpunkte

liegen auf den Teilgebieten

Magen- und Darmkrankheiten

(Gastroenterologie), Leberkrankheiten

(Hepatologie), Diabetes sowie

Stoffwechsel- und Infektionserkrankungen,

Tumor- und Schlaganfallbehandlung.

Geleitet wird die Klinik von Chefarzt

Prof. Dr. med. Michael K.

Müller. Sein Team besteht aus

Chefarzt der Klinik:

sechs Oberärzten und 13 Assis-

Prof. Dr. med. Michael K. Müller tenzärzten, fünf von ihnen besitzen

die fachärztliche Weiterbildung.

Die Klinik verfügt über insgesamt

104 Betten, davon sind vier auf der gemeinsam

mit der Kardiologie betriebenen Intensivstation,

auf der Patienten mit internistischen Notfällen

versorgt werden. Gemeinsam mit der Klinik für Unfallchirurgie

haben wir zudem die Verantwortung

30

für die Zentrale Notaufnahme des Marienhospitals.

Die Klinik ist für die Behandlung aller internistischen

Erkrankungen bestens gerüstet. Regelmäßig weitergebildete

Ärzte und Pfleger sowie die neuesten medizinischen

Entwicklungen haben uns in einigen

internistischen Teilgebieten zu einem hohen Spezialisierungsgrad

geführt. So zeichnen wir uns zum

Beispiel durch eine besonders leistungsstarke Endoskopie

aus, für die wir bereits mehrfach, u. a. durch

den TÜV-Nord und die Norddeutsche Gesellschaft

für Gastroenterologie, mit einem Qualitätszertifikat

ausgezeichnet wurden.

Einen wichtigen Schwerpunkt bildet die Onkologie,

wobei wir neben den Tumoren des Magen- und

Darmtraktes zusammen mit den HNO-Kollegen

eine Vielzahl von Tumoren des Hals- und Rachenraumes

behandeln.

Im Bereich der Diabetologie bieten wir die neuesten

diagnostischen und therapeutischen Verfahren an.

Bereits seit 1996 sind wir ein von der Deutschen Dia-


etes-Gesellschaft DDG anerkanntes Schulungszentrum

für Diabetes des Typs 1+2. Zu allen Schulungen

laden wir übrigens ausdrücklich auch die Partner

und Angehörigen mit ein, die ebenso wie der Patient

lernen müssen, mit der Krankheit umzugehen, und

ihm so eine bessere Hilfe sein können. Dieser ganzheitliche

Ansatz liegt uns besonders am Herzen.

Deshalb arbeiten wir in allen internistischen Bereichen

eng mit den Spezialisten aus den anderen Klinikabteilungen

des MHO zusammen. Insbesondere

schwere Krankheiten wie Krebs werden interdisziplinär

behandelt. Die Diagnose Krebs bedeutet für den

Betroffenen immer einen bedeutsamen Einschnitt in

seinem Leben. Vom behandelnden Arzt und den Pflegekräften

wird daher nicht nur ein hohes Maß an

fachlicher Kompetenz, sondern auch Sensibilität erwartet.

Seit Oktober 2010 sind wir als Darmzentrum zertifiziert.

Dies unterstreicht die vielfältige Zusammenarbeit

mit den verschiedenen Fachdiziplinen des

Hause um die beste onkologische Behandlungsmethode

zu finden. Ein besonderes Anliegen unserer

Klinik ist es, einen ganzheitlichen Blick auf die Patientenversorgung

zu legen. Daher haben wir für unsere

Patienten immer auch ein offenes Ohr für ihre

Sorgen und Nöte um ihnen in schweren Stunden zur

Seite zu stehen.

31

Chefarzt Prof. Dr. med.

Michael K. Müller

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-4101

Fax 0541 326-4105

E-Mail: inneremedizin@mho.de

Behandlungsspektrum

Doppelballonenteroskopie

Kapselendoskopie

Gastroskopie

Coloskopie

ERCP mit allen invasiven

Techniken

Ballondilatation

Manometrien + PH-Metrien

13-C-Atemtest und H2-Atemtest

Chemotherapien bei hämatologischen

und soliden Tumoren

kontinuierliche BZ-Messung

Polyneuropathie

Durchblutungsmessung an den

Halsorganen

Sonographie

Endosonographie

Barrx-Therapie im Ösophargus

Endoskopische Mucosa- und

Submucosa-Resektionen


Klinik für Innere Medizin und Kardiologie,

Angiologie, Pulmologie und Nephrologie

Die Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt

Kardiologie ist eine leistungsstarke

und innovative Abteilung des Marienhospitals

Osnabrück, in der wir pro Jahr stationär

etwa 4 500 Patienten mit akuten und

chronischen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems

und der Gefäße versorgen. Die

Klinik ist damit das invasiv-kardiologische

Zentrum im Verbund der Niels-Stensen-

Kliniken und ist Mitglied des Herzzentrums

Osnabrück – Bad Rothenfelde. Zum weiteren

Spektrum gehört die Diagnostik und

Behandlung von Lungen- und Nierenerkrankungen

sowie die internistische Intensivmedizin.

Zur Klinik gehören 91 Bettenplätze

mit einer internistischen Intensivsta-

Chefarzt

tion, einer Intermediate-Care-Einheit (IMC),

Prof. Dr. med. Thomas Wichter

desweiteren eine kardiologische Notaufnahmestation

(Chest-Pain-Unit = CPU) mit zwölf Betten

sowie eine internistisch-kardiologische Ambulanz

und ein hochmodern ausgestatteter Funktionstrakt.

Chefarzt der Klinik ist Professor Dr. med. Thomas Wichter.

Mit ihm kümmern sich sechs Oberärzte und 14 Assistenzärzte

um das Wohl der Patienten. Im Vordergrund

steht dabei die professionelle medizinische Versorgung

auf höchstem internationalem Standard, verbunden

mit enger menschlicher Zuwendung und individueller

Betreuung der uns anvertrauten Patienten.

32

Schwerpunkte der Klinik sind die Behandlung von koronarer

Herzkrankheit und Herzinfarkt, Herzinsuffizienz,

Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenfehlern,

angeborenen Herzfehlern und Herzrhythmusstörungen

nach modernsten Standards und Leitlinien der

kardiologischen Fachgesellschaften. Aufgrund der Lage

des Marienhospitals im Stadtzentrum von Osnabrück

sowie des großen Einzugsgebietes im Landkreis

hat vor allem die Notfall-Versorgung eine herausragende

Bedeutung. Deshalb steht rund um die Uhr und

an jedem Tag des Jahres ein Team aus erfahrenen Ärzten

und Pflegern auf der Intensivstation und im Herzkatheterlabor

für eine sofortige Behandlung bereit.

Die Klinik verfügt über zwei Herzkatheter-Messplätze

mit modernster Technologie und führt jährlich mehr als

2 600 Herzkatheter-Untersuchungen und etwa 1 400

interventionelle Behandlungen an Herzkranzgefäßen

durch. Zusätzlich werden auch Kathetereingriffe an

Nierengefäßen und Halsschlagadern, sowie Rechtsherzkatheter,

Herzmuskelbiopsien, Verschlüsse von Septumdefekten

sowie Aufweitungen verengter Herzklappen

durchgeführt. Zudem werden etwa 200 Herzschrittmacher

und 220 interne Defibrillatoren (ICD) pro Jahr

implantiert, davon ca. 120 als 3-Kammer-Syste-me zur

erweiterten Behandlung der fortgeschrittenen Herzinsuffizienz

(kardiale Resynchronisation = CRT).

Zudem bietet die Klinik ein breites Spektrum diagnostischer

Verfahren in der Kardiologie und Angiologie


an. Modernste Ultraschallgeräte sowie die kardiale

Magnetresonanz-Tomographie (MRT) werden dabei

zur Untersuchung von Herz- und Gefäßerkrankungen

eingesetzt und bieten höchste Sicherheit und Genauigkeit

in der Diagnosestellung und Therapieplanung.

Zur präzisen Diagnostik von Herzrhythmusstörungen

und Synkopen (Kollaps und Ohnmacht) werden diffe-

Chefarzt

Prof. Dr. med. Thomas Wichter

Tel. 05 41 3 26-46 62, Fax 05 41 3 26-4105

E-Mail: kardiologie@mho.de

Behandlungsspektrum

Linksherzkatheter mit Koronar-Angiographie,

Gefäß-Ultraschall (IVUS), Druckmessdraht

Aufweitung von Herzkranzgefäßen (PTCA)

mit Stents, Rotablation, Thrombusabsaugung,

Embolieprotektion etc.

Notfall-Therapie des akuten Herzinfarktes

Intraaortale Ballonpumpe bei Schock

Hals- und Nieren-Schlagader-Dilatation (PTA)

Verschluss von Septumdefekten

Ballon-Aufweitung verengter Herzklappen

Septumablation bei hypertropher Kardiomyopathie

Herzbeutelpunktion bei Perikarderguss

33

renzierte Untersuchungen mit verschiedenen EKG-

Verfahren, Kipptisch, und invasiver Elektrophysiologie

durchgeführt. Diese Vielfalt an modernsten diagnostischen

und therapeutischen Verfahren ermöglicht der

Klinik eine optimale Versorgung auf höchstem medizinischem

Niveau für Patienten mit Erkrankungen von

Herz, Gefäßen, Lungen und Nieren.

Rechtsherzkatheter inkl. Myokardbiopsie

Diagnostik/Therapie von pulmonaler

Hypertonie, angeborenen und erworbenen

Herz(klappen)fehlern

Arrhythmie- und Synkopen-Diagnostik inkl.

Kipptisch-, und elektrophysiologischer

Untersuchung (EPU)

Herzschrittmacher und Defibrillator-

Implantation inkl. 3-Kammer-Systeme (CRT)

Herz-Ultraschall inkl. Gewebe-Doppler,

Stress-Echo und Schluck-Echo (TEE)

Gefäß-Ultraschall mit Doppler und Duplex

Herz-MRT (Magnetresonanz-Tomographie)

CT-Angiografie der Herzkranzgefäße

Lungenfunktion und Spiroergometrie

Dialyse und Hämofiltration

Internistische Intensivmedizin

Therapeutische Hypothermie nach

Reanimation

Herausragende Bedeutung

bei der Behandlung

kardialer Notfälle:

die Klinik für Kardiologie


Mutter Janina Schubert hält

das Händchen der kleinen Marie,

20 Minuten alt


„Wir bemühen uns immer wieder

um eine besonders menschliche Zuwendung,

damit sich Mütter und Kinder

wohl und geborgen fühlen.“

Monika Müller, Hebamme, Klinik für Geburtshilfe


Klinik für Geburtshilfe und Frauenheilkunde

Chefarzt

Dr. med. Götz Menke

Die Klinik für Frauenheilkunde,

Geburtshilfe und Perinatalmedizin

bietet schwangeren

Frauen eine moderne, sanfte

und sichere Geburtshilfe mit allen

Möglichkeiten der Geburtsbetreuung.

1200 Babys kommen

jedes Jahr in unserem

Kreißsaal zur Welt. Frauengesundheit

in ihrem gesamten

Umfang steht im Mittelpunkt

der Behandlung in der Frauenheilkunde.

Chefarzt der Klinik

ist Herr Dr. med. Götz

Menke. In Zusammenarbeit mit

seinem Team von zwölf Ärzten,

den Hebammen und den

Pflegenden tut er alles, damit

sich Mütter und Kinder auf der

Geburtsstation sowie die Patientinnen in der Frauenheilkunde

wohl fühlen. Insgesamt stehen der Klinik

54 Betten auf zwei Stationen sowie zwei OP-

Säle und der Kreißsaal mit angeschlossenem, interdisziplinär

betreutem Kinderzimmer zur Verfügung.

Unsere Frühgeborenen werden von den Kinderärzten

auf der direkt angeschlossenen Kinderintensivstation

betreut.

36

Geburtshilfe

Mit modernster Ausstattung bieten wir den Schwangeren

in der Pränataldiagnostik eine komplette Betreuung.

Schwangerschaften mit erhöhten Risiken

betreuen wir vor der Geburt in Zusammenarbeit mit

Ihrer Frauenärztin oder Ihrem Frauenarzt sowie während

und nach der Geburt in Zusammenarbeit mit

der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in unserem

Perinatalzentrum. Unser Spezialgebiet sind Frühgeburten,

Risiko- und Mehrlingsschwangerschaften.

Wir bieten individuelle Geburtsbetreuung mit einem

Höchstmaß an medizinischer Sicherheit für Mutter

und Kind und berücksichtigen dabei Erfahrung und

Wissen im Einklang mit den neuesten Erkenntnissen

der modernen Medizin. Regelmäßige Infoabende für

werdende Eltern mit Kreißsaalführung und Kurse

zur Geburtsvorbereitung stimmen frühzeitig auf das

Geburtsereignis ein. In der Hebammensprechstunde

möchten wir der werdenden Mutter die Gelegenheit

geben, ihre individuellen Wünsche und Vorstellungen

zur Geburt ansprechen zu können. Entsprechende

Termine können Sie über das Sekretariat bzw. den

Kreißsaal erfragen und auch auf der Homepage des

Marienhospitals einsehen. Dort ist es auch möglich,

in der „Babygalerie“ die Neugeborenen aus unserem

Kreißsaal zu betrachten.


Im Rahmen einer Kooperation mit einer öffentlichen

Stammzellenbank ermöglicht das Marienhospital

Schwangeren eine kostenfreie Stammzellenspende

aus Nabelschnurblut.

Frauenheilkunde

In der Gynäkologie werden alle gängigen und speziellen

Operationsverfahren angeboten. Schwerpunkte

bilden die minimal-invasive Chirurgie, bösartige Erkrankungen

der inneren Geschlechtsorgane, Schmerzen

oder Geschwulstbildungen im Unterbauch- oder

Brustbereich sowie neueste Verfahren in der Behandlung

von Kontinenz- und Senkungsbeschwerden.

Es steht ein weit gefächertes Angebot an Untersuchungs-

und Behandlungsmöglichkeiten, wie z.B.

ein urodynamischer Messplatz oder ein hoch auflösendes

Ultraschallgerät zur Verfügung. Dank modernster

Technik können auch immer mehr Eingriffe

ambulant vorgenommen werden. In verschiedenen

Spezialsprechstunden sind wir in der Lage, individuell

auf Ihre jeweiligen Probleme einzugehen, um sie

fachübergreifend mit der Kompetenz eines zentralen

Krankenhauses zu lösen. Terminvereinbarungen

machen Sie bitte über das Sekretariat.

37

Chefarzt Dr. med. Götz Menke

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-42 05

Fax 05 41 3 26-42 27

E-Mail: gynaekologie@mho.de

Kreißsaal

Tel. 05 41 3 26-42 08

Behandlungsspektrum

Frauenheilkunde

Kontinenz- und Senkungsbeschwerden

Bösartige Erkrankungen der

Geschlechtsorgane und der Brust

Geschwulsterkennungen und

Schmerzzustände im Unterbauch

Minimal-invasive Chirurgie

Geburtshilfe

Risikoschwangerschaften

Zwillings- und Frühgeburten

Familienfreundliche Geburtshilfe

Entspannung, Homöopathie

Akupunktur, Stillförderung

oben links:

Die kleine Marie,

geboren im MHO

mit 3.490 Gramm.

oben rechts:

doppeltes Kinderglück

im MHO –

eine Zwillingsgeburt

steht kurz

bevor.

Noch ohne Namen:

die Geburtsbänder

auf der geburtshilflichen

Station


Anfertigung eines Ausstrichs

auf einer Petri-Schale


„Die Genauigkeit unserer Messungen

und Ergebnisse wird durch

ständige interne und externe

Qualitätskontrollen gesichert.“

Andrea Schomäker, Institut für Laboratoriumsmedizin


Institut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie,

Hämostaseologie und Transfusionsmedizin

Chefarzt

Dr. med.

Michael Wehmeier

Das Institut für Laboratoriumsmedizin

ist federführend in der Versorgung der

Krankenhäuser in Osnabrück und Umgebung

tätig. Daneben werden auch Laboruntersuchungen

für niedergelassene

Ärzte und Pflegeheime durchgeführt.

Die Laboratoriumsmedizin ist ein medizinisches

Fachgebiet mit direkter Schnittstelle

zu naturwissenschaftlichen Fächern.

Es umfasst die Bereiche Klinische

Chemie, Pathobiochemie, Gerinnungsphysiologie,

Molekularbiologie, Immunologie,

Immunhämatologie, Virologie,

Mikrobiologie und Hygiene.

Unsere Laborärzte sind für die Patienten aller

Kliniken des MHO, der einsendenden Krankenhäuser,

der niedergelassenen Ärzte sowie der Pflegeheime

tätig. Ein Großteil der Untersuchungen befasst sich

mit speziellen Fragestellungen der Inneren Medizin,

z.B. Diabetologie, Autoimmunerkrankungen

und Fettstoffwechselerkrankungen. Ganz besonders

40

wichtig sind Untersuchungen zur Früherkennung

akuter Ereignisse, wie z. B. Herzinfarkt oder Lungenembolie.

Für die operativen Fächer sind die präoperative

Diagnostik sowie die Bereitstellung von Blutprodukten

sowie die postoperative Überwachung von besonderer

Bedeutung.

Das am Institut vorhandene Blutdepot des Deutschen

Roten Kreuzes Springe (DRK Springe) verfügt jederzeit

über eine ausreichende Anzahl an Blutprodukten,

um Notfälle rund um die Uhr optimal versorgen

zu können.

Unsere Tätigkeitsfelder umfassen zudem die Erstellung

von Laborbefunden, die Stadieneinteilung von

Krankheiten und die Überwachung der laufenden

Therapiekontrollen zur Krankheitsprävention.

Chefarzt des Instituts ist Dr. med. Michael Wehmeier.

Neben den klassischen Aufgaben der Labordiagnostik

gehören zu unserer Arbeit die Diagnose und Be-


handlung von Blutgerinnungsstörungen (medizinisch

auch Hämostaseologie). Dieser Bereich umfasst die

Diagnose und die Früherkennung von Bluterkrankungen

und Thrombosen, das Erstellen von Risikoprofilen

oder die Beratung von niedergelassenen

Ärzten und Klinikärzten.

Weitere Schwerpunkte sind die Durchführung von klinisch/chemischen

Untersuchungen zur Erfassung von

Elektrolytstörungen, Störungen der Organ-Systeme,

Abklärung von entzündlichen Erkrankungen, Verlaufskontrolle

von Tumor-Erkrankungen durch so genannte

Tumormarker, Untersuchung von Hormonen,

Vitaminen und Diabetes-Stoffwechsel, Untersuchung

auf Drogen und Nierenerkrankungen. In der Mikrobiologie

und Hygiene werden nicht nur Wundabstriche

und Blutkulturen (bei Blutvergiftung) untersucht,

sondern auch Hygiene-Untersuchungen für Krankenhäuser

und Pflegeheime auf multiresistente Erreger

(so genannte Krankenhauskeime) und Sterilitätskontrollen

für niedergelassene Ärzte durchgeführt.

Chefarzt

Dr. med. Michael Wehmeier

Sekretariat

Tel. 05 41 3 26-41 29

Fax 05 41 3 26-41 81

E-Mail: laboratoriumsmedizin@mho.de

41

oben links: Laborprobe zur Analyse

unten links: Gerät der Analysestraße

Mitte links: Barbara Frankenberg bei

der Mikroskopie von Bakterien

unten rechts: Bestimmung der Blutgruppe


Klinik für Radiologie

oben: Chefarzt

Prof. Dr. med.

Alexander

Mundinger

unten: modernste

Diagnostik

mittels MRT

Moderne radiologische Diagnostik

ist heute in der Lage, wichtige Informationen

über Erkrankungen

des Körpers mit bildgebenden Verfahren

zu gewinnen. Erkrankungen

können so früher diagnostiziert

und entsprechend früher behandelt

werden.

Unser Team der Klinik für Radiologie

besteht aus acht kompetenten

radiologischen Fachärzten, die

überwiegend sogar Doppelfachärzte

sind (Innere Medizin, Strahlentherapie).

Geleitet wird die Klinik

von Prof. Dr. med. Alexander

Mundinger.

Natürlich werden an unserem Institut alle Untersuchungen

ausschließlich auf höchstem technischem

Niveau durchgeführt. Eine permanente Qualitätskontrolle

und Qualitätssicherung vermindert die

Strahlenbelastung.

Die Erstellung, Bearbeitung, Befundung und Speicherung

erfolgt digital. Voraufnahmen können bei

42

uns nicht verloren gehen. Alle Bilder stehen digital

sofort dem behandelnden Arzt zur Verfügung.

Vorsorgeuntersuchungen des ganzen Körpers mit

MRT, CT, Vorsorgemammographie und Koronarkalkmessungen

nehmen auch internationale Patienten

bei uns wahr.

Mit den ärztlichen Kollegen finden täglich Besprechungen

über Befunde und deren Konsequenzen für

die Patienten statt. Die Durchführung der Untersuchungen

erfolgt exakt nach den speziellen Erfordernissen

der Krankheitsbilder, die von den Chefärzten

der weiteren Kliniken des Marienhospitals

behandelt werden.

In unserer modernen volldigitalisierten Radiologie

mit PACS, RIS-System und Teleradiologie bieten wir

alle Standarduntersuchungen der konventionellen

Röntgen- und Schnittbilddiagnostik an.


Chefarzt Prof. Dr. med.

Alexander Mundinger

Sekretariat

Tel. 0541 326-4452

Fax 0541 326-4468

E-Mail: radiologie@mho.de

Behandlungsspektrum

Kopf-Hals:

Endoskopisch-bildgebende Korrelation

Virtuelle Laryngo-/Tracheoskopie

Tumorembolisation

Felsenbeinspezialdiagnostik

Punktionen von Drüsen, Tumoren

und Lymphknoten

Neurochirurgische Spezialdiagnostik

Brust der Frau:

Digitale Mammographie

Hochauflösende Mammasonographie

und Dopplerverfahren

MR-Mammographie

Stanzbiopsien, Feinnadelaspiration

Vakuumbiopsien

Stereotaktische Punktionen und Markierungen

Galaktographien

Vergrößerungs-Spot-Aufnahmen

Herz- und Lungendiagnostik (unter anderem):

Koronargefäßdarstellungen mit MS-Spiral-CT

Koronarkalkmessungen

EKG-getriggerte Bildgebung

CT-Diagnostik der Lunge

MR des Herzens

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Speiseröhren, Magen und Darm:

KM-Funktionsdiagnostik vom Schluckakt

bis zur Defäkographie

Enteroklysma

Doppelkontrast-Colon

MR-Dünndarmdiagnostik

Becken:

Schnittbilddiagnostik von Frauenkrankheiten

Onkologische Dickdarmdiagnostik

Knochen:

Traumadiagnostik einschließlich

Polytrauma-Notfallspirale im CT

Hochauflösende MR-Gelenk- und

Banddiagnostik

Handchirurgische Spezialfragestellungen

und Funktionsdiagnostik

Knochenpunktionen

Gefäße:

Aufdehnung von Gefäßengen und Verschlüssen

mit PTA im Bereich von Becken-Bein-

Arterien inklusive der Unterschenkelarterien

PTA von Nierenarterien und Eingeweidearterien

und supraaortalen Arterien

Kryo-PTA

Stents (= Gefäßstützen) aller Regionen einschließlich

medikamentenbeschichteter Stents

Fibrinolysen, Embolisationen, Thrombusaspirationen

Superselektive DSA-Angiographie

Dopplersonographie

Phlebographische Venenfunktionsdiagnostik


MVZ – Medizinisches Versorgungszentrum

Zu den Einrichtungen des Marienhospitals

Osnabrück gehört das Medizinische

Versorgungszentrum (MVZ) mit je einem

Kassenarztsitz für die Fachbereiche Neurochirurgie,

Dermatologie, Hausärztliche

Innere Medizin – Schwerpunkt, Diabetologische

Fußbehandlung und Mund-,

Kiefer- und Gesichtschirurgie. Ärztlicher

Leiter ist Prof. Dr. med. Christoph Greiner.

Von den Praxissitzen des MVZ profitieren

die Patienten durch kürzere Wege und

die Anbindung an die Versorgungsmöglichkeiten

des Krankenhauses. Patienten

können direkt – ohne Überweisung eines

niedergelassenen Arztes – das MVZ aufsuchen.

Zum Leistungsspektrum der Dermatologie gehört

auch die Behandlung berufsbedingter Hautkrankheiten

sowie medizinisch notwendige kosmetische

Therapien.

Die neurochirurgische Versorgung und Beratung

umfasst alle operativ zu therapierenden Erkrankungen

des Gehirns, der Wirbelsäule und der Nerven.

44

Im Schwerpunktbereich der Diabetologischen

Fußbehandlung können sich Diabetiker mit Fußproblemen

vorstellen. Hier besteht eine enge interdisziplinäre

Zusammenarbeit von Diabetologen,

Podologen und orthopädischen Schuhmachern.

Der Fachbereich Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie

umfasst Diagnose und Therapie von

Erkrankungen und Verletzungen der Mundhöhle,

der Zähne, der Kieferknochen und des Gesichtsschädels,

der Speicheldrüsen sowie der Gesichtsund

Halsweichteile mit dem Ziel der Wiederherstellung

von Funktion, Form und Ästhetik. Schwerpunkte

sind dabei die chirurgische Zahnerhaltung,

operative Entfernung nicht erhaltungswürdiger

Zähne, sowie Rehabilitation der Kaufunktion mit

Zahnimplantaten.

Das MVZ setzt auf eine enge Zusammenarbeit aller

an der Behandlung Beteiligten und eine gemeinsame

Verständigung über Krankheitsverlauf, Behandlungsziel

und Therapie. Im Mittelpunkt steht die ambulante

und fachübergreifende Zusammenarbeit.

Damit wird eine Bündelung der medizinischen

Kompetenz unter einem Dach erreicht.


Neurochirurgie

Prof. Dr. med. Christoph Greiner

Dr. med. Frank Th. Möllmann

Mahmut Abu Khater

John J. Gomez Gallego

Tel. 05 41 3 26-42 91

Fax 05 41 3 26-42 93

E-Mail: neuro@mho.de

Hautärztin

Dr. med. Christine Mazzega

Tel. 05 41 3 26-47 51

Fax 05 41 3 26-47 52

E-Mail: dermatologie@mho.de

Hausärztliche Innere Medizin –

Schwerpunkt

Diabetologische Fußbehandlung

Matthias Groppe

Tel. 05 41 3 26-47 91

Fax 05 41 3 26-47 98

Mund-, Kiefer- und

Gesichtschirurgie

Dr. Dr. med. Andreas Ruhe

Tel. 05 41 3 26-4812

Fax 05 41 3 26-4818

Prof. Dr. med.

Christoph Greiner

45

Dr. med.

Frank Th. Möllmann

Dr. med.

Christine Mazzega

Matthias

Groppe

Dr. Dr. med.

Andreas Ruhe

Mahmut Abu

Khater

John J. Gomez

Gallego


Die Krankenhausküche. Gutes Essen, damit Sie

schnell wieder auf die Beine kommen.

Eine wichtige Rolle im Genesungsprozess

jedes Patienten spielt die

Ernährung. Deshalb ist die Verpflegung

im Marienhospital neben

der medizinischen und pflegerischen

Versorgung ein wichtiger Teil

Ihrer Behandlung und wird nach

den für Ihre Gesundheit erforderlichen

medizin- und ernährungswissenschaftlichen

Grundsätzen in

unserer modernen Krankenhausküche

zubereitet.

In Absprache mit Ihrem behandelnden

Arzt bieten wir Ihnen

Eine von 2300 Mahlzeiten, die täglich schmackhafte und abwechslungs-

im Marienhospital zubereitet werden. reiche Menüs, die Sie ganz bequem

beim Pflegepersonal auf

Ihrer Station bestellen. Natürlich haben Sie bei allen

Mahlzeiten zahlreiche Auswahlmöglichkeiten.

Wenn Ihr Arzt Ihnen aufgrund Ihres Krankheitsbildes

eine bestimmte Schon- oder Diätkost verordnet

46

hat, erhalten Sie ein individuell für Sie zusammengestelltes

Menü – Diabetiker beispielsweise anhand

von Tageskostplänen.

Unsere erfahrenen Diätassistentinnen beraten Sie

übrigens gern zum Thema Ernährung bei Diabetes

und unterstützen die medizinischen Maßnahmen

durch eine Diättherapie.

Eine Küche der Superlative

Die Küche im Marienhospital hat die Größe eines

mittelständischen Betriebes. Über 40 Mitarbeiter

kümmern sich um das leibliche Wohl aller Patienten.

Zu unseren Gästen zählen aber nicht nur die Patienten

des Marienhospitals, sondern auch die Krankenhausmitarbeiter

und die Besucher des Cafés. Darüber

hinaus versorgen wir weitere soziale Einrichtungen

in Osnabrück.

Jahr für Jahr werden von uns über 800 000 Mahlzeiten

zubereitet, täglich rund 2 300. Herzstück unserer

Küche ist das Fließband, auf dem alle Tabletts

mit den Mahlzeiten angerichtet werden. Damit alles


eibungslos läuft, kümmern sich unsere Mitarbeiter

aber nicht nur um die Zubereitung der Mahlzeiten,

sondern übernehmen auch die Verteilung und den

Rücktransport des Geschirrs – täglich gelangen so

ca. 30 000 gebrauchte Einzelteile in unsere Zentralspülküche.

Dass unsere Küche einen ausgezeichneten Ruf genießt,

liegt an Küchenchef Wilfried Sandkämper

und dem gesamten Team, für das Qualität bereits bei

Auswahl und Einkauf der Lebensmittel beginnt.

Täglich werden zum Beispiel Obst und Gemüse

frisch angeliefert. Das Fleisch stammt ausschließlich

aus kontrollierten Betrieben der Umgebung,

alle weiteren Produkte unterliegen strengsten Qualitätskontrollen.

Falls Sie doch einmal Grund zur

Beanstandung haben, sprechen Sie uns gerne an.

Schließlich wollen wir, dass Sie sich auch beim

Thema Ernährung in guten Händen wissen.

47

Verantwortlich für das leibliche Wohl

aller Patienten im Marienhospital:

Küchenchef Wilfried Sandkämper

40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

der Krankenhausküche bereiten jährlich

rund 800 000 Mahlzeiten zu.


Stärker im Verbund

Optimale medizinische und pflegerische Versorgung

und persönliche Unterstützung für unsere Patienten,

sichere Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiter und ein

solides wirtschaftliches Fundament für unsere Einrichtungen

– diese Ziele erreichen wir am besten im

Verbund mit anderen christlichen Krankenhäusern

in der Region.

Deshalb haben sich im Jahr 2002 drei katholische

Krankenhäuser, das Marienhospital Osnabrück, das

Franziskus-Hospital Harderberg und das Krankenhaus

St. Raphael Ostercappeln, in der Managementgesellschaft

katholischer Krankenhäuser der Region

Osnabrück mbH (MKO) zusammengetan, um eine optimale

medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Im Jahr 2008 wurden aus der „MKO“ die „Niels-Stensen-Kliniken“.

Unter diesem Dach stehen mittlerweile

(Stand 2010) neben den genannten Krankenhäusern

das Christliche Klinikum Melle, die Magdalenen-Klinik,

das Marienhospital Ankum-Bersenbrück,

die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche, das Altenpflegeheim

Haus St. Michael, das Niels Stensen

Pflegezentrum Ankum und das Bildungszentrum St.

Hildegard in enger Kooperation. Weiterhin gehören

die Servicegesellschaft katholischer Krankenhäuser

Osnabrück mbH und die Medizinischen Versorgungszentren

GmbH zum Verbund. In der Grafik

rechts sehen Sie die Häuser und ihre Standorte.

48

Der Name des Verbundes verweist auf den Bischof

und Wissenschaftler Niels Stensen. Damit drücken

wir unser Programm aus: Es geht in unseren Häusern

um die medizinische und pflegerische Versorgung

auf hohem Niveau und zugleich um eine persönliche

Unterstützung unserer Patienten und Bewohner –

beides geprägt von unserem christlichen Menschenbild.

Niels Stensen (1638-1686) war Mediziner und Wissenschaftler

und zugleich ein tiefgläubiger Mensch.

Stensen schlug eine brillante wissenschaftliche Karriere

aus, um Priester und später Bischof zu werden.

Die Sorge um seine Mitmenschen, insbesondere um

Arme und Notleidende, war der Motor seiner Arbeit.

Sein Bischofswappen, ein Herz mit einem Kreuz,

bringt symbolisch seinen Glauben, sein medizinisches

Wirken und seine seelsorgliche Tätigkeit zum

Ausdruck. Niels Stensen wirkte auch im Gebiet des

Bistums Osnabrücks. Im Jahr 1988 wurde er auch

auf Betreiben des Bischofs von Osnabrück selig gesprochen.

Unser Logo greift das Bischofswappen von Niels

Stensen auf. Damit drücken wir unsere Verbundenheit

mit seiner Haltung aus und unseren Anspruch,

unseren Patienten medizinisch, pflegerisch und seelsorglich

in bester Weise zu helfen.


BERGE

FÜRSTENAU

VOLTLAGE

MENSLAGE

BIPPEN EGGER-

MÜHLEN

MERZEN

KETTEN-

KAMP

NEUEN-

KIRCHEN

Marienhospital Osnabrück

Betten: 555

Patienten stationär: 28.000

Patienten ambulant: 46.000

Franziskus-Hospital Harderberg

Betten: 304

Patienten stationär: 11.810

Patienten ambulant: 31.000

Magdalenen-Klinik

Betten: 24

NORTRUP

ANKUM

BERSEN-

BRÜCK

ALFHAUSEN

Niels-Stensen-Kliniken Bramsche

Betten: 107

Patienten stationär: 4.361

Patienten ambulant: 11.500

QUAKEN-

BRÜCK

HAS-

BERGEN

BADBERGEN

STADT

OSNABRÜCK

HAGEN GEORGSMARIEN-

HÜTTE

GLANDORF

GEHRDE

RIESTE

BRAMSCHE

WALLENHORST

49

Marienhospital Ankum-Bersenbrück

Betten: 115

Patienten stationär: 5.920

Patienten ambulant: 7.500

Niels Stensen Pflegezentrum

Plätze: 44

BAD IBURG

BAD LAER

HILTER

Altenpflegeheim

OSTER- Haus St. Michael

CAPPELN Plätze: 52

BELM

BAD

ROTHEN-

FELDE

Krankenhaus St. Raphael

Ostercappeln

Betten: 174

Patienten BOHMTE stationär: 6.800

Patienten ambulant: 11.500

BISSENDORF

DISSEN

MELLE

Christliches Klinikum Melle

Betten: 193

Patienten stationär: 8.000

Patienten ambulant: 14.000

BAD ESSEN

Bildungszentrum St. Hildegard

Aus-, Fort- und Weiterbildung

für Gesundheitsberufe

Ausbildungsplätze: 380

Weiterbildungsplätze: 52


Rosenkranz-Gebet in der

Kapelle des Marienhospitals


„Zum Gesundwerden gehört auch

das seelische Wohlbefinden.

Wir versuchen, für die Patienten

eine Umgebung zu schaffen,

in der sie mit ihren Ängsten und Fragen

nicht allein sind.“

Schwester M. Placida


Zuhören. Begleiten. Einfach da sein.

Seelsorge im Marienhospital.

Ein Krankenhausaufenthalt bedeutet

oft einen Einschnitt in den

gewohnten Tagesablauf, Patienten

kommen in der Krankheit an

die Grenzerfahrungen des Lebens.

Oft tut es schon gut, einfach nur

mit jemandem reden zu können.

Die Krankheit, die fremde Umgebung,

das Ungewisse – vieles wird

leichter, wenn man seine Sorgen

und Ängste teilt.

Pastorin Cornelia Oerter-Gollob, Die Seelsorgerinnen und Seelsor-

evangelische Seelsorge

ger unseres Hauses besuchen Sie

gerne und nehmen sich Zeit für

Sie. Wenn Sie möchten, begleiten sie Sie ein Stück

in Ihrer Krankheit. Sie sind für Sie da, reden mit

Ihnen oder beten mit Ihnen. Wenn Sie es wünschen,

können Sie von ihnen auch das heilige Abendmahl,

die heilige Kommunion oder die Krankensalbung

empfangen.

52

Das Seelsorgeteam des Marienhospitals Osnabrück

arbeitet ökumenisch. Die Zuständigkeiten für die

Stationen sind untereinander aufgeteilt. Die Patienten

können aber auch jederzeit Seelsorger oder

Seelsorgerinnen der eigenen Konfession ansprechen.

Seelsorger oder Seelsorgerinnen anderer Religionen

können – wenn möglich – auf Anfrage vermittelt

werden.

Ein Angebot der Seelsorge im Krankenhaus ist auch

der Gottesdienst, zu dem jeder Patient herzlich eingeladen

ist. Gottesdienste finden regelmäßig in der

nach historischem Vorbild wieder aufgebauten Kapelle

im Erdgeschoss des Gebäudes D statt. Über die

Empore in der zweiten Etage ist die Kapelle rund

um die Uhr zugänglich und bietet so jederzeit die

Möglichkeit, einen Ort der Stille und Besinnung

aufzusuchen. Alle Gottesdienste werden übrigens

auch über Rundfunk und Fernsehen in die Zimmer

übertragen. Über die Zeiten informiert sich jeder

Besucher bitte über die Aushänge.


Katholische Seelsorge

Pfarrer Gerd Robben

Telefon: 05 41 3 26-2 264

Maria Jansen

Telefon: 05 41 3 26-22 60

Christine Randelhoff

Telefon: 05 41 3 26-25 74

Evangelische Seelsorge

Pastorin Cornelia Oerter-Gollob

Telefon: 05 41 3 26-22 08

53

Bilder der Krankenhauskapelle,

erbaut im Jahr 1959, umgebaut 2009.

oben rechts: Pfarrer Gerd Robben,

katholische Seelsorge


Das Marienhospital Osnabrück.

Eine lange Geschichte.

Das Marienhospital:

Ein modernes

Krankenhaus

mit langer

Tradition

1859: Gründung

in schweren Zeiten

Die Stadt Osnabrück wird von einer Cholera-Epidemie

heimgesucht; die Krankenbetten

decken den Bedarf bei weitem

nicht. Kurz entschlossen setzt sich Bischof

Paulus Melchers für die Errichtung

eines weiteren Krankenhauses ein: So

entsteht am 20. August im Dechantenhaus

von St. Johann unter der ärztlichen

Leitung von Dr. med. Hermann Vezin das

Marienhospital Osnabrück. Die pflegerische

Arbeit liegt in den Händen von drei

Barmherzigen Schwestern aus der Kongregation

der Borromäerinnen in Trier.

Namensgeberin des Marienhospitals ist die Landesfürstin,

Königin Marie von Hannover.

1877-1900: Medizinische und

bauliche Erweiterungen

Das Marienhospital entwickelt sich aus den anfangs

ärmlichen Verhältnissen nach zahlreichen Umbauund

Erweiterungsmaßnahmen zu einem „richtigen

Krankenhaus“. Schon um 1900 versorgen Ärzte,

Pflegepersonal und 22 Ordensschwestern jährlich

rund 1300 Patienten. Bereits 1898 wird der erste

Röntgenapparat angeschafft. Eine Zentralheizung

54

sowie der Anschluss an die städtische Infrastruktur

(Wasser- und E-Werk, Telefonnetz) erhöhen den

Komfort für Patienten und Mitarbeiter deutlich.

1914-1918: Das MHO als Reservelazarett

Im September 1914 Umfunktionierung des Marienhospitals

zum Reservelazarett. Betreuung von über

4 000 Soldaten.

1926-1928: Deutliche Erweiterung

Der baufällige Altbau der Dechanei wird abgerissen

und durch einen komfortablen Neubau ersetzt.

Kapazitätserweiterung auf 400 Betten und Modernisierung

der Einrichtung. Alle Zimmer verfügen jetzt

über Telefon- und Radioanschluss!

1944-1945: Völlige Zerstörung

Zwischen dem 7. Mai 1944 und dem 25. März 1945

völlige Zerstörung des Marienhospitals durch zahlreiche

Bombenangriffe. Der Krieg hinterlässt das

Marienhospital als völlige Ruine.

1945-1961: Wiederaufbau und Neuanfang

Direkt nach dem Krieg wird mit dem Wiederaufbau

begonnen. 1950 ist die vollständige Rückverlegung

aller Abteilungen abgeschlossen. Bereits 1958 werden

wieder über 10 000 Menschen behandelt.


1962-2005: Auf dem Weg

zur medizinischen Vollversorgung

Die Zeit von 1962 bis heute ist gekennzeichnet durch

permanente bauliche und medizinische Erweiterungen:

Zahlreiche neue Pflegestationen, OP-Einrichtungen

und Bereiche für Funktionsdiagnostik kommen

hinzu. Das Marienhospital Osnabrück ist ein

modernes Krankenhaus der Vollversorgung für die

Stadt und Region Osnabrück.

2006: Das Marienhospital stellt sich

neu auf

Nach dreijähriger Bauzeit wird im Frühjahr 2006 der

neue Funktionstrakt eröffnet. Er beherbergt neue

Pflegestationen, zwei neue Intensivstationen, Räumlichkeiten

für medizinische Großgeräte sowie moderne

Diagnostik- und Therapie-Einheiten.

2011: Bestens gerüstet für die Zukunft

Ende 2011 wird das neue Bettenhaus eröffnet. Auf

5 Ebenen stehen insgesamt 207 Betten für die Patientenversorgung

zur Verfügung. Durch die effiziente

Nutzung modernster Techniken bleibt mehr

Zeit für die individuelle Betreuung der Patienten. Damit

erlebt das Marienhospital einen weiteren wesentlichen

Entwicklungsschritt, der das Bild des Hauses

auch in Zukunft nachhaltig prägen wird.

55

oben: Blick auf den Innenhof des

Marienhospitals im Jahr 1963,

Detailaufnahmen am Haupteingang

rechts: Namensgeberin des Hospitals:

Königin Marie von Hannover


Gesundheits- und Krankenpflege –

ein Beruf mit Zukunft

Die Niels-Stensen-Kliniken sind einer der größten

Ausbildungsbetriebe in der Region. Die Allgemeinkrankenhäuser

der Niels-Stensen-Kliniken bieten

allein für den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege

insgesamt 230 Ausbildungsplätze an. Die

theoretische Ausbildung für diesen staatlich anerkannten

Ausbildungsberuf erfolgt im Bildungszentrum

St. Hildegard in Osnabrück.

Ausbildungsbeginn ist jeweils der 1. April, der

1. August und der 1. Oktober eines jeden Jahres.

Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend in

den Krankenhäusern der Niels-Stensen-Klinken am

Christlichen Klinikum Melle, am Franziskus-Hospital

Harderberg, am Krankenhaus St. Raphael

Ostercappeln, am Marienhospital Ankum-Bersenbrück

und am Marienhospital Osnabrück.

Bewerbungen können ohne Einhaltung von Fristen

direkt an das Bildungszentrum St. Hildegard, oder

an die ausbildenden Krankenhäuser gesandt werden.

Nähere Informationen zur Ausbildung in der

Gesundheits- und Krankenpflege sowie zu den Be-

56

werbungsunterlagen finden Sie auf unserer Homepage

www.niels-stensen-kliniken.de

Zu den Ausbildungsberufen am Bildungszentrum St.

Hildegard gehört des Weiteren auch die Ausbildung

zur Operationstechnischen Assistentin/zum Operationstechnischen

Assistenten. Auch hier stellen die

Krankenhäusern der Niels-Stensen-Klinken ca. 20

Plätze für die praktische Ausbildung zur Verfügung.

Interessenten für diesen Ausbildungsberuf, dessen

Aufgaben- und Verantwortungsbereich primär im

Operationsdienst liegt, wenden sich direkt an die Pflegedirektionen

der Krankenhäuser. Ausbildungsbeginn

ist hier jeweils der 1. Oktober eines jeden Jahres.

Zum weiteren Angebot des Bildungszentrums St.

Hildegard gehört ein breites Angebot an Fort- und

Weiterbildungsmöglichkeiten. Dies ermöglicht den

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Niels-Stensen-Kliniken

vielfältige Möglichkeiten der weiterführenden

Qualifikation und Spezialisierung.

Das Bildungszentrum St. Hildegard wird von Schwester

M. Hanna Stevens und Herrn Ulrich Barlag ge-


meinsam geleitet. Für weiterführende Auskünfte stehen

Ihnen die Schulleitungen gerne zur Verfügung.

Über die eigenen Ausbildungsangebote hinaus arbeitet

das Bildungszentrum St. Hildegard eng mit

der Altenpflegeschule des Diözesancaritasverbandes

Osnabrück sowie der Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeschule

des Christlichen Kinderhospitals

Osnabrück sowie der Berufsfachschule Sutthausen

in der Ausbildung zur Pflegeassistenz zusammen.

57

Niels-Stensen-Kliniken

Bildungszentrum St. Hildegard

Detmarstraße 2-4

49074 Osnabrück

Tel. 05 41 3 26-7700

Fax 05 41 3 26-7710

E-Mail: info@bzsth.de

Internet: www.niels-stensen-kliniken.de


Unsere Partner


Bei diesen Partnern ist das Marienhospital

in guten Händen

An dieser Stelle danken wir den folgenden Partnern

und Lieferanten, die uns durch ihre Unterstützung

die Erstellung dieser Broschüre ermöglicht haben:

3M Medica, Zweigniederlasung der

3M Deutschland GmbH, Neuss

Agfa HealthCare GmbH, Köln

Angiokard Medizintechnik GmbH, Friedeburg

AOK – Die Gesundheitskasse, Osnabrück

Architekten T+P, Braunschweig

Brink-Gehrmeyer, Bäckerei, Konditorei, Café,

Georgsmarienhütte

Caritas-Sozialstation Osnabrück

Centrumed – Das Zentrum für Ihre Gesundheit,

Osnabrück

Diakonie Sozialstation, Osnabrück

ETe-Datentechnik GmbH, Georgsmarienhütte

Großküchencenter Bünde, Bünde

Haus Am Bredberg, Bissendorf-Schledehausen

Haus Elisabeth, Bohmte

Haus St. Marien, Caritas Sozialstation, Belm

Haus Wiesental, Bad Essen

Läer+Rahenbrock Bauunternehmung,

Georgsmarienhütte

60

Langen, Orthopädie-Technik, Sanitätshaus,

Osnabrück

Mennewisch, Gesellschaft für moderne

Orthopädie mbH, Osnabrück

Notbusch + Novakovic, Tischlerei, Osnabrück

Osmo-Anlagenbau GmbH & Co. KG,

Georgsmarienhütte

Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch

behinderte Menschen e.V.

Parkklinik Bad Rothenfelde Betriebs GmbH,

Bad Rothenfelde

RehaKlinikum Bad Rothenfelde, Klinik

Münsterland und Klinik Teutoburger Wald

SANICARE – Die Versandapotheke, Bad Laer

Sievers-SNC, Computer & Software

GmbH & Co. KG, Osnabrück

St. Elisabeth Pflege GmbH,

St. Franziskus, St. Clara, Paulusheim,

Osnabrück

Stadtwerke Osnabrück AG, Osnabrück

Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH,

Osnabrück

Wilhelm Ahlers GmbH & Co. KG,

Sanitär-, Heizungs-, Klima-Technik, Osnabrück


Fachklinik für

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Rheumatologie

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Wichtige medizinische

Fachausdrücke

Apoplexie: Schlaganfall meist infolge Durch blutungsstörung

im Gehirn

Arteriosklerose: Kalkablagerungen in den Arterien

Arthrose, degenerative: nicht akut entzünd liche

Erkrankung eines Gelenks als chronisches Leiden

Bandscheibenvorfall: Druck von Anteilen der krankhaft

veränderten Bandscheibe auf die Nerven des Rückenmarks,

gefolgt von Rücken- oder Beinschmerzen und

Bewegungsstörungen

Biopsie: Entnahme einer Gewebeprobe zur mikroskopischen

Untersuchung

Chemotherapie: Medikamentengabe zur Unterdrückung

ungeordneten Zellwachstums

Chirurgie: Lehre von der operativen Behand lung krankhafter

Störungen und Veränderungen im Organis mus

63

Computertomographie (CT): Röntgenunter suchungstechnik,

bei der aus den von einem Computer aufbereiteten

Messergeb nissen ein Dichteverteilungsgrad der

untersuchten Schich ten rekonstruiert wird

Dekubitus: Hautwunde durch Wundliegen

Diagnostik: Untersuchungen zum Erkennen von

Krankheiten

Dialyse: Blutwäsche bei Verlust der Nierenleistung mittels

einer künstlichen Niere

Drainage: Ableitungssystem z.B. von Wundsekret bei

Operationswunden

Echokardiographie: Untersuchung des Herzens mittels

Ultraschallwellen

EKG: Messung von Herzströmen in Ruhe, unter Belas tung

oder als Langzeit-EKG über 24 Stunden


Embolie: Verschluss einer Schlagader durch ein

Blut gerinn sel, z.B. Lungenembolie

Endoprothese: Ersatz, z.B. eines erkrankten Gelenkes

(Knie-, Hüftendoprothese)

Endoskopie: Ausleuchtung und Betrachtung von Körper -

hohlräumen und Hohlorganen mit Hilfe eines Spezialgerätes

(Endoskop): Darmspiegelung = Koloskopie, Magenspiegelung

= Gastroskopie, Atemwegsspiegelung = Bronchoskopie,

Spiegelung von Gelenkhöhlen = Arthroskopie

Fraktur: Knochenbruch

Glaukom: „Grüner Star“, hoher Venendruck im Auge

Gynäkologie: Frauenheilkunde

Hämatom: Bluterguss im Rahmen einer Verletzung oder

infolge einer Behandlung mit gerinnungshemmenden

Medikamenten

Herzkatheteruntersuchung: Röntgen-Kontrastmitteldarstellung

der Herz kranzgefäße über einen dünnen, in die

Arterien eingeführten Katheter

Histologie: mikroskopische Untersuchung von Körpergewebe,

das bei einer Operation oder Punktion gewonnen wurde

HNO: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Hypertonie: Bluthochdruck

Indikation: Anwendung eines Heilverfahrens entsprechend

der Diagnose

St. Elisabeth Pflege GmbH

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Paulusheim St. Clara St. Franziskus

Magdalenenstr. 49, 49082 Osnabrück Schillerstr. 14, 49074 Osnabrück Bassumer Str. 36, 49088 Osnabrück

Tel. 0541/982020 Tel. 0541/9338690 Tel. 0541/770930

Fax 0541/84082 Fax 0541/23331 Fax 0541/770931269

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Das Haus Wiesental und das Wohnheim

Hof Gersmeyer befinden sich

in ruhiger und landschaftlich reizvoller

Lage am Fuße des Wiehengebirges

in unmittelbarer Nähe des

Luftkurortes Bad Essen.

Von Menschen für Menschen

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Wir, die Geschäftsleitung, Familie Calmer und Familie

Sachse-Onken, sowie unsere qualifizierten und engagierten Teams fühlen uns rund um die Uhr

für Sie und Ihr Wohlbefinden verantwortlich.

Wir bieten pflege- und hilfebedürftigen Menschen vollstationäres Wohnen sowie auch betreutes

Wohnen an. Darüber hinaus ist Kurzzeitpflege möglich, um Menschen in besonderen

Lebenslagen Unterstützung zu geben, sei es nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei

einer Verhinderung der Angehörigen.

Für nähere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung:

Haus Wiesental

Wohnheim Hof Gersmeyer

Hüseder Straße 123

49152 Bad Essen

Telefon: 0 54 72/9 44 60

www.haus-wiesental.de

Das Haus Elisabeth und der Seniorenwohnpark,

20 km nordöstlich

von Osnabrück, befinden sich in

zentraler Lage von Bohmte, mit

direkter Anbindung an Bus und

Bahn.

Seniorenzentrum Bohmte

Haus Elisabeth

Gartenstraße 12

49163 Bohmte

Telefon: 0 54 71/9 55 20

www.haus-elisabeth-bohmte.de

65

Das Haus am Bredberg liegt im

Luftkurort Schledehausen, einem

beschaulichen Ort in der schönen

Umgebung des Osnabrücker Landes

mit ca. 2.900 Einwohnern.

Haus am Bredberg

Senioren-& Pflegeeinrichtung

Am Bredberg 2

49143 Bissendorf-Schledehausen

Telefon: 0 54 02/98 40 80

www.haus-am-bredberg.de


Infektion: Erkrankung durch mikrobiologische

Krankheits erreger

Infusion: Einführung größerer Flüssigkeitsmengen in den

Organismus bes. über die Blutwege (intravenös), über das

Unterhautgewebe (subkutan) oder durch den After (rektal)

Inkontinenz: Unvermögen, Harn oder Stuhl zurückzuhalten

Invasiv: in den Körper eindringen, z.B. durch eine Operation

Katarakt: „Grauer Star“, Trübung der Augenlinse

Katheter: flexibler, dünner Schlauch zur Einführung in

Adern oder Hohlorgane, z.B. Blase

Klysma: Verabreichung von Flüssigkeit in den Mastdarm

zur Darmentleerung

Konservativ: ohne Operation, z.B. mit Medikamenten

behandeln

Konsiliarisch: zur Beratung hinzugezogen

Konsiliarius: ein zur Beratung hinzugezogener Arzt

Logopäde: Sprachheilkundiger

Lokalanästhesie: örtliche Betäubung

Lumbalpunktion: Gewinnung von Flüssigkeit (Liquor)

Lungenembolie: Verstopfung einer Lungenarterie

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Telefon 05424 / 801-360

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DIN EN ISO 9001

Hilfe im Alltag?

Pflegebedürftig?

Sozialstation der AWO, Holststraße 43

49074 Osnabrück, Telefon 05 41/2 05 00-30

mitrenga@awo-delmenhorst.de

www.awo-os.org

Wir sind für Sie da:

• Häusliche Kranken- und Altenpflege

• Hauswirtschaftliche Versorgung

• Kompetente medizinische

Betreuung

• Qualifiziertes Pflegepersonal

• Zusätzliche Betreuung gem. § 45 b

• Pflegeberatung und Schulung

zu Hause

• Mobiler Sozialer Dienst

• Rufbereitschaft

Wir laden Sie herzlich zu einem

Besuch ein. Rufen Sie uns an oder

schauen Sie einfach einmal vorbei.

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Orthopädie mbH

Orthopädietechnik | Rehatechnik | Sanitätshaus

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• eine eigene Fertigung mit High-Tech-

Produkten nach neuestem Stand

der Technik

• Mikroprozessor gesteuerte

Prothesen für die unteren

Extremitäten, C Leg, Reho Knee

• Armprothetik – von kosmetischen

bis hin zu myoelektrischen

Versorgungen

• Sanitätshaus: Bandagen, Brustprothetik,

Einlagen, Kompressionsstrümpfe,

Blutdruck- und

Blutzuckermessgeräte u.s.w.

• Korsettversorgungen z. B. nach

Chenau und Hohmann

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Sitzschalenversorgungen nach

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• Eigene innovative Technologien

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Verbundbauweise z. B. mit Titangelenken

oder elektronisch

gesteurtem Orthesengelenk-System

E-MAG Control, Orthesen in

monolateraler Bauweise

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für die unteren und oberen

Extremitäten mit statischen oder

dynamischen Gelenken

Ganz nach den Bedürfnissen der Anwender, für jede Indikation

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Unser Betrieb ist zertifiziert nach DIN EN ISO 13485 : 2003.

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Partner von Kirche und Caritas

Planung, Erschließung,

Projektsteuerung

Wohnungsbaugesellschaft mbH

Klusstraße 3, 49074 Osnabrück

Telefon 05 41/3 57 98-0

Telefax 05 41/3 57 98-50

E-Mail: info@stephanswerk.de

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Häusern und Grundstücken

Vermietung

und Verwaltung

Betreute

Seniorenwohnungen

Bau- und

Sanierungsmaßnahmen

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… denn Herausforderung ist Maßstab.


Lungenfunktionsprüfung: Überprüfung der Mechanik und

des Luftaus tauschs der Lungen

Magnetresonanztomographie MRT: auch Kernspintomographie

genannt, nicht-invasives, bildgebendes Diagnoseverfahren

Mammographie: Röntgenuntersuchung der Brust

Mikrochirurgisch: operativer Eingriff mittels Vergrößerungshilfen,

z.B. Lupe oder Mikroskop

Mikroinvasiv: (auch minimalinvasiv) mit nur geringem

invasivem Aufwand

Myokardinfarkt: Herzinfarkt – plötzliche Unter brechung

der Herzdurchblutung in einem umschriebenen Bezirk

(Hinterwand, Vorder wand)

Narkose: Schmerzausschaltung, Betäubung

Niereninsuffizienz: Rückgang der Nieren leistung mit

Gefahr einer Nierenvergiftung

Ödeme: Wasseransammlung im Gewebe, insbesondere in

den Beinen

Perfusor: Pumpe zur exakten Dosierung von

Medika menten in die Blutbahn

Periduralanästhesie: rückenmarksnahe Betäubung

Phlebographie: Röntgenkontrastmittel dar stellung der Venen

Phlebologie: Lehre von den Erkrankungen der Venen

69

Physiotherapie: physikalische Therapie, gezielte Behandlung

gestörter Körperfunktionen mit physikalischen,

naturgegebenen Mitteln wie Wasser, Wärme, Elektrizität,

Kälte, Licht und Bewe gung

Pneumonie: Entzündung der Lunge

Proktologie: Lehre von den Mastdarmkrankheiten

Punktion: Gewebe- oder Flüssigkeitsentnahme aus dem Körperinneren

zum Erkennen oder Behandeln einer Krankheit

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Die Idee ist das eine. Auf welchen

Boden Sie fällt, entscheidend.


Redon: Saugdrainage zur Ableitung von Wundsekret

mittels Sog

Sonographie: Untersuchung des Körperinneren mit

Ultraschall

Stenose: Einengung, z.B. von Adern, Speiseröhre, Harn röhre

Stoma: künstlicher Ausgang, z.B. nach Darmoperation

Strahlentherapie: Heilmethode zur Unterdrückung schnell

wachsender Zellen durch Anwendung von Strahlen

Nur ein Schnitt. Ein Zugang. Wie einfach.

IM NABEL DER CHIRURGISCHEN EN WELT

Covidien ist mit seinen kreativen Produkten ein Marktführer in der minimal invasiven Chirurgie. Wir eröffnen den einen Weg: SILS.

Covidien Deutschland GmbH

Gewerbepark 1

93333 Neustadt/Donau

+49 (0)9445 959 0 [t]

+49 (0)9445 959 155 [f]

www.covidien.com

www.autosuture.com

Szintigraphie: Feststellung des Speichervermögens von

Organ gewebe (z.B. der Schilddrüse) nach Einbringen

radioaktiver Isotope

Thorax: Brustkorb

Thrombose: Ablagerung von Blutgerinnseln in einer Ader,

z.B. Bein- oder Beckenvene

Transfusion: Bluttransfusion; Übertragung von Blut eines

Spenders auf einen Empfänger

Ulcus: geschwürartiger Defekt der Haut oder

Schleim haut

Ultraschall: Darstellung z.B. von inneren Organen mittels

Ultraschallwellen

Urologie: Lehre von den Harnorganen und deren Krank -

heiten

Zytostatika: Medikamente, die das Wachstum von Krebs -

zellen unterdrücken

COVIDIEN, COVIDIEN mit Logo, das Covidien Logo und «positive results for life» sind in den

USA und international eingetragene Marken der Covidien AG. Andere Marken sind Eigentum

eines Unternehmens der Covidien-Gruppe oder ihres jeweiligen Inhabers.

© 2010 Covidien. Alle Rechte vorbehalten.

70


Für Ihre persönlichen Eintragungen

Auf dieser Seite können Sie sich einige Notizen als Gedankenstütze machen. So können Sie jederzeit nachschlagen, falls Sie

z. B. einen wichtigen Namen vergessen haben. Sie sollten diese Broschüre also immer in Griffweite aufbewahren.

Krankenstation:

Stationsarzt/Chefarzt:

Oberarzt:

Weitere Ärzte:

Stationsschwester/-pfleger:

Weitere Schwestern:

Nachtschwester:

Einweisender Arzt:

Weiterbehandelnder Arzt:

Sonstiges:

72


Informations- und Kommunikationstechnologie

für den Mittelstand: Lösungen der SIEVERS-GROUP

sorgen für gesunde und leistungsfähige ICT-Systeme.

Eine maßgeschneiderte Behandlung ist nicht nur im Gesundheitswesen

das beste Rezept. Ob kaufmännische Software, Infrastrukturlösungen oder

Telekommunikation – die SIEVERS-GROUP unterstützt Sie dabei, auch in

Sachen ICT immer wohlauf zu sein. Wir sorgen für einen Rundum-Check-up

und – bei Bedarf – für eine individuelle Therapie. www.sievers-group.com

Einfach. Gut. Durchdacht.

Klinik Münsterland

der Deutschen Rentenversicherung Westfalen

Auf der Stöwwe 11, 49214 Bad Rothenfelde

Telefon: 05424 220-0, Telefax: 05424 220-345

info@klinik-muensterland.de

www.klinik-muensterland.de

Behandelt werden in der Klinik Münsterland

u.a. Patienten mit:

• Anschlussrehabilitation nach künstlichem Gelenkersatz

und Operationen an der Wirbelsäule

• Folgen von Unfällen mit Beteiligung des

Bewegungsapparates

• Amputationen

• Tumoren des Bewegungsapparates

• chronischem Rückenschmerz

Klinik Teutoburger Wald

der Deutschen Rentenversicherung

Braunschweig-Hannover

Teutoburger-Wald-Straße 33, 49214 Bad Rothenfelde

Telefon: 05424 62-0, Telefax: 05424 62-2277

info@klinik-teutoburger-wald.de

www.klinik-teutoburger-wald.de

Behandelt werden in der Klinik Teutoburger Wald

Patienten insbesondere auch im Rahmen von

Anschlussheilbehandlungen mit:

• Herz-Kreislauf-Erkrankungen

• Stoffwechselerkrankungen einschließlich

Diabetes Mellitus

• Atemwegserkrankungen

74


Impressum

Herausgeber: Marienhospital Osnabrück

Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Hannover

Bischofsstraße 1 · 49074 Osnabrück

Telefon: 0541 326-0 · Telefax: 0541 326-30 01

information@mho.de · www.niels-stensen-kliniken.de

Redaktionsleitung: Stephan Bollmann, Osnabrück

Konzept, Gestaltung: Hagenhoff und Graef GmbH, Werbeagentur, Osnabrück

Fotos: Onno Brandis, Bielefeld, Stephan Bollmann, Osnabrück,

Herrmann Pentermann, Osnabrück

Litho: Köster + Gloger, Osnabrück

Anzeigen und Herstellung: VSK-Verlag – Verlag für Soziales & Kommunales –

Ein Unternehmen der Flöttmann Verlag GmbH, Gütersloh

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